653 Comments
  • Gerd an Bruder
    Juli 11, 2013

    Ich habe jetzt in aller Ruhe den vorzüglichen und ausgeglichenen Monatsartikel: „Das Ringen um Wahrheit
    11. Juli 2013 | Autor: Bruder“
    gelesen und möchte dem Autor für den Inhalt mein Kompliment aussprechen!

    Wie ich durch Zuschriften erfuhr, gab es einen Artikel über den diesjährigen Kongress:

    Bericht in der „Augsburger Allgemeinen“
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Taufen-vor-der-Messehalle-id26432911.html

    Nun folgte ein Leserbrief, den ich heute erhielt, ich hoffe der passt hier zur Thematik:

    Sehr geehrter Herr Knoller,

    eine mutige Berichterstattung, die Sie da über den Bezirkskongress der Zeugen Jehovas in Augsburg geschrieben haben. Die Wachtturm-Organisation ist jedoch sehr einflussreich und ich hoffe, dass hieraus für Sie keine Nachteile erwachsen bzw. bleibt abzuwarten, ob Sie noch ein weiteres mal in dieser Form berichten können. Ich denke eher, irgendwann wird man Sie redaktionell beschneiden.

    1992 sah ich meine Frau in ein Taufbecken der Zeugen Jehovas steigen, sie studierte mit den ZJ seit 1987. Es war ihr Wunsch und sie fühlte sich in der „richtigen Religion“ angekommen, ich persönlich bin religiös nicht orientiert, habe es meiner Frau aber zugestanden, es gab auch noch keine Informationsmöglichkeiten damals und wir hegten auch kein Misstrauen, auch unsere drei Kinder wurden, nachdem sie etwas weiter herangereift waren, getauft.

    Gegen 2000 hin litt meine Frau unter einem Burnout und in den Jahren danach folgten schwere Depressionen mit Suizidgefährdung. Trotz Behandlung wurden die Symptome nicht besser, hinzu kamen andere Krankheitsbilder, psychosomatische Störungen, Bauchspeicheldrüse an der sie mir beinahe verstorben wäre, aber kürzer treten für den Wachtturm war nicht drin. Permanenter Stress, permanente Angst, Leistungsdruck den Anforderungen „Jehovas“ nicht gerecht zu werden, Ängste vor Dämonen die von der Wachtturm-Organisation geschürt werden. Im Sommer 2011 zog ich die Bremse, da das Verhalten meiner ZJ nicht mehr zu akzeptieren war – unterschwellige Aggressionen, Stressverhalten. In unsere Diskussion hinein kam noch ein Selbstmord eines jungen Mädchens – 18 Jahre – die sich aus lauter Ausweglosigkeit (auch in ihrer Familie völlig abnorme Verhaltensweisen und auch ihre Mutter psychisch stark krank) das Leben genommen hat. Ihr Vater sagte nach ihrem Tod: „Es ist schlimm, dass sie sich das Leben genommen hat, aber schlimmer wäre es gewesen, wenn sie aus der Organisation Gottes ausgetreten wäre, denn dann hätte sie ihr Anrecht auf ein ewiges Leben verwirkt!“
    Auch in meiner Familie wurde ich nun zur Unperson. Man versuchte mich in die Ecke eines Geistesschwachen zu drängen. Sämtliche Informationen, die ich meinen Lieben vorlegte wurden abgelehnt, ein irrer Kampf meinerseits gegen den Zerfall unserer Familie begann und ich habe ihn letztendlich verloren. Der Kontakt zu meinen Kindern ist abgerissen und meine Frau ist – nach 25 Ehejahren – mittlerweile ausgezogen.

    Ich möchte Ihnen hier mal noch die Essenz aus einem Wachtturm-Artikel auflisten. Es handelt sich um die Studienausgabe vom 15.07.2011 (auch online einsehbar unter http://download.jw.org/files/media_magazines/c2/w_X_20110715.pdf), Seite 15 ff

    Wirst du auf Jehovas deutliche Warnungen hören?

    Abtrünnige bzw. Gegner sind …

    … ein bösartiger Feind || der in die Irre führen will || vom Weg abbringen || falsche Lehrer gleichen einem trockenen Brunnen, wer hofft, bei ihnen Wasser der Wahrheit zu finden, wird bitter enttäuscht || falsche Lehrer sind Abtrünnige, sie sind wie „raubgierige Wolfe“ darauf aus, die „Schafe“ der Versammlung zu verschlingen, ihren Glauben zu zerstören, sie von der Wahrheit wegzulocken || auf sehr hinterlistige Weise || Abtrünnige schleusen schädliches Gedankengut ein, wie Betrüger, die mit gefälschten Dokumenten arbeiten, sie verbreiten „trügerische Lehren“, haben nicht das geringste Interesse daran, dass es uns gut geht || ihnen zu folgen würde uns nur vom Weg zum ewigen Leben abbringen || meidet sie || wendet euch von ihnen ab || geht ihnen aus dem Weg || haltet euch von ihnen fern || ansteckende, tödliche Krankheit || Abtrünnige sind geistig krank || infizieren andere mit ihrem Gedankengut || dringend jeden Kontakt mit ihnen meiden || wir nehmen sie weder in unser Haus auf noch grüßen wir sie || wir lesen nicht ihre Schriften, schauen uns keine Fernsehsendungen an, in denen sie auftreten, lesen nicht ihre Internetseiten, schreiben keine Kommentare in ihre Blogs || es gibt keinen Grund sich von verbitterten Leuten gegen die Organisation aufhetzen zu lassen || was falsche Lehrer von sich geben – wir folgen ihnen nicht || es gibt keinen Grund, solche ausgetrockneten Brunnen aufzusuchen || wo man betrogen und enttäuscht wird || wir wollen unbedingt treu zu der Organisation halten || Täuschungsmanöver || Fallen des Teufels || besonders hinterlistige Taktik || unwahre Geschichten || vermeiden darauf hereinzufallen || sensationelle Berichte || fantastische Legenden die in Umlauf gebracht werden || keine Nachforschungen anstellen || solche Geschichten rufen nur Fragen hervor, völlig überflüssige Nachforschungen zu unwichtigen Fragen || frei erfundene, unwahre Geschichten || Irrlehren, die sie in Umlauf bringen || ein Trick des Erzbetrügers Satan, mit dem er Unvorsichtige ablenken will || unwahren Geschichten keine Aufmerksamkeit schenken || sie bringen Unvorsichtige vom Weg ab || Irrlehre || Lüge || um irrezuführen || sondert euch ab || hört auf, das Unreine anzurühren || teuflische Lügen || Jehova liebt und schätzt jeden einzelnen seiner Diener || besonders vorsichtig müssen wir sein, weil die Ideen und Ansichten plausibel erscheinen || der Teufel beherrscht sein Handwerk meisterhaft || er führt uns durch kunstvoll ersonnene unwahre Geschichten [geschickt erfundenen Märchen]“ irre || wir lassen uns durch nichts und niemand beirren …

    Texte wie dieser hier, werden immer wieder in den Publikationen abgedruckt, auf Kongressen und in den Zusammenkünften in die Anhängerschaft „gepeitscht“ und werden so tausendfach im Unterbewusstsein abgelegt, eingebrannt. Die Anhänger reagieren dann auf Reizworte wie Pavlov’sche Hunde. Man kommt nicht mehr an sie heran. Es ist unmöglich, diese Programmierung zu durchbrechen. Die Wachtturm-Organisation leistet ganze Arbeit. Sie blicken auf eine lange Tradition zurück und verfügen seit ihren Anfängen über entsprechendes know-how. Die WTG verfügt von Anfang an über ein immenses Kapital und konnte immer mit den neuesten technischen Errungenschaften arbeiten.

    Auch ich wurde vom rechtschaffenen Ehemann, der immer für seine Familie da war, zu einem Werkzeug Satans. Meine Frau schrieb an unsere Tochter eine SMS, dass sie dem Kreisaufseher in der Versammlung XX (er war dort gerade zu Besuch) gesagt hat, dass sie das Gefühl hat, dass ich buchstäblich vom Teufel besessen bin und der Kreisaufseher meinte, dass dies gut möglich sei.

    Wer intensiv forscht und hinterfragt, wer oder was die Wachtturm-Gesellschaft ist, landet irgendwann automatisch bei Namen wie Rockefeller und Rothschild, beim freimaurerischen Geldadel und ab hier nun beginnt man zu verstehen.

    Liebe Grüße und nochmals herzlichen Dank für ihre Courage …
    Matthias Vogt
    ————————-
    Liebe Grüße!
    Gerd

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd,

    vielen Dank für die Veröffentlichung dieser Zuschrift von einem „Leidensgenossen“, wie ich seit gestern sagen kann.

    Die Wachtturm-Indoktrination leistet wirklich ganze Arbeit. Der diesjährige Kongress wird wohl noch lange nachwirken.

    Jetzt reichen die Schatten dieser Hass-Tiraden gegen Abtrünnige auch meine Familie. Mein älteste Schwester hatte letztes WE den Kongress in Stuttgart. Gestern habe ich einen Brief von ihr erhalten, der nach einigen pers. Beleidigungen zum Schluss die volle Breitseite an Hass und Verachtung enthält, die die WTG aufbietet.

    Ich sei ein „Spielball Satans“ und würde „billige Tricks“ anwenden um ihre „Lauterkeit“ Jehova gegenüber zu untergraben und vieles mehr.

    Dieser Abtrünnigen-Ächtungs-Wahn wird ganz sicher nicht ohne Folgen bleiben bei den „Eingeschlossenen“. Ihr Herz und Sinn wird weiter vergiftet und immer weiter weg führen von der ECHTEN guten Botschaft von und durch Jesus Christus.

    Könnte es angebracht sein für alle „Eingeschlossenen“ kleinen Schafe (Opfer) dieser Organisation zu beten? Damit sie erkennen WEM sie dienen und wohin sie das führt?

    LG
    Dennis

  • Gerd an Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis,

    du fragst: „Könnte es angebracht sein für alle “Eingeschlossenen” kleinen Schafe (Opfer) dieser Organisation zu beten? Damit sie erkennen WEM sie dienen und wohin sie das führt?“

    Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Ausgestiegener, kann ich nur sagen, wer von Organisationen wie der WTG vereinnahmt ist, kommt dort nicht los. Und der himmlische Vater und Sohn, kennen längst die, die zu ihnen gehören. Im 2. Chroniker ist zu lesen:
    „Denn, was Jahwe betrifft, seine Augen durchlaufen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz – i h m gegenüber ungeteilt ist.“

    Die Suche nach Gott und die Wahrheit scheint das Kriterium zu sein, das zur Berufung, oder Ablehnung, führt. Ein Beispiel, 2. Thes. 2:

    10 und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden.
    11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben,
    12 auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt

    Die Wahrheit ist kein Artikel den man im Bauchladen herumtragen und verkaufen kann, wer sich von einer menschlichen Organisation vereinnahmen lässt und ihr „wie der Stimme Gottes“ gehorcht, ist, wie du richtig schreibst „eingeschlossen“, wir haben nicht den Schlüssel um den Käfig aufzuschließen.

    Morgengrüße!
    Gerd

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Mein lieber Bruder Dennis, liebe Schwestern und Brüder,

    am liebsten würde ich dich jetzt in die Arme nehmen 🙂
    Das tut mir ja nun wirklich leid. Ausgerechnet du ein „Spielball Satans“. Was für Worte!

    Ich hatte bei dem Programmpunkt über die Abtrünnigen ja eher den Eindruck, dass es die Zuhörer nicht weiter beeindruckt. Ist wohl auch trotz Disposition ein wenig vom Redner abhängig.

    Ich bete schon für meine „eingeschlossenen“ kleinen Opferschafe damit sie erkennen WEM sie in Wirklichkeit dienen.

    Herzliche Grüße an alle

    Anna aus der Morgenfrische

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    lieber Dennis,
    das ist starker Knaster, Dinge die im Rauch vergehen werden.
    Ich denke aber, dass du innerlich eine starke Persönlichkeit bist, diese Tiraden des „brüderlichen“ Hasses an deinem Schild des Glaubens abprallen zu lassen.
    Gott zieht die seinen durch seinen Geist. Da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Wenn man die Bibel als Maßtstab fest akzeptiert, hat man sein Verhältnis zu ihm und wer kann uns von Gott trennen, wenn nicht nur wir selbst.
    Also freue dich, dass du das religiöse Gulag verlassen hast, und die, die darin bleiben wollen, weil sie Billigfraß und Knute kriegen die mögen darin bleiben, denen kann man nicht helfen.
    Viel schlimmer ist es, wenn du in der eigenen Familie Gegensätze hast. meine Kinder stehen zu mir, meine Frau ist noch WT hörig “ es wird alles gut werden“ ist ihre Meinung. Aber sie informiert sich bewußt nicht, liest auch hier nicht mit, will sich nicht belasten. Heile Welt für die Gulager.
    nun, ich bin frei, wie du auch und mein Verhältnis zu Gott und Christus ist gut gepflegt.
    Ich wünsche dir viel Kraft und die Kunst der Rede für deine bucklige Verwandtschaft
    herzlichst

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis,
    ich bete regelmäßig für meine Kinder dass ihnen die Augen geöffnet werden.
    Wenn sich hierbei „Nichts“ tut dann müssen wir immer daran denken, der Mensch hat einen freien Willen den Gott auch akzeptiert. Folglich können wir nur an ihren Verstand besser Intelligenz appellieren. Natürlich wenn es gute Argument gibt diese auch aufzeigen, doch in der Regel prallen sie ab. Am ehesten noch mit „eigenen Waffen“ schlagen oder diesen guten Rat irgendwie vermitteln!

    Vielleicht kann eine Erheiterung zu einem öffnen der Herzen beitrage, hier der Rat:

    Einige Brüder haben begonnen, Publikationen mit altem Licht in neues Licht umzuwandeln, indem sie sie anzünden. Beachtet bitte, dass unsere Veröffentlichungen aus Kostengründen mit giftiger Farbe gedruckt werden, so dass diese Methode gesundheitsschädlich sein kann. Besser wäre es, die alten Veröffentlichungen so lange aufzuheben, bis der Inhalt wieder aktuell ist.

    Aber bei einigen hilft absolut nichts und wenn auch bitter, wird jenes zutreffen was Gerd mit der Aussage an die Thessalonicher schrieb.

    Aber so wie ich dich kennengelernt habe, wenn es auch schmerzt, wird die Erfahrung dich nur härter machen. Wer weiß wofür ein „breiter Rücken“ noch alles gut sein wird.

    Liebe Grüße Matthäus

  • verwundet@Dennis
    Juli 11, 2013

    Hi Dennis –

    Beten kann NIEMALS verkehrt sein, wir hatten doch schon alle Gebets-
    erhörungen, oder?

    Es gibt in der Bibel einige Beispiele von grossen Betern, die sich für
    ihre Mitmenschen bei unserem Gott durch Bitten und Beten eingesetzt haben und JAHWEH hat sie erhört 🙂 Es ging um LEBEN oder STERBEN bei
    diesen Personen und durch das selbstlose und mutige Eintreten für sie
    vor Gott hat ihnen nachweislich das Leben gerettet!

    Sicher fallen Dir jetzt auch diverse solche Situationen und vielleicht
    sogar schon die Bibelverse dazu ein – ich hab im Moment gerade nicht
    die Zeit, sie zusammenzusuchen…

    Aber Dennis, Du machst intuitiv das Richtige, denn unser Gott ist mit uns und er steht und hilft zu seinen Kindern – hören wir also niemals
    auf, mit ihm zu sprechen, wir dürfen und sollen ihn um alles bitten 🙂

    Er weiss zwar, was in uns vorgeht, aber dadurch, daß er uns den freien
    Willen gegeben hat, möchte er, daß WIR SELBST uns melden und auf ihn
    zugehen, ihm dezidiert sagen, was uns bedrückt und dann hilft er gerne – das zumindest ist meine Erfahrung von Kindheit an. Ich hatte
    zwar als Kind und Jugendliche keinerlei religiöse Unterweisung von
    irgendwem, aber ich hab, kaum war ich des Lesens mächtig, in der Bibel
    rumgeschmökert, wie in einem Märchenbuch und damals von mir aus angefangen zu beten… – bin immer mit allem direkt auf ihn zugelaufen
    mit Freude, mit Sorgen, wenn ich Angst hatte vor einer Schularbeit,einfach mit ALLEM 😉

    Genauso bin ich auch noch heute, wie ein kleines Kind, ich laufe noch
    immer auf ihn zu und obwohl ich durch Krankheiten und Schicksals-
    schläge schon ganz oft in direkter Todesnähe war – letzten Endes ist
    mir nie etwas passiert – ich lebe noch immer und ich lebe gerne :-)))

    Und ich hab so eine Freude in mir, heute und immer und an jedem Morgen
    der aufgeht und am liebsten würde ich JEDEN damit anstecken 😀

    Ganz viele liebe Grüsse, Dennis, gib nicht auf, denn Gott ist mit uns
    Immanu-El (עמנואל)-

    in diesem Sinne,in schwesterlicher Liebe,

    Sarai

  • Br. Bird an Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis,

    Es muss für dich sicher hart sein solche Worte geschrieben zu bekommen. Auf der anderen Seite, denke ich, das der der so etwas schreibt, dann doch irgendwie nachdenkt.
    Ich bin der Meinung, das wir für alle schon beten sollen. Auch jemanden darauf ansprechen, kann nie schaden. Es stimmt, das Jehova zieht, aber auf der anderen Seite sagt er auch, das er will das ALLE gerettet werden.
    Auch durch uns sind schon viele draufgekommen, das da was nicht passt. Ich denke, sobald wir jemanden durch Gespräche soweit haben das er nachdenkt, zieht Jehova wenn er will weiter. Er lässt wachsen.

    Also ich spüre in mir was, das ich es weiter geben muss.

    LG und dir Dennis alles alles Liebe.

    Bird

  • Brigitte
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis,

    wir waren 16 Jahre Zeugen aber aufeinmal macht es klik u. man fängt zu Denken an das in der Organisation was nicht stimmt. Vielleicht kommt bei Deiner Schwester auch einmal der Zeitpunkt das es klik macht u. Sie etwas bemerkt. Die Schafe die des Hirten Stimme hören werden ihm folgen manche früher die anderen später. Wir schließen Deine Schwester u. alle Zeugen in unser Gebet ein.

    Liebe Grüsse
    Brigitte

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Liebe Brüder+Schwestern, alle die mir geschrieben haben!

    Vielen Dank für Eure Worte und den tollen Zuspruch. Habe mich sehr gefreut über jeden Kommentar!!!

    Tja, man könnte wirklich irgendwie Verzweifeln bei der ganzen Sache, aber wem nützt das was? Ich habe einen Antwortbrief aufgesetzt, der nicht auf das gleiche Niveau runter geht wie sie es getan hat, sondern ihr den Spiegel vorhält und wenigsten 2 Bibeltexte beinhaltet. Sie selbst hat auf 4 Seiten keinen einzigen zitiert. Die Worte „Organisation“, „Predigtdienst“ und „Loyalität“ kamen dafür um so häufiger vor.

    Meine 2. Schwester schlägt seit heute in die gleiche Kerbe und stimmt inhaltlich dem Brief zu, obwohl ich zu ihr die ganze Zeit über ein (oberflächlich!?) sehr gutes Verhältnis hatte. Ich habe bewusst das ganze Thema WTG und alles drumherum bei Gesprächen mit ihr ausgeklammert.

    Jetzt muss ich einfach abwarten ob es nochmal zu einem klärenden Gespräch kommen wird, weil mein Vater wiederum zu mir hält und das Verhalten meiner Schwester(n) verurteilt.

    Euch allen ein schönes Wochenende!

    LG
    Dennis

  • Manfred an Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis,

    Dir ist gerade das passiert, was unser Brd. Bird in seinem Kommentar geschrieben hatte.
    http://www.bruderinfo.de/?p=1303&cpage=2#comment-71833
    Lies bitte die letzten beiden Bibeltexte in seinem Kommentar.

    Du hast noch Glück, dass Dein Vater zu Dir hält, gerade wenn man noch jung ist, tut es gut, wenn wenigstens einer in der Familie noch zu einem hält. Deine Schwester wird Deinen Brief vermutlich gar nicht mehr lesen, da Du ja abtrünnig bist. Mein Abschiedsbrief wurde von einigen bis zu der Stelle gelesen, wo ich geschrieben hatte, dass wir nur Jesus nachfolgen dürften. Ist das nicht interessant? Jesus hatte doch gesagt, man wird um seines Namens willen gehasst werden. Es trifft alles hundertprozentig ein.

    Ich hatte meinen Ex Brüdern auch den Spiegel vorgehalten, wer seinen Bruder hasst ist ein Totschläger usw. Damit sie sich nicht rausreden konnten, ich wäre nicht mehr ihr Bruder, habe ich ergänzt, dass Jesus sagte man solle seine Feinde lieben. Doch auch das trifft bei ihnen nicht zu. Weisst Du auch warum?

    Weil wir Abtrünnige in ihren Augen tot sind und mit Toten kann man nicht sprechen. Wir sind nicht mehr ihre Brüder und nicht ihre Feinde, denn wir sind für sie tot.

    Lieber Dennis, sei mutig und stark und halte weiterhin an Jehova und Jesus fest und sie werden Dich für alles entschädigen, was Dir jetzt an Leid widerfahren wird. Die die das Zeichen des wilden Tieres nicht annehmen, werden mit Christus regieren. Was gibt es schöneres? Damit meine ich jetzt nicht das regieren, sondern dass wir mit Christus als seine Brüder mit ihm Gemeinschaft pflegen können.

    Herzliche Grüsse Manfred

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liber Dennis

    Auch mir tut es sehr leid, dass Du mit voller Wucht die Auswirkungen des diesjährigen BZK spüren musst. In meinen Augen ist dieser Kongress ein Verbrechen. Die WTG fordert die Verkündiger indirekt auf sog. Abtrünnige zu schlagen. So wie Manfred ja schon schrieb, dass man mit Toten nicht redet, denn sie sind ja tot, aber schlagen darf man sie, denn sie spüren angeblich nichts und das soll dann Nächstenliebe sein? Das ist unglaublich!
    Lieber Dennis, aber ich bitte Dich, rechne es ihnen nicht an. Auch Stephanus wurde geschlagen, ja sogar buchstäblich getötet. Er sah den Himmel geöffnet und die Herrlichkeit Gottes und Jesus, unser herr und König neben JHWH sitzen. Stephanus betete und rief laut: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an“. Apg. 8: 54-60
    Was für eine Kraft, für einen Frieden und Ruhe er von Jesus bekommen haben muss bevor er dem Tode entschlief.
    Auch wir bekommen diesen geistigen Beistand. Bete zu Gott und bitte ihn um Beistand, bete auch für Dich, denn Du sollst ja deinen Nächsten lieben wie auch Dich selbst. Und bete wie der Staphanus um Deine Lieben. Denn sie sind Marionetten des Sklaven und haben es gelernt diesem absolut gehorsam zu sein, haben es aber verlernt eigene Entscheidungen zu treffen. Sie werden von oben zum sündigen verleitet und denken, sie machen etwas Gutes. Ja, wenn ein Blinder einen Blinden leitet…….
    Begene Deinen Schwestern immer mit Liebe, auch wenn es manchmal schwer fällt, aber so häufst Kohlen auf ihr Haupt und Du hast Dir selbst nichts vorzuwerfen. Spr. 27:11

    Ich wünsche Dir viel Kraft und JHWH und Jesus reichsten Segen, das sie die den Beistand geben mögen. Super, dass Dein Vater zu Dir hält.

    ganz liebe Grüße an Dich
    Hope

  • Genovefa Widmann
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis!
    Du hast mir ein mal einen Beitrag an meine Internet Adresse gesendet, dass die WTG zwar nicht mehr in der UNO ist, aber dennoch weiter mit der Welt durch eine andere OG buhlt. Mir hast Du mit diesem Beitrag geholfen, die WTO im richtigen Licht zu sehen. Leider können wir nicht allen helfen, die uns lieb sind, die richtige Richtung einzuschlagen, doch ich glaube einfach, dass wir aus, manchmal aus scheinbar nicht verständlichen Gründen, getrennt werden. Vielleicht ist das das Trennungswerk von dem Jesus sprach. Manchmal heilt die Zeit Wunden, so sagt man.So mansch einer denkt plötzlich über eine Situation anders als vorher, doch viele wollen einfach nicht die Tatsachen sehen.
    Aber wir sind weder Richter, noch bestimmen wir die Zeit. Lass Dich nicht entmutigen!!!!!!!
    Genovefa

  • Maryam
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis,
    ich habe verfolgt, was du geschrieben hast und auch die Antworten der anderen gelesen. Es freut mich immer wieder zu hören, dass dein Vater dich anhört und zu dir hält. Das ist sehr viel wert! Und wer weiß, was er noch für einen Einfluss auf deine Schwestern haben mag.
    Das Verhalten deiner Schwester muss dich sehr verletzen. Ich wollte dir dazu gern schreiben, dass ich über zehn Jahre ein relativ schlichtes Verhältnis zu meinem Bruder hatte, der sich nie als ZJ hat taufen lassen. Ich hatte nie eine Verbindung zu ihm und stimmte den Leuten zu, die mir sagten, ich solle die Hoffnung nicht aufgeben, er würde sicher irgendwann zu Jehova (respektive der Organisation) zurückfinden. Mein Verhältnis änderte sich erst, nachdem ich mich veränderte. Ich kann wohl sagen, wen Jehova zieht, den zieht er. Und solange Jehova nicht zieht, kann man sich als Angehöriger den Mund fusslig reden. Gib daher nicht auf. Als ich vor über einem Jahr mit meinem Bruder redete und ihm erklärte, dass ich bei weitem nicht alles glauben würde, was man als ZJ offiziell glauben sollte und das ich vieles hinterfrage bzw. für falsch halte, ist er mir um den Hals gefallen und hat gesagt, er freut sich so, dass ich „aus den Fängen dieser Sekte endlich raus“ bin, er habe „schon fast die Hoffnung aufgegeben“, dass ich das irgendwann schaffen würde. Während ich also auf der einen Seite dafür gebetet habe, dass ER sich besinnt, hat er auf der anderen Seite gehofft und gewartet, dass ICH mich besinne.
    Ich schreibe dir das, um dir zu sagen: Gib die Hoffnung nicht auf. Möglicherweise bricht deine Schwester (oder deine Schwestern) den Kontakt mit dir ab, beschimpfen dich oder was auch immer. Aber du (und wir) wissen, dass du alles andere als illoyal Jehova gegenüber bist. Im Gegenteil, deine Erfahrungen und dein Handeln zeigen doch deutlich, dass du viel zu loyal Jehova gegenüber bist, als dass du die Heuchelei in der Versammlung etc. weiter mitmachen hättest können. Möglicherweise dauert es mehrere Jahre, bis der Rest deiner Familie drauf kommt, vielleicht passiert es auch nie. Aber lass dich nicht dadurch entmutigen, dass deine Schwester dir jetzt so einen Hardliner-ZJ-Brief geschrieben hat. Sie wird sicher denken, dass sie alles richtig macht und sich vorbildlich verhält. Wenn du ihr gegenüber den Ton wahrst und weiterhin liebevoll bist bzw. schreibst, hältst du ihr die Tür offen, dass sie dich (vielleicht) später irgendwann kontaktieren kann, wenn sie selbst umdenkt. Nimm ihr Verhalten nicht persönlich (was du, glaube ich, auch nicht tust). Hier wissen ja viele von uns wie „gehirngewaschen“ ihre Familienangehörigen sind, die auch mal äußerst ausfallend werden können, wenn sie meinen ihre Organisation als Kanal Gottes verteidigen zu müssen. Ich denk da auch immer an Stephanus: „Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ Aus Paulus ist ja schließlich auch noch was geworden… 😉 Und er hat sehr bereut, dass er die ersten Christen verfolgte, bis er durch Jesu Ruf zur Besinnung kam. Danach war er besonders FÜR die Wahrheit engagiert. Also wer weiß, ob Jehova nicht auch deswegen solche Dinge in Familien geschehen lässt, damit für spätere Erfahrungen eine Grundlage gelegt wird.
    Schicke dir herzliche Grüße und viel Mut!
    Maryam

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Hallo gerd!

    Deinen link auf den WT von 2011 habe ich geöffnet und etwas geschmökert – ich kann nur sagen : Erschreckend auf welche weise hier von jenen ( LK) über sogenannte Abtrümmige gewettert wird. genau genommen sind sie es selbst vor denen gewarnt wird! Oder auf wenn soll ich diesen Abs. im WT anwenden:

    8 Egal was falsche Lehrer von sich geben — wir folgen ihnen nicht! Es gibt nicht den geringsten Grund, solche ausgetrockneten Brunnen aufzusuchen, wo man nichts als betrogen und entta ̈uscht wird. Wir wollen unbedingt treu zu Jehova halten und zu der Organisation, die uns seit jeher immer mit dem reinen und erfrischenden Wasser der Wahrheit aus seinem Wort versorgt hat (Jes. 55:1-3; Mat. 24:45-47).

    Wenn dem so wäre dass IHRE Worte stehts REIN und erfrischend sind, warum werden sie dann laufend geändert?

    lg. Matthäus

  • Br. Bird
    Juli 11, 2013

    Weil sie nicht abgestanden sind, ihre Worte. Das muss man ja verstehen Matthäus. 🙂 🙂 🙂 🙂

    Es rinnen immer frische Meinungen nach.

    Schon heftig dieser Artikel.

    LG Bird

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    lieber Br.Bird,lieber Matthäus,

    was ich interessant finde, ist dass jetzt zwei weitere Jahre vergangen sind und die WTG in ihrem Kampf gegen die Andersdenkenden nur Niederlagen eingesteckt hat. Überlegt mal, was es vor zwei Jahren noch alles nicht gab: Candace Conti, BI lag bei nur wenigen Klicks – als ich anfing hier zu schreiben waren es ungefähr 300 am Tag..Die WTG hatte noch ihre Gebäude im eigenen Besitz, es gab noch keine Seiten wie AAWA, die Anointed oder JW-Survey, der WT vom 15.07.13 in dem sie sich ihr eigenes Lehrgrab schaufeln… und das alles ist erst 24 Monate her….schon extrem spannend…und jetzt bei den BZKs setzen sie noch einen drauf, was die Hetze betrifft und sie werden wieder nichts erreichen, weil sie gegen Gott kämpfen..
    Lieber Gruß
    Achim

  • Br. Bird
    Juli 11, 2013

    Lieber Achim,

    Ja es geht steil Bergab. Ich empfinde es so, das alles kalt wird. Anscheinend weiss Satan, das er jetzt wirklich nur mehr eine kurze Frist hat. Kann es sein das Älteste einen Auftrag haben, Abtrünnige zu identifizieren und schnell beseitigen? Da ist ja kein Bemühen. Ehe da Schafe zum umdenken zu bringen.
    Interessant war, das am Berliner KG der Redner sagte, Abtrünnige würden die Vertreter Gottes auf Erden nicht akzeptieren.

    Mir fallen da folgende Texte ein.

    Matthäus 7:15 ELB71

    Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

    Matthäus 24:9 ELB71

    Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen.

    Johannes 16:2 ELB71

    Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt aber die Stunde, daß jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst darzubringen.

    LG
    Bird

  • edelmuth
    Juli 11, 2013

    Hallo Bird

    » Interessant war, das am Berliner KG der Redner sagte, Abtrünnige würden die Vertreter Gottes auf Erden nicht akzeptieren. «

    Die einzige mir bekannte Vertretung Gottes auf Erde war und ist Jesus, Gottes Sohn, aber nicht, weil er sich wie der Sklave symbolisch auf die Schulter klopfte und sage: „Ich bin es, Gottes irdische Vertretung auf Erden. Alles hört auf mein Kommando und wer nicht gehorcht muss sterben!“. Nein, Jesus hat sich als die irdische Vertretung seines Vaters qualifiziert, indem er SEINE Liebe wiederspiegelte und sein Leben für uns gab. Welch ein großartiger König. Und der Sklave, was tut er? Unser Herr und König Jesus ist doch nicht blind, dass er nicht erkennen würde, was da geschieht.

    Ede.

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Dazu habe ich heute beim Bibellesen ein paar gute Aussage von Paulus an den jungen Timotheus gelesen.

    Kap. 1: 6 Doch es gibt Leute, die das bestreiten und sich lieber mit nutzlosem Geschwätz abgeben. 7 Sie bilden sich ein, Lehrer des Gesetzes zu sein; dabei verstehen sie nicht einmal das, was sie selbst reden, und haben keine Ahnung von dem, was sie so kühn behaupten.
    2: 5 Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus. 6 Er hat sein Leben hingegeben, um uns alle aus der Gewalt des Bösen zu befreien.

    …und am Kongress will man den Zuhörern vermitteln oder einreden dass alle die den trvSk. nicht anerkennen Abrünnige sind. Es gibt nur einen EINZIGEN der sein Leben für uns gab, jeder der etwas anderes lehrt ist ein Schwätzer und hat keine Ahnung sondern stellen nur kühne Behauptungen auf!

    Einen schönen Sonntag
    Matthäus

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    Der Kampf der WTG gleicht dem des Don Quichotte von der La Mancha, der gegen Windmühlen anritt.
    Die WTG maßt sich an, das Non-Plus-Ultra zu sein, Entscheidungen mit und durch Gottes Geist zu treffen.
    Aber ihre irdischen Hanseln sind korrupt, durchtrieben und voller Boshaftigkeit das sich darin erweist, dass sie durch Leistungen der Pädophilen in den eigenen Reihen, die sie jahrzehntelang schützten und teilweise immer noch schützen, sich eine Kostenlawine geschaffen haben, sie sie auffressen wird.
    So, wie sie aufkamen werden sie auch wieder abtauchen mit nichts für ihre hardliner

  • Genovefa Widmann
    Juli 11, 2013

    Lieber Matthäus!
    Mir fällt bei Deinem Kommentar nur ein ein bekannter Spruch ein, wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht. Mit den Worten Jesu ausgedrücktin Johannes 8:44 ………“Ihr seid aus dem Vater dem Teufel und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun; der war ein Menschenmörder von Anfang an und ist nicht bestanden in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ Schlachterbibel
    Die WTG hat so wie wir wissen, Jahre lang ihre Lehre gedreht und gewendet und die Worte In 2.Petrus 3:17, Ihr aber Geliebte, da ihr solches zum voraus wisset, hütet euch, dass ihr nicht durch die Verführung gewissenloser Menschen mitfortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verlieret! Wachset dagegen in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit, sowohl JETZT, als für den Tag der Ewigkeit!
    Es ist für mich interessant, dass BI das Thema “ RINGEN UM DIE WAHRHEIT“ zur Diskusion gegeben hat und so viele haben sich direkt oder indirekt zu diesem Thema geäussert. Darum kämpfen wir weiter für dei WAHRHEIT, mit der WAHREN und nicht verdrehten oder sogenannten ERkenntnis der WTG.
    Liebe Grüsse an alle
    Genovefa

  • Pit an genoveva
    Juli 11, 2013

    hallo,
    als die bibelforscher zu zeugen jehovas wurden, stand für sie die wahrheit fest. seitdem sind sie keine bibelforscher mehr, sondern sie bekommen immer dann neues licht, wenn ihre prophezeiungen nicht mehr zeitgemäss sind, oder zuweilen einfach von den dagegenlaufenden tatsachen überholt werden.
    in ihren regeln und geboten sind sie schlimmer als die pharisäer. sie hindern andere ins himmelreich zu kommen, weil sie selbst nicht dorthin gelangen können.

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    lieber Gerd, danke für das Einstellen dieses Artikels.
    Mehr und mehr Leute wachen auf aus der Lethargie der geistigen Speise, die eherf eine Droge ist.
    Wenn das normale Leben auf der Strecke bleibt um Heftchen zu verteilen, die im Grunde keiner lesen will, das ist das Sekten Indoktrinierung par Excellence.
    Sie sind Meister der Täuschung und werden am Ende getäuschte Meister sein

  • Mani an Manfred
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Du schreibst: „Ich habe diese Bibeltexte nicht ignoriert als stünden sie nicht da. Ich habe da schon eine Meinung dazu, doch wie ich Dir geschrieben hatte, kann ich diese im Moment noch nicht biblisch belegen …“

    Seit dem Anfang unseres diesbezüglichen Dialoges hatte ich Dich mindestens vier mal nach einer Stellungnahme zu den besagten Texten gebeten, aber ich muss es in Deinen Antworten einfach übersehen haben, bzw. ich habe es nicht bewußt wahrgenommen, dass Du mir geschrieben hättest, dass Du mir im Moment Deine Meinung zu diesen Texten nicht biblisch belegen kannst. Es tut mir sehr leid, dass ich das so nicht gesehen habe.

    Wenn es mir nun aber gelingen würde, Dir Deine sechs Fragepunkte zu erklären, wärest Du bereit (zumindest dann denkst Du darüber nach) Deine Ansichten zu den von mir genannten Bibeltexten kund zu tun, so lautet nun Deine Bedingung.

    Nun, weil mich immer noch interessiert, warum Du die Worte des Petrus nicht gelten lassen willst, werde ich Deine Bedingung akzeptieren und versuchen, Dir meine Erklärungen zu liefern. Ob es mir gelingen mag, ist eine andere Sache, aber ich werde es versuchen. Ich verstehe das Ganze jetzt aber nicht als Wettstreit zwischen mir und Dir, wie irrtümlich ein Mitlesender vielleicht vermuten könnte. Ganz und gar nicht. Ich finde, dass es ein wichtiges Thema ist und schätze auch Deine Gedankengänge dazu. Natürlich dürfen Deine angeführten Bibeltexte nicht unbedacht gelassen werden, denn sie stehen ja wirklich mit der Zeit des Endes im Zusammenhang.

    Meine ursprüngliche Frage lautete ja eigentlich ganz anders:

    „Ist damit die SELBE Zeit gemeint, wenn in der Bibel geschrieben steht „zur Zeit des Endes“ und „in den letzten Tagen“?
    Daniel (Kap. 12) schreibt von der Zeit des Endes, Joel (Kap. 3) von den letzten Tagen.“

    Wie gesagt, ich werden versuchen Deine Punkte zu beantworten, aber es wird sicher etwas länger dauern bis ich mich dazu melde. Ich wünschte mir auch, dass wenigstens noch ein paar zusätzliche Kommentarschreiber ebenfalls dazu Stellung nehmen könnten.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Mani an Manfred Thema Sackgasse
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Nachstehend habe ich nun Deine Fragen zu beantworten versucht.

    1. Mat. 24:29-31 Gleich nach der Bedrängnis wird es Zeichen am Himmel geben und Jesus wird wiederkommen.
    Frage: Ist das nach der Zerstörung Jerusalems passiert?

    Antwort: Ja, dass muss eindeutig nach der Zerstörung Jerusalems, aber erst noch in der Zukunft passieren! Wenn Jesus sagt „gleich“ nach der Bedrängnis, kann es vom Zeitfaktor dieselbe Bedeutung haben, wie wenn Jesus gemäß Offenbarung 22:20 sagt, dass er „bald oder schnell oder eilends“ kommt!

    2. Mat. 24:21 21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
    Frage: Wenn die Drangsal damals bei der Zerstörung Jerusalems die größte war, wie es sie nie wieder geben wird. Was ist dann mit den beiden Weltkriegen? Glaubst Du tatsächlich, dass die weniger schlimm waren, wie die Zerstörung Jerusalems?

    Antwort: Was mehr oder weniger schlimm ist, ist in diesem Fall als nicht relevant zu betrachten, weil ich in die Richtung denke, dass Jesus gemeint haben könnte, dass es die größte Drangsal ist, aber nur auf Jerusalem selbst bezogen. Es sollten die, die in Judäa sind, in die Berge fliehen, weil gemäß Lukas 21 Vers 22 dies auch Tage der Rache sein würden, wonach alles, was geschrieben steht, erfüllt werden sollte. Diese Tage der Rache in Bezug auf das Volk der Juden wurden im AT mehrfach durch die Propheten vorhergesagt. Im Vers 23 schreibt Lukas weiter, dass große Not im Land sein wird und Zorn über dieses Volk!

    3. Mat. 13:37-42 Das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut. Dort steht, dass Jesus den Samen ausgesät hat und die Ernte in der Vollendung der Zeitalter eingefahren wird und die Schnitter Engel sind.
    Frage: Haben Engel nach oder vor der Zerstörung Jerusalems die Ernte eingefahren, oder steht das noch aus?

    Antwort: Das Gleichnis bezieht sich nicht auf die Zerstörung Jerusalems, sondern auf die Vollendung des Zeitalters.

    4. Mat. 24:15 Greul der Verwüstung von dem Daniel gesprochen hat
    Dazu lies bitte Daniel Kap. 12 nach. Das Buch Daniel ist bis zur Zeit des Endes versiegelt worden. Frage a: Kann man behaupten, dass das Buch Daniel schon 70 u.Z. entschlüsselt war?

    Antwort: Unter dem Aspekt ja, weil es auch heißt, dass sich in dieser Zeit viele reinigen und weiß machen werden und läutern werden. Das könnte man schon auf die ersten Christen anwenden, denn durch das Loskaufsopfer Jesu wurde es jedem Gläubigen möglich gemacht, sich zu reinigen und weiß zu machen und sich zu läutern. Dies ist ab dem Tod Jesu definitiv möglich.

    Frage b: Daniel spricht von 3,5 Zeiten. Sind damit wirklich fast 2.000 Jahre gemeint?

    Antwort: Nein, 3 ½ Zeiten soll der Zeitabschnitt des Endes bis zur Erfüllung oder Vollendung der wunderbaren Dinge sein, also eine Zeitperiode noch in der Zukunft.

    Frage c: Dan. 12.11 und 12 spricht von 1.290 bzw. 1.335 Tagen. Vor allem der Vers 12: 12 Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht! Was ist nach 1.335 Tagen nachdem die Römer um Jerusalem gestanden sind passiert, dass diejenigen sich glücklich schätzen konnten?

    Antwort: Diejenigen, die rechtzeitig die Flucht ergriffen, wurden nicht in Jerusalem eingeschlossen.

    Frage d: Dan. 12:12, Ist Daniel nach der Zerstörung Jerusalems auferstanden?

    Antwort: Nein, Daniel wird am Ende der Tage auferstehen.

    5. Off. 7:9, 13-15; Die große Volksmenge wird aus der großen Drangsal kommen. Das muss eindeutig vor der Wiederkunft Jesu passieren.
    Frage: Wie soll die große Volksmenge vor der Wiederkunft Jesu aus der großen Drangsal kommen, wenn die große Drangsal schon 70 u.Z. vorbei war?

    Antwort: Gegenfrage: Wie ist es möglich, dass die große Volksmenge, die ja laut Meinung einiger hier auf BI mit den 144000 ident ist, die Mehrheit davon bereits vor der großen Drangsal gestorben sind, dennoch aus dieser großen Drangsal kommen können, wenn diese doch erst in der Zukunft stattfindet?

    6. Mat. 24:34 34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
    Der älteste Mensch wurde 969 Jahre alt. Selbst wenn man diese Alter als Maßstab nehmen würde, wären wir weit darüber hinaus.
    Frage: Wie erklärst Du Dir, dass das Geschlecht nicht vergehen wird, die alles gesehen haben, bis Christus wiederkommt?

    Antwort: Dieses Geschlecht bezieht sich nicht auf die Zeit im ersten Jahrhundert, sondern auf einen Zeitabschnitt in der Zukunft.

    Du hast geschrieben:
    „Dies sind jetzt 6 Punkte gewesen, die sich gemäß meinem Verständnis, alle als „Sackgasse“ dafür erweisen, dass die letzten Tage dieses Systems schon seit dem Tod Jesu Christi begonnen haben.“

    Wie Du siehst, kann ich Erklärungen und Antworten finden. Ob meine Gedanken dazu aber stimmen, das weiß ich nicht. Aber ich habe zumindest versucht zu argumentieren, was wiederum Gegenargumente hervorbringen könnte oder wird.

    Ich habe auch versucht, im Internet nach Möglichkeiten und Hilfestellung zu suchen und dabei festgestellt, dass meine Zeit und die Übersichtlichkeit hier auf BI es gar nicht möglich machen, all die verschiedenen denkbaren Interpretationsmöglichkeiten zu diesem einen Thema nur ansatzweise aufzuschreiben und zu vergleichen.

    Ich bin auch grundsätzlich der Meinung, dass wir ein vollständiges Verständnis darüber in der jetzigen Zeit auch nicht finden werden. Denn viel zu viele Möglichkeiten der Interpretation werden geboten.

    Für mich macht es aber trotzdem Sinn, den Zeitabschnitt im Plan Gottes, der als die letzten Tage oder die Zeit des Endes bezeichnet wird, nicht nur als sehr kurzen Zeitraum zu definieren, sondern in der Gesamtschau der Bibel als langjährige Zeitperiode zu verstehen. Denn Petrus sagte auch, dass bei Gott 1 Tag wie 1000 Jahre sind.

    Deshalb könnte es durchaus auch so zutreffen, dass Petrus mit Recht von den letzten Tagen gesprochen hat, wobei er die Erfüllung der Prophezeiung Joels definitiv auf seine Zeit bezogen hat.
    Es widerspricht auch nicht den Aussagen Daniels. In Daniel 10:14 heißt es: „Und jetzt bin ich gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volk in den letzten Tagen zustoßen wird. Denn auch diese Vision bezieht sich auf jene fernen Tage.“
    Seit der Zeit Jesu im ersten Jahrhundert bis in die Zukunft hinein erfüllt sich doch in Bezug auf die ausstehenden Prophezeihungen ALLES, was geschrieben steht. Warum kann sich die große Drangsal nicht auf Jerusalem damals bezogen haben. Nur weil in der Offenbarung, die nach der Zeit der Zerstörung Jerusalems erst geschrieben wurde, auch von „einer“ großen Drangsal geschrieben steht? Ist dieses Argument anbetracht meiner Frage in Punkt 6 denn wirklich haltbar?

    Jesus sagte, wie ich schon erwähnte: „Ich komme bald“! Dieses „bald“ ist jetzt auch schon über 1900 Jahre noch nicht in Erfüllung gegangen, warum sollen die letzten Tage, von denen Petrus sprach, nicht auch noch andauern? Es ändert sich doch deswegen nichts in der zeitlichen Reihenfolge. Was man aber nicht absolut bestätigen kann sind die menschlichen Gedanken dazu, wie zum Beispiel, dass gewisse Ereignisse eine Erfüllung damals schon hatten und in Zukunft eine Erfüllung in größerem Ausmaß haben werden. Könnte es denn nicht auch sein, dass solche Gedanken ein Überbleibsel des „Gedankenmülls“ der WTG ist?

    Liebe Grüße

    Mani

  • Mani an Manfred
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred!

    Auf der BI-Prophetie-Seite hast Du mir auf eine Frage zu obigem Kommentar folgendes geantwortet:

    „Auf der Hauptseite hast Du mich noch an Deinen Kommentar erinnert. Ich habe ihn zwar gelesen, werde ihn aber nicht beantworten.“

    Als Grund dafür nennst Du Deine familiären Probleme, welche mir sehr Leid tun, aber auch, weil Du Deine Zeit lieber für Dein eigenes Bibelstudium verwenden willst.

    Jetzt möchte ich daher, um nicht wieder das Argument des Missverstandenwerdens zu hören, sicherheitshalber nachfragen:

    Wirst Du mir im Zusammenhang mit obigem Kommentar generell die geschuldete Antwort nicht geben? Dann antworte mir bitte mit einem einfachen JA. Antworte bitte mit einem einfachen NEIN, wenn Du es doch noch, wenn es Deine Zeit erlaubt, tun möchtest.

    Liebe Grüße und viel Kraft des Ausharrens und Ertragens aller widrigen Umstände Wünsche ich Dir.

    Mani

  • Tommy
    Juli 11, 2013

    Das stimmt Mani, man muss da schon eine biblische Erklaerung finden koennen. Wir sollten die geschriebenen Worte nicht ignorieren. Etwas was Wolfgang Schneider (kennt Ihr bestimmt) auch so sagt. Mal davon ausgehend, dass einigermassen sinngemaess uebersetzt wurde.
    Tommy

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Brigitte,

    ganz verstehe ich deine Frage nicht weil ich keinen relevanten Unterschied erkenne.

    Denkst du darüber nach warum in manchen Übersetzungen der Ausdruck „Heiligen“ verwendet wird. Falls ja könnten dir die Fußnoten aus der NWÜ und der Neuen Genfer Übersetzung Aufschluß geben. Hier bitteschön:

    NWÜ-Studienbibel mit Fußnote
    21 Die unverdiente Güte des Herrn Jesus Christus* [sei] mit den Heiligen.*

    Fußnote: „Mit den Heiligen. Amen!“, א; Syh: „mit allen Heiligen. Amen!“; Vgc: „mit euch allen. Amen!“; AVg: „mit allen“.

    Neue Genfer mit Fußnote

    21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen25.

    Fußnote:
    mit denen/allen, die zu Gottes heiligem Volk gehören (mit den/allen Heiligen). Eine gut bezeugte Lesart fügt hinzu: Amen.

    Herzliche Grüße an alle
    Anna

  • Brigitte
    Juli 11, 2013

    Liebe Anna,Lieber Mani,

    danke für Eure Antwort
    es ist für mich ein großer Unterschied wenn in den alten Übersetzungen der Bibel zu Lesen ist die Gnade des Herrn Jesu ist mit(euch allen) oder allen.

    Da sind meiner Meinung alle Personen die an unseren Himmlischen Vater und Jesus Christus glauben gemeint.

    Aber mit den Heiligen allen wer ist damit gemeint sind das die 144000 oder die Heiligen der Kirchen oder wer sonst?

    Alle Heiligen steht nur in wenigen Übersetzungen.

    Liebe Grüsse
    Brigitte

  • Sledge Hammer@Alois u. Pit
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Brigitte,

    genau hierüber unterhielt ich mich die vergangenen Tage mit einer Christin. Unser Fazit:

    Das Wort Heiliger stammt vom griechischen Wort „hagios“ ab, was soviel wie „gottgeweiht, heilig, sakral, fromm“ bedeutet.

    Es wird meistens in der Mehrzahl benutzt, „Heilige“. „…Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat“ (Apostelgeschichte 9:13).

    „Es geschah aber, als Petrus, indem er überall hindurchzog, auch zu den Heiligen hinabkam, die zu Lydda wohnten“ (Apostelgeschichte 9:32).

    „…was ich auch in Jerusalem getan habe; und viele der Heiligen habe ich in Gefängnisse eingeschlossen…“ (Apostelgeschichte 26:10).

    Es gibt nur einen Fall, wo das Wort in der Einzahl benutzt wird,
    „Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus!“ (Philipper 4:21).

    In der Schrift wird das Wort „Heilige“ in der Mehrzahl 67 mal benutzt, wo hingegen die Einzahl nur einmal gebraucht wird. Aber sogar in diesem einen Fall ist die Mehrzahl der Heiligen in Sicht „…jeden Heiligen…“ (Philipper 4:21).

    Alle Christen sind Heilige, jeder der Christus im Glauben angenommen hat, ist heilig.

  • Brigitte
    Juli 11, 2013

    Liebe Anna,lieber Sledge Hammer@Alois u. Pit,

    besten Dank für die Erklärung u. den Bibelstellen. Beim Nachlesen dieser Bibel Verse fand ich in Apg. 26:10 meiner alten Bibel von 1740 in Klammer folgende Erklärung ( Christen die ich jetzt für Heilige erkenne) nun ist alles klar nochmals besten Dank.

    Liebe Grüsse
    Brigitte

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Brigitte,

    so wie Sledge Hammer schreibt sehe ich das auch. Die Heiligen sind einfach alle, die an unseren Herrn Jesus Christus und seinen Vater glauben. Und auch versuchen durch ihren Lebenswandel ein wenig die Heiligkeit Jehovas in sich wirken zu lassen.

    Darüberhinaus denke ich gibt es Millionen von Menschen die niemals etwas von dem Gott der Bibel gehört haben und trotzdem aufgrund ihres Herzenszustandes als „Heilig“ angesehen werden.

    Dies dürfen wir getrost Jehova und Christus überlassen.

    Herzliche Grüße an alle aus der Sonne

    Anna

  • Sledge Hammer@Alois u. Pit
    Juli 11, 2013

    Liebe Anna,

    das stimmt! Danke für Deinen Nachtrag.

  • walter
    Juli 11, 2013

    Hallo Anna,

    „Auserwählte“,“Heilige“ sind im Grunde Allerweltswörter mit denen sich die Gläubigen anredeten.

    „Wenn Bibelschreiber Mitgläubige anredeten, oder Mitgläubige beschrieben,
    verwandten sie Ausdrücke wie, “ die an den Herrn glauben,Brüder und Jünger,Auserwählte und Treue,Sklaven für Gott,Sklaven Jesu Christi, Heilige, Versammlung Gottes und die den Herrn anrufen.“ “

    Seit ich das im HzVdB der Bibel gelesen habe,sehe ich z.b. die Bezeichnung „Heilige“, oder „Auserwählte“ in einem ganz anderen Licht.

    Liebe Grüße

    Walter

    Passt auf Euch auf und wirklich keinen Stess.

  • Brigitte
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern u. Brüder,

    wer kann mir diesen Bibeltext aus Offb.22:21 erklären

    in der Luther Bibel von 1737, 1740,1840,1919,1991 Jerusalemer BIBEL 1968
    dort steht:
    Die Gnade des Herrn Jesu Christi sei mit Euch allen,Amen
    Querverweis 2.Thim.4:22
    Der Herr Jesus Christus sei mit deinem Geiste die Gnade sei mit euch. Amen

    Heb.13:25 Die Gnade sei mit Euch allen

    Katholische Bibel,Elberfelder
    1918, 1919 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit den Heiligen allen. Amen
    Die gute Nachricht
    Jesus unser Herr, schenke allen seine Gnade
    HFA
    Möge unser Herr Jesus euch allen Gnade schenken

    für mich ist da ein Unterschied.

