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Bruderinfo

Kommentare (159)

  1. Uwe Schöning says:

    Zum Thema „Wer stirbt, ist von der Sünde freigesprochen.“

    Der Lohn, den wir aufgrund der Sünde erhalten, ist nun mal der Tod!
    Dies ist wahr. Doch unser Ziel ist nicht der Tod, sondern das ewige Leben.
    Denn nicht der Tod ist die Lösung des Problems, sondern Jesu und unser Glaube daran, dass er die Sünde, die Unvollkommenheit wegnimmt.

    Jesus hat Menschen von den Toten auferweckt. Die Bibel spricht zwar nicht davon, dass sie wieder gestorben sind, aber wir dürfen davon ausgehen.

    Zum eigentlichen Thema dieses Aufsatzes kann ich nicht viel sagen. Es ist für mich als Wieder-„Neueinsteiger“ mit wenig Zeit, sehr sehr viel Stoff, den ich für mich noch selbst verarbeiten und untersuchen möchte.

  2. Theophilus says:

    @ gromio:

    SELBSTVERSTÄNDLICH hast Du mich miss(t)verstanden:
    Ich schrieb nicht, dass Gog Magog Nationen versammelt.

    Jetzt fängst du mit deinem Strohmann-Argument. Wo habe ich so etwas behauptet?!

    Ich schrieb eben, dass ein Teil der Nationen dieser “Metapher” Gog Magog enstprechen, WENN sie sich im Zuge der in Offb. 20 erwähnten Schlussprüfung auf die Seite Satans stellen.

    Wo bitte schön steht im Text, dass nur ein Teil der Nationen Gog u. Magog entsprechen?

    Offenbarung 20:7,8 (NWÜ): „Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln.“

    Das es nicht vollumfänglich alle dann existierenden Nationen sein werden, wird dadurch gezeigt, dass diese “wie der Sand am Meer” wären. Unbestimmte Anzahl, aber offensichtlich nciht alle.

    Die Beschreibung “wie der Sand am Meer” steht in keiner Weise in Widerspruch zu dem, was in Versen 7 u. 8 gesagt wurde, nämlich dass Satan „die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind]“ zum Krieg versammeln wird. Die Nationen an den vier Ecken der Erde werden zahlreich sein, wie der Sand am Meer.

    Du willst allen Ernstes behaupten , die von Dir angeführten Texte treffen auf Verstorbene zu?

    10 Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar gemacht werden, damit jeder das ihm Zuerkannte für die Dinge empfange, die er durch den Leib getan hat, gemäß dem, was er zu tun pflegte, ob Gutes oder Böses.“ (2 Kor. 5:10 NWÜ)

    Und:

    6 Ich sage euch, daß die Menschen von jedem nutzlosen Ausspruch, den sie machen, am Gerichtstag Rechenschaft ablegen werden; 37 denn durch deine Worte wirst du gerechtgesprochen werden, und durch deine Worte wirst du verurteilt werden.““ (Mat. 12:36,37 NWÜ)

    12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten.13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten.“ (Offb. 20:12,13 NWÜ)

    Wozu dann sterben?

    Weil man von der Sünde mit dem Tod bezahlt wird. (Röm. 6:23)

    Römer 6:7 kann man nicht falsch interpretieren, da im Griechischen Urtext das Wort “gerechtfertigt (gerechtgesprochen)“. Gr.: dedikáiōtai” verwendet wird.

    Das griechische Wort? Was hat das mit meiner Argumentation zu tun?
    In Römer 6:7 spricht Paulus eindeutig über den sinnbildlichen Tod der alten Persönlichkeit. Die Bibel lehrt nirgendwo die Tilgung der Sünden durch unseren physischen Tod.

    Liebe Grüße
    Theophilus

    1. gromio says:

      Genau da machst Du einen Fehler, Rö 6, die Verse 7 und 23 sprechen eben nicht von unterschiedlichen Dingen sondern von der sündenbefreienden Wirkung des Adamischen Todes, den Jesus am Pfahl stereben mußte, damit sich Prophezeiungen über ihn vollständig erfüllen würden.
      Nur der Tod Christi hatte zur Folge, dass die alte Persönlichkeit seiner noch lebenden Jünger „symbolisch an den Pfahl gebraht werden konnte“.
      Auch dies bestätigt letztlich, dass der Adamische Tod zur Befreiung=Gerechtsprechung von der Last der begangenen Sünden führt.

      Das die in Römer 6 erwähnte Befreiung=Gerechtsprechung von Sünden erforderlich ist, sieht man allein daran, das Jehova für diese Möglichkeit gesorgt hat= Das Opfer seines Sohnes.

      Somit lehrt die Bibel sehr wohl, dass der adamische Tod einen adäquaten „Lohn“ für Sünden darstellt und diese durch den adamischen Tod „getilgt=gezahlt“ werden. Insofern ist dem Begriff
      „gerechtgesprochen“ entsprochen, den Du einfach ignorierst.

      1. Dennis says:

        Hallo gromio,

        ich verfolge die Diskussion über adamischer Tod = „Lohn“ = „Gerechtsprechung“ hier nur teilweise, aber ohne jetzt alle rellevanten Bibeltexte hier einzeln aufzuführen, sagt die Logik mir folgendes:

        1. Adam wurde vollkommen erschaffen, ergo hatte er keine Sünde, somit durfte er eigentlich ewig leben.

        2. Der Sündenfall bewirkte Unvollkommenheit und IN LETZTER KONSEQUENZ den Tod

        3. Was kam NACH dieser „letzten Konsequen“? -Nichts mehr!

        Von daher ist es für mich absolut unlogisch warum die Bibel lehren sollte, dass man nach dem Tod „gerechtgesprochen“ ist.

        Was hab ich davon wenn mir der „Lohn“ gezahlt wurde und ich dann ein „gerechtgesprochener“ Toter bin???

        Denn sowohl die Auferstehung, als auch die Befreiung von Sünde=Tod („Lohn“), das ist doch der Grund für Jesu Opfertod. Darum geht es doch eigentlich im Kern. Das ist die ganze Aussage des Evangeliums! (die Bibelstellen sind zu viele um sie hier aufzuzählen)

        (1. Thessalonicher 5:10)
        „Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen.“(Fußnote zu „schlafen“: „gestorben“)

        (2. Kor. 5:14)
        „Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben.“

        Der eindeutigste Vers ist für mich folgender:

        (1. Petrus 4:5)
        „Diese Leute werden aber dem Rechenschaft ablegen, der bereit ist, die Lebenden und die Toten zu richten.“

        Warum sollten die Toten „gerichtet“ werden, wenn sie doch „gerechtgesprochen“ sind?

        LG
        Dennis

  3. gromio says:

    @ Theophilus:

    zitat: „Selbstverständlich hast du keine Ahnung wovon du redest. Mit einem gesunden Menschenverstand braucht man keinen Zusatz um zu verstehen, dass die Phrase “die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind]” mit “Gog und Magog” (Feinde Gottes) gleichzusetzen ist. Die Beschreibung “wie der Sand am Meer” zeigt nur wie zahlreich sie sind.

    Die Natione, die an den vier Ecken der Erde [sind] = Gog und Magog = die, die Satan irreführt = die, die das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt umringen = die, die schließlich vernichtet werden.

    Außerhalb der geliebten Stadt “sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben, und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.” (Offenbarung 19:15)“

    SELBSTVERSTÄNDLICH hast Du mich miss(t)verstanden:

    Ich schrieb nicht, dass Gog Magog Nationen versammelt.
    Ich schrieb eben, dass ein Teil der Nationen dieser „Metapher“ Gog Magog enstprechen, WENN sie sich im Zuge der in Offb. 20 erwähnten Schlussprüfung auf die Seite Satans stellen.

    Das es nicht vollumfänglich alle dann existierenden Nationen sein werden, wird dadurch gezeigt, dass diese „wie der Sand am Meer“ wären. Unbestimmte Anzahl, aber offensichtlich nciht alle.

    Deine Darstellung
    „Die Natione, die an den vier Ecken der Erde [sind] = Gog und Magog …“ ist daher falsch,

    Deine Darstellung
    „Gog und Magog = die, die Satan irreführt = die, die das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt umringen = die, die schließlich vernichtet werden“ könnte richtig sein, wenn man diese ergänzend damit erläutert, das eine unbekannte Anzahl der Menschan aus den in Offb. 20:8 erwähnten Nationen damit gemeint ist.

