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Bruderinfo

Kommentare (232)

  1. Silas says:

    Hallo, Schwestern und Brüder!

    Ich hätte eine Frage bezüglich der Hoffnung der vor Christus Verstorbenen. Ich habe mir bisher immer gedacht, dass es ja reichlich biblische Hinweise gibt, dass auch diese in den Himmel kommen können, was ja auch fairer wäre, da diese ja nichts dafür können, früher geboren worden zu sein. Was ich in diesem Zusammenhang noch nicht ganz verarbeiten konnte, ist Matthäus 11:11: „Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johạnnes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.“ Das habe ich bisher im Sinne des WT so verstanden, dass Johannes, weil er vor Jesus starb, nicht in den Himmel kommt. Somit wäre der Kleinste im Himmelreich dennoch größer als er. Gibt es hierzu eine andere Erklärung, die keine Trennung von vor Christus und nach Christus bedeuten würde? Das ist für mich momentan der einzige Punkt, wo es noch hakt.
    Vielen Dank im Voraus! 🙂

    Liebe Grüße, Silas

    1. Manfred says:

      Liebe Silas,

      was damit gemeint ist, dass der Geringste im Königreich größer ist als Johannes der Täufer, da überlege ich auch schon immer. Wie hatte das Jesus gemeint. Bisher bin ich noch zu keinem schlüssigen Ergebnis gekommen. Aber zu dem was Du noch geschrieben hast, hätte ich eine Frage, ich zitire Dich:

      Ich habe mir bisher immer gedacht, dass es ja reichlich biblische Hinweise gibt, dass auch diese in den Himmel kommen können, was ja auch fairer wäre, da diese ja nichts dafür können, früher geboren worden zu sein.

      Zitat Ende.

      Du schreibst, dass es fairer wäre, wenn auch die vor Jesus gestorbenen in den Himmel kommen würden. Frage:

      Aus welchen Bibelstellen erkennst Du, dass Menschen in den Himmel kommen?

      Wenn es nämlich eine irdische Hoffnung und eine himmlische Hoffnung gäbe, dann hätten wir zwei Hoffnungen. Die Bibel spricht aber nur von einer und das ist das Paradies auf der Erde. Daher würde ich mich dafür interessieren, mit welchen Bibelstellen Du eine zweite himmlische Hoffnung erklären kannst.

      Liebe Grüße Manfred

      1. Tommy says:

        Hi Manfred,
        vielleicht ist es nur sinnbildlich gemeint. Aber das Beispiel wo der Reiche Lazarus (den Obdachlosen) bei Abraham im Schoss sieht bezieht sich darauf und auf den Himmel. Ist aber nur eine Meinung.
        Tommy

        1. Silas says:

          Hallo, Manfred!

          Es ging mir weniger darum, eine himmlische Hoffnung zu beweisen, als darum, dass WENN die Interpretation, dass es zwei gibt, richtig sein sollte, es dann Hinweise gibt, dass auch die Leute vor Christus dorthin kommen können. Zum Beispiel Hebräer 11,16, der in der neuen evangelistischen so übersetzt wird: „Aber sie suchten nach etwas Besserem, einer Heimat im Himmel.“ Ich persönlich finde es für meinen Glauben nicht wichtig, wo ich hinkomme. Ich konzentriere mich darauf, in diesem Leben Liebe und Barmherzigkeit zu üben, und vertraue darauf, dass Yahweh und sein Sohn dann schon alles gut machen. Wo sie mich hinstellen, da werde ich bleiben, egal ob es auf der Erde oder im Himmel oder auf dem Mars ist. Aber da für mich alles drei Möglichkeiten sind (Alle bleiben auf der Erde, alle kommen in den Himmel oder es wird sortiert) muss ich auch bei allen drei Interpretationen gucken, was das dann für bestimmte Verse bedeuten würde und ob es dann noch Sinn macht.
          Unabhängig davon bleibt aber die Frage, inwiefern ein geringer im Himmelreich größer als Johannes sein würde.

          Liebe Grüße, Silas

        2. Manfred says:

          Liebe Silas,

          Wenn Du meinen vorherigen Kommentar an Omma gelesen hast, dann weißt Du das ich glaube dass Sie damit Recht hat. An zwei Hoffnungen glaube ich nicht, weil es nur eine Hoffnung gemäß der Bibel gibt. Der einzige Unterschied besteht nur darin, dass einige früher zum ewigen Leben kommen als andere. 1.te und 2.te Auferstehung. Die 1.te ist am Anfang der 1.000 Jahre und die 2.te ist am Ende der 1.000 Jahre. Aber die Hoffnung ist die gleiche.

          Vergleiche das mal mit einer Kinovorstellung, bei der der gleiche Film um 20.00 Uhr und um 22.30 Uhr gezeigt wird. Die Besucher die um 22.30 Uhr die Vorstellung besuchen, sehen den gleichen Film wie die Besucher von 20.00 Uhr. Allerdings etwas später. So muss man sich das mit der Auferstehung vorstellen. Es ist die selbe gleiche Hoffnung auf ewiges Leben auf der Erde, wo es halt welche gibt, die es früher bekommen als andere. Aber es ist keine andere Hoffnung. Der einzige Unterschied ist nur der Zeitpunkt an dem man die Hoffnung bekommt.

          Das dies auch für Personen gilt, die vor Jesus gestorben sind, wie diejenigen die nach Jesus gestorben sind, dafür gibt es einen tollen Bibeltext, der aber von den Personen die glauben, dass es eine himmlische und eine irdische Hoffnung (also 2 Hoffnungen) gibt, gerne ignoriert wird. Ich zitiere den Text mal:

          Mat. 8:11 Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel,

          Haben Abraham und Issak und Jakob gelebt, bevor Jesus auf die Erde kam und gestorben ist???

          Ja, das haben sie und dennoch werden sie zu Tische liegen in dem Reich der Himmel. Mit diesem Text ist bewiesen, dass es keinen Unterschied gibt zwischen den Menschen die vor Jesus und die nach Jesus gelebt haben. Wenn über Johannes den Täufer Jesus gesagt hat, dass kein größerer von Menschen geborenen jemals gegeben hat, dann ist Johannes größer als Abraham, Isaak und Jakob. Wenn also diese also früher gelebt im Reich der Himmel zu Tische liegen und kleiner als Johannes sind, würde dann Johannes da außen vor bleiben? Ich glaube nicht. Johannes wird einen Ehrenplatz bekommen, denn er ist der Wegbereiter unseres Herrn Jesus Christus.

          Aber wenn die Omma mit Ihren Schlüssen Recht hat, was ich auch glaube, dann ist Johannes trotzdem kleiner als Jesus. Das trifft jedoch auf jeden Menschen zu und ist daher kein Abwertungsmerkmal. Denn es steht auch geschrieben:

          Off. 20:4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.

          Gerade auf Johannes den Täufer treffen diese Worte ja wohl mehr als zu:
          und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren,

          Abraham wurde Freund Jehovas genannt, mit welchem Recht sagen heute Personen, dass Sie in den Himmel kommen sollen aber Abraham nicht. Sie selbst wollen die bevorzugte Stellung einnehmen und verweigern es dem Freund Jehovas. Wenn diejenigen mal ein bischen drüber nachdenken würden, dann müsste ihnen die Absurdität dieser Lehre selbst auffallen. Das nächste ist, kommt man in den Himmel oder bleibt man auf der Erde.

          Es gibt nur eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten. Was wird über die Gerechten gesagt:

          Ps. 37:29; HFA: Alle, die mit Gott leben, werden das Land besitzen und es für immer bewohnen.

          Deutlicher schreibt es die NWÜ:

          Ps. 37:29: Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen.

          Wenn die Gerechten für immer auf der Erde leben, kommen dann die Ungerechten in den Himmel? Das glaubt doch wohl keiner oder? Also gibt es nur eine Hoffnung auf ewiges Leben hier auf einer paradisischen Erde. Würden die Zeugen ihre eigene Bibel mal gründlicher lesen, müsste ihnen sowas auffallen.

          Liebe Grüße Manfred

    2. Alois says:

      Lieber Silas

      Ich schreibe mal meine Sicht:
      Mit himmlischer Hoffnung ist die Hoffnung auf die „erste Auferstehung“ gemeint. Glücklich sind diese, da der 2. Tod keine Gewalt mehr über diese Menschen hat.
      Himmel ist nicht ein Ort weit weg von der Erde, sondern ein Zustand, nämlich der geistliche Leib. Es gibt ein irdischer Leib und ein geistlicher (himmlischer) Leib. Ein geistlicher Leib wird nie mehr sterben, sagt aber nicht aus dass er von der Erde entfernt lebt.
      Für mich sind diese Menschen dieselben wie die 144.000 und dieselben die in Offenbarung 20:4 genannten Menschen:

      4. Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und die Seelen derer, welche um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet waren, und die, welche das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und an ihre Hand, und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.

      Johannes wurde als letzter Mensch nicht um des Zeugnis Jesu willen enthauptet, sondern weil er selbst ein Prophet war. Deshalb gehört er nicht zu den 144.000 die an der ersten Auferstehung teilhaben.
      Die 144.000 bestehen gemäß diesem Vers 4 aus 2 Gruppen. Einmal der Gruppe die wegen dem Zeugnis für Jesu getötet wurden und der 2. Gruppe, die das Tier nicht angebetet haben und das Malzeichnen nicht angenommen haben. Da das Tier erst zur Endzeit vor Jesu neuzeitlichem Kommen da ist, kann die 2. Gruppe auch nur von der Endzeit stammen.
      Alle anderen Menschen, außer die sich gegen Jesus stellen und in Harmagedon versammelt werden, werden die 1000 Jahre leben und erst am Ende der 1000 Jahre gerichtet, weil ein Teil der Menschen dem dann losgelassenen Teufel auf den Leim gehen wird.

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Silas says:

        Lieber Alois,

        Wie immer sind deine Ausführungen sehr einleuchtend und hilfreich, danke! So kann man es tatsächlich erklären. Natürlich können wir uns erst dann sicher sein, wenn Jesus vor uns steht und es uns erklärt 😉 Aber erstmal kann ich mich damit zufrieden geben 🙂

        Vielen Dank nochmal und liebe Grüße, Silas

    3. Omma says:

      Ach ihr Lieben, Silas, Manfred, Alois und Tommy,

      mich haben eure Gedanken sehr berührt, auch eure Demut. Ja, bei manchen Fragen muss man lange warten, bis unsere Höchsten uns den entscheidenden „Wink“ geben. Andere Fragen schlummern vielleicht noch immer in uns.

      Auch wir stießen bei unserem Bibellesen auf diese Frage, und hatten etliche „Fragezeichen“ über dem Kopf. Wir bemerkten an uns, dass das WT-Gedankengut ganz schön hartnäckig sein kann. Immer wieder baten wir unsere Höchsten beim Lesen in der Bibel, die Dinge verstehen zu dürfen, die wir, ihrer Meinung nach, verstehen sollen, dann legten wir auch diese Frage in ihre Hände.

      Dann geschah folgendes:

      Wir waren beim Lesen der Bibel, wieder bei diesem Gedanken angelangt, und wollten auch schon weiterlesen, da bekamen der Oppa und ich, getrennt voneinander den gleichen Gedanken. Was ich damals genau gesgt habe, weiß ich nicht mehr, aber was der Oppa sagte, weiß ich noch ganz genau. Er sagte, wie dachten die Menschen über Jesus? War er nicht bei fast allen verachtet?

      Dann las er Jesaja 53:2-12 (Hoffnung für alle) vor:

      2 Gott ließ seinen Diener emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht!
      3 Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet.
      4 Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte.
      5 Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.
      6 Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der HERR aber lud alle unsere Schuld auf ihn.
      7 Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage.
      8 Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde.1 Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält!
      9 Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes,2 obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen.
      10 Doch es war der Wille des HERRN: Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des HERRN ausführen.
      11 Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht3 und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt: »Mein Diener kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien.
      12 Deshalb gebe ich ihm die Ehre, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten. Mit seinen starken Kämpfern wird er sich die Beute teilen. So wird er belohnt, weil er den Tod auf sich nahm und wie ein Verbrecher behandelt wurde. Er hat viele von ihren Sünden erlöst und für die Schuldigen gebetet4.«

      Ja, als Jesus hier auf der Erde den Willen seines Vaters erfüllte, war er in den Augen der Meisten, wie der Geringste aller Menschen. Doch nachdem er alles erfüllt hatte, wurde diesem Geringsten, von seinem Vater eine Ehre gegeben, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten. (siehe Vers 12)

      So wurde der Geringste größer, als Johannes der Täufer.

      Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend, und liebe Grüße von Omma und Oppa

      1. Silas says:

        Hallo, Omma!

        Danke auch an dich für deine Antwort. Diese Erklärung ist auch sehr gut. Wenn Jesus in den Augen der Juden der Geringste war, dann ist tatsächlich der Geringste zum Größten geworden und somit natürlich größer als Johannes. Andererseits könnte man auch erwidern, dass ja vom „Geringsten im Königreich“ die Rede ist, und das ist Jesus auf keinen Fall…
        Oder gibt es eine Übersetzung, die statt „doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.“ sagt „doch jemand, der ein Geringerer ist, ist im Königreich der Himmel größer als er.“? Dann würde es wieder passen, aber dafür müsste man sich die Griechischen Schriften anschauen.
        Auf jeden Fall hast du uns etwas zum Nachdenken gegeben!

        Liebe Grüße, Silas

      2. Manfred says:

        Liebe Omma, Lieber Oppa,

        sorry dass ich mich jetzt erst melde. Ich muss sagen, dass ist die beste Erklärung die ich zu diesem Text jemals gehört habe. Ich glaube dass ihr damit absolut richtig liegt, mein Bauchgefühl sagt mir dass es so ist. Jesus ist der Kleinste im Königreich, denn er wurde von seinem Volk verachtet, geschlagen und umgebracht. Außerdem wird er in der Bibel auch als Knecht, Sklave usw. genannt. Ein Knecht ist nun mal kleiner als ein Herr. Damals war er der Kleinste, wenn er wiederkommt ist er der Größte.

        Die Verse in Mat. 11:2-19 handeln eigentlich nur von Johannes und Jesus. Besonders der Vers 19 zeigt, dass Ihr mit Eurer Vermutung, dass Jesus der Kleinste im Reich ist, recht haben könnt. Dort steht:

        Mat. 11:19: Der Sohn des Menschen ist gekommen, der isst und trinkt, und sie sagen: Siehe, ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder – und die Weisheit ist gerechtfertigt worden aus ihren Werken.
        Jesus hat nichts falsch gemacht, er war ohne Sünde. Was immer er aber getan hat und wenn es nur essen und trinken war, was jeder Mensch so macht, dann haben sie über ihn gesagt, er sei ein Fresser und Weinsäufer. Er wurde wirklich als Geringster verachtet.

        Ich danke Euch für Euren Kommentar, jetzt brauche ich mir über diesen Bibeltext nicht mehr das Hirn zu zermartern.
        Ihr habt mir damit sehr weitergeholfen.

        Liebe Grüße Manfred

    4. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

      Lieber Silas,

      Deine Fragen – bez. Matt. 11:11 – versuche ich nachfolgend zu erklären. Zuvor möchte ich den Vers aus der NGÜ anführen.

      „Ich versichere euch: Der Täufer Johannes ist der Bedeutendste unter allen, die je von einer Frau geboren wurden. Aber der Geringste, der zu Gottes neuer Welt (Wörtlich der Geringste in der Königsherrschaft der Himmel) gehört, ist größer als er.“

      Es gilt Folgendes festzuhalten: In dem Bibeltext macht Jesus mindestens 3 Satzaussagen.
      a) Jesus bezeichnet Johannes d.T., als den Bedeutendsten/Grössten jemals von einer Frau geborenen Menschen.
      b) „Der“ (ein) Gering-/erer/ste/r/ ist grösser als „Er“.
      c) Jesus erwähnt „jemanden“, der zu Gottes neuen Welt (der Königsherrschaft der Himmel) gehört.

      Zu Punkt a) gibt es wohl keine Einwände; Jesus betitelt Johannes d.T. persönlich entsprechend.
      Noch Eines vorneweg: Beachte auch die Aussage Jesu – in Abstimmung mit Matt. 11:11b – aus Luk. 13:30, wo wir lesen:
      „Es gibt Letzte, die werden Erste sein, und Erste, die werden Letzte sein.“ Die Bibel unterliegt offensichtlich diversen „Verschlüsselungen“ in ihre Ausdrucksweise…

      Zu untersuchen gilt zunächst der Punkt b) und dazu werden wir auf Luk. 10:23-24 verwiesen. Die „ELB_1905“ hat mir – wieder einmal – hierbei sehr geholfen. Dort lesen wir die erklärenden Worte Jesu:

      “Und er wandte sich zu den Jüngern besonders und sprach: Glückselig die Augen, welche sehen, was ihr sehet! Denn ich sage euch, dass viele Propheten und Könige begehrt haben zu sehen, was ihr sehet, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr höret, und haben es nicht gehört.“

      Demnach haben sämtliche Vorfahren von Johannes d.T., nicht das gesehen/erlebt, was Jesus zu den Juden und Jüngern sagte. Ab Jesu Wirken auf der Erde konnten u.a. die Jünger, gegenwärtige Herrscher und Apostel, Jesu Taten sehen & hören. Das war den vorherigen „Propheten und Königen“ (z.B. Moses, Elias, David) verwehrt. Ergo: Die Jünger (…“was IHR seht & hört…“) sind die „Geringsten“ und Johannes d.T. somit der „Kleinere“ (gemeint ist grösser als „Er“).

      Luk. 16:16 ist ein wichtiger Schlüsseltext.

      “Das Gesetz und die Propheten waren bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium des Reiches Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein.“

      Jesus sprach – bezogen auf Punkt c) – ebenfalls von„…zu Gottes neuen Welt gehört (der Königsherrschaft der Himmel)…“ An dieser Stelle möchte ich nicht auf die Auslegung von „im Himmelreich“ oder „im Reich der Himmel“ eingehen. Ich berufe mich lediglich auf den Hinweis Jesu zu „Gottes neuen Welt“ oder „Königsherrschaft“. Dieser Hinweis zeigt jedenfalls an, ab wann entsprechender Zugang überhaupt ermöglicht wurde. Einen Zugang zum Himmel für den Menschen liegt für mich nicht vor. Eine entsprechende Aussage findet sich ebenfalls in Ps. 115:16 und die gilt wohl noch…

      “Der Himmel ist der Himmel des HERRN, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben. „

      Es gibt Vorrausetzungen für „Gottes neue Welt/ Königsherrschaft“, von denen ich nur einige benenne.
      Petrus spricht von „…einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten…“ (1.Pet. 1:3)
      Jesus spricht von „…ich lasse mein Leben für die Schafe“. (Joh. 10)
      Jes. 28:18 musste auch noch die Erfüllung finden:
      “Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer (an IHN) glaubt, wird nicht davoneilen.“

      Die letzten genannten Punkte fasse ich nochmal zusammen. Einen Glauben, basierend auf Jesus den „kostbaren Eckstein“ musste zuerst entstehen. Dann „musste“ Jesus sein Leben für seine Schafe lassen. Schliesslich wurde durch die Auferstehung Jesu die Hoffnung lebendig gemacht, um Jesu (König)Reich erleben zu können.

      Wie sagte Jesus nach Luk. 24:46,48 noch abschliessend?

      »So steht es doch in der Schrift…Ihr seid Zeugen für das alles.«

      Liebe Grüsse aus dem Berchtesgadener Land von
      Athalja

  2. NEU says:

    Lieber Autor,
    „Das Gleichnis von den Schafen und Böcken“
    deine Ausführungen sind einfach und brillant.
    Dieser Studien-WT ist ein sehr gutes Beispiel für die schwammige WT-Propaganda und ein Schlüssel-WT für kommendes helleres Licht.

    Hier meine Zugabe, (in Klammern gesetzt.)

    7. Welches klare Verständnis haben wir heute?
    Heute haben wir ein klares Verständnis von dem Gleichnis von den Schafen und Ziegenböcken. (Na endlich, vielen Dank, was machen wir mit dem trüben Verständnis der letzten Jahrzehnte?)

    Wer wird dargestellt? Jesus ist „der Menschensohn“, der König. Mit „meine Brüder“ sind geistgesalbte Männer und Frauen gemeint, die mit Christus im Himmel regieren werden.
    (Falsch, im Himmel gibt es weder Männer noch Frauen)

    „Die Schafe“ und „die Ziegenböcke“ stellen Menschen aller Nationen dar. Sie sind nicht mit heiligem Geist gesalbt.
    (Da wäre meine Frage, „Sind oder können die Gesalbten weder Schaf noch Ziegenbock sein oder werden“? Wenn die Gesalbten weder Schaf noch Ziegenbock sind oder werden können, sondern als Brüder Christi bezeichnet werden, dann ergibt sich die Frage: „Was tun die Brüder Christi den Brüdern Christi Gutes oder müssen nur die Schafe den Brüdern Christi Gutes tun „?)

    Und wovon hängt es ab, ob ein Mensch als Schaf oder als Ziegenbock eingestuft wird? Die Beurteilung hängt davon ab, wie er den Überrest der gesalbten Brüder Christi behandelt hat. (Ja, nach diesem Verständnis werden die Brüder Christi überhaupt nicht eingestuft, müssen die Brüder Christi ihren Brüdern Christi oder den Schafen nichts Gutes tun“? Dann haben nur die Schafe eine Bringschuld den Brüdern Christi gegenüber?)

    Jehova hat auf dieses und auf die verwandten Gleichnisse aus Matthäus, Kapitel 24 und 25 immer mehr Licht geworfen. Sind wir ihm, jetzt, wo das Ende des Systems so nahe ist, nicht dankbar dafür? (Jehova hatte schon immer das volle Licht geworfen, nur ihr von der LK versteht es in all den Jahrzehnten immer noch falscher. Licht hat zwei Zustände – AN oder AUS.)

    8 und 9. Warum werden die Schafe als „die Gerechten“ bezeichnet?
    8 In dem Gleichnis von den Schafen und den Ziegenböcken erwähnt Jesus das Predigtwerk nicht direkt. (Liebe LK, bis hierher ist es völlig korrekt.
    Warum sucht ihr trotzdem eine zwanghafte Predigtdiensterfüllung?)

    Warum kann man aber trotzdem sagen, das Gleichnis betone, wie wichtig das Predigen ist? (Was? – aber trotzdem, ihr habt doch schon geklärt, dass es keine Predigktwerkerfüllung ist, warum macht ihr weiter?..)
    9 Zunächst sollte man bedenken, dass Jesus durch ein Gleichnis lehrt. (Ja, das ist völlig korrekt, bitte macht nicht weiter., was soll das „man sollte bedenken“, der Gedanke ist hier beendet..)
    Offensichtlich spricht er nicht von einem buchstäblichen Trennen von Schafen und Ziegenböcken. (völlig korrekt, weiter so…)
    Auch sagte er nicht, man müsse seine Brüder buchstäblich speisen, kleiden, umsorgen oder im Gefängnis besuchen, um als Schaf eingestuft zu werden. (völlig korrekt, bitte aber nicht in den nächsten Absätzen diesen Gedanken revidieren.)

    10. Wie können die Schafe den Brüdern Christi Gutes tun?
    (Ja, und was ist mit den Brüdern Christi, was tun die für ihre Brüder Christi oder für die Schafe? Für mich hört sich das wie Einbahnstraße an.)
    10 Direkt vor dem Gleichnis von den Schafen und Ziegenböcken erzählte er das Gleichnis von den Talenten. Wie der vorherige Artikel zeigte, sollte den geistgesalbten Jüngern, also seinen „Brüdern“, durch das Gleichnis von den Talenten klar vor Augen geführt werden, dass sie sich eifrig am Predigen beteiligen müssen. (Ja, genau, es geht wenn überhaupt nur um die „Geistgesalbten“).
    Allerdings steht der gesalbte Überrest während der Gegenwart Jesu vor der enormen Herausforderung, noch vor dem Ende „allen Nationen“ zu predigen. (Ja, liebe Gesalbte und Gesalbtinnen, ihr unterschätzt die Macht Gottes. Ihr seit 144.000 und braucht in über 100 Jahren noch über 8. Mio Schafe die Euch helfen. Wie war das im 1. Jahrhundert ? Da hat ein Verkündiger 3000 bekehrt. Ihr seit 144.000 x 3000, also sollten es bis heute 430.000 000 Bekehrte sein)

    Wie das Gleichnis von den Schafen und Ziegenböcken aber zeigt, würden sie Hilfe bekommen. Wer hofft, als Schaf eingestuft zu werden, würde Christi Brüdern vor allem dadurch Gutes tun, dass er sie beim Predigen unterstützt. (Das ist einfach FALSCH. Wenn dem so wäre, hätte der Herr Jesus das ausdrücklich in diesem Gleichnis erwähnt, z.B. mit den Worten „Predigen oder Predigdienst“. Jesus spricht in klaren und verständlichen Worten und solch eine „Einstufung zum Leben oder Tod“ hätte er bestimmt konkretisiert.)

    Was schließt die Unterstützung alles ein? Geht es dabei nur um materielle und emotionale Unterstützung? Oder gehört noch mehr dazu? (Dieser Sachverhalt wurde schon im Abschnitt 9 beantwortet)

    11. Welche Frage ist berechtigt, und warum?
    11 Heute ist die große Mehrheit der acht Millionen Nachfolger Jesu nicht geistgesalbt. Ihnen wurden die Talente, die Jesus den Gesalbten anvertraut hat, nicht überreicht (Matthäus 25 Vers 14 bis 18). (Richtig liebe LK, deshalb ergeben sich keinerlei Fragen mehr. Ihr erfindet Fragen, wo alles bereits beantwortet ist, bitte macht nicht weiter., bitte keine weiteren Fragen mehr…)

    Deshalb ist die Frage berechtigt: Gilt der Auftrag zu predigen auch für diejenigen, die nicht mit heiligem Geist gesalbt sind? Hier einige Gründe, warum die Antwort Ja ist.
    (Die Antwort ist NEIN. Auf einer falschen Grundlage der Interpretation dieses Gleichnisses kumulieren sich weitere falsche Schlussfolgerungen. Etwas FALSCHES wird durch nochmaliges falsches wiederholen nicht RICHTIG.)

    12. Welchen Schluss ziehen wir aus Jesu Worten in Matthäus 28 Vers 19, 20?
    12 Jesus wies alle seine Jünger an zu predigen. Nach seiner Auferweckung beauftragte Jesus seine Nachfolger, Jünger zu machen und sie zu lehren, „alles zu halten“, was er ihnen geboten hatte. Zu diesen Geboten gehört auch der Auftrag zu predigen. Aus diesem Grund sind alle Nachfolger Christi verpflichtet zu predigen, ob sie nun die Hoffnung haben, im Himmel zu regieren oder auf der Erde zu leben (Apostelgeschichte 10 Vers 42).
    (Ja, das war nach seiner Auferweckung und nur für die damaligen Jünger, die tatsächlich mit dem Geist Gottes ausgestattet waren um Dinge zu tun, die ein heutiger ZJ nicht mehr kann)

    13. Was lässt die Vision, die Johannes erhielt, erkennen, und warum?
    13 Wie die Offenbarung erkennen lässt, würde das Predigtwerk sowohl von den Gesalbten als auch von anderen durchgeführt werden.
    Jesus ließ den Apostel Johannes in einer Vision sehen, wie „die Braut“ Menschen einlädt, „Wasser des Lebens kostenfrei“ zu nehmen. (Das ist RICHTIG – 100 Punkte. Doch gilt zu bedenken, wann wird Christi Braut seine Braut? Oder anders gefragt, wann ist die Braut nach LK-Verständnis vollzählig und wann sagt der Geist und die Braut folgende Aussage? Nach Offb. 14:1 sieht der Johannes das Lamm auf dem Berg Zion und mit ihm die 144.000…, also im Himmel sieht er die Braut. Desweiteren in Offb. 22:17, der Geist und die Braut sagen fortwährend: „Komm!“ Und jeder, der es hört….“. Damit die Braut dies sagen kann, muss diese doch vollzählig im Himmel als Christi Braut zahlenmäßig anwesend sein. Hier auf der Erde ist die Braut keine Braut, das kann die LK nur außerbiblisch erklären. Somit sind die Texte aus Offb. korrekt, jedoch zeitlich falsch eingeordnet und haben nichts mit dem Predigdienst zu tun, vielleicht während der 1000 Jahre.)
    Die Braut stellt die 144000 Geistgesalbten dar, die mit Jesus im Himmel regieren werden (Offenbarung 14 Vers 1, 3; 22 Vers 17).
    (Und wann sagen die Braut und der Geist „Komm geh in den Predigdienst“? Der Text ist nicht auffindbar. Sie sagen konkret „Wasser des Lebens – kostenfrei“. Wann sagen sie es? Während der 1000 Jahre. Denn die Braut ist nur eine Braut im Himmel und müsste nach WT-Verständnis vollzählig sein. Hier unten auf der Erde gibt es noch keinen Braut.)
    In der Vision sah Johannes jedoch noch andere, die nicht zur Braut gehören. Auch sie werden aufgefordert zu sagen: „Komm!“ Sie hören darauf und laden wiederum andere ein, Wasser des Lebens zu nehmen. Diese zweite Gruppe besteht aus denjenigen, die die Aussicht haben, auf der Erde zu leben. Diese Vision lässt also deutlich erkennen, dass alle, die die Einladung zu „kommen“ annehmen, auch verpflichtet sind zu predigen
    (Einladung ja, jedoch ist der Text aus Offenbarung zeitlich falsch eingeordnet und hat mit dem PD heute nichts zu tun)

    14. Was schließt es ein, „das Gesetz des Christus“ zu befolgen?
    14 „Das Gesetz des Christus“ verpflichtet uns zu predigen (Galater 6 Vers 2). Jehova verwendet nicht zweierlei Maßstäbe. Zum Beispiel sagte er den Israeliten: „Ein Gesetz soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt“ (zweiter Mose 12 Vers 49; dritter Mose 24 Vers 22). Christen sind zwar nicht an das mosaische Gesetz gebunden. Doch jeder von uns, ob gesalbt oder nicht, untersteht dem „Gesetz des Christus“.
    (Ihr habt es doch schon richtig erklärt, „Christen sind zwar nicht an das mosaische Gesetz gebunden“, aber….? Also, entweder stehen wir nicht mehr unterm mosaischen Gesetz oder doch und gerade jetzt…, bitte hört auf.)

    15. Warum kann man sagen, Jesu Auftrag gilt für alle seine Nachfolger?
    15 Was Jesus zu einer kleinen Gruppe sagte, kann sich auch auf eine größere beziehen.
    (Ist das jetzt ein neues Gebot der LK, dass aus einem können ein müssen entsteht?
    Liebe Gesalbte, lasst endlich die armen Schafe in Ruhe, ihr habt doch selbst erkannt, dass alle Gleichnisse sich auf Euch und nur auf Euch beziehen. Warum versucht ihr wöchentlich und mit Zwang den Schafen ein schlechtes Gewissen einzureden?)

    Jetzt loyal sein
    16 bis 18. Wie können diejenigen, die hoffen als Schafe eingestuft zu werden, Christi Brüder unterstützen, und warum ist das gerade jetzt so wichtig?
    16 Satan führt gegen den Überrest der gesalbten Brüder Christi Krieg und er wird seine Angriffe noch verstärken, da seine „kurze Frist“ abläuft (Offenbarung 12 Vers 9, 12, 17). Obwohl die Gesalbten schwere Prüfungen erdulden müssen, gehen sie im größten Predigtwerk aller Zeiten führend voran. Jesus ist zweifellos bei ihnen und führt sie (Matthäus 28 Vers 20).

    (Liebe Brüder Christi,
    wie oder als was hofft ihr eigentlich von den Schafen eingestuft zu werden?
    Was für schwere Prüfungen erleidet ihr in Brooklyn?
    Haft, Hunger, Verfolgung u.v.m? Wo geht ihr im Predigtwerk führend voran?
    Im Filme machen, Zettel drucken, Schafe in den Dienst jagen, wöchentlich ein schlechtes Gewissen einreden, Spenden eintreiben?
    Wenn Jesus mit Euch wäre, bräuchtet ihr keine Wörtchen wie „zweifellos“, ihr werdet Eure Zweifel einfach nicht los, deshalb sucht ihr Eure Absolution allwöchentlich bei euren Schäfchen, die ihr dann einstufen möchtet. Eine Braut benutzt Wörtchen wie zweifellos nie, eine Braut ist sich absolut sicher, dass sie die Braut ist.)

    1. W.F. an Neu says:

      Lieber Neu,

      vielen Dank für Deinen ergänzenden Kommentar. Du hast eine ernste Angelegenheit, sehr humorvoll ins rechte Licht gerückt. Dieses Zitat von Dir, hat mich an ein Gleichnis erinnert:

      Jehova hat auf dieses und auf die verwandten Gleichnisse aus Matthäus, Kapitel 24 und 25 immer mehr Licht geworfen. Sind wir ihm, jetzt, wo das Ende des Systems so nahe ist, nicht dankbar dafür? (Jehova hatte schon immer das volle Licht geworfen, nur ihr von der LK versteht es in all den Jahrzehnten immer noch falscher. Licht hat zwei Zustände – AN oder AUS.) – Zitat Ende.

      Mir kam dann der Gedanke, dass es heute ja gar nicht mehr ganz stimmt, dass Licht entweder An oder AUS ist, denn heutzutage gibt es ja Dimmer. Damit kann man zumindest die Leuchtkraft reduzieren. Aber selbst an die Dimmer hatte Jesus schon gedacht, denn er sagte:

      Luk. 11:33-36; Elb:
      Gleichnis vom Auge
      33 Niemand aber, der eine Leuchte angezündet hat, stellt sie ins Versteck, auch nicht unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, damit die Hereinkommenden den Schein sehen.

      34 Die Leuchte des Leibes ist dein Auge; wenn dein Auge lauter ist, so ist auch dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.
      35 Sieh nun zu, dass das Licht, welches in dir ist, nicht Finsternis ist.
      36 Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und keinen finsteren Teil hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn die Leuchte mit ihrem Strahl dich beleuchtete.

      Der Scheffel war der Dimmer von damals und Jesus sagte, dass man das nicht tun sollte. Aus welchem Grund sollte also die LK ihr „Licht“ seit über 100 Jahren nicht in der vollen Stärke leuchten lassen? Evt. Liegt es daran was Jesus im Vers 35 sagte:

      35 Sieh nun zu, dass das Licht, welches in dir ist, nicht Finsternis ist.

      Offensichtlich kann Licht auch Finsternis bedeuten. Somit ist es wichtig, darauf zu achten, wer die Lichtquelle ist. Ist es Jesus Christus, der das Licht der Welt ist oder ist es der Teufel, der sich als ein Engel des Lichts darstellt.

      L.G. W.F.

      1. Boas says:

        Hallo lieber Neu und W.F.,

        das sind sehr schöne Gedanken von euch. Danke für die geistige Erleuchtung eines weiteren Gleichnisses von Jesus.

        In brüderlicher Zuneigung
        Boas

  3. Matthäus an Gerd u. ManfredF says:

    Kann mich nur den Worten anschließen, ja es ist sehr befreiend das zu verstehen, ZJ die sich im Hamsterrad ständig zu neuen Höchstleistungen antreiben lassen sind nur mehr zu bedauern.

    Auch diese Worte bestätigen eure Erklärung. Interessant das Jesus das sagte nachdem er in Joh. Kap. 6 über sein Blut und Fleisch sprach, dass nur wer davon isst und trinkt das ewige Leben bekommen kann und dann diesen Schlusssatz:

    63 Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist; deshalb bringen sie euch das Leben. 64 Aber einige von euch glauben mir trotzdem nicht.“ ….. 65 „Deshalb“, so erklärte er weiter, „habe ich euch gesagt: Keiner kann zu mir kommen, wenn ihn nicht der Vater zu mir führt!“ 66 Nach dieser Rede wandten sich viele, die ihm gefolgt waren, von Jesus ab und gingen nicht mehr mit ihm. 67 Da fragte Jesus seine zwölf Jünger: „Wollt ihr auch weggehen und mich verlassen?“ 68 „Herr, zu wem sollten wir denn gehen?“, antwortete Simon Petrus. „Nur deine Worte schenken ewiges Leben.“

    Ein Geschenk gehört einem für immer, man verliert es nur wenn man es zurückgibt oder sich es verdienen möchte, was ja gar nicht geht, weil dann ist es kein Geschenk mehr – oder?

    2Kor 3,6
    Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden,
    den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat.
    Wir verkünden nicht länger die Herrschaft des geschriebenen Gesetzes,
    sondern das neue Leben durch Gottes Geist.
    Denn der Buchstabe tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben.

    1. Tommy says:

      Ja Matthaeus,
      und es ist der Geist Gottes, der uns dann in ein Leben fuehrt, welches (sagen wir mal o. k.) ist. Obwohl wir Menschen das gar nicht koennen. Es ist ein Geschenk Gottes zur Versoehnung und wir koennen als Suender garnix tun, selbst wenn wir uns noch so verbiegen und per Gesetz einen 25 Stunden Tag durchbringen. Es ist Gottes Geist der SEIN Werk vollendet und er gibt wem er will, nicht wem irgend eine Kirchenleitung meint es geben zu koennen.
      Tommy

  4. Großes Kompliment muss ich dir aussprechen, lieber ManfredF, es berührte mich sehr wie du mit klaren Worten zeigtest, dass ein Kind Gottes nicht verloren gehen kann!

    In protestantischen Kreisen wird zu diesem Thema der Begriff „Heilsgewissheit“ oftmals gebraucht, als ZJ habe ich das nicht akzeptieren wollen. Wird auch von der WT-Organisation nicht akzeptiert, wie es z.B. das Unterredungsbuch auch andeutet:

    *** rs S. 152 Fegefeuer ***

    Können die Verstorbenen Freude erleben, weil sie des Heils sicher sind?
    Pred. 9:5 (JB): „Die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; doch die Toten wissen gar nichts.“
    Jes. 38:18 (JB): „Dich [Jahwe] preist ja nicht die Scheol, nicht rühmt dich der Tod; die zur Grube fahren, harren nicht mehr auf deine Huld.“ (Wie können sie deshalb „große Freude empfinden wegen ihrer Heilsgewißheit“?)

    Bei ZJ und ähnlichen Gruppen, wird der Mitläufer förmlich zur Sündenlosigkeit genötigt und wenn das nicht gelingt, dann müssen „fromme Leistungen“ für die Organisation die Vergebung fördern. Das kennen wir nur zu gut.
    Wie man des Heils verlustig gehen kann, hast du so deutlich gezeigt, dass ich es nicht neu formulieren muss, ich kopiere die Sätze einfach:

    Meiner Ansicht nach gibt es nur eine Sünde gegen den heiligen Geist: Wenn man das Geschenk von Gott, die Rettung zurückgibt. Wenn du dich also von Gott absichtlich lossagst. Dann gibt es kein Zurück mehr. Keine erneute Vergebung. Sich von menschlichen Organisationen zu trennen, zum Beispiel kein Zeuge Jehovas mehr sein zu wollen oder aus der katholischen Kirche austreten oder was auch immer, ist kein Lossagen von Gott. Lossagen ist, wenn man bewusst das ewige Leben zurückgibt.

    Nochmals möchte ich dir danken, lieber Manfred,
    und dem hansi wünsche ich, dass er aus deinem Beitrag viel Hoffnung und Trost schöpfen kann.

    Samstagsgrüße!
    Gerd

  5. NEU says:

    Ihr Lieben,
    können wir zurück zum Thema finden?
    Vielen Dank lieber Autor für die gute Zerlegung des o.g. WT-Artikels.
    Mir sind ebenfalls beim Studium dieses WTs 3 gravierende Fehler der LK aufgefallen die ich gerne morgen einschieben werde.
    Das Thema war “ Das Gleichnis von den Schafen und Böcken“.
    Ach so, lieber Walter, ich war heute auch beim GM und sehe es genauso wie Du es beschrieben hast.
    Bis bald und schön auf helleres Licht warten…. 🙂

  6. Manfred an Alle says:

    Liebe Geschwister,

    heute abend werden wieder die meisten der über 19 Millionen Besucher des Abendmahls bei den ZJ, die Symbole zum Gedenken an den Tod unseres Herrn und Königs Jesus Christus, an sich vorüberziehen lassen. Aber die Zahl der aktiven Teilnehmer am Abendmahl, nehmen jedes Jahr kontinuierlich zu. Evt. liegt es daran, dass sie die Worte Jesu beherzigen:

    Mat. 10:32, 33; Lut: 32 Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. 33 Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.

    Hier die Links zu zwei Artikeln, die sich mit dem Todestag Jesu beschäftigen:
    Des Todes Christi gedenken:
    http://www.bruderinfo.de/?p=786

    Zum Gedenken an den Tod unseres Herrn Jesus!
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1250

    Einige die sich hier über BI kennen gelernt haben, feiern das Abendmahl heute abend gemeinsam und werden auch von den Symbolen nehmen. Das wird sicherlich ein Erlebnis sein, wie man es noch nicht gekannt hat, als man dieser “Feier” im Königreichssaal beigewohnt hat. Ich bin mir sicher, dass Ihr heute abend die Anwesenheit unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes besonders verspüren könnt.

    Mt 18,20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

    Wohl gemerkt man versammelt sich im Namen von Jesus Christus und nicht im Namen der LK. Wer aber dem Abendmahl in den Versammlungen beiwohnt, muss das tun was die LK sagt und darf nicht so handeln wie es Christus gesagt hat.

    Herzliche Grüße Manfred

    1. walter says:

      Hallo Manfred,

      ich sehe das mich mich etwas differenzierter.

      Wir gehen heute abend, zum „Gedenken an Jesus Christi“in die Versammlung.

      Ich hätte auch keine Probleme damit, das im Familienkreis zu tun.
      Der Rahmen würde mir persönlich sogar besser gefallen.

      Wir müssen aber auch auf andere Rücksicht nehmen. Das lehrt mich auch der Geist Christi.
      Wenn wir dahingehen, muß ich nicht tun, was die LK sagt.
      Das Zuwendung zu Jesus Christus, muß ich ganz allein für mich vollziehen.
      Alle anderen übrigens auch.
      Mit dem Nehmen der Symbole allein, ist es noch nicht getan.

      Jesus lehrt mich, mich das ganze Jahr von IHM zu ernähren.
      „Bewahrt diese Gesinnung in Euch, die in Christus Jesus war.“

      Auch über den heutigen Tag hinaus.

      In tiefer Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber Jesus Christus
      gedenken wir IHM heute und nehmen das als Ermunterung, die restlichen
      364 Tage des Jahres ebenso zu tun und IHM zu gefallen.

      Liebe Grüße

      Walter

      1. Zadok/Achim@Walter says:

        Lieber Walter,

        die Rücksichtnahme auf unsere Lieben ist so ein Thema, hier
        entscheidet jeder für sich. Ich bin sicher dass du mit deiner Familie eine Entscheidung getroffen hast, die die Gutheißung unseres Herrn hat.

        Ich habe die letzten Jahre das GM für mich alleine gefeiert und das war auch gut und richtig, denn der Segen war für mich spürbar.
        Gestern war ich in einer kleinen Freikirche, die sehr bibeltreu ist und habe zum allerersten Mal von den Symbolen genommen mit hundert anderen Geschwistern zusammen. Und das möchte ich nie mehr missen.

        Wir müssen immer bedenken, dass die WTG dieses Thema korrekt handhabte bis 1935 und es keine Unterschiede gab zu dem was ich jetzt aktuell 2015 erlebt habe.
        Wir haben das alles nur dem Rutherfordschen Neuen Licht zu verdanken.

        Lieber Gruß an Dich und die Deinen
        Achim

      2. Alois an Walter says:

        Lieber Walter

        Du hast geschrieben:
        Jesus lehrt mich, mich das ganze Jahr von IHM zu ernähren.

        Genau das sehe ich auch so, konnte das nur noch nie so kurz und treffend formulieren. Es nützt wenig am 14. Nisan das Abendmahl zu nehmen wenn man das restliche Jahr Jesus Opfer für uns Menschen vergisst, fast vergisst oder wenig beachtet. Jeden Tag an das Opfer Jesus gedenken und ihm und unserem Vater dafür ehren und danken dürfte das Optimale sein.

        Liebe Grüße
        Alois

  7. pit an Hansi says:

    Mein lieber Hansi,
    du kannst gar nicht gegen den heiligen Geist sündigen.
    Hast du allen Ernstes gedacht, dass das so einfach wäre, aufzuhören?
    Andere haben schon 10 mal aufgehört und haben wieder angefangen. Das ist kein Kampf, das ist Krieg.
    Du kannst Schlachten verlieren, aber der Herr wird es nicht zulassen, dass du den Krieg verlierst.
    Ausser du gibst auf. Dann hast du verloren.
    Die Depressionen sind obendrauf besonders schlimm. Sie verschärfen die Probleme um ein Vielfaches.

    Das schlechte Gewissen, das du hast, kommt doch nicht von Gott.
    Es wurde dir anerzogen.
    Solange du deinen Glauben nicht aufgibst, wird dich auch der Herr nicht aufgeben.
    Und wenn du jetzt keine Kraft hast, so bitte IHN darum und er wird dir helfen.
    Aber betrachte dich nicht als unwürdig, als verstossen.
    Alle sind unwürdig und werden nur durch Gnade errettet.
    Keiner ist besser als du. Lass dir das nicht einreden.

