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Bruderinfo

Kommentare (188)

  1. hjrth says:

    Ich habe mit großer Aufmerksamkeit diese Thematik Michael/Jesus gelesen! Auch ich halte hier eine Klarstellung für dringend notwendig.
    Ich erlaube mir aber zu bemerken, dass hier ein ‚ja‘ oder ein ’nein‘ wenig hilfreich ist. Beide, die Befür-worter, sowie die Ablehner, übersehen m.M. nach eine Tatsache, die unter sog. ‚Christen‘ ebensowenig beachtet wird: Es wird nicht differenziert zwischen Jesus und CHRISTUS!

    CHRISTUS ist nicht Jesus und Jesus wurde erst zu einem CHRISTUS, als dieser, der Hl. Geist, bei der Taufe am Jordan, auf ihn hernieder kam!
    Es kann nur EINEN geben, der ‚wie Gott ist‘ – auf hebr.: MICHAEL!
    Von welchem Gott ist hier eigentlich die Rede?

    Diese Frage darf man ja unter Christen, die Bescheid wissen, nicht stellen!
    Jesus lehrt uns im VATERUNSER, dass wir den Namen seines Vaters heiligen sollen. Dazu sollte man aber den Namen des Vaters kennen!
    Der ’normale‘ Christ weiß diesen Namen ’selbstverständlich‘ – es ist JHWH.
    Die Zeugen Jehovas wissen das natürlich genau so gut: Jehova!
    Hat Jesus seinen Jüngern etwa offenbart, dass der Name seines Vaters JHWH lautet?

    Wozu aber hat Jesus den Namen seines Vaters den Jüngern offenbart? Doch wohl, dass sie ihn heiligen sollen! Alle Jünger kannten das AT und die Dominanz des darin enthaltenen Gottesnahmen JHWH (6000 mal).

    JHWH ist der Gott des AT, der Gott der Juden, die diesen Gott als ihren himmlischen Vater betrachten.
    Ich stelle das gar nicht nicht in Frage, erlaube mir aber darauf hinzuweisen, dass Jesus zu diesem Vater eindeutig Stellung bezogen hat: Euer Vater ist der Teufel!

    Alles klar? Ich würde mich wundern…

    Machen wir es kurz: Der einzige Name Gottes, der im Neuen Testament genannt wird (zweimal!) lautet Zebaoth! Zebaoth ist der Name, den Jesus seinen Jüngern offenbart hat (siehe Jakobusbrief) als der Name seines Vaters im Gegensatz zu dem Namen des Vaters der Juden. Zebaoth ist der Vater von Michael.
    Dieser Sohn inkarnierte als Jesus. Dieser Jesus ist somit wie der Vater (Zebaoth): Ich und der Vater sind EINS, als auch Michael – er ist wie Gott (Zebaoth).

    Christus? Der LOGOS? Der hat auch einen Vater (im Anfang war Gott), aber dieser VATER hat keinen Namen!
    Einen JHWH Zebaoth gibt es nicht! Diese Zuordnung nenne ich Bibelfälschung!
    JHWH gehört ausschließlich zu JHWH Elohim!

    Tragt’s mit Fassung!

