253 Comments
  • Bernhard Schüler
    August 10, 2015

    Hallo allesamt,

    ich bin sehr dankbar, weil hier einige Schreiber/innen deutlich machten, was sie unter praktisch praktizierter Nachfolge Christi verstehen. Entscheiden darüber wird Jesus. Ich habe das nicht zu beurteilen. Mich wundern und nachdenken tue ich aber. Danke nochmals für Eure Ehrlichkeit! Ich werde das nicht weiter kommentieren.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • Boas
    August 10, 2015

    Liebe Geschwister

    auf das heiße Thema Flüchtlinge möchte ich nur kurz eingehen. Zwei biblische Gedanken sind mir in den Sinn gekommen:

    Erstens, seinen Nächsten zu lieben, so wie man sich selber liebt. Als zweites denke ich an das Gleichnis Jesu von den 10 Jungfrauen. Die 5 klugen Jungfrauen waren nicht bereit ihr Öl mit den anderen zu teilen. Ob es von den törichten Jungfrauen auf ihr eigenes Versäumnis zurückzuführen war oder auf äußere Umstände, die sie nicht selbst zu verantworten hätten, spielt meines Erachtens erst Mal keine Rolle. Das Öl hätte trotz besten Willen (Nächstenliebe) nicht für alle gereicht.

    In wie weit man diese beiden Gesichtspunkte auf Flüchtlinge und Asylbewerber anwendet, muss jeder, inkl. Regierung, für sich entscheiden. Ich bin bereit, in der Angelegenheit zu tun, was ich kann, werde aber nicht über meine Verhältnisse gehen. Mehr will ich zu diesem Thema nicht schreiben.

    Herzliche Grüße an alle
    Boas

  • ManfredF
    August 10, 2015

    „Erstens, seinen Nächsten zu lieben, so wie man sich selber liebt. “
    Lieber Boas, ich bin jederzeit bereit, für meine Familie zu sterben, wenn ich sie damit retten kann. Und so wie ein Feuerwehrmann ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben alles unternimmt, um Menschen in Not zu retten so bin ich als Christ jederzeit bereit, alles zu tun, um anderen Menschen zu helfen, die in Not sind. Natürlich gibt es Grenzen, die man hat. Man kann nicht von jemand, der schon am 15. kein Geld mehr hat, um Essen zu kaufen, erwarten, dass er Geld gibt. Aber Hilfe bedeutet nicht nur Geld geben. Hilfe fängt schon damit an, dass man andere Menschen nur willkommen heisst. Wer jeden Tag mit der Angst lebt, ermordet zu werden, ist schon glücklich, wenn er nachts in Frieden durchschlafen kann.

    Was das Gleichnis der Jungfrauen mit Nächstenliebe zu tun hat, erschließt sich mir leider überhaupt nicht.

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Florian,

    ich finde es reichlich daneben, dass Menschen, die das, was sich momentan abspielt kritisch sehen, gleich in die rechte Ecke gestellt werden. Wenn man bei allem was man schreibt gleich eine Gesinnungspolizei fürchten muss, ist es mit unserer Freiheit bald vorbei.

    Nun eine Frage an dich: Lebst du in Saus und Braus? Ich nicht, ich kämpfe jeden Monat darum, meine Kosten zu decken und über die Runden zu kommen. Und ich lebe auch nicht auf Kosten der Armen und Verfolgten. Du?
    Allerdings, wenn man bedenkt, dass Milliarden an Subventionen in Windkraft investiert werden, die dann zu Spitzenzeiten die Stromnetze unserer Nachbarn überfordern und an der Strombörse zum Bruchteil der Gestehungskosten verschleudert werden, kommt es auf ein paar Milliarden an Flüchtlingshilfe nicht an.

    Das Thema war, ob wir unserem Nächsten helfen sollten. Unsere Nächsten sind die Menschen, mit denen wir es jeden Tag zu tun haben.
    Was Gerd gesagt hat ist doch nur, dass wir damit auch Probleme importieren. An der Aussage ist erst mal nichts rumzudeuten, denn sie ist richtig. Richtig ist aber auch, dass man Probleme lösen kann. Gerade Familien mit Kindern sind in der Regel die, die sich auch integrieren. Von daher bin ich dafür, Familien eine neue Heimat zu geben.
    Aber ich gebe zu, dass ich auch ein Problem mit den Wirtschaftsflüchlingen habe. Was wird aus einem Land, in dem die Jungen einfach abhauen? Warum nehmen die ihre Kräfte nicht und verändern ihre Heimat zum positiven? Gehört Mut dazu, ein Land zu verändern und ist es Feigheit, einfach abzuhauen? Weißt du, ich habe ein echtes Problem mit solchen Wertungen, denn niemand steckt in der Haut eines anderen.

    Niemand weiß, ob der Nachbar Flüchtlinge willkommen heißt oder ob er sich damit unwohlt fühlt. (unbewusste Ängste) Aber diese Bevormundung einer Gesinnung ist auch eine Art, übergriffig zu werden. Denn wer diese Bedenken der Menschen in einem Land ignoriert oder die Menschen in die rechte Ecke schiebt, hält die Lunte in der Hand, mit der das Pulverfass irgendwann gezündet wird.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Florian
    August 10, 2015

    Hallo Shannon,

    du findest es reichlich daneben in die rechte Ecke gestellt zu werden.
    Ich möchte dich nicht in die rechte Ecke stellen und halte dich auch nicht für Rechtsradikal. Aber es sollte dir bewusst sein das man sich selbst in die rechte Ecke stellt wenn man die Parolen mit denen die Rechten arbeiten verwendet.
    Das hat nichts mit kritischer Betrachtung der Probleme zu tun.
    Ja es gibt Probleme die auf uns alle zukommen werden und man sollte auch die Probleme und Ängste des einfachen Bürgers ernst nehmen. Aber nicht dadurch das wir die Parolen der Rechten aufgreifen, damit schüren wir nur weiter Ängste.
    Wir sind in der Lage als Volk und als Europäer mit diesem Problem fertig zu werden, und das sollten wir den Ängstlichen vermitteln.

    Angstmache sollten wir schon im Keim ersticken, dass hat nichts mit Gesinnungspolizei zu tun.
    Angesichts der furchtbaren Anschläge von dumpfen Zeitgenossen sollten besonders als Christen ein Zeichen setzen, wenn wir das versäumen, dann ist es mit der Freiheit bald vorbei.

    Ich gebe zu das ein Leben in „Saus und Braus“ relativ zu sehen ist. Ich lebe auch nicht in Saus und Braus und muss auch mit meinen Mitteln Haushalten. Aber im Vergleich zu dem Elend das die Flüchtlinge hinter sich lassen ist der Vergleich schon angebracht. Selbst ein Hartz 4 Empfänger lebt im Vergleich dazu im Wohlstand. Ich haben beruflich mit solchen zu tun und haben auch in der Familie Hartz 4 Empfänger. Keiner muss trockenes Brot essen und frieren oder hat kein Dach über den Kopf oder keine ärztliche Versorgung, ein Schlaraffenland für diese armen Menschen die zu uns flüchten.

    Da sagst, „ich lebe auch nicht auf Kosten der Armen und Verfolgten“. Ich ja, und wir alle tun das. Damit wir billig einkaufen können schuften andere für wenige Pfennige. Denke einmal darüber nach, das geht schon bei den Obst und Spargelernten los, kaum ein Deutscher ist bereit sich für diesen Hungerlohn krumm zu machen, auch kein Hartz 4 Empfänger, hat es auch nicht nötig.
    Jedenfalls würden die Preise anders aussehen wenn es nicht diese Menschen aus den Ostländern gebe, die sich für uns krumm machen.
    Und ein T-Shirt für 2,50 € bei Kik und Co gäbe es auch nicht. Nur mal zum Nachdenken. Ganz abgesehen von der große wirtschaftlichen Ausbeutung durch die westlichen Länder.

    Noch ein Wort zu Thema wer ist mein Nächster. Einer armen Frau an der Kasse ein halbes Pfund Butter zu bezahlen ist sicherlich lobenswert aber auch nicht ein großes Opfer.
    Unser Nächster, so wie es Jesus lehrte ist JEDER der in Not ist und nicht nur ein Verwandter oder Nachbar, weil wir jeden Tag mit ihm zu tun haben.

    Die Aussage von Gerd, dass wir damit auch Probleme importieren ist in sofern nicht Richtig, da wir diese Menschen nicht Importieren sondern sie kommen als Hilfesuchende. Also, diese Ausdrucksweise ist doch sehr verräterisch oder gefährlich.
    Wie gesagt, die Probleme wird es geben und gibt es schon, aber sie sind zu lösen, aber nicht mit oberflächlicher Angstmache sondern mit christlicher Liebe.
    Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen, da ich glaube das Bruderinfo nicht dazu da ist diese Problematik auszudiskutieren.

    LG
    Florian

  • Omma@Florian
    August 10, 2015

    Lieber Florian,

    du schreibst: „Selbst ein Hartz 4 Empfänger lebt im Vergleich dazu im Wohlstand. Ich habe beruflich mit solchen zu tun und haben auch in der Familie Hartz 4 Empfänger. KEINER muss trockenes Brot essen und frieren oder hat kein Dach über den Kopf oder keine ärztliche Versorgung, ein Schlaraffenland für diese armen Menschen die zu uns flüchten.“

    Dazu eine PERSÖNLICHE Erfahrungen.

    Ein deutsches Ehepaar, ca. 10 J. jünger als wir, haben zwei Kinder groß gezogen und waren immer fleißig und sehr lieb. Dann wurde der Ehemann psychisch schwer krank (Spätfolgen einer schrecklichen Kindheit). Er versuchte immer wieder auf die Beine zu kommen, fiel aber jedesmal wieder auf die Nase, bis gar nichts mehr ging. Da er vorher selbstständig war, hieß es jetzt Hartz 4. Das Amt legte nun seiner Frau nahe zu arbeiten. Obwohl auch sie gesundheitliche Probleme hatte (immer wieder schwere Migräneattacken), suchte sie sich eine Arbeit in einem Hotel als Zimmermädchen (das Amt hatte sie immer wieder vertröstet, keine Arbeit), diese Arbeit langte aber nicht, um sich vom Amt lösen zu können (trotz Vollbeschäftigung), NOCH NICHT, denn ihr wurde in Aussicht gestellt, weil sie ihre Arbeit gut machte, bald aufzusteigen.

    Alles SCHIEN gut, bis das Amt von ihr verlangte die Arbeit zu kündigen und in einem Schnellrestaurant zu arbeiten, was sie auch traurig tat. NUN KOMMT DER HAMMER!!! Dieses Schnellrestaurant war unseriös, also arbeiten bis zum Umfallen – Lohn NULL!!! Dem Amt war das egal!!! Dieses Ehepaar musste ja irgendwie leben und die bescheidene Miete bezahlen, sonst hätte OBDACHLOSIGKEIT gedroht, also wurde das Konto überzogen, das bedeutete: horrende Überziehungszinsen! Die Schuldenfalle hatte sich geschlossen – SCHULDLOS!!!

    Wir wollten ihnen helfen, doch hätten wir ihnen etwas Geld für Lebensmittel gegeben, hätte das Amt es einkassiert. Wir haben es dann so gemacht, ich bin mit ihr nach Aldi gefahren, sie hat dann die WICHTIGSTEN Lebensmittel (Brot, Nudeln, Margarine usw.) in den Wagen gelegt, und ich habe sie an der Kasse bezahlt.

    SOVIEL DAZU, DASS BEI UNS KEINER HUNGERN MUSS, UND IMMER EIN DACH ÜBER DEM KOPF HAT!!!

    Ich weiß auch von Personen, die krank waren, aber nicht zum Arzt gegangen sind, weil sie nicht das Geld für die Praxisgebühr hatten. Andere konnten nur überleben, weil sie zur Tafel gingen, um sich Lebensmittel zu holen, die sonst weggeschmissen worden wären.

    Es tut mir Leid, aber das sind meine Erfahrungen mit unserem Sozialstaat. Zum Glück musste ich sie nicht selbst durchleben, aber Gefühle des Mitleids sollte jeder haben.

    Es grüßt ganz herzlich Omma

  • Florian
    August 10, 2015

    Liebe Omma,
    möchte noch kurz auf deinen Kommentar und das angeführtes Beispiel eingehen wie du es erlebt hast.
    Ich weiß das es auch in unserem Sozialstaat zu Ungerechtigkeiten kommen kann und Menschen durch das soziale Netz fallen können.
    Oftmals machen die Behörden oder besser gesagt die ausführenden Beamten Fehler.
    Aber ich denke das dies nicht die Regel ist und nicht zu vergleichen mit dem, was in den
    Flüchtlingsländern erlebt wird.
    Zu deinem geschilderten Fall kann ich konkret nicht viel sagen. Auch sehe ich da einige Ungereimtheiten die man klären müsste. Aber das ist hier nicht der richtige Ort dafür.
    Auf eines möchte ich aber hinweißen, wegen der Praxisgebühr musste kein Arztbesuch von Hartz 4 Empfänger ausbleiben. Minderbemittelte waren von der Praxisgebühr befreit, abgesehen davon das es sie ja heute nicht mehr gibt.
    Aber wie gesagt, auch hier gibt es sicherlich Härten und Ungerechtigkeit und Leid so das wir auch hier helfen können so wie du es ja getan hast..

    Liebe Grüße
    Florian

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Liebe Shannon
    es gab mal eine Zeit, da herrschte in Europa Armut, Krise und Perspektivenlosigkeit. Der Kontinent war am Ende. Was haben die Menschen gemacht? Sie haben sich gesagt, hier habe ich keine Zukunft für mich und meine Kinder. Man hat sein letztes Geld zusammengekratzt und ist in ein Schiff gestiegen und ab nach Übersee. Vor allem USA aber auch andere Länder und Kontinente. Diese Wirtschaftsflüchtlinge wurden aufgenommen und haben durch ihren Fleiss und Einsatz zum Aufschwung in diesen Ländern beigetragen.
    Hätte die USA damals so reagiert wie wir heute, hätte man alle Flüchtlinge zurück nach Europa geschickt.
    Das wird leider einfach unter den Tisch gekehrt.

    Wer ein freies, modernes Europa möchte, der sollte aufhören, daraus eine Burg zu bauen, die sich nach außen abschottet.

    Im übrigen ist der Begriff Nächster heute viel weitläufiger zu sehen. Wenn wir zum Beispiel billige Fleischreste, die bei uns keiner kaufen will, nach Afrika verschicken und dort einheimische Züchter in den Ruin treiben, weil unser Fleisch trotz Transport nur 1/4 der heimischen Ware kostet, dann beinflussen wir durch unser Handeln Menschen, die tausende von Kilometer weg leben und damit machen wir diese menschen zu unseren Nächsten und sind auch verantwortlich für die Folgen unseres Handelns. Wenn dann Menschen aus diesen Ländern zu uns kommen, sind es unsere Nächsten. Die Erde ist nur noch ein Dorf.

    Wir (damit meine ich die Industrienationen) beuten Länder aus, verkaufen dort Waffen und zerstören die heimische Wirtschaft und haben daher auch die Verantwortung für die Folgen. Solange unsere Politiker aber nicht bereit sind, in diesen Ländern Wohlstand zu fördern muss man akzeptieren, dass die Menschen flüchten. Und wenn sie zu uns kommen, dürfen wir uns nicht beschweren.

    Was die Nachbar betrifft: Jeder der sich unwohl fühlt weil Flüchtlinge „in seiner Nähe“ angesiedelt werden oder der Angst hat, hat oder will nicht verstehen, dass Freiheit da aufhört, wo andere eingeschränkt werden. Wenn Flüchlinge zwangsweise auf sein Grundstück oder in sein Haus einquartiert werden, dann wird die eigene Freiheit verletzt. Dagegen zu sein, ist legitim. Wenn der Nachbar Flüchlinge aufnimmt dann endet das Recht an der Grenze zum Nachbar. Jeder der meint, sich aufregen zu müssen stellt sich außerhalb unserer Verfassung und muss sich vorwerfen lassen, eine rechte Gesinnung zu haben. Denn es gibt keine logischen und sachlichen Gründe, Ausländer (Flüchtlinge) außerhalb des eigenen Grundstücke nicht dulden zu wollen. Der einzige Grund ist Rassismus und das ist nun mal rechtes Gedankengut. Punkt, Aus. Und es gibt keinerlei Rechtfertigung, Häuser anzuzünden. KEINERLEI. Die einzige Antwort an Menschen, die sich bedroht fühlen oder Flüchlinge nicht akzeptieren wollen kann nur sein: Anwendung unserer eigenen Gesetze sobald diese Abneigung dazu führt, Gesetze zu übertreten. Null Toleranz gegenüber Gewalt, Rassismus und verbalem Terror. Wenn zu Gewalt aufruft, selbst Gewalt verübt oder andere bedroht, beleidigt und beschimpft gehört sofort mit aller Härte bestraft zu werden. Ob sich die Gewalt gegen Flüchtlinge, unbeliebte Nachbar oder Frauen, Kinder, SChwache, andere Konfessionen oder wen auch immer richtet. Null Toleranz ist der einzige Weg.

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Sehr gut formuliert, liebe Shannon!

  • Holger
    August 10, 2015

    @Matthäus,
    ja das große Problem der Völkerwanderung ist die Wirtschaft. Mache ich alles im Land der Flüchtlinge kaputt, müssen diese wieder alles aufbauen. Die meisten haben dazu aber kein mum oder Ergeiz,wie wir.
    In meiner Verwandschaft sind einige die in unser Land möchten. Leider musste ich feststellen, das die eine andere Auffassung von arbeitswillen und sauberkeit haben. Das sind keine Hecktiger sondern möchten alles langsam angehen. Schade! Wenn diese mehr Ergeiz im eigenen Land hätten gäbe es keine Wirtschaftsflüchtlinge.
    Verfolgung der Juden und auswandern nach USA konnten sich nur REICHE leisten. Von Afrika und anderen Staaten bezahlen diese an Schlepper bis 10T € für eine Überfahrt ins Ungewisse. Ein Nachrichtensender hat ein Flüchtling in Mazedonien gefragt, der sagte dann – wir haben ein Recht auf ein besseres Leben. Das haben wir doch alle. Wenn Jesus kommt – haben wir nicht das Recht – aber das Vorrecht auf ein gutes gesundes Leben.

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Holger
    wenn Du glaubst wir Deutschen haben mehr Ehrgeiz, alles wieder aufzubauen als die Iraker, Syrier und Jesiden, die flüchten, dann scheinst du vergessen zu haben, dass aktuell in diesen Ländern immer noch der IS wütet. Glaubst du allen Ernstes, es scheitert am Ehrgeiz? Das kann ich nicht glauben.
    Und deine Aussage, dass Recht auf ein besseres Leben gilt für die, denen es schlecht geht, erst wenn Jesus wiederkommt, scheint nicht wirklich dein Ernst zu sein? Ich muss da wohl was missverstanden haben….

    Es gibt in Afrika Länder, da wird den Kleinbauern das Land weggenommen, damit Großkenzerne darauf „Sachen“ anbauen, die wir hier konsumieren. Diese Bauern stehen dann vor dem Nichts und müssen, um nicht zu verhungern, für einen armseligen Lohn bei denen arbeiten, die ihnen alles weggenommen haben. Und wenn sie das nicht wollen, dann flüchten sie unter anderem nach Europa. Du meinst also nun, mit etwas mehr Ehrgeiz hätten sich diese Bauern gegen die Konzerne und ihre korrupte Regierung durchsetzen können?

    Ich bin ehrlich gesagt sprachlos.

  • Florian
    August 10, 2015

    Hallo Gerd,
    was sind den das für Töne? Höre ich da rechtsradikales Gedankengut?
    Die Flüchtlinge aus den arabischen Länder laufen um ihr Leben und suchen ein menschenwürdiges Leben. Solche Sprüche von uns, die wir in saus und braus auch auf Kosten dieser Armen und verfolgten leben sollten sich vor solchen plumpen Äusserunge hüten. Ich hoffe das du das nicht so gemeint hast.
    Solche Äussreungen sollten auf BI nicht zu finden sein.
    Florian

  • Gerd
    August 10, 2015

    Wenn die einzige „Problemlösung“ der Menschen dadurch gelöst wird, indem schnell das Weite gesucht wird um sich dauerhaft in einem Gastland einzunisten, ja dann haben wir in Europa bald Millionen Flüchtlinge zu betreuen.

    Wenn die Flüchtlinge einmal auf europäischem Boden sind, werden sie weiter versuchen, mit allen Mitteln in ihre speziellen christlichen Wunschländer zu gelangen. Dieser Wahnsinn beginnt nicht in Europa, sondern hat seinen Ursprung in Afrika. So werden die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer und der Ägäis gerettet und ins Retterland verfrachtet. Viele zahlen für diese Reise ins europäische Paradies tausende Euros. Ein lukratives Geschäft für Schleuser/Schlepper.

    Und nun sind die Flüchtlinge weg von ihren heimatlichen Problemen in einer „neuen Heimat“ und verursachen in den Gastländern neue Probleme. Lösen sich mit dem Import von Problemflüchtlingen irgendwelche Probleme in deren Herkunftsländern? Somit sollen wir uns damit abfinden und laufend pro Person 17 Cent für deren nimmer enden wollendes Asyl leisten. Und das nur um dabei unsere großzügige christliche Gesinnung der Welt zu präsentieren?

    Vielleicht beschleunigen wir damit das vorhergesagte Chaos der Endzeit, dann hat es vielleicht noch eine gewisse Nützlichkeit 😉

  • ManfredF
    August 10, 2015

    „Wenn die einzige “Problemlösung” der Menschen dadurch gelöst wird, indem schnell das Weite gesucht wird um sich dauerhaft in einem Gastland einzunisten, ja dann haben wir in Europa bald Millionen Flüchtlinge zu betreuen.“

    Lieber Gerd, mich würde mal interessieren, welche bessere Lösung du für Menschen hast, die von Terroristen wie dem IS oder von der eigenen Regierung wie in Syrien bedroht werden und die flüchten um das nackte Leben zu retten?
    Oder für die Menschen, die mit 1 USD am Tag nicht mal ihre Familie satt bekommen und keine Aussicht haben und wissen, dass die Hälfte ihrer Kinder verhungern werden.
    Ich wäre sehr daran interessiert, welche Lösung Du parat hast.

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Mattäus
    Dank Internet sehen die Menschen heute bereits überall auf der Welt, wie die anderen leben und das ist gut so. Je mehr Informationen man hat umso besser kann man Entscheidungen treffen. Ich kann allerdings nicht erkennen, dass ein sozialer Frieden davon abhängt, dass es mehr Einheimische als Einwanderer gibt. Fireden hängt von der Einstellung der Menschen ab.

    Lieber Boas
    1. Korinther 8 „13 Wenn darum eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, will ich überhaupt kein Fleisch mehr essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben. “

    Wobei ich zugeben muss, dass der Text in gewisser Weise aus dem zusammenhang gerissen ist, denn es geht dort um Fleisch was Götzen geopfert wurde.
    Grundsätzlich denke ich aber, kann man es auch so interpretieren, dass man, wenn sich jemand daran stößt (zum Anstoß wird) weil ich eine bestimmte Speise esse, dass ich dann aus Rücksicht darauf zumindest in Gegenwart desjenigen auf solche Speizen verzichte.

    Römer 14
    1 Nehmt den Schwachen im Glauben an, ohne über Gewissensfragen zu streiten.
    2 Einer glaubt, alles essen zu dürfen; wer aber schwach ist, der ißt Gemüse.
    3 Wer ißt, verachte den nicht, der nicht ißt; und wer nicht ißt, richte den nicht, der ißt; denn Gott hat ihn angenommen.
    Pflicht zur Rücksichtnahme gegenüber dem schwächeren Bruder
    13 Darum laßt uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, daß dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird!
    14 Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, daß nichts an und für sich unrein ist; sondern es ist nur für den unrein, der etwas für unrein hält.
    15 Wenn aber dein Bruder um einer Speise willen betrübt wird, so wandelst du nicht mehr gemäß der Liebe. Verdirb mit deiner Speise nicht denjenigen, für den Christus gestorben ist!

    21 Es ist gut, wenn du kein Fleisch ißt und keinen Wein trinkst, noch sonst etwas tust, woran dein Bruder Anstoß oder Ärgernis nehmen oder schwach werden könnte.
    22 Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Glückselig, wer sich selbst nicht verurteilt in dem, was er gutheißt!

    Hier ist Paulus direkt der Meinung, dass man Rücksicht auf den nehmen sollte, der Fleisch nicht isst, weil es es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann. In Römer geht es nicht um Götzenfleisch sondern generell darum, dass eigentlich alles erlaubt ist, dass aber nicht jeder alles mit seinem Gewissen vereinbaren kann und wir, die wir stark sind, Rücksicht auf die Schwachen nehmen. Mit Schwach sind die gemeint, dass ein „zartes Gewissen“ haben, was wie gesagt manches „verbietet“ obwohl es eigentlich erlaubt ist.

    Lieber Bernhard
    ich kann mir zwar durchaus vorstellen, dass gerade in einer Anstalt vieles im Argen ist. Ich kann nicht beurteilen, ob der Bericht der Wahrheit entspricht. Ich zweifle allerdings stark daran – aber natürlich gibt es auch bei unss Menschen, die es schwer haben und jeder sollte schauen, wo er als Christ das Bedürfnis hat zu helfen.

    Grundsätzlich sollte man aber eines nicht vergessen. Ein Ehepaar mit 3 minderjährigen Kindern bekommt im Moment 1.521 Euro Sozialhilfe.
    In Deutschland muss also niemand hungern. Und wenn zu 100% auf Sozialhilfe angewiesen ist, der darf nicht erwarten in Luxus zu leben. Schlimmer ist, wenn man Vollziet arbeitet und trotzdem Sozialhilfe braucht.
    Aber nochmal: Wer behauptet, es gibt in Deutschland Menschen die hungern und arm sind, der sollte sich die zahlen ansehen. Am schwierigsten haben es Singles, sobald es Familien mit Kinder sind, sieht das ganz anders aus.

    Und die Kosten für Flüchtlinge sind tragbar. 1 Million Menschen, 400 Euro mtl. Hilfe = 400 Mio. im Monat = 4,8 Milliarden im Jahr. Die Süddeutsche schreibt das die Rettung der Banken 2013 den Steuerzahler 290 Milliarden Euro gekostet hat. Damit könnte man 50 Jahre lang 1 Millioen Flüchtlinge unterstützen. Oder anders gerechnetet. 80 Millionen Deutsche müssten jeden Tag 17 Cent abgeben, um damit 1 Million Menschen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Wer behauptet, 17 Cent am Tag sind nicht tragbar, dem ist nicht zu helfen.

  • Bernhard Schüler
    August 10, 2015

    Hallo Shannon und alle,

    mit verzweifelten Gewaltopfern meine ich in erster Linie keine Flüchtlinge, sondern Folteropfer in unserem eigenen Land, die Beistand und Zeugen suchen.
    In unserem Land werden manche Menschen lebenslang gefoltert.
    Das Internet ist voll von Berichten darüber. Und kein Mensch behauptet ohne Not und ohne Grund, lebenslanger Folter ausgesetzt zu sein.
    Christen wollen das eigentlich nicht ignorieren, sondern nachprüfen, bezeugen und den Opfern beistehen.
    Ist es Christen erlaubt, bei Facebook mal unter der Bezeichnung „Opferschutzbund“ nachzusehen? Gemeint ist nicht (!!!) der „Weiße Ring“, sondern die Initiative eines mir persönlich bekannten, lebenslang grausam Gefolterten den ich aber leider nicht allein helfen kann. Hier könnte die Frucht des Geistes in Form des Opferbeistandes nicht schaden.
    Ich meine, viele Christen theoretisieren zu viel, versuchen sich in Exegese, glauben an Jesu Opfer und leben keusch. Aber gegenüber lebenslang Hilfeschreienden stellen sie sich blind und taub.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Bernhard,

    grundsätzlich kann man nur dann jemandem helfen, wenn man um dessen Hilfsbedürftigkeit weiß. Ich bin schon lange der Meinung, dass wir genug Elend im eigenen Land haben. Jeder hat in seinem Umfeld jemand, der Hilfe benötigt. Da weiter zu helfen ist Christenplicht.
    Ich muss mich aber nicht auf die Suche nach Hilfsbedürftigen machen, auch nicht im Internet nach Personen suchen, die ich nicht kenne. Wenn neben mir eine alte Frau an der Kasse steht und ihr ein Euro für den Einkauf fehlt, und sie der Verkäuferin dann sagt: „Das Brot nehme ich mit, die Butter muss bis zur nächsten Rente warten,“ kann ich nicht anderes, als die Butter zu bezahlen. Aber ich frage ich mich schon, ob es erforderlich ist, Wirtschaftsflüchtlinge zu unterhalten, während vielen alten ein menschenwürdiges Leben bei uns in D nicht mehr möglich ist.

    Nochmals auf den Beitrag von Manfred F zurück zu kommen. Wer sagt, dass es eine Illusion ist, dass gewisse Kreise die Weltherrschaft anstreben? Kann sein, kann aber auch nicht sein. Ich beobachte die Entwicklung schon seit Jahren und der Vorteil eines älteren Menschen ist, dass man auf eine sehr lange Zeitspanne zurückblicken und vergleichen kann. Es gab immer reiche Familien, aber niemals eine so globele Macht in den Händen weniger. Denn die wirkliche Macht ist schon längst bei mulitnationalen Konzernen und deren Lenkern angekommen.

    Und ja ich denke, dass es, wie Matthäus es erwähnt hat, soweit kommt, dass die Menschen weder ein noch aus wissen. Die Schrift muss sich erfüllen und darum dürfte es erst mal schlimmer werden, bevor es besser wird.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Florian
    August 10, 2015

    Hallo Shannon,
    auchd deinen Kommentar finde ich für einen Christen nicht angebracht.
    Dieses gegeneinander Ausspielen von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und Armut im eigenen Land sollte ein Christ nicht vornehmen.
    Ganz abgesehen davon das es in unseren reichen Land wohl kaum alte Menschen gibt die trockenes Brot essen müssen.
    Die Armut der Menschen, die sich aufmachen um hier eine bessere Zukunft zu haben ist wohl kaum zu vergeleichen mit den Armen hier.
    Und bitte denke daran, wir alle leben auf kosten diesre Menschen.
    Erboster
    Florian

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Florian,

    du darfst deine Erbostheit gerne behalten. Ich verbiege mich nicht, damit es mainstreamartig passt. Ich habe in meinem Leben schon so viel Elend und so viel Leid gesehen, und zwar bei unseren eigenen Mitbürgern, dass ich nicht in Afrika danach suchen muss.

    Aber, wenn du mehr tust, als nur Gesinnungspolizist zu spielen, kannst du mir sicher sagen, wieviele Flüchtlinge du in deinem Zuhause aufgenommen hast. Oder zumindest, ob du einem Kind in Afrika die Ausbildung finanzierst, damit es dort etwas verändern kann? Denn nur Bildung huilft den Betroffenen weiter.

    Wenn nicht, kannst du dir den erhobenen Zeigefinger sparen.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Florian
    August 10, 2015

    Hallo Shannon,
    ich finde es schade, das man hier auf Bruderinfo grundlegenden Werte eines Christen verteidigen muss. Wenn du dich verbiegen musst nur um Menschen in Not, auch wenn sie nicht deine „Mitbürger“ sind, zu helfen dann ist das deine Sache.
    Die WTG und ihre unchristliche Handlungen bloßzustellen mag leicht sein doch wenn es an unser Geld geht dann fragen wir ob es der Mensch wert ist das man ihn Hilft? Wirtschaftsflüchtling, welch eine Abwertung, mit der man sich schnell aus der Verantwortung stehlen kann. Legt man so für Christus Zeugnis ab?
    Ich denke das die Meisten die so reden keine Vorstellung haben von den Lebensumständen dieser Menschen. Man gibt seine Heimat nicht auf, nur um etwas mehr Geld zu verdienen. Es ist die Hoffnungslosigkeit junger Menschen. Und sie als solche zu bezeichnen die nur an sich denken und nicht an die Zukunft ihres Landes, wie es hier zu hören war, ist für mich unverständlich.
    Sicherlich mag es auch welche geben, die die Sozialsyteme ausnutzen wollen. Aber die gibt es hier bei uns auch und sollte kein Grund sein uns aus der Verantwortung zu stehlen.
    Und nun zu deiner doch etwas polemischen Frage, hast du…
    Nein ich habe noch keine Flüchtlinge in mein Haus aufgenommen, und darum geht es auch nicht, obwohl es solche Menschen gibt, und keiner erwartet von dir dass du das tun sollst. Es geht zunächst um die Einstellung die man vertritt.

    Und ja, ich habe eine Patenschaft für ein Kind übernommen mit einem festen monatlichen Betrag. Und ja, ich Spende auch für die Flüchtlinge aus Syrien.
    Das sage ich aber nur weil du es wissen wolltest und nicht weil ich mir etwas darauf einbilde.
    Es geht mir auch nicht darum hier den erhobenen Zeigefinger zu zeigen.
    Ja, Bildung hilft den Betroffenen weiter, da hast du Recht, aber im Moment ist praktische Hilfe angesagt.
    Das hört sich für mich so an wie wenn die WTG sagt, ja Hilfsorganisationen helfen den Menschen nicht erst, Gottes Königreich wird das Problem lösen.

    Ich möchte dich hier nicht persönlich angreifen, sondern alle anregen mal darüber nachzudenken wie weit christliche Nächstenliebe gehen muss.
    LG

  • Nachdenker an Florian und alle
    August 10, 2015

    Hallo Florian und alle,
    auch wenn man mich wieder als Honigschleimer betiteln wird, möchte ich vorschlagen das wir ins darauf einigen das es die Minderheit von Wirtschaftsflüchtlingen und eine grosse Zahl von wirklich verfolgten und in ihrer Lebensexistenz
    Bedrohten Flüchtlinge gibt. Und genau da gilt es Unterschiede zu machen. Wirtschaftsflüchtlinge die jede staatliche Förderung abgreifen und die
    genau aus diesem Grund ihr Heimatland verlassen sollten schon selbst für ihr Auskommen sorgen. Aber die meisten Flüchtlinge flüchten wegen der Gefahr für ihr Leib und Leben und das ihrer Kinder, die oft entsetzliche Strapazen aushalten müssen. Es ist unsere christliche Pflicht und dieser Menschen anzunehmen. Nur wie es nun mal ist, ist die Politik schnell dabei diese Menschen aufnehmen zu wollen. Allerdings ist es bei diesem Thema genau wie bei vielen anderen Defizitthemen in Deutschland, wie z.B. Kindergärten, Schulbildung, Verkehrs und Energiewesen. Die Rahmenbedingungen stimmen nicht und sind nicht gegeben. Und daran und an den langen und manchmal unüberschaubaren Verwaltungswegen scheitert so manch guter Wille und die Leidtragenden sind dann die Verantwortlichen auf der untersten Ausführungsebene. Sie müssen das ausbaden was oben verbockt und nicht zu Ende gedacht wurde.
    Wir leben in schweren Zeiten und es wird noch schwerer werden, stehen uns noch andere globale Probleme, wie Klimaerwärmung, Wasserknappheit etc. bevor.
    Grüße
    Nachdenker

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Ich habe zeitweise 10 Patenkinder in der ganzen Welt unterstützt, das waren jeden Monat 250 Euro. habe ich dadurch ein größeres Recht mich gegen rechtes Gedankengut zu wehren, wenn es um Flüchtlinge geht? Ich bin Veganer und durch meinen Verzicht auf Fleisch seit 35 Jahren trage ich keine Mitschuld an der Ausbeutung in der dritten Welt aufgrund von Futtermittelanbau. Erlaubt das mir, objektiver zu urteilen?
    Ich denke nicht. Kritik ist dann berechtigt wenn sie SACHLICH ist egal ob man in der Sache aktiv ist oder nicht.
    Das die Politik versäumt hat, den sozialen Wohnungsbau zu fördern und statt dessen die Möglichkeit, billig zu wohnen abgebaut hat damit Spekulanten reich werden, ist nicht Schuld der Flüchtlinge. Alle Probleme, die wir hier haben was die Kluft zwischen Arm und Reich betrifft, haben auch nicht mit den Flüchtlingen zu tun.
    Jeder der anfängt, so zu tun als ob die vorhandenen Probleme mit den Flüchtlingen zu tun haben verwendet nunmal rechtes Gedankengut. Die Rechten behaupten immer wieder, Ausländer nehmen Deutschen die Arbeit weg und ähnliches. Meiner Ansicht nach muss man sich gerade als Christ klar positionieren. Das fängt damit an, dass man klar gegen Antisemitismus aufsteht, gegen die Diskreminierung anderer und hört damit auf, dass man für Hilfe auftritt für alle Menschen, die Hilfe nötig haben, egal woher diese kommen, welche Religion sie haben oder welche Sprache sie sprechen.
    Wer das nicht macht, der nimmt nun mal leider eine Postion ein die von Leuten vertreten wird, deren Lieblingsfarbe Braun ist….