    Einen zusatz wie“…keine Ahnung..“ verkneife ich mir an dieser Stelle.

    Nun doch nochmal zum „Lohn der Sünde“:
    Zitat Deiner Ausführungen >>> „Die Auferstehung während 1000Jahre aka die ZweiteChanceAuferstehung von WTG ist eine Irrlehre, die auf Grundlage einer Falschinterpretation von Römer 6:7 zustande gekommen ist. Die Sünden eines Menschen werden nicht einfach durch seinen Tod gelöscht! (Mat 12:36,37; 2. Kor 5:10)“

    Du willst allen Ernstes behaupten , die von Dir angeführten Texte treffen auf Verstorbene zu?
    Wozu dann sterben?

    Römer 6:7 kann man nicht falsch interpretieren, da im Griechischen Urtext das Wort „gerechtfertigt (gerechtgesprochen)“. Gr.: dedikáiōtai“ verwendet wird.
    Tatsächlich, der Tod führt zur Tilgung = Löschung von zuvor begangenen Sünden, und es liegt beim Schöpfer und dem von ihm eingesetzten Richter, zu entscheiden, welche Sünden NICHT vergeben werden.
    Cheerio!

  4. walter an Theophilus says:

    Hallo Theophilus, Barbara,

    auch ich verstehe den Text aus Römer 6 so wie ihr.

    7 „Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.“

    Paulus spricht hier zu Lebenden !

    Paulus zeigt, sehr deutlich, daß man, obwohl lebendig, in den Augen Gottes, tot sein kann.
    Und umgekehrt, in den Augen Gottes lebt, selbst wenn man stirbt.
    Man kann schon zu Lebzeiten vom Tod zum Leben übergehen, obwohl
    man noch der Vergänglichkeit unterworfen ist.

    Sinnbildlich !

    Das hat etwas mit dem wunderbaren Verhältnis zu tun, in das man schon jetzt kommen kann. Jeder, der das das Opfer Jesu und ihn selbst, für sich annimmt.

    Der ist schon heute hinsichtlich der Sünden „gestorben“-tot.
    Und lebt ! Selbst wenn er stirbt.

    Ohne Christus ist der Lohn der Sünde, der Tod.

    Wenn unsere Sünden mit dem Tod automatisch weg wären, wäre es für jeden gut, noch vor Harmagedon zu sterben.
    Dann wäre der, der Harmagedon überlebt, gegenüber dem, der vielleicht eine Minute vorher stirbt, schlechter dran.
    Der müßte für seine ganzen Sünden noch gerade stehen.

    Das kann nicht sein !

    “ Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar gemacht werden, damit jeder,das ihm Zuerkannte für die Dinge empfange, die er durch den Leib getan hat, gemäß dem,was er zu tun pflegte, ob Gutes oder Böses. 2.Kor.5:10

    Und da wird es entscheidend sein, welche Rolle Jesus für uns spielte.

    Liebe Grüße

    Walter

  5. Dennis says:

    @Irrelevant

    „BRUDERINFO“ spricht eine klare und deutliche, ja unmissverständliche Sprache und ich (wir) greife(n) solange auf diese zurück, solange sie sich ausnahmslos auf die BIBEL und ihren ursprachlichen Text (Hebräisch und Griechisch, z.B. Septuaginta) stützt!!!*

    Wenn du die (wahrheitsgetreue) Argumentation von „Bruderinfo“ deshalb nicht ertragen oder dulden kannst, WEIL ER ALLES MIT DER BIBEL BEGRÜNDET, dann hast du in der Tat ein gewaltiges Problem mit GOTTES INSPIRIERTEM WORT!!!!! Kein gutes Omen …

    Bitte schön, hier die BIBLISCHE Ausarbeitung von „Bruderinfo“:

    http://www.digidatanet.de/?p=370
    http://www.bruderinfo.de/?p=841

    *Kleiner Tipp: Informiere Dich mal außerhalb der WT-Lib auf CD-Rom. Es existiert nicht ein Fragment eines biblischen Textes im Alt-Hebräischen als Original. Der Codex Sinaiticus ist die älteste je gefundene Bibelhandschrift von teilen des AT und des kompletten NT und zwar in Griechisch.

    1. Irrelevant says:

      Echt armselig hoch 5 !!!

      Mir wirfst du vor WTG- bzw. WT-CD-Kopien hier reinzustellen und stellst dann noch die oberpeinlich provokante Frage, wann ich denn endlich frei antworten werde!!!??

      GLEICHZEITIG kopierst du dann meine doch eigenen Antworten und manipulierst sie mit deinen Ausbesserungen …

      Ich würde mal behaupten, da leidest eher du unter der „Orwell’schen Delstop-Diagnose“ !!!!!!!

      1. Eddi says:

        @ Irrelevant:

        Hast du bei der theokratischen Predigtdienstschule geschlafen? Setzen 6!

        Dennis hat deine Armseligkeit ZITIERT in der unendlichen Güte und Geduld unseres Herrn Jesus, damit du deine Fehlerhaftigkeit, Unselbständigkeit und Unfreiheit erkennen könntest. Dass du tatsächlich so unfähig bist, diesen Unterschied zu erkennen, zusammen mit deinem Kontrollwahn und einer offenkundigen emotionalen Abflachung – kurz: Nimm dir einen Betreuer, der die WTG verklagt.

        Gibt es eigentlich einen Opferanwalt für WT-Geschädigte oder ist das grad eine Marktlücke?
        Viel Spaß beim Lernen
        Eddi

      2. Karl@Irrelevant says:

        Was ist hier ein Vorwurf? Man kann sich ja selbst davon überzeugen, dass du den WT-Müll von der CD kopierst.

        Manipulieren tut hier niemand, da musst du dich bitte an dein neuzeitliches goldenes Kalb in Brooklyn wenden! 😉

        1. Frank&Frei says:

          Brüder, laßt euch doch nicht mit Irrelevanz ein. Der hat nen langen Schwanz, mit dem er die WT Library umklammert, die ihn aber nicht davor retten wird in den Abyss zu gehen. Hier wurden so viele Fakten dargelegt, die seinen „Gott“ den Sklaven betreffen. Und alles prallt an ihm ab, wie Wasser an der Lotos. Der ist durch und durch imprägniert. Wie der Herr so das G’scherr.
          Ich würde gern vor ihm Achtung haben wollen doch solange er ignoriert, ist er nicht in der Lage real zu kommunizieren.
          Das ist vergleichbar so: du fragts, wie das Wetter ist und er sagt: Mein Auto ist blau.

  6. Manfred an Salva says:

    Liebe Salva,

    wir möchten Dich herzlich hier bei Bruderinfo willkommen heißen. Es ist sehr schön, dass sich gerade in den letzten zwei Wochen so viele neue Schwestern und Brüder durch einen Kommentar geäußert haben. So kommt immer mehr Leben in unsere virtuelle Versammlung.

    Zu Deiner Frage bezüglich der Flucht im Winter oder am Sabbat, weiß ich nicht ob ich diese beantworten kann. Denn das habe ich mich auch immer gefragt, ob das noch relevant ist. Ich äußere hier mal meine Vermutung dazu. Wenn man es hier in Matthäus liest, scheint es so zu sein. Ganz anders sieht es aber aus, wenn man den Parallelbericht aus Lukas 21 ab Vers 5 (Elberfelder Bibel) hinzuzieht. Hier mal der Text im Zusammenhang:

    Endzeitrede: Tempelzerstörung_und Drangsale der Endzeit -_Ankunft des Menschensohnes

    5 Und als einige von dem Tempel sagten, dass er mit schönen Steinen und Weihgeschenken geschmückt sei, sprach er:
    6 Diese Dinge, die ihr seht: Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird.
    7 Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer, wann wird denn dies sein, und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll?
    8 Er aber sprach: Seht zu, dass ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin’s, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach!
    9 Wenn ihr aber von Kriegen und Empörungen hören werdet, so erschreckt nicht! Denn dies muss vorher geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da.
    10 Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich;
    11 und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.
    12 Vor diesem allem aber werden sie ihre Hände an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gefängnisse überliefern, um euch vor Könige und Statthalter zu führen um meines Namens willen.
    13 Es wird euch aber zu einem Zeugnis ausschlagen.
    14 Setzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt!
    15 Denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht werden widerstehen oder widersprechen können.
    16 Ihr werdet aber sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und sie werden einige von euch töten;
    17 und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.
    18 Und nicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen.
    19 Gewinnt eure Seelen durch euer Ausharren!
    20 Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe gekommen ist!
    21 Dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen, und die, die in seiner Mitte sind, daraus fortgehen, und die, die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen.
    22 Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erfüllt werde, was geschrieben steht.
    23 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn große Not wird auf der Erde sein und Zorn gegen dieses Volk.
    24 Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.
    25 Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer,
    26 während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
    27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.
    28 Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.