    Liebe Grüsse
    Brigitte

  • Mani
    Juli 11, 2013

    Liebe Brigitte!

    Ich kann keinen Unterschied bemerken. Könntest Du bitte beschreiben, worin Du diesen vermutest?

    Liebe Grüße
    Mani

  • heibea
    Juli 11, 2013

    Hallo, Unbekannter, der Du an Frank & Frei geschrieben hast;
    dein Humor ist ja so grenzenlos… Das Blatt würde sich wen-
    den… In welchem Traum lebst Du denn? Gehörst Du zu denen,
    die liebgehabt werden wollen und sollen?
    Stell Dich doch erstmal vor, wegen des guten Benehmens und so!
    In diesem Sinne
    hei-bea

  • Tommy
    Juli 11, 2013

    Muss Nachdenker, Skeptiker und auch PIT jeweils Recht geben. Auf der einen Seite sind bestimmt einige hier ordentlich verletzt worden, auf der anderen Seite duerfen wir unseren Bruedern und Schwestern nicht immer gleich etwas unterstellen. Vielmehr sollten wir alle versucht sein Leute zu gewinnen. Paulus sagte mal „mit unserer Art“, damit einige gewonnen wuerden.
    Ruhe bewahren und zuernt einander nicht. Ihr wisst ja, wer seinem Bruder zuernt…..
    Vieles laesst sich leicht erklaeren wenn man redet, bei geschriebenem ist das manchmal schwieriger. Ich empfehle mal, fragt lieber nochmal nach.
    Wir sollten vielleicht auch immer versuchen, nicht wie ein Schilfrohr im Wind zu wehen, mal hierhin, mal dorthin, denn wir haben eine Ueberzeugung und ich bin sicher wir koennen sie, wenn es darauf ankommt, biblisch beweisen.
    Wir koennten vielleicht doch Leute fuer den Herrn gewinnen. Ohne jetzt auf Predigtdienst zu pochen. Ihr wisst bestimmt was ich meine. Auch Thomas sollte nicht beleidigt sein und ggf. auch eine Entschuldigung annehmen.
    Diese Seite/Versammlung (whatever) sollte keinen verlieren, der die gleichen Gedanken pflegt.
    Gruesse
    Tommy

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    @Frank&Frei:
    29. Juli 2013 um 11:3
    wer schreibt denn so, ohne sich selbst zu benennen, wohl der, der Kritik als „Richten“ versteht.
    Wenn Kritik schon als Richten gilt, wieviel mehr dann erst die Hexenjagd auf jemanden, der mal seine Probleme hier in den Raum stellt und dann verteufelt wird.
    Wir alle wissen bei Weitem nicht, was Sache ist, wir sind Spielsteine im kosmischen Spiel. Und manche Bauern mögen denken sie seien Türme oder Springer während andere denken die Dame oder der König zu sein.
    Am Ende heißt es wie beim Roulette: Rien ne va plus, nichts geht mehr. Eins geht immer. Den Computer ausschalten und die Füße hochlegen.

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz und alle BI Freunde,

    dir Fritz wuensche ich noch einmal viel Kraft und alles Gute und Gesundheit für die naechste sicher nicht einfache Zeit. Bitte bleib bei uns, wir sind immer da wenn du Probleme hast oder Hilfe brauchst.
    Was lernen wir aus deiner Sache auf BI. Jeder macht Fehler und jeder kann auf Satan und seine Schlingen hereinfallen, egal wie alt er ist und egal wie lange er in der
    Wahrheit ist. Also nie zu selbstsicher sein und stets wachsam bleiben und logisch nachdenken damit es nicht auch uns erwischt und wir einer falschen Lehre aufsitzen.
    Und als BI Kommentartoren sollten wir uns davor hueten jemand vorschnell zu verurteilen oder in eine bestimmte Ecke zu stellen. Vielleicht hat derjenige ja nur einen Denkfehler, ist einer falschen Lehre aufgesessen oder hat sich unglücklich ausgedrückt. Also Geduld und Langmut bewahren und abwarten bis man erkennt was wirklich hinter einem Kommentar steckt. Dann ist imner noch Zeit entsprechend zu reagieren. Schließlich gibts such die Brueder von BI und andere reife Kommentartoren die alles beobachten.
    Gruesse an Fritz und alle auf BI und lasst wieder Ruhe einkehren.
    Nachdenker

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    Lieber Nachdenker,

    ich stimme dir zu.
    Und wenn jetzt wieder Ruhe einkehrt, dann dauerts nicht lange und Glückskind kommt wieder aus seinem Loch hervorgekrochen. 🙂
    Lieber Gruß
    Achim

  • Johann
    Juli 11, 2013

    Hallo Sarai,
    ich sehe in dem Wort „Furcht“, nicht die sprichwörtliche Angst, sondern eine Form der Ehrerbietung.

    Wikipedia drückt es sehr gut aus.
    Zitat:“Ehrfurcht ist ein hochsprachliches Wort für eine mit Verehrung einhergehende Furcht. Sie bezieht sich immer auf einen übermächtigen (erhabenen) Adressaten, ob real oder fiktiv. Sie kann individuell oder allgemein üblich sein. Sie empfinden zu können, wird zumeist als Tugend angesehen. „Ehrfurcht“ ist stärker als „Scheu“ oder „Achtung“, schwächer als „Unterwerfung“ oder „Anbetung“. Im Brockhaus von 1896 wird die Ehrfurcht als „der höchste Grad der Ehrerbietung, das Gefühl der Hingabe an dasjenige, was man höher schätzt als sich selbst, sei es eine Person oder eine geistige Macht, wie Vaterland, Wissenschaft, Kirche, Staat, Menschheit, Gottheit“ beschrieben.

    Wenn wir alle unsere Brüder höher schätzen wie uns selber, haben wir dass neue System erreicht!
    lg Johann

  • verwundet@Johann
    Juli 11, 2013

    Danke, lieber Johann,

    ich sehe in diesem Zusammenhang das Wort *Furcht*auch als WERTSCHÄTZUNG
    in Christus und auch für den jeweils anderen Mitmenschen 🙂

    Ganz liebe Grüße,

    Sarai

  • verwundet@alle
    Juli 11, 2013

    Bitte ich hätte da mal eine Frage:

    Wie sind die beiden nachfolgenden Verse, die ich in der Bibel gefunden habe, zu verstehen?

    Galater 3 Vers 26 – 28:

    „Durch den Glauben an Jesus Christus seid ihr nun zu Kindern
    Gottes geworden. Ihr gehört zu Christus. Jetzt zählt nicht mehr, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid: In Christus seid ihr alle eins!“

    Epheser 5 Vers 21:

    „Seid einander untertan in der Furcht Christi!“

    Ganz liebe Grüsse und im Voraus lieben Dank für Eure hoffentlich
    zahlreichen Antworten,

    in Liebe,

    Sarai

  • pit an verwundet
    Juli 11, 2013

    hallo meine liebe,
    ich versteh das so: paulus meint damit, im umkehrschluss, dass sich keiner über den anderen erheben soll. und die liebe macht das auch nicht. alle christen sind gleichwertig. keiner ist besser als der andere. keiner kann dem anderen befehlen, was er zu tun hat. beraten schon. dadurch überhebt er sich ja nicht.
    lg pit

  • verwundet@pit
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit –

    dankeschön 🙂

    so verstehe ich das eigentlich auch… Irritiert hat mich an dem Text nur das überaus liberale Verständnis (ich hebe die diesbezüglichen Worte jetzt mal in Grossbuchstaben hervor):

    “Durch den Glauben an Jesus Christus seid ihr nun zu Kindern
    Gottes geworden. Ihr gehört zu Christus. Jetzt zählt nicht mehr, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, MÄNNER oder FRAUEN seid: In Christus seid ihr alle eins!”

    Epheser 5 Vers 21:

    “Seid EINANDER untertan in der Furcht Christi!”

    Für mich klingt das so, als wäre das ultraorthodoxe Verständnis, daß
    die Frauen nur zu kuschen haben und nur die Männer das Sagen haben,
    vorbei ist – sondern daß eine EINHEIT bestehen sollte, also Entschei-
    dungen, welche die Familie betreffen, das Wohl des Partners oder der
    Kinder GEMEINSAM getroffen werden sollten…

    und das EINANDER UNTERTAN ebenso, daß nicht mehr alles über die Frau
    hinweg in einsamen Entschlüssen getroffen werden soll…

    Denn wo Liebe herrscht, wird man sich auch schnell einig sein und nur
    das Beste füreinander wollen (also alles miteinander besprechen und gemeinsam in liebevoller Fürsorge entscheiden) ???

    Bei Organisationszeugen kann ich eine solche liebevolle Umgangsweise noch nicht beobachten, oder liege ich da falsch?

    Was, lieber Pit, meinst Du dazu?

    Ganz liebe Grüße,

    Sarai

  • Pit an sarai
    Juli 11, 2013

    ja galather 3:26-28
    da zeigt paulus seine wahre stärke.
    hier verteidigt er die christliche freiheit.
    an anderen stellen beugt er sich, um des lieben friedens willen, und macht es den judenchristen recht. die sind halt mal orthodox, da sie ja im gesetz aufgewachsen sind und sich nur schwer von alten regeln trennen können.

    man darf aber auch nicht vergessen, da eva aus adams seite genommen ist, und das die herausnahme des sohns aus dem vater veranschaulicht, dass die stellung der frau gegenüber der stellung des mannes, genau so sein soll, wie die stellung des sohnes gegenüber dem vater.

    im endefekt komme ich erst einmal zu dem schluss: paulus KÖNNTE damit auch die stellung der glieder des laibes christi gemeint haben. weiss ich aber nicht.

    denn, das wirft schon wieder die nächste frage auf:
    wenn die GdLC alle eindeutig gleichberechtigt sind, gäbe es keinen unterschied zwischen mann und frau und müsste damit in der vollendung gemeint sein. also zukünftig.
    das würde aber bedeuten, dass wir jetzt keine GdLC wären.
    und das möchte ich bezweifeln.

    ich hoff doch stark, dass dir hier jemand eine bessere antwort geben kann, als ich das vermag.
    aber du hast mich gefragt und so antworte ich.

  • Manfred an Pit
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    Ich sehe es auch so wie Du, dass die heutigen Unterschiede zwischen Mann und Frau aufgehoben warden. In der Offenbarung wird von einer großen Volksmenge gesprochen, die ihre Gewänder weiß gewaschen haben und im Tempel dienen werden. Da gibt es keine Unterscheidung mehr zwischen Mann und Frau. Es ist wohl auch schwer vorstellbar, dass nur die Männer zur großen Volksmenge gehören würden. Was wäre dann mit den Frauen?

    In Gottes Königreich werden die heutigen Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppierungen oder Männer und Frauen neutralisiert werden. Jeder wird zum Leib Christi gehören, so wie die Glieder eines Leibes jedoch verschiedene Aufgaben haben, so werden dann auch unterschiedliche Tätigkeiten zu verrichten sein. Aber alle gehören zusammen und sind aufeinander angewiesen. Die Liebe wird uns einen, denn die Liebe ist das einzigste was immer Bestand haben wird. Welch schöne Aussichten das doch sind.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liebe Sarai, lieber Pit

    ich habe gestern den neuen Artikel auf BI-Prophetie gelesen, den 4. ten Teil aus dem WT vom 15.07.2013. Da ist mir ein Zitat aufgefallen, unter dem Link zu den 144.000:

    Dass, er (Jesus) sein Königreich nun mit weiteren Menschen teilt, ändert nichts an der Tatsache, dass ER alles ALLEINE bekommen hat. Denn wenn er es nicht mit den Menschen teilen würde, dann hätten diese keinen Anspruch darauf.

    Da ist mir der Paulus eingefallen, der ja sagte, dass Jesus sich ein wenig erniedrigte und ein Mensch geworden ist. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt einen Anteil am Königreich haben dürfen. Wie ist das zu verstehen? Jesus Christus ist ein Teil, ein Stück von JHWH, somit Gott. Für uns Menschen absolute unerreichbar. Das wusste auch Jesus und wurde Mensch. Somit schaffte er die Voraussetzung, dass wir Geschwister Christi werden können. Dies deutet er selbst in Mat. 12: 46-50 an:

    Als er aber noch zu den Volksmengen redete, siehe da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen. Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters tut , der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

    Wenn wir nun Geschwister, Schwester oder Bruder, Christi geworden sind, also zu der Familie gehören, sind wir ebenso Kinder Gottes. Wenn wir Kinder Gottes sind sind wir Miterben. Und dies MÜSSEN wir werden. Denn wenn wir nicht ein Kind Gottes sind, werden wir auch das ewige Leben nicht erben. Das ist eine Voraussetzung um das ewige Leben zu erben.

    Wie wird man aber nun ein Bruder oder eine Schwester Christi? Indem ich zum Leib Christi gehöre. Pit hat es gut erkannt, Gal. 3: 26-28 meint hier den Leib Jesu. Denn es wird hier von den Söhnen Gottes gesprochen. Eure Frage war ja, ob es einen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt. Nein. Denn es heißt ja im Text:

    Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann noch Frau.

    Warum erwähnt Paulus das hier so speziell? Nun man muss wissen, dass es damals Hierarchien gab. Die jüd. Führer haben sich in einer höheren Stellung gefühlt als das gemeine Volk und haben dies auch ausgelebt, indem sie die Franzen größer machten oder beim Fasten öffentlich laut beteten. Die Frau durfte in der Öffentlichkeit nicht mit einem Mann sprechen und musste 10 Meter hinter dem Mann laufen, wenn sie zusammen irgendwo hin gingen. Aber das waren Gebote, die Menschen auferlegt haben.
    In 1. Mose 3: 16 prophezeite JHWH der Eva was nun mit der Frau passieren wird, wie das Verhältnis zwischen Mann und Frau sein wird:

    ….Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen!

    Dies ist nicht als Strafe zu verstehen, sondern Gott macht die Eva auf die Folgen aufmerksam. Und bis heute spüren wir dies. So sehen wir, dass vor dem Sündenfall Adam und Eva den gleichen Wert vor Gott hatten. Sie waren gleich. Und das sind sie in Gottes Augen immer noch, aber der Mensch Mann (es ist niemand persönlich damit gemeint) erdreistete sich, selbst zu bestimmen und über die Frau zu herrschen, das zum Teil sogar auf unmenschlicher Weise, wie wir es heute in manchen Ländern(besonders Islam), Familien usw sehen können.

    Jesus Christus hat uns gezeigt, dass auch die Frau bei Gott gleich ist. Er hat mit einer Frau öffentlich gesprochen, dazu noch mit einer Samariterin. Eine Frau hat ihn berührt, die unrein war und die sich erdreistete, die 10-Meter-Grenze zu überschreiten. Er verurteilte sie nicht, sondern heilte sie. Auch gab er uns das Beispiel der Liebe. Und wir wissen, die Liebe schlägt nicht, sie erhöht sich nicht, sie verletzt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie deckt Sünden zu. Aber trotzdem gibt es eine Rangstellung, wenn die Frau verheiratet ist. Ihr Haupt ist der Ehemann. Aber man sollte nie vergessen, dass die zwei zusammen eine Einheit bilden.

    Die Genfer Übersetzung sagt zu Gal. 3:28 in der Fußnote folgendes:

    Die trennende Mauer zwischen Juden und Heiden ist für die, die mit Christus vereinigt sind, niedergerissen: in Christus sind ALLE nachkommen Abrahams ( Eph.2:14-16; Kol. 3: 11.)
    Es gibt wirklich keine Unterschiede zwischen den Menschen in bezug auf das Heil. Paulus hebt damit die menschliche Verschiedenheit – wie etwa die Verschiedenheit der Geschlechter – nicht auf, sondern macht deutlich, daß sie in unserer Einheit mit Christus keinem eine bevorzugte Stellung verschaffen. Bis zur Wiederkunft Christi bleibt die Schöpfungsordnung in Kraft, nach der sich auch die Ordnund innerhalb der Gemeinde richtet (1.Kor. 11: 3; 14:34; 1. Tim. 2: 11-14).

    Liebe Grüße Hope

  • Pit an hope
    Juli 11, 2013

    hallo liebe hope,
    ich geh mit dir konform, aber ich bitte zu bedenken:
    die juden waren dem gesetz verhangen. den judenchristen hat paulus viele briefe geschrieben, um sie vom gesetz weg zur christlichen freiheit zu führen. nicht immer mit erfolg.
    er hat sich auch zur frau positiv geäussert. und das war nicht ungefährlich.
    denn mann und frau standen in der öffentlichkeit. hätte ein mann seine frau gleichberechtigt behandelt, hätte er sich den unmut der öffentlichkeit zugezogen. wenn sie es praktiziert haben sollten, so bestimmt nur im privaten bereich.
    niemals in der öffentlichkeit.

    zum islam, naja er hat seine wurzeln ja auch im alten testament, und nicht in der christlichen lehre.
    da muss es auch nicht wundern, dass die frau anderen regeln unterworfen ist, als der mann.

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit

    Adam und Eva waren auch keine Christen. Und es ging doch darum, dass JHWH die Frau immer noch so respektiert wie von Anfang an. Er hat sich nicht geändert, aber der Mensch. Der Mensch hat seine eigenen Regeln aufgestellt und hat immer den Schwächeren unterdrückt. Gott warnte Eva davor, dass dies geschehen würde und dass der Mann die Frau unterdrücken würde. Dies war keine Strafe von Gott, sondern er wusste schon im Vorraus was für Folgen und Konsequenzen die Frau zu tragen habe.
    Der Islam ist lange nach dem Sündenfall entstanden durch den ersten Sohn Ismael, der Vater war Abraham. Es war nur als Beispiel gedacht gewesen. Sie gehören mit zu denen, die diesen Hinweis Gottes erfüllen.
    Ich habe nur soweit ausgeholt um zu zeigen, dass die Frau schon immer, von Anfang an dem Manne gleich war. Beide habe haben die gleiche Hoffnung. Nur der Ehemann einer Frau ist das Haupt der Frau. Er hat aber nicht das Recht sie zu unterdrücken. Paulus bestätigt nur, dass Gott sich nicht geändert hat und schreibt deswegen, dass es im Leib Christi keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt.

    Dass die Juden dem Gesetz immer noch verhangen waren, das ist richtig, jedenfalls viele. Das versuchte ja Paulus ihnen zu sagen indem er sagte, dass es keinen Unterschied geben wird zwischen Juden und Griechen.
    Was die Frau in der Öffentlichkeit angeht, bedenke, dass Jesus das beste Beispiel gab und zeigte, dass die Juden damit falsch handelten. Denn Er sprach mit Frauen in der Öffentlichkeit. Was konnten denn die Juden ihm anhaben? Jesus zeigte viele Dinge mutig, die bei den Juden damals verpöhnt waren. ZB am Sabbat heilen, Ähren abreißen, mit Frauen sprechen usw. Ich kann mir gut vorstellen, dass Paulus dies ebenso tat. Ich bin davon überzeugt, dass es in dieser Zeit auch Männer gab, die in der Öffentlichkeit mit Frauen so umgingen, wie Jesus es vorlebte.
    Auch zeigte es Jesus dadurch, dass der Heilige Geist auf männlich und weiblich ausgegossen wurde und dass es auch Prophetinnen gab. Deswegen vermute ich ganz stark, dass der Text, den Paulus zitierte, dass die Frau in der Versammlung den Mund halten soll, später von der kath. Kirche hinzugefügt wurde. Lies mal den Theologen Nr. 14. Kann man Internet lesen, ist sehr interessant.

    Viele liebe Grüße Hope

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz

    Wenn ich Dich verletzt habe tut mir das aufrichtig leid. Ich habe versucht meinen Schöpfer zu verteidigen und ich dachte ich dürfe das. Es war nie meine Absicht gegen Dich zu hetzen. Deine Argumente gegen mich waren sehr sehr lieblos, indem Du mich mit dem Bethel verglichen hattest und mir unterstelltest, dass ich Bruderinfo unterwandern würde. Das ist überhaupt nicht war! Ich schreibe hier schon so lange mit und hab noch nie gegen BI gehetzt, jedenfalls hat sich BI noch nie beschwert. Auch habe ich Dich nie gehasst oder wollte Schwestern auf meine Seite ziehen um gegen Dich zu hetzen. Irgendwie läuft das alles hier aus dem Ruder, ich krieg nur noch Anschuldigungen und irgendwie verletzt das nur noch und mach kein Spaß. Ich weiß ja nicht was Ihr, Du und BI, so alles untereinander geschrieben habt. Ich habe das ehrliche Gefühl, die Schwestern hier sollen mal tüchtig eine auf die Mütze kriegen. Ich habs verstanden. Wir Schwestern sollen den Mund halten. Nur denkt daran dass der Text, wo Paulus sagte, dass die Schwester in den Versammlungen zu schweigen habe, höchstwahrscheinlich auch eine Fälschung ist und zum Konsil von Nizäa unter Konstantin hineingeschmuggelt wurde um den Frauen das reden zu verbieten.
    Es hat jeder das Recht seine Meinung frei zu äußern, aber es sollte immer zum Guten gegenüber Gott sein. Da sind so viele auf den Zug aufgesprungen und es kamen nur noch negative Gedanken. Und dann darf man selbst seine Meinung nicht äußern, vor allem wenn man eine Frau ist. Auch haben wir nie gesagt, dass DU der Antichrist bist. Das Gedankengut hat sich schrecklich geändert weil viele auf Gott nur noch rumgehackt haben. Du darfst Deine Meinung über den Allerhöchsten haben und auch verteidigen, solange Du aber den Weg des Christus gehst, bist Du immer richtig!

    Ich entschuldige mich bei Dir von ganzem Herzen. Ich wünsche Dir alles Gute und den Segen Jesu. Ich hoffe und Bete für Dich, dass Jesus einen Weg findet, dass Du deine Tochter und Enkelin sehen kannst. Ausschluss ist etwas Schreckliches und hat wirklich keiner verdient. Ich finde das ganz schlimm, dass Du das noch in Deinem Alter erleben musst. Ausschließen werde ich Dich nicht, solange Du Dich fest zu Jesus unseren Herrn und Gott bekennst. Dann bist auch Du ein Glied des Leibes und mein Bruder. Und das ist doch schön 🙂

    Alles Liebe Hope

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Liebe Hopefull, lieber Fritz

    Es tut mir außerodentlich leid, das lesen zu müssen was die letzten Tage passiert ist. Es ist nicht das erste Mal dass es zu solchen heftigen Streitereinen kommt. Auch ich war schon darin verwickelt, was mir nachträglich sehr Leid tat und tut. Daraus habe ich (hoffentlich) gelernt und lasse mich nicht mehr mitreisen.

    Ich bin schon nach wenigen Monaten des Bestehens von Bruderinfo auf die Seite aufmerksam geworden und schreibe schon von Anfang an Kommentare. Das sind fast 3 Jahre.

    Immer wieder ist mir aufgefallen dass nicht gut ausgedrückte, oder missverständlich formulierte Kommentare die Ursache von Streitereien oder beleidigt sein sind. Für mich spielt es keine Rolle wo und durch wen die Ursache solcher Unstimmigkeiten zu finden sind. Für mich ist nur wichtig, wie kann man wieder Friede und brüderliche Liebe zwischen allen Gliedern dieses Leibes herstellen, wie es der Wunsch unseres Hirten Jesus ist.

    Wenn sich jeder an die Worte unseres leider schon lange verstorbenen Bruder Paulus halten würde und den Fehler seines Bruders oder seiner Schwester, ohne Recht haben zu wollen vergeben würde, dann würden wir bestimmt ganz viele Schätze im Himmel aufhäufen:

    1. Korinther 13
    1. Wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber nicht Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
    2. Und wenn ich Prophezeiung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts.
    3. Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeilen werde, und wenn ich meinen Leib hingebe, auf daß ich verbrannt werde, aber nicht Liebe habe, so ist es mir nichts nütze.
    4. Die Liebe ist langmütig, ist gütig; die Liebe neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
    5. sie gebärdet sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihrige, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,
    6. sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles,
    7. sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
    8. Die Liebe vergeht nimmer; seien es aber Prophezeiungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.

    Bei jedem Streit, bei jedem Missmut, bei jedem Groll und bei jeder Beleidigung gibt es nur einen Gewinner und er heißt weder Jehova noch Jesus. Betet darum, dass solch ein böser Geist nicht in unsere Nähe kommt. Jesus ist in der Lage böse Geister zu verjagen, das hat er auf der Erde zig mal bewiesen.

    Ich habe noch ein weiteres Problem, wie bekommen wir unsere Schwester Elke wieder ins Boot?

    2. Petr. 3
    9. [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.

    Wenn unser Herr nicht will dass jemand verloren geht, sollten wir nicht auch darauf achten dass niemand verloren geht? Können wir verantworten, dass durch unbedachte Äußerungen oder fehlendes Entschuldigen eine Schwester oder ein Bruder verloren geht?

    Wir würden nach meiner Ansicht möglicherweise Blutschuld auf uns laden, so wie sich tagtäglich Älteste in den Rechtskommitees Blutschuld aufladen wenn sie Gemeinschaftsentzüge wegen Menschengeboten durchführen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Descha-vu
    Juli 11, 2013

    Hallo Alois

    Vielen Dank, für deinen tollen Kommentar.
    Wichtig ist, dass wir bereit sind zu vergeben und das wir liebe unter uns haben.

    Wie oft wurde uns denn schon vergeben?

    Liebe Grüsse

    Descha-vu

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Hope,
    habe in Sachen Fritz auch einen Kommentar beigetragen und ihm viel Kraft und alles Gute gewünscht. Toll das du ihm diesen Kommentar geschrieben hast. Ich denke und hoffe das wir ihm damit wenigstens ein wenig aufzubauen und helfen können. Ruhe und Gelassenheit ist das Motto der Stunde, das sollten wir aus der Sache gelernt haben, dann war sie nicht umsonst.
    Wie grausam kann die WTO sein, einfach unmenschlich.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Lavendel
    Juli 11, 2013

    Gibt es eine Möglichkeit, Fritz meine Mailadresse zu übermitteln?

    Lieber Fritz, ich habe auch meine Gedanken, die ich unter Christen nicht äußern würde. Ich könnte Dir dann meine Telefonnummer übermitteln, oder wir nutzen Skype. Wie Du magst. Mich und meinen Mann erschüttert nichts. Das ist freilich eine Vertrauenssache, wir sind aus verschiedenen Gründen nicht ausgeschlossen. Es steht Dir frei. Helfen können wir nicht, aber wir können miteinander frei reden. Alles Liebe…..

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder

    Bevor etwas entgleist wegen den letzten kommentaren, ein weises Wort unseres leider schon lange verstorbenen Bruder Paulus:

    1. Korinther 13
    1. Wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber nicht Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
    2. Und wenn ich Prophezeiung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts.
    3. Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeilen werde, und wenn ich meinen Leib hingebe, auf daß ich verbrannt werde, aber nicht Liebe habe, so ist es mir nichts nütze.
    4. Die Liebe ist langmütig, ist gütig; die Liebe neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
    5. sie gebärdet sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihrige, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,
    6. sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles,
    7. sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
    8. Die Liebe vergeht nimmer; seien es aber Prophezeiungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.

    Liebe Grüße
    Euer Bruder Alois

  • Pit an Alois
    Juli 11, 2013

    und ich seh noch einen aspekt.
    da es gott (sohn) nicht als einen raub ansah, kam er als Jahwe-retter in sein eigentum (seine und des vaters schöpfung) erniedrigte sich zum menschen, zu unser aller rettung.
    hätte ER sich geweigert, diesen schweren weg zu gehen, der sogar so weit führte, dass ER drei tage lang vom vater getrennt war (unvorstellbar, dieses opfer), wären wir heute immer noch in einem denkbar schlechten status vor gott, wie er schon vor dem opfer war.

  • pit und hebräisch
    Juli 11, 2013

    himmel scha-jamim muss es natürlich heissen. hab mich vertippt.
    und noch eins: es ist ein schwieriges thema.

  • Mein Name
    Juli 11, 2013

    Kleine Präzisierung:

    Himmel = schammajim. Das mittlere m wird verdoppelt, da im Hebr. das mem mit Dagesch (Verdoppelungspunkt) geschrieben wird.

    Wasser = majim (als Lemma; wird aber abhängig von der Stellung im Satz verändert. In Gen 1, 2 z.B. steht in Koppelung mit dem Artikel „hemim“, aus ha + majim).

    Ein gutes Hilfsmittel ist scripture4all.org/OnlineInterlinear/Hebrew_Index.htm

    Aber die Verbindung zw. Wasser und Himmel steht: majim – schammajim. Das müßte mal wortkundlich näher beleuchtet werden (oder ist es bereits schon). Die Himmel als „Wasser-Gegenpol“, Anti-Ozean. Hat vielleicht etwas mit der Tatsache zu tun, daß sich vor der Sintflut jener Wasser-„Baldachin“ in der höheren Atmosphäre befand, der anläßlich der Flut kollabierte?

    Gruß,

    M.N.

  • Pit an Mein Name
    Juli 11, 2013

    danke für den link.
    ich sagte nicht, dass ich gut hebräisch kann. ich sagte nur, mein wissen kommt von rabbiner und die werden schon wissen, wie sie die genaue grammatik setzen.
    ich seh nur die zusammenhänge.
    und ich seh in der wortwurzel wasser das detail himmel.
    ist ja auch logisch, wie es der zweite tag zeigt.

  • Pit an Mein Name
    Juli 11, 2013

    der baldachin ist erklärungsbedürftig.
    wenn ich dicke gewitterwolken anschaue und es dunkel wird am tag, dann frag ich mich um wieviel dicker der baldachin gewesen sein muss.
    da ergeben die 2 lichter zur zeitmessung keinen sinn mehr, denn wer hätte die durch den baldachin genau beobachen wollen?

  • pit und hebräisch
    Juli 11, 2013

    ein paar worte zum hebräischen:
    diese sprache ist so völlig verschieden von europäischen sprachen, wie sie nur sein kann.
    es ist nicht nur die sprache, sondern auch die denkstruktur, mit der sich westliche menschen so schwer getan haben und immer noch tun.
    es ist eine silbensprache.
    die erste silbe ist der wortstamm, oder die wortwurzel (immer ein bild; der hebräer schreibt in bildern.)
    die zeite silbe ist ein detaillierteres bild, des ersten bildes.
    z.b:
    das wasser jamim
    der himmel scha-jamin
    himmel ist also ein detail von wasser. das muss man wissen, wenn man die schöpfungstage untersucht.
    der direkte zusammenhang zwischen wasser und himmel.
    so kann man auch die 12000 aus dem stamme xxx erklären.
    dieselbe methode.

  • pit und aleph (2)
    Juli 11, 2013

    wie also lässt sich dieser widerspruch erklären, ohne dabei andere texte aus den schriften zu verletzen?

    ich setze voraus, das gott, immer wenn er in einer anderen Eigenschaft (aspekte gottes) handelt, ER auch einen anderen titel annimmt.
    das hat er beim bund mit abram getan (hajah, verkündet am sinai. 1. mo. 3: 6-15; muss vorher bekannt gewesen sein. 1. mo. 3:6), beim bund mit den israeliten (jhwh, verkündet 1. mo. 6:2, war NICHT vorher bekannt.)
    aber das ist ein anderes thema. da kann sich jeder selbst schlau machen. ist einfach viel zu umfangreich.
    oder als rächergott (unrecht beseitigen): jhwh zebaoth (HERR der Heerscharen; HERR der Gewalten; HERR der Mächte.)
    siehe offb. 19:14 rö. 9:29 jak. 5:4
    auch hesekiel, daniel, jeremia
    da geht es in allen texten um seine eigenschaft der vergeltung.

    nun zum ALEPH.
    ER war ALLEIN.
    ER war allmächtig, ewig.
    am anfang wurde der plan. was vorher war, ist gänzlich unbekannt.
    wie, wann, warum erschliesst sich nicht. vielleicht war ER es leid, ALLEIN zu sein??? (menschliches denken)
    zeit: nicht begreifbar.
    ort: unvorstellbar.
    so zeugte DER ALEPH, nach seinem Plan, einen SOHN und gebar IHN. und änderte seinen aspekt. denn nun war ER vater. und nannte sich EL.
    ER war vorher DER ALEPH und sein sohn auch, denn ER ist ja aus dem Vater hervorgekommen.
    da sie beide im zeitlosen, ausserkosmologischen „raumzeit“ sind, sind beide teil DES ALEPH.
    mit den prädikaten: allmächtig, ewig.
    somit haben beide das recht sich aleph zu nennen.

    EL (vater) und EL (sohn) haben zusammen den grosskosmos (himmel und kosmos) geschaffen.
    mit dem prädikat: der schöpfer (elohim götter).

    wie kann man sich das vorstellen?
    durch IHN und zu IHM hin ist alles geschaffen. und da ist nichts, was nicht…
    am anfang war das wort.
    gottes wort ist gesetz.
    da sind also beide EL und sonst nichts.
    vom EL (vater geht die energie aus) aus dieser energie macht EL (sohn) das (natur)gesetz. (hier der raum)
    der gesammtkosmos entsteht zwischen den beiden ELs.
    himmel und kosmos in einem raum, ohne gesetz, nur der raum bestimmt durch das WORT.
    ein tohuwabohu nennt es die bibel.
    und götter (elohim, beide sind immer beteiligt) sprach das WORT: es werde licht.
    das tohuwabohu endet schlagartig, durch das WORT (naturgesetz) das chaos ordnet sich zur welle. (denn unser gott ist ein gott der ordnung…)
    somit ist einstein durch die bibel bewiessen: ALLES ist ENERGIE.
    aber das geht jetzt in die schöpfung hinein, und da hat br. jakob ben luria eine andere vorstellung, als ich. weder besser, noch schlechter. nur anders (seine theorie erklärt den urknall. ich bin urknall-gegner, rein aus astronomisch-physikalischer sicht).
    jedenfalls erklärt sich hier die spannung zwischen dem 1. und 4. schöpfungstag.

  • Mani an Pit
    Juli 11, 2013

    Lieber Br. Pit!

    Danke für Deine interessanten Ausführungen. Ich denke, so wie Du die Bedeutung von aleph, el, … im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte analysiert hast, dass es grundsätzlich so stimmen könnte. Dennoch bin ich der Ansicht, dass man nicht unbedingt die hebräischen Wortbedeutungen kennen muss, da auch auf anderem Wege die richtige Erkenntnis möglich ist, wie z. B. Br. Alois in seinem Kommentar darlegte. Auch ich bin zum selben Ergebnis gekommen, wobei die Gesamtaussagen in der Bibel (wenn man verschiedene Übersetzungen zu Rate zieht) immer nur zu dem einen Ergebnis führen können.

    Der kuriose Aspekt dabei ist die Frage in Bezug auf die Trinität Gottes, die für so viel Streit unter religiösen Gruppierungen sorgte. Wer hat in dieser Richtung nun wirklich Recht?

    Liebe Grüße

    Mani

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Die Gottfamilie besteht aus Gott den Vater und Gott den Sohn. Der Heilige Geist ist die Kraft die aus ihnen hervorgeht. In der Gottfamilie gibt es auch eine Hirarchie. Die Gottfamilie ist erweiterbar. Unsere Berufung ist, dass wir in die Gottfamilie aufgenommen werden können. In der Hirarchie innerhalb der Gottfamilie wird YHVH Gott und Yeshua Gott immer höher sein als uns. YHVH Gott ist der Allmächtige Gott!

    Das ist mein derzeitiges Verständnis über das Gottwesen.

  • Pit an Mani
    Juli 11, 2013

    trinitarisch seh ich das nicht, br. mani.
    da bin ich gestolpert.
    denn, der geist kann ja sowohl vom vater, als auch vom sohn kommen. damit wären es aber 4

  • Gaberta
    Juli 11, 2013

    Lieber Brd Pit und Brd. Mani,
    sicher ist es nicht Glaubensgrundlage dies alles ganz genau zu wissen,
    aber ein Austausch darüber doch erhellend und interessant.
    Was mich zu diesem Thema bewegt: Warum konnte der Heilige Geist erst nach
    der Himmelfahrt 10 Tage später, ausgegossen werden. Musste sich Jesus erst
    wieder mit seinem Vater vereinen? ??
    Gruß gaberta

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Hallo Gaberta

    Die Ausgießung des Heiligen Geistes war zu Pfingsten, oder umgekehrt, man hat Pfingsten am Tag der Ausgießung festgelegt.

    Ich denke für die im Gesetz Mose verankerten Festzeiten gibt es im Christentum eine größere Erfüllung.

    Aus dem Passahfest wurde das Gedenken an den Tod Jesu mit dem Gedächtnismahl.

    Aus dem Fest der Erstlingsfrüchte wurde zeitgleich Pfingsten. Denn es waren die Erstlinge des Chrstentums die den Heiligen Geist erhalten haben.

    Und aus dem Laubhüttenfest….diese größere Erfüllung steht noch aus!!

    In Sacharja 14 wird das Ende beschrieben und dass dann alle Nationen das LAubhüttenfest feiern werden.

    16. Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von allen Nationen, welche wider Jerusalem gekommen sind, von Jahr zu Jahr hinaufziehen werden, um den König, Jehova der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.

    Das zukünftige Feiern des Laubhüttenfestes aller Maneschen steht noch aus und ich denke es wird erst geschehen wenn Jesus regiert.

    Ich denke mal, das Ausgießen des Heiligen Geistes musste warten, bis der Tag gekommen war den Jehova von Alters her bestimmt hat, damit das prophetische Wort „rund“ ist..

    Liebe Grüße
    Alois

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    dieser Beitrag ist ganz speziell für dich:
    Es tut mir wirklich sehr leid, dass du dich durch mich so sehr angegriffen gefühlt hast, dass du dich entschließt, nicht mehr mitzuschreiben.

    Thomas, ich hatte und habe sehr große Angst um dich und auch um einige andere, denn es ist mir keiner egal hier. Lass mich bitte kurz erläutern warum ich diese Angst hatte: Mit den ersten Veröffentlichungen von Fritz ging ich davon aus, dass es sich um eine tiefgreifende Verzweiflung handelt, die sich im Hadern mit der Handlungsweise Gottes äußert. Und deshalb habe ich es ausdrücklich positiv bewertet, dass sein Kommentar freigeschaltet wurde. Aber es war kein Klärungsbedarf zu erkennen, sondern es kamen neue Verurteilungen unseres Gottes hinzu. Nun bin ich nicht der Nabel der Welt, nicht jeder baut einen „Draht“ zum andern auf. Aber auch bei anderen Kommentatoren erfolgte kein Gedanke der Versöhnung mit Gott, nicht einmal ein echtes eingehen auf die Antworten, sondern stets neue Anklagen Gottes.

    Ganz schnell übertrug sich das auf sehr viele biblische Situationen und schlussendlich fand ich in deinem Kommentar, dass du dich vom Vater abwenden möchtest um dich ausschließlich an Jesus zu orientieren. Und du warst nicht allein damit.

    Lass es mich so beschreiben: eine eiserne Faust griff nach meinem Herzen um es zu zerquetschen. Ich erkannte die Worte Paulus´ aus 2. Tim. 2 (Elb): 16 „Die unheiligen, leeren Geschwätze aber vermeide! Denn sie werden zu weiterer Gottlosigkeit fortschreiten,
    17 und ihr Wort wird um sich fressen wie Krebs.“ Krebszellen haben die Fähigkeit sich zu tarnen um nicht von den Abwehrzellen des Körpers erkannt zu werden, so schwimmen sie in der Blutbahn mit und können an jeder anderen beliebigen Stelle andocken und als Metastasen weiterwuchern. Und dieser Gefahr sah ich dich ausgesetzt.

    Thomas, wenn ich dich abhalten müsste, von einer Autobahnbrücke zu springen und dies nur mittels Eisenstange tun könnte – bitte glaube mir, ich würde es in Kauf nehmen, dir einige Knochen zu brechen, einen längeren Krankenhausaufenthalt zu bescheren, aber dich am Leben zu wissen. Du weißt, dass du in meinen Augen auch ein Prinz bist und ich möchte keinesfalls, dass du deine Krone des Lebens verlierst. Du nicht und andere auch nicht. Klag´mich an deswegen, das ist nicht wichtig, verurteile mich, dass ich nicht die besten Argumente hatte, es ist sicher die Wahrheit.

    Aber bitte klage nicht unseren himmlischen Vater an. Jesus hat seinen Namen bekannt gemacht, damit wir ihn lieben können. Dieser unser Bruder Jesus hat als Erstgeborener alles miterlebt und hat seinen und unseren Vater verherrlicht. Und wir dürfen nicht vergessen, dass es vom Vater ausging, dass Jesus als Retter in diese Welt kam. Nachzulesen in Joh. 3:16,17:“Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
    17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.“

    Ohne die Liebe des Vaters hätten wir niemals Jesus kennenlernen dürfen. Und er sandte (bitte beachte: Der Vater sandte) seinen Sohn nicht, um uns den gerechten Lohn zu geben, den Tod, sondern, damit wir einmal zusammen das ewige Leben haben dürfen. Das geht aber nur in der Akzeptanz der Wechselwirkung von Vater und Sohn. Deshalb sagt Hebr. 11:6:“Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.“

    Hey kleiner Prinz, ich weiß, dass du es erkannt hast, dass die Belohnung unfassbar groß ist. Und weil ich das weiß, habe ich diesen für einige geschriebenen Kommentar unter deinem Namen verfasst. Ich hatte Angst um dich, mein Bruder, ich hatte Angst um einige! Wirf es mir vor, an dir gezweifelt zu haben wenn du möchtest, aber zweifle deshalb bitte nicht an der Liebe Gottes, die auch darin Ausdruck findet, dass wir uns darüber austauschen können. Auch der von BI verfasste Kommentar war allgemeiner und grundsätzlicher Natur und keine Anklage gegen dich. Wir alle möchten im Glauben erbaut werden, aber auch andere erbauen und deshalb sieh unsere Ängste um dich wie auch um andere (und um uns selbst) als Beweis der Liebe, denn du bist ein liebes Schaf.

    Mit brüderlicher Umarmung und lieben Grüßen
    Elke

    Liebes BI-Team, ich möchte euch bitten, diesen Kommentar auch direkt an Thomas´ Mail zu senden, damit er ihm nicht verloren geht. Danke.

  • Genovefa Widmann
    Juli 11, 2013

    Hallo BI!

    Es ist schade, dass man den Eindruck hat, dass jemand versucht die Brüder durcheinander zu bringen, Man spürt hinter den Kommentaren oft Spannungen, die zeigen, dass viele die auf dieser Seite gelandet sind verunsichert sind und dass ihnen durch die schlechten Erfahrungen mit der WTO grosser Schaden zugefügt wurde. Trotzdem bin ich froh, dass es uns auf dieser Seite möglich gemacht wird Kontakt mit Menschen zu haben, die nach der WAHRHEIT suchen. Deshalb möchte ich Euch für die Mühe die Ihr Euch macht danken.
    Genovefa

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Genovefa,

    und ein herzliches Willkommen. Die von dir geschilderten Spannungen finde ich zwar auch sehr schade, doch erlangen wir ohne diese nie unseren „Glaubens-TÜV“, die geprüfte Echtheit des Glaubens, oder wie die Elb. schreibt, die Bewährung des Glaubens.

    Der Schaden durch die WTO ist tatsächlich unbeschreiblich groß, aber wir sollten dazu übergehen, nicht mehr Salz in die Wunde zu streuen, sondern zu verbinden, damit Heilung eintreten kann. Die Narben werden noch lange genug schmerzen.

    Dein Lob an Bruderinfo ist berechtigt und ich kann mich dem nur anschließen.
    Liebe Grüße
    Elke

  • verwundet@Genovefa
    Juli 11, 2013

    Liebe Genovefa 🙂

    Du hast mir ganz anfangs, als ich hier auf der Seite noch giganeu war,
    einen sehr lieben Kommentar geschrieben, mit der Mahnung und Bitte,
    nach allem was mir zugestossen war, niemals dafür auf unseren lieben
    Papagott böse zu sein – ich war damals noch viel zu schüchtern, gleich
    zu antworten, aber heute möchte ich das nachholen und Dir sehr für Deinen weisen Rat danken, den ich mir sehr gerne zu Herzen genommen
    habe –

    ganz besonders liebe Grüße und danke nochmals für Deine schwesterliche
    Liebe,

    Sarai

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    Hallo H.W.

    was immer ihr da zu bereden habt, solltet ihr das zuerst unter euch klären gem Matth 18:15+16? Und auch Prediger 7:20, 21 beachten?
    Hier in diesem Forum ist sicher nicht der Platz, öffentlich Beschuldigungen vorzubringen.
    Alles Gute für Euch
    Achim

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo H.W,
    ich denke dieses Forum ist nicht dafür gedacht irgendwelche privaten Dinge abzuarbeiten, sich zu beschuldigen oder vorzuwerfen. Solche rein privaten Dinge, die die Mehrheit der BI Gemeinde reineweg nicht interessieren gehoeren hier nicht hin. Diese Dinge kann man ueber die private Mailadresse abhandeln. Das Verhalten und der Ton ist Kindergartenkram.
    Irgendwie habe ich sowieso das Gefuehl das das Niveau und der Ton auf BI in letzter Zeit sehr gelitten hat. Aus diesem Grunde werde ich erstmal eine Auszeit nehmen und das ganze weiter beobachten bevor ich mich dann evtl. ganz verabschiede.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Neoveritas an „Nachdenker“
    Juli 11, 2013

    Hallo Nachdenker,

    ich möchte mich Deinem Kommentar anschließen. Bleibe aber bitte nicht zu lange weg, denn ich finde Deine kommentare gut durchdacht. Alle an diesem Forum beteiligten sind verantwortlich für das Niveau und den Inhalt. Auch wenn Dinge kontovers diskutiert werden, so muß man doch auf der Sachebene bleiben. Ohne persönliche Anschuldigungen oder Unterstellungen. Viele Dinge in der Bibel erlauben nun mal keine eindeutige Erklärung. Warum also sich auf sinnlose Kontroversen einlassen, wenn die Frage zu diesem Zeitpunkt nicht geklärt werden kann? Denn oft sind es doch Fragen, die für unser tägliches Leben als Christ nur marginal von Bedeutung sind.

    Gruß Neoveritas

  • NoirVelvet
    Juli 11, 2013

    an Nachdenker:
    auch mir fällt es zunehmend schwerer den Kommentaren hier zu folgen, weil der rote Faden des Themas ertwas verloren geht. Für diejenigen, die einfach nicht die Zeit haben, um sich durch alle Kommentare (die manchmal sehr lang sind) zu lesen, ist es mühsam auf dem aktuellen Stand der Meinungen zu sein.
    Vielleicht könnte man es einfacher ordnen? Vielleicht einen Chat einrichten? Ist nur so eine Frage, weil mir oft durchweg gute und interessante Kommentare *verloren* gehen, da ich nicht den ganzen Schwanz an Antworten durchlesen kann.

    Sich ganz zu verabschieden wäre Schade – nur so nebenbei 🙂

    LG
    NoirVelvet

  • Dieter an Nachdenker
    Juli 11, 2013

    hallo Nachdenker,ich glaube auch, dass alle Brüder hier sehr angeknackst sind, weil sie soo von der Org. reingelegt wurden,da kann es auch mal vorkommen,dass man sich sich Dinge sagt die garnicht so Ernst genommen werden sollten,weil man einfach empfindlich geworden ist.Man merkt es auch in vielen Kommentaren ,wie Wehemütig einige sind!… Ich finde man sollte alle ausreden lassen und sich da nicht einmischen ok! Also bleib bei uns ,sonst müssen wir eine Vermissten – Anzeige aufgeben,hi hi
    sei lieb gegrüßt von Dieter

  • W.ML.Dieter
    Juli 11, 2013

    hallo Nachdenker,ich glaube auch, dass alle Brüder hier sehr angeknackst sind, weil sie soo von der Org. reingelegt wurden,da kann es auch mal vorkommen,dass man sich sich Dinge sagt die garnicht so Ernst genommen werden sollten,weil man einfach empfindlich geworden ist.Man merkt es auch in vielen Kommentaren ,wie Wehemütig einige sind!…hm Ich finde man sollte alle ausreden lassen und sich da nicht einmischen ok! Also bleib bei uns,sonst müssen wir eine Vermissten – Anzeige aufgeben,hi hi
    sei lieb gegrüßt von Dieter

  • H. W.
    Juli 11, 2013

    Hallo Zodok /Achim
    Danke für Deinen lieb gemeinten Biblischen Rat.Sicher bist Du ein Informierter über die Geschichte,weil sonst könntest Du nicht schreiben: hier ist kein Platz für „Beschuldigungen“.- sicher nicht,
    -nur ich denke mal,dass Du von Genofeva unterichtet bist,weil Du ein guter Bekannter Glaubens Br. bist od. gar eine enge Verwan. ,wer weis ??? Du kennst Genofeva,aber wie lange hast Du sie nicht pers.gesprochen od. überhaupt kennen gelernt??? Wir hatten mal einen schönen WT.über Br. die sich voreilig über andere aus lassen und selbst nicht dabei waren!…Kannst Du Dich noch erinnnern ? ,und davor sollte man sich hüten!…Ich habe die lieb gemeinten Verse von Jesus nicht vergessen u. werde sie auch nie vergessen ,weil sie zu „Wahr“ sind, um zu vergessen! Alles gute Dir und den Deinen H

  • Genovefa Widmann
    Juli 11, 2013

    Hallo Bruderinfo!

    Warum gehen meine Kommetare nicht raus?

  • Pit an Mani 17.7.13
    Juli 11, 2013

    ich wollte auch zur diskussion stellen:

    der sklave hat zwei mächtige waffen:
    1 harmaggedon (wenn du dich von der organisation [dem volk gottes] entfernst, wirst du DANN sterben und dein ewiges leben verlieren.)
    2 satan und seine dämonen (wenn du dich von der organisation [dem volk gottes] entfernst, wird dich satan zerreissen.)

    was meint ihr: welche menschen sucht jesus:
    diejenigen, die angst vor bestrafung und vor dem endgültigen ende haben, oder solche, die IHN lieben, weil ER für sie gestorben ist?

  • pit und aleph (1)
    Juli 11, 2013

    ich habe deine frage nicht vergessen, mani.
    ich hab mich bisher geweigert, darüber zu sprechen.
    ich hab es versucht, wurde aber gleich in die orthodoxe-juden-schublade gesteckt, aber da gehöre ich nicht hin. ich behaupte von mir christ zu sein. ob ich einer bin wird der Herr entscheiden.
    aufgebracht wurde die theorie von jakob ben luria, der sein ganzes leben damit verbrachte, die schriften zu erforschen und christ geworden ist.
    von wem er sie hat, oder ob er sie selbst erdacht und erforscht hat, ist mir nicht bekannt. leider kann ich ihn auch nicht fragen, da er vor jahren von uns gegangen ist.
    auch, ob sie richtig oder völlig falsch ist, kann ich nicht beweisen. das kann keiner, da es um ausserkosmologische ereignisse geht.
    vorweg will ich erklären, warum überhaupt eine diskussion aufgekommen ist.
    es geht um folgende texte:

    offb 1:17,18 Ich bin der erste und der letzte und der lebendige. ich war tod und siehe ich bin lebendig von ewigkeit zu ewigkeit. (kontext Sohn)
    offb 2:8 das saget der erste und der letzte, der tod war und ist lebendig geworden. (kontext Sohn)
    offb 22:13 ich bin das A und O, der anfang und das ende. der erste und der letzte. (kontext Sohn)

    offb 21:6 und er [der auf dem thron sass] sprach zu mir: ich bin das A und O, der anfang und das ende. (kontext vater)

    und hier begann die diskussion: wie können sowohl vater, als auch sohn das alpha sein? wenn der sohn vom vater geboren ist, muss er ja später gewesen sein und kann somit gar nicht das alpha gesesen sein.
    wir hatten ja schon über das aramäische gesprochen.
    wenn johannes im urtext aramäisch-hebräisch geschrieben hat, stand da nicht griechisch alpha, sondern hebräisch aleph.
    daher auch die bezeichnung gottes in seinem „urzustand“, was immer das auch bedeuten mag, als DER ALEPH.
    auch gestützt durch 1. mo. 1:1 3x DER ALEPH.
    vor der schöpfung.
    wir erinnern uns: der erste buchstabe im hebräischen alphabet, aleph
    das bild, der kopf
    die zahl, 1
    der ursprung allen seins.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    der Begiff „Anfang“ aus den Schriftstellen Offb. 21:6 und 22:13 unterschiedliche Ausgangsbedeutungen haben.

    Offb. 21:6 gibt das Wort „initium“ (initiieren) als „Anfang“ wieder, Offb. 22:13 das Wort „principium“, was Ursache, Grundsatz, bedeutet.

    Der Erstgeborene hat sehr viel initiiert, hat dadurch die Menschen ins Dasein gebracht, dies hat er jedoch in Übereinstimmung mit der Ursache allen Seins, unserem himmlischen Vater, getan.

    Ich hoffe, ich konnte helfen. Liebe Grüße
    Elke

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit

    Wenn man davon ausgeht, dass Gott Jehova unendlich ist in Zeit und Raum, dann hat er keinen Anfang und auch kein Ende. Er ist ewig, oder mathematisch ausgedrückt unendlich.

