41 Comments
  • EternelyTruth
    Januar 20, 2014

    Lieber Gerd,

    diese soziale Kompetente ist ja grundsätzlich erst einmal nicht verkehrt und spielte auch bei den ersten Christen eine Rolle, wenn z.B. davon berichtet wurde, daß sie einmütig waren und gemeinsam ihre Mahlzeiten einnahmen…. Das fehlt einem ja gerade bei den heutigen Kongressen. Wie turtle an anderer Stelle ganz richtig sagt, würden ja schon ein paar Stühle und Bänke reichen.Aber es muß alles der Rationalisierung geopfert werden wie in weltlichen Betrieben im Sinne einer Gewinnmaximierung.

    Nur diese soziale Komponente kann auch ausgenutzt und fehlgeleitet werden. Die Tupperleute und ähnliche Geschäftsleute wissen um diese soziale Komponente und nutzen das dann für ihre „Tupperparties“ aus.

    Gruß
    von E.T.

  • EternelyTruth
    Januar 20, 2014

    Lieber Gerd,

    ich habe Deine historischen Briefe mal durchgelesen. Hochinteressant für mich, welchen geistigen Kampf – auch mit dir selbst geführt – hast. So geht es mir ja auch im Moment. Man ist hin und hergerissen, zwischen dem Ergründen für der wirklichen „Wahrheit“, dem Eintreten dafür und einer gewissen Liebe und Sympathie für die Bruderschaft, der man nun tatsächlich auch etwas verdankt.

    Interessant ist auch wie vieles in der Lehre des Russel noch mit der Lehre der Adventisten übereinstimmte, wie sie die Adventisten noch heute lehren.

    Aber heute gehören die Adventisten für die Zeugen Jehovas auch zu „Babylon der Großen“ und zu den verhaßten „Kreationisten“, die doch tatsächlich glauben, Gott habe die Welt in 6 buchstäblichen Tagen geschaffen.

    Gruß
    von E.T.

  • Gerd
    Januar 20, 2014

    Lieber E.T.,

    die Loslösung aus einer Gruppe wird dann schwierig, wenn man diese lange Zeit enthusiastisch wie ein Fan im Sportverein gehuldigt hat. Auf einmal werden diese ehemaligen Vorbilder zu abschreckenden Verführern. Ich schrieb dazu in einer gedruckten Ausgabe das:

    „Allein bin ich nichts; gemeinsam sind wir stark!“

    Dieser Satz drückt haargenau das aus, was die sogenannten „Wir-Menschen“ empfinden. Diese Leute kommen mit ihrem „Ich“ alleine nicht zurecht. Sie brauchen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit das Dazugehören – zu einem Verein, einer Partei, einer Organisation – oder dergleichen. Dann sprechen sie voll Stolz von „unserer Gruppe“, unserer „Partei“, unserer „Bewegung“, unserer „Kirche“, unserer „Organisation“. „Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam lösen wir alle Probleme“. Dieses Wohlgefühl sollte doch nicht wie eine Pflanze im Verborgenen blühen, davon muß einfach alle Welt erfahren. All die Einsamen, all die Verlorenen, was entgeht ihnen doch, wenn sie nicht unserer Bewegung angehören.

    Zugehörigkeit erzeugt ein prima Gefühl. Diese Neigung beginnt schon in frühester Jugend. Schnell identifiziert sich ein Junge mit einem bestimmten Sportverein, ein Mädchen mit irgend einem Club. Auch viele politische Parteien hatten und haben dieses Bedürfnis der Menschen immer wieder für ihre Zwecke ausgenützt. Viele Menschen sehnen sich nach dem sprichwörtlichen „starken Mann“, der führt und diktiert. Eine breite Masse folgt mit Begeisterung. Die Führernaturen entlasten ihr Gewissen, indem sie alle Verantwortung auf die Mitläufer übertragen. Gibt es das nur in der Politik?

    Nicht nur in der Gegenwart, auch in der Vergangenheit haben immer wieder religiöse Menschen verschiedenster Bekenntnisse erfolgreich versucht, das Potential der Gläubigen in ihre Institutionen hineinzulocken. Vielen „Gottsuchern“ kommt das sogar entgegen. Gemeinschaft zu pflegen ist etwas Schönes. Zugehörigkeit baut viele zwischenmenschliche Beziehungen auf. Bedenklich wird es dann, wenn die Gemeinschaft eine narkotisierende Wirkung auf die Mitläufer ausübt. Gemeinschaft kann eben aus diesem Grund gefährlich werden. Wird mit ideologischer Beeinflussung das selbständige Denken der Mitläufer beeinträchtigt, dann ist dies zumeist der erste Schritt zur Abhängigkeit. Richtig gefährlich wird es aber, wenn die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit blockiert wird…

    Oft ist ein Abschied der Neuanfang zur glücklichen „Freiheit der Kinder Gottes“!

  • Gerd
    Januar 20, 2014

    Lieber Matthäus,

    du schriebst bei der Thematik „Obrigkeitliche Gewalten“ dann richtig:
    „…Mit anderen Worten unterstellen sie den Geist Gottes einen Geist der Irreführung und Lüge UND der Geist hat fast 20 Jahre gebraucht um “seinen Irrtum” wieder zu korrigieren. Auch so kann man Lügen und Falsches verbreiten.“

    Nun lest aber wie die WTG nach 1929 ihre falsche Sicht angepriesen hat:

    http://i17.photobucket.com/albums/b65/Gerdy1/WTG-Themen/image0-4.jpg

    Ich respektiere, dass die Löschbriefe hier nicht freigegeben wurden. Nun aber darf ich meine Intimsphäre stören 😉 und gebe die Links zu meinem Antwortbrief, wo aus den Inhalten ungefähr hervorgeht was mir Gerrit wenige Tage vorher schrieb:

    1. Seite: http://i17.photobucket.com/albums/b65/Gerdy1/WTG-Themen/LschS3.jpg

    2. Seite: http://i17.photobucket.com/albums/b65/Gerdy1/WTG-Themen/LschS4.jpg

    Wenn ich das heute im Abstand von über 40 Jahren wieder las, dann spüre ich immer noch die innere Empörung die ich bei der klassischen Dialektik im Brief des K.A. verspürte. Gerrit versicherte mir immer, dass er aus den Inhalten meiner Antworten nichts gegen mich unternehmen würde – und daran hielt er sich auch.

  • hansi
    Januar 20, 2014

    liebes bruderinfo .
    ich möchte mich den worten von frank und frei anschliessen, ihr seid fair ,das habe ich nicht erst heute erkannt ,sondern vom ersten tag an als ich hier auf dieser seite landete.respekt vor eurer demut da kann die wt gesellschaft sich eine scheibe nein eine grosse scheibe davon abschneiden .

  • Hans an Mein Name
    Januar 20, 2014

    „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen,…“ (1.Joh. 4:1)Wenn schon inspirierte Äußerungen geprüft werden müssen, dann doch erst recht

    … falsche Interpretationen fehlbarer Menschen,

    * g93 22. 3. S. 4 Warum so oft falscher Alarm?
    „In ihrer menschlichen F e h l b a r k e i t haben sie Dinge falsch interpretiert.“

    … eigene Auslegungen, Mutmaßungen, Wunschdenken und Vermutungen

    * g93 22. 3. S. 3 Warum so oft falscher Alarm?
    „Sie verleihen Erwartungen Ausdruck, die auf ihrer e i g e n e n A u s l e g u n g bestimmter Schrifttexte oder gewisser Ereignisse beruhen.“
    * g95 22. 6. S. 9 Sind Gottes Verheißungen glaubwürdig?
    Was die neuere Zeit angeht, so m u t m a ß t e n viele Zeugen, daß die mit dem Anfang der Millenniumsherrschaft Christi verbundenen Ereignisse eventuell von 1975 an eintreten würden.
    * jv Kap. 28 S. 631 Prüfen und Sichten in den eigenen Reihen
    „Alle diese Hoffnungen und Erwartungen entsprangen jedoch dem l e b h a f t e n W u n s c h dieser eifrigen Christen, die Erfüllung der unfehlbaren Verheißungen Gottes mitzuerleben“.
    * WT 1.11.1995, Seite 17 Abs. 6 Eine Zeit, in der wir wach bleiben müssen
    Aus dem s e h n l i c h e n W u n s c h heraus, das Ende des gegenwärtigen bösen Systems zu erleben, hat Jehovas Volk manchmal V e r m u t u n g e n angestellt, wann die „große Drangsal“ beginnen wird, und dies sogar mit Berechnungen über die Länge der Lebensspanne der Generation seit 1914 verbunden.