    Die Überschrift zu diesen Versen sagt schon, dass es in diesem Text um ein drei geteiltes Zeichen geht. Nämlich die Tempelzerstörung im Jahre 70 u.Z., die Drangsale der Endzeit und die Ankunft des Menschensohnes.

    Wenn man die Verse 20 bis 23 liest, dann wird ja hier die Flucht aus Jerusalem beschrieben, denn diejenigen, die aus Judäa sind, sollen ja in die Berge fliehen. Zur damaligen Zeit war es dann natürlich für eine schwangere Frau sehr beschwerlich, wenn sie im Winter in die Berge fliehen musste. Auch der Sabbat bezog sich dann auf die damalige Flucht aus Jerusalem. Doch wenn das abscheuliche Ding heute an heiliger Stätte stehen wird, dann müssen ja die Nachfolger Jesu auf der ganzen Welt fliehen. Diese Flucht kann heute nicht mehr buchstäblich aus einer Stadt erfolgen, sondern wir müssen uns zu Jesus flüchten und aus den Religionsorganisationen rausgehen. Wie schlimm es in solchen Organisationen zugeht, haben wir ja gerade die letzten Wochen gesehen. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass ich nicht mehr der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas angehöre. Denn würde ich ihr noch angehören, dann hätte ich mich die letzte Zeit sehr schämen müssen.

    In Mat. 22:36-40 lesen wir:
    36 Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz?
    37 Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“
    38 Dies ist das größte und erste Gebot.
    39 Das zweite aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
    40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

    Damit dürfte dann auch das Gebot des Sabbats aufgehoben sein. Übrigens, wenn Du weitere Fragen hast, die Du nicht einem speziellen Kommentar zuordnen kannst, so gibt es auf der Seite http://www.bruderinfo-prophetie.de eine Rubrik für Fragen und Antworten. Hier ist der Link dazu:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?cat=117

    Ich hoffe, dass es für Dich hilfreich war und freue mich schon über weitere Kommentare von Dir.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Aben says:

      Lieber Manfred
      dein Kommentar hat mich ebend sehr angesprochen und möchte dir meine zustimmung geben.Danke
      Ich habe dein kommentar gelesen was du an Salva geschrieben hast .
      Ich sehe das genauso das es nicht buchstäblich genommen werden kann. „Diese Flucht kann heute nicht mehr buchstäblich aus einer Stadt erfolgen, sondern wir müssen uns zu Jesus flüchten und aus den Religionsorganisationen rausgehen.“ Ich finde das du das sehr gut herausgearbeitet hast und dieses auch deine ansicht ist. Ich hoffe das Salva die herausgearbeitenen Verse und Ansichten teilen und verstehen kann.Ich wünsche allen ernsthaften Bibelforschern allen Unwissenden und die die wahre Erkenntnis in sich aufnehmen möchten auch den Ungerechten Jehovas Segen und Kraft euch allen ein schönes Wochenende

    2. salva says:

      Herzlichen dank Manfred.

  7. Rico says:

    Hallo liebe Bruderinfogemeine,

    zuerst möchte ich mich über diesen sehr informativen Vortrag bedanken! Aber ich hab mir natürlich auch meine eigenen Gedanken dazu gemacht und die will ich euch nicht vorenthalten!

    Was das blasen der 7.Posaune angeht, das sehe ich auch so das da die erste Auferstehung von den Toten statt findet da die Bibel das ja auch bestädigt! In Off 11:15-19 wird es eindeutig gesagt das die Toten zu diesen Zeitpunkt gerichtet werden sollen und das die Heiligen sowie die Propheten ihren Lohn bekommen würden! Ich weis nur nicht ob man sagen kann, das diese Auferstehung vor Harmagedon statt findet, die Bibel sagt das eigentlich nicht sondern das die Toten während Harmagedon zur Auferstehung gebracht werden siehe (Off 11:18,Mat 25:31-46,Mal 3:16,20)! Der Gerichtstag Gottes schließt laut Bibel die große Drangsal,das blasen der 7.Posaune und Harmagedon mit ein das alles gehört zu diesem Gerichtstag! So hab ich das jedenfalls aus der Bibel verstanden!

    Was die Dabatte um die Gegenwart Jesu angeht ich finde, das man das falsch übersetzt hat da man bei Gegenwart denkt das Jesus schon da ist was aber nicht zutrifft da der Satan noch über dieser Welt regieren darf aber zum Glück nicht mehr lange! In der revidierten Elberfelderübersetzung steht als Überschrift bei Mat 24:1-28 Endzeitrede,Tempelzerstörung und Drangsale der Endzeit genau so ist es auch die Zeichen die Jesus vorhergesagt hatte betrefen nicht seine Gegenwart sondern sie beschreiben die Drangsale der Endzeit und wenn man dieses Kapitel dann noch weiter liest, kommt dann Jesus noch auf seiner Wiederkunft zusprechen die sichtbar stattfinden wird das hat Jesus klar und deutlich vorhergesagt das dies so sein wird siehe (Mat 24:29-31,Sach 14:3-5 und Off 1:7)! Also da brauchen wir uns nichts einreden lassen da die Bibel da sehr klar ist! Manfred hat es ja auch schon geschrieben gehabt! Was Irrelevant angeht er ist für mich ein falscher Lehrer nicht mehr und nicht weniger und die Bibel warnt uns das wir mit solchen Leuten eigentlich keinen Umgang pflegen sollten! Ich glaube auch nicht das er in der Lage ist uns zu überzeugen da wir ja vom Irrtum der falschen Lehre freigemacht worden sind! Wir werden ihn aber auch nicht überzeugen können da der Satan ihn von Christus weggezogen hat das merkt man ja auch bei seinen Komentaren! Aber denoch werde ich für ihn beten das sollten wir alle tun da er eine verwirrte Seele ist!

    Lg Rico

  8. Frank&Frei says:

    @Eddi schon Hinkebein Goebbels sagte: Man muss nur mit genügend Schmutz werfen. Etwas bleibt immer hängen.
    Und so ist sie die WTT. Wenn es mit der Lehre nicht klappt, werden die Gegner durch Schmähungen herabgewürdigt.
    IN den Spiegel schauen würde den Verantwortlichen in Brooklyn helfen, einmal eine Posititonsbestimmung durchzuführen.
    Aber Selbstkritik – das kennen sie wohl nicht. Management by Helicopter. Ständig über den Dingen schweben und wenn sie landen, wirbeln sie viel Staub auf

    1. Eddi says:

      Guten Tag Frank,

      ich hoffe, es geht dir gut?

