185 Comments
  • Dieter an Milan
    Juni 3, 2013

    Hallo Milan, Gratulation zu deinem wunderbar verfassten Kommentar. Stimmt vollkommen, was du zu Glückskind (Schluckauf, Glückauf usw.) schreibst: arrogant und herablassend.
    Das hat mit christlicher Liebe nichts zu tun. Auch unter Nichtchristen findest du Menschen mit Respekt und Achtung vor dem anderen. Dein Vergleich mit dem Nasenring und der Manage ist sehr passend.
    Dir und allen anderen eine schöne Woche

  • milan
    Juni 3, 2013

    Liebe Brüder von BI, liebe Brüder, die ihr Euch auf die Argumente (FALSCH; wirkliche Argumente waren ja so gut wie keine dabei) von „glückskind“ eingelassen habt:

    In einem früheren Kommentar habe ich gesagt, dass ich noch dabei bin mich durch alle veröffentlichten Beiträge auf BI durchzuarbeiten. Dazu gehören zwangsläufig auch die Kommentare. Mir ist nun negativ aufgefallen, mit welcher Geduld und Hingabe die manchmal recht hochnäsig und herablassend formulierten „Gedanken“ von „glückskind“ beantwortet wurden. Ein Kommentargeber hat es sogar als positiv angesehen, sich mit den starren, uneinsichtigen, jedes Gegenargument niederbügelnden Gedankengängen von „glückskind“ auseinander zu setzen. Es ist doch auch anderen Lesern und Kommentargebern aufgefallen, dass dieser Herr (das ist bestimmt keine Schwester!) keine einzige konkret an ihn gerichtete Frage beantwortet hat. Es ist ja schon nicht unbedingt zielführend , dass häufig eine Kommentar-Serie zu einem bestimmten Vortrag/Beitrag plötzlich eine ganz andere Richtung einschlägt, die mit dem ursprünglichen Thema gar keine Verwandschaft mehr hat.
    Das wäre auch nicht weiter schlimm, solange es sich um auferbauende, ermunternde und einer Klarstellung oder Verdeutlichung dienende
    handelt. Ermüdend wird es aber wenn, wenn sich liebe Schwestern und Brüder mit jemandem abmühen, der die Geisteshaltung von „glückskind“ mit seiner herausfordernden Attitüde an den Tag legt. Mich wundert es zumindest nicht, wenn dabei dem einen oder anderen Schreiber die Geduld verloren geht und er/sie sich im Ton vergreift. Kommt in diesem Forum aber nach wie vor sehr selten vor. Bestimmte Formen von Rechthaberei aber schon, weil gelegentlich die Ergebnisse eigener Bibelforschung und das persönliche Bemühen um Erkenntnisse fast schon in WT-Manier „verkündet“ werden. Ich bin auch wie Selgora und einige (wenige) andere der Meinung, dass man i m m e r einen deutlichen Unterschied machen sollte zwischen dem Anonymus TVS, übereifrigen Befehlsempfängern auf allen Ebenen der angeblich theokratischen „Organisation“ (ich kann mir nicht helfen ich denke dabei immer an so was wie die Cosa Nostra u.ä.) und den Personen (die wir trotz eventuellem Kadavergehorsam zu recht als unsere Brüder und Schwestern bezeichnen dürfen) die uns auf unseren unterschiedlich langen Zeiten begleitet haben, in denen wir selbst integriert waren. Aufgund eigener frustrierender Erfahrungen sich immer wieder veranlasst fühlen, an einer „in Bausch und Bogen“-Verurteilung mitzuwirken, könnte dazu führen, dass Interessierte, die erstmalig hier mitlesen nicht unbedingt das Gefühl vermittelt bekommen nun endlich richtig „angekommen“ zu sein. Im Sinne von Klarheit, Wahrheit und was ja noch viel wichtiger ist, nachvollziehbar gelebter christlicher Liebe. Die muss (siehe oben) ja nicht so weit gehen, dass man sich vom lieben „glückskind“ am Nasenring durch die Manege führen läßt und unter Umstanden gar nicht auf die Idee kommt, dass der Kerl Euch (uns) nur vera…..will.
    Selbst wenn dieser Kommentar (wegen der zeitlichen Differenz zum letzten eingestellten) kein Echo mehr erzeugt, es war mir sehr danach ihn zu schreiben.

    Euer milan (ausgeschlossen seit 3 Monaten)

  • Elke
    Juni 3, 2013

    Lieber milan,

    ich finde es absolut okay, dass du diesen Kommentar geschrieben hast und ich gehe in weiten Punkten mit dir einig.

    Ein Problem sehe ich schon darin, jemanden zu beurteilen. Da wir nicht die Möglichkeit des persönlichen Kontaktes haben, mag das noch erschwerend sein. Und was Glückskind betrifft, so sehe ich das sehr differenziert. Mal geht er sehr gut auf Argumente ein – wie die letzten bei Manfred – mal kanzelt er einfach jemanden ab, wobei ich beobachtet habe, dass er dies mit Vorliebe bei und über Kommentare von Schwestern macht.

    Aus meiner „aktiven Zeit“ muss ich sagen, dass mir diese Verbohrtheit selbst gut bekannt ist, auch bei mir dauerte es lange, bis ich mich getraut habe, meine Fragen und Zweifel zu äußern. Bis dahin hatte ich immer gehofft, dass sich das eine oder andere Problem durch noch mehr Eifer und Gehorsam lösen lässt. Ich glaube fest daran, dass alle (Glaubens)-Dinge eines Tages aufgedeckt werden. Dann kann Glückskind in der Organisation nicht sagen „ich war euch immer treu und gehorsam“ und er kann Jesus gegenüber nicht behaupten, objektiv und demütig seine Lehre erforscht und gelebt zu haben. Das wird ein echtes Dilemma und ich bete wirklich für ihn, dass er Mut entwickelt. Er ist zu lange schon bei den Zeugen (mind. 29 Jahre), zudem im Dunstkreis der Machthaber und ist meines Erachtens eine psychisch instabile Persönlichkeit, der es verlernt (oder noch nie gelernt) hat, sich selbst zu reflektieren. Aber auch Glückskind MUSS das Recht haben, eine Meinung zu äußern, selbst wenn sie offenkundig krank ist, krank, weil sie nur in Abhängigkeit der LK geäußert wird. Jeder 5jährige Nichtzeuge ist weiter entwickelt in seiner Persönlichkeit. Das ist meine Auffassung und Beurteilung.

    Was tun bezüglich der stillen Mitleser? Ich hoffe natürlich sehr, dass auch ein Glückskind sich weiter positiv entwickelt, auch wenn er mir als Schwester noch lange nicht auf Augenhöhe begegnen wird. Aber zuvor hoffe ich, dass durch seine Kommentare allen Neuen und natürlich „altgedienten“ Brüdern und Schwestern hier die echte, wirkliche Freiheit des Glaubens bewusster wird und was die Gefangenschaft in dieser Lehre bedeutet. Diese Freiheit bedeutet auch, dass wir sehr kontrovers miteinander diskutieren, wir sind ja keine „Gegenversammlung“ und nur zum abnicken bestellt. Dass es gelegentlich so aussieht, als würde es an Liebe mangeln, ist auch vielschichtig zu sehen. Zum einen tragen wir alle Wunden von der Schläge des Sklaven und jedes vernunftbegabte Geschöpf achtet darauf, dass ihm dort niemand zu nahe kommt, dann sehen wir uns nicht und manchmal fasst man dann etwas härter oder unfreundlicher auf als es gemeint ist und dann kommen natürlich die unterschiedlichen Überzeugungen noch dazu. Eine „Bausch- und Bogen-Verurteilung habe ich allerdings noch nicht wirklich entdeckt, es mag aber sein – so geht es mir – dass man sich nicht mehr mit jedem Kommentar die Mühe macht, zu selektieren, da die Mitleser normalerweise wissen, wie man „gestrickt“ ist. Vielleicht sollte ich darauf mehr wert legen, allerdings weiß ich auch, dass Bruderinfo ein Forum für Zeugen Jehovas ist. Gerade von meiner Seite her gab es vor Kurzem eine sehr deutliche Kampfansage, da ich in dieser Situation einfach diese Unterstützermentalität und damit die Beteiligung an Verbrechen übelster Sorte richtig satt hatte/habe. Wahrscheinlich habe ich damit aber mehr die echten Suchenden erschreckt als diejenigen, die sich den Schuh anziehen müssten, denn, mit Verlaub, die haben sich eine echte Schwarte zugelegt. Die schwätzen immer, dass sie verfolgt werden, aber gerade Glückskind ist doch ein Paradebeispiel, dass von den Verantwortlichen nie, nie, nie einer bereit wäre, die VERANTWORTUNG für ihre Handlungen auch zu übernehmen, da wissen sie, juristisch eine KdÖR zu sein, die man nicht einfach angreifen darf, die ihre Rechte haben! Verfolgung geht von diesen aus – den eigenen Mitgliedern gegenüber, vom Gehorsamsappell über Nachschleichen bis zur Gedankenkontrolle. Milan, auch wenn das nicht bei jedem Kommentar erneut erwähnt wird – Bruderinfo lebt auch deshalb, WEIL wir als Mitschreiber, Mitdenker und Mitleser diese Unterschiede machen zwischen dem Vorsatz einer LK und Helfershelfern und denjenigen, die den wahren Gott anbeten möchten, wie es ihm gefällt.

    Wenn unsere Herzen für unseren Gott brauchbarer Ton sein soll werden wir uns noch viel kneten lassen. Wenn wir so butterweich sind, dass wir andere mit völlig anderer Meinung als unserer gleichwertig neben uns bestehen lassen können und darüber hinaus bereit sind, auch für diesen Bruder/Schwester unser Leben zu geben, dann sind wir richtig, um als brauchbares Gefäß geformt zu werden. Schon einmal habe ich uns hier mit einer großen bunten Sommerwiese verglichen, auf der eine einzelne Blüte, ein einzelnes Gras nicht auffällt, aber alle zusammen haben wir eine Pracht und Schönheit, die unserem Vater gerecht wird.

    Schön, dass wir uns mal darüber ausgetauscht haben. Danke und liebe Grüße
    Elke

  • Gaberta
    Juni 3, 2013

    Hallo Brüder,
    war gerade auf der JWorg Seite. Bin baff. Das Stanley Theater wurde am 13.4.
    2013 wieder eröffnet. Neu renoviert. Ich dachte das wäre verkauft!
    Dieser Tempel strahlt schon was aus, bin sprachlos. Der Erbauer des Theaters
    war ein FM Schottischer Rit.! Was soll man noch sagen.
    Gestern abend in der Zusammenkunft hab ich mich getraut Apg. 4:12 hervorzu-
    heben, ob es hilft, wer weiß. Man fühl immer mehr wie Hohl auch die Ge-
    spräche verlaufen, ich denke es liegt daran, weil man vermeidet über die
    Liebe Jesu zu sprechen. Bin so traurig.
    Aber wenn ich hier mitlese baut mich das wieder auf, hoffe darauf dass
    bald doch, wie bei Elia, doch noch viel mehr die Wahrheit erkennen und
    sich befreien können.
    Liebe sonnige Grüße

  • Robinson
    Juni 3, 2013

    Hallo Miteinander.
    Auch ich hatte auch ein Treffen mit einem ehemaligen Eingeschlossenen. Meine Frau, eine aktive ZJ, war auch mit dabei. Ein netter Abend. Das ZJ-System ist wie die ehemalige DDR.
    Eine Parteiführung, die sich selber lobt. Mauer, Verfolgung und Bespitzelung von Staatfeinden. Trennungen von Familien usw..

  • Bob
    Juni 3, 2013

    Liebe Brüder,

    es sind nun mehr einige Jahre vergangen, seit dem ich begonnen habe, die eigene Zeugen-Vergangenheit intensiv aufzuarbeiten, meine Familie und ich haben nun endlich zum Christus und damit zur lang ersehnten inneren Ruhe gefunden. Ich habe seit längerer Zeit keine Kommentare geschrieben, weil ich mich nicht ständig mit dem Vergangenen beschäftigen wollte, etwas Ruhe brauchte vom immer gleichen Hin und Her über Dinge, die wir schon längst überwunden hatten, nach vorne blicken wollte.
    Zugleich müssen alle anderen hier, die erst noch am Beginn ihrer Aufarbeitung und inneren Klärung stehen, ebenso die gleichen Themen und Missstände bearbeiten, wie wir es einst getan haben. Ich finde es auch wichtig zur Erbauung der „neuen Namen“ hier im Forum beizutragen, dennoch wird jeder den Weg zur Selbstbestimmung und christlichen Freiheit selber gehen müssen. Sich aber im Kreis von Gleichgesinnten zu wissen, tut unwahrscheinlich gut. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Bruderinfo für die letzten Vorträge und das Video bedanken, welche genau in jene Bereiche vorrücken, welche die dunkelsten Seiten der WTG-Welt ausleuchten und das ganze soziale Desaster, was die „leitende Körperschaft“ anrichtet offenlegt. Bedanken möchte ich mich auch bei den vielen fleissigen Kommentarschreibern, die viele wertvolle und tiefgehende Gedanken zu Paier brachten.

    Ich möchte zudem die lieben Brüder, mit denen ich doch eine ganze Kommentarzeit verbracht habe und die mich noch als „Bob“ kennen über unsere Entwicklung zu einem selbstbestimmten Glauben auf dem Laufenden halten, wenn doch jeder auch seinen ganz persönlichen Weg im Umgang mit der WTG-Vergangenheit finden muss.

    Meine Familie und ich fühlen noch ein letztes Hindernis, was es zu überwinden gilt. Und hierzu wollte ich gerne auch Eure Haltungen erfahren.
    Wir besuchen ja seit nunmehr zwei Jahren die Versammlungen nicht mehr und es geht uns sehr gut damit. Wir sind davon überzeugt, dass die „leitende Körperschaft“ in ihrer Selbsterhöhung sich selbst auf den Thron des Christus gesetzt hat und sich damit selbst zum Antichristen nach 2. Thess. Erklärt, deshalb weil sie die Loyalität gegenüber einer menschlichen Organisation höher stellt als das persönliche Bekenntnis in Christus.

    Nach Verleihung der Körperschaftsrechte sind nach der 1. Amtsblatt-Ausgabe 25.9.2006 der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas (einzusehen auf der WTG-Website unter
    (www) jehovaszeugen.de/Amtsblatt.44.0.html) alle Zeugen Jehovas auch MITGLIEDER, die getauft und mit einer Versammlung verbunden sind. Dieses Statut wurde schon mit einem Schreiben 1999 (www) sektenausstieg.net/read/4713 an alle Verkündiger eingeleitet wo es um die rechtliche Stellung und Neuausrichtung der Religionsgemeinschaft ging.
    Da wir aus sozialen Gründen 2011 den stillen Rückzug gewählt haben, sind wir demnach immer noch „Mitglieder“ nach dem Statut der Gemeinschaft, zwar als untätig und Nicht-Versammlungsbesucher geführt, aber noch Mitglieder nach § 13 (Statut v. Juli 2006) . Zudem ist in unserem Familienbuch auch die Religionsgemeinschaft unter der Konfessionszugehörigkeit zu finden. Eine Aufhebung der Mitgliedschaft ist in § 14 geregelt. (schriftliche Erklärung Verlassen der Gemeinschaft, Erklärung vor dem Standesamt bei Körperschaftsanerkenung im jeweiligen Bundesland oder eben Ausschluss/“Rechtskomitee“)

    Wir haben uns entschieden, das nicht mehr länger so stehen lassen zu können, zumal bei einer möglichen Kirchensteuererhebung durch die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas das Melderegister und die Familienbuchangaben ausschlaggebend sind. In Bundesländern, wo die Zeugen Jehovas die Zweitverleihung der Körperschaftsrechte erreicht haben, kann jeder „Untätige“ somit auch kirchensteuerpflichtig werden.
    Doch es geht nicht nur um die Kirchensteuer, wir wollen Farbe bekennen und auch keine stillen Mitglieder einer Gemeinschaft sein, die sich theologisch gegen den Christus stellt. Wir haben das Gefühl, dass wir uns auch rechtlich von der Gemeinschaft lösen müssen, um die letzten Steine auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Glaubensleben in Christus aus dem Weg zu räumen. Die sozialen Folgen können wir jetzt gut tragen, weil nach einer gewissen Aufarbeitungszeit doch die meisten zwischen den Zeilen über unsere Haltung Bescheid wissen und sich schon ihren Teil denken. Kurzum: wir werden die Religionsgemeinschaft in Berlin um eine schriftliche Austrittsbestätigung bitten und einen Austrittsvermerk in unserem Familienbuch veranlassen.

    Wie steht Ihr zu unseren Gedankengängen? Da ich ja noch viele Namen aus den ersten 3 Jahren Bruderinfo kenne, war mir dieses Lebenszeichen doch sehr am Herzen gelegen.

    Noch eine kleine Anmerkung zur Kirchensteuergeschichte: Versetzen wir uns einmal in die Lage der WTG: Bruderindo und 700000 Klicks wiegen schwer, man kann sich nicht mehr sicher sein wer von den Ältesten, wer von den Brüdern schon ganz wo anders steht, die ganzen vermuteten „Maulwürfe“ müssen der WTG schwer zu schaffen machen, wie ich gehört habe wird das auch auf den Bezirkskongressen Thema sein. Wenn ich alle Untätigen und versteckte Kritiker auf einmal los haben möchte, dann erhebe ich einfach Kirchensteuer, niemand wird Geld in eine Gemeinschaft hineinbuttern, die Menschenrechte aufs Grundlegende verletzt. Im neuen Amtsblatt 2013 werde alle Versammlungen in Deutschland aufgeführt , alle listenweise, das gesamte Vermögen aller Versammlungen geht jetzt auch rechtlich auf die Religionsgemeinschaft über. Die Erhebung der Steuer ist vielleicht nur eine Frage der Zeit. Zwar wird jetzt über Erbschaften, Fondsanlagen und freiwilligen Spenden noch viel mehr Geld in die WTG gespült, dennoch wird man die Loyalität eines harten Kerns der Gemeinschaft brauchen um die Weiterexistenz der Gemeinschaft zu sichern.

    Ich wünsche allen, besonders auch den Neuen hier, weiterhin große Freude im Auffinden eines selbstbestimmten Glaubensweges und natürlich viel Freude im Herrn. Wenn wir etwas zur Erbauung beitragen können, meldet Euch gern unter bobsimon@gmx.de.

    Ganz liebe Grüße
    Euer Bob

  • Sledge Hammer
    Juni 3, 2013

    Hallo Bob,

    ich beglückwünsche Dich und Deine Familie sehr zu diesem aktiven Trennungsschritt.

    Als ich in den 80ergn die JZ verließ, war dies so gar nicht möglich. Damals hieß es noch, du bist ja nirgendwo eingetreten, also kannst du auch nicht austreten.

    Daher unterließ ich es, ein Austrittsschreiben zu verfassen und kassierte dafür meinen schriftlichen Gemeinschaftsentzug. Aber glaub mir, auch diesen Wisch (ein Viertel abgerissenes Fetzen Papier, mehr war ich wohl nicht wert) mit Unterschriften von Ältesten versehen, an dessen Schreibweise (und Fehlerhaftigkeit allgemein) jeder Graphologe seine helle Freude gehabt hätte, bewahre ich stolz auf – man weiß ja nie.

    Ich würde Dir allerdings folgende Vorgehensweise empfehlen:
    Tätigt Euren Austritt bei dem für Euch zuständigen Amtsgericht, der ja auch (noch) in Berlin gebührenfrei ist.
    http://www.kirchenaustritt.de/berlin/

    Grund: Wenn Du an entspr. Stelle der WTG Deinen/Euren Austritt erklärst und eine Bescheinigung über eben diesen verlangst, wirst Du Dich/Euch ggf. mittels Vorlage einer Personalausweis-Kopie legitimieren und ausweisen müssen.

    Ist WTG einmal im Besitz Deiner Personalausweis-Nummer, kannst Du Deinen Namen ändern, Deinen Wohnsitz ändern, Dein Geschlecht ändern, soviel wie Du willst – über die unabänderliche Perso-Ausweis-Nummer aber bist Du für sie immer identifizierbar.

    Das wäre etwas, was ich für mich überhaupt nicht wollte und deshalb niemals den Weg über die WTG wählen würde.

    Das Amtsgericht informiert automatisch Selters, Selters informiert Deine Versammlung und gut ist.

    Parallel bleibt es Dir ja unbenommen, Deine Entscheidung nebst Begründung brieflich mitzuteilen, wem immer Du diese auch zukommen lassen möchtest.

    Ich freue mich sehr für und mit Euch, weiß ich doch selbst, welch harter Weg bis zu solch einem Entschluß gegangen worden sein muß.

    Friede sei mit Euch
    Sledgi

  • Sledge Hammer
    Juni 3, 2013

    Hallo nocheinmal an Dich Bob,

    habe nocheinmal Deinen Text durchgelesen und dabei festgestellt, daß Du Dich an die Rel.-Gem. Berlin, sprich WTG Deutschland wenden willst; hab es vorschnell mit Eurem Wohnort verwechselt. Solltest Du also in einem anderen Bundesland als Berlin leben, so wäre mir allemale eine Austrittsgebühr von ca. 30 € wert, diese Orga nicht noch mit weiteren persönlichen Daten zu versorgen, über die man bis zum Lebensende identifizierbar bleibt.

    LG Sledgi

  • Manfred an Bob
    Juni 3, 2013

    Lieber Brd. Bob,

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes für Euren weiteren eigenbestimmten Lebensweg. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich dieser Schritt sehr positiv für Euch auswirken wird.
    Wenn ihr diesen Schritt getan habt, dann werdet ihr nicht mehr nach hinten schauen. Dann lasst ihr Euer altes Leben zurück und seht von nun an nur noch nach vorne in die Zukunft. Es ist eine Befreiung, wenn man keine Rücksicht mehr nehmen muss.

    Ich freue mich mit Euch und wenn mal Gesprächsbedarf ist, so schicke ich Dir eine mail mit meiner Telefonnummer, dann können wir auch mal quatschen.

    Herzlich Grüsse
    Manfred

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Hallo Bob

    Deine Gedanken mit der Kirchensteuer finde ich nachvollziehbar und die Begründung des Sklaven logisch. Doch den Weg über die Kirchensteuer werden sie vermutlich nicht wählen. Zum Einen, weil sie bereits erklärt haben, auf Kirchensteuer zu verzichten, zum Anderen, weil sie durch das Finanzamt eingezogen und damit die Nähe zum Staat deutlich wird, und weil die Höhe durch das Einkommen steuerpflichtiger Bürger bestimmt wird und vom Finanzamt kontrollierbar ist. Außerdem sind Kirchen, insbesondere die ZJ, einigen Entscheidungsträgern ein Dorn im Auge und von dessen Willkür wird man sich nicht abhängig machen wollen.

    Mitgliedsbeiträge, wie die STA sie erheben, „können“ auch von Geringverdienern und Arbeitlosen geleistet werden und haben den Anschein von Freiwilligkeit. Vermutlich jeder, der nicht uneingeschränkt hinter dem Sklaven steht, wird die Gemeinschaft verlassen, um seine Mitgliedsbeiträge zu sparen.

    Diese Maßnahme würde vermutlich die gesamte Gemeinschaft umkrempeln, denn die hohe Zahl von Karteileichen dient der Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Außerdem finanziert der wohlhabende Westen den armen Osten. Würden diese Dinge geschmälert werden, würde es für den Sklaven noch enger werden. Deshalb vermute ich, dass man die Kostenbelastung durch die Hintertür auf die Versammlung und ihre Kassen abwälzen und die Kosten für Kongresse und Literatur herunter fahren wird.

    Bezirkskongresse kann man auch im Kö-Saal mit zentral gesteuerten Videoübertragungen durchführen, und seine Traktate für den Predigtdienst kann sich jeder von der offiziellen Web herunterladen und ausdrucken lassen. Und, was sehr wichtig ist, die Brüder in Versammlungsstärke sind überschaubarer und laufen auch nicht während des Programms herum und führen auch keine unkontrollierten Gespräche untereinander. Die für Hotel und Anfahrt gesparten Kosten können gespendet werden. Sogar Spenden und Mitgliedsbeiträge lassen sich von zu hause überweisen bzw. abbuchen.

    Ede

  • Anna
    Juni 3, 2013

    Lieber Bob 🙂

    Das ist schön von dir zu hören. Und den Segen unseres himmlischen Vaters und des Christus für dich und die Familie.

    Danke auch, dass du uns die rechtliche Situation in Deutschland geschildert hast. Ich denke jedoch wie Ede, dass sie mehr versuchen über eine Art Mitgliedsbeitrag oder weitere Fonds an Geld zu kommen.

    Gerne schreibe ich dir demnächst per mail ausführlicher. Heute bekomme ich noch lieben abtrünnigen Besuch mit Hund und gestern habe ich mit einem lieben Abtrünnigen Mittag gegessen.

    Herzliche Grüße
    Dein Schwesterlein Anna

  • Bob
    Juni 3, 2013

    Liebe Brüder,

    @sledgi: Deine Argumentation kann ich gut nachvollziehen, vielen Dank für Deine Hinweise, in NRW ist der Weg über das Amtsgericht eine Option, welche auch im Statut der Zeugen Jehovas v. 2006 aufgeführt wird. „Das Rechtskomitee“ muss sich nach Statut allemal mit dem Austritt beschäftigen, auch wenn er über das Amtsgericht geschieht. Aber man ist nach der Vereinnahmung aller Brüder zur Erlangung der Körperschaftsrechte auf der rechtlich sicheren Weise nicht doch noch als Mitglied geführt zu werden. Wir denken darüber nach, wenn wir auch hin- und hergeworfen sind, weil mein Bruder ein engagierter Ältester ist und dessen Familie den Kontakt vermutlich abbrechen wird. Auf der einen Seite will man sich ganz lösen, andererseits eröffnet man dann der WTG die Möglichkeit, das bisschen übriggebliebene Familie auch noch kaputt zu machen. Farbe bekennen versus Theaterspiel. Theaterspiel minimiert die sozialen Folgen. Farbe bekennen schafft innere und äussere Klarheit in jeder Hinsicht.

    @Manfred: Ja, wir sind guter Dinge und das noch vorne blicken tut der eigenen geistigen Entwicklung wirklich gut. Vielen Dank für Deine erbauenden Worte.

    @Edelmuth @Anna: Ja, Ihr könntet Recht haben, die Argumente für Mitgliedsbeiträge und das Kosten-Umwälzen (wird nach der neuen Amtsblattgeschichte von 2013 auch einfacher) würden besser in die WTG-Strategie passen, allen das Gefühl geben etwas gutes zu tun und sie hintenherum abzuzocken. Wie so oft im WTG-Kosmos: die Brüder werden sozial geschlachtet, geschoren und gemolken und sagen dann noch „Danke“. Wie wunderbar doch der Geist unseres Gottes wirkt:-)
    Was für ein soziales Drama. Vielen Dank für Eure Anmerkungen, freue mich mit Euch in der christlichen Freiheit zu sein,

    und apropos Abtrünnige nach WTG Definition: wir hatten erst kürzlich ein Treffen mit einigen Brüdern hier aus Bruderinfo, so offen und authentisch konnte ich die letzten 30 Jahre nicht mit Brüdern kommunizieren, der Tag hat gut getan. Hier wirkt der Geist wirklich, man fühlt es…so soll es sein….

    Liebe Grüße
    Bob

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Hallo Anna

    Immer häufiger übersteigen im Rechnungsbericht die Ausgaben die Einnahmen durch Spende. Ob man alle Ausgaben auf einen Monat focusiert, um die Brüder zu einer höheren Spendenbereitschaft zu animieren, lässt sich nicht feststellen, aber man lebt bereits von der Substanz und es stellt sich die Frage, wie lange der Sklave abwartet, um weitere Maßnahmen zur Deckung seines erhöhten Finanzbedarfes zu beschließen. Offenbar sind die Brüder nicht mehr bereit die hohen Kosten zu tragen.

    Ob und welche Zwangsmittel der Sklave einsetzen wird, um ausstehende Mitgliedsbeiträge einzutreiben, bleibt abzuwarten. Bei einer Kirchensteuer wäre das natürlich kein Problem, aber man würde den Sklaven dafür verantwortlich machen.

    Ede

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    pecunia non olet. Geld stinkt nicht und der Sklave wird bald alle TEntakel ausstrecken….

  • Hubert
    Juni 3, 2013

    Lieber „Bob“ vom 13. Juni 2013,

    ganz lieben Dank für Deine, nicht nur für mich enorm wichtige, aktuelle brüderliche Information.

    Jesus unter „Zeugen und Zeuginnen Jehovas“ zu verteidigen, sich von ihnen zu distanzieren und sich noch mehr mit IHM, der lt. Offb. 3:14 allein „der treue und wahrhaftige Zeuge“ von JHWH ist, zu verbinden, ist das, was JHWH immer segnen wird und ist das, was sich unser Herr auch selber zu unserem großen Nutzen auch immer von uns und unseren Familien wünschen wird.

    Dass es IHM d a r u m in Verbindung mit seinen Jüngern, Verwaltern und „Sklaven“ gerade in den Zeiten VOR SEINEM KOMMEN gehen wird, belegen u.a. seine Ankündigungen lt. Matth. 24:23-51 und die Ersichtlichmachungen in Offb. 1:12-20, 2:1-29 und 3:1-22.

    Demnach wandelt unser himmlisches Haupt vor seinem Kommen nicht nur aufmerksam „inmitten der sieben goldenen Leuchter“, also inmitten seiner Versammlungen bzw. Brüder, sondern Jesus veranlaßt durch den großen Trompetenschall seiner Engel, dass sich die wahren Christen auch finden und sich versammeln werden.

    Und was unternimmt er mit den sieben Sternen in seiner rechten Hand, von denen im Vorbild fünf unrein sind und nur zwei rein?

    Er betreut und stärkt die zwei reinen „Sterne“ u.a. mit Lob und Ermunterung, den fünf unreinen „Sternen“ bzw. Leuchtern hilft er, indem er ihnen ihre kleinen und großen Sünden und Fehler aufzeigt, sie zum Bereuen aufruft, ihnen Zeit dafür gibt und sie auffordert, an seinem Wort festzuhalten und sich seinem Namen gegenüber als treu zu erweisen.

    Was ist bei all dem seine Grundhaltung vor seinem Kommen?

    Lt. Offb. 3:19 hat er sich darauf festgelegt, „ALLE, zu denen (er)Zuneigung hat, zurechtzuweisen und in Zucht zu nehmen.“

    Wer diese ALLE sein werden bzw. heute schon sind, weiß nur ER,

    darunter werden aber auch lt. diesen Offenbarungsstellen solche „Christen und Christinnen“ sein, die die Liebe verlassen haben,
    die falsche Lehrer und Propheten und Sektierer sind,die hinsichtlich seines Wortes abgestorben sind und schlafen, sich aber für lebendig und toll halten und die sich einbilden, reich und toll zu sein, in Wahrheit aber nackt, blind, arm und elendig sind.

    Nachdem sich unser Herr stets auch treue und verständige Verwalter und bruderdienende Sklaven gewünscht hat,

    jeder Christ sollte lt. Gottes Buchrolle der Offenbarung in diese Stufe und Qualität hineinwachsen,

    wird sich offensichtlich erst in der Zeit vor dem Kommen Christi zeigen,wer DER war und ist, der SEINEN Hausknechten und SEINER Dienerschaft stets ihren Speisevorrat zur rechten Zeit gegeben hat bzw. auch bei der Ankunft des Herrn noch gibt.

    Nur diesen wird Jesus loben und glücklich preisen und nach seiner Ankunft auch über „seine ganze Habe setzen“.

    Unmöglich kann dies dann „EIN VERWALTER bzw. EIN SKLAVE“ sein, der sich nie wirklich als verständig, wahrheitsliebend, bibeltreu, barmherzig, reumütig, gerecht und rein erwiesen hat.

    Für jeden Christen ist daher ein reflektiertes, selbstbestimmtes Glaubensleben im Herrn und der damit verbundene Glaubensweg lebenswichtig, daher ist es von Dir sehr weise (treu und verständig), all das auch offen zu vertreten und so ein Beispiel zu geben.

    Mit Joh. 4:14,23 und Offb. 21:5-7 sende ich Dir und Familie ganz liebe Segenswünsche in JHWH und im Herrn,auch Deinem Bruder mit Familie.

