234 Comments
  • Manfred an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,
    nach nunmehr über zwei Wochen einer copy and paste Orgie, habe ich nun das Gefühl endlich mal mit dem Menschen zu kommunizieren, der hinter dem Namen Irrelevant steht. Das finde ich wirklich viel schöner. Deshalb möchte ich auf Deinen letzten Kommentar mal ganz unvoreingenommen herangehen und diesen beantworten, von Bruder zu Bruder. Da bei Dir kein Antwortbutton mehr da ist, setze ich den Kommentar hier her und stelle den Link zu Deinem ein, damit man das nachvollziehen kann:
    http://www.bruderinfo.de/?p=902&cpage=1#comment-22046

    Du hast geschrieben und ich setze meine Antworten direkt dahinter:
    a) wer lässt sich schon gern permanent “anpöbeln”!!

    Wenn Du ehrlich bist, hast Du mit diesem Ton angefangen und deshalb hast Du das entsprechende Echo bekommen. Allerdings sehr abgemildert, da wir uns bemühen die Liebe des Christus auszuleben, auch wenn Du uns das sehr schwer gemacht hast. Aber wir sind genauso Menschen wie Du und lassen uns auch nicht gerne anpöbeln, von daher müsstest Du uns verstehen können.

    b) wenn nur ihr alles schreiben dürft und ich dann für meine “Meinungsfreiheit” gesperrt werde, dann läuft hier wohl offensichtlich Einiges mehr als falsch!!!

    Bei Bruderinfo läuft gar nichts falsch, denn Deine und auch andere Kommentare die unsere Geduld hier mehr als auf die Probe gestellt haben, wurden freigeschaltet. Jetzt stelle Dir mal die gleiche Situation anders herum vor. Könntest Du Dir vorstellen, dass ein oder zwei vermeintliche Abtrünnige in irgendeine Versammlung kommen könnten und dann Ihre Meinung so frei äussern dürften, wie Ihr das hier über zwei Wochen gedurft habt? Meinst Du nicht, das die Ältesten von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und sie aus dem Saal werfen und sie das nächste Mal erst gar nicht mehr reinlassen würden? Ich glaube schon, genauso würden sie das machen. Von daher habt Ihr hier mehr gedurft, wie jeder von uns, wenn er einen Königreichssaal der Zeugen Jehovas besuchen würde.

    c) ihr ergötzt euch regelrecht daran, dass ihr die LEITENDE KÖRPERSCHAFT der ZEUGEN JEHOVAS permanent nur und nur schlecht macht oder besser gesagt unaufhörlich diffamiert

    Mit ergötzen hat das nichts zu tun, wir verabscheuen es nur, wenn Jesus Christus auf die Seite geschoben wird und sich Menschen selbst auf seinen Trohn setzen. Du sagst natürlich, das haben sie nie gemacht, doch genau mit der gleichen Begründung wie die LK könnte ich behaupten, dass Jesus mich als Treuen und Verständigen Sklaven im November 2011 eingesetzt hat. Wer kann jetzt mir das Gegenteil beweisen? Denn nichts anderes macht die LK. Sie behauptet, dass sie 1919 eingesetzt worden sind, aber wo sind die Beweise, dass sie das waren und nicht ich 2011?
    Nur ich würde das nie behaupten, da ich weiss, dass es Jesus ist und das mehr als anmassend wäre, wenn ich seine Stellung beanspruchen würde. Warum es weder 1919 noch 2011 gewesen sein kann, erklärt der neue Vortrag:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776

    Dann hast Du noch geschrieben: Deine Ausführungen/Kommentare sind gut formuliert und auch rhetorisch von eher feinster Kategorie. Nicht immer, aber fast immer argumentierst du auch mit sehr guter Logik!!!
    Da sieht man eigentlich, was die theokratische Belehrung und das biblische Lehrprogramm aus einem Menschen gemacht hat (hier wirst du ja hoffentlich ehrlich zustimmen können, du warst ja bestimmt länger ein Dienender in der Organisation der Zeugen Jehovas)!!!
    So gebührt dir auch ein aufrichtiges Lob!!!
    Ich verstehe nur nicht, woran du zerbrochen bist…
    Was war der Grund, dass du dich von UNS abgewandt hast – Zitat Ende.

    Also, dann bin ich mal ehrlich. Ich bin nie über den DA hinausgekommen, das war ich auch nur 6 oder 7 Jahre. Davon war ich dann schon 3 oder 4 Jahre schwer krank gewesen und obwohl man sein Dienstamt wegen Krankheit nicht verlieren kann, ist mir genau das passiert. Weisst Du mit welcher Begründung? Weil ich kein Vorbild im Predigdienst war, wie auch ich war monatelang zuhause im Bett und ging nirgendwo hin, selbst in der Versammlung war ich nur ganz selten. Wenn ich denn mal da war, haben die Brüder meine Frau „aufgebaut“, mit den Worten: Da sitzt der Tod!

    Und obwohl ich mich also schon mehr tot als Lebend in die Versammlung geschleppt habe, hat man mir vorgehalten, dass ich nicht in den Dienst gehen würde! Kannst Du Dir vorstellen, wie es Dir da geht, wenn Du ganz unten bist und Dir noch jemand in den Magen tritt um Dir den Rest zu geben? Von Hilfe, keine Spur, von liebevoller Unterstützung für mich und meine Familie, keine Spur. Nein, Vorhaltungen warum ich sooft in der Versammlung fehle und ich könnte doch sogar eine viertel Stunde Predigdienst berichten. War das nicht mehr als grosszügig?

    Wer so mit einem kranken Menschen umgeht, kann niemals die Liebe unseres Herrn Jesus wieder spiegeln.

    Was ich aber eigentlich sagen wollte, ich habe meine Fähigkeiten wie Du sie nennst, definitiv nicht von der theokratischen Predigdienstschule, weil ich dort sehr oft gefehlt hatte. Ich habe nur die Fähigkeiten, die mir unser Vater Jehova gegeben hat und das ist völlig ausreichend.

    Zitat: Meinst du wirklich, dass JEHOVA hier auf der Erde mehrere irdische Organisationsstrukturen gleichzeitig gebraucht? Zitat Ende.

    Nein, das meine ich nicht. Ich glaube, dass Jehova überhaupt keine Organisation hat oder braucht, weil er alles seinem Sohn übergeben hat und er seine Schafe durch seinen Heiligen Geist führt. Da hatte ich auch gerade einen schönen Bibeltext gefunden:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=625#comment-1872

    Zitat: Eine Bemerkung noch zum “Prophetie-Vortrag”, auf den du mich verwiesen hast:
    Auszug>>>>Ebenso wurde die Lehre widerlegt, dass die 144.000 Könige überhaupt vom Himmel aus regieren. Sie werden nämlich hier auf der Erde bleiben, allerdings mit einem geistigen Leib.<<<<
    Wie geht denn das??? Was ist das denn für eine Lebensform???
    Stimmst du dem etwa zu???
    Kann man das überhaupt biblisch belegen/argumentieren??? Zitat Ende

    Ja, dem stimme ich zu und die biblischen Beweise werden in dem Vortrag genannt, das sind so viele, dass ich die hier nicht wiederholen möchte. Und was ist das für eine Lebensform? Da müsste ich jetzt raten, aber vom Grundsatz würde ich auf die gleiche Lebensform wie Adam tippen. Der lebte ja auch 930 Jahre, obwohl er ja schon unvollkommen war. Wenn er nicht gesündigt hätte, hätte er ewig gelebt, mit dem gleichen Körper. Aber wie es tatsächlich sein wird, überlasse ich unserem Vater, der weiss genau was er macht.

    So jetzt habe ich mich ganz schön verquatscht, aber wenn Du auf der Basis wie eben weiter schreibst, dann wirst Du auch von allen anderen Kommentatoren akzeptiert. Ist doch viel angenehmer, als sich als WT Zitate an den Kopf zu werfen, oder?

    Gruss Manfred

  • Manfred an Irrelevant
    September 6, 2012

    Ps was ich noch vergessen hatte. Du hattest noch gefragt: Ich verstehe nur nicht, woran du zerbrochen bist… Zitat Ende.

    Zerbrochen bin ich nicht, im Gegenteil, wenn man die Wahrheit erkennt wird einen die Wahrheit frei machen und genauso geht und fühle ich mich jetzt. Mein Glaube war noch nie so stark wie jetzt, seit dem ich die Bibel ohne Hilfsmittel lese, denn nur dann kann der heilige Geist wirken und einem die Geheimnisse Gottes erklären. Denn weisst Du, der heilige Geist ist sehr eigen, der wirkt nicht mit dem Geist der Welt zusammen. Deshalb kann man die Bibel wirklich nur dann richtig verstehen, wenn man sie ganz alleine liest. Mehr braucht man nicht.
    Wenn Jehova gemeint hätte, das es mehr brauchen würde, wäre die Bibel heute wesentlich dicker, doch auch so kann man jede falsche Lehre blosstellen. Anscheinend hat sie also alles enthalten was wir benötigen.
    Hast Du da schon mal drüber nachgedacht, dass Jehova gar nicht wollte, dass soviel über die Bibel gedruckt wurde? Er hatte ein Buch bereitgestellt mit allem was man wissen muss und die WTG hat gesagt, das reicht nicht, da müssen wir noch was hinzufügen! Vielleicht ist genau das der Grund, warum sie verworfen wurden, wenn man an diesen Text denkt:

    Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baume des Lebens und aus der heiligen Stadt, die in diesem Buche geschrieben ist. (Offenbarung 22:18, 19 ELB71)

    Da kann man mal drüber nachdenken.

    Gruss Manfred

  • Eddi
    September 6, 2012

    Lieber Manfred,

    die Bibel ist in Teilen nicht einfach zu verstehen und ich denke, es ist für Gott wirklich in Ordnung, dass man sich darüber austauscht, denn Jesus sagte auch: „Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da will ich mitten unter ihnen sein“. Wir wissen, dass auch die 1. Christen kontrovers diskutierten.

    Aber sie t a t e n es auch und letztlich führte dies zur Einigung und Zufriedenheit aller. Das ist etwas anderes, als vorgekauten Brei aufzunehmen und ungeprüft alles hinzunehmen. Stellt euch doch nur einmal vor, Paulus hätte das auch gemacht, als der Petrus bei den Judenchristen wieder Wert legte auf das mosaische Gesetz! Und das waren Männer, die im Volk, mit dem Volk und für das Volk lebten und aus der Basis kommend um die Bedürfnisse der Gemeinde wussten. Anders als die LK, von denen die meisten sich schon lange weigern, mit Normalsterblichen Umgang zu haben. Selbst Kreisaufseher gehen doch nur dort essen, wo Ansehen ist, bei den Kleinen doch nicht. Nehmen wir doch mal die Bibel als Beispiel: Geburt Jesu: die drei Weisen waren reich, kamen von weit her (was ein Aufwand) und dann haben sie sich verlaufen! Aber Gott hat den einfachen Hirten auf dem Feld die Geburt des Christus angezeigt durch die Engel.

    Und wenn man sich schon „versammelt“ um das Wort Gottes zu erfassen, dann sollte es zur Ehre und Herrlichkeit Gottes sein und nicht zur Verherrlichung einer Menschenklasse wie dies heute gepflegt wird.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Wenn dem so war, wie du schreibst, dann ist das mehr als seltsam – wie gesagt, wenn es wirklich so war (ich kann es weder bestätigen noch anzweifeln, habe keine Verifikationsmöglichkeiten).
    Du schreibst halt wahrscheinlich so, wie du die Sache gesehen, beurteilt und empfunden hast. Kann ja vielleicht auch sein, dass irgendwelche Missverständnisse vorlagen oder Kommunikationsfehler passierten …
    Für die Offenheit bist aber jedenfalls zu bewundern!!!

    Das mit den 144000 geht mir ganz und gar nicht „hinein“ und schon gar nicht, wenn es biblisch nicht einmal ansatzweise belegbar ist!
    (meine diese „eigenwillig interpretierte Lebensform“ zwischen Himmel und Erde???)
    Und der Bibelvers aus Offenbarung ist ebenfalls unpassend, da die Gesalbten Zeugen niemals in der Bibel etwaige Zusätze oder Weglassungen machten!!!

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    (Matthäus 13:34-35) . . .Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, 35 damit erfüllt werde, was durch den Propheten geredet worden war, welcher sagte: „Ich will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verkündigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.. . .

    Guten Morgen Irrelevant

    Der Grund in Gleichnissen zu reden besteht darin, dass seine Zuhörer den Sinn verstehen und ihn selbstbestimmt auf die entsprechende Situation anwenden sollten. Jesus hätte das Recht, lediglich Anweisungen zu geben und absoluten Gehorsam zu verlangen. Tat er aber nicht.

    In Dialogen und durch Gleichnisse in Synagogen zu lehren ist genau das Gegenteil von der Forderung nach Gehorsam in Monologe von der Bühne

    Seinen Anweisungen blind zu gehorchen, so, wie es der Sklave von uns verlangt, bedeutet einem Gesetz, nämlich dem des Sklaven, zu gehorchen. Die Israeliten taten gut daran, dem mosaischen Gesetz zu gehorchen, denn dieses Gesetz kam von Jehova, Doch woher kommt das Gesetz des Sklaven, dass in immer kürzeren Abständen korrigiert werden muss? Deshalb lässt der Sklave auch keine Dialoge zu, weil er Angst hat, dass er anhand seiner eigenen Lehren demontiert wird.

    Paulus verurteilte die blinde Befolgung eines Gesetzes, weil derjenige durch seinem Gehorsam gegenüber dem Gesetz ewiges Leben für sich erhofft. Doch dieses ewige Leben kann nur der Vater durch Jesus, seinen Sohn, vergeben.

    Des weiteren stuft derjenige, der einem Gesetz oder einer Person ohne Prüfung auf Übereinstimmung mit den Anweisungen des Vaters blind gehorcht, dieses Gesetz oder diese Person als oberste Autorität ein, die allein dem Vater gebührt. In Bezug auf das mosaische Gesetz und Jesus, seinem Sohn, hat der Vater den blinden Gehorsam verlangt, nicht jedoch in Bezug auf den Sklaven.

    Wir kennen unseren Vater und wissen nur zu genau, wie er mit Götzen und Götzenanbetung umgeht. Wir brauchen nur zusehen, wie sich der Sklave von innen selber zerstört.

    Ede

  • Eddi
    September 6, 2012

    Guten Tag lieber Ede,

    da hast du absolut recht!

    Jesus redete in Gleichnissen zu seinen Jüngern, damit sie es besser verstehen könnten, was er damit meint, denn die Buchstaben allein hatten sie schon und diesen wurde auch von Jesus nichts hinzugefügt. Gar nichts!

    Durch die Gleichnisse wurde aber ihr Sinn geöffnet und sie wurden angespornt, über die tieferen Dinge Gottes nachzudenken. Damit aber ist verbunden – das ist der Schlüssel dazu – dass man das eigene Denkvermögen benutzt und schult.

    Ein deutlicher Beweis, dass Jesus GEGEN den blinden Gehorsam war. Weitere Beweise finden sich auch in der Kommunikation Jesu mit den Pharisäern, die von den Juden auch diesen Gehorsam einforderten. Jesu Vorwurf, sie hätten das Wort Gottes um ihrer Überlieferung willen ungültig gemacht! Oder seine Veranschaulichung, welcher Mensch würde nicht am Sabbat ein Schaf retten?

    Das sagte Jesus nicht im Geheimen zu ihnen, sondern ganz öffentlich, das konnten viele Ohren mithören. Und doch blieb es nicht nur an diesen religiösen Führern hängen, sondern alle, die in Jerusalem blieben als es umzingelt wurde, verloren ihr Leben. Kein Einziger, der hätte sagen können: „Wir haben auf unsere religiösen Führer gehört“. Blinde Einheit ist somit lebensgefährlich und widerspricht der göttlichen Liebe zu 100%.

    Das wurde durch deinen Beitrag noch einmal sehr deutlich.
    Hab vielen Dank und ein gutes Wochenende
    Eddi

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    ZITAT>>>>In Dialogen und durch Gleichnisse in Synagogen zu lehren ist genau das Gegenteil von der Forderung nach Gehorsam in Monologe von der Bühne
    Seinen Anweisungen blind zu gehorchen, so, wie es der Sklave von uns verlangt, bedeutet einem Gesetz, nämlich dem des Sklaven, zu gehorchen.<<<<ENDE

    Was schreibst du da? Wo steht das? Wieso verdrehst du alles so, dass du aus deiner Sicht wieder selbstkonstruierte und vermeintliche Angriffspunkte gegen den TREUEN SKLAVEN findest?
    Soll ich dir ganz ehrlich meine Meinung dazu posten:
    Das sind unaufrichtige, fadenscheinige und genau genommen rufmörderische Anklagen, die jeder faktischen grundlage entbehren!
    Warum tust du das? Welcher Beweggrund treibt dich dazu?????

    Niemals, betone – NIEMALS hat der treue Sklave (die Gesalbten Zeugen Jehovas) Gehorsam von sich verlangt oder eingefordert!!!
    IM GEGENTEIL, Gehorsam und zwar 100%-igen nur JEHOVA und JESUS gegenüber, denn das BIBLISCHE GEBOT lautet ja, dass JEHOVA AUSSCHLIESSLICHE ERGEBENHEIT fordert und das ZURECHT !!!!!
    Also, nicht die Fakten verdrehen!!
    Bleib einfach bei der WAHRHEIT!!!

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    er fordert ein, dass du alles glaubst was er sagt, tust du es nicht, wachsen dir Flügel.
    Du kannst nur im Stillen deine Zweifel haben aber niemals darüber diskutieren. Dann kommt der Scheiterhaufen. Dein Sklave will, dass die Lemminge in Reih und Glied über die Klippe springen. Du scheinst dabei ein Kapo zu sein

  • Alois
    September 6, 2012

    Zitat:
    „Niemals, betone – NIEMALS hat der treue Sklave (die Gesalbten Zeugen Jehovas) Gehorsam von sich verlangt oder eingefordert!!!“

    Wie kann man so blind und taub sein sein?

    Mag sein dass der Sklave den Gehorsam nicht fordert, wenn man aber nicht Gehorsam ist, wird die Gemeinschaft entzogen.

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Sorry —-
    KORRIGIERE:
    ….
    Niemals, betone – NIEMALS hat der treue Sklave (die Gesalbten Zeugen Jehovas) Gehorsam FÜR sich verlangt oder eingefordert!!!

    Danke ::))

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Abend Irrelevant

    Glaubst du wirklich Jesus und seine Jünger wären in die Synagogen gegangen, um dem öffentlichen Vortrag des Pharisäers zu lauschen und anschließen den Talmud anhand der Überlieferungen zu studieren und die Fragen des Pharisäers in seinem Sinne zu beantworten um nach dem Schlussgebet brav nach haus zu gehen. Wäre es so hätten sie Jesus nicht ermordet.

    » IM GEGENTEIL, Gehorsam und zwar 100%-igen nur JEHOVA und JESUS gegenüber, denn das BIBLISCHE GEBOT lautet ja, dass JEHOVA AUSSCHLIESSLICHE ERGEBENHEIT fordert und das ZURECHT !!!!! «

    Darin stimmen ich dir uneingeschränkt zu, doch der Sklave praktiziert es anders, sowohl in seiner Literatur, wie auch in den Versammlungen.

    Jehova äußert sich in seinem Wort eindeutig.

    (Matthäus 18:15-17) . . .Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. . .

    Diese von Jehova festgelegte Maßnahme hat zum Vorteil, dass jeder in der Versammlung den Ausgang eines reuelosen Sünders erkennt und sich selber davon überzeugt, dass die Ältesten biblisch gehandelt haben.

    Ein Rechtkomitee, das auf Anweisungen des Sklaven handelt, kennt die Bibel nicht. Ein Buch mit den Anweisungen, wie in welchem Fall zu verfahren ist, das den Betroffenen vorenthalten wird, wäre dem Vater nicht einmal in den Sinn gekommen. Er hat den Menschen stets alles mitgeteilt.

    Einen Rechtsbeistand, wie es jedes weltliche Gericht kennt, oder Beobachter, die eine faire Verhandlung durch das Rechtskomitee bezeugen könnten, sind nicht zugelassen, ebenso wenig wie technische Hilfsmittel, das die Nutzung der WTG-CD-Rom ermöglicht, erlaubt sind. Sogar Kinder, die den Status eines ungetauften Verkündigers haben, sind der Willkür des Rechtskomitees ausgesetzt, und da meinst du, der Sklave würde im Sinne Jehovas handeln.

    Offenbar hast du lediglich den Sklaven aber nie Jehova kennen gelernt und hältst alles, was der Sklave sagt, für den Willen Gottes. In einem Filmbeitrag auf Pro7 hat die Vertretung des Sklaven sogar gelogen und niemanden hat es gestört.

    Ede

  • Robin an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hier die WAHRHEIT aus dem Königreichsdienst Juni 2008 S. 1, Thema „Als Familie aufs Überleben hinarbeiten“
    ZITAT
    3 Er tat „geradeso“: Noah und seine Familie überlebten die Sintflut nur deshalb, weil sie sich genau an alles hielten, was Jehova gesagt hatte (1. Mo. 6:22). Auch für uns geht kein Weg daran vorbei, dass wir bei allem, was die Bibel oder der treue Sklave sagt, „zum Gehorchen bereit“ sind (Jak. 3:17).
    ZITATENDE

    Zum Thema GEHORCHEN hätte ich noch einen guten Rat aus dem „Komm Jehova näher-Buch“, (eines der wenigen guten Bücher aus Brooklyn):
    ZITAT
    aus S. 224, Zeigt sich „die Weisheit von oben“ in deinem Leben?
    14 „Zum Gehorchen bereit“. Das griechische Wort für „zum Gehorchen bereit“ kommt nirgendwo sonst in den Christlichen Griechischen Schriften vor. Einem Gelehrten zufolge wird dieser Ausdruck „oft für militärische Disziplin gebraucht“. Er vermittelt den Gedanken „leicht zu überzeugen“ und „fügsam“ zu sein. Wer sich nach der Weisheit von oben ausrichtet, fügt sich bereitwillig dem, was die Bibel sagt. Er gilt nicht als jemand, der für keinerlei Gegenargumente offen ist, nachdem er eine Entscheidung getroffen hat. Vielmehr wird er sich ohne weiteres revidieren, wenn ihm anhand der Bibel klar dargelegt wird, dass er einen verkehrten Standpunkt eingenommen oder irrige Schlussfolgerungen gezogen hat. Stehst du in diesem Ruf?
    ZITATENDE

    Liebe Grüße
    Robin

  • Eddi
    September 6, 2012

    Guten Abend Irrelevant,

    du sagst, Zitat:“Niemals, betone – NIEMALS hat der treue Sklave (die Gesalbten Zeugen Jehovas) Gehorsam von sich verlangt oder eingefordert!!!“

    Von sich nicht. Stimmt. Hat Ede auch nicht behauptet. Ich denke, du wolltest schreiben, er hätte dies nicht FÜR sich verlangt.
    Aber das hat er doch:

    *** w09 15. 2. S. 2 Inhaltsverzeichnis *** 4. Studienartikel SEITE 24—28
    Christus hat den „treuen und verständigen Sklaven“ „über seine ganze Habe“ gesetzt (Mat. 24:45-47). Dieser Artikel macht deutlich, welche Gründe wir haben, dem „Sklaven“ zu vertrauen, und woran sich unser Vertrauen ganz konkret zeigt.
    *** w90 15. 4. S. 21 Abs. 18 Vorbereitung auf die Befreiung und auf eine neue Welt ***
    Deshalb respektieren sie die theokratische Autorität und unterwerfen sich ihr, ob sie von den Eltern ausgeübt wird oder von dem „treuen und verständigen Sklaven“ (Matthäus 24:45-47)“
    „¨Was gebietet uns Jesus, der vortreffliche Hirte? Er sagt uns, wir sollten Jünger machen und dem „treuen und verständigen Sklaven“ vertrauen (Matthäus 24:45; 28:18-20). Seiner Stimme zu gehorchen bedeutet für uns ewiges Leben (Apostelgeschichte 3:23). Auf die Sklavenklasse zu hören erfordert somit von uns, die leitende Körperschaft uneingeschränkt zu unterstützen“

    Die Antwort auf deine Frage, woher Ede (und wir andern auch!) das wohl haben: aus der Zeugen-Jehovas-Literatur!

    Es wäre nett von dir, mal darüber nachzudenken, dass hier so gut wie alle entweder mit der Organisation verbunden sind oder verbunden waren, echten Glauben an Jahwe/Jehova ausüben, darüber hinaus – und da liegt der Unterschied – Christus wieder seinen rechtmäßigen Platz zukommen lassen möchten und alles mit Hilfe des Heiligen Geistes zu ergründen suchen. Also auch wir kennen die Literatur und die Gepflogenheiten.
    Gute Nacht
    Eddi

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    lieber irrelevanter Bruder,
    du machst dich zum Büttel für den „Sklaven“, den wir aufgrund der Umstände hier bei BI niemals als von Gott authorisiert anerkennen können. Die Gründe dafür liegen auf der Hand.
    Heute will ich dir nur einige Äusserungen dieser selbstherrlichen Elite darlegen, die dich möglicherweise zumindest zum nachdenken anregen mögen.
    Keiner von uns hier sieht sich als Herr über den Glauben anderer, es gibt zu manchen Punkten unterschiedliche Meinungen, was auch andauern wird, bis der Christus manifestiert ist vor Harmagedon.

    Hier mal einige „Weisheiten“ deines Sklaven, der den Anspruch hat, geistgeleitet zu sein und sich nicht schämt solchen Output zu geben:

    Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von
    Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen
    wird? Vielleicht … Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls
    Jahre ausmachen. (w68 15.11. 691)

    Wenn du ein junger Mensch bist, so musst du dir auch über die Tatsache im klaren sein,
    dass du in diesem gegenwärtigen System der Dinge nie alt werden wirst. (g69 22.8. 15)

    Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe! Ist das kein Grund, unsere Tätigkeit zu
    vermehren? … Wir hören Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft
    haben und planen, den Rest ihrer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen.
    Das ist sicherlich eine gute Art und Weise, die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses
    böse System endet. (km 5/74, engl.)

    Da andere Schriftstellen der Tatsache bestimmt Ausdruck geben, dass eine Auferstehung
    Abrahams, Isaaks, Jakobs und anderer Treuen des alten Bundes stattfinden wird, und dass
    diese die erste Gunsterweisung empfangen werden, können wir erwarten, im Jahr 1925
    Zeuge zu sein von der Rückkehr dieser treuen Männer Israels aus dem Zustand des Todes;
    indem sie auferweckt und zur vollkommenen Menschlichkeit wiederhergestellt sein werden.
    (Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben, 1920, S. 79, 80)

    Das Jahr 1925 ist sogar noch schärfer von der Schrift gekennzeichnet, weil es
    festgelegt ist durch das Gesetz, welches Gott dem Volke Israel gab. (w23 15)

    Wir dürfen darum bald nach 1925, dem letzten vorbildlichen Jubeljahr die Auferweckung
    von Abel, Henoch, Noah, Melchisedek, Abraham, Isaak, Jakob, Hiob, Moses, Samuel, David,
    Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Johannes dem Täufer und vielen anderen erwarten, die im
    11. Kapitel des Hebräerbriefes erwähnt werden. (Der Weg zum Paradies, 1924)

    In diesem Kapitel liefern wir den biblischen Nachweis, dass das völlige Ende der Zeiten der
    Heiden (Nationen), d. i. das volle Ende ihrer Herrschaft, mit dem Jahre 1914 errichtet sein wird;
    und dass dieses Datum die Auflösung der Herrschaft unvollkommener Menschen bringen
    wird. … Im Hinblick auf diesen starken biblischen Beweis über die Zeiten der Nationen
    betrachten wir es als feststehende Wahrheit, dass das schliessliche Ende der Reiche
    dieser Welt und die volle Herstellung des Königreiches Gottes nicht lange nach 1914 …
    erfolgt sein werden. … Man verwundere sich daher nicht, wenn wir in den nachfolgenden
    Kapiteln Beweise beibringen, dass das Aufrichten des Königreiches Gottes schon angefangen
    habe, dass in der Prophezeiung aufgezeichnet steht, dass das Jahr 1878 die Zeit sei, da die
    Ausübung seiner Macht beginnen sollte, und dass die „Schlacht des grossenTages Gottes
    des Allmächtigen“ (Offb. 16:14), die im Jahre 1914 zu Ende gehen soll, bereits angefangen
    hat.
    (Schriftstudien Band 2, Die Zeit ist herbeigekommen, Studie 4)

    Viele Christen hatten für die zweite Hälfte des Jahres 1914 erwartet, dass Christus
    wiederkommen und sie in den Himmel hinaufnehmen würde. Aus diesem Grund sagte A. H.
    Macmillan, ein Bibelforscher, in einem Vortrag, den er am 30. September 1914 hielt:
    „Wahrscheinlich halte ich heute meinen letzten öffentlichen Vortrag, denn wir werden
    bald [in den Himmel] heimgehen.“ (g95 22.6. 8)

    Das goldene Zeitalter, 15. März 1924:
    „Wir erwarten mit voller Gewissheit, dass die
    jetzige große Drangsal … im Jahre 1925, etwa
    im Herbst, ihren furchtbaren Höhepunkt
    erreicht und alsdann zum endgültigen
    Abschluss kommen wird. Wir erwarten mit
    absoluter Zuverlässigkeit die nach der
    Drangsal beginnende Auferstehung… .“

    The Watch Tower, 15. Juli 1922:
    „Dadurch, dass die Chronologie … göttlichen
    Ursprungs ist und von Gott bestätigt wurde,
    bildet sie eine Kategorie für sich allein, als
    absolut und uneingeschränkt zutreffend.“

    Watchtower 1926, Seite 232:
    „Einige erwarteten, dass das Werk im Jahre
    1925 enden würde, aber der Herr sagte das
    nicht. Das Problem war, dass die Freunde ihre
    Vorstellungen gegen jede Vernunft aufblähten…“

    yb75 S. 145 Vereinigte Staaten von Amerika (Teil 2)

    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges
    Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren
    enttäuscht worden. Sie hatten gehofft, dass einige
    der ,alttestamentlichen Überwinder‘ auferstehen
    würden. Statt dies als eine ,Wahrscheinlichkeit‘
    anzusehen, lasen sie hinein, dass dies mit
    ,Sicherheit‘ kommen würde… .

    Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben, S.52,53:

    „Einige haben Gedanken in den… Wachtturm
    hineingelesen, die gar nicht darin standen… .
    Aber wir erinnern alle unsere Leser wieder
    daran, dass nicht wir irgend etwas über die
    Zeiten der Nationen prophezeit haben…, noch
    über die herrliche Epoche, die dieser
    Katastrophe folgen wird. … Einige geben
    jedoch positive Erklärungen über Dinge ab,
    die sie wissen, und über Dinge, die sie nicht
    wissen. Wir folgen niemals diesem Beispiel… . Ende des Zitats

    Folglich folgen wir auch nicht mehr dieser Belehrung der Lügen und Irreführung !!!

    WEnn Irre irregeführt werden, fallen Führer und Geführte schlußendlich dem Trug zum Opfer.

    Ob du die obigen Zitate annimmst oder sie von dir weist ist deine eigene Sache. Ich will damit nur sagen: das, was du als von „oen“ kommend siehst, kommt nicht von Gott sondern von Menschen, die auf dem thron christi Platz genommen haben.
    du weißt ja, wer sich hinsetzt, wo er nicht darf, wird weggejagt von diesem Platz und das ist alles nadere als ehrenvoll.

    Wer andere Religionen kritisiert und bei der eignene blind ist, verliert als Blindschleich glatt auch mal den Rattenschwanz wenn es eng wird. Bei der Blindschleiche wächst er nach, jene, die ihre Glauben verlieren – die bleiben dann meist „tot“.
    Gekillt von den WT Doktrinen, die wechseln wie man Unterwäsche wechselt
    schau in den Spiegel und halte die Füße auf dem Boden. Wenn du ernsthaft suchst, wirst du die Antworten finden

  • Anna
    September 6, 2012

    Lieber Bruder Mandred, Irrelevant, liebe Brüder und Schwestern,

    Dir Manfred möchte ich herzlich für Deinen liebevollen Kommentar an Bruder Irrelevant danken. Auch dafür, dass Du noch persönliche Erfahrungen preis gegeben hast.

    Meinerseits möchte ich auch noch anfügen, dass ich vor fast 20 Jahren mit dem Paradies-Buch begonnen habe die Bibel zu studieren nichts Neues gelernt habe. Ich konnte schon vorher lesen und schreiben, habe einen Beruf erlernt und bin sehr gut durchs Leben gekommen 🙂

    Letzte Woche hat mir ein seit 1973 getaufter Bruder nach der Versammlung gesagt, dass wir eigentlich immer nur dieselben Bibeltexte lesen. Er sieht das an seiner Bibel, an den Stellen, die eben oft aufgeschlagen werden. Andere – auch Kontexte – werden ignoriert.

    Und Bruder Irrelevant noch eines: Mir dreht sich zuweilen der Magen um aufgrund der Beweisführungen in den Publikationen um irgendeine WTG-Lehre zu stützen. Und das Apostelgeschichte-Buch hat für mich einen Schreibstil im Bildzeitungs-Niveau.

    Ich muss zugeben, dass ich bei meiner Taufe aufsteigende Zweifel an der WTG einfach ignoriert habe, denn ich wollte, dass es so ist. Weil für mich damals das Paradies-Versprechen mehr zählte als das persönliche Verhältnis zu Jehova und Jesus. Als Ehefrau und Mutter habe ich mir einfach für meine Familie eine schöne Zukunft gewünscht. Und dies hat mich blind gemacht.

    Tja, und nun, nachgedacht habe ich schon immer, meine Meinung damals wie die geistige Speise zustande kommt:

    Ich habe mir das doch tatsächlich so vorgestellt, dass die Kreisaufseher bei ihren Besuchen in den Versammlungen ALLE Gesalbten besuchen. Dann mit diesen beten und reden, was sie als wichtige Bedürfnisse ansehen oder wie sie die Bibel verstehen usw. Diese Eindrücke der Gesalbten würden die KA’s dann an das jeweilige Zweigbüro weitergeben und von dort zur Leitenden Körperschaft. In meiner Naivität dachte ich mir dann, die LK-Brüder würden gebetsvoll diese Berichte studieren und dies dann als GEISTIGE SPEISE weitergeben.

    Die Tatsache, dass die Gesalbten von der LK zu keiner Zeit gefragt wurden und werden ist mir erst später bewusst geworden. Und die Besuche der reisenden Aufseher sind ja mehr als eine Art Betriebsprüfung anzusehen.

    Wie Du Mandred habe ich nach und nach gemerkt, dass das mit der christlichen Liebe nicht so ist, wie man es nach außen vermittelt.

    Und ich habe begonnen mehr und mehr in der Bibel zu lesen, auch online in verschieden Übersetzungen und damit ist die Verblendung gewichen.

    Daher ist das NEUE LICHT bezüglich wer nun eigentlich, gemäß der LK-Mitgliederversammlung, der treue und verständige Skalve sein soll (an dieser Stelle @Robin danke für die Einstellung der übersetzung) für mich lediglich die normative Kraft des Faktischen. Die WTG wurde seit ihrer Gründung immer nur von den Männern in New York regiert, die anderen Gesalbten hatten waren NIE an der Austeilung der „Speise“ beteiligt. Und ich bin sicher, die meisten noch verblendeten Brüder in den Versammlungen werden das leider wieder schlucken 🙁

    Herzliche Grüße an alle und einen friedlichen Tag wünscht Anna

  • Manfred an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,

    zu Deiner Frage: Zitat: Eine Bemerkung noch zum “Prophetie-Vortrag”, auf den du mich verwiesen hast:
    Auszug>>>>Ebenso wurde die Lehre widerlegt, dass die 144.000 Könige überhaupt vom Himmel aus regieren. Sie werden nämlich hier auf der Erde bleiben, allerdings mit einem geistigen Leib.<<<<
    Wie geht denn das??? Was ist das denn für eine Lebensform??? Zitat Ende.

    Ist mir heute Nacht noch ein Bibeltext eingefallen. Da auf der Prophetieseite dort ein ähnlicher Kommentar aufkam, hatte ich dort meine Sicht der Dinge eingestellt. Wenn der Kommentar freigeschaltet wurde, findest Du ihn hier:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-1882

    Man weiß zwar immer noch nicht genau, wie es tatsächlich kommen wird, aber biblische Texte dazu gibt es und die darf man nicht ignorieren.

    Gruss Manfred

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    (Apostelgeschichte 20:30) und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

    AUS EURER EIGENEN MITTE …
    Wo ist die Mitte???
    Es sind Gottes Versammlungen und aus ihrer Mitte sind solche ausgegangen, die nicht aus echter christlicher Art waren!!!

    Es kann umgekehrt – wie hier einige sinnlos behaupten – gar nicht sein, dass Zeugen Jehovas dies wären oder der treue Sklave!!!
    Wie denn, wenn er gar nicht woanders war und aus dieser anderen Mitte hinaus ginge – keine Logik!!!

    Du beispielsweise und noch andere hier waren aber das!! Ihr wart in den christlichen Versammlungen und dann seid ihr aus ihren Mitten raus … IHR SEID GEMEINT !!!!
    Anders kannst es gar nicht anwenden …

  • Dennis
    September 6, 2012

    Nein DU bist gemeint, denn du versuchst uns aus dieser virtuellen Versammlung, die nur jehova und Jesus Christus in den Mittelpunkt stellt, wieder hinter dir und deinen Auftraggeber in Selters her weg zu ziehen.

    Ich werde es so lange hier wiederholen, so lange du deine Anklagen und Bibelverdrehungen postest:

    Die Wahrheit macht uns FREI und wir werden uns nicht mehr unter die geistige SKLAVEREI des Wachtturms begeben!

    Da kannst so viel WT-Zitate und Sklaven – Hörigkeit hier zur Schau stellen wie du willst.

  • Selgora
    September 6, 2012

    Hallo, Irrelevanter!

    Die Mitte ist ein Zentrum. Dementsprechend können auch nur Leute aus dem Zentrum verdrehte Dinge und sowas reden. Und rate mal, was das Zentrum der Zeugen Jehovas ist…

    Die Schaltzentrale alias LK der WTG… 🙁

    Ich glaube nicht, daß hier einer aus der LK sich rumtreibt. Vielmehr sind wir alle, die hier schreiben, nur sogenannte Randfiguren. Weit entfernt von der besagten Mitte, aus der sich Männer erheben.

    Mal ganz abgesehen davon, das ich eine Frau bin… 😉

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant

    Zitat: Es sind Gottes Versammlungen und aus ihrer Mitte sind solche ausgegangen, die nicht aus echter christlicher Art waren!!!
    Es kann umgekehrt – wie hier einige sinnlos behaupten – gar nicht sein, dass Zeugen Jehovas dies wären oder der treue Sklave!!!
    Wie denn, wenn er gar nicht woanders war und aus dieser anderen Mitte hinaus ginge – keine Logik!!!
    Du beispielsweise und noch andere hier waren aber das!! Ihr wart in den christlichen Versammlungen und dann seid ihr aus ihren Mitten raus … IHR SEID GEMEINT !!!!
    Anders kannst es gar nicht anwenden …

    Da sieht man mal wieder wie Du die Worte manipulierst und verdrehst, denn in der Bibel steht, aus ihrer Mitte sind solche ausgegangen. Du machst daraus hinaus ginge oder aus ihrer Mitte raus! Aber in der Bibel steht nichts von raus gehen, sondern nur von ausgehen. Vielleicht solltest Du mal Deutsch lernen, oder ist in Österreich ausgehen und rausgehen dasselbe?

    Aus der Mitte der Zeugen gehen diese aus, die verkehrte Dinge reden. Wir hier sind nicht in der Mitte der Zeugen, waren zuvor meist am Rand. Somit können wir niemals gemeint sein, logisch oder?

    Grüße
    Alois

  • Michael2
    September 6, 2012

    Hallo mein lieber Bruder,

    so darf ich dich hoffentlich doch noch nennen?

    Du fragst, warum ich noch in die Versammlung gehe. Aus dem gleichen Grund, warum die Mehrheit unsere Brüder in die Versammlung geht. Familie, Freunde ja das gesamte sozoiale Umfeld möchte sie nicht vermissen. Das weiß auch der „Sklave“ und setzt diese Tatsache als Druckmittel ein, damit alle schön brav alles hinnehmen.

    Glaubst du wirklich noch, das die Mehrheit der Brüder wegen der großartigen Belehrung in die Versammlung gehen? Denke an den Zerfall der DDR, die Oberen glaubten auch noch bis zum Schluß, alles sein in bester Ordnung, ohne zu merken, das das Volk sich schon längst verabschiedet hatte.
    Überlege einmal wessen Blick hier wirklich getrübt ist.

    Erkläre mir doch einmal, was das Ziel dieses an all der ähnliche WT-Artikel sein soll?
    Die Brüder zum Christus zu führen oder eher zur Organisation?

    Fällt dir nichts auf, wenn wir immer wieder Schlußsätze lesen wie schon angeführt, „das Wort und der Geist Gottes UND DIE ORGANISATION helfen uns dem Satan zu widerstehen“, ohne das Christi Opfer erwähnt wird. Das ist doch schon Methode.
    Wer sich voll und ganz auf das Opfer Jesu verlassen kann, braucht zur Rettung keine Organisation mehr.
    Geh in dich, überlege einmal was der Kern der christlichen Botschaft wirklich ist.
    Mein Rat, lies die Briefe des Paulus, besonders den Römerbrief , aber nicht mit der NW-Übersetzung.

    In die Klauen des Teufels gelangen wir, wenn wir den Wert des Opfers Jesu nicht erkennen wollen, sondern auf eigene Leistung errettet werden wollen, und uns auf eine menschliche Organisation verlassen.

    Liebe Grüße
    Michael 2

    An Martin,
    danke Martin für deine Ergänzungen zu diesem Thema. Ich kann dir nur zustimmen. Das was du angeführt hast entspricht genau meiner Beobachtung, und nicht nur meiner, sondern vieler anderer auch.

    l.G.
    Michael2

  • salva
    September 6, 2012

    Hallo lieber Freund,
    langsam kommst du mir vor wie ein abgesanter der Inquisition,ich glaube wenn du die möglichkeit hättest würdest hier alle auf den scheiterhaufen stellen UND PERSÖNLICH ANZÜNDEN.

    Du bist der jenige der geschrieben hat:

    IHR SEIT NICHT SEINE SCHAFE UND IHR SEIT KEINE ERLICHE CHRISTEN UND IHR GEHÖRT NICHT ZU IHM .

    Nun zu dein letzen Kommentar:

    Apostelgeschichte 20:30) und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

    AUS EURER EIGENEN MITTE …
    Wo ist die Mitte???

    du wirst mir doch zustimmen das heute jede MENSCHLICHE Organisation den o.gen vers. für sich beansprucht, und das es jede
    gemeinschaft o. Kirche es auch immer wieder benützt um andere zu discredietieren. kann das sein das du die Worte unseres HERRN und ERLÖSER nicht verstanden Hast ( Ihr sollt nicht Richten den so wir Ihr Richtet werdet Ihr gerichtet werden.) oder (legt eur Vertrauen nicht in Menschenhand den sie Können euch nicht retten )

    und was machst du? du richtest! du hast dein leben in den Hände von irgend welche leute gelegt die du warscheilich nicht einmal kennst,leute die es lieben im dunkel zu bleiben die nicht einmal bereit sind ihren Namen unter das was sie schreiben zu setzten.
    VON WELCHEN APOSTEL HABEN SIE DAS.

    Frage: bist du wirklich der Meinung das du zu seine Schaffe gehörst? bist du wirklich der Meinung das Gott die WTG benötigt?
    Kannst du dich an die worte des Herrn erinnern – ich lasse euch ein neues Gebot liebet euch untereinander und liebet eure Feinde
    un die die euch verfolgen den sonnst seit Ihr genau so wie Sie-

    Nun welches verhalten legst du hier an den tag? zu wemm gehörst du?

    Lieber Freund, ich bin kein ZJ aber ich kenne Sie sehr gut mittlerweile seit über 25 Jahre und ich bin überzeugt das sie gute und gläubige Menschen sind, den sonnst hätte man sie nicht so leicht inters licht führen können,doch es gibt einen spruch der sich immer bewarheite hat – auf einen Stein der ins rollen gekommen ist wächst kein moos mehr- und genau das passiert jetz gerade auch bei der WTG und auch bei alle andere Organisationen auf diesen Planeten, den mann kann die Wahrheit eine weile verstecken doch user Gott hat versprochn er wird alles ans tageslicht bringen und er wird jeden der seine gebote hält auch frei Machen.

    Ich wünsche dir von ganzen herzen alles gute

    grüsse
    Salva

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Man sollte wenn man schon Verse aus Gottes Wort zitiert immer den Kontext betrachten, so hätten wir es einmal gelernt! Also nicht nur den Vers 30!

    Paulus spricht von Hirten (Vers 28) – dann spricht er im Vers29 von falschen Lehrer, solche die die Herde nicht schönen, wer beutet den die Herde aus? Ist es jemand hier bei Bruderinfo – WO und WIE?

    Wer verfälscht den die Wahrheit der Bibel am laufenden Band, wer geht laufend über das hinaus was geschrieben steht, was erst der Grund ist für solche Seiten und Aktivitäten von treuen Verfechtern der Heiligen Schrift?

    Die Antworten geben Aufschluss WER mit den Männern aus Eurer Mitte gemeint ist, zusätzlich schreiben hier auch jede Menge Frauen, die weise und klug vieles erkannt haben, Paulus spricht aber NUR von Männer!

    Als kleiner Denkanstoß!
    Lg. Matthäus

  • Truth
    September 6, 2012

    Nimm es nicht persönlich Irrelevant,

    denk lieber an Matthäus 22:29
    Jesus gab ihnen zur Antwort: „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes;

    ________________________________________________________

    Hallo Truth,
    Mittlerweile wissen alle das truth = irrelevant ist. Wir sagten dir schon einmal das du bei einem Namen bleiben solltest.
    Du führst oben ja Selbstgespräche mit dir selbst und das ist ein wenig kindisch. Bruderinfo 🙂

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    Lieber Manfred, deine Erfahrungen kann ich in meiner eigenen Sache vollauf bestätigen. Da ist eine größer werdende Lücke zwishen Anspruch und Wirklichkeit.
    Die SElbstdarstellung der Zeugen Jehovahs in den Publikationen trieft nur so von SElbstverherrlichung. Die Relaität sieht ganz anders aus.
    Ich war annähernd 40 Jahre Diener – angefangen als Dienstamtgehilfe und dann Jahrzente Ältester.
    Ich habe in vielen Versammlungen in unterschiedlichen Orten gedient und muss im Nachhinein feststellen: Es ging immer nur um Machtstrukturen, beansprucht von solchen Männern, die ehr ohnmächtig waren und ihrer „Berufung“ keinesfalls entsprachen.
    Da geht es nur mit dem Hammer und mit Gewalt.
    Und wenn man dann als Mensch im Dienst sehr erfolgreich ist, vieel Bibelstudien hat und eine vermerhte Abgabe an Literatur – dann steigt der Neid. Und der geht exorbitant hoch, wenn man einen guten Namen hat und eine Arbeit, die einen in der Presse bekannt macht. Ja, dann ist es aus. Dann wird man blockiert.

    Ich habe auf diese Weise viele Jahre gelebt und gearbeitet, als Zeuge mit nichts für mich selbst, man hat materielle Dinge hinten angestellt, weil man ja genug hatte.
    Und da fing der Neid erst richtig an, wenn man durch selbständige Arbeit auch ncih Zeit für den HIpi Dienst hat und dabei beispielhaft voranschreitet und den Stundnedurchschnitt anhebt – en Donr im auge derer, die als Ä mit ner Hand voll Stunden pro Monat i Dienst stehen.
    Da kannst du dir vorstellen, welches Ehco das erzeugt und welche Kraft zum Bösen dann durchkommt, indem man verleumdet wird.
    WEnn man ohne egoistische Basisziele einfach im Dienst aufgeht und dann kommt so eine Puffotter an, die sich zum VA hochgekaspert hat mit Intrigen usw und der konspieriert gegen einen, weil er eifersüchtig ist, dass man gutes STanding hat bei den Brüdern, besonders bei den Betagten – da merkt man erst, mit was für hahnebüchenen Typen man da im Boot gemeinsam rudern soll.
    Das geht nicht.
    Ein Älterste, der für sich alles in Anspruch nimmt, was ihm als Ä abgeraten wird, der in seiner Position die KA wenn sie kommen gegen einen konditioniert – der hat doch eigentlich schon den Mühlstein um den Hals.
    Und wenn dann wie bei mir Symptome einer schweren Krankheit durchkommen, man sein Leben neu ausrichten muss, ständig im Krankenhaus ist, operiert wird und das Weiterleben eine Frage des Geldes ist, gezahlt durch die Krankenkasse – dann weiß man, was es heißt ein Mensch zu sein.
    Und dann stellen sich solche Hosenmatzen als Älteste hin und fangen an einen zu kritisieren, dass man zu wenig sich beteiligt am Geschehen.
    Solche Blinden Leiter, die wissen, dass man leidet, die ienen niemals besuchen, weder zu Hause noch im Hospital, die sich nur die Zunge wundreden über einen Ältesten, der ihren Vorstellungen nicht entspricht, sie sich aber auch nicht die Mühe machen mit mir mal persönlich zu reden – ich muss gestehen das sind nicht meine Brüder. Das sind BESSERWISSER, das sind leiblose Gestalten, für die der Bericht mehr WErt ist als der Bruder.
    Und solche kalt gebrühten Männer umschäwnzeln dann den KA und halten ihn von einem fern.
    Was erwarten solche Männer von mir und meinesgleichen?
    Einer hat bei facebook über 2000 Freunde, fast alles nur knackige halbnackte Teens in allen Teilen der Welt. Meine Kinder haben es zuerst bemerkt. Der Mann ist im Herbst des Lebens, geht auf die rente zu, keine Kinder und und und.
    Da bleibt einem die Sprache weg. auf der Bühne hui – im wahren Leben pfui.
    WEnn ich solche Freundschaften hätte, meien frau würde mich raussschmeißen zu Recht.
    Was will ich damit sagen: Große Töne, Eindruck, Figur und Anspruch auf der Bühne – und das reale Leben ist verlogen wie im Pfaffenspiegel.
    ken Wunder, dass da die Versammlung leerer wird, das die Brüder Doppelleben lieben udn die Kraft nicht mehr da ist, die der Geist veranlaßt.
    Aus eben diesem Grunde – ichhabe dagegen immer wieder opponiert, den Koordinastionskasper angesprochen – aber er will nicht. Er getht wie Wasser – den WEg geringsten Widerstandes.
    Mit solchen Leuten kann man keine Kirche führen. Da führt man nur Seilschaften.
    In meinen jungen Jahren habe ich andere Dinge kennengelernt. Ich war mit Brüdern zusammen, die meine Großväter hätten sein können. Mehrere von denen saßßen in sachsenhausen und buchenwald ein oder einfach nur im Knast. Aber sie waren demütig, trachteten nicht nach Titel. Denn was nutzt en solcher, wenn man die „Mittel“ nicht hat.
    Und die WTG kann „Mittel“ nicth vermitteln. sie setzt allein auf kadavergehorsam um zumindest ein paar Leute am gängelband zu halten, die sie sich vor den Karren spannen kann.
    Für mich ist da kein Platz mehr

  • Hans
    September 6, 2012

    Lieber FF,

    du schreibst:

    ZITAT

    Es ging immer nur um Machtstrukturen, beansprucht von solchen Männern, die ehr ohnmächtig waren und ihrer “Berufung” keinesfalls entsprachen.

    ….

    die sich zum VA hochgekaspert hat mit Intrigen usw und der konspieriert gegen einen, weil er eifersüchtig ist, dass man gutes STanding hat bei den Brüdern,

    ….

    kadavergehorsam um zumindest ein paar Leute am gängelband zu halten, die sie sich vor den Karren spannen kann.
    Für mich ist da kein Platz mehr

    ZITAT ENDE

    Genau diese Dinge kann ich aus eigener Erfahrung in mehreren Versammlungen bestätigen, obwohl wir in ganz unterschiedlichen Orten dienten. Und, nach all dem, was man so hört: Es schaut vielleicht nicht zu 100% überall so aus, aber anscheinend doch in der Mehrheit der Versammlungen.

    Das war für mich der Knackpunkt, mein Amt zurückzugeben. Es ist kein Einzelfall, das wäre erträglich/lösbar. Es ist System!

    LG
    Hans

  • Eddi
    September 6, 2012

    Lieber Frank,

    heute hast du einen tiefen Einblick gewährt in deine Erfahrungen. Hab Dank dafür. Du hast mit großem Enthusiasmus Aufgaben wahrgenommen und wie wir alle voller Überzeugung geglaubt, dass diese Organisation als ein von Gott gewähltes Mittel das Reich Gottes auf der Erde ausmachen wird.

    Heute kannst du dich glücklich schätzen, so angefeindet und beneidet worden zu sein. Du warst genau in der richtigen Versammlung dafür. Denn nur so konnte dich der Vater ziehen und heute bist du eine starke Kraft für die Erkenntnis, dass die Wahrheit nicht in dieser Organisation liegt sondern in der Person Christi. Und niemand kann dir mehr erzählen, das gibt´s nicht bei den Zeugen.

    Jetzt bist du auf dem besten Weg, ein geprüfter Stein in Gottes Bau zu werden, verbunden mit dem Haupteckstein, den die Bauleute verworfen haben. Eine tragende Komponente. Auch dich haben sie verworfen, aber zusammen mit vielen „Leidensgenossen“, in Wirklichkeit alles Sieger, wirst du mit deiner Frau einen herrlichen Palast zur Ehre unseres himmlischen Vaters abgeben.

    Wenn ein Mensch eine Fraktur erleidet (Knochenbruch), dann wird er im Heilungsprozess dort, wo er gebrochen war, viel stärker als zuvor. Du hast viele „Frakturen“ miterleben müssen, aber ich erkenne auch deine enorme Stärke die daraus resultiert. Und ich danke dir, dass du uns daran teilhaben lässt, unserem Vater näher zu kommen und Jesus besser erkennen zu dürfen.

    So wie viele Leser und Schreiber bist auch du ein Grund, unserm himmlischen Vater Dank zu sagen und ihn um Segen für dich zu bitten.
    Eddi

  • armes Schaf 2012
    September 6, 2012

    Tja,und alles ohne Ältestenbuch..da kannst Du mal sehen wie mildgesinnt Christen sein können,und von Herzen demütig.Fazit:Wenn der Herr kommt wird er bekennen müssen:Ich kenne euch?!nicht!Wenn die Stunde kommt wird der Herr richten,auch Dich!Und die gesammte Menschheit denn Er ist gerecht und es werden Menschen überleben da würdest Du dich sicher wundern wenn du, oder ein anderer dort hineinkommt vom dem du es nie erwarten würdest.Du Vertraust auf Geld,Macht und Immobilien.Dieser Dinge würde sich Jesus Christus niemals zuwenden,denn sein Joch ist sanft,und er ist demütig.Christus ist Freiheit,sein Königreich ist gerecht.Ich glaube niemals das die neue Ordnung wenn sie irgenwann eintritt so sein wird wie die sogenannte Gesellschaft,an deren Händen Schmutz dieser Welt klebt.Leb wohl

  • Karl@Irrelevant
    September 6, 2012

    Erklär mir mal wieso du an einen Jesus glaubst, der das Gegenteil des biblischen Jesus befiehlt?
    Und bitte nenn mir ein Beispiel wo Jesus zum Hass und zum sozialen Mord auffordert! Und erklär mir auch bitte wo Jesus sagt, dass ein Verhältnis zu ihm notwendig ist, wenn man Menschen vergöttert!
    Bis jetzt hab ich ja noch keine (einzige) Antwort von dir bekommen, du feiger Götzendiener!