      Weißt du, als ich gestern in Selters anrief und nachfragte, warum ich mich immer mit ätzend beleidigenden Kommentaren von organisationstreuen Zeugen Jehovas herumschlagen soll, wurde ich mit einem ganz lieben Herrn verbunden. Er versuchte zunächst, mir zu erklären, dass dafür nur Einzelne verantwortlich sind, dafür könne man nicht die Organisation verantwortlich machen. Also habe ich ihm gesagt, das sehen normale Menschen so, aber ZJ machen auch immer EINEN Kirchgänger für ALLES Leid seiner Kirche verantwortlich, EINEN Politiker für den Murks in seiner ganzen PARTEI, also müssen ZJ auch Kollektivschuld auf sich nehmen. Ungefähr so, wie man im Krieg gesagt hat, das ist Deutschland, unser Feind und niemand interessierte sich für die Oma im Keller, der die Knie schlotterten vor Angst. Kam an. Daraufhin habe ich ihm erklärt, dass ich einfach keine Lust habe, mich permanent beleidigen zu lassen von Leuten, die behaupten, sie allein hätten die Wahrheit und Liebe. Kommentare wie: „mein krankes Hirn hätte sich künftig nicht mehr dafür zu interessieren, was die WTG erlaubt und was nicht“ auf die Beantwortung einer Frage, was bei Zeugen Jehovas erlaubt ist und zu deren Beantwortung ich hauptsächlich aus dem Ältestenlehrbuch zitierte, könnte künftig mit einer Strafanzeige gegen die Organisation beantwortet werden, da sie 1) lehrt, Menschen wie mich zu hassen, also ursächlich verantwortlich ist für solche Verletzungen meiner Person und 2) ihre Mitglieder sich der ausdrücklichen Order widersetzen, sich nicht im Internet aufzuhalten, wo sie auf Personen wie mich stoßen könnten. Kam auch an. Nach einer kurzen Klärung was meine Person betrifft = freiwillig gegangen, weil weder meine Liebe noch meine Aufrichtigkeit noch meine Unterwürfigkeit noch sonst etwas genug war meinte er, es wäre doch Auftrag der Ältesten, wenigstens 1x im Jahr vorbei zu kommen und nachzufragen, ob wieder Interesse bestünde. Also Klärung: Interesse am Glauben und an Gott und Christus, aber nicht an der Organisation, in der Aufrichtigkeit nicht gewollt ist. Kurzer Abriss, Moses, der in Bezug auf den Willen Gottes irrte als er den Ägypter erschlug, aber für Gottes Berufung gut genug war als der in einem fremden Land dem Priester eines fremden Gottes diente, also es kommt auf das Herz an, nicht auf das Wissen und erst recht nicht auf die Zugehörigkeit zu einer Kirche, Organisation, Verein, dann 2. Kor. 3:18: wie kann man die Herrlichkeit Gottes reflektieren, wenn sich immer so eine blöde Orga dazwischenklemmt und Ehre für sich in Anspruch nimmt, die allein dem Schöpfer gehört und so das Bild des Christus verschleiert? (2. Kor. 4:4) Den Austausch aber mit Gläubigen, den pflege ich via Internet, z. B. mit Beiträgen auf „Gute Frage“ oder grundsätzlich biblisch auf BI. Aber eigentlich tummeln sich dort nur Leute, die ein aufrichtiges Interesse an Gott und Christus haben. In dem beleidigenden Kommentar wurde ich gefragt, wie ich die hohen Hürden für die Taufe geschafft hätte und dazu Ältester geworden sei. (Okay, die Schafe rechnen wirklich mit dem Schlimmsten, aber das habe ich ihm nicht gesagt, immerhin bin ich seit 53 Jahren weiblich!)So teilte ich diesem wirklich sehr netten Herrn mit, auf Bruderinfo gibt es einen Vortrag über die Taufe in 2 Teile gefasst, wo man anhand der Bibel nachvollziehen kann, dass die Bibel selbst keine hohen Hürden fordert. Bsp. der Äthiopier. Er sagte, man wisse nicht, was der vorher schon für Kenntnisse hatte. Okay, stimmt – aber er hatte kein HB – und es interessiert ja auch keinen Zeugen, ob jemand im katholischen Reliunterricht eine 1 hatte. Der wird trotzdem nicht getauft. Selbst Menschen die schon länger mit den Zeugen studiert haben dürfen sich nicht ohne Zustimmung taufen lassen, z. B. Selgora. Aber er könnte diese Fehler der Orga ja selbst im Forum nachlesen, unsere Erfahrungen stehen ja drin! Und außerdem hat der Gefängnisaufseher von Petrus auch kein HB gehabt und hat sich in der gleichen Nacht taufen lassen als die Erde wackelte und er dachte, die seien mit abgehauen. Das war ein sehr kurzes Studium. Warum sagt uns die Bibel so etwas und die Zeugen was anderes? Nee, der Älteste kann natürlich kommen, aber niemals mehr möchte ich die Freiheit eines Kindes Gottes aufgeben. Diese Freiheit ist viel wert und eigentlich müssten wir der Organisation sehr dankbar sein für jeden Rauswurf, so wie das bei einem ganz lieben Bruder der Fall war, weil er Antworten haben wollte – nur dummerweise auf unbequeme Fragen. Weil er aber ein ganz Lieber ist habe ich Selters ein Danke-Fax geschickt für seinen Rauswurf, weil er jetzt viele gute Beiträge leistet für unseren Glauben. (An dieser Stelle @Manfred: Ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich dich liebend gern als Beispiel der Produktivität des Glaubens verwende). Außerdem unterliegt man am PC keiner Kleiderordnung, weil es sowohl einem Röhrenmonitor als auch einem LCD Gerät völlig wurscht ist, ob und was man anhabt. Ich habe schon Verständnis dafür, dass eine Organisation, die keine Kritik duldet, nicht einmal ein ernsthaftes Hinterfragen, Mühe hat, Contenance zu wahren, wenn man auf einmal eine andere Meinung erhält. Aber diese andere Meinung erfahren sie nur, weil sie auf MEINEM Spielplatz sind. Deshalb sollen sie mit ihren Beleidigungen weg bleiben, sie dürfen ja mitmachen, aber anständig bitte oder ist das von Organisationszeugen zuviel verlangt, weil man im Netz üblicherweise einen Nickname benutzt und sich damit eine Maske aufsetzt und so sein wahres Ich zeigen kann? Das muss ich nicht haben. Ich war nicht gut genug, viele andere waren euch nicht gut genug, sagte ich, statt dessen geht ihr zu denen, von denen die Bibel in 2. Joh. sagt, „nehmt sie nicht auf“, nämlich alle, die den Christus als im Fleisch gekommen und für uns gestorben verleugnen. Zu denen geht ihr hin, habe ich ihm gesagt, während die, die ernsthaft gläubig sind, aber in Detailfragen nicht zustimmen können, die von Herzen Gott und Christus lieben, von euch hinausgetreten werden. Nein, ich möchte als freies Kind Gottes die Hand meines Bruders Jesus ergreifen und mich von ihm zu unserem himmlischen Vater führen lassen. Und Jesus führt nur Kinder Gottes zum Vater, was soll er denn mit Fremden.

      Also meine Beschwerde dauerte 40 Minuten (Falls der Irrelevant oder gromio jetzt einen Stundenzettel für mich ausfüllen möchten, aber bitte nicht beide gleichzeitig, sonst muss ich nochmal anrufen) und ich muss sagen, es war alles in allem ein sehr positives Gespräch trotz des betrüblichen Anlasses. Wir haben uns GEGENSEITIG bedankt und das Gespräch mit seinem Versprechen, es weiter zu geben, dass man sich auch im Internet ordentlich verhalten soll, abgeschlossen. Mein Eindruck war, dass nicht nur ein Mit-Gläubiger am Telefon war (wäre schon genug gewesen), sondern ein Mit-Denker. Und so machte der Unsinn der Beleidigungen noch Sinn in der Verherrlichung Gottes.

      Also so geht es auch, lieber Frank. Und jetzt kommt die Lottofrage: Wie viele werden sich an diesem, den sie ihre Bruder nennen, ein Beispiel nehmen?

      Liebe Grüße, fühl´ dich umarmt mein Bruder.
      Eddi

      1. Anna says:

        Liebe Eddi, ich bewundere Deine Hartnäckigkeit und Deinen Mut in Selters anzurufen 🙂 Ich habe mich sehr amüsiert über Deinen Bericht darüber. Alles Gute und den Segen Jehovas und des Christus für Dich
        Anna

        1. Eddi says:

          Liebe Schwester Anna,
          liebe Hopefull,

          Anna, Mut braucht man nicht um in Selters anzurufen, die haben eine Telefonnummer, das reicht.

          Dort sitzen auch nur Menschen. Und zwar solche, die uns lange beigebracht haben, dass man keine Menschenfurcht haben sollte. Ist doch auch schön, wenn sie mal erleben, dass ihre Belehrung Früchte getragen hat, oder? Es war ja nicht alles schlecht, es wird nur zusehends schlechter gemacht. Außerdem sind dort nach meinem letzten Kenntnisstand annähernd 1000 Leute beschäftigt. Wenn also einer nicht freundlich ist, dann ruf ich halt beim nächsten an. Das Feld ist groß, nur die Arbeiter falsch gepolt.