    Wie schön wäre es, wenn sich zukünftig auch in Euren Familien die Verheißung aus 1. Mose 28:14 (vgl. auch Apg. 3:25) erfüllt,wonach sich einmal „alle Familien des Erdbodens sich bestimmt durch dich (Abraham)und deinen Samen segnen werden.“

    Mit lieben Grüßen
    Hubert Hierländer am 14 06 2013

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Liebe Geschwister,

    Mir ist heute folgendes aufgefallen. Jeremia Buch Seite 118 Absatz 11. Da wird Jeremia 12:1,3 angegeben. Im Absatz geht es darum, das sich Jeremia bei Jehova beschwert, das es den Bösen gut ergeht.

    Doch lesen wir mal alle 3 Absätze.

    Jeremia 12:1-3 HFA

    Herr, wenn ich dich anklagte, dann würdest du am Ende ja doch Recht behalten. Trotzdem will ich mit dir über deine Gerechtigkeit reden: Warum geht es den Menschen, die dich missachten, so gut? Warum leben alle, die dir untreu sind, in Ruhe und Frieden? 2 Du hast sie eingepflanzt, und sie haben Wurzeln geschlagen; sie wachsen und bringen Frucht. Ständig führen sie deinen Namen im Mund, aber ihr Herz ist weit von dir entfernt. 3 Herr, du kennst mich ganz genau, du siehst mich und weißt, dass mein Herz dir gehört. Herr, lass diese Menschen sterben wie Schafe, die geschlachtet werden! Sie dürfen dem Todesurteil nicht entgehen!

    Der Vers zwei wird nicht angegeben, ich dachte sofort, damit kann kein Böser außerhalb der Org gemeint sein, da im Vers 2 von einer Gruppe gesprochen wird die den Namen Jehova am Munde tragen.
    Ich meine, das damit eigentlich auch die Org gemeint sein kann, da ZJ eigentlich den Namen am Mund tragen, aber durch ihre Lehren zeigen das sie Weit weg im Herzen sind.

    Bin auf eure Meinungen gespannt.

    LG
    BR, Birds. 🙂

  • M. an Birds
    Juni 3, 2013

    „Der Vers zwei wird nicht angegeben“

    interessant!

  • Anna
    Juni 3, 2013

    Hallo liebe Birds,

    ich denke den Brüdern wird das nicht aufgefallen sein. Sie sind ja daran gewöhnt immer nur einzelne Verse oder auch nur a) oder b)-Teile derselben zu lesen.

    Und dann liest sich nun der Vers in der NWÜ auch etwas holprig:

    „2Du hast sie gepflanzt; sie haben auch Wurzel gefaßt. Sie gehen ständig vorwärts; sie haben auch Frucht hervorgebracht. Nahe bist du in ihrem Mund, doch weit entfernt von ihren Nieren.“

    Hier noch der Vers aus der Übersetzung neues Leben

    2 Du hast sie selbst eingepflanzt; sie haben auch Wurzeln geschlagen. Sie gedeihen und bringen Frucht. Sie reden ständig über dich, aber in ihrem Innersten wollen sie nichts von dir wissen.

    Nebenbei bemerkt ist allerdings der nachfolgende Satz im Absatz 11, dass Jeremia aufgrund seines engen Verhältnisses zu Jehova offenbar ein Kind Gottes sein durfte obwohl er doch lt. WTG-Lehre keine himmlische Hoffnung hat.

    Zitat Absatz 11, S.
    …An seiner Offenheit erkennt man, dass er ein
    enges Verhältnis zu Gott hatte, ähnlich wie ein Kind zu seinem Vater… ENDE ZITAT

    Meinen Brüdern hat dieses Versammlungsbibelstudium jedenfalls gut gefallen. Es waren viele Wortmeldungen um die vorgegebenen Antworten zu geben.

    Die Dienstzusammenkunft war recht grauslig. Weil da der Programmpunkt behandelt wurde warum wir einen Bericht abgeben.

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Hi Anna,

    Das ist mir auch nicht aufgefallen, der Vers 11. Du hast Recht. Da sieht man wie genau das man aufpassen muss. Ich denke mir dabei, das anscheinend Überfall was zu finden ist, um Denkanstöße zu bekommen.

    Zum Thema Bericht, wurde bei uns gesagt.

    1. Der KA kommt und sieht sofort wie Geist gesinnt die Versammlung ist.
    2. Der Sklave könnte seiner Tätigkeit nicht nachgehen.
    3. So können Dienstamstgehilfen ernannt werden.
    4. Es werden biblische beweise angeführt, wo die Jünger nach dem Predigen Bericht erstattet haben. (MM sind das Erfahrungen)

    War wieder was worüber man Nachdenken sollte.
    Interessant ist, wenn man auf die JW Seite geht unter „Über wir“
    Stehen eigentlich nur ZAHLEN ZAHLEN. Hier geht schön die Oberflächlichkeit hervor.

    LG
    BR Bird

  • edelmuth an Anna und Birds
    Juni 3, 2013

    Hallo

    Die Berichtsabgabe wurde damit begründet, dass wir (Zitat!) „es für Jehova tun. Durch den Bericht lassen wir erkennen, dass wir Interesse daran haben, was Jehova in organisatorischer Hinsicht vorgesehen hat“. Offenbar setzen sich einige Herren mit Jehova gleich. Nirgends in der Bibel habe ich eine Aufforderung zur Berichterstattung gelesen. Sie wäre auch nur dann möglich, wenn es zu allen Zeiten eine LK gab, und die gibt gemäß dem neuen Licht erst seit 1919.

    Als biblische Grundlage für die Berichtsabgabe wurde Lukas 10:17 genannt.

    (Lukas 10:17-18) . . .Dann kehrten die Siebzig mit Freuden zurück und sagten: „Herr, selbst die Dämọnen werden uns durch die Benutzung deines Namens unterworfen.“ 18 . . .

    Siebzig Brüder kehrten aus dem Dienst zurück und berichteten voller Freude, welche Erfahrungen sie gemacht hatten, und Jesus ergänzte, dass er ihnen noch viel mehr Macht gegeben habe. Die Initiative ging nicht von Jesus, sondern von den siebzig Brüdern aufgrund ihrer Freude aus.

    Der Sklave hingegen will von diesen Erfahrungen nur dann etwas wissen, wenn er sie in einem Programmpunkt verwenden kann. Im Übrigen fordert er von uns einen Rechenschaftsbericht über unsere geleisteten Predigtdienststunden und über unsere Literaturabgabe. Rechenschaft von uns zu fordern behält sich allein der Vater und der Sohn vor. Der Vater allerdings prüft nur die Herzen und nicht die berichteten Stunden. Durch den Rechenschafsbericht setzt der Sklave diejenigen unter Druck, die in ihren Leistungen den von ihm ermittelten Durchschnitt nicht erreichen.

    Die Berichtsabgabe wurde ferner damit begründet, dass der Sklave diese Informationen benötige, um die richtigen Entscheidung zur Förderung des Werkes fällen zu können. Er könne schließlich nicht alles wissen.

    Im Widerspruch dazu betont der Sklave immer wieder, dass des Werk unter Leitung des heiligen Geistes stehe und dass jeder ZJ einen Predigtauftrag habe, und Engel sie im Dienst begleiten und sie an bestimmte Haustüren geleiten würden.

    Der Vater und der Sohn wissen genau, wie es um das Werk bestellt ist. Dazu brauchen sie keine Berichte der Brüder. Wenn der Vater die Herzen der Hausbewohner kennt, um seine Engel dorthin zu senden, kann er diese Herzen nicht vom Berichtszettel ablesen. Diese Rubrik fehlt vollständig.

    Was predigen Zeugen Jehovas an der Haustür?

    Zeugen Jehovas tun sich schwer ihre eigene Überzeugung zu verkünden. Sie haben eine hohe Bibelkenntnis, sind es aber gewohnt keine eigene Meinung zu haben und nur nach Vorgaben des Sklaven zu predigen (Unterredungsbuch). Sie leiten sich an den Haustüren mit freundlichen Worten ein, um Literatur abzugeben, die keine Fragen und keinen Widerspruch duldet.(Bühnendemo) Ihre Predigt steht dann im WT oder EW für die Öffentlichkeit. Ob jeder ZJ hinter den verfassten Lehrpunkten steht, möchte ich einmal dahingestellt sein lassen, es ist auf jeden Fall nicht die Predigt des Verkündigers, sondern die des Sklaven! Deshalb sind ZJ ganz schlecht auf (kritische) Rückfragen eingestellt und gehen ihnen weitmöglichst aus dem Weg.

    Der Predigtauftrag, den Jesus seinen Jüngern gab, bestand nicht im Verteilen von wenig bekannten Zeitschriften seines Sklaven, sondern in der Verkündigung der Guten Botschaft als eigene Überzeugung, die erkennbarer Bestandteil des eigenen Lebens sein musste.

    Welche Aussagekraft über den Herzenszustand hat ein Predigtdienstbericht, in dem die Anzahl der Stunden festgehalten wird, wenn zu 80% niemand angetroffen wird?

    Welche Aussagekraft über den Glauben der „Interessierten“ hat ein Predigtdienstbericht, in dem die abgegebene Literatur verzeichnet ist, wenn 80% der Literatur entgegen genommen wird, um uns schnell wieder los zu werden, und sie dann im Altpapier landet.

    Der Predigtdienstbericht dient lediglich dazu, um den Brüder mit dem vom Sklaven errechneten Durchschnitt einen Spiegel vorzuhalten, der sie aufgrund des Gruppenzwanges (persönliches Ansehen in der Versammlung) zu mehr Leitungsbereitschaft animieren soll. Diesem Ziel gilt auch die Meldung zum Hilfspionier. Doch diese vom Sklaven gesetzten Ziele dienen weniger der Verherrlichung des Namens Jehovas aus Überzeugung, sondern vorrangig der Imagepflege in der Versammlung.

    Ede

  • M. an edelmuth
    Juni 3, 2013

    Hallo Ede,

    du hattest mal den Vers erwähnt mit „ein Volk für seinen Namen“ (ich finde deinen Kommentar nicht). Wie verstehst du den Bibeltext? Geht es um den buchstäblichen Namen? Und wie ist das anzuwenden?

  • Manfred
    Juni 3, 2013

    Hallo M.,

    Vielleicht hilft Dir ja auch dieser Kommentar von unserem Brd. Alois weiter, er hat auch schon dazu Stellung genommen.
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=988#comment-2749

    Liebe Grüsse Manfred

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Hallo M.

    (Jesaja 43:6-7) . . .Bringe meine Söhne von fern her und meine Töchter vom äußersten Ende der Erde, 7 jeden, der nach meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner eigenen Herrlichkeit erschaffen habe, den ich gebildet, ja den ich gemacht habe. . .

    (Apostelgeschichte 15:16-18) . . .Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Hütte Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Trümmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten, 17 damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, die nach meinem Namen genannt sind, Jehova ernstlich suchen, spricht Jehova, der diese Dinge tut, 18 die seit alters bekannt sind.‘

    Der Textvergleich unter Bibelserver.com belegt, dass lediglich die Veränderung eines kleinen Wortes den gesamten Sinn entstellt. Damit lässt sich hervorragend belegen, dass Zeugen Jehovas Gottes auserwähltes Volk sind. Schade nur, dass Jehova uns den genauen Wortlaut seines Namens nicht überliefert hat. Daher sollte zur Diagnostizierung des Volkes Gottes weniger der Name, sondern mehr die bibeltreue Anbetung als Maßstab herangezogen werden.

    Ede

  • Mani
    Juni 3, 2013

    Hallo M.

    Antworten auf Deine Fragen sind in folgendem BI-Artikel zu finden:

    http://www.digidatanet.de/?p=585

    LG
    Mani

  • M. an edelmuth und Manfred
    Juni 3, 2013

    Danke. Gehört man außerhalb (Macht es vor Gott dann einen Unterschied ob man rausgeworfen wurde oder selbst gegangen ist?) trotzdem noch zu Gottes Volk? Wie siehst du das Ede?

  • Hopefull
    Juni 3, 2013

    Hallo M.

    wenn man rausgeschmissen wird ist man von der zweiten Tauffrage befreit. Da Jesus sein Schaf nicht rausschmeißt, solange es sich von ihm nicht abwendet, bleibt die Erste somit gültig.
    Jedenfalls ist das für mich wichtig.

    Grüßle Hope

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Guten Morgen M.

    Israel im Fleische wurde durch den mosaischen Bund zum Volk Gottes.

    Die Auswahl zum Mitglied des neuen Bundes mit Jesus wird nicht mehr nach dem Fleische(Abstammung), sondern nach dem Geiste(Glauben) getroffen. Genau genommen zählen alle Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus, die geistigen Israeliten, dazu. Nur sie werden aufgrund einer Verheißung zu himmlischem Leben gerettet. Der Sinn und Zweck dieses Bundes besteht darin, die Große Volksmenge auf der Erde in einer tausendjährigen Schulung zu ewigem Leben zu führen. Könige können nur da regieren, wo es auch ein Volk gibt.

    Wer von Gott zu himmlischem Leben verherrlicht wird, wissen wir trotz aller Behauptungen nicht

    Ede

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    die Rotationspressen müssen laufen, laufen, laufen. Darauf beruht das Geschäftsprinzip dieser Einrichtung .
    Während die Bibel unveränderlich ist – mit Ausnahme der NWÜ, die eine Fakeübersetzung ist um die Doktrin des WT zu stabilisieren – werden ständig neue Publikationen erstellt, und kaum ist die letzte einigermaßen unter die Leute gebracht, landet sie im Giftschrank und Neues muss raus.
    ZU billig das Konzept, zu willig die Gefangenen, zu diktatorisch die Herren über den Glauben.
    Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Die Henkel sind schon brüchig.

  • Dieter
    Juni 3, 2013

    Stimmt, die Henkel sind schon brüchig und auch die Risse im Ton werden mehr und mehr gehen tiefer und tiefer

  • Anna
    Juni 3, 2013

    Lieber Ede,
    vielen Dank für die vortreffliche Analyse der Berichtsabgabe.

    In dem alten Buch „Die Harfe Gottes“ ist beschrieben, dass die Berichte seinerzeit eingeführt wurden „um die Zügel straffer anzuziehen“.

    Und zur Leitung der Engel kann ich nur feststellen, dass die Verkündiger zu 90% an NH-Haustüren klingeln und zu 9 % bei Leuten vorsprechen die keinerlei Interesse haben. Die verbleibenden 1 % freuen sich tatsächlich über einen Besuch. Das sind meist Leute die gerne ein Schwätzchen halten, Literatur entgegennehmen usw.

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    wie schrieb Novalis aka Graf von Hardenberg?
    Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
    Sind Schlüssel aller Kreaturen
    Wenn die, so singen oder küssen,
    Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
    Wenn sich die Welt ins freye Leben
    Und in die Welt wird zurück begeben,
    Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
    Zu ächter Klarheit werden gatten,
    Und man in Mährchen und Gedichten
    Erkennt die wahren Weltgeschichten,
    Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
    Das ganze verkehrte Wesen fort.

    Das ist ganz simpel eine einfache Wahrheit, aus dem Herzen kommend.
    Das geheime Wort heute ist: die Freiheit des Christus
    und schon endet der WT Terror für Christen

  • Alois
    Juni 3, 2013

    Liebe Birds

    Für mich ist klar dass die Organisation gemeint ist. Denn nach meiner Ansicht erfüllt sich die biblischen Geschichten und die Prophetie an den Zeugen Jehovas. Ich weiß dass diese Ansicht viele nicht teilen, aber ich sehe das halt so.

    Da die Propheten fast immer Schlechtes gegen das Volk Jehovas geweissagt haben, kann das heutige Volk Jehovas grundsätzlich auch nur schlecht sein. Deshalb sollen wir ja fliehen und unseren einzigen Retter Jesus suchen.

    Wir können ihn, da wir kleine Schafe sind nur finden, wenn auch Jesus uns sucht und wenn er uns gefunden hat, uns auf seine Schulter legt und uns in seine Herde trägt.

    Damit behaupte ich nicht dass nur Menschen aus den Zeugen Jehovas von Jesus gerettet werden. Nur ist es ein Zeichen der Zeit, dass man an den Zeugen erkennen kann wie sich die Bibel bis zur Offenbarung erfüllt. Jeder der an Jesus Christus und seine Erlösung und Rettung glaubt wird auch gerettet werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Walter. M.L
    Juni 3, 2013

    hallo lb. Alois
    Wie schön Du es geschrieben hast,dass Jesus nach uns sucht,ja wir wurden – geschunden u. wurden von der angeblichen Org. Gottes in die falsche Richtung gelenkt. Man hat uns manipuliert und uns in die irre geführt,um nicht bei Jesus zu sein u. man hat Jesus lächerlich gemacht,mit ihren unverschämten Subliminalen Bildern.Es hat uns total entsetzt und durcheinander gebracht,als wir so manche Bilder sahen!… Auf alle Fälle, muss Jesus an uns interessiert sein,sonst hätten wir es niemals erkannt !…
    Ich wünsche Dir lb. Alois, dass Du u. alle die es erkannt haben dass sie auf diesem geraden Weg bleiben können…lb. gr. Marille

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Hallo Alois,

    Das habe ich leider ein wenig zu Unklar geschrieben. Ich bin genau deiner Meinung, das es sich bei ZJ um das Volk handelt, ich meinte nur, das 1.Joh 18 nicht auf die einzelnen bezogen werden kann, die zu Jesus finden. Vielmehr denke ich an die WTG und den Sklaven, der ja von der LEHRE abgebogen ist.

    LG
    BR Bird

  • M.
    Juni 3, 2013

    Hallo Alois,

    „Deshalb sollen wir ja fliehen und unseren einzigen Retter Jesus suchen.“

    Danke für deine Ausführungen. Siehst du die Flucht als buchstäblich (Wegbleiben) oder als geistig (distanziert sein und nicht teilnehmen)?

  • M. an Alois
    Juni 3, 2013

    Hallo Alois,

    “Deshalb sollen wir ja fliehen und unseren einzigen Retter Jesus suchen.” Ende deines Zitats.

    Siehst du die Flucht als buchstäblich (Wegbleiben) oder als geistig (distanziert sein und nicht teilnehmen)?

    Gruß

  • Alois
    Juni 3, 2013

    Hallo M

    Ich sehe das geistig, distanziert sein und nicht teilnehmen.

    Wer in die Versammlung geht und in keiner Weise den „Sklaven“ unterstützt und nicht an lieblosen Aktionen, wie Gemeinschaftsentzüge teilnimmt, ist geistig geflohen.

    Einfacher ist es natürlich auch körperlich nicht mehr hinzugehen, vor allem wenn einem die Gemeinschaft bereits entzogen wurde, aber das kann jeder für sich entscheiden.

    Beispiel: Wenn ein Ältester mit in einem Rechts-Komitee anwesend wäre, müsste er gegen einen Gemeinschaftsentzug stimmen um nicht an den Sünden des Sklaven teilzuhaben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • M. an Alois
    Juni 3, 2013

    Danke Alois 🙂

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    lieber Alois,
    solange Marionetten Marionetten sind und an langen Fäden von Selters her geführt werden, analog „Selteraner Puppenkiste“ wird man selten nur einen Jim Knopf finden, der irgendwo seinen eigenen Kopf durchsetzt. LUmmerland ist überall – dort wo die Zeugen sich aufs Inselparadies zurückziehen um dort ihre „Freiheit“ zu geniessen, wo jeder jeden bespitzelt und die Elite ALLES darf, weil sie eben die einzigen WErkzeuge sind, die die Puppenspieler haben – und wird es solange bleiben, bis das Gericht kommt und ihnen erst mal alles Materiuelle wegnimmt. Dadurch, dass Selters den Vereinen die Immobilien genommen hat, ist der Weg zur Konfiszierung sehr sehr einfach geworden. Und Oettinger in Brüssel weiß um wieviele Milliarden es in Europa geht.

  • Alois
    Juni 3, 2013

    Lieber Frank

    Du bhast ja grundsätzlich Recht und trotzdem gibt es ganz wenige aufrichtige Älteste die kein Blut an ihren Händen haben und sich ernsthaft um die Schafe Jesu bemühen.

    Wie lange sie dieses Doppelleben durchhalten können, das wird jeder selbst erleben. Ich denke sie handeln nach ihrem Gewissen und ich hoffe für sie, dass sie keine Kompromosse eingehen. Denn beim Glauben darf es keine Komprmisse geben, wie man an die Briefe an die 7 Versammlungen in Offenbarung sieht, denn man kann keinen 2 Herren dienen. Das kann ganz schnell zu einer großen Drangsal werden!

    Wohl dem der diese Entscheidung schon hinter sich hat.

    Liebe Grüße und ich wünsche Dir dass es Dir gut geht.
    Alois

  • verwundet
    Juni 3, 2013

    Hallo Ihr Lieben –

    ich habe heute eine echt knuffige Geschichte von jemand geschickt
    bekommen – diese wollte ich gerne mit Euch teilen:

    Mittagessen mit Gott 😉

    Ein kleiner Junge wollte Gott treffen. Er packte einige Coladosen und Schokoladenriegel in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg. In einem Park sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.

    Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack. Als er eine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick seiner Nachbarin. Er nahm einen Schokoriegel heraus und gab ihn der Frau. Dankbar lächelte sie ihn an – ein wundervolles Lächeln!

    Um dieses Lächeln noch einmal zu sehen, bot ihr der Junge auch eine Cola an. Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor.

    So saßen die beiden den ganzen Nachmittag im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola. Sie sprachen kein Wort. Als es dunkel wurde, wollte der Junge nach Hause gehen.

    Nach einigen Schritten hielt er inne, ging zurück und umarmte die Frau. Die schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

    Zu Hause fragte ihn seine Mutter: „Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?“ Der Junge antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!“

    Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe. Sie antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich dachte.“

    Herkunft unbekannt

    Liebe Grüsse an alle,

    Sarai

  • Selgora an Hope/alle
    Juni 3, 2013

    Wie ist die biblische Definition von Liebe doch gleich nochmal? Konzentriere Dich nur auf die Fehler anderer??? 🙁

    Macht Jesus das auch so, daß er garnicht erst versucht, an uns etwas Positives zu finden, weil wir alle so sündhaft sind? Und was ist mit Jehova?

    Nur, weil ein positiver Artikel über organisierte Zeugen vermutlich (!!!) sehr kurz wäre ist das doch noch lange kein Grund, sich nicht wenigstens mal Gedanken darüber zu machen, ob es neben dem ganzen Meckerpotenzial auch noch was Nettes zu sagen gibt!

    Selbst wenn die WTG das dann mißbrauchen würde: das fällt doch nur auf sie zurück… 😉

    Bei all den schlimmen Dingen, die wir mit der WTG mitgemacht haben: Es war nicht alles schlecht…

    Denkt bitte jeder für sich nochmal in Ruhe darüber nach und findet zurück zur christlichen Liebe.

    Die ergötzt (!!!) sich doch nicht an den Fehlern anderer, oder doch?

    … 😉

    LG Selgora

  • Hopefull
    Juni 3, 2013

    Liebe Selgora

    war mein letzter Kommentar so schlimm? Ich hatte doch etwas Positives hervorgehoben, die Verkündiger.
    Jetzt bist Du dran. Erzähl was Du an der Organisation gut findest.

    Liebe Grüße Hope

  • Selgora an Hope
    Juni 3, 2013

    Dein letzter Kommentar war nicht schlimm. Ich fand ihn nur passend, um mal ein Thema anzusprechen, was mich schon länger beschäftigt…

    Seit ich hier mitlese finde ich fast nur Schlechtmacherei in Bezug zur WTG vor. Und ich frage mich halt, ob das so gesund für einen christlichen Glauben/ Lebenswandel ist.

    Außerdem kann es sehr heilsam sein, wenn man aufhört, sich nur auf die schlechten Dinge zu konzentrieren. Wie sonst sollen die Wunden geschlossen werden?

    Ich habe z.B. bemerkt, daß ich beim Lesen mancher Kommentare Haßgefühle entwickele. Und das gefällt mir nicht.

    Deshalb wollte ich mal einen Kurswechsel anstreben. ist das schlimm?

    Ich finde nach wie vor das Buch für junge Leute gut. Das erste aus den 80ern. Nicht die bunten Neuauflagen… Ich habe dieses buch als Jugendlicher mal auf der Straße erhalten und damit einige schlimme Zeiten überstanden. Heimaufenthalte und Obdachlosigkeit zum Beispiel. Und ich mag es immer noch… 😉

    LG Selgora

  • M. an Selgora
    Juni 3, 2013

    Liebe Selgora,

    du hast Recht. Lukas 6:39 am Ende des Satzes:
    Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; und verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst los, und ihr werdet losgelassen werden.

    Loslassen und sich Christus ganz zuwenden.

  • Martin
    Juni 3, 2013

    Liebe Selgora,
    Darf ich dich dann fragen, ob deine positive Einstellung dir denn zwischenzeitlich geholfen hat, deine Taufe zu vollziehen oder gibt es da immer noch irgendwelche Hindernisse seitens der Versammlung? Ich meine mich zu erinnern, dass du hier deine Probleme mit den Vertretern der Organisation hattest. Oder hat sich das im positiven Denken alles gelöst? Dann verstehe ich dich natürlich besser.

  • Selgora an Hope
    Juni 3, 2013

    Geändert hat sich nichts. Ich bin nicht getauft und werde es wohl auch nicht. Ein schlauer Bruder hat meine Internetaktivitäten bei den Ältesten verpetzt… 🙁

    Und ich gehe schon lange nicht mehr in die Versammlung… Ich war nur bei dem kongress mal dabei, wo über unsere „geistige Mutter“ gesprochen wurde… Das Thema hatte mich einfach interessiert… 😉

    Und ich begleite gelegentlich noch die Brüder und Schwestern in den Dienst, wenn sie mich fragen, ob ich mal mitkomme… Das ist aber selten der Fall.

    Ich habe mich damit abgefunden, ein ungetauftes Schaf zu sein… Irgendwer hatte das mal so schön gesagt: Hauptsache Schaf! 😉

    LG Selgora

  • Sledge Hammer
    Juni 3, 2013

    Liebe Selgora,

    allein um meines inneren Friedens willen und zur besseren Vergangenheitsbewältigung, stellte ich jahrelange Überlegungen an, was mir meine Zeugenzeit denn auch Positives beschert hat. Glaube mir, ich hätte gerne etwas gefunden, nur fand ich: nichts!

    Doch Selgora, es war alles schlecht.

    Vielleicht mögen unsere unterschiedlichen Erlebnisse daraus resultieren, daß Du Dich als Erwachsene freiwillig dorthin begeben hast, während ich als Kind Zwangskonvertiert wurde.

    Da Du die Liebe ansprichst:

    Stell Dir vor, Du erhältst einen Liebesbrief. Schon während Du ihn in den Händen hältst, weißt Du um die Liebe des Absenders für Dich.

    Nun kommt da jemand daher und sagt Dir: was darin steht, das kannst Du gar nicht verstehen. Dazu benötigst Du meine herausgegebenen und regelmäßig erscheinenden Liebesbrieferklärenden Zeitschriften, nur ich allein bin in der Lage, Dir Inhalt und Bedeutung deines an dich gerichteten Liebesbriefes zugänglich zu machen. Unsere Liebesbrieferklärenden Zeitschriften gelten sogar einheitlich für alle je geschriebenen Liebesbriefe.

    So empfinde ich die WTG – das Wort Gottes ist ein Liebesbrief an mich, an jeden einzelnen von uns. Auch wenn ich nicht alles verstehe, so ist eines aber immer da und ganz klar: die Liebe an mich.

    Ich empfinde die hier geäußerte Kritik nicht als negativ oder irgendwie destruktiv geartet, ganz im Gegenteil. Für mich ist es ein Aufruf, seinen Liebesbrief mal ganz ohne liebesbrieferklärende Zeitschriften zu lesen, wirken zu lassen, der Liebe in sich nachzuspüren und sich einfach nur darüber zu freuen. Freude über eine unendlich große Liebesbeziehung.

    So, wie man einigen Eltern, die ihren Kindern Leid antun und dies mit ‚aber ich lieb Dich doch‘ rechtfertigen (und dies tatsächlich auch glauben) deutlich machen muß, daß dies keine Liebe ist, so verstehe ich die Kritik von Bruderinfo und den Mitschreibern.

    Um das Leid zu beenden oder zumindest zu verringern, verpflichtet uns doch gerade die Liebe in aller Deutlichkeit aufzuzeigen.

    Allen Kommentarschreibern hier sende ich mein ganz herzliches Danke. Natürlich für das sachlich inhaltliche, ganz besonders aber für die souveräne Art und Weise, wie mit Provokateuren umgegangen wird. Hier hab ich noch meine große persönliche Baustelle und kann dies vorerst nur mit Goethes ‚Wanderers Gemütsruhe‘ ertragen.

    Friede sei mit Euch
    Sledge

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Hallo Sledge,

    Das war wirklich ein sehr sehr guter Vergleich. Genau so ist es. Und genau das ist Wurzel des Problems, wenn du sagst das dich die Bibel genau so Anspricht. ROEMER 8:13-16 GLAUBT dir im Endeffekt keiner.

    Weiter so.

    LG
    Die Birds

  • Andre
    Juni 3, 2013

    Hallo Sledge,
    du bringst es kurz und knapp auf den Punkt: Da war nichts gutes.
    Für alle, die noch ein bisschen „pro“ für die WTG sind, sicher unfassbar.
    Auch ich hab mir etliche Male Gedanken darüber gemacht, wenn ich
    auf meine 40 Jahre damals bei den ZJ zurückdenke.
    Sicher, es waren viele gute Gedanken und auch moralisch gute Ansätze. Aber wenn man das von außen betrachtet, es war IMMER
    auch negatives dabei.
    Nimm das Bsp,so wie manche argumentieren, dass man viel über Jehova gelernt hat. Ja, das stimmt. Aber gleichzeitig hörst du im gleichen Vortrag oder WT, was er verlangt, fordert, erwartet etc. Das kommt aber nicht von Jehova sondern von der WTG. Diese menschliche Gruppe schaltet sich bei allen dazwischen und verpackt alles so, dass sie den Nutzen davon haben, nämlich eine funktionierende, nicht selbständig denke Gruppe von Menschen. Die glauben, der WTG angehören zu müssen um von Jehova gerettet zu werden. Das sind doch alles falsche Bilder, die wir aus der Bibel bekamen.
    Auch dieses „gut aufgehoben Gefühl“ in der Org. Dieses „wir“-„Familiengefühl“. Das war für mich eines der Gründe, meinen Austritt so lange wie möglich rauszuschieben. Aber das ist doch alles so was von oberflächlich. Das sind doch in den meisten Fällen gar keine Freundschaften – vgl. was die Bibel zu einem „wahren Freund“ sagt.
    Nein, auch ich muss sagen, sorry WTG: Ziel total verfehlt.
    LG Andre

  • Nachdenker
    Juni 3, 2013

    Hallo Andre?
    du hast ja so recht mit deinem Kommentar. Liebe untereinander hsben wir seit vielen vielen Jahren nicht gespürt. Solange du gut funktionierst; im Sinne der Organisation; bist du ganz gut angesehen, aber wehe du hinterfragst Dinge oder denkst eigenständig bzw. du sprichst Missstände an. Ein Familiengefuehl haben wir nie verspuert. Dafuer aber in der Versammlung viele nicht lebensfähige Menschen kennengelernt, die sich von anderen oberschlauen (das glauben diese wirklich) Brüdern und Schwestern beeinflussen und lenken lassen.

    Machs gut.

  • Dennis
    Juni 3, 2013

    Hallo Selgora,

    in der DDR war auch nicht „alles schlecht“. Trotzdem ist es gut, dass sie Geschichte ist. Nur die ewig-gestrigen wollen sie wieder zurück und schwelgen in Erinnerungen, an diese angeblich so „schöne Zeit“.

    Du kannst wohl kaum erwarten, dass wir hier Lobpreisungen auf die WTG machen. Dafür ist diese Seite nicht erstellt worden. Im Gegensatz z.B. der offiziellen jw.org-Seite kann hier jeder frei seine Meinung äußern und sich auch Luft verschaffen. Auch Kritik an BI und den Artikeln wurde hier schon zu Hauf geäußert. Findest Du ein Wort der Selbstkritik auf der jw-Seite? Oder in den Publikationen? Was glaubst Du was los wäre, wenn es eine Kommantarfunktion auf der jw-Seite gäbe? Die WTG weiß ganz genau warum sie das nicht zulässt. Das künstlich geschaffene Bild der herrlichen Glückseligkeit darf nicht „beschmutzt“ werden.