    Jesus wurde von einem unendlichen Gott gezeugt. Wenn man einem unendlichen Teil einen Teil entnimmt, dann sind beide Teile immer noch unendlich. Teile mal eine unendliche Zahl durch 2 und Du erhältst 2 unendliche Teile.

    Das Gegenteil davon ist, wenn man Null durch 2 teilt, sind die beiden „Teile“ immer noch Null. Die Mathematik kann uns weiterhelfen das zu verstehen.

    Wenn aber Jesus durch einen Teil des Gottes Jehova entstanden ist, dann haben die Apostel tatsächlich Jehova gesehen in Jesus.

    Auch Adam und Eva wurden im Bilde Gottes geschaffen. Die Beiden könnten ein Gleichnis dessen sein wie Jesus gezeugt wurde. Denn auch Eva wurde aus der Rippe Adams erschaffen, so wie auch Jesus „aus der Rippe“ Jehovas gezeugt wurde.

    Somit war Eva genetisch mit Adam identisch, Jesus müsste dann ebenfalls mit Jehova identisch sein. So wie laut Bibel die Eva eine Gehilfin des Adams genannt wurde, so ist auch Jesus der Gehilfe Jehovas.

    Jesus wurde zwar gezeugt, war aber als „Rippe“ in Jehova immer und ewig vorhanden. Deshalb gibt es auch Jesus in Jehova (als „Rippe“) schon ewig.

    Das ist mein Empfinden dazu.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Pit an Alois
    Juli 11, 2013

    hallo,
    du beschreibst das viel schöner als ich. mir fehlt halt die blume.

  • Pit an Alois
    Juli 11, 2013

    und dann versteht man auch, warum jhwh und der sohn jehoshua oder jeshua (jahwe ist rettung)
    denselben wortstamm haben

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Sehr guter Kommentar, Alois.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Hallo Alois,

    beschreibst du gerade Johannes 14?
    9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?
    10 Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.
    11 Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen!

    Nachdem Jesus auf der Erde war, war Jahwe kein Unbekannter mehr, denn Jesus gleicht ihm in allem.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Ja liebe Elke

    diese Verse meinte ich in meinem obigem Kommentar, war aber zu faul ihn rauszusuchen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Pit an Alois
    Juli 11, 2013

    ich hab drüber nachgedacht, b. alois und ich frag mich, warum ich da nicht selbst drauf gekommen bin. ich habe nie in betracht gezogen, dass das nehmen evas aus der rippe etwas mit dem sohn zu tun haben könnte.
    aber es passt genau. gottes plan ist grossartig.
    alles nach seiner art.
    und im bilde gottes.
    dann hätte sich aleph in 2 el gespalten und beide wurden zu elohim.
    das spricht auch nicht für die trinität.
    der geist gottes schwebt über den wassern.
    wie auch sonst sollte es sein. er selbst ist ja grösser als der kosmos. er selbst kann nicht über den wassern schweben, sonst würde er sie verbrennen.
    also kann er nur einen teil (aspekt) über den wassern schweben lassen.
    so wie der mensch vielleicht bei der verabschiedung eines lieben menschen sagt: ich werde im geiste bei dir sein. (ich weiss, analoge schlüsse sind gefährlich. war nur so ein gedanke.)

    das sagt mir dann auch noch: so wie der vater zum sohn steht, so darf der mann zur frau stehen. sie sind genauso eins, wie vater und sohn eins sind. und das erklärt auch die heiligkeit der ehe.

    das in der menschheitsgeschichte dieser anspruch der frau so ins hintertreffen gekommen ist, ist traurige tatsache.

    erklärt sich vielleicht aus dem fehlenden status, den die menschen hatten, bevor der sohn durch seinen tod eine änderung herbeigeführt hat.
    warum sich paulus, entgegen besseren wissens, für die absolute untertänigkeit der frau ausgesprochen hat, mag man darauf rückführen können, das er für die judenchristen kompromisse schliessen musste, die er mit seinem freiheitlich-christlichen glauben, dachte vertreten zu können. aber das müssen wir nicht mehr. wir haben keine kompromisse mehr mit den jüdisch-orthodoxen.

    daher finde ich ist es wichtig zu erkennen: wo hat paulus gegen sein christliches verständnis gehandelt, nur um die einigkeit der christen und judenchristen nicht zu gefährden?

    denn, auch wenn der geist im menschen tätig ist, ist es doch der mensch, der mit dem alten denken verbunden ist. er muss die entscheidungen treffen. man sieht das in apg. 15, und besonders in vers 7: als man sich aber lange gestritten hatte…

    das ist gewagt so zu denken. ich weiss.

  • Sledge Hammer@Alois u. Pit
    Juli 11, 2013

    Hallo Ihr Beiden,

    diesem Gedankengang schließe ich mich an, jedoch ist zu erwähnen, daß es sich bei dem Wort ‚Rippe‘ um eine Fehlübersetzung handelt.

    Richtigerweise muß es heißen: Flanke.

    Mit einer Rippe mehr oder weniger kann Mensch leben, nicht aber mit einer fehlenden Flanke. Mann und Frau wurden absolut gleichwertig erschaffen, als Teil des jeweils anderen.

    Durch die Übersetzung ‚Flanke‘ gewinnt dies für mich an noch größerer Aussagekraft und Intensität – mit ihm, in ihm und durch ihm.

    LG Sledge

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Hallo Sledge Hammer!

    Das Wort „Rippe“ ist ein Übersetzungsfehler welches Jahrtausende so übernommen wurde, da die Übersetzer mit dem eigentlichen Wort „HÄLFTE“ nichts logisches anfangen konnten. Sie dachten sich, wie es möglich wäre, dass Eva aus Adams HÄLFTE entstehen konnte. Wie sollte man die HÄLFTE Adams nehmen um Eva zu erschaffen? Das haben die Übersetzer einfach nur buchstäblich interpretiert und kamen damit nicht klar. Deshalb haben sie fälschlicherweise das hebräische Wort zelah mit „Rippe“ übersetzt. Nun, in allen anderen Bibelstellen wo das hebräische Wort zelah vorkommt, wurde es richtigerweise mit „HÄLFTE“ übersetzt, nur im Schöpfungsbericht nicht, obwohl es eben wie in allen Stellen der Bibel, „HÄLFTE“ heißen soll.

    Also, gehört dort das Wort „Rippe“ garnicht rein, sondern es sollte „Hälfte“ drin stehen. Demnach müsste es eigentlich richtig heißen, dass Eva aus Adams Hälfte geschaffen wurde.

    Nun machten James Watson und Francis Crick 1953 eine erstaunliche Entdeckung. Hier mal ein Auszug aus dem Internet über diese Entdeckung:

    „Berühmt wurde Watson im Jahr 1953 durch die Entdeckung der Struktur der Erbsubstanz. Er und sein Kollege Francis Crick hatten herausgefunden, dass des Erbmaterial, die DNA (Desoxyribonukleinsäure), die Form einer Doppelhelix hat. Für die Fachwelt eine Revolution: Diese Struktur erklärte auf einfache Weise, wie sich das genetische Material sauber KOPIERT. 1962 erhielten Watson und Crick für ihre Entdeckung den Nobelpreis“.

    Hieran erkennt man deutlich die Perfektion der Bibel und wie es wirklich mit der Hälfte von Adam gemeint war.

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Natürlich wurde nicht wirklich eine Rippe aus Knochen, Fleisch und Blut entnommen, oder gar die Hälfte, dann wäre Adam ein Krüppel gewesen. Auch Eva hätte als Rippe oder Hälfte seltsam ausgesehen. Aber bestimmt war sie sehr schön.
    Es ist alles nur ein Bild, ein Gleichnis.
    Auch Jehova wurde nicht kleiner nur weil er Jesus gezeugt hat, denn egal was man einer Unendlichkeit wegnimmt, es bleibt unendlich.
    Solche Gleichnisse gibt es in der Bibel öfters, so auch die Schöpfungstage, welche niemals nur Tage oder nur wenige Jahrtausende gedauert haben können.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    zum Einstimmen: https:// http://www.youtube.com/watch?v=yDwMLe3TGf4

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Laut meines derzeitigen biblischen Verständnis hat Yeshua kein Anfang gehabt. Yeshua ist keine Kreatur die erschaffen wurde. Deshalb sagt Yeshua, dass er das Aleph sei. Er hat kein Anfang und kein Ende genau so wie der Allmächtige Gott YHVH.

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    Hallo Jamie,

    du schreibst: „Yeshua ist keine Kreatur die erschaffen wurde.“
    Ich finde es nicht sehr passend, unseren Herrn und König, den Sohn Gottes als „Kreatur“ zu bezeichnen. Fällt dir da keine respektvollere Bezeichnung ein?
    Kopfschüttelnd
    Achim

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Kreatur bedeutet erschaffenes!

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Jamie,

    dazu habe ich dir eine Antwort geschrieben auf deine Frage bei F&A. Bist du damit nicht einverstanden und wenn nicht, warum nicht?

    Liebe Grüße
    Elke

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Hallo Alois und nachfolgende Mitschreiber!

    Trotz großer Hitze, möchte ich zu euren Analysen, samt Ergebnissen, enthusiastisch applaudieren! Ich kann dem was Alois schrieb nichts hinzufügen – weil schon alles gesagt wurde.

    DANKE!

    Gerd

  • Gaberta
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,
    ich finde deine Ausführungen sehr interssant, könntest du bitte erklären
    wie 1.Mo.1:1 3xaleph zeigt, weil ich das so nicht verstehen kann.
    Danke gaberta

  • Pit an Gaberta
    Juli 11, 2013

    dreimal die 1

    die 1 ist nicht nur das bild kopf, sondern auch das bild erster, anfang, ursprung, gott, der ewige.

    man darf die schöpfung so darstellen:
    1. mo 1: 1
    der ursprung allen seins, der quell allen lebens, die pforte zum sein.
    aber dann folgt auch gleich joh 1
    erst danach beginnt das bild in 1. mo. 1:1
    be-re´shit (die sonderzeichen kann ich nicht schreiben. siehe zimmermann die 12 körbe)
    en arche; in principio.
    das bild ist nach dem WORT, DER ALEPH aus 1 vor dem WORT. (wenn man menschliche zeitvorstellungen benutzt, die mit sicherheit nicht so sind, wie die wirklichkeit.)

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Hallo Pit,

    entschuldige bitte, das war wieder nur die halbe Miete.

    Offb. 21:6, bezogen auf den Vater: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.“

    Offb. 22:13, bezogen auf den Sohn: „Ich bin das Alpha und das Omega, DER ERSTE UND DER LETZTE, der Anfang und das Ende.

    Dieser Einschub (primus et novissimus)bezeichnet den Sohn auch als Ersten und Jüngeren von der zeitlichen Bezeichnung her. Im Sinn der Göttlichkeit ist Jesus der jüngere Gott, umgekehrt sagt die Schrift auch, dass er der Erste in allen Dingen sein soll.

    Vom Vater ausgehend (initium) initiierte der Sohn als Grundsatz, als Ursache (principium) die Schöpfung. Ohne ihn gab es tatsächlich nicht ein Ding, das nicht ins Dasein kam. Durch sein Opfer und die Verherrlichung des Vaters hat er jedoch genauso den Anspruch „finis“ zu sein wie der Vater, es kennzeichnet die Unsterblichkeit Jesu. Was für ein Vertrauensbeweis des Vaters! Es gibt noch kein anderes Geschöpf, welchem die Unsterblichkeit verliehen wurde, aber die Schrift verheißt uns, dass wir auch diesen Lohn haben können. Durch die Annahme als Kinder Gottes werden wir das erleben dürfen. Das ist aller Mühe wert, oder?

    Liebe Grüße
    Elke

  • Br. Bird
    Juli 11, 2013

    Liebe Geschwister,

    Nachdem JHWH ja mit Jesus alles erschaffen hat, ist es auch angebracht Jesus genau so zu danken für die Schönheit der Natur.

    Empfindet ihr auch so, oder denkt ihr diese Ehre gebührt nur JHWH?

    Würde mich interessieren.

    LG
    Bird

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Bird, liebe Schwestern und Brüder,

    ich habe mir in der Mittagspause ein paar Texte rausgesucht über die Erschaffung unserer Welt.

    Ich denke beiden also Jehova und Jesus Christus gebührt Ehre.

    Hier nur einige Texte die von Jehova sprechen:

    1. Mose 1:1, Nehemia 9:6, Hiob 9:8, Hiob 38:4, Apg. 14:15, Apg. 17:24, Offenbarung 4:8

    und dann auch nur einige über Jesus Christus

    Sprüche 8:23, Joh. 1:3 und 4, Kolosser 1:16.

    Auf den Punkt bringt es dann für mich Offenbarung 5:7ff (Hfa):

    7 Das Lamm ging zu dem, der auf dem Thron saß, und empfing das Buch aus dessen rechter Hand.
    8 Im selben Augenblick fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder. Jeder von ihnen hatte eine Harfe und goldene Schalen voller Weihrauch. Das sind die Gebete aller, die zu Gott gehören.
    9 Und alle sangen ein neues Lied: „Du allein bist würdig, das Buch zu nehmen, nur du darfst seine Siegel brechen. Denn du bist als Opfer geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du Menschen für Gott freigekauft; Menschen aller Stämme und Sprachen, aus allen Völkern und Nationen.
    10 Durch dich sind sie jetzt Könige und Priester unseres Gottes, und sie werden über die ganze Erde herrschen.“
    11 Danach sah ich viele Tausende und Abertausende von Engeln, eine unzählbare Menge, und ich hörte, wie sie gemeinsam etwas riefen. Sie standen um den Thron, um die vier Gestalten und um die Ältesten.
    12 Gewaltig ertönte ihre Stimme: „Allein dem Lamm, das geopfert wurde, gehören alle Macht und aller Reichtum. Ihm allein gehören Weisheit und Kraft, Ehre, Herrlichkeit und Anbetung!“
    13 Dann hörte ich, wie auch alle anderen Geschöpfe einstimmten. Alle im Himmel und auf der Erde, die Toten unter der Erde wie die Geschöpfe des Meeres, sie alle riefen: „Lob und Ehre, alle Herrlichkeit und Macht gehören dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm für immer und ewig!“
    14 Die vier Gestalten bekräftigten dies mit ihrem „Amen“. Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten Gott an.

    Hierin sehe ich für mich das Vorbild auch Jesus in mein Gebet zu Jehova mit einzuschließen. Und daher finde ich, dass ich mit Jesus Christus reden darf und auch ihm für die Schöpfung danken kann.

    Vergangenen Samstag sehr früh war ich auf einem Berg und habe Jehova und auch Jesus gebeten mich wissen zu lassen für was es diese Insekten wie Bremsen gibt, die mich doch sehr gepeinigt haben und von meinem Blut genascht haben. Meinetwegen würde ich ja freiwillig was davon abgeben aber doch bitte ohne diese juckenden Beulen danach. Von Zecken mal ganz zu schweigen. Aber ich weiß schon, dass die Schöpfung der Nichtigkeit unterworfen ist 😉

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • Br. Bird
    Juli 11, 2013

    Danke Anna, für deinen Kommentar. Da hast dun schöne Verse rausgesucht. Wir haben früher ja nie Christus gedankt, das er ja dabei war auch sozusagen Hand angelegt hat an der Schöpfung.
    Seit ich diesen Drang spüre auch meinem Haupt diese Ehre zu geben, fühle ich mich freier, und vor allem verspüre ich mehr Herzens Frieden.
    Obwohl ist auch Sachen gibt, die wir nicht verstehen. 🙂 🙂 so wie ich keine Fliegen mag…. 🙂

    lg
    Bird

  • Pit an Mani 17.7.13
    Juli 11, 2013

    da ist kein antwortschalter.
    ich wills mal so sagen. ich hab meine weisheiten von den unterschiedlichsten jüdischen gelehrten. ich hab zusammenzufassen versucht, was denn der konsens aus allem ist.
    in jedem wort steckt ein korn wahrheit. man muss es nur filtern.
    ich halte nichts von der kabbala.
    so arbeite ich nicht. ich bin schliesslich kein kaffesatzleser.
    aber das gott ein mathematisches universum geschaffen hat, ist doch hoffentlich unumstritten.
    der aleph ist schwer zu verstehen.
    ich bin mir manchmal gar nicht sicher, ob ich im ausserkosmologischen gedankengang dann auch richtig lieg. es stehen uns nicht viele informationen zur verfügung.

    und doch gehe ich diesem gedanken nach. den er ist ein gutes werkzeug. so kann ich auch beweissen, das jesus gottes sohn ist und kein engel. und da kann der sklave die bibel noch 20 mal umschreiben. an der argumentation kommt er nicht vorbei..

  • Pit an Mani 17.7.13
    Juli 11, 2013

    excuse, 27.7. war es. ach mei alzheimer.

  • Pit
    Juli 11, 2013

    die zweite schwelle war hier zu schreiben.
    ich dachte mir: und wenn du nicht recht hast?
    denk an die worte jesu: wer einen meiner geringsten zum straucheln bringt, für den wäre es besser, dass ihm ein mühlstein um den hals gelegt wird und er im meer ersäuft wird.
    das war für mich noch schwerer dann.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    Maleachi 3 sagt:“
    16 Da redeten die miteinander, die den HERRN fürchteten, und der HERR merkte auf und hörte. Und ein Buch der Erinnerung wurde vor ihm geschrieben für die, die den HERRN fürchten und seinen Namen achten. 17 Und sie werden mir, spricht der HERR der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tag, den ich machen werde. Und ich werde sie schonen, wie ein Mann seinen Sohn schont, der ihm dient.
    18 Und ihr werdet wieder den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Ungerechten, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.“

    Unser himmlischer Vater erwartet nicht, dass wir immer „recht“ haben, auch nicht, dass wir alles wissen. Hebräer 11 zählt viele Menschen auf, bei keinem einzigen steht, dass er/sie durch Wissen auffiel, sondern sie alle wurden wegen ihres GLAUBENS benannt. Maleachi 3:16 zeigt eine einzige Einschränkung: Es werden diejenigen ins Buch Gottes eingeschrieben, die seinen Namen achten. Das heißt nicht, dass wir uns zurücklehnen und uns berieseln lassen und es heißt auch nicht, dass Kontroversen nicht erwünscht sind, denn dieser Text gibt NICHT her, dass es nicht mal heftig zugehen darf. Aber immer im Respekt vor Gott.

    Weder du noch ich können die ganze Welt retten. Aber du weißt es genauso gut wie ich, dass Jesus am Ende der Tage kein einziges Schaf fehlen wird. Wir dürfen nicht leichtfertig mit dem Leben eines Schafes umgehen und da wir nicht wissen, wer Schaf sein wird, müssen wir mit jedem Leben sorgsam sein. Aber, Pit, es ist schön, dass du mitliest und -schreibst, denn Gotteslob ist größer als aus Versagensangst nicht zu schreiben. Und wenn du dich unter Gebet stellst vor dem Schreiben, dann wird es auch. Ganz bestimmt. Deshalb freue ich mich auch über deine Beiträge, auch wenn ich nicht antworte, so lese ich sie doch und mache mir meine Gedanken dazu. Ich wünsche dir noch sehr viel Freude hier.

    Ganz liebe Grüße an dich
    Elke

  • pit an elke
    Juli 11, 2013

    herzlichen dank, elke.
    ich will es erklären:
    es geht nicht um den glauben. ich denke, den hab ich.
    aber mein forscherdrang kommt aus der tatsache:
    viele argumente der atheisten sind nicht zu widerlegen.
    ich habe mir lang genug ihre argumentationen angehört.
    deshalb forsche ich, damit ich ihnen etwas entgegensetzen kann, das SIE nicht widerlegen können.
    ich will mich nicht hervortun, denn ich bin von herzen milde.
    und es genügt mir ein kleiner zu sein. nur eins ist für mich wichtig: das sein im Herrn.
    natürlich habe ich auch im jetztigen leben aufgaben zu erfüllen. das bringt das leben so mit sich. daher bin ich auch nicht der abgehobene spinner, der sich nur noch in die bibel vergräbt.
    das wir nicht wissen, ob unser gegenüber ein auserwählter ist, oder nicht, habe ich auch erkannt. weil dann macht das gebot der feindesliebe sinn: man weiss ja nicht, wer feind oder bruder ist.
    mein fazit daraus: man sollte halt nicht so achtlos am schicksal anderer vorbei gehen.

  • Elke an alle
    Juli 11, 2013

    Gerechtigkeit und Barmherzigkeit

    Liebe Geschwister,

    vorgestern erhielt ich folgende Anfrage:… „Es geht um Lukas 3:17

    “Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, seine Tenne zu reinigen und den Weizen in seine Scheune zu sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. “….Und da sind wir eben auf diesen Bibelvers gestoßen. Und ich habe ihn gefragt, wie er denn das “unauslöschliche Feuer” versteht. Und er versteht es eben so, wie es von vielen Bibelübersetzern als “Hölle” bezeichnet wird. Da ich auf das “Höllen-Thema” nicht vorbereitet war, fiel mir dazu nur 1. Mose 2:17 ein, dass Gott zu Adam gesagt, hatte, “werdet sterben” und nix von ewiger Qual erwähnte. Der Prediger meinte, dass dort “sterben” steht und nicht “tot”. Wenn man stirbt, ist man nicht tot. Das kann sozusagen eine Qual bedeuten.“ Die weitere Nachforschung war: unauslöschlich bedeutet im Urtext unauslöschlich und linguistisch ist `sterben`eine abgeschlossene Handlung.

    Meine Antwort: „unauslöschlich heißt: es gibt für den Menschen keine Gelegenheit, dieses Feuer zu löschen. Sich damit auseinander zu setzen ist unausweichlich. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder als Weizen in die Tenne Gottes gesammelt zu werden oder verbrannt zu werden. Wobei dieser Begriff – wie der ganze Satz zeigt, symbolisch ist. Du BIST ja auch nicht Weizen und Jesus braucht keine buchstäbliche Schaufel. Das alles sind Begrifflichkeiten für uns Menschlein, damit wir uns das vorstellen können. Es ist eine Veranschaulichung. Aber Menschen sollten sich keine Hoffnung machen, selbst Herr dieses Feuers zu werden. Dieses Feuer ist göttlichen Ursprungs. Deshalb „unauslöschlich“. Das sagt nichts über die Länge der Zeit, wie lange dieses Feuer brennt. Bsp.: Jemand benutzt Brandbeschleuniger und zündet sein Auto an. Das kann von der Feuerwehr nicht gelöscht werden, es ist unauslöschlich, aber irgendwann ist die Kiste abgebrannt und dann ist das Feuer aus. Das von Gott verursachte Feuer ist kein langes, es kommen der Tod, der Hades, der falsche Prophet und seine Anhänger hinein, der Teufel und seine Engel ebenfalls und dann braucht das Feuer gar nicht weiter zu köcheln, Mission erfüllt, Feuer aus. ……Sterben ist ein Prozess. Er fing bei Adam und Eva mit dem Sündenfall (oder mit der Vertreibung) an und endete bei ihrem Tod. *lach*, ja sie SIND tot – denn Gott sagte, „denn vom Staub bist du und zum Staub wirst du zurückkehren“. Ergo: Nach dem biologischen Prozessende des Sterbens ist man tot. Mausetot, da kommt auch nichts mehr. Alles weitere setzt eine Unsterblichkeit voraus, in dem Fall eine unsterbliche Seele für die Hölle. DAS aber wurde definitiv NICHT von Gott erwähnt. Und das wiederum wäre bei einer so weitreichenden Angelegenheit tatsächlich unfair von ihm, oder?
    Der Begriff „sterben“ beinhaltet Krankheit und Alter. Erinnere dich, was Aaron zu Moses sagte, als Miriam den Aussatz hatte, ich nehme einfach die NWÜ, 4. Mose 12: 11 „Sogleich sprach Aaron zu Moses: „Entschuldige, mein Herr! Rechne uns bitte die Sünde, in der wir töricht gehandelt und die wir begangen haben, nicht an! 12 Bitte laß sie nicht weiterhin wie ein Toter sein, dessen Fleisch zu der Zeit, da er aus dem Schoß seiner Mutter kommt, halb verzehrt ist. “ Du siehst an diesem klassischen Beispiel, wann der Sterbeprozess beginnt. Traurig aber wahr, wenn wir aus dem Schoß der Mutter kommen. Bitte erinnere dich, es gibt ein Hormon, das bis zum maximal 25. Lebensjahr gebildet wird. Danach zehrt der Körper davon. Und dieser Prozess des Sterbens wird beendet durch den Eintritt des Todes.

    Nochmal: „sterben“ ist ein Prozess, welcher mit Eintritt des Todes seinen Abschluss findet. Adam und Eva sollten „zum Staub zurückkehren“ also in den Zustand von Nichtexistenz, von tot, dem Zustand NACH dem Sterben. Gerade das ist ein wunderbarer Beweis, dass es keine Hölle gibt, denn die göttliche Strafandrohung war von einem Ende, nämlich dem Tod, gekennzeichnet und beinhaltete nichts weiter. Sterben ab Beginn der Sünde, Tod und Auflösung. Danach nichts mehr (Siehe Pred. 9:5,10)“

    Soweit zu dieser Anfrage und meiner Antwort. Adam und Eva kannten den Prozess des Sterbens von den Tieren. Der Teufel hatte Eva zugesichert, nicht zu sterben. Wir können es dahingestellt sein lassen, ob Eva nach dem Motto handelte „wer mehr bezahlt, dem diene ich auch“, aber Tatsache ist, dass sie damit das Vertrauen und den Glauben an die Worte Jahwes aufgab. Dummerweise waren diese Worte eine Warnung. Aber sie kannte die Folgen für sich und ihre Nachkommen. Sie und ihr Mann haben unsere Leben vergeigt, allerdings nicht endültig.

    Ist es unbarmherzig von unserem Gott, dass er sie „nur“ sterben ließ ohne weitere Konsequenz? Ich persönlich könnte nicht versichern, nicht auch eine Eva zu werden, würde ich nicht durch die Abfolge dieser Menschheitsgeschichte den Unterschied sehen zwischen Gottvertrauen und Ungehorsam. Es ist eine bekannte Tatsache, dass Unrecht dort wächst, wo die Strafe ausbleibt. Aber sind wir von Gott gestraft oder durch unsere Ureltern? Tatsache ist doch, dass wir nicht nur nicht existieren würden – damit könnte ich ja noch umgehen – aber wir hätten niemals den Christus in dieser Funktion (als Retter und Messias) erfahren dürfen. Ich für meinen Teil sage: Was ist schon alt werden und sterben, wenn ich dafür den Christus gewonnen habe. Aus dieser Sicht ist es eine Barmherzigkeit Gottes, uns für das jetztige Leben einzuschränken und nicht im Tod zu strafen.

    Wie seht ihr das? Liebe Grüße
    Elke

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke

    Ich sehe das genauso, hätte das nur nicht so gut ausdrücken können.

    Besonders hat mir Dein Satz gefallen:

    Was ist schon alt werden und sterben, wenn ich dafür den Christus gewonnen habe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Pit
    Juli 11, 2013

    hallo liebe elke,
    bin froh, dass du wieder schreibst. obwohl ihr mich alle nicht kennt, seid ihr mir doch schon ans herz gewachsen, denn ich lese schon sehr lange hier. ich hatte nur nicht den mut mich zu äussern.
    ich war ja lange hin und hergerissen. ist es die wahrheit?
    sind alle aussteiger lügner?
    das ist eine schwelle, die ich nur sehr schweren herzens überschritten habe, denn da war ja immer der gedanke: rebellion gegen den sklaven ist rebellion gegen jehova.
    und dass war das letzte, was ich wollte.
    erst als ich br. russels schriftstudien gelesen habe, da fiel der groschen
    er schreibt (unter vielem anderen): die zeit steht UNMITTELBAR bevor. 1914 sind die zeiten der nationen zu ende und das königreich gottes wird hier auf erden MIT GEWISSHEIT aufgerichtet werden.
    somit wird die grosse drangsal 1914 zu ende sein.
    ich hab verschiedene ausschnitte zusammengefasst.

    da hab ich verstanden, was der GIFTSCHRANK bedeutet und hab gesehen, das sie schon seit 100 jahren und länger (russel machte auch vorher schon vorhersagen, die sich nicht erfüllt haben) immer und immer wieder dasselbe behaupten und nichts geschieht.
    zum einen erkannte ich: sie messen mit zweierlei mass.
    wie haken sie auf der geschichte der kath. kirche rum (hexenverbrennung, kreuzzüge, unsittlichkeit und vieles mehr. mit recht).
    aber wenn es um die eigene geschichte geht, da kommen die bücher in den giftschrank und keiner liest sie mehr. sie werden totgeschwiegen. die eigene vergangenheit wird im nachhinein zurechtgelogen.
    zum zweiten erkannte ich:
    als jesus (angeblich) 1919 die einzelnen religionen einer prüfung unterzog, blieb nur br. russel übrig. er war der kopf der wtg und er hat alle lehren aufgestellt.
    ich hab sie untersucht, seine lehren. bis auf das die hölle nicht heiss ist, blieb nichts übrig.
    und das wussten die aramäischen christen schon immer.
    sie glauben nicht an die hölle.
    warum also sollte jesus 1914 b.r russel auserwählt haben, der lauter falsche prophezeiungen in die welt gesetzt hat und die aramäischen christen, die keine falschen voraussagen machten, aber ansonsten von russel nicht weit weg waren, sollte er verwerfen?
    doch nie! gott ist ein gott der wahrheit und nicht der lüge!!!
    ausserdem hielten sich die aramäer an apg. 1:6-7:
    ich sags mal mit eigenen worten: zeiten und zeitabschnitte, die gehen euch nun wirklich nichts an. was seid den ihr für christen? könnt ihrs nicht erwarten? tag und stunde weiss niemand. und ich komme plötzlich und bestimmt dann, wenn ihrs nicht glaubt.

  • Elke an alle
    Juli 11, 2013

    Guten Tag,

    zuallererst: Es gibt niemandem, dem ich böse bin. Was ich nicht möchte, ist, dass unser himmlischer Vater einfach nur verhöhnt und angeklagt wird.

    Wir alle haben Fragen auch unangenehmer Natur und das ist gut und richtig so, denn der christliche Glaube ist kein Blümchencafe, wo wir nur tolle Aromen wahrnehmen und uns entspannen. Daher fand ich es gut und richtig, auch den absolut harten Kommentar von Fritz freizuschalten.

    Was ich nachfolgend absolut nicht mittragen konnte und wollte, ist, dass es sich entgegen des Anscheins von Verzweiflung nur darum gehen sollte, dass unser himmlischer Vater verunglimpft werden sollte. Und da mache ich einen ganz großen Unterschied, und zwar zugunsten Jahwes.

    Thomas war von meiner Seite aus derjenige, den ich ansprechen konnte, weil ich ihn – trotz meiner Meinung nach irrigen Ansicht bezüglich des Schmuse-Jesus – als absolut reife Persönlichkeit empfinde und mich auch absolut gern mit ihm austausche. Ich denke auch nicht, dass der nachfolgende Kommentar auf BI dazu gedacht war, ihm in die Petersilie zu harken, sondern einen Grundsatz zu postulieren, der ALLE hier betrifft und betreffen soll!

    Deshalb hoffe ich, dass wir in geordnetetn Bahnen weiter miteinander auskommen in unserer Computer-Versammlung, die ich im übrigen auch recht herzlich grüßen soll von meiner Mutter. Diese habe ich gestern besucht und noch einiges andere erledigt und habe heute Morgen um kurz vor 3:00 Uhr von den nachfolgenden Ereignissen gelesen.

    Kurzum stelle ich fest, dass größte Übereinstimmung darin besteht, die Bibel als das zu betrachten was sie ist: Gottes Wort, das er uns zu unserem Nutzen zur Verfügung stellt. Und das ist eine Grundlage, auf der ich auch gern in alle Richtungen weiterforschen möchte. Wir alle liegen nicht immer richtig und keiner von uns liegt immer falsch. Lasst uns aufbrechen in die Freiheit des Geistes, die unser glücklicher Gott uns geschenkt hat, damit wir an SEINEM Glück teilhaben können – trotz viel menschlichem Elend. Schränken wir unseren Geist diesbezüglich nicht ein, aber wir haben ihn, damit wir unseren Schöpfer ehren und lieben können, genauso wie seinen Sohn, unseren Bruder und König, Jesus Christus.

    In Liebe
    Elke

  • Kilian
    Juli 11, 2013

    Hallo Elke,
    vielleicht noch ein kurzer Gedanke in Ergänzung zu deinen Worten. Selbst Jesus erwartete nicht von seinen Jüngern, dass sie alles verstanden. Er ging sogar so weit, nicht alles zu erzählen – (Johannes 16:12) 12 Ich habe euch noch vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 
    Wenn die Jünger damals im Original vom besten Lehrer der Welt unterrichtet wurden, er ihnen aber nicht alles erzählen wollte – liebevollerweise – weil sie das als unvollkommene Menschen nicht hätten fassen können, dann ist es bestimmt so, das auch wir nicht alles fassen können und auch nicht müssen. Für uns sollte eins feststehen, das Jehova und Jesus für uns nur das beste wollen.
    LG Kilian

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Kilian,

    das ist ein sehr wertvoller Gedanke. Er unterstreicht, dass wir duch Glauben gerettet werden und nicht durch Wissen und Werke. Es hört sich so leicht an: Nur glauben. Und doch denke ich manchmal, es ist mehr, als ein Arbeitspensum an Werken oder Aufnahme an Wissen.

    Ich wünsche dir, dass du den Tag genießen kannst und den Segen Gottes dazu.
    Elke

  • Edelmuth an Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Elke

    Wenn immer wir unsere geistigen Klingen gekreuzt haben, habe ich dich als starke, selbstbewusste Frau erlebt, die sich von anderen nichts vorschreiben ließ, sondern ihnen zeigte, wo der Hammer hängt. Dass du dich jetzt, wo deine Mitarbeit benötigt wird, zurückziehen willst, passt nicht in das Bild, das wir von dir haben.

    (Epheser 6:12) . . .unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte . . .

    Überlege dir deshalb gut, wem du Raum lassen und wem du den Vorzug geben willst.

    Ede

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Ede,

    das mit den „Klingen kreuzen“ überlasse ich getrost Wilkinson. Ich hätte viel zu viel Angst, dich zu verletzen.

    Mit Brüdern wie dir tausche ich mich im Geist von Maleachi 3:16 aus, auch und gerne kontrovers, Hauptsache zur Ehre Gottes und seines Christus.

    Hab einen schönen Tag
    Elke

  • Pit an alle
    Juli 11, 2013

    und noch was:
    bitte gebt nicht gleich bei gegenwind auf. BI ist der stachel im fleisch der gesellschaft. da muss man stark sein. es ist doch klar, dass sie was gegen uns haben.
    eine freiere christliche seite, wie hier, habe ich nirgends gefunden.
    nur mut und kopf hoch, wir haben uns nichts vorzuwerfen.

  • Edelmuth
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Pit

    Deinen Worten kann ich uneingeschränkt zustimmen. Ich möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen und die BI-Leitung für die Freischaltung des betreffenden Beitrages von Fritz loben. Nicht, dass mich jemand missversteht, ich verurteile die darin geäußerten Inhalte aufs Schärfste. Aber dieser Beitrag löste bei den stillen Lesern wie auch bei den Verfassern anderer Beiträge einhellige Ablehnung aus. Viele äußerten sich bestürzt über die Verleumdung des Vaters und fühlten sich betroffen. An diesen Reaktionen kann der Vater die Herzen ablesen, und sie geben der Welt und den Brüdern ein wunderbares Zeugnis.

    Um Brüder gegen eine Krankheit, wie man sie in viele anderen Aussteigerforen findet, zu „impfen“ ist es erforderlich gelegentlich derart abstruse Beiträge, wie sie uns zu Hauff in der Welt begegnen, zuzulassen und die Brüder daran zu schulen.

    Diese Beiträge dürfen uns nicht veranlassen und uns gegeneinander zu „zerfleischen“, denn nicht wir, sondern Satan, der Jehovas heiligen Namen in den Schmutz treten will, hat sie verfasst. Den Urheber einer von außen eingedrungenen Gefahr kann man am Besten kenntlich machen, indem man das Schriftstück auf Widersprüche und auf Übereinstimmung mit Gottes Wort analysiert. Das ist bisher leider noch nicht passiert. Aber ich arbeite daran. Ist die Gefahr gebannt, kann jeder damit gewissenhaft umgehen.

    Wir sind ein freies Forum, in dem jeder seine Meinung auch dann äußern darf, wenn sie uns anwidert. Einen Beitrag abzulehnen bzw. nicht freizuschalten stellt somit eine Zensur dar, die wir ebenfalls ablehnen. Wo wird die Grenz des guten Geschmacks überschritten. Der Sklave zensiert alles, was mit seiner Lehre nicht übereinstimmt, und exkommuniziert bereits die, die dumme Fragen stellen. Wo und wie soll die Forenleitung von BI die richtige Entscheidung treffen.

    Daher finde ich die Freischaltung des Beitrages wie auch die nachfolgende Diskussion angemessen.

    Ede

  • armes Schaf 2012
    Juli 11, 2013

    stimmt!!

  • Pit
    Juli 11, 2013

    ich habe noch einen nachtrag zum thema: vor der schöpfung. und NWÜ.
    wenn der einschub [andere] doch inspiriert wäre, ergibt sich aber ein problem.
    rückblick.
    in der NWÜ steht: und durch ihn (jesus) ist ALLES [andere] geschaffen….
    wenn jesus vor aller schöpfung der engel michael war, wo war denn da sein zuhause?
    die engel leben im himmel.
    es gab aber keinen himmel, da ja alles andere erst durch ihn geschaffen wurde.
    das ist paradox.

    und wenn uns der sklave zur antwort auf diese frage gibt:
    gott hat das schon irgendwie gemacht.
    dann kann ich nur sagen, dann geht er noch weiter über die schrift hinaus, als er es ja sowieso schon tut.

  • Gaberta
    Juli 11, 2013

    Also, wenn der Fritz ein Provokateur war. hat er sein Ziel erreicht.
    Gute Arbeit, er wird bestimmt „befördert“.

    Lieber Thomas, du weist ja, wenn ein Glied leidet,….
    wir alle alle traurig, aber bitte „Junge komm bald wieder, bald wieder…

    Drum Brüder, eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht,
    in seiner Güte uns zu behüten, ist er bedacht!
    LG Gaberta

  • Winston an alle, die mich in meinem Sinne verstanden haben
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza, Anna, Hopefull, Sarai, Dennis, Nachdenker, Manfred, Matthäus,
    vielen Dank für Euren Zuspruch. Das hat mich sehr gerührt.
    Elkes Kommentar hat mich weniger getroffen, als die BI Reaktion kurz dahinter. Mit ihr kann man konstruktiv diskutieren und Missverständnisse klären. In meinem langen Kommentar wurde einfach ein kurzer Satz rausgepickt und dann gleich mit der Antichrist-Beschuldigung weitergemacht. Sicherlich hätte ich das „KANN“ besser mit „KÖNNTE“ schreiben müssen. Aber in diesem Kommentar stand kein einziges Wort, das den nachfolgenden Schluß von BI „Gotteslästerung wird nicht mehr geduldet“ rechtfertigt.
    Wer hat den lästerlichen Kommentar einer fremden Quelle freigeschaltet und uns zur Diskussion vorgeworfen ? Ich bin vielmehr von den BI-Verantwortlichen enttäuscht. Für mich, und da kann ich falsch liegen, entstand der Eindruck, dass in einem Moment derjenige, der Fritz geantwortet hat, ohne auf den unsäglich freigeschalteten Kommentar einzugehen, plötzlich wegen eines einzigen falsch formulierten Wortes an den Pranger gestellt wurde. Aber auch das sehe ich als Missverständnis im Eifer des Wortgefechts und nehme es Euch nicht übel. Dazu habt Ihr hier zuviel geleistet und Eure christliche Gesinnung seit Jahren unter Beweis gestellt. Ich arbeite daran gut mit Kritik, sofern sie begründet und fair geäußert wird, umgehen zu können.
    Ich werde den Rat von Achim annehmen und eine Auszeit nehmen. Wie lange ich dazu brauche, das erst einmal ordentlich zu verarbeiten, kann ich Euch heute nicht sagen. Wer direkt mit mir per Mail in Verbindung bleiben will, kann sich diese soweit Ihr mit Matthäus Kontakt habt bei ihm abholen. Manchmal ist es wirklich besser kontroverse Diskussionen nur zu zweit zu führen und nicht vor den vielen Teilnehmern dieses Forums.
    Bis dahin bedanke ich mich bei Euch Allen für Eure liebevollen, wertvollen Antworten auf meine Zweifel, an Lehrmeinungen über die Bibel, die ich hoffe, auch Dank Eurer Hilfe irgendwann einmal für mich verständlich klären zu können.
    All jene, die mich im Geiste umarmt haben, möchte ich fest an mich drücken und freue mich, dass ich Euch kennengelernt habe.
    Ich wünsch Euch Gottes Segen und weiterhin viel Freude am Erforschen der Bibel
    Euer Thomas.

  • Manfred an Winston
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    wenn Du Dir eine Auszeit nimmst, dann ist das ok, solange Du wieder kommst. 😉
    Brigitte hat mir Deine mailadresse zukommen lassen und ich werde Dich dann anschreiben, dann hast Du auch meine Kontaktdaten.

    Eins möchte ich aber Dir und auch allen zu bedenken geben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Brüder, die Bruderinfo ins Leben gerufen haben nicht wussten, was sie da für eine Lawine lostreten würden. Es heißt ja immer, man wächst mit den Aufgaben, aber nichts desto trotz leisten diese Brüder hier eine hervorragende Arbeit. Das dabei auch Fehler passieren und jeder auch seine eigene Ansicht mit einbringt, ist doch nur zu verständlich.

    Auch wenn Dich der Kommentar von Bruderinfo nun besonders getroffen hat, bitte gewähre auch ihnen die Nachsicht, denn auch sie sind unsere Brüder und haben aber zusätzlich die Verantwortung für dieses Forum. Ich habe es ja vorher schon geschrieben, Fehler passieren immer wieder. Auch wenn Dich ein Bruder 1.000 mal zu Fall bringt, aber Du 1.001 mal wieder aufstehst, ist am Ende alles Gut. Du musst nur einmal mehr aufstehen, als Du gefallen bist. Und von diesen 1.000 mal sind hier alle noch ganz weit weg. Manchmal bringt nur ein einziger Kommentar alles aus dem Ruder.

    Wir sollten vielleicht wirklich etwas weiter werden und immer auch bedenken, dass der der den Kommentar schreibt es gar nicht so gemeint haben könnte, wie wir es aufgefasst haben. Deshalb erst nochmal nachfragen und dann mag sich alles klären.

    Wir werden Deine Kommentare vermissen.

    Herzliche Grüße Manfred

  • Br. Bird
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    Ich kann dich gut verstehen. Ist es aber oft genau das was ausgenutzt wird um bei BI aufzustacheln. Beobachte einmal, wie oft solche Kommentar Schreiber schreiben. Wir müssen aufpassen, das wir nicht aufgestachelt werden. Genau das wissen doch alle, das wir diskutieren. Und da kann und darf es auch mal heiss werden.
    Ich denke das man beim schreiben, auch oft missverstanden werden kann.
    Bitte denke noch mal Gebetsvoll über dein Vorhaben nach. Es ist um jeden Schade der aufgibt.

    Ich wünsche dir jedenfalls Gottes reichsten Segen.
    LG
    Bird

  • verwundet@Winston, Dennis, Elke und Hope und?
    Juli 11, 2013

    ach weia, bitte Leute, kränkt Euch NICHT mehr!

    Wie war das schnell noch mal, mit *dem EINEN LEIB, der wir sein sollen*? 😉

    Lassen wir uns NICHT auseinander dividieren durch vereinzelte komische
    Wortmeldungen von aussen, hm?

    aus 1. Petrus 3 Vers 8:

    „Und noch etwas möchte ich euch sagen: HALTET FEST ZUSAMMEN! Nehmt Anteil am Leben des anderen, und liebt einander wie Geschwister! Geht barmherzig miteinander um…“

    Ich hab EUCH ALLE sehr liebgewonnen,und ich will keins meiner neuen
    Geschwister verlieren 🙁

    Sarai

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Lassen wir doch das Dorf bei der Kirche, oder umgekehrt!

    Unser Schöpfer existiert doch schon immer, wenn das nicht zuträfe…Hebr. 12:
    29 „Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“

    …dann gäbe es keine Energie die zur Materie – und zu Sonnen und Planeten führte, und, zu unserem Körper.

    Wenn nun lt. Prediger der Geist zu Gott zurückkehrt und der dort nicht umgeleitet wird, dann landet er im Feuer. Stört das jene, die nicht in Gottes Reich sein möchten? Sie landen in ihrer selbst gewählten „Bestimmung“, oder sehe ich das zu dramatisch?

    Nehmen wir gewisse Tatsachen als gegeben hin: Gott schuf auch die Dinosaurier, die offenbar kämpferische Untiere waren.
    Manche Ex-ZJ, die auch Jehova verwünschen, meinen diese Viecher seien doch ein Beweis, dass Gott nicht der ist, der in Jesaja als der Schöpfer genannt wird. Aber diese Neo-Evolutionisten, finden es normal, dass aus einem Ur-Molekül, oder -zelle, sich diese Raubtiere bildeten,das passt, bleibt ihnen auch keine Alternative, denn Gott DARF es nicht geben.

    Kann man z.B. den prächtigen Tiger nur als fleischhungriges Wesen sehen und nicht in seiner einmaligen Schönheit? Viele kritisieren die Raubtiere und knabbern dabei gerade an der gegrillten Hühnerkeule…

    El shaddaj, der Allmächtige, ließ in unseren Kontinuum seinen, aus ihm selbst gezeugten, Sohn, das ausführen was er sich ausdachte und umgesetzt haben wollte. Dieser Allmächtige sagte dann auch in Matth 16:16 auf Jesus bezogen: Dieser ist mein Sohn, höret auf ihn!

    So ist auch verständlich, wenn in Sacharja 12 Jahwe z.B. zeigt:

    „10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.“

    Im Kontext wird Jahwe durchbohrt, weil in der Person Jesus, Jahwe selbst sich manifestiert, denn der nicht mal von den „Himmeln der Himmeln“ erfasst werden kann, wird nicht ad personam auf Erden erscheinen können, da würde sich alles in einem Brand zu Energie umwandeln. Wie es am Ende auch Petrus prophezeit, bevor die neue Erde kommt.

    Mit Jesus haben wir einen echten Bruder, der weiß genau wie wir beschaffen sind, Hebr. 4:

    „14 Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesum, den Sohn Gottes, so laßt uns das Bekenntnis festhalten;
    15 denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde.“

    Die Verheißung die manche (wir?) haben, ist ihm gleichgestaltet zu werden. Was könnten Brüder Christi, mit den Erfahrungen als Erdenmenschen, künftig alles so (um)gestalten, dass alle zufrieden sein werden?
    Ich denke, und das stört einige, es wird nicht zugelassen, dass Gottes Feinde (Vorbild: Kanaan, Philister u.dgl.) im unseren Universum künftig den göttlichen Frieden stören! Grausam?

    Schalom am heißen Abend!
    Gerd

    PS.: Liebe Elke,
    hat dir denn das Bruderinfo-Komitee gestattet, dich hier hinaus verkrümeln zu dürfen? Auch ich bin ein Ältester mit graumeliertem Haar – ich möchte das nicht, wir brauchen dich –
    tja, wer nicht sie Sehnsucht kennt…

    ====================================
    Hallo lieber Gerd,
    nein, Bruderinfo hat Elke nicht gestattet sich zu verkrümeln. Wir würden ihr befehlen wieder zu erscheinen, Wenn wir könnten. Aber wir könne ja Bitte sagen liebe Elke.

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Danke Bruderinfokomitee,

    ihr seid aufgeschlossen und wisst sehnsüchtige Leiden zu verhindern.
    Ob uns Elke, und sich, entfesseln wird?

    Also warten wir hoffnungsvoll Begier – nach ihr 🙂

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd,

    Zitat: PS.: Liebe Elke,
    hat dir denn das Bruderinfo-Komitee gestattet, dich hier hinaus verkrümeln zu dürfen? Auch ich bin ein Ältester mit graumeliertem Haar – ich möchte das nicht, wir brauchen dich –

    1. Wenn es darum geht, unseren himmlischen Vater zu verteidigen bleibe ich auch allein in meiner Höhle und harre seiner Hilfe. Da frage ich niemanden um Erlaubnis.

    2. Gegen graue Haare gab uns der Schöpfer die Idee, Haarfarbe zu entwickeln und zu nutzen – aber ich trage sie in Ehren. Das ist besser als ein graues Herz.

    3. Jesus versprach einen Helfer und nannte ihn den Heiligen Geist. Nicht Elke. Die Verwechslungsgefahr ist auch äußerst gering. 🙂

    4. Bin da.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    @An die, die über Fritz‘ Kommentar entsetzt reagiert haben.

    Ich habe auch keinen respektlosen Gedankenaustausch seitens Fritz erkennen können.
    Finde nicht, dass Fritz hier wirklich einen antichristlichen Geist offenbart hat. Einige haben etwas überreagiert meiner Meinung nach. Vielleicht irrt sich Fritz nur, was ja menschlich ist. Meiner Meinung nach hätte man Fritz auch helfen bzw. wieder aufbauen können z.B. mit passenden Bibelversen, anstatt auf ihn draufzuhauen und ihm Gotteslästerung zu unterstellen.
    Er hat lediglich seine Zweifeln offengelegt. Man hätte ihn auch helfen können. Wo bleibt die Nächstenliebe?

    Was Bruder Thomas angeht, da bin ich überzeugt, dass er missverstanden worden ist. Er hat sich auch dafür entschuldigt, dass er sich unglücklich ausgedrückt hat. Verstehe nicht, warum der/die eine oder andere so erbost reagiert haben. Lasst uns doch sachlich bleiben. Es ist nicht in Ordnung den Finger zu erheben. Finde es echt schade, dass deshalb einige sich zurückziehen. Das ist nicht Sinn und Zweck dieser Gemeinde.

  • Gaberta
    Juli 11, 2013

    Ihr lieben alle,
    mit großem Interesse habe ich das derzeitig heiß diskutierte Thema mitver-
    folgt. Aber für mein Empfinden fand zwar ein sehr emotionaler, aber doch
    niemals respektloser Gedankenaustausch statt. Ich fand euch a l l e sehr
    offen, das allein bringt ja auch nur ein anregendes Gespräch zustande.

    Was Bruder Fritz da geäußert hat, steht im Raum, aber daran kann man nur
    erkennen wie menschlich wir doch noch sind, wie eine kleine Meereswoge
    uns schnell hinwegträgt, durcheinanderbringt usw. Auch die Propheten hatten
    manchmal starke Zweifel und waren entmutigt. Wir leben eben noch in der
    Dualität, es gibt noch alle Nuancen zwischen Schwarz und Weiß, Heiß oder Kalt.

    Jesus sagte ja, ich wünschte dur wärst heiß od. kalt….
    Wahrscheinlich sind wir noch nicht alle soweit. Aber die Dualität führt
    letztlich durch JHWH über Jesus zur Polarisation. Unser Vater und Jesus
    möchten gerne dass wir uns für sie entscheiden, während der Böse möchte,
    dass wir uns für ihn entscheiden. Der Böse manipuliert, Jesus bietet an.

    Was ich noch sagen wollte, diese virtulle Unterhaltung hier ist schon
    auf einem sehr hohen Niveau, trotz einiger Differenzen. Auch wenn ich der
    WTG nach 35 Jahren zugehörigkeit nicht mehr so „Gut“ bin. So muss ich doch
    anerkennen dass wir sehr viel gelernt haben aus der Bibel. Wie sonst könnten
    wir diesen Großen Plan Gottes erkennen. Solange ich Kath. war, hatte ich
    keinen blassen Dunst von dem was Gott eigentlich sagen möchte.

    Doch es beginnen immer neue Abschnitte im Leben! Auch ein Student verlässt
    irgenwann die Universität und muss sich dann in dem Gelernten behaupten und
    es ausbauen und anwenden. Selber Denken ist dann angesagt, ebenso auch wir.
    Sünde ist das Ziel verfehlen, jetzt suchen wir das Ziel und wissen genau
    es liegt in Jesus Christus. Offenbarung sagt, ich denke die HFA “ ich bin
    der Anfang und das Ziel“. Wir haben alle das gleiche Ziel, deshalb wollen
    wir uns doch nicht so leicht entmutigen lassen, sonder uns weiter gemeinsam
    beistehen, damit keiner fällt. Ich kenne euch alle nicht, und doch seid
    ihr mir alle schon so vertraut. Hab euch alle lieb.

    @ Elke, wenn ich dich auch noch persönlich ansprechen darf,
    liebe Elke, du hast schon eine Menge einstecken müssen, und durch deine
    ereignissreiche Vergangenheit, wohl viele Narben zurückbehalten und doch
    bist du so glühend im Geiste, ein Kämpfer für unseren Schöpfer und seinen
    Sohn. Ich habe auch eine Menge Negativ Erfahrungen machen dürfen, denke aber
    im Rückblick wirken diese sehr viel stärkender, als wenn es immer nur alles
    gut läuft. Dadurch wird man halt so wie man dann ist, und ich finde du
    bist klasse, ich drück dich jetzt mal ganz arg.
    Wir brauch alle „medica mente“ „Heilung durch den Geist“!!!!
    Es wäre schön, wenn wir uns weiter alle hier versammeln!!
    In diesem Sinne
    die Liebe versagt nie
    Gaberta

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe Gaberta!

