81 Comments
  • Zadok/Achim an Ruedi
    April 15, 2014

    Lieber Ruedi,

    herzlich willkommen hier auf dieser Seite.

    Ja, ein Ausschlus ist immer unangenehm, aber deiner hatte den besten Grund den es gibt. Wenn du zum Sohn gehörst, dann bist du
    gerettet.was interessieren einen da die Wichtigtuer, die eh nur Lügen erzählen und die nie vom Vater gesandt wurden.

    Ich freue mich auf weitere Wortmeldungen von dir!

    Lieber Gruß
    Achim

  • Ruedi Camenzind
    April 15, 2014

    Ich war 40 Jahren bei den Zeugen Jehovas. und habe mir mit der Zeit alles etwas genauer an Hand der Bibel angeschaut .
    Ich wurde ausgeschlossen weil ich Ihnen anhand der Bibel gezeigt habe, dass es wichtig sei um das ewige Leben zu erhalten zu Jesus zu gehen, um das wahre Leben zu bekommen. Joh. 5v, 39, 40 Das kann mir die Organisation der Zeugen Jehovas nicht geben.
    (Johannes 5:39-40) 39 Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt………………… Ich wollte nicht zu denen gehören die nicht zu Jesus wollen……… Ich bin heute ein Gegenstand des Hasses geworden um Jesus willen. Jesus warnte, Sie haben mich gehasst, so werden Sie auch Euch hassen. Eine Biblische Erfüllung die ich heute erlebe. Ich lebe aber nichtmehr für mich, sondern in und durch Jesus , in Ihm Jesus habe ich Krafft und Ausdauer bis zum Ende. Ich bin 73 Jahre und ein eifriger Zeuge für Jesus Christus.
    In Liebe Ruedi Camenzind

  • Hans2
    April 15, 2014

    Lieber Ruedi,
    schön, daß auch Du in der Liebe Gottes und seines Sohnes angekommen bist. Bei Jesus, der Weg, Wahrheit und das Leben ist.
    Ich hatte nach 40 Jahren Mitgliedschaft festgestellt, daß die Schriftstellen sinnentstellend verwendet werden und in meinen Antworten meist nur eine Stelle vorher oder nachher mitgelesen, was das deutlich machte. Man war dann froh, daß der Störer weg war und dem Satan übergeben. Mir tun alle Eingeschlossenen leid, die meinen Gott einen Gefallen zu tun. Möge Jesus sie sanft ziehen.
    Viele Grüße in Liebe
    Hans2

  • Tommy
    April 15, 2014

    Dazu groesste Gratulation Ruedi, viel Kraft und Gottes Segen.
    Tommy

  • Dennis
    April 15, 2014

    Lieber Rüdi,

    vielen Dank für Deinen Kommentar und ein herzliches Willkommen!

    Bin immer wieder fasziniert, wenn ich Lebensgeschichten wie Deine lese. Du bist nicht mehr der Jüngste und hast nach Jahrzehnten WTG-Zugehörigkeit doch gemerkt, dass Du etwas in Deinem Glaubensleben verändern musst und dass etwas mit der selbsternannten „Org. Gottes“ nicht stimmt.

    Großen Respekt habe ich davor!

    Die Konsequenzen für Dich sind uns allen bekannt, was Freunde und Familie betrifft. Wie gehst Du damit um?

    Es ist erfreulich und gleichzeitig spannend, dass man auch nach so viel Jahren Indoktrination, anscheinend etwas ganz tief in sich behält, was die Gehirnwäsche der WTG nicht erreichen kann. Ich glaube, dass in zehntausenden aktiven ZJ dieses individuelle „Ich“ schlummert, das noch übrig ist und das die WT-Dogmen immer wieder kritisch hinterfragt.

    Wünsche Dir einen schönen Sonntag!

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    April 15, 2014

    Lieber Ruedi!

    Deine Zeilen haben mich sehr berührt und gleichzeitig mich an meine eigene Situation erinnert.
    Nicht nur dass uns 40 Jahre Zugehörigkeit zu den ZJ verbinden, ist es auch im wesentlichen genau der gleiche Grund, nämlich Jesu Lehre für wichtiger zu nehmen, die zu unseren Ausschluss geführt haben.

    Hier meine Worte (auszugsweise) die ich den Ältesten schrieb als sie mich vors Rechtskomitee zitierten:

    Liebe Brüder der Ältestenschaft ! – 25.1.2007
    Br. K. W., F. M., M. P.,

    Bevor ich auf Eure Einladung vor dem Rechtskomitee zu erscheinen, bzw. darauf eine Antwort zu geben, möchte ich meine Person in kurzem Umriss beschreiben. Nachdem mich die meisten von Euch nicht wirklich kennen, auch Gespräche eher nur sehr sporadisch stattgefunden haben, (nur so kann man jemand kennen lernen, sein Denken, seine Überzeugung, wofür er einsteht,) möchte ich die Gründe warum ich mich bisher sehr zurückgehalten habe (auch in der Versammlung), Euch auf diesem Weg einiges übermitteln.

    Vor ein paar Wochen am 4.12.06 konnte ich auf 40 Jahre als getaufter Christ zurückblicken, meine aktive Zeit als überzeugter ZJ geht bis in die Kinderschuhe zurück, dank meiner lieben Mutter die mir die Liebe zur Wahrheit und damit zur Bibel ins Herz gepflanzt hat. …. Für mich war es immer klar den Pionierdienst anzustreben, später wollte ich ins Bethel, doch durch meine sehr frühe Heirat (vor 34 Jahren) hatten wir beide den Wunsch als Pioniere in ein Gebiet wo Hilfe Not war zu gehen und so kamen wir 1973 nach Hxxxxx. Ich wurde mit 23 Jahren zum Ältesten ernannt. Gleich zu Beginn als VA. Anfang 1975 konnte ich die KD Schule für 2 Wochen in Wien besuchen. Insgesamt war ich 15 Jahre in der xxxxx Versammlung als Ä aktiv. Die meisten Jahre war ich TKS-Aufseher. …..

    Eine ganzen Reihe von Personen mit denen ich die Bibel studieren durfte wurden auch getauft. ….. Dieser kurze Lebenslauf soll nur eines vermitteln – ich war immer stolz ein ZJ zu sein – bin immer zu 100% hinter unserer „Führung“ gestanden. Ich kann mich heute noch gut erinnern als ich als Kind die Erklärung vom treuen und verständigen Sklaven verstand und stolz darauf Bezug nahm wenn es um die Frage ging – warum wir vieles SO verstanden oder lehrten. Alles was davon kam war für mich DIE WAHRHEIT.

    …. habe ich mit Hilfe unserer umfangreichen Literatur einen Vortrag „Zeit und Zeitrechnung“ damit die 7 Zeiten, so auch die gesamte Chronologie in einem Vortag verpackt. Auch das Buch Daniel war ein begehrtes Objekt und mich faszinierten besonders die Kap. 7,8. Auch darüber hatte ich einen eigenen Vortrag mit 100%iger Überzeugung, das alles so der Wahrheit entspricht.

    Doch wie es beim Studium ja auch sein sollte, wird man auch auf ungeklärte Fragen stoßen. Wenn ich in der Literatur keine befriedigende Antwort fand, schrieb ich nach Wien (meine Schreiben waren so viele, das einmal ein KA eher verlegen äußerte, „dieser Umfang“ wird nicht so gerne gesehen – war ihnen die Arbeit zu viel? – damit habe ich meinen Wissensdurst halt nicht mehr direkt bei der „Organisation“ gesucht.

    Nachdem auch unsere Organisation (so auch bei der KD Schule) diverse weltliche Werke, wie Bibelkonkordanzen, Bibeln,etc. – tlw. sogar kirchlicher Herkunft gebrauchte, (es kommt ja auf den Inhalt an, nicht WER es schrieb – oder?) bekam ich immer die richtige Antwort.

    Eine gute Empfehlung in unserem WT 95 1.12. Seite 6/7 – der Ihr sicher zustimmen werdet!

    Hast du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen du jahrelang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich herausstellt, daß sie der Wahrheit widersprechen? Schütze dich und deine Familie, indem du sicherstellst, daß die Überlieferungen, an die du dich hältst, mit Gottes reinem Wort der Wahrheit übereinstimmen. ( Apostelgeschichte 17:11). Ende des Zitats.

    Dann wollte ich den Ältesten noch vermitteln dass ich nichts anderes möchte was eigentlich im WT* stand, doch all das hat keine Bedeutung – du hast den „Sklaven“ mehr zu achten und zu gehorchen als dem Herrn.

    Auf alle Fälle willkommen in der Freiheit des Christus – in der Hoffnung dass noch viele dies Freiheit schmecken und sehen wie gut sie tut!

    Liebe Grüße Matthäus

    PS.: Freue mich auch auf eine persönliche Nachricht von dir: zeugejesus@gmail.com

  • Matthäus
    April 15, 2014

    * das WT Zitat:

    Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. In dem einen Fall nannte er ihnen ein kombiniertes Zeichen und in dem anderen erklärte er, ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat’ (Apostelg. 1:7).

    Selbst Jesus, dem einziggezeugten Sohn Jehovas, war der Zeitplan seines Vaters für den Ablauf von Ereignissen nicht immer bekannt. In seiner Prophezeiung über die letzten Tage räumte Jesus demütig ein: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Jesus war bereit, geduldig zu warten, bis ihm sein Vater den genauen Zeitpunkt offenbaren würde, wann das gegenwärtige böse System der Dinge vernichtet werden soll.

    Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.

    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas, Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

  • Martin@Ruedi
    April 15, 2014

    Grüezi, lieber Bruder Ruedi!

    Ich freue mich, von dir zu hören. 40 Jahre bei den ZJ heißt natürlich auch, 40 Jahre intensives Bibellesen, Bibelstudium. Immerhin hat sich in deinem Leben hier etwas wichtiges bewegt. Letztendlich hat deine Aktivität bei den ZJ dazu geführt, dass es dir gelungen ist, dir selber mit Hilfe des Geistes Gottes das zu erarbeiten, was dir noch fehlte, nämlich dein Verhältnis zu Jesus Christus. Wir schätzen dich als einen lieben Bruder und heißen dich Willkommen.

    Lieber Ruedi, gestatte mir an dieser Stelle jedoch eine Anmerkung. Ich glaube nicht, dass du 40 Jahre kein Zeuge für Jesus Christus warst. Du wurdest auch noch in den 70-iger Jahren im Namen des Sohnes getauft. Ferner hast du auch in den 40 Jahren viel von Jesus gesprochen und fest an ihn geglaubt. Du hast nur ein besseres Verständnis über seine Liebe zu dir und seiner Rolle in deinem Leben erhalten. Darüber freue ich mich mit dir.

    An dieser Stelle möchte ich bemerken, dass ich sehr wenig von der Diskusion halte, Z e u g e J e h o a s oder Z e u g e J e s u.

    Niemals dachte JHWH daran, nach den Äusserungen seines Propheten Jesaja 44, das sich sein Volk Israel nun als „Zeugen Jehovas“ bezeichnen sollte: „8 Erschreckt nicht, und werdet nicht bestürzt. Habe ich [es] dich nicht seit jener Zeit persönlich hören lassen und [es] mitgeteilt? Und ihr seid meine Zeugen. Existiert ein Gott außer mir? Nein, da ist kein FELS. Ich habe keinen anerkannt.‘ “

    Niemals dachte Jesus daran, das sich seine Nachfolger nach seiner Zusicherung, das er mit ihnen sein würde, Zeugen Jesu nennen sollten.

    7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“

    Hier beschrieb Jesus ihre Rolle als Diener des Herrn und nicht irgendwelche Religionsbezeichnungen. Das sind alles Gewänder, die sich religöse Bewegungen angezogen haben, um sich von religiösen „Mitbewerbern“ abzugrenzen. Mittlerweile ist für mich klar, dass auch Jehovas Zeugen in gewisser Hinsicht nur „ein Orden“ von vielen sind und jeder Orden hat seine Ziele und Regeln. Das sieht man auch bei den vielen katholischen Orden. Die einen waren stenger, die anderen weniger strenger. Doch alle forderten totale Loyalität zu ihrem Orden und war man mit den Regeln nicht mehr einverstanden oder hielt sich nicht mehr an die Regeln wurde man entlassen oder vor die Tür gesetzt. Der Orden der Zeugen Jehovas sah seine Aufgabe darin, den Namen GOTTES JHWH aus katholischer Überlieferung bekannt zu machen. Das ist Ihnen auch gelungen. Ob das im 20. und 21. Jahrhundert auch die Priorität Gottes war, steht auf einem ganz anderen Blatt. Deshalb halte ich dieses gezerfe – vom Zeuge Jehovas zum Zeugen Jesus – eigentlich als bedenklich, verstehe aber auch die Psyche all der lieben Gläubigen, die aus dem Zeugen Jehovas-Leben eine Umwandlung erfahren haben und dies dadurch auch öffentlich bekunden möchten.

    Entschuldige bitte, wenn ich deine Formulierung, weshalb du ausgeschlossen wurdest, etwas in Zweifel ziehe. Du schreibst: „Ich wurde ausgeschlossen weil ich Ihnen anhand der Bibel gezeigt habe, dass es wichtig sei um das ewige Leben zu erhalten zu Jesus zu gehen, um das wahre Leben zu bekommen“. Ich verstehe dich sehr wohl. Aber wahrscheinlich hast du den „treuen und verständigen Sklaven, also „die Kirchenleitung der ZJ oder mittlerweile den „Stellvertreter Jehovas hier auf Erden“ in Frage gezogen“ und bist auf die bekannte Fragetechnik der Ältesten in die Falle gelaufen und zum Ausdruck gebracht, dass du die Lehren des tuvS nicht mehr akzeptieren kannst und vielleicht hast du auch die Todsünde begannen und mit „anderen darüber gesprochen“ und das sind ja dann die bekannten juristischen Schlüssel zum Ausschluß als sogenannter Abtrünniger des WTG-Ordens. Aber fasse dies bitte nicht als Kritik auf. In Wahrheit bist wegen deines Verständnisses über Jesus, was wirklich zum ewigen Leben führt, „gehasst worden“.

    Nun freue ich mich, zu unser aller Ermunterung von dir zu hören. Betest du zu JHWH oder betest du zu Christus? Nimmst du das Abendmahl des Herrn persönlich ein? Worin besteht deine Hoffnung auf ewiges Leben in Gemeinschaft mit Christus? Im Himmel oder auf Erden? Was ist deine Hoffnung? Gibt es Glaubensbrüder oder Schwestern im Herrn, mit denen du Gemeinschaft hast und dich triffst, um euch gegenseitig im Glauben zu erbauen? Was bedeutet es für dich heute mit 73 Jahren, ein Zeuge Jesu zu sein? Ich freue mich über deine Kommentare.