    Wer ZJ war, war nie in der Wahrheit. Nie.
    Und gäbe es den Geist Gottes und die christliche Nächstenliebe, würde auch eine andere Stimmung herrschen und nicht diese ständige Stasi-Verpetz-Stimmung!

    Es ist faszinierend, dass du nicht checkst, dass dein heißgeliebter „Sklave“ auch nur aus Menschen besteht. Menschen, die andere mit ihren faschistischen Regeln in den Selbstmord treiben, die Pädophile decken und und und …

    Wenn man deinen „Sklaven“ anprangert, prangert man, nicht wie du meinst, gleich den Höchsten an, sondern seinen Gegenspieler Satan!

    Vergötter du deinen falschen Götzen weiterhin, wir wissen ja wer der Lichtbringer ist … 😉

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    so wurde – in anlehnung an Irres Auslegung in Mexico unter der anleitung des Geistes Gottes jahrelang jede Zusammenkunft ohne Gebet und Lied begonnen. man war ja Kulturverein und hatte einen eigenen Sall. Wäre man REligion gewesen bestände kein Anspruch auf Eigentum.
    In Malawi mußten unsere schwarzen Brüder auf den Erwerb einer Parteienkarte verzichten, wurden dafür geprügelt, geschändet, geschwängert und gemordet.
    Und unsere Mexikanischen Brüder durften dem Bürgermeister ihrer Gemeinde Backsisch schenken und bekamen den Stepel “ Im Militär gedient“ in den Pass und durften ausreisen.
    Das alles wohl durch INtuition des Heiligen Geistes?
    Irre – das ist irresponsible, unverantwortlich, solche Dinge, die unter der Anweisung des Sklaven statttfanden Gott zuzuschieben.
    Wer so etwas behauptet, distanziert sich freiwillig vom Höchsten

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Habt ihr – wie fast immer – wieder einen sehr senkrechten Blickwinkel erwischt …

    Mir ging es lediglich darum, euch vor Augen zu führen, wie TÜCHTIG und ARBEITSAM der TREUE SKLAVE mit der ihm anvertrauten Habe, was heißt, dass er diese verwaltet und auch ständig mehrt – SELBSTVERSTÄNDLICH unter der LEITUNG JESU (des Herrn) und der EINFLUSSNAHME des HEILIGEN GEISTES GOTTES (des versprochenen Helfers) !!!!
    Vor allem darum, dass es keine MENSCHENERRUNGENSCHAFT war, sonder es ist das Ergebnis der Leitung von oben !!!

    Wer Lust hat, kann dazu auch noch das nächste passende Gleichnis einmal lesen und näher untersuchen: MATTHÄUS 25:14-30 …

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Irrelevant,

    stimmt, die Habe wird tüchtig gemehrt: Kohle, Immobilien, usw.

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Grüße,
    Hans

  • Manfred an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,

    mit dieser Aussage: Wer Lust hat, kann dazu auch noch das nächste passende Gleichnis einmal lesen und näher untersuchen: MATTHÄUS 25:14-30 … – Zitat Ende.

    Hast Du Dir so was von ein Eigentor geschossen. Weil diese Gleichnis nämlich dem anderen aus dem über den Treuen und verständigen Sklaven komplett widerspricht. Ich kopiere erstmal die Bibeltexte im Zusammenhang rein und dann dröseln wir das mal auf, wo hier die Widersprüche sind. Aber noch mal eine Empfehlung von mir. Du solltest bevor Du Bibelstellen als Beweise heranziehst die doch vorher mal genau lesen. Weil mir tut das schon wirklich leid, wie Du Dir selbst die Glaubwürdigkeit untergräbst. Ehrlich ich kann das schon bald nicht mehr mit ansehen. Aber nun die Texte und zwar aus der NWÜ:

    Mat. 24:44-45
    44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn. 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

    Mat. 25:14-30
    14 Denn es ist so, wie wenn ein Mensch, der im Begriff stand, außer Landes zu reisen, seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe übergab. 15 Und dem einen gab er fünf Talente, einem anderen zwei, noch einem anderen eines, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit, und er ging außer Landes. 16 Sogleich ging der, der die fünf Talente empfangen hatte, hin und machte Geschäfte damit und gewann fünf weitere. 17 Desgleichen gewann der, der die zwei empfangen hatte, zwei weitere. 18 Der aber, der nur eines empfangen hatte, ging hin und grub in die Erde und verbarg das Silbergeld seines Herrn.
    19 Nach langer Zeit kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab. 20 Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘ 21 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘ 22 Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘ 23 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘
    24 Schließlich trat der herzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sagte: ‚Herr, ich wußte, daß du ein strenger Mann bist und erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. 25 Da fürchtete ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier hast du das Deine.‘ 26 In Erwiderung sprach sein Herr zu ihm: ‚[Du] böser und träger Sklave! Du wußtest also, daß ich erntete, wo ich nicht säte, und sammelte, wo ich nicht worfelte? 27 Nun, so hättest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft hätte ich das Meine mit Zins erhalten.
    28 Deshalb nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat. 29 Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in Fülle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 30 Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.‘

    Und jetzt das ganze mal im Klartext:
    In Mat. 24:44-45 wird von ZWEI Sklaven gesprochen. Einer der Treu und Verständig ist und einer der BÖSE ist und seine Mitsklaven schlägt. Außerdem wird gesagt, dass der Herr ihn bei seiner Ankunft so tuend findet. Genau das bezieht sich ja die LK auf sich und sagt, dass sei 1914 passiert, seit dem Jesus Unsichtbar gegenwärtig ist. Was ich über die Unsichtbare Gegenwart denke, wisst ihr, aber lassen wir es in diesem Fall mal so stehen. Also 1914 ist Jesus GEKOMMEN.

    Und was sagt jetzt Mat. 25:14-30?
    14 Denn es ist so, wie wenn ein Mensch, der im Begriff stand, außer Landes zu reisen, seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe übergab.

    Was denn nun? Ist der Herr jetzt 1914 gekommen oder gegangen? Weil das ist ja mal ein kleines aber wichtiges Detail. Denn wenn er jetzt die Habe an seine drei Sklaven 1914 verteilt hat, dann wäre er ja jetzt gar nicht gegenwärtig, oder? Er ist ja außer Landes gegangen. Außerdem hat er insgesamt DREI Sklaven beauftragt. Wenn die LK in Brooklyn einer davon ist, wer sind dann die anderen BEIDEN? Natürlich bezieht die LK den Sklaven mit den 5 Talenten auf sich, dann muss es aber noch einen weiteren Sklaven geben, der Gut ist und die zwei Talente bekommen hat.

    Frage: Wer ist heute der Sklave, der auch gut ist und die zwei Talente bekommen hat?

    Und überhaupt, wieso wird von drei Sklaven gesprochen, obwohl doch die LK behauptet, dass sie der einzig wahre Sklave sind? Merkst Du was? Mit WT-Zitaten kommst Du nicht weit, wenn Du die Bibel verstehen willst.

    Du hast jetzt in dem Du dieses weitere Gleichnis angeführt hast, selbst bestätigt, dass Christus gar nicht unsichtbar gegenwärtig ist, denn er ist ja außer Landes gegangen. Desweiteren hast Du bestätigt, dass Jesus nicht nur einen Sklaven eingesetzt hat, sondern mindestens drei wovon einer Böse war. Es bleiben aber immer noch zwei gute Sklaven übrig. Damit hast Du gerade die LK in Erklärungsnot gebracht, wieso sie behaupten allein gemeint zu sein.

    Dann wird in dem einen Gleichnis gesagt: 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    Und in dem anderen Gleichnis: 14 Denn es ist so, wie wenn ein Mensch, der im Begriff stand, außer Landes zu reisen, seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe übergab.

    Also einmal wird gesagt, dass er alles bekommt und das andere Mal wurde nicht gesagt, dass es sich um alles handelt, vor allem auch deshalb, weil diese Habe ja auf mind. 3 Sklaven verteilt wurde. Somit konnte einer alleine nicht alles haben. Verstehst Du das?

    Betrachten wir doch mal um welche Habe es ging? Ging es um Menschen, um einen Zeitschriften Druckverlag, um Bethelheime und Königreichssäle, die errichtet werden sollten, oder um was ging es genau? Das finden wir auch wieder in Matthäus:

    Mat. 13:9-17
    9 Wer Ohren hat, höre zu!“ 10 Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: „Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?“ 11 Er gab zur Antwort: „Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt. 12 Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, und er wird Überfluß bekommen; wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘ 16 Glücklich aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. 17 Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben die Dinge zu sehen begehrt, die ihr erblickt, und haben sie nicht gesehen, und die Dinge zu hören, die ihr hört, und haben sie nicht gehört.

    Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden und dem der nicht hat, wird auch noch das was er hat weggenommen werden. Damit hast Du den Bezug zu dem Gleichnis mit den Talenten. Es geht darum die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen. Das ist die Habe die ausgeteilt wurde und diese ist nur möglich zu vermehren, wenn man die Bibel mit Hilfe des Heiligen Geistes liest. Diese Habe können in der Tat mehrere bekommen, nämlich alle die, die um die Gabe des heiligen Geistes bitten.
    Das erklärt auch, warum Du jedes Mal mit einem WT Zitat kommst und es Dir nachher zu einem Eigentor wird, denn die LK ist in allen drei Gleichnissen erwähnt worden. Das ist in der Tat richtig und hier die Texte, auf die Deine Führung voll zutrifft:

    wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘

    28 Deshalb nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat. 29 Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in Fülle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 30 Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.‘

    48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51
    und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

    Das sind die Textpassagen, die in der Tat auf die LK anzuwenden ist und zwar weil Sie das eine Talent, dass sie am Anfang bekommen haben, nicht vermehrt haben in dem sie auf die Hilfe des Geistes Gottes vertraut haben, sondern auf Ihre eigenen Ansichten, die sie zuhauf in Büchern und Broschüren und Zeitschriften veröffentlicht haben. Deshalb wird Ihnen auch das eine Talent noch weggenommen werden und sie werden in die Finsternis geworfen werden, weil sie sich zusätzlich noch erdreistet haben, sich die Stellung des Treuen und verständigen Sklaven angeeignet zu haben. Deshalb sind sie der böse Sklave, weil sie Jesus dieser Stellung beraubt haben. Oder warum steht in Matt. 25:45:
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave,

    Jehova wusste genau, dass wir in der Endzeit uns um das Thema diskutieren würden, wer der Treue und verständige Sklave sei und deshalb ist dieser Text so ausgedrückt, dass man darunter verstehen kann, dass es jemanden gibt, der sich Treuer und verständiger Sklave nennt, es aber nicht ist.

    Manfred

  • Dennis an Manfred
    September 6, 2012

    Lieber Manfred,

    möchte einfach mal meinen Hut ziehen, für die Art und Weise deiner Antworten an Irre… und auch den Inhalt und den Umfang.

    Anfangs dachte ich, es ist vergeudete Zeit mit „Sklaven“-Jüngern wie es Irrelevant und Gromio sind, zu diskutieren. Sie sind in ihrem Herz und Sinn völlig von dieser Organ. verblendet und merken noch nicht mal, dass in ihrem Kommentaren öfters „tr.u.verst. Sklave“, „Organisation“ und „leitend. Körperschaft“ vorkommt als „Jehova“ und „Jesus“.

    Aber inzwischen wird mir vor allem durch Deine gut durchdachten absolut biblischen Darlegungen klar, welcher gigantischen Irrlehren-Maschinerie wir die ganze Jahre zum Opfer gefallen sind.

    Auch diese Sache mit den untersch. „Sklaven“ aus Matth. 24 und Kap. 25 zeigt, dass Irre… nicht in der Lage ist die Bibel überhaupt nur ansatzweise zu verstehen.

    Er scheint auch nicht zu merken, wenn er sich selbst widerspricht und ständig lächerlich macht.

    Vielen Dank nochmals!

    LG
    Dennis

  • Manfred
    September 6, 2012

    Lieber Dennis,

    Vielen Dank für Dein Lob, aber das gebührt nicht mir, denn ich könnte selbst gar nichts verstehen, wenn es mir nicht von oben gewährt würde. Ein lieber Bruder den ich hier auf Bruderinfo kennen gelernt habe, sagte mal zu mir, dass er Jesus gebeten hat jegliche falsche Lehren der Organisation aus seinem Gedächtnis zu löschen.

    Das habe ich dann auch gemacht und das Gebet wurde anscheinend erhört. Auch kann man um den heiligen Geist beten, denn dieser ist ja der Helfer, der uns alles lehren soll.

    Aber wenn man schon Lob ausspricht, dann sollte das für alle gelten, denn wir sind ein Leib und gehören zusammen. Denn mir ist sehr positiv aufgefallen, dass alle Brüder, die sich in den vergangenen Tagen an dieser Diskussion beteiligt haben, alle mit biblischen Agumenten aufgewartet sind, während die anderen unablässig WT Zitate kopieren, ohne zu merken dass sie sich damit sogar selbst widersprechen. Das ist leider traurig mit anzusehen, zeigt uns aber, wie die Wahrheit einen Frei machen kann.

    Und in der Tat ist es für alle jene eine Entscheidungshilfe um sich endgültig von dem Druckerei Verlag zu lösen.
    Denn wenn einem mal auf so deutliche Weise gezeigt wird, dass die ganzen Druckschriften einer genauen Prüfung anhand der Bibel nicht standhalten, dann wird einem auch bewusst, das von dort keine Rettung kommen kann, im Gegenteil, wer sich mutwillig gegen Christus stellt und ihm seine Stellung streitig macht, ist der Antichrist.
    Von daher hat Irrelevant uns einen sehr grossen Dienst erwiesen. So deutlich hätten wir das selbst nicht hinbekommen können. Brd. Alois sagt immer, alles ist zu etwas nütze, auch wenn es nur als abschreckendes Beispiel dient. Wie Recht er damit hat.

    Lieber Dennis, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und allen anderen natürlich auch.

    Manfred

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Zitat>>>… Jesus gebeten hat jegliche falsche Lehren der Organisation aus seinem Gedächtnis zu löschen.<<<

    Falls du den TREUEN SKLAVEN JESU meinst, der nur DIE BIBEL, also GOTTES WORT als GRUNDLAGE aller Lehren verwendet, dann hat sein Gedächtnis ein "anderer Jesus" gesäubert und folglich auch deines, wie du behauptest!!!

    Du warst – wie du selber behauptest – eine gewisse Zeit "IN DER WAHRHEIT", aber hast ihr leider den Rücken gekehrt aufgrund irgendwelcher Zwischenfälle oder menschlicher Unzulänglichkeiten!
    Du schaust eben zu viel auf Menschen und all deine Attacken gegen den TREUEN SKLAVEN JESU belegen immer wieder, welch unaufhörlichen Hass und welche Rachsucht in dir stecken und welche unflätigen Ausdrücke sowie Unterstellungen du von dir gibst – alles sehr, sehr UNCHRISTLICH, obwohl du dich auf ihn (Jesus) berufst!!!
    Irgendwie ist das zwiespältig …

  • Manfred an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,

    Du schreibst, dass Hass und Rachsucht in mir stecken? Hast Du denn nicht meinen Kommentar an Dich gelesen:
    http://www.bruderinfo.de/?p=916&cpage=1#comment-21196

    Zitat: Aber für Dich persönlich wäre es besser, wenn Du Dich mal mit der Bibel vertrauter machst. Denn eins muss Dir bewusst werden. Es gibt nur zwei Wege, den großen breiten, der in die Vernichtung führt und den engen schmalen, der zum ewigen Leben führt und dieser Weg geht über den Christus und nur über den Christus. Also entweder seid Ihr auf dem richtigen Weg oder Wir. Jetzt denke mal darüber nach, ob jemand auf dem rechten Weg sein kann, der die Bibel mutwillig verdreht. Und suche die Antwort bitte nicht im WT, denn dort steht sie nicht, nimm lieber die Bibel. Das ist ein gut gemeinter Rat. Dein Name mag zwar Irrelevant sein, Dein Leben ist es sicherlich nicht.
    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das Du die Kurve noch bekommst. Zitat Ende.

    Das habe ich wirklich ernst gemeint, denn es tut weh mit ansehen zu müssen, wie sich jemand so an eine menschliche Organisation klammert wie Du. Dabei müsstest Du nur dort loslassen und die Hand von Jesus ergreifen. Du schreibst zwar permanent, dass Dein Sklave sich an die Bibel hält, doch nur einzig Du bleibst die Beweise dafür schuldig. Beleg das was Du sagst doch mal mit der Bibel, denn das ist der einzige Maßstab, der in Glaubensfragen Gültigkeit hat.

    Du kannst doch nicht ernsthaft annehmen den Wahrheitsgehalt eines Wachtturms anhand eines Wachtturms zu belegen? Wenn dann kannst Du nur den Wachtturm anhand der Bibel überprüfen, alles andere ist absolut wertlos. Du bist bisher auf keinen meiner Bibeltexte eingegangen.

    Bitte beantworte doch anhand der Bibel mal folgende Fragen, die ich Dir schon gestellt hatte:

    Aus dem Kommentar: http://www.bruderinfo.de/?p=902&cpage=1#comment-21366
    Frage: Wer ist heute der Sklave, der auch gut ist und die zwei Talente bekommen hat?

    Und aus dem Kommentar: http://www.bruderinfo.de/?p=916&cpage=1#comment-21349
    Dann erkläre mir mal, wie Du das tun willst, wozu Jesus in Mat. 24:15 aufgefordert hat? Denke gut darüber nach, denn die Flucht ist unabdingbar, damit man gerettet wird. Genau wie damals als Jerusalem umzingelt war. Doch in der Zeit des Endes soll man ja wieder fliehen, wie machst Du das? Erkläre es mir bitte.

    Bitte beantworte mal diese zwei Fragen und beweise damit, das Dein Sklave sein Wissen wirklich aus der Bibel hat und sich nicht aus den Fingern saugt. Bring einfach mal einen Beweis für Deine Behauptung. Wir die Abtrünnigen von Bruderinfo haben Dir schon haufenweise Beweise geliefert, dass die LK nicht die biblische Wahrheit lehrt. Nachdem Du sooft damit auf den Putz gehauen hast, dass sie nur biblisch korrekt lehren, bring jetzt mal die Beweise auf den Tisch.

    Ist Dir das möglich?

    Manfred

  • Selgora
    September 6, 2012

    Von welchen unflätigen Ausdrücken redest Du eigentlich? Solche hab ich zwar bei DEINEN Kommentaren zuhauf von der ersten Stunde an gefunden, aber bei anderen Kommentatoren bisher nur äußerst begrenzt…

    Und daß Du voller Hass und Rachsucht steckst kann ja jeder hier deutlich sehen, der von Deinem Sklaven noch nicht völlig verblendet wurde.

    Und nur mal zur INFO: Unsere „Attacken“ gehen ausschließlich gegen einen überaus untreuen Möchtegern-Treuen-Sklaven, so wie es uns die Bibel lehrt. Auch Jesus hat nicht einfach alles als gegeben hingenommen und sich die Welt schöngeredet wie Deinesgleichen es gerne tun.

    Die Wahrheit verletzt, was unheilig ist! 😉

  • Hopefull
    September 6, 2012

    @ Manfred

    Lieber Bruder, nicht wir sind die Abtrünnigen, sondern der Sklave der WTG. Er war es schon von Anfang an. Deswegen brauchst Du dich und auch uns mit gutem Gewissen nicht als abtrünnig zu bezeichen. Denn Du liebst Jehova und seinen Sohn und Deinen Nächsten. Der Sklave aber liebt nur sich selbst.

    Liebe Grüße Hope

  • gromio
    September 6, 2012

    Hallo, Irrelevant!
    Danke, dass du hier Deine Sicht der Dinge so standhaft verteidigst.

    Ich denke, in Bezug auf die „Verwirrten“ hier gilt einfach der folgene Text:

    „18 Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.
    22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.“

    1. Johannes 2:18-22

    Deshalb denke ich, es wäre gut, hier nicht allzu viel Energie zu lassen…..Jehova und Christus sowie seine Gesalbten werden richten.
    Und Jesus sagte: (Johannes 6:44) „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“

    Lass es die Herren im HImmel klären, sofern diese dies nicht längst getan haben!!!

  • Alois
    September 6, 2012

    HAllo Gromio

    Zitat von Dir:Deshalb denke ich, es wäre gut, hier nicht allzu viel Energie zu lassen…..Jehova und Christus sowie seine Gesalbten werden richten.

    Wo steht in der Bibel dass die Gesalbten richten werden?

    Joh. 5
    22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,

    Du merkst gar nicht mehr wenn Du die Lügen Deiner menschlichen Speisemeister postest.

    Grüße
    Alois

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Zu deiner ersten (1) Frage:
    Im Gleichnis heißt es weiter: „Nach langer Zeit kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab“ (Matthäus 25:19). Im Jahr 1914 — tatsächlich eine lange Zeit nach 33 u. Z. — begann Jesu Gegenwart als König. Dreieinhalb Jahre danach, im Jahr 1918, kam er zu Gottes geistigem Tempel, wodurch sich die Worte des Petrus erfüllten: „Es ist die bestimmte Zeit, dass das Gericht beim Hause Gottes anfange“ (1. Petrus 4:17; Maleachi 3:1). Es war an der Zeit, abzurechnen.
    Wie hatten die Sklaven (Jesu gesalbte Brüder) die „Talente“ des Königs genutzt? In den Jahren nach 33 u. Z. und in der Zeit vor 1914 hatten viele hart gearbeitet und für Jesus „Geschäfte“ gemacht (Matthäus 25:16). Selbst während des Ersten Weltkriegs hatten sie den tiefen Wunsch bewiesen, ihrem Herrn zu dienen. Nun war es angebracht, Treuen neue Möglichkeiten einzuräumen, ‘Geschäfte zu machen’. Für das gegenwärtige System der Dinge war die Zeit des Endes angebrochen. Die gute Botschaft musste in der ganzen Welt gepredigt werden. Die „Ernte der Erde“ war einzubringen (Offenbarung 14:6, 7, 14-16). Es galt, die letzten Glieder der Weizenklasse ausfindig zu machen und eine „große Volksmenge“ anderer Schafe einzusammeln (Offenbarung 7:9; Matthäus 13:24-30).
    Leider bestanden einige die Prüfung nicht. Wir lesen: „Schließlich trat der [Sklave] herzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sagte: ‚Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist und erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. Da fürchtete ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier hast du das Deine‘ “ (Matthäus 25:24, 25). Einige Gesalbte hatten keine „Geschäfte“ gemacht. Sie hatten vor 1914 nicht mit anderen begeistert über ihre Hoffnung gesprochen und wollten auch 1919 nicht damit beginnen. Wie reagierte Jesus auf ihr unerhörtes Verhalten? Er enthob sie aller ihrer Aufgaben. Und sie wurden in die Finsternis hinausgeworfen, wo sie weinten und mit den Zähnen knirschten (Matthäus 25:28, 30).

    Nachdem du, Manfred, die Wahrheit zu deinem Nachteil verlassen hast und dich nun in deiner »falschen Freiheit« einredest, dich sicher und endlich frei zu fühlen, bist du eigentlich ein »Abtrünniger« und im weitesten Sinne auch der »übelgesinnte Sklave«, der nicht zur Ruhe kommt und daher unaufhörlich den TREUEN SKLAVEN des Herrn durch Verunglimpfungen und Falschanklagen »schlägt« … Ich bin mir nicht einmal sicher, ob du dir dieser Tragweite bewusst bist und darum »ermahne« ich dich hier durch diese Hinweise und Erinnerungen !!! Du verstehst schon – WENN DU ES WILLST !!!

    Und zu deiner zweiten (2) Frage:

    Sehr gute Frage: Fliehen, aber wie???
    Nachdem Jesus ‘das Stehen des abscheulichen Dings an heiliger Stätte’ vorhergesagt hatte, mahnte er seine Jünger zur Tat. Meinte er, daß zu jenem späten Zeitpunkt — wenn ‘das abscheuliche Ding an heiliger Stätte steht’ — viele Menschen aus der falschen Religion fliehen und die wahre Anbetung aufnehmen werden? Wohl kaum. BETRACHTEN WIR DIE ERFÜLLUNG: Jesus sagte: „. . . dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen. Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, noch gehe er hinein, um etwas aus seinem Haus zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück zu den Dingen hinter sich, um sein äußeres Kleid zu holen. Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! Betet unablässig, daß es nicht zur Winterzeit geschehe“ (Markus 13:14-18).
    19 Jesus sagte nicht, daß nur die, die sich in Jerusalem befanden, hinausgehen sollten, als hätte er betonen wollen, daß sie das Zentrum der jüdischen Anbetung verlassen mußten; auch erwähnte er in seiner Warnung keinen Religionswechsel — Flucht aus der falschen und Annahme der wahren Religion. Jesu Jünger mußten bestimmt nicht warnend aufgefordert werden, von einer Religion in die andere zu fliehen; sie waren bereits wahre Christen geworden. Außerdem bewog der Angriff im Jahr 66 u. Z. die Anhänger des Judentums in Jerusalem und ganz Judäa nicht dazu, ihre Religion aufzugeben und zum Christentum überzuwechseln. Professor Heinrich Graetz schreibt, daß diejenigen, die den fliehenden Römern nachsetzten, in die Stadt zurückkamen: „Mit rauschenden Kriegsliedern kehrten die Zeloten nach Jerusalem zurück (8. Marcheschwan, October), und frohe Hoffnungen auf Freiheit und Selbstregierung erfüllten ihre Brust. . . . Hatte sich ihnen die Hilfe Gottes nicht eben so gnadenvoll erwiesen, wie den Vorfahren? Und das Herz der Zeloten beschlich keine Bangigkeit um die Zukunft.“
    Wie handelte denn die vergleichsweise kleine Zahl der Auserwählten auf den Rat Jesu hin? Sie verließen Judäa und flohen über den Jordan in die Berge; dadurch zeigten sie, daß sie kein Teil des jüdischen Systems waren, weder des politischen noch des religiösen. Sie ließen ihre Felder und ihr Zuhause zurück und packten nicht einmal Hab und Gut aus ihren Häusern zusammen. Des Schutzes und der Unterstützung Jehovas gewiß, stellten sie seine Anbetung allem anderen voran, was wichtig zu sein schien (Markus 10:29, 30; Lukas 9:57-62).
    UND NUN DIE NEUZEITLICHE FLUCHT, was du wissen wolltest. Die könnte sich etwa so gestalten …
    Betrachten wir jetzt die größere Erfüllung. Seit Jahrzehnten fordern wir die Mitmenschen auf, aus der falschen Religion hinauszugehen und die wahre Anbetung aufzunehmen (Offenbarung 18:4, 5). Millionen haben es getan. Aus Jesu Prophezeiung geht nicht hervor, daß sich Menschen massenweise der wahren Anbetung zuwenden werden, sobald die große Drangsal ausgebrochen ist; im Jahr 66 u. Z. gab es gewiß keine Massenbekehrung der Juden. Doch für wahre Christen wird es ein großer Anreiz sein, die Warnung Jesu zu beachten und zu fliehen.
    Gegenwärtig können wir nicht alle Einzelheiten über die große Drangsal kennen, aber wir können logischerweise schlußfolgern, daß die Flucht, von der Jesus sprach, für uns keine Flucht im geographischen Sinne sein wird. Gottes Volk ist bereits überall auf der Erde zu finden, in so gut wie jedem Winkel. Wir können jedoch dessen sicher sein, daß Christen, wenn eine Flucht nötig ist, nach wie vor eine klare Trennung zwischen sich und den Organisationen der falschen Religion beibehalten müssen. Es ist ebenfalls bedeutsam, daß Jesus davor warnte, ins Haus zurückzukehren, um Kleidung oder andere Güter zu holen (Matthäus 24:17, 18). Es können also Prüfungen in bezug auf die Art vor uns liegen, wie wir materielle Dinge betrachten. Sind diese Dinge das Wichtigste, oder ist die Rettung wichtiger, die allen zuteil wird, die auf der Seite Gottes stehen? Ja, unsere Flucht wird vielleicht einige Mühsale und Entbehrungen mit sich bringen. Wir werden bereit sein müssen, zu tun, was nötig ist, wie einst unsere Mitchristen im ersten Jahrhundert, die von Judäa über den Jordan nach Peräa flohen.

  • Manfred an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,

    Leider hast Du meine Fragen von diesem Kommentar: http://www.bruderinfo.de/?p=902&cpage=1#comment-21422 nicht beantwortet. Ich hatte ja um biblische Beweise gebeten und das Du dies zur Abwechslung mal selber formulierst. Das war Dir anscheinend nicht möglich.

    Und weißt Du warum Dir das nicht möglich war? Weil Du ein WT Zitat reingestellt hast, dass nicht mal ansatzweise an meine erste Frage ran kam. Denn in Deinem WT Zitat wird erklärt, wer nach Meinung der LK der eine Sklave ist, der das eine Talent bekommen hat. Meine Frage lautete aber:

    Aus dem Kommentar: http://www.bruderinfo.de/?p=902&cpage=1#comment-21366
    Frage: Wer ist heute der Sklave, der auch gut ist und die zwei Talente bekommen hat?

    Somit hast Du komplett an meiner ersten Frage, Zitate aus der WTLib vorbei kopiert. Ich sags noch einmal, mit WT Zitaten kommst Du hier nicht weit.

    Aber in dem von Dir zitierten Text steht, dass nach langer Zeit der Herr kam und abrechnete. Folgende Fragen ergeben sich daraus:

    Wo steht in der Bibel, dass dies 1918 war?
    Wann ist das geschehen, gemäß diesem Zitat: Wie reagierte Jesus auf ihr unerhörtes Verhalten? Er enthob sie aller ihrer Aufgaben. Und sie wurden in die Finsternis hinausgeworfen, wo sie weinten und mit den Zähnen knirschten (Matthäus 25:28, 30).

    Diese Begebenheit wird sich erst nach der großen Drangsal und vor Harmargedon erfüllen, wie auch Luk: 13:28 belegt:
    28 Dort wird [euer] Weinen und [euer] Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Ịsa•ak und Jakob und alle Propheten im Königreich Gottes seht, euch selbst aber hinausgeworfen.

    Kennst Du nicht das Sprichwort abgerechnet wird zum Schluss? Diese Abrechnung wird dann sein, wenn Jesus wiederkommt und die Schafe von den Böcken trennen wird. Wenn jetzt diese Abrechnung wie Du sagst im Jahre 1918 war, dann kann ich doch heute gar nicht mehr zu dem bösen Sklaven gehören wie Du sagst, oder? Denn die Abrechnung ist doch schon 1918 vorbei gewesen. Hast Du das nicht so zitiert? Somit kannst Du es nach der Auslegung Deiner geistigen Führung überhaupt nicht mehr auf mich beziehen, oder?

    Nun zur Antwort von Dir auf meine zweite Frage, diese lautete ja:

    Und aus dem Kommentar: http://www.bruderinfo.de/?p=916&cpage=1#comment-21349
    Dann erkläre mir mal, wie Du das tun willst, wozu Jesus in Mat. 24:15 aufgefordert hat? Denke gut darüber nach, denn die Flucht ist unabdingbar, damit man gerettet wird. Genau wie damals als Jerusalem umzingelt war. Doch in der Zeit des Endes soll man ja wieder fliehen, wie machst Du das? Erkläre es mir bitte.

    Ich hatte Dich persönlich angesprochen. Wie kannst Du dem Gebot Jesu Folge leisten zu fliehen? Was ist nach DEINER MEINUNG das abscheuliche Ding und wo wird es an heiliger Stätte stehen?

    Du hast wieder nur ein Zitat aus dem WT kopiert. Da muss ich wohl annehmen, dass Du dazu keine EIGENE MEINUNG hast. Sehr schade, denn wenn Du nicht weißt worauf Du achten musst, könnte es passieren, dass Du den Zeitpunkt der Flucht verpasst. Und dann? Aber selbst wenn ich Dein kopiertes WT Zitat als Antwort nehmen würde, hättest Du damit auch wieder nicht meine Frage beantwortet. Denn auch in diesem Zitat wird nicht gesagt, was man tun muss, wenn das abscheuliche Ding an Heiliger Stätte steht. Wenn ich es nicht überlesen habe, wird dort gar nichts von dem abscheulichen Ding erwähnt. Also was könnte das sein und wo wird es wohl stehen?

    Manfred

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Schon gut, schon gut! Vielleicht passt dir endlich meine Formulierung (nachdem dir nicht entgangen ist, dass ich JEHOVA unendlich dankbar bin, dass ER den treuen Sklaven durch Jesus ins Leben gerufen hat!) Ich merke aber, dass du einfach nicht und nie bereit bist irgendwann mal zumindest „klein beizugeben“… Das ist halt so dein Wesen und Charakter (nicht beleidigend gemeint). Ich vermute ganz stark, dass du deshalb „unsere“ Reihen verlassen hast und nun nur mehr gegen die „Versammlungen“ wetterst …
    Du willst salopp ausgedrückt „klüger“ sein als der TREUE von Christus eingesetzte Sklave. Du willst es einfach nicht wahr haben, dass dem so ist, wie sie sind: DER TREUE SKLAVE ist FAKT, ist REALITÄT und seine neuzeitliche Geschichte startete halt eben in Amerika, früher war’s Palästina. Entscheidend ist nicht, wer das eigentlich macht, sondern DASS ES JEMAND macht!! (Was werden zB die Frauen sagen, dass Jesus nur 12 Männer berufen hat und keine einzige Frau! Sollen deswegen die Frauen eine Emanzipationsbewegung initiieren?? Gottes Wille – ist nun mal so und es ist korrekt so!!!!)
    So viel mal nebenbei erwähnt …

    Es ist dein Leben, du selbst entscheidest über DEIN LEBEN. Natürlich ist es JEHOVA, der uns das ewige Leben als Gabe schenkt aus unverdienter Güte heraus! Doch JEHOVA zwingt oder drängt uns nicht zu dieser Gabe! Er hat uns ja den FREIEN WILLEN verliehen und akzeptiert diesen auch dann, wenn jemand es nicht will …

    Zu deiner Frage 1 nun:
    Ich verstehe dieses Gleichnis nicht so, dass nun noch ein weiterer Sklave installiert wird von Jesus, nein. Das Talentegleichnis ist im Prinzip das gleiche wie das vom treuen und bösen Sklaven. Der mit dem einen Talent ist eigentlich böse und faul, für Jesu Habe unbrauchbar, darum wurde ihm auch noch das eine, was er hatte genommen.
    Die anderen zwei, beide als gute Sklaven bezeichnet wurden gelobt, weil sie die Talente mehrten, das heißt, sie waren trotz unterschiedlicher Begabungen (einer 5, also mehr/der andere 2, also etwas weniger, aber trotzdem tüchtig) arbeitsam und geschäftig!!
    Einfach gesagt: Beide Sklaven waren Gesalbte Christen, einer begabter oder befähigter und der andere anders oder weniger befähigt, aber dennoch …

    Und dann noch zu deiner letzten, doch in meinen Augen falschen Schlussfolgerung, als du behauptest, dass die Abrechnung erst zum Schluss in Harmagedon stattfindet!! Warum falsch??

    Logisch denken: Wenn Jesus in Harmagedon kommt und dann mit den Sklaven abrechnet, wann könnten die guten Sklaven denn nun Geschäfte machen mit den Talenten, wenn eh die NEUE WELT da ist, in der der Teufel für 1000 Jahre im Abgrund weggesperrt ist und der schlechte Einfluss entfällt und die Menschheit von der Erbsünde endlich befreit wird???
    Wenn dieser Sklave gut war und treu und verständig noch dazu (ist ja das Parallelgleichnis), dann bekäme er wie gesagt bei der Ankunft des HERRN die irdische Habe überreicht und zwar deshalb, damit sie anschließend fleißig und gehorsam die Agenden für den HERRN übernimmt…

    Ich hoffe, dass es endlich einmal verständlich ist für dich, der du wahrlich kein einfacher Zeuge, pardon Zeitzeuge bist !!!!

  • Manfred an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,

    An Deiner eigenen Formulierung hätte ich ja gar nichts ausgesetzt, wenn ich sie denn jemals hier gelesen hätte. Aber Du hast nur aus den Publikationen der Gesellschaft zitiert und das kann man schlecht als seine eigene Formulierung bezeichnen, oder?

    Aber jetzt finde ich es wirklich lobenswert, dass Du mal mit Deinen eigenen Worten auf einen Kommentar eingegangen bist. Dafür danke ich Dir. Nachdem Du Dies hier über mich geschrieben hast: Ich merke aber, dass du einfach nicht und nie bereit bist irgendwann mal zumindest “klein beizugeben”…

    Möchte ich Dir auch darauf antworten und Dir einen kleinen Einblick in mein Wesen geben. Ich bin ein sehr logischer Mensch und außerdem vertrete ich die Auffassung:

    1. Jehova kann nicht lügen
    2. Aus diesem Grund kann sich die Bibel nicht widersprechen
    3. Jesus Christus ist sein Sohn
    4. Der Heilige Geist ist der Helfer um uns das zu lehren was in der Bibel steht

    Bezüglich Deiner und Gromios Kommentare mit den ständigen Zitaten aus der WT-Literatur, die hier kein Mensch mehr braucht, weil wir uns von menschlichen Denkstrukturen freigemacht haben und einzig und allein die Bibel als Grundlage für unseren Glauben ansehen, haben wir nur zwei Möglichkeiten. Entweder Bruderinfo sperrt Eure Kommentare, damit wir von den WT Zitaten verschont werden, oder wir machen das einzig richtige und widerlegen die ganzen falschen Bibelverdrehungen, denn dann wird offensichtlich, wer Jesus als unserem Hirten folgt und wer Menschen folgt. Wenn ich im Unrecht bin, was auch sehr häufig vorkommt und ein anderer macht mich darauf aufmerksam und es zudem weder der Bibel widerspricht und auch noch logisch ist, dann werde ich meine Meinung sofort korrigieren und mich bei demjenigen bedanken, der mir meinen Denkfehler mitgeteilt hat. Solange aber jemand hier menschliche Falschaussagen als Gottes Wort und seine Anweisungen verkünden will, ja solange werde ich dagegen halten. Da werde ich nicht klein beigeben. Da hast Du mich richtig durchschaut.
    Das schöne daran ist, dass mittlerweile viele Schwestern und Brüder mitmachen und Euch gute biblisch begründete Antworten geben. Und ganz ehrlich, wir wissen das es nichts bringt mit Euch zu diskutieren, zumindest das wir hoffen würden, Ihr würdet Euch zum Christus bekennen.

    Aber wir wissen, das die vielen Schwestern und Brüdern, die im Moment in den Versammlungen sitzen und da seufzen und stöhnen über die vielen schlechten Dinge die in Ihren Reihen passieren, dass sie u.a. aufgrund Eurer Kommentare und unserer Antworten darauf eine gute Entscheidung treffen können. Denn besser kann man nicht beweisen, dass die LK eben nicht geistgesalbt ist, bei dem ganzen Unsinn was die im Laufe der Jahre an bedrucktem Papier in Umlauf gebracht haben.

    Und NEIN, ich wettere nicht gegen die Versammlung, sondern gegen die, die welche die Führung unter den Zeugen Jehovas inne haben, weil sie ganz bewusst die treuen Schwestern und Brüdern manipulieren. Deshalb habe ich zwei mal nach Selters geschrieben, beim letzten Mal waren es etwa 50 Seiten in denen ich Eurem Vorstand biblisch belegt habe, welche bewusste Falschaussagen sie verbreiten. Naja, weil die in Selters nicht gut mit Kritik umgehen können, haben sie mich ausgeschlossen und dachten nun haben sie Ruhe vor mir. Aber wie Du schon sagtest, Klein Beigeben ist nicht meine größte Eigenschaft. Und wenn Du nicht so viele WT Zitate hier reingestellt hättest, hätte ich auch gar nicht so wettern müssen. Also kannst Du die Schuld dafür auch ruhig bei Dir selbst suchen.
    Bin ich aber deshalb klüger, wie Eure Oberen? Ja, das kann man sogar sagen, weil ich mich an die Bibel halte. Das ist in der Tat klüger als das was die LK tut, wenn Sie nur Menschengebote lehren.

    Nun mal zu Deinen Antworten auf meine Fragen. Du hast geschrieben: Ich verstehe dieses Gleichnis nicht so, dass nun noch ein weiterer Sklave installiert wird von Jesus, nein. – Zitat Ende.

    Damit widersprichst Du aber eindeutig der Bibel, die ja von drei Sklaven spricht. Auf der anderen Seite hast Du auch wieder Recht, denn es gibt in der Tat nur EINEN treuen und verständigen Sklaven und einen der sehr böse ist, was Jesus in Mat. 24:45-51 angesprochen hat. Denn das Gleichnis über die drei Sklaven (Mat. 25:14-30) handelt eben von einer ganz anderen Situation. Was man ja auch daran erkennen kann, dass der eine Sklave eingesetzt wird, wenn der HERR kommt und die drei Sklaven erhalten Ihre Talente wenn der Herr außer Landes reist.

    Aber das ist ja der LK nicht bewusst, weil sie sämtliche positiven Bibeltexte auf sich beziehen und die negativen auf die anderen Kirchen. Doch wenn es so wäre, warum fängt das Gericht im Hause Gottes an? Wenn doch dort alles in Butter ist, könnte man doch gleich mit dem Gericht an den Nationen beginnen, oder? Also ist eben unter dem neuzeitliche Volk doch nicht alles in Butter, oder?

    Mit den nachfolgenden Worten, hast Du zum ersten mal eine wirklich sehr kluge und gute Frage gestellt. Nur leider hast Du sie auf die falsche Situation bezogen, aber die Frage ist absolut korrekt:
    Logisch denken: Wenn Jesus in Harmagedon kommt und dann mit den Sklaven abrechnet, wann könnten die guten Sklaven denn nun Geschäfte machen mit den Talenten, wenn eh die NEUE WELT da ist, in der der Teufel für 1000 Jahre im Abgrund weggesperrt ist und der schlechte Einfluss entfällt und die Menschheit von der Erbsünde endlich befreit wird??? – Zitat. Ende.

    Doch wie können sie Geschäfte machen, wenn schon 1914/18 abgerechnet wurde?

    Denn der Treue und verständige Sklave soll ja 1914 bei der Ankunft des Herrn die ganze Habe (Du schreibst immer irdische Habe, aber in der Bibel steht ganze Habe) erhalten haben. Seit dem haben sie sozusagen damit gearbeitet, doch die drei Sklaven, die die Talente bekommen haben, haben diese bekommen als der Herr außer Landes gereist ist, also nicht gekommen, sondern gegangen ist. Oder haben sie die Talente 1914 bekommen und 1918 wurde schon wieder abgerechnet? Warum arbeitet die Gesellschaft dann denn noch, wenn bereits abgerechnet wurde?

    Wenn Du also sagst, die LK hat die 5 Talente 1914 bekommen, so ist Jesus zu diesem Zeitpunkt außer Landes gereist und somit jetzt NICHT gegenwärtig. Auf der anderen Seite müsste er vor 1914 dagewesen sein, sonst hätte er ja nicht weg gehen können. Somit sollte jedem logisch denkenden Menschen einleuchten, dass hier von zwei verschiedenen Situationen gesprochen wird.

    Und wenn Christus vor Harmagedon kommt, dann wird er in der Tat erst die Abrechnung vornehmen, weil bis zu diesem Zeitpunkt sollten ja die Talente verwendet werden. Das ist ja dann, wenn er von seiner Reise zurück gekehrt ist und das ist vor Harmagedon, wenn er sichtbar wiederkommt beim Schall der 7.ten Posaune.

    Weißt Du was nach der Abrechnung passiert? Da bekommen diejenigen, die zu den Gruppen der zwei guten Sklaven gehören und die die Talente vermehrt haben Ihren Lohn und die Gruppe des Bösen Sklaven, die das eine Talent vergraben hat, geht in die ewige Abschneidung. Und damit erfüllt sich auch ein weiteres Gleichnis und zwar ist das das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Das bezieht die LK seltsamerweise wieder auf sich, erklärt aber auch dieses Gleichnis widerrum falsch. Das kannst Du Dir in Ruhe mal im WT von 1967 nachlesen. Das sind über 40 Seiten nur über dieses Gleichnis und der Lohn den die Arbeiter dort bekommen wurde in dem WT sieben mal geändert.
    Mal war es ein Kongress, mal war es ein Buch usw. Siebenmal haben die die Bedeutung des Lohnes geändert und dabei völlig übersehen, dass die Arbeiter den Lohn für die getane Arbeit bekommen. Die LK hat nämlich die Erfüllung diese Gleichnisses, wenn wunderts, auch mal wieder auf 1914 bis 1926 verlegt. Sie schreiben sinngemäß, dass sie den Lohn bekommen haben und damit dann losgearbeitet haben. Aber kennst Du irgendeinen Tagelöhner, der am Abend das Geld von seinem Chef bekommt und dann mit diesem Lohn losgeht um eine Schippe zu kaufen um an nächsten Tag wieder mit der neuen Schippe für den Chef zu arbeiten? Oder wird er nicht vielmehr losgehen und von dem Geld Brot für seine Familie kaufen? Ja, alles wo in der Bibel was von Lohn, Talenten oder Habe steht, hat sich die LK auf sich bezogen. Alles zu Ihnen, nichts für die anderen übrig lassen.

    Glaubst Du wirklich, das ist in Gottes Augen gerecht? Selbst dadurch das sie sich zu den Gerechten machen und somit sich selbst das ewige Leben versprechen und auch noch dazu mit Jesus Christus im Himmel auf Thronen sitzen werden, selbst da gönnen sie den einfachen Schafen nicht das ewige Leben auf der Erde. Die müssen noch 1.000 Jahre um die Gunst der Gesalbten betteln, damit sie am Ende gerettet werden. Glaubst Du wirklich Gott wäre so grausam und ungerecht?

    Kommt es Dir nicht auch egoistisch vor, dass Deine LK alles an Lohn und Talenten und ewigem Leben und himmlische Ehren bei Gott auf Thronen zu sitzen an sich reißt?

    Denk mal drüber nach. Und wenn Du möchtest, dann kannst Du auf der Prophetieseite das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg mal nachlesen. Da wird es anhand der Bibel erklärt.

    Gleichnis – Von den Arbeitern im Weinberg Teil 1 und 2
    Teil 1 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=662
    Teil 2 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=666

    Manfred

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Normalerweise wollte ich mich hier nicht mehr äußern,
    denn…
    a) wer lässt sich schon gern permanent „anpöbeln“!!
    b) wenn nur ihr alles schreiben dürft und ich dann für meine „Meinungsfreiheit“ gesperrt werde, dann läuft hier wohl offensichtlich Einiges mehr als falsch!!!
    c) ihr ergötzt euch regelrecht daran, dass ihr die LEITENDE KÖRPERSCHAFT der ZEUGEN JEHOVAS permanent nur und nur schlecht macht oder besser gesagt unaufhörlich diffamiert!!!
    und in diesem Ton geht es dann immer weiter …!!!???

    Aber gut – EURE Sache,
    JEHOVA wird das durch Jesus mit euch zur gegebenen Zeit klären!!!

    Nun zu dir Manfred:

    Deine Ausführungen/Kommentare sind gut formuliert und auch rhetorisch von eher feinster Kategorie. Nicht immer, aber fast immer argumentierst du auch mit sehr guter Logik!!!

    Da sieht man eigentlich, was die theokratische Belehrung und das biblische Lehrprogramm aus einem Menschen gemacht hat (hier wirst du ja hoffentlich ehrlich zustimmen können, du warst ja bestimmt länger ein Dienender in der Organisation der Zeugen Jehovas)!!!
    So gebührt dir auch ein aufrichtiges Lob!!!
    Ich verstehe nur nicht, woran du zerbrochen bist…
    Was war der Grund, dass du dich von UNS abgewandt hast?
    Warum versuchst du deine Fähigkeiten (ich betone nochmals und diese sind nicht wenig oder gering!) nicht für den sichtbaren, also irdischen Teil der Universalorganisation JEHOVAs zur Verfügung zu stellen oder einzusetzen?
    Was hindert dich denn wirklich daran?
    Meinst du wirklich, dass JEHOVA hier auf der Erde mehrere irdische Organisationsstrukturen gleichzeitig gebraucht?

    Eine Bemerkung noch zum „Prophetie-Vortrag“, auf den du mich verwiesen hast:

    Auszug>>>>Ebenso wurde die Lehre widerlegt, dass die 144.000 Könige überhaupt vom Himmel aus regieren. Sie werden nämlich hier auf der Erde bleiben, allerdings mit einem geistigen Leib.<<<<

    Wie geht denn das??? Was ist das denn für eine Lebensform???
    Stimmst du dem etwa zu???
    Kann man das überhaupt biblisch belegen/argumentieren???

  • Robin an Manfred
    September 6, 2012

    Lieber Manfred, danke für diesen wie auch für die vielen anderen Kommentare hier auf Bruderinfo.
    In diesemem Kommentar an Irrelevant vom 6. 10. 2012, 22:21h, schreibst du u.a.:

    ZITAT:
    Denn der Treue und verständige Sklave soll ja 1914 bei der Ankunft des Herrn die ganze Habe (Du schreibst immer irdische Habe, aber in der Bibel steht ganze Habe) erhalten haben.
    ZITATENDE

    Hierzu das neue Verständnis des Wachtturm-Sklaven bei der 128. Mitgliederversammlung (Auszug, nicht von mir übersetzt):

    ZITAT:
    5. Stephen Lett – Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?

    Die Frage legt nahe, dass es aufgrund vieler verwirrender Möglichkeiten ein legitimes Begehren geben würde, dies zu wissen. Im Jahr 33 u. Z. bestand keine Notwendigkeit, diese Frage zu erheben – die Antwort stand außer Zweifel. Es gab einfach eine einzelne christliche Einheit, die wundersame Zeichen vollbrachte und geistige Speise austeilte. Ab 1914 gab es jedoch viele unechte Christen. Wer würde sich also als der treue und verständige Sklave erweisen? – Nun war die Frage angebracht, ja sogar äußerst wichtig!

    Jene Glieder der Priesterklasse würden nachweislich die Speise austeilen. Nicht alle Gesalbten sind der treue und verständige Sklave.

    Der neue Gedanke …

    Treuer und verständiger Sklave = Eine kleine Gruppe gesalbter Christen, die während Christi Gegenwart im Hauptbüro lebt und direkt daran beteiligt ist, die geistige Speise zuzubereiten und auszuteilen.
    Beachten wir: einzelne Glieder sind nicht der treue und verständige Sklave – dies sind sie erst, wenn sie als Körperschaft zusammenarbeiten! Das griechische Wort steht für einen Gruppenverbund in Einzahl.

    Die Hausknechte = Alle, die geistig ernährt werden. Ursprünglich waren es ab 1919 nur die Gesalbten, später schloss dies die große Volksmenge ein und auch die einzelnen Glieder der leitenden Körperschaft.

    Die Habe = All seine Habe, sowohl im Himmel als auch auf der Erde. Der Vers beschränkt die Habe nicht auf die Erde. Nach der Ernennung des treuen und verständigen Sklaven im Jahr 1919 würde es eine Zeitperiode geben, in der festgestellt würde, wer die Sklavenklasse ist. Dann würde ihnen seine GANZE Habe gegeben. Dies geschieht während der großen Drangsal, wenn die Gesalbten in den Himmel auffahren, um ihre himmlische Belohnung zu empfangen.

    Warum scheint der Vers dies nur auf den treuen und verständigen Sklave zu begrenzen? – Das tut er nicht. – Jesus Christus sprach in diesem Fall einfach nur zum treuen und verständigen Sklaven, daher der Bezug, dass sie „die GANZE Habe“ erhalten. Mit diesem Bezug beschränkte er jedoch die GANZE Habe nicht nur auf die Glieder der leitenden Körperschaft. Es ging einfach nur darum, mit wem er damals sprach. Lukas 22:28-30 ist ein Versprechen an alle treuen Gesalbten.
    ZITATENDE

    Ich freu mich schön auf die Erklärung der Wachtturmjünger.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Karl an Irrelevant
    September 6, 2012

    a) Du drohst uns mit dem Gericht, weil wir keine Menschen vergöttern und ihnen absolut willenlos hörig sind wie du es bist!
    Von Anpöbeln kann bei uns keine Rede sein!

    b) Du darfst hier alles schreiben! Probier mal aus in der Versammlung vor mehreren Leuten kritisch zu sprechen und schau was passiert!

    c) Du erGÖTZT (in dieser Sache der passende Ausdruch) dich an ein Paar Herrschaften die ein amerikanisches Druckunternehmen leiten, weil sie von sich selbst behaupten ne Standleitung nach oben zu haben. Dummerweise gingen alle Prophezeiungen daneben und auch die Dogmen kann man biblisch entzaubern, wenn man den WT-Müll mal objektiv anhand der Bibel prüft!

    Wie kannst du es dir erlauben uns mit dem Gericht zu drohen, obwohl du selbst den Balken im Auge hast und deine LK vergötterst und sogar zu eingeschränkt bist um selbst um den Geist zu beten, die Bibel ohne deinen „Sklaven“ zu verstehen!
    Dein Verhältnis zu Gott und Jesus ist aktuell nicht vorhanden.

    Die „Theokratie“ sorgt für gute Bildung? Dass ich nicht lache!
    1. lernt man nur Blödsinn, der dazu führt dass man die Führer der ZJ-Riege vergöttert und 2. hatte ich in meinem Umfeld niemanden der in 2 Sätzen nicht mind. 3 Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler reingebracht hat. Kein Wunder, als ZJ wird man ja einfach nur dumm gehalten.

    Wer sich von ZJ abwendet, kann Gott finden.
    Wer es nicht tut, wird so enden wie du. Ein faschistischer Menschenvergötterer.
    Erklär mir mal bitte wie Gott zur LK spricht!
    Ich bin auf deine Phantasie gespannt!

    Eine Organisation die Gott schmäht und ihm die Schafe entreisst ist mit Sicherheit viel, aber nicht SEINE ORGANISATION!

    Biblisch lässt sich viel belegen. Nur nicht die WT-Lehre.

    Glaubst du allen Ernstes, dass jemand ohne Hilfe die Bibel liest und dann drauf kommt, dass Gott ein Paar Lobbyisten gebraucht, deren Voraussagen und Lehren alle falsch sind?

  • gromio
    September 6, 2012

    Hallo Manfred,
    zu meiner Beruhigung kommst Du am Ende Deiner Ausführungen zumindest zu der korrekten Aussage, dass die von Dir ausführlich dokumentierten Bibelverse den/einen Sklaven betreffen.

    Leider bleibst Du nun etwas schuldig:
    Wenn die „LK“ (schreckliche Abkürzung) nicht der Treue und verständige Sklave ist, wer genau ist es dann?

    Ich würde mich freuen, dazu eine schlüssige Beweisfürhung zu lesen, insbesondere basierend auf der Hl. Schrift.

    Grüßle

  • Manfred an Gromio
    September 6, 2012

    Hallo Gromio,

    das ist ja interessant, dass Du es ansprichst. Ich versuche schon seit 2.9.12 mich mit Dir darüber auszutauschen, aber Du hast mich permanent ignoriert. Deshalb finde ich es gut, dass Du jetzt selber auf mich zukommst.

    Folgende Kommentare hatte ich Dir geschrieben:
    02.09.12 http://www.bruderinfo.de/?p=898&cpage=1#comment-15187
    19.09.12 http://www.bruderinfo.de/?p=898&cpage=1#comment-17301

    Also ich würde mich freuen, wenn Du jetzt mal auf diese Kommentare eingehen würdest.

    Vielen Dank im Voraus.