    Sehr guter Kommentar. Ich habe auch keinen respektlosen Gedankenaustausch seitens Fritz erkennen können.

  • Tirza an Hope
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwester Hope!

    Dein Kommentar: 26. Juli 2013 um 11:22 hat leider keinen Antwortbutton, deshalb möchte ich mich auf diesem Wege an dich wenden, um dir vielen, herzlichen Dank zu sagen!

    Gleich bei deinen ersten Worten habe ich gespürt, wie du mich in den Arm genommen hast. Das Gefühl kann ich gar nicht beschreiben und alle Bibelstellen sind genau die, die ich gerade so dringend benötige. Ich schäme mich wegen meiner Tränen nicht.
    Als ich deinen Artikel las kamen mir wieder die Tränen und mein Ehemann war in der Küche und ihm habe ich von deinen lieben, zu Herzen gehenden Kommentar erzählt. Jetzt mache ich mir Sorgen um Elke und hoffe und bete, dass sie sich bitte, bitte, sofern es ihr möglich ist wieder meldet. Ich wünschte wir könnten uns alle so stützen und trösten, wie du es getan hast, liebe Hope!
    Du bist eine sehr geistig gesinnte, gottesfürchtige und liebe Schwester, das habe ich schon einigen Kommentaren entnehmen dürfen.
    Ich bin noch relativ neu hier und gebe zu, dass ich noch viel lernen muss, auch wann ich besser schweige bzw. rede…
    Denn letztlich habe ich aus diesem Vorkommnis auch etwas gelernt, abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.
    Danke für alles, was du für mich getan hast, liebe Schwester Hope.
    Ich werde dich in meine Gebete einschließen und wünsche dir von ganzem Herzen den Segen und den Schutz von JHWH und seinen geiebten Sohn unseren Herrn Jesus Christus!

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza

    jetzt kommen mir die Tränen *noch fester drück*

    vielen Dank , ich hab Dich lieb

    Liebe Grüße Hope

  • Manfred an Alle
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    auch ich war schockiert, was ich gestern abend alles hier auf BI lesen musste. Nie und Nimmer ist unser himmlischer Vater für das Leid verantwortlich. Es steht ganz klar in der Bibel wer der Vater der Lüge ist und das ist der Satan, er war ein Totschläger als er begann. Wenn einen Schuld trifft, dann mit Sicherheit ihn. Ich habe mir auch Gedanken gemacht, warum alles so geschieht, wie es seit Jahrhunderten geschieht. Das ist meine persönliche Meinung, die auch nicht unbedingt mit der Bibel belegen kann, aber es mein Empfinden ist, wenn ich alles zusammen nehme, was ich aus der Bibel gelernt habe.

    1. Wenn Gott uns nicht erschaffen hätte, wären wir niemals zum Leben gekommen.
    2. Gott und sein Sohn sind Liebe, wer etwas anderes behauptet, der lügt.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gott von Anfang an gewusst hat, was sich hier abspielen würde, wenn er andere Lebewesen hervorbringt. Mit seinem einzig gezeugten Sohn Jesus, hat er alles andere ins Leben gebracht. Dadurch das er und sein Sohn „Eins“ sind (wir würden sagen, sein eigen Fleisch und Blut ist), konnte er sich nur bei ihm sicher sein, dass er nicht von seinen gerechten Grundsätzen abweichen würde. Dies gilt aber nur für Jesus ganz alleine.

    Jehova hat das Problem zu lösen gehabt, andere Lebewesen nach seinem Bilde zu erschaffen, die aber trotzdem einen freien Willen haben und nicht wie Roboter gehorchen sollten. Das gilt gleichermassen für die Engel, wie auch für die Menschen. Die einzige Möglichkeit, wie er es schaffen konnte, dass seine Geschöpfe dauerhaft sich an seine gerechten Maßstäbe halten, genauso wie er es selbst tut, ist die, dass er die Engel und die Menschen machen lässt was sie wollen und diejenigen, die dann aus Liebe zu seinem Sohn und ihm ihre Schuldhaftigkeit eingestehen und bereuen und aus Liebe gehorchen möchten, die werden dann ewig leben können.

    Auch unter den Engeln gibt es welche, die dem Teufel gefolgt sind und welche die das nie tun würden, sondern immer nur Jehova und seinem Sohn Jesus gehorchen werden. Jehova legt aber nicht fest, wer ihm gehorcht und wer nicht. Er hat jedem den Tod und das Leben vorgelegt und er wünscht, dass alle das Leben wählen. Doch dieses wählen muss jeder selbst machen, ob Engel oder Mensch. Die ganzen Zustände heute sind nur aus dem Resultat heraus geschehen, weil sich Engel und Menschen von Gott abgewandt haben und ich bin überzeugt, dass er es im Voraus wusste. Doch wenn er sich gesagt hätte, das hat keinen Zweck, ich lasse es bleiben. Dann gäbe es heute nur Jehova und Jesus uns sonst niemanden.

    Doch dieser Prozess, dass sich die Engel und Menschen herauskristallisieren, dass sie treu zu Gott und seinem Sohn stehen, der ist zwar schmerzhaft, aber unumgänglich. Jehova kann alles Leid was bisher passiert ist durch die Auferstehung wieder rückgängig und somit so als ob es nie geschehen ist machen. Wir werden der früheren Dinge nicht mehr gedenken. Das wird irgendwann ausgelöscht sein.

    Am Ende der 1.000 Jahre gibt es nur zwei Gruppen von Geschöpfen:

    Die einen, die Gott freiwillig aus Liebe dienen und die anderen, die Satan folgen. Unerheblich ob es sich dabei um Engel oder Menschen handelt.

    Wenn Jehova dann die vertilgt, die dem Satan folgen, gibt es nur noch Wesen die in Frieden mit Ihrem Vater geeint leben können. Es gibt ja ein Sprichwort:

    Es kann der Mensch nicht in Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will.
    Das ist der entscheidende Punkt. Aus Gerechtigkeit heraus, dass es jeder verdient hat in Frieden zu leben, müssen diejenigen offenbart werden, die das nicht tun wollen und diese werden dafür zur Rechenschaft gezogen. Die übrigen können dann immer in Frieden leben, weil das dann alle freiwillig tun wollen, wird es nie mehr eine Situation geben, wo sich der eine über den anderen erheben wird. Dann herrscht nur noch die Liebe.

    Und das Beste daran ist, dass unser himmlischer Vater sich an seine eigenen Regeln hält. Welcher menschliche König würde so etwas tun? Denken wir nur an die diplomatische Immunität, bei dem diese Personen straffrei bleiben. Sie haben Sonderrechte. Unser Vater wusste, dass wir von uns selbst heraus niemals seinen Maßstäben gerecht werden können und daher hat er seinen Sohn für uns gegeben, aus Liebe, damit wir überhaupt die Möglichkeit haben, ewig Leben zu dürfen. Somit hat er zwar zugelassen, dass wir eine schwere Zeit durchmachen, uns aber gleichzeitig durch seinen Sohn aus dieser Situation wieder freigekauft, so dass jeder der an Christus glaubt auch gerettet wird.

    Nur durch das Zulassen dieser Situation ist es möglich, dass er Engel und Menschen mit einem eigenen freien Willen erschaffen konnte, die aus Liebe zu ihm und seinem Sohn, seine Gesetze einhalten WOLLEN.

    Warum lässt er jedoch das Leid so lange zu? Das steht in

    Off. 6:10-11; Luther: 10 Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?
    11 Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie.

    Jehova weiß genau bis zu welchem Zeitpunkt niemand mehr an seinen Sohn glauben wird. Er weiß wer es tut, auch wenn es sein Sohn noch nicht weiß. Deshalb trägt er alle diese Namen in sein Buch ein und Jesus sammelt anhand dieses Buches dann seine Schafe zusammen. Wenn der Punkt gekommen ist, an dem sich kein weiterer Mensch mehr zum Christus bekennen wird, dann kommt alles zur Vollendung und Christus kommt sichtbar wieder. Somit ist es tatsächlich seine Barmherzigkeit, dass er solange zuschaut, damit auch der Letzte gerettet wird. Das hat also nichts mit Grausamkeit zu tun, sondern mit Liebe und ich danke unserem Vater und seinem Sohn dafür, dass er solange gewartet hat.
    Sonst hätten wir auch nicht dazugehören können.

    Jehova ist Liebe und sein Sohn ist Liebe, der Teufel ist das genaue Gegenteil davon und er ist derjenige, der die Menschen zu grausamen Handlungsweisen anstachelt.

    Das ist meine Meinung dazu und ich danke Bruderinfo, dass sie solche Gott entehrende Kommentare nicht mehr freischalten werden. Wir schauen schon bei einer Menge zu, aber dass muss wirklich nicht sein. Das ist eine sehr weise Entscheidung.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus an ALLE!
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder!

    Auch mich haben die zuletzt entfachten Diskussionen etwas irritiert. Ob es ein Glückskind ist oder war, auch ein Fritz hat mit seiner Ansage zu JHWH große Unstimmigkeit heraufbeschworen.
    Meine Überzeugung ist die dass Brüder im Auftrag von Selters, nachdem das hacken und zerstören nicht mehr klappt, hier ihr Unwesen treiben sollen um NEUEN die es doch wagen einmal nach Bruderinfo zu sehen, zu verschrecken. Auch Satan der als Engel des Lichts in GW bezeichnet wird, würde nie sich plump hinstellen und sagen: „Hallo ich bin der Teufel, hört mir zu!“

    Wir wissen dass es auch in der Vergangenheit immer wieder Leute gab die kontrovers hier ihre Meinung zum besten gaben. Solche die die LK oder den trvSk. die Organisation insgesamt verteidigen, nun damit müssen wir klar kommen und sollten es tlw. auch verstehen (sie sind noch blind).

    Es sollte grundsätzlich eine freie Meinungsäußerung als eines der Grundrechte des Menschen hier geduldet werden. Es gibt hierbei jedoch eine Grauzone und eine klare Grenze. Eine Beleidigung, Schmähung oder Anklage des Höchsten oder seines Sohnes, sollte nicht geduldet werden. Ebenso sollten wir nicht über Gottes Wort Zweifel oder Teile gar als Lüge bezeichnen. Wenn der eine oder andere (auch ich) mit Begebenheiten aus dem AT nicht verstehen kann, warum Gott so oder anders gehandelt hat, so soll das diskutiert werden dürfen. Das beste wäre wenn solche Fragen in der eigenen Rubrik F&A (Fragen und Antworten) untergebracht werden.

    Zum Thema welches tlw. die Emotionen und auch Worte und Äußerungen enthalten die alles andere als Gott ehrend waren, möchte ich eine Äußerung Jesu hier zum nachdenken einstellen:

    Markus 3:22 Und die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er hat den Beelzebub, und: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus. (23) Und er rief sie zu sich und sprach … (28) Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Söhnen der Menschen vergeben werden, und die Lästerungen, mit denen sie auch lästern mögen; (29) wer aber gegen den Heiligen Geist lästern wird, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig; – (30) weil sie sagten: Er hat einen unreinen Geist.

    Wir alle kennen obige Worte der Hl. Schrift – Lästerungen, Beleidigungen sollen und werden vergeben!
    Doch hier ist die Grauzone die keiner von uns überschreiten darf. Ab wann wird der Hl. Geist gelästert?

    Auf der Seite: „Bibelstudium.de“ habe ich eine gute Zusammenfassung gefunden:

    Was ist mit der Lästerung des Heiligen Geistes gemeint, die dreimal im Neuen Testament genannt wird? Warum kann diese Sünde nicht vergeben werden? Können auch Gläubige den Geist lästern? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen und beunruhigen manche Christen. Darum ist es gut und wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

    Die Lästerung des Heiligen Geistes wird an drei Stellen in der Bibel erwähnt: Matthäus 12,31.32; Markus 3,28.29; Lukas 12,10. Ich zitiere nachfolgend die Stelle aus dem Matthäusevangelium, weil sie die umfassendste ist: „Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. Und wer irgend ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden – weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen“ (Mt 12,31.32).

    Worin besteht die Lästerung des Geistes?

    Um diese Worte des Herrn Jesus gut zu verstehen, müssen wir beachten, vor welchem Hintergrund sie gesprochen wurden. In Matthäus 12 wird in den Versen davor beschrieben, wie Jesus Christus einen Menschen heilte, der aufgrund dämonischer Besessenheit blind und stumm gewesen war (V. 22). Das Wunder war sehr eindrücklich, so dass sich die Volksmengen erstaunt fragten, ob Jesus nicht der Sohn Davids, der verheißene Messias, sei (V. 23). Das ärgerte die Pharisäer gewaltig. Sie, die beschlossen hatten, Jesus umzubringen (V. 14), sahen ihr Ansehen beim Volk schwinden. Sie konnten nicht leugnen, dass ein Wunder geschehen war, und so schrieben sie es kurzerhand der Kraft des Teufels zu und behaupteten: „Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch den Beelzebul, den Fürsten der Dämonen“ (V. 24).

    Schon einmal hatten sie in dieser Weise gelästert (Mt 9,34). Der Herr war jedoch nicht darauf eingegangen; jetzt aber zerbrach er ihre krumme und boshafte Logik wie ein Streichholz:

    Vers 25.26: Wenn Dämonen durch die Kraft Satans ausgetrieben werden, dann kämpft Satan gegen sich selbst. Und das ist undenkbar. Sollte er denn mit der linken Hand einen Dämon in den Menschen senden und ihn mit der rechten wieder entfernen? Sein Reich würde rasch untergehen.
    Vers 27: Wenn Jesus Dämonen in der Kraft des Teufels ausgetrieben hätte, dann müsste dieser generell der Urheber von Dämonenaustreibungen sein – also auch dann, wenn die „Söhne“ der Pharisäer eine solche Tat vollbrachten. Da sie das jedoch verneinen würden, haben sie sich offenbar in einen Widerspruch verstrickt.

    Vers 28–30: Eine teuflische Kraft kann bei der Dämonenaustreibung aus diesen Gründen nicht im Spiel sein (eine menschliche natürlich auch nicht, denn der Mensch ist solchen Mächten nicht gewachsen). Es gibt daher nur eine Schlussfolgerung: Der Herr trieb die Dämonen in der Kraft des Geistes Gottes aus. Er erwies sich dadurch als stärker als der Teufel.

    Das offenkundige Wirken des Geistes Gottes bewusst dem Fürsten der Dämonen, dem Teufel, zuzuschreiben – das ist die Lästerung des Geistes. Redet jemand in dieser Weise gegen den Geist, so hat er „keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig“ (Markus 3,29). Wer sich einer derartigen Ungeheuerlichkeit schuldig macht, überschreitet eine göttliche gezogene Grenze und stellt sich für immer außerhalb der Gnade Gottes. Erschütternd ernste Tatsache! Ende des Zitats

    Ich möchte mich wahrlich nicht als Richter aufstellen, doch wenn es um unsere Erkenntnis aus GW geht und uns wünschen das der Hl. Geist auch jeden von uns hilft auch die tiefen Dinge zu verstehen, dann müssen wir auch im Einklang mit diesem Geist reden und schreiben. Jeder darf auch einmal sein Unverständnis ausdrücken und Fragen aufwerfen. Doch wenn JHWH wo wir alle wissen wer damit gemeint ist – der Gott der Hebräer und auch der Vater von Jesus – von einzelnen diffamiert wird dann sollten wir klar dagegen Stellung beziehen um sich hier nicht der Sünde gegen den Geist schuldig zu machen. Noch besser wie eh schon von vielen geäußert, solche Kommentare gar nicht freischalten.

    Es wird immer wieder Brüder geben, die gab es auch schon bei den ersten Christen die keine lauteren Bewegründe haben ob es die superfeinen Aposteln waren oder jene FALSCHEN Brüder die Paulus im Brief an die Galanter erwähnt und schrieb:

    Gal. 2: 5 Aber wir haben ihnen keinen Augenblick nachgegeben und ihnen in keinem einzigen Punkt zugestimmt. Denn für uns ist nur eins wichtig: dass euch die Wahrheit der rettenden Botschaft erhalten bleibt.

    Das wollte ich so hoffe ich abschliessend zu dieser nicht erbauenden Debatte anbringen.
    Liebe Grüße Matthäus

    P:S:
    Noch eine Bitte an all jene die sich verabschieden möchten! Bitte denkt an diesen guten Rat von Paulus an die Kolosser:

    …das allen Menschen auf dieser Erde gilt: Christus lebt mitten unter euch. Er hat euch die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes geschenkt. 28 Diesen Christus verkünden wir euch. Mit aller Weisheit, die Gott mir gegeben hat, ermahne ich die Menschen und unterweise sie im Glauben, damit jeder Einzelne durch die Verbindung mit Christus reif und mündig wird. 29 Das ist das Ziel meiner Arbeit, dafür kämpfe ich, und dafür mühe ich mich ab. Christus, der mit seiner Macht in mir wirkt, schenkt mir die Kraft dazu.

    All den Ausgestossenen, Ausgeschlossenen, Weggegangen den Suchenden und Verirrten ist dies ein „Ort der Versammlung“ wo wir uns gegenseitig schärfen und ermuntern können – gebt das Zusammenkommen NICHT auf!

  • Pit an Matthäus
    Juli 11, 2013

    ich möchte auch kurz was zum derzeitigen thema sagen:
    ich hatte viele anfeindungen von atheisten und christen.
    das hat mich erst erzürnt, doch mit der zeit wuchs mir ein pelz.
    jetzt kümmerts mich nicht mehr. ich nehm es nicht mehr wahr und filtere es weg. darum verstand ich erst die aufregung gar nicht. aber ich denke, ihr seid das nicht gewöhnt und reagiert so, wie ich anfangs reagiert habe.

    ich hatte auch eine schreckliche zeit, als ich erkannt habe, das ich nichts tun kann um errettet zu werden.
    alles ist bereits getan, durch unseren Herrn und König jesus christus.
    nur bei IHM und durch IHN gibt es rettung.
    all mein rennen um nichts war umsonst. erst kam immer wieder der gedanke auf: naja, vielleicht wird es dir angerechnet.
    aber das ist ein irrtum. keiner soll sich seiner werke rühmen, sagt paulus, und ich hüte mich davor.
    nur unserem Herrn haben wir alles zu verdanken.
    wir können nicht vor den thron gottes tretten und uns rühmen, was wir doch alles für ihn geleistet haben.

    das sieht man doch am gleichnis von unserem Herrn.
    da rühmen sie sich doch. und was haben sie nicht alles in seinem namen getan. doch ER spricht nur. geht weg von mir.

    anfangs, als mein glaube total erschüttert war und ich den sklaven durchschaut hatte, bin ich auch auf leute reingefallen, die gott als monster darzustellen versuchen.

    aber als ich mich mit dem hebräertum und dem orientalischen charakter beschäftigt habe, habe ich erkannt, das wir westlichen menschen überhaupt nicht verstehen, wie manche stellen in der bibel zu verstehen sind.

    so gibt es z.B. bei den aramäern keine person namens Satan. satan ist für sie „Der Irrtum“. ein bild für eine verwirrung.
    für sie war der erste verführer nichts anderes als ein „verwirrter engel“, der viele andere zum „irrtum verleitet hat“. aber keine person in dem sinne, wie es westliche übersetzer gerne darstellen.
    nehmen wir könige und chronika. einmal heisst es jhwh hat david zur volkszählung verführt und einmal war es satan.

    aber das muss man richtig verstehen. als pharao nicht hören wollte, wird oft übersetzt, das gott sein herz verhärtet hat. das ist m.E. falsch.
    ER liess es zu, das sich das herz des pharao verhärtet, wäre richtig.

    damit versteht sich auch der text zu david.
    gott lies zu, das david sich in den „irrtum begab.
    und der zweite text, mit satan:
    der „irrtum“ verführte david und bewog ihn zur völkszählung.

    aber das ist ja nur ein beispiel.
    an den angeblichen gräultaten können sich wirklich nur westliche menschen stören.
    aramäern macht das nichts aus. hier gehts um recht, nicht um gnade.
    und, wie es schon jemand schrieb:
    die zustände vor der sintflut müssen unbeschreiblich gewesen sein. die nephillim haben bestimmt abgehaust wie die wahnsinnigen.
    und jeder wusste von der arche, aber keiner wollte mit. so einfach ist das.

  • Pit Nachtrag
    Juli 11, 2013

    und wenn ich schon beim irrtum bin, etwas geschichtsuntericht.
    1975 ende der 6000 jahre menschheitsgeschichte.
    ein paar jahre später hätte sich der sklave für seinen irrtum entschuldigen können, aber gott lies es zu, das sie ihren nacken verhärteten und die schuld auf die brüder schoben.
    ein paar haben voreilige schlüsse gezogen…

    1925 das kommen der propheten in beth sarim.
    ein paar jahre später hätte br. rutherford sich entschuldigen können, doch gott lies es zu, das er seinen nacken verhärtete.
    bis zu seinem tod kam nichts.
    1914 harmageddon
    br. russel starb 1916. zwei jahre hatte er zeit sich für seinen irrtum zu entschuldigen. doch gott lies es zu, das er seinen nacken verhärtete.
    er entschuldigte sich nicht.
    alle waren im irrtum. wer jetzt irrtum mit satan gleichsetzt ist kein aramäer.

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Okt

    das sind sehr interessante Gedanken.
    Das zeigt auch, dass Übersetzungen der Bibel in anderen Sprachen in manchen Dingen gar nicht so leicht sind und automatisch einen „anderen“ Sinn vermitteln oder man aus einem anderen Standpunkt ausgeht wie eigentlich gemeint ist.
    Ein sehr schönes Beispiel mit dem Pharao und seinem verhärteten Herz.
    Vielen Dank

    Liebe Grüße Hope

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Hoppala

    tschuldigung, ich meinte natürlich „Lieber Pit“

    Da hat sich doch mein automatisches Rechtschreibprogramm wieder dazwischen gemogelt 🙂

  • Br. Bird
    Juli 11, 2013

    Lieber Matthäus,

    Ich muss gestehen, auch ich war gestern auch sehr geschockt, als ich diese Kommentare gelesen hatte. Ich habe es als Gift bezeichnet.Solche Gedanken, gehen wirklich auf Abtrünnigkeit hin. Keiner ist gefeit über gewisse Sachen nachzudenken. Aber man muss echt aufpassen, das man sich da nicht mit Dingen beschäftigt, die wirklich gefährlich sein können.

    Auch ich denke, das aus dem Bethel, oder welche die meinen sie müssen stören, solche Kommentare geschrieben werden könnten.

    Wir alle hier, sollten ab jetzt beim kommentieren aufpassen, vor allem bei neuen, wenn so fragwürdige Inhalte da sind.
    Ich denke da an denjenigen der zB über das Rauchen geschrieben hat. Der hatte leider nur einen Eintrag. Bei dem wurde ich sehr skeptisch.
    Lasst uns so wie Jesus sagte vorsichtig sein. Für Selters sind wir Abschaum, die haben keinen Skrupel vor uns.
    Leider geben wir ja das Verhältnis zu Gott und seinem Sohn, ja nur vor. Wie traurig das einem Menschen zu Unterstellen.

    @ALLE… !!!! GEBT BITTE NICHT AUF. BLEIBT BITTE BITTE BITTE HIER..
    JEDER KOMMENTAR VON EUCH IST WERTVOLL.

    Denken wir daran, Jesus ist das Haupt, er leitet mit seinen Engeln sein Werk. Wenn es jemand nicht ernst meint, geht er sowiese von selber wieder, oder wird gedrängt. Lassen wir uns von solchen nicht BI schlecht machen.

    Eine schönes WE in Jehovas und Jesu Schöpfung

    BR Bird.

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Matthäus,
    das manche Kommentare aus Selters kommen habe ich auch schon gedacht. Und an alle die daran denken hier wegzugehen, bitte bitte nicht.

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Matthäus,

    kannst du mir bitte die Mailadresse von Winston geben??
    Wuerde gerne mit ihm im Kontakt bleiben.
    Wäre super nett.
    Meine Adresse lautet:
    raperu70@g.mail.com
    Danke
    Nac

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    hallo nachdenker,
    heute vormittag wollte ich dir die eMail von Thomas senden, deine eMail habe ich verwendet ist jedoch
    als Error wieder retour gekommen? bitte prüfen!
    lg. matthäus

  • Martin@Matthäus
    Juli 11, 2013

    Lieber Matthäus,
    der Punkt zwischen gmail muss weg.
    LG Martin

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    Lieber Manfred,

    das ist ein sehr schöner Kommentar, den du hier verfasst hast, ich stimme dir inhaltlich ohne Ausnahme zu.
    Ja, das hatte schon eine neuen Qualität, dieser sehr befremdliche Standpunkt von „Fritz“, denn Jehova (ich werde ihn nicht YHWH nennen, das ist mir zu unpersönlich) hier auf diese Weise zu entehren, das ist neu. Ich muss zugeben, dass ich auch überrascht war, dass dieser Kommentar freigeschaltet wurde. Nachdem wir also die glühenden Wachtturm-Verteidiger hier ganz gut im Griff haben, da sie letztlich der Bibel nichts entgegen zu setzen haben, kommt also jetzt der Frontalangriff auf unseren Gott – das zeigt doch, dass wir hier etwas sehr richtig machen…

    @Elke, Hope, Dennis und Winston
    ich weiss, dass ihr das alles hier richtig einschätzen könnt und
    bin mir sicher, dass ich auch in Zukunft eure sehr erbauenden Kommentare lesen darf, die mir viel geben. Wenn ihr euch eine Auszeit nehmen wollt, dann macht das. Aber – kommt wieder und bleibt nicht weg.

    Mein Statement an alle, die unseren Vater und unseren Herrn lieben, findet sich in Johannes 14:21 und 23:

    Wer meine Gebote kennt und sie befolgt, der liebt mich. Und weil er mich liebt, wird mein Vater ihn lieben und ich werde ihn lieben. Und ich werde mich ihm persönlich zu erkennen geben.
    Jesus erwiderte: »Wer mich liebt, wird tun, was ich sage. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.

    Und was speziell den Vater, Jehova, betrifft: Psalm 36:8-11
    Wie kostbar ist deine Gnade, Gott! Bei dir finden Menschen Schutz im Schatten deiner Flügel.
    9 Du beschenkst sie aus deinem Überfluss. Du überschüttest sie mit Freude.
    10 Denn du bist die Quelle des Lebens und das Licht, durch das wir leben.
    11 Sei weiterhin denen gnädig, die dich lieben, und schenke denen, die ein ehrliches Herz haben, Gerechtigkeit.

    Liebe Grüße
    Achim

  • Alois
    Juli 11, 2013

    Danke lieber Bruder Manfred

    Danke für Deinen sehr guten Kommentar, ich kann Dir nur voll zustimmen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Tirza an Winston
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas!

    Vielen Dank für deine zu Herzen gehenden Zeilen.
    Ich kann nur für mich sprechen. Ich möchte das du bei uns bleibst – bitte!
    Ich denke, ich hatte dich auch gestern so verstanden, wie du es meintest. Deine Beiträge habe ich genauso schätzen gelernt, wie die Beiträge von Elke.
    Auch du liebe Elke, bitte bleib!
    Keiner ist vollkommen, solange wir respektvoll miteinander umgehen und uns gegenseitig stärken und auferbauen gibt es immer noch Hoffnung und die Liebe!
    Wir brauchen alle so unendlich viel Liebe, nachdem wir schon so viele Wunden davongetragen haben.
    Lassen wir nicht zu, dass wir uns gegenseitig verletzen.
    Dabei gehe ich immer davon aus, wenn dies geschieht, dann nicht absichtlich.

    Ich werde für Euch beide beten, für uns alle ehrlichen Wahrheitssucher hier im Forum, dass der Widersacher es nicht schaffen möge, solch wunderbare Menschen, wie ihr zwei auseinander zubringen.

    Liebe Grüße
    Eure Tirza

  • Winston an alle
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,
    da habe ich was angerichtet mit meinen Kommentaren, die alleine meine persönliche Meinung wiedergeben sollten. Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, dies verständlich und liebevoll zu formulieren und mehrfach darauf hingewiesen, dass ich mir selbst nicht sicher bin, ob unrecht habe und vielleicht später zu anderen Erkenntnissen komme.
    Falls einige interpretieren ich hätte gegen JHWH gelästert oder ihm Böses unterstellt, dann tut es mir sehr leid. Genau das Gegenteil wollte ich erreichen und meinen Schöpfer verteidigen. Ich kann mich aber an keinen meiner Kommentare erinnern, in denen ich Gott gelästert habe. Ganz im Gegenteil. Das ändert aber nichts daran, dass ich viele Sequenzen der Bibel im alten Testament immer noch nicht nicht verstehen kann.
    Die Kommentare von Sarai und Johann sind da sehr treffend vielen Dank.
    Ausserdem warum soll ich mich an Bibelversen stossen, die gar nicht
    für uns geschrieben sind, sondern für die damaligen Juden und diese
    wissen ja scheinbar damit umzugehen, auch heute noch, oder?
    Einen Lösungsweg habe ich hier gefunden!
    Was damals passierte, können wir nicht mit unserem heutige Wissen und Gewissen begreifen, weil wir heute, die Liebe und dass Handeln von Jesus erkennen können!
    Und mit dem Erscheinen Jesu, hat sich uns auch UNSER Gott offenbart.
    Nicht mehr als der Gott der Hebräer, sondern als Gott für alle!
    Wenn ich das alte Testament für mich als Richtschnur nehme, dann müßte ich entweder versuchen bei der jüdischen Religion oder den 7. Tags Adventisten Antworten auf meine Fragen zu finden. Diese Religionen sind nachdem ich mich damit beschäftigt habe, für mich aber auch nicht in Einklang zu bringen, mit dem was uns Jesus gelehrt hat. Die einen negieren Jesus, die anderen negieren viele Texte des neuen Bundes der den alttestamentarischen aufgehoben hat.
    Am meisten schockiert hat mich die Reaktion von BI auf den Satz von Elke in einem Kommentar an mich.
    „Anfänglich dachte ich, … Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich Leute daran machen, durch besondere Gotteslästerung Bruderinfo in Verruf zu bringen, damit die Organisation darauf verweisen kann, dass hier Antichristen am Werk sind.“
    Sei versichert, dass diese Zum Teil absurden Vorwürfe gegen unserem Schöpfer und Vater Jesu nicht dem entspricht was für Bruderinfo steht.
    In einem anderen Kommentar habe ich auch geschrieben, dass ich als Geringster unter den Kindern Gottes nicht in der Lage sein kann, Gott und seine Beweggründe zu verstehen und deshalb der Hilfe seines Sohnes bedarf. Eigentlich wollte ich nur meinen Schöpfer verteidigen, dass er in meine Augen keineswegs grausam ist und diese Gräueltaten angeordnet hat. Sie sind eine Geschichtsaufzeichnung der Juden, genauso wie das alte Testament die Geschichte der Menschheit bis zum nahenden Kommen Jesus enthält. Da wir nicht in dieser Zeit gelebt haben, können wir das heute tausende Jahre später nicht immer verstehen.
    Meine Kommentare waren primär an Fritz und Jamie gerichtet, um ihnen mitzuteilen, dass man Gott nichts Böses unterstellen sollte. Die Diskussionen sind vor allem deshalb aus dem Ruder gelaufen, weil BI den Kommentar von Fritz mit den Analogien zwischen Satan und Gott freigeschaltet haben.
    Diese für mich nicht nachvollziehbare Abhandlung, wollte ich gar nicht beantworten. Sie ist zu gottverachtend, als dass ich mich damit auseinandersetzen könnte. Mein Gott ist ein Gott der Liebe, unfassbar, unerklärbar, großartig und er hat uns durch das neue Testament und seinen Sohn eine neue Sichtweise auf das alte Testament geschenkt.
    Das Einzige, was Ihr mir vorwerfen könnt, dass ich nach wie vor Zweifel an der unumstößlichen Inspiration aller Bibelbücher habe, weil ich die Institutionen kenne, die dieses Buch zusammengestellt haben. Aber auch da kann ich noch dazulernen und versuchen zu verstehen, warum das so geschrieben wurde.
    Ich will Euch mit meinen Ansichten nicht weiter verwirren und es liegt mir fern andere Menschen für Ihre Meinungen und ihren Glauben zu kritisieren. Deshalb ist es wohl besser, ich verabschiede mich von Euch in dieser Runde, verbunden mit Dank an alle, von denen ich lernen durfte und die mir Liebe und Zuneigung erwiesen haben.
    Sollte ich jemanden von Euch indirekt verunsichert oder beleidigt haben, möchte ich um Verzeihung bitten.
    Alles erdenklich Gute auf der Such nach Antworten und dem wahren Verständnis der Bibel.
    Thomas

  • verwundet@winston
    Juli 11, 2013

    Ach Winston –

    das geht schon mal gar nicht,daß Du Dich hier einfach so aus dem Staub
    machst – ich habe Deine Kommentare auch vorher immer gerne gelesen und
    jeder darf Fragen stellen und wenn es uns mal gehörig schleudert, sind
    doch hier genug Brüder und Schwestern da, die Antworten und Lösungen zu bieten haben 🙂

    Ausserdem wars ja auch eigentlich fast immer so, daß ohnehin meistens durch Missverständnisse die Emotionen hoch gekocht sind und nachdem
    jeder noch mal erklärt hatte, was nun wirklich gemeint war, sich alles
    anschließend in Wohlgefallen aufgelöst hat, ne? (Weisst Du doch auch)

    Wir sind einfach alle viel zu verletzlich, durch die Dinge, die wir mitmachen mussten – diese nagen noch immer irgendwie an uns …

    Aber hier erfahren wir Trost und haben EINANDER und Winston, ich
    möchte Dich doch auch noch in real kennenlernen – und wünsche mir sehr, daß Du bald mal volle Tube in meine Richtung bretterst 😉

    Bleib hier, BITTE, Du würdest uns fehlen!

    Ganz besonders liebe Grüße,

    Sarai

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    das ist wirklich sehr schade, dass Du Dich wegen einigen wenigen ewig gestrigen, die hier auf BI alles und jeden diffamieren und in eine gottlose oder sogar satanische Ecke stellen, verabschieden willst. Ich hoffe Du überdenkst das nochmal. Ich muss aber auch sagen, dass ich Dich gut verstehen kann, wenn ich mir die letzten Kommentare von Elke oder Rico ansehe.

    Es gibt solche Menschen überall. Nicht fähig auch mal abweichende Meinungen gelten zu lassen, weil sie es in ihrem Kleinmut und ihrer festgefügten Ideologie einfach nicht eingeordnet bekommen. Das ist weit weg von fundiertem Glauben. Dad ist billig und plump.

    Ich durfte da auch schon meine Erfahrungen machen. Rico und Elke schreiben nach der Devise: „Ich verstehe jemanden nicht, also strecke ich ihn am besten mit der Keule des Antichristen nieder.“

    Sofort setzen bei ihnen die altbekannten Mechanismen des dämonisierens ein. Radikalität im Reinkultur, unfähig ausgewogene Kommentare wie Deine richtig zu lesen und zu erfassen.

    Sehr schade wie sich die Diskussionen manchmal hier entwickeln. Für meinen Glauben sehe ich hier auch keine Zukunft mehr, weil mein Glaube von offener Diskussion OHNE Tabus ausgeht.

    Lg
    Dennis

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Dennis,
    ich hoffe auch das Elke und Winston bleiben. Ja auch bei uns gibts halt Mitschreiber die was Einfühlungsvermögen und Verständnis fuer andere Meinungen angeht noch viel lernen müssen. Gerade auch die Dinge die sie an der Organisation bemaengeln und kritisieren.
    Also lasst uns daran arbeiten, damit alke erkennen können das es auch anders geht.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Jade
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis, bitte wirf nicht das Handtuch! Deine Kommentare sprechen mich besonders an, weil sie von Toleranz und gesundem Menschenverstand zeugen! Dieser Ausgleich ist auf dieser Seite dringend erforderlich.
    Alle Achtung für BI, dass ihr diese Diskussion um Fritz und seinen Zweifeln hier zugelassen habt!
    Viele Liebe Grüße von Jade

    P.S. Ich vermisse Bob, auch er hat viel Gutes hier beigetragen.

  • Edelmuth an alle
    Juli 11, 2013

    Hallo an alle

    Es muss uns nicht überraschen derartige Dinge zu lesen, denn diese Dinge sind vorausgesagt worden. Mich hingegen trösten diese Kommentare.

    Um Menschen, die Satan bereits in der Tasche hat, braucht er sich nicht zu kümmern, aber jene, die Jehova und seinem Sohn folgen wollten, gegen die startet er sowohl unterschwellige wie auch frontale Angriffe. Last euch nicht beunruhigen, denn wir haben einen Helfer, den Satan und die Welt nicht kennt, und wir haben Jehova und Jesus auf unserer Seite. Wenn wir treu an ihnen festhalten brauchen wir keine Angst zu haben. Wenn wir uns alle bemühen derartigen Schreibern eine biblische Antwort auf ihre Verleumdungen zu geben, ehrt es nicht nur den Vater und seinen Sohn, sonder wir geben der Welt und unseren Brüdern ein wunderbares Zeugnis.

    Lasst euch nicht entmutigen.

    Ede

  • verwundet@Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis –

    DICH und Deine Kommentare möchte ich genauso wenig VERMISSEN müssen wie
    Winstons – Ihr habt oft immer noch einen anderen Aspekt bei jedem Thema reingebracht und das war oft gerade das, was die Sichtweisen abgerundet hat – auch Dich bitte ich: BLEIB 🙂

    in schwesterlicher Liebe,

    Sarai

  • Maxemillian
    Juli 11, 2013

    Hallo Dennis, hallo an alle,
    ich habe dich Dennis immer als einen überlegten und gut durchdachten Kommentarschreiber hier auf Bruderinfo kennengelernt, und auch diejenigen, die jetzt mit irgendwie von dieser Seite endtäuscht sind.
    Warum kochen hier auf einmal die Emotionen so hoch? Keiner hat doch den anderen direkt etwas Böses vorgeworfen. Warum ist es so schwer zu verstehen, das Elke oder wer auch immer; ich blicke schon nicht mehr durch wer was wie und in welchem Zusammenhang gesagt hat, aus Angst das sich hier eine „ Gotteslästerliche Richtung“ entwickelt so reagiert haben.
    Es sollte doch keiner als Gotteslästerer bezeichnet werden, auch Fritz nicht. Aber man muß doch auch sehen, das für viele hier, und besonders die hier nur so mit lesen der Name Jehova immer noch gleichbedeutend mit Gott ist.
    Diese Personen sollte man doch nicht vor den Kopf stoßen.
    Ich glaube Dennis du fühlst dich hier persönlich verletzt und ich weiß nicht warum. Bei einer freien Diskussion wie hier versteht man schnell etwas was keiner so gemeint hat.
    Aber jede offene Diskussion, und das sehe ich etwas anders als du, hat auch Tabus, und zwar dann wenn die Gefühle anderer verletz werden. Ich bin überzeugt dass dies hier aber keiner Bewusst macht, sondern alles nur Missverständnisse sind. Kurz um, ich bitte alle, die meinen jetzt sich von Bruderinfo zurückziehen zu müssen das noch einmal zu überdenken. Es kann nur im Sine der Organisation sein, wenn wir uns hier zerstreiten.

    Liebe Grüße an alle
    Max

  • Der Skeptiker
    Juli 11, 2013

    Mir geht nicht der Kommentar von Fritz am Nerv, darüber ist ja meiner Meinung nach sehr gut diskutiert und argumentiert worden. UND JA WARUM KANN MAN NICHT EINMAL EIN TABUTHEMA DISKUTIEREN.

    Das Überthema hier lautet ja das RINGEN um Wahrheit, und RINGEN vor allem mit starken Gegnern ist schwer und mühsam, ist halt so.

    Wer das nicht veträgt kann ja weiter in die Versammlung gehen, dort wird er ja schön Tröpfchenberieselt, bittesehr, jeder wie er mag.

    Was mich jedoch wirklich sehr stört ist dieses beleidigt sein, dieses Unterstellen (——–) auf niedrigstem Niveau. Warum kann man nicht sachlich und aud Fakten basierend diskutieren. Immer die Gefühlsduselei und dieses unnötige beleidigt sein kotzt mich an.

    An alle die sich verabschieden folgender Gedanke aus den Psalmen oder Sprüche: ein Schwert wird mit der Schärfe eines anderen Schwertes geschmiedet, das Angesicht eines Mannes schärft sich am Angesicht eines anderen Mannes.

    Wer jetzt geht, sorry, ist ganz einfach nicht scharf genug. Und das traurige daran, beim nächsten Lüftchen das euch entgegenbläst, wird es euch wieder umhauen.

    In diesem Sinne ziehe ich den Hut vor BI, die sich sicher schon einiges anhören haben müssen und trotzdem weitermachen und nicht die Homepage sperren.

    Meiner Meinung sollten wir hier über ALLES faktisch und sachlich diskutieren können. Und sollten wir das nicht zusammenbringen, dann lassen wir es.

    Ich persönlich fand es toll, wie viel negative Energie der Kommentar von Fritz hereinbrachte und wie diese negative Energie durch tolle Kommentare ins positive gekehrt wurden. Leider wird dieser positiven Energie durch das Beleidigtsein und div. Untergriffe wieder Viel weggenommen.

    Deshalb mein Aufruf an Alle: Reißen wir uns alle wieder zusammen und fahren die Emotionen wieder herunter und agieren wieder im Sinne unseres Herren.

    Eine heisse (Temperaturen) Nacht noch!

  • Matti
    Juli 11, 2013

    Hallo Dennis!

    Ich hoffe, dass du deine Entscheidung noch mal überdenkst, denn gerade deine Kommentare finde ich wegen deiner ehrlichen Toleranz und deinem offensichtlich weiten Horizont sehr wertvoll!

    Die Aufregung um den Kommentar von Fritz konnte ich auch nicht verstehen. Die teilweise heftigen Reaktionen erinnern mich an den Funamentalismus den ich damals bei den Zeugen zu spüren bekam.

    Die Bibel erlaubt nun mal diskutiert zu werden – ob das die Betrachtung einer Lehre, oder z.B.: die Entstehung der Bibel ist. Und wenn jemand nun mal eine andere Meinung vom Schöpfer hat – ich wette hier gibt es keine 2 Menschen die Jehova absolut gleich definieren, verstehen oder empfinden!

    Viel mehr schockiert mich dieses schematische abstempeln „Der hat eine andere Ansicht-Antichrist“. Genau das ist ein großer Punkt der mich bei meiner Zeit in der WTG emens gestört hat.
    Jeder der eine andere Ansicht hat wird ohne zu zögern als „Leichtgläubig“ „Verblendet“ „Vom Satan in die Irre geführt“ bezeichnet.

    Genau diese Ignoranz und Verschlossenheit sollte man schnell bei Seite schieben, wenn man offen, mit dem Ziel neue Erkenntnis zu erlangen diskutieren will.

    Es ist doch so wichtig sich in die Lage von anderen Leuten hineinzuversetzen, Verständnis zu zeigen und TROTZ verschiedener Meinungen, seien sie noch so unterschiedlich, liebevoll und gelassen zu diskutieren.
    Egal ob das jemand ist der eine andere Ansicht in Bezug auf eine Lehre hat, ob dieser überhaupt nicht an die Bibel glaubt, einen anderen Glauben hat oder jemand der agnostisch seinen Weg geht!

    Gerade der Kommentar von Fritz zeigt doch, dass er sich offensichtlich mit der Bibel auseinandersetzt.
    Wäre es einem liebevollen, gerechten und intelligenten Gott nicht zuzuschreiben, wenn er eigenständiges Denken fördert?

    Lg an alle, Matti

  • Manfred an Winston
    Juli 11, 2013

    Lieber Brd. Thomas,

    ich würde mir sehr wünschen, dass Du Deine Entscheidung hier nicht mehr zu schreiben, wieder zurück nimmst. Denn ich schätze Dich sehr als einen Bruder, der für seinen Glauben eintritt. Dein Kommentar war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt, aber alleine wenn man Deine vorherigen Kommentare betrachtet, zeigt dass Du nie und nimmer das so gemeint haben könntest.

    Leider entstehen durch das Kommentarschreiben hier immer mal wieder Missverständnisse. Du hast so viele erbauende Kommentare geschrieben und wenn jetzt einer mal davon falsch rüber gekommen ist, musst Du Dich nicht gleich zurück ziehen. Du hast Dich doch sogar schon für dieses Missverständnis entschuldigt. Mehr kann man nicht tun. Du würdest hier eine große Lücke hinterlassen, wenn Du nicht mehr kommentieren würdest. Überdenke dies bitte noch einmal, wir alle machen Fehler, gewollt oder ungewollt und damit meine ich noch nicht mal Deinen missverstandenen Kommentar. Ich glaube Dir, dass Du nie unseren himmlischen Vater oder seinen Sohn angreifen würdest und nur weil wir nicht die ganze heilige Schrift verstehen, heißt es ja noch nicht, dass wir unserem Schöpfer etwas schlechtes unterstellen würden. Das es Personen gibt, die so etwas tun, ja die gibt es, aber Du gehörst mit Sicherheit nicht dazu. Deshalb möchte ich Dich ernstlich bitten, bei uns zu bleiben.

    Liebe Grüße Manfred

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Johann,
    ist doch kein Problem. BI ist doch u.a. dafür da Bruedern und Schwestern zu helfen, vor allem wenn sie Probleme mit oder in der Organisation der ZJ haben. Hier kann man ohne Angst vor Repressalien zu haben seine Gedanken mitteilen. Lass dich bitte nicht stark in das System der Gesellschaft verstricken, es wird dir auf Dauer nicht gedankt und du gehst kaputt dabei.
    Versuch dich frei zu machen, wie viele hier suf BI bereits getan haben oder dabei sind, was auch für mich zutrifft. Es ist unendlich schoen dem Druck und der Gaengelei entkommen zu sein, glaub mir. Du kannst dann viel freier ein Leben als vorbildlicher und Jehova annehmbarer Christ leben.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Johann
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen liebe Brüder und Schwestern,
    es tut mir wirklich Leid, wenn ihr wegen meinen Fragen oder Gedanken enttäuscht oder traurig seid.
    Um mal bei dem Fragemuster von Sarai zu bleiben:

    Warum habe ich von einer Gesellschaft, die sich von Gott geleitet nennt, so einen unmenschlichen Druck erfahren?
    Warum soll ich wegen dieser Gesellschaft, den Kontakt zu meiner Familie abbrechen oder einschränken.
    Warum soll ich meine „weltlichen“ Kinder nicht sehen, wenn sie lieber Katholiken sind?
    Warum muss ich Angst haben, dass sie nie dass neue System sehen werden, wenn ich sie nicht in den Kö-Saal „entführe“…
    Warum muss ich mich mit meiner Freundin verstecken, obwohl ich sie von ganzem Herzen liebe, und auch bald Heiraten werde?

    Versteht bitte, ich bin so stark involviert in dass System der Gesellschaft, dass ich Angst bekommen habe, und darum nach Antworten suchen MUSS!!!

    Eure Antworten hier, haben mir endlich geholfen die Liebe vom Vater und von Jesus zu erkennen!
    Und ich habe nur von meinen Zweifeln vorher erzählt!

  • Zadok/Achim
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    unsere Sarai hat hier einen wunderbaren Prozess durchlaufen in den letzten Monaten und sie hört sich jetzt richtig gefestigt an.
    Mich freut das sehr.
    Was dich betrifft, kannst du hier alles loswerden, was dich an Zweifeln bedrückt. Ich habe auch die korrekte Antwort auf all deine Fragen, sie steht in Johannes 8:44 kennst du sicher, aber denk mal drüber nach. Ausserdem hat ein ZJ keinen freien Willen mehr und lässt andere für sich denken.
    Du fragst:
    „Warum soll ich wegen dieser Gesellschaft, den Kontakt zu meiner Familie abbrechen oder einschränken?“

    Du kennst die Antwort – du wirst das tun, wenn du diesen selbsternannten Lügnern in den Allerwertesten… Du wirst es nicht tun, wenn du selbstbestimmt nur auf deinen Vater und deinen Herrn hörst.
    So einfach ist das im Kern der Sache betrachtet.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Elke,

    wir brauchen dich und deine guten Kommentare hier auf BI. Bitte nicht entmutigen lassen oder verbittert sein. Du hast mir und vielen anderen hier bis heute mit deinen Kommentaren sehr geholfen und Freude gemacht.
    Einfach ein bisschen toleranter sein, allerdings nicht gegenüber den Machenschaften der Organisation, ok? Viele sind einfach noch nicht so weit und sind noch in falsche Denkmuster verstrickt. Kein Wunder nach manchmal jahrelanger Irreführung.
    Liebe Gruesse und bis bald
    Nachdenker
    Liebe Grüße

  • an alle
    Juli 11, 2013

    1. Man kann doch nicht alles einer Organisation in die Schuhe schieben?!

    Wie sieht es mit der eigenen Verantwortung aus, über die ganzen Jahre biblischer Belehrung? Hieß es nicht „Ließ Gottes Wort die Bibel täglich, das ist lebenswichtig!“ ?

    2. Warum werden so kritische Aussagen über Gott geduldet, dabei aber Beitragschreiber wie Edelmuth und Glückskind, die fest zu unserem Schöpfer und Jesus stehen, fertig gemacht? Da stimmt doch was nicht…

    🙁

  • verwundet@dieJHWH-inFRAGESTELLER
    Juli 11, 2013

    Nanu? Was denn hier los mit EINIGEN? Welcher Geist ist denn in
    Euch gefahren?

    Vielleicht hilft es, sich auf die einfachsten Dinge zu besinnen..

    Warum liebe ich Gott, meinen Vater in den Himmeln?

    Schon ein kleines Kind würde sagen:
    Weil ich wegen ihm leben darf, weil er die Menschen und unsere
    Welt erschaffen hat und weil auch ich deswegen hier auf Erden
    inmitten all der schönen Natur sein darf 🙂

    ein grösseres Kind würde vielleicht sagen: Weil er uns den tollsten
    Bestseller auf der Welt hinterlassen hat, die Bibel, und weil ich
    gerne darin lese, um Papa Gott nahe zu sein 🙂

    ein anderes Kind eventuell: Weil ich ihm immer alles erzählen kann,
    was mich bewegt, egal, ob es mir schlecht oder gut geht, weil ich
    mich dann niemals alleine fühle und wenn ich zu ihm bete, dann weiss
    ich, er hört mir zu 🙂

    das nächste sagt: Weil ich ihm dankbar bin für meine Familie und meine
    Freunde, die lieben Nachbarn und für die Tierwelt und daß es viele
    Menschen auf dieser Erde gibt, die mich liebhaben und mit denen ich
    gerne zusammen bin…

    ein weiteres: Weil ich froh bin, ein Zuhause zu haben und etwas zu
    essen und daß ich in die Schule gehen und etwas lernen darf, daß mein
    Papa Arbeit hat und ich danke Gott für meine Mutti und daß ich liebe
    Geschwister habe…

    All das, wofür diese Kinder ihrem Gott dankbar sind, das zählt doch
    auch für uns Erwachsene – auch wenn es im Leben mal nicht so gut läuft oder wenn wir krank sind, es geht auch wieder bergauf und wir
    haben einen liebevollen Ansprechpartner in JAHWE – gerade erst gestern
    hat mir jemand ganz Liebes hier von Bi die wunderbaren Verse von
    Psalm 91 : 1 – 16 gezeigt – sooo schön, lest doch das mal 🙂

    Wir haben einen Gott der LIEBE – denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er uns seinen SOHN gesandt hat, der für uns und unsere
    Sünden unter entsetzlichen Schmerzen für UNS sein Leben gelassen hat,
    damit WIR zu ewigem Leben kommen können!

    Wer von uns auch Vater oder Mutter ist, weiss, wie weh es uns selbst
    im Herzen tut, wenn unser Kind nur stolpert und sich das Knie auf-
    schlägt und vor Schmerzen weint – wie sehr muss es auch unserem Gottvater WEH getan haben, seinen Sohn so sehr für uns leiden zu sehen!! Trotzdem haben BEIDE diese Tortour für UNS ausgehalten, damit
    wir von unserer Erbsünde befreit sind und ewig leben dürfen 🙂

    Also ich bin dafür sehr dankbar und ich würde NIEMALS Jahwe, meinen Gott und seinen Sohn Jesus in Frage stellen!

    Ausserdem warum soll ich mich an Bibelversen stossen, die gar nicht
    für uns geschrieben sind, sondern für die damaligen Juden und diese
    wissen ja scheinbar damit umzugehen, auch heute noch, oder?

    In diesem Sinne,

    und in Liebe,

    Sarai

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Lieber „M.“, du sprichst eine Tendenz an, die ich seit über 30 Jahren schon in den Ex-ZJ-Foren verfolge.