    Im großen und ganzen sind die BI-Artikel und die Kommentare sehr ausgewogen. Außerdem werden die einzelnen Verkündiger, das „Fußvolk“, nie angegriffen. Es wurde auch schon oft betont, dass wir viele positive Dinge erlebt haben.

    Ich hatte z.B. einen sehr engen Freund. Wir waren wie leibliche Brüder. Das war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Jetzt ist alles vorbei, vom einen auf den anderen Tag. Warum? Weil er völlig verunsichert ist und glaubt mit einem Treffen oder Telefonat mit mir, eine Sünde zu behen.

    Da war jetzt etwas positives :-), aber leider ist es gleichzeitig etwas negatives 🙁 aus heutiger Sicht. Wer trägt dafür die Verantwortung?

    LG
    Dennis

  • Zadok/Achim
    Juni 3, 2013

    Lieber Dennis,

    ich möchte auch einen positiven Punkt zu WTG bemerken:

    Sie wird von Jehova vernichtet werden.
    -Hesekiel 13

    Lieber Gruß
    Achim

  • Anna
    Juni 3, 2013

    Lieber Dennis, liebe Selgora, liebe Anbeter unseres Schöpfers,

    dich lieber Dennis wollte ich eh schon fragen wie das jetzt ist seit deinem Austritt mit engen Freunden und Verwandten. Könntest du deinen Freund mal dazu anregen sich einfach mal mit dir zusammenzusetzen und zu reden.

    Und liebe Selgora, nicht die Brüder werden in manchen Kommentaren angegriffen sondern die Organisation die aus vielen Brüdern Marionetten gemacht hat. Ich habe viele liebe „Abtrünnige“ kennengelernt. Die meisten von ihnen haben ein sehr enges Verhältnis zu Jehova und Christus. Und sie leben das Christsein aus.

    Natürlich gibt es auch Publikationen die ganz gut geschrieben sind. Zum Beispiel das Buch „Komm Jehova doch näher“ ist im großen und ganzen dazu geeignet den Glauben zu vertiefen.

    Dann das Buch „Die Menschheit auf der Suche nach Gott“. In diesem werden viele Religionen beschrieben.

    Oder das alte Buch „Kommentar zum Jakobus-Brief“. Das ist ein schönes Buch! Das wäre mal was fürs Versammlungsbibelstudium. Das scheint aber nicht im Sinne der LK zu sein weil es nach meinem Wissen von R. Franz mitverfasst wurde.

    Das macht aber doch die WTG nicht GUT. Sowohl online als auch in Papierform gibt es viele glaubensstärkende Publikationen. Sehr liebevoll geschrieben und ohne Zeigefinger.

    Und wir haben doch Gottes Wort die Bibel. Leider findet das wichtigste Buch für uns in den Zusammenkünften viel zu wenig Beachtung. Die Bibelhöhepunkte werden im Schnellverfahren abgehandelt.

    Hier ein Auszug aus den „Anweisungen (was für ein Wort) für die Theokratische Predigtdienstschule“

    …Er bittet sie, kurz (höchstens 30 Sekunden) zu kommentieren, was ihnen beim wöchentlichen Bibellesen aufgefallen ist….

    Und bei den Wortmeldungen aus dem Publikum wird peinlich darauf geachtet, dass man nicht vor Freude über einen schönen Bibeltext abschweift. Der Bruder der die Höhepunkte leitet schaut meistens gehetzt auf die Uhr.

    In einer Gemeinschaft gibt es selbstverständlich auch schöne Dinge. Und viele ältere Brüder schwärmen heute noch von den Kongressen oder Predigtdienst-Ausflügen mit Tagestext am Waldrand, Brotzeit in der Tasche und der schönen Erlebnisse. Da sind dann auch Versammlungsausflüge dabei oder Hochzeiten. Nur diese schönen Erfahrungen gibt es doch auch in anderen Gemeinschaften.

    Und wenn ich um es mal ganz lapidar ausdrücke: Wenn ich aus dem Kaninchenzucht-Verein austrete und mich dem Taubenzucht-Verein anschließe werde ich von Freunden aus der Kaninchenzucht weiterhin als Freund betrachtet. Selbst wenn ich nun sagen würde, dass ich Kaninchen am liebsten esse 😉

    Was die Organisation so schlimm macht ist, dass man nicht ehrlich sein darf. Seine eigene Meinung nicht vertreten kann und das macht auf die Dauer krank.
    Herzliche Grüße an alle

    Anna

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Guten Abend Anna

    Was mich am Sklaven am meisten stört ist, dass er die Ehre und den Gehorsam, das Vertrauen und die Hoffnung der Menschen, die Jehova und Jesus für unsere Rettung gebühren, für sich beansprucht. Das ist so widerlich, dass ich es kaum beschreiben kann.

    Ede

  • Tommy
    Juni 3, 2013

    Da muss ich Selgora ab und an recht geben. Aber (!!!!) ich bin Aussenstehender. Darf man nicht vergessen. So mancher traegt Grimm in sich wegen der (vielleicht) verlorenen Zeit. Ist es so Winston? Dann muesstest Dich mal mit Gerd Borchers in verbindung setzen, dem geht es aehnlich. Das darfst Du Selgora aber auch nicht vergessen. So manchem geht die Sache einigermassen nahe. Und vielleicht braucht es seine Zeit bis sich die Wogen glaetten.
    Ansonsten finde ich als meistens stiller Mitleser aber, dass man sich hier schon bemueht einigermassen auf dem Teppich zu bleiben.
    Schliesslich und endlich stimmt es natuerlich was Selgora vom Herrn zitiert. Lasst uns uns immer daran erinnern.
    Tommy

  • Winston
    Juni 3, 2013

    Lieber Tommy,

    ich hege keinen Grimm mehr, bin aber manchmal etwas ärgerlich, wenn Vertreter der WTG, alte Freunde und sogar meine ZJ-Familienangehörigen mich als Feind der Wahrheit bezeichnen und sie aus Liebe zu mir jeglichen Kontakt vermeiden, um mich zur Besinnung zu bringen.
    Wenn ich dann die entsprechenden WT Artikel zu dem Thema nachlese und in diesem Forum diese unmenschlichen Gesetze der WTG verharmlost oder sogar bestritten werden, dann kann ich nicht umhin, meinem Unmut über diese intoleranten Menschen zu äußern. Sicherlich wäre es besser nicht auf die Provokationen von ZJ wie Kyp und Glückskind einzugehen und eher Mitgefühl mit Ihnen zu äußern. Da muß ich noch an mir arbeiten. Das Dumme ist nur, dass ich und auch viele andere EX-ZJ, die die Bibel lieben ihre Vergangenheit nicht abstreifen können, weil sie permanent von ZJ verächtlich beschimpft werden. Da kommen dann die ersten Jahre nach dem Austritt wieder hoch, als wir feststellen mußten, dass wir plötzlich ganz alleine ohne Freunde und familiären Kontakt mit diesem Problem fertig werden mußten. Jahrelang habe ich den christlichen Glauben gemieden, um später festzustellen, dass es nichts besseres gibt. Es reicht regelmäßig in der Bibel zu lesen und da kommen dann viele neue Gedanken, die für mich in direktem Widerspruch zur Lehrmeinung der WTG stehen. Ganz abgesehen von den 3 Jahren vor 1975, als die Hysterie um Harmagedon gepredigt wurde und jetzt 28 Jahre später sollen wir, die daran glauben mußten, diejenigen sein, die falsche Prophezeiungen vertreten haben und nicht die inspirierte ORG, die uns das vorher massiv eingeredet hat.
    Es ist müssig, das immer wiederzukäuen und ich werde daran arbeiten meine Gefühle und Gedanken den verwirrten Schafen der WTG liebevoller auszudrücken.
    Es sind ja auch viele noch-ZJ in diesem Forum durchaus in der Lage ihre Zweifel und auch Verständnis für Abtrünnige zum Ausdruck zu bringen. Leider müssen sie das im Geheimen tun und aufpassen, dass ihnen nicht das Gleiche wie mir passiert. All diesen Brüdern und Schwestern wünsche ich, dass sie trotz ihrer Zweifel in der Gemeinschaft der ZJ glücklich sind.
    Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen sonnigen Tag, den ich nach der Regenperiode doppelt genießen werde
    Gruß
    Thomas

  • Starfighter
    Juni 3, 2013

    Hallo Nachdenker

    Daran hab ich auch schon gedacht, weil es müßig ist, mit Glückskind zu diskutieren, deshalb bin ich auch nicht auf seine nächsten Worte eingegangen und habe stattdessen ihn eine kurze Frage gestellt. Auf Wortgefechten habe ich eher weniger Lust.

    LG

  • Starfighter
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind

    Es ist dein Recht, dass du die WTG verteidigen möchtest, bleibt die Frage offen, ob du das Richtige tust. Du bist immer noch in der Organisation, das ist schön für dich. Bist du auch In der Lage, den Ältesten zu erzählen, auf welcher Seite du dich begibst?

    LG

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    der selbsternannte Sklave benimmt sich wie ein Trugsess, der den Thronerben einfach ignoriert statt ihm die Ehre zu geben.
    Und alle, die dem Trugsess bedingungslos folgen erweisen sich als Rebellen gegen den König. Das entspricht Verrat. Und Verrat wird bekanntlich immer mit einer Höchststrafe belegt. Da wird ein Glückskind, wie es unser Matthäus sagt, zum Pechvogel.

  • Humility
    Juni 3, 2013

    Liebe Brüder,
    einen Gedanken habe ich noch, vielleicht auch für Glückskind, so zum Nachdenken…Inzwischen lese ich die WT Literatur nicht mehr so, wie ich es vor gut einem Jahr getan habe – mit anderen Worten – ich DENKE auch wieder selbst, ich hinterfrage und tue das was immer schon verlangt wurde: Nachsinnen

    Ich war erschüttert als ich heute folgendes auf der JW.ORG Seite las, und ich möchte von Euch wissen ob Ihr es auch so seht. Mein Gedanke dabei war, wir (JZ) sollten uns nicht länger Christen nennen, wenn folgendes für die Öffentlichkeit sichtbar geschrieben steht:

    Jehovas Zeugen: Wer wir sind

    …………………Vor allem möchten wir Jehova ehren………. (OK! Bin bei Euch) …………………..Wir versuchen auch, uns im Alltagsleben so gut wie möglich an Jesus Christus zu orientieren. (??????? Versuchen AUCH…. zu ORIENTIEREN ?????)

    Wie jetzt? Mehr nicht?? Nur versuchen uns zu orientieren??? Warum steht hier nicht : wir betrachten Jesus als unseren Retter, nur durch IHN können wir ewiges Leben erhalten!

    Ist das eine leichte Paranoia von mir, oder könnt Ihr mir folgen?

    Ich grüße Euch vom Herzen!!
    Humility

    ===========================================================================

    Du hast die Sache richtig erkannt. Jehovas Zeugen werden so belehrt, das sie mit dem wahren Wert des Opfers und Lebens Christi nichts anfanegen können.
    Fast immer, wenn der Skalve den Wert Jesus anspricht geht es in erster Linie um ihn als Vorbild im predigen und Lebensführung.
    Die erlösenede Kraft seines Opfers die uns durch Umdenken und Glauben geschenkt wurde wird nur so am Rande und unter Vorbehalt erwähnt.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Orakel Fred
    Juni 3, 2013

    @ Glückskind: ZITAT von dir am 4. Juni um 13:06:
    Jesu Worte, zu finden in Johannes 14:
    “15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.”
    ALLEN Jngern hat er diesen HELFER angekündigt, nicht nur einem etwaigen Sklaven.
    Somit auch uns. ZITAT ENDE

    Wie kannst Du wissen, ob dir dieser Helfer auch wirklich hilft? Könnte es nicht nur eine Einbildung sein? Ich sage dass nicht um dich bloßzustellen sondern weil es mir genauso erging. Ich habe mir eingebildet ich würde die Bibel verstehen und bestimmte Hilfsmittel würden den Geist dabei noch unterstützen und ich hätte mir von niemandem außerhalb der Organisation sagen lassen, dass das nicht so sei. Der WT ermuntert immer wieder zum Bibellesen, scheinbar jedoch nur als salvatorische Klausel, denn das gewünschte Verständnis steht ja schon fest, wenn es vllt auch nicht erzwungen wird. Wie ist es sonst zu erklären, dass ich nach Monaten Bibellesens ohne WT dazu, zu einem anderen Verständnis komme? Zurück zu deinem Johannes-Zitat: Johannes 14,20 passt auch: an jenem Tage werde ich erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch (Luther rev.Fassung 1984). Kannst du wirklich sagen, dass das auf dich zutrifft? Ich hätte früher mit diesem Text nichts anfangen können, egal ob aus der NWÜ oder woanders her. Das neue Verhältnis dass in Joh.14,20 mit den Worten beschrieben wird „ihr in mir und ich in euch“ führt in das neutestamentliche Geheimnis des Leibes Christi ein. Die Stellung der Gemeinde in Christus, die aus den Gliedern seines Leibes besteht, und die Wahrheit, dass Christus in dem Gläubigem wohnt (vgl.Kol.1,24-27), sind zentrale Kennzeichen der Lehre des Paulus von der Gemeinde und sie werden hier durch Christus den Jüngern zum ersten Mal geoffenbart.

    Lies dann Römer Kapitel 8, Vers 1-17: 1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, 4 damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist. 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag’s auch nicht. 8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10 Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. 12 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben. 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben. 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. 17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

    Kannst Du das von dir behaupten, was hier beschrieben wird? Auf welcher Seite stehst du, willst du geistig oder fleischlich gesinnt sein? Ich vermute mal geistig. Aber auf welcher Grundlage? Indem man sich einfach bemüht, indem man immer in der Bibel liest, fleißig studiert, GEBOTE hält, wie du aus Joh.14,15 zitiert hast? Das ist sicher lobenswert, nur wird es dir niemals gelingen aus eigener Kraft. Römer 7,7:“Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne!“ Ehrliches Bemühen um als geistig gesinnt zu gelten ist sicher angebracht. Aber nur wenn man nicht die Tatsachen aus Joh.14 und Römer 8 ignoriert, dass dazu der HELFER und JESUS in uns sein müssen bzw. sie in uns wohnen müssen. Die göttliche Ordnung ist: erst Erlösung, dann Werke, nicht umgekehrt. So wird es dann auch etwas mit den zu haltenden Geboten. Und ich verspüre das, denn es fällt mir mittlerweile leichter gewisse Dinge zu lassen, die ich hier nicht preisgeben will, von denen mir mein Gewissen aber sagt, dass sie den Geist betrüben könnten.

    Und ich wiederhole nochmal: Wenn man Römer 8 und Johannes 14 kombiniert, dann erkennt man, dass wenn der Heilige Geist in uns wohnt, dann ist gleichzeitig auch Jesus in uns. Und dies ist eine unerlässliche Bedingung um als Christ zu gelten und mit Gott versöhnt zu werden, sonst ist alle Mühe zwecklos. Römer 6 und 7 erläutern das sehr gut und leiten so Römer 8 ein, wo es um das Leben im Geist geht. Ich wüsste nicht, dass der WT dies mal gelehrt hätte, obwohl es doch relativ einfach aus der Bibel zu erkennen ist. LG

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Lieber Orakel Fred,

    Das hast du sehr schön geschrieben. Mir ist gerade die Gänsehaut aufgefahren. Sind es nicht gerade diese Kapiteln im Römer und Johannes,die du gerade zitiert hast, die uns alle zu Christus führten.
    Ich erinnere mich gerade alles ich Römer 8:13-16 gelesen habe. Es fuhr durch Mark und Gebein. Joh Kap 10, und dann war es geschehen um die Zuneigung. 🙂 🙂
    Ich habe es mir vorher nicht so vorgestellt.

    Man kann wirklich sagen, wenn der Vater uns zum Sohn zieht, hast du keine Wahl mehr.
    Hier trifft dann nur mehr zu Römerbrief 8:16 HFA

    Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind.

    Und es grenzt schon an ENORMER ÜBERHEBLICHKEIT wenn der Sklave dies am BZK versucht einem Abzusprechen. Damit stellen sie sich über Jehova, unterstellen falsche Beweggründe, und schauen neuerdings sogar ins Herz.

    Ich denke erst wenn wir dies spüren dürfen, können wir frei denken.

    Vielleicht gibt es bei BI mal eine Ecke wo wir WIRKLICHE Erfahrungen einstellen können. 🙂 🙂 🙂 Die Erbauen. Nicht wo wer welchen Job aufgegeben hat, und wenn man jene kennt, genau weis das es leider zum Teil anders gelaufen ist.

    Liebe Grüße
    Die Birds

  • Sascha an Orakel Fred
    Juni 3, 2013

    Lieber Orakel Fred,

    sehr schöne Gedanken. Danke, dass du die Verbindung zwischen Joh. 14 und Römer 8 gezogen hast. Je öfter wir die Bibel nur unter der Leitung des Heiligen Geistes lesen, umso mehr wird uns bewusst, dass die göttlichen Dinge viel größer sind, als es menschliche Worte beschreiben könnten. Und man erkennt, wie verdrehte Lehren und Ansichten das „Licht der guten Botschaft“ in seiner Strahlkraft massiv gestört haben.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Joshua
    Juni 3, 2013

    Lieber Orakel Fred, danke für deinen Kommentar. Die Gedanken über den Leib Christi, die du geschrieben hast, gehen mir genau so seid ein paar Monaten durch Kopf und Herz, aber ich habe sie nicht formulieren können. Nun hast du das wunderbar formuliert und darüber freue ich mich sehr!
    Und auch : Zitat: „erst Erlösung, dann Werke, nicht umgekehrt. So wird es dann auch etwas mit den zu haltenden Geboten. Und ich verspüre das, denn es fällt mir mittlerweile leichter gewisse Dinge zu lassen …“
    Auch das kann ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Früher war Kampf gegen sündige Neigungen und Handlungen angesagt, und meistens gabs eine Niederlage und ein schlechtes Gewissen. Jetzt, wo die Erlösung an erster Stelle steht und ich sozusagen die „weiße Fahne“ der Aufgabe schwinge und die Erlösung auch wirklich annehme, da spüre ich auch, das es plötzlich leicht ist, Dinge die ich nicht tun möchte, zu lassen.
    Die wirkliche Annahme des Geschenkes de Erlösung bringt Frieden – mit sich selbst, mit dem Vater und dem Sohn, mit dem Nächsten und auch mit denen, die meinen, sie müssten einen wegen Abtrünnigkeit verstoßen.

    Blessings
    Joshua

  • Descha-vu
    Juni 3, 2013

    Hallo BruderInfo

    Vielen Dank für diesen tollen Aufsatz.

    Es ist doch unwichtig zu wissen, wann der Tag Jehovas kommt.
    Viel WICHTIGER! ist doch, dass wir weiterhin Jehova und Jesus Christus treu bleiben! Wir Alle sollten uns anstrengen, auf diesen Tag vorbereitet zu sein.

    Seien wir doch froh, dass Jehova uns noch Zeit lässt, an uns zu arbeiten!

    Lg

    Descha-vu

  • Starfighter
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind

    Zu erst einmal wollte ich dir nicht nahetreten, daher entschuldige ich mich vor Gott und dem gesamten Universum bei dir.

    Zitat:ich glaube an Jehova, den Souverän des Universum, Schöpfer desselben und allmächtig, auch um solche Überflieger wie Dich abzufangen.

    Dann sind wir uns in diesem Punkt einig, Jehova zu vertrauen und keine menschliche Organisation. Warum überflogen? Deine Person offenbart mir, dass du die WTG wohl sehr viel Glauben schenkst, anstatt mal den eigenen Verstand zu verwenden. Deswegen zitierte ich Jesaja 29:13, um zu zeigen, dass man nicht nur die Worte einer Gruppe folgen sollte, wichtig ist, auch vom Herzen zu ehren und nicht mit Worten allein. lediglich werden WT-Artikeln zitiert und dazu noch Bibelstellen. Anstatt tiefer in den Versen einzugehen, werden sie wie Fußbälle hin und her geworfen.. Und dein Zitat an Elfi?

    :Und Dein Zitat aus dem WT vom 15.7.2013 – wieso zitierst Du eigentlich daraus, wenn Du Mitglied warst, also nicht mehr bist?

    Ich weiß allerdings, dass auch andere Brüder noch Mitglied dieser Organisation sind, dennoch vertreten sie nicht alle Ansichten der WTG im Gegensatz zu dir. Elfi hatte damit betonen wollen, dass ihre geistige Gesundheit nicht von einer Organisation abhängt, sondern von Jesus Christus und Gott! Sie hatte nur was veranschaulichen wollen. Die WT-Zitate werden zitiert, um sich ein klares Bild davon zu machen, was eben anders gesehen wird.

    Zitat:h folge Jehova, siehe Spr. 3.
    Dass sollten alle hier so tun, dann gäbe es macnh unnötiges Kleinkaliber-Schießen hier gar nicht, denn alle würden sich AUF DAS WESENTLICHE konzentrieren: LIEBE DEINEN NÄCHSTEN.

    Schön, dass du das auch so wie ich einsiehst. Ich hoffe, dass du es nicht auf der Ebene wie die WTG siehst: “Wer die Organisation Jehovas verlässt, verlässt auch Jehova“

    Erst mal , lieber Bruder, solltest du auf deine Rechtschreibung achten, weil ich manchmal nicht entschlüsseln kann , was du genau meinst. Du kannst dir ruhig Zeit lassen und in Ruhe nachsinnen, was du von dir gibst. Warum glaubst du, dass hier einige mit Kleinkaliber“ schießen ? Bei dir habe ich mehr das Gefühl, dass du mit viel riesigeren Patronen schießt, da du gleich jede Meinung als “Falschaussage“ betrachten musst. Jeder hat seine Meinung und darf wohl seine Ansichten vertreten, sonst hat es keinen Sinn, diesen Blog zu besuchen. Ich möchte auch keine Kampfansage machen, weil ich dir damit recht geben, was die Nächstenliebe betrifft. Außerdem sind Christen dazu verpflichtet, Dinge zu hinterfragen und zu prüfen, deswegen: Prüft alles, aber das Gute behaltet! (Thess 5:21)

    Zitat:Wie sollte das im Gegensatz zum tuvSkl stehen, der ja STETS das Ziel/den Wunsch hat, GOTTES Wort zu erlläutern bzw. daran zu erinnern und die kenntnisse darüber zu vertiefen.
    Das siehst du anders?
    Wäre es nicht so, dass es auch dem tuvSkl NUR um GOTTES Wort ginge, dann hättest Du Recht mit Deiner Kritik.
    Aber so ist es m. E., dem Sklaven geht es NRU um GOTTES WORT und seinen Wilen sowie um den Willen dessen, den GOTT auf die Erde gesandt hat, jesus Christus

    Gut, das kann man noch verstehen, und wenn man nicht die Ansicht des Tuvskl vertritt? Wir setzen unser Vertrauen nicht auf einen Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt(Psalm 146:3). Der Wachtturm hingegen, betont uns immer, an dem Tuvskl zu vertrauen. Wer es nicht tut, gilt als Abtrünniger oder ihn wird lediglich ein Etikett angeheftet “Gefährlich“ Denke an dem Grundsatz von

    Es ist jedoch gut, dass der Tuvskl an das Wort Gottes erinnern will, doch das können doch auch andere Brüder ebenso, oder?

    Lieben Gruß

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Hey, Sternenkämpfer…..danke für Deine eher sachliche Antwort.
    ich darf Deine Statements wiederholen und dazu antworten?

    Danke:

    1. Zu erst einmal wollte ich dir nicht nahetreten, daher entschuldige ich mich vor Gott und dem gesamten Universum bei dir.

    Angenommen, Deine entschuldigung.

    2. Zitat:ich glaube an Jehova, den Souverän des Universum, Schöpfer desselben und allmächtig, auch um solche Überflieger wie Dich abzufangen.

    Dann sind wir uns in diesem Punkt einig, Jehova zu vertrauen und keine menschliche Organisation. Warum überflogen? Deine Person offenbart mir, dass du die WTG wohl sehr viel Glauben schenkst, anstatt mal den eigenen Verstand zu verwenden.

    Entschuldige bitte – Was genau weißt Du bisher von meiner Person?
    Wenn du schreibst, das ich der WTG serh viel Glauben schenke, zeugt dies von erheblicher Unkenntnis über meine PERSON.
    Allerdings konstatiere ich mir, dass ich wirklich Vertrauen zur WTG habe – aufgrund meiner Erfahrungen in 50 Jahren.

    3.Und dein Zitat an Elfi?

    :Und Dein Zitat aus dem WT vom 15.7.2013 – wieso zitierst Du eigentlich daraus, wenn Du Mitglied warst, also nicht mehr bist?

    Elfi hatte damit betonen wollen, dass ihre geistige Gesundheit nicht von einer Organisation abhängt, sondern von Jesus Christus und Gott…….

    Bist du nicht auch der Ansicht, dass Elfi selbst erläutern sollte, warum sie etwas zitiert?

    4. Zitat:h folge Jehova, siehe Spr. 3.
    Dass sollten alle hier so tun, dann gäbe es macnh unnötiges Kleinkaliber-Schießen hier gar nicht, denn alle würden sich AUF DAS WESENTLICHE konzentrieren: LIEBE DEINEN NÄCHSTEN.

    Schön, dass du das auch so wie ich einsiehst. Ich hoffe, dass du es nicht auf der Ebene wie die WTG siehst: ”Wer die Organisation Jehovas verlässt, verlässt auch Jehova”

    Also ehrlich: Wenn Jehova ein Volk/eine Organisation in unseren Tagen hat – hat er? – dann könnte man es so sehen, wie du es beschrieben hast.
    Ich sehe das so: Nachfolger Jesu sollten wie die ersten Christen organisiert sein und zusammenkommen und Jesu Auftrag aus Matth 28:19,20 erfüllen. Das, denke ich, geht nur im Kollektiv.

    5. Erst mal , lieber Bruder, solltest du auf deine Rechtschreibung achten, weil ich manchmal nicht entschlüsseln kann , was du genau meinst. Du kannst dir ruhig Zeit lassen und in Ruhe nachsinnen, was du von dir gibst. Warum glaubst du, dass hier einige mit Kleinkaliber” schießen ? Bei dir habe ich mehr das Gefühl, dass du mit viel riesigeren Patronen schießt, da du gleich jede Meinung als ”Falschaussage” betrachten musst. Jeder hat seine Meinung und darf wohl seine Ansichten vertreten, sonst hat es keinen Sinn, diesen Blog zu besuchen. Ich möchte auch keine Kampfansage machen, weil ich dir damit recht geben, was die Nächstenliebe betrifft. Außerdem sind Christen dazu verpflichtet, Dinge zu hinterfragen und zu prüfen, deswegen: Prüft alles, aber das Gute behaltet! (Thess 5:21)

    Rechtschreibung: Sorry, ich werde mich bemühen……
    Prüfen:Genau so wüsche ich mir das, die Mehrzahl der hier regelmäßig Anwensenden scheint das anders zu sehen, sorry aber ich finde das ist offensichtlich.

    6. Zitat:Wie sollte das im Gegensatz zum tuvSkl stehen, der ja STETS das Ziel/den Wunsch hat, GOTTES Wort zu erlläutern bzw. daran zu erinnern und die kenntnisse darüber zu vertiefen.
    Das siehst du anders?
    Wäre es nicht so, dass es auch dem tuvSkl NUR um GOTTES Wort ginge, dann hättest Du Recht mit Deiner Kritik.
    Aber so ist es m. E., dem Sklaven geht es NRU um GOTTES WORT und seinen Wilen sowie um den Willen dessen, den GOTT auf die Erde gesandt hat, jesus Christus

    Gut, das kann man noch verstehen, und wenn man nicht die Ansicht des Tuvskl vertritt? Wir setzen unser Vertrauen nicht auf einen Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt(Psalm 146:3). Der Wachtturm hingegen, betont uns immer, an dem Tuvskl zu vertrauen. Wer es nicht tut, gilt als Abtrünniger oder ihn wird lediglich ein Etikett angeheftet ”Gefährlich” Denke an dem Grundsatz von

    Es ist jedoch gut, dass der Tuvskl an das Wort Gottes erinnern will, doch das können doch auch andere Brüder ebenso, oder?

    Ich hoffe sehr, dass andere nicht nur an das Wort Gottes erinnern wollen, sondern bemüht sind, ihr Verständnis und dessen Anwendung zu vertiefen und zu verbeitern.
    Abtrünnig: Siehe mein Kommentar zu Ede, 14:46 Uh heute: Bin ich abtrünnig, wenn ich matth 24:36 nicht so anwende, wie es in der Leserfrage WT 1.8.96 durch den Verfasser nahegelegt wird?
    Ich denke nicht!

    Vielleicht haben wir nur öfter Probleme mit dem „Bodenpersonal“, aber ehrlich, die sind doch auch nicht vollkommen.

    Also: Cool bleiben, die Beröer nachahmen und eng an Bibel und deren Autor, Jehova halten!

    Lieben Gruß

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Hallo Glücks Kind.

    Wie handhabst du dann bitte die Literatur den WT? Ist hier alles deiner Meinung Richtig? Wenn ja, warum hast du dann die Generationslehre oder die jetzige TUVSKL Lehre vorher auch gleich falsch verstanden?
    Wenn ja, warum liest du die Bibel wenn du sie ja nicht verstehen kannst?
    Mich würden alle Punkte von dir interessieren, wo du nicht mit dem Sklaven übereinstimmen kannst. Wenn es keine gibt, sagt es nur aus das du nach der Pfeiffe tanzt, denn wieso soll Jehova uns blenden, und uns damit zum Straucheln bringen, wenn er uns doch anfleht mit ihm ins Reine zu kommen? Jehova kann NICHT LUEGEN.

    Bitte erkläre uns, mit deinem Verständnis 1914 die Generation. Aber vor allem möchte ich wissen wo in der Bibel steht, das der Sklave die volle Autorität besitzen darf. Steht so im neuen WT. Wir müssen ihn ERKENNEN, Und ANNERKENNEN. Ich suche schon lange nach diesem Text aber finde nur Warnungen bez vertrauen auf Menschen.
    Wenn ich an das Gleichniss vom Sklaven denke, steht da auch nicht, das Jesus sagte die Sklaven werden alles Essen was sie vorgesetzt bekommen.

    Solltest du das nicht Reflektieren können, zeigt es nur das du es nicht kannst.
    Es steht dir Frei, aber du hast du Möglichkeit uns Biblisch zu helfen. Also bitte fang an es Biblisch zu erklären.

    Ich möchte dich wirklich verstehen, sehe aber leider nur die Angst von dir, die dir aufgedrängt wurde.

    Birds

  • Nachdenker
    Juni 3, 2013

    Liebe Brueder und Schwestern von BI?
    lasst uns doch die unsinnige Diskussion mit glueckskind beenden. Es bringt doch nichts. Es soll doch jeder glauben was er will. Wir von BI genießen doch die unendlich schoene Freiheit jenseits dieser Organisation der ZJ und haben deshalb Jehova keineswegs verworfen. Ganz im Gegenteil wir sind ihm naeher als je zuvor und das wird die Zukunft auch zeigen. Wer so zufrieden mit der Organisation der ZJ ist und do dahinter steht, duerfte diese Webseite gar nicht erst anklicken. Es wird doch im Wt ständig davor gewarnt, oder etwa nicht. Statt sich hier auf der Website einen Wolf zu schreiben, sollte glueckskind seine Zeit doch lieber dem Studium der Zeitschriften widmen oder Predigtdienststunden leisten. Das wäre doch im Sinne der Organisation richtiger und lobenswerter. Da sie sich hier aber zu allem und jedem äußert, scheint ja was nicht zu stimmen. Aber vielleicht kann sie ja die Zeit die sie mit BI verbringt berichten.
    Sorry, aber da sag ich nur: Lasst solche Personen ihre Freiheit das zu glauben was die Organisation vorgibt und regt euch nicht drüber auf. Es bringt nichts. Und was Ausschlüsse angeht haben meine Vorrednrr recht. Wer unangenehm wird bekommt ein Problem. Das dabei manchmal aber eine lange Zeit vorausgegangen ist wo der Betreffende wahre Liebe und ehrlichen Beistand gebraucht haette, das interessiert niemanden. Ist er denn noch ein passiver Besucher der Zusammenkunft und ist noch nicht ausgeschlossen, so wird er wie ein unbequemer Bruder behandelt und gemieden bzw. aussen vor gelassen. Das ist auch nicht viel anders als direkt ausgeschlossen zu sein.
    Also macht weiter so BI. Wir brauchen keine Kraefte die uns die Organisation schmackhaft machen, wir haben gefunden was wir gesucht haben und zwar mit Jehovas Hilfe.

