223 Comments
  • Tommy
    Juni 4, 2013

    Das ist wahr Milka,
    der Kampf um Freiheit ist ein sehr schwerer. Das musste auch Che Guevara feststellen und der hat nicht aufgegeben.
    Wieviel mehr sollte uns allen an der Wahrheit ueber unseren Glauben liegen. Gib Jesus und somit seinem Vater eine Chance. Du wirst moeglicherweise sehr ueberrascht sein.
    Tommy

  • Milka
    Juni 4, 2013

    Mich hat das Video sehr berührt. Bin zur Zeit auch ausgeschlossen und möchte zurück. Besser gesagt ich wollte nie weg, aber leider ist man oft dem Komitee, so ausgeliefert. Schade dass man keinen Unterschied der Ausgeschlossenen macht. Die zurück wollen und sich werden genauso behandelt wie die, die abtrünnig werden. Ich glaube nicht das Jesus mich so behandeln würde, wie es gerade mit mir gemacht wird.

    LG

  • Br. Bird an Milka
    Juni 4, 2013

    Liebe Milka,

    Vorerst einmal ein Herzliches Willkommen hier auf BI.
    Wie du geschrieben hast, hat sich diese Video auf BI sehr angesprochen. Du sagtest, das du wieder zurück möchtest. Mich würde wirklich interessieren, wieso?

    LG
    Bird

  • Zadok/Achim
    Juni 4, 2013

    Liebe Milka,
    kann dich sehr gut verstehen, war vor zehn Jahren in der gleichen Situation. Nach zwei Jahren hab ich es aufgegeben.
    Sag bitte: Zu wem möchtest du zurück? Zur Organisation,
    Jehova oder zu Jesus?
    lieber Gruß
    Achim

  • waytodawn
    Juni 4, 2013

    Liebe Milka,
    herzlich Willkommen auf diesen Seiten.

    Doch zu wem möchtest du zurück? Lass dich beruhigen:
    Jesus und natürlich auch der Vater lieben dich genauso wie DU bist.
    Es braucht keine von Menschen aufgestellte Richtlinien, um sich diese Liebe zu erkämpfen!

    Einer lieblosen Gemeinschaft würde ich mich jedenfalls nicht mehr zuwenden wollen, wenn ich doch weiß, dass ich ohne sie besser dran bin.

    Liebe Grüße

    wtd

  • Michael
    Juni 4, 2013

    Hallo Milka,wenn Du schon glaubst,Jesus würde Dich besser behandeln,warum willst Du dann in eine Org. zurück die Dich schlechter behandelt?Jesus alleine ist der Weg,die Wahrheit und das Leben…. den Rest kennst Du ja.So deutlich ist die Sprache der Bibel,man muss sie nur verstehen und das nicht durch die WT-Brille.Schöne Grüße, Michael aus dem sonnigen Frankenland

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Liebe Schwester Milka, liebe Erforscher der Bibel 🙂

    Bestimmt würde unser Herr Jesus dich in die Arme nehmen und trösten.
    Auch ich würde gerne verstehen warum du zurück in die Organisation möchtest. Du hast aufgrund deines „ausgeschlossenen“-Status die Möglichkeit herauszufinden wer wirklich an dir interessiert ist und sich als ein wahrer Freund erweist. Der beste Freund ist Jesus wie er in Johannes 15:15 vermittelt (Neues Leben):

    15 Ich nenne euch nicht mehr Diener, weil ein Herr seine Diener nicht ins Vertrauen zieht. Ihr seid jetzt meine Freunde, denn ich habe euch alles gesagt, was ich von meinem Vater gehört habe.

    Zu einer wahren Freundschaft gehört auch Treue wie ja auch Sprüche 17:17 zeigt:

    17 Auf einen Freund kann man sich immer verlassen, und ein Bruder ist dazu da, dass man einen Helfer in der Not hat.

    Wie anders die Anweisungen über das WT-Studium. Hier wiedermal im Studien-WT vom 15.06.13 „Uns von Jehova formen lassen“, Absatz 17

    ZITAT 17 Eine andere erzieherische Maßnahme Jehovas ist der Gemeinschaftsentzug. Dadurch wird die Versammlung vor schlechtem Einfluss bewahrt und er kann auch eine Rolle bei der geistigen Genesung eines Missetäters spielen (1. Kor. 5:6, 7, 11). Robert war fast 16 Jahre ausgeschlossen. In dieser Zeit hielten sich seine Eltern und Geschwister strikt und loyal an die biblische Anweisung, mit Missetätern keinen Umgang zu haben, ja sie nicht einmal zu grüßen. Robert ist vor einigen Jahren wieder aufgenommen worden und macht gute Fortschritte. Wird er gefragt, warum er nach so langer Zeit wieder zu Jehova und seinem Volk zurückgekehrt ist, verweist er auf die Haltung seiner Familie. Er erklärt: „Wären meine Angehörigen auch nur ein bisschen mit mir zusammen gewesen, sagen wir, um bei mir kurz mal nach dem Rechten zu sehen, hätte mir allein dieses bisschen genügt. Mein Wunsch nach Gemeinschaft wäre wahrscheinlich nicht so stark geworden, dass er mich veranlasst hätte, zu Jehova zurückzukehren.“ ENDE ZITAT

    Der Wunsch nach Gemeinschaft mit der Familie, das war der ausschlaggebende Grund gemäß dieser Aussage. Traurig!

    Da habe ich jetzt zu unser aller Ermunterung noch ein schönes Zitat über Freundschaft gefunden:

    „Ein wahrer Freund stellt sich dir nie in den Weg, es sei denn, es ginge mit dir bergab. “

    oder

    „Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.“

    Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882)

    Gerade bei letzterem Zitat stellt sich die Frage ob ein organisationstreuer Zeuge Jehovas überhaupt einen einzigen Freund hat.

    Herzliche Grüße Anna

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Hallo liebe Milka!

    Ich kann mich den Fragen der anderen nur anschliessen! Ich möchte dir auch gerne meine Sicht der Situation schildern. Ich bin vor mehr als sieben Jahren ausgeschlossen worden – der Grund weil ich Jesu Anweisung aus Apg. 1:6,7 ernst nehmen wollte. Jesus ermahnt seine Jünger: Keine Berechnungen, keine Zeitangaben zur Erichtung des Königreiches. Der „TrvSk.“ setzt sich seit üner 100 Jahre über die Anordnung des Hauptest nicht erst einmal hinweg. Die laufenden Zeitspekulationen und Berechnungen waren nicht nur falsch und dennoch erwartet dieser Sklave SEINEM Wort mehr Achtung zu erweisen als Jesus Lehre. Da kann JHWH anordnen: Dieser ist mein Sohn HÖRT auf IHN! – Nein du hast auf Menschen zu hören und ihre falschen Lehren und Prophezeiungen kund zu tun. Damit macht sich jeder schuldig! Das Jahr 1914 worauf die LK ihre Legitimation gründet ist falsch. Die Grundlage beruht auf einer Lüge – wir sollten aber Gott mit Geist und WAHRHEIT anbeten. Auch die Warnung Jesus, wer als Lehre Menschengebote lehrt, dessen Anbetung ist vergeblich sollte doch für einen wahren Christen eine Bedeutung haben.

    Deswegen war eine Rückkehr gar nicht möglich, und trotzdem habe ich 2 Jahre danach einen halbherzigen Wiederaufnahmeantrag gestellt. An 10 Älteste und an den Kreisaufseher habe ich meine Gründe kundgetan.
    Was denkst du wieviele sich um mich gesorgt haben oder zumindest versucht haben mit mir in Kontakt zu treten – immerhin bin ich seit Kindesbeinen ein ZJ und vor fast 50 Jahren getauft worden. Nicht einer hatte Interesse!!! Und jetzt lies doch bitte einmal die Worte Jesu in Matth. 18:1-14 (besonders den letzten Vers 14) und dann schlussfolgere ob diese Hirten Jesus ernst nehmen oder seinem Beispiel folge.

    Ich kann dir gerne das ganze Wiederaufnahmeschreiben per eMail senden und du wirst feststellen diese Männer haben nur ein Interesse – die Organisation zu ehren und bei ihnen gut angesehen zu werden.

    Oder überlege doch einmal das Gleichnis vom verlorenen Sohn, was will Jesus uns damit sagen und wie wird es in den Versammlungen umgesetzt. Auch dazu habe ich einen hervorragenden Aufsatz eines ZJ der selbst 50 Jahre Ältester war. Schreib mir auf zeugejesus@gmail.com und ich kann dir gerne diese Informationen zukommen lassen.

    Übrigens ich wollte auch wieder zurückkehren weil nahezu die gesamte Verwandtschaft ZJ sind, doch sollte ich das auf Kosten von Jesus meinem einzigen Herrn und Retter tun? Von IHM habe ich etwas für mein Leben zu erwarten, von der Organisation nicht einmal ein müdes Lächeln, geschweige denn Leben.

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Hallo Bruderinfo,

    ich wollte meine mailadresse nicht veröffentlichen. Bitte nehmt meine Emailadresse wieder raus! (Beitrag heute morgen) Ich glaub da ist was falsch verstanden worden!

    LG

  • Tommy
    Juni 4, 2013

    Auch von mir viel Kraft und vor allem Glauben Elke. Denn so schwer die Verluste, die wir erleiden muessen auch wiedgen, Gott ist in der Lage jede Traene abzuwischen und vergessen zu machen.
    Tommy

  • Winston an edle aufgewachte Nachdenker
    Juni 4, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,

    in Anbetracht der Gefahren, die für noch Zeugen Jehovas von der geheimen Gedankenpolizei ausgehen, werde ich versuchen auf diskretem Wege Kontakt zu den armen Parteimitgliedern der WTG aufzunehmen. Ich für mich habe nichts zu befürchten ich bin ja schon draußen in der Untergrundorganisation der „Bruderschaft“.
    Eine für mich drohende Folter im Ministerium der Liebe (Kommiteeverhandlung) kann ich mir in unserem zivilisierten Europa auch nicht vorstellen. Die habe ich schon lange hinter mir gelassen.
    Wenn man sich den Roman 1984 von George Orwell ins Gedächtnis ruft, dann agiert die WTG gleich wie die allmächtige Partei, die Gedankenverbrechen verfolgt und Ihre Mitglieder bis ins private überwacht.
    Zudem beeinflusst die große Partei das Denken in ihrem Sinn mit ständig wiederholten Parolen wie „Krieg ist Frieden“ und „Freiheit ist Sklaverei“. Kommt Euch das irgendwie bekannt vor ?
    Dazu kommt daß die Partei WTG die Sprache der Bibel von schädlichen Begriffen, wie Barmherzigkeit, Freiheit, Jesus als Mittler zwischen uns und Gott, gereinigt wurde und durch eine neue Sprache („Neusprech“) ersetzt hat.
    Ich persönlich habe nicht vor, auf eine Parteiveranstaltungen des großen Bruders WTG zu gehen, um zu erleben, wie die manipulierten Sklavenanhänger bei Hasspredigten gegen frei denkende Abtrünnige applaudieren und jubeln.
    Nein das muß ich mir nicht antun ! Das habe ich schon als junger ZJ nie mitgemacht und auch nie verstanden, warum meine Mitbrüder da blind ihre bedingungslose Gefolgschaft demonstriert haben.
    Für mich stellt sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, mit Zeugen in Kontakt zu treten, um mit ihnen über ihre vorhandenen Zweifel an ihrer großen Partei zu diskutieren, wenn sie dadurch in Gefahr gebracht werden. Allerdings, wenn ich mich an mein Ende der Parteimitgliedschaft erinnere, wäre mir das damals sehr hilfreich gewesen, meine Ängste und Selbstzweifel in anderem biblisch belegtem Licht zu verstehen.
    Die Zielgruppe, mit der ich Kontakt suche, sind nicht die überzeugten Zeugen. Denen wünsche ich Frieden und Glück mit ihrer Partei, sondern es sind all jene, die ähnlich wie wir nachdenken und alleine die Bibel als Maßstab und Leitfaden unseres Glaubens ansehen.
    Und natürlich ganz besonders all jene, die bereits unter Beobachtung der Gedankenpolizei stehen oder in geistiger Isolation in den Versammlungen gedemütigt werden. Diesen beizustehen und ihnen zu vermitteln, daß sie trotz der unchristlichen Behandlung ihrer Glaubensbrüder wertvolle Christen sind, ist mir ein Anliegen.
    Vielleicht fällt mir noch was ein, wie man mit meiner Zielgruppe auch außerhalb des Internet sonst noch in Kontakt treten kann.
    Ganz liebe Grüße
    Thomas

  • Turtle
    Juni 4, 2013

    Hallo Winston,
    ich lese gerade „1984 von G.Orwell“ und kann Dir zustimmen. Ich habe beim Lesen oft das Gefühl, das Buch dient als Vorlage für die WTG. Auch ich stehe jetzt unter Beobachtung und finde das ganze einerseits lächerlich und andererseits beängstigend, wenn man sich bewußt macht, wie sich erwachsene Menschen, die in einer Demokratie und nicht im Mittelalter leben, von anderen einschüchtern und manipulieren lassen. Es funktioniert nur über psychische Abhängigkeit, da jeder weiss, was ihm blüht, wenn er sich verdächtig macht. Vielleicht wird der eine oder andere nachdenklich, denn ich erzähle manchen schon, wie die Ältestenschaft in meinem Fall so vorgeht. Zum Glück gibt es BI, da weiß man, dass man nicht allein ist.
    Gruß, Turtle

  • Gaberta
    Juni 4, 2013

    Großartig, dein Vergleich mit Orwell, denke auch, dass die Manipulation
    der Gedanken heute schon fast einem Krieg gleicht. Wer Macht über die Ge-
    danken hat, hat Macht über den Menschen. Nicht umsonst gibt es ja heute in
    „Neusprech“ den Ausdruck Humankapital oder Humanresources.Einfach nur
    erschreckend. In dieses Muster reiht sich leider auch die WTG ein.
    Auch Huxley“Schöne neue Welt“ zeigt worauf die Menschheit hinsteuern würde
    gäbe es da nicht die wunderbare Hoffnung dass Gott durch Jesus sozusagen
    den Ausgang aus diesem Albtraum zeigt!
    Die Sanftmütigen und Armen dieser Welt hätten in dieser schönen neuen Welt
    keine Daseinsberechtigung.
    LG Gaberta

  • nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Winston,
    kann verstehen das du solchen Parteiversammlungen nicht mehr beiwohnen kannst und willst. Ich bin zwar nich in der Organisation, aber besuche sie schin monatelang nicht mehr und hab mich auch von ihr frei gemacht. Meiner Frau zuliebe waren wir seit Monaten das erste Mal wieder auf einer Veranstaltung der Organisation und dss war der Kongress und das auch noch in einer Location zu der wir nicht eingeladen waren und ohne Abzeichen. Was ich da gesehen, gehoert habe, bestärkt mich ungemein diese Organisation, nicht Jehova, abzulehnen. Deine Idee dir zu ueberlegen wie man ausser uebers Internet zusammen kommen kann, finde ich super. Hab selbst drüber nachgedacht, weil ein direkterer, persönlicher Kontakt durch nichts zu ersetzen ist und für den Glauben auch immens staerkend wäre. Aber ds muss man halt die nötige Vorsicht walten lassen, du weist schon. Aber schoen waers schon und vielleicht, nein bestimmt vermissen viele unsrer Mitschreiber und heimlichen Mitleser diesen innigeren Kontakt. Denk bitte weiter nach.
    Ehrliche BI Brüder und Schwestern wuerden sich sicher freuen wenn sowas mal möglich waere.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Joshua
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,

    ich fühle auch mit dir! Möge der Frieden unseres himmlischen Vaters mit dir sein!

    LG
    Joshua

  • Elke an alle
    Juni 4, 2013

    Liebe Geschwister,

    auch wenn ich diesen Kommentar unter Joshua abgebe: Mein Dank gilt euch allen für euer Mitgefühl und den Trost.

    Noch am Montagnachmittag rief ich auf der Intensivstation an und bat die Schwester, unserer Mutter den Telefonhörer ans Ohr zu halten. Dann sagte ich ihr, ich hätte sie gern besucht, aber das müssen wir jetzt etwas vertagen.
    Am Dienstag Vormittag sprach ich mit dem Oberarzt, der erklärte, die Genesung unserer Mutter sei nicht eingetreten wie erhofft, obwohl die Werte dem entsprochen hätten. Gesagtes nimmt sie aber wahr. Nachdem sie aber den Defibrillator (im Herzschrittmacher) abgestellt hatten, erwartete man den Eintritt des Todes innerhalb weniger Stunden, zumal sich eine Lungenentzündung dazu entwickelt und somit drei Organsysteme am versagen sind. Aber unsere Mutter richtete sich nicht nach der ärztlichen Prognose. Am Dienstag Nachmittag sprach sie knapp 1 Minute mit mir (zwei Worte), sie wartet auf meinen Besuch. Am Donnerstag las meine älteste Schwester ihr die ersten 9 Psalmen vor, den 2. Psalm kommentierte sie zwar mit geschlossenen Augen mit „Da…Jehova…Jesus…eingesetzt“. Die Worte fallen ihr sehr schwer und sie hat unsägliche Schmerzen trotz Morphium. Heute habe ich die Fahrkarte geholt um sie am Montag zu besuchen – dafür werde ich jetzt noch einen schönen Vortrag von BI heraussuchen, den ich dort abspielen kann.

    Sie wird nie wieder „die alte“ werden, es wird nie wieder gut werden in dieser Zeit, aber dann soll es so gut wie möglich werden. Gut für sie.

    Ihr habt mich mit euren Gedanken begleitet und geleitet. Der Begriff: „Gedanke“ beinhaltet DANKE – und das ist nicht umsonst. Wer seinem Nächsten einen positiven Gedanken vermittelt, Trost, Mitleid, Hoffnung, Sorge, Sehnsucht, Freude, Liebe mit dem andern teilt, der dankt Gott damit für seinen Nächsten, der dankt seinem Nächsten für sein Dasein. Dank und Fürbitte sollten die Grundelemente unserer GeDANKEn sein.

    In diesem Sinn bin ich auch bei BI, den Autoren, Mitlesern, Kommentatoren und ich möchte euch hier wenigstens virtuell umarmen.

    Vielen Dank.
    Elke

  • Elke an alle
    Juni 4, 2013

    Guten Tag,

    in den vergangenen Tagen schilderte ich euch hier die Situation in der Familie.
    Heute erhielt ich auf dem Rückweg vom Kardiologen die Mitteilung, dass die Ärzte beabsichtigen, bei unserer Mutter den Defibrillator abzustellen, d. h. sie wird heute sterben.

    Euch alles Gute.
    Elke

  • M. an Elke
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,

    ich wünsche dir viel Kraft!

    M.

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,

    das ist eine sehr sehr traurige Nachricht. Ich fühle mit Dir. Für Deine Mutter ist es wohl eine Erlösung, wenn ich Deine letzten Worte richtig interpretiere?

    LG
    Dennis

  • Birds
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,

    Von uns beiden Viel Kraft, wir sind im Gedanken bei Euch.

    Denke an die Verheissung die wir haben. Jehova wird uns den Frieden geben den wir brauchen.

    LG

    Die Birds

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke!

    Ich möchte mich den Worten von den Birds gern anschließen und bin in Gedanken bei Dir!
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Maryam
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,
    meine Erfahrung ist, dass es in einer Situation wie deiner wenig wirklich tröstliche Worte gibt! So möchte ich dich wenigstens wissen lassen, dass ich an sich denke und von Herzen wünsche, dass du Kraft hast und vom Schöpfer bekommst, diese schwere Zeit durchzustehen. Und ich wünsche dir, dass du eine liebe Person bei dir hast, die dich stützt und versteht, trägt und in den Arm nimmt!
    Herzlichst
    Maryam

  • Hopefull
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke

    auch mein Mann und ich möchten unsere Anteilnahme bekunden. Wir wünschen Dir und Deiner Familie viel Kraft und den Trost JHWH und seinem Sohn Jesus Christus.

    Wir beten für Euch

    Liebe Grüße Hope

  • Gaberta
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,

    auch wenn wir im Tal tiefen Schattens wandeln,
    sind wir nicht allein. Was Gott verspricht, das
    bricht er nicht, drum schau nach vorn mit Zuversicht.
    In aufrichtigem Mitgefühl

    Gaberta

  • nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Elke,
    wuensche dir auch viel Kraft. Mit Jehovas Hilfe und mit deinen Freunden auf BI wirst du es schaffen diese schwierige Situation zu meistern.
    Alles Gute
    Nachdenker

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,
    Auch von mir und meiner Frau unsere Anteilnahme am Verlust und Schmerz den du mit deiner Mutter
    gerade erlebst. Viel Kraft und Stütze von oben!

    Lg. Matthäus

  • Dieter
    Juni 4, 2013

    An Elke: Wünsche dir alle Kraft und Stärke die du brauchst, ebenso den Beistand von Menschen, die wirklich mit dir fühlen. Kann mit dir gut mitfühlen, meine Mutter ist auch im Krankenhaus. Zwar nicht in so ernster Situation, aber ich weiss, wie leer es in mir würde, wenn sie nicht mehr da wäre.

  • Elke an alle
    Juni 4, 2013

    Auch deiner Mutter wünsche ich gute Besserung und euch viel Kraft.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Hans
    Juni 4, 2013

    Viel Kraft Elke und möge der Herr mit dir sein …

    LG
    Hans

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,

    sei umarmt und möge dir Jehova und sein Sohn Frieden schenken. Es ist schmerzlich einen Menschen durch den Tod zu verlieren. Und gerade Eltern, da tut es soooo weh. Ich wünsche dir auch die Kraft innerhalb deiner Familie Ruhe zu bewahren.

    Herzliche Grüße Anna

  • Winston an den Aufgeweckten
    Juni 4, 2013

    Lieber Aufgeweckter,

    auch ich habe die gleichen Gedanken, was wir tun können um unseren Brüdern und Schwestern, die voller Zweifel sind beizustehen. Wir wollen ihnen ja liebevoll behilflich sein und ihnen vermitteln, daß diese Zweifel für aufrichtige Christen, die die Bibel als einzige Grundlage ihres Glaubens sehen, völlig normal sind. Gleichzeitig bieten wir Ihnen an, ihre Gedanken ohne Furcht vor Repressalien, austauschen zu können und zwar nur auf der Basis unseres individuellen und gemeinsamen Bibelverständnisses.
    Was haltet Ihr davon, wenn wir ein kleines Traktat entwerfen, das von der Aufmachung und Formulierung der WTG Literatur entspricht.
    Dieses Faltblatt können wir dann verteilen, wo immer wir der Meinung sind, dass es Anklang findet, oder sogar der WTG-Literatur in den Versammlungen und auf Kongressen beilegen.
    Ich glaube für den Inhalt dieses Blattes finden wir genug Themen, die hier schon bestens kommentiert und biblisch belegt wurden.
    Was haltet Ihr davon ?

    liebe Grüße
    Thomas

  • Nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Thomas,
    gute Idee mit dem Traktat. Einfach mal zeigen das es auch was anderes gibt wo vielleicht langgehegte Fragen und Zweifel beantwortet werden. Kommt dann aber sehr auf den gut durchdachten Inhalt an.
    Abschliessend noch die Frage an alle ob nicht jemand von der BI Leserschaft den Kongress in Meckenheim 1 oder 2 besucht ???
    Man koennte sich bei der Gelegenheit ja mal hallo sagen. Werde wohl nur hinfahren um u hören was die Organisation alles Neues von sich gibt und was ueber Abtrünnige gesagt wird.
    Gruesse
    Bt

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    An alle Kongressbesucher

    Was haltet Ihr davon den Kongress mit einer anderen ………………..

    Hallo Ede,
    Ein interessanter Vorschlag, den wir allerdings erst einmal gut durchdenken müssen.
    Die Folgen für den Einzelnen sollten gut überlegt werden, da wir davon ausgehen, das auch Selters hier mitliest.
    Deshalb haben wir einen Vorschlag hier noch nicht veröffentlicht.

    Gruß
    Bruderinfo

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Liebe Mitleser,
    liebes BI-Team,

    so sehr ich auch für Richtigstellungen bin und auch dafür, sich nicht vor Zeugen Jehovas zu ducken, so sehe ich irgendwelche Aktionen nicht vorteilhaft. Wir würden damit die über uns als Abtrünnige herrschende Meinung geradezu bestätigen.

    Außerdem können wir uns ein Beispiel an der biblischen Episode über Jehu nehmen. Er hat nicht verhindert, dass sich die Baalsanbeter alle versammeln. Im Gegenteil, es war ihm sehr wichtig, dass alle zusammen waren.

    Wir können davon ausgehen, dass der Heilige Geist gern Menschen behilflich ist, diesen Irrtum zu erkennen und wir sind sicher auch gern bereit, ihnen emotional zur Seite zu stehen und sie wissen zu lassen, dass sie nicht allein sind und dass nicht sie es sind, die auf Abwegen sind. Alle anderen, die sich diesem Diktat des Bösen beugen, können wir mit nichts und durch nichts überzeugen, sie haben nicht nur eine Decke über dem Gesicht, sondern ein dickes Brett vor dem Kopf, da geht nichts durch. Aber auch damit sind wir nicht allein gelassen: Jesus war Zimmermann, er kennt sich aus mit Brettern. Hoffen wir einfach, dass noch viele die Möglichkeit zur Teilhabe am wirklichen Leben bekommen. Die Freude über diese muss unseren Ärger und unsere Trauer über die Organisation überwiegen, obwohl ich es auch für heilsam halte, mal herzlich Dampf abzulassen. Aktionen? Eure Vorträge und reichlich Kommentare.

    Liebe Grüße
    Elke

  • nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Elke,
    hab gerade deine letzten Kommentare gelesen und finde diese super. Danke dafür. Glaube uebrigens auch das wir
    die Organisation nicht von innen heraus aendern koennen, da muss schon mehr passieren. Aber BI ist doch schon ein toller Anfang.
    Habe uebrigens heute, Sonntag, den ersten Kongresstag in Meckenheim erlebt. Kurz die Eindrücke. Zuerst einmal waren fast 2800 Anwesende da, obwohl nur 1800 eingeladen wurden. War halt total voll, aber es ging. Die Vormittagsansprachen waren soweit ok und gut biblisch belegt, nichts Aufregendes. Dann aber zum Nachmittagsprogramm. Das Drama sollte die anwesenden Brüder und Schwestern wohl auf eine harte, kommende Zeit einstimmen ( PD-Verbot, Versammlungsverbot, Verfolgung). es wurde ganz schön Angst gemacht. Fazit des Dramas: Jehova wirds schon zugunsten seiner Zeugen, wie im Bibelbuch Esther beschrieben, richten. Das Beste war aber die Schlussansprache. Nur bei Jehova und bei seinen Zeugen sei die reine Wahrheit zu finden. Als Beweis musste dann die übergroße weltweite Liebe unter ZJ herhalten, die ja in jeder Versammlung spürbar waere, die tolle Hilfe die Brueder ihren Bruedern in den Hochwassergebieten geleistet haben usw., die liebevolle Fürsorge der Ältesten, reisenden Aufsehern etc.. Das alles wurde mir dann an Lobhudelei doch zuviel. Da haben andere Menschen, die keine ZJ sind wildfremden Menschen mehr Gutes getan und es nicht an die grosse Glocke gehängt. Auch kam es auch am Sonntag immer wieder darauf zu sprechen, wieachtsam man doch gegenueber Abtrünnigen sein sollte. Was noch auffiel war, das man fuer alles, wirklich alles dem tvskl dankbar sein soll, der die Bedürfnisse seiner Schäfchen genau kenne und stets die Speise zur rechten Zeit, na ihr wisst schon. Mir ist diese Selbstbeweihraeucherung des tvskl noch nie so penetrant aufgefallen, aber auch durch BI geschult, hoert man da ein wenig sensibler hin. Es wurde keine Ehre Jehova oder Jesus gegeben, nur der tvskl stand im Focus. Klar, der zu steigernde Dienst mit immer neuen Gags wie Trolley oder Plakatstaender wurde auch angesprochen. Aber wie Faktenchecker schon sagte: Was nuetzen die vielen eingesetzten Std. wenn die Erfolgsquote was das Juengermachen gegen 0 geht?? Also muessen neue Methoden her.
    Ansonsten nicht viel Neues am Sonntag. Veröffentlichung einer Bibel-Fibel fuer bis 3 jaehrige und die DVD zum Drama von 2009 ( Der verlorene Sohn). Das ist Speise zur rechten Zeit, naemlich Nachwuchsarbeit und Angst vor zunehmenden Abfall.
    Ansonsten bin ich gespannt was es in 2 Wochen waehrend des Samstagsprogramms gibt. Bin vor allem auf die Ansprache bezueglich Abtrünnige gespannt.
    Werde spaeter kurz darüber berichten.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Hallo Nachdenker,

    sich an dem Samstag mal Hallo sagen finden wir auch gut. Für uns würde auch noch die Dortmunder-Westphalenhalle (Heimatbezirk) in Frage kommen. Meckenheim wäre nur zum zuhören ok. Wann ist denn der Kongress dort?

    LG

  • Nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Aufgewachte,
    dind am Sonntag, 22.6 und am Samstag, 6.7 in meckenheim.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Hallo Nachdenker,

    leider passt das terminlich nicht!

    LG

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Hallo Winston und die Anderen,

    ich/wir finden die Idee sehr gut. Es wäre toll, wenn wir so etwas umsetzen könnten. Ich freue mich richtig, mitzukriegen wie viele hier kreative Vorschläge bringen. Auch Edelmuth ist „inspiriert“. BI veröffentlicht den Kommentar erst mal nicht, da es eben ein öffentliches Forum ist. Und da stellt sich schon die Frage wie konkret man hier etwas ausfeilt und offen bespricht.!?

    Liebe Grüße

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    Guten Abend

    Wenn sich ein aktiver ZJ auf dem Kongress als BI-Leser zu erkennen geben will, sollte er sicher sein, dass er dem Anderen vertrauen kann. Am sichersten ist es, wenn vertrauliche Gespräche nur unter vier Augen ohne Zeugen geführt werden. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, ob jemand mit dem Rücken zugewandt in Hörweite ist, damit es für das Gespräch keine Zeugen gibt. Das schützt nicht nur uns, sondern auch den Bruder. Bei Telefonaten kann der Raumlautsprecher eingeschaltet werden und es können Zeugen mithören.

    Ede

  • Nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo edelmuth,
    Danke für vden Tip. Ist zwar traurig, aber sollte beachtet werden.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Edelmuth,

    auch wenn keiner dabei ist. Es funktioniert nicht. Es ist immer ein Risiko da. Ich habe mit einem Bruder ganz alleine bei ihm Zuhause zwanglos gesprochen, ohne einmal die Bibel aufzuschlagen, weil sonst hätte er mich bei den Ältesten melden müssen. Das hat er mir schon gleich gesagt, als er gemerkt hat, dass ich was anderes erzähle als im WT steht. Von diesem Bruder hätte ich gedacht, dass er mein Freund ist und selbst nicht bis ins Letzte alles glaubt was von Brooklyn kommt.

    Doch falsch gedacht. Obwohl wir nicht einmal die Bibel aufgeschlagen haben, ist er trotzdem am nächsten Tag zu den Ältesten gerannt und hat mich verpetzt. Er war dann auch einer der drei Zeugen, die im Rechtskomittee gegen mich ausgesagt hätten. Die andern zwei Zeugen wussten aber noch nicht mal, dass sie gegen mich aussagen sollten. Somit wurde ich aufgrund von nur einem Zeugen ausgeschlossen.

    Allerdings habe ich mit 6 verschiedenen Ältesten aus unserer Versammlung gesprochen (mit der Bibel in der Hand) und habe die LK als Unkraut bezeichnet. Sie hätten somit gar keinen Zeugen aus der Versammlung gebraucht. Aber so ist jetzt der arme Bruder mitschuldig an diesem unbarmherzigen Gericht und die Ältesten sind fein raus.

    Also vergiß bitte nicht, dass jeder Zeuge darauf geeicht ist, die anderen sofort zu denunzieren, wenn etwas nicht so läuft wie es imt WT steht. Da reicht dann auch schon ein einziger aus und Du bist weg vom Fenster.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    Hallo Manfred

    Vielen Dank, dass du dieses Problem so schnell angesprochen hast. Das gibt mir die Gelegenheit noch vor Kongressbeginn nützliche Hinweise zu geben. Dafür erlaube ich es mir, deine Zustimmung vorausgesetzt, deine Äußerungen als Beispiel zu nehmen.

    Auch wenn man jemanden gut kennt, sollte man die Möglichkeit berücksichtigen, dass dieser Bruder ein Denunziant sein kann. Er mag möglicherweise selber unter so hohem Druck stehen, dass ihm aus seiner Sicht keine andere Möglichkeit bleibt, als dich an die Ältesten zu verraten. Das sollten wir berücksichtigen und ihm trotz aller schlimmen Folgen für uns vergeben.

    Trotz aller Wut darf man sich aber nie dazu hinreißen lassen den Sklaven offen zu kritisier. („….der Sklave ist Unkraut“). Besser ist es einen möglichen Irrtum bei sich selber einzuräumen(„Der Sklave macht auf mich den Eindruck wie Unkraut“). Wenn dir, wie im ersten Fall, die Gemeinschaft wegen deiner Kritik am Sklaven entzogen werden kann, kann dir niemand Vorwürfe machen, weil du einen bestimmten Eindruck vom Sklaven hast, der richtig oder falsch sein kann. Es ist deine Sache.

    Da sich der Sklave auch als Hüter deines Glaubens versteht, sollte man mit der Darlegung seines Glaubens vorsichtig sein (Ich glaube der Sklave ist Unkraut).

    Die Ältesten, vom Sklaven sensibilisiert, wittern sofort, ob sich jemand auf dem abtrünnigen Gleis befindet. Die Aussage von zwei Zeugen oder das Geständnis des Beschuldigten ist immer noch Grundlage für einen GE. Wenn Älteste die Vermutung auf Abtrünnigkeit haben aber es ihnen an Beweisen fehlt, werden sie denjenigen zu einem 6-Auchen-Gesprächt (Hirtenbesuch: Gespräch in Gegenwart von 2 Ältesten) einladen. Diesem Gesprächswunsch sollte man keinesfalls nachkommen. Schließlich ist man nicht verpflichtet mit anderen über seine persönlichen Dinge zu reden. Auch wenn jemand noch so clever ist und gut argumentieren kann, verstehen die beiden Ältesten ihn so, dass sie immer einen Grund zu einem GE haben.

    Sollte jemand wiedererwarten in eine schwierige Situation kommen, so ist es besser auf ihre Fragen mit Schweigen zu antworte. Auch wenn sie dir vorhalten, dass sie dann annehmen müssten, dass du ….ist es nicht deine Sache ihren falschen Endruck zu korrigieren. Indem man jemanden beschuldigt, kann man ihn bei seinem Versuch die Sache richtig zu stellen in scheinbare Widersprüche verwickeln und ihn zu Äußerungen verleiten, die als Geständnis geeignet sind ihm die Gemeinschaft zu entziehen. Auch Drohungen und Autoritätsgehabe sind gern verwendete Druckmittel.

    Bei Suggestivfragen sollte zunächst die suggerierte (vorausgesetzte) Aussage infrage gestellt oder dementiert werden.

    Die Ältesten haben als Ankläger stets die Beweislast. Haben sie schlüssige Beweise erübrigt sich jede Diskussion. Lediglich die Stichhaltigkeit der Beweise lässt sich durch gezielte Fragen erschüttern. Es ist auf jeden Fall besser gar nichts zu sagen, als eine schädliche Aussage zurück nehmen zu wollen.

    Vielleicht ist es besser sich mit jemanden zu unterhalten, der uns nicht kennt und uns keiner bestimmten Versammlung zuordnen kann. Aber Vorsicht, man weis nie welche Kontakte sich daraus ergeben.

    Ede

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Grüß dich Ede,

    wenn die Ältesten meinen, man sei verkehrt in der Versammlung, dann kannst du mit Engelszungen reden und die Liebe dabei haben – aber es wird keine Resonanz finden. Weigert man sich, seine Glaubensansichten darzulegen gilt man als verstockt oder der Abtrünnigkeit überführt (ging Jesus auch so als er schwieg) und legt man es dar und es gefällt den Ältesten nicht, dann ist man deshalb abtrünnig. Also egal wie – es kann nur schiefgehen. Aber es ist genau so, wie Sascha es geschrieben hat: Wir sollten uns glücklich schätzen, wenn solche Personen so über uns urteilen, denn dann sind wir von Christus bestätigt. Allerdings auch nur, wenn wir uns selbst vergewissert haben – das ist der Vorteil von BI, da kann man sich messen lassen und wird gemessen. Da wird der Glaube vervollkommnet, weil man auf Irrtümer hingewiesen wird und kann sich dennoch die Freiheit nehmen, eine Meinung nicht anzunehmen.

    Als Jesus die Versammlungen (Offenbarung) tadelte, tat er dies nicht, weil sie nicht alles WUSSTEN – damit kann er umgehen. Aber ihre Handlungen entsprachen nicht Lernenden, sie haben diesen Status missachtet. Und es gibt nur einen einzigen Lehrer: Jesus Christus. Das ist nicht „der große Lehrer“ neben dem es noch kleinere gibt, das ist DER Lehrer! Und alle anderen hätten normalerweise so sehr ihr Tun damit, diese Lehren anzunehmen, dass gar keine Zeit mehr zum verurteilen und bevormunden da ist. Normalerweise!

    Liebe Grüße und einen schönen Tag.
    Elke

  • Hans
    Juni 4, 2013

    Hi Edelmuth,

    ein anderes Restrisiko: Wenn nur zwei der Leute, mit denen du unter vier Augen gesprochen hast, „das gleiche“ vor den Ältesten aussagen, gilt die Beweislage ebenso als gesichert. Das zählt genauso, als wären sie beim selben Gespräch Zeuge gewesen.

    LG
    Hans

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Nicht einmal das brauchen sie!
    In meinem Fall haben sie zwar 2 Zeugen benannt – nach meiner Nachfrage „wer behauptet das?“
    Bei beiden nachgefragt ergab das bei darüber NICHTS geredet wurde, diese Argument auch beim Bethel als Einspruch vorgelegt, das kümmert die überhaupt nicht.
    Wenn ein Gemeinschaftsauszug beschlossen ist, zählen nicht Beweise oder Argumente sondern die Machtfrage – wie in einer Diktaur eben
    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Zu oben ein Nachtrag!
    Gemeinschaftsentzüge oder Anklagen und Verurteilungen laufen genauso ab wie zur Zeit Jesu, deshalb passt der Vergleich Pharisäer und Älteste so gut (mit wenigen Ausnahmen – wie damals) zusammen!

    Joh. 8:47 Da wurden die Pharisäer ärgerlich: „Habt ihr euch also auch von ihm beschwatzen lassen? 48 Gibt es etwa unter uns führenden Männern auch nur einen einzigen, der diesem Menschen glaubt? 49 Nur dieses verfluchte Volk läuft ihm nach, das keine Ahnung vom Gesetz hat.“ 50 Doch Nikodemus, der auch zu den Pharisäern gehörte und Jesus früher einmal heimlich aufgesucht hatte, widersprach ihnen: 51 „Seit wann verurteilt denn unser Gesetz einen Menschen, ehe man ihn verhört und ihm seine Schuld nachgewiesen hat?“

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    Hallo Hans

    Die von dir geschilderte Vorgehensweise ist nicht schlüssig und entspricht nicht der 2-Zeugen-Regelung. Es kann nicht zweifelsfrei durch Zeugen nachgewiesen werden, was zu dem einen und was zu dem anderen Bruder gesagt wurde, auch wenn beide Aussagen inhaltlich überein stimmen. Stimmen sie wörtlich überein, ist eher von einer Absprache zu Lasten des Beschuldigten auszugehen, denn niemand benutzt in zwei voneinander getrennten Gesprächen den selben Wortlaut.

    Den von Matthäus erhobenen Vorwurf der Unredlichkeit kann ich mir lebhaft vorstellen. Deshalb rate ich zur Vorsicht. Absolute Sicherheit wird man nicht benommen.

    Ede

  • Winston an edle nachdenkende Aufgewachte und alle anderen
    Juni 4, 2013

    Liebe Brüder,

    um ein gutes Traktat für unsere zweifelnden Brüder und Schwestern erstellen zu können, müßten wir uns untereinander austauschen und sollten keine Entwürfe, die noch bearbeitet und korrigiert werden, in BI zur allgemeinen Diskussion vorstellen.
    Die Inhalte unserer Botschaften müssen meines Erachtens liebevoll und ohne Angriffe auf die WTG formuliert werden und sollte nur das Ziel haben, allen jenen die zweifeln, biblisch fundierte Erklärungen zu liefern, dass sie damit nicht alleine sind und wir ihnen nur helfen wollen, Ihre Ansichten auch frei mit christlichen Menschen austauschen zu können.
    Dabei kommen auch die Aspekte für Noch-ZJ, die aus verständlichen Gründen davor zurückschrecken, als Abtrünnige gebrandmarkt zu werden hinzu.
    Alle anderen die schon draußen sind, haben es da vergleichsweise leicht, weil sie nichts zu verlieren haben.
    Mit entsprechendem Widerspruch der ZJ, die keine Zweifel an den Geboten der WTG haben, ist zu rechnen.

    Wer das Denken nicht verbieten kann, attackiert die Denkenden. Das war schon immer so.

    Vielleicht kann uns Bruderinfo helfen, bei der Ausarbeitung eines Flugblattes untereinander Kontakt aufzunehmen. Mail-Adressen hier zu veröffentlichen ist meines Erachtens zu gefährlich, auch wollen wir sicherlich unseren Mail-Briefkästen vor geistigen Spams und Viren schützen. Liebe BI-Brüder,
    könnt Ihr uns helfen an die Mail Adressen, der anderen ranzukommen.

    Liebe Grüße
    Thomas

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    Hallo Winsten

    Dein Wunsch ist gut, die Durchführung aber problematisch. In dem Augenblick, wo das Traktat bekannt wird, ist es auch schon verbrannt, denn jeder, der im Besitz dieses Traktates ist, wird als Abtrünniger abgestempelt und riskiert den GE. Deshalb wird niemand das Traktat annehmen, auch dann nicht, wenn er interessiert wäre.

    Der Besitz des Traktates wäre ein offenkundiger Beweis von Abtrünnigkeit, der den Ältesten als Beleg genügen dürfte. Dabei ist nicht ausschlaggebend, was darauf geschrieben steht, sondern, dass es von Abtrünnigen erstellt wurde und der Besitz eine gewisse Sympathie oder Übereinstimmung mit ihren Zielen zum Ausdruck bringt.

    Dieses wir sich niemand aus unserer Zielgruppe antun.

    Ede

  • Winsto an Edelmuth
    Juni 4, 2013

    Lieber Edelmuth,

    ich kann Deine Bedenken gut verstehen. Die BI-Seite hat viel Gutes bewirkt und einige zum Nachdenken veranlaßt, wie die letzten Kommentare von Faktenchecker und Aristoteles zeigen. Allerdings erreichen wir mit unseren gutgemeinten Meinungen nur einen geringen Teil der ZJ, die ähnlich wie wir, auf Grund Ihres aktiven Bibelstudiums Zweifel hegen und diese nicht oder nur versteckt anonym mit ihren Brüdern und Schwestern diskutieren können.
    Die Gemeinschaft der ZJ ist so organisiert, daß andere Meinungen, als die der WTG, auch wenn sie nicht widerlegbar sind, nicht ausgesprochen werden dürfen.
    Wie können wir Christen, die schon rausgeworfen und dem Satan übergeben wurden, Zeugnis ablegen für die Botschaft Jesu, und zwar so, dass wir nicht über das hinausgehen, was geschrieben wurde ? Wie können wir unseren Brüdern und Schwestern erklären, dass wir nach wie vor christlichen Glaubens sind und uns bemühen unseren Schöpfer und seinen Sohn zu ehren wie es uns die Bibel lehrt.
    Wie können wir damit umgehen, dass der Großteil der ZJ uns aus Loyalität zu Jehova haßt ?
    Es ist allerdings toll, dass wir hier mit Noch-ZJ diskutieren können und gemeinsam feststellen, dass wir voneinander lernen und uns gegenseitig erbauen und weiterhelfen können, bei unseren Bemühungen, die Bibel richtig zu verstehen.
    Ich, wie auch viele andere Abtrünnige sehen in ZJ keine verwirrten, minderwertigen Christen, sondern versuchen sie trotz ihres Verhaltens uns gegenüber, als Brüder eines gemeinsamen Herrn und Nachfolger Jesu zu respektieren.

    Nur wie sieht das umgekehrt aus ?

    Wir haben das Glück uns in diesem Medium frei und angstlos äußern zu können und stellen dabei fest, daß uns viele ZJ in den meisten unserer Ansichten, Schilderung erlebter Ungerechtigkeiten und Einschätzungen des Zustandes in den Versammlungen sogar recht geben.
    Um wieviel mehr entsteht da der Wunsch mit diesen aufrechten Christen unter den ZJ Kontakt aufzunehmen. Nur weil das Regime der WTG immer haßerfüllter gegen kritische Stimmen innerhalb und vor allem außerhalb ihrer Organisation vorgeht, heißt das ja nicht, daß die Mehrzahl der ZJ, diese Haltung gut heißt.