  • Alois
    August 10, 2015

    Lieber ManfredF

    Wenn ein Hund gerne Fleisch ist und ich esse auch gerne Fleisch, bin ich deshalb ein Hund?
    So ist das mit einer eigenen Ansicht, nur weil diese in manchen Punkten identisch ist mit Rechten ist man noch lange kein Rechter.
    Auch wenn es nicht hier her gehört habe ich die feste Ansicht, dass man jeden Menschen der zu uns kommt erst einmal ordentlich versorgen und unterbringen muss. Dann im Nachgang muss man allerdings alle wieder zurückschicken die nur aus wirtschaftlichen Gründen gekommen sind.
    Denn Europa kann nicht die ganze Welt aufnehmen. Das ist übrigens die letzte Aussage von Gregor Gysi, bestimmt nicht im Verdacht ein Rechter zu sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Nachdenker an ManfredF
    August 10, 2015

    Hallo ManfredF,

    ich bewundere und ehre deinen Einsatz für die Menschen die es verdienen und brauchen. Hut ab. Klar sollten und müssten wir alle und unsere Politiker und das weltweit diese Probleme angehen. Wenn alle an einem Strang ziehen würden wäre auch vieles machbar, keine Frage. Aber zurück zur Realität und weg vom Wunschdenken. Es ist doch in den letzten vielen vielen Jahren alles ausprobiert worden, jede Regierungsform usw. und was ist rausgekommen?? Die Dinge haben sich nicht verbessert, nein sie sind schlimmer geworden und steuern jetzt auf einen Höhepunkt zu und damit meine ich nicht nur die Flüchtlingsfrage. Das ist die realität und das müssen wir so zur Kenntniss nehmen. Sollten wir denn weiterhin glauben, das wir Menschen das hinbekommen?? Wir wünschen es uns alle, keine Frage. Aber sagt die Bibel auch nicht vorher, das die Verhältnisse schlechter werden müssen und das die Menschen im allgemeinen immer egoistischer und eigenliebiger werden ?? Sollen sich denn diese zeichen nicht irgendwann einmal einstellen??
    Vielleicht stehen wir ja am Anfang dieser Verschlechterungen. Probleme weltweit und in allen Bereichen, wie Flüchtlinge, Kriege, Wasserknappheit, Erderwärmung, Finanzkrise, Bildungskrise und und und.
    Seien wir doch ehrlich. Wir wünschen uns friedliche Verhältnisse und Auskommen für alle. Mit tun die armen Menschen und deren Kinder auch unendlich leid. Klar wir sollten ighnen helfen so gut es geht, doch ist das nicht vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei all den vorliegenden Problemen?
    Jeder mag sich selbst eine Meinung dazu bilden, aber bitte lass auch diese Ansicht gelten, so wie ich dein Engagement toll finde.
    Grüße
    Nachdenker

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Ich frage mich gerade, warum hat uns Jesus dieses Gleichnis erzählt?

    9 Jesus erzählte ein weiteres Gleichnis. Er hatte dabei besonders die Menschen im Blick, die selbstgerecht sind und auf andere herabsehen. 10 „Zwei Männer gingen in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zolleinnehmer. 11 Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: ‚Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Gottloser, kein Ehebrecher und schon gar nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten.

    12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe von allen meinen Einkünften den zehnten Teil für Gott.‘ 13 Der Zolleinnehmer dagegen blieb verlegen am Eingang stehen und wagte kaum aufzusehen. Schuldbewusst betete er: ‚Gott, vergib mir, ich weiß, dass ich ein Sünder bin!‘ 14 Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn wer sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden.“

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Oder warum hat uns Jesus diese Worte vermittelt?

    Vom Almosengeben
    1 Habt Acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. 2 Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 3 Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, 4 damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

  • Gerd
    August 10, 2015

    Die liebe Shannon,

    hat eigentlich das in klaren Worten geschrieben, was mir auch am Herzen lag. Übrigens wurde ich während der Naziherrschaft und des Krieges von meiner Mutter in Hamburg getrennt und kam zu Adoptiveltern nach Wien…

    Was Leute mit Unterscheidungsvermögen in der gegenwärtigen Asylkrise (wie sie vorhin genau so in den Nachrichten genannt wurde) zu Denken gibt:

    In einem Schreiben des Salzburger Erzbischofs Franz Lackner an seine „Mitbrüder im priesterlichen Dienst, Diakone und Mitarbeiter in den Pfarren“ heißt es zur Asylproblematik unter anderem:

    „Setzen wir unsere Kräfte ein um Menschen, die in unserem Land Zuflucht suchen, eine neue Heimat zu schenken…“.

    Was so schöngeistig und salbungsvoll daherkommt, hat allerdings einen ordentlichen Pferdefuß, geht es doch dabei in Zeiten der Völkerwanderung um nichts anderes als auch um die Preisgabe unserer Heimat. Empört und ohne Scheu reagierte darauf der Pfarrgemeinderat Hermann Mitterer. Er antwortete dem allzu schenkfreudigen Erzbischof wie folgt:
    —————-

    Grüße aus der Ecke der Realität und nicht von der rechten!
    Gerd

    ————————————-
    Lieber Gerd,
    ich habe vorerst den Brief aus Deinem Kommentar entfernt, da ich nicht weiß
    ob demjenigen das Recht ist, bzw. ob Du das Recht hast diesen Brief in voller Länge hier einzustellen.
    Solltest Du das Recht dazu haben, gib bitte Bescheid, dann kann ich den Text wieder einsetzen.

    Vielen Dank im Voraus.
    Liebe Grüße bruderinfo2

  • Gerd
    August 10, 2015

    Lieber Bi-Redakteur,

    ich bekam den Brief des Erzbischofs und den Antwortbrief des Katholiken Mitterer vor 2 Wochen schon in Faksimile (also Original). Und heute, nachdem ich hier meinen Beitrag einstellte, bekam ich von einem Ex-ZJ auch noch die Texte ausgeschrieben.

    Nun sah ich soeben im Internet nach, der Brief ist längst öffentlich, beginnt so:

    DEBATTE
    Flüchtlingsdebatte in Kirche: „Ich schreibe Ihnen als Vater, der sich um seine Kinder sorgt“
    Von st• August 4, 2015
    Der Erzbischof von Salzburg, Franz Lackner, richtete sich unlängst mit einer Bitte an seine Gemeinde: Es sollten alle Ressourcen für Immigranten ausgeschöpft werden. In einem offenen Brief schrieb der Bischof:…

    Wer den Antwortbrief des Herrn Mitterer bei:

    …unsertirol24.com/2015/08/04/fluechtlingsdebatte-in-kirche…

    …aufruft, möge bitte den Antwortbrief DORT beachten und – wenn nötig – hier widerlegen!

    Wenn die Flüchtlingszeit nach dem Krieg heute als Bespiel genannt wurde, dann musste auch damals ein Auswanderer nach Kanada und USA erst einige Anträge stellen, dann wurde geprüft, ob sie denjenigen BRAUCHEN können. Den Wernher von Braun wurde diese Art „Flucht“ gestattet, alles klar? Warum sperrt sich das riesige Land USA und Australien heute so sehr? Weil die mit all den Flüchtlingen überfordert sind und bei uns im kleinen Ösien soll das weiter endlos funktionieren?

    Wegen rechtslastigen Vorwurf gegen mich, ein stiller Mitleser mailte mir das vorhin:

    Servus Gerd,

    Kann deine Ausführungen nur unterstützen.

    Übrigens, die Herren und Frauen GutmenschInnen (Achtung: Ironie…) arbeiten zum Teil mit der gleichen Argumentationskeule, wie wir ALLE seinerzeit bei den ZJ. Wenn Argumente von der Gegenseite kamen, war unsere Antwort: „Ja, aber wir haben die Wahrheit und das ist von den Ungläubigen.“

    Heute: „Höre ich da rechtsradikales Gedankengut?“

    Sobald sie argumentativ in die Enge getrieben werden, kommt die N..i Keule. Einfach schwach.

    Herzliche Grüße aus …
    ———————
    Abendgrüße!
    Gerd

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Gerd, ich zitiere aus dem von dir genannten Brief: „Diese jungen Männer wollen nicht nur materielle Verbesserungen für sich erreichen. Sie haben auch menschliche – männliche – Bedürfnisse nach Zuneigung, Befriedigung ihres Geschlechtstriebes und nach Familie! Wo sollen die Frauen herkommen, die sie zur Befriedigung dieser Bedürfnisse benötigen? Aus ihren Heimatländer? Wollen Sie diesen Millionen Frauen in Österreich und in Europa auch eine „neue Heimat“ geben? Wollen Sie zu den Millionen junger Männer, die keine realistische wirtschaftliche Perspektive haben, noch Millionen junger Frauen hinzufügen, denen dasselbe Schicksal droht? Das würde wohl zum totalen gesellschaftlichen Zusammenbruch in Europa und in Österreich führen!
    Also, sie werden „gezwungen“ sein, sich den einheimischen Frauen „zuzuwenden“. Wir werden also nicht nur materielle Verteilungskämpfe erleben, sd. auch den Kampf um die Fortpflanzung, wie er das Leben auf Erden seit Anbeginn kennzeichnet.“

    Das ist nur die Spitze des Eisberges. Ich habe selten so einen unsachlichen, polemischen Text zum Thema Flüchtlinge gelesen.

    Bist du ernsthaft der Meinung so ein Text ist eine Grundlage für eine sachliche Auseinandersetzung. Da wird erwähnt, dass die Jugendarbeitslosigkeit 50% beträgt (natürlich nicht in Österreich sondern in Spanien aber da es sich gut anhört passt es natürlich gut).
    Ist es eigentlich bekannt und im Bewusstsein, dass das arme Libanon prozentual gesehen so viele Flüchtlinge aufnimmt dass wir in Deutschland 18 Mio. Menschen aufnehmen müssten um die gleiche Last zu tragen? Die Überschrift dieses Briefes lautet „Ich schreibe Ihnen als Vater, der sich um seine Kinder sorgt“
    ganz polemisch muss ich sagen, ich mache mir Sorgen um die Kinder, die so einen Vater haben und mit so einem Gedankengut aufwachsen…..

  • Shannon
    August 10, 2015

    Hallo ihr Lieben,

    ich sehe das, was sich momentan auf der Erde abspielt als Teil eines großen Plans. Die New-Welt-Order wird stattfinden. Schließlich ist Chaos für die Zeit des Endes prophezeiht. Auch das Satan umher geht wie ein brüllender Löwe muss sich erfüllen. Und wie bekommt man Menschen am besten unter eine neue politische Struktur? Indem man Chaos produziert – hat Rotschild ja schon vor vielen Jahrzehnten gesagt.

    Jetzt kann ich mich selbstverständlich von dem bestehenden Chaos anstecken lassen und in Resonanz gehen, mich aufregen über die vielen Ungerechtigkeiten und dabei eines vergessen: Die Schrift muss sich erfüllen.
    Wer die Möglichkeiten hat, mal nach den Thesen der Illuminati zu googeln und fündig wird, reibt sich die Augen, was da alles von langer Hand geplanz ist.

    Ich habe sie mal gelesen, ist aber 20 Jahre her und das Buch habe ich inzwischen raus geschmissen, hätte ich wohl nicht zun sollen. Da standen so Dinge wie: Willst du die Welt beherrschen, musst du die Medien beherrschen. Oder: Willst du ein Land zerstören, musst du die Familien zerstören.
    Damals dachte ich, na ja, die Scheidungsrate nimmt ja schon zu und viele Familienstrukturen zerfallen. Und die Medien berichten doch immer noch sehr differenziert.
    Aber diese momentane Genderpolitik hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen. Ebenso, dass alle inzwischen aus einer Quelle abschreiben und da wird nur berichtet, was politisch gewünscht ist.

    Rückblickend gesehen, ist doch alles eingetroffen und je mehr Chaos wir haben, um so mehr wird mir klar, dass es nur eine Rettung gibt, nämlich Jesus Christus. Sicherheit im Außen ist eine Illusion, die gibt es nicht. Sicherheit kommt nur aus der eigenen Kraft und aus der eigenen Stärke, dem Vertrauen und der Zuversicht, dass unser Herr dem ein Ende bereiten wird.

    So und nun zu dem diskutierten Füchtlingsthema: Es ist vollkommen legitim, dass Menschen aus Kriegsgebieten flüchten. Es ist auch in Ordnung, dass man sie aufnimmt. Das ist eine kollektive Aufgabe. Der Sprengstoff sind doch die Wirtschaftsflüchtlinge, junge Männer, die sich nicht an Regeln des Landes halten. Dass die Verbrechensrate aus dieser Personengruppe ansteigt, wird uns in den Medien in der Regel nicht berichtet. (siehe: Willst du die Welt beherrschen….)

    Unterhält man sich jedoch mit Polizeibeamten, erfährt man andere Dinge. Dinge, über die nicht berichtet werden darf. Darum wachsen auch die Ängste in der Bevölkerung. Selbst wenn die Angst nicht real ist, liegt doch eine Energie in der Luft, die jeder spüren kann, wenn er auf Angst programmiert ist.

    Jetzt kann ich mir Gedanken darüber machen, warum die globale Elite diese langfristigen Pläne verfolgt. Sind diese Pläne in deren Kopf geboren? Haben diese direkten Kontakt zu Dämonen? Wir wissen es nicht, aber eines weiß ich; Die Schrift muss sich erfüllen.
    Unser Problem ist doch nur, dass man schon vor 20 Jahren gedacht hat, es könne nicht mehr schlimmer kommen. Dass eine Steigerung möglich ist, hat die Geschichte gezeigt. Ich fürchte, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.
    Was habe ich als Einzelperson jetzt noch für eine Möglichkeit, dem Chaos zu entgehen? Indem ich meinen inneren Frieden und den Glauben bewahre, egal was um uns herum weg bricht. Es gibt keine andere Hilfe, als durch die Kraft unseres Herrn Jesus Christus. Wie man diese Hilfe bekommt ist am Ende egal, Hauptsache, man bekommt sie und manchmal passieren auch Wunder.

    Wer kann das sonst noch, mit einer Präzision und zur richtigen Zeit, außer unser Retter? Denn nicht nur Satan mit seinen Gehilfen und den Schöpfern der New-Welt-Order plant langfristig, auch unser Vater im Himmel hat das, was heute passiert bereits vor der Schaffung der Erde gewusst. Das ist zumindest für mich ein sehr beruhigendes Gefühl.

    Ich wünsche euch eine friedvolle Woche

    Liebe Grüße
    Shannon

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Liebe Shannon
    der subjektive Eindruck täuscht leider.

    1) wir haben nicht mehr Erdbeben als früher.
    2) Immer weniger Menschen hungern insgesamt bei steigender Bevölkerung.
    3) Es gibt nicht mehr Kriege als früher.
    Wir sehen alles nur viel geballter, weil man nur die schlechten Dinge zeigt. Diese Nachrichten interessieren nämlich besonders.

    Und es ist eine Illusion zu glauben, es gäbe Kreise, die die Weltherrschaft anstreben und eine neue Ordnung schaffen wollen. Geld und Macht haben immer die Welt regiert. Dass war zur Zeit Jesu nicht anders als im Mittelalter oder heute. Es gab und gibt immer FAmilien, die sehr reich waren. Und dadurch auch Macht hatten und haben. Das einzige was die Reichen und Mächtigen interessiert, ist reich und mächtig zu bleiben. Das war auch schon immer so. Das ist kein Geheimnis.

    Wir leben seit Christus in der Zeit der Drangsal, seit Satan damals aus dem Himmel geworfen wurde. 2.000 Jahre sind lang aber für Gott und ein Augenblick.

  • Gerd
    August 10, 2015

    Lieber Matthäus,

    es ist bereits die Frage, ob jene die „Hilfeleistung“ bieten, nicht bald selbst Hilfe brauchen werden?

    Offene Grenzen sind seit Jahren bereits zum Problem geworden. Was ManfredF fordert, findet bereits ungehemmt statt, Zitat:

    „Ich wäre daher absolut dafür, dass die Grenzen in ganz Europa offen wären und jeder kommen kann der möchte. Dazu gehört dann auch, dass jeder, der arbeiten will auch arbeiten darf.“

    Die „christliche Güte“ gegenüber Fremden wird in einigen Staaten bereits überstrapaziert. Wenn es nur darum geht den armen Asylsuchenden „eine neue Heimat“ zu bieten, dann sollten diese Gütigen doch die Schleuser/Schlepper unterstützen, sie sollten denen das Geld bieten was diese den Flüchtenden abnehmen. Und ein Passagierschiff an die libysche Grenze senden, damit nicht Schlauchboote genommen werden müssen.

    Da werden handys abgehört, um Terroristen aufzuspüren und durch die Hintertüre kommen Fremde ohne Pass ungehindert in die Länder der Gütigen und werden gespeist.

    An verwandter Stelle grübeln wir wann die „große Drangsal“ kommen wird, wer weiß, vielleicht ist sie bereits wirksam? Der globale Finanzsektor spielt längst schon verrückt.
    Wir sollten nicht angstvoll sein, sagt uns das Generalthema hier, daher wage ich weiter auszuholen:

    Thomas P.M. Barnett ist ein US-amerikanischer Militärgeostratege, der mit seiner geopolitischen Theorie des „Functioning Core (Funktionierender Kern)„ und des „Non-Integrating Gap (Nicht-Integrierbare Lücke)„ seit ca. 2003 als neuer Star am Firmament der Geostrategen gilt, er meint:

    Die vier „Flows (Strömungen, Bewegungen)„ der Globalisierung
    Frieden und Ausgewogenheit auf der Welt kann nach Ansicht von Barnett dauerhaft nur durch die Globalisierung realisiert werden. Damit die Globalisierung „funktioniert“ (fragt sich nur in welcher Hinsicht und für welchen Profiteur) müssen vier „Flows“ vorhanden und gegeben sein.

    Ein ungehinderter Strom von Einwanderern (vgl. hierzu Balkanisierung, Flüchtlinge aus Afrika und Nahost), der von keinem Volk, keiner Regierung oder keiner Institution verhindert werden darf. Interessanterweise sieht Barnett für die EU eine Verzehnfachung der Zuwanderung vor.
    Ein ungehinderter Strom von Ressourcen (Erdöl, Erdgas, usw.), was wiederum den Bestrebungen der USA entspricht sich weltweit die Rohstoffe zu sichern (Naher Osten oder auch Russland unter Jelzin). Barnett spricht explizit bei diesem Punkt davon, dass sich Rohstoffe nicht in den Händen von Staaten oder Völkern befinden dürfen, sondern vielmehr privatisiert und internationalisiert werden müssen. (vgl. hierzu auch die aktuelle Situation mit Russland, das Dank Putin den Ausverkauf der heimischen Rohstoffe an angloamerikanische Großkonzerne verhinderte und seitdem wieder auf der „Abschussliste des Westens“ steht.)
    Ein ungehinderter Strom von Krediten und Investitionen nach Innen (zu den Staaten und den Menschen, also die klassische Schulden- und Zinsfalle) und ein ungehinderter Strom von Gewinnen nach Außen (vornehmlich wohl zu den USA und zu wenigen Einzelpersonen/-gruppierungen). Barnett sieht dabei den US-Dollar als elementaren Bestandteil dieses „Kreditkreislaufs“ an und fordert, dass die Rohstoffe und Ressourcen per Kreditgewährung in US-Dollar gehandelt werden müssen, wobei den Staaten jedwede Steuerungmechanismen genommen werden müssen, damit die Erträge ungehindert (in Richtung der USA) fliessen können.

    Ein ungehindeter Strom US-amerikanischer Sicherheitstechnik und -kräfte in die regionalen Märkte (export of US–security services to regional markets), was letztlich gleichbedeutend damit ist, dass kein Staat und keine Regierung US-Militäreinsätze behindern, verurteilen oder ihnen mit Widerstand begegnen darf. Full Spectrum Dominance.

    Flüchtlingsströme als Mittel zur Gleichschaltung

    Barnett beschreibt, dass das Endziel der Globalisierung die Gleichschaltung aller Länder auf der Erde ist. Jährlich sollen 1,5 Millionen Zuwanderer aus der Dritten Welt in Europa aufgenommen werden, um somit eine Vermischung der Ethnien und Rassen zu erreichen. Im Ergebnis soll damit eine Bevölkerung geschaffen werden, deren durchschnittlicher IQ bei 90 liegt – intelligent genug zum Arbeiten, einfältig genug, um keinen Widerstand zu leisten…

    Sollen wir Angst haben?
    Siehe Hauptartikel oben 😉

    Sonnige Montagsgrüße!
    Gerd

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Hätten wir offene Grenzen, dann würden die Schlepper arbeitslos. Dann kann jeder kommen, einen Antrag stellen und mehr erstmal nicht. Das wäre die sinnvollste Lösung. Das bedeutet nicht, jeder kommt ohne Pass in Scharen über die Grenzen und versteckt sich bei uns. Wer das behauptet, der versteht nicht oder will nicht verstehen.
    Solange wir die Grenzen zumachen, nutzen Schlepper die Angst der Menschen und treiben diese aufs Meer, dem einzigen freien Zugang. Wir alle sind mitverantwortlich weil unsere Regierungen nicht handeln.

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Also sei mir nicht böse lieber Manfred, aber solche Ansagen wie dein Schlusssatz „wir sind alle mitverantwortlich“ weil unsere Regierungen nicht dagegen oder dafür tun, das sind doch so völlig unüberlegte Pauschalaussagen.

    Kann ich demnächst auch was dafür wenn unsere Regierung einen Krieg beginnt, oder sind wir schuld wenn die Regierung Straftäter unterschiedlich beurteilt. Nicht einmal wenn ich dieser Regierung meine Stimme gebe, kann man dem einzelnen hierbei eine Mitschuld auferlegen. Mitschuldig werde ich wenn ich den Krieg aktiv unterstütze oder mich selbst als Straftäter zu verantworten habe.

    Selbst wenn der einzelne Bürger Waren die in Bangladesh oder China produziert werden kauft, kann uns damit nicht Schuld aufgeladen werden dass dort unten eine Fabrikhalle einstürzt oder abbrennt weil sie die einfachsten Baugesetze nicht beachten.

    Das ganze System ob Wirtschaft oder Politik ist korrupt oder um die Bibel zu gebrauchen, was krumm ist kann nicht gerade gemacht werden. Wir sollten etwas mehr Realitätsbewußtsein haben und das nicht nur in der derzeitigen Flüchtlingskatastrophe. So sehr mir diese Menschen und ihre Familien leid tun, wir, jeder einzelne auch etwas zur Linderung beitragen können und sollten. Aber eine Mitschuld daran, dass es wahnsinnige Diktatoren gibt, irre Waffenproduzenten, grausame Religionsfanatiker, das lasse ich mir nicht umhängen. Wenn du dies dem Satan und seinen Dämonen in die Schuhe schiebst, oK damit kann ich leben.

    LG Matthäus

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Matthäus,

    nein, das war nicht deutlich formuliert. Wenn man alte Menschen in Altenheime abschiebt und die vegetieren dann bei schlechter Ernährung und „abgeschossen“ mit Psychopharmaka vor sich hin, sind die dann nicht auch verzweifelt und drangsaliert?

    Von Asylsuchenden hat Bernhard nichts geschrieben. Eine Mutter, die nicht weiß, wie sie ihre Kinder durch bringt, ist auch bei uns in D. verzweifelt.
    Darum meine Frage, was genau er damit gemeint hat.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Bernhard,

    was verstehst du unter unterlassene Hilfeleistungen?
    Definiere das bitte genauer.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Hat Bernhard dies nicht im Gedanken davor deutlich formuliert, liebe Shannon?

    Ich denke auch dass eine Hilfe zu den derzeitig EU weiten Asylsuchenden diese Hilfe angeboten werden soll. Wofür ich kein Verständnis habe wenn sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge, nur um ihren Lebensstandart heben zu können ihrer Heimat, bei der keine Gefahr zu Leib und Leben besteht, den Rücken kehren möchten.

    LG Matthäus

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Matthäus
    sehe ich ganz anders. Wir leben in einer freien Welt (abgesehen von den Staaten, die Freiheit immer noch unterdrücken). Jeder Mensch hat daher das Recht, selbst zu entscheiden, wo er leben möchte. Wenn ich in einem Land lebe, in dem ich für mich und meine Kinder nur Armut als Zukunft sehe, dann habe ich das Recht zu versuchen, in einem anderen land die Chancen für meine Familie zu erhöhen.
    Ich wäre daher absolut dafür, dass die Grenzen in ganz Europa offen wären und jeder kommen kann der möchte. Dazu gehört dann auch, dass jeder, der arbeiten will auch arbeiten darf. Ich würde daher nur prüfen, ist der „Flüchtling“ in der Lage, hier auf Dauer eine Existenz aufzubauen und ihm für eine begrenzte Zeit von 3 bis 6 Monaten staatliche Unterstützung gewähren. Schafft er es, in dieser Zeit eigenes Geld zu verdienen kann er bleiben, ansonsten wird die Unterstützung eingestellt. Hat er Familie, bei der er leben kann, wäre mir das egal.

    Damit bekommt jeder eine Chance, wir bekommen Arbeitskräfte und Menschen die was bewegen wollen und die, welche kommen, weil sie glauben, hier werden sie ewig vom Staat versorgt ohne Arbeit die werden schnell merken, ohne eigenes Einkommen ist man in jedem Land arm.

    Das wäre für mich ein Bild einer gerechten freien Welt.

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Über die Folgen -wenn einer nach 3-6 Monaten- es nicht schafft, darüber hast du offenbar noch nicht wirklich nachgedacht! Aber diese Plattform ist als Diskussion darüber nicht vorgesehen deshalb werde ich auch darüber hier nichts mehr schreiben.
    Liebe Grüße Matthäus

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Sollte BI diesen kurzen Gedankenanstoss nicht freischalten so ist es mir auch recht, nur dieser kleine Gedankenanstoss:

    Schätzungen zufolge sollen allein aus Afrika rund 400 Millionen Ausreisewillige (Richtung EU) bereitstehen,
    80 % der Asylanträge werden derzeit abgelehnt, die EU kämpft derzeit mit über 30 Millionen eigenen Arbeitslosen.

    Die kulturellen und ethnischen Differenzen, von den religiösen (Fanatiker?) will ich gar nicht mehr reden. Lieber Manfred, dann wünsch ich dir eine friedliche und sichere Zukunft für dich und deine Kinder, oder du könntest dann ja nach Afrika auswandern, dort gibt es dann Land genug.
    LG Matthäus

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Matthäus
    das Thema wäre sicher ein eigener Bereich wert. Ich denke schon, gerade auch als Christ sollte man über so ein Thema diskutieren.

    Allerdings frage ich mich, woher du diese Zahl hast. In der ARD tauchte neulich die Zahl 60 Mio. Flüchtlinge auf, weltweit. Bei weitem nicht alle kommen nach Europa.
    Im übrigen ist es mir als Christ egal, welchen Hintergrund ein Mensch hat, welcher Rasse oder Religion er angehört. Mich interessiert nur, ob jemand Hilfe braucht und wenn ich helfen kann, dann helfe ich. Unser Staat hat einige hundert Milliarden Euro Steuergelder ausgegeben, um ein paar Banken zu „retten“ – letztlich um die Investoren hinter den Banken die Gewinne zu sichern. Wir können es uns daher ohne Probleme leisten, jedes Jahr 1 Million Flüchtlinge aufzunehmen ohne dass es irgendwem von uns schlechter geht. Ich habe keinerlei Berührungsängste damit und sehe meine Sicherheit auch nicht gefährdet.

    Ich arbeite gerade an einem großen Projekt und wenn das klappt, dann werde ich auch nach Afrika gehen, aber nicht um dort zu leben, sondern um dort Arbeitsplätze zu schaffen und zu helfen. Und solange dass noch nicht möglich ist, unterstütze ich mit meinen Möglichkeiten Projekte die solche Ziele verfolgen.

    Wir benehmen uns immer noch wie zur Zeit der Kolonialmächte. Wir beuten die Rohschätze Afrikas aus, beschlagnahmen fruchtbares Land damit wir hier Kaffee, Kakao oder Tierfutter zur Verfügung haben und über Konzerne, die in Europa und USA bzw, China ansässig sind, beuten wir die Menschen dort direkt aus und dann wundern wir uns, wenn diese im eigenen Land keine Perspektive sehen und zu uns wollen.

    Bis auf China sind es alles „christliche“ Nationen, die Afrika an den Rand des Ruins getrieben haben. Und die daraus entstandenen Terrorgruppen machen jetzt den Rest.

    Wir reden hier immer von dem gefährlichem Islam. Wie viele Anschläge von Islamisten gab es in diesem Jahr in Deutschland und wie viele Anschläge von Neonazis und rechten Gruppen?

    Die Deutschen leben nach dem St Floriansprinzip. Nur nicht vor meiner Tür. Arme Flüchtlinge aber wir können diese doch nicht alle aufnehmen. Endlager für atommüll, gerne aber nicht bei uns. Stromtrassen für erneuerbare Energie, gerne aber nicht bei uns. usw. Was würde Jesus tun? Ging er zu den frommen Menschen? Nein, er ging zu den Randgruppen, den Sündern, die welche Hilfe brauchten.

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Hallo ManfredF!

    Ich habe nicht von 400 Millionen Flüchtlingen geschrieben sondern von Ausreisewilligen, die wenn sie könnten (offene Grenzen – deine Worte) über die nächsten Jahre ALLE vor unserer Tür stehen würden – und hier ist nur Afrika genannt. Ich habe diese Zahlen aus einem Schreiben von einem Studierenden aus dem Bistum Münster der an den Erzbischof von Salzburg diese und andere Zahlen nannte, der seine Sorge zum Thema Asylsuchende ohne auf christliche Werte zu vergessen aber dennoch die Fakten „zum Nachdenken“ vermittelte.

    Wen du auch in den meisten deiner Worte recht hast und wir wie schon Shannon es sehr deutlich formulierte, diese Probleme nicht mehr lösen können, denn solange Menschen über Menschen herrschen wird es zu ihrem Verderben sein. Folglich brauchen wir eine andere Macht und Kraft um solche globale chaotische Verhältnisse zu lösen. Ich erinnere mich wie oft die ältere Generation sich dahingehend äußerte, „es muss/wird wieder ein Krieg kommen“ um einen Neuanfang zu starten. Kann das unsere Probleme wirklich lösen? Solange Menschen hier die Hebeln der Macht kontrollieren wird es zu keiner Lösung kommen.

    Es wird sich immer weiter zuspitzen, bis wie Jesus sagte: „Menschen werden weder aus noch ein wissen“ …und danach folgt unsere Befreiung. Die werden wir, auch nicht mit noch so gut gemeinten Aktivitäten zustande bringen. Das öffnen der Grenzen so nach dem Motto: „Kommt alle zu uns, wir nehmen euch auf und versorgen euch, das wird nur die Anarchie in unvorstellbarem Ausmass beschleunigen und „das weder aus noch ein wissen“ zu einem grauenhaften Ende führen.

    Glaubst du wirklich wenn diese Menschen hier den Wohlstand sehen sich mit einer Asylunterkunft (Zelt oder Turnhalle) und ein paar Euro Taschengeld zufrieden geben? Es geht hierbei auch um die Menge der Menschen, wenn vielleicht in einem Dorf dann mehr Ausländer (…wie du es einrichten würdest – für ALLE ein Willkommen) leben als Einheimische, dann frage ich wie hierbei der soziale Friede aufrechterhalten werden soll.

    Aber es ist müssig darüber zu philosophieren – WIR WERDEN DIESES PROBLEM nicht lösen.
    LG Matthäus

  • Bernhard Schüler
    August 10, 2015

    Hallo,

    liege ich völlig verkehrt, wenn ich meine, dass „unsittliche“ Sünden von uns Menschen oft überbewertet werden, während andererseits unterlassene Hilfeleistungen gegenüber verzweifelten, drangsalierten Mitmenschen meistens als unwichtig für das christliche Leben und das Gewissen erachtet werden, obwohl eigentlich gerade die unterlassenen Hilfeleistungen, meiner Überzeugung nach, zu den schlimmsten Sünden zählen?
    Ich würde mich über eine diesbezügliche Stellungnahme, auch im Hinblick auf die vielen interessierten Mitleser von Bruderinfo freuen.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • prodomo@Manfred F
    August 10, 2015

    Christus ist „das Ende des Gesetzes“.

    Paulus schrieb dazu folgendes:
    (Römer 10:4) 4 Denn Christus ist das Ende des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

    wie genau ist das zu verstehen?
    (Römer 6:14) 14 Denn Sünde soll nicht Herr über euch sein, da ihr nicht unter Gesetz seid, sondern unter unverdienter Güte.

    (Römer 4:13-15) 13 Denn nicht durch Gesetz hatte Abraham oder sein Same die Verheißung, daß er Erbe einer Welt sein sollte, sondern durch die Gerechtigkeit aus Glauben. 14 Denn wenn die, die sich an [das] Gesetz halten, Erben sind, so ist der Glaube nutzlos gemacht und die Verheißung aufgehoben worden. 15 In Wirklichkeit bewirkt das GESETZ Zorn, doch wo es kein Gesetz gibt, da gibt es auch keine Übertretung.

    Genial – durch Glauben haben wir die Verheißung so wie auch Abraham, der ja das Mosaische Gesetz nicht hatte und auch nicht kannte. Dennoch war er ein „Freund Gottes“.

    Damit wird folgendes klarer:

    (Römer 2:14, 15) 14 Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. . .

    Der Inhalt des Gesetzes ist in unser Herz geschrieben, man könnte es mit dem RAM eins Computers vergleichen, wir wissen als Geschöpfe Gottes von haus aus, was Recht und Unrecht ist, grundsätzlich meine ich.

    Also, keine Angst vor Gottes Wort, es beantwortet Deine Fragen, allerdings muß man es lesen…..

    ghtz

  • Tommy
    August 10, 2015

    So ungefaehr steht es auch im ersten Johannesbrief prodomo
    Tommy

  • prodomo
    August 10, 2015

    Das ist ein wirklich wichtiges Thema, ich denke aber, nicht so kritisch wie vieleicht vermutet:

    1. Johannes – Kapitel 2, Schlachter

    1 Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, damit ihr nicht sündiget! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; (Römer 8.34) (Hebräer 7.25) 2 und er ist das Sühnopfer für unsre Sünden, aber nicht nur für die unsren, sondern auch für die der ganzen Welt. (Johannes 11.51-52) (Kolosser 1.20) (1. Johannes 4.10)
    Wahre Gotteserkenntnis zeigt sich im Halten der Gebote Gottes und in der Bruderliebe

    3 Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. 4 Wer da sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; 5 wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe zu Gott vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. (Johannes 14.21) (Johannes 14.23) 6 Wer da sagt, er bleibe in ihm, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist. (Johannes 13.15) (1. Petrus 2.21-23)

    Problem sind nicht die biochemischen Prozesse, mit denen das Gefühl Angst umschrieben werden kann.
    Problem ist, dass ein unvollkommener Mensch nicht aus eigener Kraft ohne Sünde sein kann.
    Fatal ist dies, weil die Erbsünde ererbt oder von den Eltern vererbt wurde.
    Somit kam man mit dem Potential zur Sünde auf die Welt, OHNE ES VERHINDERN ZU KÖNNEN.

    GOTT weiß dies.

    Darum gab er uns einen Helfer, siehe 1. Johannes 2:1 und 2…….

    Was also muss unsererseits getan werden, damit wir auf Gottes Vergebung hoffen können?

    (1. Johannes 1:6, 7) 6 Wenn wir erklären: „Wir haben mit ihm teil“ und wir trotzdem in der Finsternis weiterwandeln, so lügen wir und handeln nicht nach der Wahrheit. 7 Wenn wir jedoch im Licht wandeln, wie er selbst im Licht ist, so haben wir miteinander teil, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

    Wir sollen also im Licht wandeln – wie geht das?

    (Epheser 5:6-9) 6 Laßt euch von niemandem mit leeren Worten betrügen, denn wegen der vorhin erwähnten Dinge kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. 7 Werdet daher nicht ihre Mitgenossen; 8 denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in Verbindung mit [dem] Herrn. Fahrt fort, als Kinder des Lichts zu wandeln, 9 denn die Frucht des Lichts besteht aus jeder Art von Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 

    Andererseits heißt es in 1. Johannes:
    (1. Johannes 1:8-10) 8 Wenn wir erklären: „Wir haben keine Sünde“, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. 10 Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

    Es kommt also auf das Bemühen an, selbst wenn dies in dem Bewußtsein geschieht, niemals fehlerfrei sein zu können:

    (2. Korinther 13:5-9) 5 Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind. 7 Nun beten wir zu Gott, daß ihr nichts Unrechtes tun mögt, nicht damit wir selbst als bewährt erscheinen, sondern damit ihr das tut, was vortrefflich ist, obwohl wir selbst als unbewährt erscheinen mögen. 8 Denn wir können nichts gegen die Wahrheit tun, sondern nur für die Wahrheit. 9 Bestimmt freuen wir uns, wann immer wir schwach sind, ihr aber machtvoll seid; und wir beten dafür, daß ihr wieder zurechtgebracht werdet. 

    Was genau ist Sünde?

    (Jakobus 4:17) 17 Wenn daher jemand weiß, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm Sünde.

    Wie geht es weiter nach einer Sünde?

    (2. Timotheus 2:25, 26) . . .da Gott ihnen vielleicht Reue gewährt, die zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit führt, 26 und sie wieder zur Besinnung kommen mögen, aus der Schlinge des Teufels heraus, da sie von ihm für dessen Willen lebendig gefangen worden sind.
    (2. Petrus 3:9) 9 Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen. 

    Reue und Werke die der Reue entsprechen, können zur Vergebung führen.
    Auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi.

    Wenn wir also ernsthaft bemüht sind, keine Sünden zu begehen, sofort bereuen un der Reue entsprechend handeln, wenn wir doch einmal gesündigt haben, dann…haben wir einen Fürsprecher bei Gott, Christus, der für uns eintritt mit seinem Opfer.

    Ist das nicht grandios?

    Warum also Angst haben ? cvfg

  • Boas an Manfred F.
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F.

    Zu deinen Fragen habe ich mir meine Gedanken gemacht und möchte erst einmal mit der letzten Frage beginnen:

    Frage: Woher wussten die Menschen vor den 10 Geboten was Gott wollte? Insbesondere weil es ja Aussagen gibt, die Handlungen als “Sünde vor Gott” darstellen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, führst Du als Beispiele den Joseph in Ägypten (Moralverstoß?) an und die Vernichtung von den Menschen in der Sintflut. Als weiteres Beispiel würde ich die Vernichtung Sodoms anführen. Doch mit den Beispielen gehe ich auch noch ein ganzes Stück weiter zurück: Kain. Wenn Kain nicht gewusst hätte, dass es nicht rechtens ist, einen Menschen zu Töten, hätte er Gott bestimmt keine ausweichende Antwort gegeben. Er hätte ohne umschweife zu JHWH gesagt: “ Er ist tot. Ich habe ihn erschlagen.“

    Interessant finde ich dazu, was Gott in 1. Mose 4:5-7 zu Kain vor der Tat sagte:

    5 Kain stieg das Blut in den Kopf und er starrte verbittert vor sich hin. 6 Der Herr sah es und fragte Kain: „Warum bist du zornig? Warum brütest du vor dich hin? 7 Wenn du Gutes im Sinn hast, kannst du den Kopf frei erheben; aber wenn du Böses planst, lauert die Sünde vor der Tür deines Herzens, und will dich verschlingen. Du musst Herr über sie werden.“ (Gute Nachricht)

    Das ist die erste Stelle in der Bibel, in der das Wort Sünde erwähnt wird. Gott wird hier nicht präzise. Er sagt nicht: Du darfst deinen Bruder nicht verhauen oder ihn verletzen oder töten. Auch darfst du seine Herde nicht Auseinadertreiben oder seine Tiere stehlen.