  • Ronaldo
    Juni 3, 2013

    Hey glÜckskind.. warum tust du dir dies hier an? Bitte um ehrliche antwort. Du wirst hier keine umstimmen.und egal was du schreibs…es wird dir keiner hier zustimmen, was die organisation betrifft….diese menschen gehen den weg und du den anderen. Und irgendwann wird man sehen, wer die richtige wahl getroffen hat. Allerdings finde ich einige kommentare von manchen hier geschmacklos. Teilweise auch beleidigend….denke das euer herr jesus das nicht so gewollt hat. Sorry lasst doch bitte auch jeden seine eigene meinung zum sklaven. Undwenn einer an den sklaven glaubt als übermittler sollte man auch das aakzeptieren.l.g an euch alle

  • Mani
    Juni 3, 2013

    Hallo Ronaldo!

    Es geht hier, so glaube ich, hier bei den Diskussionen mit Glückskind, nicht darum, die gegensätzlichen Meinungen zu akzeptieren oder nicht zu akzeptieren. Hier geht es um ganz was anderes. Glückskind hat seine Ansichten vertreten und der/die darauf Antwortgebende(n) hat bzw. haben Gegenargumente vorgebracht.
    Nun ist es äußerst ärgerlich und provokant, wenn Glückskind dann sich hartnäckig weigert, auf solche Argumente einzugehen und sachlich weiter zu diskutieren. Seine/Ihre Taktik besteht darin, dieses Spiel immer weiter treiben zu wollen, ohne scheinbar den Wunsch zu verspüren, an einer Wahrheitsfindung tatsächlich interessiert zu sein. Und dies führt dann leider, aufgrund unserer Unvollkommenheiten manchmal auch zu Unmutsäußerungen in manchen Kommentaren, die aus der besonderen Emozionalität des Einzelnen sich eventuell darin dann kundtun, eine manchmal unpassende Ausdrucksweise verwendet zu haben, obwohl man es so gar nicht beabsichtigt hatte. Unter diesem besonderen Aspekt würde ich nicht unbedingt von zum Teil geschmacklosen Kommentaren sprechen. Danke dennoch, dass Du uns auf die Problematik aufmerksam machen wolltest, denn unser gemeinsames Ziel ist ohne Zweifel, unseren Herrn und unser Vorbild Jesus Christus immer besser nachahmen zu wollen. Wir wollen bestimmt bezüglich unserer Rede- und Ausdrucksweise auch in dieser Hinsicht Fortschritte erzielen!
    Liebe Grüße
    Mani

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Hallo Mani

    Glückskind argumentiert wie der Sklave. Seine Argumente kommen jedem Zeugen Jehovas bekannt vor, denn er hat sie in der einen oder anderen Form schon mal gehört. Wir können für alle stillen Mitleser diese Argumente anhand der Bibel zerlegen und untersuchen und den Wahrheitsgehalt prüfen. Wir können die unterschwelligen Informationen herausstellen. Wir können deutlich machen, wo sich der Sklave Jesus Ehre angeeignet hat. Jeder kann sich eine persönliche Meinung über die biblische Wahrheit und die Lehren des Sklaven sowie seine Argumentationstechnik bilden. So eine kontroverse Diskussion weckt das Interesse der Brüder. Jeder, der Glückskinds Beitrage liest, ist bemüht ihm eine Antwort zu geben.

    Eine bessere Aufklärung über die Machenschaften des Sklaven ist kaum möglich.

    Wenn es Glückskind nicht bereit geben würde, müsste er erfunden werden.

    Ede

  • Alois
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind

    Zitat:
    Allerdings konstatiere ich mir, dass ich wirklich Vertrauen zur WTG habe – aufgrund meiner Erfahrungen in 50 Jahren.

    Wie stehst Du dann zu folgenden Versen aus der Bibel?

    Psalm 118
    8. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf den Menschen.
    9. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf Fürsten.

    Psalm 146:3
    Vertrauet nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei welchem keine Rettung ist!

    Jeremia 17:5
    5. So spricht Jehova: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arme macht, und dessen Herz von Jehova weicht!
    7. Gesegnet ist der Mann, der auf Jehova vertraut und dessen Vertrauen Jehova ist!
    8. Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt, und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. –

    Jesaja 10
    20. Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit.
    21. Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott.
    22. Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit.

    Wenn das Volk Jehovas die Zeugen Jehovas sind, dann wird nur ein Überrest davon errettet, das bedeutet, die Meisten nicht.
    So erfüllt sich das Wort Gottes an den Zeugen Jehovas, weil sie unseren Hirten und Retter Jesus mit einer „Leitenden Körperschaft“ ausgetauscht haben, somit auf den falschen Retter gesetzt haben. Aber noch ist Zeit umzukehren zu unserem Herrn Jesus!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Winston
    Juni 3, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder, die Glückskind geantwortet haben,

    ich danke Euch für die sorgfältige recherchierten Aussagen der WTG zum Thema Harmagedon. Dieser Troll hat wie einige vor ihm wertvolle Antworten provoziert und ist einfach nur zu bedauern, ob seines Bibelverständnisses. Wenn er noch halbwegs logisch denken kann und die aufgelisteten Fakten über die Endzeit-Prophezeiungen der WTG überhaupt verstehen will, dann habt ihr ihm liebevoll wertvolle Denkanstöße geliefert. Falls er die Kommentare ehrlich reflektiert, kann das vielleicht dazu führen, dass er sich endlich einmal ernsthaft mit der Bibel auseinandersetzt.
    Ich wünsche Glückskind, dass er gemäß den Geboten der Nächsten und auch Feindesliebe lernt, andersdenkende Mitchristen barmherzig zu beurteilen, anstatt die hohlen Phrasen des TuvS nachzuplappern.
    Zum Glück ist die Mehrheit der Brüder und Schwester in diesem Forum was Toleranz angeht ein Vorbild für jeden blind glaubenden ZJ und deren Funktionärskaste. Ein abstrus formuliertes Verteidigen der WTG Literatur wie es Glückskind versucht, zeugt nicht gerade von einem wachen Geist. Ich hoffe er wacht auf und ist geistig in der Lage auf Eure Kommentare angemessen zu antworten.
    Auch ich habe 1975 als 18-jähriger erlebt und durfte, Dank meines ungläubigen Vaters 1975 Matura (Abitur) machen und hatte dadurch die Möglichkeit einen interessanten guten Beruf zu ergreifen. Viele meiner Mitbrüder von damals sind heute 38 Jahre später in einer ganz anderen Situation. Leider wiederholt sich die Aufforderung kurz vor dem Ende auf Bildung zu verzichten, Meine Nichten haben nur ein Ziel, das ist der Missionarsdienst und/oder der Dienst im Bethel. Da sie und meine Schwester nicht mehr mit mir sprechen, kann ich Ihnen leider nicht abraten, ihr Leben einer Organisation zu opfern, die seit 139 Jahren das Ende immer neu voraussagt und deren Schafe sich Jahrzehnte später fragen, ob sie Ihr Leben und die Möglichkeiten sinnvoll genutzt haben. Ganz abgesehen von den schmerzlichen Folgen des Kontaktverbotes unter denen sie jahrelang, ebenso wie wir Abtrünnige, leiden.
    Ich bin sicher, dass Jesus und JHWH wissen, wer der falsche Prophet ist und wer Jesus wirklich nachfolgt.
    In diesem Sinne, Danke Glückskind für die Vorlage zu den wertvollen Beiträgen meiner Schwestern und Brüder und Euch allen einen schönen Tag in der tröstenden Gewissheit, dass es Menschen gibt, die liebevoll, barmherzig, tolerant und verständnisvoll gemäß Jesu Botschaft kommunizieren können.
    Thomas

  • Martin@Alle Glückskinder
    Juni 3, 2013

    Liebe Schwestern, liebe Brüder, ihr lieben Glückskinder…!

    Welch ein Glück wir doch haben, uns über diese Seite gefunden zu haben und in dieser Form der Kommunikation auch die Hand unseres fürsorglichen Hirten Jesus erkennen zu dürfen. Hier dürfen wir uns so freimütig „wie Kinder äußern“ und unsere Gefühle, Emotionen und Erkenntnisse aus Gottes Wort freimütig darstellen. Wir danken für solche Möglichkeiten unsern himmlischen Vater und auch unseren Brüdern, die derzeit sich zu diesen Initiativen entschlossen haben, um zum Wohl wahrheitsliebender Menschen zu wirken.

    Mittlerweile werden schon über 700.000 Besucher auf BI verzeichnet und das zeigt, dass es ein dringendes Bedürfnis der Zeit war, ein Ventil zu schaffen, ein Sorgen-und Kummerkasten über das, was immer mehr Zeugen Jehovas bewegt. Wenn auch viele nur „lesen“ und sich im Kommentargeben zurückhalten, so bewegt dies doch sehr viele langjährige Diener Gottes, was hier zur Sprache gebracht wird. Dieser Trend zeichnet sich deutlich in der USA ab, hier in den deutschsprachigen Ländern und sicherlich demnächst auch vermehrt in anderen europäischen Ländern.

    Die Tatsache, dass Kämpfernaturen wie „GLÜCKSKIND“ sich hier auf BI so zu Wort melden und große Mühe aufwenden, hier für Pro und Kontra zu sorgen ist doch unser Glück. Es zeigt, dass auch „langjährige organisationstreue Brüder sich von dieser Seite angezogen fühlen“. Freuen wir uns darüber. Man sagt mitunter, da muss sich jemand „seine Hörner abstoßen“. Ich denke, wir haben alle eine gewisse Zeit benötigt, um uns „neu zu ordnen“, jeder auf seine Weise. Ich finde es daher zu unserem aller Nutzen, wenn hier entsprechende Erwiderungen erfolgen, die teilweise emotionell aber andere auch Hand und Fuß haben. Ich bin sicher, auch das wird früher oder später zu seinem Nutzen sein.

    Außerdem hilft er uns, zu lernen, so zu reagieren, wie Christus reagierte und uns bei den Erwiderungen vom Geist Gottes leiten zu lassen. Sachlich zu bleiben, auch bei Personen, die sich noch im Sog der uns bekannten Organisationsstruktur befinden, muss auch das weiterhin unser Ziel bleiben. Die meisten praktizieren das auch sehr vorbildlich. Macht weiter so. Denkt daran, in Zukunft werden noch viele weitere Besucher aus dieser Seite Nutzen ziehen. Es wird nicht mehr lange dauern, und es werden 1 Mio. Besuche verzeichnet sein. Lassen wir uns daher nicht zur Aggressivität herausfordern, sondern zur sachlichen Sachverhalt Darstellung. Lieben Dank für alle, die sich daran beteiligen.

    Wir müssen verstehen, wozu Jesus unser fürsorglicher Hirte, Erlöser und mit Macht und Gewalt ausgestatteter König mit einer solchen Bewegung wie z.B. bezwecken kann. Schon lange wurde von guten Beobachtern hier darauf hingewiesen, dass die leitende Körperschaft sich immer mehr als regierende Körperschaft versteht und Regierungsgewalt schon mal hier auf Erden ausübt. Sie hat einen vorzüglichen Weg gefunden, Rechts-und Regierungsgewalt an „regimetreue sogenannte Älteste“ zu übergeben. Nur wenige sind wahre Hirten im Geiste unseres Herrn Jesus. Das wurde hier schon zu genüge beschrieben.

    Es ist also zu erwarten, dass zukünftig es vermehrt Säuberungsaktionen geben wird. Es gab Zeiten, da kämpfte man in den Versammlungen um jede einzelne Seele, um sie zu ermuntern, treue ZJ zu bleiben. Doch bei der gegenwärtigen ansteigenden Weltbevölkerung und damit auch der ansteigenden Zahl der Zeugen, derzeit Richtung 8 Mio., kommt es der LK auf Verluste von sogenannten Abtrünnigen der WTG nicht an. Sie werden zukünftig vermehrt aussortiert. Man nennt dies „natürliche Sichtung, die es immer in der WTG von Zeit zu Zeit gab. Bei der gegenwärtig zu erwartenden Neuordnung der Funktion der Gesalbten und Veränderung vieler Standpunkte bezüglich des Wiederkommens Jesu wird es eine weitere nicht unbeträchtliche „ Sichtung“ geben, wie sie es nennen.

    Damit rechnen sie und die bevorstehenden Bezirkskongresse werden die Weichenstellung sein und die Ältesten werden zur Regimetreue motiviert. Viele Junge ersetzen die alten Kämpfer ohne Erfahrung und merken nicht, wie sie durch Macht und Karrieredenken zu einer kalten lieblosen Persönlichkeitsstruktur „unter dem Deckmantel Liebe“ geführt werden und mit mindestens zwei Gesichtern den Brüdern in der Versammlung begegnen müssen. Dabei fallen viele liebe, wertvolle Schafe des Herrn durch das WTG-Sieb. Diese dürfen wir mit auffangen im Netz wahrer christlicher Liebe und der Liebe unseres himmlischen Vaters Jehova und unseres Herrn Jesus. Das ist auch Sinn und Zweck unserer BI-Seite. Daran möchten wir immer denken, wenn wir hier auf dieser Seite Kommentare schreiben:

    Epheser 4:29 Lasst ja kein giftiges Wort über eure Lippen kommen! Seht lieber zu, dass ihr für die anderen, wo es nötig ist, ein gutes Wort habt, das weiterhilft und denen wohl tut, die es hören. 30 Beleidigt nicht durch euer Verhalten den Heiligen Geist! Er ist wie ein Siegel, das Gott euch aufgedrückt hat, und er verbürgt7 euch die endgültige Erlösung. 31 Weg also mit aller Verbitterung, mit Aufbrausen, Zorn und jeder Art von Beleidigung! Schreit einander nicht an! Legt jede feindselige Gesinnung ab! 32 Seid freundlich und hilfsbereit zueinander und vergebt euch gegenseitig, was ihr einander angetan habt, so wie Gott euch durch Christus vergeben hat, was ihr ihm angetan habt.(Gute Nachricht)

    Seit alle recht herzlich gegrüßt
    Martin

  • Sascha an Martin
    Juni 3, 2013

    Lieber Bruder Martin,

    deine ausgeglichenen Kommentare lese ich immer wieder gerne. Stimme dir voll und ganz zu. Wenn man die Kommentare der vielen Geschwister liest, gerade bei vermeintlichen WTG-Verteidigern, sehe ich immer wieder, dass wir alle schon große Fortschritte in der Liebe gemacht haben. Wir lassen uns nicht mehr so schnell reizen, und dass, obwohl wir alle auf die eine oder andere Weise negative Erfahrungen gemacht haben. Also an uns alle: Weiter so! 🙂

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    Sascha, was M<artin anbelangt, sprichst du mir aus dem Herzen. Ich liebe seine Warmherzigkeit, die in Geduld gekleidet ist.
    Gut, dass wir uns hier haben

  • Starfighter
    Juni 3, 2013

    Hallo und Willkommen zurück Glückskind

    Ich habe das Gefühl, dass du dich irgendwie im Kreis drehst. Wenn du die WTG glaubst, was hast du dann noch hier auf Bruderinfo-Seite zu suchen? Willst du die Brüder versuchen, in die Organisation zu bekehren? Denke bitte daran, dass man nicht nur die Worte einer Religionsgemeinschaft wiederholen kann, als wären wir alle Papageien. Wir dürfen Gott nicht mit den Lippen ehren, sondern auch vom Herzen(Jesaja 29:13) Oder gemäß der Guten-Nachricht:

    Der Herr hat gesagt: Dieses Volk da behauptet, mich zu ehren. Aber sie ehren mich nur mit Worten, mit dem Herzen sind sie weit weg von mir. Ihr ganzer Gottesdienst ist sinnlos, denn er besteht nur in der Befolgung von Vorschriften, die Menschen sich ausgedacht haben

    Was ist mit dir? Willst du Jehova oder einer menschlichen Organisation gehorchen, was hat viel mehr Wert?

    LG

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Hallo,
    ich glaube an Jehova, den Souverän des Universum, Schöpfer desselben und allmächtig, auch um solche Überflieger wie Dich abzufangen.

    Denn Du hast meine Kommentare nur „überflogen“.

    Ich folge Jehova, siehe Spr. 3.
    Dass sollten alle hier so tun, dann gäbe es macnh unnötiges Kleinkaliber-Schießen hier gar nicht, denn alle würden sich AUF DAS WESENTLICHE konzentrieren: LIEBE DEINEN NÄCHSTEN.

    Gruß

  • Hopefull
    Juni 3, 2013

    Owei

    Das aus deinem Munde passt ja mal gar nicht. Deine Kommentare sind ganz ohne Liebe.

    Gruß

  • Winston
    Juni 3, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,

    wollt Ihr wirklich, dass Glückskind hier in unserem Forum den ersten Preis für den aktivsten Kommentarschreiber pro Tag erhält. Der arme Mann benutzt diese Seite nur, um endlich mit Leuten kommunizieren zu können, denen das Denken noch nicht abgewöhnt oder verboten wurde. Diese Kommentare enthalten nur Belehrungen und Zitate eines überheblichen selbsternannten Bildungsbürgers. Verständnis für andere Meinungen bzw. Toleranz ist den Ergüssen dieses Obergscheiten Autors nicht zu entnehmen. Wenn ich mir vorstelle, dass dieser Mann in der Versammlung was zu sagen hat, dann erinnert mich das an meine verlorenen Jahre als Zeuge Jehovas.
    Ich für mich werde solche Ansichten und Überheblichkeiten nicht einmal ignorieren.
    Gruß
    Thomas

  • Selgora an alle
    Juni 3, 2013

    Das Problem mit einer gewissen Überheblichkeit ist nicht nur auf Seiten eines Glückskindes zu finden… 🙁

    Ich lese nun schon eine Weile auf bruderinfo und bin oft erstaunt über die jeweiligen Schlammschlachten hier. Das Bild vom Balken und Strohhalm darf man aber nicht als Einbahnstrasse deuten. 😉

    Ich bin sehr traurig, daß viele Kommentatoren hier sich verächtlich über einen Bruder oder eine Schwester äußern, ohne die betreffende Person überhaupt persönlich zu kennen. Die Neigung, etwas in geschriebene Texte hineinzuinterpretieren ist mir als Autist zu befremdlich. Ich verstehe es einfach nicht. Wo ist denn da die Liebe, wenn man sich selbst über einen anderen erhöht?

    Ich bin wohl auch hier am falschen Platz. Ich war auf der Suche nach einer christlichen Versammlung, keiner mittelalterlichen Kirchentheaterbühne…

    Es gibt auch hier bei bruderinfo so einige „Lehren“, die man für bedenklich halten kann. Also was soll das mit dem ewigen Holzhammergeklopfe auf Wachturmlehren?

    Was hier geschieht ist meiner Meinung nach keine Aufklärung mehr, sondern ein Kreuzzug.

    Und wohin die geführt haben wissen wir doch alle, die wir mal in der Schule aufgepasst haben… 😉

    Hört einfach mal auf, nur zu hetzen. Damit gebt ihr doch dem Sklaven nur recht, wenn der sagt, daß „Abtrünnige“ nur schlechtes verbreiten.

    Wie wäre es denn mal, wenn es hier einen Artikel und enntsprechende Kommentare über die positiven Dinge unter den organisierten Zeugen gäbe? Wäre das denn nicht mal etwas gemäß dem Bibelspruch über „feurige Kohlen auf das Haupt des Feindes häufen“?

    Das ist mein Lieblingsspruch… 😉 😉 😉

    Und sollte es für jeden aufrichtigen Christen sein. Denke ich jedenfalls…

    LG Selgora

  • Winston
    Juni 3, 2013

    Hallo Selgora,

    Deinem Kommentar entnehme ich, dass Du in einer Versammlung aktiv bist und deshalb Glückskind besser verstehst als wir, die wir uns frei gemacht haben von vorgeschriebenem Verständnis der Bibel.
    Wenn Du alle Kommentare von Glückskind und die Antworten der Brüder und Schwestern aufmerksam liest, dann wirst Du hoffentlich feststellen können, wer hier in diesem Forum begonnen hat andere Meinungen auf arrogante Art niederzubügeln. Ich bin froh, dass die Mehrzahl der BI-Kommentatoren, andere Meinungen gelten lassen. Nur so ist ein Austausch von persönlichen Ansichten möglich und kann dazu führen, den eigenen Horizont zu erweitern. Ein Kommentator, der uns mit stereotypen Phrasen bombardiert, um uns zu demonstrieren, dass nur seine Ansichten richtig sind, fordert in Diskussionen den Widerspruch geradezu heraus und darf sich nicht wundern, wenn er nicht mehr ernst genommen wird. Vor einigen Wochen gabs da einen Kyp, der tagelang versucht hat alle, die nicht seiner Meinung waren persönlich anzugreifen. Vielleicht ist das die gleiche Person wie das Glückskind.
    Du hast sicher recht, dass wir darauf achten sollten nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten, aber wenn jemand unsere Mitbrüder so massiv angreift und verhöhnt, dann wird man doch noch was sagen dürfen. Ich werde Deine Ratschläge annehmen und mich in Zukunft nicht mehr an derart unerfreulicher Kommunikation mit 150 %-igen ZJ beteiligen. Deiner Anregung Positives über ZJ zu verbreiten, kann ich für mich leider nicht nachkommen. Gemäß diesem totalitären Systems der WTG bin ich in den Augen meine ZJ-Familie ja schon so gut wie tot und hassenswerter Abfall. Ganz abgesehen von dem neuen Licht, das mich derart blendet, so daß ich nichts biblisch begründbares in der Lehre der TuvS mehr erkennen kann. Wir alle haben die Hoffnung nicht aufgegeben, daß ZJ, die sich hier zu Wort melden, ihren Glauben hinterfragen und sich wieder mehr mit der Bibel auseinandersetzen, anstatt vorgegeben Antworten im Wachturmstudium abzulesen.
    Ich wünsche Dir, dass Du in Deiner Welt glücklich wirst und hoffe, daß alle BI-Kommentatoren wieder dazu übergehen sich gegenseitig im Glauben an die Bibel zu erbauen.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Hopefull
    Juni 3, 2013

    Liebe Selgora

    ich glaube so ein Artikel würde sehr kurz werden und man würde damit keine Kohle auf ihr Haupt werfen. Ganz im Gegenteil. Die Gesellschaft würde diesen Artikel dafür nutzen um sich damit zu brüsten wie besser sie sind als alle anderen. Tut mir leid, wenn ich das so sagen muss.
    Eine Organisation zu loben dafür, dass sie selbst kein einzigstes gute Haar an anderen Religionen lässt und nur schlechtes über andere erzählt, die diese MIssäre der Abtrünnigen selbst erschaffen hat und liebe Menschen bis in den Tod treibt und es ihnen auch noch wünscht….ganz ehrlich, da finde ich nichts Gutes an ihr.
    Du hast aber trotzdem Recht, wir sollten uns auf gar keinen Fall zu bösartige Kommentaren hinreißen lassen. Ein großes Beispiel gibt da Raymond Franz, der mit viel Liebe seine Bücher geschrieben hat, aber trotzdem alles auf den Punkt brachte.

    Wo ich aber bestimmt viele gute Dinge finden würde, sind bei den einzelnen Verkündiger. In meiner Versammlung gibt es ganz viele sehr liebe Brüder, leider verblendet. Deswegen rechne ich es ihnen auch nicht an, dass sie mich nicht mehr grüßen und sich von mir abwenden obwohl ich noch nicht augeschlossen bin. Ganz im Gegenteil ich bete für sie ……… ja ich gebs ja zu, auch ab und zu für die ganz oben.

    liebe Grüße Hope

  • Glückskind
    Juni 3, 2013

    Wunderbar und trefflich auf den Punkt gebracht, liebe Selgora.

    Danke.

    LG

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Denkst Du? Ohne Liebe? Denk noch mal……danke.

  • Hopefull
    Juni 3, 2013

    es reicht schon wenn man Deine Kommentare liest.

  • Humility
    Juni 3, 2013

    Das was als Text hier bei uns ankommt ist leider, und tatsächlich OHNE Liebe, es erinnert mich an die Pharisäer die mit Jesus stritten… Sorry… Es mag sein das die Liebe die tatsächlich in Dir ist – und die Du fühlst – kurz vor dem Ausbruch steht, vielleicht wärst Du sonst nicht hier bei uns! Jesus und sein Vater kennt Dein Herz – nur das zählt!!! LG

  • Anna
    Juni 3, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe jetzt nochmal ganz genau nachgesehen und füge den Text aus jeder Erwachet-Ausgabe bis 1996 einfach mal nicht nur sinngemäß wie im obigen Artikel sondern wortwörtlich ein:

    ZITAT
    Warum Erwachet herausgegeben wird:

    Vor allem stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen in den Schöpfer der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, der der Frieden und Sicherheit herrschen wird.
    ENDE ZITAT

    Damals erschien Erwachet noch 2 x monatlich. Und immer und immer wieder konnte der Verkündiger, sollten sich dochmal kleine Zweifel regen lesen, dass es doch Jehova versprochen hat.

    Herzliche Grüße Anna (regnet nicht mehr)

  • Mein Name
    Juni 3, 2013

    Auf diese Thematik „unerfüllte Voraussagen/Versprechungen-Erwartungen“ paßt Sprüche 13 v 12 wie die Faust aufs Auge:

    „Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank.“

    Oder – um es mit Samuel Beckett zu sagen: Warten auf Godot (der nie kommt).

    Generation um Generation von JZ „schwinden dahin“, einschließlich der „Millionen jetzt Lebenden, die nie sterben sollten“, ohne daß sich ihre auf höchster Flamme heißgehaltene Hoffnung, ins „Neue System“ hinüberzuleben, ohne sterben zu müssen, erfüllt. Viele werden dadurch verbittert – „krank“, enttäuscht, und desillusioniert. Auch hüten sie sich davor, die ununterbrochenen vollmundigen WTG-Versprechungen eines „unmittelbar bevorstehenden, greifbar nahen“ Endes dieses Zeitalters im Rahmen des „Predigtdienstes“ in die Öffentlichkeit hinauszuposaunen, wie sie das vielleicht früher taten.

    Vom „Fußvolk“ verlangt die WTG, klug zu sein und aus Erfahrungen zu lernen, und lehrt dies mit weise erhobenem Moral-Zeigefinger. Nur – warum macht sie das selbst nicht? Mit Paulus frage ich die WTG/die LK: „Der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht?“ – Römer 2 v 21. Ja – andere sollen bitte schön „aus ihren Erfahrungen lernen“, nur wir selbst, wir brauchen das nicht und fahren fort, das Erwartungsgummi mit immer neuen (oder: ewig gleichen) Versprechungen weiterhin schön stramm bis zum Zerreißen gespannt zu halten. Das Harmagedon-ist-greifbar-nahe-Damoklesschwert muß unablässig rasend rasch über den Köpfen der „Schafe“ kreisen, wie ein Propeller so schnell, daß man vor lauter Wind kaum noch atmen kann. Besinnungslos – ja, das sollen die „Schafe“ sein, bis zu Besinnungslosigkeit angetrieben und angestachelt durch das ewige „mehr mehr mehr noch mehr“-Mantra, mehr Leistung, mehr Einsatz, mehr Stunden, mehr Opferbereitschaft, mehr tun, mehr Action, mehr hektischer Aktionismus.

    Einer der bizarrsten theologischen Winkelzüge der WTG (und – nach meinen Beobachtungen – ein gewaltiger „Augenöffner“ weithin) ist ihre neueste „Generationen“lehre (Die Generation besteht aus 2 Teilen, einem älteren, der 1914 bereits erlebt hat, sowie einem jüngeren, der sich mit dem älteren Teil überlappt). Im Lichte dessen, daß man nun unter 50-Jährige in die erlauchte Möchtegern-inspirierte LK-Herrenriege beruft, dachte man, sich leichthin über die kommenden 30 bis 40 Jahre retten zu können. Nur hat man hier die Rechnung ohne den Wirt – sprich: Das „Fußvolk“ – gemacht. Das ist wahrscheinlich ein Schuß , der nach hinten losgegangen ist. Viele sind dadurch aufgewacht und fragen sich: Wo bitte schön steht DAS denn in der Bibel? Wo gibt es auch nur die leiseste Andeutung einer 2- oder mehrteiligen „Generation“? Wie und auf welcher Grundlage hat man (die LK) sich denn das aus den Rippen geschwitzt? Vieles hat man geschluckt in der Vergangenheit, für das die biblische Begründung (wenn sie denn überhaupt eine war) mehr als zweifelhaft war, doch mit dieser neuen Generationenexegese ging man dann doch offensichtlich über jedes erträgliche Maß hinaus. Der Krug ging zum Brunnen und zerbrach. Als nächstes kommen prophetische Vorbilder, die auf Mickey Mause und Winnie der Pu hindeuten.

    Die Lösung besteht darin, gemäß Hebräer 12 v 2 zu leben:

    „Hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens“. Oder, wie es die NWÜ ausdrückt, „unseren Blick auf den Oberanführer (lt. Fußnote) und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten.“

    Nicht auf die WTG schauen wir, nicht auf eine uninspirierte LK, nicht auf 8 kleine Menschlein, die offenbar im Größenwahn ertrunken sind (den sie völlig unverhohlen im 15. Juli-WT im 4. „Studien“-Artikel zur Schau stellen), nicht auf eine von Menschen geschaffene Org., die sich einbildet, ohne sie gäbe es keine Wahrheit und Rettung. Nein, sondern der Christus ist unser Fixpunkt, unser „Ein und Alles“, durch den allein wir zum Endziel, zum Vater kommen. Jesus Christus – nicht die WTG-Org – ist „der Weg, die Wahrheit, und das Leben.“ Damit wird diese „unendliche Geschichte“ vom nie eintreffenden „Ende“, das doch so „greifbar nahe“ bevorsteht, gegenstandslos. Es gibt kein Damoklesschwert. Es hat sich in Luft aufgelöst.

  • Dennis
    Juni 3, 2013

    Liebe Brüder,

    obwohl ich mich etwas über die Glückskind-Kommentare aufgeregt habe, muss ich nach ein paar Stunden Nachdenken sagen, dass solche Kommentare auch einen gewissen Wert haben.

    Sie zeigen uns und allen Lesern wie machtvoll die Bewusstseinskontrolle der WTG ist. Glückskind glaubt natürlich einen wachen und analytischen Geist zu haben und der WT-Propagande nicht auf dem Leim gegangen zu sein. Schließlich traut sie sich, entgegen den klaren „Anweisungen“ des Sklaven, hier auf dieser Seite von ABTRÜNNIGEN, als Verteidigerin der WTG-Lehren aufzutreten. Das verdient zunächst Respekt!

    Jederzeit kann man anhand unzähliger WT-Zitaten zweifelsfrei belegen, dass der Sklave sehr wohl eindeutige Aussagen z.B. zur biblischen Prophetie und zeitlichen Abläufen gemacht hat und doch bringt sie es fertig es zu leugnen. Es ist ungefähr so als würde man leugnen, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, weil der Betreffende es nicht wahr haben will.

    Zitat Glückskind:
    „Es ist eben NICHT so, dass eine Interpretation “vorgegeben” wird, wie soll das auch möglich sein, wenn doch der TUVSKL immer wieder selbst betont, dass er es nicht genau weiß.“

    Gerne bin ich bereit mich eines Besseren belehren zu lassen und zur WTG demutsvoll zurück zu kehren, wenn man mir auch nur eine Publikation zeigt, in der eine der folgenden Lehren nicht „vorgegeben“ wird oder wo der Sklave sagt sie „wüssten es nicht genau“:

    Lehre:

    – 1914
    – die Generation, die nicht vergeht
    – Blut + Hauptbestandteile sind verboten
    – 144.000 = buchstäblich
    – Kontaktverbot zu ausgeschlossenen Familienmitgliedern
    – Pflicht jedes Christen zu predigen
    – Bedeutung von (s. Offenbarung):
    1. das „Bild des wilden Tieres“
    2. das „zwei-hörnige Tier“
    3. das „Tier mit den zehn Hörner“
    4. der „achte König“
    5. der „Drache“

    Was Glückskind mit den z.T. absurden Kommentaren bezwecken will sei dahingestellt. Aber ihre Kommentare zeigen mir auf´s Neue, dass es für mich richtig war, seit meinem Ausstieg, wieder zu lernen meiner Wahrnehmung und meinem Urteilsvermögen zu vertrauen. Vor allem aber zu versuchen so objektiv wie möglich zu sein. Wenn man die WTG selbst sprechen lässt und ihre Literatur ohne Emotionen anlysiert und mit den Tatsachen vergleicht, sieht man, dass sie ein herausragender Blender und falscher Prophet ist. Es ist dabei völlig egal ob man ein 100%-Zeuge ist, ein Ausgeschlossener, ein Gegner oder ein Interessierter. Die nachprüfbaren Fakten reichen aus. So sehr es die WTG auch versucht, die Vergangenheit kann sie nicht ändern, sondern nur beschönigen und leugnen.