    Alle Misslichkeiten, inklusive sektenmäßige Irreführung, wird Jehova angelastet. Eines stimmt, JHWH gibt selbst zu, dass er mit all den Zulassungen in dieser Welt, die Verantwortung übernimmt, selbst für manche ausführenden Personen zeigt er sich zuständig – Jesaja 54 als Beispiel:
    15 Siehe, wenn man sich auch rottet, so ist es nicht von mir aus; wer sich wider dich rottet, der wird um deinetwillen fallen.
    16 Siehe, ich habe den Schmied geschaffen, der das Kohlenfeuer anbläst und die Waffe hervorbringt, seinem Handwerk gemäß…

    Vor Jahren schon wurde in einem Ex-ZJ-Forum ergoogelt, welche Grausamkeiten JHWH gemacht haben soll, heute tauchten die gleichen Stellen wieder auf. Ich las mir damals schon alle Kontexte durch, aus meiner Erinnerung:
    Bei dem Kebsweib, die von einer Horde Vergewaltiger geschändet wurde (Richter 19: 20 ff) wird oft so dargestellt, wie wenn Jehova dazu aufforderte. Auch der rächende Ehemann handelte aus freien Stücken.
    Oder der sog. „Rachepsalm“ 137, glaubt denn jemand ernsthaft, Gott inspiriert den Psalmschreiber, damit der dann wörtlich Jahwe (mit dessen Worten) darum bittet?:
    1 An den Flüssen Babels, da saßen wir und weinten, indem wir Zions gedachten.
    2 An die Weiden in ihr hängten wir unsere Lauten.
    3 Denn die uns gefangen weggeführt hatten, forderten daselbst von uns die Worte eines Liedes, und die uns wehklagen machten, Freude: „Singet uns eines von Zions Liedern!“
    4 Wie sollten wir ein Lied Jahwes singen auf fremder Erde?
    5 Wenn ich dein vergesse, Jerusalem, so vergesse meine Rechte!
    6 Es klebe meine Zunge an meinem Gaumen, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht erhebe über die höchste meiner Freuden!
    7 Gedenke, Jahwe, den Kindern Edom den Tag Jerusalems, die da sprachen: Entblößet, entblößet sie bis auf ihre Grundfeste!
    8 Tochter Babel, du Verwüstete! Glückselig, der dir dasselbe vergilt, was du uns getan hast!
    9 Glückselig, der deine Kindlein ergreift und sie hinschmettert an den Felsen!
    —————————-
    Viele Grausamkeiten geschahen im übereifernden Siegestaumel der Krieger, so auch die gern zitierten unzähligen Siegestrophäen Davids, in Form von Vorhäuten der Philister.

    Jede Art von Religion führte oft dazu, dass Fehlhandlungen der Anhänger begangen werden. Ein Irrsinn ist auch im islamischen Bereich, wie das Mädchen Malala in Pakistan in den Kopf geschossen wurde, nur weil sie für die Schulbildung von Mädchen eintrat.
    Oder ganz aktuell ist auch der Protestschrei der elfjährigen Jemenitin Nada al-Jabal, die zwangsverheiratet werden soll.

    Wir kommen aber nicht daran vorbei, dass Jahwe Rache üben wird, auch im griechischen Text zu lesen:
    Hebr. 10: 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr“. Und wiederum: „Der Herr wird sein Volk richten“.

    Wie Elke heute schon richtig bemerkte, die Beseitigung von Übeltätern dient auch denen, die für ein ewiges Leben vorgesehen sind.

    Was erwartet der Gott und Vater unseres Herrn Jesus? Das:

    Micha 6: 8 Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert Jahwe von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben, und demütig zu wandeln mit deinem Gott?

  • M.
    Juli 11, 2013

    Hallo,

    Sicherheit vor dem kommenden Gericht

    (wobei Gott NICHT möchte, dass irgendjemand vernichtet werde und er Geduld hat, 2. Petrus 3:9; Römer 2:4)

    gibt es NUR IN Jesus Christus (1. Johannes 5:12). Dort sind wir verborgen.

    Viele von hier sind noch nicht dort.

    Sie sind noch nicht umgekehrt. Haben ihre Sünden noch nicht vor ihn gebracht und bewusst darum gebeten, sein Opfer auf sich anwenden zu lassen.

    Warum zögern so viele? Möchten sie das jetzige Leben gerne so fortführen? Haben manche „Lieblingssünden“, die sie nicht lassen möchten? Aus eigener Kraft wird man das nicht schaffen (Römer 3:23).

    HEUTE kann darum gebeten werden (2. Korinther 6:2) – bitte schiebt es nicht auf.

    LG,
    M.

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Hallo M.,

    darf ich fragen wieso Du das beurteilen kannst? Auf welcher Grundlage und mit welcher Berechtigung?

    Deine letzten zwei Kommentare klingen für mich sehr lehrmeisterhaft um ehrlich zu sein.

    Übrigens ca. 1,5 Millarden Muslime sind auch „noch“ nicht dort und werden auch wohl niemals dorthin kommen. Was ist mit diesen tiefgläubigen Menschen? Gehören sie auch zu den Leuten mit „Lieblingssünden“?

    LG
    Dennis

  • M. an Dennis
    Juli 11, 2013

    Hallo Dennis,

    Geschriebenes kommt oft so an, wie man selber vielleicht gerade drauf ist (oft, nicht immer).

    Die Aussagen sind gut gemeint und der Inhalt ist mir eben wichtig, vielleicht können manche das aber auch erkennen.

    Gruß,

    M.

  • waytodawn
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd,

    dem ist nichts hinzuzufügen.

    Gott Jehova ist gerecht – die Menschen, seine Kinder, sind es nicht.
    Fehlerbehaftet wie wir sind missbrauchen wir SEIN Geschenk, den freien Willen und vollbringen schreckliche Dinge.

    Micha 6, 8 ist glaub ich einer der vielen wichtigen Texte, die eigentlich zeigen, wie sanftmütig unser Gott ist und was er sich von uns wünscht.

    Liebe Grüße

    wtd

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Lieber waytodawn,

    das trifft sicher auf einige zu.

    Aber richtig ist auch, dass es unzählige Menschen auf dieser Welt gibt, die den freien Willen für wunderbare Gesten der Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit gebrauchen, selbst wenn sie gem. der Bibel „Ungläubige“ sind (Röm. 2:13-16).

    LG
    Dennis

  • M.
    Juli 11, 2013

    Hallo,

    immer mehr offenbaren (nun) in ihren Kommentaren Kritik an YHWH.

    Es scheint als komme nach all den Forumsjahren ans Licht, worin der eigentliche Problemkern der meisten liegen könnte.

    Gruß,

    M.

  • Dennis
    Juli 11, 2013

    Hallo M.,

    vielleicht hast Du Recht, vielleicht aber auch nicht. Es ist für uns kaum möglich irgendjemand hier aufgrund seiner Kommentare zu beurteilen. Das Herz kann nur der Schöpfer selbst erforschen.

    Ich kann auch nicht erkennen, was daran schlimm sein soll, wenn man die faktisch beschriebene Brutalität des AT thematisiert und auch kritisiert.

    Ich finde es eher eigenartig, wenn man mit abstrusen Theorien versucht eine Rechtfertigung für die versch. Gemetzel zu konstruieren.

    Warum darf man die aufgeschriebenen Gewalttaten des AT nicht als das benennen, was sie sind? Wenn Gott gewollt hätte, dass diese Dinge in Vergessenheit gerät würden, dann hätte er auch dafür gesorgt. Aber sie sind im Bibelkanon nunmal vorhanden. Das ist schlicht und ergreifend eine Feststellung, genau wie die unsägliche Brutalität darin.

    Lg
    Dennis

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Dennis

    da hast Du voll kommen recht, man macht sich ja schon seine Gedanken darüber, was ja auch normal ist. Aber es sollte auch alles seine Grenzen haben. Gott die Schuld damit zu zuschieben für unsere Misere oder sogar zu sagen er wäre Satan, geht für mich allerdings zu weit.

    Liebe Grüße Hope

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo M,
    genau richtig. In meinem Kommentar an Winston habe ich ja bereits gesagt, das wir nie alles erfassen und ergründen koennen und werden, egal wie wir uns auch abmühen. Ein wenig Glaube darf schon sein. Es ist einfach müßig sich dann in eine Sache zu verrennen die man nie loesen wird. Stattdessen sollte man die Zeit effektiver einsetzen und einfach daran glauben das Jehova und sein Sohn an uns interessiert sind.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Winston an Fritz, Jamie, Matthäus und Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern, liebe Brüder,

    auch ich habe erhebliche Zweifel, ob alle unserem Schöpfer zugeschriebenen Taten des Alten Testaments von ihm so gewollt oder angeordnet waren. Im Nachhinein kann man Gott vieles andichten, um Menschen Furcht einzujagen.
    Wer hat denn diese Schriftrollen erstellt, umgeschrieben, weitergegeben und zu einem Buch zusammengefaßt ? Das war die Herrscherklasse der Juden und das sehr lange nachdem diese Geschichten vorgefallen sind. Unser Schöpfer hat mit allen Menschen nach der Sintflut einen Bund geschlossen und war selbst bestürzt und traurig über die Vernichtung seiner Kinder.
    Sicherlich muß man im Altertum auch davon ausgehen, dass jede Nation oder Weltmacht im Namen ihrer Götter andere Völker bekriegt haben und dabei unbeschreibliche Grausamkeiten begangen wurden. Die wurden nachher ihren Göttern oder deren Unterstützung zugeschrieben. Dazu gehören auch die Juden als auserwähltes Volk. Über Jahrhunderte haben auch die christlichen Religionen im Namen Jesus fürchterliche Kriege geführt und alle Andersgläubigen unterjocht und viele Ungläubige umgebracht. Noch im ersten Weltkrieg und auch im zweiten Weltkrieg haben viele für den Sieg gebetet und ihrem Gott und auch Jesus für jede gewonnene Schlacht Lobpreis dargebracht.
    Ich für mich sehe das Alte Testament und die Eroberungskriege der Juden in Kanaan als Geschichtsbuch mit abschreckenden Beispielen, was man seinem Schöpfer alles Böse unterstellen kann.
    Warum ist Jesus auf die Erde gekommen. Doch hauptsächlich deshalb den Geschöpfen seines Vaters zu erklären, was er von ihnen erwartet und wie sie ein Leben führen können, das durch Liebe und Mitgefühl zu seinem Nächsten und auch seinen Feinden geprägt ist.
    Die Verwalter der alttestamentarischen Schriften hat er angegriffen und allen Menschen klargemacht, dass diese Autoritäten den Willen seines Vaters nicht vertreten.
    Durch das Neue Testament wurde vieles relativiert, was im alten an Gehorsamsregeln geschrieben wurde. Diese Regeln wurden sogar durch den neuen Bund mit Jesus abgeschafft.
    Womit ich noch Probleme habe. Wenn die ganze Schrift inspiriert ist, dann waren alle die an der Entstehung und Überlieferung dieser Sammlung beteiligt waren auch inspiriert. Das waren die Pharisäer und nicht zu vergessen die katholische Kirche. Deren Handlungen und der damit verbundene Machtanspruch sprechen aber nicht dafür, daß der Heilige Geist sie inspiriert hätte, ganz im Gegenteil. Die NWÜ ist so falsch, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass da überhaupt Geist mitgewirkt hat und wenn dann war er alles andere als heilig.
    Im Gegenschluß stellt sich mir die Frage, wenn die Verfasser und Überlieferer der Bibel, gemäß ihren Werken nicht inspiriert sein konnten, dann sind ihnen vielleicht auch Fehler unterlaufen oder sie haben das bewußt so beschrieben, um ihre Macht zu festigen und ihre eigenen Greueltaten im Namen Gottes zu rechtfertigen. Da braucht jeder, der als Soldat Gottes Menschen ermordet oder Frauen vergewaltigt kein schlechtes Gewissen haben. Er hat sogar Gutes getan, weil diese Menschen es nicht anders verdient haben. Ich kann den Argumenten, Gott würde Grausamkeiten gut heissen nicht folgen. Auch wenn wir darüber spekulieren, ob die 42 Kinder schon ältere Männer waren, in denen böses schlummerte und sie deswegen zu Recht sterben mußten. Darum ist für mich das Neue Testament die absolute Richtschnur, die vieles aus dem Alten Testament erklärt und auch relativiert. Daran glaub ich und nicht an den Gott der Juden. Auch deshalb kam Jesus auf die Erde, um uns von Mensch zu Mensch den Willen seines Vaters mitzuteilen.
    Die WTG hat sich für den Gott der Juden entschieden, weil sie dadurch in Ihrer Literatur Angst und Schrecken als bewährtes Instrument für die Herrschaft über Menschen benutzen kann. Sie agieren sehr ähnlich wie die Pharisäer. Da gibt es viele Parallelen. Jesus und seine Anweisungen, werden falsch interpretiert und /oder ignoriert. Das Einzige, was alle Religionen eint ist die Dualität von Gut und Böse. Satan und Gott, Shiva und Vischnu usw. Die leidliche Streitfrage. Da wir über einen freien Willen verfügen, können wir selbst entscheiden, wem wir nachfolgen. Die jeweils andere Seite wird nichts unversucht lassen, um uns auf ihren Weg umzuleiten. Das ist die Geschichte der Menschheit. Jeder hat die Möglichkeit auf dem Weg Abkürzungen zu nehmen oder umzukehren und woanders hin zu laufen. Das geht aber nur, wenn er sich mit grundlegenden Tatsachen, wie Himmelsrichtungen, Stand der Sonne oder der Sterne auseinandersetzt. Für alle die, die meinen diesen Weg im Rudel und Gleichschritt absolvieren zu müssen, indem sie einem Führer und seinen Ordnern blind nachlaufen sind solche Leute aber gefährlich, weil sie andere anstecken können den eingeschlagenen Weg in Frage zu stellen. Sie werden dann wie Deserteure hingerichtet, als abschreckendes Beispiel für alle anderen Soldaten der WTG.
    Also ich bin dankbar für die Botschaft Jesu und kenne nur einen liebevollen, vergebenden Vater als Schöpfer. Die die meinen er sei auch fürs Böse Werke des Glaubens verantwortlich, können durchaus zum Schluß kommen, dass Jehova ein erfundenes Synonym für Satan oder einen anderen gefallenen Engel ist. Das sehe ich nicht so, weil ich meinen Schöpfer nicht für Böses verantwortlich mache, sondern dem folge, was uns sein Sohn und unser Mitschöpfer gelehrt hat.
    Für mich ist JEHOVA ein künstlicher Gott, der abgeleitet wurde von JHWH, dem Gott der Juden mit copright WTG. Ich werde deshalb in Zukunft Jesus nachfolgen und meinen Schöpfer, dem ich alles zu verdanken habe so ansprechen, wie es mein Herr Jesus getan hat. Ehrfurchtsvoll , wie ich auch meinen leiblichen Vater nie beim Vornamen ansprechen würde, das hat er nicht verdient.
    Liebe Grüße
    Thomas

  • Tirza an Winston
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas!

    Das war ein sehr guter Kommentar; ich hab´ ihn ohne Luft zu holen, wie man so schön sagt gelesen und hinterher erst einmal richtig durchgeatmet. Ja, ich denke du hast recht!
    Lass dich bitte einmal von mir in Gedanken fest umarmen, mir kommen fast die Tränen – danke, lieber Thomas!

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Winston an Tirza
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza,

    danke für Dein liebevolles Kompliment. Ich bin nur einer der Geringsten Jünger Jesus und spreche nur für meine Auffassung der Bibel. Trotzdem freue ich mich sehr über Deine liebevolle Anerkennung. Deine geistige Umarmung habe ich gespürt und war auch gerührt. Endlich finden hier erfreuliche Diskussionen statt, die wirklich Freude machen über Ansichten wahrheitssuchender Mitmenschen nachzudenken.
    Auch ich umarme Dich herzlich und wünsche Dir einen schönen Tag auf dieser herrlichen Erde, die uns Gott geschenkt hat
    Thomas

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Auch von mir ein Dankeschön für deine durhwegs tiefsinnige Gedanken zum Thema „Gott des AT“
    und die einfach nicht zu einem Gott der Liebe passenden Beschreibung.
    Lg. Matthäus

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Hallo Winston!

    Danke für dein Kommentar! Hoffe so sehr, dass das was du über den Gott des AT geschrieben hast, der Wahrheit entspricht. Ich habe auch ein Problem mit der Tatsache, dass es heißt, die ganze Schrift ist von Gott inspiriert. Warum hat Gott es zugelassen dass die Juden wahrscheinlich die Morde YHWH zugeschrieben haben?

  • Winston an Jamie
    Juli 11, 2013

    Lieber Jamie,

    ob ich recht habe mit meinen Ansichten oder nicht kann ich nicht beurteilen. Das können nur die entscheiden, vor denen ich mich später für mein Leben verantworten muß.

    Ich spreche nur für mich:
    Ein Leben ohne Glauben an Gott kann ich mir nicht vorstellen
    Dies habe ich versucht, dabei ist aber nichts vernünftiges rausgekommen.
    Alle Lehren, wie man sich Gott nähern kann, um den Sinn meines Lebens zu verstehen habe ich geprüft.Ich war jahrelang ein passiver Anhänger des Mahayana Buddhismus. Am Ende bin ich wieder bei der Bibel, insbesondere bei den Lehren Jesu gelandet. Die sind für mich verständlich, nachvollziehbar und lebenswert. Für echte Buddhisten ist Jesus eine Reinkarnation von Buddha, weil er mit seinen Lehren einiges wiederholt hat, was Buddha 500 Jahre vorher gelehrt hat. Nämlich Mitgefühl und Barmherzigkeit mit allen Menschen.
    Nur die Botschaft Jesu ist mein Maßstab, den ich als Gottes Wort anerkenne. Das alte Testament ist interessant und lehrreich, aber dessen Gesetze wurden durch die Gebote Jesu aufgehoben,
    Ich möchte mein Leben bis zum Ende so führen, dass ich geistig wachse und dazulerne. Vielleicht komme ich später zu ganz anderen Erkenntnissen. Sicher gibt und gab es Menschen, die Gott und die Bibel besser verstanden haben als ich.
    Auch hier gibt es Artikel und lehrreiche Diskussionen, über die es sich lohnt nachzudenken.
    Und vor allem sind hier in der Mehrzahl der aktiven Schwestern und Brüder viele liebevolle demütige Menschen bereit, sich geistig zu erbauen, Mitgefühl zu äußern, ohne andere belehren zu wollen oder stur die eigene (meistens eine verordnete) Meinung als Maßstab für alle zu verteidigen.
    ganz liebe Grüße
    Thomas

    Ich seh das vielleicht etwas einfach oder wie manche sagen könnten, naiv.
    1. Gott mein Schöpfer ist Liebe
    2. Sein Sohn hat uns gelehrt was echte Liebe ist
    3. Alle meine Mitgeschöpfe, die diese Lehre richtig erkannt haben, haben Liebe untereinander.
    4. Meine Kinder und Enkelkinder sind ein Geschenk Gottes, das mir persönlich viel Freude macht, weil ich deren Liebe spüre.
    5. Wenn ich mich an die Lehren Jesus halte, hat mein Leben einen Sinn und ich kann es umso mehr genießen.

    Das schließt für mich aus:
    – gottgefälligen Haß Andersdenkenden gegenüber, wer auch immer das verodnet
    – Gott ist grausam mit seinen Geschöpfen, die wie Hiob nichts böses gemacht haben
    – Gott ist verantwortlich für das was auf der Erde passiert
    – Gott hat so vielen Menschen das Leben geschenkt um danach den Großteil von ihnen zu vernichten nur weil sie ihm nicht gehorchten
    – Gott hat außer Jesus einen Kanal zu seinen Dienern, die sich seit Jahrzehnten als falsche Propheten erwiesen haben und definitiv nicht nach den Lehren seines Sohnes, selbstherrlich über ihr Volk richten.
    So wie ich an meinen Werken meines Glaubens gemessen werde, sehe ich in den Werken dieser Welt den Gott oder Satan, die dafür verantwortlich sind.

  • M. an Winston
    Juli 11, 2013

    Hallo Winston,

    wie stehst du zum Thema Sünde?

    Gruß,

    M.

  • Winston an M
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder M.,

    so wie es der Apostel Paulus beschrieben hat.
    Gal. 5:21
    21 Also finde ich das Gesetz für mich, der ich das Rechte ausüben will, daß das Böse bei mir vorhanden ist. 22Denn ich habe Wohlgefallen an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen; 23aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist

    Ich bin mir bewußt, dass ich kämpfen muß schlechte Gedanken und Handlungen zu unterdrücken und es gibt vieles in meinem Leben, das ich aufrichtig bereue. Aber durch die Vergebung die uns Gott durch seinen Sohn in Aussicht gestellt hat, habe ich die Hoffnung, dass auch ich barmherzig gerichtet werde. Und zwar nicht durch Menschen.

    Zum Thema Erbsünde habe ich allerdings etwas Zweifel. Da frage ich mich, warum Gott uns als vollkommene Menschen, geschaffen nach seinen Vorstellungen, ins Paradies gesetzt hat, und kurz vor der ersten Fortpflanzung dieses Paares dem Satan die Möglichkeit gab uns wegen des Ungehorsams einer Frau (Essen von einer verbotenen Frucht) alle Nachkommen als Strafe die Erbsünde auferlegt hat.
    Ich kann auch nicht nachvollziehen, welche Sünden kleine Kinder in den ersten Lebensjahren begehen können. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass es außer Jesus keinen Menschen (auch nicht Mutter Teresa) gab, der nicht gesündigt hat.
    Das für mich tröstende ist das Opfer Jesu, das uns von der Sünde befreit, wenn wir ihn anerkennen und uns bemühen nach seinen Geboten zu leben.
    Das Thema ist eigentlich zu komplex, um es in einem noch lesbaren Kommentar darzustellen. Da haben tausende Theologen jahrzehntelang versucht die Bibel diesbezüglich zu verstehen und sind auch zu keinem für mich verständlichen Schluß gekommen
    liebe Grüße
    Thomas

  • M. an Winston
    Juli 11, 2013

    Hallo Thomas,

    „…uns wegen des Ungehorsams einer Frau (Essen von einer verbotenen Frucht) alle Nachkommen als Strafe die Erbsünde auferlegt hat.“

    Es war eine natürliche Folge, keine Strafe Gottes. Eine angekündigte Konsequenz (Naturgesetz) – auch wenn die Auswirkung negativ ist und als „Strafe“ empfunden wird.

    Nach Römer 5:15-17 wird dies aber sogar MEHR als wettgemacht (nicht nur das Bild der Paradies-Buch-Waage…), besonders im Vers 17:

    15 Doch die Begnadigung ist nicht einfach ein Gegenstück für die Übertretung. Denn wenn die Übertretung eines Einzigen der ganzen Menschheit den Tod brachte, so wird das durch die Gnade Gottes mehr als aufgewogen, denn die ganze Menschheit wird durch die Gnade eines einzigen Menschen, nämlich durch Jesus Christus, überaus reich beschenkt.

    16 Dieses Gnadengeschenk ist nicht vergleichbar mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde. Denn das Urteil Gottes, das der Übertretung des einen folgte, führt zur Verdammnis. Aber die Gnade, die auf zahllose Verfehlungen folgte, führt zum Freispruch.

    17 Ist durch die Verfehlung eines Einzigen der Tod zur Herrschaft gekommen, so werden erst recht alle, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen haben, durch den Einen, durch Jesus Christus, leben und herrschen.

    Wer wird jemals wieder so seinen starken Kontrast zwischen Gut und Böse sehen?

    Die Frage ist nur, ob man heute dieses Angebot annehmen und auf welcher Seite man sich klar positionieren möchte.

    Kann ich sehen, welches Ausmaß bzw. welche vielen negativen Konsequenzen das Unheilige hat? Dass die Sünde von Gott trennt (auch „kleine“) und DAS das Schlimmste ist, was es gibt auf der Welt?

    Auch wir beeinflussen mit unserer Sünde andere Menschen negativ, ständig.

    In Christus ist im Grunde alles schon zum Abschluss gekommen, er hat all das Unheilige besiegt.

    Will ich auf seiner Seite stehen, MIT ihm mein Leben leben – (dabei ehrlich zu mir selbst sein) und ihn in mir wirken lassen (Galater 2:20; Kolosser 2:6), indem ich alles Unpassende aus mir entfernen lasse?

    LG,

    M.

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Thomas,
    du hast Recht mit der Aussage das das ganze Thema zu komplex ist und kaum oder gar nicht schriftlich festgehalten werden kann. Es haben sich schon Generationen von Gelehrten und Wissenschaftlern daran versucht, alles Leute fie vielleicht mehr drsuf haben sls unsereins. Auch diese Personen sind zu keinem gueltigem Ergebniss gekommen. Vielleicht bzw. bestimmt sind wir Menschen zu klein um alle Dinge Gottes zu erfassen. Wuessten wir sie bräuchten wir keinen Glauben mehr und alles wäre ganz einfach. Das sollten wir akzeptieren und einsehen, das es nicht auf alles eine befriedigende Antwort gibt. Darum sollten wir an unserem Glauben festhalten, was haben wir denn sonst???
    Gruesse
    Nachdenker

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    In einer deutschen Website „Alles über Gott“ habe ich in paar sehr gute Gedanken zur Sünde gelesen:

    Was ist Sünde – Die große Frage
    Wir leben in einer Kultur, in der die Auffassung von Sünde durch rechtliche Argumente über Richtig und Falsch in Verwirrung geraten ist. Viele von uns denken an Verstöße gegen die Zehn Gebote, wenn die Frage „Was ist Sünde?“ aufkommt. Selbst dann sehen wir gern Mord und Ehebruch als „größere“ Sünden an im Vergleich zu Lügen, Flüchen oder Götzendienst.

    In Wahrheit bedeutet Sünde, wie sie im Text der Bibel definiert ist, „das Ziel verfehlen“. Das Ziel ist in diesem Fall der Vollkommenheitsmaßstab, den Gott festgelegt und Jesus bestätigt hat. In diesem Licht wird es klar, dass wir alle Sünder sind.

    In Römer 3,23 sagt der Apostel Paulus: „Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.“

    Unter diesem Aspekt nützt es nichts, wenn wir uns mit anderen vergleichen. Wir können unser Versagen, dem Vollkommenheitsmaßstab zu genügen, nicht aus eigener Kraft besiegen. Das hat Gott so gewollt, denn nur wenn wir unsere Schwachheit begreifen, werden wir uns überhaupt vom erlösenden Opfer Jesu abhängig machen wollen.

    Was ist Sünde – Aus biblischer Sicht
    Die Sünde wird Hunderte von Malen in der Bibel erwähnt, angefangen bei der „Ursünde“, als Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis aßen. Es scheint oft, als sei Sünde bloß die Verletzung eines der Gesetze Gottes wie der Zehn Gebote.

    Aber Paulus rückt das in Römer 3,20 ins rechte Licht, wo er schreibt: „Denn kein Mensch wird jemals vor Gott bestehen, indem er die Gebote erfüllt. Das Gesetz zeigt uns vielmehr unsere Sünde auf.“

    Gott wollte, dass wir unsere Sünden erkennen. Auch wenn wir nicht gemordet oder Ehebruch begangen haben, werden wir sicherlich feststellen, dass wir schon gelogen oder Abgötter wie Reichtum und Macht „angebetet“ und Gott hintangestellt haben.

    Es ist tragisch, dass Sünde jeglicher Art, ob „groß“ oder „klein“, uns von Gott trennt.

    „Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte,“ sagt Jesaja in Kapitel 59, 1-2, „sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.“ Wir müssen der Versuchung widerstehen, so zu handeln als wären wir rechtschaffen, und uns vor allem nicht auf unsere guten Werke verlassen.

    „Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann ist kein Fünkchen Wahrheit in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erfüllt Gott seine Zusage treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen. Doch wenn wir behaupten, wir hätten gar nicht gesündigt, dann machen wir Gott zum Lügner und zeigen damit nur, dass seine Botschaft in uns keinen Raum hat.“ (1. Johannes 1,8-10):

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas, fühl dich auch von mir umarmt. Ich denke deine Ausführungen sind auch ein Trost für Bruder Fritz. Danke für die Mühe.
    Herzliche Grüsse aus einem wunderschönen Sommerabend an alle Anna

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Thomas,
    deine Glaubensansicht ist absolut nicht naiv. Nein, du hast es kurz auf den Punkt gebracht. Man könnte noch das ein oder andere hinzufügen, aber im Grunde ist das die Glaubensansicht die einen echten und wahren Christen ausmacht. Wuerden alle danach leben und handeln haetten eir viele Probleme nicht mehr.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Thomas,
    vielen Dank für deine Ausführungen. Ein wirklich guter Kommentar nach einigen vielleicht nur spekulativen Kommentaren. Ich gehe mit dir einig denn ich glaube auch nicht das wir Gott fuer alle Gräueltaten, vor allem im At verantwortlich machen koennen. Wenn dem so waere, macht die ganze Bibel incl. NT keinen Sinn und alle Begebenheiten, vor allem Jesus betreffend waeren absurd. Es kann diesbezüglich ueber die Gründe viel spekuliert werden, ganz werden wir es nie ergründen und bringt es uns wirklich weiter??
    Ich halte es so wie du. Ich glaube an Jesus und an seinen Vater und daran das sie unser Bestes wollen.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Hallo Nachdenker!

    Zu deinem Zitat:
    „Ich gehe mit dir einig denn ich glaube auch nicht das wir Gott fuer alle Gräueltaten, vor allem im At verantwortlich machen koennen. Wenn dem so waere, macht die ganze Bibel incl. NT keinen Sinn und alle Begebenheiten, vor allem Jesus betreffend waeren absurd.“ Zitat Ende

    Gerade der zweite Teil deines Zitates ist beängstigend. Denn wenn das wirklich so ist wie es nicht sein darf, dann wäre es sehr sehr bitter. Hmmm…

  • Mani
    Juli 11, 2013

    Hallo Thomas!

    Ich kann zwar Deine Gedanken nachvollziehen, dennoch bemerke ich große Verwirrung und Unsicherheit. Gemäß Deiner Sichtweise wäre es nun jedem mehr oder weniger selbst überlassen, welchen Teil des Alten Testaments man nun als „wahr“ anerkennt und was man als „falsch“ verwirft.

    Du hast geschrieben: „Darum ist für mich das Neue Testament die absolute Richtschnur, die vieles aus dem Alten Testament erklärt und auch relativiert. Daran glaub ich und nicht an den Gott der Juden. Auch deshalb kam Jesus auf die Erde, um uns von Mensch zu Mensch den Willen seines Vaters mitzuteilen.
    Die WTG hat sich für den Gott der Juden entschieden, weil …“

    Also glaubst Du nicht an den Gott der Juden, an welchem sich die WTG orientiert.

    Nun, das ist Dein gutes Recht, wenn Du das so sehen willst. Nur, es entspricht nicht den Tatsachen!

    Tatsache ist nun einmal, dass, als Jesus von seinem Vater sprach, er von dem Gott der Juden sprach. Der Gott der Juden ist der Gott den Jesus als seinen Vater kenntlich gemacht hat. Dies lassen seine verschiedenen Zitate aus dem AT deutlich erkennen.

    Zur Klarstellung:

    1. Mose 2:4 (NeÜ):
    „Es folgt die Fortsetzung der Geschichte von Himmel und Erde, wie Gott sie geschaffen hat. Als Jahwe, Gott, Himmel und Erde machte,…“
    Hier ist das erste Mal der göttliche Name JHWH im AT aufgeschrieben.

    2. Mose 6:2-3:
    „Gott fuhr fort: „Ich bin Jahwe! Ich bin Abraham, Isaak und Jakob als Gott, der Allmächtige, erschienen. Aber unter meinem Namen Jahwe habe ich mich ihnen noch nicht zu erkennen gegeben.“
    Moses und die Israeliten wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, für welche Bedeutung dieser Name JHWH stehen würde, dies sollte sich aber an den Erfahrungen, die die Ägypter bzw. die Israeliten mit diesem Gott noch machen würden, schon in Kürze herausstellen.

    Schon in 2. Mose 6:1 hat es geheißen: „Da sagte Jahwe zu Mose: „Jetzt wirst du erleben, was ich mit dem Pharao machen werde. …“

    Der weitere Verlauf der Geschichte ist ja inklusive der Plagen, die über die Ägypter kamen, bekannt. Auch die letzte Plage, das töten aller Erstgeborenen.

    2. Mose 12:29: „Um Mitternacht erschlug Jahwe alle Erstgeburt in Ägypten …“

    Wenn man nun nur das bisher von mir geschriebene ansehen würde, könnte jemand zu dem Schluss gelangen, dass die Bedeutung des göttlichen Namens darin liegen würde, wehrlose Geschöpfe zu Tode zu bringen. Tatsächlich hat dieser Gott, DIESER Gott, dessen Namen JHWH ist, diese Handlung vorgenommen bzw. durchführen lassen. Grausam und brutal in den Augen vieler (vor allem vom Standpunkt der Ägypter aus). Die Israeliten dürften sich aber über die nachfolgende Befreiung gefreut haben! Doch versetze Dich in die Lage einer ägyptischen Mutter, die vielleicht ein paar Tage vorher ihr gerade neugeborenes erstes Kind entbunden hat!

    Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt.

    2. Mose 20:2:
    „Ich bin Jahwe, dein Gott! Ich habe dich aus dem Sklavenhaus Ägyptens befreit.“

    Und weiter:

    5. Mose 6:4-5:
    „Höre Israel: Jahwe ist unser Gott, Jahwe allein! Und du sollst Jahwe, deinen Gott, mit ganzem Herzen lieben, von ganzer Seele und ganzer Kraft.“

    Und so geht die Geschichte weiter:

    Markus 12:28-30:
    „Was ist das wichtigste Gebot von allen?“ „Das wichtigste“, erwiderte Jesus, „ist: ‚Höre Israel! Der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr. 30 Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzem Verstand und mit all deiner Kraft!“

    Wenn sich nicht alle Bibelerklärer irren sollten, hat Jesus gemäß den Worten des Markusevangeliums die Worte aus 5. Mose 6:4-5 zitiert. Jesus zeigt uns im „Neuen Testament“ daher unmissverständlich, wen er als seinen Vater und Gott anerkennt, nämlich genau den Gott, der als JHWH schon damals in Ägypten seinen Namen bekannt gemacht hat, von welchem ich vorhin aus dem AT zitierte!

    Ich kann daher aus der Bibel nicht erkennen, dass dieser Gott (JHWH, Jahwe, Jehova, oder wie man IHN auch immer nennen mag) nicht der SELBE ist, also nicht der sein soll, den Jesus selbst als seinen Gott und Vater kenntlich gemacht hat.

    Ich kann gemäß meinem Verständnis der Bibel gewisse, in meinen Augen auch für mich nicht nachvollziehbare, Handlungsweisen Gottes auch nicht verstehen, doch verstehe und erkenne ich eindeutig, dass JHWH im AT genau der Gott ist, den Jesus uns als seinen Vater kenntlich gemacht hat, genau DEN, der die Ägypter schlug, der Rettung bewirkt hab und auch bewirken wird, wobei bei dieser Rettung, und dabei ist auch Jesus involviert, auch viel Grausames geschehen wird.

    Man sollte sich daher zurückhalten, vorschnelle Überlegungen aus unserer momentanen Sicht der Dinge zu machen. Obiges Beispiel sollte dies veranschaulichen.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Abend Mani,
    guten Abend an Alle,

    Jesus hat nicht nur einmal oder zweimal aus dem AT zitiert. Allein bei den berühmten 3 Versuchungen hat er dreimal aus den alten Schriften zitiert. Ich habe die genaue Zahl nicht mehr im Kopf, aber ich meine, es war eine dreistellige Zahl, die da in den Evangelien an Zitaten steht, nur von Jesus wiedergegeben.

    Damit nicht genug, zitierte auch Paulus mehrfach aus den alten Schriften.

    Bevor wir dazu übergehen, Jahwe, Jehova oder wie auch immer, die Schuld an den grausamen Dingen zu geben, sollten wir bemüht sein, uns zu fragen, was hat der MENSCH dazu beigetragen? Und manchmal lesen wir Beiträge, wo überhauupt keine Wertigkeit abgegeben wird von Gottes Seite aus, es ist ein Bericht.

    Wenn Jesus, der vom Himmel kam und die ganzen Grausamkeiten von dort mitverfolgte, so oft sein Vertrauen seinem Vater gegenüber aussprach, warum sollten wir, mit umserem begrenzten Verstand und unserem fehlenden Überblick unseren Schöpfer verurteilen? Wenn Jesus ihn geliebt hat, wie können wir dann diese Liebe zurückweisen? Wollen wir wirklich unterstellen, unser Schöpfer hätte es nicht in der Hand gehabt, sein Wort zu bewahren? Wie gesagt, Jesus las daraus vor, er zitierte daraus – das waren diese Schriften, die von uns angeprangert werden. Es gibt aber Menschen, denen kann man mit Engelszungen etwas ins Stammbuch schreiben und es kommt das Gegenteil heraus und deshalb müssen wir meines Erachtens gut unterscheiden, zwischen dem, was geschrieben steht und dem, was Menschen daraus machen. Wir können uns aber nicht aussuchen, welche Rosinen der alten Schriften uns nun gefallen oder auch nicht. Warum glauben wir nicht, dass sie ihren gerechten Sinn haben? Sind denn nun unsere Gedanken höher als die Gedanken Gottes? Für mich definitiv nicht. Ein Kind kann auch nicht unbedingt sofort nachvollziehen, warum es ein Verbot erteilt bekam oder einen Nachteil einstecken muss. Aber darf es deshalb gleich von zuhause ausreißen? Wir können nicht erklären, Jesus zu lieben, aber seinen Vater, den er so oft zitiert hat, den lieben wir nicht. Warum glauben wir dann nicht wenigstens Jesus, dass es sich lohnt, dem Vater zu vertrauen?

    Gute Nacht
    Elke

  • Pit an Mani
    Juli 11, 2013

    lieber br. mani
    2. mose 6: 1-3:
    und Gott redete mit moses und…
    … Ich bin JHWH und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als DER ALLMÄCHTIGE GOTT (ich behaupte mal, da steht im urtext elohim oder „der aleph“, hab leider keine hebräische bibel. wer es besser weiss, bitte posten.), aber mit MEINEM NAMEN JHWH, habe ich mich ihnen nicht offenbart.
    wer auch immer JHWH in den zeitlich früheren texten nachträglich ergänzt hat, weiss ich nicht (moses selbst, oder erst in babylonischer gefangenschaft)
    was nicht offenbart ist, kann keiner wissen. also kann er den namen auch nicht aufschreiben. das geht nur nachträglich.

  • M. für Pit
    Juli 11, 2013

    Hallo Pit,

    „was nicht offenbart ist, kann keiner wissen. also kann er den namen auch nicht aufschreiben. das geht nur nachträglich.“

    Das war mal meine Aufgabe in der TPS. Es ging (denke ich) nicht um das Offenbaren des Namens in seinem Buchstaben-Wortlaut, sondern um das Offenbaren seiner Bedeutung, also in dem Fall „ich mache dass es wird“ (und wie er dann bei den Ägyptern z. B. wirkte, war dann deutlich zu sehen).

    Auch Jesus Christus hat später nicht jedem den buchstäblichen Namen herumerzählt, als er sagte, ich habe ihnen deinen Namen bekanntgemacht – denn die Juden kannten ja den Namen. Sondern was hinter dem Namen steht ( <–im Wesen Jesu und in seinen Wundern, Lehren und seiner Liebe ersichtlich).

    LG,

    M.

  • Mani
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit!

    Das Missverständnis liegt wahrscheinlich darin, dass es bei der Offenbarung des Namens Gottes ja nicht darum ging, zu wissen, wie man ihn nun ausspricht, sondern darum, welche Persönlichkeit und die damit verbundene Handlungsweise sich dahinter verbarg. In dieser Hinsicht ist JHWH in 2. Mose 6:3 zu verstehen. Ganz egal, ob dieser Gott nun JHWH, Jahwe, Jehova, Jehwah, oder HERR bezeichnet wird, in seiner Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit war er derjenige, der die Israeliten aus Ägypten befreite, der die Gebote seinem Volk gab, den Jesus schlussendlich als seinen und als unseren Vater kenntlich machte. Ja, und es gab in Zusammenhang mit SEINEM Handeln auch von unserem Standpunkt aus betrachtet lieblose Szenarien, deren Sinn uns jetzt zwar nicht bekannt ist, SEINE Handlungsweise dennoch nicht von sündigen Menschen in Abrede gestellt werden darf, weil wir uns vielleicht anmaßen wollen, zu beurteilen, was gerecht, ungerecht, richtig oder falsch ist.

    Jedesmal, wenn in unseren heute zur Verfügung stehenden Bibeln von JHWH oder Jahwe oder HERR oder Elohim zu lesen ist, ist immer der EINE gemeint, niemals ein eventuell Anderer, welche sich nur als solcher ausgab. Jeder, der dies nicht so sehen will, wird meiner Meinung in die Irre geführt.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Pit an Mani
    Juli 11, 2013

    wenn man aber den kontext aus 2:mo 3:13-14 mitnimmt.
    da fragt mose: wenn sie fragen, wie ist sein NAME? was soll ich ihnen sagen?

    ich bin, der ich bin.
    ich war, der ich war.
    ich werde sein, der ich sein werde (3x hajah).
    hajah funktioniert im hebräischen in allen zeitformen.
    von hajah kommst du auf jhwh.
    also kannte moses weder die verbform noch kannte er jhwh.

    auch kommt in dem text zum ausdruck, das sich gott mit jedem neuen apsekt und funktion, die immer über olam abgeschlossen werden, einen neuen namen gibt. siehe offenbarung. der reiter auf dem weissen pferd. der bekommt auch einen neuen namen, den nur er selbst kennt.

  • Pit an Mani
    Juli 11, 2013

    also ich seh das nach meinem heutigen kenntnisstans so:
    als gott allein war (kein himmel, kein kosmos, kein sohn.), nannte er sich aleph.
    1. mo 1. 1 3 mal der aleph
    der einzige ewige, allmächtige gott.
    nach der geburt seines sohnes wurde er zu el.
    zusammen mit seinem einziggezeugten sohn schuf elohim (beide el), das universum.
    alles soll nach seiner art hervorbringen. wie kommen menschen drauf, dass da gott nicht das vorbild ist?
    also brachte aleph el hervor und wurde zum 2. el. zusammen elohim.
    denn durch ihn und zu ihm hin ist alles geschaffen, was geschaffen ist. und da ist kein ding, das nicht durch ihn geschaffen ist.

  • Mani
    Juli 11, 2013

    Lieber Pit,

    ich muss zugeben, dass ich leider nicht verstehe, was Du mir sagen willst. Ich habe mich mit der hebräischen Sprache nicht beschäftigt und glaube, dass es auch nicht notwendig ist, um Gott zu erkennen. Jesus sagte, dass wer ihn gesehen hat, Gott gesehen hat.

    Das Problem ist, dass wir Menschen immer auf Menschen hören. Wie kommt es, dass Du gewisse hebräische Worte zu deuten versuchst? Kannst Du Dir sicher sein, dass das auch der Wirklichkeit entspricht? Ich habe mal im Internet das Wort „aleph“ eingegeben und festgestellt, dass es viele unterschiedliche Interpretationen gibt.

    Zum Beispiel: „Gott“ selbst zeigt sich symbolisch im Aleph: Diese Bedeutung erschließt sich, indem man die Form des Aleph (zwei Jod und ein Waw) numerisch betrachtet : Die Gematria von Jod ist 10 – zwei Jods sind also 20. Ein Waw ist 6; die Summe aller drei ist somit 26. Der Name Gottes wird im Hebräischen im Vier-Buchstaben-Namen (Tetragrammaton) JHWH genannt. Die Gematria des Jod (10), des Hei (5), des Waw (6) und des Hei (5) ergeben zusammen 26, sind also gleich dem Jod-Waw-Jod des Aleph.
    So repräsentiert das Aleph numerologisch den Namen Gottes.“

    Glaubst Du wirklich, dass Erklärungen dieser Art notwendig sind, wobei kein Mensch wissen kann, ob eine solche Erklärung nun tatsächlich stimmt, dass solche Aussagen von menschlicher Quelle wirklich wahr sind?

    Mag schon sein, dass teilweise was Wahres dran ist, doch werden wir niemals in der Lage sein, dies so überprüfen zu können, dass wir hundertprozentige Gewissheit haben können. Was Du als Richtig eventuell anerkennst beruht in Wirklichkeit auf deinem persönlichen Glauben und nicht auf tatsächlichem Wissen!

    Darum stütze ich meinen Glauben lieber auf die Heilige Schrift und verlasse mich lieber auf die Aussagen der Bibelschreiber und hoffe, dass mich Gottes Geist in das richtige Verständnis leitet.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Thomas,

    >Ich für mich sehe das Alte Testament und die Eroberungskriege der Juden in Kanaan als Geschichtsbuch mit abschreckenden Beispielen, was man seinem Schöpfer alles Böse unterstellen kann.<

    Tatsächlich? Es war von Gott so vorgesehen, da die dort wohnenden Völker in völliger Abartigkeit gehaust haben. Wir hatten hier neulich die Frage, Bluttransfusion ja oder nein, aber in Wirklichkeit geht es um die Frage, ob der Vater Jesu, der Schöpfergott ein sadistisches Ekel ist und das – das möchte ich persönlich nicht mittragen und verabschiede mich hiermit.

    Auch wenn ich selbst großen Abstand nehmen muss, alle Dinge zu verstehen, so sehe ich doch ein, dass meine Gedanken nicht einmal annähernd den Gedanken Gottes entsprechen und wer sind wir denn, dass Wir als Menschen über Gott richten, den Vater Jesu, von dem wir bekennen wollen, ihn zu lieben? Nein, das ist keine Liebe zu Jesus. Habt ihr nie gelesen, dass auch dieser von euch anerkannt liebevolle Jesus gesagt hat, wenn jemand einen andern zum Straucheln bringt, wäre es besser, ihm wäre ein Mühlstein um den Hals gehängt worden! Ist das Liebe – jawohl, Liebe pur, weil derjenige, der das veranlasst hat, seinen Nächsten ermordet hat. Habt ihr nie gelesen, dass auch Jesus sagte: Wehe dir Kapernaum, wehe dir Chorazin…. Jesus ist in dieser Hinsicht völlig auf der Wellenlänge seines Vaters – den wir in großen Teilen nicht verstehen mögen, aber er ist trotzdem gerecht, im Gegensatz zu allen Menschen, einschl. mir.

    Meines Erachtens wirfst du auch die Inspiration der Bibel mit der menschlichen Verwaltung durcheinander. Warum sollte Gott einen Papst inspiriert haben, nur weil der irgendwelche Schriften aufbewahrt? Der kann sich die Finger blutig schreiben, es ist sein eigenes Gedankengut.

    Anfänglich dachte ich, es ginge darum, biblische Fragen nach dem Warum für Gottes Handlung zu beantworten. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich Leute daran machen, durch besondere Gotteslästerung Bruderinfo in Verruf zu bringen, damit die Organisation darauf verweisen kann, dass hier Antichristen am Werk sind.

    Ich bin jederzeit bereit, Fragen im Licht der Bibel zu ergründen – wissen kann ich ja wahrhaftig auch nicht alles! Aber wirklich auf meine Bibeltexte eingegangen – nein, statt dessen wieder neue Anklagen gegen Gott. Das hat nichts mit Forschen nach der biblischen Wahrheit zu tun, denn die Bibel beschreibt Vater und Sohn und altes und neues Testament und wenn wir zu gering sind, sie zu verstehen, wird Gott nicht weniger sondern wir.

    Ihr erinnert euch ganz bestimmt an den Text aus Judas, dass auch die Dämonen glauben – und schaudern. Der Glaube ist kein Beweis für unsere Richtigkeit, gepaart mit Vertrauen und Liebe kommt es zur christlichen Wirkung. Wer den Vater leugnet, nennt den Sohn einen Hurensohn. Das haben die Pharisäer gemacht, da schließe ich mich nicht auf BI an!

    Gute Nacht
    Elke

    Hallo Elke
    Sei versichert, das diese
    Zum Teil absurden Vorwürfe gegen unserem Schöpfer und Vater Jesu nicht dem entspricht was für Bruderinfo steht.
    Wir werden keine Kommentare mehr freischalten die Gotteslästerung enthalten.
    Sicherlich kann darüber sprechen und sich austauschen darüber, das man manschtest nicht versteht was an Grausamkeiten geschehen ist.
    Aber Gott Anklagen , auch unterschwellig wird nicht mehr geduldet.
    auf dieser Seite nicht mehr geduldet.
    Schön das sich so viele hier offen für unseren Vater und sein Wort Stellung bezogen haben.
    Bruderinfo wünsch allen eine gute Nacht

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    endlich mal ein Wort. Der Widersacher hat es bei vielen geschafft Gott ins falsche Licht zu setzen.Auch Russell als Freemason hat sicherlich nicht die Aneekennung des Höchsten gehabt.
    Was wissen wir, welche Wege Satan geht.
    Uns bleibt nur eins – YHWH so zu vertrauen wie ein Kleinkind dem Vater.
    Gott ist Liebe. Und er liebt jeden,sebst den Bösen, so er umkehrt.
    Allein aus uns können wir nichts machen. Das weiß ER aber er hat Vorkehrung getroffen.
    Bleiben wir besonnen. Gott vergilt es

  • Tirza an Alle und BI
    Juli 11, 2013

    Hallo & guten Morgen, liebe Schwestern und Brüder!

    Gemäß meinen biblischen Verständnis lese und begreife ich die
    Kommentare hier bei BI und antworte manchmal auch darauf.
    Soeben schaue ich mir die Kommentare des letzten Abend an und bin völlig aufgelöst. Es geht um den Beitrag

    „Winston an Fritz, Jamie, Matthäus und Elke:
    25. Juli 2013 um 10:42

    Liebe Schwestern, liebe Brüder,……“

    Dafür hatte ich mich bei Thomas bedankt, ebenso Matth., Jamie, Anna und Nachdenker – wenn ich die Antworten richtig zugeordnet habe?

    Bis dann der Kommetar von Jamie kam:
    Jamie:
    25. Juli 2013 um 16:17

    Hallo Nachdenker!

    Zu deinem Zitat:
    “Ich gehe mit dir einig denn ich glaube auch nicht das wir Gott fuer alle Gräueltaten, vor allem im At verantwortlich machen koennen. Wenn dem so waere, macht die ganze Bibel incl. NT keinen Sinn und alle Begebenheiten, vor allem Jesus betreffend waeren absurd.” Zitat Ende

    Gerade der zweite Teil deines Zitates ist beängstigend. Denn wenn das wirklich so ist wie es nicht sein darf, dann wäre es sehr sehr bitter. Hmmm…

    und eine dramatische Wendung eintrat mit der Antwort von Elke:

    “ Elke:
    25. Juli 2013 um 21:04

    Lieber Thomas,

    >Ich für mich sehe das Alte Testament und die Eroberungskriege der Juden in Kanaan als Geschichtsbuch mit abschreckenden Beispielen, was man seinem Schöpfer alles Böse unterstellen kann.Ich für mich sehe das Alte Testament und die Eroberungskriege der Juden in Kanaan als Geschichtsbuch mit abschreckenden Beispielen, was man seinem Schöpfer alles Böse unterstellen kann.<"

    Der eine persönliche Meinung darstellt, der im weiteren Verlauf von Thomas erläutert wurde und im Ergänzungskommentar, im Kontext, ebefalls entsprechend erklärt wird.

    Wenn ich mich äußere dann deshalb, weil ich u.a. schockiert bin über deinen Satz liebe Elke:

    "Anfänglich dachte ich, … Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich Leute daran machen, durch besondere Gotteslästerung Bruderinfo in Verruf zu bringen, damit die Organisation darauf verweisen kann, dass hier Antichristen am Werk sind."

    Jeder der sich zu dem Kommentar von Thomas geäußert hatte, wohlwollend, so wie ich, fühlt sich nun stark angegriffen.

    Ich gebe zu ich zittere und bin völlig verzweifelt.

    Vielleicht habe ich auch etwas nicht verstanden, manchmal fällt der Groschen pfennigweise, helft mir bitte.

    Liebe Grüße
    Tirza

    P.S. der zweite Kommentar wurde ebefalls unvollständig übertragen

  • Anna an Tirza und alle
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwester Tirza, liebe Brüder und Schwestern,

    ich denke manches wird auch missverstanden. Vielleicht liegst an der Wärme 🙂 Ich fühle mich jedenfalls nicht angegriffen weil mich der Kommentar von @Thomas ermuntert hat.

    Es gibt doch auch so wunderschöne Verse AT. Zum Beispiel Jeremia 29:10ff

    NWÜ
    Denn ich selbst weiß ja, welche Gedanken ich euch gegenüber habe‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚Gedanken des Friedens und nicht des Unglücks, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.12Und ihr werdet mich gewiß anrufen und kommen und zu mir beten, und ich will auf euch hören.‘

    Ist das nicht schön!!! Unser himmlischer Vater, wie der Vers 12 zeigt, möchte auf UNS hören.

    Diesen Text lese ich gerne im Dienst vor.

    Auf der Prophetie-Seite gibt es die Rubrik „Bibeltexte die uns bewegen“. Da stehen selbstverständlich auch wunderbare Verse aus den Hebräischen Schriften drin.

    Wir könnten uns auch hier mit schönen Versen aus dem alten Teil der Bibel ermuntern.

    Herzliche Grüße Anna

  • Normann
    Juli 11, 2013

    Hallo an alle,

    Wenn ich die letzten Diskussionen über Gott und die Bibel betrachte, wie sie von einigen wenigen zur Zeit geführt wird, frage ich mich allen Ernstes „Wo bin ich den hier gelandet?“

    Es geht mir da wie Elke, Zitat: “ … Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich Leute daran machen, durch besondere Gotteslästerung Bruderinfo in Verruf zu bringen, damit die Organisation darauf verweisen kann, dass hier Antichristen am Werk sind.“

    Wofür steht den „Bruderinfo“ wirklich? Nach eigener Aussage; um an Hand der Schriften zu prüfen, so wie die Beröer. An Hand welcher Schriften prüften die Beröer? Doch nur an Hand der hebräischen Schriften ob sich dies mit Christus so verhielt. Wollen wir jetzt hier ernsthaft darüber Diskutieren und diese Schriften in Frage stellen?