    Woher wissen Menschen seid beginn der Welt, was richtig und falsch ist? Da kommen mir spontan die Worte des Paulus in den Sinn aus Römer 2:14,15:

    14 Die anderen Völker haben Gottes Gesetz nicht; aber es gibt unter ihnen Menschen, die aus natürlichem Empfinden heraus tun, was das Gesetz verlangt. Obwohl es ihnen nicht bekannt gemacht worden ist, tragen sie es in sich selbst. 15 Ihr Verhalten zeigt, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind, und dasselbe beweist ihr Gewissen, dessen Stimme sie abwechselnd anklagt oder verteidigt. (Gute Nachricht)

    Aus diesem Text ergibt sich für mich der Schluss, dass die Menschen nicht die 10 Gebote (mündlich oder schriftlich) kennen müssen um nach ihnen zu handeln. Oder eben nicht danach zu handeln, und sich so den Zorn Gottes aufzuladen. Deshalb musste Sodom auch nicht zuerst von Gott über ihr schlechtes Treiben informiert werden, bevor er die Stadt dem Erdboden gleich machte. Unser Gewissen ist uns selbst ein Gericht. Auch wenn ich als Eingeborener am Amazonas lebe und noch niemals etwas von der Bibel gehört habe.

    Was Joseph betrifft, so ist seine Weigerung nicht unbedingt nur auf moralische Bedenken zurück zu führen. Sondern auch mit Sicherheit auf einen direkten Befehl seines Herrn Potifar. Evtl. auch bestehenden Landesgesetzen. Auch würde der nicht erlaubte Sex mit der Frau seines Herrn eine gehörige Portion an Undankbarkeit beweisen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich Joseph gefragt hat: Wie würde wohl Gott darüber denken? Zuerst schenkt er mir prophetische Träume und die Zusage durch meinen Großvater Abraham, dass auch aus mir eine große Nation wird. Dann beschützt er mich in meiner misslichen Lage von den eigenen Brüdern verkauft und verraten zu werden. Schenkt mir in Ägypten eine bevorzugte Stelle. Sichert mein überleben in diesem fremden Land durch einen Hofbeamten Pharaos. Der Herr erweist durch mich diesem Heiden außergewöhnliche Gunst. Und nun soll ich die von Gott geschenkte Zusage und sein Schutz leichtfertig aufs Spiel setzen, indem ich Potifar hintergehe? In meinen Augen wäre der Sex mit dieser Frau auch eine Sünde gegen Gott gewesen.

    Doch nun zu Deiner ersten Frage:

    „Jesus ging also davon aus, dass das Halten der Gesetze notwendig waren auf dem Weg zum ewigen Leben. Er führte aber keinerlei mosaische Vorschriften auf sondern zitierte nur die 10 Gebote bzw. einen Teil.

    An anderer Stelle sagte er, solange Himmel und Erde bestehen, gilt das Gesetz, wie oben gezeigt, scheint Jesus mit Gesetz vor allem die 10 Gebote zu meinen.

    Frage 1: Ich kann nirgends erkennen, dass Jesus diese Aussagen aufgehoben hat. Wieso sollte man also annehmen, dass die Gesetze, die Jesus als wichtig und unumstößlich angesehen hat, nicht mehr gelten?“

    Was Deine erste Frage betrifft, habe ich folgendes festgestellt: Jesus erwähnt in Math. 19 nur die Gebote fünf bis zehn, wobei er die Gebote acht und zehn zusammenfasst. Das sechste Gebot, das Jesus anführt, ist kein Bestandteil der 10 Gebote, sondern wird in 3. Mose 19:18 erwähnt:

    18. Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen, und sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin Jehova.

    Wobei wir wieder bei dem Problem sind: Kann ich aus Mathäus 19 ableiten, dass ich die 10 Gebote vom übrigen mosaischen Gesetz ohne weitres abtrennen darf? Als siebtes, achtes und neuntes erwähnt Jesus etwas, was weder im mosaischen Gesetz noch in den 10 Geboten erwähnt wird. Er sagt:

    7. Verkaufe deinen Besitz
    8. Gib das Geld den Armen
    9. Folge mir nach (Gehe mit mir)

    Also setzt sich die Antwort Jesu aus drei Bestandteilen zusammen: Teile der 10 Gebote, eine Anweisung aus dem mosaischen Gesetz und weiteren neuen Vorgaben von Jesus, die sonst noch nirgends zuvor in der Bibel erwähnt wurden. Interessant finde ich auch, dass er den Sabbat nicht erwähnt. Genau so wenig die Festtage, die die Juden halten mussten. Jesus begnügt sich mir allgemeinen Verhaltensregeln, die das tägliche Leben betreffen.

    Nun zu Deinen Aussagen und meiner persönlichen Meinung darüber:

    Du schreibst: Jesus ging also davon aus, dass das Halten der Gesetze notwendig waren auf dem Weg zum ewigen Leben.

    Ich würde sagen: Jesus ging also davon aus, dass das Halten allgemeiner Verhaltensregeln notwendig war, auf dem Weg zum ewigen Leben.

    Du schreibst: Er führte aber keinerlei mosaische Vorschriften auf sondern zitierte nur die 10 Gebote bzw. einen Teil.

    Ich würde sagen: Er führte sowohl mosaische Vorschriften als auch Teile der 10 Gebote auf. Zusätzlich ergänzt er seine Bedingungen um weitere drei Bestandteile.

    Diese Aussagen wären für mich korrekt. Auch sehe ich keinen Grund dafür, warum Jesus das GESETZ aufheben sollte, das letzt endlich in zwei einfachen Geboten zusammengefasst werden kann. Genau so, wie das meine lieb gewonnene Schwester Omma in ihrem letzten Kommentar über Math. 22:37-40 beschrieben hat. Besser hätte ich das nicht sagen können.

    Deshalb wird das Gesetz, nach meiner Meinung, auch für alle Zeiten bestand haben. Nicht als 639 Einzelteile sondern in seinem tieferen Sinn. Deshalb kann auch ein Ureinwohner am Amazonas das Gesetz halten ohne es im Einzelnen zu kennen. Und um auf Römer 2 zurück zu kommen, deshalb schreibt Paulus nach den Gedanken über das Gesetz des Gewissen der Menschen, den Schlusssatz:

    16. an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, nach meinem Evangelium, durch Jesum Christum.

    Auch diese Menschen kann er nach der Lehre oder Evangelium Jesu richten, weil sie aus einem „natürlichen Empfinden heraus wissen, was das Gesetz verlangt“ (Römer 2:14).

    Das wäre so meine Antwort, nach meinem Verständnis, auf Deine Fragen.

    Sei ganz herzlich von mir gegrüßt.
    Boas

  • Omma@Boas
    August 10, 2015

    DANKE, lieber Boas für deine lieben Worte über mich!!!!! Auch deine Kommentare tun mir immer wieder gut, und stärken meinen Glauben.

    Es grüßt dich von Herzen

    deine Schwester Omma

  • raffaela
    August 10, 2015

    Liebe Schwester Omma, Du hast den Punkt getroffen. Obwohl ich mich manchmal frage,kann ich alle Mitmenschen lieben? Für dieses fehlverhalten (oder schutz Mechanismus?) an den man arbeiten kann, ist unser Herr Jesus Christus gestorben.Viele Grüße Raffaela

  • Boas
    August 10, 2015

    Liebe Raffaela,

    Deine Frage ist berechtigt. Viele sprechen von der goldenen Regel Jesu. Ich meine persönlich, dass diese Regel nicht aus zwei, sondern aus drei Grundsätzen besteht:

    1. Liebe Gott.
    2. Liebe deinen Nächsten,
    3. gleichermaßen, wie du dich selbst liebst.

    Selbst für Tiere ist diese, oft zu wenig beachtete, Eigenliebe überlebensnotwendig. Seid vorsichtig wie die Schlangen (Math. 10:16). Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. (Math. 10:23) Auch Jesus bat seinen Vater für sich selbst: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber“ (Mat. 26:39).

    Meine persönliche Meinung ist, dass sich Nächstenliebe und Eigenliebe/Selbstschutz immer die Waage halten sollten. Doch das ist meine private Überzeugung, die nicht unbedingt richtig sein muss.

    Mit warmen Abendgrüßen
    Boas

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Boas,

    mit deiner Überzeugung bin ich ganz bei dir. Wie bitte, soll man seinen Nächsten lieben, wenn man sich selbst nicht liebt? Aus einem leeren Gefäß kann man nichts schöpfen.

    Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Selbstfürsorge. Wer permanent versucht, das Gebot der Nächstenliebe zu beachten, bleibt irgendwann auf der Strecke. Denn nur aus der Stärke und der Kraft heraus kann man anderen helfen. Wer sich aufopfert, geht auf Dauer kaputt und wird für andere eine Last.

    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und jetzt liebe ich mich nicht? Dann kann ich auch den Nächsten nicht lieben. Alle Opfer für den Nächsten haben dann nichts mit Liebe zu tun, sondern mit dem verzweifelten Versuch, sich die Zuneigung und Dankbarkeit anderer zu erkaufen.

    Und ja, es ist für unseren Geist eine Herausforderung, das so zu akzeptieren. Denn wir wurden ja anders erzogen. Eine gesunde Selbstfürsorge muss man erst lernen. Wobei dann wieder das Thema Angst eine Rolle spielt. Denn wenn ich plötzlich NEIN sage, kann es ja sein, die anderen wenden sich von mir ab.

    Wenn das passiert, bedeutet das ja auch nur, dass man von anderen nicht geliebt, sondern nur benutzt wurde.
    Außerdem sehe ich in dieser anerzogenen Anpssungshaltung auch die Gefahr für unseren Glauben. Aber das ist ein anderes Thema: Gruppendynamik. Es ist nicht einfach, da seine Selbstüberzeugung zu behalten.

    Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Spätsommer-Wochenende

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Omma@Shannon
    August 10, 2015

    Liebe Shannon,

    du sprichst mir aus dem Herzen. Wir, mein Mann und ich, haben einige Jahre gebraucht, um diese Fürsorge für sich selbst zu lernen, und dass das nichts mit Egoismus zu tun hat. Auch hat es nicht unbedingt etwas mit Nächstenliebe zu tun, wenn man NUR an andere denkt. Wir haben lernen müssen, dass es vielmehr dann nur darum geht: DIE ERWARTUNGEN ANDERER ZU ERFÜLLEN! An sich denkt man dann gar nicht mehr. Nur, wer es lernt, AUCH sich zu lieben, kann echte Liebe zu anderen entwickeln. Und genau das möchte uns die Org. ausreden.

    Ich brauche manchmal bildhafte Vorstellungen, um einiges besser zu verstehen. So habe ich mir damals auch bei diesem Thema folgendes vorgestellt:

    Ich habe von meinem lieben himmlischen Vater ein wunderbares Geschenk bekommen, MEINEN KÖRPER. Wie kann ich dieses Geschenk verächtlich behandeln und schlecht damit umgehen, oder sogar gar nicht beachten? Das hat mir schließlich geholfen, auch für mich zu sorgen.

    Die SORGE FÜR ANDERE bleibt, oder vertieft sich sogar. Ja, es ist so, wie du schreibst: Man kann seinen Nächsten nur lieben, wenn man auch Liebe für sich verspürt.

    Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Matthäus
    alles richtig, ich habe ja nie behauptet, dass wir durch das Halten von Gesetzen gerettet werden. Aber meine Frage ist dadurch überhaupt nicht gestreift wurden.

    Du zitierst aus Römer 4. Dort ist ein sehr intereressanter Satz „Nur da, wo es kein Gesetz gibt, wird niemand schuldig.“

    Daher nochmal meine Frage: Durch welche Gesetze wurden die Menschen vor Moses schuldig gesprochen? Gab es vor den 10 Geboten Gesetze? Wenn nicht, wieso konnten die Menschen sündigen und schuldig werden? Paulus sagt doch deutlich, „Nur da, wo es kein Gesetz gibt, wird niemand schuldig.“ Er erklärt das ja auch so „Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ (Römer 3:20) Schlussfolgerung: Ohne Gesetz keine Erkenntnis von Sünde.

    Mit diesem Gedanken im Hinterkopf: Wieso wusste Jakob, dass es Sünde vor Gott sei, wenn er Ehebruch begeht?
    In 1. Mose 6 steht „11 Die Erde aber war verdorben vor Gott, und die Erde war erfüllt mit Gewalttat.
    12 Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verdorben; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verdorben auf Erden.“

    Die HFA übersetzt „11-12 Die übrige Menschheit aber war vollkommen verdorben. Keiner wollte von Gott etwas wissen, niemand beachtete das Recht und die Gesetze. Es gab nur ein Gesetz: Grausamkeit“.

    Welche Gesetze waren das und sind diese heute noch gültig weil sie ja weit vor Moses dagewesen sein müssen und daher in keinem Fall zu den mosaischen Gesetzen gehören. Schließlich wird ja auch argumentiert, dass Gesetz kein Blut zu essen ist vor Moses entstanden und gilt daher weiterhin.

    Ich bin verwirrt und würde gerne eine klare Antwort haben: Aufgrund WELCHER Gesetze wurden die Menschen vor Moses von Gott verurteilt, welche waren das und gelten diese heute noch. Wenn nicht, warum nicht?

  • Frank & Frei
    August 10, 2015

    Ist es nicht die ERbsünde, die uns auferlegt wurde und für die unser Herr Jesus starb?

  • Omma@ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Manfred,

    ich habe beim herumstöbern bei BI diesen Artikel gefunden. Habe ihn aber nur überflogen. Vielleicht hilft er dir weiter.

    http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/dem-gesetz-gegenueber-getoetet/

    Es ist eine interessante Frage, die du aufwirfst, ich hätte dir gerne weiter geholfen, doch meine Kräfte sind zur Zeit begrenzt.

    Ich wünsche dir weiter Erfolg und Grüße dich Omma

  • Omma@ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Manfred,

    jetzt habe ich doch noch ein wenig nachgeforscht, denn deine Fragen haben mir keine Ruhe gelassen. Hier das Ergebnis:

    Matthäus 22:37-40 (Hoffnung für alle)
    37 Jesus antwortete ihm: „‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!‘
    38 Das ist das erste und wichtigste Gebot.
    39 Ebenso wichtig ist aber das zweite: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!‘
    40 ALLE anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten.“

    (Die gute Nachricht)

    40 In diesen beiden Geboten IST ALLES ZUSAMMENGEFASST, was das Gesetz und die Propheten fordern.«

    Wie sagte unser Herr? In diesen zwei Geboten (DER LIEBE) sind alle anderen Gebote enthalten.
    Ein Beispiel:
    Wenn ich meinen lieben himmlischen Vater von Herzen liebe, dann werde ich keine anderen Götter haben WOLLEN.
    Ich werde auch keinen Götzendienst betreiben, usw.
    Wenn ich meinen Mitmenschen liebe, dann werde ich ihm nicht nur nichts Böses antun, sondern ihm auch das Gute, das er besitzt von Herzen gönnen.

    Auch bezüglich der Sabbatgebote zeigte Jesus worauf es in erster Linie ankommt, nämlich wieder auf die Liebe! Jesus zeigte folgenden Grundsatz auf:

    Markus 2:27,28 (Hoffnung für alle)
    27 Der Sabbat wurde doch für den Menschen geschaffen und nicht der Mensch für den Sabbat.
    28 DESSHALB HAT DER MENSCHENSOHN AUCH DAS RECHT ZU ENTSCHEIDEN, WAS AM SABBAT ERLAUBT IST UND WAS NICHT.“

    An dem folgenden Beispiel können wir gut erkennen, worauf es Jesus (und natürlich auch seinem Vater) in erster Linie ankommt:

    Markus 3:1-6 (Hoffnung für alle)

    1 Als Jesus wie gewohnt zur Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verkrüppelten Hand.
    2 Seine Gegner warteten gespannt darauf, wie Jesus sich verhalten würde. Sollte er es nämlich wagen, auch am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben.
    3 Jesus rief den Mann mit der verkrüppelten Hand zu sich: „Steh auf und komm hierher, damit alle dich sehen können!“
    4 Dann fragte er die Anwesenden: „Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?“ Doch er bekam keine Antwort.
    5 Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, TRAURIG ÜBER IHRE HARTHERZIGKEIT. Zu dem Mann aber sagte er: „Streck deine Hand aus!“ Er streckte sie aus, und die Hand war gesund.
    6 Da verließen die Pharisäer die Synagoge und trafen sich mit den Freunden und Anhängern des Königs Herodes. Sie berieten miteinander, wie sie Jesus töten könnten.

    Für mich stellt sich nicht die Frage, wie die zehn Gebote lauten, damit ich sie halten kann, und ob sie leicht oder schwer sind, sondern, wie kann ich den beiden Höchsten zeigen, dass ich sie von Herzen LIEBE? Und wie kann ich meinem Mitmenschen zeigen, dass ich auch sie von Herzen LIEBE?

    Wenn ich das schaffe, brauche ich keine Auflistung von Geboten, da sie in dem GEBOT DER LIEBE enthalten sind. Und wenn ich es mal nicht schaffe und Fehler mache, darf ich um Vergebung bitten, denn dafür ist unser Herr ja gestorben.

    Es grüßt dich von Herzen deine Schwester Omma

  • Tirza an Omma
    August 10, 2015

    Guten Morgen liebe Omma,

    weil du schreibst: „… wie kann ich den beiden Höchsten zeigen, dass ich sie von Herzen LIEBE? Und wie kann ich meinem Mitmenschen zeigen, dass ich auch sie von Herzen LIEBE?“

    Wir wollen das Lichte der Erde sein?
    Wir wollen das Salz der Erde sein? Matth. 5

    Dann tun wir doch einfach das, was uns unsr Herr Jesus Christus sagt:

    Matth.5

    22 Ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder zürnt9, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka10!, dem Hohen Rat11 verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr12!, der Hölle des Feuers verfallen sein wird.
    23 Wenn du nun deine Gabe darbringst zu dem Altar und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
    24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh vorher hin, versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und bring deine Gabe dar!

    28 Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.
    29 Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt15, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
    30 Und wenn deine rechte Hand dir Anlass zur Sünde gibt16, so hau sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
    31 Es ist aber gesagt: Wer seine Frau entlassen will, gebe ihr einen Scheidebrief.
    32 Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei, macht, dass mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.

    34 Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht! Weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;
    35 noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt;
    36 noch sollst du bei deinem Haupt schwören, denn du kannst nicht ein Haar weiß oder schwarz machen.
    37 Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber darüber hinausgeht, ist vom17 Bösen.

    39 Ich aber sage euch: Widersteht nicht dem Bösen, sondern wenn jemand dich auf deine rechte Backe schlagen wird, dem biete auch die andere dar;
    40 und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Untergewand nehmen will, dem lass auch den Mantel!
    41 Und wenn jemand dich zwingen wird, eine Meile zu gehen, mit dem geh zwei!
    42 Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will!
    43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
    44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde18, und betet für die, die euch verfolgen,
    45 damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
    46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?
    47 Und wenn ihr allein eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe?
    48 Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

    Du schreibst ferner: „Wenn ich das schaffe, brauche ich keine Auflistung von Geboten, da sie in dem GEBOT DER LIEBE enthalten sind. Und wenn ich es mal nicht schaffe und Fehler mache, darf ich um Vergebung bitten, denn dafür ist unser Herr ja gestorben.“

    Damit gebe ich dir uneingeschränkt recht.
    In dem Gebot der Bruder- und Feindesliebe ist alles enthalten, was der Herr Jesus Christus in seiner Bergpredigt, die als die Lehre des Christus bezeichnet wird, enthalten.

    Würde diese in allen Denominationen gelehrt, würde es anders aussehen auf dieser Welt, auch bei Zeugens.

    Hab einen schönen Tag & unser Herr Jesus Christus sgene dich!

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Nachdenker an Omma
    August 10, 2015

    Hallo Omma,
    gebe dir recht. Um es abzukürzen und zu vereinfachen müssen wir folgende Regeln beachten und versuchen zu halten:
    Den Schöpfer und seinen Sohn ehren und seine Gebote halten und gegenüber unseren Mitmenschen die goldene Regel anwenden. Wenn wir das tun und versuchen zu halten wird unser Schöpfer stolz auf uns sein.
    Grüsse
    Nachdenker

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Liebe Omma
    du schreibst „Wie sagte unser Herr? In diesen zwei Geboten (DER LIEBE) sind alle anderen Gebote enthalten.
    Ein Beispiel:
    Wenn ich meinen lieben himmlischen Vater von Herzen liebe, dann werde ich keine anderen Götter haben WOLLEN.
    Ich werde auch keinen Götzendienst betreiben, usw.
    Wenn ich meinen Mitmenschen liebe, dann werde ich ihm nicht nur nichts Böses antun, sondern ihm auch das Gute, das er besitzt von Herzen gönnen.“

    Stimme dir völlig zu – allerdings würde ich gerne wissen, warum du in deinem Beispiel den Sabbat nicht erwähnst. Du sagt, WENN ich Gott LIEBE DANN….. und USW. Gibt es einen VERNÜNFTIGEN GRUND, hier nicht auch zu schreiben DANN halte ich den Sabbat……..
    Ich verstehe einfach beim besten Willen nicht, warum du und andere immer wieder erklärst: ALLE anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten. und dann aber den Sabbat bzw, das Gebot den Sabbat zu halten explizit davon ausnimmst. Vor allem weil der Sabbat eines der LEICHTESTEN Gebote ist. Jesus hat NICHT gezeigt, dass der Sabbat nicht mehr gilt, er hat gezeigt, dass die Verordnungen um den Sabbat falsch sind, weil die den Menschen eine Bürde auflegen was gerade beim Sabbat völlig falsch ist. Gott hat uns den Sabbat gegeben, damit wir uns AUSRUHEN und uns einmal die Woche auf GEISTIGE Dinge konzentrieren.

    Also nochmal kurz gefragt, wenn du selbst zitierst: 40 ALLE anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten.”
    und das ALLE groß schreibst, dann hätte ich gerne eine sachliche Erklärung wieso für dich ALLE nicht ALLE sondern alle minus dem Gesetz des Sabbat bedeutet. Das verstehe ich beim besten Willen nicht.

    Nur zur Klarstellung. Ich halte nicht jede Woche den Sabbat ein, gerade als Selbständiger und bei dem was ich gerade mache extrem schwer. Ich sehe das nicht als tragisch, da meiner Ansicht nach gerade der Sabbat nicht als Sünde zu sehen ist (wenn ich diesen mal nicht halte) – gerade die Pharisärer wollten daraus einen Sündenstrick machen so nach dem Motto, wir verbieten alles beim Sabbat und schon kein das keiner einhalten und jeder sündigt. Ich sehe den Sabbat als Geschenk Gottes und versuche dieses Geschenk so gut ich kann, anzunehmen,

    Die ganze Diskussion geht bei mir eigentlich darum, dass ich nicht verstehe, das so viele Christen so argumentieren wie du, sie also irgendwie den Sabbat immer vergessen. Als wenn es besonders schwer ist, Sabbat zu halten oder liegt es vielleicht daran, wenn wir als Christen den Sabbat NICHT halten, ist das ein besonders krasser Gegensatz zu den Juden womit wir dann ganz bewusst zeigen „Schaut mal, wir BRAUCHEN keine Gebote halten, Gott liebt uns auch so? Und beim Sabbat ist das ja einfach zu machen. Wenn man ihn nicht hält, sündigt man ja irgendwie nicht. Wenn man die anderen Gebote nicht beachtet „Götzendienst, Ehebruch, Mord, Diebstahl usw“ ist das anders. Ich kann ja schlecht stehlen und das dann öffentlich machen um zu zeigen, ich bin anders als die Juden.

    Ich hoffe, du verstehst was ich meine?

  • Tommy
    August 10, 2015

    Hi Manfred,
    Apostelgeschichte 13:39 : und von allem, wovon ihr im Gesetz (d. h. auf dem Grundsatz des Gesetzes) Moses’ nicht gerechtfertigt werden konntet, wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt

    Apostelgeschichte 15:10+11 : Nun denn, was versuchet ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten? Sondern wir glauben durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise errettet zu werden wie auch jene

    Römer 3:19+20 : Wir wissen aber, daß alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, auf daß jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei Darum, aus (O. verfallen sei, weil aus usw.) Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

    Römer 3:27+28 : Wo ist denn der Ruhm? Er ist ausgeschlossen worden. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. Denn wir urteilen, daß ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne (Eig. außerhalb, getrennt von) Gesetzeswerke

    Römer 3:31 : Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir bestätigen das Gesetz

    Römer 5:12+13 : Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil (Eig. auf Grund dessen, daß) sie alle gesündigt haben; Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt;

    Römer 6:14+15 : Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade. Was nun, sollten wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne!

    Römer 10:4+5 : Denn Christus ist das Ende des Gesetzes und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht.A (Einheitsübersetzung) Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Denn Moses beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: „Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben“. (Gerechtigkeit. (Elberfelder 1874) Leider schafft das niemand!Jesaja 28:16 : Darum, so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich gründe (Eig. Siehe, ich bin der, der gegründet hat) einen Stein in Zion, einen bewährten Stein, (Eig. einen Stein der Bewährung) einen kostbaren Eckstein, aufs Festeste gegründet; (Eig. gegründetster Gründung) wer glaubt, (O. wer auf ihn vertraut) wird nicht ängstlich eilen.

    Titus 3:5+9 : hat er uns gerettet – nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens – durch das Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist. //Törichte Streitfragen aber und Geschlechtsregister und Zänkereien und Streitigkeiten über das Gesetz vermeide, denn sie sind unnütz und eitel.

    Hebräer 7:11-21 : Wäre nun die Vollendung durch das levitische Priestertum gekommen – das Volk hat ja darüber gesetzliche Bestimmungen erhalten -, warum musste dann noch ein anderer Priester nach der Ordnung Melchisedeks eingesetzt werden und warum wurde er nicht nach der Ordnung Aarons benannt?12Denn sobald das Priestertum geändert wird, ändert sich notwendig auch das Gesetz.13Der nämlich, von dem das gesagt wird, gehört einem anderen Stamm an, von dem keiner Zutritt zum Altar hat;14es ist ja bekannt, dass unser Herr dem Stamm Juda entsprossen ist, und diesem hat Mose keine Priestersatzungen gegeben.15Das ist noch viel offenkundiger, wenn nach dem Vorbild Melchisedeks ein anderer Priester eingesetzt wird,16der nicht, wie das Gesetz es fordert, aufgrund leiblicher Abstammung Priester geworden ist, sondern durch die Kraft unzerstörbaren Lebens.17Denn es wird bezeugt: Du bist Priester auf ewig /nach der Ordnung Melchisedeks. Das frühere Gebot wird nämlich aufgehoben, weil es schwach und nutzlos war -19denn das Gesetz hat nicht zur Vollendung geführt -, und eine bessere Hoffnung wird eingeführt, durch die wir Gott nahe kommen.20Das geschieht nicht ohne Eid; jene anderen sind ohne Eid Priester geworden,21dieser aber durch einen Eid dessen, der zu ihm sprach: Der Herr hat geschworen und nie wird es ihn reuen: /Du bist Priester auf ewig.

    Tommy

  • Omma@ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Manfred,

    wahrscheinlich habe ich mich undeutlich ausgedrückt, und so konntest du nicht erkennen, dass ich auch den Sabbat in meinem Kommentar mit erwähnt hatte.

    Um dir zu helfen, werde ich dir noch einmal meine Überlegungen erklären.

    In meinem Kommentar sagte ich folgendes:

    Auch bezüglich der SABBATGEBOTE zeigte Jesus worauf es IN ERSTER LINIE ANKOMMT, nämlich wieder auf die Liebe! Jesus zeigte folgenden Grundsatz auf:

    Markus 2:27,28 (Hoffnung für alle)
    27 Der Sabbat wurde doch FÜR DEN MENSCHEN geschaffen und nicht der Mensch für den Sabbat.
    28 DESSHALB HAT DER MENSCHENSOHN AUCH DAS RECHT ZU ENTSCHEIDEN, WAS AM SABBAT ERLAUBT IST UND WAS NICHT.”

    (Jetzt noch ein Zusatzgedanke von mir.)

    Das Sabbatgebot ist daher AUCH ein Zeichen von Liebe, weil der Mensch mal zur Ruhe kommt. Die Geistlichkeit der Tage Jesu hat aber so ein Regelwerk daraus gemacht, dass man von Ruhe nicht mehr sprechen konnte, sondern nur noch von DRUCK.

    An dem folgenden Beispiel können wir gut erkennen, worauf es Jesus (und natürlich auch seinem Vater) in erster Linie ankommt:

    Markus 3:1-6 (Hoffnung für alle)

    1 Als Jesus wie gewohnt zur Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verkrüppelten Hand.
    2 Seine Gegner warteten gespannt darauf, wie Jesus sich verhalten würde. Sollte er es nämlich wagen, auch am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben.
    3 Jesus rief den Mann mit der verkrüppelten Hand zu sich: “Steh auf und komm hierher, damit alle dich sehen können!”
    4 Dann fragte er die Anwesenden: “SOLL MAN AM SABBAT GUTES TUN oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?” Doch er bekam keine Antwort.
    5 ZORNIG SAH JESUS EINEN NACH DEM ANDEREN AN, TRAURIG ÜBER IHRE HARTHERZIGKEIT. Zu dem Mann aber sagte er: “Streck deine Hand aus!” Er streckte sie aus, und die Hand war gesund.
    6 Da verließen die Pharisäer die Synagoge und trafen sich mit den Freunden und Anhängern des Königs Herodes. Sie berieten miteinander, wie sie Jesus töten könnten.

    (Noch ein Zusatzgedanke von mir.)

    In diesen Versen erkennt man deutlich, den Unterschied zwischen Jesu mitfühlende Einstellung den Menschen gegenüber, und der herzlosen Einhaltung von menschlichen Regeln auf Seiten der Pharisäer.

    Jesus hatte nicht gesagt, ihr seid böse, weil ihr den Sabbat haltet, sondern er hatte sie verurteilt, deswegen, was sie daraus gemacht hatten. (Das hatte er auch an anderer Stelle getan!)

    Für uns, als Christen, finde ich die Worte des Apostels Paulus in Römer 14 sehr beruhigend, da sie doch die FREIHEIT eines Jeden zeigt, wichtig ist die Einstellung, und dass wir den anderen nicht verurteilen und auch ihm seine FREIHEIT lassen.

    Römer 14:1,4-6,10 (NGÜ)
    1 Nehmt den, der in seinem Glauben schwach ist ´und meint, sich an bestimmte Vorschriften halten zu müssen, ohne Vorbehalte` an; streitet nicht mit ihm über seine Ansichten.
    4 Wenn du ihn verurteilst, ist es, wie wenn du dich zum Richter über jemand machst, der im Dienst eines anderen steht. Wer bist du, dass du dir so etwas anmaßt? Ob jemand mit seinem Tun bestehen kann oder ob er nicht besteht, das zu beurteilen ist einzig und allein Sache seines Herrn, dem er verantwortlich ist. Und er wird bestehen, denn es steht in der Macht des Herrn, ihn zu bewahren.
    5 Der eine macht einen Unterschied zwischen ´heiligen` Tagen und ´gewöhnlichen` Tagen; der andere macht keinen solchen Unterschied. Wichtig ist, dass jeder mit voller Überzeugung zu dem stehen kann, was er für richtig hält.
    6 Wenn jemand bestimmte Tage besonders beachtet, tut er das, um den Herrn zu ehren. …
    10 Woher nimmst du dir da noch das Recht, deinen Bruder oder deine Schwester zu verurteilen? Und du – woher nimmst du dir das Recht, deinen Bruder oder deine Schwester zu verachten? Wir alle werden einmal vor dem Richterstuhl Gottes stehen.

    Auch ich möchte mich an diese Worte halten!

    Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Omma
    da sind wir ja einer Meinung. Sehe ich ganz genau so.

    Eine Anmerkung noch. Paulus hat auch anders herum argumentiert. Er sagte sinngemäß, wenn es meinen Bruder stört, dass ich Fleisch esse, will ich lieber nie mehr Fleisch essen als meinen Bruder zum Straucheln zu bringen.
    Nur das übersehen alle immer und man selbst will ja auch nicht „aus der Rolle tanzen“. Ich bin Vegetarier und habe schon erlebt, wenn ich anmerke, mich stört das, wenn Christen Fleisch essen und das leid der Tiere in Kauf nehmen, dann kommen immer die von dir genannten Texte, was mir wohl einfällt, wir dürfen alles…….

    Es wird also selten Rücksicht auf Minderheiten genommen sondern man erwartet dass Minderheiten still sind und dass machen die dann meist auch.

    Zum Glück hängt mein Glauben nicht davon ab, was andere machen. Aber manchmal denke ich schon, jeder piekt sich das raus, was ihm gefällt….

  • Omma@ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Manfred,

    ob nun Minderheiten oder nicht, gegenseitige Rücksichtnahme ist immer gut, und da fangen wir am Besten gleich selbst damit an.

    Das mit dem Fleisch essen hatte ich schon einmal gepostet, und wollte mich nicht wiederholen.

    http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/ahmt-jesus-nach-kommentar-zum-kongressprogramm-2015/#comment-3440

    Ganz liebe Grüße sendet Omma

  • Boas
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F.

    Gestatte mir bitte die Frage, wo sagt Paulus „wenn es meinen Bruder STÖRT, dass ich Fleisch esse,… “

    Der Text würde mich interessieren.

    LG
    Boas

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Ich denke dass hierin eine Klärung zur Frage des Gesetzes, wie wir ohne dessen auch Verantwortung haben, enthalten ist:

    Röm. 2:Alle, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durchs Gesetz verurteilt werden. 13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz „hören,“ sondern die das Gesetz „tun,“ werden gerecht sein. 14 Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. 15 Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen.

  • Tommy
    August 10, 2015

    Ja Manfred,

    wie Paulus sagte. Ist das Gesetz schlecht? Das sei ferne, es ist dafuer da, dass wir ueberhaupt wissen….usw. Nur koennen wir es eben nicht halten. Aber verkehrt ist das Gesetz keinesfalls.
    Omma hat es aber ganz gut zusammengefasst finde ich, bzw. der Herr. Liebe Gott, liebe Deinen Naechsten etc……
    Tommy

  • Boas an Manfred F.
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F.

    es freut mich sehr, auch in Dir einen Menschen zu erkennen, der unsere beiden Höchsten (so drückt es unsere liebenswerte Omma immer passend aus) ehrt und versucht zu achten. Es tut wirklich gut, sich unter Christen zu befinden.

    Wenn ich Deine Kommentare lese, stelle ich fest, dass es sich hauptsächlich um Fragen handeln. Du berichtest uns, wie Du eine Sache handhabst und warum. Gleicherweise möchtest Du von uns wissen, wie wir darüber denken und aus welchen biblischen Gründen wir dieses tun oder halt nicht tun. In keinster Weise sehe ich bei Dir den Ansatz uns in unserem Handel beeinflussen zu wollen. Geschweige denn den Versuch, uns zu nötigen, sich Deiner Meinung anschließen zu müssen, damit wir echte Christen sein können. Aus Deinen Worten kommt klar zum Ausdruck, dass das Halten von mosaischen Gesetzen nicht begründend für unsere Errettung ist. Dieser Aussage schließe ich mich voll und ganz an!

    Das sind für mich die wichtigen Grundlagen einer Gesprächsbereitschaft. Unter diesen Rahmenbedingungen können Christen untereinander alles sagen/fragen, was dem einzelnen menschlichen Geist für wichtig erscheint.

    Doch nun zu Deinen Fragen und meinen bescheidenen Meinungen darüber:

    Wie ich aus Deinen Ausführungen erkannt habe, ist Dir die Problematik sehr wohl bewusst, dass man sich als Christ nicht mehr an alle der über 600 Gesetze JHWH´s halten darf. Dafür gibt es mindestens drei triftige Gründe:

    1. Zum einen, widersprechen einige Gesetze den neuen Anweisungen Jesu. (Mehrehe, Bestrafungsmethoden, die sicherlich auch zum Gesetzt gehörten, Auge um Auge, Scheidung und Wiederheirat, u.s.w.)

    2. Zum zweiten ist es mir, als Nicht-Jude schlichtweg von Gott verboten einige Satzungen zu halten. Als Beispiel möchte ich hier das Passah und das direkt daran verknüpfte Fest der ungesäuerten Brote anführen. In dieser Verbindung wurde auch die heilige Versammlung (der Sabbat) am ersten und siebten Tag eingeführt. Zum ersten Mal wurden diese drei Satzungen Gottes am Vortag der 10.ten Plage dem Volk der Israeliten gegeben und liegen zeitlich somit noch vor den 10 Geboten und den übrigen mosaischen Gesetzen. Nur das direkt von JHWH an Abraham erlassene Gebot der Beschneidung ist älter. 2. Mose 12 sagt:

    11. Und also sollt ihr es essen: Eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand; und ihr sollt es essen in Eile. Es ist das Passah Jehovas.
    12. Und ich werde in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Lande Ägypten schlagen vom Menschen bis zum Vieh, und ich werde Gericht üben an allen Göttern Ägyptens, ich, Jehova.
    13. Und das Blut soll euch zum Zeichen sein an den Häusern, worin ihr seid; und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen; und es wird keine Plage zum Verderben unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage.
    14. Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als Fest dem Jehova; als ewige Satzung bei euren Geschlechtern sollt ihr ihn feiern.
    15. Sieben Tage sollt ihr Ungesäuertes essen; ja, am ersten Tage sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern wegtun; denn jeder, der Gesäuertes isset, von dem ersten Tage bis zu dem siebten Tage, selbige Seele soll ausgerottet werden aus Israel.
    16. Und am ersten Tage soll euch eine heilige Versammlung und am siebten Tage eine heilige Versammlung sein; keinerlei Arbeit soll an ihnen getan werden; nur was von jeder Seele gegessen wird, das allein soll von euch bereitet werden.
    17. Und so beobachtet das Fest der ungesäuerten Brote; denn an diesem selbigen Tage habe ich eure Heere aus dem Lande Ägypten herausgeführt. Und ihr sollt diesen Tag beobachten bei euren Geschlechtern als ewige Satzung.
    24. Und ihr sollt dieses beobachten als eine Satzung für dich und deine Kinder ewiglich.
    25. Und es soll geschehen, wenn ihr in das Land kommet, das Jehova euch geben wird, so wie er geredet hat, so sollt ihr diesen Dienst beobachten.
    26. Und es soll geschehen, wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was soll euch dieser Dienst?
    27. so sollt ihr sagen: Es ist ein Passahopfer dem Jehova, der an den Häusern der Kinder Israel in Ägypten vorüberging, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser rettete. Und das Volk neigte sich und betete an.