    Leider musste ich in meinem Umfeld auch schon die Erfahrung machen, dass die meisten an Fakten überhaupt nicht interessiert sind, sondern nur daran, an der „Geglaubten Wahrheit“ des Wachtturms festzuhalten. Selbst dann, wenn es bedeutet die eigene Wahrnehmung, die Vernunft und die Tatsachen zu ignorieren.

    LG
    Dennis

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Lieber Dennis,
    zu den von Dir genannten Punkten habe ich doch nicht Stellung genommen.
    Wie also kommst Du zu der Feststellung/Behauptung, ich sei manipuliert bzw. mein Bewusstsein sei kontrolliert?
    Weil Du meinen Kommentar gelesen hast, aber vermutlich nicht verstanden?

    Möchtest Du erläutern, wie Deine ansicht zu den genannten Themenbereichen ist?
    Nur zu, aber bitte: Biblisch begründet, ich bin sicher wir finden die wahrheit in der Bibel zu jedem der von Dir genannten, aus einer sicht vielleicht zweifelhaften Punkte.

    Glückauf!

  • Dennis
    Juni 3, 2013

    Hallo glückskind,

    auf Deine geschickten Ablenkungsmanöver falle ich nicht rein.

    Du hast eine, erwiesener Maßen falsche, Behauptung aufgestellt. Wenn Du etwas zur Diskussion beitragen willst und ernst genommen werden möchtest, dann zeige mir anhand der WT-Literatur, dass der „Sklave“ keine „Vorgaben“ zu den genannten Lehren macht und ausdrücklich sagt „er wisse es nicht genau“. Wie von Dir dargestellt.

    Gruß
    Dennis

  • Alois
    Juni 3, 2013

    Hmm, seit 5 Tagen kein Beweis zu Deiner Aufforderung lieber Dennis.
    Es gibt wohl keinen Beweis. Da muss das Wachtturmkind wohl passen.

    Aber vielleicht wacht er noch auf, er wäre nicht der Erste der sich vom Saulus zum Paulus gewandelt hätte. Wer weiß was Jesus vielleicht einmal mit ihm vorhat.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Glückskind
    Juni 3, 2013

    Hallo, Dennis….ich erwähnte bereits weiter oben ein beispiel, es geht um die Annahme, ob Jesus nun weiß, wann Harmagedon kommt, also Tag und Stunde kennt.

    Schon gelesen?

    Du erwähnst verschiedene Themen wie Blut, 1914 usw., erläuterst aber DEINE Auffassung dazu nicht.
    Wie kann ich daher wissen, wie DU zu den Themen denkst?
    Und wie kann ich dann DAZU etwas von meinen Gedanken veröffentlichen?

    Cheerio!

  • Dennis
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind,

    hör bitte auf Dich lächerlich zu machen. Ich habe Dir direkte Fragen mit entsprechenden Beispielen gestellt, da Du behauptet hast, der selbsernannte „Sklave“ würde zu diesen Lehren KEINE „Vorgaben“ machen und dazu sagen er sei „sich nicht sicher“.

    Was ich zu jedem einzelnen Thema denke ist völlig unwichtig, weil auch nicht Gegenstand der Diskussion. Es ging auch nicht darum was Du pers. über diese Lehren denkst. Nach allem was Du hier bisher gepostet hast, bist Du leider nicht im Besitz einer eigenen Meinung, da Du noch keine einzige Lehre der WTG in Frage gestellt hast, sondern alles eifrig verteidigst.

    Ich warte immer noch auf die Belege in der WT-Literatur zu Deinen Aussagen. Wenn Du das nicht kannst (was klar ist, da die WTG immer alles als defintive Wahrheit darstellt), dann gib mir einfach Bescheid.

    Danke!

    Gruß
    Dennis

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Lieber Bruder,

    Herzlichen Dank für deine Darlegung. Es zeigt sehr schön mit welchen Mitteln sie die Herzen der „Geringen“ binden und fesseln. Aus diesen Klauen ist es schwer rauszufinden, weil sie an die Menschliche Substanz gehen. Ihr Brüder auf BI seit zu loben das wir gemeinsam weiterhin im Geist gestärkt werden.
    Man spürt förmlich unseren HIRTEN. Und die gegenseitige Unterstützung hier ist sehr erbauen.

    Hoffentlich wachen unsere Glaubensbrüder bald auf.

    Seid alle lieb Gegrüßt
    Die Birds

  • heibea
    Juni 3, 2013

    hallo,Glückskind,
    du tust mir auch leid,wie Du Frank angehst!Ich kann Dir ver-
    sichern,daß ich in meinem WT-Leben kaum einen aufrichtigeren
    und ehrlicheren Bruder und Ältesten kennengelernt habe wie
    ihn.Er war aufgrund seiner Art derjenige,dem die Brüder
    vertrauten,weil er ehrlich die Dinge ansprach.
    Er war einer der wenigen „Mitarbeiter an der Freude“ der
    „einfachen“ Brüder,die ich persönlich kenne.Und er gehört
    zu denen,die die Wahrheit Jesu jetzt „freigemacht“ hat.-
    Kann man das von Dir auch sagen?!
    Du solltest mal darüber nachdenken,ob Deine „unglücklich“
    formulierten Kommentare nicht eher niederreißen!!!
    Und-überprüfe Deine a-b-c-Äußerungen lieber für Dich!
    Das scheint mir angebrachter.
    In diesem Sinne wünsche ich Dir Einsicht
    liebe Grüße hei-bea

  • Neoveritas
    Juni 3, 2013

    Lieber Bruder,

    für Deine luzide Analyse der Situation jetzt und in der Vergangenheit sei dir herzlich gedankt. Ja, die Erwartungshaltung was Daten angeht wurde in der Vergangenheit künstlich hochgehalten bis der Kessel geplatzt ist. Für viele Brüder war das Jahr 1975 traumatisch, psychisch und finanziell. Viele verloren den Glauben ganz, was höchst bedauerlich ist. Umso mehr gilt die Mahnung, trotz unerfüllter Erwartungen, die von der WTG gebetsmühlenartig proklamiert werden, nicht den Glauben zu verlieren. Die Bibel muss Grundlage des Glaubens bleiben, und nicht die Spekulationen von acht Männern aus Brooklyn.

    Neoveritas

  • Kilian
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind,
    klar kann man darüber nachdenken, ob man selbst verantwortlich ist über die Erwartungen, die man hegt.
    Aber ist es nicht so, das die Organisation sagt, sie sei vom Geist geleitet? Wie denkt wohl der einfache Verkündiger darüber. Doch so – wenn diese Organisation sagt, demnächst ist es soweit, das sich diese und jene Prophezeiung erfüllt, dann wird das schon so sein. Wie stark ist da in Wirklichkeit der Einfluss des Sklaven auf den einzelnen. Dann zu sagen, jeder ist selbst verantwortlich für seine Erwartung geht mir dann doch zu weit.
    Es wäre schön, wenn man kritisch die Äußerungen des Sklaven zu Prophezeiungen betrachten könnte, würde man aber dies offen tun, steht man schnell als Abtrünniger da.
    Es ist auch nicht wegzuleugnen, das über die Jahrzehnte hinweg immer wieder ein Gefühl der Dringlichkeit vermittelt wurde und das auf massive Art und Weise. Wenn dir jemand auf so lange Zeit immmer wieder etwas „verspricht“, dann hat das sehr wohl Einfluss auf jemanden. Du hast Gal.6:7,8 angeführt. Das Ergebnis solcher Versprechen kann sein, das jemand weiter blind dem vertraut oder aber aufgrund fehlender Erfüllung irgendwann sagt, dem glaube ich nicht mehr.
    Fatal wäre es dann aber zu sagen, selbst schuld, wenn du dem geglaubt hast. Und gerade durch die Erklärung solcher Prophezeiungen und dem Druck der dadurch ausgeübt wird, übt der Sklave Macht aus, denn nur dadurch ist das bedingungslose Folgen vieler erklärbar. Und wie gesagt, wehe wenn man sich dazu mal offen kritisch äußert.
    LG Kilian

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    Sollte obiges noch zuwenig an Argumenten oder Belegen sein hier weitere Zitate die aufzeigen welch große Schuld dieser Sklave auf sich geladen hat – das schlimme daran sie werden nicht klüger.
    Ein Mensch der aus bitterer Erfahrung klug wurde ist in der Regel bemüht den Fehler nicht zu wiederholen – nicht so der untreue und unverständige Sklaven, andere Worte passen hier nicht!

    Wir haben keinerlei Zweifel an der Chronologie in bezug auf die Daten 1874, 1914, 1918 und 1925. Auf dieser Linie der Errechnung ist man auf 1874, 1914 und 1918 gekommen; und der Herr hat den Jahren 1914 und 1918 sein unverbrüch- liches Siegel aufgedrückt. Welche weiteren Beweise brauchen wir noch? Unter Benutzung desselben Maßes … ist es ein leichtes, zu 1925 zu kommen, wahrscheinlich im Herbst, zu Beginn des gegenbildlichen Jubeljahres. Über 1925 kann es nicht mehr Zweifel geben als über 1914.
    The Watchtower, 15. Mai 1922

    Die Jahreszahl 1925 wird in der Schrift noch eindeutiger angezeigt, weil sie fest mit dem Gesetz verankert ist, das Gott Israel gab. Wenn man sich die gegenwärtige Situation in Europa ansieht, fragt man sich, wie es möglich ist, die Explosion noch länger zurückzuhalten; und daß noch vor 1925 die große Krise erreicht und wahrscheinlich vergangen sein wird.
    The Watchtower, 1. September 1922, S. 262

    Das Jahr 1925 ist sogar noch schärfer von der Schrift gekennzeichnet, weil es festgelegt ist durch das Gesetz, welches Gott dem Volke Israel gab.
    Der Wachtturm, Januar 1923, S.15 vgl. The Watchtower, 15. Juli 1924, S. 211

    Wir erwarten mit voller Gewißheit, daß die jetzige große Drangsal … im Jahre 1925, etwa im Herbst, ihren furchtbaren Höhepunkt erreicht und alsdann zum endgültigen Abschluß kommen wird … Wir erwarten mit absoluter Zuverlässigkeit die nach der Drangsal beginnende Auferstehung der gesamten Menschheit … und zwar so, daß die zuletzt Gestorbenen zuerst und die vor Jahrtausenden Gestorbenen wie z. B. Adam, zuletzt auferstehen werden. … Ferner dürfen wir verkün- digen, daß vielen Menschen, die jetzt leben, die Möglichkeit werden kann, überhaupt nicht sterben zu brauchen.
    Das Goldene Zeitalter, 15. März 1924

    Was ist von jemandem zu halten, der vom Geist Gottes geleitet sein will, aber wenn es darauf an- kommt den denkbar schlechtesten Rat gibt? Wie ist jemand zu beurteilen, der sich, unbeeindruckt von seiner gerade erst offenbarten Inkompetenz und dem angerichteten Schaden, auf dem Absatz dreht und sich hinstellen mag, als sei er geradezu ein Muster an Weisheit und Vernunft? Die Selbstsicher- heit der Wachtturm-Gesellschaft ist so groß, dass sie das, was sie vorher SELBST intensiv „bewie- sen“ und getrieben hat, schließlich in die Nähe einer ganz ANDEREN Quelle rückt:

    Die Bibelforscher – seit 1931 unter dem Namen Jehovas Zeugen be- kannt – versprachen sich zudem von dem Jahr 1925 die Erfüllung großartiger biblischer Prophezeiungen. Sie vermuteten, zu jener Zeit würde die irdische Auferstehung beginnen und treue Männer der alten Zeit wie Abraham, David und Daniel zurückkehren. Was die neuere Zeit angeht, so mutmaßten viele Zeugen, daß die mit dem Anfang der Millenniumsherrschaft verbundenen Ereignisse eventuell von 1975 an eintreten würden. Sie dachten, daß in jenem Jahr das siebte Jahrtausend der Menschheitsgeschichte anbreche.
    Erwachet!, 22. Juni 1995, S. 9

    Kann man aus dieser Zeitrechnung mit Bestimmtheit schließen, daß im Jahre 1975 das endgültige Ende dieses Systems der Dinge kommen wird? Da die Bibel das nicht ausdrücklich erklärt, kann kein Mensch sagen, daß dem so sei. Eines ist jedoch sicher: Die 1970er Jahre werden die kritischsten Jahre sein, die die Menschheit je durchlebt hat. Die mensch- lichen Beziehungen – die Beziehungen der Familienglieder, der Gemeinde- und Staatsbürger sowie der Nationen zuein- ander – werden nicht besser, sondern schlimmer. (2.Tim, 3:13) Sollte Jehova Gott in den 1970er Jahren eingreifen und die verderbte Welt, die einer völligen Auflösung entgegengeht, vernichten, so sollte uns das gewiß nicht überraschen … im Höchstfall dauert es nur noch wenige Jahre, bis Gott das verderbte System der Dinge, das jetzt die Erde beherrscht, vernichten wird.
    Erwachet!, 8. April 1969 S. 13-16

    Die biblische Zeitrechnung läßt erkennen, … daß etwa um die Mitte des jetzigen Jahrzehnts, der 1970er Jahre, der Mensch 6 000 Jahre auf der Erde gelebt haben wird. Das ist bedeutsam. … Da in diesem Jahrzehnt 6 000 Jahre der Menschheits- geschichte enden werden, besteht die herrliche Hoffnung, daß ein großartiger Sabbat der Ruhe und Erquickung nahe ist.
    Erwachet!, 22. April 1972, S. 26-28.

    Die Wachtturm-Gesellschaft ging noch viel weiter und formulierte in diese Stimmung hinein unmiß- verständlich, welche Lebensplanung sie für einen „reifen Christen“ geeignet hielt:

    Weltliche Karrieren sind nun bald zu Ende. Warum sollten junge Leute also heute noch an einer Hochschulbildung inter- essiert sein und sich auf eine Zukunft vorbereiten, die nie kommt? Die Hochschulen stehen sowieso schon am Rande des Chaos. Die Kenntnisse, die ein Mensch im Leben braucht, kann er sich, wenn er fleißig lernt, auch durch eine Volksschul- ausbildung und in einer Lehre erwerben.

    Der Wachtturm, 15. Dezember 1971, S. 755
    Die „Zukunft, die nie kommt“ kam doch! Wer damals auf eine höhere Schulbildung verzichtet hat, hat inzwischen sein Berufsleben fast hinter sich. Ein Berufsleben, das ganz anders hätte verlaufen
    können, hätte man nicht den Vorhersagen der Wachtturm-Gesellschaft vertraut, sondern vernünftig eine den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten angemessene Ausbildung gewählt. Eine andere Konsequenz war, dass, wer diesem Ideal nicht folgte, oft als „geistig unreif“ abgestempelt und für Aufgaben in der Versammlung ungeeignet betrachtet wurde.

    Obiges ist nur eine kleine Auswahl – ein Bruder hat eine PDF Datei von Lit. Zitaten zusammengetragen die über das Thema „Die WT Organisation und ihre Prophezeiungen“ einen Aufschluss liefert die so umfangreich sind, die aber selbst einem Glückskind noch zuwenig sein werden. Erst wenn das schwarze Pech mit seinem Schmerz spürbar wird – doch dann ist es zu spät!

    lg. Matthäus

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Jesu Worte, zu finden in Johannes 14:
    „15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.“

    ALLEN Jngern hat er diesen HELFER angekündigt, nicht nur einem etwaigen Sklaven.
    Somit auch uns.

    Und der Geist kann JEDEM VON UNS helfen, die Wahrheit vollumfäglich zu verstehen, soweit Jehova es zuläßt, das eine biblische Message in der jeweiligen Zeit von den dann lebenden Gläubigen verstanden wird…….

    Damit bleibt es dabei, dass wir selbst für unseren Glauben stehen, und auch für unsere Hoffnung.

    Wir Menschen neigen dazu, immer bei anderen Schuld zu suchen, wenn wir Probleme haben.

    Ausgeglichenheit und Mut zur Eigenverantwortung ist von jedem gefordert, siehe 2. Kor 1:24.

    Grüßle

  • Josef
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind,

    ich lese mit Verwunderung deine Kommentare hier. Ich stimme dir zwar gerne zu, dass jeder für seinen Glauben selbst verantwortlich ist, versuche das aber was du hier behauptest einmal umzusetzen, ob du in der Versammlung auch nur Ansatzweise deinen persönlichen Glauben entwickeln kannst und darfst.

    Die Argumente und Behauptungen die du hier darlegst hatte ich auch eisern vertreten.
    Meine aktuellen Erfahrungen die ich zur Zeit mache sprechen jedoch eine andere Sprache.
    Tatsächlich suggeriert uns der Sklave das wir die Möglichkeit und die Pflicht hätten einen persönlichen Glauben zu entwickeln.

    Hier einige Zitate aus dem WT 98 15.3. S. 18 „Wessen Sklave möchte man sein?

    „Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. KORINTHER 3:17).
    …….Deshalb vertrauen wir auf Gottes Wort und auf seinen heiligen Geist. Jehovas Zeugen leben mit ungeteiltem Herzen ihre christliche Hingabe im Rahmen der von Gott erhaltenen Freiheit aus….

    Hört sich gut und richtig an, doch was der Sklave eigentlich meint und uns zugesteht wird gleich anschließend gesagt:

    Abs. 4 ….. deshalb achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder: „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“ Dadurch weisen sie nachdrücklich auf ihre persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen.

    Im Klartext; du sollst deinen Kommentar aus dem Wachtturm so formulieren, als ob dies deine persönliche Überzeugung ist, die du nicht aus dem Wachtturm hast, sondern durch dein persönliches Bibelstudium.

    Weiter im Abs. 6 „Ein Zeuge Jehovas zeigt dies dadurch,….. daß er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, daß er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, daß er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt.

    Deine Denkfähigkeit wird beschränkt auf das formulieren der Gedanken des Sklaven in eigene Worte.

    Abs. 12 Bedeutet die Aufsichtsstellung, der leitenden Brüder (jetzt der t.u.v.Sklave), das wir ihr Rechenschaft geben müssen?… Auf keinen Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: ….Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; . . . jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ Römer 14:10-12. Falls ein Zeuge Jehovas Entscheidungen trifft auf Grund des Rates der l.K., tut er das aus eigenem Entschluss heraus.

    Wenn du also das was der Sklave dir lehrt und rät annimmst, so machst du das auf eigene Verantwortung, wenn es schief geht hat er nichts damit zu tun.
    Aber wenn du es wagen solltest etwas anders zu sehen und dich dementsprechend zu äußern, dann macht er dich fertig.

    Ich kann dies aus eigener Erfahrung sagen, und dem was Edelmuth schreibt nur bestätigen.

    Einem engvertrauten Bruder und Mitältesten habe ich unter vier Augen gesagt, und nur ihm alleine, das die Generationserklärung keine biblische Grundlage hat, und mein Vertrauen in den Sklaven weg ist.
    Die Folgen dieser ehrlichen Meinung mache ich jetzt durch. Man wird solange gemoppt, bis man von alleine seine Dienstämter und das Ältestenamt aufgibt.
    Ich möchte hier nicht in Details gehen, meiner Familie wegen, aber das was du hier zu diesem Thema von dir gibst ist reines Wunschdenken, mehr kann ich dazu nicht sagen.

    L.G.
    Josef

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Die von mir geschilderte Ansicht ist in meinem direkten Umfeld Realität, ich kann mich nur wundern, dass Du behauptest, es wäre Wunschdenken, obwohl du mich und die Mitgläubigen in meinem direkten Umfeld nicht kennst.

    „weil nicht sein kann, was nicht sein darf?“

    Grüßle

  • Anna
    Juni 3, 2013

    Lieber Bruder Josef, liebe Brüder und Schwestern,

    ich danke dir für deinen gut gemeinten Kommentar an Glückskind. Du hast sehr richtig beschrieben was passiert wenn man – auch nur einem einzelnen gegenüber – den Hauch eines Zweifels am Sklaven zeigt.

    Vielleicht ist Glückskind ja in einer Versammlung auf einem anderen Stern. Das Positive daran ist, dass wir hier mit solchen Meinungsäußerungen nur darin bestätigt werden was die Organisation in Menschen anrichtet.

    Und an @Glückskind eine Frage: Wenn du in deiner Versammlung sagst, dass du hier mit ausgeschlossenen Brüdern kommunizierst, dann fliegst du schneller als du denken kannst.

    Für mich wäre es ganz nett, wüßte ich, ob du ein Mann oder eine Frau bist, seit wann du getauft bist, Kinder hast usw.

    Weil ich mir dann eher ein Bild von einem Menschen machen kann. Und es mir dann leichter fällt auch für dich Verständnis aufzubringen.

    Schau dir einfach den Sternenhimmel an oder komm sonstwie zur Ruhe. Und bete zu unserem himmlischen Vater um Freude und Frieden. Weil ich dies leider in deinen Kommentaren vermisse, den inneren Frieden der aus einer tiefen Liebe zu Christus und Jehova kommt.

    Herzliche Grüße Anna

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    liebe Anna, das Glückskind hat sich verrammelt in seinen Wunschvorstellungen. ER läßt niemanden an sich hran und blockiert wo immer er kann. Einer wie er, der in der Versammlung öffentlich wagt, Kritik an Dogmen des WT zu leisten ist eher weg vom FEnster als die Taube vom Dach. Es sei denn, er hat Pöstchen in Selters und die Aufgabe, hier mitzumischen um Unfrieden zu stiften. Er fordert zu Antgworten heraus, nimmt jedoch nichts an, sondern b leibt ein Lunatic, der Mann im MOnd, unerreichbar.
    Respekt für die, die ihn belehren wollen. ER ist ein Black whole und schluckt ales, gibt nicht einen Strahl an Licht zurück. Das geht solange bis es explodiert.
    Wir alle wissen doch, was abgeht, wie Kritker behandelt werden. Die, die dem Sklaven nicht folgen gelten als antiautoritär und werden verbrannt auf dem Scheiterhaufen der WT Inquisition, Gemeinschaftsentzug durch Richter die zugleich als Ankläger fungieren. Ganz nach Ceaucescu Art. Bis er weg war. rat tatt tat

  • Sascha an Josef
    Juni 3, 2013

    Lieber Bruder Josef,

    ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut, auch wenn deine Erfahrungen, die du jetzt machst, im ersten Moment natürlich nicht sehr erfreulich sind. Mir ist es ganz ähnlich gegangen, und das ging mit menschlichen Enttäuschungen etc. einher. Im Rückblick betrachtet muss ich aber heute sagen, dass ich mich vermutlich nicht so schnell von der WTG gelöst hätte, wenn der Umgang in der Versammlung tatsächlich von der Liebe geprägt gewesen wäre. Paradox, aber im Prinzip kann ich den Zeugen aus meinem Umfeld schon fast dankbar sein, dass sie sich so verhalten haben. Denn so konnte ich mich sehr schnell auf die Liebe unseres Herrn Jesus einlassen. Und ich kenne mittlerweile viele Geschwister, auf die dieser Text zutrifft:

    Röm_5:5 „Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht, denn Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen.“

    Natürlich muss ich zugeben, dass das alles eine Zeit lang dauert, bis man diese Enttäuschungen hinter sich lässt. Aber Jesus hat, als er seine Nachfolger u.a. auch darauf vorbereitet hat, dass sie sogar von ihren Familien und Freunden verlassen werden würden, versprochen:

    Joh 14:27 „Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst.“

    Unser himmlischer Vater und unser Herr Jesus wollen, dass wir diesen Frieden auch im Alltag haben. Und ich habe die Erfahrung gemacht: Je größer die menschlichen Anfeindungen waren, umso deutlicher konnte ich ihn verspüren. Da das nichts mit meinem eigenen Charakter zu tun hat, kann es nur der Heilige Geist sein, und die Beziehung zum Christus, die diesen Frieden vermitteln. Und das wünsche ich dir auch, wenn du irgendwann auf die jetzigen Erfahrungen zurückblickst.

    Für den Moment möchte ich dir versichern, dass ich und auch viele andere hier, dich in unsere Gebete einschließen und dass wir jederzeit für dich da sind… 🙂

    Liebe Grüße
    Sascha (br.sascha@web.de)

  • Josef
    Juni 3, 2013

    Danke lieber Sascha, für deine lieben Worte,

    es ist keine wirklich schöne Erfahrung die ich zur Zeit durchmache.
    Das Verhalten einiger aus der Versammlung mir gegenüber und auch meiner Frau ist geprägt von Misstrauen und Unterstellung.
    Dabei kann ich den Brüdern noch nicht einmal böse sein, denn ich merke dass sie aus Angst davor das ihr Glaubensgebäude einbricht gegen alles sind was sie als für eben dieses ihres Glaubensgebäude als gefährlich sehen.
    Ich bin froh diese Seite gefunden zu haben.
    Auch vielen dank an die Verantwortlichen Brüder von Bruderinfo für die Hörvorträge und Videos.
    Noch einmal und liebe Grüße danke an alle hier.
    Ich bin kein großer Schreiber, deshalb werde ich mich nur ab und zu hier melden.

    Josef

  • Joshua
    Juni 3, 2013

    Hallo Josef und Familie,

    herzlich Willkommen hier bei BI. Ich bin auch kein großer Schreiber, aber gerne können wir mal telefonieren.
    Schreib mir doch an : Joshuagross68@yahoo.de

    LG
    Joshua

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Einem biblischen Argument hat sich selbst der tuvSkl NIE in den Weg gestellt – im Gegenteil.

    Im alten Israel waren es oft Prophetinnen und Propheten, die gerade VERANTWORTLICHE im Auftrag Jehovas auf Fehler hinwiesen.

    Warum sollte das heute anders sein – aber bitte, biblisch begründet!

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    Zu deiner Erwiderung:
    „Einem biblischen Argument hat sich selbst der tuvSkl NIE in den Weg gestellt – im Gegenteil.“

    …will nochmals mit einem Beispiel dienen, doch ich fürchte dies wird genauso ins Leere gehen wie die vielen anderen Argumente. Du behauptest tatsächlich das sich der „trvSk.“ einem biblischen Argument nicht in den Weg stellt ??? Wie ignorant bist du eigentlich? Ich habe schon in meinem letzten Kommentar an dich die Frage gestellt: Warum schließt die Organisation Brüder aus die genau diese Belehrung also ein biblisches Argument als Begründung für ihre Handlung angeben, aus der Gemeinschaft aus? Wenn sie doch nach deiner Behauptung einem biblischen Argument sich nie dagegen stellt. Schlimmer noch! Du schreibst „IM GEGENTEIL“! Das meine ich mit ignorant!

    Hier ein WT Zitat und der Beleg das genau das zutrifft was Jesus über die Pharisäer in Matth. 23 aussagt! Sie sagen oder schreiben es wohl, aber ihr handeln das ist das Gegenteil. Sogesehen hast du wieder recht: Ganz im Gegenteil!

    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas, Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10
    „Seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue >Zeitabschnitte< zu erhalten“ Warum nennt man dann laufend Zeiten die sich dann noch als falsch erweisen?
    Der „Sklave“ schreibt zu diesem Thema – er sagt das richtige, handelt er auch danach? „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat“ (APOSTELGESCHICHTE 1:7).

    Die Apostel stellten Jesus sowohl kurz vor seinem Tod als auch nach seiner Auferstehung Fragen mit zeitlichem Bezug (Matthäus 24:3; Apostelgeschichte 1:6). Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. In dem einen Fall nannte er ihnen ein kombiniertes Zeichen und in dem anderen erklärte er, ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat’ (Apostelg. 1:7).
    Selbst Jesus, dem einziggezeugten Sohn Jehovas, war der Zeitplan seines Vaters für den Ablauf von Ereignissen nicht immer bekannt. In seiner Prophezeiung über die letzten Tage räumte Jesus demütig ein: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Jesus war bereit, geduldig zu warten, bis ihm sein Vater den genauen Zeitpunkt offenbaren würde, wann das gegenwärtige böse System der Dinge vernichtet werden soll.

    Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.

    Und jetzt schau dir nochmals alle Ansagen an die in den verschiedenen Kommentaren für dich herausgesucht wurden!

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Zu Matth 24:36 habe ich – beispielhaft – einen Kommentar geschrieben, der ging an Ede, bezogen auf dessen Kommentar von heute, 14:26 Uhr.

    Dem ist nichts hinzuzufügen, ich stehe zu meinen Aussagen, und alle in meinem Umfeld wissen das.

    Grüßle

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    » Einem biblischen Argument hat sich selbst der tuvSkl NIE in den Weg gestellt – im Gegenteil.
    Im alten Israel waren es oft Prophetinnen und Propheten, die gerade VERANTWORTLICHE im Auftrag Jehovas auf Fehler hinwiesen.
    Warum sollte das heute anders sein – aber bitte, biblisch begründet! «

    Guten Abend Glückskind

    Heute gibt es keine Propheten mehr. Deshalb ist die neuzeitliche Parallele zum Sklaven unzulässig. Heute gibt es den Heiligen Geist Gottes, den jeder empfangen kann. Könnte nur der Sklave ihn empfangen, bräuchten wir Jehova im Gebet nicht darum bitten.

    Die Propheten alter Zeit und die Apostel, die unter Leitung des Heiligen Geistes standen, wiesen ihre Berufung dadurch aus, das sie Wunder wirkten (Jesus, Jesaja) und sich ihre Prophezeiungen erfüllten. Ihre Worte erfüllten sich auch dann, wenn die Bibelautoren unter Leitung des Heiligen Geistes Bibelbücher schrieben, die sie selber nicht verstanden (Johannes, Offenbarung). Dass sich ein Bibelautor korrigieren muss, ist unmöglich, sonst könnten wir unsere gesamte Hoffnung auf Rettung vergessen.

    Der Sklave korrigiert sich in immer kürzer werdenden Abständen. Damit ist er eindeutig nicht in der Rolle eines Propheten. Tatsächlich werden noch heute wie früher die „Propheten Gottes“, die die Verantwortlichen der Versammlung anhand der Bibel auf Fehler hinweisen, verfolgt.

    Wann fühlt sich ein körperlich gesunder Mensch krank? Wenn er etwas getan hat, was er nicht hätte tun sollen und ein schlechtes Gewissen hat. Das schlechte Gewissen ist ein Ausdruck seiner Reue. Das weiß Jehova und rät ihm sich bei den Ältesten zu melden, damit sie ihn trösten, und sichert dem Sünder vollständige Vergebung ohne wenn und aber zu. (Jak. 5:14,15)

    Diese Zusicherung Jehovas wird vom Sklaven vollständig ignoriert. Er verpflichtet jeden, ob mit oder ohne schlechtem Gewissen, sich bei den Ältesten zu melden, die durch gezielte (indiskrete) Fragen die Reue feststellen. Gibt sich der Sünder nicht überzeugend, wird ihn im Widerspruch zu Jehovas Zusicherung die Gemeinschaft entzogen.

    Ihm wird auch dann die Gemeinschaft entzogen, wenn er seine Tat bereut und als Konsequenz daraus entweder geheiratet oder sich getrennt hat. Bekennt er dann nach Jahren, weil ihm das Gewissen drückt, seine Sünde, so wird ihm sein langes Warten als fehlende Reue ausgelegt.

    Ihm wird auch dann die Gemeinschaft entzogen, wenn er die Personenzahl, denen er seine Sünde bekennt, auf zwei Älteste beschränkt und so kein Rechtskomitee zulässt. Dann entziehen ihm die beiden Ältesten unverzüglich die Gemeinschaft und unterstellen ihm fehlende Reue, weil er die Gerichtsbarkeit der Zeugen Jehovas durch sein Verhalten nicht anerkennt.

    Ich könnte ein ganzes Buch mit Beispielen füllen, die aufzeigen, wo sich der Sklave über das Wort Jehovas hinwegsetzt und es ungültig macht.