    Manfred

  • Eddi
    September 6, 2012

    Guten Tag Irrelevant,

    Zitat:“Habt ihr – wie fast immer – wieder einen sehr senkrechten Blickwinkel erwischt …“

    Könnte dir auch helfen, vielleicht „erkennst“ du dann auch den himmlischen Vater und sein Bemühen, dein Herz und Sinn zu öffnen, damit auch du der Gnade Christi teilhaftig werden kannst.

    Senkrecht nach unten könnte ein Anzeichen von Demut sein, nicht auf die besten Plätze zu spechten, sondern der Stimme Gottes zu folgen.

    Also: senkrecht ist gut. Danke, dass du den Brüdern und Schwestern dies attestiert hast.
    Eddi

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    Senkrecht Starter brauchen keinen langen Anlauf, gehen auf der STelle in die Höhe und wirbeln nicht soviel Staub auf.
    Lastensegler wie die WTG richten sich immer nach dem Wind, damit sie ihre Altlasten hochkriegen bzw oben behalten.
    Doch die Thermik läßt nach und nen Hilfsmotor gibt es nicht, Die Fallschirme haben sie vergessen und sie befinden sich über dem Meer….
    Die Haie ziehen schon ihre Kreise

  • Befreit
    September 6, 2012

    Lieber Irrelevant,
    ich staune immer aufs neue, wenn die Zeugen solche Vergleiche anstellen. Wie kann man die Auflagenhöhe einer Zeitschrift für internationale Verbreitung direkt mit derjenigen einer regional begrenzten Zeitschrift vergleichen?

    wenn du schon den Wachtturm mit z.B. der ADAC Motorwelt vergleichst, dann seid so ehrlich und nehme nur die Anzahl der Zeitschriften, die nur für Deutschland gedacht sind.
    Dann wird eher ein Schuh daraus. Andernfalls lassen sich die genannten Zeitschriften nur über die Einwohnerzahl des jeweiligen Verbreitungsgebietes vergleichen. Bei diesem Vergleich schlägt die ADAC Motorwelt euren Wachtturm um Längen!

    Wachtturm:
    Bei 42 Millionen Exemplare für 7 Milliarden Menschen kommt eine Zeitschrift auf fast 167 Personen.

    ADAC Motorwelt:
    Bei 14 Millionen Exemplare für fast 82 Millionen Menschen kommt eine Zeitschrift auf fast 6 Personen.

    Während also theoretisch jeder Bürger Deutschlands mehrere Seiten der ADAC Motorwelt sein Eigen nennen kann, erhält er vom Wachtturm lediglich 40cm² bedrucktes Papier.
    Wenn sich dann ab nächstem Jahr die Seitenzahl halbiert, erhält jeder nur noch 20cm² des Wachtturms. Damit kann man sich nicht einmal den Hintern putzen!!!

  • Eddi
    September 6, 2012

    Guten Abend Befreit,

    sei herzlich willkommen.

    Da hast du aber gründliche Arbeit geleistet. In der Tat, es hört sich immer so viel an, wenn man die Zahlen der WTG liest, aber in Relation gesehen ist es doch ziemlich karg.

    Ich bin sehr froh, dass der Heilige Geist nicht in Litern angegeben wird, sondern als Ausdruck einer sich verändernden Persönlichkeit. Und das mag oft zuerst nach innen stattfinden und nicht nach außen und vor allem: Es wird nur durch Jesus Christus bewertet.

    Vielen Dank für deine Arbeit – für mich war es Trost und ich freue mich sehr auf weitere Kommentare von dir.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Diese Zahlen dokumentieren, dass JEHOVA die großartige und mühevolle Arbeit des TREUEN und VERSTÄNDIGEN SKLAVEN sehr segnet, denn OHNE SEINEN BEISTAND wäre diese Leistung niemals möglich!!!
    Und zwar wird das ganze Werk nach Matthäus 10:8 finanziert!!!

    Der WACHTTURM — eine Zeitschrift wie keine andere!!!

    Mit einer Auflage von über 42 Millionen pro Ausgabe ist Der Wachtturm die am weitesten verbreitete Zeitschrift weltweit. Mit 41 Millionen kommt ERWACHET! gleich auf Platz 2. Beide Zeitschriften werden von Jehovas Zeugen herausgegeben und in 236 Ländern und Territorien angeboten.

    Wie sieht ein Vergleich mit anderen Zeitschriften und Magazinen aus? Gemäß der Association of Magazine Media wird die meistverkaufte Zeitschrift in den USA von der AARP (American Association of Retired Persons) herausgegeben und ist für eine Leserschaft im Alter von 50 plus bestimmt. Sie hat eine Auflage von über 22,4 Millionen. In Deutschland bringt es die ADAC Motorwelt auf fast 14 Millionen und Gushi Hui in China auf 5,4 Millionen.

    US-Zeitschriften/-Magazine Verkaufszahlen 2011

    1 AARP THE MAGAZINE 22 401 546
    2 AARP BULLETIN 22 204 197
    4 READER’S DIGEST 5 606 743
    3 NATIONAL GEOGRAPHIC 4 463 196
    Deutschsprachige Zeitschriften/Magazine Verbreitung 2012
    1 APOTHEKEN-UMSCHAU 9 773 491
    2 BLEIBGESUND 6 324 056
    3 SENIOREN-RATGEBER 1 739 775
    4 DER SPIEGEL 942 730
    5 STERN 831 073
    6 GEO 307 070
    Quellen: The Association of Magazine Media; ivw-Auflagenliste

    Eine Warnbotschaft an euch alle hier plus „Bruderinfo“:
    Sage es euch mit der Stimme Gamaliels, der es auf den Punkt gebracht hat, denn seine Argumentation war bestechend: „Steht ab von diesen Menschen, und lasst sie gehen (denn wenn dieses Unterfangen oder dieses Werk von Menschen ist, wird es umgestürzt werden; wenn es aber von Gott ist, werdet ihr sie nicht stürzen können); andernfalls mögt ihr vielleicht als solche erfunden werden, die in Wirklichkeit gegen Gott kämpfen“ (Apg. 5:38, 39).

    Übrigens der SKLAVE begann mit 300 neuzeitlichen Kolporteuren den Lebensweg zurück zur Bibel zu erleuchten, daraus wurden immerhin schon fast 8000000 und fast 110 000 Versammlungen, ohne dabei auf finanziellen Gewinn ausgerichtet!!! Damit hat der HERR (Jesus) seine irdische Habe sehr vergrößert und das Erstaunliche dabei ist aber: Mit unvollkommenen menschlichen Mitteln = WUNDER !!!
    Und kein minderes Wunder: In der Welt, die voll und ganz in Satans Macht steht und noch dazu als kein Teil dieser Welt von ihr gehasst werden … SEHR BEEINDRUCKENDE FAKTEN !!!

  • Dennis
    September 6, 2012

    Wie immer lächerlich wie Du unreflektiert WT-Sülze postest. Dumm nur, dass sich der Sklave selbst in´s „Knie schießt“ salopp gesagt.

    Denn „Auflage“ heißt nicht verkauft und und schon gar nicht „gelesen“.

    Wenn ich 10 Mio. Flugblätter drucken lasse und per Flugzeug über´s Land abwerfe, habe ich damit eine „Auflage“ von 10 Mio. Flugblätter, welch ein SEGEN JEHOVAS!!!

    Wieder so ne Lachnummer der WTG, denn der Wachtturm wird weltweit in versch. Sprachen gedruckt und vorallem KOSTENLOS verteilt. In jedem Land der Welt, das man betrachtet, gibt es mehrere KOSTENPFLICHTIGE Zeitschriften, die eine weitaus höhere Verbreitung haben als der Wachtturm, aber halt in der LANDESSPRACHE. Das zeigt sogar die WT-Statistik, die Du zitiert hast.

    Nehmen wir Deutschland:

    „ADAC-Motorwelt“: mtl. VERKAUFTE AUFLAGE = ca. 13.000.000

    „Wachtturm in Deutsch“: selbst wenn die 162.000 Verkündiger in Deutschland mtl. im Schnitt 10 WT´s abgeben würden (was nicht der Fall ist), dann hätten wir eine Verbreitung von ca. 1.620.000

    …..

    Diese Zahlen dokumentieren, dass JEHOVA die großartige und mühevolle Arbeit der ADAC-Motorwelt sehr segnet, denn OHNE SEINEN BEISTAND wäre diese Leistung niemals möglich!!!

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant

    Tolle Zahlen die Du da präsentiert hast.

    Bricht man die Zahlen des Wachtturms auf Deutschland runter, so liegen diese Zahlen weit unter der ADAC Motorwelt. Denn man kann nicht weltweite Zahlen mit Zahlen von Deutschland vergleichen. Der ADAC ist ebenfalls nicht auf Gewinn ausgerichtet, also mit der Organisation vergleichbar. Der ADAC hilft bei Panne sogar Autofahrern, welche den ADAC verlassen haben oder wegen Nichtbezahlen des Jahresbeitrages rausgeschmissen wurden. Der ADAC hat in Deutschland ein Vielfaches an Mitglieder, obwohl er lange nach den Bibelforschern gegründet wurde.

    Wenn das mal kein Beweis für den größtmöglichen Segen von Jehova ist. Das lässt Selters blaß aussehen.

    Frage an Dich, warum wurde der ADAC hundertfach mehr gesegnet als der deutsche Zweig der Zeugen Jehovas?

    Alois

  • Igel
    September 6, 2012

    Lieber Alois,
    kann man wirklich den ADAC mit der WTG vergleichen? Ich finde im Prinzip ja! Es sind zumindest beides Organisationen die Mitglieder haben und Menschen in Not helfen! Wobei der ADAC mehr praktische Hilfe leistet und die WTG geistige Hilfe leistet ( vorgibt zu leisten).
    Ich möchte nur eins feststellen der ADAC zeigt mehr Nächstenliebe als die WTG warum?

    Er hilft Mitgliedern obwohl sie ausgetreten sind, ZJ verachten ausgetretene Mitglieder!!!!!!!! Welche Organisation ist nun besser? Ich bin in beiden Organisationen Mitglied und auf den ADAC war bis jetzt immer verlass, etwas was man von den ZJ wirklich nicht behaupten kann, darüber sollte jeder ZJ einmal nachdenken denn in eine Notlage kann man immer wieder einmal kommen nur leider sollte sie besser mit dem Auto oder im Urlaub geschehen, denn dann wird dir vom ADAC geholfen! Geistige Notlagen werden bei den ZJ mit dem Rechtskommitee und einem Tritt hinaus gelöst ohne Rücksicht auf Verluste! Schade das der ADAC keine Religion ist oder besser gesagt gut für die ZJ das der ADAC keine Religion ist, denn mit seiner Auffassung über Hilfe ist er ADAC den ZJ Meilenweit vorraus!

    LG Igel

  • armes Schaf 2012
    September 6, 2012

    Hallo,eine riesige Auflage sagt nichts aus, nichts!Da landet sowieso das meiste in der Blauen Tonne!!!Wo ist bitteschön die Mehrung hier? zb??Und was soll der Wunsch der Wtg nach Gleichstellung um wie die Kirchen zu sein?Das haben viele hier in ihren kommentaren schon abgehandelt.und von den anderen wirtschaftlichen machenschaften im finanzsektor oder ähnlichem ganz zu schweigen!wie christus im tempel handelte als er solche personen hinauswarf weis du auch.klar das jeder hier seinen standpunkt im sinne der bibel darlegt.manchmal liest sich etwas wie ein persönlicher angriff.wir werden sicher noch einander brauchen denn das ende wird irgendwann kommen.ob wir beide dieses erleben ist eine andere hier viel besprochene frage.in der welt und besonders im nahen osten brodelt es.nicht nur dort!

  • PINEHAS
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,
    Danke, dass du uns nocheinmal die neuzeitlichen Wunder deines Sklaven- Zeitungsverlages vor Augen geführt hast.

    Mit unvollkommenen menschlichen Mitteln = WUNDER !!!
    Und kein minderes Wunder: … SEHR BEEINDRUCKENDE FAKTEN !!!

    Es ist dir sehr gelungen die WTG mit seinen Sklaven somit als falsche Christusse und falsche Propheten uns kenntlich zu machen. SEHR BEEINDRUCKEND!!!

    Matt 24:24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.

    Aber mach dir keine Sorgen, wir lassen uns von diesen Wundern sowieso nicht irreführen.
    Warum nicht, weil es eigentlich keine Wunder sind, sondern nur von irregefürten als solche empfunden werden. Ich versuch dich mal aufzuklären. Schau mal, du gibst die Auflage des Wachtturms mit 42 Mil . Erwachet mit 41 Mil.an. Ja aber W e l t w e i t .
    Bei deinen anderen angefürten Zeitschriften handelt es sich aber nur um Nationale Zeitschtiften, also nur L a n d e s w e i t.
    Nehmen wir z.b. die APOTHEKEN-UMSCHAU die allein in Deutschland eine 9, 7 Mil Auflage hat. Es gibt aber in nahezu jeden Land solch eine vergleichbare Zeitschrift die lediglich wegen Patentrechtlichen Gründen anders heißt. Bei den anderen Zeitschr. ist dies nicht anders. Multipliziere doch nun mal spaßeshalber die 9,7 Mil. nur mal mit 100 Länder. Mache dies mit allen deinen angefürten Zeitschr.
    Und nun erkennst du, dass aus deinen Wundern sehr schnell nur ein fauler Trick wird. Wach endlich auf du Wunderprediger.
    Irrelevant, erweise dich nicht weiterhin als jemand den Jesus in Joh 4:48 ansprach.
    Doch Jesus sprach zu ihm: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, werdet ihr keinesfalls glauben.“
    Richtig, Bruderinfo wirkt diese Zeichen nicht, brauchen wir auch nicht, wir haben GLAUBEN.
    VLG PINEHAS

  • Shannon
    September 6, 2012

    Lieber Irrellevant,

    ja du hast recht, es sind beeindruckende Zahlen und es würde mich wundern, wenn es nicht so wäre. Wurde doch prophezeiht, dass sich Satan zur Zeit des Ende in den Tempel Gottes setzen wird. Da er aber doch der Herr dieser Welt ist, kann man kaum von einem Wunder sprechen. Denn immerhin ist ihm einmal alle Macht gegeben worden, bis der kommt, dem sie gebührt.

    Du sagst selbst, wir leben in einer Welt, die voll in Satans Macht steht. Und in dieser Welt hat sich die Organisation dank seiner Hilfe gut entwickelt und sei es nur, um uns alle irre zu führen. Nein, gehasst wird die Organisation schon lange nicht mehr und die Zeugen Jehovas auch nicht. Denn sie buhlt ja mit den Königen der Welt und ist inzwischen dank verschiedener Anerkennungsverfahren längst ein Teil Babylons geworden. Die Teilnahme an verschiedenen Konferenzen der Weltorganisationen oder der Kongresse von Hedgefonds vermitteln uns da eine eigene Botschaft. DAS WWW vegisst nichts.

    Bist du ein leitendes Mitglied der Organisation? Oder bist du so abhängig von ihr, weil du finanziell ohne sie auf dem Trockenen sitzt? Ich staune nämlich über die Energie, die du hier aufwendest, um uns überzeugen zu wollen. Aber wer die Leichtigkeit der Last des Jochs von Jesus auf den Schultern gespürt hat, der muss bescheuert sein, unter das Joch der Organisation zurückzukehren. Und sollte ich bisher nur ansatzweise darüber nach gedacht haben, (dank der netten Einladung von Brüdern) doch wieder in die Versammlung zu gehen, hast du mir gründlich die Augen geöffnet und dafür möchte ich dir dafür danken. Denn ich habe nicht die Absicht, Gehirn gewaschen einem selbsternannten Sklaven zu folgen.

    Ich wünsche Dir Jehovas Segen, um aus deinem selbstgebauten Gefängnis auszubrechen und die Frische und Freiheit der Weidegründe unseren Herrn Jesus Christus zu spüren.

  • Karl@Irrelevant
    September 6, 2012

    Eine Auflage von 42 Millionen. Wow.
    Von diesen 42 Millionen bleiben ca. 95 % der Heftchen beim einzelnen ZJ selbst. Und das soll ein Segen sein?

    Und jetzt warnst du Götzendiener uns auch noch mit einem Vers der nicht besser auf dich zutreffen könnte!

    Fast 8.000.000? Du kennst wohl nicht mal die Zahlen von deinem Moloch oder?
    Nicht auf Gewinn ausgerichtet? Ich glaube es hakt, aber ganz gewaltig!

    Erstmal sind deine Fakten, durch die Tatsache, dass die Zeitschriften eh meistens nicht mal abgegeben bzw. dann gleich weggeworfen werden schon relativiert. Dazu kommt noch dass es keine 8 Millionen ZJ gibt. Noch blöder ist, dass man sehr gut nachlesen kann wo der „Sklave“ seine Kohle herbekommt oder rauswirft. Und das in Wirtschaftsbereichen wie der Tabak- oder Waffenindustrie.

    Beeindruckend ist nur dass die Herrschaften in Brooklyn wie in jeder Sekte stinknormale Lobbyisten sind, die ihre armen Schäfchen wie dich verarschen.

  • Eddi
    September 6, 2012

    Guten Abend Karl,

    soweit bin ich noch nicht vorgestoßen, wie du geschrieben hast, man kann nachlesen, dass die WTG ihr Geld auch aus Waffengeschäften und was weiß ich nicht bezieht.

    Ich weiß, ich bin in solchen Sachen notorisch hintenan, vielleicht kannst du mir weiterhelfen, WO das nachzulesen ist?

    Ich wünsche dir ein ruhiges Wochenende und einen schönen Abend.
    Eddi

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    aus Wikipedia: Der Satz „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ beziehungsweise „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“ wird in vielen Artikeln oder Büchern über Statistik zitiert, um auf die Irreführungsmöglichkeiten bei Statistiken hinzuweisen.[19] Im Volksmund taucht er teils auch als generell misstrauische Haltung gegenüber Statistiken auf.[20] Der Ursprung des Zitates ließ sich bisher nicht ermitteln. Der Satz wird im Allgemeinen dem britischen Politiker Winston Churchill zugeschrieben, doch ist dies nicht belegbar. Britische Quellen zu diesem angeblichen Churchill-Zitat wurden nicht aufgefunden. Da Churchill vom deutschen Reichspropagandaminister Joseph Goebbels oft als Lügner dargestellt wurde, um die britischen Angaben zu Erfolgen im Zweiten Weltkrieg in Frage zu stellen, wurde diese Aussage möglicherweise Churchill während des Zweiten Weltkriegs angedichtet und blieb in der Nachkriegszeit im Gedächtnis.[19]

  • Dieter
    September 6, 2012

    Es tut mir ja leid, aber in deinen Aussage stört mich die in dir vorhandene Arroganz. Wenn ich schon lese: So einfach geht daa.
    Au weia, mir tut das weh. Und was soll das Gerede über die blinde Sklaven-Wut. Meinst du mit Polemik erreichst du was? Komm mal lieber auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn du das überhaupt kannst

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Es bleibt dabei:

    Euer aller Problem hier ist (zum x-ten Mal gesagt) der treue und verständige Sklave und das heller werdende „Licht“!!!

    Ihr beruft euch zwar andauernd auf Gottes Wort und auf Gottes Sohn, dass nur dieses zählt und das den Weg zu Gott ebnet…
    Schon richtig!!
    Doch merkwürdigerweise habt ihr in eurer blinden „Sklaven-Wut“ oder blinden „WTG-Wut“ es völlig außer Acht gelassen, dass die Herleitung des TREUEN und VERSTÄNDIGEN SKLAVEN direkt aus der Bibel stammt und dass niemand anders als der Sohn Gottes diesen Sklaven im Gleichnis erwähnt und ins Leben gerufen hat !!!

    Tja, beruft euch also weiterhin auf Gottes Wort und befolgt weiterhin das, was der Sohn Gottes, der für uns zum Erlöser wurde und nun als himmlischer König im bereits aufgerichteten Königreich amtet, angeordnet hat und dann, …

    dann werdet auch das WAHRE LICHT erblicken …
    SO EINFACH GEHT DAS !!!

  • Selgora
    September 6, 2012

    Jesus hat mit diesem Gleichnis garnix ins „Leben“ gerufen. Und die einzigen, die etwas aufgrund dieses Gleichnisses ins „Leben“ gerufen haben, sind mal wieder Menschen, die meinen, etwas aus der Bibel herleiten zu müssen, was diese aber nicht hergibt. Hat Jesus etwa im Gleichnis von den „10 Jungfrauen“ diese ins Leben gerufen? Hat er den „Sämann“ ins Leben gerufen? Erkennst du denn nicht ein „Muster“ bei all‘ den Gleichnissen? Da wird nix prophezeit oder kenntlich gemacht, sondern lediglich als Beispiel zum besseren Verständnis miteinander verglichen… Daher die Bezeichnung GLEICHNIS!!!

    Und ich hab es schon mehrmals hier geschrieben: Das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven hat NICHTS mit einer (namentlichen) Identifikation zu tun. Es heißt nicht: „WER ist DER treue…“, sondern genauer betrachtet: „Wer ist WIE EIN treuer Sklave?“ … Wer in der Schule in dem Fach „Deutsch“ nicht gefehlt hat, wird den Unterschied doch erkennen können.

    Sicher stammt das Gleichnis vom Sklaven aus der Bibel, aber die Auslegung einiger selbstgerechter Männer stammt aus ihren eigenen hohlköpfigen Überlegungen… Denn welcher wahrhaft treue und VERSTÄNDIGE Sklave würde von sich SELBST etwas behaupten, was nur sein Herr sagen wird und KANN? Dieser hätte sich doch dann wohl eher SELBST „gerecht“ gesprochen, oder?

    Und jetzt mal ’ne „Grundsatzfrage“ an einen irrelevanten:

    Was ist denn das „Wahre Licht“????????????????

    Wenn das Licht der Bibel „immer heller“ werden sollte, muß das doch zwangsläufig dazu führen, daß ALLE, die an die dunklere Variante geglaubt haben, hoffnungslos verloren sein müssen, weil sie ja das Licht nicht hatten.

    Woher weiß dann überhaupt irgendwer, ob er „das Licht“ hat?

    Also Todkranke und Drogensüchtige reden immer mal von einem Licht, das NUR sie sehen… 😉

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    So ehrlich und demütig ist der TREUE SKLAVE:
    (aus seinen Publikationen zitiert)

    In unserer Zeit kommt es immer wieder vor, dass uns der „treue und verständige Sklave“ biblische Lehren etwas genauer erklärt als bisher. Das braucht uns nicht zu beunruhigen. Im Gegenteil: Es stärkt unser Vertrauen zu diesem Instrument Jehovas, vertreten durch die leitende Körperschaft. Erkennen diese Brüder, dass unser Verständnis der Wahrheit an der einen oder anderen Stelle berichtigt werden muss, scheuen sie sich nicht davor — womöglich aus Sorge, sich deswegen eventuell Vorwürfen auszusetzen. Viel wichtiger ist ihnen, mit der Umsetzung des Vorsatzes Jehovas auf dem Laufenden zu bleiben. Für uns stellt sich da die Frage: Wie reagiere ich, wenn unser Verständnis der Heiligen Schrift berichtigt wird? (Lies Lukas 5:39.)
    Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts gab es eine Reihe Bibelforscher, die ausgezeichnete Redner waren und die Meinung vertraten, sie könnten dem Predigtauftrag am besten dadurch nachkommen, dass sie vor dankbaren Zuhörern gut vorbereitete Vorträge hielten. In der Öffentlichkeit zu sprechen machte ihnen Freude und manche von ihnen sonnten sich regelrecht in der Bewunderung ihres Publikums. Später wurde klar, dass sich Jehova von seinen Dienern wünschte, auf unterschiedlichste Weise zu predigen, gerade auch von Haus zu Haus. Einige dieser brillanten Redner weigerten sich kategorisch, irgendetwas Neues auszuprobieren. Sie hatten zwar immer den Eindruck erweckt, Jehova von Herzen zu lieben und ihm zu gehorchen — aber ihre Reaktion jetzt, wo klar erkennbar wurde, welches Ziel Jehova mit dem Predigtwerk verfolgte, verriet ihre wahren Gedanken, Absichten und Beweggründe. Wie dachte Jehova über sie? Er segnete sie nicht. Sie sagten sich von seiner Organisation los (Mat. 10:1-6; Apg. 5:42; 20:20).
    Öffentlich zu predigen war auch für viele, die der Organisation treu blieben, alles andere als leicht — vor allem zu Anfang. Aber sie waren gehorsam. Mit der Zeit überwanden sie ihre Hemmungen und Jehova segnete sie sehr. Auch hier stellt sich für uns die Frage: Wie reagiere ich, wenn dazu ermuntert wird, sich an einer Form des Predigtdienstes zu beteiligen, mit der ich mich noch nicht so recht habe anfreunden können? Bin ich bereit, etwas Neues mitzumachen?

    Das ist die Realität, das ist Fakt !!!
    (Im Gegensatz dazu gibt es aber viele Verleumdungen und Attacken auf der Basis gemeiner Spekulationen und Lügen)

    P.S.:
    Gerade habe ich im Verkündiger-Buch ebenfalls einen warnenden Satz gelesen: „Satans hauptsächliche Waffen sind STOLZ, EHRGEIZ und FURCHT.“ Wie wahr !!!

  • Karl@Irrelevant
    September 6, 2012

    Lieber Irrelevant,

    jeder Mensch, jede Religion, die auch nur annähernd vermessen genug ist um die Bibel zu missbrauchen, kann sich den Vers aus Sprüche raussuchen, ihn verdrehen und sagen, dass das Licht „heller“ wird, obwohl sie klipp und klar falsche Prophezeiungen und Fehler in den Lehren gemacht haben. Und da ist die WTG keine Ausnahme.
    Wenn du so verblendet bist vor lauter Licht, dass du auch Kehrtwendungen von 180 Grad tolerierst und dir weißmachen lässt, dass das Licht (von Gott wohlgemerkt) „heller“ wird, dann zweifelst du entweder am Höchsten oder vergötterst Menschen.

    Nur weil Jesus etwas erwähnt (und damit auch keinen amerikanischen Großdruckverlag meint), heisst es noch lange nicht dass jemand die Bibel so verdrehen darf, um sich selbst als unantastbarer Herrscher hochzuspielen wie es gewisse Herrschaften in Brooklyn tun.

    Das wahre Licht erblickt man wenn man eine persönliche Beziehung zu Gott hat und diese Beziehung nicht zu einem verlogenen Unternehmen abhängig ist und kein Götzendienst notwendig ist 😉

    Götzendienst steht z. B. auch in der Bibel. Sogar im WT gabs mal einen Artikel wo davor gewarnt wurde Organisationen als unfehlbar und göttlich anzusehen *lach*

  • Barbara an Ede
    September 6, 2012

    Lieber Ede,
    Wie kommst Du dazu uns zu unterstellen, daß wir nicht das Evangelium verkündigen?
    Nun Zeugnis von Jesus und Jehova können wir tatsächlich nicht geben, denn niemand von uns hat beide jemals gesehen. Bezeugen kann man nur, was man gesehen hat.
    Aber bekennen können wir unseren Glauben durch Worte und unseren Wandel.
    1. Pet.1,14-17
    1. Pet. 2,12-19
    1. Pet. 3,1+2+11
    Jak 3,13
    Röm 12,1
    Das Predigtwerk, so wie es von ZJ durchgeführt wird ist eigentlich ein Ausdruck ihres Unglaubens an Kraft des Heiligen Geistes den Jehova gebraucht um die Schafe einzusammeln
    und zu Jesus zu ziehen Joh 6,44+45.
    Das es nicht von Menschen abhängt, ob jemand zum Glauben kommt, ist in muslimischen und buddhistischen Ländern erkennbar, in denen Christen verfolgt werden und offenes predigen nicht möglich ist. Viele Menschen dort finden durch Träume und Visionen zu Christus.
    Kein Schaf wird vom Vater vergessen oder geht verloren:
    Joh 10, 27-29
    Eph 1,3-7

    Jeder von uns spricht gemäß seiner Möglichkeiten über seinen Glauben, ohne Zwang, Vorgabe und Druck.

    LG Barbara

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Nicht schlecht, aber so ist es doch exakter:

    Mit den Gesalbten mitgehen, die dem Lamm folgen
    13 Im Bibelbuch Sacharja ist von „zehn Männern“ die Rede, die zu einem Mann, „der ein Jude ist“, sagen: „Wir wollen mit euch gehen.“ (Lies Sacharja 8:23.) Dieser Mann, „der ein Jude ist“, wird mit „euch“, also im Plural, angesprochen; demnach muss damit eine Gruppe gemeint sein. Heute stellt er den Überrest geistgesalbter Christen dar, die zum „Israel Gottes“ gehören (Gal. 6:16). Die „zehn Männer aus allen Sprachen der Nationen“ stellen die „große Volksmenge“ „anderer Schafe“ dar. Genauso, wie die gesalbten Christen Jesus folgen, ganz gleich wohin er geht, möchten die Glieder der großen Volksmenge mit dem „treuen und verständigen Sklaven“ mitgehen. Sie sollten sich nie dafür schämen, mit den „Mitgenossen der himmlischen Berufung“ in Verbindung gebracht zu werden, genauso wenig wie Jesus sich schämt, diese seine „Brüder“ zu nennen (Heb. 2:11; 3:1).
    14 Für Jesus Christus zählt treues Unterstützen seiner geistgesalbten Brüder genauso, als hätte man ihn selbst unterstützt. (Lies Matthäus 25:40.) Wie können die „anderen Schafe“ das tun? Hauptsächlich dadurch, dass sie mithelfen, das Königreich bekannt zu machen (Mat. 24:14; Joh. 14:12). Im Lauf der Jahrzehnte hat die Zahl der Gesalbten auf der Erde abgenommen, während gleichzeitig immer mehr dazugekommen sind, die darauf hoffen, ewig auf der Erde zu leben. Dadurch, dass sie die gute Botschaft mitpredigen — wenn irgend möglich als Vollzeitverkündiger —, unterstützen sie die Gesalbten bei ihrem Auftrag, Jünger zu machen (Mat. 28:19, 20). Und vergessen wir nicht, was es alles für Möglichkeiten gibt, dieses Werk auch finanziell zu unterstützen.

    Die Hochzeit des Lammes findet doch im Himmel statt oder?

    „Die Hochzeit des Lammes“. Als Gesamtheit werden Jesu gesalbte Nachfolger als seine (voraussichtliche) „Braut“ bezeichnet (Off 21:9). Sie sind ihm zur Ehe versprochen, und sie müssen auferweckt werden, damit sie im Himmel an der „Hochzeit des Lammes“ teilnehmen können (2Ko 11:2; Off 19:7, 8). Der Apostel Paulus sah der Zeit entgegen, in der er eine himmlische Auferstehung empfangen würde (2Ti 4:8). Während der „Gegenwart“ Christi leben einige seiner geistigen Brüder, die „zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind“, noch auf der Erde, doch denen, die bereits gestorben sind, wird zuerst Aufmerksamkeit geschenkt, indem sie auferweckt werden (Off 19:9). Das geht aus 1. Thessalonicher 4:15, 16 deutlich hervor: „Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die im Tod entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.“

    Ich halte mich weiter an den TREUEN und VERSTÄNDIGEN SKLAVEN, denn er hat stets eine zuverlässige und biblischkonforme Erklärung – eben geistige Speise zur rechten Zeit !!!

  • walter an Irrelevant
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant,

    das ist alles schön, was Du schreibst. So habe ich es auch gesagt bekommen.

    Auch diesen Satz:..“ Im Lauf der Jahrzehnte hat die Zahl der Gesalbten auf der Erde abgenommen..“
    Die eine Gruppe nimmt zu die andere ab.

    Wo nimmt die Gruppe der Gesalbten ab ?

    Ich beobachte seit über 30 Jahren die Zahl der Gedächtnismahlteilnehmer.Die Gruppe, die nach unserer offiziellen Lehrmeinung den Treuen und Verständigen Sklaven ausmachen soll. Begonnen habe ich bei ~8700 Teilnehmern.
    Abgenommen hat die Anzahl in diesem Zeitraum nie wirklich.

    In den letzten Jahren ist sogar eine Wendung eingetreten.
    Die Zahl der Gr. V.nimmt in den westlichen Ländern ab. Die Zahl der Glieder des Treuen und Verständigen Sklaven nimmt zu.

    Ist Dir das entgangen ?
    Wie kann die Zahl zunehmen, wenn doch die Anzahl 1935 schon voll
    war ?
    Ich weiß, man kann sagen, viele nehmen es aus dem falschen Verständnis heraus.

    Man kann aber auch zur Einsicht kommen, daß da etwas Hinten und
    Vorne nicht stimmt.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    Walter, seit 77 Jahren ist die Tür nach oben zu, persönlich verschlossen vom Rutherford. Wenn wir pro 10 Jhre ca 10.000 Teilnehmer nehmen, die wegsterben, so sind das inzwischen rund 80.000.
    Da wird man ja ganz irre, wenn man bedenkt, dass es nur 144000 gibt und davon waren schon in den ersten beiden jarhhunderten hunderttausende gemordet worden.
    Der Rutherford war ja bekannt für seine Affinität zu gebranntem Korn, Whisky genannt. Ich denke, im Delirium kamen ihm die Ideen. Ja, die alten Zeugen glaubten doch tatsächlich an Spiritismus – denn man war sicher, Rutherford kriget Besuch von Engeln, die ihm die Botschaften gottes mitteilen.
    WEnn wir seine Bücher heute im Giftschrank stehen sehen, wissen wir, welche Art von „Speise“ das war – nichts weiter als Stoff für die Druckmaschinen – mit kostenloser Vertriebsorganisation.
    sein Schneeballsystem im Vertrieb – ich erinnere mich noch an die große Tabelle im Saal mit monatlichen Statistiken, ganz so wie im Vertrieb – wie sie in den 50igern und 60igern fortgescchrieben wurde.
    Das alles oll vom Heiligen Geist veranlaßt worden sein?
    Der das denkt, macht einen auf Major Tom – völlig losgelöst…..

  • Alois
    September 6, 2012

    Lieber Frank

    Wenn der Sklave so verständig wäre wie es seine kritiklosen Sklavenanbeter meinen, dann würden sie keine Berichte und Statistiken wollen.
    Denn David wurde gemäß 2. Samuel 24 schwer bestraft weil er meinte sein Volk zählen zu müssen.

    David hatte bereut, das ist vom „Sklaven“ wohl nicht zu erwarten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Martin
    September 6, 2012

    Lieber Alois,
    Es ist schon bemerkenswert, wenn man die vielen Aktivitäten anderer Gemeinschaften betrachtet, die auch ihre Aufgabe ernst nehmen, Zeugnis für Jesus abzulegen, nicht so ein ausgeklügeltes Berichtssystem unterhaltenund trotzdem fnktioniert ihr Ansinnen Bestens.

    Das Abgeben des Berichtszettels ist eine Sache. Die ganzen schriftlichen Aufzeichnungen und Berichts-Buchführungen der Ältesten ist eine andere Sache.Viele haben gar keine Zeit mehr, um sich aufrichtig um die Schafe des Herrn zu kümmern.

    Heute ein Kreisaufseher zu sein, erfordert Berichtsunterlagen in nie dagewesenen Ausmaß, die er zu erledigen hat. Das abgeben von Berichten ist eine seiner Hauptaufgaben. Wertvolle Energien werden umgeleitet, die eine heilsame Ermutigung der vielen gläubigen Brüder gravierend vernachlässigt und dafür oft nur oberflächlich Raum läßt. Es ist zum Schema geworden. Hauptsache, in der Dienstabteilung weiss man, dass die Loyalen das Zepter in der besuchten Versammlung in der Hand haben.

    Ja, Jehova wußte, weshalb er gewisse Vorgänge unterbinden wollte, Statt dessen wünschte er, das ihm sein Volk Vertrauen schenkte, sich auf seine Führung stützte und nicht auf Zahlenergebnisse.

    Bei neuzeitlichen christlichen Konzernen ist dies natürlich anders. Alles läuft über Datenbanken, Berichtsaufzeichnungen, ohne dem folgt Entlassung… Ohne Bericht bei der WTG ist jemand ein „UNTÄTIGER“, ein SCHWACHER, ein Iloyaler, ein Gefährdeter Zeuge, der sein Leben in Harmagedon verlieren könnte, ein chancenloser Gläubiger, der nie das geringste Vorrecht in der Versammlung erhielt, um anderen zu dienen, allhöchstens jemand, der als „geistig Hilfsbedürftig“ eingestuft würde…
    Traurig aber wahr…Das sind die entscheidenden Beurteilungs-Werte in der „Theokratischen Organisation“…Am Monatsnde kein Bericht im Kasten??? Nachricht vom SEK oder Nachricht an den Gruppenaufseher!!! Hat der sich doch nicht mit dem Unregelmäßigen zum PD verabredet? Kommt der seiner christlichen Verantwortung noch nach? Ja..die Zählungen und Zahlen beherrschen Jehovas Zeugen bis in die kleinste Struktur ganz mächtig. Energien, die wahre christliche Liebe abwürgen.
    Martin

  • Hans
    September 6, 2012

    HI FF,

    ja, deine Zahl ist realistisch, wenn man von 1% Sterberate ausgeht. Vielleicht ist sie sogar noch höher, weil der Altersschnitt in der Überrest-Gruppe höher ist.

    Mich wunderts, dass man noch nicht die Zahl 144.000 als symbolisch umerklärt hat. Allerdings denken die meisten ZJ über diese Summe nicht nach. Von daher sind das wieder nur „Hirngespinste“ von fiesen Gegnern und man hat keine Notwendigkeit für neues Licht diesbezüglich. Einzig mit der Generation muss(te) man feintunen.

    Zu Rutherfords Suchtkrankheit gibt’s ein interessantes Zitat von dem damaligen kanadischen Zonenaufseher. Wird totgeschwiegen, genauso wie die Scheidungen von Russel und Rutherford.

    ZITAT „[Rutherford] schickt uns von Tür zu Tür, um dem Feind gegenüberzustehen, während er ‚von Trunk zu Trunk‘ geht und uns erzählt, wenn wir nicht gingen, würden wir vernichtet“

    aus

    ZITAT (was alles daraus der Wahrheit entspricht kann ich nicht beurteilen)

    Dann mag vielleicht noch ergänzend aus Peton’s „Endzeit ohne Ende“ (2. Kapitel) zitiert werden:

    Einige Zeit, nachdem er Präsident der Watch Tower Society geworden war, wurden Richter Rutherford und Mary, seine Frau, in aller Stille geschieden. Obwohl sie von älteren Zeugen als „Halbinvalidin“ geschildert wird, „die ihren ehelichen Pflichten gegenüber dem Richter nicht nachkommen konnte“, wurde die Scheidung durch mehr als ihre Gesundheit oder seine Arbeit verursacht. Sie hatten sich einander entfremdet und waren offensichtlich gegenüber einander verbittert, obwohl eigentlich unklar ist, warum. Vielleicht hatten Rutherfords cholerisches Temperament und sein offenbar schwerer Alkoholismus den Unfrieden bewirkt.

    Obwohl die Zeugen Jehovas fast alles ihnen mögliche getan haben, um Berichte über die Trinkgewohnheiten des Richters verschwinden zu lassen, sind sie einfach viel zu bekannt, als daß sie sich leugnen ließen. Frühere Mitarbeiter in der New Yorker Weltzentrale der Wachtturm-Gesellschaft erzählen immer wieder Geschichten von seiner Trunksucht und seinem völligen Betrunkensein. Andere berichten, wie schwierig es manchmal war, ihn wegen seiner Trunkenheit auf das Podium zu bringen, damit er auf Kongressen Reden halte. In San Diego, Kalifornien, wo er ab 1930 bis zu seinem Tod seine Winter verbrachte, spricht eine ältere Dame immer noch davon, wie sie ihm große Mengen Likör verkaufte, als er in die Drogerie ihres Mannes kam, um Arzneimittel zu kaufen. Aber der vielleicht vernichtendste Bericht über seine Trinkgewohnheiten erscheint in einem offenen Brief an ihn vom ehemaligen Zweigaufseher von Kanada, Walter Salter.

    Seit Jahren war Salter ein enger Freund und Vertrauter des Richters, aber im Jahre 1936 brach er wegen Lehrpunkten mit ihm und wurde ausgeschlossen. So veröffentlichte er am 1. April 1937 den eben erwähnten Brief, der eine vernichtende Anklage gegen Rutherford war und der wenigstens in groben Zügen recht genau ist. Demgemäß behauptete Salter, daß er „für US-$ 60,00 pro Kiste Whisky“ für den Wachtturm-Präsidenten gekauft habe, sowie Kisten mit Brandy und anderen Likören, nicht zu reden von ungezählten Kisten Bier“, alles vom Geld der Gesellschaft. Damit niemand denken mochte, das, was er gekauft hatte, sei für andere, stellte der ehemalige kanadische Zweigaufseher fest: „Eine Flasche Likör oder so reichte nicht; es war für den PRÄSIDENTEN, und nichts war für den PRÄSIDENTEN zu gut.“ Dann, nachdem er Rutherfords pompösen Lebensstil beschrieben hatte, sagte Salter mit bitterer Ironie: „Und, o Herr, er [Rutherford] ist so mutig und sein Glaube an Dich ist so groß, daß er sich hinter vier Wände zurückzieht oder sich buchstäblich mit einer bewaffneten Leibwache umgibt und seine Träume herausbrüllt . . . und schickt uns von Tür zu Tür, um dem Feind gegenüberzustehen, während er ‚von Trunk zu Trunk‘ geht und uns erzählt, wenn wir nicht gingen, würden wir vernichtet.“

    Soweit es seine persönliche Unterkunft und das leibliche Wohl anbelangt, erzählt Salter, lebte Rutherford wie ein Industriebaron. In New York mietete er während der Weltwirtschaftskrise ein Appartement mit luxuriöser Möblierung, das Salter als mit Leichtigkeit US-$ 10.000 pro Jahr wert schätzte. Nebenher hatte der Wachtturm-Präsident noch eine „palastartige Residenz“ auf Staten Island; „getarnt“ als unentbehrlich für die Radiostation WBBR der Gesellschaft. Gleichfalls auf Staten Island unterhielt er eine kleine, abgeschlossene Residenz in den Wäldern, wo er sich selbst vor der Welt isolieren konnte. Dann wurden auch noch teure Quartiere an einer Anzahl weiterer Orte für ihn bereitgehalten, darunter London und vor dem Aufstieg der Nazis in Magdeburg. Als ob das noch nicht genug war, begann er im Jahre 1929 mit dem Bau von Beth Sarim, einem Landhaus in San Diego, das sein Aufenthaltsort für den Winter werden sollte. …

    ZITAT ENDE

    LG
    Hans

  • Zadok
    September 6, 2012

    Hallo Hans,

    „Es frieren selbst im wärmsten Rock der Säufer und der Hurenbock..“

    Also ich muss schon sagen, dass zumindest in meiner Zeugenzeit
    diese Dinge über den Richter nicht so sehr bekannt waren; was mich betrifft,hat das Vertuschen funktioniert.

    Aber wieder ein kleines Mosaiksteinchen, warum dieser Gruppe um
    Rutherford nie von Jehova oder Jesus ausgewählt sein konnte.
    Der Sklave ein Säufer…und alle laufen ihm nach…Der Teufel hat sicher seinen Spass an den Zeugen.
    Soll man über diese Dinge lachen oder heulen?
    LG
    Zadok

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    in seinem Bett wurde die Haarnadel seiner Sekretärin gefunden- Da sprachen die Brüder singgemaß, dass er ein gesunder Mann in den besten Jahren sei, während seine Frau wohl invalid war.
    Wie auch immer – schlimmer gehts net

  • Martin
    September 6, 2012

    Lieber Frank&Frei
    Das waren dann die Leute, die später einen Überwachungsapparat in Form von Komitees eingerichtet haben, weil sie wussten, wie unvollkommen das menschliche Fleisch ist und in den Versammlungen dann „harte Massnahmen zur Reinerhaltung“ forderten die bis ins Schlafzimmer gehen. Die wußten aus Erfahrung schon,zu was das Fleisch fähig ist und haben die anderen den entsprechenden Zuchtmeister geliefert. Das ist nicht selten auch zu beobachten, wenn ehemals entbundene und zurechtgewiesen Älteste wieder in den Führungskreis eintreten, dass sie oft schlimmere Dispoten sind, als sie früher waren und andere sind. Sie lassen dann an andere ihren ganzen Frust aus für „ihren früheren Fall“.
    Martin

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Zitat Irre: Die Hochzeit des Lammes findet doch im Himmel statt oder?

    „Die Hochzeit des Lammes“. Als Gesamtheit werden Jesu gesalbte Nachfolger als seine (voraussichtliche) „Braut“ bezeichnet (Off 21:9). Sie sind ihm zur Ehe versprochen, und sie müssen auferweckt werden, damit sie im Himmel an der „Hochzeit des Lammes“ teilnehmen können

    Seit nun bald 100 Jahren (in der Neuzeit seit 1919) wird die Braut zitzerlweise in den Himmel geholt (so die Erklärung des Sklaven) – welcher Bräutigam würde solange auf die Hochzeit warten? Alleine diese Erklärung zeigt die Verrückheit der Lehre (durch den Sklaven) die jeder biblischen Grundlage entbehrt. Dieser Gedanke hat mir ein ehemaliger Kreisaufseher einmal sehr deutlich vor Augen geführt. …und recht hat er!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Das Argument des Kreisaufsehers muß ich noch nachreichen:

    1. Thes. 4: 14 Denn weil wir glauben, dass Jesus starb und wieder auferstanden ist, glauben wir auch, dass Gott durch Jesus alle verstorbenen Gläubigen wiederbringen wird, wenn Jesus kommt. 15 Ich kann euch dies mit einem Wort des Herrn sagen: Wir, die noch leben, wenn der Herr wiederkommt, werden nicht vor den Toten zu ihm kommen. 16 Denn der Herr selbst wird mit einem lauten Befehl, unter dem Ruf des Erzengels und dem Schall der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen. Dann werden zuerst alle Gläubigen, die schon gestorben sind, aus ihren Gräbern auferstehen. 17 Und mit ihnen zusammen werden auch wir Übrigen, die noch auf der Erde leben, auf den Wolken hinaufgehoben werden in die Luft, um dem Herrn zu begegnen und in Ewigkeit bei ihm zu bleiben.

    MIT IHNEN (den Verstorbenen) ZUSAMMEN werden die die noch auf Erden leben dem Herrn in der Luft begegnen. (in einer Fußnote steht zu ZUSAMMEN – ZUR SELBEN ZEIT)

    Wenn diese Aussage des Herrn Jesus bereits 1918 oder 19 geschehen sein soll, dann gibt es seither KEINE Gesalbten mehr auf Erden.
    Damit auch keinen trvSk. der ja aus Gesalbten bestehen soll.

    Das einzige was Sinn macht das die Braut gemeinsam und nicht im Laufe von 100 Jahren dem Bräutigam begegnet.

    lg. Matthäus
    Und di

  • Selgora
    September 6, 2012

    Egal für wie „relevant“ Du es sehen möchtest, aber das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven ist keine Prophezeiung. Es ist nichts weiter als ein lehrreiches Bild, daß uns hilft, zu verstehen, was demütig sein bedeutet. Ein treuer Sklave arbeitet demütig an dem ihm zugewiesenen Platz. Er setzt sich nicht auf den Thron seines Herrn. Er spekuliert auch nicht darüber, wielange sein Herr noch außer Haus ist. Er arbeitet stets im Sinne seines Herrn, nicht seines eigenen. Und erlangt damit das VERTRAUEN seines Herrn…

    Und wenn man die Texte mal wirklich genau liest muß man doch eigentlich erkennen, daß es da heißt: „Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht.“ …

    Für mich ist das Wörtchen „sein“ vor Herr ein Hinweis darauf, daß kein spezieller Herr gemeint ist, sondern es sich hierbei um ein generelles Prinzip handelt. Auch innerhalb einer firma kann man doch sehen, daß ein guter Chef („Herr“) vorzugsweise einem untergebenen Mitarbeiter („Sklave“) eine verantwortungsvollere Aufgabe zuweist, wenn dieser sich durch Fleiß und Ehrlichkeit („treu und verständig“) als vertrauenswürdig erwiesen hat…

    Vergesst also alle mal das Gezetere um die Identität des Herrn oder Sklaven in diesem Gleichnis! Es gibt nämlich keine… (Jedenfalls aus meiner Sicht)

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant

    Zitat zum ich weiß nicht wie oft Du das schon geschrieben hast:
    Ich halte mich weiter an den TREUEN und VERSTÄNDIGEN SKLAVEN,…

    Dazu fällt mir das Verhalten der Juden ein zur Zeit Jeremias:

    Jeremia 7
    2. Stelle dich in das Tor des Hauses Jehovas, und rufe daselbst dieses Wort aus und sprich: Höret das Wort Jehovas, ganz Juda, die ihr durch diese Tore eingehet, um Jehova anzubeten.
    3. So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Machet gut eure Wege und eure Handlungen, so will ich euch an diesem Orte wohnen lassen.
    4. Und verlasset euch nicht auf Worte der Lüge, indem man spricht: Der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas ist dies!
    5. Sondern wenn ihr eure Wege und eure Handlungen wirklich gut machet, wenn ihr wirklich Recht übet zwischen dem einen und dem anderen,
    6. den Fremdling, die Waise und die Witwe nicht bedrücket, und unschuldiges Blut an diesem Orte nicht vergießet, und anderen Göttern nicht nachwandelt euch zum Unglück:
    7. so will ich euch an diesem Orte, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, wohnen lassen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    8. Siehe, ihr verlasset euch auf Worte der Lüge, die nichts nutzen.

    Du kannst noch so oft auf den neuzeitlichen „Tempel Jehovas“ (der Sitz des „tuvS“ und der „LK“) schwören, er wird trotzdem dem Erdboden gleich gemacht, weil sie so wenig wie Du umkehren von ihrer Götzenanbetung.

    Grüße
    Alois

  • Eddi
    September 6, 2012

    Hallo Herr Irrelevant,

    eigentlich wollte ich es mir ja nicht mehr geben, Ihnen zu antworten.

    Keine Ahnung, aus welchem Buch Sie den Brösel kopiert haben, aber das wurde wieder geschrieben nach dem Motto: „Über Reaktionen beim Nachdenken fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“

    Abs. 13: Bei dem Mann, dem die andern folgen, muss es sich um eine Gruppe handeln, um ein Kollektiv, weil über ihn im Plural gesprochen wird.

    Eine tolle Bestätigung für den Wahnsinn des Götzen LK , der seinen Thron an Christi Statt stellen möchte.

    Sacharja 8:23 (NWÜ):“23 Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Es wird in jenen Tagen sein, daß zehn Männer aus allen Sprachen der Nationen ergreifen, ja sie werden tatsächlich den Rocksaum eines Mannes ergreifen, der ein Jude ist, indem [sie] sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, [daß] Gott mit euch ist.“ 

    Wo steht denn, dass alle 10 Männer gleichzeitig den Rocksaum des EINEN Mannes – das steht da so – ergriffen haben? Gut, mag sein, dass die LK das versucht hat und deshalb im Oberstübchen so verbeult ist! Das erklärt natürlich einiges. Ein Mann weiß ja, dass es eng wird, wenn 10 von seiner Sorte nach einem einzigen Röckchen greifen, noch dazu, wenn man sich dabei bücken muss.

    Gedanken verstanden? Wahrscheinlich nicht, gehen wir trotzdem weiter: Wenn also 10 zusammen sind und einem 11ten nachgehen, dann kann man ja wohl richtigerweise im Plural sprechen, ohne dass damit ein Majestätsplural gemeint ist (dass dem nicht so ist zeugt von Jesu Demut im Gegensatz zur LK)und auch ohne Rauschmittel. Da jeder von den 10 weiß, dass der jeweils andere aus lauteren Beweggründen, den gleichen wie er selbst, den Rocksaum des EINEN Mannes ergreifen möchte, stellt die Äußerung ein kollektives Zitat der 10 Männer dar und damit ist natürlich das Plural gerechtfertigt. So steht das nämlich auch da, nämlich dass diese 10 Männer sagen…
    Nochmal zum Mitdenken: Da jeder der 10 Männer weiß, dass der andere Gott dienen möchte, ist es gerechtfertigt zu sagen, „denn WIR (einige) wissen, dass Gott mit EUCH (Rest) ist“. Das allerdings ist eine Geisteshaltung, die der LK völlig fremd ist, da es bedingen würde, anderen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Bevor die LK das zulässt, schließt sie sich lieber im Tower ein und meint, sie hätte noch irgendwelche Landebahnen zu managen.

    Die andern Sachen wurden wider erwarten schon beantwortet. Kaum zu glauben, diese Geduld der Brüder und Schwestern.

    Eddi

  • Michael2
    September 6, 2012

    Hallo Irrelevant

    ZITAT von DIR: „Merkst du, wie schnell man in der Sackgasse landet, wenn man meint, die GLEICHNISSE Jesu könnte man einfach selber/mit dem menschlichen Intellekt gleich so aus dem Ärmel schütteln … Weit, sehr weit gefehlt!!!
    ————————-
    Es freut mich, das du Matth. 24:45-48 nun auch als ein GLEIGHNISS verstehst, und nicht als eine Prophezeiung für eine Sklavenklasse.
    Ja ja – das Licht wird immer heller !!! wie du so schön sagst.
    ————————–
    Zu deinen Fragen: Es gibt noch so viel offene Fragen für euch oder das BI …!!!
    ZITAT: Was ist denn mit den Zusammenkünften oder Versammlungen? 
Habt ihr überhaupt welche?? 
(Hebräer 10:23-25)
    ————————–
    Die Tatsache, das der „t.u.v.S. für Zusammenkünfte sorgt scheint für dich schon Beweis genug zu sein, das er im Namen Gottes handelt. Auch dir dürfte doch nicht entgangen sein, dass auch alle anderen Kirchen und Organisationen Versammlungen eingerichtet haben und durchführen.
    Außerdem sagte Jesus „wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln bin ich mitten unter ihnen“.
    Die ersten Christen kamen auch ohne die organisatorische Struktur des angeblichen „Sklaven“ ungezwungen zusammen. Jeder trug etwas ohne Programmvorgaben einer Organisation zur Erbauung der Gemeinde bei. Und wenn er nichts erbauendes zu sagen hatte dann sollte er schweigen, sagte Paulus.
    Ich denke wir hier bei Bruderinfo pflegen ebenfalls in diesem Sinne Gemeinschaft, und immer mehr treffen sich auch wirklich, ohne das Bruderinfo etwas organisiert. Auch die ersten christlichen Gemeinden waren unabhängig von organisatorischen Vorgaben einer sogenannten l.K.
    —————————————-
    ZITAT: Und geht ihr die gute Botschaft vom Königreich Gottes predigen und zwar von Haus zu Haus, in dem ihr gründlich Zeugnis ablegt gemäß 
Matthäus 24:14 und Apostelgeschichte 5:42 ???
    —————————————–
    Mit dieser Frage bringst du zum Ausdruck, predigen v. Haus z. Haus sei ein Beweis dafür das der „Sklave“ den göttlichen Auftrag segensreich durch führt.
    Ganz abgesehen davon, das lange vor der Existenz des angeblichen „Sklaven“ schon tausende von christlichen Missionaren auch noch nach der Zeit der Apostel, sehr erfolgreich die christliche Botschaft verkündigt haben, und wir ja eigentlich auf deren Grundlage unser Gebiet haben, und auch andere christliche Kirchen heute noch die gute Botschaft von Christus predigen, ist doch der angebliche SEGEN auf auf der Predigttätigkeit des „Sklaven“ nun wirklich nicht berauschend.
    Millionen von Stunden werden allein in Deutschland jährlich eingesetzt, und doch gibt es keine Mehrung. Vor zwölf Jahren wurden noch ca. 180 000 Verk. gezählt, heute sind es noch ca. 160 000. Und in vielen anderen Ländern sieht es nicht viel besser aus. Nennst du das einen Beweis für die Erfüllung des Auftrags Jesu? Der Segen Gottes müsste doch anders aussehen, oder?
    Also bitte runter von dem hohen Ross, und auch die Tätigkeit anderer Christen schätzen und richtig beurteilen.
    Und auch wir hier bei Bruderinfo tragen dazu bei, das Menschen den wahren Inhalt der guten Botschaft erkennen, ganz abgesehen davon, das auch noch viele v. Haus zu Haus gehen, auch wenn sie sich nicht darauf beschränken den Menschen den Wachtturm anzubieten.

    l.G.
    Michael 2

  • Selgora
    September 6, 2012

    Also ich predige meist von Mensch zu Mensch…

    Wozu brauchen auch Häuser ’ne Predigt? 😉

    Daß manche Menschen sich gelegentlich in Häusern befinden, wenn ich ihnen predige, stört mich nur begrenzt. Aber es gibt auch viele Menschen auf der Straße und in öffentlichen Parks/ Einrichtungen. Wie predigt man diesen „häuserlosen“ Leuten? Bestimmt nicht mit ’ner Wagenladung voller „Wachtürme“ oder sogar den ganzen Büchern der Gesellschaft! Hab ich mal eine Zeit lang ausprobiert.

