653 Comments
  • Glückskind an Manfred und ALLE
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred,

    ich zitiere aus Deinem thread an Maximilian:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1303&cpage=1#comment-71009

    „Wenn es also so ist, dass auch einige Schwestern und Brüder wegen meiner Kommentare ärgerlich sind, weil ich meinen biblischen Standpunkt darlege, dann sagt es bitte frei heraus und ich füge mich dem. Ich dachte halt bisher immer, dass hier jeder seinen Standpunkt vertreten kann und wenn dieser auf der Bibel beruht, warum dann nicht auch ich? Ich muss das nicht tun, bei mir ist auch Sommer und statt im Freibad zu liegen, sitze ich jetzt am PC.

    Wenn ihr also der Meinung seid, ich solle die Bibelbetrachtung mit Glückskind abbrechen, dann tue ich das.“

    Ich denke, Manfred, dass eine Auseinandersetzung mit den Teilen der Bibel, die Grundlehren betreffen und GERADE im Widerspruch zur Glaubensansicht der Zeugen Jehovas stehen – ich nenne hier mal bewußt NICHT so etwas wie den TuvSkl oder die LK oder die Organisation – nun, die sollten GERADE hier disputiert werden.

    Das Forum hier – ich sehe es so – ist doch sehr gut geeignet, fernab von anders organisierten Zusammenkünften Gläubiger auch kontroverse Themen im Detail zu disputieren – immer die, die das möchten.
    Natürlich auf der Grundlage der heiligen Schrift – ich sag mal, egal welche Übersetzung.

    Deine Frage, Manfred verstehe ich aber auch so, dass Du darüber nachdenkst, den Disput mit mir zu beenden.
    Nun, das steht Dir frei, natürlich.

    Später schreibst Du aber plötzlich folgendes:

    „ich danke Euch für Eure zahlreichen Antworten und bin positiv überrascht. Nachdem ich dachte, der Brd. Maxemillian würde mich meinen, habe ich ja den Disput um unser Glückskind zum Versammlungsthema gemacht und es so öffentlich zur Abstimmung gebracht. Unter weltlichen Aspekten würde man das so betrachten, dass man jemanden den „Wölfen zum Fraß“ vorwirft. Doch hier gabs keinen Wolf, der sich über die Beute hergemacht hat. Warum?
    Weil hier nur die Schafe unseres Herrn Jesus friedlich grasen wollen. Insofern hat Glückskind seinen Namen wirklich zu Recht ausgewählt. Er ist in der Tat ein Glückskind, dass obwohl er wochenlang hier attakiert hat, er trotzdem nicht ausgeschlossen werden soll. Ich hatte eigentlich gedacht, dass die Mehrheit dafür wäre, ihm keine Antworten mehr zu geben.

    Wir haben nun hier bei Bruderinfo diesen „Rechtsfall“ der ganzen Versammlung vorgetragen und nicht in der „zweiten Klasse“ mit drei Richtern unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehandelt.

    Mein Kompromissvorschlag: Solange das Wort Gottes bei der Diskussion mit Glückskind im Vordergrund steht, würde ich gerne unsere Bibelbetrachtung weiter fortführen, denn er selbst hat ja gesagt, dass auch für ihn die Bibel das einzige Maß ist. Das ist auch gut so und da bin ich derselben Ansicht wie er. Sollte es aber soweit kommen, dass unser Glückskind eindeutigen Aussagen der Bibel widerspricht und dies mit Argumenten belegen will, die von der Organisation stammen, dann werde ich aufhören mit ihm zu kommunizieren. Dann ist aber offensichtlich geworden, dass er selbst von der Bibel abgewichen ist und seine vorherige Aussage eine Lüge war.“

    Also, das hat mich doch sehr verwundert.

    Ihr, die Ihr hier immer über Versammlungsrauswürfe, Leistungsevangelium, Komiteefälle, die heuchlerischen und herrschenden Ältesten sowie eine gewinnsüchtige WTG polemisiert,
    ihr macht aus einem Besucher hier, der sich ÜBERWIEGEND um eine biblisch fundierte Auseinandersetzung bemüht, einen RECHTSFALL und betrachtet dieses Forum als eine Versammlung, in der alle mitbestimmen, ob man mit einem Fragestelle und/oder Kommentargeber überhaupt noch disputiert oder diskutiert?

    Ich darf EUCH allen hier PAUSCHAL mitteilen:

    Die meisten hier, die regelmäßig kommentieren,
    KÖNNEN SEHR GUT AUSTEILEN, aber nur sehr wenig „einstecken“.
    Ich entschuldige mich für das Bild aus dem Boxkampf, aber es trifft es gut.

    Selgora schrieb es Euch quasi als Vermächtnis in Euer „Gästebuch“:
    Sind es nur schlechte biblisch begründete Gedanken, die ich hier geschrieben habe?
    Kann man nicht in all den Aktivitäten der WTG und Ihrer treuen „Anhänger“ (blödes Wort, ich weiß, finde gerade kein anderes)auch – wenigstens ein paar – gute Dinge finden und auch mal darüber sprechen?

    Dann fand ich noch diesen Kommentar von verwundet
    http://www.bruderinfo.de/?p=1303&cpage=1#comment-71085

    Zitat, 1. Teil:
    „Nachdem mir nun wochenlang das Herz geblutet hat, wenn ich mitverfolgen musste, wie Gk reihenweise hier die Schwestern und Brüder beleidigt, vor den Kopf gestossen und sich auch noch über sie lustig gemacht –
    und damit brutal gegen 1. Korinther 13 verstossen hat –
    bin ich überaus froh, daß er nun in Dir seinen Meister gefunden hat…..“

    Liebe hier regelmäßig Anwesende, könnt ihr Euch vorstellen, dass EURE ständig wiederholte, z.T. sehr unsachliche Kritik an allem, was mit JZ oder WTG zu tun hat, auf Neue und Besucher die gleiche Wirkung hat wie meine z.T. persönlichen Kommentare zu einigen Kommentatoren hier?
    Wo bleibt da die Liebe, siehe 1. Korinther 13?

    Und noch etwas dazu:
    Manfred hat zuerst seine Kritik – ja, lest mal die älteren Kommentare von ihm an mich – gelassen und eine Art Neuanfang GEMACHT, und DANACH konnten wir – Manfred und GK – ganz sachlich und ohne Polemik eine gemeinsame Exegese über die 144000-Frage BEGINNEN.

    AN DIESEM VERHALTEN Manfred’s KÖNNEN SICH HIER AUCH ANDERE EIN BEISPIEL NEHMEN: Zunächst hat er mit Elke und anderen hier ins gleiche Horn gestoßen, dann hat ER gemerkt, worauf es mir ankommt.
    Und DARAUF sollte es Euch allen ankommen: Gottes Wort, die Bibel.
    Die nennen wir übrigens GOTTES WORT; nicht JESU Wort!.
    Ich kann ja auch anders, wie man durchaus lesen kann.

    ICH WÜNSCHE MIR, das viele hier einfach mit dem aufhören, was Maximilian zu Recht bemängelt:
    DIE EIGENE ANSICHT IST DIE ALLEN WAHRE. WER DIE NICHT TEILT, DER IST HIER FALSCH.

    Einige hier können auch nicht vergeben, so scheint es mir:
    Einmal in den Fettnapf, bleibt man immer drin, sehr christlich, finde ich.

    Nun, ich wünsche mir, dass Ihr hier auch damit aufhört – jeder der nicht sofort mit Euch ins Gleiche Horn bläst, der ist Sklave des WT und deshalb aus diesem Forum zu verbannen.

    Ja, diesen Eindruck gewinnen Besucher wie ich, die nicht dem Charme Eurer sich wiederholenden Kritik erliegen, sondern auch Eure Kommentare kritisch lesen und etwas äussern, was nicht Euren „Vorgaben“ oder Erwartungen entspricht.

    Doch weiter zu dem Kommentar von „verwundet“:
    „Es hat sich herauskristallisiert, daß Du der einzige bist, den er respektiert und Du hast ihn sogar von seinem Schluckauf geheilt 😉

    Für Deine Handlungsweise, Deine profunde Bibelkenntnis und Deine enorme Nächstenliebe kann man Dich nur loben und bewundern :-)“

    Ich finde, „verwundet“ hat das hier sehr gut in Worte gekleidet, was so mancher empfunden haben mag.

    Ich gebe aufrichtig zu, dass ich NICHT erwartet hatte, dass viele der hier Anwesenden so „dünnhäutig“ sind, so empfindlich (nicht empfindsam, das ist was anderes, denke ich).
    Die Änderungen in meinen Grüßen kommen letztlich aber von mir selbst, ich habe die Kritik einiger hier, es käme arrogant rüber was ich schreibe, durchaus Ernst genommen.

    Allerdings gebe ich zu bedenken, dass Ihr mehr daran denken solltet, wie es auf Besucher wirkt, wenn die hier reingucken und nicht die gleiche kritische Haltung haben wie ihr:
    Die sind schockiert, die denken von Euch, es mangelt EUCH an Lieb ggü. denen, die nicht so denken wie ihr.
    DAS KANN NCIHT EUER ZIEL SEIN

  • Manfred an Glückskind
    Juli 11, 2013

    Liebes Glückskind,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich muss sagen, mit diesem Kommentar, hast Du uns Deine bisherige Handlungsweise mal richtig erklärt und ich kann Dich sogar bis zu einem gewissen Grad verstehen. Das Du verärgert bist, wie hier einige auf die Organisation einschlagen und das Du meinst, das zeugt nicht von Liebe, verstehe ich. Doch uns geht es niemals um die Personen an sich, sondern um diejenigen, die dafür sorgen, dass sich hier bei BI so viele geschundene Schafe zusammen finden. Würde die LK der Organisation nicht so menschenverachtende Ausschlussregeln an Ihre Untergebenen herausgeben, dann gäbe es dieses Forum gar nicht. Damit sind sie weit über das Wort der Bibel hinausgegangen, denn Jesus sagte, man solle seine Feinde lieben. Doch genau das tun sie nicht, im Gegenteil sie hassen ihre Brüder.

    Wenn sich diese geschundene Schafe nun hier zusammenfinden um die Wunden zu lecken, ja dann wird auch gegen die Organisation geredet und zwar zu Recht. Doch die Brüder in den Versammlungen, diese tun uns leid und wir würden ihnen auch gerne helfen, das sanfte Joch Jesu Christi zu finden, doch sie reden nicht mehr mit uns, da wir ausgeschlossen sind. Die die noch in die Versammlung gehen müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht auffliegen.

    Dann kamst Du und hast mit Deinem Rundumschlag (um beim Boxen zu bleiben) erst mal jedem einen verpasst. Das Du damit alle auf einmal gegen Dich aufgebracht hast, ist ja logisch. Das viele Brüder und Schwestern über Deine Kommentare nicht erfreut waren, hast Du ja nun gelesen. Das ich geschrieben habe, dass wir hier einen „Rechtsfall“ in der Versammlung besprochen haben, das war ein verbaler Seitenhieb auf die Organisation. Ich habe es bewusst in Anführungszeichen gesetzt, weil wir so was eben nicht haben, die Organisation hätte Dich erst gar nicht soweit kommen lassen. Die hätten Dich schon nach den ersten 5 Kommentaren gesperrt. Dieses Wort habe ich nur deshalb erwähnt, weil es zeigen sollte, dass man solche Punkte auch in Liebe mit der ganzen Versammlung besprechen kann ohne jemanden im Hinterzimmer zu massregeln mit drei Anklägern und keinem Zeugen und keinem Verteidiger für den Angeklagten.

    Aber wie Du gesehen hast, haben die Schwestern und Brüder hier, Dich nicht aus dem Forum ausschliessen wollen, obwohl ihnen bei Deinen Kommentaren das Herz geblutet hat. Das musst Du doch zugeben, zeugt von Liebe, oder nicht? Denn jetzt wäre ja die Gelegenheit gewesen das ein für allemal zu beenden, aber sie haben es nicht getan.

    Du hast geschrieben: Deine Frage, Manfred verstehe ich aber auch so, dass Du darüber nachdenkst, den Disput mit mir zu beenden.
    Nun, das steht Dir frei, natürlich.

    Nein, das hast Du missverstanden. Ich hätte den Disput beendet, wenn es die Mehrheit für besser erachtet hätte. Du alleine hast es jetzt in der Hand, ob wir unsere Bibelbetrachtung vorzeitig beenden. Das wird genau dann sein, wenn nicht mehr das Wort Gottes im Vordergrund steht und ich sag mal die Kommentare wieder ins lieblose abdriften. Wenn wir uns also gegenseitig mit Respekt begegnen, dann könnten wir bis Harmagedon weiter diskutieren. Versprochen. Das ist ja der Kompromissvorschlag von mir gewesen und daran werde ich mich halten.

    Dein Zitat: Nun, ich wünsche mir, dass Ihr hier auch damit aufhört – jeder der nicht sofort mit Euch ins Gleiche Horn bläst, der ist Sklave des WT und deshalb aus diesem Forum zu verbannen.

    Ja, diesen Eindruck gewinnen Besucher wie ich, die nicht dem Charme Eurer sich wiederholenden Kritik erliegen, sondern auch Eure Kommentare kritisch lesen und etwas äussern, was nicht Euren “Vorgaben” oder Erwartungen entspricht.

    Das können wir uns zu Herzen nehmen, aber Du musst zugeben, dass Du uns schon arg provoziert hast mit Deinem Schluckauf, Glückauf und die Art und Weise wie Deine Kommentare geschrieben waren. Also wir arbeiten an uns, ich an mir und Du an Dir und dann klappt das hier auch.

    Jetzt schreibe ich Dir auf Deinen anderen Kommentar, damit wir unser Gespräch fortsetzen können.

    Liebe Grüße Manfred

  • Br. Bird an Glückskind
    Juli 11, 2013

    Liebes GK,

    Du hast sicher Recht, viele Kommentare, sind scharf geschrieben. Oft denke ich mir, hinter jedem steckt oft eine schwierige Vergangenheit. Sie machen viel mit oder haben viel mitgemacht.
    Wir versuchen uns alle frei zu machen. Ja du hast recht, das wort Gottes muss an erster Stelle bleiben.

    Man darf nie außer Acht lassen, das Kommentare schreiben eine sehr schwierige Sache ist. Personen die im Zwiegespräch sich leicht verständigen können, tun sich beim Schreiben und ausdrücken oft schwer.

    Genau da sehe ich den Geist wirken auf dieser HP. Es geht mal heiss her, aber es kommt dann alles wieder ins rechte Lot.

    Wenn ich dich irgendwo beleidigt habe GK, so entschuldige ich mich.
    Bleibe aber trotzdem dabei, das einige deiner Ansichten mich zum kochen 🙂 🙂 bringen. Wenn sie ausserhalb der Bibel liegen. Aber wir müssen ja nicht der gleichen Meinung sein. 🙂 🙂

    Wünsche dir alles Gute,
    Bird

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    Br.Vogel, du hast gut geantwortet.
    Viele, wenn nicht alle hier haben ihre Erfahrung mit den Zeugen gemacht – in der Ortsversammlung und mit der Firmenleitung.
    Ich kenne die Zeugenlehre schon durch meine Oberschlesische Großmutter, die bei Kaiser Wilhelm I geboren wurde.
    Sie war bei Russell zum Vortrag, als er durchs Reich einschließlich Straßburg reiste.
    Sie hat es wieder schleifen lassen in den 20igern und wurde dann schließlich mit ihrer Tochter in den50igern getauft.
    Sie kannte das Goldene Zeitalter und zB die Tiraden gegens Impfen.

    Ich habe sehr früh mit JZ Kontakt gehabt, studiert und wurde schließlich mit 17 getauft.
    Damals galt der WT als inspiriert und wehe, man wagte Kritik. Da war auch der Andreas Kälberer als Kreisdiener tätig, der alle auf 1975 einshcwor und die, die es nicht glaubten wurden kurzerhand rausgedrückt.
    Ja, Lucky Luke, Glückskind, ich habe viele Freunde verloren in den70igern wegen Bart und ab 2001 wegen dem WT-UNO Quickie.
    Und, Lucky Luke, hast du jemals erkennen können, dass sie sich dafür entschuldigten ohne einen auf Adam zu machen, indem sie Ausflüchtge suchten.
    Adam lenkte ja die Schuld auf Eva und die WT gab die Schuld der UNO, die angeblich klammheimlich die Bedingungen änderte. Die bösen „Abtrünnigen“ brachten den Beweis, dass ein Büchereiausweis nicht notwenig war um dort mitlesen zu können.
    Ja, so sind sie da im Elfenbeinturm, Sie lügen, was das Zeug hält. Schon wie sie mit dem Hitlerbrief und Balzereit umgegangen sind, den sie 1998 knapp 40 Jahre nach dessen Tod mit einem kurzen Satz rehabilitierten ist Beweis, dass sie die Wahrheit nicht ernst nehmen.
    Ich habe es ihnen nicht angerechnet und 20 Jahre mitgetragen.
    Aber seitdem ich von der Ältestenschaft im wahrsten Sinne des Wortes vergesäßert wurde ist nun endgültig Schluß.
    Ich lasse mir mein VErhältnis zu Gott nicht durch Religion zerstören. Glückskind denke mal dran, wie man bei Russell und Rutherford Religion und Kirche definierte.
    Die Zerfallszeit der Lehren ist so schnell wie bei künstlich erezeugten Elementen.
    Wir werden den WT nicht korrigieren können. Das ist zu weit fortgeschritten. man hat den Anspruch, Gottes Kanal zu sein. Und daran werden sie sich messen und richten lassen müssen.
    Ihre Schriften sind in der Regel nicht das Papier wert mit dem sie sie verbreiten.
    die NWÜ wurde total evolutioniert um die eigenen Lehren zu deckeln. Weil sich einiges änderte wurde auch immer heimlich die NWÜ revidiert.
    Ich arbeite mit vielen Übersetzungen, ziehe aber die Original KJV vor. Sie zeigt auch bei Adam auf, dass er die Erde „wiederbevölkern“ soll. damit kommt ein völlig neuer
    Gedanke auf, der von Antropologen bestätigt wird. Es gibt menschliche Überreste, deren DNA nicht mit uns verwandt ist.
    Dem leser überlasse ich nun, sein eigenes Denken.
    wer privat mit mir kommunizieren will:
    pietervosbeek@rocketmail.com das ist ein Freund in Brabant
    Ich habe auch ein ebook in english, welches die Hochkulturen von einst betrachtet. wer Interesse hat -bitte melden.
    Da meine Gesundheit sehr gefährdet ist, ich nur durch ärztliche, regelmäßige Hilfe noch am Leben bin, habe ich mein Verhältnis zum Schöpfer und zu unserem Führer zum Leben auf ein hohes Niveau gebracht. BI hat mir viel geholfen mich selbst zu definieren.
    Ja, manchmal polemisierrt man ggü dem WT. Aufgrund von dessen ignoranter Haltung. Die sind so kalt wie die SED. anerkennen keine meinung. Olof Johnson war Pionier und hat 1914 näher betrachtet. In Folge haben sie ihn rausgeschmissen persönlich schlecht gemachgt und einen weirteren Gegner gezeugt, so wie auch mit Raymond Franz.
    Sie sind derart von sich überzeugt, dass sie die Haftung unter den Füßen verloren haben. Die Folgen sieht man.
    Wie sagt Paulus: niemand kann uns vot Gott und Christus trennen – nur wir selber. Und da müssen wir aufpassen, keinen Götzendienst zu leisten und die Org auf den ALTAR zu setzen
    Allen einen schönen, sonnigen Tag.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebes Glückskind,

    noch ein zumindest vorläufig letztes Mal wende ich mich an dich. Zum einen möchte ich dich wissen lassen, dass dieser Kommentar von dir unglaublich positiv in Richtung Diskussion und Forschung geht. Das hebt sich sehr deutlich von deinen früheren Kommentaren ab und ich hoffe, dass deine biblischen Betrachtungen mit Manfred weiterhin gesegnet sind.

    Fast jeden Tag melden sich hier Neue. Und das hat seinen Grund. Aber nahezu alle hier haben wirklich übelste Erfahrung, die du einfach als Nichts abgetan hast, nach dem Motto, „wenn ihr euch an die Organisation gehalten hättet, ginge es euch gut“. Glückskind, man konnte den Eindruck gewinnen, dass du nichts und niemanden respektierst hier. Und selbst Neue fragen sich da, warum wir mit dir diskutieren.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie groß die Schuldgefühle sein können, wenn man auf einer Internetseite argumentiert, von der die Organisation sagt, sie widerstehe Gott. Aber ich habe es sehr wohl als Fortschritt deinerseits gesehen und gewertet, dass es dir um das Verständnis Christi geht und nicht darum, was die Organisation oder wir oder sonst jemand machen. Das habe ich dir schon positiv angerechnet, als du noch nicht erkennen ließest, jemanden hier ernst zu nehmen. Auch wenn wir NICHT dünnhäutig wären – ich denke ohnehin, dass diese Bewertung unzutreffend ist – könnte ein jeder erwarten, respektiert zu werden, nicht wahr? Niemals hättest du so mit den Leuten in der Versammlung umgehen dürfen und erst recht nicht mit Ältesten. Da gibt es ja leider doch Abstufungen.

    Du musst nicht einer Meinung sein in biblischen Gedanken mit überhaupt nur irgend jemand hier. Es ist deine freie Entscheidung, was du glaubst. Auch wenn wir 1oomal Bibeltexte zitieren, das macht die Organisation auch. Aber es wäre höflich gewesen, darauf einzugehen, ohne die Person abzuwerten. Denn geschlagen wurden wir in der Organisation genug. Es ist nicht allein der Gemeinschaftsentzug oder das „freiwillige gehen müssen“, sondern die unfassbare Tragik dahinter die vom Wort Gottes weiter entfernt ist als der Tag von der Nacht. Es mag dir nicht aufgefallen sein, aber teilweise hast du uns als Opfer (Stichwort Kindesmissbrauch) einfach nur verhöhnt. Das darf nicht sein.

    Zu Manfred hast du ein sehr gutes Verhältnis entwickelt. Wir haben ja auch in den Versammlungen zu dem einen oder anderen ein besseres Verhältnis. Daher meine ich, dass es absolut richtig ist, wenn ihr beide miteinander wirklich biblisch begründete Unterredeungen führt. Vielleicht hast du selbst dir sehr viel vorgenommen, auf all und jeden Kommentar hier zu antworten, hast dich deshalb einer breiten Überstimmung gegenüber gesehen und dich daraus angegriffen gefühlt. Objektiv wurdest du ja auch von vielen darauf hingewiesen, dass es so nicht ist wie du schreibst, bzw. wie die Organisation es dir beigebracht hat.

    Glückskind, du wirst hier nie allein sein auf der Suche nach dem Christus. Gerade die Tatsache, dass du es aufgegriffen hast, gewisse Wendungen zu unterlassen, zeigen (mir zumindest), dass der Grund deines Herzens gut ist. Auch dass du dir Gedanken gemacht hast über die Resonanz deiner Kommentare finde ich wirklich positiv. Ich denke nicht, dass es viele Übereinstimmungen gibt hier auf BI, aber wir alle suchen das Ziel, das der Christus uns vorgegeben hat, das ewige Leben. Forschergeist braucht auch manchmal neue Ansätze. Und dabei bemühen wir uns, unsere Mitchristen, die weit über die Leserschaft hier hinausgeht, als gleichwertige Blümchen in Gottes Garten zu betrachten, denn für jeden steht ein Engel, der unserem Herrn Jesus berichtet und für jeden von uns sind die Worte: Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?

    Ich wünsche dir noch sehr viel Forschergeist und auch Freude hier. Da ich denke, dass du mit Manfred menschlich eher auf einer Wellenlänge bist und es um biblische Dinge gehen soll, werde ich mich nicht weiter in eine Unterredung einlassen. Aber ich bin gewiss, dass der Heilige Geist euren Austausch überwaltet und deswegen hoffe ich ganz fest, dass wir irgendwann zusammen im ewigen Leben sind – wo, wann, wie – egal, Hauptsache beim Herrn.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    liebe Elke, danke für deinen konzilianten Text
    Ivch wünsche unserem Lucky Luke, dem GK, guten Fortschritt.
    Kleine STeps hat er ja schon gemacht was die Anerkennung der Fehlhaftigkeit des Sklaven betrifft.
    Bezug zu größeren Fakes des WT hat er bis dato nicht genommen. Die ignoriert er schlicht.
    Doch an solchen Faux pas muss sich „das Sprachrohr Gottes“ messen lassen. Auf ganzer Linie brechen dort die Dinge ein und eine Kostenlawine ist im Erstehen. IN Australien die Forderung nach 3 Milliarden Au-Dollar als Entschdädigung an 6.000 missbrauchte Kinder.
    Wir sehen, wie seit 1935 bis dato ca 100.000 Zeugen von den Symbolen nehmen, gleichwohl im zweiten Jahrhundert in Ägypten an die 150.000 Christen gemordet wurden.
    Und: Fakt ist. Die Satanisten feiern auch das Abendmahl – wie die Mehrheit der Zeugen lehnen sie das Nehmen der Symbole ab.
    Da wird einem ganz komisch ums Herz.

    Wenn es gemäß der Bibel nur einen Glauben, eine Taufe und eine Hoffnung gibt, kann es nicht wahr sein, dass die WT Lehre, das NT sei nur für die 144000 geschrieben, wahr ist.
    Hier bei BI erhalten wir als Suchende fruchtbaren Anstoß unser Denken zu gebrauchen. Die Zeugen haben es ja abgelegt, da denkt die LK, und deren Ergüsse in Fomr von Büchern und Schriften haben nur eine kurze Halbwertszeit, zerfallen wie künstliche, strahlende Elemente binnen Kurzem.
    Suum cuique – jedem das Seine, Devise von Friedrich II König von Preußen

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Frank,

    solche „Kleinigkeiten“ wie die Ermordung von 150.000 Christen im zweiten Jahrhundert wird doch gar nicht erwähnt. Das hatte ich weder in meinem HB noch in der Versammlung gehört. Geht ja auch nicht wie du mit Recht bemerkst. Sonst müsste man sich zum Richter aufschwingen und sagen, das waren keinesfalls Geistgesalbte. Ein normaler Mensch würde ja nachfragen, woran das festzumachen ist, zumal ALLE CHRISTEN einschließlich der Zeugen Jehovas bis 1935 nur eine einzige Hoffnung kannten: in den Himmel zu kommen. Du hast es schon geschrieben: seit 1935 nehmen und nahmen ca. 100.000 Zeugen von den Symbolen, was nichts anderes heißt, als dass für die „ersten Christen“ von 33 u. Z. bis 1935 nur 44.000 übrig blieben. Nun heißt es in ApG. 2:41, dass an diesem Tag etwa 3.000 Seelen hinzugefügt wurden, in V. 47 steht, dass täglich viele dem Glauben gehorsam wurden, in ApG 4:5 waren es 5.000 Neue an einem Tag und in V. 14, dass täglich Scharen hinzugefügt wurden.

    Nimmt man die Tage von Mitte 33 u. Z. bis Ende 100 u. Z. sind es 24.275 Tage. Selbst wenn wir die mit Tausenden genannten Zahlen außer Acht lassen: würden an diesen 24.275 Tagen nur jeweils 25 Neue hinzugefügt worden sein, so wären wir schon bei 606.875 Geistgesalbten! Wohlgemerkt, nur 1. Jahrhundert.

    Zum Gedächtnismahl wird auch nicht gesagt, welche Gruppierungen noch das Abendmahl feiern, ohne von den Symbolen zu nehmen, da würde manch einer ernsthaft darüber nachdenken.

    Was Glückskind betrifft, so hoffe ich ernsthaft, dass er sich fängt und solche Kommentare, wo er sich über uns beschwert, während er kurz zuvor – noch vor dieser Veröffentlichung – noch richtig ausgeteilt hat, künftig ausbleiben wird, denn das geht gar nicht. (Kommentar an Birds gestern abend:“Ihr Super-Vögel……grins.
    nur nicht so verbissen sein wie Matthäus, und bitte nicht so sarkastisch wie sledge – letzterer versteckt sich hinter Gesetzen, die hier eh nix zu bedeuten haben. Vielleicht sollte es ein Gleichnis sein.)

    Das müsste mich nämlich wirklich veranlassen, mein Lob zurück zu nehmen und Bruderinfo zu bitten, das nicht mehr durchzulassen, weil ich mir nicht sicher bin, ob da nicht ein Geist der Spaltung zielführend sein soll. Das war´s aber, was ich mit Respekt auch uns gegenüber gemeint habe. Gerade deshalb bin ich dafür, dass wirklich nur Manfred mit ihm biblische Texte durchgeht, dann werden auch tatsächlich biblische Gedanken bearbeitet und keine zweiten oder dritte Gleise aufgemacht. Wenn er Gottes Geist hat, darf er auch darauf vertrauen, dass uns Fortschritte von ihm Richtung erforschen der Bibel und menschlichem Miteinander nicht entgehen werden. Nur eins habe ich halt auch gelernt: Der Herr fügt hinzu, nicht ich.

    Dir wünsche ich ganz viel Kraft und Segen, ich freue mich, wie du die Dinge erkennst und benennst und grüße dich und deine Familie ganz lieb.
    Elke

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    die Ermordung der Christen in Ägypten war immer auf der englischen wt Library nachzulesen, da ging der WT back till 1950 und es war wohl um 1952 notiert. Ich habe eine noch irgendwo liegen.
    Mir ist es ziemlich Leid, mich mit dieser Org weiter zu beschäftigen.
    Ich habe viele, viele Freunde verloren. In jungen Jahren wegen der berühmten „Studentenstreiche“ – weil sie sich einen Bart haben stehen lassen und dann wie Verbrecher rausgeekelt wurden. Ich möchte nicht wissen wie viele Hunderttausende es gewesen sein mögen.
    Und sie haben das auf Kongressen mit den „Studentenstreichen“ wieder und wieder, auch international, promotet.
    Ich wurde deswegen vor zig Jahren sogar als Diener entbunden und geächtet, wie so ein Bezeichneter.
    Später wuchs er wieder und ich wurde trotzdem Ältester.
    Und dann kam der WT UNO Quickie an den Tag um 2001 und da fielen viele Freunde ab, weil sie es Leid waren, die Lügenstories aus dem Elfenbeinturm zu lesen.
    Ich habe damals gesagt: Denkt an david. ER hat Saul als Gesalbten Gottes nicht getötet, hat es Gott überlassen.
    Ich kann nicht beweisen, dass der WT gottgeleitet ist oder nicht. Ich überlasse es Gott.
    So konzentrierte ich mich auf die Ortsversammlung, als Lehrer und Hirte. Und dort erführ ich dann INtrigen, Futterneid, Hass, Konspiration und Konditionierung der Reisenden gegen mich.
    Alles nur, weil ich richtig frei reden könnte ohne ö a und eh, weil die Brüder und Schwestern mir dankten für die Ansprachen oder für zu Herzen kommende Gebete. Ich reiste mit Vorträgen und war immer gebucht während andere zu Hause blieben.
    Das wurde bemerkt und es wurde geschossen, mit Verleumdungen, mit Falschanklagen und mit was noch. Ich konnte stets das Gegenteil beweisen, aber eine Entschuldigung blieb aus. Sie zogen über mich ggü dem KA her, wie er mir mitteilte und später, als ich sie zur Rede stellte, verleugneten sie das.
    „Männer“ ohne Rückgrat, die in der Firma und bei Muttern kuschen. aBer wehe, wenn sie auf der Bühne stehen, da können sie nicht einmal pünktlich abschließen. Verlogen bis ins Mark und nach „oben“ da buckeln sie.
    Sie waren immer eifersüchtig auf mich, der ich oft Hipi war und Bibelstudien organisierte auch mit hochgestellten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Da ich in einem Staatsunternehmen angestellt war und später auch öffentliche Unternehmen auf Vorstandsebene beriet hatte ich ausgeprägte Beziehungen und konnte informell vielen Leuten Zeugnis über das Königreich geben, weniger den Namen Gotts gebrauchend um Vorurteile von vornherein niedrig zu halten.
    Ich habe dabei gelernt, dass viele Personen auch in hohen Stellungen an Gott glauben und den Werdegang Paradies verloren- Paradies zurückgewonnen eine gewisse Logik abverlangen können.
    Für mich war es eine Kraft von oben, diese Dinge darzulegen auch ggü königlicher Familien anderen Glaubens.
    Ich sehe heute, dass die Äußerung: Religion ist vom Teufel ( war es von Rutherford oder von Russell) sehr durchdacht ist und begründet. Die, die seinerzeit keine Religion bzw Kirche sein wollten, reißen sich heuer die Hacken ab um da gleichgestellt mit den Kirchen zu sein und an die Speckseiten zu kommen.
    Ich habe in ERfahrung gebracht, dass das Leben auf Erden sehr alt ist und die Vernichtung durch Wasser, wie sie der Petrus lehrte, die ja ignoriert wurde gemäß seinen Worten eine andere war, als von der Jesus sprach (Tage Noahs)die alle akzeptierten.
    Ja, das sind Feinheiten der Schrift, die viele Dinge Facetten geben und aufzeigen, dass wir nicht vermessen sein sollten in der Annahme schon „alles“ zu wissen.
    Wie sagte wohl Einstein: je mehr ich weiß, weiß ich dass ich gar nichts weiß
    Das lehrt Bescheidenheit, Gottvertrauen und Demut von ihm schließlich wohl befunden zu werden.
    An ihren Früchten werden wir sie erkennen…
    Das ist wahr.
    allen einen lieben Gruss

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    In der ARD läuft gerade eine Doku.Schwul in der DDR!Ein guter VORSCHLAG wäre, schwul in der Theokratie,besonders im Amt!

  • Mani an Manfred
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Ich habe mich aus Zeitmangel schon länger hier auf BI nicht mehr zu Wort gemeldet, konnte nur sporadisch die vielen interessanten Themen und Kommentare mitverfolgen. Doch heute habe ich einen Kommentar von Dir gelesen, durch welchen ich mich bewogen fühle, jetzt zu schreiben.

    Du schreibst heute um 07:38 an „heibea“ u. a. Folgendes:
    „Mat.24:15-22, NWÜ: 15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. … Jesus hat gesagt, dass wenn man das abscheuliche Ding an heiliger Stätte stehen sieht, dann sollte man fliehen. Er hat hier von Daniel gesprochen und Daniel hat dieses abscheuliche Ding auf die Endzeit datiert. – Zitat Ende

    Wir sind uns doch alle einig, dass sich dieses abscheuliche Ding auf die damalige Belagerung Jerusalems im ersten Jahrhundert bezog und sich die biblische Erfüllung der Vorhersage Daniels und auch Jesu Aussagen in den Evangelien bereits damals diesbezüglich erfüllten. Jedoch wurden wir des Weiteren so gelehrt zu denken, und die meisten tun das nach wie vor, dass eine weitere, sich noch größere Erfüllung in der Zeit des Endes ereignen wird.

    Diesen Gedanken im Sinn begann ich beim Lesen Deines Kommentares über andere Bibeltexte nachzudenken, die ich vor kurzem, zwar in ganz anderem Zusammenhang, gelesen hatte.

    Ich stellte mir folgende Frage: Ist damit die SELBE Zeit gemeint, wenn in der Bibel geschrieben steht „zur Zeit des Endes“ und „in den letzten Tagen“?

    Daniel (Kap. 12) schreibt von der Zeit des Endes, Joel (Kap. 3) von den letzten Tagen.

    Wie schon oben erwähnt, erfüllte sich die Prophezeiung Daniels ja im ersten Jahrhundert, ca. 66 – 70 u. Z., als die Juden die Gelegenheit zur Flucht aus Jerusalem wahrnehmen konnten. Auch die Prophezeiung Joels begann sich im ersten Jahrhundert, kurze Zeit nach Jesu Tod zu erfüllen. Lukas schrieb in der Apostelgeschichte Kap. 2, Verse 14-17 Folgendes:

    Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnt, dies sei euch kund, und hört auf meine Worte! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, denn es ist die dritte Stunde des Tages sondern DIES IST ES, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „UND ES WIRD GESCHEHEN IN DEN LETZTEN TAGEN, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde…

    Petrus erklärt uns hier, dass sich diese Prophezeiung Joels im ersten Jahrhundert zu erfüllen begann!
    Ich schreibe hier absichtlich „zu erfüllen begann“, weil zwar das Ausgießen des Heiligen Geistes tatsächlich ja stattgefunden hat, aber DIE WEITEREN WORTE DER PROPHEZEIUNG (Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmender Rauch; die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.) tatsächlich NOCH NICHT EINGETRETEN SIND. Wenn Petrus sagt „ DIES IST ES, was durch den Propheten Joel gesagt ist“ und er auch die Worte der Rettung durch das Anrufen des Namens Gottes mit in sein Zitat einschließt, dann kann man aus dieser Schlussfolgerung heraus berechtigt annehmen, dass es sich bei den Worten „UND ES WIRD GESCHEHEN IN DEN LETZTEN TAGEN“ um eine von damals im ersten Jahrhundert bis noch in die Zukunft andauernde Zeitperiode handeln muss.

    Meine Überlegungen mit einfachen Worten gesagt: „DIE LETZTEN TAGE“ BEZIEHEN SICH NICHT NUR AUF EINE KURZE ZEIT IM ERSTEN JAHRHUNDERT UND AUCH NICHT AUF EINE KURZE ZEIT IN DER (vielleicht) HEUTIGEN ZEIT, SONDERN SIND EINE UNUNTERBROCHENE, DURCHGEHENDE ZEITPERIODE VON CA. DER AUFFAHRT JESU IN DEN HIMMEL BIS ZU DER ZEIT SEINER WIEDERKUNFT, UND DARÜBER HINAUS!

    Nur die, die ihre Errettung in Hoffnung auf den Namen Gottes setzten, die an IHN glaubten (die Gläubigen der Zeit des AT), und Christen, die im Namen Jesus, in seinem Namen den Namen des HERRN (JHWH, Jahwe, Jehova) anrufen bzw. angerufen haben, werden bei Jesu Kommen zu den Auferweckten der ersten Auferstehung gehören und auch die übriggebliebenen Gläubigen dieser Zeitperiode, welche alle gemeinsam den Leib Christi darstellen.

    Liest man denn die Prophezeiung Joels ab Kapitel 4 weiter, sieht man aber, dass die Handlung im Plan Gottes damit noch nicht abgeschlossen ist! Es kommt erst dann, in weiterer Folge, dazu, dass Gott den Nationen seine Aufmerksamkeit schenkt.

    Diese sehr lange Zeitperiode wird also gemäß der Bibel als „die letzten Tage“ gesehen, für uns unverständlich lange, doch bedenkt man, dass Petrus sagte „… Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre …“ relativiert sich das wieder (2. Petrus 3:8).

    Aus diesen Überlegungen heraus möchte ich nochmals auf die von mir eingangs gestellte Frage kommen:

    Ist damit die SELBE Zeit gemeint, wenn in der Bibel geschrieben steht „zur Zeit des Endes“ und „in den letzten Tagen“?

    Wenn dem so wäre, dann müsste man vieles mit ganz anderen Augen sehen, viele bisherige Auffassungen würden nicht mehr stimmen, was die Einordnung von zeitlichen Abläufen betrifft, z. B. die Prophezeiung Daniels, die Aussagen Jesu bezüglich der Endzeit, die 1000 Jahre in der Offenbarung (auch wird der Gedanke an Doppelerfüllungen von Vorhersagen bzw. Vorschattungen ad absurdum geführt).

    Deshalb möchte ich Dich, lieber Manfred, und auch alle Anderen, die dies gelesen haben, ermuntern, von diesem Gesichtspunkt aus mal Überlegungen anzustellen. Sind meine Gedanken biblisch haltbar, oder irre ich mich? Ich hoffe auf Eure Mithilfe beim Erforschen der Schriften und verbleibe mit Segenswünschen um Jehovas Geist für uns alle und lieben Grüßen von mir, Euer

    Mani

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    lieber Mani, du hast das in Worten ausgedrückt, was mich inhaltlich bewegt. Ich denke, dass mit der Manifestierung des Christus diese Dinge des Geistes Wirklichkeit werden. das wird die Kraft sein, die Christen dann benötigen.Die böse Zeit naht. Warum sind in den nUSA 30.000 Guillotinen eingelagert? gohttp://www.youtube.com/watch?v=XbSy6yNfOf4 googelt doch selbst

    hier 500.000 Särge in Gerogia http://metabunk.org/threads/debunked-fema-coffins-plastic-grave-liners.904/

    da wird man doch wach

  • Norman
    Juli 11, 2013

    Hallo Mani,

    ich danke dir für deine Überlegungen zu der Frage „Zeit des Endes“oder „ letzte Tage“ u.s.w.
    Meine Überlegungen gehen in die gleiche Richtung, so wie du es hier zu Ausdruck gebracht hast. Dein Zitat: „DIE LETZTEN TAGE“ BEZIEHEN SICH NICHT NUR AUF EINE KURZE ZEIT IM ERSTEN JAHRHUNDERT UND AUCH NICHT AUF EINE KURZE ZEIT IN DER HEUTIGEN ZEIT, SONDERN SIND EINE UNUNTERBROCHENE, DURCHGEHENDE ZEITPERIODE VON CA. DER AUFFAHRT JESU IN DEN HIMMEL BIS ZU DER ZEIT SEINER WIEDERKUNFT.
    Es ist mir nur noch nicht gelungen dies so logisch zu begründen aber ich arbeite an dieser Frage.
    Ich bin froh, dass es auch noch andere die gleichen Überlegungen haben.
    Für mich steht jedenfalls fest, das die Zeit des Endes oder die letzten Tage nicht 1914 begannen, sonder tatsächlich schon seit der Himmelfahrt oder dem Tod Jesu.
    Danke für diese Überlegungen ich befürchte allerdings, das einige hier ihre Einwände vorbringen werden. Bin gespannt.

    Liebe Grüße
    Norman

  • Pit an Norman
    Juli 11, 2013

    ich seh das aus der warte epheser 1:20-21:
    ER ist bereits über alles gesetzt.

    für mich beginnt das jüngste gericht mit meinem tode.
    da die toten sich nichts bewusst sind, ist es egal, ob du im jahre 400 oder 2199 stirbst, da die toten kein bewusstsein für zeit haben.
    wenn ich sterbe, wird es für mich sein, dass ich von meiner warte aus SOFORT, entweder vor den richterthron treten werde, oder ins himmelreich ohne gericht eingehe.
    das eine oder das andere.

  • Fuchs
    Juli 11, 2013

    Lieber Man

    ich finde das einen sehr interessanten Gesichtspunkt über den man auf alle Fälle nachdenken sollte.
    Vielen Dank

    liebe Grüße Hope

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Mani,

    sehr gute Feststellungen. Dankeschön. Wie du dargelegt hast, beinhaltet die Prophezeiung Joels Tage, also Plural. Da bei Gott 1000 Jahre wie ein Tag sind, liegt das alles im Zeitrahmen. Johannes spricht aber in 1. Joh. 2:18 davon, dass es „die letzte Stunde“ ist und das ist ein ganz anderer Zeitrahmen, den ich noch nicht ergründet habe.

    Die „Zeit des Endes“ kann durchaus Bestandteil der „letzten Tage“ sein. Ich verstehe es also als Zeitraum in einem Zeitabschnitt von Tagen. Jesus sagte dazu: Mt 24,43 „Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird.“ Diese „letzte Wache“ ist nach meiner Auffassung die Zeit des Endes, so wie mit der letzten Wache der Tag zu Ende geht. (Jesus hat allerdings offen gelassen, dass es die LETZTE Wache ist)

    Liebe Grüße und gute Nacht
    Elke

  • Manfred an Mani
    Juli 11, 2013

    Lieber Mani,

    Ich sollte ja noch auf Deinen Kommentar eingehen. Die Bibel ist ein riesiges Puzzel, dass nur dann ein vernünftiges Bild ergibt, wenn Du kein Teil irgendwo reinpresst, sondern es sauber passt. Es darf keine Widersprüche geben, denn Gott ist in der Lage sein Wort so zu schreiben, dass es immer mit allen anderen Worten übereinstimmt.

    Du hast mir geschrieben: Wir sind uns doch alle einig, dass sich dieses abscheuliche Ding auf die damalige Belagerung Jerusalems im ersten Jahrhundert bezog und sich die biblische Erfüllung der Vorhersage Daniels und auch Jesu Aussagen in den Evangelien bereits damals diesbezüglich erfüllten.

    Nein, damit bin ich nicht einig. Ich glaube sogar, dass Jesus gar nicht die Römer mit dem abscheulichen Ding gemeint hat. Dann gäbe es davon nämlich nicht zwei Erfüllungen, sondern nur eine und die läge in der Zukunft. Man könnte es auch so sehen, dass die Römer mit Ihren Waffen etwas abscheuliches waren, dass den Tempel niedergerissen hat. Doch Daniel der Prophet hat diese abscheuliche Ding in die Endzeit datiert und daher kann es eigentlich nicht damals gewesen sein. Das was in Lukas steht, bezieht sich direkt auf das Jerusalem damals und dort steht, alle Bibelstellen sind der Elberfelder entnommen:

    Luk. 21:20-23:
    20 Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe gekommen ist!
    21 Dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen, und die, die in seiner Mitte sind, daraus fortgehen, und die, die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen.
    22 Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erfüllt werde, was geschrieben steht.
    23 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn große Not wird auf der Erde sein und Zorn gegen dieses Volk.

    Jesus hat in Lukas nicht von einem abscheulichen Ding gesprochen, sondern davon, dass Jerusalem von Heerscharen umzingelt sein wird. Das war sehr konkret. Das man dies als abscheulich bezeichnet, würde ich auch so tun, aber es ist nicht DAS ABSCHEULICHE DING AUS DANIEL.

    Nun zu den Bibelstellen, die dem widersprechen, dass die Enzeit schon zu Jesu Tod begonnen hat.

    Mat. 24:29-31 29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
    30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.
    31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

    Mat. 24: 15 Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht – wer es liest, der merke auf! -,

    Mat. 24: 21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
    22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

    Das was Jerusalem zugestossen ist, kann niemals die große Drangsal gewesen sein. Erstens weil es sonst keinen 1. und 2. ten Weltkrieg hätte geben dürfen, denn die haben mehr Menschen das Leben gekostet. Zweitens weil die Tage der Auserwählten verkürzt würden. Wenn die Bibel von den Auserwählten spricht, meint sie in der Regel die Personen, die an Christus glauben und in der Endzeit vor seiner sichtbaren Wiederkunft leben. Warum Auserwählt? Weil das die einzigen Personen sind, die ohne sterben zu müssen, ewig leben werden. Die ersten Christen werden in der Bibel die Berufenen oder Heiligen genannt.

    Wenn also in Vers 31 steht, dass die Auserwählten versammelt werden, dann sind damit diejenigen gemeint, die vor der Wiederkunft Jesu am Leben sind und nie sterben werden. Jesus hat im Vers 29 gesagt, dass nach der Bedrängnis er wiederkommen würde. Da Jesus nach der Zerstörung Jerusalems nicht wiedergekommen ist, kann dies auch nicht die große Drangsal gewesen sein. Eine große Not für die Juden ja, aber nicht DIE große Drangsal, wie es nie mehr wieder eine geben wird.

    Als nächstes das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut, hier nur die Erklärung von Jesus:

    Mat. 13: 37-42:
    37 Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen, 38 der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;
    39 der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.
    40 Wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
    41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle Ärgernisse zusammenlesen und die, die Gesetzloses tun,
    42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Jesus hat den Samen gesät, wenn er ihn gesät hat, kann nicht direkt bei seinem Tod die Ernte eingefahren werden. Es wird mehrmals gesagt, dass die Ernte die Vollendung des Zeitalters ist. Bis dahin, muss erst mal der Samen sprossen, wachsen, Frucht hervorbringen und reifen und dann wird geerntet. Diese Schnitter sind Engel. Da diese bisher noch nicht geerntet haben, sind wir noch in der Wachstum oder Reife Phase.

    Jetzt die Texte aus Daniel 12:

    Weissagung über die Dauer der endzeitlichen Drangsal
    4 Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes!
    Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren.
    5 Und ich, Daniel, sah: Und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes und einer dort am Ufer des Stromes.
    6 Und einer sagte zu dem in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war: Wann ist das Ende dieser außergewöhnlichen Ereignisse?
    7 Und ich hörte den in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwor bei dem, der ewig lebt: Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit! Und wenn die Zerschlagung der Kraft des heiligen Volkes abgeschlossen sein wird, wird alles dies vollendet werden.
    8 Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sagte: Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein?
    9 Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheim gehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
    10 Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.
    11 Und von der Zeit an, in der das regelmäßige Opfer abgeschafft wird, um den verwüstenden Gräuel einzusetzen, sind es 1 290 Tage.
    12 Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht!
    13 Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.

    Das Buch Daniel ist bis in die Zeit des Endes versiegelt. Wenn mit Jesu Tod schon die Zeit des Endes begonnen hätte, dann hätten die Apostel schon die Erkenntnis über alles haben müssen. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht mal die Bibel fertig, Johannes schrieb die Offenbarung um 96 u.Z. oder so. Seit 2000 Jahren rätseln die Menschen sowohl über das Buch Daniel, als auch die Offenbarung. Solange das Buch Daniel versiegelt ist, ist noch nicht die Zeit des Endes. Wie Du in der Überschrift zu diesem Text der Elberfelder Bibel lesen kannst, steht sogar die Dauer der endzeitlichen Drangsal dort. Gemäß dem Vers 7 wird es 3,5 Zeiten sein und dies könnten 3,5 Jahre sein. Denn auch in der Offenbarung werden 42 Monate, 1260 Tage oder 3,5 Zeiten genannt.

    Gemäß dem Vers 10 werden viele geprüft und gereinigt werden. Wenn sie gereinigt sind, dann haben sie weiße lange Gewänder an und das liest sich in der Offenbarung dann so:

    Off. 7: 9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.

    13 Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und woher sind sie gekommen?
    14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.

    15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.

    Diese Menschen, die aus der großen Drangsal kommen, sind die Auserwählten, weil sie nie sterben werden, denn diejenigen die Berufene waren, wie die ersten Christen, dieses sind es die in Off. 6:11 erwähnt werden:

    11 Und es wurde ihnen einem jeden ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kurze Zeit abwarten sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet seien, die ebenso wie sie getötet werden sollten.

    Auch sie haben weiße Gewänder an, weil sie sich gereinigt haben, allerdings waren sie tot und müssen auferweckt werden. Damit gehören sie nicht zu denen, die aus der großen Drangsal kommen und damit kann die große Drangsal nicht im Jahr 66-70 u.Z. gewesen sein. Beide Gruppen zusammen genommen, bilden dann die 144.000 was für mich eine symbolische Zahl ist und für die Vollständigkeit der mit Christus regierenden Könige steht.

    Gemäß meinem Verständnis ist die Zeit des Endes eine kurze Frist von 3,5 Jahren, die sich direkt vor der Wiederkunft Christi ereignen wird. Übrigens hat auch der Teufel nur eine kurze Frist und ich glaube, dass ist genau dieser Zeitraum von 3,5 Jahren und deshalb ist die Drangsal auch so groß wie sie nie wieder sein wird. Aber dies ist nur mein persönlicher Glaube.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mani an Manfred
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Danke für Deine Erklärungen. Dennoch ist meine ursprüngliche Frage damit nicht beantwortet.

    Könntest Du bitte auch versuchen, auf den Text von Joel Kapitel 3 näher einzugehen, den Petrus in der Apostelgeschichte als in seinen Tagen sich zu erfüllen ansah:

    Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnt, dies sei euch kund, und hört auf meine Worte! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, denn es ist die dritte Stunde des Tages sondern DIES IST ES, was durch den Propheten Joel gesagt ist: “UND ES WIRD GESCHEHEN IN DEN LETZTEN TAGEN, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde…

    Gemäß den Worten des Petrus wurde der Heilige Geist in den letzten Tagen ausgegossen, das steht so in der Bibel und ich denke, dass auch Du dies so siehst, oder irre ich mich wieder?

    Auf etwas aus Deiner Anwort möchte ich auch noch Bezug nehmen.
    Du hast geschrieben: „Nein, damit bin ich nicht einig. Ich glaube sogar, dass Jesus gar nicht die Römer mit dem abscheulichen Ding gemeint hat. Dann gäbe es davon nämlich nicht zwei Erfüllungen, sondern nur eine und die läge in der Zukunft“

    Du untermauerst dies, indem Du zuerst Lukas 21:20 zitierst und dann sagst:
    „Jesus hat in Lukas nicht von einem abscheulichen Ding gesprochen, sondern davon, dass Jerusalem von Heerscharen umzingelt sein wird. Das war sehr konkret. Das man dies als abscheulich bezeichnet, würde ich auch so tun, aber es ist nicht DAS ABSCHEULICHE DING AUS DANIEL.“

    Ich kann diese Schlussfolgerung von Dir aus folgendem Grund nicht nachvollziehen. Gemäß Lukas 21 heißt es ja ab Vers 21 (Du selbst hast den Text auch angeführt) wie folgt: „Dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen, und die, die in seiner Mitte sind, daraus fortgehen, und die, die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen“.

    Im Paralleltext heißt es laut Matthäus Kap. 24:16 wie folgt: „dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen …“
    Im Vers 15, also unmittelbar davor steht: „Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht …“

    Aus dem direkten Vergleich erkennt man doch einwandfrei, dass Jesus nicht von zwei unterschiedlichen Situationen gesprochen hat. Willst Du das wirklich Glauben?

    Auch Markus schrieb im Envangelium Kap. 13 Vers 14 vom selben Ereignis (er erwähnt Daniel auch nicht)!

    Glaubst Du wirklich, dass die Bibelschreiber, die diese Aussagen Jesus zuschreiben, dass also Jesus selbst es ist, der uns das Verständnis des Wortes Gottes so schwer machen würde. Ich kann dies nicht glauben!

    Bist Du also noch immer der Meinung, dass die die Heerlager aus Lukas nicht mit Daniels Gräuel der Verwüstung gleichzusetzen sind?

    Liebe Grüße

    Mani

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Lieber Mani

    Du hast Petrus zitiert, der von den letzten Tagen gesprochen hat. Kann sein dass Petrus meinte er lebe schon in den letzten Tagen der Welt. Aber ich glaube eher dass er sehr wohl wusste dass er nicht in den letzten Tagen der Welt lebte, sondern in den letzten Tage des jüdischen Systems. Die Petrus Briefe wurden wahrscheinlich um 64-65 n.Chr. geschrieben. Somit nur wenige Jahre vor der Zerstörung Jerusalems. Da konnte man zurecht von den letzten tage reden, weil er glaubte dass die letzten Tage Jerusalems angebrochen sind.

    Wenn aber Petrus die letzten Tage des jüdischen Systems meinte, dann ist es für meinen Glauben durchaus normal, dass sich diese wörtliche Erfüllung damals, noch einmal in den „letzten Tagen“ des Organisations Systems erfüllt.

    Denn den letzten Tagen der Welt folgt die Herrschaft des Christus. Noch herrscht Jesus nicht über die Welt, deshalb kann bei Petrus auch noch nicht die letzten tage der Welt gemeint sein.
    Würde jesus bereits über die Welt herrschen, wäre Jesus für all das Leid verantwortlich. Das kann niemals sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Mani
    Juli 11, 2013

    Lieber Mani,

    Du hattest gefragt, ob ich der Meinung bin, dass wir seit Jesu Tod in den letzten Tagen leben und ich habe Dir Bibeltexte genannt, die da dagegen sprechen. Du gehst aber nicht auf diese Widersprüche ein. Diese ignorierst Du einfach, warum weiß ich nicht, würde mich mal interessieren.

    Also noch einmal: Ich glaube nicht, dass seit Jesu Tod die Letzten Tage dieses System laufen, da in Daniel steht, dass diese 3,5 Zeiten lang dauern werden und es in der Offenbarung ähnliche Zeitangaben gibt. Sogar die letzten Verse von Dan. 12 sprechen von 1.290 oder 1.335 Tagen. Seit Jesu Tod sind grob geschätzt: 722.700 Tage vergangen.

    In Daniel 12 Vers 13 steht:

    13 Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.

    Jetzt meine Frage an Dich: Ist Daniel nach der Zerstörung Jerusalems auferstanden?

    Denn die Auferstehung findet beim Schall der letzten Posaune NACH DER GROßEN DRANGSAL statt. Da wird übrigens nicht nur Daniel auferstehen, sondern auch Abraham, Isaak und viele weitere Menschen.

    Wenn also noch kein Mensch nach der Zerstörung Jerusalems auferstanden ist, kann dies nie und nimmer die GROßE DRANGSAL gewesen sein, eine die es vorher nicht gab und auch nie wieder geben wird. Diese große Drangsal ist ein einmaliger Zeitabschnitt.Ja, es war eine große Not für die damaligen Menschen in Jerusalem aber nicht die Drangsal von der Jesus für die Zeit des Endes sprach. Außerdem hatte ich Dir noch geschrieben, dass gemäß der Offenbarung die große Volksmenge aus der großen Drangsal hervorkommt. Dazu der Hinweis aus Off. 6:11, dass damit nicht die gemeint sein können, die in den Gräber liegen, sondern die sein müssen, die in der Vollendung der Zeitalter leben werden.

    Jehova kann den Heiligen Geist mehrmals ausgiessen, sowohl im ersten Jahrhundert (dem Ende von Jerusalem) als auch in der Zeit des Endes (bevor Jesus sichtbar wiederkommt). Somit kann sich das was in Joel 3 steht durchaus zweimal erfüllen. Es kann auch mehrere schwere Kriege geben, aber es kann nur ein abscheuliches Ding geben, von dem Daniel gesprochen hat, weil dies auf die Zeit des Endes hindeutet und nur eine kleine Frist von 3,5 Zeiten umschliesst. Und am Ende dieser Zeit, wird dann die Auferstehung der Toten sein. Wie ich schon sagte, kann man die Spitzpfähle der Römer auch als abscheuliches Ding bezeichnen, doch das von dem Daniel gesprochen hat, gibt es nur einmal und zwar in der Endzeit, bevor Christus wiederkommt.

    Du hast geschrieben: Glaubst Du wirklich, dass die Bibelschreiber, die diese Aussagen Jesus zuschreiben, dass also Jesus selbst es ist, der uns das Verständnis des Wortes Gottes so schwer machen würde. Ich kann dies nicht glauben!

    Ich glaube das was in Gottes Wort steht und wenn da steht, dass das Buch Daniel bis in die Zeit des Endes versiegelt wurde, dann ist es eben so. Wenn dann noch zwei Zeitangaben dabei stehen, aus denen klar ersichtlich ist, dass dies nicht im ersten Jahrhundert gewesen sein kann, dann glaube ich das. Jesus selbst gibt die Antwort auf Deine Frage und zwar in:

    Mat. 13:10-17
    10 Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: “Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?” 11 Er gab zur Antwort: “Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt. 12 Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, und er wird Überfluss bekommen; wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.’
    16 Glücklich aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. 17 Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben die Dinge zu sehen begehrt, die ihr erblickt, und haben sie nicht gesehen, und die Dinge zu hören, die ihr hört, und haben sie nicht gehört.

    Damit sagt doch Jesus selbst, dass nicht alle seine Worte verstehen werden. Also wird es wohl auch so sein. Jetzt wäre nur noch die Frage, ob meine Ansicht richtig wäre oder Deine. Ich glaube, dass meine Ansicht richtig ist und Du glaubst dasselbe von Deiner. Die Zukunft wird es zeigen. Ich kann Dir auch nicht vermitteln warum ich das so sehe, weil ich die Bibel aus einem anderen Blickwinkel betrachte und da gibt es nur ganz wenige Brüder, die das genauso sehen. Doch mit diesem anderen Blickwinkel, lösen sich viele Dinge auf. Zum Beispiel die Tiere aus Daniel 7 oder der Offenbarung und man kann erkennen worum es sich dabei handelt. Allerdings kann ich die Sichtweise, warum ich und einige andere das so sehen, (noch) nicht biblisch beweisen, daher möchte ich da noch nichts zu schreiben. Das ist somit mein persönlicher Glaube und ich möchte Dir nicht in Deinen Glauben hinein pfuschen.
    Wenn wir also bezüglich der Zeit des Endes anderer Ansichten sind, dann soll es so sein.

    Ich wünsche Dir und allen anderen noch ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mani an Manfred und alle
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred,

    danke für Deine Stellungnahme. Gedanklich kann ich Deine Sichtweise wohl nachvollziehen, ist mir aber nicht eindeutig genug. Ich kann z. B. nicht verstehen, warum man in Bezug auf das abscheuliche Ding von dem Daniel, gemäß auch Jesu Worten im Matthäusevangelium, sprach, anders beurteilt wie den Paralleltext dazu aus dem Lukasevangelium. In beiden Texten sollten doch Menschen dann aus Judäa in die Berge fliehen.

    Gemäß Deiner Sichtweise bezieht sich Matthäus auf die Zeit des Endes in unserer Zukunft, auch Markus, nur Lukas bezieht sich auf das Ende des jüdischen Systems. Warum???????????????????????

    Liebe Brüder und Schwestern!

    Kann mir vielleicht einer die Sichtweise von Manfred plausibel erklären. Ich wäre dankbar.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Manfred an Mani
    Juli 11, 2013

    Lieber Mani,

    Ich möchte noch einen Versuch machen, Dir meine Sichtweise zu erklären. Das hat noch nichts damit zu tun, dass ich die Bibel generell seit kurzen aus einem anderen Blickwinkel betrachte. Sondern das ist meine generelle Herangehensweise beim Bibellesen.

    Angenommen ich habe eine bestimmte Lehre im Sinn und versuche diese biblisch zu untermauern. So wie Du es jetzt damit gemacht hast, um zu belegen dass die Zeit des Endes schon mit Jesu Tod begonnen hat. Ich vergleiche das jetzt mal mit der Beschilderung im Straßenverkehr. Dann lese ich Texte und manche scheinen nicht in die Lehre reinzupassen, dann wird bei mir ein „Achtung“ Schild angezeigt. „Achtung“ bedeutet, dies muss ich noch genauer überprüfen und schauen wie es damit weitergeht. Dann gibt es Texte, die in direktem Widerspruch zu meiner Ansicht stehen und da erscheint bei mir das „Sackgassen“ Schild. Das bedeutet, weil dieser Text im Widerspruch zu meiner Ansicht steht, dass deshalb meine Ansicht falsch ist und deshalb verwerfe ich diese.

    Jeder weitere Versuch diese meine falsche Ansicht zu verfolgen würde dazu führen, dass ich immer weiter in diese „Sackgasse“ hineingehe, nur um am Ende dann festzustellen. Stimmt, war eine Sackgasse, hier geht es nicht weiter. Ich kann natürlich weiterhin versuchen, mich irgendwie da durchzumogeln, aber wenn es tatsächlich eine „Sackgasse“ ist, werde ich einfach nur immer und immer wieder gegen die Wand laufen. Solange bis ich eingesehen habe, dass ich hier nicht weiterkomme und somit muss ich den Weg zurückgehen, bis an den Anfang der „Sackgasse“ und dann einen anderen Weg wählen, wo vielleicht „Vorfahrtstrasse“ steht.

    Auf dieser „Vorfahrtstrasse“ fügen sich alle Bibeltexte zu einer Einheit zusammen. Und man bekommt ein wunderbares Bild zu sehen. Und Du kannst statt mit „Schrittgeschwindigkeit“ nun mit „50“ durch den Ort (Bibel) brausen. Schneller macht keinen Sinn, sonst versteht man es nicht. Wenn man also am Anfang einer „Sackgasse“ das Schild sieht (Bibeltext der gegen eine Ansicht spricht) und daraufhin nicht weiter in die „Sackgasse“ hineingeht, sondern gleich die „Vorfahrtstrasse“ sucht, der spart sich eine Menge Zeit und kommt viel schneller voran. Die Bibel ist viel zu umfangreich, als das man jede „Sackgasse“ bis zum Ende verfolgen könnte um sicher zu gehen, dass es tatsächlich eine „Sackgasse“ ist.

    Für mich ist die Bibel nicht ein Buch mit 66 verschiedenen Büchern und verschiedenen Autoren, sondern sie ist in der Gesamtheit ein einziges Buch, welches unser himmlischer Vater veranlasst hat, dass verschiedene Schreiber, einzelne Kapitel geschrieben haben. Doch er ist der einzige Autor und hat alles Korrekturgelesen und hat die eine einzige Version herausgebracht, die nie geändert werden musste, weil alles harmonisch miteinander stimmig ist.

    Wenn Du mich also fragst: Gemäß Deiner Sichtweise bezieht sich Matthäus auf die Zeit des Endes in unserer Zukunft, auch Markus, nur Lukas bezieht sich auf das Ende des jüdischen Systems. Warum???????????????????????

    Dann ist das eigentlich eine Frage, die Du dem Autor der Bibel stellen müsstest, denn ich kann Dir diese Frage nicht beantworten. Es könnte aber damit zusammen hängen, dass die Geheimnisse der Bibel, obwohl es jeder lesen kann, zwischen den Zeilen steht. Auch dazu habe ich Dir bereits die Worte Jesu aus Mat. 13 angeführt.

    Für mich ist die Lehre, dass die Zeit des Endes schon seit Jesus begonnen hat, aber eindeutig eine „Sackgasse“. Denn dagegen sprechen mehrere Texte. Mir würde schon einer reichen um nicht mehr auf diesem Weg weiterzuforschen. Du kannst das ignorieren, aber Du wirst viel Zeit verschwenden in eine Lehre, die nicht richtig sein kann. Beim nochmaligen Lesen, bin ich aber auf einen weiteren Widerspruch gestoßen und ich denke den wirst auch Du anerkennen. Dieser steht in:

    Mat. 24:32-39; Elferfelder: 32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
    33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.
    34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
    35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.
    36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.
    37 Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: – sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging
    39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte -, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Diesen Text werfen wir der Organisation vor, dass sie die Generationen Lehre schon dreimal geändert hat, da das Ende nicht innerhalb einer Generation (die seit 1914) gekommen ist. Das waren gerade mal 100 Jahre und Du denkst darüber nach, dass die Zeit des Endes schon seit fast 2.000 Jahren am Laufen ist? Ich kann das nicht glauben.

    Du hast mir ja in einem vorherigen Kommentar noch dies mittgeteilt: Glaubst Du wirklich, dass die Bibelschreiber, die diese Aussagen Jesus zuschreiben, dass also Jesus selbst es ist, der uns das Verständnis des Wortes Gottes so schwer machen würde. Ich kann dies nicht glauben!

    Wenn Du glaubst, dass Jesus uns nicht das Lesen der Bibel so schwer machen würde, warum hat er dann so viele Zeichen genannt die alle passieren müssen? Warum hat er nicht einfach gesagt:

    Wenn ich tot bin, dann fängt die Zeit des Endes an? Punkt. Aus und fertig!

    Einfacher wäre es doch nicht gegangen oder? Jesus wäre gestorben und die Zeit des Endes hätte angefangen. Ein einziges Zeichen hätte ausgereicht, doch was hat Jesus gesagt was alles geschehen muss?

    —————————————-

    Eins möchte ich noch sagen. Was ich denke oder glaube, ist für Deinen Glauben und auch den eines jeden andern hier bei Bruderinfo unerheblich. MIR muss überhaupt niemand glauben, denn ich WEISS nicht ob es tatsächlich so geschehen wird, wie ich das glaube. Ich glaube es halt nur so. Doch der Glaube wird einen retten. Wenn Du weißt wie es richtig ist, kann es zu spät sein. Denk an die Sintflut.

    Nur Noah hat geglaubt, dass es regnen würde und zwar soviel, dass die ganze Erde unter Wasser stehen würde. Niemand sonst hat ihm das geglaubt. Als Gott die Arche verschlossen hatte, erkannten die anderen Menschen, dass Noah Recht gehabt hat. Nein, jetzt wussten sie es ganz sicher, dass das was Noah glaubte und er gesagt hatte, richtig war.

    Nur es hat ihnen nichts mehr geholfen. Der Glaube hätte sie gerettet, nicht das Wissen.

    Doch nicht mir soll man glauben, jeder hat selbst eine Bibel und kann das nach lesen und sich seinen Glauben selbst aufbauen. Wenn der Glaube auf Gottes Wort beruht und nicht auf dem eines anderen Menschen, dann fängt man an mit feuerfestem Material zu bauen und das Haus wird ewig stehen bleiben. Die auf den Glauben anderer bauen, deren Haus wird abbrennen und damit meine ich besonders die die glauben, dass im WT die Wahrheit steht. Mehr kann ich Dir zu meiner Sichtweise im Moment noch nicht sagen. Sorry.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mani an Manfred, das Ringen um Wahrheit geht weiter
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Danke für Deine Erklärung. Jetzt ist mir auch das Problem klar, warum es Dir nicht möglich ist, auf bestimmte Bibeltexte eingehen zu wollen. Es liegt ganz einfach an DEINER generellen Herangehensweise beim Bibellesen, wie Du jetzt mir und allen Mitlesenden mitteilst.

    Ich muss unbedingt diese Aussage von Dir wiederholen, weil ich nicht glauben kann, was ich hier lesen muss:

    „Dann gibt es Texte, die in direktem Widerspruch zu meiner Ansicht stehen und da erscheint bei mir das „Sackgassen“ Schild. 

    Das bedeutet, weil dieser Text im Widerspruch zu meiner Ansicht steht, dass deshalb meine Ansicht falsch ist und deshalb verwerfe ich diese.

    Jeder weitere Versuch diese meine falsche Ansicht zu verfolgen würde dazu führen, dass ich immer weiter in diese „Sackgasse“ hineingehe, nur um am Ende dann festzustellen. Stimmt, war eine Sackgasse, hier geht es nicht weiter.

    Wenn ich diese Aussage analysiere, erkenne ich: Ein Bibeltext steht im Widerspruch zu Deinem Erkenntnisstand (= Erscheinen eines Sackgassenschildes ). Wenn das so ist, ist somit in Deinen Augen Dein Erkenntnisstand falsch und Du verwirfst Deine gebildete Ansicht. Würdest Du also Deiner falschen Ansicht weiter nachgehen, würdest Du selbst erkennen, dass es in der Sackgasse endet.

    Du hast dies meiner Meinung nach komplett richtig geschrieben, nur, so denke ich, dass Du dies so nicht gemeint haben kannst. Das Gegenteil wolltest Du mir wahrscheinlich damit erklären, aber so hast Du es diesmal richtig gemacht. Du hast Dir selbst gezeigt, dass wenn ein Bibeltext, der wahr sein muss, der nicht aus dem Zusammenhang gerissen wurde, dass ein solcher Bibeltext auch von Dir akzeptiert werden muss und Du daraus zwangsweise erkennen oder zugeben musst, dass Deine konstruierte Ansicht, wenn Du sie nicht aufgeben willst, Dich unweigerlich in eine Sackgasse manövriert!

    Und hiermit komme ich wieder auf meine ursprüngliche Fragestellung zurück. Warum willst Du trotz Deiner eigenen Erkenntnis trotzdem unbedingt in die von Dir gewählte Sackgasse? Warum sträubst Du Dich anzuerkennen, dass Lukas nicht von einer anderen Begebenheit erzählt als Matthäus und Markus? Ich verstehe das nicht, dass man so stur sein kann!

    Ich will es mal versuchen, ganz einfach zu erklären:

    Die Vorgeschichte war doch die, dass, nachdem Jesus und seine Jünger den Tempel in Jerusalem verlassen hatten, seine Jünger Jesus auf die herrlichen Bauwerke des Tempels aufmerksam machten. Darauf hin hat Jesus gesagt, dass hier nicht ein Stein auf dem anderen bleiben würde, also Jesus hat definitiv von der Zerstörung des Tempels gesprochen. Darauf hin kam es zu den Erklärungen Jesu, die direkt mit meiner Fragestellung zu tun haben.

    Jetzt wissen wir aber, dass bezüglich des Lebens Jesus nicht nur ein einziger Zeuge aufgetreten ist, sondern vier Evangelien darüber berichten. In Matthäus, Markus und Lukas wird von o.a. Ereignis berichtet.

    Auf die Frage seiner Jünger gab Jesus eine ausführliche Antwort. In Bezug auf die Zerstörung des Tempels gab Jesus nicht unterschiedliche Antworten, sondern nur EINE! Es ist daher ganz natürlich, da diese EINE Antwort von drei verschiedenen Personen zu Papier gebracht wurde, dass sich im Wortlaut geringfügige Unterschiede ergeben. Betrachtet man diese, von unterschiedlichen Standpunkten wahrgenommenen Aussagen Jesu in einer Zusammenfassung, so ergibt sich wiederum das EINE Gesamtbild zu der entsprechenden Situation.

    Also nun nochmals die drei Textstellen im Zitat:

    Matthäus 24:15-16
    15 Wenn ihr dann am heiligen Ort den unheilvollen Gräuel stehen seht, der durch den Propheten Daniel vorhergesagt worden ist – der Leser begreife – 16 dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen; 

    Markus 13:14
    14 Wenn ihr aber den unheilvollen Gräuel an dem Ort seht, wo er nicht stehen darf – der Leser begreife -, dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen;

    Lukas 21
    20 Wenn ihr aber seht, dass Jerusalem von einem Heer eingeschlossen wird, dann könnt ihr daran erkennen, dass die Stadt bald verwüstet wird. 21 Dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen;

    Die drei Zeugen sagen in Übereinstimmung, dass die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen sollen! Und nun kommst Du mit Deiner Sackgassengeschichte und willst mir erklären, dass Lukas von einer anderen Begebenheit berichtet hat.

    Jeder, der des Lesens mächtig ist wird feststellen können, dass es sich bei diesen Aussagen der drei Bibelschreiber immer nur um die Zerstörung des Tempels bzw. Jerusalems gehandelt hat, sofern die jeweils eigenen Ansichten nicht etwas anderes glauben lassen möchten!

    Erkläre doch, warum Markus und Matthäus nicht von der Zerstörung Jerusalems bzw. des Tempels sprechen. Erkläre es doch! Erkläre uns allen auch, warum Du die Worte Petrus einfach bewusst ignorierst. Ignorierst Du diese Worte aus der Apostelgeschichte nur deshalb, weil Du angeblich ein Sackgassenschild gesehen hast? Oder hast Du triftige Gründe, warum Du die Worte Petrus totschweigst.

    Ich bin mir bewusst, dass meine Worte hart klingen, doch vielleicht rütteln sie Dich endlich wach. Es geht mir nicht darum, Dir nicht Deinen Glauben zu lassen, sondern nur darum, dass auch wirklich alle Bibelstellen zur Klärung von Fragen herangezogen werden dürfen. Ich akzeptiere es nicht, wichtige Bibelstellen unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie sich vielleicht (eventuell, möglicherweise) in einer Sackgasse befinden!

    Du schreibst: „Für mich ist die Lehre, dass die Zeit des Endes schon seit Jesus begonnen hat, aber eindeutig eine „Sackgasse“.

    Andeutungsweise schreibst Du somit von einer „Lehre“, welche sich auf meinen Kommentar bezogen hat. Nur darum zitiere ich jetzt nochmals Apostelgeschichte 2:16-17:
    „16 sondern jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist: 
    17 In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott

    SO SPRICHT GOTT bezeugte Joel und Petrus wandte dies auf die damalige Zeit an IN DEN LETZTEN TAGEN.

    Stimmen denn die Worte des Petrus nicht, gehören sie Deiner Meinung nach aus der Bibel entfernt?

    Ich ersuche Dich in aller Höflichkeit einmal darüber nachzudenken, denn ich wünsche mir für Dich nicht, dass Dein Leben mal in einer Sackgasse endet!

    Liebe Grüße

    Mani

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Lieber Mani

    und jetzt komme ich und behaupte dass Ihr beide Recht haben, es haben sich Jesu Worte am damaligen Jerusalem erfüllt und erfüllen sich am geistigen Jerusalem und Israel in der Neuzeit.
    Beweisen kann man das natürlich nicht, vor allem nicht wer das geistige Jerusalem und Israel ist, aber ich glaube das halt.

    Liebe Grüße
    und bleibt bitte in der christlichen Liebe!
    Alois

  • Mani
    Juli 11, 2013

    Lieber Alois!

    Es geht mir überhaupt nicht darum, Recht zu haben. Ich würde mir genau so gerne wünschen, dass Manfred Recht hätte, oder irgend jemand anders. Doch um Klarheit bezüglich biblischer Aussagen zu erlangen kann und darf es nicht sein, Bibeltexte, die im Widerspruch zur eigenen Meinung stehen, solche Texte einfach zu ignorieren, so als stünden sie nicht in der Bibel (Apg. 2:16-20).

    Ich verstehe es ja noch, wenn jemand meint, so wie es bei Zeugen Jehovas gelehrt wird, dass manche Texte eine doppelte, eine zweifache oder größere Erfüllung haben. Das kann ich gedanklich nachvollziehen. Aber ich kann es nicht nachvollziehen, wenn Manfred sagt, dass der Gräuel der Verwüstung Daniels gemäß dem Matthäusevangelium überhaupt nichts mit der Parallelstelle im Lukasevangelium zu tun hat.

    Ich wiederhole nochmals seine Worte: „Jesus hat in Lukas nicht von einem abscheulichen Ding gesprochen, sondern davon, dass Jerusalem von Heerscharen umzingelt sein wird. Das war sehr konkret. Das man dies als abscheulich bezeichnet, würde ich auch so tun, aber es ist nicht DAS ABSCHEULICHE DING AUS DANIEL.“

    Ich wiederhole mich nun: Jesus hat definitiv in diesen Passagen der Bibel nicht von zwei unterschiedlichen Ereignissen gesprochen. Es könnte aber gemäß den Glaubensansichten einiger sein, dass Jesus von einer Doppelerfüllung sprach, wofür ein Beweis aber erst erbracht werden müßte, denn solche Auslegungen können biblisch begründbar meiner Ansicht nach nicht einwandfrei belegt werden.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Manfred an Mani
    Juli 11, 2013

    Lieber Mani,

    Du hast an Alois geschrieben: Doch um Klarheit bezüglich biblischer Aussagen zu erlangen kann und darf es nicht sein, Bibeltexte, die im Widerspruch zur eigenen Meinung stehen, solche Texte einfach zu ignorieren, so als stünden sie nicht in der Bibel.

    Ich habe diese Bibeltexte nicht ignoriert als stünden sie nicht da. Ich habe da schon eine Meinung dazu, doch wie ich Dir geschrieben hatte, kann ich diese im Moment noch nicht biblisch belegen und deshalb werde ich dazu auch nichts schreiben, denn wenn Du nicht mal meine Erklärung zu den Texten verstehst, die offensichtlich ein Widerspruch zu Deiner Ansicht sind, dass die letzten Tage seit Jesu Tod begonnen haben. Wie soll ich Dir da erklären wieso ich glaube dass der von Dir angeführte Text kein Widerspruch ist? Das ist schlicht nicht möglich und daher lasse ich es.

    An mich hast Du geschrieben: Ich bin mir bewusst, dass meine Worte hart klingen, doch vielleicht rütteln sie Dich endlich wach. Es geht mir nicht darum, Dir nicht Deinen Glauben zu lassen, sondern nur darum, dass auch wirklich alle Bibelstellen zur Klärung von Fragen herangezogen werden dürfen. Ich akzeptiere es nicht, wichtige Bibelstellen unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie sich vielleicht (eventuell, möglicherweise) in einer Sackgasse befinden!

    So wenn das so ist, dann nehme ich Dich jetzt hier beim Wort: Ich akzeptiere es nicht, wichtige Bibelstellen unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie sich vielleicht (eventuell, möglicherweise) in einer Sackgasse befinden!

    Denn Du bist bisher nicht auf meine Einwände eingegangen, Bibelstellen die für mich eindeutig zeigen, dass die letzten Tage „dieses Systems“ und damit meine ich nicht nur das jüdische, so wie es im 1. Jahrhundert der Fall war, sondern das was die ganze Menscheit betrifft. Die letzten Tage die sein werden, kurz bevor Jesus Christus wiederkommt. Diese meine ich und keine anderen. Diese Schriftstellen möchte ich jetzt wieder holen und dann bitte ich Dich mir zu erklären, weshalb Du trotz dieser Bibelstellen weiterhin glaubst, dass die letzten Tage seit Jesu Tod begonnen haben? Denn das sind wichtige Bibelstellen, die man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

    1. Mat. 24:29-31 Gleich nach der Bedrängnis wird es Zeichen am Himmel geben und Jesus wird wiederkommen.
    Frage: Ist das nach der Zerstörung Jerusalems passiert?

    2. Mat. 24:21 21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
    Frage: Wenn die Drangsal damals bei der Zerstörung Jerusalems die größte war, wie es sie nie wieder geben wird. Was ist dann mit den beiden Weltkriegen? Glaubst Du tatsächlich, dass die weniger schlimm waren, wie die Zerstörung Jerusalems?

    3. Mat. 13:37-42 Das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut. Dort steht, dass Jesus den Samen ausgesät hat und die Ernte in der Vollendung der Zeitalter eingefahren wird und die Schnitter Engel sind.
    Frage: Haben Engel nach oder vor der Zerstörung Jerusalems die Ernte eingefahren, oder steht das noch aus?

    4. Mat. 24:15 Greul der Verwüstung von dem Daniel gesprochen hat
    Dazu lies bitte Daniel Kap. 12 nach. Das Buch Daniel ist bis zur Zeit des Endes versiegelt worden. Frage a: Kann man behaupten, dass das Buch Daniel schon 70 u.Z. entschlüsselt war?
    Frage b: Daniel spricht von 3,5 Zeiten. Sind damit wirklich fast 2.000 Jahre gemeint?
    Frage c: Dan. 12.11 und 12 spricht von 1.290 bzw. 1.335 Tagen. Vor allem der Vers 12: 12 Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht! Was ist nach 1.335 Tagen nachdem die Römer um Jerusalem gestanden sind passiert, dass diejenigen sich glücklich schätzen konnten?
    Frage d: Dan. 12:12, Ist Daniel nach der Zerstörung Jerusalems auferstanden?

    5. Off. 7:9, 13-15; Die große Volksmenge wird aus der großen Drangsal kommen. Das muss eindeutig vor der Wiederkunft Jesu passieren.
    Frage: Wie soll die große Volksmenge vor der Wiederkunft Jesu aus der großen Drangsal kommen, wenn die große Drangsal schon 70 u.Z. vorbei war?

    6. Mat. 24:34 34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
    Der älteste Mensch wurde 969 Jahre alt. Selbst wenn man diese Alter als Maßstab nehmen würde, wären wir weit darüber hinaus.
    Frage: Wie erklärst Du Dir, dass das Geschlecht nicht vergehen wird, die alles gesehen haben, bis Christus wiederkommt?

    Dies sind jetzt 6 Punkte gewesen, die sich gemäß meinem Verständnis, alle als „Sackgasse“ dafür erweisen, dass die letzten Tage dieses Systems schon seit dem Tod Jesu Christi begonnen haben.