    Ede

  • Elfi
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind!

    Bist Du sicher, dass wir von der gleichen Organisation sprechen, in
    der ich leider, 53 Jahre Mitglied war? Ich weis ja nicht wie lange Du der WTG angehörst, aber bestimmt nicht vor 1975, oder? Denn dann
    wüstest Du, wovon der Bruder in seinem sehr guten Artikel gesprochen
    hat! Jeder Wachtturm und jedes Buch, das von etwa 1966 an geschrieben wurde, hatte keinen anderen Inhalt, als: Harmagedon kommt 1975! Mein Mann und ich glaubten das nicht, und begingen den
    „Fehler“, das auch anderen Ältesten zu sagen. Na, da war was los! Fast hätte uns das den Ausschluss eingebracht! Wo blieb denn da die Wahl, eine andere Erwartung zu hegen, als die der WTG?
    Selbstverständlich sprachen wir nicht mehr mit anderen darüber und
    hofften im Stillen, vielleicht ändert die WTG ihre Erklärung noch.
    Wenn Du also behauptest, die WTG gibt keine „Interpretationen“ vor, kann ich nur leise lachen.Versuch mal andere Erwartungen zu hegen, als die WTG sie gerne hat, und schau, wie weit Du damit kommst!
    Ihre „Interpretation“ geht so gar so weit, dass sie im WT vom 15.07.2013, auf Seite 20, Absatz 2 mitteilen lässt: (Zitat)…von
    diesem Organ (tuvS) hängt unsere geistige Gesundheit und unser gutes Verhältnis zu Jehova ab.“ Zitat Ende.
    Mein gutes Verhältnis zu Gott hangt nur von meinem Glauben an unseren Herrn Jesus Christus ab! Gott sei dank!
    Gruß. Elfi

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    Liebe Elfi, wie wahr doch deine Worte sind!

    Auch ich habe diese Zeit vor 1975 (bin 1966 getauft) hautnah miterlebt. Ich erinnere mich an einen Bruder der damals Hilfsversammlungsdiener war – ich war ein Jugendlicher – der somassiv dieses Jahr 1975 gepredigt hat das er sich schon lächerlich machte. Er ging soweit im PD zu sagen, wenn 1975 das nicht kommt dann gibt er seinen Glauben auf. Er hat ihn nicht aufgegeben und sich weiter belügen lassen. Doch viele haben in ihren Glauben aufgegeben oder verloren und wer nur kann daran ein Interesse haben? Folglich von wem kam diese Lehre wie die vielen anderen Lügenprophezeiungen – 1914, 1925, 1940er Jahre – 1975?

    Man erdreistet sich diese Zeitangaben als Termine VON JEHOVA zu verbreiten – unser Glückskind ist in Wahrheit ein Pechvogel wenn er mit Bitterkeit erfahren wird wie Jehova mit diesen falschen Propheten verfahren wird – er kann es sich ja selbst nachlesen sofern die Bibel für ihn eine Bedeutung hat! Hes. 13:1-8 – und was kündigt Jehova ihnen an? Er schließt sie aus lt. Vers 9, DROHEND erhebt er seine Hand gegen sie und sie bekommen es mit IHM PERSÖNLICH zu tun. Er soll doch weiterhin auf diese Propheten vertrauen, es ist sein freier Wille, die Folgen werden BITTER sein!

    Oder sind diese Worte nicht deutlich genug? 5. Mo. 18:20

    „Wenn der Prophet überheblich wird und etwas in MEINEM NAMEN sagt was ich ihm nicht befohlen habe, …dann muß er sterben!“

    Um auch Belege zu liefern das solche Voraussagen gemacht wurden folgen einige Lit. Zitate im nächsten Kommentar – ohne weiter Kommentare!

    Liebe Grüße
    Matthäus

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    w72 1. 7. S. 389, 392 ‘Sie werden wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist’ ***
    Dieser „Prophet“ war kein einzelner Mensch, sondern eine Körperschaft von Männern und Frauen. Es war die kleine Gruppe der Fußstapfennachfolger Jesu Christi, die damals als Internationale Bibelforscher bekannt waren. Heute sind sie als christliche Zeugen Jehovas bekannt. Sie verkündigen immer noch eine Warnung, und es haben sich ihnen in dem ihnen aufgetragenen Werk Hunderttausende, die auf ihre Botschaft gehört und ihr geglaubt haben, angeschlossen und haben ihnen geholfen.
    Natürlich ist es leicht, zu sagen, diese Gruppe handle als ein „Prophet“ Gottes. Es ist etwas anderes, das zu beweisen. Die einzige Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, den Bericht zu überprüfen.

    w97 1. 10. S. 22 Dankbar für ein langes Leben im Dienst Jehovas ***
    Manche sind zum Straucheln gekommen und haben sich von Gottes Volk zurückgezogen, als sich unser Verständnis gewisser biblischer Themen änderte. Aber wenn für mich eine Änderung schwer zu begreifen war, habe ich den Stoff immer wieder durchgelesen und versucht, die Begründung zu verstehen. Wenn ich die neue Erklärung dann immer noch nicht begriffen hatte, wartete ich einfach so lange, bis eine Klärung erfolgte. Mehr als einmal bin ich für meine Geduld belohnt worden.

    w90 15. 10. S. 20 Abs. 23 Sei dankbar — Jehovas messianisches Königreich herrscht ***
    Wie Jehova sein Strafgericht an Jerusalem vollzog, so wird er auch mit dem gegenbildlichen untreuen Jerusalem, der Christenheit, verfahren. Und wie die Generation, die Christi Gerichtsbotschaft hörte, die Zerstörung erlebte, so wird die Generation von 1914 „auf keinen Fall vergehen“, bevor die vorhergesagte „große Drangsal“ hereinbricht

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    Zur Dreistigkeit noch 2 Zitate – und solchen „treuen und verständigen Männern“ will unser Glückskind vertrauen – da wäre Alles Gute dabei zu wünschen schon ein Frevel !!!

    es05 S. 104 Oktober ***
    Bei seiner Ankunft stellte der Herr fest, dass sein treuer Sklave sowohl die Hausknechte gewissenhaft mit Speise versorgte als auch die gute Botschaft predigte.

    Anmerkung: Bisher hat man nur von dem selbsternannten „treuen und verständigen“ Sklaven gehört, dass der Herr ihn für gut befunden hatte. Der Herr hat sich bislang noch nicht dazu geäußert. Doch das Eigenlob dieses „Sklaven“ kennt keine Grenzen. So behauptet die Wachtturmgesellschaft selbst 1977, kurz nach der nun geplatzten Harmagedonprophezeiung von 1975 (siehe oben) dreist:

    *** w77 1. 4. S. 206 Mit dem treuen „Sklaven“ dienen ***
    11 Wie wunderbar haben sich doch diese Worte erfüllt!

    kl Kap. 17 S. 161 In Gottes Volk Sicherheit finden ***
    Gott bedient sich des ‘treuen Sklaven’ und seiner heutigen leitenden Körperschaft, um sein organisiertes Volk anzuleiten, in geistiger Hinsicht allen Nahrung, Kleidung und Obdach zu geben, die davon Gebrauch machen möchten.

    Wie „nackt und verhungert“ stehen den die meisten da die ihnen vertraut haben? Das kann man auch gern buchstäblich verstehen. Wieviele haben Haus und Hof verkauft, womöglich noch der Organisation gespendet, und in Notfällen wo diese das Geld benötigt hätten, haben diese durch die Finger geschaut. Oder das Geld wurde für Kindesmissbrauchsfälle in Millionenhöhe bezahlt. Oder die teueren Gerichtsfälle weltweit um sich Steuern zu sparen oder andere Vergünstigungen vom Staat zu holen am besten gleich einzuklagen, dafür hatte man Geld ohne Ende!

    Auch dafür die Belege:

    Watchtower 1926, Seite 232:
    „Einige erwarteten, dass das Werk im Jahre 1925 enden würde, aber der Herr sagte das nicht. Das Problem war, dass die Freunde ihre Vorstellungen gegen jede Vernunft aufblähten…“

    *** yb75 S. 145 Vereinigte Staaten von Amerika
    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren enttäuscht worden. Sie hatten gehofft, dass einige der ,alttestamentlichen Überwinder‘ auferstehen würden. Statt dies als eine ,Wahrscheinlichkeit‘ anzusehen, lasen sie hinein, dass dies mit ,Sicherheit‘ kommen würde… .

    Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben, S. 52,53:
    „Einige haben Gedanken in den… Wachtturm hineingelesen, die gar nicht darin standen… . Aber wir erinnern alle unsere Leser wieder daran, dass nicht wir irgend etwas über die Zeiten der Nationen prophezeit haben…, noch über die herrliche Epoche, die dieser Katastrophe folgen wird. … Einige geben jedoch positive Erklärungen über Dinge ab, die sie wissen, und über Dinge, die sie nicht wissen. Wir folgen niemals diesem Beispiel… .

    Diese LÜGEN und Großkotzigkeit kann man nur mehr schwer überbieten !!!

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    Ein Sklave, der sich selbst über die Maßen lobt, dass er die Funktion Jesu nahezu vergißt, gleicht einem Trunkenbold, der nur einen eingeschrämkten Blickwinkel hat, ständig stolpert, lallt und seine Fahne weit voraus ihm eilt.
    Besser kann man es nicht darstellen

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Ja, Elfi ich bin sicher das wir von der gleichen Organisation sprechen.

    Und Dein Zitat aus dem WT vom 15.7.2013 – wieso zitierst Du eigentlich daraus, wenn Du Mitglied warst, also nicht mehr bist? -ergibt nur sinn, wenn man die angeführten Bibeltexte einschliesst:
    Joh 17:3 sowie Matth 4:4.
    Es geht also um Erkenntnis über Gott und Christus sowie um Äusserungen aus dem Munde Jehovas.
    Diese vermitteln Leben, oder nicht?
    Du bist einverstanden? Gut.

    Wie sollte das im Gegensatz zum tuvSkl stehen, der ja STETS das Ziel/den Wunsch hat, GOTTES Wort zu erlläutern bzw. daran zu erinnern und die kenntnisse darüber zu vertiefen.
    Das siehst du anders?
    Wäre es nicht so, dass es auch dem tuvSkl NUR um GOTTES Wort ginge, dann hättest Du Recht mit Deiner Kritik.
    Aber so ist es m. E., dem Sklaven geht es NRU um GOTTES WORT und seinen Wilen sowie um den Willen dessen, den GOTT auf die Erde gesandt hat, jesus christus.

    Widerspruch?

    Nun denn, warum zitierst Du dann, Du solltest konsequent sein.
    Oder nicht.

    Auch ich kenne die ORG 50 Jahre…..und bin noch immer ein glücklicher DIENER Jehovas, trotz fehlerhafter Interpretationen und Auslegungen oder falscher Erwartungen, ich hatte sicher auch welche……

    …so verschieden kann das sein!

  • Fuchs
    Juni 3, 2013

    Ich weiß nicht was du hast, aber man kann die Wachttürme im Internet lesen. Auf der offiziellen Seite. Soweit ich weiß sind diese frei zugänglich. Warum sollte man sie nicht lesen? Ich denke du willst nur das Beste für uns, damit wir nicht so werden wie du liebes Glückskind. Aber ich kann dich beruhigen, wir sind schon alle hier erwachsenen und nehmen die feste biblische Speise in uns auf, die Wachtturm – Milch kann man, muß man aber nicht lesen. Ich finde die christliche Nächstenliebe gebietet uns auch andere Meinungen zuzulassen, auch Paulus und Barnabas waren bekanntlich nicht immer derselben Meinung. Leider vermisse ich dies bei deinen Kommentaren.
    Gruß vom Fuchs

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Und Dein Kommentar, der strotzt nur so vor Nächstenliebe.
    Nein, ich nehme das nicht persönlich.
    Ja, ich bestehe darauf, dass wir uns an die Bibel halten.
    Nein, unsachliche Auseinandersetzungen bringen nichts.

    Grüßle, lieber Fuchs!

  • Dennis
    Juni 3, 2013

    Eigentlich ist damit alles gesagt, oder?

    Du vertraust der WTG seit 50 Jahren trotz….(Zitat) „fehlerhafter Interpretationen und Auslegungen oder falscher Erwartungen“

    Wir hingegen vertrauen nicht dem selbsternannten „Sklaven“ sondern Jehova, der der Bibel und den offensichtlichen Tatsachen und versuchen nicht sie zu leugnen oder zu beschönigen.

    Ein falscher Prophet, ist ein falscher Prophet, ist ein falscher Prophet, so einfach ist das.

    Sagt übrigens auch Jehova:

    (5. Mose 18:21, 22) „Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.“

    Ist Dir aufgefallen, dass die Beweggründe bei Jehova überhaupt keine Rolle spielen?

  • Glückskind
    Juni 3, 2013

    Ich habe nicht gesagt, WORAUF ich vertraue. Das fragt hier auch keiner, denn jeder hier, der Beiträge liest, die nicht der hier erwünschten Strömungsrichtung entsprechen, sind grds. ein Zeichen von Organisationstreue und Beweis für einen Mangel an Hirn.

    Ich vertraue nunmehr seit 50 Jahren darauf, dass Jehova zu der von ihm gewünschten Zeit seinem Volk in Summe oder einzelnen Gläubigen das richtige Verständnis über biblische Wahrheiten und Prophezeiungen gibt.
    In dieser Hinsicht wurde mein Vertrauen nicht enttäuscht.
    Und ich mußte dafür nicht den Rückzug antreten oder einen „Sklaven“ bloßstellen o.ä.

    Wie war das bei Dir?

    Glückauf!

  • Dennis
    Juni 3, 2013

    Achso, dann war das ein Missverständnis.

    Ich fasse zusammen:

    Du sagst nicht, dass du dem Sklaven/WTG „vertraust“, aber Du sagst:

    (Zitat)
    „Ich vertraue nunmehr seit 50 Jahren darauf, dass Jehova zu der von ihm gewünschten Zeit seinem Volk in Summe oder einzelnen Gläubigen das richtige Verständnis über biblische Wahrheiten und Prophezeiungen gibt. In dieser Hinsicht wurde mein Vertrauen nicht enttäuscht.“

    Kannst Du mir bitte erklären worin hier der Unterschied besteht?

    Mache es bitte am Beispiel der Lehre über die „Generation, die nicht vergeht“ (Matth. 24:34) fest. Also konkret:

    1. Wurde das Volk „in Summe“ oder als „Einzelne“ darüber befragt, wie sie diese Bibelstelle verstehen? Wenn Nein, Warum nicht?

    2. Wer entscheidet darüber WANN und WIESO eine Lehre oder ein Verständnis geändert wird?

    3. Wann offenbart Jehova sein engültiges Verständnis zu dieser Lehre? (Zur Erinnerung, das jetzige ist das 3. – vom „Sklaven“ veröffentlicht)

    4. Wer hat dem Volk „in Summe“ oder „einzeln“ die Jahrzehnte vorher das FALSCHE Verständnis offenbart?

    5. Wodurch wurde bemerkt, dass das 1. Verständnis dieser Lehre (bis 1995) offenkundig falsch war?

    6. Würdest Du, die Ältesten Deiner Vers. und der „Sklave“ es akzeptieren, wenn ich morgen in DEINE Vers. gehen würde, mit der freudigen Nachricht, dass ICH das korrekte Verständnis zu dieser Lehre habe? Wenn Nein, warum nicht?

    Vielen Dank für Deine Antworten.

    Gruß
    Dennis

  • Frank und Frei
    Juni 3, 2013

    Lieber Dennis,
    deine logische Schlussfolgerung ist fuer mich Bestaetigung, dass andere mir gleich denken.
    Was Glueckskind anbelangt, faellt es diesem Manne sehr schwer, seine eingewachsenen Ansichten aus dem Djungle der Angst zu befreien.Fuer ihn ist die Lehre vom TuvS Realitaet, er stellt sie nicht infrage, gleichwohl wir alle wissen, dass die WAHRHEIT dieses Sklaven, auch wenn gelehrt seit einem Menschenleben, nicht das Papier wert ist, worauf sie gedruckt ist. Man bedenke, wieviel Buecher der Verlag zusammen mit den Periodika WT und EW sowie zusaetzlich Broschueren und Traktate in zig Sprachen unters Volk gebracht hat, mit dem jaemmerlichen Ergebnis, dass binnen Kurzem alles ueberholt ist und man heute nicht nur Russels Schriftstudien und Rutherford Regenbogenreihe sondern auch Knorrs und seiner Nachfolger geistiger Erguesss im sog. Giftschrank wiederfindet. Eine bestaendige Unbestaendigkeit,
    Hauptsache die MAN Rotationspressen laufen.
    Und wie FREI die Zeugen in den Ortsvefrsammlungen sind sieht man daran, dass der Yoghurt, die Elite aus den Aeltesten ALLES darf waehrend der VERkuendiger zum Bimbo wird, der zu kuschen hat.
    Man braucht nur mal laut zu denken, zB ueber den Alter des Eispanzers in Neu-Schwabenland oder in Groenland und schon stieren di8e Anklaeger und Richter auf dich.
    Summ cuique sagte Rom, Jedem das Seine. Gut zu wissen, dass Jesu Gericht an seinem Hause anfaengt, einem Hause, das ion Sachen Paedophilie zig Millionene $ in aussergerichtloichen Vergleichen zahlte, im Falle Candace Conti ebenso zig Mio $ Loehnen muss. Und – wenn man ihrer Lehre glaubrt, muss der Heilige Geist ihnen eingegeben haben, Eltern von missbrauchten Kindern nicht merh seit ca 2002 auszuschliessen, wenn sie zum Staatsanwalt gingen. Schier unglaublich und unlogisch, es geht allein darum, die Geldbetraege zu retten, die die Prozesse kosten werden.
    Ich vermisse von den Octum Virat die Konfession, dass sie suendigten, sich ueber das WORT erhoben, die Brueder schlugen und den Heiligen Geist ausbremsten. So was wird wohl niemals kommen und wenn, dann wird es zu spaet fuer eine selbstgefaellige Organisation sein, in der der Einzelne keinen WErt hat, man seine Sorgen icht ernst nimmt, selbst wenn er die Seltersbrothers informiert. Die, die vor 25 Jahren die Krichen der Christenheit wegen KIndsmissbrauch in ihren Veroeffentlichungend blossstellten, haben nun selbst das Problem und werden bald aus Finanznot alle Koenigreichssaele verkaufen muessen, was den Bruedern Tacheles lehren wird. Doch befuerchte icvh, dass diese grosse Lemmingfraktion gerade dann weiter Richtdung Klippen marschiert. Russel war Masonist, Freimaurer und einer seiner Verwandten hat Scull and Bones gegruendet, die Sekte, die jaehrlich im Boehmian Grove auf dem Altar einer steinernen Eule aller Wahrscheinlichket Menschenofper darbringt. Ein gewisser Alex Joneds hat Szenen dazu heimlich gefilmt und ins Netz gestellt.
    Mich lehrt das alles, zu erkennen, wie sehr der Lichtbringer seine Faeden zieht und sich selbst nicht scheut, den Namen des Hoechsten mit in diese Kabale einzubinden.
    Allein unser Vertrauen auf Gott, in sein Wort und Seinen Geist wird uns Hilfe sein, der Spiegelwelt des Moechtegerngottes zu entfliehen.

  • edelmuth an Glückskind
    Juni 3, 2013

    » Ich vertraue nunmehr seit 50 Jahren darauf, dass Jehova zu der von ihm gewünschten Zeit seinem Volk in Summe oder einzelnen Gläubigen das richtige Verständnis über biblische Wahrheiten und Prophezeiungen gibt. In dieser Hinsicht wurde mein Vertrauen nicht enttäuscht. «

    Naja, Glückskind.

    Sicherlich kommt es auch darauf an, welches Vertrauen man hegt, um nicht enttäuscht zu werden.

    Nur deine These, dass Jehova die Zeugen als sein Volk rechzeitig informieren würde, kann ich nicht nachvollziehen. Es war doch nicht der Fehler Jehovas, dass sich der Sklave in Bezug auf die Generation, auf die Endzeitberechnung und sogar auf seine Existenz! ab 1919 korrigieren musste. Wenn es denn biblische Beweise gab, die den Sklaven einst als LK ab 33 u.Z. begründete, so kann kein noch so intensives Studium der Schriften diese biblischen Beweise ungültig machen. Da stellt sich doch die Frage, was haben sie denn vorher studiert?

    Eines wird aber durch die problemlose Änderung der Lehrmeinung deutlich, nämlich dass unser Glaube nicht auf die Bibel sondern auf den Sklaven gegründet ist. Sonst könnte man die angeblichen „biblische Beweise“ beim Gläubigen nicht einfach ungültig machen und durch neue ersetzen. Der hält an seiner ursprünglichen auf die Bibel gründeten Überzeugung fest.

    Ede

  • Sledge Hammer
    Juni 3, 2013

    @ Frank und Frei, Dein Zitat:

    „Doch befuerchte ich, dass diese grosse Lemmingfraktion gerade dann weiter Richtung Klippen marschiert.“

    Dein Vergleich mit der Lemmingenklasse ist treffender, als so mancher denken mag, denn wußtet Du, daß die Lemminge keineswegs gemeinschaftlichen Suizid begingen, wie in und aus der Tierdoku von Disney dargestellt und bekannt?

    Nein, sie wurden den Abhang hinuntergetrieben und/oder hinabgeworfen in’s Meer, um sie dort vollkommen entkräftet ersaufen zu lassen.

    zeit.de/stimmts/1997/1997_38_stimmts

    Liebe Grüße
    Sledge

  • Anna
    Juni 3, 2013

    Lieber Bruder, liebe Brüder und Schwestern,

    hab recht herzlichen Dank für die Zusammenfassung der NICHT ERFÜLLTEN HOFFNUNG. Wir wollen weiterhin beten, dass unsere Brüder merken wie sehr sie in die Irre geführt wurden.

    Gestern bei Dauerregen habe ich auch über den im Artikel zitierten Satz der bis 1996 im Erwachet stand nachgedacht, dass der Schöpfer Jehova Gott VERSPROCHEN hat, dass Paradies zu Lebzeiten der Generation von 1914 wiederherzustellen.

    Letztlich hat mich seinerzeit genau dieser Satz motiviert mich taufen zu lassen. Weil ich einfältig wie ich war dachte, wenn der Schöpfer etwas verspricht muss er es doch halten.

    Und das ist einfach rückblickend betrachtet die Höhe. Zu sagen Jehova habe etwas versprochen! Und sich nicht mal entschuldigen!

    Es geht ja munter weiter mit leeren Versprechungen. Hier noch ein WT-Zitat von vor 2 Jahren. Damals bin ich da aber schon nicht mehr d’rauf reingefallen.

    WT 15.05.2011 S. 15, Abs. 18 ZITAT
    Wach bleiben und sich bereithalten
    18 Mit der Welt heute geht es immer mehr bergab. Wer wollte da bezweifeln, dass sie seit 1914 in ihren letzten Zügen liegt. Das drohende Donnergrollen von Harmagedon ist sozusagen schon zu hören. Bald ist der Moment für den Menschensohn da, zu kommen und das Urteil Jehovas über die Gottlosen zu vollstrecken (Ps. 37:10; Spr. 2:21, 22). Sollte dieses Wissen bei dir und deiner Familie nicht etwas bewegen?
    ZITAT ENDE

    Wenn es donnert hat es ja vorher geblitzt. Das ist dann wohl das hellere Licht des Sklaven gewesen.

    Und wie gerne werden die Bethel-Beauftragten fotografiert, wenn auf den Kongressen die neueste Veröffentlichung freigegeben wird.

    Und die Warnung aus Prediger 12:12 sollten jeder noch organisationstreue Mensch sehr ernst nehmen:

    12 Im Übrigen lass dich warnen, mein Sohn: Es werden stets neue Bücher geschrieben – dein Körper wird müde, wenn du zu viel in ihnen forschst.
    13 Als Ergebnis dieser ganzen Gedanken will ich dir Folgendes mitgeben: Bring Gott Achtung entgegen und tu das, was er in seinen Geboten fordert! Das gilt für jeden Menschen.

    14 Gott wird über alle unsere Taten Gericht halten – seien sie gut oder böse – selbst über die Taten, die im Verborgenen liegen.
    (Neues Leben)

    Zeit die man vergeudet hat mich sinnlosen Predigtdienststunden kann man nicht zurückbekommen.

    Groll hegen bringt auch nichts. Das richtet die Liebe zu Grunde. Und der Teufel freut sich weil wir dann unter Umständen auch die Liebe zu Jehova und Jesus verlieren.
    Wir müssen nicht mithelfen die Welt zu retten, das hat der Christus schon gemacht. Ich lasse mir kein Lullaby mehr von der Organisation vorsingen. Weil ich dann schläfrig werde und durch ständige Beschäftigungstherapie den Glauben und somit das wirkliche Leben verliere.

    Liebe Grüße immer noch aus dem Regen
    Anna

  • Gaberta
    Juni 3, 2013

    Es tut wirklich weh, wenn man die WT-Brille geputzt bekommt.
    erst am Freitag erhielten wir die neuen Zeitschriften f. JUni und Juli
    schon allein die bildhaften Darstellungen erscheinen mir auffallend hässlich.
    Zum ersten mal denke ich, dass man solche Schriften nicht anbieten sollte.
    Dann noch die Erklärung auf der Rückseite des Studienwachturms
    „Was für eindrucksvolle Bilder“
    Was wird durch die ansprechenden, mit großer Sorgfalt hergestellten Bilder
    und Fotos bewirkt? Sie sind Lernhilfen, die das Denken anregen und Gefühle
    wecken.
    Verbunden in der Wahrheit
    liebe Grüße Gaberta

    ============================================================================

    Hallo Gaberta,
    gerade habe ich mit meiner Frau das Titelbild auf dem neueu Erwachet gesprochen.
    Sie und ich empfinden genau so wie du.

    l.G.

  • Turtel
    Juni 3, 2013

    habt Ihr auch gesehen, was auf dem Studienwachtturm Juli 2013
    hinter der Tür auf dem Boden liegt, was für ein „Nichtsnutziges Ding“? Ich muß in letzter Zeit öfter daran denken, welches Satan’s bevorzugte Themengebiete sind: Sex und Gewalt, wie in den Tagen Noahs. Beides ist in der ZJ Literatur verstärkt zu finden, Gewalt
    sehr viel auf den jworg Seiten speziell für Kinder und Jugendliche.
    Gruß, Turtel

  • Humility
    Juni 3, 2013

    ….Nichtsnutziges Ding… hinter der Tür?
    Leider kann ich hier nicht folgen, was genau siehst Du dort, außer den Schuhen und irgendw. Plastikflaschen?

    Danke und Gruß!
    H.

  • turtel
    Juni 3, 2013

    Ist nicht so wichtig, vielleicht geht bei mir da die Fantasie durch.
    Ich habe inzwischen so viele abartigen Dinge in den Zeitschriften und Broschüren gesehen, dass ich Mühe habe, die Bilder dort einfach zu ignorieren. Sie sind für mich das i-Tüpfelchen auf dem Beweis unter welchem Geist diese Organisation steht.
    Gruß, Turtel

  • Fuchs
    Juni 3, 2013

    Lieber turtel

    ich habs gesehen und bin etwas erschrocken. Deine Fantasie geht also nicht mit Dir durch.

    Liebe Grüße Hope

  • Humility
    Juni 3, 2013

    Ich habe soeben die gedruckte Version zur Hand genommen, im Gegensatz zur PDF die ich vorhin anschaute, könnte man in der (als PDF eindeutigen Plastikflasche) nun einen ‚Phallus‘ sehen – nun der Gedanke kam mir sofort, ohne das ich lange nachdenken mußte. Klar war ich durch Euch in eine Richtung beeinflußt – etwas zu finden… Meint Ihr das Selbe?

  • Fuchs
    Juni 3, 2013

    Lieber Humility

    ja genau das sieht man. Mir ist es sofort ins Auge gefallen. Obwohl ich den WT schon mehrmals in der Hand hatte, hinter die Türe habe ich nie gesehen, deswegen auch übersehen. Aber der erste Blick dahinter war sofort offensichtlich. Als Flaschen hab ich das nicht erkannt.

    Grüße
    der Fuchs

  • Ronaldo
    Juni 3, 2013

    Hallo turtle,

    Phantasie bzw. Fantasie (griech.: φαντασία phantasía – „Erscheinung“, „Vorstellung“, „Traumgesicht!!

    Im engeren Sinn als Vorstellungskraft bzw. Imagination ist mit Phantasie vor allem die Fähigkeit gemeint, innere Bilder und damit eine „Innenwelt“ zu erzeugen. Das Resultat dieser schöpferischen Kraft, das einzelne Vorstellungsbild, heißt auch Phantasma. Im heutigen Sprachgebrauch umfasst der Begriff „Phantasie“ in der Regel sowohl die Fähigkeit wie auch das Resultat des „Phantasierens“. Manchmal wird der Begriff auch abwertend gebraucht im Sinne einer Fiktion bzw. eines Hirngespinstes.

    Psychodynamisch wird das Auftreten von Phantasie erwartet, wenn Triebe nicht in der Realität ausgelebt werden können. Die Phantasie stellt nach psychodynamischen Vorstellungen dann sozusagen ein Ventil zur Triebbefriedigung dar.

    Also ich ich denke man muss mal wieder runterkommen, auch wenn viele absolut enttäuscht sind. Bei jedem Bild etwas sexistisches zu sehen ist schon krass!!
    Sorry aber das kommt bestimmt weil du so eine Abneigung gegenüber der Organisation der Zeugen Jehovas hast, so sieht es für mich als Ausstehender aus. Ciao

  • Maryam
    Juni 3, 2013

    Lieber Ronaldo,
    meinst du Phantasie als Als-ob-Handlung? Dass die Phantasie anstatt der Tat „geträumt“ wird? Wer sagt das? Siegmund? Zumindest sagt man über Psychpathen sie seien meist phantasiearm – deswegen „müssen“ sie ihre Tat ausführen, weil ihnen die Fähigkeit zur Symbolisierung fehlt oder nur rudimentär ausgebildet ist.
    Ansonsten geb ich dir vollkommen recht in Bezug auf die Bilder.
    LG
    Maryam

  • Martin@Turtel
    Juni 3, 2013

    Turtel, Du hast schon richtig gesehen. Schau dir mal die Kappe an, die oben an der Türe hängt. Den Kopf in der Mütze und den unter dem Schild der Kappe. Ich denke es geht hier um den gesamten Geist der bildlichen Darstellung, was ja schon hier zu genüge beschrieben wurde. Wie bereits von dir erwähnt…in vielen Bildern zu sehen. Aber schreiben wir nicht soviel darüber, nicht das wir unsere Selgora nicht wieder „auf die Palme bringen“.
    LG Martin

  • Glückskind
    Juni 3, 2013

    Nach längerer Abwesenheit freue ich mich, eine Vielzahl neuer Beiträge hier zu finden, die doch alle erlauben, eigene Beiträge zu verfassen, um
    a) der Wahrheitsfindung zu dienen,
    b) unangebrachte Kritk aufzudecken,
    c) die zu entlarven, die mit Ihrer Polémik genau den Fehler begehen, den sie anderen vorzuwerfen VERSUCHEN!

    Im Hinblick auf den obigen Beitrag gern nun meine _Sichtweise der Dinge:

    Falsche Erwartungen – wie entstehen diese?

    Nun, ganz allgemein kann ich hier konstatieren, dass WIR ALLE für unsere Erwartungen selbst verantwortlich sind.

    Auszug aus einem WT, WTG, 15.08.1997, S.16

    „Die Entwicklung der Ereignisse hat allerdings zu einem klareren Verständnis von Prophezeiungen geführt. Wie die Geschichte zeigt, sind die von Gott stammenden Prophezeiungen selten, wenn überhaupt, vor ihrer Erfüllung völlig zu verstehen. Gott sagte Abram genau, wie lange seine Nachkommen „ansässige Fremdlinge“ sein sollten „in einem Land, das nicht das ihre ist“, nämlich 400 Jahre (1. Mose 15:13). Trotzdem bot sich Moses vorzeitig als Befreier an (Apostelgeschichte 7:23-30).