    Ich finde es beeindrucken klar in der Bibel formuliert, warum ein Passah und das Fest der ungesäuerten Brote von Gott als Satzung dem Volk Israel gegeben wurde. Er weist an vielen weiteren Stellen in den Büchern des Mose darauf hin, dass es ein spezielles Fest für Juden zum Gedenken an die Rettung der Erstgeburt und der Befreiung aus Ägypten war. „Sollte dein Sohn fragen, warum feiern wir dieses Fest, sollst Du sagen…“ Genau so klar wird in den Versen 14 und 15 auch die Zusammengehörigkeit des Passahs und des Festes der ungesäuerten Brote von JHWH hervorgehoben. Somit haben diese zwei Satzungen nichts mit Nichtjuden zu tun. Auf die Frage, ob ich als Heide das Passah, und evtl. das Fest der ungesäuerten Brote mitfeiern darf, wenn ich das Bedürfnis dazu hätte, gibt die Bibel mir folgende Antwort:

    43. Und Jehova redete zu Mose und Aaron: Dies ist die Satzung des Passah: Kein Fremdling soll davon essen;
    44. jedes Mannes Knecht aber, ein für Geld Erkaufter, –wenn du ihn beschneidest, dann darf er davon essen.
    45. Ein Beisaß und ein Mietling soll nicht davon essen.
    48. Und wenn ein Fremdling bei dir weilt und das Passah dem Jehova feiern will, so werde alles Männliche bei ihm beschnitten, und dann komme er herzu, es zu feiern; und er soll sein wie ein Eingeborener des Landes. Aber kein Unbeschnittener soll davon essen.
    49. Ein Gesetz soll sein für den Eingeborenen und für den Fremdling, der in eurer Mitte weilt.

    Ich, als Nichtjude, sehe es persönlich auf Grund dieses Textes als von Gott verboten an, das Passah und das Fest der ungesäuerten Brote zu feiern. Es sei denn, ich befinde mich in Israel und bin beschnitten. Das würde aber bedeuten, dass ich ab nun ein Israelit sein möchte inkl. der Äderung meiner Staatsbürgerschaft. Es freut mich zwar sehr, dass JHWH sein Volk aus Ägypten befreit hat. Aber es ist nicht mein Volk, das befreit wurde. Und es ist somit nicht mein Fest, dem ich beiwohnen darf.

    3. Und als drittes wurde durch die Apostel im ersten Konzil die Pflicht, die mosaischen Gesetze zu halten auf 4 Gesetze beschränkt. Wohl gemerkt, die Pflicht. So zu sagen als Kür, dürfen sich christliche Heiden auch beschneiden lassen. Verboten ist das nicht.

    Doch nun wieder zurück zu der von Dir erkannten Problematik, nicht alle mosaischen Gesetze halten zu müssen/dürfen. Um dieses Problem zu lösen, könnte man sagen, dass die 10 Gebote die ersten Satzungen waren, die Gott erlassen hat. Diese 10 bilden sozusagen das Grundgerüst, auf dem alle folgenden Satzungen aufgebaut sind. Damit würde man die 10 Gebote vom Rest der Satzungen trennen und ihnen einen Sonderplatz zuweisen, die sie meines Erachtens aber nicht haben. Dem würde ich entgegnen, dass die ersten Gesetze die Satzungen über das Passah und das Fest der ungesäuerten Brote waren, in Verbindung zu einer heiligen Versammlung (Sabbat) (2. Mose 12). Die 10 Gebote folgten erst später (2. Mose 20). Aber die aller erste Satzung war, das Gebot der Beschneidung bei Abraham. Doch die Apostel haben entschieden, dass diese erste Satzung der Beschneidung für Heidenchristen nicht notwendig ist.

    Es erhebt sich die Frage, ob es schon vor der 10ten Plage das Gebot eines Sabbats gegeben hat. Es stimmt, dass Gott nach der Schöpfung für sich einen Ruhetag/Sabbattag eingelegt hat. Obwohl sein Sohn uns erklärt, dass Gott fortwährend wirkt, also trotzdem arbeitet und tätig ist. Doch kenne ich keinen biblischen Beweis, dass JHWH vor 2. Mose 12 ein solches GESETZ erlassen hat. Mir ist auch keine Begebenheit bekannt, bei dem so etwas wie ein Sabbat vor dem Auszug aus Ägypten von einem Diener Gottes begangen wurde. Nach meinem Wissen ist 2. Mose 12 das erste Mal. dass Gott darauf verweist, dass Menschen so etwas tun sollen. In 2. Mose 20 wird zwar auf das Verhalten Gottes Bezug genommen, einen Ruhetag eingelegt zu haben. Doch als Gebot finde ich dieses davor nicht. Es ist so, wie wenn ein Vater zu seinem Sohn sagt: “ So mein Sohn. Nun bist du alt genug um ins Berufsleben einzusteigen. So wie ich damals Bäcker gelernt habe so sollst auch du diesen Berufszweig ab jetzt einschlagen.“ Das bedeutet aber nicht, dass sein Sohn von Geburt schon das Bäckerhandwerk erlernen soll, sondern erst ab einem gewissen Zeitpunkt. So sehe ich das mit der Sabbatruhe Gottes auch. Ab wann Gott dieses getan hat und ab wann Juden so etwas tun sollten sind in meiner Auffassung zweierlei Schuhe. Des Weiteren kennen wir die Gebote, die Gott den ersten Menschen gab. Darin ist von dem halten eines Sabbats oder dessen Heiligung keine Rede. Oder sehe ich das falsch? Sollte es vor 2. Mose 12 schon ein solches Gesetz gegeben haben, so ist es in der Bibel, meines Wissens, nicht aufgezeichnet.

    Zudem gibt es mit dem Sabbat noch eine weitere Tatsache, die die meisten nicht direkt wahrnehmen. Wenn man an den Sabbat denkt, so denkt man gewöhnlich an einen Tag in der Woche. Doch damit ist das Thema des Haltens und Heiligen des Sabbats noch nicht zu ende. Denn zu diesem Gesetz gehört auch das halten des, alle 7 Jahre wiederkehrenden, Sabbatjahres. Und nach sieben Sabbatjahren folgte das Super-Sabbatjahr, das Jubeljahr. Auch dies zählt meines Erachtens zum Thema des Heiligen des Sabbats.

    Eine weiteren Punkt, den ich aus denen Kommentaren herausgelesen habe ist der Gedanke von „Du sollst nicht…“ und „Du sollst…“. Du sollst den Sabbat heiligen. Du sollst deine Eltern ehren. Doch dieses sind nicht die einzigen Satzungen in denen man aufgefordert wird, etwas zu tun und nicht etwas zu unterlassen. Da gibt es z.B. auch die Aussage seine Haare nicht an den Seiten zu stutzen. Oder seine Bratenden abzuschneiden. Dieses Gesetz wäre meines Erachtens sehr einfach einzuhalten.

    Ich glaube, wenn ich jüdischer Abstammung wäre, würde ich auch heute das Passah feiern und das Fest der ungesäuerten Brote. Ich würde es deshalb tun, um meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, weil JHWH meine Vorfahren befreit hat. Um mich daran zu erinnern, wie die Reise einst begann. Was soll daran falsch sein, wenn ich als gebürtiger Jude mich einmal in der Woche mit meinen jüdischen Mitbürger in einer Synagoge treffe um die Bibel zu lesen? Wenn diese jüdischen Mitbürger auch noch messianische Juden sind, als Jesus angenommen haben, umso besser.

    Ich habe meinem geschätzten Bruder Athalia einmal folgendes geschrieben, was ich hier wieder einstellen möchte:

    … mir ist heute beim lesen von Römer ein Gedanke gekommen bezüglich der Unterschiede des Römerbriefes und der Schärfe des Galaterbriefes. Vielleicht liegt der Unterschied in dem WARUM ich einige mosaische Gesetze befolge. z.B. ein christlicher Vater bekommt einen Sohn und beschneidet ihn.

    Fall 1: Der Erste macht es aus hygienischen Aspekten.

    Fall 2: Er lebt in einem moslemischen Land und versucht Ärger aus dem weg zu gehen.

    Fall 3: Der dritte denkt sich, Abraham war ja auch beschnitten. Es kann also kein Fehler sein.

    Fall 4: Der Vierte macht es, weil es in seiner Familie oder Land Tradition ist. Eben zu seinem Lebensumfeld gehört.

    Fall 5: Er macht es, weil er denkt, als Christ damit JHWH noch besser zu gefallen. Nach der Devise: Eher zu viel machen als zu wenig. (Hier wird es etwas problematisch, aber noch im grünen Bereich.) Hier würde ich die Christengemeinde der Römer ansiedeln.

    Fall 6: Der nächste meint, dass es für seine Errettung absolut notwendig ist sowohl Christ als auch Jude zu sein. (Hier steht die Ampel auf dunkelgelb bis rot) Hier würde ich die Christengemeinde in Galazien ansiedeln. Aber sein Verhalten geht mit ihm heim, da er seine Mitbrüder nicht versucht zu bekehren.

    Fall 7: Die gleiche Einstellung wie zuvor. Aber mit dem Unterschied, dass er mit Gewalt versucht seinen Mitbrüdern seine Glaubenseinstellung aufzuzwingen. (Ampel absolut auf dunkelrot) Auch das würde evtl. zu den Galatern passen.

    Fall 8: Er macht es, weil er Jude und kein Christ sein will.

    Daher vielleicht der Rat von Paulus an die Römer im Kapitel 14: 3 +10 +12 einander nicht zu verurteilen und zu verachten.

    Ein jüdischer Christ in Rom sollte einen Christen, nicht verurteilen, (Also sagen: „Du stehst vor Gott als Christ als verurteilt dar, weil du den Sabbat nicht hältst.“) weil das bedeuten würde, das er den Satzungen des mosaischen Gesetzes einen Stellenwert zuordnet, die sie nicht mehr haben bzw. nicht mehr haben dürfen.

    Genau so gibt Paulus mir als Allesesser (außer Blut) den Rüffel, meinen jüdischen Bruder, siehe z.B. Gründen 1-5, nicht zu verachten oder von oben herab zu betrachten. (Also zu sagen: „Wie kann der nur nach gewissen Teilen des Gesetzes Moses leben? Der hat ja den Sinn des Opfertodes Jesu noch nicht richtig verstanden. Was für ein geistiges Kleinkind.“) Ein schwaches Gewissen ist nicht verachtenswert. Er sagt ja in Röm. 14:1 „1 Nehmt den, der im Glauben schwach ist, vorbehaltlos an und streitet nicht über seine Ansichten mit ihm.“ Paulus gab mir heute damit auch den Rüffel, nicht großartig mit einem solchen Christen zu diskutieren oder gar zu streiten. Mein Gewissen ist mein Gewissen und sein Gewissen ist seins. Ich sollte ihn annehmen so, wie er ist.

    Wenn nun jemand zur Gattung Christ gehört wie im Fall 6 und 7, muss ich zum Wohl meines Bruders deutlich den Mund aufmachen, so wie Paulus in dem Galaterbrief. Und auch zum Wohl der Gemeinde, die ich besuche. Darin, vermute ich lag die unterschiedliche Bewertung von Paulus zwischen den Galater und dem Römerbrief oder Hebräerbrief; diese besondere Härte und Verurteilung in seinen Worten an die Galater. Die Galater hatten, wie im Fall 6 und 7, den Bogen weit überspannt mit ihrer Einstellung zum mosaischen Gesetz, so dass sie sich eigentlich von Christus abgewandt haben zu Gunsten von Taten statt Glauben. Sie versuchten überwiegend durch ihre Taten als Juden gerecht gesprochen zu werden. Aber das ist seid Jesus nicht mehr möglich.

    Soweit das Zitat.

    Das wären so einige meiner privaten Gedanken zu diesem Thema. Ich bin davon überzeugt, dass Du diesen Kommentar nicht als Angriff oder als Kritik zu Deiner Lebensweise als Christ siehst. Es ist schön, wenn Brüder in Liebe über alles offen reden können.

    Mit ganz herzlichen Grüßen
    Br. Boas

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Nur zur Richtigstellung lieber Boas, für ManfredF gibt es keine 2 Höchsten wie du ihn dafür lobst, für ihn gibt es nur EINEN Höchsten! Event. noch 2 oder 3 (hl. Geist) die aber dennoch nur EINER sind. Das solltest du nicht vergessen. Liebe Grüße Matthäus

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Boas
    wie Matthäus richtig bemerkt, verehre ich nur EINEN GOTT. Für mich sind Jesus und der Vater zwar unterschiedliche Personen in dem Sinne, dass sich Gott uns in unterschiedlicher Gestalt zeigt, aber ich glaube, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Ich glaube nun mal daran, dass die Aussage, „du sollst keine anderen Götter haben“ absolut ist und nicht verhandelbar. Wenn man Jesus zu „einem Gott“ macht „neben dem Allmächtigen“ dann hat man meiner Ansicht nach zwei Götter. Aber darüber soll es ja demnächst ein eigenes Thema geben.

    Ansonsten stimme ich grundsätzlich mit deinen Aussagen überein. Ausgenommen deine Ansicht bzw. der Zuordnung der 10 Gebote zu dem mosaisschen Gesetz. Für mich ist das mosaische Gesetze eine Ansammlung von Anordnungen wie man sich zu verhalten hat, das beruht in gewisser Weise auf den 10 Geboten, mehr aber nicht. Im Gegensatz zum mosaischen Gesetz gibt es nicht eine einzige Anleitung, welche Opfer man bringen müsste, wenn man eines der 10 Gebote übertritt.

    Mich würde deine Meinung zu folgenden Punkten interessieren.
    a) 17 Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herbei, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben erbe?
    18 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.
    19 Die Gebote weißt du: „Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis reden; du sollst nichts vorenthalten; ehre deinen Vater und deine Mutter!“
    20 Er aber sagte zu ihm: Lehrer, dies alles habe ich befolgt von meiner Jugend an.
    21 Jesus aber blickte ihn an, gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eins fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib den Erlös den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach! “

    Jesus ging also davon aus, dass das Halten der Gesetze notwendig waren auf dem Weg zum ewigen Leben. Er führte aber keinerlei mosaische Vorschriften auf sondern zitierte nur die 10 Gebote bzw. einen Teil.
    An anderer Stelle sagte er, solange Himmel und Erde bestehen, gilt das Gesetz, wie oben gezeigt, scheint Jesus mit Gesetz vor allem die 10 Gebote zu meinen.
    Frage 1: Ich kann nirgends erkennen, dass Jesus diese Aussagen aufgehoben hat. Wieso sollte man also annehmen, dass die Gesetze, die Jesus als wichtig und unumstößlich angesehen hat, nicht mehr gelten?

    Zweite Frage:
    Meiner Ansicht nach kann man nur verurteilt werden, wenn es für eine Tat ein Gesetz gibt. Gott sagte „Wenn du von der Frucht isst, wirst du sterben“. Adam und Eva kannten also das Gesetz und folgedessen war eine Verurteilung möglich.

    Wenn es vor den 10 Geboten keine Gesetze gegeben hat, wodurch wurden die Menschen gerichtet? Welche Basis hatte Gott, die Sintflut kommen zu lassen? Er kann doch Menschen nicht vernichten, wenn diese gar nicht wissen, was richtig oder falsch ist? Bei Mord und Diebstahl kann man ja noch den gesunden Menschenverstand anführen. Wie ist es aber mit sittlichen Sachen? Ehebruch? Wie kann man wissen, dass Ehebruch eine Sünde vor Gott ist, wenn Gott dies den menschen nicht mitgeteilt hat? Oder Götzenanbetung.

    Frage: Woher wussten die Menschen vor den 10 Geboten was Gott wollte? Insbesondere weil es ja Aussagen gibt, die Handlungen als „Sünde vor Gott“ darstellen.

    Meine Schlussfolgerung ist: Weil die 10 Gebote universelle Gesetze Gottes sind, hat er diese schon vor der Niederschrift den Menschen mitgeteilt. Moses hat es dann nur noch in Stein geschrieben. Es gab diese Gebote aber schon lange vorher, daher wussten die menschen was Sünde war. Und weil es so ist, werden diese Gesetze auch von Jesus als EWIG angesehen.

    Bin gespannt, wie du die Bibel in diesem Bereich darlegst.

  • Tommy
    August 10, 2015

    Absolut richtig Manfred,
    der Weg zum Leben war die Einhaltung der Gebote, deshalb sagte der Herr das. Paulus jedoch sagte, dass wir das nicht koennen. Als Jesus von dem betuchten mann gefragt wurde was er tun muesse antwortete er in aehnlicher Weise worauf seine Juenger einigermassen erschrocken waren. Aber bei Gott ist vieles moeglich. Wir leben nicht aufgrund von Werken wenn Gott es will, sondern aufgrund seiner Gnade durch das Opfer Jesu.
    Tommy

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Tommy, gerade bei dem Jüngling war es doch so, dass er ALLE Gesetze anscheinend gehalten hat und Jesus dass auch nicht angezweifelt hat. Was ihn abhielt, war seine Liebe zum Geld. Mehr nicht.

    Da meiner Meinung nach niemand in der Lage ist, die mosaischen Vorschriften komplett einzuhalten, kann es sich nur um die 10 Gebote handeln. Diese Gesetze kann jeder halten, wenn das Gegenteil behauptet, redet sich nur raus.

    Hier sind diese Gebote:

    Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
    4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis1 machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:
    5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!
    7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes
    8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.
    9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.
    10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun
    12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
    13 Du sollst nicht töten.
    14 Du sollst nicht ehebrechen.
    15 Du sollst nicht stehlen.
    16 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
    17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

    Keine anderen Götter haben – kein Problem
    Kein Bildnis – kein Problem
    Keine Bilder anbeten – kein Problem
    Den Sabbat halten, also einen Tag nicht arbeiten – kein Problem
    Eltern ehren – kein Problem
    Nicht töten – kein Problem
    Nicht ehebrechen – auch möglich
    Nicht stehlen – auch möglich
    Nicht lügen, falsch Zeugnis reden – auch möglich
    Man sollte beachten, es steht nicht mal nicht lügen, wenn wir also unserer Frau oder Freunden mal nicht die Wahrheit sagen, ist das kein Problem. Es steht, man soll nichts falsches über andere sagen. Verleumdung usw.
    Nicht begehren das was andere haben – kein Problem

    Also ich will jetzt nicht überheblich klingen, aber ich finde, diese Gesetze sind relativ leicht und das gute ist ja, wenn wir es nicht ganz schaffen, ändert das nichts an unserer Rettung. Wenn wir es nicht einmal versuchen, wohl auch nicht. Aber es zu einer Lehre erheben wir brauchen diese Gesetze nicht beachten – dass halte ich zumindest für keine gute Idee. Genauso wenig wie zu bestimmen, wir müssen diese Gesetze halten um gerettet zu werden. Beides ist falsch.

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Es ist doch logisch dass Jesus der unter Gesetz geboren wurde wenn er danach gefragt wird dieses Gesetz auch verteidigt – oder nicht? Für dich, ManfredF ist ja JHWH / Jesus / Hl.Geist jeweils dasselbe, wenn nun Paulus im Auftrag oder auf Anweisung Jesu oder auch von ihm inspiriert wurde, zu dieser Thematik etwas niederschrieb, so dürfen wir davon ausgehen dass diese Worte letztlich von Jesus kommen – oder ist diese Überlegung falsch?

    Ich zitiere einige seiner Niederschriften – ich möchte sie nicht groß kommentieren sondern nur festhalten: DAS SIND DIE WORTE DIE VON JESUS – Hl.GEIST – JHWH kommen und solchen Worten sollten wir nicht widersprechen – Punkt und pasta!

    Röm. 3: Und ist es eigentlich gerecht von Gott, wenn er uns dann wegen unserer Schuld bestraft? 6 Nein, Gott ist nicht ungerecht! Könnte er denn sonst Richter über uns Menschen sein?

    9 Haben wir Juden nun irgendeinen Vorzug vor den anderen Menschen? Ich sage: Nein! Denn eben habe ich allen Menschen – ob Juden oder Nichtjuden – bewiesen, dass sie unter der Herrschaft der Sünde leben. 10 Dasselbe sagt schon die Heilige Schrift: „Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist. 11 Es gibt keinen, der einsichtig ist und nach Gott fragt. 12 Alle haben sich von ihm abgewandt und sind dadurch für Gott unbrauchbar geworden. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, kein Einziger!

    Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt. 27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? – Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist.9

    28 Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze. 29 Gilt dies vielleicht nur für die Juden, weil Gott ein Gott der Juden ist? Oder gilt das auch für die anderen Völker? Natürlich gilt das auch für sie, denn Gott ist für alle Menschen da. 30 Es ist ein und derselbe Gott, der Juden wie Nichtjuden durch den Glauben an Jesus von ihrer Schuld befreit. 31 Bedeutet das etwa, dass wir durch den Glauben das Gesetz Gottes abschaffen? Nein, im Gegenteil! Wir bringen es neu zur Geltung.

    2Kor 3,6 Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden, den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Wir verkünden nicht länger die Herrschaft des geschriebenen Gesetzes, sondern das neue Leben durch Gottes Geist. Denn der Buchstabe tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben.

    Also ich bin froh mich auf das berufen zu können was Paulus im Auftrag Jesu an die Korinther schrieb!
    Liebe Grüsse Matthäus

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Ach ja da waren doch auch noch diese Worte von Jesus durch Paulus niedergeschrieben:

    Röm. 4:14 Würde dagegen die Zusage für die gelten, die sich auf die Erfüllung des Gesetzes verlassen, dann wäre der Glaube außer Kraft gesetzt und Gottes Versprechen würde aufgehoben.

    15 Tatsächlich bringt uns das Gesetz nichts als den Zorn Gottes ein. Nur da, wo es kein Gesetz gibt, wird niemand schuldig. 16 Deshalb gilt Gottes Zusage allein dem, der glaubt. Denn was Gott versprochen hatte, sollte ja ein Geschenk sein.

    Und im nächsten Kapitel setzt er diesen Gedanken fort:

    Kap. 5:1 Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. 2 Wir können ihm vertrauen, er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben geöffnet. Im Vertrauen haben wir dieses Geschenk angenommen.

    Und Paulus hat die Botschaft durch seinen Gott JESUS verstanden der ihm sagte:

    1 Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr kennt doch das Gesetz. Eigentlich solltet ihr dann wissen, dass Gesetze für uns nur Gültigkeit haben, solange wir leben. 2 Was bedeutet das? Eine verheiratete Frau zum Beispiel ist an ihren Mann durch das Gesetz so lange gebunden, wie er lebt. Stirbt der Mann, dann ist sie von diesem Gesetz frei und kann wieder heiraten.

    4 Genauso WART (!!!) auch ihr gebunden, an das Gesetz. Aber ihr seid davon BEFREIT (!!!) worden, als Christus am Kreuz für euch starb. … (Grossschreibung und Rufzeichen von mir)

    6 Aber jetzt sind wir von diesen Zwängen frei, denn für das Gesetz sind wir tot. Deswegen können wir Gott durch seinen Heiligen Geist in einer völlig neuen Weise dienen und müssen es nicht mehr wie früher durch die bloße Erfüllung toter Buchstaben tun.

    Der Mensch und Gottes Gesetz
    7 Soll das alles nun etwa bedeuten, dass Gottes Gesetz sündig ist? Natürlich nicht! Aber es ist doch so: Ohne die Gebote Gottes hätte ich nie erfahren, was Sünde ist. Würde es dort nicht heißen: „Du sollst nicht begehren …“, so wüsste ich nicht, dass meine Leidenschaften Sünde sind.

    8 Die Sünde aber gebrauchte dieses Gebot des Gesetzes, um in mir alle möglichen Leidenschaften zu wecken. Denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. 9 Früher habe ich ohne das Gesetz gelebt. Erst seit ich das Gesetz mit seinen Geboten kenne, wurde auch die Sünde in mir lebendig, 10 und darum bewirkte das Gesetz meinen Tod. So hat mich Gottes Gebot, das den Weg zum Leben zeigen sollte, letztlich dem Tod ausgeliefert. 11 Denn die Sünde benutzte das Gebot und betrog mich, indem sie statt des versprochenen Lebens den Tod brachte. 12 Das Gesetz selbst aber entspricht Gottes Willen; jedes einzelne Gebot ist heilig, gerecht und gut. 13 Kann aber etwas, das gut ist, meinen Tod bewirken? Nein, ganz und gar nicht. Aber gerade dadurch, dass die Sünde das Gute benutzte, um mir den Tod zu bringen, hat sie sich als Sünde entlarvt; erst durch das Gebot ist sie in ihrer ganzen Abscheulichkeit sichtbar geworden. 14 Das Gesetz ist von Gottes Geist bestimmt. Das wissen wir genau. Ich aber bin nur ein Mensch und der Herrschaft der Sünde ausgeliefert.

    Und genau DESWEGEN schrieb Paulus dies im Auftrag Jesu:

    3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will. 4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des GESETZES BEENDET. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen. 5 Wer dennoch durch das Gesetz vor Gott bestehen will, für den gilt, was Mose geschrieben hat: „Wer alle Forderungen des Gesetzes erfüllt, wird dadurch leben.“

    Also wir alle habe die freie Wahl: ENTWEDER durch das Gesetz, dann aber alle – oder durch 9:12

    „Damit gab Gott ganz klar zu erkennen, dass seine Zusagen ausschließlich auf seinem Willen beruhen; sie sind also unverdientes Geschenk und nicht von den Leistungen des Menschen abhängig.“

    LG Matthäus

  • Jürgen Kausmann an Omma
    August 10, 2015

    Hallo Omma,

    ein absolutes Pro!
    Der richtige Kommentar zum richtigen Zeitpunkt! Dem gibt`s m. E. nichts hinzuzufügen.

    LG, Jürgen

  • Omma
    August 10, 2015

    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte euch ein paar Zeilen posten, die ich vor kurzem von unserem lieben Brd. Ray Franz (Der Gewissenskonflikt) gelesen habe, und mich sehr berührt haben.

    Wie ich vor wenigen Minuten erfahren habe, haben nicht nur mir seine Worte so gut getan. Danke liebe … für deine Mail, werde bald antworten.

    Hier nun der Auszug aus seinem Buch:

    12.4.4 Sich in die Liebe des Christus hinein versenken: Das Erlernen wahrer Weisheit und ihrer Grundlagen!

    ……….

    Es macht richtig Freude, in Gottes Wort lesen zu können, ohne in sich ständig den Drang zu spüren, bei jeder Passage müsse gleich ganz genau die Bedeutung festgelegt und jeder prophetische Ausspruch mit einer „amtli¬chen“ Deutung versehen werden. Schließlich gilt auch heute noch, was Paulus schrieb:

    „Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden …. Denn jetzt sehen wir mit Hilfe eines metallenen Spiegels in verschwommenen Umrissen, dann aber wird es von Angesicht zu Angesicht sein. Jetzt erkenne ich teilweise, dann aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.“ 1. Kor. 13:9,10,12,13

    Wenn durch unser Bibellesen unsere Liebe zu Gott, zu seinem Sohn und zu unseren Mitmenschen vertieft wird, dann hat es ganz sicher seinen Haupt¬zweck erfüllt. VIELES IN DER BIBEL IST SO AUSGEDRÜCKT, DAS ES MEHRERE DEUTUNGEN ZULÄSST, DIE ALLE GLEICHERMASSEN MIT DER ÜBRIGEN BIBEL IN EINKLANG STEHEN UND DEN GLAUBEN, DIE HOFFNUNG UND DIE LIEBE IN GLEICHER WEISE FÖRDERN. WARUM SOLLTE MAN DANN STARRKÖPFIG AUF EINER DIESER MÖGLICHKEITEN ALS DER EINZIG RICHTIGEN BESTEHEN? Das ist der Irrweg der Sekten.

    Sehr schön drückte das jemand von einer Insel im Pazifik aus. Sie schrieb mir:

    „Ich will keine Lehre mehr glauben, die ich für falsch halte, und werde für das eintreten, was meiner Meinung nach richtig ist, doch ich kann nicht länger andere richten, die Gott lieben, und ich kann nicht mehr meinen, ich sei etwas Besseres als sie, weil ich Dinge weiß, die sie nicht wissen. Gott berücksichtigt, in welcher Ausgangsposition sich jeder befindet. In manchen Dingen haben wir alle verkehrten Ansichten, und wenn wir einander richten, uns vergleichen, miteinander in Konkurrenz treten und uns von anderen absondern, die auch Gott lieben und ihn suchen, dann folgen wir nicht Gottes Weg. Sein Weg ist die Liebe, die vereint und heilt und eine Menge Sünden und Irrtümer zudeckt. Irgendwann werden wir alle die ganze Wahrheit verstehen, doch bis es soweit ist, müssen wir mit anderen teilen, was wir haben, anderen helfen und Kraft geben, und keine Gräben ziehen.“

    WOZU ENDLOS ÜBER EINZELFRAGEN DEBATTIEREN, WENN DIE BIBEL DOCH ÜBER SO VIELE DINGE NICHTS EINDEUTIGES SAGT? Wem hilft das denn? Die Kernfrage bleibt doch stets, was wir für Menschen sind. In welchem Maß spiegeln wir die Eigenschaften unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes wieder? Ist unsere Lebensweise, unser Verhalten im Umgang mit anderen, ein lebendiges Beispiel für die Wahrheit der Bibel? Von Gott kann eine Lehre – [331] werde sie nun von einer Organisation oder von einem einzelnen Menschen verkündet – nur stammen, wenn sie bei uns bewirkt, dass wir gegen andere mitfühlend, rücksichtsvoll und hilfreich sind, denn „wir haben dieses Gebot von ihm, dass der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe“. 1. Joh. 4:21

    Es grüßt euch von Herzen eure Omma

  • Gerd
    August 10, 2015

    Kurzer Rückblick, wie es zur Sabbat-Debatte kam:

    Am verg. Freitag habe ich das Sabbat-„thema“ unabsichtlich ausgelöst. Es war vorher von der Wirkung des „hlg. Geistes“ geschrieben worden und ich zitierte was die Prophetin Ellen White angeblich mittels hlg. Geist erlebte, Kurzzitat:

    „Als wir beteten,kam der heilige Geist auf uns. Wir waren sehr glücklich…Die vier Gebote auf der ersten Tafel leuchteten heller als die anderen
    sechs; doch das vierte, das Sabbatgebot, leuchtete am hellsten, denn
    der Sabbat war etwas Besonderes, er sollte zur Ehre des heiligen Namens Gottes gehalten werden. Der heilige Sabbat sah herrlich aus – ein herrlich leuchtender Schein umgab den Text des Gebotes. Ich sah, daß der Sabbat nicht an das Kreuz genagelt war…“

    Das war von mir keine Reklame pro-Sabbat, sondern mündete in der Frage: ist eine solche Vision vom Heiligen Geist?

    Dann kam anschließend diese Reaktion:

    ManfredF:
    14. August 2015 um 16:40
    Lieber Gerd
    unabhängig von der STA und deren selbsternannten Propheten der Neuzeit. Man sollte beim Sabbat folgendes mal überlegen:
    a) Die 10 Gebote inkl. dem Sabbatgebot wurden von Gott gegeben….Aber man sollte darüber nachdenken, ob wir Gott unsere Liebe dadurch zeigen, dass wir den Tag, den er von Beginn der Schöpfung an als Heilig angesehen hat auch so heiligen wie er es sich gewünscht hat.

    Mein Conclusio: Wer den Sabbat nicht beachtet, dem mangelt es an „Liebe zu Gott“.

    Es hat das nichts mit Rettung zu tun, da bleibe ich dabei, aber ein Vorwurf bleibt mir: mein Mangel an Liebe zu Gott – d a s löste daher meinen Widerspruch aus!

    Ich bleibe weiterhin Sabbat-frei und halte mich lieber daran, Römer 14:

    5 Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Ein jeder aber sei in seinem eigenen Sinne völlig überzeugt.

    Mit Gruß!
    Gerd

  • Jürgen Kausmann
    August 10, 2015

    Diese Erklärung hier zum Thema `Sabbat/Christen` habe ich im World-Wide-Wurstsalat gefunden…klingt schlüssig und deckt sich absolut mit meiner Sichtweise und so wie ich das sehe auch mit der der meisten hier:

    ——————————————

    …Sie sandten Paulus, Barnabas und einige andere nach Jerusalem, damit sie dort die Apostel und Ältesten wegen dieser Frage konsultierten. Die Antwort dieser ist für die Sabbatfrage sehr entscheidend. Sie legten unter der Leitung des Heiligen Geistes fest, dass den Gläubigen aus den Nationen nicht das Gesetz auferlegt werden dürfe; stattdessen nennen sie die zeitlos gültigen Gebote Gottes (Apg 15,19–20 und 28–29): die Enthaltung von Götzenopfern, von der Hurerei, von Ersticktem und vom Blut. Der Sabbat wird nicht mit aufgeführt, und kann somit nicht auf einen Christen bezogen werden.
    In Kolosser 2,16–17 heißt es ausdrücklich, dass die Kolosser (oder auch allgemein die Gläubigen aus den Nationen) nicht wegen des Nichthaltens eines jüdischen Festes oder des Sabbats gerichtet werden sollten. Paulus erklärt auch direkt, warum dies nicht geschehen sollte: die jüdischen Vorschriften (Reinigungen, Opfer, Feiertage, etc…) sind alle nur Vorbilder auf die eigentlichen göttlichen Dinge. So ist der Sabbat zum Beispiel ein Vorbild auf das tausendjährige Reich, in dem das Volk Israel endlich ruhen kann (vgl. Heb 4,4–9), in gewisser Hinsicht auch auf den ewigen Zustand, der nach dem tausendjährigen Reich beginnen wird.

    Dann noch zwei Gedanken, die auch gegen ein Sabbatgebot für Christen sprechen:

    Gott hat den Sabbat eindeutig dem Volk Israel gegeben. Er hat ihn im Gesetz eingesetzt, damit sich Israel an Gottes Ruhen nach der Schöpfung erinnerte. Aber er ist eindeutig nur dem Volk Israel gegeben. Das sagt Gott auch ausdrücklich, siehe Hesekiel 20,12: „Auch meine Sabbate gab ich ihnen, damit sie zum Denkzeichen wären zwischen mir und ihnen, damit sie wissen möchten, dass ich der HERR bin, der sie heiligt.“
    Es stellt sich natürlich die Frage, ob der Sabbat nicht trotzdem für uns eine Relevanz hat, da er ja seinen Ursprung in Gottes Ruhen am siebten Tag der Schöpfung hat, auf welches sich das Gesetz ja ausdrücklich bezieht. Nun, wenn das so wäre, dann hätte Gott dies auch explizit so verordnet. Andere Gebote wie das Enthalten vom Blut werden auch außerhalb des Gesetzes erwähnt (1. Mo 9,4), bei dem Sabbat ist dies jedoch nicht der Fall. Vielleicht kann dazu noch angemerkt werden, dass das Ruhen Gottes am siebten Tag in Verbindung mit der alten Schöpfung steht. Gott konnte aber nicht mit der alten Schöpfung zur Ruhe kommen, weil sie durch die Sünde verdorben wurde. Stattdessen hat er eine neue Schöpfung in Christus geschaffen (vgl. Gal 6,15; Kol 3,9–11).

    Statt des Sabbats lesen wir hinsichtlich der Christen jedoch häufiger vom „ersten Wochentag“ (Joh 20,19.26; Apg 20,7; 1. Kor 16,2). Es ist der Sonntag, der Tag nach dem Sabbat, der durch die Auferstehung des Herrn Jesus aus den Toten eine besondere Weihe empfangen hat. Er wurde sogleich als der charakteristische Tag des Christentums erkannt und gewürdigt. Schon früh fand an diesem Tag, der auch der „Tag des Herrn“ genannt wurde (Off 1,10), das Mahl des Herrn statt (Apg 20,7).

    Der Sonntag wird heute in den westlichen Ländern allgemein als „Ruhetag“ betrachtet, weil er in der Christenheit gewissermaßen an die Stelle des jüdischen Sabbats getreten ist. So gut die ja von Gott bei der Schöpfung verordnete, wöchentliche Ruhe auch ist, so ist der geistliche Charakter des Sonntags doch ein anderer als der des Sabbats. Sabbat bedeutet: Ruhe nach getaner Arbeit. Der Tag des Herrn ist jedoch der dem Herrn geweihte Tag, an dem wir zwar ebenfalls nicht unseren irdischen Geschäften und Aktivitäten nachgehen, sondern ihn unserem Herrn Jesus widmen (christliche Zusammenkünfte, Evangelisation, Gemeinschaft mit Geschwistern, usw.).

    Seit 1976 ist im deutschsprachigen Raum der Montag zum ersten Wochentag gemacht worden (DIN 1355). Dies ändert jedoch nichts an der biblischen Ordnung, nach der der Samstag (= „Sabbats-Tag“) der siebte und der Sonntag der erste Tag der Woche ist.

  • Tommy
    August 10, 2015

    Das ich richtig Juergen,
    jedenfalls sehe ich das so.
    Wo waere die christliche Freiheit, die Paulus beschrieb?
    Aber er sagt ja auch, dass wir nicht andere genau deswegen verurteilen sollten und ich halte mich daran.
    Tommy

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Hubert.
    vielleicht hilft das weiter:
    (http://)deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/19/krebs-heilende-tropenfrucht-ist-wirksamer-als-chemotherapie/

    Du solltest aber vor allem die frischen Früchte nehmen, da jede Erhitzung die Stoffe unwirksam macht, man bekommt solche Früchte bei Tropenfruchtversandhäusern. Stachelanemone, Zimtapfel oder Cherimoya sind andere Namen der selben Gattung. Cherimonya gibt es manchmal auch im Supermarkt.

    Alles Gute
    Manfred

  • Boas
    August 10, 2015

    Liebe Schwestern und Brüder.

    Zum Thema mosaisches Gesetz und Sabbat gab es auf der Prophetieseite schon eine Diskussion, auf die ich hier noch einmal hinweisen möchte. Dort war ich gezwungen mich zu korrigieren und mich selbst in die Schranken zu weisen. Auch aus dem Grund, den Tommy nannte.