    Wahrlich kein leichtes Joch… 😉 😉 😉

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Selgora,

    ein ZJ ohne Literatur fühlt sich nackt.

    Nur die Bibel, Jesus + Engel als Führer, der heilige Geist, Jehova als liebevoller „Begleiter“ reichen nicht.

    Hoch lebe die Rota! 😉

    Ich kenne Brüder, die mit prall gefüllten Einkaufswägelchen zum Ziehen in den Dienst gehen. Die wurden nicht nur sprichwörtlich „vor den Karren“ gespannt 😉

    LG
    Hans

  • Martin
    September 6, 2012

    In sofern hatte unser Möchte-Gern-Kreisaufseher schon recht, wenn er seine Empfindungen so darstellte, dass viele Brüder, besonders die jüngeren, garnicht mehr mit der Bibel „als Schwert des Geistes“ umgehen können und gewinnende Gespräche in ihrer Haus-zu-Haus-Tätigkeit führen können.Kurze Einleitung, allerhöchstens einen Bibeltext und dann kommt der Sprung zur WTG-Literatur. Es wird ja oft genug in den Dienstzusammenkünften demonstriert. Wie oft kann man beobachten, wie regungs-und gefühllos junge Brüder von einer Wohnanlage zur anderen laufen und die Menschen, die ihnen dazwischen begegnen, völlig irnorieren. Aber mit sich selber sind sie intensiv beschäftigt. Sie haben keinen Blick für die vielen Begenungen und Möglichkeiten und steuern statt dessen auf NH-Adressen zu, die wieder NH sind. Wie du es ausdrückst…es wird eher den Häusern gepredigt, statt Menschen…zumindestens hier bei uns.

    Martin

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Hallo Micha 2
    Hallo Irrelevant

    Man kann über den Inhalt der Guten Botschaft und die Schwerpunkte, die wir Zeugen Jehovas setzen, unterschiedlicher Meinung sein. Auch die Überbetonung eines Klerus, ob er sich Papst oder t.u.v.S. nennt, ist sicherlich fehl am Platze.

    Doch seien wir mal ehrlich mit uns selber. Wer von Bruderinfo tut noch etwas für die Verkündigung der Guten Botschaft, insbesondere zur Aufklärung über die Irrlehren des Sklaven. Da wäre noch ein großes Gebiet zu bestellen. Ich gebe zu selber an mir arbeiten zu müsse. Doch wenn wir Jesus, unseren Herrn, als Vorbild nehmen, sollten wir, jeder gem. seinen Möglichkeiten, etwas unternehmen. Dem Sklaven wird’s nicht gefallen.

    Eine Botschaft, die gepredigt wird, sollte aus dem Herzen kommen, und nicht unter Druck durchgeführt werden. Welcher Zeuge Jehovas ist denn im Herzen wirklich glücklich? Das kann doch nicht das Ziel Jehovas und seines Sohnes Jesus sein.

    Ede

  • Eddi
    September 6, 2012

    Guten Tag Ede,

    du fragst, wer von den BI-Lesern (und Schreibern) etwas für die Verkündigung der Guten Botschaft tut!

    Antwort: Viele, Ede, dadurch habe ich meinen Glauben festigen können, von einer zutiefst depressiven, mit dem Leben abgeschlossenen, von den Ältesten als völlig wertlos abgestempelten Frau zu jemand, der mit dem Grundsatz, Recht zu üben und dennoch Barmherzigkeit walten zu lassen punkten kann. Und weißt du was? Es ist gerade ein sehr, sehr schmerzlicher Angriff Satans, den ich seit einigen Monaten durchleben muss, gerade, als ich dachte, mein Leben könnte mal etwas geradeaus gehen, aber durch BI habe ich Kraft erhalten (obwohl es Tage gibt, da mich der Schmerz wie eine Folter überrennt), auch in dieser üblen Situation ein Zeugnis zu geben, dass es sich lohnt, den schmalen Weg zu gehen. Und das längst nicht nur mehr jemand, der auf der Parkbank sitzt – auch diese sind sehr wichtig, natürlich – sondern auch solchen, die man so gut wie nie zuhause antrifft.

    Wenn BI nicht wäre, wäre ich nicht stark geworden, selbst einen Glauben aufzubauen, ich war immer wie alle WTGler abhängig von anderer Leute Auffassung. Und wenn BI nicht wäre, dann wäre ich tot und könnte gar nichts mehr sagen und ich bin überzeugt davon, dass einige ihren Glauben an den Nagel gehängt hätten!
    Aber unser himmlischer Vater weiß, dass viele Möglichkeiten erforderlich sind, die Menschen zu erreichen und er gibt diese Möglichkeiten. Auch der Sklave schult seine Anhänger mehr und mehr im „informellen Zeugnisgeben“, weil er nicht weiß (und niemand weiß das) ob es nicht wieder einmal ein Verbot gibt. Das informelle Zeugnisgeben wird auch mehr und mehr als Titelbild auf den Zeitschriften verwendet, das steht da zwar nicht explizit drauf, aber das Hirn nimmt es sehr wohl wahr.

    Frage an dich: Ist dieses informelle Zeugnisgeben durch die Organisation heiliger als von BI?

    Seien wir mal ehrlich: Glaubst du auch, dass es Menschen gibt, die nichts wert sind für Gott? DANN ist deine Frage gerechtfertigt und zu bejahen.

    Ich grüße dich ganz lieb
    Eddi

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Abend Eddi

    Ich freue mich wirklich für dich, dass du wieder zu Gott und Halt in deinem Glauben gefunden hast. Ich wünsche dir, das du bei Jehova sehr, sehr glücklich wirst. Dieses Glück würde ich auch gerne anderen Brüdern, die in der Versammlung in Angst und Bange vor dem Sklaven aushalten, vermitteln. Doch wer hilft mir? Sicherlich ist Jehova an meiner Seite. Aber es gibt noch so viel zu tun. Und dann noch die Welt, die Jehova nicht kennt. Jesus ging tagtäglich zu den Menschen. Das können wir aus den unterschiedlichsten Gründen nicht. Sollten wir aber weiterhin das Feld den ZJ oder den Kirchen der Christenheit überlassen.

    Was meinst du hätte unser Herr Jesus wohl getan?

    Ede

  • Alois
    September 6, 2012

    Lieber Edelmuth

    Jesus ist nicht in die Welt gegangen um zu predigen, sondern er hat nur seinem eigenen Volk gepredigt!

    Wenn Du somit das tun möchtest was Jesus tat, soweit dies überhaupt für uns Sünder möglich ist, dann müsstest Du ausschließlich dem Volk der Zeugen Jehovas predigen.
    Es nützt wenig der „Welt“ zu predigen und Dein Bruder neben Dir verhungert geistig. Das ist inzwischen unsere Aufgabe in dieser Zeit geworden.

    Das ist die Gute Botschaft, dass wir verkünden, dass nur Jesus unser König, Hirte, Herr und Retter ist. Er hat uns die Rettung vor dem Tode versprochen und wird es auch halten, aber es gibt keine Rettung bei Menschen, auch nicht wenn sie sich „LK“ oder „tuvS“ oder sonst wie nennen. Aber das weist Du ja.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Morgen Alois

    Die Samariterin, der Jesus predigte, war keine Jüdin. Auch Kornelius, ein unbeschnittner Grieche, wurde von Jehova gesegnet. Paulus lehrte den Menschen aus der Welt mit ausdrücklicher Unterstützung Jehovas.

    Ein Ausdruck unserer Liebe zu den Menschen besteht darin, ihnen die gleichen Hoffnung auf ewiges Leben, wie wir sie haben, zu vermitteln. Es ist in Übereinstimmung mit Jehovas Willen, dass wir jede Gelegenheit nutzen, allen Menschen, auch denen aus der Welt, die gute Botschaft vom ewigen Leben unter dem Zelt Gottes zu vermitteln.

    Weder Jesus, noch seine Jünger Paulus, Petrus, u.v.a. haben umsonst gepredigt. Sie haben in Synagogen, auf öffentlichen Plätzen und in Privatwohnungen nach Gelegenheiten gesucht, allen Menschen die Gute Botschaft zu verkündigen.

    Ede

  • Eddi
    September 6, 2012

    Lieber Ede,

    ich helfe dir gern. Weißt du, ich bin dabei sogar so frei und nehme die beste Hilfe an, die das ganze Universum zu bieten hat, nämlich die Hilfe des Heiligen Geistes! Alle Versammlungen, Kirchen, Vereine und Organisationen zusammen können nicht so stark sein wie diese Kraft.

    Kann es sein, dass du genauso wie ich es tat (hm..?!), nicht die Türen aufmachst, die unser lieber Vater in seinen Bau gesetzt hat, sondern so wie ich den Vorschlaghammer suchst um notfalls neue Türen zu setzen? Aber der Vorschlaghammer macht keine Vorschläge. 🙂

    Bitte sieh dich um in diesem Forum – da sind ganz viele, die dich genauso unterstützen möchten wie ich, indem auch sie den Heiligen Geist um Hilfe bitten – für dich und mich und all die andern.

    Darf ich dir noch einen ermunternden Gedanken mitgeben? In der Organisation durftest du dienen – wie ein Maulwurf, immer schön unter der Oberfläche bleiben und schön fleißig sein, aber fast blind. Hier auf BI (und möglicherweise noch in anderen Foren und Gemeinschaften darf sich das Wort aus Jesaja 29 erfüllen(NWÜ):

    17 Ist es nicht nur noch eine sehr kleine Zeit, und der Lịbanon soll in einen Obstgarten verwandelt werden, und der Obstgarten selbst wird wie ein Wald gerechnet werden? 18 Und an jenem Tag werden die Tauben bestimmt die Worte des Buches hören, und aus dem Dunkel und aus der Finsternis werden sogar die Augen der Blinden sehen. 19 Und die Sanftmütigen werden sicherlich ihre Freude in Jehova selbst mehren, und auch die Armen der Menschen werden in dem Heiligen Israels selbst frohlocken,

    Warum? Weil wir frei sind, auf Gott zu vertrauen, frei wie eine Wolke oder Tauben. (Jesaja 60:8 Wer sind diese, die geflogen kommen so wie eine Wolke und wie Tauben zu ihren Taubenschlägen?)
    Wir sind es Ede, deshalb stehen uns alle Möglichkeiten offen.

    Vertraue auf Jehova – und lehre mich, es auch zu tun.
    Deine Eddi

  • Manfred
    September 6, 2012

    Liebe Eddi,

    Ich finde Deinen Kommentar sehr gut und ich kann mich auch an die ersten Deiner Kommentare erinnern. Es haben sich hier in der Zeit bei BI schon mehrer Brüder und Schwestern zum positiven verändert. Gerade die Diskussion der letzten Tage hat gezeigt, dass alle mittlerweile eigenständig die Bibel gebrauchen um Mutwillige Falschdarstellungen des Wortes Gottes wieder richtig zu stellen. Man wurde hier geschärft, das Wort Gottes Recht hand zu haben und wieder selbst zu prüfen und eigenverantwortlich zu denken. Alles Dinge, die denen die in der Zusammenkunft sind, mittlerweile Fremd geworden sind. Wer also immer noch behauptet, wir benötigen eine Versammlung und müssen organisiert in den Dienst gehen, hat immer noch nicht den Geist Christi verstanden.

    Wir versammeln uns hier im Internet und predigen gleichzeitig den zufällig vorbei schauenden und wir ermuntern uns gegenseitig. Alles in einem, ist das nicht toll?

    Und liebe Eddi, bei keinem den ich hier kennen lernen durfte, war die Wandlung so grossartig, wie bei Dir. Du warst ganz unten, hast mit Deinem Leben praktisch abgeschlossen und heute gibst Du solche tollen und herzerfrischenden Kommentare, wie Z.Bsp. Der über den Blödmann, der vor tausenden von Jahren eine Obstkur machen musste (das war auf Adam gemünzt). Da musste ich sowas von schmunzeln. Ich freue mich so für Dich, dass es Dir Besser geht, auch wenn das Leben immer noch kein Zuckerschlecken für Dich ist, aber für wen ist es das schon. Aber unter anderem an Deiner Erfahrung konnte ich sehen, wie machtvoll das Wort Gottes ist und dafür bin ich sehr dankbar. Ich wünsche Dir und allen, die so eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, den Segen unseres himmlischen Vaters.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    lieber Manfred, dein Kommentar an Eddie spricht mir voll und ganz aus dem Herzen. Diese gleichen Gedanken habe ich auch, wenn ich sehe, zu welcher Persönlichkeit Eddie sich entwickelte. sie ist nun einem vollen Akku gleich und kann uns mit Kraft speisen.
    Genau das brauchen wir in dieser Zeit der Versuchung des Bösen.

  • Eddi
    September 6, 2012

    Lieber Manfred,
    lieber Frank,
    lieber Ede,
    und an alle lieben Brüder und Schwestern, die ich hier nicht alle namentlich aufzählen kann, aber die mir unendlich ans Herz gewachsen sind:

    Die Großzügigkeit und Barmherzigkeit, das Recht und die Liebe unseres himmlischen Vaters sind für uns nicht zu fassen. Selbst wenn wir einen Becher voller Gift von Satan bekommen (manchmal durch Kommentare, manchmal durch bittere Ereignisse), dann hat unser himmlischer Vater es erlaubt, weil er uns noch etwas formen möchte, noch etwas zurecht rücken, uns für eine Arbeit vorbereiten möchte – oder einfach, weil er weiß, dass wir das mit seiner Hilfe bewältigen.

    In den vergangenen Tagen und Wochen erhielten wir scheinbares Störfeuer in Form sklavenanbeterischer Kommentare. Doch erhielten wir damit in Wirklichkeit die Chance, unsere Liebe zueinander und zu unserem Schöpfer zu stärken. Dafür sollten wir ihm ganz besonderen Dank zollen.
    Wir wurden auf Korah hingewiesen, als Drohung. Doch haben diese so Denkenden die Barmherzigkeit Gottes vergessen. Ja, Korah irrte und die an seiner Seite waren, ebenfalls. Doch brachte Gott sie nicht in die Gehenna, sondern in den Scheol. An diesem Tag verging ihr Sein und wenn sie erwachen und erfahren, was geschehen ist, so könnte ich mir gut vorstellen, dass etliche von diesen 250 Männern Jehovah Lobpreis darbringen für ihre 2. Chance. Etwas, das heute viele nicht begreifen, dass es nicht in erster Linie um das Aneignen von Wissen geht, sondern um die Chance, unseren Vater zu bestätigen.

    Nach einem weiteren Zwischenfall damals tat Jehova dies kund, indem er den Mandelzweig sprossen ließ. Damit hat Gott nicht nur gezeigt, wen er erwählte – wir wissen, dass er dies im Hinblick auf Jesus tat. Er bezeugte damit auch seine permanente Gegenwart bei seinem Volk. Durch ein Symbol, das, was tot war, zum Leben zu bringen.

    Mögen auch wir in Christus Jesus sterben, damit wir durch Jehovah unseren Gott, mit Jesus zum Leben kommen, blühen in der Liebe zur Verherrlichung unseres Vaters im Himmel.

    Ergänzen möchte ich dies gern durch ein Gedicht, das ich gefunden habe:

    1. Freunde, dass der Mandelzweig
    wieder blüht und treibt,
    ist das nicht ein Fingerzeig,
    dass die Liebe bleibt?

    2. Dass das Leben nicht verging,
    soviel Blut auch schreit,
    achtet dieses nicht gering
    in der trübsten Zeit.

    3. Tausende zerstampft der Krieg,
    eine Welt vergeht.
    Doch des Lebens Blütensieg
    leicht im Winde weht.

    4. Freunde, dass der Mandelzweig
    sich in Blüten wiegt,
    bleibe uns ein Fingerzeig,
    wie das Leben siegt.

    Text: Schalom Ben-Chorin 1981

    Bitte lasst uns weiterhin einander ermuntern und darum beten, dass auch die, die heute noch nicht durch den Geist Gottes „blühen“ können, SEINE Hilfe erhalten. Auch die, die ihre scheinbar 1. Chance, nämlich ein Zeuge Jehovas zu sein, nicht genutzt haben, denn es war und ist nicht der Weg zum Leben.
    Mögen sie doch erkennen, dass nicht wie bei Korah und Co. das buchstäbliche Recht zählt(denn sonst wäre tatsächlich Korah Hoherprieser gewesen),sondern allein die Gnade Gottes durch Jesus Christus ausschlaggebend ist. Warum können sie nicht verstehen, dass gerade diese Abhandlung zeigt, dass Gott das, was wir unter Organisation verstehen, verändert, damit wir ihm nützlich sind und uns nicht auf das geschriebene Recht verlassen, sondern auf seinen starken Arm und seinen Heiligen Geist? Unser Vater hat nicht den nach dem geschriebenen Recht ernannten Hohenprieser akzeptiert, er hat selbst einen ernannt. Auch heute gilt es, nur den von Gott ernannten Hohenpriester, der sich ein für allemal geopfert hat, anzuerkennen.

    Dann sehen wir gleich den „Mandelzweig“ blühen.
    In aller Demut euch lieben Schwestern und Brüdern dankend
    Eddi

  • Eddi
    September 6, 2012

    Lieber Manfred,
    lieber Frank,

    der Button bei dir ist nicht da Frank. Ich möchte gern ein Akku sein, doch sehe ich es wie Paulus: Ich kann gar nichts aus mir selbst tun.

    Eure Aufbaukur hat mir aber sehr gut getan, das soll jetzt kein Stolz sein, DAS war Speise zur rechten Zeit, das könnt ihr nicht ahnen.

    Vielen Dank für all eure Ermunterung an alle Leser und Gottes reichsten Segen für euch und eure Familien und alle Gläubigen.
    Eddi

  • Irrelevant
    September 6, 2012

    Ja ja – das Licht wird immer heller !!!

    Es gibt noch so viel offene Fragen für euch oder das BI …!!!

    Was ist denn mit den Zusammenkünften oder Versammlungen?
    Habt ihr überhaupt welche??
    (Hebräer 10:23-25) Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

    Und geht ihr die gute Botschaft vom Königreich Gottes predigen und zwar von Haus zu Haus, indem ihr gründlich Zeugnis ablegt gemäß
    Matthäus 24:14 und Apostelgeschichte 5:42 ???

    Ach ja! Und beten: Zu wem betet ihr nun??
    Man beachte Matthäus 4:4 !!!!!
    JEHOVA fordert zurecht AUSSCHLIESLICHE ERGEBENHEIT, auch beim Beten natürlich ….

  • Dennis
    September 6, 2012

    Tja, wem bist Du „ergeben“?

    Jehova und Jesus ganz bestimmt nicht, wie Dein Auftritt hier zeigt. Dem selbstherrlichen „Sklaven“ aber bist Du in einer Art „Niebelungentreue“ ergeben.

    Darüber solltest Du mal nachdenken!

  • Michael 2
    September 6, 2012

    Lieber Irrelevant,

    möchte nur deine zwei direkten Fragen beantworten, ohne auf deine übrigen vom Sklaven vorgegebenen Schlußfolgerungen einzugehen.

    Deine Frage a) Wer verkörpert den in Sacharja 8:23 beschriebenen Juden, der ja ein Kollektiv ist? “Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Es wird in jenen Tagen sein, dass zehn Männer aus allen Sprachen der Nationen ergreifen, ja sie werden tatsächlich den Rocksaum eines Mannes ergreifen, der ein Jude ist, indem [sie] sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.“ ‘ “

    Für dich ist natürlich klar wer dieser jüdische Mann ist , … ein Kollektiv von 8 Männern in Brooklyn, die sich als Vertreter des t.u.v.S. sehen, und dem Menschen aus allen Nationen folgen werden.

    Doch dieser jüdische Mann, dem Menschen aus allen Völkern folgen ist Jesus Christus. Dieser Mann ist kein Kollektiv, sondern die die ihm folgen sind als Kollektiv zu sehen, und jeder der sich diesem „Kollektiv“ anschließt sagt, wir wollen mit „Euch“ gehen. Der Apostel Paulus sprach von dieser Erfüllung aus Sacharja wenn er in Römer Kapitel 9-11 sagt, das sich sowohl Juden als auch Heiden zum Christus bekehren werden um ein Volk für Gott zu bilden.

    Deine zweite Frage: b) Und wer ist die Braut in Offenbarung 22:17? “Und der Geist und die Braut sagen fortwährend: „Komm!“ Und jeder, der [es] hört, sage: „Komm!“ Und jeder, den dürstet, komme; jeder, der wünscht, nehme Wasser des Lebens kostenfrei.”

    Nach der Lehre des Sklaven, die du ja auch vertrittst, ist die Braut die
    gesalbte Klasse der Christenversammlung, zur Zeit vertreten hier auf der Erde durch den Überrest der Gesalbten, der wiederum von der l. K. vertreten wird. Diese leitende Körperschaft erlässt die Einladung ergehen „Kommt“ und nehmt das Wasser des Lebens umsonst. Das Wasser des Lebens sollen die geistigen Erkenntnisse sein, wie sie von der l. K. gelehrt werden.

    Doch betrachten wir das Bild „Braut Christi“ näher! An vielen Stellen der Bibel wird gezeigt, das die Gemeinde oder Versammlung Jesu für ihn wie eine Braut ist, die auf ihren Bräutigam wartet. Schon Jesaja prophezeite das sich sein Volk (Die Israelietn) einmal als eine wieder erwählte Braut sehen kann, eine Prophezeiung, die sich durch Jesus erfüllt. Wir lesen in Jes. 62:4-5: „Man nennt dich nicht länger «die verstoßene Frau» und dein Land nicht «die Verlassene». Nein, du heißt dann «meine Liebste» und dein Land «die glücklich Verheiratete». Denn der Herr wird dich lieben und sich über dich freuen, und dein Land wird nicht mehr vereinsamt sein. Wie ein junger Mann sein Mädchen heiratet, so werden deine Einwohner sich mit dir verbinden. Wie ein Bräutigam sich an seiner Braut freut, so wird dein Gott sich über dich freuen. (Jes 62,4+5)

    Jerusalem ist diese Braut, Israel, das Volk Gottes! Wo finden wir diese Anwendung auf die Gemeinde, die Kirche Jesu? Johannes, der Täufer weist bereits darauf hin: „Ich habe doch immer wieder erklärt, dass ich nicht Christus bin, der von Gott gesandte Retter. Habt ihr das vergessen? Ich sollte ihn nur ankündigen, mehr nicht. Die Braut wird dahin gehen, wo der Bräutigam ist. Der Freund des Bräutigams freut sich mit den beiden, auch wenn er nur daneben steht. So geht es mir jetzt. Meine Freude ist grenzenlos. Immer mehr Menschen sollen zu Christus kommen, und ich will immer mehr in den Hintergrund treten. (Joh 3,28-30)

    Jesus selber nimmt dieses Beispiel „Braut u. Bräutigam“ auf: „Die Jünger des Johannes und alle Pharisäer fasten. Warum fasten deine Jünger nicht?» Jesus antwortete ihnen: «Sollen die Hochzeitsgäste etwa fasten, wenn sie an der Festtafel sitzen? Sie denken nicht daran! Zumindest werden sie so lange feiern, wie der Bräutigam bei ihnen ist. Die Zeit kommt ohnehin früh genug, dass der Bräutigam ihnen genommen wird. Dann werden sie fasten. (Mk 2,18-20)

    Und auch der Apostel Paulus gebraucht dieses Bild gerne, so z.B. „Ich werbe geradezu eifersüchtig um euch, so wie Gott um euch wirbt. Wie eine Braut sollt ihr nur einem einzigen Mann gehören. Denn ich habe euch mit Christus verlobt, dem ich euch wie ein Brautvater zuführen möchte. (2Kor 11,2)

    Wer also ist mit „Braut“ gemeint? So wie das Volk der Juden als „Braut“ gesehen wurde, so wird auch die gesamte Gemeinde oder Versammlung der Christen als „Braut“ gesehen, sowohl die auserwählten Gesalbten als auch die, die sich nicht zu den Gesalbten zählen.
    Lies 2. Kor. 5:17 – 19 NW.
    „Wenn somit jemand in Gemeinschaft mit Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; die alten Dinge sind vergangen, siehe, neue Dinge sind ins Dasein gekommen. Alle Dinge aber sind von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat,nämlich daß Gott durch Christus eine Welt mit sich versöhnte, indem er ihnen ihre Verfehlungen nicht anrechnete, und er hat uns das Wort der Versöhnung anvertraut.“
    Die Aussage ist deutlich „wenn jemand durch seinen Glauben an Christus „mit Christus in Gemeinschaft ist“ ist er eine neue Schöpfung und gehört zur Gemeinde Christi und damit in das Bild der Braut. Gott hat durch Christus eine Welt mit sich versöhnt.
    Die gesamte Christengemeinde wird durch die Braut veranschaulicht, dessen Haupt der Christus ist. Werder Paulus noch die anderen Apostel machen einen Unterschied zwischen einer „Brautklasse“ und den übrigen Gliedern der Christenversammlung.
    Der Geist (Gottes) und die Braut (Die Christenversammlung) sagen „Komm“,
    indem sie andere auffordern dem Christus zu folgen und ihn anzuerkennen.

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Eine sonderbare Art zur Liebe anzureizen wenn man den Brüdern weil sie in machnen Bereichen anders denken gleich mit dem Feuersee zu drohen – jeder weitere Kommentar auf die verrückten Ideen von Irrelevant sind irrelevant.

    Menschen die Menschengebote lehren (und deren gibt es nun mal von der LK zuHauf), deren Anbetung so lehrt es unser einziger Herr Jesus in Matthäus 15:3 IST VERGEBLICH! Das ist auch der Grund warum ich mich Matthäus genannt habe, weil mit das sehr wichtig ist, aber Personen vom Schlage eines Irrelevant verherrlichen lieber den Sklaven als den Herrn. Der Lohn wird damit sehr mager ausfallen, den der Sklave kann sich nicht einmal selbst loskaufen will aber ständig erklären daß sie bereits gerecht gesprochen sind, im Gegensatz alle anderen die an Jesus glauben – das reicht nicht die müssen sich die Anerkennung erst verdienen.

    Ist das nun ein Menschengebot? Es sind schon soviele Argument hier eingestellt worden, was nützt es wenn jemand diese biblischen Argumente nicht akzeptiert.
    lg. Matthäus

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Irre.,

    ZITAT Es gibt noch so viel offene Fragen für euch oder das BI …!!!

    Besser, als wenn man im Leben aufgehört hat, Fragen zu stellen 🙂

    ZITAT „Was ist denn mit den Zusammenkünften oder Versammlungen?
    Habt ihr überhaupt welche??“

    Ja, viele Brüder „versammeln“ bzw. treffen sich. Erörtern biblisches. Nur ohne jemand, der vorschreibt wie wann und warum.

    ZITAT und zwar von Haus zu Haus, indem ihr gründlich Zeugnis

    Schonmal in anderen Übersetzungen nachgelesen, wie man „Haus zu Haus“ auch (korrekt) übersetzen kann oder sogar muss?

    ZITAT Ach ja! Und beten: Zu wem betet ihr nun??

    Kennst du den Unterschied zwischen beten und anbeten?

    LG
    Hans

  • Matthäus
    September 6, 2012

    VON HAUS ZU HAUS? Die ersten Christen, schon gar nicht Kinder oder Schwestern (in arabischen, jüdischen Ländern undenkbar) die von HzH gegangen sein sollen.

    Der Artikel hier bei BI hat dieses Thema schon ausführlichst behandelt – doch um mitreden zu können muß man erst einmal sorgfältig prüfen – ob sich Dinge so oder so verhalten.

    http://www.bruderinfo.de/?p=207

    Doch das ist einem Irrelevant ja untersagt (sieh KD 9/2007 Fragekasten) ich frage mich warum er so ungehorsam ist und seinem Sklaven so wenig Loyalität zollt?

    lg. Matthäus

  • Alois
    September 6, 2012

    Lieber Matthäus

    Du fragst: ich frage mich warum er so ungehorsam ist und seinem Sklaven so wenig Loyalität zollt?

    So extrem wie er nur auf den „tuvS“ dürfte er wirklich nicht hier sein, außer er ist vom „tuvS“ oder seinen Helfern beauftragt worden uns aufzumischen.

    Aber das ist wohl heftig schief gegangen, seid er hier postet, werden durch ihn die falschen Lehren des „tuvS“ noch offensichtlicher.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Martin
    September 6, 2012

    Lieber Alois,
    das sehe ich auch so. Hier auf BI wurde kräftig aufgemischt. Pro und kontra. Es werden Fakten sehr deutlich ans Tageslicht geführt und das zum Nutzen aller Mit Leser. Es folgen auch seitens der BI-Kommentatoren immer weniger verbale Angriffe, fällt mir auf und die Aggressivitätsrate lässt nach und wird durch sachliche, klare Argumente ausgefüllt. Der Geist Christi wird immer offensichtlicher, darin wie wir mit möglichen Angreifern umgehen. Klare Aussagen, Fakten, Hart aber fair, aber nicht beleidigend und herabwürdigend und wenn, dann die Argumente, nicht aber die Kommentargeber. Man kann sich freuen, dass Frustration sich umwandelt in immer mehr „geschickte Handhabung des Schwertes des Geistes“.
    Ein Dank an Allen!
    Martin

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Matthäus,

    sehe ich ähnlich: Wer so kommentiert, ist mindestens ungehorsam. Evtl. auch sehr übereifrig in „guten“ Absichten. Oder beaufragt.

    LG
    Hans

  • Hopefull
    September 6, 2012

    Hallo Irrrelevanter

    Erstens gehts Dich überhaupt nichts an wie wir unser christliches leben ausführen und leben und zweitens müssen wir ganz bestimmt nicht DIR Rechenschaft ablegen. Das Verhältnis zu Jehova ist eine ganz individuelle und persönliche Sache, eine Sache, die Du in der Knechtschaft des Turms nie erlangen wirst. Und drittens benutze nicht die NWÜ, eine Übersetzung die Dämonen besudelt haben und Texte verändert haben. Diese Übersetzung ist für einen wahren Christen absolut unbrauchbar!!
    Warum? Weil es eine Westcott/Hort-Übersetzung ist. Zwei englische Griechisch-Übersetzer, aus dem 1900 Jhrh., die nicht an Jesus geglaubt haben und mit Toten geredet und Marienverehrung betrieben haben.
    Dann gibt es Passagen wie Joh.1:1 die von Johannes Greber übernommen wurden, der Kontakt zu Dämonen hatte und sagte, dass ein himmlischer Geist ihm die wahre Indentiät Jesus sagen würde.

    Dazu ein KOmmentar aus dem WT 01.07.1983:
    „Diese Übersetzung (Bibelübersetzung von J. Greber) wurde gelegentlich zitiert, um die Wiedergabe von Mat.27:52,53 und Joh. 1:1 in der NWÜ und in anderen maßgeblichen Bibelübersetzungen zu stützen.“ …. „Aber wie aus dem einem Vorwort zu der 1980 erschienen Ausgabe des NT von Johannes Greber hervorgeht, verließ sich dieser Übersetzer bei der Klärung schwieriger Stellen auf die „Geisterwelt Gottes“. Es hies darin: „Seine Frau, die ein Medium der Geisterwelt Gottes war, wurde oft dazu benutzt, ihm die Berichtigung mitzuteilen““

    So, das steht im WT vom 01.07.1983. Dein heißgeliebter treue und verständige Sklave der WTG hat die Dämonen in Anspruch genommen um seine eigenen Auslegungen zu stützen und hat sogar die Bibel verfälscht!! Und sie geben es sogar zu! Wie verwerflich ist das denn?? Die Krönung: Die WTG hat noch weitere Neue Testamente von J.Greber bestellt um sie in ihrer Bibliothek aufzustellen. Diesen Wortverfälschern möchte ich nie nie wieder angehören. Und ein Mensch wird mir nie wieder sagen dürfen wie ich mein Glaubensleben zu leben habe. Es wäre super, wenn Du mal etwas Aufbauendes hier schreiben würdest anstatt immer nur niederreißen zu wollen.

    liebe Grüße Hope

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    liebe Hope, Fakten interessieren den Sklaven des Sklaven doch überhaupt nicht. Wäre er so slaventreu, würde er hier nicht mal versuchsweise reinschauen.
    So nimmt er den Sklaven doch selbst nicht ernst.
    Aber, was vielmehr möglich ist, er trinkt Selterswasser und hat die Aufgabe, uns hier aufzumischen.
    Nun, denn, das wäre wiederum ein Beispiel mit welcher Doppelzüngigkeit man in Selters operiert. Die einen dürfen uns nicht besuchen und die anderen…die dürfen hier das Lied vom Storch singen, der die Blindschleiche frißt.
    Denn was andres ist das alles nicht, hier dreht sich alles im Kreise, weil eben derIrrevelvant bei Schreiben im Auftrag ja von seinem Oberindianer kontrolliert wird und hier niemals schreiben dürfte, was in ihm vorgeht.
    Ich habe mit dem Thema abgeschlossen, weil meine Zeit zu kostbar ist und mein Wissen um den sklaven ich eher wie Perlen sehe, die ich nicht vor die „Säue“ werfen will.
    Das mit der GReberbibel ists mir klar und bewußt.
    In den 20igern hat der WT Verlag auch ein Buch publiziert, in Englischer Sprache „Angels and women“ einen Roman, der von einem reuigen abgefallenen Engel spricht. Der WT hat immer die Veröffentlichung abgestritten.
    Aber Material usw ließen auf Brooklyn schließen.
    Bis man erkannte, dass dieser Roman auch von einer FRau der Geisterwelt verfaßt wurde.
    Bei diesem Verlag wundert mich gar nichts mehr.
    Das sind Wendehälse par Excellence. Das beste Beispiel ist die KdöR.
    Und die Dämonenfratzen in den Publikationen beweisen, welche Macht hinter denen steht.
    Und wenn man es den Zeugen aufzeigt – dann ist man der Abtrünnige.
    Die haben alle ihr Hirn verchartert. Wird aber nichts nützen, wenn diese Organisation fällt. Und sie steht an zu fallen.

  • Jackie an Maryam
    September 6, 2012

    Hallo Maryam,

    Ja tatsächlich habe ich an die andere Wortbedeung gar nicht gedacht, aber sowie du es erklärt hast, kann ich es für mich akzeptieren. Allerdings schreibst du, dass du den Weg der Mitte gehst…das hört sich für mich so an, als wenn du versuchen würdest es jedem Recht zu machen. Aus meiner Erfahrung heraus ist das unmöglich und irgendwann muss man sich entscheiden. Jesus war vollkommen und ist nicht den mittleren Weg gegangen, sondern den seines Vaters. Er wollte nicht den Pharisäern und den Amharez gefallen. Deswegen ist er auch aufgefallen und hat sich den Hass der meisten Pharisäer zugezogen. Das mal als geschichtliche Tatsache! Aber ich persönlich denke, dass zu den geretteten Menschen auch einige Z.J. gehören werden. Also muss jeder mit Jehova ausmachen, welchen Weg er gehen kann. Am Schluss entscheiden Jehova und Jesus nach dem Herzen und nicht nach dem Prädikat, was vielleicht draußen anpappt, aber innen drinn wäre gähnende Leere. Solche Mogelpackungen sind leider besonders häufig bei den Ältesten zu finden und wenn man immer weiter in die Versammlung geht, sagen die erstmal zum KA…bei uns ist alles ok, wir sind so toll und kümmern uns ..deswegen kommen die Brüder…wenn man wegbleiben würde, da erst würde die Kreisaufseher mal aufwachen und dann vielleicht die Gesellschaft, aber so wird alles beim alten bleiben…schade! Ich hoffe du verstehst meinen Ansatz und denkst nicht wie Matthäus, dass das ein Disput sein oder werden soll! Ich bin lediglich der Meinung, dass man seine persönlichen Ansichten auch vertreten darf…in der Versammlung ging und geht es ja nicht. Wenn man mich überzeugt, bin ich auch gerne bereit neue Ansichten anzunehmen.
    In diesem Sinne !
    Gruß
    Jackie

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Liebe Jackie!

    Zu dieser Meinung von dir – Zitat:
    „…wenn man wegbleiben würde, da erst würde die Kreisaufseher mal aufwachen und dann vielleicht die Gesellschaft, aber so wird alles beim alten bleiben…schade“

    …möchte ich anmerken, wenn einzelne wegbleiben, ja auch eine ganze Versammlung von 70 oder 100 Personen, geschieht gar nichts. Die sind genauso erhaben und von oben herab wie die großen Kirchen, ein paar tausend mehr oder weniger ist denen sowas von „Wurscht“ – da müssen schon 10.000de abhanden kommen und selbst dann wird die Politik nicht geändert. Das sieht man ja in jenen Zeiten als die großen Kirchen von einem Skandal zum anderen gebeutelt wurden und werden, ändern tut ich deshalb nichts.

    Da müssten schon mehr oder weniger alle in einem Land austreten, und selbst dann wie vor einiger Zeit ein früherer Ältester zu nir sagte: und wenn ganz Österreich (ca.20.000) austreten oder „auf der Strecke“ bleiben würde das die selbstgefällige Organisation nur ein müdes Lächeln kosten.

    Lg. Matthaus

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Um auch noch einen Beleg zu meiner obigen Meinung zu bringen, diese Meldung hatte ich vor einiger Zeit im Internet gefunden:

    Eine ganze ZJ-Versammlung tritt aus (Sirakus/Sizilien)

    ________________________________________

    Ihr kennt doch noch die Erwachet-Seite wo es hiess: „Nachrichten aus aller Welt“.

    Ich möchte euch teilhaben lassen an einem Ereignis, was vor ca. 20 Jahren in Sirakus (Sizilien/Italien) geschah.

    Alle Versammlungen in Italien werden von der WTG beherrscht.
    Alle? Nicht alle. In Sirakus gibt es eine Versammlung, deren Älteste die Verkündiger ermutigen, Nächstenliebe zu praktizieren. So werden die Jugendlichen angehalten, sich um die Älteren und Schwächeren der Versammlung zu kümmern. Gemeinschaftsentzüge gibt es nicht, da die Ältesten darauf bedacht sind, die „Sünder“ aufzurichten, statt sie zu verurteilen.

    Dies ist der WTG aufgefallen, und da die Nächstenliebe zu Lasten des Predigtdienstes ging, musste sie etwas unternehmen.
    So schickte sie einen Aufseher dorthin, um nach dem Rechten zu sehen und die Versammlung und insbesondere die Ältesten wieder auf Linie zu bringen.

    Bei der Ältestenbesprechung liess dieser Aufseher einen Spruch vom Stapel, der die dortigen Ältesten vom Stuhl fallen liess:
    „Man erkennt einen Abtrünnigen daran, dass er anfängt, von Liebe zu sprechen.“

    (im Sinne: Ein Abtrünniger legt auf die christliche Nächstenliebe mehr Wert als auf irgendeinen Predigtdienst.)

    Hier muss es zu einer heftigen Diskussion gekommen sein, in der die Ältesten auf Jesu Lehre: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt, beharrten, und erkennen mussten, dass dies beim Aufseher auf taube Ohren stiess.

    Den Ältesten wurde die Gemeinschaft entzogen oder sie traten freiwillig aus. Als Reaktion darauf trat die gesamte Versammlung von Sirakus (etwa 70 Personen) aus der WTG aus.

    So etwas ist in Italien einzigartig passiert.

  • Andre
    September 6, 2012

    Lieber Matthäus, Lieber Hans, ich sehe das ähnlich. Wenn ein paar die Gemeinschaft verlassen, werden sich die anderen aktiven Z.j. dadurch nur noch gestärkt sehen. „Zeit des Endes“, „VS rein erhalten“, „so vorhergesagt“, „Beweise für die Leitung Gottes“ und so weiter. Das schweißt die noch mehr zusammen. Und wie toll die Organsiation die Schafe vor diesen bösen Abtrünnigen schützt, das ist der wahre Segen Gottes. Und durch diese MAchtausübung, diese Gedankenkontrolle hat man keine Chance. Bsp heute: Eine Firma hat in meiner Arbeit Fenster geputzt. Dort arbeitet ein Z.J., den ich bestimmt schon paar Jahre nicht mehr gesehen hab. Er war total freundlich… bis der Satz von ihm kam, „wie es mir in der VS geht“. Pause.. „Du bist nicht mehr dabei, kein Z.J. mehr? Dann müssen wir unser Gespräch jetzt sofort beenden“. Fertig. Aus. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Manchmal möchte man so gerne seine neugewonnen Erkenntnis wie z.B. hier aus B.I. so gerne anderen mitteilen. Aber ist besser in den Wald zu gehen und mit Bäumen zu reden als diese Versuche mit Z.J.
    LG Andre

  • Dennis
    September 6, 2012

    Lieber Andre,

    mach Dir nichts drauß, ich weiß das ist leicht daher gesagt, aber in so einer Situation versuch vielleicht einfach daran zu denken, dass Du bestimmt auf solche Menschen gut verzichten kannst! Das sind ferngesteuerte Roboter auf 2 Beinen. Inzwischen hat sich meine Wut über diese Handlungsweise in Mitleid verwandelt. Man kann nur hoffen, dass noch einige dieser „Roboter“ irgendwann ihr christliches Gewissen und ihr Urteilsvermögen wiederfinden, falls es je vorhanden war, und dann doch noch aufwachen.

    Kann Euch auch beipflichten i.S. Austritt ganzer VS usw. Das Schlimmste für die WTG ist Stagnation bzw. stetiger langsamer Rückgang, damit kommen sie nicht klar. Explosionsartiges Wachstum ist Jehovas Segen, kurzfristiger starker Rückgang ist Satans Widerstand und eine „Zeit der Prüfungen und Sichtungen“ wie in den 1920iger Jahren.

    Da aber zum Leidwesen der WTG in den meisten Ländern das genaue Gegenteil von „Verfolgung“ stattfindet, gehen sie dazu über den Brüdern zu erzählen, dass jede unbedachte oder abfällige Bemerkung von Verwandten, Arbeitskollegen usw. zu einem „Zeichen der Zeit“ hochstilisiert wird, bis hin zur „Verfolgung“.

    Besonders in den Ländern mit gesetzl. garantierter Religionsfreiheit, muss man den Leuten einen Widerstand vorgaukeln, den es gar nicht gibt. Denn Widerstand ist bei der WTG grundsätzlich ein Zeichen von „Wahrheit“ und wird als Bestätigung der eigenen Position herangezogen. Dass diese Schlussfolgerung völliger Quatsch ist, versteht sich von selbst, ist aber für die WTG uninteressant.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    so was ähnlihces gab es mal in TExas. Als die Order kam, dass alle KöSäle der Gesellschaft zugeignet werden hatten Älteste sich geweigert dies zu vollziehen und auch dem KA die Schlüssel nicht gegeben. Da vollzog sich dann ähnliches

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Matthäus,

    ZITAT „früherer Ältester zu nir sagte: und wenn ganz Österreich (ca.20.000) austreten oder “auf der Strecke” bleiben würde das die selbstgefällige Organisation nur ein müdes Lächeln kosten.“

    Erstens ist das spekulativ von dem Ältesten, zweitens glaube ich das nicht. Rechne mal aus, wieviel Spendengeld dann flöten geht 🙂 Brd. Fabian erläuterte mal auf einem Kongress, dass es die vielen kleinen Spenden sind, die das Werk aufrechterhalten, nicht wenige große.

    Es gab schon viele in der Menschheitsgeschichte, die dachten „es passiert eh nix“. Siehe Führer im Ossi-Land, im nahen Osten usw. Und auf einmal wurden aus einem „Aufklärer“ zehn, dann hundert, am Ende Tausende und plötzlich gab es einen großen Knall. Das ging schon so ohne Internet, heutzutage mit WWW noch viel besser.

    Von nix kommt nix! Einzelne müssen den Anfang machen. Die Masse ist schlussendlich nichts anderes als die Summe von Einzelnen.

    Andererseits brauchen wir uns keinen Kopf darüber machen, da es die Sache von Jehova und seinem Richter Jesus ist, organisierte Religionen zu be- und verurteilen.

    Trotzdem oder gerade deswegen fällt mir der Text aus Offenbarung ein, der von der WTG gerne auf Mitgliederzahlen angewandt wird. Vielleicht trifft es sie mal selbst?

    Off 16:12 Und der sechste Engel goss aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne.

    Dank Internet ist heute die Signalwirkung wesentlich größer als vor Jahrzehnten. Meldungen multiplizieren und verbreiten sich fast schon virulent. Trotz WTG Infosperre. Seiten wie BI tragen dazu bei.

    Wenn HEUTE jemand die LK verlassen und auspacken würde wie Ray Franz Ende der 70er/Anfang 80er, wenn HEUTE eine ganze Versammlung austreten würde (die Story aus Italien kenn ich, ob sie so stimmt oder stark übertrieben wurde, kann ich nicht beurteilen), dann wäre die Verbreitung und vermutlich auch die Wirkung deutlich stärker als vor 20-30 Jahren.

    Naja, es wird so kommen, wie es Jehova lenkt oder zulässt. Vielleicht ganz anders, als wir alle denken. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    guckt doch mal bei Youtube rein und sucht dort in deutsch und englisch. Da gibt es soooo viiiele Videos über die Zeugen, würde das ABendprogramm einer ganzen Woche füllen und sätndig kommt neues hinzu.
    Dieser Tage sah ich ein Video, das zeigte die Artemis mit dem Wachtturm auf dem Kopf, wie wir ihn kennen. Da kommt einem der ganze Zirkus hoch. habe das Bild gefunden, -ist in einen WT montiert //i272.photobucket.com/albums/jj180/prozessor/free/wachtturm_artemis_e.jpg

  • Maryam an Andre
    September 6, 2012

    Lieber Andre,
    ich hab grad gelesen, dass du und deine Frau gerade Eltern geworden seid. Herzlichen Glückwunsch auch von mir! Und Jehovas Segen!
    Die Reaktion deiner Mutter ist echt krass. Muss es nicht auch das Herz einer Oma zerreissen, keinen Blick auf ihr Enkelkind zu werfen, ihrem Sohn und seiner Frau zu gratulieren? Ich finde es immer wieder erschreckend, wie sich einige bei ZJs so dermaßen zwingen können, gegen ein natürliches Gefühl von Zuneingung zu ihrer Familie zu handeln und sie zu ächten. Ist das nicht auch eine Frage von Generativität? Ich mein, wenn ein Familienmitglied stirb, dann verliere auch ich einen Teil von mir selbst. Und wenn ein Familienmitglied geboren wird, dann gewinne ich auch einen Teil von mir selbst. Weil ich dann weiß, meine Familie lebt weiter, es wird etwas weitergegeben. Also das Gefühl hätte ich, glaub ich, als Oma – auch wenn ich noch nicht so alt bin und die Vorstellung nur hypothetisch ist.
    Ich würd gern schreiben, „mach dir nichts draus!“ aber so einfach ist das ja nicht. Ich kann mir gut vorstellen, wie schwer das für dich ist. Vor allem, weil du ja im Recht bist, und es ja tatsächlich keinen Text in der Bibel gibt, der eine Bibelauslegung zu lässt, die die Ausschluss-Vorgehensweise bei ZJs rechtfertigt. Ich hab sofort an einen Bibeltext denken müssen, und vielleicht tröstet dich der GEdanke ein wenig:
    Markus 10, ab Vers 26:
    26 Sie waren noch mehr erstaunt und sprachen zu ihm: „Wer kann dann tatsächlich gerettet werden?“+ 27 Jesus blickte sie direkt an und sagte: „Bei Menschen ist es unmöglich, nicht aber bei Gott, denn bei Gott sind alle Dinge möglich.“+ 28 Da fing Petrus an, zu ihm zu sagen: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.“+ 29 Jesus sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Felder um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verlassen,+ 30 der nicht jetzt, in dieser Zeitperiode, hundertfach empfängt:+ Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Felder, unter Verfolgungen+, und in dem kommenden System der Dinge* ewiges Leben.
    –> Der Text bekommt auf einmal eine ganz neue Bedeutung, wenn man ihn aus dem Kontext rausstellt, in dem er bei ZJs immer nur zitiert wird. Ich hoffe und wünsche dir (und deiner Frau, falls es sie jetzt oder in Zukunft interessiert), dass ihr trotz allem den Trost findet, den ihr braucht. Hier sind ja eine Menge Brüder und Schwestern, die um der guten Botschaft willen und um der Wahrheit aus der Bibel willen, ihre ZJ Vergangenheit hinter sich gelassen haben bzw. mussten. Viele davon haben Familie und Freunde verloren. Aber ich hoffe, wir können hier bei BI noch lange die Möglichkeit nutzen, uns gegenseitig im Glauben zu stärken und uns gegenseitig Väter, Mütter, Brüder, Schwester und Kinder sein.
    Alles Liebe für eure kleine Familie
    Maryam

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Maryam

    Zur mangelnden Liebe bei den Zeugen habe ich einen guten Kommentar gelesen:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605#comment-1726

    Liebe Grüße
    Alois

  • Maryam
    September 6, 2012

    Lieber Alois,
    danke für den Hinweis. Manfred hat mit seinem Kommentar absolut Recht. Ich denke auch schon lange, dass sich Jesu und Pauli Angaben/Zeichen für die letzten Tage hauptsächlich auf die beziehen, die sich Gottes Volk nennen.
    Umso erstaunlicher finde ich immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit das auf die „Weltis“ und die Kirchen bezogen wird, ohne überhaupt darüber nachzudenken, ob man nicht selber angesprochen wird. Mir fällt da ein das Beispiel mit dem Balken im eigenen und dem Strohhalm im anderen Auge ein oder „wer daher denkt er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle“. Aber gut. Irgendwie muss Satan es ja schaffen, sich als ein Engel des Lichts darzustellen. Sonst würde ja keiner auf ihn reinfallen. Und was ist gefährlicher als ungeprüfte Selbstsicherheit in diesem Aspekt? Immer wieder erschreckend, wie selektiv man die Bibel auslegen kann, nur um sich selber nicht im Spiegel betrachten zu müssen. Und immer wieder erstaunlich, wie viele nie auch nur einen Gedanken daran verschwenden, dass das (erkaltende Liebe IN seinem Volk) vielleicht gerade das ist, was Jesus NICHT wollte. Aber wie soll man auch drauf kommen, wenn man keine Möglichkeit hat, das zu kritisieren. Selbst die Kongresse sind immer mehr ein Gelobhudel auf die tolle geistige Speise des Sklaven und im Grunde ist es nur heiße Luft und Verhaltensweisen. Aber mit dem Nebensatz kannst du bei JZs ALLES rechtfertigen: „Wir empfehlen euch so zu handeln, weil wir euch lieben und damit ihr gerettet werden!“
    Ach, was solls? Sollen sie doch machen. Wichtiger ist, auf sich selber aufzupassen, dass man nicht lieblos anderen gegenüber ist. Grundsätzlich ist es ja wichtig auch zu sehen und zu merken, was andere falsch machen –> nicht um zu urteilen, sondern damit man es selber besser machen kann!!!
    Sonnige Sonntagsgrüße
    Maryam

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    liebe Brüder, ich habe diese Rede gefunden, die ich hier zur Kenntnisnahme poste – weil sie einfach aufschlußreiche Einblicke in das Denken eines menchen gibt, der der Bibel folgen will:

    Martin Luther,

    Verteidigungsrede auf dem Reichstag zu Worms (18. April 1521)

    Allergnädigster Herr und Kaiser!

    Durchlauchtigste Fürsten! Gnädigste Herrn!

    Ich erscheine gehorsam zu dem Zeitpunkt, der mir gestern abend bestimmt worden ist, und bitte die allergnädigste Majestät und die durchlauchtigsten Fürsten und Herren um Gottes Barmherzigkeit wollen, sie möchten meine Sache, die hoffe ich, gerecht und wahrhaftig ist, in Gnaden anhören. Und wenn ich aus Unkenntnis irgend jemand nicht in der richtigen Form anreden oder sonst in irgendeiner Weise gegen höfischen Brauch und Benehmen verstoßen sollte, so bitte ich, mir dies freundlich zu verzeihen; denn ich bin nicht bei Hofe, sondern im engen mönchischen Winkel aufgewachsen und kann von mir nur dies sagen, daß ich bis auf diesen Tag mit meinen Lehren und Schriften einzig Gottes Ruhm und die redliche Unterweisung der Christen einfältigen Herzens erstrebt habe.

    Allergnädigster Kaiser, durchlauchtigste Fürsten! Mir waren gestern durch Eure allergnädigste Majestät zwei Fragen vorgelegt worden, nämlich ob ich die genannten, unter meinem Namen veröffentlichten Bücher als meine Bücher anerkennen wollte, und ob ich dabei bleiben wollte, sie zu verteidigen, oder bereit sei, sie zu widerrufen. Zu dem ersten Punkt habe ich sofort eine unverhohlene Antwort gegeben, zu der ich noch stehe und in Ewigkeit stehen werde: Es sind meine Bücher, die ich selbst unter meinem Namen veröffentlicht habe, vorausgesetzt, daß die Tücke meiner Feinde oder eine unzeitige Klugheit darin nicht etwa nachträglich etwas geändert oder fälschlich gestrichen hat. Denn ich erkenne schlechterdings nur das an, was allein mein eigen und von mir allein geschrieben ist, aber keine weisen Auslegungen von anderer Seite.

    Hinsichtlich der zweiten Frage bitte ich aber Euer allergnädigste Majestät und fürstliche Gnaden dies beachten zu wollen, daß meine Bücher nicht alle den gleichen Charakter tragen.

    Die erste Gruppe umfaßt die Schriften, in denen ich über den rechten Glauben und rechtes Leben so schlicht und evangelisch gehandelt habe, daß sogar meine Gegner zugeben müssen, sie seien nützlich, ungefährlich und durchaus lesenswert für einen Christen. Ja, auch die Bulle erklärt ihrer wilden Gegnerschaft zum Trotz einige meiner Bücher für unschädlich, obschon sie sie dann in einem abenteuerlichen Urteil dennoch verdammt. Wollte ich also anfangen, diese Bücher zu widerrufen – wohin, frag ich, sollte das führen? Ich wäre dann der einzige Sterbliche, der eine Wahrheit verdammte, die Freund und Feind gleichermaßen bekennen, der einzige, der sich gegen das einmütige Bekenntnis aller Welt stellen würde!

