215 Comments
  • Julia an MN, Avalon, Fox, Matthäus und alle anderen
    Januar 13, 2014

    Lieber MN, lieber Avalon,
    war ein paar Tage nicht „auf Sendung“ und schon hat man gaaanz viel verpasst. Vielen Dank für Eure lieben Worte.
    Ich freue mich immer sehr, von Euch zu lesen, wie auch von Matthäus, Fox, Winston, ET und all den anderen. Mittlerweile interessiert sich auch mein Mann viel intensiver für meine Argumente und hat den heutigen WT in der Versammlung nun mit anderen Augen verfolgt. Er versteht die Welt nicht mehr und ich kann ihm helfen – vor allem durch die guten Argumente, die IHR mir immer anhand der Bibel liefert, gleich mundgerecht zum nachschlagen. Es ist für ihn so, als wenn man geistig einfach einen Schritt neben sich tritt und aus der neuen Position die „alte“ prüft. Auch die Ergänzung der im WT angeführten Schriftstellen durch das Lesen des ganzen Kapitels war für ihn hilfreich.
    Danke an ALLE, die durch ihre Kommentare hier wirksam zum nachdenken anregen. Da hängt mit Sicherheit oft viel Zeit und Mühe dran!!!! (Ich habe eben bemerkt, dass ich den falschen Artikel angeklickt habe, da ich den „Opfer“-WT meine, aber ich hatte hier auf dieser Seite nochmal was nachgelesen.)
    Und weißt Du, was mir speziell bei Deinen Zeilen, MN, so durch den Kopf ging? So viel geistige Ermunterung in persönlicher Ansprache habe ich in den letzten 20 Jahren in der Versammlung von keinem Ältesten erhalten. Und das ist keine Phrase, das meine ich buchstäblich so. Ich habe da jetzt länger drüber nachgedacht, ob ich was an geistiger Zuwendung in der Versammlung vergessen haben könnte, aber es ist mir nichts eingefallen. Da wird mal barsch nach dem nun fälligen Berichtszettel gefragt oder dass man sein Auto wegfahren soll, weil es jemanden beim ausparken behindert. Das – und ähnliches – ist der Inhalt meiner Kommunikation mit den VÄ. Man fühlt sich dann eben wie das Schaf, das mit dem Haken an der Haxe zur Herde gezerrt wird und nicht wie das Schäfchen, was beim Hirten unterm Mantel zurückgetragen wird.
    Dabei würde ich mich als sehr offenen, eher extrovertierten Menschen bezeichnen und ich hatte noch nie Probleme, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, sei es die Kassiererin im Markt oder der Taxifahrer. Warum schnürt es einem manchmal dann nur in der Versammlung so die Kehle zu? Das war eher eine rhetorische Frage, denn man muss sich ja jedes Wort zweimal überlegen, wenn man sichergehen will, nicht den Stempel „Geistige Unreife“ auf die Stirn zu bekommen. Schon die Bemerkung: „Morgen früh können wir ja ausschlafen…“, kann dazu führen, dass man zur Antwort bekommt: „Schlafen kannste noch lange genug, wenn du tot bist, die Zeit müssen wir nutzen (na, wozu wohl, hier ist keine Gartenarbeit gemeint).“
    Ich habe vor einiger Zeit mal einen Bruder im Ort getroffen, der mich fragte: „Na, du bist wohl im Dienst unterwegs?“
    Da das nicht so war, konnte ich nur antworten, dass ich beim Einkauf bin. Der war so verdattert, dass er garnicht wußte, was er sagen sollte. Wie kann man denn vor Sonnenuntergang PRIVAT unterwegs sein. Nunja, das ist sicher dem einen oder anderen hier auch schon passiert.
    Also ermuntert uns weiterhin und freut Euch auf eine Zeit, in der wir mit JEDEM über alles reden können, weil wir nur noch liebe Menschen um uns haben, die alle das gleiche Ziel vor Augen haben! Ganz liebe Grüße an alle, die heute Abend hier lesen und morgen einen schönen Wochenstart! Herzliche Grüße Julia

  • Fox
    Januar 13, 2014

    Danke sehr für diesen Artikel, Bruder M.S.

    Warum sollte Jesus bei der Lesung des Jesaja-Textes den Gottesnamen laut und deutlich aussprechen? In Johannes 5 sagt Jesus (hier NWÜ):“36 Ich aber habe das Zeugnis, das größer ist als das des Johạnnes, denn gerade die Werke, die mein Vater mir zu vollbringen aufgetragen hat, die Werke selbst, die ich tue, legen Zeugnis über mich ab, daß der Vater mich gesandt hat. 37 Auch hat der Vater selbst, der mich gesandt hat, Zeugnis über mich abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen“.
    Kein Mensch hatte jemals die Stimme des himmlischen Vaters vernommen! Jede Mitteilung erfolgte somit über einen Mittler.

    Kommen wir auf den Zustand in Eden: Jede irdische Schöpfung existierte nur aus einem einzigen Grund: Für Jesus und von ihm! Als somit Satan den Menschen verführte, entehrte er nach meinem Verständnis nicht nur Jehova als Schöpfergott und liebenden Vater, der die Erde und alles darauf seinem einziggezeugten und über alles geliebtem Sohn übereignet hatte, sondern genauso auch den Sohn. Jesu Bitte an seinen Vater aus Johannes 17:5 „Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!“ ist auch die Bitte an die Wiederherstellung des universellen Friedens und der damit verbundenen Freude, so wie sie vor Beginn der Schöpfung war, die leider auch den Aggressor beinhaltete.

    Sehr schön hast du auch herausgestellt, wie Jesus auch um „die Seinen“ bittet, für diejenigen, welche in dieser Zeit bei ihm waren, aber auch für alle, die noch kommen würden. Er tat dies mit der Bitte, sie zu heiligen, also abzusondern für den Vater und für sich. Nach meinem Verständnis war es daher gar nicht notwendig, den Gottesnamen nochmals besonders zu betonen, denn für Jesus gab es nie einen anderen Vater als den, der ihn gesandt hatte, in dessen Hände er sich vollständig begeben hatte und den er allezeit verherrlicht hat.

    Kennt irgendjemand ein (normales) Kind, welches seinen Vater bittet: „Papa, Hugo Egon Balthasar: darf mein Freund heute bei mir schlafen?“

    Der allein wahre Gott war für die Menschen eher unpersönlich, weil ihn niemand gesehen oder gehört hat (Ob Moses eine Ausnahme war, entzieht sich meinem momentanen Kenntnisstand). Das von IHM erwählte Volk konnte ihn durch Jesus kennenlernen. So sagt Jesus dies in Johannes 14:6,7 „6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“(Elb)

    Da Jesus wusste, dass der Weg zum Vater nur über ihn geht, das Gericht ihm vom Vater übergeben worden war, der Vater ihn verherrlichen würde, damit er, Jesus, die Geschicke der Menschheit im Einklang mit dem väterlichen Willen leiten würde – wieso sollte er sich dann so viel Mühe machen, den Gottesnamen, der in keiner Urschrift zu finden ist, zu nennen?

    Wir werden unzählige Millionen Jahre mit unserem himmlischen Vater verbringen dürfen, wenn wir auf die Stimme seines Sohnes Jesus hören und ihm folgen. Und auch wenn die beiden wesensgleich sind, so sind sie doch unterschiedliche Personen und ich freue mich schon jetzt ohne Ende, eines Tages „Abba, Vater, endlich bei dir!“ sagen zu dürfen und zwar in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes, in Frieden und Gerechtigkeit, in Freude und frei von allen Sorgen und Bedrückungen, die uns heute belasten.

  • mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Hallo Amalie+MAX,

    ich weiss nicht ob Ihr das mitbekommen habt,
    der kath. Verlag „Weltbild“ hat Insolvenz
    angemeldet.
    Nun hat die Gewerkschaft und Angestellte von
    „Weltbild“ um Führbitte geworben.
    Heute morgen wurde im Radio gemeldet,
    dass es so viele Führbitten gab dass die
    Kath. Kirche nun 35Mio. € freimacht und
    „Weltbild“ aus der Insolvenz rettet.
    Kann ich jetzt daraus schlussfolgern, dass
    Jehova auch die Gebete der
    „Konkurrenz“ erhört?

    Lg

  • Tommy
    Januar 13, 2014

    Haha, wer weiss, wer weiss…….
    Tommy

  • Julia
    Januar 13, 2014

    Hallo mäuslein2, ich dachte, Du machst einen Scherz. Nun habe ich festgestellt, das ist ja wirklich so !! Das ist ein Argument und auch jederzeit belegbar, was niemand von der Hand weisen kann und ich werde es bei der nächsten Gelegenheit an den „Mann“ bringen. Die erste Reaktion kann ich mir jetzt schon ausmalen, aber ich möchte mal kühn behaupten, dass diejenigen, die das hören,im nachhinein doch mal drüber nachdenken… in diesem Sinne ein schönes Wochenende allen hier und liebe Grüße Julia

  • Dennis
    Januar 13, 2014

    Liebe mäuslein2,

    vielen Dank für die Info. Hab ich gar nicht mitbekommen diese Meldung, obwohl ich ständig auf n-tv usw. unterwegs bin.

    Das ist natürlich eine super Geschichte, die man i.S. Russland und jw-org mal unter die ZJ streuen könnte. Aber ich befürchte, dass das bei den meisten rechts rein geht und links wieder raus. Das vorprogrammierte Weltbild darf nicht angetastet werden.

    LG
    Dennis

  • mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Hallo Bird und Ihr lieben Brüder,

    ich glaube auch, dass mit der „Russland-Meldung“ etwas nicht stimmen kann.

    Zum einen verbrachte ich fast eine Stunde bei Google und fand auch nichts zu diesem Prozess.

    Ferner hat es mich total verwundert, dass auf der deutschen JW org
    diesbezüglich nichts zu finden war.

    Haben die Gebete der deutschen keinen Wert?

    Das könnte man hier schon ironisch fragen?

    Liebe Grüße an alle

  • Amalie an alle
    Januar 13, 2014

    Wer noch aktiv ist wird heute mit dieser Kettenmail bombardiert
    Was haltet ihr davon?

    Hier der Bericht auf jw.org dazu
    http://www.jw.org/en/news/by-region/europe/russia/attempt-to-ban-website/
    Übersetzung:

    Heute Morgen wurde bei der morgentlichen Anbetung ein Brief verlesen, gemäß dem die russische Regierung ein Gerichtsverfahren eröffnet, um unsere JW.ORGWebsite in Russland verbieten / sperren zu lassen. Die Lage wird dadurch erschwert, dass die Brüder in Russland erst gestern erfuhren, dass ein Verfahren eröffnet wurde, und ihr Gerichtstermin morgen (22.01.14) ist. Sollte dieses Gesetz erlassen werden, bedeutet das, dass jeder, der diese Website im Land besucht, nicht nur eine Geldstrafe erhält, sondern wegen illegalem Durchstöbern des Internets ins Gefängnis kommt.
    Die Leitende Körperschaft und das Zweigkomitee bitten uns, mit höchster Dringlichkeit für diesen Fall zu beten. Die Leitende Körperschaft hat noch nie zuvor eine Bitte dieser Art gestellt. Fühlt euch bitte so frei, diese Nachricht weiterzuleiten, damit unsere Gebete eine Stärkung für diesen Rechtsstreit sein mögen und damit Jehova dem morgigen Verfahren vorsteht.

  • Anna
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie, liebe Schwesern und Brüder,

    da bin ich mal gespannt ob sie bei mir in der Versammlung schon was wissen. Danke für die Info.

    Schönen Resttag und viele Grüße

    Anna

  • Bird an Amalie
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,

    Ich hab mal Dr. Google nach diesem Prozess befragt. Da finde ich gar nichts.
    Ich traue denen auch zu, das sie das dafuer verwenden um den Glauben der Anhänger zu gewinnen. Wenn das gar nicht so ist wie sie es schreiben dann haben alle wieder das Vertrauen das JHWJ das abgewehrt hat.

    Glg
    Bird

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    Hallo Amalie,

    wenn ich auf den Link gehe und mir das Update vom 22.01. durchlese steht da sinngemäß: Dass das Urteil vom Aug. 13 aufgehoben wurde, die Zeugen Jehovas einen wichtigen Sieg errungen haben, und alle Bürger weiterhin Zugriff auf die Seite haben werden.

    Liebe Grüße

  • Amalie@vie ratée + MAX
    Januar 13, 2014

    Hallo ihr Lieben ……
    Hier ein kurzes Feedback der Reaktionen auf den Sieg aus meinem Familien und Bekanntenkreis:

    * „Jehova hatte ganz klar seine Finger mit im Spiel“
    * „Jehova hat den Rechtsstreit geführt“
    * „die vielen Gebete der Bruderschaft haben es bewirkt“
    * „daran sehe ich ganz deutlich das wir die Wahrheit haben“
    * „Jehova hat die Macht uns zu beschützen“
    * „am Ende wird immer die Gerechtigkeit siegen“

    Nun fühlen sie sich im Glauben bestärkt und freuen sich, so ein neuzeitliches Wunder erlebt zu haben!

    Aber wie Maximilian super kommentiert hat, wirft dieses Wunder einige Fragen auf ………..

  • Maximlian
    Januar 13, 2014

    Hallo Amalie,

    du fragst was von dieser Kettenmail zu halten ist. Hier meine Meinung dazu.
    Tatsächlich ist auch in unserer Versammlung diese Mail bei einigen eingegangen.
    Die Brüder sind ganz aufgeregt und Aktiv dabei sie zu verbreiten, endlich mal wieder was loss, so mein Eindruck. Hier noch einmal die ominöse Nachricht.
    Heute Morgen wurde bei der morgentlichen Anbetung ein Brief verlesen, gemäß dem die russische Regierung ein Gerichtsverfahren eröffnet, um unsere JW.ORGWebsite in Russland verbieten / sperren zu lassen. Die Lage wird dadurch erschwert, dass die Brüder in Russland erst gestern erfuhren, dass ein Verfahren eröffnet wurde, und ihr Gerichtstermin morgen (22.01.14) ist. Sollte dieses Gesetz erlassen werden, bedeutet das, dass jeder, der diese Website im Land besucht, nicht nur eine Geldstrafe erhält, sondern wegen illegalem Durchstöbern des Internets ins Gefängnis kommt.
    Die Leitende Körperschaft und das Zweigkomitee bitten uns, mit höchster Dringlichkeit für diesen Fall zu beten. Die Leitende Körperschaft hat noch nie zuvor eine Bitte dieser Art gestellt. Fühlt euch bitte so frei, diese Nachricht weiterzuleiten, damit unsere Gebete eine Stärkung für diesen Rechtsstreit sein mögen und damit Jehova dem morgigen Verfahren vorsteht.
    Diese angebliche Nachricht lässt viele Fragen offen. Zunächst ist es verwunderlich, das die leitende Körperschaft auf diesem Weg sich an die Verkündiger wendet.
    Frage; bei welcher morgentlichen Andacht oder Anbetung und wo wurde dieser Brief verlesen?
    Welchen Sinn sollen die „vielen Gebete“ bei unserem Schöpfer haben? Genügen die Gebete des „treuen und verständigen Sklaven“ nicht mehr? Was ist wenn die russische Regierung dennoch zu Ungunsten der Org, entscheidet? Haben wir dann zu wenig gebetet? Überhaupt, wenn es doch um die Interessen Jehovas gehen soll, ist dann Jehova auf diese Gebete angewiesen? Natürlich haben die vielen Gebete der Brüder geholfen wenn, wie es aussieht, das Gericht mit ihrem Urteil nicht durchkommt, was eigentlich zu erwarten ist.
    Der Verdacht drängt sich mir auf, das es hier um blinden Aktionismus geht, und wenn diese Aufforderung tatsächlich von der Organisation gekommen sein soll, dann sieht es so aus als ob sie es nötig hat mal wieder eine Aktion zu starten um den Eindruck zu erwecken, der „neuzeitliche Assyrer“ steht vor den Toren der Org. um sie zu vernichten.
    Aus der offiziellen JWOrg Seite geht hervor, das schon wurde schon am 7. August 2013 das Amtsgericht der Stadt Tver entschied hat die WebSite JWOrg zu sperren.
    Das ist sicherlich ein Akt den jeder aufrichtige Mensch, der für Meinungsfreiheit steht verurteilt. Und ich denke auch BI sieht das so. Doch das was eventuell die Organisation davon macht, wenn diese Aufforderung tatsächlich von ihr kommen sollte ist unehrlich.
    Aus dem offiziellen Bericht wie er unten abgedruckt ist geht hervor das der Einspruch der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft von New York, Zeugen Jehovas am 22. Januar 2014 verhandelt beim Landgericht Tver behandelt wird.
    Also, so eine plötzliche und unvorhersehbare Sache kann es nicht gewesen sein. Es ist blauäugig zu denken, die Rechtsabteilung der Org. sei auf diesen Fall nicht vorbereitet gewesen oder hätte sich nicht vorbereiten können, und sei deshalb in besondere auf unsere Gebete und der Hilfe Jehovas angewiesen.
    Also, das Ganze ist sehr seltsam und macht einen unehrlichen Eindruck. Auch die juristische Begründung, es handle sich bei der WebSite um eine Bildungs- und Forschungsseite ist nicht gerade ehrlich. Diese Seite dient einem Missionswerk im Sinne der Organisation, das sollte man dann schon auch eingestehen.
    Auch die Behauptung, dass jeder, der nach diesem Urteil, also ab heute diese Seite lesen würde mit Gefängnis rechnen muss ist reine Panikmache. Wenn die Seite gesperrt ist, so kann sie auch keiner mehr aufrufen, oder doch?

    Hier der Bericht auf jw.org dazu

    http://www.jw.org/en/news/by-region/europe/russia/attempt-to-ban-website/

    Russische Beamte versuchen per Gerichtsentscheid beliebte Bibel – Bildung Website zu verbieten.
    ST . PETERSBURG , Russland – Am 7. August 2013 entschied das Amtsgericht der Stadt Tver, die sich sich 100 Meilen (ca. 160 km) nördlich von Moskau befindet , dass die Bibel – Bildung Website jw.org in der gesamten Russischen Föderation verboten wird.
    Obwohl jw.org von Hunderttausenden auf der ganzen Welt durchforscht wird, versucht das Gericht die beliebte Website zu verbieten. Das Gericht traf seine Entscheidung ohne vorherige Benachrichtigung der Herausgeber der Website, die Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft von New York. Zeugen Jehovas legten gegen die Entscheidung beim Landgericht Tver Einspruch ein . Die Beschwerde wird am 22. Januar 2014 verhandelt.
    Falls die Beschwerde abgelehnt wird, wird die Webseite nicht mehr verfügbar sein, für die mehr als 160.000 Zeugen Jehovas in Russland, die regelmäßig die Website nutzen für ihre Gottesdienste und ihr persönliches und familiäres Bibelstudium . Förderung der Website wird dann eine strafbare Handlung in Russland. Darüber hinaus werden 142 Millionen Menschen, in Russland die von jw.org kostenlose Informationen über die Bibel erhalten konnten das dann nicht mehr können. Als Kommentar zu der Website sagte Jekaterina Elbakyan , Doktor der Philosophie und Experte für Religionswissenschaft , der als Professor an der Akademie für Arbeit und soziale Beziehungen in Moskau dient , dass jw.org „ein Geschenk ist für alle, die in Religionsforschung tätig sind. Sie bietet umfassendes und verständliches Material. Bedeutende geistige und moralische Fragen werden in einer einfachen Art und Weise behandelt. Wenn Sie die Website nutzen , fühlen Sie sich als ob Sie offen im Haus der Zeugen Jehovas begrüßt werden. “

    Aus St. Petersburg, von Grigory Martynow , einem Sprecher der Zeugen Jehovas in Russland, heißt es: “ Die jw.org Website ist ein wunderbares Werkzeug für diejenigen in unserem Land die auf der Suche nach Informationen über die Bibel sind, diese sind in keiner Weise politisch oder kommerziell. Wir hoffen, dass das Landgericht Tver dafür sorgen wird, dass diese beliebte pädagogische Ressource für alle Russen weiterhin erhalten bleibt und zur Verfügung steht. “

    J.R. Brown , Sprecher von Jehovas Zeugen in ihrer Weltzentrale in New York, kommentiert: „Die jw.org Website wird sowohl als Forschungsinstrument wie auch als vertrauenswürdige Informationsquelle für Familien auf der ganzen Welt geschätzt . Es wird geschätzt, dass durchschnittlich 900.000 Menschen die Website jeden Tag besuchen, in rund 600 Sprachen sind positive Informationen verfügbar. Eine Zensur dieses Materials ist eindeutig nicht gerechtfertigt. “
    Liebe Grüße
    Max

  • Manfred
    Januar 13, 2014

    Lieber Max,

    vielen Dank für diesen Kommentar. Ich habe mir auch sofort gedacht was das soll. Nur die LK hat als Gesalbte einen direkten Draht zur himmlischen Führung, denn nur sie alleine können die Bibel verstehen und wenn es dann zu so einem Zwischenfall kommt, brauchen Sie die Hilfe auch von allen Nichtgesalbten??? Wieviel Vertrauen haben die eigentlich in ihre eigene Salbung?? Offensichtlich nicht sehr viel. Was wäre gewesen, wenn das Gericht hart geblieben wäre. Hätte man dann die Schuld den Nichtgesalbten geben können, weil die sie nicht genug unterstützt haben?

    Sehr verworren das ganze.

    Bis vor kurzem konnte man noch dies hier auf der offiziellen Webseite der Zeugen Jehovas finden. Jetzt fehlt der Eintrag, aber ich hatte diesen archiviert. Es steht dort:

    Kurzinfo Jehovas Zeugen weltweit
    • Wir sind in 239 Ländern und Territorien aktiv
    • Wir veröffentlichen Bibeln und biblischen Lesestoff in 595 Sprachen
    • Wir kommen in 111 719 Versammlungen (Gemeinden) zusammen
    • Wir zählen 7 538 994 Bibellehrer
    • Die Besucherzahl bei unseren Zusammenkünften und Kongressen? 19 Millionen
    • Verbreitung der Bibel: 179 Millionen Exemplare — in 116 Sprachen
    • Unsere Produktion an biblischen Publikationen in den vergangenen 10 Jahren: 20 Milliarden

    Wir zählen 7 538 994 Bibellehrer
    Die Besucherzahl bei unseren Zusammenkünften und Kongressen? 19 Millionen

    Zur Zeit geistern doch die aufgeblähten Statistiken des ADAC durch die Medien. Doch das ist gar nichts im Gegensatz, wie es hier die LK gemacht hat. Aus 7.538.994 Bibellehrern, was ja bedeutet das diese Personen als getaufte Verkündiger gezählt werden, sind doch tatsächlich 19 Millionen Anwesende bei den Zusammenkünften der Zeugen anwesend. Das bedeutet, dass ca. 2,5 mal so viele Besucher bei den Zusammenkünften anwesend sind, wie es getaufte Verkündiger der Zeugen Jehovas gibt.

    Als ich noch in die Versammlung gegangen bin, lag die Anwesendenzahl irgendwo bei plus minus 80% und nur in der Dienstwoche waren es dann kommischerweise immer über 100%. Doch hier wird suggeriert, dass in einer Versammlung mit 100 Verkündigern ca. 250 Personen die Zusammenkünfte besuchen. Das nenne ich doch mal eine aufgeblähte Statistik.

    Ich vermute, dass diese 19 Millionen lediglich einmal im Jahr beim Gedächtnismahl zustande kommt. Selbst auf Kongressen dürfte das schwierig zu erreichen sein. Wieso nur erweckt man den Eindruck, dass diese Zahl regelmäßig in den den Zusammenkünften erreicht werden? Glaube nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

    Liebe Grüße Manfred

  • GerdK an Maximilian
    Januar 13, 2014

    Hallo Maximilian, mit deinem Verdacht dass die LK schon länger davon wusste liegst du vollkommen richtig. Auf der Internet-Seite:

    https://netzpolitik.org/2012/welche-internet-inhalte-russland-zensiert-zeugen-jehovas-extremismus-suizid-anleitungen-und-eine-ganze-bucherei/

    geht eindeutig hervor dass Russland schon viel längere Zeit bemüht ist die ZJ-Seiten zu sperren. Also frage auch ich mich „was soll das alles“?

    LG GerdK

  • Sledge Hammer
    Januar 13, 2014

    Der Aufruf war ein perfekt kalkulierter Gebetserfolg

    Wie ich soeben erfahren habe, wurde zu Gunsten der Organisation entschieden. Überraschung aber auch.

  • Bird an Amalie und Alle
    Januar 13, 2014

    Ich bin mir sicher das es die LK schon gewusst hat wie die Entscheidung ausgehen wird. Denn warum zeigen sie nicht die vielen Prozesse die sie verloren haben? Haben hier die Gebete nicht geholfen?
    Sie hätten nie einen Aufruf online gestellt, wenn sie damit jemanden zum nachforschen anregen. Wieso Händen sie es nicht im August 2013 online gestellt?

    Die Gefahr wäre zu hoch das jemand stutzig wird falls sie es verlieren.

    Glg
    Bird

  • Julia
    Januar 13, 2014

    Hallo, mir geht da so ein Gedanke durch den Kopf, als ich die Zahlen im Jahrbuch für Deutschland gelesen habe:
    Die Voraussetzung für die Anerkennung der KdöR ist ja wohl, dass die Mitgliederzahl des Antragstellers 2 Promill der Bevölkerung ausmacht, was momentan gegeben ist, auch wenn man nur den Verkündigerdurchschnitt nimmt. Was passiert, wenn die Zahlen um 5000 VK fallen, dann wäre es nicht mehr so (auch wenn die Höchstzahl angenommen würde) und die 2 Promill wären unterschritten. Wird dann in jedem Bundesland wieder einzeln geprüft oder zählen wir da als Gesamtzahl für Deutschland. Es gibt hier so viele schlaue Köpfe, einer weiss es sicher. Vielleicht wurde es ja auch irgendwo schon diskutiert und ich habe es übersehen…..
    Vielen Dank und liebe Grüße von Julia

  • mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Liebe Brüder,

    zu der 2-Zeugen-Regelung noch eine
    Anmerkung:
    Egal ob Gemeinschaftsentzug, Zurechtweisung
    oder die Mitteilung in aller Öffentlichkeit in der
    VS, dass „Bruder…….ist kein ungetaufter Verkündiger“
    stellt eine öffentliche denunzierung dar,
    rechtlich gesehen würde ich sagen
    Ehrverletzend.
    LG an alle

  • Matthäus zu Gemeinschaftsentzug
    Januar 13, 2014

    Das die Organisation Anweisungen herausgibt die in Bezug auf den Gemeinschaftsentzug nicht mit der Bibel konform geht, wissen viele immer noch nicht. Man missbraucht die Aussage an die Korinther
    im ersten Brief „Entfernt den Bösen – hört auf Umgang mit ihm zu haben“ auf eine harte und grausame Weise und nimmt in Kauf dass auch Familienbande dabei zerreissen. Diese Anweisungen gelten natürlich nur nach INNEN, nach AUSSEN gibt man sich liberal, den dies würde die Anerkennung des Staates in Frage ziehen. Diese Doppelmoral oder wie die Indianer zu sagen pflegten – sie sprechen mit gespaltener Zunge – ist eine Heuchelei und verwerflich weil die ersten Christen dies NIE so gehandhabt haben.

    Abgesehen davon dass Paulus bereits ca. 2 Monate den 2. Brief schrieb und hierbei klar anwies dem Sünder Barmherzigkeit und Liebe zu erweisen – hast du das je in einer Versammlung erlebt? Ich nicht!

    Dann schreibt Paulus selbst dass nicht jeder in der Korinther Versammlung sich an diese Anweisung gehalten hat – WEIL ES IMMER NOCH EINE PERSÖNLICHE ENTSCHEIDUNG IST – seien es Freunde oder Familienangehörige die den Sünder NICHT SO behandelten – hier zu lesen:

    2. Brief Kap. 2
    Vergebung für einen Bestraften
    5 Wer anderen Kummer bereitet hat, der hat nicht nur mich traurig gemacht, sondern euch alle – oder doch fast alle, um nicht zu übertreiben. 6 Die meisten von euch haben sein Verhalten bestraft, damit soll es gut sein. 7 Jetzt müsst ihr ihm vergeben und ihn ermutigen, denn er soll nicht verzweifeln. 8 Zeigt ihm deshalb eure Liebe.

    Also „die meisten“ eben NICHT ALLE haben ihn so behandelt !!!

    So etwas hörst du in den ZK nie, auch nicht dass ein Ältester auf die Bühne geht und Ermunterung nach dem Vers 7,8 vorgeht – oder hat das jemand von euch beobachtet?

    Liebe Grüsse Matthäus

  • hansi
    Januar 13, 2014

    lieber matthäus.
    dein zitat .
    die meisten haben ihn so behandelt ,aber nicht alle.
    als ich noch aktiver zj war habe ich mich zur zweiten kategorie gerechnet ja mich so verhalten .ich kenne auch ein älteres zj ehepaar dessen tochter ausgeschlossen wurde die weiterhin kontakt intensiv zur ihrer tochter hatten oder noch immer haben ,ich selbst war einige male bei dem ehepaar zur gast dessen tochter anwesend war hat mich nie in keinster weise belastet oder mir gewissenbisse eingeflöst im gegenteil wir führten tolle gespräche und unterhielten uns kritisch über gewisse lehrpunkte der wt gesellschaft ,gemeinschaftausschlüsse ,wobei ich nicht generell gegen den gemeinschaftsausschluss bin ich meine die die patu nicht bereuen möchten und an ihrem sündigen lauf festhalten das ist legitim sich von solchen menschen sich zu trennen jeder verein hatt das recht ein mitglied vor die tür zu setzen der nicht nach den vereinsregeln handelt sondern bewusst und mit voller absicht dagegen handelt.aber die gesellschaft spielt sich als richter auf wenn sie geschwister ausschliessen die bereuen ,das hatt mit gottes wort der bamherzigkeit nichts zu tun und handeln nicht nach jesu worte matth 7 wo jesus sagte hört auf zu richten.lg hansi

  • Tommy
    Januar 13, 2014

    So ist das leider Matthaeus
    Tommy

  • turtle
    Januar 13, 2014

    Lieber Matthäus,

    auf der offiziellen Homepage jehovaszeugen.de/Anerkennungsverfahren/Erstverleihung/Literatur/Pikl und Glockentin, behaupten sie
    Zitat: „Falsch ist es auch, wenn Link behauptet, daß es beim Gemeinschaftsentzug eine “totale Kontaktsperre” gäbe, die bis in die Familie hineinreiche, denn wie sich Zeugen Jehovas gegenüber ausgeschlossenen Verwandten verhalten, entscheiden diese selbst.“ Zitatende

    Eine Falschdarstellung, die aber rechtlich wahrscheinlich o.k. ist,
    denn die Familie kann sich ja „freiwillig“ im Sinne der Oganisation
    entscheiden. Aber es würde auch bedeuten, dass die Familien, die den Kontakt abbrechen, dies selber so entschieden haben.
    Was für eine Lieblosigkeit und Heuchelei, wenn Sie wenigsten zu dem stehen würden, was sie von ihren Mitgliedern erwarten.
    Ich habe Älteste auf diese Aussage angesprochen und bekam die Antwort, dass ich ja wisse, was in der Bibel darüber steht und ich dürfe machen, was ich wolle.
    Eine Gefahr für die Versammlung war ich kurz darauf auch, denn ich hatte mir das Recht herausgenommen, meine Brüder auf z. B. die subl. Bilder aufmerksam zu machen, nachdem ich von offizieller Seite keine nachvollziehbare Erklärung dafür erhalten hatte.
    Man hat dann mit „Konsequenzen“ gedroht, wenn ich nicht aufhöre darüber zu reden. Auch das habe ich einigen Brüdern und Schwestern
    (inkl. Familienangehörigen) erzählt, sie haben sich nach meinem/unserem Austritt für die Kontaktsperre entschieden – soviel zu meinen Erfahrungen mit den „liebevollen“ Hirten und der Bruderschaft.
    Liebe Grüße, turtle

  • turtle
    Januar 13, 2014

    P.S. das Zitat steht auf Seite 18 „Jehovas Zeugen als Körperschaft des öffentlichen Rechts“

  • Winston an Matthäus
    Januar 13, 2014

    Lieber Matthäus,
    das ist eben so und zwar seit Jahrzehnten.
    Seid froh, dass Ihr alle mit allen Menschen dieser Welt, egal welchen Glaubens sie sind oder waren frei reden könnt. Dieses Privileg haben die Zeugen nicht. Die dürfen nur im Predigtdienst mit Weltmenschen Kontakt haben, aber da hört ihnen schon lange keiner mehr zu. Und mit den restlichen 7 Millionen dürfen sie nur vorsichtig ihre Meinung äußern, sonst gibt’s Ärger.
    Ich hoffe mein Gott vergibt mir, dass ich damals als Zeuge lieblos und ausgrenzend mit Andersgläubigen und insbesondere Abtrünnigen EX Geschwistern gehandelt habe.
    schönen Abend
    Thomas

  • mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Liebe Brüder,

    gibt es ein Beispiel in der Bibel in der ein Gemeinschaftsentzug
    in der Form zur Folge hatte wie es die WTG vorgibt?

    Der Gemeinschaftsentzug bei den ZJ ist eines der Wichtigsten Verfahrensweisen in dieser Organisation.

    Dieses Verfahren nebst Zurechtweisung u.s.w. werden intensiver betrieben als nach kranken, weisen oder ähnlichen zu schauen.

    Wäre der Gemeinschaftsentzug derart wichtig, so können wir sicher sein, dass Jesus diesbezüglich konkrete Anweisungen gegeben hätte.

    Genauso ist das mit Geburtstag feiern. Auch hier schustert sich die WTG ihr eigenes System, für das es in der Bibel keine klare Anweisung gibt.

    Jesus hätte auch hier sicher gesagt, dass Geburtstag zu feiern nicht statthaft ist, war Geburtstagfeiern damals doch schon üblich.

    Nun aber der Umkehrschluss:

    Mein Lieblingsthema: DIE KRAWATTE!

    Hier ist es der Leitung der WTG ganz egal, welchen Ursprung die Krawatte hat, sei es Militärischer Seits oder des Sexkultes.

    Nein, ganz im Gegenteil, einen Vortrag halten ohne Krawatte – UNDENKBAR!

    Hier wird ein Götzenkult par excellence geradezu gefordert und vorgeschrieben.

    Was für eine Doppelmoral!

    LG an alle!

  • Denker
    Januar 13, 2014

    Hallo Mäuselein2,
    es stimmt nicht das Geburtstagsfeiern damals schon üblich war, denn die meisten Menschen hatten gar keinen Kalender und wussten auch nicht an welchen Tag sie geboren waren. Das war bei Königen anders, denn ihre Line musste erhalten bleiben und darüber wurden genaue Aufzeichnungen gemacht. Das Geburtstagsfeiern ist erst seit gut 150 Jahren bei allen Menschen üblich, das bedeutet nicht das man es nicht feiern darf. Die Krawatte interessiert mich nicht so sehr aber ich finde die nicht ausgesprochene Anordnung keinen Bart tragen zu dürfen absolut unbiblisch, oder kennst du einen KA der einen hat?
    Ich weiß das auf Kongressen hinter der Bühne immer ein Bruder eingeteilt ist der Jeden der auf die Bühne geht, genau nach einer 2 Seitigen Anordnung betrachtet und dann sein ok gibt und wenn da ein Bruder unrasiert ist darf er nicht rauf.
    Noch ein Wort zum unbiblischen Gemeinschaftsentzug: leider halten sich fast alle daran ohne darüber nachzudenken das so wie es die WTG vorschreibt es nicht mit der Liebe unseres Herrn Jesus und seines Vaters JHWH zu vereinbaren ist. Und ich weiß wovon ich rede denn dadurch ist unsere Familie regelrecht kaputt gemacht worden.
    Liebe Grüße an alle der Denker

  • Winston an Mäuslein 2 und Denker
    Januar 13, 2014

    Lieber Mäuserich und Denker,

    das mit dem Bart und den langen Haaren, ist das immer noch nicht vorbei.
    1966 – 1970 wurde uns gesagt, wir sollten die Aufmerksamkeit nicht auf uns lenken, wenn wir als Männer (damals in der Minderheit) lange Haare tragen oder einen BArt stehen lassen.
    Als dann ab 1970 fast alle Männer längere Haare und auch Bart trugen kam das neue Licht:
    Wir sollen durch unser Äußeres zeigen, dass wir anders sind.

    Krawatte war immer schon Pflicht, zumindest, wenn man auf der Bühne vorgelesen hat. Dann noch die unsinnigen Vorschriften für Schwestern bezügl. Hosen tragen und die berüchtigte Rocklänge.
    Wir sollten nicht vergessen, dass die Einheit des Denkens auch durch die Einheit des Erscheinungsbildes vorgeschrieben wird.
    Bei Männern ist das abgeleitet von den rigorosen Kleidungsvorschriften für Soldaten. Kurze Haare, kein Bart, Krawatte und Anzug(=Uniform). Ich habe als Jugendlicher sehr unter diesen Vorschriften gelitten und mich zum Gespött meiner Schulkameraden gemacht. Jetzt, wo kurzgeschorene Haare modern sind gilt plötzlich nicht mehr, dass wir uns von den Weltmenschen durch unser Äußeres unterscheiden sollten. So sind sie halt die Amis, wenn man da durch den Bible Belt in Utah oder Idahoe fährt, schauen alle gleich aus und zwar seit Jahrzehnten.
    Das skurille sind dann auch die Wachtturm-Bildln mit Jesus und seinen Jüngern, die gerade frisch vom Friseur gekommen sind. Dabei war es ihnen verboten das Kopfhaar an den Seiten kurz zuscheren und die Bartenden zu zerstören
    3. Mose 19:27 Ihr sollt nicht den Rand eures Haupthaares rund scheren, und den Rand deines Bartes sollst du nicht verderben..
    Damals war ein rasierter Mann mit kurzen Haaren ein Sinnbild für die Homosexuellen und ihre Lustknaben.

    liebe Grüße
    Thomas

    heute endlich freier Bartträger mit langen Haaren.