    Ich bin der festen Überzeugung, daß meine ZJ Familienangehörigen und Freunde, mit denen ich aufgewachsen bin, genauso unter der strikten Befolgung des verordneten Hasses leiden, wie wir Abtrünnige.

    Ich bin auch der Meinung, dass es einige barmherzige, liebevolle Älteste gibt, die allerdings im Verborgenen agieren, um ihre Ämter behalten zu können.

    Die Mehrzahl der ZJ-Kader agiert wie eine militärisch organisierte Organisation, die bei der geringsten Kritik ihrer Befehle, ihre Soldaten als Deserteure verurteilt und dem Rest der Truppe jeglichen Kontakt zu allen Andersdenkenden untersagt.

    Vielleicht können wir als christlich denkende Abtrünnige gemeinsam mit noch ZJ einen Kommentar gemeinsam erstellen, der den Sichtweisen der Noch oder nicht mehr ZJ gerecht wird.

    Diese Seite verstehe ich als von Brüdern für Brüder, egal welcher Gemeinschaft sie angehören. Uns allen ist gemeinsam, dass wir die Bibel als alleinige Richtschnur anerkennen, das Loskaufopfer Jesu anerkennen und erkannt haben, daß wir nur durch Jesus zum Vater kommen.

    ich wünsche allen aufrichten demütig agierenden Menschen, daß sie die Werke der Liebe zu Gott Jesus und ihren Mitmenschen freiwillig fühlen und leben, ohne den Druck, einer irregeleiteten Organisation akzeptieren zu müssen.

    Das ist meines Erachtens das, was Gott sich von seiner Schöpfung wünscht, daß wir gemäß unserem freien Willen das tun, was uns durch Gott und seinen Sohn geraten wurde.

    In Anbetracht der Gefährlichkeit, dass ein wohlgemeintes Traktat dazu führen kann, dass der Besitz oder sogar das Lesen des Inhalts bei ZJ dazu führt, dass die Organisation schwerwiegende Konsequenzen wie Standgerichte oder Isolationshaft in der Versammlung verhängt, ist es wohl besser, von der Realisierung dieser Idee Abstand zu nehmen. Obwohl ich genau dies erlebt habe, möchte ich nicht, dass mein Vorschlag dazu führt, dass andere Schwestern und Brüder in ähnliche Situationen kommen.

    lieber Edelmuth, Danke für Deinen Einwand
    Thomas

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    Hallo Winsten

    Deinen Eifer sowohl aus Liebe zu den Brüdern wie auch aus Frust über den Sklaven kann ich gut verstehen.

    Die Meisten von uns haben keine Kongressplakette und sie bevorzugen eine andere Bibelübersetzung als die NWÜ. Welchen Eindruck hinterlasst man, wenn man auf dem BZ-Kongress ohne Plakette und mit einer anderen Übersetzung neben einem getauften Bruder sitzt? Die vorhandene Bibel drückt Interesse an Gott aus, die fehlende Kongressplakette könnte dich als interessierten Andersgläubigen oder als reumütigen Ausgeschlossenen erscheinen lassen. Auf jeden Fall bist du für den Bruder auf dem Kongress auf dem richtigen Weg. Das könnte ihn veranlassen dich anzusprechen und dir die gewünschte Gelegenheit geben, ihm deine Sichtweise über Jehova, Jesus und den Sklaven zu erläutern.

    Doch Vorsicht! Selters liest mit! Wenn dieser Vorschlag bei BI veröffentlicht wird, besteht die Gefahr, dass linientreue Brüder ohne Kongressplakette und mit einer anderen Bibelübersetzung in der Hand sich als Gleichgesinnter in dein Vertrauen schleichen, um dich beim Sklaven zu denunzieren. Es ist auf jeden Fall ratsam darauf zu achten, dass vertrauliche Gespräche stets unter vier Augen geführt werden, damit es keine Zeugen gibt.

    Man könnte sich auch überlegen mit dem Drucker kleine bunte Zettel anzufertigen, auf denen BruderInfo.de steht und die in der Mitte gefaltet werden. Gelegentlich kommt es dann vor, dass man den einen oder anderen Zettel auf der Toilette liegen lässt. Sie können aufgrund ihrer Größe schnell in die Hosentasche anderer gesteckt werden. Es kommt auch vor. dass sie aus der Hand gleiten und der Wind sie in die Aktentasche des Bruders weht.

    Menschen sind neugierig, auch Brüder! Sie werden einen Weg finden, um heraus zu finden was es mit BruderInfo auf sich hat.

    Ede

  • nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Winston,
    die idee mit dem Traktat waere zwar schoen gewesen, aber edelmuth hat Recht. Es waere für viele noch ZJ eine Gefahr gewesen und für dich auch. Ja, es wäre super koennte man ohne irgendwelches Gefahrenpotential noch viel mehr noch irregefuehrte ZJ erreichen und ihnen die Augen öffnen. Die Idee mit den bunten Zettelchen finde ich daher ganz gut jnf diskret. Aus eigener Erfahrung nach meinem ersten Kongresstag kann ich dir folgendes sagen: Wenn du ohne Plakette unterwegs bist und wie edelmuth anmerkte ne andere Bibel oder gar keine benutzt und nicht staendig applaudierst und alles mitmachst wozu du nicht stehen kannst, faellst du automatisch auf, glaub mir. Vielleicht wirst du deswegen nicht gleich angesprochen, aber du faellst auf.
    Auf alle Faelle sei bitte vorsichtig, aber deine Idee war trotzdem gut.
    Liebe Grüße
    Nachdenker

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Hallo Winston,

    ich finde deine Äusserungen ganz klar nachvollziehbar. Die Idee eines Traktates oder Ähnliches ziehlt doch auf Brüder oder Schwestern ab, die bereit sind „das Verbot“ zu überschreiten sich auswärts Infos zu beschaffen. Das Traktat würde doch nicht in der Öffentlichkeit verteilt, sondern taktvoll und vorsichtig und ist doch wohl eher für die eigenen vier Wände gedacht. Oder? Hätten Bruder Franz oder die Betreiber dieser Seite, Angst vor Konsequenzen für die Leser gehabt, wären diese nicht zustande gekommen.Jeder wägt doch für sich selbst ab, was er tut. Die Verantwortung trage doch ich, ob ich ein bestimmtes Buch lese oder eine Internetseite besuche. Unsere Ideen sind doch nur eine weitere Möglichkeit Jemandem die Hand zu reichen das „Tabu“ zu überschreiten. Ich fände es schade, wenn all dies im Sand verlaufen würde. Allen kann man es eh nicht recht machen.
    Sich privater auszutauschen würde mich freuen!
    Wenn Bruderinfo die Emailadressen weitergeben würde wäre ich dankbar!

    LG

  • hansi
    Juni 4, 2013

    hallo winston ,ich hatte auch gedacht das mann hier auf bruderinfo gemeinsam mit den geschwistern sich geistig und vor allen dingen unvoreingenommen respektvoll und, auch anderermeinung sich austauschen kann ätsch ,pustekuchen ,und falsch gedacht ,lass mich bitte dies erklären.ich bin immernoch ein zeuge jehovas von ganzem herzen ,und liebe jehova und seinen sohn jesus christus von ganzem herzen ,wo ich zweifel hatte und immer noch habe sind gewisse lehrpunkte des tund veständigen sklaven ich betone ein paar nicht alle ,den vieles wird eben auch richtig gelehrt ,wer meine kommentare gelesen haben mag wird feststellen das diese immer respektvoll und zieloriendtiert uns gegenseitig geistig zu erfrischen .ich gebe zu das ich sehr pro gegenüber meinen glauben geaäusert habe ,was manchen säuerlich aufgestossen sein mag ,was mich sehr enttäuscht hat mann hat schliesslich meine worte abgewürgt in dem meine kommentare nicht mehr freigeschaltet wurden ich bin mir fast sicher das ich diesen kommentar umsonst geschrieben habe .lg hansi

  • Bruderinfo
    Juni 4, 2013

    Lieber Hansi,
    keine deiner Kommentare wurde gelöscht. Bisher wurden alle deine Kommentare freigeschaltet. Bitte nicht Behauptungen aufstellen die nicht der Wahrheit entsprechen.
    Es kann sein das deine Schreibweise anderen Brüdern sehr merkwürdig vorkommt,da deine Sätze sehr lang sind und mancher nicht so recht weis wo sie enden. Deshalb nicht sauer sein wenn man dich nicht richtig versteht.
    Liebe Grüße Bruderinfo

  • M.
    Juni 4, 2013

    Das beste Zeugnis ist, einfach ein Christ zu sein und sich als solcher auch zu benehmen.

    M.

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Guten morgen,

    vielen Dank dass ihr so auf meine Frage vom 17.ten und die Idee eingegangen seid. Interessant wie es euch so verschieden anspricht oder eben auch nicht. In der Menge der Ratgeber liegt eben Weisheit! Ich finde die Vorstellung nach wie vor reizvoll, aber ich denke auch dass es zu schwierig wird umzusetzen, zumal wir verstreut in Deutschland leben. Natürlich bewirkt man im Großen nichts, aber evtl. würden Einzelne ans Nachdenken kommen. Aber wann kommt man ans Nachdenken? Liegt es nicht eigentlich nur an der Bereitschaft der Person? Eine Unzufriedenheit, entdeckte Widersprüchlichkeiten der Literatur mit der Bibel?….
    Die Idee mit der http://www.Adresse hinter die Windschutzscheibe zu stecken fand ich auch gut, wir hatten schon ähnlich überlegt, nur in den Briefkasten zu werfen. Kurzum ich/wir möchten uns gerne irgendwie engagieren!
    Anhand eurer Kommentare ist mir aber auch klar geworden, wie wichtig es ist sich mit Jesus und Jehova und der Bibel zu beschäftigen bzw. den Focus mehr darauf zu legen. Die „blinden Leiter“ einfach zu lassen.
    Nur die, die folgen tun mir einfach leid.
    Und nur mit anzusehen wie die Wtg immer schärfer und hartherziger die Zügel anzieht?! Ich bin Gott so dankbar befreit worden zu sein und meinen eigenen freien Verstand wieder nutzen zu können. Ich weiß aber auch wie manipulierbar ich war und bin. Und darum hoffe und bete ich daß noch viele aufwachen!

    Liebe Grüße an Alle

  • Frank&Frei
    Juni 4, 2013

    heute wurde bei youtube dieses kurze video in Englisch hochgeladen.
    Es entehält Teile der KOngresansprache und zeigt, wie der WT Apostaten kennzeichnet – eigentlich genau das, was er mit jenen macht, die des Sklaven Machenschaften aufzeigen:

    https://www.youtube.com/watch?v=K4sEdNn9NlI

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Besten Dank, F&F, für diesen Link, sowie auch vielen Dank an alle, die sich so wohlwollend betreffs meines Dramavorschlags geäußert haben.

    Der youtube-clip enthält die geballte verbale Powerturboladung an manipulativer pawlowscher Konditionerung und Reflexkontrolle, die ich ansprach, allerdings in ungleich schillernderer und farbenprächtigerer Variante, die meine Wenigkeit erblassen läßt. So gut wie die WTG kann ich das nicht. Der Clip wurde passenderweise unter dem Titel „Beschimpfungen anläßlich des 2013 Bezirkskongresses“ eingestellt.

    Hier wird eine Flut, ein wahrer Feuersturm, ein regelrechtes Feuerwerk verbaler Schwerthiebe, Gepöbel, Beschimpfungen, Beleidigungen, Schmähungen, Erniedrigungen Andersdenkender, Hieben unter die Gürtellinie und Unterstellung niedrigster, bösartigster Beweggründe abgebrannt. Hört her:

    Abtrünnige …

    -sind satansgleich
    -sind widerspenstig
    -hecken böse Überlegungen aus
    -würzen ihr Gebräu mit sinnestäuschenden giftigen Lügen
    -haben Teil an Falschheiten
    -sind am Tisch der Dämonen
    -sind Teil des Samens der (Satans-)Schlange
    -weisen Rat stolz zurück
    -sind verbittert
    -sind eifersüchtig
    -trotzen der Wahrheit
    -widerstehen der Wahrheit
    -geben vor, Christus zu folgen, doch gehorchen nicht seinen Geboten
    -lauern den zutraulichen Gliedern der VS auf wie ein Kidnapper
    -wollen sie von der Herde wegrauben
    -wollen die VS entzweien
    -sind falsche Lehrer, die unauffällig verderbliche Sekten ei nführen
    -sind geistig krank
    -wollen andere mit ihren treulosen Lehren infizieren
    -sind unaufrichtig
    -wollen Euren Sinn manipulieren
    -untergraben Euren Glauben
    -sind Teil des Antichristen, sind gegen Christus
    -sind Lügner
    -sind Betrüger
    -sind darauf aus, Eurer Verhältnis zu Jehova und Christus Jesus zu zerstören

    „Wenn wir Jehova gefallen möchten, können wir nicht gleichzeitig an seinem Tisch, und am Tisch der Dämonen sein und aus der Hand Satans und der seiner Helfer – menschlicher Abtrünniger – speisen. Ihr müßt Euch vor dem Gift der Apostasie schützen.“

    Soweit der Clip – damit Ihr auch alle wißt, was für übelste, bösartigste Monster und Kreaturen wir doch alle sind, die wir die Frechheit besessen haben, unser Gehirn auf „Ein“ zu schalten. Ich glaube, Hitler oder Göbbels hätten das in ihren Schreireden nicht besser gekonnt.

    Es zeugt von unglaublicher Chuzpe seitens der WTG, einen solchen Erguß an unreifem, geistig zurückgeblienenen Unflat Millionen erwachsener Menschen in aller Welt allen Ernstes vorzusetzen mit der sehr wahrscheinlichen Möglichkeit, daß dies auch über Presse und Medien an eine breitere Öffentlichkeit gelangt. Frisch und frei nach dem Motto: Was kümmert uns unser eigenes Geschwätz und das, was es anrichtet; Hauptsache, wir haben ordentlich ausgeteilt und kräftig hingelangt.

    Man beachte – neben dem Kleinkindniveau-schauermärchenartigen BUUUH-Mann-Vokabular (Räuber, Kidnapper, Betrüger) – die „moralischen Tiefschläge“ in Richtung der „A“-Leute (Abgefallene, Abtrünnige, Apostaten, Andere, …): Bösartig, stolz, falsch,Lügner, …

    Wir könnten jeden dieser verbalen WTG-„Entgleisungen“ (denn das sind sie; nichts weiter als mieseste Feindpropaganda unterster Sorte) genau um 180 drehen und auf die WTG zurückanwenden, sind sie es doch, die sich nicht an Jesu Gebote halten wie z.B. das Liebesgebot aus Johannes 13, und es durch ein menschliches Edikt zur permanenten Werbetätigkeitshochleistung von Haus-zu-Haus ersetzt haben. Wenn man der WTG aus ihren eigenen Schriften BEWEIST, daß sie Falschaussagen machen – dann ist man für sie ein Lügner. Wenn man sie der Falschauslegung der Bibel ÜBERFÜHRT – dann ist man für sie ein Betrüger. Für sie ist schwarz weiß, und weiß ist schwarz – siehe Jesaja 5, 20. Komplette Tatsachenverdrehung. Wer also widersetzt sich der Wahrheit? Wer manipuliert? Wer ist ungehorsam? Wer täuscht hier wen?

    Und vor allem: Wer beschimpft hier andere auf unflätige und anstößigste Weise, daß es nur so kracht? Selbst Jesus Christus hat in seiner Verurteilungsrede gegen die jüdische Geistlichkeit (Matthäus Kap 23) nicht derartig geholzt und gebolzt, daß die Fetzen geflogen sind. Ich kann mich nicht entsinnen, von irgendeinem der sog. „Abtrünnigen“ jemals derartige Wutentladungen gegen die WTG gehört zu haben. Wo immer ich bereits das Vergnügen hatte, „Abgefallenen“ zu gegegnen (sei es auf Infoveranstaltungen, wo diese unerwartet auftauchten, oder vor Kongressen oder KR-Sälen) – es ging immer und ausnahmslos ruhig und gesittet zu. Da wurde nicht geschrien, verbal geholzt, beschimpft usw.

    Allein dadurch entzaubert sich die ach so heilige WTG selbst, denn Gott selbst sagt uns:

    „Kein faules Wort komme aus eurem Mund“ („faul“, griechisch „sapros“, stinkend, verfault) – Epheser 4, 29.

    Und der Vers 31: „Alle Bitterkeit (pikria, „Galligkeit“, bitterer Haß) und Wut (thymos, kochender Ärger) und Zorn (orgé, „orgiastisch“, ungezügelter Grimm) und Geschrei (kraugé, „Krächzen“) und Lästerung (Blasphemia, Verleumdung, Rufmord) sei von euch weggetan, samt aller Bosheit (kakia)!“

    Man kommt nicht umhin, gemeinsam mit dem Apostel Paulus diesen kochenden Erguß verbaler Hetze seitens der WTG anläßlich des bevorstehenden BZ als stinkendes, verfaultes, mit Gift und Galle besudeltes Krächzen zu bezeichnen. Das sind die Fakten, und keine Beschimpfung unsererseits. Doch wir wollen nicht in die gleiche Kerbe hauen, sondern halten es mit 2 Timotheus 2, 24:

    „Ein Knecht (doulos, Sklave – hallo, treuer und verständiger SKLAVE!) des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam, und die Widersacher in Sanftmut zurechtweisen und hoffen, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder aus dem Fallstrick des Teufels heraus nüchtern werden, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen.“

    Sehr nicht-geehrte WTG: Du leistest dir mit dieser Pöbelansprache einen Bärendienst – Schuß ins eigene Knie!

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Hallo Mein Name!

    Dein Kommentar ist der Hammer! Respekt! Danke für die Übersetzung der wichtigsten Passagen!
    Es hat mich innerlich sowas von erchüttert das ich dafür keine Worte finde! Doch ich habe welche gefunden, die unseres Herrn Jesus, wie er darüber denkt dazu sollte jeder „im Stillen“ mitlesende ZJ ernsthaft nachdenken bevor er einer solchen Hetz und Hassrede zustimmt. Ich möchte mir kein persönliches Urteil erlauben doch Jesu Worte sind mehr als deutlich: (siehe im besonderen die Verse 11 und 22)

    Matth. 5: 2 Dann begann er zu reden und lehrte sie, was Gott jetzt von seinem Volk verlangt. Er sagte:

    …5 Freuen dürfen sich alle, die unterdrückt sind ….. 7 Freuen dürfen sich alle, die barmherzig sind – Gott wird auch mit ihnen barmherzig sein. 8 Freuen dürfen sich alle, die im Herzen rein sind – sie werden Gott sehen. 9 Freuen dürfen sich alle, die Frieden stiften – Gott wird sie als seine Söhne und Töchter annehmen. 10 Freuen dürfen sich alle, die verfolgt werden, weil sie tun, was Gott will – mit Gott werden sie leben in seiner neuen Welt. 11 Freuen dürft ihr euch, wenn sie euch beschimpfen und verfolgen und verleumden, weil ihr zu mir steht.

    19 Wer also ein noch so unbedeutendes Gebot für ungültig erklärt und die Menschen in diesem Sinne lehrt, wird in der neuen Welt Gottes den letzten Platz einnehmen. Wer es aber befolgt und andere dazu anhält, wird in der neuen Welt Gottes hoch geachtet sein. 20 Ich sage euch: Ihr werdet niemals in Gottes neue Welt kommen, wenn ihr seinen Willen nicht besser erfüllt als die Gesetzeslehrer und Pharisäer.«

    21 »Ihr wisst, dass unseren Vorfahren gesagt worden ist: ›Du sollst nicht morden! Wer einen Mord begeht, soll vor Gericht gestellt werden.‹ 22 Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder oder seine Schwester zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester sagt: ›Du Idiot‹, gehört vor das oberste Gericht. Und wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester sagt: ›Geh zum Teufel‹, gehört ins Feuer der Hölle. 23 Wenn du zum Altar gehst, um Gott deine Gabe zu bringen, und dort fällt dir ein, dass dein Bruder oder deine Schwester etwas gegen dich hat, 24 dann lass deine Gabe vor dem Altar liegen, geh zuerst hin und söhne dich aus. Danach komm und bring Gott dein Opfer.

    Wieviele Gebote und Lehren hat die LK missachtet – z.B.

    Nicht über das geschriebene Wort hinauszugehen

    Keine Zeitangaben zu machen die der Vater in seiner Rechtsgewalt hat

    Nicht über den Glauben der anderen zu herrschen – wo ist der Grösste (LK) der Diener der Brüder?
    Jeder der ihre laufenden Verdrehungen und Veränderungen der Lehre nicht mitmacht ist ein Ketzer und Abtrünniger – dabei nehmen sie nur die Worte des Herrn Jesus ernst: Wer als Ehren Menschengebote lehrt dessen Anbetung ist vergeblich. Das ist ihnen offensichtlich sowas von „Wurst“, denn wichtig ist ihnen nur SIE zu ehren und zu lobhudeln, was sie am laufenden Bnd selbst tun.

    Paulus erklärte: Wir predigen UNS NICHT selbst – sondern Christus den Herrn – und wen predigt die LK?
    Ich kann nur hoffen wie du so schön den Schlutzsatz formulierst, dieser Schuss ins Knie so schmerzhaft sein wird, das der kleine Verkündiger den Schrei hören wird und auch richtig einordnet!

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Frank&Frei
    Juni 4, 2013

    lieber MN,
    der Sklave hat sich gespiegelt und will uns seine Persönlichkeit aufdrücken.
    Leider gelingt ihm das nicht und je mehr er zappelt, um so tiefer sinkt er in den Sumpf seiner Doppelmoral.
    Da gehört er auch hin, weil er keinen festen Boden unter den Füßen hat sondern sich erdreistet, Gottes Wort im eigenen Sinne zu beugen.

    Ich kämpfe seit etwa 1991 mit mir selbst diesem Sklaven den Rücken zu kehren. Zu tief sind die Wunden, die man zugefügt bekam. Ich habe in den über 20 Jahren im Weltnetz sehr viele Dinge ihn betreffend gefunden, so dass ich erkannte, er geht Satans Weg.
    Ich war danach auf die Ortsversammlung fixiert, gleichwohl ich dort auch Unvollkommenheit sah.
    Aber, wie es so kommt, die Dinge spitzten sich zu, ich bekam direkte Einsicht in Entwicklungen, die auf Intrigen und Lügen basieren, wo des Menschen Geist und nicht der Geist von oben die führende Kraft darstellt.
    Alles zusammen hat mich bewogen, die Kurve zu kratzen. Da kann man nichts mehr korrigieren. Es ist alles voller Gangrän und auch wenn sie nun mit Dreck werfen – sie werden sich dabei immer tiefer in den Sumpf rammen, der sie nicht mehr freigeben kann, weil Hilfe von Gott für sie nicht gegeben ist.
    Und dann kommt der Knall, den wir bald alle verspüren – Krieg, Banken- und Geldfall und die Positionierung des letzten Antichristen. Halten wir die Sinne empfänglich und das Herz offen und den Blick auf den nahen Osten gerichtet. Da tut sich gerade was zusammenbrauen.

  • Gerd
    Juni 4, 2013

    Hallo lieber Frank&Frei
    Ich freue mich immer wenn es jemand so wie du geschaft hat, sich von der WTG zu trennen. Bei mir selbst hat es nicht so lange gedauert, nur ca. 1 Jahr. Auch wenn viele noch ZJ hier auf dieser Seite ehrenwerte Ziele verfolgen, so z.B. auf ihre Brüder und Freunde noch einen Einfluß auszuüben, so ist es doch sehr schwer dieser Belastung standzuhalten. So habe ich es jedenfalls empfunden.
    Die Anstrengung, stetig auf seine Brüder einzuwirken, stets darauf zu achten wo die WTG entgegen der Bibel handelt, immer aufzupassen dass man nicht auffliegt, all das hinderte mich daran geistig zu wachsen. Nachdem ich die WTG verlassen hatte, fand ich erst die Ruhe mich wirklich mit den Wahrheiten der Bibel zu befassen. Es ist ein befreiendes Gefühl.
    So wünsche ich auch dir für die Zukunft viel gelingen auf deinem neuen Weg.
    Liebe Grüße Gerd

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Stimmt genau. Mir kam da gerade eben so in den Sinn, die einzelnen Facetten der Frucht des Geistes durchzugehen und sie auf die o. a. Kongreßtiraden, sowie auf den Ton der WTG Andersdenkenden generell anzuwenden:

    Zeugt die Rede von LIEBE? – Negativ.
    Kommt darin FREUDE zum Ausdruck? – In keinster Weise.
    Ist sie von FRIEDEN gekennzeichnet? – Ganz und gar nicht.
    Offenbart sie LANGMUT/GEDULD? – Fehlanzeige.
    Ist sie von FREUNDLICHKEIT durchdrungen? – Absolut nicht.
    Weist sie GÜTE auf? – Das Gegenteil ist der Fall.
    Ist sie von TREUE (pistis, auch „Glaube“) gekennzeichnet? Treue gegenüber solchen, die z.B. in der Vergangenheit sehr viel fürs „Königreichswerk“ getan und geopfert haben, aber aufgrund von Erfahrung, Beobachtung sowie erweiteren Verständnisses eine abweichende Meinung erlangt haben? – Ein kategorisches Nein. Durch diese Treulosigkeit der WTG gegenüber ihren „Schäfchen“ entsteht für diese Leid – „Wunden“, wie Du u.v.a. hier zutreffend ausführen. Auch ich kann da ein Liedchen singen. Solange man WTG-konform funktioniert, ist es OK, aber wehe, man fällt auf – dann schmeißt einen die liebevolle Mutter vor die Wölfe.

    Zeichnet sich der WTG-Ton durch SANFTMUT aus? – Überhaupt nicht.

    Ist die WTG, was ihr Auftreten gegenüber Andersdenkenden anbelangt, von SELBSTBEHERRSCHUNG (enkrateia) geleitet? – Die Unbeherrschtheit der WTG in ihrer Wortwahl kennt keine Grenze.

    Dies alles zeigt, daß die WTG nicht unter der Leitung des Heiligen Geistes Gottes steht.

    Nun gut. Alles Jammern und Klagen hilft nichts und niemandem. Deshalb beende ich diese Thema meinerseits. Man kann die Fakten kommentieren, muß aber ab einer gewissen Grenze darauf achten, daß man vom Sachverhalt nicht mit- und niedergerissen wird. Der Sinn dieses Forums besteht sicher nicht darin, nur im Negativen zu schwelgen, sondern Wege aus der Krise – Lösungen – müssen aufgezeigt werden, und einer der fundamentalsten Schritte in dieser Richtung ist, gewahrzuwerden, um was oder wen es geht: Um Gott den Vater, um Christus, um die göttliche Wahrheit und alles, was damit in Verbindung steht. Lassen wir uns von der WTG nicht runterreißen, sondern von Christus zum Vater führen.

    lg,

    M.N.

  • Dieter
    Juni 4, 2013

    Danke für die Übersetzung und die Umsetzung des verbalen Totalausfalls des untreuen und nicht verständigen Sklaven in die aktuelle Situation. Du schreibst hervorragende Gedanken in einer sehr verständlichen Art und Weise

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Lieber F&F,

    vielen Dank auch von mir für den Link.

    Wie „mein Name“ schon richtig bemerkt hat, ist diese Ansprache ein Musterbeispiel für primitive Hetzpropaganda made by Watchtower.

    Im ersten Moment war ich schockiert, aber dann auch wieder „glücklich“ mich vollständig von dieser Organisation gelöst zu haben. Hier ein weiterer Grund „glücklich“ zu sein:

    (Matthäus 5:11) -NWÜ-
    „Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen.“

    Ich wüsste nicht wo diese Worte Jesu besser passen würden, als auf diese verbalen Ausfälle gegen ABTRÜNNIGE, also auch uns!

    Außerdem offenbart sich doch hier die ganze Verzweiflung der WT-Führer. Sie wissen genau, dass sie die Lügner sind und die anderen die Wahrheit reden. Weil sie das wissen bleibt ihnen nur noch die Waffe der Hetzpropaganda gegen Andersdenkende und Ehemalige. Stigmatisierung und Verleumdung sind in jedem autoritären System ein Fundament um die Ideologie und deren Ziele nicht zu gefährden.

    Aus einem bekannten Hollywood-Film habe ich mir den Satz gemerkt, der gleichzeitig die Taktik der WTG beschreibt, um die Brüder in dieser Hinsicht zu impfen:

    „Die Leute müssen wissen dass er lügt bevor sie hören was er sagt.“

    Diese menschenverachtenden Verbalattacken auf dem Kongress sind doch im Grunde nur ein weiteres Anzeichen dafür, wie morsch diese Organisation im Inneren schon ist.

    LG
    Dennis

  • Dieter
    Juni 4, 2013

    Hallo Dennis, aus welchem Film ist diese markante Aussage denn?

    Danke und schönes Wochenende

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    „Staatsfeind Nr. 1“ mit Will Smith in der Hauptrolle

  • glückskind an Tirza
    Juni 4, 2013

    Meine Antwort auf Deinen Kommentar vom 10.6.13:

    Ich zitiere mich: „Zitat: “Allerdings gebe ich zu bedenken, dass wir GOTTES WORT nciht ignorieren dürfen, und wenn ich Gottes Gebot mißachtet habe oder es dauerhaft missachte, dann sorgt Jehova auf seinen Wegen durch die Versammlung nicht nur für Zucht, sondern auch für Schutz der anderen Versammlungsmitglieder.”

    Dies meine ich so, wie ich es schrieb: JEHOVA und JESUS nehmen ihre Veratnwortung für die versammlung sehr Ernst. Sie verfügen über Möglichkeiten, Unreinheit aufzudecken und/oder zu beseitigen, die weit über den „Einsatz“ von Ältesten hinausgehen.
    D. h., Älteste müssen es nicht immer sein, die einen Sünde TREIBENDENaus der Versammlung entfernen, oft gibt Jehova solchen personen ins Herz, dass diese von selbst der Versammlung fernbleiben.

    Noch zum Verständnis über Älteste:
    Klar kann es sein, dass diese die wahre Bedeutung einer Situation nciht erfassen aber bitte bedenke:
    MAnchmal meint man selbst, man hätte sicher die richtige Sicht über die Dinge – aber in Wahrheit ist es nicht so, und wir täuschen uns selbst!

    Deshalb: „prüfe immer wieder, ob Du im Glauben bist; bewähre Dich immer wieder!“

    Glückauf

  • Tirza@glückskind
    Juni 4, 2013

    Hallo glückskind & alle Geschwister im Herrn!

    Ich möchte mich noch einmal in Anbetracht der Antwort von Glückskind an dich, und an alle Geschwister wenden.
    Ich komme mit deiner Aussage glückskind nicht klar Zitat:
    „D. h., Älteste müssen es nicht immer sein, die einen Sünde TREIBENDENaus der Versammlung entfernen, oft gibt Jehova solchen personen ins Herz, dass diese von selbst der Versammlung fernbleiben.“
    Ich finde du unterstellst mir und meinen Ehemann, dass wir der Versammlung fern bleiben, weil wir Sünde getrieben haben und dass Jehova es uns ins Herz gegeben hat der Versammlung fernzubleiben?
    Korrigiert mich bitte, wenn ich es falsch verstanden habe.
    (Ich gebe zu auf solche Art von Ansprache sehr empfindlich zu ragieren, weil ich auch immer annahm, dass der böse Mensch aus der Mitte entfernt würde und dem Recht zu seinem Recht verholfen würde, weil Jehova die Versammlung rein erhalten würde)
    (Noch ein Satz in Klammern. Vielleicht bin ich zu naiv in Glaubensfragen gewesen und dachte, so würde es funktionieren, was aber auch letzlich bedeuten würde, Jehova die Schuld zuzuschieben, wenn dem nicht so sei, was natürlich verkehrt ist!)
    Sollte dies allgemein gemeint sein und nur dazu dienen eine Reaktion hervorzurufen, ich werde versuchen zu einer sachlichen Klärung beizutragen.
    1. Zitat: „JEHOVA und JESUS nehmen ihre Veratnwortung für die versammlung sehr Ernst. Sie verfügen über Möglichkeiten, Unreinheit aufzudecken und/oder zu beseitigen, die weit über den “Einsatz” von Ältesten hinausgehen.“
    Dem stimme ich zu. Sofern die betrefffenden ein Gewissen haben, dass sie dazu veranlasst danach zu handeln.
    Das kann aber bedeuten, dass jemandes Gewissen bereits bei Zeiten schlägt, so wie in unserem Fall, dass man der Versammlung fern bleibt, weil man zuvor mit seinem Bruder Frieden schließen soll, bevor man seine Gabe vor dem Altar darbietet.
    Es gibt aber Mitchristen und Älteste deren Gewissen so weit abgestumpft ist, dass sie sich über diese Grundsatzregel hinwegsetzen. Jehova wird dem sicher nicht unbegrenzt und ohne Folgen für die betreffenden zusehen, davon bin ich überzeugt.
    2. Zitat: „… o f t gibt Jehova solchen Personen ins Herz, dass diese von selbst der Versammlung …“
    Betonung, denke ich, liegt hier auf o f t. Man könnte auch sagen,
    oft auch nicht. Das ist nicht Fisch und nicht Fleisch, was du da behauptest, weil es nur dann zutrifft, wenn sich jemand leiten lassen will und lässt und weil du m.E.
    3. Einen wichtigen Gedanken äußerst. Zitat: „JEHOVA und JESUS nehmen ihre Veratnwortung für die versammlung sehr Ernst.“
    Das bedeutet aber auch, dass die Verantwortlichen in der Versammlung Jehova und Jesus Christus sehr ernst nehmen müssten, damit der Geist in Ihnen wirken kann und soll.
    Ich denke da an die Beispiele der sieben Versammlungen in der Offenbarung.
    Willst du behaupten, das Jehova, sofern all die schlimmen Zustände in den Versammlungen die weltweit hier bereits angesprochen wurden daher rühren, dass Jehova und Jesus ihre Verantwortung für die Versammlung nicht ernst nehmen oder könnte es genau umgedreht sein, dass die betreffenden Versammlungen bereits so weit vom Wort abgedriftet sind, dass er sie bis zum Tag x „gewähren“ lässt?
    Ich mag mich nicht weiter dazu äußern, weil ich irgendwie ein ungutes Gefühl habe, dass du etwas konstruieren möchtest, aber nicht daran interessiert zu sein scheinst echte Hilfe zu leisten, bzw. den Tatsachen, wie sie hier im Forum oft genug dargelegt wurden auch nur annähernd glauben zu schenken – schade!
    Machmal haben Mitchristen auch eine Eifer, aber ohne genaue Erkenntnis. Das ist nicht gut und bei der Menge der Worte fehlt Übertretung oft nicht, sagt die Schrift. Oder mit anderen Worten:
    Zitat: „MAnchmal meint man selbst, man hätte sicher die richtige Sicht über die Dinge – aber in Wahrheit ist es nicht so, und wir täuschen uns selbst!“
    Ich wünsche niemandem, dass er einmal vor Gott Rechenschaft ablegen muss und ER deinen letzten Satz zu hören bekommt , auch du nicht!
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Frank und Frei
    Juni 4, 2013

    Tirza, die Ältesten unterteilen sich in Leitkräfte und Mitläufer, Repsektive Mehrheits beschaffer.
    Die, die das Sagen haben, vor alen die, im im Dienstkommittee sind, die machen, was sie wollen.
    Und wenn ein Ä privat junge Frauen besucht, weil sie sexy aussehen und nicht so üppig geworden sind, aufgrund von Geburten mehrerer Kinder, wie die ANGETRAUTE so handelt er gegen die Weisung des WT. Aber keiner hält ihn auf und er läßt es sich sogar gefallen, wenn ihm die sexy Lady um dem Hals liegt. Solche Dinge zeigen den Gläubigen auf, dass die Ältesten das, was sie nglauben selbst nicht ernst nehmen.
    Mir sagte mal einbetagter Bruder: Frank, das sind nicht mehr meine Brüder“. Sie hatten ihn so richtig fertig gemacht und ihm böses unterstellt. als ich da neu war, wurde ich vor ihm gewarnt, weil er so böse wie sein Vater sei, der schon 40 Jahre tot ist.
    So sieht man: eine kleine Elite bestimmt, was „recht“ ist und drückt somit die Brüder nieder.
    Diese Täter sind lieblos, obrigkeitshörig aber keinesfalls liebevoll.
    Sie haben in der Tat heute schon ihren vollen Lohn, die, die beim KA Besuch dort ihre Felle halten indem sie ihn hofieren.
    vor solchen Männern hatte ich mal Respekt. Heuer tun sie mir nur Leid, weil sie überhauptg nicht wissen, was Liebe ist, gleichwohl sie auf der Bühne dieses Wort permanent missbrauchen, so dass Brüder sich stoßen und abtauchen.

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Lieber Frank&Frei!

    Einfach nur traurig und beschämend, was alles unter dem Deckmantel
    von Religion und Glauben passiert; wir haben ja ähnlich negative Erfahrungen machen müssen, wie viele hier im Forum.
    Aber wir wollen nach vorne schauen und dankbar sein, dass, wie Alois schreibt, vielleicht sogar Jehova es uns ins Herz gelegt hat, eine Organisation nicht mehr aktiv zu untertützten, die sich zum Teil doch recht menschenverachtend verhalten hat und verhält.
    Das ist ja der Punkt. Es gibt keine Anzeichen von „Besserung“, eher hat man als Beobachter das Gefühl, dass sie vom Schlimmen zum Schlimmeren übergehen. Dadurch wird der Christus defacto von ihnen immer wieder aufs neue ans Kreuz genagelt.
    Das tut alles so unendlich weh und ist manchmal nur schwer auszuhalten – aber wir wollen uns hier stärken und nicht niederreißen lassen –
    Lass dich in Gedanken einmal umarmen – ich grüße dich!
    Tirza

  • Alois
    Juni 4, 2013

    Liebe Tirza

    Es ist schon so dass wir nicht von uns aus den Sohn Jesus erkennen, sondern nur weil es Jesus so wollte:

    Matth. 11
    27. Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater, als nur der Sohn, und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.
    28. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.
    29. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;
    30. denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    Es ist somit eine reine Gnadengabe von unserem Vater und unserem Hirten Jesus und nicht unser Verdienst!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Lieber Alois!

    Vielen Dank für deine Zeilen – schöner hättet du sie nicht schreiben können. Sie sind mir sehr nahe gegangen und ich möchte die Worte aus. Matth. 11; 27-30 für immer im Herzen behalten!
    Seit ich Euch, liebe Geschwister, hier auf BI gefunden habe, haben diese Worte eine ganz andere, neue Bedeutung für mich erlangt.
    Einen schönen Tag & liebe Grüße an dich Alois & alle
    Tirza

  • Frank und Frei
    Juni 4, 2013

    liebe Tirza,
    2. Tim 3: 13 spricht bei nder Pfäfflin Übersetzung von „betrogenen Betrügern“
    Der Tower will Menschen weis machen, er sei durch Seinen, Gottes Geist gelenkt.
    Aber kann aus einem Unreinen ein Reiner kommen? Kann eine Sektge, gegründet von einem Freimaurer als Aktiengesellschaft Gott in Wahrheit preisen?
    Wenn man alle Bücher seit Russell in Reihe sieht, die sie produzierten und dann vergleicht mit den wenigen, die heuer in Gebrauch sind, dann weiß man, wioe sehr sie daneben liegen.
    Und dann waren sie schon immer in der Wahrheit.
    Wenn man das bedenkt, merkt man erst wie lächerlich das Ganze ist und wie deppert, sprich brainwashed man war, dafür Jahrzehnte seines Lebens zu opfern und sich vor Hanseln zu beugen, die in den Versammlungen das Sagen haben.
    Ich habe in all den Jahren und in den verschienden Versamlungen in denen ich war, solche Männer kennengelernt, die Hardliner waren, die ihre Brut forcierten und doch erfahren mußten, dass diese nicht dienen will.
    Man hat mich, der ich preußisch erzogen wurde das heißt ich bin jemand, der niemanden Vorschriften machte, immer und immer wieder gedemütigt.
    Ich war beruflich sehr bekannt und habe selbst international meinen Mann gestanden und REgierungsprojekte im Ausland verhandelt.
    Ich spreche mehrere Sprachen und habe alle deutschen Bibeln.
    Ohne dass ich irgend jemanden Vorschriften machte man hat mich immer eifersüchtig auf dem Kiecker gehabt und konnte mir doch nicht nahe kommen.
    Ich hatte Fakten und Beweise gegen Machenschaften einzelner.Mir wurden Gegenüberstellungen versprochen und nicht eingehalten.
    Kurzum – das Management eines Kleingartenvereins arbeitet zuverlässiger und Älteste, die wissen, dass ihr Mitältestere bei Mutti alles plaudert aber nichts dagegen unternehmen, weil sie Angst haben, dass der Spezi vielleicht doch in der Hierarchie bessere Kontakte nach oben hat – die sind mit Totengräber am Glauben.
    Ich habe Tabula Rasa gemacht und dem Koordinationskasper verdeutlicht, wop er fehlt. Interessiert ihn und sein Team nicht.
    Auch das so manche Brüder weg bleiben oder, wie in einem Falle, weggemobbt wurden mit nur einem Zeugen, de auch noch nicht direkt auszusagen wagte, sondern im HInterstübchen anklagte ohne Mitzeugen und das nach zig Jahren – das alles ist Beweis für eine Clique, die die Schafe schlachtet, eine Clique, die nach oben kriecht und dennoch nicht vorankommt.
    Ich habe das handtuch geworfen, weil ich mich nicht mit denen an den Brüdern versündigen will. Heute beobachte ich, was sich tut – mehr und mehr merken auf.
    Dem nTower ist das egal, in seinen Schulungen achtet er auf

  • Frank und Frei
    Juni 4, 2013

    liebe Tirza,
    2. Tim 3: 13 spricht bei nder Pfäfflin Übersetzung von „betrogenen Betrügern“
    Der Tower will Menschen weis machen, er sei durch Seinen, Gottes Geist gelenkt.
    Aber kann aus einem Unreinen ein Reiner kommen? Kann eine Sektge, gegründet von einem Freimaurer als Aktiengesellschaft Gott in Wahrheit preisen?
    Wenn man alle Bücher seit Russell in Reihe sieht, die sie produzierten und dann vergleicht mit den wenigen, die heuer in Gebrauch sind, dann weiß man, wioe sehr sie daneben liegen.
    Und dann waren sie schon immer in der Wahrheit.
    Wenn man das bedenkt, merkt man erst wie lächerlich das Ganze ist und wie deppert, sprich brainwashed man war, dafür Jahrzehnte seines Lebens zu opfern und sich vor Hanseln zu beugen, die in den Versammlungen das Sagen haben.
    Ich habe in all den Jahren und in den verschienden Versamlungen in denen ich war, solche Männer kennengelernt, die Hardliner waren, die ihre Brut forcierten und doch erfahren mußten, dass diese nicht dienen will.
    Man hat mich, der ich preußisch erzogen wurde das heißt ich bin jemand, der niemanden Vorschriften machte, immer und immer wieder gedemütigt.
    Ich war beruflich sehr bekannt und habe selbst international meinen Mann gestanden und REgierungsprojekte im Ausland verhandelt.
    Ich spreche mehrere Sprachen und habe alle deutschen Bibeln.
    Ohne dass ich irgend jemanden Vorschriften machte man hat mich immer eifersüchtig auf dem Kiecker gehabt und konnte mir doch nicht nahe kommen.
    Ich hatte Fakten und Beweise gegen Machenschaften einzelner.Mir wurden Gegenüberstellungen versprochen und nicht eingehalten.
    Kurzum – das Management eines Kleingartenvereins arbeitet zuverlässiger und Älteste, die wissen, dass ihr Mitältestere bei Mutti alles plaudert aber nichts dagegen unternehmen, weil sie Angst haben, dass der Spezi vielleicht doch in der Hierarchie bessere Kontakte nach oben hat – die sind mit Totengräber am Glauben.
    Ich habe Tabula Rasa gemacht und dem Koordinationskasper verdeutlicht, wop er fehlt. Interessiert ihn und sein Team nicht.
    Auch das so manche Brüder weg bleiben oder, wie in einem Falle, weggemobbt wurden mit nur einem Zeugen, de auch noch nicht direkt auszusagen wagte, sondern im HInterstübchen anklagte ohne Mitzeugen und das nach zig Jahren – das alles ist Beweis für eine Clique, die die Schafe schlachtet, eine Clique, die nach oben kriecht und dennoch nicht vorankommt.
    Ich habe das handtuch geworfen, weil ich mich nicht mit denen an den Brüdern versündigen will. Heute beobachte ich, was sich tut – mehr und mehr merken auf.
    Dem nTower ist das egal, in seinen Schulungen achtet er auf Spurtreue und soziale Kompetenz ist ein Fremdwort, welches nicht beachtet wird

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Lieber FrankundFrei und lieber Mein Name!
    Eure Kommentare vom gestrigen Tag habe ich aufmerksam gelesen und darüber nachgedacht, weil sie m.E. etwas verdeutlichen, zumindest kommt es mir so vor. Was, möchte ich noch beschreiben.
    Was du, lieber Frank und Frei geschrieben hast und was du lieber Mein Name als Übersetzung zu dem Video hier gepostet hast, bringt etwas zum Ausdruck, was ich unterschwellig schon immer irgendwie gefühlt hatte, von Anfang an.
    Hier, bei den ZJ, herrscht kein Geist der Freude, der Liebe und des dankbar seins für das alles was Jehova Gott und sein Sohn Jesus Christus für uns getan hat. Alles drehte sich und dreht sich immer nur darum andere Menschen schlecht zu machen und deren Beweggründe nicht nur anzuzweifeln, sondern ihnen die schlechtesten Beweggründe zu unterstellen, die es nur gibt.
    Mit der Videoübersetzung (gehe ich recht in der Annahme, dass dies ein Mitschnitt des Kongresses zu dem Thema Abtrünnige ist – sicher) haben die LK und die WTG bewiesen, welches geistige Kind sie sind. Wer hier nicht mehr genau hinhört und das nur noch herunterspult um sich in dem Licht zu aalen, schön das wir nicht so sind, gleicht mir wie die, die Jesus aufforderte, wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. UND sie tun es! Was hier verbal abgezogen wurde, gleicht meiner Meinung nach, dem Bild, das sich alle ZJ sinnbildlich am Steine werfen beteiligen sollen und erinnert mich an eine biblische Begebenheit, wo sich am buchstäblichen Ausrotten von Menschen beteiligt wurde.
    Jeder der hier nicht merkt, dass die LK hier zu weit gegangen ist
    und damit Schmach auf Jehova bringt wird es sehr schwer haben zwischen Recht und Wahrheit zu unterscheiden.
    Ich denke diese Vorassetzung wird uns noch sehr wichtig sein, wenn sich die Lage immer mehr zuspitzt und dahingehend kanlisiert, Zu WEM wollen wir gehören und nicht zu WAS.
    Habe ich es soweit richtig erfasst? Ich bin auch noch Lernende, habe einmal nur reflektiert, wie mir dieses Video und Eure Kommentare rübergekommen sind und mit eigenen Erfahrungen verglichen.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Alois
    Juni 4, 2013

    Hallo Glückskind

    ich glaube auch dass Jehova so manchen Zeugen ins Herz legt die organisatiosverseuchte Christenversammlung zu verlassen. Aber nicht um die Versammlung rein zu halten, sondern um nicht mitschuldig an der täglichen Baalsanbetung und den Verbrechen gegenüber den Mitbrüdern zu sein, die nur Jesus und seinem Vater folgen wollen.