    Ich wünsch dir den Segen des Herrn.
    pit

    1. Matthäus an Hansi says:

      Hallo Hansi,
      Du hast ja schon sehr viel Zuspruch bekommen, nimm das raus was für dich passt!
      Besser noch mit einem zu reden der die Situation psychologisch beurteilen kann um dir die richtige Hilfe anzubieten. Ich war auch mal am Boden zerstört, wollte nicht mehr leben habe alle möglichen Szenarien gedanklich durchgespielt. Dann bin ich zu einer Privat Ärztin gegangen die es verstand auf mich einzugehen. Auch Antidepressiva können das Gemüt aufhellen, nimm solche Möglichkeiten war.
      Oder hast du auf deinem PC Skype installiert. Dann könnte man mal von Abgesicht zu Angesicht sprechen,
      Mein Account ist hermann7189, bin gerne jederzeit für dich da!
      LG. Matthäus oder eben Hermann

  8. hansi says:

    Hallo an Alle.
    Ich konnte bislang mit niemanden über meinen erneuten Rückfall sprechen,ich meine diesbezüglich die Menschen ,die mir ganz besonders am Herzen liegen,mein Sohn,die Mutter meines Sohnes ,und meine Mutter.
    Aber ich habe ja euch .
    Ja ich bin wieder Rückfällig geworden was den Alkohol betrifft.
    Und nein ich habe keine Kraft mehr und will es auch nicht,das das ganze Programm erneut startet,damit meine ich Entgiftung Sychatrie danach vermehrte Arztbesuche ,Sozialdienste letztendlich Langzeittherapie das alles kenne ich zu genüge Habe keine Kraft.
    Aber was viel schlimmer ist,mein Verhältniss zu Jehova Gott ,und zu seinem geliebten Sohn Jesus Christus gibt es nicht mehr ,ich habe sie unendlich enttäucht,verletzt und sehr weh getan,meinen Glauben habe ich nicht verloren ,aber zurzeit lebe ich meinen Glauben nicht aus.
    Tief in mir spüre ich sogar ,das ich gegen den Heiligen Geist gesündigt habe,denn ich kann meine Sünden die ich zurzeit Tag für Tag was den Alkohol anbelangt nicht bereuen jeden Tag greife ich vermehrt zur Flasche ,kann nicht damit aufhören.
    wenn ich nicht zu Feige wäre würde ich meinem Leben ein Ende setzen ,denn ich bin nicht nur Alkoholabhängig sondern leide noch unter schweren Depressionen,zurzeit ist alles nur Schwarz ich weiss nicht wie ich das alles noch ertragen kann.
    Gruss Hansi

    1. Tirza an Hansi says:

      So fern der Osten ist vom Westen, hat er unsere Übertretungen von uns entfernt.
      Psalm 103,12 (SLT)
      Wir dürfen Gott unser Versagen bringen, auch du lieber Hansi,
      vergiss dass bitte nie!!!, damit er etwas Wunderbares daraus machen kann.
      Er wird unsere Fehler zu unserem Besten wenden, wenn wir ihm vertrauen.
      In Jesaja 61,3 heißt es, dass er uns „Schmuck statt Asche“ gibt. Aber ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen an der Asche ihrer Vergangenheit, den Erinnerungen an ihre Fehler und ihr Versagen festhalten. Ich möchte dir Mut machen, deine Asche loszulassen und sich nach Neuem auszustrecken.

      Viel zu viele Menschen leben in der Vergangenheit und glauben, sie würden niemals eine zweite Chance bekommen. Brauchst du eine zweite Chance?
      Bitte Gott um eine zweite oder dritte oder vierte oder fünfte Chance – wie viele Du auch immer brauchst Gott ist voller Gnade und Geduld. Seine Güte hört niemals auf.! Vergiß das bitte nie, lieber Hansi!
      Die Bibel sagt, dass er unser Versagen von uns genommen hat. Also musst du, müssen wir alle nicht mehr daran festhalten.

      Jesus kam, um uns die Last abzunehmen, aber du solltest auch bereit sein, sie loszulassen und zu glauben, dass er größer ist als deine Fehler, dein Versagen, deine Ängste, deine Sorgen und deine Depressionen!
      Gib ihm heute Deine Asche.

      Gebet: Gott, ich weiß, dass es nicht gut für mich ist, an der Vergangenheit festzuhalten, weil du mir doch eine neue Chance geben möchtest. Deshalb lasse ich die Asche meiner Vergangenheit jetzt los. Ich gebe sie dir und freue mich auf den Schmuck, den du daraus hervorbringen wirst.
      In Jesu Namen Amen!

      Ich bin sicher lieber Hansi, du schaffst das!
      Gott schütze dich & liebste Grüße
      Tirza

    2. Manfred an Hansi says:

      Lieber Hansi,

      Pit hat Dir ja schon gut geantwortet. Du schreibst, dass Du keine Kraft mehr hast und auch kein Verhältnis mehr zu Jehova und Jesus. Beides hängt miteinander zusammen.

      Wenn Du Dich im Gebet den beiden Höchsten unterstellst und sie um Führung und Leitung bittest, dann werden sie Dir helfen, dass Du wieder Kraft bekommst um Dich Deinen Problemen zu stellen. Wenn Du Dich von Jehova und Jesus abwendest, dann wendest Du Dich auch von der einzigsten Kraftquelle ab, die Dir tatsächlich helfen kann, auch wenn Du Depressionen hast.

      Phil. 4:13: Für alles bin ich stark, durch den der mir Kraft verleiht.

      Für alles heißt für alles und somit auch, dass man gegen Alkoholsucht oder welche Sucht auch immer ankämpfen muss. Einfach ist es trotzdem nicht, aber machbar. Vertraue auf unseren himmlischen Vater und seinen Sohn und sie werden Dir helfen nicht aufzugeben.

      Denn aufgeben ist das schlimmste überhaupt, denn dann hat man nicht mehr den Willen weiter zu kämpfen. Nur der kämpft, kann auch am Ende möglicherweise den Sieg erringen. Wer aufgibt, hat ganz sicher schon verloren. Also gib nicht auf, kämpf weiter. Du kannst Deine verlorene Schlacht noch in einen Sieg verwandeln, wenn Du nicht aufgibst. Du kannst mir glauben, ich habe auch schon mal kurz vor der Aufgabe gestanden aber um meiner Familie willen habe ich gesagt, ich darf mich nicht aus dem Leben stehlen und sie sich selbst überlassen. Es war ein harter und schmerzhafter Weg, aber da wo ich gar nicht mehr konnte, hat mich Jesus soweit getragen bis ich wieder selbst laufen konnte und heute weiß ich es war richtig gekämpft zu haben. Es hat sich gelohnt. Das kannst auch Du eines Tages sagen, wenn Du nicht aufgibst und vor allem Dich nicht selbst aufgibst oder das Verhältnis zu Gott uns seinem Sohn.

      PS.: Aber der Kampf ist auch für mich noch nicht vorbei, aber die vielen Etappensiege die ich mittlerweile errungen habe, geben mir die Kraft weiter zu machen, egal wie Dicke es wieder kommen mag.

      Ich wünsche Dir das auch.

      Liebe Grüße Manfred

    3. STefan says:

      Lieber Hansi,

      bitte gib Dich nicht auf, denn Du wirst ganz sicher auch von Gott nicht aufgegeben. Denk an den verlorenen Sohn, wie sein Vater sich freute als er heimkehrte, Gott wird nie von Deiner Seite weichen, wenn Du es nicht willst. Denk an Lot, der nicht zurückblicken sollte, schau nach vorne, und auch wenn es mühevolle Arbeit für Dich bedeutet, so kannst Du wie Manfred es schon sagte, den Sieg noch erringen. Der Gerechte wird sechs Mal fallen, aber siebenmal aufstehen. Denk immer daran, Gott hält seine Versprechen:

      Psalm 23 1 Ein Psalm. Von David. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. 3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. 4 Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens1, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. 6 Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins2 Haus des HERRN lebenslang.
      LG
      STefan

    4. Franki says:

      Franki an Hansi

      Lieber Hansi.

      Was ich nun an Dich schreibe mag in Deinen Augen und in den Augen anderer hier schreibender sehr hart klingen.

      Aber es muss sein damit Du wieder zu Dir kommst.

      Hansi Beten alleine hilft Dir nicht,auch wenn Du keine Kraft mehr hast ,überwinde Dich und hole Dir proffesionelle Hilfe.

      Mit Depressionen und auch dann Alkoholkonsum ist nicht zu spaßen.

      Du kannst davon nicht nur abhängig werden ,das treibt Dich in den Selbstmord.

      Gerade nach dem Suizid des german Wings Piloten ist jetzt die Ansprache bei Psychologen usw sehr gut,da dieses Thema top behandelt wird.

      ALSO ÜBERWINDE DICH UND HOLE DIR HILFE DU KANNST AUCH NOCH ZUSÄTZLICH BETEN;ABER HOLE DIR SCHLEUNIGST HILFE

      DAS RATE ICH DIR ALS MENSCH DER DICH GERNE HAT UND AUCH ALS JURIST

      Liebe Grüße
      Franki

      1. Tirza an Franki says:

        Lieber Franki,

        ich dachte immer noch gilt die Unschuldsvermutung, bis bewiesen ist, dass….

        (http://)info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/germanwings-was-uns-verschwiegen-wird.html

        Liebste Grüße
        Tirza

        1. Franki says:

          Franki an tirza

          Liebe Tirza

          Du hast recht mit der Unschuldsvermutung,aber im Falle des Piloten weisen die Ermittlungsergebnisse,andere Dinge auf die so erdrückend sind das man von einem Suizid ausgehen muss,klar wird noch ermittelt ob ein technisches Problem vorlag,das war zuerst auch mein Gedanke,das da an den Bordcomputer ein Fehler war,mit dem er nicht mehr klar kam,aber warum sperrt er den Flugkapitän aus der ja noch hätte eingreifen können wenn die Cockpittür geöffnet worden wäre????

          Man geht juristisch nach der bisherigen Beweislage von einem Suizid aus.

          Grüße
          Franki

      2. Avalon says:

        Lieber Franki, ich schreibe Dich an wegen Deines Rates an Hansi, dabei fiel mir Folgendes ein! Bei uns selbst wohnt ein ZJ gleich ‚nebenan‘, ohne dass ihm bewusst ist, dass wir seinen Seelenkummer selbst erlebten. Wir haben uns immer wieder gewundert, welche Süchte dieser junge Mann, so an sich hatte. Eines Tages hat er sich uns offenbart, aus welchen Wurzeln er kommt; wir selbst haben aber unsere Identität nicht preisgegeben. Mit einmal verstanden wir, warum dieser junge Mann von Nebenan, so in den Tag hinein lebte. Schweres Rauch, Saufen und wir nehmen an, dass er auch aus seinen PsychoPharmaka und Schnaps, einen Cocktail mixte. Während eines solchen Trip entstand bei ihm so eine Verwirrtheit, dass er uns um Hilfe bat. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, welch einen erbärmlichen Anblick er machte! Wir konnten seine Eltern ausfindig machen. Die rief die nähere Verwandtschaft zusammen. Anscheinend wussten diese schon was zu tun war. Kurz nach diesem Vorfall, hatte man ihm einen mittelgroßen jungen Hund besorgt. Auch Bekannte ließen sich ab jetzt vermehrt blicken. Wenn ihm etwas im Haushalt fehlt dann lässt er sich oftmals durch uns aushelfen. Ein kleines Schmätzchen fällt dabei immer ab. Nur die Flasche und das ‚Schornsteinrauchen ‚ können wir ihm nicht ausreden. Du siehst also, die Situation, von wurzellos gewordenen Menschen, kann schon durch losen Kontakt(hier uns gemeint) und einen Ansprechpartner(Hund) und wieder mehr verwandtschaftlichen Kontakt entschärft werden aber sonst denke ich ist medizinische Hilfe immer angebracht. Sehe meine Schreibe nur als meine Gedanken zu Deinem Kommentar an und nichts anderes! Ganz liebe Grüße, Avalon

        1. Leprechaun@Avalon says:

          Lieber Avalon,

          ich möchte einmal eine Antwort auf deinen Post an Franki hinterlassen.

          Du schilderst hier die Geschichte eines jungen ZJ, der nach deiner Aussage zu urteilen wohl mächtig durch den Wind war… du redest auch von Verwirrtheit.

          Nun, wenn ich den Post von Hansi lese, so sehe ich zumindest dass sein Text sehr gut strukturiert und durchdacht ist. Von einer Verwirrtheit kann ich in seinem Text zumindest nichts erkennen.
          Und ich gestehe, dass mich dieser Umstand auch ein wenig beruhigt. Hansi ist definitiv der Herr über seine Sinne.
          Ferner schreibt er ja auch von sozialen Kontakten, die wohl bestehen… zu seinem Sohn, seiner Mutter, eventuell auch zur Mutter seines Sohnes. Auch das erleichtert mich ein wenig, denn ich gehe davon aus, dass er nicht völlig allein steht, mit seinen Problemen. Denn völlige Einsamkeit würde ich in dieser Situation auch eher als kontraproduktiv ansehen.

          Diesen Abschnitt beziehe ich jetzt nicht auf Hansi…
          Ob es immer gut ist einem Menschen, der von der Rolle ist, ein Tier zu schenken… nun, ich weiß es nicht. Ein Hund kann natürlich eine Einsamkeit etwas lindern, schon die Anwesenheit eines „lebenden Geschöpfes“ kann hilfreich sein. Kann… muß es aber nicht. Denn wenn sich der Mensch absolut nicht mehr unter Kontrolle hat, ist es auch nicht sicher ob er dann in der Lage ist ein Tier zu versorgen. Es ist ja nicht damit getan nur ein Tier zu haben, denn wenn man ein Tier hat, hat man ihm gegenüber auch eine Verantwortung zu tragen… und bei einem Hund sogar eine sehr große.

          Womit wir zum Stichwort „Verantwortung“ kommen.

          Franki hat hier dieses sehr traurige Thema dieses “German Wings Co- Piloten“ angeschnitten.
          Dieser Mensch hatte ebenfalls eine Verantwortung zu tragen, gegenüber seinem Chief-Piloten, gegenüber der Crew, gegenüber seinen ihm anvertrauten Passagieren und gegenüber jedem, der mit diesen Menschen verbunden war.

          Jeder Mensch hat irgendwem gegenüber eine Verantwortung zu tragen, absolut jeder.

          Persönlich empfinde ich es als richtig und gut seine Probleme, die man mit sich herum schleppt, ruhig seinem Herrn und Gott vorzutragen. Es ist auch richtig und gut Gott um Hilfe zu bitten, um Stärkung. Aber… und auch dazu stehe ich… ist es damit nicht getan.
          Wenn man noch einigermaßen „klar im Kopf“ ist, nahe Angehörige hat von denen man weiß dass sie sich sorgen…und dann auch diese Verantwortung erkennt…

          dann sollte es auch möglich sein den Teufel einfach mal bei den Hörnern zu packen und ihm einen doppelten Ankerstich in den Schwanz zu knoten… sprich… Ar…backen zusammen kneifen und aus Pflichtgefühl heraus selber tätig werden.
          Hilfe wird man sicherlich bekommen, wenn man darum bittet… der Anstoß und der Antrieb und der Wille etwas zu verändern muß jedoch aus einem selbst kommen.
          Und da empfinde ich die natürliche Liebe zu seinen Liebsten immer als die beste Triebfeder.
          Und… nicht zuletzt die Liebe zu sich selbst… und die Ehrfurcht vorm Schöpfer.

          In diesem Sinne,

          liebe Grüße, Lep

        2. Franki says:

          Franki an Avalon

          Lieber Avalon

          In dem Punkt hast Du recht das sich der allgemeinzustand eines Menschen sich bessert so wie Du es mit dem nachbarn beschreibst,wenn man sich um ihn kümmert und versucht ihn zu seinen Angehörigen oder Familie zurück zu führen,das ist schon wichtig und auch richtig.

          In der heutigen Zeit und in der anonymität einer Großstadt müsste es vielmehr Menschen geben,die zumindest ein Auge auf ihre Nachbarn werfen und ihnen helfen wenn Not am Mann ist.

          leider ist das viel nicht so,sonst würde man unter anderem Verstorbene nicht erst nach Wochen finden,oderwenn 3 Monate und länger die Rente nicht mehr abgeholt wurde,die Institutionen wie Sparkassen müssen das dann an die Behörden melden.

          Nur bei Menschen wie Hansi ist es sehr ratsam das sie professionelle Hilfe bekommen,um nicht in ein en Kreislauf hinein zurutschen der nicht nur das körperliche aus bedeutet und auch das seeliche aus,sondern das sie auch mit der Zeit ins Soziale aus kommen.

          Wenn jemand Depressionen hat auch wenn es erst am Anfang ist und dann noch ein Kreislauf mit Alkohol oder Drogen ins Spiel kommt um seine Depressionen sich vergeßen zu machen oder zu überspielen,dann kommt je nach Zeit also individuell wie lange der jenige braucht der totale Absturz bis hin zum Suizid oder auch in anderer Weise zur Kriminaltät zb bei Drogen die Beschaffungskriminalität.

          Deshalb ist es sehr,sehr wichtig swenn soetwas bemerkt wird jemanden zumindest zu einer Profissonellen Hilfe sei es Psychologen oder Suchtberatungsstellen,die führen dann entsprechend dem Krankheitsbild die Menschen auch zu Pschologen usw zu zuführen.

          Ich bin zwar kein Psychologe ,aber durch meine frühere Tätigkeit genug geschult zu erkennen was mit einem Menschen los ist.

          Was gar nicht geht und auch in keinster Weise funktioniert sind dann Sprüche von sogenannten Hobbnypsychologen,die es ja zu Hauf bei den Zeugen gibt,da wird mehr kaputt gemacht als geholfen und überhaupt nicht geht wenn ich dann das Wischi Waschi lese nach altbekannter WTG Manier bBETE UND BETE UND BETE UND LIEß DIE BIBEL DANN WIRST DU WIEDER GESUND:

          Tut mir leid wenn ich da einigen auch vom Forum auf den schlips treten muss.

          Bevor jemand so einen Stuss vom Stabel läßt sollte er am besten so einer Person gar nichts schreiben oder sagen.

          Die erste Anlaufstelle für so einen Menschen ist und bleibt professionelle Hilfe.

          Man kann jemanden so unterstützen das er bereit ist dahin zu gehen.

          Soviel für Heute zu der Sache.

          Liebe Grüße
          Franki

          1. Tirza an Franki says:

            :DNUSEG REDEIW UD TSRIW NNAD LEBIB EID ssEIL DNU ETEB DNU ETEB DNU ETEB

            .ssum netert spilhcs ned fua muroF mov hcua neginie ad hci nnew diel rim tuT

            .negas redo nebierhcs sthcin rag nosreP renie os netseb ma re etllos tssal lebatS mov ssutS nenie os dnamej roveB

            .efliH ellenoisseforp tbielb dnu tsi nehcsneM nenie os ruf elletsfualnA etsre eiD

          2. Franki says:

            Franki an Tirza

            Viele Grüße zum ersten April,habe verstanden
            Liebe Grüße
            Franki

    5. Leprechaun@hansi says:

      Lieber Hansi,

      gerade habe ich deinen Post gelesen… und ich möchte dir einfach kurz Antworten.
      Ob ich dir mit meiner Antwort eine Hilfe sein kann, weiß ich nicht, leider kenne ich dich nicht persönlich …

      Hansi, Du sagst, dass Du dein Verhältnis zu Jehova Gott und seinem Sohn Jesus verloren hättest.
      Du sagst, dass Du sie enttäuscht, verletzt und ihnen weh getan hättest.
      Das sind doch deine persönlichen Worte und Gedanken.
      Und genau diese Gedanken sagen mir eigentlich, dass Du dein Verhältnis zu ihnen nicht verloren hast. Solange sie in deinen Gedanken sind, sind sie auch in deinem Herzen, auch wenn Du es zur Zeit eventuell nicht bemerkst, oder erkennst… oder fühlst.
      Mehr noch, mit deinen Gedanken verknüpfst Du gleichzeitig Emotionen. Nämlich die Emotionen ihnen ja nicht weh tun zu wollen, sie nicht zu verletzen und sie nicht zu enttäuschen zu wollen.
      Jehova und Jesus sind dir also nicht gleichgültig, denn sonst würdest du keinen Gedanken an sie verschwenden. Und genau aus diesem Grund heraus hast du sie auch nicht enttäuscht, hast Du ihnen nicht weh getan, hast Du sie auch nicht verletzt… denn Du hast sie nicht verworfen.
      Und daher werden sie dich auch nicht verwerfen.
      So jedenfalls empfinde ich es.

      Zu deinem eigentlichem Problem, lieber Hansi, kann ich dir leider nicht sehr viel sagen… denn ich habe mich nie in so einer Situation befunden.
      Ich kann aber sehr gut nachvollziehen wie man sich fühlt, wenn man der Maschinerie der Klinikwelten ausgeliefert ist, denn Klinikluft habe ich auch schon monatelang, am Stück, atmen müssen. Und ich weiß wie sehr das an die Substanz geht. Man hat dann, irgendwann, auf deutsch gesagt „einfach die Schnauze voll.“

      In dieser Situation brauchte ich dann etwas an dem ich mich „hochziehen“ konnte. Einmal wegen der Diagnose… und zum Anderen wegen der sehr unschönen Klinikumstände. Bei mir war es dann ein eher sehr unchristliches Lied, aggressiv und gewalttätig, mit dem ich mir Mut gemacht habe… und dessen Refrain ich immer gedudelt habe… weil er auch gut zu der Situation passte.

      I’m on the front line
      don’t worry I’ll be fine
      the story is just beginning
      I say goodbye to my weakness
      so long to the regret
      and now I know that I’m alive

      I’m on the front line
      don’t worry I’ll be fine
      the story is just beginning
      I say goodbye to my weakness
      so long to the regret
      and now I see the world through diamond eyes

      Und auch wenn es vielleicht dumm klingt, damit habe ich mich tatsächlich aus der Sch….. gezogen.
      Für mich war das so eine Art Selbsthynose, mein Strohhalm… meine rosarote Sonnenbrille.
      Und ich hatte ein Ziel, einen Menschen den ich über alles liebe.

      Lieber Hansi, ich glaube dir und mir ist klar, dass Du aus dieser Nummer nur sehr schwer aus eigenem Antrieb und ohne fremde Hilfe heraus kommen wirst. Es wäre unehrlich wenn ich dir jetzt etwas anderes sagen würde. Und ich bin eine ehrliche Socke. Manchmal sehr direkt und gerade heraus… aber ehrlich.

      Und ich denke, dass auch Du etwas benötigst, einen Strohhalm, eine Selbsthynose, egal wie banal sie auch immer sein mag. Und damit verknüpfe ein Ziel. Ein Ziel, das für dich lohnenswert erscheint dafür kämpfen zu wollen. Ein Ziel das dir am Herzen liegt.
      Sicherlich wirst du so ein Ziel haben.

      Wie auch immer, die Nummer wird nicht leicht, das weißt Du.
      Aber sei dir gewiss, dass es Menschen gibt, auch hier auf BI, die dich gerne unterstützen wollen… und die versuchen werden bestmöglich für dich da zu sein.

      Schau nicht auf den Weg, schau auf das Ziel.
      Ich wünsche dir von ganzem Herzen viel Kraft.

      Und wenn du mal Bock oder das Bedürfnis hast zu quasseln… ich gebe dir mal meine Email-addi.

      laph_roaig@aol.de

      Meld dich ruhig, da können wir dann, wenn Du magst, unsere Rufnummern austauschen.

      Alles Liebe für dich, Lep

    6. Lieber Hansi !
      Ich kann Deine Verzweiflung geradezu spüren, denn ich war selbst einmal mit allem am Ende. Glaube mir bitte, Gott sieht Deine Verzweiflung u. Deinen Kampf. In 1.Joh.3:20 sagt Gott… im Hinblick auf das, worin immer uns unser Herz verurteilen mag, weil Gott grösser ist als unser Herz u. alles weis.
      Ich lege Dir flehentlich Gottes „Notrufnummer“ Ps.50:15 ans Herz. Deinen Glauben hasst Du ja noch nicht verloren, da ist Hoffnung u. Zuversicht! Geh bitte buchstäblich auf deine Knie u. rufe unseren großen Gott u. Herrn an u. schütte ihm Dein Herz aus u. mache ihm Deine Verzweiflung kund, wenn Du wirklich frei werden willst. „Und rufe mich an am Tag der Bedrängnis. Ich werde dich befreien, u. du wirst mich verherrlichen.“ Lieber Hansi Du kannst diese Zusage Gottes wirklich auch für Dich in Anspruch nehmen!!! Erflehe den Frieden von Jesus den nur er geben kann. Joh.14:27 Ich wünsche Dir lieben Bruder alle erdenkliche Hilfe von „Oben“. Schaue bitte nach vorn auf seine Verheißungen u. nicht zurück, bitte! Wenn ich diese Zeilen abgeschickt habe, werde ich für Dich beten. Sei dessen versichert.
      In brüderlicher Verbundenheit
      Br. Peter Krieger

    7. Shannon says:

      Hallo Hansi,

      Wenn du magst, lass dir von BI meine Email-Adresse geben. Ich habe vielleicht eine Idee, was dir Linderung verschaffen könnte. Du kannst mir dann schreiben.

      Herzliche Grüsse
      Shannon

    8. PINEHAS an Hansi says:

      Hallo lieber Hansi

      Das es dir momentan sehr schlecht geht tut mir sehr leid. Wahrscheinlich aufgrund deiner seelischen Schmerzen , hat ein fleischliches Verlangen die Oberhand gewonnen, der Alkohol um die seelischen Schmerzen zu betäuben.
      Hinzu kommt dein Schmerz und deine Vermutung den Vater und Jesus enttäuscht zu haben was sich in dem Gedanken gipfelt gegen den heiligen Geist gesündigt zu haben.

      Zuerst einmal sei dir gewiss, dass Fehler aufgrund von fleischlicher oder seelischer Schwäche NICHT die Sünde gegen den heiligen Geist bedeutet. Oder anders gesagt , mutwillige Sünden ist NICHT die Sünde gegen den heiligen Geist und werden deshalb vergeben. Wenn dieser Gedanke dich weiterhin zu sehr belastet, kann ich dir auch in einer privaten Mail mehr über die Sünde gegen den heiligen Geist erklären. thomasvoges@gmx.net

      Auch Paulus war einmal in einer Lage , in der er nur noch schwarz und weiß gesehen hat.
      Er sagte in dieser Situation:
      „… was ich vollbringe , billige ich nicht, denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus“ .

      Das ging soweit, das er sich als „elender Mensch“ betrachtete Rö: 7:15, 24 . Aus diesen Worten kann man schließen, dass es sich auch nicht nur um kleine Fehler gehandelt hat, sondern das er schon einiges auf dem Kerbholz hatte.

      Ich denke in der Situation bist du auch gerade. Du bist in einer Situation die du eigentlich nicht willst. Und das ist das entscheidende. Deine eigentliche Einstellung, deine Gesinnung, das bedeutet deine Geisteseinstellung sind in Ordnung. Durch deine geäußerten Sorgen hast du dies deutlich zu erkennen gegeben.

      Paulus hörte nicht mit der Frage auf “ Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib “ ? Denn gleich darauf gab er die Antwort.

      Rö. 8 „So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus sind , die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. ( wenn Paulus hier schreibt
      “ diejenigen die nicht nach dem Fleisch wandeln“ ist damit nicht gemeint, dass man nicht mehr sündigt, das geht sowieso nicht, sondern die Sünde hasst . Es kommt nur auf die Gesinnung an sagt der Vers 5)
      Paulus sagte weiter im Vers 2 „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“

      Da Paulus vorher deutlich zu verstehen gegeben hat, dass er sündigt, sogar so sehr das er sich als elender Mensch betrachtete, können auch diese Worte nicht bedeuten , das er nun sündenfrei war, sondern das ihm die Sünde nicht mehr angerechnet wurde.

      Jesus hat unsere Sünden bezahlt, leichte sowie schwere Sünden.

      Hansi, dein Alkoholproblem können , wie schon geraten, momentan am besten Ärzte helfen auch wenn dies schon mehrfach geschehen ist , aber deine Sorgen bezüglich deines Verhältnisses zu Gott und Jesus solltest du wissen : Deine Fehler SIND vergeben, auch die du morgen und übermorgen und überübermorgen…… tust.

      DU BIST ANGENOMMEN VON HERRN

      DU BIST GERETTET

      Auch wenn vielleicht dein Gebetsleben oder dein Bibelstudium aufgrund deiner Sorgen auf Eis liegen mögen, dass ist egal. Die Liebe und Barmherzigkeit deines Gottes ist unendlich größer.

      Hansi, du bist sehr ehrlich, gibst zu das du momentan keine Kraft mehr hast. Denkst sogar, du bereust nicht. Aber tief in deinem Herzen bereust du sehr wohl, sonnst hättest du nicht diesen Kommentar geschrieben.
      Lob sei unserem Vater und Jesus unseren ewigen Befreier

      In brdl. Liebe PINEHAS

    9. Tommy says:

      Hi Hansi,

      ich widerspreche Franki ein bisschen und sage, doch das Gebet hilft schon und der Herr zudem.
      Und tatsaechlich, man verliert mal eine Schlacht aber Dein Wille den Krieg zu gewinnen zaehlt.
      Gegen den heiligen Geist suendigen wuerde bedeuten Du versuchtest Gott zu erklaeren Du haettest keinen Fehler gemacht. Der sieht das sowieso und wenn die Sachlage so klar ist musst Du nicht denken Gott wuerde Dich deswegen nicht mehr haben wollen. Im Gegenteil. Viel eher will Gott, dass Du ihm die Sachlage darlegst. Er weiss dass wir Staub sind.
      Hoer nicht auf und hau rein, fuer Dich persoenlich musst Du gewinnen, Gott kennt die Sachlage schon.
      Tommy

    10. ManfredF says:

      Lieber Hansi
      auch wenn ich keine Drogenprobleme habe, kenne ich die Verzweiflung, die aus deinen Worten sprechen sehr gut. Es ist nicht einfach, aus so einem Teufelskreis zu kommen. Du solltest versuchen, einfach mal loszulassen. Gott trägt uns immer dann, wenn es für uns besonders schwer ist. Wir müssen ihm aber erlauben, dass zu tun. Stell Dir vor, du legst dich ins Wasser, breitest deine Arme aus, atmest ein und läßt dich vom Wasser tragen. Dass funktioniert nur, wenn Du vollstes Vertrauen darin hast, dass das Wasser dich tragen wird. Wenn du anfängst, mit den Armen zu schlagen, weil du glaubst, dass Wasser trägt dich nicht, dann klappt es nicht. So ist es mit Gott. Lass alle Sorgen los und übergebe diese komplett Gott. Er nimmt sie und trägt dich dann komplett, wenn du es zuläßt.

      Wenn Du dich Gott hingegeben hast und ihn in Dein Leben eingeladen hast, indem Du deine Sünden vor ihm ausgebreitet hast, dann geschieht folgendes: a) Gott trägt ab diesem Zeitpunkt alle vergangenen und zukünftigen Sünden. Niemand ist ohne Sünde, vertraue darauf, dass Gott das weiss. b) Gott schenkt dir unwiderruflich das ewige Leben. Du BIST gerettet, du musst NICHTS dafür tun. Du magst dich schämen, dass Du weiter sündigst, dass ist gut, denn es zeigt, dass dein Gewissen funktioniert. Du solltest aber keine Angst haben, dass die Sünden dich von Gott trennen können oder dass Gott dir die Rettung wieder wegnimmt. Ein Geschenk ist ein Geschenk. Für ewig. Ohne Angst kann man viel leichter das Leben bewältigen. Vertrauen auf Gott bedeutet, seine gesamte Last auf Gott abzuladen. Er trägt dich gerne, denn er liebt Dich, so wie du bist. Gottes Liebe ist unendlich größer als die von Menschen. Lass zu, dass Gott deine Sünden tragen kann, dann wird er dir helfen, frei zu werden.

      Meiner Ansicht nach gibt es nur eine Sünde gegen den heiligen Geist: Wenn man das Geschenk von Gott, die Rettung zurückgibt. Wenn du dich also von Gott absichtlich lossagst. Dann gibt es kein Zurück mehr. Keine erneute Vergebung. Sich von menschlichen Organisationen zu trennen, zum Beispiel kein Zeuge Jehovas mehr sein zu wollen oder aus der katholischen Kirche austreten oder was auch immer, ist kein Lossagen von Gott. Lossagen ist, wenn man bewusst das ewige Leben zurückgibt. Daher brauchst Du keine Angst zu haben. Sünde ist schlimm. Sünde tut weh, insbesondere uns Christen, da wir uns bewusst sind, dass wir damit Gott traurig machen. Aber gleichzeitig wissen wir auch, dass Gott uns so liebt, dass er jede unserer Sünden trägt und uns vergibt und uns hilft, weniger zu sündigen.

      Alkohol ist eine Droge und macht süchtig und krank. Du empfindest das als Sünde, weil dein Gewissen sieht, dass du dadurch Gott weniger dienst. Das ist ok. Erkenne aber bitte auch, dass krank sein keine wirkliche Sünde ist sondern geheilt werden kann. Du solltest daher zwei Dinge überdenken:

      1) Vertraue darauf, dass es Ärzte und Fachleute gibt, die in der Lage sind, dir zu helfen, wenn Du es wirklich willst. Und scheue nicht, diese Hilfe zu suchen. Es ist keine Schande, rückfällig zu werden und hinzufallen. Es ist nur eine Schande, liegen zu bleiben.
      2) Vertraue Gott und lass zu, dass er deine Sorgen trägt. Das erleichtert vieles und macht vieles einfacher. Gott will deine Last tragen, denn er liebt dich so wie du bist.

      Alles Gute und ich bin sicher, du schaffst es, denn Du bist nicht allein.

      ManfredF

  9. Alois says:

    Liebe Brüder und Schwestern

    Gerade am Beispiel David kann man die große Liebe Gottes zu denen die Gott vertrauen sehen.

    Als David die große Sünde in der Sache Bathseba hinter sich und der Prophet Nathan dem David die äußerst schweren Sünden vorgehalten hatte, hat David ernsthaft bereut und seine Sünden eingesehen. David hat erkannt, dass seine Sünde so groß war dass er den Tod verdient hat.

    2. Sam 15
    13. Da sprach David zu Nathan: Ich habe gegen Jehova gesündigt. Und Nathan sprach zu David: So hat auch Jehova deine Sünde hinweggetan, du wirst nicht sterben.

    Jehova und Jesus sind nicht am Tod der Menschen interessiert, sondern wollen dass die Menschen leben. Selbst wenn nur noch ein Zipfel Gutes an einem Mensch ist, wird Jesus den Menschen retten und die Sünden werden vergeben.

    Amos 3
    12. So spricht Jehova: Gleichwie der Hirt zwei Beine oder einen Ohrzipfel aus dem Rachen des Löwen rettet, also werden gerettet werden die Kinder Israel, welche in Samaria in der Ecke des Polsters und auf dem Damaste des Ruhebettes sitzen.

    Deshalb ist für mich gerade der König David ein Beispiel dafür dass wir nur durch die Gnade gerettet werden. Wem Gott gnädig ist wissen wir nicht, aber David wurde Gnade erteilt. Der Glaube an den Vater im Himmel und der Glaube an die ferne Verheißung dass aus seinen Nachkommen einmal der Messias kommen wird, haben sicherlich entscheidend dazu beigetragen.

    Wir können nach meiner Ansicht daraus lernen, dass egal welche schweren Sünden wir tun, wir doch hoffen dürfen dass uns unser Vater im Himmel und sein Sohn gnädig sein werden und uns vom Tod befreien. So wie dem Todeskandidaten neben Jesus am Pfahl.

    Das sagte sinngemäß auch Jesus, denn gibt es Schlimmeres als gegen Jesus zu reden? Und doch kann demjenigen vergeben werden:

    Matth. 12
    32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Avalon says:

      Hallo Alois, Du redest mein Wort. Wir ALLE sind Sünder und bedürfen der Barmherzigkeit und wenn wir darum BITTEN wird sie uns auch zuteil und uns wird vergeben werden.
      Sach. 8:16 Redet die Wahrheit mit einander.
      Joh. 4:24 – Gott mit Geist und Wahrheit anbeten.
      Du siehst schon allein aus diesen Bibelversen, dass es angebracht ist, nicht sektiererische Anwandlungen an den Tag zu legen. Avalon

  10. Zadok/Achim@Avalon says:

    Hallo Avalon,

    wenn du Manfred und Co für „reife Brüder“ hältst,dann solltest du nicht davon ausgehen, dass ihnen entgangen ist,wie du
    – David in die Kinderschänderecke gestellt hast
    – biblische Aussagen – Bibeltexte – ignorierst
    – und versuchst, hier Stimmung zu machen.

    Mir würde es nicht gefallen von dir als „reif“ bezeichnet zu werden, das höre ich viel lieber von Geschwistern, die die Bibel akzeptieren.

    Du hast dich heute böse verrannt und es wäre „reif“ oder einfach nur eine Anstandsfrage, sich mal zu entschuldigen.

    Mitfühlende Grüße
    Achim

  11. Manfred an Avalon says:

    Lieber Avalon,

    Ich antworte hier auf diesen Kommentar von Dir: http://www.bruderinfo.de/?p=2062&cpage=1#comment-175088.

    über andere zu urteilen, kann schlimmer sein als die sündige Handlung, die derjenige begangen hat, über den wir urteilen. Wenn wir einem anderen nicht vergeben können, warum sollte uns dann Gott unsere Sünden vergeben? Schau was Jesus sagte:

    Mat. 12:31, 32; Elb: 31 Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. 32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Jede Sünde wird einem vergeben werden, sogar wenn man den Sohn des Menschen also Jesus verunglimpfen würde. Nur die Sünde gegen den heiligen Geist wird einem nicht vergeben und das kann nach meinem Verständnis nur so sein, wenn man den heiligen Geist selbst bekommen hat. Alles andere vergibt unser himmlischer Vater und sein Sohn dem das Gericht übertragen wurde.

    In diesem Kommentar habe ich mal eine kleine Geschichte geschrieben, wie es einem ergehen könnte, wenn man nicht die Sünden anderer vergibt:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-149661

    David wird in Hebräer 11 zu den Glaubenden gezählt, auch wenn nicht viel über ihn geschrieben steht, wir lesen:

    Heb. 11:31-34; Elb: 32 Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jeftah, David und Samuel und den Propheten, 33 die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften, 34 des Feuers Kraft auslöschten, des Schwertes Schärfe entgingen, aus der Schwachheit Kraft gewannen, im Kampf stark wurden, der Fremden Heere zurücktrieben.

    Der Glaube ist hier das entscheidende und interessanterweise fehlt hier Salomo, der weiseste König der je regiert hatte und das könnte daran liegen, dass er am Ende ungerecht gehandelt hat, denn in Hesekiel steht:

    Hes. 33:10-20; Elb: 10 Und du, Menschensohn, sage zum Haus Israel: So sprecht ihr und sagt: Unsere Vergehen und unsere Sünden sind auf uns, und in ihnen schwinden wir dahin. Wie könnten wir leben? 11 Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR1: Wenn ich Gefallen habe am Tod des Gottlosen2! Wenn nicht vielmehr daran, dass der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Ja, warum wollt ihr sterben, Haus Israel? 12 Und du, Menschensohn, sage zu den Söhnen deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten wird ihn nicht retten am Tag seines Vergehens; und die Gottlosigkeit des Gottlosen – er wird durch sie nicht stürzen an dem Tag, da er von seiner Gottlosigkeit umkehrt. Und die Gerechtigkeit des Gerechten – er wird durch sie nicht leben können an dem Tag, da er sündigt. 13 Wenn ich dem Gerechten sage: „Leben soll er!“, und er verlässt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Unrecht, so wird all seiner gerechten Taten3 nicht gedacht werden, sondern um seines Unrechts willen, das er getan hat, deswegen wird er sterben. 14 Wenn ich aber zum Gottlosen sage: „Sterben musst du!“, und er kehrt von seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit, 15 so dass der Gottlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Ordnungen, die zum Leben führen, lebt4, ohne Unrecht zu tun, so soll er am Leben bleiben, er soll nicht sterben. 16 All seiner Sünden, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt; er soll am Leben bleiben. 17 Und die Söhne deines Volkes sagen: Der Weg des Herrn ist nicht recht, wo doch ihr eigener Weg nicht recht ist. 18 Wenn der Gerechte von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut, so wird er deswegen sterben. 19 Und wenn der Gottlose von seiner Gottlosigkeit umkehrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so wird er um ihretwillen leben. 20 Ihr aber sagt: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Ich werde euch richten, jeden nach seinen Wegen, Haus Israel.

    Diese Worte sind doch sehr deutlich auf was es unserem Gott ankommt und ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass Gott seinem Sohn das Gericht übertragen hat, der genauso denkt und urteilt wie sein Vater.

    Angenommen morgen würde Jesus kommen, dann wird vielleicht der Tat gedacht werden, die wir zuletzt begangen haben und das könnte sein, dass wir einen anderen Menschen verurteilt haben und dann zählt es nicht, dass wir unser ganzes Leben gerecht gehandelt haben mögen, was eigentlich nicht möglich ist, es zählt nur das wir unserem Bruder (in dem Fall David) nicht vergeben haben. Wäre das nicht fatal?

    Daher sagte Jesus warnend und zwar an UNS ALLE, die wir ihm folgen möchten:

    Mat. 7:1-6; Elb: 1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 2 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. 3 Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? 4 Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge? 5 Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge! Und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen. 6 Gebt nicht das Heilige den Hunden; werft auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen!

    Ich hoffe, Du fasst meine Worte richtig auf. Ich möchte Dich nicht hier an den Pranger stellen, sondern nur zeigen dass die Bibel uns eindeutig davor warnt nur allzu selbstgerecht zu sein und andere zu verurteilen. Das gilt für jeden von uns und ich selbst weiß wie schwer das ist. 🙂

    Herzliche Grüße Dein Bruder Manfred

    1. Avalon says:

      Lieber Manfred, Danke für Deinen exzellenten Kommentar an mich.
      Es ist erst wenig Zeit vergangen, da waren David oder Salomon Vorbilder für mich. Ich habe immer wieder an diese Männer gedacht und mir vorgenommen so zu werden wie sie. Als ich dann aber die Geschichte dieser Männer, für mich ganz alleine durchlas, da war deren Leben, meiner Seele, gleich einem Schock. Meine, ach so verehrten Vorbilder, waren mit einem mal so ziemlich menschlich. Vorbildhaft , nein! Bedenke, einer wird sogar nicht mehr in der“ FürstenListe“ aufgeführt! Manfred, Treue zu YHWH, auch zu Menschen, wird nicht dadurch demonstriert, bewiesen, indem wir vielleicht über uns selbst sagen, wir sind GOTT treu oder unserer Frau oder andere reden immer wieder so positiv über uns; sondern unsere Handlungen selbst zeugen von unserer Treue.
      Um es noch mehr zu verdeutlichen: „wir sind nicht Gott treu, weil wir jeden Sonntag in die Versammlung gehen, weil es so anberaumt wurde. Wir sind auch nicht dadurch treu, wenn wir dort beten oder ein Lied singen, sondern unsere Treue kommt durch unsere lebenslange theokratische Handlungsweise Gott gegenüber zum Ausdruck. Natürlich fehlen wir oftmals und dass ich es selbst oftmals unbewusst tue, tut mir im Herzen sehr weh. Wie sollte es aber auch anders sein, bei der Erbsünde und dem bösen Geist in der Luft! Aber wir haben einen Helfer bei Gott, den Christus, im Gebet wird er uns vor Gott zur Seite stehen. Ein Glück, dass es den Heilsplan GOTTES durch den CHRISTUS gib! Ich verurteile weder David noch Salomon, aber schon ihre Taten! Mit Grauen wende ich mich von diesen ab. Wie oben schon gesagt, es reichen mir meine Unzugänglichkeiten. Und Manfred, was noch angemerkt sein soll: Wenn Personen dargestellt werden, wie die (Nicht)Heiligen z.B. in der katholischen Kirche, dann platzt mir doch der Kragen und dann rede ich Tacheles. Wahrheit muss Wahrheit bleiben, auch wenn es ein paar israelitische Männer, der Geschichte, betrifft, auch wenn es wehtut oder ich sogar angefeindet werden sollte! Ganz liebe, brüderliche Grüße an Dich, Avalon

      1. Hallo Avalon,

        wenn ich mich recht erinnere warst du vor längerer Zeit hier schon mal einer der emsigsten Kommentar Schreiber. Bis du dann einen umstrittenen Kommentar geschrieben hast. Ich meine es ging um die Frage ob sich jemand nochmals taufen lassen kann oder nicht.

        Du hast da sehr vehement deine Ansicht vertreten und dann die entsprechenden Antworten bekommen. Daraufhin hat man sehr lange nichts mehr von dir gehört.

        Vor einiger Zeit bist du hier wieder aufgetaucht und sofort schreibst du einen Kommentar nach dem anderen. Kann ja jeder machen wenn er meint, dass er so viel Wichtiges mitzuteilen hat.

        Mit dem Kommentar über David hast du nun aber wieder einen raus gehauen der hier nicht so hingenommen wird oder hingenommen werden kann.

        Entweder akzeptiert man die Bibel als Gottes Wort oder man tut es nicht. Für mich ist sie das Wort Gottes.

        Der Name David wird allein in den hebräischen Schriften über 1000 mal erwähnt. In den griechischen Schriften knapp 60 mal.

        Der Text aus Hebräer 11:32-40 wurde ja schon von Alois genannt. Hier wird ganz klar gezeigt, dass David trotz seiner schwerwiegenden Sünden als Diener Gottes anerkannt war. Und kein Geringerer als Jesus zeigte in Matthäus 22:43,44 dass David vom Geist Gottes inspiriert war.
        Wer sind wir denn, dass wir ein solch hartes Urteil über David fällen können wie du es in deinem Kommentar tust? Ich möchte mir so etwas nicht anmaßen denn mit dem Maß mit dem ich messe wird mir wieder gemessen werden (Matthäus 7:1,2).

        Für mich ist der gesamte Bibelbericht über David einer der tröstlichsten überhaupt. Zeigt er doch wie barmherzig unser himmlischer Vater mit uns Menschenkindern umgeht, wenn wir ihm bedingungslos anhangen.

        Ansonsten möchte ich mich den Kommentaren von Alois, Zadok/Achim und Manfred an dich anschließen.