    Liebe Grüße im Namen Jesu Christi

  2. Ist der Erzengel Michael Jesus Christus? Seid mir gegrüßt. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass man mit der Bibel allein und protestantische Tradition der Bibelüberlieferung, die wir als Jehovas Zeugen teilen, nicht zu einer zufriedenstellenden Antwort gelangen kann. Der Fehler liegt darin, dass eigentlich die Vor- und Urgeschichte der Kirche (Gemeinde, Versammlung, Herausgerufene, je nach Gusto) ausgeblendet bewusst wird. Dort aber finden wir den Schlüssel zur Fragestellung. Die Jehovas Zeugen, beziehungsweise die leitende Körperschaft, hat die Vorstellung Jesus Christus als Erzengel Michael nicht erfunden. In der sogenannten Alten Kirche war dies eine gängige und beliebte Vorstellung. Sie stammt aus einer Zeit vor dem Konzil zu Nicäa. Dass Jesus Christus als der heilige Engel Gottes (Michael) angesehen wurde, beweißt die außerkanonischen, apokalyptische Schrift „Hirte des Hermas“ ziemlich deutlich. Diese entstand zwischen 120 – 150 nach Christus. Ich empfehle die Lektüre zur Förderung des Verständnisses und der Vertiefung dieser sehr besonderen Fragestellung. Ich gebe zwei Links an, einmal zum Onlinelesen und einmal zum Herunterladen: de.scribd.com/document/329268706/Apostolische-Vater-Der-Hirte-des-Hermas-pdf oder unifr.ch/bkv/rtf/bkv6.rtf
    Das Buch ist sehr umfangreich! Es handelt sich also keinesfalls um irgendwelche winzigen Pergamenfitzelchen, die man irgendwo ausgegraben hat. Es ist ein vollständig erhaltenes Buch und ist gut bezeugt. Für die Äthopisch-Orthodoxe Kirche ist das Buch kanonisch und deswegen in deren eigenen Bibelausgaben enthalten! Herzliche Grüße.

    1. Ist es möglich ein paar Rechtschreibfehler zu berichtigen? Eine Bearbeitungstaste konnte ich nicht finden. Danke.

    2. Bird an Christiane says:

      Liebe Christiane,

      Was helfen irgendwelche Bücher wo erklärt wird, dass Jesus der Erzengel Michael sei?
      Wenn dem so wäre, dann würde unser Vater Lügen, denn in Hebräer sagt er dass er zu KEINEM Engel sagte dass dieser sein Sohn wäre.
      Des weiteren wäre es komisch, denn dann würde Thomas einen Engel seinen Gott nennen.

      Des weiteren erklärt die Bibel immer, was gemeint ist. Sie sagt direkt wer das Lamm ist, sie erklärt immer alles! Ausgerechnet wo es um Michael geht, schweigt sie?

      Mit Verlaub, aber da bleibe du dann doch lieber bei der Bibel
      LG
      Bird

      1. Dawindy says:

        Also ich bin der Meinung, das Jesus der Erzengel ist bzw sein könnte… Jehovah Gott sagte ja auch nicht zu einem Engel dies ist mein Sohn, sondern zu Jesus als er ein Mensch war… Ich denke nicht, das Gott/Allah lügt…. Liebe Grüße aus Frankfurt am Main

        1. Isa says:

          Hallo Dawindy,

          Hebräer 1 (komplett) gibt ebenso darüber Aufschluss. Unter anderem der Vers 13 (nach Jesu Auferstehung).

          Allah ist Satan. Er ist „der größte Listenschmied“ und hat keinen Sohn.
          JHWH ist der allmächtige Schöpfer, der Gott Israels und Vater Jesu Christi.

          Liebe Grüße,
          Isa

  3. Binneuhier says:

    Hallo in die Runde, möchte höflich darauf hinweisen dass die Michael-Jesus-Lehre von Russel aus seiner Adventistenzeit „mitgenommen“ wurde.
    Das waren noch die nichttrinitarischen STA-Zeiten.
    Hier ein recht guter Link der etwas darüber schreibt.
    (http://www.)sabbat.biz/html/ellen_white___die_trinitatsleh.html

  4. Manfred F. says:

    Nur mal zum Nachdenken. Die meisten hier Mitlesenden werden mit mir einer Meinung sein, dass in 1. Thessl. 4:16 Jesus gemeint ist, der vom Himmel kommt:

    Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.