    In den Versammlungen hat die Organisation mit ihren Funktionären den 1. Platz in der Rangliste. Auf Platz 2 kommt dann Jehova und die weiteren Plätze sind von Wachtturm, Tagestext, Königreichsdienst und anderen Puplikationen belegt. Auf einem hinteren Platz kommt dann Jesus als Handlanger, um die Gebete der Zeugen Jehova weiterzuleiten und um als gutes Vorbild für das Predigtwerk zu dienen.

    Die praktisch vorhandene aber nie ausgesprochene Organisationsanbetung ist für mich das neuzeitliche Gegenbild zur Baalsanbetung in alter Zeit.

    Mache nur so weiter und sicherlich wird Dein Gott Organisation Dich am Ende retten und Dir das ewige Leben schenken. Wir die wir unsere Hoffnung auf Jesus setzen, werden dann vernichtet werden, weil wir nicht der Organisation gefolgt sind.

    Aber ehrlich gesagt, lieber sterben als der absolut diktatorisch aufgebauten Organistion folgen zu müssen.

    Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Zur „Sünde treiben“ möchte ich eine Frage aufwerfen!
    Wenn es so wäre das Jehova oder Jesus dafür sorgen solche aus der Versammlung zu entfernen, warum wurde dann Paulus, der nach eigenen Worten Sünde trieb (siehe Römer Kap. 7) nicht entfernt? Wobei ich überzeugt in daß heutige Älteste ihn schon längst ausgeschlossen hätten. Denn nach Anweisung des Hüttebuches sind „Hirten“ dazu verpflichtet! Schon allein diese Unbarmherzigkeit zeigt das dieses Regelwerk nichts mit der Lehre Chisti gemein hat. ER sagte nich nur „ICH WILL Barmherzigkeit, …wenn ihr es nur verstehen würdet!“ Auch sein Vater macht klar – siehe Psalm 103 – wären Vergehungen das worauf du achtest,
    KEINER würde bestehen! Ich kann nur dem Glückskind wünschen dass bei ihm dieser strenge Maßstab nicht angelegt wird, denn wie jeder würde auch er diese Beurteilung nicht überleben. Solange die meisten ZJ allem voran jene die sich als Richter aufspielen, nicht erkennen wie wir vor Gott gerecht dastehen können, wird de denken und vorgehen in einer Sackgasse enden! Es sollte nicht glückauf sonder wachauf heissen!

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Nachtrag:
    Ein guter Freund und ehemaliger Ältester sagte einmal:

    Würde Jesus heute in Brooklyn erscheinen und mitwirken wollen, hätte die LK ihn längst ans „Holz genagelt“
    oder ausgeschlossen! Soviel zur Gerechtigkeit wie sie von der Organisation verlangt wird!
    Lg. Matthäus

  • Alois
    Juni 4, 2013

    Lieber Matthäus

    Davon gehe ich auch aus. Dies würden sie auch machen wenn er Kranke heilen und Tote auferwecken würde. Sie würden sagen, das sei der Teufel der uns Zeugen auf die Probe stellen will.

    Jede andere Religion würde Christus eher aufnehmen als die Brooklyn Zeugen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Lieber Alois, lieber Matthäus, liebe Brüder und Schwestern,

    da habt ihr völlig recht. Jesus würden sie ausschließen. Diese Woche werden die Brüder mit überschwänglichem Lob auf die Organisation im WT-Studium gehirngewaschen. Ich habe mir gestern abend den Studienartikel angesehen und konnte nur noch mit dem Kopf schütteln. Das ist nur noch abstoßend.

    Als Vergleich könnte man Eltern nehmen. Angenommen eine Mutter würde den Kindern ständig sagen wie GUT sie doch ist und was die Eltern schon alles getan haben und tun. Von nachts aufstehen, Windeln, waschen, putzen, zur Schule bringen, Wunden versorgen…
    Wer dies ständig zu seinen Kindern sagt, dem gehen sie aus dem Weg.

    Und genau das macht die selbsternannte Organisation Jehovas.

    Und noch an @Ede vielen Dank dadür, dass du mich vor einem 6-Augen-Gespräch warnst. Ich werde vorsichtig sein 😉

    Und du @Matthäus hast mich sehr erheitert mit deiner Formulierung „glückauf“ – „wachauf“.

    Viele Grüße Anna

  • Frank&Frei
    Juni 4, 2013

    Liebe Anna,
    hüte dich vor Gesprächen mit Ältesten. Diese machtgierigen Männer tun alles, was sie meinen, das Selters von ihnen verlangt. Dabei gehen sie auch über Leichen, wie man so sagt.
    Es nimmt die Polarisierung zu zwischen den Organisationstreuen und jenen, die sich ihre Freiheit zurückholen.
    Wenn wir in die Welt gucken – die Aktienmärkte drohen zu kollabieren und im Nahen Osten spitzt sich die Sache zu – Truppen aus Russland, UK, Iran und den USA sammeln sich in und um Syrien.
    Es kann nun stündlich losgehen. Und Putin – Obama, das war kein Freundestreffen in Ulster.

  • Birds
    Juni 4, 2013

    Liebe Anna,

    Hab mir auch grad den Artikel angesehen. Wollte schauen ob das schon der mit dem Bild der Org ist. Möchte da noch einmal in der Vers aufzeigen, und fragen, ob unser Haupt auf Urlaub ist. 🙂 🙂 🙂 🙂
    Über was mir aufgefallen ist, ist der Leittext aus Phil 1:10
    Habe jetzt sehr viele Übersetzungen verglichen, aber NIRGENS steht was von wichtigeren Dingen, oder an der zum straucheln zu bringen.

    Auszug aus der Schlachter und Elberfelder.

    Philipper 1:10 ELB71

    damit ihr prüfen möget, was das Vorzüglichere sei, auf daß ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi,

    Philipper 1:10 SCH2000

    damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt, sodass ihr lauter und ohne Anstoß seid bis auf den Tag des Christus,

    Gute Nachricht. :
    Dann könnt ihr in jeder Lage entscheiden, was das Rechte ist, und werdet an dem Tag, an dem Christus Gericht hält, rein und ohne Fehler dastehen,

    LG Die Birds

  • Sascha an BI
    Juni 4, 2013

    Liebe Brüder von BI,

    ich habe eine Frage: Warum werden die Kommentare unter der Rubrik F & A gar nicht oder erst nach ein paar Tagen veröffentlicht? Gibt es dort Probleme? Ich hatte vor Kurzem an Luisa und Jamie Kommentare verfasst, vielleicht könnt ihr dazu etwas sagen.

    Vielen Dank vorab für eure Mühe.

    Liebe Grüße
    Sascha

    ————–Hallo Sascha
    Wir haben schon wiederholt darauf verwiesen, dass
    es unter F&A schwierig ist die Kommentare schnell freizuschauten.
    Das Problem konnten wir noch nicht lösen.

    MfG
    Bruderinfo

  • Sascha an BI
    Juni 4, 2013

    Liebe Brüder,

    danke für die Antwort. Eure Info ist mir dann bisher untergegangen, aber dann weiß ich bescheid. Aber auch für neue Mitschreiber ist die Info ja nützlich…

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Martin@Mein Name
    Juni 4, 2013

    Mein lieber Bruder „Mein Name“,

    ich lese deine gut durchdachten Kommentare gerne. Hie und da bricht die Emotion etwas mehr durch, aber sie sind zutreffend. So auch dein letzter Kommentar, der zeigt, dass du sehr tiefgründig aus langjähriger Erfahrung kommentierst und durch so manche „theokratische Hölle“ gegangen zu sein scheinst.

    Das alles scheint sich nicht zu decken, mit dem, wie es die „ORGANISAION JEHOVAS sieht, insbesondre ihre organisatorische Verbesserungen, wobei sie gerne Jes.60:17 auf sich anwendet: „Statt des Kupfers werde ich Gold herbeibringen, und statt des Eisens werde ich Silber herbeibringen und statt des Holzes Kupfer und statt der Steine Eisen; und ich will den Frieden zu deinen Aufsehern einsetzen und die Gerechtigkeit zu deinen Arbeitszuteilern.“ Und die meisten sind davon überzeugt und wollen dies so sehen,…auch wenn sie mit dem „geistigen Maschinengewehr“ arbeiten.

    Dazu muss man psychologisch auch folgendes bedenken: Die Meisten sind von den nominellen Kirchen enttäuscht worden und unter dem Slogan „Wahrheit“ – wir haben DIE WAHRHEIT- Zeugen Jehovas geworden. Wenn man sich das mal verinnerlicht hat, möchte man diese Position nicht mehr gerne aufgeben. Die sitzt drin in den Hirnbahnen. Deshalb ist sicherlich nicht zu erwarten, dass eine große Menge sich an der „Abstimmung mit den Füßen“ beteiligen wird. Jehovas Zeugen sind für jede Änderung „des Lichts“ dankbar, weil sie der Wahrheit noch näher kommen… und haben dabei „den wahrhaftigen Blick auf die liebevolle Leitung Jesu durch seinen Geist verloren“. Wie oft höre ich, wenn es um irgendwelche Fehlinterpretationen des Sklaven geht: Ja, diese Verantwortung trägt das die LK…genauso, wie früher Katholiken sagten, das muss der Papst verantworten.

    Der seit Jahrzehnten angekündigte „Angriff Gogs von Magog“ scheint dennoch in irgendeiner anderen Art und Weise auf die „untheokratischen Strukturen der Organisation“ zuzukommen und man darf sehr gespannt sein, wie die Entwicklung weiter geht. Danke nochmals für deine Darstellung deiner Sicht und Erfahrung. Ich teile deine Ansicht bezüglich der Andeutung von Ähnlichkeiten einer „geheimen Mafiastruktur“…, Apostasiekeule…, pawlowsche konditionierte Reflexkontrolle, usw. Es wird mit Sicherheit demnächst ein Weg geben, den unser himmlischer Vater und sein verherrlichter Sohn ebnen werden, um die aufrichtigen Schafe Jehovas und die sich eng mit Christus verbundenen „Brüder/Schwestern Christi“ Hinweise zu geben, welchen Weg sie persönlich in ihrem Herzen und dann in der Praxis einschlagen müssen. Viele wunderbare Hinweise erhalten wir auch auf http://www.bruderinfo.com sowie auf http://www.bruderinfo-prophetie.de durch die Aufsätze und die vielen Kommentare. Danke an ALLE.

    Noch ein Wort der Ermunterung für uns alle: 1.Johannes 4:15-19 (Schlachter)
    Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.

    1.Joh.5:1-5,12 (Schlachter):
    Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist. Daran erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?

    12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

    Wir lieben unseren Vater JHWH (Jehova) und lieben unseren Herrn Jesus Christus und Sie haben uns zuerst geliebt. Die Machtstrukturen der Organisation und ihre überorganisierten Auswüchse trennen uns von dieser Liebe nicht.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Zadok/Achim
    Juni 4, 2013

    Lieber M.N. und Martin,

    vielen Dank für eure ermunternden Kommentare.Es ist so wie ihr schreibt und deshalb will ich nichts ergänzen ausser dieser einen Sache:
    Ich glaube, dass unser Vater und sein Sohn am letzten BK mit der Veröffentlichung der DVD Flucht aus Jerusalem, so eine Aufforderung gesetzt haben, denn wenn man diese anschaut und den WT 15.07. liest, dann müsste man erkennen was zu tun ist. Nämlich tatsächlich mit den Füssen abstimmen.
    Auf dem diesjährigen BK kommt eine DVD über den verlorenen Sohn
    und im Programm widmet man sich den „Abtrünnigen“ auf sehr ausgiebige Weise. Bin sehr gespannt, ob sich da auch ein Hinweis des Herrn ableiten lässt.
    Liebe Grüße und nochmal Dank für eure Kommenatare.
    Achim

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Lieber Bruder Martin, liebe Brüder und Schwestern,

    vielen Dank für die Kommentare, auch dir @Mein Name.

    Auch dafür, dass du 1. Johannes 4:15 bis 19 angeführt hast. Es stimmt, Furcht darf es nicht in der Liebe geben. Das hat mich ermuntert. Weil ja so viele Brüder Angst vor Repressalien seitens der Organisation haben. Wir haben Jehova und Christus hinter uns, was wollen wir mehr.

    Gestern abend war ich noch baden und interessanterweise habe ich auch an die Mafiastruktur der Organisation beim Plantschen im Wasser gedacht. Zeugen Jehovas sind alle eine große Familie unter dem „Paten“ Leitende Körperschaft.

    Wie sie unseren Herrn Jesus aufs Abstellgleis stellen sieht man ja immer wieder. Zum Beispiel ja auch bei den Höhepunkten aus der Apostelgeschichte diese bzw. dann in der mündlichen Wiederholung nächste Woche. Da ist folgende Literatur angeführt:

    HITAT *** w08 15. 5. S. 31 Höhepunkte aus der Apostelgeschichte ***
    7:59 — Betete Stephanus zu Jesus? Nein, das tat er nicht. Anbetung steht nur Jehova Gott zu, und somit sollten sich Gebete auch nur an ihn richten (Luk. 4:8; 6:12). Normalerweise hätte Stephanus im Namen Jesu zu Jehova gebetet (Joh. 15:16). In dieser Situation jedoch hatte er eine Vision, in der er den „Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend“, sah (Apg. 7:56). Stephanus war sich völlig bewusst, dass Jesus die Macht erhalten hatte, Tote aufzuerwecken. Deshalb sagte er zu ihm, er möge seinen Geist bewahren; das heißt aber nicht, dass er zu Jesus betete (Joh. 5:27-29). ENDE ZITAT

    Hier nimmt man eine völlig klare Aussage von Lukas (der ja sehr ordentlich war) und deutet sie um nur weil sie nicht in die Dogmen passt. Und den armen Stephanus unterstellt man damit, dass er schom im Delirium war.

    Letztlich erinnert das was mit Stephanus geschehen ist an die Organisation. Auch die Pharisäer und Schriftgelehrten, die das Todesurteil über ihn sprachen wollten nicht begreifen, dass er die Wahrheit geredet hat weil sie nicht nach der Wahrheit suchten. Sie wollten nur ihre Ansichten bestätigt sehen.

    Auch die WTG sieht in obigem Wachtturm-Zitat nicht ein, dass Stephanus nicht etwa schon Haluzinationen hatte sondern den Heiligen Geist. Weil sonst hätte er nicht im Vers 60 sagen können: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an…“

    Möge uns dieser heilige Geist auch helfen das auszuleben was Jesus uns in Lukas 6:27 zeigt, nämlich die Feinde zu lieben. Und wie es die Übersetzung neues Leben im Vers 28 schön aufzeigt:

    „Betet für das Glück derer, die euch verfluchen. Betet für die, die euch verletzen“

    Liebe Grüße an alle Anna

    Wie @Mein Name und andere schon ausgeführt haben, „die Wahrheit muss die Lüge nicht fürchten. Aber der Irrtum die Wahrheit.“

    Womit schon wieder bewiesen ist, dass die WTG die Wahrheit nicht hat.

  • Gaberta
    Juni 4, 2013

    Liebe Anna und all ihr lieben Brüder,
    mit Dankbarkeit lese ich eure Kommentar die so treffend vieles Ausdrücken, wie ich fühle. Ja es sollte keine Furcht geben in der Liebe, aber mit diesen
    wunderbaren befreienden Gedanken im Herzen, bewegt man sich plötzlich inner-
    halb der Vers. mitFurcht. Mir ist jetzt schon einpaarmal eine nicht konforme
    Äußerung herausgerutscht, denk es wird schon notiert. Aber unser großer Retter
    Jesus wird uns nicht im Stich lassen. Ich bin bereit zu kämpfen, wenn es sein
    muss.
    Liebe Grüße

  • Winston an M.N. und Martin
    Juni 4, 2013

    Lieber M.N. und Martin,

    ihr habt mir aus der Seele gesprochen. All dies haben ich und viele Andere hautnah erleben müssen.
    Dazu fällt mir eine Diskussion ein, die ich mit meinem besten Freund, einem praktizierenden Katholiken geführt habe, der mir zu Thema Inquisition erklärt hat, dass dies die erste Rechtsordnung im Mittelalter war und die kleinen Hoppalas, wie Verbrennung und Verfolgung von Ketzern (z.B. Jan Hus anläßlich des Konzils von Konstanz 1414-1418), Zwangsbekehrung von Mauren in Spanien und nachfolgende Vertreibung von Juden und Morisken nichts mit der Lehre der heiligen katholischen Kirche zu tun hat.
    Er sieht nur das Gute in seiner Kirche, Seelsorge, caritative Einrichtungen usw. Letzteres findet bei Katholiken und auch evangelischen Kirchen tatsächlich statt.
    Leider kann ich bei den Zeugen Jehovas diese christlichen Werke nicht erkennen. Als Beobachter meiner ZJ-Familienangehörigen stelle ich als Ausgetretener lediglich fest, dass in den letzten Jahren, bei mir seit 2006, diese dem Druck des Kontaktverbotes nachgegeben haben. Auch die WT Artikel, wie der vom Juli 2013 strotzen vor Selbstbeweihräucherung und Aufforderungen den TuvS und damit die Organisation anzubeten. Die Verklausulierten neuen Erkenntnisse über die Endzeit unterlegt mit fehlinterpretierten an den Haaren herbeigezogenen Bibeltexten sind auch nicht gerade ein Beispiel für bessere Erkenntnis oder neues Licht. Ganz im Gegenteil sie sind esoterisch, herablassend (habt Ihr das jetzt endlich verstanden ?) und logisch nicht zu erklären.
    Wenn ein ZJ auf die wiederholte Frage des WT ehrlich antwortet, dass er das vorab geschriebene immer noch nicht verstanden hat, dann hilft nur noch die Ausschlußdrohung mit allen Konsequenzen.

    Hier verhält sich die WTG im Grundsatz genauso wie die Inquisitoren der Katholischen Kirche im Mittelalter.

    Da haben die WTG nur abschreiben müssen. Die Begründungen der damaligen Katholiken-Führung, warum inquisitorische Maßnahmen biblisch richtig sind, sind identisch.

    In Wikipedia ist zum Thema Bibeltexte, die von den Inquisitoren als Begründung für Ihr grausames Handeln zitiert werden, folgendes zu lesen.

    Das Neue Testament enthält eine Reihe biblischer Urteilssätze, die von der Kirche für den Umgang mit Häretikern ausgelegt werden konnten:

    Die Exkommunikation eines Glaubensabweichlers war gleichbedeutend mit dessen Übergabe an den Satan: „Im Namen Jesu, unseres Herrn, wollen wir uns versammeln, ihr und mein Geist, und zusammen mit der Kraft Jesu, unseres Herrn, diesen Menschen dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein Geist am Tag des Herrn gerettet wird“ (1 Kor 5,5 LUT). Entsprechend konnte auch der Satz des Apostels Paulus verstanden werden, der jene „die am Glauben Schiffbruch erlitten […] dem Satan übergeben habe, damit sie in Zucht genommen werden und nicht mehr lästern“ (1 Tim 1,20 LUT). Weniger der Straf- sondern der Isolationsgedanke spiegelt sich in Paulus’ Ansicht, wenn er meint: „Einen ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und noch einmal ermahnt ist“ (Tit 3,10 LUT).

    Jesus sagt im Johannesevangelium den Abgefallenen im Gleichnis: „Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen“ (Joh 15,6 LUT). Buchstäblich umgesetzt kann diese Aussage in der Anwendung des Verbrennens als Todesurteil gegen hartnäckige Häretiker gesehen werden.

    Die Dominikaner haben Jahrhunderte gebraucht um sich später zu entschuldigen
    Im Jahr 2000 veröffentlichte das Provinzkapitel der Dominikanerprovinz Teutonia,[42] der auch Inquisitoren wie Heinrich Institoris angehörten, folgende Erklärung:

    Die Geschichte dieser Opfer – namenlos und vergessen – können wir nicht ungeschehen machen. Wiedergutmachung ist unmöglich. Uns bleibt die Verpflichtung zur Erinnerung. Wir wissen, dass der Geist von Inquisition und Hexenverfolgung – Diskriminierung, Ausgrenzung und Vernichtung Andersdenkender – auch heute latent oder offen in Kirche und Gesellschaft, unter Christen und Nicht-Christen lebendig ist. Dem entgegenzutreten und sich für eine umfassende Respektierung der Rechte aller Menschen einzusetzen, ist unsere Verpflichtung, die wir Dominikaner den Opfern von Inquisition und Hexenverfolgung schulden.

    Da sind die Katholiken 2000 nach 1615 Jahren endlich draufgekommen, dass dies ein großer Fehler war.
    Ich glaube und hoffe, dass diese Erkenntnis bei der WTG entweder durch christliche Reformen früher kommt oder es die WTG in absehbarer Zeit nicht mehr gibt.

    Liebe Grüße
    Thomas

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Liebe Schwesters und Brüders,

    sehr nicht-geehrte WTG!

    Ich möchte hier gerne einen Vorschlag für ein „Drama“ für den bevorstehenden Bezirkskongreß unterbreiten, welches bitte schön am Samstag morgen aufgeführt werden soll:

    Die Handelnden:

    – A (die WTG)
    – B (Masse der noch WTG-treuen JZ)
    – C (sog. Abtrünnige)

    Die 3 Akteure sitzen, einander zugewandt, in einem Dreieck angeordnet.

    C (zu A): „Sag mal, wie war das denn mit all den falschen Prophezeiungen, die du geäußert hast? Erst 1874, dann 1914, dann 1925, dann 1975 – hast du dich denn all diese Male nicht ganz gewaltig getäuscht und die Menschen irregeführt? Ganz besonders all die, die im Lichte deiner fortdauernden Versprechungen eines UNMITTELBAR bevorstehenden Endes auf alles verzichteten und dies heute bitterlich bereuen?“

    A (zu B gewandt, ignoriert C völlig): „Hör nicht auf ihn. Er ist ja nur ein Abtrünniger. Laß dich von ihm nicht verwirren, er will dir nur Böses.“

    C (zu A und B): „Aber das sind doch Tatsachen. Hier, schaut doch selbst hier, und hier, und hier, und in diesem Buch, und ihn jenem, und in diesem WT, und in jedem Erwachet, und auf dem, und dem, und dem Kongreß, hast du – A – es doch schwarz auf weiß gesagt und die Schafe zu immer größeren Leistungen angetrieben, indem du ihnen erzähltest, die Rettung von Menschenleben hänge von ihrem unermüdlichen, immer größeren Eifer im Predigtdienst ab!“

    A (zu B gewandt, winkt verächtlich in Richtung C ab, von dem er sich mittlerweile weggedreht hat): „So ein dummer Schwätzer. Hör nicht auf ihn, er ist abtrünnig, geistig krank. Man muß ihn einfach ignorieren.“

    C (öffnet einen Aktenordner mit Dokumenten): „Hier, da waren damals all die Geschwister, in 1974, die all ihr Hab und Gut verscherbelten und Vollzeitdiener wurden, weil sie aufgrund deiner Versprechungen glaubten, daß Harmagedon unmittelbar bevorstünde. Ach ja, und all die, die auf Kinder verzichtet haben? Oder die all ihre Begabungen und Fähigkeiten geopfert und auf ein erfülltes, befriedigendes Leben verzichtet haben, weil ständig gegen höhere Bildung gehetzt wurde? Von denen gibt es doch jede Menge, die das bezeugen können. Das sind doch alles keine Erfindungen.“

    A (schüttelt verächtlich den Kopf, schnauft, an B gewandt): „Was redet der da bloß. Laß dich davon einfach nicht beeinflussen, hör nicht hin.“

    B (wird unruhig, fühlt sich unbehaglich): „Na ja, ich weiß nicht so recht. Er hat doch all diese Beweise, das hat er sich doch nicht aus den Fingern gezogen.“

    A (fährt B scharf an): „Papperlapapp. Er ist ein ABTRÜNNIGER. Auf das, was ER sagt, kann man nichts geben. Basta.“

    B: „Das steht aber doch alles so in den damaligen Veröffentlichungen. Das wurde doch tatsächlich von uns so gelehrt.“

    A (herablassend, zynisch): „Alles Schnee von gestern. Das wurde doch längst durch Neues Licht ersetzt.“

    B: „Aber heute wie damals haben viele ihr gesamtes Leben danach ausgerichtet. Da waren doch all diese Brüder in der BRD, die in den Knast mußten, weil fälschlicherweise gelehrt wurde, sie dürften keinen Wehr-Ersatzdienst leisten, weil auch das im Ernstfall Kriegsdienst sei. … Moment mal, C, gib mir doch mal den Aktenordner rüber …“

    A (springt hoch, fällt ihm lauthals ins Wort, gestikuliert wild): „UNTERSTEH DICH, AUCH NUR EIN WORT MIT IHM ZU REDEN, ODER AUCH NUR EINEN BLICK AUF SEINEN MIST ZU WERFEN. ER IST EIN ABTRÜNNIGER, UND MIT ABTRÜNNIGEN DARF NICHT GEREDET WERDEN. AUS ENDE UND VORBEI.“

    B zieht eingeschüchtert den Kopf ein.

    C: „Also, lieber A, jetzt aber mal halblang. Ein Abtrünniger ist laut 2. Johannes 7 bis 9 jemand, der gegen (anti) Christus ist und Christus leugnet. Das tue ich doch gar nicht, Christus ist mein Ein und Alles, ich bin gläubiger denn je zuvor.“

    B schaut fragend zwischen A und C hin und her.

    A (Augen zu Schlitzen verengt, knurrt B durch die Zähne an): „Wage es nicht, ihm auch nur eine Nanosekunde Aufmerksamkeit zu zollen. Er ist ein Abtrünniger, mit solch einem Abschaum hast du nichts verloren.“ (Jetzt lauter): „Wenn du auch nur ein Wort mit ihm wechselst, wirst AUCH DU zu einem Abtrünnigen, und von Jehova in Harmagedon vernichtet. Willst du das?“

    C (an A gewandt): „Laß uns doch offen miteinander reden. Du hast bis jetzt mit keinem einzigen Wort zu all dem Stellung genommen. Anstatt ihn ständig einzuschüchtern, wäre es nicht besser, das jetzt endlich mal zu tun, und zwar in einem ehrlichen Dialog MIT mir, statt ständig Verleumdungen ÜBER mich auszustoßen und mich mit Codewörtern zu belegen?“

    A – sitzt versteinert, rührt sich nicht.

    B – unschlüssig, ringt die Hände, zuckt mit den Schultern, weiß nicht so recht …

    A (poltert los, schreit B an): „Er ist ABTRÜNNIG, er ist ABGEFALLEN, er ist das Werkeug SATANS, er wird VERNICHTET werden, sein Schmutz ist HOCHGEFÄHRLICH, alles ERSTUNKEN und ERLOGEN, wenn du ihm auch nur eine Sekunde zuhörst, auch nur einen einzigen Blick in seine Lügen und seinen Schund wirfst, dann wirst du VERGIFTET, geistig KRANK, du wirst INFIZIERT, VERSEUCHT, dir wird sofort dein Gehirn verfaulen und du wirst auf der Stelle tot umfallen. Ich BEFEHLE dir hiermit, KEINEN EINZIGEN AUGENBLICK auch nur an ihn zu denken, wenn Du es doch tust, dann sieht Gott das, der Himmel sieht ALLES, du wirst in Harmagedon STERBEN, … “

    Hier blenden wir uns sachte aus.

    (Wer möchte, darf dieses Theaterstück gerne nachspielen; ich erhebe kein Copyright darauf. Dies nur am Rande ;-))

    Was dieses fiktive „Drama“ / Theaterstück zeigen soll, ist . . .

    – die Art und Weise, wie die WTG ÜBER – aber niemals MIT – Menschen redet, die sie als „Abtrünnige“ betrachtet

    – wie sie sich niemals Fakten und Tatsachen stellt, die zu Recht gegen sie vorgebracht wurden, sondern diese nobel und erhaben vom hohen Roß herunter ignoriert

    – wie sie die noch gefolgstreue Bruderschaft mit Psychoterror daran zu hindern sucht, selbst die Fakten zu prüfen und zu einer eigenen Meinung zu gelangen, aus Angst, daß diese eigene Meinung nicht im WTG-Sinne ist.

    Zum Stichwort „ÜBER andere, aber nicht MIT ihnen reden“ (die bösen Kirchen, die böse Christenheit, die bösen Abgefallenen, die böse Welt, all die bösen Anderen) fällt mir noch das hier ein:

    Große Geister reden über Ideen; mittlere Geister über Dinge; kleine Geister über andere Menschen.

    In welche Kategorie die WTG im Lichte ihres „ÜBER sog. Abtrünnige Reden“ fällt, kann jeder selbst beurteilen.

    Und daran wird sich während des noch verbleibenden Bestehens der WTG auch nicht ein Iota ändern. Allerdings: Was sind schon Hundert plus … -Jährchen WTG-Bestehens im großen Ablauf der Geschichte? „Panta rhei“ – „alles fließt“, sagte schon Heraklit. Nichts bleibt, wie es ist, und Lügen haben kurze Beine. Anstatt zu versuchen, der WTG und ihres selbstherrlichen Klerus von eigenen Gnaden durch sachliche, faktenorientierte Argumentation beizukommen, laßt es uns lieber mit Jesus halten:

    „Lasst sie! Sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ – Matthäus 15 v 14

  • Frank&Frei
    Juni 4, 2013

    MN, ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Du hast wunderbar die Fakten dargestellt. Das Ding ist in der Tat spruchreif und wir Abtrünnigen sollten es mal mit einigen einüben und von BI dann als Filmsequenz bei Youtube online stellen.
    Bei der Menge der Ratgeber kommt viel Gutes zustande.

    Das ließe sich auch ohne Gesichter, nur gesprochen umssetzen um so die Anonymität zu wahren.
    BI, denkt mal drüber nach.
    Euer Mitstreiter
    —————

    Gute Idee macht einmal Vorschläge.
    Bruderinfo

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Mein Name,

    Dein Dramen Vorschlag für den BEZ ist wirklich gut gelungen. Vielleicht wird es wohl auch so ein Drama geben, da wird dann aber der Abtrünnige aufbrausend und böse dargestellt. Aber einige Formulierungen könnten tatsächlich gleich sein.

    Ich musste beim Lesen sehr schmunzeln, doch leider hat es einen ernsten Hintergrund. So könnte es sich tatsächlich hundertfach in den Versammlungen abspielen. Ich weiß wie schnell man in die Schusslinie (da wären wir bei Deinem Mafiavergleich) gerät, wenn man Bibeltexte versucht richtig darzustellen, statt diese durch die WT-Brille zu lesen.

    Als ich mit zwei Ältesten gesprochen hatte, sagte ich Ihnen, dass alles was sich damals an den Israeliten im ersten Jahrhundert abgespielt hat es heute nochmal bei den Zeugen Jehovas abläuft. Beide sagten. Das stimmt nicht. Hat sich alles schon erfüllt und ist somit erledigt.
    Kaum hatten sie das gesagt, meinte ein Ältester zu mir: Aber wir ermahnen Dich ernstlich nicht mit anderen Brüder aus der Versammlung über diese Dinge zu sprechen.

    Daraufhin zitierte ich diese Worte aus Apostelgeschichte:

    Apg. 3:15-20, NWÜ; 15 Daher geboten sie ihnen, sich aus dem Saal des Sanhedrịns hinauszubegeben, und sie begannen, sich miteinander zu beraten, 16 und sagten: „Was sollen wir mit diesen Menschen tun? Denn ein bemerkenswertes Zeichen ist wirklich durch sie geschehen, eines, das allen Bewohnern Jerusalems offenbar geworden ist; und wir können es nicht leugnen. 17 Dessenungeachtet wollen wir ihnen, damit es sich unter dem Volk nicht noch weiter ausbreite, unter Drohungen sagen, daß sie überhaupt nicht mehr aufgrund dieses Namens zu irgendeinem Menschen reden sollen.“ 18 Darauf riefen sie sie und geboten ihnen, sich nirgends aufgrund des Namens Jesu zu äußern oder zu lehren. 19 In Erwiderung aber sagten Petrus und Johạnnes zu ihnen: „Ob es in den Augen Gottes gerecht ist, eher auf euch zu hören als auf Gott, urteilt selbst. 20 Wir aber, wir können nicht aufhören, von den Dingen zu reden, die wir gesehen und gehört haben.“

    So schnell hatten wir genau die gleiche Situation wie bei den ersten Christen. Einen Augenblick haben sie aufgehorcht und nachgedacht, doch dann ging es mit Ihren Drohungen weiter. Sie sind durch die Ältestenschulungen dermaßen Gehirn gewaschen, dass sie gar nicht mehr logisch denken können. Traurig aber wahr.

    Nur wer selbst anfängt nachzudenken und dann vom Vater gezogen wird, der hat eine Chance diesen „Teufelskreis“ zu verlassen. Das stimmt sogar wortwörtlich. Ich hoffe, dass es noch einige gibt, die sich zu Christus bekennen, unabhängig von den Folgen die dann auf sie eintreffen. Sie können sicher sein, dass sie die Kraft bekommen, die über das Normale hinaus geht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Hallo an Alle,

    mich würde eure Meinung zu folgender Idee interessieren. Auf dem Bezirkskongress steht doch für den Samstag morgen alles über Abtrünnige auf dem Programm. Wie wäre es wohl, wenn ganz viele ehemalige Zeugen Jehovas dann auch zu sehen wären. Ich kann mir vorstellen, dass diejenigen, deren Gewissen noch schlägt, schon ins Nachdenken kommen würden. Wie ist es wohl etwas Allgemeines über die Abtrünnigen zu hören und den lieben Bruder/ Verwandten/ Freund zu sehen , den man eigentlich von Herzen gern hat?! Ich stelle mir keine Demo vor, sondern ein friedliches Anwesendsein! Ich freue mich auf eure Antworten!

    Liebe Grüße

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    Hallo Aufgewachte

    Gute Idee! Ich stelle mir vor, dass wir anschließend die Darlegungen des Kongresses sezieren und diskutieren.

    Ede

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Hallo Aufgewachte,

    das könnte man natürlich machen, aber wenn man sich ganz unscheinbar irgendwo in’s Stadion setzt, weiß ich nicht ob das irgendjemand zum Nachdenken bringen könnte. Ausserdem erhöhe ich ja dann die Anwesenden Zahl, das muss nun wirklich nicht sein 😉

    Andererseits könnte ich mir vorstellen mit ein paar Dutzend anderen und einer großen Plakette „Vorsicht Abtrünniger“ in der Mittagspause um’s Stadion spazieren zu gehen.

    Die die uns sehen werden vom Programm eh nichts mehr wissen, aber diese „Abtrünnigen“ werden sie im Sinn behalten.

    Lg
    Dennis

  • Winston an Dennis und aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Lieber Aufgewachter und Dennis,

    solche Gedanken hatte ich auch schon mal. Aber das bringt nichts, zumindest auf dem Kongreß.
    Wenn, dann müssten sich mehrere Abtrünnige zu einem gleichzeitigen Besuch ihrer Heimatversammlung aufraffen.
    Aber was wollt Ihr damit erreichen ? Wir wollen den ZJ und auch anderen Christen nicht ihren Glauben nehmen. Die Mehrzahl der ZJ sind viele sog. Kleine, die an Christus glauben.

    Mark. 9:42
    Und wer der Kleinen einen ärgert, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.

    Wir wollen doch im Gegensatz zur WTG und deren Glaubensdiktatur beweisen, dass wir erkannt haben, dass wir durch Jesus und
    die tägliche Anwendung seiner Lehren ein gottgefälliges Leben führen wollen.
    Provokationen in Glaubensfragen überlassen wir deshalb lieber den „noch“ verblendeten Orthodoxen, die uns grundlos schmähen und hassen. Einige davon treten regelmäßig in diesem Forum auf.

    Wie tröstlich sind die Worte Jesus
    Lukas Kapitel 6

    22 Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen; wenn sie euch verachten und Schlechtes über euch erzählen, nur weil ihr zu mir gehört.

    23 Dann freut euch! Ja, ihr könnt jubeln, denn im Himmel werdet ihr dafür reich belohnt werden. So wie es euch ergeht, ist es auch schon den Propheten ergangen.

    und dann Vers 26-28
    Wehe euch, die ihr jetzt von allen umschmeichelt werdet, denn die falschen Propheten waren schon immer beliebt.

    27 »Euch allen sage ich: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen.
    28 Segnet die Menschen, die euch Böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen.

    Auch wenn es schwer fällt, Menschen zu segnen, die Böses wünschen, sollten wir zumindest versuchen diesen armen geistig beschränkten Menschen, Gutes zu wünschen. Die meisten von ihnen wissen nicht was sie tun, darum sollten wir ihnen wie Jesus vergeben.
    Ganz anders sehe ich allerdings die Funktionäre des diktatorisch agierenden WTG Glaubensregimes, die mehr und mehr in die Rolle der Pharisäer geschlüpft sind. Aber auch sie werden von Gott und Jesus ihren Lohn erhalten.

    liebe Grüße
    Thomas

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Hallo Aufgewachte!

    Deine Überlegung ist sicher gut gemeint, um hier wenn überhaupt etwas zu bewirken müssten die Verhältniszahlen groß sein. Also wenn bei einem Kongress sagen wir 5000 Anwesende sind und dann kommen 30 oder 40 „Abtrünnige“, die gehen unter und werden von den meisten nicht wahr genommen. Oder eher als irregeleitete belächelt.

    Doch das größere Problem liegt dieser Tatsache zugrunde, Jesus sagte zum Thema Licht, um nochmals auf den sehr schönen Kommentar von Manfred zurückzukommen, daß nur dieses Licht und damit das Leben der erkennt der nicht weiter in der Dunkelheit (Brüder die Jesus lieben und ihm den Vorrang geben müssen gehasst werden) wandelt. Jesus spricht sogar von der Feindesliebe, die Brüder die sich der Belehrung
    hingeben ihre Brüder zu verachten und zu hassen, bleiben in der Finsternis!!!

    Seine Worte: Joh. 8:
    Das Licht, das zum Leben führt

    12 Ein anderes Mal sagte Jesus zu den Menschen: „Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, irrt nicht mehr in der Dunkelheit umher, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.“ 13 Da unterbrachen ihn die Pharisäer: „Du bist doch wieder nur dein eigener Zeuge. Das beweist noch lange nicht, dass du die Wahrheit sagst.“ 14 Jesus erwiderte ihnen: „Auch wenn ich hier als mein eigener Zeuge auftrete, sage ich die Wahrheit. Denn ich weiß, woher ich komme und wohin ich gehe; aber ihr wisst das alles nicht.

    15 Ihr urteilt über mich nach dem äußeren Schein. Ich urteile über niemanden so. 16 Wenn ich aber über jemanden das Urteil spreche, dann ist mein Urteil gerecht. Denn ich richte nicht allein, sondern der Vater, der mich gesandt hat, spricht das Urteil. 17 Nach eurem Gesetz ist vor Gericht eine Aussage glaubwürdig, wenn es dafür mindestens zwei Zeugen gibt.

    18 Nun, ich selbst trete für mich als Zeuge auf, und mein Vater, der mich gesandt hat, ist auch mein Zeuge.“ 19 „Wo ist denn dein Vater?“, fragten sie daraufhin. Jesus antwortete: „Ihr wisst ja nicht einmal, wer ich bin; deshalb kennt ihr meinen Vater erst recht nicht. Wenn ihr mich kennen würdet, wüsstet ihr auch, wer mein Vater ist.“

    Wenn Personen wie „unser Glückskind“ auch bei 3 Zeugen immer noch behauptet – KEINER wird ausgeschlossen wenn er sich alleine zu Jesus bekennt – dann kannst du 100 Zeugen bringen du wirst keinen Erfolg dabei haben. Nur wenn Brüder diesen Weg gehen von dem Jesus in weiterer Folge spricht – siehe die Verse21, 25,26 und dann die wichtigen Verse 31 und 32 “ …nur wenn ihr an meinem Wort festhaltet, …dann gehört ihr zu mir! – Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit macht euch frei!“

    …ja dann wird solchen auch klar: Vers 40 „weil ich euch die Wahrheit sage, wollt ihr mich töten?“ Folglich verstehen Menschen die so handeln wie es die Organisation anordnet (Bruder hassen) Vers 42 und 43:

    „Jesus entgegnet ihnen: Wenn es tatsächlich so wäre, dann würdet ihr mich lieben! …aber ich will euch sagen weshalb ihr mich nicht versteht: Weil ihr meine Worte überhaupt nicht hören könnt! “ (Siehe Vers 32)

    Das ist meine Meinung was es bringt dort am Kongress aufzumarschieren.
    Wenn mehr als die Hälfte bei dieser Belehrung aufsteht und den Saal verlässt dann würde dies für den Rest einen bleibenden Eindruck hinterlassen, doch das wird es nicht spielen! Da erreicht man vielleicht mehr wenn man die http://www.Adresse von Bruderinfo hinter die Scheibenwischer steckt, der eine oder andere kommt so viellicht zum nachdenken!

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Mattäus,
    ein sehr schöner Kommentar mit ergänzenden Bibeltexten.
    Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Danke lieber Bruder, das sehe ich auch so. Außerdem werden alte Wunden aufgerissen. Herzliche Grüße an alle Anna

  • Nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Matthaeus,
    schließe mich deinen Ausführungen an und denke ebenfalls es bringt nichts auf dem Kongessgelaende durch irgendwelche Aktionen oder sichtbaren Dinge als Abtrünniger aufzufallen. Wir sollten nicht provozieren und so evvtl. sogar ein schlechtes Licht auf BI werfen. Haben wir doch nicht noetig, oder ??
    Trotz und alledem finde ich die Ideen von Aufgewachte und Dennis irgendwie reizvoll. Schön das ihr so phantasievoll seid. Vielleicht brauchen wir diese guten Ideen ja nochmal bei einer anderen Gelegenheit und dann seid ihr gefragt. Wer will sollte beim Kongress als normaler Beobachter genau zuhoeren und danach werden wir an dieser Stelle alles beleuchten und klar stellen.
    Gruesse an alle und habt weiterhin so gute Ideen.

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Liebe Mitschreiber & Mitleser,

    (zum Teil gehört das unter den Faden „Vorsicht Abtrünnige“)

    auf diese Thematik paßt, was ich neulich irgendwo (wahrscheinlich hier in diesem Forum) gelesen habe:

    „Die Wahrheit hat die Lüge nicht zu fürchten, aber der Irrtum die Wahrheit“ (so oder sinngemäß).