        Viele liebe Grüße an euch Alle von Störtebeker

        1. Avalon says:

          Halle Störtebecker, Du schreibst, wer sind wir denn, dass wir ein solch hartes Urteil über David fällen können wie du es in deinem Kommentar tust? Störtebecker, anscheinend verwechselst Du geschichtliche Tatsachen über David mit ABURTEILEN! Davids Taten verurteilen ihn selbst, nicht ich! Einmal darüber nachdenken! Die Wahrheit steht immer für sich als wahr da. An ihr gibt es nichts zu deuteln. Sogar wenn hier auf Bi alle gegen augenscheinliche Tatsachen der Geschichte argumentieren würden so wird doch die Wahrheit dadurch nicht unwahr. Sogar, wenn ein Engel des Himmels kommen würde um die Wahrheit anders darzustellen, dann würde ich trotzdem die wahre Geschichte wahr sein lassen.
          Hast Du schon meinen letzten Kommentar an Manfred gelesen! Und Störtebecker, bitte keinen Kommentar Deinerseits mehr an mich. Sagst bitte, wie kommst Du überhaupt an Deinen Nicknamen „Störtebecker“, war das nicht einmal ein mörderischer Seeräuber in der Nordsee? Ich finde, ein ziemlich unpassender Nicknamen für einen Christen. Grüße, Avalon

          1. heibea an Avalon says:

            Salve,Avalon,
            mit Interesse habe ich Eure Meinungsverschiedenheiten betreffs
            David und Salomo verfolgt, Deine Vorbehalte den Beiden gegenü-
            ber!
            Sieh das Ganze doch mal von der menschlichen Seite: David als
            „Teenager“,jung, übermütig(?), voller Ideale, vielleicht auch
            ein bisschen von sich selbst eingenommen, war als einziger be-
            reit, gegen Goliath zu kämpfen ( ein reines „Selbstmordkomman-
            do“)…er hatte nur sein Selbstbewußtsein und sein unerschüt-
            terliches Vertrauen zu seinem Gott- Hättest D U das versucht?!
            David als Mann, Krieger, wagemutig, vielleicht manchmal
            zu sehr „vorpreschend“, auf sein Glück und Jehova vertrauend,
            ist für die Liebe zu einer Frau bereit zu töten!
            Wer von Euch, liebe Brüder, wäre ein solcher „Vollblutmann“,
            sich unter diesen Umständen die Frau ins Bett zu holen, die er
            liebt?!- Und Bathseba scheint ja einverstanden gewesen zu sein.
            Irgendwann wurde ihm dann klar (vielleicht um den Preis
            des Lebens seines Kindes),dass er „Grenzen“ überschritten hat,
            er bereute zutiefst und ehrlich (in Jehovas Augen).
            Dich, Avalon, schätze ich als „vorher“ überlegend, bedächtig
            und vorsichtig ein, immer bemüht, alles „richtig“ zu machen,
            was auch gut ist…
            David war ein ganz anderer Typ Mann, ein Krieger, das Risiko
            liebend,sich das holend, was ihm in seinen Augen zustand, aber
            auch hinterher eingesehene Fehler bereuend!
            Weißt Du, keiner kann aus seiner Haut, und ich bin sicher, auch
            das weiß Jehova und- toleriert es. Also, beiß Dich nicht so an
            David und Salomo (der hatte soviel Frauen- muß der potent gewe-
            sen sein) als „Negativbeispiel“ fest! Freu Dich lieber mit den
            Beiden- sie hatten bestimmt ein erfülltes Leben! (Gönnen muß man
            können)!
            In diesem Sinne Grüße aus dem Harz
            hei-bea

          2. Avalon says:

            Salve, liebe heibea, Mit einem Schmunzeln habe ich Deine lieben Zeilen (mehrmals) gelesen. Welche(mit)menschliche Wärme aus Deinen Gedanken doch strömt! Eigentlich ging es mir in meinem ersten Kommentar(wenn auch knallhart), nur darum, doch bitte nicht alles, aus verdrehter religiöser Sicht, hier über David, zu beschönigen. Auch wenn man es trotzdem tun sollte, die geschichtlichen Tatsachen werden immer eine andere Sprache sprechen, nämlich die Wahrheit.
            Heibea, nur einen Punkt noch hierzu(über Davids Verfehlungen)! Es wird oftmals argumentiert, aber aus Davids Linie kommt doch der Messias! Was aber genau tut hier dieser Gedanke implizieren! Etwa der, dass Davids Untaten deshalb nicht so hart zu bewerten sind! Vergiss bitte nicht, vor Gott bleibt Sünde immer Sünde! Ganz gleich, ob von einem Engel oder von David oder von einen von uns begangen!
            Nach meinem christlichen Verständnis, ist beim Vorliegen von Sünde, wenn wir ihrer gewahr werden, flugs im Gebet, um Vergebung zu bitten/beten! Und dieses Gebet dann doch, ‚Bitte Schön‘ möglichst schon, bevor die Untat zu einer öffentlichen Angelegenheit wird! Schandtaten, durch religiöses Sektierertum zu beschönigen, womöglich noch ganz unter den Tisch zu kehren, hat in der christlichen Gedankenwelt nichts zu suchen, niemals!
            Was meine Vergebungsbereitschaft, im Falle Davids, betrifft, so kann ich Dir nur sagen: Davids Sünden wurden doch durch GOTT schon längst vergeben oder etwa doch nicht! Wenn wir die Begebenheit, in der HL, nachlesen, dann lassen uns Nathans Worte an David darüber nicht lange im Unklaren.
            Ganz liebe Grüße und bleibe gesund, Avalon

          3. Tommy says:

            Ja und lasst uns vielleicht nicht vergessen, dass Gott seine Versprechen nicht bricht. Er hatte Abraham eins gegeben und er weiss schon warum Bathseba ein fleischlicher Vorgaenger vom Menschen Jesus wurde. Der Herr verurteilte Petrus mal, weil er menschlich dachte. Gottes Wege sind nicht unbedingt die, die unserem Verstaendnis eingaengig sind.
            Tommy

      2. Tommy says:

        Tag Avalon,
        denke da auch eher wie Stoertebeker. David hat auch bereut nachdem Nathan ihn auf seine verkehrte Vorgehensweise mit Bathseba hinwies. Und doch ging fleischlich Jesus aus dieser Verbindung hervor! Gott vergibt, auch wenn es uns seltsam erscheint und fuer ihn ist niemand tot bevor er es nicht sagt. Vielleicht soll uns das zeigen auf was es Gott ankommt, vielleicht.
        Aber es mag Deine Meinung sein und wir alle sollten auch diese nicht einfach verurteilen.
        Tommy

        1. Frank & Frei says:

          wer da ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein…..

          1. Tommy says:

            So isses Frank,
            und wenn wir 2. Samuel 12:13-23 lesen sehen wir wie hart Gott mit seinem Gesalbten ins Gericht ging. Das war mit Sicherhit kein Spass. Gott versprach David unter anderem ein Leben lang Krieg. Na…….., ob man sagen kann, dass David vergeben wurde, ja. Aber er muste die Rechnung auf Gottes Art begleichen. Gott vergibt, ihm sei Dank aber vergessen tut er oft nicht und gibt gleich Contra.
            Tommy

        2. Avalon says:

          Lieber Tommy, ich komme gerade vom Predigen. War dann noch bei Brüdern und Schwestern, auf eine gute Stunde. Aber trotzdem will ich dir sogleich antworten. Ich nehme an, dass ich meine diesbezüglichen Gedanken wohl nicht korrekt ausgedrückt habe. Vielleicht ist es mir im Augenblick noch nicht so recht möglich, auszudrücken, was ich eigentlich sagen möchte! Tommy, so wie ich weiß, dass uns die Erbsünde noch fest im Griff hat, so weiß ich auch über Davids Verfehlungen Bescheid. Stehen ja in der HL, lang und breit. David Verfehlungen aber so darzustellen, … ist ja alles halb so schlimm, er steht ja quasi unter GOTTES Segen, dadurch ist er über ALLEM Erhaben, ist eine Farce. Siehe, Manfred hat mir ja schon geschrieben, eine Aufklärung per Exzellenze. Ja, lieber Tommy, solche Brüder wünsch ich mir von ganzem Herzen. Auf keinen Fall aber Brüder, die sozusagen im Schatten von reifen Brüdern, wie eben Manfred, Gerd, Matthäus u.v.a. ‚herum kläffen‘, anstatt konkrete Denkhilfe zu geben.
          Danke, dass Du mich angeschrieben hast. Ganz liebe Grüße, Avalon

          1. Horst says:

            Nana mein Bester“Avalon“, wir hatten erst kürzlich eine Dame hier, die auch sehr aggresiv und beleidigend auftrat- die war auch noch „drin“ so wie Du, und auch für diese war ihre Ansicht die einzig wahre.
            Die wollte hier auch alles aufmischen.
            Wie kannst Du andere hier als „Kläffer“ bezeichnen und an deren Nicknamen herumnörgeln ? Du nennst Dich „Avalon“ – ein Ort aus der Mythologie. Ist doch auch heidnisch, oder? Dann kann sich ein andrer auch „Störtebecker“ nennen. Wieso diese Seitenhiebe auf die Person des anderen ?
            Kann ich so nicht verstehen .

          2. Avalon says:

            Hallo, lieber Horst, nicht meine oder eine andere Meinung ist die Wahrheit, sondern die Wahrheit an sich ist wahr. Zu Deinen anderen Worten, lies bitte nochmals Störtebeckers Kommentar.
            Zu Deiner Information, Avalon heißt Paradies. Der Begriff kommt wohl aus dem Bereich der Mythologie, ist aber sozusagen nur die Verlorene Erinnerung ans verlorene Paradies (Garten EDEN).
            Horst sehen wir uns beim Abendmahl! Ich bin eingeladen worden!
            Ganz liebe Grüße, Avalon.

      3. Tirza an Avalon says:

        Lieber Avalon,

        ich denke, und da bin ich mir fast sicher, du auch und alle hier,
        wissen, dass Gott Sünder liebt a b e r nicht die Sünde.
        Sinngemäß hast du es auch so zum Ausdruck gebracht und dennoch
        ist deinen Worten eine gewisse Bitterkeit zu entnehmen, zumindest kommt es mir so vor, was ich schade finde.

        Ich würde dich gern einladen in eine kleine Gesprächsrunde zu David und anschließend zu Batseba.

        In beiden Gesprächen wird dir vielleicht einiges klarer und kann dir vielleich behilflich sein etwas milder in deinem Urteil zu sein?

        Lass dich bitte herzlich grüßen und wenn du magst, die folgenden Links führen zur Website, dort kannst du die Gespräche runterladen.

        (http://www.)br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/ruth-lapide-david-gespraech100.html

        (http://www.)br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/ruth-lapide-batseba-gespraech100.html

        Einen schönen Sonntag & liebste Grüße
        Tirza

        1. Horst says:

          Nun lieber Avalon, komm mal nicht in den Stress. Predigtdienst, dann noch Brüder besucht, und hier auf der Seite noch Zeugnis geben…

          Zu Deinem Kommentar:

          1. „Avalon“ hat mit dem verlorenen Paradies nichts zu tun. Es ist ein mystischer Ort aus dem Kreis um König Arthur, einer Sagengestalt.

          2. Andere der „Herumkläfferei“ auf dieser Seite zu bezichtigen, weil sie ihre Meinung kundgeben, emrpfinde ich nicht als christliche Ausdrucksweise.

          3. Du forderst Störtebecker auf, keinen Kommentar mehr an Dich zu richten. Das Recht dazu hast du auf diesen Seiten nicht. Lies doch mal in Ruhe das Impressum von „Bruderinfo“ durch, dann weisst Du, wo Du dich hier befindest. Also mach mal halblang.

          4. Du sagst, „die Wahrheit an sich ist wahr“… eine tolle Erkenntnis. Wenn Du sehenden Auges die letzten Jahre hier verfolgst, wirst Du erkennen, dass wir hier nichts anderes vertreten, und nichts anderes suchen.

          5. Auf #Deine frage: Nein, wir sehen uns nicht beim Abendmahl. Im Gegensatz zu Dir bin ich nicht eingeladen worden. Als „Abtrünniger“ bin ich nämlich „schlechte Gesellschaft“, mit der Du dich auch gar nicht abgeben darfst.

          6. Ich habe gemäss Deiner Anweisung Störtebeckers Kommentar nochmals gelesen.
          Ich gebe ihm recht. Du tauchst plötzlich hier wieder auf und machst einen auf Aktionismus. Deine Gedankenfolgen finde ich etwas hektisch und manchmal auch etwas wirr.

          7. Ich „kläffe“ hier keineswegs im Schatten von anderen Kommentatoren wie Matthäus usw., wie Du uns hier unterstellst.
          Gerade von letzterem schätze ich seine äusserst umfangreiche Kenntnis der Historie und Literatur sowie seine Ausführungen sehr hoch ein. Von diesem Stand bis Du noch sehr weit entfernt.

          Die letzte, die hier in Deinem Stil auftrat, nannte sich „Claire“, überrannte jede andere Meinung, zog jeden Kommentar in Zweifel und erging sich in ziemlich unchristlichem Zynismus.
          Sie zog es zum Schluss gemäss ihren eigenen Worten vor, „Socken zu falten“. – Ist eine Möglichkeit.

          Nachdem Du aber irgendwo doch ein Bruder in Christo bist, wäre eine Möglichkeit, Deine Hektik und vor allen Dingen Deine Agression ein bisschen abzulegen und mit uns in Frieden und Freundlichkeit zu verkehren.
          Einverstanden ?

          1. Avalon says:

            Lieber Horst, bevor ich aus dem Haus gehe noch ein paar Zeilen, Du schreibst von einer Kommentatorin Clair! Diese Schwester ist mir nicht bekannt. Und sie soll sich auch noch so ziemlich in unchristlichem Zynismus ergangen haben. Na, na, Horst, Dein eigener Text trieft doch nur so von Zynismus und Rechthaberei. Und trotzdem bin ich Dir nicht im Geringsten böse.
            Ganz liebe Grüße, Avalon

        2. Avalon says:

          Hallo, liebe Tirza, beinahe habe ich Deinen Kommentar übersehen. Bitte entschuldige meine verspätete Reaktion. Du schreibst: „…alle hier, wissen, dass Gott Sünder liebt a b e r nicht die Sünde“.
          Kannst Du mir zustimmen, wenn ich Deinen, von mir angeführten Text ergänze! Bitte.
          … „alle hier, wissen, dass Gott Sünder liebt und vergibt, wenn reumütig um Vergebung gebeten wird;
          aber die Sünde niemals. Meine Worte beziehen sich hier auf alle Anbeter YHWH‘s, nicht explizit auf David. Liebe Tirza, wenn Menschen sich selbst gerecht(unschuldig) sprechen oder wenn Menschen böse Tatsachen verharmlosen, so als wenn GOTT zweierlei Maß von Gerechtigkeit ausübet, dann klingeln bei mir die (Gerechtigkeits)Glocken. dann erkenne ich darin meinen Gott YHWH, nicht wieder. Meine jetzige Äußerung solltest Du aber nicht als eine Art von Verbitterung verstehen. Im ersten Fall hast Du den Anflug einer Verbitterung/Frust richtig erkannt. Wenn es Deine Zeit erlaubt lies bitte meine letzten Kommentare. Danke. Ganz liebe Grüße und bleibe TREU, Avalon.

          1. Tirza an Avalon says:

            Lieber Avalon,

            vielen Dank für deine lieben Zeilen,
            dein Schreibstil gefällt mir,
            so wir mir auch der Scheibstil vom Horst u.a. gefällt.

            Auch wenn es manchmal etwas weniger einfühlsam hier zugehen mag, ich kann jeden sehr gut verstehen, aus welchen biografischen Hintergründen auch mancher seine Kommentare verfasst und welche
            Lebensgeschichte und Erfahrung mit den ZJ dahinter steht.
            Und jedem ist eine andere Gabe gegeben, so wie jedes Glied eines Leibes eine andere Aufgabe erfüllt.
            Will damit sagen ich schmunzel manchmal, was manchmal so als Aufhänger benützt wird und am Ende sind wir doch im weitesten Sinne doch einer Meinung. Manchmal ist sie gar nicht so weit auseinander, wie manch einer denkt und sich schriftlich zu äußern ist zwar schön und in der Regel auch sehr aussagekräftig, aber es fehlt doch das Du das Gegenüber.
            Bin etwas traurig, wenn es hin und wieder dann zu Kommentaren kommt, die dann einer weiteren Erklärung bedürfen, weil wie gesagt eben nur ein Sinn angesprochen wurde und es sovieles gibt, was man eigentlich ziwschen den Zeilen platzieren wollte und nonverbal zum Ausdruck bringt, wenn man sich gegenüber sitzt.

            Daher vielleicht auch mißverständliche Äußerungen meinerseits?

            Die Einladung, dir die Gespräche runterzuladen steht noch, vielleicht kann man sie auch bei youtube finden?
            Inhaltlich finde ich kommt zu David sehr gut rüber, was du auch
            geschrieben hast aber auch was andere Kommentatoren hier posteten.

            Du hast natürlich völlig recht und ich ging selbstverständlich davon aus, dass Umkehr und Reue erforderlich sind, um sich Gott zu nahen. Ich denke, wenn ich deinen Satz noch weiter ergänzen darf;
            Hebr. 4 Vers 16

            Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe. (zur Umkehr und Reue)

            Ich erinnere mich aber auch einer Schriftstelle, die du sicher auch kennst, dass JHWH der früheren Sünden dann nicht mehr gedenkt. Wollen wir Ressentiments keinen Raum mehr geben.

            In geschwisterlicher Verbundeheit & liebste Grüße
            Tirza

          2. Avalon says:

            Liebe Tirza, Deinen Kommentar habe ich mit Freuden gelesen. Aus ihm spricht doch eine liebenswerte Persönlichkeit. Ich entnehme ihm eine angenehme Sachlichkeit und Freundlichkeit. Danke. Bisher war ich als ZJ doch immer in Habachtstellung gewesen.
            In den letzten Wochen aber wurde ich von Brüdern angesprochen doch bitte wieder in die Versammlung zu kommen und da wäre der jetzige Gedenktag doch der richtige Wiedereinstieg. Ich werde gelockt mit, Du hast doch immer so schöne Antworten(keine Worthülsen) im WT-Studium gegeben und auch Deine Aufgaben, von der Bühne herunter, waren gut anzuhören. Liebe Tirza, die Brüder die mich quasi so locken wollen, wissen ja nicht, welches Unglück mich in der Zwischenzeit ereilt hat. Am schlimmsten waren da das Vergessen von Wissen und die daraus abgeleitete Erkenntnis- schwäche. Für mich ein beschämender Zustand, weil es ja, wie Du oben meinem Text entnehmen kannst, anscheinend auch schon mal anders war. Ich selbst kann mich nicht daran erinnern. Meine jetzigen Worte an Dich, schreibe ich blind, obwohl ich ‚sehen‘ kann. Mein Sehzentrum, kann bei kleinen Dingen, irgendwie nicht, das mit den Augen Gesehene, im Sehzentrum, richtig umsetzen. Du musst Dir bitte das etwa so vorstellen. Meine Worte, an Dich, formuliere ich wie in einem Wachtraum und meine 10-Finger-Blindschreibung übernimmt den Rest.
            Wahrscheinlich wird von mir schon vieles auf Bi gelandet sein, wo Du Dich selbst fragst, was hat der denn eigentlich sagen wollen. Ja, ja, Tirza, TagTraumgedanken sind nicht immer Realität!
            Nun frage ich mich fortlaufend, wenn doch meine NichtErinnerung so vieles in mir verschlossen hat: In dem Sinne, bist Du(also ich) noch auf dem richtigen Weg!? Verstehe ich Christus Worte überhaupt!? „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Denke auch in diesem Sinne, an die Pforte die Jesus vor uns hingestellt hat. Wenn ich aber auf dem ‚Holzweg‘ bin und mir Gottes Barmherzigkeit aus seinem Heilsplan, über Christus nicht zuteilwird, dann werden mich viele Brüder und Schwestern und nicht zu vergessen meine Verwandtschaft wohl niemals im Paradies sehen. Wenn meine letzten Worte, für mich, grausige Wirklichkeit werden sollten, dann sage ich trotzdem YHWH-Gott sei Dank, weil er, durch seinen (Liebes)Heilsplan das Menschengeschlecht retten wird, für eine glorreiche Zukunft, in Ewigkeit. Amen.
            Ganz liebe Grüße an Dich, bitte bleibe gesund. Avalon

  12. pit an Gerd says:

    Lieber Gerd.
    Das ist die westliche Sichtweise auf die „Person“ Satan.
    Es gibt aber auch noch eine orientalische.
    Kann man bei Errico nachlesen.
    Wer dabei recht hat? Ich weiss es nicht.
    Friede Pit

  13. pit an Tirza says:

    Liebe Tirza,
    ich denke nicht, dass du dich für Links, die du einstellst, rechtfertigen musst.
    Aber du must anderen auch die Möglichkeit lassen, diese dann zu kommentieren.
    Mit Liebe strapazieren hat das nichts zu tun.

    Ich persönlich habe mit 150%igen meine Probleme.
    Wenn jemand den Eindruck vermittelt, nur seine Sicht der biblischen Weisheit wäre die richtige und nur so wäre Rettung möglich, stösst mich das ab. Meist lese ich dann nicht weiter.
    Tu ichs doch, kommentiere ich das Gelesene auch.
    Und, wenn es eine Seite mit mehreren Artikeln ist, verschaffe ich mir einen Überblick, was der Mann/dieFrau da sonst noch so schreibt.

    Die meisten meinen es ja gut. Wie die LK.
    Nur, wenn die LK sich für, oder gegen etwas entscheidet, neigt sie zur verschärften Form, um die Brüder vor sich selbst zu schützen.
    Dabei übersieht sie, das jede Regelung nur ein weiterer Gitterstab im selbstgebauten Gefängnis ist.

    Die Freiheit in Christus ist viel schwieriger im Leben zu verwirklichen, als die automatisierten „Entscheidungen“ unserer Zeugen-Brüder.
    Da muss man schon selbst denken und überlegen:
    Wem kann die Entscheidung schaden?
    Trübt sie mein gutes Verhältnis zum Herrn?
    Gibt es bessere Alternativen?

    Das fällt anfangs schwer und verzögert Entscheidungen.
    Aber fällen muss man schlussendlich immer selbst und dabei auch schon mal falsch. Das bringt es einfach so mit sich, da wir unvollkommen sind.
    Friede pit

    1. Tirza an Pit says:

      Lieber Pit,

      dein Kommentar hat mir gut getan.
      Ja, prüfen muss jeder selbst und sein Leben in der Liebe
      Jesu Leben.

      Wie heißt es in 1. Joh. Kap. 3

      Das Gewissen
      19 Denn daran erkennen wir, dass die Wahrheit Gottes unser Leben bestimmt. Wir bringen unser Gewissen vor ihm zur Ruhe,
      20 warum auch immer es uns anklagen mag, denn Gott ist größer als unser Gewissen und weiß um alles.
      21 Wenn das Gewissen uns nicht verurteilt, liebe Geschwister, können wir uns voller Zuversicht an Gott wenden
      22 und werden alles bekommen, was wir von ihm erbitten, denn wir halten ja seine Gebote und tun, was ihm gefällt.
      23 Sein Gebot ist: Wir sollen an seinen Sohn Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er es uns aufgetragen hat.
      24 Wer Gottes Gebote befolgt, lebt in Gemeinschaft mit Gott und Gott lebt in ihm. Dass Gott wirklich in uns lebt, wissen wir durch den Heiligen Geist, den er uns gegeben hat.

      Ich glaube, dass Gott mir ans Herz gelegt hat die Links einzustellen, damit wir uns ein umfassenderes Bild machen können. Auch andere Menschen haben den Geist Gottes und sind unsere Schwestern und Brüder!
      Wir wollen doch einmal, irgendwann, alle eines Sinnes sein und in
      Liebe vereint.

      Lass dich lieb grüßen & Gott schütze dich!
      Tirza

  14. Gerd says:

    Lieber pit,

    du meinst: „Oder ist die Personifizierung auch einmal zu bedenken. Vielleicht ist es eine Analogie?“

    Ich hatte beruflich Kontakt mit einem Engländer, der war bei den „Christadelphians“, die glaubten an keine Trinität, aber auch nicht an den Teufel. Der sei nur eine Darstellung des Bösen.

    Die sog. „Konkordanten“, glauben wieder, Gott habe den Teufel zu einem Art Komplizen gemacht, der die Menschheit auf die Probe stellt.

    Was ist naheliegend? Ich zitierte gestern schon aus Lukas 4, wie sich Jesus und die „Analogie“ (?) unterhielten, sogar Bibeltexte aus dem AT zitierten.

    Aus bibelkommentare.de ein Auszug:

    Satan

    Name des Teufels, des großen Feindes Gottes und des Menschen. Die Bezeichnung ist sowohl im Hebräischen und Griechischen als auch im Deutschen gleich. Der Name bedeutet „Widersacher“, so wird er an verschiedenen Stellen wiedergegeben, in denen auf andere Widersacher Bezug genommen wird (vgl. 4. Mo 22,22; 1. Kön 11,14.23.25). Der Begriff Teufel kommt von „Durcheinanderbringer“ oder „Verleumder“, so wird Satan auch Verkläger der Brüder genannt (Off 12,10; vgl. Sach 3,1.2). Es war Satan, der zu Beginn der Menschheitsgeschichte Eva betrog, denn es ist klar, dass der Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan alle den gleichen bösen Geist verkörpern (Off 20,2). Satan war der große Widersacher des Volkes Gottes in der Zeit des A.T. (1. Chr 21,1) und der Versucher des Herrn Jesus, der ihn als Satan behandelte. Er ist auch heutzutage der Versucher und Feind der Christen und der ganzen Menschheit. Er ist stets bemüht, die Wirkung des Evangeliums zu neutralisieren, die gute Saat, die in ein Herz gesät wurde, wegzunehmen (Mt 13,3–23), den Sinn der Ungläubigen zu verblenden, damit ihnen nicht der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit Christi ausstrahlt. Gott macht jedoch seine Bemühungen zunichte, sonst könnte keiner gerettet werden.
    […]
    Der Ursprung Satans wird nicht eindeutig mitgeteilt. Man kann jedoch mit Recht davon ausgehen, dass der in Hesekiel 28,12–18 erwähnte König von Tyrus ein Bild des Teufels ist. Dieser wird beschrieben als ein gesalbter, schirmender Cherub mit einer Decke aus allerlei Edelsteinen und Gold, strahlend im reflektierenden Licht. Er hatte einen Platz in Eden, dem Garten Gottes und war auf Gottes heiligem Berg. Er war vollkommen in seinen Wegen, von dem Tag an, an dem er geschaffen wurde, bis Unrecht an ihm gefunden wurde. Tyrus in seiner weltlichen Weisheit und Schönheit wird moralisch als die Schöpfung des Fürsten und Gottes dieser Welt angesehen. Dieser wird schließlich als gottlos hinausgeworfen werden und sein Teil im Feuersee finden.

    Im Judasbrief ist die Unterredung des Erzengel Michael mit Satan beispielhaft für ein zurückhaltendes Verhalten gegenüber einem Würdenträger. Er wagte es nicht, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sagte: „Der Herr schelte dich!“ (Jud 9). Dies zeigt, dass Satan eine gewisse Würde verliehen worden war, die, obwohl er gefallen war, dennoch respektiert werden sollte. So war auch Sauls Leben in Davids Augen heilig, da er der Gesalbte Gottes war, obwohl er von Gott verworfen worden war. Dass Satan mit Würde bekleidet war, wird durch die Tatsache bestätigt, dass Christus am Kreuz die Fürstentümer und Gewalten (εξουσία), besiegte, nicht bloß Mächte (Kol 2,15).

    Die Bezeichnungen „Fürst dieser Welt“, „Gott dieser Welt“ und „Fürst der Gewalt der Luft“ beziehen sich wohl alle auf Satan. Als der Herr in der Wüste versucht wurde, machte Satan, nachdem er ihm „alle Reiche des Erdkreises“ gezeigt hatte, den Vorschlag, ihm diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit zu geben, wenn er ihn anbeten würde. Er fügte noch hinzu: „Denn mir ist sie übergeben: und wem irgend ich will, übergebe ich sie“ (Lk 4,5.6).
    Im Buch Hiob steht, dass Satan Zugang zu Gott im Himmel hatte. Der Christ kämpft wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern und der Tag wird kommen, an dem Michael und seine Engel gegen Satan und seine Engel kämpfen werden. Schließlich wird Satan aus dem Himmel hinausgeworfen werden. Das scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass Satan einen Platz im Himmel hat, den er ursprünglich von Gott zugewiesen bekam. Im 1000jährigen Reich wird er im Abgrund eingeschlossen sein, dann für eine Weile losgelassen und schließlich in den Feuersee geworfen werden, einen Ort, der für ihn und seine Engel bereitet wurde…

    Morgengrüße!
    Gerd

    1. Avalon says:

      Lieber Gerd, was ist an der Person YHWH‘s und besonders LUCIFERS ‘s so schwierig zu verstehen. In Deinem Kommentar geht deutlich hervor, wer Satan ist. Danke! Wenn Satan nur das Böse an sich ist, vielleicht auch als eine Analogie aufzufassen ist, …wer weiß von was sonst noch Abstrusen aber keine wirkliche Person ist, dann ist die ganze Heilsgeschichte, angefangen von der Verheißung im Paradies bis hinunter in die Zeit zum Christus, wohl nur ein Mythus oder auch nur eine Schimäre der menschlichen Fantasie. Dann Gerd, dann ist unser Glaube, unsere Hoffnung, bestenfalls nur ein Trost ohne konkreten Bezug, bis zu unserem endgültigen Tod. Wie habe ich, in den uns wohlbekannten Zeitschriften, vor längerer Zeit einmal gelesen! Solche Art von Gedanken zu haben und darüber sogar in Diskussionen ausgiebig zu reden ist frustrierend, unsinnig und reine Zeitverschwendung, führt letztendlich wohl auch noch zum Streit.Gerd, die Wirklichkeit gehört dem Christus und nicht unserer momentanen, verdrehten Gedankenwelt. Lieber Gerd, ich sage es hier nochmals ganz deutlich, ohne die uns eigentlich bekannten Personen des biblischen Dramas, als eigenständige Personen, ergeben sich folgende Tatsache, YHWH-Gott selbst und der CHRISTUS erweisen sich dann als LÜGNER. Also, auch kein konkreter Heilsplan, kein zukünftiges Paradies, kein Ewiges-Leben, weder irdisch noch himmlisch. Amen. Bitte sehe es mir nach, dass ich hier nicht ausgiebiger auf das Thema eingehe. Ja, ja, Gerd, Satan geht auch herum, um den Verstand, von eigentlich klar denkenden Menschen, zu verdrehen. Nochmals Danke für Deinen Kommentar. Ganz liebe Grüße Avalon

  15. Franki says:

    Franki an Ruth und Matthäus

    Liebe Ruth,lieber Matthäus

    Was Du Matthäus geschrieben hast,ist die beste Lösung mit dem alten abzuschließen und sich neuen Gedanken und einem neuen lebensabschnitt nach ZJ wittmen.

    Auch ich hatte die Phase,das ich mich fragte warum leben wir in dieser groteken Welt.

    Um erzogen zu werden,zu anständigen Menschen
    Um Arbeiten zu gehen,denn dreivirtel unserer Lebenszeit besteht aus Arbeit

    Um zu heiraten und anschließend Kinder zu zeugen,damit der Nachwelt ein teil von einem selbst erhalten bleibt

    und wenn der Lebensabend vorbei ist um zu sterben.

    Die Welt sagt das ist der Kreislauf des Menschen von der Geburt bis zum Tod

    Nur was ich festgestellt habe in uns Menschen ist der eigentliche Lebenswille,so stark,selbst wenn sehr schwierige Situationen da sind das man ans sterben keinen Gedanken verschwendet.

    Jedenfalls war es immer bei mir so,das wenn eine angespannte heikele Situation da war ob beruflich oder auch privat ich zuerst auf Vooldampf auf lief und wenn alles vorbei und in Ordnung gebracht war kam erst der sogenannte Katzenjammer.

    Auch habe ich die Erfahrung gemacht das Menschen zumindest bei uns in Europa so gar nicht an den Tod denken und slbst sehr überrascht reagieren wenn ein familienmitglied oder nahe stehende Personen versterben.

    Das heißt in unserem inneren ist der Gedanke an Tod kaum vorhanden,also von Jehova schon so vorausgesetzt,das man daran nicht denkt,wir sind praktisch so programmiert,das wir ewiges Leben in uns spüren,

    Nur dieses spüren muss halt noch in die Realität umgesetzt werden von JHWH.

    Deshalb liebe Ruth schaue nach vorne und beginn einen neuen Lebensabschnitt mit Deinem Mann.

    Ich musste zb lernen mit Dingen umzugehen die man sagt schrecklich sind.

    In meinem Beruf hatte ich über den Zeitraum meines Arbeitswirkens als Richter sehr viele Dinge miterlebt und auch gesehen deren Bilder einem noch lange im Kopf erhalten bleiben.

    Tatorte und Bilder von schrecklichen Verbrechen, teilweise in der gerichtsmedezin Leichen die teilweise sehr übel zugerichtet waren,durch Verbrechen oder auch durch Unfälle.

    Das sind Bilder die vergißt man nicht so schnell.

    Da muss man sich dann sagen und auch selber schützen,das einem das nicht zu sehr ans gemüt geht.

    Dabei hat mir persönlich JHWH sehr geholfen,sonst wäre ich womöglich in der Psychatrie gelandet.

    Deshalb schaut nach vorne ,Gott und jesus gibt es und sie werden Euch auch jetzt in irgendeiner Weise helfen.

    Deshalb nochmals Kopf hoch und das leben selbst in die Hand nehmen.

    Grüße
    Franki

  16. Gerd says:

    Liebe Mitbürger des himmlischen Reiches!
    Ein (mein) Erklärungsversuch, ohne Garantie für die letze Gütigkeit bzw. Vollständigkeit:

    Wir müssen uns immer wieder daran erinnern, dass wir in einer feindlichen Welt (System) leben, wie in einer Enklave. Gott hat auf Zeit die Herrschaft über diese Erde einem „Gott“ übergeben, der meint e r könne der bessere Gott für die Menschheit sein. Dass diesem Gott ein zeitliches Herrschaftsrecht eingeräumt wurde, sagte dieser Gott auch dem künftigen Herrscher über die Erde:

    Luk. 4: 6 Und der Teufel sprach zu ihm: Ich will dir alle diese Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn m i r ist sie übergeben, und wem irgend i c h will, gebe ich sie.
    7 Wenn du nun vor mir anbeten willst, soll sie alle dein sein.

    Mit keinem Wort erwiderte der Gottessohn, dass der „Gott dieser Welt“ ihm garnicht ein solches Angebot machen könne, weil es ihm nicht zustünde. NOCH herrscht dieser Gott, bis sich Daniel 2:44 erfüllen wird, dann kracht das alles zusammen…

    Vom Tod unseres Herrn beginnend, denke ich auch oft darüber nach, warum gerade Anfechtung und Leid uns als christliche Persönlichkeit vervollkommnen soll. Aber im Korintherbrief heißt es irgendwo, dass Gott dem eine Grenze setzt, damit wir es auch ertragen können.
    Der eigentliche Hintergrund der Zulassungen mag darin liegen, dass wir selbst bewusst erleben sollen, was geschieht wenn der falsche Diktator herrscht, dass kann nur durch P r a x i s realisiert, bewiesen werden. Die Theokratie – aber ohne die Wachttürmler – wird den Geschöpfen Frieden bringen. Das wird dann durch himmlische Heere gelöst werden, es wird das letzte Leid sein, dann wird unsere Bürgerschaft vom himmlischen Thron durch den eingesetzten König umgesetzt, aber sein angeblicher Beginn im Jahre 1914, wird als universeller Witz in die Geschichte eingehen, für uns jetzt schon.

    Nun sind wir noch Ausländer, sinnbildlich in Laubhütten wohnend. Petrus drückt es so aus:

    1Pet. 2: 11 Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und als die ihr ohne Bürgerrecht seid

    1Pet. 1: 17 Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht…

    Ich grüße alle meine Geschwister, Mitbürger des himmlischen Reiches, haltet gebetsvoll durch!
    Gerd

    1. pit an Gerd says:

      Lieber Gerd,
      auch wenn ich vielen deiner Gedanken folgen kann, habe ich ein Problem mit diesem:
      „Gott hat auf Zeit die Herrschaft über diese Erde einem “Gott” übergeben, der meint e r könne der bessere Gott für die Menschheit sein.“

      Mir ist nicht klar, wie du das meinst.
      Wenn Satan (das Böse) für die Menschen ein besserer Gott sein wollte, warum bringt er soviel Schrecken und Leid über sie?

      Gerade dadurch beweist er doch, dass er schlecht für die Menschen ist.

      Oder ist die Personifizierung auch einmal zu bedenken. Vielleicht ist es eine Analogie?
      Friede pit

    2. pit an Gerd says:

      Lieber Gerd,
      ich war zu turbulent und hab dich nicht richtig verstanden. Ich hoffe, du verzeihst mir, Bruder.
      Der Ansatz ist gut, den du bringst.

      Ich nehm jetzt mal die Personifizierung in diesen Texten an und folgere:
      Was auch immer Satan zum Aufbegehren veranlasst hat, es soll nie wieder geschehen. Ein für alle mal erledigt.

      Doch wie kann Gott sicherstellen, dass sich nicht wieder einer einbildet, besser über die Menschen herrschen zu können, als Gott selbst?

      ER setzt eine von IHM erprobte und ausgewählte Regentschaft ein, die zusammen mit seinem SOHN, der König ist, regieren soll.

      Um aber erprobt zu sein, bedarf es der Prüfung. Daher lässt Gott das Böse zu. Um herauszufinden, wem ER diese Aufgabe übergeben kann. Und das geht nur in der Praxis, da hast du recht.

      So in etwa könnte ich mir das auch vorstellen.

      Doch wirft das eine Frage auf: Regieren? Ja. Aber über Wen? Gehört aber nicht zum Thema.
      Friede pit

  17. Leprechaun@Ruth says:

    Liebe Ruth,

    ich habe deinen Text gelesen und muß gestehen, dass er mir auch sehr zu Herzen gegangen ist.
    Aber weißt Du was? Ich hatte auch schon diese Gedanken und kann dich sehr gut verstehen.

    Ich habe zwar nie das durchlebt was Brüder und Schwestern, die mitbekommen dass da etwas mächtig schief liegt in ihrer Organisation, durchleben, denn ich war niemals fest an den „Sklaven“ gebunden… sprich, ich habe mich nie taufen lassen. Mein „Ausstieg“ kam im Alter von 15 Lenzen, weil Daddy ausgeschlossen wurde…
    Ich konnte mein Leben also recht frei gestalten.

    Dennoch ist Jehova, heute nenne ich ihn lieber Jahweh oder JHWH immer irgendwie mein Gott geblieben. (An dem Namen Jehova habe ich immer mehr Zweifel)

    Das ist die eine Seite.

    Die andere Seite ist jedoch auch da… und die ist halt die, dass ich auch irgendwann einmal anfing daran zu zweifeln ob es denn überhaupt einen Gott gibt.
    Denn genau wie du habe ich mir gedacht, dass es bei all dem Leid keinen Gott geben kann.
    Ich habe mich gefragt, wie Gott es seinen Kindern, seinen Geschöpfen, die er doch angeblich so sehr liebt und die doch angeblich in seinem Bilde erschaffen wurden… wie er ihnen das antun kann, manchmal so sehr zu leiden… oder besser gesagt, warum er das zulässt. Und nur deshalb, weil unsere Ureltern Bockmist gebaut haben.
    Das wollte mir einfach nicht in den Kopf, das kann doch kein liebevoller Vater sein.
    Es gab auch Tage… an denen ich gesagt habe… Vater, tut mir leid, aber ich kann jetzt und in nächster Zeit nicht zu dir beten, es geht nicht, in mir ist alles leer… sogar hart.

    Warum sehen wir ausschließlich, egal wohin wir auch schauen, ausschließlich „Entstehen und Vergehen“? Sogar bis hinaus in die tiefsten Tiefen des Universums? Überall nur Leben und Tod.
    Und das schon seit Milliarden von Jahren…. und nicht erst seit schlappen 6000 Jahren.
    Irgendwie scheint dieses gesamte System nicht auf Kontinuität ausgelegt zu sein.
    Wie passt das alles zu einem liebevollen Gott, zu einem Gott der Ordnung?

    Wie Gerd K schon schrieb: Man könnte tatsächlich verrückt werden.

    Und dann kommt irgendwo der Punkt, an dem man sich überlegen muß, ob das alles nur eine urbane Legende ist, oder ob es da noch mehr gibt, etwas, was wir schlicht und einfach nicht verstehen können. Und das ist der Punkt an dem man sich für … oder gegen den Glauben entscheiden muß.

    Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern, sinngemäß : „Ich könnte euch noch viel mehr sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht begreifen, ihr seid nicht in der Lage es zu verstehen.“

    Und ich glaube, genau hier liegt des Pudels Kern begraben.
    Wer weiß was alles abgelaufen ist… in der sogenannten „geistigen Welt“. Eventuell kennen wir ja wirklich nur die Spitze des Eisberges, das für uns Notwendigste, was für uns jedoch auch schon oft eine Nummer zu hoch ist. Wer weiß denn schon was wirklich hinter dieser „Frucht“ steckt… und was eventuell schon lange zuvor im „Himmel“ abgelaufen ist?
    Wir können uns den „Himmel“ ja nicht einmal ansatzweise vorstellen… wie dann einen „Krieg im Himmel“… und was da tatsächlich abläuft. Wenn wir darüber nachdenken wollten, dann würden wir wahrscheinlich tatsächlich verrückt werden. Daher bekommen wir diese Info nicht. Ich denke zu unserem eigenen Schutz, weil wir sonst wahrscheinlich alle in der Klapse landen würden.
    Und wenn es heißt „Krieg im Himmel“… dann muß das schon ne richtige Hausnummer sein, unter der dann eventuell wirklich das gesamte Universum leidet… die gesamte Schöpfung, nicht nur wir Menschen.

    Sind nun, liebe Ruth, Zweifel schlecht? Ist es ein Sakrileg sich Fragen zu stellen.
    Ist es schlecht sich zu fragen warum Gott anscheinend diese schlimmen Dinge zulässt?

    Nein, ich denke, eher das Gegenteil ist richtig.

    Sagte Jesus nicht, sinngemäß … Kommt doch zu mir, alle, die ihr schweren Herzens seid?

    Was meint denn Jesus damit? Er sagt doch eigentlich damit: … Dich, genau dich, der du dir Gedanken über all diese Ungerechtigkeiten machst, Dich, genau Dich suche ich. Dein Herz ist nicht abgestumpft. Du siehst was hier abgeht und bist traurig darüber, du weinst darüber. Du kannst das alles nur schwer ertragen. Ungerechtigkeiten sind ein Gräuel für dich. Du hast doch diesen Funken in dir, der dich zu einem Kinde Gottes macht. Hättest du ihn nicht, diesen Funken, wäre es dir egal, du würdest nicht fragen, nicht suchen, nicht weinen. Also komm doch… zu mir.

    Wenn Jesus sagt: „Komm doch zu mir“ …

    dann meint er auch, komm doch zu mir!!
    Er sagt nicht, du mußt auf die Worte hören die dir Menschen erzählen. Menschen, oder menschliche Organisationen können dich nicht retten, selbst dann nicht, wenn sie dir das tagtäglich einzureden versuchen. Und Organisationen die dich unterdrücken, dich manipulieren, dich klein reden, dir Angst machen, dich und dein Leben reglementieren, die sich das aneignen möchten was nur mir zusteht, nämlich die Errettung, die stammen nicht von mir. Dort wirkt ein anderer Geist, nicht meiner! Genau das sagt dir Jesus. Also komm, komm doch…

    Weißt du Ruth, ich weiß auch nicht, warum Gott das alles so lange zulässt.
    Dass es ihm nicht egal ist, dass ihm der Tod auch leid tut, zeigt uns ebenfalls Jesus.
    Jesus weinte, als sein Freund Lazarus gestorben war… es berührte ihn sehr tief.
    Daher wird auch Jahweh über den Tod jedes Menschen traurig sein, davon bin ich überzeugt.
    Und wenn er all dieses Leid und den Tod zulässt, wenn er sich noch damit zurück hält dem Satan endlich einen vor „den Kopp zu hauen“, wird er dafür sehr, sehr triftige Gründe haben, auch wenn wir sie nicht verstehen. Da können wir jetzt wirklich nur auf sein Wort vertrauen, dass er das eines Tages beseitigen wird und wir durch Jesus die Hoffnung der Auferstehung haben.

    Wie gesagt, ich denke wirklich, dass wir nur die Spitze des Eisberges sehen und verstehen.

    Liebe Ruth, du sagst, dass du nun 50 Lenze auf der Uhr hast.
    Ich sage : Na und ?? … du Junghuhn 🙂 (bin 54)
    Dein Leben ist doch nicht vorbei… also, raus auf die Piste, lebe… lebt, Du und dein Gatte.
    Da draußen, in dieser bösen, bösen Welt, gibt es so viele schöne Dinge, fangt an sie richtig zu genießen. Warum, denkst du, hat Gott dir einen Körper mit all den Sinnen gegeben?
    Dein Leben ist doch pro Tag ein 24 Std. Job.
    Trauere nicht dem nach was du nicht hattest… mach das, was du nun gern möchtest… und mach für dich das Beste daraus.

    Ich wünsche dir von Herzen viel Kraft !!

    Liebe Grüße, Lep

    1. Matthäus an Ruth says:

      Liebe Ruth und Ehemann!

      Zu den vielen tröstenden und ermutigenden Kommentaren möchte ich nur mehr mit einem Spruch mich anschließen der den berühmten Kern der Sache trifft:

      Schließe ab mit dem was war,
      sei glücklich über das was ist,
      und offen für das was kommt!
      Das Leben ist schön, … von einfach war nie die Rede!

      In diesem Sinne, auch ich war über Monate am Boden zerstört, wollte nicht mehr leben,
      doch heute glücklich und froh diesem Gefängnis und dem Druck entronnen zu sein.
      Das wahre Christsein ist mit einem sanftem Joch gepolstert und ist erquickend!

      Liebe Grüße Matthäus

      1. Ruth says:

        danke an alle für die lieben Worte !

  18. ManfredF says:

    Bzgl. Falsche Prophezeiungen mal ein neues Beispiel. Eigentlich behauptet die WTG doch, dass Jesus 1914 wiedergekommen sein und zwar unsichtbar im Himmel und dass die Zeichen, die danach geschehen sind, dass beweisen. Abgesehen davon, dass die Reihenfolge umgekehrt ist (erst sieht man die Zeichen, die die Ankunft Jesu ankündigen und dann kommt Jesu) wundert es mich persönlich sehr, dass die WTG in einem neueren Artikel folgendes schreibt:

    „Wenn Jesus in der großen Drangsal kommt, entscheidet er, welche Menschen aus allen Nationen Schafe und welche Ziegenböcke sind.“

    (http://www.)jw.org/de/publikationen/zeitschriften/w20130715/jesus-prophezeiungen-letzte-tage/

    Das verwundert meiner Ansicht nach, da ich nicht erkennen kann, dass Jesus mehrmals wiederkommt. Interessanterweise gibt die WTG in dem Artikel mit einem Mal zu, dass Jesus SICHTBAR wiederkommt. Außerdem werden in dem Artikel viele Lehren umgestoßen und durch „neues Licht“ ersetzt:

    Zunächst haben wir uns damit befasst, dass die große Drangsal nicht 1914 begann, sondern erst ausbricht, wenn die Vereinten Nationen Babylon die Große angreifen. Dann haben wir untersucht, warum Jesus nicht seit 1914 die Menschen als Schafe oder Ziegenböcke einstuft, sondern dies erst in der großen Drangsal geschieht. Schließlich haben wir betrachtet, warum Jesus nach seiner Ankunft den treuen Sklaven über seine ganze Habe setzen wird und wieso dies nicht 1919 geschah, sondern in der großen Drangsal geschehen wird.