    Meinen zweiten Kommentar auf der erwähnten Seite möchte ich hier nur als Link einstellen:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1473#comment-6984

    Trotz der wenigen Zeit, die ich momentan habe, um etwas zu schreiben, lese ich Euere Kommentare und freue mich überwiegend an dem freundlichen, christlichen Ton in eueren Worten. Und an der Liebe, die Euere Worte wiedergeben.

    Seid alle herzlich von mir gegrüßt.
    Boas

  • Boas
    August 10, 2015

    Lieber Hubert,

    ich habe die ganzen Monate, Tag für Tag für Dich gebetet. Ich bat den Herrn jeden Tag für Dich um ein Wunder. Und für Deine Maria um die Kraft, Dir in Deiner schweren Zeit beizustehen. Seid euch Beide bitte Sicher, ich vergesse Euch nicht in meinen täglichen Gebeten. Mehr vermag ich, als kleiner Mensch, nicht für Euch zu tun.

    Möge der Segen JHWH´s und seines Sohnes auf euch ruhen.

    In liebevollem Mitgefühl
    Boas

  • Maria
    August 10, 2015

    Lieber Boas,

    All das, was Du in Deinen jüngsten Zeiten auch für Hubert
    und für mich im Glauben an Jesus und JHWH getan hast,

    ist ein Merkmal echter christlicher Bruderschaft
    und wirklichen christlichen Glaubens

    und blieb vom Himmel sicher nicht unbeachtet.

    Es zu wissen, hat uns im Herzen berührt und mitberuhigt und wir werden es in der neuen göttlichen Ornung nicht vergesessen sondern auch gemeinsam feiern.

    Dass Hubert nach der Not-OP am 1.4.2015 noch am Leben ist,
    und in den vergangenen Wochen auch noch Fortschritte
    im Glauben und in der Gemeinschaft mit Jeshua und JHWH,
    wenn auch unter Beschwerden und Schmerzmitteln
    machen konnte und durte,

    gehört sicher mit zum großen Aufgabenbereich von Jesus,
    was Heilungen und Wunde betrifft.

    Lt. Matth. 8:1-17 wußte ein Aussätziger, dass Jesus,
    wenn JESHUA nur will, ihn wieder rein machen konnte und
    Jeshua wußte, dass dem glaubensvollen römischen Offizier
    in dem Ausmaß seines Glaubens auch GESCHEHEN wird …

    Somit: wenn wir, in welchen Dingen auch immer, Glauben
    an Gottes Sohn bekunden, wird sich Christusn damit befssen
    und ETWAS geschehen lassen.

    Dass muß njicht in jedem Fall eine Spontanheilung = WUNDER sein.

    Wir beten auch für Dich inkl. Familie und Alle hier
    seit 2013 und

    verbleiben mit lieben Grüßen
    und Segenswünschen an Dich und Alle,

    und Bruder-Info bitten wir um Info,
    ob hier auf der Hauptseite
    es funktioniert,
    falls Hubert unter der E-Mail mailbox.h@inode.at
    einen Kommentar hierher sendet

  • Bruderinfo
    August 10, 2015

    Liebe Maria,
    natürlich funktioniert das. Falls nicht, sende die Kommentare dann einfach an info@bruderinfo.de LG Bruderinfo 🙂

  • Gerd
    August 10, 2015

    Hallo Tommy,

    du minst sicher das:

    Jakobus zeigt das Urteil über diejenigen, die sich den Sabbat nach eigenem Gutdünken basteln:

    Jak. 2,
    10 Denn wer irgend das ganze G e s e t z halten, aber in einem straucheln wird, ist a l l e r G e b o t e schuldig geworden.
    11 Denn der da sprach: “Du sollst nicht ehebrechen”, sprach auch: “Du sollst nicht töten”. Wenn du nun nicht ehebrichst, aber tötest, so bist du ein Gesetzesübertreter geworden.

    12 Also redet und also tut, als die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen….

  • Tommy
    August 10, 2015

    Ja Gerd,
    aber Paulus aeusserte sich auch mehrmals dazu wegen eben der Christen die sich schon damals auf Werksgerechtigkeit beriefen gemaess Moses.
    Ist aber ein Thema das in so vielen Diskussionen unter Christen….weisst ja selbst.
    Tommy

  • hansi
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F.
    Es ist dir überlassen und zugestanden wenn du heute den Sabath ehrst und feierst.
    Aber ein Gebot lieber Manfred F wie du selber sagst, das Christen heute noch die flicht haben den Sabath zu feiern das ist schlichtweg falsch, ein klares Nein.
    In aller Deutlichkeit es ist kein Gebot von unserem himmlichen Vater das wir heute den Sabath zu feiern hätten.
    Was wir heute als Christen unbedingt tun sollten aus Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus, einmal im Jahr seines Todes gedenken ,und jeden Tag uns bewusst machen was Jesus aus Liebe zu uns getan hatt ,wie gross doch die Liebe seines Vaters Jehova zu uns war 3Joh 3:16.
    Denn so sehr hatt Gott die Welt geliebt das er seinen einziggezeugten Sohn dahingab ,damit jeder der an ihn glaubt gerettet werde, und nicht vernichtet werde.Das glaube ich lieber Manfred F ist das A UND OH eines jeden Christen LG Hansi.

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Hansi
    Johannes schreibt im ersten Brief, Kapitel 2:

    3 Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten.
    4 Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.
    5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.

    und in Kapitel 3
    2 und was wir bitten, werden wir von ihm empfangen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist.
    23 Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat.
    24 Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.

    und Kapitel 5
    2 Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
    3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

    Jesus sagte einmal:

    Johannes 15 = 9 Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!
    10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.
    Matthäus 19 = 16 Und siehe, einer trat zu ihm und fragte: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe?
    17 Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur Einer. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.
    18 Da fragte er ihn: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben;
    19 ehre Vater und Mutter« (2.Mose 20,12-16); und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
    20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch?
    21 Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

    Gerade die letzte Aussage von Jesus in Matthäus läßt doch die Frage aufkommen, hat Jesus die 10 Gebote abgelöst oder für ungültig erklärt? Wenn das so wäre, warum sagt er zu dem jungen Mann, er solle die Gebote halten und zählt diese dann auf (er fängt nicht an, die mosaischen Gesetzesvorschriften aufzuzählen, er redet nur von den 10 Geboten und dem Gebot der Nächstenliebe.

    Johannes spricht auch immer von den Geboten, die Jesus uns gegeben hat. Warum spricht Jesus so oft von den 10 Geboten? Von der Ehebrecherin, vom Sabbat, der von den Pharisäern missbraucht wurde indem sie tausende von Vorschriften erlassen haben usw.?

    In Matthäus 22 sagt Jesus:

    36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
    37 Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«.
    38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
    39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
    40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

    Hat er damit gesagt, diese beiden Gebote lösen das Gesetz ab oder hat er nicht vielmehr gesagt, diese beiden Gebote sind die GRUNDLAGE für das Gesetz denn alle Gesetze lassen sich entweder auf Nächstenliebe oder auf Gottesliebe zurückführen.

    Nochmal: Wenn wir nicht stehlen oder morden. Warum tun wir das nicht? Weil es ein Gebot ist oder weil wir unseren Nächsten lieben?
    Warum beten wir keine anderen Götter an? Weil es ein Gebot ist oder weil wir Gott lieben?

    Und die letzte Frage: Bedeutet Liebe NUR etwas NICHT zu tun oder bedeutet Liebe auch etwas ZU TUN?
    Bei den 10 Geboten ist fast immer nur „Du sollst NICHT“ und damit haben wir kein Problem.
    Es gibt nur zwei Gebote, die eine Handlung erfordern und kein Verbot sind.
    a) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
    b) Du sollst den Sabbat heiligen.
    Bei a) haben wir keine Problem. Niemand wird sagen, wir stehen nicht unter dem Gesetz und daher müssen wir unsere Eltern nicht ehren. Man wird argumentieren, dass gebietet der Anstand und die Liebe, unsere Eltern zu ehren.
    Bei b) aber wird alles mögliche zitiert und unternommen, nur damit man „beweisen“ kann wir brauchen keinen Sabbat heiligen.

    Das ist etwas, was ich irgendwie absolut nicht nachvollziehen kann. Als wenn im Kopf ein Schalter umgelegt wird „Gebote ja, Sabbat Nein“……

    Noch was zu den 10 Geboten. Gab es diese Gesetze schon vor Moses? Sollte man annehmen, denn wie sonst konnten die Menschen wissen was Sünde ist. Beachte nur mal 1. Mose 39 = 9 er ist in diesem Hause nicht größer als ich und er hat mir nichts vorenthalten außer dir, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen?“
    Wieso wusste Jakob, dass Ehebruch eine Sünde gegen Gott ist?.
    Es gibt viele Beispiele, die zeigen, die 10 Gebote sind die universellen Gesetze Gottes seit es Menschen gibt und haben absolut nichts mit den mosaischen Gesetzen zu tunt und sind daher auch weiterhin gültig.

  • Tommy
    August 10, 2015

    Nein Manfred,
    diese Gebote gab es vor Moses in dieser Form nicht. Wie konnte nun Abraham Gottes Freund werden?
    Ich denke Du kennst die Antwort.
    Tommy

  • hansi
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F.
    Danke für deinen sachlichen Kommentar an mich.
    Die Bibelstellen die du vermerkt hast kenne ich alle und habe sie oft schon gelesen.
    Der reine Menschenverstand,aber auch die gute Erziehung Respekt vorm Leben,Menschenwürde und natürlich die Angst vor Bestrafung, was ich damit zum ausdruck bringen möchte die absulute Mehrheit der Menschheit hält sich zweifelsfrei an die Grundsätze und Richtlienen nennen wir es so der zehn Gebote und das ist absulut gut so und unbedingt notwendig sonst würde alles im Chaos enden .
    Aber nochmal die absulute Mehrheit der Menschheit haben noch ein Gewissen Moral und Menschenwürde .
    Lieber Manfred die zehn Gebote sind doch nicht ausser Kraft gesetzt worden sie sind immer noch Ratsam für die Menschheit gerade in der heutigen Zeit wo die Gewalttat zunimmt sonst könnte jeder machen was er wollte und glaube mir lieber Manfred es würde im Chaos enden.
    Aber nicht notwendig um gerettet zu werden ich gehe sogar soweit zu sagen wir sind gar nicht in der Lage dazu ,alles dies einzuhalten wir sind Sünder dazu fällt mir spondan die Geschicht vom selbstgerechten Pharisäer ein und von dem menschen der nicht mal zum Himmel schauen wollte, der Pharisäer zählte alles auf was auch in den Zehn Geboten verankert ist, der Mensch sagte nur zu Gott sei mir einem Sünder gnädig.
    Bitte verstehe mich richtig die zehn Gebote haben ihre berechtigung und im Prinzip wendet die Mehrheit der Menschen im Leben dies auch an,aber um gerettet zu werden bedarf es nur eins glauben an den einziggezeugten Sohn Jehovas, Jesus Christus das ist die einzige notwendigkeit eines Christen von heute, Christus hatt das Gesetz von vorvorgestern als er aus liebe zu uns starb mit ins Grab genommen.
    Verzeih lieber Manfred meine einfachen Worte und meine Rechtschreibfehler LG Hansi.

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Hansi
    natürlich hast du Recht und dass habe ich ja auch nie behauptet. Unsere Rettung hängt nicht davon ab, ob wir irgendwelche Gebote einhalten. Wenn wir bereuen und Jesus annehmen SIND wir gerettet. Das ist ein GESCHENK aus Gnade. Gnade ist ja nur dann Gnade, wenn wir etwas bekommen ohne es verdient zu haben.
    PUNKT. AUS.

    Das ist die eine Seite der Medaille.

    Nehmen wir zum Beispiel das Gebot der Apostel, „dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl! “
    Paulus schreibt trotzdem: „1Kor 10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.
    1Kor 10,27 Wenn euch einer von den Ungläubigen einlädt und ihr wollt hingehen, so esst alles, was euch vorgesetzt wird, und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.“

    Das widerspricht sich, denn wenn wir nicht nachforschen, könnten wir also Dinge essen, die nicht ausgeblutet sind. Wenn jemand Christ ist und Sachen isst, die Blut enthalten, so wird das Gott nicht gefallen aber ich sehe keine Stelle in der Bibel, die uns dann die Rettung abspricht. Es ist zwar Sünde „aber nicht zum Tod“ wie Johannes schreibt.

    Obwohl es also Gebote gibt, helfen diese uns nicht, gerettet zu werden (wenn wir sie halten) und sie bringen uns auch nicht den Tod, wenn wir sie nicht halten. Trotzdem versuchen sich Menschen an die Gebote zu halten, weil Gott es möchte.

    Ganz Krass ausgedrückt: Ich bekehre mich, bin aber so ein Menschenhasser, dass ich den ganzen Tag zu Hause sitze und auf die Welt schimpfe und mit Nächstenliebe nicht viel am Hut habe. Ich kann einfach nicht anders. Habe ich nun, wenn ich aufrichtig Jesus angenommen habe, keine Gnade verdient und das Leben bekommen? Ich denke nicht. Aus menschlicher Sicht würde ich verurteilt „und der nennt sich Christ“ aber zum Glück können Menschen mich nicht richten. (diese Ichform bedeutet nicht, ich bin gemeint. Ich habe Familie und liebe die Menschen)
    Es soll zeigen, sogar wenn ich nicht in der Lage bin, wirklich Nächstenliebe zu empfinden ändert das nichts an meiner Rettung wenn die Bekehrung von Herzen gekommen ist.

    Und jetzt kommen wir zu den 10 Geboten. Die meisten Christen behaupten, diese 10 Gebote sind mit Jesus an dsa Kreuz genagelt und gelten nicht mehr für uns. Gleichzeitig geben alle zu, 9 der 10 Gebote sind natürlich gültig, denn welcher Christ behauptet nun, man darf Ehebrechen, stehlen oder den Namen Gottes missbrauchen. Das wird mit „geunden Menschenverstand“ erklärt oder mit der Liebe. Und wenn ich dann sage, dass „den Sabbat“ halte auch ein Zeichen der Liebe zu Gott ist, weil dieser diesen „Feiertag“ schon zu Beginn der Schöpfung eingeführt hat, dann ernte ich herbe Worte der Kritik, weil ich unterstelle, wenn ich den Sabbat nicht halte, liebe ich Gott weniger.

    Ganz ehrlich. Es geht doch nicht um einen Wettstreit. Es geht doch nur um die objektive Frage, sind die 10 Gebote aufgehoben. Und da habe ich meine Zweifel aus folgenden Gründen:

    a) Jesus sagte: „Mt 5,18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. “
    „Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. “
    „25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?
    26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
    27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).
    28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. “
    ANMERKUNG 1: Jesus meinte mit Gesetz anscheinend in jedem Fall das Gesetz aus den Schriften und das Gebot der Liebe ist kein Teil der mosaischen Vorschriften. Die hat er nie erwähnt, ausgenommen, dass er kritisierte, dass die Pharisäer aus einfachen Gesetzen Menschenwerk machen, eine Bürde ohnegleichen.

    b) Römer 20 sagt „Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“
    Das bedeutet ohne Gesetz wissen wir gar nicht was Sünde ist, weil es nicht festgelegt wurde. Wer die Bibel liest bevor die 10 Gebote in Stein geschrieben wurden, wird feststellen, dass die Menschen alle 10 Gebote kannten, auch wenn sie nicht schriftlich festgelegt waren. Ob das Mord, Diebstahl, Ehebruch oder Götzendienst war, man wusste es war Sünde. Warum? Weil die 10 Gebote Gottes universelles Gesetz für die Menschen sind, was durch Moses lediglich schriftlich fixiert wurde.
    Auch sagt Röm 3,31 Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.“
    Glaube hebt Gesetz nicht auf, denn wir brauchen weiterhin eine Richtschnur an die wir uns halten können. Ein Leuchtfeuer.

    Wenn geschrieben steht „Röm 5,13 Denn die Sünde war wohl in der Welt, ehe das Gesetz kam; aber wo kein Gesetz ist, da wird Sünde nicht angerechnet. “
    dann bleibt doch die Frage, wie konnte Gott die Welt durch die Sintflut vernichten, wenn es zu der Zeit keine Gesetze gegeben hat? Das wäre unmöglich gewesen, ohne Gesetz kann niemand bestraft werden. Wenn es kein Gesetz gibt, dass vorschreibt, in der Ortschaft nur 50 zu fahren, dann wird mich kein Gericht der Welt verurteilen können, wenn ich dort 100 fahre.

    c) Die mosaischen Vorschriften was man alles tun und nicht tun muss, die kamen erst nach den 10 Geboten, nach dem Gesetz. Niemand von uns muss sich an diese Vorschriften halten, es wäre teilweise auch fatal, seine Kinder zu steinigen, weil sie ungehorsam sind oder andere Dinge zu machen – dass ist Vergangenheit, diese Vorschriften wurden an das Kreuz genagelt. Warum? Weil alle diese Vorschriften Opfer zur Vergebung bedurften und durch Jesu Opfer wurde die Vergebung vollständig, TIeropfer sind nicht mehr erforderlich.
    Es gibt aber keinerlei Hinweise, dass die 10 Gebote hinfällig sind, weder durch Jesus (warum sonst sollte er dem Jüngling auf die Frage nach dem ewigen Leben sonst die Frage stellen, ob er alle Gesetze gehalten hat und dann die 10 Gebote ansprechen) noch durch unseren Glauben.

    Ich denke, grundsätzlich habe ich alles dazu gesagt, warum ich die 10 Gebote weiterhin für gültig halte und warum ich nicht verstehe, warum man sich vehement gegen das Sabbat Gebot stellt. Alles weitere wäre Wiederholung.

    Es wäre viel interessanter, Gegenargumente zu hören, die beweisen, dass die 10 Gebote zum mosaischen Gesetz gehören, dass das Sabbat Gebot nicht schon seit der Schöpfung galt wie auch die anderen 10 Gebote. Ebenso wäre interessant zu wissen, warum Jesus eurer Meinung nach die 10 Gebote anspricht als Basis für das ewige Leben wenn er diese aufgelöst haben soll. Und wieso er sagt, dass das Gesetz solange bestehen bleibt bis Himmel und Erde vergehen.

  • prodomo
    August 10, 2015

    @gonzo: Genau!

  • Maria
    August 10, 2015

    Liebe Brüder von Bruder-Info bzw. an Alle,

    hier unsere private Mailanschrift: mailbox.h@inode.at

    Es tut uns leid, dass wir uns zuerst verschrieben hatten.

    Herzlichen Dank für jede Information und für alle bisherigen
    Kommentare und Hinweise, die von Gerd zum BW ist für uns auch
    sehr wichtig,

    mit liebsten Grüßen und Segenswünschen

    Eure Maria und Euer Hubert

  • gonzo
    August 10, 2015

    ihr lieben, ich möchte nur noch eins zum thema angst hinzufügen.

    was für mich das allerschlimmste war, ist folgendes.
    es wurde immer gesagt das gott (jehova) alles sieht und auch alle gedanken eines menschen erkennt.
    das war für mich als kind die hölle unter den zeugen, denn oft nur all zu oft, habe ich mir abends im bett gewünscht, ein ganz normales kind zu sein.
    ich habe es mir erfleht, bitte ich will ganz normal aufwachsen.
    mit freunden, mit spass, ja auch mit faschingsfeiern in der schule.
    halt mit allem normalen, mit 15 jahren, alle hatten eine freundinn, und durften sie zu hause zeigen, ich hatte auch eine, nur durfte ich das nicht.
    ein doppelleben führte ich was mich bis heute verfolgt …
    ein ganz normaler weltmensch, dass war mein grösster wunsch, egal ob ich dadurch sterben würde und diesen wunsch hatte ich mit 13 jahren.

    lieber jetzt leben, als dann von gott verstossen zu werden, dass war meine devise damals.
    doch wenn man dem zwang der zeugen entflieht, erkennt man das man auch jetzt leben kann, ohne sterben zu müssen im gericht, dass ist die warheit die uns frei macht …

    eurer gonzo

  • hansi
    August 10, 2015

    Lieber gonzo.
    Genau nicht mehr an die Vergangenheit denken ,nicht nach hinten zurückblicken mann kann es eh nicht mehr ändern was schief gelaufen ist.
    In der Freiheit die wir jetzt geniessen das Leben auf uns zukommen lassen ,was mit unter auch schwierig sein wird ,ich persönlich erlebe gerade so eine Zeit aber nach einem Tief folgt wieder ein hoch wie oft habe ich dies erlebt und ich bin am Leben und erfreue mich der neuen Christlichen Freiheit .
    Wir haben so einen Mitfühlenden bamherzigen Vater der eingedenk dessen ist das wir staub sind und grosse Rücksicht nimmt auf uns ,der uns alle Sünden vergibt weil wir das kostbare Geschenk angenommen haben Jesus Christus weil wir an Jesus Christus glauben, dürfen wir einmal ewig Leben , was für ein Geschenk von unserem liebevollen Vater ,dieses ewige Leben können wir uns nicht verdienen wie wir es Von der W.T. Gesellschaft eingehämmert bekommen haben ,schätzen wir uns glücklich lieber gonzo dies erkannt zu haben und blicken wir voller Freude auf das was vor uns liegt .LG Hansi.

  • Rita
    August 10, 2015

    Liebe Maria und Liebe Hubert,

    Liebe Bruder Hubert ich schätze sehr deine Kommentare und Kommentare von deine Frau.
    Das du jetzt in Bedrängnis bist, möchte ich was schreiben.
    Ich wünsche dir das du dich ganz fest“in Christus“ sehest,
    und dir dessen Realität bewusst ist.
    Lass dich nicht davon abbringen, dich in deinem Erbe Aufzuerbauen.
    Wir leben in einer Welt die voll satanischen Einflusses ist.
    Satan möchte da für sorgen dass wir das vergessen, das wir von Neuem geboren sind.
    Wir müssen sich unter die mächtige Hand Gottes demütigen, aber in Sinn behalten, dass wir ein Miterbe mit Jesus sind(1 Petrus 5;6)
    Römer 8;17)

    Verlasse dich auf deinen Tröster (Johannes 14;16)auf seine Führung.
    Seine Kraft unterstütz in jeder Krise als auch im alltäglichen Leben.(1 Johanes4;4)
    Unsere Stärke in Gott nimmt zu weil wir Überwunder sind.
    (1Johanes 4;16)
    In brüderliche Verbundenheit
    Rita

  • Lehabim@
    August 10, 2015

    Lieber A.S.
    Danke für diesen guten Artikel!

    Du hast u.a. geschrieben:
    „Hier wieder ein kurzer Ausflug in die Welt der Hirnchemie: Glutamat (der Angstbotenstoff der Amygdala) wird ausgeschüttet, und das bewirkt einen Anstieg der Glucokordikoide, der Hormone, die Stress verursachen: Adrenalin und Cortisol. “

    Könntest du das das bitte aufklären, da meines Wissens und Nachforschungen zufolge, Glutamate Geschmacksverstärker sind. Ich konnte nirgends den Begriff glutamat im Zusammenhang mit der Amygdala finden.
    Grüße Lehabim

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Das Zusammenspiel von Hormonen ist sehr komplex. Man muss sich das so vorstellen, dass der Körper chemische Stoffe ausschüttet die nur dann wirksam werden, wenn andere Stoffe sich andocken und damit diese Stoffe aktivieren. Glutamat ist so ein Stoff, der extrem häufig in Aktion tritt. Das ist auch ein Grund, warum Glutamat im Essen zu Kopfschmerzen und ähnlichen Reaktionen führt. Fehlen bestimmte Stoffe, dann finden keine Reaktionen statt. Man nennt solche Stoffe auch Transmitter.

    Glutamat ist mengenmäßig der bedeutendste anregend wirkende Neurotransmitter. Fast 2/3 der neuronalen Aktivität wird durch Glutamat gewährleistet. Es ist elementar für die Vermittlung von Sinneseindrücken, für das Lernen und Gedächtnis sowie für die Motorik (Koordination, Muskelbewegungen).

    Glutamat wird im Körper aus Glutaminsäure gebildet. Dass ist eine Aminosäure, die sehr häufig vorkommt. Das hat damit zu tun, dass der Körper unter anderem Glutaminsäure dazu nutzt, um andere Aminosäuren herzustellen. Das Protein in Fleisch und Pflanzen besteht letztlich aus 20 verschiedenen Aminosäuren. Beim RIndfleisch sind 15% dieser Aminosäuren zum Beispiel Glutaminsäure. Bei Tomatenpürree sogar 40%. Im Blut schwimmen sehr viele Aminosäuren frei herum und dienen dazu, Zellen zu bauen, Hormone herzustellen usw. Der größte Teil davon ist Glutaminsäure, weil diese sich besonders leicht zum Bau anderer Aminsosäuren eignet. Wird dieses Gleichgewicht allerdings gestört, weil wir zu viele Lebensmittel mit Glutamat aufnehmen, was dann im Körper wieder in Glutaminsäure zerlegt wird, dann ist das so, als ob wir Benzin ins Feuer gießen. Unser Körper kann eine Menge puffern aber nicht auf dauer. Gerade was die Produktion von Hormone betrifft ist das ein empfindliches Gleichgewicht. Und was wir immer vergessen, unsere Gefühle sind nicht nur Ergebnis von chemischen Verbindungen sondern beeinflussen entscheidend auch die Abläufe im Hormonhaushalt. Und Stoffe wie Glutamat wirken dann quasi als Auslöser und Verstärker.

    Ich würde daher nicht sagen, dass Glutamat ausgeschüttet wird sondern das Glutamat die Produktion von Hormonen verstärkt, insbesondere die, welche auch mit Angst zu tun haben

  • A.S.
    August 10, 2015

    Gut erklärt, mit dem Glutamat, lieber Manfred.
    Ohne Glutamat, kein Denken, mit zuviel Glutmat, entstehen Ängste.

    Wer sich für das komplexe Thema interessiert, dem empfehle ich das Buch: Das Gedächtnis des Körpers – Wie Beziehungen und Lebensstiele unsere Gene steuern. Autor: Joachim Bauer (urspünglich 2004 erschienen)
    Gibts wieder als Neuauflage

    Liebe Grüße
    A.S.

  • Lehabim@
    August 10, 2015

    Lieber ManfredF,

    Ich danke Dir für Deine Erklärungen und die Mühe, die du dir gemacht hast!
    Liebe Grüße
    Lehabim

  • Gerd
    August 10, 2015

    Wenn es so wäre, lieber Manfred, dann habe ich heute immer nur die falsche Brille auf, daher wiederhole ich noch einmal den M.F’schen Satz und hebe jetzt hervor, was ich als Aufforderung verstehe:

    Zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir den Tag, den Gott als heilig ansieht nicht mehr heilig nennen oder zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir w e i t e r h i n einen Tag der Woche ausschließlich unserem Gott widmen?

    [Gerd heute früh:] W i e sollen wir unser Liebe zeigen?
    Der Leser möge bei diesem Satz zu seiner eigenen Schlussfolgerung gelangen. Zitatende

    Mein Umkehrschluss zu den klaren Worten M.F’s oben:

    Da ich keinen Tag der Woche als Sabbat auswähle, zeigt, dass es mir an Liebe zu Gott fehlt. (?)

    Ich kann damit leben, oder ich schneide am besten gleich die Sätze Pauli von Galater Kapitel 3 bis 5 aus meiner Bibel. Und schwärze dann besonders noch die Sätze in Kolosser 2:16.
    Vielleicht erzeige ich so besser meine Liebe zu Gott, weil ich, seitdem Christus dem Paulus dies vermittelte schlussfolgere, dass Gott von mir eine andere Art von Liebe erwartet, als 24 Stunden nichtstun!

    LG – Gerd

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Vielleicht nennst Du einfach mal die Stelle in der Bibel, die die Aussage Gottes in 1. Mose 2 für ungültig erklärt:

    1 So wurden der Himmel und die Erde und all ihr Heer vollendet.
    2 Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk1, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.
    3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.

    Das wäre doch mal konstruktive Kritik

  • Gerd
    August 10, 2015

    Wo steht dort dass wir einen Sabbat halten sollen?

    Bevor du nicht die nachfolgenden Bibelstellen akzeptierst, ist jede Diskussion über die „Liebe zu Gott“ durch Sabbathalten sinnlos. Du willst eine „konstruktive Kritik“, dann lese die bereits genannten Texte, ich schrieb:

    Ich kann damit leben, oder ich schneide am besten gleich die Sätze Pauli von Galater Kapitel 3 bis 5 aus meiner Bibel. Und schwärze dann besonders noch die Sätze in Kolosser 2:16.

    Nun ans Werk, denn eine Arbeitswoche beginnt, viel Spaß!

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Was bitte schön hat Galater und Kolosser mit dem Sabbat zu tun? Du hast anscheinend immer noch nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Oder du willst es nicht verstehen. Galater zeigt uns auf, dass wir nicht durch Werke oder das Halten von Geboten gerettet werden sondern durch Glauben. Und Kolosser sagt etwas ähnlich, weil es damals Menschen gab, die sagten man muss dies und das und jenes halten, um gerettet zu werden.

    Davon ist überhaupt nicht die Rede. Und dein Eingangssatz, „Wo steht dort dass wir einen Sabbat halten sollen?“ zeigt auch, du liest gar nichts von dem was ich schreibe. Wenn du darüber nicht diskutieren willst, dann ist das ja kein Problem. Du musst ja nicht antworten, aber wenn du antwortest, dann solltest du auf dem Boden dessen bleiben, was ich schreibe und mir nicht irgendwas unterstellen.

    Nochmal: Ob wir den Sabbat halten oder nicht, ändert nichts an unserer Rettung. Wir werden weder gerettet nur weil wir den Sabbat halten noch werden wir vernichtet, wenn wir ihn nicht halten.

    Auch wenn du es wahrscheinlich wieder nicht lesen wirst. Der Sabbat wurde schon gehalten bevor es die 10 Gebote gab. Nicht umsonst gibt es einen direkten Hinweis auf die Schöpfung:

    8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.
    9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.
    10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.
    11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

    Womit klar ist, deine Frage „Wo steht dort dass wir einen Sabbat halten sollen?“ wird eindeutig beantwortet durch Moses und die 10 Gebote.

    So ein letztes Mal: Warum hältst du überhaupt eines der 10 Gebote wenn diese doch alle nicht mehr gültig sind und wir laut Galater und Kolosser nicht unter dem Gesetz stehen`

    Warum ehrst du Vater und Mutter, stiehlst nicht und warum machst du dir kein Bild oder hast andere Götter? Ist doch alles in unserem Ermessen, denn die Apostel haben doch nur gesagt
    „Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren. Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. “

    Nach deiner Ansicht sind doch alle anderen Gesetze nicht mehr bindend für uns.

    Mit deinen Worten „Bevor du nicht erklärt hast, warum du die 10 Gebote bis auf das Sabbatgebot weiter hältst, ist jede Diskussion sinnlos“.

    Ich kann dir sagen warum ich diese Gebote halte: Weil ich meinen Nächsten liebe. Deshalb bestehle ich ihn nicht, ermorde ich ihn nicht, betrüge ihn nicht usw.
    Und weil ich meinen Gott liebe, mach ich keine Götzen, missbrauche seinen Namen nicht und halte den Sabbat so wie Gott es seid der Schöpfung macht.
    Nicht weil ich dadurch in irgendeiner Weise gerettet werde. sondern weil ich es für richtig halte.

    Und ich mache das ohne menschlichen Zwang. Also ohne die Anleitungen der Pharisäer die alles genau festlegen was man am Sabbat machen oder nicht machen darf. Heiligen oder ehren heißt beim Sabbat ich versuche in dieser Zeit geistig zu handeln und Gott besonders zu ehren.

  • Gerd
    August 10, 2015

    Lieber ManfredF!
    Manchmal habe ich das Gefühl ich schreibe nur a la Schläge in die Luft.

    Du meinst:
    „Und Kolosser sagt etwas ähnlich, weil es damals Menschen gab, die sagten man muss dies und das und jenes halten, um gerettet zu werden.“

    Was schrieb ich denn über Rettung? Ich schrieb nur, dass Gott nichts davon hat wenn i c h einen Tag in der Woche ruhe. Dieses 4. Gebot wurde n u r dem Volk Israel gegeben.

    Was du mir vorwirfst, dass ich angeblich deine Eingaben nicht lese, trifft doch genau auf dich zu! Also mein 2-maliger Hinweis auf Kolosser 2, hier konkret:

    16 So richte euch nun niemand über Speise oder Trank, oder in Ansehung eines Festes oder Neumondes oder von S a b b a t h e n,
    17 die ein Schatten der zukünftigen Dinge sind, der Körper aber ist Christi.
    18 Laßt niemand euch um den Kampfpreis bringen…

    Wenn du Lust hast dies zu erklären, (aber bitte nicht wieder mit Rettung kommen), dann sehen wir weiter, ob so eine Betrachtung Sinn macht.

    Solltest du aus d e i n e m Bedürfnis heraus den Sabbat halten, gewissermaßen als Exerzitien, dann will ich dir das keinesfalls ausreden!

    Apropos, ne Frage: Stiehlst du nur deswegen nicht, weil du immer wieder dieses Verbots-Gebot so gewissenhaft liest, wie das vierte über den Sabbat?

    LG Gerd

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Gerd
    wie soll man eine Diskussion führen wenn Fragen ignoriert werden. Statt dessen kommst du mit solchen Aussagen:

    „ich schrieb nur, dass Gott nichts davon hat wenn i c h einen Tag in der Woche ruhe. Dieses 4. Gebot wurde n u r dem Volk Israel gegeben“
    WO in der Bibel steht, dass 9 Gebote für alle Menschen sind und das 4. Gebot nur für Israel?

    Kolosser kann man man auf unterschiedliche Art lesen, je nach Übersetzung:
    HFA schreibt „16 Darum lasst euch keine Vorschriften machen über eure Ess- und Trinkgewohnheiten oder bestimmte Feiertage, über den Neumondtag und über das, was man am Sabbat tun darf oder nicht.“

    Die Einheitsübersetzung schreibt zum Stichwort Sabbat „16 Darum lasst euch keine Vorschriften machen über eure Ess- und Trinkgewohnheiten oder bestimmte Feiertage, über den Neumondtag und über das, was man am Sabbat tun darf oder nicht.“

    Es ging also vor allem darum, das einige angefangen haben wie die Pharisäer für alles und jedes Vorschriften zu erwarten.

    Ich ignoriere diese Verse nicht, ich lese sie im Zusammenhang.

    Du scheinst meine Aussagen aber immer noch nicht zu lesen. Warum sonst diese seltsame Frage :

    „Apropos, ne Frage: Stiehlst du nur deswegen nicht, weil du immer wieder dieses Verbots-Gebot so gewissenhaft liest, wie das vierte über den Sabbat?“

    Ich habe dir doch deutlich gesagt, dass ich die 10 Gebote halte, weil ich meinen Nächsten liebe und weil ich Gott liebe. Daraus sollte doch erkennbar sein, ich stehle nicht weil das verboten ist (nach deiner Auffassung gelten die 10 Gebote ja sowieso nicht und daher ist stehlen gar nicht explizit verboten) sondern ich stehle nicht, weil ich meinen Nächsten liebe. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    Aber warum stiehlst du eigentlich nicht?
    Nur auf diese Frage bekomme ich sicher genauso wenig eine Antwort wie auch alle meine anderen Fragen. Hast du keine Antworten auf meine Fragen oder willst du diese gar nicht beantworten?
    Weil, dann kann man an dieser Stelle sowieso abbrechen, da es eine einseitige Diskussion ist wo ich deine Fragen beantworte so es mir möglich ist und du nur Fragen stellst und Behauptungen aufstellst aber nichts beantwortest. Das macht keinen Sinn für mich in diesem einseitigen Gespräch zu bleiben.

    Du behauptest „ich schrieb nur, dass Gott nichts davon hat wenn i c h einen Tag in der Woche ruhe.“
    Woher weisst du das? Warum hat Gott so ein Gebot in die 10 Gebote aufgenommen wenn er nichts davon hat, dass wir dieses Gebot einhalten?

  • heibea an Manfred F
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F,
    Du schreibst, Du hälst die 10 Gebote und den Sabbat, um Gott in
    dieser Zeit besonders zu ehren (durch Dein geistiges Handeln) und
    Deinen Nächsten liebst.
    Du gibst Dir sehr viel Mühe, in meinen Augen umsonst…Ich liebe
    Gott auch über alles, und versuche, meinen Nächsten wie mich
    selbst zu lieben, aber wir sind a l l e unvollkommene Menschen.
    Der Punkt ist, dass das die e i n z i g e n von Jesus für uns
    bindenden Gebote sind. Wo sagte er etwas wie: haltet den Sabbat,
    und ihr seid dann Gott noch ein Stück wohlgefälliger?!- Willst
    Du, lieber Manfred F, Gottes „kleiner Liebling“ sein?!
    Du bist in keinster Weise besser als wir anderen, nur weil Du
    „selbsterfundene“ Gebote hälst, die völlig unmaßgeblich sind;
    da kannst Du soviel schreiben, wie Du willst…
    In diesem Sinne Grüße hei-bea

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Ich musste richtig schmunzeln über „Willst
    Du, lieber Manfred F, Gottes “kleiner Liebling” sein?!
    Du bist in keinster Weise besser als wir anderen, nur weil Du
    “selbsterfundene” Gebote hälst, die völlig unmaßgeblich sind;“

    Weisst du ich habe 4 Kinder. Meine Kinder sind unvollkommen, ich liebe sie trotzdem. Meine Kinder wissen, was ich gerne habe und weil sie mich lieben, versuchen sie so gut sie es können, „mir zu gefallen“. Der eine macht das anders als der andere aber in jedem Versuch sehe ich die Liebe meiner Kinder“. Und meine Liebe ist nicht davon abhängig, wie gut meine Kinder mir versuchen zu gefallen.

    Würde eines meiner Kinder zu mir sagen „Papa, ich weiss, dass ich unvollkommen bin und bevor ich jetzt bemühe, dir zu gefallen, was nicht klappen wird, mache ich am besten gar nichts mehr. Ich weiss ja dass du mich auch lieb hast, wenn ich nichts tue, was tu gerne hast.“ dann würde ich erstmal schlucken und mir dann meinen Teil denken. Nun bin ich unvollkommen und daher könnte der Gedanke aufkommen, du Schlingel, wenn du mir so kommst, dann bekommst du auch nur dein Pflichtteil wenn ich mal sterbe. Gott wird das sicher lockerer sehen.

