187 Comments
  • Manfred an Alle
    Oktober 24, 2012

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich möchte mich schon im vor hinein bei unserem Brd. Barnabas entschuldigen, denn ich möchte hier keine Diskussion vom Zaum brechen, so wie es Edelmuth immer wieder darauf anlegt. Seit Sonntag bin ich am überlegen, ob ich überhaupt was dazu schreiben sollte, aber wenn man die Aussagen von Edelmuth so stehen lässt, dann entsteht irgendwann der Eindruck er hätte Recht. Er drückt sich gewählt aus, tut so als hätte er von jedem Thema sehr viel Ahnung und so könnte man geneigt sein ihm zu glauben. Seit Ende August hatten sich seine Kommentare gewandelt, so dass man meinen konnte, er würde sich jetzt wirklich nur an der Bibel orientieren. Doch das war leider wieder nur ein Täuschungsmanöver um uns einzulullen und wieder heimlich durch die Hintertür die Lehren der WTG hier bei BI einzuführen. Das diese Lehren ganz offensichtlich der Bibel widersprechen möchte ich hier kurz dokumentieren:

    Seine Kommentare:

    1. http://www.bruderinfo.de/?p=943&cpage=1#comment-27391
    Es ist aber vorstellbar, dass die LK eine Gruppe von Führungskräften für die Zeit nach Harmagedon heranbildet, die sich offiziell nicht zu den Geistgesalbten zählt, denn alle Gesalbten müssen sich zur Hochzeit des Lammes im Himmel versammelt haben. Geistgesalbte, die sich nach Harmagedon noch auf der Erde befinden, zählen zu den Jungfrauen ohne ausreichendes Öl. Ede – Zitat Ende

    Lesen wir ob die Aussage von Edelmuth tatsächlich mit der Bibel übereinstimmt und zwar in
    Mat. 25:1-13
    25 Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren verständig. 3 Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘ 7 Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen in Ordnung. 8 Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst.‘ 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘ 13 Wacht daher beharrlich, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.

    Diese Szene von den 10 Jungfrauen wird sich am Gerichtstag abspielen, da es im Vers 13 heißt, dass wir beharrlich wachen sollten, weil wir weder den Tag noch die Stunde kennen. Die 5 klugen Jungfrauen dürfen also offensichtlich zum Hochzeitsfest eintreten und werden gerettet, die übrigen 5 törichten Jungfrauen klopften aber an die verschlossene Türe und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ Jesus gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

    Somit werden die 5 törichten Jungfrauen nicht gerettet und somit können sie auch nicht Geistgesalbt sein, denn wer mit heiligem Geist gesalbt ist, wird in jedem Fall gerettet, da der Heilige Geist das Kennzeichen zur Rettung ist. Außerdem kennt Jesus alle, die auf der Erde leben werden, wenn sogar die Haare unseres Hauptes gezählt sind. Somit ist die Aussage von Edelmuth:

    Geistgesalbte, die sich nach Harmagedon noch auf der Erde befinden, zählen zu den Jungfrauen ohne ausreichendes Öl.

    …absolut falsch und unbiblisch.

    2. http://www.bruderinfo.de/?p=931&cpage=1#comment-27290
    Man stelle sich einmal vor, unser Herr Jesus würde nach seiner Hochzeit mit den 144 000 Gesalbten Geschlechtsbeziehungen pflegen. Abgesehen davon, dass ein großer Teil von Ihnen auf der Erde männlich waren, seine Braut ist 144 mal größer als die Salomos. Das wäre überhaupt nicht zu schaffen, und dann die vielen Kinder…!?! Ede – Zitat Ende.

    Dieser Kommentar über unseren Herrn Jesus Christus, der sein Leben für uns geopfert hat, ist wohl der schlimmste, den ich bisher hier auf Bruderinfo lesen konnte. Da Jesus als Sohn Gottes auch ein Gott ist, ist dies sogar Gotteslästerung. Wie kann man in Verbindung mit Jesus überhaupt auf so einen Gedanken kommen?

    Man stellt ihn hier als einen sexsüchtigen da, der Hurerei begeht und somit die Gesetze seines eigenen Vaters übertritt. Dabei war auch sein Leben hier auf der Erde ohne Sünde. Deshalb konnte Jesus folgendes von sich sagen:

    Joh. 8:46
    46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede?

    Diese ganzen Kommentare von Edelmuth dienen nur wieder dazu, Jesus klein zu reden was auch der WT-Lehre entspricht und dies macht er ganz langsam, in jedem weiteren Kommentar platziert er einen anderen Stolperstein und irgendwann wird man zu Fall gebracht. Man könnte jetzt auch die anderen Kommentare von Edelmuth überprüfen, ob sie mit der Bibel übereinstimmen. Doch das braucht man nicht, im August habe ich Edelmuth aufgefordert auf eine klare biblische Frage zu antworten und er konnte das nicht, weil der biblische Gedanke nicht mit der WT-Lehre im Einklang war und im Zweifel glaubt Edelmuth halt immer erst dem WT, statt der Bibel.

    Siehe: http://www.bruderinfo.de/?page_id=92&cpage=1#comment-14768

    Jeder kann sich selbst ein Urteil darüber bilden, wenn er sich den Dialog noch mal durchliest. Denn viele von unseren neuen Mitlesern haben das ja nicht mitbekommen und so könnte der Eindruck entstehen, dass Edelmuth hier über eine große Bibelkenntnis verfügt. Doch die Wahrheit ist, dass er sich gut in der Literatur seines „Treuen und verständigen Sklaven“ auskennt und dass er ihn ab und zu kritisiert, dient nur dazu um unsere Wachsamkeit gegenüber ihm zu senken. Mit welchem Ziel?

    Apg. 20:29-30
    29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

    Es ist völlig egal, aus welchem Grund man sich letzten Endes von Jesus abgewandt hat, es gibt am Ende nur zwei Seiten, die Seite Gottes und die Seite seines Widersachers. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht. Das ist doch wohl eindeutig und kann man Jesus ehren, indem man ihn als einen Sexsüchtigen bezeichnet??? Ich glaube nicht.

    Joh. 5:19-24
    19 Daher fuhr Jesus fort, ihnen zu antworten und zu sagen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann gar nichts aus sich selbst tun, sondern nur das, was er den Vater tun sieht. Denn was immer jener tut, das tut auch der Sohn in gleicher Weise. 20 Denn der Vater hat Zuneigung zum Sohn und zeigt ihm alle Dinge, die er selbst tut, und er wird ihm größere Werke als diese zeigen, so daß ihr euch wundern mögt. 21 Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

    Manfred

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Lieber Manfred,

    ich danke Dir für Deine Mühen, vor allem wenn ich bedenke was das für eine Arbeit ist Kommentare von anderen zu suchen und sie zu verlinken und dann noch entsprechend biblisch zu kommentieren.

    Ich nehme Edelmuth sowieso nicht mehr ernst, wobei ich die Wochen zuvor dachte er würde sich ändern. In Wahrheit bleibt er stur bei seiner Wachtturm-Auslegung der gesamten Bibel. Die Argumente und Schlussfolgerungen sind aber eher noch haarsträubender und abwegiger als im WT. Gleichzeitig kommt er vertrauenserweckend daher, weil er immer wieder den „Sklaven“ oder die l.K. kritisiert.

    Den Kommentar mit Geschlechtsverkehr und Jesus hätte ich glatt übersehen, weil ich mir meine Zeit zu schade ist alle Einlassungen von ihm zu lesen.

    Aber Danke, dass Du mich darauf gestoßen hast. Es fehlen einem die Worte dafür.

    Alles gute weiterhin für Dich!

    LG
    Dennis

  • Alois
    Oktober 24, 2012

    Lieber Manfred

    Danke für Deine sehr gut und klar dargelegte Klarstellung!

    Das Beispiel mit dem Wolf im Schafspelz ist wohl das treffendste was die Bibel zu solchen Menschen sagt.
    Es ist sehr mühsam immer wieder dieselben Argumente zu posten ohne dass überhaupt ein Fortschritt zu erkennen wäre. Die Meisten hier Antworten einfach nicht mehr weil es ihnen zu blöde geworden ist gegen eine Wand zu schreiben.

    Kein Wunder dass solche Brüder keine Schwierigkeiten in den Versammlungen haben, denn niemand kämpft gegen seine Freunde.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Oktober 24, 2012

    Lieber Manfred, liebe Brüder und Schwestern,

    vielen Dank für deine Mühe. Es ist gut für die stillen Brüder die mitlesen, dies richtigzustellen. Ich dachte eigentlich auch Edelmuth hätte sich geändert. Ich erinnere mich, dass er kürzlich gepostet hat er würde nicht mehr bei Antworten in der Versammlung aufgerufen werden ?! Irgendwie paßt das für mich nicht zusammen.

    Diese abstruse Idee, Christus würde mit seiner Braut die Ehe vollziehen läßt mich auf einen kranken Zustand schließen. Diese langjähige Lehre des unverständigen Sklaven verursacht wohl ein Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn. Da muss jeder von uns aufpassen. Aber wie soll man ihm helfen?

    Liebe Grüße an alle Anna aus dem Herbstwind

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Diese abstruse Idee, Christus würde mit seiner Braut die Ehe vollziehen läßt mich auf einen kranken Zustand schließen. «

    Offenbar habt ihr nicht nur den besagten Artikel übersehen, sondern auch den nachfolgenden Schriftwechsel mit Bruderinfo.

    Mein Beitrag mit dem Vollzug der Ehe durch Jesus mit seiner Braut nach seiner Hochzeit im Himmel sollte lediglich eure widersinnige und haarsträubende Argumentation bezüglich der buchstäblichen Geburt Jesu durch Jehova offenkundig machen. Wenn Jesus von Jehova buchstäblich geboren wurde, kann Jehova seinem Sohn die Eheschließung und die Zeugung eigener Nachkommen im Himmel mit dem von mir geschilderten Ergebnis nicht verwehren.

    Dass dies aber tatsächlich unrealistisch wie die buchstäbliche Geburt Jesu durch seinen Vater Jehova im Himmel ist, hab ihr selber festgestellt.

    Wenn man den Sklaven dafür kritisiert, dass er keine andere Meinung als seine eigene zulässt und sie für andere verbindlich macht, dann verstehe und unterstütze ich das. Wenn man BruderInfo zum neuen Sklaven macht und keine andere Meinung als diese zulässt, macht man genau das, was man am Sklaven kritisiert.

    Ede

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth,

    niemand hat von einer buchstäblichen Geburt gesprochen, weil es sowas im geistigen Bereich nicht gibt. Aber selbst die Bibel spricht von „Geburt“ im sinnbildlichen Sinne, oder kennst du diese Texte nicht?

    „Erstgeborener“ Hebr. 1:6 / Röm. 8:29 / Kol. 1:15,18 usw. (alle NWÜ)

    Jeder kann sich hier eine Meinung darüber bilden welche Argumente und Sichtweisen haarsträubend sind.

    Dein Vorwurf zum Schluss an BI ist haltlos und schlicht Blödsinn.

    Gruß
    Dennis

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Lieber Ede,

    in einem Punkt bin ich völlig deiner Meinung: Wir sollten alle sehr, sehr viel weiter werden in unseren Herzen. Niemand kann wirklich behaupten, „die Wahrheit“ zu haben, da Jesus der Weg und die Wahrheit ist, werden wir sie erst mit der Wiederkunft Christi auch tatsächlich vollumfänglich bekommen.

    Vergleichen wir unsere Position doch einmal mit einem Kompass: der eine steht auf West mit seiner Meinung und der andere auf Ost und Jesus steht im Süden. Folglich sind doch die beiden Positionen beide im gleichen Abstand vom Wesen und der Erkenntnis Christi entfernt.

    Da mag eine/r mehr Erkenntnis haben, ein anderer mehr Liebe und beides nützt nichts, wenn es nicht aus und mit dem richtigen Herzenszustand genutzt wird.

    Im vorliegenden Fall denke ich, du bist bei deinem Vergleich weit über das Ziel hinausgeschossen und ich wünsche mir sehr, dass dies einfach dein Eifer war, den wir genauso bekunden möchten. Ohne mich in Details verfisseln zu wollen: Jehova benutzt auch den Ausdruck Hände und Augen, Gesicht und Rücken für seine Person und doch ist er Geist. Ebenso veranschaulicht er, dass sein Sohn Jesus etwas ganz besonderes ist. Schon allein die Tatsache, dass das Hervorbringen dieses Sohnes im Himmel vor jedem anderen Leben stattfand erfordert ein Synonym für unsere Vorstellungskraft. Aber es musste etwas sein, das sich deutlich von jedem anderen Schöpfungsakt abzeichnet. Jesus ist nicht einfach der Erstgeborene, er ist der Einziggezeugte, so schreibt es die Neue-Welt-Übersetzung in Joh. 1:18 und wenn du in die Fußnote dazu schaust, siehst du, dass es sich um den einziggezeugten Sohn handelt. Wo aber Zeugung ist, da ist auch Geburt. Das mag sich im geistigen Bereich anders abspielen als bei uns, aber so schildert es die Bibel und IHR wollen wir doch Glauben schenken, oder?

    Ich kann deine Mahnungen und auch deine Befürchtungen, zu weit zu gehen, wenn wir zu Jesus beten, sehr gut verstehen. Das bringt diese WTG-Zugehörigkeit leider mit sich, dass man nur noch aus irgendwelchen Ängsten besteht. Auch ich bin noch lange nicht frei davon. Das Ablegen dieser Ketten bringt sehr viel Freude, ja jedes Glied, das du weniger trägst macht dich frei für den Christus und diesen Weg möchten wir doch gemeinsam gehen. Jehova sagte zu Josua: „Nur sei mutig und stark“ und auch wir möchten diesen Mut zeigen, ohne Vorbehalte die Bibel zu betrachten. So erlaube ich mir an dieser Stelle, dir noch einmal eine kleine Anregung zu geben bezüglich des Gebets. Sie fiel mir heute morgen auf, da ich seit einigen Tagen an einer wunderbaren Bibellesegruppe beteiligt bin und für mein buchstäbliches Überleben sehr daran arbeite, mich auf biblische Dinge zu konzentrieren, damit mich nicht Leid und Schmerz übermannen. So ging es David und er beschreibt dies in Psalm 38 sehr anschaulich, wie ihn seine Schuld fast erdrückt. David konnte nicht beliebig um Vergebung bitten, dazu musste damals geopfert werden. Und was steht in Bezug auf Schuld- und Sühnopfer? 3. Mose 7:1 und 7 möchte ich hier gern zitieren und nehme am Besten dafür deine Bibel: „1 Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers: Es ist etwas Hochheiliges 7 Wie das Sündopfer, so ist das Schuldopfer. Da ist e i n Gesetz für sie. Dem Priester, der damit Sühne leisten wird, ihm wird es gehören.“

    Also: Schuldopfer und Sühnopfer gehören dem Priester, der Sühne leistet.

    Ede, mein Hohepriester ist unser Herr Jesus. Wenn schon in der Vorschau das Hochheilige einem menschlichen Priester gehörte, wieviel mehr darf dann unser Gebet, das einzige Hochheilige das wir heute bringen können, um Schuld und Sühne unserem Priester und Erlöser gehören?!
    Unabhängig von allen Bräuchen und Annahmen: Das war eine direkte Anweisung und ganz direkt von Jehova. Wir nehmen unserem himmlischen Vater nichts weg, er freut sich doch, wenn sein Sohn verherrlicht wird, denn dadurch, so sagt er selbst, wird auch er, der Vater, verherrlicht. Mir fehlt die biblische Begründung zu sagen, dass es falsch wäre, den Vater anzubeten, aber ich habe auch keine, die sagt, dass es anders herum falsch ist. Ich habe aber die Bibelstelle, dass alles, was dem Vater gehört, auch dem Sohn gehört. Das stärkt die Geborgenheit und Zuversicht, denn die Schrift sagt wiederum: zwei sind besser als einer…(Pred. 4:9)

    Wir alle können sowohl den Vater als auch den Sohn verherrlichen, indem wir uns noch mehr lieben, achten und ehren, noch besser im Gedächtnis behalten, dass auch wir gerettet werden möchten durch unverdiente Gnade und Barmherzigkeit Gottes.

    Ich wünsche dir und allen Lesern eine gute Nacht.
    Eddi

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Liebe Eddi, du redest mit Engelszungen, legst all deine Liebe hinein, fügst Überzeugungskraft hinzu, doch wie in meinem letzten Kommentar an Vito habe ich einen Bibelvers aus 2.Kor. 3:12-17 zitiert und der macht uns klar das für einige die erleuchtende Botschaft durch ein Tuch verhüllt ist. Erst wenn jemand diese alten Gesetze ablegt wird das Tuch weggenommen und jemand wird frei. Und das scheint bei Ede nicht der Fall zu sein.

    lg. Mattäus

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Lieber Matthäus,

    immer wieder gern lese ich deine Kommentare, sie sprühen vor Eifer und Geradheit. Und gerade du machst mir ein Kompliment, obwohl es anders herum angebrachter wäre.

    Weißt du, ich habe keine Ahnung, ob Engelszungen Dolmetscher brauchen :), aber ich weiß, dass nicht unsere Geduld, die so sehr begrenzt ist, eines Menschen Rettung bewirkt, sondern die Geduld unseres himmlischen Vaters und Jesu, der nun wirklich mehr davon hätte, wenn die Erde endlich wieder aufgeräumt wäre.
    Ich weiß aber auch, welche Ketten eine solche Sekte wie die WTG bedeuten.

    Lass mich das bitte mit dem Rauchen vergleichen: Man weiß aufgrund neuronaler Untersuchungen, warum es eine Sucht ist und wie dieser Suchtmechanismus ausgelöst wird. Auf der Hirnrinde befinden sich in einer Region („Belohnungszentrum“) Nervenenden, die sich nach einer Zigarette aufrichten. Mit der Zeit schwinden sie an Größe, parallel dazu wächst das Verlangen nach Nikotin. Mit jeder Zigarette das Gleiche. Das betrifft also nicht nur die Willensentscheidung eines Menschen, obwohl durch einen starken Willen und positivem Denken das Überwinden dieser Sucht machbar ist.

    Genauso ist es mit der über Jahre hin aufgebauten Indoktrination von Angst. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Angst auf reale oder fiktive Umstände zurück zu führen ist. Angst löst eine Veränderung der Hirnstruktur aus und ergibt ein anderes Wärmebild als ein entspanntes Gehirn. Und wir sind uns doch wohl darin einig, dass die allermeisten Zeugen Jehovas unter Dauerstrom stehen diesbezüglich. Genannt seien nur ganz wenige wie Angst, nicht genügend gepredigt zu haben, seine Zeit nicht weise eingeteilt zu haben, als Familienhaupt zu versagen, ein böses Herz zu entwickeln…. Und man achtet darauf, dass sich diese Ängste nicht nur ergänzen, sondern sogar gegenseitig bedingen: Hast du versäumt, deinem Arbeitskollegen Zeugnis zu geben als er von seiner Geburtstagsfeier erzählte? Ist das nicht ein erster Schritt zur geistigen Schläfrigkeit? Und so weiter. Wer Angst hat, sucht Halt, wer sich selbst als Halt anbietet, der tut gut daran, dauerhaft Ängste zu schüren. In der Angst ist die Ratio hoffnungslos verloren, wenn wir nicht einen Gegenpol einbauen. In diesem Fall das Vertrauen, dass unsere Fehler nicht zum Tod führen, wenn wir sie nicht absichtlich gemacht haben, sondern gemäß unserem Verständnis. Erst mit dieser „Grundreinigung“ ist es möglich, unbefangen aufzubauen und dass unser Gehirn nicht im Sinne des Wortes rot sieht, wenn wir bislang verbotenes Gelände betreten. Das ist diese Decke, die keine klaren Gedanken durchlassen. Das ist kein Freibrief für die willentliche Übertretung klarer göttlicher Prinzipien. Aber du siehst ja, dass nichts normales mehr bei einem „gewöhnlichen“ Zeugen Jehovas funktioniert: Da verleugnen Eltern ihre eigenen Kinder weil sie eine andere Glaubensauffassung haben während Kriminelle und Süßholzraspler eingeladen werden. Man ist stolz darauf, wegen seiner Hochnäsigkeit, als Lehrer an die Haustüren zu gehen, verspottet zu werden, anstatt sich wie ein Geschöpf Gottes einfach auf Augenhöhe respektvoll mit jemandem zu unterhalten. Das ist einfach abartig und eine masochistische Veranlagung. Da gehen Leute zu Ältesten um einen EIGENEN Fehler zu melden für den sie schon um Vergebung gebetet haben! Und bei genauerer Betrachtung gehörten wir dazu.

    Das ist kein göttlicher Mitteilungskanal sondern Kanal fatal.
    Deshalb steht es uns gut, unser Zelt der Geduld und Liebe ganz weit, wirklich ganz weit zu stecken und unsere Geduld der unseres Herrn anzupassen, während wir noch mehr bemüht sein sollten, uns gegenseitig im allerheiligsten Glauben zu erbauen. Und damit schließe ich mich mit der doppelten Anforderung ein, denn auch ich bin viel zu ungeduldig. Manchmal ist mein Zelt in dieser Beziehung nur meine Haut und aus der könnte ich auch gelegentlich fahren.
    Damit plädiere ich nicht dafür, jede Frechheit anzunehmen, aber: ein irrendes Herz voller Lernbereitschaft ist besser als ein stolzes, dass sich wissend nennt.

    Du hast 2. Kor. 3 genannt und der V 16 sagt uns, wenn das Herz sich zum Herrn neigt, wird die Decke weggenommen.

    Heizen wir uns gegenseitig durch Liebe an, damit die Decken auf den Herzen überflüssig werden und unser Herr Jesus Christus für so viele als möglich deutlich sichtbar wird.

    Matthäus, nochmals herzlichen Dank für deine lieben Worte.
    Deiner lieben Frau und dir einen gesegneten Abend
    Eddi

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Liebe Eddi,
    Erneut hast du tolle Gedanken in Worte gekleidet dass jeder der so gekleidet daher kommt stolz auf sich sein kann! Interessant fand ich auch deine Überlegung mit den Sünden die jemand bereits an der einzig richtigen Stelle „abgelegt“ hat (siehe Ps. 32: 1-5) und dennoch glaubt er müsse sie trotzdem noch bei den Ältesten melden.
    Hätte David seine Sünde von sich aus bekannt dann hätte Jehova auch keinen Nathan schicken brauchen.
    Genauso ist die Abhandlung in Jak. 5:13-15 zu verstehen, wenn jemand krank ist so steht es IHM FREI einen Arzt aufzusuchen, es kann für den einen oder anderen eine HILFE sein vielleicht auch notwendig und sinnvoll sein wenn er selbst nicht mehr klar kommt. Der andere vertraut vielleicht „den Hausmitteln“ das kann ein intensives bekennen (Gebet) oder auch einem guten Freund gegenüber sein der mit Trost und Rat zur Seite steht. Das gegenseitige denunzieren wie es die Belehrung durch den trvSk. gefordert wird, ist sicher nicht der Weg wie ihn Jesus vorgezeigt hat.

    Danke nochmals für deine immer wieder sehr schön formulierte Ermunterung!
    Lg. Matthäus

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Liebe Eddi,

    Dein Gedanke zu 3. Mose 7:1,7 ist interessant, Danke Dir dafür 🙂 !

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Liebe Mamre,

    vielen Dank für diese Rückmeldung.
    Da ich die Bibel nicht geschrieben habe, bitte ich dich, deinen Dank im Himmel abzuliefern. Wenn du dann noch Gelegenheit findest, für ganz viele liebe Menschen zu bitten hast du mehr getan als ein Großprojekt betreut. Und dafür muss (nein darf) ich DIR danken.

    Einen schönen Abend und süße Träume
    Eddi

  • Sascha
    Oktober 24, 2012

    kleine Anmerkung:Ich bin Saschas Frau.Nicht das man sich wundert dass er unter falschem Namen schreibt:-)
    Gruß Ira.

  • Anna
    Oktober 24, 2012

    Liebe Ira, schön, dass Sascha so eiee liebe Frau hat. 🙂
    Liee Geüße Anna

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Liebe Ira,

    herzlich Willkommen! 🙂

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Hallo Ira,

    ja wie finde ich das denn – du schreibst mit? Ich platze gleich vor Glück. Toll und herzlich willkommen. Und einen ganz lieben Gruß an Sascha und einen frohsinnigen und spannenden Abend.

    Eddi

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Denn wenn ohne Jesus nicht ein Ding ins Dasein kam… «

    Hallo Manfred

    Ein Ding kam ohne Jesu Hilfe ins Dasein, nämlich Jesus selber. Jesus hat im Unterschied zu Jehova einen Anfang (Joh. 1:1)

    Worin unterscheidet sich die Geburt von einem Schöpfungsakt?

    Jehova verfügt über unermessliche Energie. Alle Dinge existieren, weil Jehova es will. Ob Jehova seine Kraft, seine Energie, dazu verwendet hat, dass alle Dinge existieren und wir alle damit ein Teil seines Leibes sind, entzieht sich zumindest meiner Kenntnis.

    Vergleichen wir aber einmal die Geburt eines Menschen mit einem Schöpfungsakt.

    Ein Kind ist das Ergebnis der Liebe zweier Lebewesen gleicher Gattung aber unterschiedlichen Geschlechtes. Das trifft auf Jehova nicht zu, denn zum Einen ist ein Geistwesen geschlechtslos, zum Anderen gab es vor Jesu kein Geistwesen, mit dem Jehova ein Nachkomme(Jesu) hätte zeugen können.

    Wenn alles gut geht und das Kind gesund ist, hat es einen Kopf, zwei Augen, Nase und Mund, zwei Ohren, zwei unterschiedliche Hände und zwei unterschiedliche Füße. Mit anderen Worten, wir haben sehr wenig Einfluss auf die Gestaltung unseres Nachwuchses.

    Ganz anders bei Jehova. ER hat Jesus geplant. ER hat festgelegt, welchen Leib Jesus haben und wie er aussehen soll, welche Intelligenz und charakterliche Eigenschaften er haben und zu welchen Gefühlen er fähig sein soll. Jehova hat jede Einzelheit seines Sohnes Jesus vorher alleine festgelegt, bevor er ihn, wie auch immer, hervorgebracht hat. Jehova hat Jesus nach SEINEN Vorstellungen erschaffen.

    Jehova hat Jesu Grenzen festgesetzt, nämlich, dass er geringer als ER sein und nicht alles wissen soll. Erst nach einer gewissen Zeit, ich weiß nicht wie lange, hat er ihn zu seinem Werkmeister gemacht.

    (Sprüche 8:22-30) . . .Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner WERKE vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26 als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, . . .

    Ungeachtet aus welchem Material Jesus geschaffen oder geboren wurde, lediglich aus einer Vermutung zu schließen, dass Jesus angebetet werden soll, obwohl Jehova uns vor der Anbetung anderer Götter als IHN warnt, kommt einem Selbstmord gleich.

    Ede

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth,

    Du schreibst: „Jehova hat Jesus nach SEINEN Vorstellungen erschaffen.“ Zitatende

    In Hebräer 1:3 lesen wir: „Seine Herrlichkeit leuchtet aus ihm und sein Wesen ist ihm völlig aufgeprägt.“ (NeÜ)

    „Der Sohn spiegelt die Herrlichkeit Gottes wider, und alles an ihm ist ein Ausdruck des Wesens Gottes.“ (NL)

    „In dem Sohn zeigt sich die göttliche Herrlichkeit seines Vaters, denn er ist ganz und gar Gottes Ebenbild.“ (HfA)

    „Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens.“ (NGÜ)

    „dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens…“ (Schl2000)

    „er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist…“ (Elberfelder)

    „Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens…“ (Luther)

    „Die ganze Herrlichkeit Gottes leuchtet in ihm auf; in ihm hat Gott sein innerstes Wesen sichtbar gemacht.“ (GN)

    „er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens;“ (EÜ)

    -> Jesus ist dem Vater vom Wesen / Charakter her VÖLLIG gleich, der Unterschied liegt allein, von der „Größe“ her, in Jesu Sohnschaft. Er kam aus Gott selbst, wurde aus IHM hervorgebracht.

    Du schreibst: „Ungeachtet aus welchem Material Jesus geschaffen oder geboren wurde, lediglich aus einer Vermutung zu schließen, dass Jesus angebetet werden soll, obwohl Jehova uns vor der Anbetung anderer Götter als IHN warnt, kommt einem Selbstmord gleich.“ Zitatende

    -> welchen Unterschied siehst Du zwischen Ansprechen / Anbeten? Oder ist dass für Dich die gleiche Kategorie (schwerwiegend)? Würdest Du Jesus je ansprechen, als sei er gegenwärtig?

    Würde mich interessieren, wie Du darüber denkst 🙂 .

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Mamre

    Deine Bibelzitate belegen, dass Jehova seinen Sohn Jesus nach seinem Bilde vollkommen erschaffen hat. Dass unsere Kinder Ähnlichkeit mit ihren Eltern(Erzeugern) haben, wurde von Jehova so festgelegt, so wie ER Jesu Art festgelegt hat.

    Allein Jehova würde ich als meine höchste Autorität anbeten und IHN mit ganzem Herzen lieben und verehren wollen. Jehova hat mir aber auch gesagt, dass ich auf Jesus hören soll, denn er ist sein Sohn und mit IHM stets eins (einer Meinung). Jesus würde ich nur in der von ihm empfohlenen Form als Mittler des Gebets anrufen wollen. Meine Bitten und Danksagungen richte ich ausschließlich an Jehova, so, wie Jesus es uns gelehrt hat.

    Warum willst du Jesus statt Jehova anbeten? Ist Jehova dir nicht gut genug? Oder kann Jesus etwas, das Jehova nicht kann? Ist die Liebe Jesu zu den Menschen größer als die Liebe Jehovas? Gibt es irgendetwas, in dem Jesus größer oder besser als Jehova ist oder in dem Jesus anders als Jehova entscheiden würde?

    Warum wollt ihr Jesus anbeten und euch der Gefahr der Missbilligung durch Jehova uns Jesus aussetzen?

    Ede

  • Richard
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth, du sprichst mir aus der Seele. Genau wie du sehe ich das auch. Gruss Richard

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth,

    Danke für Deine Erläuterungen.

    Jehova unserem Vater gebührt alle Zuneigung und Liebe.

    Er hat es möglich gemacht, dass wir durch seinen inniggeliebten Sohn Jesus zur Versöhnung mit IHM kommen und dadurch vor dem nahenden Gericht bestehen können, wenn wir Jesus als persönlichen Herrn annehmen.

    Kolosser 2:6 „Lebt nun auch so mit Jesus Christus, wie ihr ihn als Herrn angenommen habt!“

    2. Korinther 5:20 „So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!“

    1. Thessalonicher 1:10 „und auf seinen Sohn zu warten, der aus den Himmeln zurückkommen wird, das ist der, den er aus den Toten erweckt hat, Jesus der uns vor dem kommenden Gericht rettet.“

    Unser Vater gab Jesus als einziges Mittel zur Rettung und durch ihn kommen wir jetzt schon zu geistigem Leben. Die Liebe der beiden ist außerordentlich groß.

    Das größte Gebot ist ja auch, den Vater mit allem zu lieben und das ihm gleiche Gebot: den Nächsten wie sich selbst. So wie Du geschrieben hast, Edelmuth.

    Doch es gilt auch, dass „…alle den Sohn ebenso ehren wie sie den Vater ehren. Doch wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“ (Johannes 5:23 NL)

    „Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gelegt.“ (Johannes 3:35)

    In Johannes 14:21 heißt es dazu: „Wer meine Gebote kennt und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden. Und ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.“

    Dazu Johannes 14:23 „Wenn jemand mich liebt“, gab Jesus ihm zur Antwort, „wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden kommen und bei ihm wohnen.“

    und Johannes 16:27 „denn der Vater selbst hat euch lieb. Denn ihr liebt mich ja und glaubt, dass ich von Gott gekommen bin.“

    Jesus zu LIEBEN ist wichtig. Die Liebe zu Jehova wird ja nicht „weniger“, wenn wir Jesus ebenfalls lieben. Im Gegenteil.

    Wenn wir Jesus lieben, liebt uns der Vater. An Jesus entscheidet sich alles (Johannes 8:24,28; 13:19).

    Du schreibst: Zitat „Warum willst du Jesus statt Jehova anbeten? Ist Jehova dir nicht gut genug? Oder kann Jesus etwas, das Jehova nicht kann? Ist die Liebe Jesu zu den Menschen größer als die Liebe Jehovas? Gibt es irgendetwas, in dem Jesus größer oder besser als Jehova ist oder in dem Jesus anders als Jehova entscheiden würde?“ Zitatende

    Nun, meine Frage war: „Welchen Unterschied siehst Du zwischen Ansprechen / Anbeten? Oder ist dass für Dich die gleiche Kategorie (schwerwiegend)? Würdest Du Jesus je ansprechen, als sei er gegenwärtig?“ Zitatende

    Mein Text enthielt keinen Aufruf, Jesus anzubeten. In der Bibel heißt es oft, Jesu Namen anzurufen. Da interessiert es mich immernoch, wie Du darüber denkst (Unterschied Asprechen / Anbeten)? 🙂

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Mamre

    Die einzige Form, in der ich Jesus mit Namen anrufe, ist, wenn ich Jehova ein Gebet in Jesu Namen vorbringe.

    Wir Menschen sind aufgrund unserer Sündhaftigkeit nicht berechtig Kraft eignerer Autorität Jehova ein Gebet zu darzubringen. Wenn ich ein Gebet im Namen Jesu an Jehova richte, so ist es gleichbedeutend, als würde ich Jesus persönlich darum bitten, mein Gebet beim Vater vorzutragen.

    (Johannes 14:13-14) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

    Bei jeder Bitte im Namen Jesu wird Jesus angerufen und gebeten, diese Bitte beim Vater vorzubringen.

    Jesus hat uns aber darauf hingewiesen, dass nur der Vater angebetet werden soll.

    (Matthäus 4:10) . . .Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.. . .

    Ede

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Edelmuth,

    vielen Dank für Deine Antwort!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Joshua
    Oktober 24, 2012

    Lieber Ede, lieber Geschwister,

    In der NWÜ lautet Joh 14:14

    Joh 14:14 (NWÜ deutsch): Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.
    Joh 14:14 (NWÜ englisch):If YOU ask anything in my name, I will do it.

    Derselbe Vers zum Vergleich aus der Elberfelder:

    Joh 14:14 (Elberfelder): Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

    Ein erstaunlicher Unterschied. Nach der Elberfelder Übersetzung fordert Jesus seine Jünger auf, ihn anzurufen. In der NWÜ fehlt ein “mich”. Wer hat Recht? Schauen wir doch in den griechischen Originaltext.

    Die Zeugen Jehovas haben eine spezielle Ausgabe der Neuen-Welt-Übersetung herausgegeben: “The Kingdom Interlinear Translation of the Greek Scriptures”, erschienen 1985. Hier kann man die englische Neue-Welt-Übersetzung direkt mit dem griechischen Text vergleichen.

    Im griechischen steht das Wort MICH. Also was ihr MICH in meinem Namen bittet. In der rechten Spalte im englischen Text hat man das MICH weggelassen.
    Nach Aussage der Zeugen Jehovas gehört das fragliche “mich” also zum griechischen Text. Nur in der NWÜ fehlt es.

    Was wäre an dem “mich” so schlimm?