    Die zweite Gruppe greift das Papsttum und die Taten seiner Anhänger an, weil ihre Lehren und ihr schlechtes Beispiel die ganze Christenheit sowohl geistlich wie leiblich verstört hat. Das kann niemand leugnen oder übersehen wollen. Denn jedermann macht die Erfahrung, und die allgemeine Unzufriedenheit kann es bezeugen, daß päpstliche Gesetze und Menschenlehren die Gewissen der Gläubigen aufs jämmerlichste verstrickt, beschwert und gequält haben, daß aber die unglaubliche Tyrannei auch Hab und Gut verschlungen hat und fort und fort auf empörende Weise weiter verschlingt, ganz besonders in unserer hochberühmten deutschen Nation. Und doch sehen sie in ihren Dekreten selbst vor, wie Distinctio 9 und 25, quaestio 1 und 9, zu lesen steht: Päpstliche Gesetze, die der Lehre des Evangeliums und den Sätzen des Evangeliums und den Sätzen der Kirchenväter widersprächen, seien für irrig und ungültig anzusehen. Wollte ich also diese Bücher widerrufen, so würde ich die Tyrannei damit geradezu kräftigen und stützen, ich würde dieser Gottlosigkeit für ihr Zerstörungswerk nicht mehr ein kleines Fenster, sondern Tür und Tor auftun, weiter und bequemer, als sie es bisher je vermocht hat. So würde mein Widerruf ihrer grenzenlosen, schamlosen Bosheit zugute kommen, und ihre Herrschaft würde das arme Volk noch unerträglicher bedrücken, und nun erst recht gesichert und gegründet sein, und das um so mehr, als man prahlen wird, ich hätte das auf Wunsch Eurer allergnädigsten Majestät getan und des ganzen Römischen Reiches. Guter Gott, wie würde ich da aller Bosheit und Tyrannei zur Deckung dienen!

    Die dritte Gruppe sind die Bücher, die ich gegen einige sozusagen für sich stehende Einzelpersonen geschrieben habe, die den Versuch machten, die römische Tyrannei zu schützen und das Christentum, wie ich es lehre, zu erschüttern. Ich bekenne, daß ich gegen diese Leute heftiger vorgegangen bin, als in Sachen des Glaubens und bei meinem Stande schicklich war. Denn ich mache mich nicht zu einem Heiligen und trete hier nicht für meinen Lebenswandel ein, sondern für die Lehre Christi. Trotzdem wäre mein Widerruf auch für diese Bücher nicht statthaft; denn er würde wieder die Folge haben, daß sich die gottlose Tyrannei auf mich berufen könnte und das Volk so grausamer beherrschen und mißhandeln würde denn je zuvor.

    Aber ich bin ein Mensch und nicht Gott. So kann ich meinen Schriften auch nicht anders beistehen, als wie mein Herr Christus selbst seiner Lehre beigestanden hat. Als ihn Hannas nach seiner Lehre fragte und der Diener ihm einen Backenstreich gegeben hatte, sprach er: «Habe ich übel geredet, so beweise, daß es böse gewesen sei.» Der Herr selbst, der doch wußte, daß er nicht irren könnte, hat also nicht verschmäht, einen Beweis wider seine Lehre anzuhören, dazu noch von einem elenden Knecht. Wieviel mehr muß ich erbärmlicher Mensch, der nur irren kann, da bereit sein, jedes Zeugnis wider meine Lehre, das sich vorbringen läßt, zu erbitten und zu erwarten. Darum bitte ich um der göttlichen Barmherzigkeit willen, Eure allergnädigste Majestät, durchlauchtigste fürstliche Gnaden oder wer es sonst vermag, er sei höchsten oder niedersten Standes, möchte mir Beweise vorlegen, mich des Irrtums überführen und mich durch das Zeugnis der prophetischen oder evangelischen Schriften überwinden. Ich werde völlig bereit sein, jeden Irrtum, den man mir nachweisen wird, zu widerrufen, ja, werde der erste sein, der meine Schriften ins Feuer wirft.

    Es wird hiernach klar sein, daß ich die Nöte und Gefahren, die Unruhe und Zwietracht, die sich um meiner Lehre willen in aller Welt erhoben haben, und die man mir gestern hier mit Ernst und Nachdruck vorgehalten hat, sorgsam genug bedacht und erwogen habe. Für mich ist es ein denkbar erfreulicher Anblick, zu sehen, wie um Gottes Wort Unruhe und Zwietracht entsteht. Denn das ist der Lauf, Weg und Erfolg, den Gottes Wort zu nehmen pflegt, wie Christus spricht: «Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwer; denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen wider seinen Vater usw.» Darum müssen wir bedenken, wie Gott wunderbar und schrecklich ist in seinen Ratschlüssen, daß nicht am Ende das, was wir ins Werk setzen, um der Unruhe zu steuern, damit anfängt, daß wir Gottes Wort verdammen, und so viel mehr einer neuen Sintflut ganz unerträgliche Leiden zustrebt. Wir müssen sagen, daß die Regierung unseres jungen, vortrefflichen Kaisers Karl, auf dem nächst Gott die meisten Hoffnungen ruhen, nicht eine unselige, verhängnisvolle Wendung nehme. Ich könnte es hier mit vielen Beispielen aus der Schrift vom Pharao, vom König Babylons und den Königen Israels veranschaulichen, wie sich gerade dann am sichersten zugrunde richteten, wenn sie mit besonders klugen Plänen darauf ausgingen, Ruhe und Ordnung in ihren Reichen zu behaupten. Denn er, Gott, fängt die Schlauen in ihrer Schlauheit und kehret die Berge um, ehe sie es inne waren. Darum ist’s die Furcht Gottes, deren wir bedürfen. Ich sage das nicht in der Meinung, so hohe Häupter hätten meine Belehrung oder Ermahnung nötig, sondern weil ich meinem lieben Deutschland den Dienst nicht versagen wollte, den ich ihm schuldig bin. Hiermit will ich mich Euer allergnädigsten kaiserlichen Majestät und fürstlichen Gnaden demütig befohlen und gebeten haben, sie wollten sich von meinen eifrigen Widersachern nicht ohne Grund gegen mich einnehmen lassen. Ich bin zu Ende …

    Weil denn Eure allergnädigste Majestät und fürstlichen Gnaden eine einfache Antwort verlangen, will ich sie ohne Spitzfindigkeiten und unverfänglich erteilen, nämlich so: Wenn ich nicht mit Zeugnissen der Schrift oder mit offenbaren Vernunftgründen besiegt werde, so bleibe ich von den Schriftstellen besiegt, die ich angeführt habe, und mein Gewissen bleibt gefangen in Gottes Wort. Denn ich glaube weder dem Papst noch den Konzilien allein, weil es offenkundig ist, daß sie öfters geirrt und sich selbst widersprochen haben. Widerrufen kann und will ich nichts, weil es weder sicher noch geraten ist, etwas gegen sein Gewissen zu tun.

    Gott helfe mir, Amen.

  • Dennis
    September 6, 2012

    Vielen Dank lieber Frank&Frei!

    Hab mir den Text gerade kopiert. Wirklich lesenswert und etwas zum „nachsinnen“ 😉

    LG
    Dennis

  • Michael 2
    September 6, 2012

    Hallo,
    zu der finanziellen Lage der Organisatiokann man auf der offiziellen Webs. JWOrg jetzt einen Bericht lesen und ein einfaches Video sehen, wo sie den Brüdern vorsichtig mitteilt, das sie eine neue abgespeckte Weltzentrale im Grünen baut.
    Bereits 2009 hat sie zu diesem Zweck ein 100 Hektar großes Waldgebiet erworben wovon 18 Hektar für die Weltzentrale bebaut werden sollen.
    Was mit Brooklyn geschieht immer noch keine offizielle Info.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael 2

    http://www.jw.org/de/meldungen/nach-region/nord-und-südamerika/vereinigte-staaten/umzug-weltzentrale/

  • Michael 2
    September 6, 2012

    Hallo Frank u. Frei,

    die Verteidigungsrede des Martin Luther ist wirklich ein Beweis dafür, das Luther hier den Geist Gottes besaß. Leider wird Luther und sein Einsatz für die wahre biblische Botschaft ja in unseren Publikationen eher am Rande erwähnt, wenn nicht sogar verschwiegen.

    Man möchte sich einen Mann wünschen, der genau wie Luther heute unserem „Klerus, dem .t.u.v.S.“ ebenfalls so ehrlich und mutig die Wahrheit sagt. Aber wer weiß, vielleicht wird die Zeit kommen.
    Wenn ich das, was Luther, auch bei aller Fehlerhaftigkeit und menschlicher Unvollkommneheit für die biblische Botschaft geleistet hat, und mit dem vergleiche, was unsere angebliche geistgesalbte l-K. für die Botschaft tut, so ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Ich persönlich werde versuchen in meinen Umfeld einen ebenso entschioedenen Standpunkt für die Wahrheit einzunehmen wie Luther, ohne mich mit diesen in meinen Augen großartigen Mann zu vergeleichen.
    Danke für diese guten Gedanken.

    mfG
    Michael 2

  • Manfred
    September 6, 2012

    Lieber Michael 2,

    Du hast geschrieben: Man möchte sich einen Mann wünschen, der genau wie Luther heute unserem „Klerus, dem .t.u.v.S.“ ebenfalls so ehrlich und mutig die Wahrheit sagt. Aber wer weiß, vielleicht wird die Zeit kommen. Zitat Ende.

    Diese Zeit ist schon da. Ich weiss von mindestens 2 Briefen, die nach Selters und 2 Briefen, die nach Brooklyn geschickt wurden. Ich bin mir aber sicher, das dies nicht die einzigen gewesen sind. Weltweit gibt es bestimmt einige Männer oder auch Frauen, die nicht mehr schweigen können und manchmal geschieht das auch über Kommentare in Internetforen. Die werden ja von der Gesellschaft mitgelesen. Das Problem ist jedenfalls, dass man nie eine Antwort bekommt, wie die Reaktionen auf diese Briefe sind.

    Wahrscheinlich denken die verantwortlichen Brüder, sie könnten das aussitzen, weil die grosse Masse ihnen ja weiter hin treu nachfolgt, wie ein Schaf das zur Schlachtbank geführt wird.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Neoveritas
    September 6, 2012

    Liebe Maryam,

    deiner Schlussfolgerung kann ich folgen. Alles was in den Evangelien steht, bezieht sich fast ausschließlich auf die Nachfolger Jesu. So gesehen fehlt den Zeugen Jehovas die kritische Selbstreflexion. Und bei der leitenden Körperschaft sowiso. Ein trauriger Tatbestand, der schon oft in diesem Forum zur Sprache kam. Ich stelle fest, dass eine gewisse Ratlosigkeit darüber besteht, wie mit diesem Tatbestand umzugehen ist. Meine sehr persönliche Meinung ist, dass die wirtschaftlichen Gegebenheiten der WTG Zügel anlegen werden. Der schwindende Geldfluß wird Konsequenzen haben müssen. Vielleicht werden dann mehr und mehr Zeugen Jehovas kritisch über die LK nachdenken. Zu wünschen wäre es auf jeden Fall.

    Einen schönen Abend wünscht

    Neoveritas

  • Dennis
    September 6, 2012

    Lieber Neoveritas,

    Deiner Analyse der WTG und ihrer wirtschflt. Zukunft kann ich mich anschließen. Selbst dem naivsten Zeugen dürfte inzwischen auffallen wie sehr das Thema Geld immer mehr in den Vordergrund rückt. Bei uns ist es so, dass vor jeder Dienstwoche immer deutlicher gebettelt wird, damit der KA und seine Frau auch ja genug Kohle zugesteckt bekommen.

    Dann kürzlich die „Pflicht-Spende“ (Beitrag) jeder Vers. in Deutschland für eine angebliche Vandalismus-Versicherung. Dazu kommen die EC-Spendenautomaten auf KOngressen usw…

    Neuester Höhepunkt ist eigentlich die absurde Aussage im WT 15.12.12 wo allen ernstes folgendes gesagt wird:

    (S. 28; Abs. 18)
    „In letzter Zeit wurden einige kleiner Zweigbüros zusammengelegt, damit das Predigtwerk noch einfacher koordiniert und wirkungsvoller durchgeführt werden kann. Dabei wurden Landesgrenzen, soweit rechtlich möglich, außer Acht gelassen – ein weiterer sichtbarer Beweis dafür, dass der von Jehova eingesetzte, rechtmäßige Herrscher, Jesus Christus, dabei ist, alle von Menschen errichteten Schranken neiderzureißen. Und bald wird er seinen Sieg vollenden.“

    Früher waren die Bethel-Neueröffnungen ein „Segen Jehovas“ und natürlich ein „sichtbarer Beweis“ dafür, dass das Predigtwerk von Jesus geleitet wird. Jetzt werden die gleichen Zweigbüros wieder geschlossen und das ist natürlich auch wieder einzig und allein dem Segen Jehovas und der Leitung des Christus zuzuschreiben. Durch das Schließen von Bethelheimen wird also sogar das Predigtwerk „wirkungsvoller durchgeführt“.

    Warum hat man sie dann erst eröffnet???

    Wer soetwas liest und sich nicht völlig ver…… vorkommt, der muss sich gleichzeitig fragen, was er von einer Organ. halten soll, die einem dermaßen einen Bären aufbindet. Wohin das Geld von den Immo-Verkäufen fließt erfährt niemand. Meine Vermutung ist, entweder in Hedge-Fonds oder in Rücklagen für die Schadenersatzansprüche künftiger Gerichtsurteile zum Kindesmißbrauch.

    Man kann eigentlich nur jedem Bruder und jeder Schwester zurufen: „ERWACHET!!!“

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Hallo Dennis, ich möchte deinen Kommentar lediglich erweitern in der Hoffnung daß vielleicht doch wenigstens einigen die Augen geöffnet werden mit welcher Falschheit man die Brüder am Gängelband wie Marionetten einmal hierhin dann wieder dahin zieht.

    Doch solange jemand sein ihm von Gott gegebenes Denkvermögen nicht gebraucht helfen alle Hinweise nichts!

    AUF ZWEIERLEI ART UND WEISE

    „Ein Greuel sind für Jehova zweierlei Gewichtsteine, und trügerische Waagschalen sind nicht gut.“ – Sprüche 20:23

    Hier noch einige Beispiele:

    1. Wenn Einzelpersonen die WT-Organisation aus Gewissensgründen (UNO – KödR. – Kindesmißbrauch etc.) verlassen, wird es als Beweis dargestellt, daß Gott schützend seine Hand über die Zeugen legt, indem er eine „Auslese“ trifft. Wenn aber Menschen eine andere christliche Religion verlassen oder aus ihr austreten, wird es als Beweis angesehen, daß die Kirche moralisch verdorben ist.

    2. Wenn ein Christ von einer anderen Religionen zu den ZJ kommt, wird das als „Beweis“ der Wahrheit die nur ZJ haben gesehen.

    3. Während der Zeiten des schnellen Wachstums behauptet die Organisation Gottes Zustimmung für das Werk zu haben. Während der Zeiten des schwachen oder gar negativen Wachstums, behauptet die Organisation, daß dies ein Beweis ist, daß das Ende nahe ist, weil es scheint, daß das Zeugniswerk fast vorüber sei.

    4. Wenn ein Zeuge Jehovas sich im Glauben aufopfert, wird er als Fußstapfennachfolger Christi in Erfüllung der Schrift angesehen. Wenn ein Christ eines anderen Glaubens sich im Glauben ebenso aufopfert, wird es als irregeführte, obwohl bewundernswerte Übung des Irrglaubens und als falsch angesehen.

    5. Wenn die Organisation falsch prophezeit, liegt es an der Unvollkommenheit und an der Neigung der Menschen, das neue System sehen zu wollen. Wenn aber ein andere Kirche falsch prophezeit, ist es ein Beweis, daß sie ein falscher Prophet ist, in Anlehnung der Erfüllung der Worte Jesu über die Anwesenheit vieler falscher Propheten während der letzten Tage.

    6. Wenn andere christliche Glaubensgruppen im Wachstum begriffen sind, zeugt dies davon, daß der Teufel die gesamte bewohnte Erde irreführt. Wenn Zeugen Jehovas im Wachstum sind, ist es ein unleugbarer Beweis dafür, daß Jesus aktiv die Organisation führt.

    7. Wenn andere Religionen als betrügerisch dargestellt werden, oder bestimmte Privilegien innerhalb eines bestimmten Kontextes verlieren, ist es, weil Gott die Regierungen als sein Scharfrichter der Gerechtigkeit verwendet. Wenn Zeugen Jehovas als betrügerisch dargestellt werden oder bestimmte Privilegien innerhalb eines bestimmten Kontextes verlieren, ist es, weil Satan alle Regierungen besitzt.

    8. Wenn die katholische Kirche sich engagiert, indem sie pedophile Priester schützt, und darauf die Angelegenheit beruhigt, ist es ein Beweis, daß sie eine schmutzige Hure ist. Wenn Jehovas Zeugen nicht die Polizei einschalten, wenn bekannt wird, daß in ihren eigenen Reihen Kindesmißbrauch vorgekommen ist, ist es wegen ihrer Bereitschaft, Jehova zu erlauben, die Angelegenheit zu seiner Zeit in Angriff zu nehmen und zu regeln.

    9. Zeugen Jehovas behaupten, keinen Klerus zu haben und sind deshalb von den anderen christlichen Kirchen zu unterscheiden, die eine besondere Verehrung über ihre Brüdern erhalten. Wenn sie aber aufgeforderet werden, warum sie kriminelle Handlungen nicht der Polizei berichten, behaupten sie, sei es, weil es Aufgabe der Ältestenschaft ist, dies zu tun.

    10. Wenn ein Christ eines anderen Glaubens Muttertag feiert, folgt dieser einem alten heidnischen Brauch und lenkt eine übermäßige Aufmerksamkeit auf die zu feiernde Person. Wenn Jehovas Zeugen einen Hochzeitsring tragen, der ebenfalls heidnischen Ursprungs ist und Aufmerksamkeit auf ihren Status lenkt, wird es als Beweis der göttlich angespornten Einrichtung der ehelichen Verbindung angesehen.

    11. Wenn ein Zeuge Jehovas einen anderen Zeugen betrügt, kann er vor den Ältesten für mögliche Sanktionen vorgeladen werden, wenn er schuldig ist. Wenn ein Christ eines anderen Glaubens einen Zeugen betrügt, ist es häufig so, das man von den Ältesten angehalten wird, das letzte Hemd von diesem einzuklagen.

    13. Wenn andere Kirchen die UNO stützen, ist es Beweis, das die Hure mit dem wilden Tier buhlt. Wenn die WT-Organisation offiziell damit einverstanden ist, UNO Zielsetzungen zu stützen (was sie nachweislich tat), dann nur, weil sie „Zugang zu ihrer Bibliothek“ benötigte.

    14. Wenn ein andersgläubiger Verwandter ein Familienmitglied der Zeugen Jehovas meidet, ist es die Erfüllung von Christi Prophezeiung hinsichtlich dessen Familien auseinanderbrechen, wenn jemand beginnt, an Jesus zu glauben. Wenn ein Zeuge Jehovas seine andersgläubigen Verwandten meidet, ob sie an Christus glauben oder nicht, wird es als Dienst angesehen, der notwendig ist, um sich von der Welt getrennt zu halten.

    Jede Begebenheit im Leben eines Zeugen Jehovas, wird als Beweis angesehen, daß sie die Wahrheit haben und alle anderen von Gott in Harmagedon vernichtet werden.

    Soviel zur Ehrlichkeit im Darstellen von Fakten!
    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    hallo Ruth, habe dort mal nachgesehen und einige Broschüren geladen. Unter anderem ist da eine bei, die unterstreicht, dass in Matth. 28 die Taufformel eine Fälschung sein muss, da die vielen angeführten Stellen im NT andersow immer nur aufzeigen, dass allein im namen Jesu getauft wurde. Auffallend ist auch, dass die Bibelforscher es unterstriehcne, dass sich ZJ in ihre Körperschaft taufen lassen. Das finde ich auch alles andere als passend, Das stellt eine Hinzufügung zur Bibel dar und wird entsprechend von Gott beantwortet werden.

    das könnte auch tatsächlich so sein, denn die Bibel, die wir heute haben ist das ERgebnis klerikaler Arbeiet vor 1700 Jahren. Da haben katholizismus und Judaismus ihren Beitrag zu geleistet

  • Ruth
    September 6, 2012

    Hallo Ihr lieben, ich habe da einmal eine spezielle Frage!Ich habe mir eben einmal die Seite der freien Bibelforscher angesehen und bin erstaunt aber erfreulich erstaunt!hat jemand von Euch schon einmal diese Seite gesehen , gelesen oder sich damit befasst? würde mich sehr interessieren Freie Bibelforscher Borken.deDie haben die gleichen Glaubensansichten und stellen Jesus in den Vordergrund so wie es sein sollte.Über Antworten würde ich mich freuen!Liebe Grüße vom herbstlichen Niederrhein

  • Igel
    September 6, 2012

    Hallo liebe Ruth,

    habe mir die Seite angesehen, der Admin ist wie er schrieb ein ehemaliger Zeuge Jehovas, mit vielen Fragen die er nicht beantwortet bekam bzw. darauf hin ausgeschlossen wurde und sich dann scheinbar den freien Bibelforschern zuwandte ( scheinbar gibt es hier aber auch Differenzen mit den Freien Bibelforschern Deutschland e.V. zumindest was den Internetauftritt angeht). Da er ein Zeuge war ist die Seite und die Lehren für uns sicher auch so vertraut . Es sind auch recht Interessante Beiträge enthalten z.B. über Weinachten und Ostern wobei ich Satanklauen und Santa Claus noch nicht so gesehen habe (den Begriff Satanklauen gibt es aber so auch wohl nicht). Die Verbindung zu Moloch und der Kinderopferung am 25 . Dez wusste ich auch noch nicht, habe es aber auch noch nicht geprüft aber möglicherweise kann mir ja jemand aus dem Forum auf die Sprünge helfen denn in Wikip. stand nichts darüber das die Babylonier am 25. Dez. Kinder mit Wunschzetteln dem Moloch geopfert haben (aber das Kinder dem Moloch geopfert wurden ist mir schon klar)
    Was ich auch recht Interessant finde das die Amisch auch wie Zeugen Jehovas ihre Mitglieder ausschließen wenn sie im Hauskreis (ohne Segen der Ältesten) die Bibel studieren und auch der Umgang mit Ausgeschlossenen dem der ZJ gleicht.
    Liebe Ruth vielen Dank für den Hinweis auf die Seite es sind sicher Interessante Inhalte vorhanden über die man Diskutieren kann.

    Liebe Grüße Igel

  • Shannon
    September 6, 2012

    Zitat Dennis: So habe ich das noch nie gesehn: “Selbstliebe als Gebot von Christus”

    Diesem Kommentar von dir, kann ich voll und ganz zustimmen. Man kann seinen Nächsten nicht lieben, wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst zu lieben. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, aber wer Liebe und Zuwendung aus dem Ärmel schütteln soll, der muss diesen Ärmel erst mal füllen. Dazu gehört auch, nein zu sagen, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt.

    Das, was die Entfremdung vom Ich anrichtet, ist funktionieren. Das hat nichts mit Liebe zu tun, sondern man verkauft tagtäglich sein ICH.

  • Dennis
    September 6, 2012

    Mein lieber Joshua,

    Dein Kommentar v. 12. September 2012 um 13:28 war einfach nur herrlich !!!

    So habe ich das noch nie gesehn: „Selbstliebe als Gebot von Christus“

    Das ist einfach und klar und vor allem biblisch. „Glücklicher macht geben, als empfangen.“ Das ist auch so ein Grundsatz, aber ich kann nur etwas geben, wenn ich auch etwas habe und hier kommt es auf die innere Ruhe und Gelassenheit an und die Liebe und Zuneigung, die ich dann ausstrahlen kann.

    Wenn ich mir aber Woche für Woche, Monat für Monat anhöre, was ich „muss“, „soll“ usw., dann gehe ich mit gesenktem Kopf aus der Vers. und bin so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass ich emotional überhaupt nichts mehr „übrig“ habe für meinen Nächsten.

    Mir wird in letzter Zeit immer klarer, was diese Organisation innerlich bei den Brüdern anrichtet:

    Entfremdung vom eigenen „Ich“, auf Kosten des Kollektivs und Entfremdung vom „Christus“, was mindestens genauso verherend ist!

    LG
    Dennis

  • Manfred an Edelmuth
    September 6, 2012

    Hallo Ede,

    ich schreibe an dieser Stelle mal meinen Kommentar, weil bei den anderen die Spalte schon so klein ist. Ich antworte also auf diesen Kommentar von Dir:

    http://www.bruderinfo.de/?p=902&cpage=1#comment-15937

    Du hast geschrieben: Jesus als ihr Mitglied hat die Gemeinschaft nicht verlassen, sondern ist zu seinen Glaubensbrüdern gegangen und hat ihnen die Wahrheit gepredigt, um den heiligen Namen des Vaters zu rechtfertigen.
    Was sollten wir für uns, jeder für sich, aus diesem großartigen Vorbild schließen? – Zitat Ende.

    Ede, ich muss Dich jetzt einfach mal fragen: Liest Du noch direkt in der Bibel oder nur über Bibelzitate aus dem Wachtturm und anderen Publikationen? Hast Du Dir denn mal den Jahrestext für 2012 angesehen und da meine ich das ganze Kapitel? Dort findest Du nämlich die Antwort auf Deine Frage. Hier der Text im Zusammenhang:

    Joh. 17:6-26
    6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten. 7 Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir stammt; 8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie empfangen und haben wirklich erkannt, daß ich als dein Vertreter ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, daß du mich ausgesandt hast. 9 Ich bitte sie betreffend; nicht hinsichtlich der Welt bitte ich, sondern hinsichtlich derer, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein, 10 und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein, und ich bin unter ihnen verherrlicht worden.
    11 Auch bin ich nicht länger in der Welt, doch sie sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, wache über sie um deines Namens willen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir es sind. 12 Als ich bei ihnen war, pflegte ich über sie zu wachen um deines Namens willen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist vernichtet worden, ausgenommen der Sohn der Vernichtung, damit das Schriftwort erfüllt werde. 13 Jetzt aber komme ich zu dir, und ich rede diese Dinge in der Welt, damit sie meine Freude in vollem [Maße] in sich haben. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehaßt, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin.
    15 Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt wegzunehmen, sondern um dessentwillen, der böse ist, über sie zu wachen. 16 Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin. 17 Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. 18 Ebenso, wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. 19 Und ich heilige mich zu ihren Gunsten, damit auch sie durch [die] Wahrheit geheiligt seien.
    20 Ich bitte nicht nur in bezug auf diese, sondern auch in bezug auf diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, daß auch sie in Gemeinschaft mit uns seien, damit die Welt glaube, daß du mich ausgesandt hast. 22 Auch habe ich ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir eins sind, 23 ich in Gemeinschaft mit ihnen und du in Gemeinschaft mit mir, damit sie vollkommen eins gemacht werden, auf daß die Welt Kenntnis davon habe, daß du mich ausgesandt und daß du sie geliebt hast, so wie du mich geliebt hast. 24 Vater, in bezug auf das, was du mir gegeben hast, wünsche ich, daß, wo ich bin, auch sie bei mir seien, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, weil du mich vor der Grundlegung der Welt geliebt hast. 25 Gerechter Vater, die Welt hat dich tatsächlich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, daß du mich ausgesandt hast. 26 Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.“
    Die Stellen die ich Fett markiert habe, zeigen zu wem Jesus gegangen ist. Du hattest geschrieben zu seinen „Glaubensbrüdern“ und damit hast Du Recht. Waren aber die Israeliten damals seine Glaubensbrüder, die ihn getötet haben? Bestimmt nicht. Diese werden in Joh. Kap. 17 als die Welt bezeichnet. Denn bis auf wenige Ausnahmen hat Jesus ausschliesslich den Israeliten gepredigt. Somit war das ursprüngliche Volk Gottes zur damaligen Zeit als Jesus auf der Erde war „nur noch die Welt.“ In Vers 6 wurde gesagt, dass Jesus zu den Menschen gegangen ist, die sein Vater ihm aus dieser Welt gegeben hat. Das waren dann somit seine Glaubensbrüder. Aber das ganze Pharisäertum und alle die diesen nach gefolgt sind, sind als Welt bezeichnet worden. Jesus hat über seine Jünger gesagt, sie sind zwar in der Welt, aber kein Teil von Ihr.
    Somit hat Jesus diese Gemeinschaft, die Israeliten im allgemeinen nie verlassen, weil er nie ein Teil von Ihr war, er ist zu denjenigen gegangen, die nur auf seinen Vater hören wollten und nicht auf Menschen. Aber um dabei mal zu bleiben, wenn Du die Israeliten als seine Glaubensbrüder bezeichnest, dann haben sie ihn aus der Gemeinschaft verstossen, indem sie ihn umgebracht haben.
    Fällt Dir da eine Gemeinsamkeit zu Heute auf? Heute wird man ausgeschlossen und behandelt als sei man schon tot, weil ja nur die WTG das Recht hat Menschen im Königreich Gottes ein oder auszubürgern. Doch das hätten sie gerne. Das wird aber so nie passieren.

    Ich habe es erst vor kurzem erlebt, wie sie mich als einen Ausgeschlossenen behandelt haben. Ich bin für sie nicht mehr existent und deshalb reden sie kein Wort mehr mit mir, so als ob ich schon tot sei.

    Und genau das hat Jesus seinen Jüngern auch schon prophezeit, dass die Welt sie hassen würde, so wie sie Ihn den Sohn Gottes gehasst haben. Das hat natürlich zur Folge das einige ausgeschlossen werden. Doch es muss nicht bei allen so sein, denn Christus hat ja gesagt, dass welche aus Jerusalem fliehen mussten. Somit waren in der Hochburg der geistigen Führer damals immer auch noch Nachfolger Jesu anwesend. Die mussten irgendwann freiwillig gehen, damit sie keinen Schaden genommen haben. Deshalb ist es jetzt auch noch richtig, wenn einige versuchen innerhalb der Versammlung Brüder zum Nachdenken zu bringen. Doch wenn die Zeit dafür gekommen ist, dann muss man eine Entscheidung treffen. Mir wurde die Entscheidung aufgedrängt, weil ich mit meinem Namen nach Selters und an unsere Ältesten geschrieben habe. Sozusagen, weil ich Ihnen den Christus gepredigt habe.
    Diese ganzen Geschehnisse von damals haben in der Endzeit Ihre Wiederholung. Die Offenbarung ist für die Endzeit geschrieben worden und gibt uns trotzdem auch Hinweise, dass so wie es bei der Vernichtung Jerusalems im Jahre 70 u.Z. war, es auch vor Harmagedon sein wird.
    Also es gibt für alles eine Zeit, bis vor 66 u.Z. konnte man wie Alois es Dir schon geschrieben hat, in Jerusalem bleiben. Als die Römer dann im Frühjahr 67 u.Z. abgezogen sind, dann war es die Zeit zur Flucht. So ist es auch Heute.

    Wenn Du also dem Beispiel Jesus genau nachfolgen möchtest, ja dann müsstest Du in Deiner Versammlung die Lehren des Christus predigen und dann würdest Du genauso ausgeschlossen werden, denn das will dort keiner hören. Aber das musst Du nicht tun, Du kannst auch einfach die Flucht ergreifen wenn die Zeit dafür Reif ist.
    Manfred

  • Dennis
    September 6, 2012

    Lieber Manfred,

    ein Erkenntnisgewinn für mich, für den ich Dir danken möchte.

    Obwohl ich, wie so oft, diese Textpassage unzählige Male in der Vers. oder in der WT-Literatur gelesen habe, konnte ich nie wirklich verstehen WAS ich lese, bis jetzt!!!

    Warum war das so? Die WT-Brille!

    Nur so, wie Du es erklärt hast, ergibt der Text einen Sinn und nicht wie ihn die WTG anwendet, nämlich auf die „Welt“, also alles außerhalb der WTG.

    Wenn ich den Gedanken weiter spinne, dann ist für mich die WTG die „Welt“ und Jesus Christus holt mich da raus, weil Jehova über mich „wacht“. Ein schöner Gedanke wie ich finde, mit dem alles irgendwie leichter wird.

    Nochmals Danke!

    LG
    Dennis

  • Manfred
    September 6, 2012

    Lieber Dennis,

    Du hast geschrieben: Wenn ich den Gedanken weiter spinne, dann ist für mich die WTG die “Welt” und Jesus Christus holt mich da raus, weil Jehova über mich “wacht”. Ein schöner Gedanke wie ich finde, mit dem alles irgendwie leichter wird. Zitat Ende.

    Du hast es absolut auf den Punkt gebracht, genauso ist das heute. Das mit der WT Brille stimmt auch, denn mir ging es bis vor zwei Jahren ja noch genauso. Man liest die Texte und vertraut darauf, das die Gesellschaft das schon richtig erklärt. Doch erst wenn man nur die Bibel alleine liest, kann man sie verstehen.

    Wenn wir nun heute solche Diskrepanzen erkennen und veröffentlichen, können wir uns gegenseitig ermuntern.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Anna
    September 6, 2012

    Lieber Manfred,

    da hast Du mich auch ein Stück weitgergebracht. Jetzt hat es KLICK gemacht. Die WELT hat ja Christus nicht gehaßt, die haben ihn ja gar nicht gekannt. In Afrika, Asien, Amerika oder sonstwo auf der Welt hat sich niemand für den Christus interessiert. Es war das eigene Volk. DANKE

    Liebe Grüße auch an alle Anna
    (heute wieder aus der Sonne)

  • Alois
    September 6, 2012

    Lieber Dennis

    Es ist zwar ein revolutionärer Gedanke den Du geschrieben hast, aber genau so wie Manfred und Du sehe ich das auch.
    Auch wenn in der Bibel von der Erde die Rede ist, dann dürften wie beim Wort Welt die Zeugen gemeint sein und mit Wort Meer die Nichtzeugen. Die Inseln wären dann Nachfolger Jesu, die aber nichts mit Zeugen zu tun haben, weil sie im Meer sind und nicht auf der Erde, bzw, Welt.

    Vor allem beim Buch Offenbarung kommt man mit dieser Leseart weiter.

    LG
    Alois

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Zur allgemeinen Thematik: „BLEIBEN ODER GEHEN“? habe ich noch einen guten Artikel von unserem geschätzen Bruder E.F. gefunden, die guten Gedanken sollen auch jenen helfen oder Rat sein die BLEIBEN – wichtig wie REAGIERE ich auf die Belehrungen oder gehe ich damit um – SIEHE den Schlußsatz:

    ……………………….

    Wie wahr und zutreffend dieser hervorragende Aufsatz – lassen wir uns die Sohnschaft oder das wir Kinder Gottes nicht nehmen und genau deshalb Jehova wie auch Jesus unseren Vater nennen dürfen!

    lg. Matthäus

    Hallo Matthäus,
    wie es der Zufall will ist die Frage „Sind wir Freude Gottes“ ein Thema das als nächstes veröffentlicht wird und sich zum großen teil auf die Gedanken von Bruder E.F. stützt.
    Sei uns deshalb nicht böse, wenn wir diese wichtigen Gedanken als Artikel veröffentlichen und nicht hier als Kommentar, wo er sehr schnell verloren gehen kann.

    L.G.
    Bruderinfo

  • Maryam an Hans
    September 6, 2012

    Lieber Hans,
    ich antworte dir mal hier unten, da sonst der Platz nicht reicht. Was ich aus deiner Nachricht übernommen habe, habe ich eingefügt, auch die Zitate, die du von mir herausgeschnitten hast. Meine Antworten jeweils mit einem Pfeil –> versehen. Ich hoffe, das wird übernommen.
    ZITAT “2) wenn jehova einen Sinn darin sieht, jemanden in einer Versammlung zu lassen, dann wird er wohl auch dafür sorgen, dass es nicht schlecht für die Psyche desjenigen ist.”
    Der Umkehrschluss wäre, dass jeder, der aus psychischen Gründen nicht mehr hingeht, von Jehova aus nicht drinbleiben soll?? Bin mir nicht sicher, ob das in jedem Fall Sinn macht. Schließlich bewahrt uns Jehova heutzutage im Allgemeinen weder vor körperlichen noch vor psychischen Krankheiten. Er ließ auch zu, dass viele Menschen im Kampf für die Bibel misshandelt, gefoltert und sonstwas wurden. Wer es überlebte, hat sicher auch eine veränderte Psyche. Es wird erst alles gut in der Erfüllung der künftigen Verheißungen.
    → Ich gebe dir Recht, jeder hat Eigenverantwortung. Und die sollte jeder nutzen. Was ich sagen wollte, ist, wenn Jehova jemanden in der Versammlung lässt, wird er auch dafür sorgen, dass es aushaltbar ist, denn niemand wird über sein Vermögen geprüft. Mir ist heute nacht zu dem Thema noch Hosea (Kapitel 1) eingefallen, der Gomer heiratete, obwohl Jehova ihm vorher gesagt hatte, sie würde ihn betrügen und Kinder von anderen Männern haben. Hosea wusste das vorher und hat sie geheiratet, wie Jehova es wollte. Er wusste also, dass seine Ehe eine absolute Farce wird, er Kuckuckskinder aufziehen muss und seine Frau ihm nicht treu sein würde. Da hat Jehova ganzschön was verlangt von Hosea. Aber er hat es getan und ausgehalten. – Das meine ich, wenn ich sage, Jehova wird einen schon behüten, wenn er einen Auftrag erfüllt sehen will. Selbst wenn dieser Auftrag eigentlich sehr, sehr hart ist.
    In 1. Könige Kapitel 17, 18 wird von Elia gesprochen, der sich in Sidon verbergen sollte und von den Raben gefüttert wurde und später bei der Witwe von Zerephat war. Obwohl israelitische Männer das Gebot hatten, nach Jerusalem zum Passah zu gehen, ging er also nicht, denn er sollte sich ja verstecken. Das war ebenfalls ein Auftrag von Jehova.
    In beiden Fällen Bleiben oder Gehen gab es also ein göttliches Gebot so zu handeln. Das heißt noch lange nicht, dass es nicht auch andere Gründe gibt zu gehen oder zu bleiben. Das können persönliche, psychische, sonstwas für Gründe sein. Das muss jeder für sich entscheiden. Meine Aussage war nur, wenn Jehova meint, jemand solle in der Versammlung bleiben, dann wird er die Person auch stärken. Und sicherlich kann das auch die Psyche verändern. Aber auch das kann Jehova wieder wett machen oder kompensieren, wenn du so willst. Sicher, er wird keine Wunderheilungen verbringen und traumatische Erinnerungen wegwischen und Geschehenes ungeschehen machen. Aber er kann einem die Kraft geben, trotzdem ihm dienen zu können. Und zwar soviel wie man es schafft. Gleiches übrigens, wenn er meint, man solle gehen.

    ZITAT “Aber deswegen “renne ich nicht weiter zu meinen Peinigern”. Das wäre ja Identifikation mit dem Aggressor.”
    Das ist schön Maryam, aber was ist, wenn der Peiniger zu dir rennt? Wenn er Macht über dich ausübt? Dich in den Nebenraum zum Verhör zerrt und dich fertig macht? Und du keinen menschlichen Unterstützer hast? Ist das auch “Identifikation mit dem Aggressor”? Hochtrabende pauschalisierende Worte von dir, die nicht generalisiert anwendbar sind!
    → “Traumatische Erfahrungen” sind ja nicht per se traumatisch. Der eine findet es traumatisch, der andere nicht. Kommt immer auf die Verarbeitung an. Mit Trauma werden auch Gefühle von Ohnmacht und Abhängigkeit in Verbindung gebracht. Wenn ich mich aber nicht ohnmächtig fühle, weil ich weiß, Jehova ist auf meiner Seite, dann traumatisieren mich auch Kommiteefälle und fehlende menschliche Unterstützung nicht oder zumindest weniger. Und wenn ich mich oder meine Zukunft nicht abhängig von der Entscheidung der Kommitee-Mitglieder fühle, dann bin ich gedanklich auch nicht so gelähmt von ihnen und mit unter noch handlungsfähig. Ich hab ja immerhin auch die Entscheidung, zu nem Kommitee zu gehen oder es zu lassen, da in der Bibel nicht steht, dass Älteste ein Recht haben, mich in einem Kommitee psychisch unter Druck zu setzen, bis ich abschwöre oder sie genug Beweise haben, mich ich als Abtrünnige auszuschließen.
    Von den Brüdern und Schwestern in KZs gibt es z.B. Untersuchungen, dass sie weitaus besser mit dem Erlebten umgehen konnten, als andere Menschen in den KZs, die später PTBS entwickelten. Warum? Weil sie sich nicht so ausgeliefert gefühlt hatten, weil sie ein Ziel vor Augen hatten, für das es sich zu kämpfen lohnte, weil sie darauf vertrauten, dass Jehova ihnen Kraft gibt, das auszuhalten. Sie wussten, mitunter werden sie sterben, aber ihren Geist konnten ihre Peiniger nicht beherrschen. Siehe Volkslied: Die Gedanken sind frei.
    Identifikation mit dem Aggressor meint, dass das Opfer sich mit dem Täter identifiziert, also Einstellungen, Verhaltensweisen o.Ä. vom Täter als die seinen übernimmt, die den Täter veranlasst haben, das Opfer zu misshandeln. Häufig denkt sich das Opfer auch, ich bin ja selber Schuld daran, dass ich so schlecht behandelt werden. Damit fühlt es also die Schuld, die der Täter nicht wahrnimmt. Wenn ich also denke, vielleicht haben die anderen ja Recht, und wenn sie mich rausschmeißen, dann geschieht mir das Recht, weil ich ja ach so abtrünnig bin und vielleicht passiert ja alles so, wie sie sagen, und Harmagedon kommt übermorgen und nur die treuen ZJs nach WTG-Ideologie werden gerettet, DANN identifierziere ich mich mit ihnen. Das wollte ich damit aussagen.

    ZITAT “Und da gab ich dir recht, das ist pathologisch und nicht gut für die Psyche. Aber ich traue den Leuten, die noch in die Versammlung gehen, doch soviel Psychohygiene zu, dass sie aus Glauben bleiben und nicht, weil sie per Wiederholungszwang irgendwelche traumatischen Erfahrungen reinszenieren und weiter ihren inneren Schmerz pflegen.”
    Woher weißt du, wieviel Fähigkeit zur “Psychohygiene” tatsächlich da ist? Woher weißt du, ob jemand psychisch überhaupt noch in der Lage ist, sich um sich selbst zu kümmern? Woher weißt du, dass er über ausreichend Selbstreflektion verfügt, seine Situation und seinen Schmerz so wahrzunehmen, dass er damit “arbeiten” kann?
    → Das weiß ich nur für mich. Für alle anderen kann ich nicht sprechen, aber das beste annehmen. Ich halte nichts davon, sie generalisiert zu pathologisieren. Erstmal kann ich annehmen, dass sich jeder mit Jehovas Hilfe selber helfen kann. Wenn sie mich brauchen, dann kann und werde ich da sein, wenn sie meine Hilfe annehmen möchten. Und alles andere muss ich in Jehovas Händen lassen. Da er die Herzen kennt, wird er auch an diese denken und Jesus wird sie als Hirte auf Händen tragen. Irgendwann. Wenn nicht jetzt, dann spätestens im neuen System. Das ist leider etwas, was ich anerkennen muss, auch wenn es mir das Herz dabei zerreisst. Ich habe Menschen, die ich sehr geliebt habe, auf die Art verloren und konnte ihnen nicht helfen, obwohl ich es gern getan hätte.

    Weißt du eigentlich, wie “Reinszenierung traumatischer Erfahrungen” läuft? Ich nehme an du meinst ja, sonst würdest du hier nicht so geschwungene Worte verwenden.
    → ja, weiß ich. Und geschwungen sollen die Worte nicht sein. Sie gehören aus bestimmten Gründen zu meinem täglichen Wortschatz. Wenn der zu “geschwungen” klingt oder hier die Verständigung erschwert, dann werde ich versuchen, darauf zu verzichten und mich allgemein verständlicher ausdrücken, damit ich eher verstanden werde. Danke für den Hinweis.
    Was meinst du, wieviele gehen hin, um ihren “inneren Schmerz zu pflegen”, weil die das brauchen und weil es ihnen Spaß macht und wieviele gehen hauptsächlich noch deshalb hin, weil sie schlichtweg Angst haben? Angst vor Vernichtung. Angst vor Isolation. Das hat aus meiner Sicht in den seltensten Fällen mit einem echten Wiederholungszwang zu tun. Und wenn überhaupt, ist der nicht unbedingt durch ZJ verursacht, sondern möglicherweise aus anderen Gründen vorhanden und höchstens begünstigt durch das WTG-Druck-System.
    → “den inneren Schmerz pflegen” wird wohl kaum einer tun, weil es Spaß macht – das hab ich auch nicht gesagt. Da sind wohl eher unbewusste Prozesse beteiligt. Genauso wie Angst vor Vernichtung und Isolation unbewusste Gründe haben wird und höchstens durch da “WTG-Druck-System” begünstigt wird, wie du schriebst.
    Auschluss alleine bedeutet weder Vernichtung noch Isolation. Das mögen die Empfindungen, derjenigen sein, die ausgeschlossen werden. Durchaus berechtigt übrigens, wenn Freunde und Familie nicht mehr mit einem sprechen. Aber sterben, im Sinne von vernichtet werden, tut man davon nicht. Und man ist nicht vom Rest der Menschheit isoliert. Vielleicht muss man sich neu orientieren, neu überdenken: “Wer war ich? Wer bin ich? Was will ich?” Das dauert eine Weile. Man muss sich auch neue Freundschaften aufbauen Man muss sich sein persönliches Verhältnis zu Jehova mitunter neu erarbeiten. Und neue Wege suchen, wie man Gott anbeten kann. Und wie man Kraft schöpfen kann. (Weiter unten von Anna sehr schön dargelegt.) Und das ist alles andere als einfach. Aber es geht. Und viele haben es geschafft. D.h. aber auch, wer hauptsächlich Angst hat, wird dafür lebensgeschichtliche Gründe und Umstände haben. 1. Johannes 4:18 sagt: “Furcht gibt es nicht in der Liebe, weil die Furcht hemmend wirkt.” Und vielleicht ist die Furcht, die Menschen zu verlieren, noch größer als das Vertrauen und die Liebe auf Jehova. – Ich weiß wovon ich spreche, war bei mir längste Zeit meines Lebens so. Aber glücklich hats mich nicht gemacht.
    Und dann kommt man zur spannenden Frage: WIE, auf welche Weise kann derjenige raus aus dem Teufelskreis, was kann er tun, um seinen Leidensdruck zu senken?
    Was ist deine Empfehlung?
    Oder hat derjenige offensichtlich nicht den Segen und das Wohlwollen Jehovas, nur weil er psychische Probleme hat? Dieser kurzsichtigen Vereinfachung kann ich mich in keinster Weise anschließen!!
    → Lieber Hans, das habe ich auch nicht gemeint und wenn es so geklungen hat, dann tut mir die Art und Weise leid, wie ich versucht habe, mich verständlich zu machen. Denn dann wäre mehrSchaden angerichtet, als ich zu verhindern suchte. Dafür möchte ich mich bei dir und bei allen, die das so verstanden haben, entschuldigen. Ich bin tatsächlich eine der Letzten, die psychische Probleme darauf zurückführen, dass man nicht das Wohlwollen und den Segen Jehovas hat. Diese Vereinfachung habe ich nie getroffen.
    Wie oben schon geschrieben, kennt Jehova die Herzen. Und er wird jedem helfen, ihn zu finden, der ihn ernstlich sucht. Auch heute, mit jeder psychischen Erkrankung die jemand haben mag. Ich kann keine Empfehlungen geben, ich kann nur sagen, was mir geholfen hat. Ich kann dir dazu nur aufschreiben, wie der Prozess bei mir verlaufen ist:
    Ausgangssituation war, dass mir viel aufgefallen war, was nicht so recht zusammen passte. Das konnte ich mir nicht erklären, rechtfertigte aber lange, dass das schon so stimmen wird, immerhin wüssten alle anderen ja mehr als ich. Ich war aber immer noch tot unglücklich. Und ich war weit davon entfernt, mich im “geistigen Paradies” zu fühlen. Hinzukam, das ich merkte, dass ich einige Erfordernisse, wie die WTG sie will, nicht erfüllen kann, so sehr ichs auch probiere. Meine Erkenntnis war also: Entweder Jehova verlangt Unmögliches, denn ich schaffs nicht, den WT-Standard zu erfüllen, oder ich streng mich nicht an. Aus Erfahrung wusste ich, dass ich mich jahrelang angestrengt hatte. Ich las immer wieder 1. Korinther 10: 12,13: “Wer daher denkt, er stehe, der sehe zu, daß er nicht falle.+ 13 Keine Versuchung hat euch ergriffen, ausgenommen eine allgemein menschliche.+ Gott aber ist treu,+ und er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet,+ sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausweg schaffen,+ damit ihr sie ertragen könnt.” Ich fühlte mich aber nie, als würde ich stehen, sondern immer nur, als würde ich fallen. Was also lief falsch? Ich hatte die Hypothese geprüft, dass ich mich nicht genug anstrengte, konnte also ehrlichen Gewissens sagen, dass es daran nicht liegen könne. Und da mir nicht einleuchten wollte, dass Jehova Menschen, die ihn lieben und ihm dienen wollen, so sehr mit ihren eigenen Unvollkommenheiten quält, musste also was an der Organisation falsch sein, die die Regeln aufstellt.
    Punkt 1 war zu überdenken, wie ich mich selber in der Versammlung und Organisation sehe und was ich daran ändern will. Dazu gehörte also zu reflektieren, was MEIN ANTEIL an meinem Problem ist. Mir hat die Einsicht geholfen, dass ich mich der Organisation und den Ältesten gegenüber, wie ein kleines Kind gefühlt habe. Ich habe sie also über mich bestimmen lassen. Ihrer Wahrnehmung mehr als meiner vertraut. Und lange Zeit gedacht, sobald Gedanken aufkommen, dass da was faul ist, beweist das nur, dass ich so rebellisch wie Adam und Eva bin. Ich hab gedacht, solange ich genau das tue, was sie wollen, lieb und nett bin, “theokratische” Antworten gebe und den Pionierdienst anstrebe, wird Jehova mich für meine aufopferungsvolle Einstellung schon segnen und irgendwann werde ich glücklich werden. Aber dafür musste ich mein eigenständiges Denken aufgeben. Nachdem ich mir eingestanden hatte, das ich lange Zeit als “Kind” der Organisation, die Verantwortung fü rmeinen Glauben und über mein Leben abgegeben hatte, um dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden zu können, wenn Jehova mich irgendwann mal fragen könnte, warum ich dieses oder jenes gemacht habe, habe ich überlegt, ob ich die Infantilisierung weiter mitmachen und anderen weiter Macht über mich geben will. Die Antwort war “nein!”.
    Von der Ausgangssituation bis zu dem Punkt, als ich merkte, dass ich was ändern muss, hat es zehn Jahre gedauert. Viele Tränen sind geflossen, viele Wege wurden nicht gegangen. Ich bin dafür aber viele Umwege gelauben und habe mir selber Sachen angetan, die ich mir hätte sparen können, wenn ich vorher mal Zweifel zugelassen hätte. Und warum das alles? Weil ich selber mir im Weg stand und mir nicht erlaubte, “verbotene” Gedanken zu denken. Weil ich Angst hatte, ausgeschlossen zu werden. Weil ich Angst hatte, meine Familie zu verlieren, und Gottes Anerkennung.
    Als ich merkte, dass ich nicht so weiterglauben kann, wie ich es bisher getan habe, musste ich mich umorientieren. Es bringt meiner Ansicht nichts, Scheuklappen aufzusetzen und so zu tun, als wüsste ich von all dem nichts. Wenn man einmal eine neue Sichtweise als richtig erkannt hat, kann man nicht mehr so einfach zurück und sich dumm stellen. Soviel Selbstbetrug bringen die wenigsten fertig. Denn dann rumort es innerlich weiter und der innere Druck der dabei ensteht wird irgendwann unaushaltbar.
    Dann hab ich recherchiert, im Internet, in den Zeitschriften, in der BIBEL. Ich habe alles, was ich wusste, versucht über den Haufen zu werfen und meinen Glauben von Grund auf neu aufzubauen. Versucht, ohne mein ZJ-Wissen, in das ich hineingeboren bin, zu überlegen, was will Gott von mir, was ist die Wahrheit aus der Bibel, wie kann ich ihn finden? Das ist natürlich nicht einfach. Vor allem, weil man bedenken muss, dass man viele Sachen automatisch voraussetzt, die aber gar nicht unbedingt so sein müssen. Ich musste also jeden Gedanken, den ich dachte, jedes Gefühl, das ich hatte, auf seinen Ursprung untersuchen und überlegen, wie ich jetzt darauf komme. Alleine hätte ich das nicht geschafft. Zum Glück hatte ich über all die Jahre wunderbare “weltliche” Freunde, die mich begleitet haben und nichts weiter taten, als zuzuhören und mir Rückmeldung zu geben. Ich habe ihre Rückmeldung vor allem gebraucht, um meine Denkweise erstmal in Frage stellen zu können und neu aufzubauen.
    Ich musste mich vorallem damit auseinander setzen, dass ich das Gefühl hatte, mein Zuhause verloren zu haben. Meine Religion war mein Zuhause. Ich hatte eine Identität als ZJ. Aber das konnte ich nicht mehr sein. Und mein Zuhause gab es so für mich nicht mehr. Dass ich das verloren hatte, musste ich erstmal verkraften – manchmal fällt mir das heute noch schwer. Weil es so schwer ist, was Altes aufzugeben, ohne dass man was Neues hat, hab ich so intensiv studiert, wie es nur ging. Eine Zeitlang, mehrere Stunden am Tag, praktisch meine gesamte freie Zeit, wann immer ich konnte.
    Bis ich dann einigermaßen durch mein eigenes Studium ein Bild davon hatte, was für ein Gott Jehova wirklich ist und was er von mir will, sind zwei weitere Jahre vergangen. Auch, was es wirklich bedeutet, ihm zu vertrauen, weiß ich noch nicht allzu lange. Ich hab ja immer anderen Menschen vertraut – und das ging in die Hose. Ich hatte zwischendurch auch eine Phase, wo ich nur auf mich allein vertraut habe. Ging natürlich auch schief. Aber das Ausprobieren gehört halt mit dazu.
    Ich habe inzwischen gelernt, auf Jehova zu warten und nichts zu überstürzen. Ich habe gelernt, Erfahrungen mit ihm zu machen. Und dass seine Wege manchmal sehr, sehr anders sind, als ich sie mir in meinem Kopf vorher ausgemalt habe. Dass es trotzdem geht und sogar besser für mich ist. Dass ich diesen alleine gehen muss, ohne mir von anderen reinreden zu lassen. Dass ich kein “normaler” ZJ sein kann. Ich wollte aber auch nicht einfach in die andere Richtung tendieren und zum “anti-ZJ” werden; so nach dem Motto, die machen das so, also mach ich es jetzt anders. Denn meines Erachtens nach ist eine Re-Aktion auch nur die Gegenbewegung auf eine Aktion. Man kommt bei Null an. Mit eigenverantwortlicher Entscheidung und Handeln hat das für mich noch nicht viel zu tun. Dafür braucht es mehr.
    In diesem Prozess, meinen Weg mit Jehova zu gehen, bin ich noch immer. Ich muss oft Korrekturen vornehmen und geh bestimmt auch noch den einen oder anderen Umweg, Schlenker, lauf manchmal rückwärts, manchmal im Kreis. Aber immerhin bewege ich mich, das bedeutet, ich verändere mich. Und dafür bin ich Jehova sehr dankbar.
    Zurück zu deiner Ausgangsfrage, wie man aus dem Teufelskreis rauskommt und seinen Leidensdruck senken kann, kann ich nur sagen: Langsam. Veränderung braucht Zeit. Wichtig für mich war, dass ich erkannt habe, was mein Anteil daran war, dass ich mich nicht von der WTG lösen konnte, trotzdem ich mich unter den Regularien so unglücklich und fremdbestimmt gefühlt hatte. Die Erkenntnis, dass es auch das Gefühl von Sicherheit schafft, war hart. Noch schwieriger war, mir einzugestehen, dass ich dann wohl mehr auf eine Organisation als Schutz vertraue, als auf Jehova. Die Schritte zu unternehmen, das zu ändern, war auch nicht einfach. Ich hab viel gebetet und geheult. Aber Jehova ist da, wenn man ihn sucht. Davon bin ich jetzt überzeugt. Und er zeigt einem den Weg, wenn man geduldig ist, auf den nächsten Hinweis zu warten und nicht vorprescht.
    Ich bin immer noch häufig zu voreilig, zu impulsiv, zu idealistisch. Dann sage ich unbedachte Sachen und krieg ne heftige Reaktion ab – wie von dir mit deinem Kommentar – und erkenne gar nicht, dass ich selber viel zu heftig war. Das muss sich noch einpendeln und irgendwie muss ich ein bisl vorsichtiger formulieren lernen. Oder vielleicht ein bisl mehr nachfragen, bevor ich meinen Senf dazugebe. Meine Motivation liegt darin, dass ich oft merke, dass andere – meiner Meinung nach – immer noch die gleichen Denkfehler machen, wie die ZJs im Allgemeinen. Beispiel: “Es gibt die Guten und die Bösen. Wir gehören zu den Guten.” Aber Jehova hat noch nicht in Schafe und Böcke getrennt und wenn er das macht, passiert das unabhängig von jeder Konfession, denke ich, sondern nur auf Grundlage der Herzenseinstellung und dem Glauben. Nicht einmal auf Grundlage von Taten (siehe Verbrecher, der neben Jesus am Pfahl hing; der war vorher offensichtlich keine einzige Sekunde ein Nachfolger Jesu gewesen, aber er hat an ihn als Erlöser geglaubt).
    So hoffe ich, dass ich jetzt ein bisl verständlicher machen konnte, was mich bewegt hat, meinen vorigen Beitrag zu schreiben und was ich damit meinte.
    Liebste Grüße an dich Hans und alle anderen
    Maryam

  • Hans an Maryam
    September 6, 2012

    Liebe Maryam,

    erstmal vielen Dank für deinen Kommentar. Dazu könnte man sehr viel austauschen. Falls du Lust hast, hier meine Mailadresse: mymail3000@vollbio.de. Mich interessieren vor allem die psychischen Auswirkungen der WTG-Lehre und des WTG-Verhaltens in den Versammlungen und die Meinungen dazu.