    … hegen falscher Erwartungen

    „…, weil alles anders gekommen war, als sie es aufgrund ihres Verständnisses der biblischen Prophezeiungen e r w a r t e t hatten.“
    * Rettungs-Buch Kap. 7, S. 112, Abs.9

    … unklares Verständnis und Unzulänglichkeiten der Wachtturm-Schreiber

    * g93 22. 3. S. 4 Warum so oft falscher Alarm?
    „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317).
    „Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar … Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16). Wenn das V e r s t ä n d n i s klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)“ (15. Mai 1981, Seite 19).
    * w81 1. 3. S. 29 Der ‘treue Sklave’ gibt „Speise zur rechten Zeit
    „Zufolge menschlicher U n z u l ä n g l i c h k e i t e n kann es gelegentlich vorkommen, daß er etwas nur teilweise oder unrichtig versteht, so daß später eine Korrektur erforderlich wird.“

    … und Visionen des eigenen Herzens

    * Jeremia 23:16, 21 „Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch prophezeien. Sie veranlassen, daß ihr nichtig werdet. Die V i s i o n ihres eigenen Herzens ist das, was sie reden – nicht aus dem Mund Jehovas.“ Ich habe die Propheten nicht gesandt, dennoch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, dennoch haben sie prophezeit.

    * Unterredungsbuch S.149, Abs.2, „Falsche Propheten“:
    „Jehovas Zeugen behaupten nicht, inspirierte Propheten zu sein.“

    „Jehovas Zeugen haben in ihrem E n t h u s i a s m u s für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden.“
    * Erwachet vom 22.03.1993, S.4, „Warum so oft falscher Alarm?“ Fußnote

    „In ihrer menschlichen F e h l b a r k e i t haben sie Dinge falsch interpretiert.“
    * g93 22. 3. S. 4 „Warum so oft falscher Alarm?“

    Keine falschen Propheten, sondern falsche Interpreten! Klingt auch nicht besser.

    „Sie verleihen E r w a r t u n g e n Ausdruck, die auf ihrer e i g e n e n Auslegung bestimmter Schrifttexte oder gewisser Ereignisse beruhen. Sie behaupten nicht, daß ihre Vorhersagen
    direkte Offenbarungen Jehovas seien, noch, daß sie in diesem Sinne im Namen Jehovas prophezeien würden.
    *… Fußnote: „Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen „im Namen Jehovas“ zu äußern.“
    *(EW 22.03.1993, S. 3-4, „Warum so oft falscher Alarm?“)

    I n k e i n e m F a l l a n g e m a ß t, s i c h i m N a m e n J e h o v a s z u ä u ß e r n ?

    Wie verträgt sich das mit folgenden Zitaten?

    „Heute wird dringend jemand benötigt, der Gott wirklich vertritt und für ihn spricht.“
    „Besser gesagt, gab es eine Gruppe, die für Jehova in Frage kam, beauftragt zu werden, in seinem Namen zu sprechen, wie er im Jahre 613 v.u.Z. Hesekiel beauftragt hatte? …“
    „Es ist für jeden Menschen wichtig festzustellen, welche Gruppe Jehova als seinen „Knecht“ oder Boten beauftragt hat.“
    * W72 15.06., S. 357-360 „Gesucht – ein Bote“

    „Da unsere Zeit den Tagen des Propheten Jeremia entspricht, wäre vernünftigerweise auch anzunehmen, daß es heute eine Klasse gibt, die wie einst Jeremia im Namen Jehovas kommt. Eine solche Klasse gibt es. Sie besteht aus dem bewährten Überrest der „Sklaven“klasse, und bis heute haben die Kämpfer gegen Gott nicht die Oberhand über diese Klasse gewonnen.“
    * w78 15. 3. S. 15 Abs. 15 Kämpfer gegen Gott verlieren die Schlacht

    „Im Gegensatz zur Klasse der Geistlichkeit sind die Glieder der Jeremia-Klasse von Jehova ausgesandt worden, um in seinem Namen zu reden.“ …
    * w79 01.12., S.29-30 Abs. 28 „Der königliche „Hirte“ der biblischen Prophetie“

    „Es stimmt zwar, daß die Jeremia-Klasse ihre Botschaft bekräftigt, indem sie die Worte zitiert: „Dies ist, was Jehova gesagt hat.“
    * w79 1.12. S. 29-30 Abs. 28 Der königliche „Hirte“ der biblischen Prophetie

    „Wen also hat Jehova gesandt, und wer spricht in seinem Namen – die Geistlichkeit der Christenheit, die das Gegenteil prophezeit, oder die Jeremia-Klasse von heute?“
    * w80 1. 2. S. 25 Abs. 7 Gottes Gericht an den falschen Propheten der Christenheit

    „Beauftragt, im göttlichen Namen zu reden“
    * kj Kap. 4 Überschrift

    * w79 1. 12. S. 30 Abs. 29 Der königliche „Hirte“ der biblischen Prophetie
    „Wie wird Jehova zeigen, daß diese Propheten der Geistlichkeit Schwindler sind? Indem er das, was sie als „einen Ausspruch“ ausgeben oder sich anmaßen,in seinem Namen zu sprechen, nicht erfüllt.“

    Wie treffend! — D a s f ä l l t a u f d i e e i g e n e n F ü ß e ! —

    Die 8-Einigkeit hat kein Recht ausschließliche Ergebenheit zu fordern! Folgt ihnen nicht nach!

  • Mein Name an Hans
    Januar 20, 2014

    Das trifft es auf den Punkt genau, und man sollte – oder: Kann sogar – die WTG mit ihren eigenen Waffen schlagen (wobei man nicht auf Einsicht ihrerseits, noch ihrer Minions, hoffen darf):

    Sie geben hier und da SCHON zu, „nicht inspiriert“ zu sein, tun aber dennoch so, als seien sie es, und fordern völlige, unbedingte und kritiklose Akzeptanz all dessen, was sie verlautbaren. Das ist natürlich in höchsten Grade widersprüchlich, denn wenn ich nicht inspiriert bin, kann und darf ich ganz einfach nicht von anderen verlangen, meine persönliche Meinung bzw. deren Äußerung als verbindliche, göttliche Offenbarung und inspiriertes Prophetenwort anzunehmen. Genau das aber tut die WTG mit einer Beharrlichkeit und Insistenz, die das Groteske weit hinter sich gelassen hat und nur noch als wahnhaft zu bezeichnen ist.

    Gruß,

    M.N.

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2014

    liebe BI-ler, Respekt vor euren Entscheidungen, die euch als ausgesprochen fair qualifizieren.
    wir brauchen solche Briefe auch gar nicht,weil die 8 Päpste in ihrem Approach ggü den Gläubigen schon mehr als genug die „Hosen runter gelassen“ haben.
    Man kann nicht von sich behaupten, nicht inspieriert zu sein, und dann gleichzeitig Kadavergehorsam einfordern. Das wäre die reinste Form von Götzendienst. Da fehlt ein Elia, der sie einsperrt und dann die mit dem Schwert reinschickt. Oder wars der Elisa? Ich verwechsel das öfters mal. Aber der Fakt steht.
    Achten wir auf die Syrien Konferenz. Der Abbaswatchman sieht darin die ERfüllung Daniels: 9:27 – ein 1-wöchiger Truce, Waffenstillstand mit vielen, der in der MItte der Woche gebrochen wird und dann kommt der große Krieg.
    Die brauchen ein Agreement um die eingekesselten Städte temporär mit dem Notwendigen zu versorgen. Das wird wohl kommen, wie man sieht, der „Frieden“ ist sehr weit entfernt.
    Wir werden sehen, was sich tut.
    Ich sehe daran, dass es vielerlei Leute gibt, die sich ernsthaft Gedanken machen um die Dinge der Zukunft.
    Und gerade Lösch und Co wollen die richtige Glaskugel haben?
    denen geht doch das Wichtigste am Gesäß vorbei, zumal sie nichts in den Griff kriegen, schon gar nicht die Pädophilen in ihren Reihen und die zehntausende an Opfern. Und das alles als „reines Volk, das Gott ehrt.
    einfach nur lächerlich und von daher häretisch.