    Bitte erkläre mir bei jedem Punkt, warum dies in Deinen Augen keinen Widerspruch zu Deiner Ansicht darstellt? Denn bisher bist Du nicht darauf eingegangen. Eine biblische Diskussion kann nur funktionieren, wenn man auch die Argumente seines Gegenübers beachtet und nicht unter den Tisch fallen lässt. Wenn Du mir also diese 6 Punkte erklären kannst, dann denke ich darüber nach, wie ich Dir meine Ansicht zu dem Vers, der Dir so wichtig ist verständlich machen kann.

    Lieber Mani, ich schätze Dich sehr als meinen Bruder, denn Du hast Dich auch aus der Versammlung auschliessen lassen und bist mutig für unseren Herrn Jesus eingestanden. Wir werden sehr wahrscheinlich später bis in alle Ewigkeit zusammen arbeiten werden. 😉 Das wir uns also streiten, liegt mir fern. Auch wenn wir in dieser Frage anderer Ansicht sind, bleibst Du immer noch mein Bruder, aber wenn Du meine Argumente die ich Dir bringe nicht berücksichtigst, werde ich keine weiteren Diskussionen mehr mit Dir führen. Um des lieben Friedens willen. Wenn Du meinst, das ist feige von mir, dann täuscht Du Dich, da solltest Du mich mittlerweile besser kennen. Wenn wir so weiter diskutieren kommt am Ende die Antwort von Dir:
    Manfred Du verstehst mich einfach nicht! Du bist nicht in der Lage Deine Fragen auch nur annähernd zu beantworten.
    So wie bei unserer letzten Diskussion. Du magst recht damit haben, dass Du mir intellektuell überlegen bist. Aber eines solltest Du vielleicht auch mal in Erwägung ziehen:

    Könnte es evt. sein, dass Du mich nicht verstehst?

    Ich wünsche Dir den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes und dass Du die Antworten auf Deine Fragen finden mögest.

    Herzliche Grüße Manfred

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe Kommentarschreiberinnen und Kommentarschreiber vom 11.07.2013 bis 22.07.2013 und lieber Vortrags-Bruder zum Thema

    „DAS RINGEN UM WAHRHEIT“ v. 11.07.2013,

    namentlich liebe (r) Nachdenker, Ausländer, Neoveritas, hansi, Barnabas, Ben Kenobi, Ben Kenobi, Wolseley, Norman, Gaberta, Aufgewachte, Glückskind, Descha-vu, Orakel Fred, Michael 2, Brandy, M., Sem, Johann, Hans, Noir Velvet, Amalie, edelmuth, Ruth, Turtle, Joshua, Brigitte, Tommy, Gerd, Pit, Matthäus, maxemillian, Zadok/Achim, Winston, Verwundet/Sarai, Manfred, Tirza, Hopeful, Dennis, Martin, Birds, Killian, Gaberta, Frank & Frei, heibea, Anna, Elke, Winston und Mein Name,

    zum Thema, vorgestellt am 11.07.2013,

    das JHWH in der Kraftgemeinschaft mit seinem Sohn eines der Hauptanliegen für das gesamte Volk Gottes ist,

    habe ich mir noch einmal die Vortragspunkte und Eure Kommentare und die vielfältigen Anliegenspunkte darin durchgelesen,

    und erkenne in der Gesamtsumme hauptsächlich „schöne herrliche Früchte des Lichtes“,

    gefüllt (vgl. Epheser 5:8-14) mit heilsamer schmackhafter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit,

    die sicherlich den vielen hunderten aufmerksamen Mitleserinnen und Mitlesern,

    wer und wo immer sie als Whahreitssucherinnen und Wahrheitssucher auch sind,

    richtig gut getan haben wie auch uns selber als jenen, die mit dem vortragenden Bruder zum Thema mitgearbeitet haben, weil wir es unserem herrlichen Haupt und Herrn,

    unserem wunderbaren Erlöser und Retter, ja auch immer schuldig sein werden,

    etwas, was die LK-Mitglieder von JZ vor und nach dem 15.07.2013 ja offensichtlich AMTLICH ja nur für sich beanspruchen möchten,

    als hätten Millionen von Christinnen und Christen nicht auch solche lebenswichtigen geistigen Austausch-Bedürnisse untereinander und auch mit ihnen in der LK, im Zweigbüro oder in der Ortsversammlung auf schwesterlicher und brüderlicher Augenhöhe und nicht als ihre unterworfenen und von ihnen beherrschten und zum Schweigen gebrachten „Untertanen“.

    Ihnen und uns allen hier und auch allen „christlichen“ Kirchen, Religionsgemeinschaften und Bibelforschergruppen ist klar,

    dass es fast endlos viele gegenwärtige und biblische Wahrheitspunkte gibt, die man ansprechen und abhandeln kann,

    woran JHWH und sein Sohn in Verbindung mit dem heiligen Namen Gottes auch sehr interessiert sind,

    ebenso sind in der Zeit des Endes vor dem Kommen Jesu gemäß Matth. 24:31 und Offb. 17:14 und Offb. 14:1-4 besonders auch die geistgesalbten Mitarbeiter am irdischen Werk Gottes an allen diesen Wahrheitspunkten interessiert,

    doch geht es ihnen gemäß dem Rat des Wort Gottes besonders auch um die rechtlichen Schlüsselpunkte unter den vielen kleinen und großen Wahrheiten,

    die einem selber und dem gesamten Volk Gottes in der derzeitigen weltweiten und lokalen Dienstlage so weiterhelfen,

    dass man Schritt für Schritt weiter JHWH, Jesus, die Christenversammlung, die eigene Familie und so gut wie möglich auch die Mitmenschen erfreut.

    Was meint Ihr?

    Was könnten diese Schlüsselpunkte der Wahrheit sein,

    die heuer und in den Folgezeiten für das gesamte Volk Gottes
    gesegnte und lebenserhaltende Grundfesten und Anhaltspunkte sein werden?

    Bruder-Info hat mit den neuem Vortrag vom 22.07.2013 den gesegnten und unveränderlichen Haupt- und Segenspunkt (vgl. Hebr. 8:1) unseres Glaubens ERNEUT hervorgehoben,

    nämlich unseren Herrn Christus Jesus,

    mit dem aber weitere wichtige Schlüssel- und Anhaltspunkte
    verbunden sind, die für uns heute wichtig sind.

    Wenn Ihr für Bruder-Info und die Bibel und die Mitleser und auch mit mir zu diesen Anhaltspunkten Kommentare schreiben wollt,

    dann machen wir dies bitte nicht mehr hier auf dieser vollentwickelten und werthaltigen Kommentarseite weiter,

    sonder zum neuen Vortrag auf der neuen Schreibseite,

    bitte macht alle ein bißchen zu diesen Punkt mit,

    mit lieben Grüßen

    Hubert am 23.07.2013

  • Der Skeptiker
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    Darf ich dich fragen, warum du trotz deiner Umtriebigkeiten noch kein Komitee hattest bzw. noch nicht ausgeschlossen wurdest.

    Herzlichst

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Hallo Skeptiker, darf ich fragen, ob Du selbst als unvollkommener Mensch über andere richtest?also deine Frage zeigt mir, das du es tust und dich somit über Jesus stellst, der nur alleine das Recht hat zu richten über die Menschen!Überlass es doch jesus ,ob der Hubert trotz seiner sogenannten Umtriebigkeit ,nicht ausgeschlossen wurde!Es ist doch nicht deine Aufgabe ,sich solche gedanken zu machen, wie jemand handeltund tut?!Ich finde diese Frage schrecklich!Jeder einzelne wird gemäß seinen Taten gerichtet von Jesus und nicht von Ältesten!Gruß Ruth

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Hallo,mir ist noch etwas eingefallen was mich auch beschäftigt,ich kenne einige Homosexuelle Brüder dieses Thema wird auch totgeschwiegen aber geben tut es sie auf alle Fälle!Zwei davon in meiner ehemaligen Versammlung Brüder die vorher sogar im Bethel gedient haben ,Älteste waren oder immer noch sind, in den Dienst gehen und predigen oder auf der Bühne stehen und andere belehren!?warum wird soetwas nicht in den Versammlungen diskutiert wird totgeschwiegen!Selbst wenn sie es versuchen zu verheimlichen gehen diese dennoch in den Dienst !Ich kannte auch zwei die waren zwar dann keine Ältesten mehr aber es hiess dann ja ok sie versuchen damit umzugehen?!Aha also unterdrücken sie ihren Drang genauso wie man alles unterdrücken soll was die Sexuelle Lust angeht ?!und dann kommt sowa s dabei heraus wie verkorkste Ehen zu früh geheiratet oder Ehen die nur noch proforma bestehen und keiner hat sich mehr was zu sagen?!oder kinderschänder!all das wird totgeschwiegen und nach aussen hin ist alles heile Welt Friede Freude Eierkuchen?!alles ein Schein und Heuchelei!Ich kannte auch feine Brüder die heimlich in Bordelle gingen und meinten sie könnten damit umgehen mit Jehovas Hilfe so ein Quatsch gibts ja gar nicht!Ich bin so froh, das nicht ich richten muss ich finde es nur abartig, das innerhalb der WTG solche Dinge totgeschwiegen werden und alles nur ein Schein is twie denkt Jehova darüber?

  • Gaberta
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,
    auch in unserer Versammlung gibt es einen Homosexuellen Bruder. Die Ältesten
    können mit solchen Sonderfällen sehr schlecht umgehen. Homosexualität ist
    nun mal eine Hormonentgleisung aufgrund irgendwelcher Umstände, die wir wohl
    noch nicht alle kennen. Denke aber, dass diejenigen selbst nicht allzuviel
    dafürkönnen. Meist sind es besonders liebenswerte und freundschaftliche
    Menschen. Wie unser höchster Richter das beurteilt, es sei ihm überlassen.
    Kann jetzt nur meine Erfahrung mitteilen, dass es für diejenigen ein einziger
    Spießrutenlauf, trotz der „vorherrschenden Liebe“, diese Brüder kämpfen
    einen täglichen, schweren Kampf, standhaft zu bleiben und den Anforderungen
    der biblischen Wertmaßstäbe gerecht zu werden. Ich schließe unseren lieben
    Bruder auch oft in meine Gebete mit ein. Da sie ihre Neigung nicht ausleben
    können ist ihnen ein partnerschaftliche Beziehung verwehrt, nach der sie sich mit Sicherheit auch sehnen.
    Liebe schlaflose Grüße
    Gaberta

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Gaberta,
    liebe Ruth,

    es gibt auch unter Jehovas Zeugen nichts, das es nicht gibt. Dazu gehört auch Homosexualität. Gerade die Aussage der Ältesten:“die sehen halt, wie sie irgendwie damit zurechtkommen“ zeigt eine unglaubliche Hilflosigkeit, dass einem das Herz blutet.

    Meines Erachtens gibt die Bibel die Berechtigung für Homosexualität nicht her. Das heißt aber nicht, dass sie das Recht hergibt, diese Menschen zu verurteilen. Es stimmt, ganz oft sind diese Menschen von auffallender Höflichkeit, Sauberkeit und Ästhetik geprägt. Aber in was für einem Umfeld werden sie denn zu leben genötigt? Viele von ihnen sind in einer Zeugen-Jehovas-Familie herangewachsen, haben also schon mit der Muttermilch bekommen, dass Frauen sich unterzuordnen haben, ihre Männer und Kinder zu lieben und predigen gehen. Die Männer sollen den Familien vorstehen indem sie ein gutes Familienstudium führen, Unterhalt heranschaffen, der wegen der theokratischen Interessen auch bescheiden ausfallen soll, Frauen und Kinder so führen, dass sie vorzeigbar sind, was aber mit Kosten verbunden ist und mit ganz viel verweigern, weil dieses Geld fehlt, predigen gehen, Versammlungsaufgaben erledigen, jeden Elternabend zum informellen Dienst nutzen, ein Männerabend ist gestrichen, beste Freunde sind (Mit)Älteste, die ihre Freundschaft durch Begleitung im Predigtdienst ausleben….

    Liebe Ruth, liebe Gaberta, das ist Überforderung von der Wiege weg! Ich kann euch versichern, „andere Hormone“ gibt es da nicht, wohl aber können sich die sexuellen Bedürfnisse dadurch ändern. Das ist auch nichts anderes, wie wenn sich eine Frau dagegen wehrt, nur zum sexualorientierten Dummchen degradiert zu werden und dann von anderen als Emanze abgestempelt zu werden.

    Für Männer gilt ebenso wie für Frauen: Irgendwann schafft die Psyche diese Überforderung nicht mehr. Einzig die Art des Auslebens mag sich in Wenigem differenzieren. Bei Männern kann es dazu kommen, dass sie ihre Frauen nicht aus Liebe heiraten, sondern, weil es „üblich“ ist, wenn sich die Hormone bemerkbar machen. Das ist leider kein Garant für eine gute Ehe, da mag man sich noch so sehr um die Anwendung „biblischer Grundsätze“ bemühen. Herrschsüchtige Männer beachten zwar das Gebot, „im Herrn“ zu heiraten, aber da fehlt es auf der andern Seite wieder am Rest biblischer Erfordernisse. Und die anderen leben ihre Sexualität durch Homosexualität und Kindesmissbrauch aus, wobei zu erwähnen ist, dass es sich so gut wie nie um wirklich Pädophile handelt, sondern um Ersatztriebtäter und das schreibe ich ohne jede entschuldigende Wertung. Der Begriff zeigt es schon, es geht um Ersatz.

    Auch Frauen können solche Ersatztriebtäter sein und es gibt sehr wohl auch sexuellen Missbrauch von Frauen. Googelt doch bitte mal unter „Schotterblume e.V.“ Und natürlich gibt es auch homosexuelle Frauen. Da die Angst vor Entdeckung und Erniedrigung in der Regel höher ist als bei Männern, erschwerend bei Jehovas Zeugen dazu kommt, dass „Urteilsvollstrecker“ immer männlich sind, wird dieses Thema natürlich noch mehr tabuisiert.

    Insgesamt aber wird ohnehin jede Fehlstellung verschwiegen, da es nicht zu einer „reinen Organisation“ passt. Was tut die Organisation? Jede Woche in irgendeiner Form Sexualität negierend erwähnen. Auch aus dieser Fülle völlig verzerrter Emotionen entsteht ein komplett entmenschlichter, zur bloßen Funktionalität, allen Genüssen zu entsagender Körper.

    Brüder und Schwestern könnten sich gegenseitig helfen, die Dinge wieder richtig zu bewerten und betrachten, indem sie sich als Brüder und Schwestern „von innen“, also aus ganzem Herzen heraus betrachten und nicht misstrauisch alles beäugen, was anders aussieht. Und wir müssen vom reinen Funktionalitätsdenken auf die menschliche Ebene finden. Wir wurden vom Schöpfer ALS MENSCHEN gemacht. Die Bibel sagt Männern „erfreue dich an der Ehefrau deiner Jugend“. Das ist kein Leistungssport, höchstens kurzzeitig um die Endorphine zu dopen, aber nicht auf Dauer! Männer müssen sich wieder trauen dürfen, auch mal NICHT zu funktionieren, auch mal eine Entscheidung ihrer Frau auszuführen, Fehler zu machen, ohne dass die Welt einstürzt – all das ist auch biblisch. „Freut euch mit den Freuenden, weint mit den Weinenden“, das gilt auch für Brüder. Die Trauernden trösten, da gehört die Freiheit der Emotionen dazu, ohne sich gleich etwas nachsagen lassen zu müssen. Menschen mit Emotionen werden da angesprochen und nur so können sie auch gute Hirten sein. Auch bei ihnen ist nicht jeder Tag gleich. Gerade Ehefrauen und Mütter sind das tragende Gebälk für eine gesunde Zukunft ihrer Söhne und deren Familien. Ihr Schwestern, wenn wir den Brüdern auf dieser Welt zeigen, dass wir sie als MENCHEN VOR GOTT betrachten, dann ist das der beste Weg, ihnen jede Scheu zu nehmen, das sein zu dürfen, was sie sind: Männer!

    Und was könnte ich einem Ältesten raten? Das Gleiche: zeige deinem Bruder, deinem Sohn, dem vaterlosen Knaben in deiner Versammlung, dass Männer auch nur Fleisch und Blut sind, genauso von Unvollkommenheit geprägt. Lasst sie vernünftig leben, gebt ihnen den Raum, für die Interessen ihrer Frauen da zu sein, denn so formulierte es Paulus als richtig: Der Unverheiratete ist für die Interessen des Herrn da, der Verheiratete aber für die Interessen seiner Frau. Und alle anderen Dinge wird der Herr selbst richtig stellen, wir urteilen nicht.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Elke

  • Der Skeptiker
    Juli 11, 2013

    Hallo Ruth,

    du darfst; Nein, ich richte nicht, das überlasse den höchsten Richter Jehova und Jesus. Vielmehr richtest DU mich indem du mir etwas unterstellst ohne mich zu kennen.

    Welche Gedanken ich mir mache, ist schon noch meine persönliche Angelegenheit.

    Trotzdem teile ich dir meine Beweggründe für diese Frage mit:

    Ich kennen deinen Status nicht, ob du noch in die Versammlung gehst oder nicht (es geht mich auch nichts an), ich weiß nicht ob Ruth dein wirklicher Name ist (interessiert mich auch nicht), fast alle, die hier schreiben und noch in die Versammlung gehen, schreiben mit einem Nickname, weil sie Sorge über ev. Konsequenzen (Komitee und/oder Ausschluß) haben, nur unser lieber Hubert schreibt seinen Namen. Da er direkt die LK anspricht und das schon seit Jahren, wundert es mich, daß es für ihn hier noch keine Konsequenzen gegeben hat.

    Du siehst, mich treibt die reine Neugier. Natürlich steht es dir frei, mich auch dafür zu verurteilen.

  • Elke an Bruderinfo
    Juli 11, 2013

    Lieber Skeptiker,

    als ich deine Frage gelesen habe, dachte ich: Zum Glück gibt es Brüder, die aufmerksam sind. Ich selbst bin zeitweilig sehr blauäugig, aber auch das hat seine Berechtigung. So wirken wir alle zusammen.

    Bruder Hubert hatte bereits geschrieben, dass die Ältesten seinetwegen zusammenkamen, aber noch übereinkamen, ihm nicht die Gemeinschaft zu entziehen. Allerdings verbat sich einer persönlichen Mailverkehr, andere ziehen es vor, sich gar nicht mit ihm zu beschäftigen. Für mich – das ist eine persönliche Bewertung aus dem hier bekannt gemachten – sieht es so aus, als würde die Ältestenschaft versuchen, das Problem in den Griff zu bekommen, indem es totgeschwiegen wird und über eine gewisse Negierung der Person von Br. Hubert eine Isolation aufgebaut wird, aufgrund derer er einfach nicht mehr ernst genommen wird. Obwohl das auch keine Art des Umgangs ist, freue ich mich doch, dass diese Ältestenschaft offenbar nicht übereilt ausschließt und betrachte dies als Fortschritt in der Organisation.

    Ich wünsche ihm und seiner Familie sehr, dass es gelingt, die offenkundigen Missstände zu verarbeiten, richtig einzusortieren und im Sinn zu behalten, dass wir beim Herrn mit einem guten Herzen zählen und nicht mit viel Wissen. Ich hoffe, dir damit eine Erklärung zu deiner Frage geliefert zu haben, die ich dem hier geschriebenen entnommen habe.

    Ganz liebe Grüße
    Elke

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Hallo, ich habe dir lediglich eine Frage gestellt und nichts unterstellt ich habe gesagt das du es Jesus überlassen solltest!

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber „Der Skeptiker“ und liebe „Ruth“ und liebe „Elke“ vom 23.07.2013 und vom 24.07.2013

    zu Euren Fragen, Unklarheiten und Gedanken von mir gerne noch ein paar Informationen.

    Bereits vor meinen Eintritt als 25-Jähriger in die „Bruder- und Schwesternschaft“ von „Jehovas Zeugen“ war ich noch als Katholik in der katholischen Bruder- und Schwesternschaft bereits ein gläubiger und berufener und praktizierender Christ und Verteidiger des Herrn,

    der, was Liebe und Barmherzigkeit und Vergebung und soziales und sportliches Leben betrifft,

    Vieles in der Glaubens- und Geistesentwicklung katholischen Religionslehrerinnen und Lehrern inkl. Jungschar in der Schulzeit, den Eltern und der Großfamilie im Elternhaus, ebenso einem Priester und einigen Franziskanern,zu verdanken hat.

    Als ich 1979 als literatur- und offenbarungserforschender Lehramtsstudent (Deutsch und Geographie) DEN genauer erkennen bzw. kennen lernen durfte,

    der als Lebengeber und Schöpfer und Universalgott auch auf der Erde das WAHRE WERDEN (JHWH, vgl. 2. Mose 3:13-17, der Teufel und Satan veranlasste das üble und grausame und böse Werden als Scheingott-JHWH, lieber FRITZ) gemäß seinem Vorsatz und Willen veranlasst,

    informierte ich über einen längeren Zeitraum pflichtbewußt alle meine Familienangehörigen und unseren Stadpfarrer mündlich und brieflich,

    auch über all das, was ich in der Nachforschungsarbeit in der Bibel und in Bibelstunden mit mehreren Zeugen und Zeuginnen Jehovas ermitteln konnte.

    Wie ich in meinen Kommentaren bereits unterstrichen habe:

    ZJ und ihren Ältesten und der Ortsversammlung inkl. den wtl. Programmpunkten und Bibelstudienhilfsmitteln hatte ich von 1979 bis zum Beginn der 1990-iger Jahre viel zu verdanken

    und mein sorgfältiger und gewissenhafter Evangeliumsdienst wurde sehr gesegnet, denn ich durfte vor und nach dem Ableben meines Vaters 1980 allen Familienangehörigen und vielen Freunden und Freundinnen und Bekannten dabei helfen,

    noch mehr zu Christus und zu JHWH und den biblischen Hauptwahrheiten und Geboten zu finden und durfte mit ihnen die katholischen Unwahrheiten verlassen, was gar nicht so einfach war,

    um den Weg und dem Beispiel langgedienter Zeugen Jehovas zu folgen und mit ihnen mitzugehen, sei es als getaufter Verkündiger oder in ungetauften Abstufungen wie „Interessierter“ bzw. „Sympathisant“.

    Dies gelang mir auch in Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus vor und nach 1984 in Zusammenarbeit mit meiner Frau und unseren beiden Söhnen und meiner Mutter und meinen drei Geschwistern,

    und wir feiern heuer gerade, nach über 30 hochintensiven Arbeitsjahren, als einzelne und auch als Hausgemeinschaft
    einen erfolgreichen Familien- Haus- und Liegenschafts- und Wirtschaftsentwicklungsstand.

    Zuerst durfte ich von 1983-1985 als Deutsch- u. Geograpielehrer am Gymnasium meine Familie und mich versorgen, dann, nach einer beruflichen Umstellung, von 1988 bis heute als Buch- und Bilanzbuchhalter und Personalverrechner,

    und erwarb mir im Segen Gottes in all diesen Bereichen neben den gottesdienstlichen auch viele praktische und rechtliche Kenntnisse (Arbeitsrecht, SV-Recht, Finanzrecht u.a.) und Erfahrungen bis hin zu sachkundigen Beteiligungen und Beiträgen in Rechts- und Gerichtsverfahren.

    Von 1991 bis 2000 erlebten dann meine örtlichen Ältesten,

    wie ich in Verbindung mit der LK, dem Zweigbüro und ihnen vor Ort sorgfältig und gewissenhaft und wissenschaftlich wichtigen bibelrechtlichen Fragen und Anhaltspunkten in der Blutfrage, zur Abendmahlsfrage und zur Frage von akzeptablen und inakzeptablen Intimpraktiken in der Ehe nachging, die mir in meinem Evangeliumswerk und Gottesdienst keine Ruhe gelassen hatten.

    Weil ich dies engagiert und in meiner Sichtweise treu und verständig betrieb (nicht in der Sichtweise von ZJ-Ältesten),

    verlor ich bis 2001 bald alle Vorrechte bei der Mitarbeit in den Zusammenkünften (Gebet, WT-Vorlesen,Bibelstoff-Vorlesen, Kommentar geben …), und verstummte in einer gewissen Weise intern, was JZ und ihren offiziellen Dienst betrifft für viele Jahre in Geduld und Selbstbeherrschung,

    wobei ich aber weiter fleißig für mich und meine Familie und Interessierte meinen Evangeliums- und Gottesdienst im vollen Vertrauen auf Jesus und JHWH weiterführte und schöne weitere Segnungen erleben durfte,

    wobei ich auch immer wußte, dass es auch in der Verbindung zu den örtlichen Ältesten und den örtlichen Brüdern und Schwestern einmal mit TAGEN DER WAHRHEIT auf irgend eine Art und Weise weitergehen wird.

    10 Jahre lang hatte von 1999 bis 2008 auch der österr. Staat Jehovas Zeugen als Religionsgemeinschaft beobachtet, um auf Nummer sicher zu gehen,

    und ich beschloss, bis zum Tag der Anerkennung als staatlich anerkannte „Kirche“, also bis zum 07.05.2009 auch meine Verbindung zu ihnen, ZJ, zu bereinigen und noch einmal zur endgültigen Abklärung alles auf den „Organisationstisch“ zu legen (Anliegen und Fragen u.a.),

    was sie bisher mit mir noch nicht zufriedenstellend behandelt hatten, weshalb sie als Mitbrüder und ZJ noch nicht MEINE volle Anerkennung und mein ganzes Vertauen hatten.

    Mein offener Brief an die LK hier auf BI vom 20.07.2013 enthält nur einige Details, was sich nach meinem umfangreichen Bitt- und Gesuchschreiben vom 07.05.2009 und zwar bis nach dem 05.09.2009 alles ereignete.

    Es war alles andere als ein Ruhmesblatt für die LK, Brd. Lösch, das Wiener Zweigbüro und meine örtlichen Ältesten, die gegen mich
    eine Falschanklage erhoben,

    über deren Zusammenhänge und Hintergründe ich noch näher berichten werde, ebenso über alles, was sich 2001 und 2012 noch entwickelte und bisher nur angedeutet wurde.

    Ja, „lieber Skeptiker“, liebe „Ruth“ und liebe „Elke“, von 2009
    bis zum heutigen Tag, den 25.Juli 2013, und von 1980 bis 2009
    war ich nicht irgendwie negativ „umtriebig“ sondern rechtlich und in Gemeinschaft mit Jesus und JHWH sorgfältig und gewissenhaft und möglichst in der Liebe und Treue und sinnvoll und wahrhaftig,

    nur deshalb hatten auch gegnerische und auch übel gesinnte und nicht zimperliche Älteste und Mitbrüder bei mir rechtlich und gerichtlich noch keine „wirkliche Chance“,

    mich mit einem „Gemeinschaftsentzug“ aus den Reihen der ZJ, die sich selber über mich als einfachen Mitbruder und Mit-Evangeliumsverkündiger immer wieder hoch erhöht haben und wichtige Wahrheiten nicht ertragen konnten, zu entfernen.

    Nach meiner offenen Zuflucht und meiner andauernden und nunmehr erstmals schonungslosen ERSTEN Aufdeckung und Enthüllung inkl. Aufschrei vor Jesus und JHWH auf BRUDERINFO vor hunderten Mitleserinnen nund Mitlesern warten ich und meine Familie es nun ab vor Jesus und JHWH und BI und allen Interessierten,

    nachdem ich bzw. wir nun viele Jahre lang alles menschenmögliche intern versucht haben,

    wie es mit uns und den ZJ weitergehen wird.

    Auf alle Fälle, haben wir bis heute versucht, es ihnen und uns leicht zu machen, indem wir bei der Wahrheit geblieben sind,

    wenn sie dies auch versuchen, dann wird die Verbindung gesegnet weitergehen,

    was ich mir auch in der Verbindung zu allen anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften (u.a. Hutterische Bruderhöfe) und Bibelforschern wünsche,

    denn unser Herr Jesus ist es, der seine Jünerinnen und Jünger dort liebt, wo er sie jetzt und heute als Aktive sieht.

    Freuen wir uns mit ihm, denn er hat viel Volk für das, was unser lieber Gerd als „Zischenschaltung“ bezeichnete, die 1000 Jahre
    der Königreichsherrschaft,

    mit lieben Grüßen und Segenswünschen,

    Euer Hubert am 25.07.2013

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert,

    wer Unwahrheiten lehrt und die Ehre für die eigenen Organisation sucht, stellt sich dem Christus entgegen und entbehrt daher der Bezeichnung christliche Religion. Das hat nichts mit Wahrheit zu tun, der Teufel darf mit seinen Wahrheiten auch nicht im Himmel in die Gegenwart Gottes. Warum sollte sich Jesus mit diesem Müll beschäftigen, sich dessen sogar bedienen! Unfassbar.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo Elke vom 25.07.2013,

    wie Dir bekannt ist, kümmert sich Jesus LIEBEVOLL um sein Volk und jeden einzelnen, zu dem er Zuneigung hat, und da gibt es sicher auch nicht nur Millionen im Volk von Jehovas Zeugen,

    wie kannst Du die, für die er gestorben ist, nur mit „Müll“ verwechseln?

    Ja, er ist für die gesamte Menschheit gestorben, daher ist die gesamte Menschenwelt grundsätzulich einmal KEIN MÜLL, verehrte Elke!

    Publikationen sind nämlich stets von Menschen zu unterscheiden!

    Und noch etwas:
    mit seinem Opferblut ist er nicht nur der größte Müllentsorger und Reiniger aller Zeiten auf der Erde, auch für die Sünden von Dir und mir,

    er wird auch den tatsächlichen kulturellen und religlösen MÜLL entfernen,

    auch die, die Gottes Geist der Wahrheit auf lästerliche und frevelhafte Weise widerstehen,

    auch jene sind in dieser Gefahr, dies zu erleben,

    die pauschal und abfällig und verächtlich über MITMENSCHEN,
    egal, wer und wo sie sind, lästern wie uns in Matth. 5:22 (NWÜ) gezeigt wird:

    „Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder (Schwester) fortgesetzt zürnt, dem Gerichshof Rechenschaft wird abgeben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder (Schwester) richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft gaben müssen,

    während jeder, der sagt: „Du verächtlicher Tor!, der feurigen Gehanna verfallen sein wird.“

    Bitte sie daher wachsam, was und wie Du über Wahrheitssucherinnen und Wahrheitssucher schreibst und redest,

    bereits am 18.07.2013 um 20:30 Uhr hast Du auf einen werthaltigen Kommentar von Gerd und einen werthaltigen Brief von Brd. Lösch Dich so zu Wort gemeldet,

    wie man es eigentlich aus Weisheits- und Liebesgründen niemals machen sollte, weshalb Dich auch ein Mitschreiber bereits bat, diese Äußerungen zurückzunehmen.

    Leider sind Dir bereits vermessene Worte passiert, keiner freut sich darüber, vorallem nicht die Liebe Gottes und die, die wir als Christen und Christinnen hegen und pflegen,

    mit brüderlichen Grüßen
    und den besten Wünschen

    Hubert am 25:07:2013

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    lieber Bruder Hubert, du bist ein von Herzen kommend ehrliche Haut, die ihren Verstand Gott gegeben gebraucht.
    Es scheint, dass du gegen Windmühlen kämpfst, wie der Don Quichotte.
    Denn es ist – geprochen aus der Praxis heraus – seitens der WTG undenkbar, dass sie Rat annehmen.
    Ich denke da an den einstigen schwedischen Pionier Olof Johnson, der im Federstreit mit Brooklyn seine Erkenntnisse in Bezug auf 1914 kundtat. Sie wurden dort in Brooklyn böse und feuerten ihn.
    Damit schufen sie einen weiteren Märtyrer, der ihnen nun Feuer untrm STuhl macht. Der hat sein Buch inzwischen revidiert neu aufgelegt.
    Dabei ist es doch so einfach, die Bibel zu gebrauchen und 1914 zu eliminieren. Sacharja 7 spricht im 4 Jahr des Darius – das ist das Jahr 517 vuZ – davon ,dass die Juden seit 70 Jahren 2 mal fasten – weil eben einmal der Statthalter Gedalja gemordet wurde und weil schließlich die Stadtmauer fiel.
    Da brauchen wir nur die Bibel für und das absolute Datum 521 vuZ, wo Dareios König wurde.
    Und wie berührt das die Leidende KLörperschaft? Ich schreibe bewußt „leidend“, weil sie eben keine zügige, passende Entscheidung druchdrücken. Sie „eiern“ auf 9 Meinungen von 8 Männern herum ( das ist übertrieben von mir) und beweisen damit ihre theokratische Inkompetenz.
    Wir können die Bibel nicht nach eigenem Denken „auslegen“. Sie ergänzt sich selber und wir müssen die Synapsen finden.
    Ich finde deine Geradlinigkeit beispielhaft. Du hast keine Menschenfurcht wie so viele vor der Org oder den Folgen wenn ein Familienglied ausgeschlossen wird.
    Ja, wir müssen mehr lernen auf Jehovah und Jesus zu vertrauen. Unsere Führer zum Leben lieben us und werden uns befähigen auszuharren.
    Jehovas Zeugen haben sich unbeabsichtigt dieser Organisation hingegeben, sie wurden in diese Falle geführt und kleben nun daran fest, wie die Schmeißfliegen am Fliegenband. Manche fliegen brummen daran bis sie nicht mehr sind.
    Und so geht es vielen Zeugen auch, die von all den Schikanen und der Häresie innerhalb der Organisation entsetzt sind.
    Wenn ich sie schon für die LK beten höre, für den Sklaven, um Leitung, Segen usw. so, als ob Gott nicht existent ist.Das Sprachrohr Gottes, hat im Selbstverständnis nicht bedacht, dass die Halbwertszeit der Druckereierzeugnisse nur sehr kurz ist. Und wie kann man seit einem Menschenleben behaupten in der Wahrheit zu sein, wenn die Doktrin von 1920 konträr zur heutigen stand. Jehova wird niemals sein Volk in die Irre führen.
    Da mag jeder selbsr für sich seinen Teil denken.
    Aber – alle Flüsse fließen zum Meer und es läuft nicht über.
    Dr Wachtturm ist gewogen und man sieht eine Schrift an der Wand, die man nicht lesen kann oder will. Die heißt: Kindsmissbrauch in zehntausenden Fällen. Und die Folgen werden schlimmer sein als einst für Rom in den USA und das kostete dort just 600 Mio Dollar.
    Der WT hat bis heuer etwa 100 Mio an Strafen, Kompensationen und außergerichtlichen Vergleich gelöhnt. Und das ist erst der Anfang.
    Aber, sie werden ja Kirche und können dann zeckengleich Geld saugen: Kirchensteuern, die sie immer abgelehnt haben, so wie früher auch electronic Banking, dass sie heute auch akzeptieren und promoten um Geld reinzubekommen. Pecunia non olet!
    Aber bald werden die Währungen krachen, die Notenbanken großer Nationen haben sich geeinigt minderwertige Papiere als Sicherheit anzunehmen. Die Folgen sind vorhersehbar. Es geht alles auf den Punkt hin, das letzte Aufgebot zu schaffen – Satan’s Neu Welt Ordnung – siehe Offenbaung 13.
    allen einen lieben gruss

  • Der Skeptiker
    Juli 11, 2013

    Danke für deine Antwort, lieber Hubert, Neugier befriedigt.

  • Winston
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    ich bewundere Deinen unermüdlichen Eifer die WTG zur Umkehr zu bewegen. Solltest Du es schaffen weiterhin ernst genommen zu werden, wärest Du der erste, der nicht mit harten Konsequenzen bestraft wird.
    Zu Deiner Frage:
    „Was könnten diese Schlüsselpunkte der Wahrheit sein“

    – Alle Menschen dieser Erde sind Geschöpfe Gottes
    – Alle die Jesus als alleinigen Mittler anerkennen kommen zu Gott
    – Alle die falsch prophezeien, über andere herrschen, diese belehren sind Pharisäer und werden im Meer versenkt
    – Alle die einen Glaube praktizieren, der keine Werke der Nächstenliebe predigt sind wie die Dämonen und Satan, die glauben auch an Gott

    Für mich kommt eine Christenversammlung nur in Frage, die nach o.g. Prinzipien handelt.
    Und im übrigen. Der Aufruf zu hassen und anderen den Tod zu wünschen und die zu bestrafen, die sich nicht an diese Aufforderung halten, selbst wenn es um Familienangehörige geht, sind irregeleitet, um es höflich auszudrücken.
    Ich bin mal neugierig, wie lange Du Deine ehrhaften Erkenntnisse noch vertreten kannst, ohne hoch Kannt als Feind der Wahrheit entfernt zu werden.
    Ich wünsche Dir alles Gute
    liebe Grüße
    Thomas

  • Winston an Anna und Hubet
    Juli 11, 2013

    Liebe Anna, lieber Hubert,

    zuerst einmal möchte ich mich allen anderen anschließen, die Huberts Haltung und sein Beharrungsvermögen lobend anerkennen. Ich habe das nur sechs Monate ausgehalten, aber ich war zum Glück jünger. Ich hoffe, dass er nicht noch mehr von seinen Ältesten enttäuscht wird und im zarten Alter von 58 Jahren feststellen muß, dass er plötzlich alles verliert, was er seit Jahren geglaubt hat. Nämlich, dass sie Liebe untereinander haben und Werke des Glaubens vollbringen.
    Die GEDAPO (Gedankenpolizei) ist sicher schon hochaktiv ihre Stasi Akte mit Dokumenten über diesen Zweifler zu sortieren. Jetzt fehlen dann nur noch zwei willige Zeugen, die behaupten, er hätte sich mit Abtrünnigen oder noch schlimmer mit Literatur von Abtrünnigen rumgetrieben und dann geht’s ganz schnell. Ich hoffe, dass seine Familie ihn in dieser Phase unterstützt und sich solidarisch erklärt.
    Anna zu Deinem Kommentar bzgl. des Traumas (Dramas). Sie haben erkannt, dass es nicht lohnt auf Kongressen schwierige Themen, die sie selbst nicht verstehen, anzusprechen, weil sie da Gefahr laufen sich als unwissende Blinde zu blamieren. Deshalb laufen die Belehrungen gemäß kindgerechter Literatur aus dem Paradiesbuche ab. Das war ja bei der Beeinflussung von Kindern sehr erfolgreich.
    Die agieren wie ein Volkschul-Lehrer, der versucht 18 jährigen Gymnasiasten Mathe beizubringen und deshalb nur das kleine Einmaleins übt. Auch deshalb ist im neuen Wachturm davon die Rede nicht nach Bildung und Studium zu streben, sondern die höhere Bildung der WTG anzustreben. Diesen Blödsinn verkaufen sie dann als höhere Bildung. Falls die Privatschulen gründen, dann sehe ich für die nächste Generation schwarz.
    Der Lehrplan ist dann
    statt Deutschunterricht:
    Lesen anhand der Literatur
    Auswendiglernen von Passagen aus dem Paradiesbuch
    statt Kunst und Kultur
    Dramaturgie und Gestaltung biblischer Dramen auf BZK
    statt Musik
    Königreichslieder richtig abspielen (ohne Instrumente)
    statt Sport
    Orientierungslauf durch Wohngebiete und
    effizientes Treppensteigen
    statt Werken und Basteln
    markieren und unterstreichen von WTG Literatur
    effizientes Putzen im Königreichssaal
    statt Fremdsprachen Neusprech
    Dann die Tauf-Abschlußprüfungen und nach 5 Jahren Pionierdienst kommt dann noch der zweite Bildungsweg für Dienstamtsgehilfen und Älteste. Diese höhere Bildung ist nichts anderes als eine große Volksmengen-Verdummung.
    einen schönen Tag
    Thomas

  • Mein Name
    Juli 11, 2013

    Wenn wir denn schon am Lästern sind, dann hier noch einige Zusatzvorschläge fürs Curriculum:

    Sich theokratisch korrekt kleiden (theokr. Kleiderkunde)
    – Korrektes Unterscheiden zw. „bescheiden“ und „aufreizend“
    – Erlaubte und verbotene Rocklängen für Schwestern
    – Erlaubte und verbotene Kleidergrößen in Abhängigkeit von den Körpermaßen
    – Erlaubte und verbotene Ausschnitte bzw. Dekollete-Einblicktiefen
    – Schuhkunde: Max. erlaubte Absatzlängen, unerwünschte Designs (zu sexy, zu aufreizend, )
    – Erlaubte Hemd- und Krawattenfarben für Brüder
    – Ein- oder Zweiteiler: Wann, wie, wo und ob überhaupt verwenden?

    Als Unterpunkt zu „Dramaturgie und Gestaltung biblischer Dramen“:

    Theokratisch korrektes Gestikulieren:
    – Hand aufs Herz legen
    – Mit dem Finger korrekt auf andere zeigen
    – Beschwörende Gesten
    – Beteuernde Gesten
    – Verurteilende Gesten
    – Korrekte Verwendung des Moral-Zeigefingers, sowie des Drohfingers

    Humor muß auch sein.

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,

    ich möchte nochmals zurück zum Artikel „Das Ringen um Wahrheit“ kommen. Denn auf einmal hat für mich das, was unser Herr Jesus gesagt hat eine andere Bedeutung.

    Gemäß Lukas 13:24 (Elb) heißt es doch:

    „Ringt danach, durch die enge Pforte hineinzugehen; denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen und werden es nicht können.“

    Für mich bedeutet dieser Text eben kein Leistungsevangelium sondern welcher Kampf es ist, Jesus Christus nachzufolgen.

    Auch unser Bruder @Hubert kämpft wie viele diesen Kampf.

    Ich finde zuallererst müssen wir gegen UNS selbst ringen. Dass wir das Christentum praktisch umsetzen. Und dies fällt vielen sehr schwer. Nich weil sie nich wollen, sondern weil so schön vom Autor beschrieben, durch das Aktivitätspaket der Organisation das gesunde Denkvermögen und die Herzensbildung kaputt gehen.

    Zurecht wurde auf dem Kongress durchaus auf diese Mißstände hingewiesen. Das nutzt aber alles nichts weil ja im gleichen Atemzug wieder darauf hingewiesen wird, dass wir Zeugen ja die Guten sind.

    Ein Beispiel mag das Seifenoper-Drama, angelehnt an Hiobs Leidensgeschichte vom Freitag nachmittag sein.

    Diese Geschichte von einem Ehepaar mit 2 Kindern, alle eifrig. Dann stirbt das ca. 10-12jährige Mädchen zusammen mit dem Großvater bei einem Unfall kurz vor der Versammlung. Das ist tragisch und furchtbar.

    Nur, was ganz schlimm ist: Die Nachbarin wird als ganz böser Mensch dargestellt, die den Eltern die Schuld gibt WEIL sie Zeugen Jehovas sind. Ich habe keinen sogenannten Weltmenschen erlebt der angesichts des Todes eines Kindes solche Worte gewählt hätte, ebenso die Kollegen und der Chef. Ein Schwarz-Weiss-Denken dass es mir weh getan hat. Da werden Mitmenschen, die keine Zeugen Jehovas sind oder auch andere angeblich geistig schwachen Brüder auf ein Niveau von ganz niederträchtigen Leuten gestellt. Und dies alles mit Druck auf die Tränendrüse.

    Und am Schluß ist alles wieder gut, Einblick ins Paradies. Das Mädchen kommt zur Auferstehung und hat eine der Töchter Hiobs die seinerzeit starb zur Freundin. Schlimmer geht’s nicht mehr!!!

    Mich hat in deinem Artikel lieber Autor auch der angegebene Vers noch ermuntert, dass wir gemäß Römer 14:5b im EIGENEN Sinn überzeugt sein müssen. Vielen Dank dafür. Darüber kann ich auch mit meinen Brüdern und Schwestern reden.

    Schönen sonnigen Tag 🙂

    Anna

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Anna,

    wirklich schlimm ist es, wenn das Ringen in der Nachfolge Jesu mit dem Ringen um noch mehr Leistung im Predigtdienst gleichgesetzt wird. Dadurch wird Jesus als biblischer Herold und Marathonläufer dargestellt und alle anderen Facetten seiner Persönlichkeit in den Hintergrund gedrängt.

    Ich liebe auch diesen Jesus, der ein kleines Mädchen an der Hand nimmt und ihr sagt: „Mädchen, ich sage dir, steh auf“, sie lebendig ihren Eltern übergibt. Ich weine mit diesem Jesus, der vor seines Freundes Grab steht und die Verzweiflung der Schwestern, Freunde und Nachbarn sieht. Verzweiflung auch, dass er nicht früher da war um ihn gesund zu machen. Und ich spüre die Gewalt, die der Vater ihm verlieh, um diesen Freund aus dem Tod zu rufen fast wie ein Erdbeben. Und ich finde es fast schelmisch, wie er da einfach übers Wasser geht. Mir hätte es im Boot auch den Schweiß auf die Stirn getrieben. Oder mit der Münze im Fisch.
    Ich wäre gern bei dem Essen mit Simon dabei gewesen, schon um diese Frau in den Arm zu nehmen, weil sie Jesus unter Tränen salbte. Ich bewundere Jesus, wie er sich vor seine Jünger stellte, als er verhaftet wurde. Und ich würde ihn am liebsten aus dem Himmel holen und umarmen, wenn ich lese, wie er Petrus und Johannes die Kraft gab, in seinem Namen den Gelähmten zu heilen. Und ein gutes Gespräch bei einem Glas Wein – hat doch was. Bei mir bräuchte Jesus ihn auch nicht zu vermehren, ich vertrag nicht so viel davon.

    All diese wunderbaren Facetten von Jesu Persönlichkeit werden verdrängt, Jesus predigte ist die einzige Botschaft der Organisation. Und leider behalten sie das auch bei dem Jesus im Himmel bei, er hat „nur“ die Gebete zu Jahwe zu bringen. Dabei tut er doch viel mehr. Wir sollen die Herrlichkeit Gottes widerspiegeln, ja? Das gelänge ohne Jesus gar nicht, denn unser Licht kann Gott gar nicht erreichen. Würde Gott so in den Spiegel schauen, so würde ihm ganz schön schlecht werden. All unsere Unvollkommenheit würde sich reflektieren. Aber mit Jesus ist das anders. Immer wenn wir Jesus bemühen, für uns tätig zu werden, z. B. sein Blut auf uns anzuwenden, sieht der Vater nicht mehr uns im Spiegel, sondern seinen verherrlichten Sohn. So sind wir vor dem Vater vollkommen gemacht, weil Jesus sich vor uns stellt und diese Reflexion erreicht unseren Vater auch.

    Ich bitte Jesus inständig, vor mir stehen zu bleiben, damit nicht meine Schuld, sondern seine Herrlichkeit für mich beim Vater ankommt, damit ich allezeit in Freimut vor ihn treten kann. Aber manchmal muss ich auch Ringen wie Jakob, damit Jesus vor mir stehen bleibt. Und manchmal renne ich auch durch die falsche Tür.

    Liebe Grüße und einen Tag zum Genießen wünsche ich dir
    Elke

  • Mein Name
    Juli 11, 2013

    Hallo Anna & Elke,

    ich stimme völlig mit Euren Überlegungen zu Lukas 13, 24 überein.

    Die WTG-Verwendung des Passus „ringt danach“ ist ein weiteres Negativbeispiel für WTG-Schriftverdrehung im Sinne eines Leistungsevangeliums und Verordnung von hektischem Aktionismus. Für die WTG ist diese Aussage eine weitere willkommene Gelegenheit, die Schafe zu mehr mehr noch mehr Leistung anzutreiben, Hektik Hektik schnell schnell, noch mehr Predigtdienststunden, noch mehr „theokratische Aktivitäten“, noch mehr sich in der Org. einbringen, tun machen schaffen hetzen keuchen, bis zur völligen Selbstaufgabe – Ringen um mehr LEISTUNG eben.

    Jedoch: Man lese einfach weiter bis zum V. 27, und der Kontext macht deutlich, auf was für eine Art Ringen Jesus sich hier bezieht: „Weicht von mir, ihr ÜBELTÄTER“ – wörtlich: Ihr Tuer von Unrecht, adikia, Antonym von dikaiosyne, Gerechtigkeit, ein sehr weit gespannter Begriff, philosophisch stark befrachtet, der sich in seiner biblischen Anwendung auf Einzelpersonen auf das Tun des Willens Gottes, „Frömmigkeit“, Gottergebenheit bezieht. Es geht also um das, was man etwas altertümlich als „Ethos und Moral“ bezeichnen könnte, darum, ein „guter Mensch“ zu sein. Bei dem Ringen geht es also um das Ringen gegen adikia, gegen unsere menschliche Unvollkommenheit (ähnlich dem, wie Moslems des öfteren den Begriff „Dschihad“ als einen Kampf oder „Krieg“ gegen die eigene Schlechtigkeit interpretieren).

    Das hat nun aber nichts, aber auch GANZ UND GAR NICHTS mit einem Leistungsstreben, einem Höher Schneller Weiter-leistungssportmäßigen Quotenerfüllen zu tun. Christus hat einem solchen, auf menschlichen Quantitätsmaßstäben beruhenden Leistungsstreben i. V. mit seiner Aussage betreffs der armen Witwe, die „nur“ 2 Lepta in den Spendenkasten einwarf, eine klare Absage erteilt.

    Der Bibelgelehrte John Gill stellt eine interessante Verbindung zw. der „engen Tür“ (gr. stenes tyra – jawohl, davon ist das dt. „Tür“ abgeleitet) aus Lukas 13, 24 und der „engen Pforte“ (stenes pyles) aus Matthäus 7, 13, sowie zu Christi Selbstaussage „Ich bin die TÜR (tyra) der Schafe“ aus Joh 10 her, er sagt (Übersetzung von mir):

    „Das enge Tor meint Christus selbst. Woanders bezeichnet er sich selbst als „die Tür“ (Joh. 10:7-9), die er ist, (die Tür) zur Kirche, und in alle ihre Bestimmungen und Vorrechte; auch (die Tür) zum Vater, durch welche wir Zugang zu ihm haben und Gemeinschaft mit ihm erlangen können, … er ist das Tor zum Himmel … Eingang in das Königreich und die Herrlichkeit Gottes. Es wird „eng“ genannt, da Glaube in Christus, das Bekenntnis hiervon, und ein entsprechendes Leben und Wandel mit vielen Schwierigkeiten, Versuchungen und Verfolgungen verbunden ist. Durch das Tor einzugehen geschieht durch Glauben und Bekenntnis. Daraus folgt, daß nicht der Glaube selbst das Tor ist, sondern die Gnade, vermittels derer Menschen durch die richtige Tür eingehen und in Christus weiter vorangehen . . .“

    Der Gedanke, daß Christus die Tür ist, erscheint mir sehr naheliegend. Es macht völligen Sinn, daß das Streben nach Eingang durch Christus mit einem „Ringen“ verglichen wird, da wir hierfür nun mal gegen uns selbst, unser unvollkommenes Selbst, das „Fleisch“ (gr. sarx, die ererbte Unvollkommenheit, wie sie in unserem materiellen Leib, dem „Fleisch“, verkörpert ist), vorgehen oder „kämpfen“ müssen. Beachtenswert ist auch, wie Gill erklärt, daß nicht der „Glaube selbst das Tor ist“, sondern nur das „Mittel“, das den Menschen in die Lage versetzt, die richtige Tür zu finden. D. h., nicht unser eigenes Tun – unsere „Leistung“ – erettet uns, sondern Christus tut das, nachdem unser Glaube uns zu ihm geführt hat. Das nur zum Thema „Eigenerrettung durch Leistung“ nach dem Münchhausenprinzip.

    Dies auf ein Streben nach immer mehr Leistung (Performance) zur Erreichung irgendwelcher von einer menschlichen Org. willkürlich festgelegten Quoten umzubiegen und zu VERbiegen ist eine Schriftverdrehung höchsten Grades, es ist eine Falschauslegung, eine Fehlinterpretation, ein völliges Verkennen dessen, was Christus wirklich meinte.

    Dies meint jedenfalls

    M.N.

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Anna,

    und das Beste. Diese Soap wird jetzt verfilmt und lauft bald im TV. Selters sucht nur noch die richtigen Hauptdarsteller. Waer das nix für dich. Kannst die Zeit auch berichten und darfst einmal mit dem Kreisaufseher essen gehn. Spass beiseite, ein erbaermliches, niveauloses Drama ala Bollywood. Aber wems gefaellt.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Hallo Nachdenker

    im Ernst jetzt? Das war ’n Witz, oder?

    Grüßle Hope

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Hope,
    ja klar war das ein Witz. Das macht die Hitze. Aber vielleicht ne Anregung an Selters.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Mein Name,
    mit deinem Kommentar hast du viele abgegebene Kommentare knapp und treffend zusammen gefasst. Ja, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Hatte ich bei meinem ersten Kommentar auf BI auch angeführt.
    Wer sich all ihre Früchte ansieht und da braucht man keine Brille weil sie so offensichtlich sind wird erkennen, das die Organisation der ZJ nicht die wahre Organisation ist, auf gar keinen Fall.
    Gruesse
    Nachdenker

  • heibea
    Juli 11, 2013

    Lieber M.N.
    stehe voll hinter Deinen Worten,habe meinen Austritt aus der Vs.
    erklärt und schlafe seitdem ruhiger.Mit Freunden hab ich vorher
    gesprochen,sie verstehen meine Beweggründe.Schließlich habe ich
    mich Jehova hingegeben,nur ihm und keiner Organisation…
    Alles Liebe
    hei-bea

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen heibea,

    ganz herzlich willkommen hier. Wie du diese Angelegenheit für dich geregelt hast, finde ich sehr strukturiert und so können sich deine Freunde und Verwandten darauf einstellen. Du schreibst, dass sie deine Beweggründe verstehen und das lässt hoffen, dass sie ihrem Nachdenken ebenfalls Taten folgen lassen.

    Auch wenn jeder für sich selbst entscheiden muss, wie er/sie mit dem Wissen umgeht, dass in der Organisation vieles verkehrt läuft, so kann dein Mut doch auch für andere sehr hilfreich sein.

    Schön, dass du schon mit gutem Schlaf gesegnet bist, der Rest kommt auch.
    Liebe Grüße
    Elke

  • Manfred an heiba
    Juli 11, 2013

    Liebe Heiba,
    ich beglückwünsche Dich zu diesem Schritt. Als ich Deinen Kommentar gelesen hatte, fiel mir dieser Text ein:

    Jak. 2: 14-26; NWÜ: 14 Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten? 15 Wenn sich ein Bruder oder eine Schwester in nacktem Zustand befindet und [es ihnen an] der für den Tag hinreichenden Speise fehlt, 16 aber einer von euch sagt zu ihnen: „Geht hin in Frieden, haltet euch warm und wohlgenährt“, ihr gebt ihnen aber nicht das für [ihren] Körper Notwendige, von welchem Nutzen ist das? 17 Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.
    18 Dennoch wird jemand sagen: „Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben durch meine Werke zeigen.“ 19 Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämọnen und schaudern. 20 Möchtest du aber wissen, du leerer Mensch, daß der Glaube ohne Werke untätig ist? 21 Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem er Ịsa•ak, seinen Sohn, auf dem Altar dargebracht hatte? 22 Du siehst, daß [sein] Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und durch [seine] Werke wurde [sein] Glaube vollkommen gemacht, 23 und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.
    24 Ihr seht, daß ein Mensch durch Werke gerechtgesprochen wird und nicht durch Glauben allein. 25 Wurde nicht ebenso auch Rạhab, die Hure, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem sie die Boten gastfreundlich aufgenommen und sie auf einem anderen Weg weggesandt hatte? 26 Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

    Als wir uns als Zeugen Jehovas haben taufen lassen, hatten wir geglaubt, dass dies die wahre Religion ist und uns gemäß diesem Glauben zur Taufe dargestellt. Die Taufe war damals das Werk des Glaubens. Heute wissen wir, dass die Führung der Zeugen Jehovas nicht mehr gemäß dem Willen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus handelt. Zu offensichtlich sind die Abweichungen von seinem Wort der Bibel geworden. Hier wäre das Werk, gemäß seinem Glauben zu handeln und sich von diesem Druckverlagsverein zu entfernen, der immer mehr subliminale Bilder in seine Publikationen einbaut. Das diese nicht von Gott stammen, dürfte doch jedem klar sein.
    Ich möchte das nicht als einen Angriff auf die Schwestern und Brüder gewertet wissen, die noch in die Versammlungen gehen, weil sie ihren anderen Brüdern helfen wollen. Wer das so kann, soll es so tun. Doch auch für diese gibt es einen Zeitpunkt zu fliehen um nicht an den Plagen teilzuhaben. Wir lesen:

    Mat.24:15-22, NWÜ: 15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

    Jesus hat gesagt, dass wenn man das abscheuliche Ding an heiliger Stätte stehen sieht, dann sollte man fliehen. Er hat hier von Daniel gesprochen und Daniel hat dieses abscheuliche Ding auf die Endzeit datiert. Wenn also das abscheuliche Ding an heiliger Stätte steht, dann muss jeder die Füße in die Hand nehmen. Dann reicht es nicht nur zu sagen, ich glaube was unser Herr Jesus gesagt hat, sondern dann muss man die Werke bekunden und tatsächlich fliehen.
    Was wäre mit denjenigen geschehen im Jahre 66 u.Z., wenn sie gesagt hätten, wir glauben Jesus, wären aber dann in Jerusalem geblieben? Sie wären mit den anderen untergegangen, die nicht an Jesu Worte geglaubt haben, weil sie nicht gemäß ihrem Glauben gehandelt haben. So waren auch die Werke bei Abraham und Rahab der Punkt, dass diese gerechtgesprochen wurden. Das glaube ich sind die Werke des Glaubens, die man vollbringen muss und nicht einen sturen Haus zu Haus Predigdienst mit einem Notizblock und Druckschriften der Gesellschaft.
    Im 1.ten Studienartikel des WT vom 15.07.13 schreibt die Gesellschaft in Abs. 6, ich zitiere: Wie steht es mit der größeren Erfüllung? Die Vereinten Nationen (das heutige “abscheuliche Ding”) werden “an heiliger Stätte stehen”, wenn sie die Christenheit (die in den Augen von Namenchristen heilig ist) und den übrigen Teil Groß-Babylons angreifen.
    Sie haben die Heilige Stätte der Christenheit zugeschanzt. Damit können sie nicht mehr das Volk Gottes sein oder aber sie sind das Volk Gottes gewesen, dann müsste das abscheuliche Ding bei ihnen stehen. Aber alles was schlecht ist, wird auf die anderen Religionen umgemünzt. Auf der Prophetieseite, findet ihr die Besprechung des 1.ten Studienartikels des WT vom 15.07.13 unter diesem Link: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=988.
    Deshalb liebe Heiba, hast auch Du Werke gemäß Deinem Glauben vollbracht. Hut ab dafür, denn natürlich hast Du jetzt einiges zu erleiden, sofern Du viele Freunde unter den Zeugen Jehovas hattest. Jetzt sind es nicht mehr Deine Freunde, denn sie betrachten Dich als Tot. Denn mit Toten kann man nicht sprechen. Das ist eine noch schlimmere Sichtweise als wenn sie Dich als Feind betrachten würden, denn Jesus sagte ja man solle seine Feinde lieben. Doch Du bist jetzt tot und daher diese harte Handlungsweise. Aber sei nicht verzagt, in Gottes Augen lebst Du, denn nicht sie sind die Richter, sondern unser Herr Jesus und der ist viel barmherziger als es diese menschlichen Scharfrichter sind.
    Liebe Grüße Manfred

  • Winston an Heibea
    Juli 11, 2013

    Liebe Heibea,

    auch von mir Anerkennung für Deine Entscheidung und den besten Wünschen, dass es Dir von Jahr zu Jahr immer besser geht und Du keine Angst mehr vor Bespitzelung haben mußt. Du die gute Botschaft so predigen kannst, dass Du Deine christlichen Überzeugungen verbreitest und keine Lehrmeinungen, die Du selbst ablehnst. Ich kann Dir nur den Rat geben, verzichte auf Kommittee-Sitzungen, die werden jetzt verzweifelt nachdenken, wie sie Dich züchtigen können oder ob sie Dir was anhängen können und wenn es nur der Verdacht der Abtrünnigkeit ist. In meinem Fall habe ich das Pech gehabt, dass man mich unter einem Vorwand „Der Bruder xxx, möchte gerne mit Dir reden“, in eine solche Sitzung eingeladen hat. Das war eine sehr unangenehme Besprechung, der ich nur dadurch entkommen konnte, dass ich ihnen gesagt habe. Ich kann und will in Zukunft nicht mehr nach Euren Regeln und Grundsätzen leben und möchte nicht Schmach auf die Reinheit der Versammlung bringen. Das habe ich mehrfach wiederholt und dann war Ruhe.
    Ich hoffe Du hast viele Freunde und Familienangehörige, die sich um Dich kümmern bzw. sich über das Kontaktverbot hinwegsetzen.
    Ansonsten findest Du hier ja genügend Schwestern und Brüder, die mit Dir mitfühlen und die Dir biblischen Trost spenden können.
    Wenn Du jetzt schon besser schläfst, dann bist Du auf dem besten Weg, Dein freies Leben wieder genießen zu können.
    Alles erdenklich Gute
    Thomas

  • heibea
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,lieber Winston,liebe andere Gläubige!
    Ich möchte Euch eine Geschichte von einem Ältesten einer kleinen
    Vs irgendwo in Deutschland erzählen,nennen wir ihn:“Es war nicht
    so“!
    Er und sein Schwager waren lange Zeit gute Freunde,Älteste,soge-
    nannte Stützen der Vs.Sie waren sich immer einig wenn es darum
    ging,Brüder und Schwestern zu be- und vor allen Dingen zu VER-ur-
    teilen,egal,ob jung oder alt.
    Die kleine -einst blühende Vs -wurde immer kleiner.
    Dann hatten sich die beiden auf einmal nicht mehr lieb-sie zer-
    stritten sich,was die ganze Vs spaltete.Die anderen Ältesten sa-
    hen weg-sie waren mit beiden befreundet -und,es war ja nicht so!
    Aber immer mehr einfache Brüder blieben weg und die Vs wurde
    aufgelöst(offiziell natürlich aus ganz anderen Gründen).
    Die Hoffnung,die neue Ältestenschaft würde die Probleme lösen,er-
    wies sich als falsch.Frei nach dem Motto:eine Krähe hackt der an-
    deren nicht die Augen aus,wurden Fakten unter den Teppich gekehrt.
    Es war ja nicht so!!!
    Besagter Bruder ließ in der neuen Vs aus „Nächstenliebe“seine Au-
    gen schweifen,sie blieben an einer wesentlich jüngeren,kranken
    Schwester hängen,der er dann allein eine zeitlich sehr intensive
    Pflege zukommen ließ-gegen den Willen seiner Frau.Ein Schelm,der
    was Böses denkt! Darauf angesprochen-war es nicht so! Zeugen da-
    für wurden nicht angehört und mit Ausschluß bedroht.
    Seine Mitältesten deckten ihn und wollten darauf n i c h t ange-
    sprochen werden.Er hatte keine Konsequenzen zu tragen,blieb in
    Amt und Würden.Er,der erbarmungslos über andere geurteilt hatte.
    Einige Zeit darauf kam durch Jugendliche,die bei facebook
    waren ans Licht,das sein guter Freund ,ein alter Mitältester,dort
    „Freundschaften“ mit jungen Mädchen und Frauen pflegte,wobei diese
    ihm höchst fragwürdige Fotos von sich schickten .Es waren Hunder-
    te.Wozu er sie im geheimen Kämmerlein mißbrauchte bleibt der Fan-
    tasie des einzelnen überlassen.
    Die Ältestenschaft wurde wieder informiert-nichts geschah-es war
    ja nicht so!
    Allein zwölf Jugendliche,teils die eigenen Kinder,sind aufgrund
    des Umgangs mit solchem Fehlverhalten weggegangen,auch mehrere
    Erwachsene-ego eingeschlossen.Die Versammlung schrumpft und man
    denkt über eine Zusammenlegung mit der Nachbarversammlung nach.
    Keiner von den Verantwortlichen denkt über Jehovas Sicht der Dinge nach! Ich möchte keine Gemeinschaft mehr mit Brüdern haben,die durch ihr Handeln zeigen,das sie nicht glauben.So ein
    fach ist das.Und da ich keine Menschenfurcht habe,habe ich alles
    offengelegt und den Austritt erklärt.
    Meine virtuelle Versammlung auf Bruderinfo bleibt mir erhalten,
    ich freue mich über die Ehrlichkeit und Offenheit hier und habe
    schon viel gelernt.Euch betrachte ich jetzt als meine Brüder und
    Schwestern,alles andere ist Vergangenheit.
    In diesem Sinne hei-bea

  • Mein Name
    Juli 11, 2013

    Liebe Mit-Wahrheitssucher,

    wenn ich das alles hier so lese, dann komme ich nicht umhin, wieder mal den von Jesus formulierten universellen Grundsatz auf all das anzuwenden:

    „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Matthäus 7, 21)

    Wie kann man auch von einer von Menschen ohne biblische Grundlage ersonnen Organisation, die gemäß reinem Menschenwollen und menschlichen Ideen aufgebaut ist und funktioniert, und Gottes Heiliges Wort auf weiten Strecken nur als Alibi gebraucht, erwarten, daß sie „gute Früchte“ hervorbringt? Auch hier gilt es, 1 und 1 zusammenzuzählen. Der Christus formulierte ganz klar und eindeutig: „Agape ist das Erkennungsmerkmal wahrer Anbeter Gottes.“ Die WTG jedoch lehrt: „Die Haus-zu-Haus-Vertriebstätigkeit unserer Verlagsprodukte ist das Wichtigste, alles andere ist zweitrangig.“ Hier geschieht genau das, was Jesus bereits feststellte: „Sie lehren Menschengebote, und haben göttliches Gebot um ihrer eigenen Lehren willen beiseite geschoben.“ Welche Art „Früchte“, welche logische Konsequenz sollte man daher von solch einer irrigen Rechtsprechung, von solch verbogenen und abwegigen – von Gottes eigenem Wort abweichenden – Standards und Leistungsvorgaben erwarten? Genau das, was sich derzeit innerhalb der WTG-Org. abspielt: Zwist, Unfrieden, Härte, Machtmißbrauch durch kleine Menschen – sehr oft kleine und kleinliche Charaktere – die ihre eigene kleine Agenda durchziehen, Brodeln unter der Oberfläche, psychische Probleme seitens vieler Geschwister, Frustration, ein riesiger Talmud von unbiblischen organisatorischen Regeln, Verordnungen, Bestimmungen, Verfahrensweisen, Verlautbarungen, Befehlen, . . . der immer weiter anschwillt und schon lange für den Einzelnen nicht mehr zu überblicken, geschweige denn zu bewältigen ist. Ist oder sind das – KANN das – die „gute Frucht“, die guten Konsequenzen von guten Ursachen sein? Lautstark verkündigt die WTG anderen Menschen den Grundsatz auf Matthäus 7, 21, auf alle anderen bösen Religionen der Christenheit gerichtet, mit weise erhobenem Moralzeigefinger – nur: Wo ein Finger auf Andere zeigt, zeigen 3 Finger zurück. Diese Tatsache bleibt dem WTG-Tunnelblick hinter dessen stählernen Scheuklappen jedoch ganz und gar verborgen.

    Um all den innerhalb der Org. bestehenden Miß- und Übelständen Parolie bieten zu können und mit Gewalt den Deckel des Dampfdrucktopfes am Wegfliegen zu hindern, werden permanent diverse „Keulen“ geschwungen: Die Leistungskeule (mehr mehr noch mehr tun), die Mißfallenskeule (Gott sieht, ob ihr euch auch WIRKLICH in seinem Dienst verausgabt), die Abgefallenenkeule (Abgefallene sind abscheuliche Untermenschen, giftig, verseucht), und letztendlich, die Harmagedonkeule (wer nicht 100%ig spurt, wird VERNICHTET). Sicherlich gibt es noch weitere Keulen.

    Also: Die simple Anwendung des „gute Früchte“-Prinzips auf die WTG selbst zwingt ganz einfach zu der Erkenntnis: Die WTG „ist es nicht“. Sie ist nicht „das Gelbe vom Ei“, denn: Gute Früchte = gute Ursache bzw. gute Basis. Sind die „Früchte“ – die Auswirkungen – dagegen nicht „gut“, kann auch der Ursprung solcher „Früchte“ nicht „gut“ sein. Das ist simpelste Einklässlermathematik.

    Epheser 4 V. 15 u. 16 zeigt unmißverständlich, welches die zu erwarteten „Früchte“ – die Auswirkungen – einer Gemeinschaft sind, die auf göttlichen, ewigen und unwandelbaren Grundsätzen der Wahrheit begründet ist:

    „Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.“

    Wenn ich mir den Zustand innerhalb der WTG-Org., des „geistigen Paradieses“, der „Bruder“schaft , dem „wahren Volk Gottes“, vorbehaltlos anschaue, dann kann ich von dem, was Paulus hier darlegt, nichts (oder zumindest nicht viel) erkennen.

    Also bleibe ich weiter auf der Suche nach der Wahrheit, worin immer auch diese bestehen mag, oder wer auch immer diese verkörpert.

    Grüße von M.N.

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    dett sind echte Berliner mit „Hallo Keule“ bezogen auf den Bruder.
    Hier herrscht Ordnung, hier herrscht Sitte – es steht die Keule in der Mitte. Man „keult“ ja Schweine mit Seuche wie auch Schafe und andere Viecher in Seuchengebieten.
    Das Paradies der Keuler…….

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    die eine Sorte von Hirten liebt es die Schafe zu weiden, die andere mag das Scheren. Und einige wenige das Schlachten derselben

  • Kilian
    Juli 11, 2013

    Hallo Frank&Frei,
    sehr treffend vormuliert. Die Unterweisungen der Ältesten sehen ja auch nur so aus, als gäbe es in den Versammlungen nur Rechtsfälle zu behandeln. Da fragt man sich, sollen das die Versammlungen sein, die Jesus in seiner Hand hat, in denen es nur so von Rechtsfällen wimmelt?
    Sollte einer der Ältesten dann quertreiben, bildet sich ausserdem so eine Art Rudelbildung, manche Älteste greifen einen dann sogar an ohne die Zusammenhänge überhaupt zu kennen – eigene Erfahrung.
    Da sich jemandem anzuvertrauen finde ich sehr gewagt und schwierig, deswegen bewundere ich Hubert auch, das er das so offen getan hat. Ich denke Jehova sieht so etwas mit Wohlwollen. Jesus hat Zeiten gehabt, da hat er geschwiegen, aber auch Zeiten in denen er kein Blatt vor den Mund genommen hat.
    Die Ermahnungen an die Versammlungen in Off. 2+3 zeigen, das Jesus offen Probleme ansprach, die Versammlungen aber liebte. Aber ich lese nichts davon, das er jemandem den Mund verboten hat, der Antworten auf biblische Fragen hat.
    LG Kilian

  • Kilian
    Juli 11, 2013

    Korrektur: der letze Satz sollte lauten :Aber ich lese nichts davon, das er jemandem den Mund verboten hat, der Antworten auf biblische Fragen sucht.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Kilian,

    die „Rudelbildung“ unter den Ältesten ist im Ältestenlehrbuch verordnet. Danach sollen Älteste Freunde sein und wenn jemand eine andere Auffassung hat bei einer Besprechung bspw. dann soll er sich mit seiner anderen Meinung den andern beugen.

    Ergo, du darfst denken, aber behalt es für dich. Und wenn dich dieses Denken am Kadavergehorsam hindert, dann lass es halt. Sind ja noch andere da, die nachplappern können, was Big Brother dazu sagt.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Gaberta
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder,
    du hast recht! Denke manchmal, es wird vergessen, dass die Hirten wegen der
    Schafe eingesetzt sind, und nicht die Schafe für die Hirten!
    Nur gut, dass Gottes Gedanken und Wege höher sind als unsere, denn sonst
    hätten wir nichts Gutes zu erwarten.
    LG Gaberta

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    lieber Hubert, du zeigst Größe, Demut und Beharrlichkeit, das verdient Respekt, während die Ältesten deiner Versammlung eigentlich so sind, wie die meisten: überfordert, wenn sie denken müssen. Sie habe es ja verlernt, weil der Sklave, nunmehr nicht über alles gesetzt, ja eigenes, unabhängiges Studium verbietet. Wer nur nachplappert, was in den Publikationen der WTG steht, wird niemals umfassend studieren, sondern nur imitieren. Solche Erkenntnis mag zwar aufblähen, aber sie kann niemals das Herz befestigen und im laufe der Zeit steht nahezu jeder Zeuge vor Fragen, die der WT nicht beantwortet.
    Die in Aufsichtsstellungen der Versammlung müssen natürlich nach „oben“ sprich Selters, kuschen und, wollen sie weiter Ansehen als Älteste haben, dürfen sie sich keine Skandale leisten.
    Du hast sie verlegen gemacht mit deinen Anliegen. Sie sind Lemminge, die dem Ruf des Oberlemmings folgen, der gedankenlos und skrupellos ein Gesetz nach dem anderen erläßt und auch wieder umstößt. Das 144.000 er Dogma ist in sich schon überholt, ebenso wie 1914, was sich sogar biblisch wiederlegen läßt mit Sacharja 7, den dortigen beiden Fastenzeiten seit 70 Jahren im Jahr 517 vuZ dem 4. jahr des Dareios.
    nun, das wollen sie nicht hören, so wie sie auch nicht daran erinnert werden wollen, dass sie Schlafmichels sind, dene das Öl ausgegangen ist.
    Im Grunde genommen erfolgen merh und mehr Bankrotterklärungen. Die Ortseältesten sind vielerort korrupt, selbstverliebt und schmeißen kritische brüder gerene raus oder freuen sich, wenn die selbst die Kurve kriegen.
    Mit Jesu Verständis, die Schafe, seine Schafe zu hüten, hat das nichts zu tun.
    Sie schulen regelmäßig die Ältesten in langatmigen und langweiligen Unterweisungen, sie schafffen es aber nciht, denen soziale und christliche Kompetenzu zu vermitteln. Sie züchten Kapos um die Muschiks, den einfachen Zuegen unter der Knute zu halten.
    Gut, dass die da oben direkt auch mal Post bekommen, menes Erachtens noch viel zu wenig. Sie sind Kapitäne auf nem Frachter, der wie die Titanic nene Eisberg in voller Länge ratschte und nun saufen sie langsam aber sicher ab.
    Kindsmissbrauch, UNO Quickie, KdöR, Blut usw.
    Die Rechnung können sie nicht ezahlen, also werden sie platt gemacht.
    Gott braucht keine KdöR für seine Anbeter, ein Heinrich Dickmann sagte mal: die KdöR zahlt Cäsar die Dinge Gottes zurück, deshalb werden wir das nicht.
    Nun, der Dickmann ist tot, ob er im Himmel auf der Harfe spielt möchte ich nciht beurteilen. Es gibt noch viele Dickmanns, die wie er denken. Und die da oben versprechen sich Krichenstgeuer und eine neue Einnahmequelle.
    Da sind sie ja offen for Gutes. Früher lästerten sie über Spenden durch kreditkarte usw. Heuer tun sie es selbsr.
    Ein Ältester, der noch dient, sagte mir mal: in 20-30 Jhren ist sowieso alles anders, dann waren wir nie gegen Blut.
    Hoppla hopp im Galopp.
    allen einen schönen sonnigen Sommertag, ein frohes Herz, offen für Gutes und immer bedenken – wenn der Christus für uns ist – wer kann da gegen uns siegreich sein.

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe Bruderinfo-Brüder und Hallo Elke vom 20.07.2013,

    über 30 Jahre lang hat auch mich Gottes Sohn und Gottes Wort und Gottes Geist gelehrt, Tag und Nacht in meinen Lebens- und Arbeitslagen gottesfürchtig und gottergeben zu sein und den Tag mit Joh. 6:52-57 und 1. Kor. 11:27-32 zu beginnen und abzuschließen und Tag und Nacht dem zu vertrauen, der das wahre Werden veranlasst,

    weshalb ich mir realistischerweise weiter auch für mich und meine Partner und Kollegen und Mitarbeiter und Gegner und Feinde die Erfüllung der göttlichen Verheißungen so erwarte,

    dass ich für möglichst alles offen bin, sei es im Positiven, sei es im Negativen, wobei ich zu beachten habe, auch für meine Feinde und Gegner zu beten,

    denn ich kenne die Ankündigung Jahwes in Jesaja 66:4-6 (NWÜ), mit deren Erfüllung sie dann zu rechnen haben, wenn sie GOTTES „Schmerzgrenze“ überschreiten:

    „Ich selbst dagegen werde Wege wählen, sie übel zu behandeln; und ihre Schrecknisse werde ich über sie bringen; darum, daß ich rief,aber niemand antwortete; ich redete, aber keiner hörte zu; und sie taten fortgesetzt, was böse war in meinen Augen, und das, woran ich kein Gefallen hatte, erwählten sie.“ Hört das Wort Jehovas, die ihr vor seinem Wort zittert: „Eure Brüder, die euch hassen, die euch meines Namens wegen ausschließen, sagten: Möge Jehova verherrlicht werden! Er soll auch mit Freude eurerseits erscheinen, und sie sind es, die zuschanden werden.
    Da ist ein Schall von Getösen aus der Stadt, ein Schall aus dem Tempel. Es ist der Schall Jehovas, der seinen Feinden heimzahlt, was sie verdienen.“

    Nicht nur seit der Zeit der Apostel ist schon längst klar, wer wirklich das Schandmal trägt, also gegen wen Jesus und Jehova Gott vorgehen werden: gegen falsche Brüder und Zeugen, die, weil sie den Willen Gottes nicht wirklich praktizieren, jahrein und jahraus schlechte Früchte hervorbringen und die Wahrheit und ihre Mitarbeiter unterdrücken, vgl. auch Röm. 1:18.

    Auch ihnen sagt Jahwe gemäß Jesaja 2:10-21 u.a.:
    „Geh in den Felsen hinein und verbirg dich im Staub wegen der Schrecklichkeit Jehovas und vor der Pracht seiner Hoheit. …
    er kommt über jeden Selbsterhöhten und Überheblichen und über jeden Erhabenen oder Niedrigen … Und man wird in die Höhlen der Felsen und in die Staublöcher hineingehen wegen der Schrecklichkeit Jehovas und vor der Pracht seiner Hoheit, wenn er sich aufmacht, damit die Erde sich entsetze.“

    Willst Du Dich, liebe Elke, schützend vor solche stellen, die als Brüder in einer Dienststellung zur Zusammenarbeit mit ihren Brüdern eingesetzt sind,

    dies aber in unerträglicher Weise jahrein und jahraus unterlassen und Gefahr laufen, dass ihnen Jesus als Löwe gegenübersteht, und die Worte seines Vaters sich an ihnen erfüllen?

    Deinen Tipp „Setze diese nicht ins Recht mit der Behauptung, du seiest respektlos, indem du weitere Mails sendest.“ finde ich nicht mal wirklich gut gemeint,

    weil er andeutet, ich möchte jemanden belästigen und überfordern, doch dies gibt es nicht, wenn man nach besten Wissen und Gewissen dienen und mitarbeiten möchte,

    und weißt Du, verehte Elke, was die nächsten Zeiten für ihn oder für mich bringen und was wir alles zu dem, was wir bereits bestanden haben, noch zu bestehen haben werden?

    Soll man sich denn nicht an DIE ÄLTESTEN wenden? Hast Du selber dies vielleicht zu wenig betrieben?

    War es daher nicht erforderlich, ihm per Mail noch wie folgt zu antworten und in der Verbindung klarzustellen:

    „Lieber Johann,

    danke für deine Rückäußerung und Meinung.

    Nachdem ich seit meiner Taufe am 14.03.1980 in Geist und Wahrheit auch mit meinem Haupt Christus Jesus und meinem himmlischen Vater
    JHWH und der neuzeitlichen treuen und verständigen Christenversammlung verbunden bin

    und es auch weiter gerne sein möchte,

    und du sicher auch nur DORT und in einer solchen Gemeinschaft als Hirte, Ältester und PDGRL und Bruder dienen und handeln möchtest,

    war ich als Evangeliumsverkündiger und christlicher Wahrheitssucher dir meine aktuelle Information und Bekanntmachung
    schuldig,

    aus der auch deutlich meine WEITERE wartende Haltung

    in Verbindung mit unserem geliebten Haupt

    und unseren leitenden Brüdern hervorgeht,

    wie es uns ja auch Micha 7:7 und die Apostelgeschichte
    und die Offenbarung anraten,

    doch bedeutet dies nicht beständiges Verschweigen
    und Verbergen der persönlichen Anliegen,

    weil man ja auf Ältestenschaften bzw. einzelne Hirten
    nicht in unangebrachter Weise als Bruder Rücksicht
    nehmen muß,

    davon wird nämlich vom biblischen Wort Gottes in Verbindung mit dem Mut zur Wahrheit in Verbindung mit der Arbeit für eine treue und verständige Christenversammlung abgeraten,

    mit lieben Grüßen

    Hubert Hierländer am 04. JULI 2013“

    Und war es daher nicht erforderlich, Brd. P. per Mail noch wie folgt zu antworten und in der Verbindung klarzustellen:

    „Lieber Franz,

    es kann ja lt. Gottes inspirierten biblischen Wort und Gottes heiligen Geist NICHT sein,

    dass sich bei christlichen Brüdern und Schwestern, die mit Jesus und JHWH bereits seit Jahren und Jahrzehnten in Gemeinschaft mit Gottes Wort und Gottes Geist erfolgreich und gesegnet dienen,

    und auch stets die Verbindung zu unseren leitenden Brüdern und den örtlichen Mitverantwortlichen ernst genommen haben,

    wie es sich auch bei mir bisher 33 Jahre lang deutlich erwiesen hat,

    KEINE für alle Mitbrüder und für alle Mitschwestern und ihre Familienangehörigen und für die örtlichen und globalen HAUPTVERANTWORTLICHEN

    wichtigen INFORMATIONEN, HINWEISE, dzt. SICHTWEISEN und dzt. STANDPUNKTE

    auf ihrer PERSÖNLICHEN CHRISTLICHEN BEKANNTMACHUNGSTAFEL EINSTELLEN,

    die sie ihnen dann auch bekanntmachen, oder soll deiner subjektiven Meinung nach

    die Christenversammlung anders funktionieren?