    Aber was ich gar nicht verstehe, warum so ein einfaches „Gebot“ wie einen Tag in der Woche Sabbat zu halten so vehement abgelehnt wird. Was für einen Grund hat das? Insbesondere weil es ja freiwillig wäre und kein Zwang. Als ZJ ging ich immer in den Predigtdienst und zur Versammlung weil unterschwellig damit gedroht wurde, wenn ich das nicht mache risike ich das ewige Leben. Wenn ich heute einmal die Woche (was ich leider nicht immer schaffe, da ich viel unterwegs bin) einen Gottesdienst besuche, dann mach ich das freiwillig, aus Freude und weil ich Gott dienen will. Genauso freiwillig versuche ich soweit es geht, den Sabbat zu pflegen. Ich sage pflegen nicht halten, denn es ist zwar ein Gebot aber genauso wie ich freiwillig meinen Nächsten liebe und das nicht als Gebot (sondern manchmal eher als Last) ansehe so freiwillig sehe ich es, Gott dadurch zu ehren, dass ich das älteste Gebot was er uns Menschen gab ehre. Wir nehmen es hin, dass wir nur 5 Tage die Woche arbeiten. Als ich Kind war, da gab es das noch gar nicht, da wurde 6 Tage gearbeitet und noch früher 7 Tage, wie in vielen Ländern auch. Es hat schon einen Sinn, dass Gott sagt, 6 Tage arbeiten und ein Tag Ruhe.

    Im übrigen habe ich die Verse aus Mose nicht erfunden, du findest diese auch in deiner Bibel.

    Dann schreibst du noch:
    „Du gibst Dir sehr viel Mühe, in meinen Augen umsonst…Ich liebe
    Gott auch über alles, und versuche, meinen Nächsten wie mich
    selbst zu lieben, aber wir sind a l l e unvollkommene Menschen.
    Der Punkt ist, dass das die e i n z i g e n von Jesus für uns
    bindenden Gebote sind. Wo sagte er etwas wie: haltet den Sabbat, und ihr seid dann Gott noch ein Stück wohlgefälliger?“

    Wenn du dich strikt daran hältst, dann dürftest du nicht einen Ratschlag umsetzen, der von Paulus und anderen kommt, sondern nur die 4 Evangelien beachten, denn nur hier sind Worte Jesu aufgezeichnet.

    Er sagte allerdings auch: Mt 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
    Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
    19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich6 der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.
    20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft7, so werdet ihr keinesfalls in das Reich8 der Himmel hineinkommen.

    Noch ist der Himmel und die Erde nicht vergangen, und noch ist nicht alles geschehen, was Jesus gesagt hat, er ist noch nicht wiederkommen um zu erfüllen. Also wenn du nur Jesu Worte nimmst, dann frage ich mich, warum du diese Worte überhörst?

    Jesus hat das ganze eigentlich noch verschärft: „1 „Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: ‚Du sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor ein Gericht.’1
    22 Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, den erwartet das Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: ‚Du Idiot!‘, der wird vom Obersten Gericht verurteilt werden, und wer ihn verflucht, dem ist das Feuer der Hölle sicher.“

    Im alten Gesetz galt Leben um Leben, Jesus ist sogar der Meinung dass man sogar schon sterben wird, wenn man sich nur streitet…..

    Er erwähnt sogar die 10 Gebote: „27 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.«
    28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.“

    Wo hat Jesus dieses Gesetz aufgehoben? Kann ich nicht erkennen. Er hat gesagt, liebe Gott und liebe deinen Nächsten – damit hat er aber kein neues Gebot erlassen sondern damit hat er die alten Gebote zusammengefasst weil diese wie ich schon schrieb genau auf diese Haltung beruhen.

    Man darf eines nicht vergessen. Die 10 Gebote – dafür gab es keine Opfer. Das waren GRUNDREGELN. Das mosaische Gesetz was später entstand, enthielt hunderte von Anweisungen und dafür wurden ständig Opfer nötig weil niemand diese einhalten konnte. Dieses Gesetz wurde durch das Opfer Jesu ungültig.

    Aber egal wie unvollkommen wir sind, die 10 Gebote einzuhalten sind auch unvollkommenen Menschen möglich. Es sind leichte Gebote, denn nicht morden, nicht stehlen, nicht falsch Zeugnis reden, nicht ehebrechen, keine anderen Götter anbeten, den Sabbat halten dass sind alles leichte Lasten, die allein durch Liebe getragen werden.

  • Tommy
    August 10, 2015

    Lieber Gerd,

    stell den Galterbrief ganz ein. Steht glaube ich auch drin (oder wars im Korinther), dass man die Leute lassen soll wenn sie Tage beobachten etc. Ich lasse Manfred. Doch wer einer Uebertretung des Gebots schuldig wurde ist aller Gebote schuldig.
    Bleibt schwierig.
    Tommy

  • Gerd
    August 10, 2015

    Lieber ManfredF,

    du meintest:
    Sobald man darauf hinweist, es wäre durchaus eine Überlegung wert ob das Halten des Sabbats nicht auch ein Zeichen unserer Liebe zu Gott ist – kocht mal wieder alles über. Ich kann nicht verstehen wieso.

    Du kannst nicht verstehen warum? Deine Argumente z.B. bei pro-Dreieinigkeit war auch so gemeint, wer will darf das glauben?

    Ich kam zum Thema Sabbat durch den Hinweis, dass Ellen White angeblich in einer Vision mittels heiligem Geist zur Wichtigkeit des Sabbats kam, ich zitiere den Satz:

    Als wir beteten, kam der heilige Geist auf uns. Wir waren sehr glücklich. Bald wurde ich der Erde entrückt und in einer Vision in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen.

    Thema war in den Beiträgen davor der „hlg. Geist“ und ich stellte die Frage ob die Ellen vom Geist zu der Vision kam!
    Aber du forderst uns mit deinen Worten zur Sabbatbeachtung auf und nun machst du so, wie wenn du das nicht getan hättest? Noch mal, du schriebst:

    Zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir den Tag, den Gott als heilig ansieht nicht mehr heilig nennen oder zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir weiterhin einen Tag der Woche ausschließlich unserem Gott widmen?

    W i e sollen wir unser Liebe zeigen?
    Der Leser möge bei diesem Satz zu seiner eigenen Schlussfolgerung gelangen.

    Sonntagsgrüße (keine Sabbat….)
    Gerd

  • Manfred an Gerd
    August 10, 2015

    Lieber Gerd,

    ich glaube nicht, dass ManfredF behauptet hat, wir sollen den Sabbat halten, sondern nur ob man darüber nachdenken könnte, dass dieser Tag immer noch wichtig ist für Gott. Schliesslich hat er selbst einen Tag gehabt an dem er ruhte, lange bevor es die 10 Gebote überhaupt gab.

    Lies doch nochmal den ganzen Kommentar von ManfredF (http://www.bruderinfo.de/?p=2158&cpage=1#comment-184497) durch, dann wird klar dass dies keine Feststellung, sondern eine Frage von ihm war. Besonders im vorletzten Absatz schrieb er:

    Aber man sollte darüber nachdenken, ob wir Gott unsere Liebe dadurch zeigen, dass wir den Tag, den er von Beginn der Schöpfung an als Heilig angesehen hat auch so heiligen wie er es sich gewünscht hat. Warum sonst sollte er diesen Sabbat in die 10 Gebote aufnehmen und warum zeigen wir unsere Liebe zu Gott nur darin, dass wir die anderen Gebote halten, die ihn betreffen und nicht auch durch den Sabbat. – Zitat Ende.

    Es scheint hier ein Missverständnis zu geben.

    Liebe Grüße Manfred

  • Shannon
    August 10, 2015

    Maria, ich antworte Dir privat.

    Liebe Grüße Shannon

  • Maria
    August 10, 2015

    Liebe Brüder und Schwestern,

    Hubert hat mich gebeten, Euch Folgendes mitzuteilen:

    Hubert an Alle, insbesondere „Shannon“:

    Seit alle gesegnet und geschütz im Frieden
    unseren Herrn Jeses/Jeshu, besonders auch
    in den kommenden Zeiten,

    wobei ihr bei allen Formen von Leiden und Krankheiten
    und Ängsten gestützt u.a. auf Jesja 53 ganz fest darauf
    vertraut,

    dass wir in solchen unglücklichen Tegen und Nächten
    glaubensvoll und Zeiten als Kinder Gottes das in Anspruch
    nehmen, wofür JHWH und Jeshua im Opfertod Jesu ebensfalls
    gesorgt haben,

    nämlich dass wir wie auf Christus legen und ableiten dürfen
    und Christus sie für uns trägt und entfernt.

    Dazu ist es nötig, mit dem dem konkreten Anliegen vor Jesus
    und JHWH zu kommen, am besten auch in Gemeinschaft mit diesbezüglich verständigen Brüdern bzw. Schwestern
    und und laut die Einzelheiten zu erbitten,

    die man sich wüscht und einem ein großes Anliegen sind,
    auch ärztlichen Rat, der einem unklar ist, sollte man erwähnen,
    um Klarheit gewinnen zu können.

    Nachdem in Jesus auch alle Schätze der Heilungskräfte sorgsam
    verborgen sind, und er mitleidet, wenn seine Brüder und Schwestern
    darunter leiden, wird er aktiv und verschafft Erleichterungen,
    Frieden, Ausheilungen, ja es kann sogar zu Spontanheilungen
    = Wundern kommen.

    Seit ca. 232 Tagen leide ich leider an einem irroperablen Pankreas-Karziom, doch erst im Juni/Juli wurde mir klar,
    dass ich im Glauben wtl. auch nach Jesaja 53 handeln soll,
    was mich und meine Frau bisher sehr getröstet, mich aber
    bisher leider noch nicht ausgeheilt hat.

    Leider kam in den letzten Wochen neue sehr belastende Beschwerden
    dazu, weil sich literweise malignes Bauchwasser =Azytes bis hinein
    in das Baufell sammelte und nicht natürlich abfließt.

    Bin daher bereits ein voller häuslicher bettlägriger Betreuungs- und Pflegefall mit nur noch ca. 60 kg und viel Bauchwasser,
    was bei jeder Mobilität auf alle inneren Bauchorgane drückt.

    Bisher wurde mir ärztlicherseit geraten, es nicht durch ein Punktion ableiten zu lassen, u.a. weil es sich innerhalb von
    ca. 10 Tagen wiederum neu ausbildet.

    In dieser Unklarheit und Unsicherheit, ob ich die Punktion
    vornehmen lassen soll, erbitte ich um sachdienliche Informationen
    privat an hubert.h@inode.at oder hier zu meinen Hinweisen.

    Soweit zu meiner dzt. Lage, die ich mit meinem Herrnn Jeshua
    und den verbliebenen Kräften und der Familie und allen
    lieben Freunden und Ärzten gerne schaffen möchte,

    mit lieben Grüßen

    Hubert

    und Maria

  • Tommy
    August 10, 2015

    Hubert und Maria,
    unsere Gebete sind auf jeden Fall mit Euch (denke ich), meine auf jeden Fall.
    Tommy

  • Tirza
    August 10, 2015

    Liebe Maria & lieber Hubert,

    wir sind in Gedanken und in Gebet mit euch verbunden;
    wir lieben euch!

    Unser Herr Jesus Christus segne euch!
    Tirza und Ehemann

  • Matthäus
    August 10, 2015

    Liebe Maria, lieber Hubert!
    Ich wünsche euch Weisheit und Kraft und die Anleitung durch unseren Herrn.
    Die gestellte Frage können sicher nur wenige, wenn überhaupt jemand, beantworten. Die Ärzte sind dafür
    ausgebildet und können durch die Krankenakte die Ganzheitlichkeit am besten einschätzen. Natürlich
    muss man Vertrauen haben, dies kann man am besten durch eine 2. qualifizierte Einschätzung eines Facharztes bekommen. Denkt dabei doch daran, andere die in einer ähnlichen Lage sind, haben oft nicht die Hoffnung wir wir sie hegen. Da wird es ungleich schwerer diese Last für einen selbst und die Angehörigen zu tragen. In diesem Sinn, stützt euch auf diese Hoffnung und Liebe Gottes.
    Liebe Grüße und den Segen Gottes, das wünsche ich euch!
    Matthäus

  • Gerd
    August 10, 2015

    Liebe Maria und lieber Hubert,

    ich möchte auch mein Mitgefühl zum Ausdruck bringen!

    Zu Wasser im Bauch folgendes:

    Unser Nachbar liegt z.Z. mit Karzinomen an der Leber im AKH. Er wurde schon 3-mal aus dem Bauchraum punktiert, immer sind es ca. 5 Liter Flüssigkeit. Und es stimmt, das Wasser kommt wieder.
    Meine Erfahrung im letzten Jahr, durch eine Knieentzüdung hatte ich laufend Wasser im Knie. Nach 5-mal punktieren gab die Orthopädin auf, mit der Bemerkung, dass nur das Knie „ermuntert“ werde, weiter Wasser zu produzieren. Der Rektor der med. Abtlg. der Uni Wien gab mir privat den Rat, es mit Kohlauflagen am Knie zu versuchen, das half dann…

    Es ist also durchaus möglich, dass dauerndes Punktieren die Flüssigkeitsbildung anregt. Aber 5 Liter Flüssigkeit im Bauchraum zu belassen – naja, darüber muss man auch grübeln…

    Im Gebet mit euch, grüßt südwärts der
    Gerd

  • Bruderinfo
    August 10, 2015

    Liebe Maria,
    Liebe Grüße an Hubert und Gottes Segen. Wir möchten Hubert gerne Privat eine Nachricht zukommen lassen, aber diese Mail Adresse kommt immer wieder mit einer Fehlermeldung zurück.
    Könnt ihr uns bitte Privat eure Mailadresse senden? An info@bruderinfo.de Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Omma@Hubert&Maria
    August 10, 2015

    Lieber Hubert, liebe Maria,

    ja, ich schreibe euch Beiden, obwohl, du lieber Hubert es bist, der diese schlimme Krankheit mit all den quälenden Begleiterscheinungen durchleidest.

    Liebe Maria, ich schreibe auch dir, weil ich aus eigener Erfahrung weiss, wie bedrückend es ist seinen geliebten Ehepartner leiden zu sehen, und nicht helfen zu können.

    Ihr Lieben, ich habe das Gefühl, dass ihr ganz eng zusammengewachsen seid, auch im Glauben. Das wird euch bestimmt helfen diese schwere Zeit zu überstehen. Leider können wir, mein Mann und ich, nicht viel für euch, besonders für dich lieber Hubert, tun, persönlich und auf medizinischem Gebiet.

    Wir werden aber unsere beiden Höchsten bitten, euch Kraft und Weisheit zu geben.

    In Gedanken bei euch, grüßen von ganzem Herzen Omma und Ehemann

  • Regula-Maria
    August 10, 2015

    Lieber Hubert,liebe Maria
    In Gebet und Gedanken mit Euch verbunden,sende ich Euch herzliche Grüße der christlichen Verbundenheit.
    Da ich im Moment selber meine körperlichen Kräfte sehr einteilen muss,(war mehrere Wochen in der Klinik)
    habe ich mich seit längerer Zeit nicht gemeldet.
    Ich möchte Euch sehr Mut machen,die biblischen Texte wie Jesaja 53:5/2.Mose15:26/1.Petr.2:24als deine persönliche Wahrheit in Anspruch zu nehmen,und ein zu nehmen wie biblische Medizin.
    Ich habe dies vor 11Jahren als ich Krebs hatte auch immer und immer wieder getan,und unserem Herrn und JHWH dafür gedankt,dass das wahr ist was er in seinem Wort verspricht.
    Zum Beispiel auch das Büchlein von Charles Capps “ Gottes Schöpferische Kraft für Heilung “ hat mir sehr gut getan.Natürlich habe ich meinen Anteil auch gesehen,und Lebensstielkorektur vorgenommen.
    Sende Euch noch privat einen Link den ich gefunden habe,über Pankreaskarzinom Behandlungen auf Alternative Ebene.Ich habe auch auf voll natürliche Art meinen Teil dazu beigetragen.
    Aber der wirkliche Arzt ist Gott.
    So grüße ich alle ganz herzlich und Euch zwei ganz besonders.Seit umhüllt von der Liebe und Gnade unseres wunderbaren Herrn und unserem himmlischen Vater.
    Regula-Maria

  • Gerd
    August 10, 2015

    Bei solchen Fragen , lieber ManfredF,

    frage ich mich, ob du den Geist Christi in den Briefen des Paulus je intus bekommen hast:

    Zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir den Tag, den Gott als heilig ansieht nicht mehr heilig nennen oder zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir weiterhin einen Tag der Woche ausschließlich unserem Gott widmen?

    Wenn G o t t das erwartet hat, dann wehe allen Christen v o r der Zeit der Baptisten, die zur plötzlichen Sabbataffinität kamen – ungef. 1500 Jahre lang kannten diese Christen das nicht, die armen.
    Oder? Leistung durch F(r)eiertag am Sonntag (den ich nicht als Sabbatersatz einstufe) und dann noch von jetzt bis morgen Abend.

    Obiges aber nur nebenbei!

    Hatte nun die Ellen White eine Vision durch den hlg. Geist, (meine Kernfrage) wenn ja, lieber Manfr.F, dann lege sofort jede Arbeit weg – es ist nämlich gerade Sabbat, wie du es von Gott geboten meinst!

  • Gerd
    August 10, 2015

    Lieber Manfred, hansi und alle anderen!

    Wir müssen realistisch genug sein, dass nicht alle die sich auf den heiligen Geist berufen, auch wirklich vom Heiligen Geist geleitet sind!

    Ich könnte aus der Fülle der Kirchen, alle möglichen Ansichten zitieren, wo die Meinungsgeber – a la LK – versichern, vom heiligen Geist geleitet zu sein.

    Nehmen wir nur das Beispiel der „Siebenten-Tag-Adventisten“, aus deren verwandte Gemeinde sich die Bibelforscher bildeten. In deren Gemeindenamen steckt schon das drinnen, was ihnen wichtig erscheint und sich so von den anderen Gemeinden unterscheidet und „gottgeführter“ darstellen. Sollen wir das unwidersprochen stehen lassen und resignierend feststellen: die werden schon wissen warum sie heute Abend wie jeden Freitag den Sabbat beginnen, weil dies schon deren Eltern und ihre Vorgänger taten?

    Nach meinem Weggang waren es gerade die STA die mich fischen wollten. Und was ist da zu tun? Darauf vertrauen, wenn die sagen ihre Prophetin Ellen White hat die Wahrheit sogar mittels hlg. Geist durch eine Vision erfahren? Zitat aus den Aufzeichnungen von E. White:

    „…Die folgende Vision gab mir der Herr im Jahre 1847, während die
    Brüder zu Topsham, Maine, am Sabbat versammelt waren.
    Wir verspürten einen ungewöhnlichen Gebetsgeist. Als wir beteten,
    kam der heilige Geist auf uns. Wir waren sehr glücklich. Bald
    wurde ich der Erde entrückt und in einer Vision in die Herrlichkeit
    Gottes aufgenommen. Ich sah einen Engel schnell auf mich zufliegen,
    […]
    Die vier Gebote auf der ersten Tafel leuchteten heller als die anderen
    sechs; doch das vierte, das Sabbatgebot, leuchtete am hellsten, denn
    der Sabbat war etwas Besonderes, er sollte zur Ehre des heiligen Namens Gottes gehalten werden. Der heilige Sabbat sah herrlich aus – ein herrlich leuchtender Schein umgab den Text des Gebotes. Ich sah, daß der Sabbat nicht an das Kreuz genagelt war….“
    .

    Was tun, wenn der hlg. Geist schon so deutlich zeigt, dass das Sabbatgebot doch als viertes so klar ist wie alle anderen, etwa das Verbot nicht zu stehlen?

    Darf man, um des Friedens willen, das nicht hinterfragen, darf man etwa bei BI nicht kritisch prüfen, muss man bei widerlegenden Äußerungen gleich in den Geruch des „Oberg’scheiten“ geraten?

    Ich habe mir mit der Bibel und mit Hilfe von Bibelkommentatoren und sogar aus der WTG-Biblio Argumente gesucht, die solche Gebote für Christen beleuchten. Auch dort ist natürlich Spreu vom Weizen zu trennen…

    Freitagsgrüße!
    Gerd

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Gerd
    unabhängig von der STA und deren selbsternannten Propheten der Neuzeit. Man sollte beim Sabbat folgendes mal überlegen:

    a) Die 10 Gebote inkl. dem Sabbatgebot wurden von Gott gegeben und zwar lange bevor die ganzen anderen Richtlinien den Juden auferlegt worden sind. Was den Sabbat betrifft kann man sogar sagen, dieser wurde bereits bei der Schöpfung erwähnt. Am siebenten Tag ruhte Gott von seinen Werken….
    Beachte folgendes „1. Mose 2:3 „Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.“
    Ich kann nicht erkennen, dass diese Heiligung irgendwann von Jesus aufgehoben worden ist.

    b) Jesus hat nie das Gesetz in Frage gestellt sondern die ganzen Auslegungen der Pharisäer die rund um das Gesetz die Thora geschaffen haben. Als er während des Sabbath heilte, hat er nicht den Sabbath in Frage gestellt sondern die endlosen Erweiterungen der Gelehrten, die alles und jedes Handeln während des Sabbath bestimmen wollten. Und den Menschen damit das Halten des Sabbath fast unmöglich machten

    c) Wenn Jesus sagt, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und liebe Gott – dann sagen wir dass schließt alles ein. Wer seinen nächsten liebt, der ermordet nicht, der bricht nicht die Ehe usw. Wer Gott liebt, der hat keine anderen Götter… Warum nimmt man aber an, dass Gebot von Gott
    2. Mose 20
    „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.
    9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.
    10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.
    11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

    nicht mehr gehalten werden muss? Alle anderen 9 Gebote werden immer wieder betont. Von allen Christen. Nur das Sabbat Gebot ist nicht mehr notwendig? Dass finde ich schon seltsam und hat meiner Ansicht eher damit zu tun, dass die Gesellschaft immer daran interessiert war, dass die einfache Bevölkerung möglich viel arbeitete. Freie Tage waren unerwünscht.
    Außerdem hat man den Sabbat auf einen anderen Tag verlegt, um Heiden gewinnen zu können und sich von den Juden abzugrenzen.

    Ich bin also durchaus der Meinung, es ist weiterhin der Wunsch Gottes, dass wir den Sabbat heiligen. Ob das wirklich an einem bestimmten Tag der Woche also von Freitag abend bis Samstag abend geschehen muss oder ob es einfach nur so ist, einen von den 7 Wochentagen dazu zu nutzen, Gott zu ehren ist eine andere Sache.

    Was man in jedem Fall beachten sollte:
    Wir werden nicht dadurch gerettet, dass wir die 10 Gebote halten. Durch Werke werden wir unsere Sünden nicht mindern Ob wir also Sabbat halten oder nicht hat keine Auswirkung auf das ewige Leben, dass wir geschenkt bekommen.

    Aber man sollte darüber nachdenken, ob wir Gott unsere Liebe dadurch zeigen, dass wir den Tag, den er von Beginn der Schöpfung an als Heilig angesehen hat auch so heiligen wie er es sich gewünscht hat. Warum sonst sollte er diesen Sabbat in die 10 Gebote aufnehmen und warum zeigen wir unsere Liebe zu Gott nur darin, dass wir die anderen Gebote halten, die ihn betreffen und nicht auch durch den Sabbat. Wenn Jesu alle Gebote aufgehoben und durch die Gebote der Liebe ersetzt hat bleibt doch die Frage?
    Zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir den Tag, den Gott als heilig ansieht nicht mehr heilig nennen oder zeigen wir unsere Liebe dadurch, dass wir weiterhin einen Tag der Woche ausschließlich unserem Gott widmen?

  • Tommy
    August 10, 2015

    Hi Manfred,
    ich gebe wieder mal Gerd Recht und sage auch JEDEN TAG. Jesus kamum zu erfuellen und er hat es getan. Natuerlich sagte Jesus auch, dass derjenige, der die Gebote nicht zu halten lehrt der geringste im Teich des Himmels ist.
    Watt nu?
    Tommy

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Tommy
    mich wundert dass du Gerd Recht gibst weil dieser in keiner Weise zu meinen Aussagen Stellung genommen hat sondern diese verdreht und etwas behauptet was ich nie gesagt habe. Ich habe klar gemacht, dass es absolut nichts mit unserem Heil, mit unserer Rettung zu tun hat, ob wir den Sabbat halten oder nicht und Gerd kommt mit Aussage, wehe den Christen die alle nicht den Sabbat halten bis die Baptisten damit angefangen sind.

    Im übrigen geht es mir nicht um Recht haben, ich habe lediglich in der Raum gestellt, dass das Gebot den Sabbat zu heiligen schon zur Schöpfung gegeben wurde und mit dem mosaischen Gesetz gar nichts zu tun hat. Und ich habe in den Raum gestellt, warum wir überhaupt die 10 Gebote halten, wenn diese nicht mehr gültig sind. Es kommt dann immer die Aussage im Gebot Liebe deinen Nächsten sind alle Gebote enthalten wo es um das Miteinander geht (Ehebruch, Mord, Diebstahl usw) und im Gebot Liebe Gott die anderen (keine anderen Götter anbeten, den Namen ehren). Nur seltsamerweise läßt man das Gebot den Sabbat heiligen weg, obwohl auch das unter der Rubrik fallen müsste „Gott zu lieben“ – Anstatt darauf sachlich zu antworten mit Bibelstellen kommt nur Polemik und Behauptungen die ich nicht gesagt habe.

    Ich frage mich, nur weil eine seltsame Sekte wie die STA den Sabbat auf ihre Fahnen geschrieben hat muss man dagegen sein? Ich sehe absolut keinen vernünftigen Grund, an diesem Gebot nicht festzuhalten.

    Weder Jesus hat den Sabbat aufgehoben noch jemand anders. Nochmal, es steht jedem frei, Sabbat zu halten oder nicht, dass ist keine Heilslehre so wie gute Werke tun nicht über unser Heil entscheiden.

    Trotzdem wird jeder Christ sagen, gute Werke sind gut, sie zeigen dass wir Jesus lieben und dankbar sind. Sobald man darauf hinweist, es wäre durchaus eine Überlegung wert ob das Halten des Sabbats nicht auch ein Zeichen unserer Liebe zu Gott ist – kocht mal wieder alles über. Ich kann nicht verstehen wieso.

  • gonzo
    August 10, 2015

    liebe bi, eure uhr geht falsch, zwei stunden zurück.
    das meine ich buchstäblich und nicht in einer prophetie

    euer gonzo

  • gonzo
    August 10, 2015

    anhang: das tema lautet ja angst fehler zu machen.

    ewtl. machen wir alle die, die der bibel vertrauen einen fehler,

    wenn man den schöpfungsbericht und den wirklich bewiesenen erkentnissen der wissenschaft einmal respekt zollt, kommt man auf einen ganz anderen nenner.

    man kann nicht mehr abstreiten das es lebewesen gab, die adam nicht benennen konnte, weil es sie zu seinen lebzeiten nicht mehr gab.
    man kann auch nicht mehr daran festhalten, dass ein schöpfungstag 1000 jahre betrug.
    das leben auf der erde, egal in welcher form ist älter.
    ist da vielleicht schöpfung und evolution, also natürliche auslese (weiterentwicklung) verschmischt.

    kein mensch auf erden, weiss wie es wirklich war, ausser die zeugen jehovas, die haben die bibel ja geschrieben.ironie

    euer bruder gonzo

  • Alois an gonzo
    August 10, 2015

    Lieber gonzo

    Ich gebe Dir Recht, aber nicht die Bibel sagt was Falsches, sondern die Menschen interpretieren sie falsch.
    Wo steht in der Bibel dass ein Schöpfungstag 1000 Jahre gedauert hat?
    Ich kenne die Stelle 2. Petr. 3:

    8. Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.
    9. [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.

    Wollte uns Petrus damit sagen dass ein Schöpfungstag 1000 Jahre dauert? Doch eher nicht, denn ich glaube er wollte uns sagen dass für den ewigen Gott ein Menschenjahr wie nichts in „seinen Augen“ ist und selbst 1000 Jahre ihm so vorkommen wie uns Menschen ein Tag vorkommt. Deshalb sollen wir geduldig warten bis der Herr kommt.

    Vor Adam hat niemand die Zeit gezählt und wie lange ein Schöpfungstag in „Sonnenumrundungen der Erde“ (=Jahre) war, dürfte Gott pip egal gewesen sein. Ich denke die 6 Schöpfungstage sollten einfach 6 Abschnitte der Schöpfung darstellen. Ob es in Menschenjahre 6.000 Jahre, 42.000 Jahre oder Millionen von Jahren waren können wir nicht wissen. Die Wissenschaft sagt es seien Millionen.
    Wenn ich mir die hunderte Meter dicken Meeresablagerungen der Schwäbischen Alb anschaue, können es kaum nur 6.000 oder 42.000 Jahre gewesen sein, sondern wesentlich mehr.

    Viele stehen auf dem Standpunkt dass Gott in der Lage war in kürzester Zeit alles „hinzuzaubern“. Stimmt er kann das, aber warum soll ein ewiger Gott sich so beeilen, wo er doch alle Zeit der Ewigkeit hat?

    Liebe Grüße
    Alois

  • gonzo
    August 10, 2015

    ihr lieben brüder und schwestern, sehr schöne ausführungen…

    es ist ja eigentlich alles gesagt, möchte auch nicht alles wiederholen.
    mir ist nur eins wichtig, was ich loswerden muss.
    ein erwachsener kann anders mit der geschürten angstmache der zeugen umgehen wie ein kind.
    ich bin als zeugenkind aufgewachsen, und wurde bombardiert mit dingen die mir angst machten.
    gottes gericht, fehlverhalten, gott nicht zu gefallen, die welt zu lieben, weltliche freunde nicht zu bekehren und damit blutschuld auf mich zu laden.
    was ja wieder meinen tod bedeutet…
    alles krank, alles irre, wir alle haben keine schuld am sündenfall.
    jesus ebnete uns den weg, auch als sünder, deshalb hat gott seinen sohn auf die erde gesand.
    nicht um aus uns unvollkommenen menschen reine seelen zu machen, nein um uns in unserer unvollkommenheit und unseren sünden trotzdem ins ewige leben zu führen.
    einfach mensch sein, keinen anderen absichtlich böses tuen und auf gott und seinen sohn vertrauen mehr ist es nicht…
    seine schöpfung achten und lieben, ohne sie zu schädigen, seine gesetze befolgen und nächstenliebe leben.

    das die bi nun offiziell zur eigenständigen seele steht, ist mir neu…
    aber ich bin auch der festen überzeugeung das, dass leben aus geist und körper besteht, der getrennt existiert.

    doch ist das ein heikler balance akt, denn wer a sagt muss auch b sagen,
    dann ist die himmliche hoffnung für alle auch nicht mehr weit.

    es ist ein leichtes aus der bibel zu interpretieren das alle in den himmel kommen (die guten), doch was wird dann mit den bösen (hölle) oder einfach tod.

    da die bibel in vielen dingen so unscharf geschrieben ist, bleibt eben immer auch viel platz verschiedene szenarien zu offerieren.

    wir alle sollten froh sein uns des lebens zu erfreuen, und nicht ständig denken, ach bin ich gott wohlgefällig oder nicht, mensch leben wir unser leben und das jetzt.
    wenn gott vorhat uns zu retten, respektive in ein neues system zu führen dann bitte soll er es tuen, wir würden uns riesig freuen.

    doch aber bitte nicht mit angst und zwang, wenn er mich nicht haben will im neuem system, ist doch ok.
    doch gott weiss ganz genau, mit wem er etwas anfangen kann in seiner neuen welt, dazu brauch er keine kirche und auch keine zeugen jehovas.

    habt keine angst, gott wird nach ganz anderen dingen richten wie es die lk suggeriert, an seinen früchten werdet ihr sie erkennen.
    nicht an stunden im predigdienst, nicht ob er ausgelassen sich der natur erfreuend alkohol trinkt, dazu eine raucht.
    nicht das er sich als junger mensch quält nicht zu onanieren, obwohl er nur seinen körper dabei kennenlernt den ihn jehova gegeben hat.

    dieser ganze schwachsinn macht einem angst, nicht gottes vorhaben und nicht die bibel mit ihren vorderungen, nein die lk und alle anderen fanatiker in jeder hinsicht…

    euer bruder gonzo

  • hansi
    August 10, 2015

    Lieber gonzo.
    Die Bibel ist deutlich ,wer sie undeutlich macht oder auslegt das ist der Mensch.
    Du hast wunderbare Gedanken geäusert inpliziert der Gedanke ohne Angst und Druck den Willen Gottes zu tun ,ja wir befinden uns in Freiheit wir haben den Käfig der W.T.Gesellschaft verlassen oder mussten ihn verlassen,und dienen jetzt unseren Gott und liebevollen Vater Jehova gemeinsam mit seinem Sohn mit dem Ziel ewigen Lebens .Jehova und sein Sohn sind dabei so Rücksichtsvoll zu uns sie wissen genau das wir mit Schwachheiten behaftet sind sie üben unendlich geduld und lieben uns mit Worten nicht zu beschreiben sie stützen uns wo es nur geht ,wenn wir fallen heben sie uns wieder auf ,dabei denke ich lieber gonzo an den Bibelvers der gerechte mag siebenmal fallen ,er wird wieder auf die Beine kommen ,dann haben wir noch den Trost aus den Schriften die vielen Texte geben uns doch Mut weiterzumachen und auf das Ziel hinzuarbeiten ewiges Leben aber ohne Druck und Angstmacherrei.LG Hansi.

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F

    ich finde, das Beispiel mit dem Wasser und dem Vertrauen sehr gelungen, wenn man es auf das Leben überträgt. Und ja, auch mir fällt es nicht immer leicht, Vertrauen zu haben. Man ist eher darauf getrimmt, die Katastrophen des Lebens zu verhindern, die ja dann promt auch eintreffen.

    Wie tief die Leeren der Organisation sitzen ist mir gestern nachmattag klar geworden, nachdem ich meine Eltern besucht habe. Das Leben meiner Mutter geht wohl den Ende entgegen und die Ansichten ob der Mensch eine Seele ist oder eine Seele hat, zwischen mir und meinem Vater sind total gegensätzlich. Obwohl er schon 40 Jahre aus der Organisation raus ist und viel die Bibel liest, ist er der Überzeugung, der Mensch ist eine Seele. Ich glaube eher, dass der Mensch eine hat, gebe aber zu: Ich weiß es nicht.

    Das ist nur ein kleines Beispiel, wie man stur an seiner Überzeugung festhalten kann und keine anderen Möglichkeiten zulässt. Er ist der Meinung, das Bewusstsein, also die Lebensenergie geht zurück zu unserem Schöpfer und das kann man nicht als Seele bezeichnen, sondern der Mensch ist als Ganzes die Seele.
    Meines Erachtens Wortklauberei, aber ich diskutiere nicht darüber, weil ich seine Sturheit kenne, die mit 87 nicht besser wird, und weil ich denke, davon alleine kann unsere Errettung nicht abhängen.

    Ich glaube nicht, dass er Angst davor hat, seine Meinung zu ändern. Diese Lehre ist ihm so in Fleisch und Blut über gegangen, dass er die Möglichkeit, es könnte anders sein, überhaupt nicht in Betracht zieht. Und ich bin der Meinung, dass jeder seinen eigenen Glauben hat und von daher muss ich niemanden überzeugen.

    Da wir ohnehin nur glauben und nicht unbedingt wissen, heißt das ja am Ende wieder einmal, dass wir uns selbst die Mühe machen müssen, zu forschen, zu prüfen und abzuwägen, was nehme ich an und was lehne ich ab. Da aber sowohl die Zeugen, als auch viele andere Organisationen ihren Schäfchen vorkauen, was richtig und was falsch ist, tritt bei vielen eine gewisse Bequemlichkeit ein. Das, was man in der Gemeinde/Versammlung im halb hypnotischen und entspannten Alpha-Zustand zu hören bekommt, geht tief ins Unterbewusstsein und sitzt da sehr fest. Daraus resultieren dann die tiefen Überzeugungen.

    Selbst nachforschen, überdenken, abwägen, kostet Zeit, Mühe und Aufwand in der Freizeit, den man entweder besser zum Predigdienst verwenden sollte oder, falls man kein Zeuge ist, sich auch von der medialen Hypnose berieseln lässt.

    Und ja, es stimmt, wenn man raus ist aus der Organisation, ist es schwer, sich von alten Lehren zu lösen, denn nicht alles, was man dort gelernt hat, ist falsch. Rundweg alles als falsch abzulehnen ist genauso daneben, wie alles zu glauben. Und wenn uns heute jemand begegnet der mit bgrößter Sicherheit behautet: „Das ist so oder das ist so“, darf man sich durchaus die Zeit nehmen zu sagen: „Ich bin nicht deiner Meinung, aber ich nehme mir die Zeit, selbst in der Bibel nachzuforschen.“

    Was mir immer wieder aufstößt, sind die Hinweise auf diesen oder jenen Bibelausleger, diesen oder jenen Buchschreiber, die dies oder das geschrieben haben. Hey, das sind Menschen und deren Meinung kann nicht das Maß meines Glaubens sein. Wenn ich solche Hinweise benötige, zeigt das doch, wie unsicher man ist, dass man sich eine Alibibestätigung irgendwo im Netz holt, dass man richtig in seiner Überzeugung ist. (unbewusste Angst, man könnte doch falsch liegen)

    Nachdem Jesus aber sagt, dass die Pforte eng ist, die ins Leben führt, muss ich davon ausgehen, dass die Masse den breiten Weg geht und den muss ich nicht mitgehen und schon gar nicht deren Meinung übernehmen.

    Ich wünsche euch allen einen kühlen Kopf an so einem sonnigen Tag

    Liebe Grüße
    Shannon

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Liebe Shannon, ich habe lange über den schmalen Weg nachgedacht. Ich glaube einfach nicht, dass Gott so schwach ist, dass nur wenige Menschen gerettet werden. Die Bibel sagt deutlich:
    1.Timotheus 2
    3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,
    4 welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

    Wenn Gott WILL das ALLE gerettet werden, dann gehe ich davon aus, dass sein Wille geschehe. Es wäre ein Sieg Satans, wenn die Mehrheit der Menschen nicht gerettet werden.