    Nach Mt 18:20 lehrt uns Jesus, dass er bei den Christen gegenwärtig ist:

    Mt 18:20 (NWÜ): Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

    Und nach Mat 11:28-30 sollen Christen zu Jesus kommen:

    Mat 11:28-30 (NWÜ): 28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

    Joh 14:14 mit dem “mich” entspricht dem, was auch an anderen Stellen in der Bibel steht:

    1. Kor 1:1+2 (NWÜ): Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sosthenes, unser Bruder, 2 an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist, an euch, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus Geheiligten, zu Heiligen Berufenen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen:

    Nach Paulus war es bei den ersten Christen also völlig üblich “den Namen des Herrn Jesus Christus anzurufen”. Interessanterweise steht hier nicht “die Gott im Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen”. Was bedeutet das?

    Wenn “den Namen Jehovas” nach Meinung der Zeugen Jehovas bedeutet, Jehova unter Nennung seines Namens anzurufen, dann kann “den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen” nur eines bedeuten, nämlich Jesus unter Nennung seines Namens im Gebet an zurufen.

    Damit steht “Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.” im Einklang mit anderen Aussagen in der Bibel.

    Fazit

    Die Übersetzer der NWÜ sind in Joh 14:14 nicht dem griechischen Text des NT gefolgt, den sie selbst publiziert haben. Das kann doch nur eines heißen: Sie wollten sich dem Anspruch Jesu nicht stellen. Sie wollten nicht zu Jesus gehen, weil dies nicht ihrer Lehre entspricht.

    Wäre es nicht besser, die eigene Lehre an die Bibel anzupassen statt die Bibel an die eigenen Lehre?
    ( in einem Blog gefunden und kopiert )

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Hans
    Oktober 24, 2012

    Hi Joshua,

    also in der alten unrevidierten Elberfelder fehlt „mich“:

    14. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

    Ebenso in der King James Version:

    14 If ye shall ask any thing in my name, I will do [it].

    Ebenso fehlt es in dem griechischen Text nach Scriveners Textus Receptus 1894.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Joshua

    (Johannes 14:14) 14 Wenn ihr mich[A] etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun[a]. A) Das Wort „mich“ fehlt in mehreren alten Handschr. a) Kap. 16,23.24; Mt 7,7.8 (Elberfelder Übersetzung 2003)

    Ede

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Diese Sugestivfragen: Ist Jehova nicht gut genug, oder hat Jesus größere Liebe als Jehova? … führen nur zu einem: DER ENTZWEIUNG zwischen Gott und seinem Sohn! Haben wir das wirklich nötig?

    Ohne Jehovas Liebe auch nur im Geringsten schmälern zu wollen, die Liebe Jesus war gemäß seinen eigenen Worten diese: „Niemand hat größere Liebe zum Nächsten als der der sein Leben für ihn hingibt!“

    Mehr möchte ich zu dieser sinnlosen Debatte nicht hinzufügen! Jeder trägt die eigene Verantwortung wie er Anordnungen des Vaters (Hebr. 1:5,6) beachtet und welche Stellung und Achtung dem Sohn gebührt.

    Lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Dann erkläre du mir/uns es doch, Matthäus, warum es für dich erstrebenswerter ist, Jesus statt Jehova anzubeten. Mir fehlt jegliches Verständnis dafür.

    Ede

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth!

    Es geht hier nicht um entweder oder, auch nicht um anstatt sondern das laut der Heiligen Schrift die Ehre, der Lobpreis und ebenso die Anbetung dem Höchsten wie auch seinem Sohn erwiesen werden soll.

    Die Bibelbelege sind schon zur genüge vorgelegt worden, es geht nur darum ob man biblische Aussagen akzeptiert, oder ob man die ersten Christen oder selbst Engel als Vorbilder anerkennt!

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Um die biblischen Belege nochmals nachzureichen:

    Jesus anbeten?

    Das Gebet kann in unterschiedlichen Formen auftreten, als Lobpreis, Dank, Bitte oder Fürbitte; zumeist besteht es aus einer Mischung aus mehreren dieser Formen. Haben die Jünger solche Gebete an Jesus gerichtet? Als Jesus auf Erden war, trat er für die alleinige Anbetung Gottes, seines Vaters, ein (Matthäus 4:10); das war das Gebot des Gesetzes (2.Mose 20:2-5; 5.Mose 6:13; 10:20). Er betete nur den Vater an. Aber wie war es nach seiner Auferstehung? War es vielleicht auch der Wille des Vaters, der ja dem Sohn alle Macht, sogar das Gericht übertragen hatte, daß die Menschen nun in ein anderes Verhältnis zu Jesus treten, ja daß sie ihn anbeten sollten (Johannes 5:23)?

    Lesen wir doch unvoreingenommen folgende Texte:

    Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott
    Johannes 20:28

    Herr Jesus, nimm meinen Geist auf
    Apostelgeschichte 7:59

    … allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen
    1.Korinther 1:2

    … alle zu binden, die deinen Namen anrufen … zugrunde richten, die diesen Namen anrufen
    Apostelgeschichte 9:14,21

    Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten
    Hebräer 1:6

    Das Wort proskyneo, das hier wie an vielen anderen Stellen, z.B. Luk. 24:52, verwendet wird, bedeutet nach dem Wörterbuch zum Neuen Testament von Bauer-Aland ‚niederkniend huldigen, anbeten, fußfällig verehren; …. Jesus, der als messian. König u. himml. Helfer fußfällig verehrt u. angebetet wird‘.

    The complete Wordstudy Dictionary New Testament sagt unter dem gleichen Stichwort: anbeten, gehorchen niederfallen vor jemanden.

    Auch niederwerfen oder huldigen vor anderen Göttern war den Juden laut 2.Mose 20:4 verboten. Aber vor Jesus warfen sich die Jünger anbetend und huldigend nieder.

    In Offenbarung 4 wird die Anbetung Gottes des Vaters geschildert; dabei wird in den Versen 9-11 gesagt, daß man Gott Herrlichkeit und Ehre und Danksagung gab, ihm Herrlichkeit, Ehre und Macht zusprach.

    In Kapitel 5 der Offenbarung wird dann von dem Lamm, von Jesus gesprochen; in den Versen 12-14 wird dem Lamm Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis zugesprochen; Und sie beteten an, nämlich das Lamm!

    Weitere Texte:

    … damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge…
    Philipper 2:10-11

    … damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren
    Johannes 5:23

    … habe ich dreimal den Herrn angerufen …
    2.Korinther 12:8

    Wenn Paulus hier vom Herrn spricht, dann spricht er von Jesus
    1.Korinther 8:6

    Die Bibel schließt sogar – von dem Segenswunsch des Johannes abgesehen – mit einem Bittgebet an Jesus: Amen, komm, Herr Jesus (Offenbarung 22:20). Und das stimmt überein mit den Worten des Petrus in Apostelgeschichte 4:12, dass in keinem anderen Heil ist als allein im Namen Jesu; kein anderer Name ist den Menschen gegeben, darin sie gerettet werden können, und daher wurden auch alle Zeichen und Taten der Apostel im Namen Jesu ausgeführt.

    Laß diese Texte, die nur eine Auswahl sind, auf Dich wirken, denke darüber nach, und entscheide bei Dir selbst, ob wir mit Jesus sprechen, ob wir ihn anbeten dürfen oder sollen.

    lg. Matthäus

  • Regina
    Oktober 24, 2012

    Vielleicht vermitteln Dir ja folgende Bibelstellen eine Ahnung davon, dass man durchaus mit Jesus reden und ihn sogar anbeten darf ja sogar soll. Damit tut man den Willen des Vaters und ehrt ihn.

    Joh. 5, 20-23: 20 Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm noch größere Werke zeigen als diese, so daß ihr euch verwundern werdet.
    21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.
    22 Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben,
    23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Joh. 14, 13-14: (Luther)
    13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
    14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

    Offenbarung 5,13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!

    Das ist doch Anbetung auch für das Lamm!

    1. Kor. 1, 1-3: 1 Paulus, berufener Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, und Sosthenes, der Bruder, 2 an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die Geheiligten in Christus Jesus, an die berufenen Heiligen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, sowohl bei ihnen als auch bei uns: 3 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

    Apostelgeschichte 4,12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

    Das bedeutet, dass wir den Namen Jesu den Menschen bekannt machen sollen.

    Phil. 2,8-11: (NEÜ) 8 Er erniedrigte sich selbst und gehorchte Gott bis zum Tod – zum Verbrechertod am Kreuz. 9 Darum hat Gott ihn über alles erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen steht:
    10 Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr.
    11 Und jede Zunge wird bekennen: „Jesus Christus ist der Herr!“ So wird Gott, der Vater, geehrt.

    Zwischen Vater und Sohn gibt es keine Eifersucht und keinen Machtkampf.

    Lg Regina

  • Regina
    Oktober 24, 2012

    Ich hab noch einen Vers vergessen:

    Mt 2.11 und sie gingen in das Haus hinein und fanden das Kind samt Maria, seiner Mutter. Da fielen sie nieder und beteten es an; und sie öffneten ihre Schatzkästchen und brachten ihm Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
    (Die Geschenke sind Symbole für einen König, Priester und Gott).

    Sie beteten an und wurden nicht korrigiert!

    Lg Regina

  • Regina
    Oktober 24, 2012

    Lieber Matthäus,

    Du hast das wieder prima auf den Punkt gebracht.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Regina

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Matthäus

    Vielen Dank für deine ausführlichen Zitate ausgewählter Bibelstellen

    *** WT 15. 12. 1994 S. 23 ***

    Sollte man zu Jesus beten?

    Die Bibel sagt, daß Jehova Gott der „Hörer des Gebets“ ist. Es überrascht daher kaum, daß Diener Gottes in alter Zeit, wie zum Beispiel die Israeliten, nur zu Jehova Gott, dem Allmächtigen, beteten (Psalm 5:1, 2; 65:2).
    Änderte sich daran etwas, als Jesus, der Sohn Gottes, auf die Erde kam, um die Menschen von der Sünde und dem Tod zu befreien? Nein, immer noch betete man zu Jehova. Jesus selbst betete während seines irdischen Lebens häufig zu seinem himmlischen Vater, und er lehrte andere, das gleiche zu tun. Denken wir allein an das Mustergebet, auch Gebet des Herrn oder Vaterunser genannt, das eines der bekanntesten Gebete der Welt ist. Jesus lehrte nicht, daß wir zu ihm beten sollten, sondern gab uns folgendes Muster: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:6, 9; 26:39, 42).

    Wie wird der Name Jesu ‘angerufen’?

    Hast du noch immer Zweifel und fragst dich, ob es nicht doch richtig sei, zu Jesus zu beten? Eine Frau schrieb an ein Zweigbüro der Watch Tower Society: „Leider bin ich noch immer nicht davon überzeugt, daß die ersten Christen nicht zu Jesus Christus gebetet haben.“ Sie dachte an 1. Korinther 1:2, wo Paulus sich an Personen wendet, „die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen“. Man beachte jedoch, daß sich das Wort „anrufen“ in der Ursprache nicht nur auf Gebete beziehen kann, sondern auch noch andere Bedeutungen hat.
    Wie wurde der Name Christi damals überall „angerufen“? Zum Beispiel, indem sich seine Nachfolger öffentlich zu Jesus von Nazareth als dem Messias und „Retter der Welt“ bekannten und in seinem Namen viele Wundertaten vollbrachten (1. Johannes 4:14; Apostelgeschichte 3:6; 19:5). Aus diesem Grund heißt es in dem Werk The Interpreter’s Bible: „Den Namen unseres Herrn anzurufen . . . bedeutet eher, seine Stellung als Herr zu bekennen, als zu ihm zu beten.“
    Christus anzuerkennen und an sein vergossenes Blut zu glauben — was die Vergebung von Sünden ermöglicht — kommt ebenfalls dem ‘Anrufen seines Namens’ gleich. (Vergleiche Apostelgeschichte 10:43 mit 22:16.) Und Jesu Name wird buchstäblich genannt, sooft wir durch ihn zu Gott beten. Wie die Bibel also zeigt, können wir zwar Jesu Namen „anrufen“, doch deutet sie nicht an, daß wir zu ihm beten sollten (Epheser 5:20; Kolosser 3:17).

    Ede

  • barnabas
    Oktober 24, 2012

    Lieber Matthäus,

    mir ist Jesu Einzug in Jerusalem in den Sinn gekommen. Ich habe den ganzen Disput hier nicht mitgelesen. Vielleicht ist es ja schon erwähnt worden.
    28 Und als er das gesagt hatte, ging er voran und zog hinauf nach Jerusalem. 29 Und es begab sich, als er nahe von Betfage und Betanien an den Berg kam, der Ölberg heißt, da sandte er zwei Jünger 30 und sprach: Geht hin in das Dorf, das vor uns liegt. Und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt’s her! 31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann sagt: Der Herr bedarf seiner. 32 Und die er gesandt hatte, gingen hin und fanden’s, wie er ihnen gesagt hatte. 33 Als sie aber das Füllen losbanden, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los? 34 Sie aber sprachen: Der Herr bedarf seiner. 35 Und sie brachten’s zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. 36 Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. 37 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, 38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! 39 Und einige Pharisäer in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! 40 Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.
    Wenn wir den Bericht aus Lukas 19 lesen erfahren wir, daß Jesus hier seinen eigenen Lobpreis sogar selbst organisiert hat damit sich die Schrift erfüllt. Damit handelte er in Übereinstimmung mit seinem Vater. Seine Jünger huldigten dem Christus und gaben Gott die Ehre. Da gibt es nichts zu deuten. Du hast es mit dem griechischen Wort „Proskyneo“, was auf Gott und Christus in gleicher Weise angewandt wird, bereits gut erklärt. Falls noch nicht erwähnt, ist auch 1.Johannes 5:2o interessant in diesem Zusammenhang zu betrachten.
    Wir erfahren auch, daß das den Pharisäern nicht passte.
    Die Pharisäer sind nie wirklich ausgestorben. Bei den ZJ sind sie in leitender Funktion fast immer in der Überzahl. Anders habe ich es in den vergangenen 40 Jahren meiner (beendeten) Zugehörigkeit nicht erlebt. Von daher wundert es mich überhaupt nicht das einem Edelmuth dafür jegliches Verständnis fehlt.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Danke für deine Ergänzung lieber Barnabas!

    Zu deinem Bezug:

    >griechischen Wort “Proskyneo”, was auf Gott und Christus in gleicher Weise angewandt wird,<

    …wird demnächst ein eigener Artikel folgen über die "Unehrlichkeit" wie die NWÜ das gleiche grichische Worte bei Jesus im so und bei Jehova immer anders übersettzt – WARUM?

    Zu Ede und seinen Argumenten möchte ich eigentlich nichts mehr erwidern nur noch das: Es ist ein Unterschied von zur Zeit des alten Testament oder zur Zeit als Jesus auf Erden war und uns beten lehrte und seiner Zeit wo er aufgrund seiner Treue von seinem Vater auf den Thron erhoben wurde.

    Erst wenn der Sohn von seinem Vater die Firma übernimmt und eingesetzt ist, dann hat er DIE Autorität und Stellung wo er von ALLEN Angestellten so zu respetieren ist. UND alle Ansuchen und Bitten nicht mehr an den Seniorchef sondern an den Sohn gerichtet werden soll (darf). Jeder der Angestellten der dies nicht akzeptiert wird irgendwann schlechte Karten haben.

    lg. Matthäus

  • Sascha
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Edelmuth.
    Du schreibst:
    „Jehova hat mir aber auch gesagt, dass ich auf Jesus hören soll, denn er ist sein Sohn und mit IHM stets eins (einer Meinung).“

    Schau doch bitte was Jesus sagt! (laut der Studienbibel der Zeugen Jehovas in der Fußnote zu Joh.14:14)
    „Wenn ihr mich . . . bittet“.Jesus sagt selbst,wenn ihr MICH bittet,will ICH es tun.Da er unser König ist und im alle Gewalt gegeben wurde,dürfen wir auch ihn um bestimmte Dinge bitten,die natürlich mit Jehovas und Jesus Willen übereinstimmen.
    Aber ihn um etwas BITTEN heißt nicht ihn ANBETEN.Das ist nur Jehovas Sache.
    Das wollte ich noch zu den tollen Kommentaren vorher anmerken 🙂
    Einen schönen Abend.
    Ira

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Ede,

    Zitat „Ungeachtet aus welchem Material Jesus geschaffen oder geboren wurde, lediglich aus einer Vermutung zu schließen, dass Jesus angebetet werden soll, obwohl Jehova uns vor der Anbetung anderer Götter als IHN warnt, kommt einem Selbstmord gleich.“

    was meinst du mit „Vermutung“?

    Und was die Übersetzung des Begriffs „Werke“ aus Spr. 8:25 betrifft, es gibt auch Bibeln, da ist es mit „geboren“ wiedergegeben.

    Es stimmt, dass Jesus dem Vater untertan ist, d. h. nicht, dass wir ihn nicht anbeten dürfen. Joh. 16 hatten wir ja schon öfter, wenn Jesus sagt, dass ALLES, was dem Vater gehört auch ihm gehört, warum nehmen wir dann das Gebet aus? Wenn doch Jesus ganz klar sagt, dass der Vater dadurch verherrlicht wird, dass wir den Sohn verherrlichen, warum wollen wir dann den Sohn nicht verherrlichen? Warum sollte sich der Vater selbst widersprechen, indem er zwar einerseits sagt, nur er selbst sollte angebetet werden, andererseits aber den Engeln BEFIEHLT, Jesus anzubeten? Wäre damit Jehova nicht ein Lügner? Doch, das wäre er und das kann nicht sein! Alles kann sein, aber das nicht!

    Wenn Vater und Sohn alles teilen, warum nicht auch unsere ganze Liebe und Hingabe, einschließlich unserer Gebete?

    Einen schönen Abend für dich
    Eddi

  • Manfred an Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Lieber Edelmuth,
    Ich möchte mal auf zwei Kommentare von Dir eingehen, ich zitiere:

    http://www.bruderinfo.de/?p=931&cpage=1#comment-27049
    Edelmuth:
    2. November 2012 um 21:00
    Guten Abend Micha 2
    Zum besseren Verständnis erlaube ich es mir, die Namen der in Joh. 1:1-3 angesprochene Götter einzufügen.
    (Johannes 1:1-2) . . .Im Anfang war das WORT(Jesus), und das WORT war bei GOTT(Jehova), und das WORT(Jesus) war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT(Jehova). 3 Alle Dinge kamen durch ihn(Jesus) ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.
    Was meinst du nun, hat Jesus sich selber erschaffen?

    Ede
    http://www.bruderinfo.de/?p=931&cpage=1#comment-26995
    Wie der Vater Jesus hervorgebracht hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Beide sind Geistgeschöpfe, die wir nicht erfassen können. Aus dieser Unkenntnis abzuleiten, dass Jesus stofflich aus dem gleichen Material wie Jehova ist und deshalb angebetet werden sollte, ist wohl sehr weit hergeholt.
    Der Vater ist eindeutig größer als Jesus und fordert als höchster Gott zu Recht für sich die alleinige Anbetung. Jehova ist so wunderbar, dass wir keinen Anderen Gott anzubeten brauchen. Er gibt uns alles, was wir benötigen, einschließlich unser Leben.
    Ede
    – Zitat Ende.

    3 Alle Dinge kamen durch ihn(Jesus) ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.
    Was meinst du nun, hat Jesus sich selber erschaffen?

    Mit dem Zitat dieses Verses hast Du selbst bestätigt, dass Jesus nicht Teil der Schöpfung war, sondern dass er irgendwie anders hervorgebracht wurde. Denn wenn ohne Jesus nicht ein Ding ins Dasein kam und die Bibel nicht lügen kann, dann war Jesus schon da, bevor irgendetwas anderes erschaffen wurde. Wie Dir andere Kommentatoren schon geschrieben haben, wurde Jesus wie mit Wehen hervorgebracht, das steht sonst bei keinem anderen. Und zu behaupten, man müsste Geschlechtsorgane haben um ein Kind hervorzubringen, ist in Verbindung mit einer Geistperson absolut unangebracht. Denn ein Geist hat keinen stofflichen Körper so wie wir Menschen, sondern besteht aus Licht und Energie.

    Aber nur weil man sich mit dieser Art Körper nicht auskennt, gibt einem nicht das Recht zu behaupten es sei unmöglich dass Jesus mit Wehen geboren wurde, wenn es genauso in der Bibel steht. Der Vorgang der Geburt war mit Sicherheit anders, als heute eine Frau ein Kind zur Welt bringt, doch wie hätte sich Jehova in der Bibel ausdrücken können um uns das zu erklären? Deshalb hat Jehova ein Vergleich gebraucht mit dem wir was anfangen können und das ist die Geburt eines Kindes.

    Und eine Stimme geschah aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. (Markus 1:11 ELB71)

    Zu niemand anderem hat Jehova diese Worte geredet und nur weil wir Jehova als unseren Vater bezeichnen dürfen, sind wir keine leiblichen Söhne so wie Jesus. Die Verbindung zwischen Jehova und Jesus ist einzigartig, dies gibt es im ganzen Universum nicht noch einmal, auch bei keinem Engel.

    Jesus als einen Engel zu bezeichnen, der einer unter Milliarden ist, ist eine Herabstufung seiner Person und stammt eindeutig aus der Kiste der Lehren der Gesellschaft und wenn man das tut, verleugnet man die wirklich erhabene Person Jesus, denn wenn Jesus Gottes Sohn ist, dann ist auch Jesus ein Gott!!!

    Ein Mensch kann nur Menschen hervorbringen und Tiere nur Tiere und wenn Jehova als Gott einen Sohn hervorbringt, dann ist logischerweise dieser Sohn auch ein Gott. Wenn man also sagt, dass Jesus nur ein Engel ist, verleugnet man, dass er in Wirklichkeit ein Gott ist.

    Somit gibt es in unserem Universum zwei Götter. Jehova und Jesus als sein Sohn.

    Dann hast Du noch folgendes geschrieben:
    Beide sind Geistgeschöpfe, die wir nicht erfassen können. – Zitat Ende.

    Das was Du hier geschrieben hast, ist genau die Gefahr in die man kommt, wenn man die Identität von Jesus klein redet. Denn jetzt hast Du auch schon Jehova als Geschöpf bezeichnet. Denn der Umkehrschluss ist ja der, wenn man sagt das Jesus kein Gott ist, dann kann auch der Vater kein Gott sein.

    Ich bin mir sicher, dass Du das nicht absichtlich geschrieben hast, aber so funktioniert die Gehirnwäsche, denn Dein Unterbewusstsein kann sehr wohl die richtige Schlussfolgerung ziehen auch wenn Du selbst Dir dessen noch nicht bewusst bist. Genauso funktioniert das mit den subliminalen Bilder. Bewusst können sie viele nicht sehen, aber das Unterbewusstsein schon und dann erzeugen diese Bilder Angst.

    Und wenn man Jehova schon als Geschöpf bezeichnet, dann ist der nächste Schritt, das man versucht sich gegen Gott aufzulehnen.

    Und die zehn Hörner: aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und ein anderer wird nach ihnen aufstehen, und dieser wird verschieden sein von den vorigen und wird drei Könige erniedrigen. Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen der höchsten Örter vernichten; und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. (Daniel 7:24, 25 ELB71)

    Ich wünsche Dir wirklich, das Du das falsche Gedankengut der Gesellschaft noch aus Deinem Kopf bekommst, denn nur dann kann die Wahrheit Dich frei machen und wenn Jesus sagt, dass wir Ihn Bruder nennen dürfen, obwohl auch er ein Gott ist, dann berührt mich das sehr. Solch eine Demut die er dadurch zeigt, findest Du bei Menschen so schnell nicht, wenn überhaupt.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    Oktober 24, 2012

    Lieber Manfred

    Danke für den sehr guten Kommentar!
    Für mich ist Jehova unendlich in Raum und Zeit. Wer unendlich ist in allen Dimensionen, der hat keinen Anfang und kein Ende, sieht alles gleichzeitig, egal ob es (vom menschlichen Standpunkt aus) vor 1. Mio. Jahren geschah oder in 1. Mio. Jahren geschehen wird.

    Erst mit der Geburt Jesu und erst recht mit der ersten Schöpfung wurde die Zeit „erfunden“, denn plötzlich gab es einen Anfang.
    Dieser Anfang und die zeitschiene gilt für alles was einen Anfang hat, für Jehova nicht, er erlebt keinen Zeitablauf im menschlichen Sinne.

    Mir kommt es so vor als hätte der unendliche Geist Jehova einen endlichen Teil seines unendlichen Geistes „abgespaltet“ und das war dann Jesus.

    Die Mathematik lehrt uns, dass man von etwas unendlichem so viel wegnehmen kann wie man will, es bleibt unendlich.
    Der Teil den man weggenommen hat, der ist allerdings nicht unendlich. (unendlich -1 = unendlich)

    Alles danach kam durch Jesus zustande, durch Erschaffung, seiner „Hände“ Werk. Joh. 1:3

    Deswegen sagte Jesus, wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Joh. 14:9
    Ein einmaliger Umstand!

    Wer diesen Umstand ignoriert und nicht würdigt, auf den trifft Matth. 10 zu:
    32. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    33. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

    Wer Jesus nur als obersten Engel sieht, der bekennt nicht dass Jesus in Wirklichkeit das Abbild und ehemaliger Teil Jehovas ist. Joh. 14:9
    Oder kann ein Engel behaupten, wer mich (ein Engel) gesehen hat hat Jehova gesehen? Ja, er kann das behaupten, aber nur wenn er ein abgefallener Engel, wie der Teufel ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Oktober 24, 2012

    Lieber Bruder Alois,

    du hast das absolut verständlich beschrieben. Vielen Dank für deine Erklärung.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    Oktober 24, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    Du hast geschrieben:

    Ein Mensch kann nur Menschen hervorbringen und Tiere nur Tiere und wenn Jehova als Gott einen Sohn hervorbringt, dann ist logischerweise dieser Sohn auch ein Gott. Wenn man also sagt, dass Jesus nur ein Engel ist, verleugnet man, dass er in Wirklichkeit ein Gott ist. Zitat Ende

    Das ist absolut einleuchtend und entspricht dann auch ganz klar der Aussage aus Johannes 1. Vielen Dank für deinen Kommentar.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Oder hier:

    Broschüre “Höre auf Gott und lebe für immer”,
    Seite 6:
    “Zuerst machte Gott einen besonderen Engel. Dieser Engel kam später auf die Erde und wurde Jesus Christus genannt. Jehova machte auch alle anderen Engel.”

    Seite 16 bis 19:
    “Wer war Jesus? Jehova möchte, dass wir noch auf eine andere wichtige Person hören, auf Jesus. Lange vor Adam hatte Jehova einen besonderen Engel gemacht. Jehova schickte diesen Engel auf die Erde. So wurde Jesus von einer Jungfrau geboren. Sie hieß Maria. Jesus wurde in Bethlehem geboren (Johannes 6:38).”

    Seite 18 und 19:
    “Jesus war jetzt kein Mensch mehr. Er sollte wieder als Engel im
    Himmel leben. …Jehova hat Jesus zum König über die ganze Erde gemacht.” Zitatende

    🙁

    Doch glücklicherweise gilt allein die Heilige Schrift 🙂

    “Oder hat Gott je zu einem der Engel gesagt: “Du bist mein Sohn. Ich, ich habe dich heute gezeugt.”? Oder: “Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein.”?” (Hebräer 1:5)

    und

    “Oder hätte Gott jemals zu einem Engel gesagt: “Setz dich an meine rechte Seite bis ich deine Feinde zur Fußbank für dich gemacht habe.”?” (Hebräer 1:13)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Michael2
    Oktober 24, 2012

    Hallo liebe Brüder,

    wenn ich mir einen Hörbuchartikel anhören möchte und auf den Wiedergabesymbol drücke kommt kein Ton,
    nur wenn ich auf den Titel unter dem Wiedergabesymbol drücke, „Download“ kann ich mir den Vortrag anhören, ist das so richtig oder mache ich etwas falsch?

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Hallo Michael2,

    geht bei mir genauso.

    Aber heftig ehrlicher Vortrag, was?
    Da habe ich mich bei ganz unchristlichen Emotionen entdeckt. Dass es jetzt mal offen gesagt wird, was unsereiner nicht mal unter der Bettdecke zu denken hatte. Ich frage mich wirklich, wie wir das so lange ausgehalten haben, aber es steigert auch ganz mächtig meine Achtung vor denen, die es noch aushalten und zwar in aller Aufrichtigkeit.

    Einen schönen Tag wünsche ich dir noch
    Eddi

  • Eddi an Ede
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Ede,

    Sprüche 8:24 hast du zitiert aus der NWÜ und selbst da steht, dass Jesus „wie mit Wehen“ hervorgebracht wurde. Wer wird denn wie mit Wehen hervorgebracht, wenn nicht ein Kind? Deine Marmelade doch nicht! Die kannst du erschaffen.

    Jesus ist kein Engel. Jesus ist kein Mensch (mehr). Menschen sind etwas zusammengebasteltes und Engel auch. Schöpfung eben. Jesus ist Sohn. Nicht umsonst sagt er von sich selbst in Joh. 17:3: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten (eingeborenen) Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe“. Das einzige, von Jehova Gott gezeugte (!) Wesen im Universum ist Jesus Christus, unser Herr und König, unser Bruder und Heiland, der Retter Israels. Vor Grundlegung der Welt war er für diese Welt bestimmt, an ihrer Schöpfung war er beteiligt und alles, was ihm lieb ist, befindet sich auf dieser Erde. Für Sünder, d. h. für alle Menschen hat er sich geopfert, eben weil ihm alle Menschen lieb sind und dafür wurde ihm ALLE Macht vom Vater übertragen.
    Jesus ist kein Geschöpf wie ein Engel, er wurde geboren! Die WTG hat doch auch kein Problem damit, dass die Frau aus Offb. 12:2,4 gebären soll. Warum hat sie dieses Problem dann bei Jesus?

    Liebe Grüße sende ich dir
    Eddi

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Sprüche 8:24 hast du zitiert aus der NWÜ und selbst da steht, dass Jesus “wie mit Wehen” hervorgebracht wurde. Wer wird denn wie mit Wehen hervorgebracht, wenn nicht ein Kind? «

    Guten Abend Eddi

    Diese Schlussfolgerung ist aus mehreren Gründen falsch. Jehova und Jesus sind Geistgeschöpfe. Sie gebären nicht. Sie haben keine Geschlechtsorgane. Bei der von dir verwendeten Analogie zum Menschen ist ein passendes Gegenstück zur Fortpflanzung erforderlich. Das gibt es nicht. Jesus war das erste Wesen nach Jehova. Des weiteren wäre Jehova in einer eheähnlichen Beziehung das Haupt und würde nicht gebären.

    Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob Jesus geboren oder erschaffen wurde. Wir wissen es nicht. Aus diesem Nichtwissen die Anbetung Jesus abzuleiten ist lebensgefährlich.

    Wir wissen aber, dass Jehova ein Gott ist, absolute Ergebenheit fordert.

    (2. Mose 20:5) . . .Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert. . .

    (2. Mose 23:24) . . .Du sollst dich nicht vor ihren Göttern niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, . . .

    (2. Mose 20:4-5) . . .Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert. . .

    (5. Mose 8:19) . . .Und es soll geschehen, wenn du gar Jehova, deinen Gott, vergessen solltest und du tatsächlich anderen Göttern nachgehen und ihnen dienen und dich vor ihnen niederbeugen solltest, daß ich heute Zeugnis gegen euch ablege, daß ihr ganz bestimmt umkommen werdet.

    Jehova bringt unmissverständlich zum Ausdruck, dass niemand ungestraft andere Götter anbeten darf.

    Ede

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Morgen Ede,

    ich sehe, du hast auch eine Nachtschicht bei BI eingelegt 🙂
    Es freut mich, dass du dich so verwendest.

    Ede, wir WISSEN es, dass Jesus geboren wurde weil die Schrift es sagt. Du hast völlig recht, dass Jehova ein Geistgeschöpf ist und das Haupt einer eheähnlichen Beziehung wäre. Aber hast du nie gelesen, was im Schöpfungsbericht steht?

    Ich wähle hier wieder die NWÜ, 1. Mose 1:27: „27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie.“
    Jesus nahm darauf bezug als er die Pharisäer nach Matth. 19:4 fragte: „4 In Erwiderung sagte er: „Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat“ 

    Jehova Gott erschuf die Menschen durch Jesus IN SEINEM BILDE und zwar beide – männlich und weiblich!

    Hast du noch Zweifel daran, dass bei Gott alle Dinge möglich sind? (Matth. 19:26: „26 Jesus schaute sie an und sagte zu ihnen: „Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“)

    Ich will jetzt nicht schimpfen, dass diese Tatsache den Zeugen Jehovas im Allgemeinen entgeht, sonst müssten sie sich ihren Frauen gegenüber anders verhalten. Nein, ich wünsche mir, dass es für dich einen Anlass mehr gibt, den heutigen Tag zu preisen.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Hallo Ede,

    nochmal ich.

    Glaubst du, dass sich Jehova widerspricht? Nein, das tust du nicht. Aber in Phil. 2 – einem inspirierten Bibelbuch – werden wir in den Versen 9-11 auf eine Tatsache aufmerksam gemacht: „9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“

    Jedes Knie hat sich im Namen Jesu zu beugen und zur Verherrlichung des Vaters offen zu bekennen, dass Jesus Christus Herr ist.

    Wie geht das mit dem von dir geschilderten Gott der Eifersucht auf seinen Sohn zusammen, wenn du als Beweis 2. Mose anführst, Zitat: „(2. Mose 23:24) . . .Du sollst dich nicht vor ihren Göttern niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, . . .“?
    Oder warum gebietet Jehova den Engeln bei der „Einführung Jesu in die Erde“, diesen anzubeten, wie es in Hebr. 1:6 erklärt wird?

    Und überhaupt: wenn Jehova nicht zeugen könnte, wie könnte er sich dann Vater nennen, wo doch geschrieben steht: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte.“ Und wiederum in Hebr. 2:10 (NWÜ):10 Denn es geziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, da er viele Söhne zur Herrlichkeit führt, den Hauptvermittler ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen.

    Aber in Hebr. 2:5 (NWÜ) lesen wir: „5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden.“

    Also hat Jehova Gott selbst seinem Sohn Jesus die ganze Erde zugesprochen, die ganze bewohnte Erde, er selbst verlangt, dass sich jedes Knie im Namen Jesu zu beugen hat, er selbst hat ihn mit aller Macht und Herrlichkeit ausgestattet, der Sohn sagt, alle Dinge, die dem Vater gehören, gehören auch ihm (Joh. 16:14,15: „14 Jener wird mich verherrlichen, denn er wird von dem Meinigen empfangen und wird es euch verkünden. 15 Alles, was der Vater hat, ist mein. Darum habe ich gesagt, daß er von dem Meinigen empfängt und [es] euch verkündet.).

    Jetzt wo wir erkannt haben, dass es der innige Wunsch des Vaters ist, dass sein Erstgeborener von den Menschen verherrlicht werden soll, warum sollte er da das Beste, was Menschen geben können, nämlich das Zutrauen zum Sohn, die bereitwillige Nachfolge, die sie im Gebet bekunden, für sich vorbehalten? Ich hätte gern einen absoluten neutestamentlichen Beweis für diese Behauptung.

    Liebe Grüße sende ich dir
    Eddi

    PS: Ich finde es alles andere als müßig, über ein so wichtiges Thema nicht nachzuforschen. Aber vielleicht sollte ich mal die Frage an alle stellen, was gibt es für euch für einen Unterschied, ob man mit jemandem spricht oder zu jemandem betet. Was bedeutet der Begriff Gebet? Vielen Dank.  