    Dein Bruder Martin

  • Denker
    April 15, 2014

    Hallo liebe Anna,
    ich sehe das mit den Traktaten genauso wie du, es wird ohne Erfolg sein. Aber was den WT-Studienartikel für Sonntag anbelangt, ist mir auch etwas aufgefallen die Braut (also die Gesalbten)werden als wunderschön und als herrlich wie ein Edelstein beschrieben der so schön leuchtet, und wie der Bräutigam (Jesus)? Er zieht seine königlichen Gewänder an, und das wars.Was können wir wieder daraus erkennen, sie stellen sich wieder über Unseren Herrn Jesus,mich ertsaunt das er überhaupt noch so erwähnt wird.
    Noch eine Bemerkgung zum Gedächnismal, bei uns war es eine gelungene Werbeveranstaltnung für Zeugen Jehovas,börokratich gut durchorganisiert.Vieleicht haben ja andere gleiche Erfahrung gemacht, würde mich interesieren.
    schönen Gruß vom Denker

  • NEU
    April 15, 2014

    Wie wäre es denn, wenn wir allen Versammlungen in Deutschland ein Traktat zukommen lassen, warum der TuvS überhaupt kein Sklave im biblischen Sinne sein kann.
    Zum Beispiel, mit einer Chronologie, was der Sklave früher als helles Licht gedruckt hat und wie der aktuelle Stand im Jahr 2014 aussieht.
    Natürlich nur aus den Quellen der WT-Gesellschaft zitiert.
    Wir sollten den Brüdern und Schwestern in den Versammlungen helfen die Wahrheit über den TuvS zu erfahren, anhand ihrer eigenen Zitate.
    Grüße an Leser und Leserinnen….

  • Anna
    April 15, 2014

    Liebe(r) NEU, liebe Schwestern und Brüder,

    ich fürchte das mit den Traktaten an die Versammlungen bzw. die Brüder ist zwecklos. Entweder jemand merkt wie er jahre- bzw. jahrzehntelang benebelt wurde oder eben nicht. Und selbst wenn da bei einigen eine leise Ahnung da ist, daß etwas nicht stimmt trauen sie es sich nicht einzugestehen.

    Unsere Brüder sind einfach verblendet. Und dieser Vers ist schon oft zitiert worden aus 2. Korinther 4:4 (NWÜ)

    „unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.“

    Nun würden unsere Brüder sich ja niemals als UNGLÄUBIG bezeichnen. Sie sind es jedoch auf diese Weise, dass sie nicht wirklich an das Gnadengeschenk des Christus glauben.

    Mit den unsinnigen WT-Studienartikeln geht es ja weiter. Jetzt am Wochenende „Freuen wir uns über die Hochzeit des Lammes“. Und leider führt dieser Artikel eher weg vom Christus als hin.

    Ein kleiner Vorgeschmack gleich am Anfang Abs. 1

    ZITAT
    … Stellen wir uns nur einmal vor: Die Vorbereitungen laufen bereits seit rund 2 000 Jahren! Bald wird der Bräutigam mit der Braut vermählt. ENDE ZITAT

    2000 Jahre Hochzeitsvorbereitungen!!!

    Dann im Abs. 12 gehen die Spekulationen weiter.

    ZITAT
    12 Sobald gesalbte Christen während der Gegenwart Christi ihren irdischen Lauf vollenden, werden sie zu himmlischem Leben auferweckt. Die verbliebenen Mitglieder der Braut wird Jesus irgendwann nach der Vernichtung Groß-Babylons zu sich versammeln (1. Thes. 4:16, 17). Daher werden alle, die zur Braut gehören, vor Beginn des Krieges von Harmagedon im Himmel sein. Nach diesem Krieg kann die Hochzeit des Lammes stattfinden… ENDE ZITAT

    Also die Hochzeit im Himmel ist nunmehr nach Harmagedon.

    Und die weiteren Abschnitte beschreiben dann mit willkürlich verwendeten Bibeltexten, dass die Große Volksmenge die Brautjungfern sind.

    Wir können einfach nur hoffen, dass die Brüder innerlich bereit werden die Irrlichter zu mißachten und sich dem wirklichen Licht des Christus zuwenden.

    Allerdings kann man durch höfliches Fragen einige zum Nachdenken bringen. Also in dem Sinn: …bitte Bruder oder Schwester kannst du mir das mit der Generation näher erklären, ich verstehe das nicht… Und wie berührt dieses neue Licht deinen Glauben? usw. Dann sehen mich die Brüder nicht als Abtrünnig sonder als Dumm und damit kann ich gut leben.

    Schließlich haben wir doch auch in der PD-Schule den Lehrpunkt „Fragen wirkungsvoll verwenden“ 😉

    Hier ein kleiner Auszug aus dem Schulungspunkt 44
    ZITAT
    Stell Fragen, um jemand, mit dem du die Bibel studierst, zu ermuntern, Wahrheiten nicht einfach nachzusprechen, sondern zu sagen, was er von dem Gelernten hält. ENDE ZITAT

    Viele liebe Grüße Anna aus der Sonne

  • Tirza an Anna, Dani und Neu
    April 15, 2014

    Liebe Anna, lieber Dani und Neu!

    Klar haben wir alle den Wunsch, den noch „Eingeschlossenen“ zu helfen, dass sie erkennen, dass sie einem falschen Propheten aufgesessen sind. Die Schafe sind doch in einer bemitleidenswerten Lage weil sie doch denken sie folgen dem guten Hirten, auch wenn unser Herr Jesus Christus schon lange nicht mehr der Mittelpunkt in ihrem Leben ist, bei einigen, vielleicht auch bei vielen?
    Und das scheint mir der Punkt. Die Bibel sagt in:

    Joh. Kap. 10, Verse 27ff

    27 Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, sie folgen mir
    28 und ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden niemals verlorengehen und niemand wird sie mir entreißen.
    29 Denn mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, was es gibt; niemand kann sie ihm entreißen.

    Und was könnten wir tun?

    Vielleicht den Rat aus 1. Tim. Kap. 2, Verse 1 ff anwenden?

    1 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen,
    2 besonders für die Regierenden, und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann.
    3 Das ist gut, und es gefällt Gott, unserem Retter.
    4 Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.
    5 Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde
    6 und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will.
    7 Und dafür hat er mich als Verkündiger und Apostel eingesetzt – das ist die Wahrheit, ich lüge nicht – als Lehrer, der die nichtjüdischen Völker im Glauben und in der Wahrheit unterrichten soll.

    Deshalb kommt mir dabei in den Sinn, dass Du liebe Anna einen recht gangbaren Weg wählst, wenn du schreibst Zitat:

    „Allerdings kann man durch höfliches Fragen einige zum Nachdenken bringen. Also in dem Sinn: …bitte Bruder oder Schwester kannst du mir das mit der Generation näher erklären, ich verstehe das nicht… Und wie berührt dieses neue Licht deinen Glauben? usw. Dann sehen mich die Brüder nicht als Abtrünnig sonder als Dumm und damit kann ich gut leben.“

    Auch die die Idee von Neu, in abgeändelter Form kam mir schon in den Sinn, für, die, die meinen etwas tun zu wollen, weil ihr Herz sie dazu drängt.

    Beispiesweise druckte ich einem Bruder, der kein Internet hat, manchen Artikel von BI aus, mit den entsprechenden Kommentaren, in der Hoffnung, das er wach wird.

    Was daraus wird kann man heute noch nicht abschätzen.

    Mir hat der Kommentar von Dani auch sehr gut gefallen Zitate:

    „trotzdem meine ich das Jesus um jeden einzelnen auch innerhalb der Organisation wirbt.“

    und

    „Für die ZJ habe ich jedenfalls sehr große Hoffnungen das Jesus auch da durch kommt wo viele nur noch Hure Babylon sehen können. Wenn sich Jesus selber offenbart dann bleiben alle Zweifel zurück. Das wünsche ich uns allen.“

    Sofern man mit den Geschwistern aus der Versammlung reden kann, auch über diese Fragen, wie wir sie hier erörtern, ist immer noch Hoffnung.

    Ich wünsche uns allen Gottes reichsten Segen und seine Liebe, bei allem was wir tun. Unser Vater und unsere Herr Jesus Christus möge uns bitte segnen!

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Avalon
    April 15, 2014

    Liebe Anna.
    Als ich Deine Gedanken, hier im Kommentar, so gedanklich nachvollzog, bitte entschuldige schon im Voraus,
    da musste ich nicht nur schmunzeln, sondern echt grinsen.
    Genau so, wie Du hier, uns Deine Gedanken wissen lässt, so habe ich auch schon vor Jahren argumentiert, lamentiert. So ähnlich pflegte ich mit unserem Kreisdiener, des Öfteren, ganz privat, sozusagen „unter Vier Augen“ Gedankenaustausch. Einmal fragte er mich ob ich mit „Feinden der Wahrheit“ Kontakt hätte. Über seine Reaktion war ich doch ziemlich überrascht.
    Denn zum damaligen Zeitpunkt war ich, wie schreibst Du, noch benebelt, völlig umnebelt von der WTG Lehre. Und ich fühlte mich in diesem Nebel geborgen. ich war auf der sicheren Seite, wenn schon gleich morgen Armageddon stattfinden sollte. Aber irgendwie war wohl schon etwas Sonnenlicht durch die Nebelwand der ORG, in mein Bewusstsein, gedrungen und ich sah doch die ersten Umrisse der Wahrheit/Realität in der Gemeinschaft, besonders die der Falschprophetien an denen immer nur der Gläubige schuld war, weil er sie als bare Münze annahm und darauf seinen „Paradies-Rucksack“ schon gepackt hatte. Die älteren BI-Leser unter uns wissen wohl noch zu gut, was die Folgen waren, Existenzverlust, ein kranke Seele, sogar so mancher Freitod war die Folge. Diese Folgeerscheinungen sind ja auch nicht verwunderlich, wenn der Glauben in die WTG als Gottes Kanal, Schiffbruch erleidet. Brüder/Schwestern auf BI, wenn Christus zu seiner „Visite“ erscheint, dann werden viele eilfertig gelaufen kommen und sagen: „Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit. Haben wir nicht auch Dämonen in deinem Namen ausgetrieben. ….. Nun, Christus seine Antwort kennen wir ja bereits!
    Zum Abschluss möchte ich nochmals zu Deinem ersten Gedanken, in Deinem Kommentar, zurück kommen. Du schreibst:“ ….ich fürchte das mit den Traktaten an die Versammlungen bzw. die Brüder ist zwecklos. Entweder jemand merkt wie er Jahre- bzw. jahrzehntelang benebelt wurde oder eben nicht. Und selbst wenn da bei einigen eine leise Ahnung da ist, dass etwas nicht stimmt trauen sie es sich nicht einzugestehen.“ Wie wahr, wie wahr, liebe Anna, Du hast die Situation richtig erkannt!
    Meine Erfahrung war: Wenn Aktionen gegen die örtlichen ZJ‘s gestartet waren, etwa durch Handzettel, Traktate oder sonstiges, dann wurden immer Gegenmaßnahmen eingeleitet. So konnte weder etwas Schriftliches vor den KönigsreichsSälen abgegeben werden noch mit Erfolg in die dortigen Briefkästen geworfen werden. Außerdem wurde in der Versammlung darauf hingewiesen, dass mögliche, diesbezügliche Post, in den Hausbriefkästen nicht gelesen, bzw. den Ältesten ausgehändigt, werden sollte.
    Nach meiner Einschätzung haben Zettelaktionen wenig Sinn.
    In vorsichtig geführten Gesprächen, mit Fragen und Antworten, wird mehr (Aufwachen) erzielt.
    Als ich einst mit Brüdern über die Prophezeiungen der HL sprach und in Verbindung damit, die WT-Artikel anführte und sie bemerkten worauf es letztendlich hinauslaufen würde, da haben sich mich einfach stehen gelassen, sogar ohne Gruß.
    So, liebe Anna, nun fahre ich erst einmal, mit dem Mountenbike, hinaus in Gottes schöne Natur. Der Fahrwind und der rasende Herzschlag machen mir den Geist schon frei.
    Liebe Grüße an Dich Anna und an alle MitLeser. Bleibe weiterhin gesund und gesunden Sinnes. Avalon

  • Anna
    April 15, 2014

    Lieber Avalon, liebe Schwestern und Brüder,

    war heute ebenfalls 2 Stunden radeln und es hat mir gut getan. Das macht mein Köpferl frei. Vielen Dank, dass du deine persönlichen Gedanken mitgeteilt hast.

    Und an @Denker, es ging einigermaßen in Sachen Gedächtnismahl. 2 Brüder haben während die Symbole herumgereicht wurden Melodien gespielt. Das ging dann irgendwie. Ansonsten, naja. Der Vortrag war bei uns ganz o.k. Der Bruder hat den Chrisus gewürdigt. Nur danach die Bekanntmachung des Koordinators hätte jetzt nicht sein müssen.
    Und @Tirza, schön, dass du deine Eindrücke mitgeteilt hast. War sicherlich sehr glaubensstärkend.

    Herzliche Grüße an alle
    Anna aus der Nacht

  • Avalon
    April 15, 2014

    An Anna in der Nacht.
    Liebe Anna,
    Habe heute nochmals viele Kommentare auf dieser Seit durchgelesen.
    Dabei stieß ich auf folgende Information von Dir: … war heute ebenfalls 2 Stunden radeln und es hat mir gut getan. Das macht mein Köpferl frei. … Wie Du sicherlich schon mitbekommen hast, fahre auch ich gerne Rad unter Leistung, auch im Team. Trotz der Anstrengung geht es mir danach körperlich viel besser. Aber dieser Punkt ist nicht der Grund meiner kurzen Anschreibe. Sondern meine Bitte an Dich, möglichst alle Sicherheitsmaßnahmen anzuwenden, die Dir zur Verfügung stehen. Nicht, dass es Dir letztendlich so ergehen mag, wie mir vor gut 2 Jahren.
    Neben meinen Zeilen an Dich, höre ich: „Der erste Brief des Paulus an die Thessalonicher“, an. Aber heute Mittag habe ich auch im AT: Das Buch der Richter gelesen. Danach hatte ich keinen „Appetit“ mehr, im AT weiterzulesen. Komisch, den HERRN hatten wohl alle als ihren Gott, aber trotzdem war Vergewaltigung, 100000 fache Rache(Mord und Todschlag) an der Tagesordnung. Richter 21. Wegen dieser barbarischen Zustände in Israel wurde, Quassie zur Entschuldigung, dann angeführt: „ Zu der Zeit war kein König in Israel; ein jeglicher tat, was ihn recht deuchte“. Diese Äußerung konnte ich nicht fassen! War JHWH Gott denn nicht mehr als ein Menschenkönig? Waren der Inhalt der Gesetzestafeln denn von keinem Wert?
    Habe dann im 2.Samuel 5 etc. weiter gelesen. Ich wusste gar nicht mehr, dass auch bei David, Vielweiberei an der Tagesordnung war, nicht nur beim späteren König Salomon.
    Ich bin immer mehr davon überzeugt, für mich ist es besser ich bleibe bei meinem Nachsinnen doch lieber im NT. Ein Glück, das diese Vorkommnisse, bei den altvorderen Israeli, nicht direkt etwas mit dem Heilsplan Gottes zu tun haben. Ich könnte ins Grübeln geraten.
    Ganz liebe Grüße. Avalon

  • Anna an Avalon
    April 15, 2014

    Lieber Avalon,
    danke für die Sicherheitshinweise beim Radeln. Ich bemühe mich aufzupassen. Da ist zum einen mein täglicher Weg in die Arbeit und zurück (bei jedem Wetter, außer Eis) und dann das Radeln zur Freude durch Feld, Wald und Flur.