  • Manfred
    Januar 13, 2014

    Hallo Mäuslein2,

    Es gibt einen sehr markanten Text in der Bibel, der zeigt wer die Brüder Christi verklagt:

    Off. 12:10-12; NWÜ: 10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen:„Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus herbeigekommen, denn der Ankläger unserer Brüder ist hinabgeschleudert worden, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt! 11 Und sie haben ihn wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele selbst angesichts des Todes nicht geliebt. 12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“

    Im Gegensatz dazu kann man sehen wer in Wirklichkeit die Brüder Christi sind:

    Joh. 13:35; NWÜ: 35 Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

    Jeder Zeuge Jehovas kann sich jetzt fragen, ob er lieber so handelt wie Jesus Christus und somit seine Brüder liebt und ihn daher nicht in den sozialen Tod schickt oder ob er weiterhin so handeln möchte, wie der Widersacher unseres Herrn Jesus und sich an der unbarmherzigen Ausschlusspraxis beteiligt. Man kann nicht zweier Herren dienen. Wir müssen uns für einen entscheiden.

    Liebe Grüße Manfred

  • Franki
    Januar 13, 2014

    Franki an Hansi

    Genau wie es Matthäus beschrieben hat,stimmt die Sache mit der 2 Zeugen Regelung.
    Was ich noch dazu schreiben will ist,wenn jemand wirklich etwas schlimmes Getan hat,selbst wenn er eine Körperverletzung oder schlimmers begangen hat,sollte er wohl bestraft werden,aber nicht sozial ausgegrenzt werden.

    Selbst wenn ein Straftäter der Totschlag oder Mord begangen hat,kommt er wohl für einige Zeit ins Gefängniss,aber er wird sozial nicht ausgegrenzt,er hat weiter Kontakt zu seiner Frau oder seinen Eltern usw.
    Auch innerhalb eines Gefängnisses hat er sozialen Kontakt,egal ob das jetz mit Mitgefangenen ,Gefängnisspersonal Psychologen ,Sozialarbeiter usw ist.

    Dies wird sogar gefördert ,damit der Kontakt nicht abbricht.

    Das sind Dinge die ja von der bösen Welt draußen kommen.

    ZJ dagegen,schließen sofoprt aus ,genzen Sozial sofort ab,damit derjenige fast gar keine Möglichkeiten mehr hat,den Kontakt zur Familie ,Kinder Freunde usw zu halten,die bei ZJ sind.

    Ich habe jetzt mal bewusst diese Unterschiede aufgezeigt.

    Und daher ist ZJ als Glaubensgemeinschaft und anerkannte Religion,die alleine schon stur gegen das Gebot der Nächstenliebe und der Vergebung gehen,keine Religion,sondern eine für mich extrmistische Gruppe,die es darauf abziehlt Menschen zu zerstören,statt aufzubauen.

    Wenn sich ZJ so bider in der Öffentlichkeit hinstellen,wo bitte ist da ein Ansatzpunkt,das Sie Glaubwürdig sind??

    Es gibt ein Sprichwort von Vorne hui und von hinten pfui,genau dies trifft auf ZJ zu leider muss ich sagen.

    Grüße
    Franki

    Und alles Gute zur weiteren Genesung,ich habe mitbekommen was für Schwierigkeiten Du nach Deinem Ausschluss hattest

    Ich kann Dir aber sagen ,auch dafür werden sich die Führenden ZJ vor einem Weltlichen,sowie vor Jehovas Gericht verantworten müssen

    Denn es bleibt nicht aus ,das Zeugen die ausgeschloßen werden seelisch am Ende sind,dafür werden sich dann einige ,die dafür verantwortlich sind rechtfertigen müssen.

  • Nachdenker an Franki
    Januar 13, 2014

    Hallo Franki,
    du hadt ja so recht mit deinem Vergleich. Der soziale Tod den man nach dem Auschluss aus der WTG erleidet ist für manche schlimmer als der tatsächliche Tod und viele haben sich auch in diesen hinein geflüchtet weil sie mit dem Zustand seitens der WTG nicht mehr zurecht kamen.
    Allein deshalb und wegen unmenschlichen Verhaltensweisen ist es mehr als erstaunlich das sich die WTG noch eine Religionsorganisation nennen darf, die angeblich christl. Werte vertritt.
    Grüße
    Nachdenker

  • hansi
    Januar 13, 2014

    hallo franki ,und auch matthäus.
    entweder habe ich mich unglücklich im kommentar ausgedrückt oder mich verschrieben was bei mir ohne weiteres vorkommen kann.
    deshalb noch einmal ich bin gegen die zwei zeugen gegelung der wt gesellschaft ohne wenn und aber.
    ansonsten danke für deine genesungswünsche an mich .liebe grüsse hansi.

  • Franki
    Januar 13, 2014

    Franki an Hansi

    Ich sehe dies auch so mit der 2 Zeugen Regelung,genaugenommen sehe ich in den ganzen Ausschlußverfahren ,das hier in Deutschland Grundgesetzliches Recht gebrochen wird und zwar aus folgendem Grund

    Nehmen wir mal an,das Bruder A den Bruder B beim Rauchen gesehen hat.
    Bruder A geht zu den Ältesten und schwärzt Bruder B an.

    Bruder B wird befragt und leugnet die ganze Sache.

    Also brauch Bruder A einen Zeugen,der Bruder B auch beim Rauchen gesehen hat,der findet sich aber nicht.

    Was macht Bruder A
    er geht zu Bruder C und erzählt ihm die Geschichte.

    Da Bruder C den Bruder B aber nicht leiden klann geht er zusammen mit Bruder A zu den Ältesten und schwärzt Bruder B an.

    Der kommt vor das Kommitee und wird ausgeschloßen,obwohl Bruder C den Bruder B nie beim Rauchen gesehen hat.

    Das nennt man Femengericht.

    Von Beruflicher Seitze weiß ich und mache das auch selber ,das bei einem Prozess gerade Zeugen auf Herz und Nieren manchmal sogar ziemlich hart befragt werden ob das die Wahrheit ist,die Sie gesagt haben,es werden sogenannte Fangfragen gestellt um zu sehen ob sich der Zeuge in Wiedersprüche verwickelt.

    Denn es ist wichtig das Zeugen die Wahrheit sagen,denn davon hängt später das Urteil gegen den Angeklagten ab.

    Ferner werden dann Tatumstände,die zu einer Sache geführt haben,
    Nehmen wir mal an Bruder B hat ziemlichen familären oder arbeitsmäßigen Stress und gewaltigen Ärger gehabt weil was wichtiges schief gelaufen ist und steckt sich vor lauter nervosität eine Zigarette an und wenn es im Zweifel für den Angeklagten ausschaut, weil Bruder C gelogen hat ist ein Urteil auch abzumildern.

    Dies sind alles Fremdwörter für ein Rechtskomitee der Zeugen.

    Solche Femengerichte dürften erst gar nicht zu stande kommen.

    Wenn wirklich jemand etwas getan hat,sagen wir mal er hat Bruder C einen Kinnhaken verpasst weil er gelogen hat, vor der ganzen Versammelung,kann er bestraft werden mit Keine Kommentare geben usw.
    Aber nicht ausschließen und sozial abgrenzen.

    Deshalb verstehe ich nicht das man der WTG die Körperschaft des öffentlichen Rechjts gegeben hat, gerade weil Sie unsozial weitermachen.

    Ich behaupte mal entweder war der Gutachter ein Professor von der WTG bestochen worden,oder die WTG hat diesem Professor falsche und gelogene Auskünfte und gefälschte Unterlagen zukommen lassen.

    Denn in der Version wie sich die WTG aufführt hätten Sie nie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sein dürfen.

    Dies wird zur Zeit aber auch nochmals ganz genau geprüft und zwar in sämtlichen Bundesländern der BRD,denn das Hüte die Hertde Gottes Buch (Anweisungen für Älteste steht bei der Justiz auf dem Prüfstand,darinn enthalten ist auch ein zwar verstecktes Kapitel der sozialen Ausgrenzung zu finden unter dem Artikel wer für ein Ältestenamt oder Dienstamt geeignet ist.

    Soweit für Heute,also ich bin ganz und gar nicht für solche Femengerichte.

    Jeder sollte seinen Glauben Frei und ungezwungen ausüben können,ohne einschränkende Vorschriften.

    Wir sind Menschen dehnen Jehova ein Gehirn zum selber denken und entscheiden gegeben hat,das sollten wir auch Nutzen.

    In dem Inhalt des Hüte Buches ist erkennbar,das gegen die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit gegangen wird,dafür wird es hier in der BRD noch einen oder mehrere Prozesse geben

    Gruß Franki

    Ich hatte einige Kommentare auch darüber im Dezember geschrieben unter die Prozesslawine rollt über die WTG zu finden im Archiv

  • Tommy
    Januar 13, 2014

    Ich kenn mich jetzt nicht sooo gut aus, aber, ist es wirklich so, dass solche Antraege hart geprueft werden oder ist solch eine Pruefung von staatlicher Seite aus nicht eher Formsache?
    Tommy

  • Franki
    Januar 13, 2014

    Franki an TommY und alle

    Hallo Tommy zu Deiner Frage ob Anträge zur Körperschaft des öffentlichen Rechts geprüft werden.

    Die werden wohl geprüft,alledings bei einem Neuantrag wird von einem Professor meistens für Sozialrecht,wahrscheinlich auch bei der WTG für Religionsrecht ein Gutachten erstellt,je nach dem wie dieses Gutachten ausfällt wird dies dann genehmigt oder nicht.

    Ich kenne aus dem Gutachten nur Teilstücke,kann dazu nur sagen das es sehr positiv für die WTG geschrieben wurde.

    Allerdings was mich stutzig gemacht hat,das Passagen darinn vorkommen die mit dem,was die WTG sozial rüberbringt nicht stimmen.

    Das ist der 2te Punkt eines Antrags ,für die körperschaft des Öffentlichen Rechts ,das Sozial Verhalten eines Vereines oderin dem Falle einer Religionsgemeinschaft.

    Ich sage da glattweg ,dies wurde getürkt.

    Denn die Ausschlusspraktiken gehen nach wie vor so weiter wie wir es kennen.

    Auch wenn in den Passagen drinn steht das ein Ausgeschloßener praktisch nicht sozial ausgegrenzt sei,das innerhalb der Familie der Kontakt weiter bestehen bleiben wird.

    Dies stimmt nicht ganz,denn sonst wäre letztes Jahr auf dem Kongress nicht so gegen Au8sgeschloßene vorgegangen worden.

    Also ist schon alleine in dem Punkt kein Soziales Verhalten erkennbar.

    Zu den Mitglieszahlen sei gesagt,dies ist unabhängig davon ob die Mitgliedszahlen hoch oder zurückgehen.

    Das Problem bei der Geschichte ist wenn man einen Fuß in der Tür hat ,das heißt wird der Antrag genehmigt ist das fast wie ein Freibrief.

    Die Körperschaft des öffentlichen Rechts kann aber auch wieder entzogen werden,wenn zb Starkes UNsoziales Verhalten bei der WTG festgestellt wird,oder wenn herauskommt das verschiedene Sachen getürkt wurden.

    Ich nehme an das was in dem Hüte die Herde Gottes Buch drinnen steht,dies kam etwas später heraus nachdem die erste Genehmigung als Körperschaft des Öffentlichen Rechts über die Bühne ging und in dem Buch vioele grasse Gegensätze zu finden sind als bei dem Gutachter angegeben wurden.

    Das wird jedes Bundesland für sich zu entscheiden haben ,wie es damit umgeht .

    Das ist soviel was ich dazu sagen kann.

    Grüße
    Franki

  • mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Lieber Bird, lieber Matthäus,

    ganz ganz lieben Dank für eure Nachricht und Einladung.

    Leider komme ich nur beruflich nach Österreich, Wohnen tue ich in Bayern.

    Da ich viel unterwegs bin, kann ich leider auch nur ab und zu hier bei BI vorbeischauen.

    Lieber Matthäus, ich werde mich in den nächsten Tagen bei Dir melden.

    Wenn es mir möglich ist, schaue ich gerne in Salzburg vorbei.

    Ich muss im Moment aus familiären Gründen leider sehr kleine Schritte machen um mich von dem „Menschenkult“ WTG zu lösen.

    Den Anfang habe ich jedoch schon gemacht und mein Ältestenamt abgegeben.

    Ich konnte als „Hirte“ einfach die Verantwortung nicht mehr übernehmen für Anweisungen der WTG, welche ich persönlich nicht vertreten konnte.

    Bis dahin
    LG
    mäuslein2

  • hansi
    Januar 13, 2014

    an alle
    liebe geschwister.
    was ich persönlich erkannt habe,was ganz entscheidenes und da hat bruderinfo ,und ihr lieben mit dazubeigetragen.ich schreibe jetzt mal frei schnautze also das was ich fühle im herzen .
    mir ging vieles ja immernoch durch den kopf kopfkino halt,aber es hatt sich gelohnt ja es lohnt wirklich aufrichtig zu prüpfen wie damals die berörer.
    die bergpredigt also jesu worte waren das entscheidene ja für mich das kriterium für das wahre und darüber musste ich lange nachdenken.
    matthäus 7.
    jesus mahnt uns niemanden zu richten ,die organisation setzt sich über die worte jesu hinweg ja sie richtet in dem sie behauptet alle menschen kämen in harmagedon um ausser sie ich sehe darin ein deutliches richten punkt a punkt b sie richten in dem sie sich das recht nehmen wahre christen von der gemeinschaft zu trennen und ich meine jetzt nicht die die patur nicht bereuen wollen sondern vielmehr die aufrichtig bereuen und trotzdem ausgeschlossen werden ,ds hatt mit gottes wort rein gar nichts zu tun und wiederspricht eindeutig jesu worte hört auf zu richten .
    die wt gesellschaft soll endlich anfangen nach jesu worte und handlungsweise zu trachten ,er unser herr und erlösser jesus christus hatt uns bamherzigkeit vorgelebt gab uns also das beste beispiel ,ich denke nur an das beispiel der ehebrecherin er verurteilte sie nicht sondern ermunderte sie.
    auch die vielen missbrauch fälle in der wt gesellschaft ganz besonders die abscheuliche ,verferfliche zwei zeugen regelung,machte mich stutzig und nachdenklich.
    nicht zuletzt die falschvorhersagen über harmagedon,wo mir bruder matthäus eine grosse hilfe war und die anderen unbedingt auch,das alles regt eigendlich zum nachdenken an,und das ist für mich eine grosse hoffnung,das noch viele zeugen jehovas diese einstellung übernehmen.
    zeit ist noch vorhanden die tür ist noch nicht geschlossen wünsche mir das sehr.lg euer bruder hansi.

  • andi
    Januar 13, 2014

    Hallo Hansi,
    absolut richtig, was du schreibst.
    Ich bin so froh, dass mir im letzten Jahr die Augen geöffnet wurden.

    Du schreibst:
    „die wt gesellschaft soll endlich anfangen nach jesu worte und handlungsweise zu trachten ,er unser herr und erlösser jesus christus hatt uns bamherzigkeit vorgelebt gab uns also das beste beispiel ,ich denke nur an das beispiel der ehebrecherin er verurteilte sie nicht sondern ermunderte sie.“

    Das wird nicht passieren, denn die haben defacto den Christus abgeschafft und sich selbst auf seinen Stuhl gesetzt. Offiziell natürlich nicht, aber an ihren Früchten ist das ganz deutlich zu sehen.

    Zitat Startseite jw.org: „Wir versuchen auch, uns im Alltagsleben so gut wie möglich an Jesus Christus zu orientieren. Christen genannt zu werden ist für uns eine Ehre.“

    Das ist das Problem: sich an Jesus Christus orientieren ist was ganz anderes, als ihn als den Mittler, den einzigen Weg zu unserem Vater, anzuerkennen. Hier wird seine überragende Rolle schon differenziert und abgeschwächt.
    Und was das schlimmste ist, sie versperren vielen den Weg zu ihm, nehmen wir nur die Praxis beim Gedächtnismahl, bei dem Millionen bloße „Zuschauer“ sind. Die dürfen sich aber dafür das „ewige Leben“ hart erarbeiten, durch Stundenkloppen im „hlg. Dienst“ von Haus-zu-Haus.

    Ich hoffe mit dir, dass noch möglichst viele diesen Irrsinn erkennen und wir hier vielleicht einen kleinen Beitrag dazu leisten können.

    lg
    andi

  • Matthäus an Andi
    Januar 13, 2014

    Zu deinen sehr zutreffenden Worten (>>sie versperren vielen den Weg<<) lieber Andi möchte ich einige deutliche Worte Jesu wiedergeben: Vers 13! …oder 35

    Matthäus 23

    Die Heuchelei der Pharisäer und Schriftgelehrten
    1 Dann sprach Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern: 2 "Die Schriftgelehrten und Pharisäer sind dazu eingesetzt, euch das Gesetz des Mose auszulegen.

    3 Richtet euch nach ihren Vorschriften! Folgt aber nicht ihrem Beispiel! Denn sie selber tun nicht, was sie von den anderen verlangen.

    4 Sie bürden den Menschen unerträgliche Lasten auf, doch sie selbst rühren keinen Finger, um diese Lasten zu tragen.

    5 Mit allem, was sie tun, stellen sie sich (!!!) zur Schau. … bei euren Festen wollen sie die Ehrenplätze bekommen, und auch in der Synagoge sitzen sie stets in der ersten Reihe.

    7 Es gefällt ihnen, wenn man sie auf der Straße ehrfurchtsvoll grüßt und 'Meister' (trvSk.) nennt.

    8 Lasst ihr euch nicht so anreden! Nur Gott ist euer Meister, ihr seid untereinander alle Geschwister.

    11 Wer unter euch groß sein will, der soll allen anderen dienen. 12 Alle, die sich selbst ehren, werden gedemütigt werden. Wer sich aber selbst erniedrigt, wird geehrt werden."

    Fromm und doch gottlos

    13 "Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran.

    15 Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr reist über das Meer und durchquert jede Wüste, um nur einen einzigen Nichtjuden dafür zu gewinnen, eure Gesetze anzuerkennen. Aber wenn ihr einen gefunden habt, dann wird er durch euch ein Kind der Hölle, das euch an Bosheit noch übertrifft.

    16 Wehe euch! Ihr seid selbst blind und wollt doch andere führen.

    23 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Scheinheiligen! … Aber die viel wichtigeren Forderungen Gottes nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glauben sind euch gleichgültig. Doch gerade darum geht es hier: Das Wesentliche tun und das andere nicht unterlassen.

    24 Ihr aber entfernt jede kleine Mücke aus eurem Essen, doch ganze Kamele schluckt ihr bedenkenlos hinunter. Andere wollt ihr führen und seid doch selber blind!

    26 Ihr blinden Verführer, reinigt eure Becher erst einmal von innen, dann werden sie auch außen sauber sein. 27 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr seid wie die gepflegten Grabstätten: von außen sauber und geschmückt, aber innen ist alles voll stinkender Verwesung.

    28 Ihr steht vor den Leuten als solche da, die Gott ehren, aber in Wirklichkeit seid ihr voller Bosheit und Heuchelei. 29 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Scheinheiligen! Den Propheten baut ihr Denkmäler, und die Gräber derer, die nach Gottes Willen lebten, schmückt ihr.

    30 Dazu behauptet ihr noch: 'Wenn wir damals gelebt hätten, wir hätten die Propheten nicht umgebracht wie unsere Vorfahren.' 31 Damit gebt ihr also zu, dass ihr die Nachkommen der Prophetenmörder seid. 32 Ja, ihr treibt es sogar noch schlimmer als sie. 33 Ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr Gottes Gericht und der Hölle entrinnen? 34 Ich werde euch Propheten, weise Männer und Lehrer schicken, die euch die Heilige Schrift erklären. Einige von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen. Andere werdet ihr in den Synagogen auspeitschen und sie von Stadt zu Stadt verfolgen.

    35 Dadurch seid ihr am Tod aller dieser Menschen schuldig, die nach Gottes Willen lebten

  • Matthäus an Hansi
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi

    Du sprichst von der „ZweizeugenRegelung“ die dich stutzig macht – einer Anweisung die zwar im alten Bund eine Bedeutung hatte – die jedoch wenn wir den Begriff der Vergebung wie sie uns Jesus vorgelebt und angewiesen hat, in seiner Auswirkung ganz anders aussehen würde.

    Auf alle Fälle gäbe es in der Organisation der ZJ ein völlig anderes Bild. Es gäbe nicht jedes Jahr 30 bis 40.000 Gemeinschaftsentzüge würde die Anweisung Jesu in Matth. 18:22 in der Praxis Anwendung finden.

    Bei den „Rechts“-Komiteeverhandlungen gilt die Anweisung wenn ein Sünder seine verkehrte Handlung 2mal oder gar öfter durchgeführt hat dass dieser KEINE Barmherzigkeit verdient. Und was hat Jesus gelehrt? Petrus wollte (Vers 21) seinem Bruder „eh schon großzügig“ bis zu 7 Mal vergeben, doch Jesus hat ihm eines besseren belehrt. Danach folgte das Gleichnis vom unbarmherzigen Schuldner Verse 23-35. Was ist demnach der tiefere Sinn dessen!

    Kolosser 3,13: Vergebt euch untereinander, so jemand Klage hat wider den andern; gleich wie Christus euch vergeben hat!

    Jeder von uns, der Jesus nachfolgen will, weiß um diese Zusammenhänge:

    Deshalb sagen wir in entsprechenden Situationen schnell mit unserem Mund: „Ja klar, ich habe vergeben!“ Leider zeigt sich dann im weiteren Alltag in vielen Dingen (z.B. dass man bestimmte Leute meidet oder „komische“ Gefühle hat, wenn man ihnen begegnet, oder an spitzen oder bitteren Worten und Andeutungen in Gesprächen mit anderen), dass doch noch irgend etwas zwischen uns steht.

    Das Problem ist unser Herz. In Matthäus 18,35 heißt es nicht „vergebt mit eurem Mund oder mit eurem Kopf, sondern: „… so ihr nicht vergebt von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.“

    Wenn wir nur mit dem Kopf („weil ich Christ bin, muss ich ja vergeben!“) und dann mit dem Mund vergeben, betrügen wir uns selbst. Gott können wir damit nicht betrügen, denn ER kennt ja unser Herz. Wir können die Vergebung sogar ernst gemeint haben, das Problem ist nur, wenn unser Herz nicht dabei ist oder nicht mitkommt, leben wir in der Täuschung, vergeben zu haben, aber das Unvergebene steckt in unserem Herzen fest und vergiftet uns weiter. Irgendwann und auf irgendeine Weise kommt auch nach außen, was wir in unserem Herzen gespeichert haben.

    Und genau das ist das Problem innerhalb der Gemeinschaft der ZJ, es mag extreme Ausnahmeerscheinungen geben (siehe Verrat Judas) wo eine Vergebung gar nicht mehr möglich ist, doch auch selbst das steht uns nicht zu. ZJ werden aufgefordert einen Ausgeschlossenen zu meiden, ja schlimmer zu hassen, etwas was mit Jesu Lehre nie und nimmer in Einklang zu bringen ist.

    Das Merkmal der wahren Jüngerschaft ist nun mal die Liebe, wo es keine Vergebung oder Barmherzigkeit gibt, da gibt es keine Liebe. Folglich sind jene die herzlose Vorgaben ersinnen – siehe Hüttebuch der WTG – keinesfalls wahre Jünger Jesu und auch jene die solchen Anweisungen Folge leisten.

    Liebe Grüsse Matthäus

  • hansi
    Januar 13, 2014

    lieber matthäus.
    danke für deinen kommentar an mich.
    dazu möchte ich etwas sagen das mit dem vergeben ,ich denke es ist rein menschlich gesehen verständlich das es einem schwerfällt zu verzeihen oder zu vergeben steckt in unseren knochen oder anders ausgedrückt die unvollkommenheit ist nicht ganz unschuldig und nicht von der hand zu weisen.
    und dann kommt es auch auf den schweregrad an wie schwer uns übel mitgespielt wurde.
    du hasst natürlich recht lieber matthäus wir christen sollten unbedingt jesus nachahmen ,wir nennen uns ja schliesslich jesus nachfolger und aus liebe sollten wir uns bemühen einander zu ertragen und natürlich zu vergeben,das stimmt schon was du sagst.
    aber nicht mit aller gewalt es bedarf schon einer grundlage.
    und auch in diesem punkt betreff der vergebung lässt uns gottes wort nicht im stich .
    vergebung unter allen umständen?
    gottes wort gibt uns eine zufriedene antwort nämlich ein klares nein sagt die bibel dazu .
    zwei beispiele möchte ich anführen judas iskariot wurde nicht vergeben und es wird ihm nicht vergeben werden warum?
    jesus nannte ihn judas, den sohn der vernichtung .
    das zweite beispiel ist die klasse als gesammtheit der damaligen pharisäer,saduzäer und schriftgelehrten jesus ermahnte sie zu bereuen und ihn als den messias und gottes sohn anzuerkennen ,als gesammtheit verfarfen sie nicht nur jesus sie töteten ihn.
    nur einzelne bekannten sich zu jesus.jesus sagte zu der gesammtheit dieser klasse den zweiten tod voraus aus dem es keine auferstehung erfolgen kann, jesus sagte nämlich das sie in den feuersee geschleudert werden.
    ich will mich nicht als richter aufschwingen ,ich bemühe mich schon jesu worte im leben anzuwenden matth7 hört auf zu richten sagt ja jesus ,aber dies sagt eindeutig gottes wort ,und das ist nun mal das mass aller dinge joh17,17 und das ist das endscheidene.liebe grüsse dein bruder hansi

  • Maryam
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi,
    du schriebst: „die wt gesellschaft soll endlich anfangen nach jesu worte und handlungsweise zu trachten ,er unser herr und erlösser jesus christus hatt uns bamherzigkeit vorgelebt gab uns also das beste beispiel ,ich denke nur an das beispiel der ehebrecherin er verurteilte sie nicht sondern ermunderte sie.“
    Laut der Revision der WTG hat Jesus die Ehebrecherin nicht ermuntert, laut WTG ist dieses Ereignis nie passiert – der Bericht wurde ersatzlos gestrichen… Übrigens auch Jesu Kommentar: „wer von euch ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein auf sie.“ Sie erklären zwar, dass nicht in allen Handschriften dieser Berivht zu finden ist, aber mir reicht die Erklärung nicht.
    Ein Schelm, wer böses dabei denkt…
    Damit haben sie jede Handhabe „Missetäter“ ohne Barmherzigkeit zu verurteilen.
    M

    P.S.: Die Ehebrecherin wurde von den Pharisäern allein vor Jesus geschleift. Ich frage mich echt, wie sie ohne zweite, beteiligte Person ihre Ehe brach… Ist aber wahrscheinlich nur ein weiterer Hinweis auf die Bigotterie der Pharisäer.

  • Maryam
    Januar 13, 2014

    sorry, meinte natürlich die Revision der Bibel durch die WTG. Hoffe, der Sinn ergibt sich auch aus dem Kontext. Zu finden – bzw nicht mehr zu finden – in Johannes Kapitel 8, erste Verse.

  • hansi
    Januar 13, 2014

    liebe maryam .
    stimmt was du sagst ,die wt gesellschaft zweifelt das mit der ehebrecherin eigendlich an oder sie haben zumindesdens starke zweifel ,ein ältester sagte mir mal es ist nicht sicher ob sich es so zugetragen hatt .plötsinn genau so hatt es sich zugetragen .mann sieht also genau zu diesem punkt jesus und und das verhalten jesu zu ehebrecherin das sie wenn es um ihre interessen geht sogar nicht davor zurückschrecken gottes wort ausser acht zu lassen .lg hansi

  • Julia
    Januar 13, 2014

    Hallo Hansi und Maryam,
    das war mir ganz neu, was Ihr da erwähnt habt (mit der Weglassung der Verse in Johannes 7:53 bis 8:11 in der revidierten Ausgabe).
    Deshalb habe ich jetzt recherchiert und bin schon recht verwundert darüber, weil der Kontext und vor allem der gedankliche Inhalt so prägnant ist. Ein Kritiker dazu schrieb so sinngemäß, dass gerade diese Verse den Sinn Jesu so deutlich widerspiegeln, dass er sich sehr schwer damit tut, zu glauben, diese Begebenheit wäre frei erfunden. Er glaube eher, manche Kleingläubige hätten sie weggelassen, aus Angst, ihre Ehefrauen dürften mit dieser „Legitimation“ nun ungestraft Ehebruch begehen usw. . –
    Auch fragte er (Jesus) ja dann später die Pharisäer, ob sie nun IHN einer Sünde überführen wollten (Johannes 8:46). Das würde dann schlüssig zu den jetzt fehlenden Versen passen.
    Aber ich kann nur hoffen, dass das alles so richtig ist, was gemacht wird, denn wir wissen ja: Wer etwas wegläßt oder hinzufügt…. ! Ganz liebe Grüße und danke für die neue Info von Julia

  • Maryam
    Januar 13, 2014

    Liebe Julia, lieber Hansi,
    auch ich denke, dass das Beispiel mit der Ehebrecherin ganz besonders Jesu Liebe und Barmherzigkeit widerspiegelt. Aber wer das nicht erkennt, wird die Stelle vllt für nicht inspiriert halten…
    Ein Protestant, mit dem ich letztens darüber sprach, regte sich ganz fürchterlich über die anmaßende Handhabe der WTG und ihren Umgang mit Gottes Wort auf. Auch bei mir hat diese Weglassung für ziemliches Entsetzen gesorgt. Da fällt mir zur Verteidigung, wenn überhaupt, nur noch Stefanus ein: „Gott, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
    Manchmal hoff ich direkt, dass sie es nicht wissen, auch, wenn mehr und mehr für Absicht spricht und viele (auch meine) Erfahrungen hier mit der WTG nicht mit Unbedachtheit ihrerseits abzutun sind.
    LG
    M

  • hansi
    Januar 13, 2014

    liebe maryam.
    was ja am schlimmsten ist,ist die tatsache das die wt gesellschaft,die begebenheit jesus mit der ehebrecherin sehr wohl weiss das dieses stadtfand ,aber um ihre interessen durchsetzen zu können ,lassen sie gottes wort ausser acht ,sonst müssten sie ja den gemeinschaftsausschluss den sie ja praktezieren über bord werfen .ein klares indiz dafür ,das sie sich ja ohne skrupel nicht an gottes wort halten oder mehr hinzufügen als geschrieben steht.
    und wir wissen ja was gottes wort sagt in offenbarung wer hinzufügt oder weglässt wird die gerechte strafe gottes erhalten.liebe grüsse hansi.

  • Tommy
    Januar 13, 2014

    Na ja, tatsaechlich ist es wohl so, dass genau diese Verse in keiner der alten Ueberlieferungen/Texte abgebildet war/ist. Anhand der ueberlieferungen war es dann wohl aber so, dass der Text aufgenommen wurde. Darueber gibt es in grundtexte.de eine nette Abhandlung.
    Tommy

  • Avalon
    Januar 13, 2014

    Lieber Tommy,
    Ich habe schon mehrere Emails über die Begebenheit, Jesus mit der Ehebrecherin, gelesen. Ich bin trotz Deines Kommentars ziemlich sprachlos, dass die WTG diese Verse entfernt. Bevor ich Dir ausführlicher schreibe, gebe mir doch bitte an, wo auf grundtexte.de, eine nette Abhandlung darüber verfasst steht. Leider finde ich die Abhandlung nicht. Vielen Dank für Deine Mühe.
    Avalon

  • Tommy
    Januar 13, 2014

    An Avalon,
    ich schau die Tage mal, bzw., mache es mir einfach und belaestige den Verfasser.
    Bis dann
    Tommy

  • sarai@hansi vom 22.1. um 9 uhr 32
    Januar 13, 2014

    Lieber hansi,

    ein Glück, daß Du Dich so schnell erholen konntest, die Ärzte in Deiner Klinik sind offensichtlich wahre Wunderwuzzis 🙂
    Sogar Deine Kommentare sind nun viel klarer und Deine Rechtschreibung ist viel besser und sogar Beistriche machst Du schon – ich bin begeistert!

    Und das ganz ohne Rechtschreibprüfung, denn ansonsten würde auch das mit der Groß- und Kleinschreibung bereits klappen… Also – Hut ab 🙂

    Es ist auch schön, daß sie Dich doch so bald wieder gehen liessen; andere Patienten erzählen oft, daß sie meist monatelang festgehalten wurden; überhaupt, wenn es um suizidale Gedanken ging – zur *eigenen Sicherheit*…

    Durftest Du im Park auch spazieren gehen? Spazieren gehen ist oft das Um und Auf für die Patienten; sie werden dann ruhiger und können besser nachdenken, als mitten im Trubel mit den anderen zusammen und erholen sich deutlich besser.

    Und dann sehen sie auch mal alle Dinge von *aussen*, gucken wieder über den Tellerrand und bemerken, daß am Gebäude Sychiatrie mit einem *P* vorne dran steht 😉

    Jedenfalls hast Du hier schon gefehlt – pass gut auf Dich auf; und vor allen Dingen *werde GANZ gesund*,

    liebe Grüße,
    Sarai

  • hansi
    Januar 13, 2014

    liebe sarai.
    danke für deine lieben worte.
    bis ich völlig gesund bin wird wohl noch etwas dauern im augenblick geht es mir wie mann so schön sagt den umständen gut .
    möchte gerne eine langzeittherapie machen muss noch von meiner rentenstelle abgesegnet werden es geht ja schliesslich um einen dreistelligen betrag.
    ich lag 14 tage im klinikum fulda in der sychatrie wegen und das in erster linie wegen eines alkohohl problemes und depressionen machte sozusagen eine entgiftung. unter depressionen leide ich schon jahrzente.
    in der notaufnahme ging freiwillig hin erzählte ich meinen behandelten arzt der mich in die sychatrie einwiess das ich auch suizidale gedanken habe die aber dann in der klinik wo mir sehr geholfen wurde relativ schnellvergingen .
    ich kann jedem nur empfehlen wenn er ähnliche probleme hatt diese hilfe in form von klinikaufendhalt unbedingt wahrzunehmen der kreislauf und das ist das entscheidene der sucht wird unterbunden .
    tatsächlich liebe sarai wurde mir vorgeschlagen länger als 14 tage im klinikum zu verbleiben ,aber die therapien die gespräche mit sychologen die massnahmen das gespräch mit oberarzt und ärzten,das alles trug dazu bei das ich relativ schnell wieder boden unter den füssen bekamm, aber auch daran ich bin ein kämpfertyp und stehe relativ schnell wieder auf .
    dazu kommt auch noch und ich glaube das war der entscheidene punkt die gespräche mit den ärzten ob ich noch suizidale gedanken hätte was ich natürlich verneinte,in fulda sind es 3 abteilungen der sychatrie ich hatte das glück in 2ost zu liegen wo nicht so steng gehandhabt wird wie in den anderen 2abteilungen .
    die ersten 7 tage durfte ich die räumlichkeiten der klinik nicht verlassen danach war es ähnlich wie zur reha .
    was ich noch sagen möchte die gespräche mit mitpatienten taten mir sehr gut zu wissen ich bin nicht der einzige mit problemen wir sassen alle am runden tisch und jeder erzählte so von seinem alltag und sorgen die er so hatte .
    liebe sarai da ich mitlerweile zum zweiten mal eine entgiftung machte wird mir mein alkohohl problem solange ich am leben bin begleiten und das wort sag niemals nie habe ich aus meinem wortschatz verbannt aber was wichtig ist der wille und ein kämpferherz ich denke ich habe beides ist eine enorme hilfe.
    liebe grüsse hansi

  • Avalon
    Januar 13, 2014

    Liebe Myriam, liebe Julia

    Erlaubt es mir, an dieser Stelle einen Kommentar,
    zur Begebenheit von Jesus und Maria Magdalena, etwas zu sagen.
    und auch zu den diesbezüglichen Umtrieben der LK.
    Ehebrecherin: Joh.: 8:01-11

    Wenn nun die WTG Textänderungen an dieser Begebenheit vornehmen will
    oder sie ganz entfernen möchte,
    dann sollte sie folgende HL-Warnung nicht außer achte lassen:
    Wer etwas weglässt oder hinzufügt… Offenbarung 22:18-19.
    Dieser Text gilt sicherlich für die ganze Schrift.

    Bedenken wir:
    Die HL ist von Gott inspiriert zum Lehren, … usw. …
    … ist damit der Mensch völlig tauglich sei… 2. Timotheus 3:16, 17.

    An dieser Stelle möchte ich Euch die Bergpredigt in den Sinn rufen.
    Matthäus 5_ 1-20:
    Die Äußerungen Jesus sind wahrlich überirdisch.

    Sagte Jesus nicht auch:
    Ein neues Gebot gebe ich euch.
    Sprach er da nicht von der Liebe! Johannes 13: 34-35
    Sprach er nicht auch von der Feindesliebe! Lukas 6:27, folgende.

    Was aber bewirkt die LIEBE?
    Verständnis, Erbarmen, Vergebung, Hilfe auf der ganzen Linie.
    Ja, die Liebe bewirkt LEBEN durch die Macht Gottes.
    Wenn wir dann auch noch in den Briefen nachschlagen,
    was lesen wir denn da über die Liebe und ihren Folgeerscheinungen?!

    Jesus Hauptwesensmerkmal ist die Liebe.
    (Wer sich für seinen Nächsten opfert HAT und IST Liebe)

    Gott hat uns, einen jeden von uns, durch die Annahme des Christus Sohnschaft angeboten

    Ich rufe Euch allen nochmals zu: Wisst ihr denn nicht, dass Gott Liebe ist
    und das bei Einsicht und Reue durch Euch Vergebung die Folge ist und nicht der Tod.

    Eine kleine Geschichte:
    Meine Frau und ich halfen einmal einer Muslima aus einer sehr misslichen Lage.
    Es ergab sich, dass wir sehr viel über Glauben sprachen,
    da begann sie volles Vertrauen, besonders zu mir zu haben.
    Sie erzählte mir auch von ihren Teenager-Zeiten.
    Und das sie sich vor dem Gericht Gottes fürchtete.
    Sie fürchtete sich sehr vor der Hölle des Korans.

    Da fiel mir die Geschichte von der Maria Magdalena ein.
    Und ich erzählte ihr diese Begebenheit,
    ja, immer dann, wenn sie von ihren Erinnerungen gequält wurde.
    Und jedes Mal half diese Erzählung von der Barmherzigkeit und Vergebung,
    dass ihre Seele Frieden fand. Die Angst in ihren Augen verschwand.
    So, Ihr Lieben, schon aus diesem einen Grund
    bin ich froh, dass die Maria Magdalena-Geschichte in der HL steht.