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Eddi,

    du hast gefragt ich zitiere:

    Ich finde es alles andere als müßig, über ein so wichtiges Thema nicht nachzuforschen. Aber vielleicht sollte ich mal die Frage an alle stellen, was gibt es für euch für einen Unterschied, ob man mit jemandem spricht oder zu jemandem betet. Was bedeutet der Begriff Gebet? Zitat Ende

    Also ich hab da mal nachrecharchiert und bin zu folgendem Ergebniss gekommen,im Brockhaus wird das Gebet folgendermaßen definiert:

    Zitat:

    Das Gebet ist eine Hinwendung des Menschen zu Gott in Form des Anrufs als Bitt-,Buß-,Lob-,Dank-Gebet und Fürbitte. Zitat Ende

    Wenn ich mit einem Menschen rede habe ich meistens ein Zwiegespräch was bedeutet, das der Andere mir direkt antwortet! Gott hingegen antwortet seit dem Tod des letzten Apostels Johannes immer indirekt! Um ein Bsp. aus meinem Leben anzuführen, letztes Jahr verstarb unsere Hündin an Leberkrebs die ein Familienmitglied war und wir hatten sie sehr lieb gehabt! Besonders mich hat es schwer getroffen gehabt da sie mich von meiner Depression abgelenkt hatte! Jedenfalls traurten wir sehr um sie und jeder der einen Hund verloren hat weis wie schwer es ist! Ich haderte mit Gott daraus mache ich auch kein Geheimnis um es kurz zu machen ich ging in den Wald und stieg auf einen Felsen wo ich mit Gott komunizierte! Ich betete nicht zu ihm ich sprach laut zu ihm und ob du mir das jetzt glaubst oder nicht er hat mir geantwortet! Es war erst sehr windstill auf dem Felsen es wehte wirklich kein Lüftchen aber als ich fertig war mit reden kam eine starke Windböhe auf! Zwei Monate später hab ich dann im Internet eine Anzeige gelesen das jemand Hundewelpen in meiner Nähe verkauft ich hab dort natürlich hingeschrieben und auch klar gemacht das ich nicht viel Geld besitze da ich zur Zeit arbeitslos bin! Die Frau die die Welpen verkaufte wusste auch von dem Tod unserer alten Hündin und weil ihre Hündin nach der Geburt der Welpen auch verstarb hatten wir irgendwie einen Draht zueinander! Jedenfalls hat sie mir einen WElpen geschenkt weil ich eben nicht das Geld hatte aber da ich Hundeerfahrung habe und sie auch ihre Hündin verloren hatte schenkte sie mir einen Welpen! Dieser Hund ist jetzt mein ein und alles und tröstet mich sehr! Auf diese Weise hat Jehova indierekt zu mir gesprochen! Das hat mich ihm noch näher kommen lassen! Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten?

    Lg Rico

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,

    vielen Dank für diese schöne Erfahrung, die du mit Gott als dem Hörer des Gebets gemacht hast.

    Ich frage dich: wer möchte Gott mit einem Süßigkeiten-Automat verwechseln, der jedes Mal, wenn wir gerade Bedarf haben, etwas daraus ziehen? Zeigt uns die Bibel nicht durch vielfältige Wiedergaben, dass aufrichtige Menschen sich in allen Belangen des täglichen Lebens an ihn wandten?

    Darin liegt doch die Definition des Christ-Seins. Dass wir unseren weiteren Lebensweg gemeinsam mit dem Sohn zur Verherrlichung des Vaters, ja mit dem Ziel, zum Vater zu gelangen, führen. An wie vielen Raststätten unseres Weges wollen wir ihn denn stehen lassen, damit wir schnell mal ohne ihn beten können? Das Gebet IST die Kommunikation mit Gott. Oder möchtest du ihn von bestimmten Teilen deines Lebens ausschließen und ihn nur rufen nach Gebrauchsanweisung? Gebet bedeutet: Anrufung Gottes. Wenn ich Gott anrufe, dann erzähle ich ihm mehr als meinen Freunden, beklage mich mehr, weil er nicht eingeschnappt ist, sondern das Herz kennt, ich kann mich in allem öffnen.

    Psalm 17:6 (Schlachter):“
    6 Ich rufe dich an, denn du erhörst mich, Gott. Neige dein Ohr zu mir, höre meine Rede!“
    NWÜ: „6 Ich, ich rufe dich tatsächlich an, denn du wirst mir antworten, o Gott. Neige dein Ohr zu mir. Höre meine Rede.“

    Du hast das sehr schön verdeutlicht mit deiner Erfahrung: Gott hört, wenn wir mit ihm sprechen. Ob kurz oder lang, ob im stehen, sitzen oder knieend ist egal. Und es bedarf keiner besonderen Formel.

    Jeder von uns weiß, dass Jesus sagte: „wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, will ich unter ihnen sein“. Wozu möchte er denn unter uns sein, wenn nicht um uns zu führen, anzuleiten, oder wie in deinem Fall zu trösten?
    Maleachi beschreibt genau die gleiche Situation und sichert zu, dass auch der Vater zuhört. Der Text ist so schön, dass ich ihn zitieren möchte: „16 Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.“

    Das Gebet unterscheidet sich darin, dass wir persönlich mit Gott kommunizieren, hören tut er alles.

    Vielen Dank nochmal für deinen Beitrag
    Eddi

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Eddi,

    du hast geschrieben ich zitiere:

    Darin liegt doch die Definition des Christ-Seins. Dass wir unseren weiteren Lebensweg gemeinsam mit dem Sohn zur Verherrlichung des Vaters, ja mit dem Ziel, zum Vater zu gelangen, führen. An wie vielen Raststätten unseres Weges wollen wir ihn denn stehen lassen, damit wir schnell mal ohne ihn beten können? Das Gebet IST die Kommunikation mit Gott. Oder möchtest du ihn von bestimmten Teilen deines Lebens ausschließen und ihn nur rufen nach Gebrauchsanweisung? Gebet bedeutet: Anrufung Gottes. Wenn ich Gott anrufe, dann erzähle ich ihm mehr als meinen Freunden, beklage mich mehr, weil er nicht eingeschnappt ist, sondern das Herz kennt, ich kann mich in allem öffnen. Zitat Ende

    Ich sehe das auch so wie du, mit Jehova kann ich wirklich über alles reden und er versteht mich deshalb liebe ich ihn so das selbe trifft auch auf Jesus zu! Aber nicht auf Menschen weil Menschen nicht in unser Herz schauen können was aber Jehova und Jesus können! Aber das ich mit dir und mit anderen Glaubensbrüdern oder Schwestern hier bei BI offen über solche Themen reden kann verdanke ich auch Jehova und Jesus! Gott segne dich!

    Lg Rico

  • Mamre für Rico
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,

    ich drück Dich! 🙂

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Mamre,

    ich drücke dich auch ganz toll!

    Lg Rico

  • Anna
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico, liebe Brüder und Schwestern,

    ich sehe das wie Du. Man kann zu Jehova „reden“ ohne formell zu beten. Ich habe kürzlich schon geschrieben, dass es mir in den Bergen leichter fällt zu Jehova zu beten. Einfach, weil ich so überwältigt bin. Nun kann man nicht immer in die Berge oder ans Meer aber wenn unser Herz rein ist, dann hört und Jehova egal wo und wie.

    In einer ganz schlimmen Zeit meines Lebens in der ich mit Jehova wirklich gehadert hatte, ich konnte nicht mal mehr mehr wie sonst beten, da habe ich zu Jehova einfach mal gesagt: „Jehova, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr“ Sonst nichts. Und eine für mich und alle Beteiligten unerträgliche Sitation hat sich geändert. Sicherlich könnte es auch Zufall gewesen sein. Ich persönlich glaube daran, dass Jehova gesehen hat, dass ich daran zugrunde gehen würde und sich meine Situation verändert hat.

    Und inzwischen, wenn ich mich Jehova nahe fühle, dann spreche ich mit ihm und auch mit Jesus. Sozusagen trotz der Göttlichkeit beider von Mensch zu Mensch. Ich erzähle was ich erlebt habe, obwohl es ja Jehova weiß, was ich wann und wie und wo empfunden habe und so weiter.

    Ich finde den 139. Psalm so schön, hier die Verse 1-6 aus der Elberfelder 1905:

    Jehova! du hast mich erforscht und erkannt. 2 Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst meine Gedanken von ferne. 3 Du sichtest mein Wandeln und mein Liegen und bist vertraut mit allen meinen Wegen. 4 Denn das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, siehe, Jehova, du weißt es ganz. 5 Von hinten und von vorn hast du mich eingeengt, und auf mich gelegt deine Hand. 6 Kenntnis, zu wunderbar für mich, zu hoch: ich vermag sie nicht zu erfassen!

    Jehova kennt doch unsere Empfindungen. Und trotzdem freut er sich wenn wir sie ihm mitteilen. Und uns tut die Kommunikation auch gut. Und, ich bin ganz sicher, die Leitung zum Himmel für uns ist immer frei :-).

    Euch allen einen schönen Sonntag und viele liebe Grüße

    Anna

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Anna,

    du hast geschrieben ich zitiere:

    In einer ganz schlimmen Zeit meines Lebens in der ich mit Jehova wirklich gehadert hatte, ich konnte nicht mal mehr mehr wie sonst beten, da habe ich zu Jehova einfach mal gesagt: “Jehova, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr” Sonst nichts. Und eine für mich und alle Beteiligten unerträgliche Sitation hat sich geändert. Sicherlich könnte es auch Zufall gewesen sein. Ich persönlich glaube daran, dass Jehova gesehen hat, dass ich daran zugrunde gehen würde und sich meine Situation verändert hat.

    Und inzwischen, wenn ich mich Jehova nahe fühle, dann spreche ich mit ihm und auch mit Jesus. Sozusagen trotz der Göttlichkeit beider von Mensch zu Mensch. Ich erzähle was ich erlebt habe, obwohl es ja Jehova weiß, was ich wann und wie und wo empfunden habe und so weiter. Zitat Ende

    Ich weis was du meinst mir ging es in meinem Leben auch schon sehr oft schlecht wo ich gedacht habe das wars jetzt aber Gott hat es anders gesehen als ich weil für ihn nichts unmöglich ist im Gegensatz zu uns Menschen da wir nur ein Gedenk dessen sind das wir Staub sind! Ich bin jetzt auch davon überzeugt das wir alle den Weg des Hiobs gehen werden damit Gott unseren Glauben prüfen kann um zu sehen ob er echt ist oder nur geheuchelt! Vielleicht muß der Eine mehr ertragen als der Andere das hängt auch damit zusammen wie hoch unsere Schmerz und Leidensgrenze ist! Bei dem Einen ist sie höher als beim Anderen und das weis Jehova auch deshalb wird er uns auch nicht über diese Grenze prüfen sondern nur so viel damit er weis ob unser Glaube echt ist oder nicht! Besonders Hiob Kapitel 23 finde ich dazu sehr passend wenn du mal Zeit hast lies es dir mal durch!

    Lg Rico

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Guten Morgen Eddi

    Eine Analogie zum Menschen bzw. zum fleischlichen Geschöpf und dem Schöpfer herzustellen ist unrealistisch.

    Jehova ist ein Geistwesen. Auf der Erde lebende Geschöpfe sind aus Fleisch und Blut. Sie haben im Unterschied zu den Geistgeschöpfen Geschlechtsorgane und können sich durch Kopulation und Gebären vermehren, Geistgeschöpfe nicht.

    Einige Engel hatten es vor der Sintflut versucht, indem sie Fleischesleiber annahmen und mit irdischen Frauen Geschlechtsbeziehungen pflegten. Das Ergebnis und die Antwort Jehovas ist hinlänglich bekannt.

    Man stelle sich einmal vor, unser Herr Jesus würde nach seiner Hochzeit mit den 144 000 Gesalbten Geschlechtsbeziehungen pflegen. Abgesehen davon, dass ein großer Teil von Ihnen auf der Erde männlich waren, seine Braut ist 144 mal größer als die Salomos. Das wäre überhaupt nicht zu schaffen, und dann die vielen Kinder…!?!

    Ede

    ===============
    Hallo Ede,

    sei nicht böse, aber diese Argumente sind absurd, und gehen an der Thematik vorbei.

  • Alois
    Oktober 24, 2012

    Hallo Ede

    Die Menschen sind nach dem Bilde Gottes geschaffen. Mit dem Bild Gottes kann nur unser Geist gemeint sein, weil Gott hat keinen fleischlichen Körper. Unser Körper, das Fleisch wurde doch nur dazu geschaffen unseren Geist „spazierenzutragen“, ihn am Leben zu halten, um es mal salopp zu sagen.

    Für unseren Vater ist nur der Geist interessant, das Fleisch verwelkt und stirbt so wie das Laub im Herbst oder das Kraut auf dem Feld. Um das Fleisch kümmert sich unser Vater nicht.

    Der Sex gehört auch zum Fleisch und nicht zum Geist. Der Geist interessiert sich nicht für fleischlische Gelüste, sondern nur für geistige Dinge. Unser Fleisch möchte was zu Essen, was zu Trinken oder körperliche Liebe. Unser Geist möchte die Verbindung zum Vater haben, möchte Brüder haben, Freunde, die Natur erleben usw.

    Wenn am Ende alle ewig leben wird, dann wird der Geist ewig leben und weil der Geist ewig leben wird, wird auch das Fleisch ewig leben und nicht umgekehrt, sofern man dann nicht in einer anderen Form lebt.

    Also in Gottes Dingen bitte geistig denken und nicht fleischlich, wie Du es gerade getan hast.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Stimmt H.P.M.

    Diese Theorie ist absurd. Sie sollte lediglich vor Augen führen, was wäre, wenn Jehova (im Himmel geheiratet und) Jesus buchstäblich als seine Leibesfrucht hervorgebracht hätte. Dann hätte er Jesus, dessen Hochzeit mit den 144 000 angekündigt ist, das buchstäbliche Hervorbringen von Nachkommen auch nicht verwehren können. Doch, wie du selber sagtest, sind die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, absurd.

    Ede

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Hallo Ede,

    leider zeigen deine Worte eine gewisse Engstirnigkeit und eine komplette Missachtung des Evangeliums jesu Christi.

    Warum BETETE stephanus zu jesus und wurde nicht verurteilt?

    Warum betete Thomas zu Jesus und wurde nicht verurteilt?

    Nach deiner Ansicht haben diese beiden Christen den Tod verdient, lt. dem mosaischen Gesetz.

    Nein, schwarz – Weiß Denken führt einfach in die Irre. Jesus und Jehova sind untrennbar miteinander verbunden auch in der Anbetung.

    Lg
    Dennis

  • Sascha
    Oktober 24, 2012

    Lieber Dennis,

    ich stimme dir voll und ganz zu, und ich freue mich auch darüber, dass immer mehr Geschwister zu dieser Erkenntnis kommen.

    In der Bibel steht, dass es bei den ersten Christen offensichtlich üblich war, „den Namen Jesu anzurufen“.

    Selbst in der NWÜ wird dieser Text so wiedergegeben:

    (1. Korinther 1:1-2) 1 Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sọsthenes, unser Bruder, 2 an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist, an euch, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus Geheiligten, zu Heiligen Berufenen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen:..“

    Um zu zeigen, wie die WTG diese Erkenntnis und damit auch den Zugang zu Jesus als unserem Hirten verhindert, möchte ich hier ausnahmsweise mal ein markantes Zitat aus dem WT einfügen.

    Zitat:*** w94 15. 12. S. 24 Sollte man zu Jesus beten? ***
    Bedeuten die Worte „daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge“, daß wir zu ihm beten sollten? Nein. Der betreffende griechische Ausdruck „bezeichnet den Namen, in welchen die Kniebeugenden sich einigen, in den geeinigt alle (πᾶν γόνυ) anbeten; der Name, den Jesus empfangen, vereint sie alle zur Kniebeugung“ (G. B. Winer, Grammatik des neutestamentlichen Sprachidioms, 1867). Ja, damit ein Gebet annehmbar ist, muß es „im Namen Jesu“ dargebracht werden, aber es wird dennoch an Jehova Gott gerichtet und dient zu seiner Verherrlichung. Aus diesem Grund sagte Paulus: „Laßt in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekanntwerden“ (Philipper 4:6).
    Wie ein Pfad, der an ein Ziel führt, führt Jesus als der „Weg“ zu Gott, dem Allmächtigen. „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“, belehrte Jesus die Apostel (Johannes 14:6). Somit sollten wir unsere Gebete nicht an Jesus selbst richten, sondern durch ihn an Gott.
    Einige sagen vielleicht: „Aber berichtet denn die Bibel nicht, daß sowohl Stephanus als auch der Apostel Johannes zu Jesus sprachen, als er wieder im Himmel war?“ Das stimmt. In diesen Fällen handelte es sich aber nicht um Gebete, denn Stephanus und Johannes sahen Jesus in einer Vision und sprachen direkt zu ihm (Apostelgeschichte 7:56, 59; Offenbarung 1:17-19; 22:20). Bedenken wir: Selbst das Sprechen zu Gott ist an sich noch kein Gebet. Adam und Eva sprachen zu Gott und brachten Entschuldigungen für ihre große Sünde vor, als sie nach dem Sündenfall in Eden von ihm gerichtet wurden. Sie beteten dadurch aber nicht zu Gott (1. Mose 3:8-19). Es wäre somit unkorrekt, zu sagen, der Umstand, daß Stephanus und Johannes zu Jesus sprachen, sei ein Beweis dafür, daß man eigentlich zu ihm beten sollte.
    ——-Zitat Ende——

    Für mich ist das ein weiterer Beweis dafür, wie man die erhabene Stellung Jesu, in die er ja von unserem Vater selbst erhoben wurde, völlig unbeachtet lässt. Gleichzeitig verhindert man, dass die einzelnen Zeugen ein persönliches Verhältnis zu ihrem Herrn aufbauen können. Beten wir deshalb darum, dass in Zukunft noch viele Geschwister zu dem Schluss kommen, dass es in Wirklichkeit der Wille unseres Vaters ist, dass wir dieses persönliche Verhältnis zu seinem Sohn aufbauen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    Oktober 24, 2012

    Lieber Sascha

    Genau so sehe ich das auch. Ich kann mit Jesus reden, ihm meine Probleme berichten, ihn úm Hilfe bitten und mache dann genau das was Stefanus auch machte. Dasselbe kann ich auch mit Jehova machen! Unser Vater wird kein Gebet abweisen, auch wenn der Sohn das Bitten an den Vater umsetzt.

    Anbeten im Sinne von Verehren, Huldigen und auch für alles danken, das mache ich im Gebet zum Vater.

    Es ist der Wille des Teufels dass man nicht mit Jesus redet, so wie es der Wille des Teufels war, dass Absalom im Tor saß und alle die zum König David wollten abgefangen hat. Je mehr es der Teufel schafft die Menschen von Jesus wegzubringen, desto schlechter werden die Rettungschancen.

    Ich glaube wenn ich alles im Gebet dem Vater sage, im Bewusstsein dass ich mein Gebet an Jesus richte, damit er es dem Vater vorlegt, kann ich nichts falsch machen. Irgendwie bete ich immer an beide gleichzeitig, man sollte nicht an entweder oder beten sondern im Gemeinsamen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi (1. Korinther 1:1-2) 1 2 an die Versammlung Gottes, die in berufen, und Sọsthenes, unser Bruder, Korinth ist, an euch, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus Geheiligten, zu Heiligen Berufenen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen:..” «

    Auch Zeugen Jehovas rufen den Namen Jesu an, verehrter Sascha.

    Aber sie beten ihn nicht an. Worin liegt der Unterschied?

    Am Schluss eines an Jehova gerichteten Gebetes bringen sie dieses Gebet im Namen Jesu dar, indem sie Jesus buchstäblich anrufen „…im Namen deines Sohnes Jesus den Christus…“ oder so. Alle Gebete können dem Vater nur Im Namen Jesus durch Anrufung (nicht Anbetung) Jesu dargebracht werden.

    Ede

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth,

    Du schreibst: „Am Schluss eines an Jehova gerichteten Gebetes bringen sie dieses Gebet im Namen Jesu dar, indem sie Jesus buchstäblich anrufen „…im Namen deines Sohnes Jesus den Christus…“ oder so.“ Zitatende

    Wenn ich ZU Jehova sage „im Namen deines Sohnes Jesus Christus“, dann rufe ich buchstäblich Jehova an, nicht Jesus.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth,

    diese Schlussfloskel ist schon deshalb falsch und unbiblisch weil Jesus selbst uns lehrte zu beten.

    Lies dir doch mal das Mustergebet durch, wo ist da die Schlussfloskel, wie sie von Mio. ZJ gebraucht wird?

    Wo ist ein Gebet in der Bibel niedergeschrieben, wo diese Schlussfloskel so benutzt wird?

    Ich gebe zu, dass ich das selbst auch immer noch so handhabe, weil es irgendwie bei mir eingebrannt ist. Aber das wird sich auch noch legen, denke ich.

    Dass wir unserer Gebet „im Namen Jesu Christi, Amen“ an Jehova richten MÜSSEN ist ein Trugschluss und fast schon eine Beleidigung Christi, weil er damit zum Gebetsboten degradiert wird. Leider zeigt sich bei dir sehr oft Edelmuth, dass du 1:1 die Lehren des „Sklaven“ vertrittst obwohl du ihn rundheraus ablehnst und ihn kritisierst. Ich versteh´s immer noch nicht, aber es ist deine Sache.

    Wäre auch schön, wenn du meine Fragen zu Stephanus und Thomas beanworten würdest, denn nach deiner Ansicht waren sie Götzenanbeter.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Warum BETETE stephanus zu jesus und wurde nicht verurteilt? «

    (Apostelgeschichte 7:54-60) . . .Als sie nun diese Dinge hörten, fühlten sie sich in ihrem Herzen zutiefst verletzt, und sie begannen mit den Zähnen gegen ihn zu knirschen. 55 Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend, 56 und er sprach: „Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend.“ 57 Darauf schrien sie mit lauter Stimme und hielten sich mit den Händen die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los. 58 Und nachdem sie ihn aus der Stadt hinausgetrieben hatten, begannen sie ihn mit Steinen zu bewerfen. Und die Zeugen legten ihre äußeren Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus genannt wurde. 59 Und sie fuhren fort, Stẹphanus zu steinigen, während er flehte und sprach: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ 60 Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: „Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!“ Und nachdem er dies gesagt hatte, entschlief er [im Tod].

    Wenn du den Kontext liest, wird deutlich, dass Stephanus eine Vision hatte, in der er den Vater, den kein Mensch sehen und leben kann, und Jesus beieinander sah. In diesem Trancezustand sprach er sowohl zum Vater wie auch zu Jesus.

    Ede

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Hallo Ede,

    wo steht, dass Stephanus den Vater gesehen hat? Meines Wissens sah er nur Jesus beim Vater stehend. Das ist ein Unterschied. Bitte bedenke, dass auch Moses die Herrlichkeit Gottes sah. Nicht sein Angesicht, Jehova sagte, sein Gesicht dürfe er nicht sehen, aber seine Rückseite. Und weiter heißt es: Und die Herrlichkeit Jehovas zog an ihm vorüber.
    So und bei Stephanus war das ähnlich: Sein Gesicht war wie das eines Engels (auch das Gesicht Mose warf Strahlen) und er sah die Herrlichkeit Gottes und daneben Jesus.

    Hat irgendjemand gesagt, dass dies nur eine Vision ist? Hatte Moses auch nur eine Vision? Nein, denn Jehova rügte Myriam und Aaron, ER rede zu Moses von Angesicht zu Angesicht und nicht in Visionen.

    Hast du dir einmal überlegt, dass gerade dieser Passus die Richtigkeit der Anbetung Jesu bestätigt, weil Jehova es nie gebilligt hätte, dass Stephanus Jesus anbetet, wo er, der Vater, direkt neben Jesus stand? Jesus war doch nicht allein, dass man sagen könnte, Stephanus hat sich gerade an ihn geklammert weil kein anderer da war. Nein, Stephanus betete Jesus an, der neben Jehovas Thron stand.

    Für mich der ultimative biblische Beweis, dass es Jehovas Billigung findet, den Sohn anzubeten.

    Vielen Dank, diesen Part habe ich auch erst jetzt in unserer Diskussion so deutlich erkannt.

    Hab noch einen schönen Abend
    Eddi

  • Sternchen
    Oktober 24, 2012

    Sternchen Eingereicht am 01.11.2012 um 19:19

    Hallo alle zusammen,
    habe viele Jahre mit ZJ die Bibel studiert, aber konnte nie mich entscheiden mich taufen zu lassen. Es gab nie Druck von Seiten ZJ, doch manchmal vielleicht möcht´ich sagen ein bißchen unterschwellig anhand der Studienschriften.

    Mir wurde alles zuviel und ich habe ein Pause benötigt, die ich nutzte mich zu trauen mal im Web “rumzuforschen”. Vieles im Web leider ist sehr negativ und bestimmt auch vieles ist wahr, doch ich bin auf bruderinfo gestossen und ich habe endlich eine seriöse Plattform gefunden. Vielen Dank, das mein Glaube nicht verloren ging, sondern sich immerzu verstärkt und Jesus wieder mehr in meinem Gebet berücksichtigt wird. Gerne würde ich mich auch per email ab und an austauschen, vielleicht gibt es ja die Möglichkeit?

    Viele liebe Grüße …Sternchen…:O)

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Tag Sternchen,

    das finde ich jetzt ganz toll, dass du der Anweisung aus Josua 1:9 nachgekommen bist, dich als mutig zu erweisen und dadurch hast du uns gefunden. Sei umarmt und ganz herzlich willkommen.
    Und ja, auch die Möglichkeit des eMail-Austausches ist hier teilweise ganz gut gegeben.

    Bitte sei weiterhin so mutig und vergleiche die Gedanken mit der Schrift und dann gehörst auch du zu den Menschen, von denen die Schrift sagt: „Sie (die Beröer damals) hatten eine edle Gesinnung, weil sie alle Dinge prüften, ob sie sich auch so verhielten.“

    Ich freue mich schon jetzt über viele Beiträge von dir und ich weiß, wer sich noch mehr freut 🙂
    Eddi

  • Eddi an Rico
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,

    du fragst, ob man nicht auch zu Jesus beten kann? Weil Jehova größer ist als Jesus?

    Denkst du, die betreiben da im Himmel Gebetscasino? Unter Vater und Sohn gibt es keine Rivalität, Jesus ist Jehova treu ergeben, aber Jehova hat alles – wirklich alles – seinem Sohn übergeben. Schau, sogar den Heiligen Geist, also Jehovas wirksame Kraft, darf Jesus verteilen, denn er sagte: „ICH sende euch einen Helfer (nein, nicht die WTG 🙂 ), den Heiligen Geist. Erinnerst du dich, was Simeon sagte, als er durch den Heiligen Geist mitgeteilt bekam, dass der künftige Messias in den Tempel gebracht wurde? „Meine Augen haben das Heil Gottes gesehen“! Vor ihm lag der Retter Israels und – wie er weiter sagte: „Das Licht zur Offenbarung für alle Nationen“ Rico, wenn du im Glauben betest, wird weder Jehova noch Jesus deine Aufrichtigkeit durch irgendwelche Eifersüchteleien schmälern wollen.

    Das ist meine feste Überzeugung und das, was ich aus der Bibel erkannt habe.

    Die letzten Tage habe ich viel über deine Sorge nachgedacht, was, wenn wir krank sind, Depressionen haben und unserem Vater nicht so dienen können, wie es unser eigener Herzenswunsch ist.

    Rico, wenn wir uns ganz der Gnade Christi hingeben, darin aufgehen, sein Opfer vollständig auf uns anwenden, dann haben wir keine Sünde mehr vor Gott. Jehova stellt sich vor, wie du bist, wenn du vollkommen bist und er sieht nichts anderes mehr, denn alles vergängliche, dunkle, alle Sünde und Unvollkommenheit wird vom Licht Christi überstrahlt.
    Rico: Stell dir bitte ein großes schwarzes Tuch vor. An der Wand. Und jetzt nimm eine ganz helle Lampe, so einen richtigen Halogenstrahler und leuchte diese schwarze Wand an. Und dann wirst du feststellen, dass dort, wo das Licht ist, da siehst du nichts Schwarzes mehr, das ist hell! Niemand geringeres als Jesus Christus ist unser Licht, Jehova wird nichts Schwarzes von dir sehen, weil das erleuchtende Licht der Guten Botschaft durch diese Schwärze hindurch dringt (2. Kor. 4:4) Rico, du bist das Kind deines Vaters, du bist genau richtig, die Füße auf dem Boden, den Kopf oben und das Herz am rechten Fleck! Lass dir nichts anderes einreden, das möchte der Satan, dass das Licht nicht hindurch strahlt, dass unsere Flecken zum Vorschein kommen. Nee, lass mal. Stell dir vor, wie du in der Vollkommenheit sein wirst, was du dann tun möchtest, wie du dann deinem Vater ein guter Sohn sein willst – und ganz genau so und noch viel viel besser betrachtet dich dein Vater heute schon, denn wenn er dich sieht, sieht der den Christus, der für dich (und für alle) sein Leben gegeben hat. Und der hat nur Gutes, also hast auch du nur Gutes in den Augen Gottes.

    Falls dir das zu weit gegriffen ist, obwohl es das nicht ist: Moses, Hiob, David – alles ganz unvollkommene Menschen und was sagte Jehova sogar zu Satan über Hiob? „Richtest du deinen Blick auf meinen Knecht Hiob,… rechtschaffen, untadelig wandelnd, gottesfürchtig, von Schlechtem weichend…!“ Genau, als wäre er schon vollkommen!

    Ich wünsche mir sehr, dass all die Gebete deiner Geschwister und die guten Worte, die sie dir hier mitteilen, helfen, dich genauso zu sehen: Du bist genau richtig!
    Eddi

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Unter Vater und Sohn gibt es keine Rivalität, Jesus ist Jehova treu ergeben, aber Jehova hat alles – wirklich alles – seinem Sohn übergeben. Schau, sogar den Heiligen Geist, also Jehovas wirksame Kraft, darf Jesus verteilen, denn er sagte: “ICH sende euch einen Helfer (nein, nicht die WTG ), den Heiligen Geist. «

    Hallo Eddi

    In deinem Beitrag hast du, wie ich finde, ein wenig um den „heißen Brei“ herumgeredet. Deshalb möchte ich klarstellen, was die Bibel zur Anbetung Jehovas sagt.

    Du hast Recht, dass Jehova seinem Sohn Jesus alle Macht im Himmel und auf der Erde übergeben hat. Das bedeutet ab nicht, dass Jehova nun keine Macht mehr hat.

    Ich möchte das einmal mit einem Geschäftsbetrieb vergleichen, in dem der Seniorchef seinem Sohn alle Macht im Geschäft und über sein Personal übergeben hat. Dennoch behält der Seniorchef das letzte Wort. Der „Juniorchef“ des Himmel hat nun folgendes festgelegt:

    (Matthäus 4:10) . . .Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und IHM ALLEIN sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Auch wenn man eine andere Übersetzung, in der Jehovas Name durch Herr ersetzt ist, zurate zieht, wird deutlich, dass mit dem Herrn nur Jehova gemeint sein kann, der allein angebetet werden darf, denn Jesus bezieht sich auf die damals vorhandenen hebräischen Schriftrollen, und da ist nur Jehova als Herr bekannt.

    Das deckt sich mit 1. Kor. 15:27

    (1. Korinther 15:27-28) . . .Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

    Hier bestätig Jehova, dass er seinem Sohn alle Dinge unterworfen hat (alle Macht übergeben hat) außer sich selber. Die Herrlichkeit, die Verehrung der Menschen, die zur Anbetung berechtigt, überlässt Jehova niemandem, weder dem Sklaven noch Jesus. Jehova allein beansprucht zu Recht die Anbetung.

    (Jesaja 42:8) 8 Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

    Wie beten wir Jehova an?

    Wir nahen uns Jehova im Gebet durch unseren Mittler und König Jesus und bringen dies auch im Gebet zum Ausdruck, damit Jesus sagen kann.

    (Johannes 15:16) . . ., was immer ihr den VATER in meinem Namen bittet, ER EUCH GEBE.

    (Johannes 14:13) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, DAMIT DER VATER in Verbindung mit dem Sohn VERHERRLICHT WERDE. . .

    Ede

  • Alois
    Oktober 24, 2012

    Ich glaube wir sollten die Begriffe anbeten, beten und bitten nicht zusammenwerfen.
    Jehova gehört das anbeten, ihn huldigen, die Ehre geben, ihm für das Leben und alles danken usw.

    Aber Jesus um Hilfe, Unterstützung und Verständnis bitten hat nichts mit Anbetung zu tun.
    Als Jesus auf Erden war wurde er gebeten Krankheiten zu heilen, Dämonen auszutreiben usw. Warum sollen wir das Heute nicht auch Jesus im Gebet bitten können, wenn es damals auch erlaubt war und Jesus das nicht verwehrt hat?

    Wenn es aber um Huldigung, Danksagung usw. ging, da hat er auf seinen (und unseren) Vater verwiesen. So sehe ich das momentan.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Als Jesus auf Erden war wurde er gebeten Krankheiten zu heilen, Dämonen auszutreiben usw. Warum sollen wir das Heute nicht auch Jesus im Gebet bitten können, wenn es damals auch erlaubt war und Jesus das nicht verwehrt hat? «

    Hallo Alois

    Weil du dann Jesus anbeten müsstest. Jesus verwies ausnahmslos auf den Vater, den allein wir in seinem (Jesu) Namen bitten könnten. Jesus würde sich dann als Mittler und Fürsprecher für die Bittenden einsetzen.

    (Johannes 14:14) . . .Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

    (Johannes 15:16) . . .damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.

    (Johannes 16:23-24) . . .Wenn ihr den Vater um etwas bittet, so wird er es euch in meinem Namen geben. 24 Bis zur gegenwärtigen Zeit habt ihr um gar nichts in meinem Namen gebeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollgemacht werde.

    Es ist der Vater, von dem wir die Hilfe empfangen. Deshalb sollen wir auch den Vater selber bitten.

    (Johannes 16:26-27) . . .An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater euretwegen bitten werde. 27 Denn der Vater selbst hat Zuneigung zu euch, weil ihr Zuneigung zu mir gehabt und geglaubt habt, daß ich als Vertreter des Vaters ausgegangen bin.

    Wir wissen, dass der Vater ein strenger Herr ist. Es hat schon was, wenn wir den Vater mit schlechtem Gewissen um Hilfe bitten müssen. Eben darum müssen wir auch beim Vater erst um Vergebung bitten, bevor wir IHN um Hilfe anrufen können.

    Ede

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Zum vorhin angekündigtem Kommentar diese Erläuterung die erneut belegt das die WTG mir ihrer NWÜ die Stellung Jesu herabsetzt wo immer es geht, damit IHM nicht die Ehre und Huldigung erweis die sein Vater wünscht!

    “Wenn um etwas ihr bitten werdet mich in – meinem Namen, ich werde es tun.” Johannes 14:14 – IGD

    “Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.”
    Johannes 14:14 – NWÜ

    Der allgemein anerkannte griechische Urtext nach der Nestle-Aland-
    Ausgabe hat im Text das Wort “mich”, dieses Wort wird in der NWÜ
    einfach nicht mit übersetzt. Bemerkenswert ist die eigene

    InterlinearÜbersetzung der WTG. Der Text wird darin korrekt Wort für Wort übersetzt,aber diese korrekte Wiedergabe fließt nicht in die endgültige Übersetzung ein. Noch interessanter ist die Fußnote zu diesem Vers in der NWÜ mit Studienverweisen.