    Das erklärt das panische Wüten der WTG gegen jene, die sie entzaubern, die ihr mit unleugbaren Fakten Paroli bieten und deren schlagenden Argumenten sie außer Drohungen nichts entgegensetzen kann.

    Die WTG handelt wie ein Mafiaboß, dessen einzige „Lösung“ eines Problems darin besteht, seinen Widersacher zu beseitigen. Korrupte Konzerne oder Politiker bedienen sich der Mittel des Rufmords, um unliebsame Gegner wie z.B. Enthüllungsjournalisten lächerlich zu machen und dadurch kaltzustellen, indem man sie unglaubwürdig macht. Der dickere Bizeps oder das fettere Bankkonto – nicht Fakten – entscheiden, wer gewinnt.

    In die gleiche Schublade fällt die WTG-Strategie der Ächtung all jener, die ihren gottgegebenen Verstand gebrauchen, ihr Gehirn einschalten und nachdenken bzw. jener, die angesichts beobachteten oder selbst erlittenene Unrechts innerhalb der „liebevollen Bruderschaft“ nicht länger schweigen möchten oder können. Statt sich einer Diskussion zu stellen, ist es viel einfacher, das geistige Maschinengewehr herauszuholen und verbal auf alles zu schießen, was sich bewegt. So ist die WTG-Methodik des Verunglimpfens ihrer „unliebsamen Gegner“ (von denen sich sehr viele nicht als „Feinde“ verstehen) ethisch/moralisch auf unterstem Niveau stehend – nein: Noch tiefer. Es ist dies nichts weiter als billigste, mieseste, schwarz/weiß Feindpropaganda. Es gibt nichts Leichteres als das pausenlose Schwingen der Apostasiekeule, das bloße Nennen des Zauberworts „Abgefallene“ (A-Wort) wirkt wie eine Droge mit Sofortwirkung – alles erstarrt, alle verstummen – da wird auf weit unterhalb des Intellekts liegende Instinktreaktionen linientreuer WTG-Nachfolger gezielt, auf in Tiefenschichten liegende Reaktions- und Verhaltensprogramme, deren Auslösung und Steuerung keinerlei Vernunftsarbeit erfordert; nur ein verbaler Knopfdruck, die Nennung des Codewortes (A-Wort) reicht, um ein pawlowsches konditioniertes Reaktionsmuster auszulösen. BUUUUH – wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Alle rennen weg. Achtung: Das A-Wort fällt. Alle verkriechen sich unter Tische und Bänke.

    Wie anders doch die geistige Strategie, wie sie z. B. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, folgendermaßen formuliert hat:

    „Um den Drachen (= seinen Feind) zu besiegen, muß man in die Haut des Drachens schlüpfen.“

    In anderen Worten: Man muß die Denkweise seines (tatsächlichen oder vermuteten) Feindes verstehen und nachvollziehen können, indem man sich ernsthaft damit auseinandersetzt, indem man VERSTEHT(!), WARUM(!) der andere so und nicht anders denkt, warum und wie er zu seiner Haltung oder Schlußfolgerung gekommen ist. Das kann für einen selbst schmerzhaft sein, wenn man erkennen muß, daß das, was den „Gegner“ bewegt, vielleicht mit eigenem Fehlverhalten zu tun hat oder sogar dadurch bedingt oder bewirkt wurde.

    Das aber erfordert etwas, an dem es der „liebevollen Mutter“ WTG – vertreten durch ihr derzeit 8-köpfiges ZK und deren Funktionären und Handlangern – vollends gebricht: Geistige Größe, mentale Stärke, Großmut, Fähigkeit zur Selbstkritik, Fähigkeit zum Wandel.

    Die WTG – allem voran ihre Führer – haben das Niveau im Sandkasten spielender Kleinkinder: „WÄÄÄ – Mama, der hat mich geschlagen – WAMMM! JETZT HAU ICH DICH AUCH!“ Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn es denn der WTG nicht möglich wäre, einen derart unsäglichen Einfluß auf das Leben von Millionen Menschen auszuüben.

    Im Lichte der fehlenden geistig/intellektuellen Größe seitens der WTG und ihrer selbsternannten menschlichen Führer, ihrer ehernen, in granitenen Stahlbeton gegossenen „Abgefallenen“-Doktrin, ihres völligen Unvermögens, sich auch nur ansatzweise mit den Fakten oder Argumenten „Anderer“ auseinanderzusetzen oder sie gar nur zu würdigen, scheint es mir aussichtslos, durch irgendwelche Aktionen zu versuchen, „etwas“ bei ihr oder ihren Schäfchen bewirken zu wollen. Das wird schon seit Jahrzehnten ohne Erfolg versucht. Solange ich mich zurückerinnere, gab es anläßlich größerer Kongresse in den Innenstädten oder bei Stadien „Demos“ oder Infoveranstaltungen seitens „Ehemaliger“ – sobald der Pulk der ins Stadion Strömenden sich ihnen näherte, flog das „A-Wort“, und alle verstummten, das große Schweigen breitete sich aus, man hörte die Englein fliegen – und dann ein Seufzer der Erleichterung, sobald man außer Sichtweite war. Ich weiß also selbst, aus eigener Erfahrung, wie das innerhalb der Org. funktioniert. Da herrscht totale, pawlowsche konditionierte Reflexkontrolle, jegliches Nachdenken, bewußtes Reflektieren, sich-Fragen-stellen ist hier völlig und komplett außer Kraft gesetzt. Da gibt es keine Chance der Veränderung, kein Durchkommen durch die Mauer in den Köpfen – heute noch weniger als je zuvor. Waren die Dogmen früher noch in Granit, so sind sie heute in Diamant. Das Einzige, was hier etwas bewirken wird, ist eine Abstimmung mit den Füßen. Vielleicht entwickelt sich diese – unter der Führung des Heiligen Geistes – zu einer wahren Lawine, wer weiß?

    M.N.

  • Frank&Frei
    Juni 4, 2013

    MN – treffend beschrieben. Aber lassen wir uns nicht einlullen und orientieren wir uns am Christus. Das ist zwar nixht immer leicht, besonders dann, wenn man viele, viele Jahre gefakt wurde von den Konsorten im Elfenbeinturm, die ihre Fähnchen ganz nach dem Wind richten und denen der Einzelne völlig egal ist, ja, die seinen Tod billigend in Kauf nehmen in Sachen Blut.
    Ich habe mich innerlich von denen gelöst, das zeigte mir auch ein inzwischen verstorbener Bruder, der geächtet war. Er sellte fest: Das sind nicht mehr meine Brüder
    So empfinde ich teilweise auch, da die Ortsversammlungs-Elite eher Seilschaft denn Gemeinschaft in Christus ist.
    Betonköpfe können wir nicht verändern. Das macht die göttliche Abrissbirne und die wird kommen ohne Wenn und ABer

  • Nachdenker
    Juni 4, 2013

    Hallo Mein Name,
    du hast ja so recht mit deinen Ausführungen. Demos und sonstige Dinge bringen nichts und koennten sogar von der Organisation für Ihre Zwecke benutzt und ausgeschlachtet werden. Zudem werden die Kongressstaetten durch immer mehr Ordner abgesichert und beachtet auch das Hausrecht auf dem Kongressgelaende. Vor dem Gelaende gaebe es zwar Möglichkeiten, aber es bringt nichts. An die verblendeten Brüder kommt man so nicht ran, zumal bei ihnen der Angstfaktor eine grosse Rolle spielt. Mit Jehovas Hilfe wird es bald ein Ende der Organisation geben. Es laufen ja so viele Dinge gegen die Gesellschaft. Alles wird sie nicht unter den Teppich kehren koennen. Nur wenn sie einmal aufgeflogen ist gibts das naechste Problem. Wer soll sich dann um die vielen vielen fehlgeleiteten, lebensunfaehigen Schafe kuemmern und ihnen Halt geben. Für diese Personen bricht nicht nur die Welt, nein ihr ganzes Umfeld, kurzum alles zusammen.
    Dann heisst es fuer uns Aermel hoch. Nicht Schadenfreude, hoechstens den Leitern gegenueber die dieses Spiel wissentlich mit getrieben haben und damit viel Elend angerichtet haben.
    Grueese an alle

  • Matthäus
    Juni 4, 2013

    Dazu fällt mir der Spruch ein::

    „Wer die Wahrheit nicht kennt, der ist nur ein Dummkopf. Wer die Wahrheit kennt und sie Lüge nennt, ist ein Verbrecher!“ Galileo Galilei

    Oder: „Die Wahrheit triumphiert nie – ihre Gegner sterben nur aus.“ Max Planck

    Schon Paulus erkannte: „Bin ich euer Feind geworden weil ich euch die Wahrheit sage?“

    Warum muss ich bei diesen Sprüchen an die LK denken?

    Lg. Matthäus

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Mein Name,

    als ich Deinen Kommentar gelesen habe, kam mir das bekannt vor. Wahrscheinlich meinst Du diesen Kommentar von mir, wo ich geschrieben habe wie ein Ehepaar vor mir auf dem Markplatz geflohen ist, nachdem sie mich gesehen hatten. Das hatte ich hier gepostet:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1121&cpage=1#comment-58249

    Hier der Auszug: Doch so schnell konnte ich gar nicht gucken, da waren Sie plötzlich verschwunden. Dann habe ich sie durchs Schaufenster in einem Geschäft gesehen. Nur um nicht mit mir reden zu müssen, sind sie schnell in ein Geschäft geflohen. Ich dachte immer, die Wahrheit braucht sich vor der Lüge nicht zu fürchten, die Lüge aber vor der Wahrheit. Da sie geflohen sind und nicht ich, scheinen SIE NICHT die Wahrheit zu haben, oder sehe ich da was falsch. – Zitat Ende.

    Du hast die WTG mit einem Mafiaboss verglichen. Das ist auch eine interessante Überlegung. Ich denke, wenn ich darüber nachsinne, wie so eine Gemeinschaft wie die Zeugen Jehovas, die ja eigentlich dem wahren Gott dienen möchten, so tief sinken kann, ohne das es einer von den Mitgliedern merkt. Dann fällt mir immer die Nürnberger Prozesse ein, bei denen ja Aufseher aus Konzentrationslagern verurteilt wurde und man sie fragte, wieso sie so unmenschlich gehandelt haben. Da kam dann die Aussage, dass sie einfach den Befehl des Vorgesetzten ausgeführt haben und er ja dann für die Taten zur Verantwortung zu ziehen wäre.
    Genau diese Aussage habe ich von unserem VA bekommen, als ich ihn mit den subliminalen Bildern konfrontiert habe. Er sagte: Jehova würde es nie zulassen, dass sie mit so was von Haus zu Haus gehen. Das subliminale Bild hat er sich nicht angeschaut. Er würde sich so einen Dreck nicht ansehen. Das war allerdings ein Broschüre der Gesellschaft. Wahrscheinlich gibt er sie noch heute im Haus zu Haus Dienst ab. Aber er sagt ganz klar: Wenn die LK Fehler macht, dann müssen sie diese auch verantworten, nicht er. Er würde ja nur das nachmachen, was von der Organisation Gottes kommt.

    Irgendwie ist das schon die gleiche Antwort wie bei den Kriegsverbrechern in den Nürnberger Prozessen. Dabei sagte Jesus doch ganz klar: Wenn ein Blinder einen Blinden leitet, werden beide in die Grube fallen.
    Was nützt es dann, wenn sie in der Grube liegen und sich gegenseitige Vorwürfe machen, wer nun daran Schuld ist, das sie in der Grube liegen? Nichts, denn sie kommen da nicht mehr heraus. Deshalb ist es wichtig, bevor die LK und ihre Anhänger in die Grube fallen, die Augen aufzumachen und auf den schmalen Weg abzubiegen, der zum ewigen Leben führt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Mani an Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Manfred!

    Du hast im Kommentar an Dennis folgendes geschrieben:
    “ Aber es stimmt absolut, wir werden niemanden richten.“

    Wie ist dann der Bibeltext zu verstehen:
    “ Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht würdig, über die geringsten Dinge zu richten? 3 Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden, wie viel mehr über Alltägliches? (1.Kor.6:2,3)“

    Liebe Grüße
    Mani

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Mani,

    Was ist denn Deine Meinung dazu, wie man diese beiden Aussagen der Bibel in Einklang bringen kann?

    Liebe Grüsse Manfred

  • Mani an Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Manfred!

    Ich weiß es nicht genau, aber ich vermute, dass Paulus schon meinte, dass, speziell im Kontext des Korintherbriefes gesehen, versammlungsinterne Angelegenheiten die Brüder selbst regeln sollten. Die Betonung darauf, dass in der Zukunft von Menschen sogar Engel gerichtet werden, bestärkt dies doch.

    Dieses Richten würde dann aber im Gesamtkontext der Schrift gesehen bedeuten, dass Ausschlüsse aus der Versammlung unter Beachtung biblisch korrekter Gründe sehr wohl auch umgesetzt werden müssen.

    Doch wie verstehst nun Du Paulus?

    Liebe Grüße
    Mani

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Mani,

    so wie Du das geschrieben hast, so sehe ich das auch. Die Verse, die sich mit dem richten beschäftigen müsste man drei verschiedenen Situationen zuordnen. Das was wir in Mat. 7 lesen können:

    Mat. 7:1-5
    1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
    2 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
    3 Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr?
    4 Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge?
    5 Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge! Und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.

    … bezieht sich auf die Verfehlungen von Einzelpersonen in der Zeit vor Harmagedon. Da steht es uns in der Tat nicht zu über unseren Bruder zu richten, oder ihm Vorschriften zu machen, was er tun oder lassen soll. Da sollte man sich wirklich erst um seinen eigenen Balken kümmern. Keiner hat das Recht zu fragen, was der andere in seinem Schlafzimmer macht und das ist der Fehler bei der Gesellschaft. Die regeln alles bis ins Schlafzimmer hinein, welche Musik man hören darf, ob man in einen Verein geht usw. Wer sich da nicht unterordnet, wird schnell von den Wölfen der Versammlung verurteilt. Das sollte man unterlassen.

    Mein Lehrer hat mal gesagt: Die Freiheit eines Menschen hört dort auf wo die Freiheit eines anderen Menschen anfängt. Das ist ein sehr schöner Satz und diesen habe ich mir bis heute gemerkt.

    Dann gibt es die Dinge, die mit der Versammlung zusammen hängen. Wo immer Menschen zusammen kommen, muss es gewisse Regeln geben und wenn es nur die Regel der Liebe ist. Aber zumindest die muss eingehalten werden. Wenn dann jemand kommt und die Versammlung bedroht und nicht die Lehre des Christus bringt, ja dann sollte man so jemanden fern halten. Du hast es sehr schön mit „Versammlungsinternen Angelegenheiten“ beschrieben. Da wird dann aber nicht ein Mensch gerichtet, der evt. geraucht hat, sondern jemand, der z.Bsp. den Glauben der Versammlungsmitglieder zermürben möchte. Derjenige richtet sich durch seine offensichtliche falsche Handlungsweise gewissermaßen selbst. Man muss nur noch von dem Hausrecht Gebrauch machen.

    Die dritte Situation wäre dann die, die in 1.Kor. 6:2,3 angeführt wird. Wie Du richtigerweise geschrieben hast, wird das erst in der Zukunft so sein. Denn wir können HEUTE nie im Leben Engel richten. Jesus sagte, wir werden später mal den Engeln gleich sein und in 1.Kor. 15 wird beschrieben, dass wir bei der Wiederkunft Christi einen neuen geistigen Leib erhalten werden. Dieser wird so sein, wie die himmlischen Körper sind. Und ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass dieses Gericht an dem evt. die Heiligen dann beteiligt sein werden, ganz am Ende der 1.000 Jahre sein wird. Es sei denn, dass die die zu den 144.000 gehören schon direkt beim Gericht an den Schafen und Böcken zumindest beiwohnen werden.

    Fazit:
    1. Meinen Mitbruder aufgrund seiner vermeintlichen Schwächen zu richten, sollten wir lassen.
    2. Bei Versammlungsinternen Angelegenheiten, wenn jemand offensichtlich Streit sucht, sollte man ein Machtwort sprechen. Aber dann richtet er sich selbst, denn würde er sich liebevoll verhalten, würde ja auch nichts passieren. Das sollte man aber dann auch vor der Versammlung besprechen.

    3. Was das richten der Welt und der Engel betrifft, das ist erst in der Zukunft aktuell.

    Das ist meine persönliche Meinung dazu.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mani
    Juni 4, 2013

    Lieber Manfred!

    Danke für Deine Antwort. Du hast das wirklich sehr gut zusammengefasst, genau so sehe ich das auch.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Sascha an Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Bruder Manfred,

    die angegebenen Texte verstehe ich genauso. Auch, dass sich Irrlehrer selbst das Urteil sprechen, steht in der Bibel:

    Tit 3:10 „Einen Menschen, der Irrlehren in der Gemeinde verbreitet, verwarne einmal und noch ein zweites Mal. Dann weise ihn ab, Tit 3:11 denn du weißt ja, dass er auf verkehrte Wege geraten ist und sündigt. Damit spricht er sich selbst das Urteil.“

    Liebe Grüße und danke an dich und Mani für eure Gedanken
    Sascha

  • Manfred an Edelmuth
    Juni 4, 2013

    Lieber Edelmuth,

    Ich antworte hier auf Deinen Kommentar an Elke, da bei Dir kein Antwortbutton mehr da war, setze ich meinen Kommentar hier hin: http://www.bruderinfo.de/?p=1267&cpage=1#comment-67941

    Du hast geschrieben, ich zitiere: (Offenbarung 5:9-10) . . .mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren. . .
    Man beachte, dass die Gesalbten nicht AUF, sondern vom Himmel aus ÜBER die Erde regieren werden

    Du schreibst, dass dort nicht steht, dass die Gesalbten AUF der Erde regieren, sondern vom Himmel aus ÜBER die Erde regieren. Du hast Recht, es steht nicht dabei, dass diejenigen AUF der Erde sind, es steht aber auch nicht dabei: SONDERN VOM HIMMEL AUS ÜBER die Erde.

    Es steht dort nur: und sie sollen als Könige über die Erde regieren. . .

    ÜBER die Erde kann ich sowohl vom Himmel aus, als auch von der Erde aus regieren. Wenn die Bundesregierung über Deutschland regiert, sind diese dann auch im Himmel? Oder sind sie in Berlin und regieren von dort aus über Deutschland und über das Deutsche Volk? Oder die Vereinten Nationen, die ja über mehrere Nationen, zumindest auf dem Papier das sagen haben, von wo aus regieren diese über die anderen Nationen?

    Ich möchte hier keine Diskussion mit Dir darüber anfangen, ob wir im Himmel oder auf der Erde leben werden, doch ich finde es falsch über einen Bibeltext diese Aussage zu treffen:

    Man beachte, dass die Gesalbten nicht AUF, sondern vom Himmel aus ÜBER die Erde regieren werden

    Obwohl auch das was Du ergänzt hast, so nicht in der Bibel steht. Lassen wir also diesen Bibeltext bitte so wie er ist, nämlich das hier nur steht, dass ÜBER die Erde geherrscht wird. Von wo aus dies erfolgt, ist in diesem Bibeltext nicht niedergeschrieben worden. Somit kann mit diesem Text weder belegt werden, dass das zukünftige Volk Gottes vom Himmel aus regiert wird, noch von der Erde aus.

    Liebe Grüße Manfred

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Lieber Manfred,
    lieber Edelmuth,

    Offenbarung 5:10 – die Wendung „et regnamibus super terram“ bedeutet wörtlich „auf der Erde herrschen“.
    Im Vergleich hierzu 1. Mose 1:28 „et dominamini“ = wörtlich: „und herrscht über“.

    Es gibt also einen definitiven Unterschied in der Urschrift, wobei wir beachten sollten, was das herrschen über die Erde gemäß dem Auftrag an Adam zu bedeuten hatte, siehe hierzu 1. Mose 2:15 (damit er ihn bebaue und ihn pflege)

    Offenbarung 20:4: WO stehen diese Throne? Ich meine, die Bibel sagt jetzt nicht, dass diese Throne im Himmel stehen. Der Text davor besagt, dass der Engel aus dem Himmel herabkam und was sich dann abspielte, war unterhalb des Himmels – also warum sollten die Throne dann im Himmel stehen? Und weiterhin sagt die Bibel an dieser Stelle nichts darüber, WIEVIELE Throne von Johannes gesehen wurden.

    Ist jedenfalls sehr interessant, wenn man die Bibel ohne WTG-Brille liest und sich nicht auf irgendwelche Zirkelschlüsse verlässt.

    Ede: Natürlich bezog sich Jesus auf die Schriften des AT. Aber du schreibst, dass Jesus im AT nicht bekannt war. Da entgegne ich dir entsprechend dem Buch: Einsichten über die Heilige Schrift – ja, von Jehovas Zeugen – Band 1 unter dem Begriff „Huldigung“, S.1212 „Frühere Propheten und auch Engel nahmen Huldigungen entgegen; Petrus dagegen ließ nicht zu, daß Kornelius ihm huldigte. Auch der (oder die) Engel, dem Johannes während seiner Vision huldigen wollte, hinderte ihn zweimal daran, indem er sich als ein „Mitsklave“ bezeichnete und mit der Ermahnung abschloß: „Bete Gott an [tōi Theṓi (sprich: tō Theṓ) proskýnēson]“ (Apg 10:25, 26; Off 19:10; 22:8, 9). Durch das Kommen Christi entstanden offensichtlich neue Verhältnisse, durch die das gegenseitige Verhalten der Diener Gottes beeinflußt wurde. Christus lehrte seine Jünger: „Einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. . . . e i n e r ist euer Führer, der Christus“ (Mat 23:8-12). Denn an ihm erfüllten sich die prophetischen Vorbilder, wie das der Engel Johannes gegenüber mit den Worten zum Ausdruck brachte: „Das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert“ (Off 19:10). Jesus war Davids Herr; er war der, der größer war als Salomo, und er war der Prophet, der größer war als Moses (Luk 20:41-43; Mat 12:42; Apg 3:19-24). Die Huldigung, die diesen Männern dargebracht wurde, war ein Vorbild der Huldigung, die Christus gebührt. Petrus wollte daher mit Recht vermeiden, daß Kornelius in seiner Huldigung zu weit ging.“

    Es wird also eingeräumt, dass Jesus auf einer höheren Art und Weise Huldigung gebührt als es bei Menschen der Fall ist. Und weiter: „Huldigung gegenüber dem verherrlichten Jesus Christus. Christus Jesus dagegen ist von seinem Vater zu einer Stellung erhöht worden, die gleich nach Gott kommt, „so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters“ (Php 2:9-11; vgl. Da 7:13, 14, 27). Aus Hebräer 1:6 geht ebenfalls hervor, daß sogar die Engel dem auferweckten Jesus Christus huldigen. Während viele Übersetzungen das Wort proskynéō in diesem Text mit „anbeten“ wiedergeben, gibt es einige, die Ausdrücke wie „huldigend sich neigen“ (Me) und „huldigen“ (Br) gebrauchen. Ob nun im Deutschen dieser oder jener Ausdruck verwendet wird, so ist es im ursprünglichen griechischen Text ein und dasselbe Wort, und die Auffassung darüber, was die Engel Christus darbringen, muß mit dem übrigen Inhalt der Bibel übereinstimmen. Jesus sagte zu Satan ausdrücklich: „Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten [eine Form von proskynéō], und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen“ (Mat 4:8-10; Luk 4:7, 8). In gleicher Weise erhielt Johannes von dem Engel (oder den Engeln) das Gebot, ‘Gott anzubeten’ (Off 19:10; 22:9), und dieser ausdrückliche Befehl wurde nach der Auferstehung und Erhöhung Jesu gegeben, was erkennen läßt, daß sich in dieser Hinsicht nichts geändert hatte. Es stimmt zwar, daß sich in Psalm 97, woraus das Zitat des Apostels in Hebräer 1:6 entnommen ist, das „Niederfallen“ auf Jehova Gott bezieht; trotzdem wurde dieser Text auf Christus Jesus angewandt (Ps 97:1, 7). Der Apostel hatte aber schon im vorangehenden gezeigt, daß der auferweckte Christus „der Widerschein seiner [Gottes] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst“ ist (Heb 1:1-3). Wenn wir also das, was die Engel anscheinend dem Sohn darbringen, als „Anbetung“ auffassen, dann wird diese in Wirklichkeit durch den Sohn Jehova Gott, dem höchsten Herrscher, dargebracht, dem, „der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat“ (Off 14:7; 4:10, 11; 7:11, 12; 11:16, 17; vgl. 1Ch 29:20; Off 5:13, 14; 21:22). Andererseits ist auch nichts gegen die Wiedergabe „huldigend sich neigen“ und „huldigen“ (statt „anbeten“) einzuwenden, da sie in Psalm 97:7 mit dem Hebräischen und in Hebräer 1:6 mit dem Griechischen übereinstimmt, denn dies gibt sowohl die Grundbedeutung von hischtachawáh als auch von proskynéō wieder.“

    Also Ps. 97 wurde auf Jesus angewandt – unter göttlicher Inspiration. Behalten wir das mal im Sinn. Und behalten wir ferner im Sinn, dass Jesus ein Gott ist (Joh. 1:1)Was soll also an der Aussage des Engels Johannes gegenüber verkehrt sein, wenn er sagt: „Bete Gott an“? Schließt das die Anbetung Jesu aus? Natürlich nicht! Und woraus ergibt sich, dass das, was die Engel Jesus darbringen (Hebr. 1:6) in Wirklichkeit Jehova dargebracht wird? Woraus ergibt sich das, frage ich dich, wenn es nicht in der Bibel steht? Auch die Tatsache, dass die Anbetung dem gebührt, der Himmel und Erde und Wasserquellen gemacht hat steht nicht der Anbetung Christi entgegen, denn wir haben Kolosser 1 im Sinn, dass nicht EIN Ding ohne Jesus gemacht wurde, sondern alles zu ihm hin und für ihn entstand und wir erinnern uns auch an Spr. 8:22-31. Und außerdem beinhaltet das Zitat aus Hebräer 1:6 auch Ps. 102:26, welches besagt, dass Jesus Erde und Himmel gegründet hat. Wenn also demjenigen die Anbetung gebührt, so gebührt sie Christus genauso. Es ist also keineswegs so, dass das AT Jesus nicht kannte, vielmehr ist (auch) durch die teilweise sinnfreie Einsetzung des Namens Jehova an Stellen, wo man den erdachten Gottesnamen meinte hinsetzen zu müssen, diese Verwirrung entstanden. Wenn die Organisation aber tatsächlich davon ausgeht, dass Jehova und Jesus diesbezüglich identisch sind, weil die Jesus gegenüber erbrachte Anbetung automatisch Jehova beinhaltet und sich an ihn richtet, dann sei doch die Frage erst recht erlaubt, weshalb jemand dann für die Anbetung Jesu ausgeschlossen wird!
    Die gleiche Frage stelle ich dir bezüglich des Begriffs „Huldigung“ und „anbeten“ – wenn es das gleiche trifft, warum dann so vehement dagegen kämpfen? Und wenn Jesus eine höhere Huldigung zusteht als Menschen und Engel, wie nennt man das dann biblisch?

    Selbstverständlich hat sich Jesus an seinen (und unseren) himmlischen Vater gewandt, denn jedes normal begabte Wesen richtet eine Bitte an ein höherwertiges Wesen, aber Jesus ist wesentlich höherwertig als wir! Daher ist es richtig, dass sich jedes Knie im Namen Jesu beuge. Wozu? Wenn Jesus nicht angebetet werden sollte, so wäre dieser Text überflüssig , geradezu ein Dammbruch des Glaubens. Und wie ich ausgeführt habe, hatten die ersten Christen reichlich Segen mit der Anbetung Jesu. Wenn ich dagegen die Zeugen Jehovas vergleiche – nein, kann man nicht vergleichen.

    Die angeblichen 144000 sind auch nicht deshalb nötig, weil Jesus in seiner Vollkommenheit nicht mit uns Menschen empfinden könnte. Auch das ist unbiblisch, denn gerade Phil. 2 spricht davon, dass er Sklavengestalt annahm und gehorsam wurde, gehorsam bis in den Tod. Und lies doch mal bitte Hebräer 2. Ich sage dir, dieser Jesus weiß genau – viel besser als irgendein Mensch – was einen Menschen bewegt, denn im Gegensatz zu Menschen kann der Sohn Gottes das Herz und die Gedanken eines Menschen beurteilen und nachvollziehen.

    Ede, wenn deine Logik stimmen würde, dann würde sich die Gesellschaft, deren LK ja angeblich „geistgesalbt“ sind, nicht derartig an den Gefühlen ihrer Mitgläubigen vergehen, sich nicht einmischen in alles, nicht die Opfer verhöhnen, etc. Soll Christus wirklich mit solchen Geistern regieren? Das geschehe nie!

    Ganz liebe Grüße
    Elke

  • Hopefull
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke

    vielen Dank für Deine schöne Erklärung bezüglich der Anbetung Jesu. Dass Jesus schon im AT Testament bekannt war bestätigt Jesus Christus selbst in Johann. 5: 46,47 und 8: 56.

    Ich habe vor kurzem die Bücher von Eusebius von Caesarea gelesen und bin da auf interessante Argumente gestoßen.
    zB 4. Mo. 13: 16. … Und Moses nannte Hoschea (d.h. Traube) den Sohn Nuns, Josua (d.h. der Herr ist Rettung). Eusebius weißt darauf hin, dass Moses Hoschea in Josua umnannte. Josua heißt aber auch Jesus. Mann kann davon ausgehen, dass Moses Jesus Christus kannte, auch mit Namen. Josua musste nun die Führung übernehmen, genauso wie später Jesus.
    Interessant ist auch, dass Eusebius daraufhin weißt, dass Abraham in 1. Mo. 18 mit Jesus Christus um Sodom feilschte. Er verweist dazu auf Vers 25, wo Abraham ihm die Frage stellt: Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?
    Wer ist der Richter der ganzen Erde? Jesus!

    Auch führt er 1. Mose 32: 23-33 an, wo Jakob mit Gott kämpfte. Er stützt sich dabei auf den V. 31 wo Jakob sagte: …denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen.
    Aus den Schriften wissen wir, dass man Gott nicht von Angesicht zu Angesicht sehen kann, dass hatte Gott auch zu Moses gesagt, dass man ihn nicht sehen und dennoch leben kann. Somit kann es nur Jesus gewesen sein.
    Somit bekommt auch der Ausspruch von Jesus selbst: Wer mich gesehen hat, hat Gott gesehen eine ganz andere Bedeutung. Weil es stimmt. Denn Jesus ist ein Teil von Gott, ein Stück von ihm. Und wer Jesus gesehen hat, ob buchstäblich oder geistig, tatsächlich Gott gesehen.

    Und deswegen hast Du vollkommen Recht, wenn Du sagst, dass man Jesus anbeten darf. Er ist göttlich.

    Es lohnt sich wirklich diese alten Geschichtsschreiber mal zu Gemüte zu führen, man kann viel lernen. Jetzt les ich ja gerade Flavius Josephus und habe auch da schon einige Interessante Dinge gelesen.

    liebe Grüße Hope

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Guten Morgen,

    in der Kürze der Video-Zeit ist die Darstellung gut auf den Punkt gebracht. Wie viel Leid sich aus derart kranken Gehirnwindungen ergibt, wie sie von Jehovas Zeugen ausgehen, das kann unmöglich nachvollzogen werden. Auch in meiner Familie ist dies Standard. Meine älteste Schwester (Theologin) und ich (ausgetreten) sind sehr um die Gesundheit unserer Mutter besorgt. Eine andere Schwester, eine seit fast 40 Jahren zugehörige Zeugin Jehovas, drängte auf die Betreuung unserer Mutter, sieht dies als „ihr Machtbereich“ an. Daher nimmt sie sich auch die Freiheit, zu entscheiden, welche unserer Geschenke an unsere Mutter von ihr entsorgt werden – obwohl sich unsere Mutter darüber freut und auch bemüht ist, mit uns zu kommunizieren. Seit 5 Jahren besteht diese Betreuung und schon zuvor war unsere Schwester eifrig bemüht, unserer Mutter erheblichen körperlichen Schaden zuzufügen. So erlitt diese 2007 einen schweren Herzinfarkt und wollte gegen den ärztlichen Rat die Klinik verlassen. Ich weigerte mich, meine Schwester holte sie ab, mit der Folge, dass unsere Mutter am andern Morgen gegen 5 Uhr auf dem Bürgersteig von einem Nachbarn gefunden wurde, der geistesgegenwärtig den Notarzt rief. Aufgrund dieser Verschlechterung war das Überleben eine wirklich ärztliche Kunst und eine schwere Operation nötig. Kleiner Nachtrag: Meine ZJ-Schwester ist examinierte Krankenschwester und konnte somit die Folgen ihres Handels einschätzen, zumal die Stationsschwestern eindringlich baten, unsere Mutter nicht mitzunehmen – ebenso der Arzt.
    In der postoperativen Reha wandte sich meine Schwester an den behandelnden Arzt, unsere Mutter sei nicht einsichtig in medizinische Vorgänge und würde eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten verweigern (was sie gar nicht wissen konnte, denn bis dahin war keine regelmäßige Tabletteneinnahme erforderlich). Der Arzt bemühte darauf das Familiengericht als Betreuungsgericht um eine Betreuung einrichten zu lassen. Meine Schwester wandte sich daraufhin an unsere Mutter und erklärte dieser, der Arzt habe vor, eine gerichtliche Betreuung einrichten zu lassen, hiergegen müsse sie sich auf jeden Fall wehren. Wie sich ein solches Wehren beim anwesenden Richter dargestellt hätte, kann sich jeder vorstellen. Nachdem der Arzt in meiner und meiner Mutter Anwesenheit erklärte, dass der Antrag auf Betreuung von meiner Schwester ausging, erklärte sich unsere Mutter mit einer Betreuung einverstanden. Die zunächst eingesetzte staatliche Betreuerin wurde durch meine Zeugen-Jehovas-Schwester ersetzt. Zu diesem Zeitpunkt war unsere Mutter noch ausgeschlossen. Da es ihr Wunsch war, wieder die Zusammenkünfte zu besuchen, fuhr meine älteste Schwester – wie geschrieben, eine Theologin – unsere Mutter zum damals noch stattfindenden Buchstudium. Dies waren oft die einzigen Versammlungsbesuche überhaupt. Nachdem das Buchstudium in die Donnerstags-Veranstaltung integriert wurde, war meine älteste Schwester bereit, unsere Mutter auch dorthin zu bringen und ich bereitete das Studienmaterial vor und versandte es jeweils. Dann untersagte meine ZJ-Schwester meiner ältesten Schwester, unsere Mutter künftig donnerstags in die Versammlung zu bringen, dies sei ihre Aufgabe. Sie nahm diese Aufgabe jedoch nicht wahr, zu dieser Zeit war sie noch im türkischen Bereich tätig und wollte allen Ernstes unsere Mutter zum türkischen Gedächtnismahl mitnehmen! (Unsere Mutter spricht kein einziges Wort türkisch). Nach vielen Gesprächen und der zwischenzeitlich erfolgten Wiederaufnahme unserer Mutter konnten wir diese überzeugen, sich des Fahrdienstes der Versammlung zu bemühen. Nach einigen Wochen beendete unsere Schwester dies mit der Ankündigung, sollte unserer Mutter in der Versammlung etwas passieren, so würde sie kein Fuß mehr in ihre Wohnung setzen. Man sollte dabei wissen, dass jedwede angemessene medizinische Betreuung ausblieb, dringend notwendige Facharztbesuche wurden unterlassen. Aber ein gutes Dutzend Katzen wurden regelmäßig zum Tierarzt gebracht und selbstverständlich auch aus der Grundsicherung unserer Mutter gefüttert. Als diese nach weiteren Krankenhausaufenthalten unserem Rat folgen wollte, einen Teil der Katzen abzugeben, musste die Bibel herhalten: Jehova wolle, dass die Tiere gefüttert werden, es heißt, `du sollst dich um die Seele deines Haustieres kümmern`. DEINES Haustieres, ja – aber nicht um alle Vierbeiner des Dorfes – aber da war auch unsere Mutter wieder uneinsichtig geworden, denn immerhin kam dieser Hinweis von einer Zeugin Jehovas und unser Rat – na ja, die falsche Religion und eine Abtrünnige – denn ich war am meckern und wandte mich auch aus diesem Grund mehrfach an die Ältestenschaften und an Selters. Kurzum: Es gab jedes Jahr einen Antrag unserer Mutter auf Änderung der Betreuung, jedes Mal erfolgten große Versprechungen und jedes Mal durften die Ältesten aufmarschieren um unserer Mutter klar zu machen, wie dankbar sie sein muss für das, was ihr widerfährt und wir kein guter Umgang seien. Durch die unterbliebene orthopädische Behandlung stellten sich Dauerschmerzen ein, es erfolgten mehrere Stürze, die beiden letzten Ende April diesen Jahres und Anfang Mai. Seither ist unsere Mutter im Rollstuhl. Wieder befindet sich der Clan in einem Betreuungsverfahren. Da meine ZJ-Schwester selbst im Krankenhaus war und unsere Mutter folglich über mehrere Wochen keinen Einkauf bekam, keine Möglichkeit hatte, an ihr Geld zu kommen (da die Kontokarte bei meiner ZJ-Schwester war) wurde vom Gericht einstweilig eine staatliche Betreuerin als Co-Betreuerin ernannt. Das war im November 2012. Von Anfang an weigerte sich unsere ZJ-Schwester, mit ihrer „Kollegin“ zusammenzuarbeiten und richtete damit größtmöglichen Schaden an. Zum letzten Verfahren hatte eine befreundete Psychiaterin ein „Gutachten“ geschrieben, so dass unsere Mutter auch keine Vollmachten mehr für ihre Belange ausstellen kann. Seit Jahresbeginn hat sie aus dem Lebensunterhalt unserer Mutter 450 Euro ohne Nachweis entnommen, die Co-Betreuerin mahnte eine Erklärung an, die noch immer nicht gegeben wurde. Zum Anhörungstermin Ende April in der Wohnung unserer Mutter kam unsere ZJ-Schwester mit Rechtsanwalt und drohte dem Richter gleich an, wenn sie nicht wieder alleinige Betreuerin würde, ginge sie notfalls in die nächste Instanz. Auch die Co-Betreuerin wurde heftigst angegriffen und natürlich blieb auch an uns Geschwistern nichts Gutes hängen. Alle Beteiligten wissen, dass unsere Mutter und unsere Schwester Zeugen Jehovas sind und alle Beteiligten könnten eimerweise reihern beim Gedanken an das Verhalten dieser Sekte! Nachdem unsere Mutter nun im Rollstuhl ist, beantragte die Co-Betreuerin eine Kurzzeitpflege und eine Verhinderungspflege in einem Seniorenheim. Nach 3 Wochen stellte sich heraus, dass die Verhinderungspflege nur noch zu einem kleinen Prozentsatz bewilligt werden kann, da schon über die häusliche Pflege jeden Monat Verhinderungspflege abgerechnet wurde. Unsere Schwester hat sich als Betreuerin das Pflegegeld als Kombileistung ausbezahlen lassen, der Sachanteil direkt für den Pflegedienst, der Baranteil direkt an sie – wir vergessen nicht, dass sie seit November 2012 arbeitsunfähig gemeldet ist/war und der Co-Betreuerin aktenkundig erklärt hat, sie sei zu krank um dieser notwendige Unterlagen herausgeben zu können (diese wären noch abgeholt worden). Durch die pausenlosen schweren Angriffe gegen die Co-Betreuerin hat diese um ihre Entlassung ersucht. Seit mehreren Wochen wird auch der Richter fast täglich mit diesem Fall „bombardiert“. Nunmehr hat unsere ZJ-Schwester die neuen, pflegegerechten Hausschuhe, so wie sie vom Haus gefordert wurden, mitgenommen. Sie plant, unsere Mutter aus dem Seniorenheim zu holen, obwohl weder ihre eigene noch die Wohnung unserer Mutter auch nur annähernd rollstuhlgerecht ist und der Pflegedienst es schriftlich niederlegte, nicht tätig zu werden, da sie die Verantwortung nicht übernehmen könnten. Bei jedem Krankenhausaufenthalt wurde das Personal von unserer ZJ-Schwester angewiesen, uns keinerlei Auskünfte zu geben, nicht einmal, dass unsere Mutter überhaupt da sei. Sie erhielt weder Bargeld noch eine Telefonkarte von ihrer Betreuerin, ein von mir zur Verfügung gestelltes Handy (erlaubt)fiel angeblich in die Toilette und war damit unbrauchbar. Von meiner ältesten Schwester und mir gekaufte Handtuchsets und ordentliche Wäsche wurde aus dem Notfallkoffer genommen und gegen – sagen wir mal vornehm – schon länger genutzte Kleidung und Wäsche ausgetauscht.

    Nachdem ich vor Kurzem schon meinen Sohn verloren habe muss ich wieder einmal feststellen, dass man in Deutschland die religiösen Terroristen namens Zeugen Jehovas hegt und pflegt und noch für diesen Terror belohnt. Keine andere christliche Religion ist so abartig!
    Für die Mitleser hier, welche diesen Abschaum immer noch verteidigen wollen: Ich bin bereit, zum aktiven Kampf überzugehen. Zu verlieren gibt es nichts mehr! Dieser Jehova verkörpert alles, was ein echter Christ Satan zuschreibt und auch Satan präsentiert sich immer wieder als Engel des Lichts. Wenn also hier und da geäußert wird, es sei nicht alles schlecht, so sage ich: Bei der SS gab es mehr Ehre und Zuverlässigkeit, denn denen wurde beigebracht, dass ein gegebenes Versprechen unbedingt zu halten sei. So etwas kennen die Selteraner nicht! Was soll ich sagen: Unserer Mutter war es ein Bedürfnis, für den Kongress etwas zu spenden und weil das ihre Entscheidung ist, habe ich nach den Kontodaten gefragt. Es wurde mir versichert, wie dankbar man mir sei.

    Danke an alle und für alle, die sich mir gegenüber mit Trost und Gutem befleißigt haben.

    Alles Gute für Euch.
    Elke

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,
    das ist wirklich erschütternd, was Du uns hier von Deiner Mutter berichtest. Mir tut es so unendlich leid und ich kann Dich verstehen, dass Du hier kämpfen möchtest. Noch nicht mal für Dich, sondern für Deine Mutter, die anscheinend Deiner ZJ-Schwester völlig hilflos ausgeliefert ist. Ich kann es mir fast gar nicht vorstellen, dass Du und Deine andere Schwester samt der Co-Betreuerin, Ärtze und der Richter dem so machtlos gegenüber steht. In einem deutschen Rechstaat, sollte man doch meinen solche hirnrissigen Aktionen abschmettern zu können. Ich wünsche Dir viel Kraft bei der bevorstehenden Zerreissprobe und vergiss bitte die Worte Jesu nicht:

    Lk 23,34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun.

    Bitte gib auch nicht unserem himmlischen Vater die Schuld für die Handlungsweise Deiner ZJ-Schwester. Er kann auch nichts dafür. Wie Du ja hier schon gelesen hast, dienen sie nicht mehr dem wahren Gott, sondern demjenigen der sich Gott Gleich machen möchte.

    Vielleicht solltest Du Deine Schilderung mal nach Berlin schicken, damit auch diese erkennen, welche Körperschaft sie hier in Deutschland anerkannt haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Selters immer dann reagiert, wenn sie Nachteile zu erwarten haben. Dann gebieten sie auch anderen mal Einhalt. Wenn Ihre Körperschaft in Gefahr ist, weil solche Erfahrungen an die Öffentlichkeit und zur Bundesregierung dringen, dann ergreifen sie gegen Deine ZJ Schwester ganz schnell „Zuchtmaßnahmen“ „um den Namen Jehovas rein zu erhalten“.

    Ich wünsche Dir und Deiner Nicht-Zeugen Schwester ganz viel Kraft und den Segen unseres himmlischen Vaters. Ich bin immer noch fassungslos, dass so was in Deutschland möglich ist.

    Herzliche Grüße Manfred

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Danke Manfred

    für deine mitfühlenden Zeilen. Vergeben kann man Menschen, die tatsächlich nicht wissen was sie tun, oder solchen, denen ihr verkehrtes Tun wirklich leid tut.
    Davon kann in vorliegendem Fall wahrhaftig keine Rede sein. Während die Selteraner Dienstabteilung mir sagt, sie würden sich nicht in Familienangelegenheiten einmischen sitzen die Ältesten mit meiner Schwester bei unserer Mutter und erwarten Bescheidenheit und Dankbarkeit dieser gegenüber. Etliches kann unsere Mutter auch nicht mehr gut einsortieren und da sie keine angemessene Lesebrille bekommt, kann sie sich auch nicht selbst von etwas überzeugen, die Post wird vorgefiltert, alle Auskünfte haben über meine ZJ-Schwester zu laufen – so gesehen finde ich es erstaunlich, dass unsere Mutter so oft die Kraft hatte, sich bei Gericht zu beschweren. Aber wenn dann ein Verfahren läuft, dann werden wieder große Versprechen gemacht, in Zukunft wird alles besser… Und unsere Mutter scheut auch Veränderungen, also wird halt gehofft, dass es schon irgendwie gehen wird. Das tut es auch – steil bergab. Insofern haben es beide geschafft, mit dem kleinstmöglichen Aufwand den größtmöglichen Schaden anzurichten, aber es ist nunmal Aufgabe unserer Schwester, (auch) die gesundheitlichen Belange unserer Mutter wahrzunehmen und nicht auch noch dagegen zu halten.