    Oh ja, das Buch Richter im AT macht keine Freude zu Lesen. Sind ja mehr abschreckende Beispiele. Letztendlich zeigen sie den moralischen Zustand und den Götzendienst des Volkes Israel. Jehova hat auch dies alles geduldig zugelassen. Aber ich verstehe, dass einem da der Appetit vergeht. Und die Vielweiberei wollte ja Jehova nie. Jesus hat das ja zurechtgerückt. Ich wäre damals nicht gerne Frau gewesen.

    Schönen Tag und viele Grüße

    Anna aus der Mittagspause

  • Matthäus an Anna
    April 15, 2014

    Liebe Anna, schöne Grüsse aus Wien!

    Bei deiner Bezugnahme auf die Hochzeit des Lammes musste ich an eine Schilderung eines ehemaligen KA denken, er hat schon vor Jahrzehnten die Sache erkannt – hier stimmt was nicht!

    Zitat:
    …. Eine solche Autorität [wie sie die LK ausübt] gebührt nicht einmal Engeln, sondern nur Gott und seinem Sohn. Die gottgleiche Macht der Organisation wurzelt in der falschen Ansicht, dass der „treue und verständige Sklave“ 1919 über „Christi ganze Habe gesetzt“ wurde. Dieser Irrtum ist nur die Folge eines anderen tragischen Irrtums – nämlich: Jesus ist 1914 gekommen und herrscht seitdem als König über die ganze Welt.

    Richtig beweisen kann die Organisation weder das eine noch das andere. Genauso wenig kann sie beweisen, dass in Erfüllung von 1. Thessalonicher 4:16 „der Herr selbst [1918] vom Himmel herabgekommen“ ist, um „die in Gemeinschaft mit Jesus Christus Verstorbenen“ aus dem Tode aufzuerwecken. Wenn sich diese Worte schon 1918 erfüllt hätten, dann würde es seitdem keinen einzigen gesalbten Christen mehr auf der Erde geben.. Denn gemäß dem nächsten Vers wären sie wären sie dann mit den Auferstandenen – „mit ihnen zusammen“ (Fußn.: „zur selben Zeit“) „entrückt“ worden, um „alle zeit beim Herrn zu sein“.

    Das Dogma, dass Jesus Christus die Überrestglieder seiner Braut zitzelweise im Laufe vieler Jahrzehnte zu sich holt, widerspricht der Bibel klar und deutlich und gehört zu den großen Böcken, die Rutherford geschossen hat. Wann wird es der leitenden Körperschaft endlich einfallen, auch diesen Bock zu Grabe zu tragen?

    Uns ermahnt die Organisation ständig, der Zeit nicht vorauszueilen. Sie selbst macht diesen Fehler aber am laufenden Band mit ihren Erklärungen über Prophezeiungen, die sich zwischen 1914 und dem 2. Weltkrieg massen-weise erfüllt haben sollen. Aber kaum einer wagt es von uns, seine Stimme gegen die Vergewaltigung des prophetischen Wortes zu erheben, weil fast alle in ihrem uneingeschränkten und rückhaltlosen Glauben an die Organisation darauf vertrauen, dass alles, was seit 1919 veröffentlicht wird, „gut durch-dacht und von Gott offenbart ist“. Was von Gott offenbart ist, muss aber nicht mehr gut durchdacht werden, weil das einem Zweifel an Gottes Wahrhaftigkeit gleich käme.

    Wozu überhaupt noch denken, wenn Gott doch in allen Glaubensfragen durch die leitende Körperschaft für uns denkt? Indem es der Organisation gelang, uns das selbständige Denken abzugewöhnen, stieß sie kaum noch auf Widerspruch. Das machte sie kühn, sogar tollkühn, so dass sie nicht mehr vor dem Mittel der Täuschung zurückschreckt. Um das zu beweisen, muss ich noch mal auf die Tätigkeit im Jahre 1918 zurückkommen.

  • Anna
    April 15, 2014

    Lieber Matthäus,
    danke für deine zusätzlichen Erklärungen und auch das, was der KA offenbar schon erkannt hat. Dann mal viel Freude in Wien 🙂

    Ganz liebe Grüße von mir/uns an Euch Anna

  • hansi
    April 15, 2014

    hallo neu.
    das wäre vergebliche liebesmüh.
    es wäre völlig umsonst, zeit ,Geld was was mann alles dafür verwenden müsste ,das trakttat würde schneller im mühleimer landen bevor du überhaupt a gesagt hast ,nein unsere Geschwister müssen selbst darauf kommen.lg hansi

  • M.N.
    April 15, 2014

    Ihr Lieben,

    Zitat Anna: „Ich fürchte das mit den Traktaten an die Versammlungen bzw. die Brüder ist zwecklos.“

    Genau so sehe ich das auch. Es wäre vergebliche Liebesmühe, und dies wird belegt durch das, was die WTG im wt vom 15.7. in den ersten beiden „Studien“artikeln zum Besten gibt; das zielt voll auf „uns“, die bösen bösen Kritikaster, die ihr Gehirn auf „An“ gestellt haben, ab – volle Breitseite gegen alle Hetzer, Umstürzler, Aufrührer, die es wagen, die WTG zu hinterfragen:

    Nr. 1 „Jehova kennt die, die ihm gehören“

    Von Korah und seinen Kumpanen, die vom Feuer Gottes verzehrt wurden, wird eine Brücke geschlagen über die gefährlichen Irrlehrer des ersten Jhdts. zu heutigen „Abtrünnigen“, die Gott nur „heuchlerisch“ dienen. Zitate – Großschreibung zur Hervorhebung von mir:

    §4: „Jehova kann erkennen, wer ihm HEUCHLERISCH dient.“

    §6: „… Jehova erkennt Auflehnung und wirkt ihr entgegen. Jehovas Vorsatz würde nicht von Abtrünnigen IN DER VERSAMMLUNG durchkreuzt.“

    §10: „Einige fragten sich womöglich, warum solche Personen (Abtrünnige) überhaupt noch IN DER VERSAMMLUNG sein dürfen. … HEUCHELEI der Abtrünnigen …“

    §11: „…Scheinchristen …“

    §12: „Jehova zieht reuelose Missetäter zur rechten Zeit zur Verantwortung.“ (Drohung)

    §13: „Jehova weiß genau, wie loyal wir sind.“ (Drohung – Gott sieht dich genau, du HEUCHLER!)

    §14: „Jehova duldet keine HEUCHELEI. … Jehova ist es zuwider, wenn jemand NACH AUSSEN HIN gehorsam ist, aber IM GEHEIMEN sündigt. So jemand mag andere eine Zeit lang GESCHICKT HINTERS LICHT führen …“

    §15: „Bei weitem die meisten in Jehovas Volk sind ihn WIRKLICH ergeben. Es kommt sehr selten vor, dass sich jemand IN DER VERSAMMLUNG für den Weg der HEUCHELEI entscheidet.“

    §18: „Jehova wird alle entlarven, die … ein DOPPELLEBEN führen.“

    Artikel Nr. 2 „Jehovas Volk lässt von Ungerechtigkeit ab“

    §5: „Die Aufrührer (Korah, Dathan, Abiram) blieben UNTER GOTTES VOLK wohnen und gefährdeten das Wohl der Treuen.“

    §9: „IN DER VERSAMMLUNG waren abtrünnige Lehren zu hören. Auch schienen umstrittene Ideen Einzug zu halten. Selbst wenn diese Überlegungen den Schriften nicht völlig widersprachen, wirkten sie dennoch trennend. Das führte zu Zank und Streit über Worte, und es entstand ein ungesunder Geist. Deshalb drängte Paulus darauf, … Streitfragen abzuweisen“.

    Und jetzt kommts auf den Punkt:

    §10: „UNTER JEHOVAS VOLK HEUTE kommt es nicht oft zu Abtrünnigkeit. Dennoch müssen wir unbiblische (gemeint ist: Nicht-WTG-gemäße) Lehren. ganz gleich welchen Ursprungs, entschieden zurückweisen. ES WÄRE UNKLUG, SICH AUF DISKUSSIONEN MIT ABTRÜNNIGEN EINZULASSEN, ob im persönlichen Gespräch, IN EINEM BLOG oder auf anderem Weg. Selbst wenn jemand dem Betreffenden helfen möchte, widerspräche das der gerade betrachteten Anweisung. Ja, Diener Jehovas wollen mit Abtrünnigkeit absolut nichts zu tun haben!“

    Bild auf S.15 oben: „Lassen wir uns nicht in Streitgespräche mit Abtrünnigen hineinziehen“

    All dies wird im §20 mit „von Ungerechtigkeit ablassen und uns vom Bösen abwenden“ zusammengefaßt.

    Nachtigall ich hör dich trapsen – merkt Ihr was? Es geht hier nicht um böse Abgefallene DRAUSSEN, die nicht mehr in der Org. sind – nein, sondern um solche, die HEUCHLERISCH INNERHALB der VS wirken und ihr zersetzendes Gift versprühen. Zielt das nicht ganz klar ab auf all jene „Maulwürfe“ unter uns, die zwar ihr Gehirn reaktiviert haben, aber dennoch innerhalb der Org. verbleiben, jedoch ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Entdeckungen innerhalb des „geistigen SonneWonneParadieses“ enthüllen und publik machen? Das MUSS der WTG ja ein gewaltiger Dorn im Fleisch sein, und zu Recht. Sie straft ihre eigene, abwiegelnde Behauptung Lügen „Es kommt nur SELTEN vor, dass sich jemand in der Versammlung für den Weg der Heuchelei entscheidet.“ Wenn dem so wäre, würde die WTG hierüber 2 „Studien“artikel fabrizieren?

    Man beachte auch wieder Falschaussagen wie z.B. diese hier: „Selbst wenn jemand dem Betreffenden helfen möchte, widerspräche das der gerade betrachteten Anweisung“ – welche sind: “ Die unheiligen, leeren Geschwätze aber vermeide! … Törichte und ungereimten Streitfragen weise ab.“ (2 Tim 2, 16.23) Man beachte: Nicht die MENSCHEN, sondern die STREITFRAGEN sollten lt. Paulus abgewiesen werden. Was die PERSONEN betrifft, die Glaubenszweifel haben, hierfür gilt für echte Christen immer noch die Anweisung aus Judas 22.23: „Der, die zweifeln, erbarmt euch, rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reißt.“ Das – sehr unverehrte WTG – ist, das, was für ECHTE Christen und Nachfolger Jesu gilt. Lt. WTG sollten wir ihnen in den Hintern treten. Jeder entscheide selbst, wie „christlich“ solch drakonische Verlagsdirektive ist.

    Auch hier wieder erstickt die WTG jegliche Ansätze seitens ihrer treuen Schäfchen, auch nur entfernt die Wahrheit zu erkennen, im Keim, wenn sie ihnen verbietet, sich auf Gespräche mit „Abtrünnigen“ einzulassen, und Abtrünnig ist für sie jeder (ganz gleich ob (noch) inner- oder außerhalb der WTG-Org), der nicht zu jeder LK-Lautäußerung Ja und Amen sagt. Es ist so ähnlich wie wenn jemand wissen möchte, ob es nach Feuer riecht: Man muß erst einmal einatmen, um das festzustellen. Die WTG jedoch verbietet das Atmen rundweg, womit man natürlich nie erfahren kann, wie die Luft WIRKLICH riecht, und ob vielleicht außerhalb der WTG bessere Luft herrscht als im muffigen Inneren.

    Kurz und schlecht: All dies soll uns zeigen, welche Chancen wir uns weiterhin ausrechnen können, die WTG, oder ihre Gemeinden mit wie auch immer gearteten Augenöffner-Infomaterial erreichen zu können. Die Chancen liegen bei minus einer Milliarde, Tendenz weiterhin sinkend. Die WTG offenbart weiterhin panische Angst davor, ihr theologisches Irrlicht und ihre biblischen Aberrationen mit dem Maßstab der Bibel messen zu lassen. Ihre Lügen fürchten die Wahrheit wie der Teufel das Weihwasser.

    Es bringt nichts, liebe Freunde. Konzentrieren wir uns lieber auf konstruktivere Dinge, die mehr Spaß machen.

    Gruß,

    M.N.

  • Amalie@M.N.
    April 15, 2014

    Lieber Mein Name,
    du hast völlig recht! Es bringt nix. Ich hab mich auch schon mehr als einmal auf eine Diskussion eingelassen und was mich dabei am allermeisten stört ist diese Überheblichkeit. Wir sind die Abtrünnigen und sie die Auserwählten – wir die zum Tode verurteilten und sie sind diejenigen, die in der WT Paradieswelt die wilden Tiere streicheln. Klar das sie solche Studienartikel raus bringen! Immer mehr Geschwister erwachen und die „dummen Schäflein“ bekommen ihre Impfung und einige weitere Waschungen in der Gehirnspülmaschine.
    Wohin das noch führen soll …… ?!

  • Anna
    April 15, 2014

    Lieber Mein Name, liebe Schwestern und Brüder,

    das sehe ich wie du mit dem neuesten Studienartikel vom Juli. Sie merken ja nun schon, dass sich innerhalb der Versammlung Unverständnis regt. Zu dem Bild von den „Abtrünnigen“ vor einem Kongress-Saal ist mir noch aufgefallen, dass diese selbstverständlich möglichst häßlich und schlecht angezogen dargestellt werden.

    Wünsche allen erstmal gute Erholung an den Feiertagen und liebe Grüße

    Anna

  • Matthäus an Anna
    April 15, 2014

    Dieses Bild, wie von dir angesprochen ist ein Synonym für eine Reihe anderer Darstellungen. Es deckt sich mit dem Bild wie oftmals dargestellt, der „weißen Kragenverbrecher“. Ein Mafioso sieht sich gerne in einem perfektem Outfit, weißem Hemnd, Krawatte mit anderen Worten, einer seriösen Erscheinung. Was verbirgt sich jedoch sehr oft hinter dieser Fasade? ….!

    Und will sich nicht auch der Teufel als Engel des Lichts – weiss und rein – darstellen?
    Wenn auch die vermeintliche Botschaft in diesem Bild wie von dir angeführt, im Unterbewusstsein verankert werden soll, so nach dem Prinzip: Wir sind die Guten, ihr da draussen seid alle böse! Dann ist es nur mehr ein kleiner Schritt und der wird dann legitimiert, so wie in meinem Fall tatsächlich erlebt, wird die „legitime“ Lüge
    in Umlauf gebracht: Die bösen Abtrünnigen können nur lärmen und schreien und Unruhe stieften – hört ihnen auf keinen Fall zu, sonst seid ihr wie sie!