    ”Gemäß ADIt u. in Übereinstimmung mit 15:16, 16:23…” (Seite 1351). “A” steht für Codex Alexandrinus, “D” für Codex Bezae Cantabrigiensis, “It” Vetus Latina. Ohne Zweifel mögen diese Handschriften das “mich” nicht enthalten. Was die Fußnote natürlich dem Leser nicht sagt, ist die Tatsache, daß es ca. 5000 griechische Handschriften gibt, und keine stimmt mit der anderen exakt überein. Wissenschaftler haben aus diesen ca. 5000 Handschriften einen griechischen Urtext “modelliert” der unter
    Berücksichtigung aller notwendigen Faktoren dem Original am nächsten kommt. Eine Übersetzung muß sich somit an diesem allgemein anerkannten Urtext orientieren und nicht an den vielen abweichenden Lesarten der ca. 5000 Handschriften. Aus diesem “Pool” pickt sich die WTG drei Handschriften heraus, die ihre Übersetzung rechtfertigen sollen. Das wird des öfteren in ihrer Übersetzung gemacht. Den Übersetzern ist nicht
    aufgefallen, daß die Masse der Handschriften, also Tausende von Handschriften, dieses “mich” enthalten. Dieses “mich” enthält auch der allgemein anerkannte griechische Text von Nestle-Aland. Es ist bestimmt nicht auszuschließen, daß es Übersetzungen gibt, die dieses “mich” auch weglassen, aber dahinter mögen die gleichen Gründe liegen, die auch die WTG hat. Sich auf diese Übersetzungen zu berufen, ist kein stichhaltiges
    Argument, denn Grundlage jeder Übersetzung ist der Urtext.

    Der wahre Grund für das Weglassen des Wortes “mich” liegt darin, daß die WTG jede Verehrung Jesu Christi seit 1954 ablehnt (vorher war dies erlaubt, viele Zeugen Jehovas wissen dies nicht). Die WTG wertet dies als Götzendienst.

    Dafür kann man sogar exkommuniziert werden. (Einmal beten
    reicht schon). Deswegen ist es für sie undenkbar, an Jesus Christus Bitten zu stellen und noch undenkbarer, daß Jesus Christus dazu au fgefordert hat. Diejenigen, die Jesus Christus anbeten, verweisen vor allem auf diese Verse Johannes 14:13,14; Matthäus 2:2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20;28:9,17; Lukas 24:52,53; Johannes 9:38; Hebräer 1:6; Offenbarung 5:8.

    Dem ersten Text Johannes 14:13 und vor allem dem Vers 14 hat die
    WTG die Beweiskraft absichtlich genommen. Auch die anderen Verse
    sind zum Teil unter die Zensur gefallen.

    “Und sie, fußfällig angebetet habend ihn, kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude” Lukas 24:52 – IDG

    “Und sie huldigten ihm und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück” Lukas 24:52 – NWÜ

    Der Urtext sagt “angebetet”, die WTG formuliert dies um in
    “huldigten”. Das griechische Wort, das dahinter steckt, ist “proskyneo”.

    Die Übersetzung der WTG ist nicht verkehrt, das muß man betonen.
    Die Wiedergabe des Wortes liegt nicht außerhalb der Grenzen der möglichen Bedeutungen. Aber trotzdem ist diese Wiedergabe tendenziös. Warum?

    Überall, wo das griechische Wort in Verbindung mit dem “Vater”, also mit Gott steht, dort gibt es die NWÜ stets mit “anbeten” wieder. Überall, wo es um Jesus Christus geht, wird dieses griechische Wort mit “huldigen” wiedergegeben. Man hat also die Bedeutung des griechischen Wortes nicht einheitlich, sondern unter Berücksichtigung des eigenen Lehrgebäudes wiedergegeben.

    Gott den Vater darf man “anbeten“, Jesus aber nur “huldigen”. Nachfolgend die Bibelstellen, in denen das griechische
    Wort “proskyneo” in Verbindung mit dem Vater und dem Sohn
    steht.

    Gott: Matthäus 4:10; Johannes 4:21-24; 1. Korinther 14:25; Offenbarung 4:10; 5:14; 7:11; 11:16; 19:10; 22:9, in der NWÜ durchwegs mit “anbeten” übersetzt.

    Jesus Christus: Matthäus 2:2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20;
    28:9,17; Johannes 9:38: Hebräer 1:6, in der NWÜ durchwegs mit
    “huldigen” übersetzt.

    Hier geht es nicht um die Frage, ob man das griechische Wort
    “proskyneo” mit “huldigen” wiedergeben darf oder nicht, sondern um
    die Frage, warum es in Verbindung mit Gott mit “anbeten” übersetzt, aber und in Verbindung mit Jesus Christus immer mit “huldigen” wiedergegeben wird.

    In Hebräer 1:6 heißt es:
    ”Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde
    einführt, sagt er: ,Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.’”
    NWÜ, Ausgabe 1963.

    In den folgenden Ausgaben der NWÜ wurde das “anbeten” in
    “huldigen” abgeändert. Die Gründe liegen auf der Hand, wenn schon Engel Jesus Christus anbeten sollen, wie kann man dann Menschen dafür exkommunizieren.

    “… die heiligen Schriften du kennst, die könnenden dich weise machen zur Rettung durch den Glauben an Christus Jesus”
    1. Timotheus 2:4 – IGD

    “… die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus.” 1. Timotheus 2:4 – NWÜ

    Zitate aus der Abhandlung „Aslanbibel“ vom Aslanverlag

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Zu obigem Zita aus der Alslanbibel hier die Fortsetzung:

    Anstelle der wörtlichen Übersetzung “an Christus Jesus” wurde dies in der NWÜ mit “in Verbindung mit Christus Jesus” ersetzt. Für diese Einfügung gibt es sprachwissenschaftlich keine Rechtfertigung. Die Absicht ist hier eindeutig, nämlich die zentrale Rolle Jesu Christi einzuschränken.

    Gemäß offizieller Lehre der WTG kommt die Rettung nur durch die Zugehörigkeit zu der WT-Organisation. Der Glaube der Zeugen Jehovas kann somit nur “in Verbindung mit Christus Jesus” stehen, aber darf sich nicht auf ihn gründen. So wurde auch dieser Vers Opfer ihrer ideologischen Zensur. Das Wort “in Verbindung” kommt in der NWÜ in den christlich griechischen Schriften 44 mal vor.

    Bis jetzt ist man dem Leser eine Erklärung schuldig, auf welcher Grundlage dies getan wird. Bestimmt kann man diese Einfügung an einigen Stellen durchgehen lassen, sofern der Text nur geglättet und nicht zensiert wird. Aber in dieser Passage hat er bestimmt nichts zu suchen. Rettung kommt nur durch Jesus Christus (Apostelgeschichte 4:12).

    Der ganze Sinn und Zweck der Bibel ist es, uns zu Jesus Christus zu führen und nicht zu einer menschlichen Organisation. Das wollte der Apostel Paulus sagen, ansonsten würde dies seinen eigenen Worten in 1. Korinther 2:1, 2 widersprechen: 2. 3:15

    ”Brüder, als ich zum erstenmal bei euch war und euch Gottes geheimnisvolle Wahrheit verkündete, tat ich dies ja auch nicht mit großartigen und tiefsinnigen Reden. Ich hatte mir vorgenommen, euch nichts anderes zu bringen als Jesus Christus, und zwar Jesus Christus, den Gekreuzigten.” – Die Gute Nachricht

    Wenn Paulus den Korinthern “nichts anderes bringen wollte als Jesus Christus”, wie kann der Glaube, der Christen rettet, nur “in Verbindung mit” ihm stehen?

    “Nach (dem) Vorsatz der Ewigkeiten, den er ausgeführt hat in – Christus Jesus, – unserem Herrn,” Epheser 3:11 – IGD

    “Gemäß dem ewigen Vorsatz, den er in Verbindung mit dem Christus,
    mit Jesus, unserem Herrn gefaßt hat,” Epheser 3:11 – NWÜ

    Das “in” im Urtext wurde in der NWÜ grundlos umgedeutet in “in Verbindung mit”. Außerdem wurde die Formulierung “ausgeführt hat” in “gefaßt hat” umgedeutet. Zu guter Letzt wurde aus “Christus Jesus” auch grundlos “Christus, mit Jesus,” wobei das “mit” hinzugefügt wurde.

    Der Urtext wurde nicht nur umgedeutet und ergänzt, sondern auch der Sinn des Verses in ganz andere Bahnen gelenkt. Eine sprachwissenschaftliche Rechtfertigung gibt es für alle dies Veränderungen nicht. Bei diesem Vers haben sich die oder der Übersetzer sehr viel “Mühe” gegeben.

    Nur wenn man das Lehrgebäude der WTG kennt, kennt man die
    Gründe dieser Veränderungen. Die WTG lehrt, daß Gottes ewiger Vorsatz sein Königreich ist, das hier auf der Erde alle Probleme der Menschen lösen wird. Der Gedanke, daß Gottes ewiger Vorsatz “in Christus Jesus” seine Erfüllung schon fand, ist der WTG somit ein Greuel. Um die deutliche Aussage dieses Verses umzudeuten, mußte man sich sehr anstrengen.

    Die NWÜ will den Leser zum Schluß kommen lassen, daß Gott “mit
    Christus” einen Vorsatz “gefaßt hat”. Und dieser Vorsatz kann ja das Königreich Gottes sein. Das ist irreführend. Gott hat nicht “mit Jesus” einen “Vorsatz gefaßt”, sondern seinen Vorsatz “in Christus” ausgeführt.

    Auch hier will man die zentrale Rolle Jesu Christi grundlos schmälern.

    Als Anregung für BI, es wurde ja schon mehrfach über die tendeziöse Verdrehung der NWÜ geschrieben, vielleicht sollte man eine eigene Kolummne schaffen die diese Fehler alle auflistet!?

    lg. Matthäus

    ====================================

    Hallo lieber Matthäus,

    deine Ausarbeitung zu diesem Thema ist wichtig und sollte nicht als Kommentar untergehen.
    Es wäre schön, wenn du hierzu einen Artikel ausarbeiten könntest, den wir dann hier veröffentlichen und in der Bibliothek ablegen könnten so das er auch schnell wieder zu finden ist.
    Überlege einmal, ob du dir die Zeit nehmen könntest.
    Hier die Mailadresse hpm@bruderinfo.de

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Lieber Matthäus,

    Du schreibst: „Gemäß offizieller Lehre der WTG kommt die Rettung nur durch die Zugehörigkeit zu der WT-Organisation. Der Glaube der Zeugen Jehovas kann somit nur “in Verbindung mit Christus Jesus” stehen, aber darf sich nicht auf ihn gründen.“ Zitatende

    Sehr gut erklärt, damit könnte man fast das ganze Lehrgebäude zusammenfassen!

    und Zitat: „Der Gedanke, daß Gottes ewiger Vorsatz “in Christus Jesus” seine Erfüllung schon fand, ist der WTG somit ein Greuel. Um die deutliche Aussage dieses Verses umzudeuten, mußte man sich sehr anstrengen. Die NWÜ will den Leser zum Schluß kommen lassen, daß Gott “mit Christus” einen Vorsatz “gefaßt hat”. Und dieser Vorsatz kann ja das Königreich Gottes sein. Das ist irreführend. Gott hat nicht “mit Jesus” einen “Vorsatz gefaßt”, sondern seinen Vorsatz “in Christus” ausgeführt.“ Zitatende

    interessanter Gedanke!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Danke Ede,

    danke dass du Joh. 16:26-27 angeführt hast: „26 An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten will; 27 denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, daß ich von Gott ausgegangen bin.“
    Bedeutet dieser Text nicht nach deiner Auslegung, dass man auch nicht mehr durch Jesus beten braucht?
    Ich gebe dir den Text aus der „Hoffnung für alle“, damit du die Frage besser verstehst: „25 „Bisher habe ich alles, was ich euch sagen wollte, anhand von Beispielen erklärt. Aber schon bald wird das nicht mehr nötig sein. Dann werde ich euch ohne Bilder und Umschreibungen zeigen, wer der Vater ist.
    26 Von diesem Tag an werdet ihr euch auf mich berufen, wenn ihr zu ihm betet. Und dann muss ich den Vater nicht mehr bitten, euer Gebet zu erhören. 27 Denn der Vater liebt euch, weil ihr mich liebt und daran glaubt, dass ich von Gott gekommen bin.“

    Aber wozu dann die Vollmacht für Jesus wie es Joh. 17:1-3 sagt: „1 Dies redete Jesus und hob seine Augen zum Himmel empor und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche 2 — gleichwie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, damit er allen ewiges Leben gebe, die du ihm gegeben hast. 3 Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
    (V3 spricht vom Erkennen des Vaters und des Sohnes und nicht von der Erkenntnis)

    Du sprichst von Gott als einem strengen Gott. Würdest du dann nicht erwarten, dass er eine scharfe Trennung macht zwischen dem, was seins ist und dem, was Jesu ist? Jesus hat dies aber anders gesehen. Joh. 16:13-15:

    „13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt, daß er von dem Meinen nehmen und euch verkündigen wird.“

    Jesus sagt, dass der Heilige Geist ihn verherrlichen wird und dass ALLES, was der Vater hat, seins ist.

    Für mich unterstreicht Johannes 16, dass es uns freigestellt ist, ob wir zum Vater direkt beten, dann braucht Jesus es nicht mehr weiterleiten, oder zu Jesus, weil der Vater ihm alles gegeben hat. Auch die Vollmacht über alle Menschen, die ihm angehören wollen.

    Aber vielen Dank für deine guten Anregungen, die uns helfen, uns zu vergewissern.
    Gute Nacht Ede
    Eddi

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Ede,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Interessante Gedanken.
    Bei der Versuchung Jesu und dem von dir genannten Zitat hat Jesus aus 5. Mose 5:8,9 zitiert. („Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, keine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 9 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert,“)

    Worum ging es? Um Götzendienst. Satan begehrte die Anbetung und hatte hierzu kein Recht. Wollen wir Jesus auf die gleiche Stufe stellen wie Satan? Hier ging es um die direkte Konfrontation zwischen Satan und Jesus und selbstverständlich hat auch Jesus gebetet und natürlich nicht zu sich selbst. Mit seinen Worten hat er Satan zu verstehen gegeben, dass dieser nichts zu melden hat und gleichzeitig das göttliche Leitungsprinzip untermauert, das da lautet: Der Mann ist das Haupt einer Frau, so wie der Christus das Haupt der Versammlung ist. Das Haupt Jesu aber ist Jehova.

    Bleiben wir bei deinem Vergleich mit einer Firma. Als 5. Mose geschrieben wurde, bzw. als Jehova diese Order gab, war der Juniorchef noch nicht mit der Ausbildung fertig (Hebr. 5:8-10). Nun aber hat er seine Prüfung als Betriebswirt abgelegt (Phil. 2:5-8)und arbeitet in dieser Firma mit und zwar auf der zweiten Führungsebene. Und als Vertreter des Hausherrn, der außer Landes reiste (Mark. 12:1) Wo sollen sich die Mitarbeiter hinwenden? Ganz klar, die Firma gehört dem Senior und weil das so ist und auch so bleiben soll, benötigt er einen guten Stellvertreter. Er hat ganz klare Anweisungen gegeben: Der Junior hat eine übergeordnete Stellung (Phil. 2:9)und er hat einen Namen in dieser Firma, der über allen anderen ist. Ihm wurde ALLE Macht gegeben (Matt 28:19)
    Wer hat denn die Möglichkeit, Macht abzugeben? Das kann doch nur jemand, der mehr Macht hat, eine höhere Position hat als der, dem er die Macht gibt. Aber das war nie ein strittiger Punkt unter Vater und Sohn. Es geht nur um die Ebene Personal-Juniorchef. Und wenn der Seniorchef dem Personal ausdrücklich Anweisung erteilt, dass sich im Namen Jesu jedes Knie zu beugen habe, sprich, dass sich das ganze Personal an den Juniorchef zu wenden habe weil das der Firmenphilosophie des Seniors entspricht und seine Geschäftspartner dann nur Positives sagen können, oder wie die Bibel in Phil 2:11 sagt:“und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“, dann Ede, dann denke ich, dass das Personal gut beraten sein wird, dem Folge zu leisten.

    Auch Jesaja 42:8 widerspricht dem nicht: Der Vater hat seine Herrlichkeit und beansprucht diese mit Fug und Recht. Und der Sohn hat eine eigene Herrlichkeit, die er vom Vater legitimiert bekam und auch er darf seine Herrlichkeit beanspruchen. Das hat der Vater sogar ausdrücklich angeordnet, denn nicht der Sohn hat sich den Namen gegeben, der über allen anderen ist, sondern der Vater. Nicht der Sohn hat sich eine übergeordnete Stellung genommen, sondern der Vater hat ihm diesen Posten eingeräumt. Und zwar direkt neben ihm.
    Aber die Schrift sagt nicht umsonst, dass es den Propheten gesagt wurde, dass Gottes Mittel zur Rettung nicht für ihre Zeitperiode bestimmt war. Somit greift Jesaja nicht als Beweis gegen die Anbetung Jesu.

    Stell dir vor, der Seniorchef kommt wieder von seiner Geschäftsreise zurück und ein Mitarbeiter kommt unterwürfig zu ihm und sagt: Chef, Sie sind mir so lieb, dass ich meine Arbeit nicht beenden konnte, weil ich Sie etwas hätte fragen müssen, aber Sie waren nicht da und an Ihren Sohn wollte ich mich nicht wenden. Zwar hat er uns alle befreit als es gebrannt hat und er hat selbst dabei eine Rauchvergiftung bekommen und Sie haben auch gesagt, wir sollen uns an ihn wenden („Dieser ist mein Sohn, der geliebte. Hört auf ihn!“), aber Chef, Sie sind mir so lieb, dass ich lieber auf Sie gewartet habe.

    Ede, das bedeutet doch mit Recht die fristlose Kündigung, oder?

    Auch Johannes 14:13 und 15:16 beweist nichts von ausschließlicher Anbetung Jehovas. Für mich ist das ein Zeugnis, wie gut sich Vater und Sohn verstehen und ergänzen. Mehr nicht. Denn auch zur Zeit Jesu haben sich Dinge geändert oder hast du nie gelesen, dass Jesus sagte, er wäre nur zu den verlorenen Schafen Israels gesandt worden? Und doch hat er auch der Samariterin zum Verständnis über seine Position geholfen und nach seinem Tod wurden auch Menschen aller Nationen einbezogen in den göttlichen Plan. Er, Jesus, hat Sünden vergeben, ohne im Tempel ein Opfer dargebracht zu haben. Und das war in Gottes Augen legitim! Das Gebet ist das Anrufen eines Gottes, richtig? Jesus wird nach Joh. 1:1 als Gott bezeichnet. Und jetzt lies doch mal bitte ApG. 3:6: „Petrus aber sagte: „Silber und Gold besitze ich nicht, doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazarẹners, geh umher!“
    Und zum Abschluss gleiches Kapitel V 13:“ Der Gott Abrahams und Ịsa‧aks und Jakobs, der Gott unserer Vorväter, hat seinen Knecht, Jesus, verherrlicht, den ihr eurerseits ausgeliefert und vor dem Angesicht des Pilạtus verleugnet habt, als er beschlossen hatte, ihn freizulassen“.

    Wenn Jehova selbst seinen Sohn verherrlicht, wer sind dann wir, ihm diese Herrlichkeit vorenthalten zu wollen?

    Ganz liebe Grüße und eine gute Nacht
    Eddi

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Um Götzendienst. Satan begehrte die Anbetung und hatte hierzu kein Recht. Wollen wir Jesus auf die gleiche Stufe stellen wie Satan? «

    Es ist zwar rhetorisch sehr gut gekontert, Eddi, aber Jehova ist der höchste Gott des Universums, dem allein die Anbetung gebührt. Auf welche Stufe würdest du denn Sklaven stellen. Er ist auch nicht aus Holz geschnitzt.

    » Der Junior hat eine übergeordnete Stellung (Phil. 2:9)und er hat einen Namen in dieser Firma, der über allen anderen ist. Ihm wurde ALLE Macht gegeben (Matt 28:19) «

    Um auch hier Missverständnissen vorzubeugen. Jesus Name steht nicht über Jehovas Name. Jehova ist und beleibt weiterhin der höchste Gott des Universums. Er hat Jesus alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben, d.h. es ist Jehovas Macht und Jesus hat zeitweilig die Verfügungsgewalt, nämlich so lange, bis er sie dem Vater nach tausend Jahren zurück gibt und sich dem Vater wieder unterwirft.

    (Johannes 13:16) . . .Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Abgesandter größer als der, der ihn gesandt hat.

    (Johannes 14:28) . . .Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn DER VATER IST GRÖßER ALS ICH. . .

    (1. Korinther 15:27-28) . . .Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist OFFENKUNDIG DER AUSGENOMMEN, DER IHM ALLE DINGE UNTERWORFEN HAT. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, DANN WIRD SICH AUCH DER SOHN SELBST DEM UNTERWERFEN, DER IHM ALLE DINGE UNTERWORFEN HAT, so daß Gott allen alles sei.

    Ede

  • Eddi an Ede
    Oktober 24, 2012

    Hallo Ede,

    es ist doch gar keine Frage zwischen uns, dass Jehova größer ist als Jesus. Die Frage war doch, ob die Anbetung Jesu genauso möglich ist wie die von Jehova. Wenn du erwachsene Kinder hast, dürfen sie doch auch Pakete vom Postboten für dich entgegen nehmen. Wo bitte steht denn in der Bibel, dass Jehova auf Gebete „eigenhändig“ schreibt? Das war vor Jesus ganz klar der Fall, dann aber wurde Jesus als der Retter dieser Welt geboren, als das Licht in der Finsternis und niemand wird gerettet werden, der nicht an Jesus glaubt.
    Du hast im letzten Kommentar den Text zitiert: „Was ihr den Vater in meinem Namen erbittet, wird er euch geben“ und ich fürchte, du stellst dir selbst ein Bein, gedanklich meine ich. Denn gerade dieser Text belegt, dass wir Jesus zu bitten haben. Da Jehova ihm alle Dinge zur Verfügung gestellt hat, sie aber trotzdem Jehova gehören, stellt Jehova uns die Dinge durch Jesus zur Verfügung, wenn – und da ist der Knackpunkt – wenn wir JESUS darum bitten!

    Wie ich den Sklaven sehe, da er doch auch nicht aus Holz ist? Wäre einfacher für ihn! Satan ist auch nicht aus Holz und seine Dämonen auch nicht und dennoch wäre diese Anbetung Götzendienst. Willst du Jesus wirklich mit ihm vergleichen?

    Eine sehr ernste Eddi grüßt dich

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    » Bedeutet dieser Text nicht nach deiner Auslegung, dass man auch nicht mehr durch Jesus beten braucht «

    Nein, Eddi, das bedeutet es nicht.

    Jesus ist unabänderlich als Mittler zwischen Jehova und den Menschen eingesetzt. Joh. 16:26-27 bedeutet, dass Jesus und seine Brüder so sehr eins (einer Meinung) sind, dass er zu all ihren Wünschen seine Zustimmung gibt und sie in den Stand versetzt, als habe er den Vater selber darum gebeten. Dennoch bleibt Jesus unabänderlich der Mittler, in dessen Namen alle Bitten beim Vater vorgetragen werden müssen.

    Dies wird sich sicherlich nach ihrer Verherrlichung zu himmlischem Leben geändert haben.

    Beachte bitte diese Warnungen Jehovas.

    Jehova spricht nicht von Götzen aus Holz oder Stein, sondern von anderen Göttern(Regierungen, Organisationen, Könige), die durch Huldigung (Verehrung durch Niederwerfen, Anbetung, blinden Gehorsam) vom Untergebenen zum Gott gemacht werden. Wer Jehova nicht uneingeschränktes Vertrauen schenkt, sondern sich mit seiner Bitte in Form eines Gebetes an andere Geistgeschöpfe(Dämonen, Satan, Verstorbene) wendet, macht sich der Götzenanbetung schuldig und entehrt Jehova.

    (2. Mose 34:14) . . .Denn du sollst dich nicht vor einem anderen Gott niederwerfen, denn Jehova, dessen Name EIFERER ist, er ist ein eifernder Gott;

    (5. Mose 10:17) . . .Denn Jehova, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, . . .

    (2. Mose 20:2-3) . . .Ich bin Jehova, dein Gott, …. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben. . .

    (5. Mose 11:16) . . .Nehmt euch in acht, damit sich euer Herz nicht betören läßt und ihr tatsächlich abweicht und andere Götter anbetet und euch vor ihnen niederbeugt

    (1. Mose 31:32) . . .Wer immer es ist, bei dem du deine Götter findest: er möge nicht leben. . .

    Ede

  • Hopefull
    Oktober 24, 2012

    Lieber Ede

    ich stimme Dir da voll zu. Ich habe es mal versucht nur zu Jesus zu beten, ich konnte es nicht. Ich hab die Angst, dass ich dann unseren Vater auf die Seite schiebe, so wie die Gesellschaft es mit Jesus getan hat. Ich denke auch, dass die Anbetung allein Jehova gebührt. Aber was ich schon gemacht habe, dass ich mich im Gebet zu Jehova auch persönlich bei Jesus bedankt habe. Aber nur zu Jesus allein zu beten, da hatte ich ein persönlich schlechtes Gefühl.
    Natürlich beugt sich auch mein Knie vor Jesus, so wie es in der Bibel steht. Aus Respekt und Anerkennung und natürlich Dankbarkeit.
    In einem Königreich verbeugt man sich allerdings auch vor dem Prinzen oder der Königin, nicht nur dem König allein. Aber die Bitten gehen an den König und das letzte Wort hat er.

    Also ich habe es nicht geschafft, aber das ist ja auch nicht schlecht. Denn bei unserem Vater ist man nie falsch.

    ich wünsche Euch allen einen friedsamen schönen Tag

    liebe Grüße Eure Hope

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Liebe Hope,

    ehrlich gesagt ging es mir am Anfang ganz genauso.

    Liebe Mitleser, entschuldigt bitte meine Offenheit: als ich hier angefangen habe mitzulesen und auch mit dem Gedanken konfrontiert wurde, zu Jesus zu beten, da dachte ich: okay,ist über das Ziel hinausgeschossen, aber solche muss es ja auch geben. Nachdem ich aber die Bibel ganz ohne WTG-Kampfanzug lese und objektiv betrachten möchte, muss ich auch mein Ergebnis objektiv ausrichten.

    Du hast das Beispiel mit einem König gebracht. Jesus ist unser König. Ich möchte dir gern mit einer geschichtlichen Antwort dienen, was die Regierungsfrage betrifft: Es betrifft Belsazar und seine Regentschaft in Babylon. Dazu Wikipedia:

    „Bel-šarru-uṣur bzw. Belšazar (auch Belsazar; spätbabylonisch Bel-šarru-uṣur; griechisch Baltạsar; lateinisch Baltạssar) war babylonischer Kronprinz, der von 552 bis 543 v. Chr. an Stelle seines Vaters Nabonid die Regierungsgeschäfte führte. Sein Name bedeutet: „Bēl beschütze den König“. Die biblische Bezeichnung Nebukadnezar, Vater des Belšazar entstand aus dem redaktionellen Übertrag der Person des babylonischen Königs Nabonid auf Nebukadnezar, obwohl historisch Nabonid als Vater des Belšazar belegt ist. Außerdem verknüpfte der Redaktor die Person Belšazars mit Nabonid. Belšazar war jedoch zu keinem Zeitpunkt König Babyloniens, sondern bis zur Rückkehr Nabonids dessen Stellvertreter. Somit konnte Belšazar nicht der letzte König des babylonischen Reiches gewesen sein.“

    Dazu das Einsichtenbuch Band 1: „(Belsạzar) [aus dem Akkadischen: Schütze sein Leben; oder vielleicht: Bel schütze den König].
    Der erstgeborene Sohn Nabonids und dessen Mitregent in den letzten Jahren des babylonischen Weltreiches. Er wird im Bibelbericht nur vom Propheten Daniel erwähnt. Bibelkritiker bestritten lange Zeit, daß er „König von Babylon“ war (Da 5:1, 9; 7:1; 8:1). Archäologische Funde in Form von alten Urkunden haben die geschichtliche Genauigkeit des Bibelberichts inzwischen jedoch bestätigt.
    In Daniel 5:2, 11, 18, 22 wird Nebukadnezar als der „Vater“ Belsazars bezeichnet und Belsazar als Nebukadnezars „Sohn“. In dem Buch Nabonidus and Belshazzar (von R. P. Dougherty, 1929) heißt es, daß Nitokris wahrscheinlich Belsazars Mutter und eine Tochter Nebukadnezars (II.) war. Wenn dem so ist, war Nebukadnezar der Großvater Belsazars. (Siehe 1Mo 28:10, 13, wo das Wort „Vater“ in vergleichbarer Weise gebraucht wird.) Doch nicht alle Gelehrten betrachten die Beweise für solch ein Verhältnis als völlig befriedigend. Möglicherweise war Nebukadnezar lediglich der „Vater“ Belsazars, was den Thron betrifft, d. h. ein königlicher Vorgänger. In ähnlicher Weise verwendeten die Assyrer den Ausdruck „Sohn Omris“, um einen Nachfolger Omris zu bezeichnen. (Siehe OMRI Nr. 3.)“

    Obwohl also „nur“ Stellvertreter und Kronprinz regierte er in Babylon wie ein König und hatte auch die Befugnis, Gesetze zu erlassen und ihm oblag auch das Recht.

    Das war nur EIN Beispiel. Bei den Römern hatten sogar Legaten diese Befugnis, obwohl sie nicht direkte Erben des Kaisers sein mussten.

    Es war also durchaus üblich, einen Vertreter mit Vollmacht auszustatten und das Volk hatte sich an diesen zu wenden. Einzige Ausnahme: Wenn dieser Vertreter von hochrangigen Persönlichkeiten eines Verbrechens bezichtigt wurde. Aber welcher Christ würde Christus anklagen wollen, indem er ihn übergeht?

    Das Volk des „Landes“, über das Jesus VON JEHOVA SELBST zum König gesalbt wurde hat auch diesem König zu dienen. Als die Israeliten sich einen König wünschten, wurde Samuel angewiesen, dem Volk vorzulesen, was ein König für Rechte hätte. (1. Samuel 8:10-18). Samuel wurde sogar angewiesen, diese Rechte eines Königs in ein Buch zu schreiben und er legte es vor Jehova. Und Jehovas Wort gilt in Ewigkeit.
    Nach diesem geschriebenen Recht eines Königs darf sich dieser Söhne und Töchter aus dem Volk nehmen und sie sich zu Bediensteten machen. Sie gehören ihm! Sie galten als des Königs Eigentum. Er darf nach Belieben mit ihnen verfahren. Jesus ist unser König.

    Jesus vergleicht sich selbst aber auch mit einem Bräutigam. Siehe hierzu die prophetischen Worte aus Jes. 62:1-5 und Matth. 9:15, letzter Text eingefügt aus der NWÜ: „15 Darauf sagte Jesus zu ihnen: „Die Freunde des Bräutigams haben doch nicht etwa Grund zu trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann werden sie fasten.“

    Ich frage dich: Wie würdest du dich als Bräutigam fühlen, wenn dein Vater deiner Braut sagt, dass sie mit all ihren persönlichen, ja sogar intimen Anliegen zu IHM kommen soll? Da hat dir dein Vater alle gesetzlichen Befugnisse zur Regentschaft eines Territoriums überschrieben und das, was du am allermeisten liebst, das sollst du mit ihm teilen??
    Könntest du dir eine solche Haltung wirklich bei Jehova vorstellen?  

    Die Befugnis, Jesus anzubeten, schließt ja ein Gespräch mit Jehova nicht aus sondern ein. Ich denke ohnehin, die beiden sitzen da manchmal im Himmel und schütteln den Kopf darüber, über was wir uns so auseinandersetzen. Das soll es auch nicht sein von meiner Seite her, nur soll jemandes Gewissen auch nicht unnötig beschwert sein und Erfahrungsberichte zeigen, dass sowohl Jehova als auch Jesus gern unsere Gebete annehmen. Himmelspost funktioniert!

    Einen gelungenen Wochenend-Vorbereitungstag wünsche ich dir.
    Eddi

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Zu deinen Bedenken lieber Hopefull möchte ich mit folgenden biblischen Gedanken Antworten:

    Hebr. 1

    1 Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, 2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; 3 dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

    Der Sohn Gottes ist erhabener als die Engel

    4 Und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen. 5 Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«? 6 Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!«

    Wenn sein Vater obigen Anweisung gibt, was soll dann noch dagegen sprechen?
    Lg. Matthäus

  • Hans
    Oktober 24, 2012

    Hi Matthäus & Hope & Co,

    ich nehme an, du meinst vor allem den V6 in Heb 1.
    Das ist anscheinend ein Zitat aus Ps 97:7. Zumindest führen mich die meisten Übersetzungen per Querverweis dahin.

    Nach Schlachter:

    7 Schämen müssen sich alle, die den Götzenbildern dienen und sich wegen der nichtigen Götzen rühmen; vor Ihm werfen sich alle Götter nieder.

    Oder Ps 97 nach NEÜ:

    3 Feuer geht vor ihm her / und verzehrt all seine Feinde.
    4 Seine Blitze erleuchten die Welt, / die Erde sieht es und zittert.
    5 Die Berge zerfließen wie Wachs vor Jahwe, / vor dem Herrscher der ganzen Erde.
    6 Seine Gerechtigkeit wird vom Himmel bezeugt / und seine Wahrheit von allen Völkern gesehen.
    7 Alle Bildanbeter werden sich schämen, / die, die sich der Nichtse rühmten. / Alle Götter, werft euch nieder vor ihm!

    Also ist doch hier in Psalm 97 offensichtlich JEHOVA gemeint. Wieso soll dann, wenn genau der V7 in Heb 1:6 zitiert wird, Jesus gemeint sein?

    Ich bin der Meinung, sprechen mit Jesus ist kein Problem, ANBETEN schon.

    Ich sehe es zusammenfassend genauso wie Alois es hier beschrieben hat:

    http://www.bruderinfo.de/?p=931&cpage=1#comment-26765

    LG
    Hans

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Hallo Hans!

    Zu deinem Einwand, ja auch bei mir steht als Verweis Ps. 97, aber in der Hänslerübersetzung steht bei mir auch der Querverweis auf Ps. 2:
    6 Er spricht: „Ich selbst habe meinem König die Herrschaft übertragen! Er regiert in Zion, in der Stadt, die ich erwählt habe.“ 7 Und dieser König verkündet:2 „Ich gebe bekannt, was Gott beschlossen hat. Er hat zu mir gesagt: ‚Du bist mein Sohn, heute setze ich dich zum König ein3. 8 Fordere von mir die ganze Erde, und ich gebe sie dir zum Besitz. Alle Völker gehören dir. 9 Zerschlage sie mit eisernem Herrscherstab, zerbrich sie wie Tongeschirr!'“ 10 Darum, ihr Herrscher, nehmt Vernunft an, lasst euch warnen, ihr Mächtigen der Welt!