    Es ist absolut richtig, dass unsere Mutter uns auch nicht gut behandelt hat in unserer Kindheit. Aber sollte man da als erwachsener Mensch nicht drüber stehen? Wenn das nicht geht, dann sollte man keine Betreuung annehmen meine ich. Den Ältesten ist es egal wie es den Außenseitern der Versammlung geht, das sind nur lästige Hinderungsgründe für ein hohes Predigtdienstlevel. Sie sollen halt demütig sein. Zuchtmaßnahmen gegen meine Schwester? Garantiert nicht! Im Zweifel sind es doch die Gegner, die zusammen mit der Justiz aus Satans System einer lieben Glaubensschwester eine Prüfung auferlegten! Dieses hirntote Gelaber entschuldigt die Schandtaten und vermeidet Nachdenken. Und es ist eine so bequeme Ausrede, dass man sie sich gut hütet.

    Du denkst, irgendjemand würde sich darum kümmern? Nein! Drei Ältestenschaften sind informiert und Selters. Die Wahrheit ist nur für andere ein Ziel. Warum sollte man sich darum kümmern? Reicht doch wenn es im Wachtturm steht, wie man sich selbst gern sehen möchte! Für ein Gericht ist es enorm schwierig, solche Verhältnisse zu durchschauen. Es wird möglich gemacht – wenn auch langsam und der Zeitfaktor richtet sich eindeutig gegen unsere Mutter.

    Falls du denkst, das sei ein Einzelfall: Mitnichten. Aber das mag ein Grund sein, weshalb im Bonner Gerichtsbezirk Betreuungen in der Regel nicht auf Familienangehörige übertragen werden. Und dorthin werde ich auch einen Bericht schicken, ich bin absolut dafür, dass Betreuungen immer extern vergeben werden sollten und erst recht, wenn es sich um Zeugen Jehovas handelt, denn nirgendwo sonst werden Menschenrechte so sehr missachtet. Auch für mich habe ich das geregelt, dass da keinesfalls jemand aus der Familie mitmischt, wenn ich mal eine Betreuung benötige.

    Vergeben? Das was sie verursacht haben, können sie nicht mehr revidieren und noch sind sie nicht bereit, für den Schaden aufzukommen. Jehovas Zeugen wollen zu so etwas gezwungen werden, aber woraus leitet sich da eine Möglichkeit zur Vergebung ab? Und um ehrlich zu sein, mit dem was sich Glauben nennt bin ich so ziemlich fertig. Mit weniger unberechtigter Hoffnung und intensiverer Betreibung der Verfahren wäre die Sache heute anders. Aber gut – jetzt habe ich nichts mehr zu verlieren.

    Sei ganz lieb gegrüßt
    Elke

  • Igel
    Juni 4, 2013

    Hallo Elke,

    Deine Erfahrungen mit den ZJ sprechen sicher für sich, besonders wenn man sieht das vieles nicht nötig wäre würden sich alle an den Rat der Bibel halten, und das ist das eigentlich verwerfliche bei den ZJ ja sie halten sich an jedes Komma in der Bibel wenn es vom Sklaven genehmigt ist, aber es gibt eine Grenze das sind die Mauern des Wachturms. JZ sind und hier gebe ich dir Recht ein Orden wie die SS und viele folgen ihrem Führer dem Sklaven bis in den Tod warum? Weil sie genau wie damals durch die Ideologie glauben eine Elite zu sein. Die Rassenlehre der Nazis und die Lehre von Weltmenschen und ZJ unterscheiden sich einfach nicht wirklich. Wenn man die Bilder sieht wo die bösen Weltmenschen durch Feuer, Steine und was es noch so gibt durch Jehova in Harmagedon vernichtet werden, und nur die Zeugen lachen und ihren Weg ins Paradies gehen, das ist die Macht der Bilder, die Macht der Ideologien ich würde sogar sagen das ist die mächtigste Waffe von Satan, denn mit Bildern kann man Angst erzeugen, und die Angst bewirkt das man Hartherzig wird, denn wer möchte nicht lachend ins Paradies ziehen, schon Bismarck hat mit Zuckerbrot und Peitsche gewusst zu regieren denn das ist die einfachste Möglichkeit zu regieren wer nicht spurt bekommt die Peitsche der Rest Zuckerbrot ist doch eigentlich ganz einfach!
    Was in Deiner Familie geschehen ist tut mir wirklich leid, zeigt aber das der Sklavenglaube nicht besser ist, denn er ist einfach ein menschlicher Glaube der nicht viel mit dem echten Glauben zu tun hat, und hier spreche ich aus Erfahrung seit ich Karteileiche bei den Zeugen bin ist ein wunderbarer innerer Frieden eingezogen. Ich habe viele neue Freunde gefunden, ich kann meinen Glauben leben denn ich bin jetzt ein Christ und kein ZJ mehr. Ja ich mache immer noch Fehler aber ich weiss ich kann darum beten das sie vergeben werden, und ich spüre oft wie mir mein neuer Herr hilft denn er kennt nur die Liebe. Probiere das mal vor einer Komiteeverhandlung! Die kennen bei Fehlern nur die Peitsche ! Da gibt es ein schönes Sprichwort „ Innen Hui und außen Pfui“ . Leider müssen alle die außerhalb der Mauern des WT sind mit dem Pfui leben denn kaum ein Zeuge lernt liebevoll und unvoreingenommen mit allen Menschen umzugehen und das ist leider eine Tatsache die viel Leid in Familien trägt, nicht nur bei Dir sondern auch bei mir und vielen tausend anderen auch.
    Die von Dir geschilderte Situation in der Familie gibt es sicher häufiger auch bei Nichtzeugen (Weltmenschen) besonders wenn mehrere Kinder unterschiedlicher Meinung sind wie weiter besonders mit Kranken und Pflegebedürftigen Eltern umgegangen wird, das habe ich auch oft kennen gelernt. Wie schön ist es doch wenn Menschen in Einheit und Frieden beisammen wohnen leider lernen das aber die wenigsten.
    Ich kenne auch Familien die ihren Christlichen Glauben leben und auch bei Pflegebedürftigkeit und Krankheit fest zusammenhalten. Bei den Zeugen ist das aber leider die große Ausnahme weil es viele Faktoren in der Familie wie Ausschluss, anderer Glauben der Kinder u.s.w. dagegen sprechen, auch die Leistungsvorgaben des Sklaven verhindern oft einen echten christlichen Glauben zu entwickeln und wirklich zu leben. Deshalb kann man eigentlich nur sagen Jehovas Zeugen glauben mit Leistung die Welt retten zu können, und daran werden sie sicher auch irgendwann zugrunde gehen. Denn gelebter Glaube ist einfach was ganz anderes und das erkennen nur wenige leider.
    Liebe Elke ich wünsche Dir viel Kraft, glaube immer an das gute im Menschen vieleicht kommt auch Deine ZJ – Schwester noch zur Besinnung. Ich wünsche euch von ganzem Herzen das wieder Frieden in eurer Familie einkehrt, denn das Leben ist auch ohne selbst gemachten unnützen Ärger schon schwer genug.

    Liebe Grüße Igel

  • Aaron
    Juni 4, 2013

    Hallo Elke,
    die Geschichte die du hier erzählt hast, ist wirklich erschütternd. Und besonders schlimm, wenn „religiöse“ Menschen so handeln, die doch zu einem „heiligen“ Volk gehören. Es zeigt deutlich, dass die Zeugen eben keine besseren Menschen sind. Irgendwo in der Bibel steht, dass es nur einen Guten unter tausend Menschen gibt. Solche Erfahrungen zu machen ist bitter.
    „Selters mischt sich nicht in Familienangelegenheiten ein“!! Das ist natürlich lächerlich, da sie doch bis ins Schlafzimmer hinein alles reglementieren. Jetzt könnten sie mal wirklich etwas Gutes tun, aber da springt eben nichts dabei raus für die WTG.

    Kannst du mir sagen in welcher Gegend du wohnst? Ich war auch viele Jahre in einer türkischen Versammlung, vielleicht kenne ich ja „die Beteiligten“. Du kannst mich gerne kontaktieren kleiner_hobbit@gmx.net

    Liebe Grüße
    Aaron

  • Vollwaise
    Juni 4, 2013

    Liebe Edelmuth,
    Für ausgebildetes med. Personal ist es nicht schwierig jemanden eine gewünschte Blutransfusion anzuhängen.
    Schon während der Ausbildung lernt man, jeden Menschen mit seinen Überzeugungen zu achten. Man wird auch einen z.b. eiinen Pfarrer rufen, wenn der Patient es wünscht. Außerdem haben viele JZ, die in der Medizin tätig sind, eine sehr differenzierte Meinung zur Bluttransfusionen, bzw. Bestandteilen. Sie würden niemals Ihre persönliche Meinung einem anderem Menschen aufzwingen und man sollte die Entscheidung, vor allem bei den sogenannten Weltmenschen einer Bluttransfusion zustimmen niemals kritisieren.
    Man würde an der Fleischtheke sich auch nicht weigern, jemanden 200 Gramm Blutwurst zu verkaufen.
    Liebe Grüsse
    Vollwaise

  • Obadia
    Juni 4, 2013

    Hallo, vielen Dank für das Lehrreiche Video. Mich würde mal interessieren wenn ein Zeuge Jehovas bei einen Unfall zufällig dazu kommt und sieht das es sich um den verunglückten um einen Ausgeschlossenen handelt. Wie reagiert da ein Zeuge Jehova!? Verweigert er die erste Hilfe weil er erkennt das es ein Ausgeschlossener ist?!

    Mfg Obadja

  • Zadok/Achim
    Juni 4, 2013

    Lieber Obadja,

    nach meiner Meinung wird er ihm helfen. Tut er es nicht, kann er wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt werden. Stell dir mal vor, der Ausgeschlossene stirbt deshalb und es könnte nachgewiesen werden, dass es an der unterlassenen Hilfe lag..DAS wäre was für die Medien! Und diese Schmach muss der Zeuge von der Organisation fernhalten.
    Und wer weiss, vielleicht darf er ja endlich mal Mensch sein und nicht
    A..und nützt dies dann so gut aus, dass er womöglich noch gelobt wird dafür… 🙂
    Lieber Gruß
    Achim

  • edelmuth
    Juni 4, 2013

    Problematisch wird es, wenn ein Arzthelfer, der Zeuge Jehovas ist, den Auftrag bekommt, einem weltlichen Patienten eine Bluttransfusion zu verabreichen. Kann er das aus Gewissensgründen ablehnen und den Patienten sterben lassen?

    Ede

  • Igel
    Juni 4, 2013

    Hallo Achim,

    das käme mal auf einen Versuch an, ähnlich wie es schon oft zu sehen war wo ein Unfall vorgetäuscht wurde und mit versteckter Kamera die Situation gefilmt wurde. Unter dem Motto „ ein ausgeschlossener ZJ hat einen Unfall in der Nähe des Heimatversammlungssaales“, ich glaube schon das alle 100 prozentigen schon aus Angst gesehen zu werden vorbeifahren würden! Und das ist auch glaube ich der Unterschied ob ich einen christlichen Glauben habe oder den Angst – WTG – Sklavenglauben. Denn wenn ein ehemaliger Katolik der vielleicht ein ZJ geworden ist einen Unfall vor seiner ex – Kirche hätte würde sich die Frage nicht stellen! „Helfen oder nicht?“ denn es ist eigentlich für jeden Christen ein Gebot zu helfen! Egal ob Unfall, oder Katastrophenopfer und selbst wenn ich ausgeschlossen wäre und vor meiner Haustür bricht sich ein ZJ das Bein dann würde ich ihm helfen selbst wenn er kein Wort mit mir reden würde! Das gebietet mir schon mein Glauben!

    Liebe Grüße Igel

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Guten Tag Igel,

    es ist nicht nur für jeden Christen eine Pflicht, Hilfe zu leisten, sondern das ist die Pflicht eines jeden Bürgers. Dafür haben wir ein Straftatsbedtandsmerkmal: Unterlassene Hilfeleistung.

    Ein Zeuge Jehovas sagt sich natürlich in dem Fall, er muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

    Willst du also eine Versammlung richtig ausheben, dann musst du das genauso machen: Kamera platzieren, hinlegen – und einen Exclusiv-Vertrag für die Veröffentlichung klarmachen.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Igel
    Juni 4, 2013

    Hallo Elke,

    du hast völlig recht aber in der Praxis hilft von 10 Leuten vielleicht einer, in der von mir geschilderten Situation aber wahrscheinlich nur ein Zeuge von 100 der dann auch noch ein Gespräch mit den Ältesten zu erwarten hätte bei dem er sich sicher rechtfertigen müsste. Denn nur Älteste dürfen ja mit Ausgeschlossenen in Kontakt treten. Das ist krank aber wahrscheinlich Realität wenn die Ältestenschaft 1000 prozentig ist.
    Da hätte dann sicher Selters Erklärungsnotstand!

    Liebe Grüße Igel
    —————
    Hallo ihr Lieben!
    Ihr behandelt hier eine Situation und Frage, die sich so nicht stellt
    Es gibt keine Anweisung von der Organisation die besagt einem Ausgeschlossenen in Not die Hilfe zu verweigern, die er benötigt.
    Sehr wohl kenne ich Fälle, wo Zeugen ihren ausgeschlossenen Eltern die Hilfe verweigerten.
    Dies geschah aber nicht auf Anweisung sondern aus persönlichen Motiven heraus.
    Ein solches Verhalten wird auch bei den Zeugen nicht gutgeheißen .

    Bruderinfo

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Na ja, liebe BI, da muß man aber dennoch differenzieren. „Offiziell“ sagt die Org. natürlich nicht, man solle hilfsbedürftigen Angehörigen, die ausgeschlossen sind, nicht helfen. Sie weiß zu gut, daß das gegen sie verwendet werden könnte. Dennoch sollte es – im Lichte der neuesten gedankenkontrollierenden und manipulativen WT-Erklärungen – nicht verwundern, wenn die Masse der Verkündiger weit über das Ziel hinausschießt und päpstlicher als der Papst sein möchte, weil man sich ja so gegenseitig beweisen kann, wie fromm und toll und voll auf WTG-Linie liegend man doch ist. Man erinnere sich:

    „Der nahe Angehörige muss jetzt erkennen, dass man entschlossen Jehova über alles stellt — auch über die Familienbande. Man muss also unbedingt seine geistige Gesinnung bewahren, um mit der Situation zurechtzukommen. . . . SUCHEN WIR NICHT NACH AUSREDEN, um mit ausgeschlossenen Familienmitgliedern in Kontakt zu treten, beispielsweise über E-Mail (1. Kor. 5:11).“ – w Jan 1, 2013, 3. St.-Art.

    Das „SUCHEN WIR NICHT NACH AUSREDEN“ bietet ein willkommenes Alibi, zu sagen: „Hilfsbedürftig? Nein, das ist nur eine AUSREDE.“ Genau das spielt sich allerortens ab, ich könnte das zigmal mit Fällen aus der Praxis belegen.

    Bremst die WTG – vertreten durch ihre reisenden Funktionäre – dieses Verhalten, mahnt sie zu einer differenzierteren Betrachtungsweise? Fehlanzeige. Grobklotzig holzschnittartig, gut/böse, schwarz/weiß, simplizistisch einfach muß es sein. Jeder, der mit ausgeschaltetem eigenem Gehirn die gnadenlos harte WTG-Linie fährt, wird als „beispielhaft“, „vorbildlich“ und „opferbereit“ in den höchsten WTG-Himmel gelobt und mit zusätzlich 10000 Jahren ewigen Lebens belohnt.

    Vieles sagt die WTG nicht „so“, meint es aber dennoch. Wie war das nochmal in den 70ern, als viele Geschwister ihr Hab und Gut verkauften und den Vollzeitdienst aufnahmen, weil ja Harmagedon an die Tür klopfte? „Welche schöne Art und Weise, den verbleibenden Teil seines Lebens in diesem System der Dinge zu verbringen!“ – WTG-O-Ton im engl. km vom Herbst 1974. Ja, OFFIZIELL wurde nie gesagt „1975 kommt Harmagedon!“, es wurde immer nur „herumgemunkelt“ und orakelt (könnte? ich es möglich? vielleicht? wäre es nicht passend wenn?) – aber auch meine Familie – damals noch recht neu dabei – mußte sich sagen lassen: „Wenn ihr nicht glaubt, daß 1975 Harmagedon kommt, dann SEID IHR KEINE ZJ!“ Und heute wäscht sich die WTG von allen Sünden rein: „Das haben wir NIEEEE gesagt.“ Ja, und genauso sagen sie auch NIEEEE, man solle seinen hilfebedürftigen Angehörigen nicht helfen – aber „zwischen den Zeilen“ wird es doch sehr gerne gesehen, wenn man unerbittlich und kompromißlos „keine Ausreden“ sucht – bzw. wenn man sie doch sucht, wird man vermittels des WTG-verordneten Spitzelsystem sehr schnell in den Verdacht geraten, „mit Ausgeschlossenen schriftwidrigen Kontakt“ zu haben.

    Genau ist ja das Perfide an der WTG: „Nein, das haben wir SOO nie gesagt.“ Aber dennoch sagen sie es – unterschwellig und zwischen den Zeilen nämlich.

    Gruß,
    M.N.

  • Igel
    Juni 4, 2013

    Liebe Brüder von BI,

    sicher habt Ihr recht und die von mir beschriebene Situation ist sehr fiktiv, aber es ist nicht von der Hand zu weisen das jeder gläubige ZJ wenn er in so eine oder ähnliche Situation gerät automatisch in einen inneren Konflikt gestoßen wird. Einen Konflikt den es eigentlich nicht geben dürfte! Ich überlege jetzt schon ob ich mir das Programm vom BZK anhöre besonders wenn es um den Umgang mit abtrünnigen geht. Ich habe aber schon jetzt den Eindruck die WTG verschärft die Sache weiter! Hier stellt sich mir die Frage warum? Warum die Angst das die Mitglieder sich abwenden! Jehova und Jesus Christus können nicht der Grund sein denn sie haben jedem Menschen einen freien Willen gegeben und deshalb sollte ich auch das Recht haben selbst zu entscheiden wie ich meinen Glauben lebe! Aber die WTG steht mir dieses Recht nicht zu bzw. werde ich immer mit Repressalien rechnen müssen da ich nicht austreten kann getreu dem Motto „ Sklaven können nicht gehen, sie werden verkauft!“.
    Und so fühle ich mich als Sklave der WTG. Der Umgang mit Ausgeschlossenen ist aber meiner Meinung nach völlig unbiblisch und das habt Ihr in dem Video auch wunderbar beschrieben! Man sollte jedem ZJ der den BZK besucht eine Kopie in die Tasche stecken!
    Ich weiß das viele Brüder lieb freundlich und hilfsbereit sind, aber dennoch würde ich nicht die Hand ins Feuer legen wenn die eigentlich wirklich lieben Geschwister an einer Unfallstelle vorbeifahren und erkennen das ein Abtrünniger Hilfe oder Beistand benötigt hier wirklich zu helfen und wenn es tröstende Worte sind. Ich glaube der Sklave hat es bei vielen geschafft die Liebe in dem Punkt abzuschalten. Und auf dem BZK wird weiter gearbeitet das vielen von den Geschwistern in einer solchen oder ähnlichen Situation nicht das Gleichnis vom Samariter in den Sinn kommt, sondern geschieht ihm recht Jehova hat ihn bestraft weil er sich von seinem Volk abgewendet hat! Schade das viel zu wenige merken das so niemals Jehova denkt denn er ist Liebe und nur aus diesem Grund haben wir heute durch Glauben an Jesus Christus die Möglichkeit gerettet zu werden! Alles andere ist vom Herren der Welt der sicher an einigen Programmpunkten seine helle Freude haben wird!

    Liebe Grüße Igel!

  • Winston an Elke
    Juni 4, 2013

    Liebe Elke,

    ist es nicht auch unterlassene Hilfeleistung, wenn der Predigtdienst wichtiger ist, als die liebevolle zeitaufwendige Pflege eines kranken Menschen oder die Zeit, die wir für unsere Kinder in schwierigen Situationen benötigen.

    Wie sieht die Hilfeleistung der ZJ aus, wenn ein Familienangehöriger, der ausgetreten und nicht wegen schwerwiegender Vergehen nicht ausgeschlossen wurde, kurz danach einsam und verlassen mit seiner neuen Lebenssituation klarkommen muß. Wenn das dann zum Selbstmord führt, so fühlen sich seine ZJ-Verwandten sogar bestätigt bzw. sind froh, dass der Angehörige durch seinen Tod vor Harmagedon noch einmal die Chance der Auferstehung wahrnehmen kann.

    Versucht mal dies einem unbedarften christlich denkenden Menschen, der wenig mit den ZJ zu tun hatte zu erklären.
    Die Reaktionen neutral denkender Menschen möchte ich hier aus Respekt vor Noch-ZJ nicht beschreiben.

    Liebe Grüße
    Thomas

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Lieber Winston,

    auf das übergroße Selbstlob der Organisation, viele Tausende hätten glänzende Augen und viel Freude im vermehrten Dienst zur Gedächtnismahlaktion 2012 gehabt, habe ich öffentlich eine Rechnung aufgemacht, indem ich gegenüberstellte, wie viele Stunden Predigtdienst in einer Versammlung abgehalten wurden (nur als Beispiel einer eher kleinen Versammlung) und habe dann nachgefragt, ob mindestens diese Stundenzahl auch für Krankenbesuche aufgewändet wurden. Denn Jesus sagte, dass die Nächstenliebe der Gottesliebe gleichsteht, damit also die wichtigste Aufgabe im Universum und eben nicht ein Predigtdienst von unterschiedslos „geschulten“ Personen. Epheser 4:11 sagt, dass es verschiedene Aufgabenbereiche gibt und eben NICHT alle das Evangelium verkünden sollen – auch insofern vergewaltigen Jehovas Zeugen die Bibel!

    Die Reaktion? Von offizieller Seite natürlich keine. Von anderen Zeugen Ausweichantworten und von bekennenden Atheisten und anderen Christen ein Lob. Dein Kommentar zeigt mir, dass du aus Erfahrung sprichst und ich möchte an dieser Stelle mein echtes, aufrichtiges Beileid aussprechen. Fühl dich umarmt und ich wünsche dir, dass du die Gewissheit behältst, dass dieser Organisationskrug schon sehr lange zum Brunnen der Vernichtung geführt wurde. Er hat schon Risse!

    Ganz liebe Grüße, alles Gute für dich
    Elke

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    1 Korinther 5 ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn verschiedene Passagen der Heiligen Schrift willkürlich und unterschiedslos zusammengemengt und miteinander verschmolzen bzw mit vorgefaßter Meinung gelesen werden, ohne daß auf ihren jeweiligen spezifischen Gehalt und Kontext geachtet wird.

    Natürlich hat Paulus am Ende von 1 Korinther 5 gesagt, keinen „Umgang“ (synanamignyni, vermischen) mehr mit „Sündern“ zu haben, keine „engen sozialen Kontakte“ mehr zu ihnen zu haben – aber um welchen „Typ“ von Sündern geht es hier genau? In der Liste steht u.a. der Begriff „Lästerer“ (loidoros, Schmäher, jemand, der Beschimpfungen ausstößt), neben „pornos“ (Hurer, was Prostitution mit einschließt) sowie „pleonektes“ (Pleonexie, Gier, „Mehr-Haben-Wollen“). Hier kommt also wieder das Element des WILLENTLICHEN oder BÖSARTIGEN, rebellischen Sündigen-Wollens zum Tragen, was streng zu unterscheiden ist, von (1) einem Sündigen aus Schwäche; (2) einer freien Willensentscheidung, einen anderen Pfad als die Gemeinde zu verfolgen, ohne daß ihr hieraus Schaden erwächst. Es liegt auf der Hand, daß keine Gemeinschaft, kein Verein oder Zusammenschluß es dulden würde oder könnte, in ihrer Mitte Leute zu haben, die absichtlich Sand ins Getriebe dieser Gemeinschaft kippen oder gar auf ihren Zusammenbruch hinarbeiten.

    In welche Kategorie der am Anfang von 1 Korinther Kap 5 erwähnte Mann fällt, wird hier nicht gesagt, doch kann man es recht deutlich aus dem nur wenige Monate später verfaßten 2 Korintherbrief ersehen: Der betreffende Mensch wurde „traurig gemacht“, so sehr, daß Paulus der Gemeinde riet, diesem Menschen schnellstmöglich wieder vollen Anschluß an die Gemeinde zu gewähren, ohne „Beobachtungs- und Bewährungsphase, Reue durch Werke beweisen etc“. Von bösartiger Rebellion kann also in diesem Fall keine Rede sein.

    Des Weiteren muß man anmerken, daß es in 1. Korinther 5 eigentlich um ein übergeordnetes Problem geht – nicht um den einzelnen Übeltäter, sondern die Gemeinde als Ganzes: Vers 6:

    „Euer Rühmen ist nicht gut.“

    Hier spricht Paulus die Korinther Gemeinde in ihrer Gesamtheit an. Wie diverse Kommentatoren anmerken, haben sie sich offenbar ihrer „Toleranz“ gerühmt, damit, wie „offen“ sie doch sind, so daß sie sogar schweres Fehlverhalten in ihrer Mitte duldeten. Sie stellten dies als einen „Verdienst“ ihrerseits heraus, und DAS mußte erst einmal korrigiert werden, ehe sie sich dem Fehlverhalten Einzelner ihrer Mitglieder widmen konnten oder sollten.

    Doch zurück zum „Sünder“ aus 1 Korinther 5. Paulus verhängt im Falle von „frechen“ aufrührerischen Sündern das Gebot, keinen „engen sozialen Kontakt“ wie Tischgemeinschaft mehr zu pflegen. ABER SELBST DANN ist das immer noch was anderes als das, was Johannes sagt:

    „Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. . . . Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.“

    Hier – UND NUR HIER – geht es um „totales Gruß/Redeverbot“ – wem gegenüber? Johannes listet auf: Verführer (planos, „Täuscher“) – Anti (=Gegen)-Christ – Irrlehrer – die, die gegen Jesus Christus sind. Hier geht es um LEHRE und THEOLOGIE, nicht um Wandel und Taten. Das ist was völlig anderes als das, worum es in 1 Korinther geht, das ist ein ganz anderes Kaliber als „kleine oder größere Sünderlein.“ Hier geht es um solche, die an die Grundsubstanz der Kirche gehen, in zersetzender, zerstörerischer Absicht. Hier geht es um solche, die als „Kinder des Teufels“ bezeichnet werden können, der ja ebenfalls mit falschem Lehren begonnen hat. Die Edenrebellion war ja das Resultata falschen LEHRENS. UND NUR HIER „verhängt“ die Bibel einen Totalausschluß, ein Kontakt/Rede/Grußverbot, im Sinne eines Selbstschutzes der Christenversammlung.

    Was Paulus jedoch den Korinthern i. V. mit diesem betroffenen Sünder nahelegt, hat erst einmal nichts mit einem „Totalausschluß“ zu tun, so ungut, so unliebsam, so verwerflich die Handlungsweise auch sein mag. Oder wie der Kommentator John Gill betreffs der Passage „ihn dem Satan überliefern“ ausführt: Hierbei geht es NICHT um Exkommunikation. Erst als Paulus das Element des bösartigen, vorsätzlichen, rebellischen Sündigens mit einführt (ab V 9, bes. in 11), verweist er auf die Notwendigkeit, soziale Kontakte einzustellen.

    Durch die WTG-Rösselsprungmethodik des willkürlichen Zusammenbringens verschiedener, aus dem Kontext gerissener Bibelstellen entsteht in diesem Falle das Zerrbild des Anwendes des johanneischen Grußverbotes, das nur auf Irrlehrer Anwendung finden sollte, auf solche, die aus Schwäche sündigen, oder die sich aus freier Willensentscheidung von der Gemeinde zurückziehen, ohne ihr Schaden zu wollen. AUF SOLCHE FINDET DAS REDE- UND GRUSSVERBOT KEINE ANWENDUNG- nicht jedenfalls, wenn man sich an biblische Vorgaben hält. Hier sollte vielmehr Jesus Christus als Richtschnur dienen:

    „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein.“

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Hallo Mein Name!

    Dein Kommentar klingt vernünftig und für mich nachvollziehbar.
    Jeder kann ja nur dort „abgeholt“ werden, wo er ist.
    Bezogen auf die Schriftstelle aus dem Text von Glückskind (10. Juni 2013 um 06:38) 1. Korinther 5:11-13 und dem von mir geäußerten Verständnis zu diesem Sachverhalt, haben wir es wahrscheinlich biher falsch verstanden. Danke für deine Informationen, die sicher mehr als nachdenkenswert sind, bei mir, bei Glückskind und allen, die möglicherweise die Sache bisher von einer anderen, vielleicht sogar nicht ganz richtigen Seite gesehen haben. Sollte dies der Standpunkt sein, das viele ZJ den 1. Kor. 5 bisher „fehlinterpretiert“ haben, von der LK, über die Älesten bis runter zu den Schafen (ich schließe mich da mit ein) wie soll das Problem gelöst werden?

    Ein anderes, wenn ich fragen darf, wie es kommt das du keine Anrede und keine Grußformel verwendest, wo du doch eigentlich so gebildet wirktst?
    Bitte nicht böse sein, aber ich hatte trotz des Wahrheitsgehaltes in deinen Aussagen, irgendwie ein Gefühl, als wenn du dich scheust, den Bruder oder die Schwester direkt anzusprechen und ihnen am Schluß einen Gruß zu entbieten.

    Liebe Grüße & einen netten Abend
    Tirza

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Sorry, liebe Tirza, falls das als unhöflich rübergekommen ist. Dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Ich hatte diesen letzten Kommentar eigentlich nicht an einen bestimmten Empfänger gerichtet, sondern eher in der Rubrik „Allgemein“ unter diesem Faden verstanden wissen wollen. Deshalb war da auch keine spezifische Anrede. Wenn ich auf einen bestimmten Kommentar eines Vorredners antworte, möchte ich selbstverständlich dessen Namen im Gruß anführen. Ich grüße Dich und alle anderen Mitleser/Mitautoren/Mit“streiter“/Geschwister von ganzen Herzen!

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Hallo & guten Morgen, lieber Mein Name!

    Es ist sehr nett von dir, dass du dich noch einmal gemeldet hast.
    Ich danke dir dafür, recht herzlich.
    Ich habe gestern viel nachgedacht, weil es ja ein ernstes Thema ist und eine Fehlinterpretation von 1. Kor. 5 schwerwiegende Folgen nach sich ziehen würde und im Einzelfall auch sicher hat.
    Gesetzt den Fall, ich hatte mich ja auf die Äußerungen von Glückskind auf eine Argumentation eingelassen, dass meine Argumentation falsch wäre, wie kommt man dann aus der Nummer raus bzw. alle betroffenen? Das war mir noch nicht klar, nach dem Lesen deines Kommentares.
    Denn wenn es so ist, dass ich diese Schriftstelle falsch angewendet habe und andere ebenso, Schafe, Älteste, LK, wie sollen wir diesen Fehler wieder korrigieren, zumal die Lage derer, die weggegangen sind, bzw. als bezeichnet gelten, vielleicht sogar einen Gemeinschaftsentzug in Abwesenheit erhalten haben ohnehin äußerst schwierig ist.
    (Schmäher und Epresser waren für mich auch Älteste, die uns mit dem Rücken zur Wand vor Fragen stellten wie: entweder/oder)
    Natürlich weis ich auch, dass ein totales Rede- und Grußverbot nur auf 2. Joh. biblisch begründet ist:
    „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf,+ noch entbietet ihm einen Gruß.*+ 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.*+“
    Doch kann es sein, dass hier die Realität für Betroffene eine Mischung aus beiden Schriftstellen deshalb vorliegt, weil Verhalten nicht immer nur schwarz oder weiß ist?

    Ich bin echt sehr aufgewühlt.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Liebe Tirza,

    Du fragst „wie kommt man dann aus der Nummer raus bzw. alle betroffenen?“

    Meinst Du damit, wie Ausgeschlossene wieder un-ausgeschlossen werden können? Indem die den gesamten WTG-Kotau durchlaufen („Bitte Bitte“ machen, Aufnahmeantrag stellen, Werke durch Reue beweisen, still und schweigend auf dem Sünderbänkchen der letzten Reihe ausharren, gesenkten Blickes in und aus den Zusammenkünften huschen, … diesen gesamten WTG-Talmud-Klimbim eben).

    Oder beziehst Du Dich auf eine Policyänderung? Na, wir können ja mal eine Eingabe beim oberen Zentralkomitee machen und schauen, was passiert – UPS! – ist bereits versucht worden, ohne Erfolg, erwartungsgemäß. Das ist also keine Option.

    Ja, was genau meinst Du mit Deiner Frage?

    Laß es mich mal so sagen (und ich basiere das auf meine eigene Handhabung i. V. mit Familienangehörigen, die nach WTG-Standard „ausgeschlossen“, aber keine Irrlehrer bzw. bösartigen Apostaten sind, sondern lediglich ihre ihnen vom Schöpfer gewährte Entscheidungsfreiheit ausüben und sich entschieden haben, nicht auf WTG-Kurs zu liegen, WAS IHR GUTES, xxx RECHT IST (beinahe wäre mir hier ein unangebrachter Kraftausdruck entfleucht):

    WTG sagt: „Er/sie sind ausgeschlossen – also gilt Null Kontakt, Gruß- und Redeverbot. Basta. Hältst du dich nicht daran, sind dir das Mißfallen Gottes und Vernichtung in Harmagedon gewiß.“

    Wie komme ich da raus, um Deine Worte zu gebrauchen? Ganz einfach: Indem ich mich weigere, NICHT mit meinen Leuten zu reden und sie auf menschliche Weise zu behandeln. Ich grüße meine Nachbarn, Leute auf der Straße, jeden „dahergelaufenen“ Fremden, ich grüße sogar jene, von denen ich weiß, daß ich ihnen unsympathisch bin, schon allein aus Gründen des Anstands – UND DA SOLL ICH MEINE EIGENEN, MIR NAHESTEHENDEN VERWANDTEN SO BEHANDELN, ALS WÄREN SIE DRECK, ODER DÜNNE LUFT? Da mache ich nicht mit.

    So komme ich da heraus. Ganz für mich persönlich. Ich weiß, daß der Autor der Bibel kein totales Rede- und Grußverbot verhängt hat, wenn es um solche geht, die ihren Weg – aus welchen Gründen auch immer, darüber zu richten steht mir nicht zu – selbst wählen. Wenn sie der WTG-verordneten Lebensweise nicht mehr folgen wollen – wer bin ich, wer sind wir, wer ist eine menschliche Org, ein selbsternanntes ZK kleiner unvollkommener Menschlein, daß wir über sie den Stab brechen und sie zu persona non grata erklären dürften?

    Mit Würde und Respekt behandelt zu werden ist ein fundamentales Menschenrecht, das auch vor sog. „Ausgeschlossenen“ nicht Halt macht. Mit Verlaub: Für mich ist es „unterste Sorte“ und einfach widerwärtig, Sandkasten-Kleinkinderniveau, jemanden zu ignorieren oder sich naserümpfend wortlos von ihm wegzudrehen, nur weil er meine Meinung nicht teilt. Genau das tut aber die ach so reine, heilige, erlauchte WTG von eigenen Gnaden, und verlangt das auch von mir. Meine Antwort hierauf, und meine Antwort auf Deine Frage: Nicht mit mir. Denn nicht die WTG verleiht Rettung und ewiges Leben – das kommt immer noch von JHWH durch seinen Sohn Jesus Christus.

    Ich weiß nicht, ob ich Deine Frage hiermit zufriedenstellend beantworten konnte.

    Herzliche Grüße,

    M.N.

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Liebe Mein Name!

    Jetzt habe ich es richtig verstanden – vielen Dank!
    Ich habe gestern beim Rasenmähen, die gaze Zeit darüber nachgedacht.
    Ja, ich glaube, ich war so naiv zu denken, man müsse, die LK, die Älesten, die Fehlurteile diesbezügl. erlassen haben etc. darauf aufmerksam machen, man habe so etwas wie eine Mitwirkungspflicht, wenn man etwas erkannt hat. Aber ich habe mich da wohl in etwas hineingesteigert. Auf meine Situation bezogen, habe ich auch noch einmal alles reflektiert, so gut und ehrlich es mir möglich ist.
    Dazu muss ich wohl etwas konkreter werden. Das Gruß- und Redeverbot aus 2. Joh. ist mir klar., was das bedeuet. Das setzt aber in der Regel eine aktive Komponente voraus.
    Wenn Älteste, wie in unserem Fall und ich habe von mehreren Fällen gelesen aber bei Problemen die betreffenden Schafe gar nicht erst aufsuchen und weiden, sie also schmähen, ist uns wirklich passiert (Originalausspruch eines Dienstamtgehilden/jetzt Ältesten, dass der betreffende Älteste, auf den wir gewartet haben Zitat: „…er wird nicht kommen, er hat seine eigenen Prinzipien..“) kann er ja defacto nicht aktiv reden und die „Lehre nicht bringen“, aber durch seine Handlungsweise gibt er aber zu erkennen, welches geistig Kind er ist. Lehre bringen / oder auch nicht bringen darunter kann auch nonverbales unbiblisches Verhalten verstanden werden?
    Du hast mein Problem schon richtig erkannt, es geht nicht darum zu bitten die Sache richtig zu stellen (ist ja auch nur eine Komponente in der ganzen Angelegenheit), damit dann alles wieder in Ordnung ist und wir wieder zur Versammlung gehen können.
    Das funktioniert mit dem Wissen, seit ich bei BI bin nicht mehr.
    Bezüglich meiner falschen Einschätzung ist es so, dass ich diesen Ältesten, der nicht gekommen ist und durch seine Werke zum Ausdruck gab, dass wir ihm völlig gleichgültig sind, ab dem Zeitpunkt, wo ich das Warten aufgegeben habe dann nicht mehr gegrüßt habe. Ich habe regelrecht psychosomatische Beschwerden erlitten und ich denke soagar eine Posttraumtische Belastungsstörung über Jahre gehabt, weil eben diese Schmähung mehr weh tat (darunter fiel und fällt auch das Briefe nicht beantwortet werden – letzter Brief 26.4.013 an eine Ältesten der Ortsversammlung – null Reaktion).
    Gestern war die Schwester, von der ich hier im Forum berichtet hatte kurz auf Besuch.
    Auf meine Frage, wegen der Reaktion auf meinen Brief – es gab keine. Wir sind überhaupt nicht existent.
    Nun, damit habe ich/ wir jetzt abgeschlossen, bis zu dem Zeitpunkt wo durch die Realität uns Jehova eine andere Entscheidung abverlangt. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es so sein wird, wie gestern ein Bruder am Telefon meinte, dass sich die Versammlung noch drastisch reinigen würde, von Personen, die dem Unkraut entsprechen, bis hoch zur LK, und dann wäre eine Rückkehr möglich, weil er immer noch glaubt eine Organisation muss es doch geben, die Jehova gebraucht.
    Du siehts, lieber Mein Mame, Menschen wollen ansich gern wo dazugehören und fallen, wenn sie auf sich gestellt sind evtl. in ein Loch, weil sie niemanden direkt vor Ort haben, ich meine die vermeintliche bzw. tatsächliche Sicherheit die eine Gruppe bietet.
    Sei lieb gegrüßt
    Tirza

  • Mein Name @ Tirza
    Juni 4, 2013

    Hallo Tirza,

    Du erläuterst genau das Problem, das entsteht, wenn man unvollkommene Menschen, bzw. eine unvollkommene menschliche Org. zwischen sich und den Schöpfer und seinen Christus kommen läßt, wenn man zu sehr auf Menschen (Älteste z.B.) schaut, oder zuviel von ihnen erwartet.

    Wenn das passiert, dann verdunkelt sich die geistige Vision, das „heilende Wirken“ des Heiligen Geistes wird sozusagen unterbrochen. Die Wahrnehmung der gestigen Welt trübt sich, oder geht komplett verloren. Der geistige Fixpunkt verschiebt sich vom Himmel auf die Erde.

    Wie oft habe ich schon „geschundene“ Geschwister hoffnungsvoll sagen hören: Wenn erst der Kreisaufseher kommt, DANN wird es besser, der wird Ordnung hier in diesen Laden bringen. Dann kam der KA – und nichts passierte. Oder, noch schlimmer: Der KA mißbrauchte das ihm von „kleinen“ Geschwistern entgegengebrachte Vertrauen schamlos und gab die erhaltene Information postwendend an die lokalen Ältesten weiter mit dem Kommentar „ihr habt hier ein Problem, kümmert euch drum.“ Soviel zum Thema „Vertraulichkeit“ (die die WTG lautstark vom „kleinen Verkündiger“ einfordert, sich selbst aber nach Gutdünken erläßt).

    Zu dieser Thematik (nicht auf Menschen schauen) und dem, was Menschen seitens der WTG und ihren Vertretern erfahren und durchmachen, fällt mir Römer 3 v 4 ein:

    „Gott ist wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner.“

    Das bezieht uns alle ein – JEDER Mensch ist „Lügner“, also unvollkommen und nicht fähig, gegebene Versprechungen immer und überall hundertprozentig zu erfüllen. Da das nun mal so ist, dürfen wir als Einzelne nicht den Fehler begehen, von einer unvollkommenen Org. Dinge zu erwarten, die diese ebenfalls nicht erfüllen kann, wie z.B. immer und überall hundertprozentige Gerechtigkeit zu üben oder die Wahrheit zu sagen. Ich sage das nicht, um die WTG zu „entlasten“ oder zu „verteidigen“, im Gegenteil: Würde sie nicht pausenlos in schamloser Selbstbeweihräucherung schwelgen, würden sie und ihre hoch- oder weniger hochrangigen Vertreter Demut üben, Fehler eingestehen, sich ihrer Grenzen bewußt sein (was sie von den Schafen immer sehr lautstark einfordert), dann wäre sie u. U. viel glaubwürdiger, DANN könnte man ihr Versagen und Fehlurteile ihrer bestallten Vertreter in den allg. „Dunstkreis“ unser aller naturgegebenem Unvermögen einordnen. So aber, im Lichte ihrer schrankenlosen Überheblichkeit, ihrer Selbstgefälligkeit und ihres grenzenlosen Anspruchs, bleibt uns nur noch zu sagen: Höchste Vorsicht! Die WTG ist keine „gute Mutter“, die uns, ihre „Kinder“, die „Schäflein ihrer Weide“, zu labenden Oasen führt.

    Auf was, auf wen schauen wir? 2 Korinther 4 v 18:

    „da wir nicht das Sichtbare anschauen (wie z. B. eine sichtbare menschliche Org), sondern das Unsichtbare (die geistigen Wesenheiten, die geistige Welt, Göttliches, das, was wirklich wahr ist)“

    Hebräer 12 v 2:

    „indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens“

    Der auferstandene und verherrlichte Christus ist unser „Leuchtturm“, der uns – in unserem Schiff auf dunkler See – als unverrückbarer Fixpunkt dient. Mit, oder hinter, Christus, „sehen“ wir den Vater, da Christus sich zur Rechten Gottes befindet und uns zum Vater führt.

    Lebt man mit dieser Vision, dann läßt man sich durch das, was kleine, unvollkommene Menschlein auch tun mögen, nicht mehr so sehr aus der Ruhe bringen. Gerade wir JZ müssen uns von dieser Fixation auf Menschliches Allzumenschliches – die WT-Org. und ihre lokalen Vertreter – freimachen, von unserer Erwartungshaltung ihr gegenüber, da dies sonst unweigerlich und unvermeidbar zu Leid führt.

    Liebe Grüße,

    M.N.

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Guten Abend Mein Name,

    gute Kommentare. Danke. Auch ich denke, dass sich versammelnde Christen das Recht haben müssen, Menschen klar auszugrenzen, wenn gravierende unbiblische Verhaltensweisen erkennbar sind.

    Aber bei den ersten Christen war es üblich, dass solche Vorgänge mit der GANZEN Versammlung erörtert wurden und nicht irgendwelche allgemein gehaltenen diffusen Vorträge, bevor jemand durch ein Femegericht verurteilt wurde.

    Vielleicht sollten wir uns mal in diesem Zusammenhang fragen, warum Paulus nicht in 2. Timotheus 4:10-14 über Demas sagte, man solle ihm nicht einmal einen Gruß entbieten, jeden Kontakt meiden o.ä. Selbst bei Alexander schrieb er lediglich „Hüte dich vor ihm“, kein Wort davon, ihm wenigstens den gebotenen höflichen Anstand zu erweisen. Und das, obwohl er Paulus „viel Schaden“ zugefügt hatte.

