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Bruderinfo

Kommentare (8)

  1. Alois says:

    Liebe Geschwister

    Minen gibt es erst seit der Erfindung von Sprengstoff. Aber man hat in alter Zeit andere Fallen gestellt, die hatte eine ähnliche Wirkung.

    Sprüche 29
    25. Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf Jehova vertraut, wird in Sicherheit gesetzt.

    Wer auf die Organisation hört fürchtet in Wirklichkeit Menschen, denn sie hat die Macht die Gemeinschaft zu entziehen und dafür haben alle Angst.
    Vertrauen wir besser unserem himmlischen Vater und unserem Herrn Jesus.

    Der Gesetzlose ist derjenige der das Gesetz Gottes nicht beachtet, das trifft auf alle zu die das zweithöchste Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ nicht einhalten und den Nächsten die Gemeinschaft entziehen. Da wir nach meiner Ansicht momentan in der Zeit der Drangsal leben, passt folgendes sehr gut auf die momentane Situation, mit (Bemerkungen):

    Psalmen 10
    1. Warum, Jehova, stehst du fern, verbirgst dich in Zeiten der Drangsal?
    2. In seinem Hochmut verfolgt der Gesetzlose (Organisation) hitzig den Elenden. Sie werden erhascht werden in den Anschlägen (Minen), die sie ersonnen haben.
    3. Denn der Gesetzlose rühmt sich des Gelüstes seiner Seele; und er segnet den Habsüchtigen (WTG), er verachtet Jehova. (heute Jesus)
    4. Der Gesetzlose spricht nach seinem Hochmut: Er wird nicht nachforschen. (der Wachturm hat immer recht) Alle seine Gedanken sind: Es ist kein Gott! (Jesus ist nicht ein Gott)
    5. Es gelingen seine Wege allezeit; hoch sind deine Gerichte, weit von ihm entfernt; alle seine Widersacher-er bläst sie an.
    6. Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nicht wanken; von Geschlecht zu Geschlecht werde ich in keinem Unglück sein. (WTG ist von Jehova gesegnet)
    7. Sein Mund ist voll Fluchens und Truges und Bedrückung; unter seiner Zunge ist Mühsal und Unheil.
    8. Er sitzt im Hinterhalt der Dörfer, an verborgenen Örtern ermordet (Gemeinschaftsentzug) er den Unschuldigen; seine Augen spähen dem Unglücklichen nach.
    9. Er lauert im Versteck, wie ein Löwe (der Teufel [WTG] geht umher wie ein brüllender Löwe) in seinem Dickicht; er lauert, um den Elenden zu erhaschen; er erhascht den Elenden, indem er ihn in sein Netz (Minen) zieht.
    10. Er duckt sich, bückt sich, und in seine starken Klauen fallen die Unglücklichen.
    11. Er spricht in seinem Herzen: Gott vergißt; er verbirgt sein Angesicht, niemals sieht er’s!
    12. Stehe auf, Jehova! Gott, erhebe deine Hand! Vergiß nicht der Elenden!
    13. Warum verachtet der Gesetzlose Gott, spricht in seinem Herzen, du werdest nicht nachforschen?
    14. Du hast es gesehen, denn du, du schaust auf Mühsal und Gram, um zu vergelten durch deine Hand; dir überläßt es der Unglückliche, der Waise Helfer bist du.
    15. Zerbrich den Arm des Gesetzlosen; und der Böse-suche seine Gesetzlosigkeit, bis daß du sie nicht mehr findest! (die WTG wird verschwinden!)
    16. Jehova (heute Jesus) ist König immer und ewiglich; die Nationen (weltweite Organisation) sind umgekommen aus seinem Lande (Israel).
    17. Den Wunsch der Sanftmütigen (auf Jesus Harrenden) hast du gehört, Jehova; du befestigtest ihr Herz, ließest dein Ohr aufmerken,
    18. um Recht zu schaffen der Waise und dem Unterdrückten, daß der Mensch, der von der Erde ist, hinfort nicht mehr schrecke.