    Offensichtlich sind dir ja STETS nur “harmlose” und linientreue Bekanntmachungen und Informationen genehm,

    was für JEDEN diensthabenden Bruder realitätsfremd ist,

    weil HEILIGKEIT und wirklich TREUER UND VERSTÄNDIGER GEHORSAM
    nur unserem geliebten Lebengeber Schöpfer JHWH,
    dem, der das wahre Werden (auch unter Brüdern) veranlasst

    und unserem geliebten Herrn und Erlöser, Christus Jesus,
    und ihrem inspirierten biblischen Wort gebühren,

    und nicht unvollkommenen leitenden Brüdern bzw. örtlichen “Ältesten” und ihren dzt. Sichtweisen und Verständnissen,

    die wie man selbst, weiterhin keine absichtlichen SÜNDER sind,

    aber für die Mitbeiträge und Bekanntmachungen und Informationen

    ihrer Brüder und Schwestern,

    die wie sie JHWH mit Geist und Wahrheit anbeten möchten,

    eigentlich stets dankbar sein sollten.

    Wenn du wirklich willst, dass ich meine Verbindung zur “Organisation” bzw. zu dir nicht mehr zeigen soll, dann hast du dich leider gegen den Rat und die Anleitung Gottes und unserer leitenden Brüder gestellt,

    weshalb ich deinen u.a. Mailstandpunkt nicht wirklich ernst nehmen kann.

    Lerne bitte, dass jeder Bruder und jede Schwester dir gegenüber das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Anhörung und Erörterung der persönlichen Anliegenspunkte hat!

    Wenn du dazu nicht in der Lage bist, dann frage ich mich,

    warum du dies mit deiner Dienststellung eigentlich im Namen Gottes anzeigst,

    aber nicht ausführst?

    Ich verbleibe als Evangeliumsverkündiger und mtl. Berichterstatter,
    der auch einen örtl. PDGRL und viele Brüder und Schwestern hat,

    mit lieben Segenswünschen
    und lieben brüderlichen Grüßen
    und mit dieser Information und Bekanntmachung,

    Hubert Hierländer AM 04. JULI 2013“

    All das vervollständigt noch meine heutige Information an die LK von JZ und beantwortet ein wenig die Anliegenspunkte von Elke,

    nach diesem Arbeitstag
    seid noch alle ganz lieb gegrüßt,

    Hubert am 20.07.2013

  • Elke an Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert,

    es liegt mir fern, dich so darzustellen, als würdest du Brüder belästigen. Und ich gehe auch absolut einig mit dir, dass es die Aufgabe eines Hirten sein sollte, sich um die Schafe zu kümmern.

    Nun wissen wir, dass es eben Hirten gibt, die das nicht tun und diese fühlen sich dann auch belästigt, wenn man ernste Anliegen hat, die sie nicht beantworten können. Wären es wirklich von Jahwe ernannte Hirten, du bräuchtest dich doch nicht zweimal bemühen, bei sehr viel Arbeit vielleicht ein drittes Mal, dann aber mit einer Entschuldigung ihrerseits und diese Reaktion lese ich nicht. Vielmehr fühlen sie sich angegriffen. Aus menschlicher Sicht – und das bitte ich deutlich zu unterscheiden – haben sie das Recht, dich zu bitten, die Mails zu unterlassen. Nach meiner Überzeugung werden diese als Anlass genommen, negativ über dich zu reden und zu denken und es gibt noch einen anderen Aspekt, den ich hier nicht erwähnen möchte, damit ich nicht unfreiwillig zu ihrem Handlanger werde. Was du tust und wie du meinen Hinweis wertest ist allein deine Angelegenheit vor dem Herrn. Sei gewiss, dass ich deine Mails nicht als negativ bewerte, aber ich bin nicht vom Herrn berufen, Hirte oder Lehrer zu sein in der Versammlung.

    Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass die Zeit nahe bevorsteht, wo diese Art Älteste ihrer Versammlung erklären, eigentlich nie wirklich gern Älteste gewesen zu sein, aber sie wurden ja ernannt. Diese Zeit ist nahe.

    Ich weiß dich bei Jahwe und seinem Sohn gut aufgehoben, egal wie diese Ältesten weiter vorgehen in deiner Sache.

    Ganz liebe Grüße an dich
    Elke

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,

    Doch denke ich das solche Brüder wie Hubert, auch andere hier die Briefe an die Ältesten oder ins Bethel senden, vortreffliche Arbeit machen. Wir dürfen Sie nie daran hindern. Wir kennen die Wege des Herrn nicht. Auch wissen wir nicht ob, und wie viele durch so etwas zu unserem Hirten finden.

    Sie fangen an Fehler zu machen. Warum, weil sie doch alles mitlesen. Sie müssen die Macht markieren.
    Ich finde wir sollen den Herrn bitten, das er mehr Arbeiter aussenden.

    Auch die Briefe von Hubert sehe ich als Samen, und wer weis wo der Überfall aufgeht.

    Sei ganz lieb gegrüßt Elke.
    BR Bird

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Nachtrag: Ich muss mich jetzt mal für die Rechtschreibfehler bei euch entschuldigen.
    Meine Angehörigen gehen mir schon an den Kragen. 🙂 🙂

    Die Angewohnheit meines Nexus 10, ist alles korrigieren zu wollen. Es ist oft mühsam.

    LG und einen schönen Sonntag noch.
    Bird

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Birds,

    niemals möchte ich Bruder Hubert hindern, die Wahrheit zu äußern. Es ist mir ein Herzensanliegen, ihn vor weiterem Schaden zu bewahren. Ich würde es so machen (ich habe es so gemacht), wenn der zuständige Älteste seine Mails nicht will, fragen, ob jemand anders sich der Angelegenheit annimmt. Es haben ja auch unter Ältesten nicht alle die gleichen Fähigkeiten. Man braucht kein Prophet zu sein um zu erahnen, dass da keiner „hier“ schreit. Dann eben das Anliegen per Fax nach Selters mit der Bitte, es dem zuständigen Ältesten in der Versammlung zukommen zu lassen. So wahrt man höflich die Persönlichkeitsrechte – es gibt eben diesen Unterschied zwischen dem Landesgesetz und Gottes Gesetz bezüglich Ältesten – und hat sein Anliegen kompetent vorgetragen.

    Wie Bruder Hubert auf meinen gut gemeinten Rat reagiert ist allein seine Sache. Ich denke, ein Sklave des Herrn hat nicht nötig zu streiten und dieser Älteste ist nicht der Nabel der Welt. Viel zuviel Aufmerksamkeit für jemand, der nicht will in einer Organisation, die ungebremst abwärts rauscht. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung.

    Liebe Grüße Birds
    Elke

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Birds,
    ist schon ok mit der zu vielen Aufmerksamkeit. Kommt mir langsam auch so vor. Huberts Eifer und Wille ist irgendwie bewundernswert, aber wenn einem nach so langer Zeit und so vielen Enttäuschungen etwas total gegen den Strich geht, sollte man entweder versuchen damit zu leben und umzugehen oder man sollte einen Schlussstrich ziehen und zur Ruhe kommen. Ueber Jahre diesen Kampf zu führen, der meiner Meinung zu nichts führen wird; und schon gar nicht wird sich die Organisation aendern oder etwas zugeben bzw. sich entschuldigen; macht einen selbst und sein Umfeld kaputt. Man sollte realistisch sein und in dem Fall irgendwann an sich selber denken statt sich aufzutreiben denn die Organisation hat den laengeren Atem. Dann lieber andere, erfolgversprechendere Wege beschreiten.
    Dies ist meine Meinung dazu. Ich koennte diesen Kampf ueber Jahre nicht ertragen, da waere mir mein Leben, Gesundheit wichtiger.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Birds,
    Kommentar sollte natürlich an Elke gehen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Elke an Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Vielen Dank Nachdenker,

    aber das war ich nicht. Den guten Kommentar vor deinem hat Mein Name geschrieben und ja, deutlich.

    Hab einen schönen Abend und eine gute Nacht
    Elke

  • Elke an Nachdenker
    Juli 11, 2013

    ok. gefunden und kapiert.

    Gute Nacht Nachdenker
    Gute Nacht für alle

  • Martin@Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo, mein lieber Bruder Hubert,
    da wird ja der BZK in Villach in der kommenden Woche hoch interessant. Da ist noch jemand, den du wahrscheinlich vergessen hast, der Bezirksaufseher – La oder Lu??? Lackner oder Lutz? Ich wünschte, dieser Kelch im Zusammenhang mit deinen Spittäler Hirten würde an dir vorüber gehen. Jedenfalls bis jetzt hattest du einen „theokr. Sonderbonus“ und ich hoffe, er bleibt dir erhalten. Ich werde mich später nochmals in deinen Anliegen zu Wort melden.
    LG Martin

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Hallo Martin,

    BR Lackner ist schon gestorben. Das macht jetzt Lutz.

    Lackner Fredi war zugänglich. Lutz ist da Linientreu. Mit ihm kann man sicher nicht sprechen.

    LG
    Bird

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo lieber „Martin“ vom 21.07.2013 und Hallo liebe „Birds“ vom 22.07.2013,

    nicht der ist BA in „unserem Bezirk“, den „Birds“ nannte,
    diese Dienststellung hat nun Brd. Götfert in „unserem Bezirk“ inne

    und morgen beginnt bei Pracht- und mediteranen Kaiserwetter der
    ZJ-BK vom 25.07.2013 bis 27.07.2013 in Mittelkärnten, in Villach,

    einige werden dabei sein, die auf BRUDERINFO bereits mitlesen
    und daher bereits einiges darüber wissen, in welcher enthüllten und entlarvten gottesdienstlichen Lage sich die ZJ-Brüder und ZJ-Schwestern in ihren Dienststellungen befinden, also besonders auch die die „Organisation“ mit allen leitenden Brüdern.

    Dazu, dass es schon seit Sommer 2010 nun lebenswichtige brüderliche und schwesterliche Informationen von Zeugen und Zeuginnen für Zeugen und Zeuginnen auf BI gibt,

    wird es natürlich keinen LK-Programmpunkt geben, weil sie,
    also die LK und ihre Ältesten,dies nicht anerkennen und
    wahrhaben möchten.

    Unser Herrn Jesus und Gottes Geist wirken überall, und wir freuen uns, über das, was wir in den nächsten Zeiten erleben werden,

    seid alle freundlich gegrüßt,

    Hubert und Familie am 25.07.2013

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    lieber Hubert

    hier ist ein Link, der die abtrünningen Zeugen von Brooklyn in Siebenbürgen zeigt:
    http://the-true-jw.oltenia.ro/index-ger.html
    Es gibt somit vielerlei Kritik und auch Irreführung.
    Brooklyn rauft sich die Haare, so sie noch welche auf dem Kopfe haben. und Bruder Lösch muss so manchen Flächenbrand „löschen“

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Hubert,
    wuensche dir und deiner Familie einen „schoenen“ Kongress bei hoffentlich ertraeglichen Temperaturen.
    Beachte besonders die Ansprache ueber Abtrünnigkeit am Samstag, das niveaulose Soap Drama am Freitag und die Wahrheitsansprache. Aber ich bin mir sicher das du sehr aufmerksam dabei bist.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Offener Brief vom 20. Juli 2013 an sämtliche Mitglieder der leitenden Körperschaft von Jehovas Zeugen,
    namentlich an:
    D. H. Splane, A. Morris III., D. M. Sanderson, G.W. Jackson, M. S. Lett, S. F. Herd, G. Lösch und G. H. Pierce
    und an ihre eingesetzten Mitarbeiter:
    im Zweigbüro in Selters,
    in der Außenstelle in Wien
    und hier in ihrem örtlichen „Königreichsaal“ in Spittal/Drau
    in Kärnten, also an die dzt. sechs Mitbrüder im Ältestenamt
    und dem Mitbruder, der im Kreisaufseheramt mit ihnen in Verbindung steht;

    Liebe Mitbrüder in diesen wichtigen dzt. Dienststellungen vor unserem ewigen himmlischen Vater JHWH, dem Gott der Wahrheit und seinem herrlichen Sohn, unserem ewigen Herrn und Erlöser:

    mit Bezug zu Jehovas großer und wunderbaren Rettungsvorkehrung und den großartigen göttlichen Segnungen und der wunderbaren Liebe und der barmherzigen Gnade, die im Loskaufsopfer unseres herrlichen Herrn Christus Jesus verborgen ist,

    habe ich kleiner Mitarbeiter im Werk Gottes Euch, also auch Bruder Lösch am 7. Mai 2009, am 20. Mai 2009 und am 21. Juli 2009 in großer Besorgnis

    angeschrieben,

    weil trotz einer 90-jährigen Bibelerforschungs- und Lehrgeschichte
    in der Zeit von 1919 bis 2009 bei Euch im leitenden Hauptbüro, in den Zweigbüros und hier in der örtlichen Ältestenschaft,

    in mir als einfachen aber langjährigen diensthabenden Bruder und Evangeliumsverkündiger,

    der Euch bereits von 1998 bis 2005 Anliegensbriefe zur Kenntnis brachte,

    im Jahr 2009 weiter in Gemeinschaft mit JHWH und Jesus und dem biblischen Wort und Gottes Geist der nicht unbegründete VERDACHT aufkam,

    dass unsere bisherige Gedächtnismahlfeier und Gedächtnismahllehre
    nicht den wirklichen Willen Jehovas und seines Sohnes entspricht,

    und ob die jahrzehntelange Vernachlässigung der wunderbaren Opfertod- Rettungs- und Segenslehre bei den wtl. Zusammenkünften und Programmpunkten und den vielen Kongrassen und einige andere unbiblische Lehren, Methoden und Vorgangsweisen

    Jehova und Jesus nicht im großen Ausmass traurig gemacht haben,

    ja dass S I E Euch und uns mitschuldigen und mitbeteiligten „Kleinen“ deshalb im großen Ausmass Zürnen und Grollen (vgl. S. 10 meines Bitt- und Gesuchsbriefes v. 7. Mai 2009)?

    Als Begründung für meinen Verdacht und für meine große Besorgnis durfte ich Euch an folgende rechtswirksamen biblischen und christlichen Anhaltspunkte und Gebote erinnern:

    01.)Wenn den Aposteln Jesu von Jesus gemäß Matthäus 28:16-20 geboten war, neue Erkennende, also Jünger und Jüngerinnen, aus allen Nationen zu taufen und ihnen zu lehren, alles zu halten, was unser aller Herr und Erlöser geboten hatte,

    wozu auch gemäß Joh. 6:52-57 (sein Vorwort) und gemäß Matth. 26:26-30, Mark. 14:22-26, Luk. 22:14-30 und 1. Kor. 11:20-34 das Essen und das Trinken der Abendmahlsymbole gehört,

    wie kann es dann vor JHWH und unserem Herrn richtig sein, diesem Gebot WIE IHR ES TUT nicht zu folgen,

    und den sogenannten „ungesalbten Brüdern und Schwestern“ bzw. der „internationale große Volksmenge“ dieses Essen und dieses Trinken zu untersagen bzw. zu verbieten?

    02.) Womit habt ihr jemals Eure Behauptung in den Brief v. 22. April 1998 an mich biblisch begründet und nachgewiesen, dass Jesu sein Gebot in Joh. 6:52-57 nicht als Vorwort und Einführung für die Gedächtnismahlfeier verstanden hat?

    Meinem Verständnis nach ist es theologisch haltlos, wenn ihr behauptet, dass zwischen seinem Synagogenworten (= ein Gebot) und Obersaalworten (= ein Gebot)überhaupt kein Zusammenhang besteht.

    03.) Für mich und für alle treuen und verständigen Bibelleser und Bibelleserinnen ist auch sehr bedeutsam, dass unser Herr nach der Einsetzung des Herrnmahles seinem himmlischen Vater gegenüber im hohepriesterlichen Gebet gemäß Joh. 17:20 und 21 betonte,

    „… nicht nur in bezug auf diese (= 11 Apostel) ZU BITTEN, SONDERN AUCH IN BEZUG AUF DIEJENIGEN DIE DURCH IHR WORT AN IHN GLAUBEN…“

    Demnach waren beim Abendmahl zwar nur seine 11 Apostel anwesend, doch alle seine wichtigen Worte und Gebote in diesen Abschiedsstunden waren auch für alle Jünger und Jüngerinnen mitausgesprochen.

    04.) Und sollte für uns nicht auch die Wortwahl von Jesus bei der Einsetzung des Herrnmahles wichtig und maßgeblich sein?
    Demnach ist es nur richtig, dass er den Weinbecher als Symbol für den kommenden neuen Bund einsetzte, der durch sein vergossenes Operblut dann auch erhältlich wurde bis heute und zwar, wie ich ein bißchen betonen durfte, nicht nur für die Teilhaber (= Geistgesalbte) sondern auch für Nutznießer (= Ungesalbte).

    Demnach hat unser Herr bei der Einsetzung und auch bei der Ankündigung der Erhältlichwerdung des neuen Bundes an „beide Gruppen“, gedacht, von EUCH wurde aber bis 2009/2010 behauptet,

    seine Wortwahl wären nur für Geistgesalbte wichtig. Dabei hat ja der Neue Bund nicht nur für „Ungesalbte“ eine große Bedeutung, was offensichtlich von Euch jahrzehntelang übersehen wurde.

    Heute darf ich Euch daher fragen: Habt ihr in Eurem später auf meinem 2009-Brief folgenden 2010-WT-Artikel „Eine Herde, ein Hirte“ diese Begriffsunterscheidung 8Teilhaber und Nutznießer) und Einsicht von mir auf Seite 26 fortfolgend abgeschrieben, wenn ihr seit damals genau diese Unterscheidung trefft und schreibt;

    „Was ist mit den Menschen, die unter Jesu Königreich auf der Erde leben werden? Sie sind NUTZNIESSER des neuen Bundes (Gal. 3:8,9).“ ???

    Ich bitte um eine Antwort.

    Ihr alle wisst, wie spannend meine wichtige Rechtssache vor JHWH und unserem Herrn bis zum 5. September 2009 weiter verlief.

    Von Euch kamen statt konkreten Einlassungen und Antworten zu den für alle Christen wichtigen Briefeinzelheiten vom Mai bis Juli 2009 nur Hinweise, abzuwarten und zukünftigen WT-Artikeln zu vertrauen.

    Meiner Meinung könnt ihr Euch dies als „Stellvertreter des Herrn und des Königreiches Gottes“ bei diesem hochbedeutsamen Thema und Gebot jedoch nicht vor JHWH und unserem Herrn und der weltweiten Bruderschaft SO EINFACH in Verbdinung mit Treue und Verständigkeit leisten,

    weshalb ich erstmals in meinem Dienst für Jehova seinem Geist und dem Lichtbedürfnis folgte und am 21.07.2009 noch einmal Brd. Lösch, einen deutschen Ältesten, meine Familie und zwei mir historisch nahestehende Brüder über mein anhängiges Anliegen informierte.

    Einer der Brüder, der in Klagenfurt lebt und gerade vom Urlaub zurückkam, wandte sich mit meinem Bittbrief gleich einmal ohne mit mir Rücksprache zu halten, an seinen Ältesten,

    weshalb es bald danach bei meinen Ältesten am Ort klingelte,

    und meine leitenden Zeugen-Kollegen am Ort, die sich von Mai bis Juli 2009 genauso wie in den Vorjahren gar nicht um mich gekümmert hatten,

    nun plötzlich großes Interesse NICHT an einer klärenden Besprechung mit mir

    sondern sofort gleich an einem „theokratischen Gerichtsverfahren“ mit mir hatten.

    Klagesgrund: der in Verbindung mit meinem Bitt- und Gesuchsbrief v. 7. Mai 2009 und mit meinem Verteidigungsbrief v. 29. August 2009 eindeutig unbeweisbare und unhaltbare Vorwurf, „FALSCHE LEHREN VERBREITET ZU HABEN“.

    Am 5. September 2009 mußte ich mich dann, wie Euch bekannt ist, also in Gemeinschaft mit JHWH und unserem Herrn und Erlöser wegen meiner Wahrheitssuche in Verbindung mit der biblischen Gedächtnismahllehre ERSTMALS vor drei örtlichen Mitarbeitern,

    die im Namen Jehovas als vorschnelle und unbrüderliche Ankläger und Richter in Erscheinung traten, verteidigen.

    Das Ergebnis: mich wie eigentlich geplant zu veruteilen gelang ihnen nicht, der große Löwe der Gerechtigkeit, JHWH, und der kleine Löwe der Gerechtigkeit, sein Sohn, ließen dies nicht zu,

    ich argumentiere treu und verständig und konnte Verständnis und tätige Reue nachweisen, indem ich meine verbreiteten Briefe wieder zurückforderte, mich entschuldigte und sie wieder einsammelte,

    trotzdem beurteilten sie meine Handlung als schuldhaft und mich daher als Übeltäter, der auch in ihrer Sichtweise vor der örtlichen Versammlung eine wie immer pauschal gehaltene Zurechtweisung nötig hatte, was dann auch erfolgte.

    Weil ich wußte, dass Jehova und Jesus dies alles und die gesamte lange dienstliche Vorgeschichte wahrgenommen hatten, nahm ich dies alles ohne Protest und Vorbehalt vorerst einmal in Kauf,

    ja, dem befangenen Ältesten,den ich vor Jahren vorm „Königreichssaal“ bereits mein Vertrauen entzogen hatte, schenkte ich vor den zwei anderen sogar wieder ausdrücklich mein Vertrauen, ein Vorschuss, den er eigentlich bis heute nicht wirklich verdient hat, denn was zeigte sich im Vertrauen auf Jesus und Jehova bis 2011 und bis Anfang Juli 2013?

    Die meisten von Euch wissen es:

    01.) Als Brd. Lösch am 21. Mai 2011 auf einer Urlaubsreise in Europa bei uns hier in der Ortsversammlung erschien, veranlasste Gottes Geist und meine Dienstlage bei mir, ihm einen Brief zu geben mit folgenden Anliegenspunkten:

    o Nachdem sich Offb. 15:1-4 noch nicht erfüllt hat, können noch nicht alle „gerechten Verordungen Gottes“ OFFENBAR sein!

    0 Wie kann es vor Jesus gerechtfertigt sein, dass man es sich als Bruder von einem örtlichen Ältesten gefallen lassen muss, dass sich dieser im „theokratischen Gerichtsverfahren“ am 5. September 2009 vor mir und den Mitältetsen darüber beschwert,

    dass seiner Frau und ihm immer schon mein GÄHNEN bei den Zusammenkünften gestört und mißfallen hat, obwohl ich nie in ihrer Nähe meinen Platz hatte?

    o Wie kann es vor Jesus gerechtfertigt sein, dass man mit mir als mitdienenden Bruder jahrelang eine freundliche brüderliche Erörterung und Unterredung vermeidet?

    o Wie kann es vor Jesus gerechtfertigt sein, dass in unserer „Organsiation“, also unserer „theokratischen Machtvertikalen“ VOLLBÄRTIGE Brüder wie ich verunglimpft und diskriminiert werden?

    O Wie kann es vor Jesus gerechtfertigt sein, dass Brüder ihre Dienststellungen als Älteste mißbrauchen, und mich mit vorschnellen, beleidigenden und strafwürdigen Äußerungen bzw. Handlungen wiederholt attackiert und eingeschüchert haben: „…

    dann werde ich bei dir Nägel mit Köpfen machen, … schizophren bist du … deine Schreiben werde ich nicht mehr lesen …. du machst uns nichts als Arbeit … wir wollen dein Hartnäckigkeit brechen … Das einzige, wohin ich noch mit dir gehe, ist zum Arzt … Fängst du schon wieder damit an …“ ?

    Heute frage ich Euch erneut:
    „Was sind dies für Männer, die von Euch als örtliche Älteste eingesetzt werden, und wo bitte, zeigt sich da und jahrelang Umgang mit mir und meinen berechtigten Anliegen das Einsetzungserfordernis – nämlich heiliger Geist?

    o Es wäre sehr erfreulich von ihm, also Brd. Lösch, wenn er neben diesen Anliegen v. 20. Mai 2011 auch meine Briefe und Anliegen v. 7. Mai 2009, 10. September 2000, 20. Mai 2009 und 21.7.2009 sowie die in meiner Mail v. 24.12.2010 an einen Freund und Ältesten, (erneute Argumente zur Hinterfragung unserer Abendmahlslehre, beantworten würde.

    0 Er und sämtliche LK-Mitglieder in New York sollten bedenken: für Jehova und unseren Herrn ist es an der Zeit, „in angemessener Weise aufzuräumen unter Ältesten, die als seine Zeugen und Eure Vertreter nicht nur verständnislos sondern sogar lieblos sind oder untätig bleiben oder sich sogar unterienander verschwören, wenn einfache Brüder oder Schwestern irgend ein persönliches Anliegen vorbringen, und es fällt ihm in Einlang mit Matth. 5:22-26 nicht schwer, dazu auch einfache und unscheinbare verkündiger und Verkündigerinnen, die Medien, Wissenschaftler, politische Amstpersonen oder das weltliche Gerichtswesen zu irgend einer für ihn passenden Zeit zu gebrauchen, wenn das über örtliche Älteste oder über die leitende Körperschaft vorerst nicht möglich ist.“

    02.) Nachdem Brd. Lösch am 21. Mai 2011 im Königreichsaal meinen Brief nicht öffnen und so eine Erörterung dieser Punkte vermeiden wollte, teilte er mir mit, dass Brd. G. als Ältester meinen Brief an das ZB in Selters weiterleiten wird, was dann auch geschah.

    03.) Weder dazu noch auf mein Extraschreiben nach Selters v. 24. Mai 2011, mit dem ich ihnen auch persönlich meinen LK/Lösch-Brief v. 20.7.2009 zusandte, bekam ich von den vor unserem Herrn verantwortlichen Brüdern in Selters bis heute eine Antwort.

    In welcher Gemeinschaft und Bruderschaft lebe ich als 58-Jähriger eigentlich seit 33 Jahren?

    04.) Nachdem sich bis 2012 in meiner Dienstlage weitere Anliegenspunkte ergaben, informierte ich meine vier Ältesten darüber schriftlich im Feber und März 2012 und ersuchte um Besprechung und Erörterung.

    Erneut lehnten sie ab, weshalb ich sie 2012 am Jahresende nach weiteren nebeneinander einhergehenden Dienstmonaten leise einmal fragte,

    ob sie wüßten, was und wer denn ein „Grüßaugust“ sei?

    Dies ist eine Person, die z.B. in einem Gastgewerbebetrieb nur eine Empfangs- und Begrüßungsfunktion hat bzw. wahrnimmt und sich nicht weiter auf die Gäste oder Kundschaften einläßt oder um sie kümmert.

    Statt an sich selber zu denken, lachte einer von ihnen drauf los und rief zu mir: Du bist ein Grüßaugust, Du bist ein Grüßaugust …, all das endete in einem großen entspannenden Gelächter zwischen uns beiden,

    bis dann die nun aktuellen weiteren Ernüchterungen zwischen ihnen und mir in der Ortsversammlung eintraten.

    05.) Am 1. Feber 2013 erinnerte ich sie per Mail an die immer noch ausstehende Besprechung zu meinen Anliegenspunkten von 2012, mit dem neuerlichen Resultat: fortgesetztes Schweigen …

    06.) Am 4. April 2013 übermittelte ich per Mail meinen Dienstaufseher eine dienstliche Nachricht und besuchte am
    5. April 2013 mit meiner Frau Maria, ebenfalls seit 30 jahren eine Glaubensschwester, seinen Treffpunkt für den Felddienst.

    07.) Nachdem ich Ende April 2013 einmal das Thema „Gedächtnismahllehre der Zeugen Jehovas“ googelte, fand ich erstmals die Online-Informationen von Bruder-Info im Internet von Zeugen für Zeugen und den Besorgnis-Brief von deutschen Ältesten, den sie am 12. September 2009 an Euch LK-Mitglieder richteten,
    wie bei meinen Eingaben jedoch vergeblich, weil keine Beantwortung erfolgte.

    Für mich daher Anlass genug, mit einem Brief an meine vier Ortsältesten und zwar vom 2. Mai 2013 meine bisherigen 2012-Anliegenspunkte um alle Anliegenspunkte im deutschen Ältestenbrief v. 12.09.2009 zu erweitern.

    Sie ließen mich über Brd. Sch. nur wissen: “ …solange ich weiter
    ihnen gegenüber eigentlich nur respektlos bin, wird es keine Besprechungen geben.“ … etwas, worüber auch meine Mama, die wie meine Frau seit Jahrzehnten alles weiß, nur ganz herzlich auflachen konnte!

    08.) Nachdem ich bis zum 12. Mai 2013 von der Aufrichtigkeit und dem Informationswert der Bruder-Infoseite überzeugt war und meine Ältesten vor Ort, im Zweigbüro Selters und in der LK im Hauptbüro
    eigentlich seit Jahrzehnten mir als einfachen kleinen Mitarbeiter im Werk Gottes in großem Ausmaß gegenüber respektlos sind,

    erweiterte ich ihnen am Ort meine Anliegensliste noch um die Anliegenspunkte in den 114 bibel-rechtlichen Vortragsartikeln,
    die sich seit 2010 auf Bruder-Info angesammelt haben.

    09.) Ihnen und auch dem Kreisaufseher, Brd. M., übermittelte ich dann am 24. Mai 2013 und in den Folgetagen meinen 1. dienstliche Stellungnahme zur neuen Lehrsituation und den angesammelten Anliegen, sie hatte ich am 23. Mai 2013 auf Bruder-Info als offene Information für alle Wahrheitssucher auch freischalten lassen.

    10.) Am 6. Juni 2013 hatte ich dann erfreulicherweise eine 1. persönliche Besprechung und Erörterung mit meinen Predigtdienstgruppenleiter, einen Dienstamtgehilfen, beim Springbrunnen in unserem wunderschönen Stadtpark und am
    1. Juli 2013 unterhielten wir uns dann noch einmal ausführlich am Telefon,

    wobei er mir mitteilte, dass es für unsere Predigtdienstgruppe ab 1. Juli 2013 einen Ältesten, wie sich später herausstellte nämlich „LEIDER“ wieder Brd. G., als neuen Pedigtdienstgruppenleiter geben wird.

    11.) Diese Information ergänzte ich ihnen inkl. Brd. G. dann per Mailnachricht vom 2. Juli 2013 bzw. 3. Juli 2013 und zwar teilte ich ihnen, nun aufgestockt auf sechs Älteste, mit,

    wie ich auf Grund der Lehränderungen im WT v. 15. Juli 2013 und meiner erneuten biblischen Nachforschungen nun meinen Predigtdienst ab 1. Juli 2013 betrachte,

    dass ich ihnen gegenüber weiter eine positive Grundhaltung bewahre, aber echtes Vertrauen zu ZJ erst wieder vorhanden ist,

    wenn von der LK, den Zweigbüros und den weltweiten Ältstenschaften inkl. der örtlichen ab Juli 2013 nur noch treu und verständig gearbeitet und gedient wird.

    Vom 2. Juli 2013 bis zum 7. Juli 2013 konnte ich nun plötzlich und überraschenderweise erstmals vermehrte Reaktionen von Seiten der Ältesten verzeichnen:

    Von Brd. O. kam am 2. Juli 2013 per Mail die Information:
    „Lieber Hubert, Danke für deine Mail, ich werde mich mit den Mitältesten über dein Email abstimmen …Beste Grüße…“

    Habe ich natürlich freundlich noch am 2.7.2013 beantwortet, Info folgt.

    Von Brd. Sch. kam am 3. Juli per Mail die Information:

    „Lieber Hubert, ich möchte und werde mit Dir nicht in eine Diskussion treten.

    Doch macht es mich nachdenklich, wie wenig Du daran glaubst, dass Jesus, das Haupt der Christenversammlung ist, und er zu seiner Zeit durch den heiligen Geist die Dinge richtigstellen wird, sollte es notwendig sein.

    Ich glaube nicht, dass der Heilige Geist durch Dich spricht, daher bitte ich Dich hin künftig derartige Mails zu unterlassen. Mit lieben Grüßen…“

    Habe ich natürlich freundlich beantwortet am 4. Juli 2013, Info folgt.

    Von Brd. P. kam am 3. Juli 2013 per Mail die Information:

    „Lieber Hubert! Es befremdet mich, von dir immer wieder E-Mails zu bekommen, die die Rolle des treuen und verständigen Sklaven und auch die von ihm eingesetzte Ältestenschaft in Frage stellen.
    Deshalb ersuche ich dich, mir künftig keine E-Mails zu senden, ich werde diese künftig ungelesen löschen. Mit den besten Wünschen…“

    Habe ich natürlich freundlich beantwortet am 4. Juli 2013, Info folgt.

    Am 4. Juli 2013 bestätigte mir mein neuer Predigtdienstgruppenleiter vor der Zusammenkunft mündlich den Erhalt meiner Mailnachricht vom 3.7.2013 und wir verblieben, wie wir nach unser Begegnung bei mir in der Familie am 9.3.2013 verblieben waren: Besprechung folgt einmal, nur kein Stress …

    So verblieb ich auch mit Brd. F., der meine Info per Post erhalten, aber noch nicht durchstudiert hatte.

    UNERFREULICHES erlebte ich dann nach der Zusammenkunft mit Brd. R., als ich von dem Bekanntmachungstäfelchen im Saal die Namen meiner Gruppenmitglieder abschrieb, denn, wie er heftig und unfreundlich auf meine Nachfrage antworte,

    werden bei ihm meine Mails sogleich und ungelesen in den Papierkorb entstorgt ….,

    weshalb ich mich sogleich von ihm abwandte und ihm noch im Königreichsaal dann mündlich mein Vertrauen entzog und mein Mißtrauen aussprach,

    was offensichtlich inkl. allen anderen bisherigen Anhaltspunkten, die für die Ältesten nun vorlagen, nicht ohne Wirkung blieb.

    Nach der Zusammenkunft am Samstag, den 6. Juli 2013, der ich verständlicherweise fern blieb, teilte Brd. R. meiner Mutter, die ebenfalls seit über 30 Jahren eine treue und verständige Glaubensschwester ist, mit,

    „…dass ihm das Geschehen nicht recht ist und von ihm auch bedauert wird, … dass meine Vorbringungen immer wieder erstaunlich und intelligent sind, aber alle nicht die Zeit und Muße zum Nachlesen und Nachprüfen hätten …. sie mich weiter zu den Zusammenkünften freundlich einladen und noch keinen Grund sehen, mir etwas vorzuhalten oder etwas zu „unternehmen“ …“

    Natürlich zeigte ich mich ihnen daraufhin wieder am 11. Juli 2013 persönlich in der Zusammenkunft und meine Frau erschien nach
    2 Monaten erstmals am 18. Juli 2013 wieder bei ihnen in der Zusammenkunft.

    Nun liegt mir seit gestern, also dem 20. Juli 2000 auch der Brief von Brd. Lösch v. 10. April 2000 an Brd. W. Bambach vor.

    Nachdem sich seit Eurem neuen Verständnis lt. WT v. 15.07.2013 Jesu Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven gemäß Matth. 24: 45-47 nur an den dzt. 8 LK-Mitgliedern dann erfüllt,

    wenn man gemeinsam in der LK zu gewissen Uhrzeiten tätig ist,

    möchte ich Euch bitten, mir mitzuteilen, ob sich deshalb auch bei den Inhaltspunkten des Brd.Lösch-Briefes v. 10.04.2000 etwas geändert hat (u.a. was die zusammenarbeit mit den tausenden Geistgesalbten betrifft …),

    und ob es Euch wirklich nichts ausmacht, dass ich auch in der Initiative von Bruder-Info ein wichtiges Nachforshcungs- und Dienstgebiet sehe,

    wo es auch möglich ist, im wichtigen Werk Gottes wirkungsvoll zu diskutieren

    (jahrein jahraus auf Augenhöhe biblsche Fragen und Punkte nicht erörtern und besprechen zu können, ist schlimm und nicht akzeptabel) und mitzuarbeiten?

    Habe ich so viel Vertrauen schon verdient?

    Über eine Rückäußerung zu all den Punkten, die Euch wichtig erscheinen und zu meinen Fragen würde ich mich sehr freuen.

    Seid ganz lieb gegrüßt von mir

    und ich wünsche Euch Allen
    Jehovas liebevollen Segen
    auch in Verbindung mit der hoffentlich
    baldigen Erfüllung von Offb.15:3-4 ,

    Euer Hubert Hierländer am 20. Juli 2013
    Ort: Spittal/Drau
    mit Freischaltung auf Bruder-Info

    Erst 2012 ging es dann in Gemeinschaft mit meinem herrlichen Haupt, unseren Herrn jesusJHW und Was die leitenden Brüder in der LK und in Selters wahrscheinlich noch nicht wissen

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert,

    deine Frage: „In welcher Gemeinschaft und Bruderschaft lebe ich als 58-Jähriger eigentlich seit 33 Jahren?“ ist schon absolut richtig gestellt.

    Es war eine sehr freundliche Mahnung an dich, dass man jetzt noch nichts gegen dich unternehme. Die Art des Umgangs ist echt erschreckend, auch ich kenne solche Äußerungen. Was erwartest du denn realistisch? Was mir sehr auf der Seele brennt: Wie werden deine Frau und deine Mama damit umgehen, wenn du ausgeschlossen werden solltest? Wie viel Leid wird da wieder verursacht!

    Darf ich dir einen Tipp geben? Um unnötigen Ärger zu vermeiden, bitte ich dich, dem Bruder tatsächlich keine Mails mehr zu schicken, der dich bat, ihm keine mehr zu senden. Denn obwohl ich sehe, dass du redlich bemüht bist, die Dinge aufzuklären ist es so, dass auch er Persönlichkeitsrechte hat und es ist sein Recht, dich zu bitten, keine Mails mehr zu schicken. Das ist unbefriedigend und ein menschliches Armutszeugnis von dem, der sich Diener nennt, aber bitte: Setze diese nicht ins Recht mit der Behauptung, du seist respektlos, indem du weitere Mails sendest. Du kannst jemanden, der nicht im Weingarten des Herrn arbeiten möchte, nicht hinprügeln, da muss er schon selbst hingehen.

    Wenn ich lese, dass du wegen deines Bartes Nachteile erleiden musst, dann möchte ich jemand in den Keller schicken um das Niveau wieder hoch zu holen 🙂 Ehrlich, weiter unten kann man kaum ankommen, oder? Da geht man fleißig von Haus zu Haus und anstatt an Herzensbildung und Ermunterung zuzunehmen streitet man sich um Bart und E-Mails. Wir verurteilen mit Recht, dass viele Kreuze in den Kirchen mit dem Leib Jesu dargestellt werden. Lebendiger sind die Zeugen in deiner Versammlung auch nicht, genauso wenig wie die Herren in der DA in Selters. Bei dieser Parallele fällt mir Hebräer 6:4-6 ein (Elb): 4 Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben 6 und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.

    Jemand, der den Heiligen Geist hat, braucht sich nicht um Kaiser´s Bart zu streiten und um deinen auch nicht. Dir und deiner Familie wünsche ich, die kommende, sicher schwierige Zeit mit der Hilfe Jahwes bestehen zu können.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Tirza an Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke!

    Wir, mein Ehemann und ich haben uns über deinen Tipp an Hubert und die Reaktion von Hubert darauf Gedanken gemacht.
    Vielleicht ist es „Nichtbetroffenen“ einfacher, die Texte zu lesen, weil uns der ganze, persönliche Hintergrund / selbstgemachte Erfahrung dazu fehlt, wie wer zur welchen Entscheidungen gekommen ist?
    In euer beider Fall ist die Sache noch etwas komplizierter.
    Du hast so unsäglich viel persönliches Leid erfahren und obwohl ich sehr fühle, dass du n i c h t verbittert bist, im Gegenteil, haben dich deine Erfahrungen aber auch reifen lassen.
    Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass du den lieben Bruder Hubert schützen wolltest?, denke ich.
    Hubert ist eifrig, gottesfürchtig und glaubt, dass die Wahrheit obsiegen wird. Während einige Mitchristen solch negative Erfahrungen gemacht haben, dass dieses Obsiegen erst geschehen wird, wenn der Christus kommt, gibt es aber viele Mitchristen, die daran glauben, dass noch v o r dem Christus die Dinge richtiggestellt werden können.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wollen wir mit dem Hubert hoffen, dass sich seine Wünsche erfüllen mögen!
    Wenn nicht, weiß er aber, dass er alles getan hat und braucht sich nicht mit Zweifeln herumzuplagen, was wäre gesesen, wenn.
    Ich persönlich bin auch der Meinung, wer der Aufgabe als Hirte oder Älester, LK usw. nicht gewachsen ist, sollte so fair sein, sein Amt befähigteren Brüdern zu überlassen, die zum Wohle der Herde tätig werden können und die nicht zur Arbeit in den Weinberg getrieben werden müssen. (Briefe und Mails zu beantworten.)
    Frage: Siehst du da Männer, die diese Aufgabe übernehmen könnten und sich gegen die, die die Herde nicht schonen durchsetzen könnten?
    Ich persönlich leider nicht.
    Es wäre schlimm und es wird schlimm, wenn Hubert dies eines Tages auch einsehen müsste, weil ihm ebenfalls, wie dir sehr schlecht mitgespielt würde/wird.
    Man kann eigentlich schon den Ausgang erahnen.
    Ich lass mal offen in welche Richtung.

    Liebe Grüß & einen schöne Sonntag
    Tirza

  • Manfred an Tirza
    Juli 11, 2013

    Liebe Schw. Tirza,

    Du hast geschrieben: Während einige Mitchristen solch negative Erfahrungen gemacht haben, dass dieses Obsiegen erst geschehen wird, wenn der Christus kommt, gibt es aber viele Mitchristen, die daran glauben, dass noch v o r dem Christus die Dinge richtiggestellt werden können.

    Ich gehöre zu den Mitchristen des zweiten Teils, die daran glauben, dass erst mit dem Kommen von Christus als richtiggestellt wird. Warum? Wir lesen:

    Mat. 7:21-23; Elberfelder: 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
    22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
    23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

    Bei der Wiederkunft Christi, wird es immer noch Personen geben, die glauben alles richtig gemacht zu haben und zu diesen wird Jesus dann sagen: Weicht von mir, ihr Übeltäter.

    Jesus wird alle Dinge richtigstellen, allerdings werden sich manche dann wundern was ihnen geschieht. In Luk.13 lesen wir:

    Luk. 13:23-28; Elberfelder: 23 Es sprach aber jemand zu ihm: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Er aber sprach zu ihnen:
    24 Ringt danach, durch die enge Pforte hineinzugehen; denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen und werden es nicht können.
    25 Sobald der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangen werdet, draußen zu stehen und an der Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, öffne uns!, wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht und weiß nicht, woher ihr seid.
    26 Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Straßen hast du gelehrt.
    27 Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht und weiß nicht, woher ihr seid. Weicht von mir, alle ihr Übeltäter!
    28 Da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch aber draußen hinausgeworfen.

    Da werden sich dann einige wundern, die meinten einen Platz im Königreich zu bekommen, wenn sie sehen wie andere die Plätze einnehmen werden, während sie selbst aber hinausgeworfen werden. Diese sind es die dem Christus nicht geglaubt haben. Dazu gehören alle, die meinen man könnte gerettet werden ohne das Loskaufsopfer Jesu Christi. Dabei ist es völlig egal, ob man Menschen nachläuft oder sich das Reich verdienen will. Nur wer an Christus glaubt wird gerettet werden, durch Gnade. Er ist der Weg und die Wahrheit und das Leben und sonst niemand.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tirza an Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Vielen Dank für deine Ausführungen.
    Im ersten Moment hatte ich eine Antwort verfasst und mich kurz vor dem Absenden verklickt und schwups war der größte Teil weg.
    Vielleicht auch besser so, denn ich wollte noch etwas in die Waagschale werfen, was die Meinung stützen könnte, das v o r dem Christus…
    Ich denke da war der Wunsch der Vater des Gedankens.
    Was soll noch alles passieren, welcher Rat soll den Betreffenden noch zuteil werden, denen, die sich Lehrer aufhäufen die ihnen die Ohren kitzeln und die immerzu lernen aber niemals zu Erkenntnis kommen und schon gar nicht zur Reue.

    Ich spüre heute aus vielen Kommentaren so richtig, wie einige Mitchristen kämpfen, um treu zu bleiben und dem Wort die rechte Aufmerksamkeit schenken, die Wahrheit hochhalten und dem Vater und dem Chrsitus alle Ehre zukommen lassen.

    Dir und allen wünsche ich, dass ihr weiterhin treu im Glauben
    und stark bleiben möget!
    Unser himmlischer Vater und sein Sohn mögen Euch stets behüten und
    mit euch sein!

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Tirza an Manfred
    Juli 11, 2013

    Lieber Brd.Manfred!

    Entschuldige bitte, ging doch gestern die Antwort an Elke.

    Vielen Dank für deine Ausführungen.
    Im ersten Moment hatte ich eine Antwort verfasst und mich kurz vor dem Absenden verklickt und schwups war der größte Teil weg.
    Vielleicht auch besser so, denn ich wollte noch etwas in die Waagschale werfen, was die Meinung stützen könnte, das v o r dem Christus…
    Ich denke da war der Wunsch der Vater des Gedankens.
    Was soll noch alles passieren, welcher Rat soll den Betreffenden noch zuteil werden, denen, die sich Lehrer aufhäufen die ihnen die Ohren kitzeln und die immerzu lernen aber niemals zu Erkenntnis kommen und schon gar nicht zur Reue.

    Ich spüre heute aus vielen Kommentaren so richtig, wie einige Mitchristen kämpfen, um treu zu bleiben und dem Wort die rechte Aufmerksamkeit schenken, die Wahrheit hochhalten und dem Vater und dem Chrsitus alle Ehre zukommen lassen.

    Dir lieber Brd. Manfred und allen wünsche ich, dass ihr weiterhin treu im Glauben und stark bleiben möget!
    Unser himmlischer Vater und sein Sohn mögen Euch stets behüten und
    mit euch sein!

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Manfred an Tirza u. Alle
    Juli 11, 2013

    Liebe Schw. Tirza,

    vielen Dank für Deine Segenswünsche, die ich gerne an Dich und alle anderen Mitlesern von BI zurück gebe. Ich freue mich auch, dass so viele neue Kommentarschreiber sich zu Wort gemeldet haben und schon nach sehr kurzer Zeit sich hier in der virtuellen Versammlung heimisch fühlen.

    Ein herzliches Dankeschön auch an die Betreiber von BI, die unermüdlich arbeiten, um uns diesen Gedankenaustausch zu ermöglichen. Wenn alles funktioniert, vergisst man auch mal schnell, dass trotzdem Zeit investiert werden muss um Kommentare freizuschalten und die Server zu warten. Also vielen Dank und sonnige Grüße.

    Manfred

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza,

    manchmal habe ich sehr damit zu kämpfen, mich nicht verbittern zu lassen und es gibt Tage, wo ich auch im Gebet frage, was das alles soll? Über das, was mich am Meisten belastet, darf ich hier ja noch nicht einmal schreiben.

    Allerdings will ich das ewige Leben, da kann man jetzt nicht geknickt sein, wenn einem jemand auf die Füße tritt und meint, das Recht haben zu müssen, dort stehen zu bleiben. Und zumindest für meinen Glauben gilt die theologische Selbstverteidigung. Ich weiß, dass es sich leicht sagt, die Ältesten werden ihr Gericht bekommen, wenn sie sich nicht ändern. Fakt ist, das genügt kaum, um sich über Wasser zu halten und ich denke, das ist EIN Grund, weshalb der LK und ihren Ministern Bruderinfo so ein Stachel im Auge ist. Ihre gesamte These von „Liebe durch Leiden“ geht damit den Bach runter, hier existiert Liebe durch Liebe. Dass sie mit ihrem Leidenswahn, den sie natürlich anderen als gottgefällig aufbürden und in dieser Beziehung seltene Bescheidenheit üben, die Worte Jesu niedertreten wollen, entgeht ihnen.

    Bruder Hubert möchte ich vor einem ganz unangenehmen Schachzug dieser Ältesten schützen, bzw. ihm zeigen, es lauert da eine Gefahr, die nichts mit theokratischer Kriegsführung zu tun hat, sondern menschlich erbärmlich ist (Na gut, das ist der sog. „theokratische Umgang“ mit ihm auch gerade), damit nicht zu dem Verlust der Versammlungsglieder auch noch zusätzliche Probleme auftreten.

    Tirza, ich denke nicht, dass es Älteste im Sinn einer menschlichen Organisation gibt, die das Problem lösen. Denn es ist kein Problem, das Bruder Hubert nur hat oder ich oder sonst jemand hier, es ist ein weltweites Problem und das ist auch gut so! Ja gut, wirklich, denn wir alle sollen dem großen Hirten Jesu folgen und uns nicht auf menschliche Gebilde einlassen und erst recht keinen, die zwanghaften Gehorsam von uns fordern. „du sollst keine andern Götter wider mein Angesicht haben“ gilt auch bezüglich der LK. Unser Glaubensgehorsam gilt allein Jesus und dadurch wird der Vater geehrt, der ihn eingesetzt hat, ihn mit aller Macht ausgestattet und ihm einen Namen gegeben hat, der über jedem andern Namen ist, damit sich jedes Knie im Namen Jesu beuge zur Verherrlichung des Vaters.

    Menschliche Gebilde sind unvollkommene Gebilde. Jeder, der sich in Jesu geistigen Leib einpfopfen lässt wird geistig. Jeder der sich an einer fleischlichen Gruppe anheftet, bleibt fleischlich. Die LK ist genauso gehunfähig wie Mephiboscheth, aber wir haben die Verheißung, die bereits zum Amen wurde, dass die Königslinie einem Ergebenen Jahwes zuteil wurde und er sie auch ausübt. Er sagte „Siehe, ICH bin bei euch bis an der Welt Ende“. Und an deren Ende erfüllt sich auch 2. Petr. 3: 10ff “
    10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen,
    12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. 13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.“

    Unser himmlischer Vater behält nichts fleischliches übrig, Fleisch hat keine Ewigkeit. Das ist eine klare biblische Aussage. Ergo ist es gut, jetzt sich in geschwisterlicher Gemeinschaft darüber klar zu werden, dass die Rettung einzig und allein durch Jesus kommt. Das ist so, weil Jahwe in Hes. 34 sagt, dass er jetzt selbst zum Weiden der Schafe aufbricht, weil die Hirten ihre Pflichten vergessen haben. Liebe Tirza, lies dir das durch, das ist eine Wohltat.

    Wenn kein Auskommen ist halte ich es wie Abraham aus 1. Mose 13:9, geht der eine links der andere rechts. Jahwe hat sie beide zu schützen vermocht, aber auf seine Art.

    Liebe Grüße und alles Gute für euch
    Elke

  • Tirza an Elke
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe Elke!

    Wie recht du hast, aber das ist nicht der Grund, weshalb ich alleine antworte. Ich könnte dir auf deine Ausführungen gar nichts erwidern, weil alles m. E. genauso ist wie du schreibst.

    Ich möchte dich fragen und bitten, ob du so freundlich wärst, mir eine PN zu schreiben: duftrose1@freenet.de

    Ich hätte eine private Frage an dich, wenn ich darf?

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Elke an Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza,

    Nachricht an dich ist gerade abgeschickt worden. Ich habe deinen Beitrag eben vorhin erst gelesen, obwohl ich nun schon den ganzen Tag dran bin. Entschuldige bitte.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    Hut ab, auch ich denke, das Christus gerade massiv in den Versammlungen eingreift. Ich empfinde es als ob er sie aushungert. Insofern, das viele Brüder müde geworden sind, und sich eigentlich nichts mehr aufbürden lassen.
    Ich bewundere dich sehr mit welcher Sorgfalt du die Dinge darlegst.
    Die Älteste , haben Angst. Wären sie echte Lehrer, müssten sie sich solchen Fragen ja stellen. Wieder einmal der Beweis, das sie leider oft nur als Aufpasser fungieren. Leider….

    Sei lieb gegrüßt, ich hoffe das ich bald mal Richtung Lienz komme.

    Bird.

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Liebe Geschwister,

    Wer will dem sende ich den Samstag Vormittag auf MP3.
    Ich bin grad beim konvertieren der Dateien.
    Der Anfangs Vortrag, ist recht interessant, da gleich 2 mal hintereinander Bibelverse nur halb gelesen wurden, und wo es um Christus ging, wurde der Text einfach ausgelassen.

    Die Aufnahmen sind zwar nicht optimal, aber evtl kann man nach bessern.

    Also wer mag, mail an jesu.christen@gmail.com

    LG
    Euer Bird

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,
    Hut ab vor deinem Brief an die Organisation. Haette in dieser Beharrlichkeit sicher kaum einer von uns auf BI getan und bis heute durchgestanden. Ich fuerchte nur, das du keine befriedigende Antwort bekommen wirst, weil sie sie nicht geben können ohne Fehler zugeben zu müssen. Kannst du dir aber vorstellen was das bedeuten wuerde?? Ein Erdbeben waere nichts dagegen.
    Danke fuer deinen Mut und Jehovas reichen Segen für dich und deine Familie und denk daran du bist derjenige der Recht hat, obwohl du nur ein ganz „Kleiner“ bist.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Tiza an Hubert und Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert, lieber Nachdenker!

    In Gedanken sind wir, mein Mann und ich bei dir lieber Hubert und bei deiner Familie!
    Dir lieber Nachdenker und allen, die unseren Hubert hier so gut moralisch unterstützen ein herzliches Dankeschön, der Vater der ins Verborgene sieht wird´s vergelten.

    Mir kommt in diesem Zusammenhang gerade diese Bibelstelle, die ich eben sinngemäß erwähnt habe in den Sinn.

    Ich würde gern den Verantwortlichen folgendes ins Herz legen und Dir lieber Hubert mitteilen, du hast es richtig gut gemacht hast!
    Hirten und Schafe können von den Worten Jesu gleichermaßen profitieren. Ob sie das tun werden? An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

    Matth. Kap 6. Vers 14 – 34.

    14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Fehler vergebet, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben. 16 Wenn ihr aber fastet, sollt ihr nicht finster dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, damit es von den Leuten bemerkt werde, daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. 17 Du aber, wenn du fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht, 18 damit es nicht von den Leuten bemerkt werde, daß du fastest, sondern von deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich. 19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen, und wo die Diebe nachgraben und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen, und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. 22 Das Auge ist des Leibes Leuchte. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. 23 Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! 24 Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 25 Darum sage ich euch: Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? 27 Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Länge eine einzige Elle hinzusetzen? 28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; 29 ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie deren eine. 30 Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? 32 Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft. 33 Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden. 34 Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tage genügt seine eigene Plage!

    Lieber Hubert, wenn ich könnte, würde ich dich jetzt einmal ganz lieb drücken, als meinen Bruder im Herrn, deine liebe Frau Maria, wird es verstehen. Du bist ein wunderbarer Bruder!
    Wir, mein Ehemann und ich sind in Gedanken bei Euch und werden für Euch beten.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert

    ich bewundere Deinen Mut und auch Deine Geduld. Es ist schon krass wie die Ältesten und auch die LK reagieren. Die haben alle Angst, weil ihr Popo auf dem Glatteis rumrutscht.
    Ich hoffe, dass Ihr in der Familie fest zusammen steht und ich wünsche Euch JHWHs Segen und die nötige Kraft dies alles durchzustehen.
    Ich warte ja immer noch auf unseren Ausschluss und vor kurzem hat mir jemand so nett hier geschrieben ( ich weiß gar nicht mehr wer das war, sorry): Zusammen schaffen wir das.
    Ich fand das so nett und möchte es an Dich und alle anderen Lieben weiterreichen. Zusammen schaffen wir das! Hier finden wir Trost und Ermunterung und können uns gegenseitig stützen.
    Du hast einen starken Glauben, lieber Hubert. Bewahre ihn Dir in Jesus unserem Herrn.

    Liebe Grüße Hope

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen liebe Hope,

    die meisten hier sind lieb (da ist es normal, dass man mal den Überblick verliert, wer einen lieben Kommentar geschrieben hat) und deshalb schaffen wir es auch gemeinsam.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Hope,
    ich glaube ich hab dir alles Gute gewünscht. JA, ich wiederhole es, wir werden es zusammen schaffen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Nachdenker

    das war eine so nette Ermunterung.
    Vielen Dank.

    Auch Dir Liebe Elke. Hier schreiben so viele so schöne Gedanken, dass man manchmal gar nicht mehr weiß, wer was gesagt hat. Aber das Gesagte bleibt und das ist wichtig.

    Vielen Dank an Alle

    Gott segne Euch

    Liebe Grüße Hope

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    Du hast eine ganz eigene Art Dich auszudrücken, daran muss man sich erstmal gewöhnen, aber es hat was.

    Bei dem „Gähnen“ und der Sache mit dem „Grußaugust“ musste ich laut lachen. Einfach köstlich 🙂

    Bleib stark und vor allem Dir treu!

    Letzten Endes wird es wohl auf versch. Maßnahmen gegen Dich hinaus laufen. Das wäre die normale Vorgehensweise bei „Problemfällen“ wir Dir. Dann kannst Du Dich in eine lange Liste hier einreihen, von Brüdern, denen es auch so erging.

    Lg
    Dennis

  • Pit
    Juli 11, 2013

    jeder sollte den römerbrief in einer anderen bibel (welche ist egal. steht in allen der gleiche sinn, nur in der NWÜ nicht. da gibts keinen sinn.) lesen. vorbehaltlos. einfach nur so, wie es da steht. aber dafür muss man erstmal frei sein von allen religiösen zwängen. das ist gar nicht so leicht.
    so lesen, als hätte man noch nie was von gott gehört.
    ich weiss, ich verlang viel. aber es geht, wenn man will, sonst nicht.

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Ich könnte mir vorstellen dass Pit diese Zitate aus dem Römerbrief meint:

    Kap. 1:4 Es ist die Botschaft von seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn. Als Mensch aus Fleisch und Blut ist er ein Nachkomme König Davids. Durch die Kraft des Heiligen Geistes wurde er von den Toten auferweckt, und so bestätigte Gott ihn als seinen Sohn. 5 Ich habe seine Liebe erfahren und bin als sein Apostel beauftragt, in seinem Namen bei allen Völkern Menschen für Gott zu gewinnen, damit sie an ihn glauben und auf ihn hören. 6 Auch euch hat Jesus Christus zum Glauben gerufen, ihr gehört jetzt zu ihm. 7 Diesen Brief schreibe ich an alle in Rom, die von Gott geliebt und dazu berufen sind, ganz zu ihm zu gehören. Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus!

    ….dann führt er weiter aus:

    Gottes Botschaft hat große Kraft
    16 Ich schäme mich nicht für die rettende Botschaft. Sie ist eine Kraft Gottes, die alle befreit, die darauf vertrauen; zuerst die Juden, aber auch alle anderen Menschen. 17 Durch sie zeigt Gott, wie er ist: Er sorgt dafür, dass unsere Schuld gesühnt wird und wir mit ihm Gemeinschaft haben können. Dies geschieht, wenn wir uns allein auf das verlassen, was Gott für uns getan hat. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: „Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut.“

    …diese Worte sind “ bittere Wahrheit“ weil keiner dem entsprechen kann!

    Kap. 2:12 Wer also Gottes Willen nicht beachtet und gegen seine Gebote handelt, wird sein Leben auf ewig verlieren, auch wenn er Gottes geschriebenes Gesetz gar nicht kannte. Und wer vom Gesetz wusste und dennoch dagegen verstieß, wird von Gott nach dem Gesetz gerichtet werden. 13 Entscheidend ist nämlich nicht, ob man Gottes Gebote kennt. Nur wenn man auch danach handelt, wird man von Gott angenommen.

    Was ist demnach die einzige Alternative?

    Vorerst NOCHMALS Kap. 3: 10 Dasselbe sagt schon die Heilige Schrift: „Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist. 11 Es gibt keinen, der einsichtig ist und nach Gott fragt. 12 Alle haben sich von ihm abgewandt und sind dadurch für Gott unbrauchbar geworden. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, kein Einziger.

    19 Nun wissen wir: Das Gesetz Gottes gilt gerade für die, denen es gegeben wurde. Deshalb kann sich keiner herausreden. Alle Menschen auf der Welt sind vor Gott schuldig. 20 Denn kein Mensch wird jemals vor Gott bestehen, indem er die Gebote erfüllt. Das Gesetz zeigt uns vielmehr unsere Sünde auf.

    Auf welcher Grundlage spricht Gott die Menschen vom Tode frei?

    21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt. 22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: 23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.

    24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. 25 Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. Bisher hat Gott die Sünden der Menschen ertragen; 26 er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt.

    27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? – Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist. 28 Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.

    In dieser jeweiligen Gegenüberstellung fährt Paulus im gesamten Brief fort. Auch im Brief an die Versammlungen von Galatien, Ephesus, Kolosser auch an die Philipper betont er immer wieder diese Gegenüberstellung. Die WTG will ihren Gläubigen das Gegenteil einreden und hat bei der Frage WER erettet wird den Christus längst entsorgt. Leistung ist die Grundlage der Rettung!!!
    Dadurch lehnen sie Gott und seinen Sohn ab, wie dieser Vers es deutlich macht:

    Kap. 10: ….Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will. 4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen. 5 Wer dennoch durch das Gesetz vor Gott bestehen will, für den gilt, was Mose geschrieben hat: „Wer alle Forderungen des Gesetzes erfüllt, wird dadurch leben.“

    Zitate der WTG folgen!
    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Nur ein kleiner Querschnitt was bei der WTG zur Rettung führt:

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10
    „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren,
    wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

    Obiges Zitat steht unter einem Bild von der Druckerei der WTG
    aus dem „wie vom Himmel“ all die Literatur herauskommt !?

    oder ganz neu:
    “Wer wird im Paradies leben? Zitat aus dem EW (1. Januar 2013),

    “In vielen Religionen wird gelehrt, dass nur gute Menschen ins Paradies kommen. Aber was “gut” ist, darüber gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. So mancher denkt, es würde reichen, religiöse Zeremonien mitzumachen und bestimmte Gebete aufzusagen. … Die Bibel lehrt, dass “die Gerechten” im Paradies leben werden. Aber wer ist vor Gott gerecht? …….

    In der Bibel steht: “Hat Jehova ebenso viel Gefallen an Brandopfern und Schlachtopfern wie daran, dass man der Stimme Jehovas gehorcht?

    “Die Gerechten”, die ewig im Paradies leben werden, sind also ganz einfach Menschen, die Gott gehorchen und seine Gebote in der Bibel befolgen…… Die Bibel sagt: “Seine Gebote sind nicht schwer” (1. Johannes 5:3). Gott möchte nur zu gern allen, die gehorchen, ewiges Leben im Paradies schenken.” Zitatende

    Wie kann man sagen: “Gott möchte uns das ewige Leben schenken”, wenn wir eine Leistung erbringen müssen die wir nicht erbringen können? Kein Wort zur Versöhnen mit Gott durch Jesus Christus und den Glauben an das Loskaufsopfer. Man Verweist auf das Einhalten der Gebote Gottes, die angeblich nicht schwer sind. Mit anderen Worten, das Gesetz einzuhalten ist nicht schwer, ein Widerspruch zu dem, was Paulus immer wieder deutlich macht, (siehe meine Zitate im vorhergehenden Kommentar) das kein Mensch das Gesetz erfüllen kann.

    Bewußt zitert man nur einen Satz aus dem Brief des Johannes, wo doch gerade der folgende Satz aus 1. Joh. 5:4 die Antwort gibt, weshalb die Gebote Gottes nicht mehr schwer sind, weil: Jedes Kind Gottes den Sieg erringen kann über alles, was sich in dieser Welt Gott widersetzt. Ja, durch unseren Glauben an Christus, er hat diese Welt bereits besiegt.

    Der ständige Tenor der WTG: Das Ende ist nahe, Blutschuld, dein Leben und das Leben der Menschen steht auf dem Spiel, deshalb sind Einsatz und Selbstaufgabe gefordert, damit deine Liebe zu Gott nicht in Frage gestellt werden kann.

    …ein weiteres Zitat aus dem neuesten Studien WT 15.1.2013, S. 26, Abs 14 Zitat:

    “Diene ich Gott weiterhin treu, damit ich mir künftig nichts vorzuwerfen habe? Da die große Drangsal nahe ist, möchten wir nicht von Fragen gequält werden wie: Hätte ich im Dienst Gottes nicht mehr tun können? Warum habe ich nicht den Pionierdienst aufgenommen, als ich die Gelegenheit dazu hatte? Was hat mich zurückgehalten, mich darum zu bemühen, ein Dienstamtgehilfe zu werden? Habe ich mich wirklich angestrengt, die neue Persönlichkeit anzuziehen? Bin ich die Art Mensch, die Jehova in seiner neuen Welt haben möchte? Statt nur über solche ernüchternden Fragen zu grübeln, sollten wir sie nutzen, um uns selbst zu prüfen und sicherzustellen, dass wir jetzt im Dienst für Jehova unser Bestes geben. Sonst könnten wir weiter einen Weg verfolgen, auf dem wir uns schließlich noch mehr vorzuwerfen hätten (2. Tim. 2:15).

    So einfach und klar die Botschaft der Bibel: Apg. 4: 12 “Nur Jesus kann den
    Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie.”

    1.Kor. 15:1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.

    Gibt es irgend einander Weg gerettet zu werden auβer Jesus? …

    Das will die WTG uns weiß machen:
    Wenn wir uns indes von Jehovas Organisation zurückziehen, können
    wir nirgendwo sonst Rettung erlangen. Der Wachtturm, 15. September 1993, S. 22

    Joh. 20:31
    “Aber die hier aufgezeichneten Berichte wurden geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der versprochene Retter und der Sohn Gottes ist. Wenn ihr ihm vertraut, habt ihr durch ihn das ewige Leben.”

  • Elke an Ede
    Juli 11, 2013

    Lieber Matthäus,

    vielen Dank für die ausführliche Abhandlung. Ist doch immer gut, sich das nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.

    Bei den ganzen Gegenüberstellungen über GESETZ und GNADE sehe ich nicht, dass Paulus argumentiert hätte, es gäbe keine Schuldlosigkeit für Gläubige. Nur wird die Schuld nicht eingefordert, in diesem Fall unser Leben, weil die Gnade die Schuld aufnimmt. Das ist so, als wäre unser „Schuldschein“ mit einer Pfandmarke versehen. Auf jede Schuld gibt es den Gegenwert als Pfand.

    So hab ich den Paulus verstanden. Sei herzlich gegrüßt
    Elke

  • Elke an Matthäus
    Juli 11, 2013

    Lieber Matthäus,

    war natürlich für dich, entschuldige bitte. Ich lese meinen Text ja meist nochmal, wobei meine Augen so dezent an der Namenszeile vorbeigehen.

    Aber so kann ich dich nochmal grüßen und tu das einfach hier.
    Elke

  • maxemillian
    Juli 11, 2013

    Hallo Pit,
    zu deiner Empfehlung „jeder sollte den Römerbrief in einer anderen Bibel lesen, nur in der NWÜ nicht“ kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen.
    Ich bekam von einer Freundin (Zeuge Jehovas) eine „Hoffnung für Alle“ geschenkt. War zunächst etwas erstaunt, aber nach einigen Monaten haben ich mit dem Römerbrief angefangen darin zu lesen. Ich war erschüttert welche Wahrheiten sich auf einmal auftaten. Das ganze Glaubensgebäude
    Die Lehre der Organisation mit ihrem Leistungsevangelium fiel in sich zusammen. Erst jetzt habe ich den wahren Inhalt der guten Botschaft in seiner weite und tiefe verstanden. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen.
    Seitdem haben ich alle Briefe der Apostel und ach die Evangelien mit ganz anderen Augen gelesen. Es ist einfach befreiend. Ich habe mir auch noch andere Übersetzungen zugelegt, Schlachter, Luther, NeÜ, alle offenbaren uns die gute Botschaft in reinster Form. Die NW-Übersetzung ist nicht nur unverständlich und hölzern in ihrer Ausdrucksform, sondern an vielen Stellen bewusst verändert worden. Es ist die tendenzielleste Übersetzung die es nach meiner Erfahrung überhaupt gibt.
    Ich kann mich deiner Empfehlung an alle Zeugen nur anschließen.
    Eine andere Sache möchte ich noch ansprechen. Es wird nach meinem Empfinden zu viel über Themen mit einer Verbissenheit diskutiert, wo wir alle nicht so richtig Bescheid zu wissen scheinen.
    Man wirft sich gegenseitig Bibelstellen an den Kopf um seien jeweiligen Standpunkt zu verteidigen.
    Ich denke wer, wie viel, wer und warum alles in den Himmel kommt, und ob die Zahl 144000 symbolisch ist oder nicht ist nicht so einfach zu klären und auch nicht wichtig.
    Sicherlich kann man sich darüber austauschen, aber bitte nicht in den Tenor, ich weiß es und die anderen muß ich von meiner Meinung überzeugen. Das ist mir mansch mal alles zu verbissen.
    Liebe Grüße der Verbundenheit mit allen hier
    Max

  • Elke an Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Lieber maxemillian,

    herzlich willkommen hier. Deinen Beitrag kann ich gut nachvollziehen. Allerdings ist eine gewisse „Beißfestigkeit“ auch nötig, damit man seinen eigenen Glauben wirklich prüfen kann und nicht bei jeder Meinung wie von Wind und Wellen umhergetrieben wird. Aber solange die Freundlichkeit und Liebe bleibt, die uns als höchste menschliche Gabe gegeben wurde, ist alles im Lot.

    Schön, dass du an an deiner Erfahrung hast teilhaben lassen. Ja, auch Jehovas Zeugen tragen diesen Schleier über den so oft mit einem negativen Touch den jüdischen Brüdern gegenüber gesprochen wird. Wir alle haben unser Tun mit der echten Freiheit.

    Ganz liebe Grüße
    Elke

  • Manfred an Maximillian
    Juli 11, 2013

    Lieber Brd. Maximillian,

    Du hast geschrieben: Man wirft sich gegenseitig Bibelstellen an den Kopf um seien jeweiligen Standpunkt zu verteidigen. Ich denke wer, wie viel, wer und warum alles in den Himmel kommt, und ob die Zahl 144000 symbolisch ist oder nicht ist nicht so einfach zu klären und auch nicht wichtig.
    Sicherlich kann man sich darüber austauschen, aber bitte nicht in den Tenor, ich weiß es und die anderen muß ich von meiner Meinung überzeugen. Das ist mir manchmal alles zu verbissen.

    Da Du mich mit dieser Aussage ansprichst, möchte ich auch dazu Stellung nehmen.

    Wie Du weißt kommen immer wieder Kommentarschreiber hier zu Bruderinfo, die das Forum so richtig aufmischen wollen. Da wird dann sehr oft jeder angegriffen und mit Organisationslehren zugetextet, die aus einem verfälschen des Wortes Gottes herrühren. Darauf antworten einige und so geht das hin und her wie bei einem Ping Pong Spiel. Dann wird das ganze Forum nur von einem Geist beherrscht, der einem das Blut in den Adern kochen lässt. Natürlich kann man sich auch darin üben, in solch einer Situation in der Liebe zu wachsen. Aber konstruktiver Gedankenaustausch über erbauende Bibeltexte ist so nicht mehr möglich und es wenden sich dann viele ab.

    Man könnte natürlich darauf reagieren und die Kommentarschreiber sperren, die hier nur Unfrieden stiften wollen. Das wäre eine Möglichkeit. Doch von dieser machen die Brüder von Bruderinfo nicht Gebrauch. Weil sie aber davon nicht Gebrauch machen, würde es mit dem Ping Pong Spiel immer so weiter gehen oder glaubst Du, dass die anderen irgendwann freiwillig aufhören? Glaubst Du das wirklich?

    Bei Personen, wie dem Glückskind sehe ich zumindest die Möglichkeit biblische Gedanken zu besprechen. Er hat gesagt, dass für ihn nur die Bibel das Maß der Dinge ist und wie Du siehst, kann man mit ihm auch vernünftig und liebevoll argumentieren. Wenn aber die Bibel der Maßstab ist, ist es natürlich logisch, dass man sich gegenseitig Bibelstellen an den Kopf wirft. Weil dort sollen sie ja auch hin, ins Gehirn und dort zum nachdenken anregen. Bin ich jedoch deshalb ein Besserwisser, weil ich glaube, dass gewisse Aussagen in der Bibel mehr als deutlich sind? Nein, ich nehme nur das Wort Gottes als Ganzes und prüfe Aussagen und wenn sich da welche mit anderen Bibelstellen widersprechen, dann ist diese Aussage eben falsch. Denn Jehova ist allmächtig, der hat mit Sicherheit die Möglichkeit gehabt keine Fehler in sein Wort einzubauen. Zwar gibt es unterschiedliche Übersetzungen, wenn man aber den Geist der Bibel verstanden hat, findet man unter den verschiedenen Übersetzungen auch immer wieder die richtige Ausdrucksweise heraus. Es ist halt ein bischen Arbeit. Bezüglich der 144.000 und der Auferstehung, gibt es sogar ganz konkrete Texte und diese sagen etwas völlig anderes aus, als es die Gesellschaft lehrt. Dies nun auch ganz offen zu schreiben, mag dazu führen, dass noch mehr Schwestern und Brüder erkennen, dass die LK nicht vom Heiligen Geist geführt wird. Dann werden sie sich auch nicht mehr von ihnen einschüchtern lassen. Außerdem wird die gute Botschaft unseres Herrn Jesus in den Vordergrund gerückt, der eben nicht nur abgezählten 144.000 ewiges Leben schenkt, sondern auch einer zahllosen großen Volksmenge. Mich erfreuen diese Aussichten.

    Das meine Ansichten, die ich erst seit dem erlangt habe, nachdem ich die Bibel ohne die Publikationen der Gesellschaft gelesen habe, nur von wenigen verstanden oder akzeptiert werden, ist mir klar. Somit schwimme ich damit gegen den allgemeinen Strom. Aber wenn ich hätte mit dem Strom schwimmen wollen, dann hätte ich auch auf dem breiten Weg bleiben können. Für mich zählt nur das was tatsächlich in der Bibel steht und wenn mir jemand anhand der Bibel belegen kann, dass die 144.000 nicht symbolisch sind und nicht auf der Erde bleiben werden, dann werde ich das akzeptieren und meine Ansicht korrigieren und mich hier öffentlich dafür entschuldigen, dass ich bisher was falsches geschrieben habe. Meine Meinung ist vollkommen unwichtig, ich bin auch nur ein kleines Rädchen im Getriebe bzw. ein Glied des Leibes Christi.

    Wenn es also so ist, dass auch einige Schwestern und Brüder wegen meiner Kommentare ärgerlich sind, weil ich meinen biblischen Standpunkt darlege, dann sagt es bitte frei heraus und ich füge mich dem. Ich dachte halt bisher immer, dass hier jeder seinen Standpunkt vertreten kann und wenn dieser auf der Bibel beruht, warum dann nicht auch ich? Ich muss das nicht tun, bei mir ist auch Sommer und statt im Freibad zu liegen, sitze ich jetzt am PC.

    Wenn ihr also der Meinung seid, ich solle die Bibelbetrachtung mit Glückskind abbrechen, dann tue ich das.

    Liebe Grüße Manfred

  • maxemillian
    Juli 11, 2013

    Hallo Manfred,
    ich wollte dich nicht persönlich angesprochen wissen. Es ging mir um das Grundsätzliche hin und her.
    Wenn die Standpunkte dargelegt wurden und man sieht, das Personen wie Glückskind nicht zu einer gemeinsamen Grundlage fähig sind macht es irgend wann keinen Sinn mehr. Für den unbedarften Leser sieht dann alles nur noch nach Rechthaberei aus.
    Aber das ist mein ganz persönliches Empfinden. Es soll sich jetzt keiner gegängelt fühlen und weiter das schreiben, was er für wichtig erachtet und wie lange er es für wichtig sieht.

    Liebe Grüße
    Max

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Max,

    so sehe ich das auch.

    Glückskind hat ja klipp und klar gesagt, dass ER die Wahrheit immer und zu jeder Zeit hat und ER niemals bewusst oder unbewusst Fehler in der biblischen Auslegung macht.

    Jede weitere Unterhaltung mit so einer Person erübrigt sich eigentlich.

    Lg
    Dennis

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Manfred,
    Blödsinn. Mach weiter wie du es für richtig haelst. Wir sind doch nicht in der Versammlung wo alles nach der Pfeife vom tuvs abgeht, oder?? Tip von mir: Hol dir ein Smartphone und schreib aus dem Schwimmbad. Dann macht es noch mehr Spass.
    Heisse Gruesse aus dem Hunsrueck.
    Nachdenker

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    Lieber Nachdenker, lieber Manfred,

    dem kann ich mich nur anschließen. So ein Smartphone ist zwar neumodisches Zeug und braucht man nicht wirklich, aber man kanns überall mit hin nehmen, auch ins Freibad. 🙂

    Ansonsten gefällt mir das auch, wenn du dem Glückskeks und anderen mit edlen Mut zeigst was wirklich in der Bibel steht. Ich les das gerne.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Hallo Ihr Zwei

    ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass Manfred einen Draht zu Glücksi gefunden hat. Ich finde das schon eine sehr guten Fortschritt.
    Und ich muss auch sagen, lieber Manfred, dass ich Deine Kommentare sehr gerne lese und ich schon sehr viel von Dir gelernt habe. Sie sind immer auf der Bibel begründet und sehr gut durchdacht.

    Vielen Dank für Deine Mühen

    Liebe Grüße Hope

  • Sr. Bird
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Ich schreibe eher selten hier, aber das muss ich dir jetzt einfach mal „sagen“:
    Ich lese deine Kommentare seeeehr gerne! Du erklärst so logisch und klar, und immer mit der Bibel als Grundlage. Du bist eine grosse Stütze hier bei BI.
    Bitte lass dich nicht verunsichern.
    Ich freu mich schon auf weitere ermunternde und aufklärende Kommentare von dir.

    Alles Liebe und Segen wünscht dir
    Schwester Bird

  • Winston an Manfred
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred,

    ich bewundere Dich für Deine Geduld mit dem armen verwirrten Troll. Wenn Du der Meinung bist, dass Du ihm helfen kannst, dann tu es. In Deinen Antworten forderst Du ihn aber auch immer heraus, seinen Blödsinn in gesteigerter unhöflicher, arroganter Form bekanntzumachen. Und das tut mir und auch einigen anderen weh. Andererseits findest Du immer klare Bibelstellen über die es sich nachzudenken lohnt. Wie gesagt ein offenes Forum bietet allen die Möglichkeit ihre Meinung zu äußern. Solange das respektvoll abläuft, ist auch nichts dagegen zu sagen, wenn ein ZJ seinen Glauben verteidigt. Wenn es allerdings umschlägt in Belehrungen und kindische Arroganz, dann bin ich nicht bereit auch nur einen Satz weiter zu lesen. Es interessieren mich auch die wohlgemeinten Antworten nicht mehr. Von Dir kann man viel lernen und es gibt sicher viele, die einen Dialog mit Dir wünschen und diesen in einer Art führen, dass niemand beleidigt oder verunglimpft wird. Das sind dann für die Zaungäste erfreuliche Diskussionen.
    Wie schon gesagt. Mach das wozu es Dich drängt. Allerdings hat Jesus nach seinen ersten Auseinandersetzungen mit den verbohrten Pharisäern, keinen Kontakt mehr zu ihnen gesucht. Er hat seine Zeit dafür intensiv, denen gewidmet, die ihn verstanden haben. Ich, persönlich sehe Deine Bemühungen dem Schluckauf was zu erklären, als Kampf gegen Windmühlen. Aber das hält Dich augenscheinlich fit.
    Niemand sollte versuchen anderen Vorschriften zu machen, jeder von uns ist ein Individuum, das auf Provokationen anders reagiert. Das macht es ja so interessant sich bei BI zu beteiligen.
    Alles Liebe
    Thomas

  • Br. Bird
    Juli 11, 2013

    Hallo Manfred,

    Nachdem meine Frau geschrieben hat, schreibe ich auch.
    Mach weiter so. Nur so kommen wir Stück für Stück weiter.
    Ich schätze deine Kommentare sehr.

    LG
    Bird

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Abend Manfred,

    da ich gesehen habe, dass Glückskind dir (manchmal) anständig antwortet und auch die NWÜ einsetzt, habe ich beschlossen, es dir und anderen reifen Brüdern zu überlassen, mit ihm zu kommunizieren. Es hat nicht jeder den gleichen Draht zu anderen, es muss aber auch Glückskind freistehen, seine Auffassung zu vertreten. Versammlungsknast hatte er augenscheinlich schon zu lange und er kommt hier in unsere Computer-Versammlung trotz des Verbots der Organisation, da wollen wir es doch wohl nicht genauso machen mit der Praxis des Entfernens „unliebsamer“ Kommentatoren? Ich halte es sogar für besser, wenn nicht alle antworten, dann wird er nicht wirrelig und wir können uns anderen Themen widmen, wobei ich hoffe, dass du auch darin erbaut wirst.

    Ich wünsche dir (und allen) reichen Segen
    Elke

  • verwundet@Manfred mit der Engelsgeduld
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Manfred –

    nachdem mir nun wochenlang das Herz geblutet hat, wenn ich mitver-folgen musste, wie Gk reihenweise hier die Schwestern und Brüder beleidigt, vor den Kopf gestossen und sich auch noch über sie lustig gemacht –

    und damit brutal gegen 1. Korinther 13 verstossen hat –

    bin ich überaus froh, daß er nun in Dir seinen Meister gefunden hat 🙂

    Jemand mit einer Engelsgeduld, der sich niemals hat von ihm provozieren
    lassen und immer liebevoll wieder und wieder rein biblisch auf ihn geantwortet hat.

    Es hat sich herauskristallisiert, daß Du der einzige bist, den er respektiert und Du hast ihn sogar von seinem Schluckauf geheilt 😉

    Für Deine Handlungsweise, Deine profunde Bibelkenntnis und Deine enorme Nächstenliebe kann man Dich nur loben und bewundern 🙂

    Ich bin glücklich darüber, daß Gk in Dir nun sein Gegenüber gefunden hat und halte es für überlegenswert, wenn man bei ähnlichen Vorkommnissen mit derartigen Unruhestiftern die jeweilige Schwester oder den Bruder, der am meisten *Draht* zu dem Probanden entwickelt, im Einverständnis aller anderen bitten könnte, die Dispute mit diesem alleine fortzuführen.

    Für mich bist derjenige, EINDEUTIG *DU* 🙂

    Ich habe von Deinen Antworten auf Gk sehr viel gelernt und bin Dir ausserordentlich dankbar dafür –

    ganz besonders liebe Grüße,

    Sarai

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Den Worten von Sarai an Manfred kann ich mich nur anschließen!
    lg. Matthäus

  • Manfred an Alle
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich danke Euch für Eure zahlreichen Antworten und bin positiv überrascht. Nachdem ich dachte, der Brd. Maxemillian würde mich meinen, habe ich ja den Disput um unser Glückskind zum Versammlungsthema gemacht und es so öffentlich zur Abstimmung gebracht. Unter weltlichen Aspekten würde man das so betrachten, dass man jemanden den „Wölfen zum Fraß“ vorwirft. Doch hier gabs keinen Wolf, der sich über die Beute hergemacht hat. Warum?