    Viele liebe Grüße und bleibt gesund.
    Avalon
    .

  • Matthäus an Amalie
    Januar 13, 2014

    Liebe Amelie!

    Wenn du dir etwas Zeit nimmst würde ich dir sehr empfehlen das Johannesevangelium zu lesen.
    Noch besser es mit Bild und Ton. Es gibt hierzu eine DVD (zu beziehen bei Amazon) oder du siehst es über youtube an, „das Johannesevangelium der Film“:

    http://www.youtube.com/watch?v=5StKBO-vc8k

    Es ist nicht nur originalgetreu mit dem Johannesevangelium, man kann fast die Bibel mitlesen, sondern jener der die Rolle Jesus spielt vermittelt auf ganz hervorragende Weise seine Liebe zu den Menschen und was im Christsein wirklich wichtig ist.

    Viel Freude beim ansehen!
    LG. Matthäus

  • hansi
    Januar 13, 2014

    an alle.
    hallo liebe geschwister wollte mich nur mal melden.
    bin aus der klinik entlassen,ämterbesuche folgen nun, hab vor eine langzeittherapie zu machen ,geht mir aber schon bedeutend besser,wo ihr auch dazu beigetragen habt durch eure lieben worte an mich nochmal herzlichen dank.

    ja es bedarf noch zeit um die wt zeit hinter mir zu lassen,aber ich spüre sehr deutlich wie mein himmlicher vater jehova,und sein geliebter sohn jesus christus für mich da sind,was mann in worten der dankbarkeit gar nicht richtig ausdrücken kann,und ich habe euch.
    wenn ich zurückblicke als ich noch mit der wt brille auf der nase ,dieses forum durch zufall enddeckte und erst als stiller mitleser dann als kommentarschreiber muss ich innerlich etwas schmunzeln,aber es hatt sich ausgezahlt auch wenn mann nicht immer gleicher meinung ist das austauschen das miteinander gewisse lehren zu behandeln der wahheitsfindung ist diese seite ein wahrer schatz mann kann alles sagen ohne mit konsequenzen rechnen zu müssen lange rede kurzer sinn für mich hatt es viel gebracht ,daher eine bitte und ein rat seien wir gegenüber noch aktiven zeugen jehovas die noch mit der wt brille unterwegs sind ,ja auch den lienientreuen offen freundlich gesinnt und wir möchten sie auch nicht vergraulen mit überharten kommentaren ,seien wir geduldig wir waren nicht anders damals.
    ahmen wir jehova und den christus nach es lohnt sich.
    ja ich bin auf den guten weg in der freiheit des christus zu leben vorallen dingen habe ich eins jetzt völlig verstanden ,gewisse lehren der wt gesellschaft tue viel mach viel sonst erreicht du das ewige leben nicht von dieser angstmacherrei und schlechter gewissen einflössender lehren habe ich mich endgültig verabschiedet das hatt mit gottes wort gar nichts zu tun,aber mit unter kann es sehr lange dauern dies richtig einzuordnen seien wir daher den zj posetiv eingestellt wer weiss wer weiss.
    und ich möchte noch was erwähnen,was ich auch mäuslein 2 im kommentar sagte systeme organisationen können macht ausüben und einen gefangen nehmen ,eben es kommt auf die strucktur an ,ein beispiel viele würden auf sehr viel geld verzichten wenn sie macht und ansehen anstelle des geldes hätten gut die organisation hatt beides und darin suhlt sie sich .aber der einzelne zeuge jehovas der noch in der gesellschaft gefangen ist ist wertvoll und kostbar helfen wir ihm wenn wir die gelegenheit dazu haben und erschrecken ihn nicht durch überharte kommentare.
    ich persönlich hab noch soviel wt lehren im kopf,dauert noch bis mann dies alles aus dem kopf kriegt,aber ich habe einen neuen weg eingeschlagen nicht der organisation mehr zu vertrauen sondern dem der der einzige weg ermöglicht zum vater zu kommen unseren herrn und retter jesus christus und das wünsche ich jedem der neu als zeuge jehovas auf unsere seite stösst.
    lg hansi

  • Nachdenker an hansi
    Januar 13, 2014

    Hallo hansi,
    toll das du halbwegs wieder auf dem Damm bist. Ich freu mich so für dich. Mach es so wie du es dir vorgenommen hast. Du bist auf dem richtigen Weg und wir alle wollen und werden dich begleiten und unterstützen, ok??
    Deinen Rat den armen ZJ Schäfchen hilfreich zur Seite zu stehen und sie liebevoll anzuleiten wollen wir gerne beherzigen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Amalie@Hansi
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi,
    mach die Langzeitherapie! Sie kann dir helfen die Füße wieder auf den Boden zu bekommen. Ich wünsch mir für dich fähige Psychologen denen du vertrauen kannst. Nutze das Freizeitangebot was dir dort geboten wird, egal ob Ergo, Sport oder Musik. Und sehe zu das du eine gute Internetverbindung hast, damit du weiter mit uns in Kontakt bleiben kannst….. Der liebe Zuspruch hat dir aufgezeigt, dass deine Geschwister hier auf BI an deiner Seite sind!
    Hau rein Bruder, du schaffst das

  • Maryam an Hansi
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi,
    ich freue mich sehr, dass du entlassen wurdest und es dir ein bisl besser geht. Deine Bitte finde ich sehr wichtig: „seien wir gegenüber noch aktiven zeugen jehovas die noch mit der wt brille unterwegs sind ,ja auch den lienientreuen offen freundlich gesinnt und wir möchten sie auch nicht vergraulen mit überharten kommentaren ,seien wir geduldig wir waren nicht anders damals.“ Du hast sicher Recht, vielen von uns ging es so und Geduld ist vielleicht der einzige Türöffner, der hilft.
    Ich wünsche dir weiter gute Besserung und viel Erfolg in der Therapie, die dir sicherlich sehr helfen wird. Ich freu mich auf neue Kommentare von einem gestärkten Hansi.
    Fühl dich gedrückt. Maryam

  • Anna
    Januar 13, 2014

    Lieber Bruder Hansi,

    schön, dass es dir etwas besser geht. Weiterhin gute Besserung und Vernunft bei allen Entscheidungen.

    Liebe Grüße Anna

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi,

    ich habe mich sehr gefreut zu lesen, dass es dir besser geht.
    Bemerkenswert finde ich die positive Art mit der du geschrieben hast, behalte sie dir bei!

    Fang sobald wie möglich mit der Therapie an, ich wünsche dir alles, alles Gute!

  • Manfred an Hansi
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi,

    ich freue mich wirklich, dass es Dir so schnell besser geht. Als ich am 30.12.13 Deinen Kommentar gelesen hatte, dass Du nun auch ausgeschlossen wurdest und wie schlecht Du Dich dadurch fühlst tat mir das sehr leid für Dich. Umso schöner, dass Du eine Klinik gefunden hast, die Dich in so kurzer Zeit wieder ins Leben zurück geholt hat. Da kannst Du Dich glücklich schätzen, solche professionelle Hilfe gefunden zu haben. Könntest Du mir mal bitte die Klinik nennen, denn ich bin auch auf der Suche für eine Schwester, der es sehr schlecht geht. Da diese auch aus Hessen kommt so wie Du, müsste das eine Klinik in Ihrer Nähe sein. Sie hatte bisher leider immer nur schlechte Erfahrungen mit Kliniken gemacht und keine hat Ihr Leid auch nur ansatzweise verringert. Dort wo Du warst scheinen die Ärzte wirklich kompetent zu sein. Das wäre vielleicht auf für Sie eine große Hilfe. Du kannst mir gerne unter manfred93@gmx-topmail.de die Adresse oder den Namen der Klinik zusenden. Da wäre ich Dir wirklich dankbar.

    Ansonsten sei bitte froh, dass Du es aus dieser Gruppe herausgeschafft hast. Auch wenn es nun hart ist, so konntest Du nun erkennen, dass dort keine Liebe herrscht. Deine ehemaligen Brüder waren keine wahren Jünger Jesu, sonst hätten sie sich an sein Gebot der Liebe gehalten.

    Was mich an Deiner Erfahrung besonders bewegt ist, dass Du ja schon vorher hier auf Bruderinfo mitgelesen hast und eigentlich wusstest, was passieren würde, wenn man Dich ausschliesst. Trotzdem hat es Dir so den Boden unter den Füßen weggezogen. Wie müssen sich da erst diejenigen fühlen, denen das passiert ohne das sie vorgewarnt wurden. Genau diesen Punkt über die lieblose Ausschlusspraxis haben wir zwei Beide ja selbst drei Monate vorher diskutiert. Hier der Link dazu: http://www.bruderinfo.de/?p=1332&cpage=1#comment-73161

    Du konntest Dir das damals nicht vorstellen, wie es tatsächlich sein würde und ich denke so geht es vielen Schwestern und Brüdern in der Versammlung, das sie denken es sei eine liebevolle Vorkehrung um jemanden wieder zum Glauben zurück zubringen. Doch das ist ganz und gar nicht liebevoll. Das könnte sogar zum Suizid führen, wenn einem sämtliche sozialen Kontakte auf einmal weggenommen werden. Das sollten sich alle mal vor Augen führen, wie das einen Menschen runterziehen kann und sich dann Gedanken machen ob sie sich wirklich an solch einer Aktion beteiligen wollen.

    Dann hast Du noch eine Bitte geäussert:
    daher eine bitte und ein rat seien wir gegenüber noch aktiven zeugen jehovas die noch mit der wt brille unterwegs sind ,ja auch den lienientreuen offen freundlich gesinnt und wir möchten sie auch nicht vergraulen mit überharten kommentaren ,seien wir geduldig wir waren nicht anders damals….

    … aber der einzelne zeuge jehovas der noch in der gesellschaft gefangen ist ist wertvoll und kostbar helfen wir ihm wenn wir die gelegenheit dazu haben und erschrecken ihn nicht durch überharte kommentare. – Zitat Ende.

    Dem schliesse ich mich gerne an. Wir sollten den Menschen sehen, der leider von seiner geistigen Führung völlig verblendet wurde und daher manche biblische Wahrheiten wirklich nicht gleich sehen und erkennen kann. Da sollten wir wirklich mit viel Feingefühl schreiben und Rücksicht auf seine Gefühle nehmen. Wir haben ja am Anfang auch vielleicht gedacht, dass Bruderinfo ein Fallstrick für unseren Glauben sein kann und dagegen muss man was tun. Doch mit der Zeit haben wir erkannt, dass wir erst über das freie Denken und den freien Meinungsaustausch hier auf diesen Seiten, den Glauben an unseren Herrn und König Jesus Christus erst gefunden haben. Genau das sollten wir uns bewahren. Daher müssen wir gutes Unterscheidungsvermögen bekunden und die nachfolgenden Bibeltexte beherzigen:

    Mark. 8:15; Elberf.: 15 Und er gebot ihnen und sprach: Seht zu, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes!

    1.Kor. 5:6-8; Elberf.: 6 Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?
    7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet.
    8 Darum lasst uns das Fest feiern, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit!

    Gal. 5:1-10; Elberf.: 1 Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!
    2 Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass Christus euch nichts nützen wird, wenn ihr euch beschneiden lasst.
    3 Ich bezeuge aber noch einmal jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.
    4 Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.
    5 Wir nämlich erwarten durch den Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit.
    6 Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnittensein irgendeine Kraft, sondern der durch Liebe wirksame Glaube.
    7 Ihr lieft gut. Wer hat euch gehindert, der Wahrheit zu gehorchen?
    8 Die Überredung ist nicht von dem, der euch beruft.
    9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.
    10 Ich habe Vertrauen zu euch im Herrn, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet. Wer euch aber verwirrt, wird das Urteil tragen, wer er auch sei.

    Leider ist es so, dass auch hier einige nur mitschreiben um die Leser von Bruderinfo zu verwirren und wieder in das alte Joch zurück zu ziehen. Selbst ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. Davor wurden wir ausdrücklich gewarnt. Jeder sollte darüber nachdenken, was hier steht:

    Wer hat euch gehindert, der Wahrheit zu gehorchen?

    Sind es nicht genau die gewesen, die die Lehren der Gesellschaft als Non plus Ultra darstellen? Wer sagte denn, dass man nur dem T.u.v.Sklaven glauben darf, selbst wenn seine Lehren offen der Bibel widersprechen? Diese sind es die uns daran gehindert haben, bisher der Wahrheit zu gehorchen. Das dürfen wir nicht mehr zulassen. Vor diesem Sauerteig müssen wir uns hüten. Was aber diese betrifft, die sich für diese Zwecke hergeben, die sollten sich den Vers 10 noch mal genauer ansehen:

    Wer euch aber verwirrt, wird das Urteil tragen, wer er auch sei.

    Bekunden wir also ein gesundes Maß an Unterscheidungsvermögen, doch lassen wir uns nicht mehr in das Joch der Sklaverei einspannen.

    Dir lieber Hansi, wünsche ich weiterhin alles Gute, das Du möglichst bald diese schlechte Erfahrung hinter Dir lassen kannst und Dich ungetrübt freuen kannst, nun den Herrn Jesus Christus gefunden zu haben. Und allen anderen wünsche ich eine gute Woche. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • hansi
    Januar 13, 2014

    lieber mannfred.
    danke für deinen lieben kommentar an mich .
    ich hab versucht dir über deine email adresse zu schreiben klappt irgendwie nicht verstehe ich nicht , egal .

    die klinik ist in fulda.
    klinikum fulda pazelieallee.
    sychatrie 2ost.
    liebe grüsse dein bruder hansi.

  • Matthäus für Hansi
    Januar 13, 2014

    Deinen tröstenden Worte für Hansi lieber Manfred möchte ich mich gerne anschließen!

    Dir wünsch ich aus ganzem Herzen dass du aus deinem Tief in ein Hoch findest und wieder Freude
    am Leben hast. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe über Monate dieses Tief durchschritten und wollte nicht mehr leben. Andererseitss wollte ich meiner Familie diesen Schmerz ersparen und habe auch ärztliche in Anspruch genommen. Heute bin ich froh diesem Druck und der menschenverachtenden Behandlung entkommen zu sein.

    Die tröstenden Worte des GUTEN HIRTEN mögen auch für dich gelten:

    Ps. 23 Der gute Hirte
    1 Ein Lied Davids. Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen. 2 Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen.

    3 Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen, weil er der gute Hirte ist1.

    4 Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab. 5 Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du begrüßt mich wie ein Hausherr seinen Gast und gibst mir mehr als genug.

    6 Deine Güte und Liebe werden mich begleiten mein Leben lang; in deinem Haus darf ich für immer bleiben.

    Alles Gute für dich lieber Hansi!
    Matthäus

  • Maria-Regula
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi
    Auch ich freue mich sehr, dass es Dir schon wieder besser geht.
    Danke auch für deine Liebe und Barmherzigkeit die Du in deinen Schreiben gegenüber den Gefangenen in der WT Org.zeigst.
    Ich wünsche Dir den reichen Segen unseres Heilsnds Jesus Christus und unserem himmlischen Vaters!

    Eine Brüderliche Umarmung

    Maria- Regula

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Hansi,
    es freut mich, dass Du Dich auf dem Wege der Besserung befindest und ich wünsche Dir, dass es weiter „aufwärts“ geht. Auch ich habe oft noch Lehren der WTG im Kopf, das muss man wohl noch eine Zeitlang einfach akzeptieren und JHWH um seinen Geist und den richtigen Weg bitten, damit es einen innerlich nicht zerreißt. Wir müssen Geduld mit uns haben, die haben unser himmlischer Vater und sein Sohn doch sicher auch. Viel Kraft und herzliche Grüße aus dem trüben Norden
    Brandy

  • Amalie an alle
    Januar 13, 2014

    Guten Tag meine lieben Geschwister,

    ich muß mir mal was von der Seele schreiben und vielleicht gibt es den ein oder anderen, der diese Gefühle nachvollziehen kann. Bis vor einem halben Jahr war die WT-Religion meine „Wahrheit“, von Kindesbeinen habe ich daran geglaubt was mir gelehrt wurde. Aber ich konnte nie richtig nachvollziehen wie man den WT-Gott als liebevollen Gott bezeichnen konnte. Meine persönliche Bindung zu diesem WT-Gott war schon immer gestört, denn sie war begleitet von Angst. Angst zu sündigen, Angst einen Fehler zu machen und dann in Harmagedon vernichtet zu werden. An seiner Seite habe ich mich immer unwürdig und „schlecht“ gefühlt, weil ich so unvollkommen und fehlerbehaftet bin. Zu Jesus habe ich überhaupt keine Bindung, wie auch – die WT-Religion hat ihm ja seinen Rang gestohlen, wie ich hier schon mehrfach gelesen habe. Wie kann ich Jesus näher kommen? Ich dachte es könnte hilfreich sein, wenn ich die Evangelien mal in einer schönen anderen Übersetzung lese „die gute Nachricht im heutigen Deutsch“ gefällt mir sehr gut. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp für mich?! Ich bin so entsetzt über alles was ich erfahren habe was in der Organisation vor sich geht und habe echt diesen einen Wunsch das alles an´s Licht kommt was dort brodelt. Und heute früh ist mir was seltsames passiert. Ich war schon sehr früh wach und habe wieder an die schlimmen Sachen gedacht. Und dann habe ich in meinen Gedanken mit Gott geredet, „dem Vater“ – das er doch dieser Ungerechtigkeit ein Ende setzen soll, dieser Schmähung und diesem Leid durch die WTG. Jetzt denke ich schon die ganze Zeit darüber nach was da passiert ist. An wen ich mich gewandt habe, der WT-Gott war es mit Sicherheit nicht. Seit dem kann ich meine Gefühle schwer definieren und vielleicht gibt es jemand von euch, der/die ähnliches erlebt hat.
    Eure Schwester Amalie

  • Bird an Amalie
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,

    Hast du so ein Gefühl, als ob dir jemand die Hand reicht? Bei mir ware es eine Art positive Gänsehaut. Es ist schwer zu beschreiben. Man fühlt sich aufgehoben geborgen. Man ist sicher ein Kind zu sein!
    Am öfteren spüre ich diese Zufriedenheit auch wenn ich während dem Gebet zum Vater mit dem Sohn Rede. Ich spüre dann etwas so als ob sich der Vater darüber freut, das man seinen Sohn annimmt.

    Wir freuen uns über dich, das du es mit deinem Mann gemeinsam schaffst.

    GL Segenswünsche
    Bird

  • sarai@Amalie
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,

    unser Gott ist schon noch der selbe –
    wir hatten nur ein falsches Bild von Ihm, falsch eingelernt.
    Befreie Dich von den alten Indoktrinationen und Du wirst frei werden im wahrsten Sinn des Wortes. Denn unser Gott ist Liebe und sein Sohn hat uns die größte Liebe überhaupt erwiesen durch seinen Opfertod, um uns die Sünde zu nehmen und uns damit ewiges Leben zu ermöglichen. Er hat uns auch die Nächstenliebe pur gelehrt.

    Mehr an Liebe geht gar nicht –

    lieber Gruss,
    Sarai

  • Gerd
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,

    das ist die Erfahrung die viele hier ebenso gemacht haben.
    Psychologisch ausgebildete Fachleute, die autoritäre Institutionen, oder Gruppen, genau erforscht haben, stellten fest, dass Menschen oft mit Gewalt – bei Gehirnwäsche – oder gewaltlos wie bei den WTG-Anweisern programmiert wurden. Diesen muss beim Ausstieg geholfen werden, indem man sie deprogrammiert. Es ist verglichen wie bei einem Virus im Rechner, der muss raus, sonst bleibt der Schaden.

    Mit der regelmäßigen Falschdarstellung über unseren Gott, wird dieser wie ein Voyeur dargestellt, der auch in den Intimräumen eine versteckte Camera einbaut. Oder als Wüterich, der uns gerne wie mit einer Peitsche antreibt und bei Nichtbefolgung straft.

    Auch Elia war einmal verzweifelt und klagte vor Jehova und wollte gerne, dass die götzendienerischen Feinde gestraft werden sollten. Da zeigte Jehova wie Er reagiert, 1. Könige 19,

    11 Und er sprach: Gehe hinaus und stelle dich auf den Berg vor Jahwe! Und siehe, Jahwe ging vorüber, und ein Wind, groß und stark, zerriß die Berge und zerschmetterte die Felsen vor Jahwe her; Jahwe war nicht in dem Winde. Und nach dem Winde ein Erdbeben; Jahwe war nicht in dem Erdbeben.
    12 Und nach dem Erdbeben ein Feuer; Jahwe war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer der Ton eines leisen Säuselns.

    Auch Paulus klagte über die vielen Bedrängnisse, Gott sagte ihm, 2.Kor. 12,
    9 Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht. Daher will ich am allerliebsten mich vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, auf daß die Kraft des Christus über mir wohne.
    10 Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Schmähungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten für Christum; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

    Daher kannst du beruhigt zum Allmächtigen „Vater“ sagen. Ich brauchte auch lange bis mir klar wurde, dass ich auch mit dem kommunizieren darf, der sich für mich umbringen ließ. Daher spreche ich auch regelmäßig zu meinem Erlöser.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Segen, denn du wandelst bereits am richtigen Pfad!
    Gerd

  • Maria-Regula
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie
    Wie gut kann ich Dich verstehen mit deinen Nöten, mit dem gestörten Gott-Vaterbild.Auch dass wir zu Jesus nicht wirklich eine Beziehung herstellen konnten ,ist ja nicht verwunderlich.
    Ich wollte Dir den gleichen Typ geben wie Matthäus.Das gesammte Johannesevangelium Dvd ist wirklich grossartig und hilfreich und dazu noch Wortgetreu verfilmt.
    Ich persönlich konnte mein gestörtes Gott-Vater Bild auch durch die wunderbaren Kinderbücher von Max Lucado korrigieren.Vorallem das Buch das es auch als Dvd gibt, „Du bist einmalig“.Ich habe es mir immer und immer wieder angesehen,- und meine Seele wurde allmählich heil.Es gibt sie in christlichen Buchhandlungen oder auf Amazon. Auch das Buch von Wayne Jacobsen „Geliebt“-Tag für Tag in der Zuneigung des himmlischen Vaters leben, haben meinem Mann und mir sehr gut getan.
    Liebe Amalie,lass deiner Seele Zeit und bringe Dich nicht all zu sehr unter Druck.Wir können und sollen unsere Jahrzehnte lange WT Prägung nicht leugnen.Sie ist ein Teil von uns.Unser Heiland kann und will uns allmählich heil machen.Ich durfte in so vielen Gebieten meines Lebens seit ich mich von der WT Gesellschsft distsnziert habe Heilung erleben.(Nebst all den Lieben die mir fehlen die noch gefangen sind)
    Ich bin auch sehr dankbar ,mit so vielen lieben aufrichtigen Menschen wie auch Dich liebe Amalie hier auf Bruderinfo unterwegs sein zu dürfen.

    Sei umarmt und von unserem lieben himmlischen Vater und dem führsorglichen Hirten getragen.

    In Liebe und Verbundenheit

    Maria-Regula

  • mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Hallo liebe Brüder die ihr auf meinen Gedanken geantwortet habt.

    Wie erwähnt, mein Vertrauen in die leitende Körperschaft ist gleich null.

    Meinen persönlichen Gewissenskonflikt werde ich hoffentlich bald in den Griff bekommen.

    Einer der letzten für mich nachvollziehbare Hinweis, dass ZJ das wahre Volk Gottes sind, war der weltweite Zusammenhalt der „Brüder“ und das Flair auf den Kongressen.

    Doch auch hier musste ich die Erfahrung machen, dass die „Liebe“, welche anscheinend auf den Kongressen herrschte, spätestens auf dem Parkplatz endet. Denn hier ist sich jeder selbst der nächste.

    Als Feuerwehrmann musste ich auch bitter miterleben, wie die Vertreter der WTG und die Verantwortlichen der Kongresse hinter der Bühne in unangemessenem Luxus mit Köstlichkeiten wie kalte Platten, Kuchen, Kaffee u.s.w. bedient wurden, dem Programm NICHT lauschten und es sich einfach gut gehen liesen, während alte, kranke und schwache Anwesende in der Hitze leiden mussten aber dennoch aufmerksam zuhörten.

    Nein, das kann ganz und gar nicht die Zustimmung Jehovas finden.

    Mein innerlicher Entschluss, die WTG als falschen „Sklaven“ zu sehen, war ein Zeitungsartikel in der Kronen-Zeitung, wo ein Bericht mit Bild zu lesen war, wie sich in Österreich führende Vertreter der Kirchen (russisch-orthodox, evangelisch, katholisch u.s.w.) mit politischen Vertreter getroffen haben.

    Und wer war mit dabei? „Bruder“ Schneeweiss als Vertreter der WTG.

    Das war für mich der Beweis, dass mit der WTG etwas ganz und gar nicht stimmen kann.

    Auf der anderen Seite lese ich gerne Artikel des WT/EW oder andere Literatur weil bei einigen Artikel der Eindruck bei mir entsteht, dass dieser aus einer „ehrlichen Feder“ kommt.

    Es ist nicht alles verkehrt was von der WTG kommt, weshalb ich bis jetzt der Meinung war, dass dort 2 Klassen am wirken sind.

    Aber wie Ihr geschrieben habt, werde ich mich von diesem Gedanken tatsächlich lösen muss, weil ich damit Jehova unterstellen würde, dass er den Überblick über seine treuen Anbeter verloren hat.

    Ganz liebe Grüße und nochmals Danke!

  • Frank und Frei
    Januar 13, 2014

    aus einer Qeulle kommen niemals zugleich süßes und bitteres Wasser. Sie haben den Anspruchvon Gott sein. Gott wird sie deswegen als erste richten, sie ausschalten indem er ihre Machenschaften blosstellt und der Lächerlichkeit preisgibt.
    Man sieht, ja, wie die im Elfenbeinturm leben – abgehoben bar jeglicher Realität,die sie dem Fußvolk auferlegen.

  • Bird an mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Lieber Mäuslein2

    Wie ich sehe bist du auch aus Österreich. Es freut uns, das hier mehrere auch aus Österreich kommen.

    Glg aus der Steiermark.
    Die Birds

  • Matthäus an mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Hallo Mäuslein!

    Solltest du Interesse haben,
    zu unserem Treffen am 29.3. zu kommen (Salzburg) dann melde dich bei mir!
    zeugejesus@gmail.com

    LG. Matthäus

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2014

    lieber Hubert, danke für die Übresetzung, auch wenn sie von einem Computer gemacht wurde und derweilen manchmal hakt, so kann man doch verstehen, was Sache ist.
    Es ist schon erschreckend, dass sich die 8 im Elfenbeinturm anmaßen zu entscheiden, WER zurecht von den Symbolen nimmt.
    Da sind einige Männer bei, die jünger sind als man denkt, einer ist wohl um 1968 geboren.
    Ja, wollen die uns vergackeiern?
    1935 laut rutherford Tür zu – und die haben wohl ein Katzentürchen reingesägt? Da, wo sie sich durchzwängen.
    allein im zweiten Jahrhundert wurden in Ägypten um 150.000 Christen gemordet.
    Und in der Neuzeit die Teilnehmer am Gedächtnismahl der Zeugen ergeben seit 100 Jahren ohne Zweifel auch schon solche Nummer.

    Mit anderen Worten: das reale Leben konterkariert die letzte der vom Judge wohl überlieferten Lehren und es wird eine große Leere einsetzen in den Bregen der 8 Päpste
    wahrscheinlich verstehen sie sich morgen beim WT Studium als die Erfüllung der 8 Führer.

    Was sagte Einstein mal: das Weltall und menschliche Vorstellung sind unendlich……

  • Hubert
    Januar 13, 2014

    Liebe Mitbrüder und Mitschwestern hier auf Bruder-Info und in der USA-Initiative bis 18.01.2014,

    wie bereits Bruder-Info und Mitschreiber in den Vormonaten,
    so haben am 14.01.2014 waytodawn und Bird erneut auf die
    aktuelle Zeugen-Jehovas-Gesalbten- INITIATIVE „Anointed Jehovahs Witnesses“ in den USA aufmerksam gemacht.

    Habe mich heute wieder auf ihrer WEB-Seite umgesehen,
    was erfreulicherweise für Deutschsprachige wie mich durch eine mit den englischen Informationen bereits verbundene TRANSLATE-Funktion ins Deutsche ganz leicht und schnell geht.

    Demnach haben diese fleißigen und gottergebenen amerikanischen Mitbrüder im Jahr 2013 in der Zeit vom 02.04.2013 bis 06.12.2013 brieflich 17-mal mit der Leitenden Körperschaft, dort genannt
    VERWALTUNGSRAT, KONTAKT aufgenommen und diverse wichtige Anliegenspunkte vorgebracht.

    Am 02.04.2013 schrieben sie mit Bezug zur Gedächtnismahlfeier vom 26. März 2013 den 8 Führungspersonen der Religionsorganisation, die sich „Zeugen Jehovas“ nennt u.a. :

    Zitatanfang: „… Es ist eine Sache, jemanden nicht zu zählen, aber nicht jemand erlauben, teilzunehmen, ist ein Hohn und eine Beleidigung für unseren großen Gott Jehova und seinen Christus!
    … einige Dinge sind mehr als verwerflich … wie das Reich zu verhindern … Wir beten für die Brüder, die auf sehr gefährlichen Boden sind. … Wir freuen uns auf die Gedächtnismahlberichte, denn wir sind sicher, es wird sich eine deutliche Steigerung der Söhne des Königreiches und …… des Geistes der Wahrheit ….. zeigen. ….“ Zitatende.

    Nachdem ich als Zeuge Jehovas meine Abklärung und Erfassung
    der biblischen Gedächtnismahllehre und INFRAGESTELLUNG der ZJ-GM-Lehre bereits seit dem Jahr 1998 betrieben hatte

    und ich deswegen im Jahr 2009 von meinen örtlichen Ältesten
    in Spittal/Drau u.a. auch unter Anwendung eines massiven versammlungsinternen Rechtskomiteeverfahren zu Unrecht angegriffen und versammlungsintern zu Unrecht zurechtgewiesen wurde,

    bestätigen mir neben diversen Informationen auf Bruder-Info diese USA-Informationen, dass ich 1998 meine Überprüfungen und Untersuchungen der ZJ-Lehrmeinung zu recht begonnen hatte,

    und dass es wegen den falschen Rahmen und Lehrpunkten der ZJ-Gedächtnismahlfeier bis zum 26.03.2013 von mir richtig war,

    NICHT die beiden ZJ-GM-Symbole, ihr definiertes Brot und ihren definierten Wein, zu essen und zu trinken.

    JHWH und Jesus haben 33 u.Z. die 10 Gebote Gottes , die in der Bundeslade des alten Bundes lagen, durch weitere neue Gebote, wie das Gebot der Liebe inkl. Feindesliebe, das weltweite Lehr- Tauf- und Verkündigungsgebot und das Gebot einer jährlichen Gedenkfeier an Jesu lebenswichtiges Loskaufsopfer, vervollständigt.

    Meiner Sicht nach, haben die 8 Führungspersonen der Zeugen Jehovas und ihre hunderttausenden Ältesten in den über 111.000 weltweiten Ortsversammlungen ihr Unrechtsausmaß 2013 auch in Verbindung mit diesem HEILIGEN GEBOT GOTTES UND DEM HOHEPRIESTERLICHEN GEBET JESU leider ENORM vergrößert,

    denn die USA-Mitbrüder von „Anointed Jehovahs Witnesses“ berichteten vor einigen Tagen FOLGENDES über die Machenschaften zu den im Jahrbuch 2014 FRISIERTEN ANSTIEGSZAHLEN, 2012: 12.604 GM-Teilnehmer, 2013: 13.204 GM-Teilnehmer, Zitatanfang:

    „Am 9. Januar 2014 erhielten wir folgende Anfrage: “ Ich habe eine Frage. Das Jahrbuch 2014 ist erschienen. Was wissen Sie über die Zahl der Teilhaber Memorial denken? Es ist real? “ Um den Autor, vielen Dank für Ihre E-Mail. Sie fragte, ob die Zahl wirklich ist. Wir glauben, dass Sie sich fragen werden, ob die Nummer korrekt ist. Unsere Antwort ist NEIN. Erstens, um deutlich zu machen, dass die Zahl soll für diejenigen, die der Memorial-Embleme an den Versammlungen der Zeugen Jehovas auf der ganzen Welt am 26. März 2013 wollen wir aßen zu reflektieren. Es ist nicht ein Bericht über die Gesamtzahl der Personen, die die Einladung zum Glauben als Söhne Gottes, die auf der Erde lebten zu dieser Zeit gesalbt werden akzeptiert. Dennoch, der Verwaltungsrat und seine Funktionäre haben sich entschieden,
    die Anzahl zu verzerren, um ihre eigene Agenda zur Förderung einer falschen Hoffnung auf ewiges Leben auf der Erde entsprechen. Sie haben Angst vor der wachsenden Zahl der Kinder Gottes, und sie glauben, dass durch diese Zahl zu verzerren, werden sie irgendwie entmutigen. Ein stetiges Wachstum in der Zahl der Teilhaber Memorial ist eine Bedrohung ihrer zentralen Lehren. Die Zahl der Teilhaber im Jahr 2012, wie im Jahrbuch 2013 veröffentlicht wurde, war 12.604. Die Zahl der Teilhaber im Jahr 2013, wie im Jahrbuch 2014 veröffentlicht wurde, ist 13.204 – ein Plus von genau 600. Diese Tatsache an sich wirft Fragen über deren Richtigkeit. Und wir wissen aus erster Hand, und durch persönlichen E-Mails, die mehr als 600 neue Söhne des König aß mit Jehovas Zeugen in dieser Nacht. Laut dem Bericht, den wir erhalten haben, war die 2014-Jahrbuch verzögert, weil der Verwaltungsrat und seine Arbeiter wurden bei der großen Zahl beunruhigt der Teilhaber, die von den Gemeinden gemeldet wurden. So schickten sie Anfragen an ausgewählte Gemeinden, in denen mehr aßen als erwartet, fragen die Ältestenschaft ihre Zahlen überprüfen. Sie gaben ihnen bestimmte Kriterien zu verwenden, um zu entscheiden, welche Teilhaber waren ihrer Meinung nach legitim , und sie waren nur berichten diejenigen , die glaubten, die Ältesten waren wirklich „gesalbt.“ (Unser Artikel Defending Our Living Hoffnung gibt einen Überblick, wie man Gemeinde wurde aufgrund der großen Zahl der Teilhaber ausgerichtet.)
    Als Ergebnis kamen die Berichte im Spät die die Veröffentlichung des Jahrbuchs 2014 verzögert, und die Zahlen wurden deutlich reduziert. So gab es nie die Absicht, wirklich berichten die Zahl der Teilhaber, geschweige denn die Anzahl der gesalbt Glauben Söhne Gottes. Interessant ist, dass sie jeden einzelnen Teilnehmer berichtet, ob sie Christen waren oder nicht, ob sie „psychisch instabil“ oder nicht, und ob sie auch verstanden,
    das Verfahren oder nicht. Sie zählten auch diejenigen, die gezwungen wurden durch Familienmitglieder zu besuchen, und die, die Gemeinschaft entzogen wurde und distanziert haben, obwohl sie nicht zulassen, dass jemand mit ihnen zu sprechen! Wir fragen uns, ob sie die Kinder in den Armen ihrer Eltern gehalten gezählt. Doch, sie machen es zu einem Punkt zu stark zu hinterfragen, die jede offen Vereinigung mit Christus (gestehen wagen Matthäus 10:32-33 ) auf der einen Nacht, die wir sind geboten , dies zu tun! ( Lukas 22:19 ) Wir haben sogar berichtet, dass in einigen Gemeinden, die Diener weigerte sich, die Embleme auf einige, die glaubten, die Ältesten wollten teilhaben zu bestehen! Was für ein Hohn! Welche ein Greuel alles ist gerecht! Allerdings ist die peinlichste Sache, dass der Verwaltungsrat ist zuzugeben, dass der über 19 Millionen, die teilnahmen, nur 13.204 von ihnen haben eine echte Beziehung mit dem Vater. Dies ist nichts zu rühmen, über. Es ist ein trauriges Spiegelbild ihrer Ohnmacht und ihrer Unfähigkeit, eine wahre christliche Gemeinde zu bauen. ( Epheser 1,22-23; Kolosser 1.24 ) Wir werden mehr zu diesem Thema in unserem kommenden Memorial Artikel sagen. Dies ist ein wichtiges Jahr für die Zeugen Jehovas, aber nicht unbedingt in einer günstigen Weise, wie sich bald zu sehen. Es tut markieren 100 Jahren ihre Annahme, dass Christus nicht beginnen als König regieren bis 1914. Aber das ist ein unbedeutendes Meilenstein und eine sehr kleine Angelegenheit. Die wichtigere Frage ist, dass dies der „Vater Acceptable Jahres“ ( Lukas 4:18-21 ) und die „Zeit ihres inspiziert.“ ( Lukas 19,41-44 ) So weit, sie sind nicht unterscheidet das, und es sieht nicht gut aus. Aber wir werden sehen. In der Zwischenzeit, nicht durch ihre hartnäckige und rebellische Art und Weise entmutigen. Die Glauben Söhne Gottes exponentiell wächst weltweit. Sie sind nicht mehr auf der Suche zu „diesem Berg“ oder „dem Berg“. ( Johannes 04.21 ) Sie sind nicht zu glauben, die Schreie, dass „hier ist der Christus ‚oder in die Irre geführt“ es ist der Christus. “ ( Matthäus 24:23 ) Sie sind mit Geist und Wahrheit dienen „, denn der Vater ist für diejenigen, wie diese, ihn anzubeten gesucht.“ ( Joh 4,23 )
    In Wahrheit ist die eigentliche „Leib Christi“, die christliche Gemeinde von denen, die ihre Sohnschaft angenommen haben und sind aktiv und bewusst verfolgt das himmlische Hoffnung weltweit, weit mehr als die Gesamtzahl der getauften Verlage in der ganzen Wachtturm-Organisation! Brüder, ist dies eine gute Zeit,
    um am Leben zu sein und Gemeinschaft mit Christus Jesus bekennen. Und es ist ein besonderes Privileg, einen Anteil an der authentischen Wirken Jesu begonnen haben. Wir ermutigen alle nahe dem Vater und Jesus Christus zu bleiben und das Unerwartete zu erwarten!“ Zitatende

    GOTT SEI DANK kommen all diese Anstiegsentwicklungen und die damit verbundenen Machenschaften, die sich Rutherfords weiterentwickelte Bibelforschergruppe von 1919 bis heute 2014 geleistet haben, nun weiter ans Licht der Öffentlichkeit.