    Ich greife hier nur mal ein paar Punkte auf:

    ZITAT „Was ich sagen wollte, ist, wenn Jehova jemanden in der Versammlung lässt, wird er auch dafür sorgen, dass es aushaltbar ist, denn niemand wird über sein Vermögen geprüft.“

    In der Aussage gebe ich dir Recht. Die Frage ist, wo zieht Jehova die Grenze? Wie stark muss eine Neurose oder gar Psychose sein, um das „Vermögen“ zu übersteigen? Ich denke trotzdem, dass einem nicht ALLES erspart bleibt. Auch Hiob hatte psychisch massiv zu knabbern, Jehova hat nicht verhindert, dass er ans Sterben dachte:

    Hiob 14:13 O daß du mich im Scheol* verbärgest,+ Daß du mich verborgen hieltest, bis dein Zorn sich abwendet, Daß du mir eine Zeitgrenze+ setztest und meiner gedächtest!+

    Trotzdem war es offensichtlich nicht „über sein Vermögen“.

    Danke auch für das Beispiel mit Hosea und Elia. Hosea z.B. war natürlich auch DIREKT von Gott beauftragt und sich somit sicher, dass er das Richtige tut. Kann man sich sicher sein, dass Jehova wünscht, weiterhin innerhalb von ZJ zu verweilen? Ich denke, die zwei Möglichkeiten, dies zu beantworten, hat Caleb sehr schön und knackig zusammengefasst (hier: http://www.bruderinfo.de/?p=902&cpage=1#comment-15895) Ist es unser „harter Auftrag“ heute, innerhalb ZJ zu leiden? Eine Frage, die man womöglich für sich persönlich nur gebetsvoll beantworten kann.

    ZITAT „Aber er kann einem die Kraft geben, trotzdem ihm dienen zu können. Und zwar soviel wie man es schafft. Gleiches übrigens, wenn er meint, man solle gehen.“

    So sehe ich das auch 🙂 Darum betrachte ich den Ansatz, in dieser schwierigen Frage die Führung Jehovas zu suchen, als die vermutlich beste Weise, damit umzugehen. Es ist überhaupt die beste Weise, gute Entscheidungen zu treffen.

    ZITAT „Und wenn ich mich oder meine Zukunft nicht abhängig von der Entscheidung der Kommitee-Mitglieder fühle, dann bin ich gedanklich auch nicht so gelähmt von ihnen und mit unter noch handlungsfähig. Ich hab ja immerhin auch die Entscheidung, zu nem Kommitee zu gehen oder es zu lassen,“

    Da gebe ich dir prinzipiell Recht. Nur ist es so, wenn du ausgeschlossen wirst, wirst du ausgeschlossen. Dass passiert schneller, wenn man nicht zur Verhandlung geht. Und schon spricht keiner mehr mit dir. Darauf hast du selbst keinen Einfluss und es verändert dein Leben MASSIV! Vorher waren weltliche Freunde verpönt. Also wenn du vorher gehorsam warst, stehst du erstmal alleine da. Isoliert. Ein eigenverantwortlich handelnder Mensch sucht sich dann natürlich neue Freunde. Klar. Aber manch einer tut sich da sehr hart!

    ZITAT „Von den Brüdern und Schwestern in KZs gibt es z.B. Untersuchungen, dass sie weitaus besser mit dem Erlebten umgehen konnten, als andere Menschen in den KZs,“

    Hast du da ne Quelle zu? Würde mich interessieren …

    ZITAT „Wenn ich also denke, vielleicht haben die anderen ja Recht, und wenn sie mich rausschmeißen, dann geschieht mir das Recht, weil ich ja ach so abtrünnig bin und vielleicht passiert ja alles so, wie sie sagen, und Harmagedon kommt übermorgen und nur die treuen ZJs nach WTG-Ideologie werden gerettet, DANN identifierziere ich mich mit ihnen. Das wollte ich damit aussagen.“

    Ok, verstanden, hatte nicht gedacht, dass hier auf BI jemand über Introjektion aus Angst schreibt … Anna Freud lässt grüßen … 🙂

    ZITAT „Ich halte nichts davon, sie generalisiert zu pathologisieren.“

    Ich halte generell nichts von Generalisierung! 😉 Weder in die eine noch in die andere Richtung.

    ZITAT „dass sich jeder mit Jehovas Hilfe selber helfen kann.“

    Oder nur noch der Psychotherapeut. Auch dahin kann einen Jehovas Geist führen, wenn er denn möchte.

    ZITAT „Sie gehören aus bestimmten Gründen zu meinem täglichen Wortschatz.“

    Dito. Nur für die meisten Leser/Kommentierer hier eher nicht.

    ZITAT „? “den inneren Schmerz pflegen” wird wohl kaum einer tun, weil es Spaß macht – das hab ich auch nicht gesagt. Da sind wohl eher unbewusste Prozesse beteiligt.“

    Macht nicht ein jeder Mensch das, was er in dem Moment für das Beste hält? Auch wenn’s „keinen Spaß macht“, meint man vielleicht bewusst/unbewusst, dass die gewählte Alternative die ist, welche am wenigsten Schmerz verursacht.

    Z.B. greift auch der Alkoholiker zur Flasche, weil er in diesen einen Moment das als die für ihn beste Alternative ansieht. Bewusst und/oder unbewusst.

    ZITAT „Auschluss alleine bedeutet weder Vernichtung noch Isolation.“

    Vernichtung sowieso nicht, Isolation nur solange, bis ich ein völlig neues soziales Umfeld geschaffen habe. Manch einer ist damit einfach (erstmal) überfordert. Ich bin auch großer Fan der Übernahme von Eigenverantwortung, nur nicht jeder ist dazu sofort in der Lage. Schon gar nicht nach einem Auschluss, der einen als „liebevolle Hilfe“ verkauft wird.

    Prinzipiell sind wir da einer Meinung. Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass es geht. Bin gerade dabei und mittendrin. Auch ohne Ausschluss, einfach aufgrund der prä-exkommunikativen Ächtung. Solche Foren wie BI mögen dem einen oder anderen bei der Neuorientierung helfen. Ich konnte so neue Freunde gewinnen. Deshalb hier danke an BI, auch wenn ich mit dem einen oder anderen nicht übereinstimme 🙂

    ZITAT „? Lieber Hans, das habe ich auch nicht gemeint und wenn es so geklungen hat, dann tut mir die Art und Weise leid, wie ich versucht habe, mich verständlich zu machen.“

    Dann hab ich dich falsch verstanden, sorry! Danke für deine ergänzende Erläuterung. Vor allem für die Offenbarung deiner persönlichen Erlebnisse. Ich denke, dass das vielen Lesern auf unterschiedliche Weise eine Hilfe ist!

    ZITAT „Mir hat die Einsicht geholfen, dass ich mich der Organisation und den Ältesten gegenüber, wie ein kleines Kind gefühlt habe.“

    Ich fürchte, mehr ZJ, als man meint, landen regelmäßig in einer solchen Regression und sind sich dessen aber gar nicht so bewusst wie du. Somit verbleiben sie erstmal in diesem Kreislauf.

    ZITAT „Die Antwort war “nein!”.“

    Wohl dem, der diese Antwort mit Entschlossenheit geben kann! Interessant, dass es bei dir 10 Jahre gedauert hat. Das dokumentiert sehr gut den Prozess. Über Nacht geht nix. Dein Bericht ist somit ein Aufruf, Geduld mit sich selbst (und mit Jehova bzw. seinen Reaktionen/Antworten) zu haben.

    ZITAT “ Weil ich Angst hatte, ausgeschlossen zu werden. Weil ich Angst hatte, meine Familie zu verlieren, und Gottes Anerkennung.“

    Da haben wir sie wieder: Die Angst! WTG-geschürte Angst. Es heißt nicht „an ihrer Angst werden alle meine Jünger erkennen.“

    ZITAT „Denn dann rumort es innerlich weiter und der innere Druck der dabei ensteht wird irgendwann unaushaltbar.“

    Das ist der springende Punkt. Der Leidensdruck muss groß genug sein, der Kessel muss dampfen, erst dann kommen wir ins Reflektieren und konsequente Handeln.

    ZITAT „Ich musste mich vorallem damit auseinander setzen, dass ich das Gefühl hatte, mein Zuhause verloren zu haben. Meine Religion war mein Zuhause. Ich hatte eine Identität als ZJ.“

    Schätze mal, damit sprichst du einer Unmenge von Lesern aus dem Herzen!

    ZITAT „Ich wollte aber auch nicht einfach in die andere Richtung tendieren und zum “anti-ZJ” werden; so nach dem Motto, die machen das so, also mach ich es jetzt anders.“

    Anders heißt nicht automatisch besser. Gegen etwas zu sein ist viel einfacher, als FÜR etwas zu sein. Nur letzteres ist aber schlussendlich zielführend.

    ZITAT „fremdbestimmt gefühlt hatte. Die Erkenntnis, dass es auch das Gefühl von Sicherheit schafft, war hart.“

    Ich bin überzeugt, dass gerade „Fremdbestimmung“ eine Hauptursache für Burnout bzw. Erschöpfungsdepression ist. Interessanterweise schafft das Übernehmen von Eigenverantwortung ein Sicherheitsgefühl auf eine Weise, die man vorher nicht kannte. Ein wenig vergleichbar mit der Situation Angestellter vs. Selbständiger.

    Vielen Dank nochmal für deine Mühe und den psychologischen Austausch!

    LG
    Hans

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Liebe Maryam!

    Mit großer Betroffenheit habe ich deine Schilderungen und deinen inneren Kampf verfolgt.
    Ich kann in vielen Fällen nur allzu gut mitfühlen, habe in den letzten Jahren sehr viele Fälle kennengelernt, nicht zuletzt auch durch Bruderinfo, viele liebe neue Freunde kennen und schätzen gelernt.

    Ich bin ja ein (Mit) Schreiber der ersten Stunde – sehr viele gute Artikel und Kommentare haben auch mir geholfen über die Sorgen und Ängste hinwegzukommen. Hast du diesen Artikel gelesen: http://www.digidatanet.de/?p=602 ?

    Oder der erste im Juni 2010 diesen habe ich schon vielen empfohlen, enthält sehr gut
    Ratschläge und ist ermunternd. http://www.bruderinfo.de/?m=201006

    Diese 3 Punkte können auch für dich eine Hilfe sein:

    1. Welche Rolle spielt Jesus Christus und sein Opfertod für unser Verhältnis zu Jehova, und wird seine Rolle als Geschenk der Barmherzigkeit Jehovas in unseren Lehrartikeln in der rechten Art und Weise hervorgehoben?

    2. Haben wir als unvollkommene Menschen überhaupt die Möglichkeit durch das Einhalten der Gebote und Gesetze Jehovas, in der Liebe Gottes zu bleiben, um so zur Rechtfertigung unseres Gottes beizutragen. Geht es in dieser Frage der Rechtfertigung darum, wie der Mensch vor Gott gerecht wird, oder darum, ob der Mensch Gott recht gibt? “Wer Gott recht gibt, wird von Gott gerecht gemacht” ist die Aussage des Apostel Paulus , die er in seinen Briefen immer wieder betont.

    3. Welche Gerechtigkeit gilt vor Gott? Lehrte Jesus, und später auch die Apostel, unseren Glauben durch Leistungsfrömmigkeit zu beweisen?

    Zu diesen drei Fragen die im Artikel erörtert werden ist für mich immer wieder die Aussage unseres EINZIGEN HERRN Jesus eine große Hilfe gewesen, wobei ich aus deinen Darlegungen erkennen kann dass dies für dich bereits Realität ist:

    Joh. 6:27 Bemüht euch doch nicht nur um das vergängliche Brot, das ihr zum täglichen Leben braucht! Setzt alles dafür ein, die Nahrung zu bekommen, die bis ins ewige Leben reicht. Diese wird der Menschensohn euch geben. Denn Gott, der Vater, hat ihn dazu bestimmt und ihm die Macht gegeben.“ 28 Da fragten sie ihn: „Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?“ 29 Er erwiderte: „Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.“

    Deshalb liebe Maryam, geh deinen Weg weiter, auch mit sogenannt weltlichen Freunden und einer Erkenntnis aus den Psalmen die dir das eine klar machen sollen – du bist auch ohne WTG auf dem richtigen Weg:

    Psalm 71: 1 Bei dir, Herr, suche ich Schutz. Lass nicht zu, dass meine Feinde mich zugrunde richten! 2 Du bist ein gerechter Gott, darum hilf mir und rette mich! Höre mein Gebet! Hilf mir doch! 3 Schenke mir Geborgenheit, wie ein Haus, in das ich jederzeit kommen kann! Du hast doch beschlossen, mich zu retten! Ja, du bietest mir Schutz, du bist meine Burg. 4 Mein Gott! Die Gottlosen haben mich in ihrer Gewalt. Sie brechen die Gesetze und schrecken vor keiner Gewalttat zurück. Rette mich aus ihren Klauen!

    5 Du bist meine Hoffnung, Herr, dir vertraue ich von Kindheit an! 6 Ja, seit meiner Geburt bist du mein Halt. Vom ersten Tag an hast du für mich gesorgt. Darum will ich dich loben mein Leben lang. 7 Viele, die meine Not und mein Leiden sahen, mussten denken: Gott hat ihn verworfen! Aber du hast dich als ein machtvoller Beschützer erwiesen. 8 Darum will ich dich vor anderen loben, Tag für Tag will ich dich rühmen. 9 Verstoße mich nicht, jetzt, wo ich alt geworden bin; verlass mich nicht, wenn meine Kräfte nun schwinden! 10 Meine Feinde wollen mich umbringen; schon tun sie sich zusammen und planen einen Anschlag. 11 „Gott hat ihn aufgegeben“, sagen sie. „Los, ihm nach! Packt ihn! Jetzt hat er keinen mehr, der ihm beisteht!“ 12 Gott, warum bist du so weit weg? Mein Gott, komm mir schnell zu Hilfe!

    13 Mit allen Mitteln kämpfen sie gegen mich – lass sie scheitern und umkommen! Nichts lassen sie unversucht, um mich ins Unglück zu stürzen. Bring Schimpf und Schande über sie! 14 Nie werde ich aufhören, auf dich zu hoffen – loben will ich dich, je länger, je mehr. 15 Laut werde ich es sagen: Auf deine Zusagen ist Verlass! Jeden Tag will ich erzählen, wie du aus der Not befreist; du tust viel mehr, als ich aufzählen kann! 16 Deine machtvollen Taten will ich rühmen, Herr, mein Gott! Du hältst Wort – das allein werde ich weitersagen! 17 Von Jugend auf bist du mein Lehrer gewesen, und bis heute erzähle ich von deinen Wundertaten. 18 Lass mich auch jetzt nicht im Stich, o Gott, jetzt, wo ich alt und grau geworden bin! Gib mir noch so viel Zeit, dass ich auch meinen Kindern und Enkeln noch erzählen kann, wie groß und mächtig du bist!

    19 Gott, deine Treue umschließt Himmel und Erde. Du hast große Dinge getan! Wer ist wie du? 20 Not und Elend hast du mir zwar nicht erspart, aber du erhältst mich am Leben und bewahrst mich vor dem sicheren Tod. 21 Du bringst mich wieder zu Ehren, ja, du schenkst mir größeres Ansehen als zuvor. Das tröstet mich! 22 Darum will ich dir mit dem Spiel auf der Harfe danken. Ich lobe deine Treue, du, mein Gott! Zur Laute will ich dir singen, dir, dem heiligen Gott Israels! 23 Ich juble vor Freude, wenn ich von dir singe, denn du hast mich errettet. 24 Tag für Tag will ich davon reden, dass du wirklich Wort hältst. Alle, die mich ins Unglück stürzen wollten, haben es nicht geschafft. Mit Schimpf und Schande wurden sie überhäuft!

    In diesem Sinne wünsche ich dir die Kraft und Weisheit des Höchsten, IHN an seiner Seite und UNS ALLEN kann nichts mehr passieren.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Wie das „Leben so spielt“ – liebe Maryam!

    Eins muß ich noch hinzufügen! Ich wollte den Psalm 73 und die nachfolgenden Verse dir vermitteln, in meinem Gedächnis wurde aber der 71. Psalm „aufgerufen“ und siehe da dieser Psalm ist doch eine wunderbare Ermunterung – oder?

    Diese Verse sind dennoch passend und ein guter Rat:
    8 Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck. 9 Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig. 10 Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, es hängt an ihren Lippen und glaubt alles, was man ihm vorsetzt!

    Nochmals lieben GRuß
    Matthäus

  • Manfred
    September 6, 2012

    Liebe Maryam,
    Das war ein sehr bewegender Kommentar, der uns Einblicke in Deine innersten Gefühle gegeben hat. Das was Du gerade machst ist, dass Du Dein altes Glaubensgebäude komplett bis auf das Fundament abgerissen hast und es nun mit neuen Baumaterialen von Grund auf Neu aufbaust.

    Damit bist Du schon einen grossen Schritt weiter, denn Du hast erkannt und selbst gemerkt, dass Dein Glaubenshaus auf wakligen Beinen steht. Nun arbeitest Du hart daran, das zu ändern. Ich bin mir sicher, dass Jehova und Jesus dies beobachten und Dich darin unterstützen, wenn Du sie darum bittest.

    Auf der Bruderinfo Prophetie Seite ist gerade ein schöner ermunternder Vortrag über unser Glaubensgebäude.
    Vielleicht magst Du ihn Dir mal durchlesen, Du findest ihn hier:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=757

    Ausserdem haben wir auf dieser Seite zwei interessante Rubriken:

    Fragen und Antworten http://www.bruderinfo-prophetie.de/?cat=117
    Wenn Du mal bei Deinem Bibelstudium auf Texte stösst, die schwer verständlich sind, dann kannst Du Deine Frage dort einstellen und irgendeiner findet sich immer, der Dir bei der Beantwortung helfen kann.

    Bibeltexte, die uns ermuntern http://www.bruderinfo-prophetie.de/?cat=126
    Hier haben einige Brüder und Schwestern Ihre persönlichen Bibeltexte eingestellt, die Ihnen eine Hilfe waren, wenn es ihnen schlecht ging. Vielleicht hast Du ja auch einige, die Dir durch die schwere Zeit geholfen haben und dann würden wir uns freuen, wenn Du uns daran einen Anteil haben lässt.

    Ansonsten möchte ich Dich auch herzlich hier willkommen heissen und Dir den Segen unseres Vaters wünschen, dass Du Dein neues Glaubensgebäude ganz schnell feriggestellt bekommst, damit Dir kein Sturm mehr was anhaben kann.

    Ganz herzliche Grüsse
    Manfred

  • Maryam an Hans
    September 6, 2012

    Lieber Hans, Manfred und Matthäus,
    danke für eure schönen Rückmeldungen, auch für die Artikel-Hinweise. Ich werde mir die mal in Ruhe durchlesen. Bin nur grad ziemlich unter Zeitdruck, sonst wäre ich auf euch einzeln eingegangen. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben… 😉
    Freu mich sehr, dass es hier die Möglichkeit des Austauschs gibt – besonders als Möglichkeit, sich gegenseitig zu helfen und zu ermuntern.
    Schick euch sonnige Grüße
    Maryam

  • Anna
    September 6, 2012

    Lieber Bruder HPM, liebe Brüder und Schwestern,

    Du hast schön aufgezeigt sie absurd die „Speise zur rechten Zeit“ ist. Jehvoa kann so etwas nicht wollen. Noch ein kleines Schmankerl aus dem Jahr 1975:

    ZITAT *** w75 1. 3. S. 150 Abs. 25 Der geistige Schutz, den Gott uns bietet ***
    25 Die Zeit wird nun bald kommen, da das inspirierte Gebet erhört wird, das gegen die Feinde der universellen Souveränität dessen gerichtet ist, der Himmel und Erde hervorgebracht hat: „O mögen sie für alle Zeiten beschämt und bestürzt sein, und mögen sie mit Scham bedeckt werden und umkommen, damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde“ (Ps. 83:17, 18). Wenn wir also während unserer Generation, in der die alles überragende Streitfrage um die Souveränität über das ganze Universum für immer geklärt werden wird, in Sicherheit sein wollen, müssen wir unter dem „Schirm des Höchsten“ wohnen und in dieser Streitfrage unerschütterlich für den Höchsten eintreten. Dort zu wohnen bedeutet für uns, vor der gefährlichen Beeinflussung und der Irreführung durch die gegensätzlichen politischen Ideologien, die heute in der ganzen Welt propagiert werden, geschützt zu sein (Ps. 27:5).
    ENDE ZITAT

    Ich denke beschämt wird inzwischen die Führung der Organisation.

    Richtigerweise müssen wir unter dem Schirm des Höchsten wohnen. Und wenn wir noch Maliache 3:6 einbeziehen, wo Jehova schon damals zugesichert hat, dass er sich nicht geändert hat, so gibt es ohnehin keinen Raum für fortschreitendes neues Licht.

    So singe ich nicht mehr im Lied 116 weil es für mich Götzendienst ist. Hier auszugsweise die 2. Strophe:

    ZITAT
    2. Der König hat einen Verwalter bestimmt.
    Auf ihn kann sein Herr sich verlassen.
    Er hilft uns, den Willn unsres Schöpfers zu tun,
    die Wahrheit genau zu erfassen.

    Der Weg immer klarer, gefestigt der Schritt:
    Wie tief doch das Licht uns berührt!
    Wir danken Jehova, der uns unterweist,
    uns in kritischen Zeiten treu führt.
    (REFRAIN)

    Der Pfad der Gerechten wird heller.
    Verständnis teilt Gott ihnen mit.
    Es ist wie das Leuchten des Tages.
    Wie sanft leitet Gott unsern Schritt! ENDE ZITAT LIEDERBUCH

    Bei alledem ist dann auch noch völlig absurd der Studienartikel für dieses WE „Diene dem Gott der Freiheit“. Darauf wird leider überhaupt nicht eingegangen, was christliche Freiheit wirklich ist. Sondern es geht immer wieder nur um Umgang, Sündigen, Aufpassen usw. Auf Seite 13 (WT 15.07.2012) im Absatz 4 heit es über einen Jugendlichen, der Freude hatte, die keine Zeugen Jehovas waren:

    ZITAT: … Mein Interesse an der Wahrheit ließ nach. Ich langweilte mich in den Zusammenkünften… ENDE

    Ich langweile mich auch in den Zusammenkünften aber nicht weil mein Interesse an der Wahrheit nachläßt. Sondern im Gegenteil, weil ich die Wahrheit durch Jehova und Jesus endlich gefunden habe.

    Das darf ich aber nicht antworten, sonst gibts Ärger weil es ja keine freie Meinungsäußerung in den Zusammenkünften gibt 😉

    Allen ein schönes sonniges Wochenende herzlich Anna

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    Anna, warum dann noch hingehen und buckeln? Der Selbstbetrug schreitet weiter and niemand hält ihn auf. Bis der kommt, der das Recht dazu hat.

  • Micha
    September 6, 2012

    Liebe Anna!

    Frank & Frei hat Recht.
    Die meisten betrügen sich nur selbst wenn sie still halten und alles weiterhin abnicken.
    Habt Mut und zitiert die Heilige Schrift und vertraut auf den Allmächtigen und unseren Herrn Jesus.
    Jeder Zeuge muß eines Tages eine Entscheidung treffen ansonsten betrügen sich alle nur selbst.
    Wir waren alle einer großen Lüge aufgesessen.
    Anna, nun bist Du auf Deiner Reise an den Punkt angekommen wo meine Frau und ich vor Eineinhalb Jahren waren.
    Auch uns stellte sich die Frage den Betrug dieser Organisation
    stillschweigend hinzunehmen oder die Erkenntnis die zur christlichen Freiheit führt, als Gewinn zu betrachten.
    Wer schweigt duldet und macht sich mitschuldig.
    Es gab eine Zeit in Deutschland wo viele Menschen geschwiegen
    und geduldet haben!
    Irgendwann muß aber JEDER Farbe bekennen, nicht erst dann, wenn es zu spät ist.
    Liebe Anna, weder Dir noch jemanden anderes möchte ich ins Gewissen reden aber vor wem habt ihr Angst?
    Prediger 12Vers 13 und 14 lehrt uns:
    13Begegne Gott mit Ehrfurcht, und halte seine Gebote! Das gilt für jeden Menschen.

    14 Denn Gott wird Gericht halten über alles, was wir tun – sei es gut oder böse -, auch wenn es jetzt noch verborgen ist.

    Liebe Anna, wir wünschen Dir weiterhin viel Kraft und Weisheit!

    Gott schütze Euch Alle.

    Micha & Frau

    © 1986, 1996, 2002 International Bible Society

  • Maryam
    September 6, 2012

    Lieber Micha,

    wer alles weiter abnickt und aus Angst die Füße still hält, betrügt sich sicher selbst. Aber das tut nicht jeder, der noch zu den Zusammenkünften geht, sich am Predigtdienst beteiligt, Kommentare gibt, Aufgaben hält etc. pp. Das ist sicherlich nicht einfach, wahrscheinlich besonders für die Brüder schwer, die auch noch ein Amt haben und versuchen die Gradwanderung zwischen der „alten“ WTG-Erkenntnis und ihrer „neuen“ irgendwie zu schaffen.

    In Prediger 3 heißt es: „3 Für alles gibt es eine bestimmte Zeit,+ ja eine Zeit* für jede Angelegenheit unter den Himmeln: 2 eine Zeit zur Geburt+ und eine Zeit zum Sterben;+ eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit, um Gepflanztes auszureißen;+ 3 eine Zeit zum Töten+ und eine Zeit zum Heilen;+ eine Zeit zum Abbrechen und eine Zeit zum Bauen;+ 4 eine Zeit zum Weinen+ und eine Zeit zum Lachen;+ eine Zeit zum Klagen+ und eine Zeit zum Herumhüpfen;+ 5 eine Zeit, Steine wegzuwerfen,+ und eine Zeit, Steine zusammenzubringen;+ eine Zeit zum Umarmen+ und eine Zeit, dem Umarmen fernzubleiben;+ 6 eine Zeit zum Suchen+ und eine Zeit, [etwas] als verloren aufzugeben; eine Zeit zum Aufbewahren und eine Zeit zum Wegwerfen;+ 7 eine Zeit zum Zerreißen+ und eine Zeit zum Zusammennähen;+ eine Zeit zum Schweigen+ und eine Zeit zum Reden;+ 8 eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen;+ eine Zeit für Krieg+ und eine Zeit für Frieden.+ 9 Welchen Vorteil gibt es für den Tätigen in dem, woran er hart arbeitet?+“

    Ganz am Anfang fällt auf, dass es sich um „bestimmte Zeit“ handelt. Das ist eine Phrase, die wir nur zu gut kennen, weil so gerne mit Zeitabschnitten gerechnet wird (607, 1914 & Co), wann denn nun endlich für Jehova diese oder jene Zeit gekommen ist. Aber der wichtige Hinweis, dass es FÜR ALLES eine bestimmte Zeit gibt, heißt doch, dass Jehova für alles, was uns betrifft, die richtige Zeit kennt. Das bedeutet für mich auch, dass ich versuche, rauszufinden, ob er eine Zeit für eine Veränderung für mich gekommen sieht oder nicht. Weil er ja weiß, ob das für mich der richtige Zeitpunkt ist oder nicht. Nur aus meinem persönlichen Gefühl heraus etwas zu tun, was nicht mehr so leicht rückgängig zu machen wäre, finde ich, gefährlich, weil wir uns damit auch selber schaden können. Nimm nur jemanden, der zu Affektdurchbrüchen neigt und impulsives Verhalten zeigt. Der schmeißt mal eben alles so hin, wechselt den Job, den Partner, die Wohnung – was auch immer. Es ist ja nicht jeder ein kalkulierter Rechner – muss auch nicht sein. Wichtig ist, seine Entscheidungen mit Jehova abzusprechen und auf seine Einwilligung zu warten (z.B. ein Bibeltext, ein Kommentar von jemandem, ein Gedanke, der einem kommt, usw). Weiß ich denn, wenn ich heute die Versammlung einfach so verlasse, ob Jehova nicht für mich gedacht hab, dass ich morgen dort jemandem beistehen und helfen kann, Jehova zu erkennen, dass er z.B. keine menschliche Organisation braucht? Ich habe fast bei jedem Versammlungsbesuch ein solches oder ähnliches Erlebnis, dass ich z.B. per Zufall während des Programms einen anderen Bibeltext als im Wachtturm steht lese, und diesen genau benutzen kann, um jemand zu ermuntern, von dessen Problem ich VOR der Versammlung noch keine Ahnung hatte.

    Es geht doch nicht nur darum, dass wir es in den Versammlungen nicht mehr aushalten. Es geht auch um die anderen Brüder und Schwestern. Und wenn JEhova mich gebrauchen möchte, um dem einen oder anderen einen Denkanstoß zu geben, dann würde ich seine ganze Arbeit kaputt machen, wenn ich mich nur darauf konzentrieren würde, wie ich mich selber in der Versammlung fühle. Und ich persönlich glaube nicht, dass Jehova die ZJs als ganzes verwerfen wird (er hat Israel auch nie verworfen), sondern dass er sie einer Reinigung unterziehen wird. Und zwar einer ziemlich krassen. Hab ich erst gestern wieder in HEsekiel 14 gelesen: eine schar wird übrigbleiben, aber das Haus Israel wird „erkennen müssen, dass ich Jehova bin“. und solange dieser Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, habe ich noch die Hoffnung, dass auch andere frühzeitig „erkennen“ und umdenken. So lange müssen aber auch Leute da sein, die sie hin und wieder mal mit etwas anderem als der WTG-Lehre konfrontieren. Das kann ich kaum machen, wenn ich mich zurückgezogen habe oder ausgeschlossen bin, da dann wegen der üblichen Gehirnwäsche, dass Ausgeschlossene böse sind und Untätige schlechte Gesellschaft, kein Rankommen mehr ist.

    Meine Devise lautet also, auf Jehova warten und ausharren. Für wen das gut und richtig ist, zuhause zu bleiben oder sich auschließen zu lassen, bitte, dem wünsche ich, dass ers gut verkraftet. Aber wenn sowas zu einer Zeit über einen hereinbricht, zu der man noch nicht innerlich bereit und vor allem von Jehova vorbereitet ist auf die Exkommunikation, dann soll mans lieber lassen. Ich hab schon viele gesehen, die mit den besten Motiven und idealistisch gesagt haben, sie gehen, weil sie die Heuchelei nicht mehr ertragen, und haben dann doch irgendwann auch Jehova vergessen oder doch zumindest nicht mehr selber für ihren Glauben gesorgt. Satan ist doch nicht dumm. Der weiß doch, wie er uns Einlullen kann. Und wieviele Leute sind wirklich stark genug, ihren Glauben allein aufrechtzuerhalten. Das muss man erst lernen. Und so lange bleiben und drauf warten, was JEhova mit einem vorhat. Das hat mit Angst nichts zu tun. Nur, wenn man sich darüber keine Gedanken gemacht hat und unreflektierte Entscheidungen trifft.

    Das Wort Gewissen kommt aus dem Lateinischen von „con scientia“, also „mit Wissen“, mit Bewusstsein, was alles zu bedenken ist und was für Konsequenzen blühen. Und ich treffe meine Entscheidungen „mit Wissen“, nämlich mit dem Wissen, ob Jehova will, dass ich so entscheide. Und solange ich dieses Wissen nicht hab, muss ich halt warten. Da gefällt mir immer der Text aus Rämer 14: 19ff, wo es um Essen geht, was einige als unrein betrachten. Da steht auch, alles, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde. Wenn ich also nur aus Angst noch in der Versammlung gehe, weil ich z.B. die Konfrontation scheue oder meine sozialen Kontakte nicht verlieren will, dann hab ich bereits Zweifel, ob ich hingehen sollte. Wenn ichs aber aus Glauben tue, weil ich glaube, Jehova braucht mich da noch, dann hab ich keinen Zweifel, und dann ist das für Jehova trotzdem rein.

    Meine MEinung! Wollt ich ja nur mal einwerfen. Das heißt ja alles noch nicht, dass man auf die Art schweigend duldet, sich mitschuldig macht, keine Farbe bekennt oder Ähnliches.

    Liebste Grüßlis
    Maryam

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Mayram

    Ich glaube Du hast Recht und auch diejenigen welche nicht mehr in die Versammlungen gehen wollen haben recht.

    Wir sind alles Glieder eines gemeinsamen Leibes, jedes Glied hat eine andere Aufgabe. Deswegen mag es durchaus Glieder geben die bis „zum bitteren Ende“ in den Versammlungen bleiben sollen, obwohl es für die große Mehrheit längst angezeigt war, diese organisationsgesteuerten Versammlungen zu verlassen.

    Ein gutes Beispiel ist Jeremia, alle anderen die an Jehova geglaubt haben, waren in den letzten Jahren vor der Zerstörung weg gegangen oder nach Babylon weggeführt worden. Aber Jeremias Aufgabe war bis zur Zerstörung drin zu bleiben.

    So müsste es auch Heute und in der nahen Zukunft sein. Man darf weder die eine noch die andere Handlungsweise verurteilen, obwohl die Meisten auch raus gehen sollen und werden. Jesus wird schon dafür sorgen dass jedem einzelnen Schaf seiner Herde nichts passiert und sie mit dem Leben davonkommen.

    Wichtig ist jedoch, dass man niemals ein Zeichen von dieser und anderen Organisationen annimmt:

    Offbg. 13
    16. Und es (das Tier) bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, {O. Sklaven} daß sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn;
    17. und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit.
    18. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Regina
    September 6, 2012

    Liebe Maryam,

    ich bin ganz Deiner Meinung in der Frage des Abwägens, ob man gehen oder bleiben soll.

    Zitat: Und wieviele Leute sind wirklich stark genug, ihren Glauben allein aufrechtzuerhalten. Ende

    Wahrscheinlich meinst Du, stark sein ohne menschliche Unterstützung. Das ist natürlich ein Lernprozess, vor allem, weil man sich bisher auf den t.u.v. Sklaven verlassen hat und man die Gemeinschaft gewohnt war.
    Aber irgendwann wird man erkennen, dass man gar nicht allein gelassen wird.
    Wir haben die beste Hilfe, die es überhaupt gibt.

    Phil. 1,6: Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch weiterführen und am Tag, an dem Christus wiederkommt, vollenden wird.

    1. Petr. 5,10: Der Gott, von dem alle Gnade kommt, hat euch berufen, mit Christus zusammen für immer in seiner Herrlichkeit zu leben. Er wird euch aufbauen, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen, auch, wenn ihr jetzt eine Weile leiden musstet.

    Nur so als Ermutigung.

    LG Regina

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Maryam,

    vielen Dank für deine Sichtweise, die ich nachvollziehen kann.

    ZITAT „Meine Devise lautet also, auf Jehova warten und ausharren. Für wen das gut und richtig ist, zuhause zu bleiben oder sich auschließen zu lassen, bitte, dem wünsche ich, dass ers gut verkraftet.“

    Auch jemand der „geht“, kann auf Jehova warten und ausharren. Nur eben auf eine andere Weise. Nur damit nicht das Missverständnis auftritt, man könnte nur auf „Jehova warten und ausharren“ innerhalb der WTG. Vermutlich hast du das aber auch nicht so gemeint.

    Ich sehe es so wie Alois:

    ZITAT „Ich glaube Du hast Recht und auch diejenigen welche nicht mehr in die Versammlungen gehen wollen haben recht.“

    LG
    Hans

  • Anna
    September 6, 2012

    Lieber Micha, Frank & Frei, Eddi, Regina, Maryam, Alois und alle Brüder und Schwestern,

    vielen Dank für die Kommentare.

    ich versuche jetzt mal aus meiner Sicht zu erklären warum ich noch die Zusammenkünfte besuche, predigen gehe usw. Vieles hat @Maryam schon sehr schön erklärt. So sehe ich das auch.

    Die Tatsache, dass ich hingehe hat nichts mit „abnicken“ zu tun. Und wenn ich zu manchem Schweige heißt das nicht, dass ich es dulde. Ich fühle mich nicht mitschuldig. Und mein Denken kontrolliert keiner!

    Ich tue was ich kann um meine Brüder zum Nachdenken zu bringen. Du @Eddi, hast das Gedicht von Niemöller gepostet. Was ja zeigt, dass wir Menschen Zivilcourage zeigen müssen und nicht zu allem schweigen dürfen. Das sehe ich genauso. Nur bedeutet mein SCHWEIGEN in den Zusammenkünften nicht Mangel an Glauben oder mangelndes Vertrauen auf unseren Herrn Jesus Christus.

    Ein Markenzeichen von Martin Niemöller war doch sein Satz: „Was würde Jesus dazu sagen?“.

    Dem kann ich mich nur anschließen. @Alois hat schön aufgezeigt, dass jedes Glied andere Aufgaben hat. Und noch das Beispiel Jeremias aufgezeigt der bis zur Zerstörung geblieben ist.

    Und, nun denke ich noch an die Zeit Elias. Er kannte die 7000 offenbar nicht, die das Knie nicht vor dem Baal gebeugt hatten. Er dachte er sei ganz alleine. Diese 7000 sind nicht besonders aufgefallen. Sonst wären sie ja umgebracht worden.

    Elia meinte doch er ganz allein sei noch ein Anbeter Jehovas. Es macht Sinn mal das ganze Kapitel 19 in 1. Könige zu lesen. Mir ist aufgefallen, dass Elia, entmutigt wie war, sich selbst in ein gutes Licht stellen wollte.

    Jehova hat ihn zweimal die kritische Frage gestellt was er eigentlich will im Vers 9 (Schlachter)

    9 Und er ging dort in eine Höhle hinein und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des Herrn kam zu ihm, und Er sprach zu ihm:

    Was willst du hier, Elia?

    Und dann seine Rechtfertigung im Vers 10

    10 Er sprach: Ich habe heftig geeifert für den Herrn, den Gott der Heerscharen, denn die Kinder Israels haben deinen Bund verlassen und deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht, und ich allein bin übriggeblieben; und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen!

    Obwohl Elia sogar bei der Umgestaltungsszene dabei sein durfte wird in Römer 11 negativ über seine Ansicht der Rechtfertigung gesprochen. Jehova wacht über seine Ehre.
    Römer 11:1-5 (Schlachter)

    1 Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.

    2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehen hat! Oder wißt ihr nicht, was die Schrift bei Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel auftritt und spricht:

    3 »Herr, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre zerstört, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten mir nach dem Leben!«

    4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? »Ich habe mir 7 000 Männer übrigbleiben lassen, die [ihr] Knie nicht gebeugt haben vor Baal.«

    5 So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest vorhanden aufgrund der Gnadenwahl.

    Der Lehrpunkt den ich persönlich für mich sehe ist mich nicht in den Mittelpunkt zu stellen. Weil natürlich negative Gedanken und das ganze WTG-Umfeld wie bei Elia dazu führen könnte meinen Untergrundkampf innerhalb der Versammlung als vergeblich anzusehen.

    Und so gibt es in allen Versammlungen auch Brüder und Schwestern, die NICHT dem neuzeitlichen Baal in Form der Organisation huldigen.

    Ein paar kenne ich bzw. durfte ich über dieses Forum kennenlernen. So habe ich erst gestern abend habe ich mit einem lieben Bruder telefoniert, der nach einer Zeit der Versammlungsabstinenz wieder mit seiner Frau in die Zusammenkünfte geht. Und er ist alles andere als sklavenhörig.

    Und innerhalb meiner Versammlung möchte ich auch den Rat in Jakobus 1:27 ausleben und mich um die neuzeitlichen Weisen und Witwen im Sinne von Brüdern kümmern die entmutigt und traurig sind.

    Wie soll ich das machen wenn ich nicht mehr hingehe? @Maryam schreibt über ihre Erlebnisse wie sie ihre Brüder ermuntert. Danke dafür. Ich mache das auch so und habe auch schöne Erlebnisse davor oder danach. Am Wochenende nach dem WT-Studium hatte eine Schwester Tränen in den Augen als ich mit ihr ein paar persönliche ermunternde Worte geredet habe. Das sind dann die Erlebnisse wo ich mir denke, dass Jehova noch möchte, dass ich bleibe. Weil ja auch viele Brüder noch nicht stark genug sind den Sklaven zu verlassen. Sie brauchen einen Halt. Deswegen sind einige Zeugen Jehovas geworden, so als seelische Krücke.

    Viele hier, sicher auch Du Micha und Deine Frau, sind stark genug ihren Glauben zu bewahren und sind dem Christus heute näher als zu der Zeit da sie noch die Versammlungen besuchten.

    Ich denke hier auch an Bob, Manfred, Matthäus, Alois, Ulli, Joshua, Sascha und viele mehr. Aber andere sind noch nicht so weit. Deswegen darf man ihnen die Krücken noch nicht wegnehmen. Sie müssen erst noch besser laufen lernen.

    Und dann gibt es noch die betagten Brüder. Mit diesen unterhalte ich mich besonders gerne. Und die sagen mir auch, wie sie sich über meine Antworten und Aufgaben freuen, weil diese so ganz anders sind. Und in ein paar Jahren wenn nicht ein Wunder im Sinne von Gottes neuer Welt geschieht werden diese nicht mehr da sein. Wohin sollen diese Brüder am Ende ihres Lebens noch gehen?

    So will ich für mich auf Jehova warten und nichts überstürzen. Allerdings hellwach bleiben was so passiert.

    Für alles gibt es eine bestimmte Zeit, für GEHEN und BLEIBEN. Sehr ermunternd finde ich nachfolgende Verspassagen. Die Organisation nimmt ja immer NUR den Vers 8 heraus. Auch um vor uns „Abtrünnigen“ zu warnen:

    1. Petrus 5 ab Vers 6 (Neue Genfer)

    6 Beugt euch also unter die starke Hand Gottes; dann wird er euch erhöhen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
    7 Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.

    8 Seid besonnen, seid wachsam! Euer Feind, der Teufel, streift umher wie ein brüllender Löwe, immer auf der Suche nach einem ´Opfer`, das er verschlingen kann.

    9 Widersteht ihm, indem ihr unbeirrt am Glauben festhaltet; ihr wisst ja, dass die Leiden, die ihr durchmacht, genauso auch euren Geschwistern14 in der ganzen Welt auferlegt sind.

    10 Der Gott aber, der euch seine Gnade auf jede erdenkliche Weise erfahren lässt und der euch durch Jesus Christus dazu berufen hat, an seiner ewigen Herrlichkeit teilzuhaben, auch wenn ihr jetzt für eine kurze Zeit leiden müsst – dieser Gott wird euch mit allem versehen, was ihr nötig habt; er wird euch ´im Glauben` stärken, euch Kraft verleihen und eure Füße auf festen Boden stellen.

    11 Ihm gehört die Macht für immer und ewig. Amen.

    Vers 10 zeigt so schön, dass uns Jehova auf festen Boden stellen wird, uns Kraft verleiht und niemand mehr Krücken brauchen wird.

    Liebe Grüße an alle herzlich Anna

    ================================================================================================

    Hallo Anna, hallo Maryam,
    ihr habt wie ich finde sehr gute Gründe angeführt was das verbleiben in den Versammlungen betrifft.
    Wer immer psychisch und ohne sein Gewissen zu vergewaltigen in der Versammlung bleibt kann sehr viel gutes imchristlichen Sinne tun, wenn er noch die Kraft dazu hat.
    Meine Erfahrunge gehen in die gleiche Richtung, wenn Brüder verschämt zu dir kommen und dir ihre Dankbarkeit zeigen für Kommentare und Aufgaben die ich halte.
    Wir können dem Sklaven keinen größeren Gefallen tun als zu gehen. Doch wenn wir klug argumentieren
    werden sie keine Handhabe finden uns zu entfernen. Aber es ist mit klar das nicht jeder so vorgehen kann ud möchte. Wir können hier keine allgemeingültige Regel aufstellen, und wie 8ihr sagt, alles hat seine Zeit.
    Wer weis ob ich persönliuch nicght auch irgend wann einen Schlußstrich ziehen werde.
    Aber noch sehe ich die Zeit dafür noch nicht gekommen.
    Noch einmal danke für die guten und auch biblischen Gesichtspunkte.
    l.G.
    Bruderinfo H.P.M.

  • Manfred
    September 6, 2012

    Liebe Schw. Anna,

    Du hast das wirklich sehr schön beschrieben, welche Gefühle Dich antreiben noch in die Versammlung zu gehen. Und Du hast Recht. Jeder von dem Leib Christi hat eine andere Aufgabe. Als ich die erste Woche aus der Versammlung weggeblieben bin, habe ich in dieser Woche durch Zufall Bruderinfo entdeckt. Da waren es so um die 25.000 Klicks auf dieser Seite. So etwa im August 2010. Was ich dann hier gelesen habe, hatte mich bestärkt auch weiterhin der Versammlung fern zu bleiben, denn da ich nie richtig mitgemacht habe, war ich sowieso in den Augen der anderen nur ein Mitläufer. Die meisten haben mich ehe ignoriert. Also ich hatte weder einen Grund noch das Verlangen in die Versammlung zurück zu kehren. Als es dann darum ging einen Brief nach Selters zu schreiben, konnte ich das tun und habe mich sofort dazu bereiterklärt. Einige hatten sowieso schon gemerkt, dass ich Kritik am Sklaven geübt habe und mich schon vor meinem eigentlichen Ausschluss geächtet.

    Da frage ich mich gerade, wieso Sie Jehova vorausgeeilt sind? Sollten sie nicht immer warten, bis der Sklave das Wort Jehovas redet? Naja, seies drum.

    Was ich damit sagen will, ich hätte innerhalb der Versammlung sowieso keinem helfen können, da sie sich schon vorher distanziert haben. Bei Dir und einigen anderen ist es eben nicht so, Ihr könnt wohl in der Tat noch den einen oder anderen zum Nachdenken bringen. Doch eines darf man nicht vergessen. Jesus kennt seine Schafe und sie hören auf ihn. Wen immer Ihr also zum Nachdenken bringt und er die Versammlung irgendwann verlässt, der hätte sie sowieso verlassen, weil Jesus denjenigen sonst selbst herausgerufen hätte. Und wer immer nicht auf Euch hört, der wird auch von Jesus nicht gerufen werden. Mit anderen Worten, es wird kein Schaf verloren gehen. Jesus wird dafür sorgen, aber er lässt uns einen Anteil daran haben. Doch wenn wir einfach nicht mehr können, so wird deshalb niemand durch unsere Schuld zurück bleiben. Denn Jesus wird denjenigen dann selbst herausrufen.

    Deshalb macht Euch keine Vorwürfe, wenn Ihr irgendwann sagt, ich kann nicht mehr und der Versammlung fernbleibt. Jeder Zeuge Jehovas wird dazu ermuntert die Bibel täglich zu lesen, doch machen sie es auch? Meist nur mit Bibelstudien Hilfsmittel. Ein Schaf Jesu, wird die Bibel aber auch so versuchen zu verstehen und irgendwann wird ihm ein Licht aufgehen.

    Und Bruderinfo hat so den Part davon, dass diejenigen denen ein Licht aufgegangen ist erkennen, da gibt es ja noch 7.0000 andere (oder mehr), die genauso denken wie ich. Dann sind sie nicht mehr alleine.

    Ich habe gestern mit einem Bruder telefoniert, der meine Argumente bezüglich des Sklaven als schlüssig betrachtet hat. Er wollte trotz Ausschluss weiter mit mir in Kontakt bleiben. Nun sagte er mir freundlich, dass er doch gerne der theokratischen Ordnung folgen würde. Sprich: Ich bin ausgeschlossen und er will sich von mir fernhalten. Er war zwar freundlich, aber das Gespräch war deutlich kühler wie früher. So ist es halt. Vielleicht schicke ich Ihm noch mal die Texte bezüglich wer seinen Bruder hasst, der ist ein Totschläger. Denn wenn er sich an die Theokratische Ordnung halten möchte, müsste er ja auf die Bibel hören und die besagt, man solle seine Feinde lieben.

    Jeder wird selbst Stellung beziehen, ob diese Entscheidung dann letztlich richtig war, dass müssen einige am eigenen Körper erfahren. Doch wir können das nicht beeinflussen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Anna & HPM

    > Und so gibt es in allen Versammlungen auch Brüder und Schwestern, die NICHT dem neuzeitlichen Baal in Form der Organisation huldigen.

    Es ist die Frage, wie man „huldigen“ definiert. Für manche mag schon Unterstützung durch Zusammenkunftsbesuch Huldigungscharakter haben. Ich geh ja auch nicht in den katholischen Gottesdienst, nur um dort die anderen Gläubigen aufzuerbauen.

    Andererseits kann ich jeden verstehen, der aus den von euch genannten Gründen noch „drinbleibt“. Letztlich muss jeder selber entscheiden und vor Jehova verantworten, was er macht.

    > Wir können dem Sklaven keinen größeren Gefallen tun als zu gehen.

    Das kann man auch anders sehen. Die WTG argumentiert, den Segen Jehovas zu haben aufgrund von Mehrung. In den westlichen Ländern gibt es schon länger keine Mehrung mehr erkennbar am 0% Wachstum. Würden noch viel mehr der Zweifler fernbleiben, würde z.B. die Zusammenkunftsbesuchsrate und andere „Kennzahlen“ noch stärker abfallen. Das wiederum würde weniger anziehend wirken und der Segensbeweis wäre für alle sichtbar noch stärker in Frage gestellt.

    Natürlich würde die WTG sich wieder irgendwelche Statistiken für Jahrbuch und km schön rechnen, biblische Begründungen dafür finden (Satan + System sind schuld) aber trotzdem wäre es noch offensichtlicher, was vorgeht.

    > Doch wenn wir klug argumentieren werden sie keine Handhabe finden uns zu entfernen.

    Wenn du direkt und konfrontativ gefragt wirst, ob du dem tuvS uneingeschränkt vertraust und ihn gehorsam unterstützt, wie willst du da klug argumentieren? Wenn dich deine Mitältesten auf der Abschussliste haben, wirst du auch getroffen, es sei denn du lügst im Verhör. Mindestens die Vorrechte bzw. das Amt sind weg, ggf. auch die Gemeinschaft. Wenn du Lobby hast, kannst du länger im Untergrund arbeiten.

    Ich meine es ist wie immer im Leben das Beste, so wie Maryam beschrieben hat, in dieser Frage die Lenkung Jehovas zu suchen, da wir selbst die komplexen Konsequenzen gar nicht überblicken können. Oft wird es im Nachhinein – das können Jahre sein – klar, was wozu gut war. Individuell ist die Situation sehr unterschiedlich, aber Jehova kennt jeden einzelnen von uns besser als wir selbst. Auf ihn können wir voll bauen, gerade bei Entscheidungen mit solch weitreichenden Folgen.

    LG
    Hans

    ==========================================================================================================================================

    Hallo lieber Hans,
    auch deine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen, aber diese Frage ist zu Komplex um
    einfache Antworten zu geben, und dich denke jeder der hier zu eine Antwort gibt tut dies aus
    seinem eigenen Erfahrungsschatz. Jemand wie ich, der noch in der Versammlung aktiv ist hat eben
    das Wohl der Brüder, die er Jahrzehnte lang kennt mehr im Sinn als den Untergang der Organisation.

    Ich vertraue darauf wenn die Zeit gekommen ist auch die Richtige Entscheidung zu treffen.
    Was die Frage der direkten Konfrontation mit der Vertrauensfrage betrifft, das habe ich schon durchgemacht, es macht mir keine Angst,
    ich weiß zu antworten ohne zu Lügen.

    L.G.
    H.P.M.

  • Hans
    September 6, 2012

    Hallo HPM,

    ZITAT „Jemand wie ich, der noch in der Versammlung aktiv ist hat eben das Wohl der Brüder, die er Jahrzehnte lang kennt mehr im Sinn als den Untergang der Organisation.“

    Sicherlich wolltest du mir das nicht unterstellen. Es wäre auch eine Unterstellung, da auch ich das Wohl der Brüder im Sinn hab! Auch ich kenne etliche schon seit Jahrzehnten. Und an inen „Untergang der Organisation“ denke ich nicht bzw. will ihn auch nicht begünstigen, ich habe lediglich eine mögliche Wechselwirkung beschrieben.