    Weil hier nur die Schafe unseres Herrn Jesus friedlich grasen wollen. Insofern hat Glückskind seinen Namen wirklich zu Recht ausgewählt. Er ist in der Tat ein Glückskind, dass obwohl er wochenlang hier attakiert hat, er trotzdem nicht ausgeschlossen werden soll. Ich hatte eigentlich gedacht, dass die Mehrheit dafür wäre, ihm keine Antworten mehr zu geben. Doch einen Aspekt hatte ich bei diesen Überlegungen noch nicht bedacht:

    Joh. 13:35; NWÜ: 35 Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

    Stellt Euch nur einmal vor, wie es jedem von uns ergangen wäre, wenn wir uns so in den Ortsversammlungen geäussert hätten, wie es Glückskind getan hat. Ich wurde für weit weniger ausgeschlossen. Wir haben nun hier bei Bruderinfo diesen „Rechtsfall“ der ganzen Versammlung vorgetragen und nicht in der „zweiten Klasse“ mit drei Richtern unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehandelt. So werden es wohl die ersten Christen auch gehandhabt haben. Doch das wichtigste dabei ist wirklich, dass die Liebe gesiegt hat. Ich bin froh und glücklich, mit Euch zusammen sein zu dürfen und auch wenn ich die meisten nicht persönlich kenne, so seid ihr mir Schwester und Bruder geworden. Mehr als ich es je in der Ortsversammlung hatte.

    Dieser Fall hat sehr schön gezeigt, dass wir keine von „oben“ (LK) diktierte Einheit benötigen. Der Geist Gottes und unser Haupt Jesus (von ganz, ganz oben) sind durchaus ausreichend, an Hand der Liebe Entscheidungen zu treffen und diese dann auch umzusetzen. So führt der Christus seine Versammlung heute durch den heiligen Geist und die Liebe.

    So bedanke ich mich bei allen für die lieben Antworten und möchte noch etwas erwähnen:
    1. Technische Geräte zur Nutzung im Freibad habe ich genug, da sitze ich quasi an der Quelle. 😉 Aber es geht halt nichts über den guten alten PC mit seiner Tastatur und Maus, um solche umfangreichen Kommentare zu schreiben.
    2. Der „Draht“, den ich hier zum Glückskind gefunden habe, ist Gottes Wort die Bibel. Dafür gebührt die Ehre unserem Gott.

    Mein Kompromissvorschlag: Solange das Wort Gottes bei der Diskussion mit Glückskind im Vordergrund steht, würde ich gerne unsere Bibelbetrachtung weiter fortführen, denn er selbst hat ja gesagt, dass auch für ihn die Bibel das einzige Maß ist. Das ist auch gut so und da bin ich derselben Ansicht wie er. Sollte es aber soweit kommen, dass unser Glückskind eindeutigen Aussagen der Bibel widerspricht und dies mit Argumenten belegen will, die von der Organisation stammen, dann werde ich aufhören mit ihm zu kommunizieren. Dann ist aber offensichtlich geworden, dass er selbst von der Bibel abgewichen ist und seine vorherige Aussage eine Lüge war. Er selbst hat ja vor kurzem geschrieben:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1231&cpage=1#comment-70912
    Moin, moin, Manfred….
    …nun meine Überlegungen zu Deiner 1. Antwort:

    Es freut mich das Du an dieser genauen Auseinandersetzung über die Frage, ob die 144000 und die große Volksmenge identisch=dasselbe sind, Freude hast.

    Nochmals, du führst nun DIESE Disputation mit MIR:
    Ich kenne keine LK-Lehre und ich kenne keine Organisations-Anbetung. Diese Begriffe sind nicht biblisch und nicht zutreffend, ihr behauptet hier immer wieder, es gäbe so etwas, und ihr begründet das mit
    a) Euren Erfahrungen,
    b) Diversen Auszügen aus Druckschriften der WTG in Verbindung mit Bibelzitaten aus Übersetzungen ungleich der NWÜ.
    Ich halte mich an die Bibel, sie ist Gottes Wort, das ist WAHRHEIT. Ok? Bitte langweile mich nicht mehr mit dieser Polemik. Danke im Voraus.

    An dieser Aussage wird er sich messen lassen müssen. Das hat ER gesagt und nicht wir. Somit wird die Zukunft zeigen, ob diese und zwar seine eigene Aussage wahr ist oder nicht.

    Sollte es sich also zeigen, dass diese seine Worte gelogen waren, breche ich ab, ansonsten freue ich mich auf einen regen Gedankenaustausch mit ihm, denn die Bibel so genau unter die Lupe zu nehmen, bringt jedem etwas.

    Herzliche Grüße an Alle und nochmals vielen Dank.

    Euer Manfred

  • Pit
    Juli 11, 2013

    wenn ich nicht durch zufall (oder vorsehung) eine lutherbibel in die hand bekommen hätte, wäre ich heute noch ein eifernder zeuge jehovas.
    aber ich las den römerbrief. und da ist es mir wie schuppen von den augen gefallen.
    (in der NWÜ habe ich nie verstanden, was paulus im römer sagt. meine mutter ist der gleichen meinung. sie sagt: ich versteh den paulus nicht. ja wie auch. ist durch die NWÜ gar nicht möglich. was haben die die angepiesen. und wie haben wir uns schon im vorhinein über „endlich unsere eigene“ bibel gefreut. zufall?)
    im römerbrief stellt paulus das gesetz der vergebung durch das opfer unseres Herrn und König gegenüber.
    er geht in seiner logischen beweisführung sogar so weit, das er einräumt, es gebe keine sünde für menschen, die an den Herrn glauben. erst als er das merkt, worauf die weiterverfolgung dieses gedanken hinauslaufen würde, macht er einen 180 grad schwenk.
    hatte er angst vor seiner eigenen courage?

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    welche Stelle hast du genau im Kopf dabei (Kapitel?)

    Dankeschön und liebe Grüße
    Elke

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Dazwischenschwindel 🙂

    Vielleicht ist es diese Stelle, Römer 8:

    [i]29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.[/i]

    Da wird doch glatt aus der (angeblich) zweiten Person der Trinität, die Multität…

  • Elke an Ede
    Juli 11, 2013

    Hallo Gerd,

    danke für dein `dazwischenschwindel`. Das war glaube ich nicht der Text bezüglich der Vergebung, sondern der Teil, der anschließend kommt, nämlich die Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus.

    Die Wendung „damit er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei“ stimmt auch mit dem überein, dass wir Glieder EINES Leibes sein sollen. „Viele Brüder“ und „ein Leib“ zeigen jedoch eine Begrenzung auf und kommen dir da keine Fragen bezüglich des Vorherwissens Gottes? Was denkst du (andere sind natürlich auch eingeladen)Danke.

    Und ganz liebe Grüße an meinen Schwindler 🙂
    Elke

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,
    vorne weg mal eine typische ZJ-Phrase: „ich habe große Wertschätzung für deine Beiträge!“ – Das ist absolut ERNST gemeint!
    ———————
    Es stimmt, Römer 8 ist doch genau das Kapitel, mit dem ein indoktrinierter ZJ nichts anfangen kann.
    Ist doch nur für den Überrest relevant, die sind der „Leib Christi“ wir nicht, das wurde uns eingehämmert.

    Und hier sehe ich überhaupt die große theologische „Auslegungskriminalität“ der WTG-Ausleger. Begonnen vom Judge mit dem Himmelstorschluss a.D. 1935, man könnte zynisch ergänzen: und mit dem Wegwurf der Himmelsschlüssel in jenem Jahr. Absolut teuflisch! Hier will der Diabolos und Anhang glatt verhindern, dass die vom Vater „zuvorerkannten“ Kinder in spe, überhaupt in die Familie Gottes eingegliedert werden können.

    Stichwort „zuvor’ERKANNT'“, Gott der in der Zeitebene von „kairos“ lebt, hat die Zukunfts“bühne“ immer vor Augen. Wenn er seine Kinder „erkennt“, dann sind sie schon in dieser Auswahl durch gekommen.
    Beispiel: 2. Chroniker 16, diesmal aus der NWÜ:
    9 Denn, was Jehova betrifft, seine Augen durchschweifen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz i h m gegenüber ungeteilt ist.<

    Wenn nach diesen Kriterien der Vater die Erkannten (!) zum Sohn ZIEHT, dann weiß er genau WEN und warum er sich diese(n) erwählte.

    Wie siehst du das? Du kannst mir jederzeit widersprechen, das ist doch der Zweck solcher Übungen in diesem aufgeschlossenen Blog. Wir sind nicht mehr auf Menschenmeinungen gebunden, ja nicht mal auf unsere eigenen, die manchmal auch Unsinn sein könnten 🙂

    Sommerliche Abendgrüße!
    Gerd

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd,

    schade was alles zu Phrasen verkommt, dass du ein gutes Wort für mich mit so viel Nachdruck bringen musst. Ich liebe euch alle!

    Woran machst du denn das „zuvor erkannt“ fest? Ist es das erkennen, das wir auch in Joh. 17:3 finden oder sprichst du von einer Auswahl von 144000? Und was verstehst du unter „zuvor“? Wann ist zuvor?

    Viel Spaß beim Grübeln 😉
    Elke

  • Pit
    Juli 11, 2013

    hallo, elke
    mit losgelöst von der religion denken können, meine ich nicht, auch losgelöst vom gesamtkontext der schriften.
    natürlich wurde den menschen damals so einiges offenbar.
    aber was meint jesus dann, wenn ER sagt: niemand hat gott je gesehen. ich hab IHN euch offenbart.
    welche offenbarung ist das, im gegensatz zu dem, was ja vorher schon offenbar war?

    der text ist rö. 5:20, 21
    den muss man durchdenken. der erschliesst sich nicht so einfach. auch im zusammenhang.
    6:1 rudert er zurück.

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Elke,

    gleich zum Begriff: „Zuvorerkannt“.

    Man kann es mit einem Metereologen vergleichen. Der erkennt im voraus, dass in den nächsten Tagen einige Gewitter kommen werden. Er erkennt das, macht aber nicht das Wetter.

    So ist es auch mit denen, die in Römer 8 und an anderen Stellen, die „Zuvorbestimmten“ sind. Gott erkannte sie schon „vor Grundlegung der Welt“ und möchte sie als Geschwister dem großen Erstgeborenen hinzufügen. Ob diese Familie dann genau 144000 umfasst, weiß ich nicht genau. Sie sind jedenfalls, gemäß Offb. 5 (Elbf.):

    10 und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!

    Vor dem angesagten Gewitter, noch liebe Grüße in die Runde!
    Gerd

  • Pit an Gerd
    Juli 11, 2013

    von der hebräischen zahlenlehre kann man ableiten:
    2 die hand gottes
    10 das haus
    1000 (eleph) heisst nicht nur 1000, sondern auch allumfassend
    somit wäre: 12000 aus dem stamme juda sinngemäss:
    die hand gottes über dem hause juda, allumfassend.
    und 144000 wären alle juden.

    und die zweiten 144000 wären alle (heiden)christen,.

    damit wären die 24 throne besetzt aus 12 ältesten aus dem judentum und 12 durch die apostel.
    sagte ja auch schon jesus: die anderen schafe.
    allerdings weiss ich nicht, ob das zutrifft.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Gerd,

    ja, das macht Freude,endlich forschen.

    Der Metereologe hat das Wetter nicht gemacht, richtig, aber das ist auch der Unterschied zu Jahwe und Jesus, welche die Wetterphänomene schufen.

    Römer 8:29 spricht tatsächlich von zuvor Erkannten. Und im V. 23 macht Paulus auch eine Unterscheidung in der Schöpfung, trennt diese und spricht von der Erstlingsfrucht des Geistes. Dennoch ist es meine feste Gewissheit, dass er damit nicht eine besondere Klasse Christen – die berühmten 144.000 aus der WTG-Lehre – gemeint hat, sondern die Unterscheidung ist m. E. anders zu sehen.

    Paulus schrieb diesen Brief ja relativ zeitnah zu Jesu Leben und Sterben, wurde von ihm persönlich berufen. Zu jener Zeit galt aber das jüdische Volk noch als allein auserwähltes Volk Gottes.

    Ich gehe mal einen bewusst neuen Denkansatz (für mich neu)und stelle in den Raum, dass die Erstlingsfrucht des Geistes in den Juden zu sehen ist, die den Heiligen Geist verliehen bekamen. Denn wir wissen ja, dass die Ausgießung des Heiligen Geistes zuerst auf die Juden beschränkt war. Kann es sein, dass Gott dadurch kennzeichnen wollte, dass das jüdische Volk für immer sein auserwähltes Volk sein würde und er ihnen deshalb dieses „Erstgeburtsrecht des Geistes“ gewährte? Dann wären die zuvor erkannten Brüder Jesu ausschließlich aus den 3 Jahren zwischen Pfingsten 33 bis zur Ausgießung des Heiligen Geistes auf Kornelius zu sehen – Pech für die LK der Zeugen Jehovas. Das könnte zutreffen, wenn wir Johannes 1:11 (Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an;)als das jüdischen Volk betrachten, denn anschließend sagt V. 12: so viele ihn aber annahmen, denen gab er die Befugnis, Kinder Gottes zu werden. Diese Befugnis erhielten sie durch den Heiligen Geist.

    Allerdings denke ich persönlich, dass die zuvor Erkannten alle diejenigen sind, die sich trauen, Christen zu sein. Da ich aus Kol. 1 (u. a.) weiß, dass die ganze Erde und die Menschheit insgesamt durch Jesus und für Jesus ins Dasein kam, lese ich aus Joh. 1:11, dass Jesus in das Seine (sein Haus)kam nicht begrenzt auf ein Volk, sondern er kam auf die Erde als seinem Haus. Daraus ergibt sich für V 12, dass alle, die auf der Erde ihn annehmen, von ihm die Befugnis erhalten, Kinder Gottes zu sein und hierzu den Heiligen Geist erhalten.

    Für mich ist es keine Frage, dass alle zum überleben Gekennzeichneten schon im Voraus erkannt wurden, schließlich werden sie von Jahwe gezogen. Die Frage ist eher: WANN ist „im Voraus“? Paulus schrieb, dass er schon vom Mutterleib an dazu auserwählt worden war für den christlichen Dienst. Das hätte er sich aber bei der Steinigung von Stephanus und seiner übrigen Schandtaten auch nicht träumen lassen, oder? Aber gerade das Vorherwissen Gottes über einen Menschen befähigt ihn auch, zu erkennen, ob der/diejenige wirklich Liebe zu ihm und seinem Sohn hat (bzw. entwickeln wird) oder nicht.

    Die Zahl 144.000 sehe ich als sehr symbolische Zahl, sowohl von der Aufzählung der Stämme her als auch Offb. 14:1, wo sie zusammen mit dem Lamm, also einer weiteren Symbolik verwendet wird.
    Außerdem stellt Gal. 3 klar: „26 denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben in12 Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.
    28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. 29 Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach der Verheißung Erben.“

    Herzliche Grüße – ich muss mal Pause machen.
    Elke

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke

    ich sehe das genauso wie Du. In Jer. 2: 3 sagt Jahwe:

    Israel war heilig im Herrn, der Erstling seiner Ernte.
    Auch ich denke, dass Israel, die Juden, die Erstgeborenen sind, die erste Hürde von der Jesus in Johann. 10: 16 sprach. Auch 2. Mose 4: 22 bestätigt diesen Gedanken.
    Die Nationen gehören zu der zweiten Herde und werden zu der ersten Herde/Hof hinzugefügt werden um EINE Herde zu werden unter EINEM Hirten. Erkannt hatten dies auch damals die Judenchristen zur Zeit Paulus, als der Heilige Geist auch über Anwesende der Nationen ausgegossen wurde. Den Juden war das erst nicht recht und ein Tumult entstand. Erst als Paulus eingriff und sagte:
    Ich gedachte aber an das Wort des Herrn, wie er sagte: Johannes taufte zwar mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen (den Nationenchristen) die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns ( Judenchristen), die wir an den Herrn Jesus Christus geglaubt haben, wer wahr ich dass ich hätte Gott wehren können?

    Die Juden beruhigten sich wieder und erkannten was Paulus meinte, nämlich, dass Jesus erwählt, wer den Heiligen Geist bekommt und wer nicht und sie sagten:
    Dann hat Gott auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben.
    Apg. 10: 15-18

    Ich denke auch, dass die Zeiten der Juden mit dem Tode Jesu geendet haben und die Zeiten der Nationen nun anfingen. Das heißt auch die heutigen Juden müssen sich zum Christus bekennen um gerettet zu werden. Somit gehören auch sie, auch wenn sich das ein bisschen komisch anhören mag, zu den Nationen. Denn kein heutiger Jude kann mehr seinen Stammbaum bis ins AT nachweisen. Denn mit 70 n. Chr. wurde ja alles zerstört. Der Erstling ist aber immer noch der Jude, und zwar die, die unter dem Gesetz standen.

    Liebe Grüße Hope

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke, lieber Pit,

    ihr seid im Umgang mit der berühmten „festen Speise“ gut bewandert. Deine Annahmen, liebe Elke, decken sich mit den meinen.

    Nach Pfingsten begann die große Herauswahl für die himmlische Familie, wobei der Vater, der ja seine Kinder zeugt, seine Zuvorerkannten zum Sohn zieht und dieser ist nun für die „Zubereitung“ seiner Geschwister zuständig geworden. Ich sträubte mich nach meinem Weggang von den ZJ lange Zeit, in Römer 10 die Erfüllung die auf Jahwe deutete, in der Person Jesus zu sehen. Da half mir sehr der langjährige Zweigdiener (-aufseher) von Österreich, (der sich mit 68 Jahren von der WTG löste und dann in meiner Abteilung landete.)
    Diese Sicht hat nichts mit Trinität zu tun, Jahwes Sohn ist der Ausführende für unser Universum (Raum/Zeit-Kontinuum) geworden, da führt kein Weg vorbei, e r ist nun der Weg den wir ansteuern müssen, um ihn zu „haben“, sagt der Johannesbrief irgendwo.

    Ich habe in einem anderen Forum vor einigen Tagen aus einem Aufsatz etwas gescannt, ich denke das passt auch hierher als Nachdenkimpuls, ich suche…

    Gefunden: Ergänzung meiner Vorrede vom 13. Juli, jetzt ein Scan aus „Gnade und Herrlichkeit“, Heft 4, Juli 2013, Seiten 169 bis 171,:

    Ziele Gottes mit Israel und den Völkern

    Hier wären viele Stellen, vor allem aus dem Alten Testament, zu nennen; wir beschränken uns auf zwei Zusammenhänge: Jes. 2,2-4 und Röm. 11,25-29.

    Jes. 2,2-4 bietet vielleicht die großartigste Schau auf das kommende messianische Reich – jedenfalls was das Verhältnis der Völker zum Tempelplatz in Jerusalem betrifft. (Dass dort wieder ein Tempel Jahwehs steht, wird vorausgesetzt.) Jesaja weissagt: „Und es wird geschehen
    am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses Jahwehs feststehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel und alle Nationen werden zu ihm strömen. Und viele Völker werden hingehen und sagen:
    Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg Jahwehs, zum Haus des Gottes Jakobs, dass Er uns auf grund Seiner Wege belehre und wir auf Seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort Jahwehs von Jerusalem. Und Er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.“

    Eine wunderbare Zeit für die Völkerwelt wird kommen. Endlich herrschen Friede und Gerechtigkeit, nicht weil der Mensch besser geworden ist, sondern weil Jahweh, das heißt Christus, von Jerusalem aus die Völker beherrscht. Dass es nicht nur eine gütige und weise, sondern auch eine strenge Herrschaft sein wird, zeigen andere Stellen wie Ps. 2,7-9; 102,16.17; 110,2-4; Jes. 61,5.6; Zeph. 3,8.9.

    Seinerzeit hat Franz Delitzsch in seinem Jesaja-Kommentar u.a. zu Jes. 2,2-4 geschrieben:

    „Der Prophet weissagt, dass der Berg, der den Tempel Jahwehs trägt und also schon jetzt der dignitativ (der Würde nach) erhabenste aller Berge ist, dereinst auch äußerlich über alle Höhen der Erde hinausragen und wie ein König über seinen Untergebenen dIronen wird. Jetzt sehen die in kühnen Kuppen und Säulen aufsteigenden Basaltberge Basans scheel und höhnisch auf den kleinen Kalkberg, den Jahweh erkoren, hernieder (Ps. 68,16.17), ein Missverhältnis, das die Endzeit aufheben wird, indem sie das Äußere dem Inneren, die Erscheinung dem Wesen und dem Werte gleich macht… Wir entscheiden uns für die Auffassung, dass nicht bloß eine Erhöhung des Tempelberges im Bewusstsein. der Völker, sondern in physischer äußerer Wirklichkeit geweissagt ist. So äußerlich erhöht, wird der gotterwählte Berg der Sammel- und Einheitspunkt der Völker – ein Strom, der para physin (entgegen der Natur) sich von unten nach oben wälzt. Sie alle werden ihm zuströmen. Es ist der Tempel Jahwehs, der nun, weithin den Völkern sichtbar, solche magnetische Anziehungskraft ausübt und mit solchem Erfolg.“

    Man hat schon die irrige Meinung vertreten, dass solche AT- Weissagungen doch nicht wörtlich zu nehmen seien. Heute sei doch die Gemeinde der einzig wahre Tempel Gottes (nach Eph. 2,19-22 u.a. Stellen). Hier wird aber irrigerweise zweierlei vermengt: Gemeindebotschaft für heute und Prophetie für die Völker. Natürlich ist die Gemeinde ein Tempel, in dem Gott wohnt, und in der neuen Welt Gottes, auf der neuen Erde, braucht man keinen anderen mehr (Offb. 21,22). Doch für das Tausendjahrreich, das messianische Friedensreich auf dieser alten Erde, ist ein irdisch sichtbarer Tempel verheißen, zu dem die Völker strömen.

    Was aber speziell Israel betrifft, so hat Paulus in Röm. 11,25-29 klarstellen dürfen: Ganz Israel wird errettet werden (gewiss auch durch schwere Gerichte hindurch) und Gottes Gnadengaben und Berufung sind unbereubar, was auch für die Völker gilt. Gott „springt“ nicht schlagartig von diesem bösen Äon in die lichtvolle Neuschöpfung hinein; Er hat das Tausendjahrreich auf dieser Erde als Übergang „dazwischengeschaltet“. – Zunächst ist Gott heute dabei, die Glieder der Gemeinde, des Leibes Christi, herauszurufen und zuzubereiten. Es geht nach Röm. 11,25 um die „Vollzahl (oder Fülle, griech. plärooma) der Nationen“. Es sind mit diesen Worten natürlich nicht alle Menschen aller Nationen gemeint ­um die geht es in der Gegenwart noch nicht. Das Wort plärooma ist hier „nicht die volle Zahl, quantitativ, sondern die volle Reife, das Ergebnis der vollen Ausreifung einer heilsgeschichtlichen Entwicklung … Die Fülle der Nationen ist die vollreife Frucht aus den Heiden, die Gott dargebracht werden soll … , die Darbringung der Erstlinge aus den Nationen“ (Heinrich Langenberg). – In einfachen Worten gesagt: Heute ruft Gott die Erstlinge aus allen Völkern (auch aus Israel) heraus. Sie bilden den „Leib des Christus“. In jedem Einzelnen von ihnen will Jesus Christus wohnen. Sie will Er umgestalten in Sein Bild. Dabei hat Gott mit jedem Einzelnen „viel Arbeit“, auch mit dir und mir. Denn wie leicht geben wir wieder der alten Natur Raum, obwohl die neue schon da ist. Zwei Naturen sind in jedem Kind Gottes vorhanden. Fleisch und Geist streiten miteinander und wir bedürfen der Ermahnungen (Röm. 8,5-10 und Röm. 6,8-13). Doch Jesus ist Sieger. Sein Sieg kommt aber nicht automatisch, zwangsweise, sondern indem unser Geist, unser Wille
    mitmacht. Es ist Sein Wirken, Seine Gnade, aber wir sind hellwach dabei.

    Einmal hat die Gemeinde ihre volle Zahl und ihre volle Reife erreicht. Dann kann der Herr sie zu sich entrücken (1. Thess. 4,15-17). Das „plärooma der Nationen“ wird eingehen (Röm. 11,25). Danach wendet sich der Herr ganz Israel zu. Denn es soll ja ganz Israel errettet werden. Paulus enthüllt in Röm. 11,25.26 ein Geheimnis, indem er sagt: „Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird, und so wird ganz Israel errettet werden.“ Nach der Vollendung der Erstlinge wendet sich der Herr dem Ganzen zu; denn letztlich geht es Ihm immer um das Ganze, um alle. Zitatende

    Ob dann die Gemeinde 144000 sein werden, kann mich da nicht festlegen, die 12000 aus jedem Stamm, wobei Juda ja nur einer davon ist,ich mache da lieber ein „?“

    Hoffentlich ist dieses Quantum noch verdaulich 🙂

    Abendgrüße in die Runde!
    Gerd

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    das mit dem losgelöst denken habe ich auch so verstanden, man muss ja wirklich erst einmal die vermeintliche Erkenntnis wieder abschütteln wie der Hund das Regenwasser.

    Aus Römer 6 kann ich kein zurückrudern des Paulus erkennen. Vielmehr das, was man einen Rückschluss ziehen nennt. Er stellt ja GESETZ mit Übertretung der Freiheit des Christus durch Gnade gegenüber. Das GESETZ offenbarte ständige Übertretung. In Christi übertreten wir noch immer das Gesetz, aber es erreicht uns nicht mehr als Verurteilung. Aus dieser Tatsache schlossen bis auf den heutigen Tag Menschen fälschlicherweise, dass Sünde nicht mehr schlimm ist, Paulus sagte ja, je mehr Ungehorsam existiert um so mehr kann Jesus vergeben. Gerade das sagt Paulus aber NICHT, sondern wir leben aufgrund der Gnade, weil wir wissen, dass er das GESETZ durch sein Opfer aufgehoben hat.

    Nun ist die Gnade der Sündenvergebung genauso von Jahwe gewollt wie das GESETZ, das den Menschen die Übertretung vor Augen führte, damit die Menschen ein Gespür für Unrecht entwickeln und sich der Notwendigkeit der Vergebung durch Jesu Opferblut bewusst werden und so die Herrlichkeit Gottes noch mehr leuchtet. Wer weiter sündigen will – es ist nicht verboten – aber der bleibt Sklave der Sünde. Wer die Freiheit in Christus leben will, achtet darauf, nicht mehr sündig zu leben.

    Also kein Zurückrudern, vielmehr eine Erklärung und Erweiterung. Paulus zieht uns weg vom menschlich begrenzten Denken der Sühne mittels Werke zur Freiheit im Glauben mit dem Wissen, nie aufgrund dieser Werke leben zu können, sondern durch die Anerkennung des Werkes, das Jesus getan hat: Sein Leben für uns gegeben. Natürlich ist es relativ, nicht mehr zu sündigen, hier geht es um die Leichtfertigkeit, der wir bezüglich der Sünde nicht erliegen sollen. In dieser Aufschlüsselung erfüllt sich das, was Jesus uns beten lehrte: Und vergib uns unsere Schuld.

    Ja Pit, in der Tat sind wir bei Gott in dieser Beziehung vollkommen, denn wenn unsere Schuld vergeben ist bei ihm, wer kann ihn dann noch verurteilen? Schrieb Paulus nicht geradeso an die Korinther: Aber ihr seid rein gewaschen worden, ihr seid geheiligt worden. Aufrichtige Christen sind Heilige und sollten deshalb gut darauf achten, nicht zu sündigen. Da schließt sich der Kreis.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Pit an elke
    Juli 11, 2013

    liebe elke,
    das dachte ich auch einmal. aber da ich jetzt ein anderes verständnis der anderen schafe habe, hat sich alles gewandelt. doch das hier zu erklären würde jeden rahmen sprengen.
    ich hab noch keinen getroffen, der solches in der bibel gesehen hat. und bin mir nicht sicher, da das richtige zu denken.
    wie kann ich als einzelner auf sowas kommen, das alle anderen nicht sehen?
    das kann doch nicht sein.
    wahrscheinlich lieg ich falsch.
    ich hab eine andere lehre über die 144000, die anderen schafe, die grosse volksmenge, über das gericht und über den feuersee.

  • M. an Pit
    Juli 11, 2013

    Hallo Pit,

    würdest du deine Ansichten grob schildern wenn du magst? Sie interessieren mich.

    LG,
    M.

  • Pit
    Juli 11, 2013

    und wenn ich das erstmal kapiert habe, muss ich mich fragen, wie das damals wirklich abgelaufen ist.
    und dann seh ich, die schöpfung beginnt nicht in 1. mo 1:1, sondern in johannes 1.
    da war kein kosmos, kein himmel und keine erde.
    in dieser „zeit“, in der es ja gar keine zeit gibt, denn gott ist ja erstmal allein, zeitlos. ohne das einsteinsche universum ist da keine zeit.
    zeitlos ist wichtig. denn gott ist ewig. und gott hat keinen anfang und kein ende. ER muss zwangsweise ausserhalb der zeit und ausserhalb unseres kosmos sein, denn ER hat ihn ja erschaffen. also muss ER grösser sein, als sein werk.
    und warum sagt ER: zu welchem engel hat gott je gesagt: du bist mein sohn. heute hab ich dich gezeugt?
    ER muss IHN gezeugt haben. somit ist ER SEIN vater.
    und ER ist der erstgborene, also ist gott auch SEINE mutter.
    also zwei aspekte des EWIGEN hätten wir damit. die juden sagen es gäbe 74 aspekte gottes. aber diesen gedanken hab ich nicht weiter verfolgt.
    dann erst wird das ganze sinnvoll.
    und götter sprach das wort: vom vater weg zum sohn hin. der kosmos zwischen beiden.
    und das wort ist dann nur ausgesprochenes naturgesetz.
    unter diesem aspekt kann man auch den konflikt zwischen den schöpfungstagen erklären.
    einmal licht und dann erst die sonne und sterne im 3. tag. das passt überhaupt nicht.
    aber mit „mein wort ist gesetz“ sieht die sache ganz anders aus.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    bezüglich der Mutterschaft Gottes: Jes 66,13 Wie einen, den seine Mutter tröstet, so will ich euch trösten. An Jerusalem sollt ihr getröstet werden.

    Es liegt wieder einmal nur an uns Menschen, alles so begrenzt zu sehen. Da Gott ein Geist ist, benötigt er „formal“ kein anderes Wesen um zeugen zu können. Aber er versteht eben nicht nur das Männliche. Immerhin steht auch in 1. Mose, dass er Adam und Eva schuf, männlich und weiblich erschuf er sie und BEIDE waren in seinem Bilde! (Mir geht die klassisch-männliche Überschätzung auch auf den Keks!)

    Was hast du für ein Problem mit den Schöpfungstagen? Ich will es mal so vergleichen: Neue Wohnung, den einen Tag baue ich meinen Kleiderschrank auf und am nächsten kommen die Einlegeböden rein und die Kleiderstange und am Tag drauf räume ich die Wäsche ein. Ist doch trotzdem nur EIN Einzug, oder? Mal anders: Zunächst drehe ich mal eine Glühbirne rein, damit ich überhaupt Licht habe und wenn ich dann die Möbel stehen habe, kann ich mich auch der Lampenfassung widmen. Ist doch klar, dass zuerst mal Licht sein musste, ich bin schon sehr froh, dass Gott nicht im Dunkeln arbeitet, aber man scheint ihm das öfter zu unterstellen. Und dann hat er erstmal Ordnung gemacht und sich dann um die „Lampenfassungen“ in Form von Unterscheidungen im Licht gekümmert.

    Vielleicht bin ich nicht künsterlisch genug, um Probleme darin zu sehen, ich kann mir Gott mehr so bei Obi vorstellen. 🙂

    Liebe Grüße
    Elke

  • Pit
    Juli 11, 2013

    und wenn ich den gedanken weiterverfolge, komm ich auf 1.mo 1:1
    nehmen wir mal an die NWÜ wäre richtig.
    dann müsste es dort heissen: am anfang schuf gott seinen sohn. und durch ihn und zu ihm hin ist [alles andere] geschaffen.
    und gott sprach das wort:es werde licht.
    mit wort wäre ja jesus wieder beteiligt.
    aber das steht da nicht.
    da steht elohim, was von den monotheistischen juden mit „der ewige gott“ übersetzt wird.
    aber es heisst wörtlich übersetzt:
    götter (sprach)(das in einzahl): es werde licht. und götter schuf himmel und erde.
    und wenn doch [alles andere] durch jesus geschaffen war, muss er ja bei 1. mo 1:1 dabei gewesen sein.

    und erst als jesus in die welt kam, sagte er: keiner hat gott je gesehen. ich habe ihn euch offenbart.
    wie kann er das sagen?
    wenn etwas erst offenbart wird, wie kann man vorher kenntnis davon haben?
    also hatten sie keine kenntnis.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Pit,

    ich habe deine Abhandlungen gelesen und möchte zu 1. Mose und der damit verbundenen Kenntnis der Juden bezug nehmen.

    1. Mose 1:1 steht nicht nur so in der NWÜ. Hinderte das die Menschen wirklich, Kenntnis über die Schöpfung zu haben? Nein. Wir dürfen nicht vergessen, dass andere Bibelbücher, wie z. B. Hiob, Sprüche, Psalmen u. a. auch darauf bezug nehmen. Und noch etwas: Die Bibel ist ein ausgewählter Kanon von über 60 Einzelschriften. Doch wissen wir, dass es auch andere Schriften gab (z. B. „Steht es nicht geschrieben im Buch der Könige von Israel?“), die uns nicht als Teile der Bibel zur Verfügung stehen. Außerdem sagt die Bibel auch, dass nicht alles darin aufgeschrieben ist – wir könnten sie nicht tragen und wahrscheinlich würde auch die Speicherkapazität eines Durchschnitts-PC nicht reichen.

    Wenn du den Bericht über die Geburt Kains liest, fällt auf, dass Eva dachte, sie habe den von Gott verheißenen Retter geboren. Klar, wir wissen, dass sie im Irrtum war, aber es zeigt mir, dass sie sehr wohl Kenntnis hatte – und nicht nur aus dem, was 1. Mose 3:15 hergibt. Und wir wissen auch, dass Gott jeden Tag mit Adam sprach. Super, so höchstpersönlich.

    Was aber definitiv ist, ist die Sache mit Schuld und Sühne. Denn obwohl alle von Adam her starben, so wurde ihnen die Unvollkommenheit nicht als Sünde angerechnet bis zur Zeit, da das Gesetz in Erscheinung trat. Erst das Gesetz machte Schuld offenbar und rechnete sie an. Seit Christus können wir uns aus dieser Schuld befreien, aber wir leben noch immer „in Sünde“, nämlich der Erbsünde, aus der uns nur der Tod oder die Wiederkunft Christi retten kann.

    Paulus bezeichnete es ganz klar, dass Christus bereits VOR der Schaffung der Welt dazu ausersehen war, in diese Welt zu kommen, dies aber durch die Sünde etwas verschoben wurde. Paulus war ein Lehrer des GESETZES gewesen und traf eine derartige Äußerung,d. h. die Juden wussten genau über Jesus bescheid, über seine Zeugung, über seine Rolle in vormenschlicher Zeit und sie wussten, dass das GESETZ ihr Erzieher zu Christus hin sein sollte. Dies war auch Abraham schon klar, denn er wartete auf die wirkliche, von Gott erbaute Stadt. Von wem hatte Abraham das, er hat es sich doch nicht aus den Rippen geschwitzt, diese Kenntnis!
    So lese ich in der Bibel, dass die Kenntnis über Christus von allem Anfang an bekannt war.

    Was war dann die Offenbarung Jesu über den Vater? Es ist uns Menschen zu eigen, Unsichtbares zu verklären, zu mystifizieren. So bildete sich bei den Juden die Vorstellung heraus, dass Gott zu groß sei, als dass er sich mit Menschlein beschäftigen würde. Kann man schon im Buch Hiob beobachten. Als Jesus auf die Erde kam, offenbarte er zum einen die praktische Liebe und Weisheit Gottes durch seine eigene Anwendung dessen und auf der andern Seite offenbarte er den Vater durch die Wunder, wie die Auferweckungen und Speisung, die Heilungen… DAS war für die Menschen etwas Neues, jetzt konnten sie sich ein funktionierendes System ohne Krankheiten und Tod auch vorstellen. Jesus hatte nicht den Auftrag zu verkünden, DASS es einen Vatergott gibt, das hat ein Jude nicht bestritten. Aber er wurde zu den verlorenen Schafen Israels gesandt, weil diese im Hinblick auf ihr Gottesverständnis verloren waren. Die evangelistischen Klarstellungen bezüglich der Person Jesu war erforderlich, weil die Oberklasse der Juden genau wie ZJ und andere heute ebenfalls die Rolle Jesu missachten und die Tatsache, dass die gesamte Erde samt allem darauf und darin von Jesus und für Jesus erschaffen wurde und wir von ihm wieder fürs Leben zurückgekauft wurden.

    Die Bibel ist auch da in sich stimmig. Liebe Grüße und schönen Dank für deine Beiträge.
    Elke

  • Pit
    Juli 11, 2013

    und noch einer:
    warum wurde in der NWÜ in kollosser 1 ab vers 16 viermal das wortgebilde „alles andere“ eingefügt.
    das steht in keiner anderen bibel.
    auch in der peshitta nicht.
    da heisst es: and throug him were createt ALL things that are in heaven….
    also auch da nichts mit allem anderen.
    in der lutherbibel 1545 steht:
    denn durch In (Ihn) ist alles geschaffen/ das im himmel und auf erden ist das/ sichtbare… es ist alles in und zu im (ihm) geschaffen und Er ist vor allen/ und es besteht alles in im(ihm)
    klammern von mir.
    es gibt im netz auch altgriechische abhandlungen. die sagen alle dasselbe. nur die zeugen nicht. aber die haben ja den geist gottes. wenigstens ein paar davon.

    neue frage: zum fortschreitenden licht.
    ich denke, dass das heller werdende Licht das vorige nicht umkehrt oder auflöst, sondern eben heller werden lässt.
    sonst wäre es ja kein fortschritt.
    und wie erklärt man jemanden, das etwas gelehrt wurde, dann schmiss man es um und lehrte was anderes. und dann kehrte man zum alten zurück. wo ist da fortschreitendes licht?
    z.b. die lehre, ob die leute auferstehen werden, die in sodom und gomorah umegekommen sind.
    also ich seh da nur menschen, die an texten rumdoktern. vom geist keine spur.
    der müsste ja lügen erzählen.
    die nestle/aland fehlt noch in meiner sammlung

  • Pit
    Juli 11, 2013

    jakobus (der ist mir durchgerutscht)

  • Pit
    Juli 11, 2013

    auch zum gericht hab ich einen freien gedanken.
    wie lässt sich 3:1 mit irgendeiner lehre vereinbaren?
    wenn ein lehrer ins SCHWERERE gericht kommt, wer kommt dann ins leichtere?

  • Pit
    Juli 11, 2013

    und dann noch diesen 08/15 drill.
    singen.gebet.ne stund blabla.usw.

    ich stell mir das urchristentum ganz anders vor.
    da kam der geist über jemand, dann hatten alle pause.
    der geist redete.
    und dann gehts weiter. und wenn ein dringliches thema erledigt ist, dann kann man ja gott mit einem lied lobpreisen. warum nicht?
    aber, muss es denn klassische musik sein. und dann noch marschmusik.
    im urchristentum gab es das nicht. woher soll irgendjemand wissen, welche musik gott gefällt?
    das möcht ich gern wissen.
    gegen anfangszeiten hab ich ja nichts. die kann man ja verabreden.
    aber schluss ist doch dann, wenn einer anderes dringend erledigen muss, jedenfalls für ihn.
    was ist daran schlecht?
    und andere bleiben länger. und was dann noch noch diskutiert wird, kann man das nächste mal besprechen.
    wir sind keine krieger gottes. wir brauchen keinen 08/15 drill.
    wir sind frei in christus.
    gott braucht keine krieger. und menschen als krieger schon zweimal nicht.
    ER hat ganz andere möglichkeiten. für IHN sind alle dinge möglich.
    und ER droht nicht mit vernichtung. denn würde ER es tun, würden sich die menschen nur aus furcht für IHN entscheiden.
    somit wäre es keine freie entscheidung.
    und nur die freie entscheidung hat wert.

  • Pit
    Juli 11, 2013

    danke für das herzliche willkommen.
    ich weiss, das es gut ist in der gemeinschaft mit christen zu sein.
    aber doch nicht mit denen, die alles besser wissen wollen und keinen durchblick haben, da sie in ihrer religion verstrickt sind.
    und wenn die mir dann auch noch ihren standpunkt mit überheblichkeit vortragen, mach ich zu und bin weg.

    ich hab bei den STAlern reingeschaut. die machens, wie die zeugen. einer steht vorn und redet dummes zeug. und alle nicken es ab. keine diskussion. alles anhand ihrer schriften. na das kenn ich ja zur genüge. das will ich nicht.

    im urchristentum sassen sie alle um einen tisch und assen und waren fröhlich und diskutierten über bibelstellen und vorkommnisse. das find ich nirgends.

  • Mein Name
    Juli 11, 2013

    Es ist wohl so, daß es sich bei der Masse an WTG-gefolgstreuen (-hörigen) Zinnsoldaten um Zombies handelt, die vorgekauten, vorverdauten WT-Einheitsbrei wiederkäuen, der größtenteils aus leerem Stroh und hundertfach recycleten mantra-artigen Worthülsen besteht. „Eifrig im Predigtdienst“ – „regelmäßiger Zusammenkunftsbesuch“ – „fleißiges Studieren“ – „gehorsames Befolgen von Anweisungen“ – „unterwürfig sein“ – „geistige Fortschritte machen“ – „loyal zur Org. und ihren Vertretern stehen“ usw. etc. pp, mir fallen gerade keine besseren WTG-Worthülsen ein, aber jeder weiß, wovon ich rede. Immer wieder wundert man sich: Soll DAS jetzt „geistige Erbauung“ gewesen sein? Wenn zum hundersten Mal die ewig gleiche Methode wiedergekäut wurde, wie man Ztschr. oder Traktate anbietet (interessante Frage stellen – passenden Bibeltext vorlesen – Produkt anbieten), reinste Verkaufsveranstaltungen eben. „Wie bringe ich unser Produkt noch besser an den Mann?“ Hat das noch etwas mit geistlicher Auferbauung und sich Erheben über den Alltag, mit Streben nach Höheren, nach Göttlichem zu tun?

    Wenn man auch nur ansatzweise in die große Menge an theologischer Literatur eintaucht, an wirklich gelehrten Nachschlagewerken, Konkordanzen, Grammatiken der biblischen Sprachen, die von Leuten erstellt wurden, die ihr gesamtes Leben in den Dienst der wissenschaftlichen Forschung gestellt haben (ich denke da an solche Gelehrten wie Kittel, Bauer, Menge, Darby, Gill, Robertson, . . . um nur einige wenige zu nennen), dann muß man sich fragen: Sollen das alles etwa nur „Idioten“, und nur die hochwohlgeborene WTG im alleinigen Besitz der universalen Wahrheit sein? Sobald man seinen Horizont auch nur ein klein wenig über die von der WTG in den Boden gerammte denkbegrenzende Stahlbetonmauer hinaus weitet, eröffnen sich ungeahnte und begeisternde Welten, die dem scheuklappentragenden WTG-„Studenten“ bis dato verborgen geblieben sind. Dann wird ganz schnell deutlich, daß es auch noch ein Geistesleben außerhalb des dunklen, engen, dumpfen, muffigen, miefigen, spießigen WTG-Gefängnishofes gibt – und was für eins! Es ist richtig, daß nicht alles, was die WTG herausgibt, nur „böse“ und „schlecht“ ist – aber es ist eben bei weitem nicht alles, und – vor allem – nur auf die eigenen Organisations-Vertriebsinteressen fokussiert, in manchmal quälend-engstirnier, kleinlicher und kleinkarierter Manier. Aus dem gewaltigen Farbenspektrum der göttlichen Wahrheit werden hier gerade mal ein paar wenige dumpfgraue Unfarben herausgefiltert – manchmal sogar nur 2, nämlich schwarz und weiß, damit niemand mehr nachdenken muß. Die WTG denkt vor – die Papageien müssen nachplappern. Wir sind wie das Gras – die WTG der große Rasenmäher, der uns alle auf Einheitslänge stutzt, damit auch ja niemand etwa aus der gleichgrauen Masse herausragt. Deshalb auch diese Obsession mit „Demut“ und „Gehorsam“ und „ein jeder an seinem Platz bleiben.“ Alles brav abnicken. Wie in „Animal Farm“: „2 Beine bööööse – 4 Beine guuuut.“ „Nicht-WTG böööööse – WTG guuuuuut.“ Traurig aber wahr.

    Mit etwas betrübten Grüßen,

    M.N.

  • Tommy
    Juli 11, 2013

    Das verstehe ich nur zu gut Pit. Geht mir aehnlich. Ich glaube allerdings dennoch, dass Paulus uns allen versuchte zu sagen, dass eine christliche Gemeinschaft kein Fehler sei. Damit hadere ich schon lange.
    Hier finde ich zum Beispiel gut, dass man nicht immer der Meinung von irgendjemanden sein muss.
    Aber auf den Herrn an sich zu vertrauen kann kein Fehler sein. Wer weiss, wohin er uns fuehrt.
    Tommy

  • Pit
    Juli 11, 2013

    auch hab ich mir gedanken gemacht, seit ich endlich denken darf.
    und ich habe vieles im netz gelesen, von den unterschiedlichsten denominationen.
    eins ist mir bei ALLEN aufgefallen. sie lesen die bibel nicht vorbehaltlos, sondern immer im zusammenhang IHRER lehre.
    ist da ein vers, der nicht zur lehre passen will, wird er weggeschwiegen oder uminterpretiert. oder einfach nur gefälscht. das ist unrühmlich und entspricht NICHT dem forschergeist der beröer.

    deswegen kann ich mich niemandem mehr anschliessen.
    ich kann nur dem Herrn folgen und meinem gewissen.

  • Manfred an PIT
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    Herzlich Willkommen hier bei uns. Du hast sehr gut nachgedacht, das zeigt das Ergebnis, zu dem Du gekommen bist:

    deswegen kann ich mich niemandem mehr anschliessen.
    ich kann nur dem Herrn folgen und meinem gewissen.

    Mach genau das weiter so und Du bist auf dem richtigen Weg. Denn auch wenn Menschen vom wahren Weg abkommen werden, folgst Du nur dem Herrn Jesus, dann bist Du immer auf dem richtigen Weg. Du kannst Dich glücklich schätzen, dass Du diese Erkenntnis erlangt hast. Leider kommen viele nicht zum nachdenken und laufen Menschen nach, bei denen es keine Rettung gibt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Pit
    Juli 11, 2013

    zitat im artikel:

    Bedeutet die Aufsichtsstellung der leitenden Brüder (jetzt der t.u.v. Sklave), dass wir uns auf sie berufen können für das, was wir glauben?

    Auf keinen Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: … Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; … jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen.” Römer 14:10-12.

    zitat ENDE

    auf der einen seite verlangt der tuvs nur das zu glauben, was er sagt. wer es nicht macht, fliegt raus.
    auf der anderen seite lehnt er ALLE verantwortung ab und schiebt den „schwarzen peter“ den gläubigen zu.
    das ist unmoralisch und verträgt sich nicht mit dem gebot der liebe.
    und Jakobus 3:1 liebe brüder, nicht jeder von euch soll ein lehrer werden; und wisst, dass wir ein strengeres urteil (gericht) empfangen werden.

    noch ein gedanke:
    wenn ich in den predigtdienst gehe und andere belehre, bin ich dann nicht auch ein lehrer. wollt ihr alle ins strengere gericht?

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Tag Pit,

    das ist aber schön, wieder einen neuen Namen zu lesen. Ganz herzlich willkommen!

    Den „Predigtdienst“ sehe ich mittlerweile sehr viel informeller und bin nach wie vor der Meinung, dass es für das gezielte Missionieren einer besonderen Berufung bedarf. Nicht alle sind dafür auserkoren, aber das hindert ja niemanden, durch sein Verhalten und dem eigenen dargebrachten Lobpreis unserem Schöpfer und seinem Christus Ehre zuteil werden zu lassen. Diese wird auch nicht unbemerkt bleiben.

    Was eine Religionszugehörigkeit betrifft: Ich bin schon länger der Auffassung, dass es nicht die Zugehörigkeit zu einer wie auch immer gearteten Religionsgemeinschaft ist, die uns Rettung bringt, sondern die Tatsache, dass wir dem Leib Christi zugeordnet werden. Christen gibt es mehr als wir besuchen können, sich NICHT vereinnahmen zu lassen ist das größere Problem, sonst kommen wir von einer Unfreiheit in die Nächste.

    Forsche einfach weiter für dich, in dem Tempo wie es dir gut tut und nur mit der Lehrmeinung der Bibel. Das passt genau.

    Herzliche Grüße
    Elke

  • Winston
    Juli 11, 2013

    Liebe Amelie, Ruth, Turtle und alle anderen Schwestern und Brüder,

    das Verhalten der ORG und Brüder war seit Jahrzehnten so. Eigentlich seit der Diktatur des unsäglichen Rutherford. Das wird sich nicht ändern, weil diese Organisation und ihre Soldaten nicht in der Lage sind Unrecht zuzugeben, und es nach außen sogar leugnen. Warum hat sich JHWH damals von seinem Volk abgewandt ? Warum hat Jesus die Pharisäer so direkt verurteilt ? Ich glaube fest daran, dass Jesus und sein Vater seit Jahrzehnten ihren wertvollen Geist nur über die ausschütten, die nach den Lehren Jesus leben. Dazu gehören sehr viel aufrechte in den Augen der ZJ Ausgeschlossene und Abtrünnige Menschen. Die zuletzt veröffentlichten Organisationsanweisungen werden immer unverständlicher. Sogar die Bibeltexte passen in keinster Form zu den im Wachturm publizierten Texten. Immer öfter beweisen sie sogar, dass die Schreiber unrecht haben. Das sind Durchhalteparolen weil ihnen der Geist fehlt. Sicherlich ist es schmerzhaft, von einem Tag auf den anderen von der Familie und angeblichen Freunden gemieden und gehaßt zu werden. Nur das wußten wir seit dem wir in dieser Organisation begonnen haben aktiv zu werden. Wie oft mußtet Ihr erleben, wie hartherzig wertvolle Menschen behandelt wurden, kurz vor oder nach dem Rauswurf. Und habt Ihr Euch früher an diese Hassverordnung gehalten oder hatet Ihr weiterhin Kontakt zu Euren EX-Geschwistern, die vielleicht gerade in dieser Phase am dringendsten Eure Hilfe benötigt hätten. Wenn es uns nach Jahren selber erwischt, weil wir zu kritisch sind, dann müssen wir nur zurückdenken, wie wir in dieser Situation als brave Zeugen christlich barmherzig reagiert haben. Es tut mir heute nach 31 Jahren immer noch sehr leid, dass ich damals als ZJ nicht den Mut hatte auf die Ausgeschlossenen zuzugehen und ihnen Hilfe angeboten habe. Aber mit der Zeit, kommt ein Lernprozess in Gang. Die meisten Abtrünnigen fehlen Dir, weil das die Einzigen waren, die die Fragen, die sich jeder Zeuge stellt, biblisch beantworten konnten. Übriggeblieben sind die langweiligen Vorleser, Denunzianten und Gedanken-Polizisten. Und es wird kalt und immer kälter, Sie werden abgebrüht und Älter. Schade, dass wir alle so verstreut sind, sonst könnten wir uns in kleinen Gruppen regelmäßig gegenseitig erbauen, so wie das in offenen Hauskreisen bei Freikirchen möglich ist. Somit bleibt uns nur dieses Medium, aber das ersetzt kein persönliches Gespräch oder eine liebevolle Umarmung. Ich jedenfalls freue mich über jeden ZJ, der angefangen hat nachzudenken und den Kontakt zu Abtrünnigen nicht mehr scheut und endlich begonnen hat die Bibel zu erforschen. Denen zu helfen, versuche ich hier. Erst wenn sie feststellen, dass es außerhalb der Versammlungen viele wahre Christen gibt, die viel liebevoller miteinander umgehen als die sog. Zeugenbrüder, die beim kleinsten Verdacht kritische Geister isolieren, dann haben wir ihnen ein Beispiel gegeben, wie Christen miteinander umgehen sollten. Darüber zu jammern, dass die Gesetze der WTG unchristlich sind oder gar den Canossagang für eine Wiederaufnahme in Betracht zu ziehen, käme mir niemals in den Sinn. Ich sehe mich wie viele andere als Zeuge Jesu, der endlich aus freiem Willen seinem und nicht einem von selbsternannten Vertretern Gottes vorgegebenen Weg verfolgt. Ich möchte als Sehender nicht meine Augen verschließen um von Blinden in die Grube geführt zu werden.
    Die Zeugen Jehovas sind das fehlerhafteste Lebens-Navigationsgerät, das ich kenne. Noch dazu verfügen sie über ein lausiges Kartenmaterial, dass seit 1917 nicht mehr auf den neuesten Stand gebracht wurde. Kein Wunder, dass sich da so viele verfahren.
    Ich brauche keine Navigationsgerät für meinen Lebensweg, für mich sind die Schilder, die uns Jesus aufgestellt hat, um den rechten Weg zu finden, leicht erkennbar und wegweisend. Freut Euch, dass Ihr das Rechte erkennen könnt und darüber, dass es hier so viele Freundinnen (und auch Freunde) gibt, mit denen Ihr Liebe und Wärme erleben könnt.
    einen wunderschönen Sommertag
    Thomas

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Das hast du sehr schön und zutreffend beschrieben!
    Lieben Dank Thomas! Ich freue mich schon wenn wir uns persönlich sehen und unsere Erfahrungen austauschen können.
    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    auch wenn die persönlichen Kontakte sehr wichtig sind, ich habe hier gelernt, mich ausschließlich auf Jesus zu verlassen. Wir hatten hier schon Probleme, dass wir dachten, es geht gar nichts mehr, aber die Admins haben es wieder gerichtet. Nur, wenn es nicht mehr möglich gewesen wäre, müssten wir auch irgendwie unseren Glauben bewahren können.

    Ich denke da an Elia, sitzt da in der Höhle, deprimiert und wahrscheinlich mit dampfendem Magen, fühlt sich im Sinn des Wortes von Gott und der Welt verlassen und dann bekommt er gesagt, nee, ist nicht mit allein – es gibt noch 7000 von deiner Sorte. Stell dir das mal vor Thomas, wie der sich da gefühlt haben muss.

    Eigentlich können wir überall mit Christen Kontakt haben – wir müssen sie nur demütig auch als solche anerkennen. Und wenn es dann möglich ist, den/die einen oder anderen von Bruderinfo privat zu treffen, dann ist das das berühmte Sahnehäubchen.

    Hab einen schönen Abend und an Matthäus: Ich freue mich für euch, wenn ihr euch trefft.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Winston an Prinzessin Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,

    Danke für Deine nette Antwort. Ich glaube es gibt außerhalb der Zeugen Jehovas mindestens 150 Millionen Christen, die den selben Weg gehen wie wir. Dazu kommt die kleine Gruppe der Abtrünnigen Ausgeschlossenen, die sich ihren Glauben bewahrt haben. Und das sind sicher nicht viel weniger als Noch-Zeugen Jehovas, wenn man die abgesprungenen Jugendlichen, die sich standhaft gegen eine Taufe gewehrt haben dazuzählt. Die sind auch noch besser dran, weil sie keinem Kontaktverbot zu Ihren Eltern und Geschwistern unterliegen. Die Abtrünnigen, die unter dem Kontaktverbot leiden, die haben es erheblich schwerer sich mit der Bibel oder den Lehren Jesu auseinanderzusetzen. Aber was mich am meisten freut es gibt immer mehr Zeugen, die sich einfach nicht an das Kontaktverbot halten obwohl sie wissen, was ihnen durch die WTG-Polizei droht.
    Bezüglich Sahnehäubchen. Ich wohne in München. Falls es Dich hierhin verschlägt können wir ja mit Matthäus und Anna einmal ein Treffen vereinbaren. Du kannst auch gerne jemanden mitbringen.
    So jetzt wünsch ich Dir ein wunderschönes Wochenende. Geh an die frische Luft in Gottes schöne Natur. Wer so lange vor dem Bildschirm sitzt, der braucht dringend Bewegung.
    Liebe Grüße
    Thomas

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    vielen Dank. Ich zähle die Zeugen Jehovas – und besonders die Gegangenen – zur großen Schar der Christen und bin sicher, wer immer aufrichtig ist, bekommt auch den Mut, wie du ihn beschrieben hast, nicht jedem Befehl blindlings zu gehorchen – besonders dann nicht, wenn er biblisch gar nichts hergibt.

    Das mit dem spazieren gehen hat so seine Tücken sag ich dir. Das ist echt anstrengend mit Gehhilfen. Das reduziert sich dann mächtig, aber ich bin jeden Tag draußen, sonst bekomme ich einen Rappel – geht gar nicht. Manchmal ist es zwar sehr früh, da bin ich dann allein mit den Vögeln, aber das hat durchaus seine Vorteile, zumindest bei dem Wetter.

    Auch für dich ein schönes Wochenende, hoffentlich zum rundum genießen, auch das stärkt den Glauben.

    Liebe Grüße – ach ja, auch du bist ein Prinz.
    Elke

  • Brigitte
    Juli 11, 2013

    Guten Abend Winston,

    Du hast Kontakt zu Matthäus, wir Wohnen in Deiner Nähe lass Dir von Matthäus unsere email Adresse geben dann können wir wenn Du willst Kontakt aufnehmen.
    Liebe Grüsse
    Brigitte

  • Amalie
    Juli 11, 2013

    Hallo zusammen …………
    Ich für meinen Teil bin ja noch in den Kinderschuhen meines eigenen Denkens und kann das noch relativ gut „mit mir selbst ausmachen“!
    Die letzten Versammlungsbesuche waren aber ehrlich gesagt nur ein absitzen meiner Zeit. Letzte Woche das im Jeremia Buch, mit den Ältesten und dem Ausschluß, dass hat mich richtig wütend gemacht.
    Aber worauf ich eigentlich hinaus will, ich werde alle meine Freunde in der Versammlung verlieren. So wie es Johann auch erlebt grade. Wenn man seine Zweifel offen kommuniziert ist man „unten durch“, „abtrünnig“….
    und das macht mich im Moment nicht traurig, sondern sowas von sauer das ich schreien könnte……

    Gruß Amalie

  • turtle
    Juli 11, 2013

    Liebe Amelie,
    ich verstehe dich gut, mir geht’s grad ähnlich. Es ist ein Wechselbad der Gefühle – mal ist man fassungslos (wenn einem ein Ältester, angesprochen auf die subl. Bilder, weismachen will, dass Jesus sowas offensichtlich zuläßt), mal traurig (wenn man die viel zu vielen psychisch kranken Brüder in der Versammlung sieht, die immer noch mehrr angetrieben werden, ihr „Äußerstes“ zu tun) und dann bin ich zwischendrin auch richtig wütend auf diese Organisation, die es fertig bringt, auf Befehl, Familien und Freunde auseinander zu reißen (wie die reißenden Wölfe).
    Bei dem Besprechen des Jeremia-Buches, muß ich mich auch immer stark zusammennehmen. Demnächst kommt „Älteste in ihrer Funktion als Richter“.
    Das Ganze hat für mich eine positive Seite – die anstehende Entscheidung fällt leichter.
    Ich habe schon oft gebetet und anschließend in der Bibel gelesen.
    „Zufällig“ waren es dann genau die Texte, die auf meine Situation passen. Als ich vor kurzem einmal ziemlich verzweifelt war, weil ich nicht wußte ob ich – trotz Redeverbot – noch einige Brüder auf Ungereimtheiten aufmerksam machen sollte oder nicht, las ich nach Gebet in der Bibel. „Zufällig“ war es die Begebenheit als Jesus im Tempel lehrte und die Pharisäer und Schriftgelehrten erst begeistert waren und als er Dinge sagte, die ihnen nicht gefielen, wollten sie ihn den Abhang runterwerfen, Lukas 4 ab Vers 16. Jesus ging dann einfach weg.
    Da war mir klar, wieso sollten sie mich anders behandeln oder auf mich hören? Ich muß es Jesus überlassen.
    Es kommen auch wieder bessere Zeiten.
    Liebe Grüße
    Turtle

  • edelmuth
    Juli 11, 2013

    Ja, Amalie, schreien!

    Wie laut möchtest du schreien, wenn die Ehre, die unserem Vater zusteht, durch rhetorische Kunstgriffe dem Sklaven zugesprochen wird. Wie laut möchtest du schreien, wenn den Brüdern Angst vor unerfüllten „Predigdienstpflichten“ gemacht wird.

    Wie laut hat Jesus geschrieen, als man ihn wegen Gotteslästerei an den Pfahl geschlagen hat.

    Liebe sieht das Wohl des Anderen zu erst, insbesondere die Ehre und das Ansehen des Vaters.

    Dir wird in der Zusammenkunft noch oft zum Schreien zumute sein. Dort, wo der Vater angebetet wird, ist auch sein Geist. Jehova bekommt alle Dinge haargenau mit. Darauf kannst du dich verlassen.

    Ede

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Deine Emotionen können viele, auch ich nachvollziehen liebe Amalie!

    Doch denke daran was Jesus sagte: …wer Vater, Mutter, Bruder mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig! Hat nicht genau ER das vorausgesagt? Feinde werden deswegen weil man sich zu Jesus bekennt auch die eigenen Hausgenossen sein. Wenn man sein ganzes Leben in dieser Gemeinschaft verbracht hat, sind zu 99% aller Freunde in dieser Gemeinschaft, genau damit kalkuliert die Organisation, wer möchte schon gute Freunde, wo es auch sicher gute Freunde gibt verlieren.

    Und genau das ist so verwerflich weil es nicht nur das Grundgesetz verletzt – die Würde des Menschen ist unantastbar, die Meinungsfreiheit steht jedem zu, sondern es zeigt das jene die sich dazu manipulieren lassen des Gesetz der Liebe zum Nächsten aufs gröbliche verletzt. Jeder soll über die Folgen für einen selbst in 1. Johannes Kap. 3 und 4 es nachlesen: Der seinen Bruder nicht liebt KANN Gott gar nicht lieben und wird als Lügner bezeichnet. Schlimmer noch, jeder der seinen Bruder haßt (so ordnet die Organisation es laufend an) ist ein Totschläger und hat kein ewiges Leben zu erwarten.
    So im Brief des Johannes nachzulesen.

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Hallo Amalie,ich sage immer wahre Freunde halten zu einem egal was passiert!Meine Freundin damals wurde ausgeschlossen alle haben den kontakt zu ihr abgebrochen sogar ihre eigenen Kinder!Da sie aber gerne Zeitschriften lesen wollte rief sie mich an und frage ob ich mit ihr sprechen würde solche Angst hatte sie!Ich kann doch eine gute freundin nicht im Stich lassen und sie ignorieren und behandeln wie Luft und mich abwenden!Hätte Jesus so gehandelt?bestimmt nicht!So hane wir den Kontakt aufrecht erhalten und sie sagte mir immer das ich die einzige wäre die sie noch hat!Traurig ist sowas sogar die eigenen Kinder haben sich abgewendet!Sie war doch immer noch genauso wie vorher halt nur ausgeschlossen von Menschen, die sich anmassen über sie zu richten, und sich somit selbst erhöhen!?Da könnte ich brüllen und schreien und mir zusätzlich noch an den Haaren raufen und mir alle Fingernägel abkauen, wenn ich sowas mitbekomme!Kaum war sie wieder aufgenommen da taten alle so als wäre nie was gewesen und gleich wurde sie wieder überall eingeladen usw.So ein rumgeheuchel ist abartig!Wahre freunde gehen mit dir durch dick und dünn!Hat Jesus gesagt wir sollen andere wie Luft behandeln ?Und wie Du schon sagst seine eigene Meinung äussern das geht ja gar nicht dann gilt man schon als abtrünnig?können die in dein herz sehen?lass sie doch denken was sie wollen Jehova sieht dein Herz!das ist doch das wichtigste!Ich hatte auch immer mal Zweifel das ist doch normal!sonst bräuchte man ja gar nichts mehr nachforschen und lesen wenn man keine zweifel hat und nur noch wie ein jasager durchs leben läuft wie betäubt immer fein das machen was die LK von uns verlangt?!Nee das Thema hab ich durch!Nächste Woche wird mein Sohn ausgeschlossen und ihm geht es sehr sehr schlecht weil auch er alle seine Freunde in den Versammlungen hat er weis nun gar nicht wohin was er tun soll alle wenden sich ab das ist ja schon sowas wie Folter!da schreie und brülle ich dann auch wieder!Ich hab ihm von bruderinfo erzählt aber er hat so ein schiss nicht wieder aufgenommen zu werden, das er jetzt alles tut was man von ihm verlangt wie ein Verbrecher wird er behandelt !Und seine sogenannten Freunde tun das auch !und ist er dann wieder aufgenommen is alles wieder gut?Diese Freunde gehorchen nicht Jehova und Jesus sondern der WTG und den Ältesten ich könnte jetzt noch weiter schreiben aber ich hab jetzt schon nen dicken Hals !Liebe Grüße von Ruth

  • Turtle
    Juli 11, 2013

    Liebe Amalie,
    erstmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich deinen Namen falsch geschrieben habe.
    Zum Jeremiabuch habe ich noch eine Anmerkung: Als ich vor kurzem
    auf einem jworg Video das Handzeichen (Teufelsgruss) gesehen habe, war ich mir nicht sicher und hab in wikipedia mich darüber informiert. Da wurde auch die Abkürzung für dieses Zeichen genannt – ich mag es gar nicht schreiben – ich umschreibe es mal – es ist der Buchstabe m eingerahmt von Schrägstrich und umgekehrtem Schrägstrich. Kurz danach fiel mein Blick auf die Deckseite des Jeremiabuches – schau dir mal die Handstellung des linken Armes des Schreibers an und die Ausrichtung der Schriftrollen. Wenn ich da nicht zu viel Fantasie habe, ist eigentlich klar, unter welchem Geist der Inhalt dieses Buches geschrieben wurde.
    Gruß, Turtle

  • Joshua
    Juli 11, 2013

    Ab in den Wald oder auf die Wiese mit dir Amelie! Habe ich auch in dieser Phase gemacht. Gefühle sind da um ausgedrückt zu werden, sonst bleiben sie im Körper und können krank machen.

    Be blessed!
    Josh

  • NoirVelvet
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    bitte nicht verzweifeln – und nicht an Dir selber zweifeln. Es ist immer schmerzvoll, wenn man erkennt, dass man jemandem vertraut hat, der (sanft ausgedrückt) einem nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. Schlimmer ist es dann noch, wenn Du für Dich selbst erkennst, dass Du Dein eigenes Denken und Nachsinnen nur noch in eine Richtung gelenkt hast.

    Barbara Kohout hat eine Webseite, die ihres Sohnes, empfohlen:
    http://jessussirach.jimdo.com/texte/

    Den Bericht eines Bruders, der seit 1914 dabei war…

    Tagebuch eines Toten II Albert Martin

    Wie viel „neues Licht“ braucht ein Fälscher das seine Fälschung echt wird?

    Wie oft muss man eine Blüte korrigieren dass daraus ein echter Geldschein wird? Jehovas Zeugen – 150 Jahre Falschprophetie

    So die Überschrift.
    Frank&Frei hat sehr schön das Problem zusammengefasst, es ist der Beginn, der einem zu Denken geben sollte. C.T. Russell hat selbst in seinen Anfängen gesagt, dass er und die ernsten Bibelforscher NICHT organisiert und hierachisch, wie die Kirchen sein wollen und sich das eigene Denken abgewöhnen sollen. Leider verfiel er doch in das alte Machtmuster, wie schon die Pharisäer und Schriftgelehrten es praktizierten.
    Das Thema ist so unendlich und es dauert, bis Du hinter die Fassade sehen kannst.
    Durch ein Studium der alten Literatur, der Geschichte der ZJ und Recherche (dank des Internets) kannst Du Deinen Glauben prüfen.
    Tu es für Dich!
    Solange das Lesen abtrünniger Literatur und anderer Bibelkonkordanzen verteufelt wird (du holst dir den Teufel ins Haus) werden die lieben Brüder, die uns ans Herz gewachsen sind, leider nicht erwachen.
    Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen. Wir werden eines Tages vor unserem Schöpfer stehen und allein für uns die Verantwortung übernehmen müssen.
    Dann will ich sagen: Ich habe meine Hingabe an Dich nie bereut, nur habe ich meine Hingabe an eine menschl. Organisation bereut.

    Soviel Bibelwissen, Kirchengeschichte und Redegewandtheit hätte ich in keiner anderen Religionsgemeinschaft erlangt. Das halte ich den ZJ zugute, ich habe sehr viel gelernt.

    Aber nun lerne ich weiter….

    Das wollte ich nur kurz anmerken, lieber Johann. Du bekommst sicher noch mehr Antworten der Brüder hier.

    NoirVelvet

  • Johann
    Juli 11, 2013

    Vielen lieben Dank für eure Nachrichten.
    Die Umstände belasten mich aber sehr.
    Ein Beispiel.
    Ich habe, oder hatte, auch mit Brüdern aus anderen Versammlungen Kontakt, sie schon öfters besucht und viele schöne Stunden mit ihnen verbracht.
    Es hat sich wirklich eine gute Freundschaft entwickelt.
    Nachdem ich einem Bruder, dem ich sehr Vertraute, meine Probleme offen legte, hat er sofort den Kontakt mit mir abgebrochen.
    Das verstehe ich nicht!
    Ich gehe in den Predigtdienst, besuche die Versammlungen, gebe niemanden irgendwelche Zweifel, und nach einer vertraulichen SMS, hat seine Familie mich schon „ausgeschlossen“?

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    das ist die Angst, Johann, dass sein heiles Weltbild aus den fugen gerät. Sie ermuntern zwar alle an der Tür, ihren Glauben zu prüfen, nur den eigenen, den prüft man nicht, man gackert alles nach, was die Henne, die Mutterorganisation vorgackert – lauter Windeier.

    Nimms nicht tragisch. solche „Brüder“ sind persönlich kein Verlust, auch wenn sie einem Leid tun. Jesus wolle Jerusalem auch pflegen wie eine Henne die Küken pflegt. Was sagte er?
    IHR HABT NICHT GEWOLLT-

    Wenns im Gebälk kracht, werden einige wach werden. Vretrauen wir auf unseren Führer zum Leben und nicht auf selbsternannte Untervermittler.

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Frank & Frei,
    du hast völlig recht. Wir waren vom Wunsch nach Harmonie in einem Paradies auf uns selbst fokussiert. Weil es ja wirklich schön ist in Frieden und Gesundheit zu leben. Das hat uns blind gemacht für das was Jesus schon getan hat. Wir werden es erleben, wie auch immer. Und es wird schöner als wir es uns jetzt vorstellen können.

    Lieber Grüße aus dem Sommer Anna

  • M. an Johann
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    „Nachdem ich einem Bruder, dem ich sehr Vertraute, meine Probleme offen legte, hat er sofort den Kontakt mit mir abgebrochen.
    Das verstehe ich nicht!“

    Bei den Brüder spielt einiges mit rein – (die Ansicht, innerhalb der Organisation sei alles gut, außerhalb sei alles böse) oder auch einfach große unterschwellige Angst. Wenn jemand z. B. in einer Zweifel-Phase ist und den Weg in der Religionsgemeinschaft aber gehen möchte, blendet er alles Kritische von Außen aus.

    Bei vielen ist ja das gesamte Leben auf diese Religion aufgebaut (worden), ein „Angriff“ (=so wird ein verunsichernder laut ausgesprochener Gedanke gesehen) kann damit das ganze Gebäude ins Wanken bringen und traumatisch sein. Kein Wunder, dass man sich davor schützt.

    Wichtig ist es, den Glauben in Jehova, Jesus Christus, die Bibel zu stärken (echte Grundlagen), um den Heiligen Geist zu bitten und sehr bedacht vorzugehen (das eigene Leben betreffend).

    Christlich gesehen müssen wir schon auf das Gewissen anderer Rücksicht nehmen. Wenn man wirklich auf die Grundlage Jesus Christus aufbaut, baut man auf Fels, nicht auf Sand.

    Dir und uns allen wünsche ich die Führung Gottes und Jesu.

    Lieben Gruß,

    M.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    so ist das mit „Freunden“. Auch ich weiß ein Lied davon zu singen. Aber warnt uns die Bibel nicht davor, unser Vetrauen auf den Sohn des Erdenmenschen zu setzen? Diese können sich selbst nicht retten, geschweige denn einen anderen. Dich nicht, mich nicht, sonst keinen. Das geschieht nur durch die Gnade Christi und auf die dürfen wir wirklich vertrauen. Nun wirst du um Christi Namens willen geschmäht – und? Löst das nicht eher Vertrauen ein, nämlich auf dem richtigen Weg zu sein? Wahrheit braucht doch eine andere Ansicht nicht zu fürchten, Liebe müsste sie veranlassen, sich mit dir darüber auszutauschen statt dich zu meiden.

    Hab Mitleid mit ihnen und die Gewissheit, dass viele von ihnen noch dem Weg folgen werden, den du jetzt gehst. Und sei dankbar, dass du relativ schnell erkannt hast, woran du bist, viele von uns haben heftige Blessuren davongetragen. Also freue dich, vergib ihnen und forsche weiter nach.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Hans
    Juli 11, 2013

    Hi Johann,

    es gibt Situationen im Leben und speziell in dem von ZJ, in denen sich ganz deutlich zeigt, wer ein wahrer und treuer Freund ist. Und wer nicht. Oft sind es andere Menschen, auf die man bauen kann, als man selbst denkt.

    Das kann einen im ersten Moment schon enttäuschen oder gar verletzen, andererseits weiß man dann auch, woran man ist 🙂

    LG
    Hans

  • Winston an Johann und Hans
    Juli 11, 2013

    Lieber Hans und Johann,

    das ist für einen CHRISTEN einfach nicht zu verstehen. Punkt. In unserer zivilisierten Welt gibt es außer
    – islamischen
    – feministischen
    – kommunistischen
    – usw.
    – und WTG
    -Hasspredigern)
    wenige, die sich unter ein Joch begeben, das ihm vorschreibt, wen er zu achten und zu lieben hat und wen er hassen soll. Wer solchen Unsinn befolgt, der ist leider verblendet oder mittlerweile verblödet. Da bleibt nur noch Mitleid mit solchen Menschen.
    – Friede
    – Mitgefühl mit Menschen in Not
    – Barmherzigkeit
    – Vergebung
    – Liebe

    das sind christliche Werte, die es zu vertreten gilt.

    Ganz anders aber die WTG, wenn da mal jemand auch nur zweifelt,
    dann gilt folgende Verhaltensvorschrift.
    Der Wachtturm, 15. Januar 1975, Seite 442:
    … Weißt du aber auch, wie man haßt? Diese harten Worte bringen den gottgefälligen Haß zum Ausdruck, den auch du empfinden mußt, wenn du Gott gefallen möchtest. Haß ruft in uns Abscheu hervor. Etwas, was man haßt, ist einem zuwider, man ekelt sich davor, man kann es nicht ausstehen.
    Folgender Satz ist nur in der englischen Watchtower-Ausgabe enthalten: […] [Man hasst ausgeschlossene Zeugen Jehovas] in dem Sinne, wie man Gift oder einer giftigen Schlange aus dem Weg geht.

    Ich verstehe nicht, dass Menschen im 21. JH diese Vorschriften im Namen Gottes freiwillig befolgen. Könnt Ihr mit dem Begriff GOTTGEFÄLLIGER HASS etwas anfangen. Den würde ich persönlich Satan zuordnen, aber nicht dem Vater von Jesus. Unser Gott liebt keine Hass und entzweit nicht. Schon gar nicht Familien.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    hallo Johann, willkommen im Kreise derere, die sich ernstlich bemühen Gott und Christus kennenzulernen und anzubeten.

    Charles Taze Russel gründete Zions Watchtower als Firma, mit dm Charity Status, also der Gemeinnützigkeit. So konnte sie als solche im 1. Weltkrieg auch den Druck überstehen, weil eben die Firmenleitung einsaß.
    Russell machte keinen Hehl daraus ein Freimaurer zu sein. ER liegt auf einem Freimaurer Friedhof begraben.
    Hier ein Link, der die PHotos zeigt und kommentiert
    http://www.google.de/imgres?um=1&hl=en&biw=1280&bih=771&tbm=isch&tbnid=Qdr9gZLDOzsUoM:&imgrefurl=http://www.wahrheitenjetzt.de/religion/charles-taze-russell/grabst%25C3%25A4tte/&docid=odyHnNxREs3p3M&imgurl=http://u.jimdo.com/www54/o/sab39bdc97c5d24d0/img/i8a69ac1de08c1d9c/1339435531/std/image.jpg&w=600&h=420&ei=01XmUYK7H4eStQauxoGAAg&zoom=1&iact=hc&vpx=818&vpy=212&dur=87&hovh=188&hovw=268&tx=104&ty=105&page=1&tbnh=153&tbnw=214&start=0&ndsp=26&ved=1t:429,r:5,s:0,i:95

    Konzediere einmal diese Fakten: Ein Freimaurer – die als Diener Satans bekannt sind – gründet eine Firma mit dem Zweck Religion zu fördern und er gebraucht die typischen Freimaurer Symbole.
    Ob da der wahre Gott Freude dran hat?
    hat der wahre Gott Freude daran, dasss diese Dinge von der heutigen Firmenleitung in Brooklyn einfach unter den Teppich gekehrt werden? Sie pflegen ja die masonistische Grabstätte.

    Ich frage mich immmer wieder ob aus einem Unreinen Reines kommen kann. Was hat die WTBS seit Beginn an Doktrin aufgestellt und wenn man die Ausdrucksweise betrachtet: Immer mit dem Anspruch, dass die Gläubigen es voll akzeptieren müssen oder ihnen wachsen Flügel, sie werden ex-kommuniziert.
    Bescheidenheit würde denen gut tun und der Umstand, dass man dem Gläubigen mehr Verantwortung überlassen sollte eigene Entscheidungen zu treffen.
    Da gaukeln sie einem ein Blutverbot vor, umgehen es aber selbst, indem sie Fraktionen von Spenderblut erlauben, aber Blut zu spenden ist verboten. Das ist wie mit dem Storch und der Blindschleiche, ein Kreisverkehr der Widersprüchlichkeiten.
    Für mich ganz abscheulich ist, dass es Brüdern erlaubt ist in Ländern, in denen Biopure oder Hemopure als Blutersatz angewendet wird, dieses zu nutzen. Es ist bovinen Ursprungs, stammt von Rinderblut ab. Ob da dem einen oder anderen Hörner wachsen? Früher lehrte ja der WT, dass, wenn man Blut und Organe von anderen bekommt, man deren Eigenschaften und Charakter erwerben kann.
    Das waren und sind die vorlauten „Erkenntnisse“ einer Religionsfirma, der das Wasser bis zum Halse steht, da man in der Vergangenheit bewußt sich über Gesetzesmäßigkeiten hinwegsetzte und zB Kinderschänder vor dem Gesetz schützte. Die Ältesten haben dies in Form von Kadavergehorsam treu befolgt und im Falle von Candace Conti, wo Pönnalen in Millionenhöhe für die WT AG ausgesprochen wurden, wurden auch die Ortsältesten zu nahezu 1 mio Dollar Strafe verurteilt.

    Mir scheint, es geht um Machterhalt über viele, wobei ich zu der Erkenntnis komme, dass die sogar auf 4 Mio Gläubige verzichten würden, könnten sie so weitermachen.
    Die stehen mE am Scheideweg und treffen die falsche Entscheidung. Jedem, der Kritik übt, begründete Kritik als Abttrünnigen zu bezeichnen ist eine Sünde gegen den bruder und damit auch gegen unseren Loskäufer und ggü Gott.
    Wir alle haben ein von Gott gegebenes Gewissen. Und das zählt, darüber beurteilt uns Gott und mir zB fällt es überhaupt nicht schwer Geburtstage zu begehen.
    Der Rutherford setzte sich mit der Publikation des 7. Bandes der Schriftstudien – „Das vollendete Geheimnis“ im Jahre 1917 über seine Mitdirektoren durch, so dass sie fluchtartig die AG verließen. Sie nannten sich auch Bibelforsche4r und kommunizierten damit.
    Dadruch bekam Rutherford ein Problem und er mußte Marketing organisieren:
    Neuer Name
    Neuer Auftritt
    Neue Glaubensinhalte
    Neue Doktrin
    Das ging er langsam aber sicher an und so erreichte er innerhalb von 14 Jahren einen völlig eigenen Claim, der über die Jahre bis auf die 144.000 völlig verändert wurde. Die vielen alten Bücher sprechen für sich.
    Heute im Jahre 2013m wenn wir bis 1935 zurückblicken, nehmen bzw nahmen von den Symbolen schon an die 100.000 Teilnehmer.
    Dabei waren im 2, Jahrhundert in Ägypten an die 150.000 Christen ermordet, was heißen will, dass der frühen Christen sehr viele waren
    Und wenn Jesus gesandt wurde zu den Stämmen Israel, er aber nur in Juda unterwegs war, liegt auf der hand, wer die „andreen Schafe“ sind.
    Ich stelle hier keine Dogmen auf, zeige nur auf, dass es viele Dinge gibt, di zu hinterfragen sind, wo wir allein auf Gott vertrauen können und keiner das Recht hat, dem Bruder Negatives zu unterstellen, wie das zB Lucky LUke aka „Glückskind“ tut, der der WT Leitung per Kadavergehorsam untergeben ist und damit deren Zukunft teilen muss. Aber vielleicht knallst rechtzeitig und das Echo weckt ihn auf. Das wünsche ich allen, die Gott über alles lieben.

  • Johann
    Juli 11, 2013

    Hallo Brüder,
    noch ein Wort.
    Wir wollten heuer den BZK in Salzburg besuchen,
    aber mein momentaner Glaubensstand, lässt mich immer mehr
    zweifeln.
    Das Problem ist, dass ich auch noch ein Heimbibelstudium leite,
    und jetzt ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Schüler habe.
    Ich bin euch echt für eure Hilfe dankbar.

    Johann

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    herzlich willkommen auf der Suche nach der wirklich grünen Weide und dem frischen, erquickenden Wasser.

    Ist es nicht fürchterlich, sich überhaupt mit Gewissensbissen plagen zu müssen, weil man erkennt, dass der eigene Glaube möglicherweise nachgebessert werden muss? Ist es nicht viel besser, anstatt Gewissensbisse zu haben, sich über diese Zweifel auszutauschen um entweder seinen Glauben bestätigen zu können oder zu korrigieren? Beides geht nicht von einem Tag auf den andern. Aber beides muss nach dem Willen Gottes in der Freiheit des Geistes geschehen, denn niemals ist es Gottes Wille, dass die Gute Botschaft unter Zwang jemandem vermittelt wird. Wie sagte Paulus: Nicht überreden, sondern überzeugen (Kurzfassung) Überzeugung geht aber nur im Vergleich und wiederum Paulus sagt, wer sich nur mit sich selbst vergleicht ist unvernünftig.