    Für April 2014 habe ich mit 58 Lebensjahren nach meinem Ausstieg 1979 aus der römisch-katholischen Kirche und 2013 aus der Religionsorganisation von sogenannten Zeugen Jehovas

    NUN ERST HEUER ERSTMALS DIE SCHÖNE HOFFNUNG, auf „den geraden Weg gemäß der Wahrheit der guten Botschaft“ auf gottgefällige biblisch reguläre Weise dem göttlichen GM-Gebot
    im Familien- und Mitbrüderkreis nachkommen zu können
    bzw. so nachkommen zu dürfen gemäß Galater 2:14 und Matthäus 26:17-35, Markus 14:12-31, Lukas 22:1-38, Johannes 13-17 und 1. Korinther 11:20-34.

    Und noch etwas: gemäß Gottes Buchrolle der Offenbarung und meiner dzt. Sichtweise ist die begrenzte Christengruppe der 144.000 eine Personengruppe, die nicht in der Zeit von 33 u.Z. bis 2014 ins Dasein kam, wie es Zeugen Jehovas seit etwa 80 Jahren lehren,

    sondern eine spezielle Gruppe von Auserwählten, die in der Zeit des Endes, AM TAG DES HERRN, vor dem Wüten der 4 Winde und vor dem Wiederkunftstag Jesu in Erscheinung treten wird, noch vor dem Erscheinen der großen internationalen Volksmenge von wahren Christen und Christinnen ….

    Wünsche Euch Allen in den USA und hier in Europa bis April 2014 eine besinnliche und frohe Vorbereitungszeit.

    Hubert und Familie am 18.01.2014

  • Rita an Anna
    Januar 13, 2014

    Liebe Anna,

    Deine Gedanken sind grandios DANKE !!!
    den Kommentar war ausgezeichnet.

    Du hast recht, wir sind in Gottes Hand.
    Gott liebt uns, und wird das besste für uns tun genau für richtige Zeit.
    Wir wollen im weiter Vertrauen und das richtige tun.

    Viele Grüße für ALLE
    Rita

  • Hubert
    Januar 13, 2014

    Hubert an Mein Name vom 16. Januar um 20:52,

    vielen Dank MN für all das, was du in diesem wichtigen
    Beitrag angesprochen hast, der wie Nachdenker schon meinte,
    aus Aktualitäts- und Grundsatzgründen auch als Monatsvortrag/Artikel erscheinen sollte.

    Zu deinen Beitrag hätte ich folgende Vervollständigung.

    Vom 29.04.2013 bis 23.05.2013 habe ich in vielen besinnlichen Stunden und in Verbindung mit Schlüsselinformationen aus der Bibel und jenen in der Bruder-Info-Bibliothek meine damalige gottesdienstliche Situation als Christ und langjähriger
    aktiver Zeuge Jehovas in einem ersten OFFENEN BRIEF hier auf Bruder-Info wie folgt auf die für mich damals wichtigen dienstlichen Punkte gebracht:
    ____________________________________________________________

    23. Mai 2013 um 20:25

    GANZ liebe herzliche Segenswünsche heute aus Kärnten in Österreich an alle geistgesalbten und ungesalbten Christen und Christinenn und Brüder weltweit inkl. LK, Zweigbüros/Selters und Ältestenschaften und besonders auch an alle die ganz mutigen und bibeltreuen christlichen deutschen Brüder vom Bruder-Info-Team,

    die mit ihrer Brief- und Internet-Initiative seit Juni 2010, nachdem die LK offensichtlich den BESORGNIS-Brief v. 12.9.2009 unbeantwortet ließ, allen Ältestenschaften, Brüdern, Schwestern, KA, BA, ZA, Zweigbüros (u.a. Selters) und unserer LK in Brookly, New York-USA viele notwendige und längst anstehende Eingeständnispunkte als Voraussetzung zur möglichen zukünftigen Errettung BERECHTIGTERWEISE UND WICHTIGERWEISE AUCH ÖFFENTLICH AUFZEIGEN
    sowie
    an ALLE, die GOTT in Geist und Wahrheit anbeten und sich auf den Weg dorthin gemäß den göttlichen Vorgaben u.a. lt. Offb. 14:1-5 und Offb. 15:3-4 untereinander sicherheitshalber auch immer besprechen und austauschen wollen,

    weil es der lebengebende Wille GOTTES ist, dass sie zuerst für sich und ihre Familien die ganze biblische Wahrheit (vgl. Psalm 119:160, 139:17)u.a. zu den Hauptpunkten des Evangeliums SICHERZUSTELLEN haben, bevor sie als christliche ZEUGEN JHWH’S SEINE Worte und SEINE Botschaften auch jahrein und jahraus in der Öffentlichkeit (Bevölkerung, Lehrer, Mediziner, Rechtsanwälte, Arbeitgeber-Firmenchefs, Polizei, Richter, Politiker, Geistliche, Minister, Regierungschefs, Präsidenten, Medienvertreter der Presse, im TV, im Radio u.a.) verbreiten !!!

    Als christlicher Zeuge Jehovas (seit 1980 bis heute) BITTE ich HEUTE, nach 33 erfüllten und arbeitsreichen Dienst- und Segensjahren,

    unseren geliebten himmlischen Vater JHWH (Jehova/Jahwe) und DAS WORT GOTTES, seinen einziggezeugten und wesensgleichen LOGOS, den wir Menschen durch die Bibel ja viel genauer als seinen geliebten Sohn und unseren geliebten Erlöser und Herrn Christus Jesus kennen,

    sowie auch weiters meine geliebte Frau, meine geliebten Söhne, meine geliebte Mutter, alle Familien unserer Eigentümergmeinschaft (Hausgemeinschaft), alle Glaubensbrüder inkl. Älteste, KA, BA, ZA, Selters/Zweigbüros und LK und alle Glaubensschwestern
    und
    BESONDERS die GESAMTE BEVÖLKERUNG in unserem Dienstgebiet ganzherzig und uneingeschränkt um VERZEIHUNG UND VERGEBUNG dafür,

    dass es mir leider BISHER wegen mangelnder persönlicher Sorgfalt, aber auch auf Grund fehlerhafter und schwerwiegenden abirrender Vorgaben der Leitenden Körperschaft von Jehovas Zeugen sowie eines zu großen Vertrauens ihnen gegenüber mir jahrelang NICHT gelungen ist, in meiner Familie, gegenüber den örtlichen Mitbrüdern und der Bevölkerung im Dienstgebiet in allen biblischen Evangeliums- und Lehr- und Prophetiepunkten

    die ganze biblische Wahrheit und den entsprechenden tatsächlichen Willen GOTTES (JHWH) zu verbreiten bzw. zu lehren,

    auch wenn ich in all meinen 33 bisherigen Dienstjahren als ZJ bisher

    bezüglich der Ermittlung der wahren biblischen Evangeliumslehre in Verbindung mit der Gedächtnismahl-Teilnahmefrage, der Eigenblut-Vorsorgefrage, der Frage des Umfanges der sexuellen Handlungsberechtigung von Verheirateten in der Ehe und der biblischen Behandlung unbiblischer Handlungen bzw. Unterlassungen von ZJ-Ältesten wie Antwortsverweigerung, Brief-Annahme- und Briefleseverweigerung, Briefvernichtung, agressive und beleidigende verbale Attacken, Gesprächs- und Ausspracheverweigerung, unterlassene Hilfeleistung, in einer Klemme Verwechslung persönlicher Hilfe- und Kommunikationssuche mit “Verbreitung falscher Lehren” inkl. Erhebung einer vorschnellen diesbezüglichen Falschbeschuldigung und feindselige Einberufung eines vorschnellen Rechtskomiteeverfahrens mit nachfolgender Zurechtweisungsverlautbarung in der Ortsversammlung als Ältestenmethode zur Gesichts- und Ansehensbewahrung u.a.

    seit vielen Jahren vor meinem Haupt und Erlöser, den Herrn Christus Jesus und in Gemeinschaft mit ihm und Gottes Geist und Wort

    nicht untätig geblieben bin:

    so überreichte ich am 20. Mai 2011 vor IHM dem LK-Mitglied Brd. Lösch Gerriet (auf Urlaubsreise in Europa) persönlich bei seinem damaligen Ortsversammlungsbesuch bei uns hier am Ort meinen gottesdienstlichen Anliegens-Brief v. 20. Mai 2011 an ihn und für sämtliche LK-Mitbrüder in New York, den er dann durch einen örtlichen Ältesten, ohne ihn zu öffnen, nach Selters weiterleiten ließ.

    Bereits am 21.07.2009 hatte ich ihm und sämtlichen LK-Brüdern nach New York noch einmal meinen umfangreichen gottesdienstlichen Anliegensbrief v. 20. Mai 2009 (10 Seiten und 4 Nachweise mit insgesamt 49 Seiten)unter anderem zu Fragen und Einzelheiten unserer seit 1935 aufgerichteten GEDÄCHTNISMAHLLEHRE zugesandt,

    der wie bereits mein in engl. Sprache verfasste Brief v. 10.09.2000 bisher leider mit dem Hinweis auf zukünftige Publikationen bzw. WTG-Infos durch Ortsälteste (wirkliche und tiefgehende biblische Nachforschungen ergaben sich leider noch nie mit ihnen)in den aufgezeigten Einzelheiten unbeantwortet blieb, was offensichtlich weltweit für viele Brüder und Schwestern immer wieder ein Problem ist.

    was mir immer unverständlich blieb, weil ich mir von einer “Kanzlei und einem Unternehmen Gottes” (LK, Zweigbüro u. Älteste mit vielen Mitteln und Möglichkeiten), wie viele andere auch, zu Recht mehr erwarten darf, doch heute weiß ich, dass hier unvernünftige Methoden und eine lieblose Systematik dahinter steckt,

    zu dem es jetzt seit einigen Jahren ZU RECHT und endlich ein dementsprechendes brüderliches ECHO und einen immer lauter werdenden AUFSCHREI vor unseren örtlichen, nationalen und globalen Vorgesetzten, aber besonders vor unserem gerechtigkeitsliebenden himmlischen Vater JHWH und unserem gerechtigkeitsliebenden Haupt, seinem LOGOS, gibt, der als LÖWE GOTTES auch innerhalb unserer Gemeinschaft gegen alles UNRECHT daherschreitet.

    weil wir alle Brüder im Herrn Jesus sind, die füreinander besonders auch in geistiger Hinsicht zu sorgen haben, weshalb alle aufrichtigen brüderlichen Fragen, Zweifel, Sorgen, Anliegen, Interessen, Unklarheiten u.a. zwar im Dienstweg einzubringen und zu behandeln sind, und wenn dieser versagt (dagegen hätte die LK schon längst etwas unternehmen können)

    wichtige und akute Anliegenspunkte vom Wahrheitssuchenden natürlich weiterzubehandeln sind, weil ja eine jahrelange Verschleppung keinem etwas hilft oder bringt.

    Die Brüder in der LK sollten sich wirklich einmal fragen, warum es nach hunderten Publikationen, tausenden örtlichen Zusammenkünften, zehntausenden Programmpunkten, 150 örtlichen Kongressen und 2.600 Wachtturmartikelbetrachtungen in der Ortsgemeinde in den letzten 50 Jahren dzt. immer noch einen so großen INFORMATIONS- und KOMMUNIKATIONSBEDARF bei WAHRHEITSSUCHERN gibt – von anderen Problemen und Katastrophen ganz zu schweigen (sind in den 114 Aufsätzen in der Bruder-Info-Bibliothek nachzulesen)?

    Was habe ich, nachdem ich als Christ eine große Verantwortung habe, nach dem 29. April 2013 noch unternommen?

    Um ca. 22:30 Uhr hatte ich an jenem Abend und Tag mein Suchwort “GEDÄCHTNISMAHLLEHRE DER ZEUGEN JEHOVAS” gegoogelt und war dann
    erstmals auf die Bruder-Info-Seite gestoßen.

    Nachdem meine 4 örtlichen Ältesten vom Feber 2012 bis April 2013 mit mir weiterhin wichtige Anliegenspunkte unbehandelt ließen
    (WO GIBT ES SOETWAS IM GESELLSCHAFTLICHEN LEBEN IN EINER CHRISTLICH GEPRÄGTEN DEMOKRATIE NOCH?) habe ich ihnen gegenüber meine AKTUELLE Anliegensliste am 02.05.2013 per Brief mit den Anliegenspunkten des Bruder-Info-Briefes v. 12.09.2009 (an unsere LK) ERWEITERT und ihnen am 12. Mai 2013 per Mail ALLES noch einmal ERWEITERT und zwar mit namentlichen Hinweisanhang auf alle 114 christlichen Anliegens-Aufsätze (THEMEN, die sich dzt. in der Bruder-Info-Bibliothek befinden.

    Nachdem es ENDLICH! (ERWACHET!!) um die ganze biblische Wahrheit und dementsprechende Methoden unter Brüdern und um die Wiederherstellung der wahren Liebe und BARMHERZIGKEIT Gottes für uns Sünder in der Christenversammlung,ja um SEINEN HEILIGEN NAMEN,und den Gesamtinhalt des wahren Evangeliums inkl. aller damit zusammenhängenden wirklich gültigen Verheißungen und Prophezeiungen und Gebote geht,

    die wir intern und extern ausleben, umsetzen und verkündigen sollen, denke ich nicht, dass ich diesbezüglich von uns ALLEN zuviel erwarte, schließlich haben wir uns ALLE einzugestehen,

    dass wir uns bisher schon mindestens in einem Punkt als falsche Zeugen Jehovas erwiesen haben, als wir jahrelang das ERWACHET! mit den falschen Aussagen unserer LK verbreitet haben:

    “Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum SCHÖPFER, D E R V E R H E I ß E N hat, noch zu Lebzeiten der Generation,
    DIE DIE EREIGNISSE DES JAHRES 1914 ERLEBT HAT, EINE NEUE ORDNUNG ZU SCHAFFEN, IN DER FRIEDEN und SICHERHEIT HERRSCHEN WERDEN.”

    Bis 1995 hat sich dieser LK-Satz WELTWEIT nur als Irreführung und falsche Propehzeihung erwiesen und Gottes Namen verunehrt!

    Nachdem UNS selbiges auch bei anderen LK-Lehren passiert sein könnte (siehe Bruder-Info-Bibliothek),

    wiederhole ich HEUTE in Gemeinschaft mit JHWH, dem Herrn Christus Jesus und Gottes Geist und Wort noch einmal den Aufruf vom 12.09.2009 von Bruder-Info an die Leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen sowie an die Brüder in Selters und an alle Ältestenschaften weltweit, alle Fehler und Sünden im Lehr- und Zeugniswerk endlich für alle Brüder möglichst rasch und übersichtlich festzustellen

    und sich diese dann demütig und persönlich ganzherzig vor JHWH und unserem hohepriesterlichen und königlichen Haupt einzugestehen,
    zu bereuen und sich bei der Bevölkerung im Dienstgebiet und in der Christenversammlung in all jenen Punkten zu entschuldigen,
    wo es notwendig ist, damit sich 2. Tim. 3:14-17 und Jesaja 55:1-13 weiter bewahrheiten kann.

    Und noch etwas:die Äußerungs- und Meinungsfreiheit aller Brüder und Schwestern darf künftig nie mehr von einem Bruder in einer Dienst- oder Aufsichtsstellung unterdrückt werden. Und wenn unter Brüdern in einer Versammlung oder Ältestenschaft oder in der LK Matth. 5:23 und 24 nicht funktioniert, dann werden wir immer ein großes Problem im Gottesdienst haben, Jesus hat uns davor gewarnt, weshalb wir trotz aller dzt. Probleme weiter danach trachten sollten, mit allen den Frieden zu bewahren, die dies auch wünschen.

    Neben diversen biblischen und familiären Gründen veranlassen mich auch akademisch wissenschaftliche und demokratiefreundliche Gründe zur Aussendung dieser heutigen Information für alle Mitbeteiligten im Gottesdienst,

    möge der herrliche Segen von JHWH und von seinem Sohnes,
    sein tröstender Geist und seine Liebe in den nächsten
    Zeiten vermehrt mit Euch Allen sein,

    es grüßt Euch in Liebe Brd. Hierländer Hubert am 23. Mai 2013

    _____________________________________________________________

    Wenn ich heute auch in Verbindung mit deinem Beitrag, MN,
    auf meine damaligen Punkte zurückblicke,

    dann hat mir das damals schon sehr viel ausgemacht, feststellen zu müssen, in Teilen der Evangeliumsverkündigung/Öffentlichkeitsarbeit
    und der Versammlungsmitarbeit und des Familienstudiums
    von 1980 bis 2013 ein falscher Mitlehrer und falscher Mitprophet
    gewesen zu sein,

    der u.a. gegen Matthäus 24:23-26, 1. Johannes.1-3
    und Apostelgeschichte 17:11-12 VERSTOSSEN und der örtlichen
    und zentralen ZJ-Führung ZU SEH VERTRAUT hatte.

    Daher denke ich, dass in diesen RECHTLICHEN PUNKTEN UND ZUSAMMENHÄNGEN alle Zeugen Jehovas und alle Zeuginnen Jehovas
    vor JHWH und dem Herrn Jesus und ihren Mitbrüdern und ihren Mitschwestern und ihren Familien und der Bevölkerung in ihrem Dienstgebiet

    sehr wohl sehr viel an Eigenschuld und Gemeinschaftsschuld,
    also SÜNDEN, ZU BEREUEN haben.

    Gemäß unserem älteren Bruder Petrus in 2. Petrus 1:5-11 ist es keinem Christen und keiner Christin möglich, seine Berufung
    im Herrn Jesus festzumachen und die brüderlichen Früchte
    und die Früchte des Lichtes hervorzubringen,

    wenn er oder sie die „…. Reinigung von …. früheren Sünden“
    vergißt.

    Soweit mit lieben brüderlichen Grüßen und lieben Segenswünschen eine Vervollständigung aus meiner Sicht zu deiner Rede,

    Hubert am 17.01.2014

  • Nachdenker an Hubert
    Januar 13, 2014

    Hallo Hubert,
    meiner Meinung nach ist es ein großer Unterschied ob ich mich früher voll und ganz für die Organisation eingesetzt habe und deren Lehren vertreten und verbreitet habe weil ich von deren Richtigkeit und Wahrhaftigkeit überzeugt war und dahinter stand oder ob ich es tue ( aus welchen Gründen auch immer) obwohl ich die Lehren und Handlungsweise der WTG anzweifele und als nicht richtig erkannt habe.
    In ersterem Fall hat man sich nichts vorzuwerfen und muss auch nichts bereuen . Man hats ja nicht besser gewusst oder gekannt und diese Tatsache wird auch unser Schoepfer so sehen. Etwas anderes liegt aber im zweiten Fall zugrunde. In dem Fall lade ich grosse Schuld auf mich, weil ich wissentlich falsche Lehren vertrete und vertreibe und das wird unser Schoepfer nicht gutheißen.
    Liebe Grüße
    Nachdenker

  • Mani
    Januar 13, 2014

    Lieber Hubert,

    ich denke nicht, dass wir aufgrund unserer Zugehörigkeit bei den Zeugen Jehovas sehr wohl sehr viel an Eigenschuld und Gemeinschaftsschuld, also SÜNDEN, ZU BEREUEN haben und meine, dass Du die Worte des Petrus aus seinem 2. Brief nicht auf diese Situation anwenden kannst.

    In Kap. 1 Vers 3 liest man :“Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen …“

    Damals hatten wir nur einen Teil der Erkenntnis. In Vers 8 schreibt er: „Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, …“

    Ich denke, dass wir auf unserem Weg noch immer in der Situation des „Zunehmens“ sind, wir haben ja unseren Glauben nicht aufgegeben, sondern im Gegenteil unseren Erkenntnishorizont erweitert, um dem Willen Gottes besser entsprechen zu können. Deshalb trifft Vers 9 nicht auf uns zu.

    Wen und was Petrus genau anspricht entwickelt er erst im 2. Kapitel vollständig. Ab Vers 20 wird es ganz klar: „Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste. …“

    Diese haben die Reinigung von ihren früheren Sünden vergessen. Das trifft aber nicht auf unsere Situation zu!

    Ich denke, dass Du daher in dieser Hinsicht kein schlechtes Gewissen zu haben brauchst und kann mich den Gedanken von Bruder „Nachdenker“ gänzlich anschließen.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Franki
    Januar 13, 2014

    Franki an Hubert und alle anderen

    Lieber Hubert

    Du hast recht ,das es mal an der Zeit wäre,das die Brüder ,Älteste uswe die Falschdarsellungen der Lk aufdecken und eingestehen.

    Das werden die aber nicht machen,genauso wenig das von der LK oder von Selters offene Briefe beantwortet werden.

    Die kommen noch nicht mal ins Archiv sondern werden umgehend vernichtet.

    Man muss sich das so vorstellen,würden die etwas eingestehen,und das würde an die öffentlichkeit kommen,wäre die komplette Lehre,die die LK verbreitet und die ja in fast vielen Teilen Falsch ist,untergraben.

    Alleine um Ihre Machtposition zu halten werden die das nicht machen.

    In gutem Deutsch würde man sagen,die benutzen die Briefe als Klopapier.

    Folgedessen ,kann nur in dieser Richtung von einer anderen Organisation ein radikaler Schnitt erfolgen,damit die LK in die Knie gezwungen wird.

    Denn im Prinzip nutzt uns unsere ganze Lametirerei und Gegenargumentation nichts wenn,bei den Zeugen und Ihrer Führung Stur weitergemacht wird.

    Diese Spielerei sieht man ja,sonst würde ein Wachturm wie er jetzt Sonntag studiert wird nicht mehr in der Art und Weise erscheinen und noch einiges mehr.

    Ich bin zwar nicht für Radikales Verhalten,aber in dieser bSache setze ich darauf,das ein Fallen der ZJ nur noch auf einer politischen,staatlichen Basis möglich ist.

    Außerdem gehen die ja auch mit Ihren Gegnern und dehnen die nicht in Ihrer Spur laufen radikal um,(siehe Hüte die Herde Gottes Buch ,Anweisungen für Älteste kann durch eingeben bei Google,Hüte die Herde Gottes PDF Datei unter Agnostiker heruntergeladen werden)

    Alleine wer den Inhalt dieses Buches liest und sich seine Gedanken darüber macht,sieht in welcher Radikalen Art und Weise hier Älteste dsazu mißbraucht werden,Radikal gegen Ihre Mitbrüder und Schwestern vorzugehen.

    Darüber habe ich ja schon genug im Forum geschrieben.
    Ich sehe das so,das nur ein radikaler Einschnitt gegen ZJ und die 8 in Brooklyn dieses Fiasko das die anrichten beendet werden kann.

    Grüße
    Franki

  • Alois
    Januar 13, 2014

    Hallo Frankie

    Ich denke diese radikale Organisation kann und wird auch von Jesus und seinem Vater beendet werden. Der Satan ist der Herrscher dieser Welt, zu dieser Welt gehört auch die Organisation. Dieser Teufel wird nicht sein bestes Werkzeug auf Erden bekämpfen.
    Solange der Satan die Zügel in der Hand hält, wird der Organisation auch nicht viel passieren.
    Im Umkehrschluss würde das bedeuten, wenn der Organisation der Garaus gemacht wird, dann steckt Jesus dahinter. Wenn dann Jesus dahintersteckt, dann hat er sich aufgemacht grundlegende Dinge auf dieser Erde zu ändern. Dann hebt Eure Häupter empor, denn die Befreiung und Rettung naht.

    L.G.
    Alois

  • Winston an Amlie, turtle, Julia, Barndy und M.N.
    Januar 13, 2014

    Liebe gnädige warmherzige Schwestern und mein Name,

    Danke für Eure wirklich guten Kommentare. Ich persönlich glaube nicht, dass die WTG in ihrer Literatur anders geworden ist. Wenn ich mich erinnere an die letzten Jahre vor 1975, da war der Ton und die autoritären Anweisungen in der Literatur ähnlich, wie heute. Ganz zu schweigen von WT Artikeln aus der Zeit Rutherfords.
    Wir haben uns geändert, es ist uns gelungen unseren Verstand zu gebrauchen, wir haben unsere Unterscheidungsvermögen entwickelt und gelernt in Glaubensdingen keinem Menschen zu vertrauen und wir haben endlich die Bibel aufrichtig studiert und sind, je mehr wir dies tun zu neuen Erkenntnissen gelangt.
    Damals als Zeugen, haben wir die herrschende Klasse noch geliebt, verehrt und ihr alle Fehler verziehen und zugedeckt. Wir haben sogar Kinderschändern verziehen und sie als Älteste akzeptiert, ohne zu wissen, wie oft diese Menschen gefehlt haben. Aber wir wurden aufgefordert ihre tätige Reue anzuerkennen und sie wieder liebevoll aufzunehmen.
    Warum sind wir solange dabei geblieben ? Warum haben wir nicht erkannt, dass die Bibel ganz anders verstanden werden kann . Dafür gab es viele Gründe. Angst vor der bösen Welt und den Irrlehren aller anderen christlichen Religionen. Wo sollten wir hin ? War alles bis jetzt geleistete wie Predigtdienst, Saalbau und Versammlungen umsonst gewesen? Wenn wir bis jetzt ausgeharrt haben, dann können wir es noch länger tun. Menschen auch die LK machen halt Fehler, wer gibt uns das Recht dies anzuprangern, im Gegenteil dies ist doch der Beweis dass die Zeugen die einzige christliche Religion ist, die laufend dazulernt und das Licht heller strahlen läßt.
    Und nicht zuletzt durch die angedrohten Konsequenzen, wenn wir einmal anderer Meinung waren, was die Lehren und abstrusen Bibelinterpretationen der WTG betrifft. Der jetzige Wachturm mit der sehr weit hergeholten Abhandlung, dass Gott uns wie eine Überwachunskamera beobachtet und dann die nachfolgenden Erläuterungen.
    WT April 2014 Unseren aufmerksamen und fürsorglichen Gott schätzen
    Letzter Satz im Absatz 5
    Und in unseren Zusammenkünften erhält jeder von uns Ratschläge, genau zur richtigen Zeit.
    Das gilt aber nur von oben nach unten. Wenn hingegen ein Ältester andere verletzt, und wir daran zweifeln, warum Jehova dies zuläßt, dann gilt eine andere Regel .
    Absatz 13
    Ein Beispiel: Wir könnten uns durch eine Bemerkung verletzt fühlen und mit den Worten reagieren: „So etwas darf in Gottes Organisation nicht vorkommen!“ Doch der Bruder, der uns verletzt hat, erhält Vorrechte in der Versammlung und ist anscheinend gut angesehen. „Wie kann das sein?“, mögen wir uns fragen. „Übersieht das Jehova? Unternimmt er denn nichts?“ (Ps. 13:1, 2; Hab. 1:2, 3).
    14. Woran könnte es liegen, wenn Jehova nicht einschreitet, um uns bei persönlichen Problemen zu helfen?
    14 Vielleicht gibt es gute Gründe, warum Jehova nicht einschreitet. Wir könnten meinen, der andere hätte die Hauptschuld. Doch Jehova sieht die Sache vielleicht anders. Von seinem Standpunkt aus tragen wir vielleicht mehr Schuld, als uns bewusst ist. Die verletzende Bemerkung könnte in Wirklichkeit ein wohlverdienter Tadel gewesen sein, über den wir nachdenken sollten
    Genauso habe ich das damals empfunden. Verzeihen, wenn Älteste Fehler machen und Tadel, auch wenn er ungerechtfertigt ist, annehmen und darüber nachdenken . Dabei empfindet man sogar so etwas, wie Demut auf die man sogar stolz ist. Weil es ist allen Christen untersagt über die Sünden anderer zu urteilen mit Ausnahme der Ältesten, die sehen das als ihre Aufgabe an, um die Versammlung reinzuhalten. Richtet keine Ältesten, selbst wenn ihr von ihnen gerichtet werdet, das ist die Fürsorge und Liebe Jehovas, die nur zu unserem Nutzen dazu beiträgt ein besserer Nachfolger des tuvS zu werden. Und dann kommt noch die mittelalterliche Praxis des Prangers. Die Bezeichneten oder die Ausgeschlossenen, die wieder aufgenommen werden wollen, dürfen keinen Kontakt mit ihren Brüdern pflegen, sitzen monatelang in der letzten Reihe, keiner traut sich sie zu grüßen oder sie zu fragen wie es ihnen geht. Bis sie dann als gebrochene Menschen unter Aufgabe ihres Stolzes und Selbstwertgefühls als gebrochene Persönlichkeiten wieder aufgenommen werden. Jeder der so etwas von Kindheit an miterlebt hat, wird sich hüten durch kritische Fragen in eine solche Situation zu kommen. Es ist nicht Gott der uns überwacht sondern es waren und sind religiöse Organisationen, die über jeden Verkündiger Akten anlegen, in denen jede noch so kleine Verfehlung festgehalten wird. Warum sind diese Berichte streng geheim unter Verschluß oder müssen an die Zweigbüros übergeben werden.
    Auch in den Berichten über Gebiete, in denen man gepredigt hat stehen viele Bemerkungen über Hausbewohner, wie „Feind der Wahrheit“, „untätiger schwacher Bruder“, „Abtrünniger“ usw. Was für diese Personen aber den Vorteil hat, dass sie nie wieder am Sonntag morgen rausgeklingelt werden.
    Wie die Stasi legen sie Akten an, um kritische Brüder und Schwestern aufzuspüren, jeder hat Angst vor den ehrenamtlichen IMs, die alles melden, was kritisch geäußert wurde. Nur das Recht seine eigene Akte einzusehen, das gibt es nicht.
    Gott hat uns seine Gnade geschenkt und er hat Mitleid mit unserer Unvollkommenheit. Sie kann uns nicht mehr genommen werden, wenn wir sie angenommen haben. Die Gnade Gotte annehmen heißt ihn und unsere Nächsten zu lieben und Werke unseres Glaubens zu vollbringen. Wenn wir dies tun kann uns nichts mehr passieren
    2. Kor. 6,11 Unser Mund hat sich euch gegenüber aufgetan, ihr Korinther; unser Herz ist weit geworden. 6,12 Ihr seid nicht beengt in uns, sondern ihr seid beengt in euren [eigenen] Herzen. 6,13 Gleicherweise zur Belohnung aber – ich rede wie zu Kindern – werdet auch ihr weit! 6,14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?
    Diese Verse sind erquickend und seit ich nicht mehr Teil dieser menschlichen Organisation bin, hat sich mein beengtes Herz geweitet.
    Eine schönes Wochenende
    Thomas

  • sarai@Gerd
    Januar 13, 2014

    Lieber Bruder Gerd –

    na zum Gück hast Du noch was hier gelassen von M.N.s tollen Kommentar 😉

    Wie gehts DIR überhaupt? Bist Du denn jetzt wieder gsund oder zwackts noch immer? Achim ist auf dem Weg der Besserung in der REHA und mein hier berichteter abgestürzter und lädierter Rollstuhlpilot durfte inzwischen wieder nach Hause 🙂

    Ganz liebe Grüße Dir,
    Sarai

  • Gerd@sarai
    Januar 13, 2014

    Danke für deine Nachfrage, liebe sarai!
    Seitdem ich einen Cocktail aus verschiedenen Vitamin B bekam, ist das Sitzfleisch besser. Ein Fakir hätte mit all den Stichen in den Po ja seine helle Freude – überlege daher zur Fakirwahrheit zu konvertieren 😉

    M.N.s Aufsatz hat mir sowas von gut getan. Er war so ausgeglichen dosiert. Zuerst eine nüchterne Abrechnung mit den Verführern und mit dem eigenen Schicksal, dann die Erkenntnis, dass unser himmlischer Vater uns auch in den Bedrängnissen und Irrungen führt.
    Ich glaube, dass Gott auch solche verlogenen Sekten wie einen Katalysator gebraucht um zu sehen w a s den Einzelnen dort wichtig ist. Ist es die angeblich „siegreiche Organisation“, sind es die dort verzapften „Wahrheiten“ die in den Bann ziehen – oder – ist es das ernsthafte begehren, den zu erfassen, Der der „Quell des Lebens“ ist?

    Dabei fand ich diese Sätze besonders erbauend, Zitat:
    „Deshalb denke ich (doch kann ich dies nur im Hinblick auf mich persönlich so postulieren): Nein, es war nicht umsonst, sondern notwendiger Bestandteil meines von Gott so zugelassenen Entwicklungsweges. Wir sind alle in seiner Hand. “Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze verkauft? Und nicht einer von ihnen wird auf die Erde fallen ohne euren Vater. Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. Fürchtet euch nun nicht! Ihr seid wertvoller als viele Sperlinge.” – laut Jesus Christus gemäß Mat 10 und Luk 12.“

    Es fällt kein Spatz vom Baum, das der Allmächtige nicht wahrnimmt!
    Solche Zusprüche brauchen wir immer wieder, die das Gefühl vermitteln: wir sind ja nicht allein!
    Auch Elias glaubte mit seinem Glauben allein da zu sein, Römer 11:
    „3 „Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben“.
    4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben“.
    5 Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.“

    Gott selbst wählt aus, der Segen kommt nicht horizontal durch eine sklavische Kirche auf uns zu, er kommt vertikal von oben nach unten, d a s brauchen wir!

    Recht liebe Grüße an dich sarai und an den „Überrest nach Wahl der Gnade.“
    Gerd

  • Elfi
    Januar 13, 2014

    Dein Vertrauen in die WTG, liebes Mäuslein2, sollte auf alle Fälle gleich null sein!
    Oder denkst Du wirklich, dass eine Organisation, die 1879 als Verlag
    gegründet wurde, und dann in den vergangenen 135 Jahren ständig ihre Lehren ändert, von Gottes Geist geleitet ist?
    Denkst Du wirklich, dass Jesus seinen Nachfolgern Lehren gibt, die er dann nach Jahren und Jahrzehnten ändern muss??? Gott kann nicht lügen! „Denn Jesus Christus ist immer der selbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit.“ So steht es in Hebräer 13:8.
    Ob wir eine „geistliche“ Führung brauchen, sei noch da hingestellt.
    Jeder Christ erhält bei seiner Bekehrung und Taufe den Heiligen Geist, laut Heiliger Schrift. Johannes 3:3-7. Apostelg. 2:1-4.

    Dass man sich in Versammlungen oder Gemeinden zusammen tut, ist
    ebenfalls biblisch, aber dann sollten alle an der „Führung“ beteiligt sein und ihre Meinung sagen können. Und das wird in vielen freikirchlichen Gemeinden so gehandhabt.
    LG. Elfi

  • mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Liebe Brüder,

    auch in meinem Kopf herrscht ein nicht zu beschreibender „Wirrwarr“ und mein Gewissen schlägt ständig.

    Was wenn doch ……..oder, könnte nicht doch……..?

    Fragen über Fragen.

    In Matth. 25 finden wir ja das Gleichnis vom treuen und bösen Sklaven.

    Könnte es nicht doch sein, dass im Moment einfach der böse Sklave am wirken ist.

    F. Franz gehörte ja auch zum t.u.v.S..

    Soviel ich weiß, stammt der größte Teil des Wahrheitsbuches
    (die blaue „Bombe“)von ihm. Das Buch hat mit sehr geholfen biblische Wahrheiten zu erkennen.

    Sein Buch, der Gewissenskonflikt, ist trotz der geschilderten Probleme liebevoll und harmonisch geschrieben.

    Der gute „Geist“von F. Franz ist gut erkennbar.

    Ihn könnte ich als guten Sklaven akzeptieren.

    Aber so wie der jetzige „Sklave“ mit seinen Schafen umgeht ist unmenschlich und vor allem unbiblisch.

    Die ersten Christen wählten auch ältere Männer aus um die Führung zu übernehmen:

    Apg. 15:22

    „Da befanden es die Apostel und die älteren Männer zusammen mit der ganzen Versammlung für gut, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie mit Paulus und Bạrnabas nach Antiọchia zu senden, nämlich Judas, der Barsạbbas genannt wurde, und Sịlas, führende Männer unter den Brüdern; 23 und durch ihre Hand schrieben sie……..

    Grundsätzlich habe ich nichts gegen eine gute Führung.

    Aber die Führung sollte UNBEDINGT göttliche Maßstäbe ansetzen, vor allem die der Liebe und Bescheidenheit.

    Und davon ist der jetzige Sklave weit entfernt.

    Daher meine Frage, könnte es nicht doch sein, dass Jehova zwar möchte, dass sein Volk durch einen treuen Sklaven geleitet wird, dieser aber im Moment nicht wirken kann, da der böse Sklave gerade am wirken ist?

    Könnte es sein, dass Jehova das zulässt um einfach zu sehen, ob seine Zeugen Ihm folgen oder einfach nur Menschen folgen?

    Wenn 8 Männer wie F. Franz die Leitung über die ZJ übernehmen würden, hätte ich aller Wahrscheinlichkeit nach keine großen Probleme, diesen zu vertrauen.

    Im Geheimen hoffe ich, dass Jehova den bösen Sklaven offenbart und dafür sorgt, dass ein guter Sklave die Leitung übernimmt.

    Jehova hat schon immer Personen eingesetzt, seine treuen Anbeter zu leiten, warum sollte er es heute nicht auch tun?

    Oder liege ich mit mit meinen Ansichten total daneben?

    Ich weiß nicht, ich weiß nur, mein Vertrauen in die jetzige Leitung ist gleich null.

    LG an alle

  • sarai@mäuslein2
    Januar 13, 2014

    Liebes 2. mäuslein 🙂

    Kann es sein, daß DU die ganze Zeit über Raymond Victor FRANZ meintest? 😉

    Ganz liebe Grüße,
    Sarai

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2014

    LIebes Mäuslein 2
    Fred Franz der Schreiber der blauen Bombe ist nicht gleich sein Neffe Raymond Franz. Bitte beachten.