    Daraus folgt für mich, dass es mir zusteht, selbst Kontakte zu pflegen, mich herauszuhalten aus den Konflikten anderer und darauf zu achten, dass meine Kontakte für mich förderlich sind. Zumindest solange, wie meine Kontakte nicht derart unbiblisch handeln, dass die ganze Gemeinde in Verruf kommt.

    Die Ältesten verlangen jedoch, sich IHREM Urteil über eine Person absolut anzuschließen. Damit veranlassen sie Mitgläubige, sich als Richter ohne jede Kenntnis der Situation aufzuspielen – und damit selbst vor Christus in Ungnade zu fallen. Sie sind Erfüllungsgehilfen Satans, nachzulesen in den Worten Jesu in Matthäus 23:14.

    Dieses Organisationsgehabe ist genauso unchristlich. Die Schrift sagt, dass ALLE Dinge aufgelöst werden, d. h. es wird auf einer neuen Erde nichts mehr geben, was wir jetzt als unbedingt nötig betrachten. Wenn Jesus allerdings sein Gericht vollzieht, werden EINZELNE Menschen beurteilt, keine Organisationen, es gibt keine goldene Mitte für Kirchenverbände, so dass man sagen könnte, „ich habe zur RKK oder zu Jehovas Zeugen gehört – stell mich mal nach rechts, egal, wie sehr ich andere Menschen verletzt habe, ich war doch nur gehorsam“. Selbst menschliche Gerichtshöfe akzeptieren diese dumme Ausrede nicht mehr!

    Nur wenn wir uns 100% dem Christus unterordnen – nur ihm – haben wir die Möglichkeit des ewigen Lebens. Christus hat keine Organisation gegründet. Nur wenn wir zu 100% die Stellung des Christus achten, können wir seine Herrlichkeit wie mit einem Spiegel reflektieren, jede Person, Organisation, oder sonstiges menschliches Konstrukt verursacht einen „blinden Fleck“ auf diesem Spiegel. Als Jesus versprach, dass er dabei sei, wenn sich zwei oder drei in seinem Namen zusammenfinden, sagte er ausdrücklich nicht, zwei oder drei aus dem gleichen Verein! Wenn wir mal demütig anerkennen, dass auch andere Menschen ein gutes Herz haben können, dann werden wir die notwendige Reife erlernen zum ewigen Leben. Denn wir alle sind Brüder, während er, Jesus, allein Lehrer ist.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Thomas
    Juni 4, 2013

    Hallo ihr Lieben,

    Ich lese hier seit einiger Zeit mit aber habe mich bisher zurückgehalten. Erstmal großes Lob für die Macher von Bruderinfo, eure Seite ist wirklich gut und das Monatsthema scheint mir geeignet nun doch mal was zu schreiben.
    Zuerst muß ich vielleicht mal sagen das ich als UV (ungetaufter Verkündiger) damals den weg der „wahrheit“ verlassen habe. Mich konnte und kann bis heute niemand mit Gemeinschaftsentzug oder Ausschluß strafen, (mitlerweile frage ich mich ohnehin ob das eine Strafe ist oder eine Befreiung).
    Ich habe viele dumme Dinge getan, die ich im Nachgang bereue ich hatte mit allem was christlich war abgeschlossen,es dauerte Jahre bevor ich Jesus und Gott wieder an mich gelassen habe aber bei allem was mir Heute vielleicht leid tut, tut es mir nicht leid das ich der Organistaion WTG und ihrem Brooklyn(treuen) Sklaven den Rücken gekehrt habe.
    Meine Eltern haben in all den Jahren nie den Kontakt zu mir abgebrochen und auch über die Brüder und Schwestern aus dem Buchstudienkreis kann ich nur positives sagen. Aber auch als nicht-Zeuge betrachtet man natürlich das Tun dieser Religionsgemeinschaft in der man erzogen wurde…
    Wenn ich sehe für was manch ein Zeuge inzwischen mit Gemeinschaftsentzug beglückt wurde, und das wiederum auf meine Situation beziehe dann frage ich mich gänzlich welche Intelligenzabstinenzler sich hier anmaßen über diese Brüder und Schwestern zu richten.
    Beispiel: Ich habe eine Lebenspartnerin und mit ihr eine Tochter wir sind aber nicht verheiratet. Dazu hat meine Partnerin einen Stiefsohn mit in die Beziehung gebracht der von seinem Erzeuger (Vater kann man sowas nicht nennen) nichts zu erwarten hat. Er will ihn weder sehn noch sonstwas,traurig sowas. Würde ich meine Partnerin nun ehelichen was ich unter Garantie nicht tue, solange der Junge keine 18 ist, würde ich den Kindsvater vollkommen aus der Pflicht nehmen, das wäre dem grade recht. Und trotzdem liebe ich meine Partnerin, bin kein Hurer oder ähnliches. Bin ich deswegen schlecht weil ich nicht heirate?
    Ähnliches könnte einem Zeugen passieren der eine Beziehung mit einer geschiedenen Frau mit Kind beginnt und zum Beispiel aus genannten Gründen ehelos bleiben möchte.
    Ist dieser Bruder/Schwester dann ein schlechter Christ oder ist das eher der der seine Frau/Mann verlässt oder fremdgeht und Ehebruch begeht.
    Ich denke Gott sieht in das Herz der Menschen,und vor ihm muss sich ein jeder verantworten. Ich bin nicht frei von Sünde gewesen, aber solange ich vor Gott noch sagen kann: „Richte du mich denn dein Urteil ist gerecht“, solange ist mir jedes Urteil von Menschen egal.Und ich denke das ist der springende Punkt, und wenn mir Menschen den Kontakt zu Mitmenschen untersagen wollten die vielleicht einen christlicheren Lebenswandel führen, als mancher der sich Christ nennt, dann kann ich darüber nur müde lächeln.

    Eure Seite ist Top, macht bitte weiter so,denn sie zeigt mir das es Zeugen gibt die nicht blind der WTG -Doktrin und ihrem Sklaven folgen sondern selbst denken. Und das ist keineswegs selbstverständlich, zuviele lassen sich blind leiten,und ich hoffe das sie irgendwann zu sehenden werden und endlich Gott und Jesus mehr gehorchen als den Menschen.

    In christlicher Verbundenheit

    Thomas

  • Sascha an Thomas
    Juni 4, 2013

    Lieber Thomas,

    auch dich möchte ich herzlich Willkommen heißen – schön, dass du den Weg hierher gefunden hast.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Hallo liebes glückskind!

    Ich versuche einmal mit dir in einen fruchtbaren Dialog zu kommen.
    Wie du richtig schreibst Zitat:
    „Allerdings können wir denn den Rat der Bibel ausser Acht lassen, wenn es um REUELOSE Sünder geht?“
    Meine Antwort lautet: nein
    In diesem Fall hast du völlig recht!
    Wenn ich es aber richtig verstanden habe, fühlen sich viele, ähnlich betroffen, wie ich, obwohl sie keine reuelosen Sünder sind.
    Die Anwendung der von dir genannten Schriftstelle umreißt doch klar den Personenkreis, auf den die Anwendung zutrifft, nicht jedoch Mitchristen, die sich zurückziehen oder der Lehre und den Pratiken der WTG kritisch gegenüberstehen.

    Wer meint er müsse den Personenkreis und die Definition der von die erwähnten Schriftstelle auch auf die Personen erweitern, die nicht explizit in 2. Kor. 5 11-13 genannt sind, steht in der Gefahr…..
    Ich lass das ´mal offen. Dir fallen bestimmt genug Schriftstellen ein, die den ernst der Lage biblisch begründen.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Berichtigung

    Wer meint er müsse den Personenkreis und die Definition ….
    richtig… musss es heißen in 1. Kor. 5 11-13
    statt 2. Kor. 5 11-13

    Liebe Grüße
    Tirza

  • glückskind
    Juni 4, 2013

    Guten Tag,
    keine Frage, das Video erreicht die emotionale Ebene und läßt die im Video Angeklagten so zurück, wie es der Produzent des Videos sicher wollte.

    Allerdings können wir denn den Rat der Bibel ausser Acht lassen, wenn es um REUELOSE Sünder geht?

    (1. Korinther 5:11-13) 11 Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12 Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, 13 während Gott die richtet, die draußen sind? „Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.“

    Reuelose Sünder, die Sünder SIND, sollen gemieden werden.

    Was machen wir nun mit diesen GÖTTLICHEN Anweisungen?

    Leider geht weder das Video noch die hier so häufig eindeutigen Komentare auf diesen TExt aus 1. Kor 5:11-13 nicht ein.

    Wollt Ihr wirklich das Wort Gottes ignorieren? Wenn nciht, wie genau stellt IHR EUCH die Umsetzung des eben genannten Rates Gottes vor?

    Glückauf!

  • Birds
    Juni 4, 2013

    Hallo Glückskind,

    Du hast recht es ist eine Anweisung.
    Ich sehe das so.

    1. War damals die ganze Versammlung im Wissen darüber. D.h der Betroffene hatte nicht bereut. Es war auch eine Sünde die selbst in den Nationen verpönt war. Und er kehrte nicht um.
    2. Wenn ein Sünder bekennt seine Sünde zu bereuen, kann kein Mensch dies in Frage stellen. Das steht nur Jehova und Jesus zu. (Leider passiert das meiner Meinung genau das einem mangelnde Reue unterstellt wird wenn keine Daten gezeigt werden.)

    Was ist mit denjenigen, die Sünden nicht zugeben, und noch immer in der Versammlung sind? Und wenn wir ehrlich sind, begehen wir ALLE sehr oft Fehler, die wir im Gebet darbringen sollten.

    In einer Nachbar Versammlung, ist eben ein Paar, wo ein Kind unterwegs ist nicht Ausgeschlossen worden. Alle Eltern sind Älteste , und es wird natürlich gesagt, das das nicht mit rechten Dingen zuging. Sie wurden nicht ausgeschlossen, und müssen Heiraten.
    Was sollen sie denn bereuen??? Da ist ein Leben unterwegs. ?

    Ich denke, das es in Korinther, um wirklich schwere Vergehen geht, und nicht um andere Dinge. Das wird meiner Meinung Missbraucht.

    Lg

  • Frank und Frei
    Juni 4, 2013

    glueckauf, der Steiger kommt und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezuendt, schon angezuendt….
    schauen wir auf den verhurten, verlodderten verlorenen Sohn.
    Hat sein Vater ihn Schweine hueten geschickt?
    oder hat er ihn von der Hausgemeinschaft ferngehalten um diese REIN zu bewahren ?was lehrt diese Parabel ?
    setzt das die Versammlung um? Dort wo Richter und Anklaeger eins sind, kann niemals Recht zustande kommen.
    eine Clique selbstgefaelliger Maenner, die oftmals ihr eigenes Doppelleben leben, sich nicht an Absprachen halten und das Recht zu ihren Gunsten beugen wird ueber die Brueder gesetzt und sie schliessen auf Weisung von oben sogar ohne Rechtskommitte aus, ohne Belehrung auf Reue und Umkehr.
    Selters haelt sich diese Elite, belehrt sie in sog. Schulungen durchzugreifen, aber versaeumt es, ihnen soziale Kompetenz fuers Leben zu vermitteln. Diejenigen, die sich schon als Fuersten sehen handeln entsprechend absolut und brechen die Weisung, nicht zu richten. und statt dies oeffentlich zu machen, wie in Judah, machen sie es im Hinterzimmmer, verschwiegen und stille – um die Versammlung zu schuetzen
    Wer aber schuetzt die Versammlung vor solchen Woelfen, die Glauben morden, Menschen demuetigen und entehren ?
    Ein Lotse kennt die Untiefen einer Schifffahrtsstrecke. Die Richter kennen nur ihr Huete-Buch, eine Ansammlung von Anweisungen, die, wie im Gebt Acht Buch jederzeit erweitert oder widerufen werden koennen, ganz so, wie das Octumvirat es fuer noetig haelt.
    Allein Gottes Wort ist konstant, so es nicht aus Sektengruenden korrumpiert vwurde. und das sagt klar: richtet nicht.
    darueber wurde hier schon sehr viel geschrieben und es ist obsolet hier ein Echo zu sein.
    Wer von uns suendenlos ist, mag ja Steine werfen, aber im Glashaus muss man vorsichtig sein.

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Dein Kommentar zeigt einmal mehr, dass Du nichts begriffen hast und Deine 50jährige ergebene Zugehörigkeit zur WTG ihre Spuren hinterlassen hat.

    Du zitierst sklaven-getreu diesen Text ohne zu verstehen WAS dort steht, ohne den Kontext und den Sinn zu erfassen. Traurig!

    Auch das Video hast Du nicht verstanden. Es geht hier um ausgeschlossene Familienmitglieder. Es existiert überhaupt kein Bibeltext, was dies betrifft. Die WTG erweitert einfach willkürlich diesen Text um Druck auf zu bauen.

    1. Paulus spricht von einem „der Bruder genannt wird….“ (Vers 11). Ein Ausgeschlossner ist kein Bruder mehr, wie könnte dieser Text dann auf diesen angewandt werden?

    2. Lies die Fußnote und den Querverweis zu „keinen Umgang mit jemanden“ (t), 2. Thes. 3:6 und dann Vers 14 und 15.

    Was bedeutet es also gemäß der Bibel „keinen Umgang“ mehr zu haben? Wo steht etwas von „meiden“? Was sagt Paulus in Vers 15?

  • Mariel
    Juni 4, 2013

    Müssen wir nicht die Aussage Jesu: „Richtet nicht, damit wir nicht gerichtet werdet“ und “ Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“, höher bewerten, als ein Aussage des Paulus. Für mich sind das heilige Aussprüche, die Grundsätze beinhalten. Wobei die Aussagen des Paulus sich auf damalige Situationen in der Versammlung beziehen, also nur Regeln sind. Und nichts geht über den Grundsatz: „Du sollst den nächsten lieben, wie die selbst“.
    Und wenn man nicht jegliches menschliches Gefühl verloren hat, dann ist einem klar, dass die Vorgaben der WT lieblos und unmenschlich sind.
    Empfinden kann man das aber erst dann, wenn man selbst betroffen ist.
    Liebe Grüsse

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Liebe Mariel,

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich denke auch, dass die Evangelien und die einfachen Grundsätze Jesu höher zu bewerten sind, als die Briefe des Paulus, der oft sehr spezifisch für die damalige Zeit und die Versammlung waren.

    Lg
    Dennis

  • Mani
    Juni 4, 2013

    Liebe Mariel, lieber Dennis!

    Ihr irrt euch. 2. Thimotheus 3:16 besagt: „Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.(NGÜ)“

    Es widerspricht der Schrift nicht, reuelose Sünder aus der Gemeinschaft auszuschließen.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Mariel
    Juni 4, 2013

    Hallo Mani,und Hallo alle Ihr Lieben
    es gibt nunmal viele Möglichkeiten die Bibel auszulegen, deshalb gibt es auch hier in diesem Forum so viele verschiedene Meinungen.
    So hat es Gott zugelassen und so ist es auch gut.
    Jeder Mensch folge seinem Gewissen und seinem natürlichen Empfinden gestützt auf Grundsätze, die den christlichen Glauben ausmachen.
    Wir sind alle aus einem liebevollen Gedanken unseres Schöpfers entstanden und haben die Aufgabe in erster Linie diese Liebe zu leben. „An der LIebe werdet ihr sie erkennen“
    Ich habe diese Liebe in der Versammlung nicht gefunden, viele haben ihr natürliches Gefühl der Zuneigung verloren und halten sich strickt an Regeln, die Menschen aufstellen.
    Je nach „Führungspersonal“ fallen die Regeln strenger oder lockerer aus. Ich habe in der Versammlung eine Ära der Gewaltherrschaft erlebt und eine Ära der Liberalität. Die Fähnchen im Winde konnte man gut beobachten. Tiefe freundschaftliche Verbindungen gibt es nicht, die lösen sich ganz schnell, wenn man nicht mehr so konform ist. Da ist es gar nicht nötig „ausgeschlossen“ zu sein.
    Mobbing, Mistrauen, Geschwätz, Unterstellungen, konstruierte Falschanklagen ……. können schnell dazu führen, dass du ein Bezeichneter bist. Und dann noch mehr unter Beobachtung stehst.
    Verunsichert, eingeschüchtert, traurig, depressiv, einsam……..
    Das hat alles nichts mit unseres großartigen Schöpfer und seinem Sohn Jesus zu tun. Er gibt uns jeden Tag was wir benötigen und hilft uns unseren Weg des Friedens und der Liebe zu finden.
    Ps. Glückskind braucht wohl nur etwas Aufmerksamkeit….
    Liebe Grüsse an alle
    Mariel

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Lieber Mani,

    so dachte ich auch immer mit Verweis auf diesen Vers. Aber überlegen wir mal WANN Paulus das geschrieben hat.

    Paulus kann mit dem Begriff „die ganze Schrift“ wohl kaum seine eigenen Briefe gemeint haben und schon gar nicht die Briefe und Bibelbücher, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal existierten, wie z.B. Judas, Jakobus und die Offenbarung.

    Er meinte eher die jüdische Tora damit.

    Lg
    Dennis

  • Michael
    Juni 4, 2013

    Hallo Dennis,das sehe ich genaus, es sind die Hebr. Schriften gemeint,niemand wusste damals, das alles,was im 1. Jahrh. geschrieben wurde jemals Bestandteil der „Bibel“ werden würde,auch Paulus nicht. Es ist deshalb von Vorteil,auch in Bezug auf Gemeinschaftsentzug und Abtrünnigkeit das sog. alte Testament zu Rate zu ziehen. Ich lese gerade das Buch „Richter“,viele der von Jehova eingesetzten Richter würden nach Auffassung der WT-Ges. heute ausgeschlossen oder als Abtrünnige bezeichnet werden.
    „Alles was VORZEITEN geschrieben wurde ist zu unserer Unterweisung geschrieben“,damit konnte nur die Thora gemeint sein.
    Viele Grüße an alle,Michael

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Dennis,

    Ich glaube schon das Paulus auch seine eigenen Schriften und die der anderen Apostel mit einschloss. Gerade weil er gebraucht wurde um einen Teil der Bibel zu schreiben, weiss er doch auch wie es zustande gekommen ist. Da auch Paulus über viele Dinge geschrieben hat, von denen er keine Ahnung haben konnte, zeigt doch dass seine Schrift inspirit war. Oder nimm die Offenbarung, die aus Sicht von Johannes vollständig in der Zukunft lag. Wie hätte er das ohne Inspiration schreiben können? Johannes schreibt einleitend:

    Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muß; und durch seinen Engel sendend, hat er es seinem Knechte Johannes gezeigt, der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi, alles, was er sah. (Offenbarung 1:1, 2 ELB)

    Nimm die Sekretärin eines Chefes. Manche Briefe lässt der Chef sie selbst schreiben aufgrund immer wieder kehrender Arbeitsabläufe. Doch manches diktiert er ihr haarklein. Die den Brief bekommen, werden immer denken, dass diese vom Chef kommen. Doch die Sekretärin weiss ganz genau, welchen Brief sie eigenhändig verfassen durfte und welcher Brief ihr vom Chef persönlich diktiert wurde.

    So wussten die Schreiber der Bibel auch, wie sie zu ihren Erkenntnissen gekommen sind, da bin ich mir sicher. Wenn der Paulus also schreibt, das die ganze Schrift inspiriert ist, dann ist sie das auch. Ansonsten hätte Gott einen Weg gefunden seinen Brief aus seinem Wort zu entfernen, wenn es nicht stimmen würde.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Mani
    Juni 4, 2013

    Lieber Dennis!

    So einfach ist die Sache nicht:

    „Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen. 12 Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? 13 Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!“
    (1. Korinther 5:11-13)

    Hier spricht Paulus Klartext: Entfernt den bösen Bruder aus eurer Mitte!

    Auch zitiert er dabei aus dem Alten Testament:

    „… Und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. 22 Wenn ein Mann bei einer Frau liegend angetroffen wird, die einem Mann gehört, dann sollen sie alle beide sterben, der Mann, der bei der Frau lag, und die Frau. Und du sollst das Böse aus Israel wegschaffen. 23 Wenn ein Mädchen, eine Jungfrau, einem Mann verlobt ist, und es trifft sie ein Mann in der Stadt und liegt bei ihr, 24 dann sollt ihr sie beide zum Tor jener Stadt hinausführen und sie steinigen, dass sie sterben; das Mädchen deshalb, weil es in der Stadt nicht geschrien hat, und den Mann deshalb, weil er der Frau seines Nächsten Gewalt angetan hat. Und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.“ (5. Mose 22:21-24)

    Natürlich kann man die Ausschlusspraxis der WTO auf keinen Fall gutheißen! Aber die Bibel spricht unmissverständlich von Situationen bzw. Handlungen, die innerhalb der Glaubensgemeinschaft nicht geduldet werden dürfen und in letzter Konsequenz zum Ausschluss führen müssen.

    Das widerspricht in keinster Weise dem Grundsatz Jesu aus Matthäus 7:1 „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ wie einige fälschlicherweise schlussfolgern könnten. Das zeigt schon eindeutig der Kontext, wenn man weiterliest.

    Es ist nur eindeutig falsch, jemanden die Gemeinschaft zu entziehen bzw. auszuschließen, wenn das vorgeworfene Delikt keine biblische Grundlage für eine solche Handlung bietet, deshalb sollte die Sachlage insgesamt mit Unterscheidungsvermögen beurteilt werden.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Maryam
    Juni 4, 2013

    Lieber Dennis,
    das habe ich mich auch schon gefragt. Bin letztens mal wieder über Kolosser 4:15f gestolpert:
    „Richtet meine Grüße den Brüdern in Laodicẹa aus und der Nỵmpha und der Versammlung in ihrem Haus.+ 16 Und wenn dieser Brief bei euch gelesen worden ist, so veranlaßt, daß er auch in der Versammlung der Laodicẹner gelesen wird+ und daß ihr auch den von Laodicẹa lest.“
    Daraus schlussfolgere ich haarscharf, dass es auch einen Laodicea-Brief gab. Warum gehört der nicht in den Kanon der Bibel? Von Gott inspiriert, aber für die heutige Zeit nicht „wichtig zum Lehren“ etc?
    Paulus hat doch sicher nicht gewusst, welche seiner Briefe zur Bibel gehören würden und welche nicht, oder?
    Liebste Grüße
    Maryam

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Guten Tag Dennis,

    ein sehr interessanter Gedanke. Offensichtlich konnte Paulus nicht wissen, welche seiner Schriften göttlicher Inspiration waren, da er sonst den Brief an Laodicea nicht erwähnt hätte, den wir heute nicht in der Bibel finden. Folglich konnte er seine eigenen Schriften nicht gemeint haben, als er uns auf die alten Schriften verwies. Nichts desto weniger hat Gott sie dazugezählt und daher gilt für unsere, spätere, Zeit natürlich auch: Alles, was vorzeiten geschrieben wurde….und das schließt für uns heute auch die Briefe des Paulus mit ein.

    Insoweit habe ich auch das Vertrauen in unseren himmlischen Vater, dass nichts in der Bibel gelandet ist, was nicht inspiriert ist.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Markus
    Juni 4, 2013

    Woher wollen Älteste denn so genau wissen ob jemand bereut oder nicht? Können sie in das Innerste eines Menschen schauen? Nein, selbstverständlich können sie es nicht. Diese „Rechtsprechung“ und Verurteilung in vielen Fällen ist für mich eine reine Anmaßung, die den betreffenden Ältesten nicht zusteht. Wegen einer sehr schwerwiegenden Tat des Kindesmißbrauchs sind manche zwar ihres Dienstamtes enthoben worden, aber nicht ausgeschlossen worden und sind somit ein Teil der Versammlung der Zeugen jehovas geblieben, ähnliche Fälle gibt es beim Ehebruch, was eindeutig in der Bibel verurteilt wird. Viele sind jedoch wegen vorehelicher Beziehung sofort aus der Versammlung entfernt worden – was ist das denn für ein „gerechtigkeitsempfinden“ der Ältesten? Wieso wird hier sehr häufig mit zweierlei Maaß gemessen. ES ZEIGT DOCH NUR EINDEUTIG, DASS MAN MANCHE SEHR SCHNELL LOSWERDEN MÖCHTE UND ANDERE UM JEDEN PREIS IN DER VERSAMMLUNG BEHALTEN MÖCHTE, GANZ EGAL WAS FÜR EINE SÜNDE SIE BEGANGEN HABEN. SCHON ALLEIN VON DAHER SUCHT MAN DIE GERECHTIGKEIT IN DEN REIHEN DER ZEUGEN JEHOVAS VERGENS… Mir hat auch niemand von den Ältesten geholfen,
    obwohl ich zu der Zeit sie darum gebeten hatte – heute nach über 20 Jahren würd ich es gar nicht mehr wollen, wenn man sieht wie offentsichtlich hier falsch gehandelt und entschieden wird.
    Mit „WAHRHEIT“ und „REINERHALTUNG“ hat das alles gar nichts zu tun. Hier spielen ganz andere Fakten eine Rolle. Es geht um „MACHT“,“EINFLUSS“,“BESTIMMUNG“ und „GELD“ und das traurigerweise alles im Namen Gottes.

    LG Markus

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Lieber Markus!

    Es schmerzt immer wieder, wenn man etwas liest, was wahr ist
    und so völlig entgegen dem, was die Bibel uns lehrt und wie gehandelt wurde und wird, und worunter letztlich du und wir und andere Betroffene leiden; auch nach Jahren.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Pit
    Juni 4, 2013

    hallo liebe mariel. so spricht ein kind gottes. 100% übereinstimmung.
    lg gs pit

  • Aaron
    Juni 4, 2013

    Hallo glückliches Kind,
    ich gebe dir recht, nur das Video für sich betrachtet ist keine sachliche Darstellung der christlichen Vorgehensweise und versucht in erster Linie die Gefühlsebene anzusprechen. Es zeigt aber auch sehr deutlich, wie sehr uns religiöse Indoktrination und Manipulation verändern können und vor allem wie sehr dadurch unsere natürlichen Empfindungen und Gefühle unterdrückt und zum Teil sogar pervertiert werden. Nur als Folge solcher Art von Manipulation kann man es nachvollziehen, dass man andere töten kann und sich dabei sogar gut fühlt weil man meint Gott einen Dienst erwiesen zu haben. Beispiele in der Geschichte und aus aktuellen Ereignissen gibt es genug (auch ausserhalb der Zeugengemeinde). Ich bin überzeugt, dass es ein Hauptanliegen der biblischen Botschaft ist di Menschen zu ihrer „Natürlichkeit“ zurückzuführen. Spontaneität und Liebe sich nicht durch Gesetz vorschreiben zu lassen. Die Aufforderung keinen Umgang zu haben mit… bedeutet letztendlich nichts anderes, als das, was jeder liebevolle, an anderen interessierte Mensch ohnehin tun würde: eine klare Abgrenzung gegenüber den Personen die vorsätzlich und willentlich in der Sünde verharren. Obwohl Eltern sicherlich bereit sind vieles zu dulden was ihre Kinder tun, gibt es doch eine Grenze, bei der die Eltern klar signalisieren, „du bist zu weit gegangen, ich bin mit deiner Handlungsweise und deinem Löebensstil nicht einverstanden und heiße das nicht gut was du tust!“ Das würde dennoch niemals bedeuten, dass Eltern deswegen ihre eigenen Kinder nicht mehr sehen oder grüßen wollen, dass sie den Kontakt mit ihnen meiden. Jesus hat seine Meinung den Pharisäern gegenüber mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht und dennoch ist er ihnen nicht aus dem Weg gegangen. Aber er hat keine Freundschaft mit ihnen gepflegt oder lockeren sozialen Umgang gehabt (durch den man eine gewisse Zustimmung signalisiert).
    In ähnlicher Weise sind auch die anderen Ratschläge, Anweisungen und Gebote zu verstehen. Wenn Jesus sagt „Geht daher hin und macht Jünger und …“, dann heißt das nichts anderes als „erzählt anderen von dieser genialen, lebensrettenden Botschaft. Gebt das weiter was ihr besitzt“. Es gibt absolut keinen Grund daraus eine religiöse Vorschrift mit detaillierten Anweisungen zu machen (ganz zu schweigen vom „Berichtszettel). Warum sagt man man geht „in den Dienst“, als ob nur der Haus-zu-Haus Dienst eine Form des Gottesdienstes ist? Warum wird nicht Nachbarschaftshilfe als „Dienst“ bezeichnet?
    Ich kann mir nicht vorstellen dass es notwendig ist in Details Vorschriften zu machen,wenn es so wäre hätte Jesus diese Angaben gleich mitgegeben (wen darf man wann grüßen -im gleichen Haushalt, Famileienangelegenheiten,…). Warum können wir nicht selbst entscheiden was richtig und was falsch ist? Warum lassen wir uns alle Angelegenheiten vorschreiben? Diese endlosen Diskussionen wann man was machen darf sind nicht erbauend. Wir sollten lernen uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und eine christusähnliche Persönlichkeit zu entwickeln. Fakt ist dass die rigide Vorgehensweise der WTG viel Leid und Schmerzen verursacht und keineswegs von einer liebevollen Führung zeugt.
    Ich wünsche uns allen viel Kraft und Freude beim Umsetzen der biblischen Grundsätze, die wirklich eine Bereicherung sind für unser Leben.
    Gruß Aaron

    ————
    Treffend auf den Punkt gebracht.

  • Frank und Frei
    Juni 4, 2013

    die Brueder hier argumentieren zu unser aller Vorteil.
    der Steiger mit Namen Glückskind geht doch zu keiner Zeit auf die Argumente ein, denn er hat ja seine Funzel, die ihm fragile Schatten wirft, denen er folgt.
    Zwietracht bekommt er hier kaum hin, ab und an mal bemerkt jemand die Emotionen, die hochkommen aber im Ergebnis kräht der Hahn auf dem Mist und das Wetter bleibt wie es ist.
    Abtrünnig war Luther so wie Russell. Und abtrünnig sind wir, was den Kadavergehorsam ggü der WTG anbelangt. Wer kann schon guten Gewissens deren Geistesergüsse für bare Münze nehmen, wo sie ständig chamäleonartig sich evolutionieren, ganz nach Bedarf der Umstände. Früher waren Kinderschänder geschützt, und heute, wo hohe Summen an Pönnalen drohen, da ist man mit dem Gesetz.
    Wie trunken muss man eigentlich sein, diesen Zirkus zu stützen?
    Bald werden sie die wertvollen Königreichssäle verpfänden müssen,
    wenn die Gerichtsbsarkeit durchgreift. Sie haben sie ja steuer- und Sozialabgabenfrei hinbekommen. Nun stehen sie zweifellos bald auf dem Speiseplan maroder Ökonomien. suum cuique mounter

  • Aaron
    Juni 4, 2013

    Danke dir Frank und Frei,
    für deine lockeren und doch so treffenden Kommentare, eben ganz deinem Namen gemäß.
    Es ist uninteressant den Stempel „Abtrünnig“ zu bekommen. Wichtig ist nur, wer ihn aufdrückt. Wenn es die Herrschenden sind, hat man (meistens) alles richtig gemacht. Wenn es Gott ist, dann wird es Zeit in sich zu gehen und seine Einstellung und Handeln zu prüfen. So wie du gesagt hast, auch Russell war abtrünnig und viele der Zeugen sind/waren es auch. Jesus und die Apostel sowieso. Es ist immer nur eine Frage des Blickwinkels.
    Gruß Aaron

  • Sascha an Alle
    Juni 4, 2013

    Liebe Geschwister,

    weil es gerade zu der Situation von vielen hier passt, möchte ich einen Text zitieren, den wir niemals auf uns anwenden könnten, wenn wir keine „Abtrünnigen“ im Sinne der WTG wären…

    Luk 6:22 „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen, und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen.“

    Die Elberfelder unrev. sagt auch „wenn sie euch absondern“ und die NEÜ „wenn sie euch ausstoßen“. Ihr Lieben, Jesus sagte, wir können glücklich sein, wenn uns das „um des Menschensohnes willen“ passiert. Was werden wir in Ansprachen und Artikeln der Org. doch als „lasterhaft“ und „böse“ betitelt, und zu beobachten, dass die Worte Jesu sich an uns selbst erfüllen, ist doch das Beste, was uns passieren kann. Natürlich sind wir manchmal traurig, weil uns unsere Familien und ehemaligen Freunde nicht mehr beachten, wortlos an uns vorbeigehen. Aber dieser Schmerz wird nachlassen, im Gegensatz zu dem, was Jesus danach sagte:

    Luk 6:24 „Aber wehe euch Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin. Luk 6:25 Wehe euch, die ihr voll seid, denn ihr werdet hungern. Wehe euch, die ihr jetzt lachet, denn ihr werdet trauern und weinen.“

    Das deckt sich mit diesem Text aus Jesaja:

    Jes 66:5 „Höret das Wort Jahwes, die ihr zittert vor seinem Worte! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen um meines Namens willen: Jahwe erzeige sich herrlich, daß wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden.“

    Das hat nichts mit Schadenfreude unsererseits zu tun, wir wünschen allen das Gute:

    Luk 6:27 „Aber euch sage ich, die ihr höret: Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; Luk 6:28 segnet, die euch fluchen; betet für die, welche euch beleidigen.“

    Aber es ist eine Zusicherung unseres Herrn Jesu, dass er uns nicht alleine lassen wird, und das er uns die „Schmähungen“, die wir heute ertragen müssen, völlig aus dem Sinn nehmen wird.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Lieber Frank und Frei, lieber Aaron, liebe Brüder und Schwestern,

    Ich bin gerne „abtrünnig“ von unbiblischen Lehren. Niemals jedoch von Jehova und Christus.

    Auch in den Publikationen wird ja die Abtrünnigkeit von Luther, Wyclif und anderen lobend erwähnt.

    WT 2003, Seite 26-30, hier ein kleiner Auszug:

    ZITAT
    …Luther war nicht der Einzige, der die Missstände in der Kirche beklagte. Schon rund hundert Jahre zuvor hatte der tschechische Reformer Jan Hus den Ablasshandel verurteilt. Und noch vor Hus hatte John Wycliffe in England darauf hingewiesen, dass einige Traditionen der Kirche nicht biblisch waren. Auch Luthers Zeitgenossen Erasmus von Rotterdam und Tyndale aus England forderten eine Reform….
    ZITAT ENDE

    Du Aaron hast Glückskind sehr liebevoll erklärt, dass der Auftrag von Jesus Jünger zu machen nichts anderes bedeutet als anderen von dieser Rettungsvorkehrung zu erzählen.

    Auch der Ausdruck Haus-zu-Haus-Dienst kommt nirgendwo in Gottes Wort vor.

    Etwas Gutes verbreitet sich durch Mundpropaganda. Werbefeldzüge sind nur dann nötig,wenn man etwas an den Mann oder die Frau bringen möchte was man eigentlich gar nicht benötigt.

    Deswegen ist es wahrlich wichtig sich der wichtigeren Dinge zu vergewissern. Ich werde weiterhin darum beten, dass ich die richtigen Worte finde mit meinen Brüdern in der Versammlung darüber zu sprechen.

    Herzliche Grüße

    Anna (frei geboren und zur christlichen Freiheit zurückgefunden)

  • edelmuth an Glückskind
    Juni 4, 2013

    Guten Tag Glückskind

    Wer stellt die Reue des Sünders fest?

    Ich spreche den Ältesten die Fähigkeit ab, den Menschen ins Herz zu schauen und sich über Jehovas Wort erheben zu können.

    Auch wenn die Angst vor den Folgen eines Sündenbekenntnisses jemanden davon abhalten könnte zu den Ältesten zu gehen, so zeigt doch sein Wunsch in der Versammlung zu bleiben, das sein Herz Jehova zugetan ist.

    Die Ältesten um Hilfe zu bitten, weil ihn eine Sünde auf der Seele liegt, ist ein weiteres Zeichen seiner Reue.

    Nein, verehrtes Glückskind, der Sünder in dem Video hat sich erfolgreich der Kontrolle entzogen und fehlende Angst vor dem Sklaven bewiesen. Deshalb haben sie ihm die Gemeinschaft entzogen, damit niemand mehr Gedankenaustausch mit ihm pflegen kann.

    Stell dir ein älteres Ehepaar, das vor ihrer Ehe Beziehungen gehabt und vielleicht ein Kind gezeugt hat, vor. Sie haben erkannt, dass sie gesündigt haben und ihre Beziehung durch eine Eheschließung legalisiert. Sie waren bis ins hohe Alter treu. Sie haben durch ihre Eheschließung ihre Reue bewiesen. Dennoch wird ihnen bei Bekanntwerden ihrer Sünde die Gemeinschaft entzogen, weil sie sich nicht bei den Ältesten gemeldet haben.

    Wie viele Sünden werden ohne ihre Bekenntnisse von Gott vergeben? Unzählige! Wo sagt Jehova, dass wir uns bei den Ältesten melden sollen, damit er unsere Sünden vergeben kann? Wo beginnen die meldepflichtigen Sünden?

    Die Meldepflicht bei für den Sklaven wichtigen Sünden dient der Kontrolle des Bruder. Durch sein Bekenntnis wissen sie intime Dinge über ihn. Scheinbar nur sie können Jehova veranlassen ihm die Sünden zu vergeben

    Die Scientologen nutzen die gleichen psychologischen Tricks. Sie bekommen ihre Informationen in ihren Audits durch intime Fragen und einen Lügendetektor, und wenn es Ausschläge bei bestimmten Informationen gibt, bohren sie weiter.

    Nur Jehova und denjenigen, gegen den wir gesündigt haben, müssen wir zur Vergebung unsere Sünden bekennen. Älteste sollen uns bei unseren Depressionen helfen und uns aufrichten, aber nicht Gewissenskontrollen durchführen und uns raus schmeißen.

    Ede

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Lieber Ede,

    das sind nachhaltige Argumente. Vielen Dank.

    Jakobus 5:14,16 wird gerne herangezogen als Argument, man solle den Ältesten die Sünden bekennen. Der Begriff Ältester (presbyteros) benennt einen Priester. Das „mit Öl einreiben“ und über jemand beten dient also wie das Bekennen von Sünde der VERSÖHNUNG mit Gott und hat sehr wenig mit Autorität und Macht zu tun, wie dies gern und viel von der Organisation dargestellt wird.

    Man kann das Amt eines Priesters ein wenig mit der Ausübung einer Betreuung vergleichen. Der Betreute hat einen Anspruch auf selbständige Entscheidungen, der Betreuer hat dabei behilflich zu sein, diese selbständigen Entscheidungen umzusetzen. So sollte ein Christ selbständig darum bemüht sein, mit Gott versöhnt zu werden, die Ältesten können ihn mit einem Gebet darin unterstützen. Das Bekennen von Sünden dient dabei nicht als Strafregister wie die Flensburger Punktekartei für Führerscheininhaber, sondern soll eine Erleichterung darstellen, wenn man sich jemanden anvertrauen kann. Der andere, für einen Ältesten zutreffende Begriff Aufseher wird auch nach dem Einsichten-Buch, S. 244 wie folgt definiert: „Demnach war der Aufseher in beiden Sprachen jemand, der gewissen Personen oder Angelegenheiten Aufmerksamkeit schenkte, Besuche machte, besichtigte und jemanden einsetzte. Der grundlegende Sinn des griechischen Begriffs ist schützende Fürsorge.“

    Schützende Fürsorge, nicht Trinitätsmonarchie wird hier zum Ausdruck gebracht und von unserem Herrn Jesus von denen abverlangt, die nach einem solchen Amt streben.

    Jemand, der diese schützende Fürsorge erbringt, kann man sich auch anvertrauen – alle anderen erfüllen nicht den Zweck, zu dem sie eingesetzt wurden. Sie verletzen damit was heilig ist. Da sind die genauso sündig, die eine solche Stellung innehaben und nicht ordnungsgemäß erfüllen wie diejenigen, für die sie beten sollen. Aber nur bei einem Beschützer kann das Gebet auch wirklich zum Heil gelangen, bei der Fehlersuche heutiger Ältester ist es Unheil.

    Hab einen schönen Abend und liebe Grüße
    Elke

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Liebes Glückskind,

    du wünschst mit Recht, dass jemand auf den Text aus 1. Kor. 5:9-13 eingeht.

    Fangen wir von vorn an: In Vers 1 sagt Paulus ganz offen, dass es unter den Korinthern jemand gibt, der sich nicht nur WIE ein Heide benimmt, sondern sogar SCHLIMMER!
    Frage an dich: Bei wie vielen Ausgeschlossenen ist dir so etwas bekannt geworden? Ich sage dir: Es hätte dir bei ALLEN bekannt sein müssen – und nicht nur dir, sondern der ganzen Versammlung!Hier hätten wir also das erste Wesensmerkmal eines berechtigten Ausschlusses. Wir können feststellen, dass im Allgemeinen schon an dieser Stelle das Prinzip der Organisation der Zeugen Jehovas versagt!

    Worum ging es: Dass jemand die Frau seines Vaters hatte! Ein nach Lev 17:7-8 absolut untersagtes Vergehen. Dazu kommt, dass diese Frau offensichtlich keine Christin war, denn Pauli Ermahnung betraf nur diesen Mann. Das war auch keine einmalige Entgleisung, denn Paulus erfuhr davon als er noch abwesend war und es wurde ihm übermittelt, dass die Gemeinde offensichtlich keine Bedenken gegen diese innere Haltung dieses Menschen hatte. Ihr Liberalismus war unangebracht in diesem Fall. Die Korinther kannten offensichtlich die Schriften des AT mit den entsprechenden Hinweisen dort, denn Paulus geht nicht darauf ein, WARUM dies nicht zu dulden ist, sondern DASS es nicht zu dulden ist.

    Damit war die Versammlung in Korinth nicht bezüglich einer Belanglosigkeit untätig. Nehmen wir Kapitel 6:1-10 dazu, erkennen wir, dass offensichtlich einige der Korinther diesen Fall gerichtlich geklärt haben wollten und somit in der Tat größtmöglicher Schaden für die ersten Christen entstanden ist. Wir erkennen daraus auch, wie weit diese Unzucht wirklich ihre Blüten trieb. Gerade Kap. 6 unterstreicht die Aussage des Paulus aus Kap. 5:12.

    In Vers 2 des 5. Kapitels bemängelt Paulus, dass die Korinther nicht Trauer trugen (Elb), was weit mehr bedeutet als eine gewöhnliche Stimmungsschwankung aufgrund eines unerfreulichen Ereignisses. Hier ging es um die ewige Existenz eines Menschen. Dieser Vorhalt wurde der gesamten Gemeinde gemacht, was wiederum darauf hindeutet, dass ALLE über diese Ereignisse informiert waren.

    Noch einmal meine Frage an dich: Wo kannst du ein derartiges Verhalten in den Versammlungen der Zeugen Jehovas erkennen? Das Gegenteil ist der Fall: Das biblische Wort wird ignoriert und per Befehl der Leitenden Körperschaft (Ältestenlehrbuch) haben die Versammlungen gerade KEINE Kenntnis über irgendwelche Fehltritte zu erhalten. Damit befindet sich die LK im Widerstand gegen Gott, der dies durch die Inspiration des Paulus ausdrücklich so wünscht.

    Nachdem Paulus den Leib Christi als ungesäuert beschreibt, ersucht er dringend darum, dass die Gemeindeglieder sich nicht durch die Abkehr von Christus durchsäuern lassen sollten.

    Dann wird Paulus wird präziser was unter diesem Sauerteig zu verstehen ist. Vers 9,10 sagen, keinen UMGANG mehr mit jemandem zu haben, der solche Unzucht begeht. Gerade der V 10 zeigt jedoch, dass es sich dabei nicht um ein absolutes Kontaktverbot geht, sondern darum, sich nicht mit solchen Menschen zu „vermengen“, was eine ganz andere Intensität ist. Gerade die logische Schlussfolgerung des Pauli „sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen“ zeigt, dass es sich nur um einen relativen Abstand halten kann. Leider sind Jehovas Zeugen wenig konsequent, wenn es um die Beachtung solcher Hinweise geht, denn wenn sie sich jedesmal aus dem Leben verabschieden würden, wenn sie mit jemanden zusammenarbeiten müssen, der in eine von Paulus´genannten Gruppen gehört, so gäbe es keine Zeugen Jehovas mehr!

    Paulus möchte die Korinther ein für allemal auf die richte Richtung hinweisen und ergänzt die Unzucht noch mit Habgier, Götzendienst, Gotteslästerung, Säufer und Räuber. Betrachtet man diese Delikte, stellt man fest, dass dadurch andere Menschen direkt in ihrer Existenz bedroht werden, einem anderen wird jede Form innerer Sicherheit durch ein solches Verhalten genommen, es macht eine Basis vertrauensvollen Umgangs unmöglich und widerspricht explizit den Worten Jesu: „Du sollst deinen Gott lieben… und deinen Nächsten wie dich selbst“. Eine derartige Handlung widerspricht der Achtung vor dem Leben und der Gesundheit und der Gottesfurcht.