    Oder nehmen wir die messianischen Prophezeiungen. Rückblickend scheint es klar zu sein, daß der Tod und die Auferstehung des Messias vorausgesagt wurden (Jesaja 53:8-10). Diese Tatsache begriffen jedoch nicht einmal Jesu eigene Jünger (Matthäus 16:21-23). Sie erkannten nicht, daß sich Daniel 7:13, 14 während Christi künftiger parousía oder „Gegenwart“ erfüllen sollte (Matthäus 24:3). Daher irrten sie in ihrer Berechnung um fast 2 000 Jahre, als sie Jesus fragten: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?“ (Apostelgeschichte 1:6). Selbst nachdem die Christenversammlung gefestigt war, kamen immer noch abwegige Vorstellungen und falsche Erwartungen auf (2. Thessalonicher 2:1, 2). Obwohl einige gelegentlich verkehrte Ansichten hatten, segnete Jehova zweifellos das Werk der Gläubigen im ersten Jahrhundert.“

    Ein ziemlich ehrliches Statement, find ich!
    Wenn im WT auf falsche Erwartungen Bezug genommen wird und deren Vorhandesein auch in der Christenversamlung ausdrücklich zugegeben wird, ja dann muss ich fragen, was genau die hier so zahlreich vorhandenen Polemiker noch erwarten, damit diese endlich anfangen, in ihren Beiträgen ein möglichst ausgewogenes bzw. ehrliches Bild der WTG wiederzugeben, denn dies wäre meines Erachtens korrekt.

    Aber nochmals: WIR sind für UNSERE ERWARTUNGEN verantwortlich.
    Ich führte zahlreiche Diskussionen mit Mitgläubigen darüber, wo genau in der zeit des Endes wir stehen und wie nahe das Ende nun wirklich ist.

    Wie die in o. g. Zitat eines WT angegebenen Bibeltexte zeigen,
    waren zu allen Zeiten Gläubige daran interessiert, Prophezeiungen Gottes in die Erwartungen und den Verlauf der Zeit, in der sie lebten, einzuordnen. Ich finde, das ist legitim.

    Auch verstehe ich, wenn einige sehr daran interessiert sind, Prophezeiungen im Zuge der Zeit einzuordnen.
    Auch hierin ist begründet, warum die _WTg bzw. der tuvSKL versucht, „auf dem Laufenden“ zu bleiben und aufrichtigen Gläubigen, die unvoreingenommen sind, Deutúngsversuche des Sklaven „als Denkanstoss“ mitzuteilen, nicht mehr, und dabei immer die Heilige Schrift heranzuziehen empfehlen.

    Es ist eben NICHT so, dass eine Interpretation „vorgegeben“ wird,
    wie soll das auch möglich sein, wenn doch der TUVSKL immer wieder selbst betont, dass er es nicht genau weiß.

    Hoffnung – worin begründet?

    Wir entscheiden, was wir warum erwarten und worauf wir folgedessen hoffen.

    „(Sprüche 13:12) 12 Hinausgeschobene Erwartung macht das Herz krank, aber das Begehrte ist ein Baum des Lebens, wenn es wirklich kommt.“

    Wie war doch die Worte des Salomo sind!

    Um so wichtiger erscheint im Lichte des Verfassers des Artikels
    „Die Frucht der Hoffnung“, dass auch hier Paulus‘ Aussage volle Bedeutung erlangt:

    „(Galater 6:7-8) . . .Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten; 8 denn wer im Hinblick auf sein Fleisch sät, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.“

    Aber konkret:
    Man kann durchaus kritisch feststellen, dass die Interpretation der „Generation_“ bei einigen unangebrachte Erwartungen gefördert hat. Gleichwohl war es eine Interpretation, WER hatte schon eine Genauere, heute sehen wír das distanzierter – und öußern uns gegenüber Dritten auch vorsichtiger.

    Ich denke, dass war zu allen Zeiten so unter Gläubigen, die seufzten und stöhnten aufgrund der Dinge, die in der Zeit, in der sie lebten, geschahen, gerade auch im Namen der Bibel o. anderen
    sogenannten „heiligen Büchern“.

    Lernen wir daraus?

    Allerdings kann ich nicht erkennen, wieso man aus all dem immer sofort und unwiderlegbar ableiten können soll, dass die WTG an sich ein Anhänger verschlingendes Monstrum ist, dass nur Macht ausüben will und an der Wahrheit im Sinne von Johannes 17 nicht interessiert ist.

    O spiritus simplicus……

  • Mani
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind!

    Du schreibst: „Man kann durchaus kritisch feststellen, dass die Interpretation der “Generation_” bei einigen unangebrachte Erwartungen gefördert hat. Gleichwohl war es eine Interpretation, WER hatte schon eine Genauere, heute sehen wír das distanzierter – und öußern uns gegenüber Dritten auch vorsichtiger.“

    Du stellst ganz lapidar in den Raum: „WER hatte schon eine Genauere“

    Was war in all den Jahren der verschiedensten Erklärungen nun denn das Genaue daran???

    Ich denke, dass Du gewisse, berechtigte Kritik an der WTG von Seite der Brüder hier auf BI einfach in Deinem nicht wahrhaben wollendem Verständnis einfach missverstehst, andererseits kann ich auch sehr wohl Deinen Unmut bezüglich der nicht enden wollenden übertrieben vorgebrachten unberechtigten Kritik mancher Brüder ebenso nachvollziehen!

    Eine ausgewogenere Sicht der Dinge von allen Beteiligten würde wohl für alle eher zum Vorteil gereichen.

    Zum Artikel „Die Frucht der Hoffnung“ möchte ich noch sagen, dass das Dargelegte sehr wohl den Tatsachen entspricht und daher nicht jeder generell für seine Erwartungshaltung selbst verantwortlich gemacht werden kann. Du machst damit die Opfer zum Täter. Ist das wirklich Deine vollständige Überzeugung?

    Liebe Grüße
    Mani

  • Dennis
    Juni 3, 2013

    Völlig realitätsferner Unfug!

    Gehe bitte zu Deinem Gruppen-Aufseher oder noch besser bei nächster Gelegenheit zum Kreisaufseher und teile ihm das mit was Du hier so beschönigend gepostet hast.

    Sage zu ihm:

    „Lieber KA, ich sehe die Lehren/Veröffentlichungen des Sklaven nur als DENKANSTOSS und ich fühle mich frei etwas anderes zu glauben. Auch fühle ich mich frei mit meinen Mitbrüdern über andere Sichtweisen als die, die der Sklave lehrt zu sprechen. Außerdem stelle ich fest, dass der Sklave sich selbst nicht sicher ist in Bezug auf einige Lehren und er uns KEINE INTERPRETATION VORGIBT an die ich mich gebunden fühlen müsste. Hier meine Ansichten zu 1914, Generation, Blut (füge hier die Dinge ein, die Du anders glaubst als der Sklave)“

    Wenn Du das getan hast, bin ich gespannt auf Deinen nächsten Kommentar hier auf BI.

    Gruß
    Dennis

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Hi, Dennis….

    ….längst geschehen, diese Diskussionen. Einige laufen latent weiter, weil wir nun mal viele Dinge nicht abschliessend verstehen und in der Bibel eindeutige Gebote zu den von mir evtl. näher zu bezeichnenden Themen nicht zu finden sind.

    Ich habe überhaupt kein Problem, solche Themen anzusprechen und auch an das Zweigbüro zu schreiben.

    Du hast Probleme? Vielleicht liegt es daran, wie Du die Dinge sagst……Dein Ton mir ggü. zeugt ja auch nicht gerade von Unvoreingenommenheit, aber wer bin ich schon……grins.

    quot lizet jovi…..

  • Neoveritas
    Juni 3, 2013

    Liebes Glückskind,

    die Gnade der späten Geburt sei Dir zugestanden! Ich vermute, dass Du das Jahr 1975 nicht bewußt miterlebt hast, wie ich das Jahr 1925 nicht bewußt miterlebt habe. Dennoch kann man aus der Geschichte lernen. Am besten aus der Literatur der WTG, die Du ja selbst gerne zitierst.

    Hier ein Zitat aus „Erwachet“ vom 22.August 1969, Seite 15

    „Wenn du ein junger Mensch bist, so mußt du dir auch über die Tatsache im klaren sein, daß du in diesem System der Dinge nie alt werden wirst. Warum nicht? Weil alle Beweise in Erfüllung biblischer Prophezeiungen anzeigen, daß dieses verderbte System in einigen wenigen Jahren (sic) enden soll.“

    „Als junger Mensch wirst du daher nie das Ende einer Laufbahn erreichen, die dir dieses System bietet. Wenn Du zum Beispiel zur Mittelschule gehst und eine Hochschulausbildung in Erwägung ziehst, so bedeutet das vielleicht auch sechs oder acht Jahre bis zum Abschluß in einem besonderen Fach. Aber wo wird sich dieses System der Dinge dann befinden? Es wird auf seinem Weg weit fortgeschritten sein, wenn es nicht sogar schon verschwunden sein wird!“

    Seither sind 44 Jahre vergangen…

    Ich möchte nicht wissen, wieviele Jugendliche diesem Rat gefolgt sind, um am Ende zu sehen, dass alles nur ein Posse war. Leider entwickelt man erst im späteren Alter kritisches Denkveremögen, um sich solchem Klamauk zu entziehen. Umso unverantwortlicher ist es, solch leichtfertigen Spekulationen, wie aus dem Munde Gottes kommend, zu proklamieren.

    Natürlich hatten auch die Jünger Jesu falsche Erwartungen bezüglich der zweiten Ankunft und der damit einhergehenden Ereignisse. Sie sind nur nicht zu den Menschen gegangen und haben diese falschen Prophezeiungen unter das Volk gebracht, wie bei Rutherford (1925) und F.Franz (1975)geschehen. Man hat damit den Schöpfer nicht nur lächerlich gemacht, was schon schlimm genug ist, sondern auch Zeugen Jehovas weltweit. Leider fehlt der LK jedwede kritische Selbstreflexion um diese Ereignisse aufzuarbeiten. Aber auch das ist ein Zeichen dafür, dass diese Organisation eben auch nur, bis auf die Knochen, menschlich ist. Religion und die damit zusammengehörige Eschatologie sind ein zu gefährliches Terrain, als das man sie einigen wenigen Jungs in Brookly allein überlassen sollte!

    Dir einen schönen Abend.

    Neoveritas

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Ich kann keinen Mangel an Selbstreflexion erkennen, wenn ich die Interpretationen über die mir bewusste Zeit von 50 Jahren so erinnere…….wohl aber bei denen, die hier der Meinung sind, sie könnten genau definieren, ob die WTG manipuliert und nicht reflektiert.

    Falsche Ansichten werden zur gegebenen Zeit als solche identifiziert und beseitigt……war das nicht schon bei den ersten christen so?
    oder bei moses?

    …..nichts ist beständiger als der Wankelmut des Menschen.

  • Shannon
    Juni 3, 2013

    Liebes Glückskind,

    ich gehe davon aus, dass du die Zeit vor 1975 nicht in der Organisation erlebt hast, sonst könntest zu dieses Zitat nicht von dir geben:

    Aber konkret:
    Man kann durchaus kritisch feststellen, dass die Interpretation der “Generation_” bei einigen unangebrachte Erwartungen gefördert hat. Gleichwohl war es eine Interpretation, WER hatte schon eine Genauere, heute sehen wír das distanzierter – und öußern uns gegenüber Dritten auch vorsichtiger.

    Es gab keinen Spielraum für Interpretationen. Das Jahr 1975 wurde in der Versammlung genannt, als das Ende des Systems, sowohl von den Ältesten, als auch von Kreisaufseher. Es wurden sogar Brüder ausgeschlossen, die es wagten, an diesem Dogma zu zweifeln.

    Ich wundere mich schon, wie du dazu kommst, den Brüdern und Schwestern zu unterstellen, sie hätten hier was fehlinterpretiert.

    Der Aufsatz ist eine wunderbare Zusammenstellung der Dinge, die nun mal passiert sind und es gibt glücklicherweise noch viele Zeitzeugen. Weißt du, wenn die Herren da oben wenigstens sagen würden: Wir haben Mist gebeut oder wir haben uns getäuscht, dann würden sie zumindest Größe zeigen. Schließlich machen wir alle Fehler.
    Aber zu behaupten, die Menschen hätten sich die falschen Erwartungen selbst zusammengereimt, ist schon eine Frechheit.
    Damit meine ich nicht dich, es wird ja inzwischen von der Führungselite behauptet, die Brüder und Schwestern hätten das falsch interpretiert.

    Ich wünsche dir sehr, dass du noch rechtzeitig erkennst, dass unser Hirte Jesus Christus seine Schafe selber hüten kann und keine Hirtenhunde braucht.

  • Alois
    Juni 3, 2013

    Liebe Shannon

    Ja ich habe das auch erlebt und in den damaligen gedruckten Versionen wurde folgendes gelehrt:

    Erwachet 22.4.1967 Seite 17 – 20: (Auszug)
    In welchem Jahr wären dann die ersten 6000 Jahre Menschheitsgeschichte und auch die ersten 6000 Jahre des göttlichen Ruhetages zu Ende? Im Jahre 1975. Das ist beachtenswert, besonders wenn man bedenkt, dass im Jahre 1914 die „letzten Tage“ begannen und dass die Geschehnisse unserer Tage, durch die sich biblische Prophezeiungen erfüllen, diese Generation als die letzte dieser bösen Welt kennzeichnen.

    Wachtturm 15.11.1968, S.691
    Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird? Vielleicht; wir wollen aber abwarten und sehen inwieweit die siebente 1000 Jahr Periode der Menschheitsgeschichte mit der sabbatähnlichen Tausendjahrherrschaft Christi zusammenfällt. … Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen.

    Königreichsdienst May 1974 (englisch)
    Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe, ist das kein Grund unsere Aktivität zu erhöhen? In dieser Hinsicht können wir etwas von einem Läufer lernen, der am Ende eines Rennens noch mal sprintet. … Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihre Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.

    Es gibt noch mehr Beispiele, ob gedruckt oder vom Podium verkündet.

    Ich habe noch die Worte eines Bruder Käberers aus dem Jahre 1972 im Ohr, der in seiner Ansprache zum Abschluss der Dienstwoche sagte:
    „Noch ein Jahr oder zwei Jahre, aber höchstens drei Jahre, dann haben wir es geschafft!“

    So sehen falsche Propheten aus.

    Liebe Grüße
    Dein Bruder Alois

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    OOh, da kann ich Dich beruhigen.

    Ich HABE die Zeit selbst miterlebt, auch die Extreme.

    Aber ich stelle deshalb nicht gleich alles in Frage, denn wir sind doch Menschen!

  • ilil
    Juni 3, 2013

    Hallo
    ich möchte gerne meinen dank aussprechen, an bruderinfo.
    danke für den tollen Beitrag.
    Glg
    ilil

  • Frank&Frei
    Juni 3, 2013

    dies ist eine schöne Zusammenfassung von Fakten bezüglich der besserwisserischen WT Gesellschaft, die ihre eigenen Anhänger verkauft um wie Fett stets oben zu bleiben.
    Wir wurden und werden weiterhin belogen, man hat den Anspruch, das Sprachrohr Gottes zu sein, gleichwohl man unterstreicht, nicht inspiriert zu sein. Dennoch fordert der Moloch Loyalität ein, seine Schmarren zu akzeptieren und anderen aufzuschwatzen.
    Sie drehen und wenden das Wort Gottes und kommen doch niemals zu einem kosnequenten ERgebnis, gleichwohl Jesus in aller Klarheit sagte, dass nur der Vater allein Tag und Stunde des Weltendes kennt.
    So bleibt die Masse der Zeugen an den Worten des WT haften, wie die Fliegen auf dem Klebestreifen des Fliegenfängers. Sie haften und haften, auch wenn sie innerlich versuchen frei zu kommen, da sie immer wieder von Zweifeln geschüttelt werden.
    Die Doktrin des Sklaven hält sie aber aber wie unter Hypnose in Gefangenschaft. Don Cameron nennt es „Captives of a concept“ Gefangene eines Konzeptes.
    Und jetzt, wo sie sehen, dass ihre Konzeption an Massenverführung nicht mehr vollends greit und mehr und mehr Kritiker aufkommen, da werden sie nervös und holen die WT Keule raus. Drohen auf dem jetzt gestarteten Bezirkskongress und verängstigen die Gläubigen.

    Ich habe 50 Jahre Glauben in diese Richtung investiert, habe mich prügeln lassen für sie, in übertragenen Sinn aber als Jugendlicher auch von den WEltmenschen.
    Ich habe in den ca 8 Versammlungen, die ich besuchte immer wieder nur selbstherrliche Ältgeste kennengelernt, die bei 0 sozialer Kompetenz und daheim bei Mutti unterm Pantoffel in der Versammlung ihre Selbstherrlichkeit auslebten und andere drangsalierten. Die Milde des Christus habe ich nur bei wenigen erfahren. Verlogen sind sie auch und was sie versprechen sind Versprecher.
    Sie haben so manchelei Seele auf dem Gewissen, die sich abgenabelt hat, aus Enttäuschung, Frust und Verbitterung.
    So mag das ein TRost sein, nicht mehr den Sklavenanbetern zuzuzählen, die dieser Einrichtung mehr Achtung zollen als dem Christus und sich damit völlig von Gott entfremden.
    Früchte reifen, egal ob sie gut oder schlecht zu speisen sind.
    Die WT Frucht fällt bald vom Baum, bzw ist schon gefallen und gärt nun munter vor sich hin, so dass jene, die davon essen trunken sind wie jene Tiere, die in Disneys Film „Die Wüste lebt“ aus den 50igern, von den vergorenen Früchten essen und dann ihre Purzelbäume schlagen.
    Bleiben wir nüchtern, lassen uns nicht einlullen von dem ewig gleichen Anspruch des Sklaven zu allem und jeden seinene überflüssigen Kommentar zu geben, Kommentare, die dann aufgesogen werden und bei den Älteren sitzen bleiben, so wie die Äußerung von 1968 das Organübertragung – TRansplantation – moderner Kannibalismus ist. So ist es tatsächlich, die das damals als junge Erwachsene lasen, haben es verinnerlicht und rekognizieren das heute noch so. Sie hängen am Sklaven ohne Wenn und Aber, schließlich dazu bestimmt, sein Los zu teilen, das niederreißt.
    Das wahre Leben erwächst aus der Realität und entbehrt des Wunschdenkens eines reliösen Clique, die inzig und allein daraafu ab zielt ihre Printprodukte unters Volk zu bringen um es zu versklaven, unter anderem mit billigen verborgenen Dämonenfratzen einer Sekte, die masonistischen Ursprungs ist und von daher immer wieder von der wahren Anbetung ablenkte, wie ein billiges und williges Werkzeug des Lichtbringers.

  • Manfred
    Juni 3, 2013

    Lieber Frank und Frei,

    Du hast etwas geschrieben, was mich sofort an einen Bibeltext erinnert hat: Sie drehen und wenden das Wort Gottes und kommen doch niemals zu einem kosnequenten ERgebnis, – Zitat Ende

    In 2. Tim. 3 wird ja von den letzten Tagen gesprochen und die LK zitiert in Ihren Publikationen immer nur die ersten 5 Verse. Dabei wären auch die darauffolgenden Verse sehr interessant und da diese auch zu den Zeichen der letzten Tage gehören, frage ich mich schon warum diese immer ausgelassen werden? Wir lesen:

    2.Tim. 3:6-9
    6 Denn von diesen sind die, die sich in die Häuser schleichen und lose Frauen verführen – die4 mit Sünden beladen sind, von mancherlei Begierden getrieben werden,
    7 immer lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. –
    8 Auf die Weise aber wie Jannes und Jambres Mose widerstanden, so widerstehen auch sie der Wahrheit, Menschen, verdorben in der Gesinnung, im Blick auf den Glauben unbewährt.
    9 Sie werden aber nicht weiter vorwärtskommen, denn ihr Unverstand wird allen offenbar werden, wie es auch bei jenen der Fall war.

    Wie genau treffen gerade diese Verse auch auf die Mitglieder der Zeugen Jehovas zu, wenn man zu dem Vers 6 bedenkt, wieviele Kindesmissbrauchsfälle mittlerweile offenkundig geworden sind und der Vers 7 ist das was mich beim Lesen Deines Kommentares hat aufmerken lassen:

    7 immer lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.

    Ich kenne keine Religionsgemeinschaft, die soviel Nachdruck auf das Lernen bzw. Studieren Ihrer Publikationen und der Bibel legt, wie dort. In den Programmpunkten geht es doch immer wieder darum, wenn man nicht im Glauben schwach werden will, muss man studieren, studieren und studieren und darf natürlich bei allem studieren nicht den Predigdienst vergessen. Predigdienst und studieren und Dir ist die Rettung sicher. Doch Jesus sagte, wer an ihn glaubt, der wird gerettet werden.
    Anscheinden sind wir mittlerweile beim Vers 9 angelangt, denn so offensichtlich wie in unserer jetzigen Zeit wurde noch nicht darüber diskutiert, wie sehr der Unverstand der LK offenbar gemacht wurde. Jeder neue WT gibt neuen Stoff um den Unverstand zu erkennen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Orakel Fred
    Juni 3, 2013

    Sehr treffend diese Verse kommentiert. Die NWÜ ist in diesem Falle sogar noch etwas deutlicher: Vers 7: die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

    Nicht zu vergessen die ganzen „Institutionen“ die zum „Lernen“ geschaffen worden sind: Theokratische Predigtdienstschule, Pionierdienstschule etc.

  • Glückskind
    Juni 3, 2013

    Frank&Frei,
    Du tust mir Leid. Gut, wenn Du Dich von Deiner evtl. vorhandenen falschen „Unterwürfigkeit“ befreit hast.
    Ich verstehe Dein Statement so, dass Du nun kein ZJ mehr bist – nun, wenn Du so ein „Gefangener“ von Äusserungen Dritten warst.
    Du warst also ein Sklaven-Anbeter?

    Niemand hat das von Dir verlangt!

    Wenn Du das Gegenteil behauptest, dann könnte es sein, dass
    a) Du etwas falsch verstanden hast,
    b) Du etwasnFalsches erwartet hast,
    c) DU die tatsächlichen FAKTEN nicht sehen WILLST.

    Denn:
    „(2. Korinther 1:24) 24 Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [euren] Glauben.“

    Oder, gemäß der Guten Nachricht:
    24Denn ich betrachte mich nicht als Richter über euren Glauben. „Meine Aufgabe ist es doch, zu eurer Freude beizutragen! Im Glauben steht ihr ja fest.“

    Du müßtest Dir also selbst Vorwürfe machen, sollte es so gewesen sein, dass Du Dir vorgeben lassen hast, was Du glaubst.
    Tust Du das? Deine verbitterten Worte sagen etwas anderes…..

    „(Johannes 8:31-32) 31 Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

    Bist Du nun frei, Frank&Frei?

    Oder eher „captured in your own concept“???

  • Frank und Frei
    Juni 3, 2013

    Glueckskind, es ist nicht zu uebersehen, wie sehr du den WT verteidigst. Du scheinst zu ignorieren oder nicht zu wissen, wie sehr in der Vergangenheit der selbsternannte Sklave seine Doktrin durchsetzte, unter anderem auch durch die Reisigen. Ich habe genau in Erinnerung, wie ein KA, inzwischen verstorben 1968 ueber die 1975er Lehre des Sklaven sprach: wer nicht an 1975 glaubt in kein ZJ.
    Und im KM 1975, engl Ausgabe hiess es, dass von Berichten gehoert wird, wo die Brueder ihr Hab und Gut verkaufen um die verbleibenden Monate im Dienst zu verbringen.
    Das war Doktrin von oben, die so perfvide gesetzt war, dass sogar Aelteste spaeter behaupteten, 1975 kam von unten, von den Glaeubigen.
    Die subtile Darlegung der Zeitschriften hat doch stets dazu gefuehrt, dass man ihnen hoeheren Wert als selbst der Bibel beimass und beimisst.
    Fuer mich und viele Mitleser hier sind das unumstoessliche Fakten.
    Mir wurde auch gelehrt, dass ein Schoepfungstag 7000 Jahre dauerte, ein Gedanke, der heute ad absurdum gefuehrt ist.
    Ja, du hast recht, jeder ist fuer seine Glauben verantwortlich, ob er die Luege des WT glaubt oder nicht. Aber was macht ein Glueckskind mit jemandem, der die Lehre des Sklaven oeffentlich in Frage stellt?
    Er schwaerzt ihn an und seine Anklaeger und Richter mustern ihn aus – nicht passend in eine Organisation, die erwartet, dass die Glaeubigen allem nachkommen, was man ihnen auferlegt.
    Doe Organisation wird zukuenftig sicher noch haerter vorgehen um ihr Glaubensmonopol zu verteidigen. Es brennt doch ueberall und Feuerloescher haben sie vergeigt so wie ihre jahrzehntelange Haltung, Kinderschaender nicht der Polizei zu melden. Und Eltern, die es taten wurden bis etwa 2002 kurzerhand vors Kommitte gestellt und bein Nichteinsehen gefeuert.
    Warum hat sich das geaendert? weil es deinem Herrn, dem Sklaven ans Budget geht. zig Millionen wurden schon gezahlt und das ist erst der Anfang.
    Mein Glaube war erschuettert, ob all der Korruption, die ich persoenlich erlebte. Ich kann besten Gewissens weder in der Ortsversammlung noch als JZ schlichthin fuer eine solche Organisation eintreten, wo das Geld schliesslich die Lehre bestimmt, eine Leere, die sich ausbreitet.
    Heute habe ich zu meinem Gott und Erloeser ein ausgeglichenes Verhaeltnis, wie ein Kind zum Vater, der mich immer aufnimmt im Gegensatz zu den Bestimmungen einer Sekte, die nicht einmal davor scheut, die Bibel zu faken.
    Wenn dann Menschen programmiert werden, dass sie sich gluecklich nennen, so erkennt man die Wirkung der Gehirnwaesche.
    Suum cuique frater

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Nun, ich wiederhole mich: Gut dass Du Deine Kritikfähigkeit wiederentddeckt hast.
    Jehova hat nie gefordert, dass Du diese an der Garderobe der Versammlung abgibst.

    Kindesmissbrauch: Ich kenne mehrere Fälle in denen sich Älteste korrekt verhalten haben und ein Involvieren der Justiz unterstützt haben.
    DASS berichtet hier niemand.

    zig Millionen: Mir sind keine Strafen bekannt, und ich bin in Erwartung, ob überhaupt eine Schuld feststellbar sein wird, die Geldstrafen und/oder schadensersatz rechtfertigen.

    1975: Ein alter Hut, ich kenne selbst genug Fälle dieser Art, ich habe mich an dem nie selbst beteiligt. Was BA und KA sagen wozu auch immer, das entbindet DICH nicht von Deiner Verantwortung für Deinen eigenen Glauben und Deine eigene Hoffnung.

    DIESE Verantwortung kannst du nicht abwälzen, DU bist Selbst verantwortlich.

    Und Glückskinder werden Niemanden „anschwärzen“, denn
    es gilt 2. Kor 1:24. Auch – oder gerade – für DICH.

    Grüßle

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Liebes Glückskind,

    Es ist wirklich nett das du dich bemühst den Glauben zu Verteidigen.
    Ich bin selbst noch in der Organisation. Dir muss ich aber sagen, das du leider keine Ahnung von ich SAG es mal, verwende es aber ungern „MANIPULATION“ hast. Du verwendest den Text wo steht: wir sind nicht Herren über euren Glauben“ gehe bitte auf YouTube und suche nach Gerit LÖSCH. Du wirst einen Vortrag aus dem BZK in Italien finden. Er dreht sich um HÖHERE BILDUNG. In dem Vortrag erwähnt er einige Male das sie nicht Herren über den Glauben sind. Aber immer wieder stellt er heraus welchen Segen nur die bekommen die nicht diese Bildung machen. Ja es schützt sogar vor Selbstmord.
    Ja Glücks Kind das ist Psychoterror bzw Manipulation. Wieso ich das sagen kann? Seit ich einige Seminare besucht habe zur Mitarbeiterführung in einem großen Konzern, wurden auch solche Maßnahmen besprochen. Wenn du das verneinst, dann nur deswegen weil du keine Ahnung hast. Dann lies dich in so ein Thema ein.
    Die Bibel macht nirgends unterschwellige Machtausübung.

    Es gibt genügend Beispiele in den WT-Artikeln. Und glaube mir es wirkt. (WENN… DANN…/ SOLLTEN WIR NICHT….)

    Wenn du Liebes Glückskind, Jehova liebst, wird dich dein Gewissen gegenüber Dir und deiner Familie anleiten in der Bibel zu forschen. All jene die das machen spüren den Segen bereits. Wenn nicht, darfst du vielleicht den Geist aus Römer 8:13-16 nicht spüren. Aber ich bin nicht Herr über deinen Glauben. (;

    DER VATER SCHENKT UNS LEBEN, DAS WIR NICHT VERDIENEN. UND WAS MACHEN WIR????
    JZ HÖREN AUF DEN WIEDERSACHER DER IN ETWA SAGT: Wieso soll Gott DIR was schenken?? Es gibt heute nichts Geschenkt.

    Versuche mal jemanden der Unendlich Reich ist, und dir was schenken will das nicht anzunehmen, er wird beleidigt sein.

    Denk BITTE NACH GLÜCKSKIND auch du liegst Jehova und Jesus am Herzen

    In Brüderlicher Liebe
    Die Birds

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Manipulation:
    „Allgemein ist Manipulation ein Begriff aus der Psychologie, Soziologie und Politik und bedeutet die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen (Camouflage, Propaganda).“

    Das meint ihr „birds“?

    Nun, wenn Du Führung mit Manipulation gleichstellst, dann hast DU etwas nicht verstanden.
    Ich bin auf dem Gebiet der Führung von Menschen in Unternehmen hervorragend ausgebildet. Daher weiß ich auch, dass Manipulation KEIN geeignetes FÜHRUNGSINSTRUMENT ist.

    Das von Dir erwähnte Beispiel der Manipulation durch den Bruder der LK ist keine Manipulation.
    Er sagt völlig unversteckt, das es lohnend ist, wenn man Gottes Königreich in seinem Leben an die erste Stelle stellt – übrigens ein Gebot Jesu. Und das es nicht von Nachteil ist, wenn man dafür auf eine weltliche Karriere verzichtet, die ausserdem auch einige unerwünschte Nebenwirkungen haben KANN, wie Erfahrungen zeigen.
    Übrigens auch meine Erfahrungen.

    Oh ja, das wünsche ich mir auch, dass wir alle uns eng an Gottes Wort halten:

    „(Römer 8:13-16) denn wenn ihr in Übereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben. 14 Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Ạbba, Vater!“ 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind.“

    Nur weil es ein Gleichnis von einem TuvSkl gibt, wissen wir das es einen geben sollte/könnte.
    HIER ist der sicher nicht zu finden, liebe Leser, DAS ist offensichtlich.

    Aber ja, ich liebe und lebe den Text aus Rö 8, keine Sorge ich war nie einem Sklaven versklavt und werde es nie sein, aber ich möchte ein Sklave Gottes ein, dass darf ich ja auch:
    Matthäus 6:24.

    Grüßle

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind

    Wollte man eine Lehre aus deinem Beitrag vom 3.6.13, 11:58 ziehen, dann die, dass man dem Sklaven nicht trauen und schon gar nicht blind gehorchen darf. Wir sollten uns eine eigene Meinung bilden und uns vom Sklaven nicht vorschreiben lassen, was wir zu glauben haben.

    Das kann ich nur ganzherzig unterstützen. Auch ich bin da ganz deiner Meinung. Deshalb versuche ich die Hintergründe stärker zu beleuchten. Der Sklave sieht einige Dinge sehr selektiv. Dazu vergessen die älteren Herrn wichtige Dinge zu erwähnen und verwechseln gelegentlich Jesus und den Sklaven.

    Damit das nicht falsch verstanden wird und aufgrund eines falschen Verständnisses ein Irrglaube entstehen kann, der die Rettung womöglich dem Sklaven zuschreiben könnte, engagiere ich mich ganzherzig, und dann behauten einige, wir seien Abtrünnige.

    Ist das noch zu fassen?

    Ede

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Hallo, Ede…
    nun was ich meinte ist, dss wir selbst für das verantwortlich sind, was wir glauben. Daher müssen wir auch selbst entscheiden was wir glauben.

    Mancher mag mich für Sklaven-versklavt halte, aber ich denke NICHT, dass wir dem SKLAVEN misstrauen müssen.
    Der verlangt NICHT von Gläubigen, dass diese SEINE Interpretationen ungeprüft übernimmt…….
    Manipulation ist meines Erachtens NICHT organisationsimmanent, aber es mag Gläubige geben, die meinen, sie müßten maniplieren.