          Was ich absolut nicht auf die Reihe kriege: Da bekommen wir hier auf Bruderinfo – das heißt schon extra nicht Wachtturm-Info – seitenweise Literatur von dem „Sklaven“, wie gut, vorausschauend, gesegnet, etc. der sein soll. Dabei würde dieser Sklave diesen Leuten, die mit uns verkehren, so gern die Krawatte enger knüpfen, kann das aber nicht, weil diejenigen, die so furchtlos nicht bestellte Ware liefern, zu furchtsam sind, das in ihren Reihen auch zu sagen. Die hier sind ja noch fast „gesittet unverschämt“, aber es gibt Kommentare, das würde sich kein Atheist trauen. Diese Menschen wissen, dass ihre Anbetung vergeblich ist, sonst würden sie ja nicht gegen ihre eigene Ordnung reden und handeln und es ist ihnen unmöglich, wieder an den Rockzipfel des Sklaven zu heften, weil sie ja mit „Abtrünnigen“ verkehrten. Das ist traurig, oder? Heimatlose.

          Ich hab leider nur kurze Arme, dafür ist der Rest sehr proportioniert (quadratisch, praktisch, gut), aber ich möchte sie alle in den Arm nehmen und willkommen heißen und für sie beten, dass sie den Christus finden mögen, Gottes einziges Mittel der Rettung.

          Viel Freude und Gottes Segen allezeit für euch Treuen.
          Eddi

          1. Martin says:

            Liebe Eddi,

            Lieben Dank für deine Mitteilung, wie du ein Gespräch am Telefon mit einem entsprechend beauftragten Bruder geführt hast. Du hast Inhalt und Gefühle vermittelt. Im Gegensatz zu den örtlichen Ältesten, denen solche Gespräche nicht gestattet sind, es sei denn, du lässt erkennen, dass du reumütig zurückkehrst, nehmen sie wenigsten in der Europa-Zentrale dein Gespräch an versuchen einen „freundlichen Abschluss“ zu präsentieren. Als KdöR ist dies schließlich ein wichtiger Faktor der Öffentlichkeitsarbeit. Solche Gespräche könnten ja auch aufgezeichnet werden. Deshalb hattest du sicherlich einen zweiten Mithörer, der zu jeder Zeit Zeuge sein könnte. Aber das ist ja o.k.

            Doch wir alle wissen, dass es intern alles anders aussieht. Das erkennst du auch daran, dass der eigentliche Auftrag, wie der Bruder am Telefon sagte… „es wäre doch Auftrag der Ältesten, wenigstens 1x im Jahr vorbei zu kommen und nachzufragen, ob wieder Interesse bestünde“… in Wirklichkeit in relativ wenigen Fällen durchgeführt wird und wenn, dann nur mit halbherzigem Bemühen, um lediglich durch zwei Älteste festzustellen, ob derjenige sich „in der Reuephase befindet“ oder nicht. Viele werden überhaupt nicht besucht. Häufig sind keine aufrichtigen von Herzen kommende Hilfsbemühungen vorgesehen, „jemanden aus dem Feuer zu reißen“. Wie soll es auch sein. Die Ältesten werden in der „Hütebuch-Scharria“ angewiesen, „auszuschließen“, und dann sollen sie ihn wieder rein holen? Da spielen sich ja auch zwischenmenschliche Tragödien ab.Das funktioniert alles nur halbherzig. Das ist mit der menschlichen Psyche normal gar nicht vereinbar? Es könnte ja der Verdacht entstehen, sie hätten etwa „die Reue des Sünders falsch eingeschätzt“? „Das geschehe nie“! Falsche Entscheidungen unter dem Einfluss von Gebeten und heiligen Geist? Was verlangt die Organisation hier von den Ältesten? Die sollen die Leute rausschmeißen…und nachher wieder reinholen? Nein, meine Liebe, das kann nie im Geiste unseres himmlischen Vaters Jehova und unseres großartigen Herrn und Hirten, Jesus Christus sein.

            Glaube mir, nach dem Telefonat haben sich die Beiden entsprechend über dich geäußert und dich in eine „WTG-Ecke gestellt, in welche, das wissen nur sie und die himmlische Aufsicht“ und wir können es nur erahnen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie dich nach der Adresse befragt haben und dir versprochen haben, dass sie die Ältesten ermutigen werden, sich um dich liebevoll zu kümmern. Nein sie haben ihr freundliches Gesicht bewahrt. Das ehrt sie. Aber auch diese Beiden haben nach diesem Gespräch „ihr Urteil“ gefällt und dich in die Schublade der Abtrünnigen verstaut…vielleicht mit einigen Gesprächsnotizen.

            Trotzdem, mutig von dir und ein Ansporn für uns, auch mutig für die Stellung unseres Herrn Jesus einzutreten, von dem Jehova Sagte „Hört auf IHN“. Die mit denen du gesprochen hast, vertreten den Standpunkt: Hört auf nur Jehova und das zeigt ihr, wenn ihr auf die Organisation hört (Kirchenleitung, denn wir sind ja jetzt auch Kirche (den Kirchen gleichgestellt…) laut Pressesprecher Selters).

            In dieser Woche gab es im „Versammlungsbibelstudium“ in dem derzeitigen Apostelgeschichten-Buch – gründlich Zeugnis ablegen- im Rahmen der Paulus Besprechung wieder ein solch gravierendes Beispiel der Verdrehung des Geistes.

            Unterthema: „Gründlich Zeugnis ablegen“: Ein Modell für uns (Apg. 28:23,24) Kap. 27, Abs.15
            NWÜ: „Sie verabredeten nun einen Tag mit ihm, und sie kamen in größerer Anzahl zu ihm in seine Unterkunft. Und er erklärte ihnen die Sache, indem er von dem Königreich Gottes gründlich Zeugnis ablegte und sie sowohl anhand des Gesetzes Mose als auch der PROPHETEN von morgens bis abends in bezug auf Jesus zu überzeugen suchte. 24 Und einige begannen dem, was gesagt wurde, zu glauben; andere glaubten nicht.

            15 Wie verabredet kamen die Juden „in größerer Anzahl“ zu Paulus ins Quartier. Jetzt konnte er richtig ins Detail gehen, „indem er von dem Königreich Gottes gründlich Zeugnis ablegte und sie sowohl anhand des Gesetzes Mose als auch der PROPHETEN von morgens bis abends in Bezug auf Jesus zu überzeugen suchte“ (Apg. 28:23). Vier Punkte fallen hier auf. Erstens: Das Königreich stand bei Paulus voll im Mittelpunkt. Zweitens: Er versuchte seine Zuhörer „zu überzeugen“. Drittens: Er argumentierte mit den Schriften. Und viertens: Er dachte nicht an sich, sondern predigte „von morgens bis abends“. Das war wirklich etwas zum Nachmachen! Das Ergebnis? „Einige begannen . . . zu glauben“, andere nicht. Es kam zu einem Meinungsstreit, und wie Lukas berichtet, wollten manche aufbrechen (Apg. 28:24, 25a).
            Zitat-Ende

            Der Abschnitt ist so was von perfide. Die armen Brüder und Schwestern, die nicht von morgens bis abends predigen können, und das NICHT NACHMACHEN KÖNNNEN, warum auch immer ….und weil sie „nicht im Gefängnis sitzen“…. Man darf über diese nicht ungehobelte Bemerkung über ein 7,5-Mill-Volk gar nicht nachdenken. Weiter:

            Richtig ist, dass Paulus über das Reich Gottes Zeugnis ablegte. Richtig ist aber auch das der Schwerpunkt seiner Tätigkeit war, die Juden in Bezug auf Jesus zu überzeugen. So wird im Buch in Punkt Zwei dann nur gesagt: Er versuchte seine Zuhörer zu überzeugen“ …JESUS WIRD EINFACH WEGGELASSEN… weil es natürlich nicht in die WTG-Strategie passt, denn sonst müssten ja Jehovas Zeugen in Ihrer Predigtdiensttätigkeit auch in erster Linie darauf bedacht sein, die Menschen von Jesus zu überzeugen, den Gesandten Jehovas. Was das Weglassen einer solch kleinen Wortwendung für eine enorme Bedeutung hat! Und in der Tat, in der Versammlung fiel dies niemand auf und keiner nahm auf den wahren Schwerpunkt der Zeugnistätigkeit des Paulus Bezug. Alle sprachen nur vom NAMEN JEHOVAS und der VERKÜNDIGUNG DES KÖNIGREICHES, worunter der gewöhnliche Verkündiger ja auch immer ein wenig an das Paradies für sich denkt. Ist das nicht traurig und entwürdigend für unseren Herrn Jesus? Das ist die Arbeit der Autoren, die als gewiefte „Wasserträger“ in den Lehrkomitees eingesetzt wurden und die jüngeren Gesalbten der jetzigen Generation „winken nur noch durch“. Wichtig ist die Zahlenproduktivität steigt weltweit… und wir alle sollen diese produktivitätsanheizende „Geistige Speise“ ohne Wenn und Aber verdauen. Reue über solche Schreibfehler? Nein keine Schreibfehler, sondern Offb.22:19 NWÜ:

            19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen. 20 Es spricht der, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt: ‚Ja; ich komme eilends.‘ “ „Amen! Komm, HERR JESUS.“ 21 Die unverdiente Güte des HERRN JESUS CHRISTUS [sei] mit den Heiligen.