  • Winston an 2. Maus
    Januar 13, 2014

    Liebe Maus,

    auch wenn Du es hoffst, Es wird nie passieren, dass acht treue Männer wie Raymond Franz die LK bilden. Jeder der neu dazukommt wird jetzt noch mehr auf Gesinnungstreue und Gehorsam überprüft. Sollte er Meinungen, wie R.Franz, die auf der Bibel basieren äußern, dann ist er ganz schnell wieder draußen. Außerdem gibt es nur einen Kanal zu Gott und das ist Jesus. Jeder der etwas anderes behauptet und sich auf seinen Platz setzt ist der Antichrist.
    Dazu kommt, dass das gesamte Hierarchiegebäude in Brooklyn, dem Bethel bis hinunter in die Versammlungen voll hinter den Meinungen der Gesellschaft stehen, auch wenn diese unpraktisch sind und nicht verstanden werden können. Die müßte man gleich mit austauschen, damit sich an der Basis etwas zum Besseren ändert. Totalitäre Regimes oder Parteien können nur durch Revolutionen oder radikalen Mitgliederschwund abgelöst werden und solange Ihr den tuvS noch unterstützt wird sich da nichts ändern.
    Seit Rutherfords Zeiten hat sich da nichts geändert und schon damals hat der tuvS ähnlich menschen- und Jesus-verachtend regiert und agiert.
    Der böse Sklave ist schon lange am Wirken und damit kann es nicht sein, dass Gott neben seinem Sohn diesen als einen zusätzlichen Kanal benutzt. Er hat uns die Bibel gegeben, mehr brauchen wir nicht, um ihn zu verstehen.
    Außerdem der Gedanke, daß Gott uns prüfen will und uns deshalb den bösen Sklaven gesandt hat, ist ebenso unverständlich, wie die Behauptung, dass Gott im Paradies die ersten Menschen oder Hiob prüfen wollte. Du weißt wer da dahintesteckt ! Gott ist nicht für das Wirken des Satans verantwortlich zu machen.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Matthäus an Hansi
    Januar 13, 2014

    Diese Frage liebes Mäuslein:

    >>Jehova hat schon immer Personen eingesetzt, seine treuen Anbeter zu leiten, warum sollte er es heute nicht auch tun?<<

    …das ist grundsätzlich richtig! Doch dazu gibt es eine Regel die wir nie aus den Augen verlieren sollten, so wie damals zur Zeit der Israeliten wo JHWH Propheten gebrauchte, viele fragten sich damals schon wie könne man es erkennen ob es ein Prophet war den JHWH WIRKLICH geschickt hat?

    Die Antwort ist sehr einfach und auch der Hinweis was wir mit jenen tun sollten die nicht den Regeln Gottes entsprechen – UND DAS TRIFFT zu 100% auf die LK zu – nicht nur einmal, dutzende male:

    5.Mo. 18:

    18 Ich will ihnen auch in Zukunft einen Propheten senden wie dich, einen Mann aus ihrem Volk. Ihm werde ich meine Worte eingeben, und er wird sie den Israeliten mitteilen. 19 Wer nicht auf das hört, was er in meinem Namen sagt, den werde ich dafür zur Rechenschaft ziehen. 20 Wenn aber der Prophet überheblich wird und etwas in meinem Namen sagt, was ich ihm nicht befohlen habe, oder wenn er im Namen anderer Götter spricht, dann muss er sterben." 21 Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des Herrn spricht? 22 Nun, wenn ein Prophet im Namen des Herrn etwas ankündigt und es trifft nicht ein, dann waren seine Worte nicht vom Herrn. Er hat eigenmächtig geredet, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen.

    Also NICHT ernst nehmen was der selbsternannte Sklave alles behauptet – insbesondere die vielen falschen Voraussagen und falschen Lehren belegen den Vers 22

    LG. Matthäus

  • hansi
    Januar 13, 2014

    liebes mäuslein2
    ich kann dich gut verstehen und deine gedanken gut nachvollziehen,und ich glaube nicht nur meine wennigkeithalber,sondern die allermeisten lieben geschwister hier,auf bruderinfo fühlen mit dir und können dich gut verstehen.ich selbst vorgar nicht allzulanger zeit habe vieles,durch die rosarote wt brille noch gesehen hatte ängste,kopfkino,und genau die gleiche frage mir gestellt und wenn doch die wt gesellschaft recht hatt?heute befinde ich mich auf den weg von all dem mich zu befreien und das klappt von tag zu tag besser alsich die wt brille in die ecke warf und meinen gesunden menschenverstand gebrauche eben nur gottes wort als massstab fürwahrheit zu gebrauchen,und was mir auch wichtig ist zu erwähnen das team von bruderinfo und die vielen lieben mir ans herz gewachsene geschwister von bruderinfo ,die mich so zahlreich getröstet haben mich gestärk,und ermundert haben das werde ich niemals vergessen das ist wirkliche liebe.vieles betrachte ich heute wiedie berörer und in der christlichen freiheit des christus was wirklich frei macht ,frei macht von ängsten die die gesellschaft so gut beherscht nämlich mit angstmacherrei was mit gottes wort einfach nicht zu vereinbaren ist ,ich erwähne nur den gemeinschaftausschluss was zur trenung derfamilie führt unendliches leid verursacht.
    worüber ich auch oft nachdachte ,und da war bruder matthäus mir unendlich eine grosse stütze ,die gesellschaft behauptet von gottes geist geleitet zu sein ,kann nicht stimmen denn jehova irrt sich nie es grenzt an übler verleumdlung an den höchsten,denn jehova kann nicht lügen ,die gesellschaft des wt schon ich sage nur die vielen falschen zeitangaben was harmagedon betrifft,dabei ist es so einfach wenn mann die bibel sprechen lässt und nur jesu worte beachten würde ,niemand weiss bescheid über das ende als nur mein vater .und menschliche organisatoriche zeitangaben des endes wegen gehören auf den müll.
    ich möchte aber noch sagen was mir wichtig ist von herzen ,die vielen aufrichtigen zeugenjehovas es sind wertvolle menschen,ja ein mensch ist in gottes augen sehr wertvoll der höchste gab dafür seinen sohn joh 3,16 bringen wir geduld an den tag für diese menschen denn immer mehr hinterfragen und prüfen die wt gesellschaft die organisation und erkennen was aber mitunter viel zeit beanspruchen kann und erkennen das die gesellschaft falsch liegt und unternehmen notwendige schritte.
    ja in diesem augenblick denke ich an winnston der uns so klar und deutlich das orwelsche system vor augen führte,solche systeme machen krank,und abhängig das system ist verwerflich nicht der mensch in diesem augenblick denk ich auch an,unseren liebevollen himmlischen vater der die menschen versteht und sehr liebt jehova hasst die sünde ,also die handlungsweise die ein sünder begeht,aber niemals den menschen wir sind seine geschöpfe .
    liebes mäuslein2 ich wünsche dir alles erdenklich gute und hoffe sehr das du deinen weg erfolgreich gehst wir sind jederzeit für dich da,es umarmt dich dein bruder hansi

  • Matti
    Januar 13, 2014

    Hallo liebes Mäuslein2!

    Über Matthäus 25 und das Gleichnis vom treuen Sklaven hatten wir hier auf Bruderinfo vor ein paar Monaten eine gute Diskussion.

    Im Grunde, denke ich, ist die Vorstellung jemand müsse dieser, oder jener Sklave, der „geistige“ Speise austeilt sein, ein Gedankenkonstrukt, dass sich durch die ständige „Belehrung“ unter der WTG eingebrannt hat.

    Sie haben es geschafft, ein sehr einfach zu verstehendes Gleichnis(keine Prophezeiung), mit klarer Aussage so zu verunstalten, dass ZJ dadurch die Position der LK kaum anzweifeln können/wollen.

    Das Gleichnis vom treuen und untreuen Sklaven zeigt, wie auch andere Gleichnisse, wie wir unser Leben in Bezug auf Jesus und seinen Vater ausrichten sollten. Er sagt selbst von sich, dass er kommen wird wie ein Dieb, also sollten wir jederzeit bereit sein, sprich 24/7 unseren Glauben ausleben.

    Zu Apostelgeschichte hast du eigentlich schon selbst richtig geantwortet, dass es unbedingt GÖTTLICHE Maßstäbe braucht umd die Führung zu übernehmen. Genau das hatten die Apostel, im Gegensatz zu den 8 Männern der LK. Im Grunde könnte sich jeder X-beliebige Mensch an ihre Stelle setzen und behaupten er wäre vom Geist geleitet. Können wir es überprüfen? Nein.

    Die Bibel nennt uns außerdem nur ein Haupt der Versammlung, durch den wir auch zum Vater kommen und das ist Jesus.

    Ob Jehova in der Weltgeschichte ständig menschliche Führungen(zumindest in dem Ausmaß der LK) eingesetzt hat, wage ich zu bezweifeln, bin mir dabei aber nicht 100% sicher. Vielleicht könnte das jemand kommentieren der sich mit der Thematik näher beschäftigt hat.
    Jedenfalls zeigt die Geschichte der LK, dass sie die Bibel nicht wirklich ernst nehmen und es für sie von höherer Priorität ist, die eigenen Lehren zu halten, als die Bibel sprechen zu lassen.

    Ich persönlich sehe keinen Grund dazu anzunehmen, dass wir eine menschliche Leitung brauchen um unseren Glauben ausleben zu können. Wir haben die Bibel, wir können Gleichgesinnte suchen und uns z.B. in Kreisen zusammenschließen. Wir können offen und ohne Zensur Gottes Wort studieren und diskutieren. Etwas, dass die Brüder und Schwestern in der Organisation höchstens heimlich tun könnten.

    Nur zu oft zeigt sich in organisierten Religionen und Sekten, dass Macht, Geld und das Ansehen die eigentlichen Ziele der Führung sind. Selbst wenn es vielleicht ursprünglich gute Beweggründe waren.

    Lg Matti

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Liebes mäuslein2,
    genau die gleichen Zweifel wie Du hatte ich auch und manchmal -ganz selten – kommt da noch so ein kleiner Zweifel auf, aber ich denke, das ist ganz normal, da wir ja so lange von der WTG geimpft worden sind, nur ihnen zu glauben und zu vertrauen. Das wird sicher mit der Zeit besser und die Brüder und Schwestern hier helfen uns mit ihren wunderbaren Artikeln und Kommentaren weiter im wahren Glauben an unseren Herrn Jesus Christus und JHWH zu wachsen. Sei ganz lieb gegrüßt von
    Brandy

  • Genovefa
    Januar 13, 2014

    LIEBE BIRDS!

    Ich habe mich heute sehr gefreut, die versprochene Übersetzung in BI zu lesen.
    Einige von uns, haben durch das, was wir in der Vergangenheit erlebt haben, das Vertrauen an die Menschheit fast verloren.
    Auch wenn es scheinbar nur KLEINE DINGE sind,ist es wichtig für mich, dass man seine Versprechungen einhält.
    Wir haben zu sehr wenigen Exzeugen Kontakt, d. h. wir sind von fast allen, Aufgrund der Entfernung abgeschnitten, denn wir wohnen in Südamerika und so ist es für uns überaus wichtig, die Informationen auf BI zu lesen.
    Noch einmal ein herzliches Danke, an Euch liebe Birds,von mir und meinem Mann. Liebe Grüsse auch an alle Leser des Forums.

    Genovefa und Josef

  • Nachdenker an MN
    Januar 13, 2014

    Hallo MN,
    danke für deinen tollen Kommentar. Ist es nicht ueberall so das kurz vor dem Ende eines Regimes, dieses bei seinen Anhängern Angst und Schrecken verbreitet um erstens von eigenen Verfehlungen abzulenken und um die Schuld für alles was noch kommen mag auf andere zu schieben?? Ist es die pure Angst weil man merkt das es an die Existenz geht und es an allen Fronten brennt?? Ein Zustand den es so bisher noch nie gegeben hat.
    Lasst uns daher sehr wachsam sein was da noch oausgebrütet wird und lasst uns an allen Infos teilhaben, damit wir richtig reagieren koennen, so wie bisher. Ich denke das da in diesem Jahr noch was Groesseres ansteht. Diese weltfremden und mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachzuvollziehenden Anweisungen und Ankündigungen sind unfassbar und trozdem werden sie von den meisten aktiven Schaefchen treu und ohne grosses Nachfragen angenommen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Michael 2
    Januar 13, 2014

    Liebe Brüder,

    komme gerade aus der Versammlung, WT-Bibelstudium. Es ist schon erschreckend mit welcher Gleichmut unsere Brüder diesen geistigen Müll schlucken, ohne das auch nur einer mal nachfragt. Alle tun so als ob sie dies „Schweren Wahrheiten“ verstehen.
    Da werden Behauptungen und Mutmaßungen angestellt, aber wenn es im Wachtturm steht dann muss es ja richtig sein.

    Da behauptet der Artikelschreiber, die Prophezeiung von den „7 Hirten und 8 Anführern“ findet in unsere Zeit ihre Erfüllung. Als Beweis wird Micha 5:1,2 angeführt.

    Jeder der nur ein wenig aufmerksam die Kapitel in Micha liest kommt dahinter, das es hier um die Nachkommen Jakobs, dem buchstäblichen Volk der Juden geht, das aus den fernsten Ländern zusammengeführt wird und um das Kommen des Königs Jesus Christus.

    Zitat aus dem WT S. 19, Sinn gemäß. „In unserer Zeit wird der neuzeitliche Assyrer die Existenz der neuzeitlichen Diener Jehovas bedrohen“.
    Gibt es irgend eine Gruppe oder einen Regierung, die die Existenz der Organisation bedroht? Wie sieht diese Bedrohung aus? Ich denke die „8 Anführer“ wissen da schon mehr, es geht ans Geld, die Kindsmissbrauchsfälle und die Prozesse die sie erwarten verheißen nichts gutes.

    Selbst die Hilfe Jehovas in dieser Problematik wird indirekt schon nur dann erwartet wenn die Organisation und ihre symbolischen 7 Hirten (die Ältesten) alles Menschenmögliche getan haben um aus diesem Schlamassel heraus zu kommen. Siehe Abs 12 S. 19

    „Jehova ist immer bereit, das für uns zu tun, was wir selbst nicht schaffen. Doch er erwartet das uns Mögliche.

    Hiskia besprach sich „mit seinen Fürsten und seinen starken Männern“ und sie beschlossen gemeinsam, „die Wasser der Quellen zu verstopfen, die außerhalb der Stadt waren . . .
    Damals gebrauchte Jehova tapfere Männer, um sein Volk zu schützen und zu hüten: Hiskia, die Fürsten und die geistig starken Propheten.

    Wer werden heute wohl die tapferen Männer sein die das Volk Jehovas schützen? Die Ältesten? Wahrscheinlich, den sie werden ja durch diesen Artikel schon darauf geimpft alles was dies „8 Anführer“ beschließen auch ohne zu überlegen oder zu hinterfragen umzusetzen. Ich glaube bald, dass sich die leitende Körperschaft deshalb auf 8 erweitert hat, um indirekt diesen Gedanken der „8 Anführer“ zu implizieren, auch wenn sie sich noch nicht trauen dies offen zu sagen das sie sich so sehen.

    Im Abs. 14 wird dann mit verweis auf Rabschake und seiner Spottrede gesagt: „Klugerweise ignorierte damals das Volk die Lügenpropaganda.
    Jehovas Diener heute verhalten sich oft ebenso.“

    Welche Lügenpropaganda meinen sie den. Werden den irgend welche Lügen über Jehovas Zeugen verbreitet? Und wenn ja dann sollte man sie nicht ignorieren sondern widerlegen.
    Oder werden hier die „ Abtrünnigen“ angesprochen. Sind dann die Abtrünnigen vielleicht der „Neuzeitliche Assyrer“?
    Fragen über Fragen, aber keiner traut sich sie zu stellen.

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2014

    die 8 „Anführer“ sitzen heuer in der Watchtower AG, eher sind sie Aufrührer gegen den Christus

  • Anna
    Januar 13, 2014

    Liebe Schwestern und Brüder,

    meine Eindrücke beim WT-Studium dieses Wochenende sind diese, dass die Brüder wirklich alles schlucken, was ihnen vorgesetzt wird. Allenfalls fanden es bei mir einige sehr schwere geistige Speise. Die Frau eines Ältesten fand es toll, dass sie wie Abs. 16 zeigt mit einer „Geheimwaffe“ verheiratet ist. Wer nun der „Assyrer“ ist konnte jedenfalls niemand beantworten. Letztlich geht es nur darum mit an den Haaren hereigezogenen Begründungen die Aussagen in Absatz 17 zu untermauern.

    Schönen Sonntag wünscht herlichst Anna

  • Mein Name
    Januar 13, 2014

    Es gibt bekanntlich „selbsterfüllende Prophezeiungen.“ Die Schriften erwähnen das sogar in Spr 26, 17 (Ohren eines Hundes packen, der einen dann beißt). Wenn ich nur lange und heftig genug ringsum kräftig austeile, dann setzt irgendwann das Gesetz von Ursache und Wirkung ein, und meine Umgebung rächt sich an mir und schlägt zurück. Ich denke, daß die WTG hier ganz gezielt die Zukunft vorbereitet und die Schäfchen auf pay back vorbereitet, für Mist, den sie selbst verzapft hat.

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Matthäus,
    danke für Dein Angebot. Bin etwas ratlos, da ich keinen Antwortbutton bei Dir gefunden und keine E-Mail von Dir habe, wohin ich Dir schreiben könnte – sorry – bin manchmal etwas schwer von Begriff 🙁
    Liebe Grüße
    Brandy

  • Tina
    Januar 13, 2014

    moin moin 🙂
    da unser lieber bruder matthäus schon öfter seine mail adresse hier öffentlich eingestellt hat, nehme ich mir die freiheit sie dir hier durch zukommen zu lassen. ich bin mir ganz sicher das er nichts dagegen hat.
    sie lautet : zeugejesus@gmail.com
    liebe morgengrüße an alle
    tina 🙂

  • Frank und Frei
    Januar 13, 2014

    liebe Brüder,

    ich habe weider ein altes Königreichslied entdeckt,geklau tvon Luttherischen US Christen

    wer weiß noch wie es hieß und in welchem Liederbuch es war
    es fing ungefähr so an:himmlischer König ewiger Gott,dein Heilger Nam Erhöhung find….
    http://www.youtube.com/watch?v=2tMqpruzpv0

  • Tristan
    Januar 13, 2014

    Liebe Brüder,

    komme gerade aus der Versammlung, WT-Bibelstudium. Es ist schon erschreckend mit welcher Gleichmut unsere Brüder diesen geistigen Müll schlucken, ohne das auch nur einer mal nachfragt. Alle tun so als ob sie dies „Schweren Wahrheiten“ verstehen.
    Da werden Behauptungen und Mutmaßungen angestellt, aber wenn es im Wachtturm steht dann muss es ja richtig sein.

    Da behauptet der Artikelschreiber, die Prophezeiung von den „7 Hirten und 8 Anführern“ findet in unsere Zeit ihre Erfüllung. Als Beweis wird Micha 5:1,2 angeführt.

    Jeder der nur ein wenig aufmerksam die Kapitel in Micha liest kommt dahinter, das es hier um die Nachkommen Jakobs, dem buchstäblichen Volk der Juden geht, das aus den fernsten Ländern zusammengeführt wird und um das Kommen des Königs Jesus Christus.

    Zitat aus dem WT S. 19, Sinn gemäß. „In unserer Zeit wird der neuzeitliche Assyrer die Existenz der neuzeitlichen Diener Jehovas bedrohen“.
    Gibt es irgend eine Gruppe oder einen Regierung, die die Existenz der Organisation bedroht? Wie sieht diese Bedrohung aus? Ich denke die „8 Anführer“ wissen da schon mehr, es geht ans Geld, die Kindsmissbrauchsfälle und die Prozesse die sie erwarten verheißen nichts gutes.

    Selbst die Hilfe Jehovas in dieser Problematik wird indirekt schon nur dann erwartet wenn die Organisation und ihre symbolischen 7 Hirten (die Ältesten) alles Menschenmögliche getan haben um aus diesem Schlamassel heraus zu kommen. Siehe Abs 12 S. 19

    „Jehova ist immer bereit, das für uns zu tun, was wir selbst nicht schaffen. Doch er erwartet das uns Mögliche.

    Hiskia besprach sich „mit seinen Fürsten und seinen starken Männern“ und sie beschlossen gemeinsam, „die Wasser der Quellen zu verstopfen, die außerhalb der Stadt waren . . .
    Damals gebrauchte Jehova tapfere Männer, um sein Volk zu schützen und zu hüten: Hiskia, die Fürsten und die geistig starken Propheten.

    Wer werden heute wohl die tapferen Männer sein die das Volk Jehovas schützen? Die Ältesten? Wahrscheinlich, den sie werden ja durch diesen Artikel schon darauf geimpft alles was dies „8 Anführer“ beschließen auch ohne zu überlegen oder zu hinterfragen umzusetzen. Ich glaube bald, dass sich die leitende Körperschaft deshalb auf 8 erweitert hat, um indirekt diesen Gedanken der „8 Anführer“ zu implizieren, auch wenn sie sich noch nicht trauen dies offen zu sagen das sie sich so sehen.

    Im Abs. 14 wird dann mit verweis auf Rabschake und seiner Spottrede gesagt: „Klugerweise ignorierte damals das Volk die Lügenpropaganda.
    Jehovas Diener heute verhalten sich oft ebenso.“

    Welche Lügenpropaganda meinen sie den. Werden den irgend welche Lügen über Jehovas Zeugen verbreitet? Und wenn ja dann sollte man sie nicht ignorieren sondern widerlegen.
    Oder werden hier die „ Abtrünnigen“ angesprochen. Sind dann die Abtrünnigen vielleicht der „Neuzeitliche Assyrer“?
    Fragen über Fragen, aber keiner traut sich sie zu stellen. Es kommen schwere Zeiten auf die Versammlungen zu, und die werden nur überstanden, wenn wir den „Hirten Jehovas“ gehorchen, wie es der anschließende Artikel zum Thema macht.

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • walter
    Januar 13, 2014

    Hallo Frank und Frei,

    ich mein, das Lied hat starke Ähnlichkeit mit dem Lied Nr.9 aus unserem alten Liederbuch : „Preist den Herrn der Ewigkeit“

    “ Himmlischer König,Ewger Gott
    Dein heilger Nam Erhöhung find.
    ………

    Liebe Grüße

    Walter

  • sarai@Frank und Frei
    Januar 13, 2014

    Lieber Frank und Frei,
    Wobei ich *lutherisch* noch ned so schlimm finde; aber es ist auch eins der absoluten Lieblingssongs der Mormonen, wie man auf UTUBE sehen kann 😉

    Lieber Gruss,
    Sarai

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    ich bin auf der Prophetie-Seite in dem Artikel : Dein Königreich komme – über die Jahreszahl 1994 gestolpert..

    Zitat: Der sehnsüchtige Wunsch nach Jesus seinem Königreich und damit die Befreiung von allen heutigen Problemen ist durchaus berechtigt. Vor allem, weil sich alle früheren Harmagedon- Erwartungen der Gläubigen von 1914, 1919, 1925, 1975 und 1994 nicht erfüllt haben.

    Meine Großeltern haben oft von ´75 erzählt aber nie war von 94 die Rede. Wo in den Veröffentlichungen wurde denn auf das Jahr 1994 hingewiesen? Kann mir da jemand weiterhelfen?

  • Cheyenne an vie ratée
    Januar 13, 2014

    Liebe vie ratée:

    Das Jahr 1994 wurde von der WTG nicht so direkt verkündet wie 1914, 1925 und 1975. Mit 1975 hatten sie sich ganz gewaltig die Finger verbrannt, so dass sie nie wieder ein bestimmtes Jahr nannten. Danach klammerte man sich krampfhaft an den allerletzten Strohhalm, der Lehre von “dieser Generation” von 1914, die keinesfalls vergehen sollte. Gemäß dieser Lehre hätte Harmagedon allerspätestens 1994 über die Bühne gehen müssen.

    Ps.90:10 Die Tage unserer Jahre an sich sind siebzig Jahre; Und wenn sie zufolge besonderer Kraft achtzig Jahre sind,…

    Mat.24:34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.

    Aus der Flut von damaligen WTG- Generationslehren möchte ich einige herausgreifen:
    Vorwort aus dem Erwachet. Weshalb ERWACHET! erscheint:
    “Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum SCHÖPFER, DER VERHEISSEN hat, noch zu Lebzeiten der Generation,
    DIE DIE EREIGNISSE DES JAHRES 1914 ERLEBT HAT, EINE NEUE ORDNUNG ZU SCHAFFEN, IN DER FRIEDEN und SICHERHEIT HERRSCHEN WERDEN.”

    WT.15.10.88: Könnte es sein, daß das Zeichen während mehrerer menschlicher Generationen zu sehen ist? Nein. Es soll nur während einer bestimmten Generation in Erscheinung treten. Dieselbe Generation, die Zeuge davon war, daß das Zeichen einzutreffen begann, wird auch dessen Höhepunkt erleben, nämlich eine ‘Drangsal, wie es seit Anfang der Schöpfung keine gegeben hat’. Drei Geschichtsschreiber, Matthäus, Markus und Lukas, zeichneten die Zusicherung auf, die Jesus in dieser Hinsicht gab (Markus 13:19, 30; Matthäus 24:13, 21, 22, 34; Lukas 21:28, 32). Es besteht allerdings die Gefahr, ungeduldig zu werden. Seit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914) sind mittlerweile vierundsiebzig Jahre vergangen. Vom menschlichen Standpunkt betrachtet, mag dies eine lange Zeit sein. Aber einige adleräugige Christen, die den Ersten Weltkrieg miterlebten, sind immer noch am Leben und sind auch noch rüstig. Ihre Generation ist noch nicht vergangen.

    EW 1988-8.4: Wie lange kann eine Generation dauern?
    J. A. Bengel schreibt in dem Werk Gnomon: „Die Juden aber rechnen . . . fünfundsiebzig Jahre auf ein Menschenalter; und die Worte: wird nicht vergehen, deuten an, das Geschlecht [der Tage Jesu] werde größten Theils, aber nicht ganz dahin seyn, bis Alles geschehe.“ Das bewahrheitete sich im Jahre 70 u. Z., als Jerusalem zerstört wurde.
    Ebenso sind heute die meisten Angehörigen der Generation von 1914 nicht mehr am Leben. Doch es gibt noch Millionen auf der Erde, die in jenem Jahr oder davor geboren worden sind. Und obwohl ihre Zahl abnimmt, werden sich Jesu Worte, wonach „diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen“, gewiß bewahrheiten. Dies ist ein weiterer Grund zu glauben, daß der Tag Jehovas, der wie ein Dieb kommen soll, kurz bevorsteht. Auf welche Ereignisse sollten wachsame Christen achten?

    WT15.2.1986 Ja, die Beweise, die auch in dieser Zeitschrift im Laufe der Jahre wiederholt dargelegt wurden, zeigen, daß die Generation von 1914 die Generation ist, von der Jesus sprach. Somit wird „diese Generation auf keinen Fall vergehen . . ., bis alle diese Dinge [einschließlich der Apokalypse] geschehen“.
    Zwar sind seit 1914 bereits über 70 Jahre vergangen, aber es sind noch eine Reihe von Personen am Leben, die diese Zeit miterlebt haben. Gemäß dem American Legion Magazine vom Dezember 1984 leben allein in den Vereinigten Staaten noch 272 000 Veteranen des Ersten Weltkriegs. In anderen Ländern ist es ähnlich. Die Zahl vermindert sich jedoch zusehends. Wie lange wird es daher noch dauern, bis der letzte Veteran des Ersten Weltkriegs gestorben ist?
    Da diese Statistik unsere Aufmerksamkeit sozusagen auf die letzten Stunden der Generation von 1914 lenkt, erhebt sich die Frage, wie genau wir den Zeitpunkt der Apokalypse angeben können.

    WT.1.Mai 1985 ‘Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen’
    Jesus wußte aber nicht nur, in welchem Zeitabschnitt das göttliche Gericht kommen würde, sondern er wußte auch, daß er begrenzt ist. Er nahm den Feigenbaum als Beispiel und sagte: „Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist. Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen“ (Matthäus 24:32-34).
    Das Gericht würde daher irgendwann zu Lebzeiten der Generation vollzogen werden, die die ersten Beweise für den Beginn der von Jesus vorhergesagten Zeitperiode gesehen hätte. Der Anfang dieses Zeitabschnittes würde den Beginn des Endes der satanischen Welt kennzeichnen, an der das zu jener Zeit von Gott im Himmel aufgerichtete Königreich das göttliche Urteil vollstrecken würde. Die biblische Chronologie und die Erfüllung biblischer Prophezeiungen liefern genügend Beweise dafür, daß dieser Zeitabschnitt im Jahre 1914 begann.
    Gottes Gericht muß daher vollzogen werden, bevor die Generation von 1914 völlig ausstirbt. Von dieser Generation ist noch immer eine ganze Anzahl Menschen am Leben. Zum Beispiel lebten 1980 in der Bundesrepublik Deutschland noch 1 597 700 Personen, die im Jahre 1900 oder früher geboren wurden. Diese Zahl wäre zweifellos noch größer, hätten nicht Millionen Bürger dieses Landes in den beiden Weltkriegen einen frühen Tod gefunden.
    Als Jesus versprach, daß „diese Generation auf keinen Fall vergehen wird“, gebrauchte er die beiden griechischen Negationen ou und me. Die Companion Bible erklärt ihren Gebrauch wie folgt: „Werden die beiden Negationen verbunden, so verlieren sie ihre charakteristischen Bedeutungen und bilden die stärkste und nachdrücklichste Beteuerung [Bestätigung].“ Erst jetzt, zu einer Zeit, da es scheint, daß die Generation vergehen könnte, bevor alles erfüllt ist, erhalten die Worte Jesu „auf keinen Fall“ wirklich Bedeutung

    Das Jahr 1994 ging, und damit zwangsläufig auch die Generationenlehre der LK.

    WT.1.11.95: Aus dem sehnlichen Wunsch heraus, das Ende des gegenwärtigen bösen Systems zu erleben, hat Jehovas Volk manchmal Vermutungen angestellt, wann die „große Drangsal“ beginnen wird, und dies sogar mit Berechnungen über die Länge der Lebensspanne der Generation seit 1914 verbunden. Doch wir wollen „ein Herz der Weisheit einbringen“, nicht dadurch, daß wir darüber spekulieren, wie viele Jahre oder Tage eine Generation dauert, sondern dadurch, daß wir uns Gedanken darüber machen, wie wir ‘unsere Tage zählen’, das heißt Jehova freudig lobpreisen (Psalm 90:12). Der Begriff „Generation“, wie Jesus ihn gebrauchte, liefert uns keinen Maßstab für das Messen der Zeit, sondern bezieht sich hauptsächlich auf die Zeitgenossen eines bestimmten geschichtlichen Zeitabschnitts mit ihren charakteristischen Merkmalen.

    L.G. Cheyenne

  • Mein Name
    Januar 13, 2014

    „Sieben Hirten, Acht Anführer: Was Sie für Uns Bedeuten“
    Ein Kommentar zum w 15.11.13 Studienartikel Nr. 3
    Liebe Brüder,
    am Sonntag werden Jehovas Zeugen weltweit einen Artikel aus dem Wachtturm besprechen dessen Inhalt zu denken gibt. Bei dieser neuesten WTG-Exegese sollten bei allen Lesern sämtliche roten Warnlichter angehen. Was hier gefordert wird, ist so gefährlich, wie es unverschämt ist.
    An Nutzanwendungen für den heutigen Leser gibt es in diesem Artikelteil folgende:
    Abs. 5 Ende: „Wir könnten uns fragen: Vertraue ich bei wichtigen Entscheidungen auf Gott oder auf Menschen?“
    Guter Rat, der sich jedoch gegen die WTG selbst wendet, die ja ebenfalls nur aus Menschen besteht, doch ohne Unterlaß völliges Vertrauen für ihre eigenen uninspirierten Entscheidungen einfordert. Für echte Christen gilt: „Auf GOTT – nicht die WTG – vertrauen wir.“
    Abs. 6 Ende: „Als Hiskia verstand, was Gott von ihm erwartete, handelte er entschlossen. Ein gutes Beispiel für uns!“
    Hieran gibt es nichts auszusetzen, solange man „Gott“ als auf den Wahren Gott bezogen versteht. Allerdings muss auch hier zwischen den Zeilen gelesen werden: Gottes Erwartungen – OK. WTG-Erwartungen hingegen – nein.
    Abs. 12 Anfang: „Jehova ist immer bereit, das für uns zu tun, was wir selbst nicht schaffen. Doch er erwartet das uns Mögliche.“
    „Das uns Mögliche“ ist WTG-Lingo und bedeutet: Uns soviel wie möglich verausgaben, uns aufzehren, aufopfern, bis an unsere Grenzen gehen – vorranging und hauptsächlich im Haus zu Haus Dienst.
    Abs. 14 Ende: „Klugerweise ignorierte das Volk die Lügenpropaganda. Jehovas Diener heute verhalten sich oft ebenso.“
    Womit die WTG natürlich ihre eigenen Falschprophezeiungen und Falschauslegungen ausnimmt. Korrekterweise müßten Gottes Diener JEGLICHE Propaganda – einschließlich WTG-Propaganda – zurückweisen, die keine biblische Begründung hat.
    Lehrmäßiges:
    Im Abs. 11 bereitet sich eine willkürliche Interpretation betreffs einer doppelten Erfüllung der Michaprophezeiung vor: „Die Prophezeiung über die sieben Hirten und die acht Anführer der Menschen (Fürsten, Luther) sollte ihre hauptsächliche Erfüllung lange nach der Geburt Jesu finden, des „Herrschers in Israel“, „dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist“. (Lies Micha 5:1, 2.) Das wäre zu einer Zeit, wo Jehovas Diener von einem neuzeitlichen „Assyrer“ in ihrer Existenz bedroht würden.“
    Das ist eine völlig willkürliche Behauptung. „… SOLLTE ihre hauptsächliche Erfüllung … finden“? Wieso? Wer sagt das, wo steht das, außer in von Menschen geschriebenen WTG-Publikationen?
    Noch deutlicher wird Abs. 16, der (gemäß der WTG-Doktrin von der „doppelten oder mehrfachen Erfüllung von Prophezeiungen“) die willkürliche Behauptung aufstellt:
    „Die hauptsächliche Erfüllung der Prophezeiung über die sieben Hirten und die acht Anführer betrifft unsere Zeit. Die Assyrer griffen die Einwohner des alten Jerusalem an und der neuzeitliche „Assyrer“ wird in naher Zukunft das scheinbar wehrlose Volk Jehovas angreifen, um es auszulöschen. In der Bibel ist von diesem Angriff die Rede und auch vom Angriff „Gogs von Magog“, vom Angriff des „Konigs des Nordens“ und vom Angriff der „Könige der Erde“.“
    Wenn eine Prophezeiung eine „doppelte Erfülllung“ hat, so macht die Bibel dies deutlich. Sofern die Bibel selbst nicht deutlich macht, daß eine Prophezeiung eine doppelte Erfüllung hat, muß eine Auslegung in diesem Sinne als willkürlich und biblisch nicht begründet zurückgewiesen werden.
    Die Unsicherheit der Artikelschreiber kommt dann auch sehr klar in der folgenden Passage zum Ausdruck (Großschreibung von mir):
    „Sind das unterschiedliche Angriffe? NICHT UNBEDINGT. Mit den verschiedenen Bezeichnungen KÖNNTE ein und derselbe Angriff gemeint sein. Welche „Geheimwaffe“ WÜRDE Jehova, … gegen den erbitterten Feind, den „Assyrer“, einsetzen?“
    Deshalb muß die „gegenbildliche Anwendung“ der „sieben Hirten, acht Anführer“ auf die Ältesten der heutigen Versammlungen der Zeugen Jehovas als biblisch nicht begründbar eingeschätzt werden. Es ist dies bloß eine willkürliche Behauptung, eine WTG-Wunschvorstellung.
    Des Weiteren muß man in den Aussagen „…der neuzeitliche Assyrer wird in naher Zukunft das scheinbar wehrlose Volk Jehovas ANGREIFEN, um es AUSZULÖSCHEN“, sowie „…sein Volk für den KÜNFTIGEN ANGRIFF … stärken“ ein massives Schüren von Erwartungsängsten sehen mit dem Zweck, die Schäfchen in Angst und Schrecken zu versetzen, um sie gefügig und zum willenlosen Befolgen jeglicher Anweisungen von „oben“ bereit zu machen. Diese hiermit heraufbeschworenen Ängste und Befürchtungen bieten also die Grundlage für das, was im Abs. 17 im Punkt 3 von der WTG eingefordert wird:
    „Die lebensrettenden Anweisungen, die sie dann von Jehovas Organisation erhalten, mögen vom menschlichen Standpunkt aus unpraktisch erscheinen. Wir alle müssen bereit sein, jede Anweisung zu befolgen, ob sie nun vom strategischen oder menschlichen Standpunkt aus vernünftig erscheint oder nicht.“
    Was hier gefordert wird, ist so gefährlich, wie es unverschämt ist. Was hier verlangt wird, ist blindes, kritikloses, unbedingtes Befolgen JEGLICHER Anweisungen, die von einer menschlichen – und damit unvollkommenen und uninspirierten – Organisation kommen, Ausschalten jeglicher Vernunft, eigenen Denkens und Intellekts. Auch totalitäre Regimes zeichnen sich durch solche Extremforderungen aus, und sprechen den von ihnen Beherrschten jegliches Recht zum Hinterfragen von Befehlen und zur eigenen Meinungsbildung ab, wozu auch die Ausschaltung des eigenen Gewissens gehört.
    Jetzt aber geht die WTG schon so weit, uns im Voraus anzukündigen, daß es Direktiven ihrerseits geben wird, die unpraktischn unsinnig, unvernünftig, haltlos …. sein werden. Es wird uns also bereits im Voraus in Aussicht gestellt – sogar damit gedroht -, daß wir durch das Befolgen solch „unpraktischer“ Anweisungen zu Schaden kommen können. Man muß sich fragen, was der Hintergrund für diese ominöse Ankündigung kommender, möglicherweise völlig unsinniger WTG-Befehle ist.
    Abs. 17 Punkt 4: „Wer auf … Bildung … vertraut, sollte jetzt umdenken. Die Ältesten müssen bereit sein, jedem zur Seite zu stehen, der jetzt im Glauben wankt.“
    Der unvermeidliche Seitenhieb auf „Bildung“, womit im allseits bekannten WTG-Kontext auf Uni- oder Collegeausbildungen gezielt wird. Wir sollen uns mit „nicht zeitraubenden“ Low-Level-Berufen (und, daraus folgend, einem Low-Level-Lebensstil) zufrieden geben, um mehr mehr und noch mehr Zeit für WTG-Interessen einzusetzen.
    „Liebe Freunde, glaubt nicht jedem, der behauptet, seine Botschaft sei ihm von Gottes Geist eingegeben, sondern prüft, ob das, was er sagt, wirklich von Gott kommt.“
    Ob etwas „wirklich von Gott kommt“, muß auch weiterhin gemäß der altbewährten Methode aus Apg 17, 11 entschieden werden: „(Die Beröer) … untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.“
    Liebe Grüße an alle
    MN
    =================================================================
    Zu diesem WT- Artikel wird BI noch einen ausführlichen Artikel und Netz stellen. Vorab schon einmal so viel!