    Und damit sind wir beim Kern: WIR sind Herren unseres GLaubens, wenn wir etwas Falsches glauben, dann sind wir selbst dafür verantwortlich. auch dafür, das wir usn manipulieren lassen….

    Quot lizet jovi, non lizet bovi!

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    » wenn wir etwas Falsches glauben, dann sind wir selbst dafür verantwortlich. auch dafür, das wir usn manipulieren lassen…. «

    Hallo glückskind

    Der größte Trick, den Satan anwendete, war die Menschen glauben zu lassen, dass es ihn nicht gibt. Damit wurden sie unvorsichtig und er konnte sie nach seinen Vorstellungen lenken und leiten.

    Wir werden so intensiv von Informationen beeinflusst, dass die Werbung Milliarden dafür ausgibt, um uns tun zu lassen, was sie wollen. Der Sklave hat Millionen ausgegeben, um Druckereien zu bauen, die Literatur herstellen, die uns in seinem Sinne beeinflussen. Neuerdings erklärt er den Predigtdienst und die Teilnahme an den Zusammenkünften zu vorgegeben Opfer, die wir zu erbringen hätten. Seine Einflussmöglichkeit auf seine Gläubigen ist ihm so wichtig, dass er Jesu Opfer als zu gering für unsere Rettung darstellt, und wir es durch unsere Opfer noch ergänzen müssten.

    Ich stimme dir uneingeschränkt zu, dass jeder für seinen Glauben selber verantwortlich ist, da er beim Vater dafür Rechenschaft ablegen muss. Doch der Sklave sieht auch das etwas anders. So fordert er augenscheinlich kritisch gewordene Brüder zu einem Gespräch mit zwei Ältesten auf, in dem der Bruder seine Haltung zum Sklaven erläutern muss. Nicht, dass er irgendetwas Verwerfliches getan hätte, es ist eine reine Gesinnungsprüfung. Wenn der Bruder sich nicht auf Kurs bringen lässt, wird man bestimmt seine Äußerungen, die geeignet sind ihm die Gemeinschaft zu entziehen, bezeugen können. Es reicht auch schon, wenn man ihn missverstanden hat.

    Es stimmt, dass der Sklave nicht verlangt, seine Interpretation in seinen Veröffentlichungen ungeprüft zu übernehmen. Doch diese Prüfung darf nicht ergebnisoffen sein. Damit beginnt auch schon seine Manipulation, nämlich, dass er sich nach außen offen und liberal gibt, obwohl er knallhart und autoritär ist und die Glaubensrichtung vorgibt. Man vergleiche nur den Studien-WT und den WT für die Öffentlichkeit.

    Ede

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Älteste entscheiden, wen sie für so „kritisch“ halten, dass sie mit ihm sprechen müssen, nicht der „Sklave“.

    Und – siehe Beispiel der Beröer – selbstverständlich prüft JEDER sowohl Bibeltextinhalte als auch Erläuterungen dazu selbst, und das IMMER ergebnisoffen.
    Es kann doch sein, dass der Betreffende – wie evtl. auch die Beröer – zu dem Ergebnis kommt, das er
    a) etwas derzeit NICHT versteht,
    b) etwas z. T. nicht oder anders versteht,
    c) etwas komplett anders versteht.

    Was dann? Nun, dann helfen alle mit, das Verständnisproblem zu klären. Und wenn das nicht möglich ist? Dann warten wir….bis wir ein klares Verständnis erhalten……siehe Generation.
    Oder Große Drangsal.

    Über Grundsätze oder Ge-/Verbote, die klar sind, brauchen wir nicht dikutieren, idR sind die klar zu verstehen und unmissverständlich, auch in ihrer Anwendung.

    Nimm z.B.
    (Matthäus 24:36) 36 Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater.

    Hat Jesus auch jetzt, setzt man voraus, er ist bereits im Himmel als König inthronisiert, auch keine Kenntnis von Tag und Stunde?
    Im Rahmen einer Leserfrage wude diese Frage behadelt –
    nun folgend ein Auszug, WT 1.8.96:
    „In Offenbarung 6:2 wird von Jesus gesagt, daß er auf einem weißen Pferd sitzt und auszieht, „siegend und um seinen Sieg zu vollenden“. Darauf folgen Reiter, die Kriege, Hungersnöte und Seuchen darstellen, wie wir sie seit dem Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 erleben. Jehovas Zeugen glauben, daß Jesus 1914 als König des himmlischen Königreiches Gottes inthronisiert wurde, er, der in dem bevorstehenden Kampf gegen die Bosheit auf der Erde die Führung übernehmen wird (Offenbarung 6:3-8; 19:11-16). Da Jesus inzwischen ermächtigt worden ist, in Gottes Namen zu siegen, scheint die Annahme vernünftig, daß ihm sein Vater mitgeteilt hat, wann das Ende kommen wird — wann er ‘seinen Sieg vollenden’ wird.“

    Aha, die Annahme des Verfassers der Antwort auf die zugrunde liegende Leserfrage formuliert „….scheint die Annahme vernünftig….!“

    Was ist nun aber mit Jesu Aussage aus Matth 24:36 – über den Haufen geworfen, heute wissen wir es besser oder wie?

    Wir gehen sicher zu Recht davon aus, dass Jesus auf dem weißen Pferd seinen Sieg vollendet, wenn er den Krieg von Harmagedon kämpft – aber wann wird das sein? Weiß erschon genau, wann? Muss er das wissen, bevor Harmagedon beginnt?

    Zurück zur Leserfrage: Muss ich das nun so übernehmen, was als Antwort in der Leserfrage formuliert wurde?
    Und wenn ich das nicht tue, weil es keine Bibelaussage dazu gibt, bin ich dann Abbtrünnig?

    Die Beröer prüften ob sich alle Dinge so verhielten!
    Und wenn sie die rüfung ohne Ergebnis beenden mußten, was Dann?
    Glaub oder stirb?

    Konkret: Annehmen können wir vieles, aber wir wissen NICHT AUS DER BIBEL, ob Jesus NUN Tag und Stunde kennt oder nicht.
    Folglich können wir auch nicht behaupten, er wisse es nun, denn DAS WISSEN WIR NICHT!

    cheerio!

  • edelmuth
    Juni 3, 2013

    Guten Abend Glückskind

    Deine Darstellungen in deinem Beitrag vom 4. Juni 13, 15:31 sind realitätsfern. Älteste entscheiden immer in Abstimmung mit dem Sklaven bzw. seinen Vertreten, den KAs und oft auch mit Selters. Deren „Rat“ ist für sie bindend, auch dann, wenn er keine biblische Grundlage hat und einige Älteste persönlich anders entscheiden würden.

    Die Handlungsweise der Beröer ist nachahmenswert. Allerdings siehst du das Problem eines Missverständnisses stets bei dem Bruder, der anderer Meinung ist, nie beim Sklaven. In deinem Beispiel ist von vorneherein festegelegt, wer irrt und wer sich ändern muss.

    Durch dein Abwarten auf klareres Verständnis beim Sklaven ordnet du deine Glauben nicht Jesus oder Jehova, sondern dem Sklaven unter. Du willst so lange warten, bis der Sklave als deine übergeordnete Autorität dir eine nachvollziehbare Erklärung für deine Zweifel an seinen Lehren liefert, damit er weiterhin Herr über deinen Glauben bleibt. So etwas lehne ich vollständig ab. Mein Haupt ist und beleibt Jesus.

    Sicherlich brauchen wir über Grundsätze nicht zu reden. Sie sind all jenen klar, die sich fest an die Vorgaben des Sklaven halten. Wer sich aber in der Bibel umsieht, wird schnell Differenzen zum Sklaven feststellen, und dann ist nichts mehr klar.

    Ob Jesus tatsächlich bereits jetzt schon ermächtigt wurde, wissen wir nicht. Du stellst es aufgrund der Lehre des Sklaven als Tatsache dar und behauptest, dass es vernünftig zu sein scheint daraus zu schließen, dass …. Deine Argumentation ist hohl wie ein Pfaffe.

    Du sprichst den Sündenfall von 1975 an. Offenbar warst du nicht dabei. Sonst würdest du wissen, dass man all jenen die Gemeinschaft entzogen hat, die behaupteten, die Große Drangsal und Harmagedon können noch nicht kommen, weil Babylon die Große noch fest im Sattel sitzt und der Ruf nach Friede und Sicherheit noch nicht erschallt ist.

    Eins halte ich dir aber zu Gute, nämlich, dass ich früher selber so geredet habe.

    Ede

  • Hopefull
    Juni 3, 2013

    Liebes Unglücks Kind

    warum werden dann die, die Herr über ihren eigen Glauben sind, aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausgeschlossen?

    Hope

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Ich kenne keine derartigen Ausschlüsse, hopeless.

  • Fuchs
    Juni 3, 2013

    ja ja liebes Zankkind

    wie war das mit diesen drei Affen? Dann kennst Du jetzt so einen Fall, nämlich meiner. Wir stehen kurz vor dem Ausschluss, weil wir die Wahrheit gesagt haben und uns öffentlich zu Jesus bekannt haben.

    Cheerioooooo…oder Schluckauf

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    Ach was ich unbedingt noch anbringen möchte – dein weiser Slogan – auf wen das wohl zutrifft?
    Wer ist hier den Ochse den du ja auf jeden hier anwenden möchtest – oder wolltest du nur dich selbst ins rechte Licht rücken?

    lt. Wikipädia:
    Das lateinische Zitat wird benutzt, um Ungleichheit in der gesellschaftlichen Stellung und damit verbundene Privilegien zu akzentuieren.

    Mögliche Interpretationen:
    „Was dem Jupiter geziemt, geziemt dem Ochsen (noch lange) nicht.“
    „Die Kleinen henkt man, die Großen lässt man laufen.“
    „Was der Meister darf, darf der Lehrling noch lange nicht.“
    „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“
    „Was dem Reichen erlaubt ist, ist nicht auch dem Armen erlaubt.“
    „Was dem Offizier erlaubt ist, kann dem Soldaten verboten sein.“
    „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.“

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Gib es auf, Du verstehst es nicht.

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Lieber Mathäus, Liebe Geschwister,

    Ich denke, wir sollten diesen Rat von unserem Herrn anwenden.
    Wir wollten doch nur Helfen, aber was kommt zurück.

    Matthäus 7:6 HFA
    Werft, was heilig ist, nicht vor die Hunde! Sie werden euch angreifen und in Stücke reißen. Und werft eure Perlen nicht vor die Säue! Sie werden die Perlen nur zertreten!«

    Wenn du nur 5% von dem Erleben konnte was hier einige mitgemacht haben bzw mitmachen würdest du vielleicht eine Träne vergießen. Hier sieht man was aus einem Herzen werden kann. Wir vergießen nur eine Tränen wenn wir sehen wie in anderen Laendern ein WT über setzt wird, und meinen Jehova steht dahinter. Sehen wir eine Familie die Aufgrund unbarmerzigkeit getrennt wurde, und oft schon Selbstmord im Spiel war, ja da lachen einige und sagenm das passiert wenn wir die ORG verlassen. SAG mal WELCHEN GOTT BETEST DU AN??????

    Glücks Kind, ich schäme mich für Jehovas Zeugen, denn das was du da von dir gibst, zeigt nur das du in der Ecke stehst, und angreifst.
    Und ich bin mir SICHER nicht alle JZ denken so.
    Es ist wirklich schade um Dich…

    Das war mein Letzte Kommentar an dich. Ich brauche mein Öl für erbauendere Gespräche.

    Sorry
    Die Birds

  • M.
    Juni 3, 2013

    Sobald etwas mehr Jesus erwähnt wird, oder auch nur ein Bibeltext, der ihn zentriert, gehen bei den meisten ZJ rote Warnlampen an.

    Warum ist das so?

    Ich finde, das sagt etwas über die tägliche geistige Ernährung aus.

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    Zu meinen Zitaten habe ich einen guten Spruch gelesen – wie wahr:

    Die Stütze einer Lüge ist immer eine weitere Unwahrheit !

    …oder wie es Gottes Wort ausdrückt:

    Spr. 30:5 Was Gott sagt, ist wahr und zuverlässig; er beschützt alle, die Schutz bei ihm suchen. 6 Füge seinen Worten nichts hinzu, sonst zieht er dich zur Rechenschaft, und du stehst als Lügner da!

    Liebe Grüße Matthäus

  • Matthäus
    Juni 3, 2013

    Ich habe vergessen mich für den sehr ausgewogenen Aufsatz zu bedanken – das möchte ich hiermit nachholen. Ich kann nur mehr sagen erschütternd ! Es kommt ein gerechter Zorn auf über die Unverfrorenheit wie man ein Millionenvolk an der Nase herumführt – die Karotte oder Wurst laufend den Leichtgläubigen vor die Nase hält und für die eigenen Vorteile missbraucht.

    Zum „das Ende steht unmittelbar bevor“ nur von ca.20 Jahren und jeweils nur ein Zitat pro Jahr wie es jeder in der Zeitschriften nachlesen kann noch diese Belege:

    Erwachet 1999 8.12. Seite 10
“Eine völlig neue Welt steht unmittelbar bevor.“


    Wachtturm 1998 1.3. Seite 7
“Tatsächlich steht das Gericht an der ganzen Menschheit unmittelbar bevor.“

    

Wachtturm 1997 1.4. Seite 11
“Die sich ständig verschlimmernden Weltverhältnisse sind ein unleugbarer Beweis dafür, daß eine gewaltige Änderung – ja eine großartige Befreiung – unmittelbar bevorsteht.“


    Wachtturm 1996 15.7. Seite 23
“Weil das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge unmittelbar bevorsteht und die Probleme noch nie so drückend waren wie heute.“



    Wachtturm 1995 15.4. Seite 15
“So furchterregend diese Bombenexplosion auch war, sie verblaßt zur Bedeutungslosigkeit im Vergleich zu dem „großen und furchteinflößenden Tag Jehovas“, der unmittelbar bevorsteht.“
    

Wachtturm 1994 1.10. Seite 8
“Und jetzt scheinen die Nationen nahe daran zu sein, eine Behauptung aufzustellen, die unmissverständlich signalisieren wird, dass die Vernichtung der Welt unmittelbar bevorsteht.“



    Wachtturm 1993 1.3. Seite 4
“Es gibt triftige Gründe zu der Annahme, daß die Drangsal unmittelbar bevorsteht.“


    Wachtturm 1992 1.7. Seite 32
“Tatsächlich deutet die Erfüllung biblischer Prophezeiungen darauf hin, daß dieser Tag unmittelbar bevorsteht.“



    Wachtturm 1991 15.7. Seite 5 
“Unmittelbar vor uns liegt die große Drangsal.“


    Wachtturm 1990 15.10. Seite 19
“Aber das Elend auf der Erde beweist, daß das Ende der Herrschaft Satans
unmittelbar bevorsteht.“

    

Wachtturm 1986 15.2. Seite 6
“Und in der Bibel wird auf zukünftige Ereignisse hingewiesen, die anzeigen werden, daß die Apokalypse unmittelbar bevorsteht.“


    Wachtturm 1984 15.2. Seite 23
“Die Prophezeiungen der Bibel konzentrieren sich auf unsere Zeit. Sie zeigen uns, was unmittelbar bevorsteht.“



    Wachtturm 1983 1.11. Seite 7
“Wir wissen, daß Befreiung unmittelbar bevorsteht.“


    Wachtturm 1982 15.11. Seite 9
“Die Bibel prophezeit eine von Gott bestimmte universelle Säuberungsaktion, die unmittelbar bevorsteht.“



    Wachtturm 1981 1.5. Seite 24
“Deshalb muß die „Wächter“- Klasse dringend die Warnung erschallen lassen, daß das „Jahr“ des Wohlwollens Jehovas zu Ende geht und sein „Tag der Rache“ unmittelbar bevorsteht.“


    Wachtturm 1976 15. 3. Seite 177
“Wir wissen, daß Babylon der Großen und ihren politischen Vernichtern jetzt die „große Drangsal“, die die größte der Menschheitsgeschichte sein wird, unmittelbar bevorsteht.“

    

Wachtturm 1975 15. 10. Seite 635
“Die Erfüllung der Prophezeiung Jesu Christi über den „Abschluß des Systems der Dinge“ zeigt, daß die Vernichtung dieses Systems unmittelbar bevorsteht.“

    
Wachtturm 1974 1. 3. Seite 139
“Da der Zeitpunkt, an dem alle Feinde des Messias und rechtmäßigen Königs der Erde hingerichtet werden, unmittelbar bevorsteht.“



    Wachtturm 1973 1. 11. Seite 668 
“Im Gegensatz zu diesen treuen Dienern der alten Zeit stehen wir unmittelbar an der Schwelle des neuen Systems.“

Wachtturm 1972 1. 3. Seite 131
“Diese Änderung wird sich zu unserem Segen auswirken, sofern wir jetzt die Gelegenheit ergreifen und herausfinden, was wir tun müssen. Sie steht unmittelbar bevor.“

    

Wachtturm 1971 1. 6. Seite 344 
“Alles deutet darauf hin, daß Gottes neue Ordnung unmittelbar bevorsteht.“ 

Wachtturm 1970 1. 8. Seite 470
“Da das alte System der Dinge, dessen Gott Satan ist, nun bald zu Ende geht und das neue System unmittelbar bevorsteht, sollten wir den Weg, der in die Vernichtung führt, jetzt unverzüglich verlassen.“


Eine weitere Spezialität der WTG ist die Veröffentlichung von dubiosen Zitaten der Sensationspresse, um ihre Endzeithysterien stärker zu gewichten, wie z.B.: 
“In 10 bis 15 Jahren wird jeder Mann, jede Frau und jedes Kind unserer Hemisphäre eine Gasmaske tragen müssen, um außerhalb des Hauses am Leben zu bleiben.“ Erwachet 1971 22. März, Seite 5



    Was beweisen diese Fakten? 

Gläubig akzeptiert er deren Speise zur rechten Zeit. Zweifel wären ihm da zweifellos sündhaft. Die WTG weiß damit umzugehen und so beginnt eine ihrer Lieblingsargumentationsketten mit dem Wort: ZWEIFELLOS! 

Zweifellos verhält sich dieses oder jenes so. Und wenn das so ist, dann muss es zweifellos so sein. Und so wird aus zweifellos die Wahrheit. Zweifellos nur bis zu deren Berichtigung, die immer dann erfolgt, wenn das Licht heller wird. Und da gibt es keine Energiekrise. Nur ab und zu Kurzschlüsse.

Aber die Wahrheit, die durch fremde Hände geht, ist eine Wahrheit aus zweiter Hand. „Prüfet alles und am Guten haltet fest“ – so bemüht man zwar den Apostel Paulus, schiebt aber gleich hinterher, dass diese Prüfung vom hausinternen Sklaven bereits für alle ZJ durchgeführt wurde. Diesem solle man vertrauen und man müsse doch loyal anerkennen, dass man ohne ihn nie die Wahrheit der WTG erkannt hätte. Siehe Wachtturm 1990, vom 1.12. auf Seite 19. 


    Des Herrn Wiederkunft ist 1874, behauptete Russel, der Gründer der WTG. Nein – 1914, berichtigte er später und daran hält die WTG bis heute fest. Im Wachtturm von 1970, 1. Februar Seite 86, wurde frei von allen Zweifeln erklärt: „Sagte Jesus nicht, diese Generation werde nicht vergehen, bis alle diese Dinge erfüllt wären? Nach Psalm 90:10 beträgt die Lebensspanne einer Generation siebzig bis achtzig Jahre. Der Generation, die das Ende der Zeiten der Nationen im Jahre 1914 miterlebt hat, bleiben nicht mehr viele Jahre.“

    

Im Wachtturm von 1995, 1. November, Seite 17-18, wurde diese – zweifellos vom Geist geleitete – Generationenlehre aufgehoben: „…so hat Jehovas Volk manchmal Vermutungen angestellt, wann die „große Drangsal“ beginnen wird, und dies sogar mit Berechnungen über die Länge der Lebensspanne der Generation seit 1914 verbunden. Doch wir wollen „ein Herz der Weisheit einbringen“, nicht dadurch, daß wir darüber spekulieren, wie viele Jahre oder Tage eine Generation dauert, sondern dadurch, daß wir uns Gedanken darüber machen, wie wir „unsere Tage zählen“, das heißt Jehova freudig lobpreisen (Psalm 90:12).

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Siehst Du Matthäus, DU lieferst einen Beweis dafür, das der tuvSkl
    nicht dogmatisch ist:

    „
Im Wachtturm von 1995, 1. November, Seite 17-18, wurde diese – zweifellos vom Geist geleitete – Generationenlehre aufgehoben: “…so hat Jehovas Volk manchmal Vermutungen angestellt, wann die “große Drangsal” beginnen wird, und dies sogar mit Berechnungen über die Länge der Lebensspanne der Generation seit 1914 verbunden. Doch wir wollen “ein Herz der Weisheit einbringen”, nicht dadurch, daß wir darüber spekulieren, wie viele Jahre oder Tage eine Generation dauert, sondern dadurch, daß wir uns Gedanken darüber machen, wie wir “unsere Tage zählen”, das heißt Jehova freudig lobpreisen (Psalm 90:12).“

    Weiter so!

    Honi soit quy mal y pense…….

  • Matthäus an glückskind
    Juni 3, 2013

    Und warum liebes Glückskind werden dann Brder und Schwestern als böse Abtrünnige ausgeschlossen wenn sie solch falsche Lehren VOR IHNEN aufgeben, weil es keine biblische Stütze gibt? Und das nennst du NICHT DOGMATISCH? Was ist das dann? Es gibt Menschen de ind Realitätsverweigerer, du bist einer davon und zusätzlich noch unbelehrbar wie alle die gut gemeinten Kommentare an dich das mehr as zeigen!
    Ich würde einmal über Titus 1:10,11 nachdenken wie treffend die Bibel selbst vor solchen Menschen warnt!
    Ich wünsch dir Weisheit und vorallem Einsicht!
    Lg. Matthäus

  • glückskind
    Juni 3, 2013

    Bist Du so ein Ausgeschlossener? Ich kenne KEINEN Fall, in dem jemand ausgeschlossen wurde, weil er unsichere Interpretationen nicht ungeprüft übernimmt.

    Beröer! Schon mal gelesen.

    Ooh Spiritus simplicus……

  • Alois
    Juni 3, 2013

    Ich habe mal versucht zusammenzuzählen, bei 20 Geschwister habe ich aufgehört zu zählen.
    Du solltest Dich besser Pechvogel nennen, denn wer anstelle dem Herrn Jesus zu folgen dem Herrn Baal Organisation folgt, wird vom Pech heimgesucht werden.
    Lese mal die Bibel, schon immer hat die Führung des Volkes Jehovas das Volk ins Unglück gestürzt. Selbst David, als er sein Volk zählen wollte. Aber der Skave nimmt alles Gute der Bibel für sich in Anspruch und alles Schlechte ist die Christenheit.

    LG
    Alois

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Na dann hast du du Augen zu gemacht.
    Wir sind genau deswegen ins Visier der Behörden geraten. 🙂
    Und glaube mir es ist nicht Lustig. Es ist aber eine innerliche Freude Jehova und seinem Sohn treu zu bleiben.
    Das sind Empfindungen die kann man nicht erklären.

    LG
    Die Birds

  • B.
    Juni 3, 2013

    Bei mir ist es auch bald soweit, bin wg. eines Bibeltextes über Jesus im engsten Visier.
    Gruß
    B.(umerang)

  • Birds
    Juni 3, 2013

    Liebes Glückskind,

    Du schreibst, das der Angegebene Artikel ein Beweis ist, das der TUVS nicht dogmatisch ist. Bitte beantworte mir folgende Fragen.

    1. Warst du beim Entwurf der Lehre dabei? Nein? Da steht doch Jehovas Volk, und nicht der TUVS hat sich vergab.
    2. 1914 + 80 Jahre = 1994 oder? dh 1994 waren schon einige 80 oder?
    3. Was würdest du machen, wenn du merkst das dir die Menschen weg sterben, ohne das das Ende kommt?
    4. Meinst du Jehova sagt kurz vor 12:00, ich gebe euch nun andere DATEN.?
    5. Bitte zeige mir eine Prophezeiung, die nicht klar durch Propheten prophezeit wurde.?
    6. Bitte wieso soll der TUVK die Daten wissen, wenn es nicht mal der Sohn weis?

    Zum Punkt 1 kann ich dir sagen, das du bei diesem Artikel genau auf die Manipulation hereinfällst.

    Sie haben 1914 gelehrt, und du hast ihnen vertraut. Jetzt sagen sie zu dir ne meine Liebe oder lieber da hast du was falsch verstanden.

    Gehe bitte zu einem PSYCHOLOGEN, und Frage ihn was er von diesem Satz der LK sagt.
    Es ist hart, aber deswegen werden viele Frauen, die von Ihren Männern geschlagen werden NIE zur Polizei gehen, warum? Weil sie das Problem immer bei sich selber suchen. Erst wenn diese FRAU in Sicherheit ist, kann sie sich langsam öffnen.
    Leider Arbeitet der Sklave genau auf dieser Schiene.

    Und jetzt die letzte Frage: HAT JEHOVA SOLCHE METHODEN NÖTIG?

    LEIDER , UND WIRKLICH LEIDER ist es sehr schwer dies Anzuerkennen.
    Um WIRKLICH HILFE ZU BEKOMMEN, MÜSSEN WIR DEN HIMLISCHEN VATER UM HILFE BITTEN. NUR ER KANN UNS DURCH CHRISTUS HELFEN.

    Und glaube mir, wir sind zwar noch drinnen, aber Christus gibt dir die Kraft. Es anzunehmen bei UNS.
    Aber du hast Recht, wir müssen objektiv bleiben.

    LG
    Die Birds

  • Glückskind
    Juni 3, 2013

    Ooh spiritus simplicus:
    Du willst wirklich sagen, wenn der tuvSkl formuliert „Jehovas Volk“, dann schließt er sich selbst aus? ER gehört also nicht zu Jehovas Volk?
    Nein, er ist ein Teil des Volkes, schließt sich hier nicht aus und meint damit auch sich selbst.
    Es gibt keinen Grund, eigene Fehlangaben zu korrigieren und Fehler zuzugeben.

    Der derzeitig für uns zustädinge KA erzählte interessante Details, die zeigen, das der tuvSkl nicht im Elfenbein vorsich hinwerkelt:

    „Öfter kommt es vor, dass Übersetzer eines Zweiges für zu übersetzende Texte Verbesserungen AM ZU ÜBERSETZENDEN TEXT vorschlagen, da danach die Übersetzung in der Sprache der Übersetzer leichter fällt bzw. genauer möglich ist.
    Dabei berücksichtigen die Übersetzer auch Erkenntnisse aus eigenen Bibelstudien oder von Verkündigern aus dem eigenen Zweig, wenn passend.
    Diese Erkenntnisse werden dann an den tuvSkl zurückgesandt, der befasst sich mit den Vorschlägen, und wenn alle miteinander die neue Formulierung für besser halten, wird das Original entsprechend modifiziert.“

    Gefällt mir, diese Kollektive Arbeit an Hilfsmitteln für das Bibelstudium.

    1914: Ist nicht relevant, ob ich DABEI war, als diese LEHRE entstand. Mittlerweile ist die Geschichte.

    Hätte ich nur wegen des Datums meinen Glauben ausgeübt, wäre es dann ein Glaube, wie in Christus vorlebte? nein, siehe Matth 24:36.

    Leider kann ich noch imme4r nicht erkennen, wo ich hier manipuliert bzw. mein Bewusstsein kontrolliert wird.
    der tuvSkl hat es nicht getan, IHR werdet es auch nicht schaffen.

    Ich muss die Schuld dafür, was ICH glaube, tatsächlich bei mir suchen – 2. Kor 1:24. Ich musste doch nicht mit der Generationenlehre alte Version von haus zu Haus gehen. Das war – wenn – meine Entscheidung.

    Das hat aber nun wirklich nichts mit Frauen zu tun, die von Ihren Männern geschlagen werden, daraufhin Schuld bei sich suchen und Nicht zur Pozilei gehen.
    Der Vergleich passt hier überhaupt nicht.
    Gleichwohl hbae ich dazu eine Meinung: Diese Frauen gehn vor allem deshalb nicht zur Pozilei, weil sie es total peinlich finden, zugeben zu müssen, dass sie so schlechte Männer haben.

    Zum Psychologen werde ich sicher nicht gehen, wer geht denn DA hin?

    Ich hoffe, das ich zumindest klarstellen konnte, wie ICH zur o. g. Problematik stehe.

    Glückauf!

  • Hopefull
    Juni 3, 2013

    Natürlich trägt man auch eine gewisse Verantwortung für das Tun und für die Lehren der Organisation. Das was Du hier erzählst Kind, ist nur halb richtig.
    Offb. 18: 4:
    ….geht heraus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfängt.

    Du wirst jetzt natürlich ganz überheblich sagen, wir ZJ sind aber das Volk Gottes, auf uns trifft das nicht zu.
    Dann vergiss nicht, dass das Gericht zuerst im eigenen Hause anfängt.
    Diese Texte zeigen sehr wohl, dass wir auch eine Mitverantwortung haben. Oder willst Du Gott als Lügner hinstellen?

  • Frank und Frei
    Juni 3, 2013

    hallo birds,
    das beste Argument, was die Sklavenhorde blosstellt ist doch einfach die Bibliothek der WT Schriften. da die Zeugen schon immer sich in der Wahrheit sahen – was ist das fuer eine Wahrheit, die staendig uebderholt ist. Gott wird niemals solche Lehren segnen.
    das gedruckte von einst steht heuer im Giftschrank. man begruendet es mi heller werdendem Licht – eine schoene Ausrede, die zugleich Gott verspottet. und wer oeffedntlich mal darueber sprficht wird gesilenced. wer die Luege lebt hasst den, der die Wahrheit spricht

  • Empört_Euch!
    Juni 3, 2013

    Hallo Glückskind, ich wurde ausgeschlossen weil ich die „Blutfrage“ oder besser gesagt die unbiblische Regel des Sklaven verworfen habe und dies mit der Bibel begründet habe! Mir wurde geraten wie einst Galilei zu wiederufen oder ich muss gehen! Du hast keinen Plan von dem was hinter den Kulissen abgeht – aber wenn es dein Wunsch ist bleibe weiter ein ZJ, jeder soll so leben wie es ihn glücklich macht! Nur erkläre uns Mutigen nicht, dass es keine Manipulation gibt und das der Sklave dich nicht an seine Regeln bindet – dafür sind wir zu alt :-)!

  • Glückskind
    Juni 3, 2013

    Hallo, „empört_Euch“!
    WAs genau war denn der Grund für einen Ausschluss in Verbindung mit der Blutfrage?
    Ich würde mich freuen, wenn Du mich aufklärst.

    cheerio!

  • Empört_Euch!
    Juni 3, 2013

    Denken lassen wir andere – wir folgen nur!

    Les die Bibel, dann les die Regeln des Sklaven, dann studiere die medizinischen und medizintechnischen Grundlagen zum Thema Blut und Blutbestandteile. Wenn du dann noch Fragen hast oder der Groschen nicht fällt, helfe ich dir gerne.

  • Wolseley
    Juni 3, 2013

    Lieber Frank&Frei

    Dein Komentar ist OK, wo man hinhört, ist nur noch ein Hinschleppen, ohne elan und ohne Pepp, wie ich schon geschrieben habe,die LK. und der WT ist die gefährlichste Geistige Droge die es überhaupt gibt, als ZJ darf man nicht denken, wer denkt entfernt sich von dieser Satanischen Organisation.

    Habe schon den vorschlag gemacht, neben der Garderobe muß ein Regal stehen, wo das Gehirrn abgelegt werden soll, denn nur Gehirrnlose schlucken so einen geistigen MÜLL; wie Du geschrieben hast, in den 50 Jahren wo Du in die Vers. gehst hörst Du immer das selbe, so geht es mir auch, wenn man diese Heuschelei sieht, die von der Büne kommt, man kann sagen, jede minute die man da verschwendet ist schade.

    Wenn man in den Wald geht und die Vögel zuhört, hat man mehr von.

    So geht es mir, mit den ganzen gesang der Vögel und wenn man über sich selbst lachen kann, dann hört man seinen eigenen Vogel – der übertönt sie alle, „Geht es Dir auch so ?“

    Mit freude in die Zukunft blicken, Jehova und den Christus treu sein und bleiben, das ist das A und O

    Gruß Wolseley

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