            Das Wort Gottes endet gewissermaßen mit der Unterschrift des großen Bevollmächtigen Herrn Jesus. Mögen die aufrichtigen „mit Erkenntnis überfüllten Zeugen Jehovas“ doch recht bald diesen so wichtigen Unterschied erkennen.

            Entschuldige, liebe Eddi, habe etwas ausgeholt, inspiriert durch deinen freimütigen Bericht. Ich wünsche dir weiterhin alles Liebe und Gute.
            Übrigens, liebe Anna, ich freue mich, auch von dir wieder zu hören.
            Gruß
            Martin

          2. Eddi says:

            Lieber Martin,

            bei mir brauchst du dich wahrhaftig nicht zu entschuldigen. Übrigens, das mit den „freimütigen Berichten“ steht auch in der ApG. Für die war das auch in Ordnung, warum also nicht einmal ermuntern mit guten Erfahrungen?

            Bei dem Telefonat war ich im Vorteil, denn ich muss ja niemanden überzeugen. Ob er mich anschließend in eine Ecke stellt kann mir sowas von egal sein, das steht ganz weit hinter mir. Es gibt einen Unterschied zwischen Christen und einigen Zeugen Jehovas im Internet. Das war Thema. Und dann kamen noch viele andere Themen und die handelten alle von Jahwe und Jesus und das habe ich gern und mit Freimut erzählt. BI ist ohnehin auf den Kongressen genannt worden und es trägt ja auch zu einer guten Persönlichkeitsentwicklung bei und das Denkvermögen wird geschult. Das ist nichts, womit ich hinter den Berg halten muss.

            Und an alle Mitleser aus Selters: ICH WEIGERE MICH MIT HÄNDEN UND FÜSSEN WIEDER EIN ORGANISATIONSZEUGE ZU WERDEN. ÄLTESTE BEKOMMEN KAFFEE UND ANSONSTEN EINE ABSAGE.

            Ansonsten lieber Martin, ich nutze gern Gelegenheiten, mich mit Zeugen auszutauschen und einige haben sich schon bedankt für gute Gespräche, sogar per Handschlag. Weißt du, ich bin nur für das Säen verantwortlich, nicht für das Wachstum. Wen Gott nicht zieht, der kann nicht kommen, da würde auch ich nur auf der Stelle treten und so stark bin ich selbst nicht. Nein, jeder kann und soll wissen, dass ich stolz darauf bin, dort nicht mehr dabei zu sein.

            Wenn mich mal wieder ein leiser Zweifel plagt, dann stelle ich mir die Liebe als Gewicht vor: jeder Mensch, der echt liebt je 1 Gramm. Jahwe und Jesus je 1 Million Kilogramm. Da lohnt sich sogar das „Allein gegen alle“.

            Aber er war wirklich freundlich und ich habe ihn nicht am Ende zu beurteilen.

            Einen gemütlichen Abend
            Eddi

      2. Hopefull says:

        Eddi, Du bist echt der Hammer. Supercool. Was hab ich gelacht 🙂

        Fühl auch Du Dich umarmt

        Liebe Grüße Hope

      3. Frank&Frei says:

        Liebe Eddi, eine schöne Erfahrung von dir. So hast du dieem Bruder 40 Minuten lang den Herz ausgeschüttet und vielleicht schaut er mal bei BI vorbei, was ich allerdings nicht glaube, es sei denn er hat den Auftrag dort mitzulesen.
        Gelebte und gelehrte Lehre unterscheidet sich.
        Die Dogmen werden festgeschrieben und wenn sie kommunizieren, so auch nach aussen möglichst vorbildlich. Das Leben nach Innen mag da ganz anders aussehen.
        So habe ich als Jugendlicher in den 60igern erlebt, wie ein damlas schon betagter Bruder mir vom Brief and den Führer erzählte. ER war dabei sehr erregt und sein Wortlaut liess erkennen, dass er nicht damit harmonierte.
        Das Gespräch bekam der damalige Versammlungsdiener mit, mischte sich ein und erklärte (kackfrech) dass dann noch ein zweiter Brief an Hitler geschrieben wurde.
        Und damit war der Dialog zu Ende, der betagte Bruder klapte die Ohren ein und ging.
        Heute weiß ich, dass er eher Angst hatte vom VD einen rüffel zu bekommen, mir einem Bengel von 15 Jahren diese Episode zu erzählen.
        Doppeldeutigkeit ist ein Merkmal der Zeugen, sie nennen es u.a. „theokratische Kriegführung“ die ihnen auch erlaubt jede Lüge zu gebrauchen.
        Ich erspare es mir, darauf einzugehen.
        Es gibt auch reife, gute Brüder. Mit einem Kreisdiener habe ich mal persönlich über 1914 gesprochen. Und siehe da – für ihn war das Datum auch nicht verbindlich, da er genau wußte, dass 607 vuZ nicht korrekt ist. Er hätte mich ans Messer liefern können. hat er aber nicht. Aber, er ging mir später immer aus dem Weg.
        Ist für mich nachvollziehbar. Wenn er als KA gefeuert wird, steht er ohne ARbeit da. Der WT Sold ist zwar nur gering. Aber die guten Mütterchen haben ja Spendierhosen an. Und weil er jede Woche in einer anderen Versammlung ist, kommt auch kräftig was bei rüber.Gönne ich denen ja. Schließlich haben sie viel um die OHren und müssen sich auch selbst verleugnen – nicht in Christi Sinn, aber in dem Bewußtsein, den Verlag zu stützen.
        Der Bruder in selters, mit dem du telefoniert hast, mag vielleicht öfter mal asl „Seelsorger“ am telefon eingesetzt sein.
        Immer freundlich, immer zuvorkommend.
        Aber komme mit deinen Gedanken mal bei den Ältesten an. Dann hast du ganz schnell das scherbengericht und sitzt auf dem Scheiterhaufen – Gemeinschaftsentzug. Sie wollen doch alle die Versammlung REIN halten.
        Einen lieben gruss an alle

        1. Eddi says:

          Lieber Frank,

          ich hab´ ja nichts mehr zu verlieren. Ich bin doch schon draußen und das habe ich diesem Herrn auch gesagt. Freiwillig gegangen, nachdem all meine Liebe völlig wertlos war und getreten wurde, bis ich absolut am Ende war. Was sollte ich denn bereuen, dass ich meine Brüder und Schwestern geliebt habe? Einkaufen für Ältere, Lieder kopieren und formatieren, dass man sie am Fernseher anschauen kann, Krankenbesuche… alles Dinge, die „nur“ bei unserm Vater im Himmel aufgeschrieben sind aber für die es keine Rubrik auf dem Stundenzettel gibt? Soll ich das bereuen?

          Am Ende meiner „Versammlungszeit“ wurde ich wieder einmal von den Ältesten gefragt, was ich vom tuvSk halten würde. Ich hasse diese Gesinnungstests wie Blutvergiftung und ich gab einfach zurück: „Der hat es noch nie zum eigenen Brot gebracht“. Ich wusste gar nicht, wie recht ich habe. Jetzt genieße ich das eigene „Brot“ in Form guter biblischer Gedanken – und zum ersten Mal im Leben werde ich satt davon! Ich wünsche mir sehr, dass uns dieser Gedankenaustausch noch lange erhalten bleibt und wir in der Lage sind, aufrichtigen Personen Hilfe leisten zu können.