    Nur wie Manfred trefflich ausgeführt hat, gibt es Umstände, die auch ohne Ausschluss eine Hilfestellung verhindern. Wie z.B. die von ihm beschriebene prä-exkommunikative Ächtung, um eine neues Wort zu erfinden 😉

    LG
    Hans

  • Maryam
    September 6, 2012

    Liebe Anna,
    dein Beitrag ist ganz toll geschrieben. Danke für die viele Mühe und dass du einen so persönlichen Einblick in deine Gedanken und Gefühle diesbezüglich geschrieben hast. Ich hab mich sehr gefreut darüber (und werde mir das die nächsten Tage bzw. bei jedem Gefühl von Entmutigung wieder durchlesen).
    Der Gedanke, dass Elia sich ganz einsam und verlassen vorkam, war mir neu, obwohl ich weiß, dass 7000 andere noch von Jehova aufbehalten waren. Aber ich habe immer nur an die 7000 gedacht, gar nie die Situation mit Elias Augen gesehen, wie er sich vorher gefühlt haben muss, bevor er wusste, dass es noch 7000 andere gab. Dass er ähnliche Gefühle hatte, wie wir heute haben, und sich in Israel furchtbar einsam und verlassen gefühlt hat. Dass er dachte, er wäre der Einzige, der noch Jehova anbetet, wie Jehova es wünscht. Das war ein sehr tröstlicher Hinweis! Jetzt gehts mir gleich besser 🙂
    LG
    Maryam

  • Andre
    September 6, 2012

    Hallo Anna und all die anderen;
    ja, warum gehen einige, die bei BI schreiben noch in die VS ? Mich hat diese Frage auch schon beschäftigt. Es gibt sicher Gründe jedes einzelnen, um sich das zu rechtferigen oder schönzureden. Gründe, die dafür sprechen aber auch dagegen.
    Auch deine Argumente in Ehren.
    Hier wird sehr viel gegen die Machenschaften der WT-Org. geschrieben. Sehr vie negatives ! Viele haben hier erkannt, dass die Org. beim besten Willen nicht (mehr) von Gott geleitet ist, sie sogar den Namen Gottes sehr stark in den Schmutz zieht. Dieser Prozess des Erkennens ist sehr schmerzlich, v.a. für treue Diener der Z.J. Aber der Punkt kommt, wo man innerlich damit abgeschlossen hat. Man braucht dafür keine Beweise mehr. Und trotzdem gehen manche brav weiter in die VS ?? Wollen anderen Helfen ? Gehen in den Dienst, um Menschen zu Gott zu führen, distanzieren sich aber von der Religion der Z.J. ?
    Für manche war es Bequemlichkeit, lieber ein stiller z.J. zu sein, dafür aber weiter Kontakt mit Freunden zu haben. Angst, Bekannte zu verlieren (man weiß ja nicht, wie sie reagieren, wenn man rausfliegt). Ich hatte mein „Verlassen“ auch über 1 Jahr rausgezögert. Aus purem Eigennutz.

    Wie denkt wohl Gott darüber ? Für uns die Bibel die maßgebliche Autorität. Kann ich weiter ein Teil der falschen Religion sein (erinnere dich: Predigdienst.. Menschen helfen) und gleichzeitig Gott dienen ? Er mag deine Aufrichtigkeit sehen, sieht aber auch, dass du zu den Leuten rennst, die seinen Namen beschmutzen.
    Wäre es nicht an der Zeit, Stellung gegen diesen heuchlerischen Verein zu beziehen ? Auch die Beispiele aus der Bibel zeigen, dass man sich entscheiden muss. Und kein Mensch zwingt dich, bei diesem Verein zu bleiben.

    Abgesehen davon ist es bestimmt nicht gut für die eigene Psyche. Viele sind geistig gesehen „geschlagen“, geistig „misshandelt“ worden, rennen aber weiter zu ihren Peinigern ?? Stell dir das buchstäblich vor, du würdest brechen….

    Ich bin aktives Mitglied bei einer kleinen freiwilligen Feuerwehr. Wenn ich nicht VOLL dahinter stehe (anderen zu helfen, retten etc.) dann brauch ich auch doch gar nicht erst hingehen und üben. Stell dir vor, ich würde bei den Übungen nur kritisieren, das ist nichts, taugt nichts, veraltet etc.. Würde mir das was bringen ? Nein, gar nicht.

    “ Ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, weiß man vorher nicht; wichtig ist, dass man sie trifft“

    LG Andre

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    lieber Andre, wer in die Versammlung weiter geht wird wisssen warum. Unsere Schwester Anna hat ihre Gedanken nachvollziehbar dargelegt.
    Ich selber mag die Brüder mit Ausnahme der theokratischen Machos, die allen Fesseln anlegen nur sich selbst nicht und entsprechend Polarisation schaffen.
    Wenn man im Herzen voll ist, läuft der Mund über und ich muss mich immer in Acht nehmen nicht zu leutselig zu Brüdern zu reden, denn die sind ja ganz auf den „Sklaven“ fixiert.
    So habe ich meine Besuche auf 1-2 mal im Monat reduziert. Das soll reichen, denn es ist eh jeweils langweilig, wenig Neues unter der Sonne und das Nachplapper Studium des WT – das fokussiert doch immer nur die Führerschaft Brooklyns.
    Im Konsens hier bei BI erfährt man viel mehr zur Bibel auch durch meine persönlichen Betrachtungen.So kann man unvoreingenommen manche dinge in Erfahurng bringen.
    Hier zB die Wachtturm Zeitrechnung. Die Hure Rahab wurde 1473 vuZ bei der Vernichtung Jerichos gerettet.
    Sie heiratete Salmon und gebar Boas, der mit der Ruth den Obed zeugte, den großvater Davids.
    Da rechne mal einer, wie das von 1473 bis David um 1050 zeitlich gehen soll – Boas, Obed, Isai., David. Das scheint eher unwahrscheinlich

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Andre,

    ZITAT „Abgesehen davon ist es bestimmt nicht gut für die eigene Psyche.“

    Das sehe ich genauso, wie ich hier schon mehrfach kommentiert habe.

    Allerdings ist es auch so, „nicht gut für die eigene Psyche“ kann man über den persönlich empfundenen Leidensdruck definieren. Ist der noch nicht so hoch oder gar nicht vorhanden, ist es auch kein Problem, noch einiges bei ZJ mitzumachen. Man „leidet“ ja noch nicht soooo gravierend. Das ist bestimmt individuell unterschiedlich.

    Wichtig ist, dass man sich selbst wahrnimmt und bemerkt, wenn’s einem zu viel wird. Dann sollte man sich überlegen, wie man gegensteuern kann.

    LG
    Hans

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Hallo liebe Freunde!

    Nach einer Woche Urlaub habe ich mir die Diskussion über „bleiben oder gehen“ durchgelesen – ich finde es sind von jedem gute und nachvollziehbare Gründe wider gegeben, der eine geht, der andere bleibt. Man kann natürlich nicht immer den einen mit dem anderen 1:1 vergleichen. Umstände und persönliche Gründe sind sehr unterschiedlich gelagert. Vielleicht darf ich meine Sicht der Dinge zum Besten geben:

    Ein guter Freund und reifer Bruder, der ebenso wie ich viele Jahre Ältester war und heute nicht mehr hingeht hat einmal einen sehr wichtigen Gedanken geäußert:

    „DU DARFST JEMANDES HAUS (Glaubenshaus)
    NICHT NIEDERREISSEN EHE ER EIN NEUES GEBAUT HAT !“

    Diese Haus muß jeder selbst bauen, wir können – sollen! – ihm helfen die richtigen Baumaterialien zu verwenden. Es sollen brandbeständige Materialien sein – mit einer festen Grundlage. Dazu hat Paulus an die Korinther im ersten Brief Kap. 3 etwas geschrieben:

    Wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr aber seid Gottes Ackerland und sein Bauwerk. 10 Gott hat mir in seiner Gnade den Auftrag und die Fähigkeit gegeben, wie ein guter Bauleiter das Fundament zu legen. Doch andere bauen nun darauf weiter. Und jeder muss darauf achten, dass er wirklich sorgfältig arbeitet.

    11 Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder gar besseres Fundament legen. 12 Nun kann man mit den unterschiedlichsten Materialien weiterbauen. Manche verwenden Gold, Silber, kostbare Steine, andere nehmen Holz, Schilf oder Stroh.

    13 Doch an dem Tag, an dem Christus sein Urteil spricht, wird sich zeigen, womit jeder gebaut hat. Dann nämlich wird alles im Feuer auf seinen Wert geprüft, und es wird sichtbar, wessen Arbeit dem Feuer standhält. 14 Hat jemand fest und dauerhaft auf dem Fundament Christus weitergebaut, wird Gott ihn belohnen.

    15 Verbrennt aber sein Werk, wird er alles verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur mit knapper Not, so wie man jemanden aus dem Feuer zieht. 16 Denkt also daran, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in euch wohnt! 17 Wer diesen Tempel zerstört, den wird Gott richten. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser Tempel seid ihr!

    Diese Verse sind klar formuliert und zeigen einmal mehr worauf es im Fundament ankommt, jeder der die Organisation als Glaubensfundament wählt wird bei der Prüfung (durch Feuer) zugrunde gehen. Viele die IN DER VERSAMMLUNG bleiben, können Hilfe bieten dies zu erkennen und mit NICHTBRENNBAREN Materialien (Christus) sein NEUES UND EINZIGES Glaubenshaus zu bauen. Wie bei der Renovierung von baufälliger Substanz muß man sehr sorgfältig und klug vorgehen – sonst ist der mögliche Schaden irreparabel und damit trägt man eine große Verantwortung.

    Wie also vorgehen? Es gibt einen weißen Spruch von Jesus in Matth. 23: „Aber die viel wichtigeren Forderungen Gottes nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glauben sind euch gleichgültig. Doch gerade darum geht es hier: Das Wesentliche tun und das andere nicht unterlassen.!“

    Und darum geht es: Gerechtigkeit – Barmherzigkeit und Glaube so hat es auch Paulus den Galatern geschrieben: Kap. 1 – dies zu erkennen und den tieferen Sinn zu vermitteln ist unsere Aufgabe auch wenn wie der Vers 10 es vermittelt dies unangenehme Folgen haben kann!

    Es gibt nur einen Weg zu Gott
    6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben? 7 Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen. 8 Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als die rettende Botschaft, die wir euch verkündet haben, den wird Gottes Urteil treffen – auch wenn wir selbst das tun würden oder gar ein Engel vom Himmel. 9 Ich sage es noch einmal: Wer euch eine andere Botschaft verkündet, als ihr angenommen habt, den wird Gottes Urteil treffen! 10 Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.

    lg. Matthäus

  • Maryam
    September 6, 2012

    Lieber Andre,
    Zitat von dir: „Und kein Mensch zwingt dich, bei diesem Verein zu bleiben.
    Abgesehen davon ist es bestimmt nicht gut für die eigene Psyche.“
    Bei beiden Sätzen musste ich ein bisl lachen.
    1) Kein Mensch zwingt einem, nach deinen Worten, bei dem Verein zu bleiben. Aber du zwingst einen mehr oder weniger mit deinen Worten, es nicht zu tun? Ich könnte jetzt viel dazu schreiben. Aber das meiste habe ich weiter oben schon geschrieben, um zu begründen, warum der eine oder andere in den Versammlungen bleibt. Abgesehen davon, „bleibt man nicht bei dem Verein“, denn in die Versammlung zu gehen ist nicht gleich bedeutend, mit sich aktiv einem Verein/Versammlung zugehörig fühlen – was deine Worte implizieren, jedenfalls für mich. Nur, weil jemand relativ regelmäßig in die Versammlung geht – z.B. um seine Brüder und Schwestern zu ermuntern – heißt das noch lange nicht, dass er mit dem WT am Samstag morgen predigen geht, Aufgaben nach dem U-buch vorbereitet, seine Antworten nach dem Schmuh im WT ausrichtet oder überhaupt Antworten gibt und zu allem ja und „Amen“ sagt. Wie ich schrieb, heißt das in aller erster Linie, dass man anwesend ist. Beim Zuhören trau ich mich zu entscheiden, was ich richtig und was falsch finde. Und inwieweit ich Gemeinschaft mit anderen pflege, ist auch mir überlassen. Du setzt zu viel Wissen voraus, über die Leute, die hingehen und vor allem über ihre Motivation, was du überhaupt nicht hast. Wenn du nicht in die Versammlung gehen willst und einen Schlussstrich gezogen hast, dann ist das deine Entscheidung. Das was andere tun, ist ihre Entscheidung.
    Abgesehen davon kommt es auch immer drauf an, was wir in den Versammlungen üben. Ich übe keine ZJ-PRedigtdienst oder sonst irgendwas vergleichbares, wo ich nicht hinter stehe, sondern wie ich helfen kann, Leuten, die über Jahre von der WTG infiltriert worden sind, langsam wieder zu einer Anbetung zurückzuführen, die Jehova annehmbar ist. Jeden für sich in seiner GEschwindigkeit und auf seinem Weg. Nenn das Predigtdienst, wenn du willst. denn was ist es anderes, als ihnen die Gute Botschaft vom Königreich zu predigen? Und da steh ich voll hinter. Kann das also aus bestem Gewissen mitten in der Versammlung tun. Weil ich nämlich nicht hinrenne, um mit den Leuten Kontakt zu haben, die seinen Namen beschmutzen, sondern um ihnen zu helfen.
    „Wie denkt wohl Gott darüber ? Für uns die Bibel die maßgebliche Autorität“ hast du geschrieben. Und genau die Antwort hab ich vorher gegeben, dass für mich Jehova Autorität ist und wenn er mir mit Hilfe des heiligen Geistes sagen lässt, ich soll nicht mehr in die Versammlung gehen, oder mich rausschmeißen lässt, dann werd ich das annehmen. Aber ich werd mich nicht hinstellen und eine Entscheidung treffen, die nicht von ihm abgesegnet ist. Vielleicht kannst du dir das schlecht vorstellen, aber Jehova kann durchaus einen Sinn darin sehen, einen dort zu lassen. Das führt mich zu zweitens
    2) wenn jehova einen Sinn darin sieht, jemanden in einer Versammlung zu lassen, dann wird er wohl auch dafür sorgen, dass es nicht schlecht für die Psyche desjenigen ist. Ich hab selber schlimme Sachen in Versammlungen erlebt. Sachen, die ich niemandem wünsche und die auch eher die Ausnahme sind. Aber deswegen „renne ich nicht weiter zu meinen Peinigern“. Das wäre ja Identifikation mit dem Aggressor. Und da gab ich dir recht, das ist pathologisch und nicht gut für die Psyche. Aber ich traue den Leuten, die noch in die Versammlung gehen, doch soviel Psychohygiene zu, dass sie aus Glauben bleiben und nicht, weil sie per Wiederholungszwang irgendwelche traumatischen Erfahrungen reinszenieren und weiter ihren inneren Schmerz pflegen.
    Ich reg mich über Sachen, wie du sie geschrieben hast, immer furchtbar auf, weil sie – wenn mehrere davon zusammenkommen, wie jetzt gerade – einen Gruppenzwang promoten, den wir (käme er von WTG-Anhängern) total von uns weisen würden, um darauf hinzuweisen, dass jeder seinen Weg gehen muss.
    Ich beziehe Stellung für Jehova und die wahre Anbetung. Aber auf die Weise, wie ich sie für mich als richtig erkannt habe. Und Jehova segnet mich offensichtlich dabei, denn ich erfahre dabei wunderbare Sachen und habe das GEfühl, JEhova bereitet mich darauf vor, irgendwann ein WErkzeug für einen guten Zweck zu sein. Also scheint das richtig zu sein, was ich tue. Das anerkenne ich. Auch, wenn es nicht immer einfach ist. Und wenn für Jehova mein Weg ok ist, dann sollte er das auch für dich sein. Und so unterschwellige Kommentare „Ist es nicht an der Zeit, Stellung gegen diesen heuchlerischen Berein zu beziehen?“ zwingen einen in eine bestimmte Richtung und unterstellen einem, das man nicht weiß, was man tut und mehr oder wenig aus Feigheit oder weil man die „vorteile“ der sozialen Beziehungen zu anderen ZJ nutzen will, bleibt. Wie mehrfach angeführt, kann man darüber auch intensiv nachgedacht, studiert und gebetet haben – und das ist nun mal die momentane Lösung.
    LG
    Maryam

  • Andre
    September 6, 2012

    Hallo Maryam,
    bitte rege dich nicht auf ..:)
    Ich wollte niemand persönlich angreifen, denn wie gesagt, jeder hat seine Gründe. So oder so. In einigen Gesprächen mit Brüdern, die aktiv dabei sind, hab ich aber zu hören bekommen, dass die Erkenntnis da ist, was alles falsch läuft, aber die Angst die Oberhand hat, die Gemeinschaft zu verlassen. Auch, was ist, wenn die Z.J. doch recht haben, wenn das Ende kommt, wenn ich keine „Freunde“ mehr habe, mich meine Familie meidet, bis hin zu das Gott doch eine menschliche Organisation auf Erden haben muss. Wenn nicht die Z.J., wo dann ?!
    Und zu dem etwas abewertenden, von mir gebrauchten Begriff „Verein“: Auch hier sieht jeder das aus seiner Sichtweise. Der eine ist mehr oder weniger enttäuscht, fühlt sich betrogen etc. Ich gehöre zu denen, die aufgrund gemachter Erfahrungen absolut kein gutes Wort mehr dafür überig haben (hab`s jetzt vorsichtig formuliert – alles andere wäre sehr böse).
    Wünsch dir was.. LG Andre

  • Maryam an Jackie
    September 6, 2012

    Liebe Jackie,
    da liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Mein Satz: „Und wenn für Jehova mein Weg Ok ist, dann sollte er das auch für dich sein.“ Da bedeutet nicht: „Wenn mein Weg für Jehova ok ist, dann kannst du diesen Weg ruhig auch gehen.“ Sondern er bedeutete: „Wenn mein Weg für Jehova ok ist, dann akzeptiere du doch bitte auch, dass ich diesen Weg gehe.“ –> Bisl andere Bedeutung! Ich bin auch ein gradlinieger Typ, hab ich ja weiter unten ausführlich beschrieben, wie mein Erkenntnisweg war. Aber ich denke eben, es gibt mehr, als etwas ganz oder gar nicht zu tun, oder in anderen Worten, es gibt mehr als schwarz und weiß. Mein Weg läuft über die Mitte. 🙂
    Von daher ist das keine Milchrechnung, sondern deinem Vergleich mit dem Obst als Vitaminträger entsprechend, heißt das, wenn ich von Obst als Vitaminträger überzeugt bin, dann lass mich doch bitte Obst essen – auch wenn du eine Obst-Unverträglichkeit hast, und du sterben würdest, wenn du es isst, dann lass es. Aber ich habe keine Unverträglichkeit, und deswegen bringt mich Obst auch nicht um!“
    Ich bin also total deiner Meinung, dass jeder seinen eigenen Weg gehen sollte – ohne sich reinreden zu lassen und ich würde niemandem sagen, er solle mir etwas nachmachen, weil’s schon ok sein wird o.Ä.
    Aber ich denke, das ist bei der Menge meiner Beiträge zu dem Thema, inzwischen deutlich. 🙂
    Liebste Grüße
    Maryam

  • Matthäus
    September 6, 2012

    Liebe Maryam Jackie!

    Darf ich zu eurem Disput etwas beitragen?
    Wir sind grundsätzlich freie Christen, wir sollten uns nicht in ein Joch von menschlichen Ideen spannen oder drängen lassen!

    Dieser Situation war auch Paulus immer wieder ausgesetzt er hat uns dazu einen biblischen Rat hinterlassen der uns helfen soll eine unterschidliche Sichtweise des anderen zu akzeptieren wie diese aus dem 1.Kor. Kap. 8 sehr gut hervorgeht:

    1 Nun wolltet ihr wissen, ob wir das Opferfleisch essen dürfen, das den Göttern geweiht wurde. Wir wissen zwar, dass wir alle die Fähigkeit haben zu erkennen, was richtig ist. Doch richtige Erkenntnis allein führt leicht zum Hochmut, Liebe dagegen baut die Gemeinde auf. 2 Wenn sich einer also einbildet, alles zu wissen, so weiß er gerade nicht, worauf es ankommt. 3 Wer aber Gott liebt, dem wendet sich Gott in Liebe zu1. 4 Dürfen wir also Opferfleisch essen oder nicht? Wir wissen doch alle, dass es außer dem einen Gott gar keine anderen Götter gibt.

    5 Und wenn auch so genannte Götter im Himmel und auf der Erde leben – und es gibt ja tatsächlich viele Mächte und Gewalten -, 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, der alles erschaffen hat und für den wir leben. Und wir haben auch nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde. Durch ihn sind wir zu neuen Menschen geworden.

    7 Einige Christen haben das aber noch nicht erkannt. Bisher waren sie davon überzeugt, dass es wirklich Götter gibt. Wenn sie nun vom Opferfleisch essen, fürchten sie, damit die Götter anzuerkennen, und bekommen ein schlechtes Gewissen.

    8 Was wir essen, entscheidet nicht darüber, wie wir vor Gott dastehen. Vor ihm sind wir weder besser noch schlechter, ob wir nun das Fleisch essen oder nicht. 9 Trotzdem solltet ihr darauf achten, dass ihr mit eurer neu gewonnenen Freiheit dem nicht schadet, dessen Glaube noch schwach ist. 10 Angenommen, du isst in einem heidnischen Tempel Opferfleisch, weil du erkannt hast, dass der Genuss einer Speise dich nicht von Gott trennen kann3. Wenn nun dein Bruder, dessen Glaube noch schwach ist, dich dabei sieht – wird er dann nicht ermutigt, es dir nachzumachen, obwohl er dabei gegen sein Gewissen handelt?

    11 Und so würde an deiner durchaus richtigen Erkenntnis dein im Glauben schwacher Bruder zugrunde gehen, für den doch Christus gestorben ist. 12 Wenn ihr euch euren Brüdern gegenüber so verhaltet und ihr Gewissen verletzt, so versündigt ihr euch an Christus. 13 Darum: Wenn ich befürchten muss, dass mein Bruder zur Sünde verführt wird, weil ich bedenkenlos Opferfleisch esse, dann will ich lieber mein Leben lang überhaupt kein Fleisch mehr essen, als ihm das anzutun!

    Und deshalb hat er uns sehr gut sein Beispiel hinterlassen wie er es macht: Kap.9

    Kompromissloser Einsatz
    19 Ich bin also frei und von niemandem abhängig. Aber um möglichst viele für Christus zu gewinnen, habe ich mich zum Sklaven aller Menschen gemacht. 20 Damit ich die Juden für Christus gewinne, lebe ich wie ein Jude: Wo man alle Vorschriften des jüdischen Gesetzes genau befolgt, lebe ich auch danach, obwohl sie für mich nicht mehr gelten. Denn ich möchte auch die Leute gewinnen, die sich dem Gesetz unterworfen haben.

    21 Bin ich aber bei Menschen, die ohne diese Gesetze leben, dann passe ich mich ihnen genauso an, um sie für Christus zu gewinnen. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich gegen Gottes Gebote stelle. Ich befolge das Gesetz, das Christus uns gegeben hat. 22 Wenn ich bei Menschen bin, deren Glaube noch schwach und unsicher ist, achte ich sorgfältig darauf, ihnen nicht zu schaden. Ich möchte mich allen gleichstellen, um auf jede erdenkliche Weise wenigstens einige Menschen zu retten und für Christus zu gewinnen.

    lg. Matthäus

  • Bernhard
    September 6, 2012

    Mein lieber Bruder Andre, als meine Frau und ich 1971 mit ZJ die Bibel studierten zeigten sie uns anhand der Schriften das unsere Religion (wir waren katholisch) nicht der wahren Anbetung entspricht.
    Falsche Lehren, heidnische Bräuche, der Papst gibt sich als Stellvertreter Gottes hier auf Erden aus usw. sie konnten alles durch die Bibel belegen.
    Wir waren durch die Beweise die sie uns brachten völlig überzeugt. Wir sagten uns, so schnell wie möglich von der kath. Kirche austreten was wir auch gleich erledigten. Von diesen Zeitpunkt an betraten wir auch nie wieder eine Kirche, wir persönlich hätten darin keinen Sinn gefunden weiter in der Kirche zu sitzen und die Predigten des Pfarrers anzuhören.
    Aber jeder Bruder soll so handeln wie er es in seinen Herzen beschlossen hat.
    Brüderliche Grüße Bernhard

  • Anna
    September 6, 2012

    Lieber Bruder André, liebe Mitdiener Jehovas und seines Christus,

    Danke für Deinen Kommentar. Aus Deinen früheren Kommentaren weiß ich, dass Dir viel Unrecht zugefügt wurde. Du bist doch der Bruder, mit dem nicht mal die eigene Mutter redet. Das ist grausam und gemein!!! Daher ist verständlich wie Du argumentierst. Schau meine Töchter und mein Schwager, der nie Zeuge Jehovas war aber seine Nichten gerne hat, argumentieren durchaus auch in Deinem Sinne, was heißt „Mama, warum machst Du da noch mit.“ Meine Antwort ist: „um anderen, auch Jugendlichen zu helfen“. Meinen Töchtern, vor allem der jüngsten ist großes Unrecht innerhalb der WTG geschehen. Schließlioch wollte sie sich vor ca. 18 Monaten sogar umbringen. Das kann ich nicht wieder gut machen. Aber sollte ich da nicht wenigstens versuchen junge Leute zu ermuntern ihr Denkvermögen zu gebrauchen. Zum Beispiel im Hinblick auf Bildung usw.

    Aber Bitte, lasst uns nicht darüber eine Endlosdiskussion über BLEIBEN oder WEGGEHEN, was eben besser ist ins Leben rufen. Das muß jeder von uns selber entscheiden und letztlich immer wieder auch überdenken. Was ich noch hinterlassen möchte ist:

    Noch zu Deinem Kommentar: Keine Sorge, mein Predigtdienst ist nicht so, wie vom Sklaven vorgesehen.
    Und ich gehe auch in mein Gebiet um den Schaden zu begrenzen.

    Niemals würde ich einen Menschen wieder zur Organisation führen.
    Die Brüder/Schwestern mit denen ich gehe merken nicht, dass ich nicht des Sklaven Willen erfülle. Ich nutze die Zeit für Gespräche und alle gehen gerne mit mir. Literatur biete ich nicht an, nur auf Verlangen. Es gibt doch einige Mitmenschen, welche die Zeitschrften lesen wollen.

    Und lieber @André vergiß bitte nicht, dass ich damit auch eine Möglichkeit habe mit den Brüdern zu kommunizieren.

    Was ich von Dir und auch @Hans sehr lieb finde sind Gedanken um die psychische Gesundheit. Noch schaffe ich es. Sicherlich ist es eine Gratwanderung und es bedarf viel Selbstbeherrschung. Es gibt schon Tage, da ist es eine Belastung. Nur meist mpfinde ich es so, dass Jehova da ist und mich (noch) in der Versammlung gebraucht. Ich bin viel draußen in Jehovas Natur. Gehe in die Berge, mache Fahrrad-Touren usw. Und das beflügelt meinen Geist.

    Was mir so alles einfällt, während ich so einen Berg hochkeuche, das macht mich manchmal ganz froh. Weil oben auf dem Berg oder am See usw., da kann ich anders beten als daheim. Was ja nicht bedeutet, dass das Gebet heute abend nutzlos ist. Nur sprudeln in der Natur nur so die Gedanken.

    So, da möchte ich doch wieder zu Prediger zurückommen. Für alles gibt es einen rechten Augenblick. Nehmen wir uns doch, ob in der Organisation oder draußen selbstbewußt Zeit.
    Modernes Zeitmanagement läuft Gefahr, zielstrebig einen Plan aufzustellen, ohne Freiräume für Wesentliches zu lassen. Gemeint sind nicht nur die Pausenzeiten, sondern Zeiten der Gelassenheit, die Chancen erkennen und darauf reagieren, wenn sie auftauchen. Im Leben läßt sich nicht alles planen. Ich nehme mir viele Zeiten der Gelassenheit weil ich gelernt habe NEIN zu sagen.

    Und doch, wenn es um den rechten Zeitpunkt geht, muß man augenblicklich handeln. ICH, ich ganz allein muß das Gespür entwickeln wann für micht die Zeit ist eine Stufe höher zu steigen bzw. zu handeln.

    Bitte, laßt uns darum beten das in unserer ganz persönlichen Situation vernünftige zu tun.

    Ganz liebe Grüße wünscht allen herzlich Anna

  • Hans
    September 6, 2012

    Liebe Anna,

    ZITAT „Was ich von Dir und auch @Hans sehr lieb finde sind Gedanken um die psychische Gesundheit. Noch schaffe ich es. Sicherlich ist es eine Gratwanderung und es bedarf viel Selbstbeherrschung. Es gibt schon Tage, da ist es eine Belastung. Nur meist mpfinde ich es so, dass Jehova da ist und mich (noch) in der Versammlung gebraucht. Ich bin viel draußen in Jehovas Natur. Gehe in die Berge, mache Fahrrad-Touren usw. Und das beflügelt meinen Geist.

    Was mir so alles einfällt, während ich so einen Berg hochkeuche, das macht mich manchmal ganz froh. Weil oben auf dem Berg oder am See usw., da kann ich anders beten als daheim. Was ja nicht bedeutet, dass das Gebet heute abend nutzlos ist. Nur sprudeln in der Natur nur so die Gedanken.“

    Vielen Dank für diese Hinweise! Ich denke, es ist zielführend, mal Möglichkeiten zu sammeln, wie man sich stark macht, trotz Sklaven-Zweifel noch hinzugehen. Du hast deine persönlichen genannt, das ist schön 🙂 Es mag all denen helfen, die noch dabei sind.

    Das mit dem Beten auf einem Berg kenne ich auch. Ist irgendwie komisch, aber man fühlt sich Jehova, dem Himmel näher. Physikalisch wie auch geistig 🙂

    LG
    Hans

  • Andre
    September 6, 2012

    Hallo Anna,
    danke für deinen lieben Kommentar. Ja, lass uns das Thema beenden, da gibts kein „richtig oder falsch“. Das persönlich Erlebte prägt halt das Leben und die Ansichten. Für mich ist das Thema Z.J. erledigt, nur halt durch meine fanatische Mutter werde ich immer wieder damit konfrontiert. Ohne zu jammern das neueste Bsp: Vor 3 Wochen haben wir unser Baby bekommen. Keine Gratulation, kein „herzliches Willkommen“. Nicht mal zu meiner Frau (sie hat leider auch kein Interesse an den WT). Letzte Woche waren wir in der Stadt, Mama stand mit dem WT. Wollte nicht mal das Baby sehen, weil ich den Kinderwagen geschoben habe. „Sie darf nicht, wenn ich dabei bin“. Statt dessen wollte sie meine Frau und Baby besuchen, wenn ich wieder in der Arbeit bin. Das hab ich dann kpl. abgelehnt. Entweder uns als Familie oder sie darf nie ihren Enkel sehen. War heftig…
    Hab ihr einen Zettel in ihren Briefkasten geworfen, dass ich meine Meinung sofort ändere, wenn sie mir schwarz auf weiß aus der Bibel zeigt, das sie dass nicht darf. Aber nicht aus dem WT. Kannst dir vorstellen: Keine Reaktion. Ist das nicht feige ?
    LG Andre

  • Regina
    September 6, 2012

    Liebe Anna,

    bitte fasse das jetzt nicht als Vorwurf oder Angriff auf. Es interessiert mich schon lange.

    Zitat: Keine Sorge, mein Predigtdienst ist nicht so, wie vom Sklaven vorgesehen.
    Und ich gehe auch in mein Gebiet um den Schaden zu begrenzen.
    Niemals würde ich einen Menschen wieder zur Organisation führen. Ende.

    Wie machst Du das, wenn die Leute durch Deine „nicht Organisations hörige“ Art positiv auf JZ reagieren? Wenn sie erst dadurch angesprochen werden? Du kannst ja schlecht vor Deinen Brüdern oder Schwestern eine Warnung aussprechen.

    Wenn ich nichts von der Lehre wüsste und jemand wie Du würde an die Haustüre kommen, würde ich mich vielleicht anders entscheiden, als wenn mir jemand mit der Organisation ankommen würde. Gut, das ist wahrscheinlich eh nicht das Erste, was man da erfährt, aber Du gibst eben doch ein besseres Bild wieder, als so mancher Andere, und die Menschen wissen ja nicht, dass das nicht auf die Lehre der Zeugen, sondern auf Deine persönliche Verbindung zu Deinem Gott zurückzuführen ist.

    Wie gesagt, Du bist dort ja nicht alleine. Wenn jetzt jemand ein Bibelstudium machen will – was machst Du dann? Also bitte nochmal, nicht als Angriff auffassen!

    LG Regina

  • Joshua
    September 6, 2012

    Liebe Geschwister im Herrn,
    nun möchte ich auch etwas zu dem Thema „Bleiben oder Gehen“ beitragen und daran erinnern das unser Herr Jesus uns geboten hat unseren Nächsten WIE UNS SELBST ZU LIEBEN. Besonders der letzte Teil „uns selbst zu lieben“ wird kaum in der WTG-Literatur angesprochen, obwohl es ein Gebot ist. Ein neues Gesetz. Wieso sind aber die meisten ZJs nicht in der Lage zu sagen: „Dafür bin ich mir zu schade.“ oder „Das tue ich mir nicht an“ oder „Meine Lebenszeit ist mir dafür zu wertvoll“ oder „So etwas muss ich mir nicht anhören“ ? Das hört man allzu selten unter ZJs. Warum? Weil wir nicht gelernt haben uns selbst zu lieben und nicht verinnerlicht haben wie teuer wir erkauft worden sind. Ständig wurden unsere Grenzen überschritten und wir haben es zugelassen, weil wir uns selbst nicht genug liebten um dem Einhalt zu gebieten. Wenn wir dem Gebot des Herrn nachkommen wollen uns selbst zu lieben, werden wir wieder lernen unsere Bedrüfnisse zu erkennen und für uns zu sorgen. Dazu gehört auch die emotionale Genesung vom spirituellen Missbrauch dem wir lange Zeit ausgesetzt waren. Wenn wir anfangen zu begreifen wie teuer wir erkauft wurden und was uns aber angetan wurde: nämlich Entfemdung vom Christus ( kein brüderliches Verhältnis ) und Entfremdung vom Vater Jehova ( keine Vater-Kind Beziehung ), dann werden wir uns über kurz oder lang diesem Gift für den Geist entziehen müssen. Tun wir das nicht, lieben wir uns nicht selbst und kommen dem Gebot unseres Herrn nicht nach. Wir erkennen den Wert nicht den uns unser Herr Jesus beimisst. Das ist meine Meinung zu diesem Thema. Und dann fällt mir noch der berühmte Spruch ein: “ Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“. Für uns übertragen: „Stell dir vor es ist Zusammenkunft/Kongress und keiner geht hin“.
    Ich kann bestätigen das es schwierig ist den entgültigen Schnitt zu machen, aber es werden sich ungeahnte Möglichkeiten der Austausches und des Zusammenkommens auftun.
    Nur Mut und mit dem Herz eines Löwen ( vom Stamm Juda ) ihr alle da draußen! Lasst uns der WTG die Grundlage entziehen!

    Euer
    Joshua

  • Anna an Regina und André
    September 6, 2012

    Lieber André, liebe Regina, liebe Freunde Jehovas,

    André, von mir herzlichen Glückwunsch zum Baby! Du mußt schon eine recht gehirngewaschene Mutter haben, dass sie so reagiert. Es tut mir leid für Dich und Deine Frau. Dass sich jemand nicht mal durch ein Enkelkind erweichen läßt auch mit dem Sohn zu sprechen ist jedoch nach meiner Meinung nicht typisch. Viele halten sich zumindest was Familienangehörige angeht nicht an die Regeln des Sklaven.

    An Dich @Regina nun meine Antwort auf Deine Frage:

    ZITAT: Wie machst Du das, wenn die Leute durch Deine “nicht Organisations hörige” Art positiv auf JZ reagieren? Wenn sie erst dadurch angesprochen werden? Du kannst ja schlecht vor Deinen Brüdern oder Schwestern eine Warnung aussprechen.ENDE ZITAT

    Manche Leute reagieren auf mich positiv. Und NICHT auf Zeugen Jehovas. Diejenigen, die ich regelmäßig besuche sagen mir auch, dass eine Unterhaltung mit mir ANDERS ist als sie es sonst gewöhnt sind. Ich lese ein paar Text vor und versuche einen Zusammenhang herzustellen. Weise auf Christus hin und unsere Hoffnung. Und lass‘ die Leute im wesentlichen reden. Das brauchen unsere Mitmenschen, einfach jemand der zuhört. Und ich bin ja in Begleitung und mein Dienstpartner, auch manchmal mein Dienstaufsehr, PD-Aufseher und andere Älteste bekommen das mit. Meist sind sie doch auch nur froh wenn sich überhaupt einer mit uns unterhält und auch für sie die Zeit dann scheller vergeht…

    So und nun zum schlimmsten anzunehmenden Ernstfall: Was ist wenn jemand ein Bibelstudium mit WTG-Litaratur will?

    Das ist fast so, als würde man einen Lottospieler fragen was er mit 6 Richtigen anfängt. Also darüber mache ich mir nun wirklich keine Sorgen. Die Bibelstudien bei uns im Gebiet werden mit eigenen Kindern, Verwandten oder Langzeitstudenten durchgeführt ;-). Einen im Predigtdienst anzutreffen der tatsächlich die Bibel studieren will ist tatsächlich wie 6 Richtige im Lotto.

    Da halte ich es mit unserem Herrn Jesus Christus:

    Auszugsweise Matthäus 6:27 (Hfa):

    „Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern.“

    Wenn ich aufhören kann, mir ständig Sorgen um Dinge zu machen, die vielleicht nie eintreffen, dann habe ich zunächst mal mehr Muße für mich, mehr Zeit für Gemeinschaft, für Familie, Freunde, meine Brüder in der Versammlung.

    Und wenn ich aufhören kann, mir ständig Sorgen um mich zu machen, dann kann ich auf andere sehen, muss mich nicht ängstlich um das was wäre wenn kümmern.

    Liebe Grüße an alle Anna

  • Eddi
    September 6, 2012

    Liebe Anna,

    du schreibst, dass deine Tochter sich wegen des ihr geschehenen Unrechts sogar das Leben nehmen wollte. Das könntest du nie wieder gutmachen.

    Offensichtlich erzeugt dies bei dir auch Schuldgefühle, du als Mama, die dieser Organisation die Treue hält, obwohl die Tochter derart gelitten hat.

    Anna, das ist ein unermesslicher Schmerz. Ich wünsche dir so sehr, dass du mit dem Segen unseres himmlischen Vaters damit umgehen kannst. Auch wenn er unlogisch ist, nicht zutreffend, man empfindet es eben so und das eigene Kind auch. Ich würde dich jetzt so gern in den Arm nehmen!

    Ich kann deine Gründe, dennoch in der Versammlung zu bleiben, sehr gut nachvollziehen, obwohl ich „die Gemeinschaft verlassen“ habe, zutiefst depressiv, mit dem Leben abgeschlossen. Etliche Monate hatte „mein Freund“ (bitte tatsächlich nur Freund!), ein Ältester, sich geweigert (!), auch nur einen Telefonanruf von mir anzunehmen, eine SMS zu lesen oder mich in der Versammlung zu begrüßen. Hintergrund war, dass ich die ungewollte körperliche Annäherung im Foyer des Königreichssaales nicht einfach abzunicken bereit war (ich hätte es auch psychisch nicht können) und mir therapeutische Hilfe gesucht habe. Nachdem ich mich bei einem älteren Herrn, der dort im Saal wohnt, über diese Art des Umgangs beschwert hatte, wurde mir nahegelegt, ich solle doch am Besten einen Zettel abgeben, dass ich nicht mehr dazu gehören möchte. Zu keinem klaren Gedanken mehr fähig, zutiefst verletzt, in dem Gefühl, wieder einmal gescheitert zu sein, nicht als Diener Gottes zu taugen, ohnehin der Vernichtung geweiht, bin ich zum Saal (10 Minuten Fußweg), habe dort an der Wohnung besagten Herrn geklingelt, aber es tat sich nichts, wieder versucht, meinen „Freund“ vom Handy aus anzurufen, der hat wie üblich aufgelegt, habe dann zwei Scheiben eingeworfen, habe auf dem Nachhauseweg den Bezirksaufseher angerufen (ein ganz toller Bruder, den man auch wirklich so nennen kann)und dem die Sache geschildert. Nach 2 Schlaftabletten habe ich dem Wunsch des BA entsprechend bei meinen „Freunden“ zuhause angerufen, hatte die Dame des Hauses am Telefon und ihr in einem Satz gesagt, die Scheiben im Königreichssaal sind kaputt. Sie wusste nichts von der „Regel“ ihres Gatten, nicht mehr mit mir zu sprechen und holte ihn ans Telefon, er tat das auch und ich erzählte es ihm. Die Dienstabteilung in Selters sicherte mir andern Tags zu, sicher eine akzeptable Lösung für alle zu finden, was von meiner Seite her darin bestand, auch die Geschehnisse bis dahin aufzuarbeiten und für den Koordinator und Co nur in der Bezahlung der Scheiben. Zahlreiche Faxe mit ihnen und mit Selters brachten kein Ergebnis, dann habe ich das alles nach Brooklyn gefaxt und es wird niemand ernsthaft verwundern, dass bis heute keine Antwort vorliegt. Gut 4 Wochen nach dieser Aktion wurde ich von dem Herrn, welcher mir den Vorschlag unterbreitete, ich solle meinen Austritt erklären, bei der Polizei angezeigt, ich hätte (erneut!) eine Scheibe eingeworfen. Die Staatsanwaltschaft bekam Arbeit die sie nicht haben wollte, die sexuelle Nötigung an mir wurde auch zur Sprache gebracht, aber das interessierte genauso wenig, das Verfahren wurde auf den Privatklageweg verwiesen und meine Ärztin stellte fest, dass die Zeugen Jehovas alles tun, um mich loszuwerden. Ich zog um, wartete noch ein Jahr auf klärende Gespräche, ließ mir in der Zwischenzeit von meinem „Freund“ sagen, dass ich Jehova nie gut genug sei, es nicht wert sei, dass er überhaupt mit mir rede, ich würde nur Zeit und Geld kosten etc. Ein Ältester der neuen Versammlung gab mit größtmöglicher Erfolglosigkeit mein Ansinnen um ein klärendes Gespräch weiter. Da ich die Zusammenkünfte nicht besuchte (waren 11 km weit weg, keine Möglichkeit hinzukommen) ordnete der dortige Koordinator an, ich dürfe auch nicht telefonisch daran teilnehmen, untersagte es dem dafür zuständigen „Bruder“, mir die Telefonnummer zu geben und es wurde mir die WT-Library vorenthalten – bis der Bezirksaufseher intervenierte, was offensichtlich von Selters nicht gern gesehen wurde.

    Das war das Ende einer Freundschaft, die mir für ewig versprochen wurde, noch von Selters aus, wo der werte Herr „Freund“ 13 Jahre lang war, die mehr als 5 Jahre hauptsächlich telefonisch gepflegt wurde, da sogar funktionierte und für die ich mich ganzherzig einsetzte.

    Mein eigener Sohn stand dahinter zurück und kürzlich teilte er mir mit, einen Brief vor sich zu haben, der auch Vorwürfe gegen mich enthält und er deshalb nicht weiß, ob er ihn mir überhaupt geben soll. Er betrachtet sein Leben als völlig sinnlos. Da es bei dieser Schilderung auch um seine Persönlichkeitsrechte geht, gehe ich nicht weiter darauf ein.

    Seine Argumentation mag richtig sein, seine Vorwürfe aus seiner Sicht berechtigt, nur, diese Erkenntnis, die ihm nicht neu ist, hat sein Leben nicht verbessert. Aber erst wenn er sie ausspricht oder schreibt, kann ich ihm meine Sicht der Dinge darlegen.

    Anna, es mögen Vorwürfe gegen dich im Raum stehen von deiner Tochter. Warum, Mama, warum stehst du hinter dieser Organisation, die so vielen Menschen wirklich Leid und Elend bringt!?

    Und deine Antwort: „Damit nicht noch MEHR Leid geschieht“ ist der Kampf nicht nur für die Rechtfertigung deiner Tochter sondern der Balsam für viele Seelen. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du dies auch ihr (und allen) gegenüber so zum Ausdruck bringen kannst und dass sie es auch nachvollziehen kann. Auch wenn die Organisation immer behauptet durch ihre Ältesten, sehr am Wohl der Einzelnen interessiert zu sein – Fakt ist doch, sie würden sich bestätigt sehen, dass es an deiner Tochter und an dir liegt, wenn du jetzt die Versammlung verlassen würdest. Das Leben deiner Tochter ist der Schuldschein der Versammlung und deine Liebe, andern zu helfen, den Christus zu erkennen und die selbstgestrickten Lehren der Organisation zu überdenken und zu hinterfragen, das, liebe Anna, ist das Siegel Gottes zur Vernichtung der Bösen INNERHALB dieser Organisation.

    Egal, ob wir in der Organisation unserem Gott dienen oder außerhalb – und das kann auch großen Spaß machen sag ich dir – Gott hat doch nur den einen Wunsch, unser Herz zu bekommen. ER hat keinen Übergabeort wie „drin“ oder „draußen“ genannt. Das ist doch menschliches Gebaren.

    Ich habe die größte Achtung vor deiner Haltung und wünsche dir die Kraft Gottes, die über das Normale hinausgeht durch Christus Jesus, unsern Herrn.

    Tut mir echt leid, dass das jetzt wieder so viel zu lesen ist.
    Eddi

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Maryam

    ZITAT „2) wenn jehova einen Sinn darin sieht, jemanden in einer Versammlung zu lassen, dann wird er wohl auch dafür sorgen, dass es nicht schlecht für die Psyche desjenigen ist.“

    Der Umkehrschluss wäre, dass jeder, der aus psychischen Gründen nicht mehr hingeht, von Jehova aus nicht drinbleiben soll?? Bin mir nicht sicher, ob das in jedem Fall Sinn macht. Schließlich bewahrt uns Jehova heutzutage im Allgemeinen weder vor körperlichen noch vor psychischen Krankheiten. Er ließ auch zu, dass viele Menschen im Kampf für die Bibel misshandelt, gefoltert und sonstwas wurden. Wer es überlebte, hat sicher auch eine veränderte Psyche. Es wird erst alles gut in der Erfüllung der künftigen Verheißungen.

    Beispiel:
    Jehova verhindert nicht, dass ein alter Bruder sich den Ischias einklemmt, als er im Dienst in den 5. Stock mit schwerer Büchertasche hochtrampelt. Kann man daraus schließen, Jehova wünscht nicht, dass er in den Dienst geht? Oder könnte man auch Eigenverantwortung einfordern und dem Bruder nahelegen, sein Verhalten zu ändern?

    ZITAT „Aber deswegen “renne ich nicht weiter zu meinen Peinigern”. Das wäre ja Identifikation mit dem Aggressor.“

    Das ist schön Maryam, aber was ist, wenn der Peiniger zu dir rennt? Wenn er Macht über dich ausübt? Dich in den Nebenraum zum Verhör zerrt und dich fertig macht? Und du keinen menschlichen Unterstützer hast? Ist das auch „Identifikation mit dem Aggressor“? Hochtrabende pauschalisierende Worte von dir, die nicht generalisiert anwendbar sind!

    ZITAT „Und da gab ich dir recht, das ist pathologisch und nicht gut für die Psyche. Aber ich traue den Leuten, die noch in die Versammlung gehen, doch soviel Psychohygiene zu, dass sie aus Glauben bleiben und nicht, weil sie per Wiederholungszwang irgendwelche traumatischen Erfahrungen reinszenieren und weiter ihren inneren Schmerz pflegen.“

    Woher weißt du, wieviel Fähigkeit zur „Psychohygiene“ tatsächlich da ist? Woher weißt du, ob jemand psychisch überhaupt noch in der Lage ist, sich um sich selbst zu kümmern? Woher weißt du, dass er über ausreichend Selbstreflektion verfügt, seine Situation und seinen Schmerz so wahrzunehmen, dass er damit „arbeiten“ kann?

    Weißt du eigentlich, wie „Reinszenierung traumatischer Erfahrungen“ läuft? Ich nehme an du meinst ja, sonst würdest du hier nicht so geschwungene Worte verwenden.

    Was meinst du, wieviele gehen hin, um ihren „inneren Schmerz zu pflegen“, weil die das brauchen und weil es ihnen Spaß macht und wieviele gehen hauptsächlich noch deshalb hin, weil sie schlichtweg Angst haben? Angst vor Vernichtung. Angst vor Isolation. Das hat aus meiner Sicht in den seltensten Fällen mit einem echten Wiederholungszwang zu tun. Und wenn überhaupt, ist der nicht unbedingt durch ZJ verursacht, sondern möglicherweise aus anderen Gründen vorhanden und höchstens begünstigt durch das WTG-Druck-System.

    Und dann kommt man zur spannenden Frage: WIE, auf welche Weise kann derjenige raus aus dem Teufelskreis, was kann er tun, um seinen Leidensdruck zu senken?

    Was ist deine Empfehlung?

    Oder hat derjenige offensichtlich nicht den Segen und das Wohlwollen Jehovas, nur weil er psychische Probleme hat? Dieser kurzsichtigen Vereinfachung kann ich mich in keinster Weise anschließen!!

    LG
    Hans

  • Micha
    September 6, 2012

    Liebe Anna und Maryam, liebe Brüder!

    Hier habt Eure Situation sehr verständlich dargelegt.
    Wir verstehen Eure Sichtweise und Umstände indem Ihr für Euch entschieden habt so weiter zu machen um anderen Brüdern eine Hilfe zu sein.
    In meinem Kommentar betonte ich niemanden ins Gewissen reden zu wollen.
    Das war unsere persönliche Entscheidung welche für uns auch richtig war, gemäß unserer Umstände, Elebnisse, Erfahrungen und unserer Erkenntnis.
    Auch wir sind weiterhin Christen welche sich bemühen nach dem Worte Gottes zu leben.
    Wir verurteilen unsere Brüder nicht sondern sind auch bemüht durch biblische Argumente den Brüdern die Augen zu öffnen, wenn sich Gelegenheiten dafür ergeben.
    Leider machen fast alle die Augen zu denn sie wollen nicht sehen,
    die Ohren zu, denn sie wollen nicht hören und den Mund zu denn sie wollen nicht reden.
    Warum???
    Aus Angst!
    Sie schencken dem Wachturm mehr Aufmerksamkeit als der Heiligen Schrift.
    Leider ist es so.
    Dennoch wird die Zeit kommen wo Gott uns rufen wird.
    „Geht aus Ihr hinaus Mein Volk“ wenn ihr nicht…!
    Seid wachsam !
    Gott schütze Euch.

    Liebe Grüße Micha & Frau

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Micha,

    ZITAT „Leider machen fast alle die Augen zu denn sie wollen nicht sehen, die Ohren zu, denn sie wollen nicht hören und den Mund zu denn sie wollen nicht reden. Warum??? Aus Angst!“

    Das ist auch meine Schlussfolgerung bzw. Beobachtung. Die Frage ist, kann man der permanenten Förderung von Angst und dem schlechten Gewissen entgehen, solange man noch Zusammenkünfte besucht und Literatur liest? Welche mentale Stärke braucht man dazu und wie könnte man den Brüdern helfen, diese zu erlangen?

    Das Problem ist doch klar: Durch die ständige Wiederholung der WTG-Anforderungen in praktisch jeder Zusammenkunft werden Angst, Leistungsdruck und Harmagedon-Erwartung ja permanent in die Gehirne gepumpt. Es ist schwer, sich vor diesem Einfluss zu schützen, es kostet unglaublich viel Energie, solange man den Hahn nicht zudreht.

    Oder was meint ihr alle, die ihr noch hingeht: Was hilft euch, sich gegen die immer gleiche Dauerbeschallung erfolgreich auf mentaler Ebene zu erwehren?

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    » Oder was meint ihr alle, die ihr noch hingeht: Was hilft euch, sich gegen die immer gleiche Dauerbeschallung erfolgreich auf mentaler Ebene zu erwehren «

    Hallo Hans

    Darüber nachdenken und prüfen, was daran biblisch bzw. unbiblisch ist, um zu erkennen wie und mit welchen Mitteln der Sklaven seine Gläubigen manipuliert. Anschließend kann man bei BI darüber reden und über geeignete Gegenmaßnahmen diskutieren.

    Außerdem kann man nach der Versammlung den Bruder mit der Bibel in der Hand darauf ansprechen, was er in der Öffentlichkeit verbreitet hat und ihn nach seiner biblischen Legitimation fragen. Die Aufmerksamkeit der Ältesten ist dir gewiss, aber nicht im positiven Sinne. Wenn wir jeder Zeit zu einer Verteidigung unseres Herrn bereit sein sollten, dann auch hier.

    Wenn man uns dann die Gemeinschaft entzieht, haben wir erreicht, was wir ohnehin in Erwägung zogen. Allerdings liegt die Sache dann beim Vater, und jede Ungerechtigkeit des Sklaven ist für ihn ein Sargnagel.

    Unser Herr hat sich nicht geschont und sein Leben für uns geben. Viel Diener haben ihr Leben wegen des Zeugnisses, das sie gaben, verloren. Und wir…?

    Ede

  • Igel
    September 6, 2012

    Hallo lieber Hans,

    ich glaube du hast völlig recht wenn man Woche für Woche in der Versammlung sitzt kann man sich und die eigene Denkweise nicht vollständig vor den WTG – Lehren schützen.
    Wenn man die Versammlung verlässt dauert es Jahre bis die permanente Angst vor dem Ende was ja seit 1914 „innerhalb kurzer Zeit“ kommen soll in sich verblassen sieht. Aber die Saat der WTG ist in uns gesät und wird immer in uns bleiben und die Saat jede Woche in der Versammlung bewässern hilft sicher nicht beim eindämmen. Was ist wenn Israel den Iran angreift und ein neuer Krieg beginnt oder oder……? Bekommen wir dann Angst die WTG könnte doch recht haben und wir die wir nicht mehr dabei sind werden jetzt für immer vernichtet?
    Wir hatten doch die Möglichkeit gerettet zu werden, wir hatten die Bilder vom Paradies vor Augen und was hilft jetzt? Wir brauchen ein gutes Glaubensgebäude aber ohne das alte WTG –Gebäude abzureisen und aufzuarbeiten ein neues aufbauen wie soll das gehen? In Off.3: 15,16 wird uns wie ich finde von Jesus gesagt wir müssen uns entscheiden Heiß oder Kalt, ein wenig WTG – Lehren einwenig Lehren von BI usw. sicher gibt es viele Übereinstimmungen die dann meistens auch Grundwahrheiten sind. Aber die eigene Glaubenssuppe ist Lauwarm und das schmeckt Jesus überhaupt nicht!
    Wenn ich ein Überzeugter WTG – Anhänger bin dann habe ich ein festes Glaubensgebäude wovon ich überzeugt bin und alles in dem Gebäude was gelehrt wird auch vertreten inkl. Dienst denn das verlangt der „Sklave“ von mir und so habe ich es bei meiner Taufe ihm versprochen. Ohne Überzeugung in den Dienst gehen sehe ich problematisch da ich die Leute die ich antreffe ja von etwas überzeugen möchte was wenn ich im Dienst mit Bruder XY auf Interesse stoße? Gehe ich dann am nächsten Tag allein hin und sage April, April war alles nur Spaß glauben Sie bloß nicht was ich gestern gesagt habe das war mein Pflichtprogramm aber heute komme ich mit der Botschaft unseres Herrn „Jesus Christus“ und nur das bedeutet Rettung! Nicht was ich gestern gesagt habe das die Botschaft des „Untervermittlers WTG“ Rettung bedeutet. Als Wohnungsinhaber würde ich sicher kein Vertrauen mehr haben und „Tschüss lieber ZJ oder wie auch immer Sagen! Und das ist der Punkt es gibt ein Sprichwort „Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.“ Deshalb glaube ich ist der Preis unter der Woche Christ und am Wochenende Bekennender Zeuge Jehovas ein Verlust der Glaubwürdigkeit unter den Menschen den Brüdern und auch bei Jesus Christus. Sicher bewirkt die Liebe zu Brüdern und Schwestern die 100 % ZJ sind das man Ihnen Helfen möchte die Wahrheit über den „Sklaven“ zu erkennen und das ehrt jeden der das zu seinem Ziel macht, aber für mich ist der Preis nämlich der Verlust der eigenen Glaubwürdigkeit zu hoch.

    Liebe Grüße Igel

  • Hans
    September 6, 2012

    Danke Igel und Edelmuth für eure Kommentare!

  • Caleb
    September 6, 2012

    Ich glaube, daß die Frage ganz einfach NICHT zu beantworten ist.