  • Gerd
    Januar 20, 2014

    Das Video ist wieder sehr professionell und inhaltlich gut gemacht – Kompliment an die Mitarbeiter!

    Zum Thema „Zurück zum alten Licht“, gibt es noch ein Beispiel, das in den 1960-er Jahren unter den ZJ oft diskutiert wurde.
    Da ging es um die „Obrigkeitlichen Gewalten“ aus Römer 13. Das mag euch bekannt sein, dass die WTG von 1929 weg, bis Anfang der 1960-er Jahre weltweit die Ansicht vertreten hat, die Obrigkeiten wären Jehova und Jesus. Obwohl der Zusammenhang zeigt, dass es um die weltliche Obrigkeit geht. Daher kam man 1962 (so habe ich das Jahr in Erinnerung) wieder auf die Auslegung v o r 1929 zurück.

    Als Gerrit Lösch noch nicht Teil der L.K. war, hat er sich als K.A. sehr um mich angenommen. Damals argumentierte ich über Römer 13 mit ihm mit der Frage ob der Geist Gottes irren könne.
    Im persönlichen Gespräch erklärte er es mir so, wie im nachfolgenden Link seines Briefes an mich, auf Seite 2 oben darlegte. So arbeitet also der hl. Geist mit „seinem Volk“?
    Link zur Briefseite:

    http://i17.photobucket.com/albums/b65/Gerdy1/WTG-Themen/LschS7.jpg

    Diese Art der Verteidigung einer falschen Sicht, hat man volkstümlich oft „pharisäisch“ genannt. Oder auch „jesuitisch“, nun kann man es „wachttürmlerisch“ nennen. Was sagt ihr zu seiner entschuldigenden Darlegung?

  • Mein Name
    Januar 20, 2014

    Danke, Gerd, für diesen aufschlußreichen Briefausschnitt. Die hier von G. Lösch vorgetragene Argumentation erscheint mir in Bezug auf die WTG und deren ZK ganz klar fehlerhaft:

    Einerseits sagt er, bei heutigem „Prophezeien“ handele es sich lediglich um ein unverbindliches „über Gott REDEN“, ohne Anspruch auf Unfehlbarkeit – gleichzeitig fordert er aber – als Mitglied der sich mit Gott auf eine Stufe erhebenden Achteinigkeit – UNBEDINGTEN TOTALGEHORSAM aller Schäfchen dem „völlig unverbindlichen, nur über Gott Reden“ des obersten Gremiums gegenüber. Einmal sagt er: „Nein, wir prophezeien doch gar nicht so, wie Moses, Elia, Jeremia, Jesus … das getan haben, wir sind doch gar nicht inspiriert, und das kann heute keiner“ – dann aber heißt es pausenlos im wt-Dauerbeschuß: „Gehorchen wir (1) dem Wort Gottes (2) UND ALLEN ANWEISUNGEN DES TUVS?“ Siehe im wt vom verganenen Wochenende, in dem wir aufgefordert wurden, kommenden WTG-Marschbefehlen OHNE WENN UND ABER bedingungslos Folge zu leisten, selbst wenn sie wider alle Vernunft sind und UNMÖGLICHES oder ABARTIGES fordern?

    Da muß man sich fragen: Ja, was denn nun? Ist das ZK von eigenen Gnaden nicht inspiriert, dann kann es auch keine derartigen wahnwitzigen Forderungen stellen, und ihre Edikte sind nichts weiter als ein „unverbindliches Reden über Gott“, ein laues Lüftchen, dem man Beachtung schenken kann, wann & wenn man will – oder sind diese Forderungen als „von Gott kommend“ zu betrachten, und entsprechend zu befolgen?

    Ja, wenn das SO ist, daß all dieses WTG-Regelwerk nichts weiter als ein lockeres „über Gott Reden“ darstellt, dann Tschüß, sehr nichtverehrtes WTG-ZK. „Über Gott reden“ kann ich selbst, dazu brauche ich keine WTG, keine Kirche, keinen Verein und keinen Prediger.

    Gruß,

    M.N.

  • Gerd
    Januar 20, 2014

    Lieber M.N.,

    anbei noch 2 weitere Beispiele aus der Schreibmaschine von Gerrit L. geklopft. Hier fordert er „Einheit“ und „Gehorsam“. Ich erinnere mich an eine WT-Überschrift: „Einheit durch Unterordnung“. Ja, so mögen’s die Diktatoren.
    ——————————————–!

    Gute Unterhaltung 😉

    =====================================================================================

    Hallo lieber Gerd,
    deine Brief von Gerrit Lösch sind doch sehr privater Natur. Es ist unfair solche Brief hier zu veröffebtlichen, auch weil sie doch schon vor vielen Jahren als privat und im Vertrauen geschrieben wurden.
    Habe bitte Verständnis gafür, das wir auch die Privatsphäre eines Gliedes der leitenden Körperschaft achten möchten.
    Wenn du möchtest kannst du ja MN diese Briefe direkt maile. Wir von BI möchten das aber nicht in öffenliche Netz stellen.
    Habe bitte Verständnis dafür.
    Liebe Grüße
    BI

  • andi
    Januar 20, 2014

    Liebe Brüder von BI,

    grundsätzlich finde ich eure Haltung zur Nichtveröffentlichung sehr respektabel und unterstütze das auch, wenn es persönliche Rechte verletzt.

    Andererseits möchte ich zu bedenken geben und zur Diskussion stellen, dass die WTG mit den Persönlichkeitsrechten ihrer Mitglieder und vor allem ihrer Ex-Mitglieder auch nicht zimperlich umgeht.
    Stichwort: Rechtskomiteeverhandlungen.

    Diese Woche wird bspw. in unserer Versammlung bekanntgegeben, dass ich kein Zeuge Jehovas mehr bin.
    Das ich aus freien Stücken, aufgrund intensiven Studiums der Bibel und der Machenschaften der WTG zu diesem Entschluss gekommen bin, wird den Brüdern verschwiegen.
    Ich könnte auch der größte Sünder oder Verbrecher sein, die Bekanntmachung wäre dieselbe.

    Zum anderen gibt es die sogenannte Güterabwägung, d.h. besteht ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit an Veröffentlichung bestimmter Dokumente oder überwiegt der Schutz der Persönlichkeitsrechte?
    Für Personen des öffentlichen Lebens („Prominente“) gelten da mitunter etwas andere Bewertungen als für „Hinz und Kunz“.

    Bewerten wir Gerrit Lösch zumindest unter Zeugen Jehovas als „Prominenten“, so könnte man zu der Überzeugung gelangen, dass es von Interesse für die Brüder sein könnte, wie ein Mitglied der LK denkt oder früher dachte, da ja gerade dieses LK einen so massiven Einfluss auf das Leben seiner „Untergebenen“ ausübt und, wie MEIN NAME richtig schrieb „Unbedingten Totalgehorsam“ von seinen Schäfchen fordert.

    Ich fand es z.B. sehr erhellend, als ich bei Ray Franz gelesen habe, wie die LK zu ihren Entscheidungen kommt.

    Es hilft auf jeden Fall ihnen den Nimbus des „Heiligen“ zu nehmen und sie zu demaskieren.