    Das hat nichts mit einer Meinungsverschiedenheit über das Jahr 1914 zu tun oder ob eine Frau eine Hose trägt oder ähnliches. Absolut nicht!

    Paulus verwendet den Ausdruck „selbst nicht mit einem solchen zu essen“. Essen war in biblischer Zeit weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es war der Ausdruck von Gastfreundschaft, die man annahm oder erwies, Teilnahme am sozialen Leben. Das aber sollte ein Christ nicht mit jemandem pflegen, der andere in oben beschriebener Weise missachtet. Ein Beispiel: Angenommen, ich würde Bruder A für mich arbeiten lassen, aber weil ich habgierig bin, zahle ich weniger als angemessen und weniger als ich mir leisten könnte. Bruder A kann deshalb seinem Sohn die benötigten Schuhe nicht kaufen, bzw. seine Frau muss sich noch mehr einschränken, damit die Schuhe gekauft werden können. Nun lade ich dich zum Essen ein. Würdest du nicht Bruder A und seine ganze Familie direkt ins Gesicht spucken, wenn du diese Einladung annehmen würdest? Würden wir uns jedoch in der Kantine treffen, so darf ich wie jeder andere Mensch auch erwarten, dass du ein ordentliches „Hallo“ oder „guten Tag“ sagst, weil das etwas mit Anstand und Freundlichkeit zu tun hat, beides christliche Erfordernisse, wie Paulus in Gal. 5 beschreibt.

    Möchtest du nun die Bibel verachten, indem du Gal. 5 missachtest oder – vermeintlich – 1. Kor. 5?

    Paulus schreibt in Kap 6:11 des 1. Korintherbriefes, dass einige der Korinther Menschen waren, mit denen man keinen Umgang pflegen soll. Aber sie wurden gewaschen, die Sünden getilgt. Sie wurden GEHEILIGT und GERECHTFERTIGT im Namen Jesu und im Geist Gottes. Sie wurden also nicht völlig gemieden. Man mag einwänden `Das war VOR ihrer Zeit als Christen`, aber ist das schlüssig?

    Betrachten wir den Vers 5 des 5. Kapitels: den Leib dem Satan übergeben, damit der Geist gerettet werden kann am Tag des Herrn! Spricht das für einen kompletten Abbruch aller Sozialkontakte einschließlich der des Anstands? Mitnichten!
    2. Kor. 2:6 sagt uns, dass Paulus völlig einig ging, dass ein VERWEIS SEITENS DER MEHRHEIT

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Entschuldigung, mein PC war wieder mal schneller als ich. Also Fortsetzung:
    2. Korinther 2:6 zeigt, dass es sich bei der Ordnungsmaßnahme um einen VERWEIS SEITENS DER MEHRHEIT handelte, längst nicht, dass sich alle ohne irgendwelche Kenntnisse über ein Delikt an die Anordnung dreier Männer zu halten hätten.

    Womit wir den nächsten schriftgemäßen Beweis hätten, dass sich die Organisation/Leitende Körperschaft gegen die Bibel und damit gegen Gott stellt.

    Und im nächsten Vers schließt sich dann der Kreis: Die Liebe zu demjenigen soll bestätigt werden, damit er nicht aus übergroßer Traurigkeit tatsächlich an Satan geht.

    Wiederum das Gegenteil von dem, was die Organisation tut, wenn sie aufgibt, erst einmal Reue zu beweisen. Davon spricht die Bibel nicht! Dieser in 1. und 2. Korinther genannte Mensch gab sein Tun auf – das war Reue genug! Einige hatten Kontakt, es gab keine starren Regeln, es wurde auf Liebe gebaut.

    Genug Erklärung? Ich hoffe es, damit du nicht in der Nachfolge der Organisation die Nachfolge Christi außer acht lässt und durch Hartherzigkeit selbst ins Gericht kommst. Bitte denke daran, auch wenn jemand nach dem Fleisch dem Satan übergeben wird, dann nur, damit sein Geist gerettet wird und so ist es auch DEINE Aufgabe, dafür zu sorgen, durch Liebe und Ermunterung Anlass zu sein, überhaupt noch Christ bleiben zu wollen. Denn wenn du der Errettung des Geistes eines solchen Menschen widerstehst, indem du jeden Kontakt völlig abbrichst und damit eine Liebe verweigerst, (zum Thema gehörend: wie viel mehr gilt das für Angehörige!), dann bist du ebenfalls ein Mörder und der Gnade Christi nicht würdig.

    Ich hoffe, dass dich diese Überlegungen, die ich anhand der Schrift belegt habe, zum Gott gefälligen Nachdenken anregen.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Frank und Frei
    Juni 4, 2013

    liebe Elke,
    danke für die Ausführungen. Allerdings bezweifle ich, dass damit die Zielperson erreicht wird.
    Wer wie diese dauerhaft hartnäckig ohne jegliche Einsicht die WTG verteidigt, scheint mir eher einer zu sein, der am Steeifels sitzt und die Order hat, hier Zwistigkeiten zu säen.
    Ich kenne die sog. „Wahrheit“ seit meinen Kinderjahren, habe sie Jahrzehnte für bare Münze genommen und bin erst durch diese Website aufgerüttelt worden, meinem Herzen zu folgen, da ich sah wie upstream – WTG – und downstream – Ortsversammlung – die Schere zwischen Anspruch und Realität immer weiter klaffte. Ich hatte denen oben schon lange nicht mehr getraut, war aber auf eine funktionierende Ortsversammlung fixiert.
    Jedoch habe ich auch dort immer wieder nur Korruption, Lieblosigkeit, Doppelleben und vor allen Dingen Lug und Trug bei der Führung festgestellt.
    Ich stamme aus einer preußisch böhmischen Familie und wurde erzogen zu dienen, nicht an mich selbst zu denken. Ehre kommt für mich allein dadurch zustande, dass gemäß Schiller, das Werk den Meister lobt. Umgekehrt geht für mich nicht.
    Mit Ältesten im „Boot“ zu sitzen und zu dienen, die sich scheinbar an das Hütet Buch halten, in Konsequenz aber nach eigenem Dünkel vorgehen widert mich an. Ich habs dem
    Koordinationskasper zurückgegeben, soll er seine Kläffer an die Leine legen oder n Stavchelhalsband geben. Er kann nicht verhindern, dass mehr uind mehr Brüder sich an den rüpelhaften Älltesten stoßen, die pädophile Neigungen haben, als ältere
    Herren jungen Mädchen Avancen machen und ihre Frauen zum
    zweifeln bringen.
    ja, so etwas gibt es, ist offenkundig, doch nichts passiert, außer shit happenz.
    Meine Kinder haben es durchschaut und nen Abgang gemacht. Ich stehe zu ihnen und nicht zu den Hypokraten. Die kommen auch nicht vorbei, weil sie Angst vor mir haben, die Wahrheit zu hören.
    ja, die Wahrheit macht frei – insbesondere vor Menschenfurcht.
    Hier kann ich frei atmen und habe wertvolle Menschen kennengelerntz, die jammertn und seufzen über das, was passiert.
    vertrauen wir auf Gott und den Christus. das gibt uns Halt, ansonsten wären wir wie ein Asteroidm der ziellos durch Raum und Zeit schwirrt.

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Guten Morgen Frank,

    du hast wie so oft recht mit deiner Ausführung.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Liebe Aufgewachte!

    Auch von mir / uns ein herzliches Willkommen.
    Da ihr schon eine gewisse Zeit hier im Forum mitlest und den
    Schritt, sich von der WTG zu lösen , bewusst überlegt habt, ist es vielleicht? etwas einfacher, sich vom Verstand her, abzugrenzen und der Zukunft realistisch ins Auge zu sehen?
    Dennoch wird es weht tun, mit den Beziehungsabbrüchen klar zu kommen. Seid Euch dessen bewusst, solange wir Jehova lieben und seinen Willen tun, sind wir nicht alleine und letztlich denke, ich persönlich, ist es für die verbliebenen Mitchristen sicher auch nicht einfach, sich weiter der WTG Doktrin unterzuordnen.
    Es sind schlimme Zeiten, mit denen man schwer fertig wird, wenn man keinen Helfer beim Vater hätte.
    Aber Jehova liebt uns ALLE und erst wenn das ALLE wirklich begreifen, dann muss es wegen dem Verlassen der WTG keine Beziehungsabrrüche mehr geben, die so vom Schöpfer nicht gewollt sein können.
    Nehmt bitte herzlche Grüße entgegen mit dem Wunsch, dass Ihr Jehova auch weiterhin treu bleiben möget.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Aufgewachte
    Juni 4, 2013

    Hallo Bruderinfo,

    vielen Dank für eure informierende aufklärende Website. Seit einigen Wochen lesen mein Mann und ich bei euch mit. Es ist gut zu wissen, dass so „Viele“ kritisch denken und überprüfen. Diese Seite hat den entscheidenden Anstoß gegeben die Lehren unabhängig von der Wt-Lektüre mit der Bibel abzugleichen. Es war anfangs erschreckend für mich, dass so viele Themenbereiche bei euch angesprochen wurden. Wenn es doch die „Wahrheit“ ist, die uns gelehrt wurde, müsste sie doch standhalten können! Dachte ich…doch das tat sie nicht. Wir sind seit einem Monat offiziell keine Zeugen Jehovas mehr. Ja und genau jetzt bekommen wir die christliche Liebe zu spüren. Es ist schon erschreckend wie Freunde sich verhalten nur weil man aus der Religionsgemeinschaft ausgetreten ist. Es ist erschreckend festzustellen wie die Indoktrination und die vorgekaute Speise wirkt. Das Gewissen jedes Einzelnen im Grunde genommen abgetötet wird und man wirklich denkt, sich so unchristlich zu verhalten ist das was Jehova wünscht. Es ist erschreckend festzustellen wie all Jenes auch bei mir gewirkt hat. Ich/wir sind froh ein 2.tes Erwachen erlebt zu haben, um nun frei und christlich reifen zu können. Und trotzdem ist es schmerzhaft selbst die Beziehungsabbrüche zu erleben und zu wissen dass es vielen Anderen ebenso ergeht und ergehen wird.

    Nochmals an BruderInfo vielen Dank für eure tolle Arbeit und ich hoffe dass z.B. das Video Anderen Denkanstöße und Impulse geben wird.

    Liebe Grüße an alle Mitverbundenen!

  • Birds
    Juni 4, 2013

    Liebe Aufgewacht,

    Ein Liebes Hallo und Herzlich willkommen. Ja es schmerzt am Anfang sehr wenn man das alles mitbekommt. Jedoch verspürt man danach den wirklichen Herzens Frieden, und den Segen von unserem Vater. Ja sich auch dem Christus nun endlich widmen können, und auch ein Christliches leben nach aussen zu zeigen.

    Wir wünschen euch alles alles Liebe und den Reichsten Segen.
    Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie viele da plötzlich zu denken Anfangen.

    Einen Schönen Sonntag an alle.
    Die Birds

  • Neoveritas
    Juni 4, 2013

    Hallo Aufgewachte,

    herzlich willkommen in dieser Gemeinschaft. Ich hoffe, dass Eure Kommentare hier öfter zu lesen sein werden. Vielen die die Gemeinschaft verlassen haben, ergeht es ähnlich. Ich habe vor nun fast zwei Jahren meinen offiziellen Austritt aus der Religionsgemeinschaft erklärt. Mit all den Folgen, die Ihr nun auch verspürt. Ich denke trotzdem, das sich langsam etwas bewegt in eurer Ortsversammlung. Jeder Austritt gibt auch Grund nachzudenken über das, was die WTG lehrt und über das, was die Wahrheit sein soll.
    Ich wünsche Euch die Freude und den Frieden in der Freiheit des Christus die Ihr verdient.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Descha-vu
    Juni 4, 2013

    Hallo BruderInfo

    Vielen Dank für das sehr gutgemachte Video.

    Es zeigt deutlich, wie herzlos doch diese WTG ist. Von liebe und vergeben überhaupt keine Spur. Sie werden Ihren vollen Lohn empfangen!

    Hallo Vollwaise,

    auch dir vielen Dank, für deine offenen Worte.

    Als ich vor ca.1 Jahr anfing, wieder „selbstständig zu Denken, dachte ich auch ich wäre alleine und man muss vorsichtig gegenüber de anderen sein. Doch mit der Zeit merkte ich, dass noch mehr so dachten wie ich. Es war toll. Ich war nicht mehr alleine. Seit drei Wochen bin ich nun hier auf BI. Auch hier erfahre ich nur positives. Und wieder habe ich viele Menschen getroffen, mit denen man sich austauschen kann.

    Liebe(r) Vollwaise,

    du wirst sehen, auch du bist nicht ALLEINE!
    Schon gar nicht, wenn du weiterhin Jehova und Jesus Christus in deinem Herzen trägst.

    Ich wünsche dir, Jehovas reichen Segen

    Lg

    Descha-vu

  • Vollwaise
    Juni 4, 2013

    Ihr Lieben alle,
    Vielen Dank für eure netten Antworten. Ich bin so verunsichert, dass ich Eure netten Kommentare kaum glauben kann, soweit ist es mit mir nach Jahrzehnten in der Versammlung gekommen. Man verliert das Vertrauen. Trotzdem werde ich weiter an mir arbeiten. Vielen Dank nochmal und Euch allen einen schönen
    Tag.

  • schneerose
    Juni 4, 2013

    Servus Vollwaise

    zwei Dinge ,warum es in der Versammlung kalt ist..
    1, du darfst in der „Warehit“ nicht die Wahrheit sagen, (nur der WTG ist wahrheit)
    2, du darfst deine Gefühle nicht äußern (wird dir als glaubens schwäche ausgelegt

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Exkommunikation gibt es nicht nur bei Kirchen oder Religionsgemeinschaften, sondern auch bei Vereinen, Verbänden, Zusammenschlüssen jedweder Art. I. V. mit einem Arbeitsverhältnis redet man von „Entlassung.“ So weit so gut.

    Was hinsichtlich der WTG-Ausschlußpraxis so empörend ist, ist die Art und Weise, wie sie als „göttlicher Wille“, „göttliches Gebot“ und „gottgewollt“ pseudobiblisch „begründet“ und mit rücksichtsloser, drakonischer, unmenschlicher Härte eingefordert und durchgedrückt wird, mit dem hier völlig fehl am Platze seienden Argument, der „Wille Gottes“ stehe nun mal höher als Menschenwollen, und wenn halt Einige darunter leiden, so ist das hinzunehmender Kollateralschaden.

    Wenn man sich nämlich sämtliche biblischen Aussagen, die irgendwie mit Exkommunikation in Verbindung gebracht werden können, so erkennt man recht deutlich, daß diese sich auf 2 Gruppen von Personen beziehen:

    – Solche, die aus Schwäche oder Unwissenheit gefehlt haben, schwach oder untätig geworden sind, ABER NICHT BÖSARTIGE APOSTATEN, die vollbewußt rebellisch, zersetzend oder zerstörend wirken.

    – Andere, die als bösartige Abtrünnige wirksam sind mit dem Ziel, andere hinter sich herzuziehen und der Gemeinschaft Schaden zufügen, und/oder sie zerstören wollen.

    Auch hier mischt die „weise Führung“ der WTG unterschiedslos Äpfel mit Birnen und schüttet das Kind mit dem Bade aus.

    Z.B. der in 1 Korinther erwähnte Mann, der mit seiner Stief- (nicht leiblichen) Mutter ein Verhältnis hatte. In diesem Brief ordnet Paulus an, diesem Menschen aufgrund seiner moralischen Fragwürdigkeit „dem Satan zu überliefern“, und „nicht mehr Umgang mit Hurern“ zu haben. Allerdings war dieser Mensch kein bösartiger giftspritzender Rebell, der lautstark gegen die Kirchenleitung und gegen die Apostel zu Felde zog. Man beachte, daß Paulus hier keinerlei Anweisung erteilt im Sinne von „ihn nicht grüßen, nicht mit ihm essen“, ihn zum Paria und persona non grata deklarieren usw. Betreffs der Wendung „dem Satan überliefern erklärt John Gill, daß es hier explizit NICHT um Exkommunikation geht:

    „To deliver him unto Satan; by which is meant, not the act of excommunication, or the removing of him from the communion of the church, which is an act of the whole church, and not of any single person; whereas this was what the church had nothing to do with; it was not what they were to do, or ought to do, but what the apostle had resolved to do; and which was an act of his own, and peculiar to him as an apostle, see ( 1 Timothy 1:20 ) . Nor is this a form of excommunication; nor was this phrase ever used in excommunicating persons by the primitive churches; nor ought it ever to be used; it is what no man, or set of men, have power to do now, …“

    Dazu paßt, daß es in dem nur wenige Monate später verfaßten 2. Korintherbrief heißt:

    (Untertitel in der EB: Das bußfertige Gemeindeglied soll wieder aufgenommen werden)

    „Wenn euch aber jemand traurig gemacht hat, so hat er nicht mich traurig gemacht, sondern zum Teil – damit ich nicht zu viel sage – euch alle. Dem Betreffenden genügt diese Strafe von den meisten der Gemeinde, so dass ihr im Gegenteil vielmehr vergeben und ermuntern solltet, damit der Betreffende nicht etwa durch allzu große Traurigkeit verschlungen werde. Darum ermahne ich euch, zu beschließen, ihm gegenüber Liebe zu üben.“

    Man denke auch an das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Der hatte seine Mittel „mit Huren verpraßt“, hatte also ein ziemlich loses Leben geführt. Dennoch hat ihn der Vater OHNE VORBEHALT voller Liebe wieder aufgenommen, ohne zu fragen: „Moment mal – hast Du überhaupt bereut? Du muß das erst mal durch Deine Werke beweisen. Fürs Nächste wohnst Du im Stall bei den Tieren, es herrscht absolutes Rede- und Kontaktverbot, wir stellen dir das Essen vor die Stalltür, da kannst du es dir abholen, kein Wort zu irgend jemandem, und wir werden dich jetzt erst mal genauestens beobachten und unter die Lupe nehmen, bevor wir entscheiden, daßdu dich hier wieder vollwertig und frei bewegen kannst.“ Nein – sondern der Vater „sah ihn, ALS ER NOCH FERN WAR (!), und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn.“

    Das erkennt die WTG in ihrem blinden, größenwahnsinnigen, besessenen Machtanspruch aber nicht. Sie wendet blind und unterschiedslos die Aussagen der Bibel betreffs der zweiten Gruppe von Personen (bösartige schädliche Abgefallene) auf solche an, auf die sie nicht zutreffen. 2 Johannes v 10 & 11:

    „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.“

    Um welche Gruppe von Menschen geht es hier? Um solche, die „nicht in der Lehre des Christus bleiben“, die „diese Lehre nicht bringen“. Verhärtete Apostaten also. Möglicherweise war der im 3 Johannes erwähnte „mit bösen Worten schwatzende“ Diotrephes ein solcher. Auf jeden Fall findet das in 2 Johannes postulierte Grußverbot gemäß dem dortigen Kontext nur auf solche Anwendung, die – vereinfacht ausgedrückt – vollbewußt und mit Absicht in welcher Form auf immer gegen das Christentum und die Gemeinschaft der Christen agieren.

    In allen anderen Stellen, in denen es um „problematische Menschen“ geht, heißt es lediglich „wendet Euch von ihnen ab/meidet sie“ (Römer 16 v 17); „zieht Euch zurück, bezeichnet ihn, habt keinen Umgang mit ihnen“ (2 Thess. 3 v 6 & 14).

    Keinesfalls kann aus diesen Passagen ein TOTALES REDE- UND KONTAKTVERBOT abgeleitet werden, ohne den bibl. Aussagen Gewalt anzutun.

    Betreffs des Begriffes, jemanden „zu bezeichnen“, gibt Robertson in seinen „NT Word Pictures“ in aller Demut zu:

    „How this is to be done (by letter or in public meeting) PAUL DOES NOT SAY.“ In anderen Worten: Hier gibt es Spielraum, was das Verständnis angelangt.

    Man vergleiche diese Aussage dieses Bibelgelehrten zur überheblichen Arroganz der allwissenden WTG, die alles ganz genau weiß und in eisenharte Betonregeln gießt.

    Die jüngsten WTG-Befehle in WT-„Studien“artikeln der letzten Zeit bilden traurige Höhepunkte des gnaden- und rücksichtslosen, rigorosen Durchboxens eines menschengemachten Exkommunizierungsbefehls, dessen unbedingtes, kritik- und hirnloses Befolgen mit solch hehren Eigenschaften wie „Treue“ und „Loyalität“ Gott gegenüber gleichgesetzt wird. Auch hier wieder setzt sich die WTG auf den Thron Gottes und erklärt ihr uninspiriertes Menschenwort zu Gotteswort. Die WTG befiehlt: Selbst enge Familienangehörige sind ohne Gnade, ohne Wenn und Aber, abzuweisen, wenn sie gemäß WTG-Talmud „ausgeschlossen“ sind – Null Kontakt, und wehe, Ihr tut es trotzdem, Jehova sieht das, und betrachtet Euch als treulos, und ihr werdet in Harmagedon vernichtet werden! Das ist Psychoterror und Drohfinger nach mittelalterlich-katholischer Art („Das Auge Gottes sieht Euch, er sieht alles, was ihr tut, und ihr werdet für immer in der Hölle brennen.“) Hier wird Pfeffer & Salz in die Wunden Tausender leidender Eltern gestreut, deren Kinder – die einen freien Willen haben – „nicht mehr wollen“, ja, die Wunden werden erst mal so richtig aufgerissen, damit es auch ja schön weh tut. Ganz zu schweigen von der „perversen“ Argumentation: Ausgeschlossene sollen durch die Verweigerung einer menschlichen Behandlung gezielt gequält, ja erpreßt werden, damit sie verspüren, wie sehr ihnen der menschliche Kontakt fehlt, und deshalb auf den Brustwarzen angekrochen kommen – nicht etwa, weil sie wieder zu Jehova kommen möchten, oh nein, sie sollen aufgrund des Verlustes der menschlichen Kontakte so richtig schön leiden, und DESHALB wieder zurückzukommen versuchen. Und dann läßt man sie erst mal weiter schmoren, sie müssen „ihre Reue durch Werke BEWEISEN“, monatelang auf dem Sünderbänkchen in der letzten Reihe demütig und schweigend ausharren, bis ihnen endlich die göttliche Gnade der Erlösung zuteil wird und ihnen von einem Komitee kleiner WTG-höriger Männlein wieder Zutritt zu ihren Lieben gewährt wird.

    Auch was diese Thematik anbelangt, lädt die WTG und all die, die sich zu Handlangern dieser unbiblischen, ungöttlichen, uninspirierten Exkommunikationspraxis machen, große Schuld auf sich. Ihr Gleichsetzen des Befolgens ihrer auf falscher Bibelauslegung beruhenden Befehle mit „Treue gegenüber Gott“ ist schiere, schreiende Gotteslästerung. Nicht den Willen Gottes sucht sie, sondern ihren eigenen.

  • Zadok/Achim
    Juni 4, 2013

    Lieber Name,

    deine Ausführungen sind absolut korrekt und ich stimme dir voll zu. Ausser in diesem Punkt:
    „ihre Reue durch Werke BEWEISEN”, monatelang auf dem Sünderbänkchen in der letzten Reihe demütig und schweigend ausharren, bis ihnen endlich die göttliche Gnade der Erlösung zuteil wird und ihnen von einem Komitee kleiner WTG-höriger Männlein wieder Zutritt zu ihren Lieben gewährt wird.“
    Zitat Ende
    Aus eigener Erfahrung weiss ich,dass es sich nicht monatelanges, sondern jahrelanges Kriechen handelt…und es kann durchaus mehrere
    Anträge zur Wiederaufnahme bedeuten. Aus heutiger Sicht war es gut so, dass meine Anträge abgelehnt wurden. Es hat zwar sehr wehgetan, aber, so konnte ich in aller Freiheit dem Ruf unseres Herrn folgen.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Martin@Mein Name
    Juni 4, 2013

    Lieber Namenloser.
    Du hast zurecht deinen inneren Frust in diesem Kommentar deutlich und begründet zum Ausdruck gebracht. Vielen Dank. Deine Schilderung zeigt auch deine Erfahrung im Organisationsgefüge und deinen Durchblick. Das Reinheitsgehabe der „päpstlichen Elite“ hat solch unfassbare groteske Formen angenommen und es scheint noch grotesker zu werden. Du hast alles trefflich formuliert. Es ist eine Analyse wert, weshalb sich international Hunderttausende Älteste zu solchen Marionetten der WTG machen lassen. Was macht sie blind und folgsam und schweigsam?
    LG Martin

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Lieber Martin,

    ich glaube, dass eine Antwort auf diese Frage Don Cameron mit seinem Buchtitel gibt: „Gefangene einer Idee – Anatomie einer Illusion“

    Das beschreibt es m.E. sehr gut

    Außerdem ein Satz den ich mir gemerkt habe aus diesem Buch, der sehr gut aufzeigt, warum es so schwer ist aus diesem Gedankengebäude auszubrechen:

    „Sich selbst gefangen halten mit der Bibel“ (Zitat Cameron)

    Das gleiche Prinzip kann man auch in anderen Religionen beobachten z.B. den Mormonen. Bei ihnen ist es das Buch „Mormon“, dass sie zu Gefangen einer Idee macht. Bei den Zeugen ist es die Bibel nach WT-Auslegung, die das bewerkstelligt.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Hallo Mein Name,

    emotionale Erpressung, die auch in den Studien-WTs zugegeben wird.

    Nehmen wir an, authentische Liebe in den Vers. wäre vorhanden und alle WTG-Lehren würden mit der Bibel übereinstimmen. Selbst dann, müsste für jeden denkenden und mitfühlenden Christen klar sein,dass diese Organisation eine Sekte ist, die es zu verlassen gilt.

    Das ist zumindest meine Meinung.

    Lg
    Dennis

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Hallo Meine Name!

    Nun habe ich da noch eine Frage zu Deinem Text:
    Zitat: „“Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.”

    Um welche Gruppe von Menschen geht es hier? Um solche, die “nicht in der Lehre des Christus bleiben”, die “diese Lehre nicht bringen”. Verhärtete Apostaten also. Möglicherweise war der im 3 Johannes erwähnte “mit bösen Worten schwatzende” Diotrephes ein solcher. Auf jeden Fall findet das in 2 Johannes postulierte Grußverbot gemäß dem dortigen Kontext nur auf solche Anwendung, die – vereinfacht ausgedrückt – vollbewußt und mit Absicht in welcher Form auf immer gegen das Christentum und die Gemeinschaft der Christen agieren.“

    Wenn m. E. die LK und insbesondere Älteste, die sich mit Fällen in Rechtskomitees befassen sich aber so verhalten, wie im Zitat beschrieben, dann wäre es doch korrekt, wenn eher umgekehrt, wir, die Betroffenen denen keinen Gruß entbieten.
    Ich gebe ehrlich zu, dass ich dies so handhabe.
    Als ich damals diese Schriftstelle so verstanden habe, dachte ich, dass die betreffenden dann merken, dass was nicht stimmt und auf uns zugehen werden, um die Angelegenheit zur bereinigen.

    Das Ergebnis: Wir saßen im Saal mit meinem Ehemann und verweigerten einem Diothrephes-Ältesten (vors. A.)die Hand zu geben.
    (Nachdem er in einer Verhandlung willentlich das Recht gebeugt hat und sich über die Situation des Opfers noch lustig gemacht hat!)
    Seine Reaktion: Er fauchte uns an und sagte: Zitat: „Für Euch lege ich sowieso keine Rechenschaft ab!“
    Was macht man dann?, wenn es heißt: „Rien ne va plus.“

    Das schlimmste ist, finde ich, wenn Menschen ihre Macht mißbrauchen und man ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.
    Unter wahren Christen darf so etwas nicht vorkommen und deshalb
    tragen Versammlungen, wo so mit Menschen umgegangen wird m. E. nicht das Erkennungszeichen wahrer Christen.

    1. Kor. 5/11

    11 Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang+ mehr mit jemandem zu haben,* der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger+ oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold+ oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12

    Diese Schriftstelle wird auch gern auf das Schaf angewendet, trifft aber meiner Beobachtung nach auch auf Älteste zu, denen man sich unterordnen muss – ein furchtbarer Gewissenskonflikt, den man nicht unbegrenzt aushalten kann.

    Beste Grüße & eine schöne Zeit
    Tirza

  • Hopefull
    Juni 4, 2013

    Liebe Tirza

    eigentlich hast Du voll kommen Recht. NIcht wir sind die Abtrünnigen und nicht wir sind es, die die Lehre des Christus zum eigenen Nutzen verändert haben.
    Allerdings ist das mit dem Gruß etwas anderes gemeint. Raymond Franz beschreibt das sehr schön in seinem zweiten Buch: „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ auf Seite 308/309.

    ER beschreibt, dass das griech. Wort „chairein“, das der WT vom 15.April 1988 in seinem Artikel zu diesem Thema benutzt, sich nicht auf den einfachen Gruß von „Guten Tag“ bezieht. Das Wort „chairein“ bedeutet buchstäblich „sich freuen“ und entspricht dem hebr. „schalom“‚ das „Friede sei mit dir“ bedeutet.
    Dann hat er den Text von Paulus zum besseren Verständnis etwas umgeschrieben, was sehr deutlich zeigt, was eigentlich der Paulus meinte:

    Nehmt ihn nicht ins Haus und schließt keine Gastfreundschaft mit ihm. Wer nämlich ‚Freude und Frieden wünscht‘ beteiligt sich an seinem gottfeindlichen Tun.

    Auf ein oder zwei Seiten zuvor, beschreibt Raymond wie so eine brüderliche Begrüßung abgelaufen ist. Sie haben sich herzlich umarmt, und geküsst und haben erst einmal miteinander geredet, bestimmt 5-10 Minuten lang. Das war nur die Begrüßung. Bestimmt, und das kommt jetzt von mir, haben sie nach dem Wohlergehen gefragt, nach der Familie und gibts was Neues. In den Versammlungen hat man auch gegessen. Das gehörte mit dazu, man nannte es auch Liebesmahl. Deswegen sagte Paulus auch, dass man nicht mit ihm essen sollte, bezog sich aber auf das Liebesmahl.

    Ray schreibt weiter: Es ist somit klar, dass ein Christ einem Gegner Christi nicht einen einfachen Gruß wie „guten Tag“ oder „wie gehts?“ verweigert, sondern eine Anrede, die Anerkennung und Übereinstimmung mit ihm oder seiner Sache ausdrückt oder ihm alles Gute oder Erfolg wünscht. Auf diese Weise mit ihm ‚Gastfreundschaft zu schließen‘ hieße, ’sich an seinem gottfeindlichem Tun zu beteiligen‘. Im Gegensatz das zu heißt nur mit jemandem sprechen nicht, ihn anzuerkennen, mit ihm einer Meinung oder ihm wohl gewonnen zu sein. Das, was jemand tut, ist entscheidend dafür. Bestimmt beteiligt man sich nicht an gottfeindlichen Tun, wenn man sich bemüht, ihn zu widerlegen oder ihm seine verkehrten Ansichten auszureden, um ihn davon zu überzeugen, dass er sich auf einem falschen Weg befindet. Es ist genau andersherum. Die Bibel zeigt, dass das die Pflicht eines Christen sein kann

    Ja, auch Jesus redete mit den abtrünnigen Pharisäern und wies sie zruecht, sogar mit dem größten Abtrünnigen Satan der Teufel. Auch die Apostel folgten seinem Beispiel.

    Du siehst, es gibt schon ein Unterschied zwischen „Grüßen“ und „Grüßen“. Es gibt keinen Grund jemanden nicht kurz zu grüßen, oder die Straßenseite zu wechseln oder durch jemanden durch zu gucken wenn er direkt vor einem steht, so wie mir das neulich passiert ist in einem Laden oder sich demonstrativ abwendet.

    Liebe Grüße Hope

  • Hopefull
    Juni 4, 2013

    Liebe Tirza

    verstehe mich aber bitte nicht falsch, ich kritisiere damit die Handhabe der Organisation und der Älteste, nicht Dich.
    Ich finde es sehr mutig von Dir, dem VA nicht sie Hand zu geben, Hut ab. Da spüren sie am eigenen Leib was es bedeutet rigeros abgelehnt zu werden.
    Sollche Äußerungen bestätigen immer mehr, welcher Geist wirklich in den Versammlungen herrscht. Aber trotzdem gibt es immer noch ganz liebenswerte Brüder in den Versammlungen, die einen herzlichen Gruß verdient haben. Das muss man dann individuell und persönlich entscheiden wie man verfahren mag.
    Diese Handhabe ist sowieso eine persönliche Angelegeneheit, wie in 2. Kor. 2:7 sehr schön gezeigt wird.

    Liebe Grüße Hope

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Lieber Hopefull!
    Liebe Birds!

    Vielen Dank für Eure Kommentare.

    Ich versuche jetzt zum dritten Mal eine Erwiderung zu schreiben, zweimal habe ich mich an der Tastatur vertan??? oder war der andere PC defekt??? Jedenfalls sind zwei Mal halbfertige Kommentare einfach aus dem Feld, wie weggewischt. Ich hatte nicht auf Kommentar senden geklickt.
    Das Thema berührt mich nach wie vor sehr und ich merke, wie ich mental ganz schön angeschlagen bin, wenn ich das Erlebte noch einmal versuche in Worte zu fassen.
    Unser Verhalten war, nachdem sich vieles zugespitzt hatte, reine Notwehr.
    Ich habe im Buch von Ray Franz den betreffenden Artikel auch gelesen und habe dazu auch eine Meinung.
    Wenn es sich so zuträgt, dass ein Schaf Älteste um Hilfe bittet und nach Psalm 18 / 10 handelt:… Der Name Jehovas ist ein starker Turm.+ Der Gerechte läuft hinein und wird beschützt.*+
    (Wenn er Älteste um Hilfe bittet)
    und dann erfahren muss, dass es geistig gepeinigt und geschlagen wird, und das sich am eigenen Leib Vers 19 erfüllt: Ein Bruder, gegen den man sich vergangen hat, ist mehr als eine starke Stadt;+ und es gibt Streitigkeiten, die wie der Riegel eines Wohnturms sind.+ (Was sich speziell dieser vors. A. an Verhalten in unserer Wohnung herausgenommen hat war dermaßen frech.)
    Da ist es kein Wunder, wenn man sich innerlich verschließt bzw. verschließen muss, (wie der Riegel des Wohnturmes)um überhaupt überlebensfähig zu bleiben.
    Wenn die Bibel davon spricht solch einen nicht zu grüßen, der die Lehre nicht bringt, weder in Wort noch Tat, dann frage ich mich, welche alternativen Möglichkeiten ein Schaf, dass geistig geschlagen und gepeinigt wurde, über Jahre, dann noch hat, irgendein Zeichen zu setzen, bis es endlich verzeifelt aufgibt, wie in unserem Fall und weggeht.
    Ich werde jetzt nicht in Details gehen. Mein Ehemann ist immer noch am Boden zerstört, mit welcher Ingnoranz ihm begenet wurde, bereits schon zu der Zeit, als wir noch zur Versammlung gingen, dabei hat er mit niemandem auch nur ein böses Wort gewechselt.
    Ehrlich!
    Wir denken, wir mussten für irgendwas und irgendwen als Ventil dienen.
    Würden gern erfahren, ob in anderen Versammlungen auch sog. schwarze Schafe waren oder sind?
    Denn normal ist das nicht und ich kann nur hoffen und beten, dass Jehova eines Tages alles richtig stellen wird und die betreffenden Personen zur Rechenschaft zieht, die ihre Mitchristen so behandeln, wie wir es erleben musssten.
    Denn eines ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass Älteste nicht nach ihren Fähigkeiten, wie Einfühlungsvermögen und geistiggesinntsein ausgewählt werden, sonder nach den Stunden im Predigdienst und das es Älteste gibt die über die Herde herrschen ist auch ein Fakt, um den man nicht herum kommt.
    Ich wünsche denen die noch in der Versammlung sind, dass sie nie solche Erfahrungen machen müssen, denn sie zehren gewaltig und ohne die Liebe zum Schöpfer, die mein Mann und ich stets gehegt haben und hegen, hätten wir vielleicht schon aufgegeben.
    Aber das musste vielleicht alles so geschehen. Wer weiß wofür es gut war?
    Liebe Grüße
    Tirza

  • glückskind
    Juni 4, 2013

    Liebe Tirza,

    ich kann bestätigen, dass es Ä gibt, die nicht den Mut haben, auf ihre Intuition zu hören. Manchmal hören sie auch mehr auf andere Mitälteste als auf ihr Gewissen, dies kann an Unerfahrenheit oder Furcht vor Fehlern liegen.

    Ich bedauere africhtig, dass ihr derartige Erfahrungen machen mußtet.
    Allerdings kann ich Eure Situation nicht erfassen, da ich keinerlei Informationen habe.

    Allerdings gebe ich zu bedenken, dass wir GOTTES WORT nciht ignorieren dürfen, und wenn ich Gottes Gebot michachtet habe oder es dauerhaft missachte, dann sorgt Jehova auf seinen Wegen durch die Versammlung nicht nur für Zucht, sondern auch für Schutz der anderen Versammlungsmitglieder.

    Aufrichtige Reue und Werke die der Reue entsprechen werden sicher dazu führen, dass Euer Verhältnis zu Jehova und der Versammlung wieder gut werden.

    Davon spricht das o. g. Video nicht: Sind wir nicht alle gehalten,
    Gottes hohe Reinheit in unserem Leben so gut wie möglich umzusetzen? Dazu gehört auch, dass wir uns selbst unserer Verantwortung ggü. der Versammlung bewußt sind und korrekt handeln.

    Ich bedauere die einseitige Darstellung im Video und wünsche mir, dass ihr recht bald euren Frieden wiederfinden mögt.

    Glückauf!

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Liebes glückskind!

    Vielen Dank für deinen Kommentar über den ich mich wirklich gefreut habe! Er zeugte gerade am Anfang von Mitgefühl, was wir ALLE so dringend benötigen!
    Um den Dialog fruchtbringend führen zu können, wären sicher ausführlichere Informationen hilfreich.
    Zitat von dir: „Allerdings kann ich Eure Situation nicht erfassen, da ich keinerlei Informationen habe.“
    Das ist völlig korrekt!
    Mich hat nur etwas fraglich gestimmt, wie du folgende
    Aussagen meinen könntest?
    Zitat: „Allerdings gebe ich zu bedenken, dass wir GOTTES WORT nciht ignorieren dürfen, und wenn ich Gottes Gebot michachtet habe oder es dauerhaft missachte, dann sorgt Jehova auf seinen Wegen durch die Versammlung nicht nur für Zucht, sondern auch für Schutz der anderen Versammlungsmitglieder.“

    Das ist auch insofern korrekt, sofern die Ältesten, den Sachverhalt richtig beurteilen und ein gerechtes Urteil fällen, was aber in bestimmten Fällen nicht der Fall ist, wenn die Ältesten deiner Einschätzung entsprechen:
    Zitat: „ich kann bestätigen, dass es Ä gibt, die nicht den Mut haben, auf ihre Intuition zu hören. Manchmal hören sie auch mehr auf andere Mitälteste als auf ihr Gewissen, dies kann an Unerfahrenheit oder Furcht vor Fehlern liegen.“

    Dabei gebe ich zu bedenken, dass die Furcht vor Fehlern möglicherweise noch mehr bedeutet, sich besonders eng an das Wort Gottes und seine liebevollen Entscheidungen zu halten und diese zu gunsten der Schafe zu treffen.

    „Aufrichtige Reue und Werke die der Reue entsprechen werden sicher dazu führen, dass Euer Verhältnis zu Jehova und der Versammlung wieder gut werden.“

    Der Text für sich genommen ist auch wieder zutreffend, sofern er an die richtige Adresse gerichtet ist.

    Was meinst du, was unser Beweggrund war, so konsequent zu handeln in Abschätzung all der Folgen, die dies nach sich ziehen würde?
    Aufrichtige Reue und Werke der Reue, sollten die betreffenden Älesten dazu bringen, ihr Verhältnis zu Jehova nicht aufs Spiel zu setzen, denn Älteste werden, wie du ja weist ein schweres Gericht empfangen.
    Wenn Mitchristen sie auf Fehler verbal oder nonverbal aufmerksam machen, dann können sie diese nicht einfach ignorieren.
    Genau das ist aber der Punkt.
    Wir werden das Problem beide nicht lösen, sondern nur Jehova Gott der ins Herz sieht, wird die Angelegenheit zu seiner Zeit „richtig stellen“ . Für den vermeintlichen oder tatsächlichen „Sünder“, der bis dahin nicht zurück auf den rechten Weg gefunden hat, kann es ein böses Erwachen sein.
    Reden, reden und nochmals über alles offen und ehrlich reden, vermeidet nicht nur in der Ehe und in der Familie große, schwerwiegende Probleme, sondern auch in der Versammlung bis hin zur LK.
    Wer dabei führend vorangehend muss, das weist du ja.
    In diesem Sinne grüße ich dich recht herzlich & Wünsche Dir alles Liebe und Gute
    Tirza

  • Mani
    Juni 4, 2013

    Hallo Glückskind!

    Du schreibst an Tirza folgendes: „Allerdings kann ich Eure Situation nicht erfassen, da ich keinerlei Informationen habe.“

    Also ist Dir bewusst, dass Dir die persönlichen Erfahrungen von Tirza in ihrer Versammlung nicht bekannt sind!

    Hast Du irgend eine fundierte Erklärung dafür, worin die Begründung liegt, dass Du trotz offensichtlicher Unwissenheit Tirza folgenden Ratschlag erteilen dürftest, denn Du hast wie folgt geschrieben:

    „Aufrichtige Reue und Werke die der Reue entsprechen werden sicher dazu führen, dass Euer Verhältnis zu Jehova und der Versammlung wieder gut werden.“

    Findest Du es nicht ein wenig anmaßend, solche „gut gemeinte“ Ratschläge zu erteilen?

    LG
    Mani

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Guten Abend glückskind,

    du wolltest mit deinem Namen doch nicht dem Gott des Glücks Ehre erweisen? Na ja, das am Rande.

    Deinen Kommentar habe ich zweimal gelesen, denn ich wollte mir einen Überblick verschaffen, ob du das von Tirza geschriebene einfach nur ignoriert hast oder ob du ihr und ihrem Mann etwas unterstellen wolltest. Schlauer geworden bin ich auch beim zweiten Lesen nicht und gehe daher zu deinen Gunsten erst einmal davon aus, dass du einen Teil nicht registriert hast.

    Zunächst: Ein Rechtskommiteeverfahren nur vor drei Ältesten ist unbiblisch, es gibt nicht den geringsten Hinweis in der Bibel auf ein solches Verfahren.

    Daraus ergibt sich zweitens: Da die Ältesten sich AUF ANORDNUNG und ohne eigenes Urteilsvermögen an unbiblischen Taten beteiligen, bzw. diese ausführen, veranlassen sie die gesamte Gemeinde, gegen Gott zu sündigen. Sie gehören zu jenen, von denen Jesus sagte, sie würden Meere und Wüsten durchstreifen um nur einen einzigen Proselyten zu machen, welcher dann ein Gegenstand der Gehenna wird, DOPPELT SO SCHLIMM WIE SIE SELBST! Heißt: Sie sind schon für die Gehenna gesichert!

    Daraus folgt drittens: Solchen Menschen kann und darf man sich nicht anvertrauen und solche Menschen haben jedwedes Recht auf eine Beurteilung anderer vewirkt, da sie sogar ihr eigenes Leben verwirkt haben. Taten der Reue müssten folglich in allererster Linie von solchen Kreaturen kommen.

    JHWH wird überhaupt nichts richtig stellen! Das ist ein völlig irrwitziger und unbiblischer Gedanke! Er hat das Gericht Jesus übertragen, wer damit nicht zufrieden ist, kann auch gleich tot bleiben.

    Es gibt kein „Ende des Systems der Dinge“ um dann ein Puppenspieler-Paradies zu erträumen. Es gibt ein Ende dieser Welt. Die Heilige Schrift ist da sehr eindeutig. Ob wir 2. Petr. 3:12 nehmen, Offenbarung 20:11 oder Offenbarung 21:1 – die Aussage ist ganz eindeutig. Dieses Wortkonstrukt „Ende des Systems der Dinge“ ist ein Zeugen Jehovas Konstrukt um sich die Macht zu sichern, denn die oberste Führung will nicht akzeptieren, dass sie auf der gleichen Ebene steht, wie jeder andere Gläubige auch – genau genommen sind sie gar keine Gläubigen.

    Wenn also irgend jemand etwas richtig stellt, dann ist es Jesus, der die Menschen einzeln vor seinem Thron richtet. Und das tut er auch ganz allein, es gibt auch keine 144000, die er brauchen würde dazu. Wenn er selbst dies sagt (Joh. 5:28,29, Matth. 25:31-33, Matth. 28:18 – V 16 beweist, dass die Apostel Jesus anbeteten – das mal so nebenbei)dann gibt es nichts anzuzweifeln. Jesus ist König der Könige, Herr der Herren, er wurde von unserem himmlischen Vater zu einer übergeordneten Stellung erhöht – er allein! Ferner sagte Jesus: Ihr ALLE seid Brüder! Alle, verstehst du? Und wir haben die Zusicherung, dass sein Gericht gerecht sei.