    Die NWÜ übersetzt wie schon oben beschrieben, sehr willkürlich wie folgt:

    denn der Herr* selbst wird vom Himmel herabkommen+ mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels+ und mit der Posaune Gottes+, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.

    und nutzt diesen Text um Jesus und Erzengel zusammenzufassen. Was nun sehr interessant und nachdenkenswert ist, ist die Fussnote, die man online lesen kann. Hinter Herr ist ein Stern, hinter dem Herr, den man mit Jesus in Verbindung setzt und das zu Recht, denn wir wissen, dass Jesus wiederkommt und dann die Auferstehung beginnt. Nun, was sagt die Fussnote in der NWÜ?

    „Der Herr“, אABVg; J7,8,13,14: „Jehova“.

    Meiner Ansicht nach stellt die NWÜ hier verdeckt dar, dass Jesus = Jehova ist und das ist sehr interessant. Für mich, der sich nach jahrelangem Studieren der Schrift dazu entschlossen hat, das Konstrukt „Dreieinigkeit“ anzunehmen, der also überzeugt ist, dass Jesus genauso Gott ist wie der Vater ist das eine interessante Fussnote, die etwas verwundert, da ansonsten alle Stellen, die Jesus mit Jehova auf eine Stufe bringen, normalerweise verändert worden sind.

    Nur mal zum Nachdenken.

    Manfred F.

    1. Robin an Manfred F. says:

      Lieber Manfred,

      Die NWÜ stellt keinesfalls verdeckt dar, dass Jesus Jehova ist.

      In der Studienbibel werden in der Einführung (ab Seite 10) „Bibliographische Abkürzungen und Zeichen“ erklärt:

      ZITAT:
      Es ist notwendig gewesen, in unseren texterklärenden Fußnoten auf viele alte Handschriften und Papyri, Kodizes, gedruckte Textausgaben und neuere maßgebende Veröffentlichungen zu verweisen. Nachfolgend finden sich die wichtigsten bibliographischen Abkürzungen und Zeichen, die in den Fußnoten der vorliegenden Veröffentlichung benutzt werden.
      ZITATENDE

      Damit kommt die NWÜ in der Fußnote zu 1. Thessalonicher 4:16 zu folgender Erklärung:
      „Der Herr“, אABVg;
      א (ʼAleph) Codex Sinaiticus, gr., 4. Jh. u. Z., Britisches Museum, Hebr. Schr., Gr. Schr.
      A Codex Alexandrinus, gr., 5. Jh. u. Z., Britisches Museum, Hebr. Schr., Gr. Schr.
      B Codex Vaticanus (Hs. 1209), gr., 4. Jh. u. Z., Vatikanstadt, Hebr. Schr., Gr. Schr.
      Vg Vulgata, lat., von Hieronymus, ursprünglich ca. 400 u. Z. entstanden (Ausg.: Robert Weber u. a., Biblia Sacra iuxta Vulgatam Versionem, 3., verb. Aufl., Stuttgart 1983).

      J7,8,13,14: „Jehova“.
      J7 Elias Hutter, Novum Testamentum Dn̄i: Nr̄i: Iesu. Christi, Syriacè, Ebraicè, Græcè, Latinè, Germanicè, Bohemicè, Italicè, Hispanicè, Gallicè, Anglicè, Danicè, Polonicè (Gr. Schr. in 12 Sprachen, einschließlich Hebr.), Nürnberg 1599/1600.
      J8 William Robertson, תורת יהוה חדשה, . . . Lex Dei summi nova; atque haec est, Novum Domini nostri Jesu Christi Testamentum sacro-sanctum (Gr. Schr., hebr.), London 1661.
      J13 A. McCaul, M. S. Alexander, J. C. Reichardt, S. Hoga, ברית חדשה על פי המשיח (Gr. Schr., hebr.), London 1838.
      J14 Johann Christian Reichardt, ספר ברית חדשה על פי המשיח (Gr. Schr., hebr.), London 1846.

      Hoffentlich war´s nicht zu lang.