    LG
    andi

  • turtle
    Januar 20, 2014

    Lieber Andi,
    diese Aussage, dass man kein Zeuge Jehovas mehr sei, hat mich bei
    unserem freiwilligen Austritt auch gestört, vorallem steht das ja nur Jehova zu, zu beurteilen, wer ein Zeuge von ihm ist und wer nicht.
    Ich wollte dann noch eine schriftliche Bestätigung für unseren Austritt und habe ein Schreiben aus Berlin bekommen, mit
    folgendem Wortlaut: „wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom …..
    und bestätigen Ihnen hiermit, dass Ihre Mitgliedschaft in der
    Religionsgemeinschaft durch Entscheidung des zuständigen Komitees
    (§15 StRG) mit Wirkung zum …. beendet wurde.“
    Sie können noch nicht einmal stehen lassen, dass jemand freiwillig geht, bis zum Schluß wollen sie noch ihre Macht demonstrieren, denn es fand kein Kommitee statt, zu dem ich/wir eingeladen wurden sondern wir haben schriftlich erklärt, dass wir die Gemeinschaft verlassen und das war’s.
    lg, turtle

  • andi
    Januar 20, 2014

    Liebe Turtle,
    ich habe mir den entsprechenden §15 StRG mal rausgesucht:

    15 Beendigung der Mitgliedschaft.
    (1) Die Mitgliedschaft in der Religionsgemeinschaft endet durch:
    1.
    die Begründung der Verbundenheit mit einer Versammlung außerhalb des Wirkungsbereichs (§ 1 Abs. 3),
    2.
    schriftliche Erklärung des Verlassens der Gemeinschaft gegenüber der Ältesten-
    schaft der örtlichen Versammlung oder der Religionsgemeinschaft,
    3.
    Austrittserklärung bei der gemäß Landesrecht vorgesehenen Behörde,
    4.
    mündliche Erklärung des Verlassens der Gemeinschaft
    gegenüber zwei Mitgliedern der Religionsgemeinschaft,
    5.
    offenkundiges Verhalten, das im Widerspruch zum religionsgemeinschaftlichen
    Recht steht,
    6.
    einen Ausschlussbeschluss des zuständigen Rechtskomitees der
    Religionsgemeinschaft nach Durchführung eines Rechtskomiteeverfahrens auf
    der Grundlage des religionsgemeinschaftlichen Rechts, in dem Gelegenheit zur
    Stellungnahme gewährt wird; gegen die Entscheidung
    des Rechtskomitees kann
    Berufung eingelegt werden gemäß religionsgemeinschaftlichem Recht, über die
    ein Berufungskomitee der Religionsgemeinschaft befindet,
    7.
    Tod des Mitglieds.
    (2) In den Fällen des Abs. 1 Nr. 2–5 wird das Vorliegen des Sachverhalts durch ein
    aus mindestens drei Ältesten der Religionsgemeinschaft gebildetes Komitee festgestellt.

    Danach reicht denen die Austrittserklärung nicht, nein, es muß auch noch von einem „Komitee“ festgestellt werden, dass der Sachverhalt so vorliegt.
    Einfach nur unglaublich.

    lg
    andi

  • Michael
    Januar 20, 2014

    Genau Turtle,IHRE Macht stellen sie in den Vordergrund,und zeigen damit,das sie kein Vertrauen zu Jehova haben,der letztlich alle Dinge regeln wird.Und sie vergessen dabei das Jesus sagte sinngemäß:“MIR ist ALLE Gewalt ( Macht) gegeben worden“,kein Mensch kann oder sollte behaupten das Jehova ihm Macht gegeben hätte.Die biblische Wahrheit ist so einfach.Das was die WT Ges. praktiziert ist eindeutig Machtmissbrauch, ( in Verb.mit Blutschuld )so wie damals Nimrod,ein Mann im WIDERSTAND gegen JEHOVA,also ganz bewusst.
    Liebe Grüße an euch alle,Michael
    P.S. Ich freue mich auf das Treffen der „Süder“ am Samstag!!

  • Avalon
    Januar 20, 2014

    Hallo liebe BI-Info Brüder

    Bruder-Info, Deine Haltung zur Nichtveröffentlichung ist sehr respektabel. Ich unterstütze Deine Ansicht aber nur, wenn es sich wirklich um Verletzungen, von persönlichen Rechten, handelt!

    Aber die Ansicht, die Briefe(ich habe nur von einem Brief Kenntnis) von Gerrit Lösch, sind doch sehr privater Natur, ist nach meinem christlichen Verständnis aus dem falschen Blickwinkel betrachtet.

    Stellen wir uns doch nur die Frage: „Wer war/ist der Mann, Gerrit Lösch?“
    Gerrit Lösch war als K.A. tätig und dann ist/war er ein Teil der L.K. oder?!

    Um was handelt es denn in dem ersten Brief?
    Es wird doch hier über den Geist Gottes, über Inspiration, über Prophetie und über die Ansichten der LK darüber und ihrer diesbezüglichen Lehren und geforderten Annahme(n) durch ZJs, gesprochen.
    Die Aussagen von Gerrit Lösch sind nicht von privater Natur, wie es sich z.B. bei einem Brief von Tante Klara an ihren Neffen handelt!
    Bruder Lösch’s Ausagen/Ansicht/en) sind immer ein Konglomerat des gesamten L.K./TUVS also der aktuellen Lehre in Zeitschriften und Büchern an die ganze Welt. Basta!

    Noch einmal: Da Bruder Gerrit Lösch, zumindest damals, ein L.K.–Mitglied war;
    und es in seinem/seinen Brief(en) um biblische Aussagen/Lehren geht, die er auch und besonders für die WTG vertritt, also auch für die WTG in der Öffentlichkeit, daher sehe ich nichts verwerfliches darin, diese „Biblischen WTG-Lehren“ -Briefe von Gerrit- über BI zu verbreiten.

    Gedanke: Vielleicht hätte Gerd nur Ausschnitte auf BI bringen sollen!
    Aber es ist auch nicht meine Natur nur halbe Sachen zu machen!
    Entweder ich folge dem Christus und lebe ein christliches Leben oder ich lasse es ganz sein.

    Ganz liebe Gruße an alle Brüder
    Avalon

  • Matthäus an Gerd
    Januar 20, 2014

    Zu dieser Erklärung von Römer 13 und das der angebliche verständige Sklave diese Worte
    über die obrigkeitlichen Gewalten auf JHWH und Jesus bezogen möchte ich noch eine Erklärung von Ältesten hinzufügen. Was einmal mehr zeigt dass Älteste nicht davor zurückschrecken auch die Lügen an Lehren des trvSk. zu verteidigen. Was Lügner erwartet wird in Offenb. 21:8 drastisch formuliert, jeder Älteste sollte ernsthaft darüber nachdenken !!!

    Bei meinem Gespräch mit den Ältesten eines „Rechts“-Komitee ging es ja auch um die Frage ob die Organisation vom Geist Gottes geleitet sei. Ich hatte u.a. auch dieses Argument von Römer 13 angeführt und gesagt dass eigentlich alle Kirchen ja selbst ein Kind welches diese Verse ließt eigentlich auf die Erklärung kommt dass hierbei die staatliche Gewalt oder Autorität gemeint sein muss. Meine Frage warum hat der Geist Gottes die Verantwortlichen zu einer völlig falschen Erklärung geleitet, vokalem weil sie ja zu Rüssels Zeiten es richtig erklärten.

    Die Antwort eines Ältesten: Das war wegen der Neutralität, ZJ konnten bei der Erklärung dass die obrigkeitlichen Gewalten NICHT die Staatsgewalt sei, leichter neutral bleiben z.B. im 2. Weltkrieg nicht zu den Waffen greifen. Mit anderen Worten unterstellen sie den Geist Gottes einen Geist der Irreführung und Lüge UND der Geist hat fast 20 Jahre gebraucht um „seinen Irrtum“ wieder zu korrigieren. Auch so kann man Lügen und Falsches verbreiten.

    LG. Matthäus

  • hansi
    Januar 20, 2014

    lieber matthäus.
    es ist logisch wenn mann die wt brille herunternimmt ,ich meine damit objektiv prüfen tut aufrichtig demütig forscht ob wirklich alles der wahrheit endspricht was wir jahre lang als sogenannte geistige speise vorgesetzt bekommen haben,das mann eigendlich nur zu einem schluss gelangen kann das nicht alles gold ist das glänzt was uns die gesellschaft uns weiss machen will.
    bei dem einen geht es vieleicht schnell ,bei dem anderen wenniger schnell und bei einigen dauert es monate ja vieleicht jahre.was ich festgestellt habe die gesellschaft hat immer nach ausreden gesucht und was am verferlichten ist sie gaben den brüdern die schuld für ihre falschen voraussagungen sie seien zu schwach gewessen nicht standhaft zu wennig glauben usw und sofort.was viel leid ja zu selbstmorden führte .wie kostbar ein menschenleben doch für jehova und seines christus doch ist ,ich denke unweigerlich an den mühlstein jesus sagte ja ,wer eins von meinen jüngern straucheln macht wir wissen ja .
    und die wt organisation hatt aus ihren fehlern nicht gelernt ,sondern fahren mit ihrer strategie weiterhin fort . statt bamherzigkeit wie uns jesus vorlebte flegen sie immer noch den gemeinschaftausschluss in aller härte.lg hansi.