  • Denker
    Januar 13, 2014

    Hallo M.N.,
    dazu fällt mir folgendes ein, ich hatte vor kurzen ein Gespräch mit zwei Älteste. Der Inhalt des Gespräches ist nicht so wichtig aber die Aussage eines Ältesten war von Bedeutung: Er wollte mir erklären das in der Bibel folgende Rangordnung existiert Jehova dann Jesus dann die Leitende Körperschaft dann die Ältesten und der Mann, die Frauen hat er ganz weggelassen. Auf die Frage wo es in der Bibel steht hat er nur geantwortet: das weist du doch selbst. Kann sich jeder sein Reim zu machen.
    L.G. Denker

  • Mein Name
    Januar 13, 2014

    Halt ihm doch einfach 1 Kor 11,3 unter die Nase: Gott – Christus – Mann – Frau.

    Als nächstes Offb 1, 1: Gott – Christus – Gottes Knechte. NWÜ hat „Sklaven“, aber wohlgemerkt heißt es hier nicht „t.u.v.S.“, sondern schlicht „SKLAVEN“ – das sind ALLE Sklaven, ALLE Diener Gottes, also wir alle, Du & ich. Christus spricht also DIREKT zu ALLEN seinen Nachfolgern – da ist kein Platz für einen Mittelsmann, einen „Kanal“, ein zusätzliches „Sprachrohr“ Gottes.

    Dann bekenne ihm offen, daß Du NICHT weißt, wo seine Version der „theokratischen Hierarchie“ steht, und bitte ihn, Dir in Deinem Verständnis zu helfen, wozu er als „ernannter Hirte seiner Geschwister“ ja verpflichtet ist. Mal sehen, was passiert.

    Gruß,

    M.N.

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2014

    dann wird aus dem „Denker“ einer, der mal gedacht hat. Die Tyrannen werden ihn exmatrikulieren, ihn uas der Gemeinschaft ausschließen, da sie es nicht mögen, mit Fakten konfrontiert zu werden, die sie nicht anerkennen WOLLEN

  • waytodawn
    Januar 13, 2014

    Hallo M.N,
    hervorragend zerpflückt.
    Das Problem mit den „Warnlichtern“ ist, dass der Leser „Unterscheidungsvermögen anwenden“ muss. Für die meisten in der Orga verbliebenen Schwestern und Brüdern ist es doch so, dass die WTG das wiedergibt, was Jehova spricht. Da sie ja behaupten vom Geist geleitet zu sein, wäre das Vertrauen zu Jehova gleichzusetzen mit dem Vertrauen in „seine Organisation“.

    Traurig, aber wahr.

  • Amalie@MN
    Januar 13, 2014

    Liebe Geschwister,
    Wenn ich so einen WT-Artikel heute lese frage ich mich, war ich noch vor einem halben Jahr so blind und taub oder eher beides, dass ich das nicht gesehen habe. Totale Unterwerfung unter die Entscheidungen einer menschlichen Organisation…. Oder heben die seit kurzem ab und das war früher nicht so ?!

  • turtle
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,
    ich habe gerade mit meinem Mann über den neuesten Studierwachtturm
    April-Ausgabe gesprochen und ihm gesagt, dass ich das Gefühl habe,
    dass sie (LK) mit jedem neuen Artikel noch aggressiver und einschüchternder wird. Ich kann es auch nicht glauben, dass ich jahrzehntelang so blind war.
    In dieser April-Ausgabe gibt es einen Artikel, wo sie eine Verbindung zwischen Überwachungskameras und der Überwachung durch Jehova herstellen. Jehova macht das natürlich nur aus Liebe und er gibt uns dann die entsprechenden Ratschlage durch die Publikationen der Organisation. Ich mußte unweigerlich an Winston/Thomas und
    Orwell denken. Es ist so ungeheuerlich, dass ich am liebsten in die Versammlung gehen würde um dort jeden zu rütteln und zu schütteln und zu fragen, wozu wir von Jehova ein Gehirn bekommen haben.
    Ein Ältester schrieb mir, kurz bevor wir gegangen sind: „Es gibt keine 2.Wahrheit außerhalb der Organisation.“ Da kann man sich kaum noch beherschen…
    Grüße, turtle

  • Amalie an alle
    Januar 13, 2014

    An alle die noch die Zusammenkünfte besuchen! Bemerkt ihr diese ständigen Wiederholungen, das ewige Wiederkäuen von Aussagen, bis sie sich ins Hirn eingebrannt haben und als Wahrheit akzeptiert wird?!
    Die letzte Ansprache in der Dienstzusammenkunft ist eine 10minütige Zusammenfassung des Studienartikels vom Sonntag.
    Die Eingangsfrage im Ködienst lautet „wann ist es mit diesem bösen System endlich vorbei“? Die Antwort steht im WT S12Abs.8 „bald wird Jehovas Gericht ganz plötzlich über diese Welt hereinbrechen“. Bis dahin heißt es wie der Leittext im WT und im Abschnitt 2 des Ködienstes nach Micha 7:7 zu leben,“ eine wartende Haltung gegenüber dem Gott meiner Rettung bekunden“
    Warum können wir denn so dankbar sein das Jehova dieses System noch nicht vernichtet hat? 2.Petrus 3:9,10 Zitat im WT Abs.15 „weil er nicht will, dass irgendein Mensch vernichtet wird, der für die Wahrheit empfänglich ist“ Ködie Abs.2 „Jehovas Geduld gibt Menschen die Möglichkeit zu bereuen“
    Aber jetzt kurz vor dem Ende bitte nicht passiv werden, im Gegenteil – sich verausgaben im Predigdienst Ködi Abs.3 „Den Müden gibt Jehova besonders viel Kraft, damit sie ihre Aufgaben im Dienst für ihn ausführen können“…. Immer weiter bis zur Erschöpfung, Hamsterrad dreh dich unaufhörlich.
    Am Ende des Studiums wurde noch auf das Bild auf Seite14 eingegangen, wie alle dort Schulter an Schulter fest und entschlossen dem Ziel entgegen sehen! Sorry, ich seh da nur ferngesteuerte WT-Roboter ……

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Liebe turtle,
    ich bin ziemlich fest überzeugt, dass die WT-Artikel erst im Laufe der letzten Jahre diese Form angenommen haben. Ich wäre als Interessierte vor fast 30 Jahren vor solchen Artikeln sicher „weggelaufen“. Uns wurde in letzter Zeit immer übler beim WT-Studium, dadurch sind wir aufgewacht. 🙂
    Liebe Grüße an alle
    Brandy

  • Julia
    Januar 13, 2014

    Hallo MN, Du sprichst mir aus der Seele. Seit ich diesen WT das erste Mal gelesen habe, gehen mir die angeführten Gedanken – in der von Dir kommentierten Weise – nicht aus dem Kopf. Ich habe mir in alle Richtungen Gedanken darüber gemacht, was das für Anweisungen sein sollen, die wir dann ungefragt befolgen sollen usw. … Ich bin auch über die schwammigen Formulierungen gestolpert, die alles oder nichts bedeuten könnten und obwohl ich DRÜBER stehen müsste, weil wir das alles kennen…. es macht einen fertig, traurig, wütend, sprachlos und noch viel mehr. Das macht man alles mit intelligenten, erwachsenen Menschen und momentan kommt es mir wirklich so vor, als laufe da ein Testprogramm, wie weit man das Ganze treiben könnte, ohne das irgendwas passiert. Wieweit läßt sich die Feder spannen, ohne dass sie bricht oder davonschießt? –
    Wieviele sind da in den Versammlungen, die das hier lesen und denken: Aber Jehova würde doch eingreifen, wenn es nicht richtig wäre? Ich habe das auch ganz viele Jahre gedacht. Aber ich weiss jetzt, dass er alles sieht, was in der Organisation vor sich geht… wieviele leiden, die einen stumm – vor allem die Älteren – und viele vernehmlich.
    Muss man sich da wundern, wenn man dumme und lieblose Bemerkungen an den Kopf geknallt bekommt? Vielleicht ging es dem Bruder oder der Schwester zu der Zeit schon, wie mir jetzt? Diese haben evtl. bereits unter dem Unterschied zwischen Theorie und Praxis gelitten, der mit erst später bewußt wurde? Ich habe auch nachträglich ganz viel Verständnis für den einen oder anderen, dem es evtl. so ergang und noch ergeht. Wie fühlt sich ein Ältester, der voll in der Materie steckt, gegen sein Gewissen agieren muss, nur „““um die Einheit der Versammlung nicht zu gefährden“““?
    Ich hoffe so auf Jehova.
    Er läßt niemanden allein, er hat uns die Bibel gegeben, in dem alles für uns relevante zu finden ist und einen Mittler, unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir zu ihm kommen können, der für uns gelitten hat und der Fürbitte für uns einlegt, weil er unser Befinden kennt. Und er hat uns ein Gewissen gegeben, das wir gebrauchen MÜSSEN und nicht zuletzt einen Verstand, mit dem wir über alles nachdenken und nachforschen können (siehe Beröer). ——
    Es gibt solche außergewöhnlichen Bilder von Neugeborenen, die eine bekannte Fotografin macht. Und auf einem, da liegt so ein klitzekleines Würmchen in der riesigen Hand seines Papas und kuschelt sich da rein und macht ein ganz zufriedenes, glückliches Gesicht. Ich stelle mir dann vor, wie sich das Kleine wohl fühlen mag, ohne Sorgen, geborgen und wohlig. Und dann stelle ich mir vor, ich wäre das „Kleine“ in Jehova`s liebevoller schützender Hand und mit dem Gedanken kann ich meistens gut einschlafen.
    Euch allen eine gute Nacht
    wünscht Euch Julia

  • Avalon
    Januar 13, 2014

    Hallo liebe Julia

    Habe Deine email an MN gelesen
    und weil Du Dein Herz, eigentlich Deine Seele, so bewegt zu Papier gebracht hast, da möchte ich Dich doch mit ein paar Gedanken trösten, sofern es mir möglich ist.

    Siehe, liebe Julia, JHWHs Augen durchstreifen in einem fort, die ganze Erde; unter anderem sehen sie auch alles, was in den christlichen Organisationen so vor sich geht.

    Du siehst VIELES in der ORG was, nach Deiner Erkenntnis,
    so einfach nicht christlich zu sein scheint.
    Du schreibst in Deinem Artikel:
    Wie viele sind da in den Versammlungen, die das hier lesen und denken: Aber Jehova würde doch eingreifen, wenn es nicht richtig wäre?

    (Ich kann dazu nur sagen, wie auch geschrieben steht:
    Nachforschen ob es sich so verhält, wie postuliert!).

    Julia, frage Dich bitte, hat bis heute JHWH jemals eingegriffen
    als die LK definitiv den Gerichtstag Gottes ankündigte,
    sowie den Untergang der Weltmächte
    und die Auferstehung der Patriarchen prophezeite?
    Wie viele Male wurde schon der Tag Gottes angekündigt“
    Und was war der Ausgang der Geschichte:
    Zum Leidwesen der LK, ich denke auch für viele Menschen,
    ging der angekündigte Tag des Herrn vorbei und nichts himmlisches geschah.
    Welch eine Enttäuschung.
    Welch ein Debakel für viele in den Versammlungen weltweit.
    Warum wohl musste ein so schmerzliches Ergebnis eintreten!
    Weil es anhand der gesamten EndzeitProphetie noch nicht
    „die Zeit reif war für den Tag der Abrechnung“.

    Wenn Du Dir die biblischen Prophezeiungen, ich meine die für den Endzeitraum, und nicht der ersten 6 Weltmächte genau studierst, dann wirst Du feststellen, es konnte noch gar nicht Harmagedon eintreten!
    Abgesehen davon, JHWH hat den Tag der Abrechnung ganz in seine Rechtsgewalt gestellt.
    Wir Gläubigen können unsere Häupter wohl zu dem Zeitpunkt erheben,
    wenn wir anhand der Weltgeschehnisse erkennen,
    das sich die Befreiung von der Sklaverei der Unwissenheit,
    von Krankheit und Tod, genaht hat.

    Nein, liebe Julia, die Geschichte zeigt
    ,Gott greift nicht immer so direkt ein,.
    Gott lasst alles heranwachsen und wenn die Zeit reif ist,
    dann werden tatsächlich die Engel den Weizen vom Unkraut trennen.
    Die Wahrheit von der Lüge.
    Die Sonne wird am Zenit stehen und das Licht wird alles ausleuchten, nichts wird verborgen bleiben.
    Auch in den christlichen Gemeinden wird die Mittagssonne scheinen
    und dann wird es letztendlich auch weniger traurige und erschöpfte Gesichter geben.

    Siehe, in Bezug der definitiven Voraussagen der WTG
    hat Gott eigentlich schon gehandelt,
    Gott hat doch ihre Falschprophetien aufgedeckt.
    Alle Welt weiß davon.
    In den Versammlungen ist unterschwellige Unzufriedenheit zu spüren.
    Die Welt lästert über die ZJs, wie schon gesagte, auch wegen der Falschprophetie.
    Meinem Wissen nach, hat die WTG,
    ihr Verhältnis zu Weltöffentlichkeit, sich selbst zuzuschreiben.
    Denke bitte bei diesen Zeilen auch an die WTG-Geschichte mit der UN.
    Eingetragen bei Satans Oberinstitution über die Welt.
    An dieser Stelle verspüre ich ein beklemmendes Gefühl ums Herz.

    Durch ihre Handlungen hat die LK JHWHs Ansehen, vor aller Welt, in den Dreck gezogen.
    Ob Gott wohl falschen Propheten vergibt?
    Auf welchem Wege die Vergebung möglich sein soll,
    ich weiß es nicht!

    Schau, liebe Julia, aus unserer Unvollkommenheit heraus fehlen wir tagtäglich,
    und mögen wir uns auch noch so Bemühen theokratisch zu handeln.
    Es wird uns nicht gelingen auch nur einen Tag heilig zu sein.
    Weil Gott weiß, dass wir nur Staub sind und obendrein unsere Unvollkommenheit sieht, musste er er einfach handeln indem er seinen Heilsplan aufstellte.
    Durch seinen Plan erfahren wir praktisch Gottes Liebe,
    sein Mitleid, seine Barmherzigkeit, seine Vergebung
    und alles geschieht durch Christus unserem Herrn.

    Durch das Loskaufsopfer erhalten wir einen Freikauf von der Erbsünde.
    Annehmen müssen wir dann das Geschenk des EWIGEN LEBENS schon selbst.
    Wie steht geschrieben: „Seine Gebote zu halten ist nicht schwer“
    Und sollten wir doch straucheln, aus unserer Unvollkommenheit heraus, dann haben wir immer wieder das Gebet
    und einen Helfer zur Rechten Gottes sitzen.

    Bitte, liebe Julia, bleibe Du über das Gebet in Christi, mit Gott verbunden.
    Das Gebet, über Christus, ist der Rettungsanker für Deine Seele.
    Zweifle niemals an Gottes Wort und seinen Prophetien.
    Es wird alles zu seiner Zeit eintreffen und nicht dann wenn wir es uns so sehr wünschen oder errechnen.
    Halte Dir bitte immer vor Augen, Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken. Und seine Wege sind nicht die unseren.

    Ganz liebe Grüße
    Avalon

  • Mein Name
    Januar 13, 2014

    Liebe Julia, lieber Avalon,

    dem könnte man noch folgendes hinzufügen:

    Die Theodizeefrage stellt sich überall, nicht nur i. V. mit der WTG und all unseren kleinen oder größeren Erlebnissen in oder mit ihr.

    Wir müssen unseren Blick weiten: Warum hat der Allmächtige nicht eingegriffen, als die RKK „in Seinem Namen“ ihre Greueltaten verübte? Kreuzzüge, Inquisition, Verfolgung Andersgläubiger, Hexenverbrennungen, …? Warum hat er durchgeknallten Hirnis wie Jim Jones, David Koresh, sowie jene, die ihr klerikales Amt zum schamlosen (inkl. sexuellen) Ausbeuten ihrer Schäfchen mißbrauchten und dabei ständig „Gott“ und „Jesus Christus“ auf den Lippen führten, ihr gotteslästerliches Handwerk nicht gelegt? Weshalb hat ER die Katholiken Hitler, Mussolini und Franco gewähren lassen? Weshalb läßt er andere, sog. „nichtchristliche“ Religionen, die ebenfalls vorgeben, einen „wahren Gott“ wie z. B. Allah zu vertreten, weiterhin ihr schmutziges Geschäft ausführen?

    Die WTG „verkümmert“ zu einem ganz kleinen Licht, betrachtet man das größere Ganze. Vorläufige Antworten können nur von jedem Einzelnen für sich selbst gefunden werden im Lichte dessen, was Paulus schrieb und hier bereits des Öfteren Erwähnung fand:

    „Wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.“ (1 Kor 13, 9.10)

    Wann wird „das Vollkommene“ kommen?

    Mir scheint, dies bezieht sich auf das, was Johannes schrieb (1 Joh 3, 2):

    „Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es/er (autós) offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“

    Mein derzeitiges Verständnis ist dies, daß „es ist noch nicht offenbar geworden“ mit „wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise“ korreliert, sowie „wenn es offenbar werden wird“ mit “ wenn aber das Vollkommene kommt“. Dies wird sein, wenn „wir ihn sehen werden, wie er ist“, und das bezieht sich M. E. auf die Zeit nach unserem irdischen bzw. derzeitigen Leben, denn nur dann werden wir „ihm gleich“, d.h. eine Lebensform, sein, die ihn auf „höherer Ebene“, als Geistwesen wahrnehmen und mit ihm von Angesicht zu Angesicht kommunizieren kann. Das wird sein, wenn sich die wunderbaren prophetischen Bilder aus Offb 21 und 22 erfüllen, und wir die „Wohnungen“ in Besitz nehmen können, von denen Jesus in Joh 14, 2 sprach. All das übersteigt unsere Vorstellungskraft; wir erkennen und wissen nur bruchstückhaft, wir wissen nicht, „was wir sein werden“, doch das ändert nichts am Gehalt der göttlichen Verheißungen.

    Gruß,

    M.N.

  • Gerd
    Januar 13, 2014

    Lieber M.N.,

    deine Beiträge sind für mich immer eine Labsal!

    Melde dich noch oft, dann weiß ich, ich bin mit meiner Zukunftshoffnung nicht allein!

    Vielen Dank, bleibe weiter so gesegnet mit deinen Glaubensinformationen!

    Gerd

  • Nachdenker an MN
    Januar 13, 2014

    Hallo,
    du hast recht. Vieles was geschrieben steht uebersteigt unsere Vorstellungskraft und wir koennen es nicht erfassen und begreifen. Darum ist auch so manche Diskussion ueber Themen, die wir nur spekulativ erfassen koennen, müßig und unnoetig.
    Wir sollten einfach daran glauben das unser Schoepfer unser Bestes will und weis was das Beste für uns ist, egal ob wir heute bereits alles verstehen können. Entscheidend ist nur das wir ihn annehmen und so leben und agieren wie er es gerne sehen moechte.
    Nachdenker

  • Avalon
    Januar 13, 2014

    Hallo lieber MN

    In der Zwischenzeit habe ich noch mehr über die Maria-Magdalena Geschichte nachgeforscht. Nun bin ich auf folgenden Kommentar gestoßen.
    Tommy führt darin ‚Überlieferung‘ an, die dann letztendlich doch noch zu einer Aufnahme der Maria-Magdalena Geschichte ins NT geführt hat aber eigentlich nicht von Anfang an dort stand.
    Wenn Du eine plausible Erklärung hast, dann bitte email mir doch Deine Erklärung!
    Anhang:
    Tommy emailt am 22. Januar 2014
    Na ja, tatsaechlich ist es wohl so, dass genau diese Verse in keiner der alten Ueberlieferungen/Texte abgebildet war/ist. Anhand der ueberlieferungen war es dann wohl aber so, dass der Text aufgenommen wurde. Darueber gibt es in grundtexte.de eine nette Abhandlung.
    Tommy

    Ganz viele liebe Grüße
    Avalon

  • gonzo
    Januar 13, 2014

    hallo an alle,
    sehr gute beiträge, keine frage…
    eins ist fakt, die zeugen jehovas sind einer lüge aufgesessen.
    die sie nicht erkennen wollen, oder dürfen.
    ein Freimaurer hat sie in die irre geführt unwissentlich und nicht so beabsichtigt, keine frage.
    die Pyramide seines grabsteins spricht bände.
    die darstellung von gott und jesus ist ein einziger lug und trug schluss, nur mit angst gepaart, nur mit strafen übersehen.
    gott sieht alles, tue nichts was ihm nicht gefällt, junge menschen nahmen sich das leben weil sie onaniert haben, dass ist nicht gottes wille…
    die sind krank, haben jede realität zum leben verloren.
    und nicht 50% ihrer lehre entspricht der bibel.
    mit sicherheit ist die kathol. und evang. gemeinde auch nicht unbedingt das erbe christi, aber die zeugen in ihrer jetzigen form auch nicht, mit sicherheit nicht.

    euer bruder gonzo

  • waytodawn
    Januar 13, 2014

    Passt nicht so richtig zum Thema, aber die Betreiber von anointedJW.org haben einen letzten Brief an die lK geschrieben, in denen sie sagen, dass sie sich genug bemüht haben und nun „ihren Staub von den Kleidern“ abklopfen werden.

    Ich bin mir sicher, sie werden nun auch etwas aktiver mit ihren eigenen Mitteln versuchen, gefangene Brüder und Schwestern dazu zu bewegen, sich von der Organisation zu lösen.

  • Bird an Waytodawn und Alle
    Januar 13, 2014

    Liebe Geschwister,

    Habe den Text mal so auf die schnelle über setzten lassen und die Teile so umgeschrieben das man sie versteht.

    Sehr geehrte Mitglieder des Verwaltungsrats,

    Heute senden wir euch einen neuen Artikel mit dem Titel Bringing Heaven Down – Anspruchsvolle Zeit der Inspektion. Ein Link zu dem Artikel auf unserer Website http://www.AnointedJW.org .
    Dieser Artikel erläutert die Konsequenzen eurer Entscheidung, nach vorsätzlichem Muster, selbst einer abgelehnten Nation, die den Christus ablehnt und versucht, die Kinder des Lichts zu ermorden. Durch eure Lehren, euer Handeln und eure Reaktionen, habt ihr euch der Blutschuld verantwortlich gemacht. Eure neuesten Machenschaften, der Manipulation eurer Jahresberichte um die wachsende Zahl der Kinder Gottes in euren Reihen zu verstecken wurde offensichtlich. Eure Missachtung der „geringsten Brüder Christi“ hat einen Höhepunkt erreicht, wie es keine andere Gruppe von religiösen Führern auf der Erde schafft eine so arrogante und reuelose Ablehnung von Jesus und seiner Lehre zu demonstrieren. Und so ist eure „Zeit der Prüfung“ gekommen!

    Wir und viele andere, haben immer wieder versucht, euch und eure fehlerhaften Lehren in einer liebevollen, barmherzig, freundlich und respektvolle Weise aufzuzeigen, ständig in Bezug auf euch als unsere Brüder. Seit zwei Jahren, teilten wir eine Fülle von Informationen, die laut der Schrift klar und eindeutig zeigt, dass ‚wir alle Söhne Gottes sind durch den Glauben an Christus Jesus „( Galater 3.26 ) und an die himmlische Hoffnung . ( Philipper 3,14-15 ) Doch zu diesem späten Zeitpunkt, habt ihr stur nach vorn geschaut mit eurem eigenen Plan, und eure „andere Art von Nachrichten ‚(weiter Galater 1,6-7 )

    Daher ist unser Dienst der Aufklärung an euch, nun abgeschlossen. Mit diesem Artikel und diesem Schreiben, schütteln wir den Staub von den Füßen und lassen euch in euren eigenen Ratschlägen. Aber ihr sollt wissen, dass wir in unseren Bemühungen um die armen Seelen, die noch in den Anti-Christlichen Machenschaften gefangen sind, aufzuwecken, weitermachen werden. Es ist Zeit eure „Gewässer austrocknen zu lassen“, sowohl bei den Finanzen und in den Ressourcen. Wir werden jeden Aufrufen ihre Unterstützung an euch zurückzuziehen, damit sie nicht Anteil an euren Sünden und Teil eurer Plagen empfangen. ‚ Wie EUER Vorbild, das jüdische Religionssystem im 1. Jahrhundert, werdet IHR mit dem Klang des Donners fallen und IHR werdet nicht Erbarmen finden, weil IHR nicht erkennt, den Tag Eurer Inspizierung ( Lukas 19,41-44 )

    Zitat Ende.

    Man darf gespannt sein. Können das die Erdbeben an einem Ort nach dem anderen sein die in Offb stehen?

    Glg
    Bird

  • Matthäus an Bird
    Januar 13, 2014

    Hallo Bird,
    danke für die Übersetzung! Das ist ja eine starke Ansage!
    Da kommt was in Bewegung, schade nur dass solche Meldungen nicht JEDER ZJ wahr nimmt, das würde die Sache ungemein beschleunigen! Aber die Ernte kommt für die LK, die sehr gut ausgedrückte Vermessenheit
    wird offenbart. Danke nochmals!
    Liebe Grüsse auch an die ganze Familie, jetzt werden uns ja bald zu unserem Treffen sehen!
    Matthäus

  • Bird an Matthäus
    Januar 13, 2014

    Lieber Matthäus,

    Ja jetzt sehen wir uns bald!! Wir freuen uns schon!.

    Zu diesem Brief sei gesagt, das dies eine Androhung ist. (:
    Da kommt auf jeden Fall etwas in Bewegung. Sie haben auch Beweise, das die Zahl der Teilnehmer die gestiegen ist getürkt ist. Von einem Zonenaufseher haben sie gehört, das die jede Versammlung die mehrere Gesalbt hat einen Brief bekommen haben um diese Gesalbten zu untersuchen. Nur gewisse wurden Gezählt. In Nevada, haben 345 Teilnehmer inkl. BZA KA alle von den Symbolen genommen. Drauf kamen 2 Men in Black (((((: aus Brooklyn und haben den Plasibilitätscheck gemacht!!! Echt traurig was die machen!!!

    Ich versuche das zu über setzten!!
    Ps: wart es ab, es kommt an die richtigen Stellen!!!

    Glg
    Bird

  • Nachdenker an Bird
    Januar 13, 2014

    Hallo Bird,
    danke für die Mühe der Übersetzung. Toll, das sich offensichtlich eine groessere Welle der Kritik und Auflehnung und des Widerstandes gegen die WTG formiert. Diese Entwicklung ist nach allem was sich die WTG bis heute geleistet hat überfällig. Ja, das koennten die vorausgesagten Erdbeben sein und die grosse Drangsal, die bei der WTG anfaengt. Viel Freude euch bei eurem bevorstehenden Treffen. Wir wollen uns diesen Samstag treffen.
    Grüße
    Nachdenker

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Hallo Bird,
    vielen Dank für die Übersetzung, das sind deutliche Worte! Wir werden sehen, ob sie was bewirken.
    Liebe Grüße an die Familie
    Brandy

  • Tommy
    Januar 13, 2014

    Auch von mir Gratulation zum Artikel der „leider“ wieder aufzeigt, dass die WTG uns alle von Jesus wegbringen will. Ganz im Gegensatz zu Apostelgeschichte 4:11+12, die ja hier auch schon oft zitiert wurde.
    Gratulation auch an Brandy, bin sicher Du wirst feststellen wie cool die Freiheit ist und was fuer Kontakte Du ganz ploetzlich haben wirst. Und der Kontakt zum allerwichtigsten ist Jesus, das wird Dich moeglicherweise schwer erstaunen, was da alles geht ploetzlich.
    Sorry Winston. Kann mir das vorstellen. Ich sage trotzdem ganz frech, was wissen wir wie Gott die Dinge fuegt und zitiere Petrus aus dem Gedaechtnis, was ist die Drangsal dieser Welt gegen das was auf uns warten kann, wenn wir ein Teil des Christus sind?
    Gebt nicht auf und bleibt in freudiger Erwartung, denn nun beginnen wir den Herrn kennenzulernen und auf das kommt es an. Glaube ich jedenfalls.
    Tommy

  • Lore
    Januar 13, 2014

    Liebe Brandy, liebe Schwestern und Brüder,

    die Dankbarkeit hier auf BI wirklich Brüder gefunden zu haben ist sehr groß.
    Noch größer die Gewissheit auf dem richtigen WEG mit Jesus, zur Wahrheit und
    zum Leben zu finden.
    Liebe Brandy, deine Entscheidung wird Deine Töchter und Dich in ein
    wunderbares Verständnis der himmlischen Dinge leiten, die mit wirklicher
    Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten einhergehen. Wünsche Dir sehr, dass
    Du bald Deine Zweifel verlierst und beschwingt und freudig mit uns allen
    den WEG weitergehst.

    Liebe Grüße
    Lore

  • Winston an Lore und Brandy
    Januar 13, 2014

    Liebe Schwestern,
    kleiner Nachsatz.
    Liebe Brandy freu Dich vor allem darüber, dass Du jetzt wieder ein familiäres ungetrübtes Verhältnis zu Deinen Töchtern aufbauen kannst, ohne Gewissensbisse und dem Auftrag diese mit zur Umkehr zu bewegen. Sei froh, dass diese Dir wertvollen Menschen, vor Dir erkannt haben, dass die WTG eine unbiblische Sekte ist.
    Gruß
    Thomas

  • johann
    Januar 13, 2014

    Danke Thomas,

    genau deine Worte habe ich nie verstehen können, weil ich eine normale Kindheit hatte!
    Deine Problematik hatte und hat heute noch meine Frau, und ich habe es nicht kapieren können.
    Sie hat mir alles erzählt, aber trotzdem konnte ich es nicht verstehen.
    Erst langsam hier durch euch, habe ich erfahren wie Kinder in der WTG gelitten haben.

    lg Johann

  • Winston an Johann
    Januar 13, 2014

    Lieber Johann,
    ich hatte das unbeschreibliche Glück, diesem Gefängnis mit 25 Jahren zu entkommen. Trotzdem sind diese prägenden Jahre meiner Kindheit immer noch präsent und ich habe lange gebraucht die Wahrheit zu finden und den ZJ inkl. meiner Mutter zu verzeihen. Denn sie wußten nicht was sie taten und waren der Auffassung uns Gutes zu tun in ihrer Verblendung. Dabei haben sie allen Anordnungen blind gefolgt, inklusive der damals propagierten Liebe durch die Rute der Zucht für den Knaben. In jedem Königreichssaal wurde bei der Planung darauf geachtet einen Nebenraum zu schaffen, in dem quengelnde Kleinkinder verprügelt wurden, bis sie endlich ruhig waren. Nach erfolgter Züchtigung sind die Mütter oder Väter dann mit einem leise weinendem Kind stolz wieder an ihren Platz zurück und freuten sich über die zustimmenden Blicke der Ältesten und der meisten Brüder und Schwestern.
    Viel Schlimmer als ich sind Eltern dran, die Ihre Kinder im Namen der WTG indoktriniert haben und dann erst rausgekommen sind. Die leiden unter dem Kontaktverbot zu Kondern und Enkel und ihrer eigenen Schuld, diese lieblos nach den Regeln der WTG verzogen zu haben. Das stelle ich mir für die betreffenden EX-Zeugen wirklich schlimm vor.
    Im Nachhinein kann ich das Verhalten meiner Mutter und auch mein Eigenes in der Zeit als ZJ auch nicht verstehen. Es ist biblisch nicht begründet, unlogisch, teilweise unmenschlich und trotzdem habe ich alles daran gesetzt diesen Ansprüchen zu genügen. Jeder geringste Zweifel wurde von Anfang an im Keim erstickt.
    Wenn man daran denkt, daß heute die Zeugen ihre Kinder im zarten Grundschulalter zur Taufe drängen sollen, dann wird mir übel. Das ist geistiger Kindesmissbrauch und Gehirnwäsche. Dazu kommt die totale Isolation der Kinder, die jeden gleichaltrigen Schulkameraden als schlechten Umgang betrachten, der ihre nützlichen Gewohnheiten verdirbt. Und lernen sollen sie auch nichts. Wie viele heranwachsende junge Zeugen werden heute für ein Leben geprägt, das sich durch Intoleranz, Ausgrenzung und Denkunfähigkeit auszeichnet ?
    Jesus sprach in Lukas 18
    Sie brachten aber auch die kleinen Kinder zu ihm, dass er sie anrühre. Als aber die Jünger es sahen, fuhren sie sie an. Jesus aber rief sie herbei und sprach: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annehmen wird wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.
    Wer sorgt bei den Zeugen dafür, dass sie zu Jesus kommen und wer verhindert dies ? Durch die WTG werden diese frühzeitig abgefangen um stattdessen einem fiktiven treuen und verständigen Sklaven zu dienen, der ihnen ein Bild von Jesus vermittelt, das allem widerspricht, was uns die Bibel über ihn mitgeteilt hat.
    Warum hier die staatlichen Behörden, wie Jugendämter oder die Beamten, die diese Sekte als Religionsgemeinschaft anerkannt haben nicht reagieren ist mir ein Rätsel.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Dennis an Winston
    Januar 13, 2014

    Lieber Thomas,

    Religionsfreiheit ist eine Art „Super Grundrecht“ in unserer Verfassung. Was ja an sich positiv ist, allerdings missbrauchen viele Sekten und Sektenähnliche Gemeinschaften dieses Grundrecht um einen Staat im Staate zu konstruieren. So auch die WTG. Es ist eine Art Gottes Staat mit menschlich erdachten Regeln und Verboten.

    Man kann keiner Behörde und keiner Regierung vorwefen, dass sie auf Grundlage der Religionsfreiheit der WTG diesen besonderen Status verliehen hat. Es ist schlicht nicht ihr Auftrag obskure und widersinnige Lehren und Gehirnwäsche zu prüfen.

    Lg
    Dennis

  • Amalie@Winston
    Januar 13, 2014

    Autsch ……. Jetzt hast du einen sensiblen Punkt bei mir getroffen den ich bis heute noch nicht überwunden habe. Die Schläge!
    Johann kann das auch nicht nachvollziehen, weil er die Zeugen von damals nicht kannte. Ich wurde auch gezüchtigt, in der Versammlung und auch zu Hause. Das läßt sich im Nachhinein nicht als „ein Klaps auf den Hintern oder die Finger“ ab tun. Einmal klingelte eine Nachbarin bei meiner Mutter die sagte, sie solle das Kind nicht tot schlagen. Meine Kindheit war alles andere als schön! Als Einzelkind in einem katholischen Dorf groß geworden und wir die einzige ZJ-Familie weit und bereit. Ich weiß genau wie es sich anfühlt ein Außenseiter zu sein!
    Eine Situation werde ich nie vergessen können, die werde ich mit ins Grab nehmen.
    Das gerade Kinder sehr grausam sein können weiß wohl jeder. So kam dieser eine Tag im Kindergarten… Eines der Kinder hatte Geburtstag, alle saßen an einem runden Tisch. In der Mitte ein toller, großer Kuchen mit Kerzen darauf und der Duft von heißem Kakao lag in der Luft. Ich stand abseits – das wir kein Geburtstag feiern wußte ich und mein Gewissen war schon dahin gehend geformt worden, dass ich wusste das ich falsch handeln würde wenn ich mich dazu setzen würde. Aber da war doch dieser leckere Kuchen und die Kinder die auf mich einredeten. Sie fingen auch an mich zu verspotten und ich wollte an diesem Tag kein Außenseiter sein! Also setzte ich mich zu ihnen – endlich mal nicht mehr alleine. Mein Gewissen plagte mich den ganzen Tag als ich zuhause war und so erzählte ich meiner Mutter was ich getan hatte. Diese hat mich als Strafe für mein Vergehen windelweich geschlagen! Nicht nur einmal fand ich Ausreden für die blauen Flecke an meinem Körper. Wenn ich meinen liebevollen Vater nicht gehabt hätte, hätte ich schon damals meinem Leben ein Ende gesetzt!