    Nehmen wir ein weiteres Beispiel: Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht. Also selbst wenn eine Sünde vorliegen sollte – die Aufseher (siehe meinen Beitrag weiter unten an dich) sollten keine Sündenjäger sein, sondern liebevolle Beschützer, Orte der Geborgenheit. Und es geht sie einen feuchten Kehricht an, welche Sünde jemand begangen hat, wenn sie nicht so groß ist, dass es sogar das bei den Nationen übliche Maß übersteigt und die ganze Gemeinde davon in Mitleidenschaft gezogen wird. DAS und NUR das wäre ein Grund, einzugreifen und jemanden auszuschließen. DAS und NUR das ist die biblische Vorgabe.

    Wieder lernen wir: Älteste sind durch ihren blinden Gehorsam dem Ältestenlehrbuch (Hütet die Herde Gottes) gegenüber Jesus abtrünnig geworden, die Heilige Schrift fordert von JEDEM Christen, sich der Dinge zu vergewissern!

    So Glückskind, jetzt bist du dran. Wenn du – wie du demütig anerkannt hast – keine Ahnung von den Vorgängen hast, die bei Tirza und ihrem Mann vorliegen, dann liegt auch keine Sünde vor die einen Ältesten aus dem Sessel holen müsste und damit auch kein Grund zur Reue. Selbst Jesus bleibt da völlig entspannt und er hat gesagt: Ich bin nicht gekommen wegen der Gesunden, ich komme, um Sünder zu rufen.

    Hast du Jesu Stimme schon gehört oder seid ihr schon so abgehoben, dass ihr meint, Jesus Arbeit zuschieben zu müssen, die der offensichtlich übersehen hat?

    Du, ich weiß, dass dies harte Fakten sind, aber gerade deshalb bitte ich dich, diese genau anhand der Schriften zu prüfen. Danke und ganz liebe Grüße
    Elke

  • edelmuth an Elke
    Juni 4, 2013

    Nein, verehrte Elke

    Obwohl ich ein heftiger Kritiker des Sklaven bin, muss ich dir hier und in weiteren Punkten aus biblischen Gründen widersprechen

    » Wenn also irgend jemand etwas richtig stellt, dann ist es Jesus, der die Menschen einzeln vor seinem Thron richtet. Und das tut er auch ganz allein, es gibt auch keine 144000, die er brauchen würde dazu. Wenn er selbst dies sagt (Joh. 5:28,29, Matth. 25:31-33, Matth. 28:18 – V 16 beweist, dass die Apostel Jesus anbeteten – das mal so nebenbei)dann gibt es nichts anzuzweifeln «

    Jesus wäre tatsächlich in der Lage alle Menschen einzeln zu richten, denn er hat das Gericht von Jehova übertragen bekommen. Dazu benötigt er keine 144 000 Mitkönige und Mitrichter. Dennoch hat er sie dazu bestimmt. Warum?

    (Offenbarung 5:9-10) . . .mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren. . .

    Man beachte, dass die Gesalbten nicht AUF, sondern vom Himmel aus ÜBER die Erde regieren werden

    (Offenbarung 20:4) . . .Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. . .

    Man beachte, dass sich nicht nur einer (Einzahl) sondern mehrere (Mehrzahl) auf Throne setzten, um zu richten.

    Warum hat Jesus in Übereinstimmung mit Gottes Willen 144 000 Beisitzer bei seinem Gericht bekommen? Aus Liebe! Jesus war nie unvollkommen und kennt das sündige Fleisch nicht, aber die Gesalbten. Jesus hatte nie einen Ehepartner, mit dem er sich so richtig zoffen musste. Er hatte nie Kinder, die er erziehen musste, hat nie für eine Familie sorgen müssen, hatte keinen fehlerhaften Chef über sich….aber die Gesalbten. Sie haben sich trotz ihres unvollkommene Fleisches von ihren fehlerhaften Neigungen, so weit es ihnen möglich war, gelöst, sodass sie vom Vater gerecht gesprochen und zu himmlischem Leben auferweckt werden konnten. (1. Kor. 9:6)

    Es ist falsch den Sklaven als Gott zu verehren. Es ist aber ebenso falsch Jesus anzubeten. Obwohl der Vater Jesus alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben hat, hat er sich nicht „abgemeldet“. ER, DER Vater ist immer noch der Höchste im Universum.

    (1. Korinther 15:27) . . .Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.

    (Matthäus 4:10) Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen[a].“ a) 5Mo 6,13; 10,20; 1Sam 7,3 (Elberfelder 2003)

    Jesus bezog sich hier auf die hebräischen Schriften(AT). Zu seinen Lebzeiten auf der Erde gab es noch keine griechischen Schriften(NT). Im AT ist Jesus als Herr unbekannt. Nur der Vater Jehova wird im AT als Herr, der allein anzubeten ist (2. Mose 34:14), genannt.

    Ede

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Hallo Elke,

    nachdem ich jetzt einige Deiner Kommentare von Dir gelesen habe, möchte ich kurz auf folgende Zitate von Dir eingehen:

    (Zitat)
    „Daraus folgt drittens: Solchen Menschen kann und darf man sich nicht anvertrauen und solche Menschen haben jedwedes Recht auf eine Beurteilung anderer vewirkt, da sie sogar ihr eigenes Leben verwirkt haben. Taten der Reue müssten folglich in allererster Linie von solchen Kreaturen kommen.

    JHWH wird überhaupt nichts richtig stellen! Das ist ein völlig irrwitziger und unbiblischer Gedanke! Er hat das Gericht Jesus übertragen, wer damit nicht zufrieden ist, kann auch gleich tot bleiben.“

    Nach diesen Worten bist Du es also, der entscheidet wer sein Leben „verwirkt“ hat! Außerdem sagst Du Menschen, die Glauben JHWH würde etwas „richtig stellen“ gleich „tot bleiben“ können.

    Ich glaube, dass Du sehr schnell erkennst auf welche verbalen Abwege Du Dich begeben hast. Noch dazu stellst Du Dich mit diesen Worten über JHWH und Jesus.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Dennis,

    Ich glaube nicht, dass unsere Schw. Elke jemanden anderen richten wollte. Das dürfen wir auf keinen Fall tun. Wenn man allerdings die Handlungsweise eines Menschen betrachtet und erkennt, dass diese von Gott nicht gutgeheißen wird, dann könnte man natürlich zu so einer Schlussfolgerung gelangen. Aber es stimmt absolut, wir werden niemanden richten.

    Einen Text aus der NWÜ möchte ich anführen, der zeigt, dass man „tot bleibt“, wenn man sich so wie in diesem Text angegeben verhält:

    1. Joh. 3:13-15; 13 Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.

    Wer seinen Bruder liebt, ist vom Tod zum Leben übergegangen und wer seinen Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. In sofern hat Elke Recht. Und jeder Zeuge Jehovas sollte sich diesen Text genau durch den Kopf gehen lassen, wenn mal wieder ein Bruder in seiner Versammlung ausgeschlossen wird und nun von ihm erwartet wird, diesen zu hassen und nicht einmal mit ihm zu sprechen oder einen Gruß zu entbieten. Denn das ist ein Ausschlußkriterium für das ewige Leben:

    15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.

    Liebe Grüße Manfred

  • Elke
    Juni 4, 2013

    Lieber Dennis,

    da hast du mich aber gründlich missverstanden! Mein Hinweis ist kein Gegenpol zum Richten der WTG oder Ältesten. Wir dürfen uns nicht der Lethargie hingeben, uns alles vorkauen zu lassen, was wir an Glaubensbrocken schlucken sollen und falls wir einmal an unsere Grenzen kommen, soll nach dem Willen der Ältesten der Grundsatz gelten: Jehova stellt alles zu seiner Zeit richtig!

    Das, Dennis, das gibt die Bibel nicht her. Wir sind aufgefordert, uns ALLER Dinge zu vergewissern. Unser himmlischer Vater hat das Gericht seinem Sohn übertragen – somit stellt er selbst schon mal gar nichts richtig, sondern erwartet, dass wir uns an die Vorgaben Christi halten. Was beurteilt Jesus im Gericht – und erst dann? Ihr habt mich besucht, ihr habt mich getröstet, ihr habt einem meiner Kleinen einen Becher kalten Wassers gereicht… Durch und durch Taten der Nächstenliebe – und Jesus erwähnte keinen Predigtdienst! Das nur mal so am Rande.

    Wir sind JETZT gefragt, unser Gewissen zu trainieren, unserem Nächsten, egal wem, Liebe zu erweisen. Und wer das nicht möchte, Dennis, darauf zielte meine Aussage, wer diese Eigenverantwortung ganz weit von sich weist und als Vorwand einen scheinbaren Glauben nimmt, indem er/sie meint, es sei egal, was einem anderen Gläubigen widerfährt (bspw. ein Ausschluss), weil Jehova es schon irgendwann in Ordnung bringen mag, was Menschen an Unrecht tun, der irrt und nach Jesu Aussage – nicht nach meiner – kann sich jemand dann tatsächlich schon als tot betrachten.

    Das ist keine Verurteilung meinerseits, vielmehr möchte ich auf eine Gefahr aufmerksam machen, hier, dass wir uns zu sehr auf Vordenker verlassen und das betrachte ich als meine Pflicht. Ich hoffe sehr, dass meine Aussage jetzt verständlicher wird und bedanke mich herzlich für deinen Hinweis.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

  • Birds
    Juni 4, 2013

    Hallo Tirza,

    Das erfordert Mut. Ihr habt aber sicher Recht. Haben auch gerade darüber Nachgedacht.
    Bei uns waren gestern Örtliche Bedürfnisse. ABTRÜNNIGE. What else.:-)
    Traurig, das nur der WT vorgelesen wurde, ohne nachzudenken, das sie damit sich ihr eigens Urteil vorlesen.

    Es ist echt beschämend was hier abläuft. Von der Bühne wird was verurteilt, wo der Bruder zuvor selbst den Sklaven, 1914 den Waffenhandel etc runter spielt.
    Leider pure Verblendung.

    Die Vers war bei uns gestern sowieso für mich klar, das keiner mit denkt.

    1. Ein Bruder hat mit dem Text aus Johannes 10:16 SCH2000 bewiesen, das es zwei Hoffnungen gibt. Dachte nur, keiner kann mehr das einmal eins. Vergleich: ICH HABE AUCH NOCH EINEN ANDEREN KUNDEN, IN EINER ANDEREN STADT, DORT MUSS ICH AUCH NOCH HELFEN, DANN WERDEN BEIDE KUNDEN DURCH MICH VERSORGT WORDEN SEIN.heisst das jetzt das ein Kunde bevorzugt wird?

    Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.

    Zweiter Text war.
    1. Johannes 2:2 SCH2000 weil Johannes sagte nicht nur für uns… Ist das ein Beweis für zwei Klassen. Dachte nur Jehova läst nicht nur für UNS die Sonne scheinen, sondern für alle.

    Es denkt keiner mit…

    und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

    Jeremia 12:2 trifft voll zu und erfüllt sich an der WTG

    LG
    Bruder Bird

  • Mein Name
    Juni 4, 2013

    Liebe Tirza,

    wenn man die WTG-Org. durch und durch und ganz und gar als „völlig von allen guten Geistern (i.e., dem Heiligen Geist Gottes)“ verlassen ansieht, dann ja: In der strengsten und letzten Konsequenz müßte man sie als diejenigen betrachten, die „diese Lehre nicht haben“ und nicht „in der Liebe des Christus“ sind. Viele Anzeichen könnten in diesem Sinne gedeutet werden. Die fehlende Liebe innerhalb der WT-Org., quer durch alle Hierarchien, der WTG-Talmud menschlicher umbiblischer Regeln, das herzlose, kalte, maschinenmäßige, das viele Geschwister so verprellt und entsetzt, ist ein offenes Geheimnis; wenn man Jesu Aussage „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ auf all das anwendet, dann sieht es betreffs der WTG nicht gut aus. Ist sie wirklich ein großer Apostat, oder zu einem solchen geworden? Liegen hier derzeitige Fehlentwicklungen vor, die Jehova/der Heilige Geist berichtigen wird? Liegt Machtmißbrauch seitens der derzeitigen „irdischen Leitung“ vor, ein „Schlagen der Mitsklaven“, welches von Christus zu gegebener Zeit „mit der allergrößten Strenge“ bestraft wird? Ich kann es nicht sagen, ich weiß es (noch) nicht. Die Hoffnung (daß es nicht so ist) stirbt bekanntlich zuletzt. Wie weit man in der Beurteilung dieser Fragen, und der daraus folgendenpersönlichen Konsequenz geht, muß jeder für sich selbst entscheiden. Auch hier gibt es kein Schwarz und Weiß, sondern nur „stückweises Erkennen“.

  • Tirza
    Juni 4, 2013

    Hallo liebe Vollwaise!

    Laß dich unbekannterweise einmal in Gedanken in den Arm nehmen.

    Wenn du schon eine Weile hier mitliest, dann weist du, dass du nicht alleine bist!

    Ich bin auch erst seit Kurzem hier und habe schon sehr viele auferbauende Artikel und Kommentare gelesen, die helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
    Nach meiner herzlichen Begrüßung hier habe ich auch wirklich ernshaftes, ehrliches Interesse gespürt,- von Mitchristen.
    Dir möchte ich ebenfalls ehrliches Mitgefühl und Interesse gegenüber bekunden und dich herzlich willkommen heißen!

    Wir werden auf unsere Fragen eine Antwort von Jehova erhalten, warum, weshalb, weswegen. Bis dahin können wir nur unser Leben im Einklang mit Jehova und Jesus Christus leben.

    Vielleicht gehen dir die nachfolgenden Worte zu Herzen und können dich aufbauen, dass würde mich sehr freuen!
    Zitat:
    „Das Hohelied der Liebe (1. Korinther 13, Verse 1 – 13)

    Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.

    Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

    Matthäus.7,22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?

    Matthäus.17,20 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so mögt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

    Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

    Matthäus.6,2 Wenn du Almosen gibst, sollst du nicht lassen vor dir posaunen, wie die Heuchler tun in den Schulen und auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.

    Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht,

    sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,

    Philipper 2,4 und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des andern ist.

    sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;

    Römer.12,9 Die Liebe sei nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an.

    sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.

    Matthäus.18,21 Da trat Petrus zu ihm und sprach: HERR, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? Sprüche 10,12
    Haß erregt Hader; aber Liebe deckt zu alle Übertretungen.

    Römer.15,1 Wir aber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen und nicht gefallen an uns selber haben.

    Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird.

    Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk.

    Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

    Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.

    Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.

    1. Korinther.8,3 So aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.

    4. Mose.12,8 Mündlich rede ich mit ihm, und er sieht den HERRN in seiner Gestalt, nicht durch dunkle Worte oder Gleichnisse. Warum habt ihr euch denn nicht gefürchtet, wider meinen Knecht Mose zu reden?

    2. Korinther.5,7 denn wir wandeln im Glauben, und nicht im Schauen.

    Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    1 Thessalonicher.1,3 und denken an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung, welche ist unser HERR Jesus Christus, vor Gott und unserm Vater.
    Quelle: http://glaube-liebe-hoffnung.mtsuderburg.de/DasHoheliedderLiebe.html

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Kilian
    Juni 4, 2013

    Hallo Vollweise,
    vielleicht noch ein Text zur Ergänzung zu dem was Tirza schon so treffend schrieb.
    2.Ko. 1,23+24 Niemand hat das Recht, sich zum Herrn über den Glauben eines anderen zu aufzuspielen. Wenn dein Vater also seinen Glauben an Jehova und seinen Sohn bewahrt hat, dann wird Jehova das nie vergessen und erst recht nicht von einem Urteil von Menschen abhängig machen.
    Wie meine Vorredner schon so treffend formuliert haben, Jesus hat durch sein Opfer so viel Liebe gezeigt, nie wird diese durch das selbstsüchtige Handeln von Menschen ungültig gemacht. Bewahre dir diese Liebe die sowohl für dich als auch für deinen Vater so deutlich von Jesus gezeigt wurde.
    LG Kilian

  • die birds
    Juni 4, 2013

    Guten Morgen Vollweise!
    🙁
    Ich möchte dir von ganzem Herzen mein Beileid und Mitgefühl aussprechen. Deine Geschichte hat mich sehr berührt.
    So wird mit dem obersten Gebot der Liebe in der WTG umgegangen….
    Ich wünsche dir viel Kraft und den Segen, damit du ausharren kannst. Jehova und Jesus sehen ALLES. Vergiss das nicht. Er wird zu gegebener Zeit für Gerechtigkeit sorgen.
    Und übrigens: Herzlich willkommen in unserer Runde! 🙂

    Liebe Grüsse
    SR. Birds

  • Vollwaise
    Juni 4, 2013

    Hallo Ihr Lieben,
    Nun melde ich mich das erste mal hier, nachdem ich schon seit Monaten diese Seiten lese.
    Diese Video hat mich berührt und mal wieder niedergerissen. Genau das habe ich erlebt.
    Mein Vater war ausgeschlossen, er war nicht abtrünnig, konnte aber das Alleinesein nach dem Tod meiner Mutter nicht mehr ertragen und lebte mit einer weltlichen Frau zusammen. Er stand trotzdem treu für Jehova ein. Keiner spach mit Ihm, und logischerweise mit seiner neuen Partnerin auch nicht. Ihre Vorurteile den JZ gegenüber wurden leider durch diese Verhalten bestärkt,,was mich sehr belastet hat. Während der Sterbephase meine Vaters kümmerte sich keiner der Brüder um meinen Vater und das bezeichnende, auch um mich nicht, obwohl ich nicht ausgeschlossen bin. Keiner wollte dieBeerdigungsansprache halten,was für Negativzeugnis für die Welt, alles hat meineStiefmutter miterleben müssen. Die Trauer um meinen Vater ist weiterhin untragbar, aber Mitgefühl , nein. Um eine Ausgeschlossenen trauert Man nicht, tröstende Worte, da warte ich heute noch drauf. Auferstehungshoffnung, fragwürdeig. So etwas brutales möchte ich nie wieder erleben…

  • waytodawn
    Juni 4, 2013

    Liebe/r Vollwaise,

    dein Verlust tut mir leid und meine Gebet heute abend wird dich und deinen Vater mit einschließen.

    Wie tröstend ist es doch zu wissen, dass dein Vater diese scheinheilige und lieblose Gesellschaft nun hinter sich gelassen hat und nach der Auferstehung Jehova weiterhin lobpreisen darf.
    Denn eines darfst du dir sicher sein. Jehova sieht ins Herz und ER ist derjenige, der entscheidet, ob dein Vater ein Nachfolger seines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus war.
    Kein Mensch! Nur ER allein im Himmel.

    Liebe Grüße

  • Maryam
    Juni 4, 2013

    Liebe/r Vollwaise,
    dein Bericht ist erschütternd – aber wahr. Auch, wenn wir uns nicht persönlich kennen, ich kann leider nur zu gut mitfühlen, was du beschreibst. Genau so ist es: Um einen Ausgeschlossenen darf man nicht trauern. Die Zeugen trösten zwar wildfremde Menschen, die sie im Predigtdienst treffen, wenn die ihnen von einem kürzlichen Trauerfall erzählen. Aber sie trösten ihre eigenen Bruder und Schwestern nicht (oder nur marginal), wenn diese einen geliebten Menschen, der ausgeschlossen war, verloren haben. Da kommen eher noch Kommentare, dass es ja zu erwarten war, dass derjenige stirbt, weil er sich von Gott abgewandt hat, und viele drücken aus, dass „so jemand“ ja sicher keine Auferstehungshoffnung hat. Ich weiß nicht — die Bibel sagt nicht mal über Korah & Co, dass sie nicht auferstehen werden, sondern im Scheol sind – wie viel mehr also die gebrochenen Brüder und Schwestern, die ausgeschlossen wurden oder sich selbst ausgeschlossen haben, weil sie die hartherzigen und unbiblischen Regeln der LK und der WTG nicht halten konnten oder wollten?
    Über solche Vorgänge nachzudenken, hat mit geholfen, Abstand zu kriegen, und meinen Glauben neu zu überdenken. Lieber bei Jehova und geächtet, als in enger Gemeinschaft mit den Zeugen und ungetröstet.
    Du kannst mir jederzeit schreiben. Bruderinfo leitet dir sicher meine emailadresse weiter.
    Fühl dich umarmt! Du bist nicht allein!!
    Maryam

  • Hopefull
    Juni 4, 2013

    Liebe Vollwaise

    herzlich willkommen hier auf BI und vielen Dank für Deinen mutigen Kommentar. Dein Bericht hat mich sehr erschüttert. Es tut mir sehr leid, dass Dein Vater gestorben ist und dass Du so eine Lieblosigkeit erleben musstest. Eigentlich finde ich gar keine richtigen Worte um Dich irgendwie zu trösten. Das sind auch wieder Momente, wo ich mich schäme der Organisation treu gewesen zu sein.
    Ich hoffe, dass Du durch Jesus Christus Seelenfrieden finden wirst. Bei Jesus geht kein Schaf verloren.
    Mat. 11:28-30:

    Kommt her zu mir, all ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    Bleibe auf dem Weg des Christus und suche seinen Trost. Ich werde Dich und Deine Familie in meine Gebete mit einschließen.

    Liebe Grüße Hope

  • Martin@Vollwaise
    Juni 4, 2013

    Liebe/r Vollwaise,

    Du hast dir diesen Namen zugelegt, weil du dich so fühlst und das ist auch verständlich nach deinen schockierenden Erlebnissen. Die Tatsache, dass du als Angehörige/r auch behandelt wurdest ähnlich wie ein Ausgeschlossener, obwohl du nicht ausgeschlossen wurdest, zeigt, dass es sich um ein WTG-Rechts-und Vollzugssystem handelt und nicht um ein System das von unserem großen Hirten der Versammlung Gottes stammt und in dieser organisierten massenhaften Form vorgesehen war, denn viele Glieder der Versammlung benehmen sich so unbeholfen und hilflos und manchmal so abnormal, in der Angst, sie könnten irgend etwas falsch machen. Man arbeitet hier über den Gruppenzwang. Es werden viele Verkündiger hier in einen Gewissenskonflikt getrieben mit der Angst im Rücken, von den Ältesten gerügt zu werden, wenn sie sogar jemanden grüßen. Das ganze ist „krank“, was hier mit der Bruderschaft getrieben wird in diesem Ausmaß.

    Doch bitte fühle dich nicht als Vollwaise. Du hast einen Vater, der dich liebt. Das ist JHWH. Du hast einen Erlöser und Fürsprecher und einen liebevollen an dich interessierten Hirten Jesus Christus. Sie lieben dich und keiner und nichts und niemand kann dich von ihrer Liebe trennen. Deshalb bist du kein Vollwaise, sondern ein geliebtes Kind deines Vaters Jehova. Er ist an dich interessiert und nun entwickle Geist und Kraft, um dies zu bekunden und hake das erlebte ab, lass es hinter dir. Stärke deinen Glauben. Selbst ein Ausgeschlossener macht eine ganz wunderbare Erfahrung. In diesem Zustand nämlich lernt er die Kraft des heiligen Geistes kennen und spürt, dass ein Leben ohne WTG ein Leben mit dem Vater und dem Sohn sein kann. Man muß es nur richtig sehen und einordnen. Jehova und Christus, sie sagen dir, du wirst deine Mutter und deinen Vater wiedersehen in der großartigen Auferstehung, trotzdem, das der Papa von Menschen ausgeschlossen wurde. Doch bei Jehova ist er im Gedächtnis und er erinnert sich vorzugsweise an die positiven Werke eines im hingegebenen Menschen und vergisst diese nicht. Alle haben gesündigt und erreichen die Herrlichkeit Gottes nicht. Dank sei unserem Herrn Jesus. Er ist unser aller Erlöser. Denke daran, selbst die in Offenb.7 beschriebene große Volksmenge kommt aus einer großen Drangsal mit „weißen Gewändern“, gereinigt durch das Blut Christi. Dazu gehörst auch du und Papa und Mama sind jetzt in besten Händen. Sie schlafen und werden erwachen und sich freuen, wieder zu leben. Martha und Maria waren fest davon überzeugt.

    Ich und bestimmt auch andere liebe Brüder hier, werden sich gerne zukünftig mehr denn je Gedanken darüber machen, wie wir die von der WTG Ausgeschlossenen ermutigen können, ihren Glauben zu bewahren und sich mehr denn je an unseren Herrn Jesus klammern.

    Sei erst einmal rechtherzlich gegrüßt und fühl dich umarmt von christlichen Brüdern, die dich lieben und somit bist du kein VOLLWAISE mehr.
    Martin

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Liebe Vollweise,

    schön, dass du hier zu uns gefunden hast. Fühl dich auch von mir umarmt. An den Kommentaren hast du ja bemerkt, du bist hier keinesfalls allein.

    Der Tod ist grausam wenn man ihn erlebt. Und die Zeit vorher, das Wissen, dass dieser Mensch stirbt. Da die Brüder durch die Organisationstreue fremdbestimmt sind haben sie kein Bauchgefühl mehr. Ich meine damit, normale Gefühle des Mitleids, die wir als Menschen haben, sind unterdrückt.

    Vor etwa 15 Jahren wurde die Broschüre „Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist“ verbreitet. In den Zusammenkünften wurde darauf hingewiesen wie wichtig es ist, diese Broschüre Wohnungsinhabern, Nachbarn, Verwandten usw. anzubieten, die einen Trauerfall erleben um sie zu trösten.

    Ich habe das NIE gemacht. Weil es im Fall des Todes eines nahen Angehörigen im ersten Moment, selbst wenn der Tod eine Erlösung von Schmerzen und Leid sein sollte, KEINEN Trost gibt. Auch nicht für einen Menschen, der an die Bibel und die Auferstehung glaubt. Das kommt erst nach und nach. Und auch wenn schon Zeit vergangen ist, der Schmerz bleibt. Kürzlich war ich am Grab meiner Eltern, es gäbe so vieles was ich ihnen gerne erzählen würde, was ich so erlebe. Und was ich fragen möchte. Dinge aus ihrem Leben, die ich nicht weiß.

    Es gibt einen berührenden Vers im 23. Psalm, hier Vers 4 (Hfa)

    4 Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab.

    Weil es dunkle Täler im Leben gibt. Nur Jehova ist stets in unserer Nähe. Wir merken es allerdings nicht immer bzw. erst im nachhinein. Und selbst das dunkelste Tal endet und dann strahlt die Sonne wieder.

    Herzliche Grüße Anna

  • Mani
    Juni 4, 2013

    Liebe(r) Vollwaise!

    Sei herzlich gegrüßt. Es ist sehr schlimm, was Du uns berichtest, welche Erfahrungen Du unter der „Obhut der Organisation Jehovas“ miterleben mußtest, wie Dich das alles berührt und wie es aus dieser scheinbaren Hoffnungslosigkeit keinen Ausweg zu geben scheint. Doch denke daran, nicht Gott oder Jesus sind für dieses Leid verantwortlich, sondern Menschen, die die göttlichen Worte aus der Bibel falsch anwenden. Daran sind Christen zu erkennen, wenn sie Liebe untereinander haben, sagte Jesus. Liebe fügt aber nicht solches Leid zu.
    Wie kann ich Dich trösten? Ich weiß es nicht. Ich kann Dich nur ermuntern, am Worte Gottes festzuhalten. Darin ist die Zusicherung enthalten, dass alles Leid einmal ein Ende haben wird. Ich persönlich versuche das jetzige Leben, die oft qualvolle Zeit in der wir jetzt leben, nur so etwas als wie eine Übergangsphase anzusehen, die ein Ende haben wird. Im Gebet zu unserem himmlischen Vater erhalten wir die Kraft, die notwendig ist, um alles bis dahin ertragen zu können. So gib die Hoffnung niemals auf, die wir alle auf Grund unseres Glaubens an Jesus und Jehova berechtigt hegen dürfen, dass die Zeit für jeden kommen wird, zu welcher Gott jede Träne von unseren Augen abwischen wird. Diese Hoffnung wurde uns zwar von Jehovas Zeugen auch versprochen, die Erfüllung derselben werden wir aber nur im Glauben an unseren Erlöser Jesus Christus erfahren können, einen Glauben, den wir so bei Jehovas Zeugen nie kennenlernen durften. Dies bedeutet, nicht der Stimme von Menschen zu folgen, sondern der Stimme Jesu. Seine Schafe folgen ihm, sagte er. Das heißt, wir sind nicht allein, obwohl wir uns manchmal so allein gelassen vorkommen. Vielleicht erkennen wir nur nicht das Schaf, dass neben uns hergeht? Aber Liebe würde ein untrügliches Zeichen sein, woran man die wahren Nachfolger Jesu erkennen wird. Der einzige Fehler, den wir nicht machen dürfen, ist der, nur weil wir so schlechte Erfahrungen mit Jehovas Zeugen machen mußten, das Vertrauen in unseren Gott Jehova und seinen Sohn Jesus Christus zu verlieren. Deshalb die Aufforderung und gleichzeitig Ermunterung aus dem Hebräerbrief Kap. 3:14: „14 Denn nur wenn wir wirklich bis zuletzt an der Zuversicht festhalten, die der Glaube uns schenkt, gehören wir zu Christus.“ So kann ich Dir nur nochmals den Rat geben, bitte Gott immer wieder um Kraft und Stärkung, bis ans Ende durchzuhalten.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Liebe Brüder,

    vielen Dank für das Video. Man könnte heulen was da abläuft. Familie ist etwas so schönes. Und wie viele Brüder und Schwestern (lt. Ede Brüderinnen, finde ich ganz interessant die Formulierung weil du uns Schwestern damit den Brüdern gleichstellst) sind völlig zerbrochen deswegen.
    Liebe Grüße Anna

  • Glocknerkönig
    Juni 4, 2013

    Ja Anna, es sollte endlich eine grosse Menge an Menschen diese heuchlerische Brut in Selters und NY beim Gerichtshof für Menschenrechte verklagen!!!

    …und ich hoffe dass mein Posting jetzt von der Redaktion nicht gelöscht wird wegen gehässiger Worte.
    Jesus sagte damals auch „Otternbrut“ zu den Pharisäern!!!!
    Was würde er wohl heutzutage zu der Otternbrut sagen??

  • Alois
    Juni 4, 2013

    Lieber Glocknerkönig

    Jesus hat das schon gesagt:

    Matth. 25
    30. Und den unnützen Knecht werfet hinaus in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Glocknerkönig
    Juni 4, 2013

    Alois, das sind sehr salbungsvolle Worte.
    Ich meine man sollte sich wirkungsvoll gegen diese Talibanbande zur Wehr setzen…auf rechtlichem Wege über den Gerichtshof für Menschenrechte.
    Wir Menschen haben ein naturgemäßes Gerechtigkeitsempfinden in uns und sollten das auch zur Wirkung bringen.
    Im Falle der Thematik Kindesmissbrauch wurde ja auch einiges Gerichtlich erreicht!
    Die Hände in den Schoß legen und nach dem Motto : Gott wirds schon zu seiner Zeit richten….davon halte ich absolut nichts.
    Mit genau diesem Duckmäusertum rechnen diese Fanatiker!!
    Gerade mit dem Video „Kontaktverbot“ hat man so gute Beweise in den Händen die wohl kaum umgegeutet werden können.
    Ich, und sicher auch viele andere, sehen in der Praxis der WTH einen sehr klaren Verstoß gegen die Menschenrechte !
    Hier wäre ein Einschreiten seitens Bruderinfo sehr sinnvoll und nützlich, denn . schöne Worte helfen den betroffenen und zerstörten Familien gar nichts. Handeln ist hier gefragt!!
    Lg. Fritz

  • Dennis
    Juni 4, 2013

    Lieber Fritz,

    ich vermute aus Deinen Worten, dass Du selbst betroffener bist. Für mich klingt es zumindest so. Deine Wut und Aufregung kann ich sehr gut nachempfinden, weil ich z.B. auch zu diesen „satanischen Abtrünnigen“ gehöre, der die WTG einen gewaltsamen Tod in Harmagedon wünscht und die von meiner engsten Familie verlangt, dass sie mich nicht mehr beachten. Ich habe allerdings das Glück, dass sie ihr Gehirn und ihr natürliches Empfindungsvermögen nicht abgeschaltet haben und mich weiterhin als Familienmitglied behandeln, wie vorher auch.

    Deine Forderung ist aber weit über´s Ziel hinaus geschossen, vor allem diese Forderung an BI zu stellen. Jedem Bürger in Europa steht es frei die WTG und ihre Praxis i.S. Kindesmissbrauch vor den örtlichen Gerichten oder dem EMGR in Straßburg zu verklagen. Auch Du kannst das tun, wenn auch mit wenig Aussicht auf Erfolg, da diese Internas nach „Kirchenrecht“ nicht justiziabel sind. Das ist deshalb so, weil die WTG niemanden direkt mit körperlicher oder seelischer Gewalt droht, der sich an die Ausschlusspraxis nicht hält. Die WTG-Studienartikel und das Ältesten-Buch reichen für gerichtliches oder staatliches Einschreiten bei weitem nicht aus.

    Ich habe es schon öfters erwähnt: Die WTG hat nur so viel Macht über die Gehirne und Herzen, wie sie ihr von den Brüdern zugestanden wird. Die WTG zu kritisieren oder zu verklagen bringt eigentlich überhaupt nichts. Es ist sinnlos und wird auch keinen Deut and Veränderungen bringen, eher im Gegenteil. Die Köpfe der „Eingeschlossenen“ Brüder müssen erreicht werden. Wenn sich niemand an die Ausschlusspraxis hält, hat die WTG überhaupt nichts in der Hand um das zu unterbinden. Früher oder später müssten sie sich den Realitäten anpassen und „helleres Licht“ veröffentlichen in dieser Sache.

    Es ist aber nicht besonders fair andere dafür zu kritisieren, dass sie nicht vor Gericht ziehen oder sonst wie Aktionen starten. Bruderinfo ist m.E. Aktion genug und mutig ist es alle mal!

    LG
    Dennis

  • Glocknerkönig
    Juni 4, 2013

    Ja ich weiß schon Dennis, Kritik ist auch bei BI nicht immer gerne gehört. Deshalb werde ich es auch bei meinem Posting belassen und mir meinen Teil denken.

  • Anna
    Juni 4, 2013

    Lieber Glocknerkönig,

    du hast völlig recht. Sie machen genau das, was der Christus verurteilt hat. Ist auch schön nachzulesen in Bruderinfo Spezial.

    Herzliche Grüße Anna

  • Glocknerkönig
    Juni 4, 2013

    Hallo Anna, wie ich auch Alois schon sagte… schöne Worte helfen da nicht. Man muss sich gegen diese Fanatiker wirkungsvoll rechtlich zur Wehr setzen!
    Gott hat uns einen Verstand und zwei Hände gegeben…nicht nur um in der Bibel mit den Fingern zu blättern…sondern um gegen die Willkür dieser Pharisäer vorzugehen.
    Es gab eine Zeit des Zuwartens, eine Zeit der Verhandlungsgespräche, doch das ist eindeutig vorbei. Jetzt ist die Zeit des Handelns mit der weltlichen Gerichtsbarkeit.
    Die WTG bedienst sich auch einer Schar von Anwälten… warum sollte es da den Betroffenen nicht gewährt sein sich der selben Mittel zu bedienen ?!!

    LG. Fritz

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Lieber Glocknerkönig,

    Schön wieder was von Dir zu lesen. Du hast gefragt, was Jesus wohl heute zu der LK sagen würde.

    Das steht schon in der Bibel im Buch Offenbarung:

    Off.17:5,6 5 Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Babylon die Große, die Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde.“ 6 Und ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.

    Seit letztem Kongress (2012) sind sie die geistige Mutter der Zeugen Jehovas und deshalb trifft auf sie folgender Bibeltext zu:

    Hos. 2:2-5; 2 Führt einen Rechtsfall mit eurer Mutter; führt einen Rechtsfall, denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann. Und sie sollte ihre Hurerei von sich entfernen und ihre Taten des Ehebruchs zwischen ihren Brüsten hinweg, 3 damit ich sie nicht nackt ausziehe und sie tatsächlich hinstelle wie am Tag ihrer Geburt und sie wirklich einer Wildnis gleichmache und sie gleich einem wasserlosen Land hinlege und sie durch Durst zu Tode bringe. 4 Und ihren Söhnen werde ich nicht Barmherzigkeit erweisen, denn sie sind die Söhne der Hurerei. 5 Denn ihre Mutter hat Hurerei begangen.

    Weil sie sich zur geistigen Mutter gemacht haben, hat Jehova schon verkünden lassen, sie wäre nicht seine Frau und er ist nicht ihr Mann. Jeder der einem anderen Gott dient, begeht geistige Hurerei. Leider wird heute der LK und deren Druckschriften mehr geglaubt, als dem Worte Gottes. Somit begehen alle Zeugen Jehovas die Menschenwort mehr glauben als der Bibel, geistige Hurerei und die Mutter davon ist die WTO. Babylon die Große.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred
    Juni 4, 2013

    Liebe Brüder,

    ein sehr gut gemachtes aufrüttelndes Video. Das müsste man allen mal vorspielen, die der Gesellschaft die Körperschaftsrechte verliehen haben. Mich würde mal interessieren, ob Sie diese dann immer noch bekommen hätten.

    Das man als Zeuge Jehovas aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird, nur weil man die Bibel über Menschenwort stellt ist schon eine Farce, da ja die LK auch behauptet, sich nur nach der Bibel ausrichten zu wollen (was sie aber leider nicht mehr tun). Dass man dadurch aber jeglichen Kontakt zu anderen Familienangehörigen verliert, die noch Zeugen Jehovas sind, ist wirklich Menschen verachtend.
    Dazu kommt noch, dass wenn einem so etwas passiert, man sich dann bei seinen Freunden ausweinen würde und wenigstens dort ein bischen Trost finden könnte. Da jeder Zeuge Jehovas aber angehalten wurde, sich keine Freunde in der „Welt“ zu suchen, sondern nur innerhalb der Gemeinschaft, hat er somit wirklich niemanden mehr mit dem er Reden kann. Das ist wie Einzelhaft, obwohl man frei umherlaufen kann. Geistige Gefangenschaft. Mit Fremden mag man nicht reden, da man sich bisher immer von ihnen, auf Anweisung der Organisation, distanziert hat und mit Familienangehörigen und Freunden kann man nicht mehr reden, da diese einen für geistig tot ansehen. Mit Toten kann man nicht mehr reden und daher wird kein Wort mehr mit dir gewechselt.

    Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, wie gestandene Zeugen Jehovas, die ich immer als Vorbilder im Glauben angesehen habe nur noch vor einem stehen und mit dem Kopf nicken oder schütteln, nur um nicht mit mir reden zu müssen, könnte ich es nicht glauben.

    Das bei so einem Verhalten manche Ausgeschlossene in den Selbstmord getrieben werden, kann ich gut nachvollziehen. Was ist das schlimmste, mit dem man einen Vater oder Mutter erpressen kann? Wenn man droht Ihnen die Kinder wegzunehmen, dann wachsen viele Eltern über Ihre Fähigkeiten hinaus um das zu verhindern. Sind die Eltern jedoch Zeugen Jehovas, dann lassen sie sich die Kinder nicht nur freiwillig wegnehmen, dann unterstützen sie es sogar noch aktiv und wenden sich von Ihren Kindern ab. Das ist wirklich sehr grausam und dieses Video von Euch wird dazu beitragen, dass dies nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden kann.

    Liebe Grüße Manfred

  • GameOver
    Juni 4, 2013

    Hallo Manfred und viele Andere…
    habe erst vor einigen Tagen diese Seite hier entdeckt und lese seitdem unaufhörlich hier. Mir fehlen fast die Worte, diese Seite und die meisten User sprechen mir aus vollstem Herzen. Möchte mich kurz vorstellen:
    Bin 52 Jahre alt, Eltern ZJ und daher auch so erzogen worden. Rückblickend muss ich sagen, dass ich über diese Erziehung zum größten Teil froh bin, sie haben mich eigentlich mein ganzes Leben lang einen guten Menschen sein lassen, zumindest empfinde ich es so. Keine Drogen, Kriminalität oder Ähnliches haben mein Leben bestimmt.
    Mit knapp 19 Jahren wurde ich Anfang der 80er ausgeschlossen, da ich mich damals unsterblich in eine Nicht-Zeugin verliebt habe und das Fleisch einfach stärker war. Der gesamte Prozess von der Mitteilung eines Ältesten und dem Rechtskomitee, welches mich ausgeschlossen hat, dauert gerade mal 8 Tage. Kurzer Prozess würde man sagen. Während dieser 8 Tage bekam ich einmal Besuch von zwei Ältesten, welche mir eindringlich zu verstehen gaben, die ganze Sache doch noch einmal gründlich zu überlegen. Natürlich war das zum damaligen Zeitpunkt für mich nicht relevant. Ich war also ruck zuck ausgeschlossen. Habe damit auf einen Schlag meine komplette Familie, viele Freunde etc. verloren. Jedoch konnte ich das vorrübergehend mit der großen Liebe relativ gut auffangen. Die Eltern meiner Freundin waren über die Situation informiert und waren von da an sehr sehr gute Ersatzeltern. Als unser Nachwuchs kam, hatten meine Eltern bis dato immer noch keinen Kontakt zu mir, erst als unser Sohn ca. 1 Jahr alt war. Nach anfänglichen neuen Annäherungsversuchen kam dann so ganz langsam wieder eine Eltern/Kind Beziehung zustande. Mir war klar, dass meine Eltern und Geschwister auf Abstand gehen mussten, jedoch war ich überrascht, welche neue Ansichten sie bzgl. Ausgeschlossener auf einmal hatten. Muss dazu sagen, dass mein Vater in unserem damaligen Kreis sehr bekannt war, Vorträge in anderen Versammlungen und auf Kongressen hielt. Wir haben uns damals im laufe der Zeit regelmäßig gesehen, diskutiert und ich durfte (natürlich begrenzt) wieder am Familienleben teilhaben. Es wurde mit Sicherheit nicht so harmonisch wie es einmal war, aber hob sich doch deutlich von der Betrachtungsweise der Zeugen zu Ausgeschlossenen ab. Ich war sehr froh darum, da mir Familie immer sehr wichtig war. Und es war immer relativ geheim, man achtete schon darauf, dass es nicht publik wurde. Denke, es hat auch mit meiner Einstellung etwas zu tun gehabt, ich habe bis zum heutigen Tag nicht ein einziges Mal irgendwie negativ über ZJ gesprochen, eher war das Gegenteil der Fall. Nur meine Ansichten zu Gott und den Zeugen hat sich geändert.
    Könnte jetzt noch ne Menge mehr schreiben, soll jedoch fürs erst reichen. Freue mich sehr, diese Seite durch Zufall gefunden zu haben.
    VG Game Over

  • Matthäus an Dieter
    Juni 4, 2013

    Hallo Game over!

    Das Spiel ist noch nicht zu Ende, es liegt sehr viel vor uns, wir müssen nur den richtigen Weg einschlagen.
    Dieser Weg führt uns nur dann in eine Sackgasse wenn wir dabei auf Menschen vertrauen. Jesus
    sagte nicht umsonst: Jeder der zu mir kommt wird von mir nicht abgewiesen, die WTG weißt Menschen zurück ja schließt sie sogar aus wenn sie sich nur zu Jesus und seinem Vater bekennen.

    Lies dazu z.B. Einmal Johannes die Kap. 6-8 am besten in der Hoffnung für Alle, dann erfährst du vieles was für das Christsein wichtig ist! Vorerst einmal herzlich willkommen, du hast hier viele sehr gute Themen, z.b.
    Das erste Thema vom Juni 2010, „Bleibe in der Liebe Jehovas!“ Das ist Balsam für die Seele. So wie Jesus uns auffordert: „Nehmt mein Joch, es ist sanft und erquickend!“

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • GameOver
    Juni 4, 2013

    Hallo Matthäus
    ich habe fast 30 Jahre keine Bibel mehr in der Hand gehabt, muss mir jetzt erstmal eine besorgen. Danke für den Rat.
    VG

  • Birds an Gameover
    Juni 4, 2013

    Hallo GameOver,

    Herzlich willkommen hier auf BI. Es freut mich immer wieder neue Namen zu lesen. Es stärkt uns alle zu sehen, das anscheinend immer Mehr den Weg zu unserem Herrn finden.

    Zur Bibel, für Android und Apple kann ich dir die Bibel APP von youversion empfehlen. Du kannst viele Übersetzungen auswählen. Markieren usw geht auch. Topp.

    LG
    Birds

  • Zadok/Achim
    Juni 4, 2013

    Liebe Geschwister,

    sehr professionell gemacht, das Video; vielen Dank!
    Trotz aller korrekten Fakten ist es für mich immer wieder diese
    Unverschämtheit, mit der unser Gott geschmäht wird, indem man ihm unterstellt, dass solches Verhalten von ihm angeordnet oder gebilligt wird.
    Lieber Gruß
    Achim

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