    Mit einem Gruss der Erschütterung, weil sich immer noch die meisten blenden lassen.
    Einfach 2.Kor. 4:2-8 einmal wirken lassen!
    Matthäus

  • Frank&Frei
    April 15, 2014

    der Teufel fürchtet ja bekanntlich das Weihwasser und die Oberzeugen wissen nur zu genau, wo sie daneben liegen. Sie sind Werkzeuge des Bösen, weil sie eben aus der Versammmlung ein MAGADAN machen, einen Gulag a la 1984

  • Manfred an Neu
    April 15, 2014

    Lieber Neu,

    das was Du hier vorgeschlagen hast, wird von einigen Brüdern auch so gemacht. Uns ist natürlich bewusst, dass höchstwahrscheinlich es nur ganz wenige lesen werden. Es ist auch keine Verpflichtung so etwas zu tun, das muss jeder selbst entscheiden, ob er es machen möchte oder nicht. Doch eines weiß ich ganz sicher:

    Die Ältesten müssen diese Zettel lesen. Alleine schon aus dem Grund, damit sie wissen, was die einfachen Verkündiger in ihren Briefkästen vorgefunden haben. Irgendwie müssen sie darauf reagieren, in Form von Ansprachen (örtliche Bedürfnisse) oder ähnliches. Sie haben sogar bei Ihren Hirtenbesuchen davor gewarnt solche Zettel von Abtrünnigen zu lesen. Man solle sie gleich wegwerfen.

    Wir wissen aber auch, dass man so erst Recht neugierig wird und wenns schon mal im eigenen Briefkasten ist, kann man ja auch mal draufschauen. Wegwerfen kann man es dann immer noch. 😉

    Zu Heskiel hatte der Herr mal folgende Worte gesprochen:

    Hes. 3:4-11; Elb.:
    4 Und er sprach zu mir: Menschensohn, auf, geh hin zum Haus Israel und rede mit meinen Worten zu ihnen!
    5 Denn nicht zu einem Volk mit dunkler Sprache und schwieriger Rede bist du gesandt, sondern zum Haus Israel.
    6 Nicht zu vielen Völkern mit dunkler Sprache und schwieriger Rede, deren Worte du nicht verstehst. Würde ich dich zu diesen senden, sie würden auf dich hören.
    7 Aber das Haus Israel wird nicht auf dich hören wollen, denn sie wollen nicht auf mich hören. Denn das ganze Haus Israel hat eine harte Stirn und ein verstocktes Herz.
    8 Siehe, ich habe dein Angesicht hart gemacht, genau wie ihr Angesicht, und deine Stirn hart, genau wie ihre Stirn;
    9 wie einen Diamanten, härter als einen Kieselstein, habe ich deine Stirn gemacht. Fürchte sie nicht und erschrick nicht vor ihrem Angesicht! Denn ein widerspenstiges Haus sind sie.
    10 Und er sprach zu mir: Menschensohn, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
    11 Und mache dich auf, geh hin zu den Weggeführten, zu den Söhnen deines Volkes, rede zu ihnen und sage zu ihnen: „So spricht der Herr, HERR!“ Sie mögen hören oder es lassen.

    Wie hatte Gott gesprochen: 7 Aber das Haus Israel wird nicht auf dich hören wollen, denn sie wollen nicht auf mich hören. Denn das ganze Haus Israel hat eine harte Stirn und ein verstocktes Herz.

    Sie werden nicht hören wollen, weil sie nicht auf Gott hören wollen. Diese Worte treffen auch wieder sehr genau den Geist unter Zeugen Jehovas. Sie wollen nicht das tun was in der Bibel steht, sondern nur das was im Wachtturm geschrieben wurde. Selbst wenn die Aussagen aus dem Wachtturm dem Bibelwort direkt widersprechen, hören sie trotzdem auf den Wachtturm.

    Aber es gibt Schwestern und Brüder, die nur noch nicht gemerkt haben, dass der WT der Bibel widerspricht und daher könnten diese aufmerksam werden, wenn man ihnen das vor Augen führt. Evt. gibt es ja auch Älteste, die aufwachen. Denn sie müssen diese Flyer lesen. Daher bekommt bei uns auch jeder Älteste eines und auch der Königreichsaal. Sie mögen hören oder es lassen.

    Wie gesagt, es gibt keine Verpflichtung es zu tun, ich habe es für mich so beschlossen es zu machen. Falls das jemand auch tun möchte, kann ich ihm gerne diese Flyer zusenden. Dann einfach eine mail an mich schreiben: manfred93@gmx-topmail.de.

    Liebe Grüße Manfred

  • M.N.
    April 15, 2014

    Jahre vergehn, eins nach dem andern
    Von Haus zu Haus die Wachttürmler wandern.
    „Das Ende kommt BALD!“ – so predigen sie
    „So nahe wie heut‘ war das Ende noch NIE.“

    Und morgen heißt’s wieder: „Das Ende ist NAH.“
    Und nächstes Jahr auch: „Jetzt ist es FAST DA.“
    Und immer das Ende in greifbarer Nähe
    auf daß man Beruf und Karriere verschmähe.

    Und während die Jahre vergehn und verrinnen
    wird runzlig das Heer der Verkündigerinnen
    Und grau oder kahl so manch‘ Ältestenhaupt
    verlier’n den Elan wie Bäume ihr Laub.

    Wie lange noch wollt ihr dem Endzeitwahn frönen?
    Laßt endlich doch euch mit der Wahrheit versöhnen!
    Nur Gott der Vater kennt Tag und Stunde
    Alles and’re ist falsche Kunde.

  • Frank und Frei
    April 15, 2014

    und merkt euch ihr Zeugen
    werdet endlich schlau
    8 brooklyner Füchse beugen
    die Bibel – ein GAU

  • M.N. an F&F
    April 15, 2014

    Es sind nur noch 7 (Septumvirat) – einer ist doch neulich entschlafen. Endlich kann man die Visionen der Offb. von den 7 Posaunen auf die LK anwenden, wie wir es neulich im „LK-Selbstherherrlichungs“-Faden getan haben. Die 6. Posaune fehlt allerdings noch, die hat bis jetzt niemand beigesteuert.

  • Florian
    April 15, 2014

    Lieber Dennis,

    deine kritischen Worte zu dem Artikel, „Dein Königreich komme…“ scheinen mir doch etwas überzogen.
    Warum sollen Ausdrücke wie “kranken Köpfe” “selbstinthronisierten Oktovirat”, oder „geistige Wassersuppe”, nicht gestattet sein. Ich sehe da keine verbalen Auswüchse.
    Zumal man das was der Wachtturm uns da bietet nicht anders zu bezeichnen ist.

    Du solltest mal mit Brüdern reden, die sich diese angebliche geistige Speise jeden Sonntag anhören müssen. Mir jedenfalls hat der Artikel aus dem Herzen gesprochen.
    Du wirst jetzt wahrscheinlich antworten, das sich das ja keiner anhören muß.
    Doch bedenke bitte das hier viele oder auch nur einige mitlesen die eben doch noch mit der Versammlung verbunden sind.
    Ich denke die schätzen klare Worte.

    Außerdem ist es Schade, das du diesen Artikel nur auf die deiner Meinung nach verbalen Auswüchse reduzierst. Ich denke er enthält gute Argumente gegen das „neue Licht“ und versucht auch eine Antwort zu geben auf die Frage von welcher Generation Jesus wohl sprach.
    Es geht in diesem Artikel für mein Gefühl nicht nur Unmutsäußerungen die schon oft durchgekaut worden sind.
    Allerdings muß ich dir Recht geben, den schönen Vorgängerartikel hätte man ruhig etwas länger auf der Hauptseite stehen lassen können. Aber er ist ja nicht entfernt, wer möchte kann ihn immer noch lesen.
    An BI auch meine Bitte, die Artikel nicht zu schnell wechseln.

    Liebe Grüße
    Florian

  • Dennis
    April 15, 2014

    Lieber Florian,

    das kann man so sehen wie Du, muss man aber nicht. Ich habe ja nur meine Meinung präsentiert, so wie ich das empfinde. Außerdem sollte man im Sinn behalten, dass es ein Unterschied zwischen einem BI Artikel und einem“normalen“ Kommentar gibt. So sehe ich das zumindest. Andere Menschen als „krank“ im Kopf zu bezeichnen ist unterste Schublade und geht auf das Diffamierungs-Niveau der WTG i. S. Abtrünnige.

    Natürlich ist die Ausarbeitung gut gemacht, das stimmt, wobei eigentlich jedem klar sein dürfte was Jesus mit dem Wort „Generation“ meint, weil es ganz einfach und logisch ist.

    Die WTG hat es geschafft in die Köpfe der Brüder eine Blockade einzurichten, mit der sie die einfachsten Dinge aus der Bibel nicht mehr verstehen können. Sie kommt den Leuten mit „größerer Erfüllung“, „sinnbildlicher Bedeutung“ oder „neuzeitlicher Entsprechung“. Alles Unfug um eine Endlosschleife ihres Lehrgebäudes zu etablieren.

    Lg
    Dennis

  • Dennis
    April 15, 2014

    Liebes BI-Team, lieber Autor,

    dieser Artikel ist so ein Beispiel dafür, warum man Abstand braucht um sachlich und seriös die Zeugen-Zeit aufzuarbeiten. Wenn man noch zu sehr „drin steckt“, gehen die Emotionen mit einem durch.

    Schon im ersten Satz steht da, dass die „kranken Köpfe“ (l.K.) sich wieder was ausgedacht haben um die Brüder irre zu führen. Die verbalen Auswüchse ziehen sich durch den ganzen Artikel („winkeladvokatischer Finesse“, „selbstinthronisierten Oktovirat“, „Wassersuppe“, „für dumm verkaufte Schafe“ usw.)

    Sorry, aber das ist Bild-Zeitungs-Niveau. Warum lässt man nicht den schönen aufbauenden Artikel von vor 3 Tagen einfach mal eine Zeit lang stehen und überlagert es stattdessen mit dieser Unmutsäußerung eines schon x-mal durchgekauten Themas?

    Leider kann ich diesem Artikel nichts positives oder erhellendes abgewinnen.

    LG
    Dennis

  • NEU
    April 15, 2014

    Der TuvS war sich seiner eigenen Identität noch nie sicher.
    Wie kann er sich dann biblischer Dinge sicher sein?
    Noch vor einen Jahr war die Überzeugung, dass es den TuvS seit 33 u.Z. gab.
    Letztes Jahr hörten wir, dass der TuvS erst 1918 in Erscheinung trat und es davor überhaupt keinen TuvS gegeben hat.
    In 10 Jahren können wir im WT lesen, dass es nie einen TuvS gegeben hat und es eigentlich ein biblisches Gleichnis war, welches ein paar Brüder in leitender Stellung erfüllen wollten.
    Das Organisiert Buch, mit dem Thema: „Dem TuvS vertrauen“ hat mir den Rest meiner Gutgläubigkeit genommen. Das Thema können die im Organisiertbuch komplett streichen.
    Die wissen noch nicht mal, wann sie selbst in Erscheinung getreten sind, wollen aber biblische Prophetie im WT erklären.
    Grüße …..

  • Dennis
    April 15, 2014

    Lieber Neu,

    sehr gutes Argument! Wie heißt es doch so schön? „Wenn der Blinde einen Blinden leitet“. Genau das trifft hier zu.

    Die Mitglieder der l.K. wissen schon seit Jahrzehnten, dass sie im Grunde Blender vor dem Herrn sind, keinem kann das verbrogen geblieben sein, selbst mit größtem Maß an Selbstverliebtheit nicht. Soviel Unlogik und Unwahrheit kann man nicht einfach so übergehen. Erst Recht nicht, wenn man immer wieder betont, dass das was gerade gelehrt wird die „Wahrheit“ ist. Wenn die jetzige Lehre vom Sklaven oder von der Generation die „Wahrheit“ ist, was war dann die völlig andere Lehre vorher?

    Diese Frage ist so simpel und banal, dass es schon fast ein Hohn ist sie überhaupt stellen zu müssen.

    LG
    Dennis

  • Horst
    April 15, 2014

    Bester Manfred, einerseits bekundest Du Dein Desinteresse an Gerds wohl veraunschaulichender Rechnung mit den 0,1 Prozent, andererseits
    glaubst Du aber wesentlich mehr an Zahlen herum als dieser.
    Das nur nebenbei. Wichtiger erscheint mir die Frage, mit welcher Berechtigung die Worte Jeremias auf eine Gruppe in unserer Zeit anzuwenden ist (wenngleich es vom Wortlaut her gut passt). Jeremia predigte dem Volk Israel Bekehrung und Umkehr und prophezeite den Untergang Jerusalems und des Tempels. Gut, auch zu seiner Zeit prägten Täuschung, Betrug und Gewinn die Gesellschaft. Seine Worte waren jedoch an die damaligen Propheten, Priester und Könige gerichtet. Diese Geschichtsschreibung und Prophetie betreffen einen damaligen Zeitraum, in der sie sich auch erfüllte. Die Schrift bedeutet uns an keiner Stelle eine „neuzeitliche“ Anwendung ausgerechnet auf unsere Zeit.

  • Alois
    April 15, 2014

    Lieber Horst

    Natürlich haben sich die Worte der Propheten am damaligen Volk Israel und Juda erfüllt. Ich glaube aber dass sie sich im übertragenen Sinne noch einmal erfüllen werden.

    Ob es so ist, das muss jeder selbst erkennen oder nicht einmal in Erwägung ziehen, je nachdem wie jeder für sich entscheidet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Horst
    April 15, 2014

    Lieber Horst,

    Gott ändert sich nicht. Er ist vollkommen gerecht. Demzufolge werden seine Urteile über ein bestimmtes Vergehen immer gleich ausfallen. Ansonsten wäre das ja nicht gerecht.

    Jak, 1:17; Elb.: 17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.

    Mal. 3:6; Elb.: 6 Nein, ich, der HERR, ich habe mich nicht geändert; aber ihr, Söhne Jakob, ihr habt nicht aufgehört.

    Du hattest ja gefragt: mit welcher Berechtigung die Worte Jeremias auf eine Gruppe in unserer Zeit anzuwenden ist (wenngleich es vom Wortlaut her gut passt). – Zitat Ende.

    Ich würde die Frage anders formulieren. Mit welcher Berechtigung wollen wir diese Worte nicht auf die Personen anwenden, die genauso handeln wie es in der Bibel beschrieben wird?

    Du hast ja selbst bestätigt, dass diese Worte aus Jeremia sehr gut auf die Zeugen passen. Wenn sie also heute genauso handeln, wie diejenigen zur Zeit Jeremias und sich Gott nicht ändert, dann wird auch der Ausgang davon genauso sein. Daher zitiere ich die Verse nochmal:

    Jer. 14:13-16; Elb.: 13 Und ich sprach: Ach, Herr, HERR! Siehe, die Propheten sagen zu ihnen: Ihr werdet kein Schwert sehen, und Hunger wird euch nicht treffen, sondern ich werde euch einen beständigen Frieden geben an diesem Ort.
    14 Und der HERR sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt und sie nicht beauftragt – auch nicht zu ihnen geredet. Sie weissagen euch Lügenvision, Wahrsagerei, Nichtiges und den Trug ihres Herzens.
    15 Darum, so spricht der HERR: Über die Propheten, die in meinem Namen weissagen – und ich habe sie doch nicht gesandt -, die sagen: „Weder Schwert noch Hunger wird es in diesem Land geben“; diese Propheten sollen durch das Schwert und durch den Hunger umkommen.

    16 Und das Volk, dem sie weissagen, soll, von Hunger und Schwert hingeworfen, auf den Straßen von Jerusalem daliegen, und niemand wird sie begraben, sie, ihre Frauen, ihre Söhne und ihre Töchter. Und ich werde ihre Bosheit über sie ausschütten.