  • Lämmie
    Januar 20, 2014

    Ich finde das Video super gut, nur müssten die Worte vom Pressesprecher noch mehr wahrnehmbar sein. Damit das gesprochene besser nachzuvollziehen ist.

  • ChopSue
    Januar 20, 2014

    Ich schließe mich der Meinung hier an. Ein wirklich guter Film. Leider schauen sich das zu wenig aktive Zeugen an.

  • ChopSue
    Januar 20, 2014

    Auch ich schließe mich der Meinung der Kommentargeber an. Gut gemachten Film. Nur zum Nachdenken wird es kaum einen aktiven Zeugen bringen. Die haben doch Angst sich solche Filme anzuschauen. Leider.

  • Ruth
    Januar 20, 2014

    Tausend Dank ,für dieses gelungene Video!wenn das keiner versteht dann weis auch ich nicht mehr weiter!Schöne Grüße von Ruth und ihrem Schaf

  • Gerd
    Januar 20, 2014

    WTG Jahrbuch 2014: Statistik-Notizen, das Jahr 2013 betreffend

    Es gibt viele Immobilien die zu Geld gemacht wurden.
    Verkündigerzahlen in vielen Ländern rückläufig – siehe:

    http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,191795,195932#msg-195932

    Von nun an ging’s bergab 😉

  • Dietmar
    Januar 20, 2014

    Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

    Dieses Video zeigt gut auf, wie oft hin und her jongliert wurde und wird.
    Sehr gut gemacht!

    Als Ergänzung möchte ich gerne zwei aufschlussreiche Artikel aus der Literatur der WTG hinzu fügen. Wenn sie sich nur selbst daran gehalten hätte!

    ARTIKEL 1: Kein Opfer von Propaganda werden

    „Ein Grünschnabel glaubt alles, was man ihm sagt“ (SPRÜCHE 14:15, GUTE NACHRICHT FÜR SIE).

    ES BESTEHT ein großer (!) Unterschied zwischen Bildung und Propaganda. Durch Bildung lernt man, wie man denkt.
    Propaganda schreibt vor, was man denkt.
    Wer seiner Aufgabe, Bildung zu vermitteln, verantwortungsbewusst nachkommt, beleuchtet alle Seiten eines Themas und fordert zur Meinungsäußerung auf.
    Propagandisten zwingen andere unerbittlich, ihre Ansicht anzuhören und suchen Meinungsäußerungen zu verhindern.
    Vielfach bleiben ihre wahren Motive verborgen.
    Sie sichten die Fakten: Die brauchbaren werden ausgenutzt, die anderen unterschlagen. Außerdem entstellen und verdrehen sie Fakten und sind auf Lügen und Halbwahrheiten spezialisiert.
    Sie haben es auf Gefühle abgesehen, nicht auf die Fähigkeit, logisch zu denken.
    Der Propagandist sorgt dafür, dass seine Botschaft als das einzig Wahre und moralisch Richtige erscheint und dass das Gefühl vermittelt wird, wenn man sich entsprechend verhalte, dann sei man wer und gehöre dazu.
    Man zählt dann zu den Cleveren, steht nicht allein da, hat es gut und ist geborgen — zumindest soll man das glauben gemacht werden.
    Wie kann man sich vor dieser Art von Leuten schützen, die in der Bibel als „eitle Schwätzer und Sinnesbetörer“ bezeichnet werden? (Titus 1:10).
    Ist man erst einmal mit einigen ihrer Kniffe vertraut, kann man Mitteilungen oder Informationen, die einem zufließen, besser abschätzen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

    1. WÄHLERISCH SEIN.
    Uneingeschränkte Aufgeschlossenheit lässt sich mit einem Rohr vergleichen, durch das alles Mögliche hindurchfließen kann — auch Abwasser.
    Niemand möchte, dass sein Denken vergiftet wird.
    Salomo, ein König und Lehrer des Altertums, sagte warnend: „Ein Unerfahrener glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seine Schritte“ (Sprüche 14:15).
    Es gilt also, wählerisch zu sein. Man muss alles, worauf man stößt, genau prüfen und dann entscheiden, was man glaubt und was nicht.
    Doch darf man natürlich nicht engstirnig sein und sich vor Fakten verschließen, durch die Denkprozesse gefördert werden können. Wie lässt sich das richtige Maß finden? Indem man sich einen Maßstab zu Eigen macht, an dem man neue Informationen misst.
    Einem Christen steht hierbei eine Quelle großer Weisheit zur Verfügung.
    Er besitzt DIE BIBEL als sichere Richtschnur.
    Er ist aufgeschlossen oder empfänglich für neue Informationen.
    Er wägt diese gut ab, misst sie an dem BIBLISCHEN MASSSTAB, und das, was der Wahrheit entspricht, nimmt er in sein Gedankengut auf. Ihm ist aber auch bewusst, wie gefährlich Informationen sind, die seinen biblischen Wertmaßstäben völlig widersprechen.

    2. DURCH UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGEN.
    Unter Unterscheidungsvermögen versteht man die Fähigkeit, Dinge auseinanderzuhalten.
    Wer Unterscheidungsvermögen hat, dem entgehen nicht die Feinheiten einer Sache oder Idee, er kann etwas gut einschätzen.
    Durch Unterscheidungsvermögen erkennt man, wenn Leute nur „glatte Worte und schmeichelhafte Reden“ benutzen, um ‘das Herz der Arglosen zu verführen’ (Römer 16:18).
    Unterscheidungsvermögen versetzt einen in die Lage, belanglose oder irreführende Informationen auszusortieren und das wahre Wesen einer Sache zu erkennen. Wie kann man aber feststellen, ob es sich um etwas Irreführendes handelt?

    3. INFORMATIONEN AUF DEN PRÜFSTAND STELLEN.
    „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung“, sagte Johannes, ein christlicher Lehrer des ersten Jahrhunderts, „sondern prüft die inspirierten Äußerungen“ (1. Johannes 4:1).
    Manche Menschen heute sind wie ein Schwamm; sie saugen einfach alles auf, womit sie in Berührung kommen. Es kann einem schnell passieren, dass man wahllos alles in sich aufnimmt, worauf man so stößt.
    Es ist allerdings viel besser, wenn jeder einzelne persönlich auswählt, womit er seinen Sinn ernährt.
    Man sagt: Der Mensch ist, was er isst. Das lässt sich sowohl auf buchstäbliche als auch auf geistige Nahrung anwenden.
    GANZ GLEICH, WAS MAN LIEST, sieht oder hört, man sollte es auf den Prüfstand stellen, ob es propagandistische Untertöne hat oder ob es wahr ist.
    Außerdem muss man, will man objektiv sein, bereitwillig eigene Ansichten einer ständigen Prüfung unterziehen, während man neue Informationen aufnimmt.
    Man muss sich darüber im Klaren sein, dass es sich schließlich um Ansichten handelt. Wie vertrauenswürdig diese sind, steht und fällt damit, ob die Fakten, auf die man sich stützt, gültig sind, wie es um das eigene logische Denken bestellt ist und welche Normen beziehungsweise welche Werte man sich zu eigen gemacht hat.

    4. INFORMATIONEN HINTERFRAGEN.
    Wie bereits festgestellt, würden heute viele Personen andere gern ‘durch wahrscheinlich scheinende Beweise täuschen’ (Kolosser 2:4, Schlatter). Wem solche Beweise unterbreitet werden, sollte sie daher hinterfragen.
    Zunächst gilt es, abzuklären, ob Voreingenommenheit eine Rolle spielt. Was steckt hinter dem Mitgeteilten?
    Falls es darin nur so von Abstempelungen und emotionsgeladenen Wörtern wimmelt, wäre die Frage naheliegend, warum dem so ist. Was ist, lässt man die emotional befrachtete Wortwahl beiseite, der Kern der Botschaft? Man sollte möglichst auch versuchen, das Vorleben derjenigen, die etwas sagen, unter die Lupe zu nehmen. Sind sie dafür bekannt, die WAHRHEIT zu sagen?
    Wenn man sich auf „Kapazitäten“ beruft, um wen oder was handelt es sich dabei?
    Wieso kann man davon ausgehen, dass diese Person — diese Organisation oder Publikation — fachlich kompetent ist oder über vertrauenswürdige Informationen zu dem fraglichen Thema verfügt? Wer merkt, dass irgendwie an das Gefühl appelliert wird, sollte sich fragen: Worin besteht, völlig nüchtern betrachtet, der Wert der Botschaft?