          Auch dir mein Bruder wünsche ich einen schönen Abend
          Eddi

  9. gromio says:

    ICh finde ihn beachtlich, den folgenden Artikel über den unterschied zwischen einer LK und Rechtskörperschaften:

    „Inwiefern sich die leitende Körperschaft von einer Rechtskörperschaft unterscheidet
    MITGLIEDERVERSAMMLUNGEN der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania finden seit Januar 1885 statt. Ende des 19. Jahrhunderts, als die Einsammlung der gesalbten Christen im Gange war, hatten die Vorstandsmitglieder und Repräsentanten dieser Körperschaft die himmlische Hoffnung, und das ist seitdem fast immer der Fall gewesen.
    Es gab allerdings eine Ausnahme. 1940 wurde Hayden C. Covington — der damalige Rechtsberater der Gesellschaft und ein „anderes Schaf“ mit der irdischen Hoffnung — in den Vorstand der Gesellschaft gewählt (Johannes 10:16). Von 1942 bis 1945 war er Vizepräsident der Gesellschaft. Bruder Covington trat dann als Vorstandsmitglied zurück, um dem zu entsprechen, was zu jener Zeit Jehovas Wille zu sein schien, nämlich daß alle Vorstandsmitglieder und Repräsentanten der pennsylvanischen Körperschaft gesalbte Christen sein sollten. Deshalb nahm Lyman A. Swingle im Vorstand den Platz von Hayden C. Covington ein, und Frederick W. Franz wurde zum Vizepräsidenten gewählt.
    Warum waren Jehovas Diener der Ansicht, alle Vorstandsmitglieder und Repräsentanten der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania sollten gesalbte Christen sein? Weil zu jener Zeit die Vorstandsmitglieder und die Repräsentanten der pennsylvanischen Körperschaft eigentlich mit der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas gleichgesetzt wurden, die ausschließlich aus geistgesalbten Männern besteht.
    Eine historische Mitgliederversammlung
    Bei der Mitgliederversammlung am 2. Oktober 1944 in Pittsburgh nahmen die Mitglieder der pennsylvanischen Körperschaft 6 Resolutionen an, durch die deren Satzung geändert wurde. Gemäß der bis dahin geltenden Satzung sollten die stimmberechtigten Anteile an diejenigen ausgegeben werden, die Geldmittel für das Werk der Gesellschaft gespendet hatten, doch durch die dritte Satzungsänderung wurde diese Bestimmung aufgehoben. In einem Bericht über die Mitgliederversammlung in jenem Jahr hieß es: „Die Zahl der Mitglieder der Gesellschaft wird auf 500 begrenzt . . . Alle Ausgewählten müssen Vollzeitdiener der Gesellschaft oder Teilzeitmitarbeiter einer Gruppe [Versammlung] der Zeugen Jehovas sein und müssen den Geist des Herrn bekunden.“
    Von da an sollten die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft von Personen in ihr Amt gewählt werden, die Jehova völlig ergeben waren ungeachtet dessen, wieviel Geld sie zur Förderung des Königreichspredigtwerks gespendet hatten. Wie es sich erwies, war das im Einklang mit den fortschreitenden Verbesserungen, die in Jesaja 60:17 vorausgesagt wurden, wo es heißt: „Statt des Kupfers werde ich Gold herbeibringen, und statt des Eisens werde ich Silber herbeibringen und statt des Holzes Kupfer und statt der Steine Eisen; und ich will den Frieden zu deinen Aufsehern einsetzen und die Gerechtigkeit zu deinen Arbeitszuteilern.“ Die Bezugnahme auf ‘Aufseher’ und ‘Arbeitszuteiler’ zeigt, daß die Prophezeiung auf Verbesserungen organisatorischer Verfahrensweisen unter dem Volk Jehovas hinwies.
    Dieser wichtige Schritt im Hinblick darauf, die Organisation theokratischen Richtlinien anzupassen, erfolgte am Ende der Zeit von „zweitausenddreihundert Abenden und Morgen“, die in Daniel 8:14 erwähnt werden. Die „heilige Stätte“ wurde damals „in ihren rechten Zustand gebracht“.
    Doch auch nach der historischen Mitgliederversammlung im Jahr 1944 blieb eine wichtige Frage offen, da die leitende Körperschaft zu jener Zeit praktisch mit dem siebenköpfigen Vorstand der pennsylvanischen Körperschaft identisch war. Bedeutete das, daß die leitende Körperschaft niemals aus mehr als 7 geistgesalbten Christen bestehen könnte? Weitere Fragen waren: Wurden in der Mitgliederversammlung die Mitglieder der leitenden Körperschaft alljährlich neu gewählt, da der Vorstand von den Mitgliedern der pennsylvanischen Körperschaft gewählt wurde? Sind die Vorstandsmitglieder und die Repräsentanten der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania und die Mitglieder der leitenden Körperschaft ein und dasselbe? Oder besteht ein Unterschied?
    Eine weitere unvergeßliche Mitgliederversammlung
    Diese Fragen wurden anläßlich der Mitgliederversammlung am 1. Oktober 1971 beantwortet. Einer der Redner wies darauf hin, daß die leitende Körperschaft des „treuen und verständigen Sklaven“ schon Hunderte von Jahren vor der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania existierte (Matthäus 24:45-47). Sie kam tatsächlich mehr als 1 800 Jahre vor der pennsylvanischen Körperschaft ins Dasein, als Pfingsten 33 u. Z. eine leitende Körperschaft gebildet wurde. Anfänglich bestand die leitende Körperschaft nicht aus 7 Männern, sondern aus 12 Aposteln. Später wurde die Zahl offensichtlich vergrößert, denn ‘die Apostel und die älteren Männer in Jerusalem’ übernahmen die Führung (Apostelgeschichte 15:2).
    Derselbe Redner erklärte 1971 auch, daß die Mitglieder der Watch Tower Society nicht diejenigen wählen konnten, die zur gesalbten leitenden Körperschaft gehören. Warum nicht? Er sagte: „Die leitende Körperschaft der Sklavenklasse wird nicht von irgendeinem Menschen ernannt. Sie wird von . . . Jesus Christus ernannt, dem Haupt der wahren Christenversammlung und dem Herrn und Meister der Klasse des ‚treuen und verständigen Sklaven.‘ “ Die Mitglieder der leitenden Körperschaft können somit nicht von den Mitgliedern irgendeiner Rechtskörperschaft in ihr Amt gewählt werden.
    Der Redner machte anschließend folgende höchst bedeutsame Aussage: „Die leitende Körperschaft hat keine Vorstandsmitglieder wie beispielsweise der Vorstand der Gesellschaft, nämlich einen Präsidenten, einen Vizepräsidenten, einen Schriftführer und Schatzmeister und einen stellvertretenden Schriftführer und Schatzmeister. Sie hat lediglich einen Vorsitzenden.“ Viele Jahre war der Präsident der pennsylvanischen Körperschaft auch das führende Mitglied der leitenden Körperschaft. Das sollte nicht länger der Fall sein. Die Mitglieder der leitenden Körperschaft verfügten zwar über ein unterschiedliches Maß an Erfahrung oder Fähigkeiten, sie würden aber ein gleiches Maß an Verantwortung tragen. Der Redner fuhr fort: „Irgendein Mitglied der leitenden Körperschaft kann darin Vorsitzender sein, ohne gleichzeitig Präsident . . . der Gesellschaft zu sein. . . . Alles hängt vom Rotationsprinzip für den Vorsitz in der leitenden Körperschaft ab.“
    So wurde 1971 bei jener unvergeßlichen Mitgliederversammlung der Unterschied zwischen den geistgesalbten Mitgliedern der leitenden Körperschaft und den Vorstandsmitgliedern der pennsylvanischen Körperschaft deutlich herausgestellt. Trotzdem dienten Mitglieder der leitenden Körperschaft auch weiterhin als Vorstandsmitglieder und Repräsentanten der Rechtskörperschaft. Heute erhebt sich jedoch folgende Frage: Gibt es irgendeinen biblischen Grund dafür, daß die Vorstandsmitglieder der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania Mitglieder der leitenden Körperschaft sein sollten?