    Grüße
    Alois

  2. Fox says:

    Guten Abend liebe Schwester C.P.
    Minenfelder gehören nicht umsonst zu den am Meisten geächteten Waffen. Und doch gibt es noch so viele davon. Immer wieder gelingt es Herrschern, ihrem Volk zu erklären, dass diese Minen ein guter Schutz vor Feinden darstellt. So haben wir auch in der Org „gelernt“, dass die Minen der Andersartigkeit ein Schutz sei. Wie viele Leben dies gekostet hat? Oft werden Kinder und Behinderte oder Gefangene über ein Minenfeld geschickt um Detonationen auszulösen wenn das Militär einen sicheren Weg sucht. Wo die WTG-Oberen ihre Sicherheit gesucht haben wurden Ausgeschlossene und Hinterfragende über die Minen des Bibelmissbrauchs geschickt und ein jedes Mitglied hatte diesem Vorgehen Folge zu leisten. Heute erfahren wir von etlichen, wie es ihnen damit ergangen ist, lernen ihre Wunden kennen und es ist ein Segen ohnegleichen, wenn wir hin und wieder die Gelegenheit zum trösten erhalten.
    Es gibt auch die Möglichkeit, durch den Einsatz von Spezialgeräten gezielt Sprengfallen aufzuspüren und zur Detonation zu bringen. Das „Richtigstellen der (biblischen) Dinge“ ist ein solches Spezialgerät, wirksam auf allen Distanzen lässt es Raum zum Nachdenken – und zum kehrt machen.

    Das ist ein sehr einprägsamer Vergleich den du dargelegt hast. Vielen Dank.

  3. Anna says:

    Liebe Schwester C.P. , liebe Schwestern und Brüder,
    vielen Dank für deine Mühe.
    Minenfelder sind sehr grausam. Meistens kommen dadurch Zivilisten, viele davon Kinder, ums Leben.

    Jemand der voll in der Organisation verwurzelt ist bemerkt wohl gar nicht das symbolische Minenfeld. Diese ständige Wachsamkeit strengt an, immer Angst vor einer Explosion. In dem Sinne etwas falsches zu sagen oder zu tun und damit eine Mine auszulösen oder anders ausgedrückt eine Lawine ins Rollen zu bringen.
    Man lernt dabei, dass man niemandem restlos vertrauen kann, sich keinem öffnen darf. Dies ist auf Dauer nicht gut für uns Menschen.
    Ich persönliche habe nicht das Gefühl, dass mir jemand Fallen stellt. Ich lebe mit meinem Umfeld im relativen Frieden.
    Eher kann ich mir ja selber Fallen stellen im Glauben, mir könne nichts passieren und ich kann mir alles erlauben. Dies jedoch würde der Nachfolge des Christus widersprechen.

    Der Kommentar von @Stefan: Du schreibst, dass du jeden Tag mit Minen konfrontiert wirst. Das ist schlimm und könntest du dies konkretisieren?

    Selbst der angeführte 142. Psalm ist ja nun kein Beispiel für ständiges Minenlaufen. Es geht hier um das Gebet Davids in der Höhle. David war ein Kriegsmann und sicher oft in Schwierigkeiten. Nur denke ich, dass er auch „minenfreie“ Tage hatte.
    Psalm 119:105 ist sicher für jeden von uns wichtig, dass das Wort unseres Gottes uns Licht auf dem Weg gibt. Jetzt in der dunklen Jahreszeit merke ich wieder wenn ich durch die Gegend radle wir ja wie wichtig ein gutes Licht ist.

    Herzliche Grüße Anna

  4. C.P.@Kommentarschreiber says:

    Ach, ihr lieben Kommentarschreiber,

    ich habe jeden eurer Kommentare so richtig in mich „aufgesogen“! Ich finde es interessant, was jeder Einzelne aus dem Beitrag, für sich herausholt.

    Ich fühle mich in eurer Mitte wohl und geborgen!

    Ganz liebe Grüße, an einen Jeden von euch, und einen schönen Sonntagabend, von eurer Schwester C.P.