    Und der Vers 5 und 6 im Hebräerbrief spricht doch mehr als deutlich vom Sohn oder dem Erstgeborenen – das kann doch unmöglich Jehova sein – oder`

    5 Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«? 6 Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!«

    Da gibt es ja auch noch die Stelle in Röm. 10:13 auch hier wendet die WTG dies auf Jehova an, doch der Zusammenhang davor UND danach spricht ausschließlich von Jesus, warum sollte in der Mitte plötzlich Jehova gemeint sein? Auch hier gibt es einen Querverweis auf Joel 3:5, in der NWÜ steht: Jeder der den Namen Jehovas anruft, doch viele Übersetzungen sprechen einfach vom Herrn, es heißt auch noch daß auf dem Berg Zion Rettung zu finden sein wird, weiters heißt es: ALLE die der HERR auswählt werden gerettet. Und wem wurde das GANZE Gericht übergeben?

    Ich schreibe gleich noch einen 2. Kommentar zu Ede seiner Bezugnahme auf: „Alles was ihr „IN MEINEM NAMEN“ bittet, auch hier eine Frage welche Übersetzung ist die richtige – die NWÜ hat mich schon ZU OFT getäuscht und in die Irre geführt – das simple Beispiel Joh. 17:3 !

    lg. Matthäus

  • Hans
    Oktober 24, 2012

    Hi Matthäus,

    Joel 3:5 und Ps 97:7 sind beides Verse, die in ihrem Kontext von Jehova sprechen, nicht vom Messias. Jetzt ist die Frage, wenn im NT diese Stellen wörtlich zitiert werden, ob dann ein Bedeutungswechsel im Kontext der Stelle des Zitats legitim ist.

    LG
    Hans

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Hans,

    Querverweise sind manchmal ganz nützlich, aber in dem Fall…Der Verweis auf Ps. 97:7 betrifft hier den Begriff Welt=Erdkreis (oukumene).

    Sieh dir mal diesen Verweis an, Markus 2: 8-14

    „8 Es waren auch Hirten in derselben Gegend, die draußen im Freien lebten und in der Nacht über ihre Herden Wache hielten. 9 Und plötzlich stand Jehovas Engel bei ihnen, und Jehovas Herrlichkeit umleuchtete sie, und sie gerieten in große Furcht. 10 Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botschaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird, 11 denn euch ist heute in Davids Stadt ein Retter geboren worden, welcher Christus, [der] Herr, ist. 12 Und dies ist euch ein Zeichen: Ihr werdet ein Kindlein finden, das in Wickelbänder eingebunden ist und in einer Krippe liegt.“ 13 Und plötzlich befand sich bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerschar, die Gott pries und sprach: 14 „Herrlichkeit Gott in den Höhen droben und Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens.“

    Hier wurde nämlich der Sohn „wieder in die Welt eingeführt“ und hier dienten die Engel sowohl ihm als auch Jehova als auch den Menschen, die den Retter Israels sehnsüchtig erwarteten.
    Die Herrlichkeit Jehovas personifiziert sich durch den Sohn, der wirklich die Welt besiegt hat und uns vom Tod zum Leben holt.

    Lesen wir Hebr.1:6 einmal zusammen: „6 Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!“

    Wie viel Sinn würde es denn machen, Menschen zu verbieten, Jesus anzubeten, aber den Engeln es sogar gebieten?

    Aber ich möchte an dieser Stelle einmal meinen aufrichtigen Dank an alle Brüder und Schwestern richten, die sich an dieser interessanten Diskussion beteiligen. So macht Forschen wieder richtig Laune!

    Euch allen eine ganz ganz liebe Umarmung
    Eddi

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Lieber Hans,

    die Querverweise als solche sind nicht inspiriert. Es sind menschliche Hilfsmittel.

    Aber Joel 3: 5 stimmt darin: jeder der den Namen Jehovas anruft wird Christus kennenlernen (zum Berg Zion und nach Jerusalem kommen steht für das Wirken Jesu) und dadurch gerettet werden. Joel bezieht hier sogar schon das Einsammeln des jüdischen Überrestes mit ein.

    Und der Querverweis von Ps. 97:7 bezieht sich auf die Anbetung von Götzen, d. h. Unberechtigten. In vorchristlicher Zeit war nur Jehova berechtigt, angebetet zu werden, allerdings hat er dies selbst – eben zu lesen in Hebr. 1:6 – angeordnet, dass sogar die Engel ihm huldigen – andere Übersetzungen – anbeten sollen.

    Wenn Jehova selbst dies anordnet, ist es doch kein Götzendienst, kein unberechtigter Dienst, Jesus anzubeten.

    Einen schönen Abend
    Eddi

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Das ist richtig, Hopefull.

    Selbstverständlich können wir den Vater für seinen wunderbaren Sohn, der sein Leben für unser Leben gegeben hat, danken, und der Vater wird zu Recht sehr stolz auf ihn sein.

    Der Vater ist so wunderbar, sanftmütig und liebevoll, dass wir alles mit ihm besprechen können, und wenn unsere Sünden so rot wie Scharlachtuch wären, würde er sie aufgrund Jesu Opfer vergeben, wenn wir sie bereuen. Es ist nicht Notwendig, dass wir Jesus anbeten, den Vater zur Eifersucht reizen und uns ein schlechtes Gewissen bereiten. Wir müssen niemanden anderes anrufen um Vergebung für unsere Sünden und Hilfe in jeder Lebenslage zu bekommen.

    Ede

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth,

    warum sollten wir den Vater zur Eifersucht reizen wie kommst du darauf? Wer macht uns ein schlechtes Gewissen, wenn wir auch Jesus um etwas bitten oder ihm danken für alles was er für uns getan hat? Es ist nur der „Sklave“ und seine Belehrung, die uns hier so etwas einreden wollen.

    Niemand bestreitet, dass JHWH der höchste des Universums ist und Ursprung von allem, auch von Christus. Die Frage des Gesprächs oder des Gebets an den Christus ist keine Frage von Schwarz oder Weiß. Hebr. 1:1-7 und andere Bibelstellen zeigen, dass es nicht falsch ist Jesus zu „huldigen“ und ihn als göttlichen zu verehren.

    Beispiel Thomas – Joh. 20:28 / Beispiel Stephanus – Apg. 7:59

    Er selbst warnt uns davor IHN und den VATER auseinander dividieren zu wollen.

    Joh. 10:30 (jede Übersetzung)

    „Ich und der Vater sind EINS.“

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Dennis

    Der Vater und Jesus sind in dem Sinne eins, dass sie einer Meinung sind, so wie Jesus mit seinen Jüngern eins ist.

    (Johannes 17:11) . . .Auch bin ich nicht länger in der Welt, doch sie sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, wache über sie um deines Namens willen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir es sind.

    Jesus ist ein Geschöpf des Vaters, nämlich das erste und der Anfang seiner Schöpfung.

    (Offenbarung 3:14) . . .Und dem Engel der Versammlung in Laodicẹa schreibe: Diese Dinge sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:

    Als Anfang der Schöpfung ist Jesus Teil der Schöpfung und damit ein Geschöpf.

    Wann brachte der Vater Jesus hervor?

    (Sprüche 8:22-31) . . .Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26 als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.

    Jesus war keine Leibesfrucht Jehovas, sondern das Früheste seiner Werke. Alle Dinge danach kamen mit Jesus Hilfe ins Dasein.

    Auch wenn Jesus vom Vater in den Rang eines Gottes emporgehoben wurde (Joh. 1:1) so ist er ein Geschöpf, das im Gegensatz zum Vater einen Anfang hat und nicht angebetet werden darf.

    (Offenbarung 19:9-10) . . .Und er sagt zu mir: „Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“ 10 Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. BETE GOTT AN; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

    Ede

    ============================================================================================

    Hallo Ede,

    wenn du Jesus als ein Geschöpf bezeichnest folgst du ganz der WT-Lehre.
    Nur mit der NW Übersetzung und einige wenigen anderen lässt sich dies mit Offenb. 3:14 deuten.

    Hier andere Übersetzungen, die den Urtext genauer wieder geben.

    Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes: Offenb. 3:14 Schlachter

    Schreibe an den Engel der Gemeinde in Laodizea:6 So spricht Er, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der vor allem da war, was Gott geschaffen hat Offenb. 3:14 Gute Nachricht

    »Und an den Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Der, der treu ist13, der vertrauenswürdige und zuverlässige Zeuge, der Ursprung von allem, was Gott geschaffen hat – der lässt ´der Gemeinde` sagen: Offenb. 3:14 Neue Genfer

    Jesus ist der „Ursprung“ aller Schöpfung nicht der Anfang, ein großer Unterschied.

    Auch Kolosse 1 zeigt das Jesus vor ALLER Schöpfung schon da war.

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Hallo BruderInfo

    Und wenn du den höchsten Gott mit Jehova bezeichnest folgst du ganz der WTG-Lehre. Anhand der NWÜ lässt sich dieser Name nicht belegen. Andere Übersetzungen gebrauchen einen anderen Eigennamen Gottes. Nur weil es die WTG lehrt muss es nicht falsch sein. Das wäre ebenso ein Vorurteil, wie wenn man alles für richtig ansieht, weil es die WTG lehrt.

    Ob man den Ausdruck Anfang oder Ursprung gebraucht ist nur von geringer Bedeutung. Wichtig ist, dass Jesus, ob Ursprung oder Anfang der Schöpfung, Teil der Schöpfung und damit ein Geschöpf ist.

    Wie der Vater Jesus hervorgebracht hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Beide sind Geistgeschöpfe, die wir nicht erfassen können. Aus dieser Unkenntnis abzuleiten, dass Jesus stofflich aus dem gleichen Material wie Jehova ist und deshalb angebetet werden sollte, ist wohl sehr weit hergeholt.

    Der Vater ist eindeutig größer als Jesus und fordert als höchster Gott zu Recht für sich die alleinige Anbetung. Jehova ist so wunderbar, dass wir keinen Anderen Gott anzubeten brauchen. Er gibt uns alles, was wir benötigen, einschließlich unser Leben.

    Ede

  • Joshua
    Oktober 24, 2012

    Lieber Dennis,

    so sehe ich das auch. Habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht. Ein „eifersüchtiger Gott“ oder „ein Gott der außschlichliche Ergebenheit fordert, muss, denke ich auch im Verbindung mit Baal und den vielen falschen Göttern damals gesehen werden. Wir reizen Jehova nicht zur Eifersucht wenn wir seinem Sohn huldigen oder wie es manche Übersetzungen sagen, anbeten, weil sie ja eins sind. Er wurde nach seiner Auferstehung von den ersten Christen direkt angesprochen udn angefleht. Und wie soll er Fürbitte für uns beim Vater einlegen, wenn wir ihn nicht darum bitten?
    Ich habe zu diesem Einssein mit den Vater vor kurzem ein schönes Beispiel gehört, von einem Kreis in einem Kreis. Wenn Jesus die personifizierte Weisheit Jehovas ist, dann war er schon immer ein Teil von Jehova und mit ihm eins.

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Michael2
    Oktober 24, 2012

    Hallo Ede,

    es besteht ein großer Unterschied zwischen Ursprung und Anfang der Schöpfung.

    Anfang der Schöpfung bedeutet für dich und den Zeugen im allgemeinen das er, Jesus, das erste Geschöpf ist Gottes war. Der Ursprung bedeutet aber, dass Jesus der Ursprung oder Schöpfer der Schöpfung ist.

    „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war wie Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. ALLES ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch NICHT EINES ENTSTANDEN, was entstanden ist. Johannes 1:1-3

    ALLES was als Geschöpf zu sehen ist, ist durch das Wort, Jesus entstanden. Wenn ALLES also auch Jesus, durch das Wort, entstanden ist kann er selbst nicht ein Geschöpf Jehovas sein.

    Hier hast du dich von der WT-Lehre noch nicht lösen können lieber Ede. Denke und prüfe noch einmal alles nach.
    Hier ein Link der dir helfen könnte. http://www.digidatanet.de/?m=201109

    l.G.
    Michael 2

  • Edelmuth
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Micha 2

    Zum besseren Verständnis erlaube ich es mir, die Namen der in Joh. 1:1-3 angesprochene Götter einzufügen.

    (Johannes 1:1-2) . . .Im Anfang war das WORT(Jesus), und das WORT war bei GOTT(Jehova), und das WORT(Jesus) war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT(Jehova). 3 Alle Dinge kamen durch ihn(Jesus) ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.

    Was meinst du nun, hat Jesus sich selber erschaffen?

    Ede

  • otto mitterndorfer
    Oktober 24, 2012

    Antwort an Rico.
    Liebe Freunde. Da ich mir alle eure Berichte gerne durchlese, sind sehr gute biblische Erkenntnisse dabei, doch die von Rico gestellte Frage, ist Jesus Gott, wurde schon so oft angegangen doch richtig erklärt wird sie nie, weil ihr ein Schema aufgebaut habt dass falsch ist, nur dann richtig funktioniert wenn von Grund auf biblisch richtig geforscht, gedacht u. geschrieben würde. Jes. 55:8,9,.
    Frage von Rico.
    „von einigen Bibelauslegern gehört habe dennoch scheint es zwei Götter zu geben den Gott Vater Jehova und den Gott Sohn Jesus! Ich dachte bis her immer das Jesus nur der Sohn Gottes wäre aber er ist auch ein Gott das finde ich schon sehr interessant! Wie seht ihr das denn so?“
    Um die HS. verstehen zu können setzt es voraus, sie auch täglich zu erforschen. Josua 1:8,. Was in der Bibel nicht zu verstehen ist, gibt es nur durch den Geist Gottes. Da der wahre hochheilige Gott seinen Namen bewusst nur mit JHWH zu erkennen gab hat sehr bewusste Gründe. Das Antichristaufkommen, durch Kaiser Konstantin um 330 n. Chr. Von nun an ging es geistig Bergab. Jes. 25:7, 60:2,. Eines dieser Abspaltungen sind die ZJ. Wie wir Alle erkannt haben, auch nur eine von Satan inszenierte Glaubensgem. Daher alles was von u. durch Satan kommt ist LÜGE.
    Bewusste Lügen Satans sind die Namen der beiden hochheiligen GÖTTER! Denn Das Buchstabengebilde aus JHWH u. ADONAY = Jehova, zeigt in ihrer Bedeutung RUIN, VERNICHTUNG. Wie von euch Matthäus, Pinehas selbst schon erforscht, aber leider nicht weiter verfolgt.
    Der jetzt regierende König „JAHSCHUAH“ wird sich nie Jesus nennen lassen, denn ER, als Jude geborener Immanuel Jahschuah = Jah errettet, hebräischer Herkunft, aus dem Stamme JUDA, hört nie auf einen ins lateinische übersetzte Namenswort Jesus das als sus, Endung die Bedeutung Schwein, Sau ergibt
    Edelmuth: 2. November 2012 um 21:00
    Guten Abend Micha 2
    Zum besseren Verständnis erlaube ich es mir, die Namen der in Joh. 1:1-3 angesprochene Götter einzufügen.
    (Johannes 1:1-2) . . .Im Anfang war das WORT(Jesus), und das WORT war bei GOTT(Jehova), und das WORT(Jesus) war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT(Jehova). 3 Alle Dinge kamen durch ihn(Jesus) ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein. Was meinst du nun, hat Jesus sich selber erschaffen? Ede.
    Michael2: 2. November 2012 um 20:22
    Anfang der Schöpfung bedeutet für dich und den Zeugen im allgemeinen das er, Jesus, das erste Geschöpf ist Gottes war. Der Ursprung bedeutet aber, dass Jesus der Ursprung oder Schöpfer der Schöpfung ist. Michael2: 2. November 2012 um 20:22
    Lieber Ede, Michael2. Bitte, darf die HS. das Richtigstellen.
    Am Anfang war das Wort, der Logos, der durch Maria zum Immanuel Jahschuah wurde.
    Der Logos war bei Gott JHWH, „JAHWAH“ der ewig war, also der Ursprung. Psa. 90:1,2,.
    U. der Logos war ein Gott. = Mächtig, Stark, Erhaben. Siehe 2. Mos 7:1,. Jesa. 9:6,.
    Mit u. durch den Logos, kam alles ins Dasein. 1Mos. 1:26, Lasset UNS Menschen machen. Kol.1:,15,1 6,. Biblische Aussagen ergeben: Der Souverän Gott „JAHWAH“ hat einen Teil seiner Weisheit personifiziert, zu einer göttlichen Person geboren, geschaffen, gemacht.
    Liebe Freunde, solange ihr 2 so hochheilige göttliche Persönlichkeiten mit falschen Namen bewegen wolltet, auf euch zu hören, werdet ihr nie ein für euch zufriedenstellendes Ergebnis erhalten, denn in Sprü. 1:22, steht geschrieben: Wie lange noch ihr Törichten, liebt ihr Betörung, 23, wendet euch meiner Mahnung zu! Dann will ich euch meinen Geist ausgießen, – – -. Wer auf mich hört, wohnt in Sicherheit ihn stört kein böser Schrecken. VlG. otto.

  • brigitte
    Oktober 24, 2012

    Lieber Michael 2,
    ich danke Dir für den hinweis auf den Vortrag
    Jesus Christus „einzige“Sohn Gottes
    würden den Vortrag mehr Brüder und Schwestern lesen, würde Ihnen manches klarer. Nochmals Dank
    Es Grüsst Dich Brigitte
    http://www.digidatanet.de/?m=201109

  • Mamre
    Oktober 24, 2012

    Hallo Edelmuth,

    Du schreibst: „Ob man den Ausdruck Anfang oder Ursprung gebraucht ist nur von geringer Bedeutung. Wichtig ist, dass Jesus, ob Ursprung oder Anfang der Schöpfung, Teil der Schöpfung und damit ein Geschöpf ist“ Zitatende

    Gemeint ist, denk ich, dass er nicht die „anfängliche“ Schöpfung ist, als sei er das erste Schöpfungwerk in einer Reihe von vielen (die dann wiederum durch ihn entstanden), sondern er wurde VOR der Schöpfung ins Dasein gebracht, geboren vom Vater, aus dem Vater kommend (“ … Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf“).

    DANACH BEGANNEN (=“Anfang“/=“Ursprung“) beide mit der Schöpfung (der Vater durch den Sohn und für ihn, Kolosser 1:16)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Joshua
    Oktober 24, 2012

    Joh. 1:2 : „das Wort WAR im Anfang bei Gott“ – das Wort wurde nicht, sondern es WAR – deutlicher gehts doch an sich nicht, oder?

    LG
    Joshua

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Morgen Mamre,

    genau so sehe ich das auch. Wenn die Bibel sagt, dass Jesus wie mit Wehen hervorgebracht wurde noch ehe die Berge eingesenkt wurden etc. ist das genau so wie von dir beschrieben.

    Die Bibel sagt, dass er der Einzig gezeugte, der Einzig geborene, ist (Joh. 17:3), auch darin ist er der Erste, so wie er in allem der Erste ist (Kol. 1:18 „18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.“)
    Wäre Jesus nicht geboren worden sondern Teil einer Schöpfung, wäre er nicht der Erste in ALLEM, denn nach der Schöpfung der ersten beiden Menschen wurde der Rest geboren, ebenso die Tiere.

    Schon allein die Tatsache, dass Jesus in allem der Erste ist, macht unseren König zu einem wirklich würdigen Gott.

    Vielen Dank für die treffende Erklärung
    Eddi

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Mamre,

    du hast geschrieben ich zitiere:

    Gemeint ist, denk ich, dass er nicht die “anfängliche” Schöpfung ist, als sei er das erste Schöpfungwerk in einer Reihe von vielen (die dann wiederum durch ihn entstanden), sondern er wurde VOR der Schöpfung ins Dasein gebracht, geboren vom Vater, aus dem Vater kommend (” … Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf”).

    DANACH BEGANNEN (=”Anfang”/=”Ursprung”) beide mit der Schöpfung (der Vater durch den Sohn und für ihn, Kolosser 1:16) Zitat Ende

    So verstehe ich es auch und in Spr 8:22-36 wird Jesus als der Anfang der Wege Gottes beschrieben! In der Fußnote in der revidierten Elberfelder Übersetzung steht bei Anfang ( im Anfang)also hat Jehova Jesus als erstes Geschöpf durch seinen heiligen Geist erschaffen! Zu dieser Zeit gab es noch keine Schöpfung so wie wir sie heute kennen weder die unsichtbare noch die sichtbare Schöpfung hatte damals exestiert! Durch Jesus hat Jehova dann später die unsichbare sowie sichtbare Schöpfung erschaffen! Deshalb wird Jesus ja in Sprüche 8:22-36 auch als Werkmeister beschrieben und genannt!

    Lg Rico

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo liebe BruderInfogemeinde,

    ich hab noch ein paar Stellen in der Bibel gefunden gehabt zu der Frage ob Jesus auch Gott ist oder nur Jehova? Dieses Thema interessiert mich sehr deshalb habe ich auch diese Frage hier bei BI aufgeworfen! Also in Jes 9:5 wird der Messias also Jesus unteranderem als starker Gott und Ewigvater bezeichnet und in Joh 20:28 nennt Thomas Jesus mein Herr und mein Gott! Wenn Jesus also kein Gott wäre dann hätte er sich von Thomas nicht so anreden lassen und Jesaja hätte ihn prophetisch nicht als starken Gott bezeichnet! In Apg 7:59 betet Stephanus zu Jesus und nicht zu Jehova und in Ps 45:7 wird prophetisch auf Jesus hingewiesen das er Gott sei der neutestamentliche Paralleltext finden wir in Heb 1:8-10! Auserdem wird in Sach 14:5 prophetisch auf die Wiederkunft des Messias angespielt das bestädigt auch 1 Thes 3:13 da ist von Jesus die Rede und nicht von Jehova aber denoch ist der Vater größer als der Sohn das hat ja Jesus selber mal gesagt gehabt von daher können Jehova und Jesus nicht die selben Personen sein so wie ich es schon von einigen Bibelauslegern gehört habe denoch scheint es zwei Götter zu geben den Gott Vater Jehova und den Gott Sohn Jesus! Ich dachte bis her immer das Jesus nur der Sohn Gottes wäre aber er ist auch ein Gott das finde ich schon sehr interessant! Wie seht ihr das denn so?

    Ps: Sorry wenn meine Frage nichts mit dem Galaterbrief zu tun hat aber ich finde diese Frage oder besser gesagt den Gedanken das Jesus nicht nur der Sohn Gottes ist sondern auch noch ein Gott schon sehr interessant die Bibel bestädigt das ja!

    Lg Rico

  • Marion
    Oktober 24, 2012

    Ich grüße Dich, Rico, und alle Anderen in dieser kleinen Gemeinde,

    für diese Frage mußt Du Dich nicht entschuldigen, denn nicht nur Du stellst Dir diese Frage.
    Mir selbst ist schon aufgefallen, daß Jesus zur Zeit seines Menschseins immer abgelehnt hat, ihn anzubeten, denn zu dieser Zeit war er Mensch und kein Mensch betet einen anderen Menschen an. Nach seiner Auferstehung hatte Jesus kein Problem damit, daß sich Menschen vor ihm niederbeugten, ihn anflehten und sogar, wie Thomas als Gott betitelten.
    Du erwähnst Hebr. 1:8-10, aber schon vorher in Vers 6 wird gesagt: ( NWÜ der christl.griechischen Schriften 1963 „und alle Engel Gottes sollen ihn ANBETEN“), (NWÜ 1971 „und alle Engel Gottes sollen ihn HULDIDEN).

    Unser Vater, und wir dürfen Vater sagen (Jesus hätte uns sonst nicht das Gebet“ Vater unser“, sondern für uns Menschen „Herr JHWH“ gegeben, hat schon durch das gesamte AT prophezeit, das Jesus unser Retter sein wird, weil ER die Menschen wieder mit Gott versöhnen wird. ER hat am „Holz“ den ganzen Zorn des Vaters, gegenüber den Menschen, ertragen.

    Ob Jesus auch Gott ist…? Ich weiß nur, daß Gott uns Menschen nur einen Namen gegeben hat unter dem Himmel, der Heiland und Retter ist, Jesus Christus. Auf IHN und seine Gebote sollen wir hören! ER ist unser Hirte dem wir folgen sollen, nicht nur die „kleine Herde“, sondern auch die „anderen Schafe“, die dann ZUSAMMEN in einer Herde leben!
    GENAU in seine Fußstapfen treten, so wie es der TuvS fordert, können wir nicht, denn dann wäre sein Tod überflüssig! Er hat uns aber gelehrt zu LIEBEN und nicht zu richten!
    Jeder, der heute im Namen Gottes richtet lügt und hat dazu keine Vollmacht!! Wie auch, wenn selbst Gott und der Sohn erst zu gegebener Zeit richten!!
    Auch sollte der Zeitpunkt des Gerichts kein Mensch wissen! Spekulationen darüber hat uns Jesus nicht vermittelt, die Menschen sollten im Glauben ausharren!
    Aussagen wie „Jesus ist jetzt im Himmel, Gott hat es ihm natürlich gesagt und da WIR ja das „Sprachrohr“ sind, hat er uns das auch mitgeteilt“, sind eine Frechheit.

    Gott hat uns in der Bibel unmißverständlich gesagt, daß wir Jesus folgen, ihn lieben und ehren, sollen! Wer Jesus liebt und ehrt,der ehrt Gott!! Jesus lehrt LIEBE, hat sie auch oft genug bewiesen, und diese Liebe sind die Früchte des Glaubens, nämlich das, was so schön in 1.Kor. 13 beschrieben wird (mein Lieblinbgstext).
    Diese Liebe haben viele Menschen auf der ganzen Welt und sie glauben nicht nur an das Lösegeld, sondern haben es für sich auch angenommen und DIESE Früchte kann Jedermann erkennen! Diese Früchte sind nicht „Predigtdienst“, genervt schlagen die Menschen die Tür wieder zu.. sondern praktizierte Nächstenliebe! Und dem N
    Wenn ich meinem kranken Nachbarn eine Suppe bringe, weil mir seine Gesundheit am Herzen liegt, wird er mich in guter Erinnerung behalten.
    Wenn ich aber hingehe und ihm sage, „wenn ihr nicht in unsere Organisation kommt und alle Regeln haltet, „auch Kranke können noch predigen“, dann werdet ihr vernichtet… Und, so wie es bei mir war „du bist verantwortlich für deine Kinder, wenn Du nicht auf uns hörst, werden auch deine Kinder sterben“……

    Der tuvS hat dieses Geschenk leider nicht angenommen, vermittelt ein ewiges Leben, aber an Jesus vorbei!

    Lieber Rico, ich schreibe jetzt noch weiter am Thema vorbei, als Du…, aber der Galaterbrief und der Heute neu verfaßte Artikel hat mein Herz berührt. Weißt Du, den Galaterbrief hatte ich bisher nur scheibchenweise im „Studium“, nie im Zusammenhang. Jetzt habe ich ihn gelesen und zwischen Weinen und Freude ringe ich um Fassung!

    Dich und die kleine Gemeinde grüße ich ganz lieb von der Küste
    Marion

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Marion,

    danke für deinen ehrlichen und tiefgreifenden Komentar! Du hast recht damit das der TVS oder die WTG Jesus nicht angenommen hat nämlich wenn sie es getan hätten würden sie anders reden und handeln aber die Realität sieht leider anders aus! Lass dir nichts einreden! Nicht Menschen werden die Welt richten sondern Jesus im Auftrag seines Vaters Jehovas und du kannst dich drauf verlassen das sein Gericht gerecht ist da er uns alle kennt! Das mit dem kranken Nachbar helfen ist praktizierende Nächstenliebe genau das hat Jesus auch im Gleichnis von dem barmherzigen Samariter gemeint! Dieses Gleichnis zeigt was wahre Nächstenliebe ist(siehe Luk 10:29-37)! Jeder wird auch am Ende das bekommen was er verdient hat und die WTG als Ganzes hat Gottes Gerichtsurteil verdient! Aber wir tun gut nicht zu richten da Jesus ja uns geboten hat das wir nicht richten sollen so wir selbst nicht auch gerichtet werden wollen! Ich schicke dir liebe Grüße zur Küste!

    Lg Rico

  • armes Schaf 2012
    Oktober 24, 2012

    zb.schulungen!guten abend ihr lieben,diese schulungen sind sonderbar!einige reden von einer bühne oder sitzen an einem tisch und pflastern dich mit bibelstellen zu.gehirnwäsche und druck pur!ich sage nun das die meisten teilnehmer sich ganz besonders vorkamen,als ob sie nun mehr zu sagen und zu kontrollieren hätten!das war wie so eine art Eisernes Kreuz was an die brust geheftet wurde,und so benimmt man sich dann,wenige ganz wenige die ich kannte blieben auf dem teppich,der rest war und ist furchtbar als hirten tätig, die eigentlich christliche verantwortung für ihre schafe übertragen bekommen haben.da gibt es kein christentum jesu!!!da werden alttestamentarische schlachten mit ganzer psychischer und physischer härte zb.durch ignoranz in der versi geschlagen.die früchte dieser handlungen sind zu erkennen. arme wtg!!!!!

  • walter an alle
    Oktober 24, 2012

    Hallo ….

    wurden die Ältesten in den Versammlungen eigentlich schon
    über das „Neue Licht“ bezüglich des TuvS informiert ?

    Liebe Grüße

    Walter

    Nein Walter, die Ältesten wissen genau so viel
    wie alle, nichts

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Lieber walter,

    direkt nach der Mitgliedervers. in New Jersey am 06.10. war in „meiner“ Nachbar-Vers. Dienstwoche. An diesem Sa. der musste der KA ganz schnell auf eine „Besprechung“ und hat einenen Ältesten an diesem Hauptdienst-Tag den Treffpunkt machen lassen. Es ist wohl anzunehmen, dass die Bezirks- und Kreisaufseher genau an diesem Tag schon teilweise über dieses „hellere Licht“ informiert wurden.

    Nach allem was ich gehört habe, hat er wohl bei seiner Ansprache 3 Tage später in der anderen Vers. kurz darauf hingewiesen, dass es bald „helleres Licht“ geben wird. Er ist aber nicht näher darauf eingegangen.

    LG
    Dennis

  • Martin
    Oktober 24, 2012

    Lieber Walter,
    gegenwärtig finden ja die Schulungen (Fortbildung) der Ältesten statt. Vielleicht gibt es noch das „neue Licht“ zum Schluss. Aber scheinbar läuft der Testlauf erst einmal in der USA ab…
    LG
    Martin

  • walter an alle
    Oktober 24, 2012

    Danke Euch allen !

    Liebe Grüße

    Walter

  • Manfred
    Oktober 24, 2012

    Lieber Walter,

    in diesem Falle wissen die, die der WTG Abtrünnig sind und oder ausgeschlossen wurden mehr, wie die Zeugen die brav in die Versammlung gehen. Warum ist das so?

    Weil freie Menschen das für alle zugängliche Internet benutzen dürfen, während die anderen nur die Zeitschriften lesen sollten. Im schnellebigem Informationszeitalter ist man somit immer der Letzte der was erfährt, wenn man auf bedrucktes Papier wartet.

    Mir scheint es so, als könne da wer mit dem Wagen Jehovas nicht mehr Schritt halten. Ist doch schlimm, wenn man von den Ausgeschlossenen eher das hellere Licht erfährt, als von den Ältesten, oder?

    Wünsche allen einen schönen Abend.

    Gruß Manfred

  • Shaun das Schaf
    Oktober 24, 2012

    Lieber Bruder E.F. ,
    Lieber Bruder Matthäus,

    vielen Dank für diese guten Gedanken zum Galaterbrief.
    Da rennt man 22 Jahre in die Versammlung, und bekommt erst jetzt mit(gehe jetzt nicht mehr hin), worum es im Galaterbrief geht?!
    Es erstaunt mich wirklich, was man hier alles erfährt.

    Weiter so.

    Liebe Grüße Shaun

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo liebe BruderInfogemeinde,

    ich hab mir jetzt auch mal den Galaterbrief des Paulus wieder mal durchgelesen und muß sagen darin stehen sehr viele biblische Wahrheiten geschrieben zB. in Gal 1:8-9 es gibt nur eine gute Botschaft wer was anderes lehrt der ist verflucht! Das sollten mal alle scheinchristlichen Organisationen sich zu Herzen nehmen! Was mir auch gut gefallen hat ist in Gal 2:6 geschrieben dort steht das Gott nicht auf die äußere Erscheinung eines Menschen achtet! Oder in Gal 2:9-10 hat Gott Paulus beauftragt, zu den Nationen zu gehen um ihnen das Evangelium zu predigen er soll dabei aber nicht die Armen vergessen! Da sieht man mal das bei Gott alle Menschen gleich sind und es bei ihm keine Klassenunterschiede gibt im Gegensatz zur satanischen und gottentfremdeten Welt in der wir noch leben müssen! Man wird auch nicht durch das Gesetz gerecht gesprochen sondern nur durch den Glauben an den Sohn Gottes Jesus Christus siehe Gal 2:14-21!

    Jetzt habe ich nochmal eine persönliche Frage an euch in Gal 5:22-24 beschreibt der Apostel Paulus die Früchte des Geistes ( Liebe,Freude,Friede,Langmut,Freundlichkeit,Güte,Treue,Sanftmut und Selbstbeherrschung). Was mich mal interessieren würde, wenn man nur eines dieser Früchte hat oder zwei hat man da auch den Heiligen Geist oder nur wenn man alle diese Früchte hervorbringt? Was ist wenn ich krank bin zB. an Depressionen leide da kann ich auch nicht alle diese Früchte hervorbringen! Aber das weis ja Gott eigentlich da er ja den Herzens bzw. den Gemütszustand eines jeden Menschen kennt oder irre ich mich da?

    Ich hoffe ihr könnt mir meine Fragen beantworten da ich nämlich manchmal am zweifeln bin ob ich diese Früchte hervorbringe! Das mag auf der einen Seite an meinen sündigen Zustand liegen aber auf der anderen Seite auch an meiner Krankheit die ich ja weiter oben in meiner Fragestellung mit angeführt hatte! Ich möchte nämlich nicht von Gott und Jesus getrennt werden!

    Lg Rico

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Hallo Rico!

    Wenn ich mir erlauben darf deine „Zweifel und Ängste“ etwas zu zerstreuen, wir haben wahrlich keinen Grund wegen irgendwelcher Fehler oder Mängel und unwürdig zu fühlen. Die hat JEDER, der eine dort der andere da ausgeprägter, genauso wie jeder woanders seine Stärken hat. Der eine hat seine Stärke in der Liebe, im Vergeben, in der Barmherzigkeit, wieder andere haben ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, was aber nicht negativ aufzufassen sein soll.

    Vielleicht darf ich dir empfehlen auch einmal den Römerbrief aufmerksam zu lesen, gleich die Kap. 1-3 vermitteln eine teils „bittere Wahrheit“ der sich keiner entziehen kann auch nicht soll.

    Jeder der denkt er würde es selber schaffen müssen hat in Wahrheit keine Wertschätzung für die Lösegeldvorkehrung. Auch das hat Paulus den Galatern geschrieben als er am Ende des Kap.2 schreibt (Vers 21) und an die Römer 1:17 …dann im Kap.3: ab Vers 9 der Hinweis vor Gott sind ALLE Menschen schuldig, ab 21 die Klarstellung wen er von seiner Schuld frei spricht. Im Kap. 10 die ersten Verse macht er klar daß jeder der sich durch eigene Leistungen vor Gott etwas verdienen möchte, Gottes Geschenk ablehnt.