    Man wird als ZJ immer darauf getrimmt, dass die ganze Welt böse ist. Das ist Augenwischerei. Durch die Medien kommt es uns nur so vor, als ob Sodom und Gomorra herrscht. Es ist klar, wenn 7 Milliarden Menschen auf der Erde leben und 1 Million davon Verbrecher sind, dann ist das eine große Zahl aber nur ein kleiner Prozentsatz rund 0,015% der Menschen. Grob geschätzt. Und wenn 0,1% der Menschen böse sind, also 7 Millionen Menschen, dann sind immer noch 999 von 1.000 Menschen „gut“. Wie auch immer die Rechnung aufgeht. Die große Mehrzahl der Menschen will nur in Frieden leben, was zu essen und ein Dach über dem Kopf und ein Einkommen habe. Wenn man sich den Terror ansieht im Irak und Syrien, dann sind es rund 100.000 Menschen, die dafür verantwortlich sind. Man sieht, nur wenige können viel böses anrichten. Klar ist, dass es immer Menschen gibt, deren Moralvorstellungen für mich falsch sind, aber wir sollen nicht richten. Wenn die Menschen so böse wären wie die WTG behauptet, dann hätten wir schon ein furchtbares Chaos.

    Wenn man den engen Pfad jetzt so sieht, dass nur wenige Menschen gerettet werden, dann fragt man sich, wie kann das sein, wo Gott doch WILL das alle gerettet werden und wenn man dann noch liest:

    Denn er spricht zu Mose (2.Mose 33,19): »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.«
    16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
    17 Denn die Schrift sagt zum Pharao (2.Mose 9,16): »Eben dazu habe ich dich erweckt, damit ich an dir meine Macht erweise und damit mein Name auf der ganzen Erde verkündigt werde.«
    18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will.

    dann kann es doch eigentlich nicht sein, dass er einerseits will das alle gerettet werden und andererseits so viele Menschen verstockt, damit diese vernichtet werden. ich weiss zwar nicht, wie man diese Aussage vom Pfad wirklich auslegen sollte ich glaube aber, am Schluss werden die allermeisten Menschen gerettet werden, weil es Gottes Wille ist. Wir werden uns wundern, wen wir alles wiedersehen am Ende der 1.000 Jahre, wenn die Toten auferstehen und gerichtet werden.

  • Omma@Shannon
    August 10, 2015

    Ach, liebe Shannon, deine Worte sind so schön, und tun so gut!!! Du sprichst mir aus dem Herzen, wenn du schreibst:

    „Was mir immer wieder aufstößt, sind die Hinweise auf diesen oder jenen Bibelausleger, diesen oder jenen Buchschreiber, die dies oder das geschrieben haben. HEY, DAS SIND MENSCHEN und deren Meinung kann nicht das Maß meines Glaubens sein. Wenn ich solche Hinweise benötige, zeigt das doch, wie unsicher man ist, dass man sich eine Alibibestätigung irgendwo im Netz holt, dass man richtig in seiner Überzeugung ist. (unbewusste Angst, man könnte doch falsch liegen)“

    Selbst in der Bibel nachforschen, überdenken, abwägen, … ja, liebe Shannon, so sehe ich das auch. Der Helfer, der Heilige Geist, den unser Herr von seinem Vater bekommen hat und uns sendet, wenn wir darum bitten, wird uns dabei helfen.

    Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma

  • Tomaso
    August 10, 2015

    Hallo Omma,

    ich stimme dir und der Aussage von Shannon zu.
    Ich denke, dass wir nicht mit Sicherheit sagen können, wie der Geist uns auf die Sachen hinweist. Das mag bei jedem unterschiedlich sein.
    Es ist ja auch so, dass die Artikel hier auf BI vielen geholfen haben, mich eingeschlossen, das Verständnis zu erweitern bzw. die Missstände und Diskrepanzen in der ORG zu erkennen. Diese Artikel sind ja auch nur von Menschen geschrieben. ABER: wenn sich ein Artikelschreiber an die Schrift hält und an Hand der Schrift nachvollziehbar argumentiert, dann habe ich dabei ein gutes Gefühl. Ich denke da an die Aussage von Jesus, dass „die Schafe meine (Jesu) Stimme kennen“. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich finde, man merkt beim Lesen selbst, ob die Gedanken im Artikel mit den eigenen Gedanken im inneren und dem Geist übereinstimmen. Denn ganz ehrlich, viele Artikel, die ich gerade in meiner Anfangszeit hier gelesen habe, sprachen mir aus der Seele und es waren Dinge, die man früher vielleicht durchaus schon gefühlt hat, aber aus irgendwelchen Gründen wieder verdrängt hat.

    Seid alle lieb gegrüßt,

    Tomaso

  • hansi
    August 10, 2015

    Liebe Omma.
    Obwohl was ist daran verkehrt , sich Informationen zu beschaffen die unser Horizont erweitert auf vielen Gebieten Naturwissenschaften, auf Religiösem Gebiet auf Wissendschaftlichen Territorium usw und sofort es regt nicht nur unser Geist an sondern wir können durchaus noch viel dazulernen wo wir es nicht dachten .
    Im Internett zu surfen kann durchaus auf vielerleiweisse geistig erfrischend sein und unser Horizont wird erweitert, vielerlei was spricht dagegen.
    Ich gebe dir liebe Omma recht das die Bibel Gottes Wort zur Wahrheitsfindung ausreicht ,wir bräuchten eigendlich nicht mehr Informationen ,aber in der Mordernen Welt von heute ist es doch gut an Informationen zu gelangen die wir so nicht hätten bemerkt ,aber wiegesagt letztendlich ist Gottes Wort das Mass aller Dinge .Dir liebe Omma und den anderen einen schönen Restfreitag LG Hansi.

  • Shannon
    August 10, 2015

    Lieber Hansi,

    um das Beschaffen von Informationen geht es gar nicht. Daran ist nichts falsch. Aber wenn ich schreibe, der oder jeder Bibelausleger sieht das so und so, und dann diese Meinung zu meiner eigenen mache, bin ich nicht besser dran als vorher, wo ich der Organisation alles geglaubt habe.
    Auch Informationen aus dem Internet sind kritisch zu betrachten, geben sie doch immer persönliche Meinungen wieder. Auch ich gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder und die Admins von BI und alle Brüder und Schwestern hier.
    Die Problematik liegt eher darin, dass man denkt, wenn jemand eine Kapazität auf deinem Gebiet ist, hat er automatisch recht. Leider ist dem nicht so, das gilt auf allen Gebieten des Lebens.

    Ich neige dazu, niemendem, damit meine ich Menschen, hinterher zu rennen.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • hansi
    August 10, 2015

    Liebe Shannon.
    Ich gebe dir Recht ,aber ist es nicht so, wir besitzen doch ein gewisses Mass der eine mehr der andere etwas wenniger an Inteligenz letztendlich entscheide ich doch , ob ich gewisse Argumentationen von Kommentatoren,Bibelgelehrten Ouellen aus dem Internett für wahr oder wenniger wahr anerkenne .
    Natürlich birgt das Internett gefahren aber meinst du nicht auch da wir eine W.T. Vergangenheit haben ,das wir sensibel genug sind das unsere atennen sofort Alarm schlagen wenn etwas nicht der Wahrheit entspricht wir können dann es mit Gottes Wort entweder entschärfen oder tolerrieren.LG Hansi

  • Manfred an Hansi
    August 10, 2015

    Lieber Hansi,

    sich Informationen aus dem Internet zu beschaffen, da ist doch nichts falsches dran. Das kann doch jeder selbstverständlich tun.

    Es geht doch hierbei darum, ob man die persönliche Aussage eines Kommentators oder Autors damit überprüft, was andere zu diesem Thema im Internet sagen. Man prüft somit in Glaubensfragen die Aussage eines Menschen mit der Aussage eines anderen Menschen.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man Aussagen in Glaubensfragen nur anhand der Bibel prüfen kann. Entweder das was jemand schreibt, stimmt mit der Bibel überein, dann ist es richtig und wenn es nicht mit der Bibel übereinstimmt, dann ist es falsch.

    Aber man kann doch nicht die Aussage eines Kommentators mit der Aussage eines anderen Kommtentators vergleichen und dann sagen, die eine Aussage ist falsch, weil andere sagen dass es so ist. Wer sagt denn, dass die anderen Schreiber richtig liegen?

    Der Maßstab in Glaubensfragen kann nur die Bibel sein, denn sie ist das Wort Gottes und das ist Wahrheit.
    Darum geht es doch.

    Jesus sagte:
    Joh. 14: 26; Elb: Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

    Der Heilige Geist wird unser Lehrer sein und das geht eigentlich nur wenn man in Gottes Wort nach Antworten auf biblische Fragen sucht. Er kann uns außerdem dabei helfen Unterscheidungsvermögen zu bekunden und so wie es Tomaso beschrieben hat, schon beim Lesen eines biblischen Artikels oder Kommentares dafür sorgen ob es sich richtig oder falsch anfühlt.

    Doch auch das ist auf das Lehren durch den Heiligen Geist zurück zu führen. Vertrauen wir also auf die göttliche Führung durch den Heiligen Geist dass er uns hilft in Gottes Wort die richtigen Antworten in Glaubensfragen zu finden.
    Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung.

    Liebe Grüße Manfred

  • hansi
    August 10, 2015

    Lieber Manfred.
    Ich bin etwas erstaund und perplex gleichzeitig, lieber Manfred nichts anderes habe ich gemeint lese nochmal mein Kommentar ich habe sinngemäss gesagt das nur Gottes Wort der Wahrheitsfindung förderlich sei gerade in Glaubensfragen .
    Es ist richtig im Internett tumeln sich möchte gern Jesuse und oberlehrer hoch zehn Intelegenzbolzen ohne gleichen wir sind doch glaube ich lieber Manfred Inteligent genug abzuschätzen was wir als Wahrheitsfördernd betrachten können oder nicht ,im übrigen was manchmal vom Stapel gelassen wird von den möchte Jesuse und Oberlehren da können manche Komiker noch was lernen ,ich find in der Modernen Welt von heute ist das Internett unbedingt wichtig, wohl wissend das es auch seine Schattenseiten hat.LG Hansi.

  • Tirza
    August 10, 2015

    Hallo Ihr Lieben,

    könnte es sein, das es bald nichts mehr zu bereden gibt (zu kommentieren) weil man doch nicht mehr daran interesiert ist, sich eine andere Meinung anzuhören, anzusehen, zu lesen und der Grund womöglich darin besteht, sich der Herrlichen Freiheit eines Kindes Gotte zu erfreuen und man davon ausgeht, dann fällt einem die Erkenntnis in Form des Heiligen Geistes in den Schoß?
    Wenn dem so wäre, dann hätte sich die Schrift bereits erfüllt,
    aus Phil. Kap. 2 Verse 1ff

    Aufforderung zum Glaubensleben nach dem Vorbild Christi
    1 Wenn es nun irgendeine Ermunterung in Christus gibt, wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgendein herzliches Mitleid1 und Erbarmen,
    2 so erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid,
    3 nichts aus Eigennutz2 oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst;

    Momentan beobachte ich aber eher das Gegenteil hier.
    Es scheint keinen Konsens mehr zu geben, gewisse Kommentare sind unerwünscht, wie auch gewisse Kommentatoren, die entweder angegriffen oder durch kollegeiales Ignorieren einfach nicht beachtet werden.

    Darf ich einen Vorschlag machen?

    Wollen wir uns doch an den Worten unseres Herrn Jesus Christus orientieren und an seiner Lehre, wahrscheinlich lösen sich dann alle Verständisprobleme viel schneller als man denkt, weil dann der Heilige Geist nämlich in uns und durch uns wirken kann, was ich momentan hier leider nicht immer beobachten kann.

    DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS

    Die Bergpredigt (Kapitel 5,1–7,29)
    Die Seligpreisungen

    51Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm.

    2Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

    3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

    4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

    5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

    6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

    7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

    8Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

    9Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

    10Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

    11Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.

    12Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.
    Salz und Licht

    13Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten.

    14Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

    15Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.

    16So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
    Jesu Stellung zum Gesetz

    17Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

    18Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.

    19Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

    20Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
    Vom Töten

    21Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.

    22Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.

    23Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,

    24so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe.

    25Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest.

    26Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.
    Vom Ehebrechen

    27Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.«

    28Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.

    29Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.

    30Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.

    31Es ist auch gesagt (5.Mose 24,1): »Wer sich von seiner Frau scheidet, der soll ihr einen Scheidebrief geben.«

    32Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.
    Vom Schwören

    33Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3.Mose 19,12; 4.Mose 30,3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.«

    34Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;

    35noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.

    36Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.

    37Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
    Vom Vergelten

    38Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«

    39Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.

    40Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel.

    41Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.

    42Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.
    Von der Feindesliebe

    43Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen.

    44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,

    45damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

    46Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?

    47Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?

    48Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist

    Unser Herr Jesus Christus segne euch & liebste Grüße
    Tirza

  • Tommy
    August 10, 2015

    Was ich immer sage Tirza,
    bevor man tapeziert, erstmal den Grund befestigen und den Balken im eigenen Auge. Wenn man sich wirklich sicher ist den entfernt zu haben……….dann koennen wir nach Kleinteilen im Auge unserer Naechsten sehen.
    Aber es sollte nachwievor erlaubt sein, seine Ansichten preiszugeben. Es sollte auch nachwievor die Liebe bei uns erkennbar sein. Nicht dass irgendwann mal jemand hereinschaut und diese Grundeigenschaft der Christen hier nicht findet.
    Tommy

  • Omma@hansi
    August 10, 2015

    Lieber Hansi,

    ich hatte gerade vor dir auf deine Frage zu schreiben, doch jetzt sehe ich dass du schon von anderen gute Kommentare bekommen hast, und ich nur eine Wiederholung wäre.

    Nur eine kleine Anmerkung noch. Ich habe nichts gegen Infos im Netz, es ging mir um „Unbefestigte“, die wie ein trockener Schwamm alles aufsaugen, weil nach dem Rückzug aus der WTO ein Vakuum entstanden ist. Sie haben es NOCH nicht gelernt eigenständig die Bibel zu erforschen, und sind so leichte Beute für sogenannte „Fliegenfänger“. Sie sind emfänglich für Seiten, wo es anscheinend um Jesus geht, ich habe einfach Angst, dass sie wieder eine Enttäuschung erleben. Sie sind doch wie verwundete, unterernährte Schafe und Lämmer.

    Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe einige sehr liebe Menschen kennen gelernt, und dann wieder verloren, weil sie auf solche Menschen reingefallen sind. Es hat einfach die Ausgeglichenheit gefehlt: persönliches Nachforschen (unter Gebet) in der Bibel, und Infos im Netz. Aber auch Einzelpersonen können wie „Gurus“ auftreten und andere um sich scharen, die dann wie „Heilsbringer“ angesehen werden, und das eigene Nachdenken verhindern. – Das kennen wir doch irgendwie, oder?

    Sei ganz lieb gegrüßt von einer besorgten Omma

  • hansi
    August 10, 2015

    Liebe Omma.
    OK dann war es nur ein missverständniss OK und das ist gut so ,du hast völlig Recht liebe Omma das ist die Gefahr das unsere Geschwisster die gerade aus der W.t. Gesellschaft Raus sind, gefahr laufen sprichwörtlich vom Regen in die Traufe zu geraten weil im Internett viel Müll auf Religiösem Terrain angeboten wird ,viele möchtegern Jesuse Oberlehrer hoch zehn können zur Gefahr werden das man wieder in ein Joch gerät das stimmt leider .LG Hansi

  • Ruth
    August 10, 2015

    Danke Shannon, du hast ja Recht!Ich versuche ja auch ,zu leben, wir haben uns einen Hund geholt der uns viel Freude bereitet und wir täglich an der Luft sind um fit zu bleiben, wir haben einen zauberhaften Garten ,fahren so oft es geht ans Meer etc. dennoch liege ich abends immer im Bett und habe Angst !

  • Shannon
    August 10, 2015

    Liebe Ruth,

    du weißt ja gar nicht, wie ich dich beneide – um deinen Garten, deinen Hund und vor allem um die Nähe zum Meer. Wenn man in die Wellen blickt ist es, als ob der ganze Kopf leer wird.

    In 2 Wochen gehts auf meine grüne Insel. In Irland gabs dieses Jahr zwar keinen Sommer, aber das ist mir egal, Hauptsache Wellen und Meer.
    Ein kleiner Tip: Lass mal bei deinem Hausarzt deinen Vitamin D-Spiegel messen und, wenn due Depressionen öder Ängste hast, ist das eine Kassenleistung, Sonst kostet es knapp 30€. Orientiere dich an der Obergrenze des Referenzwertes und dir wird es besser gehen, auch mit deinen Ängsten.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Jürgen Kausmann an Shannon
    August 10, 2015

    Hallo Shannon,

    zu deinem Gedanken mit der engen Pforte…darüber hab ich auch viel nachgedacht.
    Ich sehe es folgendermaßen…Jesus kam ja in erster Linie zu den Juden. Die Worte aus Mat. 7:14 waren somit vorrangig an sie gerichtet.

    Jesus bezeichnete sich selbst ja als „…der WEG, die Wahrheit und das Leben…“. Die Masse des israelitischen Volkes (Juden) forderte einen Messias als einen König, als einen äußeren Messias, sie verstanden somit die Bedeutung der Prophezeiungen über die Herrschaft des Messias falsch, nahmen alles wörtlich und verwarfen Jesus…jedenfalls die meisten von ihnen.

    Jesus war quasi der schmale Weg den sie hätten annehmen oder „gehen“ müssen um Gottes Anerkennung zu bekommen.

    Ich glaube nicht, dass Jesus bei diesem Bild oder Gleichnis alle Menschen in der Zukunft meinte. Das hat man bei Zeugens nur immer so eingehämmert gekriegt.
    Und trotzdem kann man m. E. was aus dem „Bild“ lernen, nämlich Jesus anzunehmen oder zu folgen war ein Weg abseits vom Mainstream, von der breiten ich-bezogenen Masse die Gott aus ihrem Leben völlig ausgeblendet hat.

    Jesus anzunehmen bedeutet ganz anders zu handeln, ganz anders zu denken, als die große Masse handelt und denkt. Jesus proklamierte ja die Umwertung aller Werte. Die Forderungen Jesu standen ja allem Bisherigen gerade entgegengesetzt. Dem Weg der Masse, dem Ich-Weg, dem Selbstbehauptungsweg der breiten Straße steht der Gottesweg der wenigen, steht der Jesusweg des schmalen Weges schnurstracks entgegen. Aber der Bergpredigtweg, der unser ganzes Leben auf den engen schmalen Weg weist, ist der einzige Weg, der zum Leben führt.
    So würde ich das mal interpretieren wollen.

    Deshalb wäre es ziemlich sinnlos zu versuchen den breiten Weg zu gehen, ergo Gott völlig auszublenden und Jesus nicht anzunehmen.

    Ich hab keine Ahnung bzw. Vorstellung davon wie breit oder massig der Mainstream ist. Ehrlich gesagt hab ich auch keine Vorstellung davon, wieviele Jesu und Gott in ihrem Herzen annehmen. Aber ich vermute mal, dass es ziemlich viele sein werden.
    Denn einerseits wissen wir nicht nach welchen Kriterien im Einzelnen Gott beurteilt und wenn man bedenkt, dass Gott, wie ManfredF das ja schon erwähnt hat, möglichst alle retten möchte, dann sollte man davon ausgehen, dass viele einen funken Glauben haben, der zur Rettung ausreicht.

    So würde ich das mal sehen…

    Aber genau weiß man`s halt nicht…man wird sehen, wenns soweit ist.

    LG, Jürgen

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Es gibt verschiedene Ängste gerade als Zeuge oder Exzeuge. Als Zeuge hat man die schon beschriebenen Ängste, die geschürt werden. Meine Schwester, die zweimal ausgeschlossen war und wieder aufgenommen wurde, hatte und hat am meisten Angst Harmagedon nicht zu überleben oder erneut ausgeschlossen zu werden. Wer die „Wiederaufnahme Prozedur“ kennt, kann das sicher verstehen. Außerdem hat sie Angst, mit mir über die WTG zu sprechen „Sie will keine Depressionen bekommen“ sagte sie neulich, als ich ihr erzählte, ich habe mit jw broadcast angesehen. Im Inneren scheint sie Zweifel zu haben und gleichzeitig Angst, weil „in der Welt“ hat sie niemand.

    Meine Mutter hatte Angst, mit mir gemeinsam in der Bibel zu lesen. Sie war mehr als 40 Jahre Zeuge bevor sie starb und 1975 war sie voller Hoffnung, dass ihre schwierige Ehe ein Ende hätte und sie wieder jung und frei sei, weil mein Vater kein Zeuge war

    Nachdem 1975 verstrich und Jahr um Jahr verging und auch im Jahr 2000 die Welt sich noch drehte, wurde meine Mutter immer verbitterter. Angst schlug in Hass um, wenn ich ihre Augen sah, wenn sie auf den Papst und die Kinderschänder schimpfte dann wunderte ich mich immer, wie sie abblockte, wenn ich von der WTG, deren Reichtum und Silent Lamb reden wollte. Angst führt dazu, sich einzukapseln. Alles unterlassen, um die heile Welt nicht zu gefährden…. Und Angst führt dazu, alles auf später zu schieben. Später im Paradies, dann werde ich leben, lieben und froh sein. Hier muss ich eine Aufgabe erfüllen und da ist kein Platz für Leben.

    Angst kann aber auch anders sein. Viele Zeugen haben Angst vor falschen Lehren. Ihnen wurde eingetrichtet, ich habe die Wahrheit und daher muss alles andere falsch sein. Allein der Gedanke, dass Glaube auf biblische Lehren beruht ist schon seltsam. Als Jesus lebte, gab es das gesamte NT gar nicht. Die Apostel und andere haben es aufgeschrieben, damit man bewahrt was geschehen war. Und die Briefe dienten dazu die gedanken der apostel zu verdeutlichen und Hilfen für das Miteinander zu geben. Unterschiedliche Auffassungen waren kein Problem, weil der Mittelpunkt keine Lehre sondern der Auferstandene Christus war.

    Heute haben viele Angst, die Bibel falsch zu verstehen, dass das was sie gelehrt bekommen haben falsch ist oder das was sie in anderen Kirchen oder Gemeinden hören falsch ist. ZJ haben vor allem Angst, wieder in einen Gemeindezwang zu kommen, sich bevormunden zu lassen oder sich belehren zu lassen. Das ist nachvollziehbar. Der Rückzug in die Anonymität des Internets mildert die Angst ist aber leider kein Ersatz für den persönlichen Umgang mit anderen Christen. Die Angst erneut in eine Gefangenschaft zu geraten, schreckt viele ab, sich einer Gemeinde anzuschließen. Und die Angst nicht wieder falschen Lehren aufzusitzen macht Ex Zeugen sehr oft extrem überkritisch. Was dann dazu führt, grundsätzlich erstmal alles abzulehnen.

    Man kann es mit einem Eimer voller schlechtem Wasser vergleichen. Ist der Eimer voll, dann kann man kein neues Wasser einfüllen, es läuft über. Man muss den Eimer leeren, bevor man frisches Lebenswasser einfüllen kann. Viele Zeugen haben aber Angst, den Eimer zu leeren, weil man dann erstmal mit gar nichts dasteht. Keine Gemeinschaft, keine Glaubensgrundlage. alles ist erstmal zurückgestellt. Die meisten ZJ die ich kenne, versuchen nur ein wenig Wasser abzuschöpfen und hoffen, dann nach und nach frisches Wasser nachfüllen zu können. Auch das ist ein Zeichen von Angst.

    Ich stelle mir Gott wie Wasser vor und er möchte, dass wir glauben dass er uns trägt. Wer sich auf das Wasser legt um zu tragen zu lassen, der darf keine Angst haben, keinen Zweifel, sonst geht er unter. Breitet er dagegen seine Arme aus, atmet tief ein und legt sich auf das Wasser, dann trägt es uns und nimmt uns die Last ab. Die meisten ZJ und Christen die ich kenne, versuchen dagegen immer selbst über Wasser zu bleiben. Sie haben Angst unterzugehen und merken gar nicht, wie viel Kraft es kostet und wie leicht es wird, wenn man Vertrauen in Gott hat, dass er uns trägt.

    Angst überwinden bedeutet Vertrauen fassen. Und die sicherste Art ist zu Gott Vertrauen fassen, denn von ihm wissen wir, dass er uns nicht enttäuscht. Erst wenn wir unser Vertrauen zurückhaben dann verlieren wir die Angst und können auch Menschen wieder vertrauen.

  • Florian
    August 10, 2015

    Lieber Autor dieses Artikels,
    grundsätzlich gebe ich dir Recht wenn du aufzeigst das viele in der Organisation bleiben weil sie Angst haben. Es ist eine Strategie der WTG Ängste zu schüren. Angst vor Harmagedon, Angst den Moralgesetzen nicht zu genügen, Angst nicht die angeblich von Gott geforderte Leistung erbracht zu haben u.s.w.
    Aber was mir an deinem Artikel nicht gefällt ist das du ebenfalls mit der Angst spielst, wenn du diesen ängstlichen Brüdern suggerierst das sie, wenn sie nicht die Organisation verlassen und damit nicht aus „ Babylon hinaus gehen“ verloren sind.
    Und wenn Jesus von Familienangehörigen als Feinde spricht dann heißt dies nicht dass wir diese Feindschaft provozieren müssen. Wir werden alles tun um andere zu gewinnen.
    Kurz gesagt, ob ich in der Organisation bleibe so lange ich es kann und für sinnvoll halte oder nicht hat nichts mit meinem Verhältnis gegenüber Christus zu tun, so nach dem Motto, wer die Organisation verlässt liebt Christus und wer nicht liebt Christus weniger oder überhaupt nicht. Das ist mir zu platt.
    Wenn wir also diesen Brüdern mit Konsequenzen drohen schüren wir wieder Angst wie die WTG. Zitat von dir: „sie müssen mit Konsequenzen rechnen wenn sie der Aufforderung Jesus Christus nicht folgen“
    Es ist auch nicht angebracht in diesem Zusammenhang immer mit Offenbarung 18:4 zu drohen. Dieser Vers wird von dir und einigen anderen in der gleichen Art und Weise verwendet wie es die WTG tut, „ihr müsst aus der Kirche austreten sonst werdet ihr mit Babylon/Kirche vernichtet“.
    Das ist aber eine verdrehte Auslegung. Wer die Verse ohne Wachtturmbrille liest muss sich folgende Fragen stellen. Lesen wir den Text im Zusammenhang.
    „Nach diesem sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herabkommen, der große Macht hatte; und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. Und er rief mit starker Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gefängnis jedes unreinen Geistes und ein Gefängnis jedes unreinen und gehassten Vogels“.

    Frage: wer hat von uns diese Stimme des Egels schon gehört? Ich nicht, und damit steht auch diese Aufforderung noch nicht im Raum. Auch ist Babylon noch nicht gefallen.

    Weiter wird gesagt „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!
    Hier wird lediglich gesagt dass derjenige, der nicht aus ihr hinaus geht an ihren Sünden teilhat und deshalb auch IHRE Plagen tragen wird. Es wird nicht gesagt das diese Plagen von Gott gesandt werden um die zu vernichten die noch in Babylon sind.
    Wenn Gott sein Volk aus Babylon ruft ist Babylon schon gefallen, sprich vernichtet. So war es auch im Vorbild. Das Volk Gottes konnte erst aus Babylon ausziehen als es besiegt war, nicht vorher. Auch heute ist Babylon, was immer darunter zu verstehen sein mag, noch nicht vernichtet.

    Auch wenn die WTG lehrt, „ Babylon ist zwar schon gefallen, aber noch nicht vernichtet, die Vernichtung stehe noch bevor.

    Was ich also sagen will, wir sollten uns davor hüten Brüder, die noch in der Versammlung bleiben möchten oder sie noch nicht verlassen könne mit Offenbarung 18:4 zu drohen. Sie haben, wie du in deinem Artikel schön gezeigt hast, schon mit genug Ängsten zu kämpfen und wir sollten ihre Ängste nicht noch mit zweifelhafter Bibelauslegung steigern.
    LG
    Florian

  • Tomaso
    August 10, 2015

    Lieber Florian,

    vielen Dank für deinen Kommentar, der sehr wertvoll ist.
    Ich bin davon überzeugt, dass die Zeit kommen wird, in der Jesus die noch zögernden rausziehen wird. Ähnlich wie bei Lot. Er weiß doch, dass Menschen schwach sind und sich mit solchen Dingen schwer tun. Er wird niemanden verachten, der zu ihm kommt und sein Herz ihm zugewandt hat. Andererseits finde ich es jetzt schon befreiend und erleichternd, wenn man sich geistig und gedanklich schon von der WTG abgewendet hat und nicht mehr in diesem Trott drin ist. Das gibt einem schon sehr viel! Jeder muss es selbst wissen, was für ihn das Beste ist.
    LG Tomaso

  • SledgeHammer@Florian
    August 10, 2015

    Meinen Dank an Dich für diesen Beitrag!
    Hut Lupf, Sledgi

  • Maryam
    August 10, 2015

    Lieber Florian,
    danke dir für deine gut überlegten Ausführungen. Ich kann deinen Beitrag nur unterstreichen. Beim ersten Lesen des Artikels habe ich genau das empfunden, was du geschrieben hast. Eine Angstquelle aufzudecken, um gleichzeitig auf neue Art Angst zu machen, ist nicht besser, als das, was im Artikel angeprangert wird. Vor allem nicht, wenn es nicht offen passiert, sondern über Androhung von Konsequenzen (und dann auch noch im Namen Jesu) suggeriert wird. Mitunter sieht Jehova Gründe, einige seiner Diener angstfrei bis zu einem späteren, ihm passenden Zeitpunkt in den Versammlungen zu lassen – das sollte respektiert werden und nicht mit dem Totschlagargument („Deine dahinter liegende Angst – z.B. vor sozialer Isolation – ist dir nicht bewusst, deshalb merkst du sie gar nicht – ein Beweis dafür, dass ich Recht habe.“) niedergebügelt werden. Ein Ding und sein Gegenteil sind die zwei Seiten der gleichen Medaille. Ob ich bleibe und das anderen aufdränge oder gehe und dies anderen aufdränge – beides sind absolutistische Handlungsweisen, die anderen die Freiheit nehmen, ihren Glauben so auszurichten, wie Gott es jedem persönlich durch den heiligen Geist anzeigt.
    Danke dir auch, dass du deine Kritik so sachlich anbringst. Sehr erfrischend.
    Ebenfalls abwartend,
    Maryam

  • A.S.
    August 10, 2015

    Lieber Florian,

    ich habe die Aufforderung, „geht aus ihr hinaus mein Volk“ niemals als Drohung empfunden, sondern nur als Aufforderung, hinauszugehen.

    Es bleibt jedem selbst überlassen, das zu tun oder nicht zu tun.

    Wer die Gratwanderung zwischen den Wünschen der Organisation/Kirche und den eigenen Bedürfnisse aushält, darf das gerne tun. Seelische und möglicherweise körperliche/gesundheitlich Konsequenzen haben Konfliktsituationen immer, in allen Lebenslagen. Auch nicht zu entscheiden, ist eine Entscheidung.

    Da die Bibel davon spricht, dass es Konsequenzen hat, wird es, so vermute ich, welche haben. Was das sein wird, können wir nicht wissen.

    Aber ich frage dich: Weshalb sollte ich diese Aufforderung, wenn sie in de Bibel steht nicht erwähnen? Ich glaube, und das ist meine ganz persönliche Ansicht, dass jede Religion ein Bestandteil von Babylon der Großen ist.

    Liebe Grüße
    A.S.

  • Manfred an Florian
    August 10, 2015

    Lieber Florian,

    Du hattest geschrieben:
    Weiter wird gesagt „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!
    Hier wird lediglich gesagt dass derjenige, der nicht aus ihr hinaus geht an ihren Sünden teilhat und deshalb auch IHRE Plagen tragen wird. Es wird nicht gesagt das diese Plagen von Gott gesandt werden um die zu vernichten die noch in Babylon sind.

    – Zitat Ende.

    Vielleicht hast Du den Kontext zu Off. 18:4 nicht gelesen. Denn ein paar Verse weiter steht im Vers 8:

    8 Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen: Tod und Trauer und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist der Herr, Gott, der sie gerichtet hat.

    und im Vers 20:

    20 Sei fröhlich über sie, du Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat für euch das Urteil an ihr vollzogen.

    Auch im Kapitel 19 in den ersten beiden Versen steht:

    1 Nach diesem hörte ich etwas wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge im Himmel, die sprachen: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht sind unseres Gottes!
    2 Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Unzucht verdarb, und er hat das Blut seiner Knechte an ihr gerächt.

    Sicherlich hat Babylon die Große auch an ihren eigens verschuldeten Plagen zu tragen, doch das endgültige Urteil über sie wird von Gott vollzogen. Es gibt eigentlich eine gute Hilfe um eine richtige Entscheidung zu treffen. Man muss sich mal fragen, was Jesus tun würde, wenn er heute auf der Erde wäre. Würde er das was unter ihnen geschieht gutheißen und sich ihnen anschliessen? Vor allem wenn man bedenkt was gerade in Australien abgeht?

    Liebe Grüße Manfred

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Lieber Florian
    ein schöner Kommentar. Johannes schreibt: „1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.
    2 Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“

    Das sollte uns schon mal die Angst nehmen, zu versagen, nur weil wir gesündigt haben. Wir sind unvollkommen, Gott weiss es und dank Jesus können wir unsere Sünden ablegen. Wie viele von uns schleppen ständig ihre Sünden mit und denken sich, ich bin es nicht wert, gerettet zu werden, auch eine Form von Angst.

    und weiter schreibt Johannes in seinem 1. Brief, Kapitel 2 „Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.“

    Es ist kein Problem, sich mit anderen Christen auszutauschen und es ist auch kein Problem, wenn es unterschiedliche Ansichten gibt. Ein problem entsteht, wenn man zuläßt, dass andere Menschen als Lehrer auftreten. Das darf man nicht falsch verstehen, Lehrer, die uns helfen, die Bibel zu verstehen sind ok, schon Paulus sagte, dass es Hirten, Lehrer usw. geben soll. Lehrer in dem Sinn, dass man wie in der Schule Noten bekommt, sind gefährlich. Gute Noten bekommt man dort nämlich, wenn man das wiedergibt, was der Lehrer für richtig hält. Andere Meinungen werden in der Schule nicht geduldet. Diese Angst, nicht zu bestehen oder vom Lehrer schlechte Noten zu bekommen, die gibt es nicht, wenn wir nur einen Lehrer, den Heiligen Geist akzeptieren und Menschen, die uns lehren lediglich als Hilfen ansehen und mehr nicht.

    Es ist natürlich schwieriger, unter Menschen, die einen anderen Glauben haben, stark zu bleiben. Aber die Bibel sagt, jeder bleibe an seinem Platz und diene Gott. Wer also Jesus als Herrn annimmt und weiter ZJ bleibt, muss keine Angst haben, mit dieser falschen Organisation vernichtet zu werden. Er wird früher oder später bestimmt merken, dass es nicht gut ist, ständig von einem falschen Geist umgeben zu sein.

    Zu Babylon der Grossen. Nach meinem Verständnis gehem wir in dem Moment aus Babylon indem wir uns Gott zuwenden und Jesus hingeben. Dann sind wir versiegelt und dann haben wir das Ewige Leben. Außerdem beginnt das Strafgericht erst, nachdem Jesus zurückgekommen ist und dann sind alle Christen bereits entrückt und im Himmel. Diejenigen, die dann noch auf der Erde sind, werden sich entscheiden müssen und wer sich erst dann zu Jesus bekennt, wird gut daran tun, Babylon zu verlassen, damit er nicht umkommt. Obwohl nach der Rückkehr Jesu alle Christen im Himmel sind, werden sich viele Menschen die unentschlossen waren jetzt endlich Jesus anschließen – die Strafe für diese Unentschossenheit oder späte Erkenntnis liegt darin, mitten in den Krieg zu geraten. Auf der anderen Seite haben sie Jesus und seine Engel die mit ihnen kämpfen.

    Das nur mal so zum Zeitfenster, wie ich das sehe.

  • Omma@Florian
    August 10, 2015

    Lieber Florian,

    vielen Dank für deinen Kommentar! Mir hat er sehr viel gegeben, da du Gesichtspunkte gezeigt hast, über die ich so noch nicht nachgedacht habe.