    Die LK hat sich selbst in diese Position gebracht, dass man diese Bibelworte auf sie anwenden kann. Eben genau das was im Vers 14 steht:

    Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt und sie nicht beauftragt – auch nicht zu ihnen geredet.

    Die LK schreibt in ihren Publikationen nicht die Wahrheit. Damit lügen sie. Weil sie über die Zukunft lügen, weissagen Sie Lüge. Da sie es im Namen Jehovas tun, tuen sie das im Namen Gottes. Doch Gott hat sie nicht gesandt, das stimmt auch. Er hat sie auch nicht beauftragt, auch das stimmt. Und er hat auch nicht zu ihnen geredet, auch das stimmt. Denn hätte er zu ihnen geredet, dann würden sie die Wahrheit schreiben. Denn Gott kann nicht lügen. Somit belegt die Tatsache, dass sie seit 100 Jahren was falsches schreiben, dass Gott nicht zu ihnen geredet hat. Dadurch wird auch offensichtlich, dass sie keinen Heiligen Geist haben können, denn dann würde Gott ja wieder durch diesen Geist mit ihnen reden.

    Niemand kann sich selbst zu einem Propheten Gottes machen, denn er stellt sich die Arbeiter für seinen Weinberg immer selbst ein. Nichtmal Jesus wählt diese Arbeiter aus, dass macht ganz alleine sein Vater (Mat. 20:1-16). Doch Jesus handelt dann mit denen die sein Vater ausgewählt hat. Das sagte er selber:

    Joh. 17:6; Elb.: 6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.

    9 Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein – 10 und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein -, und ich bin in ihnen verherrlicht.

    18 Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt;

    24 Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.

    Der Vater wählt die Menschen aus und gibt sie seinem Sohn und er wiederum handelt mit Ihnen, denn er sendet diese dann gemäß Vers 18 aus. Daher ist er auch der Verwalter des Weinberges Gottes. Der Vater stellt die Arbeiter ein und der Sohn als Verwalter von allem, er teilt dann jedem Arbeiter seine Arbeit zu.

    Daher kann man die wahren Jünger einerseits an der Liebe erkennen und daran, dass sie niemals in eigenem Interesse handeln würden, sondern immer im Sinne Ihres Vorgesetzten Jesus Christus.

    Lk 11,23 Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

    2. Joh. 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.

    Wer also nicht in der Lehre des Christus bleibt, gehört nicht zu ihm und ist daher gegen ihn. Die LK bleibt nicht in der Lehre des Christus, ganz im Gegenteil, daher zerstreuen sie und das wurde auch vorhergesagt, dass die Schafe Jesu überallhin verstreut werden.

    Liebe Grüße Manfred

  • Barnabas
    April 15, 2014

    Lieber Manfred,
    mich hätte deine Antwort auf die Frage von HORST auch interessiert. Ich finde es Schade das du in keinster Weise darauf eingegangen bist. Ich zitiere:
    „Du hattest ja gefragt: mit welcher Berechtigung die Worte Jeremias auf eine Gruppe in unserer Zeit anzuwenden ist (wenngleich es vom Wortlaut her gut passt). – Zitat Ende.
    Ich würde die Frage anders formulieren. Mit welcher Berechtigung wollen wir diese Worte nicht auf die Personen anwenden, die genauso handeln wie es in der Bibel beschrieben wird?“ Zitatende.
    Du formulierst einfach seine Frage um und beantwortest dann DEINE Frage und wiederholst damit lediglich deinen persönlichen Standpunkt.
    Seit Jahrtausenden gehört falsche Prophetie zur Religion wie der rechte Schuh zum Linken.
    Mir ist keine Religion bekannt die dabei eine Ausnahme macht. Zweifellos gehört die WTG dazu. Eine Sonderstellung der WTG kann ich jedoch nicht erkennen. Es mag uns so vorkommen weil die WTG ein großer Teil unserer persönlichen Geschichte ist. Der wachgewordene Sieben-Tages-Adventist oder wachgewordene Neuapostolische Christ (Stellvertretend für viele mehr.)mag das für sich auch so sehen.
    Für mich enthalten die alten (bereits erfüllten) Prophezeiungen sehr nützlichen Aufschluss. Sie zeigen auf, dass sich die Menschen in dieser Angelegenheit noch nicht weiter entwickelt haben.
    Jene Geschichte dient mir zur Warnung und war auch in hohem Maße für meine Entscheidung maßgeblich, die WTG konsequent zu verlassen. Von daher werde ich mich auch davor hüten Bibelexegese mit Wahrscheinlichkeitsangaben von 99,9 % zu verbreiten.
    Die Anmaßung von göttlicher Autorität, nichts Anderes ist falsche Prophetie, geht weiter.
    Von daher werden sich auch immer wieder geschichtliche Parallelen finden.
    Das bereits erfüllte Prophezeiungen mehrere Erfüllungen haben halte ich für eine Theorie von Menschen. Ich erinnere mich noch an einen Vortrag des Bethelredners E.Fa. Mit überzogenem Selbstverständnis zitierte er einen Bibeltext aus Jesaja und führte aus: „Da muss man nur mal überlegen und dann kommt man darauf, dass diese Prophezeiung insgesamt vier Erfüllungen hat.“
    Wie er darauf kommt hat er nicht erklärt. Er ging dann einfach weiter im Text.
    Könnte es sein, dass wir solche Theorien, von Mehrfacherfüllungen, noch nicht gründlich genug geprüft haben? Die Kirchengeschichte hat gezeigt, dass ausnahmslos alle exegetisch zusammengebauten Glaubensgebäude irgendwann mal Risse bekamen und eingestürzt sind.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Zadok/Achim an Horst . Barnabbas
    April 15, 2014

    Liebe Brüder,
    erstmal grundsätzlich: Eine Gegenfrage zu gebrauchen ist erlaubt in einer Diskussion, das hat unser Herr auch gemacht wenn er mit den Pharisäern diskutiert hat. Man eröffnet damit eine neue Sichtweise des diskutierten Themas.
    Wenn Manfred das also gemacht hat, ist das in Ordnung.
    Aber um auf die Aussage von Horst einzugehen:
    „Diese Geschichtsschreibung und Prophetie betreffen einen damaligen Zeitraum, in der sie sich auch erfüllte. Die Schrift bedeutet uns an keiner Stelle eine “neuzeitliche” Anwendung ausgerechnet auf unsere Zeit.“ Zitat Ende
    Diese „neuzeitliche Erfüllung“ ist letztlich eine Erfindung der LK um eigene Lehren zu festigen. Bestes Beispiel: die Zeugen Jehovas als das neuzeitliche Israel Gottes. Und wenn man jetzt mal unterstellt, dass sie dies sind, wie sie es behaupten, dann
    müssen sie sich konsequenterweise alles anziehen, was an Prophezeihungen über „Israel“ in den Propheten steht. Dass die LK negative Aussagen immer auf die Christenheit schiebt und nur die positiven auf sich selbst anwendet ist billige Manipulation, die aber funktioniert ( wir sind ja selbst darauf reingefallen). Es gibt also tatsächlich viele negative Propphezeihungen, die die Zeugen auf sich beziehen müssen – wenn sie bei der Meinung bleiben, dass sie das Volk Gottes in der Neuzeit sind. Und von dieser Lehre können sie nicht weg, sonst bricht alles zusammen und alles auf die Christenheit zu schieben, klappt nicht mehr.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Matthäus an Barnabas
    April 15, 2014

    Ein sehr guter und vernünftiger Standpunkt – danke! LG. Matthäus

  • Manfred an Barnabas
    April 15, 2014

    Lieber Brd. Barnabas,

    ich habe mir jetzt zwei Tage darüber Gedanken gemacht, was und wie ich Dir auf Deinen Kommentar antworten soll. Du hast ja gesagt, dass ich in keinster Weise auf die Frage von Horst eingegangen bin. Das kann ich überhaupt nicht nachvoll ziehen. Auch wenn ich die Frage nicht umformuliert hätte, wäre meine Begründung die gleiche geblieben. Wenn jemand so anmaßend im Namen unseres Schöpfers auftritt, dann braucht er sich auch nicht wundern, wenn er die gleichen Konsequenzen erleiden muss, die auch vorangegangenen Generationen von Menschen erleiden mussten. Unser Brd. Achim, hat das gerade in einem Kommentar sehr schön zum Ausdruck gebracht: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964#comment-4702.

    Aber gehen wir mal davon aus, diese Worte waren nur an das Volk Israel gerichtet und haben heute keine Gültigkeit mehr. Welche Worte der Bibel haben dann für uns heute noch Gültigkeit? Denn die ganze Bibel wurde zum Volk Israel geredet oder handelte von ihnen. Jesus zum Beispiel hat außer der Samariterin am Brunnen nur zum Volk Israel gesprochen. Sind diese Worte jetzt auch hinfällig?

    Natürlich sind sie das nicht. Wir beziehen heute ganz selbstverständlich seine Aussagen auf uns und unser Umfeld. Wie oft zitiert auch unser Brd. Matthäus aus den Schriften und wendet diese auf die heutigen Ältesten in der Versammlung an und das völlig zu Recht.

    Warum aber wenden wir diese Texte auf die Ältesten an? Können wir irgendwo in der Bibel einen Text finden, der uns sagt, dass es die Ältesten der Zeugen Jehovas sind, für die diese Worte gelten? Nein, solche Texte gibt es nicht und auch über das was Jeremia gesagt hat, werden wir nirgends einen Text finden, der sagt dass es in der heutigen Zeit nochmal angewendet werden soll.

    Ich möchte das mal so veranschaulichen:
    Wer ist ein Dieb? Der dem vorher gesagt wurde, dass wenn er stiehlt ein Dieb ist und er stiehlt tatsächlich oder der der einfach nur einem anderen etwas weggenommen hat, ohne dass ihm das vorher mitgeteilt wurde? Selbstverständlich sind beide Diebe. Warum? Weil sie wie ein Dieb handeln, denn sie nehmen einem anderen etwas weg. Dieses wegnehmen entscheidet darüber, ob sie ein Dieb sind oder nicht.

    Die Führung der Zeugen Jehovas verhält sich genauso wie es in Jeremia beschrieben wird und daher werden sie auch die gleichen Konsequenzen tragen müssen. Unabhängig davon, dass es ihnen gesagt wurde oder auch nicht. Denn das Gesetz (das Wort Gottes) hat die LK ja auch. Sie brüsten sich sogar damit, dass nur sie dieses Gesetz verstehen können und sonst keiner. Sie können somit auch in Jeremia lesen und wissen, dass wenn sie so handeln, auch die gleiche Strafe erleiden müssen. Es gibt für sie keine Entschuldigung. Dazu kommt noch, dass sie von sich selbst sagen, dass sie das geistige Israel sind. Somit müssen sie sogar alles auf sich anwenden, denn wie wir gelesen haben, Gott ändert sich ja nicht.

    Interessant sind auch zwei Bibelverse aus der Offenbarung, die ja für eine Zeit geschrieben ist, wenn Christus wieder kommt. Ich meine die Verse über die 7 Versammlungen, dort steht:

    Off. 2:9; Elb: 9 Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und es nicht sind, sondern eine Synagoge des Satans.

    Off. 3:9 Siehe, ich gebe Leute aus der Synagoge des Satans, von denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen; siehe, ich werde sie dahin bringen, dass sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.

    Welche Religionsgemeinschaft sagt auch noch von sich, dass sie das geistige Israel sind, also die sagen, sie seien Juden und sind es nicht?

    Dazu kommt aber noch, dass die die sagen, sie seien Juden und es doch nicht sind, auch noch lügen. Doch das alleine reicht nicht, diese sind eine Synagoge des Satans. Gerade nach dem Abendmahl wird doch wieder deutlich, dass es so ist. Steven hat in diesem Kommentar einen Link gepostet, dass Satanisten das Abendmahl genauso feiern, wie es die Zeugen Jehovas tun. http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1250#comment-4673. Wieso treffen nur immer wieder die verschiedensten Bibeltexte, egal welches Bibelbuch man nimmt, immer wieder auf die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas zu? Warum ist das so?

    Das Gedächtnismahl ist der größte Triumphtag von Satan. An diesem Tag kann er immer wieder zu Gott sagen:

    Was, dass sollen Deine Zeugen sein? Nein, das sind meine Zeugen, denn diese tun das was ich will und nicht das was Du willst.

    Daher sagte Jesus auch:
    Mat. 7:21; NWÜ: 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.

    Auf e-watchman.com gibt es einen Artikel über den Antichristen. Der Autor kommt auch zu der Überzeugung, dass der Antichrist innerhalb der Zeugen Jehovas zu finden ist.

    Der Punkt ist der, die Handlungsweise von Menschen gibt darüber Auskunft, wessen Geistes Kind sie sind. Jesus sagte ja: An Ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Der Antichrist wird sich bestimmt nicht bei uns mit Namen vorstellen und sagen:

    Hallo, ich bin der Antichrist und wurde schon von langer Zeit angekündigt.
    Nein, wir müssen Ausschau halten, wer sich so verhält, wie es der Antichrist tun soll und dann wissen wir es.

    Wenn ein Mensch stiehlt, dann wissen wir, dass er ein Dieb ist und wenn Jemand im Namen Gottes spricht, obwohl er nicht beauftragt wurde, dann bekommt er eben die Strafe, die die bekommen, die im Namen Gottes sprechen, obwohl sie nicht gesandt wurden.

    Im Jahr 2012 habe ich einen Bibeltext in den Propheten gefunden, aus dem ich erkannt habe, dass die Zeitschriften der Wachtturm und Erwachet nicht mehr gedruckt werden. Ein halbes Jahr habe ich mich gefragt, ob ich es schreiben soll oder nicht. Dann habe ich es doch online gestellt:

    Kommentar vom 16. November 2012 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-2136.

    In diesem Kommentar geht es darum, dass die Zeitschriften der Wachtturm und der Erwachet nicht mehr als Druckversion erscheinen werden. Damals habe ich noch angenommen, da man ja für das Studium in der Versammlung eine Druckversion benötigt, könnten nur die Zeitschriften für die Öffentlichkeit weiterhin zum Dowload angeboten werden. Da mittlerweile Tablets in den Versammlungen eingesetzt werden dürfen und sogar eingesetzt werden sollen, wäre es sogar denkbar, dass nur noch der Studien WT zum Download bereitgestellt wird. Letztlich werden nur noch 32 Seiten im Internet stehen.

    Ich weiß nicht wann, es passieren wird, dass die Zeitschriften nicht mehr gedruckt werden, aber es wird passieren und dann nenne ich auch die entsprechenden Bibeltexte dazu. Dann wird offensichtlich was man alles durch biblische Prophetie erkennen kann auch wenn es wortwörtlich nicht so dasteht und auch nicht explizit dabei steht, dass es sich um eine zukünftige Erfüllung handelt.

    Meine Überzeugung ist, dass die vielen negativen Prophezeiungen sich an den Zeugen Jehovas erfüllen. Gott hat die Bibel nicht niedergeschrieben und dann Menschen dazu gedrängt, sich so zu verhalten wie es in seinem Wort steht, sondern weil er nicht der Zeit unterworfen ist, sieht er alles was geschieht wenn er es will. Dann braucht er nur das was er gesehen hat, zu Papier bringen lassen und wenn wir Menschen dann an diesen Zeitpunkt kommen, wird sich alles genauso erfüllen. Er ist unserer Zeit somit weit voraus.