    Ich kann dir auch gerne ein paar gute Aufsätze von Br. E.F. schicken der es sehr gut verstanden hat und auch für mich eine große Ermunterung und Befreiung war. Ich schicke dir gerne einige Themen:
    …meine eMail: zeugejesus@gmail.com.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Nur als Anregung lieber Rico, verwende bei lesen nicht die NWÜ, es wir um ein vielfaches leichter verständlich z.B. durch die Hoffnung für alle:

    Röm. 10:

    1 Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert zu predigen das Evangelium Gottes, 2 das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der Heiligen Schrift, 3 von seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, 4 und nach dem Geist, der heiligt, eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft durch die Auferstehung von den Toten.

    Und dann lies diese Verse einmal in der NWÜ, jeder nicht Bibelkundige kann nur mehr fragend den Kopf schütteln !?

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Sorry, beim kopieren ist ein kleiner Fehler passiert! Das vorige war Kap. 1

    Röm. 10:1 Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche mir sehnlichst und bitte Gott inständig, dass auch mein Volk gerettet wird. 2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will. 4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen.

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Matthäus,

    danke für deinem Komentar den du mir geschrieben hast du kannst mir gerne die Aufsätze von Bruder E.F. schicken darüber würde ich mich freuen! Ich werde dich später noch mal privat deshalb anschreiben. Was den Römerbrief angeht besonders das 10 Kapitel finde ich sehr glaubensstärkend was ich da gelesen hab mir ist nur aufgefallen das in Röm 10:13 in der revidierten Elberfelderübersetzung Herr steht und in der NWÜ steht Jehova geschrieben! Wenn man den Kontext liest so denke ich ist mit dem Namen des Herrn anrufen Jesus gemeint und nicht Jehova auch wenn es kein Fehler wäre seinen Namen mit Respekt und Ehrerbietung anzurufen aber darum geht es nicht sondern darum das ein Wort verfälscht wurde und so ein ganz anderer Sinn dabei rauskommt! Du kannst dir ja dieses Kapitel nochmal durchlesen und es mit verschieden Übersetzungen vergleichen mal sehen was dabei rauskommt? Danke nochmal für deinen Komentar der mir sehr geholfen hat meinen Zweifel zu besiegen den ich hatte!

    Lg Rico

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Hallo Rico,
    danke auch für deine lieben und lobenden Worte!
    Gerne schicke ich dir ein paar gute Aufsätze von E.F., auch zu Römer 10:13!

    Deine Schlussfolgerung ist völlig richtig, der Zusammenhang lässt nur einen Schluss zu: Hier ist von Jesus die rede den wir anrufen sollen. Aber dies ist ein weiterer Beleg das die WTG und ihre Verantwortlichen Jesus nicht die Ehre und Stellung erweisen die ihm von seinem Vater zugestanden wurde. SIE wollen an seiner Statt die Autorität und Anerkennung folglich trifft das zu wovor die Bibel in Apg. 20 warnt, Männer werden aufstehen die Menschen hinter sich herziehen.

    Niemals würde und wird Jesus es billigen zu „SEINER Taufformel“ und damit Anordnung einen Zusatz zu gestatten, was lediglich nur zusätzlich obiges bestätigt.

    Lg. Matthäus

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Matthäus,

    an dich auch hätte ich die selbe Frage wie an Eddi und dem Rest der BruderInfogemeinde ist Jesus Gott oder nur Jehova und sollten wir nur Jehova anbeten oder auch Jesus? Wie ich die Sache sehe habe ich ja schon Eddi geschrieben aber mir würde eure Meinung mal dazu interessieren! Was Röm 10:13 angeht, da lag ich also doch richtig mit der Annahme das mit dem Namen des Herrn anrufen Jesus gemeint ist und nicht Jehova!

    Lg Rico

    ===================================================================================================
    Hallo Rico,
    ich glaube dieser Artuikel wird dir helfen eine Antwort zu finden.
    http://www.digidatanet.de/?m=201109
    l.G.
    Bruderinfo

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo liebe BI Gemeinde,

    danke für den Link den ihr mir geschickt habt der hat mir sehr weiter geholfen!

    Lg Rico

  • Hopefull
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico

    ich würde Dich am liebsten jetzt in den Arm nehmen und ganz fest drücken.
    Als Jesus am Pfahl oder Kreuz hing (wie auch immer) waren zwei Verbrecher neben ihm, ebenso am Kreuz. Schalten wir uns doch einfach mal dazu, Lukas 23:39-43:
    Einer der gehängten Übeltäter aber lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns!
    Der andere aber antwortet, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in dem gleichen Gericht bist?
    Und wir gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan!
    Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke meiner, wenn du in deine Königsherrschaft kommst!
    Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.

    Dieser Bruder hatte nie die Gelegenheit gehabt zu beweisen, mit Tat und Werken, dass er ein wahrer Christ ist. Auch hat er nie seinen Glauben ausleben können und Früchte des heiligen Geistes hervorbringen können. Denn er ist am Kreuz gestorben. Aber trotzdem hatte er von Jesus persönlich die Zusicherung auf eine Auferstehung bekommen. Jesus kannte aber sein Herz und das war für ihn wichtig.
    Auch sagte Jesus immer wieder, wenn er jemand geheilt hatte, zB die Frau mit dem Blutfluss: Dein Glaube hat dich geheilt.
    Es ist der Glaube, der einen rettet. Auch kann Dich nichts von Jehova und Jesus trennen, wenn Du an sie glaubst.
    Die Früchte sind eine Folge des Glaubens, die automatisch hervor kommen. Jesus beschreibt dies sehr schön in Johannes15 mit dem Gleichnis vom Weinstock Solange du mit dem Weinstock, Jesus Christus verbunden bist,bringst du diese Früchte automatisch hervor, ohne darüber nachzudenken. Da wir alle unterschiedlich sind und andere Stärken oder Schwächen haben, kommen auch die Früchte unterschiedlich in Erscheinung. Da ist die Traube bei dem einen mal kleiner, grüner, mehr rot, haben mal mehr Zucker mal weniger drin, viel Saft oder mal trockener, mal sind die Kerne größer mal sind gar keine drin. Ganz unterschiedlich je nach unserer Verfassung, Gesundheit und Veranlagung.
    Aber zusammen ergänzen wir uns wunderbar 🙂
    Mach Dich bitte nicht selbst fertig deswegen. Die Rettung kommt durch den Glauben an Jesus und die Früchte sind eine Folge des Glaubens.
    Jehova und Jesus lieben Dich so wie Du bist. Sie sehen Dein Herz und Deine Bemühungen die Nächstenliebe auszuleben. Dich kann nichts von ihnen trennen.

    Ich wünsche Dir und allen anderen einen wunderschönen Abend

    Liebe Grüße Hope

  • Michael
    Oktober 24, 2012

    Hallo Hope,vielen Dank für diesen wunderbaren Kommentar,viele Jahre hab ich die Vers. besucht,aber so eine Ermunterung und so einen tollen Vergleich i.B. auf die Früchte des Geistes habe ich nie gehört.Da hat man so oft diese Begebenheit mit der kranken Israelitin gelesen,und aber nie wirklich darüber nachgedacht was die Worte Jesu bedeuten…Dein GLAUBE hat dich geheilt !! (nicht deine Leistung,deine Werke)..ganz einfach zu verstehen.Ja, der böse Sklave versteht es wirklich gut, die gute Botschaft nicht durchdringen zu lassen.Einen wunderschönen ( kalten ) Tag wünscht allen,Michael

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Hopefull,

    danke für deine lieben Worte du hast mir genau wie Matthäus sehr aufbauende und tröstende Worte geschrieben und das es bei Jesus wichtiger ist Glauben an ihn bzw. an sein Loskaufopfer auszuüben stimmt und das tue ich ja auch das beruhigt mich sehr und lässt meinen Zweifel verschwinden den mir der Satan einreden wollte! Ich glaube euch Matthäus und dich hat mir Jehova bzw. Jesus geschickt damit ich meine Hoffnung nicht verliere! Dafür möchte ich Jehova und Jesus danken! Ich bin auch froh darüber das es solche Menschen wie euch gibt! Danke nochmal für deine Worte! Ich drücke dich jetzt auch mal ganz toll!

    Lg Rico

  • Brigitte
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Bruder Hopefull,
    auch ich möchte Dir Danken für Deine aufmunternden Worte an Rico und den hinweis von Dir an mich auf das Buch von Don Cameron Gefangene einer Idee,gestern Abend hab ich das Buch mir noch ausgedruckt, und grob überschlagen. Auch der hinweis von Manfred an Anna JW suvery war sehr interessant.
    Meinem Mann und Ich fragen uns warum haben wir die ganzen Lügen nicht früher bemerkt. Heut traf ich eine Glaubensschwester Ich hab sie auf bruderinfo aufmerksam gemacht denn alle Brüder und Schwestern liegen uns sehr am Herzen. Nun habe ich noch eine Frage kannst Du oder ein Bruder oder Schwester mir sagen ob der 2. Teil vom Gleichnis – Von den Arbeitern im Weinberg in bruderinfo steht ich hab ihn nicht gefunden. Dir und allen auf bruderinfo wünsche Ich eine recht gute Nacht
    Brigitte

  • Alois
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte

    Die Meisten haben die Lügen nicht vorher gemerkt, weil Jesus sich noch nicht aufgemacht hatte seine Schafe zu seiner Herde zusammenzusuchen. Wer nicht zu den Schafen Jesu gehören möchte, sondern lieber ein Organisationsschaf sein möchte wird auch keine Lügen bemerken.

    Den 2. Teil des Vortrages findest Du hier:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=666

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte,

    der zweite Teil von den Arbeitern im Weinberg, findest Du mit diesem Link:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=666

    Der Vollständigkeithalber hier auch der Link zum ersten Teil:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=662

    Liebe Grüße Manfred

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,

    Jesus sagte: „Die Gesunden benötigen keinen Arzt“. Er wusste aber, dass Ärzte benötigt würden und er selbst war der größte Arzt, der je lebte. Nicht umsonst ist er HEILAND!Er macht uns heil. Nicht, indem er uns überfordert, sondern er trainiert uns wie in einer Physiotherapie, solange, bis wir uns nicht mehr bewegungslos schieben lassen müssen, sondern bis das Gebrochene an uns wieder geheilt ist (Hes. 34:16). Wenn du Jesaja 61:1 liest (ich habe die Elberfelder Übersetzung gewählt), so wirst du feststellen, dass sich das insbesondere auf unsere emotional-mentale Gesundheit bezieht. Schau mal:

    „Der Geist des Herrn, HERRN, ist auf mir; denn der HERR hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, ZU VERBINDEN, DIE GEBROCHENEN HERZENS SIND, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen,“

    Dieser prophetische Spruch bezieht sich auf Jesus und er hat es getan und möchte, dass auch wir uns auf die Seite derer stellen, die krank sind und/oder aus anderen Gründen unserer Hilfe bedürfen. Darüber verlangt er sogar im Gericht Rechenschaft, denn er wird sagen: „Ich war krank…“ Warum? Weil unser geliebter Herr Jesus das Leid jedes Einzelnen wie sein eigenes betrachtet. Warum schreibt dich ein Arzt krank, wenn du dir etwas gebrochen hast? Bei Jesus bist du auch „krank geschrieben“, er als der beste Arzt weiß, was wir können und was nicht. Es stimmt, dass er 100% von uns erwartet, aber nur 100% von dem, was wir mit Krücken bringen können, nicht 100% gemessen an einem Spitzensportler. Nimm das Gleichnis vom Weizenkorn, von dem, der das Wort gehört hat. Der eine trägt 100fach, der andere 60fach und wieder einer 30fach. Liest du irgendwo, dass der letzte weniger wert ist als der erste? Wenn du 30fach trägst, sind das deine und meine 100%, ein anderer mag 60fach tragen und das sind seine 100%. Und mehr verlangt unser Herr nicht von uns.

    Lieber Rico: Zu deiner Frage, ob wir uns auch an Jesus wenden können, bitte ich dich, ApG. 3:6 zu lesen. Glaubst du, die Apostel hätten in Jesu Namen Menschen heilen können, wenn dies nicht durch den Heiligen Geist gedeckt gewesen wäre?

    Du darfst durchatmen. Und dich ganz fest umarmt fühlen.
    Eddi

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Eddi,

    danke für deine aufbauenden Worte ja das stimmt was du geschrieben hast das die Gesunden keinen Arzt brauchen wohl aber die Kranken! Auch das was du aus Jesaja zitiert hast hat mich sehr berührt danke für diesen Bibeltext! Ich weis das Jehova oder auch Jesus nur das von mir verlangen was ich auch mit meinem Gesundheitszustand schaffen kann! Ich versuche eigentlich immer wenn es eine Gelegenheit dafür gibt meinem himmlischen Vater Ehre zu machen indem ich versuche ihn aus ganzer Kraft und ganmzem Sinn zu lieben und meinen Nächsten wie mich selbst! Denoch bin ich noch nicht vollkommen gemacht worden das ist noch niemand und das wissen Jehova und Jesus auch! Was mich mal noch interessieren würde, ob man Jesus auch als Gott anbeten darf oder nur Jehova? Der Apostel Thomas hat ja Jesus auch mein Herr und mein Gott genannt und Jesus hatte es ihm nicht untersagt gehabt es gibt da noch andere Stellen wo man Jesus als Gott bezeichnet die ich in der Schnelle nicht finde aber Fakt ist doch eins das Jehova größer ist als sein Sohn Jesus auch wenn Jesus in der Bibel als Gott und Ewigvater bezeichnet wird oder wie siehst du das Eddi? Ich bete immer zu Jehova durch Jesus Christus und bis jetzt sind meine Gebete immer an der richtigen Adresse angekommen! Jesus sagte ja auch mal das er der Weg,die Wahrheit und das Leben ist niemand kommt zum Vater also Jehova auser durch ihm! Das sagt es doch schon aus das Jesus der Sohn Gottes der Weg hin zum Vater ist! Aber mich würde mal deine Meinung und auch die Meinung der gesammten BruderInfogemeinde dazu interessieren! Danke nochmal für deine aufbauenden Worte!

    Lg Rico

  • Mamre für Rico
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,

    guck mal in 1. Mose 41, dort geht es um Joseph und Pharao.
    Die Stellung, die Joseph bekam, ist übertragbar auf Jesus:

    „44: „Du also sollst über mein Haus gesetzt sein, und deinem Wort soll sich mein ganzes Volk beugen; nur um den Thron will ich höher sein als du.
    41 Hiermit stelle ich dich über das ganze Land Ägypten!“
    42 Mit diesen Worten zog der Pharao seinen Siegelring vom Finger und steckte ihn Josef an. Dann ließ er ihn in feinstes ägyptisches Leinen kleiden und legte ihm eine goldene Halskette um.
    43 Er ließ ihn auf seinen zweiten Wagen steigen und vor ihm her ausrufen: „Abrek, Achtung!“
    So machte er ihn zum Herrn über ganz Ägypten.
    44 „Ich bin und bleibe der Pharao“, sagte er zu Josef, „aber ohne deine Erlaubnis soll keiner in Ägypten Hand oder Fuß rühren.“ “

    Die Absicht? Kapitel 45:5 Joseph sagt zu seinen Brüdern: „…Denn Gott hat mich vor euch hierher geschickt, um viele Leben zu erhalten.“

    Der Pharao übergab Joseph also die ganze Macht – so wie Jesus alle Macht gegeben wurde (Matthäus 28:18 „Jesus kam und sagte zu seinen Jüngern: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.“).

    Weiter heißt es (übertragbar aufs Geistige…) im Vers 55:

    „Als nun der Hunger in Ägypten begann und die Menschen zum Pharao nach Brot schrien, ließ dieser verkünden: „Wendet euch an Josef und tut, was er euch sagt!“

    Sie hatten HUNGER…, an wen sollten sie sich wenden? Wen mussten sie ansprechen?

    Eine gesalbte Schwester sagte einmal: „Wie kann man ein gutes Verhältnis zu Jehova haben, wenn man kein Verhältnis zu Jesus hat?!“
    Sie spricht zu Jesus, als sei er sichtbar da (Matth. 28:20 „…seit gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Zeit.“), aber das innige Gebet spricht sie zu ihrem Vater.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Mamre,

    danke für das prophetische Vorbild mit Joseph du hast recht er hat Jesus vorgeschattet! Auch was die Glaubensschwester zu dir gesagt hat stimmt weil Jesus das selber mal erwähnt hatte er hat gesagt, wer den Vater hat,hat auch den Sohn! Das stimmt auch aber ich richte meine Gebete genau wie die von dir erwähnte Glaubensschwester an Jehova weil nämlich nur Jehova in der Bibel als Hörer des Gebets gennant wird! Auch wenn Jesus ein Gott ist so hat doch nur Jehova die Stellung inne Gebete zu hören und dann auch dementsprechent zu antworten wie es ihm gefällt! Aber danke für dieses prophetische Vorbild was du da angesprochen hast!

    Lg Rico

  • Mamre für Rico
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,

    Danke Dir für Dein Feedback 🙂

    Du schreibst: „wer den Vater hat,hat auch den Sohn!“

    Die Bibel geht sogar noch tiefer: Wer den SOHN NICHT HAT, hat den Vater nicht. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und nur durch ihn kommen wir zum Vater (Johannes 14:6).

    1. Johannes 5:12
    „Wer mit dem Sohn verbunden ist, hat das Leben. Wer nicht mit dem Sohn Gottes VERBUNDEN ist, hat das Leben nicht.“

    1. Johannes 2:23
    „Wer den Sohn verleugnet, gehört auch nicht zum Vater. Doch wer den Sohn bekennt, der gehört auch zum Vater. “
    (…wie schnell kann man durch Leugnen des Sohnes vom Vater wegkommen und wie viele gehören durch den Glauben zu Jesus Christus zum Vater…)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Maryam an Rico
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,
    ich möchte dir auch noch gerne schreiben – obwohl du ja schon tolle und liebe Antworten bekommen hast. Mich hat deine Frage, ob man mit psychischen Erkrankungen denn überhaupt die Frucht des Geistes hervorbringen kann, auch eine Zeitlang sehr beschäftigt. Ich war sehr entsetzt, als ich irgendwann festgestellt habe, dass einige Menschen bestimmte in WT/EW propagierte Persönlichkeitszüge gar nicht hervorbringen können – auch, wenn sie noch so sehr wollen. Dann hab ich lange überlegt, woran das wohl liegt. Irgendwann hab ich gedacht, wenn Jehova verspricht, dass niemand über sein Vermögen geprüft wird, dann muss der Haken woanders liegen. Letztendlich ist er auch nicht bei Jehova zu finden.
    Im Grunde ist unser Verhältnis zu Jehova wie der Versuch, einen hohen Turm zu ersteigen (ohne Fahrstuhl!). Wenn wir uns ihm nahen wollen, müssen wir versuchen, die Treppen zu erklimmen, das dauert Zeit und kostet auch einige Mühe. Aber mit jeder Stufe kommen wir einen Schritt weiter nach oben. Je nachdem, welche Startbedingungen man hat, welche Lebenserfahrungen, ist der persönliche Turm höher oder niedriger.
    Jehova hat versprochen, dass wir nicht über unser Vermögen geprüft werden – d.h. von seiner Seite müssten wir es also alle schaffen, den Turm zu erklimmen. Ist das aber so? In den Versammlungen wird suggeriert, dass das nur unter bestimmten Voraussetzungen passt: Versammlungsbesuch, Kommentare, Predigtdienst, ein Vorbild sein – das sind so die Hauptpfeiler. Zum Glück wird auch immer noch das persönliche Studium und das Gebet erwähnt (meiner Beobachtung nach wird das aber weit weniger getan, als bei dem Rest – was schade ist). Wenn du die Voraussetzungen nicht erfüllst, die nebenbei für alle Zeugen die gleichen sind, dann biste raus. Weil du nicht genug Glauben hast, kein Vertrauen in Jehova, rebellisch bist, deine Sünden nicht bereust oder verheimlichst, was auch immer. Ich denke, alle die hier mitlesen, wissen, wovon ich rede. Wir alle sollen die verschiedenen Anteile der Frucht des Geistes immer besser anwenden – wenn wir das nicht tun (die Frage, ob wir können, stellt sich gar nicht erst), dann ist was mit uns falsch.
    Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen kommen hier in ein furchtbares Dilemma. Freude z.B. ist ein Teil der Frucht des Geistes, die gerade für Depressive sowas von utopisch ist, dass ich persönlich gar nicht weiß, wie man darauf kommt, einem depressiven Menschen zu raten, er solle doch mal an Freude als Eigenschaft arbeiten. Auch mit der Liebe ist es oft schwierig, weil Depressive oft darüber klagen, dass sie die emotionale Bindung zu den Personen verloren haben, die ihnen früher sehr wichtig waren (Partner, Familie, Freunde). Auch mit Frieden mögen sie sich schwer tun. Vielleicht ist Frieden mit anderen halten, kein Problem. Aber haben sie inneren Frieden? Meist sind sie innerlich so viel los, als würden zwei Seelen in einer Brust miteinander kämpfen. Das Spiel kannst du für alle Anteile der Frucht des Geistes und für alle möglichen psychischen Störungen durchspielen. Jemand mit Impulskontrollstörungen, der eher aggressiv reagiert, wird sich mit Selbstbeherrschung mehr als schwer tun. Jeder Suchterkrankter kann sich nicht selbst beherrschen – sonst wäre er ja nicht süchtig. Ein Mensch mit paranoiden Zügen, der sehr misstrauisch ist, wird wahrscheinlich sehr viel Probleme haben, auf andere zuzugehen und ihnen freundlich gegenüber zu sein. Manche Störungen sind so schwer oder chronisch, dass sie nur sehr langsam oder gar nicht weggehen (und nur selten von alleine). Was macht man als ZJ jetzt, wenn man die Belehrung in der Versammlung hört und mitkriegt, dass man selber eigentlich nie an den hohen Maßstab rankommt?
    Wenn du die „offizielle“ Messlatte der ZJs nimmst, habt jeder, der es nicht schafft, an der Frucht des Geistes zu arbeiten, ein ernsthaftes Problem in seinem Verhältnis zu Jehova. Zwar helfen dir die Brüder hier und da in der Versammlung, wer aber ein langfristiges Problem hat, kann über kurz oder lang alleine sehen, wo er bleibt, und wird im schlimmsten Fall ausgeschlossen. Beispiel Selbstbeherrschung und Rauchen. Die Hilfe ist also beschränkt.
    Auf das Beispiel mit dem Turm gesprochen, bedeutet das, dass einer Person in der Versammlung möglicherweise anhand der Zeitschriften, des Bibelstudiums, der Versammlungen, der Freundschaften mit Brüdern zwar teilweise geholfen werden kann, die Treppen des Turm zu erklingen. Irgendwann ist aber Schluss!
    Die meisten Brüder und Schwestern sind ziemlich normale Menschen mit normalen Problemen normalen Ausmaßes (ich nehme hier gerade mal an, dass es sowas wie Normalität gibt – das kann ich mir erlauben, weil es sich in den Versammlungen ja sowieso ständig um Uniformität und Durchschnitte dreht; was als „Einheit“ verkauft wird). Sagen wir mal, ihr Turm ist 10m hoch. Von alleine schaffen sie vielleicht 3 Meter, die Versammlung hilft ihnen 5 Meter – also sind sie schon ziemlich weit oben. Für die normalen Menschen reicht also die normale Behandlung in den Versammlungen. Sie haben das Gefühl, dass sie stückchenweise ihre Treppchen nach oben laufen, ein gutes Verhältnis zu Jehova haben und ihm immer näher kommen. (Ob sie das wirklich tun, sei hier auch dahin gestellt!)
    Wenn nun jemand einen Turm vor sich hat, der 20 Meter hoch ist, und aus eigener Kraft vielleicht gerade mal so 2 Meter schafft, dann haben sie auch mit der bestmöglichen Hilfe der Versammlung noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Wenn du also selber merkst, dass diese Hilfe nicht genug für dich und deine Probleme ist, dann bist du schnell aufgeschmissen. Vor allem, wenn du weißt, du kriegst die restlichen Meter nie alleine hin und hast auch keine Hilfe in den Versammlungen.
    In der Bibel lesen wir, wir sollen unser Zusammenkommen nicht aufgeben und uns gegenseitig ermuntern und zur Liebe anreizen. Wenn das aber nicht reicht, ist jemand dann verloren und kann NIE ein Verhältnis zu Jehova aufbauen oder ihm und Jesus nah sein? Nein.
    Hier kommt der heilige Geist ins Spiel. Jehova ließ aufschreiben, dass der heilige Geist jedem gegeben wird, der ihn darum bittet. Jesus sagte seinen Jüngern, nach seinem Weggang hätten sie einen Helfer für alle Schwierigkeiten, den heiligen Geist. Der heilige Geist kann also die komplette Wegstrecke zwischen uns und der Spitze des Turm wett machen, damit wir es – jeder persönlich – schaffen, ein enges, persönliches Verhältnis zu Jehova zu haben. Egal wie viele Meter es sind.
    Die Eigenschaften Liebe, Freude, Friede, Langmut, etc. sind die Frucht des Geistes. Wir können sie also als Charaktereigenschaften zeigen, wenn der heilige Geist in unserem Leben wirkt. Sie kommen aber nicht aus uns selber. Das bedeutet, wenn ich mich rühme, dass ich ja soooooo milde und langmütig geworden und so stolz auf meine Veränderung bin, dann kanns mir passieren, dass ich kurze Zeit später total ausraste und die Beherrschung verliere. Warum? Ich denke, das liegt daran, dass ich mir selber die Veränderung zugeschrieben habe und nicht Jehova und seinem heiligen Geist. Und dann fall ich auf die Nase – aus Selbstüberschätzung. Die Frucht des Geistes können wir nur ausbilden, wenn wir die Hilfe des heiligen Geistes dazu haben. Jeder hat womöglich andere Vorbedingungen, deswegen fällt es dem einen leichter, diese Eigenschaft an den Tag zu legen, als jene. Einem anderen fallen andere Eigenschaften leichter oder andere schwerer. Tatsache ist (für mich), dass wir nur an allen Teilaspekten der Frucht des Geistes reifen können, wenn wir anerkennen, dass es der heilige Geist ist, den Jehova uns auf unser Bitten hin gegeben hat, der uns ermöglicht, diese guten Eigenschaften zu entwickeln.
    Ich schreibe dir das, weil ich dich ermutigen möchte, das einmal auszuprobieren. Ich habe mir dafür letztes Jahr einige der Teilaspekte vorgenommen und in der Bibel geforscht, welche Texte es dazu gibt und was diese Eigenschaft im biblischen Sinne bedeutet. Dann habe ich versucht, die Eigenschaft im täglichen Leben umzusetzen und Jehova regelmäßig darum gebeten, mir seinen heiligen Geist zu geben und mir zu helfen, dass ich an mir arbeite. Der Erfolg war, dass ich es geschafft habe, in Situationen ruhig zu bleiben, in denen ich sehr verletzt wurde und in denen ich böse Worte zurückgegeben hätte. Inzwischen haben ich den Segen davon erfahren, dass ich daraufhin Gespräche mit Brüdern führen konnte, die mir sonst nicht offen gewesen wären und in denen ich sie dazu ermuntern kann, mal mehr die Bibel und weniger Begleitliteratur zu lesen, oder mal mehr nachzuforschen, mehr nachzudenken. Ich habe auf diesem Weg ein besseres Zeugnis über JEhova und Jesus ablegen können, als vorher. Und das habe ich ganz bestimmt nicht aus eigener Kraft geschafft. (Mir fehlt es nämlich von Natur aus seeeeehr an der Frucht des Geistes und mein persönlicher Turm ist seeeehr hoch).
    Gibt nicht auf und lass dich nicht entmutigen. Mein kleines Beispiel sollte dir verdeutlichen, dass Menschen uns zwar sagen können, dass wir es nicht schaffen werden, in ein persönlich nahes Verhältnis zu Jehova zu kommen. Aber Jehova sagt das nicht. Jehova hilft uns jede einzelne Stufe des Turmes hinauf, solange wir nur oben ankommen möchten.
    Herzlichst
    Maryam

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Maryam,

    danke für deine lieben Worte! Du hast recht damit, das wir die Früchte des heiligen Geistes nicht uns selbst zu zuschreiben haben sondern dem Heiligen Geist den Gott uns gibt wenn wir ihn darum bitten! Dieses Bild mit dem Turm und den Stufen steigen hat was muß ich sagen! Ich glaube ohne die Hilfe von Jehova oder Jesus schaffen wir nicht mal eine Stufe aber da kommt es auch drauf an welche Startbedingungen wir im Leben hatten da gebe ich dir recht! Der Eine schafft da vielleicht mehr als der Andere weil er bessere Startbedingungen hatte als der Andere! Nichts desto trotz bleiben Jehova und Jesus mit uns verbunden solange wir mit ihnen verbunden sein wollen! Was ich bei mir festgestellt habe ist, das ich wegen meinen Depressionen und auch der Angststörung verbunden mit Panikattacken die mittlerweile schon chronisch bei mir geworden sind ich sehr schlecht mit Druck klar komme sei es beruflich oder auch privat ich bin ein seelisches Frack aber denoch hat Jehova mich nie verlassen und er hat mir immer wieder Kraft gegeben oder mir einen Ausweg gezeigt wenn ich nicht mehr weiter gewusst habe und dafür liebe ich ihn und ich glaube ich würde auch für ihn sterben wenn es drauf ankommen würde! Da hab ich vielleicht sogar einen Vorteil gegenüber einen gesunden Menschen, ich hab mehr Angst vor dem Leben als vor dem Tod! Aber ich würde mir nicht das Leben nehmen wollen da ich da Satan in die Karten spielen würde und diesem Trieumpf gönne ich ihm nicht! Ich weis zwar nicht was die Zukunft noch so für mich parat hält aber ich vertraue auf Gott das hab ich schon immer getan und jetzt erst recht!

    Lg Rico

  • Maryam an Rico
    Oktober 24, 2012

    Lieber Rico,
    meine Erfahrung ist, dass Jehova nach dem Minimal-Prinzip arbeit. So wenig Wunder wie möglich für soviel Veränderung wie nötig. Ansonsten würde sich unsere Liebe auf die gesehenen bzw. erlebten Wunder stützen und nicht auf Glauben – der Mensch ist nun mal ein Augentier. Er möchte, das wir uns und ihm gegenüber sehr feinfühlig sind bzw. werden, damit wir Veränderungen in der Beziehung zu ihm schnell und deutlich merken. Umso eher können wir Fehlentwicklungen vorbeugen und uns davor bewahren, ein enges Verhältnis zu ihm zu verlieren. Er wird dich also immer auffangen, wenn du es brauchst und alleine nicht mehr kannst. Aber eben erst, wenn du tatsächlich alleine nicht mehr kannst. Er kann und wird unser Leben in der heutigen Zeit nicht einfach machen, denn wir müssen unsererseits beweisen, wieviel Hiob in uns steckt. Aber nur, weil wir manchmal das GEfühl haben, von ihm verlassen zu sein, heißt das nicht, dass er uns verlassen hast. Du hast ja selber geschrieben, er war immer für dich da und einen Ausweg gabs immer. So sehe ich das auch.
    Wenn dir Druck also Angst macht oder du unter andere negative Gefühle aushalten musst, dann sei dir sicher, dass das nicht immer so bleiben wird. Manchmal verselbstständigen sich psychische Erkrankungen in dem Sinne, dass die eigentliche Ursache hinter die Beschäftigung mit den Symptomen (Stichwort: „Angst vor der Angst“ oder „ich bin traurig darüber, dass ich so depressiv bin“) zurückgedrängt wird. Aber Jehova kennt die Ursache und wird sie irgendwann beseitigen. Und vielleicht hilft es dir, wenn du dir trotz deiner psychischen Probleme immer wieder vor Augen führst, dass du mehr bist, als diese. Selbst wenn du häufig Angst hast, dich schlechter Stimmung fühlst, antriebslos oder traurig, Jehova beurteilt dich nicht nach dem, was du momentan leisten kannst, sondern nach dem, was du in deinem Herzen leisten möchtest und welches Potenzial du hast. Und er wird es zu einer ZEit aus dir herauskitzeln, zu der du die entsprechende Veränderung mutig ertragen uns aushalten kannst! Solange hast du – mindestens hier – Menschen, die dich gerne auf deinem Weg unterstützen.
    Jehovas Segen und seine Kraft wünsch ich dir dafür!!
    Maryam

  • Rico
    Oktober 24, 2012

    Hallo Maryam,

    ich danke dir du bist wirklich eine Schwester die für die Stunde der Not geboren worden ist indem du anderen zB. mir Mut machst weiter auf Jehova zu vertrauen trotz Schicksalschlägen wie Depression oder Angststörung oder Todesfälle in der Familie usw. dafür danke ich dir und sei gewiss das du dafür eines Tages von Jehova gesegnet werden wirst! Das mit dem Hiobprinzip sehe ich auch so wie du HIob war ein Präsetensfall denn man heute auf jeden gläubigen Christen anwenden kann! Nur wer bis zum Ende ausharrt wird gerettet werden! Das sage nicht ich sondern Jesus in Matt 24! Also ich bin froh das Jehova Gott mich zu BI geführt hat dafür danke ich ihm sehr! Dir auch nochmal dank für deine aufbauenden Worte die gehen runter wie Öl!

    Lg Rico

  • Eddi an Rico
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Rico,

    lies doch mal bitte Hiob Kap. 23. In den letzten Versen schreibt Hiob, dass er Angst hat vor Gott, weil er nicht weiß, was Gott für Pläne mit ihm hat.

    Du siehst, auch die uns als gottesfürchtigen Männer hatten Zukunftsängste und deshalb sind wir Menschen noch lange nicht unten durch bei unserem himmlischen Vater. Er würde uns nur zu gern immer wieder daran erinnern, dass das bald alles Vergangenheit ist und wenn wir erst einmal ewiges Leben haben, dann gibt´s auch keine Zukunftsangst mehr.

    Der Begriff „Gott“ scheint dich etwas aus dem Gleichgewicht zu bringen. Paulus sagt, dass es sogar viele Götter gibt. Und recht hat er. Jehova sagte zu Moses, dass er in Ägypten Aaron zu seinem Mund machen würde, aber er, Moses, wäre sein (Aarons) Gott. Und der Teufel wird als Gott dieser Welt bezeichnet ferner gibt es Menschen, die ihren Bauch zu ihrem Gott machen.

    Du fragst dich jetzt, wie du Jesus einordnen sollst? Er ist dein Retter, dein Heiland, der, ohne den du keine Hoffnung hegen bräuchtest, der, dem von Jehova ALLE Macht gegeben wurde und vieles mehr, so dass Johannes, Kap. 1 mit Recht von ihm sagt: „und das WORT war bei Gott und das WORT war ein Gott“. Er ist das zweitmächtigste Geschöpf im Universum und er wird, nachdem die Menschen wieder vollständig mit Jehova Gott, dem Allmächtigen, versöhnt sind, alles ihm, dem Vater, übergeben.