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,
    es tut mir so schrecklich leid, was Dir als Kind widerfahren ist. Als nicht in der „Wahrheit“ geborene bekommt man so etwas – wie viele andere Dinge, die ich erst hier erfahren habe – einfach nicht mit. Wir haben auch auf dem Dorf gewohnt, aber es gab noch mehrere Zeugenfamilien, bei denen „eitel Sonnenschein“ herrschte – oder auch nicht? Ich wünsche Dir, dass Du all das Verpasste heute genießen kannst.
    Fühle Dich umarmt.
    Herzliche Grüße Brandy

  • Winston an Amalie
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,

    fairerweise muß gesagt werden, dass es auch liebevolle ZJ-Eltern gab, die die verordnete Rute der Zucht nicht angewandt haben. Aber es ist unbestritten, dass Älteste und die Literatur der WTG Eltern dazu angeregt haben ihre Kinder zu schlagen, um ihnen dadurch Liebe zu erweisen. Die menschlichen Verweigerer dieser Erziehungs-Methode waren in der Minderheit und wurden von den brutalen Zeugen-Eltern als schwach im Glauben angesehen. Noch viel subtiler und liebloser wurden Jugendliche behandelt, die sich nicht hundertprozentig an die Vorgaben hielten. Da sind dann die Ältesten gekommen, um die ratlosen Eltern moralisch zu unterstützen. Mir wurde ab 12 Jahren immer ein hohes Tier (der Zweigaufseher oder KA) als Ersatz-Vater zugeteilt (mein Vater war kein Zeuge, er sah dem Treiben unbeteiligt zu, um mit meiner Mutter keinen Ärger zu bekommen). Da meine Mutter immer Zweigdiener, KA und Pioniere zum Essen einlud wurden im Anschluß von unseren Gästen die Sünden der Kinder, die ihnen meine Mutter vorher mitgeteilt hatte, besprochen. Da gings um zu lange Haare, zu viel Fußballspielen, falsche Musik hören oder gar selber nachspielen. Mit 17 dann verbotenes Händchenhalten usw. Also alles schwerwiegende Verfehlungen eines Jugendlichen. Mit gemeinsamer Kraft haben sie es geschafft mich mit 15 zur Taufe zu bringen und ab da war ich als Bruder gänzlich ihrer Kontrolle ausgeliefert. Meine Mutter hat alles, was ihr an mir nicht gefallen hat gepetzt und schon beim nächsten Predigtdienst war eine Moralpredigt mit Androhung von Konsequenzen fällig.
    So wie Du Deine Mutter schilderst, hast Du sicherlich ähnliches in Deiner Pubertät erlebt und dadurch kein normales Selbstbewußtsein und auch keine wirkliche Liebe zu Deiner Mutter entwickeln können.
    Wir waren alle auf der Flucht, vieles lief im Geheimen ab und die Angst entdeckt und denunziert zu werden war allgegenwärtig.
    Meiner Mutter habe ich schon lange vergeben, die konnte nicht anders, sie ist in Bezug auf Unterscheidungsvermögen etwas zurückgeblieben und hat es auf dem Altar des Gehorsams zur WTG geopfert. Nur seit ich 15 bin, habe ich bis heute nie wieder zugelassen, dass meine Mutter weiß was ich fühle, denke oder empfinde. Ich bin ihr dankbar, daß sie mich, auch liebevoll, das muß ich ihr zugestehen, großgezogen hat. Ich wurde von ihr auch nicht verprügelt und die paar Watschen, die ich bekommen habe waren immer verdient. Sie war und ist bis heute eine Person, die nicht weiß, was ihren Sohn bewegt. Wenn es mir mal nicht so gut gegangen ist, oder ich krank war, habe ich alles geheim gehalten so, dass sie davon nichts mitbekommt. Ich besuche sie regelmäßig nur die Gespräche, die ich mit ihr führen kann, (Dank meines weltlichen Vaters), sind oberflächlich, banal, bis auf meine Reaktionen, wenn sie versucht mich zur Rückkehr zu bewegen. Da muß ich mich immer zusammen reissen, um sie nicht noch mehr zu verletzen, was mir leider nicht immer gelingt. In meinen Augen ist sie eine zutiefst unglückliche Frau, die seit über 50 Jahren hofft, dass sie erlöst wird von dieser Welt und ihrem unglücklichen Leben. Zwei ihrer drei Kinder haben den Zeugen den Rücken gekehrt und alle Versuche sie zur Umkehr zu bewegen enden in klaren Ansagen „Wir wollen nicht wie der Hund zum eigenen Gespei zurückkehren“. Danach läßt sie sich wieder von Ältesten tröten bzw. vermeidet, dass wir Abgefallenen mit der aufrechten Schwester und unseren Nichten zusammentreffen. Also lustig ist so ein Leben bei den ZJ aus Sicht meiner Mutter nicht. Leider können wir ihr nicht mehr helfen.

    liebe Grüße
    Thomas

  • Nachdenker an Winston und Amalie
    Januar 13, 2014

    Hallo Amalie und Winston,
    eure Lebensberichte und Erfahrungen, die unter ZJ leider gar nicht so selten vorkommen, sind erschütternd. Solche Verhaltensweisen koennen Menschen zerstoeren und fertig machen bis zum Suizid. Sind das keine Gruende einen Verein, der solche Praktiken toleriert und teilweise sogar vorschreibt zu verbieten. Hoffentlich werden nicht noch mehr Menschen so kaputt gemacht.
    Grüße
    Nachdenker

  • Orakel Fred
    Januar 13, 2014

    Zitat von Winston:“Aber es ist unbestritten, dass Älteste und die Literatur der WTG Eltern dazu angeregt haben ihre Kinder zu schlagen, um ihnen dadurch Liebe zu erweisen.“

    Mir gellt es noch in den Ohren, wie ein hochrangiger Ältester damals zu meinem Vater sagte:“Tja, manchmal müssen die Kinder die Liebe der Eltern auch SPÜREN.“ Und dabei hat er noch schelmisch gegrinst…

  • vie ratée@amalie und winston
    Januar 13, 2014

    Das zu lesen, macht mich ganz traurig..
    Bei uns, wurde in Einzelsituationen auch schon mal der Kochlöffel eingesetzt..

    Umso wichtiger ist, dass unsere Generation das nicht weiterführt, sondern ganz bewusst einen anderen Weg geht!

    Es gibt auf YouTube ein sehr nahegehendes Video in Zeitlupe, wie eine Ohrfeige für ein Kind tatsächlich von statten geht…
    Eltern, die immer noch meinen das wäre i.O. lege ich dieses dringend ans Herz…

  • johann
    Januar 13, 2014

    Hallo und guten Morgen liebe Brandy, alle meine lieben geistlichen Geschwister.

    Diese eine Frage von dir, ob ich ohne die WTG auch die Bibel kennen gelernt habe,
    habe ich mir auch selber schon öfters gestellt. Sie wurde mir auch zum Vorwurf von Zeugen Jehovas gemacht, dass ich ja nur durch die „Wahrheit“ die Bibel kennen gelernt hätte.
    Auf den ersten Blick stimmt es auch.
    Wenn man wie ein treuer Soldat alles schluckt, stimmt es.
    Wenn man aber als echter und bibeltreuer Christ nachdenkt, zeigt sich schon eine Lüge.
    Die Bibel spricht eindeutig, dass uns der heilige Geist in die Wahrheit führt!
    Alle haben immer behauptet, ich wäre nur der Gesellschaft zu Dank verpflichtet, und verdrängen aber die Aussagen von Jesus!

    Jeder von uns muss sich doch mal eines vor Augen halten.
    Wir hatten grundlos Angst vor Gottes Strafgericht!
    Wir hatten uns grundlos dem ganzen Druck der Gesellschaft gebeugt!

    Bitte dieses Ausspruch von Jesus mal genau lesen und überdenken.
    Dann müssten doch wirklich jedem einmal die Augen aufgehen, dass wir bei der WTG nicht in der Wahrheit sind, sondern alleine bei Jesus Christus!

    Johannes 14:6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

    Jesus ist unser Weg!
    Jesus ist die Wahrheit!
    Jesus ist das Leben!

    Wir können nur Gottes Strafgericht überstehen, durch unseren Glauben an Jesus Christus!

  • Winston an Johann und Brandy
    Januar 13, 2014

    Liebe Brandy, lieber Johann,

    wenn dem so wäre, dass wir der WTG dankbar sein müßten die Bibel kennengelernt zu haben, dann müßten all jene, die erst nach dem 20. Lebensjahr bei den Zeugen dazugekommen sind, der katholischen oder evangelischen Kirche dankbar sein für den Religionsunterricht Babylons der Großen.
    Ich persönlich empfinde keinerlei Dankbarkeit, dafür, dass man mir als Kind Gott als strafenden furchteinflößenden, alles sehenden Kontrollorgans über mein Leben vermittelt hat. Auch hat man mir die Rolle seines Sohnes Jesus unterschlagen.
    Jeder Mensch ist auf der Suche nach Erklärungen, die uns die Bibel bietet und wir werden, wann auch immer von Gott und Jesus gezogen, also herangeführt an diese wunderbare Botschaft und zwar unabhängig von Religionsinstitutionen, die uns ein falsches Bild unserer Schöpfer vermitteln und uns eher davon abhalten die gute Botschaft so zu verstehen, wie es geschrieben steht.
    Ich für mich empfinde Abscheu und auch etwas Groll, als Kind von der WTG falsche Lehren und Angst vor Gott, vermittelt bekommen zu haben.
    Wofür sollte ich denen dankbar sein:
    – Für die Ängste als Vorschulkind vor Dämonen und Satan, verbunden mit Alpträumen
    – Die Angst, dass Gott mich nicht mehr liebt, wenn ich weltliche Freundschaften pflege und an Feiern teilgenommen habe
    – Für die Gewissenbisse, weil ich von einem gleichaltrigen Määdchen mit 15 Jahren geküßt wurde und dabei etwas empfunden habe
    – Für die Scham vor mir selbst, als ich die ersten Male onaniert habe
    – Für die Angst vor Harmagedon und den damit einhergehenden Verlust weltlicher Menschen und meines Vaters, die mir wichtig waren
    – Für die lieblose Behandlung bezeichneter Sünder, die mir verordnet wurde weil jemand beim Rauchen erwischt wurde
    – Für die Behandlung und Verhöhnung von Missbrauchsopfern, während der Täter nach kurzer Zeit wieder ein Amt bekleidet hat
    – Für die Standardantwort auf Fragen zur Bibel, die ich anders verstanden habe. „Du zweifelst am treuen und verständigen Sklaven !, übe Dich in Demut.
    – Für die abstrusen Kleider und Frisurvorschriften, die mich äußerlich (1970-1975) zum Aussenseiter in der Schulklasse gemacht haben.
    Nein wahrlich. Ich bin dankbar, dass sie mich durch verspätete Kontaktverbote meiner Schwester, die mich dazu gebracht haben die Bibel nochmals zu lesen.
    Und ich bin dankbar eine Gemeinschaft bei BI gefunden zu haben, die wie ich alle auf der Suche nach biblischen Wahrheiten sich gegenseitig, liebevoll unterstützen.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Amalie@Winston
    Januar 13, 2014

    Lieber Thomas,

    genau so ist es!!! so und nicht anders ……
    Mein Mann Johann kann das nicht verstehen, er war nur kurz dabei. Ich allerdings bin genau wie du hinein geboren und ich kann deinen Worten nur zustimmen.

  • Winston an Amalie
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,

    hab Verständnis für Deinen Mann. Keiner kann das verstehen, der nicht als Kind in dieser Gemeinschaft erzogen wurde.
    Ich jetzt auch nicht mehr.
    Können wir heute verstehen, warum die Leute die katholische Inquisition großteils widerspruchslos über sich ergehen ließen.
    Oder warum Christen gegen ihren Glauben Hitler bedingungslos unterstützt haben ?
    Da gibt es nur eine Antwort, weil sie Angst vor der herrschenden Klasse hatten und das zu Recht. Genauso herrscht in den Versammlungen ein Klima der Angst vor Ältesten, Komittees, den Kreisaufsehern usw.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Matthäus an Daniel
    Januar 13, 2014

    Traurig aber wahr, lieber Thomas!

    Die vorherrschende Angst ist ein klares Indiz für das fehlen von Liebe!

    Liebe ist aber das vorrangige Merkmal der wahren Jüngerschaft Jesu. Die Haupteigenschaften der Liebe
    sind Vergebung, Barmherzigkeit, Nachsicht und Güte. Da es diese bei den meisten Ältesten auf Anordnung
    nicht gibt, Ausnahmen bestätigen die Regel, ist dies ein eindeutiger Beweis das die WTG NIEMALS die von Jesus erwählte Religionsgemeinschaft ist.
    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Matthäus an Thomas
    Januar 13, 2014

    Sorry, sollte an Thomas gehen!

  • Dennis an Winston
    Januar 13, 2014

    Lieber Thomas,

    wenn es hier einen „i like“-Button gäbe, würde ich den jetzt setzen 😉

    Genau meine Gedanken. Ich danke oder schulde der WTG absolut nichts! Den Menschen in meiner Ex-Versammlung bin ich unendlich dankbar für all die schönen Momente und Freundschaften. Ist leider alles aus und vorbei.

    Lg
    Dennis

  • Winston an Dennis
    Januar 13, 2014

    Lieber Dennis,

    was sind das für Freunde, die Dich meiden, weil Du andere Ansichten hast ? Beweisen sie nicht durch die Befolgung des Kontaktverbotes, dass Du in ihren Augen nicht wert bist, auch nur gegrüßt zu werden ?
    Ich habe ähnliches erlebt und kann jetzt nach Jahren des Abstandes sagen. Zum Glück durfte ich wahre Freunde kennenlernen, die auch meine persönlichen Ansichten, die durchaus falsch sein können, tolerieren, so wie ich versuche mit Ihrem Glauben und ihren Meinungen, auch wenn ich diese nicht immer teile, positiv umgehen zu können. Es ist einfach jemanden zu lieben, der die eigene Meinung teilt, wahre Freundschaft beinhaltet vor allem Menschen zu lieben, die anders denken und glauben. Genau dies ist in meinen Augen so lebenswert. Wenn ein guter Freund menschlich denkt und handelt und die Nächstenliebe praktiziert, ist es mir heute völlig gleichgültig, ob er an die Dreieinigkeit glaubt oder praktizierender Buddhist, Agnostiker oder sonst was ist.
    Toleranz ist ein Ausdruck von Liebe und Verständnis für Andersdenkende Menschen, denen wir uns nahe fühlen. Wir sind alle so verschieden und unterschiedlich geprägt worden in unserer Kindheit und dem sozialen Umfeld, in dem wir leben, warum sollten wir, wie die Zeugen alles gleich machen, anstatt voneinander zu lernen.
    Für mich waren Zeugen falsche Freunde und das beweisen sie mir laufend, wenn ich ihnen zufällig begegne. So gesehen nicht schade drum. Es gibt auch ehrliche Freundschaften, aber das sind definitiv keine aufrechten Zeugen sondern die bösen Weltmenschen oder Abtrünnige.
    Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten, das ist richtig. Darum sollte man sich vor linientreuen Zeugen und allen religiösen, intoleranten Fanatikern in Acht nehmen.
    Ich freu mich, hier neue Freunde gefunden zu haben
    liebe Grüße
    Thomas

  • sarai
    Januar 13, 2014

    I LIKE!!! 😉

  • Nachdenker an Winston
    Januar 13, 2014

    Hallo Winston,
    habe auch erst in der boesen Welt Freunde gefunden. In fast 30 Jahren als ZJ nicht und das ueber viele Versammlungen. Gerade die Verschiedenheit von Ansichten und Meinungen macht eine Freundschaft spannend und interessant. Jeder kann vom anderen lernen und jeder lernt Toleranz zu ueben. Uebrigens wie heisst es abgewandelt in der Bibel:
    Die Liebe ( und Freundschaft) erduldet alles, ertraegt alles, ……Sie versagt nie.

    Grüße
    Nachdenker

  • Dennis
    Januar 13, 2014

    Lieber Thomas,

    ja das hast Du bestimmt Recht was Du über Freundschaften gesagt hast. Es ist ja dieses abruppte und unbegründete (von meiner Seite) was so schwer zu verdauen ist.

    Mein (ehemals) bester Freund traut sich nur noch sporadisch über elektronischem Wege Kontakt zu halten, aber da liegen dann auch immer Monate dazwischen. Obwohl ich weiß, dass er im Grunde so denkt wie ich und u.a. die Ausschlusspraxis und das Kontaktverbot verurteilt.

    Man muss einfach froh sein, von dieser WTG los gekommen zu sein, auch wenn es schmerzvolle Konsequenzen hat.

    LG
    Dennis

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Winston,
    vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Dankbar bin ich der WTO
    nur in dem Sinne, das ich überhaupt zum Glauben an Gott und Jesus Christus gefunden habe, denn ich war damals schon Mitte 30 und ev./luth. getauft, aber ohne persönliches Verhältnis zu Gott oder Jesus. Durch Deine Worte kann ich jetzt aber nachempfinden, was meine Kinder durchgemacht haben. Damals habe ich alles als gut und richtig empfunden. Es tut mir leid, dass Du das auch so erleben musstest. Ich hoffe, Du kannst Deiner Mutter verzeihen, denn sie wollte sicher – ebenso wie ich für meine Töchter – ein glückliches, erfülltes Leben für Dich. Dieses wünsche ich Dir nun von Herzen für die Zukunft.
    Liebe Grüße
    Brandy

  • gonzo
    Januar 13, 2014

    hallo lieber thomas,
    genau so war es und ist es, ich bin auch rein geboren und kann das alles nur bestätigen, alles…

    euer bruder gonzo

  • gonzo
    Januar 13, 2014

    an alle, die hier die warheit gefunden haben,

    warum mussten die zeugen eigentlich unter allen umständen kdör.
    werden????

    wenn sie doch kein teil der welt sein wollen????

    euer bruder gonzo

  • Winston an gonzo
    Januar 13, 2014

    Lieber gonzo,

    ganz einfach
    – Steuersparmodell das heißt mehr $$$$,
    – bessere Kontrolle über die vielen Vereine,
    – keine staatliche Kontrolle über kirchliches Vermögen und Spendenverwendung,
    – einsacken der Königreichssaal Immobilien
    – weiterhin keine Versicherungen für Vollzeitdiener durch Ordensgründung.
    Die gleichen Beweggründe waren die Mitgliedschaft als NGO bei der UNO gemeinsam mit Scientology. Da wurden sogar die gleichen Anwälte beauftragt, um gemeinsam mehr zu erreichen.
    Aber das haben wir ja schon ausreichend diskutiert und belegt.
    Gruß
    Thomas

  • Julia
    Januar 13, 2014

    Hallo Winston, Du hast so eine Bemerkung gemacht, wegen der gleichen Anwälte von ST und WTO und gemeint, das wäre hinlänglich diskutiert worden. Leider habe ich das nirgendwo gefunden, es interessiert mich aber sehr, weil das zu den unverfälschlichen Fakten zählt, die beweisbar sind. Kannst Du mir bitte einen Link schicken, wo ich das finde? Vielen Dank ium voraus, liebe Grüße Julia

  • Bird an Julia
    Januar 13, 2014

    Hallo Julia,

    Es ist der RA aus Österreich. Er ist auch Ältester.

    Siehe hier z.b. diese Links.

    http://www.sektenausstieg.net/read/4400

    http://justizkultur.wordpress.com/2008/08/02/zeugen-jehovas-gewinnen-gegen-oesterreich-vor-echr/

    Lg
    Bird

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    Wow, das ist ja ein Ding…

    Kann mich erinnern, Abschlussfahrt 4!.Klasse, hab ich mich geweigert eine Kirche mit meiner Klasse zu besichtigen.. Mir wurde ja eingetrichtert Babylon die Große etc…

    Und dieser Älteste vertritt als RA die Mormonen und andere? (Hab ich das allen ernstes richtig verstanden?!)
    Aber in einer Lottostelle sein Geld zu verdienen ist verwerflich?

  • Amalie@vie ratée
    Januar 13, 2014

    Hallo vie ratée
    da komm ich jetzt auch nicht mehr so ganz mit! Ein RA und Ältester der neben der WT-Gesellschaft auch andere Sekten vertritt (Scientology, Mormonen usw) ………

  • Bird
    Januar 13, 2014

    Wir waren auch geschockt.. Aber die haben immer Ausreden. Er muss ja ein Geld verdienen z.b.
    Ich wäre mir ja gar nicht mehr so sicher ob die nicht ganz oben zusammenhängen. Nach dem Motto, zusammen sind wir stärker!!

    Lg
    Bird

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2014

    die Zeugen haben mit anderen Religionen vor jahren gemeinsame Prozesse geführt, respektiv, so erinnere ich mich, einer Sekte in Sachen eines Grundsatzurteiles – kostenfreie Lektüre – einen verlorenen Zuschuss zu den Prozesskosten gezahlt.
    so sind sie, die da oben, wo die Lüft dünne ist und die Weltraumstrahlung tödlich. Sie lieben es, uns ein X für ein V vorzumachen bzw umgekehrt. Selten habe ich solche verlogene Doppelmoral entdecken können. Den Anspruch „in der Wahrheit zu sein“ haben sie schon allein dadurch verwirkt, dass ihre Doktrin seit Russells Zeiten eine Metamorphose mitmachte, aus der Larve ne Raupe, aus der Raupe ne Puppe, aus der Puppe ne Motte.
    Man halte mir diese Abzocker vom Halse. Die Mühlsteine für die langen Hälse der 8 Oberen werden schon von den Engeln angepaßt. Dann machen sie eines Tages einen auf Taucher: blubb blubb, weg war er.

  • gonzo
    Januar 13, 2014

    an den autor, sehr gut geschrieben und erkannt…

    warum geht keiner, mit dem erkannten wissen über die zeugen an die öffentlichkeit…
    zum beispiel, die auflagen um als körperschaft des öfftl. rechts anerkannt zu werden…
    das recht wählen zu gehen, ohne sanktionen im gemeindeleben zu erfahren, ist doch ein witz oder…
    die augenscheinlichen übersetzungsfehler in der nwü. und die daraus volgende „irrlehre“
    die nicht biblich einwandfreihe gebotsvorlage des enthalten vom blut, auf med. schiene .
    die strenge zurechtweisung von schon leicht anders denkenden.
    die skurile kindererziehung, sowie die öffentlich gemachte haltung gegenüber nicht zeugen.
    menschenverachtende äusserungen aller anders gläubigen. (werden alle vernichtet)
    das alles dürfen sie nicht als kdör.
    doch sie leben es jeden tag und keiner sagt, na, da stimmt doch etwas nicht.
    kein anwalt hier in deutschland hat interesse da mal rechtlich eine schranke zu setzen.

    euer bruder gonzo

  • gonzo
    Januar 13, 2014

    hallo brandy,
    von meinen vorrednern ist eigentlich alles gesagt, ich kann mich nur anschlissen und dir gratulieren zu deiner entscheidung.
    es wird noch einige zeit dauern, bis du damit abgeschlossen hast.
    obwohl abschließen wird man es nie ganz.
    zu intensiv ist die berieselung der zeugen.
    das schlechte gewissen und die angst sein ewiges leben jetzt verspielt zu haben, wird noch lange nachwirken.
    doch hier hast du uns, die dir die angst nehmen können, du hast dich richtig entschieden…
    du hast deinen glauben und jesus an deiner seite.
    und auch uns…
    willkommen als christ ohne künstlich von menschen erzeugtes joch!!!

  • Mein Name an Milan
    Januar 13, 2014

    „In Jesu NAMEN“ reimt sich halt auf „AMEN.“ Was kann man da anderes erwarten? Das ist eine Floskel, ein Selbstläufer nach Reiz-Reaktionsschema. Traurig, aber ist so.

  • Rita an Hansi
    Januar 13, 2014

    Hallo Bruder Hansi,

    nach 2 Kor.5;17
    „Dacher,wenn jemand in Christus ist,so ist er eine neue Schöpfung
    das Alte ist vergangen,siehe, Neues ist geworden“

    in Chrystus kannst du durch seine wirksame Kraft alles auf NEU Geschtalten.Du bist für dein Vater und Jesus auch kostber.
    Unseren Vater hat dem Sohn seine Macht gegeben das Er unsere Helfer ist;
    Retter,Heiler,Befreia. Schau den Ps.107;19
    „Dann aber schrien sie zum Herrn um Hilfe in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie“

    Unseren Herrn mach das besste,auf im Warten im Vertrauen und mit Glauben fest halten ist ganz wichtig Schritt mit Schritt.

    „Denn slles,was aus Gott geboren ist,überwindet die Welt;und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube. (1Jaoh.5;4 ales aus Elbervelder Bibel)

    Wir Wünschen dir das du Frei Gesund und Glüklich bist AUF NEU so wie Gott wollte. Du bist nicht allein du muss nur Glauben das du auf dem Schöpfer und seinem Sohn sich vellasen kannst.
    Liebe Grüße
    Rita und Karol

  • Maria-Regula
    Januar 13, 2014

    Danke,Danke,Danke liebe Brüder von Bruderinfo für den äuserst wertvollen Bericht über das hohepristerliche Gebet.Ihr seid sehr mutig was die Stellung des TvSk. betrifft,ich kann es nur unterschreiben.Was wird dies wohl alles auslösen?
    Welch Vorrecht wir hier haben für unseren einzigen Erlöser und unseren König der Könige Jesus Christus einzustehen!
    Möget Ihr weiterhin vom heiligen Geist geleitet werden und den Schutz und Segen des Höchsten JHWH verspüren!

    In brüderlicher Liebe und Dankbarkeit verbunden

    Maria-Regula

  • milan
    Januar 13, 2014

    Ich bin seit 9 Monaten „ausgeschlossen“. Das hat meine Möglichkeiten mit noch aktiven ZJ zu kommunizieren gewaltig eingeschränkt. Ich lese seit knapp 2 Jahren im BI-Forum mit. Wenn sich doch noch Gelegenheiten ergeben mit meinen Ex-Brüdern zu sprechen, dann geht es um ein Manko, welches ich schon Jahre zuvor immer wieder aufgegriffen habe. Egal ob Ä, DAG oder VV, so an die 50 bis 60 Mal habe ich mir erlaubt, die Frage zu stellen ob es nicht bedenklich ist, dass der Herr Jesus in den Zusammenkünften der ZJ in mindestens 4 von 5 Fällen nur noch formelhaft, formal als leere Floksel (…in Jesu Namen, A…) vorkommt.
    Das löst regelrecht pawlowsche Reflexe aus, wenn man sich vergegenwärtigt mit welcher Inbrunst und Lautstärke die versammelten Kleinkinder ihr lautstarkes „Amen“ dazu abgeben. Das ähnelt der Konditionierung einer Dressur. Das funktioniert so perfekt, dass man schon Bedenken haben muss, sollte der Name des Erlösers häufiger fallen die (kleinen)Kinder dies mit einem lauten Amen quittieren würden.
    Gesprächspartner (ZJ und andere), welche ich auf BI aufmerksam mache
    informiere ich immer über die zwei wichtigsten Unterschiede zwischen dem BI-Forum („Zeugen für Zeugen“) und den Veröffentlichungen der WTG.

    1) Erkennen, was es bedeutet organisationhörig zu sein,

    2) die Quintessenz des obigen Vortrages
    Jesus ist der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN und JHWH der Vater
    wünscht die besondere Beziehung, die wir zu seinem Sohn und
    unserem Erlöser aufbauen und entwickeln können (nein müssen!!).
    Unsere Vordenker in Amerika hatten das auch schon einmal richtig
    verstanden. Aber ihre Angst, sich mit trinitäts-gläubigen JESUS-
    People gemein zu machen und (sehr schön im Vortrag herausgearbei-
    tet) die Vergötzung des falschen Gottesnamens haben sie total
    verblendet.

    Liebes BI-Team, vielen Dank für die Arbeit und Mühe die sich die Vortragsschreiber mit der Sorgfalt bei der Darlegung der wirklichen biblischen WAHRHEITEN machen. Die Tatsache, dass dann gelegentlich recht kontrovers darüber diskutiert wird ist Beleg für eine Form lebendigen intensiv ge- und erlebten Christentums.

    Euer milan

  • Amalie
    Januar 13, 2014

    Lieber Autor,

    danke für diesen Artikel der von Anfang bis Ende schlüssig ist, im Gegensatz zu dem WT, den wir schlucken sollten.
    „Wer lesen kann ist klar im Vorteil“, so auch dieses Gebet. Es ist deutlich zu lesen worum es Jesus ging. Da gibt es auch nichts hinein zu interpretieren. Die WT-Auslegung ist völliger nonsens und hat keine Grundlage. Oh jemine, wo das nur hinführen soll????

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Liebe Brüder von BI.
    Euer Artikel über das „hohepriesterliche Gebet“ Jesu kommt gerade zur rechten Zeit, vielen Dank dafür. Es ging mir gerade nicht so gut und mir schoss es so durch den Kopf, ob mein Entschluss am vergangenen Freitag, meinen Austritt aus der Religionsgemeinschaft der Z.J. K.d.ö.R. hier in Schleswig-Holstein beim zuständigen Standesamt registrieren zu lassen, wirklich richtig war. Ihr habt mich durch Euren Artikel wieder darin bestätigt, die Bibel für sich sprechen zu lassen. Da ich nicht so bibelfest bin, bin ich für Eure Ausführungen besonders dankbar. Bitte helft mir (und anderen) weiterhin durch so wunderbare Artikel, die unbiblischen Lehren der WTG zu erkennen und das Wirrwarr in meinem Kopf zu ordnen.
    Ganz herzliche Grüße an Euch und alle hier bei BI
    Brandy

  • Hubert
    Januar 13, 2014

    Lieber Brandy vom 13.01.2014,

    zum großen und liebevollen Interesse unseres Herrn Christus Jesus
    und seiner wahren Nachfolger gehörte es und gehört es heute,

    dass wir „… STARK WERDEN DURCH DIE KRAFT UND MACHT DES HERRN …“ gemäß Epheser 6:10 (lt. Einheitsübersetzung)

    und seit Paulus werden alle treuen Christen gemäß Epheser 6:11-18 aufgefordert,

    die RÜSTUNG GOTTES (lt. Einheitsübersetzung)mit ihren Schutz- und Verteidigungs- und ihrer Angriffswaffe anzulegen:

    um die Lenden den Wahrheitsgurt,

    um die Brust den Brustpanzer der Gerechtigkeit,

    an den beiden Füßen die stete Bereitschaft zum Frieden
    und das Eintreten für das Evangelium vom Frieden,

    und z.B. am rechten Arm das große Abwehr- und Schutzschild
    des Glaubens für die Eleminierung bösartiger Angriffe,

    als Kopfschutz den Helm der Rettung und des Heils

    und als Kampf- Verteidigungs- und Angriffswaffe das Wort Gottes
    als Schwert des Geistes …

    Wir wünschen dir in dieser Kraftgewinnung und Rüstung Gottes JHWH’s wunderbaren und reichen Segen von Woche zu Woche in Christus Jesus in 2014

    und freuen uns sehr, dass Dir der heutige neue BI-Vortrag
    eine erste weitere Kraft und Zuversicht vermittelt hat.

    Deine Mitarbeitsbeendigungsgründe sind uns noch unbekannt,

    wären für uns alle von Interesse,

    auch kannst du sie sinnvollerweise ja auch noch nach der bereits erfolgten Beendigung Deiner ZJ-Mitgliedschaft mit jenen von anderen Brüdern und Schwestern hier auf Bruder-Info etwas abgleichen bzw. vergleichen und Deine Informationslage in dieser
    Rechtssache und Causa verbessern.

    So findest Du z.B. hier auf Bruder-Info neben einigen anderen
    Abschiedszeugnissen auch unser Zeugnis bzw. Mitarbeitsbeendigungschreiben vom 26.09.2013,

    und zwar per Klick auf den Monat September 2013 in der Ruprik ARCHIV rechts oben hier auf dieser Hauptseite.

    Dann findest Du auf der Kommentar-Tafel zum Monatsartikel
    „Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut“ am 28.09.2013
    unsere 1. Briefhälfte mit den Teilen 01/15 bis 08/15,

    und die 2. Briefhälfte mit den Teilen 09/15 bis 15/15
    findest du am 28.09.2013 (mit Vorklick auf „Neuere Einträge“)
    auf der Kommentar-Tafel zum Monatsartikel
    „Wer ist der neue böse und unverständige Sklave“.

    Soweit unser heutiger brüderlicher Beistand,

    mit lieben Segenswünschen

    Hubert am 13.01.2014

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Hubert , vielen Dank für Deine einfühlsamen und glaubensstärkenden Worte und die Hinweise zu Eurem Mitarbeiterbeendigungsschreiben. Oft habe ich als eifriger Leser hier auf BI, Deine schönen Kommentare gelesen. Ich habe es mir an die Wachtturmgesellschaft sehr einfach gemacht und nur ein kurzes Begleitschreiben der Austrittsbestätigung des Amtes beigefügt. Bei meiner Heimatversammlung habe ich mich schriftlich für die vielen Jahre des zum Teil doch recht liebevollen Umgangs bedankt(wir – meine beiden Töchter (33 und 32 Jahre) und ich, hatten bis vor einigen Monaten, nie ernsthafte Probleme mit Brüdern oder Schwestern. Was „hinter den Kulissen passierte, habe ich nie erfahren, da ich eine Schwester im geteilten Haus war) und auch eine Kopie des Amtes beigefügt.
    Mit der Zeit haben wir einfach unabhängig voneinander die WT-Artikel hauptsächlich gefühlsmäßig so nicht mehr ertragen können. Ich las dann das Buch von R. Franz und fiel aus allen Wolken. Meine Älteste besuchte zu dem Zeitpunkt die Versammlung schon nicht mehr, was ich allerdings nicht wusste, da sie umgezogen war und die Versammlung gewechselt hatte. Sie hatte Angst es mir zu erzählen, da ich ursprünglich so fest in meinem Glauben war. Ihr hat man dann seitens der Brüder übel mitgespielt. (Das grenzte schon an Terror. Ihr Austritt erfolgte vor einigen Wochen) Dann bin ich auf „Bruderinfo“ gestoßen und habe „Mut zur Wahrheit“ gelesen, verschiedene Bibelübersetzungen beim Lesen herangezogen und sehr sehr viel gebetet. Wenn ich auch keine Familienmitglieder (meine andere Tochter geht auch nicht mehr in die Versammlung – außer uns gab es keinen Z.J. in der Familie)zurücklasse, fiel mir die Entscheidung einerseits leicht, andererseits habe ich durch meine Entscheidung eine Zeugin Jehovas zu werden, meinen Mann verloren(den Kampf mit der Familie und Freunden will ich gar nicht weiter ausführen), was jedoch noch viel schlimmer ist, meine Töchter haben schwere psychische Probleme davon getragen und nun sage ich: Dann trete ich mal eben wieder aus! Du kannst Dir vorstellen, was für Vorwürfe ich mir mache. Andererseits weiß ich nicht, ob ich jemals ohne ein Bibelstudium mit einer Zeugin zu Gott und Jesus Christus gefunden hätte, obwohl ich immer schon mal wieder die Bibel lesen wollte. Vergangenes kann ich nicht rückgängig machen, also versuche ich vorwärts zu schauen, meinen Töchtern beizustehen und mein Vertrauen weiterhin auf unseren liebevollen himmlischen Vater und seinen geliebten Sohn zu setzen.
    Ups, das ist jetzt eine lange Antwort geworden.:-) Dir und Deiner Familie wünsche ich den reichen Segen unseres Gottes. Mit lieben Grüßen Brandy

  • Maria-Regula
    Januar 13, 2014

    Liebe Brandy,auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen und eine feste Umarmung!!
    Bin hier auch relativ neu,und sehr dankbar ein geistiges zu Hause gefunden zu haben,mit Brüder die die gleiche Wurzel haben und sich auf Jesus konzentrieren der die einzige WAHRHEIT ist und er Weg zu JHWH.Du schreibst vom Wirrwar im Kopf, und dass Du ziemlich emozional bist.Kann ich gut verstehen,hatte ich jahrzente lang,(17jahre Psychopharma).Heute bin ich frei,ich habe meine Freiheit in und durch Jesus gefunden!
    Das kommt auch bei Dir ,wir beten für dich,dass Blut und die Kraft Jesus ist die stärkste Kraft im Universum,und wir als Gottes Kinder dürfen sie für uns in Anspruch nehmen.

    Sei umarmt und getragen von uns allen und vorallem von Jesus dem fürsorglichen Hirten und unserem himmlischen Vater!

    Maria -regula

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Meine liebe Maria-Regula,
    vielen Dank für Deine lieben Zeilen. Es freut mich sehr, dass Du nach so langer Zeit wieder zu Dir selbst und zur Freiheit gefunden hast.
    Hiermit möchte ich auch allen anderen von Herzen danken, die mich willkommen geheißen haben und mir Mut machen, zum Glück konntet Ihr meine Tränen der Rührung nicht sehen. Ich fühle mich bei Euch wunderbar aufgehoben und bin unserem Herrn Jesus Christus sehr dankbar für so liebe Glaubensbrüder und -schwestern.
    Ich schließe Euch in meine Gebete ein und wünsche Euch den reichen Segen unseres himmlischen Vaters.
    Herzliche Grüße Brandy

  • Mein Name
    Januar 13, 2014

    Ihr Lieben,

    „Vergangenes kann ich nicht rückgängig machen, also versuche ich vorwärts zu schauen …“

    Das Lesen dieser Aussage Brandys veranlaßt mich, hier auf die Frage eingehen „War alles, was wir früher im Dienste für die WTG getan und geleistet haben, umsonst, weil auf falschen Prämissen basierend?“

    Diese Frage bewegte mich in meinem Innersten. Ich habe einen Großteil meines Lebens, einschließlich meiner gesamten Jugend, im sog. „Vollzeitdienst“ verbracht, und dafür jede Menge Chancen und Möglichkeiten, sowie Begabungen und Talente geopfert und verfallen lassen, im strikten Befolgen von WTG-„Empfehlungen“ betreffs Hochschul- und Unistudium, sowie das Hintenanstellen („opfern“) von persönlichen Neigungen, Begabungen, Talenten und Können auf dem Altar von WTG-Interessen. Wenn ich an all die vielen bangen Stunden zurückdenke, die ich im „Straßendienst“ verbrachte und mit Hohn und Spott (teils sogar mit dem Androhen von Prügel, obgleich ich nur still da stand) vieler Passanten bedacht wurde, oder stundenlanges ödes von Tür zu Tür gehen, bei Wind, Frost, und Wetter, dann geht es mir – ich bekenne das ganz offen – nicht besser.

    Viele hier berichten von ihren Erlebnissen, davon, daß sie gute Beziehungen, oder sogar enge Familienbande wegen der sog. „Wahrheit“ aufs Spiel setzen oder sogar ruinierten. Kinder wurden mißhandelt und trugen teils schwere psychische Probleme davon, die sie für den Rest ihres Lebens belasteten. Die „Wahrheit“, in deren Namen all das geschah, hat sich mittlerweile als das geoffenbart, was sie wirklich ist: Ein Mix aus Irrtümern, falschen Erwartungen und rein menschlichen Wunschvorstellungen. Dafür haben wir uns hergegeben und Lebenszeit ver(schw)endet.

    Daß wir diesen Weg gegangen sind, hat nichts mit intellektueller oder charakterlicher Schwäche zu tun. In allen Religionen gibt es hochintelligente und hochgebildete Menschen, die voller Glaubensüberzeugung und Heilsgewißheit ihren Weg gehen und unumstößlich von der Richtigkeit ihres Weges überzeugt sind, obgleich Außenstehende sich fragen, wie solche Menschen allen Ernstes die offensichtlichen Irrtümer ihres Weges ignorieren oder damit leben können. Der Apostel Paulus – ein hochgebildeter Intellektueller, der bei einem der seinerzeit besten Professoren ausgebildet wurde – folgte lange Zeit einem Irrweg der völligen Verblendung. Seine Intelligenz und Intellektualität bewahrte ihn nicht vor einem solchen Irrweg. Viele Mormonen z. B. sind hochgebildete Menschen, Künstler, Wissenschaftler, sie sitzen an zentralen Schaltstellen von Wirtschaft und Politik, und folgen dennoch einer Glaubenslehre, die allen Ernstes behauptet, die Ureinwohner Nordamerikas seien die Nachfahren der „10 verlorenen Stämme Israels“ gewesen, obgleich solche Behauptungen einhellig aus anthropologisch/historisch/archäologischer Sicht ins Reich von Märchen und irren Phantasterei verwiesen werden können. Ergo: Intelligenz, Bildung und Können sind hier keine bestimmenden Faktoren.