    Bitte entschuldige mich, wenn meine Antwort nicht dem Schema entspricht das Du erwartet hast. Ich weiß, dass ich mich manchmal (oder auch oft) unglücklich ausdrücke, was wieder zu Missverständnissen und auch Konfrontationen führt. Aber ich kann es nicht anders ausdrücken. Das ist meine Art zu schreiben und das kriege ich nicht mehr raus. Ich hoffe jedoch, dass ich ein bischen verstanden werde.

    Ich wünsche Dir und allen anderen Lesern und Schreibern noch einen schönen sonnigen Tag.

    Liebe Grüße Manfred

  • Esther2
    April 15, 2014

    Ihr Lieben!
    Ich weiss mein Kommentar passt hier nicht so richtig hin, weiss aber auch nicht, wo ich ihn einordnen soll.
    Ich habe gehört, das auch heute noch verschiedene Länder, durch ZJ vertreten, in der UNO bzw. der untergeordneten NGO sind.
    Nun habe ich geforscht, aber nichts richtiges gefunden, da es auch mit meinem Englisch nicht weit her ist (ich habe es nicht gelernt), kann mir da von Euch lieben jemand einen Tipp bzw. Link schicken, wo man diese Sache mit der UNO nachprüfen kann.
    Ich danke Euch für Eure Antworten.

    Viele liebe Grüße
    Esther

  • gonzo
    April 15, 2014

    hallo esther2 ja das war so, haben sie aber zeitnah abgelegt …

    dein bruder gonzo

  • BenKenobi
    April 15, 2014

    Liebe Esther,
    über diesen Link solltest Du alle Informationen ausführlich bekommen.
    Liebe Grüsse, BenKenobi

    http://www.sektenausstieg.net/read/125

  • Esther2@BenKenobi
    April 15, 2014

    Lieber BenKenobi!

    Danke für Deinen Link, den hatte ich allerdings auch schon gefunden. Mir geht es eigentlich mehr um z.B. Originalteilnehmerlisten der NGO ect. Da ich das das Beweis für „eingeschlossene “ Familienmitglieder nehmen möchte. Da kann man ja schlecht mit einer Seite von „abtrünnigen“ aufwarten.
    Vielleicht hat ja noch jemand einen Tip.
    Trotzdem vielen Dank.

    Liebe Grüße
    Esther

  • Hans2
    April 15, 2014

    Der Artikel „Dein Königreich komme Aber wann?“ enthält auf Seite 28, Absatz 6 eine bewußte Lüge.
    Es heißt:
    „Die Gesalbten wussten zwar nicht genau, was geschehen würde, wohl aber, dass das Jahr 1914 einen Wendepunkt für die Gottesherrschaft mit sich bringen würde.“

    Tatsache ist, daß die „Gesalbten“ genau wußten, was geschehen würde, man hatte sogar biblische Beweise:
    „Man verwundere sich daher nicht, wenn wir in den nachfolgenden Kapiteln Beweise beibringen, dass das Aufrichten des Königreiches Gottes schon angefangen habe, dass in der Prophezeiung aufgezeichnet steht, daß das Jahr 1878 die Zeit sei, da die Ausübung seiner Macht beginnen sollte, und dass die „Schlacht des großen Tages Gottes des Allmächtigen“ Offb. 16:14), die im Jahre 1914 zu Ende gehen soll, bereits angefangen hat.“ (Schriftstudien1926, Bd.2, S.97)

    Man hatte Beweise, daß das Königreich 1878 beginnt und 1914 die Schlacht zu Ende geht. Man wußte also sehr genau, was geschehen würde. Harmagedon sollte 1914 zu Ende sein! Das erwies sich jedoch als falsch und mußte durch neues Licht „verfeinert“ werden.
    Daß die LK sich bei ihrer Phantasiereligion auf Gott und sein Wort beruft, ist wohl der größte Frevel.

  • Avalon
    April 15, 2014

    Lieber Hans2
    Du lässt uns durch Deinen Kommentar aus dem Artikel.“Dein Königreich komme Aber wann?“ von einer sich darin befindenden Lüge wissen: Zitate, aus denen die Unwahrheit ersichtlich wird.: … “Die Gesalbten wussten zwar nicht genau, was geschehen würde, wohl aber, dass das Jahr 1914 einen Wendepunkt für die Gottesherrschaft mit sich bringen würde.” Und weiter: … in der Prophezeiung aufgezeichnet steht, dass das Jahr 1878 die Zeit sei, da die Ausübung seiner Macht beginnen sollte, und dass die „Schlacht des großen Tages Gottes des Allmächtigen“ Offb. 16:14), die im Jahre 1914 zu Ende gehen soll. Ich selbst, lieber Hans2, habe durch Brüder gelehrt bekommen, dass das Jahr 1914, durch die Errechnung der 7 Heidenzeiten, der Zeitpunkt des Hinauswurfs Satans aus dem Himmel kennzeichnet und dem zufolge, Satan aus rasender Wut, dann das politische/militärische Gefüge der Welt ins Chaos stürzen würde und nicht, dass das Jahr 1914 Gottes Gerichtstag sei. Wenn dem aber so, ist wie Du, ja, durch Anführung von Quellenangaben, belegst, dann hat die Falschprophetie der LK, jedenfalls in meinen Augen, noch eine größere Dimension als mir bewusst war. Außerdem, wie konnte 1914 das Ende von Armageddon sein, da doch noch so viele biblische Prophezeiungen offen, also zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht erfüllt, waren. Aber Folgendes war zu diesem Zeitpunkt tatsächlich schon buchstäblich erfüllt worden,(ich meine die Jahrzehnte um 1878), Nämlich, dass damals schon andere Sekten den baldigsten Gerichtstag Gottes ankündigten und sich anscheinend der Adventistenableger Mr. Russel sich in seinem religiösen Eifer und Unverstand anstecken ließ und das unmittelbar bevorstehende Weltende hinausposaunte. Obwohl Gott der Allmächtige, das Wissen über den genauen Zeitpunkt, in seine eigene Rechtsgewalt gestellt hatte.
    Mir platzt an dieser Stelle doch endgültig der Kragen und nicht nur manchmal dem Horst: Weil Russel diese Rechtsgewalt Gottes nicht in sein Kalkül mit einbezog, „dafür bekam er dann wohl von seinen Freimaurerfreunden, ein besonders großzügiges Grabmal, im Stile eben der Freimauer. Ich frage mich immer wieder, hat ein gewisser Menschenschlag keine Gottesfurcht! Diese wäre doch besonders dann angebracht, wenn diese angeblichen Gottesmänner, im Namen Gottes reden/prophezeien?
    Wenn wir doch täglich um die Gnade Gottes bitten, um in all unseren Verfehlungen, Barmherzigkeit, Vergebung zu erlangen; wie doch eigentlich um so mehr die Personen, die die Führung in der christlichen Versammlung inne haben! Nun, wie geschreibeb steht, sie werden ein schwereres Gericht empfangen.
    Ganz liebe Grüße Avalon

  • SledgeHammer
    April 15, 2014

    Hallo Avalon,

    mehr zur ursprünglichen Glaubensdoktrin kannst Du hier direkt nachlesen:

    http://harmagedon.com.ar/X/B%C3%BCcher/B-Divers/Franz%20Raymond/Gewissenskonflikt/7.Kapitel.htm

    Auszug:

    „Die Lüge um 1878 und um 1914: Unsichtbarer Stolperstein für Millionen von Zeugen Jehovas!

    Jehovas Zeugen heute glauben, daß Christus seine Königreichsherrschaft offiziell 1914 angetreten hat. Der Wachtturm lehrte jahrzehntelang, dies sei 1878 geschehen.[8]

    Jehovas Zeugen heute glauben, daß „die letzten Tage“ und die „Zeit des Endes“ ebenfalls 1914 begannen. Im Wachtturm wurde ein halbes Jahrhun­dert lang gelehrt, die „letzten Tage“ hätten 1799 begonnen (wobei man die von George Bell 1796 veröffentlichte Bibelauslegung übernahm).

    Heute glauben sie, die Auferstehung der gesalbten Christen, die seit den Tagen Christi verstorben sind, habe 1918 angefangen. Über 40 Jahre hatte der Wachtturm gelehrt, sie habe 1878 angefangen.

    Gegenwärtig glauben sie, seit 1914 und besonders seit 1919 sei das große „Erntewerk“ im Gange, das seinen Höhepunkt und Abschluß in der Vernichtung des gegenwärtigen Systems und all derer finden werde, die auf ihr Predigen nicht günstig reagiert haben. Im Wachtturm wurde stattdessen von Anfang an gelehrt, daß die „Ernte“ von 1874 bis 1914 dauern würde und daß sich im Jahr 1914 die Vernichtung aller menschlichen Einrichtungen auf Erden ereignen werde.“

    Liebe Grüße an Dich und alle anderen,
    Sledge

  • Avalon
    April 15, 2014

    Hallo lieber Sledge,
    Kaum zu glauben was Du mir da an zusätzlichen Informationen zukommen lässt. In der Versammlung habe ich wohl, vor lauter Wachtturm sonstige wichtige geschichtliche Wahrheiten der WTG, einfach ausgeblendet und obendrein, in meinem alltäglichen Leben, anscheinend einen jahrzehntelangen geistigen Dornröschenschlaf gelebt. Oder aber, ich habe durch meine momentane Situation all diese „neuen Wahrheiten“ einfach vergessen, besonders, weil ich diese Ungereimtheiten schon damals nicht wahrhaben wollte. Siehe, neben all meinen eigenen Unzulänglichkeiten, -habe bei meinen Worten, Paulus Äußerung, über die Erbsünde in ihm selbst im Sinn- lese ich über Wahrheiten nach, die meine einst christliche Welt immer mehr zerbrechen lässt und nur eine gewisse Trauer übrig bleibt. Ich gehe eines Tages doch noch ins Kloster!!! Bloß raus aus dieser oberflächlichen, verlogenen Gesellschaft! In meiner Seele kommt folgendes Stoßgebet auf:
    Bitte, mein Gott, vergib allen Menschen die dich darum bitten und bitte auch mir. Segne uns bitte, Bedenke doch bitte allmächtiger Gott, wir sind doch nur Staub. Christus, unser Fürsprecher, möge für uns immerfort, vor Dir, Fürbitte einlegen. Amen.
    Ganz liebe Grüße von mir und bleibe gesund. Avalon.

  • SledgeHammer
    April 15, 2014

    Lieber Avalon,

    bitte mache Dir keine Vorwürfe, die WTG ist meisterlich in eigener Geschichtsfälschung. Heute heißt es doch nur wiedereinmal mehr, ‚damals glaubten tatsächlich einige von uns…‘.

    So, wie die jung heranwachsenden Generationen nichts mehr von 1975 wissen und dieses Datum abstreiten, so wußten wir nichts von früheren Endzeitdaten und hätten oder haben diese abgestritten.

    Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, als mir mein Uropa und meine Uroma erzählten, dass sie Angst vor den Zeugen Jehovas bzw. seinerzeitigen Bibelforschern hatten, weil sie 1914 das Ende predigten.

    Ich selbst, noch Kind, glaubte ihnen nicht, sie mussten etwas verwechselt haben, schließlich standen wir kurz vor 1975, da sollte doch das Ende kommen.

    Nachdem 1975 Harmagedon nicht kam und wir alle wieder auf das kommende Ereignis in naher Zukunft schauten, vergaß ich es einfach.

    Es kam mir erst wieder in’s Gedächtnis zurück, als ich das Buch von Ray Franz nach seinem Erscheinen las.

    Manchesmal befürchte ich eine Endlosschleife, jede neue Generation erwartet ihr eigenes, neues Harmagedon.

    Dein tiefer Wunsch nach Versöhnung und Vergebung hat mich sehr berührt, mir ergeht es da sehr, sehr ähnlich wie Dir.

    Erlösung und Vergebung, darauf warte ich und darum bete ich; zukünftig in dem Bewußtsein, das Du, wo immer Du auch sein magst, genau die gleichen intensiven Bitten an unseren Herrn richtest und das wir dieses Gebet zu zweit beten.

    Ich wünschte, ich könnte Dir etwas von der Schwere Deines Herzens nehmen.

    Irgendwann, eines Tages, wird unser Herr kommen, das hat er versprochen. Bis zu diesem Tag oder dem letzten Tag unseres Lebens lass uns ein wenig mehr Freude und Liebe in die Welt tragen, so gut wie wir es können und uns darüber freuen, dass wir dies in Freiheit gegenüber jedem Menschen tun dürfen.

    Für Deine guten Wünsche an mich danke ich Dir sehr.

    Möge der Friede unseres Herrn über Dich kommen und Deine Wunden heilen.

    Alles, alles Liebe für Dich
    Sledge (die eine Frau ist)

  • sarai@Sledgi und Avalon
    April 15, 2014

    Liebe Sledgi (schön, mal wieder was von Dir zu sehen) und lieber Avalon samt Frau;

    wenn ich das darf, dann würde ich mich gerne Euren Gebeten um Versöhnung und Vergebung anschließen, denn nur dann fällt einem die Last vom Rücken und der Stein vom Herzen (so jedenfalls meine eigene Erfahrug) und wo 2 oder 3 im Gebet miteinander vereint sind… 😉

    Jeder von uns hier hat sein Binkerl zu tragen und dennoch, wir sind niemals alleine; wir haben uns hier gefunden als Geschwister im Herrn und stehen einander in echter, nicht gespielter Liebe des Christus bei und das ist es, was zählt; was uns vorwärts bringt; was uns immer weniger zurück schauen läßt; sondern uns Hand in Hand in die schöne, uns von unserem Gott in seiner Heiligen Schrift in Aussicht gestellte Zukunft schreiten läßt…