    Im Himmel ist der Begriff Gott nichts Konkurrierendes, sondern sich Ergänzendes, weil der Sohn, Jesus trotz seiner unermesslichen Macht, die der Vater ihm gegeben hat dem Vater, Jehova, immer untertan sein wird und zwar aus Liebe, denn er weiß, dass Jehova Gott Liebe IST. Wir Menschen erhalten durch die Macht, die Jesus gegeben wurde durch den Glauben an sein Opfer zur Vergebung der Sünden die Möglichkeit, ewiges Leben zu bekommen. Wenn sich jedes Knie im Namen Jesu beugen soll und offen anzuerkennen hat, dass Jesus Herr ist, soll er als Herr nicht auch unsere Gebete bekommen? Ich weiß, dass es eine Zeugen-Jehovas-Lehre ist, dass Jehova unsere Gebete so wichtig sind, dass er diese von der Macht, die er Jesus gab, ausgenommen hat, quasi zur „Chefsache“ erklärt hat. Dabei beruft man sich auf die Aussage Jesu, dass wir alles, was wir von Jehova in seinem Namen erbitten, auch erhalten werden. Ja, okay. Aber hat er damit ausgeschlossen, dass er angebetet werden kann? Weiterhin ist die Lehre, dass die Offenbarung durch Jesus an Johannes gegeben wurde und in Offenbarung 22: 8,9 gezeigt wird, dass Johannes ihm zu Füßen fiel um ihn anzubeten, er (und damit ist Jesus gemeint) ihn aber davon abhält und sich selbst nur als Mitsklaven bezeichnet.

    Ist das so? Offenbarung Kap. 1 zeigt, wie wichtig dieses Buch der Prophezeiungen ist. Bei der Bekanntgabe sind „anwesend: Jesus, der die Buchrolle vom Vater bekam (Offb.1:1a), dieser gab sie „seinem Engel“ (Offb. 1b), ferner 7 Geister vor dem Thron Jehovas (Offb.1:4) und Jehova selbst (Offb. 1:8).

    Da Jesus die Buchrolle der Offenbarung, die ihm von Jehova gegeben wurde, an einen Engel weitergab und dieser dem Johannes die Dinge zeigte, die in Kürze geschehen würden, so fiel Johannes tatsächlich dem Engel zu Füßen und nicht Jesus. Es ist ohnehin ein Unding von der WTG, Jesus immer als Engel zu degradieren. Dabei steht sogar in der NWÜ, Spr. 8:24 „24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht,…“

    Geh mal zur Mutter eines Bäckers und erzähle ihr, sie habe ihren Sohn genauso gemacht wie der seine Weckemännchen (Stutewecken) die er verkauft!

    Versteh´ mich bitte nicht falsch, ich möchte die restliche Schöpfung keinesfalls kleiner machen als sie ist, aber Jesus hat einen sehr hohen Stellenwert. Die gesamte Schöpfung wurde für ihn und durch ihn gemacht und unser Leben hängt von unserer Bereitschaft ab, seine unverdiente Gnade anzunehmen und ihm nachzufolgen. Er ist der von Jehova Bevollmächtigte in Sachen Mensch, quasi Prokurist und da soll er nicht die täglichen Lieferungen an Gebeten annehmen dürfen?

    Entschuldige bitte, dass es wieder so viel zu lesen ist.

    @bruderinfo: Auch an euch die Entschuldigung.

    Lieber Rico, fühle dich umarmt. (Und alle andern auch!)
    Eddi

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Hier die Ergänzung aus dem Wt vom 1. Oktober 2010 S. 5:
    „Sagt die Bibel, dass man zu Jesus, Maria, Heiligen oder Engeln beten soll? Nein! Unsere Gebete dürfen nur an Jehova gerichtet werden, und zwar aus zwei Gründen: 1. Das Gebet ist eine Art Anbetung, und wie die Bibel sagt, sollte einzig und allein Jehova angebetet werden (2. Mose 20:5). 2. Die Bibel bezeichnet Jehova als den „Hörer des Gebets“ (Psalm 65:2). Obwohl er ansonsten auch Aufgaben delegiert, hat er es sich vorbehalten, Gebete ganz persönlich anzuhören — er hat es sogar versprochen.“

    Kein Beweis aus den christlich griechischen Schriften. Und kein Beweis für die Behauptung, Jehova habe es sich vorbehalten, Gebete ganz persönlich anzuhören. Und wo hat er das versprochen?

    Falls ich im Irrtum bin, so bitte ich um freimütige Nachricht.

    Eddi

  • Hans
    Oktober 24, 2012

    Sehr schön Maryam, vielen Dank!

  • Anna
    Oktober 24, 2012

    Liebe Maryam,

    herzlichen Dank für Deine wunderschönen Worte. Ich bin sicher, dass Du damit viele Brüder und Schwestern bei BI trösten kannst.

    Aufgrund des BI-Artikels habe auch ich den Galaterbrief zum ersten Mal so richtig mit Verstand gelesen.

    Auch an @eddy danke dafür, dass Du Jes. 61:1 erwähnt hast.

    Seit vielen Monaten überlege ich erfolglos, ob Jehova vorausgesehen hat, dass es in unserer Zeit eine Zunahme von Gemütskrankheiten aller Arten gibt. Und nun stößt Du mich auf diesen Vers, dass Jesus schon vor langer Zeit berufen war um die zu heilen, die gebrochenen Herzens sind.

    Schön, dass es Euch alle gibt 🙂

    Liebe Grüße an Euch alle, ich habe morgen frei, weil bei mir Feiertag ist.

    Anna

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Ja liebe Anna,

    nicht nur bei dir ist Feiertag. Genieße es und mach dir einen schönen Tag. Ich hab mir gleich noch eineb Brückentag gegönnt 🙂

    LG Dennis

  • armes Schaf 2012
    Oktober 24, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,so..neues Licht!
    Niemand wünscht sich doch das es in 50 Jahren oder später wieder neues Licht gibt?Dann wäre zb. meine wenigkeit 98,ein wahrhaft biblisches Alter!!

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend armes Schaf,

    so lange brauchst du nicht zu warten, die Technik schreitet auch in den USA schnell voran. Da kann das Licht dann schneller wechseln.
    Aber du hast Meckenheim überlebt, da hast du deine persönliche „große Drangsal“ schon fast hinter dir. Den Rest kannst du mit deiner lieben Frau ganz gelassen nehmen.

    Einen schönen Abend
    Eddi

  • Brigitte Deinhart
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brüder ( Bruderinfo),
    Durch Zufall bin ich auf Eure Seite gestoßen,
    1. auf Eurer Seite sind wir (mein Mann und Ich)super aufgekärt
    worden.
    Wir sind froh dass es Euch giebt. Besten Dank dafür.
    2. Auf die Dämonischen Zeichnungen im Wachturm, Erwachet u
    Offenbarungsbuch so wie andere wäre wir nie gekommen.
    3. Zu den Vorträgen Galaterbrief hätte ich eine Bitte, schreibt
    doch die Bibelstellen wieder aus.
    Eure Vorträge werden von uns hauptsächlich nachts gelesen, da wir
    untertags sehr wenig Zeit haben. Am Wochenende wenn wir Zeit
    haben vergleichen wir die Bibelstellen mit anderen
    Bibelübersetzungen. Vieleicht wäre das möglich.
    Seid nun recht herzlich gegrüßt von B+E

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Hallo liebe Brigitte,

    herzlich willkommen auf Bruderinfo!

    Bestimmt wirst Du (und dein Mann) noch so einiges hier erfahren, was ihr vorher nicht für möglich gehalten hättet.

    Seid ihr getauft und noch „aktiv“ im Sinne der WTG?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Dennis

  • Brigitte
    Oktober 24, 2012

    Lieber Denis,
    mein Mann und ich sind getaufte Zeugen, aber als wir den Vortrag lasen mit den versteckten Bildern im Offenbarungsbuch und den Film im Schatten des Wachturms sahen, waren wir davon überzeugt
    das kann nicht das richtige sein, wenn ich im Predigtdienst die Zeitschriften verteile und den Hausbewohnern Publikationen mit Dämonenbildern hinterlasse. Sogar in den neuen Zeitschriften lassen sich versteckte Bilder erkennen . Daher bin ich nicht mehr bereit diese an den Haustüren abzugeben

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte,

    das war sicherlich eine gute Entscheidung, diese „Vertriebsdienst“ zu Gunsten der WT-Organisation zu beenden, nicht nur wg. den Sublimar-Bildern. Sie rühmen sich jetzt schon lautstark und öffentlich damit, dass angeblich der Wachtturm die am meisten verbreitete Zeitschrift der Welt sei.

    Gebt ihr noch einen Bericht ab und wie waren die Reaktionen der Ältesten?

    LG
    Dennis

  • Brigitte
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Dennis,
    wir geben keinen Bericht mehr ab und gehen nicht mehr in die Versammlung. Von Ältesten haben wir nichts mehr gehört.
    (würde gerne was hören um Ihnen einige Fragen zu stellen)
    Dir wünsche ich nun eine recht gute Nacht
    alles Liebe Brigitte

  • Hopefull
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte

    auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich freue mich sehr, dass Ihr den WEg der Freiheit gefunden habt. Es ist wirklich eine ganz große Befreiung und Euch steht endlich der direkte Weg zu Jesus offen ohne, dass jemand noch dazwischen steht. Das ist die wunderbarste Erfahrung, die man mit nichts auf der Welt eintauschen kann.
    Wir geben auch seid ca 2 Monaten keine Berichte mehr ab. Wir haben es schriftlich über E-Mail dem zuständigen Bruder mitgeteilt und es wurde respektiert. Wir sind auch immer weniger in die Versammlung und dann nicht mehr und hatten vor ca. 4 Wochen das Gespräch mit unserem Gruppenleiter.
    Sie werden sich auch noch bei Euch melden. Ich kann Euch zur Vorbereitung das Buch “ Gefangene einer Idee“, von Don Cameron empfehlen. Das bekommt ihr allerdings nur als PDF über Lulu. Wir haben es erst ein paar Tage nach unserem Gespräch bekommen und hab mich da schon ein bischen geärgert, es nicht früher gehabt zu haben. Da stehen einige sehr gut Gedanken und Argumente drin, die ich sehr gerne angewendet hätte.
    Ich wünsche Dir und Deinem Mann viel Kraft, Mut, viele Tränen, denn ohne Tränen schafft man es nicht die Dinge zu verarbeiten. Jehovas reichsten Segen und Jesu Liebe. Spürt die Freiheit.

    liebe Grüße Hope

  • Neoveritas
    Oktober 24, 2012

    Neoveritas an Hopefull,

    das Buch von Don Cameron ist als englische Ausgabe bei Amazon zu beziehen. Ich lese diese Buch gerade und finde es ohne Fehl und Tadel. Keine Polemik sondern sachliche Information. Ausschließlich wird die Literatur der WTG zitiert. Ein buntes Potpurrie der Geschichte der Zeugen Jehovas. Sehr lesenswert.

    Einen schönen Abend wünscht

    Neoveritas

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte, auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Da ich seit meiner Kindheit bei den ZJ war und das ist fast 60 Jahre her, weiß ich wovon ich spreche. So wie es dir/euch ergeht (ging es auch mir viele Jahre) kämpfen viele, viele trauen sich nicht klar Stellung zu beziehen wegen der bekannten Folgen. Das größte Problem jedoch nicht mehr für euch und alle die die Wahrheit hinter der Wahrheit erkannt haben, besteht in der Vereinnahmung durch die WTG.

    Die Forderung IHNEN absolutes Vertrauen, Gehorsam und Loyalität zu zollen – was nur dem Herrn Jesus zusteht und gebührt – führt zu dem Unbehagen und Freudlosigkeit der meisten ZJ. Die Folgen werden nahezu weltweit in immer deutlicherem Umfang sichtbar.

    Versammlungen vergreisen oder werden infolge von Mitgliederschwund zusammengelegt, Führungsnachwuchs fehlt!

    Auch „ihre Botschaft“ dass Jesus seit 1914 als himmlischer, König über die Erde regiert, wird immer unglaubwürdiger. Doch warum merken wir davon nichts?

    Warum wird uns durch Jesaja 32:1 Hoffnung gemacht: „Siehe für Gerechtigkeit wird ein König regieren….“ wenn doch die Realität ganz anders aussieht?

    Wenn jemand von Gott alle Macht bekommt, dann sollte dies auch zum Wohle aller spürbar sein, warum sonst dieser Aufwand? Als Mensch hat Christus weit mehr für Notleidende getan als in seiner jetzigen Funktion. Langsam dämmert es immer mehr das hier in dieser Botschaft wie sie NUR ZJ predigen etwas nicht zusammenpasst.

    So auch die Liebe welches ja ein Erkennungsmerkmal der wahren Jünger Jesu sein soll, wie eure eigene Erfahrung zeigt – wenn es auch Ausnahmen gibt – belegen daß diese Liebe fehlt.

    Nicht das Predigtwerk sondern die Liebe kennzeichnet wahre Christen gemäß
    Johannes 13:35. Und wo bleibt die Feindesliebe wie sie Jesus lehrte ?(Matt. 5:44) Viele die hier in diesem Forum neue Freunde gefunden haben, sind lt. Anordnung der WTG sogenannte selbsternannte „Feinde“, die als kritischen Aussteiger oder Andersdenkende Anschauungen äußern, die nicht von Brooklyn abgesegnet wurden?

    Oder welche Feinde gibt es den überhaupt noch, in einer Welt in der die ZJ fast überall die staatliche Anerkennung genießen, sich frei versammeln dürfen oder sogar ihre Rechte bei Gericht einklagen können, dank freiheitlich demokratischer Regierungen?

    Jesus warnt vor Leuten, die zu viel auf Zeitenperioden setzen und meinen das Ende sei nahe. (Lukas 21:8) Da er genau wusste, dass viele solche „Selbsternannten“ kommen würden, um in „seinem Namen“ die Menschen zu verführen. Wer sagt uns denn, dass ausgerechnet die ZJ hier eine Ausnahme bilden?

    Und da bei solchen Prophezeiungen sehr viel Spielraum für Spekulationen wie es ZJ zur Genüge bewiesen haben, bleibt, ist es auch gefährlich, hier absolute Wahrheiten abzuleiten und seinen Anhängern Angst zu machen bzw. Aussteigern mit Vernichtung zu drohen.

    Durch die Bibel sollten wir vieles als Warnung verstehen, sich nicht gegen Gott zu stellen! Die Geschichte um die alte Stadt Ninive erinnert uns an einen gerechten aber auch barmherzigen Gott!

    Da Jesus das Ebenbild seines Vaters ist dürfen wir uns ohne Angst in seine Arme fallen lassen, er versichert in Johannes Kap. 6: 37 die immer wieder für mich sehr tröstlichen Worte: KEINEN der zu mir kommt werde ich zurückweisen.

    Die WTG maßt sich in überheblicher Weise an GENAU DAS zu tun, obwohl die Liebe Gottes nach Joh.3:16 ALLEN Menschen gewährt wird die an seinen Sohn glauben.

    In diesem Sinne wünsche ich euch viel neues und vor allem Ermunterung und die Liebe die jeder aufrechte Christ sucht und verdient,

    lg. Matthäus

  • Alois
    Oktober 24, 2012

    Hallo Brigitte

    Herzlich willkommen bei uns!
    Ich wünsche Euch dass Ihr weiterhin im Glauben an Jesus als unseren Retter bleibt und wünsche Euch den Segen unseres Vaters Jehova.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Brigitte
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brüder
    Alois, Manfred, Eddi, Novadis,
    wir danken Euch für die herzliche Aufnahme im Forum und die Segenswünsche.
    Lieber Manfred Dir möchte ich Danken für den hinweis zum Kommentar von bruderinfo und den Bibeltext.
    Wir sind davon überzeugt dass uns Jesus den richtigen Weg zeigt um zu seinem Vater zu kommen.
    Nun wünsche ich Euch eine recht gute Nacht.
    Liebe Grüsse Brigitte

  • Manfred
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen auf Bruderinfo.

    Interessant ist, dass Du schreibst, Ihr seid durch Zufall auf diese Seite gestossen. Eigentlich sind alle hier durch Zufall darauf gestossen, doch mittlerweile glaube ich nicht mehr an dieser Art Zufälle. Auf der Prophetieseite hat unser Brd. Sascha einen schönen biblischen Beweis erbracht und achte mal besonders auf: Joh. 10:3,4

    Den kompletten Kommentar könnt Ihr hier nachlesen:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=750#comment-2035

    Liebe Grüsse Manfred

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Brigitte,

    ein ganz herzliches Willkommen.
    Gottes Wege sind höher als unsere Wege und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Menschen zusammen finden um das Wort der Bibel auch tatsächlich aus der Bibel zu lesen, zu erfahren, sich austauschen und danach leben.

    Nach dem ersten – noch fast ungläubigen Schock – gibt es viel zu tun. Immerhin ist das keine Kleinigkeit mit diesen Bildern und ihr fragt euch sicher, was noch ansteht. An diesem Punkt waren die meisten von uns – Paulus übrigens auch. Wir lesen das manchmal so leicht dahin, wie er seine persönliche Erfahrung mit Jesus gemacht hat, aber auch er wird sich viel Mühe gegeben haben, seine Überzeugung gegen die Lehre und das Heil Christi abzugleichen und auszutauschen.

    Ich wünsche deinem Mann und dir dabei sehr viel Ruhe und Kraft und vor allem: Den Geist Gottes. Und schreib doch bitte wieder.

    Liebe Grüße an euch beide
    Eddi

  • Neoveritas
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte,

    auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum. Ich schätze diese Diskussionsplattform sehr. Ihr werdet sicher hier viele Anregungen und Stoff zum Nachdenken finden.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Joshua
    Oktober 24, 2012

    Liebe Brigitte und Mann,

    auch von mir ein herzliches Willkommen in der christlichen Freiheit und hier bei BI. Es gibt einiges aufzuarbeiten und dafür findet ihr hier viele gute Artikel und Kommentare. Jeder darf hier seine Erfahrungen, Sichtweisen und Verständnisse teilen. Vieles, wenn nicht sogar alles, was die WTG uns gelehrt hat muss überprüft und neu durchdacht werden. Das ist manchmal schmerzhaft, aber auch befreiend. Hier bei BI können auch mal verschiedene Meinungen nebeneinander stehenbleiben ohne das diese trennend wirken. Das reine Wort Gottes steht hier im Vordergrund und das Vertrauen das uns der Herr Jesus in die volle Wahrheit leiten wird.
    Über einen privaten Konatkt würde ich mich auch sehr freuen:
    Joshuagross68@yahoo.de

    Euer Bruder im Herrn
    Joshua

  • PINEHAS
    Oktober 24, 2012

    Hallo Brigitte, auch von uns ein recht herzliches willkommen! Es erfüllt uns mit großer Freude, dass immer mehr die Versklavung der WTG erkennen und sich deshalb zu Jesus hinziehen lassen.
    Meine Frau und ich wahren das letzte mal zum Gedächtnismahl 2012 in der Versammlung. Die verdrehten Ansichten des Vortrages haben uns den Rest gegeben. Zuvor hatte ich schon schriftlich mitgeteilt, dass ich keinen Predigtdienstbericht mehr abgeben werde. Dies hat man akzeptiert.Eine Woche später haben sie mir sämtliche „Vorrechte“ weggenommen die ich bis dahin noch hatte, z.b. Wachtturmlesen, ja nicht einmal zum Mikrophon einstellen war ich nun geeignet.
    Ich hab sie in dem Schreiben darauf hingewiesen, das ich ausschließlich schriftlich zur Klärung eventueller Fragen bereit bin. Ich wollte damit verhindern, dass sie uns mit vorgefertigten ,verdrehten Bibelstellen zu bombardieren. In solchen Gesprächen ist es dann unglaublich schwierig diese Bibelstellen im richtigen Lichte zu erklären, da sie ja sofort auf durchzug stellen. Dies haben sie bis zum heutigen tage akzeptiert. Kein Anruf, kein Erscheinen, ja nicht einmal schriftlich z.b. per E-Mail haben sie Kontakt aufgenommen. Kein Ältester, kein Dienstamtg.
    Ich wollte noch sagen, dass ihr großes Glück habt, weil du und dein Mann dies gleichzeitig erkennen. Bei uns war es zum Glück auch so. Aber viele hier haben dieses Glück nicht. Denen gild unsere besondere Hochachtung und ihnen Gebührt unser absoluter Respekt in doppelten Maße. Macht bitte weiter ihr lieben Kämpfer. Wir lieben euch!
    VLG PINEHAS

  • Hans
    Oktober 24, 2012

    Hallo,

    generell gilt, Urheberrechtsverletzung hin oder her:

    Bei Zitaten Quellen angeben. Siehe Guttenberg & Co.

    LG
    Hans

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Liebes BI-Team,

    das ist wirklich sehr schade, dass dieser Artikel raus musste, aber das Urheberrecht ist unbedingt einzuhalten. Bruderinfo soll als seriöse Seite wahrgenommen werden.

    Ich glaub es finden sich noch gute Schreiber, die auch mal einen Artikel schreiben könnten. Wenn ich bedenke was manche Kommentatoren hier schon für tolle Sachen geschrieben haben, ist es fast Verschwendung dass diese schönen Gedanken praktisch weg sind, nach einem Tag.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Oktober 24, 2012

    Lieber Autor,

    herzlichen Dank für diese Analyse des Galater-Briefs. Bin gespannt auf die inhaltlichen Aussagen im nächsten Artikel.

    Dieses Konzept (1. Analyse + Gesamtüberblick, 2. Lehrinhalte) könnte man sicher auch für viele andere Bibelbücher anwenden. Besonders die Paulusbriefe!

    LG
    Dennis

  • Hans
    Oktober 24, 2012

    Finde ich auch Dennis!

  • Barbara
    Oktober 24, 2012

    Lieber Bruder,

    vielen Dank für diesen informativen und ermunternden Artikel!
    Schön ist auch dass die Bibelstellen nicht ausgeschrieben sind, sondern man sie anklicken muss, ich lese die Texte so bewusster und überfliege sie nicht.

    iebe Grüsse, Barbara

  • Hans
    Oktober 24, 2012

    Hallo Bruder,

    mit den Bibelstellen geht’s mir ähnlich wie Barbara.

    Vielen Dank für den sachlichen und prägnanten Artikel!

    LG
    Hans

  • Mark
    Oktober 24, 2012

    Lieber Bruder

    Danke für diesen Einführenden Artikel zum Galaterbrief.

    Alle Christen sind durch den Glauben
    Kinder Gottes. Als solche sind sie alle gleich (3,28) und Erben kraft der Verheißung. Durch die Sendung seines Sohnes hat Gott seine bis dahin unmündigen Kinder freigekauft, damit sie mündige Erben der Verheißung werden. Zeichen der Mündigkeit ist der von Gott gegebene Geist.“

    Diese Aussage hat für mich seit einigen Tagen eine besondere Bedeutung. Alls Kinder Gottes sind wir in der ‚einen Hoffnung‘ vereint. Rutherford’s ‚Zwei-Hoffnungen-Doktrin‘ ist am fallen.

    Ich bin gespannt auf deine weiteren Ausführungen zu diesem Thema.

    LG an alle, euer Bruder in Christi
    Mark

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Da der Hauptartikel gelöscht wurde hätte ich einen kleinen Ersatz anzubieten – von unserem geschätzen Bruder E.F. – vielleicht ist der eine oder andere Nutzen für die Leser enthalten – dieser Satz ist besonders interessant: “

    Hier ist etwas Eigenartiges zu bemerken; im Brief an die Galater fehlt der in der Eröffnung übliche Dank oder das Lob!“

    Paulus – ein Hirte mit Herz

    Der Apostel Paulus ist allgemein bekannt als Missionar und Evangelist, als Pionier des Evangeliums und Gründer von christlichen Versammlungen oder Gemeinden. Darüber hinaus war er jedoch auch ein Hirte, der immer wieder der Menschen gedachte, die er dem Christus zugeführt hatte, der beständig, trotz seiner vielen Arbeit, für sie betete, der regelrecht um sie gerungen hat, und denen er auch durch mündliche wie schriftliche Botschaften, durch Briefe, in ihren Problemen helfen oder sie in geistlicher Weise stärken und auferbauen wollte. Dabei ging er keineswegs schematisch vor, sondern er ging auf die Fragen und Probleme der einzelnen ein; man spürte, daß er nicht nur eine Aufgabe erfüllte, sondern mit dem ganzen Herzen, ja mit Liebe dabei war. Seine berühmten Ausführungen über die Liebe in 1.Korinther 13 waren für ihn nicht nur Theorie.

    Seine Briefe sind den Bedürfnissen der Empfänger angepaßt; wie er dabei vorging, ist auch für uns lehrreich, und ich möchte hier einmal zwei Briefe vergleichen, die mit Ermahnungen gefüllt sind, weil beide Empfängergruppen Probleme hatten, jedoch sehr unterschiedlicher Art. Ich meine den ersten Brief an die Korinther und den Brief an die Galater. Wenn man die Frage stellen würde, welche Empfängergruppe wohl die größeren Probleme hatte, dann wäre die Antwort für viele naheliegend: die Korinther!

    Denn wie sah es in Korinth aus? Da gab es:

    • Zwietracht, ja Spaltungen (Kapitel 3),

    • Überheblichkeit (Kapitel 4),

    • Sittlichkeitsverfehlungen (Kapitel 5),
    – Streit vor Gerichten (Kapitel 6),

    • Eheprobleme (Kapitel 7),

    • ferner Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf das Essen von Götzenopferfleisch, verbunden mit gegenseitiger Lieblosigkeit (Kapitel 8 und 10),

    • ein unwürdiges Feiern des Abendmahls (Kapitel 11),

    • Stolz und Hochmut über verschiedene Geistesgaben (Kapitel 12),

    • unchristliches Betragen beim Zusammenkommen (Kapitel 14)

    • und Zweifel an der Auferstehungslehre (Kapitel 15).

    Wahrhaftig: man hat den Eindruck einer chaotischen Gemeinde. Bei den Galatern dagegen bestanden die Probleme in einem Übereifer, der – unter dem Einfluß von Judenchristen – zu einem Rückfall in den Judaismus und die Gesetzlichkeit führte, indem man wieder Gesetzesvorschriften wie die Beschneidung verlangte und die Beobachtung von Tagen, Monaten, Zeiten und Jahren (Kapitel 3-5); sie glaubten, daß die Beachtung bestimmter Gesetzesvorschriften, also bestimmter Werke, zur Rettung unerläßlich seien. Die Auseinandersetzungen darüber führten auch zu einem gewissen Mangel an Liebe (Kapitel 5:15). Jedoch im Vergleich zu den Korinthern erscheint das wenig; denn war das Gesetz nicht ursprünglich von Gott? Hat nicht Paulus selbst den Timotheus beschneiden lassen (Apg. 16:3)? So gesehen erscheint das Problem der Galater gering im Vergleich zu den Korinthern. Doch laßt uns einmal genauer hinsehen, indem wir die Briefe des Paulus an die beiden Empfängergruppen – nicht im Detail, sondern in der Grundhaltung – vergleichen.

    Die Briefe des Paulus

    Paulus hat in seinen Briefen sich immer wieder an die Formen des antiken Schreibstils gehalten; das bedeutet: zuerst wurde der Absender genannt, dann der Empfänger, dann ein Gruß, dann ein Lob, Segen, Dank oder Wunsch ausgesprochen, und dann begann eigentlich erst der Brief mit dem Anliegen oder Anlaß des Schreibens. Dabei konnten die einzelnen Eröffnungsteile durchaus unterschiedlich lang sein.

    Beispiele:
    Absenderangabe: Röm. 1:1-6; 1 Kor. 1:1; 2.Kor. 1:1; Gal. 1:1; Eph. 1:1; Philip. 1:1; Kol. 1:1; 1. Thess. 1:1; 2.Thess. 1:1; Philem. 1.
    Empfängerangabe: Röm. 1: 7; 1 Kor. 1:2; 2.Kor. 1:1; Gal. 1:2; Eph. 1:1; Philip. 1:1; Kol. 1:2; 1 .Thess. 1:1; 2.Thess. 1:1; Philem. 1-2.
    Gruß: Röm. 1:7; 1.Kor. 1:3; 2.Kor. 1:2; Gal. 1:3-5; Eph. 1:2; Philip. 1:2; Kol. 1: 2; 1.Thess. 1:1; 2.Thess. 1:2; Philem. 3.
    Lob, Segen, Dank oder Wunsch: Röm. 1:8-10; 1.Kor. 1:4-9; 2.Kor. 1:3-5; Galater —– [nichts!]; Eph. 1:3-4; Philip. 1:3-6; Kol. 1: 3-6; 1.Thess. 1: 2-3; 2.Thess. 1:3-4; Philem. 4-6.

    Galater und Korinther – ein Vergleich

    Hier ist etwas Eigenartiges zu bemerken; im Brief an die Galater fehlt der in der Eröffnung übliche Dank oder das Lob! Selbst bei den Korinthern, die doch nun wirklich alle möglichen schweren Probleme mit unchristlichen Verhaltensweisen aufzeigten, sprach Paulus von der ihnen gegeben Gnade, daß sie reich seien in Christus, in allem Wort und Erkenntnis, daß Sein Zeugnis in ihnen befestigt sei, daß sie keinen Mangel an Gnadengaben hätten und daß sie zur Gemeinschaft mit Christus berufen seien. Wahrlich erstaunlich gegenüber einer Versammlung, die sich von Paulus und Timotheus nichts sagen lassen wollte, die auf sogenannte Superapostel hörte, und die später erst von Titus wieder zurecht gebracht werden mußte. Warum war denn Paulus zu den Galatern so hart, daß er ihnen gegenüber nicht einmal ein Lob oder einen Dank äußerte? War er in der kurzen Zeit zwischen dem Schreiben des Briefs an die Galater und dem an die Korinther so nachsichtig geworden? Hatte er resigniert? War er müder und weniger kämpferisch geworden? Durchaus nicht! Er war ein Hirte mit Herz, und die Nachrichten von den Galatern alarmierten ihn viel mehr als das, was er aus Korinth hörte, obwohl er den Brüdern dort sogar einmal einen Brief unter Tränen schrieb. Es ist bezeichnend, daß er im Gruß an die Galater besonders den ‘Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit er uns herausrette’ hervorhob wie auch sein Widerstand gegen judaistische Tendenzen – selbst einem Petrus und Barnabas gegenüber – in Antiochien (Galater 1:3-4; 2:5,11-20).
    Die Galater hatten Christus nicht verworfen; aber dadurch, daß sie glaubten, bestimmte Werke zu ihrem Heil, ihrer Rettung, verrichten zu müssen, hatten sie das Opfer Jesu geschmälert, ja im Grunde als wertlos bezeichnet; darum wird Paulus sofort nach der Begrüßung deutlich, ja überdeutlich: sie haben nicht mehr das gleiche Evangelium! Sie haben ein anderes Evangelium! Und er gebraucht hier zweimal (sonst in all seinen Briefen zusammen nur noch einmal!) das Wort ‘anathema’, ‘verflucht’!“ Bei den Galatern ist der Kern der guten Botschaft, die Rettung durch Glauben an Christus allein, angegriffen; so sagt er ihnen deutlich, daß sie in diesem Fall keinerlei Nutzen mehr von dem Opfer Jesu hätten (Gal. 2:21; 3:2; 4:4; 5:2).

    Hat aber Paulus nicht den Timotheus beschneiden lassen? Ja; um der Juden willen, um ihnen keinen Anstoß zu geben, aber nicht, weil er die Meinung vertreten hätte, die Beschneidung sei zu irgend etwas nütze oder gar erforderlich! Das aber meinten die Galater; sie waren aus der Gnade Gottes und Christi gefallen (Gal. 5:4-5).

    Hier war das Herz des Hirten Paulus zutiefst berührt; die Galater wandelten wieder im Fleisch, nicht auf Grund persönlicher Sünden, sondern weil sie das Opfer Christi zurückstießen; sie traten den Sohn Gottes gleichsam mit Füßen (Hebr. 10:29). Das machte ihnen Paulus in brennender Sorge ausführlich deutlich (Gal. 6:11). Hier war kein Lob oder Dank am Platz, sondern nur ein Wachrütteln! Hier war das Zentrum des Evangeliums in Gefahr. Das sah der Hirte Paulus ganz deutlich.

    In Korinth dagegen waren die Verhältnisse schlimm, sehr schlimm! Aber Christus stand nicht in Frage! Der Kern des Evangeliums, die Rettung aus Glauben an das Opfer Jesu, war nicht strittig, wie schief auch die praktischen Wirkungen des Evangeliums gesehen und angewandt wurden. Hier hatte Paulus viel zu sagen und zu tun, um seiner Hirtenaufgabe nachzukommen; aber der Christus selbst, der Glaube an Ihn als einziges Heil, war unter den dortigen Christen fest gegründet. So konnte er in seinem Brief nach der Begrüßung Lob und Dank äußern. Die Korinther bekannten das Evangelium (1.Kor. 1:1-2), lebten allerdings nicht danach; die Galater dagegen hatten das Evangelium verlassen, trotz ihres Eifers und ihres Bemühens, Gott zu dienen. Sie waren zur Werkgerechtigkeit zurückgekehrt, die vor Gott nichts bewirken kann, und vor der Paulus sie hatte bewahren wollen (Gal. 2:4-5), und für die er jetzt wieder gleichsam in Geburtswehen liegt, damit Christus in ihnen Gestalt gewinne (Gal. 4:19-20).

    Es ist die göttliche Gnadenordnung, daß der Mensch nicht durch Leistung und Verdienst die Rettung erlangt, sondern durch das Gnadengeschenk des Glaubens an Jesus, den Christus allein! Den Unmündigen (Luk. 9:21) oder Einfältigen – das sind nicht die Dummen oder Törichten, sondern die, die von allem Eigenen, von eigener Leistung im Hinblick auf das Heil nichts wissen und wissen wollen, aber in Glaubenseinfalt das im Herrn geschenkte Heil ergreifen – wird das ewige Leben als Gnadengeschenk zuteil. Wie die Person Jesu das Zentrum der Erschließung (oder auch Verschließung) der Heilserkenntnis nach dem göttlichen Ratschluß bildet, so wird auch Gottes Heilsoffenbarung allein durch Ihn vermittelt. Die Erkenntnis des göttlichen Heilsrates ist von der Erkenntnis des Sohnes abhängig, der allein den Vater kennt und denen offenbart, welche Ihn als die Offenbarung des Vaters erkennen.

    Das hatten die Galater verlassen, und der Hirte mit Herz, Paulus, säumte nicht, alles zu sagen, damit sie wieder den Weg des wahren Evangeliums gingen; dabei benutzte er mitunter auch deutliche Worte (Gal. 5:12). Er unterstellt den Galatern noch Verwirrung, nicht etwa Abfall. Aber trotzdem ist das Opfer des Christus ihnen nicht zum Segen, wenn sie es mit Gesetzeswerken ergänzen wollen. Christus ist ihnen dann von keinem Nutzen, sie sind von ihm losgetrennt (Gal 5:2-4). Es gibt nicht ‘ein bißchen Christus’, verbunden mit eigenen Werken und eigener Leistung zur Rettung. Es gibt nur Christus allein, angenommen im Glauben.