    Es ist keine Frage, dass du in bestimmten Bereichen über Irrtümer allgemeiner christlicher Konfessionen belehrt wurdest. Aber worin vergleicht die Gesellschaft im speziellen? Warum hinterfragt sie nicht die Gedanken von Menschen die zweifeln um ihre eigene Lehre zu überprüfen, sondern hinterfragt dies nur, um Menschen „auf Linie“ zu halten und mit einem Gemeinschaftsentzug zu drohen, wenn man ihrer Lehre nicht folgt? Kann man eine solche Religion als BEWÄHRT betrachten?

    Ich musste bei all diesem Schmerz, den ich mit dir empfinde über deine Zweifel doch etwas schmunzeln. Erst neulich schrieb ein Bruder, dass er ein HB beendete, weil er erkannt hatte, dass er dadurch Menschen einer Organisation zuführt und nicht dem Christus. Meine körpereigene Speicherkapazität hat etwas gelitten, ich kann dir nicht sagen, wer es ist (und außerdem mag ich sie alle), aber ich bin sicher, ihr findet euch. Allein sein mit deinem Kummer und Zweifel wirst du hier jedenfalls nicht.

    Jetzt bitte ich dich erst einmal: Sei glücklich! Glücklich darüber, dass du dich nicht geistig satt zurückgelehnt hast, sondern dein Nahrungsangebot überprüft hast. Jesus hat uns gesagt, dass wir damit selig seien. Er hat auch nicht gesagt, ihr könntet dann vielleicht glücklich sein…, nein, er sagte: Glücklich sind die(jenigen)…

    Mit lieben Grüßen sende ich dir ein Willkommen
    Elke

  • M. an Johann
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    deinen Situation ist nicht zu beneiden 🙁

    ich kann dir „nur“ raten, dich in das Gebet zu vertiefen und Jehova um Antwort zu bitten. Besonders, dass Jesus Christus dich führen möge.

    Auf dein Ergebnis gespannt, wenn du es mitteilen möchtest, mit lieben Grüßen,

    M.

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Hallo Johann,
    ich bin aus Salzburg. Solltest du nach Slzbg. kommen können wir uns gerne treffen.
    Meine persönliche Erfahrung geht auf über 45 Jahre zurück (1966 getauft), ich war 15 Jahre Ältester und auch 8 Jahre Pionier, gerne lasse ich dich an meinen Erfahrungen teil haben.
    Schreib mir an zeugejesus@gmail.com wenn du möchtest.
    lg. Matthäus

  • Sem
    Juli 11, 2013

    Johann: Zitat 17. Juli 2013 um 08:32
    Hallo Brüder,
    noch ein Wort.Wir wollten heuer den BZK in Salzburg besuchen,aber mein momentaner Glaubensstand, lässt mich immer mehr zweifeln.Das Problem ist, dass ich auch noch ein Heimbibelstudium leite,und jetzt ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Schüler habe.Ich bin euch echt für eure Hilfe dankbar.
    ** Ich gehe erstmal heuer auch nicht auf dem BZK 2013. Einige VK. beobachten bei uns in der Verslg. wer und wann auf dem Kongreß oder die Versammlung geht. ** Evtl. vereist du oder machst in der BZK Zeit krank. Programm-Info bekommst du von Freunden oder aus dem Internet. Für mich ist die Zeit zu kostbar 8hr auf einer Stadionbank abzusitzen.

  • Johann
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen liebe Brüder und Schwestern,
    ich bin erst 15 Monate getauft,nach knapp einem Jahr Studium, und habe erst nach der Taufe gemerkt, worauf ich mich genau eingelassen habe.
    Meine Dankbarkeit, dass ich den wahren Gott, seinen Sohn und sein Wort- die heilige Schrift kennen gelernt habe, ist unendlich groß, und darum bin auch wirklich glücklich.
    Dass täglich Leben, als Zeuge Jehova, der Dienst, die Versammlung, und auch die „Aussichten“ machen mich aber traurig.
    Der immense Druck und die Angst, dass ich alles hinter mir lassen muss, sind in meinen Augen unmenschlich, und niemals von Gott gewollt.
    In meinem gesamten alten Freundeskreis, und meiner Familie, bin ich der einzige Zeuge Jehovas.
    Es ist aber auch so, dass ich so unsagbar liebe Menschen im Glauben gefunden habe, die ich unmöglich enttäuschen könnte, wenn ich die Wahrheit wieder verlassen würde.
    Einige Dinge verstehe ich einfach nicht!
    Warum macht die Leitende Körperschaft dass alles?
    Worum geht es diesen Männern?
    Ist es nur die Macht über knapp 8 Millionen Gläubige?
    Lebt die LK in Saus und Braus?
    Sie müssen doch sehen, dass ihre Vorgehensweise kein stabiles Fundament hat, und dass sie sich vor Gott versündigen.

    Und die wichtigste Frage für mich, wie kann ich liebe und treue Brüder davon überzeuge, dass sie wirklich falsch liegen?

    Vielen Dank für eure Antworten,
    liebe Grüße und einen schönen Tag.

    Johann

  • Manfred an Johann
    Juli 11, 2013

    Lieber Brd. Johann,

    Du kannst Dich glücklich schätzen, dass Du noch nicht so tief in die Organisationslehren eingetaucht bist und so noch die Chance hattest die Wahrheit zu erkennen. Natürlich ist es schwer, wenn man bedenkt, dass die gerade erst liebgewordenen Schwestern und Brüder, bald nicht mehr mit einem reden, sobald bekannt wird, dass Du Dich auf Seiten von „vermeintlichen Abtrünnigen“ herum treibst. Wir hier bei Bruderinfo sind nur der Gesellschaft abtrünnig, nicht jedoch Jehova oder seinem Sohn Jesus. Das einzige, was alle Schwestern und Brüder hier bei Bruderinfo eint, ist das Wort Gottes und der Glaube an Jesus sowie seinen und unseren Vater. Ansonsten sind wir ein wild durchgemischter Haufen von Suchenden. Wir suchen den kleinen schmalen Weg, der zum Leben führt und wir haben ihn gefunden, weil Jesus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch ihn.

    Das zeigt schon, dass eine LK hier völlig fehl am Platze ist. Zwischen uns und Jehova darf nur einer stehen und das ist Jesus. Alle anderen sind Lügner und Betrüger. Jesus sagt die selbst in:

    Joh. 10:1-30, Elberfelder: 1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe hineingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
    2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe.

    3 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus.
    4 Wenn er die eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.
    5 Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.
    6 Diese Bildrede sprach Jesus zu ihnen; sie aber verstanden nicht, was es war, das er zu ihnen redete.
    7 Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe.
    8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
    9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

    10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.
    11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
    12 Wer Lohnarbeiter und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf raubt und zerstreut sie -,
    13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich um die Schafe nicht kümmert.
    14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
    15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.

    16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.
    17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen.
    18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.
    19 Es entstand wieder ein Zwiespalt unter den Juden dieser Worte wegen.
    20 Viele aber von ihnen sagten: Er hat einen Dämon und ist von Sinnen. Was hört ihr ihn?
    21 Andere sagten: Diese Reden sind nicht die eines Besessenen. Kann etwa ein Dämon der Blinden Augen öffnen?
    22 Es war damals das Fest der Tempelweihe in Jerusalem; es war Winter.
    23 Und Jesus ging in dem Tempel umher, in der Säulenhalle Salomos.
    24 Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus.
    25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir;
    26 aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe.
    27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
    28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
    29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.

    30 Ich und der Vater sind eins.

    Wie haben wir im Vers 8 gelesen? 8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.

    Auch hier wieder die Formulierung ALLE, die vor Jesus gekommen sind, sind Diebe und Räuber. Da Jesus noch nicht sichtbar wiedergekommen ist, da dies erst NACH der großen Drangsal geschieht, müssen ALLE die davor gekommen sind Diebe und Räuber sein. Die LK ist vor Jesus gekommen, also sind sie auch ein Dieb und ein Räuber.

    Du dagegen musst ein Schaf Jesu sein, denn Du hast seiner Stimme folge geleistet. Du darfst Dich glücklich schätzen. Sei herzlich willkommen hier und wir dürfen uns hoffentlich noch auf weitere Kommentare von Dir freuen.

    Herzliche Grüße Manfred

  • Winston an Johann
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    zuerst einmal ein herzliches Willkommen. Viele Deiner Fragen findest Du beantwortet in den Kommentaren. Ich gebe Dir den Rat die Diskussionen mit einem gewissen Glückskind zu überspringen, da steht selten was lehrreiches drin.
    Zuerst einmal möchte ich Deine Fragen aus meiner rein persönlichen Sicht beantworten.
    Warum macht die Leitende Körperschaft dass alles?
    – um Recht zu haben, weil wer die Macht hat, hat auch recht !
    Worum geht es diesen Männern?
    – um ihren Macherhalt und den Status der alleinigen Kanals zu Jehova zu sein, an dem niemand vorbeikommt, der errettet werden will zu behaupten.
    Ist es nur die Macht über knapp 8 Millionen Gläubige?
    – nein es ist auch Arroganz, wie bei der Unfehlbarkeit des Papstes. Die sehen sich auch als Stellvertreter Gottes auf Erden
    Lebt die LK in Saus und Braus?
    – glaub ich nicht, aber viel Vermögen ist auch ein Machtfaktor um eigene Interessen durchzusetzen

    Sie müssen doch sehen, dass ihre Vorgehensweise kein stabiles Fundament hat, und dass sie sich vor Gott versündigen.
    – Das hab ich früher auch gedacht, aber diese Hoffnung hat sich jahrzehntelang nicht erfüllt. Mittlerweile wird sogar das private Bibelstudium unter Brüdern ohne die WT-Literatur strengstens geahndet. Das kann bis zum Ausschluß als Abtrünniger gehen.

    Und die wichtigste Frage für mich, wie kann ich liebe und treue Brüder davon überzeuge, dass sie wirklich falsch liegen?
    – Wenn Du das versuchst, dann sind die Zeugen nicht mehr lieb und Du bist ganz schnell isoliert als Bezeichneter und schlechter Umgang. Im für Dich günstigsten Fall bist Du gleich wieder draußen. Erst dann kannst Du frei Deine Gedanken äußern.

    Ich gebe Dir den Rat, vernachlässige nicht den Kontakt zu Deiner Familie und Deinen bisherigen Freunden in der bösen Welt. Das sind die Einzigen, die Dir später noch helfen können, falls das bei den ZJ nicht klappt. Von ZJ hast Du bezüglich Deiner Zweifel keine Hilfe zu erwarten. Im Gegenteil, die werden Dich geistig für vogelfrei erklären.
    „Wer nicht an den treuen und verständigen Sklaven glaubt ist ein Schmäher und Lästerer“.

    Dazu ein Wachturmartikel aus dem 15.3.1986
    „Welches andere Mittel setzt der Teufel ein, um uns
    fortzuziehen? … Andere gehen noch weiter und behaupten,
    die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas oder andere
    verantwortliche Brüder würden auf die Freiheit des Gewissens
    übergreifen oder auf das „Recht“ des einzelnen, die Bibel
    auszulegen … Nimm dich vor Personen in acht, die ihren
    eigenen, andersartigen Meinungen Geltung zu verschaffen
    suchen.
    Ich will keineswegs Deinen Glauben erschüttern oder Dir dazu raten, die Zeugen Jehovas zu verlassen. Jeder Christ hat das Recht seinen Weg zu Gott selbst zu wählen, solange er Werke des Glaubens tut, wird das von Jesus und Gott auch belohnt. Völlig unabhängig mit welchen Gefährten er diesen Weg einschlägt.
    Bedenke nur, daß 7 Millionen Zeugen fest daran glauben, dass die anderen 1,5 Milliarden Christen, ganz zu schweigen vom Rest der Weltbevölkerung, vernichtet werden.
    Dazu noch ein Wachturmtext:
    „Zu Beginn der großen Drangsal wird etwas geschehen, was die
    meisten Menschen auf der Erde zutiefst erschüttern wird: Die
    gesamte falsche Religion wird vernichtet. Jehovas Zeugen wird
    das nicht erschüttern, denn sie haben es lange herbeigesehnt.“
    – WT 15.10.2000, S. 16
    ich wünsche Dir alles Gute auf der Suche nach der Wahrheit.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Dennis an johann
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    sei gegrüßt und willkommen auf BI.

    Du bist gerade in einer Phase, die fast jeder hier auf BI durchgemacht hat. Deine Taufe in die WTG ist nicht so lange her, daher sind Dir die vielen tollen und liebenswerten Menschen, die Du kennen gelernt hast, sehr wichtig. Das ist völlig normal und verständlich.

    Wahrscheinlich kannst Du Dir nicht vorstellen ohne diese Menschen zu leben. Das ging mir genauso, als in 3. Generation Hineingeborener.

    Ich glaube Du musst Dir erst über einige Dinge klar werden und selbst bestimmen wo Du mit Deinem Glaubensgebäude stehst. Dann kannst Du entscheiden wo Du hin willst. Überstürze nichts!

    Ganz wichtig ist m. E. dass Du erfährst was für einer Organisation Du Dich mit Deinem öffentlichen Gelöbnis verschrieben hast. Auch wenn Du den Eindruck hast Du hättest Dich Jehova und Jesus hingegeben. Es ist nicht der Fall!

    Gerne können wir über eMail in Kontakt kommen und ich sende Dir die Infos, die damit zu tun haben: mentalist1981@web.de

    Soweit ich weiß gibt es hier auf BI viele Brüder aus Österreich und sogar aus der Nähe von Salzburg ;-).

    Lg
    Dennis

  • Brandy
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann, wie schön, dass Du den Weg zu BI gefunden hast. Es ist eine wahrlich schwere Zeit jetzt für Dich, aber wie Dir schon einige liebe Geschwister geschrieben haben, trage alles unserem Schöpfer im Gebet vor, irgendwann wirst Du die richtige Entscheidung treffen, laß` Dir Zeit, es treibt Dich niemand. Meine Tochter hat die Versammlung verlassen (wie ich auch und meine 2. Tochter ebenfalls vor kurzem) und selbst die besten Freunde lehnen den Kontakt ab, es sei denn, sie „studiert“ mit Ihnen. Andere „machen sie“ auf der Straße „nieder“, aber ich habe sie noch nie so ausgeglichen und fröhlich erlebt :-)Aber jeder muss entscheiden, was für ihn das Beste ist. Das wichtigste ist, dass Du Deinen Glauben und Deine Liebe zu Jehova, Jesus Christus und Deinen Nächsten nicht verlierst, denn es gibt viele wertvolle Menschen, die unser Liebe verdienen. Jehovas Segen für Dich.
    Brandy

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Johann,

    du hast hier auf BI wahrscheinlich bisher mehr Zuneigung und echte Liebe und Anteilnahme verspürt als in deiner Versammlung, odet ?? Und das ohne Hintergedanken und ohne Zwang und Druck. So soll es sein, nicht geheuchelt sondern echt. Denk daran, es gibt ausser der Handvoll ZJ noch viele aufrichtige und wertvolle Menschen in der “ boesen“ Welt, die dich verdient haben.Du wirst mit Jehovas Hilfe die richtige Entscheidung treffen, er wird dir helfen.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Elke an Bruderinfo
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder,

    danke für dein Lob. Am liebsten hätte ich Ruth ganz doll umarmt.

    Dass Christus die Kraft des Todes durchbrochen hat ist von allem, was bisher in der Menschheitsgeschichte, aber auch im Himmel, geschah, das allerbeste. Und wir bekommen noch so viel mehr davon! Das ist für mich ein Wunder.

    Liebe Grüße und ein ganz herzliches Dankeschön für eure Vorträge.
    Elke

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe stille Mitleser und Mitleserinnen und Hallo liebe Mitschreiber und Mitschreiberinnen am 16.07.2013,

    morgen möchte gerne jemand von mir über „Bruder-Info“ informiert werden,

    deshalb bitte ich Euch Alle und besonders die bisherigen Mitschreiber und Mitschreiberinnen

    sowie den Bruder, der den Vortrag „Das Ringen um Wahrheit“ geschrieben hat,

    sich mitarbeitend einmal mit einem kurzen Antwortkommentar auf meine FRAGE vom 13. Juli 2013 (09:58 Uhr)einzulassen, die da lautete und bisher noch unbehandelt geblieben ist:

    „Angenommen: Du bist ein für mich zuständiger Ältester in der Ortsversammlung, dzt. sind es sechs für mich: wie hättest Du auf den Inhalt meines Briefes vom 3. Juli 2013 an DICH als diensthabenden Bruder bzw. diensthabende Schwester reagiert?

    Bisherige Mitschreiber und Mitschreiberinnen zum Thema „Das Ringen nach Wahrheit“ waren:
    Elke, Winston, edelmuth, NoirVelvet, Tirza, Amalie, Orakel Fred, Matthäus, Nachdenker, Frank und Frei, Descha-vu, Birds, Glückskind,Anna, Aufgewachte, Brandy, Ruth, Manfred, Winston, Gaberta,Dennis, Turtle, Norman, BenKenobi, Wolsely, hansi, M. und Ausländer und unser Bruder von Bruder-Info,

    bitte übersieht mein kleines Anliegen bzw. meine kleine Bitte nicht,

    wenigstens kurze Antworten Eurerseits wären nicht nur für
    mich sondern für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Gottes, in Christus, für das Königreich, für unsere Freude und für Licht und Wahrheit und für alle, die auf dem Weg der Wahrheit dorthin unterwegs sind, also auch für viele weitersuchende Ausgestiegene und viele weitersuchende aktive Zeugen und Zeuginnen, wichtig,

    Allen viel Freude und Segen bei der Weiterentwicklung
    der Kommentare zum Thema „Das Ringen nach Wahrheit“

    Hubert am 16.07.2013

  • M. an Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo Hubert,

    meintest du diesen Beitrag? bruderinfo.de/?p=1303&cpage=1#comment-70083

    LG,

    M.

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Hallo lieber M. vom 16.07.2013,

    es handelt sich um meine 2. Information auf dieser Vortragsseite und zwar die v. 13.07.2013 um 09:58 Uhr,beim 70083-Pfad-Hinweis
    tue ich mir noch schwer, wie ich ihn finden und überprüfen kann,

    ich hoffe, Dir fällt es leicht, mir meine Frage ein bißchen zu beantworten,

    über die hilfreichen und wertvollen Rückäußerungen von martin und Gerd haben wir uns schon sehr gefreut, ihnen bereits jetzt vorweg schon einmal ein brüderliches und ganz herzliches Dankeschön,

    mit lieben Grüßen
    und Segenswünschen

    Euer Hubert am 17.07.2013

  • Martin@Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert, Ein Mölltaler??? Auf jedenfall ein „Kärntner“!!!

    Zunächst möchte ich dir danken für deine Kommentare. Du machst dir enorm viel Mühe in deinen Darlegungen und in deiner Schreibweise. Um allen gerecht zu werden sprichst du gleichberechtigt unsere Schwestern und Brüder im Herrn an und bringst sehr offen deine Sorge um die neuzeitliche Entwicklung der Bewegung der Zeugen Jehovas an. Ich habe deine Kommentare abgespeichert und sehr wohl darüber nachgedacht. Bedauere auch, dass durch die anderweitige Diskussion hier auf BI deine Bitten etwas untergegangen zu sein scheinen.

    Dein Kommentar mit den 5 Punkten war unter folgender Seite zu lesen:
    Hubert: http://www.bruderinfo.de/?p=1303&cpage=1#comment-70174
    12. Juli 2013 um 19:50

    Ein weiterer Kommentar folgte dann am
    13. Juli 2013 um 09:58
    http://www.bruderinfo.de/?p=1303&cpage=1#comment-70174

    Nun hast du eine Bitte an uns, indem du schreibst:
    “Angenommen: Du bist ein für mich zuständiger Ältester in der Ortsversammlung, dzt. sind es sechs für mich: wie hättest Du auf den Inhalt meines Briefes vom 3. Juli 2013 an DICH als diensthabenden Bruder bzw. diensthabende Schwester reagiert?

    Diese Frage stellst du natürlich BI-Kommentatoren. Ich denke, dass hier zur Genüge über die Praxis in den Ältestenschaften gegenüber „Abweichlern“ berichtet wurde. Du kannst also vielen Kommentaren entnehmen, wie darüber gedacht wird, denn deine aufgeführten Punkte treffen ja ins Mark der Organisation.

    Nun war ja deine Frage, “Angenommen: Du bist ein für mich zuständiger Ältester in der Ortsversammlung….. wie hättest Du auf den Inhalt meines Briefes vom 3. Juli 2013 an DICH als diensthabenden Bruder bzw. diensthabende Schwester reagiert“?

    Da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder es ist jemand ein 1, „organisationsorientierter oder loyaler WTG-Ältester“ oder er ist ein 2. „an unseren Hirten Jesus Christus orientierter Ältester und Hirte“. Entweder ist er ein „Hüte-Buch Ältester mit der WTG-Scharia“, oder er ist ein Hirte und Lehrer, der die Eigenschaften Jesu widerspiegelt. Der erstere wird dich schnellstens fragen, möglicherweise in Anwesenheit eines zweiten Ältesten, ob du noch davon überzeugt bist, dass die leitenden Körperschaft oder der treue und verst. Sklave von Gottes Geist geleitet wird? Man würde dich drängen, deine Anerkennung zum Ausdruck zu bringen, möglicher Weise in ein oder zwei Versuchen. Man wird ermitteln, ob du mit anderen darüber sprichst und damit wirst du „ zu einem Rechtsfall in der theokratischen Organisation und das Rad der theokratischen Justiz beginnt sich zu drehen“. Das trifft erst recht zu, wenn bekannt wird, dass du dich hier auf BI öffentlich äußerst. Deshalb verstehe ich im Moment nicht, was es heißt, wenn du schreibst: „ morgen möchte gerne jemand von mir über “Bruder-Info” informiert werden“… Ist es etwa ein Ältester? Oder irgend ein/e ZJ? Nun ja…“der nächste Winter kommt bestimmt…“.

    Wenn du mich fragen würdest, wie ich reagiert hätte, so kann ich dir nur sagen, ich würde mich bei dir für den Brief bedanken und wir würden uns einmal in gemütlicher Runde über den Inhalt unterhalten. Es gäbe natürlich viele Übereinstimmungen. Gleichzeitig würde ich dich aber auch ermuntern, weiterhin auf unserem himmlischen Vater JHWH und unserem Herrn Jesus zu vertrauen. Es muss auch für viele Israeliten besorgniserregend gewesen sein, über Jahrhunderte miterleben zu müssen, wie Israel unter den Fehlentscheidungen von Königen zu leiden hatten. Dennoch „das Kind wurde geboren“ und mit ihm der Erlöser und der König und sein Königreich.

    Wir leben in einer ähnlichen Episode. Wir alle spüren eine herannahende Zeitenwende und wissen, dass unser König wiederkommt. Wir erwarten sein Kommen sehnlichst und mit ihm die Aussicht auf ein gesegnetes ewiges Leben. Wir leiden unter den Entwicklungen einer Führung, die derzeit aufrichtigen Wahrheitssuchern versucht, eine „andere Richtung“ zu geben und dabei sich eine Autorität anmaßt, die sie von Christus in dieser Form überhaupt nicht erhalten hat. Sie baut auf Zahlen…auf Wachstumszahlen…mehr als auf Gottes Geist. Aber das haben andere Religionen auch schon hinter sich. Trotzdem gibt es auch positive Aspekte, Jahrzehnte lang ein Zeuge Jehovas zu sein. So würde ich dich ermutigen, eine wartende Haltung einzunehmen und dich weiterhin zu betätigen „im Zeugniswerk unseres Herrn“.

    Es ist vielleicht nicht die Antwort, die du erwartest oder auch andere. Vielleicht äußern sich weitere Brüder noch auf andere Weise. Jedenfalls würde ich mich über einen Gedankenaustausch mit dir freuen und es nicht unbedingt an die große Glocke hängen, das du ein „Abtrünniger“ wärst und dich einer Ältestenschaft vorführen, die dem Reinheitswahn verfallen ist, denn das könnte Dein Ausschluss herbeiführen.

    Die Ältesten deiner Versammlung sind diesbezüglich auch nicht zimperlich. Einige werden Rechenschaft ablegen müssen für Ihre eigenwilligen, menschengefälligen Entscheidungen. Leider ist vor einigen Jahren auch ein Ältester gestorben, der eine gute Absicht hatte. Er hätte gerne ein Altersheim für die immer älter werdende Bruderschaft gegründet. Aber leider lässt sich unter JZ so etwas nicht realisieren. Aber er hatte eine gute Absicht.

    Sei herzlichst gegrüßt
    Dein Bruder Martin

  • Tirza an Martin und Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Martin und lieber Hubert!

    Seit deinem letzten Brief, lieber Hubert, hier bei BI an uns alle denke ich, was könnte ich dem Hubert antworten, auf seine Frage, ich armes kleines Licht. In Gedanken wäre es ähnlich dem, was du lieber Martin hier an Hubert geschrieben hast.
    Ich sehe auch mit Sorge in die Zukunft, was deinen Verbleib, lieber Hubert, in der Organisation betrifft. Deinen Fähigkeiten, sich auszudrücken sind m. E. biblisch ausgewogen und zeugen von einer demütigen und wartenden Haltung, so wie wir im Glauben erzogen worden sind. Wenn ich die Angelegenheit als Außenstehende einmal reflektiren darf, dann steht die Antwort auf deine Briefe noch aus, viel zu lange schon!
    Was will der oder die Betreffenden damit evtl. aussagen?, dass die Mauern zwischen denen die organisationshörig sind und denen die sich aufrichtigen herzens, besorgt über die Entwicklung äußern m. E. unüberwindbar sind?
    Wenn aufgrund der Hilferufe eines Einzelen keine Antwort kommt, dann vermute ich, dass die betreffenden aus der WTG Zentrale, der LK und bis nach Selters ihren Draht zum Schöpfer bereits gekappt haben, denn so geht man nicht mit Menschen um!
    Ich vermisse von der Führung im Allgemeinen und hier in diesem Fall im Besonderen die Willigkeit, sich konstruktiv mit den Schafen und ihren Sorgen zu befassen.
    Ich denke, dass ein konstruktives Miteinander, zwischen der WTG und den kritischen Zeugen Jehovas nicht mehr möglich ist?
    Ein Bruder erklärte mir am Telefon, letzten Samstag etwas, was mich doch sehr erschüttert hat. Ähnlich wie hier bei BI einige Mitchristen noch glauben, dass sich die Organisation evtl.? noch von innen reinigen könnte, meinte dieser Bruder, dass dem nicht sein würde und begründete dies wie folgt:
    Wenn man die Regierungen der Welt anprangert für das, was sie dem jeweiligen Volk aufbürden und ihnen an Schaden zufügen, dann ist das nicht die Regierung, sonder es sind immer Menschen, Einzelpersonen und Gruppen, die sich zusammentun, um ihre Forderungen durchzusetzen. Der Einzelne in der Regierung, mag noch so guten Willens sein, er hat keine Chance, sich dabei durchzusetzen und das Ruder zugunsten des Volkes herumzureißen.
    Wenn auch in der LK, der WTG in Selters oder den Heimatversammlungen einzelne gute Absichten haben und guten Willens sind, sie werden sich nicht durchsetzen. Der Wolf im Schafspelz wird sich alles unterwerfen und wenn es keuchend dem Ende zugeht, dann wird er in den Abgrund mitreißen, was geht.
    Erstmals äußerte dieser Bruder, der noch sehr WTG-treu ist, seine Besorgnis und Angst über einzelne der LK, die ihre Macht dann voll auspielen würden und diktatorisch über das Volk Jehovas herrschen würden. Sind wir hier bei BI nicht bereits der Meinung, dass dem bereits so ist?
    Es ist etwas im Gange, denke ich. Die Besuchszahlen bei BI scheinen zu steigen und viele die sich nicht getraut haben, sich zu informieren, haben einen enormen Leidensdruck entwickelt, der alle Bedenken über Bord werfen lässt, sich via Internet zu informieren.
    Lieber Bruder Martin, lieber Bruder Hubert, liebe Brüder und Schwestern hier bei BI, wollen wir fest zusammenhalten und füreinander beten!
    Ich wünsche Euch allen die Liebe unseres Hernn Jesus Christus und seine Vaters!
    Seid lieb gegrüßt
    Tirza

  • Michael 2
    Juli 11, 2013

    Hallo Ihr Lieben,
    obwohl ich in letzter Zeit mich hier nicht mehr geäußert habe lese ich doch fast täglich hier mit.
    Wenn ich sehe wie viele neue Namen hier fast täglich auftauchen bin ich sehr erfreut darüber, welchen Erfolg BI unter den Brüdern hat.
    Ich denke an die vielen, die schon vor Jahren hier ihre Kommentare geschrieben haben und jetzt vielleicht auch nur noch stille Leser sind so sie ich, und frage mich wie es ihnen geht.
    Es wäre toll, wenn alle die Leser und Kommentarschreiber der ersten Stunde sich mit einem lieben Gruß kurz melden würden. Dann wüssten wir, dass wir noch miteinander verbunden sind.
    Ich hoffe das Bruderinfo viele Freischaltungen zu machen hat.
    Liebe Grüße an alle

    Michael 2

  • Joshua
    Juli 11, 2013

    Hallo lieber Michael 2, hallo alle anderen Geschwister im Herrn,

    ich bin fast von Beginn hier Leser, halte mich aber in letzter Zeit mit Kommentaren zurück. Viele Kommentare sind mir einfach zu lang, und die von Glückskind klicke ich gar nicht erst an, – dazu bin ich mir zu wertvoll.
    Es geht mir gut in der christlichen Freiheit, aber wenn ich in Kontakt mit anderen Christen trete, habe ich doch noch Angst vor erneuter Vereinnahmung. Alles braucht seine Zeit. Bruderinfo war mir in den letzten 3 Jahren eine große Hilfe, bei meinen ersten Schritten in die Freiheit, aber ich merke auch, das nun die Zeit da ist, das Alte wirklich loszulassen und sich nicht mehr so sehr mit den WTG-Altlasten abzugeben. Der Prozess des Vergebens ist für mich auch sehr wichtig, um den Frieden Gottes zu spüren, der alles Denken übertrifft.
    Viele wissen ja, das ich aus dem Rhein-Main-Gebiet bin. Gerne könnt ihr mir schreiben an. Joshuagross68@yahoo.de

    Euer bruder im Herrn
    Joshua

  • M. an Joshua
    Juli 11, 2013

    Lieber Joshua,

    „Der Prozess des Vergebens ist für mich auch sehr wichtig, um den Frieden Gottes zu spüren, der alles Denken übertrifft.“

    Das ist richtige, handeln doch die meisten nach bestem Wissen und Gewissen, auch innerhalb der Religionsgemeinschaft „von unten bis oben“.

    Keiner ist besser als der andere, wir sind nicht in der Lage in die Herzen zu sehen.

    Uns wird immer wieder vergeben, wie viel mehr sollten wir anderen vergeben und in ihnen das Gute sehen und für ALLE beten – wie gesagt, ob innerhalb oder außerhalb der Religionsgemeinschaft.

    LG,

    M.

  • Hans
    Juli 11, 2013

    Hi Joshua,

    du schreibst: „Der Prozess des Vergebens ist für mich auch sehr wichtig, um den Frieden Gottes zu spüren, der alles Denken übertrifft.“

    So ist es, Vergeben sowohl anderen, als auch sich selbst. 🙂

    Der, der am meisten vom Vergeben profitiert, wird immer der sein, der es tut 🙂

    LG
    Hans

  • Dennis an Joshua
    Juli 11, 2013

    Lieber Joshua,

    einerseits finde ich es sehr schade, dass Du Dich zurückziehen willst, aber andererseits kann ich Dich voll und ganz verstehen!

    Ich habe auch das Gefühl, dass ich mich so langsam am Ende meines Abnabelungsprozesse befinde.

    Wir bleiben in Kontakt 😉

    LG
    Dennis

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza und liebe Anna vom 17.07.2013 und liebe Mitarbeiterinnen für Licht, Wahrheit und Liebe im Alltag und in der weltweiten Christenversammlung,

    und liebe gesegnete Mitkämpfer Gottes: Gerd, Martin, Manfred, Thomas (Winston), Schorsch, Bob, Sascha, Matthäus, Birds, Killian, Ede, Mani, Alois, und Dennis,

    die, die verstehen, dass es vor dem Kommen Jesu um eine treue und verständige individuelle und gemeinschaftliche MITARBEIT in Christus IM w i r k l i c h e n GROSSEN UND KLEINEN WERK UND WIRKEN JAHWES

    (vgl. Joh. 5:17, dies ist nämlich mehr als ein konserviertes fehlerhaftes weltweites Verkündigungswerk),

    SEINES SOHNES UND DER APOSTEL INKL. PAULUS geht,

    werden sich,

    wie Du, liebe Tirza und Du liebe Anna, es im Geist Gottes so freundlich und besinnlich getan hast,

    gegenseitig stets die Liebe des Sohnes und des Vaters wünschen

    und das Bedürfnis haben, füreinander zu beten (auch für die ZJ-Gegner und ZJ-Kultfans) und fest zusammenzuhalten,

    gerade auch jetzt in unseren Tagen und Zeiten,

    wo die Auseinandersetzungen um Licht und Wahrheit in allen Alltags- und Dienstbereichen

    und besonders bei den iridischen, unvollkommenen, sündhaften Namensträgern JEHOVAS, sogenannten Zeuginnen und Zeugen Jehovas,
    wozu auch ich noch gehöre,

    und ihren Anführern (Zeugenbrüder in der LK, ZB’s und „heimatliche“ örtliche Ältesten)neue und große Höhepunkte erreichen.

    Wie Du, liebe Tirza, erkennen wir aus all dem und im internationalen und nationalen Welt- und Kirchengeschehen,

    DAS „ETWAS IM GANGE IST …“

    und zwar vom herrlichen Haupt der Christenversammlung und dem Geist Gottes aus.

    Nicht nur das ebenfalls in Gemeinschaft mit Jesus stehende Individuum sondern auch ihre Zusammenkunft und das Gemeinschaftliche, also das, was dabei in einer lfd. dynamischen Entwicklung erreicht wird, soll ja gemäß Paulus in 1. Timo. 3:15 eine EWIGE „Säule und Stütze der Wahrheit“ sein,

    und zwar mit Gottes Geist der Wahrheit auch in unserer Zeit als treffsicheren Helfer.

    HINWEIS FÜR ALLE: Viele wichtige Dienst- und Lehr- und Versammlungspunkte, die dzt. von ZJ bzw. allen Kirchen noch übersehen bzw. vermieden werden,

    haben sich bereits auch hier auf BI bereits herauskristallsiert und sollten BALD in einer Punkteliste gesammelt und zusammengefasst und allen präsentiert werden,

    weil diese Punkte zum Willen Jahwes gehören, der auf der Erde geschehen soll und man sich nicht darauf verlassen darf,

    dass die ZJ-LK oder andere Kirchen dies so schnell einmal machen werden, weshalb dies ein wichtiger Arbeitspunkt für Bruder-Info und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wäre.

    Leider betrachten viele Älteste inkl. der LK Bruder-Info als unautorisierten Arbeitskreis und nicht als legitime Selbsthilfegruppe von Brüdern in Besorgnis und Not,

    ja, sie sprechen ihnen das Anrecht auf solche Initiativen und Aktionen ab – da bin ich jedoch angesichts der Kultsituation und anderer ZJ-Katastrophen anderer Meinung!

    Wann beginnt für Jesus also eine Zusammenkunft, die für ihn und dem himmlischen Vater wichtig ist?

    Nur zu den Versammlungszeiten von Jehovas Zeugen vor Ort, der LK, den Zweigbüros und der Zeugenbrüder (Älteste)wie sie es der Menschheit und uns seit Jahrzehnten tendenziell weiss machen wollen?

    Mit Matth. 18:19-20 grüßt Jesus seit 2000 ALLE JÜNGER UND GEFOLGSLEUTE, ja grundsätzlich alle über 2 Milliarden Namenschristen und Namenschristinnen, denn er stellte klar (NWÜ):

    „Wieder sage ich euch die Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

    Wie es auch Du, liebe Tirza, erkannt hast, ist es äußerst seltsam und bedenklich,

    wenn man sich bereits jetzt in diesem Jahr 2013 ein „konstruktives Miteinander, zwischen der WTG und den kritischen Zeugen Jehovas nicht mehr …“ vorstellen kann,

    man auch in meiner Rechts- und Dienstsache bei der ZJ-Führung
    die Willigkeit vermisst, sich “ … konstruktiv mit den Schafen und ihren Sorgen zu befassen“ und Antworten auf aktuelle Briefe schon viel zu lange ausstehen,

    was man eigentlich nur noch als ein Anzeichen für bereits vorhandene „unüberwindbare Mauern“ zwischen ZJ-Verantwortlichen und ihren wahrheitssuchenden Mitbrüdern werten kann.

    Nun zur weiteren allgemeinen Orientierung (Update bzw. Aktualisierung)in meiner Sache:

    Gottes Wort und Geist hat auch mir seit meiner Taufe 1980 bis heute 2013 geraten, in gottesdienstlichen Angelegenheiten nie wirklich aufzugeben oder wirklich nachzulassen,

    und oft habe ich mir berechtigterweise wie Du in diesen Zeiten gedacht, dass man SO mit Brüdern und Menschen in unserer Religionsgemeinschaft nicht „umgehen“ darf,

    weil es ja nichts Schlechtes ist, in Verbindung mit dem Werk und Wirken Gottes und dem eigenen Dienst

    Fragen, Anliegen, Verdacht, Unklarheiten, Zweifel, Besorgnisse, Sünden, Ziele und biblische und „weltliche“ Verpflichtungen zu haben bzw. diese intern und in der Familie und unter Brüdern bekannt zu machen bzw. besprechen zu wollen.

    Vor 1996 und bis 2012 habe auch ich dies meinen örtlichen Brüdern und denen in Selters und in der USA-LK geduldig und liebevoll bereits ein wenig klar machen dürfen,

    und möchte diesbezüglich informieren, dass sich nicht nur bis 2012 sondern auch vom 03.07.2013 bis 07.07.2013 leitende Brüder mir und meinen Anliegen gegenüber, wenn auch nur kurz, geäußert haben,

    wie es ihnen in einer vielfältigen Anliegens- und Rechts- und Dienstsache wie der meinigen vor ihrem Gewissen und Wissen eben möglich war und ist.

    Besonders mit einem Ältesten in Norddeutschland durfte ich in alter theokratischer Verbundenheit, die 1980 zwischen unseren Familien entstand, viel Brüderliches und Christliches und Ausführliches erleben,

    und ich werde ihm immer dafür dankbar sein und seinen Ehrenplatz bei mir pflegen,

    weshalb ich ihn und seine Familie von dieser neuen und besonderen Stelle aus herzlich Grüße und weiterhin Jahwes/Jehovas reichen und liebevollen Segen wünsche,

    wie auch all jenen zehntausenden, die ihr Ältestenamt wie er positiv in Verbindung mit den einfachen Schwestern und Brüdern und mit den leitenden Brüdern in der LK und in Selters ausgeübt haben bzw. dzt. ausüben.

    Die Situation, in der wir uns als ZJ bzw. Nicht-ZJ befinden, ist also vielfältig, weshalb Kommunikation und Information hilfreich und wichtig ist, weil ja keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter kleine oder große Fehler machen möchte, was eigentlich auch für alle Ältesten und die LK gilt.

    Nachdem Jesus gemäß Lukas 12:1 vor der Heuchelei der Pharisäer gewarnt hatte, betonte er (NWÜ):

    „Doch da ist nichts sorgsam verhüllt, was nicht geoffenbart werden wird, und verborgen, was nicht bekanntwerden wird.

    Darum wird das, was ihr in der Finsternis redet, im Licht gehört werden, und was ihr in privaten Räumen flüstert, wird von den Hausdächern gepredigt werden.“

    Lt. 1. Kor. 4:5 ist Jesus auch sehr daran interessiert, dass „… die Ratschläge der Herzen offenbar …“ werden, erst danach kann es für wirkliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lob von Gott her geben.

    In diesem Sinne verbleib ich bis zur nächsten Information,
    die bis morgen noch zum oben Angesprochenen und zu meiner Frage vom 13.07.2013 und 16.07.2013 folgen wird,

    und seid ganz lieb gegrüßt Tirza und Anna und Alle,

    und besonders auch Gerd für seine bereits seit 2011 in Buchform
    vorliegende fundierte und umsichtige gottesdienstliche
    Hilfestellung für alle Älteste und Brüder,

    die nicht leitende ZJ-Brüder und ihren Kult „anbeten“ möchten, sondern den Gott der Wahrheit, JHWH, dem, der das wahre Werden veranlasst.

    Hubert am 19.07.2013

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Martin vom 16.07.2013,

    ganz lieben und herzlichen Dank für all das, was Du in Deinem hilfreichen und wertvollen Schreiben angesprochen hast, besonders auch für Deine brüderlichen Ermunterungen,

    und dass nun vor dem, der unser Licht und unsere Wahrheit und unser Erlöser ist, eine brüderliche Verbindung nun auch zwischen uns begonnen hat,

    ich freu mich über den erfolgten ersten Gedankenaustausch via Bruder-Info mit Dir und werde mich gerne auch wieder bei Dir mit Bezug auf die wichtigen Inhaltspunkte Deines besonderen Schreibens, ein „Licht-Dokument um Mitternacht“, melden,

    ganz herzliche Mitarbeiter-Grüße,

    Dein Bruder Hubert am 17.07.2013

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    um das Auslegungsumfeld im Hause Brooklyn von innen her besser zu begreifen, lest mal den Brief den Gerrit Lösch an einen Bruder schrieb, dem ich vor einigen Jahren beim Ausstieg aus der Organisation behilflich war, der beginnt so:

    Gerrit Lösch
    124 Columbia Hts.
    Brooklyn, NY 11201
    Wolfgang Ba…
    Allerberg 20
    D-83317 Teisendorf
    Germany
    10. April 2000

    Lieber Bruder Ba…!

    Das Administration Office hat Deinen Brief vom 6. April erhalten und mir ausgehändigt, nachdem Du mich namentlich erwähnt hast. Ich möchte Dir herzlich für Deinen Brief danken und für das Vertrauen, das dadurch zum Ausdruck kommt, daß Du Dich persönlich an uns gewandt hast. Deine Sorge, daß wir alle Erläuterungen in der Literatur auf die Bibel, Gottes Wort, stützen, schätze ich sehr. Ich möchte Dir versichern, daß wir uns sehr bemühen, ´nicht über das hinauszugehen, was geschrieben ist´, obgleich wir gerne zugeben, daß wir manchmal im Übereifer, z.B. was Erwartungen betrifft, darüber hinausgegangen sind.

    Ich möchte Deinen Brief gerne selbst beantworten, also nicht „im Namen“ der leitenden Körperschaft, da diese derzeit außergewöhnlich viel zu tun hat.

    Du wirfst die Frage auf, ob und wie die Brüder Christi bei Lehrmeinungen und neuen Thesen mit zu Rate gezogen werden. Es haben alle Verkündiger auf der Erde die Möglichkeit, in Verbindung mit Lehrpunkten an die leitende Körperschaft zu schreiben und Vorschläge zu machen und die Ergebnisse oder Argumente ihrer Nachforschungsarbeit zu unterbreiten. Unter den Briefen, die wir erhalten, befinden sich immer wieder einmal auch solche von Gesalbten, die Vorschläge zur Revision verschiedener Erklärungen in unseren Schriften machen.

    Solche Briefe mit Vorschlägen werden nicht einfach abgelegt, sondern im Administration Office gelesen und ….

    Fortsetzung: http://forum.sektenausstieg.net/showthread.php?1465-Gerrit-L%C3%B6sch-Glied-der-Leitenden-K%C3%B6rperschaft&p=23652&highlight=Bambach#post23652

    Das ist aus der Suchfunktion gefunden, ich gab den Brief am 09.01.2003, 06:12, ein, #6

    Mir gefällt die Offenheit, mit der Gerrit schrieb. Ich muss ihn auch loben, denn er hat sich vor m e i n e m Ausstieg noch als Kreisaufseher in Wien, sehr viel Mühe gemacht, mich in der Org. zu halten. Mehr Details darüber in meinem Buch:

    https://docs.google.com/document/d/1MuFqi58OPQNak5WlLGgF6k1Hu0tgoPiAHF9gqD453P0/edit?pli=1

    Liebe Morgengrüße nach Kärnten!
    Gerd

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd vom 17.07.2013,

    ganz lieben und herzlichen Dank für Deine Information inkl. dem Insider-Brief von Brd. Lösch v. 10. April 2000, auch ich einfacher Evangeliumsverkündiger habe mit ihm erfreulicherweise schon kurz einmal Positives und Spezielles bzw. Strategisches in der Zeit von 2009 bis 2013 erleben dürfen, über das ich noch berichten werde,

    weil es für alle Freunde und Freundinnen unseres Herrn und der Wahrheit wichtig ist, ans Licht gekommene Vorgangsweisen und Methoden und Strategien und Handlungsweisen unserer leitenden Brüder, die ja weltweit als Brüder unseres Herrn auftreten und handeln,zu kennen und abzuwägen.

    Seit Jahrzehnten wandeln sie ja nicht wirklich in der weltweiten Öffentlichkeit, obwohl sie überzeugt sind, für die Menschheit und die Christenversammlung eine göttliche Schlüssel- und Versorgungsposition zu haben, kennt sie leider nicht nur kaum einer der 7 Millionen Evangeliumsverkündiger und Evangeliumsverkündigerinnen,

    ihre persönlichen Äußerungen und ihr persönliches Auftreten und ihr persönliches Erscheiungsbild,ist auch den hunderten nationalen Bevölkerungen immer noch unbekannt,

    vielleicht tut sich auch in diesem Punkt ab 2013 nun etwas, weil wir ja im WT v 15.07.2013 von ihnen nun ein freundliches Gruppen- und Organfoto samt ihren Familien- und Vornamen haben und neben DVD-Auftritten von den Zweigbüros nun TV-Sendungen in die Ortsversammlungen technisch möglich wurden.

    In Verbindung damit und in Verbindung mit ihren über 111.000 Ältestenschaften und ihren über hundert Zweigbüros wünsche ich auch Ihnen wie auch allen anderen Christen und Christinnen und uns, dass sie und wir es ab 2013 schaffen,

    mit dem Segen und der Hilfe des Geistes Gottes auch das Treue und Verständige in ihren Ortsversammlungen und bei uns selber so weiterzuentwickeln,

    dass sich unser Erlöser und Herr, Christus Jesus, einmal uneingeschränkt über sie und uns wird freuen können und wir, damit meine ich auch alle, die von ihrem Werk betroffen und unschuldigerweise in Mitleidenschaft gezogen wurden, mit ihm.

    Dann erst wären sie wirklich eine wirkliche Hilfe zum Verständis
    des wahren Wortes und Willens unseres himmlischen Vaters, JHWH Gott und seines Sohnes,

    wenn sie aber wie bereits uneinsichtige Älteste meinen, dass für uns als Brüder und Schwestern das NICHT ZIMPERLICHE „gut“ ist,

    dann werden sie und ihre Karawane in der falschen Richtung unterwegs sein und dort auf den kleinen und großen Löwen der Gerechtigkeit treffen.

    Mein Dankeschön auch für Deinen Buchhinweis, Dein Schreiben habe ich als ein „Licht-Dokument in der Morgenröte“ und als feine Ermunterung wahrgenommen,

    ganz herzliche Mitarbeiter-Grüße
    und liebe Segenswünsche,

    Dein Bruder Hubert am 17.07.2013

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd

    da schreibt unser Br. Raymond Franz aber etwas ganz anderes. Er schreibt in seinem Buch, „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“, dass viele Briefe von Gesalbten eingegangen sind, aber in der Regel von „Nichtgesalbten“ beantwortet werden. Nur wenn etwas Besonderes drinnen steht, wird dies an die LK weitergegeben. Auf S. 145 schreibt er:

    …Daß ein Brief von einem „Gesalbten“ kommt, läßt ihm nur selten, wenn überhaupt, eine andere Behandlung oder größere Beachtung zuteil werden als Brief, der nicht von jemanden aus dieser Gruppe kommt. Diese Art der Handhabung entspringt nicht der Vorstellung der Männer in den Korrespodenzbüros; es ist die übliche Vorgehensweise in der Organisation.
    ….Ich kann ohne zögern sagen, daß im Hauptbüro und in der leitenden Körperschaft kein besonderes Interesse daran gezeigt oder nachgefragt wurde, ob der Urheber der Frage nun ein „Gesalbter“ war oder nicht. Das sah man einfach nicht als wichtigen oder bedeutsamen Punkt an.

    Im seinem Buch, „Der Gewissenskonflikt“, geht Ray auch auf dieses Thema ein, und erwähnte, dass die LK sogar ganze Vorträge von Gesalbten bekommen haben. Diesen wurde ebenfalls nur wenig Beachtung geschenkt und wenn mal etwas sensationelles drinnen stand wurden diese Vorträge der Lehrmeinung der LK angepasst. Sie wurden also geändert. Auch wurden manchmal Aufträge an Gesalbten in allen Teilen der Welt verschickt um einen Artikel oder einen Vortrag zu schreiben. Auch diese wurden geändert, wenn sie der Lehrmeinungen der LK nicht entsprachen.

    Auch über die Entstehung der Artikel im WT schreibt er, dass diese Artikel alle von „Nichtgesalbten“ stammen und werden von den angeblich „Gesalbten“ der LK kurz überflogen und abgesegnet. Er beschreibt dies so:

    Diesen anormalen Zustand erklärt man im allgemeinen hinweg, indem man sagt, daß die Nichtgesalbten wohl die Gedankenarbeit leisteten und den Stoff entwickelten und schrieben, es aber immer noch „Gesalbte“ seien, die das Material vor Drucklegung lesen und freigeben würden. Das verleiht dem Stoff dann wohl ein Hauch von Gesalbtheit.

    Es ist zwar einige Zeit nun vergangen, als Br. Ray dies niederschrieb, aber ich bezweifle ganz ernsthaft, dass sich in diesem Bereich etwas geändert hat. Die Briefe werden bestimmt gelesen, das denke ich schon, aber da wird nichts übernommen was nicht zur Lehrmeinung der LK passt. Das würde ja an der Machtposition der 8 Mütter zerren. Immerhin haben sie sich von den anderen Gesalbten abgekapselt und nur die 8 sind nun die, die die „geistige Speise“ erhalten. Fragt sich nur von wem.

    Es ist sehr schön, dass G. Lösch sich um Dich liebevoll gekümmert hat. Aber ich denke, der Brief von ihm verschweigt einige Hintergrundinformationen.

    Liebe Grüße Hope

  • edelmuth
    Juli 11, 2013

    Wenn man sich dann noch den Beitrag auf Pro7, in dem Brd. Slupina behautet hat, dass Jehova der Autor der WT-Artikel sei, vergegenwärtigt, frage ich mich, wen Jehova als Sprachrohr nutzt und wer unter Leitung des Heiligen Geistes steht.

    Irgendwie gewinne ich den Eindruck nicht ganz ernst genommen zu werden.

    Ede

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd,

    wenn man von Dämonen inspirierte Äußerungen haben möchte, dann nimmt man diesen Brief für bare Münze. Er strotzt vor Stolz und Unverschämtheit unserem himmlischen Vater und wenn diese Leute mit irgendwas gesalbt sind, dann mit dem Schwefel, der sie im Feuersee garantiert hinwegnimmt.

    Bewahr mich Gott davor, mehr von diesem gottlosen Mist hier lesen zu müssen.

    Zwar sind bei jenen und vielleicht auch bei dir die Frauen nur geboren um……, dennoch sage ich dir mit der Deutlichkeit, die früheren Prophetinnen gegeben wurde, dass unser Herr diese Anmaßung nicht annehmen wird und ein jeder tut gut daran, in Sack und Asche zu bereuen.

    Ich für meinen Teil will meinem Herrn und Retter Jesus Dank sagen, dass er mich mit seinem Blut erkauft hat und ich sehen darf, wem und was ich entronnen bin, als ich diese Gesellschaft verließ.

    Elke

  • Anna an Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert,

    das ist gut, dass du nachfrägst. Ich hatte dir ja schon geschrieben wie mutig ich deinen Brief finde. Und – dass sie dich dafür ausschließen könnten. Leider finde ich den Kommentar nicht mehr. Oftmals in der Vielzahl der Kommentare, was einerseits schön ist, andererseits jedoch das Auffinden eines bestimmten Kommentars sehr erschwert.

    Bei der Frage wie ICH als Ältester mit deinem Schreiben umgegangen wäre hatte ich mich nicht angesprochen gefühlt. Ich habe angenommen es würden sich amtierende Älteste dazu äußern.

    Doch jetzt versuche ich mich mal hineinzuversetzen:

    Zunächst stellt sich die Frage ob ich allein Kenntnis von diesem Brief habe. Dann ist es einfach. Ich würde mit dir alleine irgendwo spazieren gehen oder auf einen Kaffee und dir raten nicht gegen Windmühlen wie die WTG zu kämpfen.

    Don Quichotte, dieser arme spanische Edelmann. Er hätte keinerlei Aufsehen erregt, wenn er seine Ritterträume hübsch für sich behalten und zu Hause im Lehnstuhl geträumt hätte.

    Er war jedoch nicht bequem und wollte den Schwachen und Bedrängten helfen. So wie du lieber Bruder Hubert.

    Er gab sich nicht mit dem Konjunktiv ab, mit „Wäre“ und „Könnte“ und „Hätte“. Dieser Ritter ist aufgestanden um gegen seine Feinde zu kämpfen. Und er wollte unbedingt helfen.

    Lieber Bruder Hubert diese Organisation gleicht einer Windmühle. Und mit einer Lanze, d.h. wie in deinem Fall einem Brief wirst du sie nicht besiegen. Weil immer wieder heftiger Wind aufkommt der deine Lanze zerbricht.

    Die Liste derer, die Brief geschrieben haben ist sehr lang. Erfolg hatte niemand.

    Wir wollen unseren Herrn Jesus bitten, dass er das Sklavenjoch bald zerbricht. Es werden ja immer mehr, die sich beklagen.

    ________________________________________

    Im anderen Fall, wenn alle meine Mitältesten Kenntnis von dem Brief haben hätte ich von vornherein verloren, auch wenn ich als Ältester auf deiner Seite wäre. Ggf. könnte ich abmildern, Zeit gewinnen. Offen Recht geben könnte ich dir nicht. Sonst wäre ich ja kein Ältester mehr und hätte auch ein Komitee am Hals.

    So, nun gebe ich mein Ältestenamt wieder ab und werde wieder zur Schwester 🙂

    Herzliche Grüße – auch an alle

    Anna

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Liebe Anna vom 17.07.2013,

    ein ganz liebes Dankeschön für Dein „Licht-Dokument in der Morgenröte“, ich melde mich wieder zu den hilfreichen und wertvollen Inhaltspunkten, so bald es geht,

    mit lieben Mitarbeiter-Grüßen
    und lieben Segenswünschen

    Dein Bruder Hubert am 17.07.2013

  • Manfred an Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    es tut mir Leid, aber ich kann mich nicht in die Lage eines solchen Ältesten hinein versetzen, weil ich nie ein Ältester war. Ich kann Dir höchstens mitteilen, wie sie auf meine Gespräche und Briefe reagiert haben und das lässt für Dich nichts Gutes erahnen. Du weißt ja, wie es in einer menschlichen Hierachie zugeht? Nach oben buckeln und nach unten treten. Da Du unter ihnen stehst, werden sie nach Dir treten.

    Du hast auch den Verweis auf Bruderinfo gesetzt und damit wissen sie in welche Richtung Deine Gedanken tatsächlich gehen. Als ich aufgrund eines Briefes an unsere Ältesten mit Ihnen gesprochen habe, es waren insgesamt 6 Gespräche über ca. 17 Stunden gewesen, mit 5 verschiedenen Ältesten. Ich habe eine Lehre der LK angezweifelt und dies auch anhand der Bibel belegen können, dass deren Ansicht falsch war. Sie konnten keine biblischen Gegenargumente liefern, weil Du kannst mit der Bibel zwar einen Wachtturm korrigieren, nicht aber mit dem Wachtturm die Bibel. Das ist unmöglich. Jeder der versucht eine Wachtturm Lehre, die nicht der Bibel entspricht, mit der Bibel zu beweisen wird zwangsläufig Schiffbruch erleiden.

    Weil sie also keine Biblischen Argumente gefunden haben, haben sie im Internet gesucht, ob ich meine Ansicht vielleicht irgendwo abgeschrieben haben könnte. Tatsächlich sind sie auf Bruderinfo fündig geworden und haben gesagt: Du hast behauptet, dass diese Deine eigenen Gedanken sind, tatsächlich hat ein gewisser Manfred aber schon viel früher auf Bruderinfo.de fast wortwörtlich das Gleiche gesagt wie Du es an uns geschrieben hast. Also hast Du es nur abgeschrieben.

    Bei mir kam es dann wie aus der Pistole herausgeschossen, dass ich dieser Manfred bin und es tatsächlich meine eigenen Gedanken waren. Die Antwort des Ältesten:

    Das kann ich Dir jetzt zwar glauben, dass muss ich aber nicht!

    Lieber Hubert, kannst Du Dir das vorstellen? Die hätten mir lieber geglaubt, dass ich das im Internet abgeschrieben hätte, als das ich der Manfred bin. Um es zu beweisen habe ich am selben Tag noch je einen Kommentar auf der Bruderinfo und der Bruderinfo-Prophetie Seite gesetzt, in dem stand, dass ich der Manfred bin bei dem heute die beiden Ältesten waren. Da ich wusste, das sie ja nun anhand meines Psydonyms wissen wer ich bin, konnten sie mich ja gut ausspähen.

    So haben die Ältesten aus meiner Versammlung gehandelt und Dir wird es wohl nicht anders ergehen, doch freu Dich, denn Jesus hat uns eine Ermunterung gegeben:

    Mat. 5:11,12, NWÜ: 11 Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen. 12 Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist in den Himmeln; denn ebenso verfolgte man vor euch die Propheten.

    Ich wünsche Dir alles Gute bei Deinem Gespräch.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred vom 17.07.2013,

    ein ganz herzliches und liebes Dankeschön für Deine bisherige treue und verständige Bibelerforschung,

    für Deine damit verbundene enorme rechtliche Auseinandersetzung vor JHWH und JESUS mit Deinen örtlichen „Glaubensbrüdern“

    und für Deine heutige ZEUGENAUSSAGE,

    die die üblen Machenschaften eines unfassbaren Unrechtsvorganges

    gegen Dich in Deiner Heimatversammlung für UNS ALLE hier und

    weltweit aufdeckt,

    für die Deine örtlichen „Ältesten“ als Deine sogenannten örtlichen Brüder verantwortlich sind und sich dafür noch zu verantworten haben werden.

    Unrechtshandlungen und Falschverurteilungen im Namen von JHWH sind ein Kapitalverbrechen und werden deshalb von unserem himmlischen Vater und unseren geliebten Herrn bei ihnen im Obersten Gerichtshof behandelt und die Täter haben noch mit einer irdischen Rechtsverfolgung zu rechnen,

    was für Dich als Christen sicher auch kein wirklicher Trost sein wird, weil es riesengroße Enttäuschung und Fassungslosigkeit für Dich bedeutet hat,

    soetwas mit „Brüdern“ zu erleben, die Dir in Deiner Dienstlage eigentlich eine wirkliche Hilfe sein sollten.

    Auch ich habe bereits in Gemeinschaft mit JHWH und unserem Herrn Jesus am 05.09.2009 in der Heimatversammlung Ähnliches mit 3 meiner ZJ-„Brüder“ erlebt,

    worüber ich Dir und Allen noch berichten werde, weil auch die damaligen im Namen Jehovas erfolgten Machenschaften von „ZJ-Brüdern“ ans Licht kommen sollen.

    Lieber Manfred, Du hast es bereits mit den Worten und den Geist unseres geliebten Herrn auf den Punkt gebracht gemäß Mat. 5:11,12 sinngemäß:

    „Glücklich sind wir, wenn man uns als Wahrheitssucher bzw. Wahrheitssucherinnen schmäht und uns verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen uns redet um unseres Herrn, um der Wahrheit
    willen.

    In unserer riesengroßen Entäuschung und Fassungslosigkeit tröstet
    uns unser geliebter Herr mit Wort und Geist, weshalb wir uns trotz dieser enormen Widerwärtigkeiten freuen können, ja wir können sogar springen vor Freude, denn unser Lohn für unsere
    fleißige Arbeit und für die Gerechtigkeit und für das Recht wird uns sicher sein und wir machen etwas im Kleinen mit, was unser Retter in noch viel schlimmerer Weise von seinen ZJ-„Brüdern“ erleiden mußte, und als Sieger zeigt er uns Weg und Ausweg,

    viel Trost, Liebe und Hoffnung

    und ganz herzliche Mitarbeiter-Grüße

    von Deinem Bruder Hubert am 17.07.2013

  • Manfred an Amalie
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    Vielen Dank für Deine tröstenden Worte. Du wirst vielleicht bald in der selben Situation sein, aber ich kann Dir versichern, dass Du dafür viele neue Geschwistern im Glauben bekommen wirst.. Wir versammeln uns hier virtuell und geniessen die Freiheit des Christus.

    Ich bin unserem Vater und seinem Sohn sehr dankbar, dass er diese Vorkehrung geschaffen hat. Vielleicht ist BI die Kleine Hilfe, mit der einem geholfen wird, auszuharren. Wir sind zwar immer noch alleine in der Wüste, aber wir wissen, dass irgendwo in der Wüste noch andere sind, die genauso denken wie wir selbst. Das stärkt einen sehr und ich habe viele Schwestern und Brüder hier kennen- und lieben gelernt. Manche kenne ich nur mit Ihrem virtuellen Namen und trotzdem fühle ich mich auch zu diesen mehr hingezogen als zu meinen früheren Freunden. Denn alle sind Schafe und folgen nur dem wahren Hirten Jesus Christus. Das ist das was uns hier eint und uns im Glauben stark macht.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Manfred an Hubert
    Juli 11, 2013

    Sorry, jetzt hats mich auch erwischt.

    Der Kommentar war an Hubert gerichtet.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred, lieber Hubert

    das hast sehr schön ausgedrückt, ich stimme dir zu.
    So wie die Israeliten die Annehmlichkeiten Ägyptens vermissten, mag es sein, dass auch uns „etwas fehlt“ was auch das immer sein mag im Einzelfall. Aber, wie du richtig sagst, nichts vergleichbar mit der
    Freiheit des Christus.
    Ich hatte mal mit einem Zeugen gesprochen und ihn gefragt, was er mit dem Begriff „Käfig“ verbindet und als Antwort kam: Schutz! Damit konnte ich schon damals nichts anfangen, ich war sehr erstaunt, denn für mich bedeutete ein Käfig immer nur eins: eingesperrt sein.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Winston an Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    Deine Frage, wie ich als Ältester reagieren würde, kann ich nicht beantworten, weil ich ja schon seit 31 Jahren ausgetreten bin.
    Es steht mir nicht zu Urteile über das Verhalten Ältester zu fällen. Da gibt es liebevolle barmherzige und auch Scharfmacher. Ich kann lediglich versuchen kritisch die Lehren dieser ORG zu sehen. So gesehen habe ich mich bei dieser Frage nicht angesprochen gefühlt.
    Ich hoffe die Brüder, die noch oder erst seit kurzem nicht mehr Zeugen sind können Dir entsprechende antworten.
    Paß bloß auf, dass Du nicht erwischt wirst, wenn Du zu uns Kontakt aufnimmst.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber Winston am 17.07.2013,

    ein brüderliches Dankeschön für Deine wertvollen Hinweise,

    sie sind für Dich und uns ein wichtiges Dokument und vervollständigen weiter Deine laufenden hilfreichen und wertvollen
    Kommentare und Informationen hier für uns alle,

    bitte arbeite weiter mit Deinen Beiträgen mit uns gemeinsam für die neue treue und verständige und lichterfüllte Christenversammlung, die sinnbildlich aus sieben goldenen Leuchtern besteht,

    und sehen wir die geduldig und fleißig dem Kommen unseres herrlichen priesterlichen und königlichen Hauptes entgegen,
    unser Leben und unser Geist ist in seiner Hand,
    die uns weiter stärken und trösten wird,

    ganze liebe Mitarbeiter-Grüße
    und liebe Segenswünsche

    Dein Bruder Hubert am 17.07.2013

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    Zitat: „Ich für mich sehe das nicht so, dass Gott uns durch unsere eigenen Brüder auf die Probe stellt.“

    TUT ER AUCH NICHT! Und selbst umgekehrt geht das nicht: Wir können unseren himmlischen Vater nicht so zum Zorn reizen, dass er neben sich steht und nicht mehr weiß was er tut. Ich weiß gar nicht, was mich mehr trösten soll.

    Fakt ist, die Schrift sagt: „23 Der Gott des Friedens selbst heilige euch völlig. Und in jeder Hinsicht gesund, möge der Geist sowie Seele und Leib von euch [Brüdern] auf untadelige Weise bewahrt werden bei der Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus. 24 Er, der euch beruft, ist treu, und er wird es auch tun.“ (1. Tess. 5 NWÜ)

    Hier haben wir die Zusicherung, dass Gott treu ist und uns deshalb berufen wird. Und das ist kein zeitlich befristeter Gutschein – diese Zusage gilt bis zu unserer Berufung – egal wie wir das detailliert betrachten. Und auch der Herr Jesus wird als der treue Zeuge, der Wahrhaftige bezeichnet. Wir haben eine doppelte Zusicherung, direkt aus der „Chefetage“.

    Etwas anderes ist es, ob Menschen leiden und wie sie leiden. Das beruht nicht einfach auf menschlichen Fehlern. Was kann ein Kind in Afrika dafür, dort geboren zu sein? Was kann ein Mädchen dafür, wenn es in China oder Pakistan zur Welt kommt? Haben diese kein Erbarmen verdient? Gerade WEIL sie nichts dafür kommen, sollte unser Erbarmen und Mitgefühl überfließen und uns zum HANDELN bewegen. Nicht jeder kann nach Afrika, aber es gibt unendlich viele Möglichkeiten, auch hier etwas zu tun oder gute Dinge vielleicht Bekannten mitzugeben, die dorthin fliegen. Es gibt Missionen, die non-profit arbeiten, die freuen sich über jeden Cent. Oder die Karl-Heinz-Böhm-Stiftung. Er hat sein ganzes Vermögen, welches er durch Schauspielerei bekommen hatte, eingesetzt für Brunnen in Afrika. Kennst du das Projekt „Licht für Afrika“? Das sind Lampen, die ohne Strom und Batterien funktionieren (Gewichte wie bei den alten Uhren) und wenn man eine kauft, geht eine zweite von diesem Geld nach Afrika. Ich will hier keine Werbung machen, aber es gibt halt unglaublich viele Möglichkeiten.

    Natürlich werden die eigentlichen Probleme der Menschheit dadurch nicht gelöst. Aber wir verlangsamen nicht den Zeitplan Gottes, wenn wir helfen, wir erschweren nur unseren Mitmenschen das Leben, wenn wir es nicht tun – und dadurch ist unser Gott auch nicht geehrt. Wenn wir uns umsehen und bereit sind, dort wo wir können, mitzumachen, haben wir gar keine Zeit zum Angst vor dem Tod haben. Wir kriegen es vielleicht noch nicht mal mit wenn er kommt.

    Übrigens ist o. g. Text ein Beleg, dass wir zur Zeit der Wiederkunft Christi einen untadeligen Leib, Geist und Seele haben, wenn – wenn wir ihn nicht selbst gleich wieder versieben. Und jetzt frage ich mit Paulus: „Tod, wo ist dein Stachel?“

    Liebe Grüße
    Elke

  • Winston an Ruth
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    zu Deinem zweiten Kommentar und Deinen offenen Fragen, warum Gott das zuläßt bzw. werde ich sterben oder doch ewig leben, kann ich Dir nur sagen, dass diese mich auch während und Jahrzehnte nach meinem Austritt beschäftigt haben. Bis heute finde ich in der Bibel keine klaren Aussagen dazu, die auch zusammenpassen. Ich weiss nur eines bei den ZJ wird Dir darauf kein linientreuer Gedankengefängnis-Aufseher auch nur halbwegs plausible Antworten geben können. Wieso läßt Gott zu, dass so viele Menschen von ZJ so übel behandelt werden, wie Dein Sohn, dem ich viel Kraft wünsche mit der Unbarmherzigkeit seiner Brüder umgehen zu können. Ich für mich sehe das nicht so, dass Gott uns durch unsere eigenen Brüder auf die Probe stellt. Diesen Gott kenne ich nicht, das widerspricht allen Belehrungen im neuen Testament.
    Diese Organisation beweist im Umgang mit ihrer Gerichtsbarkeit, dass sie einen Glauben ohne Werke praktizieren, der tot ist. Mir ist es völlig egal, ob ich ein Ende erlebe, das mir dann die Möglichkeit gibt dem Tod auszuweichen. Warum hatten die ersten Christen und Apostel nicht diese Möglichkeit, die hätten es am ehesten verdient. Seitdem sind viele aufrechte Christen geboren worden und auch gestorben. Das ist der Lauf der Dinge. Die Bibel bietet so viele wunderbare Lebenshilfen und Erklärungen, wie man ein gutes glückliches Leben führen kann und dabei Werke des Glaubens hervorbringt. Das allein ist für mich Ansporn, mich meines Lebens hier auf der Erde zu freuen. Wenn mein Ende naht, hoffe ich dass Jesus und Gott mich barmherzig richten und aufnehmen, was auch immer Sie mit mir vorhaben. Die Drohung der ewigen Vernichtung durch den Tod ist in allen christlichen Religionen und Sekten fest verankert, weil die Schafe verängstigt alles mitmachen, was die scharfen Hütehunde vorgeben. Wir sind hier geboren worden, um uns dankbar des Lebens zu erfreuen und nicht dazu da, uns vor unserem Ableben zu fürchten.
    Viele, eigentlich fast alle werden noch im Leben ihre Früchte ernten und sei es, dass sie im Alter nur gemieden oder gefürchtet werden. Ich habe meinen 50. als Erlösung hingenommen, erstens ist das ja kein Alter und zweitens hat man die Möglichkeiten endlich frei von Zwängen und Verpflichtungen seinen Geist zu schulen, sofern man aus den letzten Jahrzehnte dazugelernt hat. Allein das ist ein Ansporn freudig jeden Tag zu genießen und Gott für seine Schöpfung und seine gute Botschaft, die uns sein Sohn so liebevoll gegeben hat zu danken. Was andere da verkehrt machen ist mir in meinem jetzigen Leben zwar nicht egal, aber das ist ihre Sache. Abschliessend möchte ich Dir Deinem Mann und Sohn wünschen, dass Ihr wieder Lebensfreude empfindet.
    Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
    – SEID FRÖHLICH UND GETROST es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind“ (Matthäus 5,11-12).

    Und zwar hier und jetzt und nicht erst im Jenseits.
    Stell Dir vor die ZJ haben recht und herrschen nach Harmagedon als irdische Organisation und Fürsten in alle Ewigkeit über die große Volksmenge, nachdem alle Nicht-ZJ vernichtet wurden. Für mich ist das kein Paradies, das wäre für mich die Hölle.
    Alles Gute
    Thomas

  • Amalie
    Juli 11, 2013

    Hallo …….
    Neben all der berechtigten Kritik und den Zweifeln an der Organisation, möchte ich dieser aber auch ein Lob aussprechen.
    Für den nächsten Studienartikel „Stärke deine Ehe durch gute Kommunikation“ …….. (läßt sich auch auf jede Beziehung übertragen)
    Ich hab selten so einen gefühlvollen Artikel in unseren Veröffentlichungen gelesen, den ich auch zu 100% unterschreiben kann. Da freue ich mich am Sonntag in der Versammlung anwesend zu sein – nicht immer nur trockenes Kopfwissen vermittelt zu bekommen! Sowas gefällt Gefühlsmenschen wie mir 🙂

    Da mein Name hier noch nicht zu lesen war, ist es eine Sache des Anstandes das ich mich auch vorstelle.
    Ich bin eine Schwester, die erst seit kurzen diese Seite kennt. Anfangs war ich auch skeptisch hier zu lesen – weil uns ja immer eingehämmert wird „abtrünniges Gedankengut“, ihr wisst schon….
    Aber vor ein paar Wochen hat sich in meinem Privatleben so einiges ereignet, was meinen Denkapperat angeregt hat und zu Diskussionen in meiner Familie und Partnerschaft führte. Jehova hat uns den Kopf ja nicht nur für´n Frisör gegeben!
    Und da die WTG bestens bescheid weiß über Seiten wie diese, ist es klar das sie auf dem diesjährigen Kongress warnt, sich mit derartigen Dingen auseinander zu setzen.
    Aber eine Organisation die nichts zu verbergen hat, brauch seine Mitglieder nicht warnen, sich anderweitig über diese zu informieren… Das sollte jedem Menschen mit etwas Verstand zu denken geben!

  • Tirza an Ruth und Amalie
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe Ruth und liebe Amalie!

    Schön, dass ihr den Mut aufbringen konntet euch hier reinzulesen.
    Seid herzlich gegrüßt! Ich lese sehr gern mit und manchmal wenn ich spüre dass ich auch etwas auferbauendes beitragen könnte, schreibe ich ein paar Zeilen. Ich fühle mich hier in der Runde sehr wohl und lerne sehr viel von den Schwestern und Brüdern.
    Manchmal denke ich, hätte ich doch blos viel früher selber nachgedacht und nicht alles blos so hingenommen, wie es der WT schreibt, dann wäre mir / uns viel Leid erspart geblieben.
    Meines Erachtens können wir Jehova und seinem Sohn Jesus Christus nicht genug dafür danken, dass wir hier zusammenkommen können.
    Für einige von uns hier trifft bestimmt zu:

    „Lasst uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht“ (Heb. 10:24, 25)

    Mir jedenfalls geht es so, da wir nicht mehr zur Versammlung gehen.
    Durch viele Kommentare bin ich schon sehr ermuntert worden und wenn ich den Austausch einiger, die sich hier sehr viel im Forum äußern so betrachte, dann denke ich das Heb. 10:23, 25 durchaus zutrifft!

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza,

    Blümchen, woher willst du denn wissen, ob deine negativen Erfahrungen nicht genauso wertvoll sind wie deine guten? Stell dir doch bitte mal jemand vor, der keinen Schmerz spürt. Wenn ich da so an meine Gräten denke, könnte ich geneigt sein, so jemanden zu beneiden, als sein Orthopäde würde ich das bestimmt anders sehen und wäre ganz dankbar, wenn ihm jemand zeigen würde, wie man Verletzungen vermeidet. Als ZJ waren wir oft unempfindlich gegen die Schmerzen, die wir erlitten, wir wurden ja gelehrt, dass diese gut sind, gottgewollt. Nun aber sind wir an einem Punkt, wo wir darauf achten, weder uns -aber noch viel wichtiger – unseren himmlischen Vater nicht weiter zu verletzen. Aber wir wissen auch, was uns verletzt hat und das können wir künftig vermeiden und wir können andere unterstützen, dass sie sich nicht auch so verletzen. Das haben wir mit unserer Erfahrung voraus.

    Alles hat seine Zeit – auch das Verlassen der Organisation.
    Liebe Grüße und gute Nacht.
    Elke

  • Tirza an Elke
    Juli 11, 2013

    Hallo & guten Tag, liebe Elke!

    Es war schon so spät, gestern Abend, und du hast dir noch Zeit genommen, mir zu schreiben. Dafür möchte ich dir sehr danken!
    Du hast so eine erfrischende Art, das wollte ich dir noch sagen.

    ____‹^^›_ ‹(•¿•)›_ ‹^^›____HERZLICHEN DANK!

    Liebe Grüße
    Tirza
    P.S.
    ☼ ¤ª“˜¨¯¨˜“ª¤ ☼ Jehovas Schutz und Segen ☼ ¤ª“˜¨¯¨˜“ª¤ ☼

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Amalie,

    und der Kopf ist auch nicht nur dazu da, dass die Ohren weiter auseinander stehen. Ist aber schon mal ein guter Anfang. Und über diesen Anfang bist du hinweg, weil du das Gehörte zuerst durch deine Gehirnwindungen schickst und dich deshalb entschlossen hast, deinen biblischen Wissens- und Erfahrungsschatz zu erweitern um deinem himmlischen Vater und Jesus noch näher zu kommen.

    Deshalb heiße ich dich hier sehr herzlich willkommen. Ich bin übrigens eine Schwester, fast Mitte 50 und nach vielen ungelösten Fragen, verbunden mit sehr verletzenden Äußerungen mir gegenüber bin ich freiwillig gegangen. Du bist wieder eine wunderbare Erfüllung der Worte Jesu, dass ihm am Ende der Tag nicht ein einziges Schaf fehlen wird. Und es macht mehr und mehr Freude, dem guten Hirten gemeinsam hinterher zu laufen.

    Herzliches Willkommen und herzliche Grüße
    Elke

  • NoirVelvet
    Juli 11, 2013

    Liebe Amalie,

    darf ich Dich hier willkommen heißen? Ich bin auch erst vor kurzem hier gelandet, obwohl ich schon länger aus der Organisation raus bin.
    Das Internet kenne ich seit 1990, aber ich wagte es nie, mir irgendwelche „andere Literatur“ anzusehen, obwohl ich immer mit 3 verschiedenen Bibel meine Aufgaben auf der Bühne löste und es wagte, mit uraltem WT (noch mit Kreuz und Krone) auf die Bühne gegangen zu sein.
    Aber wie die meisten, war und bin es teilweise immer noch, in der Idee gefangen, JZ sind die einzig wahren Christen und die LK ist gleichzusetzten mit Gott.
    Mir hat das Buch von Cameron „Gefange einer Idee“ geholfen die Wirklichkeit zu sehen.
    Wenn Du möchtest, kann ich Dir die PDF-Datei senden.

    Also, liebe Grüße einer Neuen an eine Neue 🙂

    NoirVelvet

  • edelmuth
    Juli 11, 2013

    Hallo Amalie

    Es freut uns alle dich hier begrüßen zu dürfen. Sei uns bitte Herzlich willkommen.

    Wie du und viele andere bin ich ein aktiver Bruder und Versammlungsbesucher. Die Organisation wirft durch ihr Verhalten und ihre Lehren, insbesondere das neue Licht im WT vom 15.7.2013, viele Fragen auf, die nach einer Antwort suchen.

    BI erlebe ich als ein offenes Forum, wo Brüder ihre Gedanken uneingeschränkt austauschen und nach Antworten auf kritische Fragen suchen können. Stelle bitte deine Fragen. Sie werden bestimmt auch viele andere stille Mitleser interessieren.

    Ede

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Hallo Amalie,

    Sei auch von uns herzliche willkommen geheissen hier. Es ist schön und Herzerwärmmend fast jeden Tag einen neuen Namen zu lesen.

    Wir freuen uns auch Kommentare von dir zu lesen.
    Ja du hast vollkommen recht, am BZK sind sie zu weit gegangen. Ich denke aber das sie verwendet werden, da viele durch so etwas zum denken kommmen.

    Ich und meine Frau sind noch drinnen, aber seit Februar, im Herz und Sinn bei Christus. Wir wissen nun das wir dadurch Jehova ehren, wenn wir uns zu Jesus bekennen.
    Wir kommen aus Österreich.

    LG
    Die Birds

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwester Amalie, liebe Anbeter unseres Vaters,

    vielen Dank für deinen 1. Kommentar 🙂
    Ich hoffe, durch mein „abtrünniges“ Gedankengut an dich nehme ich dir nicht die Freude auf das WT-Studium diese Woche. Weil ich habe mir auch so meine Gedanken zu diesem Artikel „Stärke deine Ehe durch Kommunikation“ gemacht.

    Ist es mit der Beziehug o.k. ist dieser Artikel ja gar nicht nötig.

    Andernfall allerdings könnte es auch zu Konflikten zwischen den Partnern DURCH diesen Studienartikel kommen.

    Ich kenne Ehepaare, die sich bei solchen Vorträgen oder Zusammenkünften dann spätestens nach der Zusammenkunft vorhalten was der andere besser machen sollte. Oder einer der Partner grollt still vor sich hin. Ich empfinde den Artikel eher so, als wolle man die Brüder und Schestern mal wieder vorführen. Und die Gedanken der Anwesenden machen sich dann auch auf Wanderschaft und mancher überlegt leider nicht wie er das auf sich anwenden könnte, sondern eher, wer in der Versammlung eigentlich eine glückliche Beziehung führt… Und einige andere bekommen wohl auch wieder ein schlechtes Gewissen.

    Beim Abschnitt 9 ist mir auch noch etwas aufgefallen:

    ZITAT: …Diese kleinen Dinge sind es, die den großen Unterschied machen. Ein Bruder, der schon seit 19 Jahren glücklich verheiratet ist, erzählt, dass er und seine Frau mehrfach am Tag telefonieren oder sich eine SMS schicken, „nur um zu wissen, wie es so läuft“.

    Also ich wäre nun wirklich erzürnt über einen Mann, der mich mehrfach täglich anruft oder SMS schickt. Als ob ich nicht alleine klar komme wie es so läuft… Ich würde das eher als Kontrolle ansehen 😉 Kommunikation ist sehr wichtig, das ist wahr. Und normalerweise ist man ja abends und am Wochenende dann zusammen.

    Da haben es viele unsere Brüder und Schwestern schwerer. Weil sie ja in ihrer Freizeit durch diese ständige Beschäftigungstherapie beschnitten sind.

    Und die Ehefrauen die auf ihre Männer warten bei diesen Ältestensitzungen. Auch nach Ende der Zusammenkunft nicht nach Hause gehen können weil die Ehemänner „noch schnell im Nebenraum“ was vertrauliches besprechen müssen. Das finde ich nagt an einer Ehe.