      LG
      Robin

      1. Manfred says:

        Hallo Robin
        in allen Bibeln kenne ich es so, dass eine Fussnote zu einem Wort den Hinweis gibt, dass man anstelle des verwendeten Wortes auch das in der Fussnote benutzen kann, warum auch immer.

        Wenn also der Begriff „Herr“ mit einer Fussnote versehen wird und dann dort Jehova steht, welchen Sinn macht es, dies anzugeben, wenn nicht als Hinweis, dass eine mögliche Übersetzung auch Jehova gewesen wäre…. Wobei es sowie interessant ist, an welchen Stellen Jehova im NT verwendet wird und wie der Sinn dadurch entstellt wird.

        So wie ich deine Erklärung verstehe, verwenden die angegebenen Bibeln statt Herr Jehova. Fragt sich nur, warum die WTG solchen sehr ungewöhnlichen Übersetzungen überhaupt erwähnt oder will man damit „beweisen“ dass auch andere Bibeln im NT Jehova verwenden?

        LG Manfred F.

        1. Robin an Manfred F. says:

          Hallo Manfred,

          du hast die Idee der WTG erkannt: Man will damit beweisen, dass auch andere Bibeln im NT Jehova verwenden.

          Hierzu nochmal ein Zitat aus der Studienbibel zum Thema „Der göttliche Name in den Christlichen Griechischen Schriften
          „Jehova“; hebr.: יהוה (JHWH oder JHVH)“ im Anhang 1D, Seite 1628,

          ZITAT:
          WIEDEREINFÜHRUNG DES GÖTTLICHEN NAMENS
          Im Laufe der Jahrhunderte sind viele Übersetzungen entweder von Teilen oder von den gesamten Christlichen Griechischen Schriften in Hebräisch und in anderen Sprachen angefertigt worden. Solche Übersetzungen, die im vorliegenden Werk durch „J“ mit einer hochgestellten Zahl bezeichnet werden, haben an verschiedenen Stellen den göttlichen Namen in den inspirierten Christlichen Griechischen Schriften wiedereingeführt, und zwar nicht nur in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, sondern auch an anderen Stellen, wo der Text eine derartige Wiedereinführung verlangte.
          ZITATENDE
          Danach werden einige Beispiele und Übersetzungen aufgeführt.

          Aber, das sollte nicht meine Erklärung sein, diese Schriftverfälschung zu rechtfertigen, sondern nur, um Missverständnisse aufzuklären.

          LG
          Robin

  5. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ ➠ Pit says:

    Lieber Pit,

    deine Fragen aus deinem Kommentar „www.bruderinfo.de/?p=1110&cpage=1#comment-166594 “ waren folgende:
    “Ganz in alter Zeugenmanier möchte ich noch 2 Fragen dazu stellen.
    a.) Was behauptet der Vortragende von sich selbst?
    b.) Wer hat IHN gesandt?“

    Da diese Fragen (meiner Auffassung nach) etwas irritierend formuliert wurden, stelle ich sie geringfügig um.

    a) Wer ist überhaupt der Vortragende?
    b) Was behauptet er denn von sich selbst?
    c) Wer hat IHN (den Vortragenden) gesandt?

    Die Antwort gab ich dir darauf bereits und die bestätige ich hier mit nachfolgenden Auszügen diverser Bibelübersetzungen. Zu beachten sind ebenfalls die jeweiligen Anmerkungen der Bibelübersetzer, die ich mit einem * (Stern) versehen habe. Die Satzzeichen der jeweiligen Übersetzungen sind behilflich zu erkennen, wer was zu wem sagte. (Diese Satzzeichen wurden nicht von mir eingefügt!) Ausserdem schliesse ich mich den Ausführungen von Boas Kommentar „www.bruderinfo.de/?p=1110&cpage=1#comment-166766“ an.