    Sei ganz lieb gegrüßt von einer nachdenklichen Omma

  • Ruth
    August 10, 2015

    Ihr Lieben, tja ich habe riesen Angst vor dem Tod und das schon seit dem Kindesalter.Als ich eine Zeugin jehovas wurde dachte ich endlich!endlich brauche ich keine Angst mehr vor dem Tod zu haben!Da mein Mann und ich schon einige Jahre nicht mehr in die Versammlung gehen und wir die Machenschaften der WTG nicht mehr unterstützen wollen,kamen viele Fragen auf .Natürlich hat man das Gefühl all die Jahre ,hinters Licht geführt worden zu sein,ausgenutzt, irgendwie missbraucht. Wir waren wütend, traurig empört konnten es ,bis heute ,nicht fassen was die WTg immer noch tut.Da ich sowieso ein Mensch bin der vieles hinterfragt und nicht leichtgläubig ist ,habe ich damals vor über 20 Jahren, sofort gelaubt das ich nicht sterben muss und ewig leben kann.So, nun bin ich hin und hergerissen ich hoffe natürlich, das all das trotzdem wahr ist und man ewig leben darf, kann….ich habe manchmal solche Angst und fühle mich so als hätte ich jetzt schondie Pistole auf der Brust und man sagt mir naja du bist nun 50 und hast eventuell noch 20 jahre, Die Jahre vergehen wie im Flug und ich kann mich ja auch nicht irgendwie wehren ,eigentlich ist man auch schon seit der geburt ,zum tode verurteilt und damit muss man nun leben:Einigen macht es ja auch nichts aus zu sterben und für immer weg zu sein, denn beeinflussen kann man es sowieso nicht aber mich macht es so traurig ,weil ich nicht tot sein will sondern leben möchte!Jetzt sagen mir wieder einige lies dies oder das in der Bibel ,nur mit Sicherheit weis das niemand ob all das so sein wird mit dem ewigen Leben!Ich frage mich manchmal wirklich warum wissen wir , das wir sterben müssen das ist doch eine Qual!Man wird mit dem Wissensein ganzes Leben umgehen müssen ich finde das schlimm!Wir hätten genauso gut leben können ohne das zu wissen,wie z.b.die Tiere .Die leben und sterben dann ohne es zu wissen!Ich wache oft manchmal nachts auf undstelle mir das vor einfach schrecklichViele Menschen ignorieren das oder betäuben sich damit viel zu unternehmen, zu vereisen oder was auch immer,aber man kann zu jeder sekunde ums Leben kommen.Ich bete jeden Tag zu unserem Schöpfer und seinem Sohn um mir Kraft zu geben aber manchmal habe ich das Gefühl ich bekomme einfach keine mehr.All das was ich in der Bibel gelesen habe und gelernt habe und nicht vergesse muss doch einen Sinn haben oder ist das nur dafür ,damit wir nicht ganz alle durchdrehen?Viele sind schon gestorben sie haben ihr Leben gelebt.Der Tod ist schrecklich für angehörige, Paare werden getrennt wissen nicht mehr weite Kinder sterben all das finde ich furchtbar .Hätten wir nicht auch irgendwie anders bestraft werden können?So, das man wählen kann ob man leben will oder nicht ,manche wollen das ja gar nicht?!Alleinhe schon das man irgendwann in einem Altenheim hockt und nur noch so dahinsiecht ,abhängig ist von Menschen die einen pflegen müssen .Mein Mann sieht das täglich denn er arbeitet dort .Manchmal weis ich gar nichts mehr!Ich bin so enttäuscht das ich all die jahre sozusagen missbraucht wurde für Menschen die nur ans Geld denken und anderen ihr Leben zerstören!Gruss von ruth

  • Bruderinfo
    August 10, 2015

    Liebe Ruth,
    du brauchst wirklich keine Angst vor dem Tod haben. Das ist eben die gute Botschaft von der Jesus geredet hat. Wir haben eine Seele und lernen in diesem Körper der uns gegeben wurde. Ich selbst hatte als Jugentlicher eine Nahtod- Erfahrung. Danach ging ich zu den Ältesten und sagte Ihnen das die Seele aus dem Körper geht. Sie grinzten mich nur an und meinten, dass mein Gehirn mir einen Streich gespielt hat. Ich wußte aber das meine Erfahrung echt waren und ich einen Herzstillstand erlitten hatte. Ich konnte alles erzählen was sich außerhalb alles abgespielt hatte. Ein Geistwesen sagte dann zu mir:..es ist noch nicht soweit du mußt wieder zurück. Schwups war ich wieder in meinem Körper. Mit diesem Wissen habe ich über 40 Jahre gelebt. Aber durch diese Erfahrung hatte ich keine Angst mehr vor dem Tod. Ich sagte oft zu den Ältesten warum in den Urschriften denn steht: …und der Mensch wurde ein lebendiges Wesen. Oder in Matthäus 10:28 steht ganz klar das es ein Körper und eine Seele gibt. Das nur Gott unsere Seele töten kann, aber ein Mensch eben nicht. Ich könnte noch viel darüber erzählen. Nur das Eine. Jeder von uns hat diese schlimme Angst und Indoktrination eingebleut bekommen. Angst vor Satan, Angst vor den Dämonen, Angst vor Harmagedon, Angst vor dem Tod…..aus diesem Grund ist der Artikel erschienen über die Angst. Les ihn dir nochmal durch. Liebe Grüße und Gottes Segen Bruderinfo 🙂

  • Ruth
    August 10, 2015

    Liebes Bruderinfo Team, danke für eure Antwort aber kann es nicht auch sein ,das bei deiner Erfahrung irgendwelche medikamente das ausgelöst haben?Wenn ein geistwesen zu dir gesprochen hat, wie soll ich mir das vorstellen ?Wird man zu einem Geistgeschöpf und schwirrt irgendwo herum ,das hörrt sich bischen merkwürdig an und ich stelle mir dann gerade vor, das die toten alle ,oder ihre sellen ,alle irgendwo umherschwirren und gar nicht wirklich tot sind?In der schrift heisst es doch,das die toten sich nicht des geringsten bewusst sind also kann man doch dann nicht wissen ob man tot ist und hinterher etwas erzählen was man im ,sozusagen Nahtot ,gehört hat?!Also ich hab immer gelesen,das wenn man tot ist nichts merkt und der Körper verfällt wieder zu staub,aus dem wir gemacht wurden .Meine Oma hatte auch mal so eine nahtoterfahrung. Sie war herzkrank musste operiert werden und sie sagte ,das sie ihren Körper hat dort liegen sehen .Sie ist dann zwar nicht gestorben aber hat uns allen erzählt was sie erlebt hat, das da so ein helles Licht war etc.Aber Gott hat doch die erde gemacht damit Menschen darauf leben und keine Geistwesen oder seelen sondern lebende menschen also kann doch etwas nicht stimmen?!Geistwesen brauchen doch keine buchstäbliche erde auf der sie wohnen sondern sie sind in einem geistigen bereich?!Und sollte jemand sterben wäre das ja dann auch nicht schlimm, keiner bräuchte traurig sein wenn jemand verstirbt.Gruss von ruth

  • Bruderinfo
    August 10, 2015

    Liebe Ruth,
    für viele Menschen ist es sehr verwirrend zu hören was jemand erlebt hat der eine Nahtoderfahrung hatte. Erstaunlich ist das Alle die dies hatten, genau das Gleiche sagen. Dann müßten alle die gleichen Medikamente genommen haben. Ich kann dir versichern, dass ich keine Medikamente genommen habe. Für die meisten ZEugen gilt der Spruch: …Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Da es nun anders ist, kannst du dich nicht darauf einlassen. Es ist aber so wie es ist. Du sagst ja selbst das deine Oma das auch hatte, bei einer OP. Ich denke nicht das es Medikamente gibt die zualssen das man aus seinem Körper schlüpft und alles was geschieht von Oben betrachten kann. Unser himmlischer Vater ist doch auch ein Geist, da wir Kinder Gottes sind, sind wir dies doch im unseren Urzustand doch auch-oder nicht? Im Übrigen ist ein toter Körper sich wirklich nicht mehr bewusst und kann nichts mehr bewirken. Du denkst noch zu sehr in der Zeugen Logik.
    In der Angst, auch in der Angst andere Gedanken zuzulassen. LG Bruderinfo.de :-)P.S. Zum Nachdenken im Urtext heißt Auferstehung(die Auferstehungshoffnung)… Reinkarnation wieder Fleischwerdung.

  • Ruth
    August 10, 2015

    Liebes Bruderinfoteam , also ich lasse doch andere gedanken zu sonst würde ich ja nicht darüber nachdenken sondern einfach alles so hinnehmen was mir ,wie früher die WTG, einredet!Und in meinem Urzustand war ich doch kein Geist da war ich nichts.In der Schrift wird gesagt,Gott ist ein geist und wir müssen iohn mit Geist und wahrheit anbeten aber für mich ist er eine wirksame Kraft wir sind in seinem Bilde erschaffen und Gott ist für mich nicht vorstellbar als Person mit einem Körper sondern eine wirksame Kraft wie Wind, strom etc das können wir ja auch nicht sehen sondern merken nur die Auswirkungen.Und das mit den medikamenten meinte ich auch nicht so, das man welche bekommt die dann bewirken das man aus seinem Körper schlüpft sondern,das Medikamente bewirken das man Vorstellungen hat ,die es nicht gibt,die man aber durch die medikamente wahrnimmt.jedenfalls möchte ich, falls ich sterbe und eine auferstehungshoffnung habe,als Mensvch leben und nicht als ein Geist!Liebe Grüsse von Ruth

  • Bruderinfo
    August 10, 2015

    Liebe Ruth,
    hmmm liebe Ruth. Ok ich sehe schon das braucht Zeit.Lass dir Zeit und versuche den Augenblick zu genießen.Informiere dich und versuche dein Bewustsein zu erweitern.Lese und forsche weiter. Bete darum damit du die Ruhe und den Frieden innerlich bekommst und das du diese Angst vor dem Tod überwindest. Ich hatte das Glück das erleben zu dürfen und der Stachel des Todes wurde mir mit dieser Nahtoderfahrung genommen. Nochmals ich nahm keine Medikamente und ich habe alles wahrgenommen. Aber jemand wie du wird das nie glauben. Das ist mir ehrlich gesagt auch egal, da jeder in seinem Leben, seine eigenen Erfahrungen machen muß. Du schreibst das du weißt das die Erde verglüht, du aber eine Auferstehungshoffnung auf der Erde haben möchtest. Na dann viel Spaß beim verglühen.Sorry den Scherz mußte ich einfach schreiben, konnte ihn mir nicht verkneifen. Ist nichts gegen dich. Also nochmals ernster. Hast du Matthäus 10:28 gelesen? Und was steht dort? LG Bruderinfo 🙂

  • Alois an Ruth
    August 10, 2015

    Liebe Ruth

    Du kennst sicherlich die Stelle bei der Jesus sagte dass Abraham lebt, weil Jesu Vater ein Gott der Lebenden ist und nicht ein Gott der Toten. Heute ist eine sehr nahe Angehörige von mir im Glauben an Jesus und Jehova gestorben. Ich gehe davon aus dass auch sie noch lebt auch wenn sie jetzt schläft, denn Jehova ist ein Gott der Lebenden. Deshalb bin ich auch nicht wirklich traurig.

    In der Geschichte von Hiob kann man folgende interessante Verse lesen:

    Hiob 12
    9. Wer erkennte nicht an diesen allen, daß die Hand Jehovas solches gemacht hat,
    10. in dessen Hand die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches?

    Hiob 34
    14. Wenn er (Gott) sein Herz nur auf sich selbst richtete, seinen Geist und seinen Odem an sich zurückzöge,
    15. so würde alles Fleisch insgesamt verscheiden, und der Mensch zum Staube zurückkehren.

    Ich möchte das mit etwas anfassbarem vergleichen:
    Wir Lebewesen Menschen hängen genauso an Gott, wie eine Glühbirne an einem weit verzweigten Stromnetz des Kraftwerkes einer Insel hängt. Wird das Kraftwerk abgeschaltet, geht auch die Glühbirne aus.

    Zurück zu Gott, Gott ist ewig und schaltet sich niemals ab, deshalb wird die Glühbirne ewig brennen.

    (Ich weiß jeder Vergleich hinkt, denn die Glühbirne brennt irgendwann durch. Aber gehen wir mal davon aus sie könnte nicht durchbrennen)

    Liebe Grüße
    Alois

  • ManfredF
    August 10, 2015

    Liebe Ruth. Jesus sagte einmal diese Worte Joh 11,25 „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;“

    Und er sagte Mt 10,28 „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.“

    Sobald du Jesus als deinen Herrn angenommen hast, brauchst du keine Angst mehr zu haben vor dem Tod.

    Wer noch ein ZJ ist, der hat eigentlich mehr Angst, weil er immer glaubt, er tut nicht genug. Jesus sagt „3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“

    Beachte, es IST DAS EWIGE Leben. Wenn Du ERKENNST und ANNIMMST dann HAST du das ewige Leben. Und niemand nimmt es dir weg.

    ZJ kennen diesen Vers nicht, in der NWÜ steht was ganz anderes. Sie glauben sie müssen ständig Erkenntnis in sich aufnehmen um vielleicht gerettet zu werden……

    Die Bibel schreibt: „Aus seinem göttlichen Reichtum hat er uns immer und immer wieder mit seiner grenzenlosen Liebe beschenkt.“
    Was wäre es für ein Leben wenn die welche die Gnade und Liebe Gottes bekommen, mehr Angst haben müssen als die welche Gott ablehnen? Schau dir mein Beispiel vom Wasser an, lass dich fallen und von Gott tragen dann wirst du spüren, dass Angst unnötig ist. Gott ist mit uns, was kann uns passieren?

  • Shannon
    August 10, 2015

    Liebe Ruth,

    das Problem von vielen, die einer Organisation hinterher laufen ist, dass sie vergessen zu leben. Die Versprechungen sind wie eine Karotte, die man einem Esel vor die Nase hält, damit er den Karren zieht.
    Ich kann das verstehen, denn auch ich habe jahrzehntelang im „später“ gelebt. Später wenn….., später, nach Harmagedon… usw.

    Dabei vergisst man, im hier und jetzt zu leben. Es gibt auch ein Leben vor Harmagedon. Das Leben findet jetzt statt, nicht gestern, nicht morgen. Ich habe lange gebraucht, um dahin zu kommen.

    Weißt du wer mir dabei geholfen hat? Meine 5 Enkelkinder. Kinder leben im hier und im jetzt. Sie machen sich keine Gedanken um morgen, auch keine Gedanken darüber, ob es richtig ist, dem anderen im Sandkasten den Bagger wegzunehmen. Danach ein schlechtes Gewissen zu haben, wird ihnen von Erwachsenen beigebracht. Läuft unter „Schuldgefühle“.

    Wir denken immer darüber nach, was vielleicht passieren könnte und versauen uns damit gründlich den Tag. Wir haben verlernt, zu leben, zu staunen, neugierig zu sein, zu fragen. Wenn man kleine Kinder beobachtet, wird einem klar, was uns verloren ging.

    Das bedeutet aber nicht, dass man sich das nicht zurück holen kann. Ich bin noch ein paar Jährchen älter als du und jeden morgen wenn ich aufwache, bin ich meinem Schöpfer dankbar, für den neuen Tag. Ich bin dankbar, für meine Gesundheit (hat nicht jeder), ich bin dankbar für das Lachen der Kinder (erlebt auch nicht jeder), ich bin dankbar für mein Dach über dem Kopf, (hat auch nicht jeder) für das fließende Wasser aus meinem Hahn (ist nicht überall auf der Welt üblich).
    Und ich denke nicht darüber nach, wieviele Jahre ich noch habe. Selbstverständlich hoffe ich, dass ich über 100 werde, aber wenn nicht, dann kann ich wenigstens sagen, ich habe gelebt und nicht, ich habe vergeblich viele Jahre auf das Leben gewartet. (Eigentlich erwarte ich die Wiederkunft Chisti bevor ich 100 bin, aber wenn nicht, dann eben nicht) Ich sorge gut für mich und wenn meine Zeit vorbei ist, dann ist sie vorbei.Dann werde ich voller Zuversicht diese Hütte (wie Paulus es beschreibt) verlassen.

    Dass dein Mann, wenn er in einem Altenheim arbeitet, hautnah das Elend mitbekommt, ist für deinen Seelenfrieden nicht gerade förderlich. Aber auch wenn das Abschieben der Alten zur Regel geworden ist, gibt es noch andere Geschichten. Geschichten, wo alte Menschen im Kreis ihrer Lieben versorgt werden und sterben dürfen, voll inneren Frieden und Vertrauen. Du musst dir die Geschichten aus dem Altenheim nicht als Maßstab für dein Leben machen. Ich habe 4 Töchter, 3 eigene und eine Stieftochter. Alle 4 sagen, sie würden mich im Alter zu sich nehmen. Eines verspeche ich dir, ich werde alles daran setzen, dass dieser Fall nicht eintritt. Das bedeutet, ich lebe, ich sorge gut für mich, und wer gut für sich sorgt, bleibt länger jung.
    Schon der Gedanke, dass meine Kinder mir sagen, wo es lang geht, ist keine prickelnde Vorstellung. Kinder bleiben immer Kinder, egal, ob sie im Management arbeiten oder eigene Kinder groß ziehen

    Dass du Angst vor dem Tod hast, liegt nur daran, dass du bisher noch nicht gelebt hast. Fang jetzt damit an. Man kann immer alles ändern, auch mit 50 noch. Wie lange hast du nach menschlichem Ermessen noch Zeit? Du nanntest 20 Jahre? Ich würde sagen, nach Statisik 30. Nur, weil dein Leben die ersten 50 Jahre besch… war, bedeutet das noch lange nicht, dass die nächsten 30 so sein müssen. Es liegt an dir, das zu ändern.

    Übrigens, mein Leben hat sich auch erst mit 50 (nach dem Tod meines Mannes) gründlich verändert. Es ist nie zu spät, neue Wege zu gehen.
    Und noch einen Grund gibt es, Angst vor dem Tod zu haben, nämlich mangendes Vertrauen. Wer der Verheißung gemäß der Bibel vertraut, hat keine Angst vor dem Tod.
    Ich weiß, hier wurde vor einigen Wochen schon erwähnt, dass das Evangelium kein „Wohlfühlevangelium“ wäre. Ich kann nichts dafür, dass ich mich mit der Verheißung wohl und nicht schlecht fühle. Ich glaube auch nicht, dass ich mich elend fühlen muss, um errettet zu werden.
    Auch du kannst das ändern, nicht sofort, nicht hier und jetzt, aber Schritt für Schritt, für Schritt.
    Ich umarme Dich, liebe Ruth und wünsche dir ganz viel Kraft, endlich anzufangen, zu leben.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Ruth
    August 10, 2015

    Liebe Shannon, auch der gedanke, das man ja jetzt lebt ,wäre für uns ja auch wesentlich einfacher wenn man als Mensch,sowie ein Tier zb, gar nicht weis das man stirbt man lebt sein leben ohne zu wissen das man stirbt und hat dann eine auferstehungshoffnung. Warum diese qual sein leben lang wissen zu müssen ,das man stirbt ?Ich kann auch nicht verstehen,warum Gott die ganze Zeit zusieht was in der welt passiert .Ich könnte es keinen einzigen tag ertragen zuzusehen wie ein Mensch den ich sehe schrecklich leidet dem versuche ich sofort zu helfen ich sage ihm nicht, du ,ich habe mir einen tag festgesetzt an dem ich dir helfen werde.Ausserdem habe ich einen Bericht gesehen,das die erde langsam verglüht und das ist nicht aufzuhalten.Wo sollten dann alle auferstandenen hin die erde wurde doch für menschen gemacht, damit wir darauf wohnen auch nach der auferstehung .Man lebt dann doch nicht in einem geistigen bereich ?!Ach man kann eh nichts verändern sondern muss das hinnehmen auch wenn ich mir jetzt ein schönes leben mache.Liebe Grüsse von Ruth

  • Horst
    August 10, 2015

    Lieber Manfred F,
    ich habe aus Deinem dankenswerten Kommentar einen für mich neuen, absolut logischen Punkt entnommen:
    Du schreibst „als Jesus lebte, gab es das NT noch nicht“ Und sinngemäß:
    Die Apostel erhielten die Geschichte und gaben Ihre Gedanken für ein Miteinander an die Versammlungen weiter.
    Jesus hat das mosaische Gebot ersetzt mit „liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie dich selbst“. Seine unmittelbaren Nachfolger hatten keine weiteren biblischen Anweisungen und benötigten diese auch nicht.
    Für mich ist die Bibel primär ein Geschichtsbuch. An Jesus und seine überlieferten Worte zu glauben, ist mit Sicherheit nicht von der wörtlichen und willkürlichen Auslegung von Kommentatoren, Wortklaubern und selbsternannten Mitteilungskanälen abhängig.
    Frdl.Grüsse Horst

  • Bernhard Schüler
    August 10, 2015

    Hallo Bruderinfo und allesamt,

    es wird immer klarer, dass viele Bibeltexte scheinbar perfekt auf die LK bzw. die WTG und deren Opfer zutreffen.
    Auch Texte, die die WTG früher als auf alle anderen Religionsgemeinschaften zutreffend bezeichnete.
    Tatsächlich, das Licht wird immer heller, wie es die LK immer sagt,
    aber nicht zum Vorteil des selbst ernannten TuvS.
    Die alten Männer in Brooklyn können ja gar nicht wollen, dass das Licht der Erkenntnis immer heller wird und ihre Missetaten dadurch offenbar werden. Deshalb ihr faschistischer Druck auf die Gläubigen, nicht nachzuforschen.
    Erkennen viele nicht, dass Nachforschen keine Abtrünnigkeit von Gott ist?

    Liebe Grüße von Bernhard

  • hansi
    August 10, 2015

    An Alle .
    Hallo gemeinsam.
    Aus Gottes Wort erfahren wir,das Gott Liebe ist 1Joh 4:8.
    Wer nicht liebt hat Gott nicht kennengelernt,weil Gott liebe ist.
    Er ist absulut die höchste Form der Liebe ,er ist die Agabe Liebe.
    Und wir erfahren aus Gottes Wort der Wahrheit das er grosse Rücksicht nimmt gegenüber uns Menschen eingedenkt dessen ist Jehova das wir nur Staub sind unvollkommen und eben Schwach.
    Könnte es daher nicht sein das erst mal alle Menschen gerettet werden,die die im Tode entschlafen sind ,das alle auferstehen, denn in Joh 5:28 heisst es Wundert euch nicht den es kommt die Stunde ,in der alle die in den Gedächtnissgrüften sind Jesu Stimme hören und herauskommen werden die welches gutes getan haben zu einer Auferstehung des Lebens ,die welches schlechtes getan haben zu einer Auferstehung des Gerichts.
    Ich lese hier Alle.Punkt A.
    .Punkt B.
    Ist es nicht denkbar das Harmagedon alle Menschen überleben und sie zu vollkommenheit geführt werden durch die gerechte Regierung Christi.
    Worauf ich hinaus will ,wenn dann alle Menschen Vollkommen sind wie einst Adam und Eva wenn sie sich dann mutwillig gegen all das was Jehova in seiner Agaben Liebe ermöglicht hat dagegen stemmen absichtlich wohlgemerkt sie sind vollkommen das diese dann gegen den heiligen Geist gesündigt haben ??? und für immer weggewischt werden.Nur ein Gedankengang meinerseitz liebe Grüsse euch allen und einen schönen Restmittwoch noch wünscht Hansi.

  • Micha
    August 10, 2015

    Lieber Hansi
    Deine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen. Ob es so sein wird, wie Du vermutest, wissen wir nicht. Auf alle Fälle wäre es schön und es ist auch irgendwie einleuchtend was Du sagst. Jedenfalls zeigt sich, was ein offener Diskurs, so wie er hier bei Bruderinfo möglich ist (vielen Dank dafür an Bruderinfo!!!),an wertvollen Gedanken hervorbringen kann, Gedanken, die wirklich glaubensstärkend sind. Dir, lieber Hansi, wünsche ich den Segen unseres Gottes durch Jesus Christus, seinen Sohn, und allen in der Runde auch! Micha

  • Anna
    August 10, 2015

    Lieber Bruder A.S., liebe Schwestern und Brüder,

    deinen Artikel habe ich mir nun gestern ausgedruckt und am Abend am Badesee gelesen. Nach dem erfrischenden Schwimmen ist es für mich schön in den Sonnenuntergang zu schauen und nachzudenken.
    Zunächst ist Angst ja nichts Schlechtes. Unser Schöpfer hat uns mit diesem Abwehrmechanismus ausgestattet. Wenn wir eine Gefahr erkennen erleiden wir keinen Schaden. Wir erziehen unsere Kinder Gefahren der Umgebung zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Also Feuer, Wasser, Straßenverkehr usw.

    Zunächst ist Angst also ein Schutz. Nur im Übermaß leidet die Seele darunter. Ängste sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Obwohl es uns ja scheinbar hier im deutschsprachigen Raum gut geht. Wie du richtigerweise schreibst ist dies oft aus dem Grund gestellte Erwartungen nicht zu erfüllen. Das geht in der Schule los und weiter im Berufsleben. Angst vor der Zukunft, vor dem Verlassensein und so weiter.

    Bis zu einem gewissen Grad hat diese Ängste jeder von uns. Aber nun zurück zur Gemeinschaft der Zeugen Jehovas. Dies sollte ja ein Bereich unseres Lebens sein in dem wir FREI von Ängsten sind. Es ist ja unsere Freizeit. Und in dieser sollten wir uns ungezwungen bewegen dürfen. Wir sollten doch die Bibel als Grundlage haben und da steht unmißverständlich:

    Jesaja 41:10 „Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!“ Hfa

    Die Organisation der Zeugen Jehovas fördert leider die Angst in vielen Lebensbereichen. Das geht in der Kindheit los im Sinne von „Jehova macht dich Mutig“. Der Predigtdienst ist für viele Brüder eine unerträgliche Last. Nur gestehen es sich die wenigsten selbst ein geschweige denn anderen. Weil man ja dann wieder Angst hat als Schwach eingestuft zu werden. Oder die Theokratische Predigtdienstschule und die Aufgaben. Wie viele Schwestern können nächtelang deswegen nicht schlafen.

    @Janosh du kommentierst richtigerweise wie Kinder und Erwachsene gefügig gemacht werden. Es erinnert in der Tat an Zuhälterei, diese ewigen Forderungen nach mehr. Und im Königreichsdienst die Rubrik „geschickter werden“ und dann am Monatsende „haben wir es versucht“.

    So lernen Zeugen Jehovas schon sehr früh besonders darauf zu achten, was ihre Brüder von ihnen denken könnten. Sie bemühen sich, möglichst immer einen guten Eindruck zu machen.

    Die Seele baumeln lassen, dies ist dadurch nicht möglich. Und unsere Brüder werden mehr und mehr belastet. Wie du schreibst bleibt man mit einem flauen Gefühl in der Organisation, merkt aber nicht dass viele Probleme aus dem Verbleib in der Gemeinschaft kommen. Dieses weicht kurzfristig wie ich in Gesprächen mit meinen Brüdern feststelle durch Einlullung auf dem Kongress. Alle schienen mir ja soooo begeistert zu sein.

    Das WIR-Gefühl wurde gestärkt. Und natürlich die Aussicht auf Belohnung. Dies jedoch vergrößert die Angst von den Verwandten fallen gelassen zu werden und diese dann natürlich unglücklich zu machen, weil sie ja dann nicht mehr mit einem reden dürfen. Genau der Satz, das ist es wie du schreibst: „Wie konntest du uns das antun!“

    Besonders vermisse ich innerhalb der Gemeinschaft den ehrlichen Austausch von Gefühlen. Selbst unter Verwandten und Freunden ist dies sehr selten. Die Frage stellt sich ja innerhalb eines Familienverbandes wenn nun EINER den ersten Schritt täte… Würden die anderen diesen dann wirklich fallen lassen oder auch die Organisation verlassen. Beides gibt es ja.

    Mich tröstet Römer 8:38 und 29 (NGÜ)
    38Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte,
    39weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

    Allen einen schönen Sommertag wünscht Anna

  • Manfred an Anna
    August 10, 2015

    Liebe Anna,

    Du hast geschrieben: Das WIR-Gefühl wurde gestärkt. Und natürlich die Aussicht auf Belohnung. – Zitat Ende.

    Doch welche Belohnung sollen sie für ihren unermüdlichen Einsatz im Predigtwerk der Organisation erhalten? Die Belohnung zu den 144.000 zu gehören, wird Ihnen vorenthalten. Sie dürfen ja NUR die große Volksmenge bilden. Wenn sie aber nicht zu den 144.000 gehören dürfen, was bleibt dann tatsächlich nach der Lehre der LK für sie übrig?

    Off. 20:4-6; Elb:
    4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.
    5 Die Übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung.
    6 Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre.

    In diesem Text wird von der 1.ten Auferstehung gesprochen, also das was die LK immer nur den gesalbten Brüdern Christi, den 144.000 zuordnet. Doch in diesem Text ist nicht von einer begrenzten Anzahl von Menschen die Rede. Es geht eher um eine Handlungsweise. Handelt man so, hat man an der 1.ten Auferstehung teil, handelt man nicht so, dann eben nicht.

    Genau da liegt nun der Haken in der Lehre der LK. Wenn der normale ZJ, der sich zu der großen Volksmenge zählt, diesen Text nicht einhalten darf, da er ja nicht zu den 144.000 gehört, dann muss er das Zeichen des wilden Tieres annehmen. Doch die Bibel ist sehr deutlich, wer das Zeichen annimmt, wird von den Plagen Gottes gequält werden.

    Wie soll sich ein ZJ nun verhalten? Nimmt er das Zeichen des wilden Tieres an, wird er von Gott bestraft, nimmt er es nicht an, gehört er automatisch zu den 144.000, doch das ist im laut der Lehre der LK verboten.

    Somit ist die Belohnung der LK für den normalen Zeugen eine Mogelpackung. Sie arbeiten völlig umsonst und werden am Ende dann noch nicht mal belohnt. Daher sagte Jesus:

    Joh. 10:1-18; Elb.:
    1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe hineingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
    2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe.

    3 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus.
    4 Wenn er die eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.
    5 Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.
    6 Diese Bildrede sprach Jesus zu ihnen; sie aber verstanden nicht, was es war, das er zu ihnen redete.
    7 Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe.
    8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
    9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

    10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.
    11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt1 sein Leben für die Schafe.
    12 Wer Lohnarbeiter2 und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf raubt und zerstreut sie -,
    13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich um die Schafe nicht kümmert3.
    14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
    15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse4 mein Leben für die Schafe.
    16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.
    17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse5, um es wiederzunehmen.
    18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse6 es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen7, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.

    8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.

    Wenn Jesus hier ALLE sagt, dann wird das seinen Grund haben, daher sollten wir nur noch Jesus folgen und dann wird er einen belohnen und das wird definitiv besser sein, als das was die LK aufzubieten hat. Die hat nämlich gar nichts aufzubieten eher das Gegenteil. Oder wer möchte noch gerne von Haus zu Haus gehen, wenn die Missbrauchsfälle mal alle richtig öffentlich geworden sind. Dann müsste man sich als ZJ schämen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Janosh
    August 10, 2015

    Lieber Autor,

    ich muss dir einen ausserordentlichen Lob aussprechen. Mir hat der Inhalt deines Artikels sehr gut gefallen, auch wenn ich es in einigen Teilen überflogen habe, aber der Sinn den du vermittelst ist aufgenommen und ich kann dem zustimmen.

    Was mir besonders gut gefallen hat, das dieser Artikel nicht übertrieben Jesus Anbetungslastig war, wie viele oder die meisten Artikel hier bei Bruderinfo. Es war sehr sachlich vermittelt und mit gutem Bezug zur Bibel.

    Eines möchte ich hervorheben, etwas was du auch hervorgehoben hast. Nämlich das eigene forschen in der Bibel. Dazu die Frage die Jesus gestellt wurde: Was ist Wahrheit? Die leitende Körperschaft und jeder Zeuge Jehovas würde wohlmöglich antworten: Alles was die Wachtturmgesellschaft veröffentlicht, jedes Traktat, jeder Vortrag, ja die gesamte geistige Speise vom treuen und Verständigen Sklaven, die Organisation selbst, das ist die Wahrheit und wer sich innerhalb der weltweiten Organisation befindet, der ist in der Wahrheit, bzw. wandelt mit der Wahrheit.

    Kurz gesagt, alles falsch!

    Die Wahrheit ist einzig und allein Gottes Wort die Bibel. Sein heiliger Geist wirkt, wenn wir ihn um Verständnis bitten und er wird uns alles verstehen lassen!

    Wir brauchen keine Angst zu haben, das uns das Verständnis fehlen wird wenn wir den Wachtturm nicht lesen oder regelmäßig uns Vorträge in der Versammlung anhören. Wir brauchen auch keine Angst vor den Ältesten und Kreisaufsehern und den Anweisungen der Gesellschaft haben, das wenn wir diese nicht befolgen uns Gott seinen heiligen Geist nicht wirken lässt.

    Alle Kinder werden bei den Zeugen Jehovas mit permanenter täglicher Angst erzogen. Stetiger psychischer Druck Fehler zu begehen oder Gott oder der Gesellschaft zu missfallen und ausgeschlossen zu werden. Ständige Angst nicht genug zu predigen oder in die Versammlung zu gehen und in Harmagedon übelst getötet zu werden.

    Durch Angst werden alle Kinder und auch Erwachsene Zeugen Jehovas wie Prostituierte für einen Zuhälter gefügig gemacht, damit man bereitwillig ohne nachzudenken alles tut was die LK und seine Handlanger die Ältesten sagen tut und bestmöglich ausführt (Anschaffen geht). Sind die Zeugen Jehovas eine kriminelle Vereinigung die leichtgläubige Menschen missbraucht und ausnutzt nur um sich finanziell zu bereichern und um seinen Machtbereich bis ins letzte private Umfeld auszubauen? Ja, vielleicht, es mag schon sein, Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen. Nein, bestimmt nicht, sie sind ja eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Was ist in beiden Fällen denn anders als zur Mafia? Nichts!

    Wer Angst vor Menschen hat, hat den Glauben zu Gott bereits verloren, denn Gott kennt keine Angst vor Menschen und wir als seine Söhne, haben ebenfalls keine Angsat vor Menschen zu haben, denn unser Vater ist bei uns, jederzeit!

    Hab Gottvertrauen, sagte zu mir mal ein Atheist! Das ist bei mir hängengeblieben und hat mich von der Angst vor der Zukunft und vor den Menschen (Zeugen Jehovas) befreit!

  • Omma@A.S.
    August 10, 2015

    Hallo A.S.,

    mein Mann und ich haben deinen Artikel, gestern Abend, mit großem Interesse zusammen gelesen.

    Bevor ich auf einzelne Sätze eingehe, zunächst unser „Bauchgefühl“: Deine Ausführungen haben uns sehr gut getan!

    Du schreibst, dass die Angst, Fehler zu machen, ihren Ursprung in den Erfahrungen unserer Kinder- und Jugendzeit hat. Da stimme ich dir voll zu.

    Ich denke aber genauso, wie Kritikus, wenn er schreibt: „Dieser gute Aufsatz sollte ein Denkanstoß sein, und er ist es auch. Ich möchte nur davor warnen, die Welt der Gefühle und Gedanken auf plausible biochemischen Prozesse zu reduzieren.“

    Du schreibst, dass das Wühlen in der Vergangenheit nicht gerade gesundheitsförderlich ist, diese Erfahrung haben wir persönlich auch gemacht, und unsere Lehre daraus gezogen.

    Ja, auch wir haben selbst nachgeforscht in den verschiedensten Bibelübersetzungen, und dann gehandelt. Für Viele ist das aber nicht so leicht, wie du auch schreibst. Du schreibst von Ungewissheit und Ächtung. Wir persönlich haben die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, sich nicht freiwillig dem ständigen Einfluss der Org. auszusetzen, weil wir so nur sehr schwer aus dem Abhängigkeitsverhältnis herauskommen. Wir erleben unbewusst eine ständige Beeinflussung unseres Denkens, und das hindert uns möglicherweise daran frei zu werden.

    Für uns ist und war der (von dir zitierte) Text aus Offenbarung 18:4 eine wichtige Aussage: „GEHT HINAUS …!“ Hier wird uns keine andere Org., Gemeinschaft, oder Einzelperson genannt, der wir NACHFOLGEN sollten, daher sind wir mehr als skeptisch, wenn uns entsprechendes Gedankengut zugetragen wird. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns nicht auf „Augenhöhe“ austauschen können, und dabei manchmal unterschiedliche Meinungen haben. Wichtig ist doch unser Aller Grundlage: DIE BIBEL!

    Je stärker unser Glaube wird, und unsere Liebe zu unseren beiden Höchsten, umso kleiner wird unsere Angst vor anderen Menschen.

    Ich möchte diesen Kommentar mit deinen Worten abschließen:

    „Worüber kreisen unsere Gedanken? Der Verlust von Freunden, der Verlust von sozialen Netzen, den Verlust von Familienangehörigen? Oder die neu gewonnene Freiheit, das Erleben und Erstarken des Glaubens an unseren Herrn Jesus Christus in uns?“

    Sei ganz lieb gegrüßt, und vielen Dank für deinen Artikel!

    Omma

  • kritikus
    August 10, 2015

    Diese gute Aufsatz sollte ein Denkanstoss sein, und er ist es auch. Ich möchte nur davor warnen, die Welt der Gefühle und Gedanken auf plausible biochemischen Prozesse zu reduzieren.

    Die biochemischen Mechanismen der Angst im Gehirn sind bisher nur unvollkommen bekannt. Gewiss, Angst ist für den Körper Stress,und der „Hormonkoktail“ ist ja nicht die Ursache, sondern Folge.
    Man kann viele biochemische Prozesse tatsächlich bis auf die molekulare Ebene „aufdröseln“, aber hinter den Molekülen und ihren Wirkungen tut sich ein für die Naturwisenschaft unbekanntes Land auf. Hier sind aber Liebe, Glaube, Hoffnung, hier sind Gewissheiten, wie das Gewissen und das Bewusstsein der Nähe Gottes. All dies ist biochemisch nicht zu fassen. Es scheint – und ich will mich sehr vorsichtig ausdrücken, dass wir mit unserem Bewustsein in einem „Feld“ sind, wir sind mit etwas verschränkt, das wir als Menschen vielleicht Himmel nennen (ich will nicht sagen: Gott), aber wir sind Teil eines Ganzen und unsere Hirnleistungen sind z. T. darauf zurückzuführen. So jedenfalls muss es jemand sehen, der die Welt der Moleküle hinter sich gelassen hat. Sagte Jesus nicht, dass der Geist alles sei und das Fleisch von keinem Nutzen? Es ist eine moderne Gefahr, seelische Vorgänge materiell erklären zu wollen. Das hat noch nie funktioniert. Das Wirken Gottes ist wie der Wind: Wir wissen nicht, woher es kommt und was es eigentlich bewirken kann (Joh. 3:5-8), d. h. Gottes Wirken auf den Menschen ist nicht zu begreifen. Es ist einfach da, und wir stehen da und schauen zu und staunen.
    Und auf dieses Wirken Gottes bezogen, muss ich davon ausgehen, dass ER auch die Angst bannen kann; man muss sich allerdings darauf einlassen und sich von seinem Geist treiben lassen, wie ein Schiff im richtigen Wind. Vertrauen (Glauben) bannt die Angst!
    Und ich will nicht sagen, dass damit schon alles gesagt ist. Auch diese Gedanken sollen ein Anstoss sein für eigene Schlussfolgerungen. So wälzen wir also den Stein!

  • Nachdenker an A.S.
    August 10, 2015

    Hallo A.S.,
    deine Ausführungen haben mir sehr gefallen, vor allem der stete Bezug auf das tägliche Leben. Super herausgearbeitet der Bezug bzw. die Wechselwirkung zwischen der Angst und der körperlichen und speziell der seelischen Verfassung. Es ist doch bekannt wie uns solche Angst und Unsicherheitszustände fertig machen und sogar zerstören können und da gibt’s ne Organisation die mit bewusst mit der Methode arbeitet um ihre Schäfchen bei sich zu behalten.
    Eine grausame und auf Dauer für die Mitglieder zerstörerische Situation.
    Der Hinweis auf die Konsequenzen eines Verlassen der Organisten ist auch angebracht.
    Ich behaupte das ein Großteil ihrer Mitglieder nur noch wegen Konsequenzen gleich welcher Art noch vorbehaltlos hinter ihrem Verein stehen.
    Vielen Dank für deine Ausführungen und den tatsächlichen Bezug zur Praxis und zum realen Leben.
    Nachdenker

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