    5. NICHT EINFACH DER MASSE FOLGEN.
    Das Bewusstsein, dass die Mehrheit nicht immer recht hat, kann einem die Kraft geben, anders zu denken.
    Es sieht vielleicht so aus, als seien alle anderen einer Meinung. Heißt das aber, man selbst müsse sich ihnen anschließen? Die Ansicht der Allgemeinheit ist kein verlässliches Barometer für die Wahrheit.
    Im Lauf der Jahrhunderte wurden die verschiedensten Vorstellungen gemeinhin akzeptiert, nur um später widerlegt zu werden.
    Doch die Neigung, mit der Masse zu gehen, besteht nach wie vor. Das Gebot in 2. Mose 23:2 ist ein guter Leitsatz: „Du sollst nicht der Menge zu üblen Zwecken nachfolgen.“

    Wahre Erkenntnis kontra Propaganda

    Wie bereits erwähnt, ist die Bibel eine verlässliche Richtschnur für klares Denken. Jehovas Zeugen schließen sich voll und ganz den Worten Jesu an, die er an Gott richtete: „Dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17:17). Dem ist so, weil Gott, der Autor der Bibel, der „Gott der Wahrheit“ ist (Psalm 31:5).

    In unserem Zeitalter der ausgefeilt raffinierten Propaganda kann man sich vertrauensvoll an Jehovas Wort als die Quelle der Wahrheit wenden.
    Gerade das wird ein Schutz vor Personen sein, die andere „aus Habsucht mit verfälschten Worten ausbeuten“ möchten (2. Petrus 2:3).

    Quelle: Erwachet 22.06.2000

    ARTIKEL 2 (Auszug): Lässt du dich von der Masse beeinflussen?

    Du kannst dich schützen.

    1. ENTWICKLE EINE STARKE ÜBERZEUGUNG.
    Wie bereits erwähnt, sind vor allem diejenigen ein bevorzugtes Opfer der Gehirnwäsche, die sich schnell von anderen umstimmen lassen.
    Übernimm eine Ansicht nicht einfach deshalb, weil deine Bekannten sie akzeptieren.
    Vergewissere dich, dass deine Ansichten der Wahrheit entsprechen. VERGLEICHE sie vor allem mit GOTTES INSPIRIERTEM WORT, das „Wahrheit“ ist (Joh. 17:17; 2. Tim. 3:16).

    2. FRAGE NACH DEM GRUND.
    Oft übernehmen wir ungewollt eine Einstellung, deren Hintergründe wir gar nicht kennen. Vielleicht haben deine Nachbarn eine negative Ansicht über bestimmte Rassen oder Volksgruppen.
    Wenn dir jedoch der GRUND NICHT EINLEUCHTET, warum solltest du dann diesen Standpunkt übernehmen?

    3. WIDERSTEHE UNRECHTEN GEDANKEN.
    Ein trockener Schwamm, der in eine Flüssigkeit getaucht wird, saugt ziemlich viel auf. Selbst wenn man ihn mehrmals auswringt, behält er einen Teil der Flüssigkeit.
    In der heutigen Welt ist es nicht möglich, nie etwas Unrechtes zu sehen oder zu hören. Müssen wir aber unseren Sinn damit vollsaugen? Das würde unser Urteilsvermögen und unsere Handlungsweise ungünstig beeinflussen.
    Wie viel besser ist es doch, unrechten Gedanken zu widerstehen und sich mit etwas Erbaulichem zu befassen! (Eph. 5:3-5).

    4. TRITT FÜR DAS EIN, WAS DU ALS RECHT ERKANNT HAST.
    Das gibt dir die Möglichkeit, selbst zu überprüfen, was du glaubst, und du kannst die Wahrheit in dir noch stärker Fuß fassen lassen.
    Bist du einmal — nach gründlichem Nachforschen — von der Richtigkeit einer Sache überzeugt, dann lass dich nicht durch den Spott anderer davon abbringen. Wie die Bibel zeigt, war Noah davon überzeugt, dass eine weltweite Flut kommen würde, und sprach auch mit anderen darüber (2. Petr. 2:5).
    Die Gleichgültigkeit der Zeitgenossen Noahs änderte nichts an den Tatsachen. Die weltweite Flut kam (1. Mose, Kap. 6—8; Matth. 24:37-39).
    Wenn man jedoch für das eintritt, was recht ist, darf man nicht den biblischen Hinweis außer Acht lassen: „Wer den Spötter rügt, holt für sich Unehre, und wer einem Bösen eine Zurechtweisung erteilt — ein Makel an ihm. Weise einen Spötter nicht zurecht, damit er dich nicht hasse. Erteile einem Weisen eine Zurechtweisung, und er wird dich lieben“ (Spr. 9:7, 8). Es hat keinen Zweck, mit jemandem zu debattieren, der seine persönliche Meinung, ganz gleich, ob sie richtig oder verkehrt ist, stets verteidigt.

    5. LEBE GEMÄSS DER WAHRHEIT.
    Suche nicht nach Ausflüchten, um das zu verwässern, was du als recht erkannt hast. Wenn etwas richtig und schicklich ist, wird es sich für dich zum Guten auswirken.
    Lass dich nicht dazu verleiten, zu meinen, du würdest etwas verpassen oder seiest ungebührlich eingeschränkt, weil du dich an das hältst, was recht ist.
    In gewisser Hinsicht kommt unser Sinn einem Wasserbehälter gleich. Man braucht nur ein oder zwei Tropfen Tinte zuzusetzen, und schon ist das ganze Wasser gefärbt.
    Lass dich nicht von der Masse beeinflussen, populäre Meinungen zu übernehmen, die der Bibel widersprechen.
    Halte dich vielmehr an den inspirierten Rat: „Was irgend wahr, was irgend von ernsthaftem Interesse, was irgend gerecht, was irgend keusch, was irgend liebenswert ist, worüber irgend man wohl redet, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin“ (Phil. 4:8).

    Quelle: Erwachet 8.4.1980

    Liebe Grüße
    Dietmar

  • Mein Name
    Januar 20, 2014

    Das ist mal wieder ein beredtes Beispiel dafür, die die WTG andere mit weise erhobenem Zeigefinger belehrt, was sie tun und lassen sollen – aber ihre eigenen Gedanken- und Lehrkonstrukte (Propaganda) hierbei bitte schön ausgenommen haben möchte. Alles, was von ihr kommt, ist ja die „beste Bildung, die es überhaupt gibt“, und absolute, gottgehauchte, ewige Wahrheit. „Ewig“ hat hier die Bedeutung von „eine Halbwertszeit von 20 Jahren max.“.

  • ilil
    Januar 20, 2014

    Hallo

    Super Video!!

    Wie heißt das Video vom Anfang? Weiß das jemand?
    Glg

  • NEU
    Januar 20, 2014

    Vielen Dank für die Kommentare.
    Übrigens, die Videos sind Klasse.
    Grüße

  • hansi
    Januar 20, 2014

    hallo neu.
    auch von mir ein herzliches willkommen.
    ich möchte mich matthäus anschliessen es besteht absulud kein grund der wt gesellschaft zu vertrauen ,das video spricht bände.
    nimm dir alle zeit der welt ,zu prüfen wie die beröer ,du wirst sehen liebe oder lieber neu du selbst wirst dahintersteigen ,das nicht alles gold ist was die wt gesellschaft von sich gibt.
    liebe grüsse hansi.