    Wir schauen uns Jes. 48:12 – 16 aus der NEB an:

    „Jakob, hör auf mich! / Höre mich, Israel, den ich berief! / Ich bin es, ich, der Erste und auch der Letzte. 13 Mit meiner Hand habe ich die Erde gegründet, / mit meiner Rechten den Himmel ausgespannt. / Ich rief ihnen zu, schon standen sie da. 14 Kommt alle her und hört zu! / Wer von den Göttern hat so etwas jemals gesagt? / Der, den Jahwe liebt, vollstreckt seinen Willen an Babylon, / die Chaldäer spüren seine Macht. 15 Ich selbst, ich habe es gesagt, / und ich habe ihn gerufen! / Ich ließ ihn kommen, damit sein Vorhaben gelingt. 16 Kommt her und hört zu! / Von Anfang an habe ich dies öffentlich gesagt, / und seit es geschieht, bin ich dabei.“ / Und nun hat Jahwe, der Herr, mich und seinen Geist gesandt.

    Jetzt Jes. 48:12 – 16 aus der GNB:

    Der Herr sagt: »Höre, Israel, du Volk der Nachkommen Jakobs, das ich in meinen Dienst gestellt habe! Ich bin der eine und einzige Gott, der Erste und auch der Letzte. 13 Ich habe die Erde auf festen Grund gestellt, ich habe den Himmel ausgespannt; nur ein Wort von mir und sie standen da. 14 Kommt alle herbei, ihr Leute von Israel, und hört! Wer außer mir hat angekündigt, was jetzt geschieht? Der Mann, den ich liebe, vollstreckt meinen Willen an Babylon und lässt die Chaldäer meine Macht spüren. 15 Ich allein habe es vorhergesagt, ich habe ihn auch gerufen. Ich habe ihn hergeholt und lasse sein Vorhaben gelingen. 16 Kommt her zu mir, hört, was ich euch sage! Von Anfang an habe ich dies öffentlich angekündigt, und seit es in Gang gekommen ist, habe ich meine Hand im Spiel.« Und jetzt hat der Herr, der mächtige Gott, mich beauftragt und mir seinen Geist gegeben*.
    * (Wahrscheinlich gehört dieser Satz in den Zusammenhang von 49,1-6 (vgl. auch 61,1).

    Hier der Auszug von Jes. 48:12 – 16 aus der NL:

    »Hör mir zu, Sippe Jakobs, und Israel, das ich berufen habe. Ich bin es – ich bin der Erste und der Letzte. 13 Meine Hand hat die Erde gegründet. Meine Rechte hat den Himmel ausgespannt. Sie entstanden auf meinen Zuruf hin. 14 Kommt alle her und hört: Wer von den Göttern hat euch das jemals angekündigt? Der, den der Herr lieb hat*, wird seinen Willen an Babylon ausführen, seine Macht wird ihn an den Chaldäern ausrichten. 15 Das ist mein Entschluss. Ich habe ihn berufen! Ich habe ihn kommen lassen und sein Plan wird gelingen. 16 Kommt näher und hört zu. Ich habe von Anfang an nie im Verborgenen geredet, von Beginn der Geschehnisse an war ich dabei.« Und jetzt hat mich der allmächtige Herr gesandt und mir seinen Geist gegeben.
    * (48,14 Gemeint ist Kyrus.)

    Finally kommt Jes. 48:12 – 16 aus der Good News Translation (GNT):

    Cyrus, the Lord’s Chosen Leader

    12 The Lord says, “Listen to me, Israel, the people I have called!
    I am God, the first, the last, the only God! 13 My hands made the earth’s foundations and spread the heavens out. When I summon earth and sky, they come at once and present themselves. 14 “Assemble and listen, all of you! None of the gods could predict that the man I have chosen would attack Babylon; he will do what I want him to do. 15 I am the one who spoke and called him I led him out and gave him success. 16 “Now come close to me and hear what I say. From the beginning I have spoken openly and have always made my words come true.”
    (Now the Sovereign Lord has given me his power and sent me.)