    Mich wundert wie gelassen man neue Dinge aufnimmt, w0 man selbst wenn man Aussagen anzweifelt mit einem Bein ausgeschlossen ist.

    1. Manfred an ManfredF says:

      Lieber Manfred F,

      ja, mit diesem Studien WT haben sie den Vogel abgeschossen. Einerseits sollte Mat. 24 immer für die unsichtbare Gegenwart seit 1914 herhalten und andererseits haben sie nun geschrieben, dass sich diese Texte erst in der Zukunft erfüllen. Was passiert dann aber mit 1914???

      Dieser Studien WT wurde auch schon mal bei BI „beleuchtet“. Hier der Link zur Sammlung: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1054

      Liebe Grüße Manfred

    2. Avalon says:

      Lieber Manfred, lieber ManfredF, ich will gar nicht lang und breit über 1914 und über weitere Zeitangaben lamentieren und auch nicht hämisch über den T.u.v.S Klartext reden. Vielmehr möchte ich Euch wissen lassen, dass das Gehabe des ‚Falschen Propheten‘, bei meiner Frau, ein religiöses Trauma/Verwirrtheit (lasst es mich bitte so bezeichnen dürfen) hervorgerufen hat. In ihr hat sich etwas festgesetzt, dass sich etwa so anhört: „Ich kann es für mich nicht anders sehen, dass für die Lügen der ORG (besonders im Hinblick auf ihre Prophezeiungen), auch Gott verantwortlich ist/war. Er hätte doch diesen Lauf der ORG unterbinden können. Aber so haben viele Brüder und Schwestern ihre Existenz verloren, sind ungläubig geworden, sind weltfremd geworden, haben sogar ihr Leben verloren. Gott weiß doch, wie verletzlich der Mensch ist“. Dabei bemerkt aber meine Frau nicht, dass sie selbst, in ihrem Misstrauen, ihren Glauben an Gott und noch vielmehr an irgendeine christliche-Gemeinde, die Gott auf Erden angeblich vertritt, verloren hat. Bei ihren emotionalen Ausbrüchen komme ich selbst nicht sehr gut weg; denn ich habe sie ja, an die angeblich, von Gottes Geist geleitete, theokratische ORG, herangeführt. Durch biblische Argumentation kann ich ihre Seele nicht mehr erreichen. Da tut es gut zu hören, dass dem ‚Falschen Propheten‘, noch zu meiner/unserer Zeit, nichts anderes übrig bleibt als ‚Die Katze aus dem Sack‘, zu lassen. Ich meine damit ihre Lügen offen darlegen zu müssen, in ihren eigenen Schriften. Erinnern wir uns doch bitte: Christus sagte doch, es ist nicht Eure Sache über Zeit und Zeitabschnitte, genau Bescheid zu wissen…, geschweige zu prophezeien. Trotzdem haben sie es getan! Welche Strafe werden sie wohl zu erwarten haben wenn Christus erscheint! Ich an ihrer Stelle würde flugs Gott, auf der ganzen Linie, um Vergebung bitten und entsprechend handeln. Vielleicht wird ihnen mehr Barmherzigkeit zuteilwerden, als den Brüdern, die ihnen, bezüglich der Falschprophezeiungen, die Wahrheit gesagt haben aber sie stattdessen in die’Hölle‘ geschickt haben. Euch beiden, ganz liebe Grüße, Avalon

  19. Avalon says:

    Hallo, lieber Horst – Bei mir ging es viele Jahre lang, bis mir endlich der Knoten platzte und ich aufstand(geistig) und begann selbst Nachforschungen anzustellen, wie es sich nun wirklich, um die Harmagedon-Prophezeiungen, verhielt. Ich merkte bald, dass hier bisher ein Krug zu Wasser getragen wurde, der in meinem Fall, jetzt endlich zerbrochen war. Die Falschprophezeiungen entpuppten sich als ‚Heiße Luft‘! Dieses oftmals praktizierte Spiel war also als Lüge offenkundig geworden. Man könnte auch in diesem Fall sagen: „Der T(k)rug(Falschprophetie) ist solange zu Wasser getragen worden bis er zerbrach, offenkundig wurde)“.
    Was für Wortspiele die Deutsche Sprache doch so auf Lager hat!?
    Ganz liebe Grüße, Avalon

    1. Franki says:

      Franki an Horst und Avalon

      Lieber Horst,lieber Avalon

      Klar sollte es Krug heißen,aber ich vertippe mich immer leicht bei dem laptop

      Was Avalon geschrieben hat ist aber auch nicht von der Hand zu weisen,Du hast recht man kann das als Wortspielerei benennen,die sogar eine Menge aussagekraft besitzt.

      Grüße
      Franki

      1. Horst says:

        Hallo Ihr Beiden,

        …der Trug folgte dem Lug und zerbrach wie ein Krug.. Akzeptiert !

  20. Horst says:

    Servus Frankie,
    verzeih mir, aber es ist der KRUG, der zum Brunnen geht, und nicht der TRUG.–

  21. Franki says:

    Franki an Manfred F

    Lieber Manfred.

    Aus Deinem kommentar erlese ich das man Dir übel mitgespielt hat mit Diebstahl,Betrug usw.

    Du schreibst das der Staatsanwalt es versäumt hat die Verjährungsfrist aufzuhalten.

    Gut soetwas kommt schon mal vor,oder es waren nicht genug handfeste Beweise vorhanden,das eine 100%ige Überführung der Täter hätte stattfinden können.

    Nicht desto trotz.

    Rate ich Dir die Sache im Auge zu behalten,denn wenn die Täter wieder einmal auffallen kann man so ein Verfahren wieder aufnehmen und mit dem dann neuen Verfahren angleichen.

    Das heißt noch ist nichts verloren.

    Meine Berufspraxis hat immer wieder gezeigt,das solche Täter immer wieder den Versuch starten,wenn es einmal funktioniert hat und wie heißt es so schön der Trug geht solange zum Brunnen bis er bricht.

    Das heißt wiederum bei einem erneuten Versuch und dann bei einer entsprechenden Unvorsichtigkeit von seitens der Täter kann die Falle zuschnappen.

    Mich intessieren solche Fälle obwohl ich nicht mehr im Dienst bin.

    Das nur ür Dich als Anreiz die Sache trotzdem weiter im Auge zu behalten

    Grüße
    Franki

  22. Omma@ManfredF says:

    Lieber Manfred F.,

    danke für deinen zu Herzen gehenden Kommentar. Du hast Recht, erst, wenn man es gelernt hat loszulassen, kann man diesen Frieden erlangen. Diese Erfahrung haben wir auch gemacht. Mich haben folgende Worte gestärkt:

    Hebr. 10:32-34 (NGÜ)
    32 Damals, als Gott euch die Augen für die Wahrheit öffnete, hattet ihr viel zu leiden und schwere Kämpfe zu bestehen. Wisst ihr noch, wie standhaft ihr das alles ertragen habt?
    33 Einige von euch wurden in aller Öffentlichkeit beschimpft und misshandelt; die Übrigen standen denen, die das durchmachen mussten, treu zur Seite.
    34 Auch mit denen, die im Gefängnis waren, habt ihr gelitten. Und als man euch EUREN BESITZ WEGNAHM, habt ihr das mit Freude ertragen in dem Bewusstsein, etwas zu besitzen, WAS VIEL WERTVOLLER IST UND WAS EUCH NIEMAND NEHMEN KANN.

    Du hast Recht, die Welt ist gar nicht so böse, wie man uns immer eingeredet hat. Auch, wenn es nicht leicht ist, aber man kann es lernen, auch im fortgeschrittenen Alter, wieder Kontakte zu seinen MITMENSCHEN aufzubauen.

    Sei ganz lieb gegrüßt, und viel Kraft weiterhin, von Omma

  23. Ruth says:

    Hallo an alle, soll ich ehrlich sagen wie es mir und meinem Mann geht?ich sitze gerade hier und weine weil,wenn ich hier mitlese ich manchmal nicht mehr weis was ich noch glauben soll!Jahrelang wurden wir von der WTG richtiggehend verar….t!Manchmal bin ich sogar richtig wütend auf Gott denn mir wird schlecht wenn ich höre wie kleine Kinder missbraucht werden und hilfe bräuchten die ihnen aber keiner gibt !Da kannste tausend mal beten und nichts geschiet!wie bei mir und meinem Mann jahrelang haben wir uns für die WTg den A… aufgerissen im guten glauben wir werden gerettet und gesegnet wenn wir all das tun was dort von einem verlangt wird und man redet sich selbst ein das es einem gut geht aber in wirklichkeit hockt man zu Hause und hat grosse zweifel ob all das so stimmt und geschehen wird!Die ganze Zeitrechnung stimmt hinten und vorne nicht!warum bekommt man nicht mal ,in bestimmten schwierigen situationen einen grossen schub um weiter zu glauben ?warum gehts einigen nach einem tief wieder bestens und andere haben immer die A-Karte im leben?Und immer wenn ich mich das frage kommt einer mit vielen vielen Bibelstellen die man lesen soll ,angeblich zur stärkung, die mir in wirklichkeit nichts mehr bringen weil man einmal wenigstens Gott wirklich spüren möchte wie auch immer?!bin ich zu blöd? ich war fast 30 Jahre eine ZJ und ausgeschlossen bin ich auch nicht!Ich versuche trozdem an Gott irgendwie festzuhalten,weil ich höllische Angst habe für immer Tot zu sein und ich nicht den freien wille haben zu leben weil man ja praktisch schon als Baby zu tode verurteilt ist obwohl Adfam und Eva gesündigt haben und ich nur ,ob ich will oder nicht ein nachkomme bin?Auch hier stelle ich mir die Frage wenn mein Nachbar jemanden umbringt ich nicht dafür in mitleidenschaft gezogen werde weil ja auch ich ein nachkomme und sünder bin?!Wie erträgt Gott es das Kinder ermordet werden oder hilflose unschuldige Menschen sterben familien auseinander gerissen werden durch den Tod?Wenn einer hilfe braucht dann helfe ich doch und sage demjenigen nicht ,du ich habe mir eine Zeit festgelegt dann helfe ich dir ,ich würde doch sofort helfen!Wenn ich mir vorstelle ich lebe nur noch 20 oder 30 jahre dann hab ich richtig panische Angst !Viele verdrängen das ja und einigen macht es gar nix aus, aber das ewige Leben war damals überhaupt ein Hauptgrund warum ich zu den ZJ gegangen bin!und nun?Viele werden jetzt wieder viele bibelstellen aufschreiben die ich selber schon tausende von malen gelesen habe aber momentan hilft mir das nicht!Wenn ich diesen Verlogenen Verein nie gekannt hätte ,hätte ich wenigsten noch einige Jahre leben können und was daraus gemacht!So hat man immer nur gehofft und nichts geplant weil ja ständig das ende kommen konnte!Nun bin ich 50 und sitze hier und hab nichts gar nichts was ich eigentlich gerne ,im Leben gemacht hätte !Ander sage bestimmt wieder ,ja, du musst halt glauben ich glaub auch an wind und strom aber das merke ich wenigstens den wind ,oder ich sehe Licht etc.aber momentan sehe ich das Gott nur zusieht?!und ich finde das echt schrecklich !Gott kann doch ins Herz sehen er muss doch sehen das viele fast zerbrechen vor Angst wie kann man dabei zusehen?

    1. Franki says:

      Frankiu an Ruth

      Liebe Ruth nicht verzweifeln,versuche Dir Deine Priroritäten in Euerm Leben zu setzen,ohne sich dem Druck irgendeiner Religionsorganisation oder irgend eines Drucks von Menschen auszusetzen.

      Ich war über 30 Jahre ein Glaubensbruder und habe es auch aus beruflichen Gründen nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren können ,was uns von der WTG so alles auferlegt wurde.

      Wenn man dann die möglichkeit hat hinter diese Kulissen zu blicken und sieht was an Scheinheiligkeit und Lug und Trug dahinter steckt,weiß man was man zu machemn hat.

      Ich habe hier schon in vielen Kommentaren darüber geschrieben.

      Außerdem geht es noch vielen anderen Brüdern und Schwestern die auch noch aktiv sind genauso wie Euch,nur die meisten werden entweder aus Angst vor den Repressalien der WTG nichts sagen ,oder schämen sich so,das sie solche Gedanken bekommen,das sie aus Scham nichts sagen.

      Versucht Euer Leben selbständig in die Hand zu nehmen und zu leben wioe ihr Euch das vorstellt.

      Auch gibt es inzwischen viele Brüder und Schwestern die in Euerem Alter und Älter sind und lange bei der Organisation sind und auch waren,die inzwischen begriffen haben das die WTG mit Ihren gesammten berechnungen verkehrt liegt.

      Ich bin persönlich der Meinung Gott „Jehova“ hat uns in der Bibel eine neue Zeit versprochen,dieses Versprechen wird er auch halten,diese Zeit wird kommen auch wenn sie vielleicht noch nicht zu unseren lebzeiten kommt,aber er wird sein Versprechen halten und alle Tränen aus unseren Augen wegwischen.

      Also nicht verzweifeln ,sondern nach vorne schauen und sich sein persönliches Leben nicht vermiesen lassen oder vorschreiben lassen von Menschen geführten Organisationen ,wie der WTG die im Grundprinzip nichts anderes will,als das man sich von ihnen abhängig macht.

      Schöne Grüße
      Und Kopf hoch

      Fränki

    2. Omma@Ruth says:

      Liebe Ruth,

      auch, wenn du es vielleicht nicht glaubst, mein Mann und ich können dich besser verstehen, als du denkst. Es sind erst wenige Jahre her, da hätten deine Worte auch von meinem Mann stammen können. GIB NICHT AUF! Hast du schon mal all deine „Bitterkeit des Herzens“ deinem Gott im Gebet mitgeteilt? Er ist nicht nur ein Gott für schöne Tage, und will nicht nur schöne Worte hören, sondern möchte, dass du ihm dein Herz ausschüttest, und dass IMMER WIEDER. Auch, wenn du nicht mehr glauben kannst, sag es ihm!

      Bei uns war es so, dass uns geholfen wurde, wir es aber zunächst gar nicht bemerkt haben, oder es vielleicht auch nicht merken WOLLTEN, weil es auf eine Weise war, die nicht unseren Vorstellungen entsprach.

      Wir sind jetzt über 60 (mein Mann geht auf die 70 zu), und unser Leben war auch alles andere, als schön, dennoch haben wir jetzt unseren Frieden gefunden, und können rückblickend sagen: So wie unsere beiden Höchsten mit uns gehandelt haben, war es immer gut, auch wenn wir es erst jetzt erkannt haben. Auch haben wir jetzt keine Zukunftsängste mehr.

      Liebe Ruth, sei geduldig mit dir, alles braucht seine Zeit, auch wenn du das heute noch nicht so siehst. Und lasse ruhig alle deine Gefühle raus, auch wir haben bittere Tränen vergossen.

      Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma und Mann

    3. Tirza an Ruth says:

      Liebe Ruth,

      deine Worte sind auch mir sehr zu Herzen gegangen und ich denke, wem ist es nicht schon ähnlich ergangen?.
      Ich bin 56 Jahre und war auch um die 30 Jahre ZJ, allerdings sind wir, mein Ehemann und ich seit 1994 nicht mehr in die Versammlung gegangen und seit 2013 haben wir uns innerhlich vollkommen von der WTG gelöst, seit ich hier auf BI „gelandet bin“.
      Bis dahin ging es mir nahezu wöchentlich so wie du beschrieben hast.
      Hängt wohl mit unserem verkorsten Verständnis über Gott zusammen, denke ich? Wenn du magst, ich würde mich gern mit dir schreiben, so von Schwester zu Schwester, von Frau zu Frau. Vielleicht kann ich dir eine gute Freundin und sein.
      Gott schütze dich!

      Meine E-mailadresse: duftrose1@freenet.de

      Liebste Grüße
      Tirza

      1. Ruth says:

        Liebe Tirza, das ist so lieb von dir und wenn es mir wieder besser geht werde ich mich per mail mal bei dir melden!Vielen Dank an alle

    4. Hallo Ruth,mir ging es genau so ,und mit Bibelstellen braucht man
      nicht mehr kommen, in den Momend empfand ich kein Trost. Für mich selbst war es immer wichtig unser Vater Jehova und Jesus Christus nahe zu sein. Ich fühle mich sicher und geborgen.So wie ich und meine Umwelt real ist
      ist der Vater und Sohn auch real für mich.Vor ein paar Tagen waren wir mein Mann und ich in Salzburg . Da ich immer sehr neugierig bin bin in eine Kirche gegangen um mir die Kunstwerke anzuschauen.Mir ist ein Mann aufgefallen ca.35-40Jahre gut gekleidet er hat sich hingekniet und sehr inbrunstig gebetet ich habe ihn beobachtet und gedacht das ist ein Christ.Das eisammel Werk ist voll im gangen.Da muss ich Frenki recht geben nehmt eurer Leben in die Hand und verzweifelt nicht . Von Anfang an hat unser Himmlischer Vater und sein Sohn Jesus Christus vorgesehen das wir Menschen auf eine sauberer und gerechte Weld leben soll.Es heist die frühere Dinge werden uns nicht in den Sinn kommen.(Tod und leid usw)Viele Grüße Raffaela

    5. Manfred an Ruth says:

      Liebe Ruth,

      auch mir ging Dein Kommentar zu Herzen. In zwei Jahren bin ich auch 50 und bis zu meinem Ausschluss 2012 war ich 38 Jahre ein Zeuge Jehovas. Mein Leben bis dahin war alles andere als rosig. Aufgrund von einer schweren Krankheit und den damit verbundenen körperlichen Schmerzen, war ich dem Selbstmord nahe. Obwohl ich schon am Boden lag, haben die Brüder in der Versammlung noch auf mich eingetreten und gerade die “Hirten” waren am lieblosesten. Das hatte nichts mit meinem späteren Ausschluss zu tun. Diese “Hirten” haben mich damals sogar zum weinen gebracht und mir wohl mein inbrünstigtes Gebet beschert. Ich wollte auch von Jehova wissen, was habe ich falsch gemacht, dass mir das alles zustößt. Ich würde mich ändern, wenn ich nur wüsste wie. Aber ich habe nie ihm oder seinem Sohn für irgendetwas was mir zugestossen ist, die Schuld gegeben. Weder Jehova noch sein Sohn verursachen eine Prüfung, aber sie lassen sie bis zu einem gewissen Punkt zu um zu erkennen wie die wahre Herzenseinstellung ist. Denk bitte nur mal daran, dass Abraham seinen Sohn opfern sollte. Das diente ja als Vorbild für das was er selbst zu tun gedachte, nämlich seinen Sohn Jesus für alle Menschen zu opfern. Den Abraham hat er daran gehindert, er selbst hat es aber mit seinem Sohn durchgezogen, bis zum bitteren Ende einem qualvollen Tod am Marterpfahl.

      Nachdem er das für uns getan hat, glaubst Du da lässt er seine übrigen Verheissungen einfach verfallen und überlässt uns Menschen uns selbst? Nein, auf gar keinen Fall. Auch wenn die Menschen in unserer früheren Religionsgemeinschaft uns bitter entäuscht haben, so geht diese Enttäuschung doch nur von Menschen und dem Teufel aus. An Jehovas Verheißung hat sich nicht das geringste geändert.

      Du sagst, Du brauchst jetzt keine Bibeltexte zu hören. Warum? Wenn Dich und Deinen Mann heute jemand in Eurer Situation trösten kann, dann doch unser himmlischer Vater und sein Sohn und das was sie Dir zu sagen haben, findest Du in der Bibel. Was sagte Petrus?

      Joh. 6:66-69; Luth:
      66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. 67 Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? 68 Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

      Liebe Ruth, man kann ruhig 100 mal hinfallen, man muss nur einmal mehr wieder aufstehen und alles wird gut. Wenn Du liegen bleibst, dann hast Du verloren. Bisher hast Du auf Menschenwort vertraut und wurdest enttäuscht. Vertraue doch nun nur noch auf Gottes Wort und bitte Jesus, dass er Dich und Deinen Mann direkt speist über den Heiligen Geist und Du wirst nie mehr einen anderen Menschen benötigen, der Dir Gottes Wort falsch erklären will. Der heilige Geist ist der beste Lehrer und Jesus sorgt dafür, dass Du ihn bekommst. Aus ihnen kommt keine Lüge hervor.

      Du lebst jetzt in einer Zeit in der Du resignierst. Bitte höre doch auf die Worte unseres Herrn und Königs Jesus Christus:

      Mk 13,13 Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

      Harre aus bis ans Ende und Du wirst das bekommen und noch mehr, was Dir von den anderen (ZJ) versprochen wurde, sie es aber nicht einhalten können. Jesus kann seine Versprechen einhalten und das aus Mar. 13:13 ist so eines.

      Wenn Du Dich jetzt aber von der Bibel abwendest, dann wendest Du Dich von der einzigen zuverlässigen Quelle ab, die Dir Deinen Glauben wieder aufbauen kann und wenn Du als Grundlage oder Fundament Jesus legst, dann wird Dein Haus auch dem Feuer standhalten.
      Dein bisheriges Glaubensgebäude ist gerade dem Feuer zum Opfer gefallen. Fang nun an mit feuerfestem Material zu bauen und dann wird Dein Haus standhalten wenn Jesus kommt und Du wirst den Lohn empfangen und für alles entschädigt werden, was Du bisher durchlitten hast. Mir hat dieser Text hier besonders geholfen und ich kann jetzt nach vielen Jahren wirklich von ganzem Herzen bestätigen, dass dies keine hohlen Worte sind, sondern sie sind zu 100 Prozent wahr:

      Phil. 4:13; HFA: 13 Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.

      In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinem Mann den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes Jesus Christus.

      Liebe Grüße Manfred

    6. heibea says:

      Liebe Ruth,
      schade,dass Du nicht in meiner Nähe wohnst, dann würde ich Dich
      erstmal in die Arme nehmen und weinen lassen, bis „alles“ raus
      ist!- So kann ich das nur in Gedanken tun: Du bist nicht allein
      mit all Deinen Gedanken und Gefühlen und es ist gut, darüber zu
      sprechen… Vielen von uns geht es genauso. Wut, Trauer, Unver-
      ständnis und große Fragezeichen, wie ein „Gott der Liebe“ nur
      zusehen kann und bis jetzt „nicht“ eingreift angesichts unseres
      Kummers!
      Weißt Du, ich für mich denke, dass er selbstverständlich für uns
      persönlich da ist, uns sehr genau beobachtet und die „Spitze“ des
      Unglücks nimmt,das uns immer mal wieder „ereilt“, da besonders wir
      den Angriffen Satans ausgesetzt sind. Er läßt es aber- warum auch
      immer- bis zu einem gewissen Punkt noch zu- wobei es uns noch bes-
      ser geht als den Christen, die wegen ihres Glaubens „an die Wand“
      gestellt werden…
      Weißt Du,Süße, besonders wir Frauen besitzen eine uns „angeborene“
      Stärke mit a l l e m fertig zu werden, manchmal früher, manchmal
      später( Summe meiner bisherigen Lebenserfahrungen)!!!- Und Du
      kommst auch wieder aus Deinem Tief- Du schaffst das! (nach Regen
      folgt Sonnenschein)
      Such Dir positive Gedanken, Hobbys, Erlebnisse, freu Dich an der
      „knospenden“ Natur,geh raus , spazieren, schnapp Dir einen „Tier-
      heimhund“, kümmer Dich um ihn, er wird`s Dir tausendfach danken!
      Es gibt soviel Schönes um uns herum, wir müssen es nur realisie-
      ren und das kann man trainieren!
      In diesem Sinne- Kopf hoch! Unser Vater im Himmel vergißt k e i-
      n e n von uns hei-bea

    7. Avalon says:

      Hallo, liebe Ruth. Aus Deinen Zeilen springt mir eine übergroße Seelentrauer entgegen. Und diese quält Dich fortwährend und macht Dich immer mutloser, hilfloser, zorniger. Aus Deinen Zeilen entnehme ich auch, dass Du und Dein Mann, Euch, in Eurer anscheinend aufrichtigen Gutgläubigkeit, einer ORG, völlig anvertraut hattet. Viele, hier auf BI, hatten der ORG vertraut und dann auf diese oder jene Weise Schiffbruch im Glauben(der ORG) erlitten; ich bin davon nicht ausgenommen. Du/Ihr habt sicherlich schon von dem Sprichwort gehört: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Diesen Spruch sollten wir uns alle hinter die Ohren schreiben, erst recht, wenn jemand an uns herantritt und behauptet „hier ist der Christus“. Da sollten die Ohren aber klingeln! Ganz sicher ist es hier angebracht die Geister zu prüfen. Liebe Ruth, ich bin davon völlig überzeugt, dass YHWH-Gott Deine zerbrechende Seele sieht und Dir Hilfe angedeihen lassen wird, aber zu seiner Zeit. Du/Ihr, bitte vertraut Euch Menschen an, die es wirklich gut mit Euch meinen, die Verständnis, Liebe und Wärme geben können; die Dir/Euch Trost sein werden. Bitte, verkriecht Euch nicht in ein Mauseloch!
      Liebe Ruth, beachte, Eure Seelen, Eure (realen)Träume, haben nicht wirklich Schiffbruch erlitten, sie sind nicht für immer verloren gegangen. Gott wird uns mit Sicherheit zur Seite stehen. Sei dem gewiss! Ganz liebe Grüße, Avalon

    8. Kilian says:

      Liebe Ruth,
      mit tut deine Situation unendlich leid. Man fällt in ein Loch, weil man sich fragt ob das, was man so lange aus der Bibel gelehrt bekommen hat, mit all den Zukunftsaussichten, noch Wahrheit sein kann.
      Aber die Bibel lügt nicht, Jehova lügt nicht und Jesus hat nicht gelogen, das haben Menschen getan.
      Und das man dann von Menschen, von denen man dann gedacht hat, sie wären Freunde enttäuscht ist, ist auch normal.
      Nur unser lieber Vater in den Himmel sieht und hört das. Und wenn man so weit ist, das man nicht mehr kann, dann wird das zur Chefsache. Zwei Beispiele dazu:
      Als Hiob nicht mehr wollte (Hiob 14:13-15) da bauten ihn nicht Menschen auf sondern Jehova selber.
      Als Elia nicht mehr wollte (1.Kö. 19:1-4), da schickte er einen Engel zur Stärkung, wieder keine unvollkommenen Menschen.
      Was ich damit sagen möchte ist, schieb die Bibel nicht beiseite, das ist heute Jehovas Möglichkeit zu uns zu sprechen.
      Damit möchte ich übrigens nicht sagen, das Menschen einen nicht aufbauen können (siehe hier diese Seite). Aber erst in der Not oder Bedrängnis erfährt man, wo echte Freunde sind. Und die können von einer Seite her kommen, die man nicht geahnt hätte, vielleicht sogar von da her, wo man früher immer davor gewarnt wurde.
      Vertraue auf Jehova und Jesus. Die kennen und beobachten uns besser, als wir das ahnen. Es gibt nichts was Menschen und dieses verfluchte System kaputt machen können, das sie nicht wieder in Ordnung bringen können. „Siehe, ich mache alle Dinge neu“ Off.21:5. Und das ist dann auch wieder Chefsache.
      LG Kilian

    9. ManfredF says:

      Liebe Ruth
      ich kann Euch wirklich verstehen. Ich habe mich vor rund 20 Jahren zu Jesus bekannt indem ich ihm meine Sünden offengelegt und ihn in mein Leben eingeladen habe. Damals habe ich eine große Erleichterung gespürt und gemerkt, dass ich frei und gerettet bin. In den letzten Jahren hat man mir geschäftlich ziemlich übel mitgespielt. Man hat meine Firma beklaut (und dass war meine eigene Verwandtschaft), mich falsch beschuldigt und ich musste mich fast 10 Jahre mit Behörden und Gerichten auseinandersetzen. Es ging um große Summen und um meine Freiheit und meinen Ruf. Letztlich wurde alles fallengelassen, weil es nur Lügen waren. Aber die mich bzw. meine Firma um rund 500.000 Euro bestohlen haben, wurden bis heute nicht bestraft. Zum einen hat der Staatsanwalt versäumt, die Verjährung zu verhindern und zum anderen haben die Diebe eine private Insolvenz gemacht und die vorhandenen Titel können nicht mehr durchgesetzt werden. Ich habe sehr oft mit Gott gehadert und mich gefragt, wieso läßt er zu, dass die Bösen gewinnen und die Guten verlieren? Erst als ich alles losgelassen habe, als ich vergeben habe, bekam ich Frieden. Heute sage ich mir, die Menschen welche mich betrogen haben und die mir rund 12 Jahre meines Lebens gestohlen haben, werden irgendwann dafür vor Gott Rechenschaft ablegen müssen und ich kann nicht im Ansatz sehen, dass diese bereut haben. Wahrscheinlich werden sie weiter Menschen betrügen und außerdem sind sie gesundheitlich ziemlich angegriffen. Hass, Neid, Wut (dass ich nicht an deren Intrigen zugrunde gegangen bin), Nikotin, Alkohol und mehr fordert den Tribut. Ich dagegen bin, nachdem ich alles in die Hände Gottes gelegt habe, wieder frei, konzentriere mich auf die Zukunft und versuche meinem Gewissen zu folgen.

      Natürlich frage ich mich oft, wieso läßt Gott alles zu. Ob im privaten Leben oder in der Welt. Allein der Terror durch ISIS ist etwas, wo ich täglich wütend bin weil man so machtlos ist. Aber ich denke, wir sollten Gott mehr vertrauen.

      Dazu muss man aber Veränderungen in seinem Leben vornehmen. 50 Jahre ist jung, denn Du kannst durchaus noch weitere 50 Jahre leben. Ich kann nur raten, die Vergangenheit abzuschließen. Übergebt Euer altes Leben Jesus, macht euch davon frei, vergebt und überlasst es Gott, zu richten. Empfangt von Jesus das ewige Leben als Geschenk und dann könnt ihr frei, ohne Angst und mit Zuversicht die Zukunft angehen. Als ZJ hat man es schwer, weil man zum einen wirklich fast alles hinter sich lassen muss. Man hat keine Freunde, keine Verwandten und steht in der bösen Welt allein da. Zum Glück ist die Welt nicht böse. Nur mal ein Beispiel, wie Gott wirkt. 1979 wurde ein 2 Stunden Film über Jesus gedreht, angelehnt an die Evangelien. Dieser Film wurde bisher 5,5 Milliarden Menschen gezeigt, in 177 Ländern im Fernsehen ausgestrahlt und in 229 Ländern vorgeführt und zwar in 1.168 Sprachen. Aufgrund dieses Filmes haben sich weltweit mehr als 200 Millionen Menschen zum christlichen Glauben bekehrt und Gott in ihr Leben gelassen. Das ist wie damals zur Zeit der Apostel: Petrus erzählte den Menschen von Jesus und ermahnte sie „Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht!
      41 Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. “ Apostelgeschichte 2:40,41

      Was für eine Mehrung und ein Segen. Gott hat die Welt nicht verlassen, er ist da und wirkt. Allerdings findet man ihn nicht in Sekten wie ZJ, Mormonen oder ähnlichen Organisationen, sondern nur dort, wo Menschen sich frei von organisatorischen Zwängen treffen, um Jesus zu feiern und die gute Botschaft zu leben und zu predigen.

      Ihr solltet weiterhin Gott vertrauen, er hat euch nicht verlassen. Er ist weiterhin bei Euch. Er klopft an und möchte bei Euch wohnen. Dazu muss man weder in einer Sekte noch einer Gemeinde sein. Es ist eine persönliche Beziehung zwischen jedem einzelnen Menschen und Gott. Der Teufel steht vor der Tür und nutzt jeden Spalt (Zweifel, Wut, usw.) um sich reinzuschleichen und euch zu versklaven. Gott macht das nicht. Er steht geduldig vor eurer Tür und klopft lediglich an. Er wartet darauf, dass ihr aus freien Stücken die Tür öffnet und ihn einladet. Ihr müsst also aktiv werden. Der wichtigste Schritt ist nicht, sich von der WTG abzuwenden und aus der Gemeinde der ZJ zu gehen. Der wichtigste Schritt ist Gott einzuladen. Da laut der Bibel der Sohn und der Vater EINS sind und Gott uns einen NEUEN NAMEN, nämlich Jesus Christus zur Rettung gegeben hat, muss man natürlich JESUS in sein Leben einladen. Die Bibel sagt, Jesus wird zusammen mit dem Heiligen Geist kommen und bei uns wohnen und uns leiten.

      Um Frei zu werden muss man nicht aus dem Gefängnis ausbrechen sondern man muss seine Vergangenheit loslassen, diese Jesus übergeben damit Jesus die Last trägt. Wenn man die schwere Bürde der Vergangenheit losgeworden ist, bekommt man ein leichtes Geschenk. Die Freiheit vor der Sünde und das ewige Leben. Nimmt das Geschenk an, ihr müsst gar nichts dafür tun ausgenommen euch dafür entscheiden. Dann könnt ihr mit einem Lächeln auf den Lipppen durchs Leben gehen und jedem Sklaven der WTG klarmachen, dass euch die Wahrheit FREI Gemacht hat. Frei vor Angst und frei von Hass, Neid, Bitterkeit und Selbstzweifel. Ihr seid dann Kinder Gottes und dürft Vater zu Gott sagen und euch auf das Erbe freuen.

      Die Bibel und die Brüder und Schwester hier können Euch nur den Weg zeigen. Gehen müsst ihr diesen Weg selbst. Ihr tauscht ein armseliges Leben voller Zweifel, Angst und Druck gegen ein Leben in Freiheit ein. Freiheit in der Gemeinschaft der Söhne Gottes. Ich wünsche Euch viel Kraft und Mut, diesen Weg zu gehen und dann werdet ihr das gleiche ich ich erleben, dass all die Zweifel die man hat, weil Gott scheinbar so viel Unrecht zuläßt, ein Nichts sind gegenüber der Freiheit die Gott uns mit dem ewigen Leben schenkt.

      Gottes Segen wünscht Euch Manfred F.

    10. Tommy says:

      Tag Ruth,

      nun haben Dir ja schon viele geantwortet. Ich sage nur noch, die Zeugen 8auch andere Religionsgemeinschaften) haben alle miteinander einen Nachteil. Nich sie sind der Weg, die Wahrheit und das Leben sondern Jesus. Ich glaube Manfred hatte es geschrieben. Beruf Dich auf ihn, der Rest ist nicht ganz so wichtig.
      Tommy

    11. GerdK@Ruth says:

      Hallo Ruth,

      zum großen Teil sprichst du mir aus dem herzen. Du fragst, warum Gott nicht hilft, wenn man ihn bittet, bei gewissen Umständen einzugreifen. Viele hier glauben ja tatsächlich dass es hilft, wenn wir Gott inständig bitten. Ich selbst vertrete die Auffassung: Warum sollte Gott mir helfen eine Arbeitsstelle zu finden, oder warum sollte er eingreifen, wenn ein Vater seine Kinder verprügelt? Auf der anderen Seite stürzt ein Reisebus die Klippen herunter, voll mit Zeugen Jehovas? Haben die alle so sehr gesündigt, oder haben die nicht für eine sichere Reise gebetet?

      Meine Meinung dazu ist, entweder das Gebet macht einen Sinn, und Gott hilft ausnahmslos allen, die ihn bitten, oder das Gebet macht diesbezüglich überhaupt keinen Sinn, was die Tatsachen ja belegen. Habe mir darüber auch schon oft den Kopf zerbrochen.

      Das mit der Erbsünde hat mich auch schon oft beschäftigt, gerade gestern wieder, wirklich verstehen kann ich das nicht. Da stimme ich deiner Argumentation voll zu. 6000 Jahre Leid, weil zwei Idioten sündigten. Unerträgliches Leid was da über die Menschheit kam, ich möchte nicht alles aufzählen, alleine wenn ich ans Mittelalter mit der Hexenverbrennung, etc. denke, wird mir schlecht. Aber das ist ein liebender Gott!?? Vielleicht muss man diesbezüglich mal die Sichtweise ändern, Ich weiss es nicht.

      Wenn man zuviel darüber nachgrübelt, kann man Verückt werden. Ähnlich wie mit der Frage:
      Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, kann er so eine große Kugel schaffen, dass er sie selbst nicht heben kann?
      Egal wie du diese Frage beantwortest, erhälst du keine schlüssige Antwort. Gestern Abend bei einer Zigarette auf meiner Terasse ging mir genau das wieder durch den Kopf. Zum Verückt werden;-)).

      Ich weiss dass dir meine Zeilen nicht wirklich helfen, kann ich in dieser Frage auch nicht, deshalb habe ich für mich festgestellt, es gibt auch ein Leben JETZT. Und das lebe ich. Scheiss auf die vergangenen 52 Jahre, schade, ja, aber ich kann`s nicht mehr ändern.

      Liebe grüsse noch von einem Leidensgenossen;-)
      Gerd

    12. Liebe Ruth und Ehemann,
      als erstes möchte ich euch beiden sagen, dass ihr nicht alleine seid mit diesen schlimmen Erfahrungen. Wie ihr in den Kommentaren gesehen habt, erleiden viele Zeugen Jehovas gerade das Gleiche.
      Was als schlimm und lieblos von Gott interpretiert wird, ist in Wirklichkeit das Gegenteil.
      Ihr habt nicht die A…Karte gezogen, sondern Gott hat euch geholfen zu erkennen, dass ihr Beide wie so viele andere, den Jackpot erhalten habt….um in dieser Schreibweise zu bleiben.
      Ihr denkt jetzt, dass ich verrückt bin aber es ist wirklich so. Ihr seid aus dem Zeugensumpf, aus der Falle raus. Eure Augen wurden geöffnet und ihr dürft nun wirklich sehen. Der Schleier wurde von euren Augen genommen.
      Nun, Gott die vielen schlimmen Dinge zuzuschreiben ist am Anfang völlig ok. Er kann das aushalten. Es ist für Gott kein Problem. Er versteht das. Gesteht euch Zweifel und Ärger und Wut zu. Das ist gut und genau in diesem Moment richtig. Gebt euch selbst die Zeit. Lernt neu zu sehen. Seht nun die Wirklichkeit und packt das Leben an den Hörnern. Gebt euch Zeit aber versinkt nicht allzu sehr in Selbstmitleid.
      Erkennt das ihr nun zu denen gehört die das Privileg erhalten haben zu erkennen was FALSCH läuft.
      Dieses Privileg erhält nicht jeder. Seit euch dessen bewusst. Dadurch dass ihr die Prüfung durchgestanden habt, wächst ihr an geistiger Stärke….aber nur wenn ihr den Weg weiter geht. Den Weg der Liebe.
      Setzt euch zusammen, du und dein Mann. Überlegt euch was ihr gemeinsam erreicht habt. Dann überlegt euch euren neuen Kurs im Leben. Durchdenkt euer Leben und setzt euch neue Ziele. Legt ein Hauptziel fest und einige kleinere Ziele. Schreibt sie auf. Denn ohne Kurs und Ziel in Leben werdet ihr den Hafen nicht erreichen, sondern das Leben wird sich dann ständig im Kreis drehen. Erkennt eure Stärken. Was möchtet ihr gemeinsam erreichen. Was für Hobbys wolltet ihr schon längst machen. Wem könntet ihr helfen. Angewandte Liebe hilft oft über schwierige Situationen hinweg. Vielleicht in einer „Tafel“ mithelfen. Dem Nachbarn helfen, Verwandte die man gemieden hat jetzt endlich zu treffen. Neue Bekanntschaften zu eröffnen. usw.
      Endlich euer Leben und auch Glaubensleben selbst in die Hand nehmen. Erkennt dass ihr direkt am Weinstock hängt. Es ist nichts dazwischen. Es braucht keine Religionen. Der eigene Glaube ist wichtig.
      Ein Vater lässt seine Kinder laufen. Selbst Erfahrungen sammeln. Das ist wichtig. Er hat euch lieb, auch wenn ihr im Moment nicht beten könnt. Das ist ganz normal. LEBT EUER LEBEN. Lasst es nicht wieder zu das andere euer Leben bestimmen oder leben. Es ist ganz allein euer Leben. Nehmt es jetzt in die Hand.
      Seit euch gewiss das nicht der ein glückliches Leben lebt, der ständig Bibelstellen zitiert oder viel betet, sondern der, der frei und unerschrocken sein Leben führt und das gepaart mit Liebe.
      All das was ihr im Moment durchmacht an Gefühlen und Wut und Zorn ist richtig und gut. Es ist ein Prozess, der wichtig ist. Also tief durchatmen, dass Leben auch genießen und das Gebet und die Liebe zu Gott wird zur gegebenen Zeit wieder kommen. Macht euch nicht verrückt. Die Brüder hier und Unsereiner sind jederzeit für euch da. Liebe Grüße von Bruderinfo 🙂

    13. Bird an Ruth says:

      Hallo Ruth,

      es tut mir leid wie es euch geht. Die WTG hat eben die Bibel missbraucht und sie missbraucht auch die Macht um Menschen irre zu führen.

      Ich bitte euch inständig darum, das ihr gemeinsam euer Problem Jesus direkt vorbringt. Bittet ihn um Hilfe. Er hat damals geholfen, er macht es heute. Ich bin mir sicher, das er euch zeigen wird.
      Auch bin ich mir sicher, das er euch die Kraft gibt nicht aufzugeben.

      Seid geistig umarmt!
      Euer Mitstreiter Bird

    14. Anna an Ruth says:

      Liebe Ruth und Mann,
      du hast viele Kommentare bekommen. Ist ja wahr, ich verstehe dich gut. Nur mit dem „was wäre wenn… man die WTG nie kennengelernt hätte, das bringt nur Trauer und Kummer.
      Meine jüngere Tochter leidet immer noch unter ihrer WTG-Vergangenheit, mal mehr, mal weniger mit Ängsten und Depressionen.

      Ist alles nicht einfach. Ich bemühe mich Freude zu finden, nicht nur an wirklich schönen Sachen die ich so erlebe. RSondern bewußt an den kleinen Dingen. Ein gutes Essen, guter Wein und einen lieben Menschen an meiner Seite.

      Raus in die Natur, tief einatmen und, wenn’s mit Beten gerade nicht geht, unser Schöpfer kennt doch das Herz und deines ist bestimmt gut.

      Herzliche Grüße an alle Anna

      1. Avalon says:

        Hallo, liebe Anna, als wir Deine Zeilen, an Ruth lasen, da erinnerten wir uns daran dass wir so ziemlich genauso vorgegangen sind. Es ist Fakt, die Vergangenheit können wir nicht mehr verändern. Wie wahr!
        Zuerst hatte besonders ich die Bibel gelesen, weil ich meinte, ich könnte da etwas Wichtiges übersehen haben,vor lauter WT-Lesen. In der Zwischenzeit war dann unser soziales Engagement sehr groß geworden und über eine lange Zeit auch so ziemlich alles, was uns Freude machte. Zusätzlich kamen dann unsere Verwandten, die uns unwissentlich, zur Hilfe kamen. Es blieb trotzdem immer wieder Zeit übrig, Zeit, die uns Gottes Natur besuchen ließ. Durch den Zauber der Natur, auch an der kleinsten Schöpfung selbst, war Staunen und Freude in uns. Auch durch das Wandern, durch die Schöpfung, kamen wir auf eine besondere Art Gott näher.
        In der Zwischenzeit haben wir viele Bekannte. Laufend stehen wir unter Besuchszwang, nicht nur in Deutschland, sondern auch rund ums Mittelmeer und im Morgenland. Meine Frau geht außerdem mit ihrer Schwester auf Weltreise(jedes Jahr). Für einige Wochen kommt sie auch im Paradies (Hawaii) vorbei.
        Durch meine Malheurs bleibe ich lieber in der Heimat und gehe mit Freuden meinem Lieblingssport nach. Erwähnen möchte ich noch, dass ich viele meiner Gedächtnisspeicher auffüllen muss.
        Durch alle meine Tätigkeiten und dem Gebet bin ich so ziemlich ohne Furcht, ohne Depressionen. Wie schon angetippt, durch meine gesamten Aktivitäten, brennt auch wieder ein natürliches, warmes, helleres Licht, (des biblischen Verständnisses), in mir. Liebe Anna, bitte nicht, dass Du das eben von mir Gesagte mit der Bibelstelle über das heller werdende Licht im AT, nach dem Verständnis des Sklaven darüber, verwechselst! Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Familie. Avalon

    15. Tirza an Ruth says:

      Liebe Ruth,

      in den letzten Tagen, nach deinem Kommentar, habe ich mich mit den von dir aufgeworfenen Fragen beschäftigt.
      Wenn ich dich richtig verstanden habe ging aus deinem Hilferuf folgende Fragestellung hervor:

      Warum lässt ein Gott der Liebe Leiden zu?

      Hab´soeben diesen Artikel gefunden, der für alle, die die gleiche Frage haben eine Anwort anbietet?

      (http://www.)net-burst.net/deutsch/hot/i-hate-god.htm

      Liebste Grüße
      Tirza

      1. Tirza says:

        Hallo Ihr Lieben,

        wenn gar nichts mehr geht, Lobpreislieder sich anzuhören
        ist immer noch möglich, ob am PC, Tablet oder mp3 player.
        Darf ich euch einladen?
        Bei 110 Lobpreisliedern ist für jeden bestimmt etwas dabei?!

        Ich liebe euch!

        (https://www).youtube.com/watch?v=iFuPMBIz488&list=PLD15B981D3FC2FAE8

        Liebste Grüße
        Tirza

      2. pit an Tirza says:

        Liebe Tirza,
        jeder ist auf einem anderen Punkt auf seinem Weg zu Gott.

        Die Seiten, die du zur zeit anbietest, sind für mich Extremisten.
        Für mich sind zur zeit die 150%en nichts.
        Sie schrecken mich eher ab.
        So will ich nicht leben, wie die leben.
        So will ich nicht denken, wie die denken.