  • Hans an NEU
    Januar 20, 2014

    Die Lösung, wo Wahrheit zu finden ist, beschreibt der TuvS selbst:
    *** w11 1. 10. S. 3 Hat man uns belogen? ***
    „KAUM etwas tut mehr weh, als wenn man von jemand, dem man vertraut, belogen worden ist. Vielleicht ist man wütend, fühlt sich gedemütigt oder hintergangen. Lügen zerstören Freundschaften und Ehen, und sie können einen um viel, viel Geld bringen.
    Stellen Sie sich vor, Sie würden erfahren, dass Ihnen jemand etwas Falsches über Gott erzählt hat. Einen gläubigen Menschen kann das tief treffen. Hier zwei Reaktionen:
    ● „Ich fühlte mich von der Kirche betrogen“ (DEANNE).
    ● „Ich war wütend. Ich hatte das Gefühl, dass man mich hinters Licht geführt hat — meine ganze Zukunft war auf Sand gebaut“ (LUIS).
    Womöglich denken Sie jetzt: „Mir würde doch niemand Lügen über Gott erzählen!“ Wahrscheinlich haben Sie Ihr Wissen über Gott von jemandem, dem Sie vertrauen und der Ihnen niemals bewusst wehtun würde, zum Beispiel von Ihren Eltern, einem Geistlichen oder einem guten Freund. Vielleicht sind Sie mit einer bestimmten Lehre schon seit der Kindheit vertraut. Aber kann es nicht auch sein, dass eine Lehre falsch ist, selbst wenn viele daran glauben? Franklin D. Roosevelt, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten, bemerkte sehr treffend: „Eine Lüge verwandelt sich nicht durch Wiederholung in eine Wahrheit.“
    Woher weiß man aber nun, ob man belogen worden ist? Jesus sagte einmal in einem Gebet: „Dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17:17). Mit Gottes Wort, der Bibel, kann man Lüge und Wahrheit gut unterscheiden.“

    Den letzten Satz sollten sich alle ZJ einprägen. Es steht geschrieben … nein, nicht im Wachtturm!

  • NEU
    Januar 20, 2014

    Warum ich den treuen und verständigen Sklaven nicht vertraue, jedoch Jehova, Jesus und der Bibel.
    Ganz einfach, weil es genügend Gründe gibt, diesen selbst ernannten Sklaven kein Vertrauen mehr zu schenken.
    Frage: Lässt sich Jehova und Jesus durch den TuvS vertreten oder gebraucht er diesen?
    Wenn ja, wer soll dann die Verantwortung für all das nicht erfüllte, falsche oder „neue Licht“ übernehmen? (1914, 1925, 1975, Generation, Schafe u. Böcke usw.)
    Auch das sogenannte neue Licht wird mit Sicherheit in 15 oder 20 Jahren wieder revidiert.
    Frage: Tragen Jehova oder Jesus die Verantwortung für falsche Erkenntnis oder Schlussfolgerungen die der TuvS aus der Bibel gezogen hat, Erkenntnisse die alle 10 oder 20 Jahre im WT konkretisiert werden müssen?
    Es ist undenkbar, dass der allmächtige Gott durch seinen Sohn neues Licht an den TuvS durchreicht, welches alle 10 oder 20 Jahre durch den TuvS revidiert oder konkretisiert werden muss.
    Dann könnte der allmächtige Gott ja gleich sein reines Wort – die Bibel nochmal neu schreiben lassen und bräuchte die vergängliche Bibliothek desTuvS nicht.
    Frage: Warum können Jehova und Jesus nicht gleich zu 100% die reine Wahrheit an den TuvS durchreichen, warum so viele Fehlinterpretationen oder Schlussfolgerungen in den letzten 100 Jahren durch den TuvS?
    Antwort: Der Sklave müsste eigentlich nichts revidieren, wenn er Gottes Wort nicht dynamisch jedes Jahr etwas hinzuzufügen hätte.
    Somit ignoriert der TuvS die Macht des Wortes Gottes, in dem Sinne, dass göttliche Gedanken neu durch den TuvS formuliert werden und ignoriert die intellektuellen Fähigkeiten seiner Mitmenschen.
    Solch ein Vorgehen des allmächtigen Gottes und seines Sohnes ist undenkbar mit Gottes Wort, denn
    vollkommen ist sein Tun.
    Bei Jehova und Jesus braucht es keine WT-Publikationen durch den TuvS, da die ganze Schrift von Gott bereits inspiriert worden ist und vollständig ist?
    Der TuvS hat immer das Bedürfnis seine uninspirierte Schlussfolgerung zu publizieren.
    Wenn er seine Schlussfolgerungen für sich behalten würde, bräuchte er nichts revidieren oder neu zu konkretisieren.
    Der TuvS hat im Jahr 2012/13 seine Identität neu herausgefunden oder neu geordnet, herausgefunden, dass es ihn ja erst seit 1919 gibt und nicht wie vorher fälschlich mitgeteilt bekommen seit 33 u.Z.
    Frage: Wer hat dem TuvS diese neue Identität eigentlich mitgeteilt? Und durch welchen Kanal? Welche Stimmen hört der TuvS eigentlich? Warum schreibt der TuvS kein Wort darüber, wie er seine Mitteilungen erhält oder noch Besser, wann er diese erhält.
    Waren es etwa Jehova, Jesus oder der heiliges Geist oder hat der Sklave es sich selbst mitgeteilt, also selbst seine temporäre Berufung neu definiert und dies mit einem neuen Verfallsdatum?
    Wenn es Jehova und Jesus waren, die dem Sklaven zu diesem neuen Verständnis verholfen haben, warum haben Jehova und Jesus so lange gewartet und es dem jetzigen TuvS erst jetzt 2012/13 geoffenbart. Warum nicht schon vor 1980 -oder 100 Jahren?
    Hätte ein rechtmäßiges und berufenes Kind nicht ein Anrecht zu erfahren, wann es geboren wird und welchen Namen es bekommt?
    Muss denn das Kind, der TuvS seine Identität erst nach fast 1980 Jahren geoffenbart bekommen oder falls es seit 1919 neu existiert – fast 100 Jahre später?

    Bitte helft mir, wie soll oder kann ich dem Treuen und verständigen Sklaven doch noch vertrauen?

  • Matthäus an NEU
    Januar 20, 2014

    Lieber NEU!

    Du bist offensichtlich neu hier, deshalb erst einmal ein herzliches willkommen!
    Soll ich deine letzte Frage: „Bitte helft mir…!“ ernst nehmen oder war das nur eine rethorische Frage?
    Aus deinen Worten entnehme ich das du dem „trvSk.“ aus guten Gründen NICHT mehr vertraust. Warum sollen wir dir dann helfen ihm wieder zu vertrauen? Oder ist es nur unglücklich formuliert?

    Hier in diesem Forum wirst du nur eine Hilfe bekommen: Dem Herrn Jesus als Haupt der Christengemeinde und als unserem König zu vertrauen. Du kennst doch die mehrfachen Bibelaussagen dem Menschen NICHT zu vertrauen, da es bei ihm keine Rettung gibt.

    Es ist genauso wie du es sehr gut auf den Punkt gebracht hast. Was heute helleres Licht ist. ist morgen schon wieder „Geschwätz von gestern“. Und das so JHWH seine Kenntnisse uns vermittelt, nicht sein kann. Interessant dass bei solchen Widersprüchen Kirchen von der WTG angeklagt werden aber genau diese Beschreibung AUF SIE SELBST 1.1 zutrifft:

    Erwachet!, 8.10.1970 Seite 8 :

    Änderungen, die die Gläubigen beunruhigen!
    „Sagen Sie mir, wie kann ich noch zu irgend etwas Vertrauen haben?“ fragte er. „Wie sollte ich denn noch an die Bibel und an Gott glauben können, wie sollte ich überhaupt glauben können? Vor zehn Jahren besaßen wir Katholiken noch die absolute Wahrheit; daran haben wir mit ganzem Herzen geglaubt. Nun sagen uns Papst und Priester, wir sollten das, was wir bisher geglaubt haben, nicht mehr glauben, sondern etwas ,Neues‘. Was gibt mir die Garantie, daß das ,Neue‘ in fünf Jahren noch Wahrheit sein wird?“

    Oder wie es im Video als Zitat zum Ausdruck kam:

    WT 15.8.76 S. 490 :
    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

    Also es gibt wahrlich KEINEN GRUND ihnen weiter zu vertrauen!
    Liebe Grüsse Matthäus

  • Hubert
    Januar 20, 2014

    Danke lieber NEU für Deinen heutigen Beitrag und wir hoffen,
    Du weißt sehr wohl, dass du den WAHREN treuen und verständigen Slaven immer vertrauen kannst.