    Und hier noch ein ZITAT aus Abschnitt 11 dieses Artikels:

    11 Selbst die glücklichste Ehe ist nicht vollkommen, und Ehepaare, die sich lieben, sind nicht immer einer Meinung. Auch Abraham und Sara waren sich nicht immer einig (1. Mo. 21:9-11). Doch das hat keinen Keil zwischen sie getrieben. Wieso nicht? Weil sie sich gegenseitig mit Würde und Respekt behandelten. So sagte Abraham zu Sara „bitte“ (1. Mo. 12:11, 13). Und Sara hörte auf ihren Mann und betrachtete ihn als ihren „Herrn“ (1. Mo. 18:12). Fehlt es Ehepaaren an Respekt voreinander, merkt man das zumeist daran, welcher Umgangston bei ihnen herrscht (Spr. 12:18). Arbeiten sie nicht an dem eigentlichen Problem, könnte ihre Ehe auf eine Katastrophe zusteuern. (Lies Jakobus 3:7-10, 17, 18.)
    _____________________

    Und der Artikel endet dann mit folgender Aussage in Abs. 17
    _____________________

    17 Möchtest auch du so eine Ehe führen wie Abraham und Sara oder Isaak und Rebekka — von Herzen glücklich, unzertrennlich und Jehova zur Ehre? ENDE ZITAT

    Bei allem Respekt für Abraham, Sara, Isaak und Rebekka.
    In Bezug auf Ehe sind sie für mich kein Vorbild.

    Abraham und Isaak haben jeweils ihre Frauen aus Angst verleugnet. Sara hat ihrem Mann Hagar zur Schwängerung gegeben und Rebekka hat Isaak betrogen als sie Jakob dazu angestachelt hat sich als Esau auszugeben und ihm auch noch dabei geholfen hat. Wo bitte ist da der Respekt???

    Ich kenne viele glückliche Beziehungen mit und ohne Gott. Wichtig ist Liebe und Achtung voreinander. Und man sollte sich stets bewußt machen wie wunderbar es ist unter Milliarden Menschen einen Partner gefunden zu haben. Und dies einfach wertschätzen.

    Herzliche Grüße, ich gehe heute nach der Arbeit wieder radeln und baden. Dann bin ich wieder fit für das Sitzen in der Zusammenkunft 🙂

    Anna

  • turtle@anna und alle
    Juli 11, 2013

    Liebe Anna und alle Mitleser,
    du solltest (und alle die noch die Zusammenkünfte besuchen) froh sein, dass du in der Versammlung sitzen darfst.
    Wieso ich das schreibe? Zitat aus dem neuesten Studienwachtturm
    Oktober 2013,
    „Ein gut vorbereitetes Gebet – was lernern wir daraus?“ Abs. 2:“Ganze Familien, einschließlich aller, „die genügend Verständnisvermögen hatten“ – also auch Kinder -, blieben „von Tagesanbruch bis Mittag“ stehen und hörten zu. Ist das nicht ein echtes Vorbild für uns? Wir können die Zusammenkünfte meist recht bepuem in einem schönen Königreichssaal mitverfolgen.“

    Interessant dann die Bilderfolge dazu. Bild Nr. 5: Männer auf einem Podest, darunter Menschen die sich niederbeugen. Erklärung dazu in Abs. 5: „Etwa drei Stunden lang lasen die Leviten dem Volk erneut aus dem Gesetz vor. Am Nachmittag legten sie ein Bekenntis ab und beugten sich vor Jehova, ihrem Gott, nieder“.

    Preisfrage: Wieviele Männer stehen auf dem Podest?

    Zukunftsvision oder schon bald Realität? Die Verbindung zu heute?
    Abs. 1 spricht von einer Zusammenkunft! im Jahre 455 v.u.Z., und zwar in Jerusalem.

    Manchmal soll es ja auch Zufälle geben. Allen ein schönes Sommerwochenende, Gruß,Turtle

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind,
    doch es wurde auf dem Kongress ausdrücklich und eindringlich davor gewarnt sich bei anderen Medien ueber seine Organisation schlau zu machen. Zudem wurde auch wiederholt dazu aufgerufen die Persoen zu meiden die solches tun. Dann kommt direkt die Pauschalbeschuldigung: Abtrünnig. Doch die meisten sind nicht abtrünnig, nein sie lieben Jehova mehr als so mancher ZJ und sie arbeiten und lästern auch nicht gegen die Organisation. Sie wollen nur nach der Wahrheit leben die die Bibel lehrt und nicht nach irgendwelchen Anordnungen des tuvs. Warum auch, der tuvs hat doch sowieso zu 100% Recht. Das hat doch die Geschichte bewiesen und die ganzen auf BI geschilderten Tragödien und Schicksale und all die anderen Probleme die die Organisation weltweit hat sind auch unwahr und nur zum Schlechtmachen bestimmt. Wenn man doch die Wahrheit hat, dann sollte man doch auch den Mut haben Verfehlungen zuzugeben, offen darueber reden und nach einer für alle Seiten guten Lösung zu suchen. Das waere ein gutes Zeugnis. Warum umgehen denn viele ZJ insgeheim viele Anordnungen der Organisation? ? Weil sie menschenverachtend sind, gegen das Gebot der Nächstenliebe verstoßen, ja manchmal sogar gegen geltendes Menschenrecht oder weil so viele der Anordnungen nicht biblisch sind und voellig weltfremd und unpraktikabel sind. Waere das anders und wuerde man offen mit allen Problemen umgehen bräuchte es auch diese Website nicht.
    Gruesse Nachdenker

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Ich bin ja schon neugierig wie unser Glückskind auf all die Fakten aus der EIGENEN Literatur des trvSk. reagieren wird, wie er uns all das erklären wird wie es sein kann dass „Gottes Geist“ diese Organisation so treue und klar angeleitet hat:

    Die Bibel liefert nicht ein einziges Vorbild für eine derart unklare Wirksamkeit des heiligen Geistes. Dennoch beharrt die Wachtturm-Gesellschaft darauf, dass der Geist Gottes sie in ihrem neuzeitlichen Werk von Anfang an geleitet hat:

    Heute zeigen die Tatsachen deutlich, daß das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war. Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden.
    Der Wachtturm, 1. November 1971, S. 664

    An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder Russell und seinen Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heili- gem Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und verständigen Sklaven gleichzusetzen waren. … Es ist wirklich dem heiligen Geist zuzuschreiben, daß die Wahrheit auf Grund der demütigen Anstrengungen Bruder Russells und seiner Gefährten im Einklang mit Jesu Verheißung wie nie zuvor erstrahlte. (Johannes 16:13). Jene gesalbten Bibelforscher bewiesen, daß sie tatsächlich zur Klasse des treuen und verständigen Sklaven gehörten, deren Auftrag es ist, an die Hausknechte des Herrn geistige Speise auszuteilen.
    Der Wachtturm, 15. Mai 1995, S. 17

    Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen „im Namen Jehovas“ zu äußern. Nie haben sie gesagt: „Das sind die Worte Jehovas.“ Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jeho- vas, hat erklärt: „Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425).

    „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, „bedeutet nicht“, so Der Wachtturm, „daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind“ (15. August 1947, Seite 253). „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317). „Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar … Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)“ (15. Mai 1981, Seite 19).
    
    Aber während der „treue und verständige Sklave“ wiederholt versichert,
    unvollkommen und fehlbar zu sein …
    Erwachet!, 22. März 1993, S. 4

    Angesichts dieser folgenden VERNÜNFTIGEN und RICHTIGEN Aussagen frage ich mich warum man gegen die vermeintlichen Abtrünnigen so wettert?

    Zitat:
    Wir laden deshalb den Leser ein, jeden hier angeführten Punkt sorgfältig zu prüfen, das Argument mit den angeführten Schriftstellen zu vergleichen und es im Lichte der gegenwärtigen Ereignisse, die für alle Augen wahrnehmbar sind, zu be- trachten und auf Grund aller dieser Beweise zu einem Schluß zu kommen. Jeder sollte in seinem eigenen Sinne überzeugt sein und niemand sollte sich davon abhalten lassen, eine auf die Bibel gegründete Frage zu prüfen, weil ein Geistlicher oder irgend jemand anders die unbegründete Behauptung aufstellt, das es gefährlich oder einer Betrachtung nicht wert ist. Irrtum sucht immer die Finsternis, während Wahrheit durch das Licht immer gesteigert wird. Irrtum wünscht niemals, erforscht zu werden. Licht sucht immer eine vollständige und gänzliche Erforschung. Licht und Wahrheit sind sinnver- wandt.
    Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben, 1920

    Hast du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen du jahrelang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich herausstellt, daß sie der Wahrheit widersprechen? Beachte die Warnungen. Schütze dich und deine Familie, indem du sicherstellst, daß die Überlieferungen, an die du dich hältst, mit Gottes reinem Wort der Wahrheit übereinstimmen.
    Der Wachtturm, 1. Dezember 1995, S. 6-7

    Und ordnet die WTG nicht genau das an worin sie andere anklagen?

    Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. … Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung behindern.
    Der Wachtturm, 15. Februar 2000, S. 29

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Und wie schauen solche Irrtümer aus?

    „Eine gewisse Person wohnte kürzlich einer Zeremonie der römisch-katholischen Kirche bei. Als der Papst in der Prozession an ihm vorbeischritt, prächtig in seinen päpstlichen Gewändern
    angetan, blieb das Auge dieses Zuschauers auf diesen hellstrahlenden Buchstaben vorn auf der Tiara des Papstes, die Bischofsmütze, haften: VICARIUS FILII DEI, der Vikar oder Stellvertreter, Statthalter des Sohnes Gottes. Seine Gedanken verfielenmit Blitzesschnelle auf Offb. 13:8“ … „Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ … Er zog seinen Bleistift heraus, und als er die Buchstaben der Inschrift, die eine Zahl bedeuten, entsprechend markierte und zusammenzählte, ergab sich das Resultat 666.“ (Smith) Diese Erklärung wurde von Pastor Russell gutgeheißen und von ihm auf einer Frageversammlung gegeben.
    Schriftstudien Bd. 7 Das vollendete Geheimnis, S. 287, 288

    Für manche ist 666 dagegen das Zeichen des Papsttums. Sie ziehen aus einem abgewandelten Papsttitel, Vicarius Filii Dei (Stellvertreter des Sohnes Gottes), die römischen Zahlzeichen heraus und mit ein klein wenig Manipulation kommen sie auf 666. … Diese fantastischen, konstruierten Deutungen haben allerdings so gut wie nichts mit dem zu tun, was die Bibel über das Kennzeichen des wilden Tieres sagt, wie im fol- genden Artikel gezeigt wird.
    Der Wachtturm, 1. April 2004, S. 3

    Die WTG „übersieht“ geschickt, dass „manche“ in diesem Fall SIE SELBST war, und SIE diese „fantastischen, konstruierten Deutungen“, die „nichts mit dem zu tun“ haben, „was die Bibel … sagt“, verbreitet hat. Aber es ist inzwischen ein altes und bewährtes Instrument, das sie hier wieder einmal ganz selbstverständlich benutzt. Sie hat eine eigene Auffassung von dem, „was wahr ist“ entwickelt – und auch eine eigene Art, mit der Verantwortung umzugehen.

    Beispiel:
    Wir dürfen darum bald nach 1925,dem letzten vorbildlichen Jubeljahr
    die Auferweckung von Abel, Henoch, Noah, Melchisedek, Abraham, Isaak, Jakob, Hiob, Moses, Samuel, David, Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Jo- hannes dem Täufer und vielen ande- ren erwarten, die im 11. Kapitel des Hebräerbriefes erwähnt werden.
    Der Weg zum Paradies, 1924

    Erklärung warum es falsch war:

    Frage: Sind die Alttestamentlichen Überwinder schon auferstanden?
    Antwort: Sicherlich sind sie noch nicht auferstanden. Niemand hat sie gesehen. Es wäre töricht, eine gegenteilige Behauptung aufzustellen. Im Millionen- und Trostbüchlein wurde gesagt, daß man sie vernünftigerweise kurz nach 1925 erwarten dürfe. Aber dies wurde nur als Meinung ausgesprochen.
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1980, S. 63 J. F. Rutherford am Kongreß vom 1.-3. Mai 1926 in Basel

    Wieder schiebt die Wachtturm-Gesellschaft ihre Verantwortung auf „viele Brüder“, die in eine „Wahr- scheinlichkeit“ nur etwas „hineinlasen“ und eine bloße „Meinung“ falsch aufgefasst haben. Für J. F. Rutherford selbst war diese „Wahrscheinlichkeit“ und „Meinung“ aber konkret genug, dass er 1930 ein Haus in Kensington Heights, San Diego, als Schenkung annahm, das den auferstandenen Fürsten dienen sollte und bis dahin ihm exklusiv zur Nutzung zugeschrieben war.

    SEINE Erklärung hat sich so angehört:
    Auf das zuvor dargelegte Argument gestützt, daß also die alte Ordnung der Dinge, die alte Welt, zu Ende geht und daher verschwindet, und daß die neue Ordnung he- reinbricht, und daß das Jahr 1925 die Auferweckung der treuen Überwinder des alten Bundes und den Beginn der Wiederherstellung markiert, ist es vernünftig zu schließen, daß Millionen jetzt auf Erden lebender Menschen im Jahre 1925 noch auf Erden sein werden.
    Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben 1920

    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren enttäuscht worden. sie hatten gehofft, daß einige der ‚alttestamentli- chen Überwinder‘ auferstehen würden. Statt dies als eine ‚Wahrscheinlichkeit‘ anzusehen, lasen sie hinein, daß dies mit ‚Sicherheit‘ kommen würde, …
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1975, S. 145

    Soviel zur Glaubwürdigkeit der LK, Organisation, trvSk. und ihrer Selbstdarstellung. Jeder soll die eigenen Schlüsse ziehen was daran WAHR sein soll, oder die UNVERSCHÄMTE Aussage am Kongress NUR Jehovas Zeugen hätten IMMER die Wahrheit gelehrt. wie z.B.:

    Unbestreitbare Tatsachen beweisen deshalb, daß die Zeit des Endes im Jahre 1799 begann, daß des Herrn zweite Gegenwart 1874 begann, und daß die Ernte darauf folgte und helleres Licht auf das Wort Gottes fiel.
    Der Wachtturm, 1923, Nr. 6, S. 88

    Wir erwarten mit voller Gewißheit, daß die jetzige große Drangsal … im Jahre 1925, etwa im Herbst, ihren furcht- baren Höhepunkt erreicht und alsdann zum endgültigen Abschluß kommen wird … Wir erwarten mit absoluter Zuverlässigkeit die nach der Drangsal beginnende Aufer- stehung der gesamten Menschheit … und zwar so, daß die zuletzt Gestorbenen zuerst und die vor Jahrtausenden Ge- storbenen wie z. B. Adam, zuletzt auferstehen werden. … Ferner dürfen wir verkündigen, daß vielen Menschen, die jetzt leben, die Möglichkeit werden kann, überhaupt nicht sterben zu brauchen.
    Das Goldene Zeitalter, 15. März 1924

    Die Jahreszahl 1925 wird in der Schrift noch eindeutiger angezeigt, weil sie fest mit dem Gesetz verankert ist, das Gott Israel gab. Wenn man sich die gegenwärtige Situation in Europa ansieht, fragt man sich, wie es möglich ist, die Explosion noch länger zurückzuhalten; und daß noch vor 1925 die große Krise erreicht und wahrscheinlich vergan- gen sein wird.
    Watchtower, 1. September 1922, S. 262

    Da kann man dieser Aussage nur zustimmend beipflichten und so hoffe ich die richtigen Schlüsse ziehen:

    Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen … Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. … Warum hatten sie sich getäuscht? Sie hatten versäumt, darauf zu achten, dass alle Beweise vorhanden waren, die erforderlich sind, um biblische Prophezeiung zu erfüllen. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden.
    Erwachet!, 8. April 1969, S. 23

    Und ein paar Jahre später vollmundig diese Worte:

    Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe, ist das kein Grund unsere Aktivität zu erhöhen? In dieser Hinsicht können wir etwas von einem Läufer lernen, der am Ende eines Ren- nens nochmal sprintet. … Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihre Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.
    Unser Königreichsdienst (engl. Ausgabe), Mai 1974

    Der Apostel Petrus betonte, daß der „Tag Jehovas“ be- stimmt kommen werde. Ganz gleich, wann dies sei, so müsse man damit rechnen. … Heute leben wir etwa 1900 Jahre später, was bedeutet, daß der Tag Jehovas viel nä- her ist. Wir müssen in geistiger Hinsicht äusserst wachsam sein und uns dessen bewusst sein, daß Jehovas Tag nun unmittelbar bevorsteht.
    Unser Königreichsdienst, Oktober 1975, S. 1

  • Orakel Fred
    Juli 11, 2013

    Hallo Nachdenker,

    ich war auch auf dem Kongress in Frankfurt. Schade dass wir uns nicht gesehen haben. Ich war mit meiner Familie da und einem kritischen Bruder, der nur noch sporadisch in die Versammlung geht. Wenn du Lust hast, dann kannst du mir eine private Email schicken, vielleicht wohnen wir ja nicht so weit auseinander. In einem „Bezirk“ ist das so eine Sache, man kann ganz in der Nähe wohnen oder auch 100km oder weiter weg. Meine (Deck-)Email ist bernemer87@hotmail.de LG

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Orakel Fred,
    danke für den Kommentar und deine Einladung. Diese habe ich soeben angenommen.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    Lucky Luke, wir sind aus dem Kreisverkehr herausgefahren um den Drehwurm abzulegen. man blickt mit lachendem und weinenden Auge zurück. Lachend, weil raus aus dem Controling der Stundenkasper.
    Weinend, weil man viele jahre verloren hat in einer „Wahrheit“, die in Metastasen ausufert. Es gibt nur die Konstante des ständigen Wechsels. UNd immer ists die „Wahrheit“, mal rion ion die Kartoffeln, mal raus aus dem Acker.
    Wie hat man doch vor 40 Jahren über den KdöR Status gespottet, ihn mit Lächeln abgelehnt – und seit den 90igern ists um 180° gewandelt, man will der Welt gefallen, beugt sich deren Anforderungen, buhlt mit den UNO, der OSCE und tritt gemeinsam mit anderen Kirchen und der Politk nauf, bekennt gemeinsame Ziele.
    Meine Lehrer, die im KZ saßen, würden, so sie noch lebten sich erbrechen ob dieses Wandels. Sagte mir doch ein Hein Dickmann, dessen Bruder mir sehr bekannt war, obwohl ich lange3 nach dessen Ermordung geboren wurde: Frank, JZ werden NIE Kirche werden, denn die anerkannten Kirchen zahlenCäsar die Dinbge zurück die Gott gehören.
    So ist es auch mit den „Abtrünnigen“ Intern werden sie verbrannt
    indem sie ggü den Gliedern der Versammlung für Unmenschen erklärt werden. Und ggü der Regierung bleibt es jedem freigestellt wie er mit denen umgeht.
    Das alles ist zu offenkundig, nachvollziehbar und einfach verdeutlichend: Der Sklave tötet jene geistlich. Ich kenne so manche Familien, da werden die exkommunizieten Glieder wie Tote angesehen, es gibt keinen Kontakt.
    Solche Liebe hat der Christus nicht vorgelebt.
    Aber, machen wir uns keine großen Sorgen. Es wird so kommen wie es muss und dann werden wir sehen, wo die WT Führung bleibt.
    eine Führung, die für sich beansprucht, dass man ihre LEhren akzeptiert und nicht infrage stellt. Wer das öffentlich tut ist ganz schnell geoutet und gefeuert, von Männern, die ohne weiteres handeln, wie der Guillutinaire, der das Beil fallen läßt, ohne mit der Wimper zu zucken.
    Suuum cuique. Jedem das Seine. Gott kann Herzen lesen, Menschen nicht

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Zu deiner Darlegung lieber Frank hier noch gleich die Belege:

    Gifte, die jenen Trieb zur Folge haben, der zu Selbstmord, Mord oder Diebstahl drängt, liegen im Blute. … Ein mora- lischer Defekt, sexuelle Perversität, Hemmungen, Minder- wertigkeitskomplexe, kleinere Vergehen sind oft die Folge einer Bluttransfusion.
    Der Wachtturm, 1. Dezember 1961, S. 724, 725

    Der Körper verwendet die aufgenommene Nahrung, um das kranke Organ wieder gesund zu machen … Wenn Ärzte feststellen, daß die nor- male Entwicklung nicht mehr vor sich geht, und darum empfehlen, das Organ zu entfernen und es durch das gleiche Organ eines anderen Men- schen zu ersetzen, so soll dieser Vorgang dadurch lediglich abgekürzt werden. Wer sich einer solchen Operation unterzieht, lebt gewisserma- ßen vom Fleisch eines anderen Menschen. Das ist Kannibalismus. Mit der Erlaubnis, Tierfleisch zu essen, gab Jehova Gott dem Menschen aber nicht die Erlaubnis, zu versuchen, das Leben durch die Aufnahme von Menschenfleisch zu verlängern, sei es nun, daß er es buchstäblich ißt, sei es, daß er sich ganze Organe oder Körperteile eines anderen Men- schen einfügen läßt.
    Der Wachtturm, 15. Februar 1968, S. 127

    Es gibt Personen, wie die christlichen Zeugen Jehovas, die alle Transplantationen von Mensch zu Mensch als Kannibalismus betrachten. Ist es nicht Kannibalismus, das Fleisch eines anderen Menschen zu verwenden, um das eigene Leben zu erhalten?
    Erwachet!, 8. September 1968, S. 22

    Schaden Götzendienst und Hurerei der christlichen Persönlichkeit? Sogar sehr! Genauso schädlich ist auch die Aufnahme von Blut, sei es nun durch bluthaltige Speisen, sei es durch Bluttransfusionen … Somit können durch Blutübertragungen schlechte Charaktereigenschaften übertragen werden.
    Der Wachtturm, 1. Juli 1962, S. 430, 431

    Und als Abrundung die EIGENE Beweihräucherung die nur mehr einen Lachkrampf zur Folge haben kann wenn man obige Lehransichten etwas genauer betrachtet:

    Hat er die Speise – und zwar gute Speise – zur rechten Zeit ausgeteilt? Das war es, wonach der zurückgekehrte Herr den Sklaven beurteilen mußte. … Bis zum Jahre 1919 u. Z. waren diese Christen bestrebt gewesen, dem „Haushalt des Glaubens“ oder den „Hausknechten“ des himmlischen Herrn „Speise zur rechten Zeit“ zu geben. … Es war nicht nur schwierig, regelmäßig geistige Speise auszuteilen, sondern es mußte auch auf die Qualität der Speise geachtet werden. Die Gruppe der gehaßten, verfolgten Christen, die stets bemüht waren, treue Sklaven Jesu Christi zu sein, bestand diese Prüfung. …
    Gottes tausendjähriges Königreich hat sich genaht, S. 350

  • Glückskind
    Juli 11, 2013

    Hallo,
    ein wichtiges Thema. gern möchte ich auf Auszüge des Zugrunde liegenden Beitrags eingehen und versuchen, zur Aufklärung beizutragen:

    1.
    Zitat:“Im WT v. 15.3.1998 S. 18 unter dem Thema “Wessen Sklave möchte man sein? lesen wir: “Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit” (2. KORINTHER 3:17).
    … Deshalb vertrauen wir auf Gottes Wort und auf seinen heiligen Geist. Jehovas Zeugen leben mit ungeteiltem Herzen ihre christliche Hingabe im Rahmen der von Gott erhaltenen Freiheit aus….
    Das hört sich gut und richtig an. Doch wird dies in der Praxis auch wirklich so umgesetzt? Schon im Abs. 4 wird gezeigt, was man darunter versteht: … deshalb achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: “Die Gesellschaft lehrt …”, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: “In der Bibel heißt es …” oder: “Gemäß meinem biblischen Verständnis …” Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen”.
    Im Klartext wird hier gesagt ” gib deinen Kommentar zwar aus dem Wachtturm, so wie es dort steht, aber formuliere ihn bitte so, als ob dies deine eigene Überzeugung sei”.
    Abs. 6 “Ein Zeuge Jehovas zeigt …, dass er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, dass er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, dass er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt.
    Hier wird doch die eigene Denkfähigkeit auf die bloße Umformulierungsarbeit vorgegebener Gedanken in eigenen Worten reduziert und unzulässiger Weise als Beleg der eigenen Denkfähigkeit bewertet.“

    Erneut möchte ich in diesem Zusammenhang auf 2. Korinther 1:24 hinweisen:
    „24Nicht dass wir Herren wären über euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht im Glauben.“ Lutherbibel, 1984.

    Es spielt keine besondere Rolle, ob die WTG oder Mitglieder des TuvSkl oder aber Dein Dir nächster Glaubensbruder Dich daran erinnert, dass Du die Grundlagen Deines Glaubens verinnerlichen sollst und/oder Lehren oder Anwendungen von Bibeltexten mit Deinen eigenen Worten zum Ausdruck bringen sollst.

    Eigentlich muß das unser aller Ziel sein, dass wir Glaubensfragen aus UNSERER EIGENEN Überzeugung und mit UNSEREM EIGENEN Worten beantworten.

    Dies kann jeder – wenn er eine klare Überzeugung hat.
    Es spielt keine Rolle, ob wir uns besonders gewählt ausdrücken oder gekonnt formulieren können. Nein, es ist hörbar, ob man eine eigene Überzeugung äussert oder „abliest“.

    Bedenke man auch den Text des Paulus aus Kolosser:
    „(Kolosser 4:6) 6 Eure Rede sei stets gefällig, mit Salz gewürzt, damit ihr wißt, wie ihr jedem zu antworten habt.“

    DER Verfasser des o. g. Artikels reduziert jedoch die zitierten Worte aus zwei WachtturmAusgaben auf „Formulierungsanweisungen“ und spricht damit den Verfassern dieser Wachtturmartikel richtige Beweggründe ab.
    Warum tut er das?
    Nun, weil er damit Vorurteile bedienen will, gleichzeitig sich selbst in die Stellung des Ratgebenden begibt und natürlich besseren Rat als den der WTG oder anderer darstellen möchte.

    Ich finde es gefährlich und wenig respektvoll, Mitgliedern einer Religionsgemeinschaft per se zu unterstellen, sie würden ihre Kommentare nicht aus eigener Überzeugung äussern! Was ist mit denen, die immer Probleme haben werden, einen Satz vernünftig zu formulieren, und deshalb froh sind, dass sie auf vorformulierte Texte zurückgreifen können, um das in Worte zu kleiden, was sie selbst empfinden und/oder glauben?

    Und übrigens: Tuen wir nicht dasselbe, wenn wir TExte aus der Bibel lesen/vorlesen, Wort-für-Wort, damit wir nichts verstellen oder verdrehen?
    Das ist etwas Anderes, meint Ihr? Nur weil es sich um Gottes Wort handelt und nicht um eine Publikation, von wem auch immer?

    Beachtet man Jesu Worte, dann kann man das ganz anders sehen:
    „(Lukas 12:11, 12) 11 Wenn man euch aber vor öffentliche Versammlungen und Regierungsbeamte und Gewalthaber stellt, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr zur Verteidigung reden oder was ihr sagen werdet; 12 denn der heilige Geist wird euch in ebenjener Stunde die Dinge lehren, die ihr sagen sollt.“

    Der Geist lehrt uns, was wir sagen sollen – warum nicht auch durch Druckschriften? D. h. natürlich nicht, diese Druckschriften sind automatisch inspiriert.

    2.
    Zitat: „Weiter wird gesagt: Bedeutet die Aufsichtsstellung der leitenden Brüder (jetzt der t.u.v. Sklave), dass wir uns auf sie berufen können für das, was wir glauben?
    Auf keinen Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: … Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; … jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen.” Römer 14:10-12.
    Sind wir uns dessen bewusst, was das bedeutet? Da können wir uns nicht mehr auf den Wachtturm berufen oder darauf, was wir gelehrt wurden und glauben müssen, ohne dem widersprechen zu dürfen.“

    Es ist kein Problem, einen WT oder andere Publikationen zu ZITIEREN, wenn es von Vorteil ist, um z.B. eigene Glaubensansichten oder Erklärungen von Bibelzitaten zu erläutern.
    Warum nicht?
    Aber bitte: Wir sagen, wir zitieren, und wir erläutern das Zitat und erklären, warum WIR zu der Auffassung gelangt sind, diese Erläuterung oder Ansicht ist auch UNSERE EIGENE ANSICHT!

    Sollte ich nun eine Ansicht haben, die nicht gleichlautend in einer Publikation der WTG oder anderen zu finden ist, soll ich die dann verschweigen?
    Soll ich bewußt etwas sagen, was andere „hören“ wollen, obwohl ich anderer Ansicht bin?

    Gerade nicht. Das wird so auch im aktuellen StudienWT 15.5.13, erster Artikel, Absatz 16 klar gezeigt/angesprochen.
    Dies gilt nicht nur für „Studierende“, nein insbesondere für „Lehrende“, denn:
    „(Römer 2:21, 22) 21 du aber, der du einen anderen lehrst, lehrst dich selbst nicht? Du, der du predigst: „Stiehl nicht“, stiehlst du? 22 Du, der du sagst: „Begeh nicht Ehebruch“, begehst du Ehebruch? Du, der du Abscheu vor den Götzen zum Ausdruck bringst, beraubst du Tempel? “

    3.
    Zitat: „Der innere Zwang, den man nicht mehr realisiert, das Denken, die Einstellung und die Wertmaßstäbe dem Muster anzupassen, ist bei ihnen besonders stark ausgeprägt. Ein Ausscheren aus dem Zwangskorsett würden sie als “Spaltung” empfinden, die sie nicht ertragen könnten, und so nehmen sie lieber ihre Gefangenschaft im eigentlichen Wortsinn in Kauf, ohne sich darüber im Klaren zu sein, als sich dagegen aufzulehnen.
    Die bedingungslose Anpassungsbereitschaft, Gedanken und Gefühle einem strikten Verhaltensmuster unterzuordnen, erklärt auch ihre abwehrenden Reaktionen: weist man sie auf eindeutige Irrtümer in den Lehren und Richtlinien der Organisation hin, werden sie als unerheblich beiseitegeschoben oder schlicht ignoriert.“

    Worum geht es hier eigentlich?

    Es wäre fatal, folgende Worte zu ignorieren:
    „(2. Korinther 10:4-6) 4 Denn die Waffen unserer Kriegführung sind nicht fleischlich, sondern machtvoll durch Gott, um starke Verschanzungen umzustoßen. 5 Denn wir stoßen Vernunftschlüsse und jede Höhe um, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt; und wir nehmen jeden Gedanken gefangen, um ihn dem Christus gehorsam zu machen; 6 und wir halten uns bereit, jeden Ungehorsam zu bestrafen, sobald euer eigener Gehorsam völlig in die Tat umgesetzt sein wird.“

    Welche Waffe(n) sind hier gemeint? Und oh. diese „nehmen jeden Gedanken gefangen, um ihn dem Christus gehorsam zu machen….“

    Gedankenkontrolle? Ja, offensichtlich, so von GOTT gewünscht.
    Die Macht des Wortes Gottes in Verbindung mit dem heiligen Geist.
    Dies kann auch so wirken, wenn wir eine Publikation verwenden, die biblische Inhalte korrekt wiedergibt.

    Das wollt ihr hier unterbinden oder kritisieren? Oder wie verstehe ich das hier, diese beinahe penetrante Kritik an einer „Gedankenkontrolle“? Ja, was nun?

    4.
    Zitat: „Auch der diesjährige Bezirkskongress zielt wieder voll darauf ab Kritiker der “Wachtturmorganisation und ihrer Wahrheit” zu diffamieren.
    Zu den am höchsten geschätzten Gefühlen zählen andererseits Loyalität und Hingabe. … Die Glieder der Versammlung dürfen miteinander niemals den Führer, die Doktrin oder die Organisation kritisieren. Sie müssen sich gegenseitig bespitzeln und unziemliche Äußerungen oder Aktionen sogleich der Führung melden. … Jeder Kontakt mit Ehemaligen oder Kritikern muss zur Wahrung der Machtposition der LK streng gemieden werden.“

    Leute, wann genau findet ihr heraus aus diesem „Wachtturmorganisationskreisel“?

    Die obigen Zitate entsprechen NICHT dem, was auf dem BK zum Thema Abtrünnige gesagt wurde. Nein.
    Wer auch immer das so formuliert hat, es entspricht nicht dem während des Kongresses Gesagtem.

    Grüßle

  • Birds an Glückskind
    Juli 11, 2013

    Liebes Glückskind.

    Du Schreibst, das das geschriebene nicht am BZK gesagt wurde.
    Ich will es Mal so ausdrücken.

    Wie kann ein Bruder auf die Bühne gehen, einen Vortrag über Abtrünnige halten, diese zu tiefst verurteilen, pauschalieren etc, obwohl er dessen Meinung ja nicht kennt, bzw kennen darf.
    Er richtet im unwissend. Ich habe Mitleid mit diesen Brüdern, die etwas überbringen müssen, das sie nicht prüfen konnten.
    Kennt die LK jeden Abtrünnigen??? Wie anmaßenden.
    Und ja ich war anwesend. Ich werde den Vortrag auf YouTube stellen.
    Es soll jeder hören, was hier an Massenhass gepredigt wird.

    Wie kann man sagen Abtrünnige akzeptieren nicht den KANAL LK. Und dan JOH 6:27 zitieren, wo es heißt das der Menschensohn die Speise aus teilt.?

    Lies dazu Römer Kap 2
    Auszug:
    Römer 2:1 SCH2000

    Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest! Denn worin du den an­deren richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja das­selbe!

    Herr vergib denen die auf der Bühne stehen, uns solche Anschuldigungen machen müssen. Sie wissen nicht was sie machen.

    ABER EINES IST MIR AUFGEFALLEN: beide brüder haben bei den Bibeltexten, wo Christus angeführt wurde gestockt. Als ob ihnen während des Lesens etwas übermittelt wurde.
    Rein mein empfinden.

    LG
    die Birds

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Birds,
    genau dieses Empfinden habe ich bei den Programmpunkten wo es um Abtrünnige ging auch gehabt. Ich hab nen richtig dicken Hals gekriegt. Diese Pauschalverurteilungen. Als ob die Organisation mit ihren teilweise falschen Lehren und ihren vielen, vielen unfähigen, was Menschenkenntnis und Nächstenliebe betrifft, Vorstehern nicht selbst viele ZJ aus ihrer Mite rausgeekelt hat. Waren das alles schlechte Menschen? ? Nein, gerade diese Personen wsren die ernsthaftesten und liebevollsten Mitglieder in ihren Reihen, die aber genau darum konsequenterweise das Handtuch geworfen haben. BI ist voll von solchen Schicksalen. Man kann alles verschweigen und pauschal verurteilen das ist der bequemste Weg. Bloß nicht an sich selbst arbeiten. Gerade diese ehemaligen ZJ oder jetzt eher passive ZJ sind in Wirklichkeit die innigsten Anbeter Jehovas, weil sie aus eigener Überzeugung dabei sind und nicht irgendwelchen Führern hinterher laufen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Zu deiner richtigen Schlußfolgerung lieber Nachdenker hier noch ein paar Belege WER die verrückten und in vielen Fällen Leben kosteten Anweisungen herausgab – und da will man sich noch jene Vers von Bird „an die eigenen Federn“ heften wo doch KLAR UND DEUTLICH es Jesus ist der Speise austeilt.

    Zu den vielen verrückten Ansichten die Blutdoktrin betreffend, dieses hier:

    Manche „Wahrheiten“ der Wachtturm-Gesellschaft waren nur „skurril“ – andere dagegen gefährlich, weil vertrauensvolle Menschen dadurch in lebenswichtigen Fragen falsch angeleitet wurden:

    Die Öffentlichkeit ist sich nicht generell bewußt, eine welch große Industrie die Herstellung von Seren, Antitoxinen und Impfstoffen darstellt, oder daß das Großgeschäft die ganze Industrie kontrolliert … Die Gesundheitsbehörden bemühen sich um den Start einer Epidemie von Pocken, Diphtherie oder Typhus, die eine goldene Ernte einbringt, wenn eine gedankenlosen Gemeinschaft mit dem Gedan- ken geimpft wird, diesen hergestellten Schmutz loszuwer- den. … Im Endeffekt ist eine Impfung das unnatürlichste, unhygienischste, barbarischste, schmutzigste, widerlichste und gefährlichste System von Infektion, das bekannt ist. Sein scheußliches Gift befleckt, verdirbt und verschmutzt das Blut der Gesunden und führt zu Geschwüren, Syphi- lis, Skrofulose, Wundrose, Tuberkulose, Krebs, Tetanus, Wahnsinn und Tod.
    The Golden Age, 3. Januar 1923, S. 214

    Denkende Menschen hätten lieber Pocken als eine Impfung, weil die letztere die Saat von Syphilis, Krebs, Ekzemen, Wundrosen, Skrofula, Schwindsucht und sogar Lepra und vielen weiteren widerlichen Krankheiten ausstreut. Daher ist die Praktik der Impfung ein Verbrechen, ein Frevel und eine Täuschung.
    The Golden Age, 1. Mai 1929, S. 502

    Vermeide das Einspritzen von Seren und Impfungen, weil sie mit ihrem schmutzigen Eiter den Blutstrom verunreinigen.
    The Golden Age, 13. November 1929, S. 106, 107

    Eine Impfung hat noch nie ein Menschenleben gerettet, sie verhütet keine Pocken. … Die Zeitschrift der American Medical Association ist das schmutzigste Blatt, das mit der US-Post befördert wird … Nichts Neues und Nützliches in der Therapie entgeht ihrer unqualifizierten Verurteilung. Sie greift generell ad hominem an. Ihre Leitartikel dienen großenteils einem Anschlag auf den Charakter … Ihr Herausgeber [Moris Fishbein] gehört zu dem Typ von Juden, die Jesus Christus kreuzigten.
    The Golden Age, 26. September 1934

    Ein bestimmter im „Gesundheitswesen“ Tätiger hat vor kurzem den Vorschlag gemacht, keine Mutter könne ihrem Kind ein besseres „Weihnachts“geschenk machen als eine Immunisierung gegen Diphtherie, womit eine Injektion eines schmutzigen und giftigen Serums gemeint ist. … Eltern können ihren Kindern nicht die Nahrung zum Aufbau eines kräftigen Körpers geben, der der Krankheit widerstehen kann. Aber während Eltern nicht in der Lage sind, an vernünftige Nahrung zu gelangen, können sie umsonst die Seruminjektionen für ihre Kinder erhalten. Der Teufel ist entschlossen, die menschliche Familie zu zerstören, indem er ihr die notwendigen Annehmlichkeiten des Lebens ver- weigert und sie drängt, ihren Kindern zu „Weihnachten“ Eiter voller Keime zu schenken.
    The Golden Age, 27. März 1935, S. 409

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    auf diese Fakten wird Lucky Luke nichts erwidern lieber Matthäus. Diese Kröten schluckt er runter. Vielleicht macht ers wie sonst – untertauchen, resümmieren und überlegen, wo er sonst noch punkten kann. ER kriegt hier jedoch Breitseite, was ihm den Hauptmast nimmt – die Glaubwürdigkeit

  • Descha-vu
    Juli 11, 2013

    Hallo Birds

    Ich muss dir vollkommen Recht geben!

    Wie dieser Bruder, ALLE, die nicht die Lehren der W T G teilen, als Antichristen bezeichnet, war schon eine absolute Frechheit.

    Besonders ist mir aufgefallen, dass es immer mehr Vortragsreihen gibt, um die Anwesenden so lange wie möglich der „Geistigen Tyrannei“ der W T G auszusetzen. Es macht mich traurig zu sehen, wie hier ganze Familien gezwungen werden, doch nichts von dem ach so tollen Programm zu versäumen.
    Dabei haben doch eh die meisten Mittags keinen Bock mehr, dem Programm zu“ lauschen

    So viele Einsätze des Roten Kreuzes gab es noch nie!

    Diese Stadien sind für Fußballspiele gebaut worden und nicht um Brüder und Schwestern 8 Stunden lang Bandscheibentechnisch zu traktieren.
    Am schönsten an den beiden Tagen (Freitag / Samstag) war, wieder Brüder und Schwestern zu treffen, die auch nicht mit den Lehren der W T G eiverstanden sind.
    Ansonsten waren es zwei verlorene Tage.

    So haben meine Frau und ich heute beschossen, zuhause zu bleiben um in der Bibel zu lesen und danach werden wir ein schönes Eis essen gehen.

    Ich wünsche Allen einen schönen Sonntag und Geistige Freiheit

    Descha-vu
    .

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Descha-vu,
    Ich glaube ich machs naechstes Jahr so wie ihr. Nutzlose Tage diese 3 Kongresstage nach denen man fix und alle ist, zumal mit 2 Kindern. Und beschimpfen lassen brauch man sich dann auch nicht.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Gottes (1. Kor. 3:9),
    in Christus Jesus (Röm. 16:3, für Gottes Königreich (Kol. 4:11,
    an unserer christlichen Freude ( 2. Kor. 1:24) und für einen ewigen Wandel in Licht (1.Joh.7)und Wahrheit (3.Joh.8)besonders auch in gottesdienstlichen Angelegenheiten,

    wo immer ihr seid, seid ganz herzlich gegrüßt und springt bitte vor Freude,

    weil wir von unserem geliebten Erlöser und herrlichen Herrn, unserem Haupt,beschützt, versorgt und verteidigt werden,

    und unsere 2 heiligen Löwen gegen jeden falschen Kult und gegen alle absichtlichen und unabsichtlichen Sektenführer vorgehen werden,

    die Gottes Volk 2013 und in den Folgejahren weiter irreführen und unterdrücken wollen.

    Gemäß Hosea 11:10 – 11 (NWÜ) wird JHWH (Jahwe/Jehova, der, der das wahre Werden veranlasst) „…wie ein Löwe brüllen; denn er selbst wird brüllen (vgl. auch Jeremia 25:31-38), und Söhne werden zitternd aus dem Westen kommen. Wie ein Vogel werden sie zitternd aus Ägypten kommen und wie eine Taube aus dem Land Assyrien; und ich werde sie gewiß in ihren Häusern wohnen lassen“ ist der Ausspruch Jehovas.“

    Und gemäß Offb. 5:5 können wir uns freuen, weil Gottes Löwe, Jesus,gesiegt hat und auch die Buchrolle und ihre sieben Siegel mit den wichtigen Hinweisen zum richtigen Gottesdienst in der Zeit des Endes öffnen konnte.

    In Verbindung mit all dem möchte ich heute allen interessierten Mitschreibern und Mitschreiberinnen und allen interessierten Mitlesern und Mitleserinnen EINE FRAGE stellen.

    Zuerst noch ein Hinweis:
    seit 1980, also seit 33 Jahren, bin ich in meiner Ortsversammlung dafür bekannt, dass ich stets gemäß meiner gottesdienstlichen Verbindung zu allen leitenden Brüdern gehandelt habe,

    und mich, bis auf eine erklärbare Ausnahme am 21.07.2009, mit all meinen gottesdienstlichen und wahrheitssuchenden Fragen,
    Unklarheiten, Interessen, Problemen und Anliegen STETS vertraulich an die leitenden LK/ZWB-Brüder und örtlichen Ältesten gewandt habe.

    Darüber, wie es mir dabei bis 1996 und von 1996 bis 2013 erging, werde ich noch berichten,

    weil ich im Segen Gottes wichtige Beweise für die o.a. Punkte 01, 02, 03, 04 und 05 und für die neue aufgeklärte treue und verständige Christenversammlung sammeln konnte.

    Bekanntlich werden, gemäß Epheser 5:13 (NWÜ, vgl. auch 1. Kor. 4:5, Röm. 2:16, 1. Tim. 5:5 und Lukas 8:16-17)

    „…alle Dinge, die gerügt werden, durch das Licht offenbar gemacht, denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht.“

    In der Zeit des Endes ist die Zeit nun auch für all das gekommen,

    und auch ich habe am 23. Mai 2013 neben meiner Verbindung zu den leitenden Brüdern sinnvollerweise und vernünftigerweise auch eine paralelle Verbindung zu „Bruderinfo“ begonnen.

    Lt. den „Kultmitarbeitern“, vgl. „Nachdenker“ v. 12.07.2013, bin ich damit offensichtlich kein treues „Kultmitglied“ mehr,

    denn nur solche sprechen Bruderinfo und ihrer Initiative jeglichen Wert und jegliche Unterstützung und jeglichen Segen Gottes ab: den gibt es ja lt. unfassbarer LK-Irrmeinung nur wirklich und maßgebend in den LK-Büros, die in New York jetzt verkauft werden und in den Zweigbüros und bei den Ältestenbesprechungen,

    was aber den Worten Jesu in Matth. 18:20 eindeutig widerspricht, denn dort, wo sich zwei oder drei in seinem Namen versammeln, ist er als unser herrliches Haupt, das alle Dinge ans Licht bringt, anwesend.

    Und nun zu meiner FRAGE an euch liebe Mitschreiber und Mitleser und Bruderinfo-Brüder, ja auch an alle meine Brüder und Schwestern in meiner Ortsversammlung:

    Angenommen, Du bist ein für mich zuständiger Ältester in der Ortsversammlung, dzt. sind es sechs für mich: wie hättest Du auf den Inhalt meines unten angeführten Briefes vom 3. Juli 2013 an DICH als diensthabenden Bruder bzw. diensthabende Schwester reagiert ?

    Der Briefwortlaut:

    Spittal/Drau, am 3. Juli 2013:

    Hallo Brd. (Familienname),
    Hallo (Vorname),

    in der Anlage übermittle ich dir als örtlichen Mitältesten eine Vorinformation von mir für dich und meinen neuen Predigtdienstgruppenleiter zu meinen Predigtdienstberichten und zu meinem Predigtdienst ab 01.07.2013,

    und ergänze diese Information noch wie folgt:

    Von Brd. Lösch und seinen Mitbrüdern wurde auf den Seiten 3 bis 26 im WT v. 15.07.2013 FOLGENDES für alle Versammlungen und die Öffentlichkeit weltweit ZUGEGEBEN UND EINGERÄUMT, womit sich die Dienstlage von uns Zeugen Jehovas bzw. Christen nach den erfolgten Eingeständnissen von 1995 erneut deutlich verändert hat:

    01.) Dass sie als JZ-LK derzeit von unserem Haupt und dem Haupt
    der Christenversammlung, unserem geliebten Herrn Christus Jesus,
    der inmitten von 7 goldenen Leuchtern wandelt,

    noch nicht die vollständige Anerkennung als “treuer und
    verständiger Sklave” erhalten haben,

    weil sie von ihm derzeit noch nicht über seine GANZE HABE
    (was immer das als Besitz Christi genau ist bzw. sein wird),

    gesetzt wurden,

    und ihnen in der LK klar wurde,
    dass sie ab diesem Jahr 2013
    treu und verständig arbeiten und handeln müssen,

    um diesen SEGEN UND diese NEUE AUFGABE zu erhalten und alle etwaig vorhandenen Merkmale eines übelgesinnten Sklaven,
    der biblisch unverständig und untreu arbeitet und handelt
    (z.B. durch verfälschte Lehren, Auslegungen und Methoden)
    und “seine Mitsklaven” schlägt (z.B. durch vorschnelle
    und ungerechte Abtrünnigkeitsbehauptungen und
    Gemeinschaftsentzüge) abzulegen haben bzw.
    in den kommenden Zeiten nicht entwickeln dürfen.

    02.) Das Zähneknirschen der Scheinchristen hängt NICHT
    mit dem Beklagen der Entlarvung zusammen, sondern mit
    Vernichtung.

    03.) NICHT 1918 sondern bereits 1914 begann Jesus
    seine “Inspektion” und “WEIZENSUCHE” im geistigen Tempel.

    04.) Jesus amtet noch NICHT seit 1914 als Richter aller Nationen,
    weshalb sich bisher auch noch nicht wirklich herausgestellt hat,
    wer ein “Schaf” und wer ein “Bock” ist und es daher auch noch zu
    keiner Trennung zwischen diesen Menschentypen gekommen ist.

    05.) Es war daher von unserer LK bisher falsch zu behaupten,
    dass 1914 die große Drangsal bereits begonnen hat.

    06.) Und auch die bisherige Behauptung stimmt nicht,
    dass in Matth. 13:43 vom Predigtwerk vor dem Kommen
    von Jesus die Rede ist.

    Dazu nun meine 1. dienstliche Erörterung und Stellungnahme
    als diensthabender Bruder und Evangeliumsverkündiger:

    auch wenn unsere LK-Brüder und die mit ihr weltweit verbundenen 111.000 Ältestenschaften und Dienstamtgehilfen in den vergangenen 94 Jahren VIEL biblisch und dienstlich Wertvolles und Nützliches und Positives treu und verständig erarbeitet und weitergeführt
    und geleistet haben,

    wofür wir und ich immer stets dankbar sein werden,

    hat es doch bis 1995 und 2013 schwere Fehler und Zielverfehlungen in der Lehre,in der Prophetie bzw. deren Auslegung, in der verbreiteten Literatur, in der Gestaltung des wtl. Versammlungsprogrammes und in der Entwicklung gewisser Methoden, Praktiken und Verfahrensweisen mit den einfachen Brüdern und Schwestern und der beständigen Anheizung der Naherwartung der Weltvernichtung und des Predigtdienstes gegeben,

    weshalb ich mich frage, ob die LK, die Ältestenschaften und Dienstamtgehilfen und wir die fast 8 Millionen Verkündiger und Verkündigerinnen DERZEIT zu RECHT die uneingeschränkte Überzeugung haben und hegen dürfen,

    dass wir bisher weltweit die “wahre Religion” bzw. das wahre Volk der Wahrheit und unsere LK der “wahre und EXKLUSIVE verständige und treue Sklave” waren,

    der von Jesus bereits 1919 bei seiner Inspektion und Weizensuche im geistigen Tempel seine erste Anerkennung und ERWÄHLUNG erhalten hatte,ALSO VON IHM ALS TUV SKLAVE EINGESETZT WURDE,

    wie wir es ja jetzt in Verbindung mit der Bibelforschergruppe
    um Rutherford für 1919 weiter “glauben” und verbreiten sollen,
    weil davon auch unsere derzeitige LK weiterhin überzeugt ist.

    Ich habe mich seit meinen 3 Briefen an unsere Ältesten vom 20.05.2011 (f. Brd. Lösch und die Brüder in Selters), 2. Mai 2013, 12. Mai 2013 und 23. Mai 2013 (zur Information anbei) noch einmal mit den biblischen Anhaltspunkten zum “treuen und verständigen Verwalter” gemäß Lukas 12:32-48 (ca. 1 Jahr vor der Endzeitprophezeiung Jesu) und zum “treuen und verständigen
    Sklaven” in Jesu Endzeitprophezeiung in Matth. 24:45-47
    und den Hinweisen zu den vielen Sklaven, Auserwählten,
    Treuen und Berufenen Gottes in der Offenbarung
    unseres geliebten himmlischen Vaters JHWH BEFASST,
    der das wahre Werden veranlasst,
    und habe eine differenziertere Sichtweise gewinnen dürfen,

    weil es ja lt. den o.a. Beweisen und Indizien BISHER noch kein solches Verwalter- und Sklavenorgan gegeben hat, dass weltweit alle reinen und noch unreinen Christen und Christinnen, davon gibt es als “Dienerschaft” über 2 Milliarden,

    neben ca. 8 Millionen Zeugen Jehovas derzeit,

    mit unverfälschter und richtiger geistiger Speise IM RECHTEN MASS und zur RECHTEN ZEIT versorgt hätte.

    Falls Jesus 1914 überhaupt bereits einen treuen und verständigen Verwalterund Sklaven eingesetzt hat, wie die kleine Gruppe um Rutherford,

    dann hätte es durch schwere Fehlentwicklungen und Fehlertradierung in den 94 Jahren bisher durchaus sein können, dass wir als Zeugen Jehovas bzw. unsere LK diesen Einsetzungsstatus zwischenzeitlich bis 2013 wieder verloren hat,

    weil der Status VON IHM ja nicht auf einen unverständigen Verwalter automatisch übertragen oder vererbt oder hingeschenkt wird.

    Außerdem lehren die inspirierten biblischen Schriften, dass alle treuen Jünger und Nachfolger Jesu, also jeder einfache Bruder und jede einfache Schwester, das Ziel haben sollte,

    in die vortreffliche Stufe eines treuen und verständigen Verwalters und Sklaven hineinzuwachsen und als solcher im Rahmen seiner kleinen Möglichkeiten und wenigen Hausgenossen
    bzw. Familienangehörigen auch göttliches Wasser und richtige biblische Speise auszuteilen.

    Dass unter Ihnen, zu denen zukünftig auch unsere LK-Brüder in den USA weiterhin gehören möchten, sich demnächst für Jesus noch ein treuer und verständiger Verwalter und Sklave herausstellt,
    der tatsächlich auf richtige Weise geistige Speise im rechten Mass zur rechten Zeit austeilt, ist anzunehmen und ich wünsche es unseren leitenden Brüdern, dass sie sich zu diesem ORGAN entwickeln, lt. dem WT v. 15.07.2013 sind sie dzt. ja schon völlig überzeugt, dieses Organ unseres Herrn bereits auch zu sein.

    Doch für die Zeit bisher gibt es für mich und gemäß meinem derzeitigen Verständnis viele Unklarheiten,

    doch bleibe ich allen bisherigen Christinnen und Christen
    und Randchristen und allen bisherigen Zeugen Jehovas,

    mit einer positiven Grundhaltung her treu und verbunden und vertraue auf folgende Vorgangsweise unseres geliebten Herrn Jesus gemäß Offb. 3:19-20 in den nächsten Zeiten:

    “ALLE, zu denen ich Zuneigung habe, weise ich zurecht und nehme sie in Zucht.
    Sei also eifrig und bereue … will ich in sein Haus kommen und das Abendessen
    mit ihm einnehmen und er mit mir.”

    Erst wenn auch unsere Religionsgemeinschaft diese Zeit und Phase positiv absolviert hat,

    werde ich wieder mehr Vertrauen und Zuversicht gewinnen können.

    Derzeit bin ich auf Grund der zu Tage getretenen biblischen Anhaltspunkte und der vielen vorliegenden unbehandelten Anliegen und noch nicht erfolgten Reformen von unserer Religionsgemeinschaft und ihren leitenden Brüdern in der Zentrale und in Selters und hier vor Ort

    sehr enttäuscht und alarmiert und bestürzt und erschrocken,

    auch deshalb, weil die Kommunizierung wichtiger gottesdienstlicher Anhalts- und Anliegenspunkte mit unseren leitenden Brüdern bisher leider kaum möglich war.

    In Verbindung damit steht daher auch mein Offener Brief vom 23. Mai 2013 und meine offene Unterstützung und Hilfestellung nicht nur weiterhin für unsere Religionsgemeinschaft, also für Jehovas Zeugen,

    inkl. den Brüdern und Ältesten, die vor 4 Jahren im Glauben
    und in der Besorgnis eine weltweite Online-Initiative
    auf Bruder-Info im Internet gestartet haben,

    denn es gehört endlich in allen Lehren, Auslegungen, Methoden,
    Verfahrensweisen und Programmpunkten die GANZE WAHRHEIT
    auf den Speisetisch, auch wenn es noch Jahre dauern wird,

    soweit mein heutiges Vorwort zu meinem christlichen
    Predigtdienstbericht und meinem christlichen
    Evangeliums- und Verwalterdienst ab Juli 2013,

    mit der Bitte,
    mir deine Kenntnisnahme meiner heutigen
    Information kurz zu bestätigen,

    sende ich dir liebe Segenswünsche
    und brüderliche Grüße

    Brd. Hubert Hierländer am 3. JULI 2013

    Vielen Dank bereits jetzt für alle Reaktionen Eurerseits,

    wenn sie vorliegen, werde ich Euch dann natürlich auch darüber berichten,

    wie meine 6 Ältesten (inkl. meinem „Predigtdienstgruppenaufseher“ = neue Wortwahl)bis zum 7. Juli 2013 bisher auf meine dienstliche Information reagiert haben,

    soweit meine heutige „Wahrheits- und Dienstaktualisierung“,

    mit lieben Segenswünschen an ALLE,

    und an jene, die gerne vor JHWH und Jesus
    mit viel Freude hüpfen und springen,
    und sich dabei gegenseitig leicht auch
    mit der Brust berühren
    (Ähnliches sieht man ja auch bei Fussballspielen,
    wenn sich die Zuschauer über einen kleinen Erfolg freuen)

    Euer Hubert am 13. Juli 2013

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert, lieber Autor des Artikels über das Ringen nach Wahrheit und liebe Anbeter Jehovas!

    Dir,lieber Bruder Hubert gebührt mein Respekt für deinen Mut mit diesem Brief. Du weißt, dass sie dich dafür ausschließen können.

    Wie wichtig es ist nicht nur vorgegeben Stoff durchzukauen sondern richtig nach der Wahrheit zu suchen zeigt der neueste BI-Artikel sehr gut. Es macht so viel Freude in Gottes Wort zu lesen OHNE vorgegebene Denkmuster. Schließlich haben wir Gottes Geist.

    Gemäß 2. Timotheus 1:7 NWÜ:

    „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes.“

    Daher wollen wir, jeder mit den Mitteln und Möglichkeiten die man persönlich hat, alles tun um diesen Geist zu erhalten und weiterzugeben. Auch um unsere Brüder aufmerksam zu machen.

    Allen wünsche ich viel Segen von oben und Zeit sich mit Gottes wort WIRKLICH zu beschäftigen (keine Beschäftigungstherapie wie es die WTG macht).

    Herzliche Grüße Anna

  • Elke an Matthäus
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert,

    der ganze Wachtturm strotzt vor Denkfehlern und verkehrten Rückschlüssen. Da wird angeführt, dass Jesus „alle Macht im Himmel und auf Erden“ verliehen wurde um dann auszuführen, dass er dies auf eine menschliche Gesellschaft übertragen würde. Man weigert sich beharrlich, auch nur ansatzweise in Erwägung zu ziehen, dass, wenn alle Macht auf Jesus übertragen wurde, auch Jesus der treue Sklave ist, der über die ganze Habe gesetzt wurde.

    Folglich ist auch der Rest eine Rösselspringerei vom Feinsten. 1914 kam Jesus wieder, 1918 fing er an, den Tempel zu inspizieren, 1919 wurde der Sklave ausgewählt – … Abs. 9, S. 22, dass es sich bei dem austeilenden Knecht um eine kleine Gruppe Männer handelt, wurde mit nichts biblisch belegt, genauso wenig wie die Aussage, dass es sich bei diesem Knecht um ein Kollektiv handelt.

    Auf S. 24 ziehen sie wenigstens in Erwägung, dass es auch einen bösen Sklaven gibt – dauert nicht mehr lange, dann schieben sie jedem Verkündiger die Schuld zu, nicht selbst erkannt zu haben, dass kein Mensch dieser treue Sklave sein kann, sondern dass es sich dabei um Jesus handelt, der von Jahwe dazu ernannt wurde.

    Zusammenfassend sage ich dir, dein Brief ist sehr mutig und man wird dich gewiss ins Ältestengebet nehmen. Möglicherweise werden sie dir den Gemeinschaftsentzug ankündigen/antragen für das Eingeständnis, dass du dich auf Bruderinfo informierst. Aber bitte tu dir doch selbst den Gefallen, nicht jede kranke Hirnwindung verstehen zu wollen, das macht selbst krank!

    Ich sehe, wie sehr du dich bemühst, der biblischen Wahrheit auf den Grund zu gehen und dass du dich dafür sehr verausgabst. Das ist es,wofür ich dich wirklich sehr loben möchte und dir auch danke. Bitte verschwende deine Aufrichtigkeit und dein demütiges Suchen nicht.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Gottes Segen
    Elke

  • Elke an Bruderinfo
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Hubert,

    du fragst, wie ich als diensthabende Schwester (ein Lächeln liegt auf meinem Gesicht, da es bei ZJ nicht möglich ist, aber ein netter Gedanke)auf deine Brief reagieren würde.

    Ich würde mit diesem Brief auf die Bühne gehen und erklären:

    Liebe Schwestern, liebe Brüder,

    als Mitarbeiter Gottes haben wir einen Brief von größter Wichtigkeit erhalten. Es ist unsere feste Überzeugung, dass es essentiell ist, sich über biblische Vorgänge zu informieren und sich der gesunden Lehre zu vergewissern.
    Mehr als sonst irgendwo betrifft das Menschen in ihrer Zukunft. Wenn wir daher als Zeugen Jehovas eine Aussage über die Zukunft machen, sollte sie entweder definitiv nachprüfbar sein, damit wir im Vertrauen auf Jehova gestärkt werden oder wir müssen so frei sein, unser Nichtwissen einzugestehen.

    Heute wird uns letztere Möglichkeit eröffnet. Wir gingen bislang davon aus, dass unsere LK NACH der Besichtigung des Tempels durch Jehova und seinen Christus durch diese eingesetzt wurden, nunmehr erfahren wir durch den WT vom 1. Juli 2013, dass dies nicht so ist. Neu gilt: die LK wurde 1914 eingesetzt. Wir werden uns als Ältestenschaft bemühen, die Begründung dieser Neuerung schnellstmöglich nachzufragen.

    Eine weitere Änderung im Verständnis ergibt sich daraus, dass die LK bisher noch überhaupt nicht als treuer und verständiger Sklave eingesetzt wurde und daher jeder Verkündiger eine besondere Verantwortung hat, sich selbst der wichtigeren Dinge zu vergewissern. Wir wünschen jedoch weiterhin geordnete Zusammenkünfte und bitten, nicht im Glauben nachzulassen.

    Weder die Endzeit mit dem Ziel der großen Drangsal noch die Trennung der Menschen in Schafe und Böcke hat bisher stattgefunden, da Jesus noch nicht sichtbar wiederkam.
    Zudem gibt es biblisch orientiere Web-Seiten, die sich mit uns Zeugen Jehovas gern austauschen würden über Wert und Werte der Bibel. Wenn wir uns entschließen, einen Beitrag zu leisten auf einer solchen Website, so wollen wir Jehova ehren, indem wir in Schreib- und Ausdrucksform unsere christliche Haltung erkennen lassen.

    Da wir gehalten sind, uns unseres Glaubens zu vergewissern, werden wir künftig darauf achten, biblische Texte und Auslegungen auf den Prüfstand zu stellen und uns mehr unserem eigene Gewissen zu verpflichten.

    Dem Verfasser des Briefes, dem wir höflichst danken möchten für seine Aufmerksamkeit, teilen wir mit, dass wir angesichts der ungeklärten/ungewohnten Neuerungen und Erklärungen vorläufig nicht anerkennen können, dass wir ein ORGAN Jesu sind oder haben.

    Wir bitten daher jeden, sich offen und ohne Furcht vor einem Gemeinschaftsentzug zu unterreden, ob sich diese Dinge auch so verhalten. Wir sind aber zuversichtlich, unseren Glauben leben zu können, wenn wir gebetsvoll unsere bisherige Lehrmeinung zugunsten der biblischen Ausage verändern. Bis zur vollständigen Klärung unterstellen wir uns einzig dem Willen Christi.

    Mit freundlichem Gruß
    Eure Schwester Elke

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwester Elke vom 17.07.2013,

    meine ganz lieben und herzlichen Grüße und Segenswünsche, und ein großes Dankeschön für Deinen Beitrag

    und Deine wichtigen und wertvollen Beiträge, Stellungnahmen, Ermunterungen, Informationen und Hilfestellungen seit mehreren Wochen hier auf Bruder- und Schwester – Info.

    Ich denke, Du hast Dich als diensthabende Schwester, die sich auch mit großer Freude und Liebe und Barmherzigkeit und Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe auf Jesu-Kommen und das ewige Glück in Gemeinschaft mit ihm vorbereitet,

    nach Deinen schlimmen Erlebnissen mit überforderten „ZJ-WTG-LK-Brüdern“ schon recht gut in Deiner Glaubens- und Dienstlage privat und in neuen Dienstgebieten zurechtgefunden.

    Dass Du auch mit viel Engagement gesegnet bist und bis zum Umfallen mitarbeiten kannst, zeigt „Dein origineller Bühnenauftritt“ von gestern, um 21:36 Uhr, schon in der Nacht,

    der für Deine Zuhörer und Zuhörerinnen jedoch nicht nur unvollständig sondern auch fehlerhaft (die LK erhielt lt. WT v. 15.07.2013 1919 und nicht lt. Deiner Bühnenerklärung 1914 die 1. Ernennung = Einsetzung; die Zeit des Endes hat 1914 begonnen und nicht lt. Dir noch nicht stattgefunden …) und so verwirrend war,

    dass sie nach Deiner irritierenden und sensationellen Bühnenerklärung als einem Vorwort alle fluchtartig die Ortsversammlung verließen und Du keine Gelegenheit mehr hattest, den authentischen Briefwortlaut vorzulesen.

    Diensthabende Schwestern sollten daher wie auch diensthabende Brüder, ihnen kann ja Ähnliches passieren, darauf Bedacht nehmen,

    auch sogenannte „Briefe von größter Wichtigkeit“ nicht in einem übermüdeten Zustand in der treuen und verständigen Christenversammlung einzuführen bzw. zu präsentieren bzw. vorzulesen.

    Dein Einsatz war daher gemäß 1. Timo. 5:18 zwar bibelgemäß und richtig, weil „einem Stier, wenn er das Getreide ausdrischt(=der Briefschreiber), nicht das Maul verbunden werden soll“,

    doch sind weltweit die ZJ-Ältestenschaften abweichend von den Vorgaben der Bibel der Meinung,

    das einfache Evangeliumsverkündiger und Evangeliumsverkündigerinnen und Dienstamtsgehilfen und Älteste in der Zeit des Endes NIEMALS solche „Stiere“ mit einem Anrecht auf Bekanntmachungen und Meinungsäußerungen in der Ortsversammlung sein können,

    weil dazu exklusiv nur eine Handvoll „Leitungsstiere“ in der USA-Zentrale (neuerdings ein „Stierorgan“) und in den Zweigbüros
    berechtigt seien.

    Es ist daher in meiner Heimatversammlung bis heute tatsächlich keiner meiner sechs „Ältesten“ auf die Idee gekommen, so vorzugehen, wie Du es als meine ganz liebe Glaubensschwester in meiner brüderlichen Angelegenheit getan hättest in einer humorvollen und fröhlichen und großzügigen und gemütlichen Ortsversammlung, die es hoffentlich bald einmal in allen Erdteilen geben wird,

    ganz herzliche Mitarbeiter-Grüße
    und Jahwes lieben Segen

    Dein Bruder Hubert am 17.07.2013

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Hubert,

    du hast das sehr treffend geschildert. Vielen Dank. Nein, übermüdet war ich noch nicht, obwohl ich schon sehr früh mit dem Bibellesen begann und dann die ersten Kommentare durchgesehen habe.

    Der gesamte Wachtturm ist so wirrelig, dass man wirklich am Besten daran tut, den lieben Brüdern und Schwestern in der Versammlung „frei zu geben“, indem man genauso konfus zusammenfasst. Das wäre vielleicht eine Zusammenfassung, damit sie erkennen, dass die Organisation nicht handfestes zu bieten hat.

    Es hat seinen guten Grund, dass ich das nicht unterstütze und ich bin mehr und mehr froh, nicht mehr in die Zusammenkunft zu gehen. Dann brauche ich kein leeres Stroh mehr zu dreschen und hab trotzdem Kraftnahrung, die ich anderen zur Verfügung stellen kann.

    Vielen Dank für deine humorvolle und besinnliche Art.
    Ganz liebe Grüße und ich wünsche dir das allerbeste im Herrn.
    Elke

  • Aufgewachte
    Juli 11, 2013

    Danke für diese Erörterungen.
    Ich möchte euch meine eigenen Erfahrungen diesbezüglich mitteilen. Als Zeuge wird man ja ständig ermuntert Schritt zu halten und sich gut vorzubereiten (Literatur vorstudieren) und auch das persönliche Studium sei emens wichtig. Diesem Ideal bin ich jahrelang hinterher gerannt. Mit mehr aber auch mal weniger Eifer und Lust. Mir war jedoch stets klar, dass das persönliche Bibelstudium am Wichtigsten ist, und genau das blieb meistens auch auf der Strecke! (klar das sieht ja auch keiner!) Irgendwann habe ich mich dazu entschieden das wöchentliche Bibellesen absolut in den Focus zu rücken. Ich dachte mir schöne Höhepunkte herauszuarbeiten, um mich so auch in der Versammlung beteiligen zu können (ein Zeuge denkt ja immer effizient). Und genau das war rückblickend der Beginn der Ablösung zur Organisation. Mir hat es so viel Freude bereitet mich darin zu vertiefen und zu forschen. Bibelpassagen die ich auf einmal ganz anders las und etwas entnehmen konnte, was leider nicht so konform und linientreu war. So blieb ich also bei der Besprechung der Bibelhöhepunkte stumm, war für mich innerlich aber begeistert und gestärkt. Das Vorbereiten der Literatur wurde mit der Zeit immer weniger, bis ich irgendwann ganz damit aufhörte. Nur noch die Bibel las. Und auch hier rückblickend und reflektiert verstehe ich jetzt, dass ich mich damit der Indoktrination ja schon entzogen habe. Wie oft warnt die Organisation davor das „Studieren“ nicht aufzugeben, das würde Rückschritte bedeuten und gefährlich werden können. Man könnte abdriften. -Ja sie hat recht damit! Ich bin abgedriftet und bin äußerst dankbar der Wahrheit aus der Bibel näher gekommen zu sein. Ich bete weiterhin oft darum. Ja als Christ zu reifen und Stück für Stück mehr verstehen zu können, wenn auch viele „?“ bleiben. Ich hoffe dass Viele einen unabhängigen Geist entwickeln und sich trauen diesen Weg mit Jehova und Jesus zu gehen!

    LG

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    An alle Mitleser von BI,

    kurze Zusammenfassung vom Samstagskongresstag. Es ging halt den ganzen Tag um die Wahrheit und darum das diese nur bei JZ zu finden sei. Wen wunderts. Gewarnt wurde diesbezüglich nochmal vor dem verderblichen Einfluss von Abgefallenen, vorm Internet und gewissen Foren. Treuen Brüdern wurde mehr oder weniger verboten sich mit solchen Dingen, die nicht von der Organisation kommen, zu befassen. Und das obwohl ja im privaten Bereich ein jeder ZJ das Recht habe sich überall zu informieren. Er ist dann aber kein treuer Zeuge mehr. Dieser treue Zeuge definiert sich dann lt. Redner durch bedingungslosen Gehorsam, großem Anteil am PD, am vortreffl. privatem Bibelstudium und am Streben nach Vorrechten. Wer all dies nicht richtig oder nur teilweise erfuellt steht schon in Gefahr evtl. abzugleiten.
    Ansonsten gabs fast nur blanke Theorie, die mit der tatsächlichen Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat. Nichts wirklich praktisches, konkretes, als ob das Leben und jeder Tag eines ZJ sichn nur um Dienst, Versammlung, Studium usw. dreht. In welcher Welt leben sie denn bitte???
    Elke, diesmal hast du Recht. Dies war ein verlorener Tag.

    Gruesse
    Nachdenker

  • Gaberta
    Juli 11, 2013

    Lieber Nachdenker,
    so ähnlich habe ich diesen Tag auch empfunden!
    Konnte weder etwas Neues, erbauendes, tröstendes oder tiefgehendes mit
    nach Hause nehmen. Mir taten die vielen Familien mit kleinen Kindern leid,
    alle müde, dann die Hitze, das Programm am Samstag bis fast 17 Uhr. Die
    waren alle nicht mehr in der Lage dem Programm richtig zu folgen.
    Auch die vielen eingefügten Demos mit künstlichen Szenen, kopfschüttel.

    Das neue Buch, ahmt ihren Glauben nach! Viele bunte Bilder! Ich hab die
    Abhandlung von Elia gelesen, als er die PROBE machte, wessen Opfer ange-
    nommen werden. Es wird erklärt, ein Baal sei „Besitzer“ oder „Herr“!!!!
    Sie unternahmen so viiiieles, tanzten um den Altar und riefen stunden-
    lang. Das hat mich an etwas erinnert!!!!
    Elia dagegen, ein einziges Gebet und das Opfer wurde angenommen.
    An den neuen Traktaten finde ich die futuristische Aufmachung bemerkens-
    wert, das erklärt wohl auch, dass die Bibel darin nur unbeschriebene
    Blätter hat! Was soll man sagen??
    Nachdenkliche Grüße
    Gaberta

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Nachdenker,

    manchmal ist recht haben eine große Befürchtung. Es tut mir wirklich so leid, andererseits hoffe ich natürlich, dass auch deine liebe Frau mehr und mehr erkennt, dass es das nicht sein kann. Du fragst: „In welcher Welt leben sie denn bitte?“ und das wäre für viele direkt ein Kompliment. Dabei bedenken sie gar nicht, dass auch Jesus ganz menschlich irdisch versorgt wurde, denn da waren Frauen in seiner Gefolgschaft, die sich um seine Belange kümmerten und um die der Jünger. (Markus 15:“40 Da waren auch Frauen, die aus einiger Entfernung zusahen, unter ihnen Maria Magdalẹne und auch Maria, die Mutter des Jakobus des Geringeren und des Jọses, und Sạlome, 41 die ihn gewöhnlich begleiteten und ihm dienten, als er in Galilạ̈a war, und viele andere Frauen, die mit ihm zusammen nach Jerusalem heraufgekommen waren.“ NWÜ) Es gab also Menschen, die sich um die normalen menschlichen Bedürfnisse kümmerten und aus ApG. 1:14 wissen wir, dass auch diese Frauen mit den Jüngern im Gebet verharrten und nach der Prophezeiung Joels Mitinhaberinnen des Heiligen Geistes wurden. Als sie und die Jünger wegen der großen Menge an Zuhörern dennoch in Verlegenheit kamen, wie sie diese versorgen könnten, reagierte Jesus doch nicht gleichgültig!? Hat er sie darauf hingewiesen, was für ein Glück die Menschen doch hätten, diese geistige Speise zu bekommen, so dass sie die buchstäbliche Mahlzeit auch zuhause einnehmen könnten? Mitnichten. Er ließ sie lagern und sorgte für Fisch und Brot – ausreichend für alle! Auch auf Geselligkeiten war er keine Spaßbremse, er verwandelte Wasser in Wein. Nicht zum Missbrauch gedacht, aber LEBENSNOTWENDIG war es nicht! Ein schönes Beispiel, dass solche Aktivitäten zum Leben gehören und gelingen sollten. Er ließ sich auch mit seinen Jüngern zum Essen einladen, in diesem Kulturkreis eine längerfristige Angelegenheit. Und das auch bei sogenannten „Weltmenschen“ (Matth. 11:19 Elb) und nahm bei Nacht jemanden auf, der Anführer der „falschen Religion“ war, nämlich ein Vorsteher der Juden (Joh. 3:1) und bei jemand, der als unrein galt (Markus 14:3). Jesus verurteilte nie eine KLASSE von Menschen, sondern betrachtete immer den EINZELNEN.

    In keiner einzigen Aussage Jesu lese ich etwas von bedingungslosem Gehorsam, den er für sich selbst eingefordert hätte. Er fragte zwar „Glaubst du“, aber wie oft hat er Zweifel und Unverständnis bei den engsten Mitarbeitern gesehen und auch zugelassen! Wer, wenn nicht Jesus, hätte sonst gewusst, dass Dinge passieren werden, die das menschliche Begriffsvermögen dieser Zeit überschritten? Er hätte ihnen (und uns) sonst nicht den Heiligen Geist als Helfer versprechen müssen. Somit ist der Heilige Geist selbst ein Garant, dass wir in unseren trotz sorgfältiger Suche befindlichen Irrtümern vor Gott bestehen können. Wohlgemerkt: Irrtümer. Das kann nicht gelten für ein sich selbstgefälliges zurückziehen auf eine eigene bestimmte Ansicht. Und das Behalten/bekommen des Heiligen Geistes geht nur in Verbindung mit fortwährender Suche. Ich möchte dies mal mit dem Ringen Jakobs vergleichen. (1. Mose 32:22-28). Dieses begann in der Nacht und dauerte bis zur Morgenröte. Jakob ergab sich nicht einfach, obwohl er merkte, dass es sich um ein überirdisches Wesen handelte, kämpfte er und ließ erst ab, als er seinen begehrten Segen erhalten hat.

    Der treue Zeuge ist einer, der nach Gottes Maßstäben edel ist, so wie die Beröer und der nicht zu einer Gemeinschaft gehört, die sich nur mit sich selbst vergleicht (2. Kor. 10:12 NWÜ „12 Denn wir wagen es nicht, uns zu einigen zu zählen oder uns mit einigen zu vergleichen, die sich selbst empfehlen. Indem sie sich an sich selbst messen und sich mit sich selbst vergleichen, haben sie gewiß kein Verständnis.“)

    Zusammenfassend habe ich für mich festgestellt, Jesus ging nicht einfach predigen, damit er ein Essen bekam, sondern er nutzte Einladungen und sich daraus ergebende Gelegenheiten, um über seinen himmlischen Vater zu sprechen. Und er hat keinen Stundenzettel darüber angefertigt, er hat noch nicht einmal ein Versammlungsgebot verhängt! Echte Christen suchen ihresgleichen, da konnte Jesus ganz entspannt sein und Normalität vorleben. Wer von euch fühlt sich in der Versammlung so, als würde er mit Jesus essen? Wie anders doch die ersten Christen (ApG. 2:42,44)

    Auch das, lieber Nachdenker, ist ein Ringen um Wahrheit. Und ich wünsche euch, dass ihr diesen Ringkampf ohne viele weitere Blessuren gewinnt. Ihr müsst zwar allein um euren Segen kämpfen, doch wissend, dass noch viele andere ebenfalls kämpfen. Und wenn die Nacht vorbei ist, kommt Jesus wieder.

    Fühl dich bitte getröstet und besonders willkommen hier.
    Elke

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Elke,
    danke für deinen lieben Kommentar. Ich sehe es genauso wie du. Ich mache auch keinen Unterschied zwischen meinen Mitmenschen, egal was er denkt, fuehlt oder wie er aussiehst oder wo er herkommt. Sein Charakter und seine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zaehlen für mich mehr als alles andere. Wenn ich ihm als Mensch vertrauen und verlassen kann und auch das Gefuehl habe das er es ehrlich meint, so ist er mir lieber als jeder ZJ, der diese Voraussetzungen ja eigentlich von Amts wegen mitbringen muesste, was aber leider oft nicht der Fall ist.
    Uebrigens wurde heute abend bei Galileo ein Bericht über ZJ , deren Zweigbuero in Selters usw. ausgestrahlt. War wohl das erste Mal das ein Kamerateam in Selters drehen durfte. Bericht war sehr wohlwollend ZJ gegenueber abgehalten, nur einige wenige Kritikpunkte wurden vorgebracht, ohne da ins Detail zu gehen. Da hat die PR Abteilung gute Arbeit geleistet. Weis einer von euch Naeheres zu der Aktion??
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Hallo lieber Nachdenker,

    kann es sein, dass es sich um die Wiederholung des Beitrags vom 31. Mai 2012 handelt, wo ziemlich am Anfang gesagt wird, dass viele ZJ, die studiert haben, in Selters arbeiten und wo W. Slupina auf die Frage des Reporters, warum keine Autoren genannt werden in den Zeitschriften, gesagt hat, da sei Gott selbst der Autor?

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Elke

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Elke,
    du hast recht. War wohl die von dir erwähnte Wiederholung. Hab es auch nur durch Zufall und auch nicht komplett gesehen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Brandy
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke, vielen Dank für Deinen aufmunternden Kommentar, Du hast mir sehr geholfen, eine neue Sichtweise zu erlangen. Ich habe mich vor einigen Wochen vorübergehen?? von der Versammlung zurückgezogen und kämpfe jeden Tag einerseits mit meinem schlechten Gewissen, da ich unserem Schöpfer gern dienen möchte, den er hat alles wunderschön für uns gemacht, andererseits habe ich mein Vertrauen an die LK verloren und kann nicht guten Gewissens Menschen durch den offiziellen PD zu dieser Organisation führen. Ich möchte auch allen anderen für Ihre Kommentare und Aufsätze danken (ich lese erst seit mehreren Wochen mit) bitte macht weiter so. Schwesterliche Grüße Brandy

  • Elke an Matthäus
    Juli 11, 2013

    Liebe Brandy,

    hast du Angst, dass dir die Arbeit ausgeht? Echt? (*lach*) Glaubst du einer alten Frau, dass das nicht der Fall sein wird?

    Brandy, was sagte Jesus in Matthäus 25:34-40 (NWÜ):“34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘“

    Liegt dir daran, jedem zu verkünden, dass du nur als Zeugin Jehovas Nächstenliebe üben willst oder willst du deinen Nächsten lieben, weil du Zeugin Jehovas bist und dir für die wundervollen Gaben unseres Gottes und seines Christus dankbar bist? Ich entnehme deinen Zeilen, dass Letzteres der Fall ist. Also kann man auch ohne ZJ-Schild um den Hals Gutes tun (und dein Vater, der im Verborgenen zusieht, wird es dir vergelten). Magst du bei einer „Tafel“ mithelfen? (Ich war hungrig und ihr gabt mir zu essen) Oder dich in der Gefangenenhilfe einsetzen? Hast du eine Ahnung davon, wieviel Gefangene nicht wissen, wem sie ihre Paketmarke schicken können? Denen eine Briefmarke fehlt, damit sie wenigstens einen Brief nach Hause schicken können? Die zu ihrer Strafe von Verwandten und Bekannten ausgegrenzt werden? Man kann dazu eine Schulung machen, das ist auch notwendig, man stößt sonst emotional bald an seine Grenzen. (Ich war im Gefängnis und ihr kamt zu mir)Magst du lieber in ein Krankenhaus gehen und als „grüne Dame“ tätig sein, also für Menschen, die keine Angehörigen parat haben, Sachen besorgen und Wege erledigen? Oder einfach vorlesen? Mit kranken Kindern singen? (Wenn sie nicht gerade eine Mandeloperation hatten 🙂 (Ich war krank und ihr saht nach mir). Erkundige dich doch beim Jugendamt, ob Waisenkinder in der Nähe untergebracht sind, die sich über ein Geschenk/Ausflug freuen. (Nach Waisen zu sehen in ihrer Drangsal) Vielleicht bist du ja talentiert im Nähen wie Dorkas und hast Freude daran, mal ein paar wirklich seniorengerechte Kleidungsstücke zu produzieren. Da denkt doch keiner dran, dass man mit alten unbeweglichen Knochen eher einen ganz langen Reißverschluss an der Seite der Hose gebrauchen könnte oder eine mit rundum-Gummizug, damit man schneller aus der Hose kommt. Oder Oberbekleidung mit Zugbändchen, die man weit aufmachen kann, um die müden Arme da durchzukriegen und ohne die Rheumafinger zum Zuknöpfen bemühen zu müssen. Vielleicht kannst du dich damit sogar selbständig machen, ich würde es dir wünschen. Ach, Senioren: Auf den meisten Pflegestationen herrscht ein chronischer Mangel an Bereitwilligen, die helfen, Nahrung zu verabreichen an solche, die selbst nicht mehr Essen/Besteck halten können. Da herrscht dann teilweise Hektik, was die alten Menschen veranlasst, ihren Bedarf zu verleugnen, weil sie niemandem zur Last fallen wollen. Und gerade Senioren sind so glücklich, wenn man mit ihnen über die Bibel spricht oder ihnen daraus vorliest.