    Und heute? Vielleicht magst Du denken, die Gefährdung durch Gesetzeswerke nach mosaischem Gesetz sei nicht mehr gegeben; aber Paulus spricht nicht nur von Werken des Gesetzes, sondern von Werken ganz allgemein, wenn man mit ihnen das Heil zu erreichen glaubte (Epheser 2:5,8-9; siehe auch Römer 11:6). Wann immer du dir die Frage stellst: ‘Tue ich auch genug, um gerettet zu werden?’ oder ‘ich muß dies oder jenes tun, um gerettet zu werden?’, dann bist du auf dem Leistungstrip, auf einem Weg, der überall hinführen kann, nur nicht zur Rettung; dann hast du ein anderes Evangelium. Überall, wo man das Opfer Jesu zur Rettung ergänzt durch weitere Bedingungen (bestimmte Leistungen, bestimmte Opfer, bestimmte Zeremonien, Zugehörigkeit zu bestimmten ‘allein selig machenden’ Gruppen und vieles mehr), hat man das Evangelium der Bibel verlassen, stößt man Gottes Gnadengeschenk zurück. Und wir stehen in Gefahr, eine andere Botschaft, ja einen anderen Jesus anzunehmen (2.Kor. 11:4). Wir machen uns dabei wieder zu Sklaven der Menschen, die solche Forderungen erheben. Doch vergessen wir nicht: wir sind um einen kostbaren Preis, durch unvorstellbares Leiden und Tod, erkauft (1.Kor. 6:20; Gal. 5:1); darum laßt uns entschlossen sein, uns niemandes zu rühmen als des für uns gestorbenen Christus (Gal. 6:14); daran laßt uns festhalten, denn er ist unsere Rettung, unser Leben (2.Kor.13: 5-6).

    lg. und ein danke schön an E.F.
    Matthäus

  • Maryam
    Oktober 24, 2012

    Lieber Bruder E.F., lieber Matthäus,
    danke, dass der Galater-Artikel doch noch eingestellt wurde. Ich hatte ihn kurz gesehen, wollte ihn später lesen, wenn ich ein bisl Zeit hätte – und schon war er weg!
    Der Galaterbrief ist mein momentanes Lieblingsbibelbuch. Aber ich wusste nicht so ganz genau, warum. Mir war natürlich wichtig, dass nicht die Werke retten, sondern unverdiente Güte, aber so genaue GEdanken, wie es der Artikel auf den Punkt bringt, dass damit das Loskaufsopfer geschmälert wurde und wo der Unterschied zu den Ephesern war, hatte ich nicht im Kopf. Danke dafür! Das hat mir echt geholfen, mein GEfühl in Worte zu fassen!
    Herzlichst
    Maryam

  • Joshua
    Oktober 24, 2012

    Liebe Schwester Maryam,

    über einen privaten Kontakt würde ich mich sehr freuen. Wenn du magst, schreib mir an Joshuagross68@yahoo.de

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Liebe Maryam!

    Nur um das Missverständnis zu klären – dieser Artikel ist nicht der ursprüngliche von BI!
    Aber ich empfinde es ebenso – der Wert des Opfers Jesu wird auch bei den ZJ heute in ähnlicher Weise geschmälert wie ihn die Galater mit Füssen getreten haben.

    Das sollte jedem klar gemacht werden weil damit eine ANDERE Botschaft gepredigt wird die zu einem Fluch führt! Rettung ist NUR auf einer Grundlage möglich, deshalb kein Lob für die Galater!

    Lg. Matthäus

  • Maryam
    Oktober 24, 2012

    Lieber Matthäus,
    ach so, danke für den Hinweis. Dann hab ich das falsch verstanden!
    Dann hätten wir den Artikel von Bruder E.F. gar nicht zu lesen bekommen, wenn der andere Artikel nicht gelöscht worden wäre? 😉
    Hab mich jedenfalls sehr drüber gefreut und gestern abend nochmal den ganzen Galaterbrief gelesen. Immer wieder fallen mir neue Punkte auf.
    Wenn ich den Druck nicht habe, dass ich durch meine Werke gerettet werde, kann ich Jehova auch viel freier dienen. Und zwar nicht, weil er mich braucht, sondern weil er mich gebrachen kann, wenn er möchte. Ich tue es freiwillig, um mich formen zu lassen, nicht, weil mein Leben davon abhängt, wenn ich (aus Pflichtgefühl?) mache, was er von mir möchte.
    Was können wir Jehova auch sonst geben als unseren freiwilligen Dienst aus Liebe und Dankbarkeit zu ihm? Er hat ja alles gemacht…
    Sonnigen Freitag wünsche ich
    Maryam

  • Eddi
    Oktober 24, 2012

    Liebe Maryam,

    neulich hatten wir im Bibellesen den Text aus Hiob 21 u 22. Im Kap. 22:2 stellt Eliphas die Frage: 2 „Kann ein Mann Gott etwas nützen? Es nützt ja der Verständige nur sich selbst.“

    Beim Nachsinnen darüber fiel mir auf, dass wir Gott gar nichts nützen müssen. Ihm gehört alles, er kann über alles verfügen, wenn er etwas braucht, kann er es schaffen, usw. Und doch liebt er die Menschen so sehr, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab. Damit er sich an uns erfreuen kann. Wir müssen ihm nichts nützen, es reicht, wenn wir ihn lieben.

    Kein normaler Mensch würde überlegen, von was für einem Nutzen ihm seine Kinder sind. Sie sind da, sie werden geliebt und die, die noch kommen auch. Wenn das bei uns Menschen so ist, wie viel mehr bei unserem himmlischen Vater.

    Einen gesegneten Abend
    Eddi

  • Maryam an Eddi
    Oktober 24, 2012

    Liebe Eddi,
    das hast du schön geschrieben. Wahrscheinlich ist es deswegen so schwer, das zu verstehen, weil viele (vielleicht sogar von ihren Eltern) in der heutigen Leistungsgesellschaft gewohnt sind und davon ausgehen, dass sie etwas nützen müssen, um angenommen, geliebt zu werden (im Extremfall, um das Gefühl auf ein Lebensrecht zu haben). Das ist dann wohl eher Satan, der uns sagen will, dass wir ohne Leistung nichts wert sind. Umso höher der Maßstab, umso größer die Frustration, wenn man nicht heranreift.
    Jehova ist so liebevoll dagegen. Was für ein Trost in dieser kaputten Welt!
    Liebste Grüße an dich
    Maryam

  • Anna
    Oktober 24, 2012

    Lieber Matthäus,

    vielen herzlichen Dank Dir dafür und auch posthum Danke an E.F.

    Man spürt so viel Herz aus seinen Ausführungen.

    Das tut so gut sowas schon am Morgen zu lesen.

    Im Sinne von Psalm 119:162 (Hfa)

    „Ich freue mich über dein Wort wie jemand, der einen wertvollen Schatz findet.“

    Jetzt steige ich auf mein Rad und mache mich auf den Weg zur Arbeit.

    Liebe Grüße an alle Anna

  • Michael 2
    Oktober 24, 2012

    Hallo ihr Lieben,
    eine Frage an einen von Euch.
    Vor einigen Monaten hatte einer von Euch hier einen Kommentar geschrieben, in dem er
    Auszüge aus dem Wachtturm gestellt hatte in dem es darum ging wie man beim persönlichen Studium vor gehen sollte. Es wurde das persönliche Prüfen und bilden einer eigenen Glaubensüberzeugung hervorgehoben.
    Kann sich der Betreffende noch erinnern und diese Gedanken noch einmal posten?

    Danke im voraus und freundliche Grüße
    Michael 2

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Waren es diese WT Zitate die du suchst lieber Michael?

    w94 1. 9. S. 14 Freut euch in Jehova
    Vor allem dürfen wir niemandem Bürden aufladen, die über die Forderungen des Wortes Gottes hinausgehen. Der Apostel Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude“ (2. Korinther 1:24). Als ehemaliger Pharisäer wußte Paulus genau, daß strenge Regeln, die von Autoritätspersonen festgelegt und durchgesetzt werden, die Freude unterdrücken, wogegen hilfreiche Empfehlungen von denjenigen, mit denen man zusammenarbeitet, die Freude vergrößern

    w98 15.3. S. 10 Menschen nachzufolgen ist gefährlich

    …eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden.

    w98 15.3. S. 15 Wessen Sklave möchte man sein?
    15 Die Vorstellung, jemandes Sklave zu sein, wird die meisten Menschen unangenehm berühren. Doch in der heutigen Welt ist es eine Realität, daß sich Menschen häufig auf so subtile Weise manipulieren und beeinflussen lassen, daß sie schließlich unabsichtlich das tun, was andere wollen.
    …die Menschen in eine bestimmte Form zu pressen, indem sie Maßstäbe festlegen, an die man sich halten soll. …. Organisationen veranlassen Menschen dazu, ihre Ideale und Ziele zu unterstützen, und das nicht immer durch überzeugende Argumente, sondern oft dadurch, daß sie an einen Geist der Solidarität oder Loyalität appellieren. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut, sich folgendes zu fragen: „Wessen Sklave bin ich? Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? …… Wem gehorche ich — Gott oder Menschen?“
    16 Christen betrachten den Gehorsam gegenüber Gott nicht als unberechtigten Eingriff in ihre persönliche Freiheit. Sie nutzen ihre Freiheit bereitwillig in der gleichen Weise wie ihr Vorbild, Jesus Christus, indem sie persönliche Wünsche und das, was für sie Priorität hat, mit Gottes Willen in Einklang bringen (Johannes 5:30; 6:38). Sie entwickeln „Christi Sinn“ und unterwerfen sich Christus als Haupt der Versammlung (1. Korinther 2:14-16; Kolosser 1:15-18

    Für jeden Zeugen Jehovas bedeutet die Hingabe die persönliche Wahl, ein Sklave Gottes zu werden, statt ein Sklave von Menschen zu bleiben. Das ist im Einklang mit dem Rat des Apostels Paulus: „Ihr seid um einen Preis erkauft worden; werdet nicht mehr Sklaven der Menschen“ (1. Korinther 7:23).

    Jehovabuch S.161 Wie wir mit anderen umgehen
    12 Wir können auch dadurch Recht üben, dass wir mit anderen so umgehen, wie Jehova mit uns umgeht. Es ist so leicht, über andere zu urteilen, ihre Fehler zu kritisieren und ihre Beweggründe anzuzweifeln. Aber würden wir uns wünschen, dass Jehova unsere Beweggründe und Fehler gnadenlos unter die Lupe nimmt? Das tut er jedenfalls nicht. Der Psalmist erklärte: „Wären Vergehungen das, worauf du achtest, o Jah, o Jehova, wer könnte bestehen?“ (Psalm 130:3). Sind wir nicht dankbar, dass sich unser gerechter und barmherziger Gott gar nicht mit unseren Fehlern und Schwächen aufhalten möchte? (Psalm 103:8-10). Wie sollten wir deshalb mit anderen umgehen?

    ….nicht vorschnell über andere urteilen. In seiner Bergpredigt sagte Jesus warnend: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7:1). Nach dem Lukasbericht fügte Jesus noch hinzu: „Hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden“ (Lukas 6:37). Jesus war sich also dessen bewusst, dass unvollkommene Menschen zu Werturteilen neigen

    14 Warum müssen wir ‘aufhören zu richten’? Zum einen haben wir nur eine begrenzte Autorität. Der Jünger Jakobus erinnert uns an Folgendes: „EINER ist es, der Gesetzgeber und Richter ist“ — Jehova. Deshalb fragt Jakobus unverblümt: „Wer bist du, dass du deinen Nächsten richtest?“ (Jakobus 4:12; Römer 14:1-4). Zum anderen können unsere Urteile durch unsere sündige Natur nur allzu leicht unfair ausfallen. Bestimmte Auffassungen und Beweggründe — Vorurteile, verletzter Stolz, Eifersucht oder Selbstgerechtigkeit — können das Bild, das wir uns von anderen machen, verzerren. Das Bewusstsein der Grenzen, die uns selbst gesetzt sind, sollte uns eigentlich davon abhalten, jemandem vorschnell etwas anzukreiden. Wir können anderen nicht ins Herz sehen und kennen auch nicht alle ihre persönlichen Umstände. Wer sind wir deshalb, dass wir unseren Glaubensbrüdern verkehrte Beweggründe unterschieben ……? Wie viel besser ist es, Jehova nachzuahmen und bei unseren Brüdern und Schwestern das Gute zu sehen, statt uns auf ihre Schwächen zu konzentrieren!

    94 1.10. S. 20 Den Gebrauch der Willensfreiheit respektieren

    20 Jehova erschuf die Menschen mit Willensfreiheit, damit sie eigene Entscheidungen treffen können. Älteste sollen zwar Rat geben und sogar in Zucht nehmen, aber sie dürfen nicht über das Leben oder über den Glauben anderer bestimmen. Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch euren Glauben“

    Es gibt also auch sehr vernünftigen Ratschläge und Belehrungen – doch wie sieht die Praxis aus ???

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Oder waren es diese Zitate? Die hätte ich auch noch gefunden:

    w04 1. 9. S. 10 Gott „mit einem Mund“ verherrlichen

    Deshalb schrieb Paulus aus Rücksicht auf das Gewissen seiner Glaubensbrüder: „Jeder Mensch sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt“ (Römer 14:5b).

    8 Paulus empfahl seinen Brüdern liebevoll, mit denen geduldig zu sein, deren Gewissen anders reagierte. Dagegen ging er mit denen streng ins Gericht, die Glaubensbrüder zwingen wollten, sich dem mosaischen Gesetz zu unterwerfen, und das als eine Voraussetzung für die Rettung hinstellten

    9 Wie die Argumentation des Paulus zeigt, müssen unterschiedliche Entscheidungen Einzelner nicht unbedingt die Einheit gefährden, solange keine christlichen Grundsätze übertreten werden.

    13 Es ist beachtenswert, daß Timotheus die heiligen Schriften deshalb kannte, weil sie ihm von frühester Kindheit an gelehrt worden waren. Er war von seiner Mutter und seiner Großmutter überzeugt — nicht gezwungen — worden, den christlichen Lehren zu glauben (2. Timotheus 1:5).

    …das ist auch noch sehr zutreffend:

    w98 15.3. S. 18 Wessen Sklave möchte man sein?
    „Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. KORINTHER 3:17).
    …….Deshalb vertrauen sie auf Gottes Wort und auf seinen heiligen Geist. Jehovas Zeugen leben mit ungeteiltem Herzen ihre christliche Hingabe im Rahmen der von Gott erhaltenen Freiheit aus….

    2 Als Gott hingegebene Diener sind Zeugen Jehovas verpflichtet, die Anweisung Jesu zu befolgen….

    4 ….. achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder: „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“ Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen. Aus Empfehlungen zur Ausdrucksweise sollten allerdings keine Streitfragen gemacht werden.
    Durch Gottes Geist weniger Regeln nötig

    5 „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil“, stellte der Apostel Paulus fest. Er fügte hinzu: „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen“ (1. Korinther 10:23). Paulus wollte damit offensichtlich nicht sagen, daß es erlaubt ist, Dinge zu tun, die in Gottes Wort ausdrücklich verurteilt werden. Im Vergleich zu den etwa 600 Gesetzen, die der Nation Israel gegeben worden waren, gibt es eigentlich wenige ausdrückliche Gebote, die das christliche Leben regeln. Viele Dinge sind somit dem Gewissen des einzelnen überlassen. Wer sich Jehova hingegeben hat, genießt die Freiheit, die die Führung durch Gottes Geist mit sich bringt. Ein Christ, der sich die Wahrheit zu eigen gemacht hat, folgt seinem biblisch geschulten Gewissen und verläßt sich auf Gottes Anleitung durch den heiligen Geist. So wird dem Gott hingegebenen Christen geholfen, darüber zu entscheiden, was für ihn und andere ‘erbauend’ und „von Vorteil“ ist. Ihm ist bewußt, daß sich die Entscheidungen, die er trifft, auf sein persönliches Verhältnis zu Gott auswirken, dem er sich hingegeben hat.

    6 Ein Zeuge Jehovas zeigt ….. daß er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, daß er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, daß er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt. (vergleiche Römer 14:5b ……..jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.). ……gemäß biblischen Maßstäben zu leben. Diese Entscheidungen werden niemandem aufgezwungen.
    Einer leitenden Körperschaft verantwortlich?

    8 In der Bibel wird deutlich gezeigt, daß wahre Christen Gott nicht unter Zwang dienen. Es heißt darin: „Jehova nun ist der GEIST; und wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3:17). Wie kann diese Tatsache jedoch mit der Vorstellung in Einklang gebracht werden, daß es einen „treuen und verständigen Sklaven“ mit einer leitenden Körperschaft gibt? (Matthäus 24:45-47).

    9 Bei der Beantwortung dieser Frage müssen wir den biblischen Grundsatz der Leitung durch ein Haupt im Sinn behalten (1. Korinther 11:3). In Epheser 5:21-24 wird Christus als das „Haupt der Versammlung“ gekennzeichnet, als derjenige, dem die Versammlung „untertan ist“.

    10 Die Leitung durch ein Haupt dient dazu, die Einheit zu bewahren und sicherzustellen, daß „alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen“ (1. Korinther 14:40).

    …..Wie die ersten Christen beachten Jehovas Zeugen gern die Hinweise der reifen Brüder der leitenden Körperschaft, was biblische Anleitung sowie Richtlinien in Glaubensdingen betrifft. Die Mitglieder der leitenden Körperschaft sind zwar wie ihre Mitchristen Sklaven Jehovas und Christi, aber in der Bibel wird auch die Anweisung gegeben: „Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig, denn sie wachen beständig über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden, damit sie dies mit Freude und nicht mit Seufzen tun mögen, denn das wäre euch zum Schaden“ (Hebräer 13:17).

    12 Bedeutet die Aufsichtsstellung, die der leitenden Körperschaft gemäß der Bibel verliehen worden ist, daß jeder Zeuge Jehovas ihr für seine Tätigkeit Rechenschaft geben muß? Das ist nicht der Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: „Warum . . . richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; . . . jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ (Römer 14:10-12).

    14 Die leitende Körperschaft ist eine liebevolle Vorkehrung, und sie gibt ein nachahmenswertes Beispiel des Glaubens (….Hebräer 13:7 …. Gedenkt derer, die unter euch die Führung übernehmen, die das Wort Gottes zu euch geredet haben).

    Dadurch, daß sie sich an das Vorbild Christi hält und es nachahmt, kann sie folgende Worte des Paulus an eurer leitende Körperschaft die Aufmerksamkeit darauf, von welchem Nutzen es ist, biblischen Rat zu beachten, sie gibt Empfehlungen in bezug auf die Anwendung von biblischen Gesetzen und Grundsätzen, warnt vor versteckten Gefahren und gibt den ‘Mitarbeitern’ die nötige Ermunterung. Auf diese Weise nimmt sie ihr christliches Verwalteramt wahr und hilft ihnen nicht nur, ihre Freude zu bewahren, sondern erbaut sie auch im Glauben, so daß sie feststehen können (1. Korinther 4:1, 2; Titus 1:7-9).
    überzeugt hat, daß das der richtige Weg ist. Jeder Zeuge Jehovas wird von Gottes eigenem Wort beeinflußt, den vernünftigen biblischen Rat zu befolgen, den die leitende Körperschaft gibt, wobei er voll und ganz anerkennt, daß sich Entscheidungen, die er trifft, auf sein persönliches Verhältnis zu Gott auswirken, dem er sich hingegeben hat (1. Thessalonicher 2:13).
    16 Wenn es eine persönliche Angelegenheit ist, über seine Lebensführung zu entscheiden, warum werden dann einige Zeugen Jehovas ausgeschlossen? Niemand trifft im Fall einer bestimmten Sünde willkürlich die Entscheidung, daß sie einen Gemeinschaftsentzug erfordert. Dieses Vorgehen ist gemäß der Bibel nur dann unumgänglich, wenn ein Glied der Versammlung schwere Sünden begeht, wie sie unter anderem im 5. Kapitel des 1. Korintherbriefs genannt werden, und nicht bereut. Ein Christ kann zwar ausgeschlossen werden, wenn er beispielsweise Hurerei begangen hat, doch das geschieht nur dann, wenn sich der Betreffende weigert, den geistigen Beistand liebevoller Hirten anzunehmen. …

    19 Lassen die Tatsachen nicht deutlich erkennen, daß Zeugen Jehovas Diener Gottes sind und nicht Sklaven von Menschen? Als Gott hingegebene Christen genießen sie die Freiheit, für die Christus sie frei gemacht hat ….

  • Michael 2
    Oktober 24, 2012

    Danke Matthäus,
    genau das habe ich gesucht. Hatte dich schon im Verdacht, das du diese guten Gedanken aus unseren WT zitiert hattest. Du hast Recht, nicht alles ist schlecht, aber die Wirklichkeit sieht doch anders aus und wird auch von den Brüdern oft anders gehandhabt .
    Werde es jetzt abspeichern, kann man sicherlich irgend wann gebrauchen.

    L.G.
    Michael 2

  • Eddi an Rico
    Oktober 24, 2012

    Guten Abend Michael2,

    es hat mich sehr ermuntert zu lesen, wie du dich bei Matthäus bedankt hast für die Mühe, die er sich immer gibt, uns mit so vielen Informationen zu dienen, die uns helfen, unsere genetischen Veränderungen im Glauben zu erkennen und zu korrigieren.

    Ein solches Danke hat er sich wirklich verdient. Und du auch, weil du es ihm gegeben hast.

    Viele liebe Grüße
    Eddi

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Ich bedanke mich auch für eure lieben Worte!

    DANKE und lg. Matthäus

  • Mamre für Mark
    Oktober 24, 2012

    Lieber Mark,

    wenn Du magst, kannst Du gerne mal schreiben?
    Würde mich freuen 🙂
    (Email-Adresse bei BI)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Mark
    Oktober 24, 2012

    Hallo Mamre

    Nur kurz – du erreichst mich unter mysfcf@gmail.com

    LG, Mark

  • Michael2
    Oktober 24, 2012

    Lieber Brüder

    Der Jahrestext für Sonntag lautet: „Lasst euch nicht Führer nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus!“ Mat. 23:10

    Ein toller Text, erklärt uns der „Sklave“ doch tatsächlich, das Jehovas Zeugen keine Nachfolger eines Menschen sind.

    Dreist wie ich finde, verweist der Sklave mal wieder auf die böse Christenheit, die natürlich Menschen als Führer hat, Papst, oder Patriarchen u.s.w.

    Aber Jehovas Zeugen möchten nur den von Gott gesalbten Christus als folgen.
    Sie stehen voll und ganz hinter der Aussage „Einer ist euer Führer, der Christus.
    Doch denkende Zeugen werden sich fragen, wie diese Behauptung mit der Realität in der Organisation Gottes zu vereinbaren ist.

    WT 01.04.07, S.22, Abs. 9: Zitat: “Zufolge der Predigt- und Lehrtätigkeit hat sich eine „große Volksmenge“ loyaler Menschen dem gesalbten Überrest angeschlossen. Diese „begehrenswerten Dinge aller Nationen“ zählen ganz eindeutig zu der kostbaren „Habe“ Christi, die vom treuen Sklaven verwaltet wird (Offenbarung 7:9; Haggai 2:7).
    Der selbsternannte “Sklave” hat demnach uns ALLE als Verwalter Christi in seinem BESITZ (“Habe”) Demnach haben wir mit Jesus Christus überhaupt nichts zu tun.
    Auch haben wir uns sich nicht Jehova oder Jesus “angeschlossen” sondern dem “Überrest”, womit natürlich wieder nur der “Sklave”/WTG gemeint ist.
    Und nach der neusten Erkenntnis, die ja noch auf uns zu kommt, haben wir nicht nur EINEN Papst oder Stellvertreter Christi sondern nun sogar ACHT an der Zahl.
    Wie sollen wir diese Männer betrachten?
    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1957, Seite 498
 „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des „Sklaven“ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…“

    Das heißt nichts anderes als das Jehovas Zeugen nicht dem Christus sondern dem Sklaven folgen, ganz entgegen der Behauptung in unserem Tagestext zum Sonntag.

    Noch ein Zitat von vielen zu dieser Frage: Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 474
„Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Jehovas. Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Gott…“

    Leider merken unsere Brüder diese offensichtliche falsche Behauptung nicht, und glauben noch das sie dem Christus folgen und nicht Menschen, wenn sie dem „Sklaven“ folgen.
    Doch der Katholik glaubt auch er folgt dem Christus, wenn er den Papst als Stellvertreter Christi anerkennt. Ich sehe da keinen Unterschied, und deshalb ist dieser Tagestext an Dreistigkeit nicht zu überbieten.

    l.G.
    Michael 2

  • Anna
    Oktober 24, 2012

    Tja, lieber Michael 2, liebe Mitanbeter,

    das ist wohl dreist der Sonntags-Tagestext. Aber ärgere Dich doch bitte nicht. Das genau ist die Methode der WTG. Zuckerbrot und Peitsche. Erst mal so tun als würde man dem Christus nachfolgen. Und dann schlucken unsere Brüder die bitteren Pillen der Sklavennachfolge.

    Für mich amüstant ist, dass die NEUE LICHTERKETTE rechtzeitig in der Vorweihnachtszeit herauskommt 😉

    Unsere römisch-katholischen Mitmenschen haben es jedoch besser. Sie können jederzeit was gegen den Papst sagen und – nichts passiert. Sie werden nicht exkommuniziert.

    Nur Brüder, lasst uns nach vorne schauen. Ich denke mir das selber, immer wenn ich mich aufrege hat doch der unverständige Sklave Macht über mich. Als Motivation dient mir der Text aus Philipper:

    (Philipper 4:4-9) NWÜ
    „Freut euch allezeit im Herrn. Nochmals will ich sagen: Freut euch! 5 Laßt eure Vernünftigkeit allen Menschen bekanntwerden. Der Herr ist nahe. 6 Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern laßt in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekanntwerden; 7 und der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten. 8 Schließlich, Brüder, alles, was wahr, alles, was von ernsthaftem Interesse ist, alles, was gerecht, alles, was keusch, alles, was liebenswert ist, alles, worüber gut gesprochen wird, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin. 9 Die Dinge, die ihr gelernt und auch angenommen und gehört und in Verbindung mit mir gesehen habt, diese setzt in die Tat um, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“

    Wie im Vers 8 gezeigt wird sollten wir ALLES WAS WAHR usw. weiterhin in Betracht ziehen. Deswegen wollen wir um viel Unterscheidungsvermögen beten die Fallen der WTG zu erkennen uns zu entmutigen.

    Auch der WT-Artikel vom Wochenende wird wieder keine Ermunterung für uns. Organisationstreue Mitbrüder und Schwestern sehen dies offenbar anders. Gestern abend habe ich mir einer alten kranken sehr sklaventreuen Schwester telefoniert. Ihr Mann betet regelmäßig für den Sklaven. Und sie hat mir gesagt, wie sehr sie der WT-Artikel über den Untergang des heutigen Systems ermuntert. Und sie will versuchen kräftig genug zu sein, die Zusammenkunft dann zu besuchen.

    Also, seien wir vernünftig. Irgenwann wird der Lichterkette von Jehova der Strom abgedreht und dann „Aus die Maus“.

    Viele liebe Grüße aus der Kälte

    Anna

  • Manfred
    Oktober 24, 2012

    Liebe Anna,

    Da hast Du was wahres gesagt:
    Also, seien wir vernünftig. Irgenwann wird der Lichterkette von Jehova der Strom abgedreht und dann “Aus die Maus”.- Zitat Ende.

    Denn wie man so im Internet lesen kann, sieht es schon sehr eng aus mit den WT-Finanzen. Anscheinend mussten Sie schon Patterson als Bürgschaft in dem Missbrauchsprozess einsetzen. Kann man auf JW survey nachlesen. Kann also durchaus sein, dass der Lichterkette in Brooklyn bald der Strom abgestellt wird, weil man die Rechnung nicht mehr bezahlen kann.

    Wir leben in einer spannenden Zeit.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Zur Dreistigkeit der Selbstdarstellung möchte ich noch eins drauflegen – nur 3 Lit. Zitate die zwar richtig sind, doch belegen wie sehr diesen „Neuen und unverständigen Sklaven“ jeder Bezug zur Realität verloren gegangen ist. Wünscht ein Bruder oder eine Schwester GENAUSO zu handeln und NICHT menschlichen Führerern – sprich leitende Körperschaft – zu folgen, dann gilt er oder sie als abtrünnig mit all den bekannten Folgen:

    w94 1. 9. S. 14 Freut euch in Jehova

    Vor allem dürfen wir niemandem Bürden aufladen, die über die Forderungen des Wortes Gottes hinausgehen. Der Apostel Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude“ (2. Korinther 1:24). Als ehemaliger Pharisäer wußte Paulus genau, daß strenge Regeln, die von Autoritätspersonen festgelegt und durchgesetzt werden, die Freude unterdrücken, wogegen hilfreiche Empfehlungen von denjenigen, mit denen man zusammenarbeitet, die Freude vergrößern.

    w98 15.3. S. 10 Menschen nachzufolgen ist gefährlich

    …eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden.

    w98 15.3. S. 15 Wessen Sklave möchte man sein?

    15 Die Vorstellung, jemandes Sklave zu sein, wird die meisten Menschen unangenehm berühren. Doch in der heutigen Welt ist es eine Realität, daß sich Menschen häufig auf so subtile Weise manipulieren und beeinflussen lassen, daß sie schließlich unabsichtlich das tun, was andere wollen.

    …die Menschen in eine bestimmte Form zu pressen, indem sie Maßstäbe festlegen, an die man sich halten soll. ….

    Organisationen veranlassen Menschen dazu, ihre Ideale und Ziele zu unterstützen, und das nicht immer durch überzeugende Argumente, sondern oft dadurch, daß sie an einen Geist der Solidarität oder Loyalität appellieren. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut, sich folgendes zu fragen: „Wessen Sklave bin ich? Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? …… Wem gehorche ich — Gott oder Menschen?“

    16 Christen betrachten den Gehorsam gegenüber Gott nicht als unberechtigten Eingriff in ihre persönliche Freiheit. Sie nutzen ihre Freiheit bereitwillig in der gleichen Weise wie ihr Vorbild, Jesus Christus, indem sie persönliche Wünsche und das, was für sie Priorität hat, mit Gottes Willen in Einklang bringen (Johannes 5:30; 6:38). Sie entwickeln „Christi Sinn“ und unterwerfen sich Christus als Haupt der Versammlung (1. Korinther 2:14-16; Kolosser 1:15-18

    Für jeden Zeugen Jehovas bedeutet die Hingabe die persönliche Wahl, ein Sklave Gottes zu werden, statt ein Sklave von Menschen zu bleiben. Das ist im Einklang mit dem Rat des Apostels Paulus: „Ihr seid um einen Preis erkauft worden; werdet nicht mehr Sklaven der Menschen“ (1. Korinther 7:23).

    Schöne Worte !!! Wie schon Jesus sagte: ALLES was sie euch sagen TUT UND HALTET! …sie sagen es wohl aber sie handeln nicht entsprechend. Oder verstehe ich hierbei etwas falsch?

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 24, 2012

    Unter dem Thema:

    NEUER UND VERSTÄNDIGER SKLAVE habe ich eine gute Abhandlung gelesen – von Sven Koether

    Altes und neues Verständnis gegenüberstellt:

    Text:
    treuer und verständige Sklave
    Alt:
    Die Klasse der geistgesalbten Christen, die zur gleichen Zeit auf der Erde leben. Ernennung: 33 u.Z.

    Neu:
    Eine kleine Gruppe geistgesalbter Brüder, die während der Gegenwart Jesu in der Weltzentrale der Wachtturm-Gesellschaft dienen und direkt an der Zubereitung und Austeilung geistiger Speise beteiligt sind – sprich: die leitende Körperschaft. Ernennung: 1919

    Text:
    Hausknechte
    Alt:
    Die Gesalbten als Einzelpersonen gesehen.
    Neu:
    All diejenigen, die von der leitenden Körperschaft in geistiger Hinsicht ernährt werden, seien es nun „Geistgesalbte“ oder „andere Schafe“.

    Text:
    Ankunft des Herrn
    Alt:
    1914 bzw. 1919
    Neu:
    Während der großen Drangsal.

    Text:
    ganze Habe
    Alt:
    die gesamte Dienerschaft und das weltweite Verkündigungswerk.
    Neu:
    Jesu irdische und himmlische Interessen nach der großen Drangsal
    So komprimiert gesehen, fällt es schwer, nur von einem erweiterten Verständnis eines Bibeltextes zu sprechen. In Wahrheit ist es eine komplette Neuinterpretation. Aus der “Sklaven-Klasse” wurde eine kleine Gruppe von Männern, die örtlich gebunden als Mitteilungskanal Gottes fungieren. Die Gruppe der Hausknechte wurde vergrößert, die Ankunft des Herrn auf eine unbestimmte Zeit verschoben und, was die Habe angeht, den irdischen Interessen Jesu wurden himmlische hinzugefügt.

    Im Lichte von Texten wie 1. Korinther 4:6 (“Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht”), oder Matthäus 24:48, wo von einem “bösen Sklaven” gesprochen wird, der in seinem Herzen sagt: „Mein Herr bleibt noch aus“, erscheint die neue Lehrmeinung aus rein biblischer Sicht mehr als fragwürdig.

    Zumal sich noch weitere Fragen ergeben:

    Welchen vernünftigen Grund gibt es, dass Jesus bis zum Jahre 2012 wartete, um seinem treuen Sklaven über dessen eigene Identität aufzuklären? Warum wurde dieses Verständnis nicht zugleich mit der Einführung einer leitenden Körperschaft im Jahre 1971 vom heiligen Geist vermittelt? Warum war es notwendig, dass tausende von Männern und Frauen, die sich für eine Stellung als Mitregenten Jesu berufen fühlten, sich irrigerweise einer besonderen, von Jesus speziell bezeichneten Gruppe zugehörig erachteten, obwohl ihnen dieses Privileg überhaupt nicht zustand? Welchen Sinn hatte es, Millionen von Zeugen Jehovas zu gestatten, bei ihrer Predigttätigkeit über Jahrzehnte hinweg eine falsche Erklärung über einen so zentralen Lehrpunkt verkünden zu lassen? Wie wirkt sich die neue Lehre auf das Verständnis anderer Bibelstellen aus, die sich ebenfalls auf die Klasse der noch auf der Erde lebenden Gesalbten beziehen, wie zum Beispiel die “Brüder Jesu” aus dem Gleichnis von den Schafen und den Böcken aus Matthäus 25:31-46 oder dem über die beiden Zeugen aus Offenbarung Kapitel 11?

    Man muss abwarten, wie die schriftliche Erklärung der “leitenden Körperschaft” in einer der nächsten Wachtturm-Ausgaben aussehen wird. Man kann diese mit Spannung erwarten, wurde doch die bisherige Interpretation des “treuen und verständigen Sklaven” von vielen Seiten angezweifelt (vor allem die Behauptung, dieser Sklave sei ab 33 u.Z. ununterbrochen präsent gewesen). Es würde nicht überraschen, in den Erklärungen der “leitenden Körperschaft” Argumentationslinien vorzufinden, denen sogenannte Gegner schon vor langer Zeit gefolgt sind. Was wiederum die Frage aufwirft, warum die angeblichen “Feinde der Wahrheit”, dieser um so vieles näher waren, als diejenigen, die für sich beanspruchen, als Sprachrohr Gottes auf Erden zu wirken.

  • Hopefull
    Oktober 24, 2012

    Hallo Matthäus

    ?? Haben die das geändert mit der Ankunft Jesus von1914 – 1919 auf die große Drangsal? Würde dann nicht die Lehre des treuen und verständigen Sklaven zusammenbrechen? Ich meine, wenn Jesus erst in der Drangsal kommt dann wurde ja der treue Knecht noch nicht erwählt. Kann ich mir fast nicht vorstellen, dass sie diesen Anbetungsstatus aufgeben.
    Stand das irgendwo im WT? Ich war seid 3 Monaten nicht mehr in der Versammlung, da kann man “ neues Licht “ schon verpassen.

    liebe Grüße Hope

  • Jackie an Michael2
    Oktober 24, 2012

    Hallo Michael2,

    Würde mich gern mit dir austauschen, wenn du magst hier meine e-Mail : jackiek@fantasymail.de

    LG
    Jackie

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