    Nochmals die Frage: War alles umsonst?

    Brandy stellt fest: „Andererseits weiß ich nicht, ob ich jemals ohne ein Bibelstudium mit einer Zeugin zu Gott und Jesus Christus gefunden hätte“. Ich habe ein solches Bekenntnis bereits von etlichen Menschen gehört. Es gibt eine teilweise, wenn auch nicht völlig befriedigende Antwort. Sicherlich gibt es tief gläubige, Gott und Jesus Christus hingegebene Menschen, die niemals ZJ waren oder auch nur im Geringsten mit der WTG zu tun hatten. Grundsätzlich ist es möglich, ohne ZJ und WTG zu einer unerschütterlichen Glaubensüberzeugung und zum Leben und Ruhen im Allmächtigen Gott und seinem Christus zu gelangen. Beispiele dafür gibt es genügend.

    Allerdings kann der SPÄTERE Nutzen eines WTG-organisierten „Bibelkurses“ bzw. von ihr empfangener „Belehrung“ ebenfalls durchaus beträchtlich sein, wie viele Menschen im Sinne Brandys bestätigen können. Das waren Sensibilisatoren und Augenöffner. Das ist dann also schon mal nicht als „umsonst“ zu betrachten. Die Zeit der „Indoktrination“ seitens der WTG war in diesen Fällen der Hinführung an die eigentliche biblische Wahrheit durchaus zweckdienlich.

    Was nun all die für die WTG erbrachten „Leistungen“, Tätigkeiten, all das rastlose Schaffen und Machen betrifft (allem voran der Predigt“dienst, aber auch Mitwirkung als Ältester, bei WTG-Bauprojekten, in der Org., Mitarbeit in den Zweigen, …), so muß zuallererst einmal grundlegend und „gnadenlos“ festgestellt werden, daß das, was die WTG durch ihre Verkündiger-Sprachrohre all den anderen, bösen Kirchen und Gemeinschaften an den Kopf werfen läßt, in gleicher Weise auf sie selbst zutrifft (wo ein Finger auf andere zeigt, zeigen drei zurück) – nämlich, daß sie im Sinne von Mat 7, 21 lauthals verkünden „Herr Herr, haben wir nicht Milliarden von Stunden gepredigt, in Hitze und Kälte, und Königreichssäle gebaut, und jede Versammlung, und jeden Kongreß besucht, und gespendet, und uns fürs Werk und in der Org eingebracht und schlaflose Nächte verbracht, und Einkommen, Karrieren, und Interessen geopfert …“ – und der Herr Jesus all dieses mit genau den Worten quittieren mag: „Ich habe euch niemals gekannt.“ Warum? „Sie haben Eifer für Gott, aber nicht mit rechter Erkenntnis. Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.“ – Röm 10, 2 & 3. In anderen Worten: Unwissenheit schützt vor Schaden nicht. Etwas mit guter Absicht tun macht dieses nicht notwendig oder richtig, wenn es unnötig oder verkehrt ist. Das ist eine fundamentale Lebensweisheit.

    Also sieht das zuerst einmal nicht gut aus hinsichtlich der Frage „War das alles umsonst?“

    Ich bin für mich persönlich zu folgender Überzeugung gelangt: Man muß die Angelegenheit differenziert betrachten, von unterschiedlichen Perspektiven.

    Betrachtet man den reinen „Performance-Aspekt“ im Sinne des WTG-Leistungsevangeliums, so konnten wir, die wir als WTG-Befehlsempfänger „Leistung“ erbracht haben, uns gemäß Römer 6, 23 kein einziges Quäntchen „göttlicher Gunst“ (v)erdienen, denn Gottes Gnade ist „chárisma“. Sie wird von Gott UNVERDIENTERMASSEN gewährt. All das Rennen Machen Schaffen Tun an sich hätten wir uns, da es weit „über das hinaus ging, was geschrieben steht“ (1 Kor 4, 6), getrost ersparen können. Oder, wie es Römer 9, 19 gemäß der „Hoffnung für Alle“ sagt: „Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.“ Hinzu kommt – als besonders bittere Pille – der Aspekt des Vertretens und Verbreitens irrigen Schriftverständnisses und falscher Voraussagen.

    Dennoch scheint mir all das, was ich gemacht und erbracht habe, für mich persönlich als Mensch nicht völlig umsonst gewesen zu sein, denn es hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Es ist Teil meines Selbst, meiner Werdens- und Entwicklungsgeschichte, es läßt mich heute rückblickend vieles von damals und auch jetzt in der Gegenwart klarer verstehen und erkennen, und eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, zu sehen, wie leicht man sich selbst betrügen kann (siehe Jak 1, 22), wenn man das eigene Wünschen und Wollen das klare Sehen vernebeln läßt und nicht ganz genau hinschaut, was wirklich die Wahrheit ist.

    Deshalb ist für mich der Blick zurück kein „Blick zurück im Zorn“, oder voll Schwermut und Bedauern angesichts verpaßter Gelegenheiten. Im Gegenteil, ich empfine Dankbarkeit angesichts der erlebten Dinge, und in Anbetracht dessen, was sie mir heute zu verstehen helfen.

    Hätte unser Weg anders verlaufen können? Sicherlich, angesichts des Kontinuums der unendlichen Möglichkeiten im Universum. Aber er ist nun mal so verlaufen, wie er velaufen ist. Wäre ein anderer Weg besser für uns gewesen? Ohne jetzt im Sinne einer Prädestinationslehre argumentieren zu wollen, denke ich, daß jeder von uns den für sie oder ihn NOTWENDIGEN Weg geht, und auf diesem Weg ist nichts „umsonst“ oder „vergeblich“. In diesem Falle ist NICHT der Weg das Ziel, sondern FÜHRT uns HIN zu einem Ziel, welches es noch zu erreichen gilt. Wieder möchte ich auf Paulus verweisen:

    In Apg 9, 15 sagt der verherrlichte Christus zu Ananias betreffs Paulus: „Dieser ist mir ein auserwähltes Gefäß, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als Könige und Söhne Israels.“

    Man bemerke: Paulus war vom Christus BEREITS VOR seiner sog. „Bekehrung“ als „Gefäß zur Verkündigung seines Namens“ ausersehen; dennoch mußte er zuerst durch all die Irrungen und Wirrungen – einschließlich Christenmord – gehen, die seiner Nachfolgeschaft Christi vorangingen. Die Schriften lassen nicht erkennen, weshalb und ab wann Christus den Paulus für dessen spezielle Mission ausersehen hatte, doch gibt es eine interessante Information in Jeremia 1, 5:

    „Ehe ich dich im Mutterleibe bildete, habe ich dich erkannt, und ehe du aus dem Mutterschoße hervorkamst, habe ich dich geheiligt: zum Propheten an die Nationen habe ich dich bestellt.“ D. h., im Falle Jeremias nahm der Allmächtige eine pränatale Berufung vor. Wie das möglich ist, erklärt uns der Schöpfer selbst gemäß Ps 139, 16 (Schlachter 2000): „Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim (Bezeichnung für den frühen Embryonalzustand des Menschen) und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.“

    Dieser Vers macht deutlich, daß unser gesamtes Wesen und Sein dem Allmächtigen bereits vom Augenblick unserer Zeugung an bekannt ist. Er kennt uns und das, was wir sein werden, bereits vom Zeitpunkt der Empfängnis an. Damit ist aber auch klar, daß Gott – für jeden Einzelnen von uns – damals bereits wußte und voraussehen konnte, welcher Weg der für uns Notwendige sein würde, um uns dahin zu führen, wo er uns haben möchte.

    Wir können nun nicht mit Bestimmheit sagen „genau so war es, in meinem oder deinem Fall“. Dies festzunageln zu versuchen wäre vermessen. Es ist uns nicht gegeben, bis ins Einzelne hinein genau festzulegen, genau was und warum der Allmächtige in diesem oder jenem präzisen Fall eines jeden Menschenlebens getan hat. Niemand von uns kommuniziert so mit dem Schöpfer, wie es unser Herr Jesus Christus zeit seines Erdenlebens tat, oder wie die inspirierten Apostel und Propheten. All das fällt unter den Grundsatz aus 1 Kr 13, 9: „Wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise.“

    Aber dennoch bin ich derzeit der Überzeugung, daß – auch als wir in WTG-Irrtum gefangen waren – wir uns unter der führenden Hand Gottes befanden. Ein Mensch, der beginnt, die Heiligen Schriften zu studieren (durch ein WTG-organisiertes „Heimbibelstudium“ z. B.), zeigt doch, daß er/sie nach Gott sucht, sonst würde er/sie doch gar nicht damit anfangen. Es erscheint undenkbar, daß der Schöpfer dies unbeachtet läßt. „Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen“ heißt es in Jak 4, 8. Hier werden keine Bedingungen gestellt, vermittels welcher Religion, Ideologie, Lehre, … dieses sich-Gott-nahen zu erfolgen hat. Gott fordert uns lediglich dazu auf: „Kommt zu mir. Fangt damit an. Tut etwas.“ Wer das tut, begibt sich auf einen Entwicklungsweg, der für jeden von uns anders verläuft, und an dessen Anfang keiner dort ist, wo Gott ihn am Ende haben möchte. Also ist unser aller Weg-Abschnitt, den wir mit der (oder: Unter der) WTG verbracht haben, ein Teilstück des gesamten Weges, den wir zurücklegen mußten, zurücklegen müssen, um dorthin zu kommen, wo wir letztendlich sein sollen und wollen. Es war eine Lehrzeit, und Lehrlinge fangen bekanntlich dumm an. „Nur Toren und Tote ändern ihre Meinung nie.“ Gerade unser jetziges Dazulernen, unsere Bereitschaft, unsere Augen neu (oder: richtig) zu öffnen, unsere Bereitschaft, die Schmerzen der Änderung auf uns zu nehmen, die Agonie von Katharsis und Metamorphose, die Ungewißheit des Loslassens von Vertrautem und der Neuorientierung, zeigt doch, daß wir (1) am Leben und (2) lernfähig sind und daran arbeiten, auf ein höheres Niveau zu gelangen.

    Deshalb denke ich (doch kann ich dies nur im Hinblick auf mich persönlich so postulieren): Nein, es war nicht umsonst, sondern notwendiger Bestandteil meines von Gott so zugelassenen Entwicklungsweges. Wir sind alle in seiner Hand. „Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze verkauft? Und nicht einer von ihnen wird auf die Erde fallen ohne euren Vater. Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. Fürchtet euch nun nicht! Ihr seid wertvoller als viele Sperlinge.“ – laut Jesus Christus gemäß Mat 10 und Luk 12.

    Ein Rückblick auf vergangene WTG-Zeiten hat deshalb nur unter den Aspekten des Daraus-Lernens, sowie der Dankbarkeit für Erlebtes und Gelerntes im Hinblick auf Gegenwart und Zukunft zu erfolgen – nicht jedoch in Gram, Reue und Bedauern der Täuschung und des Irrtums und all dessen, was man alles falsch gemacht und hätte besser machen können – geschweige denn im Groll gegen den großen Täuscher WTG: „Niemand, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes“ – laut Jesus Christus gemäß Luk 9, 62. Ein Pflüger, der nicht nach vorne schaut, wird eine krumme Furche pflügen. Das sollte keiner von uns wollen.

    Nichts war umsonst, und es kann nur besser werden. Das wollte ich einfach mal loswerden.

    Gruß,

    M.N.

  • Nachdenker an MN
    Januar 13, 2014

    Hallo MN,
    Du hast das Thema “ Umsonst “ ja super von allen Seiten betrachtet und der Kommentar ist es wert ; auch teilweise ; von BI weiter verwendet zu werden. Einfach grandios uns unheimlich gehaltvoll.
    Ich denke auch das Gott unser Bemuehen ihn kennen zu lernen erkannt hat, auch wenns irriger Weise ueber den Umweg ZJ gelaufen ist. Wir habens halt seinerzeit nivht anders und besser gewusst, aber der Drang und Wille war da. Ich persoenlich waere ohne die ZJ erst gar nicht für das Thema Bibel etc. sensibilisiert worden. Auch habe zumindestens ich in den langen Jahren als ZJ auch viele Dinge neu kennengelernt. Im Nachhinein betrachtet allerdings mehr Schlechtes als Gutes. Aber trotzdem es war nicht alles umsonst und Gott hat stets unser Bemuehen ihn zu suchen gesehen und ist doch jetzt umso stolzer auf uns, wo wir uns doch jetzt frei gemacht haben und ihn auf die richtige Weise suchen, oder??
    Ich hoffe, das wir noch Vielen diesen richtigen Weg zeigen und sie begleiten koennen.
    Gute Nacht.
    Nachdenker

  • Gerd
    Januar 13, 2014

    Vielen Dank „M.N.“ für deine bemerkenswerte Biographie!
    Da der Inhalt in Form und Stil so klar das Dilemma, aber auch den Ausweg über unsere Erlebnisse in einer Endzeit-Sekte schildert, nahm ich mir ungefragt die Freiheit ihn auch hier zu platzieren:

    http://www.ihrseidmeinezeugen.de/forum/index.php?topic=36.0

    Es passt genau in dem dort gestern neu begonnenen Thread zur gleichen Thematik.

    Ich hoffe, du bist nicht ungehalten, dass ich deinen Aufsatz einfach „geklaut“ habe. Er trifft dort auf Menschen mit gleicher Vergangenheit.

    Ich wünsche dir nebst Segen, auch noch einen guten Morgen!
    Gerd

  • sarai@Mein Name
    Januar 13, 2014

    Lieber Bruder Mein Name –

    Deine Worte sind für mich sehr hilfreich und auch sehr trostvoll.
    DANKESCHÖN und lieber Gruss,
    Sarai

  • pamara
    Januar 13, 2014

    hallo Bruder Mein Name,danke für dein ausfühlichen Kommetar.Ich wahr nicht einmal 14Jahre als ich mit der richtige Schwester die Bibel studiet habe.Habe auch meine ganze Jugend damit verbracht den Willen Gottes zu tun.Meine Eltern und andre Leute haben mir immer wiederstand geleistet.Ich wahr der Überzeugung, was ich mache ist es Gottes wille und richtig.Bin zur der Erkenntnis gekommen das die Lehren der WTG nichts mit der Bibel zu tun hatt.Ich bereue nichts ,weil mich unser Himmlischer Vater und der Christus an der Hand genommen haben.Wie du richtig schreibst Jeder von uns hatt sein eignes Leibe.Wichtig ist ein persönliches verhältnis zu Gott und sein Sohn zu haben. Viele Grüße

  • Anna
    Januar 13, 2014

    Lieber Bruder Mein Name, liebe Anbeter Jehovas,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Die Frage „Wie wäre mein Leben ohne WTG verlaufen?“ habe ich mir erst kürzlich gestellt. Da ich Zeit hatte über Berge und Täler zu laufen, nachts den Sternenhimmel zu betrachten sind mir viele Überlegungen gekommen. Zum großen Teil decken sich diese mit den deinen.

    In meinem täglichen Leben habe ich mit vielen Menschen zu tun. 99% meines Umfelds hat nichts mit der WTG zu tun. Und doch sehe ich, dass viele meiner Zeitgenossen nur so dahinleben, ihre Begabungen nicht genutzt haben oder nutzen. Und ihre Freizeit mit fast ausschließlich mit dem Ansehen von TV-Serien oder vor dem Computer verbringen. Oder von einem Event zum anderen hecheln und die Seele mit Shopping ermuntern.

    Wohlgemerkt, Menschen mit sogenannter „höherer Bildung“.

    Nur bleibt niemand verchont von innere Unruhe, Einsamkeit, Ängsten… Und auch das was man unter dem Oberbegriff „Unglück“ sich zusammenfassen kann, wie finanzielle Not, Krankheit, Unfall, Verlust und Lebensgefahr sind Erfahrungen des Lebens. Auch wenn viele es sich nicht eingetehen.

    Wie wäre MEIN Leben ohne WTG verlaufen? Wie du, Mein Name richtig erklärst ist es unsinnig nach hinten zu blicken. Es führt zu nichts. Ich habe viel Leid gesehen und selbst erlebt. Aus dieser Erfahrung weiß ich, daß Gott uns nicht über unser Vermögen versucht. Erst rückblickend erkenne ich wieviel Wunder der Bewährung und Führung mir geschenkt wurde.

    So habe ich einen Glauben entwickelt, der sich auch daran orientiert, daß unser Schöpfer keine Fehler macht. Und das Erkennen der größten Hilfe durch Christus der mir erst den Weg zu meinem himmlischen Vater geöffnet hat.

    Ich wünsche mir noch mehr sagen zu können wie Jesus:

    „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“

    Ich persönlich bin zu der Erkenntnis gelangt, daß Jehova meinen Weg über die WTG zugelassen hat. Und beim Wandern habe ich mit meinem Gott in Gedanken geredet, auch darüber:

    „Warum gerade ich, Jehova?“ Und die Antwort in meinem Fall war:

    „Warum nicht Du? Ich und mein Sohn Jesus sind bei Dir und wir geben Dir die Kraft, die Du brauchst.“

    Dann kann ich meine Situation meistern, auch im Hinblick auf meinen Verbleib innerhalb der Versammlung. Und das Beste daraus machen. Und bin schon gespannt wer sich im WT-Studium am Samstag zu diesem unsinnigen Studienartikel über den neuzeitlichen Assyrer meldet.

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2014

    Lieber MN du sprichst mir voll aus dem Herzen. Nichts ist umsonst. Gott kennt die Seinen und – wenn ich mein Leben in der Retroprespektive sehe – ER hat mir immer Kraft gegeben, ER hat mir Grund gegeben mein Leben zu lieben, auch wenn es manchmal schwer ist. und Dank SEINER Fügung biin ich frei geworden vom Gulag WTG, der Zeit- und Lebensvernichtungmaschine, die ihre Lemminge zu reinen Publikationsdistributoren macht, wo doch kaum einer an der Tür Zeit und iNteresse hat, über Religion zu sprechen.
    Und einen TV Sender auf Astra, den sie 24h am Tag europaweit in sämtlichen Sprachen betreiben könnten – den fokussieren sie nicht – sie haben ja „billige“ Promoter.
    Ich bin durch die WTG Schule zu dem Menschen geworden, der ich bin – auch die 45 Jahre Falschheit und Hass, Nepotismus und Selbstherrlichkeit von ein paar Hanseln in Charge waren da nicht abträglich. Und die ERfahrung der Metamorphose – von der Kdör ablehnenden Glaubensgemeinschaft hin zru „Kirche“ hat mir den Kick gegeben über alles nachzudenken.
    Heute bin ich im 7. Jahrzehnt und nach wie vor völlig auf Gott und den erlöser fixiert – ich forsche und suche, wissend, dass erst mit der Manifestation des Christus am Ende der Endzeit alles ins Lt kommt. NOchmals danke, du hat mir aus dem Herzen gesprochen.

  • Fred an M.N.
    Januar 13, 2014

    Lieber M.N.,

    du schreibst mir aus dem Herzen: Genau so empfinde ich auch. Wir müssen und wollen nach vorne schauen und uns von unserem himmlischen Vater zu seinem Sohn ziehen lassen (Joh 6:44).

    Vielen Dank für diesen konstruktiven und motivierenden Kommentar!

    LG
    Fred

  • Winston an Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Brandy,

    zweifle nicht an Deiner Entscheidung, Dich von einer falschen Lehre getrennt zu haben, auch wenn dies schmerzvoll ist. Du hast wie viele von uns die Bibel kritisch geprüft, so wie es uns aufgetragen wurde und bist zu dem Entschluß gekommen, ein freies Leben ohne das Joch der WTG als aufrichtiger Nachfolger Jesu zu führen. Es warten viele Gleichgesinnte auf Dich, sei es aufrichtige Weltmenschen oder ebenfalls Ex-Zeugen, die ihr Leben nach der Botschaft Jesu ausrichten und daran arbeiten Liebe untereinander zu geben und zu pflegen. Die Freiheit mit diesen Menschen zu verkehren ist mehr wert, als ein WT-Studium im Kreise von Zeugen und Ältesten, die mit Durchhalteparolen unser jetziges Leben als nicht lebens- und liebenswert definieren. Du bist der großen geistigen Drangsal entkommen und wirst noch viel Freude an dem leichten Joch unseres Herrn Jesu haben. Und vor allem, Du bist endlich frei und kannst Deinen Glauben freiwillig bekunden und leben, denn Gott liebt einen freiwilligen Geber.
    Alles Gute, die schönen Zeiten, Deines Daseins auf Erden warten schon auf Dich
    Thomas

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Winston, lieber Hans,
    vielen Dank für Eure lieben ,einfühlsamen Worte, die mich sehr berühren und unheimlich gut tun, denn als „Schwester“ (mein Pseudoname ist wohl etwas unglücklich gewählt und führt zu einer falschen „Fährte“) bin ich ziemlich emotional veranlagt. Wie es mir zur Zeit geht, kann außer den lieben Menschen hier wohl auch niemand nachempfinden, man kann ja auch mit keinem darüber reden.
    Danke, dass Ihr alle da seid.
    Liebe Grüße
    Brandy ( geb. Brand)

  • Hans
    Januar 13, 2014

    Lieber Brandy,

    wir kennen sicher alle diesen Wirrwarr im Kopf. Du bist nicht allein! Auch wenn Dir das dauernd eingeredet wurde. Von Dir wird nichts verlangt, um Deine Rettung zu bewirken. Du kannt sehr getrost in Christus ruhen und genesen. Du must dazu nicht mal bibelfest sein. Wer will das überhaupt von sich behaupten? Nur die, die angeblich „Die Wahrheit“ haben, aber doch so irren. Bitte um den Geist und inneren Frieden. Du wirst Freude finden, wenn Du die Bibel (nicht die NWÜ) im Zusammenhang liest. Du wird an manchen Stellen meinen, daß Du das vorher noch nie gesehen hast. Das Leben mit Christus in der Obhut des Vaters ist wunderbar.
    Wir wünschen Dir alles Gutte und Gottes reichsten Segen.
    Hans aus Sachsen

  • Nachdenker an Brandy
    Januar 13, 2014

    Hallo Brandy,
    bitte zweifele nicht an deinem vollzogenen Schritt. Er war richtig und du wirst bald merken wie wunderbar die Freiheit ist und welchen Segen du verspüren wirst. Und dann hast du ja noch uns.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Nachdenker,
    auch Dir vielen Dank für Deinen Zuspruch. Es bedeutet mir so viel, Eure Unterstützung, Anteilnahme und aufschlussreiche Gedanken zu erhalten. Mir geht’s schon besser 🙂
    Liebe Grüße und gut`s Nächtle
    Brandy

  • Markus
    Januar 13, 2014

    Hallo Brandy,

    auch von mir ein Herzliches Willkommen auf diesen Seiten. Besonders erfreulich finde ich es zudem, dass du genauso wie ich auch aus Schleswig-Holstein kommst. Ich habe bis jetzt immer den Eindruck gehabt, dass ich hier der einzige aus dem hohen Norden bin. Wenn du möchtest dann darfst du mir gerne mal eine Mail schreiben unter: strauch12@freenet.de Ich würde mich sehr darüber freuen.

    Lieben Gruss
    Markus

  • Bird an Brandy
    Januar 13, 2014

    Liebe Brandy,

    Wir heißen dich herzlich willkommen hier auf BI. Schau, du hast den Christus gefunden. Gemeinsam mit deinen Kindern kannst du nun diesen Weg gehen. Er wird dir sehr viel freude bereiten.
    Es ist wirklich traurig zu sehen, wie viele in den Versammlungen zurückbleiben weil sie es nicht erkennen oder nicht erkennen wollen.

    Sei stark und bleib stark. Wir brauchen auch deine Kommentare hier. Und sei bitte für deine Töchter da.

    Glg
    Die Birds

  • Sloothopper
    Januar 13, 2014

    Hallo liebe Brandy.

    Dein Entschluss war sicherlich richtig und ich freue mich sehr, dass wieder ein Schaf in Richtung Licht unterwegs ist.

    Du kommst aus SH? Wo genau wohnst du denn? Vielleicht wohnst du ja in der Nähe…

    Liebe Grüße an Dich und alle hier auf BI.
    Macht weiter so 🙂

    Euer Sloot

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber Sloot,
    danke für Deinen Zuspruch. Ich „Schaf“ 🙂 wohne in Norderstedt ganz dicht an der Grenze zu HH-Langenhorn. Kennst Du Dich in dieser Region aus? SH ist ja doch ein bisschen größer. Ich habe allerdings auch das Gefühl, das der Norden hier nicht so umfangreich vertreten ist.
    Liebe Grüße Brandy

  • Jade
    Januar 13, 2014

    Ich bin auch ein Nordlicht.

    LG

  • Tina
    Januar 13, 2014

    liebe brandy 🙂
    dann sind wir fast nachbarn und könnten uns evtl sogar kennen.
    ich bin zugehörig in kreis 103 aufgewachsen und gehörte zum schluß nach HH bornmoor.
    das wäre ja toll so nahe jemandes gleichgesinntes zu haben. evtl kennen wir uns ja sogar von kreis oder bezirkskongressen.
    (vom sehen jedenfalls)
    da ich knapp 40 jahre getauft bin ist die chance gar nicht so gering.
    wenn du magst, würde ich bruderinfo darum bitten dir meine email adresse zu geben.( hpm@bruderinfo.de) über diese mailadresse können die kontakte geknüpft werden oder falls du die email adresse von unserem bruder matthäus hast, kann er sie dir auch übermitteln.
    es wird in der „nordgruppe“ ein treffen stattfinden- allerdings steht noch kein endgültiges datum fest.
    wenn ein termin feststeht und mein partner nicht doch kurzfristig arbeiten muß, könnten wir dich sicherlich im auto mitnehmen.
    das letze was in den „raum“ geworfen wurde waren die weekends vom 8. und 22. februar. und es geht in den bremer raum.
    erst mal ganz liebe grüße an alle und im besonderen an dich
    tina 🙂

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Hallo liebe Tina,
    wie schön, noch ein Nordlicht 🙂 – wie die liebe Jade. Leider kann ich mir Kreisnummern etc. nicht merken 🙁 Die Kreise wurden ja kürzlich auch neu aufgeteilt. Aber es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, das wir uns in Trappenkamp begegnet sind. Wir waren mit Bad Bramstedt, Stade usw. zusammen. Ich würde mich freuen, wenn Du BI bittest, mir Deine e-Mail zu geben, Matthäus kenne ich nur von seinen Kommentaren. Über alles weitere dann per mail, ja? 🙂
    Liebe Grüße
    Brandy

  • Tina
    Januar 13, 2014

    das ist hiermit geschehen … lieber bruder von BI … würdest du bitte brandy meine email adresse geben damit wir kontakt aufnehmen können?!
    vielen dank 🙂
    ich wünsche allen mitlesenden einen friedlichen und segensreichen tag in geistiger freiheit 🙂
    tina

  • Matthäus an Brandy
    Januar 13, 2014

    Hallo Brandy!
    Auch von mir ein herzliches willkommen! Du kannst mir gerne schreiben, ich kenne die Tina persönlich
    wenn ich auch aus Österreich bin. Wir hatten sie letztes Jahr im Sommer kennengelernt.
    Dann wird BI etwas entlastet, ich schicke dir dann ihre eMail Adresse, und wir können uns auch gleich etwas persönlicher kennenlernen!
    Liebe Grüsse Matthäus

  • Myra
    Januar 13, 2014

    🙂 nee wie cool! Da komm ich auch her, ursprünglich!
    Myra

  • Sloothopper
    Januar 13, 2014

    Hallo.

    Schön, dass es noch mehr ,,Nordis“ gibt 🙂

    Also ich lebe im Raum Lübeck/Umgebung. Wenn es mal passt, ich bin immer für Treffen offen. Gerne darf BI meine Mail- Addy an alle Interessierten Mit-Schafe weitergeben.

    Ich habe nichts dagegen 🙂

    Liebe Grüße
    Sloot

  • querdenker
    Januar 13, 2014

    Liebe Brandy, auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Du kennst doch die Nordlichter. Sie müssen nicht alles kommentieren, beobachten aber ziemlich genau. Oder auch „stille Wasser sind tief“.
    Manchmal hat man den Eindruck, man ist ziemlich allein.
    Mir hat der Gedanke aus 1. Kö. 19:14 und 18 Mut gemacht.
    Die 7000 sind überall.
    Vielleicht ergibt sich ja bald, wie bereits angedeutet, die Gelegenheit des persönlichen Kennenlernens.
    Lg querdenker

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Lieber querdenker,
    danke für Dein „Willkommen“. Ich bin wirklich überwältigt von so viel
    Zuneigung seitens unserer geistigen Brüder und Schwestern. Elia muss durch die Worte JHWH`s , die Du mir aufgezeigt hast,auch sehr gestärkt worden sein. Ob ich allerdings ein typisches Nordlicht bin – wer weiß :-).
    Sei vielmals gegrüßt von
    Brandy

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    Liebe Brandy,

    Respekt vor deinem Mut und deiner Entscheidung!

    Ich wünsche dir alles Liebe auf deinem Weg!

  • Amalie@vie ratée
    Januar 13, 2014

    Endlich!
    Wie geht es dir … ?! Hab dich vermisst

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    die Situation ist schwierig. Auf BI unterwegs zu sein – ist sehr aufschlussreich. Es entsteht innerlich eine große Kluft, und treibt einen je mehr eingelesen wird immer weiter fort – ich hätte am liebsten gar nichts mehr damit zu tun…

    Aber meine bessere Hälfte hält daran fest… auch nachdem ich das Video zu den Bildern laufen lassen hab..

  • turtle@vie ratée
    Januar 13, 2014

    Liebe vie ratée,
    hab Geduld, auch meine bessere Hälfte konnte anfangs mit meinen Aufklärungsversuchen nicht so viel anfangen und dachte, ich steigere mich da in etwas hinein, so nach dem Motto es werden überall Fehler gemacht und deswegen ist noch nicht alles falsch. Nachdem er aber dann die Reaktionen der Ältesten auf meine Nachfragen nach NGO-Mitgliedschaft, subl. Bilder…. gesehen hat, ist er auch ins Nachdenken gekommen. Schon die Tatsache, dass man nicht mit seinen Glaubensbrüdern über diese Dinge reden darf und wenn man es trotzdem macht, auf Desinteresse und Ablehnung stoßt. Als mir dann noch Sanktionen angedroht wurden, wenn ich weiter darüber rede, war ihm auch klar, da ist was faul. Auf jeden Fall haben wir vor kurzem beide die Versammlung nach über 40 Jahren verlassen. Wenn du was ins Rollen bringen willst, kann ich dir nur raten, über das was dich bewegt, deine Fragen und neu gewonnene Erkenntnis mit möglichst vielen in der Versammlung zu reden. Du wirst dann schnell merken, wie viele „liebe Brüder“ und „treue Freunde“ Du dort hast. Vielleicht kommt dadurch auch deine bessere Hälfte zum Nachdenken.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld und gute Nerven.
    Liebe Grüße, turtle

  • Bird an Vie Rates und Alle
    Januar 13, 2014

    Liebe Geschwister, die ihr noch drinnen seid!

    Eine Schwester hier hat bereits diesen Tagestext vom 10.01.2014 eingestellt.

    Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen? (Joh. 6:67)

    Petrus antwortete auf Jesu Frage mit den Worten: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist“ (Joh. 6:68, 69). Heißt das, Petrus habe alles, was Jesus gerade über sein bevorstehendes Opfer gesagt hatte, genau verstanden? (Joh. 6:53-60). Eher nicht. Trotzdem wollte Petrus weiter fest zu Gottes gesalbtem Sohn halten. Er hätte sich denken können, Jesus müsse sich irren und werde seine Aussage schon zurücknehmen, wenn man ihm etwas Zeit gebe. Doch Petrus war demütig und erkannte an, dass Jesus „Worte ewigen Lebens“ hatte. Fragen wir uns doch: Wie reagiere ich, wenn ich in den Veröffentlichungen des „treuen Verwalters“ auf etwas stoße, was schwer zu verstehen ist oder worüber ich ganz anders denke? Statt dann davon auszugehen, irgendwann käme schon eine Änderung, die zu unserer Denkweise passt, wäre es doch bestimmt am besten, wenn wir uns ganz besonders anstrengen, den Sinn richtig zu erfassen (Luk. 12:42). w12 15. 4. 2:10, 11

    Mit diesem Text Brüder, hat sich die LK über den Heiligen Geist und JHWH gesetzt!

    1. Gehen sie davon aus, das Brüder sie nicht verstehen werden bzw verstehen können.
    2. Fordern sie auf Menschen zu gehorchen und tarnen es, indem sie behaupten es sind Gottes Worte.
    3.Gehen sie davon aus, das der heilige Geist es nicht schafft die Gläubigen zu über zeugen.

    Was sagt die Bibel dazu?

    Sie gibt uns zu verstehen, das wir nicht jeder inspirierten Äußerung vertrauen sollen. Sie fordert uns auf es zu prüfen.
    Genau das sagt ja dieser Tagestext aus, wir können es nicht prüfen denn sonst brauchen sie nicht zu schreiben das wir ihnen auch vertrauen müssen wenn wir es nicht verstehen.

    Dieser Tagestext zeigt einmal mehr das ihre Worte in den Abgrund führen. Die Bibel ist zum RICHTIGSTELLEN der Dinge da. Können wir es anhand der Bibel nicht nachvollziehen sollen wir vorsichtig sein.

    Glg
    Bird

  • Bird an Vie Rates und Alle
    Januar 13, 2014

    Nachtrag,

    Leider war der Kommentar plötzlich online!!

    Liebe Vie-Ratee, dieser Tagestext könnte deine bessere Hälfte zum Nachdenken bringen. Hier fordert die LK ja Geschwister auf gegen die Biblischen Warnungen zu handeln. Nirgens aber nirgens gibt es einen Hinweis das wir auf Menschen hören müssen. Wenn es nicht biblisch nachvollziehbar ist, dürfen wir nicht hören denn sonst wäre die Bibel umsonst. Auch nach der Lehre der LK in Math 24:45-47 steht nicht das der Sklave über dem Herrn steht.

    Auch ein Gedankenanstoß wäre zu fragen wieviele Biblische Hinweise es auf einen TUVK gibt und wieviele Stellen es gibt die Warnungen aussprechen das jemand in Christi Namen kommen wird.

    Glg
    Bird

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    wie geht es dir?
    Ich hab gesehen, dass dein Mann Johann hier auch unterwegs ist. (ich hoffe ich hab das jetzt richtig in Verbindung gebracht)
    Wie schön, dass dein Mann hinter dir steht!

    Liebe Grüße

  • vie ratée
    Januar 13, 2014

    @amalie das war an dich gerichtet – sorry, ging leider unter..

  • Amalie@vie ratée
    Januar 13, 2014

    Hallo vie ratée
    Du hast recht „wie geht´s dir“ zu fragen ist so ne Floskel geworden. In der Versammlung sage ich immer „gut“, dort geht es auch keinen etwas an was wirklich in mir vorgeht!
    An dich habe ich viel gedacht und mir Sorgen gemacht, weil du schon so lange nichts mehr von dir hören hast lassen. Ich hab dir ja schon mal gesagt, dass ich bei dir eine besondere Verbindung spüre – obwohl wir uns gar nicht kennen.
    Johann ist mein Mann, dass hast richtig mitbekommen. Ihm habe ich das alles zu verdanken, dass mit dem Aufwachen. Ich hab mich aber auch mit Händen und Füßen gegen die Wahrheit gewehrt, ich wollte das nicht wahr haben! Ich habe sogar dafür unsere Beziehung aufs Spiel gesetzt.
    Geb die Hoffnung bei deiner besseren Hälfte nicht auf! Die Beweise sind zu eindeutig und zu erdrückend. Das kann man nicht weg leugnen! Das jetzt mit den Liedern ist doch wieder so ein Ding – das geht nicht! Überleg mal, den Refrain von einem Kirchenlied zu klauen – welch eine Gotteslästerung betrieben wird.
    Jehova läßt sich nicht verspotten, es wird alles an´s Licht kommen. Früher oder später werden diejenigen, die reinen Herzens sind diese Dinge sehen – wie auch in deinem Fall wird es ein Erwachen geben, ganz bestimmt!
    Gruß deine Schwester Amalie

  • vie ratée@amalie
    Januar 13, 2014

    das :wie geht es dir? – an dich gerichtet, war ehrlich gemeint…

    Mir wurde nahe gelegt vorsichtig hier zu sein, da ich nie sicher sein kann, wer hinter einem Namen steht – der Vorteil und der Nachteil der Anonymität…
    daher hab ich mich noch nicht direkt an dich gewandt – obwohl ich, wenn ich deine Kommentare lese das Gefühl habe, wären wir uns im tägl. Leben über den Weg gelaufen, würden wir uns von der Art her wirklich mögen..

  • Amalie@vie ratée
    Januar 13, 2014

    Ja vorsichtig müssen wir sein vie ratée!
    Aber nicht unbedingt untereinander, sondern wegen der Mitleser die uns bespitzeln, um so unsere wahre Identität heraus zu finden.
    Mir kannst du aber vertrauen, ich bin ne ganz Liebe, frag Johann ….
    Stimmt´s Schatz? 🙂

  • vie ratée@amalie
    Januar 13, 2014

    Liebe Amalie,

    ich wurde von einer Schwester in eine neue Kategorie eingeteilt, gehöre nun zu den U-Booten.

    Sehr nett, oder?

    Denke an dich und schicke dir liebe Grüße

  • Amalie@vie ratée
    Januar 13, 2014

    Hallo meine liebe Schwester,

    das sind so Aussagen von Holzklötzen, dass kenn ich! Kein bisschen Feingefühl. Mach dir nichts draus – aufstehen, Dreck abschütteln, Krönchen richten und weiter geht’s!
    Ich schick dir eine liebe Umarmung, deine Amalie

  • Brandy
    Januar 13, 2014

    Guten Abend meine liebe vie ratèe,

    danke für Deinen lieben Gruß. Ich denke, Du brauchst sehr viel mehr Mut und Kraft, um Deinen Weg zu gehen, als ich benötigt habe. Gib nicht auf, es lohnt sich! Mögen JHWH und Jesus Christus Dich in allem stärken. Wir kleinen Menschlein sind auch für Dich da.
    Herzlichst
    Brandy

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