  5. Stefan says:

    Herzlichen Dank für Deinen Artikel Schwester C.P.
    Besonders Psalm 142 war in diesem Zusammenhang passend. Passend auf Deinen Artikel, passend auf mein Leben, und sicher passend für viele andere Glaubensbrüder. Mein Weg aus der sogenannten Wahrheit ist schon lange beendet, das ändert aber nichts daran, das unser Leben sich tatsächlich in einem riesigen Minenfeld befindet. Ein paar Minen kann man immer locker umgehen, weil man sie früh genug sieht und erkennt. Aber leider ist es auch so, wie Du passend am Schluss formuliert hast:

    „Ja, wie schnell kann es geschehen, wenn der Druck weggenommen worden ist, dass alle Hemmungen fallen, und wir denken, unter dem Mantel der Liebe hat alles Mögliche Platz, auch selbstsüchtige, unbiblische Wünsche.

    Wir sollten auch nicht an sogenannten „Blindgängern“ herumbasteln, das könnte sehr gefährlich sein. Unterschätzen wir nicht die Gefahr!

    Denken wir an folgende Warnung!

    Korinther 10:12 (NGÜ)

    12 Wer also meint, er stehe fest und sicher, der gebe Acht, dass er nicht zu Fall kommt.“

    Solche Minen erlebe ich jeden Tag, und jeden Tag trete ich in neue herein. Gut das von uns keine Vollkommenheit erwartet wird, denn sonst brauchen wir unseren Glaubenskampf nicht weiter führen…

    Danke
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für alle
    Stefan

  6. Alois says:

    Liebe Schwester C.P.

    Danke für die wertvollen Gedanken die Du geschrieben hast.
    Du hast völlig recht und das was Du schreibst steht mit anderen Worten auch schon in Jeremia 5, damals auf das sündige Jerusalem bezogen, aber auch Heute bei den Zeugen hoch aktuell:

    26. Denn unter meinem Volke finden sich Gesetzlose; sie lauern, wie Vogelsteller sich ducken; sie stellen Fallen, fangen Menschen.

    Das können wir alle bestätigen, die WTG hat Menschen gefangen, indem sie Fallen aufgestellt hat.
    Eine Falle ist beispielsweise, dass Jehova nur durch die LK die geistige Speise austeilt, oder dass es nur in der Organisation (im Vogelkäfig) Rettung gäbe.

    27. Wie ein Käfig voll Vögel, so sind ihre Häuser voll Betrugs; darum sind sie groß und reich geworden.

    Ob man die Menschen wie Vögel einfängt und in einen Käfig sperrt, oder ob man auf eine Mine tritt, das Ende ist ähnlich, die Freiheit und der Glaube an unseren einzigen Retter Jesus ist futsch.
    Wenn man schon erkannt hat, dass sich heute diese Worte auch auf die WTG und LK beziehen, können wir auch die nächsten Verse lesen:

    28. Sie sind fett, sie sind glatt; ja, sie überschreiten das Maß der Bosheit. Die Rechtssache richten sie nicht, die Rechtssache der Waisen, so daß es ihnen gelingen könnte; und die Rechtssache der Armen entscheiden sie nicht.
    29. Sollte ich solches nicht heimsuchen? spricht Jehova; oder sollte an einer Nation wie diese meine Seele sich nicht rächen? –
    30. Entsetzliches und Schauderhaftes ist im Lande geschehen:
    31. die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen unter ihrer Leitung, und mein Volk liebt es so. Was werdet ihr aber tun am Ende von dem allen?

    Oder übersetzt: die (WTG und LK) weissagen falsch, und die (Ältesten) herrschen unter ihrer Leitung, und meine (WTG-Zeugen) lieben es so.

    Passt perfekt, unser himmlischer Vater wusste schon immer was Heute passiert.