        Der eine schwelgt in Verschwörungstheorien.
        Der Andere sbeschreibt eine 10-stufige Treppe.
        Stufe 1: Masturbation
        Stufe 10: Sexsucht

        Also bitte. Gehts noch.

        Wenn 98% aller Jugendlichen in ihrer Jugend mastubiert haben, sind heute 98% aller erwachsenen Männer sexsüchtig.
        Ausser die 150%igen natürlich. Die nicht.

        Wenn ich mir die Kriterien mancher Internetschreiber so anseh, da sag ich mir: Nach deren Ansprüchen kann es sich noch wirklich lange bis zum Ende hinziehen.
        Wie soll da jemals eine so grosse Volksmenge zusammen kommen, die KEIN Mensch zu zählen vermag. 150%ige gibt es halt nicht so viele. Sie schrecken ja auch gründlich ab.

        Für mich seh ich den guten Ansatz, um Menschen vor Ehebruch zu bewahren. Aber das wars auch schon. Für mich, mehr Schaden als Nutzen.
        Der Weg zu Gott ist nicht immer für alle gleich.
        Jeder hat sein eigenes Talent.
        Friede pit

        1. Tirza an Pit says:

          Lieber Pit,

          einen schönen guten morgen, dir, und danke für deinen Kommentar.
          Ich habe nicht vor irgendwem die Ohren zu kitzeln, wenn ich auf Seiten oder Videos aufmerksam machen möchte, die mir gefallen haben und Luft nach oben, sich zu verbessern, ist immer da, meinst du nicht auch?

          Du hast völlig recht, wenn du schreibst, „jeder ist auf einem anderen Punkt auf seinem Weg zu Gott.“
          Glückwunsch, du bist auf dem Weg!

          Mir ist es wichtig, dass wir unser Leben nicht so lange
          in Richtung »Kante« schieben, bis das Gesetz der
          Schwerkraft zu stark wird und es abstürzt.

          Das haben wir alle schon einmal erlebt, als wir dem selbsternannten Sklaven vertraut und gehorcht haben.
          Heute können uns mitunter andere Angriffe Satans zu Fall bringen.
          Wenn es deine Zeit erlaubt würde ich dir gern ein wirklich wertvolles Buch empfehlen und mich für heute von dir verabschieden.

          „Behüte dein Herz“
          (http://)clv-server.de/pdf/256153.pdf

          Liebste Grüße & einen segensreichen Tag
          Tirza

          1. Matthäus an Tirza und Pit says:

            Liebe Tirza & Pit!

            Der Rat „das Herz zu behüten“, ist ja schön und gut, doch warum steht in Gottes Wort: „das Herz ist verräterisch!“ Sollten wir es nicht einfach als Tatsache zur Kenntnis nehmen dass es keinen gerechten Menschen gibt?

            Oder wie soll ich solche, …. bzw. wie versteht ihr solche Bibelaussagen:

            Röm. 9: Der falsche Weg
            30 Was will ich nun damit sagen? Menschen aller Völker, die sich nicht darum bemüht haben, bei Gott Anerkennung zu finden, wurden von ihm angenommen, und zwar durch ihren Glauben an Jesus Christus. 31 Israel aber, das sich so sehr bemühte, Gottes Gebote zu erfüllen, um dadurch vor Gott bestehen zu können, hat dieses Ziel nicht erreicht. 32 Warum eigentlich nicht? Weil die Israeliten nicht durch den Glauben an Christus, sondern durch ihre eigenen Leistungen Anerkennung bei Gott finden wollten. Deshalb wurde ihnen Christus zum Stein des Anstoßes.

            Oder auch diese Feststellung: siehe Vers 5 und 7

            Tit. 3:2 Kein Christ darf gehässig über andere reden oder gar Streit suchen. Er soll vielmehr jedem freundlich und liebevoll begegnen. 3 Vergessen wir nicht: Auch wir wussten es früher nicht besser. Wir waren Gott ungehorsam, kannten den richtigen Weg nicht und wurden von allen möglichen Wünschen und Leidenschaften beherrscht. Bosheit und Neid bestimmten unser Leben. Wir hassten alle, und alle hassten uns. 4 Aber dann wurde die Liebe und Güte Gottes, unseres Befreiers, sichtbar.

            5 Er rettete uns – nicht, weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten; nein, seine Barmherzigkeit hat uns durch eine neue Geburt und die Taufe zu neuen Menschen gemacht. Das wirkte der Heilige Geist, 6 den Gott uns durch unseren Retter Jesus Christus in reichem Maße geschenkt hat. 7 So sind wir allein durch seine unverdiente Güte von aller Schuld befreit und warten voller Hoffnung auf das ewige Leben, das wir als seine Kinder erben werden. 8 Darauf können wir vertrauen. Ich will, dass du dies alles mit Nachdruck weitergibst. Denn alle, die zum Glauben an Gott gekommen sind, sollen sich darum bemühen, Gutes zu tun. Das ist nützlich und hilfreich für alle Menschen.

            Die Liebe JA, dass ist ein Erfordernis und Kennzeichen eines wahren Christen und nicht ob er die
            Leidenschaft`s Treppe von 1 bis 10 (wie von dir Pit angeführt) unter Kontrolle hat.

            Das ist meine Meinung dazu. Ich kann nur aus eigener Erfahrung als ich noch jung und unerfahren war, da habe ich Texte wie Hebr. 10:26 mit einem permanent schlechten Gewissen und Selbstanklage da man ja auch bewußt sündigt, ob aus Schwäche oder Nachlässigkeit, mit mir herum getragen.

            Bis ich begriffen habe wie es ja auch Paulus zugibt dass er die Dinge die er hasst, die verkehrt sind, einfach die Sünde treibt (Röm. Kap. 7) Als damals junger Ältester dachte ich wie ich es bei Schulungen lernte: Einer der Sünde treibt muss ausgeschlossen werden. Er bereut seine Sünde zuwenig, folglich hat er keinen Anspruch auf Vergebung oder Barmherzigkeit. Aber das ist nur die Hartherzigkeit der vermeintlichen Organisation Gottes, die Menschen unterdrückt und ihnen eigentlich einredet „ihr seid ja alle nichts wert“ und deshalb zu Leistungen antreibt die ihr zugute kommt um sich so den Lohn zu verdienen.

            Auch die Aussage von Hebr. 10:26 Denn wenn wir bewusst weiter sündigen, nachdem wir mit Gottes Hilfe die Wahrheit erkannt haben, gibt es kein anderes Opfer mehr für diese Sünden. 27 Dann bleibt nur noch das furchtbare Warten auf das göttliche Gericht und das wütende Feuer, das seine Feinde verzehren wird.

            In der NLB Bibel (Studienbibel für jeden Tag – Begegnungen fürs Leben) übrigens eine sehr wertvolle Hilfe verschiedene Aussagen mittels Kommentaren leichter zu verstehen, wird zu diesem Vers der Hinweis gegeben:

            „Wenn Menschen das Angebot der Erlösung durch Christus ablehnen, lehnen sie das kostbare Geschenk Gottes ab und dann bleibt nur mehr das furchtvolle Erwarten seiner Strafe.“

            Das deckt sich auch wieder mit Römer 10:2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

            Oder wie siehst du das liebe Tirza?
            LG Matthäus

          2. Tirza an Matthäus says:

            Lieber Matthäus,

            ich denke schon, dass dein Einwand:

            „Der Rat “das Herz zu behüten”, ist ja schön und gut, doch warum steht in Gottes Wort: “das Herz ist verräterisch!” Sollten wir es nicht einfach als Tatsache zur Kenntnis nehmen dass es keinen gerechten Menschen gibt?“

            insofern nicht zutrifft, weil auch die Schrift in Sprüche Kap. 4
            Verse 20ff sagt:

            20 Mein Sohn, achte auf meine Worte / und hör mir gut zu!
            21 Lass sie nicht aus den Augen, / bewahre sie in Herz und Sinn!
            22 Denn sie sind Leben für die, die sie finden, / und Gesundheit für den ganzen Leib.
            23 Mehr als alles hüte dein Herz, / denn aus ihm strömt das Leben.
            24 Entferne Unwahrheit aus deinem Mund, / die Falschheit von deinen Lippen!

            Wenn Reinheit einer Thema für dich ist, dann wirst du wissen, was
            Gott von dir / uns erwartet, ob von Männern oder Frauen; auch wenn es keinen Gerechten unter der Sonne gibt, der frei von Sünde ist.

            Alle von dir aufgeführten Schriftstellen Daumen hoch! Topp – besser geht´s nicht!
            Nur, die sollten eben auch mit Leben gefüllt und nicht nur theoretisch als unerreichbares Ziel betrachtet werden.
            Wieweit da jeder mitgehen kann und will muss letztlich jeder mit seinem Gewissen vor Gott ausmachen.
            Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werden. Matth. Kap. 7 Verse 1ff
            Momentan habe ich den Eindruck, als wenn ich mich entschuldigen müsste bei BI Links eingestellt zu haben, die eigentlich zum Nachdenken anregen sollten.
            Sorry, wenn ich eure / deine Liebe überstrapaziert habe.

            Einen wundervollen Tag in der Liebe des Herrn wünscht dir
            Tirza

          3. Avalon says:

            Liebe Tirza, Lieber Matthäus, wie wahr es ist, ‚dass des Menschen Herz verräterisch ist‘ und jeder Mensch auch zur Kenntnis nehmen sollte, dass es keinen gerechten Menschen gibt. Darum kann der Mensch auch nicht durch GESETZ gerettet werden. Welcher Mensch hat jemals das Gesetz, in seiner Gesamtheit,jemals halten können! Warum aber existiert dann überhaupt das sogenannte Gesetz!? Rhetorische Frage! Wer meint, das Gesetzeswerk der Juden, wäre der einzige Weg, um Gottes Segen zu erhalten, irrt gewaltig. Dieser Mensch sollte, doch zumindest einmal, Paulus Worte lesen, was er über Gesetzesgläubigkeit so sagt: „…er, der Mensch ist verflucht usw…“. Wie wunderbar, gilt es doch für uns den Weg der Liebe(des Christus) anzunehmen und zu gehen. Da es sonst kein Annehmen, keine Rettung, durch YHWH-Gott geben wird! Bemühen wir uns also, in all unseren Unzulänglichkeiten, trotzdem jedem Menschen freundlich und liebevoll zu begegnen. Denken wir an dieser Stelle doch nur an die Aussprüche unseres HERRN JESUS! -Rechte Wange, linke Wange- hinhalten oder sogar noch eine Stufe, CHRISTLICHER GRÖSSE, höher zu erklimmen, indem wir die Worte unseres Herrn ‚LIEBET EURE FEINDE‘ sehr ernst nehmen. Liebe Tirza, Matthäus führt Bibelgedanken an, denen ich, besonders seid mein ‚Herr‘ nicht mehr die LK ist, mit ganzer Seele, mit meinem ganzen Verstand, anhange. Matthäus zeigt mit seinen angeführten Bibelversen doch auf: Textausschnitt: Er rettete uns – nicht, weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten; nein, seine Barmherzigkeit hat uns durch eine neue Geburt und die Taufe zu neuen Menschen gemacht. Das wirkte der Heilige Geist, den Gott uns durch unseren Retter Jesus Christus in reichem Maße geschenkt hat. So sind wir allein durch seine unverdiente Güte von aller Schuld befreit und warten voller Hoffnung auf das ewige Leben. (An dieser Stelle sehe ich schon, am Horizont, das Paradies freundlich herüberwinken!)Ja, Tirza, tatsächlich können wir auf diese Worte vertrauen, wenn wir versuchen ein christlich gelebtes Leben zu leben. Wir, die wir doch dem Christus gefallen möchten, hadern oftmals mit zermürbender Selbstanklage, weil uns bewusst ist, dass wir doch noch zu oft sündigen, ob aus Schwäche oder Nachlässigkeit. Machen wir uns aber bewusst, dass so ein Verhalten uns selbst eine Schlinge sein kann, die uns hemmt, dem Christus, aus/ in Liebe voll zu folgen/zu leben. Tirza, wir sind doch nur Erde, Fleisch und Blut und so zerbrechlich. Dazu kommt noch, dass wir immer noch in der Erbsünde feststecken. Wie könnte da unser Herz, schon in dieser Zeit, nicht mehr verräterisch sein! Vielleicht ein wenig geringfügiger, durch unseren gelebten Glauben! Aber was sage ich da, alles eben Euch Geschriebene ist Euch ja längst bekannt. Ganz liebe Grüße, Avalon.

          4. Tirza an Matthäus says:

            Lieber Matthäus,

            wegen fehlendem Antwortbutton, nur kurz, ich hab´dir
            eine ecard geschickt.

            Einen schönen Abend & liebste Grüße
            Tirza

          5. Tirza an Avalon says:

            Lieber Avalon,

            schön deinen Kommentar zu lesen, geht mir sehr ans Herz und
            bin ganz bei dir.
            Bin heute echt am Limit, viel Haus- und Gartenarbeit und versucht
            mich bei euch zu erklären, was mir nicht so gelingen will?
            Aber du hast recht, bleiben wir in der Liebe und halten uns an
            1. Joh. Kap. 5 Verse 1ff

            1 Wer glaubt, dass Jesus der Messias, der Christus, ist, der wurde aus Gott geboren. Und jeder, der Gott als seinen Vater liebt, liebt auch die anderen Kinder dieses Vaters.
            2 Dass wir die Kinder Gottes lieben, erkennen wir daran, dass wir Gott lieben und seine Gebote halten.
            3 Unsere Liebe zu Gott zeigt sich im Befolgen seiner Gebote, und das ist nicht schwer.
            4 Denn jeder, der aus Gott geboren ist, siegt über die Welt; er besiegt sie durch den Glauben.
            5 Aber wer würde denn die Welt besiegen können, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

            Liebste Grüße & Gott schütze dich!

            Tirza

          6. PINEHAS an Matthäus says:

            Hallo Matthäus,
            dein Gedanke an Tirza bezüglich David und seinen schweren Sünden finde ich treffend auf den Punkt gebracht. Genau so ist es. Unsere Gesinnung und Herzenseinstellung ist das entscheidende. Sündigen tun wir aber dennoch mehr als genug, mal leichte mal schwere, leider.
            LG PINEHAS

          7. Avalon says:

            Lieber Matthäus,
            Meines Wissens beauftragte David einen Mann aus seiner Armee, um den Ehemann seiner Geliebten und zwar aus purer Geilheit zu töten.
            Die Selbstgerechtigkeit Davids war noch auf dem Sterbebett so groß, dass er sich selbst und seine Landsleute und seine Nachkommen glauben machen wollte, dass er in seiner gesamten Lebenszeit, immer im GUTEN GLAUBEN, gegenüber YHWH, gehandelt hat. Wie kann dem wohl sein! Hatte GOTT ihn nicht auch schon zurechtgewiesen! Was aber verraten uns seine Taten! Er hätte nicht so, wie er meinte, dass sein Handeln gerecht gewesen ist, handeln sollen, sondern so wie es in den Schriftrollen der Priester stand. Genau so hätte er handeln sollen und nicht seine Gerechtigkeit letztendlich in den Vordergrund stellen müssen! Hinterher ist, in solchen Fällen, das Jammern immer groß.
            Während er sich, im Greisenalter, auf dem Sterbebett, sich selbst gerecht sprechen tat, siehe, da lag eine Jungfrau, -nicht eine weitere Ehefrau-, neben ihm im Bett. Ich bin davon überzeugt, dass es eine Jungfrau war, mit gerade Mal so um die 13 Jahr. Ja, ja, sie sollte ihn ja nur wärmen. In Deutschland wäre er sogar noch auf dem Sterbebett im Knast gelandet. Wer diese Teilaussage der HL, für bare Münze nimmt, sollte erst ein Mal die ganze Geschichte Davids lesen, samt der weltlichen Dokumentation über David, dann wird der Leser erkennen was Fakt über David ist. Ich lese dort, David war ein tausendfacher Mörder und Hurensohn. Das ist mein augenblickliches geschichtliches Wissen über diesen Kleinstaatenfürsten. David soll sich glücklich schätzen, dass die Geschlechtslinie zu Jesus über ihn lief. Ich, lieber Matthäus, bin schon über meine christlichen Unzulänglichkeiten unglücklich, immer wieder korrigierend und Gott um Vergebung bittend, gelobe ich Besserung. Aber die Dinge, die israelitische Könige getrieben haben und dafür auch noch durch eine trickreich formulierte Rechtfertigung sich aus ihren Schandtaten freisprechend, das will ich einfach nicht so akzeptieren; kann ich auch nicht! Ich würde mich selbst als Betrüger vor Gott sehen.
            Ganz liebe Grüße, Avalon

          8. Alois an Avalon says:

            Lieber Avalon

            Ich weiß nicht welche Stellung Du im Königreich Jesu hast, dass Du über David so hart urteilen kannst.
            Ich kenne natürlich die Fehler die David gemacht hat aus der Bibel und trotzdem hat Gott ihm immer wieder verziehen.

            Es ist ein völlig falsches Verständnis wenn man meint man wird dann gerettet wenn man möglichst wenig Fehler macht. Ich sage das allgemein, ich weiß nicht ob es auf Dich zutrifft.

            Nicht die Menge und Schwere der Sünden die wir begehen schneidet uns von der Rettung ab, sondern der Unglaube, das nicht Ausharren bis Jesus kommt um uns zu retten.

            Dass David vor Gott sehr gut dasteht kann man in Hebr. 11 nachlesen:

            32. Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon und Barak und Simson und Jephta, und David
            33. und Samuel und den Propheten, welche durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften,
            34. des Feuers Kraft auslöschten, des Schwertes Schärfe entgingen, aus der Schwachheit Kraft gewannen, im Kampfe stark wurden, der Fremden Heerscharen zurücktrieben.

            Auch in Röm. 4
            6. Gleichwie auch David die Glückseligkeit des Menschen ausspricht, welchem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:
            7. „Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind!
            8. Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet!

            Du, ich und wir müssen erst einmal vor Gott soweit kommen wie David, nämlich dass uns Gott unsere Sünden nicht anrechnet. Davids tiefer Glaube an Gott und an die ferne Verheißung war unerschütterlich. Ist unser Glaube und unser Ausharren auch so unerschütterlich? Nur das zählt am Ende und nicht was wir urteilen, sondern das was Gott urteilt!

            Liebe Grüße
            Alois

          9. Avalon says:

            Hallo, lieber Alois. Danke für Deine Belehrung. Vielleicht ist es von mir falsch formuliert worden. Ich habe David nicht verurteilt sondern nur davon gesprochen was Fakt ist. Fakt ist auch, dass er wegen, all seines Blutvergießens, den Tempel nicht bauen durfte. Dafür durfte er aber die Baumaterialien zusammentragen. Unter anderem auch die Zedern, ratzeputz vom Libanon, abholzen und damit ein Stück Natur verderben. War er etwa auch noch ein Umweltsünder! Ich befürchte ja! Wo ist denn der, ach so hochgelobte, Tempel Salomons heutzutage?!
            Für die Taten die David begangen hat muss er selbst vor Gott geradestehen und wohl demütigst bereuen, und es wird ihm sicherlich vergeben werden. Aber das BEREUEN geschieht sicherlich nicht durch Selbstrechtfertigung auf dem Totenbett und auch nicht durch Lobeshymnen, die Jahrhunderte später, über ihn geschrieben wurden. Lieber Alois, wenn Du sogar meinst, er wäre ein Vorbild für uns Menschen in der Gegenwart, dann sage ich, nein danke. Es gibt für mich treuere Menschen in der Bibel, die Vorbild sind. Ich denke, darunter sind auch einige Frauen! Und bitte Alois, zum besseren Verständnissen lese auch die letzten Zeilen meines Kommentares. Ganz liebe Grüße, Avalon

          10. Zadok/Achim@Avalon says:

            Liebe Avalon,

            ich bin jetzt doch einigermaßen irritiert über dich..
            da schreibst du dass du dir deiner eigenen Fehler sehr wohl bewusst bist und sie vor Gott bringst mit der Bitte um Vergebung.
            Gleichzeitig verurteilst du aber einen Mann – du erdreistetst dich sogar ihn in die Nähe von Kinderschändern zu rücken – den Jehova liebt und mit ihm einen Königreichsbund gemacht hat und den Jesus Christus als seinen Vorfahr bekennt – weil er Fehler gemacht hat, die er allesamt aufrichtigst und mit den Strafen Jehovas akzeptierend, bekannt hat?
            Gute Frau, du bezeichnest David als Hurenbock; da bin ich aber wirklich froh, dass du jeden Tag um Vergebung bittest, denn die hast du bitter nötig.Ich tu das auch, um es gleich vorwegzunehmen, aber ich stelle die nicht in Frage, die Jehova liebt.
            Grüße
            Achim

          11. Franki says:

            Franki an Tirza

            Liebe Tirza

            Das Problem das sehr oft bei Aussteigern einer Religionsgemeinschaft entsteht und dabei ist es vollkommen egal welche Gemeinschaft es ist,ist folgendes.

            Man forscht nach ,man geht unter Umständen alles durch was in dieser Richtung zu haben ist.

            Nur ist die Gefahr groß vom einen Extrem in das andere zu gelangen.

            Man liest irgendwelche Literaturen durch ,die sich gut anhören und auch ansehen,aber bei genauer betrachtung kommt man dann vom Regen in die Traufe.

            Mein Rat und damit bin ich bis jetzt gut gefahren dabei,sich nur an die Bibel zu halten,das heißt nicht die neue weltübersetzung der Zeugen oder irgendeine Bibel die nach dem Geschmack irgendwelcher Religionsgemeinschaften zugeschnitten wurde,sondern an die ganz normale neutrale Bibel zb Elberfelder Ausgabe oder ich benutze die Bibel meiner Uroma ,die fällt zwar fast auseinander so alt ist die ,aber sie ist neutral.

            Und man sollte sich dann die Zeit nehemen sich Stück für Stück vorzuarbeiten und sich seine Gedanken selbst darüber machen,nicht was andere oder Wissenschafter oder sonst wer darüber geschrieben hat.

            Gedankengänge sind verschiedenster art und ich kann nicht einen Gedanken den ich zuerst vielleicht als gut finde ,der sich später wiederum als Trugschluss herausstellt von anderen übernehmen.

            Das man selber forscht und selber auf die Dinge wie man sie individuell betrachtet drauf kommt ,so hat es auch Gott vorgesehen.

            Oder lebst Du das leben einer anderen Person???

            Du bist Du und ich bin ich da s sind schon da die >Unterschiede.

            Den Fehler von anderen zu übernehmen machen überigens viele,wenn das dann noch verdreht wird so wie es zb die WTG macht ,dann erlebst Du ja was dabei rauskommt.

            Das wären meine Ausführungen zu der Sache

            Grüße
            Franki

          12. Tirza an Franki says:

            Lieber Franki,

            ich gebe dir völlig recht in dem, was du schreibst, bezüglich der
            Extreme, in die jemand verfallen kann, nachdem er dem ZJ-Joch entkommen ist.
            Es gibt tatsächlich Beispiele hier auf BI, die mich erschrecken ließen, wenn wieder zum Mosaischen- Gesetz- einhalten mehr oder weniger direkt „ermuntert“ wurde.

            Es geht auch nicht darum pharisäherhaft den Balken im Auge der Schwester oder des Bruder zu suchen.
            Wir kennen uns ja gar nicht, insofern kann sich nur der angesprochen fühlen, der sich angesprochen fühlen möchte.

            Sich selbst makellos ohne Flecken zu halten und wie die Schrift sagt reinen Herzens zu sein /zu werden ist mein Anliegen, denn nur die werden Gott schauen, die reinen Herzens sind.
            Ich erspare mir einmal ausnahmsweise die Schriftstellennachweise, weil du kennst sie ja.
            Ich gebe dir auch völlig recht, alles Stück für Stück zu prüfen und wenn man sich gern austauschen würde, nahm ich an ist hier der beste Platz dafür?
            Nehmen wir einmal die Videos vom Kommentator888.
            Wer sie kritisieren möchte, sollte doch bitte so frei und hilfreich sein mitzuteilen, wo die Falschinterpretation liegt?
            Ist ja nicht allzu schwer, da er ja die Bibelverse einblendet.
            Wenn mir irgend jemand hätte mitteilen können, was an der Bergpredigt und seiner Interpretation dazu unbiblisch ist wäre das
            zumindest ein Ausgangspunkt konstruktiv damit umgehen zu können.
            Pauschal zu meinen, die von mir eingestellten Links seien antichristlich, völlig überzogen und nicht biblisch ist wenig hilfreich und zeugt eigentlich davon, dass der Betreffende sich nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt haben kann?

            Schade, einfach nur schade kann ich sagen.
            Gott segne dich & liebste Grüße
            Tirza

          13. Matthäus an Tirza says:

            Liebe Tirza,
            Ich glaube wir reden aneinander vorbei, wahrscheinlich ist unser Glaube zu Sünde, Vergebung oder der Aufrichtigkeit auf dem gleichen Stand. Hierzu würden die Worte von David sehr gut passen, er sagte
            Ps. 26:1 …mein Handeln war stets aufrichtig. Oder er sagte mal, meiner unversehrten Lauterkeit bin ich für gegenüber gewandelt. Andererseits hatte er ein schlechtes Gewissen weil er das Volk zählte aber bei einem indirekten Mord und direktem Ehebruch machte er sich keine Gedanken.

            Wir wissen also von David dass er sich schwerer Sünden schuldig gemacht hat und trotzdem sagt er „mein Handeln war stets aufrichtig!“ …das passt doch nicht wirklich zusammen.
            Hier denke ich ist der klärende Gedanke verborgen, wir können JHWH gegenüber aufrichtig bemüht sein und dennoch schwerer Sünden schuldig sein. Römer 9:15,16 vermittelt uns worauf es letztlich ankommt. Dein Link auf die CLV enthält auch ein Thema über die Gnade Gottes, vielleicht findest du es oder ich schicke es dir gerne, sehr zu empfehlen! Hier kommt es ganz deutlich heraus wie oder wodurch wir Bier Gott bestehen können. (zeugejesus@gmail.com)
            LG. Matthäus

          14. Tommy says:

            Gebe ich Dir Recht Franki und fuege hinzu, man sollte versuchen im Gebet um Weisheit zu bitten. Wem der Herr will, dem gibt er.
            Tommy

  24. Gerd says:

    Zur gerade aktuellen Sonnenfinsternis noch eine (boshafte) Erleuchtung:

    Tommy:
    19. März 2015 um 08:38
    Hi Avalon,

    pruefet die Geister empfiehlt Paulus.

    Johannes ist nun im hades schlummernd beleidigt, 1. Joh. 4:

    1 Geliebte, glaubet nicht jedem Geiste, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.

    Eines ist aber heute epochal:

    Das Zeichen der Zeit!!!

    Matth. 24: 29 Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben

    Off. 6: 12 Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete: die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut

    Gerade jetzt erfüllt sich das vor meinen verdunkelten Augen – heute kommt noch Harmagedon, ab morgen sind wir in der neuen Welt – daher seid wachsam, wie es seit 120 Jahren schon der kluge Sklave voraussagt.

    Das einzige was wirklich stimmt: die heute genau berechnete Sonnenfinsternis, sah es soeben wieder mit der dunklen Brille 😉

    1. Tommy says:

      Gut beobachtet Gerd
      Tommy

  25. dominik says:

    Hallo Ihr alle.

    Stellt Euch folgendes vor:
    Vielleicht wird es eines Tages keine WTG mehr geben. Dann werden einige aber bestimmt #doof schauen#. 😀

    Es gibt doch den Spruch: Nur die Harten kommen in den Garten.

    Mir wäre das dann völlig egal, wenn die WTG zusammenbricht, denn ich weiss ja das es nur mit Jehova auch alleine geht, wenn man auf ihn sich wirklich verlässt, da er stärker ist als jeder andere Mensch und Institution eines Menschen. Das ist meine Hoffnung.Wir dienen nur Jehova uns sonst keinen Menschen heisst es.
    Es wurde schon hier geschrieben, das man andere wie Popstars behandelt und nicht Jehova die Ehre zuteil kommen lässt. Die werden noch alle ihr grösstes Wunder erleben, wenn, wie gesagt, der Zusammenbruch der WTG kommt-

    lieben Gruss Dominik- ;D

  26. Matthäus@Drei says:

    Nur ein paar Beispiele:

    Der Wachtturm / 15.09.2010 / S.14 Abs. 8
    8 Zur Einheit der weltweiten Christenversammlung trägt auch heute eine leitende Körperschaft aus geistgesalbten Christen bei. Sie veröffentlicht glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen — geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt. Deshalb stammt das, was gelehrt wird, nicht von Menschen, sondern von Jehova (Zitatende)

    Wenn die „Geistige Speise“ und die Lehre von Jehova ist,
    wieso muss sie dann ständig Korrigiert werden
    und durch „Neues Licht“ ersetzt werden!?

    Es ist besser, jetzt, als wenn es zu spät ist, zu erkennen, daß es eine authentische, prophetische Gruppe von Christen unter uns gibt, … Was kann dadurch gewonnen werden, daß jemand bis zum Ende zögert und daran zweifelt, daß Jehova einen echten ‚Propheten‘ innerhalb unserer Generation erwecken kann und erweckt hat?
    Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin – Wie?, S. 292, 293

    Demnach schenkt Gott seinen demütigen Dienern ein bestimmtes Wissen, das andere nicht haben. Der Apostel Paulus sagte: „Diese Weisheit hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt . . . Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart“ (1. Kor. 2:8-10). Da Jehova seinen Dienern im voraus ein bestimmtes Wissen vermittelt hat, sind sie ausgerüstet – ja von Gott beauftragt -, ….
    Der Wachtturm, 15. Januar 1981, S. 17

    1. Matthäus@Drei says:

      Weil es so toll ist!

      Wer die Bibel schätzt, wird daran interessiert sein, zu erfahren, daß Gott auf der Erde ein Volk hat und daß alle, die dazugehören, Propheten oder Zeugen für Gott sind. Sie sind überall auf der Erde als Zeugen Jehovas bekannt.
      Erwachet!, 8. Juni 1986, S.9

      Jehova, der Gott der wahren Propheten, wird alle falschen Propheten in Schande geraten lassen, entweder dadurch, daß er die falsche Voraussage solcher Propheten, die sich dieses Amt selbst anmaßen, nicht erfüllen läßt oder indem er seine eigenen Prophezeiungen auf eine Weise verwirklicht, die zu derjenigen der falschen Propheten im Gegensatz steht. Falsche Propheten werden den Grund für die Schande zu verbergen suchen, indem sie verleugnen, wer sie wirklich sind.
      Das Paradies für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt, 1973, S.355

      Was die neuere Zeit angeht, so mutmaßten viele Zeugen, daß die mit dem Anfang der Millenniumsherrschaft verbundenen Ereignisse eventuell von 1975 an eintreten würden. Sie dachten, daß in jenem Jahr das siebte Jahrtausend der Menschheitsgeschichte anbreche.
      Erwachet!, 22. Juni 1995, S. 9

      Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen „im Namen Jehovas“ zu äußern. Nie haben sie gesagt: „Das sind die Worte Jehovas.
      Der Wachtturm, 22. März 1999, S. 4

      in jeder Erwachet-Ausgabe, bis einschließlich der Ausgabe vom 22.10.1995, auf Seite 4, unter der Rubrik „Warum Erwachet herausgegeben wird“, im letzten Satz abgedruckt wurde: „ Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden.“

      „Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen … Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. Warum? ….. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden.“ Erwachet, 8. April 1969, Seite 23

      Wer hat 1918 angekündigt hat :“Millionen jetzt lebender werden nie sterben“ ?

      …aber auch die Prophezeiung, dass die Menschen der Generation , die das Jahr 1914 erlebt haben, noch am Leben sein werden, wenn das Ende, bzw. Harmagedon kommt …. , 1914 kommt Harmagedon, ….1925 stehen die Patriachen auf! 1975 !!! usw.

      1. Avalon says:

        Lieber Matthäus. Obwohl ich Deine quasi Dokumentation, über Falsch- Prophetie der ORG, zur Genüge kenne, hat mich Deine geballte Zusammenstellung doch wiederum erschüttert. Meine, mit JZ’s, darüber geführten Gespräche, nach dem Matthäusevangelium und dann auf die Wirklichkeit bezogen, bringt immer wieder folgende Gegenargumentation hervor. Grundsätzlich wird behauptet, durch die ORG war und ist niemals falsch prophezeit worden. Wenn in der Literatur auf Erfüllungen von Prophezeiungen eingegangen wird, dann haben die Redakteure immer „es könnte sein oder wahrscheinlich, als Zeitangabe eingesetzt usw… Ach ja, eine beliebte Ausrede ist auch noch die Unzulänglichkeiten der führenden Brüder im Bethel. Die Rede, „vom Heilen Geist geleitet“, wird im Gespräch meist ignoriert. Mir ist es schon passiert, dass JZ‘ oftmals vorher die Kurve gekratzt haben! Ja, ja, die Wahrheit tut wohl doch sehr weh! Als ich Deine Ausführungen durchgelesen hatte und mich just meine Frau zum Essen rief, da fing es an mich buchstäblich zu weinen, mit allem was dazu gehört. Trotzdem, Wahrheit muss Wahrheit bleiben. Ich denke, meine verlorene Hoffnung kommt doch noch zurück und stirbt nicht zuletzt; ebenso wie die niemals sterbende Liebe. Ganz liebe Grüße, Avalon

      2. Drei??? says:

        Danke für deine Zusammenstellung von Argumenten.

        Da habe ich gleich mal ne Übersicht von WTG aussagen für meinen Freundeskreis…

        LG

      3. Horst says:

        Lieber Matthäus,
        erhalte bitte Deine Enzyklopädie und die geschichtlichen Tatsachen der WTG-Lehre ! Die neueste ZJ-Generation (siehe z.B. Claire) verdreht sie und weicht sie auf – die „unwiderlegbaren bewiesenen Tatsachen“ werden zu „Möglicheiten“und „Überlegungen“, die „Beweise“, mit denen man zweifelnde, nicht linientreue Brüder richtiggehend „hingerichtet“ hat, sind heute „Mutmassungen Einzelner“, man hat das „nie so gesagt“, und im Zweifelsfall, was der politischen Ausdrucksweise den Hut aufsetzt, sagen sie, „wir haben nicht gesagt, dass Gott es gesagt hat“ also sind wir keine falschen Propheten! Generationen der Unrechtshandlungen, tausende Geschädigte, und jetzt wird Wortklauberei betrieben. Leg bitte auch künftig den Finger der Tatsachen in diese Wunden.
        Herzl.Gruss Horst

  27. Matthäus@Drei says:

    Hallo Drei,
    deine Frage hast du dir eigentlich selbst beantwortet – oder nicht!?

    Aber gerne gebe ich dir meine Überzeugung die biblisch fundiert ist zu deiner Frage wieder.

    Dazu schreibt Johannes:

    1.Joh. 2: 9 Wer sagt, daß er im Licht ist, und doch seinen Bruder haßt,
    der ist noch immer in der Finsternis.
    10 Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und nichts Anstößiges ist in ihm;
    11 wer aber seinen Bruder haßt, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis
    und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat.

    Wer regelmäßig dazu aufruft den Bruder zu hassen brauch ich nicht extra zu erwähnen (aber ich kann dir gerne die vielen WT Zitate zusammen stellen), das Entscheidende ist hierbei die Behauptung,
    sie befinden sich im Licht, in Wahrheit sind sie aber verblendet.
    Hat nicht Jesus selbst die Feindesliebe gelehrt?

    Es gibt tausende „loyale ZJ“ die auf die Belehrung der Organisation hören und sich dadurch zu Kinder des Teufels machen lassen. Das sind nicht meine Worte, die stehen genauso in Gottes Wort!
    siehe 1. Joh. 3:15

    Einer Erklärung von Johannes überzeugt mich besonders! – 1. Joh. 2:

    18 Das Ende dieser Welt ist nahe, meine geliebten Kinder! Ihre letzte Stunde ist angebrochen. Ihr wisst, dass zu dieser Zeit der Feind Christi, der Antichrist, kommen wird. Schon jetzt sind viele Antichristen aufgetreten. Daran können wir erkennen, dass die Welt ihrem Ende entgegengeht. 19 Diese Feinde Christi kommen zwar aus unseren eigenen Reihen, in Wirklichkeit aber haben sie nie zu uns gehört. Denn wären sie wirklich Christen gewesen, hätten sie sich niemals so weit von uns entfernt. Nun aber ist für jedermann sichtbar geworden, dass sie gar nicht zu uns gehören. 20 Doch euch hat Christus seinen Heiligen Geist gegeben, und deshalb kennt ihr die Wahrheit. 21 Ich schreibe euch also nicht, weil ich meinte, ihr müsstet die Wahrheit über Gott erst noch erfahren. Ihr kennt diese Wahrheit sehr gut und wisst auch, dass aus ihr keine verlogene Irrlehre kommen kann.

    Nachdem es eine Tatsache ist dass die LK angefangen von Russel oder Rutherford viele lügenhafte Lehren und Ankündigungen verbreitet haben, es heute soweit treiben dass jeder der ihre falsche Lehre (z.B. wie von dir angemerkt 1914) nicht akzeptiert und vertritt, als böser Abtrünniger ausgeschlossen wird. Nicht nur diesem „Verbrechen“ machen sie sich schuldig sondern reissen jeden der ihnen folgt und solche Brüder als Abtrünnige hasst, mit ins Verderben. Siehe Matth. 23:13

    Und warum wohl hat Jesus diese Worte mahnend erhoben?

    Eine Warnung vor falschen Propheten
    15 „Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. …
    19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt. 20 Ebenso werdet ihr die falschen Propheten an ihren Taten erkennen.“

    21 „Nicht, wer mich dauernd ‚Herr‘ nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Am Tag des Gerichts werden zwar viele sagen: ‚Aber Herr, wir haben doch als deine Propheten das weitergesagt, was du selbst uns aufgetragen hast! (nach der HFA)

    Ich könnte dir unzählige Lit. Zitate aufzeigen wo sie genau das was im Vers 22 steht, behauptet haben.
    LG Matthäus

  28. Drei??? says:

    Klar, Satan gibt sich als Engel des Lichtes aus und seine Diener auch.
    Genügend Zufälle gibt es ja öfters im Leben. Der KA ermahnte letztens erst , das keiner Erfahrungen aus 3ter Hand erzählen soll, weil man nicht den Wahrheitsgehalt weiß. Da wird wert von der WTG drauf gelegt. Deshalb traue ich ihr das nicht zu aber…1914 ist ja auch ne glatte Lüge.
    Im 3.Reich wurde ja bis kurz vorm Ende, wo der Russe schon vor Berlin stand, in den Nachrichten positive Propaganda von angeblichen Erfolgen det Wehrmacht gezeigt. Ist ja nichts neues sozusagen.

  29. Drei??? says:

    Hi an alle,

    habe lang nicht mehr mitgeschrieben aber immer mitgelesen.
    Es passt zwar nicht zum Thema aber denkt ihr das die ganzen Erfahrungen in den Jahrbüchern ausgedacht sind? Einige Erfahrungen sind so Beeindruckend , das sie nicht dem Zufall zugeschrieben werden können. Dennoch kann doch nicht Gottes Segen hinter den falschen Propheten stecken.Welche Meinung habt ihr den dazu?

    Lg Drei???

    1. Matthäus@Drei says:

      Den „Segen Gottes“ kann man sich auch einbilden oder den Gläubigen einreden:

      Zitat:
      Wir wollen einmal untersuchen, was Jehovas Zeugen im Laufe der Jahre verkündet haben, und es mit dem vergleichen, was führende Politiker, Geistliche und Wirtschaftsexperten des gegenwärtigen Systems der Dinge gesagt haben. Wer hat die Wahrheit gesagt? Wessen Voraussagen über die nächste Zukunft können wir vertrauen? …

      Heute zeigen die Tatsachen deutlich, dass das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war. Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden. Der Wachtturm, 1. November 1971, S. 659, 664

    2. Avalon says:

      Hallo, lieber Drei, Satan gibt sich als ein Engel des Lichtes aus und seine Diener auch. Wie wahr! Es kann doch nicht Gottes Segen hinter den falschen Propheten stecken. Obendrein schreien sie auch noch in die Welt hinaus, ‚Hier ist der Christus‘. Mit einer Unverfrorenheit behaupten sie immer wieder mal, Sie werden vom Heiligen Geist geleitet. Für diese Ansicht sehe ich weit und breit keine Bestätigung! Ich selbst wünschte mir, es wäre so, wie sie behaupten, aber leider ist dem nicht so! Oder sehe ich alles nur im falschen Licht! Der ORG Äußerungen stimmen nur nach ihrem Tenor überein aber nicht entsprechend der Realität. Wegen dieser offensichtlichen Fehleinschätzung ihrer selbst und weil sie obendrein auch noch penetrant daran festhalten, da muss ich Dir mitteeilen, da dreht mich meine Frustration fortwährend um und um.
      Liebe Grüße, Avalon

      1. Boas says:

        Habe vor vielen Jahren mal den Begriff gebildet:

        Der nichtinspirierte inspirierte Sklave.

        LG, Boas

      2. Omma@Avalon says:

        Liebe(r) Avalon,

        ich stimme deinem Kommentar voll zu!

        Deinen Satz: „Es kann doch nicht Gottes Segen hinter den falschen Propheten stecken.“, möchte ich noch mit einer Bibelstelle unterstreichen:

        2. Thess. 2:9 (Die gute Nachricht)
        9 Der Feind Gottes wird bei seinem Auftreten vom Satan unterstützt, sodass er Aufsehen erregende Wunder vollbringen und die Menschen damit blenden kann.

        Damit zeigt sich, von welchem Gott dieser „Segen“ kommt.

        Ganz liebe Grüße von Omma

        1. Avalon says:

          Hallo, liebe(r) Omma. Danke für Deinen Kommentar an mich. Besonders deshalb, weil Du auch noch eine Bibelstelle angibst. Wenn mich, wie es durch Bruder Matthäus immer wieder mal der Fall ist, mit treffenden Bibelstellen, förmlich überschüttest, dann kostet es mich wohl viel Zeit, diese zu durchforsten und mit dem Ausgangspunkt zu verknüpfen aber trotzdem, ich bin immer ganz happy! Wenn ich so die Kommentare von, z.B.. Gerd, Manfred, Matthäus und vielen anderen lese, dann denke ich, wärst du(also ich) bloß nicht wieder aus dem Land des Vergessens zurückgekommen. ‚Lost in time ‘, Dort hatte ich meine Ruhe. Als ich so langsam in die Realität zurück kam, da konnte ich mich wohl nicht mehr an vieles erinnern, bzw. viel Wissen war unscharf geworden aber ich war wieder bei meiner Frau(in der Realität). Jetzt ‚sehe‘ ich wieder, – nicht nur all mein eigenes Unvermögen -, besonders aus christlicher Sicht betrachtet; auch was ich durch die Informationen auf BI und durch andere Quellen aufnehme. Diese Informationsflut ist einfach überwältigend negativ! -Was die ORG, in ihrer bisherigen Zeit, so alles fabriziert hat-. Ich kann es, ich will es bis jetzt nicht so recht glauben, obwohl die Informationen ja direkt vor meinen Augen liegen. Ich bin sehr traurig, über die vielen Seelen die verloren gehen werden. Ganz liebe Grüße, Avalon

          1. Omma@Avalon says:

            Lieber Avalon,

            du musst eine Menge durchgemacht haben! Ich kann es nur erahnen, trotzdem hat es mich tief berührt. Setz dich nicht selbst unter Druck, so, wie du bist lieben dich die beiden Höchsten, und wir auch!!!

            Manchmal ist es sogar gut, dass man einiges vergessen hat. Bei meinem Mann hat das zwar andere Gründe (nicht zu ertragender psychischer Druck), aber auch er hat vieles aus seinem Leben einfach vergessen. So kann er sich nicht einmal mehr an seine Taufe erinnern.

            Wir haben es gelernt, das Leben so zu nehmen, wie es ist, mit allen Höhen und Tiefen. Und wenn die Last mal zu schwer ist zum Tragen, haben wir zwei starke Helfer im Himmel, die jederzeit bereit sind uns zu helfen, wenn wir sie bitten. Sie sehen nicht, was in unserem Gehirn ist, sondern schauen in unser Herz, ob es dort ETWAS Gutes gibt. Vollkommenheit erwarten sie nicht, denn sonst hätte Jesus ja gar nicht sterben brauchen. Er ist für unsere Unvollkommenheit und Fehlerhaftikeit gestorben.

            Wir haben einen Lieblingsspruch: ALLES WIRD GUT!

            Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma und Mann

          2. Avalon says:

            Liebe Omma, habe soeben Deine lieben Zeilen gelesen. Lass mich doch bitte noch folgendes anmerken dürfen. Welch eine Liebe Herr YHWH-Gott, durch seinen aufgestellten Heilsplan, über Christus, uns gegenüber offenbart! Welch eine Langmut YHWH-Gott uns entgegen bringt, nicht wahr! Obwohl wir selbst so manchmal seufzen und in Gedanken Gott fragen: „Wie lange noch, du Allmächtiger-Heiliger-Gott. Wie lange kannst du selbst diese satanische Welt noch ertragen. Wie lange kannst du, alle jene, die schon vor tausenden von Jahren visionär das Paradies erblickten, warten lassen, bis zur Auferstehung! Bis wann GOTT! Liebe Omma, obwohl die Zeiten für viele fast unerträglich geworden sind und der TAG des GERICHTS für Christen kein Zuckerschlecken sein wird, ERSEHNEN wir doch Gottes Eingreifen schnellstmöglich herbei oder etwa nicht!. Zu meiner Person sei noch gesagt. Ich bin in der Zwischenzeit, so ziemlich gesund worden. Wegen eines Blutgerinnsels(Folgen eines Verkehrsunfalls), welches meine Blutversorgung im Gehirn beeinträchtigte und sich dann, über das Sehfeld, hinten im Gehirn, festsetzte, kann ich Kleinigkeiten nur schlecht erkennen. Damit betrifft dieser Zustand auch die Schrift auf dem Monitor. Meine Augen sind aber selbst völlig in Ordnung. Ich habe Sprechen, Lesen und auch Schreiben wieder lernen müssen und mich auch wieder im Raum zurecht finden müssen. Siehe doch, ich kann Dir schon wieder einigermaßen Gedanken mitteilen, als Text mitteilen! Mein Gedanken aufschreiben, entspricht natürlich nicht dem guten Schreibstiel von Matthäus, Gerd oder Manfred und anderen, hier auf BI. Aber insgesamt: Mir sieht man nicht mehr an, dass vor Jahren ein Unglück mich ereilte und die sich daraus ergebenen Folgen. Liebe Omma, tatsächlich wird letztendlich alles wieder GUT, wie Du ja auch schreibst. Denn Gott hat es uns zugesagt und Gott kann nicht lügen, warum, weil Gott heilig ist. Seine Zusagen sind praktisch gleich einem EID. Seine Prophezeiungen, besonders, hinsichtlich des Paradieses, sind uns ein Trost, bis zu dem Tag, da diese Vorhersage in die Wirklichkeit eintreten wird aber dann, liebe OMMA, dann werden wir jubeln. AMEN. Ganz liebe Grüße an Dich, an Deine Familie. Avalon

          3. vie ratée says:

            Liebe Oma,

            wenn die Seele zur Ruhe kommt und anfängt zu heilen. Kommen die Erinnerungen langsam nach und nach zurück…

            Auf manche Erinnerungen kann man leider gut und gerne verzichten.

            Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe!

          4. Nachdenker an Omma und Avalon says:

            Hallo ihr Beiden,
            ihr habt ja scheinbar schon viel mit und durchgemacht. Dinge, die ihr nie vergessen bzw. ungeschehen machen könnt. Aber ihr habt euch vom Druck der WTG frei gemacht, auch wenn das schwer war und sicher auch familiäre Auswirkungen hatte.
            Ich bewundere euren Mut nach vorne zu

          5. Omma@vie ratée says:

            Liebe(r) vie ratée,

            danke für deine lieben Worte!!! Ja, schauen wir nach vorne, und stützen uns auf die beiden Höchsten. Hier bei BI finden wir wahre Bruderschaft (keine Vollkommenheit, aber echte christliche Liebe!). Egal, was Jeder durchgemacht hat, oder noch durchmacht, halten wir zusammen, und machen uns gegenseitig Mut!!!

            Offenbarung 21:4 (NGÜ)
            4 Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Schmerzen, und es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein. Denn was früher war, ist vergangen.«

            Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma und Mann

          6. Omma@Nachdenker says:

            Lieber Nachdenker,

            ja, lieber Nachdenker, wir haben uns vom Druck der WTG frei machen DÜRFEN, und je mehr wir jetzt die Wut Satans spüren, zeigt es uns doch, wie richtig diese Entscheidung war – wir haben es keine Sekunde bereut!!! Auch die NÄHE der beiden Höchsten, in Zeiten des großen Drucks zu spüren, ist eine Erfahrung, die man wahrscheinlich nur in solchen Situationen machen kann. Dafür sind wir sehr dankbar, es hat unseren Glauben sehr gestärkt!

            Manchmal haben wir das Gefühl, unter einer Glocke sicher verborgen zu sein, egal was man uns antut. Wir freuen uns schon auf das Abendmahl am 3.4., wo wir uns bei unserem Herrn und seinem Vater für alles bedanken dürfen.

            Ganz liebe Grüße von Omma und Mann

        2. Avalon says:

          Hallo, lieber Nachdenker. Danke für Dein Mitgefühl, Danke.
          Wie ich ja schon gestern schrieb, habe ich spätestens gleich nach dem prophetischen Debakel von 1975 die Scheuklappen angehoben. Habe aber trotzdem immer die Versammlung besucht und geschwiegen.
          Ich denke, die ORG-Indoktrination hat da so ihre Hände im Spiel gehabt! Du kennst ja den Spruch:„Nicht vorausdrängen! Der T.u.v.S wird alles zu seiner Zeit richtigstellen!“ Glaubst Du, mir ist zu diesem Zeitpunkt aufgefallen, HALT MAL, sie hätten ja erst gar nicht Unsinn schreiben/schwätzen brauchen! Mir fällt gerade der Spruch aus Prediger ein. –Des Bücher Machens ist kein Ende und Jesus Worte: „Es ist nicht eure Sache…“ Lieber Nachdenker, ich kann mich glücklich schätzen, so eine Frau, als Ehefrau, zu haben, besonders zu dem damaligen Zeitpunkt, gut 3 Jahre ist es her, als mich das Unglück doch so ziemlich erwischte.
          Wie sagte Jesus, am Ende seiner Erdenzeit, zu Petrus: „Wo ich hingehe, dahin kannst Du mir im Augenblick nicht folgen“. Im Nachhinein habe ich noch die Erinnerung -als Analogie-, ich habe versucht, dem Christus, in den ersten 3 Tagen seiner Todeszeit, zu folgen. Wie ich ja schon an anderer Stelle andeutete, war ich auch schon dort, worüber Du im Internet so ausgiebig nachlesen kannst, im angeblichen Paradies, bei den Verwandten. Dieses Erleben, in der Sterbefase, nenne ich heute die Barmherzigkeit des Todes. Wohlgemerkt tritt dieses Erleben nur ein, wenn bei einem, so langsam, die Lebenslichter ausgehen. Die Ärzte meinten später, ich habe nur überlebt, weil ich so ein starkes Sportlerherz gehabt habe. Nun habe ich dieses Debakel wohl überlebt aber meine christliche Misere ist umso größer und andauernder geworden. Dieser Zustand wird noch verschlimmert, durch grausige Berichte auf BI. Es nützt mir nichts, wenn ich mich daran beteilige, die Machenschaften, Falschprophezeiungen und andere Unchristlichkeiten, von Sekten, mit aufzudecken oder auch nur meine Gedanken dazu äußern. Ganz gleich, was ich denke, was ich tue, ich habe immer ein Gefühl, ich tue, aus christlicher Sicht, nichts vollkommen Christliches. (Ich vergesse dabei immer ganz den Heilsplan Gottes, Christus Opfer). In Klartext gesprochen, ich könnte diesen überheblichen, Falschen-Propheten täglich auspeitschen und mich ebenso, aber hier zur Bestrafung, wegen des all täglichen Fehlverhaltens meinerseits. Ich will für mich nicht gellten lasse, dass ja schon Paulus von sich sagte: „Mein Geist ist willig, aber mein Fleisch hält mich oftmals ab Gutes zu wirken“. Dieses, mit sich, in christlicher Hinsicht, nicht zufrieden zu sein, dreht sich mir, in meiner Seele, wie in einer unendlichen Schleife. Aber trotzdem, lieber Nachdenker, ich darf mit meinem Los nicht wirklich hadern, besonders, wenn ich an das Los so vieler Brüder und Schwestern denke! Gehe nur in Gedanken ein paar Jahrzehnte in folgende Zeit zurück, Denke doch nur an 1975 und die darauf folgenden Verzweiflungstaten! Und diesbezüglich, denke doch auch an die zynischen Erklärungen der ORG. Wie stehen wir doch ALLE vor Gott da. Wie soll da unser Mittler, unser Rechtsbeistand vor Gott, noch für uns vermitteln! Die Hoffnung, die ich in diesem Fall habe, ist die allgemeine, göttliche Liebe und seinen ganz persönlichen Liebes(Heilsplan) zu seiner Schöpfung, den Menschenkindern(im Einzelnen). Ganz liebe Grüße, Avalon

      3. Tommy says:

        Hi Avalon,

        pruefet die Geister empfiehlt Paulus. Die Schrift gibt uns ja einen ganz guten, kurzen Ueberblich ueber das was Gott will. Wenns abweicht…..vorsicht.
        Behauptet ist alles schnell…….
        Tommy

        1. Avalon says:

          Hallo, lieber Tommy, ich weiß nicht auf was Du hier ansprichst! Hilf mir doch bitte auf die Sprünge!
          Ganz liebe Grüße. Avalon

        2. Avalon says:

          Hallo, lieber Thommy. Kennst Du das BI-Video auf Youtube: „Die Stundenjäger“! Nachdem ich Deine unklare Kurzinfo gelesen hatte, da kam in mir der Gedanke hoch, es gibt auch noch andere Jäger. Ich bin Dir sehr zu Dank verpflichtet, weil Du, als Bruder, doch sehr um mich besorgt bist und mich dadurch tatsächlich anschubst ein besserer Christ(Bruder) zu werden. Danke. Für Dich wünsche ich mir, dass Du, in Zukunft, solche klaren Kommentare, wie es in dem letzten Anna-Kommentar, deutlich wird, hier auf Bi, auch zu veröffentlichen vermagst.
          Ansonsten bin ich, ganz in meinem Sinne, überzeugt davon, dass ich auf dem christlichen Weg unterwegs bin; natürlich wie soll es auch anders sein, wegen der Erbsünde und auch fehlender Kenntnis, mit Haken und Ösen. Aber Tommy, was ich gelesen habe, (auf Internetseiten, wie z.B. auf BI) das weiß ich dann inhaltlich eben. Das ist einfach Fakt für mich, ohne das mir gleich stapelweise Beweise anbei geliefert werden müssen. Ganz liebe Grüße. Avalon

          1. Tommy says:

            Gebe mein bestes Avalon,
            gebe auch nur meine Gedanken wieder und hoffe und bitte um den Geist. Aber den Gottes. Pruefet die Geister! Was Gottes Wille ist steht in der Schrift. Wenn etwas oder jemand davon abweicht…..hmmmm. Manchmal nicht einfach und ich werde bestimmt auch mal fehlgeleitet.
            Lasst uns bemueht sein. Mehr vermoegen wir nicht. Allerdings mit Gottes Hilfe ist viel moeglich.
            Tommy

    3. Boas says:

      Hallo Drei???

      Bezüglich beeindruckenden Erfahrungen aus dem Jahrbuch habe ich 4 Fragen für Dich, die Du dir bestimmt selbst beantworten kannst. Nehmen wir an, die Geschichten sind wahr:

      War Hiob ein böser Mensch ohne Gottesfurcht, weil ihm andauernd nur das Schlimmste widerfahren ist???

      Muss ein Mensch zwangsweise gut und gottesfürchtig sein, weil es ihm gut geht und er gelingen in seinen Werken vorweisen kann???

      Kann ein Saulus, als Feind Gottes, von Jesus dazu benutzt werde, als Paulus letztendlich viel Gutes zu bewirken???

      Kennt ein Mensch die Hintergründe der Handlungen Gottes und Jesu, und weiß er, warum Beide manches zulassen und manches nicht?

      Wenn die Erzählungen wirklich wahr sind, lässt dies trotzdem keinen Rückschluss auf das Wohlwollen Jehovas oder Jesus zu. Deshalb sind solche Erzählungen aus dem Jahrbuch ZU MINDEST FÜR MICH kein Beweis für die Unterstützung der ZJ von der guten himmlischen Seite.

      Ganz liebe Grüße
      Boas

      1. pit an Boas says:

        Lieber Boas,
        es werden ja auch nur die Erfahrungen berichtet, die geklappt haben und für deren 100 %igen Detailwahrheit ich keinen Finger ins Feuer legen würde.
        Die 1000 anderen Situationen, in denen Zeugen reichlich verloren da standen, die berichtet keiner. Ermuntert ja auch nicht.
        Im Käfig ist Propaganda das Mittel der Wahl. Die Nordkoreaner bezeichnen sich z.B. als das glücklichste Volk der Erde. Wer das bestreitet landet im Umerziehungslager.
        Friede pit

        1. Boas says:

          Du hast absolut Recht mit der Verschweigung der Negativnachrichten. Das ist auch ein wichtiger Punkt.
          LG Boas

        2. Anna says:

          Liebe Schwestern und Brüder,

          zu den Erfahrungen in Jahrbüchern und Zeitschriften ist es so, dass vieles schon sehr geschönt wird.

          Z.B. sieht man es zunächst als Segen Jehovas an, dass man genau den Betrag bekommen hat um sich ein Auto zu kaufen. Was aber, wenn ich mit diesem Auto verunfalle??? Darüber wird dann nicht mehr berichtet.

          Es gibt viele Votivkapellen in denen massenhaft Zettelchen hängen mit „Maria hat geholfen“. Da werden auch ganz konkret zum Teil erschütternde Geschichten aufgeschrieben wie Maria konkret Hilfe gegeben hat. Das geht vom langersehnten Wunschkind bis hin zur Heilung von Krankheiten oder bezüglich Geldsorgen, dass jemand EXAKT den dringend benötigten Betrag um etwas zu bezahlen durch ein Wunder erhalten hat.

          Und auch in nicht-christlichen-Religionen gibt es diese „Wunder“.

          Ich bin mir inzwischen sicher, dass die WTG NICHT den Segen Jehovas hat. Und inzwischen bin ich überzeugt, dass organisierte Religion nicht gottgewollt ist.

          Ob unsere Religionsausübung vernünftig ist, erweist sich nicht an einzelnen, außergewöhnlichen Vorkommnissen, sondern an ihrem Gehalt an innerer Wahrheit und an ihrer sinnvollen Lebenspraxis.

          Dazu gehört auch andersdenkende nicht auszugrenzen.

          Herzliche Grüße Anna

          1. Avalon says:

            Liebe Anna, Du schreibst: Ich bin mir inzwischen sicher, dass die WTG NICHT den Segen YHWH‘s hat. Anna, wie denn auch? Was sagt den die HL über ‚Falsche Propheten‘! Zumindest doch. „Ich habe sie nicht geschickt“. Dann an uns gerichtet: „Habt keine Angst vor ihnen!“ Dieses, über Jahrzehnte, falsch Prophezeien, wie z.B.: Mit Sicherheit kommt Armagedon 1975, Christus lässt sich von seiner Regierungszeit doch keinen einzigen Tag von Satan wegnehmen. Außerdem: „Ganz sicher, Armagedon kommt an einem ganz bestimmten Tag in diesem Jahr und zwar gleich nach Sonnenuntergang. Das war wieder eine weitere Lüge. Ich denke, die ORG war spätestens in diesem Jahr als Falschprophet bloßgestellt. Denke doch nur, die ORG hatte damit, indirekt, auch den Schöpfer, zum wiederholten Male, bloßgestellt, sozusagen, als wäre Gott an der Misere selbst schuld, weil er den Tag der Abrechnung nicht kommen gelassen hat, so wie die ORG es angekündigt hatte. Seit dem damaligen Zeitpunkt war für mich der Anfang zum Nachdenken, zum Nachforschen gekommen. Anna, schon wenn bei mir selbst eine unchristliche Denk/Handlungsweise aufkeimt und ich es dann gewahr werde, dann beschämt mich das zutiefst. Dann aber ist flugs Beten, zu meinen Schöpfer, angesagt und demütigst um Entschuldigung bittend. Und: Oh Gott, ich korrigiere mich flugs! Wie aber ist es möglich, dass, angeblich, eine von Gottes Heiligem Geist geleitete ORG sooft den Worten Christi, durch Zuwiderhandlungen, wiederspricht und anscheinend dabei auch noch ruhig schlafen kann? Aus dieser Frage ergibt sich für mich folgende Überlegung: Ich bin in meinen Überlegungen völlig auf dem Holzweg oder die hier besprochene ORG ist von nichtchristlichen Elementen, mit Macht, durchsetzt und das schon von Anfang an. (Oh, lieber Gott, lass das alles nur ein Alptraum sein!) Du sinnierst: „Ich bin mir inzwischen sicher, dass die WTG NICHT den Segen Jehovas hat“. Du schreibst: „Und inzwischen bin ich überzeugt, dass organisierte Religion nicht gottgewollt ist“. Meine Worte dazu: So, wie wir heutzutage das Wort „organisieren“ verstehen sicherlich nicht. Denn mein gelebter Glaube braucht nicht durch irgendjemand organisiert zu werden; außer durch meinen Führer, dem Christus, durch die HL. Im Anfang des Christentums war dies möglicherweise etwas anders zu sehen. Aber heutzutage gleich ein „Firmenimperium“ aufzubauen, welches auch noch Macht über seine Anhänger hat, ist doch nach meinem Geschmack, doch wohl etwas übertrieben! Paulus sagte wohl: „vergesst nicht das Zusammenkommen“ aber er sagte nicht, gründet dazu ein Firmenimperium. Er sagte auch nicht, vergesst nicht das Zusammenkommen, sonst geht euch Gottes Segen und damit auch das Ewige Leben verloren. Anna, wenn Du dem Gedanken nachgehst, nämlich, das sich Gleichgesinnte gerne treffen, dann wird das biblische Zusammenkommen, mit einem Mal, ein ganz schönes, herzliches Anliegen. Dann teilst Du uns auch noch einen hervorragenden Gedankengang mit: „Ob unsere Religionsausübung vernünftig ist, erweist sich nicht an einzelnen, außergewöhnlichen Vorkommnissen, sondern an ihrem Gehalt an innerer Wahrheit und an ihrer sinnvollen (christlichen) Lebenspraxis“. Wie wahr! wie wahr! Liebe Anna, was bin ich stolz auf Dich! Ich mache regelrecht Luftsprünge. Deine Äußerung ist kurz gefasst aber prägnant und wahr. Bin der Meinung, sollte man nach Selters posten.
            Ganz liebe Grüße, Avalon

      2. Drei??? says:

        Hast ja recht☺

  30. Jürgen Kausmann says:

    Hallo Avalon,

    ich finde bei deinem letzten Post leider keinen Antwort-Button. Ich möchte aber noch kurz auf deinen Kommentar eingehen.
    Ich bin mir nicht sicher, ob du meinen Post richtig verstanden hast. Vielleicht hab ich auch etwas umständlich formuliert.
    Mir ging es darum zu zeigen, wie die Gemeinde im Urchristentum strukturiert war. Ohne eine straff organisierte Institution wie z.B. die WTG heute. Es gab Lehrer und es durfte überprüft und sogar kritisiert werden was gelehrt wurde, quasi…man konnte kontrollieren ob alles den Schriften entsprach, ggf.wurde gemeinsam darüber gesprochen…alles war sehr transparent. Es war ein gemeinsames Erarbeiten und Nachsinnen was die Lehren betraf. Die Apostel lehrten dabei, was sie von Jesus gehört hatten. Niemals lehrten sie ihre eigenen Gedanken. Niemals forderten sie absoluten Gehorsam ggü. ihrer eigenen Ansichten. Sie lehrten nur was Jesu ihnen sagte.
    Und je mehr christliche Splittergruppen im Laufe der Zeit entstanden sind umso konsequenter ging dieses urchristliche Muster verloren hin zu radikalen, straff organisierter, diktatorischer Institutionen die vermitteln wollen die „absolute Wahrheit“ zu besitzen.

    Mehr wollte ich im Kern nicht sagen…da bin ich absolut bei Dir/Ihnen. Wir haben beide den gleichen Kerngedanken, nur hat ihn jeder von uns beiden anders formuliert, kann das sein!?

    In diesem Sinne…nichts für ungut! 🙂

    PS: Mich kann man getrost du-zen…bin gerade mal läppige 46 Lenze und da ich auch noch Musiker bin und man sich in Musikerkreisen niemals sie-zt, erst recht! 😉

    LG, Jürgen

    1. Avalon says:

      Hallo, lieber Klaus, ich konnte Dich nicht so richtig einordnen, darum, aus Vorsicht, lieber per Sie. So, wie ich zu Deinem ersten Kommentar Lob aussprach, so spreche ich auch Lob für Deine jetzigen Worte aus. Anscheinend bemerke ich nicht einmal, wie ich reagiere und auch schreibe, wenn die Sprache auf Verantwortlich-keiten von Brüdern kommt. Obwohl Du und andere Brüder, auf BI, doch eigentlich über die Treuen und Verantwortlichen Brüder, in den ersten Versammlungen, über ihre Sorgen und Pflichten und auch über ihre Weisungsbefugnis, (gehorcht den Brüder, die unter euch die Führung innehaben) sprecht. Warum, eine solche Reaktion von mir! Du zeigst ja schon im ersten Kommentar den Grund auf.
      Du schreibst im zweiten Kommentar: „Es war ein gemeinsames Erarbeiten und Nachsinnen was die Lehren betraf. Die Apostel lehrten dabei, was sie von Jesus gehört hatten. Niemals lehrten sie ihre eigenen Gedanken. Niemals forderten sie absoluten Gehorsam ggü. ihrer eigenen Ansichten. Sie lehrten nur was Jesu ihnen sagte.“ …Und heute, lieber Klaus, erdreisten sich angeblich geistig führende Brüder, durch immer wieder ‚NEUES LICHT‘, den Brüdern zu sagen, wo es lang geht. Und nur ja keine Widerrede, sonst gibt’s Gemeinschaftentzug und eine Freifahrtkarte in die Hölle obendrein. Obwohl es der ORG-Leitung, schon in den vergangenen Jahrzeiten, doch langsam gedämmert haben sollte, dass diesbezüglich Gottes Geist nicht so recht will, wie sie es gern hätten. Außerdem, denke doch auch an die vielen, nach- weisbaren, Falschprophetien! Oh Wehe, was darüber schon alles, in Matthäus, geschrieben steht! Bitte fasse, meine Worte nicht als Häme auf, auch wenn sie so klingen! Vielmehr sehe in meinen Äußerungen, den bitteren Aufschreis aus mir selbst heraus. Meiner Seele kommt es so vor, als würde sie Stück für Stück auseinander-brechen. Ich sehe überall Unglaubwürdigkeit, Untreue und Verrat. Wie heißt es doch, über die Endzeit: „… und die Liebe der meisten wird erkalten“. Mir würde im Augenblick, unter Brüdern, ein normales, vertrauensvolles, soziales Miteinander genügen und natürlich auch Aufrichtigkeit ohne Scheuklappen. Ganz liebe Grüße, Avalon

      1. Schäfchen says:

        Lieber Avalon,
        vielen Dank für Deinen Kommentar Du hast meine Gedanken und Gefühle genau beschrieben. Wenn wir den einfachen Rat aus Römer 13 ( Die gute Nachricht)versuchen Umzusetzen bewegen wir uns auf dem „Weg“ der Liebe. Hier ist kein Platz für selbsternannte Diktatoren!

        Das Liebesgebot als Summe der Gebote Gottes

        8 Bleibt niemand etwas schuldig – außer der Schuld, die ihr niemals abtragen könnt: der Liebe, die ihr einander erweisen sollt. Wer den Mitmenschen liebt, hat alles getan, was das Gesetz* fordert.

        9 Ihr kennt die Gebote: »Brich nicht die Ehe, morde nicht, beraube niemand, blicke nicht begehrlich auf das, was anderen gehört.« Diese Gebote und alle anderen sind in dem einen Satz zusammengefasst: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.«
        zit Dtn 5,17-21; zit Lev 19,18; Mk 12,31S

        10 Wer liebt, fügt seinem Mitmenschen nichts Böses zu. Also wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.

        Liebe Grüße
        ein Schäfchen von vielen

        1. Avalon says:

          Hallo, Schäfchen, Danke für Deine Zeilen. Ja, liebes Schäfchen, mit dem mosaischem Gesetz und der Liebe des Christus hat, wie ich selbst es hören konnte, doch so mancher Bruder, sein Kreuz. Ich nahm bisher an, dass nur gewisse Sekten dieses Problem haben. Dein letzter Satz sagt es treffend, nämlich was Sache für einen Christen sein sollte. Ich brauche Dir sicherlich nicht erst darauf hinzuweisen, warum es überhaupt ein Gesetz gibt; oder über die Worte der Feindesliebe von unserem HERRN und auch nicht auf die Erörterungen der Apostel über die Verbindung zwischen Gesetz und Liebe. Das wäre sicherlich ‚Eulen nach Athen tragen‘. Wenn Du in meiner Darlegung wesentliche Fehler entdeckst, dann teile sie mir ruhig mit. Ganz liebe, brüderliche Grüße. Avalon

        2. Avalon says:

          Hallo; liebes Schäfchen, ich möchte noch ein paar Zeilen, über die christliche Liebe, meinem vorangegangenem Text anfügen. Du kennst ja sicherlich den Text aus der HL: „Daran werden die Menschen erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr LIEBE untereinander habt“. Schäfchen, hast Du aber jemals gelesen, dass Jesus oder auch nur einer der Apostel gesagt hat: „Wenn ihr gute Vorträge halten könnt, wenn ihr guten Predigtdienst leistet, wenn ihr immer in der Versammlung anwesend seid oder wenn ihr gute Kommentare schreiben könnt, dann werden die Menschen daran erkennen, das ihr meine Jünger seid? Gewiss nicht! Wer von den Brüdern all diese Gaben hat und die Kraft dazu hat und nicht vergessen, die Zeit dazu hat, dann wird es allen zu einer BRINGPFLICHT, zumindest aus christlicher Nächstenliebe heraus.
          Du kennst doch sicherlich das Sprichwort.“Die Hoffnung stirbt zuletzt“, nicht wahr! Mag es sich tatsächlich so verhalten aber ich sage Dir mit Bestimmzheit, die Liebe stirbt nie.
          Ganz liebe Grüße, Avalon

          1. Schäfchen says:

            Hallo Avalon,
            seit einiger Zeit versuche ich dem Herrn Jesus näher zu kommen und ein Zeuge Jesu zu werden, einen Hinweis gibt es in
            (Offenbarung 17:5, 6)
            5 Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Babylon die Große, die Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde.“ 6 Und ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.. . .
            (Apostelgeschichte 1:6-8) . . .“ 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.. . .
            Wie geschrieben, ich versuche es und und bitte im Gebet, voller Vertrauen, um die Hilfe die nur Gott und sein Sohn zu geben vermag.

            Gib nie auf, Gott hat nie Aufgehört zu wirken!
            Liebe Grüße und die Kraft die über das normale hinausgeht,
            Schäfchen

          2. Avalon says:

            Hallo, liebes Schäfchen, wie ich mich freue, dass Du doch noch geantwortet hast. Wenn Ruth und ihr Mann sich auch so freuen könnten, über ihre Kontakte auf Bi, so wie ich mich über Deine Worte freuen kann, dann besteht sicherlich Hoffnung für Seelen.
            In den Evangelien klärte Christus die Apostel doch schon auf, dass es nicht ihre Sache sei, die jeweiligen Zeitpunkte, genau errechnen zu können. Nicht einmal den Engeln im Himmel war dies möglich! Wie Du schreibst, Paulus erinnerte die damaligen Christen nochmals an diesen Umstand. Apostelgeschichte 1:6-8
            Liebes Schäfchen, ich hoffe, Deine, hier nochmals angeführten Worte, sinngemäß: „…, ich versuche es und bitte im Gebet, voller Vertrauen, um die Hilfe die nur Gott und sein Sohn zu geben vermag. (Du) gibst nie auf, (sowie) Gott nie Aufgehört hat zu wirken! Da kann ich Dir nur vollends beipflichten und wiederhole:
            Es gibt zurzeit keinen größeren Trost für uns, als, zu Gott zu beten, um die Kraft zu bekommen, nicht aufzugeben, und auch Brüder im Herrn zu finden, als tröstenden Beistand für unserer Seelen. Liebes Schäfchen, von ganzem Herzen liebe Grüße und Gott möge Dich segnen. Avalon

      2. Jürgen Kausmann says:

        Hallo Avalon,

        …na dann sind wir beide ja auf dem richtigen Gleis! 🙂

        Und dass du mich KLAUS nennst, finde ich irgendwie cool! JÜRGEN ist ja jetzt wirklich nicht der Name wo man sagt „wow, der klingt wie ein Märchen in Wien…“!
        Da hat KLAUS doch schon `n bissel mehr Bumms…kann ich mit leben.

        …aber ich merke gerade…wenn man KLAUS KAUSMANN nur oft genug hintereinander aufsagt und dabei `n Stück Fleisch zwischen die Zähne legt, müsste das gut durchgekaut sein!!!

        …all right…Spaß beseite… 🙂

        LG, Jürgen

        1. Avalon says:

          Hallo, lieber Jürgen, dass ich Deinen Vornamen verwechselt habe, SORRY; Zu meiner Entschuldigung, so etwas kommt sogar auf den Behörden vor. Dir ist sicherlich bekannt, dass es schon seit Jahren üblich ist, neuen Erdenbürgern, bei der Namensgebung, mit Vorliebe mehrere Vornamen zu geben. Siehe, bei Dir habe ich es erst im Nachhinein getan! Dadurch hat Dein Name einfach eine Aufpolierung erhalten, so ganz ohne Kosten. HaHaHa. Ganz liebe Grüße. Avalon

        2. STefan says:

          Danke, jetzt musste ich wirklich schmunzeln, sehr lustiger Kommentar.
          Grüße
          STefan

          1. Avalon says:

            Lieber Stefan, Vielen Dank für Deine Anmerkung. Wie wir ja wissen durchstreifen YHWH-Gottes Augen die Erde, ohne Unterlass. Und dasselbe tun anscheinend, hier auf BI, viele Brüder die zahlreichen Kommentare. Siehe als Beispiel Deine Wortmeldung. Ganz liebe Grüße, Avalon

  31. Boas says:

    Liebster Alois,

    ich freue mich sehr, etwas von Dir zu hören. Unsere letzten Gespräche sind ja schon eine ganze Weile her. Zurzeit ist meine Zeit recht knapp bemessen. Bitte verzeihe mir, dass ich momentan so wenig schreibe.

    Doch nun zu dem Thema der theokratischen Hierarchie. Dein Text beschreibt sehr gut eines der Negativbeispiele des ersten Jahrhunderts. Angefangen von den Pharisäern, über Diotrephes aus 3 Johannes 1:9, bis hin zum TuvS und vielen der eingesetzten Ältesten in dieser Gemeinschaft.

    Doch diese Negativbeispiele sollten für einen Christen keine Rolle spielen. Wir könnten darüber schreiben, welche theokratische Hierarchie die ersten Christen hatten, bzw. welche möglich und gut waren.

    Die Sonderstellung der Apostel, inkl. des Paulus ist in der Bibel fest verankert. Das geistig reifen Männern die Hände auferlegt wurden und Diese, als ältere Männer in der ersten Christenversammlung dienten, ist auch eine unbestreitbare Tatsache. Vorbedingung für solche Ernennung waren z.B. ein tadelloser Wandel und fester Glaube.

    Das Apostel wie auch ältere Männer vor Jesus, dem großen Hirten der Schafe (Hebr. 13:20) für ihre Bemühungen bezüglich der Brüder in der Gemeinde Rechenschaft ablegen mussten, steht für mich außer Frage. Apostel, wie auch ernannte Ältere Männer mussten sich im Gegenzug eng an die gute Botschaft des Christus halten. Taten sie dies nicht, wie Diotrephes, sollten sie zurechtgewiesen werden. Die ganzen Briefe des Paulus, Judas, Jakobus und des Johannes, die einen Großteil des NT ausmachen, sind teils ermahnend (zurechtweisend) geschrieben.

    Somit steht für mich fest, dass in die theokratische Hierarchie ein oder zwei Plätze (Apostel? und Ältere Männer) möglich sind, die eingeschoben werden können. Das Haupt der Kinder sind z.B. ihre Eltern. Wohl gemerkt ERWEITERT, nicht einfach mal den Christus weglassen und dafür den selbst ernannten TuvS bzw. die LK einfügen.

    Einen sinnreichen Satz von Avalon möcht ich hier gerne mit seiner Erlaubnis noch einfügen:
    Allen Christen würde es eigentlich gut zu Gesicht stehen, nämlich, zu akzeptieren, dass nur einer unser Führer ist, nämlich der Christus und alle Christen sind Brüder aber bitte darunter keine selbsternannten Tyrannen.

    Auf diesen älteren Männern lastet eine große Verantwortung. Denn sie werden in Hebr. 13:17 auch als „Wächter unserer Seelen“ beschrieben. Lehren diese Männer in Wort und/oder Tat Falsches, so könnten sie einer dieser Kleinen, wie Jesus es sagte, zum Straucheln bringen. Der Mühlstein liegt für sie ständig bereit.

    Sagen wir mal Du, lieber Alois, bist solch ein älterer Mann. Du lehrst hier auf BI mit der Autorität der Worte Jesu und der übrigen Bibel. Gibst Rat, erbaust den Glauben deiner Brüder und weist freundlich zurecht. Gerne werde ich versuchen, ganz im Sinne eines Beröers, deinen biblischen Gedanken zu folgen. Jeder, der hier Schreibenden, als Kommentar- oder Artikelschreiber, trägt eine große Verantwortung auf seinen Schultern. Für tausende Mitleser stellen wir den Scheinwerfer für ein Thema in die eine oder andere Richtung ein. Auch wenn am Anfang eines Themas immer herausgestellt wir, dass es sich bei diesem Vortrag um die persönliche Meinung des Schreibers handelt und diese auch nicht in allen Punkten richtig sein muss.

    Um von meiner Seite hier eine Klare und deutliche Aussage zu treffen, möcht ich folgende Tatsache bestätigen:

    Das Verwerfliche an der LK ist nicht, dass Sie sich in die theokratische Hierarchie eingegliedert hat, sonder dass Sie Jesus von seinem vorgesehenen Platz verdrängt hat. Sie wurde durch dieses Verhalten zum Feind Jesu, zu einem Antichristen, Gegenchristen. Sie steht an heiliger Stätte, wo sie nicht stehen sollte. Zudem stehen viele ihrer Lehren im Gegensatz zu den klaren und deutlichen Aussagen der Bibel. Mit festen Aussagen über persönliche Meinungen und persönliche Moralvorstellungen werden ihre Vorgaben als Gottesverordnet hingestellt. Somit pfuschen Sie nicht nur Jesus, unserem Erlöser, sondern auch Gott persönlich ins Handwerk. Auch für Sie liegt ein Mühlstein schon bereit.

    Es wird für alle echten Christen Zeit, diese zu erkenne und von ihr zu fliehen. Mein Aufruf an alle aufrichtigen ZJ besagt: Geht aus ihr hinaus. Und seid damit herzlich willkommen in der wunderbaren Freiheit der Söhne Gottes.

    Mit ganz lieben und herzliche Grüße
    Boas

    1. Alois says:

      Lieber Boas

      Danke für den aufbauenden Kommentar. Dass sich die WTG und die LK zum Antichristen entwickelt hat sehe ich genauso. Jesus ist ihre Konkurrenz, denn entweder folgt man Jesus oder der LK. Alles Andere ist ein Hinken auf 2 Beinen, weder warm noch kalt.

      Nächste Woche bin ich in meiner 2. Heimat, da versuche ich mal Dich anzurufen. Es ist immer sehr schön sich mit Brüdern zu unterhalten.

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Boas says:

        Lieber Alois, ich freue mich sehr auf das kommende Telefonat.

        Sei herzlich von mir gegrüßt
        Boas

  32. Janosh says:

    Ich sage euch mal was: Es reicht langsam!

    Dieses Schafe Böcke gelabber, Schwaz Weiß denken, dieser Psychoterror begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich kann es nicht mehr hören!

    Diese Bibelstellen, sowie auch andere, werden systematisch für die Machtinteressen eines amerikanischen Verlagshauses, einer Sekte, mißbraucht!

    Alles hat nur ein Ziel, ständig Zeitschriften verbreiten und noch mehr finanzielle Mittel und Macht über seine Mitglieder ausüben.

    Was hat dieses ständige Gelabber über neue Erkenntnis denn noch mit der Wahrheit zutun? Ich kann dich nicht ständig dummes Zeug labbern, alle anderen Mundtod machen, der eigenen Meinung berauben, zum Nichtdenken verdonnern und absoluten Gehorsam erwarten und dann noch von Liebe und Wahrheit sprechen.

    Ich kenne es so: Wer zu allem der LK Amen sagt ist ein Schaf und alles andere, das mag auch schon mal das zuspät kommen in die Zusammenkünfte sein, ist ein Bock.

    Soe wie der Name Gottes für die eigenen Interessen mißbraucht wird, so wie auch sein Wort für die eigenen Interessen mißbraucht.

    Ich denke, das Jesus bei seiner Widerkunft, die einsammeln wird die jetzt überall auf der Welt umherirren ohne Hirten. Denn falsche Hirten haben sie gefangen genommen und führen sie in die Irre.

    1. Matthäus says:

      Hallo Janosch,
      Ich verstehe deine Emotion, doch bedenke eins, solange sich noch so viele in deren Fängen befinden kann man nur durch zerlegen der falschen Lehren Eingeschlossene zum nachdenken bringen. Ich habe gerade bei BI Aktuell diesen Vers geschrieben:

      1.Tim 1: 5 Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur das eine Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem ungeheuchelten Glauben kommt. 6 Doch es gibt Leute, die das bestreiten und sich lieber mit nutzlosem Geschwätz abgeben. 7 Sie bilden sich ein, Lehrer des Gesetzes zu sein; dabei verstehen sie nicht einmal das, was sie selbst reden, und haben keine Ahnung von dem, was sie so kühn behaupten.

      Und jetzt lies dazu noch Titus 1:10!
      LG. Matthäus

      1. Avalon says:

        Lieber Matthäus, ich spreche Dich wegen der Bibelstelle aus Matthäus 28:19 an (gehet daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen).Ich fand es am besten, Dich hier darauf anzusprechen, schon wegen der Namensgleichheit aber nicht nur deswegen, sondern besonders wegen Deines profunden Bibelwissen und Deiner darauf aufbauenden Erkenntnis, Deiner Lebenserfahrung und Deines guten Schreibstiels. Jedenfalls hast Du in allen Punkten darin mein JA! Warum geht es mir: Ich klickte ein Video, auf YouTube an, welches mir beim Betrachten doch mit einem mal sehr nach ORG klang. Nach nur wenigen Augenblicken habe ich es unterbrochen und bin in meine Datenbanken gegangen und wollte mich dort nochmals über der Angelegenheit, nach Matth. 24:19, informieren. Obwohl ich unter der Rubrik ‚BI/Kommentare/Predigen‘ nachschaute, fand ich bis jetzt doch diesem einen so wichtigen, ausführlichen Kommentar(mit vielen Bibelstellen) nicht. Ich denke ich habe ihn durch Unachtsamkeit wohl verschoben! Matthäus, wenn ich den Kontext, in der oben genannten Bibelstelle, lese, dann lese ich zuerst heraus, dass Jesus hier zu den Aposteln(enger Zirkel) sprach, ihnen den Auftrag gab zu Predigen. Wann aber, lieber Matthäus, wann hat er diesen Predigtauftrag explizit den Tausenden Gläubigen Jüngern aufgezeigt/zugewiesen und diesen auch fortwährend durchführen lassen? Im Augenblicklich denke ich desweitern auch an Paulus Meinung, über das‘ lebendig Christ‘ sein. Da lesen wir unter anderem, ‚Einige gab er als Prediger, als Versammlungsdiener, usw.‘ Frage:“Es muss doch einen triftigen Grund geben, warum die ORG,(wohl so Mitte der 30ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts an) so erpicht darauf war/ist, das jedes noch so einfach gestrickte Versammlungsmitglied (im Hinblick auf ihre Predigtfähigkeit) in den Felddienst ‚jagen‘ ,möchte!? (jedes Mitglied muss, wegen des ewigen Lebens predigen). Ich selbst bin in der oben genannten Angelegenheit immer wegen des ‚informellen Zeugnisgebens auf Reisen‘. Das mag durch eine plötzliche auftauchende Gelegenheit sein oder bei sportlicher Aktivität oder auch in gezielten Gesprächen mit Bekannten, die natürlich, wie sollts auch anders sein, meist anderen christlichen Glaubensrichtungen angehören(ich sage Dir, so recht sektiererisch). Alle meine diesbezüglichen Aktivitäten sind leider nicht von Produktivität gekennzeichnet. Meistens wird von dem Gesprächspartner geäußert, sie würden mich gerne mit in ihre Gemeinde nehmen, weil ich doch ein so gottesfürchtiger Mensch sei. Ich selbst bin nicht darauf erpicht die Gesprächspartner in meine V. zu schleppen, sondern zuerst einfach nur ihr Augenmerk auf Gott und seinen Heilsplan hinzulenken und ich hoffe, dass sich dementsprechend ein noch besserer, christlicher Lebenswandel bei ihnen einstellen mag und sich dadurch auch weitere christlich Fragen auftun werden.
        Meine Frau ist schon ganz genervt über mein informelles Zeugnis geben und das ist nur gelinde ausgedrückt; besonders auch, weil sich meine Gedankenwelt eigentlich nur um den christlichen Heilsplan dreht, damit eigentlich ja auch um unsere gemeinsame christliche Hoffnung für die Zukunft.
        Ich bin jetzt doch etwas von der Mitte meines Anliegens abgeschweift, entschuldige bitte.
        Ja, lieber Matthäus, was denn nun! Der Predigtauftrag, gilt ohne Ausnahme, für alle, auch für Blinde, Taube, Stumme, Körperbehinderte und geistig Schwache oder auch einfach nur für wirklich unbefähigte Brüder!? (Ist es nicht oftmals so, einer ist halt nur Tischler, ein anderer nur Musiker, beides kommt wohl selten vor)
        Matthäus, bitte, kannst Du mir Klarheit verschaffen? Wie bekomme ich in diesem Punkt mein geistiges Auge wieder auf Schärfe eingestellt? Ganz liebe Grüße, Avalon

        1. Matthäus@Avalon says:

          Lieber Avalon,
          Du hast deine Frage eigentlich schon selbst beantwortet! Du hast Pauli Worte (Eph. 4:11) zitiert dass Jesus der Herr (lies schon vom Vers 9) einige beauftragt hat als Evangeliumsverkündiger tätig sein sollten. Dort sagt er auch dass „einige“ neue Versammlungen gründen, je nach Fähigkeit oder Möglichkeit.

          Auch im Brief an die Römer Kap. 12 steht klar und deutlich: (siehe Vers 3 und 6!)

          Das ganze Leben – ein Gottesdienst
          1 Weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, mit eurem ganzen Leben für Gott da zu sein. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Ihm auf diese Weise zu dienen ist die angemessene Antwort auf seine Liebe. 2 Passt euch nicht dieser Welt an, sondern ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.

          3 In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, warne ich euch: Überschätzt euch nicht, sondern bleibt bescheiden. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat. 4 Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. 5 Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib Christi, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen. 6 Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen. 7 Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden. 8 Wer andere ermutigen kann, der nutze diese Gabe. Wer beauftragt ist, die Armen zu versorgen, soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, der setze sich ganz für sie ein. Wer Kranke und Alte zu pflegen hat, der soll es gern tun.

          Also klar der Gedanke, jeder hat andere Fähigkeiten und die soll er gerne zur Verfügung stellen.

          Weiters kannst du im Buch „Jehovas Zeugen Verkündiger des Königreuches Gottes“ (von 1993)
          Auf der Seite 100 der Hinweis gegeben dass Br. Knorr ab 1953 den HzH Dienst für JEDEN zur Verpflichtung erhob, etwas was nirgends aus der Hl. Schrift erkennbar ist.

          Übrigens danke für dein Lob!
          LG. Matthäus

          1. Matthäus@Avalon says:

            Oder lies im 1. Brief an die Korinther Kap. 12 ähnlich Worte: …. siehe Vers 28!

            Jeder wird gebraucht
            12 So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht und diese Glieder einen Leib bilden, so besteht auch die Gemeinde Christi aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib. 13 Wir haben alle denselben Geist empfangen und gehören durch die Taufe zu dem einen Leib Christi, ganz gleich, ob wir nun Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sind; alle sind wir mit demselben Geist erfüllt.

            14 Nun besteht ein Körper aus vielen einzelnen Gliedern, nicht nur aus einem einzigen. 15 Selbst wenn der Fuß behaupten würde: „Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich keine Hand bin!“, er bliebe trotzdem ein Teil des Körpers. 16 Und wenn das Ohr erklären würde: „Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib!“, es gehörte dennoch dazu. 17 Angenommen, der ganze Körper bestünde nur aus Augen, wie könnten wir dann hören? Oder der ganze Leib bestünde nur aus Ohren, wie könnten wir dann riechen? 18 Deshalb hat Gott jedem einzelnen Glied des Körpers seine besondere Aufgabe gegeben, so wie er es wollte. 19 Was für ein sonderbarer Leib wäre das, der nur einen Körperteil hätte! 20 Aber so ist es ja auch nicht, sondern viele einzelne Glieder bilden gemeinsam den einen Leib. 21 Darum kann das Auge nicht zur Hand sagen: „Ich brauche dich nicht!“ Und der Kopf kann nicht zu den Füßen sagen: „Ihr seid überflüssig!“

            22 Vielmehr sind gerade die Teile des Körpers, die schwach und unbedeutend erscheinen, besonders wichtig. 23 Wenn uns an unserem Körper etwas nicht gefällt, dann geben wir uns die größte Mühe, es schöner zu machen; und was uns anstößig erscheint, das kleiden wir besonders sorgfältig. 24 Denn was nicht anstößig ist, muss auch nicht besonders bekleidet werden. Gott aber hat unseren Leib so zusammengefügt, dass die unwichtig erscheinenden Glieder in Wirklichkeit besonders wichtig sind. 25 Unser Leib soll eine Einheit sein, in der jedes einzelne Körperteil für das andere da ist. 26 Leidet ein Teil des Körpers, so leiden alle anderen mit, und wird ein Teil geehrt, freuen sich auch alle anderen. 27 Ihr alle seid der eine Leib Christi, und jeder Einzelne von euch gehört als ein Teil dazu.

            28 Jedem hat Gott seine ganz bestimmte Aufgabe in der Gemeinde zugeteilt. Da sind zunächst die Apostel, dann die Propheten, die verkünden, was Gott ihnen eingibt, und drittens diejenigen, die Gottes Botschaft lehren. Dann gibt es Christen, die Wunder tun, und solche, die Kranke heilen oder Bedürftigen helfen. Einige leiten die Gemeinde, andere reden in unbekannten Sprachen. 29 Sind sie nun etwa alle Apostel, Propheten oder Lehrer? Oder kann jeder von uns Wunder tun? 30 Kann jeder Kranke heilen, in unbekannten Sprachen reden und das Gesagte erklären? 31 Natürlich nicht. Aber jeder Einzelne soll sich um die Gaben bemühen, die der Gemeinde am meisten nützen. Und jetzt zeige ich euch den einzigartigen Weg dahin.

          2. Avalon says:

            Lieber Matthäus, über Deine schnelle Antwort bin ich recht froh gestimmt. Ich habe verstanden.
            Danke. Liebe Grüß in Brüderlichkeit, Avalon

    2. Omma@Janosh says:

      Lieber Janosh,

      ich möchte mich dem Kommentar von Matthäus anschließen.

      Auch wir, mein Mann und ich, kennen solche Emotionen, manchmal können wir nicht einmal den Tonfall ertragen, wie er im WT erscheint. Wenn früher hier auf BI solche emotionsgeladenen Kommentare standen, konnte ich das nicht verstehen, heute ist das anders. Daran erkennt man, dass man sich mit der Zeit verändert. Auch unsere Brüder und Schwestern werden es tun, je mehr sie sich von der WTG fernhalten. Lassen wir ihnen diese Zeit! 🙂

      Deine Reaktion zeigt mir, dass du schon ein ganzes Stück Weg in die Freiheit gegangen bist, und dich von der WTG gelöst hast, mach weiter so, andere werden folgen.

      Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

    3. Avalon says:

      Lieber Janosch, als ich in Deinem Kommentar auf folgende Äußerung stieß. „Was hat dieses ständige Gelabber über neue Erkenntnis denn noch mit der Wahrheit zu tun?“ Janosch wie viel Frust aus Deinen Zeilen doch spricht! Ich denke da bist Du aber sicherlich nicht allein. Lass es doch bitte zu, dass Deine Seele immer wieder einmal tief durchatmet. Seit Christi Weggang hat die Erkenntnis, nicht nur durch das Nachsinnen über seine Worte, zugenommen sondern auch durch die apostolischen Briefe und letztendlich durch die Offenbarung. Auch hat sich, für gläubige Christen, die Erkenntnis, durch die vergangene geschichtliche Zeit, -über den Ablauf des Heilsplans Gottes darin -, tatsächlich sehr zugenommen. Wir, lieber Janosch, sollten uns glücklich schätzen, in dieser Zeitperiode leben zu dürfen. Wenn es Dich aber so langsam richtig nervt, immer wieder Worte über ‚NEUE ERKENNTNIS‘ zu hören, dann denke doch nur an die Zeit der Nachfolger Christi, wie viel Erkenntnis die Brüder in den damaligen Versammlungen wohl hatten; dagegen ist Dein Wissensstand wohl ein ‚Halogenscheinwerfer‘! Und trotzdem waren die ‚Ersten Christen‘ von Gott voll angenommen. Da jedem Menschen auch folgende Eigenschaften: „Neugierde, Wissensdrang, Nachsinnen“ in die Wiege gelegt worden sind, da ergibt es sich ja schon von selbst, dass Deine biblischen Erkenntnisse fortwährend zunehmen. Ich nehme doch an, Dein Interesse an Gott und seinen Heilsplan, ist groß; also, Janosch, aus dieser Sicht, alles kein Problem! Wenn Dich die Erkenntnis, aus gewissen Zeitschriften und Bücher nervt und wenn Du dann auch noch darin, das ‚neue Licht‘ entdeckst, welches schon oftmals wieder zum ‚alten Licht‘ zurückführte, dann denke zum Trost doch nur an die Bibelstelle im AT: „Des Büchermachens ist kein Ende“. Lies bitte dort auch noch ein paar Verse weiter!
      Ganz liebe Grüße, Avalon

  33. Gerd says:

    Wir dürfen bei der Thematik ob die Nachkommen Abrahams, insbesondere die Juden, aufgrund ihrer Abstammung erwählt seien, nicht mit eingelernten Animositäten heran gehen. Ich bin alt genug, um noch nachzuempfinden, wie ich als Kind eine Abneigung gegen Juden eingepflanzt bekam. Ich erinnere mich noch genau, welche Gefühle ich hatte, wenn um 1945 herum Juden auf der Straße mit dem „Judenstern“ zu sehen waren, verächtliche Gefühle kamen auf. Das waren eingelernte (satanische) Empfindungen.

    Dann kam die Zeit, wo ich eingelernt bekam, dass ich in einer Organisation Jehovas sei, die geistliche Nachkommen Abrahams seien und wer nicht ein Anhänger dieser Gemeinschaft wird, ist verloren.

    Die nächste Konfrontation hatte ich mit 3 ZJ-Schwestern, die laut in der Versammlung über die Wiederannahme der Juden sprachen, wie sie auch noch C.T. Russell vertrat, diese Sicht wurde dann um 1929 herum vergeistigt. Als ein Glied vom Versammlungs-Komitee, nahm ich mir die 3 Schwestern vor, um sie von ihren Irrtümern zu befreien. Dann gingen wir Römer 11 durch und gerade der Vers 28 brachte mich zum Umdenken, denn dort sind nach Paulus die Juden immer noch „Geliebte um der V ä t e r willen“.
    Das sagt aber nicht, dass sie ohne schlussendliche Annahme Jesu ins ewige Leben gelangen werden, sie werden durch Schauen zum Messias sich ihm anschließen, w i e sonst wäre Sacharja 12 zu verstehen?

    Sach. 12: 9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.
    10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

    Ein Tipp zur Thematik: (http://www.)soundwords.de/artikel.asp?suchbegriff=&id=690

    Mit dem Begriff „Haushaltungen“ wird gezeigt, dass die in der Bibel genannten „Berufenen und Erwählten“ eine andere Haushaltung im Himmel haben werden, als die in den Propheten angekündigten Verheissungen an das irdische Volk Israel, mit der Besitznahme von Land und der Stadt Jerusalem. Mit Paulus und seinen Enthüllungen die ihm Jesus gab, kam ein neues Ziel für die Ewigkeit im den himmlischen Bereich hinzu. Diese, von Gott gezeugten Kinder, kommen aus allen Nationen, Juden inbegriffen. Aber nur wenige von ihnen nahmen das Angebot an, daher war ihr Gott bis hin zu Paulus, so enttäuscht. Nur wenige Zweige blieben im Ölbaum und viele aus den Nationen ließen sich in diesen – im GLAUBEN – einpflanzen. Da ist Glaube eine Bedingung!

    So sollte bei Widerlegungen zu diesen o.g. Gedankengängen nicht Sympathie oder Abneigung beweisführend sein, sondern Bibelstellen, die hier im blog angeführt unser Denken zur Bestätigung, oder auch zur Korrektur, bewegen sollen. So machen wir einen theologischen Erfahrungsaustausch, keine Meinung ist dabei allein selig machend, denn aus dieser Zwangsjacke sind wir längst raus 😉

    Nachdenkgrüße!
    Gerd

    1. Elfi says:

      Pardon, lieber Gerd, habe Deinen Kommentar erst gelesen, als meiner schon geschrieben war!(oder er erschien gerade, als ich schrieb)
      Daher die doppelt zitierte Bibelstelle!( Sacharja 12:10)

      Wie immer, bin ich ganz Deiner Meinung!
      Liebe Grüße aus dem Rheinland!
      Elfi

    2. Tirza @Alle says:

      Liebe Geschwister,

      habe heute ein Video zum Thema:
      Biblische Definitionen: Errettung, Wiedergeburt und der Weg entdeckt.

      (https://www.)youtube.com/watch?v=gFyCL1XrxgE

      Grüße euch alle recht herzlich mit 1. Thess. 5, Verse 20ff

      Einen segensreichen Sonntag & einen guten Start in die neue Woche
      Tirza

  34. ManfredF says:

    Lieber Waytodwan
    „Warum ist Israel wichtig für uns“?

    Meiner Ansicht nach aus folgenden Gründen:
    a) Als Warnung, nicht überheblich zu werden und zu denken, wir wären die „Erben“ und das „neue Volk Gottes“. Paulus warnt uns ganz deutlich in Römer 11:
    „17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums,
    18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
    19 Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.
    20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich!
    21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen.
    22 Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du bei seiner Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden.
    23 Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott kann sie wieder einpfropfen.
    24 Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum. “

    b) Aus Dankbarkeit. Das Volk Israel wurde um „unser Rettung willen“ verstockt. Es ist Gott sicher nicht leicht gefallen, sein Volk, sein Eigentum so lange leiden zu lassen. Er macht es, weil er will, das wir Heiden alle gerettet werden.
    „Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;“

    Ich selbst habe noch keinen Juden persönlich kennengelernt, der Christ geworden ist. Ich habe aber von Brüdern, die das erlebt haben, gehört, dass es ganz besondere Menschen mit einer besonderen Ausstrahlung sind. Gott hat zwar das Volk als ganzes verstockt aber natürlich gab und gibt es immer Juden, die sich schon jetzt zu Jesus bekennen.

    Wenn Jesus wiederkommt, dann werden wir bereits im Himmel sein, bevor Harmagedon kommt. Meines Verständnisses nach wird das Volk Israel aber auf der Erde bleiben und an der Seite Jesu gegen Satan kämpfen. Auf dem Land ihrer Väter wird die Entscheidungsschlacht stattfinden.
    Das hier im Einzelnen zu erläutern, wäre zu umfangreich und ist ein Thema für sich. Dazu gibt es viele Prophezeiungen.

    c) Aus Liebe und Achtung zu Gott. Israel ist das Eigentum Gottes. Wir sollten nicht denken, dass Gott dauerhaft duldet, was den Juden angetan wurde. Er sagt selbst.
    „Sach 2,12 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an. “

    d) Aus Demut
    Gott hat sich immer nur ein Volk unter den Menschen ausgesucht, die Israeliten. Ihre Geschichte lesen wir im AT. Obwohl dieses Volk so oft strauchelte, hat er es nie fallen gelassen. Mit Jesus wurde dann der Vorsatz gefasst, dass auch wir Heiden zu diesem Volk gehören können. Dass es nicht mehr notwendig war, von Geburt ein Jude zu sein, sondern dass wir geistig beschnitten werden um zu Volk zu gehören. Das sollte uns aber nicht unsere Demut vergessen machen, denn ohne das Leid der Juden hätten wir keine Chance durch Glauben gerettet zu werden.

    Das Gleichnis von den Schafen und Böcken kann man in gewisser Weise auch auf unser Verhältnis zu den Juden übertragen. Wenn wir erkennen, dass die Juden weiterhin das Eigentum und das Volk Gottes sind, werden wir sicher alles tun, um dieses Volk im Kampf gegen seine Feinde beizustehen. Interessant ist, dass die Juden überwiegend von Moslems bekämpft werden und der Urvater der Moslems ist Ismael, der Halbruder Isaaks. Beide haben Abramham als Vater. Aber nur Isaak wurde auserwählt. Meiner Ansicht nach nutzt Satan die immer noch vorhandene Missgunst aus, um die Juden zu vernichten, bevor die Vollzahl der Heiden erreicht ist in der Hoffnung, sein Schicksal vielleicht zu ändern.

    Es ist vor allem auch in unserem Interesse, dass die Juden als Volk existieren, zeigt es doch vor allem auch, dass sich Prophezeiungen erfüllen. Sowohl die Offenbarung als auch Jesus selbst deuten an, dass Satan schon zur Zeit Jesus aus dem Himmel geworfen wurde und seitdem die Drangsal angefangen hat. Die letzten 2000 Jahre gab es Seuchen, Hungersnöte, Kriege, Erdbeben und inswischen verkünden Hunderte von Millionen Christen die Botschaft, fast 200 Mio. Christen leben in Verfolgung, ähnlich wie die Juden überwiegend in Ländern mit islamischen Wurzeln und vor Kurzem wurden die Juden in ihr Land gebracht. Es nähert sich also mit großen Schritten die Wiederkunft Jesu. Wir sollten zumindest aufmerksam verfolgen, was dort geschieht und welche Prophezeiungen sich noch erfüllen. Es ist klar, dass der Teufel das auch erkennt und alles unternimmt was er kann.

    Manfred F.

    1. Zadok/Achim @Manfred F says:

      Lieber Manfred, lieber Gerd,

      es ist schön zu sehen, dass immer mehr auf BI diesem Gedanken Rechnung getragen wird, was die Verheißungen für die Juden betrifft.
      Und du Manfred schreibst:
      Als Warnung, nicht überheblich zu werden und zu denken, wir wären die “Erben” und das “neue Volk Gottes”.

      Genau darum geht es. Und genau dieser Gefahr sind wir hier bereits erlegen, zumindest in Teilen.
      Viele von uns haben nicht begriffen, dass ein Christ, der ist, der an Christus glaubt und ihm nachfolgt. Ein solcher Mensch gehört zum „Leib Christi“ – egal wo er herkommt, ob Samariter, Römer wie Kornelius oder Grieche.
      Wenn man den aktuellen Artikel über die Talente liest, dann wird da nur so um sich geschmissen mit Begriffen wie „Gesalbter“ „Nichtgesalbter“ „144000“ – alles Begriffe aus der Zeugendenke.
      Wer sich zu Christus bekehrt, bekommt augenblicklich den heiligen Geist. und ist ein Gesalbter. Ausserdem Lukas 11:13 wer um Geist bittet bekommt ihn. Da ist überhaupt nichts elitäres. Rebe am Weinstock, Glied des Leibes, Stein im Tempel Gottes. Darum geht es.
      Das ist biblisch. Alles andere ist Zeugenhochmut von dem wir uns lösen müssen.
      Lieber Gruß
      Achim

  35. Frank & Frei says:

    was das Volk der Juden angeht, geht das die Geschichte, dass vor ca 1300 Jahren die Khasaren, die i9m Raum vom heutigen Wolgograd siedelten gezwungen wurden eine der abrahamitischen Religionen anzunehmen. Sie entschieden sich für den jüdischen Glauben.
    Wenn nun solche khasarischen Juden diesen Glauben haben, ist es fraglich, ob sie das verheißene Israel sind.
    Mehr möchte ich dazu nicht sagen – für mich sind ALLE Menschen gleichberechtigt vor Gott. und wir erleben, wie heute christlicher Glaube mutiert. allein von Russell gibt es an die 100 Abzweigungen.
    Satan versteht es, Religion zu formen.
    Bleiben wir demütig und Suchende nach Gott, seinem Messias und dem Königreich

  36. waytodawn says:

    Diese Thematik zu Israel… ich frage mich gerade inwieweit dies für uns wichtig sein soll?!

    Israel heutzutage ist vor allem politisch motiviert und nicht religiös. Eine Annäherung an Jesus (was ich persönlich als Erfordernis für die Rettung betrachte) lässt sich aktuell nicht erkennen. Wird Jehova also pauschal alle aus Israel „begnadigen“? Oder ihnen ganz zum Schluss ins Herz legen, dass sie Jesus akzeptieren? Ich weiß es nicht. Es ist für mich auch nicht wichtig, weil ich meine Rettung nicht mehr vom Kollektiv abhängig mache, sondern von meiner Entscheidung als Individuum Jesus anzunehmen.

    Hat Jehova also Israel komplett verworfen oder ignoriert er sie gerade, nachdem er zuließ, dass Jerusalem und der Tempel von den Römern zerstört wurde und sie zerstreut wurden? Wäre ich persönlich traurig oder gar erbost, wenn es sich herausstellt, dass Jehova sie nicht verworfen hat?
    Wer bin ich denn, dass ich mir darüber ein Urteil erlauben dürfte? Wie gut, dass keiner von uns oder anderen Glaubensgemeinschaften darauf einen Einfluss haben!

    Der Herr wirds richten. Punkt!

    1. Elfi says:

      Lieber waytodawn!
      Ich möchte Dir noch einmal, obwohl Gerd und ich den Text schon sehr oft zitiert haben, Sacharja 12:10 ins Gedächtnis zurückrufen. Dort steht: „Doch über die Nachkommen Davids und über die Bewohner Jerusalems werde ich den GEIST DER GNADE kommen lassen,dass sie um Gnade flehen. Dann werden sie zu MIR AUFBLICKEN, DEN SIE DURCHBOHRT HABEN. Sie werden um ihn trauern und klagen, wie man um den einzigen Sohn trauert — usw.“
      Die Israeliten werden also,wenn Jesus wiederkommt bereuen und ihn als den Heiland annehmen! Da erfüllt doch alle Kriterien, die auch wir heute erfüllen müssen, um gerettet zu werden, oder nicht?
      Und ein wenig ist auch pauschale „Begnadigung“ dabei, denn Israel ist und bleibt Gottes geliebtes Weib!
      Das lesen wir in Jesaja 54:5-10:“Denn Dein Schöpfer ist Dein Ehemann, es ist Jahwe, der allmächtige Gott, dein Befreier; es ist der Heilige Israels, der Gott, dem die ganze Erde gehört!
      Denn wie eine verstoßene und tiefgekränkte Frau rief Jahwe dich zurück. „Wie kann man denn seine Jugendliebe verstoßen?“ sagt dein Gott. „Für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, aber mit großem Erbarmen hole ich dich wieder heim.“

      Ich finde diese Texte sagen doch alles und decken sich genau mit Römer 11.
      Ich denke, Gottes Wort ist wahr! Ja, vertrauen wir auf unseren
      himmlischen Vater, er wird es wohl machen!
      Liebe Grüße. Elfi

  37. Gerd says:

    Lieber Avalon,

    die Lehre über das „geistige Israel“ entstand durch einen katholischen Kirchenvater: Augustinus. Viele Kleinkirchen übernahmen diese Hypothese, z.B. auch die Adventisten, die gerade in der Katholischen Kirche ein großes Feindbild erkennen, aber die Sicht des Augustinus gefiel ihnen und so sind sie nun die „geistlichen Israeliten“ und die in der Offenbarung genannten „Übrigen“.

    Was sagt uns Paulus? Er leitet den Brief an die Römer, Kapitel 11 so ein, dass Israel nicht verworfen wurde. Sie sind nur eine Zeit lang beiseite gestellt, aber eines bleibt aufrecht, 11:

    28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der A u s w a h l aber Geliebte, um der Väter willen.

    JHWH hat dem Abraham geschworen, dass er ihnen ihr Besitztum in ihrem Land geben wird – also das ist irdisch, nicht im Himmel!

    Petrus zeigte im NT auch, dass eine Wiederherstellung stattfinden wird:

    Apg. 3: 21 welchen freilich der Himmel aufnehmen muß b i s zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

    Es kann nur wiederhergestellt werden, was es schon einmal gab! Dazu gibt es jede Menge Verheissungen im AT, eine davon, die sich noch nicht erfüllte:

    Hes. 36: 7 Darum, so spricht der Herr, Jahwe: Ich, ich habe meine Hand erhoben: Wenn nicht die Nationen, welche rings um euch her sind, ihre eigene Schmach tragen sollen!
    8 Ihr aber, Berge Israels, ihr sollt meinem Volke Israel eure Zweige treiben und eure Frucht tragen, denn sie sind nahe daran zu kommen.
    9 Denn siehe, ich will zu euch kommen, und ich will mich zu euch wenden, und ihr sollt bebaut und besät werden.
    10 Und ich werde die Menschen auf euch vermehren, das ganze Haus Israel insgesamt; und die Städte sollen bewohnt und die Trümmer aufgebaut werden.
    11 Und ich werde Menschen und Vieh auf euch vermehren, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein; und ich werde euch bewohnt machen, wie in euren Vorzeiten, und werde euch wohltun, mehr als in euren Anfängen. Und ihr werdet wissen, daß ich Jahwe bin.
    12 Und ich werde Menschen, mein Volk Israel, auf euch wandeln lassen, und sie werden dich besitzen, und du wirst ihnen zum Erbteil sein; und du wirst sie hinfort nicht mehr der Kinder berauben. –
    13 So spricht der Herr, Jahwe: Weil sie zu euch sprechen: Du verzehrst Menschen und hast deine Nation der Kinder beraubt,
    14 darum wirst du nicht mehr Menschen verzehren, und wirst deine Nation nicht mehr straucheln machen, spricht der Herr, Jahwe.
    15 Und ich will dich nicht mehr die Schmähung der Nationen hören lassen, und den Hohn der Völker sollst du nicht mehr tragen; und du sollst deine Nation nicht mehr straucheln machen, spricht der Herr, Jahwe.

    16 Und das Wort Jahwes geschah zu mir also:
    17 Menschensohn, das Haus Israel wohnte in seinem Lande, und sie verunreinigten es durch ihren Weg und durch ihre Handlungen; ihr Weg war vor mir wie die Unreinigkeit eines unreinen Weibes.
    18 Da goß ich meinen Grimm über sie aus wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen, und weil sie es durch ihre Götzen verunreinigt hatten.
    19 Und ich versprengte sie unter die Nationen, und sie wurden in die Länder zerstreut; ich richtete sie nach ihrem Wege und nach ihren Handlungen.
    20 Und als sie zu den Nationen kamen, wohin sie kamen, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Jahwes Volk sind diese, und aus seinem Lande sind sie gezogen.
    21 Aber ich habe meinen heiligen Namen verschont, welchen das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie kamen. –
    22 Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Jahwe: Nicht um euretwillen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.
    23 Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jahwe bin, spricht der Herr, Jahwe, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. –
    24 Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen.
    25 Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von allen euren Unreinigkeiten und von allen euren Götzen werde ich euch reinigen.
    26 Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
    27 Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahret und tut.
    28 Und ihr werdet in dem Lande wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe; und ihr werdet mein Volk, und ich werde euer Gott sein.
    29 Und ich werde euch befreien von allen euren Unreinigkeiten. Und ich werde das Getreide herbeirufen und es mehren, und keine Hungersnot mehr auf euch bringen…

    Damit der Beitrag nicht zu lange wird, stelle ich nur noch eine Vorhersage hier herein, Jesaja 19:

    23 …An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.
    24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
    25 denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!

    Wie soll man diese Prophezeiung vergeistigen?

    Morgengrüße!
    Gerd

  38. ManfredF says:

    Zum Volk Israel.

    Erstmal nur von der logischen Seite. Es gibt kein anderes Volk aus der Vergangenheit, welches fast 2.000 Jahre lang kein eigenes Land, keinen eigenen Staat hatte und trotzdem in der Lage war, seine Identität als Volk zu bewahren. Die Juden haben all das überstanden und Sprache, Vergangenheit, Kultur und Religion in dieser Zeit der Zerstreuung bewahrt. Allein das zeigt schon, dass eine höhere Macht ein Interesse daran hatte, die Juden zu bewahren.

    aus biblischer Sicht.

    Wenn Gott ein Versprechen gibt, dann gilt dieses Versprechen auf ewig.

    Gott sagte ganz deutlich:
    „2Mo 6,7 Ich nehme euch als mein Volk an und werde euer Gott sein. Und ihr sollt wissen, dass ich Jahwe bin, euer Gott, der euch aus dem Frondienst in Ägypten herausführt. “

    3Mo 26,12 Ich gehe in eurer Mitte; ich bin euer Gott und ihr seid mein Volk.

    Er hat einen Bund geschlossen
    2. Mose 34 „Er sagte: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch mein Herr mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde und lass uns dein Eigentum sein!
    10 Da sprach der Herr: Hiermit schließe ich einen Bund: Vor deinem ganzen Volk werde ich Wunder wirken, wie sie auf der ganzen Erde und unter allen Völkern nie geschehen sind. Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, wird die Taten des Herrn sehen; denn was ich mit dir vorhabe, wird Furcht erregen. “

    Er hat Israel die Ewigkeit versprochen
    „10 Ich will meinem Volk Israel einen Platz zuweisen und es einpflanzen, damit es an seinem Ort (sicher) wohnen kann und sich nicht mehr ängstigen muss und schlechte Menschen es nicht mehr unterdrücken wie früher
    11 und auch von dem Tag an, an dem ich Richter in meinem Volk Israel eingesetzt habe. Ich verschaffe dir Ruhe vor allen deinen Feinden. Nun verkündet dir der Herr, dass der Herr dir ein Haus bauen wird.
    12 Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und seinem Königtum Bestand verleihen.
    13 Er wird für meinen Namen ein Haus bauen und ich werde seinem Königsthron ewigen Bestand verleihen. “

    Diese Ewigkeit hat sich in Jesus erfüllt, der von dieser Königslinie abstammt aus menschlicher Sicht gesehen…

    1. Könige 6
    11 Das Wort des Herrn erging an Salomo:
    12 Dieses Haus, das du baust, – wenn du meinen Geboten gehorchst und auf meine Vorschriften achtest und alle meine Befehle ausführst und befolgst, dann werde ich an dir das Wort wahr machen, das ich zu deinem Vater David gesprochen habe.
    13 Und ich werde inmitten der Israeliten wohnen und mein Volk Israel nicht verlassen.

    Wenn Gott so etwas sagt, dann wird er das nicht brechen. In der Vergangenheit hat Israel immer wieder Gott enttäuscht, er hat sie bestraft aber nie fallen gelassen

    Er sagt in 2. Chronika 7 “ Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.“

    In Jesaja 65 wird über die Israeliten prophezeit und was dort beschrieben steht, dürfte für eine Zeit jenseits von Harmagedon bestimmt sein, wo Menschen jung bleibe usw. Es ist nicht ersichtlich, wenn man den Kontext betrachtet, dass diese Aussagen nicht den leiblichen Juden gilt:
    „19 Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen.
    20 Dort gibt es keinen Säugling mehr, der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis, der nicht das volle Alter erreicht; wer als Hundertjähriger stirbt, gilt noch als jung, und wer nicht hundert Jahre alt wird, gilt als verflucht.
    21 Sie werden Häuser bauen und selbst darin wohnen, sie werden Reben pflanzen und selbst ihre Früchte genießen.
    22 Sie bauen nicht, damit ein anderer in ihrem Haus wohnt, und sie pflanzen nicht, damit ein anderer die Früchte genießt. In meinem Volk werden die Menschen so alt wie die Bäume. Was meine Auserwählten mit eigenen Händen erarbeitet haben, werden sie selber verbrauchen.
    23 Sie arbeiten nicht mehr vergebens, sie bringen nicht Kinder zur Welt für einen jähen Tod. Denn sie sind die Nachkommen der vom Herrn Gesegneten und ihre Sprösslinge zusammen mit ihnen.
    24 Schon ehe sie rufen, gebe ich Antwort, während sie noch reden, erhöre ich sie.
    25 Wolf und Lamm weiden zusammen, der Löwe frisst Stroh wie das Rind [doch die Schlange nährt sich von Staub]. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der Herr. “

    In Jeremia bestätigt Gott seinen Bund „Jer 30,22 Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein. “
    Jer 31,1 In jener Zeit – Spruch des Herrn – werde ich der Gott aller Stämme Israels sein und sie werden mein Volk sein.
    Jer 31,33 Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe – Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein.

    Beachte folgendes

    Das unvergängliche Heil
    35 So spricht der Herr, der die Sonne bestimmt zum Licht am Tag, der den Mond und die Sterne bestellt zum Licht in der Nacht, der das Meer aufwühlt, dass die Wogen brausen, – Herr der Heere ist sein Name:
    36 Nur wenn jemals diese Ordnungen vor meinen Augen ins Wanken gerieten – Spruch des Herrn -, dann hörten auch Israels Nachkommen auf, für alle Zeit vor meinen Augen ein Volk zu sein.
    37 So spricht der Herr: Nur wenn die Himmel droben abgemessen und unten die Grundfesten der Erde erforscht werden könnten, dann verwürfe auch ich Israels ganze Nachkommenschaft zur Strafe für all das, was sie getan haben – Spruch des Herrn.

    Gott legt sich damit ziemlich fest, denn niemand wird die Himmel abmessen können und daher wird er Israel auch niemals verwerfen.

    Hes 14,11 Dann wird sich das Haus Israel nicht mehr davon abbringen lassen, mir zu folgen, und wird sich nicht länger durch all seine Sünden unrein machen. Sie werden mein Volk sein und ich werde ihr Gott sein – Spruch Gottes, des Herrn.
    Hes 34,30 Sie werden erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott, mit ihnen bin und dass sie, das Haus Israel, mein Volk sind – Spruch Gottes, des Herrn.

    Er kündige auch an, das Israel wieder im Land der Väter wohnen würde und das er sie sammeln würde

    Hes 36,28 Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.

    Jesaja 11 ! Und er wird ein Zeichen aufrichten unter den Völkern und zusammenbringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Enden der Erde. “

    Jeremia 23 „Und ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie sollen wachsen und viel werden. “

    Jeremia 29
    14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch verstoßen habe, spricht der HERR, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen. “

    Jeremia 32 „Jer 32,37 Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen in meinem Zorn, Grimm und großem Unmut, und will sie wieder an diesen Ort bringen, dass sie sicher wohnen sollen. “

    Hesekiel 11 „Darum sage: So spricht Gott der HERR: Ja, ich habe sie fern weg unter die Heiden vertrieben und in die Länder zerstreut und bin ihnen nur wenig zum Heiligtum geworden in den Ländern, in die sie gekommen sind.
    17 Darum sage: So spricht Gott der HERR: Ich will euch zusammenbringen aus den Völkern und will euch sammeln aus den Ländern, in die ihr zerstreut seid, und will euch das Land Israels geben. “

    Hesekiel 36
    „24 Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, “

    Als Jesus auf die Erde kam, war Israel immer noch das Eigentum Gottes (und Jesus) Johannes 1 zeigt das
    „11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“

    Jesus predigte auch nur den Juden, nicht den Heiden, er sagte selbst, er sei nur zu den verlorenen Schafen Israels geschickt worden.

    Paulus, von Jesus selbst beauftragt, hat ausführlich über die Rolle der Juden geschrieben. In seinem Brief an die Römer kommt das gut zum Ausdruck:

    In Kapital macht Paulus deutlich, dass ein Jude nicht deshalb gerettet ist, weil er ein Jude ist, sondern nur, wenn er sich an die Gesetze hält. Zum Schluss verdeutlicht er das durch die Aussage „28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht;
    29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.“

    Diese Aussage wird immer losgelöst zitiert, um scheinbar zu beweisen, dass die Heiden die „neuen Juden“ sind und das Volk der Juden keine Vorrechte mehr hat. Das sagt das Kapital aber gar nicht aus. Einfach mal in Ruhe lesen.

    Er spricht auch die Untreue der Juden an und fragt im Kapitel 3 „3 Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben?
    4 Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig und alle Menschen sind Lügner;“

    Damit wiederholt er das was ich oben versucht habe darzustellen, auch wenn ein Teil der Juden (und auch wenn es die Mehrheit was) Jesus abgelehnt haben und untreu waren, steht Gott zu seinem Bund, seinem Versprechen dem Volk Israel gegenüber.

    Gleichzeitig bestätigt Paulus, dass Gott die Heiden eingeschlossen hat aber ohne die Juden auszuschließen:
    „29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden.
    30 Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben.“

    In Kapitel 9 bestätigt Paulus daher die Kindschaft der Juden noch mal ausdrücklich „ch selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch,
    4 die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen,
    5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.“

    Auch Kapital 8 wird gerne genommen, um Israel die Kindschaft abzustreiten, man muss aber auch hier den gesamten Kontext sehen. Paulus sagt zwar „Denn nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen;“ aber er macht das um auf die Verheißung und die Wahl Gottes hinzuweisen. Er erklärt das am Beispiel von Sara und Rebekka. Beide wurden von Abraham schwanger aber noch bevor die Kinder geboren wurden, hat Gott beschlossen nur den einen Sohn, nämlich Isaak zu segnen und bei dessen Söhnen (Jakob und Esau) geschah ähnliches. “
    Paulus sinniert „Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!
    15 Denn er spricht zu Mose (2.Mose 33,19): »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.« “

    Dann führt Paulus aus „Dazu hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.“ und zitiert aus dem AT Stellen, die zeigen, dass nur ein kleiner Teil Israels „gerettet“ wird. Ich setze das in „“ weil Paulus in den folgenden Kapiteln immer stärker dafür argumentiert, dass dies nur vorübergehend ist. Im Kapitel 11 kommt er dann zur Sache:

    „1 So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
    2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.“

    Klare Aussage „GOTT HAT SEIN VOLK NICHT VERSTOSSEN“. Warum?

    „»Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, dass sie nicht sehen, und Ohren, dass sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag.«“

    11 So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte.
    12 Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird.

    — Sie sind also deshalb gestrauchelt, damit die Heiden eine Chance bekommen und schon dass war ein Segen für die Welt. Er spricht dann davon, wie groß der Segen erst sein wird, wenn Israel vollzählig sein wird (also wieder als Volk agiert)..

    Die HFA bringt das schön rüber.
    „15 Denn kam es schon zur Versöhnung der Völker mit Gott, als er sich von Israel abwandte, wie herrlich muss es werden, wenn Gott sich seinem Volk wieder zuwendet! Dann werden alle vom Tod zu neuem Leben erwachen. “

    An dieser Stelle möchte ich kurz zur Offenbarung schwenken und etwas über die VOLLZAHl der Juden sagen. In Offenbarung 7 tauchen die 144.000 versiegelten auf:
    „4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels:“

    Meiner Ansicht nach eine symbolische Zahl. 12 Stämme = das komplette Volk der Juden. 12 x 12 x 1000 = Die Vollzahl aller Juden, dass was Paulus andeutete. Gott hat die Israeliten wieder zu einem vollzähligen Volk gemacht. Diese 144.000 treten in dem Augenblick auf, wo die große Volksmenge erscheint, die aus der großen Bedrängnis kommen. Man sollte vorsichtig sein, was damit gemeint ist. Es sind nicht die, welche aus Harmagedon kommen, sondern die welche das erlebt haben, was Jesus angekündigt hat in Matthäus 24:

    7 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.
    8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen.
    9 Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.

    – Nach dieser Bedrängnis kommt Jesu und dann beginnt die Auferstehung der Brüder Jesu und die Verwandlung der noch lebenden zu himmlischen Leben. Das ist die große Volksmenge die im Himmel steht, die aus der ersten Auferstehung zum Leben, die nicht ins Gericht kommen. Offenbarung 20
    „Dies ist die erste Auferstehung.
    6 Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht4, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre.“

    So schließt sich der Kreis: Wenn die Vollzahl der Juden wieder von Gott angenommen, versiegelt ist (die 144.000) findet die Auferstehung der Toten (die erste Auferstehung) statt, genau wie Paulus es in Römer gesagt hat.

    Zurück zu Römer 11 „lüftet“ Paulus das „Geheimnis der Juden“:

    Israels endliche Errettung
    25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
    26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
    27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«
    28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen.
    29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.
    30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1
    31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen.
    32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

    Und damit schließt sich der Kreis mit dem AT, wo deutlich gemacht wird, dass Gott zu seinem Wort steht.

    Heute erfüllt sich ein Teil der Prophezeiungen. Er hat nach dem 2. Weltkrieg sein Volk in die alte Heimat geführt und beschüßt es seitdem vor allen Anfeindungen. Noch ist die Einsammlung der Heiden nicht abgeschlossen. Wir sollten dankbar sein, dass noch die Gelegenheit besteht, Kinder Gottes zu werden. Wenn Jesus wiederkommt oder kurz davor, dass kann ich zumindest nicht eindeutig aus der Bibel rauslesen, wird sich ganz Israel zu Jesus bekommen und dann wird es wieder sein Volk sein und die erste Auferstehung beginnt, weil dann alle Heiden eingesammelt sind.

    Zum Glück ist Gott gerecht und ermöglicht auch denen, die sich erst dann für Ihn entscheiden, die Rettung. Leider werden diese allerdings die Schlacht von Harmagedon erleben müssen und viel zu erleiden haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Ich hoffe, meine Ausführungen geben etwas Licht in diese Sache und bildet eine Grundlage zum Nachdenken und selbst studieren.

    Liebe Grüße und Gottes Segen
    Manfred F.

    1. Avalon says:

      Lieber Gerd, lieber Manfred, lieber waytodawn,zuerst wollte ich nicht so recht ran um Euch meine Frage, bzgl. Israels vor Gott, zu stellen aber jetzt bin ich doch sehr froh, dass ich den Mut dazu aufbrachte. Ich bin doch sehr erstaunt welche Fülle an Stoff Ihr da auf die Beine gestellt habt. Außerdem haben mir Eure Kommentare wirklich mehr Licht ins Dunkle gebracht(in meine Unwissenheit) und mir StudierZeit erspart. Danke Euch allen.
      Liebe waytodawn, Du schreibst: „Diese Thematik zu Israel… ich frage mich gerade inwieweit dies für uns wichtig sein soll?!“
      Anfügen möchte ich Deinem Gedankengang gleich noch: ‚über so manche andere, für uns eigentlich, biblisch unwichtige Fragen zu resümieren, ist doch eigentlich Zeitverschwendung in Anbetracht der Kürze der Zeit‘. Deine indirekte Frage ist insoweit wirklich berechtigt aber nicht nur an dieser Stelle! Unser aller Augenmerk ist doch nicht nur auf fundamentale Glaubensfragen gerichtet. Ich meine, wir wollen doch nicht nur, wie durch eine Röhre, auf unseren Glauben und dementsprechend auf ein eingeengtes Gesichtsfeld blicken/leben. Bedenke doch bitte, erwachsene Menschen stellen Fragen über Fragen, ein Leben lang, auch wenn sie zum Lebensunterhalt nicht so wichtig sind. Wie Du sicherlich auch weißt, wir Erwachse freuen uns doch auch, wenn aufgeweckte kleine Kinder uns über und über mit Fragen bombardieren und wenn sie dann auch noch beginnen auf unsere Antworten zu reflektieren dann ist unsere Freude aber groß.
      Nochmals liebe Brüder, Danke. Grüße Avalon.

  39. Gerd says:

    Zaghafter Versuch. Zu Israel heute, der Staat ist kein Gottesstaat, das Volk noch immer verstockt, aber es wurde angekündigt, dass diese Verstockung enden wird.

    Wer heute in ZDF-info die Serie über die „Heiligen Kriege“ gesehen hat, der wird auch daran erinnert.
    Das seit Jahrhunderten angewandte Ausrottungsprogramm (Pogrome) gegen Juden, nicht gegen Semiten an sich, zeigt wer da Regie führt!

    Die Einnahme von Teilen Jerusalems im Jahr 1967, als Israel einen Verteidigungskrieg (!) führen musste, sind für m i c h die Anfänge dessen, was sich lt. Sacharja 12 (Jerusalem = Taumelschale für alle Völker), bis zu Vers 10, auch göttliche Einwirkungen.

    Sach. 12, Es spricht Jahwe, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:
    2 Siehe, i c h mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.
    3 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker:…

    Der Blick auf Jerusalem mag uns an der endzeitlichen Uhr zeigen, was bald kommen wird…

    1. Avalon says:

      Lieber Gerd,
      Hier, in dieser Rubrik, habe ich mehrmals von den Kommentatoren folgenden Gedanken gelesen. Zitate: „Heute wird von Sklaven und der LK. behauptet, YHWH hat die Juden endgültig für alle Ewigkeit verworfen“, weil sie den Christus angeblich willentlich verworfen haben“. Weiter: „In Römer 11:25 wird ganz offen geschrieben, das YHWH wollte, das die Juden den Christus ablehnen, denn YHWH-Gott wollte aus den Nationen eine Menge Menschen rausholen für die Braut Christi“. Und noch ein Zitat: „Da fast alle mir bekannten Vortragsschreiber hier bei BI der Meinung sind, dass das Volk Israel verworfen ist für alle Zeiten“. Lieber Gerd, so habe ich es schon vor Jahrzehnten in der V. gelehrt bekommen. Obwohl ich diesbezüglich schon diametrale Ansichten darüber gelesen habe, bin ich bis jetzt der Ansicht, das Volk Israel ist als Gottesvolk verworfen.
      Wenn ich die gesamte Geschichte Israels betrachte, samt Ablehnung Jesu als Heilsbringer und dann weiter an 70 n.Chr. denke und die Folgen.Desweitern denke ich auch an das Mandat von 1948. Von dieser Zeit bis auf den heutigen Tag ist der Israelitische Staat, besonders von der 7ten Weltmacht, doch quasi am Überleben, als Staat, gehalten worden. Ich beobachte auch kein direktes segensreiches Wirken für Israel durch YHWH Gott, welches meine Ansicht ändern könnte. Lieber Gerd und andere Kommentatoren, gebt mir bitte Hilfestellung!
      Liebe Grüße, Avalon

    2. Mein lieber Gerd !

      Wie Du schreibst, die ausrottungsversuche, die Juden auszurotten sind alle Fehlgeschlagen.

      Siehe nur 1 Mose 15: 17-20, da hast Du die Antwort, die Völker die Jehova verworfen hat, existieren nicht mehr, aber die Juden, obwohl sie so verfolgt wurden, werden es immer mehr und sie haben auf der breiten Linie Erfolg.

      in Liebe

      Wolseley

  40. Mein lieber Bruder HPM !
    Ich habe vor Jahren einen Vortrag von Dir über Bruderinfo erhalten, den habe ich heute noch, ein Meisterwerk, der war überschrieben mit: „Die Einzigartigkeit des Volkes Israel“ !!

    Die Propheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel prophezeien durchweg, das Jehova sich die Israeliten wieder annehmen wird.

    Der Apostel Paulus wurde ja von dem Christus persönlich belehrt und er schrieb in Römer 9,10,11 diese drei Kapitel gehören zusammen, schrieb er ganz offen, das die Israeliten in einem geistigen Tiefschlaf sind.

    Römer 11;25 wird ganz offen geschrieben, das Jehova wollte, das die Juden den Christus ablehnen, denn Jehova wollte aus den Nationen ein menge Menschen rausholen für die Braut Christi.

    Warum schreibst Du nicht über dieses Thema, denn das ist ja das Aktuelle Thema der Bibel.

    Dieses Thema hat mal der Charles Russell und Ratherford geschrieben, es wurde sogar das Buch von Ihm geschrieben „Trost für die Juden“.

    Heute wird von Sklaven und der LK. behauptet, Jehova hat die Juden endgültig für alle Ewigkeit verworfen, weil sie den Christus angeblich willentlich verworfen haben.

    Ich würde mich freuen, wenn ich mehr über dieses Thema bei Bruderinfo lesen würde und nicht immer wieder über die Wiedersprüche die im Wachtturm als lehrpunkt gelehrt werden.

    In Liebe und mit dem Christus verbunden

    Wolseley

    1. Igel says:

      Lieber Bruder Wolseley,

      ich bin hier nicht ganz Deiner Meinung, denn für mich als ehemaliger Zeuge, mit Familie innerhalb der Gemeinschaft ist es schon wichtig sich mit den Lehren der Gemeinschaft auseinanderzusetzen, und hier sind mir die Beiträge von Bruderinfo sehr wichtig, weshalb ich BI sehr dankbar bin. Ausserdem hilft es vielen Brüdern innerhalb der Gemeinschaft zu erkennen das es auch noch eine andere sichtweise über biblische Themen gibt, als die Wahrheit der WTG im Wachturm.

      Liebe Grusse Igel!

    2. Zadok/Achim @Wolseley says:

      Lieber Wolseley,

      das wird momentan hier schwierig, da fast alle mir bekannten Vortragsschreiber hier bei BI der Meinung sind, dass das Volk Israel verworfen ist für alle Zeiten.
      Das hängt mit der Rolle der ZJ zusammen, die heute das geistige Israel Gottes sein sollen. Aber das behaupten auch noch andere Sekten von sich.
      Mir geht es auch so, dass ich gerne weniger Zerlege-Artikel lesen würde und gerne einen aktuellen Vortrag über Israel in der Endzeit.
      Lieber Gruß
      Achim

      1. Alois says:

        Lieber Achim

        Da muss ich Dir vehement widersprechen, die Vortragsschreiber von Bi die ich kenne sagen nicht dass das Volk Israel für immer verworfen ist. Ich kenne keinen einzigen Vortragsschreiber der das behauptet.

        Erstens werden Millionen von gestorbenen Menschen aus dem alten Israel wieder auferstehen und 2. werden alle Israeliten die bisher oder noch in der Zukunft Jesus Christus als den Messias der Menschen anerkennen werden auch gerettet werden.

        Liebe Grüße
        Alois

        1. Zadok/Achim @Bernhard says:

          Lieber Alois,

          wenn dem so ist, wie du sagst, dann kannst du sicher einige Vorträge nennen, die aussagen, dass Israel im Vorhaben Gottes in der Zukunft eine Rolle spielen wird. Und zwar die, die ihm in den Wiederherstellunsgprophezeiungen zugesagt wurde. Müsste ja kein Problem sein.

          Viel eher ist es wohl so, dass solche Vorträge wie dieser hier aus 2011 http://www.digidatanet.de/?p=585 aktuell nicht mehr geschrieben werden. Sehr spannend hier auch, mal die Kommentare durchzuscrollen…

          Lieber Gruß
          Achim

          1. Alois an Achim says:

            Lieber Achim

            Es gibt viele andere Themen die für uns eher wichtiger sind und auch schon lange nicht mehr mit einem Vortrag neu behandelt wurden.
            Zum Beispiel das Thema Blut und Bluttransfusion. Dieses Thema wurde hier in 2010 mit 2 Vorträgen behandelt.
            http://www.bruderinfo.de/?p=178
            Nur dass diese Themen nicht widerholt wurden beweist nicht dass sich in Bi die Ansicht geändert hätte.

            „Richtet nicht, damit Ihr nicht gerichtet werdet“, steht im NT.
            Richten heißt nicht verurteilen, sondern urteilen! Es ist Jesus und des Vaters Angelegenheit zu urteilen.
            Deshalb ist es nicht unsere Sache zu behaupten wem das Leben geschenkt wird und wem nicht. Wer aber fest behauptet dieser oder jener Mensch, dieses Volk oder jenes Volk wird gerettet, der urteilt und setzt sich über die biblische Anweisung hinweg.
            Ich habe zwar meine Ansicht, zum Beispiel dass es erforderlich ist Jesus als unseren König und Gott anzuerkennen um spätestens in der 2. Auferstehung das ewige Leben geschenkt zu bekommen, aber dies ist meine bisherige und momentane Ansicht und ist allgemein gehalten, betrifft alle Menschen und nicht ein bestimmtes Volk.

            Was alte Kommentare und Vorträge betrifft so muss man jedem Autor zubilligen dass er sich weiterentwickelt und auch so manche Ansicht revidiert oder relativiert hat.

            Aber man sagt das WWW vergisst und vergibt nichts, im Gegensatz zu Jesus und unserem Vater für die der Glaube zählt und die Herzenseinstellung am Gerichtstag. Jesus und unseren Vater werden uns nicht am Gerichtstag Vorhaltungen machen was wir beispielsweise vor einem Jahr alles falsch gemacht haben. Nur wir Menschen neigen in unserer Unvollkommenheit dazu unseren Brüdern vergangene Fehler vorzuhalten und nicht 77 Mal zu verzeihen wie es Jesus haben möchte.
            Dies kann ich leider selbst bei guten Freunden von mir feststellen und es schmerzt mich sehr. Diese Herzenshärte ist auch nichts Neues wenn man die Geschichten der Bibel liest und eine menschliche Eigenschaft, die aber definitiv nicht von Jesus kommt.

            Liebe Grüße
            Alois

      2. Lieber Zadok !
        Wem glaubst Du mehr, der Bibel, Gottes Wort oder einen Sklaven, einen Unvollkommenen und sündhaften und sterblichen Menschen.

        Diese Org. ist von Menschen gegründet, denn seit dem sie eine Körperschaft des Öftl. Rechts sind, ist diese Rel. Org. eine Religion wie jede andere auch, sie haben sich mit den anderen Rel. Org. unter dem Dach von Babylon der Gr. eingereiht.