    So, jetzt habe ich soviel aufgezählt, dass du deinen Tag um nochmal 24 Stunden erweitern kannst und immer noch vollbeschäftigt sein kannst wenn du willst. Was aber enorm wichtig ist und bei all dem Guten nicht vergessen werden darf: Dein persönliches Vorankommen, deine Überzeugung zu festigen. Das kann dir keiner abnehmen. Niemand von uns kann sagen, wie sich die Dinge entwickeln, wir werden uns darauf konzentrieren, unseren Teil der Wachsamkeit zu erfüllen. Und das Gebet zu pflegen – so viele, die unsere Fürbitten benötigen. Die Fürbitte ist die stärkste Gabe, die wir anderen bringen können.

    Ach ja, vergiss nicht, dich wieder zu melden – wir lieben dich auch!

    Ganz liebe Grüße – fühl´dich umarmt
    Elke

  • Elke an Matthäus
    Juli 11, 2013

    Liebe Brandy,

    noch ein kleiner Nachtrag bezüglich des Vertrauens zur Leitenden Körperschaft. Wir sind uns doch einig, dass dies Erdbewohner sind, ja? Sie sind nicht vom Himmel gekommen oder so.

    Was sagt denn die Bibel dazu? Psalm 146:3-5 (NWÜ):“ 3 Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle
    Noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. 4 Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden;
    An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich. 5 Glücklich ist der, der den Gott Jakobs zu seiner Hilfe hat, Dessen Hoffnung auf Jehova, seinen Gott, [gerichtet] ist,“

    Spr. 3:5-6:“Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen eigenen Verstand. 6 Beachte ihn auf all deinen Wegen, und er selbst wird deine Pfade gerademachen.“

    Ps. 4:5,6:“Opfert die Opfer der Gerechtigkeit,
    Und vertraut auf Jehova. 6 Viele sind es, die sagen: „Wer wird uns Gutes schauen lassen?“ Erhebe das Licht deines Angesichts über uns, o Jehova!“

    Ps. 29:25:“25 Vor Menschen zu zittern ist das, was eine Schlinge legt, wer aber auf Jehova vertraut, wird beschützt werden.“

    Mehr und mehr fordert die Leitende Körperschaft den absoluten Gehorsam sich selbst gegenüber ein und bedroht Gläubige, die das nicht tun. Die Bibel – auch ihre Übersetzung – sagt etwas ganz anderes wie du siehst und WARNT uns sogar davor, dies zu tun, vor diesen Menschen zu zittern und nach jemand anderem Ausschau zu halten als unserem himmlischen Vater, der uns Gutes tun könnte.

    Etwas anderes wäre es, wenn sie von sich selbst sagen würden, dass sie lediglich eine Hilfe zum Verständnis der Bibel sein möchten. Dann allerdings dürften sie den Gehorsam nicht für sich einfordern, sondern für den, dem er gebührt. (Aus Hes. 21:27b: „Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.‘“ in Verbindung mit Philipper 2:9-13: „Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.
    12 Darum, meine Geliebten, fahrt fort, in der Weise, wie ihr allezeit gehorcht habt, nicht nur während meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel bereitwilliger während meiner Abwesenheit, mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung zu bewirken; 13 denn Gott ist es, der um [seines] Wohlgefallens willen beides in euch wirkt, das Wollen und das Handeln.“

    Liebe Grüße
    Elke

  • Elke an Matthäus
    Juli 11, 2013

    Entschuldige bitte Matthäus,

    ich hoffe zwar, dass dir die Bibeltexte auch gefallen, aber der Kommentar war

    @Brandy.

    Liebe Grüße und einen herrlichen Tag
    Elke

  • Manfred an Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,

    damit Deine Kommentare nicht immer an Matthäus gehen, auch wenn Du jemand anderen meinst, solltest Du Matthäus hinter Deinem Namen löschen. Dann steht beim nächsten Kommentar nur noch Dein Name da. Die Browser merken sich halt alles. Wenn man es sich zur Angewohnheit macht, auch das Feld immer nochmal zu überprüfen, wo man seinen Namen einträgt, bevor man einen Kommentar sendet, dann sollte es klappen. 🙂

    Viel Erfolg Elke und vielen Dank für Deine Kommentare.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Danke Manfred,

    hat schon geklappt.:)

    Ganz liebe Grüße und ich freue mich auch bei dir über Beiträge, genauso wie von Matthäus und vielen anderen, egal, was in der Namenszeile steht. Aber ist natürlich einfacher zuzuordnen, wenn es auch an den richtigen Empfänger geht.

    Elke

  • Brandy
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke, ich langweile mich nicht gerade (da noch berufstätig), aber danke, dass Du mir noch zusätzliche Anregungen zur praktischen Hilfe gegeben hast, an die ich nicht gedacht hätte. 🙂 Ich weiß, dass diese Hilfe dringend nötig und sehr befriedigend ist, denn Geben macht glücklicher als Empfangen wie unser Herr Jesus schon gesagt und uns vorgelebt hat.
    Liebe Grüße Brandy

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Brandy,
    danke für deinen Kommentar. Du bist hier auf BI gut aufgehoben, aber das hast du sicher bereits gespürt. Wir alle wollen auch Jehova gefallen, nsch seinen Grundsaetzen leben und seinen Willen tun. Ich betone seinen Willen und nicht den der angeblich zu 100% wahrhaftigen Organisation tun.
    Bleib weiter bei uns und lass dich durch das was vielleicht auch in deiner Versammlung ab geht bzw. was du an Ungereimtheiten in der Lehre der Organisation entdeckst bitte nicht von Jehova abbringen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Brandy
    Juli 11, 2013

    Lieber Nachdenker, danke für Deinen Zuspruch, Jehova ist fest in meinem Herzen, sonst hätte ich die letzten Jahrzehnte mit all seinen Problemen sicher nicht überstanden. Ich wünsche jedem, dass er die Hilfe und Kraft, die von IHM ausgeht, verspüren möchte.
    Alles Liebe
    Brandy

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Hallo an alle, ja ja das böse böse Internet wir sollen uns davon fernhalten und was machen die in Selters??sind das Vorbilder?wenns kein Internet gäbe dann gäbe es was anderes was wieder verpöhnt ist hauptsache man spendet, rennt bei jedem Wetter in den Dienst ,setzt seine freundlichkeitsmine auf und redet der LK nach dem Mund nur dann biste was?!Ich hab über 20 Jahre all das getan (schön blöd)!trozdem hatte man immer das Gefühl nie genug getan zu haben !Aber damit man ja nix hinterfragt wird man fein mit dem Dienst abgelenkt !Buchstudien wurden ja auch nur abgeschafft weil zu viel hinterfragt wurde sowas geht ja gar nicht??!Vor ca 2 Wochen hab ich meinem Sohn mitgeteilt , das ich nicht mehr zu den Zusammenkünften gehe aber Jeus und Jehova trozdem liebe und im Herzen habe.Mein Sohn war an dem Tag in keiner guten Verfassung da ihm der Ausschluss bevorstand :Er ist 21Jahre alt und als Zeuge Jehovas groß geworden. All seine Freunde hat er dort er hatte nie Kontakt zu sogenannten weltlichen!Nun wird er ausgeschlossen weil er sich in eine Schwester verliebt hat und die beiden was miteinander hatten!Du meine Güte und nun wird er sozusagen ausgestossen keiner redet mehr mit ihm er wird behandelt wie ein Aussätziger?? Da frag ich mich hätte Jesus sowas getan??Und die feinen Ältesten das sogenannte Komitee hat mal wieder gerichtet ,was eigentlich ja nur Jesus zusteht!Da ich 500km von meinem Sohn weg wohne hat er nun niemanden mehr und weis gar nicht wohin in seinen jungen Jahren!Viele Jugendliche geraten so auf die schiefe Bahn !Nun soll er sich stumm in der Versammlung hinten hinsetzen und sich behandeln lassen wie ein Schwerverbrecher?? wo steht sowas in der Bibel??nur weil man seine <Sexualität entdeckt soll man sich alles verkneifen und bis zur ehe warten?! somit ist man in solchen Dingen ja bereits geschädigt!wie viele jugendliche heiraten sehr früh und deren ehen sind dann spätestens nach 2 Jahren kaputt?!dann ist es doch besser vorher ,seine Erfahrungen ,gemacht zu haben ,als sich dann teuren Scheidungen zu unterziehen und man dann ja auch noch warten muss, bis irgend einer ehebruch begeht ,damit man dann wieder frei ist??! Ich könnte brüllen und schreien wenn ich miterleben muss, was aus einem jungen Menschen gemacht wird!anstatt ihm Hilfe zu leisten und ihn zu verstehen?!Wieviele ehen der ZJ sind denn sooo perfekt ?? das ist doch alles nur Heuchelei und ein Schein nach aussen!ich bin so wütend wenn ich sowas auf den Kongressen höre,vor einigen Jahren haben noch alle geheult auf dem Kongress von dem drama des verlorenen Sohnes!Da will ein Sohn ,und ihm wird die Anbetung verwehrt?was denkt Jehova darüber frag ich mich über die selber unvollkommenen Richterdie selber nicht alle astrein sind !da muss ein junger Mann sich vor denen sozusagen, entblössen und von seinen Intimsten Dingen reden vor einem Gerichtskomitee??ekelthaft manche geilen sich doch daran auf,entschuldigung für den Ausdruck aber ist doch wahr!ich les hier immer mit und schreibe nur selten weil ich sehr traurig bin darüber , das ich selber jahrelang dazugehört habe , mich zwar jetzt frei fühle von der Schuld nie genug getan zu haben.Ein liebevoller Gott sieht ins Herz und Jesus wird danach richten!schöne Grüße vom Niederrhein

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    fühl dich ganz lieb umarmt. Ich würde mich dir ja gerne zum Boxen zur Verfügung stellen, ich kann mir gut vorstellen, dass dir gerade danach zumute ist.

    Zuerst einmal: Schon oft wurde hier erörtert, dass einmalige (oder auch mehrmalig ohne Gewohnheit)Verkehrthandlungen kein Grund für einen GE darstellen. Und bei deinem Sohn zeigt sich ebenfalls, was für schädliche Auswirkungen es hat, wenn man Kinder von der Gesellschaft isoliert nur im Korsett der Organisation aufwachsen lässt. Sie werden zur Falschheit fast gezwungen. Fiel mir zum ersten Mal auf, als ich den Film betrachtete: Aufgewachsen mit Jehova. Die beiden befragten Jungs zeigen in ihrer ganzen Mimik, dass sie etwas anderes sagen als denken.
    Vielleicht möchte sich dein Sohn ja mal Artikel über den GE hier auf BI anschauen? Oder du liest ihm einige Passagen vor.
    Du schreibst, dass er mit einer Schwester etwas angefangen hat. Was ist mit ihr? Wird sie zu deinem Sohn halten oder ist da schon ein anderer gebucht? Wie auch immer: Sei froh, dass dein Sohn seine Sexualität an der „richtigen“ Stelle entdeckt hat und nicht als Ersatztriebtäter Straftaten beging. Offensichtlich war doch in der Versammlung von den „lieben Brüdern“ niemand wirklich für ihn da, das Alleinsein jetzt ist doch im Prinzip nicht größer als vorher! Die ihn jetzt verurteilt haben, haben ihn vorher im Stich gelassen. Das IST unglaublich traurig.

    Ich weiß, es sagt sich leicht, aber Selbstvorwürfe stärken dich jetzt auch nicht und nutzen ihm nichts. Du bist auch Kind deiner Erfahrung und wir mussten auch allein aus diesem Kreisel finden. Bitte denke daran: Kein einziges Schaf geht Jesus verloren, egal wie es weitergeht. Da mag es noch ein Auf und Ab geben und manch schlaflose Nacht auch für dich, aber ich hoffe, dass du deinen Weg in die Freiheit des Denkens nun umso unbeirrter gehst und natürlich hoffe ich auch, dass dein Sohn diese Gelegenheit ergreift, ebenfalls sich von den Falschlehren freizumachen. Das wünsche ich euch beiden von ganzem Herzen. Und vielleicht gibt es ja hier Brüder, die mit ihm kommunizieren möchten, ihm beistehen, dem vaterlosen Knaben ein Vater sein.

    Bitte denke daran, nichts, absolut keine Macht oder Gewalt kann deinen Sohn und dich von der Liebe Gottes trennen. Wenn ihr in dieser Liebe bleiben wollt, dann schickt euch der Herr Jesus nicht weg (Joh. 1:12). Das ist das allerwichtigste für euch beide und ich stehe euch gern im Gebet bei.

    Ganz liebe Grüße
    Elke

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    kennst du den Film „To verdene“? Gibt es auf YouTube mit deutschen Untertiteln, 9 Teile á ca. 15 Min. Spricht für sich.

    Man kann angesichts solchen Verhaltens Menschen verstehen, die Religion wie folgt interpretieren: „Religion macht aus guten Menschen gleichgültige, aus gleichgültigen böse und aus bösen Verbrecher. …Und aus Verbrechern Heilige und Märtyrer“

    Wir haben alle Hände voll zu tun, durch Irrlehren abgestrafte Menschen aufzufangen.

    Alles Gute erstmal euch beiden.
    Elke

  • Manfred an Ruth
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    das ist eine sehr traurige Erfahrung für Euch, noch dazu, dass Ihr nicht helfen könnt, weil ihr soweit weg wohnt.

    Um den Vorschlag von Elke aufzugreifen. Wenn Du uns mitteilen könntest, in welchem Landkreis Dein Sohn wohnt, würde sich vielleicht wirklich jemand von BI Lesern finden, der in der Nähe wohnt und ihm ein bischen moralische Unterstützung geben könnte.

    Ist nur eine Idee. Ob sie umsetzbar ist weiß ich nicht. Ich wohne im Dunstkreis von Selters.

    Liebe Grüße Manfred

  • Winston an Ruth
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    vorerst einmal Respekt, dass Dir das Verhältnis zu Deinem Sohn wichtiger ist, als Dein Gehorsam zu der Organisation. Ich hätte mir das von meiner Mutter auch gewünscht, als es soweit war und ich freiwillig ausgetreten bin. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in welcher Situation Ihr Euch jetzt befindet. Die vormals netten Brüder und Schwestern werden Euch von heute auf Morgen wie Abfall behandeln. Der ganze Zweifel, warum man das früher nicht erkannt oder einfach ignoriert hat, was bei den Verhören und Gerichtsverhandlungen sturer Männer abgeht und wie systematisch Andersdenkende zerstört werden. Auch die Erkenntnis, nach so langer Zeit, was die liebevollen Hirten jetzt wohl mit Deinem Sohn und seiner Freundin anstellen, das muß schwer zu ertragen sein.
    Wenn junge Menschen, die einen entscheidenden Fehler begangen haben, nämlich sich auf Drängen der Eltern und der Ältesten in einem unfertigen, unreifen Alter taufen zu lassen, dann wegen der natürlichsten Sache der Welt, auf einmal als Hurer bezeichnet werden. Das ist nicht nur unmenschlich und unchristlich, sondern hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Ich hoffe Dein Sohn und seine Geliebte können sich da gegenseitig trösten und stehen zueinander. Auch Du läßt erkennen, dass Du alles Mögliche tun wirst, um Deinen Sohn zu schützen vor den Verletzungen der WTG hörigen Hasser. Du findest hier sehr viele liebevolle Christen, die Dir gerne mit Trost zu Seite stehen und die ähnliche Erfahrungen machen mußten, es aber geschafft haben sich von falschen Propheten freizumachen. Denen geht es heute besser als je zu vor. Allerdings dauert dies einige Zeit, bis man sich frei gemacht hat von der Empörung über die Ungerechtigkeiten der WTG-Polizisten und WTG-Scharfrichter..
    Nirgendwo in der Bibel steht, dass voreheliche Liebe verurteilt wird. Selbst Ehebruch wurde von Jesus verziehen, allerdings mit dem Zusatz sündige fortan nicht mehr. Dazu gibt es einen tollen Beitrag von BI mit vielen Kommentaren.
    Ich habe das ganze Theater als Jugendlicher bei vielen meiner Gleichaltrigen Zeugen mehrfach miterlebt. Dummerweise war ich einer der Wenigen, der jungfräulich bis zum Hochzeitstag gewartet hatte. Das tut mir heut noch leid. Meine damalige Frau und Schwester allerdings nicht. Hab ich aber verschwiegen. Gleichzeitig wurden Älteste, die Übergriffe auf Schwestern und auch Jugendliche begangen haben (nach einer Zeit der Reue) geschützt. Meine Mutter hat in den 50er Jahren mit 17 Jahren, auch Dank der Toleranz ihrer Eltern schon Jahre vor der Ehe mit meinem Vater das getan, wofür Gott uns geschaffen hat, nämlich mit dem Menschen, den man liebt ein Fleisch zu werden. Nachdem sie zwei Jahre nach meiner Geburt Zeugin wurde, hatte sie höllische Angst, dass wir ähnliches tun könnten, wenn wir in das Alter kommen. Mit Hilfe der vielen Ältesten, die uns auf Schritt und Tritt überwacht haben, ist es ihr gelungen, dass ich und meine jüngere Schwester bis zum Hochzeitstag keine Hurerei begangen haben. Beide Ehen waren nach kurzer Zeit geschieden.
    Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. /
    Das sind Bibeltexte, die sehr oft bei Trauungen zitiert werden. Und da geht es auch um die Liebe zwischen zwei jungen Menschen, das schließt auch Sexualität mit ein
    und es werden die zwei ein Fleisch sein“; also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. 9 Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden
    Das gilt auch für die verklemmten Sittenwächter der ZJ !
    Wer das Verhalten der Gesinnungspolizisten zum Thema Hurerei, gerade bei jungen Christen, die sich wirklich lieben, betrachtet, kommt unweigerlich zu dem Schluß. Die haben die Bibel nicht verstanden und handeln in ihrer selbstgerechten Anmaßung andere zu richten gegen die Ratschläge von Jesus.
    Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben.
    Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben.
    Das gilt insbesonders, wenn es um willkürliche WTG-Gesetze geht, die über das Geschriebene hinausgehen !
    Liebe Ruth ich kann nur hoffen, dass Dein Sohn und auch Du bald Frieden findet beim Erleben dieser Ungerechtigkeiten der WTG und ihr viele Menschen findet, die Euch geistig unterstützen und Euch als Christliche Schwester und Bruder aufnehmen. Dann werdet ihr erkennen, wer wirklich Liebe untereinander hat.
    Ich wünsch Euch im Rahmen des Möglichen alles Gute, Ihr seid ebenso wie viele auch nicht ZJ Kinder Gottes und es gibt viele liebevolle Menschen, die Euch gedanklich nahe sind.
    Thomas

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Hallo ihr Lieben, danke für die ermunternden Worte und ihr habt ja sooo Recht!Hab eben mit meinem Sohn telefoniert er hat mir erzählt wie die Komitees Gerichtverhandlung war .Wie immer musste er alles erzählen und ich weis das da sicher einigen das Wasser im Mund zusammengelaufen ist .Am Donnerstag wird sein Ausschluss bekanntgegeben!So nun ist es ja leider so, das wir ,wie gesagt 500km auseinander wohnen Ich wohne am Niederrhein seit ca 3 Jahren ,weil ich von Schleswig-Holstein dorthingezogen und seit 3 jahren wieder verheiratet bin!Meinen Sohn habe ich bis dahin großgezogen :Mein erster Mann beging auch Ehebruch mit meiner besten freundin damals!Das ist aber schon 15 Jahre her!Ich hab also 15 Jahre allein gelebt ,meinen Sohn großgezogen und hab immer fein brav das gemacht was die WTG von einem verlangt.Ich lernte vor 4 Jahren einen Bruder kennen obwohl ich nicht im gerigsten daran gedacht habe nochmal zu heiraten aber wie es so ist die Liebe war und ist stärker!So beschloss ich zu ihm zu ziehen!Mein Sohn stand kurz vor seiner Ausbildung in Schleswig-Holstein.Somit hatte er die Wahl entweder mit mir umzuziehen oderdort zu bleiben und seine Ausbildung zu machen.Sein Vater (auch ein Bruder)hat ein großes Haus und mein Sohn konnte dort wohnen und seine Ausbildung machen!Natürlich war das nicht leicht für mich aber man muss ja kindern auch mal ihren weg gehen lassen!So, nun sagte mein Sohn mir eben am telefon , das er auf jeden Fall wieder aufgenommen werden will!Ja was soll ich machen er ist erwachsen und wenn er diesen Weg gehen will muss ich ihn lassen!Seine Freundin mit der er was hatte ist nicht getauft und nun dürfen die beiden sich ja auch nicht mehr sehen aber all das will er über sich ergehen lassen!Sein Vater bestärkt ihn ja weil er selber ja mal ehebruch begangen hat und meint er will ihm helfen!Jedenfalls bin ich froh , das ich dadurch einen Weg gefunden habe ihm auch zu sagen das ich nicht mehr in die Versammlung gehe und habe ihm ja von bruderinfo erzähltaber er denkt ich würde mir nur die Ohren zusäuseln lassen !Ich hab ihm gesagt das es mir jetz besser geht ohne die heuchelei in den Versammlungenin wirklichkeit denkt ja doch jeder an sich selbst und wenn man wirklich Hilfe brauchte hat mir keiner aus Selters geholfen und mal was gespendet sowie man es ja jahrelang getan hat auch wenn man selber kaum was zum Leben hatte!Mein jetziger Mann war selber jahrelang Ältester und auch er ist erschüttert darüber was dort heute abgeht!Im Oktober will mein Sohn uns hier besuchen kommen vielleicht kann ich ihm wieder bischen was von bruderinfo erzählen oder sogar zeigen ?wer weis jedenfalls kenne ich meinen sohn ich hab ihn ja schliesslich gro0 gezogen, er hatte auch damals oft keine lust zur Versammlung zu gehen oder ins Buchstudium eigentlich gehen die Jugendlichen doch auch nur wegen den Eltern oder den Freunden, die sie von klein auf kennen, dort hin !Da er ja nu (noch) bei seinem Vater lebt denke ich, das er viel tut, weil Papa es ja auch macht !Denn als er mir sagte er wird ausgeschlossen meinte er am liebsten will er da weg wo er wohnt aus der Versammlung und der ganzen Mischpoke dort.Da er ja seinen Arbeitsplatz dort hat ist das ja auch nicht von heute auf morgen zu machen jedenfalls überlasse ich ihm das was er tun will und werde immer eine offene Tür, und ein offenes Ohr für ihn haben und ihn in keinster Weise verurteilen und er weis das!Liebe Grüße von Ruth

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    hab noch was auf dem Herzen .Als Kind hatte ich immer wahnsinnige Angst für immer tot zu sei. Als ich dann ZJ wurde konnte ich es kaum glauben es war zu schön um wahr zu sein die Hoffnung auf ewiges Leben!Trozdem konnte ich nich wirklich verstehen wieso man das ewige leben nicht mehr erlangt wenn man kein ZJ mehr ist und nicht mehr in den Dienst geht?!Man liebt doch das was die Bibel uns sagt trozdem und hat das im Herzen behalten!Dennoch kommen ja diese Zweifel auf erhalten wir nun ewiges Leben?mir ist egal wann Jesus eingreifen wird hauptsache er tut es und wir müssen nicht für immer tot sein!hört sich vielleicht bischen Kindisch an aber trotzdem stelle ich mir diese Frage weil ja bis heute vieles nicht eingetroffen ist was man uns Jahrelang eingetrichtert hat!Mein Mann weis langsam auch nicht mehr ob es so eintrifft wegen all der falschen zeitrechnungen usw.Das Leben rennt und geht so schnell vorbei .Ende des Jahres werd ich 50!fühle mich aber wie 35!und bin immer noch flippig und agil.Dennoch hab ich manchmal dieses Flaue Gefühl und denke man nu wirste 50 bald is alles vorbei und gelebt hat man auch nich wirklich weil man immer irgendiwe eingeschränkt war!Ausser das wir nicht mehr zur Zusammenkunft gehen ist ja alles so geblieben wie es war!Irgendwie hab ich immer gedacht hoffentlich kommt keiner und sagt mir alles was ich bisher geglaubt habe ist falsch und nichts davon trifft ein ?!Warum guckt Jehova zu ,wenn Kinder missbraucht werden oder andere schreckliche Dinge geschehen die man nicht ertragen kann?!Ich würde doch auch nicht jemandem meine Hilfe verweigern ,wenn mich jemand darum bittet, und sagen ich habe mir einen Tag festgesetzt dann helfe ich dir?!ich würde doch sofort handeln oder wenigstens einen kleinen Kick geben damit man weitermachen kann?!Ok vielleicht denkt jetzt der ein oder andere man die hat wohl nicht aufgepasst oder die hat Depris?! Wisst ihr was mir is das egal!Ich hab solche Fragen immer gehabt und immer wurde gesagt ich hätte nicht den Geist Jehovas und bete und studiere und gehe nicht genug in den Dienst?!jesus hat auch nie gesagt nur wenn du 20 std predigst und wenn du zweifel hast werde ich dich nicht retten?!Auch sogenannte Vorbilder der Versammlung konnten nicht wirklich helfen entweder wurde man mit bibeltexten zugeknallt oder man sollte mehr predigen und noch mehr studieren am besten seine Arbeit aufgeben und auf Jehova hoffen im vertrauen das er dir einen halbtagsjob zeigt wo man alles das tun kann um ein würdiger ZJ zu sein?!Trozdem darf man doch Angst vor dem tod haben obwohl man an Jehova und Jesus glaubt!?Mein Mann und ich denken das alles ganz anders kommen wird !aber trotzdem ist unser Glaube doch nicht schwach nur weil wir uns das Fragen und gar nicht mehr wissen ob wir in einer Auferstehung zum ewigen Leben kommen?!nochmals Grüße von Ruth

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    1) die Angst vor dem Tod und die Sache mit der Auferstehung solltest du mal strikt trennen. 2)das Argument, du hättest den Geist Gottes nicht, kannste gleich in die Rundablage Marke Papierkorb versenken 3) Gottes Hilfe in unserem Zeitplan?

    zu 1)Im vergangenen Jahr hat sich durch ein traumatisches Ereignis mein Gehirn geweigert, dem natürlichen Schlafbedürfnis zu gehorchen. Dennoch bin ich gelegentlich eingeschlafen. Warum sage ich dir das? Weil es mit dem Tod genau das Gleiche ist. Jesus sagte den Anwesenden im Sterbefall des kleinen Mädchens „Sie schläft nur“ und erntete dafür Gelächter. Tod ist jemand, der gottverlassen aus dem Leben scheidet. Eingeschlafen ist jemand, dessen biologische Uhr abgelaufen ist oder aufgrund eines unfreiwilligen Ereignisses aus dem Leben gerissen wurde. Wenn du dich zur Nachtruhe begibst, kannst du zwar eine Wecker stellen, aber die Zeit zwischen Schlafen gehen und Wecker klingeln verbringen wir in der Regel, ohne uns dessen bewusst zu sein. Was tun mit der ANGST vor dem Tod? Was passiert denn? Du schläfst ein und alles andere übernimmt Mutter Natur. Und irgendwann hörst du den „Wecker“ aus Joh. 5:28,29, stehst auf, wunderst dich vielleicht, wie erholt du aufgewacht bist – und befindest dich mitten in der Auferstehungszeit – und DAS nimmt dir niemand, aber auch absolut niemand mehr weg!Nur mal hypothetisch angenommen, du stündest nicht im Buch des Lebens, dann hörst du eben keinen Wecker. Und dann? Nichts dann, du wachst einfach nicht auf. Da du dir dessen nicht bewusst bist, keinen Termin verpasst, keine Frisur richten musst….ist es völlig egal! Das ist der fließende Übergang zu

    2)Was ist denn der „Grund“ für Jesu Weckruf? Glaubst du daran, dass Jesus vom Himmel gesandt wurde, im Fleisch lebte, für uns gestorben ist, am 3. Tag auferweckt und in den Himmel kam, wo er sich zur Rechten Gottes setzte? DAS – und nur das – ist die Voraussetzung für diesen Weckruf. Du hast es so schön erwähnt, unser himmlischer Vater kennt das Herz. Nicht das Wissen, vermeintliche Erkenntnis, bringt uns das ewige Leben (ausgerechnet Paulus, der Gelehrte, sagte: Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut), sondern der Glaube an die unverdiente Güte Gottes durch Jesus Christus. Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen: Ein Herz, das aufrichtig ist, aber sich geirrt hat, ist Gott viel lieber, als ein Herz voller vermeintlicher Erkenntnis, welches stur auf dieser beharrt. War nicht ein Teil der 12 Apostel aus einem System, das die wahre Erkenntnis für sich proklamiert hat und die bis zu ihrer Berufung durch Jesus in dieser „Erkenntnis“ verharrt haben? So so, die Ältesten haben dir also gesagt, du hättest nicht den Heiligen Geist! Zu dumm, dass nach ihrer eigenen Lehre dieser ohnehin nur für 144000 vorgesehen ist! Macht nichts. Es gibt einen Kinderreim in dem es heißt: „Wer, wie, was, warum – wer nicht fragt bleibt dumm“

    3)Gottes Zeitplan: Man muss schon wirklich sehr abgebrüht sein, wenn einem die Schicksale von Menschen, die hungern, denen ein Unglück widerfährt oder die vor unserer Nase wegsterben, nicht nahegehen. Es ist auch nicht so, dass unser Vater Menschen leiden lässt, nur damit jeder sehen kann, dass es ohne ihn nicht klappt. Damit würden wir ihm Eitelkeit unterstellen. Tatsache ist aber, dass ER bei jeder Hilfe den Vorwurf bekommt, mit unfairen Mitteln zu kämpfen. Deshalb macht er das eine Zeitlang mit, obwohl ihm diese Verhältnisse noch viel mehr weh tut als uns, glaub mal! Aber er hat einen Zeitpunkt festgelegt, wo endgültig und unwiderbringlich Schluss ist mit Leid und Elend, mit Not und Tod. Und eins ist ganz sicher: Wir werden das erleben – ob jetzt, oder mit Weckruf ist völlig wurscht, es entgeht uns nichts. Du kannst dir auch zum 57.329.678.000 Geburtstag noch einen besonderen Kuchen wünschen und es kommen noch ganz viele Male diese Geburtstage! Natürlich kannst du dir den Kuchen auch an jedem anderen Tag wünschen, aber bei Milliarden mal Milliarden Tagen geht das auf die Hüfte.

    Das sagt alles nicht, dass wir dem Leid anderer jetzt gleichgültig gegenüber stehen dürfen. Im Gegenteil, unsere christliche Liebe veranlasst uns, ihnen nach besten Kräften zu helfen, nicht (nur) in Worten, sondern vor allem in Taten. Was glaubst du, wie du dich fühlen wirst, wenn du in der Auferstehung jemanden triffst, dem du den Einkauf erledigt hast, oder den du im Seniorenheim sein Essen mit Liebe und Geduld gegeben hast bis zum vorläufig letzten Tag? Und wie fühlt sich erst dein Gegenüber, dir endlich aufrichtig danken zu können!

    Du sollst Jahwe, deinen Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst, darin liegen die ganzen Gebote und das ganze GESETZ.
    Tätige Nächstenliebe unterstützt unseren himmlischen Vater auch insofern, als dass noch offensichtlicher wird, dass es ohne ihn nicht geht, als wenn wir „nur“ ein Lippenbekenntnis in Form von Predigtdienst ablegen.

    Das Leben frisst nicht den Tod, aber der Tod das Leben, also fang endlich an zu leben, damit du dem Tod schwer im Magen liegst.
    Liebe Grüße
    Elke

    =================================================================

    Danke liebe Elke für diese trostreiche und gut durchdachte Abfassung was die Frurcht vor dem Tod anbelangt, eine Furcht, die wohl in jedem Menschen schwelt.
    Wäre es nicht schön wenn wir auch durch den Wachtturm des Sklaven mit solchen auferbauenden Gedanken
    versorgt würden? Statt dessen wird die Furcht vor dem Tod geschürt um Leistung anzurufen.
    Liebe Grüße
    Brudreinfo

  • Manfred an Ruth
    Juli 11, 2013

    Liebe Schw. Ruth,

    Elke hat Dir ja schon zu Deiner Frage bezüglich der Auferstehung geantwortet. Sie hat gesagt, dass die Toten irgendwann den Weckruf hören werden. Damit hat sich vollkommen Recht. Der Weckruf wird sehr laut sein, denn das geschieht beim Schall der 7.ten Posaune. Auf der Prophetieseite gibt es eine siebenteilige Vortragsserie über die 144.000 und da sind auch zwei Vorträge über die Auferstehung dabei:

    Unter diesem Link findest Du auch die Links zu den anderen Vorträgen über die Auferstehung:
    Sind die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch?
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964

    Evt. werden da einige Deiner Fragen beantwortet. Ist allerdings viel Lesestoff.

    Liebe Grüße Manfred

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    du hast recht. Zeige deinem Sohn, dass du ihn liebst und dass er sich an dich wenden kann und alles andere wird die Zeit zeigen. Wenn sein Vater ein organisationstreuer Zeuge ist, dann wird sich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn bald merklich abkühlen, das könnte ihm sehr schwer zusetzen. Dass er sich dort in der Versammlung nicht wohl fühlt, hat er deutlich zum Ausdruck gebracht mit seiner Überlegung umzuziehen. Wirklich schlimm finde ich, dass man ihm brutal unterstellt, nicht bereut zu haben. Das tut mir so leid für ihn.

    Du machst das völlig richtig, dass du ihn mit Bruderinfo nicht überfällst sondern einfach darauf hinweist, dass du hier eine wirkliche biblische Weiterbildung bekommst und auch die menschliche Ebene gestärkt wird (wir genügen hoffentlich!?) Und wenn er dich besucht und sieht, dass es dir damit wirklich besser geht, dann denkt er bestimmt bald anders darüber. Als gute Mutter legst du dein Kind nicht an die Leine, damit er dir nachgehen muss, sondern du lockst wie eine Gänsemama zum Wasser, damit er dir nachgeht. Das machst du gut.

    Alles Gute für deinen Mann und dich, natürlich auch für deinen Sohn und mach weiter hier.
    Elke

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Danke euch für deinen wunderbaren Kommentar über die auferstehung!hatte Tränen in den Augen!!Danke!!

  • Brandy
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth, Du bist eine starke Frau und Mutter, ich kann Dich allzu gut verstehen (habe 2 Töchter) und wünsche Dir ganz viel Kraft durchzuhalten, JHWH und Jesus auch ohne Versammlungsbesuch treu zu bleiben und Deinem Sohn trotzdem die Tür offen zu halten. Auch ich war über 20 Jahre eng mit der Versammlung verbunden und weiß, dass man in dieser Situation ganz viel Kraft und Liebe der Brüder von BI braucht, da man erst lernen muss, die Bibel ohne Vorurteile zu lesen und danach zu handeln. Fühl Dich „gedrückt“.

  • Hubert
    Juli 11, 2013

    Lieber vortragender Bruder von Bruder-Info vom 11.Juli 2013,

    lieben Dank für Deine Ermunterung zur beständigen Wahrheitsliebe,

    und für Deine Zusicherung, dass es Bruderinfo auch zukünftig stets um die Wahrheit gehen wird.

    Bekanntlich haben wir uns als Christen und Christinnen ja nicht nur mit dem in der Bibel dokumentierten Wort der Wahrheit als DER maßgeblichen Quelle unseres Glaubens ZU BEFASSEN,

    uns, die wir JHWH als den GOTT DER WAHRHEIT anbeten und IHM in Gemeinschaft mit seinem „wahrheitserfülltem“ Sohn im realen Leben treu und verständig dienen wollen,

    geht es natürlich auch um alle wichtigen Realitäten und Wahrheiten in der apostolischen und neuzeitlichen Christenversammlung

    und in der „nationalen und internationalen Welt“

    und besonders auch in Verbindung mit uns selber und unseren Familien.

    In all diesen Bereichen, wozu auch die Realitäten in den Ortsversammlungen von Jehovas Zeugen gehören, gibt es eine Fülle von auffälligen realen Sachverhalten und dzt. feststehenden Tatsachen, die uns und Dir nicht gleichgültig sind, weshalb zu Recht Folgendes aufgezeigt und festgestellt wurde:

    01.) Gott und Jesus ermuntern zum eigenständigen Erforschen des Wortes in der Bibel (vgl. Offb. 22:17),denn nur fortgesetzte Nachforschungsarbeit und persönliches Erkenntnisinteresse verhilft zur soliden (priesterlichen und königlichen) Gemeinschaft mit ihnen und dem heiligen Geist und zu einer fundierten Grundlage im Glauben und somit in weiterer Folge zur Rechtssicherheit und gottesdienstlichen Mündigkeit, aus der heraus STETS berechtigte persönliche Fragen und Anliegen und Feststellungen entspringen, ebenso das große Interesse nach weiterer Information und Kommunikation.

    02.)Wahre christliche Aufseher, Hirten und Älteste werden daher in Gemeinschaft mit Gottes Geist selber stets echte Bibelforscher und Wahrheitssucher und nicht unverständige und rückgratlose Reproduzenten der Informationen der leitenden LK- und Zweigbürobrüder sein, und sich über Brüder und Schwestern, die ebenfals den Bibelforschergeist an den Tag legen, freuen

    und sie nicht als „potentielle Störenfriede“ betrachten bzw. sich über solche hinwegsetzen oder sogar bekämpfen und anfeinden.

    03.) Nur dort, wo es in einer Ortsversammlung durch unverständige Reproduzenten (= absolut hörige und einseitige Älteste) ein solch übles Milieu gibt, können auch „Vorlieben für unwahre, pseudoreligiöse Vorstellungen“ aufleben, die in der LK ihren Ausgangspunkt haben bzw. wie die Vergangenheit wiederholt gezeigt hat auch hatten.

    04.) Und in solchen Ortsversammlungen kann es dann geschehen, dass „Menschen schließlich derart bedingungslos den angeblich vorrangigen Interessen der Organisation untergeordnet werden, dass sie als individuelle Christen nahezu „entbehrlich“ werden.“

    Ihre persönlichen Fragen, Gedanken und Anliegen werden nicht mehr ernst genommen und als unerwünscht abqualifiziert.

    05.) Hauptursache für solche Entwicklungen ist auch die jahrzehntelange Programmbefolgung inkl. dem „ewigen“ internen Frontal-und Befragungsdrill durch die Ältesten und die jahrzehntelange Beteiligung am einseitigen „Aktivitätspaket“ (Zusammenkünfte und Predigtdienst) mit den bekannten Folgewirkungen für alle unmündigen „Gefolgsleute“ bzw. „Untertanen“:
    durch rückhaltlose Anpassungsbereitschaft entsteht der „Muster-Zeuge“ bzw. die „Muster-Zeugin“, mit einem sektenartig ausgeprägten Verhaltensmuster und organisationshörigen Abhängigkeiten in Gedanken, Worten und Taten und innerer Haltung.

    Er oder sie zeichnet sich intern vor allem dadurch aus, Zitat „niemals den Führer, die Doktrin oder die Organisation zu kritisieren. Sie müssen sich gegenseitig bespitzeln und unziemliche Äußerungen oder Aktionen sogleich der Führung melden. … Jeder Kontakt mit Ehemaligen oder Kritikern muss zur Wahrung der Machtposition der LK streng gemieden werden.“ Zitatende.

    Sind diese Vortragspunkte unzutreffend?

    Auf Grund meinen eigenen gottesdienstlichen Erfahrungen sicher nicht.

    In unserer Ortsversammlung haben sich in Verbindung mit den Punkten 01, 02, 03, 04 und 05 in den vergangenen Jahren leider auch einige alarmierende Sachverhalte und Vorfälle ereignet,

    einiges davon habe ich bereits in meinem 1. Kommentar am 23. Mai 2013 zum Vortrag „Vorsicht! Abtrünnige“ angesprochen, ebenso in einigen Folgekommentaren bis heute.

    Bevor ich darüber noch genauer informieren werde, möchte ich noch in einem Folgekommentar über wichtige gottesdienstliche Ereignisse berichten,

    die in Verbindung mit unserer Ortsversammlung und mir in der Zeit vom 6. Juni 2013 bis 7. Juli 2013 geschehen sind,

    soweit meine heutige „Wahrheitsaktualisierung“,

    viel Segen und Trost
    wünscht allen
    wahrheitsliebenden Männern und Frauen,

    die die christlichen Freiheiten verteidigen,

    und die eine treue und verständige
    und liebevolle Christenversammlung

    nach dem apostolischen Muster herbeisehnen,

    Hubert am 12. Juli 2013

  • Norman
    Juli 11, 2013

    Liebe „Bruderinfogemeinde“

    Seit 2 Jahren lese ich hier als stiller Mitleser die interessanten Artikel und Kommentare mit.
    Auch die Vorträge als Hörbücher habe ich mir mehrmals angehört.

    Ich möchte den Initiatoren dieser Seite, aber auch allen die hier dazu beitragen durch ihre Kommentare und den Gedankenaustausch, danken. Ich kann von mit behaupten, das ich noch nie so viel gelernt habe und das sich meine Sicht in Glaubensfragen komplett geändert hat.
    Der vergangene Kongress in Hannover war für mich nur vergeudete Zeit und hat mir sogut wie nichts gebracht für meinen Glauben an Gott und Christus. Es war ja wohl auch nicht das Ziel der Verantwortlichen des Programms, das eigentlich nur darin bestand die Zeugen an die Organisation zu binden.

    Ich finde es nur schade, dass zu wenig über die guten Gedanken der Artikel und Vorträge hier gesprochen wird. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es dem Einen oder Anderen zu sehr darum geht, seinen Sicht der Dinge als Wahrheit zu vertreten.
    Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt.

    Wahrscheinlich ist es nicht zu ändern wenn man einen freien Gedankenaustausch pflegen möchte.
    Was mich als langer Mitleser aber immer wieder begeistert ist, dass doch alles wieder von den einzelnen Kommentarschreibern selbst ins richtige Lot gebracht wird, wenn irgend welche Ansichten zu weit von der eigentlichen Botschaft entfernen.

    Ich selbst bin noch Ältester in einer Versammlung tätig und lasse hier und da Gedanken bei den Brüdern zurück, die ich hier auf Bruderinfo gelernt habe.
    Bei vielen kommt es gut an, bei den meisten allerdings ist gleich eine Abwehrhaltung zu beobachten. An ist nicht bereit auch nut ansatzweise einmal in einen andere Richtung zu denken.
    Das was mich schon immer bewegt hat und ich mich schon immer gefragt habe in meiner Zeit als Zeuge finde ich hier wieder.
    Auch der letzte Artikel, wo es um das Ringen nach Wahrheit geht hat mich begeistert und mir in vielerlei Hinsicht weiter die Augen geöffnet.

    Besonders die Gegenüberstellung von „studieren“ und „forschen“. Das was Jehovas Zeugen machen um sich in ihrem Glauben zu stärken ist tatsächlich nur ein studieren der vorgegebenen „Wahrheit“ der WT-Organisation und hat nichts mit dem zu tun wozu uns die christlichen Apostel und Jesus selbst auffordern, zu forschen und zu Prüfen mit allen Mitteln die wir heute haben.

    Ich denke Bruderinfo leistet hierzu einen wertvollen Beitrag, bitte macht weiter so.

    Liebe Grüße euer
    stiller Mitleser
    Norman

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Norman,

    sei gegrüßt! Jetzt bist Du ja kein „stiller“ Mitleser mehr 😉

    Wie Du richtig festgestellt hast ist BI eine Seite für den offenen Dialog über bilische Themen. Da bleiben auch Kontroversen und das Abdriften vom eigentlichen Thema/Artikel nie aus. Wie im wahren Leben, könnte man sagen. BI unterliegt ja auch einem Wandel, wenn ich bedenke wie und über was wir noch vor 3 Jahren diskutiert haben.

    Finde es mutig von Dir, dass Du in Deinem Vers. versuchst dezent sklaven-abweichende Gedanken zu platzieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie anstrengend das ist, weil immer ein paar (vor allem Älteste) dabei sind, die sofort reflexartig „unabhängiges Denken“ wittern, das in der Welt des „Sklaven“ natürlich zwangsläufig in die Abtrünnigkeit führen muss. Es ist vergleichbar mit dem menschl. Immunsystem: Der „Fremkörper“ muss sofort „bekämpft“ werden. Zuerst zaghaft, wenn das nichts hilft radikal.

    Wünsche Dir alles Gute und viel Kraft „von oben“, auch und vor allem weil Du „noch“ Ältester bist!

    LG
    Dennis

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Norman,
    danke für deinen ehrlichen Kommentar. Es ist immer wieder schön, wenn neben hochgeistigen Diskussionen auch das taegliche Leben in und für eine Versammlung beleuchtet und angesprochen wird. Wir brauchen mehr solche Normans.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Birds an Norman
    Juli 11, 2013

    Lieber Norman,

    Herzlich willkommen hier auf BI. Wir freuen uns alle auch auf deine Kommentare.
    Es freut mich zu tiefst, das es Älteste gibt, die jetzt zur Wahrheit finden, und sich vom Herrn leiten lassen. Eine Versammlung kann so sehr erbaut werden.
    Ich habe schon einen lieben Bruder hier kennenlernen dürfen. Dürften solche Älteste den Versammlungen vorstehen, und der Geist wirken, der hier auf BI zu finden ist, es wäre eine blühende Gemeinde.

    Wir waren gestern auch am Kongress in Graz. Es ist wirklich so das jeder der zuhört normal fühlen kann wo die wirkliche Wahrheit zu finden ist.
    Ich werde noch eine Zusammenfassung schreiben, und evtl das Vormittagsprg auf YouTube stellen.
    Nur kurz, der Samstag wurde mit zwei Bibelstellen begonnen. ES GING UM KEINE FALSCHEN GÖTTER ANBETEN.
    1.kor 8:5-6a 🙂
    2. Kor 13:5a

    Einen schönen Sonntag in Gottes Natur.
    Die Birds

  • Elke an Matthäus
    Juli 11, 2013

    Guten Tag Norman,

    willkommen bei Bruderinfo. Schön, dass du dich entschlossen hast, deine Meinung zu äußern.

    In einer solch virtuellen Gemeinde werden natürlich auch persönliche Erfahrungen mit dem abgeglichen, was gelehrt wird und Bruderinfo unterscheidet sich vom Wachtturm-„Studium“ ja gerade auch darin, dass persönliche Kommentare und Erfahrungen eingebracht werden dürfen. Leider ist dies in den Versammlungen nicht (mehr) möglich und auch der Austausch anschließend ist sehr reduziert, so dass gar keine Zeit ist, sich aufrichtig nach dem Wohl seines Bruders/seiner Schwester zu erkundigen und schon gar nicht, tatsächlich zu helfen.

    Wir freuen uns sicher alle auf die Zeit, wo unser himmlischer Vater all die Dinge richtig stellt und ich bin sicher, dass wir Dinge erleben, die wir jetzt für unmöglich halten. Gerade das Forschen macht es doch erforderlich, auch ungewohnte Gedanken zuzulassen, sie jedoch abzugleichen mit dem, was in Gottes Wort geschrieben steht.

    Dass du deine Geschwister in der Versammlung mit biblischen Gedanken ungewohnter Art bekannt machen möchtest finde ich sehr mutig und ehrlich. Die Reaktion der meisten zeigt, wie sehr man dort schon der natürlichen Grundnahrung entwöhnt ist. Beten wir für sie wie für uns, damit wir uns weiterhin erbauen um die Kraft zu haben, es solchen Geschwistern auch weiterhin anzubieten.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Norman
    Juli 11, 2013

    Hallo Ihr Lieben,
    möchte mich zu dem WT Artikel von gestern äußern „ Bist du „eifrig für vortreffliche Werke“?
    Die Aussage dieses Artikels kurz zusammengefasst, Jehovas Zeugen sind die Besten und ehrlichsten Menschen, und die einzigen, die den Menschen helfen können den Weg der Wahrheit zu finden.
    Diese Selbstbeweihräucherung ist schon nicht mehr zu überbieten.

    Man fühlt sich außergewöhnlich geehrt als Zeugen Jehovas da Jehova uns gebraucht um Menschen zur wahren Anbetung zu ziehen zu. Unter der Anleitung von Gott und Christus, so wird behauptet, bitten wir andere: „Werdet versöhnt mit Gott“ und als Beweis wird 2. Kor. 5:20 angeführt.

    Hier spricht Paulus von sich und den ersten Christen als Gesandte Christi doch das sich diese Aussage nur auf Zeugen Jehovas bezieht steht dort natürlich nicht. In aller Unbescheidenheit behauptet man von „ein Volk zu sein, das „eifrig für vortreffliche Werke“ ist und führ Titus 2:14 an.
    Ich lese da nichts, das Jehovas Zeugen alleine das gereinigte Volk sind, Zitat: “Er hat sein Leben für uns gegeben, um uns von aller Schuld zu befreien und sich so ein reines Volk zu schaffen, das nur ihm gehört und alles daran setzt, das Gute zu tun.“

    Vielmehr spricht Paulus von allen, die Menschen die durch die Annahme des Opfers Jesu von ihrer Schuld befreit sind und nun als reines Volk Gutes tun können und sollen. Gutes tun beinhaltet mehr als einige Stunden im Monat die WT- Botschaft zu verbreiten.

    Man fordert OPFERBEREITSCHAFT die JEHOVA EHRT und scheut sich nicht Jehova Gott, Jesus Christus und die Apostel als Beispiele anzuführen, denen wir als Zeugen nachzueifern haben. Eine Last, die kein normaler Mensch zu tragen vermag.
    Zitat:“ Paulus hatte während seines Dienstes mitunter „schlaflose Nächte“ und „Mangel an Nahrung“. Uns kann es ähnlich gehen. Seine Beschreibung führt uns lebhaft vor Augen, was es bedeutet, sich für andere aufzuopfern….völlig aufopfern — sich sozusagen „gleich einem Trankopfer“ ausgießen.
    Die Rettung der Menschen hängt alleine von unseren Eifer ab, deshalb dürfen wir nicht nachlassen. Wenn ich den Eifer der meisten beobachte kann ich nur sagen es sieht schlecht aus für die Menschheit. Zum Glück hängt das Leben der menschen nicht von unseren Predigteinsatz ab.
    Zitat: Wer gerettet werden will, muss glaubensvoll Jehovas Namen anrufen, eine weitere Behauptung die sich im Widerspruch zur biblischen Aussage ist. In Römer 10:13-15 spricht Paulus nicht vom Namen Jehovas sondern vom Namen des Herrn, Jesus Christus, den er direkt namentlich im Vers 9 erwähnt,

    Zitat: „Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. Denn die Schrift spricht (Joel 3:5): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden. «Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden«

    Das christliche Benehmen von Jehovas Zeugen wird im Verlauf des Artikels wie üblich groß herausgestellt.
    Da ist ein Verkündiger, der einer alten Frau behilflich ist eine Glühbirne zu wechseln, und schon ist das Interesse für die Botschaft geweckt. Da ist ein Verkündiger aufgefallen weil er nicht schwarz fahren möchte, und schon wird er als Zeuge Jehovas erkannt.
    Es gibt millionen ehrliche Menschen auf der Welt, aber jeder ehrliche Mensch wird gleich als Jehovas Zeugen erkannt????
    Ich habe noch nie gelesen, das Menschen, die durch besondere Ehrlichkeit auffallen nach ihrer Religion gefragt werden. Nicht die Religion ist ausschlaggebend die jemand ausführt sondern sein Charakter. Ehrliche Menschen finden sich in jeder Religion.

    Aber uns bringt man gezielt in der Versammlungen bei, nur Jehovas Zeugen fallen durch Ehrlichkeit auf. Alle sind Schlecht nur wir sind gut, so lautet die versteckte Botschaft.
    Die ist ein Teil der Gehirnwäschestrategie des Sklaven, und die große Mehrzahl der Brüder glauben auch noch wirklich, das sie die Guten sind, was sich in ihren Kommentaren zeigt. erschütternd, diese Selbstgerechtigkeit.
    Wie die Pharisäer denken die meisten von uns, „Herr wir danken dir das wir nicht so sind wie die anderen. Sollten wir nicht lieber sagen: Herr vergib uns unserer Sünden?
    Luk 18:4, Zitat: „Zwei Menschen gingen in den Tempel hinauf, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Steuereinnehmer. Der Pharisäer stand da und begann folgendes bei sich zu beten: ‚O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Erpresser, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Steuereinnehmer. Ich faste zweimal in der Woche, ich gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe. Der Steuereinnehmer aber, der in einiger Entfernung stand, wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich wiederholt an die Brust und sprach: ‚O Gott, sei mir, einem Sünder, gnädig. Ich sage euch: Dieser ging als gerechter erwiesen als jener in sein Haus hinab; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“

    Liebe Grüße
    Norman

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Norman, liebe Schwestern und Brüder,

    es freut mich, dass du hier nun auch Kommentare abgibst. So wie du habe ich beim WT-Studium vom Wochenende auch empfunden. Alles nur Selbstbeweißräucherung bzw. den armen Verkündigern ein schlechtes Gewissen einreden.

    Dann auch die Anmaßung alles genau zu wissen. Hier ein Zitat aus dem Absatz 6 dieses Artikels:

    6 Wir leben in der Spätphase der Zeit des Endes. Ist es da nicht enorm wichtig, uns umso intensiver im Predigtwerk einzusetzen? (Lies Daniel 2:41-45.) Welch eine Auszeichnung ist es doch, Zeugen für Jehova sein zu dürfen! Wir sind die Einzigen auf der Erde, die zeigen können, wie die Probleme der Menschheit gelöst werden. Vor Kurzem bezeichnete eine Journalistin die Frage „Warum passieren guten Menschen schlimme Dinge?“ als unbeantwortbar. Aber die Bibel enthält Antworten darauf — und es ist uns Pflicht und Ehre, sie jedem mitzuteilen, der sie hören will. „Glühend im Geist“ kommen wir dem Auftrag Gottes nach (Röm. 12:11). Durch unser eifriges Predigen und mit dem Segen Gottes helfen wir anderen, Jehova kennen und lieben zu lernen. ENDE ZITAT

    Welch eine Anmaßung ist die Aussage etwa in der Mitte obigen Absatzes, dass Zeugen Jehovas die einzigen auf der Erde sind die zeigen können, wie die Probleme der Menschheit gelöst wurden.

    Ich kenne so viele ehrliche Menschen. Und bevor ich Zeuge Jehovas wurde habe ich auch meine Fahrkarten schon gekauft.

    Wenn nun die Zeugen Jehovas schon so ehrlich sind und die Diener angeblich vom Geist ernannt werden dann frage ich mich warum nur

    1. Wenn der Spendenkasten geleert wird immer das 4-Augen-Prinzip gilt und

    2. Warum alle 3 Monate jeweils von einem anderen Ältesten die Versammlungskonten geprüft werden und ZUSÄTZLICH auch der Kreisaufseher das noch 2 x im Jahr macht.

    Soviel Mißtrauen gibt es in der bösen Welt nicht!

    Na, wenn jetzt erst das neu eingesetzte Revisionsamt seine Arbeit aufnimmt wird der Wind noch schärfer.

    Dies alles hindert ja die Brüder daran geistvoll die Bibel zu studieren, Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen und die Schäflein zu hüten.

    Einen schönen Wochenanfang wünscht herzlichst
    Anna

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Das mit der gegenseitigen Kontrolle unter dienenden Brüder ist in starkes Argument dass es folglich um die Ehrlichkeit doch nicht so toll bestellt ist! Danke liebe Anna für diese Überlegung!

    Aber schon Paulus warnte vor Personen die sich selbst loben und selbst empfehlen.

    2.Kor.10:12 Wir würden es natürlich niemals wagen, uns mit denen zu vergleichen, die sich überall selbst empfehlen, oder uns gar auf eine Stufe mit ihnen zu stellen. Wie unverständig sie doch sind! Sie stellen ihre eigenen Maßstäbe auf, um sich dann selbst daran zu messen. 13 Wir dagegen überschätzen uns nicht so maßlos. Wir möchten ausschließlich mit Gottes Maß gemessen werden, und dazu gehört auch unsere Arbeit bei euch.

    14 Wir sind bis zu euch gekommen und haben euch die rettende Botschaft von Christus gebracht; daher sind wir auch nicht maßlos, wenn wir uns rühmen. 15 Dabei schmücken wir uns keineswegs mit fremden Federn. Wenn ihr erst einmal im Glauben fest und stark geworden seid, hoffen wir sogar, unsere Missionsarbeit noch weiter ausdehnen zu können. 16 Denn wir wollen auch den Menschen die rettende Botschaft bringen, die jenseits eurer Grenzen leben. Sonst würden wir uns ja mit einer Arbeit brüsten, die andere bereits getan haben.

    17 Es heißt doch: „Wer sich rühmen will, der rühme das, was Gott getan hat.“ 18 Niemand ist schon deshalb ein bewährter Diener Gottes, weil er sich selbst empfiehlt. Entscheidend ist, dass Gott ihm ein gutes Zeugnis ausstellt.

    Aber die LK die einen solche WT Studienartikel „zum Besten“ gibt liest offensichtlich zuwenig in Gottes Wort,
    Sonst würden sie nicht solche Selbstbeweihräucherung als „STUDIEN“ Thema behandeln.

    Auch Jesus lehrte: Wenn du eine Gabe darrichst, lass die Linke nicht wissen was die Rechte gibt, …oder posaune es nicht vor dir her, dein Vater der im Himmel alles sieht wird dir vergelten!

    Lg. Matthäus

  • Turtle
    Juli 11, 2013

    Hallo Norman,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe auch so empfunden. Es ist einfach beschämend, wenn man das Auswechseln einer Glühbirne schon als besonderen Akt der Nächstenliebe empfindet. Ich habe vor kurzem noch mit einer befreundeten Schwester (solange ich nicht ausgeschlossen bin, bin ich ihre Freundin, so ihre Aussage) gesprochen und alles was da rüber kam, kann man mit Angst beschreiben.
    Ob ich nicht Angst um meine Familie hätte, wenn ich solche Bücher
    (R.Franz) lesen würde. Ich solle das ja niemanden sagen, denn wenn ich als Abrünniger ausgeschlossen würde, wäre das Sünde gegen den hl. Geist und es gäbe keinen Weg zurück. Ich habe sie dann gefragt, ob die Aufforderung an Menschen, die wir von Haus zu Haus besuchen, ihre Religion zu prüfen, da sie mitverantwortlich an ihren Handlungen sind, nicht auch für uns gilt? Da kommen dann so Aussagen, wie: „Wir sind doch die einzigen, die Predigen, nur wir tragen den Namen Jehovas, wir brauchen die Organisation, denn sie führt uns durch die Drangsal.
    Allein kannst du die Bibel nicht verstehen.“
    So etwas kann man nur mit Gehirnwäsche erklären, egal auf was
    du hinweist (subl. Bilder, Unterschiede in der Bibelübersetzung)
    die 1. Frage lautet immer: „Wo hast Du das her? und dann: Wo willst du denn sonst hingehen?“
    Sie fühlen sich so hilflos, wie kleine Kinder.
    Ich darf jetzt offiziell nicht mehr über meine Zweifel reden, denn sonst drohen Maßnahmen. Ich gebe diese Vorgehensweise, des
    „Ruhigstellens“ an meine Familie und jeden, der bei mir nachfragt, weiter und hoffe, dass das vielleicht noch jemand zum Nachdenken bringt.
    Viele Grüße, Turtle

  • Dennis an Birds
    Juli 11, 2013

    Lieber Turtle,

    wirklich traurig diese Reaktionen dieser Schwester, aber es ist überall das Gleiche, das kann ich bestätigen. Auch was die Wortwahl betrifft: „Wo hast Du das her?“ usw.

    Es geht überhaupt nicht mehr um die Wahrheit, sondern darum die eigene Religionswahl als ZJ immer und immer wieder sich selbst zu betätigen. Alles baut auf der Angst vor Vernichtung und Harmageddon auf. Absolut alles! Es hat NICHTS mit Liebe zu Gott oder dem Mitmenschen zu tun.

    Heute habe ich Mitleid mit solchen Menschen, denn „sie wissen nicht was sie tun“. Sie sind „Gefangene einer Idee“ und folgen Blind den Illusionen des Wachtturms. ER steht über allem.

    Was die Abtrünnigkeit betrifft, so kannst Du vlt. diese Schwester fragen:

    Was war Jesus für die damaligen überzeugten und ehrlich glaubenden Juden?

    Was war Charles T. Russell für die damaligen etablierten Religionen?

    Was ist ein getaufter Katholik oder Moslem, wenn er zu den Zeugen konvertiert?

    Jeder, der seine Religion wechselt ist ein Abtrünniger in Bezug zur früheren Religion. Ganz einfach!

    Das Stigma der Abtrünnigkeit ist im Grunde ein Akt der Verzweiflung und Intolleranz um Andersgläubige zu diffamieren ohne sich mit ihren EHRLICHEN Argumenten auseinander zu setzen.

    LG
    Dennis

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Dennis,

    Das ist eine Gute Zusammenfassung jeder ist Abtrünnig in bezug auf die vorherige Religion.
    Turtle, auch ich kann bestätigen, das diese Fragen die jene Schwester fragte, alle fragen. Bei meiner Frau und mir war es auch so. Aber ich denke, du säst, und JHWH last wachsen. Ich denke Jesus greift ein, und viele denken schon, bzw müssen Stellung beziehen. Warte ab.

    Mir hat gestern der Vortrag auf BI-prophetie sehr gefallen. Da sind viele Bibelstellen die man Herzeigen sollte.

    LG
    BR Bird

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    Die „Ehrlichkeit“ der Zeugen ist nur eine Phrase. Vielmehr kristallisiert sich von Tag zu Tag mehr heraus, wie wenig sie ihren Glauben leben. Auf der Bühne als Älteste reden sie von Sittsamkeit, Loyalität ggü Jehova, von Ehrlichsein und von guten Werken
    Und daheim allein, da sitzen sie am PC in ihrem sozialen Netzwerk und bändeln im Herbst ihres Lebens mit freizügig bekleideten Mädchen an, die vorzugsweise zeigen, dass sie Holz vor der Tür haben.
    Während die eigene asketisch lebende Ehefrau in den Dienst geht und vom Königreich spricht, chattet der Ehemann mit 45 Jahre jüngeren Mädchen, die sich mit Vorliebe in Dessous zeigen.

    ====================
    HALLO FRANK: SIND DAS VERMUTUNGEN ODER KENNST DU SOLCHE FÄLLE ALS BEISPIEL?
    =============================================
    Wenn man das weiß, beobachtet, es sogar mit Fakten belegt nach oben bekannt gibt und alles bleibt wie es ist – wie soll da ein glaubender Mensch noch Zufriedenheit und Glück in der Versammlung finden, wenn er solche Molche auf der Bühne sieht, die dann radebrechten vom Christsein? Und wie soll solch ein Glaubender, der selbst mit einem Brief nach oben sich Luft gemacht hat, der ignoriert wird, seinen Glauben innerhalb solch einer defätistischen Organisation bewahren? Der Fisch stinkt zuerst am Kopf. Der Tower hat seine Probleme mit Unglaubwürdigkeiten, zB Kindsmissbrauch und dessen Handhabung in der Vergangenheit, was jetzt Gegenstand sogar gerichtlicher Vorgehenswseisen ist. Hardliner wie Glückskind setzen nun darauf, dass dafür die verantwortlichen Ältesten abgestraft werden – die in den Versammlungen. Aber die waren doch nur Organe, die den Befehlen des „Sklaven“ gehorchten.
    So schließt sich der Kreis und die ganze Chose bleibt wie sie ist – ein voller Nachtscherben, der nur so vor sich hin stinkt.
    Und von der Bühne heißt es weiterhin: Nur Zeugen Jehovas sind ehrlich, Nur Zeugen Jehovas üben die reine Anbetung aus, nur Zeugen Jehovas überleben Armageddon und nur die Zeugen haben die höchste Moral. Man kann gar nicht soviel essen, wie man erbrechen möchte.

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    BI: Das ist Realität, Wirklichkeit ohne Wenn und Aber. Darauf mein Wort

  • Winston an Norman Anna und Frank
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,

    vorerst einmal freue ich mich, dass wieder ein Ältester bereit ist, sich über das Kontaktverbot hinwegzusetzen, wenn er erkannt hat, dass wir alle das gleiche Ziel haben, nämlich Jesu nachzufolgen, um unseren Gott besser zu verstehen und ihm zu gefallen.
    Zum Thema Ehrlichkeit, muß ich allerdings sagen zur Verteidigung der Zeugen sagen, daß, bis auf wenige Ausnahmen Zeugen Jehovas, Menschen sind, denen man blind vertrauen kann. Das steckt in Ihnen drin, ich hätte keine Bedenken, einem Zeugen Jehovas meinen Haustorschlüssel anzuvertrauen, würde aber vorher die Tür zu meiner Bibliothek und meinen Unterlagen abschließen, um ihn nicht in Verlegenheit zu bringen.
    Ganz anders sieht es allerdings bei der Ehrlichkeit zu Lehrmeinungen oder der Geschichte des TuvS aus, die nach außen geleugnet werden. Rutherford ist nach wie vor ein angesehener Mann bei den ZJ, obwohl er gemäß seiner Geschichte als selbstherrlicher Tyrann viele christliche Regeln gebrochen hat.
    Habt Ihr schon mal die Reaktion auf Erklärungen des Kontaktverbotes von Ältesten gegenüber interessierten Anders- oder Nicht-Gläubigen oder Erklärungen zu sehr zweifelhaften Passsagen des geheimen Hütebuchs durch Älteste gelesen oder gehört. Da wird gelogen, gegen besseres Wissen oder eigenes Gewissen, um ein gutes Bild abzugeben, dass es weh tut.
    Auch die offiziellen Erklärungen zum Thema Ray Franz sind voll von Diffamierungen, Lügen und Falschanklagen. Ich kenne mittlerweile auch viele EX-ZJ, die wegen Abtrünnigkeit und falschen Zeugen der Gedankenpolizei mit Lügen und bestenfalls Halbwahrheiten fertig gemacht wurden, um sie als Abfall zu entsorgen.
    Ergebnisse von Ausschluß-Verhandlungen durch das Rechtskommittee stehen unter Verschluß. Beteiligte oder Zeugen werden zu absolutem Stillschweigen verpflichtet, ihnen wird gedroht sie ebenfalls raus zu schmeißen, wenn sie etwas weitererzählen. Das gilt insbesondere bei Verhandlungen zu den Themen Kindesmissbrauch und sexuelle Nötigung von Schwestern. Bis heute wird auch permanent gelogen, wenn es um die Verwendung des durch Spenden finanzierten Vermögens geht. Deshalb ist dieses Thema ein großes Geheimnis, das nie offengelegt wurde und auch nicht wird, weil da zu viel versteckt wurde, was dem Ruf dieser Company schadet. Die einfachen Verkündiger sind stets bemüht ehrlich zu sein, werden aber gezwungen Lügen der WTG im Predigtdienst zu erzählen, um ein gutes Bild auf die Versammlung vorzugaukeln.
    Letzteres möchte ich ihnen nicht vorwerfen, sie tun dies, um ihre verbohrten Ältesten, KA und die LK zu schützen. Das ist für mich eine Notlüge oder Sie wissen nicht was sie tun.
    Ich freue mich diese Woche, nach den etwas unerquicklichen Kommentaren zu den Glückskind Ergüssen, dass es wieder neue Zeugen gibt, die festgestellt haben, dass nicht alles, was als Abfall und dem Satan übergeben bezeichnet wird, auf uns zutrifft, sondern, dass hier durchaus liebevolle ernsthafte Menschen versuchen den Glauben und die Lehren der Bibel zu leben. Und darin sehe ich für mich den eigentlichen Sinn von Bruderinfo. Es gibt auch wertvolle ehrliche Menschen, die nicht mehr Zeugen sind. Wie anders könnten wir mit diesen erbauenden liebevollen Menschen dazu zähle ich auch die Noch-ZJ Kontakt pflegen, ohne sie der Gefahr der Isolation und der Spaltung ihrer Familie auszusetzen.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    Zitat: „Die einfachen Verkündiger sind stets bemüht ehrlich zu sein, werden aber gezwungen Lügen der WTG im Predigtdienst zu erzählen, um ein gutes Bild auf die Versammlung vorzugaukeln.
    Letzteres möchte ich ihnen nicht vorwerfen, sie tun dies, um ihre verbohrten Ältesten, KA und die LK zu schützen. Das ist für mich eine Notlüge oder Sie wissen nicht was sie tun.“

    Auf alle trifft das mit der Ehrlichkeit nicht zu, definitiv nicht. Ich würde auch fast jedem, auch Nicht-Zeugen, meinen Haustürschlüssel geben, ich hab einfach nix zum Klauen. Aber meine gespeicherte Seite von BI können sie ruhig lesen, kein Thema. Predigtdienst in Abwesenheit wäre mal ganz was anderes.

    Ich differenziere jedoch, ob der „einfache“ Zeuge einfach nicht gewillt ist, sich der Dinge zu vergewissern – dann ist es ihm nämlich auch Sünde – oder ob er/sie nicht kann. Denn gerade die Älteren haben oft keinen PC bzw. null Ahnung. Wenn dann von der Bühne her eine Erklärung gegeben wird wie bezüglich der NGO dann sind die Verkündiger darauf angewiesen, das zu glauben und dann kann ich auch nachvollziehen, dass alles andere erste einmal als „von Gegnern“ etc. abgestempelt wird. Hat ein Zeuge jedoch die Möglichkeit, sich zu vergewissern und will es nicht oder will diese Unwahrheiten wider besseres Wissen aufrecht erhalten und verbreiten, dann ist es für mich genauso unentschuldbar wie die Sache mit der Schlange im Obstbaum! Geht gar nicht.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Zu meinem vorigen Kommentar noch der Bibelbeleg:

    Matth. 6:Gutes tun
    1 „Hütet euch davor, nur deshalb Gutes zu tun, damit die Leute euch bewundern. Sonst könnt ihr von eurem Vater im Himmel keinen Lohn mehr erwarten. 2 Wenn du einem Armen etwas gibst, dann posaune es nicht hinaus wie die Heuchler. Sie reden davon in den Synagogen und an jeder Straßenecke, um von allen gelobt zu werden. Das sage ich euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt. 3 Wenn du jemandem hilfst, dann soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut; 4 niemand soll davon erfahren. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.“

    Lg. Matthäus

  • Manfred an Matthäus
    Juli 11, 2013

    Lieber Brd. Matthäus,

    mit diesem Bibelzitat sind alle Hinweise, man solle einen Bericht abgeben hinfällig. Denn wenn nicht mal die linke Hand wissen soll was die rechte Hand tut, dann soll dies gewiss kein anderer erfahren. Dieser Text aus:

    Mat. 6:3 Wenn du jemandem hilfst, dann soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut; 4 niemand soll davon erfahren. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.”

    …zeugt wieder einmal gegen ein menschliches Gebot der LK an Ihre Gläubigen. Unter Hinweis auf diesem Text habe ich damals meinen Predigdienstbericht nicht mehr abgegeben. Denn irgendwann kam dann ein Ältester und hat nachgefragt.

    Ich habe gesagt, dass dieser Bericht Euch nur dazu dient, ob derjenige weiterhin stark im Glauben ist. Wenn der Bericht klein ausfällt, dann hat man den Stempel: Der ist schwach im Glauben. Fällt er groß aus: Das ist ein Vorbild für die Versammlung.

    Wie leicht kann man doch an eine 2 ein 0 hängen und so werden aus 2 Stunden 20. Was sagt so ein Bericht also über den Menschen aus? Gar nichts, wenn man sich nicht sicher sein kann dass dieser stimmt. Da die Führung der Zeugen Jehovas lügt, dass sich die Balken biegen und das als Wahrheit verkaufen, glaube ich schon das sich da einige was von abkucken. Schliesslich sind sie doch die Vorbilder.

    Wenn man wissen will ob jemand stark ist im Glauben, dann muss man zu ihm hingehen und mit ihm oder ihr reden. Dann kann man sich ein Bild machen, nicht jedoch auf bloßen Zahlen auf einem Blatt Papier. Wenn man überlegt wieviele Bäume dafür drauf gehen, damit am Ende doch nur eine geschöhnte Statistik entsteht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Brüder,

    ein guter Vortrag, vielen Dank.

    Warum sollte die Gesellschaft ein Problem mit dem Kongressmotto haben: „Dein Wort ist Wahrheit“? Es ist doch GOTTES Wort gemeint, das braucht die Organisation nicht zwingend zu tangieren. Da sind die viel lockerer als wir.

    Warum allerdings ständig das NT zitiert wird, z. B. Phil. 2:12-16, um zu zeigen, dass die Schäfchen doch gehorsam sein sollen und alles ohne Murren hinzunehmen haben, erschließt sich mir nicht, wenn doch das NT nur für 144000 verfasst wurde. Gilt dann nicht für den Rest der Mannschaft das Wort, welches Jesus aus Matthäus 5:43 zitiert:“ Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.“

    Was würde wohl von dieser Gesellschaft übrig bleiben, wenn die Schafe die Irrungen ihrer Führerklasse ernst nehmen würden?

    Liebe Grüße
    Elke

  • Wolseley
    Juli 11, 2013

    Da muß ich gerade an einen witz denken.

    In Spanien hält man ja viele Prozessionen ab, da gibt es ja auch viele HOLZBRÜCKEN dann legen die Geistlichen einen dicken Teppich über die HOLZBRÜCKEN, warum? damit die Schäfchen nicht merken, das sie auf dem HOLZWEG sind, so werd das Fußvolk bei den ZJ auch vergackeiert.

    Gruß Wolseley

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    nun ist es public
    Watchtower Incorporated verkauft folgende Gebäude in Brooklyn

    55 Prospect STreet
    81 Prospect STreet
    117 Adams STreet
    77 Sands STreet
    90 Sand Street
    175 Pearl STreet

    Der Immobilientransfer bringt der INc netto 375 MIo Dollars.
    Das Gerücht geht, dass die Käufer dort am Wasser so etwas wie ein IT Zentrum a la Silicon Valley, nur kleiner errichten wollen

    Der WT geht damit raus aus NYC auf nach patterson, wo die Patte locker sitzt
    Quelle: http://jwsurvey.org/cedars-blog/watchtower-nets-375-million-cash-windfall-from-brooklyn-factory-sale
    Da mögen nun schnell die Rechtsanwälte mal checken, was an Kinderschändereien noch offen ist um Pönnalen einzutreiben. Geld ist ja nun da.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Frank,

    es ist noch viel zu früh, das checken zu lassen. Zum einen wird das Geld gleich ins neue Bauprojekt investiert, zum andern steigt dieser Wert noch durch kostenlose Arbeit.

    Unser Lohn ist in den Himmeln eingeschrieben und aufbewahrt. Da kommt keine WTG dran vom Wert her. Und im Gegensatz zu menschlichen Gerichten und der Organisationsführung wird auch niemand vergessen oder hat das Einklagen nötig, wobei eine Klage bei Gericht sinnvoll ist um dieses Treiben zu beenden.

    Vielen Dank für den Link und deine Hinweise. Hab einen schönen Tag und ganz liebe Grüße
    Elke

  • BenKenobi
    Juli 11, 2013

    „Wenn wir aber gegenüber uns selbst unaufrichtig sind und uns weigern, den unausweichlichen Tatsachen ins Auge zu sehen, werden wir es kaum vermeiden können, auch anderen gegenüber unaufrichtig zu werden, was bereits die Vorstufe zur Lüge ist.“
    ….Genau diese Situation habe ich in den letzten Jahren erlebt als ich als Zeuge und Ältester aktiv war. Ich kam mir im Predigtdienst wie ein Lügner vor, weil ich genau wusste, dass die Art wie wir als Zeugen Jehovas leben überhaupt nicht dem entspricht, was wir predigen. Ich studierte mit einem Familienvater und bekam ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn ja immer mehr dem Einfluss und der Autorität von Menschen aussetzte die einer Organisation zu Diensten sind, die „Wahrheiten“ für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Ich und meine Frau haben die Konsequenzen gezogen und haben uns von der Organisation getrennt. Wir sind wirklich froh nun unseren Glauben aus dem Wort Gottes aufbauen zu können. Wenn wir auch nicht auf alles eine „geschliffene“ Antwort haben, so gründet sich unser Glaube nun immer mehr auf das was wir uns selbst aus dem Wort Gottes erarbeiten. Danke auch Euch von Bruderinfo für die vielen Artikel, die nicht vorgeben, sondern anregen selbst zu prüfen, denken und zu begreifen.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Tag BenKenobi,

    ich lese deinen Namen zum ersten Mal und möchte dich herzlich willkommen heißen.

    Es ist sehr mutig von deiner Frau – liebe Grüße auch an sie – und dir gewesen, diese Konsequenz zu ziehen. Es ist wirklich schlimm, sich selbst als Lügner sehen zu müssen, aber den meisten Zeugen wird dies gar nicht so bewusst sein, glauben sie schließlich aufrichtig, dass die Organisation die Wahrheit hat, dass es nur eine einzige wahre Organisation gibt, Liebe und Gottesfurcht darin zu finden sind – und wenn sie nicht gestorben sind, dann geht die Katastrophe weiter!

    Es freut mich sehr, dass ihr von Bruderinfo Kraft und Mut erhaltet, euren Glauben aufzubauen und zwar so, wie es euren Fähigkeiten entspricht, ohne zu etwas gedrängt zu werden. Und die Gespräche über Gott und Christus, die kommen dann von ganz allein. Mir hat ein Ältester in der Fußgängerzone die Hand geschüttelt und mir zu meinem Bibelverständnis gratuliert, nachdem wir eine gute halbe Stunde miteinander gesprochen haben. Das war SEIN Wunsch, kommt halt davon, wenn man die Leute anspricht. Ein ungutes Gefühl beschlich ihn erst, als ich ihm nach diesem Glückwunsch sagte, das kommt halt davon, wenn man sich als Ex-Zeuge traut, die Bibel richtig zu lesen.

    Alles Liebe und Gute für euch
    Elke

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo BenKenobi,

    auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich finde es toll wenn Brüder und Schwestern, zumal wenn sie gewisse Stellungen innehaben, erkennen mit welchem Widerspruch sie täglich leben und dann, so wie ihr, die Konsequenzen ziehen. Hut ab und dir und deiner Frau viel Kraft für die Zukunft.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Glückskind an BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Hallo,
    gern wüßte ich konkrete Beispiele, die mich verstehen lassen,
    was genau Du meinst, wenn Du von Kontrolle und Diensten für eine „Organisation“ sprichst, die Wahrheiten für ihre eigenen Zwecke missbraucht…..
    …ich bin gespannt.

    Freundliche Grüße

  • Manfred an Glückskind
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind,

    schön das Du wieder da bist. Ich nehme mal an, Du hast das gute Wetter genutzt und ein bischen Urlaub gemacht. Hast Du Dich gut erholt? Aus welchem Teil Deutschland bist Du denn, wenn ich fragen darf?

    Ich stelle hier noch mal den Link auf meinen letzten Kommentar an Dich vom 30.06.2013 ein. Vielleicht könnten wir unsere Besprechung anhand der Bibel nun fortsetzen. Ich würde mich freuen.

    http://www.bruderinfo.de/?p=1231&cpage=1#comment-69238

    Gegen Ende des Kommentars hatte ich ja eine Frage aufgeworfen und wollte mal wissen, wie Du dazu stehst. Wenn wir beide sachlich und vor allem biblisch argumentieren, dann sollten wir einen schönen Gedankenaustausch pflegen können.

    Liebe Grüße Manfred

  • Glückskind an manfred
    Juli 11, 2013

    Hallo, Manfred

    „…wer fragt, der führt?“

    Nun, meine Ansicht zu der von Dir aufgeworfenen Frage habe ich ja dargelegt.

    Verschiedene Gründe erlauben es mir nicht, täglich hier „vorbeizuschauen“.
    Ich hoffe auf Dein Verständnis, aber weitere persönliche Informationen möchte ich hier – noch – nicht preisgeben, denn es liegt viel zuviel Feindschaft und Taktik in der Luft, auch wenn hier einige den Anschein erwecken möchten, sie haben nur gute Absichten.

    Damit meine ich Dich nicht! ok?

    An anderer Stelle mehr, man „liest“ sich……

    Grüßle

  • Manfred an Glückskind
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind,

    ja, solange man noch in der Versammlung aktiv ist, muss man vorsichtig sein, da gebe ich Dir Recht.

    Hier würde Dich allerdings niemand verpfeiffen, doch es gibt einige von Selters, die hier mitlesen und die sind für solche Angaben natürlich sehr dankbar.

    Ich antworte Dir gleich auch noch auf Deinen anderen Kommentar.

    Liebe Grüße Manfred

  • glückskind an Manfred
    Juli 11, 2013

    Hallo Manfred,

    ich habe weder geschrieben noch gemeint, dass cih hier vorsichtig sein müsse, weil ich „aktiv“ bin, was immer Du damit meinst.

    Lieber Manfred, diese subtilen Unterstellungen , das lass bitte sein, ok? Zumindest mir ggü.

    Dank im Voraus.

    Gruß

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind,

    ist das jetzt der müde Versuch, uns hier hintereinander zu bringen? Deine Pauschalunterstellungen und WT-geimpften Vorurteile lassen diesen Schluss zu. Allerdings weiß ich dich bei Manfred in guten Händen, ich wünschte, du würdest tatsächlich lernbereit sein.