    Ich kann verstehen, das Menschen, auch Gläubige Menschen mit den blutigen Berichten des alten Testaments ihre Probleme haben und darüber sprechen möchten, das kann und sollte man machen dürfen. Aber an Hand des Internets Informationen suchen wer wohl mehr Blut vergossen hat, Gott oder Satan, also das geht überhaupt nicht. Wer sind wir, dass wir Gott richten wollen?
    Bruderinfo sollte gotteslästerliche Anfänge sofort unterbinden, bei aller Toleranz und Meinungsfreiheit, die natürlich nicht unterbunden werden darf.

    Ich habe mich ehrlich gesagt gewundert, dass erst jetzt so nach und nach ein Aufschrei von den meisten Brüdern hier kommt. Aber ich bin glücklich dass er jetzt erfolgt. Wobei ich doch noch einige Namen vermisse, wie z. B. Alois, der für mich einer ist, der gerade die prophetischen Schriften kennt und vertritt. Bitte nicht als Vorwurf sehen, Alois, du magst deinen Gründe haben.
    Grundsätzlich frage ich mich, mit welchen Recht wir über die Eingriffe Jehovas, oder Jahwe, JHWH egal wie wir Gott nennen wollen, uns erbosen.

    Wenn er eine ganze verdorbene Welt zugrunde gehen lässt, dann hat es seinen Grund und es steht ein Sinn dahinter. Wie würde die Welt heute aussehen, wenn die Bastarde der Dämonenengel heute noch die Welt regieren würden. Und auch die Einzelnen Eingriffe Gottes zu Gunsten seines Volkes, wer von uns will sie beurteilen und verurteilen?
    Ich verstehe auch nicht die Argumentation einiger, die das Alte Testament als blutrünstig und lieblos darstellen, also der Liebe Gottes widersprechend, und das Neue Testament als das Testament der Liebe. Gott ist Liebe aber auch gerecht.
    Abraham, der Stammvater der Israeliten, glaubte an einen Gott der Liebe und Gerechtigkeit. Er hat nicht mit Gott gehadert, als er seinen verheißenen Sohn opfern sollte. Ein Beispiel für uns alle, die wir meinen mit Gott hadern zu müssen. Dieser Glaube entwickelte er sich aus sich heraus, denn sein Vater, ein Mondanbeter, hat ihn kaum zu dem wahren Gott geführt. Nicht umsonst gilt Abraham als der Vater ALLER die glauben haben, was so viel wie bedeutet wie Vertrauen in Gott und seine Werke und Handlungen.
    Es ist richtig, das neue Testament offenbart Gottes Liebe und Gnade durch Christus. Doch auch im neuen Testament gibt es Ereignisse, die ich nicht so richtig verstehe. Zum Beispiel Ananjas und Sapphira, die Vorgaben alles verkauft und der Gemeinde gespendet zu haben. Warum mußten sie wegen solche einer „einfachen Sünde“ sterben, und David mit seinen schweren Sünden nicht?
    Ich für mich habe meine Antwort dazu, doch ich denke wir können das Alte und Neue Testament nicht getrennt voneinander betrachten. Wer das Alte in Frage stellt hat keinen Basis für das Neue.
    Hier schließe ich mich den vielen Kommentaren an, die ähnliches sagen.
    Ich hoffe, dass dies auch die Basis von Bruderinfo bleibt.
    In diesem Sinn liebe Grüße
    Normann

  • Genovefa Widmann
    Juli 11, 2013

    Hallo Normann!

    Wie ich schon mal in Bruderinfo erwähnt habe, glaube ich auch, dass der Antichrist Bruderinfo schwächen möchte.
    Aber bedenken wir, dass uns diese Seite nicht auffordert in ihre Religion einzutreten.Wir haben Redefreiheit.

    Heute morgen habe ich in der Schlachterbibel Apg. 5 34-38 nachgelesen. Da steht:…Stehet von diesen Menschen ab, (Worte von Gamaliel,) und lasset sie. Denn ist dieses Vorhaben od. ich füge hinzu: „( Bruderinfo) von Menschen“, so wird es zunichte werden, ist es aber von Gott, so vermöget ihr, (auch nicht der Antichrist),es nicht zu vernichten. Dass ihr gar als solche erfunden werdet die wider Gott streiten.
    In Joh.16:33 sagte Jesus………….. solches habe ich zu Euch geredet, auf dass ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Trübsal, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
    Geben wir diesen Leuten nicht recht, denn wenn Bruderinfo aufhören würde, dann könnten die Gegener sagen, das war Menschenwerk. Bedenken wir doch, dass wir alle schon mal durch diese Seite gestärkt wurden.

    Grüsse an alle!
    Genovefa

  • Edelmuth
    Juli 11, 2013

    Guten Abend Geno.

    Die katholische Kirche besteht seit mehr als 1500 Jahren. Ist das nun der Beweis, dass sie von Gott ist?

    Ede

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza

    ich glaube da hast Du etwas ganz doll missverstanden. Im Moment kochen die Gefühle gerade hoch und alle sind durch das eingebrachte Thema von Fritz, sehr aufgewühlt und hadern. Und auch Elke, die versucht hat Gott zu verteidigen, ist nur ein Mensch und hat ihre Grenzen. Wenn man die Zweifel anderer auffangen möchte, sie wieder ermuntern und das Augenmerk auf Gott lenken möchte, aber immer wieder Gegenargumente kommen, gesät mit kleinen Zweifeln, dann kann man irgendwann nicht mehr.
    Winston hat tasächlich einen sehr schönen Kommentar gebracht, aber er hat grammatisch sich sehr sehr unglücklich ausgedrückt. Und Elke hat dies dann durch den ganzen Aufruhr falsch verstanden. Und zwar ist es dieser Text, den auch Du angeführt hast, dass das AT auch ein Geschichtsbuch mit abschreckenden Beispielen ist, was man seinem Schöpfer alles böse unterstellen kann.
    Dieser letzte Satz, „was man seinem Schöpfer alles Böse unterstellen kann“, ist ein Satz den man zweideutig verstehen kann. Winston hätte hinschreiben müssen, „was man seinem Schöpfer alles Böse unterstellen KÖNNTE“. Denn so wie er es geschrieben hat, könnte man als Tatsache verstehen und wäre damit wieder ein Angriff auf unseren Schöpfer. Und ich denke das hat Elke auch so verstanden, deswegen auch der etwas „schnippige“ Einstieg in ihren Antwortskommentar. Und ganz ehrlich, wenn Winston, es wirklich auch so meint, was ich aber nicht glaube, dann würde ich auch so reagieren.

    So das war mal das Erste. Das was Dich am meisten erschütterte war ja dieser Text von Elke:
    „Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich Leute daran machen, durch besondere Gotteslästerung Bruderinfo in Verruf zu bringen, damit die Organisation darauf verweisen kann, dass hier Antichristen am Werk sind.“

    Liebe Tirza, damit bist nicht Du gemeint. Das ist eine allgemeine Äußerung, die gar nichts oder nur am Rande mit dem Kommentar von Winston zu tun hat. Der Kommentar von Winston ist eine Folge von einem ungehörigem Statement, den er etwas unglücklich versucht hat zu widersprechen. Da hat jemand einen kleinen Stein geworfen und eine große Lawine wurde ausgelöst. Nimm das bitte nicht persönlich. Elke hat mit den Antichristen uns alle wachrütteln wollen und uns warnen zu wollen vorsichtig mit unseren Äußerungen gegen Gott zu sein, denn der Geist des Antichristen hat sich tatsächlich eingeschlichen. Es muss nun jeder selbst überprüfen wie sein Glaube aussieht. Jeder selbst überprüfe sein Herz.
    Mich hat es jedenfalls sehr erschreckt wie schnell man jemanden in Zweifel stürzen und zum Straucheln bringen kann und schließe mich Elke an, dass es nicht von Liebe zeugt. Der Apostel Paulus warnte uns davor, andere nicht zum Straucheln zu bringen, deswegen aß er kein Fleisch wenn ein Vegetarier mit am Tische saß. 1.Kor. 8: 1-13 mit besonderer Beachtung der Verse 11-13

    Das was Elke in ihrem letzten Kommentar schrieb war reinster Eigenschutz, damit ihr Glaube nicht kaputt geht. Und ich bitte wirklich um Verständnis dafür. Elke braucht jetzt keine Kommentare, die sie noch weiter runterziehen, auch sie braucht mal Ermunterung und Stärkung von uns. Sie hat uns so viel gegeben, ermuntert und gestärkt, aber man hat nicht unendliche Kraft. Irgendwann muss man auch selbst mal gestärkt werden.

    „Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten – denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat – , und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken an zu reizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!“ Heb. 10: 23-25

    Haben wir Verständnis für einander und bauen uns gegenseitig auf mit viel Liebe. 1. Kor. 13: 4-8, 13
    Das ist das was wir brauchen!

    Liebe Grüße Hope

  • Tirza an Hope
    Juli 11, 2013

    Liebe Schw. Hope!

    Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr dankbar ich dir bin, dass du dich so ausführlich geäußert hast – und alles richtig gestellt hast!
    Ich habe deinen Kommentar mehrfach! gelesen und werde ihn noch einmal lesen!
    Mich hat der Brd. Fritz auch sehr irritiert.
    Wir wollen ja freundlich sein und neue herzlich willkommen heißen.
    Ich dachte mir, was mag er wohl schlimmes erfahren haben, dass er nichts konkretes nennt, sich auf ein unauthorisirtes Schriftstück beruft und Jehova so beschimpft?
    Ich habe tagelang Pein gelitten, weil ich irgendwie etwas fühlte, dass dem sehr nahe kommt: denn der Geist des Antichristen hat sich tatsächlich eingeschlichen.

    Ich habe mich mit einer persönlichen Frage an BI gewendet und nach dem Kommentar von Thomas und der Antwort von BI war ich wieder im Gleichgewicht.

    Als ich nun heute früh die Beiträge las, wusste ich gar nichts mehr und habe regelrecht Angst bekommen.
    Mir geht es mental nicht gut; ich bin ein einfacher Mensch, der Jehova liebt und seinen Sohn, etwas schöneres kann es für mich gar nicht geben! Und weil ich hier etwas ganz doll mißverstanden habe, war ich völlig verzweifelt.

    Bedauerlicherweise kann ich gar nicht mit Bestimmtheit sagen, ob meine Anrede richtig war?
    Wenn nicht, dann bitte ich um Entschuldigung.

    Ich trockne jetzt meine Tränen und werde mir deine lieben Worte zu Herzen nehmen und noch einmal lesen.

    Jehovas Schutz und Segen & liebe Grüße
    Triza
    Ich könnte nur noch weinen. Ich fühle mich einerseits sehr wohl,
    aber dass seit einigen Tagen ist schon schlimm.

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Hope,

    genau richtig. Wir muessen Verständnis füreinander haben, uns achten und respektieren und gegenseitig erbauen und helfen. Sonst sind wir nicht besser als die Organisation, die zwar auch von dieden Eigenschaften spricht und sie anmahnt, selber aber nicht haelt und auch nicht dafür sorgt das sie gehalten werden. Ausserdem bedenken wir welch Zeugnis wir such nach aussen hin mit unseren Kommentaren und Äußerungen abgeben. Es soll doch wohl nicht schlecht von BI geredet werden, oder?? Zudem wollen wir doch für alle stillen und verbotenerweise mitlesenden Bruedern und Schwestern ein Vorbild sein und sie zum Nschdenken ermuntern. Auch wollen wir Selters, das hier mitliest, keinen Aufhaenger fuer Kritik liefern.
    Also sollten wir mit der Spekuliererei aufhoeten.
    Gruesse auch an Elke und Tirza
    Nachdenker

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza

    ich würde Dich so gerne jetzt in die Arme nehmen und trösten. Weine, wenn Du weinen musst. Das ist unser Überlaufkanal, wenn uns mal alles zu viel wird. Gott hat uns diesen nocht umsonst eingebaut. Weinen ist und tut auch gut, weil man sich hinterher besser fühlt. Jedenfalls geht mir das so.
    Für alles gibt es eine bestimmte Stunde…….Zeit fürs Weinen und Zeit fürs Lachen, Zeit fürs Klagen und Zeit fürs Tanzen…“ Pred. 3: 1-9

    Für Dich ist im Moment die Zeit des Weines da und für mich Dich zu umarmen und zu trösten. Aber den größten Trost kann Dir nur Jesus Christus geben, deswegen verzage nicht. Schütte ihm Dein Herz aus. Jesus sagt zu Dir:
    komm her zu mir, Du Mühselige und beladene liebe Tirza! Und ich werde Dir Ruhe geben. Nimm auf Dich mein Joch, und lerne von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und Du wirst Ruhe finden für Deine Seele; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

    Fühl Dich persönlich angesprochen und eingeladen. Jesus hat immer Zeit für Dich.
    Psalm 51: 19
    Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
    Jes. 42: 2-4:
    Er wird nicht schreien und die Stimme nicht erheben und seine Stimme nicht hören lassen auf der Straße. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt er das Recht hinaus. Er wird nicht verzagen noch zusammenbrechen, bis er das Recht auf Erden aufgerichtet hat.

    Auch für Dich kommt wieder eine Zeit zum Lachen und fröhlich sein. Du bist eine ganz liebenswerte Schwester und Jesus wird Dich nicht zur Seite schieben.

    Liebe Grüße Hope

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Hope, Tirza und Anna,

    Schwestern, ich habe für mich die Notbremse gezogen, da ich gesehen habe, dass hier nicht mehr diskutiert wird über das Tun Gottes, sondern ER verurteilt wurde.

    Dass ich meinen Kommentar an Thomas so abgefasst habe, betraf ihn nur bezüglich seiner Trennung von Vater und Sohn. Für den Rest habe ich „ihr“ geschrieben und „wir“, es wäre sicherlich besser gewesen, dies in einem weiteren Kommentar zu tun, damit es nicht allein an gerichtet wurde. Dafür kann ich mich nur bei ihm entschuldigen.

    Tirza, ich habe dir gemailt, noch einmal: ich bin überhaupt niemand böse, was ich beenden wollte, war die menschliche Anklage gegen Gott. Wie kann man denn daran glauben, dass Gott für uns ein Belohner wird – und die Schrift erklärt das zu einem Muss in Hebr. 11:6 – wenn man IHM diese Grausamkeiten unterstellt und damit Ursache und Wirkung vertauscht? Es werden doch wohl nicht unsere Belohnungen auch grausam sein? Siehst du, wohin dieses Denken führt?

    Schwestern, ich bleibe dabei: Wenn wir nicht annehmen, dass auch der Sohn Gottes das Gericht ausführt und dabei Menschen umkommen werden – und die Offenbarung spricht hier von sehr viel Blut – dann haben wir unser Paradies doch schon und brauchen uns nicht nach einer künftigen Welt zu sehnen, wenn wir mit all dem Unrecht, das jetzt geschieht, für immer zufrieden sind, nur damit niemand von Gott vernichtet wird. Ich sehne mich nach einer besseren Welt, nach der Geborgenheit in der Nähe unseres Vaters. Ich will „Schoßkind“ sein, so wie es in Spr. 8:30,31 steht (Elb): „30 da war ich Schoßkind bei ihm und war seine Wonne Tag für Tag, spielend vor ihm allezeit, 31 spielend auf dem weiten Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern.“ Irgendwie werde ich dazu nie zu alt.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Liebe Tirza,

    ich habe nie geglaubt das meine Gedanken hier so viel negatives auslösen. Meiner Forschung nach hat der Gott Jahwe nichts mit dem wirklichen allmächtigen Gott zu tun. Das ist nur meine Überzeugung und ich meinte das ich hier meine Gedanken offen und ehrlich äußern kann.
    Nochmals ich liebe unseren Vater im Himmel den Jesus erwähnt hat. Ich bin nun schon sehr lange als Ältester tätig und bin selbst dafür verantwortlich das dieses“blos kein schlechtes Licht auf Jehova bringen“ mir jetzt ins Gesicht geschmissen wird und ich hier an den Pranger komme. Sogar als Gotteslästerer abgestraft werde obwohl ich mehrfach sagte das ich den allmächtigen Schöpfer liebe wie Jesus, aber erkannt habe das der Hebräergott mit dem allmächtigen Schöpfer absolut nichts gemeinsam hat.
    Nochmals; dies ist meine Überzeugung. Ich weiß jetzt wie Jesus sich fühlte als er der Gotteslästerung bezichtigt wurde und am Pfahl getötet wurde(Jesus erwähnte nie den Namen Jehova- auch hier hat vor Jahren der Wachtturm bestätigt das Jehova ein Konstrukt ist).
    Ich werde mich von diesem Forum verabschieden, da ich niemand zum zittern bringen möchte oder zum verzweifeln, nur wegen meiner Fragen und Feststellungen.
    Liebe Tirza ich hoffe das du irgendwann bereit bist eventuell irgendwann einen Psychologen deine Ängste und Sorgen zu offenbaren, damit du nicht mehr Angst haben mußt bzw. in völliger Verzweiflung noch erkrankst. Dies ist ein wirklich gut gemeinter Rat (du bist nicht ein Einzelfall- die hälfte unserer Versammlung sind psychisch erkrankt).
    Auch Elke und Hope möchte ich sagen, das ich erkannt habe (durch meine langjahrige Erfahrung mit dem Bethel) das ihr versucht diese wirklich sehr gute Seite zu unterwandern. Das Ältestenamt werde ich abgeben und aus der Versammlung herausgehen, da ich erkennen durfte das die Früchte der Gesellschaft faul sind.
    Grüße an alle Fritz

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    faul die Früchte, schlecht das Management, durchtrieben die Hiwis in den Versammlungen, die nach oben buckeln, nach unten duckeln.
    Nur einige wenige erweisen sich hirtengleich, die we4rden dann gemobbt.
    Es kommt wohl tatsächlich so, dass jeder allein seinen Glauben ausleben muss um sich und sein Gewissen vor Gott rein zu bewahren.
    die WT Literatur mit ihren unzähligen Satansfratzen, unterschwelligen Bildern ist ein beredtes Zeugnis, welchem Gott sie frönen.
    Herr, gib uns den Moses wieder….
    der größere Moses, Christus, wird alles zurechtbringen

  • M. zu Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,

    „obwohl ich mehrfach sagte das ich den allmächtigen Schöpfer liebe wie Jesus, aber erkannt habe das der Hebräergott mit dem allmächtigen Schöpfer absolut nichts gemeinsam hat.“

    Wie hast du dann den Schöpfergott kennengelernt?

    M.

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,
    gut, wir kennen nun deinen Standpunkt. Jeder darf hier glauben, hoffen und sagen was er denkt und meint ( bis auf einige Ausnahmen). Aber die Mehrheit der BI Brueder und Schwestern sind gegensätzlicher Meinung. Versuch sie nicht weiter zu verunsichern oder sie als krank darzustellen; vor allem ohne sie weiter zu kennen; oder ihnen Unterwanderung des BI Forums zu unterstellen. Die Macher des BI Forums haben ein wachsames Auge und werden das nicht zulassen. Zudem ist die BI Gemeinde intelligent genug um zu erkennen wer unterwandert und Unfrieden stiftet. Ich finde hiet gehst du zu weit indem du solche Behauptungen aufstellst, vor allem denen gegenueber die nicht deiner Meinung sind und dich kritisieren. Das hat nichts mit Respekt und Naechstenliebe zu tun. Letzte Frage noch: Wsrum sind denn in eurer Versammlung 50% aller Mitglieder krank?? Habt ihr da als Aelteste nicht versagt und nicht rechtzeitig reagiert?? So huetet man aber nicht die Herde wenn das Ergebnis eine Massenerkrankung ist. Da haben einige wohl was falsch verstanden, oder. Dies war und ist sicher nicht ihr biblischer Auftrag.
    Liebe Brueder, lasst uns gelassen bleiben und uns nicht unterkriegen lassen.
    Liebe Gruesse an alle
    Nachdenker

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Hallo Bruder Fritz,

    da ich auch nicht mehr so sicher bin warum YHVH im AT so vorgegangen ist, wollte ich dich fragen, wer deiner Meinung nach Elohim bzw. Adonai ist auf den sich Yeshua bezieht.
    Es muss ja laut Yeshua einen Gott geben der innerhalb der Gottfamilie höher als Yeshua ist.
    Wenn es YHVH deiner Meinung nach nicht ist, wer denn dann? Yeshua kann ja nicht der Allmächtige Gott sein. Er selbst sagt ja, dass der Vater höher ist.
    Andererseits ist es ja so, dass es keinen Gott gibt, der es mit YHVH aufnehmen kann. Also muss YHVH der Allmächtige sein. Nur die Taten die er im AT vollbracht hat sind sehr fragwürdig für mich zumal ja wiederholt Kinder und Frauen unter seinem Zorn umkamen.

    Vielleicht bin ich nur zu misstrauisch geworden und verstehe das nicht so gut im Zusammenhang.
    Oder ich habe mich so sehr in die Irre leiten lassen.

    Liebe Grüße
    Jamie

  • Sascha
    Juli 11, 2013

    Liebe Geschwister,

    da ich seit Wochen wegen unserem Umzug keinen Internet Anschluss habe, kam ich nicht mehr dazu, mich hier durch Kommentare zu beteiligen. Ich habe auch nicht alles gelesen, weshalb ich mir auch kein genaues Bild über die Diskussionen machen kann.

    Ich möchte mich aber trotzdem kurz äußern, weil es unerträglich ist, wenn lieben Schwestern wie Elke und Hope unterstellt wird, dass sie diese Seite unterwandern würden. Da taucht ein Mensch auf, der diese schwestern überhaupt nicht kennt, um nicht nur seine eigenen Zweifel zu benennen, sondern gleichzeitig eine Bewertung von Menschen abzugeben, die seine Zweifel nicht teilen. Aus meiner Sicht dürfen wir so etwas nicht zulassen.
    Ihr lieben, ich kenne euch beide persönlich, und habe von euch schon wichtige Impulse bekommen. Dafür danke ich euch auch mal hier in der Öffentlichkeit. Zweifel, auch gelegentliches Hadern sind menschlich, anderen Christen schlechte Beweggründe zu u

  • Sascha
    Juli 11, 2013

    Und da war die Verbindung auch wieder weg… also nochmal. ..Zweifel und gelegentliches Hadern sind menschlich, aber anderen Christen ohne Grund schlechte Beweggründe zu unterstellen, kommt gemäß 1. Johannes nicht vom Vater. Ich möchte deswegen uns alle, mich eingeschlossen, an die Liebe erinnern. Diese deckt alles zu, was wir menschlich verbocken. Und dann gibt es für niemanden einen Grund, sich enttäuscht von dieser Seite zurückzuziehen. Wir sind und bleiben alles Menschen, das sollten wir einfach akzeptieren und dann unsere Erwartungen etwas nach unten korrigieren. Wir sind alles suchende, wir stehen alle auf der gleichen Stufe und haben alle das gleiche Ziel. Helfen wir uns gegenseitig dabei, dass wir auch dort ankommen.

    Lg Sascha

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz

    auch ich habe eine Meinungsfreiheit und darf meine Meinung äußern. Auch ich habe die WTG in geistiger Hinsicht verlassen weil ich mit diesen Praktiken und vielen Lehrmeinungen nicht mehr einverstanden bin und ich ihre schlechte Früchte erkannt habe. Auf dem Papier bin ich noch ein Zeuge, das liegt aber nocht an mir, sondern an den Ältesten. Ich unterwandere BI ganz bestimmt nicht. Ich und Elke schreiben hier schon lange mit und es gab nie Probleme. Erst als Du so Widersprüchliche Dinge schreibst, sinkt hier ganz ersichtlich die Stimmung. Da frage ich mich ganz ernsthaft, wer unterwandert hier BI?
    Du stellst Gott infrage, indem Du sagst, der Gott der Hebräer ist kein Gott oder wäre nur ein Götze. Welcher Gott meinst Du als den allein wahren Gott? Wenn Du dies infrage stellst, hätte es Eden nie gegeben, Abraham, Moses, Isaak, Jakob. Denn diese haben ja alle angeblich den falschen Gott angebetet. Ja, das ganze AT wäre eine Lüge. Wer hat den Auftrag zum Bau der Stiftshütte gegeben? War das auch ein falscher Gott? Indem Du aber sagst, dass der Hebräergott nicht Gott ist, sondern Satan stellst Du sogar das Geschehene, was dieses Volk mit JHWH und auch auf Geheiß von JHWH erlebt hat, als unwahr hin. Denn es hat ja nicht Gott angeordnet, sondern Satan. Von wem entspringt dann Jesus? Ist dieser dann auch ein Werk Satans?
    Die Bibel hat NIE behauptet, dass JHWH „Jehova“ heißt! Die meisten auf BI hier wissen, dass Jehova eine Erfindung aus dem 13. Jahrh. ist, und von einem Mönch namens Raymond Martini erfunden wurde. Er hat das Tetragrammaton und die Selbstlaute von Elohim und Adonai zusammen gemixt und irgendwann kam der wohlklingende Name „Jehova“ raus.

    Wir wissen, dass JHWH Liebe ist und dass er in die Herzen der Menschen schauen kann. Sollten wir wirklich so kleingläubig sein und meinen Gott weiß nicht, dass er gemeint ist wenn man Jehova, Jahwe oder einfach nur schlicht Vater sagt?
    Lieber Fritz, Du hast hier eine Lüge aufgebaut indem Du sagst, der Gott Moses, JHWH, ist nicht der wahre Gott. Denn Mose war ein Hebräer. Und somit verleugnest Du auch Jesus, denn Jesus ist ein Teil von JHWH, ein Stück von ihm, so wie die Eva ein Stück von Adam war.
    Wer unterwandert hier BI?
    Dein Beitrag habe ich so verstanden. Und da nehme ich mir nun die Freiheit meine Meinung zu äußern. Wenn Du es anders gemeint hast, dann erkläre es verständlich. Vielleicht kannst Du auch erklären wer für Dich der wahre Gott ist, wer die Erde und den Himmel gemacht hat. Hiob 38: 3-11, 18, 22-41
    Wie heißt Dein Gott? Die Bibel kannst Du nicht heranziehen, denn das ist der Gott der Hebräer.
    Erklärt es mir.

    Liebe Grüße Hope

    Liebe Grüße Hope

  • heibea
    Juli 11, 2013

    An Fritz und alle anderen!
    Fritz, Du schreibst, der Hebräergott habe nichts mit dem guten
    Schöpfer, Jesu Vater, den Du liebst, gemein. Hälst Du es nicht
    für möglich, daß es an der einseitigen Darstellung der teilwei-
    se einfachen Schreiber liegen könnte?
    Vielleicht ist Herr Jesus nicht nur gekommen, das Lösegeld zu
    erbringen, sondern auch, um das durch die Juden völlig verzehr-
    te Gottesbild wieder gerade zu rücken!
    Sie haben sich Könige gewünscht, falsche heidnische Götter ange-
    betet, warum sollten sie sich nicht auch eine „Hausgöttin“, sprich
    Gefährtin- Frau für Jahwe erschaffen!
    Eine Dokumentation im Fernsehen, die ich mir ansah, ging in die
    Denkrichtung. Es war interessant,hat mich aber nicht so aus der
    Bahn geworfen wie Deine Erkenntnisse Dich.
    Es gibt sicherlich viele Dinge, die wir- wie Jesus sagt- nicht be-
    greifen können- müssen wir auch nicht, zumindest jetzt noch nicht!
    Ebenso begreife ich die allgemeine Hysterie hier nicht,
    weil Du ein Thema angeschnitten hast, was noch nicht genug er-
    forscht wurde. Jemanden als „Antichristen“ zu bezeichnen steht
    keinem von uns zu.
    Wenn man sein Wissen und seine Zweifel auch über brisante Dinge
    nicht mal auf einem Forum wie BI vermitteln darf ( natürlich ohne
    persönlich zu werden oder andere b e w u ß t zu entmutigen) wo
    dann?!
    Und Ihr anderen, die Ihr Euch angegriffen oder verletzt fühlt,
    w a r u m?! Weil jemand über etwas schreibt, das er nicht zusam-
    menbringt? – Vielleicht hilft es uns zu lernen, in anderen Di-
    mensionen zu denken- weit zu werden ( Jehova und Jesus stehen so
    hoch über uns) und dabei sollten wir einander unbedingt helfen,
    wie es ja hier auch überwiegend geschieht.
    In diesem Sinne alles Liebe
    hei-bea

  • Kilian
    Juli 11, 2013

    Hallo Tirza und an alle anderen,
    ich möchte mal einen Text einwerfen, der zeigt das Jehova nicht einfach nur unbarmherzig und grausam gehandelt hat.
    Die Begebenheit ist in 1.Mo 18:22-33 aufgezeichnet. Jehova hat Sodom und Gommorah dem Untergang geweiht. Dies teilt er auch Abraham mit. Und jetzt reagiert Abraham geanau so wie viele hier eigentlich auch reagiert haben. Sollt Jehova wirklich einfach nur brutal einen Rundumschlag machen und alles vernichten?
    In dem Moment nahm er auf die Gefühle Abrahams Rücksicht und Abraham fing an mit Gott zu handeln. Erst die Frage würde Gott die Stadt vernichten wenn 50 Gerechte darin zu finden wären? Jehova nahm auf Abraham Rücksicht und würde dann die Stadt nicht vernichten. Dann wollte Abraham wissen was bei 45 Gerechten in der Stadt passieren würde, dann 40, dann 30, dann 20, dann 10. Jehova bewies viel Geduld und Mitgefühl für Abraham, zeigt aber auch seine Denkweise in bezug auf Barmherzigkeit. Die Tatsache das Sodom und Gommorah dann doch vernichtet wurde, müsste eigentlich klar machen, wie schlimm es dort zuging. Kann man daraus nicht schließen, das Jehova auch bei solchen Eingriffen, die uns brutal und grausam erscheinen, trotzdem gerecht und wenn möglich barmherzig ist?
    Also wenn möglich auch andere Begebenheiten mit diesem Auge sehen.
    Mir hat diese Begebenheit viel Trost gebracht und die Möglichkeit nicht alles in den Topf der Grausamkeit zu werfen.
    LG Kilian

  • Manfred an kilian
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Kilian,

    Ein sehr guter Gedanke.

    Liebe grüße Manfred

  • Alois an Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Kilian

    Es gibt noch viele Begebenheiten in denen man die Geduld Jehovas erkennen kann. Ein Beispiel:

    2. Könige 18
    3. Und er (König Hiskia) tat, was recht war in den Augen Jehovas, nach allem, was sein Vater David getan hatte.
    4. Er tat die Höhen hinweg und zerschlug die Bildsäulen, und rottete die Aschera aus, und zertrümmerte die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man nannte sie Nechustan.
    5. Er vertraute auf Jehova, den Gott Israels; und nach ihm ist seinesgleichen nicht gewesen unter allen Königen von Juda, noch unter denen, die vor ihm waren.

    Man muss sich das mal vorstellen, König Hiskia regierte zur Zeit als bereits das 10 Stämme Reich Israel vernichtet wurde. Von der Zeit Mose, oder kurz danach, bis Hiskia wurde die Schlange angebetet, auch zur Zeit Davids. Trotzdem hat Jehova sein Volk nicht bestraft. Er hat Israels Sünden und Fehler bis zu einem gewissen Punkt immer geduldet.

    Auf uns übertragen hat er auch eine gewisse Anbetung der Organisation bzw. des Sklaven oder der LK durch die Zeugen Jehovas akzeptiert, auch wenn sie damit moderne Götzen anbeten. Aber ab einem gewissen Punkt wird der neuzeitliche Hiskia (vermutlich unser König Jesus) kommen und dem Spuk ein Ende bereiten. (Vers 5)

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke

    auch mir sind die Kommentare gegen JHWH sehr sehr nahe gegangen. Sie haben mich psychisch total runtergezogen und ich habe mich wirklich schlecht gefühlt. Es ging soweit, dass ich sogar über dieses Thema anfing Fragen stellen, was ist wenn dies wirklich so ist und die Bibel falsch ist. Ich wusste auf manche Kommentare gar keine Antwort mehr und ich merkte wie ganz langsam Zweifel aufkam.
    Aber dann kamen Deine liebevollen Kommentare, die JHWH und unseren Herrn Jesus Christus unseren Erlöser und Heiland, mit Herz und mit einer Vehemenz verteidigt haben. Sie haben mich wieder gestärkt und Kraft gegeben, weil sie mir auch die richtigen Antworten gegeben haben. Sie haben mir den Zweifel genommen.

    Dafür möchte ich Dir von ganzem Herzen danken und Dir auch sagen, dass Deine Kommentare nicht ins Leere liefen. Sie haben mich ermuntert und wieder aufgebaut. Ich habe schon an Rico geschrieben, dass auch wieder eine Zeit der Ermunterung kommt und wo aufbauende Themen wieder besprochen werden. Wo wir JHWH wieder verherrlichen und Dank sagen für seine großartigen Taten und auch seinem Sohn, der unsere Sünden auf sich genommen hat.

    Natürlich kommen immer mal wieder Fragen auf, warum dieses oder jenes so geschehen ist und ich denke dann darf man das auch mal thematisieren. Aber wir sollten unsere Grenzen kennen und sie auch einhalten. Aber Gott in Frage zu stellen oder ihn gar mit Satan zu vergleichen, das geht gar nicht.

    BI hat ja nun geschrieben, dass sie eingreifen werden und Gotteslästerung nicht mehr dulden. Vielen dank dafür.

    Liebe Elke, überlege es Dir bitte noch mal ob Du wirklich gehen möchtest, auch Du Rico. Ich würde Euch beide wirklich sehr vermissen.

    Ganz liebe Grüße und seid fest umarmt
    Hope

  • Alois an Hope und Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Schwestern

    Ich hatte in letzter Zeit nicht die Zeit alles zu lesen, denn vor allem mein Beruf und auch die Familie nimmt mich manchmal sehr in Anspruch.

    Mir würde es außerordentlich Leid tun, wenn Du liebe Elke das „Handtuch“ schmeißen würdest. Jesus und die Apostel mussten sich auch allerhand anhören, z.B. dass Jesus den Teufel mit dem Belsebub austreiben würde.

    Gerade Dich liebe Elke habe ich vom Geist unseres Vaters geleitet in Erinnerung, genauso auch Du liebe Hope und viele andere Brüder und Schwestern hier.

    Auch ich habe mich gefragt, warum Kommentare welche eine gewisse Rote Linie überschreiten, überhaupt freigeschaltet worden sind. Aber wir sollten bedenken, dass gerade in letzter Zeit so viele Kommentare gepostet wurden, dass man mit dem Lesen gar nicht mehr hinterherkommt. Ich könnte mir somit gut vorstellen, dass der Bruder der die Aufgabe übernommen hat die Kommentare freizuschaten, gar nicht alles gelesen hat, oder erst einmal freigeschaltet hat um sie dann erst später zu lesen.

    Dann gab es auch immer wieder den Vorwurf Bi würde zensieren und Kommentare nicht freischalten. Diese Vorwürfe, die vermutlich eher technische Ursachen hatten, haben sicherlich dazu geführt, dass man eher alles freischaltet um nicht dem Zensurvorwurf ausgesetzt zu sein.

    Für mich ist dies eine Seite von Zeugen Jehovas für Zeugen Jehovas. Damit sind Kommentare die unseren Vater Jehova lästern ein Verstoß gegen die Nächstenliebe weil sie die Meisten hier verletzen. Wer aber gegen die Liebe zum Nächsten absichtlich verstoßt, sollte auch nicht freigeschaltet werden. Die Rote Linie ist dann überschritten, wenn die Gefühle des Nächsten mit Füßen getreten werden, was für mich in diesem Forum bei gewissen Kommentare absolut der Fall war.

    Früher war ich auch ab und zu an dem Punkt aufzugeben, mittlerweile interessieren mich Kommentare wie der, den Dich sehr geärgert hat liebe Elke, so wenig wie mich interessiert ob in China ein Sack Reis umgefallen ist.

    Jesus sagte in Matth. 18 über jemanden der Dich geärgert hat liebe Elke:

    6. Wer aber irgend eines dieser Kleinen, die an mich glauben, ärgern wird, dem wäre nütze, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

    Liebe Grüße Alois

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Ach Alois,

    guten Tag; es geht nicht darum, ob ICH mich beleidigt fühle – das ist absolut nicht wichtig.

    Ich stehe auch kritischen Fragen keinesfalls negativ gegenüber, im Gegenteil, wir können nur wachsen, wenn wir uns solchen Fragen stellen. Und ich habe auch vollstes Verständnis, dass es Situationen gibt, in denen jemand völlig verzweifelt mit Jahwe hadert. Auch dazu finden wir biblische Beispiele und die wohlwollenden und keinesfalls zürnenden Antworten von Jahwe. Die Schrift sagt uns auch, dass in Bedrängnis ein Weiser unsinnig handeln kann und für solchen „Unsinn“ habe ich Verständnis aus eigenem erleben und empfinden. Daher war ich wirklich dafür, diese Kommentare freizuschalten.

    Nach meinem Empfinden ging es jedoch nicht um Verzweiflung und auch nicht, „Ermittlungen“ in dieser Sache aufzunehmen, nicht einmal um eine „Anklage“ sondern um „Verurteilung“ von Gott. Das ist eine andere Kategorie. Und zwar eine, die ich nicht mittrage.

    Das ist MEIN Empfinden. Andere mögen das anders sehen, aber ich muss auch das Recht haben, meinen Glauben zu bewahren und in diesem Fall offen zu sagen, dass ich da nicht mehr mitziehe. Und mich wird das auch in Zukunft sicher nicht kalt lassen.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Bruderinfo
    Juli 11, 2013

    Lieber Alois, (Elke, Hope und alle Brüder)

    du liegst hier genau richtig. Es ist von allem etwas dabei. Wir möchten nicht Zensieren auch nicht negativ beurteilen oder gar richten.
    Manchmal bleibt einfach nicht die Zeit alle Kommentare zu lesen oder ein Bruder übersieht irgend etwas.
    Das ist alles menschlich und nicht negatv gemeint von Bruderinfo.

    Was uns aber stört ist das Brüder oder in diesem Fall Schwestern einen Bruder den sie nicht kennen als „Antichrist“ bezeichnen oder Gotteslästerer usw.
    Dies ist in unseren Augen „richten“.

    Dieses richten unterliegt nur unserem himmlischen Vater und seinem Sohn dem dies übertragen wurde. Wo ist die so hochgelobte Liebe unserer Schwestern?
    Dieser Bruder Fritz hat mehrmals darüber geschrieben, dass er nicht unseren Schöpfer, der von Jesus als Vater bezeichnet wird meint, sondern (nach seiner Meinung) der Gott Jahwe nach seinen
    Forschungen, den Platz des Schöpfers eingenommen hat.
    Das das nun nach unserem Glauben nicht so ist, ist unsere Meinung bzw. unser Recht. Das Fritz unser Gott Jehova als Teufel bezeichnet hat
    ist falsch aber von seinem Standpunkt aus, sein Recht.
    Wir durften erfahren das der Bruder Fritz ein sehr liebevoller Ältester ist, der so wie uns eine Schwester mitteilte, er letzte Woche
    einen jüngeren Bruder im Kommitee verteidigte, der „nur“ die Gesellschaft fragte, warum SIE sich an die Stelle Jesus plaziert hat.

    Der von euch so verhasste Bruder Fritz ist nun selbst zu einem Kommiteefall geworden und die Gesellschaft möchte nun auch ihn ausschließen. Nach diesem Mail ist Bruder Fritz über 80 Jahre
    und diente der Gesellschaft schon mehr als 60 Jahre. Da nun so ein älterer Bruder einmal entgleist ist allzu verständlich. Das ihn aber gerade Schwestern auf so eine überhebliche Art zurechtweisen möchten
    und gleichzeitig öffentlich hier praktisch hinrichten möchten und ihn als Antichrist bezeichnen ist nach unserem Verständnis mindesten genauso herzlos.

    Wir möchten hier anfügen, dass Jehova die Herzen kennt und prüft und Menschen richtet und nicht Schwestern die denken hier den Richterstuhl Gottes einnehmen zu dürfen.
    Jesus lehrte uns das Böse stets mit dem Guten zu besiegen und nicht mit Bösen Worten wie „Antichrist“ oder herzlose Vergleiche wie „Krebsgeschwür“ zu verteitigen.

    Wir durften hier schon des öfteren erfahren, dass sich Brüder mit verhärteten Herzen nach monatelanger liebevoller Art sich dem Herrn zuwanden und sie sich komplett gewandelt haben.
    Sind wir denn besser als dieser Bruder Fritz? Bestimmt nicht. Selbst Pertrus erlag dem Teufel in Matthäus 16:21-23 wo steht:
    Sei gütig mit dir selbst, Herr; dieses Geschick wird dir bestimmt nicht widerfahren.‘ Er aber drehte sich um und sagte zu Petrus: ‚Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen‘ “
    Verurteilte er Petrus?. Nein im Gegenteil. Petrus bekam die Schlüssel des Königreiches.

    Warum sollten wir dann einen Bruder der so lange dem Herrn auf guter Weise (laut Email) gedient hat verurteilen? Wo bleibt die Liebe und Tolleranz? Ja viele hier wollten bei Bruder Fritz den ersten Stein schmeißen.
    Denkt daran Brüder, die Liebe ist das oberste Gebot, nicht der Hass oder die Verurteilung. Wir alle sind Sünder. Soeben hat uns eine anonyme Mail erreicht das dieser Bruder Fritz ausgeschlossen wurde und er jetzt
    nicht mehr seine Tochter und Enkel sehen darf. Wie herzlos und graussam.

    Wir hoffen das sich Bruder Fritz wieder hier meldet und wir möchten ihn gerne trösten und die Hand reichen.
    Euch allen und besonders dir Bruder Alois besten Dank und Jehovas Segen. Bruderinfo 🙂
    P.S. lasst uns nicht fanatisch und dogmatisch werden damit unser Herz der Liebe Gottes nicht wiedersteht.

  • Pit an Br. Fritz
    Juli 11, 2013

    falls ich durch meinen kurzen artikel über den umgang mit atheisten dir gegenüber beleidigend gewirkt habe, so bitte ich dich hier und jetzt, öffentlich um entschuldigung.
    ich hatte es nicht so gemeint. ich verstehe es sogar überaus gut, war ich doch auch schon von diesem gedanken geplagt, habe aber herausgefunden, das es nicht so ist.
    das hat aber gedauert.
    liebe grüsse pit

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebes Bruderinfo-Team,

    ihr habt sicher recht, dass es nicht gut ist, über jemand zu richten. Eure Mitteilung, dass jener Bruder Fritz nun wegen seiner hier geschriebenen Mails ausgeschlossen wurde, erhebt in mir die Frage, woher die Gesellschaft wusste, wer dieser Bruder „Fritz“ ist.

    Allerdings ist der Gesinnungswandel bei euch für mich auch nicht nachvollziehbar, denn wenn ich das alles nachvollziehe, habt ihr noch am gleichen Abend beschlossen, keine Kommentare wie von Fritz mehr freizuschalten, da ihr deutlich eine rote Linie überschritten saht. Und heute um 180 Grad anders und die Vorwürfe gegen andere richten?

    Wenn ihr der Auffassung seid, dass diese Art der Kommentare nicht negativ für den Glauben sind, warum dann diese Aktivität? Entschuldigung, ich hatte erklärt, auf niemanden böse zu sein und das meinte ich auch so. Aber ein gerader Weg dürfte es schon sein.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Bruderinfo
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,

    du mußt schon richtig lesen. Wir haben nie geschrieben das Bruder Fritz wegen der hier geschriebenen Mails ausgeschlossen wurde? Wie kommst du auf solche Behauptungen?
    Auch haben wir keinen Gesinnungswandel. Wir haben betont das wir keine „Kommentare“ mehr freischalten werden (wir versuchen es zumindest, da auch wir nicht immer die Zeit haben alles gaenau zu lesen) in der Jehova
    falsch dargestellt wird.
    Aber wir haben nie betont einen solchen Bruder zu streichen. Also bitte bei der Wahrheit bleiben. Wenn dies für dich nicht ein gerader Weg ist dann ist wahrscheinlich dein Weg der Geradere.
    Wir hoffen das du deine Überheblichkeit in Zukunft ein wenig drosseln könntest, das würde nach Paulus einer Schwester besser stehen. Entschuldige bitte unsere Geradlinigkeit. Im übrigen werden wir Kommentare von jedem Bruder und jeder Schwester die sich beleidigend äußern und Andere verletzen uns das Recht vorbehalten nicht freizuschalten. Bruderinfo 🙂

  • Jade
    Juli 11, 2013

    Das tut mir für Fritz sehr leid!!Ich hoffe dass er diesen Schlag einigermaßen gut übersteht!
    Das hat er sicherlich nicht verdient, und es zeigt sich einmal mehr, dass diese Organisation hartherzig und selbstverliebt ist.
    Jade

  • heibea
    Juli 11, 2013

    Danke,BI!
    Es ist beruhigend für mich zu sehen, daß Ihr Hartherzigkeit, Ver
    urteilung anders Denkender und auch Übergriffigkeit ihren Mei-
    nungen gegenüber nicht duldet. Danke!
    Ich fand Fritz` Beiträge interessant und eines Gedankens wert.
    Von „alten“ Brüdern kann man sehr viel lernen, wenn man r i c h-
    t i g zuhört.
    Stimmt schon, Schwestern reagieren oft unüberlegt ( ich bin auch
    eine ) und emotional, obwohl keiner ihnen was will… Wir sind
    eben alle noch lernfähig ( auch Ihr Brüder) und bemühen uns auch
    darum. Dazu gehören auch eine gewisse Bescheidenheit und Zurück
    haltung. Das fällt der Einen leichter als der Anderen, manche kön-
    nen es noch garnicht. Ich denke, man kann fast alles äußern: Der
    Ton macht die Musik!
    Brd. Fritz, ich wünsche Dir viel Kraft von „oben“. Ich löse mich
    auch gerade von der hiesigen VS und erwarte demnächst einiges (
    wenn sie sich trauen…) Auf alle Fälle sind wir ohne diese Ver-
    logenheit besser dran, auch wenn es manchmal noch weh tut. Unser
    himmlischer Vater stützt uns, was wollen uns die Menschen?!
    Alles Liebe
    hei-bea

  • Barnabas an BI
    Juli 11, 2013

    Danke für diesen treffenden und folgerichtigen Kommentar!

    Gruß Barnabas

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Bruder Fritz,

    wenn das stimmt was BI ueber dich berichtet hat wuensche ich dir für alles was noch vor dir liegt viel Kraft.
    BI und seine Brüder und Schwestern ist immer für dich da, auch wenn die Meinungen mal auseinander gehen. Die Naechstenliebe sollte uns veranlassen uns immer respektvoll und mit Anstand und ohne Vorurteile oder Vorverdaechtigungen miteinander auszutauschen.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Edelmuth in Sache Fritz
    Juli 11, 2013

    An alle!

    Die von Fritz aufgrund seines zitierten Schreiens vertretenen Ansichten werden auch in einem deutschen Weltverschwörungs-Forum von Anhängern christlicher Kirchen diskutiert. Sie stehen auf dem Standpunkt, dass Jahve als Rebell alle Macht an sich reißen wollte und zu sich zu Unrecht Gott nennen lässt. Der größte Gott ist dann als Jesus auf die Erde gekommen, um die Dinge wieder richtig zu stellen. Daraus lässt sich schließen, wen diese Menschen anbeten.

    Erschüttert hat mich, dass der Autor „pateralbi“ auf Gott-Wissen meinte diesen Standpunkt anhand der Bibel belegen zu können. Seine Belege haben mich dann zur Geistigen Loge (Relinfo.ch) geführt.

    Zitat:
    „Die Vereinigung hat jedoch seinerzeit vorgesorgt und von Frau Brunner und ihren medialen Botschaften Aufnahmen gemacht. So treffen sich die Anhänger heute zu Tonband- und Video-Wiedergaben von Ansprachen jenseitiger Geister, z.B. des Geistes Josef, durch das Medium Beatrice.“
    Zitat Ende.

    Aus meiner Sicht ist durch dieses Zitat bereits der Umgang mit Dämonen und der satanische Ursprung belegt. Möglicherweise handelt es ich hierbei um eine Satanssekt. Das von Fritz veröffentlichte und zitierte Schreiben ist wahrscheinlich ein Produkt der Satanisten.

    Uns sollte es nicht verwundern, wenn sich Satan als Engel des Lichts ausgibt. Wir sollten deshalb auch bei vertrauenserweckenden Namen, die den Pater beinhalten, oder Personen, die hochgestellte Ämter bekleiden, sehr vorsichtig sein. So schlimm die Ältesten der ZJ auch sein mögen, aber ein verantwortungsbewusster Hirte, der Jehova für Satan hält, hätte unverzüglich sein Amt niedergelegt.

    Für mich ist immer noch Jehova der höchste und liebevollst Gott des Universums und sein Sohn Jesus ein würdiges Abbild deines Vaters und ich bin immer noch Zeuge Jehovas.

    Ede

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Lieber Edelmuth und alle anderen, gerade Lavendel, dank für die angebotene Hilfe,

    so melde ich mich doch noch einmal. Die letzten Tage verbrachte ich im Bett. Mit 84 ist es schwer zu verkraften als „Antichrist“ benannt zu werden oder als Metastasen eines Krebses erachtet zu werden. Gerade die Kommentare von Elke haben mich tief getroffen. Das Hopefull das noch unterstrich und 2 Schwestern gegen mich hetzten und einige mitzogen schmerzten sehr. So diente ich schon so sehr lang und gerade für Schwestern trat ich oft ein.
    Edelmuth du hast mir die Augen geöffnet. Der Text von meinem Kommentar war von einem S.Sitchin der sumerische Tontafeln übersetze und der besagte Text war angeblich darunter. Das war mein Fehler und möchte mich bei euch allen entschuldigen. Das war unverzeihlich. Ich schäme mich dafür.
    Bruderinfo Brüder sehr sehr lieben Dank das ihr es erkannt habt und mich mit Respekt behandeltet.
    Die Absicht von mir war nur gut. Nun habe ich nur noch Jesus. Ich werde es so tun wie Jesus und Gott wie es im Mustergebet steht als Vater bezeichnen. Da kann ich nichts falsch machen.
    Für mich persönlich wurde ich von Jehova in Stich gelassen. Deshalb hoffe ich das ich durch Jesus Trost finde. Großen Dank an Bruderinfo für die lieben Worte. Bruderinfo tu ich weiterlesen zum Beteiligen fehlt mir aber die Kraft. Gottes Segen allen. Fritz

  • Fuchs
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Fritz

    Ich denke das du im Moment sehr viel um die Ohren hast, jetzt wo die WTG auf dich aufmerksam wurde. Aber so ging es hier schon vielen Brüdern und Schwestern, auch sie wurden teilweise ausgeschlossen. Das tut mir aufrichtig leid, um JEDEN der diese Art Drangsal durchmacht. Lass dich bitte nicht entmutigen und schreibe ruhig weiter, aber bitte überdenke deine Art des Schreibens.
    Ein Thema, welches JHWH verunglimpft, hat nun mal zur Folge, das dies sehr viele (auch ich) empört ablehnen. Auch solltest du nach Möglichkeit nicht versuchen einen Keil in die digitale Versammlung zu treiben indem du schreibst.
    Gerade die Kommentare von Elke haben mich tief getroffen. Das Hopefull das noch unterstrich und 2 Schwestern gegen mich hetzten und einige mitzogen schmerzten sehr.
    Laß dir versichert sein, das sie nicht DICH als Antichrist bezeichnen, sondern das Gedankengut welches du hier einbrachtest.
    Wenn es um biblische Themen geht sind beide Schwestern (auch alle anderen Schwestern und Brüder)sehr aufgeschlossen. Ich denke wir sollten jetzt erst recht alle zusammenstehn, uns die Hand geben und einander vergeben und aufhören mit dem Finger auf den anderen zu zeigen, Bruderinfo eingeschlossen.
    Da Gott Liebe ist sollten wir ihm nacheifern und vergeben, den die Liebe langmütig, gütig ……

    Grüße FUCHS^^

  • Edelmuth an Fritz und alle
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz

    Wir freuen uns von dir zu hören und zu lesen.

    Wir alle machen Fehler. Es gehört zu unserer liebsten Tugenden, anderen ohne ein Wort bereitwillig zu vergeben.

    Dein Beitrag mit deinem Schreiben hat uns auch etwas Gutes gebracht. Es hat uns gezeigt, dass unter dem christlichen Deckmantel satanische Geister ihr Unwesen treiben, die uns höchst gefährlich werden könnten, und wir deshalb achtsam sein müssen.

    Auf dieser Web-Site findest du die Hintergründe deines zitierten Schreibens erklärt.

    Vorsorglich möchte ich die Leser dieser Web vor den Gefahren warnen und die Aufmerksamkeit auf die verwendeten Symbole lenken

    Thuletempel.org/wb/index.php/Jaho#Andere_Bezeichnungen

    Wir müssen uns nicht mit dieser Lehre befassen, um sie von uns weisen zu können. Aber wir müssen wissen, dass es sie gibt, um nicht darauf herein zu fallen.