    Viele liebe besonders herzliche Grüße an Euch BEIDE,

    Eure,
    Sarai

  • Avalon
    April 15, 2014

    Liebe Sledge, liebe Sarai
    Danke für Eure emails und Sledge entschuldige bitte, dass ich Dich, in meiner Anrede, zu einem Mann umfunktioniert habe. Schon in den letzten Tagen ging mir beim Lesen von BI-Kommentaren, oftmals folgender Gedanke durch den Sinn, nämlich: Es wäre wunderbar gewesen, wenn die Liebe und das Mitgefühl und die Offenheit, der Brüder und Schwestern,in den Versammlungen so offenkundig gewesen wäre, wie auf den BI-Seiten. Meine Worte sollen nicht, auch nicht im Nachhinein, Vorwürfe gegen irgendwelche Versammlungsmitglieder sein. Nein, bestimmt nicht. Wenn dem aber so wäre, dann sollte ich doch lieber zuerst den Balken aus meinem eigenen Auge ziehen bevor ich sage: „Die Frau(Eva) die du mir gegeben hast, hat mich verführt um vom Apfel zu essen“. Manchmal kommen die Erinnerungen, an meine Zeiten in der Versammlung, mit Urgewalt zurück. Auch die Begebenheiten, dass meine Frau und ich von Brüdern und Schwestern oftmals angesprochen wurden und wir auch verstanden warum. Jetzt, im Nachhinein, stelle ich aber fest, damals fehlte es mir wahrscheinlich doch noch sehr an christlicher Reife, um ihnen eine hilfreiche Hand entgegen zu strecken. Alleine deswegen fühle ich mich noch heute so schuldig. Ein bitterer Geschmack, wenn das Gewissen deine Seele schlägt! Wie vielen, hier auf BI, mag es ebenso ergehen!
    Als ich mit der damaligen Kreisdiener-Ehefrau telefonisch darüber sprach –wir telefonierten oft miteinander- da sagte sie mir: Avalon, unser Gott hat dir schon längst vergeben aber du selbst musst lernen dir zu vergeben, sonst findet deine Seele keinen Frieden. Aber, Ihr Lieben, wie könnte ich diese Begebenheiten vergessen! Bildlich gesprochen habe ich Ertrinkenden nicht meine womöglich rettende Hand gereicht.
    Damals empfand ich so: Bibelstudium war wichtig, Vorbereitung zum Predigtdienst war wichtig, Versammlungsbesuche waren wichtig. Und trotzdem der Gedanke ich habe in diesen Hinsichten noch immer nicht genug getan, also mehr tun und sich trotzdem schuldig fühlen. Aber einen wirklich lebendigen Glauben zu leben davon war bei mir eigentlich noch nichts in mein Bewusstsein gedrungen.
    Möge Euer und auch mein Gott, Euch und mir Eure/meine Schwächen vergeben. Möge uns unser Gott uns Sündern gnädig sein durch unseren Herrn Jesus.
    Ganz liebe Grüße an Euch und an alle die diese Zeilen lesen. Bleibt gesund, Friede sei in Euren Herzen. Avalon

  • Maria-regula
    April 15, 2014

    Lieber Avalon,liebe Slege,liebe Sarai und alle Mitleser
    Danke für all Eure offenen und erlichen Kommentare.Ich fühle mich in so vielem was ihr schreibt in der Seele und im Geist mit Euch verbunden.
    Wenn ich darf möchte ich mich auch gerne an Euren gemeinsamen Vergebungs- und Versöhnungsgebeten anschliessen.Manchmal träume ich von einem grossen Kongress, und ich nehme Hunderte von Fusswaschbecken mit,um dort eine Vergebungs-Versöhnungszeremonie ein zu leiten.Gegenseitig waschen wir einander die Füsse,umarmen uns und sprechen einander Vergebung zu,– und dann darf etwas NEUES entstehen ohne WT. und ohne Org. Vielleicht wir ja dieser Traum noch Wirklichkeit.?
    Ich glaube Versönung ist der Weg, dass wieder Neues und Gutes entstehen kann.Ich hatte jahrelang Traurigkeit Groll und Bitterkeit gegen die Org.und die Verntwortlichen.Immer mehr kommt ein innerer Friede,im Bewusstsein dass auch ich jeden Tag auf die Gnade und Vergebung des Herrn angewiesen bin.
    Und richten wird einmal jemand der das Herz und die ganze Sachlage kennt.

    In Brüderlicher Liebe und Verbundenheit

    Maria- Regula

  • Amalie
    April 15, 2014

    Danke für den Kommentar!
    Die Erklärung der Generation von Seiten der WTG ist sowas von an den Haaren herbei gezogen, so dass sich selbige in alle Himmelsrichtungen auf stellen. In wenigen Jahren werden sie diese wieder ändern und die Schäflein werden es wieder ab nicken. Ich glaube ich hab das schon mal hier geschrieben, von dem Ältesten mit dem ich mal im Dienst war – “ das ist die Generation, welche die erste Generation noch auf dem Bild erkennen kann“, hat er spaßig zu mir gesagt. „Wohin sollen wir denn gehen, es gibt nichts besseres in dieser Welt wie die Versammlung“, sind Aussagen die ihr bestimmt auch schon mehrfach gehört habt. Genau das ist das Prinzip dieser Manipulation, dass eigene Gehirn ausschalten und die Isolation von denkenden Menschen. Und das wird immer so weiter gehen…..Bis eine höhere Macht dem ein Ende setzt!

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Nur sagte Petrus nicht „Wohin sollen wir gehen“ Sondern „zu wem sollen wir gehen“.Damit war also kein Ort oder eine Versammlung gemeint,sondern Petrus meinte damit Jesus Christus,denn er ist der Weg,die Wahrheit und das Leben.Und nur durch ihn kommen wir zum Vater.
    Wir haben übrigens am Sonntag die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas als komplette Familie verlassen und es geht uns richtig gut dabei 🙂

  • ZadZadok/Achim an Dieter u.Monika
    April 15, 2014

    Ihr Lieben,

    „Wir haben übrigens am Sonntag die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas als komplette Familie verlassen und es geht uns richtig gut dabei 🙂

    Meinen herzlichsten Glückwunsch zu Eurer Entscheidung! Das war aber ein perfektes Timing – einen Tag vor dem Ged.-mahl!

    Ich wünsche Euch, dass ihr beim Christus Wohnung nehmt, seine Freiheit weiterhin spürt und sein sanftes Joch tragen werdet!

    Liebe Grüße
    Achim

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Vielen lieben Dank für die lieben Worte.Ja wir haben uns für diesen Tag entschieden,weil er zugleich auch unser Hochzeitstag ist.Gestern rief ein Ältester unserer Versammlung bei uns an und teilte uns mit,dass unser Weggehen am Freitag bekannt gegeben wird.Somit ist das Kapitel „Zeugen Jehovas“ nach 21 Jahren zu Ende und wir sind sehr erleichtert.
    Danke nochmal und auch dir weiterhin alles,alles Gute.

  • BenKenobi
    April 15, 2014

    Auch von meiner Seite her alles Gute in der Situation der christlichen Freiheit. Meine Frau und ich haben diesen Schritt vor fast genau einem Jahr unternommen.
    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nicht so viel und so gern mit dem Wort Gottes beschäftigt wie im letzten Jahr.
    Viel Freude euch jetzt wo sich niemand mehr zwischen Euch und den Herrn Jesus drängt!

  • Nachdenker an Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Hallo Ihr Lieben,
    herzlichen Glückwunsch zu diesem Schritt und weiterhin Gottes Segen auf all euren Wegen.
    Nachdenker

  • Barnabas
    April 15, 2014

    Herzlichen Glückwunsch zu Eurem mutigen, entschlossenen Schritt. Wir können Eure gute Stimmung sehr gut nachvollziehen.

    Grüße von Barnabas und Frau.

  • Dennis
    April 15, 2014

    Lieber Dieter und Monika,

    herzlich willkommen in „der Freiheit der Söhne Gottes“.

    Lg
    Dennis

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Dank,Danke,Danke es tut sooo gut dass da jemand ist der uns versteht.
    Sonst hätten wir es nicht geschafft.

  • sarai@Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Liebe Monika und lieber Dieter,

    GRATULATION! Ihr habt etwas ganz essentiell WICHTIGES gemacht; Ihr habt Euch öffentlich zu unserem Herrn bekannt und das wird im Himmel gut geheissen…

    in Matthaeus 10 Vers 32 lesen wir, was unser Erretter und Erlöser spricht:

    „Wer nun mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater.“

    für andere, die das nicht oder noch nicht gemacht haben, gilt:

    Vers 33: „Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“

    Darum hoffen wir, daß noch viele erwachen und von unserem himmlischen Vater gezogen werden 🙂

    Mit besonders herzlichen Grüßen,
    Eure Schwester im Herrn,
    Sarai

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Hallo Dennis vielen Dank für die Begrüßung.Wir werden diese Freiheit nie wieder aufgeben.Zu sehr waren wie vorher bei den Zeugen gefangen.
    Auch Dir alles Liebe-

  • Manfred an Monika u. Dieter
    April 15, 2014

    Liebe Monika, Lieber Dieter,

    Ich möchte Euch auch zu Eurem mutigen Schritt gratulieren. Vor allem finde ich es toll, dass Ihr Euch mit dieser Entscheidung gut fühlt, das macht es einfacher, wenn Ihr überzeugt seid das Richtige getan zu haben.

    Ich wünsche Euch für Eure Zukunft den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes.

    Liebe Grüße Manfred

  • Esther2@Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Ihr Lieben!
    Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen.
    Wir fühlten uns auch viel besser. Sogar die Gesundheit hat sich verbessert, ich habe seitdem keine Depressionen mehr!!!!
    Kein Leistungsdruck, keine gespielte Freundlichkeit und kein schlechtes Gewissen mehr. Wie Jesus schon sagte werden die die es wollen die „Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen“. Es ist wirlich so.
    Wir wünschen Euch auf Eurem weiteren Weg alles Gute und des Segen unseres Herrn.

    Liebe Grüße
    Esther

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Danke liebe Esther,dein Kommentar hat uns sehr ermuntert.
    Immer mehr gewinnen wir den Eindruck,dass man hier auf dieser Seite wirklich wahre Brüder und Freunde gefunden hat.Das ist ein herrliches Gefühl.Und man fühlt sich nicht alleine.Das ist mit nichts zu bezahlen.
    Herzlichen Dank dafür.

  • Esther2@Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Ihr Lieben!
    Bei uns ist es auch eigentlich noch ganz frisch und haben jetzt gemerkt wie Ihr, wie gut uns BI tut.
    Wir können uns ja auch mal ne eMail schreiben, wenn Ihr wollt, fragt mal bei. BI nach meiner E-Mail, wenn ihr wollt.

    Und noch herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag, das ist für uns auch immer ein besonderer Tag 🙂

    Liebe Grüße
    Esther und Mann

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Hallo Esther2 ,
    das wäre super wenn wir auch sonst mal schreiben könnten.Ich werde mir deine Email-Adresse von Bruder-info geben lassen und mich in den nächsten Tagen bei Euch melden.
    Freu mich total über jeden Kontakt.
    Vielen DANK.
    Gruß Monika

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Liebe Esther,
    es tut mir leid,aber ich kann irgendwie mit Bruder-Info keinen Kontakt aufnehmen wegen Deiner Email-Adresse.Vielleicht kannst du unsere Adresse anfordern?Weiß mir sonst nicht zu helfen.
    Liebe Grüße Monika

  • Tommy
    April 15, 2014

    Auch von mir, Gratulation. Freut mich und es ist selten, dass jemand da so einfach herauskommt.
    Freut Euch im Herrn
    Tommy

  • Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Hallo Tommy,
    naja,ganz so einfach war es nicht.Die Angst vor falschen Entscheidungen war schon sehr groß,zumal wir noch eine 16 Jährige Tochter haben.Aber die sieht es eigentlich ganz gelassen.
    Das Buch von Raymond Franz und Bruder-Info haben da sehr viel Hilfe geleistet.Danke dafür.
    Auch hier gilt-Die Zeit heilt alle Wunden.
    Alles Gute wünschen
    Dieter und Monika

  • Esther2@Dieter und Monika
    April 15, 2014

    Hallo Ihr Lieben!

    Hier schreibe ich Euch sie schnell ereich9@gmaill.com

    Liebe Grüße wir freuen uns
    Esther und Mann

  • BenKenobi
    April 15, 2014

    Ich möchte nicht würdelos schreiben, aber es ist wirklich erschreckend was für ein „Kasperltheater“ unseren eingeschlossenen Mitbrüdern beim „Studium der Organisationspropaganda“ präsentiert wird. Früher habe ich aus falscher Achtung geschwiegen und auch meine Innere Abneigung gegen solches Irrlicht unterdrückt. Heute möchte ich meine Brüder oft einfach nur buchstäblich schütteln mit den Worten: „Wacht auf, ihr werdet vorgeführt und für dumm verkauft!“ Unser himmlischer Vater wird die Produzenten dieses geistigen Mülls zur Verantwortung ziehen!

  • Manfred
    April 15, 2014

    Lieber Autor,

    Du hast gefragt: “Wie lässt sich diese merkwürdige Phantasiekonstruktion eigentlich noch biblisch belegen?” – Zitat Ende.

    Ganz einfach. Die LK ist nicht der Treue u. verständige Sklave, sondern der böse Knecht, der seine Mitknechte schlägt. Somit treffen auf sie nicht die Verse 45-47 aus Mat. 24 auf sie zu, sondern die Verse 48-51:

    Mat. 24:48-51; Elb.:
    48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen,
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Dieser neue WT belegt nachdrücklich, dass die LK der böse Knecht ist. Denn mit der Jahreshauptversammlung am 6.10.2012 haben sie das „neue hellere Licht“ angekündigt, dass Jesus sie doch noch nicht 1914 über die ganze Habe gesetzt hat. Damit hat sich der Vers 48 erfüllt, wo steht:

    Mein Herr lässt auf sich warten, …

    Und die neueren WT zielen nun alle auf den Vers 50 ab, denn nun weiß die LK nicht mehr wann Jesus kommt, daher werden die Aussagen immer schwammig gehalten aber doch mit einer gewissen Dringlichkeit, damit weiterhin die Angst geschürt wird. Im Vers 50 steht ja:

    …so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,…

    Genau das wird nun offensichtlich. Die LK weiß es nicht wann nun Christus tatsächlich kommt und deshalb werden sie davon völlig überrascht werden. Das Fatale daran ist, würden sie mal die Zeichen die Jesus für seine Ankunft gegeben hat im eigenen Haus suchen, dann würden sie mehr als fündig werden und erkennen, wie nahe Jesus nun tatsächlich da ist. Doch sie werden das nicht mehr erkennen, denn sonst würde sich die Bibel nicht Wort für Wort erfüllen. Das Ende von diesem untreuen und unverständigen Sklaven wird im Vers 51 beschrieben:

    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Liebe Grüße Manfred

  • GerdK@Manfred
    April 15, 2014

    Hallo Manfred,
    das hast du ja schon richtig erkannt. Die „LK“ ist in der Tat nicht der „treue und verständige Sklave“ sondern wie du sagst eher das Gegenteil. Ich Glaube allerdings dass sich keine Prophezeiung der Bibel explizit auf die ZJ`s anwenden lässt. Wir reden hier von einer Gruppe die 0,1% der Weltbevölkerung ausmacht. Wenn Jesus vom „bösen Knecht“ spricht, bezieht er sich auf alle falschen Religionen, und da machen die ZJ`s einen verschwindend kleinen Teil aus. Es wäre auch zu viel Ehre wenn unser Vater solch einer sich selbstverherrlichenden, Arroganten, Jesus verleugnende Splittergruppe seine volle Aufmerksamkeit schenken würde. Nein sie werden mit Babylon untergehen und niemand merkt es einmal.
    LG GerdK

  • Dani
    April 15, 2014

    Hallo Ihr Lieben

    dieser Ansicht bin ich auch das ZJ eine christliche Gruppierung unter vielen sind.
    trotzdem meine ich das Jesus um jeden einzelnen auch innerhalb der Organisation wirbt.
    Schon zur Zeit Jesu gab es diese verschiedenen Abspaltungen. Die wohl stärkste Abspaltung vom damaligen Judentum war Samaria, Der Name Samaria bedeutet Wall, Turm oder kann auch mit Wachturm übersetzt werden. (Die Teilung Israels geschieht in den Zeiten Samuels. Ein Hinweis darauf finden wir in Apg. 3, 24 . bzw. 3,19-25)
    Die stärkste Gegenbewegung zur Katholischen Kirche sind die ZJ,
    Die Samariter feierten ihren eigenen Gottesdienst auf den Höhen. Das ist bei den ZJ genauso.
    Kein Zeuge würde in einen Gottesdienst einer anderen Kirche(Religion) gehen. Für ihn ist das Götzendienst.