    Liebe Grüße
    Elke

  • BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind,
    was ich konkret meine ist Folgendes: Wenn jemand mit Jehovas Zeugen Kontakt bekommt, dann passiert es, dass er über die tatsächlichen Grundwahrheiten im Wort Gottes aufgeklärt wird: Keine unsterbliche Seele, keine Höllenqual, die Lehre vom Loskaufsopfer, die Hoffnung auf das Eingreifen Gottes, keine Dreieinigkeit, die Hoffnung auf ewiges Leben in einer paradiesischen Umgebung.
    Was er nicht erfassen kann ist die Tatsache, dass mit diesen Wahrheiten und Hoffnungen ihm auch die Forderung nach bedingungsloser Loyalität gegenüber der Organisation der Zeugen Jehovas gelehrt wird. „Die Organisation“ wird auf subtile Weise mit dem Schöpfer gleichgesetzt. Über kurz oder lang lautet die Gleichung: Gottes Wille = das was die Oganisation fordert, „die Wahrheit = das was die Organisation als Wahrheit lehrt. Weil man die Grundwahrheiten aus der Bibel gelehrt bekommen hat, ist man bereit jegliche andere Lehre auch als die einzige Wahrheit zu akzeptieren. Gleichzeitig akzeptiert man auch alle Aktivitäten der Organisation als von Gott gewollt und beginnt alles nach seinen Möglichkeiten zu fördern, ungeprüft und vorbehaltlos. Also: Dankbare Menschen setzen ihre Zeit, ihre Mittel und ihre Fähigkeiten ein um das was diese Organisation fordert bestmöglich zu erfüllen, man meint ja, es wäre alles hier Gottes Wunsch und Wille. In Wirklichkeit geht es dabei nur um den Erhalt dieser Organisation, nicht darum dem Willen Gottes zu entsprechen, denn wenn dies so wäre, dann wären die inneren Strukturen völlig anders, und die Planungen und Entwicklungen wären nicht von Profitdenken und Rationalisierung geprägt. Grosses Beispiel: Bethelheime werden in bester Lage von freiwilligen Mitarbeitern gebaut und nach recht kurzer Zeit wieder „verscherbelt“.
    Kleines beispiel: Ein Königreichsaal wird mit freiwilligen Spenden gebaut, ein Sonderpionier erbt von seinem verstorbenen Vater eine für seine Verhältnisse grosse Summe Geld, die er für diesen Saal spendet, anstatt dies seinen Kindern zukommen zu lassen. Der Saal wird aufgelassen, weil die Organisation meint es ist rationeller weniger Säle zu betreiben, auch wenn dieser Saal vollständig von den Brüdern am Ort erhalten werden kann. Das gegebene Geld des Sonderpioniers, sowie die eingesetzte Zeit und Arbeit aller die den Saal haben entstehen lassen ist „der Organisation“ völlig egal.
    Beispiel Zielsetzung im Predigtienst: Wir wurden doch glatt vor ca. eineinhalb Jahren vom Kreisaufseher instruiert, statt Zeitschriften doch Bücher abzugeben, weil die in der Herstellung verhältnismässig billiger wären als Zeitschriften. All diese Dinge werden so präsentiert, als würde das alles Jehova unseren Schöpfer ehren und der gehorsame Zeuge glaubt dies dann auch noch. Wenn er sich ärgert, weil er meint seine Kraft und Mittel würden verschwendet worden sein, dann sucht er den Fehler bei sich und bemüht sich an seiner „geistigen Einstellung“ zu arbeiten und „Langmut“ zu üben, bereit, beim nächsten Mal wieder dem „Willen des Schöpfers“ zu entsprechen und all das umzusetzen was „ER“ durch „seine Organisation“ anordnet. In Videos der Gesellschaft werden junge Menschen angespornt wenn sie gewisse Fähigkeiten erwerben dies aus dem Beweggrund zu tun sich für „die Organisaion“ einzusetzen. Der junge Mensch begeistert sich, weil er meint dadurch seinem Schöpfer zu dienen und in ein besseres Verhältnis zu ihm zu kommen. Aber es ist wie es ist, er dient dadurch nur einer Organisation für die das Wichtigste sie selbst ist. Solche Dinge meine ich konkret.

  • Matthäus an Sarai
    Juli 11, 2013

    Sehr gut auf den Punkt gebracht!
    Liebe Grüsse Matthäus

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Sorry sollte an BenKenobi gehen!

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    lieber Ben, gut abgehandelt das Thema. was hier bei BI nochnnicht voll diskutiert wurde ist der Umstand, dass die Bauregion alles baut. Und diese Projekte sind genauso teuer oder sogar teurer, als wenn eine ortsansässige Firma den Bau realisiert.
    Daraus ist abzuleiten, dass das Konzept Bauregion allein darauf abzielt, durch verdeckte Provisionen dem dt Zweigbüro Mittel zuzuschanzne.
    Ich hatte wiederholt Einblick in solche Prozesse durch einen Bruder, der das Baugeschäft kennt. Freiwillige Helfer kommen auf eigene Kosten zur Baustelle und trotzdem ist das Projekt so teur wie von einer Firma hingestellt.
    So zieht die WT AG, Dt Zweig ihre Mittel.Und struntz dann, dass sie zinsfreie Kredite an die Ortsvesammlung gibt.
    Es ist wie in der bösen Welt: Ohne Moos nix los

  • glückskind an BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Hallo, und vielen Dank für Deine offenen Worte.

    Ich versuche, Deine Darlegungen zu verstehen, und möchte wie schon bei anderen hier gern auf Deine Äusserungen näher eingehen, einerseits um mehr zu erfahren, andererseits um zu versuchen, Deine kritischen Anmerkungen im Licht der Bibel zu „beleuchten“.

    Zunächst aber denke ich, es wäre gut wenn wir uns auf zwei Grundwahrheiten verständigen könnten, die bei JEDER Stellungnahme zur persönlichen Entscheidung des Einzelnen angewendet werden sollten:

    1. Wir alle sind „HERR unseres GLAUBENS“, d.h. wir bestimmen unseren Glauben eigenverantwortlich und allein, natürlich im Gebet und – hoffentlich – mit der Hilfe des Geistes Gottes.
    2. Korinther 1:24

    2. Jehova HAT eine Organisation – sowohl eine unsichtbare sowie auch eine auf der Erde sichtbare.
    Siehe dazu Jesaja 54 in Verbindung mit Apostelgeschichte 2 sowie Römer 12:5 und 1. Korinther 12:13,27.

    3. Die „Organisation“ dient – so die Aufgabenstellung von höchster Stelle – der Erfüllung des Willens Jehovas und seines Christus – sie ist somit zweckgebunden, der sichtbare wie der unsichtbare Teil.

    4. Es gab bereits unter den ersten Christen eine „organisierte Struktur“, alles sollte also im Sinne des eigentlichen Zwecks „geleitet“ werden:
    „(1. Korinther 14:40) 40 Laßt aber alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen.“

    Nun meine Gedanken zu Deinen Äusserungen – ich zitiere Deine Worte und schreibe anschliessend meine Ansichten.

    1.Zitat:
    „Was er nicht erfassen kann ist die Tatsache, dass mit diesen Wahrheiten und Hoffnungen ihm auch die Forderung nach bedingungsloser Loyalität gegenüber der Organisation der Zeugen Jehovas gelehrt wird. “Die Organisation” wird auf subtile Weise mit dem Schöpfer gleichgesetzt. Über kurz oder lang lautet die Gleichung: Gottes Wille = das was die Oganisation fordert, “die Wahrheit = das was die Organisation als Wahrheit lehrt. “

    Das geht m. E. zu weit, diese Interpretation in Form Deiner „Gleichung“.
    Ich kann nicht ausschließen, das es einige so handhaben, entweder weil sie vertrauen oder weil sie bequem sind oder weil sie es nicht anders können.
    Sinnvoll ist IMMER, dem Beispiel der Beröer zu folgen und zu prüfen, ob das von der „Òrganisation“ geforderte auch dem Willen Christi und des Schöpfers entspricht – wenn nicht, dann, da ich Herr meines Glaubens bin, denke ich, liegt es bei Dir, im Gebet und mit der Hilfe des Heiligen Geistes zu einer biblischen Ansicht in einem bestimmten Punkt zu kommen.

    So wäre es richtig, und alle, die ich lehren darf und lehren durfte,lernen es GENAU SO.

    Dies hat nichts mit Insubordination zu tun, im Gegenteil.

    2.
    „Weil man die Grundwahrheiten aus der Bibel gelehrt bekommen hat, ist man bereit jegliche andere Lehre auch als die einzige Wahrheit zu akzeptieren. Gleichzeitig akzeptiert man auch alle Aktivitäten der Organisation als von Gott gewollt und beginnt alles nach seinen Möglichkeiten zu fördern, ungeprüft und vorbehaltlos. Also: Dankbare Menschen setzen ihre Zeit, ihre Mittel und ihre Fähigkeiten ein um das was diese Organisation fordert bestmöglich zu erfüllen, man meint ja, es wäre alles hier Gottes Wunsch und Wille.

    In Wirklichkeit geht es dabei nur um den Erhalt dieser Organisation, nicht darum dem Willen Gottes zu entsprechen, denn wenn dies so wäre, dann wären die inneren Strukturen völlig anders, und die Planungen und Entwicklungen wären nicht von Profitdenken und Rationalisierung geprägt.“

    Zunächst verweise ich auf meine Antwort zu 1., was die Überprüfung und Annahme von Empfehlungen Dritter innerhalb der Organisation betrifft.

    Hier nun eine Frage: Wie genau müßte denn so eine Organisation Deiner Ansicht nach strukturiert werden?
    Und wie genau kommst Du zu Deiner Aussage, die Organsation der WTG (die meinst Du doch?) wäre von PROFITDENKEN geprägt?

    Rationalisierung: Die Verantwortung der Leitung ggü. Christus, dem Haupt der Versammlung, und ggü. den Brüdern, die Mittel zur Verfügung stellen, „ERFORDERN“, alles daran zu setzen, nichts zu verschwenden. Was soll daran falsch sein?

    3.
    „Grosses Beispiel: Bethelheime werden in bester Lage von freiwilligen Mitarbeitern gebaut und nach recht kurzer Zeit wieder “verscherbelt”.
    Kleines beispiel: Ein Königreichsaal wird mit freiwilligen Spenden gebaut, ein Sonderpionier erbt von seinem verstorbenen Vater eine für seine Verhältnisse grosse Summe Geld, die er für diesen Saal spendet, anstatt dies seinen Kindern zukommen zu lassen. Der Saal wird aufgelassen, weil die Organisation meint es ist rationeller weniger Säle zu betreiben, auch wenn dieser Saal vollständig von den Brüdern am Ort erhalten werden kann. Das gegebene Geld des Sonderpioniers, sowie die eingesetzte Zeit und Arbeit aller die den Saal haben entstehen lassen ist “der Organisation” völlig egal.“

    Dies können doch – im Sinne des Zwecks der „Versammlung“ – durchaus vernünftige Entscheidungen sein.
    Der erwähnte Königreichsaal hat doch weiterhin einen materiellen Wert – über den sprachst Du doch – und er kann weiter genutzt werden, z. B. auch durch Verpachtung/Verkauf.

    4.
    „Beispiel Zielsetzung im Predigtdienst: Wir wurden doch glatt vor ca. eineinhalb Jahren vom Kreisaufseher instruiert, statt Zeitschriften doch Bücher abzugeben, weil die in der Herstellung verhältnismässig billiger wären als Zeitschriften. All diese Dinge werden so präsentiert, als würde das alles Jehova unseren Schöpfer ehren und der gehorsame Zeuge glaubt dies dann auch noch.“

    Sorry, das ist die ansicht eines Einzelnen, wir haben weiter Zeitschriften und andere Druckschriften zur Verfügung, das allein zeigt doch, das diese auch Verwendung finden sollen.
    Ich erlebte bisher KEINEN KA, der SO ETWAS empfahl.
    Gleichwohl: Es ist eine Empfehlung, mehr kann es nicht sein.

    5.
    „Wenn er sich ärgert, weil er meint seine Kraft und Mittel würden verschwendet worden sein, dann sucht er den Fehler bei sich und bemüht sich an seiner “geistigen Einstellung” zu arbeiten und “Langmut” zu üben, bereit, beim nächsten Mal wieder dem “Willen des Schöpfers” zu entsprechen und all das umzusetzen was “ER” durch “seine Organisation” anordnet.“

    Kann doch nicht verkehrt sein:
    „(2. Korinther 13:5, 6) 5 Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.“

    Das gilt aber AUCH FÜR DIE LEITUNG, die Organsiation an sich, für jeden Einzelnen.

    6.
    „In Videos der Gesellschaft werden junge Menschen angespornt wenn sie gewisse Fähigkeiten erwerben dies aus dem Beweggrund zu tun sich für “die Organisation” einzusetzen. Der junge Mensch begeistert sich, weil er meint dadurch seinem Schöpfer zu dienen und in ein besseres Verhältnis zu ihm zu kommen. Aber es ist wie es ist, er dient dadurch nur einer Organisation für die das Wichtigste sie selbst ist. Solche Dinge meine ich konkret.“

    Matth 6:33 soll nicht konsequent umgesetz werden?
    Oder: „(Matthäus 6:19-21) 19 Hört auf, euch Schätze auf der Erde aufzuhäufen, wo Motte und Rost [sie] verzehren und wo Diebe einbrechen und stehlen. 20 Häuft euch vielmehr Schätze im Himmel auf, wo weder Motte noch Rost [sie] verzehren und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“

    Interessant: Geht es lt. Jesus „um die Organisation“?
    Nein, jeder Einzelne ist angeraten, „SCHÄTZE IM HIMMEL AUFZUHÄUFEN“.
    Allein diese Empfehlung Jesu zeigt, dass die „Organisation“ nicht im Mittelpunkt steht, sondern jeder einzelne Mensch, der durch seine Hingabe an Gott Teil des irdischen Teils dieser Organisation geworden ist!
    Ja – nicht die Organisation steht im Mittelpunkt; sie ist Mittel zum Zweck, es geht um – Menschenleben:

    „(1. Korinther 9:19-23) 19 Denn obwohl ich von allen frei bin, habe ich mich zum Sklaven aller gemacht, damit ich die meisten gewinne. 20 Und so bin ich den Juden wie ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen unter Gesetz bin ich wie [einer,] der unter Gesetz ist, geworden, obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin, um die zu gewinnen, welche unter Gesetz sind. 21 Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie [einer] ohne Gesetz geworden, obwohl ich nicht ohne Gesetz gegenüber Gott, sondern unter Gesetz gegenüber Christus bin, um die zu gewinnen, die ohne Gesetz sind. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin Menschen von allen Arten alles geworden, damit ich auf jeden Fall einige rette. 23 Alles aber tue ich um der guten Botschaft willen, damit ich mit [anderen] Teilhaber an ihr werde.“

    Paulus und andere haben genau das Beispiel hinterlassen: Für Menschenleben und die Gute Botschaft „ist er allen alles geworden“, er hat seine weltliche Karriere aufgegeben und seine persönlichen Träume und Wünsche der Erfüllung des Auftrags von Jehova und Jesus Christus vollständig untergeordnet.

    Was soll daran falsch sein?

    Grüßle

  • M. an glückskind
    Juli 11, 2013

    Hallo glückskind,

    „Paulus und andere haben genau das Beispiel hinterlassen: Für Menschenleben und die Gute Botschaft “ist er allen alles geworden”, er hat seine weltliche Karriere aufgegeben und seine persönlichen Träume und Wünsche der Erfüllung des Auftrags von Jehova und Jesus Christus vollständig untergeordnet.“

    Und was ist deiner Meinung nach die gute Botschaft (genau)?

    LG,

    M.

  • hansi
    Juli 11, 2013

    liebes glückskind ,zu punkt 6 hast du glückskind sehr gut argumentiert,jehovas wille ist das alle menschen gerettet werden ,die gute botschaft ist 1 das jesus christus sein kostbares blut für alle menschen dahingab ,dadurch kam seine liebe zu uns menschen zum ausdruck ,natürlich auch die liebe seines vaters johannes 3.16 denn so sehr hatt gott die welt menschen geliebt das er seinen einziggezeugten sohn jesus christus dahingab ,damit jeder der glauben ausübt nicht vernichtet werde ,sondern ewiges leben habe. johannes 17 .3,jesus sagte in einem gebet zum vater dies bedeutet ewiges leben das sie dich jehova gott erkennen und denn den du ausgesand hast jesus christus erkennen ,wie du liebes glückskind ja gesagt hast es bedeutet menschenleben,und das ist der zweck des predigtdienstet ich verstehe auf keinen fall die nekativen kommentare zahlreicher kommentarschreiber die sich so nekativ über jehovas zeugen speziel ihres predigtdienstes entbrüsten,ich als zeuge jehovas fühle mich ähnlich wie ein feuerwehrmann oder eines sanitäters oder arztes ,der sich bewogen fühlt,und von herzen kommend leben zu retten ,ein feuerwehrmann benutzt dazu den wasserschlauch ich als christ gottes wort ich denke gerade an den römmerbrief, underanderem steht da auszugsweise wie werden die menschen hören wenn nicht einer predigt,wir sollten mit dem nekativen gerede über den predigtdienst aufhören ,und den menschen sogar dankbar sein die ihre zeit mittel opferbereitschaft zeigen, anderen menschen gegenüber ,und dies mit der bibel gottes wort tun .2 die gute botschaf bedeutet auch zeugnis über die einzige hoffnung der menschen gottes königreich zu geben es ist ein roter faden der sich durch ganze wort gottes schwengt,genau glückskind was ist daran verkehrt . lg hansi

  • edelmuth an hansi
    Juli 11, 2013

    Hallo hansi

    » ich als zeuge jehovas fühle mich ähnlich wie ein feuerwehrmann oder eines sanitäters oder arztes ,der sich bewogen fühlt,und von herzen kommend leben zu retten ,ein feuerwehrmann benutzt dazu den wasserschlauch ich als christ gottes wort…. underanderem steht da auszugsweise wie werden die menschen hören wenn nicht einer predigt, «

    Genau das ist es, was der Sklave lehrt und so nicht stimmt.

    Kein Menschen, sondern allein Jehova rettet aufgrund Jesus Opfer und seiner unverdienten Güte Leben.

    Selbstverständlich kenne ich die Worte aus Römer 10:13 und Joel 2:32

    (Joel 2:32) . . .Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird;. . .

    Ob in anderen Übersetzungen statt Jehovas Name des Synonym „Herr“ steht, ist in der Sache unbedeutend, denn das Buch Joel wurde ca. 800 Jahre v.Chr. verfasst. Damals kannte man nur Jehova als Herrn. Allerdings war damals der Predigtdienst völlig unbekannt. Im Gegenteil, die Israeliten durften keinen Umgang mit ihren Nachbarvölker haben.

    Dass nur derjenige Jehova anbeten und gerettet werden kann, der IHN kennen gelernt hat, begründet zwar den Predigtdienst. Es kommt dabei aber auch auf die Inhalte an.

    Der Sklave lehrt, dass nur der gerettet werden kann, der ihn als Jehovas alleiniges Mittel, SEINEN Willen kund zu tun, anerkennt und nach besten Kräften seine Lehren, in der er das alleinige Verbindungsglied zwischen Gott und den Menschen ist, unter den Bewohnern bekannt macht. Etwas Ähnliches hat weder Joel, noch Paulus in seinem Brief an die Römer gemeint.

    Der Sklave geht noch einen Schritt weiter indem er verkündet, dass der Predigtdienst nicht nur das Leben dessen, dem gepredigt wird, sondern auch noch das, der predigt, rettet, als müsse man sich sein Überleben verdienen. Das ist bei Jehova aber unmöglich.

    (Römer 11:6) 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte.

    (Epheser 2:8-9) . . .Durch diese unverdiente Güte seid ihr tatsächlich durch Glauben gerettet worden; und dies habt ihr nicht euch zu verdanken, es ist Gottes Gabe. 9 Nein, es ist nicht Werken zu verdanken, damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe.

    Wenn du in den Dienst gehen willst, weil du Jehova liebst, ist das eine gute Sache, zu der ich dich nur ermuntern kann. Allerdings zeigt sich dein Motiv für deinen Predigtdienst darin, ob du dem Sklaven durch einen guten Bericht oder Jehova durch eine engagierten Dienst gefallen möchtest.

    Ede

  • Elke
    Juli 11, 2013

    lieber hansi,

    es ist wirklich schön, dass du es als Freude und Glück empfindest, über Gottes Wort zu reden.

    Nach meiner Auffassung geht die von dir erwähnte Kritik auch nicht darüber, DASS Gottes Wort gepredigt wird, sondern in der Art, WIE dies angeordnet ist von der Gesellschaft. Du beschreibst deine Emotionen darüber als die eines Feuerwehrmannes. Bekanntlich sind die dort vor Ort, wo es brennt, also im Notfall. Bei der Organistion der Zeugen Jehovas müssen aber alle Brandwache schieben, bevor es überhaupt brennt. Und das ist nicht nur sinnlos, sondern entehrt unseren himmlischen Vater auch.

    Betrachten wir das, was als gesichert gut in Gottes Wort dazu gesagt wird. Da lesen wir, dass die ersten Christen vom Heiligen Geist mit verschiedenen Gaben betraut wurden um das Werk eindeutig als von Gott kommend auszuweisen. Diese Gaben stehen uns heute nicht mehr zur Verfügung. Dann lesen wir, dass die ersten Christen alles gemeinsam hatten und niemand sich einen Vorteil verschaffte (außer Ananias und seine Frau, die es dann ja auch mit dem Leben bezahlten). Was taten die ersten Christen mit dieser Gemeinsamkeit? ApG 2:42-47 (Elb):“
    42 Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. 43 Es kam aber über jede Seele Furcht, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. 44 Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; 45 und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war. 46 Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, 47 lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.“

    Wie sah also der „Predigtdienst im ersten Jahrhundert aus? Sie lobten Gott und verharrten im Gebet. Dieses wurde von ihrer Umwelt sehr wohl wahrgenommen. Auch, weil diese Menschen nicht mehr für sich selbst nach Reichtum und Ehre strebten, sondern bereitwillig teilten.

    Hansi, findest du dieses Tun heute? Gut, unsere Lebensumstände haben sich stark verändert, aber denkst du nicht auch, dass Gottes Geist heute genauso wirken kann wie früher? Hatte Jesus nicht zugesichert, alle Tage bei uns zu sein?

    Unterstrichen wird die gute Auswirkung dieser Vorgehensweise – bis jetzt habe ich nur einen Teil davon gezeigt – durch den Bericht aus ApG 4: „32 Die Menge derer aber, die gläubig wurden, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein eigen sei, sondern es war ihnen alles gemeinsam.33 Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus ab; und große Gnade war auf ihnen allen.“

    Und ApG 5:“12 Aber durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk; und sie waren alle einmütig in der Säulenhalle Salomos. 13 Von den Übrigen aber wagte keiner, sich ihnen anzuschließen, doch das Volk rühmte sie. 14 Aber umso mehr wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, Scharen von Männern und auch Frauen,“

    ApG 6: „2 Die Zwölf aber riefen die Menge der Jünger herbei und sprachen: Es ist nicht gut, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und die Tische bedienen.
    3 So seht euch nun um, Brüder, nach sieben Männern unter euch, von gutem Zeugnis, voll Geist und Weisheit, die wir über diese Aufgabe setzen wollen!
    4 Wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren.
    5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten2 aus Antiochia. 6 Diese stellten sie vor die Apostel; und als sie gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf. 7 Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger in Jerusalem mehrte sich sehr; und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.“

    Epheser 4:11,12:“
    11 Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
    12 zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife Christi“

    Hansi, wenn du diese Texte liest, stellst du nicht auch fest, dass es unter den ersten Christen verschiedene Dienstbereiche gab und das Missionieren auf wenige Christen beschränkt war? Wenn wir diese Vorkehrungen beachten, so steht es im Epheserbrief, so erhalten wir einen großen Lohn, nämlich, dass ALLE zur Einheit des Glaubens gelangen, weil jeder dort dient, wo er am nützlichsten ist. Wir haben nun einmal nicht alle die gleichen Fähigkeiten. Warum sollten wir das Werk behindern, indem wir Stellungen einnehmen, für die wir nicht berufen wurden?

    Nirgendwo sagt die Schrift, dass Menschen, die nicht als Evangeliumsverkündiger von Gott berufen wurden, nicht die Botschaft verkünden würden. Du hast gelesen, dass dies sehr wohl getan wurde, durch das Lobsingen, die Gebete, die Art der Gemeinschaft, das Erforschen des Wortes Gottes anhand dessen, was die Apostel lehrten – all das war für Außenstehende Grund genug, sich den Christen zuzuwenden.

    In den ganzen Texten habe ich gelesen, wieviel unser himmlischer Vater an neuen Gläubigen zugefügt hat, bzw. dass er neue hinzugefügt hat. Aber in nicht einer einzigen Textstelle habe ich gelesen, dass die Christen darüber Buch führten und erst recht nicht, dass jeder dafür ausgezogen ist um Neulinge zu suchen. Und wenn du den Bericht über Stephanus weiter liest, dann erfährst du auch, dass er ein sehr gewaltiges Zeugnis abgegeben hat. Das ergab sich aus der Situation heraus, weil Männer mit ihm stritten. Nirgendwo in der Heiligen Schrift wird unterbunden, wenn jemand eine solche Gelegenheit ergreift, aber das sytematische missionieren wurde nicht von allen Menschen so durchgeführt.

    Wir sollten doch auch kein Wasser verschwenden, oder? Auch nicht als Feuerwehrleute. Was denkst du?

    Liebe Grüße
    Elke

  • edelmuth an Glückskind
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind

    Obwohl ich nicht Ben Kenobi bin, antworte ich dir auf dein Schreiben, weil deine auch vom Sklaven vertretenen Dogmen falsch sind und daher richtig gestellt werden müssen.

    » 2. Jehova HAT eine Organisation – sowohl eine unsichtbare sowie auch eine auf der Erde sichtbare. Siehe dazu Jesaja 54 in Verbindung mit Apostelgeschichte 2 sowie Römer 12:5 und 1. Korinther 12:13,27. «

    Der Begriff „Organisation“ ist mehrdeutig und wird in der Bibel nicht genannt. Eine Familie ist ebenso eine Organisation wie eine Versammlung. Ob es Jehovas Organisation ist hängt davon ab, welche Ziele sie verfolgt und ob sie im Einklang mit der Bibel handelt und lehrt, was zu beweisen wäre. (Ich empfehle die angeführten Bibelstellen nachzulesen, um sich davon zu überzeugen, dass sie die gemachten Behauptungen nicht belegen.)

    Nimmt eine Organisation für sich in Anspruch seinen Mitgliedern, in diesem Fall seinen Gläubigen, Weisungen zu erteilen, so ist die Entscheidung seiner Gläubigen nicht mehr frei. Bestimmt sie den Glauben ihrer Gläubigen indem sie Dogmen festlegt und definiert, ist der Glaube auch nicht mehr frei. Das steht im Widerspruch zu dem von dir genannten 1. Kor. 1:24

    Nimmt sie für sich in Anspruch zwischen Gott und ihren Gläubigen zu stehen, dann nimmt sie für sich in Anspruch der Mittler des Willens Jehovas zu sein. Das aber steht im Widerspruch zu 1. Tim. 2:5 wo nur Jesus als einziger rechtmäßiger Mittler genannt wird.

    » 4. Es gab bereits unter den ersten Christen eine “organisierte Struktur”, alles sollte also im Sinne des eigentlichen Zwecks “geleitet” werden:
    “(1. Korinther 14:40) 40 Laßt aber alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen.” «

    Eine Struktur im Sinne einer Leitenden Körperschaft, die über die Lehren wacht, gab es unter den ersten Christen nicht. Es wäre ihr auch nicht möglich gewesen das Werk zentral zu leiten

    Beachten wir Apg. 15:6 in Verbindung mit Apg. 15:12 und Apg. 15:22, dann wird deutlich, dass Paulus, indem er die Apostel und Älteste (Apg. 15:6) der Jerusalemer Versammlung ansprach (Apg. 15:12), vor die gesamte Versammlung ging, denn sie hat den Beschluss gefasst und kein auserwähltes Kollektiv (Apg. 15:22). Um welchen Beschluss handelte es sich? Es war der Beschluss den Heidenchristen aus den Nationen (Apg. 15:19,20) zu raten, sich des Blutes, der Hurerei und des götzengeopferten Fleisches zu enthalten, dem von Paulus in bezug auf das Götzengeopferte Fleisch widersprochen wurde. Dieser Beschluss trägt nicht die Voraussetzungen eines Gesetzes Gottes, das unmissverständlich und an alle Menschen gerichtet sein muss und von SEINEN Dienern auch nicht in Teilen widersprochen werden kann.

    Der Sklave behauptet in seinem WT vom 15.7.2013, dass es eine Leitende Körperschaft erst seit 1919 in Brooklyn/USA gegeben hat. Das schließt die Existenz einer derartigen Organisation unter den ersten Christen in Jerusalem aus.

    Wenn eine Organisation von sich behauptet, als Teil einer himmlischen Organisation Gottes allein von Gott dazu berufen zu sein, SEINEN Willen zu äußern und fordert deshalb von ihren Gläubigen bedingungslosen Gehorsam, macht sie sich zu ihrem Gott, zu ihrer obersten Instanz.

    Jehova hat uns nicht im Unklaren gelassen. Indem er ihren Irrtum und ihre falschen Voraussagen zugelassen hat, hat er jedem Menschen bewiesen, dass ihre Behauptungen als eine von Gott geleitete Organisation nicht stimmen kann, denn Jehova weis sich sehr wohl seinen Diener unmissverständlich mitzuteilen.

    Wenngleich Jehova mit dieser Organisation in Teilen arbeitet, so wie er auch mit anderen Menschen in Teilen arbeitet, so kommt ihr Gehorsamkeitsanspruch ihrer Anbetung gleich.

    Wir wollen daher sicherlich alles „anständig und nach Anordnung“ (1. Kor. 14:40) geschehen lassen, aber nach Anordnungen Jehovas und nicht des Sklavens.

    Ede

  • Birds
    Juli 11, 2013

    Hallo Ede,

    Danke für diese Zusammenfassung. Sie war auf den Punkt gebracht.
    Solche Kommentare, geben anderen auch wieder die Bestätigung im Glauben zu sein. Denn der Geist gibt uns allen oft die gleichen Empfindungen.

    Und hier komme ich wieder auf die Basis, der Heilige Geist Dirk direkt wenn wir bitten. Wir müssen nicht wie Glückskind nachsehen was der Sklave sagt, um dann wie ein Pappagei die selbe Ansicht zu haben. Wo ich die Herren in Brooklyn nicht mal kenne.
    Mich hätte wirklich mal interessiert, wo Glücksknd dem Sklaven seine Meinung nicht teilt. So punkt für Punkt. Echt witzig oft 🙂

    Irgendwo muss einem ja da unwohl werden, wenn Jesus folgende Warnung ausgibt. Und manche in der Lehrmeinung herum springen wie ein Gummiball.

    Matthäus 18:6 SCH2000

    Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

    Und das sagt wohl alles. Man achte bei Vers 23. Auf „damit“ das bezieht sich auf Vers 22.

    Warum meinen ZJ Jehova wird es schon richten??? Damit ehren sie nicht Jehova da er (JHWH) heraushalten.

    Johannes 5:22-24 SCH2000

    Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.

    Geschwisterliche Grüße an alle da Draussen.
    BR Bird

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Für diese deine sehr gute Erklärung lieber Edelmuth:

    } Jehova hat uns nicht im Unklaren gelassen. Indem er ihren Irrtum und ihre falschen Voraussagen zugelassen hat, hat er jedem Menschen bewiesen, dass ihre Behauptungen als eine von Gott geleitete Organisation nicht stimmen kann, denn Jehova weis sich sehr wohl seinen Diener unmissverständlich mitzuteilen. {

    … gibt es auch einen Bibelbeleg wo uns geraten wird solche (die sich Gottes Sprachrohr oder LK oder Organisation nennt) unter bestimmten Voraussetzungen NICHT ERNST zu nehmen:

    5.Mo. 15 Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören!

    18 Ich will ihnen auch in Zukunft einen Propheten senden wie dich, einen Mann aus ihrem Volk. Ihm werde ich meine Worte eingeben, und er wird sie den Israeliten mitteilen.

    19 Wer nicht auf das hört, was er in meinem Namen sagt, den werde ich dafür zur Rechenschaft ziehen.

    20 Wenn aber der Prophet überheblich wird und etwas in meinem Namen sagt, was ich ihm nicht befohlen habe, oder wenn er im Namen anderer Götter spricht, dann muss er sterben.“

    21 Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des Herrn spricht? 22 Nun, wenn ein Prophet im Namen des Herrn etwas ankündigt und es trifft nicht ein, dann waren seine Worte nicht vom Herrn. Er hat eigenmächtig geredet, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen.

    Und was hat dieser „Prophet – Sprachrohr – Kanal“ nicht alles VERKEHRT und FALSCH ja selbst lügnerisches
    geredet, das selbst in weltlichen Zeitungen zu lesen ist – Zitat folgt – das keiner häufiger falsch prophezeite als die ZJ. Und hier ist sicher nicht der einzelne ZJ gemeint, wenn man dies auch laufend behauptet sondern kann nur DIE VON GLÜCKSKIND ACH SO HOCH GELOBTE ORGANISATION SEIN – oder auf wen treffen obige BIbelworte zu?

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    … auf keinen Fall etwas zugeben … Geht es noch frecher und unverschämter?

    Wir haben niemals behauptet, daß unsere Berechnungen unfehlbar seien. Wir haben niemals gesagt, daß dieselben sich auf Wissen, auf unbestreitbare Beweise, Tatsachen oder Erkenntnis gründen; wir haben vielmehr stets darauf bestanden, daß sie sich auf Glauben gründen.
    Wacht-Turm, März 1914, S. 41, 42

    Aber wir erinnern alle unsere Leser wieder daran, daß nicht wir irgend etwas über die Zeiten der Nationen prophezeit haben, welche in einer Zeit der Drangsal zu Ende gehen, noch über die herrliche Epoche, die dieser Katastrophe bald folgen wird. Wir haben nur angegeben, was die Schrift sagt, in dem wir unsere Meinung über kommende Dinge äußerten und es unseren Lesern anheimstellten, daß jeder für sich selbst entscheide und darüber urteile, was diese bedeuten.
    Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben, 1960, S. 52, 53

    „WIR waren das nicht!“ – Und doch waren sie es! Die Wachtturm-Gesellschaft hat beileibe mehr getan als „nur angegeben, was die Schrift sagt“. Sie ist weit darüber hinausgegangen. Wer sich die Mühe macht, die buchstäblich hunderte Literaturbelege zu prüfen, wo sie vollmundig mit größter Überzeugung prophezeit hat, wird unmöglich mehr glauben, man habe „niemals behauptet“. Dafür wird er erkennen, dass sie sich entgegen ihrer Beteuerung sehr wohl und sehr intensiv Prophet ge- nannt, genau so geredet und besonders auf entsprechender Ehrerbietung bestanden hat.

    Wer in der Wahrheit ist, gelangte durch den Dienst Russells dorthin. Wer sein Werk abweist, weist den Herrn ab. The Watch Tower, 15. September 1922, S. 279

    Diese Chronologie stammt nicht von Menschen, sondern von Gott. Göttlichen Ursprungs und göttlich bekräftigt, bildet die gegenwärtige Chronologie eine Klasse für sich und ist absolut und uneingeschränkt richtig.
    The Watch Tower, 15. Juli 1922

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Die Organisation stellt SICH SELBST das Zeugnis aus KEINE wahre Religion zu sein, dann sollen sie die ZJ d.h. deren LK die von Gott erwählte und gebrauchte Organisation zu sein? N I E M A L S !

    Wovon kann man sich auf der Suche nach der richtigen Religion leiten lassen? Die Encyclopädia Universalis hebt zu Recht die Wichtigkeit der Wahrheit hervor. Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein. Der größte Prophet, der sich jemals auf der Erde befand, sagte: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten“ (Johannes 4:24).
    Dieser Prophet war Jesus Christus, der auch erklärte: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die bei euch auftreten, als Schafe verkleidet, unter der Hülle aber beutegierige Wölfe sind. An ihren Früchaten wer- det ihr sie erkennen können … Jeder gute Baum trägt gute Früchte, doch jeder morsche Baum trägt schlechte Früchte“ (Matthäus 7:15-17, Wil- ckens).
    Der Wachtturm, 1. Dezember 1991, S. 7

    Und hier noch die weltliche Quelle:
    Die Irrtümer der Zeugen Jehovas – Niemand lag häufiger falsch als die Zeugen Jehovas.
    Welt der Wunder, August 2006, S. 82

  • Matthäus an ALLE (auch Glückskind)
    Juli 11, 2013

    Folglich das EINDEUTIGE Resümee:

    Natürlich unterstreicht die Wachturm-Gesellschaft das, was die Bibel über falsche Propheten sagt. Aber zweifellos vertritt sie selbst eine Religion und versteht sich auch so, und zweifellos hat sie viele Vorhersagen gemacht, die nicht eintrafen, und zweifellos hat sie Lehren gelehrt, die sich als völlig falsch erwiesen haben. Wenn man also den Maßstab „wahr oder unwahr“ an SIE legt, zu welchem Ergebnis kommt man dann?

    Man mag die vielen falschen Voraussagen der Wachtturm-Gesellschaft als Beweis dafür nehmen, dass sie tatsächlich ein „falscher Prophet“ im Sinne der biblischen Definition ist oder es als Glaubensprüfung abtun und stattdessen das Wachstum, die Tätigkeit und die ständigen Korrekturen als Echtheitsbeweis nehmen.

    Unbestreitbar ist, dass die Wachtturm-Gesellschaft entgegen ihrer Behauptung zu keinem Zeitpunkt ein wirkliches Vorherwissen hatte, um die biblischen Ereignisse richtig in den Strom der Zeit einzuordnen.

    Sicher ist auch, dass sie die Menschen mit aller Macht und ihrem ganzen Einfluss genötigt hat, ihre falschen Auslegungen zu glauben, sich nach ihnen auszurichten und sie anderen zu lehren – mit den entsprechenden Konsequenzen.

    Die Wachtturm-Gesellschaft betitelt das als „Schmähungen von Gegnern“ oder Abtrünnigen, in Wahrheit sind sie selbst abtrünnig von vielen klaren Aussagen der Schrift. Sie kann nicht leugnen, dass sie selbst Baustein um Baustein zu diesem Urteil beigetragen hat. Solche Aussagen dokumentieren, dass man sie nicht mehr als jemanden ansieht, dem man noch vertraut und glaubt, sondern der seine Glaubwürdigkeit verspielt hat, weil er zu oft Leeres erzählt hat. (Siehe obiges erstes Bibelzitat)

    Oder wieder ihre eigenen Worte die auf sie selbst am besten zutreffen:

    Die Geschichte handelt von einem Jungen, der die Schafe der Dorfbe- wohner hütete. Um für etwas Aufregung zu sorgen, rief er eines Tages: „Ein Wolf! Ein Wolf!“, als gar kein Wolf da war. Die Dorfbewohner stürzten mit ihren Prügeln heraus, um den Wolf zu vertreiben. Doch kein Wolf weit und breit! Das machte dem Jungen so viel Spaß, daß er den Streich bei passender Gelegenheit wiederholte. Wieder kamen die Dorf- bewohner mit ihren Knüppeln herausgestürzt. Und wieder war es nur falscher Alarm. Dann kam der Wolf tatsächlich, und der Junge rief: „Ein Wolf! Ein Wolf!“ Aber diesmal taten die Dorfbewohner sein Rufen als einen weiteren falschen Alarm ab. Sie waren zu oft getäuscht worden.
    Erwachet!, 22. März 1993, S. 3

    „Jetzt gehe ich vor gegen diese Propheten, gegen diese Leute, die einander die Worte aus dem Mund stehlen und noch behaupten, sie stammten von mir! 31 Jetzt gehe ich vor gegen die, die ihr eigenes Gerede für mein Wort ausgeben, 32 die sich auf Träume berufen und ihre Träume weitererzählen und mit solchem Unfug mein Volk ir- releiten! Von mir haben sie keinen Auftrag bekommen; ich habe sie nicht geschickt!“ sagt der Herr. „Sie bringen diesem Volk nichts als Schaden!“ (Jeremia 23:30-32, Die Gute Nachricht in heutigem Deutsch)

    Jetzt würde ich mir abschliessend wünschen von Glückskind obiges glaubhaft entkräftet zu bekommen und ich suche morgen wieder um die Gemeinschaft bei den ZJ an, werde in Sacktuch und Asche bereuen und die WTG oder LK als Gottes Organisation anerkennen! Ich bin gespannt auf „unser Glückskind“ und seine Erklärungen!
    Nur um seine Irreführung vieler stiller Leser deutlich zu machen suche ich jeweils nicht meine Argumente sondern die der Org selbst und was jeweils Gottes Wort dazu sagt. Jeder möge selbst zu seinen Schlüssen kommen!

    Liebe Grüsse an alle!
    Matthäus

  • BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Liebe Edelmuth,
    für Dich dasselbe wie für Elke: Ein grosses Dankeschön für die Mühe Glückskind entsprechend zu antworten, wie auch du erwähntest, Glückskind wird davon nicht viel profitieren, aber alle Anderen die mitlesen. Von daher macht es natürlich schon Sinn auf vorgeschobene Argumente einzugehen. Liebe Grüsse auch an Dich!

  • BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind,
    zu Deiner Erwiderung möchte ich Stellung nehmen:
    Punkt 1-4
    Jeder glaubt das, was er gerne möchte ob JZ oder Andersgläubiger.
    Die Argumente bezüglich der „Organisation“ kenne ich natürlich. Ich kann in den ganzen Briefen, der Apostelgeschichte und den Evangelien nicht im Entferntesten die Struktur einer Organisation erkennen wie die WTG eine ist. Wenn du das anders siehst, dann bitte, das steht dir frei.
    Zu den restlichen Punkten: Ich merke, dass du ein Meister im „schönreden“ der Tatsachen bist, das sei dir auch gelassen, ich war genauso, das ist notwendig für den Selbstschutz wenn man all das was die WTG tut für sich biblisch begründen möchte, sonst geht man psychisch und manschmal auch physisch vor die Hunde. Den unterschwelligen Zynismus kann man auch bei dir fühlen, wenn auch nicht so stark wie in den Publikationen der Organisation. Interessanterweise fühle ich solcherlei Dinge nicht wenn ich das Wort Gottes lese.
    Was ich damit sagen möchte: Wenn ich mich hier im Forum äussere, dann um anderen mit meinen persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen zu helfen, ihre Situation besser beurteilen zu können, so wie mir geholfen wurde. Ich werde sicherlich niemals mehr andere auffordern das zu glauben was ich glaube oder so zu denken wie ich. Das habe ich über 33 Jahre hinweg als Zeuge für die Organisation getan. Deswegen werde ich mich mit niemandem in diesem Forum auf eine Glaubensdiskussion einlassen um jemanden von meiner Sicht der Dinge zu überzeugen. Du, liebes Glückskind tust das aber. Wäre es nicht besser dies im Predigtdienst zu tun statt in einem Forum wo Brüder und Schwestern Hilfe suchen weil sie mit den Um- und Zuständen in den Versammlungen der Zeugen Jehovas nicht fertig werden. Ist nicht bös gemeint, aber so sehe ich das. Liebe Grüsse, BenKenobi

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebes Glückskind,

    du gehst von Grundwahrheiten aus und belegst schon am Anfang mit einer Unwahrheit in Form von Halbwahrheit.

    zu 1.) Kein Zeuge Jehovas DARF Herr über seinen Glauben sein, vielmehr ist der absolute Gehorsam gefragt. Jemand, der Herr ist, braucht nicht zu fragen, ob er eine bestimmte Lehre annehmen kann oder nicht, dazu wird aber jeder Zeuge durch die Organisation gezwungen, ansonsten fliegt er raus. Also eine Unwahrheit.

    zu 2.)Jahwe hat seine Geschöpfe nie Organisation genannt und wir lesen in Hiob 1:6 „Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor dem HERRN einzufinden. Und auch der Satan5 kam in ihrer Mitte.“(Elb) Verfolgt man das Zusammensein im Himmel, erfahren wir, dass es sich um eine große Familie handelt, in der jeder den anderen ehrt. Ja, auch Jahwe und Jesus ehren die Engel. Das aber ist in der Tat etwas völlig anderes, als die Zeugen-Jehovas-Organisation auf der Erde. Man nennt sich zwar Bruder und Schwester, aber das Herz und das Denken diesbezüglich ist ganz weit weg. Zudem hat auch Jesus nie eine Organisation geschaffen. Hast du schon mal gelesen, dass Jesus vor seiner Auferstehung sagte: „Ich schaffe euch die Zeugen Jehovas, damit ihr die Gute Botschaft bekannt machen könnt“? Da sie 1900 Jahre nicht auf dem Plan war, aber Jesu Auftrag ausgeführt wurde, KANN dies schon mal nicht die Organisation Gottes sein.

    Die von dir zitierten Schriftstellen zu P. 2 belegen ganz deutlich, dass Menschen aller Arten, Kulturen, Religionen zum Leib Christi gehören werden, in diesen Leib hineinwachsen werden. Jehovas Zeugen dulden aber nur geistigen Beton und keine natürliche Artenvielfalt. Menschliche Organisationen nehmen immer von der Ehre Gottes – Jehovas Zeugen tun dies durch ihr ständiges Eigenlob und das Fokussieren auf ihre Organisation sehr viel – und daher ist es absolut nachvollziehbar, dass menschliche Organisationen in Gottes Augen ein zu vernichtender Gräuel ist. (1. Petr. 3:10,11) Du hast es doch selbst angeführt, wir sollen ein Teil des Leibes Christi werden. Was ist denn so schwierig daran zu kapieren, dass der Christus nicht auf der Erde ist und es deshalb auch keine irdische Organisation Gottes geben kann?!

    3.) ist aus der Argumentation von 2.) hinfällig, sozusagen Gottlos.

    4.) Wieder eine aus dem Zusammenhang gerissene Textstelle: Es betrifft den Zusammenhang von Offenbarung und Auslegung. Da wir heute die Bibel im gesamten haben und die Auslegung zwar menschelt, aber mitnichten erforderlich ist, so wie sie früher aufgrund einer Offenbarung erforderlich wurde, so ist auch die diesbezügliche Anordnung hin. Was Christen jedoch unbedingt bei ihren Zusammenkünften beachten sollten nennt man Höflichkeit und Respekt, nämlich, dem anderen seine Auffassung zu lassen, die Dinge von Interesse und nach persönlicher Notwendigkeit zu besprechen (echte örtliche Bedürfnisse)und den andern dabei ausreden lassen. Wir wissen, dass NICHTS davon in den Zusammenkünften der Zeugen Jehovas eingehalten wird. Es gibt vorgekauten Stoff, ob der für die örtlichen Bedürfnisse erforderlich ist oder peng – interessiert die LK mal nicht. Wie anders doch die ersten Christen.

    Zu Abschnitt 2 – Deine Gedanken –

    1.) die Gleichung von BenKobi war genau auf den Punkt gebracht und du verbreitest wider besseren Wissens hier, ein Zeuge Jehovas dürfe lehren, von was er nach SEINER biblischen Auffassung gekommen ist. Manfred, Matthäus, ich – und etliche andere hier und nicht hier könnten dir an dieser Stelle sagen: Alles Lüge!
    Du behauptest, WT-Jurist zu sein, du kennst die Ausschlusskriterien sehr genau, du hast das Ältestenlehrbuch. Du weißt, dass jemand, der 1914 nicht akzeptiert, weil er es in der Bibel anders gefunden hat, ausgeschlossen wird. Bei Manfred haben sie es gehalten wie Isebel, die Selters angewiesen hat, zwei Älteste aufzubieten und ihn der Abtrünnigkeit zu bezichtigen, weil sie hofften, dadurch bliebe ihnen die Antwort auf unliebsame Fragen erspart. Und Matthäus: Du weißt es doch, du sitzt doch an der Giftquelle, dass sie ihn nicht nur aufgrund seiner persönlichen Erkenntnis hinausgeworfen haben, sondern auch schwersten wirtschaftlichen Schaden verursacht. Das straft dich Lügen, Glückskind! Und auch du durftest erst getauft werden, als du brav Pfötchen gegeben hast, also die über 80 Gesinnungstestfragen im Sinn der ORGANISATION beantwortet hast, da war nichts mit freiem Denken und das wird es auch nie werden, weil du nur dann lehren darfst, wenn du mit diesem Denken konform gehst und deine geistliche Überwachungstätigkeit ausführst, jeden an den Pranger zu stellen, der ein eigenes Gedankengut hat. Und wie ich dich einschätze, würdest du auch nicht davor zurückschrecken, als Zeuge gegen jemand aufzutreten, der anhand der Bibel beweist, dass diese Organisation gottlos handelt – obwohl du selbst dir die Freiheit nimmst, dich hier aufzuhalten. Und wieder ist deine Aussage als Lüge entlarvt.

    Wenn du aber lernen möchtest wie die Beröer, dann bist du hier richtig – sehr zum Leidwesen deiner Aufseher.

    Du fragst: „Hier nun eine Frage: Wie genau müßte denn so eine Organisation Deiner Ansicht nach strukturiert werden?“ Wie wäre es mit „mehr so als Teich (auf Augenhöhe und miteinander) und nicht wie ein Wasserfall, wo die „Belehrung“ von oben einem auf die Birne platscht“? Aber dafür müsste man sein Herz weit machen und Mitmenschen als seinesgleichen betrachten, nicht wahr!
    „2)Und wie genau kommst Du zu Deiner Aussage, die Organsation der WTG (die meinst Du doch?) wäre von PROFITDENKEN geprägt?

    Rationalisierung: Die Verantwortung der Leitung ggü. Christus, dem Haupt der Versammlung, und ggü. den Brüdern, die Mittel zur Verfügung stellen, “ERFORDERN”, alles daran zu setzen, nichts zu verschwenden. Was soll daran falsch sein?“

    Auch wenn du es leugnest, dass die Organisation der Zeugen Jehovas an Immobiliengeschäften beteiligt ist, im Besitz von Aktien bei einer Tabakfirma und in der Rüstungsindustrie – die Wahrheit ist es doch. Dazu kommt – und das hat BenKobi schön ausgeführt, dass die Gesellschaft als KdÖR ein Anrecht auf stark verbilligte Grundstücke des Staates hat, diese auf Kosten der Brüder bebauen lässt, die Häuser verscherbelt und das Geld einstreicht. DAS hat nichts damit zu tun, nichts zu verschwenden, das ist Habgier. Nun bist du zwar als WT-Angehöriger gehalten, das heftig zu dementieren, aber es ist genau so und du könntest dich eines besseren vergewissern. Das heißt, ich denke schon, dass du die Wahrheit kennst, aber das eigene Gehalt vom Förderverein der KdÖR ist dir auch lieber als ein Ausschluss wegen der Wahrheit.

    3.)“Dies können doch – im Sinne des Zwecks der “Versammlung” – durchaus vernünftige Entscheidungen sein.
    Der erwähnte Königreichsaal hat doch weiterhin einen materiellen Wert – über den sprachst Du doch – und er kann weiter genutzt werden, z. B. auch durch Verpachtung/Verkauf.“

    Könnte – ja doch. Niemand hätte was dagegen, wenn Gelder sinnvoll eingesetzt würden. Aber die Früchte müssen doch dorthin fließen, wo der Same herkam! Natürlich hat der erwähnte Königreichssaal noch einen materiellen Wert – bloß haben die Brüder, die dafür gespendet und geschuftet haben nix, sondern das Geld wird von anderen eingestrichen. Die Ehrlichkeit hätte es erfordert, zu sagen: „Liebe Brüder, wir brauchen zwar den Saal, aber das Geld auch und deshalb wollen wir ihn verkaufen. Wenn aber jemand sein Geld zurück haben möchte, dann soll er sich an den Ältesten sowieso wenden, damit ihm das Geld überwiesen wird. Um die Anstrengungen eurer Arbeit zu würdigen, stellen wir euch einen neuen Saal gratis hin.“ Das wäre man diesen Brüdern schuldig gewesen. So hat man die Weihnachtsgänse ihren Hafer noch selbst anbauen lassen, von dem sie fett werden sollten um einen guten Preis zu erzielenHier nun eine Frage: Wie genau müßte denn so eine Organisation Deiner Ansicht nach strukturiert werden?! DAS IST PROFITGIER IN REINKULTUR. Gerade die Erkenntnis über die Schuldigkeit dem Christus gegenüber zeigt, wie schamlos die WTG versucht, den Christus zu entthronen um selbst dort Platz zu nehmen. Alle anderen Christen hätten christlich gehandelt.

    4.)Und wiederum typisches Glückskind-Gehabe. Wenn etwas unangenehm wird, dann stellt man es schnell so dar, als sei es die Ansicht eines Einzelnen. Dabei weißt du doch genau, dass explizit aufgefordert wurde, mehr Bücher anzubieten und auch nach Möglichkeit noch die älteren Zeitschriften abzugeben, da der Inhalt ja immer zeitgemäß sei. Das war 2010 schon eine Anweisung. Vielleicht von einem Einzelnen, ja, kann sein, der sitzt für alle verbindlich an höherer Stelle. Weißt du aber genauso gut – oder noch besser – als ich und sorry mein Lieber – das war wieder eine Unwahrheit.

    5.)“Kann doch nicht verkehrt sein:
    “(2. Korinther 13:5, 6) 5 Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.”
    Das gilt aber AUCH FÜR DIE LEITUNG, die Organsiation an sich, für jeden Einzelnen.“

    Im Prinzip ist es immer gut, seinen Glauben selbst zu prüfen, das ist absolut richtig. Fakt ist, die Persönlichkeitsmanipulationen bei Jehovas Zeugen gehen soweit, dass man bei Ausbeutung und Verletzung noch gedrillt wird, sich selbst die Schuld zu geben. Die Organisation handelt da wie Vergewaltiger, die ihren Opfern sagen:`Du willst es doch auch`. Und das ist nicht normal, dagegen muss man ankämpfen, man muss Schuld bei dem suchen, der schuld hat und das ist bei Ausbeutung – ob durch Predigtdienstzeit, Spenden, freiwillige Mitarbeit und ähnliches – sich an die Ausbeuter halten und ihnen deutlich sagen, dass man seine Zeit und Mittel gern entsprechend der Bibel seinem Gott zur Verfügung stellt, aber nicht mehr der menschlichen Ebene. Nur suggeriert die WTG, dass IHR Wille auch der Wille Gottes sei – wie gesagt, echte Denkstruktur eines Vergewaltigers.

    6.) Du mischst wieder Äpfel mit Birnen. Völlig einig gehe ich mit dir darin, dass es Menschen beglückt, sich Schätze IM HIMMEL aufzuhäufen. Da hat die Organisation aber nix zu suchen und schon gar nicht an der Schatztruhe Jahwes! Finger weg davon! Und mit dem Einsatz von Zeit, Kraft und Mittel für den Himmel ist die Organisation nicht betraut. Gerade weil es um Menschenleben geht, hat sie eigentlich ihre Finger dort rauszuhalten, aber sie ist wie der, der seine Hand in die Schüssel steckt – weil aber zu gierig, kriegt er sie dort nicht mehr raus.(Spr. 19:24) Der „Sklave“ hält die jungen Menschen in einer unverantwortlichen Niedrigkeit. Und das ist falsch daran, das ist Sünde.

    Du gibst vor Jurist zu sein. Damit gehörst du zur studierten Garde, zu eben jener Elite, der ein „normaler“ Zeuge nicht angehören wird! Warum proklamiert ihr – ja auch du -, dass ein weltliches Studium kein theokratisches Interesse findet, während du selbst mit deiner Familie als Studierter auf der Chefetage der Plünderer Platz genommen hast? DU bist doch nicht derjenige, der die Häuptlinge in ihren klimatisierten Büros anweist, mal zusammen zu legen, damit die vielen jungen Pioniere mal ins Kino oder zum Schwimmen gehen könnten. DAS TUST DU NICHT! Du fühlst dich doch schon beleidigt, wenn man dich zuhause anruft – nicht abstreiten, wir beide wissen, dass ich recht habe! Du hast hier die Stirn, zu fragen, was daran falsch sein soll, dass ihr jene jungen Menschen buchstäblich in die Armut versklavst und du selbst hast ein angenehmes Gehalt und ein materiell zufriedenstellendes Leben? Siehst du: DAS alles hat mit Lüge zu tun! Und die kommt nun mal nicht von unserem himmlischen Vater.

    Und nun zu Paulus: Der war von JESUS berufen, das kann kein einziger von euch sagen, heute wird nur noch per Fahneneid auf die Organisation getauft, oder wie ist das mit der zweiten Tauffrage: Bist du dir darüber im Klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation verbunden ist? Es wird sich doch wohl niemand taufen lassen können, der nur zur ersten Frage „Ja“ sagt? Na gut, niemand ist übertrieben, ich habe nur zur 1. Frage „ja“ gesagt, war mit Vater, Sohn und Heiliger Geist schon völlig ausgelastet. Aber sagen wir, es SOLL sich niemand taufen lassen, der nicht die zweite Frage auch deutlich mit Ja beantwortet hat.

    Und wie sah denn die „weltliche Karriere“ des Paulus aus? Studiert wie du, losgezogen um Christen ins Gefängnis werfen zu lassen, na gut, du würdest sie anschwärzen, damit sie rausfliegen, vom Gefängnis aus erwartete sie der Tod. Auch wieder zu vergleichen, heute landet man nach einem „Heimbibelstudium“ im Gefängnis des Towers und wer da raus will, darf das – direkt in den Tod (nach dem Willen der WTG).

    Nur bei Paulus kam irgendwann die Bekehrung und das sehe ich auf deiner Ebene ehrlich gesagt noch nicht. Er hat sich nämlich auf seine Zeltmacherei – die er ja auch gelernt hatte – besonnen und diese Tätigkeit führte er neben seiner Mission fort. Und du? Du bist noch immer mit deiner „weltlichen Karriere“ in der Zentrale als Jurist. – Deine Aussage. Also weit weg vom Vorbild Pauli.

    Und jetzt nimm dir doch mal Matth. 7:12 vor und dann frag nochmal, was an deiner Einstellung verkehrt sein soll.

    Trotz meiner Kritik möchte ich dich für deinen Beitrag loben. Du hast schon deutlich wahrgenommen, dass es einen Unterschied gibt, wie es sein soll und wie es ist. Deshalb bist du auch hier auf Bruderinfo und ich bin sicher, wenn du dich erst einmal zur Ehrlichkeit überwindest, dass du dann ein ganz brauchbarer Mitarbeiter Gottes werden kann. Aber ohne Ehrlichkeit geht´s nicht. Hast du Angst, deinem Sohn erklären zu müssen, dass er sich 31 Jahre nach einem Vater gerichtet hat, der verblendet war? Ganz sicher hilfst du ihm nicht, wenn du statt dessen einen falschen Weg weiter gehst. Ich wünsche dir Mut zur Wahrheit.

    Liebe Grüße
    Elke

  • BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,
    Du hast Dir viel Arbeit gemacht, bist auf alle Punkte von Glückskind hervorragend eingegangen, ich danke Dir dafür! Augenscheinlich hat Glückskind nicht den Beweggrund Dinge für sich abzuklären und Antworten zu finden, aber ich denke für alle anderen die hier mitlesen geben solche Kommentare wie Deiner sehr gut Aufschluss darüber was wirklich der Wahrheit entspricht.
    Alles Liebe Dir, BenKenobi

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder BenKenobi,

    ich habe in dem Beitrag einfach deinen Namen gekürzt. Das ist mir sehr peinlich. Entschuldige bitte. Deine Beiträge sind sehr lesenswert und erbauend.

    Danke für dein Lob und ganz liebe Grüße an dich.
    Elke

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    liebe Elke, sehr gut ausformuliert. ABer wie heißt es in der Bibel: „Die allezeit lernen und doch zu keiner genauen ERkenntnis kommen“.
    Lucky Luke steht halt zu den Darlton Brothers wie der Turm zur Kirche. Das Internet ist voll von Fakten und Beweisen gegen die „von Gott gesteuerte Organisation“, die ihre Doktrin wechselt, wie ein Bürger seine Unterwäsche. Ich bezeuge hier in meiner Person, dass zB viele, viele jahre lang jeder Kreisaufseher die Ältesten instruierte, Eltern geschändeter Kinder, die zum Staatsanwalt gehen, vors Rechtskommitee zu laden und bei Nichtreue auszuschließen. Und heute tun die obreren Ganoven so, als ob sie schon immer KInder schützten. Das ganze wurde erst um 180° gewaandelt, als die im Elfenbeinturm merkten, dass es teurer als teuer wird. Und die Avantgarde like Lucky Luke verteidigt solche Politiken vehement. Ein „Sprachrohr Gottes“, dessen geistige Ergüsse permanent in den Giftschrank wandern ( Bibliothek im KÖ-Saal) und wo alles ständig überholt wird.
    Solch eine perfide Gotteslästerung ist selten dergleichen zu finden. Der 8er Club maßt sich an, das alleinige Recht zu haben, die Bibel zu verstehen. Nur, was die zum besten geben ist häretisch. 1918 beteten sie mit den Krichen Nordamerikas, dass Kaiser Wilhelm und Kaiser Karl den Krieg verlieren. 1933 schrieben sie an den Führer des Deutschen reiches einen Brief, in dem sie zum Ausdruck brachten, die gleichen Ziele wie das Deutsche Reich zu haben. Als der REtour ging mit Echo beschuldigten sie den Zweigchef Balzereit, den Brief gefälscht zu haben. ER wurde exkommuniziert bei Rutherford und bei der KNorrbremse, starb um 1960 und wurde in allen Publikationen schwer belastet, seinen Mitzeitgenossen gegenüber. Im Erwachte vom April 98 nur ein satgz: ER WAR UNSCHULDIG
    Das kam als er schon fast 40 Jahre tot war und seine Mitzeitgenossen unter den Radieschen waren.
    Was wurde alles aufgeboten den Mann unglaubwürdig erscheinen zu lassen?
    Und – können die im Elfenbeiturm sich entschuldigen? Das ist nur eine rhetorische Frage.
    Ich wurde 40 Jahre lang belogen, betrogen, von Ältesten vergesäßert. Die stinken in der Org unten wie oben. Ich erkenne da keinen Geist von oben, sondern nur profane Gier nach Macht, Anerkennung und Geltungsbewußtsein. Das Doppelleben von so manchem Ältesten, der auf der Bühne von Liebe redet und sie heimlich außer der Ehe praktiziert ist so offenkundig, dass selbst Blinde mit Krückstock das wahrnehmen aber alles bleibt wie es ist, weil Krähen sich gegenseitig keine Augen aushacken.
    WEnn ich in den Saal gehe und sie radebrechten sehe bin ich schon wieder bedient, deshalb bleibe ich lieber zu Hause, weil ich meinen Glauben an Gott pflege, lebendig erhalte und alles tue um ihn zu mehren. Die machen ganze Versammlungen kaputt, verekeln die Brüder, gehen gegen Verkündiger sogar ohne Zeugen vor mit Vorwürfen, die Rechtskommitee bedeuten. Korrupte Meisgter der Täuschung, hohle Nüsse sind sie, gut zum Feuer anfachen.
    Gott sei Dank, dass wir hier Menschen haben, die Suchende sind, demütig und lernbereit. SElterswasser scheint die Sinne zu vernebeln.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Frank,

    es ist wirklich nicht leicht, diese Erfahrungen hinter sich zu lassen. Keine Ahnung, ob das jemals so gelingen wird, aber ich sehe sie heute als die Züchtigung (Hebr. 12:7), ohne die wir nicht Kinder Gottes geworden wären. Denn gerade diese Kindschaft wurde uns von der Organisation abgesprochen und nur durch ihre Fehler, schlimme Fehler, wurden wir darauf aufmerksam, dass da was nicht stimmen kann und so haben wir erkannt, dass wir wirklich Gottes Kinder sein können.

    Es ist doch nicht umsonst, dass sie sich im Tower auf 8 (Acht) als Führungsgremium geeinigt haben. Wofür steht denn der 8. Buchstabe in unserem Alphabet? Es ist der gleiche Geist. Wahrscheinlich sehen sie sich als wörtliche Erfüllung von Micha 5:4 (Elb): „4 Und dieser wird Friede sein – wenn Assur in unser Land kommt und wenn es in unsere Paläste tritt, dann werden wir sieben Hirten dagegen aufstellen und acht Menschenfürsten;“
    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lachen.

    Auch der Studien-WT von Juli 2013 strotzt nur von fehlgeleiteten „Informationen“. Nimm nur einmal die Definition der Erntearbeiter in dem Kasten auf S. 14 (der Artikel behandelt das Gleichnis aus Matth. 13:24-30 und 36-43), Bezug nehmend auf Abs. 3 sagt diese Erklärung: „Mit den Sklaven sind Engel gemeint, denn Jesu Apostel waren gestorben und die auf der Erde nach ihnen lebenden Gesalbten wurden nicht als Sklaven, sondern als Weizen dargestellt. Später wird in dem Gleichnis gesagt, dass die Schnitter, die das Unkraut zusammenlesen, Engel sind. (Matth. 13:39)“

    Wir haben also Sklaven (Arbeiter) des Bauern, Weizen und Unkraut und Schnitter. Letzeres ist klar, die Schnitter sind die Engel. In der Deutung des Gleichnisses (V 37-43) erwähnt Jesus die Sklaven des Bauern gar nicht. Aber er stellt klar, dass der Weizen der gute Same ist, das Unkraut hingegen die Bösen.

    Gehen wir einmal davon aus, dass die LK recht hat und der „Weizen“ die Gesalbten darstellen soll. Dann stellen wir doch zur Erntezeit fest, dass es nur Gesalbte und Böse gibt. Es gibt gar keine anderen Christen, die von der LK als „große Volksmenge“ bezeichnet wird. Aber in ihrer Machtgier drehen sie alles, damit sie als diejenigen dastehen, die leuchten im Königreich Gottes, aber zuvor noch auf der Erde, direkt vor Harmagedon. Leuchten tun in diesem Gleichnis die Gerechten und wieder einmal stellt die LK diese Gerechten mit wenigen Auserwählten gleich, nämlich den 144000. Aber Jakobus 2 zeigt uns, dass Abraham auch gerecht gesprochen wurde. Und in V. 25:“25 Wurde nicht ebenso auch Rạhab, die Hure, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem sie die Boten gastfreundlich aufgenommen und sie auf einem anderen Weg weggesandt hatte?“ Gehörten Abraham und Rahab zu den 144000? Jetzt wird es kompliziert, oder?  

    Dann die Erklärung, wie Jesus (angeblich) „die Wenigen“ auswählt, die die Speise zur Rechten Zeit austeilen sollten. Da wird auf S. 16 ausgeführt, Jesus hat gebetet, sich die 12 Apostel ausgewählt, sie besonders im Predigtdienst geschult…um dann in Abs. 8 „festzustellen“: „Ab Pfingsten 33 gebrauchte Christus vom Himmel aus seine Apostel als Organ, durch das er alle anderen gesalbten Christen mit geistiger Speise versorgte. Die Juden und Proselyten, die an jenem Tag Christen wurden und den Heiligen Geist empfingen, erkannten dieses Organ ohne Frage an.“

    Zunächst: Jesus sagte zu seinen Aposteln: Matth 10:8 „Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!“ Reiner Predigtdienst? Nicht mit Jesus! Und dann wird ApG geschändet,dort lesen wir, dass zunächst Matthias den Elf zugezählt wurde. Dieser war zwar auch von Anfang an bei Jesus gewesen – wie auch Josef, der nicht als Apostel berufen wurde – aber er war kein von Jesus benannter Apostel gewesen. Nach der Lehre der Zeugen Jehovas war er also NICHT „besonders im Predigtdienst geschult“ worden. Und dann stellt Petrus klar, dass alle gottesfürchtigen Juden den Heiligen Geist haben können, wenn sie sich taufen lassen.

    Abgesehen davon, dass wesentlich mehr Menschen als diese 12 Apostel im Obersaal zu Jerusalem waren, als der Heilige Geist ausgegossen wurde lesen wir auch von Paulus, der – das erkennt auch die LK an – „geistige Speise“ austeilte. Oder vielleicht doch nicht? Er zählte doch nicht zu den 12 Aposteln! Und er war auch nicht von Anfang an bei Jesus gewesen. Keine besondere Schulung. Oder sind die Bibelbücher des Paulus jetzt keine geistige Speise mehr? Und wie sieht das mit Lukas aus? Er hat eins der Evangelien geschrieben, aber er gehörte nicht zu den Aposteln. Und Judas? Warum hat Gott zugelassen, dass Bibelbücher von Menschen geschrieben wurden – im NT – die nicht zu den 12 Aposteln stammen, wenn doch die Lehre nur durch diese vertreten werden sollte?

    Frank, ist das so schwer zu verstehen, dass das vorn und hinten nicht zusammenpasst? Ich jedenfalls freue mich hier zu sein und dich und viele andere hier beim Forschen über die guten Dinge als Hilfe zu haben. Vielen Dank.

    Liebe Grüße an dich und deine Familie
    Elke

  • Neoveritas an „Glückskind“
    Juli 11, 2013

    Hallo Glückskind,

    Einigkeit besteht sicher darüber, dass Jehova eine unsichtbare Organisation hat, über die ansatzweise in der Bibel berichtet wird. Was den irdischen Teil dieser Organisation angeht, so sieht die Beweislage dürftig aus. Die von Dir zitierten Bibelstellen aus Jesaja 54, Apostelgeschichte 2, Römer 12:5 und 1. Korinther 12:13,27 habe ich in der NeÜ nachgelesen. Aus allen diesen Bibelstellen kann ich nicht ableiten, dass die WBTG (Organisation) irgend einen Teil der himmlischen Organisation darstellt. Und schon garnicht kann daraus abgeleitet werden, dass heute ein Mitteilungkanal existiert, der direkt der himmlischen Organisation untergeordnet ist. Auch wenn dies acht Jungs in Brooklyn von sich behaupten.

    Wenn es denn überhaupt einen Kanal gab, dann schon zur Zeit der Apostel. Mit ihrem Tod verschwand dann dieser Kanal, sowie auch alle Wundergaben mit ihm. Wer repräsentierte denn den Kanal im Zeitraum zwischen dem Tod der Apostel und der Neuzeit?

    Ich habe die Geschichte der Zeugen Jehovas sehr genau verfolgt; soweit mir die Quellen zur Verfügung standen. Bereits um 1909 kam es zu einer Spaltung u. a. über die Frage, ob Ch.T.Russel der „treue und verständige Sklave ist“. Ich will Russel’s Anstrengungen nicht schmälern. Er hat sicher einiges zur Verbreitung biblischer Gedanken und Richtigstellungen beigetragen. Leider wurden dann die Weichen unter der Ägide von Rutherford falsch gestellt, mit allen Konsequenzen, die wir heute warnehmen.

    Heute behauptet die LK in Brooklyn diesen Status und vereinnahmt damit das alleinige theologische Auslegungsmuster. Ein absurder Gedanke wie ich finde. Angesichts der vielen Lehrmeinungen die die LK über Jahrzehnte verändern mußte um sie an die Realität anzupassen. Angesichts vieler Erwartungen und Prognosen, die sich ausnamslos alle nicht erfüllt haben!

    Wenn man es runterbricht auf das Elementare, dann ist die „Organisation“ nichts als ein Verlag, der biblische Literatur herausbringt. Ein sicher ehrenwertes Ziel. Wenn man dabei geblieben wäre, wäre alles in Ordnung. Leider ist man sehr viel weiter gegangen und erhebt den Anspruch der alleinige Kanal zu sein, durch den Gott mit Menschen kommuniziert. Ein exklusive Rolle, die auch andere Religionen für sich beanspruchen.

    Liebes Glückskind, ich denke dieses Konzept passt nicht mehr in unsere heutige Zeit und zerbricht an den Realitäten. Dies sehen immer mehr ZJ auf der ganzen Welt und stellen entsprechend Fragen. Der Gedanke davon abschied zu nehmen, ist sicher schwer und tut weh. Er ist aber auch befreiend. Denn ein echter Mitteilungskanal bleibt uns ja immer: Und das ist Gottes geschriebene Wort die Bibel.

    Ein sonniges Wochenende wünscht

    Neoveritas

    ==============================================

    Danke, sehr gut auf den Punkt gebracht. So einfach ist dies mit der angeblichen Organisation Gottes und dem einzig wahren Mitteilungskanal zu sehn.
    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Barnabas
    Juli 11, 2013

    Danke Elke, danke Neoveritas,
    Da ich in meinem familiärem Umfeld auch noch eine Minderheit von zwei Leuten habe die hartnäckige Organisationsanbeter sind, haben wir uns erst kürzlich mit diesem Thema auseinandergesetzt.
    Deren Behauptung ist: Abtrünnigkeit von der Organisation ist Abtrünnigkeit von Christus, da Jesus diese Organisation ins Dasein gebracht hat. Ergänzend oder auch unterstreichend möchte ich einen Teil unserer Argumente beitragen.
    Wie Elke schon ausgeführt hat ist das Evangelium schließlich ca. 1900 Jahre ohne so eine Organisation gepredigt worden. Bei Ray Franz wird ausgeführt das die ZJ überall dort etwas „erreichen“ wo andere christliche Religionen schon vorher waren. In der restlichen Welt, Islam, Hinduismus, Buddismus erreichen sie genauso viel oder wenig wie andere auch. Obschon auch bei meiner Frau und meinen erwachsenen Kindern Einigkeit herrscht, dass Christus keine menschliche Organisation im Stile der WTG nötig hat, haben wir uns hypothetisch mit der Frage auseinandergesetzt: Wenn Gott tatsächlich eine irdische Organisation hätte, könnte das die WTG sein?
    Leider war der Gründer C.T. Rassel zu schnell bereit seinen ganz persönlichen Ansichten zu viel Bedeutung beizumessen und sich selbst eine von Gott zugewiesene prophetische Rolle zuzuerkennen. Seine Schriftstudien hatten schon gleichen bzw. sogar höheren Stellenwert wie die Bibel. Sein Nachfolger Rutherford begann dann die bereits vorhandenen Spekulationen und falschen Prophezeiungen zum Dogma zu erheben. Sanktionen gab es für alle die sich ihm als „Werkzeug des Herrn“ nicht beugten. So ist es noch heute. Nur mit anderen Leuten. Brav lernt der ZJ in der Predigtdienstschule der absolut berechtigten Behauptung, das ZJ falsche Propheten sind zu widersprechen. Dabei gibt das die WTG sogar selber zu. Kürzlich erschien der Artikel: „Warum so oft falscher Alarm?“ Wer falschen Alarm schlägt ist nun mal ein falscher Prophet. 1914, Haus Bethsarim, 1975 (. . .gemäß zuverlässiger biblischer Prophetie . . . ) u.u.u.u.
    Das ändert auch nichts an der Tatsache, dass sie sich dann immer wieder hinstellen und sagen: Wir haben nie gesagt dass wir ein Prophet sind. (Erinnert mich irgendwie an Walter Ulbricht: „Niemand hat gesagt das wir eine Mauer bauen.“)
    Wie denkt Gott über falsche Propheten? 5.Mose 18:20-22 ist mehr als deutlich. „Der Prophet der in Vermessenheit geredet hat muss sterben.“ „Und ich werde meine Hand gegen die Propheten aus strecken, die Nichtiges schauen und Lüge wahrsagen. Im Kreis meines Volkes sollen sie nicht sein, und im Verzeichnis des Hauses Israel werden sie nicht aufgeschrieben sein, und in das Land Israel werden sie nicht kommen. Und ihr werdet erkennen , das ich der Herr, HERR, bin. “ Hesekiel 13:9
    Jetzt soll ausgerechnet 1919, als die falschen Propheten der WTG so richtig angefangen haben zu wuchern, Jesus gekommen sein um jene in den „Adelsstand“ zu erheben! Keine andere Organisation hat falsche Prophezeiungen so effizient verbreitet wie die ZJ. Sollte Gott doch eine irdische Organisation haben, dann wäre die WTG die letzten die sie bilden könnten. Er hat keine irdische Organisation und er braucht sie auch nicht. Ein Gott der 8 unvollkommene Menschen mit solchen Machtbefugnissen aus stattet, wie sie sich die WTG-8 einbilden, müsste verrückt sein.
    Ein Gott der über tausenden von Jahren beobachten konnte wie sich Menschenherrschaft überwiegend auswirkt, tut so etwas nicht. Pred.8:9

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

    von Barnabas

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Barnabas,

    Das Jahr 33, dann Pause, dann 1919? Wie verträgt sich das mit „Und siehe, ich bin bei euch ALLE TAGE bis zum Abschluss des Systems…(NWÜ) Wenn Gott immer eine irdische Organisation hatte, dann blieb ihm doch gar nichts anderes übrig, als über 1500 Jahre die Katholische Kirche zu segnen, bevor erstmals eine Alternative aufkam – die von Jehovas Zeugen als falsche Religion dargestellt wird, genauso wie die Katholiken.
    Das heißt im Umkehrschluss, dass sie es dem wahren Gott zutrauen, die falsche Religion zu segnen.

    Das Vortragsthema hier heißt doch „Das Ringen um Wahrheit“. Es muss auch Verlierer geben in einem Ringkampf. Mich freut, wie ihr es als Familie angeht, solchen Fragen auf den Grund zu gehen. Selber denken macht stark und du stärkst deine Familie gut, habe ich so den Eindruck.

    Habt einen schönen Abend
    Elke

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    besser hätte man es nicht schreiben können verständlich und logisch manchmal fehlen mir die passenden Worte und wenn ich abends im Bett liege fällt mir soo viel ein und wenn ich es schreiben will finden ich manchmal nicht die passenden Worte danke dafür !Liebe Grüße von Ruth

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    das kenne ich gut. Geht mir auch oft so. Aber ist okay, wir sind ja hier viele, irgendjemand schafft es immer, sich verständlich auszudrücken. Das macht der Heilige Geist schon.

    Fühl dich umarmt und sei lieb gegrüßt
    Elke

  • Wolseley
    Juli 11, 2013

    Lieber BenKenobi!

    Du sagtest, Ich studierte mit einem Familienvater und bekam ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn ja immer mehr dem Einfluss und der Autorität von Menschen aussetzte, die einer Organisation zu Diensten sind, die “Wahrheiten” für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Und was noch schlimmer ist, sie bezeichnen Jehova als Lügner.

    Eine frage an Dich, ich werde sie Dir gleich erklären, von wo entstammt das Volk Israel?

    Jehova hat Abraham als sein Freund ausgesucht, wo er 100 Jahre war, wurde ihm mitgeteilt er sollte einen Sohn bekommen, Isaak, der bekam 2 Söhne Esau und Jakob, Jakob bekam 12 Söhne, der vierte war Juda. Aus dem Juda kamen die Juden und der Messias, und aus den 12 Söhnen kam die Nation Israel hervor.

    Die WTG behauptet, die Juden haben den Messias verworfen, darum hat Jehova die ganze Nation Israel verworfen. Wenn man bedenkt, Jehova hat dem Abraham diese Verheißung gegeben, das durch seinen Samen sich alle Nationen gesegnet werden, wenn er auf Jehova hören werde.
    In der Bibel sind etliche beweise vorhanden, das Jehova die Israeliten nicht Verworfen hat.

    Gib mir bitte Antwort, wie Du darüber denkst.

    Wir könnten diesen Gedanken weiterführen.

    Dein Bruder Wolseley

    PS. Es macht mir garnichts aus, das Du die Org. verlassen hast.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Wolseley,

    du schreibst an BenKobi einen wunderschönen Kommentar. Und am Schluss: „Es macht mir gar nichts aus, dass du die Organisation verlassen hast“.

    Schließe mich 100% an und sage: Endlich frei für die Wahrheit! Verbunden mit dem hoffnungsvollen Appell, nur fleißig mitzuschreiben, ja? Danke sehr.

    Ganz liebe Grüße Bruder Wolseley
    Elke

  • BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Lieber Wolseley,
    zu dem von Dir angeschnittenen Thema, ob Gott das jüdische Volk verworfen hat oder nicht, kann ich mich zur Zeit nicht äussern, weil ich mich mit diesem Thema so kurz nachdem ich die WTO verlassen habe noch nicht eingehend beschäftigt habe. Selbstverständlich weiss ich genau, was Zeugen Jehovas darüber lehren und ich habe auch schon mitbekommen, dass es einige Argumente gibt die dieser Ansicht widersprechen. Aber wie gesagt ich habe mich mit dieser Thematik zu wenig auseinandergesetzt um zu Dieser etwas Konstruktives beitragen zu können.
    Liebe Grüsse Dir, BenKenobi

  • Wolseley
    Juli 11, 2013

    Lieber Benkenobi !

    Nimm mal die Bibel zur Hand, lege es Jehova vor und bitte den Christus der ja Dein unmittelbares Haupt ist, ( 1 Kor.11:3)das er Dir den Sinn und das Herz öffnen möge, nachdem schlag Römer 11:1-2 auf, anschließen gehst Du zu Vers 7, 8, da steht, das Jehova die Israeliten in einem geistigen Tiefschlaf bis auf den heutigen tag versetzt hat, den Grund dafür liest Du im Vers 25 und 26.

    Jehova wollte ja aus den Nationen ein großteil der Braut Christi herausholen, dafür mussten die Israeliten für eine geraume Zeit zur seite geschoben werden, wenn die Israeliten den Christus bis zum letzten angenommen hätte, dann hätten die Nationen keine schanse gehabt, denn der Bund wurde mit der Nation Israel geschlossen.

    Anschließend lies weiter bis zum Vers 27.

    Beim nächsten mal werde ich Dir weitere Bibelstellen zum lesen geben.

    Gruß Wolseley

  • BenKenobi
    Juli 11, 2013

    Dankeschön, ich werde das beizeiten tun! 🙂

  • Ausländer
    Juli 11, 2013

    Warum ich mich Ausländer nenne? Weil ich einer bin! Bin nicht in diesem Lande geboren aber die „Wahrheit“ habe ich hier kennengelernt. Die Seite von Br. Info habe ich zufällig entdeckt und bin sehr erstaunt über den Wahrheitsgehalt der Artikeln und der Kommentare. Ich kann endlich meine inneren Glaubenskonflikte auslesen und erkennen, dass es viele sind, wie ich, die vieles nicht verstehen (zwar versteht man die Wörter aber nicht den Sinn, so wie man es in die Bibel liest und versteht) Ich lese jeden neuen Artikel (auch die aus der Vergangenen Jahren) und vieles kommt mir so bekannt vor. Interessant ist das ich den Glauben an Gott und Christus jetzt mehr schätze und besser zu pflegen versuche. Daher kann diese Seite nicht destruktiv sondern als konstruktiv im Glauben betrachten. Meine Frau meint das der Herzenszustand bestimmt wie wir die Dinge innerhalb der Org. sehen. Ich aber meine das wir immer Warheitsuchend sein sollen in dem wir Jehova und Christus mehr und besser (tiefer) erkennen möchten. Wer kann von sich sagen ich kenne Gott und Christus sehr gut so das ich die beiden erkannt habe? Bestimmen die mein Leben? Mach ich meine Schritte im Leben alleine oder mit Gott und Christus? Sind die so real, dass ich kein Moment ohne die sein will? Ist Er mein Herr so das ich mein Leben völlig in seine Hand gelegt habe und Alles, jede Entscheidung durch Ihm geprüft wird?
    Liebe Brüder ich möchte Danke sagen!

  • nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Bruder,

    danke fuer den hochaktuellen und zeitgemäßen Artikel. Gerade angesichts des Bezirkskongresses sollte jeder genau darauf achten was gesagt wird. Die Diskrepanz zwischen Lehre und Wirklichkeit ist erschreckend und wer das nicht erkennt ist geistig blind. Freue mich ueber weitere Kommentare zu den Bezirkskongressen. Einige haben ja schon davon berichtet. Wer weis denn was bezüglich Kongresse 2014 geplant ist?? Gibts wirklich Internationale Kongresse und wenn ja an welchen Staetten?? Es war doch im Gespräch, das es evtl. keine Grosskongresse mehr in Stadien geben soll.
    Gruesse an alle
    Nachdenker

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