    Liebe Grüße
    Alois

  7. Boas says:

    Liebe Schwester C.P,

    Dein Artikel lässt Luft zum Atmen. Zwischen den Zeilen finde ich vieles, was auch mir Schaden zufügen könnte. Oder Schaden zugeführt hat. Alles in Allem, vieles zum Nachdenken für jeden Christen. Und ich schließe mich den Gedanken von Manfred gerne an, dass unsere neu erworbene Freiheit nicht dazu führen sollte, alle Grundsätze der Schriften ohne Bedenken misssachten zu dürfen, weil wir die Freiheit der Söhne und Töchter Gottes geschmeckt haben.

    Auch finde ich den grundlegenden Gedanken wichtig, sich auf dem Pfad von Jesus zu Gott zu bewegen. Da sind wir absolut sicher nicht in eine Miene zu laufen. Einzig Jesus ist der fallenfreie Weg zum Vater. Und nur ihm und seinem Weg werde ich folgen.

    Dein Artikel ist wirklich ein Lehrbeispiel, welches Jesus hätte benutzen können, wenn es damals bereits diese Art Fallen gegeben hätte. Ohne alles beim Namen zu nennen, hast Du für jeden Leser die Möglichkeit eröffnet, hinter dem Geschriebenen einen eigens für sich zugeschnittenen Sinn zu sehen. Deine Gedanken sollte man m. E. so stehen lassen, wie sie geschrieben wurden, ohne viele Erklärungen dazu zu geben. Jeder ziehe seinen eigenen Nutzen daraus.

    Ich danke Dir von Herzen. Eine herzliche Umarmung für Dich
    Boas

  8. Manfred says:

    Liebe Schwester C.P.,

    vielen Dank für Deinen Artikel zum Thema “Minenfeld”. Du hast nachdrücklich darauf hingewiesen, dass man nur auf dem “Weg des Christus” bleiben sollten. Einen Aspekt fand ich für mich besonders wichtig:

    Noch eine Warnung vor ganz besonderen „Sprengfallen“. Bisher haben wir von „Minen“ gesprochen die auf Druck reagieren. Jedoch gibt es auch „Minen“, die ausgelöst werden, wenn Druck weggenommen wird.

    Galater 5:13 (NGÜ)
    13 Geschwister, ihr seid zur Freiheit berufen! Doch gebraucht eure Freiheit nicht als Vorwand, um die Wünsche eurer selbstsüchtigen Natur zu befriedigen, sondern dient einander in Liebe.
    – Zitat Ende.

    Wir haben uns aus der religiösen Gefangenschaft befreit, die von einem allumgebenden Wachtturm unsere Freiheit beschnitten hat. Aus einem Netzwerk mit vielen Aufsehern, die uns gesagt haben, was wir tun oder nicht tun dürfen. Ja, wir sind aus Babylon der Großen geflohen und nun sind wir frei, weil wir die Wahrheit erkannt haben.

    Doch genau da liegt dann die nächste Gefahr, weil wir nun auf uns gestellt sind und frei von allen Regeln sind, so können wir uns buchstäblich alles erlauben, ohne dass uns irgendjemand dafür bestrafen würde, mal vom übertreten der Landesgesetze abgesehen.

    Daher ist der Hinweis aus Gal. 5:13 mehr als angebracht. Obwohl frei, sollten wir uns nicht wie die Akt im Walde verhalten, denn wir sind nun Christus verpflichtet. Alles was wir tun, sollte zeigen, dass wir Nachahmer von Jesus sind. Jesus ist der Sohn Gottes und damit auch ein Gott und trotzdem hat er den Menschen gedient und ihnen Liebe erwiesen. Was gibt es größeres, wenn derjenige der mit seinem Vater alles erschaffen hat, sich auf unsere Stufe herablässt und in Augenhöhe mit uns umgeht. Kein menschlicher Diktator würde so verfahren, aber der Sohn Gottes tut es. Wenn er es tut, dann dürfen wir uns in keinem Fall über andere erheben oder einfach nur tun was wir wollen. Die Liebe zu Jesus und Jehova sollte uns dazu bringen genauso zu handeln wie er es getan hat.

    Daher vielen Dank für Deinen ermunternden Beitrag.

    Liebe Grüße Manfred

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