    Wie Spannungsreich das zu Jesu Zeiten war lesen wir in Lk, 9,

    Weil die Tage nun voll wurden, da er hinaufgenommen werden sollte, richtete er sein Angesicht fest darauf, nach Jerusalem zu gehen. 52Somit sandte er Boten vor sich her. Und sie gingen hin und traten in ein Dorf der Samarịter ein, um Vorbereitungen für ihn zu treffen; 53 doch nahm man ihn nicht auf, weil sein Angesicht darauf gerichtet war, nach Jerusalem zu gehen. 54 Als die Jünger Jakobus und Johạnnes das sahen, sagten sie: „Herr, willst du, daß wir sagen, es solle Feuer vom Himmel herabkommen und sie vertilgen?“ 55 Er aber wandte sich um und schalt sie. 56 Da begaben sie sich in ein anderes Dorf.

    Die Samariter nahmen den Gottesnamen in den Mund, ein Jude dagegen nicht tat. Ebenso tun die ZJ auch.

    Jesus hebt in seiner Predigt den Barmherzigen Samariter sehr positiv hervor. Auch dem ZJ sind seine Mitmenschen nicht egal, Er ist bereit auch den Dienst an der Waffe zu verweigern selbst wenn es ihm sein Leben kostet. Unter Hitler haben tausende von Zeugen Jehovas ihr Leben gelassen.
    Mein Opa sagte immer: „Die haben es richtig gemacht“

    Als Jesus mit der Samariterin am Jakobsbrunnen spricht, fragt sie ihn
    Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet;ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden. Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden.

    Dieses Gespräch ist aus meiner Sicht prophetisch für die jetzige Situation in der die meisten ZJ momentan stecken. Das Ziel ist Gott kennenzulernen und da ist Bruderinfo eine super Adresse um über Hindernisse klar zu werden. Bruderinfo weist die Menschen zu Jesus selber. Das finde ich super, Das ist der richtige Weg.
    Auch dieser Samariterin offenbart er sich und das verändert alles.

    Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messịas kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“
    Die Frau nun ließ ihren Wasserkrug stehen und ging weg in die Stadt und sagte zu den Leuten: 29„Kommt her, seht einen Menschen, der mir alle Dinge gesagt hat, die ich getan habe. Dies ist doch nicht etwa der Christus?

    Die Folge ist das die Menschen in diesem Ort selber zu Jesus gehen und hinterher bezeugen „Wir glauben nicht mehr deiner Rede wegen; denn wir haben selbst gehört und wir wissen, daß dieser bestimmt der Retter der Welt ist.“

    Apg 8,5
    Auch wird nach Pfingsten von großen Aufbrüchen innerhalb Samarias berichtet.

    Philịppus seinerseits ging in die Stadt Samạria hinab und begann ihnen den Christus zu predigen. 6 Die Volksmengen achteten einmütig auf das, was Philịppus sagte, während sie zuhörten und auf die Zeichen blickten, die er tat. 7 Denn viele hatten unreine Geister und diese pflegten mit lauter Stimme zu schreien und auszufahren. Außerdem wurden viele Gelähmte und Lahme geheilt. 8 So kam es, daß in jener Stadt sehr viel Freude herrschte. 9 Nun befand sich in der Stadt ein gewisser Mann namens Sịmon, der vorher magische Künste getrieben und die Nation von Samạria in Staunen versetzt hatte, indem er sagte, er selbst sei ein Großer. 10 Und sie alle, vom Geringsten bis zum Größten, gaben acht auf ihn und sagten: „Dieser Mann ist die Kraft Gottes, die man die Große nennen kann.“ 11 So gaben sie acht auf ihn, weil er sie schon eine geraume Weile durch seine magischen Künste in Staunen versetzt hatte. 12 Als sie aber Philịppus glaubten, der die gute Botschaft vom Königreich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen. 13 Sịmon selbst wurde ebenfalls gläubig, und nachdem er getauft worden war, stand er Philịppus+ ständig zu Diensten; und er staunte, als er die Zeichen und großen Machttaten geschehen sah. 14 Als die Apostel in Jerusalem hörten, daß Samạria das Wort Gottes angenommen habe,+ sandten sie Petrus und Johạnnes zu ihnen; 15 und diese gingen hinab und beteten für sie, damit sie heiligen Geist empfingen.16 Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur im Namen des Herrn Jesus getauft worden 17 Dann legten sie ihnen die Hände auf,+ und von da an empfingen sie heiligen Geist. 18 Als nun Sịmon sah, daß der Geist durch Händeauflegen der Apostel gegeben wurde, bot er ihnen Geld an, 19 indem er sprach: „Gebt auch mir diese Gewalt, damit jeder, dem ich die Hände auflege, heiligen Geist empfange.“ 20 Petrus aber sprach zu ihm: „Dein Silber gehe mit dir zugrunde, weil du dachtest, durch Geld in den Besitz der freien Gabe Gottes zu gelangen. 21 Du hast weder Anteil noch Anrecht an dieser Sache, denn dein Herz ist in den Augen Gottes nicht gerade. 22 Bereue daher deine Schlechtigkeit, und flehe zu Jehova daß dir, wenn möglich, das Trachten deines Herzens vergeben werde; 23 denn ich sehe, du bist eine giftige Galle und eine Fessel der Ungerechtigkeit.“ 24 Als Antwort sagte Sịmon: „Ihr Männer, fleht für mich zu Jehova, daß nichts von dem, was ihr gesagt habt, über mich komme.“ 25 Als sie nun das Zeugnis gründlich abgelegt und das Wort Jehovas geredet hatten, kehrten sie nach Jerusalem zurück, und sie verkündeten dann die gute Botschaft vielen Dörfern der Samarịter.

    Einen Vers möchte ich noch herausgreifen den man auf die Hure Babylon deuten kann weil sie auch Babylon die Große genannt wird: 10 Und sie alle, vom Geringsten bis zum Größten, gaben acht auf ihn und sagten: „Dieser Mann ist die Kraft Gottes, die man die Große nennen kann:

    Vers 23 -24 Später erfahren wir das dieser Simon Buße tut und darum bittet das die Männer für ihn zu Gott flehen sollen. Er nimmt das Urteil an was über seinem Leben ausgesprochen wird so wie auch die Samariterin sich von Jesus hat alles sagen lassen was sie getan hatte. Joh 4,29

    Für die ZJ habe ich jedenfalls sehr große Hoffnungen das Jesus auch da durch kommt wo viele nur noch Hure Babylon sehen können. Wenn sich Jesus selber offenbart dann bleiben alle Zweifel zurück. Das wünsche ich uns allen.

    Viele Grüße Dani

  • Alois
    April 15, 2014

    Die reine Größe dieses Zeugenvölkchens ist völlig unwichtig. Denn auch das Völkchen Israel war auf die damalige Weltbevölkerung bezogen ein sehr kleines Völkchen.
    In 5. Mos. 7 wird dies für das Volk Israel bestätigt:

    6. Denn ein heiliges Volk bist du Jehova, deinem Gott: Dich hat Jehova, dein Gott, erwählt, ihm zum Eigentumsvolke zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.
    7. Nicht weil euer mehr wären als aller Völker, hat Jehova sich euch zugeneigt und euch erwählt; denn ihr seid das geringste unter allen Völkern;
    8. sondern wegen Jehovas Liebe zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen, hat Jehova euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Hause der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

    Auch Heute ist das Volk der Zeugen eines der geringsten Völkern unter den Religionen. Und auch Heute wird Jehova die Zeugen wegen Ihrer Baalsanbetung vernichten. Die heutige Anbetung des „tuvS“ und der „LK“ entspricht exakt der Baalsanbetung der Israeliten, denn auch damals haben sie auf dem Altar die Opfer an Jehova dargebracht und gleichzeitig dem Baal gedient.
    Die meisten anderen Religionen beten nicht ausdrücklich zu Jehova, sondern zum Herrgott, Allah usw.
    Nur auf die Zeugen trifft es zu, dass sie Jehova UND den Baal anbeten.
    Liebe Grüße
    Alois

  • Schäfchen
    April 15, 2014

    Lieber Manfred,

    seit einiger Zeit lese ich schon mit, für Deine wohlüberlegten Kommentare,möchte ich mich herzlich bedanken.

    Deine Gedanken zu Mat. 24:48-51 sind völlig nachvollziehbar!

    Liebe Grüße

    Schäfchen

  • Manfred an Schäfchen
    April 15, 2014

    Liebes Schäfchen,

    ich danke Dir für Deinen Kommentar und heisse Dich herzlich in unserer virtuellen Versammlung willkommen. Eine Versammlung wo freier Meinungsaustausch möglich ist. Es ist wirklich schön zu sehen, dass immer mehr den Mut finden, sich eine eigene Meinung zu bilden und über den Tellerrand der LK hinaus zuschauen. Die Besuchszahlen auf BI steigen stetig an und ich schätze, dass die in den Versammlungen ebenso rückläufig sind.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred an Gerd
    April 15, 2014

    Lieber Gerd,

    das mit der prozentualen Sichtweise ist so eine Sache. Es kommt immer darauf an, in welchen Dimensionen man denkt. Beispiel:

    Du gibst 3 Teelöffel Salz in einen Suppentopf, der von seiner Größe so ausgelegt ist, dass man mit dem Inhalt eine ganze Kompanie satt bekommen könnte. Da würden die 3 Teelöffel nur einen ganz kleinen Prozentsatz der ganzen Suppe ausmachen und wahrscheinlich würde jeder behaupten, dass die Suppe nicht gesalzen wäre. Das stimmt aber nicht, es sind ja 3 Teelöffel Salz hinzugekommen.

    Nun nimm die gleichen 3 Teelöffel Salz und verrühre diese in einem einzigen Teller Suppe. Derjenige der die dann essen muss, wird sehr wahrscheinlich sagen, dass die Suppe versalzen ist. Wie kann das aber sein, da es sich um die gleiche Menge Salz handelt?

    Es liegt daran, weil die Menge worin man die gleichen 3 Teelöffel Salz aufgelöst hat, unterschiedlich ist.

    Du gehst davon aus, dass die Religionsgemeinschaft nur 0,1 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht und damit hast Du sehr wahrscheinlich Recht. Gemäß einer Studie aus dem Jahr 2010 als die Weltbevölkerung bei ca. 6,9 Milliarden lag, lag die Anzahl der Christen bei ca. 32 Prozent. Somit gab es zum damaligen Stand ca. 2,2 Milliarden Christen. Reduzieren wir also die Menge in der sich die Zeugen befinden, steigt ihr prozentualer Anteil weiter an. Aber da würden sie immer noch einen verschwindend geringen Anteil haben. Deshalb interessiert mich solch eine Statistik nicht.

    Mich interessiert viel mehr die Frage was sie tun und wie das wohl in Gottes Augen gesehen wird und dazu gibt es eindeutige Aussagen. Wir lesen:

    Jer. 14:13-16; Elb.: 13 Und ich sprach: Ach, Herr, HERR! Siehe, die Propheten sagen zu ihnen: Ihr werdet kein Schwert sehen, und Hunger wird euch nicht treffen, sondern ich werde euch einen beständigen Frieden geben an diesem Ort.
    14 Und der HERR sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt und sie nicht beauftragt – auch nicht zu ihnen geredet. Sie weissagen euch Lügenvision, Wahrsagerei, Nichtiges und den Trug ihres Herzens.
    15 Darum, so spricht der HERR: Über die Propheten, die in meinem Namen weissagen – und ich habe sie doch nicht gesandt -, die sagen: „Weder Schwert noch Hunger wird es in diesem Land geben“; diese Propheten sollen durch das Schwert und durch den Hunger umkommen.

    16 Und das Volk, dem sie weissagen, soll, von Hunger und Schwert hingeworfen, auf den Straßen von Jerusalem daliegen, und niemand wird sie begraben, sie, ihre Frauen, ihre Söhne und ihre Töchter. Und ich werde ihre Bosheit über sie ausschütten.

    Jetzt wende Deine prozentuale Rechnung mal auf die 2,2 Milliarden Christen an und suche die heraus, die im Namen Jehovas Lüge weissagen und prophezeien? Wieviel Prozent meinst Du wird dann die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas erreichen?

    Wieviele Religionsgemeinschaften kennst Du, die im Namen Gottes prophezeien?

    Wieviele Gemeinschaften sagen das was im Vers 13 und 15 steht, dass ihre Anhänger kein Schwert sehen werden und keinen Hunger, sondern sie stattdessen beständigen Frieden haben werden? Man könnte auch sagen: Ewig im Paradies in Glück und Frieden leben werden??

    Wieviele von denen haben in Ihrer Gemeinschaft auch noch eine Führerschaft, die sich als der „Treue und verständige Sklave“ ausgibt?

    Wieviele von denen, brüsten sich auch noch damit, dass sie ihre falschen Prophezeiungen über die ganze Erde verkünden? Die weltweit in 239 Ländern aktiv predigen und das in über 300 verschiedenen Sprachen?

    Wieviele dieser Gemeinschaften, sind gleichzeitig so lieblos, dass sie ihre eigenen Brüder in den sozialen Tod durch Gemeinschaftsentzug schicken?

    Wieviel Prozent dieser Gemeinschaften werden die Zeugen Jehovas wohl dann erreichen?

    Ich sage, dass sie unter Berücksichtigung dieser biblischen Faktoren auf ca. 99 Prozent aller christlichen Gemeinschaft kommen. Gott sagte ja:

    14 Und der HERR sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt und sie nicht beauftragt – auch nicht zu ihnen geredet.

    Genau diesen Punkt erfüllen die LK und alle die ihr blind vertrauen. Sie weissagen Lügen im Namen Gottes, obwohl sie nicht von Gott gesandt wurden, noch beauftrag wurden und Jehova auch nicht zu ihnen geredet hatte.

    Sie haben sich selber in den Fokus von Gott geschoben, weil sie sich angemaßt haben in seinem Namen zu reden und da sich ihre falschen Prophezeiungen nicht erfüllt haben, haben sie Gott zum Lügner gemacht. Das ist der Grund warum sie in der Bibel gemeint sind. Gott kann solche Menschen, die sich über die Maßen selbst erhöht haben, gar nicht ignorieren. Er muss auf sie eingehen. Aber das wird nichts positives werden, denn im Vers 16 haben wir gelesen:

    16 Und das Volk, dem sie weissagen, soll, von Hunger und Schwert hingeworfen, auf den Straßen von Jerusalem daliegen, und niemand wird sie begraben, sie, ihre Frauen, ihre Söhne und ihre Töchter. Und ich werde ihre Bosheit über sie ausschütten.

    Das ist meine persönliche Meinung, die ich aufgrund der vielen Bibelbücher erlangt habe und vielleicht kannst Du mir ja ein paar Bibeltexte nennen, die dagegen sprechen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    April 15, 2014

    Lieber Manfred

    so ähnlich wie Du sehe ich das auch.

    Liebe Grüße
    Alois

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