    Für die Fraktion, die glaubt, daß ZJ das Volk Gottes sind, haben eigentlich in die Versammlung zu gehen, bis das offensichtliche Zeichen zum Verlassen ebendieser auffordert.

    Für die, die glauben, JZ sind ganz einfach ein Teil Babylons der Großen, haben sich unverzüglich aus der Versammlung zu entfernen, damit sie ja keinen Anteil an ihren Sünden haben.

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Caleb,

    gute Zusammenfassung!!

    LG
    Hans

  • Eddi
    September 6, 2012

    Liebe Anna,

    etwas zum Nachdenken (von Niemöller)

    „Als die Nazis die Kommunisten holten,
    habe ich geschwiegen;
    Ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
    habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten,
    habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Jude.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr,
    der protestieren konnte.“

    Wer soll uns „holen“? Wem werden wir es gestatten, unser Denken zu kontrollieren? Wann werden wir reden? Wann werden wir uns für andere einsetzen?

    Einen schönen Sonntagabend
    Eddi

  • Selgora
    September 6, 2012

    Ich hab vor ein paar Tagen schon mal ne Frage gestellt, aber irgendwie hat die Freischaltung des Kommentars unter F&A zulange gedauert, sodaß es wohl einfach übersehen wurde. Also frag ich euch alle einfach nochmal:

    Ich habe in Hesekiel 9 was vom in Leinwand gekleideten Mann mit Schreibwerkzeug eines Sekretärs gelesen, der Zeichen an Menschen anbringen soll, die darüber jammern, welche Gräuel in Jerusalem so passieren. Diese gezeichneten sollen von den anderen sechs Männern verschont werden, die alle in Jerusalem erschlagen sollen, angefangen bei den Ältesten vor dem Tempel Jehovas.

    Jetzt fragte ich mich, wer der in „Linnen“ gekleidete Mann sein könnte und dachte mir, daß wohl eher dieser der „treue und verständige Sklave“ wäre, wenn der sich aus Menschen zusammensetzten sollte…

    Wie seht ihr das?

  • Rico
    September 6, 2012

    Hallo Selorga,

    also dieses Kapitel im Buch Hesekiel finde ich auch sehr interessant und ich hab mal versucht etwas Licht ins Dunkle zu bringen! Also in Hes 9:2 wird der Sekräter mit dem Schreibzeug beschrieben und das er mit Leinen bekleidet war den Paralleltext zu diesen Vers finden wir nach der Revidierten Elberfelder Übersetzung in der Off 15:6 und dort steht geschrieben ich zitiere:

    Und die sieben Engel welche die sieben Plagen hatten,kamen aus dem Tempel hervor bekleidet mit reinem, glänzendem Leinen und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln.

    Nach dieser Beschreibung des Mannes aus Hesekiel und auch aus dem Paralleltext aus der Offenbarung kann man sehen das dieser Mann also der Sekretär aus Hes 9:2 nur ein Engel sein kann und wenn man Daniel 12:1 noch mit hinzu nimmt könnte man meinen das es Michael ist der die Gerechten an ihrer Stirn kenzeichnet genau wie in der Off 7:1-3 und 9:4 was übrigens auch Paralleltexte zu Hes 9:4 sind! Wenn man den Text auf heute übertragen will so glaube ich das mit Jerusalem vielleicht die WTG gemeint sein könnte oder es ist ein Synonym für die falsche Religion im Ganzen! Jedenfalls wird Gott diejenigen beschützen die stöhnen wegen der Ungerechtigkeit die in ihrer Mitte geschehen sind! Dazu gehört auf jedenfall die WTG aber ich denke auch andere christliche und jüdische Religionsgemeinschaften!

    Ich weis nicht ob ich dir da weiter helfen konnte? Zumindest hab ich es versucht vielleicht hat jemand anderes hier bei BI eine bessere Erklärung zu diesem sehr interessanten Kapitel aus Hesekiel!

    Lg Rico

  • Cheyenne
    September 6, 2012

    Liebe Selgora

    Ergänzend zu Ricos Kommentar möchte ich noch einige Bibeltexte erwähnen.

    Hes.9:6.Mordet bis zur Vertilgung Greise, Jünglinge und Jungfrauen und Kinder und Weiber! Aber nahet euch niemand, an welchem das Zeichen ist; und bei MEINEM HEILIGTUM sollt ihr anfangen. Und sie fingen an bei den alten Männern, welche vor dem Hause waren. 7.Und er sprach zu ihnen: Verunreiniget das Haus und füllet die Vorhöfe mit Erschlagenen; gehet hinaus! Und sie gingen hinaus und schlugen in der Stadt.

    Jer.25:29.Denn siehe, bei der Stadt, welche NACH MEINEM NAMEN genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen.

    Diese Texte zeigen ganz klar, dass das Gericht im Hause Jehovas, also in der WTG und ihren Zeugen beginnen wird und nicht in Babylon der Großen. Der in Linnen gekleidete Mann erscheint auch in
    Daniel 12:5.Und ich, Daniel, sah: und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes, und einer dort am Ufer des Stromes. 6.Und einer sprach zu dem in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war: Wie lange wird dauern das Ende dieser wunderbaren Dinge? 7.Und ich hörte den in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwur bei dem, der ewig lebt:…

    10: 5.Und ich erhob meine Augen und sah: und siehe, da war ein Mann in Linnen gekleidet, und seine Lenden waren umgürtet mit Gold von Uphas; 6.und sein Leib war wie ein Chrysolith, und sein Angesicht wie das Aussehen des Blitzes, und seine Augen wie Feuerfackeln, und seine Arme und seine Füße wie der Anblick von leuchtendem Erze; und die Stimme seiner Worte war wie die Stimme einer Menge.

    Diese Beschreibung erscheint wieder in
    Offenbarung 1:13.und inmitten der [sieben] Leuchter einen gleich dem Sohne des Menschen, {O. gleich einem Menschensohne. (Vergl. Dan. 7,13; 10,5+6)} angetan mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewande, und an der Brust {Eig. an den Brüsten} umgürtet mit einem goldenen Gürtel; 14.sein Haupt aber und seine Haare weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,15.und seine Füße gleich glänzendem Kupfer, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser;

    2:18.Und dem Engel der Versammlung in Thyatira schreibe: Dieses sagt der Sohn Gottes, der seine Augen hat wie eine Feuerflamme und seine Füße gleich glänzendem Kupfer

    Aufgrund dieser Texte kann man davon ausgehen, dass nur Jesus selbst dieser in Linnen gekleidete Mann ist. Nun komme ich zu dem Kennzeichen, das er an die Stirn der Menschen anbringt.

    Off.3:4.Aber du hast einige wenige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; und sie werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind es wert. {O. würdig}5.Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buche des Lebens und werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

    Lukas 12:8.Ich sage euch aber: Jeder, der irgend mich vor den Menschen bekennen wird, den wird auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen; 9.wer aber mich vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden.

    Offb.14:1.Und ich sah: und siehe, das Lamm stand auf dem Berge Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, welche seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen. {Eig. hatten}

    Eph.4:30.Und betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, durch welchen ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung.

    In Hesekiel 8+9 ist von denen die Rede, die über die Gräuel und Götzenanbetung in der Mitte des Volkes Jehovas seufzen und jammern. So geht die Scheidung mitten durch sein Volk: die meisten vertrauen dem heutigen Baal und nehmen sein Zeichen an und erwarten durch die WTG ihre Rettung. Die anderen bekennen sich öffentlich zum wahren und einzigen Retter Jesus und bekommen von ihm sein Zeichen.
    Die Engel werden die von Jesus gekennzeichneten verschonen und nicht die von der WTG.

    L.G. Cheyenne

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    gute Recherche Chayenne, vielen Dank dafür. FF

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    » Diese Texte zeigen ganz klar, dass das Gericht im Hause Jehovas, also in der WTG und ihren Zeugen beginnen wird und nicht in Babylon der Großen. «

    Das ist ein interessanter Standpunkt, Cheyenne.

    Doch bestätigst du damit, dass die WTG das Haus Gottes ist, und der t.u.v.S. der von Gott eingesetzte Sklave, der zwar Fehler macht, ist.

    Ich bin nicht bereit die Grenz zwischen der WTG und den übrigen Religionen zu ziehen.

    Ede

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    Ede, die Anbeter Jehovahs sind im Grunde genommen durch das Wirken der WTG zu vielerlei Kenntnis gekommen.
    Dass die WTG nun aber damit gleichzeitig der „Sklave“ ist, muss sich nicht zwangsläufig aus diesem Grunde ergeben.
    Bedenken wir, was seit den Schriftstudien der „Sklave“ an bibelerklärenden Dingen losgelassen hat, Zeugs, das heute im „Giftschrank“ steht. Am perversesten ist vor allen Dingen des „Sklaven“ Erwartung, dass alle Gläubigen „seine“ Doktrin bis in den Tod glauben müssen. Damit hat er seine Entwicklung in eine nicht gottgenehme Richtung vorangetrieben, so dass dieser „Sklave“ heute keinesfalls der „Sklave“ des Herrn sein kann, denn der würde nicht die Mitknechte schlagen, geistig töten, vor Rechtskommittees setzen und ausschließen.
    Da sich der „Sklave“ als das Haus Gottes versteht, ist es logisch, dass der Herr am Ende der Tage dort die Sichel ansetzt bevor er die übrigen Fakerreligionen angeht.
    Wir dürfen erwarten, dass Satan am Ende der Zeit dieser Welt ein Abklatsch des Königreiches schaffen wird, seine neue Welt Ordnung, die in Harmonie mit der POffenbarung ist, wo es heißt, dass alle 7 auch ein 8ter sein werden. ZU dieser Zeit werden mE die Würfel gefallen sein, Christus wird zur Tat schreiten können in voller Macht und zur Rettung seines Volkes.
    Der Wachtturm wird in Kürze in die Knie gehen, weil die US Rechtsanwälte sich bei den Tausenden von geschändeten Kindern die Legitimation holen werden, sie rechtlich zu vertreten und 50-60% von der Entschädigungssumme als Profit zu bekommen. Dafür müssen die Kläger dann keine Anwaltskosten im Voraus zahlen.
    Nun, rechne mal pro Fall mit 2,5 Mio $ plus 12 Mio Pönnale für den Elfenbeinturm und multipliziere dass doch nur mit einer angenommenen Zahl von 5000. Lt Barbara Anderson waren über 23.000 Fälle in Brooklyn aktenkundig.
    Und 70 Milliarden hat der Elfenbeinturm sicherlich nicht.
    Ausweg wäre, alles gegen die Wand zu fahren, Geld abzuzwacken und nen neuen Club zu gründen wo dann ein Großteil der Zuegen Aufnahme findet, Mich würde nicht wundern, wenn dieser Club dann über die „Sünden“ des Towers herfallen würde um reiche Beuzte an Menschen zu machen.
    Habt doch mal ein auge auf die Entwicklungen der Zweigbüros. Es geht das Gerücht, dass geplant ist, die meisten dicht zu machen.
    Und es liegt auf der Hand, der Tower kann billiger in China Printartikel herstellen, als in eigenen Facilities – auch dort bei geringen LOhnkosten aber hohen Nebenkosten. Im Bethel zu arbeiten ist keinesfalls merh ein „sicherer“ Job. Wie oft schon hat man die im mittleren Alter entlassen um sie im Alter nicht versrogen zu müssen.
    Das ist auch wieder ein feiner Unterschied zwischen einem Orden, der seine Mitglieder bis in den Tod bei sich hält, und der „ordensähnlichen Gemeinschaft“ die nur darauf aus ist, Menschen auszubeuten für Konzernziele.
    Das Ende kommt, ganz still und stumm und haut den Tower ganz schnell um, bringt klare Sicht dem Knecht des Herrn – die Botschaft wird sich schnell vermehrn. Am Ende werdens alle wissen – WEr Gott verbrämt wird rausgeschmissen.

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    So weit kann ich dir folgen, F&F.

    Wenn aber das Gericht zu erst beim Haus Gottes, nämlich bei der WTG, anfängt, dann muss die WTG das Haus Gottes sein. Wie kann sie das Haus Gottes sein, wenn sie einen dermaßen irren (un-) treuen Sklaven als Exekutive das Willen Gottes hat. Wer behauptet, die WTG sei das Haus Gottes, kann nicht gleichzeitig ihre Dogmen, auf die das Haus gebaut ist, bestreiten.

    Irgendwas verstehe ich da nicht.

    Ede

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Hallo Alois

    (Sorry, ist mal wieder nichts frei zum Posten)

    Es ist eine interessante und, wie ich finde, eine richtige Parallele, die du zwischen den Israeliten und den ZJ als das Volk Gottes herstellst. Die einfachen Verkündiger sind in der Position der einfachen Israeliten, der Sklave in der der Pharisäer usw. Jesus hat wie wir die Irrlehren der Pharisäer, die u.a. in ihrer beherrschenden Stellung bestanden, erkannt. Er stellte die Irrlehren unter der Bevölkerung zur Rechtfertigung des Namens Jehovas richtig und verband sie mit dem Neunen Bund.

    Können wir uns nun zurücklehnen und sagen, lass die Anderen man machen, der Vater wird’s schon richten, oder müssen wir wie Jesus handeln? Müssen wir uns wie die ersten Christen auch räumlich von den Israeliten bzw. den Zeugen Jehovas entfernen?

    Ede

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Edelmuth

    Ab dem Jahre 66 nachdem die Römer abgezogen waren, JA

    LG
    Alois

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Interessant, Alois.

    Dann haben Jesus und seine Jünger wohl Fehler gemacht, als sie in die Synagoge zu den Israeliten gingen, um mit ihnen zu reden.

    Ede

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Edelmuth

    Ich gehe schon davon aus dass Du weist dass Jesus nur bis zum Jahr 33 in die Synagoge gegangen sein kann!

    Du hast gefragt:
    Müssen wir uns wie die ersten Christen auch räumlich von den Israeliten bzw. den Zeugen Jehovas entfernen?

    Ich habe geantwortet:
    Ab dem Jahre 66 nachdem die Römer abgezogen waren, JA

    Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, vor dem Jahre 66 NEIN.
    Dann hast Du geantwortet:
    Dann haben Jesus und seine Jünger wohl Fehler gemacht, als sie in die Synagoge zu den Israeliten gingen, um mit ihnen zu reden.

    Jetzt blicke ich nicht mehr durch wer von uns Beiden durcheinander ist.

    LG
    Alois

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Abend Alois

    So gesehen hast natürlich vollkommen Recht.

    Mein Gedanke war die von dir angesprochene Parallele zu den alten Israeliten, die ursprünglich Gottes Bundesvolk waren. Wenn das neuzeitliche Volk Gottes die Zeugen Jehovas sind und sie wie die alten Israeliten die wahre Anbetung verlassen haben, indem sie ihren Überlieferungen, dem Wachtturm, mehr Aufmerksamkeit schenkten als dem Wort Gottes, dann wissen wir wohin das führt.

    Jesus als ihr Mitglied hat die Gemeinschaft nicht verlassen, sondern ist zu seinen Glaubensbrüdern gegangen und hat ihnen die Wahrheit gepredigt, um den heiligen Namen des Vaters zu rechtfertigen.

    Was sollten wir für uns, jeder für sich, aus diesem großartigen Vorbild schließen?

    Ede

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Ede

    Eigentlich genau dasselbe was Jesus getan hat, solange bis sie uns töten wie sie Jesus getötet haben, was Heute bei den Zeugen Gemeinschaftsentzug heißt. Den hast Du aber ganz schnell an der Backe, sofern Du so klar und deutlich die Fehler der neuzeitlichen Pharisäer aufdeckst.
    Die Frage ist, im übertragenen Sinne gemeint, in welchem Jahr stehen wir jetzt? Im Jahre 30, 33 oder schon im Jahre 65? Was passiert, wenn man in der Zukunft meint im Jahre 30 zu stehen aber es ist schon das Jahr 66 und deswegen nicht flieht?

    LG
    Alois

  • Dennis
    September 6, 2012

    Lieber F&F,

    Deine Berechnung i.S. Kindesmissbrauch kann durchaus stimmen, doch allein mir fehlt der Glaube, dass sich hier etwas bedrohliches anbahnt für das Vermögen der WTG. Für´s Image ist der Schaden in den USA jetzt schon groß.

    Aber wenn ich bedenke, dass allein in Deutschland vor ein paar Jahren die ganzen Kindesmissbrauchsfälle aufgearbeitet wurden und die kath. Kirche das alles letztlich aus der Portokasse bezahlt hat oder noch bezahlt, dann wird die WTG bestimmt nicht so dumm sein, dies nicht auch für sich „herauszuholen“. Da gibt es dann die gut ausgestattete Rechtsabteilung in Brooklyn, die sicher vorab Vergleiche mit den Betroffenen erreichen will, allein schon wg. dem Imageschaden. Den Leuten werden dann Beträge zw. 10.000 und 100.000 USD geboten und damit ist die Sache vom Tisch und ein Stillschweigeabkommen wird unterzeichnet.

    Da kommen dann Beträge raus, die zwar die WTG schmerzen aber nicht ernsthaft gefährden. Man muss auch bedenken, dass viele Fälle inzwischen verjährt sind und sich erfahrungsgemäß nur ein Bruchteil der Opfer oft aus Scham, zu einem langwierigen Prozess vor Gericht überreden lassen.

    Warten wir mal ab was nach dem Fall „Candace Conti“ noch so passiert.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    liebr Dennis, ein aussergerichtlicher Vergleich in den USA, ca 1 Jhar her, hat ungefähr pro Nase 3 Mio Dollar gebracht. Es wurde dei Summe von 48 MIo Dollar genannt.
    In den USA sind Mio Beträge normal. In D gibts nur Trinkgelder.
    Aber die geldorientierten US Anwälte wreden sehen, was zu holen ist, kriegen in der REgel 50-60% von der Wiedergutmachung, fordern dafür aber auch keine Vorkosten ein. Und Bill Bowen fördert das ganze, indem er die Fälle kommunzieren läßt.
    Es gibt in den USA eine datei, da kanst du am PC in New York Namen von Kinderschändern eingeben und siehst sie, samt Photo, wo sie wohnen. so mancher hat sich da schon aus dem Leben verabschiedet.
    Jedenfalls, die Dinge laufen an und wenn das auf Touren kommt, werden wir es sehen. Zudem gehen die Gerüchte, dass viele Zweigbüros aufgelöst werden sollen.
    Die Quellen des Geldes versiegen, trocknen aus und die Folgen erkennt man. WEr da noch vom „Segen von oben“ spricht, gehört zu der Generation für die die Wahrheit schon immer die Wahrheit war, obwohl Doktrinwechsel dazu gehört wie in sonst kaum einer anderen religiösen Grupp. Von Kirche kann man da sowieso nicht sprechen, die sind ja statischer als statisch und steif wie Marmor.

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi,

    gerade deshalb ist der Conti-Fall so wichtig:

    Man sieht, dass man „gut“ gewinnen kann, wenn man den Vergleich ablehnt. Das könnte Signalwirkung haben. Und so manch einer, der den Vergleich akzeptiert hat, wird sich womöglich ärgern.

    LG
    Hans

  • Alois
    September 6, 2012

    Lieber Dennis

    Wenn ich Offenbarung recht verstehe wid die Organisation auch nicht früher den Bach runter gehen als die restliche Welt.
    Deshalb kann ich Dir nur recht geben.
    Wahrscheinlich werden sie sich starke Verbündete anlachen um dem drohenden Schicksal zu entgehen.
    In den Propheten ist das zwar als Hurerei beschrieben, aber wenns schon in den Propheten steht, wird’s auch so kommen.

    LG
    Alois

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Ede

    Was ich nicht verstehe ist, dass Du das nicht verstehst!

    Ist doch ganz einfach zu verstehen: So wie Israel und Juda das damalige Volk Jehovas war und durch Assyrien und Babylon zerstört wurden, so wird es auch der Organisation ergehen.

    Jeremia war in den letzten Jahren vor der Zerstörung der Einzige der nicht anderen Göttern gedient hat. Damals waren es Baal und andere Götter, heute ist es der sogenannte „tuvS“ und die „LK“.

    Moderne Götzen sind das was wir Heute in der Organisation haben, nichts anderes. Oder möchtest Du behaupten Jehova hätte in Juda den Baal eingesetzt, nur weil es das Volk Jehovas war? Sicher nicht, aber genau so argumentierst Du im übertragenen Sinne in Deinem obigen Kommentar.

    Zitat:
    Doch bestätigst du damit, dass die WTG das Haus Gottes ist, und der t.u.v.S. der von Gott eingesetzte Sklave,

    Nur weil etwas das Haus Gottes ist, kann man sicher nicht alles Jehova in die Schuhe schieben was in diesem Haus passiert. Oder denkst Du als Jesus den Tempel gereinigt hat, hat er ihn von dem gereinigt was Jehova dort gemacht hat? Nein er hat den Tempel gereinigt vor dem was der Widersacher dort aufgebaut hat.

    Es ist wirklich ganz einfach zu verstehen. Ich denke Du verstehst das auch aber hast hier andere Ziele.

    LG
    Alois

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Morgen Alois

    Wenn man die Sache wie du sieht, wie sollte man dann zur Versammlung eingestellt sein? Was bedeutet das in Bezug auf den Besuch der Zusammenkunft und die Verkündigung der Guten Botschaft?

    Ede

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    lieber Ede, ja, das ist die Frage überhaupt. Ich gehe kaum noch hin, weil ich, bin ich dort, mich alles andere als wohl fühle. Ich kenne die Dienerschaft, ihre Einstellung zur Sachlichkeit und ihre Bereitwilligkeit, Nepotismus bis zur Blüte zu treiben. Verlogen bis ins geht nicht mehr, wortbrüchig und ohne jegliche bedenken handeln sie, lassen sich verschaukeln von ihren MItgenossen, die einerseits den „Sklaven“ anbeten – durch ihre abgedroschenen Wortphasen, ihm huldigen, aber im eRgebnis doch nicht das machen, was der „Sklave“ von ihnen erwartet. Trotzdem bleiben solche Kaliber in Amt und Würden und sorgen wiederholt dafür, dass Brüder fernbleiben, weil sie das Mobbing nicht ertragen können. Die Kreisdiener interessiert das nicht. Wenn sie kommen, sind sie mit dem TRiumvirat zusammen, werden gebrieft, man huldigt ihnen ein wenig und schon hat man sie präjudizierend konditioniert und sie machen das, was das Trivumvirat will – alles bleibt beim Alten, bloss nichts Neues.
    So werden die Versammlungen systematisch geschändet, verkleinert und es kommen nur 50-60 % der VK regelmäßig hin. Das nimmt man zur Kenntnis, weist aber jede anregung, warum das so ist, von sich.
    Aus eben diesem Grunde habe ich meinen Hut genommen, weil man als Schaf inmitten von Wölfen nicht in Ruhe grasen kann.
    Die in Selters müßten diese Dinge wissen. Aber sie wollen dem sturm im Wasserglas nicht verändern, denn sie haben ja keinenn ERsatz. Somit ist alles und bleibt alles fauler Kompromiss, der niemals den Segen Gottes haben kann.
    Wenn Brüder das wahrnehmen und dann auch in Betracht ziehen, dass da Lehren gestzt sind, die den Tatsachen widersprechen – wer will denen vorwerfen, da nicht mehr hinzugehen. Dort ständig anwesend zusein, würde ja bedeuten, alles mit zu tragen.
    Und mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen. Ich möchte mich nicht schuldig machen, bewußt dort gesessen zu haben, mit verschlossenenm Mund und mitggehuchelt zu haben: Ach wie schön ist es in der Wahrheit. Das ist so wie das märchen: „Des Kaisers neue Kleider“. Und am Ende hat ein Kind dort die Tatsache beim Namen genannt: Der Kaiser hat ja gar nix an.
    Ich jedenfalls kann nich buhlen damit, wie schön es im geistigen Paradies ist, wenn ich weiß, dass die Kapos alles auf den Kopf stellen und der Lächerlichkeit preisgeben.

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Ede

    Darüber habe ich schon öfter geschrieben.
    Du beziehst Dich sicherlich auf Matth. 24:14
    Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

    Wenn man die Verse um den Vers 14 herum liest, so erkennt man dass diese gute Botschaft unmittelbar vor dem Aufstellen des Verwüstenden Gräuels gepredigt wird. Wem wird in jener Zeit gepredigt?

    Offbg. 10:7
    sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er posaunen wird, {O. im Begriff steht zu posaunen} wird auch das Geheimnis Gottes vollendet sein, wie er seinen eigenen Knechten, den Propheten, die frohe Botschaft verkündigt hat.

    Somit ist nach meinem Verständnis klar, dass Jesus nicht das Predigtwerk der Organisation meinte, sondern das Überbringen der Guten Botschaft an die Knechte Jesu. Genau das findet momentan statt.
    Die gute Botschaft ist, dass wir Jesus folgen sollen und nur ihn als Retter anerkennen sollen und nicht der Organisation folgen sollen.

    Das Predigtwerk war sicherlich sehr wichtig, auch der Besuch der Zusammenkünfte, aber das ist mit den Worten Jesu nicht gemeint. Alles hat seine Zeit, jetzt ist die Zeit gekommen diese verdorbene Stadt zu verlassen.

    LG
    Alois

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Abend Alois

    (Ich p(r)oste mal hierher, weil sonst nix frei….)

    So weit hatte ich eigentlich noch nicht gedacht. Die Erfahrungen, die F&F schildert, kann ich bestätigen und noch eins oben drauf legen.

    Die Frage, die mich derzeit bewegt ist, soll man Mitglied des Volkes Gottes sein und bleiben, in dem der Sklave wie zur Zeit Jeremias der Baal verherrlicht wird. Sicherlich braucht man wie Daniel in Babylon derartige Dinge nicht mitzumachen. Sollte man sich dennoch als Teil des Volkes Gottes fühlen und an seiner Zielsetzung, nämlich die Verbreitung der Guten Botschaft, teilhaben? Immerhin wird diese Gute Botschaft aus dem Blickwinkel des Sklaven gepredigt, in der er eine unverzichtbare Rolle als irdische Vertretung des Königreiches Gottes spielt, quasi als eine real existierende Exekutive der weibesgleichen himmlischen Organisation Gottes.

    Ede

  • Alois
    September 6, 2012

    Hallo Ede

    Daniel wurde schon in der 1. Wegführung nach Babylon deportiert, also 19 Jahre vor der Zerstörung Jerusalems.
    Wenn man den Bogen aus den 40 Jahren des Propheten Jeremias in Jerusalem zu unserer Zeit spannt, dann wäre Jerusalem mit dem Tempel Jehovas die Organisation. Babylon war außerhalb, also um im Organisationssprech zu bleiben, die Welt.

    Obwohl Daniel keinen Zugang mehr zu Jerusalem (Organisation) hatte, hat er sich weiterhin zum Volke Jehovas gezählt. Er ist durch seine Weisheit und Gerechtigkeit sehr positiv aufgefallen, dadurch wurde Jehova geehrt, aber gepredigt hat er nicht.

    Das Predigtwerk ist nach meiner Ansicht längst beendet, denn was soll Jehova und Jesus für ein Interesse an einem Predigtwerk haben, das die Schafe gar nicht zu Jesus führt sondern zum neuzeitlichen Baal?
    Das Predigtwerk ist mittlerweile zu einem Menschenwerk geworden, außer man würde nur mit der Bibel in der Hand predigen. Ich bin mir sicher, wer im Namen der Organisation, also mit deren Puplikationen in der Hand predigen geht, der predigt für den neuzeitlichen Baal auch wenn er noch so oft den Namen Jehova in den Mund nimmt.

    Einen Auftrag dass jeder predigen muss aus der Bibel abzuleiten, das geht nur durch verdrehen des Bibelwortes. Es gibt kein muss, denn ein muss ist eine schwere Last. Jesus sagte aber seine Last ist leicht!

    LG
    Alois

  • Manfred
    September 6, 2012

    Lieber H.P.M.,

    Auch ich möchte mich bedanken für diesen ausgewogenen Vortrag, der einem hilft, dass die Augen geöffnet werden. Du hast zum Schluss auch folgendes geschrieben:

    In diesem Zusammenhang hört man oft den Einwand von Brüdern, die die sich widersprechenden Wahrheiten zwar sehen, aber sie entschuldigen wollen, “Ja aber wir haben doch von dem treuen und verständigen Sklaven” die Grundwahrheiten erhalten, er hat uns auf den Weg des Lebens geführt, sollten wir da nicht dankbar sein und nicht so kritisch??

    Genau das wurde mir von allen aus unserer Versammlung gesagt, mit denen ich gesprochen hatte. Wo wäre ich denn heute, wenn nicht der Sklave mir die Speise ausgeteilt hätte. Ich hätte doch niemals die Bibel so kennen gelernt und wüsste überhaupt nichts über unseren himmlischen Vater. Ich sollte doch mal ein bischen dankbarer sein.

    Wenn ich jetzt mal über die letzten beiden Jahre nachdenke, dann weiss ich seitdem wesentlich mehr aus der Bibel als durch das jahrelange Studium des WT vorher. Vor allem lerne ich es jetzt aus der Bibel richtig und es hat Hand und Fuss. Also wird doch anders herum ein Schuh draus. Der Sklave hat durch seine falschen Lehren dafür gesorgt, dass ich jahrelang was falsches geglaubt habe und dass ich über die eigentliche Güte unseres himmlischen Vaters und die besondere Rolle seines Sohnes Jesu noch gar nichts gewusst habe.

    Wenn mir also heute jemand die Frage stellt: Wo wärest Du denn heute ohne den t.u.v.Sklaven?

    Dann antworte ich: Wesentlich weiter!

    Liebe Grüsse Manfred

  • Maryam
    September 6, 2012

    Lieber Bruder H.P.M,

    danke für die Ausarbeitung. Den Hinweis mit Sodom und Gomorra und dem hin und her, ob die Bewohner jetzt auferstehen werden oder nicht, war neu für mich. Davon hatte ich noch nie gehört oder gelesen. Ist vielleicht auch ganz gut, denn ich rege mich immer sehr darüber auf, wenn über andere der Stab gebrochen wird. Ich habe gerade noch einmal recherchiert.

    Im WT 15.05 2005 wird folgendes dazu gesagt: „Die Bibel spricht beim Tod nur von zwei Alternativen — vorübergehende Nichtexistenz oder ewiger Tod. Wer keine Auferstehung verdient, kommt in die „Gehenna“ oder den „Feuersee“ (Matthäus 5:22; Markus 9:47, 48; Offenbarung 20:14). Dazu gehören die ersten Menschen, Adam und Eva, der Verräter Judas Iskariot und Personen, die durch ein göttliches Strafgericht umgekommen sind, wie die Zeitgenossen Noahs oder die Bewohner von Sodom und Gomorra.* Alle, die auf eine Auferstehung hoffen dürfen, kommen beim Tod in den Scheol oder Hades — das allgemeine Grab der Menschheit. Das, was sie in Zukunft erwartet, beschreibt die Bibel wie folgt: „Das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als Einzelne gerichtet gemäß ihren Taten“ (Offenbarung 20:13).“

    Nun hatte ich selber vor einer Weile ausführlich 4. Mose 16 studiert, die Geschichte mit Korah, Dathan und Abiram. Mich interessierte das einfach, weil die drei ja immer als schlechtes Beispiel angeführt werden, wenn es darum geht, dem tuv-Sklaven loyal zu sein. Korah, Dathan und Abiram wurden, wie wir wissen, vom Erdboden verschluckt. Und zwar per göttlichem Strafgericht. Warum?

    Moses gibt die Antwort in den Versen 28-30: „28 Dann sagte Moses: „Hieran werdet ihr erkennen, daß Jehova mich gesandt hat, alle diese Taten zu tun,+ daß es nicht aus meinem eigenen Herzen ist:+ 29 Werden diese Leute gemäß dem Tod aller Menschen* sterben und wird Strafe gemäß der Strafe aller Menschen über sie gebracht werden,+ dann hat Jehova mich nicht gesandt.+ 30 Ist es aber etwas [Neu]geschaffenes, was Jehova schaffen wird,+ und muß der Erdboden seinen Mund auftun und sie und alles, was ihnen gehört, verschlingen+ und müssen sie lebendig in den Scheọl* hinabfahren,+ dann werdet ihr bestimmt erkennen, daß diese Männer Jehova gegenüber respektlos gehandelt haben.““

    Dass Korah, Dathan und Abiram von Jehova zu Tode gebracht wurden, sollte also Beweisen, dass Moses der von Gott eingesetzte Führer der Israeliten war. Wären sie eines natürlichen Todes gestorben -als Folge der ererbten Sünde, dann wäre klar gewesen, dass Moses nicht von Jehova gesandt worden war, sondern die Vorwürfe der drei, Moses und Aaron hätten sich über die gesamte Gemeinde erhoben, und ihre Behauptung, dass die gesamte Gemeinde heilig und Jehova in ihrer Mitte sei, wären korrekt gewesen. Sie erhielten also die Todesstrafe, weil sie Gottes Entscheidung, Moses und Aaron einzusetzen, nicht respektierten.

    Und was für einen Tod starben sie? Vers 33 sagt, dass sie in den Scheol hinabfuhren, ergo sie haben nach eigener Aussage des Wachtturms die Auferstehungshoffnung, obwohl sie durch ein göttliches Strafgericht gestorben sind, was doch bedeuten soll, dass sie keine Auferstehung verdienen und den zweiten Tod gestorben sind. — ups…

    Dann hab ich mich gefragt: wenn Jesus nun der größere Moses ist (Apostelgeschichte 3:22), wer sind die heutigen Korahs, Dathans und Abirams, die Gott selbstbestimmt Räucherwerk darbringen und die Autorität Moses’/Jesu in Frage stellen? Und was passiert mit mir, wenn ich mich nicht von ihnen, ihren „Wohnstätten“ und ihren Aussagen (zumindest innerlich) distanziere?

    Ich hab viel gelernt aus 4. Mose 16, als ich alle Querverweise gelesen hab und überlegt, warum spricht Jehova von einem Getreideopfer (Bezug auf Kain), wer durfte in Israel Räucherwerk darbringen (nur die von Jehova als Priester Anerkannten, insbesondere der Hohepriester), was hat das mit den Feuerbecken auf sich (die Feuerbacken wurden durch die Darbringen für Jehova heilig, auch wenn die Darbringer, es nicht gedurft hatten), und was bedeutet es, dass Aaron Sühne geleistet hat für die murrenden Israeliten und der Plage damit Einhalt geboten wurde (Jesus als Hoherprieser, der für uns gestorben ist, obwohl wir es nicht „verdient“ haben). Der Vergleich Damals-Heute ist hoch spannend. Ein Kapitel aus der Bibel und man erfährt soviel über Jehova handelt. Wer Zeit hat, das mal genauer anzugucken, dem wünsche ich viel Freude!!
    ————–
    Danke auch für den Hinweis aus Sprüche 4:18. Habe mich inzwischen schon oft gefragt, wie man darauf kommen kann, dass für alle das Licht gleich schnell heller wird. Der „Weg der Gerechten“ impliziert ja auch, dass jeder den Weg einzeln gehen muss, also immer an anderen Stellen des Wegen läuft. Man bewegt sich ja nicht in einer Frontlinie auf einem Weg. Das heißt dann doch eher, dass Jehova durch sein Wort zu jedem Einzelnen seiner „Söhne“ spricht. Das würde auch erklären, warum in den ersten Kapiteln der Sprüche die Anrede ständig zwischen „du“ und „ihr“ wechselt. Sind nicht nur allgemeine Hinweise für alle, sondern für jeden persönlich. Und warum auch nicht. Es heißt ja auch, wir sollen wie „neugeborene Kindlein“ ein „Verlangen nach der unverfälschten Milch“ entwickeln (1. Petrus 2:1-3).

    Kleine Kinder entwickeln sich nicht beliebig, sondern in einer genetisch vorbestimmten Reihenfolge. Sie können z.B. erst laufen lernen, wenn der motorische Apparat entsprechend ausgebildet ist. Mit noch so viel Wollen, kann man ein Kind nicht zwingen Laufen zu lernen, wenn es z.B. die entsprechenden Muskeln noch nicht hat. Gleiches beim Sprechenlernen, der Gehirnentwicklung usw. Das nennt man REIFUNG. Wer Kinder hat, wird das kennen. Da werden die Eltern auch häufig nach gefragt: „Oh, er ist schon ein Jahr alt. Kann er schon laufen? Spricht er schon die ersten Wörter?“

    Auch bei jemandem, der Gottes Wort kennenlernt, ist es so. Jehova weiß ganz genau, wann jemand bereit ist, bestimmte Erkenntnis aufzunehmen, zu verarbeiten und in seinem Leben umzusetzen. Er weiß also, wann wir reif dafür sind. Wenn er weiß, dass wir die Erkenntnis noch nicht verarbeiten können, dann verstehen wir die Bibelstellen auch nicht. Vielleicht, weil wir bestimmtes Vorwissen brauchen, um sie richtig verstehen zu können, und sonst hinfallen würden (ein Kind lernt ja auch erst Laufen und viel später irgendwann Fahrradfahren oder so).

    Aber das ist kein Prozess, den ALLE GLEICHZEITIG und GEMEINSAM durchmachen, sondern meiner Erfahrung nach ein sehr persönlicher, nur zwischen dem Betreffenden und Jehova. Und dann gibt es auch kein flackerndes Licht, sondern tatsächlich ein Hellerwerden – und zwar in dem Tempo, das der Betreffende braucht. So ist dann auch Vers 7 aus Sprüche 4 zu verstehen: „Erwirb Weisheit; und mit allem, was du erwirbst, erwirb Verständnis“. Eine Eigenschaft erwerben geht nur über einen längeren Prozess. Und den steuert Jehova, ganz nach unseren Fähigkeiten. Wir müssen nur die Geduld mitbringen, es in dem Tempo zu lernen, das Jehova für uns vorgesehen hat. Und nicht vorher aufgeben oder huschi-wuschi einige notwendige Schritte überspringen, weil wir persönlich der Meinung sind, wie sind schon so weit.

    LG Maryam

    ====================================================================================================

    Danke Maryam,
    sehr schöne und auch für mich neue Gedanken.
    Liebe Grüße
    Bruderinfo H.P.M.

  • Bob
    September 6, 2012

    Liebe Maryam,

    Du hast scöne Gedanken geäussert. Besonders gefallen haben mir die Aspekte der persönliche Wege und Beziehungen zwischen Gott und dem Menschen. Die wirkliche Gemeinde Christi entfaltet sich dann am authentischsten, wenn jeder einzelne seinen Weg geht, sorgfältig und achtsam darauf achtet was der Vater ihm/ihr zu sagen hat. Wenn jeder diesen Weg geht, die innere Ruhe spürt, in der Freude des Herrn wohnt, dann kann sich die brüderliche Liebe in der Gemeinde erst wirklich ausdrüken. Das Gesamte ist der Ausdrauck der vielen einzelnen in ihrer Freundschaft zum Christus, in ihrer wahrgenommenen Rolle Kinder Gottes.
    Das ist auch für uns heute ein ganz wichtiger Punkt, weil wir alle zu sklavenhörigen Zeiten das Gerede von der WTG definierten Einheit in uns aufgesogen haben, die Organisation unsere Bedürfnisse definiert und reformuliert hat.So konnte sich eine individuelle Beziehung zu Gott nur schwerlich gestalten, wie auch: mit so einem Megablock wie die WTG, die sich als Keil zwischen dem Christus und die Gläubigen stellt. Viele Brüder hier heben immer wieder hervor, wie sie jetzt in christlicher Freiheit eine Freude am Bibellesen verspüren wie sie es zu vergangenen Zeiten noch nie kennengelernt haben.
    Der Glaube ist eine persönliche Angelegenheit und ein kostbares Gut, er kann nur erfahren, gefühlt und verspürt werden. Wir brauchen den Geist des Vaters und des Sohnes, im Gebet und in Bitten erhalten wir ihn. Unabhängig von allem was in Religionen und Organisationen dieser Welt geschieht, dieses Gut hat unser Vater für jeden von uns bestimmt, ganz persönlich jenseits von Religion. Evangelium heisst nie Religion. Evangelium ist die Botschaft des Christus. Diese Botschaft wirkt ganz individuell, sie bgeleitet auf Wunsch und Bitte jeden Einzelnen auf seinem persönlichen Weg. Das ist sehr schön, niemand hat uns da jemals wieder hineinzureden.

    Liebe Grüsse
    Bob

  • Marlies
    September 6, 2012

    Lieber Bernhard,

    habe mir das Buch von Don Cameron, Gefangene einer Idee als Ebook geladen bei http://www.Lulu.com. Dieses Buch gibt es dort in Englisch und Deutsch. Habe es heute zu Ende gelesen und kann es nur empfehlen.

    liebe Grüße
    Marlies

  • Hans
    September 6, 2012

    Hi Marlies,

    danke für den Hinweis, wo man da Buch KAUFEN kann. Es ist nicht Copyright-frei. Einfach das PDF zu kopieren wäre 1. Diebstahl und 2. unfair gegenüber dem Autor.

    LG
    Hans

  • Marlies
    September 6, 2012

    Hallo Hans,

    Das Buch habe ich nicht nur einfach so kopiert.
    Ich habe es vorher bezahlt bei PayPal, also gekauft und danach erst runter galaden.
    Wusste leider nicht, daß sowas Diebstahl ist

    LG Marlies

  • Marlies
    September 6, 2012

    Aha ok, das war ein Missverständnis. Das war nicht gegen mich und meinen Hinweis bezüglich des Onlinehändlers, sondern ein Dank an mich, für den Link, wo man das Buch LEGAL bekommt.

  • Alois
    September 6, 2012

    Lieber Bruder H.P.M

    Danke für den nach meinem Verständnis absolut richtigen Vortrag!

    Die Organisation könnte das Problem, dass sie noch nicht alles richtig erkannt hat, oder besser gesagt, dass sie fast nichts richtig erkannt hat, mit folgendem uns bekannten Satz lösen:

    Die nachfolgenden Erörterungen entsprechen unserem derzeitigen biblischen Verständnis, und erheben nicht den Anspruch in allen Punkten richtig zu sein. Sie möchten zum Nachdenken anregen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Abend H.P.M.

    Wieder einmal hast du einen sehr schönen Beitrag geschrieben. Am Besten gefällt mir, wie deutlich du herausgestellt hast, dass Jehova mit den Fehlern der WTG nichts zu tun hat und auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann. Es wird den Vater sicherlich freuen, wenn SEIN erhabener Name geheiligt wird.

    Der Sklave schließt alle Brüder aus, die aus seiner Sicht Irrlehren verbreiten. Hat man jemals gehört, dass jemand aus der Leitenden Körperschaft ausgeschlossen wurde, weil er im Namen Jehovas Irrlehren, die Brüder zum Straucheln gebracht haben, verbreitet hat?

    Ede

  • Wolseley
    September 6, 2012

    Hallo Edelmuth !
    Kennst Du das Buch „Der Gewissenskonflickt“ geschrieben von „Reimond Franz“ das ist der Enkel von Fred Franz, er war Präsident der WTG. er ist von ganz klein mit seinen Eltern in die Vers. gegangen, mit ca. 14 ist er im Pionierd. eingetreten, wurde von der Ges. eingeladen und hat sich hochgerbeitet bis er in die Leitende Körperschaft aufgenommen wurde. Mit fielen entscheidungen die die LK. getroffen hat konnte er aus Gewissensgründen nicht zustimmen, das war den Br. der KL. ein Dorn im Auge. Bis hierhin, ich empfehle Dir, kaufe das Buch „Der Gewissenskonflickt“, oder frage in der Leihbücherei nach, Du wirst Dich wundern, was dieser Br. schreibt.
    Ich gebe Dir den Tip. schaue mal ins Internet unter
    www. vimeo.com19603168 das Thema heist „Im schatten des Wchttums, interessant, das alles mit dem wissen der LK.

    In Brüderlicher verbundenheit

    Wolselei

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Guten Abend Wolseley

    Sowohl den ersten wie auch den zweiten Franz habe ich gelesen. Interessant ist, dass R. Franz, nachdem ihm die Gemeinschaft entzogen wurde, trotz Kenntnis der Zustände bei der LK wieder zurück wollte. Auch die im Anhang veröffentlichten Dokumente belegen, dass er Jahre lang an Beweisen gegen die LK, der er angehörte, gesammelt und trotzdem weiter mitgemacht hat. Das macht für mich keinen selbstaufopfernden Eindruck und lässt seine Bücher in einem ganz besonderen Licht erscheinen.

    Ede

  • Barnabas
    September 6, 2012

    Kommentar überflüssig!

  • Edelmuth
    September 6, 2012

    Ist ja wirklich toll, Barnabas.

    Alle Kritiker des Sklaven werden aufgefordert, unverzüglich die Gemeinschaft zu verlassen, wenn sie an den Folgen ihrer (der WTG) Sünden keinen Anteil haben wollen. Unverständnis wird gegenüber denen geäußert, die bleiben wollen, und ihnen sogar Kolportation für den „Feind“ unterstellt, aber für R. Franz, der an leitender Stelle mitverantwortlich half das zu unterstützen, was wir heute kritisieren, wird selbstverständlich Verständnis entgegen gebracht.

    Warum bei ihm?

    Ede

  • Manfred
    September 6, 2012

    Hallo Ede,

    es ist der Faktor Zeit. Schau was in

    Hesekiel 33:11-19 steht:
    11 Sprich zu ihnen: ‚ „So wahr ich lebe“, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, „ich habe kein Gefallen am Tod des Bösen, sondern daran, daß ein Böser von seinem Weg umkehrt und tatsächlich am Leben bleibt. Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen, denn warum solltet ihr sterben, o Haus Israel?“ ‘
    12 Und was dich betrifft, o Menschensohn, sag zu den Söhnen deines Volkes: ‚Die Gerechtigkeit des Gerechten an sich wird ihn nicht befreien am Tag seiner Auflehnung. Was aber die Bosheit des Bösen betrifft, er wird durch sie nicht zum Straucheln gebracht werden an dem Tag, an dem er von seiner Bosheit umkehrt. Auch wird gar niemand, dem Gerechtigkeit eigen ist, durch sie am Leben bleiben können an dem Tag, an dem er sündigt. 13 Wenn ich zu dem Gerechten spreche: „Du wirst ganz bestimmt am Leben bleiben“, und er selbst vertraut tatsächlich auf seine eigene Gerechtigkeit und tut unrecht, so wird all seiner gerechten Taten nicht gedacht werden, sondern für sein Unrecht, das er getan hat — dafür wird er sterben.
    14 Und wenn ich zu dem Bösen spreche: „Du wirst ganz bestimmt sterben“, und er kehrt tatsächlich von seiner Sünde um und verfährt nach Recht und Gerechtigkeit, 15 [und] der Böse erstattet selbst das Pfand, zahlt sogar die durch Raub genommenen Sachen zurück [und] wandelt wirklich in den Satzungen des Lebens selbst, indem er kein Unrecht tut, wird er ganz bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. 16 Keiner seiner Sünden, mit denen er gesündigt hat, wird gegen ihn gedacht werden. Recht und Gerechtigkeit hat er getan. Er wird ganz bestimmt am Leben bleiben.‘
    17 Und die Söhne deines Volkes haben gesagt: ‚Der Weg Jehovas ist nicht recht ausgerichtet‘, aber was sie betrifft, es ist ihr Weg, der nicht recht ausgerichtet ist.
    18 Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und tatsächlich unrecht tut, soll er dann dafür sterben. 19 Und wenn ein Böser von seiner Bosheit umkehrt und tatsächlich nach Recht und Gerechtigkeit verfährt, wird es ihretwegen sein, daß er selbst am Leben bleibt.

    Abgerechnet wird zum Schluss, siehe Vers 19. Es gibt einen Zeitpunkt an dem jeder der in Gottes Reich kommen möchte sich entscheiden und auf die Seite Jehovas stellen muss. Dieser Zeitpunkt ist bisher noch nicht gekommen und somit hat noch jeder Böse die Chance zu Jehova umzukehren, genauso kann aber auch jeder der schon zu den Gerechten zählt wieder von seiner Gerechtigkeit umkehren. Wer den Zeitpunkt der Flucht verpasst, der ist verloren, siehe die Geschichte mit der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 u.Z.

    Manfred

  • Hopefull
    September 6, 2012

    Hallo Ede

    man könnte grad meinen Du hast das Buch nie gelesen. Vielleicht solltest Du es (noch)mal tun.

    Gruß Hope

  • Frank&Frei
    September 6, 2012

    zurück an die Pfründe. Denen in der LK hat es doch an nichts gefehlt. Oldsmobile cars, mal mit dem Flieger zum Fischen nach Canada – was auch noch so alles – das Internet stellt es blos

  • Alois
    September 6, 2012

    Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen auf andere werfen!

  • Selgora
    September 6, 2012

    Ich hab während des Bibelstudiums öfter mal zu den beiden Brüdern, die mit mir studierten, gesagt: „Das könnt ihr mir nicht verkaufen, daß Gott z.B. ’ne Druckerei oder was auch immer braucht, um mit uns in Kontakt zu treten…“ 😉

    Und ich hab mich schon immer über die ganze Statistikwut gewundert, die bei der WTG so im Vordergrund steht. Millionen von Stunden, die gezählt werden und irgendwie ermuntern sollen… Erst recht, als ich selbst mit „in den Dienst gehen“ durfte, fragte ich mich immer wieder, was so ermunternd sein soll an der zahlenmäßigen Darstellung sinnloser Spaziergänge ohne biblisch basierte Gespräche…

    Und das mit der „Speise zur rechten Zeit“ hat mich nach mehreren Versammlungsbesuchen nur noch angeödet, weil es ja meistens in den Vorträgen nur um sexuelles Verhalten geht… Irgendwann fühlte ich mich sogar mal richtig belästigt, weil meine Gedanken von dem „treuen und verständigen Sklaven“ fast hypnotisch nur auf sexuelle Gelüste gelenkt wurden. Als Mißbrauchsopfer nach zahlreichen Therapien weiß ich, daß diese ständige Thematisierung das Problem eher verstärkt als behebt… Heißt es denn nicht auch, daß unzüchtige Dinge/ Späße unter Brüdern nicht mal erwähnt werden sollen? Ich denke, so manchen von Brüdern(oder Schwestern!) mißbrauchten Zeugen geht es ähnlich wie mir: Es schmerzt jedesmal aufs Neue, an solche Dinge erinnert zu werden… Und wer sich regelmäßig Pornografie reinzieht, ist ja auch sowas wie ein Abtrünniger. Aber hat man bei all dem Gerede zum Thema Sex nach der Versammlung eigentlich noch was anderes im Sinn? Ist reden über Sex nicht auch schon fast Pornografie? Zumindest für Autisten mit ihrer bildlichen Denkweise schon… Also mich wundert es nicht, daß viele Zeugen keinen besonders vorbildlichen Lebenswandel in dieser Hinsicht haben können… 😉

    =======================================================================================================

    Bernhard
    Eingereicht am 06.09.2012 um 16:22
    Meine lieben Brüder liebe Mitleser ich möchte das Buch: “Gefangene einer Idee” v. Don Cameron) gerne lesen. Jetzt habe ich schon in einigen Büchereien und hier im Internet nach dem Buch gesucht aber ohne Erfolg. Kann mir bitte jemand helfen dass ich diese Lektüre bekomme.
    Vorerst herzlichen Dank für eure geschätzte Hilfe
    mit brüderlichen Grüßen Bernhard

  • Dennis
    September 6, 2012

    Lieber Bernhard,

    schreibe mir eine Mail und ich lasse Dir das Buch zukommen:

    mentalist1981@web.de

    Bis dann….

    Gruß
    Dennis

  • Bernhard
    September 6, 2012

    Danke mein lieber Bruder Dennis, ich nehme dein Angebot gerne an. Vielen Dank im Voraus brüderliche Grüße Bernhard

  • Obadia
    September 6, 2012

    Unter diesen Link gibt es das Buch http://www.lulu.com/shop/don-cameron/gefangene-einer-idee/ebook/product-17574885.html

  • Eddi
    September 6, 2012

    Guten Tag Obadia,

    vielen Dank, dass du diesen Link veröffentlicht hast.

    Ich habe deinen Namen noch nicht gesehen hier, liegt es an mir oder darf ich dich herzlich willkommen heißen?

    Bestimmt freuen sich alle Bruderinfo-Leser auf weitere Kommentare von dir.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Revelation
    September 6, 2012

    Hallo,

    komme da nicht zurecht, brauch man da eine Kreditkarte
    zum bezahlen; die habe ich nicht.
    Kontoabbuchung geht wohl nicht?
    Hätte gern auch das Buch!

    Gruß

    Revelation

    Nähere Infos folgen demnächst!
    BI

  • Barbara
    September 6, 2012

    Hallo Selgora,

    Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen.
    Ich kenne keine Religionsgemeinschaft, die Sexualität dermaßen oft thematisiert als nur die ZJ. Ein Wunder wenn man dann noch an w as anderes denken kann ;-).

    LG Barbara

  • Selgora
    September 6, 2012

    Es ist eben der Geist der Welt, der da spricht… Im Fernsehen gibts ja auch schon im Kinderprogramm Filme, die man nur schwer nicht als Pornografie bezeichnen kann. Und innerhalb der Versammlung gibts genug Kinder, die von kleinauf nur hören, daß Sex was Schlechtes ist. Sooft, wie das Thema in der Versammlung angesprochen wird, kann man sogar schon die Vorträge als Mißbrauch von Minderjährigen betrachten. Es gibt nämlich nicht nur körperlichen Mißbrauch, sondern auch geistigen…

  • Eddi
    September 6, 2012

    Liebe Selgora,

    deinen Kommentaren kann ich nur zustimmen.

    Für mich ist es längst kein Wunder mehr, dass es in diesen Reihen so viel Abartigkeit gibt und leider habe ich das auch sehr schmerzhaft erfahren müssen, wohin eine solche Geisteshaltung führt. Unser Schöpfer hat auch den Bereich zwischen Bauchnabel und Kniekehle erschaffen und das hatte wie alle seine Werke einen tieferen Sinn, aber ganz bestimmt nicht den, ständig darüber zu reden. Das widerspricht zu 100% der biblischen Aufforderung: „Alles was keusch, alles was liebenswert ist, das erwägt weiterhin.“

    Die Überbetonung der Sexualität begann nach dem Sündenfall, aber es ging nicht von Gott aus, sondern von den sündigen Menschen. Unser Schöpfer hat das nicht ausdiskutiert sondern den beiden ein ordentliches Kleid gegeben und das war´s. Aber dieser Hinweis, dass man das Thema mal bedeckt halten kann, wird wohl nicht mehr ankommen.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Alois
    September 6, 2012

    Liebe Eddi

    Je mehr in den Versammlungen darüber geredet wird, desto mehr denken die Brüder und Schwestern an dieses Thema mit all den Fantasien.
    Weil sie so viel daran denken, bekommen sie ein schlechtes Gewissen.
    Dieses schlechte Gewissen versuchen die Betroffenen durch mehr Predigtdienst und mehr Spenden zu kompensieren.

    Ein teuflisches System das jedoch offensichtlich sehr gut funktioniert.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    September 6, 2012

    Lieber Alois,

    solange das mit dem schlechten Gewissen noch funktioniert geht´s ja noch. Wenn es dann ans Ausprobieren geht, ob das Verbotene auch als so schlecht empfunden wird, dann wird viel Leid verursacht.

    Oder biblisch ausgedrückt: Das Gewissen wird gebranntmarkt, aber es tut nicht weh, weil es schon zuvor betäubt wurde mit all dem sinn- nutz- und geistlosen Gequatsche.

    Dir einen schönen Tag – und natürlich auch allen andern

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Petra
    September 6, 2012

    Ich habe das Buch irgendwo gegen Bezahlung runtergeladen, als pdf. Aber leider kenne ich den Link nicht mehr

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