    In der “1599 Geneva Bible (GNV)” gibt es zu Jes. 48:12 – 16 in der Fussnote folgende Anmerkungen:

    Isaiah 48:13 To obey me, and to do whatsoever I command them.
    Isaiah 48:14 Meaning, Cyrus, whom he had chosen to destroy Babylon.
    Isaiah 48:16 Since the time that I declared myself to your fathers.
    Isaiah 48:16 Thus the Prophet speaketh for himself, and to assure them of these things.

    Wir sehen auch das hier deutlich: Es sollten immer mehrere Bibelübersetzungen im Kontext mit einbezogen werden. Ich bestehe niemals auf Richtigkeit meines Standpunktes! Ich habe mit logischer Überzeugungsarbeit keinerlei Probleme und wenn manches nicht in meinen Verstand passt, so kann das ebenso gut auf alle anderen Mitmenschen zutreffen.

    Ich denke diese Beweise sollten ausreichen um deine Frage beantwortet zu haben, lieber Pit. Zwischenzeitlich sind ja etliche Kommentare nach geschoben worden…

    Mit einem weiteren Kommentar deinerseits, komme ich leider nicht zurecht. Hier brachtest Du folgende Aussage an:

    “Ich würde deinem Gedanken gerne folgen.
    Dazu wäre es nett, wenn du mir erklären könntest, wie du darauf kommst, Jesaja würde sich erdreisten, von sich selbst zu behaupten, er wäre der Schöpfer des Universums, und der Erste und der Letzte, was ja nur Gott von sich behaupten kann.“

    Ich kann nirgends erkennen, dass ich auch nur annäherndes in meinem Kommentar angezeigt hatte! Wie kommst Du also darauf, ich würde mich „erdreisten“ selbige Aussage getätigt zu haben?
    Kann es sein, lieber Pit, dass sich alles inzwischen „aufgeklärt“ hat?

    Falls nicht, dann klärt mich doch bitte auf, ja?

    Mit einem „Blick von der Münze“ (die hat ja bekanntlich 2-Seiten!) sende ich spezial Grüsse des Friedens Jesu Christi vom Bodensee an alle christlichen Mitstreiter.

    „Der Athalja“;)

    1. pit an ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

      Liebe ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ,
      ja es hat sich soweit geklärt. das genügt mir erst einmal.
      bis ich auf anderes stosse.
      Ich habe nicht dich gemeint mit erdreisten.
      Ich habe gesagt: Wie kommst du drauf, dass sich Jesaja erdreisten würde.
      Friede pit

  6. Gerd says:

    Wegen des Textes 1. Mose 18 hatte ich vor etlichen Jahren mit einem Ex-ZJ der zu den Evangelikalen wechselte aus ausführliche Debatte. Er meinte „Jehova und die zwei Männer“ seien die Dreieinigkeit gewesen, die Abraham und Sarah besuchten. Ich versuchte ihm die Dimensionen klar zu machen, dass der den die Himmel nicht fassen können, für Menschen unsichtbar ist, soll vor einem Zelt Teile eines Kalbes und Kuchen speisen? Für mich unrealistisch, so suchte ich was dieses Kapitel noch zeigt: 1. Mose 18:

    33 Und Jahwe ging weg, als er mit Abraham ausgeredet hatte; und Abraham kehrte zurück an seinen Ort.
    Kapitel 19:
    1 Und die beiden E n g e l kamen am Abend nach Sodom; und Lot saß im Tore Sodoms. Und als Lot sie sah, stand er auf, ihnen entgegen, und beugte sich nieder, mit dem Angesicht zur Erde…

    Da hatte sich die Trinität aufgelöst, aber wer war dieser JHWH? Ich finde in den schon genannten Darlegungen von Dieter L. die nächstliegendste Lösung, Auszug:

    »Gott ist Geist«, sagte unser Herr in Johannes 4:24. Geist ist nicht sichtbar und nicht hörbar. Wie aber können wir in Anbetracht dieser Tatsache den Vater sehen? Nur dann, wenn der Sohn dem Vater gleicht, dann sehen wir im Sohn den Vater. Dann ist Wirklichkeit, was Jesus Christus sagte: »Wer Mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen« (Joh.14:9).
    Der Sohn muss Sich nun allerdings vom Vater unterscheiden, denn wären sie identisch, so wäre der Sohn genauso unerforschlich, da genauso unsichtbar und unhörbar.
    »Ich und der Vater – wir sind eins«, sagte Jesus Christus in Johannes 10:30. Sie stimmen also völlig überein in der Wesensart, in der Gesinnung des Herzens und ihren Zielen; sie sind völlig vertraut miteinander. Aber sie sind nicht einer, »denn Gott ist einer, ebenso ist einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der Sich Selbst für alle anstatt eines Lösegeldes gab« (1.Tim.2:5). Sie sind also zwei, die in völliger Herzenseinheit zueinander stehen, zwischen denen eine vollkommene Vertrautheit und eine in jeder Weise vollendete Beziehung besteht, wie wir in Johannes 7:29 lesen: »Ich aber bin mit Ihm vertraut, weil Ich von Ihm bin und derselbe Mich ausgesandt hat.«
    Da Gott Geist und somit unwahrnehmbar ist, bedarf Er eines Mittlers. Der Mittler ist ein anderer, ein zweiter; auch Seine Gleichheit mit dem Vater weist darauf hin, denn niemand kann sich selber gleichen, sondern nur einem anderen. Christi Amt als Mittler erfordert es, dass Er sowohl gleich als auch verschieden ist. Ist Gott unsichtbar, so muss der Sohn sichtbar sein. Ist Gott unhörbar, so muss der Sohn vernehmbar sein. Das Abbild aber, das wir sehen, und auch das Wort, das wir hören, müssen Gott gleichen, das heißt unseren Sinnen so erscheinen, als wenn Gott Selbst uns erscheinen würde, wenn Er von uns direkt zu erfassen wäre.
    Gott kann aber nicht unmittelbar von uns erfasst werden, sondern nur der Sohn. Der Lichtglanz der Herrlichkeit Gottes erstrahlt uns nur, wenn wir in das Angesicht Jesu Christi blicken (2.Kor.4:6). Gewiss ist Christus uns zur Zeit nicht so sichtbar, wie seinerzeit den Einwohnern von Kapernaum oder Galiläa, denn Christus ist derzeit in Gott verborgen (Kol.3:3). Uns Glaubenden aber steht Er allezeit vor Augen; wir erkennen heute den Herrn im Glauben und in völliger Gewissheit in Seiner überhimmlischen Herrlichkeit und in Gnadenerweisungen unermesslichen Ausmaßes für uns so klar, dass wir wahrhaft in das Herz Gottes blicken und Ihn, den Vater, erkennen und Ihm daher nur huldigen können, etwa so: »Lobpreis, Dank und Verherrlichung sei Dir, dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, dass Du in unseren Herzen den Lichtglanz der Erkenntnis Deiner Herrlichkeit, ja Deiner Selbst, hast aufleuchten lassen, und zwar indem wir das Angesicht Jesu Christi im Glauben anblicken dürfen. Welch eine Gnade, überwältigend ist sie!«…

    1. pit an Gerd says:

      Lieber Gerd,
      eine Frage zu Johannes 7:29.
      Kann man Jemanden senden, der gar nicht da ist?
      Friede pit

      1. Gerd says:

        Lieber pit,

        denke an die vielen Gesandten eines Staates in fremde Länder.
        Gottes Gesandter war sein S o h n in das feindliche Land eines fremden Diktators.
        Wir sind auch „Gesandte an Christi statt“ – die nötigen „Papiere“ bekamen wir mittels des Hl. Geistes.

        Abendgrüße!
        Gerd

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