    Wir freuen uns daher, dass du deinen Irrtum erkannt hast und hoffen, dass es die Brüder, die über dich urteilen, ebenso sehen. Auf jeden Fall bist du uns ein willkommener und geschätzter Bruder

    Ede

  • Frank und Frei
    Juli 11, 2013

    dass YHWH ins schlechte Licht gerückt wird ist Taktik seines Nachäffers.
    Wir haben die Ausrüstung mit dem Schild des Glaubens und dem Helm der Rettung.
    Was bisher so läuft ist alles klein und armselig. Zu seiner Zeit wird der Widersacher sein letztes Aufgebot in die Schlacht werfen und dann werdet ihr sehen, dass die jetzigen Versuche Kleinigkeiten sind.
    wer jetzt schon stolpert wird dann erst recht fallen.
    machen wir uns nichts vor – da gibts Kräfte, die mit Vehemenz gegen BI vorgehen, Kräftee, die sich nicht sachlich auseinandersetzen können und wollen, ganz nim sinne eines Diktates.
    Halten wir die Ohren steif, dass Fritz da mal ein Thema angeschnitten hat, das aufzeigt, dass da im Hintergrund was abgeht ist mir nicht neu. Ob er ein TRoll vom WT ist, wage ich zu bezweifeln. Die SEite wird moderiert und wenns zu hart wird, kommt der Lösch Button.
    Seien wir ehrlich mit iuns selbst. Wie lange haben wir WT Literatur gelesen und dabei über Jahrzehnte satanische Fratzen mehr oder weniger wahr genommen. Das ist eine viel größere Gotteslästerung. Cest la vie mit der REalität. Ab kühlen, sachlich bleiben und weiter auf unseren Gott YHWH vertrauen.
    dann können solche Attempts nichts erreichen.
    Liebe Grüße
    Frank der Freie

  • Br. Bird an BI
    Juli 11, 2013

    Liebes BI Team,

    Ja das ist wirklich eine Gute Idee. Solche abwägigen Gedanken, sind zu gefährlich, sie können wie Gibt wirken.
    Wir können vieles nicht verstehen, aber JHWH das dafür in die Schuhe zu schieben, ist absurd.

    Danke euch für die Entscheidung.

    LG
    Bird

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Ihr Lieben, das ist ein sehr heikles Thema.

    Wir und unsere Ahnen, haben sich von Geburt an daran gewöhnt, dass sie mal sterben müssen, obwohl es ursprünglich nicht so vorgesehen war. Der Lebengeber drohte mit Todesstrafe für Ungehorsam und sie wurde – und wird immer noch – vollstreckt. An das müssen sich auch die gewöhnen, die meinen das Leben samt Geschöpfen kamen plötzlich und willkürlich ins Dasein.

    Die hebräischen Schriften zeigen an vielen Stellen was Gott fordert: Loyalität! Durch seinen Sohn trat keine Veränderung ein. Die griechischen Schriften lassen keinen Zweifel: wer im künftigen Äon mit dem König Jesus nichts zu tun haben möchte, wird auch nichts mit ihm zu tun haben. Tausende Jahre Macht-Demonstration durch einen „Gott“ dem die Macht verliehen wurde, damit alle Geschöpfe nachvollziehen können, w a s dabei raus kommt, sind dann für immer vorbei. Auch die Rebellion gegen dem Herrscher des Alls endet.

    Ein klarer Hinweis von vielen, ist in Matth. 13:

    40 Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
    41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun;
    42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen
    : da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
    43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters.

    Auch Lukas 19: 27 ist bei dieser Thematik sehr aufklärend.

    Wollen wir Gott seinem Sohn und seinen künftigen Geschwistern verbieten, dass sie im künftigen Reich keine Rebellen mehr dulden werden?

    Schockierte ich euch mit meinen Vermutungen? Eventuelle Widerlegungen sind jederzeit willkommen.

    An so schönen Sommertagen, wie sie gerade sind, bei Beobachtung von Flora und Fauna, überkommt mich immer wieder eine dankbare Bewunderung an der wunderschönen Schöpfung! Aber ich weiß auch, es gibt Giftschlangen, Raubtiere und Stechmücken. Das nennen manche Dualismus, damit man nicht n u r Gut und Böse erkennen kann.
    Vielleicht können die künftigen „Könige und Priester“ da auch aufräumen 🙂

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Gerd,

    wer von uns würde einfach mal so einen Obdachlosen aufnehmen, der es weder mit Hygiene noch Hausarbeit hat, der unsere Wertsachen versetzt, unseren Kühlschrank plündert und obendrein das Haushaltsgeld für hochprozentiges Schlafmittel ausgibt?
    Würden wir uns nicht zutiefst empört fühlen und das deutlich zum Ausdruck bringen? Beim zweiten Mal dürfte er auf unsere Gastfreundschaft verzichten, oder?

    Sollten unsere Erlöser und Rückkäufer Jahwe und Jesus wirklich weniger Rechte haben? Wir entscheiden als Mieter, dass wir das nicht wollen, aber der Hausherr und die Verwaltung, die sollen das dulden? In MEIN Verständnis von Recht passt das nicht.

    Nachdem verheißen ist, dass auch Giftschlangen keinen Schaden mehr anrichten, sollen sie doch bleiben, ist Artenvielfalt. Das gleiche gilt für „Raubtiere“, wenn Wölfe Gras fressen, liegt es an uns, genügend Grünflächen bereit zu stellen, aber da habe ich keine Sorge. Und Stechmücken? Die mutieren, aber das erleben Evolutionisten vom harten Kern nicht mehr. 🙂

    Aufräumen beendet, liebe Grüße
    Elke

  • Pit
    Juli 11, 2013

    ich sprech jetzt mal einen gedanken an, den ich leider nicht zu ende denken kann, da es meinen genius übersteigt.
    die hebräer haben keine zahlen, so wie wir sie kennen.
    bei uns ist 1+1=2.
    bei den hebräern gibt es nur buchstaben. und hinter jedem buchstaben verbirgt sich ein bild oder symbol.
    erst aus dem kontext heraus weiss der leser einer schrift, ob eine zahl oder ein bild.
    1 aleph kopf (1. mo. 1.1: der aleph, der aleph, der aleph)
    2 beth haus
    3 gimmel kamel
    4 daleth tür
    5 he fenster
    6 waw angel (666, der alle angelt, verführt)
    7 sajin schwert
    8 chet abschluss
    9 tet gebärmutter
    10 jod hand
    20 kaf hand in bewegung
    30 lamed ochsenstock
    40 mem wasser
    50 nun fisch
    60 sameg schlange 60+6 (passt auch: die schlage, die menschen angelt (verführt)) (bei 666 mit nachdruck, um es besonders herauszustellen.)
    70 ajin das auge
    80 pee der mund
    90 tsadee der fischhaken
    100 kof nadelauge (was immer das sein mag?)
    200 resch schädel
    300 schin zahn
    400 taw + oder auch X
    1000 eleph das allumfssende, zur gänze, alles.

    das ist im hebräischen so. nun zu meiner frage, dort wo ich nicht weiter weiss.
    welche sprache wurde von jesus und seinen jüngern gesprochen?
    ich habe die perschitta.
    die befürworter der perschitta behaupten: die juden sprachen und schrieben aramäisch. daher geht der aramäische text auf die urschriften zurück und ist unverändert.
    die gegner behaupten: die juden schrieben in der amtssprache griechisch und somit ist die aramäische perschitta nur eine übersetzung aus dem griechischen.

    warum ist diese frage wichtig?
    weil, wenn die schriften in aramäisch geschrieben waren, alle zahlen auch bilder sein können und somit nicht mehr mit unserem westlichen nummerischen begriff überein stimmen.
    somit würden wir total falsche schlussfolgerungen aus den zeiten ziehen.
    wer weiss rat?
    meine gedanken dazu: beides ist möglich.

    die pluspunkte für die perschitta:
    1 wenn die juden damals zweisprachig waren, waren sie auch konkret in der lage die griechischen texte richtig zu übersetzen. somit müsste eine 100 % übereinstimmung der aramäischen und griechischen schriften bestehen.
    besteht aber nicht.
    2 das schulsystem der juden gab es nicht, nach westlichem standart. alles was die menschen über gott und gesetz wissen mussten, erfuhren sie über rabbis in den synagogen.
    hebräisch war da angesagt, kein griechisch.
    was die kinder für das leben und den beruf lernen mussten, wurde ihnen von den eltern beigebracht ( vater fischer, sohn fischer, enkel fischer). soll ich jetzt annehmen, die eltern hätten griechisch mit ihren kindern gesprochen? ich denke: NEIN.
    3 die beröer. sie haben in den schriften geforscht, um zu sehen, wie es sich verhielt.
    es gab aber noch kein NT.
    also konnten sie nur in den alten schriften geforscht haben, ob jesus wirklich der messias ist und sich die prophezeiungen erfüllt haben, oder nicht. das war ja die kernfrage bei den juden.
    natürlich waren sie des hebräischen mächtig, sonst hätten sie nicht forschen können, ist meine schlussfolgerung.
    4 nur eine annahme von mir: wenn die griechischen einflüsse so massiv gewesen wären, wie von den gegner dargestellt, gäbe es kein hebräisch mehr.
    5 annahme: der ungebildete, einfache mensch. konnte der überhaupt griechisch? oder waren nur die höhergestellten beider sprachen mächtig?
    wenn jesus zum einfachen volk sprach, welcher sprache bediente er sich.
    die gleichnisse sind eindeutig bilder und weissen nicht auf das griechische hin.
    aber da kann jeder mal selber drüber nachdenken.

    plus für die gegner:
    1 die griechen waren schon seit langer zeit im land (ptolemäus) und die vorherschende sprache zur zeit jesu war griechisch.

    ist zwar nur eine behauptung, aber ich kann sie nicht widerlegen.

  • Mein Name @ Pit
    Juli 11, 2013

    Hallo Pit,

    über das Verältnis von Hebräisch und Aramäisch ist bereits recht viel geschrieben worden. Siehe z. B. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Biblisches_Aram%C3%A4isch, oder http://de.wikipedia.org/wiki/Hebr%C3%A4ische_Sprache

    Betrachten wir doch einige Passagen aus dem NT, die Licht auf dieses Thema werfen.

    Matthäus 1, 23: „Sie werden seinen Namen Emmanuel nennen, was übersetzt ist: Gott mit uns.“ Direktes Zitat aus dem hebr. AT, wobei das hebr. „Immanel“ als „Emmanuel“ gräzisiert wird.

    Markus 5, 41: „Und er ergriff die Hand des Kindes und spricht zu ihm: Talita kum! Das ist übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ Talita kum, oder genauer, Talita kumi, ist aramäisch.

    Markus 15, 22: „Sie bringen ihn nach der Stätte Golgatha, was übersetzt ist Schädelstätte“. Golgatha, oder Golgotha – aramäisch Gulgatha, in hebr. Gulgoleth.

    Matthäus 27, 46 und Markus 15, 34: „In der neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lema sabachthani?, was übersetzt ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ – Zitat aus Psalm 22, 1. In hebräisch heißt es dort: Eli Eli lamah asaphtani? In syrisch: Alahi Alahi lemana schebaqtani. Laut aller Kommentare ist Jesu Ausspruch aramäisch.

    Johannes 1, 38: „Sie aber sagten zu ihm: Rabbi – was übersetzt heißt: Lehrer“. Rabbi ist m. W. sowohl hebräisch als auch aramäisch.

    Johannes 1, 41: „Wir haben den Messias gefunden – was übersetzt ist: Christus.“ Messias ist die gräzisierte Form des hebr. Maschiach, von dem einige Kommentatoren aber auch sagen, es sei ein aramäischer Titel gewesen. War offenbar in beiden Sprachen gebräuchlich.

    Johannes 20, 16: „Jesus spricht zu ihr: Maria! Sie wendet sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni! – das heißt Lehrer.“ Obwohl Joh sagt, es sei hebräisch, ist Rabbuni laut allen verfügbaren Kommentaren aramäisch. Hebräische Versionen (wie z.B. von Ginsburg) haben „Ribboni.“

    Apg. 9, 36: „In Joppe aber war eine Jüngerin mit Namen Tabita, die übersetzt heißt: Dorkas.“ Tabitha ist aramäisch für „Gazelle“.

    Denken wir auch an einige Namen: Bar-abbas, Bar-nabas. „Bar“ ist aramäisch für „Sohn“. Das entsprechende hebräische Wort ist „Ben“ (wie z. B. in Ben-jamin).

    Johannes 1, 42: „Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du wirst Kephas heißen – was übersetzt wird: Stein.“ Kephas ist aramäisch, aber verwandt mit dem hebr. Wort für „Felsen“

    Also, es scheint, das die GESPROCHENE Sprache Aramäisch war, aber bei direkten Bezugnahmen auf die hebräischen Schriften auch hebräische Begriffe verwendet wurden.

    Gruß,

    M.N.

  • Johann
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen liebe Brüder und liebe Schwestern,
    anscheinend denken doch viele gläubige Menschen gleich, wenn sie das brutale Vorgehen aus den alten Schriften lesen.
    Mich selber hat ja massiv dass Verhalten von Elias gestört, wie er die Kinder von Bären zerfleischen lies, nur wegen kindlichem Spot. 2 Könige 2:23-24
    Diese Zweifel haben meinen Glauben an einen liebevollen Gott belastet, und darum habe ich im Internet nach Lösungen und Erklärungen gesucht, auch hier.
    Eine Seite hat mich geschockt, dort wurden alle „Morde“ aufgezählt,
    die Gott in der Bibel begannen hat.
    Dagegen wurden die offiziellen Morde Satans gestellt.
    Jehova, 25 Millionen : Satan, die 10 Kinder Hiobs.

    Ich wollte und konnte aber diese Tatsachen nicht glauben, und bin immer noch auf der Suche.
    Einen Lösungsweg habe ich hier gefunden!
    Was damals passierte, können wir nicht mit unserem heutige Wissen und Gewissen begreifen, weil wir heute, die Liebe und dass Handeln von Jesus erkennen können!
    Und mit dem Erscheinen Jesu, hat sich uns auch UNSER Gott offenbart.
    Nicht mehr als der Gott der Hebräer, sondern als Gott für alle!
    Er ist zwar unser aller himmlischer Vater, aber wir gehören nicht seinem „Volk“ an.
    Unser Glaube an ihn, geschieht auf freiwillige Basis.
    Es ist ganz alleine unser Wille, ob wir ihn als unseren Gott anerkennen oder nicht.
    Diese Bibelverse drücken doch ganz genau seine Liebe aus, und zeigen uns auch die Hoffnung die wir haben.
    Johannes 3:16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.
    17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
    18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat.

    Jetzt kommt mein Lieblingsspruch: Früher war alles ganz anders…
    Und in diesem Fall stimmt es zu 100%!

    Alle damaligen Protagonisten wussten genau, wer Jehova Gott ist!
    Sie wussten genau, was er tagtäglich für sie machte und ihnen ermöglichte!
    Die Hebräer waren doch bei allem „Live“ dabei.
    Sie sahen und fühlten seine Anwesenheit und auch seine gütige Liebe.
    Ihre Vorväter haben verschiedene „Bünde“ mit Gott Jehova geschlossen.
    Sie wurden von ihm aus der Sklaverei in Ägypten geführt, sahen und fühlten seine Macht wie er Moses dass rote Meer teilen lies, trotzdem murrten sie wegen allem.
    2 Mose 15: 24
    2 Mose 16: 2
    Dieses Murren, und auch dass massive Verstoßen gegen Gottes Gebote zieht sich durch die ganzen Hebräischen Schriften!
    Es waren harte Zeiten, und diese Zeiten forderten halt eine harte Hand Gottes!

    Nur sind diese Zeiten aber vorbei!
    Uns bleibt nur der freiwillige Glaube an einen liebevollen und gütigen Gott.
    Und wie seine Liebe und seine Güte aussieht, haben wir durch seinen Sohn Jesus Christus erfahren.
    Und der Glaube an Jesus Christus, hat mir den vollen Glauben zu seinem Vater Jehova zurück gebracht!

    Liebe Grüße
    Johann

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Johann,

    je gebildeter diese „Mathematiker“ sind umso kränker sind sie auch. Es gibt eine ganz andere Rechnung über die Ermordung von Menschen und die heißt: Jahwe 0, Satan Alle bis auf diesen Tag,alle!

    Wer hat denn die Schöpfung versaubeutelt wenn nicht Satan durch seine Überredungskunst Eva gegenüber? Hast du noch alle deine Verwandten, alle bei bester Gesundheit, einschließlich dir? Na dann bist du aber eine glückliche Ausnahme. Die meisten von uns haben schon irgendeinen Verlust erlitten, fing bei mir schon früh an mit dem Tod meines Zwillingsbruders und im Moment kämpft meine schwerstkranke Mutter gegen den Tod.

    Nochmal meine Frage: Wer hat den Tod gebracht? Zur Geschichte mit Elia habe ich einen Kommentar eingestellt und gehofft, damit eine schlüssige, biblisch fundierte Erklärung abgegeben zu haben. Ich fasse sie noch einmal kurz zusammen (Hilfe BI, ich krieg das mit den Links nicht hin!):

    Der Begriff „Kind“ aus dem AT (zumindest dem AT) ist ein anderer, als wir ihn heute kennen. Lest bitte den Passus nach aus 5. Mose 21 ab V. 18, wo Eltern angehalten wurden, ihre eigenen Kinder bei den Gemeindevorstehern anzuzeigen, wenn sie Tagediebe sind. Aber waren das Kinder, die mal Ferien genießen wollten? Nein, es ging um nach heutigen Begriffen erwachsene Männer, die durch ihren Lebenswandel Gottlosigkeit unterstrichen.

    Das jüdische Recht kannte (oder kennt?) die Volljährigkeitsgrenze ab dem 30. Lebensjahr. Für mich macht das Sinn, aber es entsteht halt ein ganz anderer Eindruck von dem Begriff Kind, als für uns. Jesus ließ sich im Alter von 30 Jahren taufen, mit dem Eintritt in das Leben eines Erwachsenen. Nicht umsonst schreibt auch die Bibel, dass wir als Nachfolger Christi in die Reife des vollentwickelten Christi hineinwachsen sollen. (NWÜ Eph. 4:13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört)

    Und ihr habt auch von Isaak gelesen, der mit Abraham drei Tagesmärsche ging und bereit war, von ihm geopfert zu werden. Das war kein kleines Bübchen mehr. Abraham war schon jenseits der 110 Jahre, Isaak hätte leicht zur Wehr setzen können, aber es ging nicht nur um die Bereitschaft des Gehorsams – so sind wir es gelehrt worden – nein, es ging um viel, viel mehr. Abraham wusste, dass sich der göttliche Retter opfern würde, aber auch zur Auferstehung gebracht wird und die Schrift sagt, er GLAUBTE auch, dass er Isaak von den Toten wieder bekommen würde. Abraham sah vielleicht in Isaak diesen verheißenen Samen, auch Isaak teilte wahrscheinlich diese Ansicht, denn er war ja bereit, sich opfern zu lassen. Aber beide hingen nicht verbittert diesem Irrtum nach, sondern konzentrierten sich auf die Zukunft, nachdem Gott selbst diesen Irrtum mittels eines Widders im Gebüsch aufgeklärt hat. Aber allein diese Bereitschaft: Herr hier bin ich, so wie du willst, werde ich handeln – allein diese Bereitschaft hat Abraham, Isaak und viele Nationen Segen eingebracht.

    So, Ende der kleinen Exkursion: Bei den „Kindern“, die von den Bären gerissen wurden, muss es sich also nicht um kleine Buben gehandelt haben, die einfach mal einen Dummen-Jungen-Streich gespielt hatten, sondern da war böse Konsistenz dahinter. Ihr lest, hört oder seht auch Nachrichten und habt auch über U-Bahn-Schlägereien und die tödlichen Ausgänge Berlin-Alexanderplatz gelesen, wo sich junge Menschen einfach zum Zeitvertreib zu Mördern machten, oder? 18,19,20jährige – nach jüdischem Recht also Kinder. Wolltet ihr solchen in die Hände fallen, wenn sie schon lästernd auf euch zukommen? Wieviele wurden gerissen? Stellt euch mal vor, was diese Horde übermütiger Jugendlicher hätte anrichten können!

    Habt ihr nie die Geschichte von Sodom und Gomorra gelesen? In Sodom, vor Lots Haus: vom Kleinsten bis zum Größten sagt uns was? Da waren garantiert keine 8jährigen dazwischen, der Pöbel hat sicher darauf geachtet, dass die Küken schon im Fell liegen und schlafen, während sie sich aufmachten für ihre Schandtaten. Die „Kleinsten“ waren nach unserem Verständnis also Heranwachsende oder junge Erwachsene.

    Ihr denkt, ein solcher hätte sich doch gegen einen Bären wenden können? Wenn ein Grizzly mit der Pranke ausholt, hat der Mensch Fleischwunden von ca. 10 cm. Tiefe und der Kiefer zermalmt Tonnen! Keine Chance! Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass diese Jungs die Bären auch aufgescheucht haben könnten mit ihrem Unfug?

    Liebe Grüße
    Elke

    =======================================================

    Danke Elke für deine Relativierung und Stellungnahme für unseren Schöpfer. Wir sollten darauf aufpassen, das wir uns nicht gegen Gott vesündigen mit unseren menschlichen Überlegungen.
    Liebe Grüße Bruderinfo

  • Johann
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe Elke,
    bitte Entschuldige, wenn mein Text den Anschein hat, dass
    ich so etwas glauben würde!
    Ich stimme dir voll überein, dass es nur einen Vater der Lüge und einen Totschläger gibt. Satan der Teufel!

    lg Johann

  • Pit
    Juli 11, 2013

    ich denke viele menschen übersehen den status des menschen vor gott.
    im AT waren die menschen entfernt von gott. nur durch ihren glauben (hiob), ihre rechtschaffenheit (abraham) und durch stellvertreteropfer (in israel) konnten sie ihren status kurzzeitig rehabilitieren.
    in genau der art ist gott auch mit ihnen umgegangen.
    aber mit dem opfer jesus hat sich das alles radikal geändert.
    die schuld ist gesühnt.
    und jetzt kann gott mit den menschen wieder so verfahren, als wären es alle seine kinder.
    „wer an mich glaubt, dem gebe ich die vollmacht ein kind gottes zu werden“, sagt jesus in johannes 1.
    nehmen wir dieses geschenk an, oder verwerfen wir es?
    es liegt an uns.
    „mein joch ist sanft und meine last ist leicht“ lautet die botschaft christi.
    die botschaft der wtg ist: „du musst es dir verdienen“.

    klammern sind nur beispiele der vielen.

  • M. an Johann
    Juli 11, 2013

    Danke Johann 🙂

    LG,
    M.

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,
    vielen Dank für deine Antwort! So ganz verstehen kann ich dein Erlebnis oder deine Erkenntnis noch nicht. Ich stimme dir zu dass es im AT viele Grausamkeiten gibt die ich unmöglich mit einem Gott der Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung in Verbindung bringen kann. Mir ist diese Umstand das erste Mal vor ein paar Jahren als ich das Bibelbuch Richter (Kap. 19,20) gelesen habe. Die Frau eines Leviten wird solange vergewaltigt bis sie stirbt, der Levit zerteilt sie (alleine das wäre eine Vorlage für einen Horrorfilm – nur mehr abscheulich) in 12 Stücke, in weiterer Folge wurden bei den Vergeltungsmassnahmen 10.000e Männer getötet und dies offenbar auf Geheiss (20:18) Gottes.

    Und hier setzt bei mir der Verstand aus, ich kann es nicht verstehen, die Tat (Vergewaltigung) war grausam und brutal. Die Männer sollten ihre Strafe bekommen (für Gott eine Kleinigkeit einen Engel zu senden) doch warum mußten dann bei den Kämpfen 10.000e sterben? Genauso habe ich auf deine Beispiele keine Antwort auf das WARUM! Würde das alles Gottes Wesensart sein, dann könnte ich diesen Gott niemals anbeten oder lieben.

    Und trotzdem gibt es auch die andere Seite der Beschreibung eines Gottes den man nur lieben kann, nur ein Beispiel von vielen:

    Psalm 145: Gottes Liebe ist grenzenlos
    1 Ein Loblied Davids. Dich will ich ehren, mein Gott und König! Dich will ich preisen für alle Zeit! 2 Jeden Tag will ich dich loben und deinen Namen überall bekannt machen.

    3 Groß ist der Herr! Jeder soll ihn rühmen! Seine Größe kann niemand erfassen. 4 Eine Generation soll der anderen von deinen großen Taten erzählen und schildern, wie machtvoll du eingegriffen hast. 5 Deine Hoheit und Macht wird in aller Munde sein, und auch ich will stets über deine Wunder nachdenken. 6 Immer wieder wird man davon sprechen, wie dein Handeln den Menschen Ehrfurcht eingeflößt hat. Auch ich will ihnen sagen, wie groß du bist.

    7 Wenn sie dann zurückdenken, werden sie deine unermessliche Güte rühmen. Weil du deine Versprechen gehalten hast, werden sie dich laut loben: 8 „Der Herr ist gnädig und barmherzig; seine Geduld hat kein Ende, und seine Liebe ist grenzenlos!

    9 Der Herr ist gut zu allen und schließt niemanden von seinem Erbarmen aus, denn er hat allen das Leben gegeben.“ 10 Darum sollen dich alle deine Geschöpfe loben. Jeder, der dich liebt, soll dich rühmen 11 und weitersagen, wie großartig deine Königsherrschaft ist! Sie alle sollen erzählen von deiner Stärke, 12 damit die Menschen erfahren, wie du deine Macht gezeigt hast und wie prachtvoll und herrlich dein königliches Reich ist!

    13 Deine Herrschaft hat kein Ende, sie wird bestehen von einer Generation zur anderen. Auf das Wort des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut, das tut er aus Liebe.1

    14 Wer keinen Halt mehr hat, den hält der Herr; und wer schon am Boden liegt, den richtet er wieder auf. 15 Alle schauen erwartungsvoll zu dir, und du gibst ihnen zur rechten Zeit zu essen. 16 Du öffnest deine Hand und sättigst deine Geschöpfe; allen gibst du, was sie brauchen. 17 Der Herr ist gerecht in allem, was er tut; auf ihn ist Verlass!

    18 Der Herr ist denen nahe, die zu ihm beten und es ehrlich meinen. 19 Er geht auf die Wünsche derer ein, die voll Ehrfurcht zu ihm kommen. Er hört ihren Hilfeschrei und rettet sie. 20 Gott bewahrt alle, die ihn lieben, aber wer mit ihm nichts zu tun haben will, den lässt er umkommen. 21 Ich will den Herrn loben, und alles, was lebt, soll ihn allezeit rühmen. Er ist der heilige Gott!

    Dieser eine Psalm, (z.B. Vers 17) ist für mich mit den anderen Begebenheiten nicht in Einklang zu bringen, deshalb kann ich mich nur schützen und davor bewahren Gott zu zürnen wenn ich die Grausamkeiten zwar nicht erklären aber auch nicht Gott zuordne sonst müßte ich aufhören an Gott zu glauben.

    Lieber Fritz, ich würde deswegen obige Grausamkeiten nicht so ohne tiefer darüber nachzudenken oder „OHNE Vorbehalt dem Gott der Liebe JHWH“ zuschreiben. Es ist nun mal Tatsache dass es unzählige archäologische Funde gibt die auf diesen Namen JHWH verweisen, auch tausende Tontafeln die auf Abraham, verschiedene Könige oder eben auch das Volk Israel belegen. Es werden dazu noch viele Fragen bleiben doch bringe schlimme Grausamkeiten nicht mit dem Gott der Liebe in Verbindung.

    Du wirst sicher noch mehr Antworten bekommen, ich hoffe ich konnte etwas zu deiner Erbauung beitragen und deine Gedanken in positive Bahnen lenken. Glaub mir auch ich habe vieles erlebt jedoch waren hierbei IMMER Menschen im Spiel, selbst solche die sich Hirten oder Älteste nennen, die jedoch alles andere als dem Beispiel unseres guten Hirten Jesus folgen, die Machtgeil über den Bruder herrschen wollen und IM AUFTRAG der Organisation dich zu Handlungen zwingen wollen (nur so kannst du ein „angesehenes Glied der Versammlung“ bleiben) wo Jesus andere Forderungen aufstellt.
    Wir können Freunde sein wenn wir tun WAS ER gebietet, dazu gehört vorrangig SEINE Lehre und nicht irgendwelche Menschengebote (Organisation) die nur dazu führen dass unsere Anbetung vergeblich werden – siehe Matth.- 15:9

    Wir alle freuen uns auf weitere Kommentare von dir!
    Liebe Grüße Matthäus

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Vielleicht möchtest du diese Vorträge einmal näher betrachten:

    http://www.digidatanet.de/?p=147
    oder:http://www.digidatanet.de/?p=305

    oder auch diese:

    Die Frucht der Hoffnung. http://www.bruderinfo.de/?p=1263

    Die Frucht des Glaubens. http://www.bruderinfo.de/?p=1252

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo Matthäus,

    danke. Du schreibst das mit der Frau eines Leviten und siehst was dort steht und dennoch schreibst du das du meine Worte nicht ganz nachvollziehen kannst.
    Daraufhin zitierst du David. Den Mann der Menschen wie Vieh dahinschlachtete und selbst Frauen und Kinder nicht verschohnte. Der sogar sich seiner Morde rühmte.
    In den Geboten steht: du sollst nicht töten…aber dies wird einfach ignoriert. Das sind nicht die Taten des wirklichen Gottes und Schöpfers. Solche mordlustigen Menschen
    wurden und werden ganz bewusst vom Teufel ausgesucht um dem wahren Gott diese Greueltaten in die Schuhe zu schieben. Nach so viel Greueltaten und Morde ist es nicht verwunderlich das dieser David seinem Teufel Jahwe
    Lobgesänge mitteilt. Das macht jedoch vor dem wahren Gott die Taten nicht ungeschehen. Gruß Fritz

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,
    Hast du meine Ganzen Kommentar gelesen?
    Da war dieser Gedanke auch enthalten:

    >>Und hier setzt bei mir der Verstand aus, ich kann es nicht verstehen, die Tat (Vergewaltigung) war grausam und brutal. Die Männer sollten ihre Strafe bekommen (für Gott eine Kleinigkeit einen Engel zu senden) doch warum mußten dann bei den Kämpfen 10.000e sterben? Genauso habe ich auf deine Beispiele keine Antwort auf das WARUM! Würde das alles Gottes Wesensart sein, dann könnte ich diesen Gott niemals anbeten oder lieben.<<

    Also es gibt für mich Ungeklärtes, auch Fragen nach dem warum – die gleiche Frage: Warum hat Gott den
    11.9.2001 zugelassen! Das gibt mir jedoch nicht das Recht Gottes Handlungsweise oder Nichthandeln in Frage zu stellen!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Abend geliebter Bruder Matthäus,
    guten Abend Fritz,

    so, ihr beide wisst also nicht, warum das mit dem Leviten und seiner Nebenfrau so in der Bibel steht?

    Ich auch nicht. Aber Fakt ist, NIRGENDWO wird in dieser ganzen Episode auch nur ein einziges Mal gesagt, dass diese Vorgehensweise von Gott gebilligt wurde. Beachtet man den Ausgang der Sache, verursachte dies große Traurigkeit in Israel. Damit fällt dieses Ereignis unter die Überschrift „wie man es nicht machen sollte“.

    Wie würden wir über einen Gott denken, der sofort mit Schwert und Pest agieren würde? Wenn schon jetzt, wo er Geduld zeigt, aber auch Grenzen setzt, gemeckert wird, ja, sogar seine Göttlichkeit aberkannt wird, WEIL er angeblich viel zu schnell verurteilt, andererseits aber auch Unrecht – übles Unrecht – zulässt, dann frage ich: Was für einen Gott darfs denn sein?

    Fritz, mal ehrlich: würdest du von unserm himmlischen Vater Gerechtigkeit erwarten, wenn dein Kind von einer Splitterbombe fehlgeleiteter Fanatikern zerfetzt würde? Ja? Hat dieses Recht nicht auch jeder andere Mensch? Wie war das denn bei den Kannaanitern mit den Menschenopfern? Oder den Moabitern, die das Volk Gottes mit voller Absicht zur Hurerei verführen wollten, damit sie von ihrem eigenen Gott ausgerottet werden? Ich bin da sehr großzügig, ich verzichte freiwillig auf solche Nachbarn! Vergessen wir nicht die Assyrer, deren Freizeit darin bestand, mit abgehackten Köpfen zu kegeln, solchen, die sie von den Körpern getrennt haben ohne Rücksicht auf Verluste. Oder Ninive, die Stadt des Blutvergießens.

    Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden, dass solche Elemente irgend wann einmal die Rechnung präsentiert bekommen und was macht unser himmlischer Vater? Er hofft, dass sich noch viele zu ihm und seinem Sohn bekennen. DAS IST WAHRE GRÖSSE.

    Gute Nacht
    Elke

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,

    du fragst mich als Vater folgendes:Fritz, mal ehrlich: würdest du von unserm himmlischen Vater Gerechtigkeit erwarten, wenn dein Kind von einer Splitterbombe fehlgeleiteter Fanatikern zerfetzt würde?
    Dann vergleichst du es damit wie schön du es findest das Jehova diese sogenannten Barbarenvölker hat abmetzeln lassen, darunter auch unschuldige Kinder….und Frauen die natürlich noch jungfräulich waren, wurden verschont….warum nur?
    Selbst in unserem heutigen „modernen Welt“ ist es ein Greuel andere Völker hinzuschlachten. Auch in unserer Verfassung steht das das Leben als unversehrt gilt und das die Frau und der Mann vor Gesetz gleich sind. Sind wir vielleicht sogar weiter im Gerechtigkeitssinn als der damalige Stammesgott Jahwe? Dies hat absolut nicht mit dem Allmächtigen zu tun. Als Zeugen wurden wir hinters Licht geführt und nun ist es an der Zeit Dinge die hinterm Licht waren, vor das Licht zu bringen. Als Betrogener an der angeblichen Wahrheit ist es doch mein Recht zu zweifeln.
    So werde ich,-ja muss ich das was uns allen durch die Organisation erzählt wurde in Frage stellen.
    Ich glaube an einen allmächtigen Gott der alles ins Dasein brachte, aber ich glaube nicht mehr an Jehova dem Stammesgott der Hebräer, der laut Archäologie und Forschung mit der Aschera zu beginn ein Paar waren….Zitat aus Wikipedia:
    Archäologische Funde lassen vermuten, dass Aschera in Israel als Ehefrau von JHWH verehrt wurde. So fand sich in der Karawanenstation Kuntillet ‚Adschrud ein Vorratskrug (Krug A) aus dem 8. bis 7. Jahrhundert mit folgender Inschrift:
    … Ich habe Euch gesegnet durch JHWH und seine Aschera.
    Amaryo sprach zu seinem Herrn: …
    Ich habe dich gesegnet durch JHWH und seine Aschera.
    Er möge dich segnen,
    und er möge dich behüten,
    und er möge sein mit meinem Herrn
    Auf einem weiteren Pithos (B) wird Jahwe von Teman seine Aschera erwähnt.
    Auf einer Wand in Chirbet el Kon(naheHebron) fand sich folgende Inschrift:
    Uriyahu, der Reiche, hat dies geschrieben:
    Ein Gesegneter ist Uriyahu durch JHWH –
    aus seinen Bedrängnissen hat er ihn durch Aschera gerettet.
    Durch Onyahu.
    In einer aramäischen Inschrift wird sie als Göttin von Teman bezeichnet. Dies ist interessant, weil es inHab 3,3 EU heißt: „Gott kommt von Teman her.“ Folgt man Jer 49,7.20 EU, so ist mit Teman die gleichnamige Stadt in Edom gemeint.
    Wie alle hier wissen ist es uns als Zeugen nicht erlaubt(hierzu hielt ich auch einen Vortrag der Gesellschaft) eigenständige Nachforschungen zu tun. Jetzt da ich weiß das Zweifel angebracht sind, werde ich dies vermehrt tun.
    Gruß Fritz

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen lieber Fritz,

    zum einen: wir sind von der Organisation hinters Licht geführt worden. Zum andern: Wir sollten darauf achten, nicht die Beute eines andern zu werden.

    Gleich mal zu dieser Inschrift (ist für mich einfacher abzuarbeiten): Du siehst doch gerade an dieser Inschrift, WIE abartig und verkorkst die Menschen waren! Auch die Hebräer. Hat der wahre Gott sie nicht gewarnt, sie auf alle möglichen Konsequenzen hingewiesen, wenn sie sich in diese falsche Anbetung einlassen? Du hast eine Inschrift entdeckt, dass sie es DOCH getan haben, aber gleichzeitig verurteilst du Gott, dass er sich das nicht gefallen lässt! DAS ist widersinnig und ungerecht ihm gegenüber.

    Mir beweist diese Inschrift eben NICHT, dass der Schöpfer nichts taugt, sondern dass er außerordentlich barmherzig war, soviel fehlgeleiteten Irrsinn über Jahrhunderte zu dulden, immer wieder seine Propheten sendend, damit sein Volk zu ihm umkehren soll. Und da wird er als grausam gebranntmarkt, dass er irgendwann die Faxen satt hat? Haben diese Hebräer sich freiwillig von dieser Art Anbetung, die wirklich satanische Züge trägt, abgewandt? Nein,aber dass der Schöpfer das mit Gewalt beendet hat wird ihm vorgeworfen. Sorry, geht gar nicht.

    Du sprichst die Unverletzlichkeit der Person an und ob ich es gut heißen kann, dass „unschuldige“ Frauen und Kinder zu Tode kamen? Wie „unschuldig“ ist denn jemand, der von klein auf seinem Gott vors Schienbein tritt? Hast du Kinder? Würdest du dir das gefallen lassen, wenn die nach Hause kommen und dir sagen: Alter rück mal Kohle raus, ich will mir ne Pizza bestellen und dann dreh ich mir ´n Joint? Warum nicht, es handelt sich doch nur um „unschuldige“ Kinder?

    Was denkst du, warum Kindersoldaten fast ein Leben lang psychologische Hilfe benötigen? Würdest du so ein Kind vor einer Therapie in dein Haus aufnehmen wollen und es adoptieren? Wieviel körperliche Unversehrtheit steht mir denn zu? Muss ich mich von gelangweilten Gangs zu Tode treten lassen, oder soll eine Frau ohne Gegenwehr vergewaltigen lassen, damit ihr Peiniger nur ja die körperliche Unversehrtheit gewährt bekommt? Hast du dich mal informiert, wie brutal Mädchengangs sein können? Im Cybermobbing sind Mädels sogar häufiger Auslöser als Jungs! Wir sprechen von Schulkindern. Soweit zur Unschuld.

    Übrigens: Nicht jeder mit „Jungfrau“ übersetzte Begriff heißt auch so, sondern beinhaltet auch den Begriff „junge Frau“. Ich bin nicht mehr ganz so taufrisch, aber ich kann dir sagen, die können auch Schaden anrichten. Denk doch nur mal an Simsons Freundin, traumhaft anzusehen, aber falsch wie Otterngift. Wie gesegnet ist denn ein Mann mit so einem Stückchen? Da sagt Sprüche einiges dazu. Nicht das Gestell muss in Ordnung sein, sondern der Geist.

    Und wenn das eben nicht der Fall ist, dann haben wir ein System, das auch auf deine und meine Menschenrechte pfeift, egal was da in unserem Gesetz auf dem Papier steht. Nur mal ein ganz klitzekleines Beispiel: In unserem Grundgesetz ist Art. 4 verankert, das Recht auf freie Religionsausübung, Freiheit des Geistes, etc. Wie sieht das denn aus in der Organisation der Zeugen Jehovas? Was hast du denn als Ältester vertreten, wenn nicht die „Reinheit“, was den sozialen Tod für Denker bedeutet hat! Und warum funktioniert dieses System, obwohl unser Gesetz etwas anderes sagt und sie mitten in diesem System leben und es für sich auszunutzen wissen? Weil sie unschuldige Seelen einfangen und zum Blutvergießen erziehen und diese dann immer noch meinen, Gott einen Gefallen getan zu haben!

    Normalerweise müsstest du jetzt als Ältester auf die Bühne gehen, definitiv erklären, dass die Zeugen Jehovas mit ihrer Praxis jeden einzelnen Tag gegen das Gesetz und damit auch gegen Römer 13:1 sündigen. Ich kann dir dazu nicht ernsthaft raten, aber RICHTIG wäre es doch! Wie viele dieser unschuldigen Seelen in deiner Versammlung stünden denn zu dir?

    Es gibt durch das Werk der Guten Botschaft keine Unschuld mehr in dem Sinn, dass sich ein Mensch mit Unwissenheit vor Gott entschuldigen könnte. Und das gab es auch nicht zur Zeit der Führung des Volkes Israel durch den wahren Gott. Damals wie heute suchen Menschen ZU UNRECHT, sich unwissend zu stellen. Unser himmlischer Vater kennt das Herz und wenn es rappelt, dann hat das seine Berechtigung und ist auch uns zum guten.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag.
    Elke

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,

    du drehst mir das Wort im Munde herum. Ich habe meine Meinung über Jahwe geschrieben und nicht über den wahren liebevollen Allmächtigen von dem auch Jesus spricht.
    Du solltest Greueltaten auch nicht mit anderen Greueltaten beschönigen oder rechtfertigen. Das ist nicht Recht. Entspricht auch bestimmt nicht dem rechtsempfinden des wahren Gottes.
    Du bist eine eifrige Verfechterin der Gesellschaft und predigst hier Wein zu Wasser. Der wahre Gott und Jesus Christus haben nach meiner Meinung absolut nichts mit dem Stammesgott der Hebräer zu tun.
    Dies ist nur meine Meinung. Ich möchte auch niemand von seinem Glauben abbringen sondern die Unterschiede vorlegen um Vergleiche anzustellen, damit man das Böse vom Guten unterscheiden kann.
    Grüße Fritz

  • M. an Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,

    (nicht morden. Nicht: nicht töten).

    David durfte den Tempel nicht bauen, weil Blut an seinen Händen klebte (1. Chronika 22:8).

    Jehova / YHWH verabscheute z. B. Kinderopfer, nie waren solche Gräueltaten auch nur in „seinem Herzen aufgekommen“, er „hasste“ diese Dinge (Jeremia 7:31; 5. Mose 12:31).

    Die Menschen sind in seinem Bilde geschaffen (1. Mose 1:26,27) – hast du einmal einen sehr lieben, aufrichtigen, wahrhaften, geduldigen Menschen getroffen?

    LG,
    M.

  • Ruth
    Juli 11, 2013

    Ihr lieben alle,die Gedanken von Fritz kann ich gut nachvollziehen ich habe auch diese Greueltaten die beschrieben wurden als fragwürdig empfunden !Ein liebevoller Schöpfer kann soetwas nicht gutheissen und das Jesus den Namen Jehovas nie gebrauchte hat mich auch immer gewundert !Jesus nannte seinen Vater Adonai, was ,mein Herr, bedeutet!aber stellt man soetwas in Frage und gehst damit womöglich noch zu einem Ältesten biste ja schon fast abtrünnig !?soetwas empfinde ich als teuflisch. Und wenn ich lese man solle forschen, wie sich die Dinge verhalten ziehe ich mir mehrere verschiedene Schriften zu Rate und lese ,zb, hier mitum nachzudenken und zu vergleichen, meine Meinung frei sagen zu dürfen etc.Aber als braver ZJ wird einem das ja sozusagen verwehrt indem man ja nur die NWÜ lesen soll?!und Literatur ,wo einem das selbsständige Denken abgewöhnt werden soll?!das ist teuflisch!schönen Abend noch und Grüße von Ruth

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Liebe Ruth,

    ein liebevoller Schöpfer heisst solche Dinge auch nicht gut. Aber es steht auch nicht in der Bibel, dass er das gut geheißen hat! Und das ist wieder der kleine Unterschied dabei. Das ist so, als würde ich vor ein Auto laufen und Gott Vorwürfe machen, dass das Ding Räder hat! Manche Erzählungen lassen sich nur mithilfe des geschichtlichen Hintergrundes erklären, aber wir dürfen doch dankbar sein, dass wir in dieser besonderen Zeit leben, wo wir einfach mal Wiki oder ähnliches bemühen und schon haben wir die Information.

    Leute: Bis fast zu Beginn dieses Jahrhunderts mussten Menschen sehr viel glauben, weil sie diese Informationen nicht abrufen konnten – wir können das und enden im Unglauben? Konnte sich hier in Mitteleuropa jemand vor 150 Jahren vorstellen, dass es einen Fisch geben könnte, der so groß ist, dass er einen Menschen ohne zu kauen verspeist? Oder was es bedeuten könnte, dass im neuen Jerusalem Tag und Nacht Licht sein würde? Das können wir doch erst durch die Elektrizität nachvollziehen.

    Genauso können wir heute abschätzen, was Jesus meinte, als er sagte, die Scheidung wäre wegen der HERZENSHÄRTE einiger Männer zugelassen worden, aber es sei nicht der Weg Gottes. Also ist Gottes Herz in Ordnung, wenn er verlangt, dass Männer nur dann heiraten, wenn sie ihre Frauen auch wirklich lieben. Umgekehrt natürlich auch. Diese Herzenshärte führte aber zu dem Umgang, den die Menschen – auch die Juden – damals mit den Frauen pflegten und so kommt es zu diesen Geschichten wie mit der Vergewaltigung und Zerteilung der Frau. Heute würden diese Soziopathen eine Therapie aufgedrückt kriegen, während der Mob schreit: Hängt sie auf! Sorry, aber der Wahnsinn regiert in allen Ecken. Es gibt selten Ausgeglichenheit und die Bibel bietet uns diese. Nehmen wir sie doch einfach an, auch, indem wir forschen, forschen, forschen.

    Ruth, ob Jesus nur Vater und Adhonai gesagt hat, wissen wir auch nicht, aber es ist eine Tatsache, dass Gott schon immer einen Weg gefunden hat, sich mitzuteilen, wenn´s was wichtiges gibt. Er würde uns doch nicht abstrafen, wenn wir nicht so und so oft einen fragwürdigen Namen benutzen. Irgendwann stellt er die Dinge richtig und dann wissen wir es von ihm selbst und gut ist. Wo ist das Problem? Und ja, es ist egoistisch von der LK, das forschen zu verbieten, es ist sogar gottlos. Aber genau deshalb sind wir ja hier. Danken wir Jesus und Jahwe dafür.

    Liebe Grüße und noch viel Freude beim Nachprüfen.
    Elke

    Gute Nacht
    Elke

  • Jamie
    Juli 11, 2013

    Hallo lieber Fritz!

    Es ist erstaunlich! Seit Wochen habe ich die gleichen Gedanken über den Gott des Alten Testaments wegen den von dir schon genannten Gründen.
    Was mich aber stutzig macht ist: Warum hat Yeshua den Namen seines Vaters nie erwähnt? Er hat den Vater nie mit seinem Namen genannt. Er sagte lediglich nur Vater, Adonai und Elohim.
    Also, das macht mich auch stutzig…

    Ich blick auch nicht mehr so durch. Irgendwie sehr verwirrend das Gottwesen :-(.
    Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass YHVH vielleicht niemand anderes sein soll als Yeshua selbst, (es gibt einige Stellen in der Bibel die deutlich machen, dass Yeshua wahrscheinlich auch der Gott des Alten Testaments ist, bzw. der YHVH der im Neuen Testament als Yeshua bekannt wurde), dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Das macht mich ratlos und es verwirrt mich nur noch. Und mich macht das Bibelforschen und die Suche nach dem wahren Gott müde. Immer wenn ich denke ich hätte jetzt den wahren Gott gefunden stoße ich gleich wieder auf Widerlegbares an. Ich weiß nicht mehr weiter…

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Lieber Jamie,

    mir geht es im Moment sehr ähnlich wie dir. Ich sitze irgendwie fest.Der Glaube schwindet in einen Gott von dem ich dachte das Er der wahre Gott ist.
    Jesus zeigt in seinen Worten eine komplett andere Verhaltensweise wie der Jahwe im alten Testament. Das Jesus Jahwe ist glaube ich auf keinen Fall.
    Muß über alles nochmal schlafen.
    Grüße eines Leidensgenossen
    Fritz

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Jamie,
    lieber Fritz,

    erst einmal willkommen auch für dich, Jamie. Schön, dass du deine Gedanken und Zweifel, die du hegst, auch zum Ausdruck bringst.

    Vor einigen Jahren hatte ich das gleiche Problem und es wurde mir gesagt, wenn ich so über Jehova denken würde, das wäre eine Sünde gegen den Heiligen Geist.

    Aber der Heilige Geist irrt sich nicht und lehrt auch nicht falsch. Und dieses falsche Lehren habt ihr nun selbst erfahren, das hat euch keiner erzählt, den ihr eigentlich hättet zurückweisen müssen. Jamie, die Bibel macht Unterschiede zwischen Vater und Sohn, aber die fast 7.000 mal eingefügten Namen haben sicher zu Verwechlungen beigetragen. Es gibt Menschen, die sagen, die Neue-Welt-Übersetzung ist keine Bibel sondern einen Krankheit und ich sage dazu: sie verursacht auch Krankheiten. Zum Beispiel die, dass man seinen Glauben anhand der Bibel komplett neu aufbauen muss, den Organisations-Müll entsorgen und alles auf reset. Aber da seid ihr nicht schlechter dran als viele andere hier.

    Lieber Fritz, Jesus und Jahwe sind auch nicht identisch, aber wesensgleich. Das heißt aber nichts anderes, als dass deine Vorstellung eines grausamen Tyrannen und Säbel rasselnder Gott, welcher unterschiedslos alles hinschlachtet, nicht von dieser Seite existiert. Denn Jesus hat einen anderen Gott verkündigt, aber er hat sich nicht selbst gepredigt. Gib dir Zeit – und Mut – und wir erörtern das Schritt für Schritt. Für heute hoffe ich, dass du Anhaltspunkte gesehen hast, deinen Sklavenhaltergott zu begraben und dass sich viele hilfreiche Hände angeboten haben, dir zur Seite zu stehen.

    Bitte hört auf zu glauben, dass Gott nur Menschen annimmt, wenn sie richtig viel gelitten haben. Das ereilt uns leider auch so schon, aber unser himmlischer Vater ist darüber trauriger als wir selbst. Noch einmal wird er das tun, was du, Fritz, als grausam bezeichnet hast, aber er wird auch die beseitigen, die dich in diese Situation laufen ließen, schutzlos und ohne Beistand.

    Ihr beide wollt bitte auch bedenken, dass eure Überlegungen der Punkt 0 ist, von dem aus ihr mit dem Geist gezogen werdet. Und bis eure Wunden verheilt sind, wird euch der gute Hirte gern tragen. Seid ehrlich, hätte euch jemand in eurer besten Zeit darauf ansprechen können, dass sich die Dinge NICHT so verhalten? Ganz bestimmt nicht. Aber jetzt sind andere Zeiten, solche wo ihr im Stich gelassen wurdet und staubig, nass und durstig an eurem kaputten Glaubensgebäude steht. Lasst euch einladen, die Dinge verstehen zu lernen, wobei hier niemand die Absicht hat, euch eine andere Meinung aufzudrängen, als die, die ihr euch erarbeitet. Und es wird niemand in eine Organisation oder Religion gedrängt, weil wir Glieder des Leibes Christi sein möchten, ihn besser verstehen möchten.

    Na Jungs? Mutig genug? 🙂 Wir sind ein gutes Team hier. Kleiner Scherz, aber ich hoffe sehr, dass wir euch helfen und viele spannende biblische Entdeckungen mit euch zusammen erleben dürfen.

    Liebe Grüße und – guten Morgen
    Elke

  • Martin@ Jamie
    Juli 11, 2013

    Liebe Jamie,

    es spricht für dich, dass du deine Gefühle bezüglich unseres himmlischen Vaters hier so offen ausdrückst. Könnten dir diese 3 Kapitel in Johannes 5, 6 und 7 eine Hilfe sein, um dir den Klang des Geistes Jesus hörbar zu machen, wie abhängig er sich von seinem Vater fühlte und wie er auf wunderbare Weise von seinem Vater bestätigt wurde. Wenn du dann in Betracht ziehst, dass dieser Vater in 2.Mose 3:13,14 sich dem Mose sehr deutlich offenbarte.
    Auch Paulus spricht von dem verherrlichten Jesus Christus durch den Vater:
    „So hat sich der Christus ebenfalls nicht selbst dadurch verherrlicht, daß er ein Hoherpriester wurde, sondern ist von dem verherrlicht worden, der mit Bezug auf ihn sprach: ‚Du bist mein Sohn, ich, ich bin heute dein Vater geworden‘ “ (Heb 5:5).

    Aber ließ diese Texte bitte nicht in der NWÜ sondern in anderen Übersetzungen, Schlachter oder Herder o.dgl.

    Wenn du ihn schon im Gebet mit Vater ansprichst, hört er dich. Auch unser Herr Jesus nimmt deine Ehrerbietung wohlwollend an und leitet sie zum Vater weiter und wird immer in Übereinstimmung mit ihm reagieren und regieren. Beide lieben dich und wünschen sich deine Liebe und wünschen, dass du deinen Nächsten liebst, wie dich selbst. Schaffe dir daher wieder Sicherheit. Du brauchst sie!