        Anhand der Heiligen Schr. wird Unmissverständlich gesagt, Röm. 11: 25-27, das Jehova den nachkommen Jakobs alle schuld nehmen wird, auch die, das sie den Christus verworfen haben, denn Jehova wollte ja, das sie ihn verwerfen, laut Röm. 11:25

        Jehova hat sich den Abraham als freund auserwählt und wenn Jehova jemand sich auserwählt hat, Wiederruft er das NIEMALS !!!

        Jehova Prophezeit es so und handelt nicht entgegengesetzt, das ist für Jehova undenkbar.

        Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn der Christus zum zweiten mal wiederkommt, denn das hat er selber vorausgesagt Apg. 1:9-11 und Mat. 24: 27

        Ich habe mein Leben in die Hand des Christus gelegt und nicht in die Hand eines unvollkommenen, sterblichen und sündhaften Menschen gelegt.

        In liebe

        Wolseley

    3. Bernhard an Wolseley und Achim says:

      Lieber Woseley und Achim,
      auch ich bin schon lange der Meinung ja ich bin sogar überzeugt, dass wir eines Tages, wenn Jehova nach der Einsammlung der Nationen sich wieder seines Bundesvolkes Israel zuwendet (siehe das das Römerkapitel 11)dann zusammen diese eine Herde werden, von dem Jesus spricht.
      Israel wurde nicht von den ZJ von Gott ersetzt nein Israel wird sein Volk bleiben, mit den Menschen die an Jesus seinen Sohn und Hirten glauben und auch nachfolgen. Sacharja 8,23 So spricht der Herr der Heerscharen In jenen Tagen da werden 10 Männer aus den Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen ja sie werden den Rockzipfel eines jüdischen Mannes ergreifen und sagen :Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört das Gott mit euch ist.
      Ich habe eine Seite im Internet gefunden die heißt „Christen an der Seite Israels.de“ Auf der linken Seite ist ein Fenster „Warum Israel“ das bitte schaut mal durch, nur Bibelstellentexte die eindeutig belegen, das Israel mit den Christen eine Herde bilden und nicht verworfen sind.
      Brüderliche Grüße Bernhard

      1. Zadok/Achim @Bernhard says:

        Lieber Bernhard,

        das Kernproblem eines ZJ scheint mir zu sein, dass er glaubt, Israel sei verworfen und statt dessen seien eben die ZJ eingesetzt.
        Die ganzen Wiederherstellungsprophezeiungen werden wegargumentiert und da sind sie sehr kreativ. Was nicht in den Kram passt, wird vergeistigt, oder hat sich schon erfüllt oder betrifft andere – der Möglichkeiten sind viele.
        Ich habe mir lange überlegt, warum das so ist und warum auch Ex-Zeugen davon nicht frei sind und bin zu der Überlegung gekommen, dass das mit den 144000 zusammenhängt und mit dem Elitedenken der Zeugen. Sie wollen unbedingt die sein, die über den Rest der Menschheit herrschen und wenn Gott den Juden seine Aufmerksamkeit und Segen schenkt – siehe die Sacharja-Stelle- dann passt das überhaupt nicht zum Selbstverständnis und wird wegargumentiert.

        Nach jetzt vier Jahren BI hab ich erkannt, dass die Zeugen was das Verständnis betrifft, immer die letzten sind, die etwas begreifen. Da sie aber nicht rechts noch links schauen, merken sie das nicht und glauben sie hätten diese Erkenntnisse exklusiv von Christus erhalten. Z.B. hab ich einen Vortrag gehört aus dem Jahr 1993 in dem die Lehren der Zeugen bereits als christusverachtend und satanisch beeinflusst erklärt wurden. Das haben wir auf BI auch erkannt – 20 Jahre später.
        Was die Situation des Volkes Israel angeht mit den Wiederherstellunsgprophezeiungen – es wird das gleiche geschehen, mit Zeitverzögerung wird man auch auf BI an dieser biblisch korrekten Lehre nicht vorbeikommen.Die anderen Christen lehren und glauben das seit Ewigkeiten.
        Jeder der hier auf BI mitliest oder schreibt, muss sich entscheiden,
        ob er weiter dem Denken, dass die Zeugen im Vorhaben Gottes eine besondere Rolle spielen, anhängt oder ob er schlicht, das glaubt was Jesus uns lehrt und der Bibel glaubt. Letzteres nennt man „bibeltreu“ und ist für Zeugenohren schon wieder verwerflich, denn das kennt man doch…falsche Religion..eine Falle des Satans…
        Unser Motto auf BI wie die Beröer zu sein, darf nicht nur ein frommer Spruch sein, finde ich, sondern muss gelebt werden.
        Lieber Gruß
        Achim

        1. Tommy says:

          Immer wieder ein schwieriges Thema mit dem juedischen Volk.
          In der Offenbarung wird, wenn es um die 144.0000 geht auch mal gesagt dass es 12000 aus jedem Stamm sein werden. Fuer mich macht das in Zusammenhang mit dem geistigen Israel keinen Sinn.
          Im Roemerbrief (glaube ich mich erinnern zu koennen) schreibt Paulus von einem Ueberrest, der immer da sein wird und von dem Oelbaum. Glaube nicht, dass Gottes Volk von Urzeiten her vernichtet wird oder verworfen wird. Gott kann nicht luegen. Wie sollte er Abraham gesagt haben………?
          Nur eine Meinung.
          Tommy

        2. Lieber Achim !
          Die meisten Bilder im Wachtturm oder in Büchern haben Sublimentaren Charakter.

          Nimm Dir mal das Traktat „Wer ist Jehova“ zur Hand, studiere das Bild auf der ersten Seite, da ist der zweite Baum von links, Ca. 3 cm. von unten an der rechten Seite, siehst Du einen halben Dämonenkopf, den kannst Du nur richtig sehen, wenn Du einen Spiegel ohne Rahmen nimmst, den Spiegel must Du 90° grad zum Bild halten, dann siehst Du es ganz genau.

          Da habe ich 19 Dämonenköpfe gefunden, Du must von links beginnen, dann da Bild um 1/4 drehen und wieder von links den Spiegel über da Bild ziehen, bis Du alle 4/4 durchsucht hast.

          Das ist kein Zufall, das ist gewollt, das kann mir niemand einreden.

          Wenn Du das eingesehen hast, gib mir Antwort.

          In liebe
          Wolseley

          1. Matthäus zu Subliminals says:

            Das ist viel einfacher lieber Wolseley, gib einfach bei Google ein:

            Im Schatten des Wachtturm – hier kommt ein Vimeo Video,
            ab ca. der Minute 18 kommt genau das was du beschreibst.

            LG Matthäus

    4. W.F. says:

      Lieber Brd. Wolseley,

      die Organisation benötigt für jede Woche einen Studienartikel, somit 52 pro Jahr. Bei Bruderinfo wird nur alle zwei bis drei Wochen ein Artikel hochgeladen, was dazu führt dass man pro Jahr auf etwa 20 bis 25 Artikel kommt. Warum ist das so?

      Während die Organisation eine eigene Schreibabteilung mit vielen Mitarbeitern unbekannter Anzahl unterhält, die sozusagen Hauptberuflich nichts anderes tun als Artikel zu verfassen, recherieren usw., wird Bruderinfo von Brüdern betrieben, die das alles in ihrer Freizeit machen. Hat die Organisation eine ganze EDV Abteilung, so hängt bei BI alles an einem einzigen Administrator. Gerade nach so einem Hackerangriff kommt da einiges an Überstunden zusammen, auch am Wochenende oder in der Nacht.

      Einen einzigen Artikel zu verfassen kann zwischen 10 und 20 Stunden oder mehr in Anspruch nehmen. Damit meine ich nur die Zeit um das was man sich überlegt hat in Worte zu kleiden und mit den entsprechenden Schriftstellen zu versehen. Doch diese Zeit hat man nicht an einem Stück zur Verfügung, weil man ja noch arbeiten muss und evt. auch noch andere familiäre Verpflichtungen hat. Daher zieht es sich manchmal über mehrere Wochen hin, bis man einen Artikel fertig gestellt hat.

      Wenn man einen biblischen Vortrag über ein Thema schreibt, dass man sich selbst ausgedacht hat ist das wesentlich komplizierter und man hat auch eine größere Verantwortung, denn nach Möglichkeit sollte so ein Artikel auch mit Gottes Wort überein stimmen. Wenn man als Autor eine Behauptung aufstellt, dann sollte man Bibeltexte haben, die diese Behauptung stützen und es sollten dann keine Bibeltexte dagegen sprechen. Da die Bibel sehr umfangreich ist, kann man da natürlich schnell an seine eigenen Grenzen stoßen. Es lässt sich somit nicht vermeiden, dass man auch mal etwas schreibt, was einem anderen Text widerspricht, den man aber nicht gekannt hat. Dafür gibt es ja die Kommentarfunktion in der die Leser dann ihre Kritik zum Ausdruck bringen und es auch gegebenenfalls gleich richtigstellen können.

      Einen WT Artikel zu zerlegen ist da einfacher, weil man das Thema ja schon vorgegeben hat und bei mir ist es so, dass wenn ich einen Artikel lese mir die Widersprüche sofort auffallen und meistens kommt mir auch gleich ein Bibeltext in den Sinn, der der Lehre der LK widerspricht. Aber da gebe ich Dir Recht, man muss nicht jeden Artikel der LK zerlegen, weil sich das einfach nicht lohnt.

      Aber es lohnt sich das “neue hellere Licht” aus Brooklyn zu zerlegen, weil dadurch klar ersichtlich ist, dass diese Artikel nicht vom heiligen Geist stammen können. Die drei Artikel aus dem Studien WT vom 15.3.15 sind so ein “neues helleres Licht” über die Gleichnisse und da diese in einem einzigen WT standen, sind diese nun so kurz hintereinander online gegangen.

      Denn solange ein ZJ davon ausgeht, dass die Führung vom heiligen Geist geleitet wird, wird er nicht anfangen selbst nachzudenken. Das das WT –Studium eine hervorragende Methode darstellt Menschen in die Irre zu führen, dürfte doch längst bewiesen sein. Denn immerhin folgen fast 8 Millionen Menschen diesen falschen Lehren und akzeptieren jedes “neue hellere Licht”, auch wenn es noch so dunkel ist. Manche wachen aber auf, wenn man Ihnen vor Augen führt, dass diese Lehren in der Regel dem Wort Gottes direkt widersprechen. Es mögen vielleicht nur wenige sein, die das erkennen aber ich finde das ist es wert, dass wir ihnen beistehen. Es ist völlig egal, ob das durch einen Vortrag oder den Kommentar einer Schwester oder eines Bruders geschieht. Alles ist wichtig, wenn es einer anderen Schwester oder einem anderen Bruder dient und hilfreich ist.

      Es werden nun auch wieder andere Themen kommen. In diesem Sinne wünsche ich Dir und allen anderen Lesern einen schönen Abend.

      L.G. W.F.

      1. BenKenobi says:

        Lieber W. F. ,
        ich nehme an,du bist einer der Schreiber auf Bruderinfo. Ich möchte unbedingt zum Ausdruck bringen, daß die Art und Weise wie, und welche Themen behandelt werden, genau die richtige Mischung ist um Brüder in der Wachtturm-Organisation anzusprechen. Wenn das überhaupt möglich ist, dann auf die Art und Weise wir ihr es tut.
        Ich weiss das, weil ich an mir selbst erlebt habe wie mir viele Lichter aufgegangen sind als ich zum ersten Mal auf eure Beiträge gestossen bin. Sie sind in einer Art verfasst, daß ein Zeuge nicht gleich von Vornherein aufhört zu lesen, und alle Bloßlegungen der Lehre der Wachtturm-Organisation werden sehr gut belegt.
        Die Wahrheiten bezüglich Israel und andere biblische Lehrpunkte kann jemand der Christus nicht verwirft nur weil er die Wahrheit über die Wachtturm-Organisation hier erkennt, auch auf anderen christlichen Internetpräsenzen erfahren. Abgesehen davon, daß auch hier eine Menge von sehr sehr wichtigen Glaubensinhalten in den bereits vorhandenen Abhandlungen vermittelt werden.
        Macht bitte weiter so, um der vielen suchenden und oftmals geschundenen „Zeugen-Brüder“ willen.
        Und wieder einmal Danke für Alles!!
        BenKenobi

      2. W.F. says:

        Lieber BenKenobi,

        ja, ich bin ein Schreiber. Der aktuelle Artikel über das Gleichnis der Schafe und Böcke und dem was die LK daraus gemacht hat, den habe ich geschrieben. Ich danke für Deine ergänzenden Worte und möchte auch noch etwas aus meiner Sicht hinzufügen.

        Es geht hier ja hauptsächlich um diesen Bibeltext.

        Röm. 11:25,26:
        25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
        26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.

        Wenn man den Vers 25 und 26 liest, dann wird doch GANZ Israel gerettet, nachdem die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist. Denn solange soll ja ein Teil Israels verstockt bleiben. Dann gibt es ja noch diese Texte:

        Am. 5:18; NWÜ: . 18 ‚Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht,

        Gal. 6:10; NL: 10 Lasst uns jede Gelegenheit nutzen, allen Menschen Gutes zu tun, besonders aber unseren Brüdern und Schwestern im Glauben.

        Wenn ich diese Verse zeitlich einordnen soll, dann wäre für mich die Priorität 1 denen zu helfen, die den Tag Jehovas herbeisehnen. Denn es wird für sie nichts positives sein. Da ich selbst ein Zeuge Jehovas war, versuche ich allen gegenüber das Gute zu wirken, aber besonders denen die mir im Glauben verwandt sind. Obwohl ich erst gestern wieder die Erfahrung machen musste, dass diese mich nach wie vor hassen. An einem einzigen Vormittag habe ich 3 Älteste und 2 Schwestern getroffen die mir durch ihr Nicht Grüßen, ihre Abneigung zum Ausdruck gebracht haben. Im Wartezimmer beim Zahnarzt saß ich mit zwei Ältesten im Raum. Der eine hat nicht mal die Allgemeinheit gegrüßt, wie man es normalerweise macht wenn man ein Wartezimmer betritt. Er hat mich nämlich gleich als erstes gesehen. Beide haben meinen Gruß nicht erwidert. Allerdings waren die beiden sich auch nicht ganz grün, denn die haben auch nicht miteinander geredet ausser zwei Sätzen zur Begrüßung.

        Da ich aber weiß, dass sie nur so handeln weil sie jahrelang entsprechend konditioniert wurden, möchte ich ihnen trotzdem helfen und daher schreibe ich solche Artikel, die zeigen das die Lehren der LK nicht vom heiligen Geist stammen. Wenn Israel am Ende sowieso gerettet wird, hat für mich die Aufklärung der ZJ eine höhere Priorität. Sollte es nur ein einziger schaffen sich von den Fesseln der LK zu lösen, dann war es das wert.

        Das ist meine persönliche Meinung, die niemand teilen muss.

        L.G. W.F.

        1. BenKenobi says:

          Nun, was Israel betrifft sehe ich die Sache grundsätzlich genauso, und deine Einstellung zu den Brüdern die dich nicht mehr als einen Bruder betrachten ist sehr ehrenwert.
          Mir fällt es bei einigen Zeugen (die bei denen du immer das Wort „Organisation“ einsetzen kannst wenn sie von Jesus oder Jehova reden)schwer sie überhaupt als Christen wahrzunehmen.
          Zum Glück sind nicht alle so wie ich, denn sonst gäbe es eine solche Anlaufstelle wie ihr sie hier bietet nicht.
          Ich danke Dir!
          Liebe Grüsse an alle, BenKenobi

        2. BenKenobi says:

          Und nur so nebenbei: Ich wäre dieser Einzige der es geschafft hat :-), aber ihr habt sicher sehr Vielen schon geholfen!

          1. Boas says:

            An den Alle

            BenKenobi schneidet hier ein Thema an, dass mich interessieren würde:

            Wie vielen ehemaligen- und Nochzeugen hat diese Seite von Bruderinfo geholfen, sich von falschem Gedankengut der Zeugen zu lösen bzw. sich von den ZJ zu trennen.

            Ob sich diese Frage für eine neue Umfrage eignen würde? Rein als Positivliste. Da wüsten die Brüder hier, welchen Nutzen ihre Seite schon gebracht hat.

            Dabei würden die Schwestern und Brüder raus fallen, die schon zuvor wie z.B. Br. Franz Ihren Weg zu Jesus ohne BI gefunden haben.

            Grüße an Alle
            Boas

          2. Nachdenker an BOAS says:

            Hallo BOAS,
            eine gute Idee mal abzufragen wem BI geholfen hat sich von der WTG zu befreien oder wenigstens die Wahrheit der WTG zu hinterfragen. Wäre auch für die BI Macher eine riesige Motivation wenn sie wüssten wie vielen sie schon mit ihrer oft stressigen Arbeit geholfen hsben.

          3. Bird an Boas says:

            Hallo Boas,

            uns als Familie hat diese Seit geholfen, da sie eine Antwort auf mein Gebet war!
            In der Nacht, als ich buchstäblich erwachte und zusammenbrach, habe ich JHWH gebeten mir zu helfen da ich meinte was gelesen zu haben was ich nicht sollte! BI war in selber Stunde die Antwort!

            Die Kommentare waren, als ob jemand die Hand um mich legte und sagte, schau da sind noch viele und nun bist du bei mir!

            Ich spüre gerade die Gänsehaut.
            VG
            Bird

          4. Boas an Bird says:

            Math. 11:25-30

            25. Danach rief Jesus: „Vater, Herr über Himmel und Erde, ich preise dich dafür, dass du den Unwissenden zeigst, was du den Klugen und Gelehrten verborgen hast!
            26. Ja Vater, so wolltest du es haben !
            27. Mein Vater hat alles in meine Macht gestellt. Nur der Vater kennt den Sohn, und nur der Sohn kennt den Vater – und jeder, dem der Sohn ihn zeigen will .
            28. Ihr plagt euch mit den Geboten , die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt doch zu mir; ich will euch die Last abnehmen !
            29. Ich quäle euch nicht und sehe auf keinen herab . Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung .
            30. Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.

            (Gute Nachricht von 1982)

            Lieber Bird, wenn Du seid Damals die leichte Bürde Jesu entdeckt und aufgeschultert hast, zeigt es Dir, dass Dich jemand sehr sehr mag! Denn der Sohn zeigt nur denen etwas, den er es auch zeigen will.

            Mir hat Jesus durch Bruderinfo gezeigt, dass ich nicht alleine stehe. Es gibt sie doch noch, echte Brüder und Schwestern, echte Christen, mit echter Liebe und den echten Geboten Gottes im Herzen und dem echten Geist Jesu im Sinn!

            Flieg weiter Bird, immer dem Licht Jesu entgegen.
            Es ist schön, dass es Dich gibt.

            Boas

      3. Lieber WF.

        Der Apostel Paulus schreibt im 1Kor. 11: 3, „Ich zitiere aus der Guten Nachricht“ Jeder Mann ist UNMITTELBAR Christus unterstellt, das heißt, zwischen dem Mann und dem Christus darf niemand stehen, was sagt der Sklave, ER ist derjenige, der und Gottes Wort richtigerweise erklärt, das ist eine Anmaahßung und drengt den Christus beiseite.

        Bitte lies als erstes 1Joh. 2: 26,27 da wird gesagt, das wir um den Geist des Christus bitten sollten, dann lies auch Joh. 2: 24,25, dann lies auch noch im Zusammenhang Joh. 2: 20-23 und dann noch alles gemeinsam.

        Dann setzt Du dich hin und bitte den Christus persönlich, das er Dir das Herz und den Sinn öffnen möge, er ist der letzte der sagt NEIN !

        Ich habe auch den Christus persönlich um Führung und Erkenntnis Gebittet.

        Fiele Grüße

        Wolseley

      4. Manfred says:

        Lieber Brd. Wolseley,

        Du hast mich mit Deinem Kommentar auf einen Gedanken gebracht, der viel einfacher belegt, dass die LK der Antichrist ist. Ich habe das bisher hauptsächlich aufgrund von anderen Bibelaussagen so geglaubt, wenn man aber den Text aus 1. Kor. 11:3 mal genau betrachtet, dann geht es genau daraus auch hervor:

        1.Kor. 11:3; Elb: 3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.

        So sieht die biblische Rangfolge aus:

        Jehova
        Jesus
        Jeder Mann
        Jede Frau

        So sieht die Reihenfolge der LK aus:

        Jehova
        T.u.v.Sklave = LK
        Jeder Mann
        Jede Frau

        Jesus wird dabei völlig außer Acht gelassen. Wenn man ihre Studienartikel liest, wird immer auf Jehova hingwiesen, nur sehr selten auf Jesus Christus. Allein der Titel des WT bestätigt dies:

        Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich

        Natürlich ist das himmlische Königreich erst einmal im Besitz des Vaters, doch genau das hat er seinem Sohn übertragen. Er soll ja als König in seinem Königreich regieren. Doch der König des Königreiches wird in diesem Titel noch nicht einmal erwähnt. Jesus wird von ihnen nicht als König anerkannt. Auch das wird in einem WT bestätigt:

        WT vom 15.01.2014
        1.ter Artikel auf Seite 7 mit dem Thema:
        Jehova, den König der Ewigkeit, anbeten

        Doch Jesus soll ja der König werden.

        2.ter Artikel Seite 12 mit dem Thema:
        100 Jahre Königreichsherrschaft, Was bedeutet es für uns?

        2.ter Absatz: Dass Jehova König geworden ist, darf man allerdings nicht mit dem Kommen seines Königreiches verwechseln.

        Das ist eigentlich Gotteslästerung, denn Jehova gehört einfach alles, das ganze Universum, er wird nicht irgendwann König. Er war es zu jeder Zeit.

        Dan 4,14 Durch den Beschluss der Wächter ist diese Botschaft zustande gekommen, und ein Spruch der Heiligen ist diese Sache, damit die Lebenden erkennen, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es verleiht, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber einsetzt.

        Somit kann er nicht irgendwann zum König geworden sein, sondern er lässt irgendwann seinen Sohn das Zepter ergreifen. Jesus wird der König werden.

        Weiter schreiben sie im Abs. 3 dieses Studienartikels:
        Jesus Christus war 1914 König des Königreiches Gottes geworden und hatte im Himmel die Herrschaft angetreten.

        Einen Satz lang ist hier Jesus als König ernannt worden, doch der nächste Satz korrigiert es wieder:
        Dadurch, dass Jehova seinen Sohn als messianischen König einsetzte, war er selbst in einem neuen Sinn König geworden.

        Das war es also mit dem Königtum von Jesus. Sie verkündigen somit Jehova als König und drängen den Sohn Gottes völlig auf die Seite. Womit die Reihenfolge in der Hierachie tatsächlich so bei Ihnen aussieht:

        Jehova
        T.u.v.Sklave = LK
        Jeder Mann
        Jede Frau

        Würden sie auch Jesus verkündigen, dann wäre die Reihenfolge so:

        Jehova
        Jesus
        T.u.v.Sklave = LK
        Jeder Mann
        Jede Frau

        Damit hätten Sie sich zwar auch in die biblische Reihenfolge eingeschlichen, aber sich nicht an die Stelle unseres Herrn Jesus gesetzt. Sie verkündigen nur Jehova, sogar an den Stellen wo eindeutig von Jesus die Rede ist und behaupten gleichzeitig, dass nur die gerettet werden, die der “wahren Organisation Gottes” nachfolgen, womit sie sich selbst meinen und sie somit auch die Stelle des Retters und Erlösers einnehmen. Daher sind sie der Antichrist. Sie sind anstelle des Christus gekommen.

        Liebe Grüße Manfred

        1. Avalon says:

          Lieber Manfred, Du zitierst in Deinem Kommentar vom 14. März 2015:
          1.Kor. 11:3; Elb: 3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott. Ja, auch Du hast mich durch diese explizit angeführte Bibelstelle auf einen weiteren Gedanken gebracht, welcher mir doch sehr natürlich erscheint. Du schreibst: So sieht die biblische Rangfolge aus:
          Jehova
          Jesus
          Jeder Mann
          Jede Frau
          In dieser Rangfolge taucht sofort die Frage auf: „Wo verbleibt denn hier letztendlich der treue und verständige Sklave aus Matthäus 24. Die Lösung war für mich ganz einfach und auch logisch als ich den Text aus Matthäus, praktisch Wort für Wort gelesen habe. Das Wort SKLAVE ist das Schlüsselwort für die Erklärung. Welchen Stellenwert/Rangordnung, der Sklave darin einnimmt geht aus dem Sinn des Wortes (SKLAVE) hervor. Der Sklave nimmt innerhalb der biblischen/Deiner Aufstellung gar keinen Platz ein. Ein Sklave ist/war bisher, in den menschlichen Gesellschaften, nichts weiter als ein Diener. Ein Diener kann sich das Wohlwollen seines Herrn(hier Gott/Christus), durch hervorragenden Dienst, verdienen, ohne aber jemals Machtbefugnis oder sogar Herrschaftsanspruch davon ableiten zu können.
          Dies trifft auch auf den wahrhaftigen T.u.v.S zu! Er hat ebenfalls nur zu dienen bis Christus, in all seiner Machtfülle, erscheint usw..
          Anm.: Bitte Manfred, den biblischen T.u.v.S nicht mit dem selbsternannten T.u.V.S. verwechseln!
          Liebe Grüße, Avalon

          1. pit an Avalon says:

            Liebe Avalon,
            wenn es überhaupt jemand gibt, der Sklave ist, steht er hier:

            Jehova
            Jesus
            Jeder Mann
            Jede Frau
            Sklave

            ,denn der Grösste unter euch soll euer Diener sein.
            Friede pit

          2. Alois says:

            Und Jesus ist unser König und dient uns aber auch. So ist er König und auch Sklave gleichzeitig.
            So wie Joseph von Ägypten dem Volk Ägypten und dem jungen Israel gedient hat indem er dafür gesorgt hat, dass seine Brüder genug zu essen hatten.
            Sie hatten aber erst genug zu essen als sie Joseph darum gebeten hatten. Vor der Bitte um Nahrung hat Joseph nichts für seine Brüder getan.
            Eine nachdenkenswerte Geschichte für uns.

            Liebe Grüße
            Alois

          3. Tommy says:

            Der war clever Pit
            Tommy

          4. Manfred an Avalon says:

            Lieber Avalon,

            damit man es nicht mit dem wahren T.u.v. Sklave verwechselt, hatte ich geschrieben:

            T.u.v.Sklave = LK

            Ich meinte definitiv die Leitende Körperschaft.

            Liebe Grüße Manfred

        2. Boas says:

          Lieber Manfred,

          Diesen Gedanken mit 1. Kor. 11:3 finde ich sehr gut. Den werde ich mal im Hinterkopf behalten.

          Habe heute meinen Vater, der immer noch Zeuge ist, gefragt, wer für ihn das nächst höhere Glied in der religiösen Kette ist. Sozusagen sein nächster Vorgesetzter. Er antwortete: Jehova und Jesus. Die Antwort war für mich Erstaunlich! Habe mich sehr über diese richtige Äußerung von ihm gefreut. Nicht bei allen Zeugen wirkt die Konditionierung der WT-Gesellschaft. Schön, dass mein Vater das Denken nicht verlern hat.

          LG
          Boas

        3. Boas says:

          Bezüglich der Zwischeneingliederung von weiteren Instanzen in der Kette, ist mir noch der Text aus Hebräer 13:17 eingefallen:

          17. Gehorchet euren Führern und seid unterwürfig; denn sie wachen über eure Seelen (als die da Rechenschaft geben sollen), auf daß sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn dies wäre euch nicht nützlich.

          20. Der Gott des Friedens aber, der aus den Toten wiederbrachte {Eig. der Wiederbringer aus den Toten; eine charakteristische Bezeichnung Gottes.} unseren Herrn Jesus, den großen Hirten der Schafe , in dem {d. h. in der Kraft des} Blute des ewigen Bundes, …

          Wie sieht ihr diesen Text im Gesamtverständnis der Bibel?

          LG
          Boas

          1. Alois says:

            Lieber Boas

            Das muss man in folgendem Zusammenhang sehen:

            Matthäus 23 Elb. unrev.
            1. Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach:
            2. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses‘ Stuhl gesetzt.
            3. Alles nun, was irgend sie euch sagen, tut und haltet; aber tut nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun’s nicht.
            4. Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten und legen sie auf die Schultern der Menschen, aber sie wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.
            5. Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Denkzettel breit und die Quasten groß.
            6. Sie lieben aber den ersten Platz bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen
            7. und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi, Rabbi! genannt zu werden.
            8. Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; {O. ihr sollt nicht…genannt werden; so auch V. 10} denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.
            9. Ihr sollt auch nicht jemand auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist.
            10. Laßt euch auch nicht Meister {Eig. Lehrmeister, od. Führer.} nennen; denn einer ist euer Meister, {Eig. Lehrmeister, od. Führer.} der Christus.
            11. Der Größte {W. Der Größere.} aber unter euch soll euer Diener sein.
            12. Wer irgend aber sich selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer irgend sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.

            Liebe Grüße und schöne Woche
            Alois

          2. Avalon says:

            Lieber Boas; als ich den zweiten Absatz, Deines Kommentars vom März 2015, durchlass: “Gehorchet euren Führern und seid unter-würfig; denn sie wachen über eure Seelen (als die da Rechenschaft geben sollen), auf dass sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn dies wäre euch nicht nützlich“. Hebräer 13:17. Da musste ich mich doch unwillkürlich an Hitlers Regime erinnern und formulierte den von Dir dick markierten Text gleich um:
            – Gehorcht euren Führern und seid unterwürfig bis in den Tod ohne Nachzufragen-. Wie Dir bekannt ist, begann schon der Abfall vom Christus zur Zeit der Apostel. Und bis in die Gegenwart hinein erlauben sich die Führer der Christenheit, der Sekten, nach Gutdünken, Macht auszuüben, Tyrannen zu sein, vielleicht wegen oder gerade wegen des obigen Textes. Aber wohin wird denn letztendlich diese Forderung, des bedingungslos Führen lassens, führen! Ich meine, für viele in den Abgrund. Warum, weil sie ganz übersehen haben, dass, unter anderem auch geschrieben steht, ‚selbst Nachforschen und das Gute behaltet und dementsprechend handeln. Lieber Boas, Christus ist für mich ganz allein mein HERR, mein König und mein Führer. Ich selbst stehe oder falle meinem HERRN(Christus). (ER allein ist der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN), ganz gleich was Paulus da mit seinen Worten wirklich gemeint hat. Lieber Boas und damit ich STEHE, gibt es heutzutage die HL, meinen christlichen Glauben, meine Liebe zu Gott und seinem Christus und zu den Brüder im Herrn, Brüder die auch als Diener, als Verantwortliche vorm Herrn zeichnen. Allen Christen würde es eigentlich gut zu Gesicht stehen, nämlich, zu akzeptieren, dass nur einer unser Führer ist, nämlich der Christus und alle Christen sind Brüder aber bitte darunter keine selbsternannten Tyrannen(eine Person oder als Kollektiv). Amen. Liebe Grüße, Avalon

          3. Jürgen Kausmann says:

            Hallo Boas,

            sicherlich wird niemand bestreiten wollen, dass die Leitung der Gemeinde von ernannten Männern (Älteste)wie im Urchristentum sinnvoll, notwendig und vor allem auch so vorgesehen war.
            Dass die Männer einen guten Lebenswandel haben sollten und mit den Schriften vertraut sein mussten wird als Erfordernis in der Bibel ganz klar herausgestellt, auch sollte sich niemand über den anderen erheben.
            Die Apostel oder die älteren Männer der Urchristen hatten die Leitung der Gemeinde in ihren Händen.
            Auch SIE waren normale Menschen mit allen Unzulänglichkeiten die ein Mensch wie du und ich sie hat.
            Was sie im Gegensatz zu vielen heutigen leitenden Gremien unterschied war die Tatsache, dass das was sie lehrten untersucht und diskutiert werden durfte, so wie ja die Bibel dazu rät: „…prüfet aber alles, und das Gute behaltet.“ 1. Thessalonicher 5.21
            Was aber passiert, wenn man bemerkt, dass das leitende Gremium dem man persönlich „untersteht“ keine Diskussion, kein Nachforschen ob sich die Dinge so verhalten, zulässt?
            Was, wenn man feststellt, dass das leitende Gremium an vielen Stellen etwas anderes lehrt als die Schriften, dass es teilweise nicht in der Lehre Christi bleibt aber von einem verlangt dem was es sagt uneingeschrängt zu gehorchen – wie verhalte ich mich dann?

            Sich einer solchen Leitung zu unterstellen bzw. ihr zu gehorchen, würde bedeuten, gleichsam nicht mehr in Christi Lehre zu sein…im Glauben Schaden zu nehmen.
            Dies willentlich einfach so zu akzeptieren, wäre nicht im Einklang mit unserem Glaubensbekenntis.
            Wie sollte man vor JHWH/Jesus Rechenschafft ablegen, wenn man wissentlich falschen Lehren folgt?
            Hier kommt die eigene Verantwortung zum Tragen in der Lehre Christi zu bleiben.
            Wie die Beröer, muss auch jeder einzelne Christ untersuchen können, ob sich die Dinge so verhalten…im Einklang mit der Schrift sind!

            Ein Gremium das befiehlt all seine Lehren ungeprüft als die gegenwärtige Wahrheit anzuerkennen, diktiert und handelt entgegen dem urchristlichen Leitungs-Muster.

            So sehe ich persönlich das jedenfalls und lese es auch so aus den Schriften.

            LG, Jürgen

          4. Matthäus says:

            Bei Hebr. 13:17 immer den Vers 7 dazu lesen, dann löst sich das Rätsel „gehorcht denen“ von alleine:

            7 Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach.

            Also ein gehorchen ist immer daran geknüpft!

            LG. Matthäus

          5. Avalon says:

            Sehr geehrter Herr Kausmann,Ihren Kommentar habe ich mit großem Interesse durchgelesen. Für Christen ist wohl Ihre Abhandlung an sich stimmig. Nur und jetzt kommt der Haken: Sie schreiben, „… einen guten Lebenswandel haben sollte, … auch sollte sich niemand über den anderen erheben, … hatten die Leitung in ihren Händen“. Wie uns ja die Geschichte lehrt, hat das ‚-mussten, haben sollten-, bis auf den heutigen Tag nichts genutzt. Auch, wenn die Leitung in den ersten Christenversammlungen, in den Händen befähigter Männer lag, so ist, wenn ich mich umblicke, bis heute praktisch nichts GUTES dabei herausgekommen. Aber, wie sagt man doch:“Ihr Wort(Herr Kausmann) in Gottes Ohr“. Und aus meiner Sicht, wenn doch Ihre Gedanken bloß vollends wahr wären/würden. Ein Glück, das mir reife Brüder, hier auf BI, zur Seite stehen können, wenn es bei mir mal so ziemlich haken sollte!
            Wie wir festellen können, hat schon vom Anfang der Christenversammlungen an, ‚Die Macht zu viele, sonst treue Männer, verdorben!‘.Herr Kausmann, ich hoffe es, nein, ich für mich weiß es, im zukünftigen Paradies wird diese kümmerliche Organisationsform, nicht mehr von Nöten sein. Ganz liebe Grüße, Avalon

          6. Horst says:

            Lieber Jürgen Kausmann,
            meine Anerkennung und vielen Dank für diese feine Argumentation!
            Das hat so was von Hand und Fuss!
            Auch ich glaube nicht, dass diese Anweisung Christi unbesehen und dogmatisch in die heutige Zeit übertragen werden kann.
            Freue mich auf weitere Kommentare von Dir.

        4. Hallo Manfred !

          Du hast den willen Jehovas gut begriffen, du kannst Stolz darauf sein, das sagt auch Jehova.

          Stolz ist ja eine Eigenschaft die Jehova eigentlich nicht mag, aber es gibt eine Bibelstelle, wo Jehova stolz mag, lies mal Jer. 9: 22, 23, aus der Guten Nachricht.

          Wenn Du das alles gut begriffen hast, dann kannst Du stolz ein und Jehova hat an dem Freude!

          Dann lies auch noch mal 1Joh. 2: 18-29, auch aus der Guten Nachricht, dann gehen Dir noch mehr die Augen auf.

          Gruß
          Wolseley

  41. Tomaso says:

    Hallo Zusammen und vielen Dank an BI für den Artikel!
    Er deckt vieles auf und zeigt dabei deutlich, wie der TUVS die Bibel benutzt um seine eigenen Lehren zu stützen. Eigtl. sollte es umgekehrt sein….

    Das einzige, was ich etwas schwammig finde, ist die Erklärung zu 2. Tim. 3:1-9. Speziell ab Vers 6.
    Ich finde, das die HFA diesen Vers mit dem Haus zu Haus gehen SEHR speziell wiedergibt. Sehr viele andere Übersetzungen geben diesen Vers mit „diejenigen, die sich in die Häuser schleichen“ wieder. Auch bezieht sich das in Vers 7 („sie wollen jederzeit etwas Neues hören, sind aber unfähig, die Wahrheit zu erkennen“) meiner Meinung nach auf die vorher genannten Frauen.

    Allerdings beziehen sich Vers 8 und 9 wieder auf diese „Lehrer“, daher kann man das mit den verwirrenden Lehren durchaus so sehen, wie es hier im Artikel beschrieben wird.

    Wie gesagt, das ist meine Ansicht, muss nicht unbedingt richtig sein 🙂

    Trotzdem eine toller Artikel!
    LG Tomaso

  42. Elfi Ömmel says:

    Ich meine, in anderen Stellen macht es den Eindruck, dass alle Christen Heilige waren ( Römer 15:25,26 ; 2.Korinther 9:1 ; Hebräer 2:11; 13:24 ; 1.Thessalonicher 4:7 ; Epheser 1:1 ; Philipper 1:1 ; 4:22 u.a.) Sind die einen heiliger als die anderen … ?

  43. Elfi Ömmel says:

    Es ist doch immer wieder bezeichnend, wie ach so führend die sog. Gesalbten im Predigtwerk vorangehen . Das mag ja zur Zeit der Bibelforscher noch der Fall gewesen sein, aber heute ? Man beachte hierbei folgendes : Selbst Paulus, das Predigt-Urgestein, schrieb, dass nicht alle als Prediger ausersehen waren: der Heilige Geist bewirkt bei jedem etwas anderes ( 1. Korinther 12:4-11 ) ; Epheser 4:11 – EINIGE als Evangeliumsverkündiger. Nicht alle, nicht mal viele, nein – einige. Gibt es eigentlich irgendeinen Text im neuen Testament, der noch nicht für den Predigtzwang herhalten musste …
    Apropos Heilige Geist: Ich hätte da mal eine Frage. Wie interpretiert ihr Hebräer 6:10 ? Hier ist von den Heiligen die Rede und von denen, die den Heiligen dienen. Sind die Dienenden etwa keine Heiligen ? Hab die Stelle schon in die Suchmaschine eingegeben, kam aber nix bei raus. Also, wie seht ihr das ?

    1. Avalon says:

      Hallo, liebe Elfi,
      Ach ja, es wäre noch anzumerken: Du äußerst Deine Zweifel über das Vorangehen im Predigtdienst, der ‚Großkopfigen‘, im Bethel.
      Du schreibst: „Das mag ja zur Zeit der Bibelforscher noch anders gewesen sein, aber heute?“ Tatsächlich gehen die, sog. Gesalbten, und andere ‚Großkopfigen‘, im Predigtwerk, führend voran, so rd. 1 bis 3 Std im Monat(so meine Kenntnis). Mehr ist kaum drin, wegen des immensen organisatorischen Drucks, der auf diesen Brüdern, im Besonderen, lastet. Hoffentlich bringt sie ihr christliches Gewissen dazu, dass der Haus-zu-Haus-Dienst, auch zukünftig, nicht zu kurz kommt! Bedenke doch bitte, welch eine Vorbildrolle, sie vor den ZJ, auf der ganzen Welt, haben!
      Mir selbst fällt mein informelles Predigen(jeder an seinem Platz) nicht schwer, schon deswegen nicht, weil es immer wieder an Gelegenheit nicht mangelt über Gott und die Welt und über seinen Heilsplan über Jesus zu sprechen. Ich stelle immer wieder fest, die Menschen sind doch sehr an der Zukunft interessiert!
      Ich stellte auch fest, dass Gespräche mit Moslems fruchtlos sind, weil sie alle, gleich, nach dem Tod, sowieso ins Paradies kommen; übrigens, auch Abraham wird dort anzutreffen sein!
      Ganz liebe Grüße, Avalon

  44. ManfredF says:

    Liebes“Bruderinfo“
    ein sehr schöner und gut aufgebauter Artikel, der vor allem das Durcheinander der WTG deutlich macht. Allerdings sehe ich die Aussagen von Jesus etwas anders als ihr. Insbesondere die Fragen wann das sein wird und wer die Schafe und Böcke sind.

    Dazu folgende Erklärung:
    Es gibt ein klares Zeitschema in der Bibel, wann was passiert.

    1. Korinther 15:20 „Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind“

    Jesus ist also der Erste, der auferstanden ist. Das dürfte wahrscheinlich keinen Widerspruch hervorrufen.

    Ein Grund ist auch, dass erst durch Jesus die Möglichkeit der Rettung geschaffen wurde.

    Wie geht es weiter? Paulus schreibt:

    In 1. Korinther 15 erklärt Paulus diesen Zweifeln das „Geheimnis“ der Auferstehung und gibt uns eine Vorstellung von der Reihenfolge:

    Vers 22 und 23 „Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören;“

    Beachte, dass Paulus behauptet, DANACH wenn Jesus kommen wird, werden die auferstehen, die Christus angehören. Zwischen der Auferstehung Jesu und der Auferstehung der seinen liegt also eine erhebliche Zeit. Da Jesus noch nicht gekommen ist, „schlafen“ diese Toten noch. Paulus beruhigt die, welche „Angst“ hatten, dass die bereits Toten schon bei Jesus sind und damit im Vorteil gegenüber denen, die die Drangsal der Welt aushalten müssen, weil sie noch leben:

    n 1. Thessalonicher 4 ab Vers 15-17 führt er weiter aus „Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.“

    Jesus selbst sagt dazu in Matthäus 24: „Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.“

    Bis hierher können wir also festhalten, dass beim Kommen von Jesus ALLE Brüder und Schwestern im Herrn eingesammelt werden und auferstehen zu himmlischen Leben. Die Toten und die Lebenden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es danach auf der Erde keine Menschen mehr gibt, die sich für Christus entschlossen haben. Nachdem Jesus gekommen ist, beginnt laut der Bibel der Kampf der in Harmagedon endet. Es steht zu erwarten, dass sich nach seinem Kommen sicher eine Menge Menschen noch nachträglich auf seine Seite stellen werden, zuerst wahrscheinlich die, die zwar Christen waren aber sich nicht klar entscheiden konnten usw.

    In Offenbarung 20 wird diese erste Auferstehung nach Christus beschrieben und gesagt „… diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre“.

    In Johannes 3:16sagt Jesus über diese „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Und im Vers 18 betont er „Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet;“

    Die „Brüder“ Christi werden also nicht gerichtet, da sie bereits das ewige Leben geschenkt bekommen haben. Diese können also in dem Gleichnis nicht gemeint sein. Außerdem schreibt die Bibel: „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;“

    a) Das Gleichnis findet NACH dem Kommen Jesus statt. Auf der Erde gibt es keine Christen mehr, die sind alle im Himmel. Diese Auferstandenen werden nicht gerichtet. Können es also auch nicht sein. Jesus wird als auf dem Thron sitzend dargestellt, man kann daher annehmen, es geschieht erst nach Harmagedon, wenn er Satan gebunden hat. Denn nachdem er wiederkommt und die Seinen in den schützenden Himmel gebracht hat, wird er sicher anderes zu tun haben, als Menschen zu richten. Außerdem scheint es kein Gericht über Lebende zu sein, darauf deutet schon hin, dass über das geurteilt wird, was sie im Leben gemacht haben. Die Bibel sagt aber deutlich, nachdem die Brüder Christi auferstanden sind um im Himmel zu sein, gibt es lange keine Auferstehung:

    Offenbarung. Nämlich Kapitel 20:5 und 6 „Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.“

    Die übrigen Toten bleiben also bis zum Ende der 1.000 Jahre tot und erst wenn Satan endgültig vernichtet ist, stehen sie auf um gerichtet zu werden.

    Bleibt die Frage, wer steht dann auf? Nun alle anderen Menschen, die sich nicht für jesus entschieden haben. Das zeigt auch das „Verhör“ denn die Schafe und die Böcke werden nicht als Christen gesehen sondern als welche, die „Jesu Brüder“ geholfen haben und interessanterweise wussten die Schafe und Böcke davon gar nichts.

    Es gibt meiner Ansicht nach folgende Menschentypen die in der zweiten Auferstehung gerichtet werden.
    A) Die unverbesserlichen Bösen, die sich bewusst für das Böse entschieden haben
    B) Die nie was von Jesus gehört haben
    C) Die zwar von Jesus gehört haben aber sich entschieden hatten, neutral zu bleiben oder eine Religon hatten, die nichts mit Jesus zu tun hatte wie Buddismus, Hinduismus, Moslem oder keine Religon hatten und trotzdem „gut“ waren und nichts Böses getan haben
    D) Menschen, die in der Schlacht von Harmagedon gestorben waren und sich in dieser Zeit zu jesus bekennt haben. Von diesen schreibt die Bibel:
    (Offenbarung 14:13) „Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach.“- Diese werden meiner Ansicht nach gar nicht erst vor Gericht stehen sondern sofort ihren Lohn erhalten.
    Dazu gehören auch die Menschen, welche nach Harmagedon während der 1.000 Jahre sterben werden.

    Ich persönlich denke, dass die Schafe und Böcke die Menschen beschreibt, die entweder vor der Wiederkehr Jesu gestorben sind und in ihrem Leben mit Christen zu tun hatten und diese aus reiner Nächstenliebe etwas Gutes getan haben oder die aus Gleichgültigkeit weggeschaut haben. Zu allen Zeiten gab es Menschen aller Religionen, die Gutes tun, ohne selbst Christ zu sein. Ebenso werden all die Menschen dort stehen, die während der Schlacht von Harmagedon ähnliches getan haben ohne sich selbst für Jesus zu entscheiden.

    Sowohl der Zeitpunkt als auch die Aussagen in diesem Gleichnis lassen diesen Schluss zu.

    Das nur mal als Anregung wie man das ganze noch sehen kann

    Gruß ManfredF

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