    Ändere daher bitte bibelgemäß und sinnvollerweise Deine Blickrichtung, liebe(r) NEU, weg vom achtköpfigen menschlichen sündhaften LK-WTG-PSEUDO-SKLAVEN hin zu unserem Herrn und Retter Christus Jesus,

    denn ER ist der wahre und heilige KNECHT GOTTES und SEIN NAME kennzeichnet den wahren Sklaven und Verwalter Gottes.

    Das ist deshalb unter ZJ seit 1919 nicht mehr so bekannt,
    weil die Bibelforschergruppe um Rutherford und ihre Nachfolger, die seit 1935 Zeugen JHWH’s sein möchten, bis 2014 dieses ursprüngliche biblische Wahrheitslicht in allen religionsgemeinschaftlichen Ebenen immer mehr verändert haben.

    Richtig war und ist: JHWH’s Verheißung in Jesaja 42:1 hat Jesus auf sich selbst und seine Identität angewandt gemäß Matthäus 12:16-21, und was bezeugte sein Freund und Bruder Petrus und die erste Christengruppe mit den Aposteln in Jerusalem gemäß Apostelgeschichte 3:13; 3:26; 4:27 und 4:30 lt. ZJ-NWÜ

    „Siehe, mein Knecht an dem ich STÄNDIG FESTHALTE!…DAS RECHT WIRD ER für die Nationen hervorbringen…“ gemäß Jesaja 42:1.

    „Siehe! Mein KNECHT, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat… und er wird den Nationen das recht erklären …“ gemäß Matth. 12:16-21
    „Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Vorväter, hat SEINEN KNECHT, Jesus, verherrlicht, den ihr eurerseits ausgeliefert und vor dem Angesicht des Pilatus verleugnet habt, …“ gemäß Apg. 3:13.

    „GOTT SANDTE SEINEN KNECHT NACHDEM ER IHN ERWECKT HATTE, ZUERST ZU EUCH, UM EUCH ZU SEGNEN, INDEM ER EINEN JEDEN VON EUCH VOPN EUREM BÖSEN TATEN ABWENDET.“ gemäß Apg. 3:26.

    „Desgleichen waren in Wahrheit in dieser Stadt Herodes und auch Pontius Pilatus mit Menschen der Nationen und mit Völkern Israels gegen DEINEN HEILIGEN KNECHT JESUS versammelt, den du gesalbt hast, …“ gemäß Apg. 4:27

    „Während du deine Hand zum Heilen ausstreckst und während durch DEN NAMEN DEINES HEILIGEN KECHTES JESUS Zeichen und Wunder geschehen.“ gemäß Apg. 4:30

    Mit solchen Reden erwiesen sich die Apostel und ersten Christen als „treu und verständig“, und weil sie sich als Bevollmächtigte auch dem Dienst am Wort widmeten, waren sie damals ein Beispiel
    für uns heute, den alle letzten Christen und Christinnen in der Zeit des Endes sollten gemäß Jesu Endzeit-Gleichnis in Lukas 12:40-53 und Matthäus 24:43-51 eine Gesinnung wie ER und seine Freunde und Brüder damals haben, dann wären sie zwar NICHT DER WAHRE KNECHT UND VERWALTER GOTTES, also JESUS, aber zumindest „treue und verständige“ menschliche Verwalter und Sklaven, die davor zurückschrecken werden, sich über ihre Brüder zu erheben oder eine Schreckensherrschaft zu beginnen bzw. diese 100 Jahre lang zu entwickeln. Dies können nur Personen tun, die von der biblischen Lehre abweichen, wie es leider den ZJ bei der Umdeutung der biblischen KNECHTSLEHRE leider passiert ist

    Auch aus diesem Grund haben wir mit einen Mitarbeitsbeendigungsschreiben am 26.09.2013 den Herrschaftsbereich der amtsführenden Zeugen Jehovas verlassen.

    Neben anderen Abschiedszeugnissen findest du auch unser Zeugnis bzw. unseren Abschiedsbrief hier auf Bruder-Info,

    und zwar per Klick auf den Monat September 2013 in der Ruprik ARCHIV rechts oben hier auf dieser Hauptseite.

    Dann findest Du auf der Kommentar-Tafel zum Monatsartikel
    “Das Gleichnis vom Weizen und Unkraut” am 28.09.2013 unsere
    1. Briefhälfte mit den Teilen 01/15 bis 08/15,

    und die 2. Briefhälfte mit den Teilen 09/15 bis 15/15 findest du am 28.09.2013 (mit Vorklick auf “Neuere Einträge”) auf der Kommentar-Tafel zum Monatsartikel
    “Wer ist der neue böse und unverständige Sklave”.

    Auch Dir Alles Gute und Alles Liebe und viel Segen und Licht
    auf dem geraden Weg gemäß der Wahrheit der guten Botschaft,
    vgl. Galater 2:14,

    Hubert am 20.01.2014

  • Dennis
    Januar 20, 2014

    Liebe(r) Neu,

    die Antwort auf Deine Schlussfrage hast Du Dir perfekt in Deinem Kommentar gegeben. Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen über den selbsternannten Sklaven.

    Lies Dir doch einfach die Artikel hier auf BI durch oder lade die Hörbücher runter. Vielleicht siehst Du dann etwas klarer.

    Bis dann….

    LG
    Dennis

  • BenKenobi
    Januar 20, 2014

    Hallo NEU,
    dem treuen und verständigen Sklaven kannst du nur dann trauen, wenn du selbst dich so erweist wie Jesus in diesem Gleichnis beschrieben hat.
    Jesus hat vorgelebt und gelehrt was es bedeutet treu und verständig zu sein. Für uns hat er Gleichnisse erzählt die uns als einzelne verstehen helfen sollen welche Gesinnung wir haben sollten in Bezug auf unsere Brüder und Schwestern.
    Auch wie wir eingestellt sein sollten in der Zeit wo „der Herr noch ausbleibt“ Jeder einzelne Nachfolger des Herrn möge sich so verhalten gegenüber seinem eigenen Glauben (Glaubenshaus, nicht auf Sand gebaut) wie ein treuer und verständiger Verwalter.

  • BenKenobi
    Januar 20, 2014

    Nachsatz: Der treue und verständige Sklave ist offensichtlich keine spezielle Gruppe, sondern jeder einzelne Christ sollte so sein.
    Liebe Grüsse, BenKenobi

  • Amalie@BI
    Januar 20, 2014

    Ein riesen Lob an BI
    klasse Video echt …. Die Fakten auf den Punkt gebracht und mit der richtigen Portion Zynismus gewürzt! Top (wo war hier nochmal der „gefällt mir“ Button? ) 🙂

  • Matthäus
    Januar 20, 2014

    Sehr zutreffend beschrieben – die wandelbare sogenannte Wahrheit der WTG.
    Da kann ich nur mehr mit den warnenden Worten des Paulus es ausdrücken:

    1. Tim. 6:20 Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, indem du die unheiligen leeren Reden und Einwände der fälschlich sogenannten Erkenntnis meidest, 21 zu der sich einige bekennen und von dem Glauben abgeirrt sind.

    Liebe Grüsse Matthäus

  • hansi
    Januar 20, 2014

    liebe brüder.
    einfach klasse dieses video topp worski wie mann bei uns im hesseland sagt.
    lg hansi.

  • andi
    Januar 20, 2014

    Liebe Brüder,

    wunderbar, dieses Video…und auch sehr originell gemacht.
    Ich bin gestern ausgetreten und wollte heute noch einigen befreundeten Brüdern eine Abschiedsmail schicken.
    Da könnte ich doch dieses Video verlinken, oder?

    Vielleicht wacht ja doch der eine oder andere noch auf.

    Vielen Dank.
    lg
    andi

  • Frank&Frei
    Januar 20, 2014

    das Video ist simple und auf den Punkt gebracht. Die Wechselblüter mit ihrem Anspruch an Geist sind eine Lächerlichkeit für den Höchsten und entehren Gott und Menschen. So richtig dämonisch

  • Brandy
    Januar 20, 2014

    Lieber Andi,
    herzlich Willkommen im „Club der Ausgetretenen“. Ich wünsche Dir eine schöne Zeit in „Freiheit“. Hoffentlich bewirkt das tolle Video (hiermit auch vielen Dank an BI dafür)etwas bei den Brüdern, denen Du es schicken möchtest.
    Eine schöne Woche an alle
    Brandy

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