    Liebe Grüße
    Martin

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    An alle BI Brüder und Schwestern,

    Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, das viele Kommentare relativ agressiv, manchmal offen und oft unterschwellig, verfasst wurden. Dabei meine ich nicht nur Kommentare an GK. So macht BI keinen Spass und ist auch nicht Sinn dieses Forums. Bei aller andersartigen Meinung und Auffassung sollte doch ein Mindestmaß an Höflichkeit gewahrt bleiben, oder. Klar, bei so manchem sitzt der Zorn und die Wut gegenüber der Organisation tief, aber eventuelle einzelne Mitglieder der Organisation oder Mitmenschen, die trotz und alledem noch was Gutes an der Organisation finden, können nichts dafür.
    Denkt mal drüber nach und auch ich schließe mich da ein.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo Nachdenker,

    ich bin auch ein Zeuge und fühle mich um mein ganzes Leben von diesem Jehova betrogen. Meiner Ansicht nach kann ich die Brüder sehr gut verstehen die ärgerlich reagieren.
    Sollten wir denn diese Ungerechtigkeiten nicht herausschreien? Ich explodiere fast vor Wut und Zorn. Mir kommt es so vor als ob dieser Jehova in Wirklichkeit der Teufel selbst ist.
    Er erschien uns als Engel des Lichts und hat uns wirklich betrogen. Betrogen und um die Familie gebracht. Ein unmenschlicher Gott den wir lange dienten. Jetzt soll damit Schluß sein.
    Fritz

  • Michael
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,herzlich willkommen hier auf dieser Seite.
    Womöglich hast Du sehr schlimme Erfahrungen gemacht mit der WT Ges.,und nun bist Du geneigt es Jehova in die Schuhe zu schieben.Soweit waren die meisten von uns auch schon mal.
    Aber überlege einmal,bei Hiob war es ähnlich,auch er war unter dem Einfluss seiner Frau und natürlich des Teufels dran, Jehova für seine Situation verantwortlich zu machen.
    Er wusste natürlich nicht die Hintergründe und hatte darüberhinaus noch die falschen Freunde und ging ihnen beinahe auch in die Falle.
    Wir alle,und wie es mir scheint Du momentan besonders , sind in einer sehr schwierigen Lage,aber denk dran Jehova weiß alles und der Ausweg ist sicherlich schon nahe,aber bitte mach nicht den Fehler wie manch anderer und hadere mit Jehova,er ist nicht ungerecht,auch wenn man uns das manchmal glauben lassen möchte, sind es nicht vielmehr Menschen die uns betrügen, besonders von einer Richtung aus der man es nicht erwartet?
    Vergleiche die Dir widerfahrene „Ungerechtigkeit“ den Erfahrungen der treuen Diener aus alter Zeit und wie Jehova immer wieder geholfen hat,ich denk dabei an David weil ich gerade die Samuel-Bücher gelesen habe, eine sehr ermunterde Lektüre,kann ich nur empfehlen.Bitte, lass Dich hier stärken,wir alle sind WT geschädigt , aber mit der Hilfe Jehovas,seines Sohnes und unserer Brüder und auch unserer Schwestern ( das muss auch mal gesagt werden )hier auf dem Weg der Besserung,auch ein regelmäßiges Gebet zu Jehova gibt ungeahnte Kraft.
    Sei herzlichst gegrüßt, Michael aus dem heissen Frankenland

  • Matthäus
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,
    Du dürftest neu sein, oder?
    Vorerst einmal herzlich willkommen!
    Aus deinen Zeilen sind Gefühle der Enttäuschung besser Bitterkeit zu entnehmen!
    Du wirst sicher viele Gründe dafür haben, möchtest du uns an deinen Erfahrungen teil haben lassen?
    Erst dann wird der eine oder andere gerne auf deine Bitterkeit etwas eingehen können.

    Eins sollte doch klar gestellt werden, Ungerechtigkeiten verursacht sicher nicht Jehova, wenn dann sind es Menschen die sich anmassen in seinem Namen zu reden, zu handeln oder gar sich anmassen in seinem Namen Gericht zu üben, dass kann dann nur Ungerechtigkeit zur Folge haben.

    Bitte nicht unserm Gott und Herrn, auch nicht seinem Sohn irgendwelche verbale Vorhaltungen machen, allzuschnell könnte sich jemand versündigen. Die Bibel lehrt dass beide die Menschen lieben, und hat nicht Jesus bereitwillig unter grausamen Verhältnissen und Qualen sein Leben für UNS und damit auch für dich gegeben? Vielleicht liest du dir den allerersten Artikel: Bleibe in der Liebe Gottes, von Juni 2010!

    Aber vielleicht möchtest du uns ein wenig in deine bitteren Erfahrungen Einblick nehmen lassen um dich besser zu verstehen!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Winston
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz,

    ich weiss zwar nicht, welche Ungerechtigkeiten Du erleben mußtest und ob Du noch Zeuge bist. Ich für meinen Teil kann beide Fraktionen sehr gut verstehen. Allerdings glaube ich an Jesus und seinen Vater und die Bibel. Viele hier bemühen sich da einen gemeinsamen Nenner zu finden, andere arbeiten ihre Verletzungen auf. Wenn Du zu innerem Frieden kommen willst, dann versuche in der Bibel die Kapitel zu lesen, die das Verhalten der amerikanischen WTG Organisation klar widerlegen. Sie haben einen toten Glauben ohne Werke, sehen sich als Herrscher und kämpfen mit allen Mitteln darum ihre Macht, die sie sehr gut organisiert haben, über fast 8 Millionen Menschen zu verteidigen.
    Lies mal das gesamte Kapitel 7 von Matthäus
    ab Vers 15
    Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
    An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

    Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen
    Dann ab Vers 22
    Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
    Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

    Damit erfüllt die Organisation der WTG die Warnungen Jesu in noch viel schlimmerer Form als die katholische Kirche es heute immer noch tut. Die haben zwar spät aber doch dazugelernt. Außerdem haben wir denen die Bibel zu verdanken. Beide Organisationen sind aber gemäß ihres Machtanspruchs und ihres unbiblischen Verständnisses abzulehnen.

    Dass sich die WTG immer wieder auf den grausamen rachsüchtigen Gott des alten Testaments stützt und ihr Verhalten dadurch rechtfertigt, ist nichts anderes als ein ständiges Wiederholen ihres Anspruchs auf Macht und blinden Gehorsam. Dabei werden die wirklich hilfreichen Lehren Jesu in den Hintergrund gedrängt und nicht mit dem Verhalten der Funktionärskaste reflektiert.

    Aber nur weil Menschen über andere herrschen wollen und das versuchen sie seit tausenden Jahren, heißt das nicht, dass JHWH und Jesus uns nicht lieben, vergeben und leiten. Wer die Zeugen kennt und ernsthaft, damit meine ich unvoreingenommen die Bibel studiert, wird wie viele hier zum Schluß kommen, dass die WTG die gleichen Fehler macht, wie die alte Pharisäer-klasse im ersten Jahrhundert und viele religiöse Organisationen die Jahrhunderte davor und danach. Genau das ist ja das Ziel von Satan Menschen zu beeinflussen ,um möglichst viele von der reinen Anbetung Gottes und auch seines Sohnes abzuhalten. Du kannst nur einen inneren Frieden finden, wenn Du diesen verwirrten, von Satan beeinflußten Machtmenschen vergibst und anerkennst, dass es in ihren Reihen auch viele wertvolle Menschen gibt, die das nicht so sehen.
    Allerdings sehe ich dieses Forum auch als privaten Austausch von Menschen, die Unrecht der WTG beim Namen nennen und ihre Erfahrungen anderen mitteilen. Dabei kann es passieren, daß man seine Meinung etwas emotional äußert andere nehmen es sarkastisch oder humorvoll. Aber genau das macht diese Kommentare menschlich und lebendig. Jeder, der hier mitdiskutiert kommt, wenn er sich noch zu denken traut, zu dem Schluß. Die WTG lehrt nicht nach den Empfehlungen des neuen Testaments. Sie kann deshalb nicht der Kanal zu Gott sein, der in der Bibel nirgends erwähnt wird, weil es nur einen Zugang zu Gott gibt und das ist Jesus. Wer das leugnet ist leider ein Götzenanbeter.
    Wenn jetzt einige einen Kommentarkodex einführen wollen, dann nehmen sie vielen anderen die Möglichkeit ihre berechtigten Gefühle in ihrer Sprache zu äußern, über erwiesene unchristliche, ungerechte, hartherzige Behandlung durch die WTG und all ihrer blinden Schafe, deren Verhaltensregeln über das Geschriebene hinausgehen.
    Wir haben kein Recht andere für ihren Schreibstil zu verurteilen, können uns aber sehr gut aussuchen, mit wem wir gute Diskussionen führen können und mit wem nicht. Außerdem ist das hier keine Kuschelrunde für noch Zeugen, sondern auch ein Forum, das andere zu Nachdenken anregen soll und geistige Hilfestellung gibt, wenn jemand den schmerzhaften Ausstieg erleben muß. So habe ich die Artikel von BI auch immer verstanden.
    Mach nicht den gleichen Fehler wie ich nach meinem Austritt, Jehova oder Jesus für das Verhalten der Zeugen Jehovas verantwortlich zu machen. Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um mich wieder mit der Bibel auseinanderzusetzen und meinen Glauben wieder zu finden. Glaub mir das hilft mir im jetzigen Leben Frieden zu finden und meinen Schöpfer zu verstehen. Gerade die Bibel ernst zu nehmen hat mich endlich frei gemacht.

    Für die WTG hat Jesus bereits die passende Antwort gegeben:
    Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

    liebe Grüße
    Thomas

  • Tirza an Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo lieber Brd. Fritz!

    Was hast du blos durchmachen müssen, dass du so unedlich enttäuscht und voller Wut und Zorn bist?
    Schreib es dir hier von der Seele!
    Hier sind wirklich reife Schwestern und Brüder die dir helfen werden, dein Gottesbild wieder zurechtzurücken.
    Ja, in einem Punkt gebe ich dir recht: „Meiner Ansicht nach kann ich die Brüder sehr gut verstehen die ärgerlich reagieren.“

    Dafür ist dieses Forum bestimmt auch da, mitzuteilen auf was konkret, dieser Ärger beruht?
    Wenn du dein Verhältnis zum himmlischen Vater wieder in Ordnung bringen möchtest, denn es muss / nicht unbedingt nur wegen der WTG, doch ganz schön Schaden genommen haben, dann würde ich dich bitten, dass du in Ruhe die Artikel von BI hier liest und anschließend die Kommentare.
    Ich möchte fast sicher sein, dass wenn du willig bist, dich korrigieren zu lassen, du hier Antworten auf alle deine Fragen finden kannst und auch den Trost findest, den du so dringend suchst.
    In diesem Sinne, grolle bitte nicht mehr, versuche bitte als erwachsener Mann die Sache differenzierter zu betrachten.
    Jehova liebt dich, davon gehe ich aus, sonst wärst du nicht auf diese Seite gekommen?!

    Sei gegrüßt und Willkommen!
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Danke Tirza und Winston…alle Anderen,
    das was ich erlebt habe kann man hier nicht schreiben oder erzählen. Das Wort grausam ist nicht annähernd das was Menschen aushalten…

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz,

    der wahre Gott nimmt es nicht übel, wenn man ihn zu seinen Ansichten befragt, weil man sie nicht versteht. Ich persönlich bemühe mich, da eine strikte Trennung zu machen zwischen dem wahren Gott und dem, was landläufig so genannt wird. Obwohl ich mir derzeit sehr sicher bin, dass die Bezeichnung „Jehova“ eine menschliche Erfindung ist,weiß ich doch auch, dass es viele wirklich aufrichtige Menschen gibt, die diesen Namen anrufen. Daher möchte ich den wahren Gott, der von vielen Jehova genannt wird, nicht mit dem Kunstgebilde der LK und ihrem Anhang gleichstellen. Andererseits möchte ich auch keinen der Brüder und Schwestern zum Straucheln bringen, die eine derartige Unterscheidung nicht vornehmen, weil sie es derzeit noch nicht fassen können, dass es diesen Unterschied gibt.

    Viele wenden sich an diese Seite, weil sie sehen, dass die Organisation nicht wirklich hilfreich ist, Religion und den Rest des Lebens in glaubhafte Übereinstimmung zu bringen. Sollten sie nicht von unserer Geduld aufgefangen werden, von unserem Mitgefühl, von unserer Erkenntnis und der Freiheit, die uns gegeben wurde?

    Liebe Grüße und den Frieden Gottes wünsche ich dir
    Elke

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,
    es ist lange her das ich die Bibel ohne WT Augen gelesen habe. Nach intensiven forschens und lesen, bin ich der gleichen Meinung wie du, dass Jehova mit dem Schöpfer nichts gemeinsam hat.
    Der Urschöpfer hat es nicht nötig durch eine Religion oder durch eine Organisation sich vertreten zu lassen.
    Wir sind Kinder Gottes und Jesus erwähnte auch nie den Namen Jehova.
    Wenn er zum Allmächtigen Vater sagen konnte, wieso wir nicht auch? Ich betete vor 4 Wochen zu unserem Vater und bat ihm mir zu zeigen was nicht stimmt an meiner Religion. Da ich als Ältester diene
    hatte ich unbewusst immer eine Vorahnung oder ein inneres Wort das mir sagte …hier stimmt etwas nicht. Nach meinem Gebet zum Schöpfer ohne den Namen Jehova zu erwähnen, lüftete sich der Vorhang und mir
    wurde schlagartig bewusst, das ich betrogen wurde. So wie alle Brüderbetrogen werden. Ich unterhielt mich mit Gelehrten und Forschern die dies schon sehr lange durchführten und zu dem gleichen Ergebnis kamen.
    Ich bekam auch ein altes Schriftstück das bis zur Zeit Jesu zurückreicht und auf dem folgendes steht:…..dies kam aus dem ein Wesen entstand ein scheusliches, das allmählich wuchs und das Böse war: Der Satan, dessen Name ist Jahwe.
    Das Volk der Hebräer geriet als erstes in die Fänge des Teufels Jahwe; und es wähnte sich als von einem Gott erwählt, obschon jener Gott in Wahrheit war der Teufel.
    -und bald kam mehr und mehr Finsternis über die Welt Erde.
    Das ärgste Übel aber war der teuflische Scheingott, der vor allem in Palästina verehrt wurde. Der Untergang des gotthaften geistes schien unabwendbar- da aber sandte die Allschöpferkraft abermals puren Geist hinein in die Welt Erde, und sanste die Gestalt der Jesus Christus war; und sanste ihn dorthin, wo der Teufel Jahwe angebetet wurde. Da nun Christus auf der Welt Erde weilte, bemerkten die Diener des Teufels Jahwe, dass Gefahr drohte der Herrschaft der Materie über den Geist. Und sie ermordeten den Leib, den die Allschöpferkraft auf Erden benutzt hatte, und kreuzigten ihn. Und sie taten dies in Wahrheit gegen den Willen der Römer. Die Allschöpferkraft belebte den getöteten Leib- und sprach als Christus erneut zu den Menschen. Und er sagte vor allem, dass der Gott der Liebe nichts zu schaffen habe mit dem Scheusal Jahwe, und das die Hebräerschriften nichts gemein haben mit der göttlichen Wahrheit und das Christus die Liebe ist für die Welt Erde. Und viele erfühlten und glaubten die Wahrheit dieser Worte und der LEhren Christi, wohin immer diese Worte und Lehren getragen wurden. Die Hebräer aber verstanden es durch vielerlei Mittel, trotz allem den Anschein zu erwecken, der Teufel Jahwe sei der Vater Christi; und so kam es, das all die vielen, die in Christus den Gott der Liebe anbeteten – und die MAcht des Bösen wurde ärgerlich dadurch. Jene Gebete aber die dem Allschöpfer dargebracht wurden erreichten ihr Ziel…..

    Nachdem ich dies lass, viel es mir wie Schuppen von den Augen….dies deckte sich mit dem Gott im alten Testament. Ich verstand nie die Lieblosigkeit und die Hartherzigkeit des Gottes im alten Testament.Texte wie PSalm137:9 wo Kinder am Felsen zerschmettert werden…oder Hosea 14:1…auch 3Mose 26:8 wo es um Menschen fressen geht…oder Samuel 27:9….alle wurden immer abgeschlachtet …auch unschuldige Kinder….oder 4.Mose 15:32…wo ein ahnungsloser Holz sammelt….wurde einfach durch Jahwe zum Steinigen verurteilt…ohne Barmherzigkeit und Liebe. Einfach nur teuflisch. Oder diese Frauenfeindlichkeit immer….grausam. wie es in 4.Mose 31:15 steht…alle Frauen wurden niedergemetzelt…natürlich Frauen die noch jungfräulich sind…nicht.-warum wohl? und so weiter….Ganze Völker wurden dahingeschlachtet….Opfer über Opfer. Ich denke nicht das Jesus die millionen von Tieropfer gefallen haben…damit sein Opfer besser geehrt werden kann. Endlich erkenne ich den wahren Gott. Gott dem Allmächtigen sei Dank. Fritz

  • M. an Fritz
    Juli 11, 2013

    Fritz,

    Zitat „Ich bekam auch ein altes Schriftstück das bis zur Zeit Jesu zurückreicht und auf dem folgendes steht“

    Wer versichert dir, der Inhalt komme aus sauberer Quelle?

    Wenn unser Allmächtiger Vater uns die Heilige Schrift bewahrte wie sie bis heute verbreitet ist, wäre diese kritische Abschrift erst Recht in der Bibel enthalten.

    (HalleluJA, Offenbarung 19:1,3,4,6)

    Gruß,
    M.

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Lieber M,

    dieses Schriftstück bekam ich als Kopie von einem Archäologen. Dieses Schriftstück ist nicht wichtig, da sich meine innere Annahme auch durch andere Bibelstellen als bestätigt sehe.

    Gruß
    Fritz

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    -als Ergänzung zu deiner Aussage.Wer stellte die Bibel eigentlich zusammen? Falls ich mich nicht irre waren dies die heute so von den Zeugen verhöhnten Katholiken. Sollte man vielleicht mal nachdenken…

  • M. an Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,

    Zitat „Falls ich mich nicht irre waren dies die heute so von den Zeugen verhöhnten Katholiken.“

    Was sagt das deiner Meinung nach über die Authentizität der Bibel aus? Warum?

    Gab es im Lauf der Menschheitsgeschichte „echte“ Christen? Warum?

    LG,

    M.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz,

    du siehst, es gibt sehr viele Gründe, Religion unabhängig von dem zu sehen, was Jehovas Zeugen sagen.

    Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass organisierte Religionen, und zwar alle, ein Teil von Satan sind. Wir sind angehalten, uns zu bemühen, Glieder des Leibes Christi zu werden und nicht Wurzeln schlagen bei Menschen!

    In einem anderen Kommentar hattest du geschrieben, dass es mehr als grausam ist, was du erlebt hast und dass kein Mensch dies mitmachen kann. Deshalb bist du doch den Schritt gegangen, dies hinter dir zu lassen und dann mit Recht, ja, vielmehr noch: Mit der Befugnis und Anforderung Jesu, damit du Teil seiner Liebe werden kannst.

    Was Menschen sich gegen Menschen ausdenken ist wirklich unbeschreiblich. Keine Maus baut sich eine Mausefalle, kein Elefant eine Fallgrube. Aber Menschen bauen Atombomben, verbrennen darin Mensch und Tier und erzählen, Frieden zu haben durch das Gleichgewicht des Schreckens. Wie abartig. Und Menschen bauen sich Religionen wie auch die Zeugen Jehovas, die ihren Kindern vermitteln, dass Jehova sie tötet, wenn sie einen Plastikzauberer haben oder Mama zu doof ist eine Fußmatte hinzulegen und Kind stürmt in kindlicher Unüberlegtheit mit schmutzigen Schuhen in den Hausflur. Das ist wirklich krank! Im Prinzip herrscht in den Versammlungen auch das „Gleichgewicht des Schreckens“. Dieser Schrecken ist so groß, dass eine ganze Versammlung incl. Ältestenschaft deswegen kuscht! Unglaublich sowas.

    Umso wichtiger, dass wir unterscheiden zwischen dem, was die Bibel sagt und dem, was uns vermittelt wurde. Und es ist auch sehr wichtig, dass wir darüber sprechen. Wenn du hier nicht anfangen magst, so bitte ich dich unbedingt, dich einem Arzt anzuvertrauen. Du kriegst nämlich keinen Preis dafür, dich aus Glaubensgründen selbst zugrunde gerichtet zu haben und schlechte Erfahrungen sitzen! Wir sind keine Ältesten, denen der Sabber aus den Mundwinkeln läuft, wenn sie nicht die neueste „Verfehlung“ präsentiert kriegen. Wenn wir das wollten, könnten wir uns die täglichen Wohnzimmerkriege in Form von Daily-Soaps reinziehen.

    Es mag auch besser sein, wenn du es gar nicht hier im Allgemeinen schilderst, sondern Bruderinfo direkt anmailst (vielleicht könntet ihr eure Mailadresse schreiben) und dir dort einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner vermitteln lässt. Dann hast du jemand zum reden. So wie sich deine Geschichte anhört halte ich das für eine echte Option. Was sagst du dazu? Nichts desto trotz würde ich mich an deiner Stelle einem Arzt anvertrauen. Du musst nämlich nicht vor lauter Männlichkeit kaputt gehen.

    Versteh mich bitte nicht falsch – wir heißen dich wirklich willkommen und möchten dir gern helfen, deinen Rucksack an negativen Erfahrungen auszupacken. Die Erfahrung selbst kann dir keiner nehmen, aber ein Stück weit die Folgen davon. Auch du, lieber Bruder Fritz, hast einen Anspruch darauf, geliebt und getröstet zu werden, weil DAS unser wirklicher Vater ist.

    Eins hast du den meisten von uns schon voraus: Dich kann in Harmagedon nichts mehr erschüttern. Ich wünsche dir, dass du deinen Glauben bewahren kannst, damit die bösen Erfahrungen nicht auch noch für umsonst waren.
    Sei lieb gegrüßt
    Elke

    Liebe Grüße
    Elke

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Entschuldigung: doppelt gut hält zwar besser, aber war so nicht vorgesehen.

  • Tirza an BI und Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo liebe BI Brüder!
    Lieber Fritz!

    Zitat: „“Ich bekam auch ein altes Schriftstück das bis zur Zeit Jesu zurückreicht und auf dem folgendes steht”…

    ist wohl gelöscht, ich kann es nicht mehr finden.

    Es scheint tendentiell in die Richtung der Auslegung von El schaddai zu gehen, wenn ich es richtig vermute?
    Leider sind im Netz zwar Informationen darüber zu finden, die m.E. aber aus nicht autorisierter Quelle stammen.
    Damit wir uns nicht auf gefährliches Glatteis bewegen und dennoch die Thematik richtig einordenen können, bitte ich dich lieber Fritz um eine Erklärung, weil du unserer bisheriges Verstandnis über Jehova ja völlig auf den Kopf stellst.

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Danke Tirza,
    wurde anscheinend gelöscht. Zensur der feinen Klasse. Ist nicht richtig. Hoffe das hier die Elite der LK nicht die Fingere mit im Spiel haben.
    Reist man jemand die Maske vom Gesicht dann ist Empörung nicht weit.
    Gruß Fritz

  • Bruderinfo
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz,

    dein Kommentar wurde gelöscht, da Jehova als Teufel dargestellt wurde. Da dies aber deine Meinung und Erfahrung ist als Ältester wurde soeben dein Kommentar wieder freigeschaltet. Auch deshalb, damit du siehst das wir hier bei Bruderinfo alle Meinungen erst einmal annehmen und respektieren. Das hat einige erbost, doch dies ist nunmal deine Darstellung und wenn man das alte Testament liesst und schlimmes obendrein durchgemacht hat, kann man auch auf solche Einschätzungen kommen. Wir sind ein wenig empört und heißen dich aber trotzdem gerne herzlich willkommen und hoffen das dein Hass sich ein wenig legt 🙂 Grüße Bruderinfo

  • M.
    Juli 11, 2013

    Der Beitrag ist noch da, weiter oben.

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz,

    ich hatte mich schon gewundert, da der Kommentar nicht freigeschaltet worden war, nun aber habe ich den Text und bitte dich um Objektivität. Es gibt viele schlimme Dinge, die Menschen im leben passieren, wir können oft gar nicht verstehen, warum Gott das zulässt. Natürlich, wir bekommen gesagt, dass es nur darauf beruht, dass der Teufel die ersten Menschen verführte, aber unser Schöpfergott ist allmächtig, nicht wahr? Es müsste nicht passieren ist die logische Schlussfolgerung.

    Du hast dieses Fragment zitiert und denkst nun, dass sich aufgrund dessen alle „unliebsamen“ Bibelstellen des Alten Testament ausradieren lassen, hier hast du eine Bestätigung, dass Jehova gleichzusetzen ist mit dem Teufel. Die oder der Schreiber dieses Fragments schreibt aber auch über Jesus als Mensch gewordene Liebe.

    Und hier bitte ich dich, deinen Verstand einzuschalten und alle Warnlampen im Kopf: Wieso hatten wir IM NAMEN JESU übelste Hinrichtungen, einschließlich KZ? War es nicht Hitler, der propagierte und propagieren ließ, die Juden hätten Jesus gekreuzigt, also müssten sie beseitigt werden? Dabei hatte selbst die SS ein wunderschönes Lied: Ich bete an die Macht der Liebe, betreffend Jesus Christus.

    Du siehst, Liebe allein macht Menschen weder vernünftig noch umgänglich. Andererseits hast du Beispiele genannt, wo Jehova – ich mag ihn lieber Jahwe nennen – Menschen zu Tode gebracht hat. Nimm zum Beispiel den Holzsammler. War er wirklich ahnungslos? Wie kann er ahnungslos gewesen sein, wenn die anderen sich über seine Tätigkeit erbost haben und ihn festgesetzt haben? Es gab doch nicht zwei unterschiedliche Gesetze? Das Gesetz wurde vor dem GANZEN Volk vorgelesen. Entweder er hat sich erlaubt, während des Vorlesens des Wortes Gottes zu schlafen, dann hat er deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ihn nicht interessiert, was Gott zu sagen hat oder er wusste was er tat und hoffte, die andern würden es auch nicht so eng auslegen. Du gehst doch auch nicht auf der Autobahn spazieren, nur weil das Gesetz es verbietet, jemanden zu überfahren. Da muss man damit rechnen, sein Leben zu verlieren. Es war also wahrhaftig nicht Gottes Schuld, dass er sein Leben eingebüßt hat.

    Lies doch Ps. 137:9 noch einmal in Ruhe. Hier ist von der „Tochter Babel“ also einer Symbolfigur die Rede, die derart gegen Jahwe gesündigt hat, dass es eine Großzügigkeit für sie wäre, wenn ihre Kinder einen schnellen Tod finden würden. Weißt du, dass das auch deshalb da steht, weil Menschen wie du derart verletzt und verwirrt wurden? Du schreibst, du bist Ältester, ich bin zutiefst erschüttert, denn ich denke, du stehst so ganz kurz vor einem richtigen Bourn Out! Du hast schon mit allem abgeschlossen, stimmt´s?!

    Der Gott der Liebe und Vater Jesu Christi hat sich meines Wissens ein einziges Mal namentlich vorgestellt und diese Zeichen sind uns als Tetragrammaton auch bekannt. Daran gibt es kein Rütteln. Der in diesem Fragment genannte Jesus nahm Hunderte Male Bezug auf seinen und unseren geliebten himmlischen Vater und er stellte absolut klar, dass er gekommen ist, sein Volk, die Juden, zu retten.

    Also ist der Schreiber dieses Fragments nicht jemand, der auf die Liebe Christi aufmerksam machen möchte, sondern er zieht sie in den Schmutz, indem er Christi Aufgabe, seine Geschichte und seine Herkunft negiert, ja sogar dem Urheber der Sünde zuschreibt. Stell dir das vor!
    So ganz nebenbei: Ist dir der Unfug nicht selbst aufgefallen, dass die Juden das „in Wahrheit gegen den Willen der Römer“ getan hätten? Man könnte ja fast lachen, wäre es nicht so traurig, wie du als Gefangener dieser Idee abgeführt wurdest! Die Römer stellten sowohl den Richter dafür in Form von Pontius Pilatus, wie auch die Soldaten zur Ausführung, oder hast du nicht gelesen, dass einer der Soldaten seinen Speer in Jesu Seite hieb?

    Es ist gut, dass Bruderinfo diesen Kommentar von dir freigeschaltet hat, damit die wahre Absicht des Verfassers deutlich aufgezeigt werden kann und ich hoffe sehr, dass dir diese Beweisführung, wie bösartig dieses Fragment ist, tatsächlich die Augen öffnet. Als Ältester hattest du den typischen WTG-Schleier, dann fielen die Rolläden durch dieses Fragment – woher du immer es auch hast – und jetzt hast du eine echte Chance, deinen Glauben neu zu formieren. Tu es! Und tu es in dem Sinn, wie die Heilige Schrift ihn wiedergibt, damit du den Gott kennen lernst, der von sich selbst sagt, dass er barmherzig und gnädig ist, überströmend an liebender Güte. Das ist unser Vater im Himmel, Vater Jesu Christi, unseres geliebten Erlösers, den wir gern mit Namen nennen – ob Jehova oder Jahwe, ob Jah oder JHWH, das ist ein persönliches Ding für jeden. Übrigens: Ich bin auch Mama und heiße trotzdem auch Elke. So auch für Gott. Ja, ja, ja, er ist unser geliebter Papa – aber auch Papas haben Namen!

    Es gibt niemals Ehre für Christus, wenn man seinen und unseren Vater nicht ehrt. Das widerspricht allen Naturgesetzen. Wenn du wirklich einen Gott der Liebe anbeten möchtest, dann ist es der Vater Jesu, welcher sich auch als Vater Abrahams, Isaaks und Jakobs in der Bibel, durch Jesus, outet, wie man das heute sagt.

    Bitte bedenke meine Worte und fange an, was für dich zu tun. Nimm dir ärztlichen Beistand, bitte. Ich meine das wirklich nicht böse.

    Und ganz liebe Grüße jetzt an dich.
    Elke

  • Der Skeptiker
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,

    Du schreibst von einem Schriftstück aus der Zeit Jesu, welches du von einem Archäologen bekommen hast und das ist jetzt die Wahrheit. Punkt.

    Sorry, genauso geht die WTG vor.

    Bevor ich den Inhalt dieses Schriftstücks diskutieren kann, interessiert mich:

    Welches Schriftstück? Woher kommt es? Welcher Archäeologe? Haben dieses Schriftstück auch andere Archäeologen gesehen?

    Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann man über den Inhalt weiterreden.

  • Edelmuth an Fritz
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz

    Technische Gründe haben es mir unmöglicch gemacht auf deinen Beitrag früher zu antworten.

    Deine Worte überraschen mich nicht. Deshalb bin ich bereit mit dir darüber zu reden.

    Du dienst als Ältester und bist stets bereit dir die Lehren des Sklaven ungeprüft zu eigen zu machen und seine Anweisungen bedingungslos auszuführen. Der Sklave hält sich für so erhaben, dass er keinerlei Rückmeldungen von der Basis zulässt. Wer in seinen Lehren Widersprüche erkennt ist für ihn ein Abtrünniger. Diese Widersprüche zerstören die Menschen.

    Du bekräftigst, dass ein allmächtiger Gott keine Organisation benötigt, die ihn auf der Erde vertritt. Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Jemanden zu vertreten heißt in seinem Sinne und Auftrag an seiner Stelle Entscheidungen zu fällen, und das kann kein Menschen, sondern bestenfalls sein Sohn Jesus,

    Die Organisation maßt sich eine göttliche Position in ihren Lehen an, die im Widerspruch zu Jehova und seinem Wort steht. Wir müssen daher unbedingt zwischen Jehova bzw. Jesus und dem Sklaven zu unterscheiden lernen. Was kommt wirklich von Jehova und was ist vom Sklaven zu seinem Vorteil zurechtgebogen? Wenn wir das nicht machen, geraten wir wie du in einen Gewissenskonflikt.

    Du beklagst angesichts der vielen Toten und des unbarmherzigen Vorgehens den Gott der Hebräer und meinst, dass könnte nicht der uns bekannte liebevolle Vater und Schöpfer sein. Wenn du Jehova die Schöpfereigenschaft absprichst, muss ein anderer der Schöpfer Jehovas sein. Alle damit verbunden Fragen werden eine Etage höher geschoben aber nicht beantwortet. Außerdem hätte Jehova dann gelogen und wir könnten jede Hoffnung auf Rettung vergessen. Deine Enttäuschung muss wirklich sehr tief gehen.

    Wenn du jedes Leben wieder so herstellen könntest, wie es geendet hat, bekommt der Tod für dich nur eine relative Bedeutung. Du hast dein Ziel vor Augen und nimmst aus Liebe auf die Menschen Rücksicht. Dein Ziel ist es die Grundlage zur Rettung der Menschen zu legen, die in Jesus und seinem Opfer liegt. Jesu Erscheinen machte ein religiöse Umgebung erforderlich, in dem er(Jesus) eine Anhängerschaft durch seinen Predigtdienst heranbilden konnte, mit der er auch den vorausgesagten Bund schoss. Das religiöse Umfeld musste aber auch aufgrund ihrer Führer so entartet sein, dass sie ihn(Jesus) ohne biblischen Grund umbringen würden. Jesus musste als sündenloser Menschen einen ungerechten Tod sterben, um sein Opfer erbringen zu können. Jesu Opfertod ohne Jünger hätte uns ebenso wenig genützt wie seine Jünger ohne sein Opfer.

    Wenn du berücksichtigst, dass vermutlich ein Großteil der damals ums Leben gekommen Menschen wieder auferweckt werden, wird ihr Tod wieder gut gemacht werden. Der Tod dieser Menschen wurde für uns aufgeschrieben, damit wir aus der abschreckenden Wirkung lernen können.

    Was meinst du, wie viele Tote es geben wird, wenn die Erde in Harmagedon gereinigt wird. Diese Reinigung ist erforderlich, damit sanftmütige und friedliebende Menschen auf der Erde leben können.

    Ede

  • Amalie
    Juli 11, 2013

    Guten Tag Fritz,

    „Mir kommt es so vor als ob dieser Jehova in Wirklichkeit der Teufel selbst ist“
    Das ist harter Tobak!
    Darf ich dich fragen was passiert ist, dass du so fühlst und denkst?

    Gruß Amalie

  • Fritz
    Juli 11, 2013

    Liebe Amalie,
    hatte das schon Elke geschrieben. Aber was ich als Ältester gesehen und gehört habe, gleicht nicht unserem Schöpfer, sondern Satan. Jesus meinte das ein guter Baum keine schlechten Früchte hervorbringt. Was ich erlebt habe sind keine guten Früchte sondern teuflische, faulen Früchte. Gruß Fritz

  • Martin@Fritz
    Juli 11, 2013

    Lieber Fritz,

    auch ich möchte meine Wertschätzung dafür zum Ausdruck bringen, dass du dich hier bei BI eingeklinkt hast. Es muss ganz offensichtlich in deiner theokratischen Laufbahn als Zeuge Jehovas ein gewaltiges Erdbeben gegeben haben, das dich in Mark und Bein erschüttert hat.

    Diese Erlebnisse als Ältester spielen sich ja meistens nicht im Umgang mit den einzelnen Verkündigern ab, sondern zu Hauf innerhalb der Ältestenschaften, wo manchmal erbitterte Kämpfe und Schlachten geschlagen werden, wo es um „Autoritätsgehabe und eine Rechthaberei mit skurrilen Ausmaß gibt. Mitunter machen einfache, treue Älteste auf unangenehme Dinge aufmerksam und geraten dadurch in das Fadenkreuz „sich intelligenter vorkommenderen Ältesten“ und es beginnt ein „theokratischer Hahnenkampf“. Der auf „Liebe und Gerechtigkeitsliebe geschulte Älteste“ mag meinen, es ist angebracht für Gerechtigkeit zu kämpfen. Dann hofft er, wenn der KA die Versammlung besucht, das er ein hörendes Ohr findet, der jedoch ist bereits von einflussreichen Brüdern vorgewarnt und deklariert im Inneren den Ältesten bereits als möglichen Friedensstörer. Alles nur, weil er sich erlaubt hat, auf gewisse Dinge hinzuweisen…Beim 2./3. Besuch des KA‘s wird er schließlich entbunden, weil es einfach zwischen seinen Besuchen keine Ruhe gibt, oder demjenigen dann noch tatsächlich mal ein „theokratischer Schönheitsfehler“ unterlaufen ist, der dann so hochgespielt wird, dass es zur Eskalation kommt…Das alles ist verbunden mit unsäglichen Intrigen. Man denkt, Jehova kann das doch nicht zulassen… und es bricht eine Welt der Überzeugung zusammen, die so niederschmetternd ist, dass es einem geistig „Kopf und Kragen kosten kann“ und darauf warten dann wieder die anderen und fühlen sich in ihren Machenschaften bestätigt…und einer wartet ganz besonders darauf…

    Lieber Fritz, solche oder ähnliche Tragödien sind in den Versammlungen Gang und Gebe. Sie entspringen unserem ganzen theokratischen, juristischen System, Anklagepraxis aus innerem Stress heraus, keiner will für schuldig befunden werden, denn es muss ja immer gleich „Recht gesprochen werden…“ Man könnte ganze Bücher füllen, was sich hier unter leitenden, dienenden Brüdern alles in den vergangenen Jahrzehnten in den Versammlungen und sogar in Zweigbüros abgespielt hat. Merkwürdige Entscheidungen werden dann in den Dienstabteilungen des Zweiges getroffen, ganz besonders, wenn sie die Existenz der Einheit einer Versammlung gefährdet sehen. Da spielt nicht göttliches Recht eine Rolle, sondern WTG-Interessen, wobei ihnen Folgen irgendeiner Entscheidung völlig egal ist. Vom Einzelnen wird Demut verlangt, was auch beinhaltet, dass jemand bereit ist Unrecht zu ertragen, und wenn es noch so hart ist.

    Nun ich weiß nicht, ob sich Deine Erlebnisse auch in diesem Rahmen bewegen oder vielleicht auch ganz anderer Art sind. Ja, in Kreisen gut geschulter Bibel-Exegeten kann es manchmal richtig teuflisch zugehen und der Betroffene denkt, „wo ist der Gott, der sein Volk leitet“? Da man dann die Entwicklung nicht mehr einordnen kann, kommt man dann auch auf solche Gedanken wie du ….Jehova und Teufel. Wie muss es doch dem Hiob zumute gewesen sein nach all seinen Erlebnissen? Denke an all die Intrigen im menschlichen Machtapparat der israelitischen Königshäuser?

    Du hast den Ruf auf BI gehört. Danke unserem himmlischen Vater dafür. Matthäus 11:28:
    „Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken“.
    Lass dich hier erquicken. Baue, sofern es dir gut tut, deinen Frust hier ab und lass dich von unserem Herrn Jesus erquicken und wir ermutigen dich gerne auf diesem Weg.

    Sei ganz herzlich gegrüßt
    Martin

  • Anna
    Juli 11, 2013

    Lieber Bruder Martin, lieber Bruder Fritz, liebe Schwestern und Brüder,

    da hast du wirklich eine schwere Bürde. Du wirst hier weiterhin ermuntert werden den Weg der Wahrheit, so wie der Christus ihn uns vorgelebt hat, zu gehen. Daher ein herzliches Willkommen.

    Und Bruder @Martin, du hast unseren Bruder Fritz hier sehr realistisch geantwortet wie es in der Theokratie zugehen kann. Manches bleibt ja dem normalen Verkündiger verborgen. Es ist einfach dieses Machtgefüge das in den Menschen böse Dinge zum Vorschein bringt welche sonst gar nicht aufkommen würden.

    Auch ich habe kürzlich eine Auseinandersetzung zwischen 2 Ältesten nach der Zusammenkunft mitbekommen.

    Herzliche Grüße aus dem warmen Süden

    Anna

  • Neoveritas an „Fritz“
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,

    sei auch von mir herzlich gegrüßt in diesem Forum. Zugegebenermaßen geht es hier manchmal sehr kontrovers zu. Dennnoch kannst Du hier frei Deine Meinung äußern. Ich weiß nicht was Du als Ältester erlebt hast oder gerade erlebst. Es müssen, wie ich Deinem Kommentar entnehme, traumatische Dinge sein. Vielleicht ist Dir hier eine Möglichkeit gegeben, diese Dinge aufzuarbeiten, wenn Du das möchtest. Ich kann leider Deinen Kommentar bezüglich des archäologischen Dokuments nicht mehr finden. Ich möchte Dir dennoch einen Hinweis geben.

    Dem Inhalt nach erinnert mich dieses Dokument sehr an gnostische Philosophie. Eine Denkrichtung, die bereits zur Zeit an Bedeutung gewann, als die Apostel noch lebten. Kernpunkt dieser Denkrichtung ist ein Demiurg, ein böser Geist, der alles Materielle geschaffen hat und der mit dem Gott des Alten Testaments gleichgestzt wird. Die Gnostiker waren allem Materiellen gegenüber sehr feindlich eingestellt und suchten sich aus der materiellen Hülle zu befreien. Ich will Dir jetzt keine Abhandlung über Philosophie schreiben, sondern versuchen auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Richtig ist sicher, dass es solche Dokumente gibt. Richtig ist aber auch, dass sie nichts mit der Bibel zu tun haben und Produkte menschlicher Spekulation sind. Sie dienen letztlich nur einem Zweck: Unseren Schöpfer Jehova zu diskreditieren.
    Ich wünsche Dir innere Ruhe und Frieden.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Nachdenker
    Juli 11, 2013

    Hallo Fritz,

    erst einmal auch von mir ein herzliches Willkommen auf BI. Hab mich erstmal durch all deine Kommentare und die meisten der Antwkorten gearbeitet. Hat mich bald ne komplette Akkuladung gekostet. Spaß beiseite. Ist es nicht toll, hier auf BI solch verständnisvolle und liebevolle Brueder und Schwestern zu haben. Ich versichert dir, es ist anders als du es aus der Versammlung und der Organisation selbst kennst. Mach bitte nicht den Fehler Jehova für alle erlittenen Dinge verantwortlich zu machen. Ohne genau zu wissen was dir alles angetan wurde vertraue auf Jehova und versuche deine gemachten Erfahrungen mit der Organisation hinter dich zu lassen. Es gibt auch eine Zeit danach und die kann schöner sein als die Zeit bei den ZJ.
    Liebe Gruesse
    Nachdenker

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Wollen wir doch an diesem schönen Sommermorgen zankfrei Bibelforschung betreiben, immer mit dem Eingeständnis, dass wir nicht irrtumsfrei sind.

    Wann begann die Endzeit?

    Begann sie nicht schon mit dem Sündenfall, als unsere Ureltern „sterbend starben“? Den Tod gaben sie auch an uns weiter, schon ab Geburt, sind wir endzeitlich.

    Es gab damals schon ein Urteil mit Aussicht, dass dieser „Zeitlauf“, uns geläufig als „System der Dinge“, einmal enden würde. 1. Mose 3:15 hat man uns studienmäßig gut eingehämmert.

    Im NT liest sich das so: Gal. 1: 4 der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, damit er uns herausnehme aus der gegenwärtigen bösen Welt (äon), nach dem Willen unseres Gottes und Vaters.

    Wie ich a.a.O. schon schrieb, sah Gott mit dem Zeitbegriff „kairos“ schon über das Ende hinaus. Auch mit seinen Erwählten (Israel), die auch zu Verdammten wurden, aber, so wie es unser „Ahnherr“ C.T. Russell schon voraussah, auch ein happy end haben würden:

    5. Mose 4:
    25 Wenn du Kinder und Kindeskinder zeugen wirst, und ihr eingelebt seid im Lande, und ihr euch verderbet und euch ein geschnitztes Bild machet, ein Gleichnis von irgend etwas, und tut, was böse ist in den Augen Jahwes, deines Gottes, ihn zu reizen:
    26 so nehme ich heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch, daß ihr gewißlich schnell aus dem Lande umkommen werdet, wohin ihr über den Jordan ziehet um es in Besitz zu nehmen; ihr werdet eure Tage darin nicht verlängern, sondern gänzlich vertilgt werden.
    27 Und Jahwe wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, wohin Jahwe euch führen wird…

    Eine Prophetie mit Verheissung! Fortsetzung:

    29 Aber ihr werdet von dort Jahwe, deinen Gott, suchen; und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.
    30 In deiner Bedrängnis, und wenn alle diese Dinge dich treffen werden am Ende der Tage, wirst du umkehren zu Jahwe, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen.
    31 Denn ein barmherziger Gott ist Jahwe, dein Gott; er wird dich nicht lassen und dich nicht verderben und wird des Bundes deiner Väter nicht vergessen, den er ihnen geschworen hat.

    Die Anfänge scheinen schon gemacht, aber eine echte Suche nach Jahwe ist beim fleischlichen Israel noch nicht erkennbar. Wenn sich all die „geistigen Israeliten“, beginnend mit Augustinus, bis hin zu den Zeugen Jehovas, sich die Rückführung „unter den Nagel reissen wollen“, Hes. 36 allein zeigt w e l c h e s Israel gemeint ist. Im o.a. Text von 5. Mose 4 ist eine Verheissung, die sich erst in der tatsächlichen Endzeit erfüllen wird, Jesus sagte:
    Lukas 21: 24 Jerusalem w i r d zertreten werden von den Nationen, b i s die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.

    Übrigens, Russell & „Söhne“, beachteten nicht die Zukunftsform in dieser VORAUSsage, sondern datierten den Beginn auf 607 vor u. Z., allein daran sieht man, dass 1914 eine Fehlinterpretation ist. Die Voraussagen Jesu bei seinen Endzeitthemen, zeigen, dass die schlimmen Dinge immer mehr kulminieren würden. Aus anfänglichen Kriegen plus Kriegsgeschrei, wurden 2 Weltkriege… usw.

    Ist die „Hure Babylon“ nur rein religiös? Off. 17 deutet das an, wenn man aber Kapitel 18 liest, dann erinnert es dort doch stark an den zerbröselnden Kapitalismus, Finanzkrise samt -debakel lässt grüßen, bis hin zum endgültigen Ende dieses „S.d.D.“? (Fragezeichen beachten)

    Nun grüßt aber unser Gemeindesee, daher abrupt Schluss 🙂
    Servus! Gerd

  • M. an Gerd
    Juli 11, 2013

    Hallo Gerd,

    Zitat „Ist die “Hure Babylon” nur rein religiös? Off. 17 deutet das an, wenn man aber Kapitel 18 liest, dann erinnert es dort doch stark an den zerbröselnden Kapitalismus, Finanzkrise samt -debakel lässt grüßen, bis hin zum endgültigen Ende dieses “S.d.D.”? (Fragezeichen beachten)“

    Kapitel 18, gerade die Verse 12, 22 und 23 sprechen für die kath. Kirche / Großkirche. Es war auch meistens die Kirche, die die Heiligen und Propheten usw. („Häretiker“) verfolgt, verbannt, getötet hat (:22, 24).

    LG,

    M.

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Hallo M.,

    es stimmt, diese Verse passen gut auf die kostbaren Äußerlichkeiten dieser Kirche.

    Der Bezug auf „Babylon“ erinnert auf das Vorbild, das babylonische Weltreich. Dies war stark religiös. Die Gefangenschaft von Juda, machte diese dort kaum zu Anbetern fremder Götter. Es gehörte zu diesem Gesamtkomplex auch die Macht und der Reichtum. So meinte ich, dass Babylon ein Vorbild dessen war, was die Bibel „Welt“ nennt, mit allen Facetten der Verführung. Die Verse 17 + 18 erinnern auch an die Stadt am Euphrat.

    Die Frage ist auch, sollte am Ende der falschen Religion, nur die r.kath. Kirche das Vernichtungsschicksal erleiden und die Nachäffung der abrahamischen, bis hin zur christlichen, Religion, durch den Islam verschont bleiben…

    Für weitere Denkanstöße stehe ich gerne bereit.
    Gerd

  • M. an Gerd
    Juli 11, 2013

    Hallo Gerd,

    das Vernichtungsziel des Islam sind angeblich Christen und Juden.

    Warum eigentlich die Juden? Lehnen sie doch ebenso Jesus Christus (bisher) ab?

    Und welche Christen genau?

    Machen sie dann einen Unterschied zwischen den

    – Jesus=einziger allmächtige Gott-Christen oder

    – Jahwe/YHWH=einziger allmächtige Gott, Jesus ist Sohn-Christen und

    – Gottvater-Gottsohn-GottheiligerGeist=einziger allmächtiger Gott-Christen?

    Gruß,

    M.

  • Fuchs
    Juli 11, 2013

    Lieber Br. M.

    Ja der Islam hasst tatsächlich die Juden und die Christen. Im Koran steht:
    „Wenn du einen Juden oder einen Christen siehst, dann verstecke dich, greife sie aus dem Hinterhalt an und schlag ihnen den Kopf ab“.

    Das ist eindeutig Juden und Christfeindlich. Der Hass auf die Juden ist eine Uralte Geschichte. Der Islam ist nämlich der Halbbruder der Juden. Der Islam entstand aus dem ersten Sohn Abrahams mit der Sklavin Hagai. Sie wurde ja später in die Wüste geschickt und Ismael ist der Vater des Islams.
    Die Islamisten sehen sich als den wahren Erben und DAS Volk Gottes, da Ismael ja der Erstgeborene ist. Aber sie vergessen den Bund, denn JHWH mit Abraham schloss, der ja auf Isaak viel und nicht auf Ismael. Das ist auch der Grund warum Hagai mit ihrem Sohn weggeschickt wurde. Aber JHWH hat ja auch ihm (Ismael) eine große Nation versprochen. Dieser Streit dauert heute noch an und die Moslems leugnen die Juden. ZB ist das Land Israel auf keiner Islamischen Landkarte zu finden.
    Man muss nur mal ein paar Auszüge aus dem Koran lesen, dann weiß man welcher Gott dahinter steckt.

    Liebe Grüße Hope

  • Fuchs
    Juli 11, 2013

    Hoppala

    da hab ich den Forumsnamen meines Mannes erwischt 🙂

    Grüßle Hope

  • verwundet@Fuchs
    Juli 11, 2013

    Ja,lieber Fuchs,ich konnte das auch nicht glauben, erst als ich selbst
    einen Koran geliehen habe und da gibt es doch tatsächlich eine Sure, die besagt: am Shabbath töten wir die Juden und am Sonntag die Christen 🙁

    Und dieser bösartige Satz steht auch noch ausgerechnet in der Kuppel des Felsendomes in Jerushalajim !!!

    und Deine schlimme Stelle mit dem Kopfabschlagen ist die Sure 47 Vers 4 :-/

    l.g.,

    Sarai

  • Hopefull
    Juli 11, 2013

    Liebe Sarai

    das wusste ich jetzt auch nicht. Vielen dank für den Hinweis auf die Sure. Die wusste ich nämlich nicht mehr.

    Liebe Grüße Hope

  • Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    eine Bemerkung von Mutter Theresa:

    If you judge people, you have no time to love them

    auf gut deutsch: wer Leute richtet, hat keine Zeit sie zu lieben

    ein einfacher aber doch greifender Satz, den wir uns alle zu Gemüte führen sollten

  • @Frank&Frei
    Juli 11, 2013

    Frank&Frei,

    „auf gut deutsch: wer Leute richtet, hat keine Zeit sie zu lieben
    ein einfacher aber doch greifender Satz, den wir uns alle zu Gemüte führen sollten“

    🙂 Dann lieben wir doch alle, die auf „BI“ am meisten gerichtet werden:

    leitende Körperschaft, führende Männer in den Versammlungen, … – für alle beten – das Blatt würde sich wenden!

    Wer macht mit?

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Lieber Gerd,

    denkst du nicht, dass dort ein Synonym für Katholische Kirche gestanden hätte, z. B. Rom, Vatikan o. ä. wenn sich das lediglich auf diese eine Religion beschränkt hätte?

    Wer ist denn unschuldiger, jemand, ein Ladendieb oder jemand, der Oma die Handtasche klaut?

    Genauso sehe ich das mit der vor Gott erbrachten Schuld der Religionen insgesamt. Ist meine Meinung dazu. Da die Schrift sagt, dass ALLE Dinge aufgelöst werden, bleibt kein menschliches Konstrukt mehr übrig – und das ist auch wirklich gut. Die ganze Konzentration in Sachen Anbetung und Erneuerung geht direkt an unseren Herrn Jesus als Hohepriester und nichts ist mehr da, was sich dazwischen mogelt.

    Die Lehrer und Führer der Religionen werden daran gemessen, wie viele Menschen sie zu Christus geführt haben, denn es steht geschrieben, dass diese ein schwereres Gericht haben, aber die Verantwortung des Glaubens liegt bei jedem Einzelnen. In Jesu Schilderung von der Trennung der Schafe und Böcke werden keine organisierten Religionen angesprochen, sondern nur Einzelpersonen. Niemand kann sagen, der Papst oder die LK haben mich gelehrt oder der Pfarrer hat´s aber erlaubt.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Gerd
    Juli 11, 2013

    Liebe Elke,

    ich stehe etwas auf der Leitung und kann nicht erkennen, was du aus Off. 18 lesen möchtest, Zitat:

    Lieber Gerd,
    denkst du nicht, dass dort ein Synonym für Katholische Kirche gestanden hätte, z. B. Rom, Vatikan o. ä. wenn sich das lediglich auf diese eine Religion beschränkt hätte?

    Off. 18 spricht von einem großen Babylon, das die Menschen verwirrt und am Ende untergeht.

    Jetzt bleibt nur noch die Frage, w a s im Detail sich zum Leidwesen der Kaufleute vertschüssen wird: Die katholische Kirche, alle falschen Religionen… oder das ganze weltliche System, mit allen Reichen des Gottes dieser Welt…?
    Thats the question, würde Shakespeare fragen 😉

    M. hat es nur auf die römische Kirche bezogen

    Nächtliche Morgengrüße!
    Gerd

  • Elke
    Juli 11, 2013

    Guten Morgen Gerd,

    M. hat es nur auf die katholische Kirche bezogen – und ich eben nicht. Wenn ALLES auf Erden aufgelöst wird, dann auch alle organisierten Religionen.

    That´s the answer. (Meine Antwort, mein Verständnis)
    Liebe Grüße mein Forscher
    Elke

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