    Die Antwort lautet nein. Die pennsylvanische Körperschaft ist nicht die einzige Rechtskörperschaft, der sich Jehovas Zeugen bedienen. Es gibt auch andere, wie zum Beispiel die Watchtower Bible and Tract Society of New York, Incorporated. Sie fördert unser Werk in den Vereinigten Staaten. Jehovas Segen ruht eindeutig auf dieser Körperschaft, obwohl ihre Vorstandsmitglieder und Repräsentanten hauptsächlich zu den „anderen Schafen“ gehören. In Großbritannien bedient man sich der International Bible Students Association. In anderen Ländern hat man andere rechtliche Körperschaften, um die Königreichsinteressen zu fördern. Sie alle tragen einträchtig dazu bei, daß die gute Botschaft vom Königreich weltweit gepredigt wird, indem sie ihre entsprechende Rolle spielen. Ungeachtet dessen, wo sich diese Körperschaften auf der Erde befinden, und ungeachtet dessen, wer zu ihren Vorstandsmitgliedern oder Repräsentanten gehört, werden diese Körperschaften von der leitenden Körperschaft theokratisch geleitet und auf theokratische Weise gebraucht. Diesen Körperschaften wurden somit Aufgaben zur Förderung der Königreichsinteressen übertragen.
    Es ist vorteilhaft für uns, Rechtskörperschaften zu haben. Wir entsprechen dadurch kommunalen und nationalen Gesetzen und Vorschriften, wie es von Gottes Wort gefordert wird (Jeremia 32:11; Römer 13:1). Rechtskörperschaften erleichtern unser Werk der Verbreitung der Königreichsbotschaft durch das Herstellen von Bibeln, Büchern, Zeitschriften, Broschüren und anderem Material. Solche Körperschaften dienen auch als juristische Personen, die Angelegenheiten regeln, wenn es unter anderem um Eigentum an Grundbesitz, um Hilfseinsätze oder um Verträge für die Benutzung von Kongreßstätten geht. Wir sind dankbar für die Dienste solcher Rechtskörperschaften.
    Jehovas Name in den Vordergrund gerückt
    Im Jahr 1944 wurde Artikel II der Satzung der Watchtower Bible and Tract Society of Pennsylvania abgeändert, um die Ziele dieser Körperschaft hervorzuheben. Gemäß der Satzung dient die Körperschaft hauptsächlich folgendem Zweck: „Das Evangelium von Gottes Königreich unter Christus Jesus unter allen Nationen zu einem Zeugnis für den Namen, das Wort und die Oberhoheit des allmächtigen Gottes, JEHOVA, zu predigen.“
    Seit 1926 hat der ‘treue Sklave’ Jehovas Namen in den Vordergrund gerückt. Besonders bemerkenswert war das Jahr 1931, als die Bibelforscher den Namen Jehovas Zeugen annahmen (Jesaja 43:10-12). Nachdruck auf Gottes Namen wurde in Veröffentlichungen der Gesellschaft gelegt, so zum Beispiel in den Büchern Jehova (1934), „Dein Name werde geheiligt“ (1961) und ‘Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin’ — Wie? (1971).
    Besondere Erwähnung verdient die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift, die als Gesamtausgabe in Englisch im Jahr 1960 veröffentlicht wurde. Sie enthält Jehovas Namen an jeder Stelle, wo in den Hebräischen Schriften das Tetragrammaton steht. Die Übersetzung weist den göttlichen Namen auch an 237 Stellen in den Christlichen Griechischen Schriften auf, wo nach sorgfältigen Untersuchungen eine solche Einsetzung gerechtfertigt war. Wie dankbar wir sind, daß Jehova dem „Sklaven“ und seiner leitenden Körperschaft auf verschiedene Weise gestattet hat, sich die Publikationseinrichtungen und die Rechtskörperschaften zunutze zu machen, um seinen Namen weltweit bekanntzumachen!
    Die Verbreitung des Wortes Gottes gefördert
    Das Volk Jehovas hat beständig für Gottes Namen Zeugnis abgelegt und sein Wort hochgehalten, indem es Millionen von biblischen Veröffentlichungen und auch die Bibel selbst herausgegeben und verbreitet hat. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Watch Tower Society Inhaberin des Urheberrechts der Emphatic Diaglott, der griechisch-englischen Interlinear-Ausgabe der Christlichen Griechischen Schriften von Benjamin Wilson. Die Gesellschaft veröffentlichte auch die Bibelforscherausgabe der King-James-Bibel mit einem 500seitigen Anhang. 1942 veröffentlichte sie die King-James-Bibel mit Schriftstellenverweisen. Ab 1944 wurde dann die American Standard Version von 1901 gedruckt, die den göttlichen Namen enthält. Eine weitere Bibel, die den Namen Jehovas verwendet, ist The Bible in Living English von Stephen T. Byington. Diese wurde 1972 von der Gesellschaft veröffentlicht.
    Die Rechtskörperschaften, deren sich Jehovas Zeugen bedienen, waren beim Drucken und Verbreiten all dieser Bibelübersetzungen eine große Hilfe. Am bedeutsamsten ist jedoch die enge Zusammenarbeit zwischen der Watch Tower Society und der Gruppe gesalbter Zeugen Jehovas, die das New World Bible Translation Committee bilden. Wir sind hoch erfreut, daß bisher mehr als 106 400 000 Exemplare dieser Übersetzung (Gesamt- und Teilausgaben) in 38 Sprachen hergestellt worden sind. Die Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania ist wirklich eine Bibelgesellschaft!
    Der ‘treue Sklave’ wurde ‘über die ganze Habe des Herrn’ gesetzt. Diese Habe schließt sowohl die Einrichtungen im Staat New York (USA) ein als auch die 110 Zweigbüros, die gegenwärtig weltweit tätig sind. Die Glieder der Sklavenklasse wissen, daß von ihnen Rechenschaft gefordert werden wird, wie sie das gebraucht haben, was ihnen anvertraut wurde (Matthäus 25:14-30). Das hält den ‘Sklaven’ jedoch nicht davon ab, befähigten Aufsehern aus den Reihen der „anderen Schafe“ zu gestatten, sich um rechtlich erforderliche und verwaltungstechnische Aufgaben zu kümmern. Das erlaubt es den Gliedern der leitenden Körperschaft, mehr Zeit „dem Gebet und dem Dienst am Wort [zu] widmen“ (Apostelgeschichte 6:4).
    Solange es die Verhältnisse in der heutigen Welt zulassen, wird die leitende Körperschaft, die den „treuen und verständigen Sklaven“ vertritt, weiterhin Rechtskörperschaften in Anspruch nehmen. Solche Körperschaften sind nützlich, aber sie sind nicht unentbehrlich. Wird eine rechtliche Körperschaft durch einen Regierungserlaß aufgelöst, geht das Werk trotzdem weiter. Heute wird selbst in Ländern, wo es Beschränkungen gibt und man sich keiner Rechtskörperschaften bedienen kann, die Königreichsbotschaft gepredigt, es werden Jünger gemacht, und das Wachstum der Theokratie geht weiter. Das ist der Fall, weil Jehovas Zeugen pflanzen und begießen, aber ‘Gott es wachsen läßt’ (1. Korinther 3:6, 7).
    Wenn wir in die Zukunft blicken, können wir sicher sein, daß Jehova für die geistigen und materiellen Bedürfnisse seines Volkes sorgen wird. Er und sein Sohn, Jesus Christus, werden uns weiterhin vom Himmel die Leitung und Unterstützung zukommen lassen, die wir benötigen, um das Königreichspredigtwerk zu vollenden. Natürlich geschieht alles, was wir als Diener Gottes vollbringen, ‘nicht durch eine Streitmacht noch durch Kraft, sondern durch den Geist Jehovas’ (Sacharja 4:6). Deshalb beten wir weiterhin um Gottes Hilfe in dem Bewußtsein, daß wir dank der Kraft, die Jehova uns gibt, das Werk vollenden können, mit dem er uns in der gegenwärtigen Zeit des Endes betraut hat.“

    Ob das jemand hier bereits berücksichtigt hat
    insbesondere das auch Members der „Anderen Schafen“ Aufgaben in Verbindung mit dem Verwalteramt erfüllen?
    Ist es nicht das, was hier viele meinen: Wir alle haben eine „Verwalter-Aufgabe“??

    1. Irrelevant says:

      Danke GROMIO –

      für diesen geschichtlichen Überblick!!!

      Möchte nur noch einen Absatz ergänzend anfügen …

      Die Verantwortung und die administrativen Aufgaben eines Verwalters lassen sich gut mit dem Dienst vergleichen, mit dem Jehova Gott einen Christen betraut hat. Jesus bezeichnet die Gesamtheit seiner treuen Gesalbten auf der Erde als den „treuen und verständigen Sklaven“. Als solcher dienen sie ihm aber auch als Verwalter, dem er in diesen „letzten Tagen“ „seine ganze Habe“ anvertraut hat; dazu gehört, daß sie die „gute Botschaft vom Königreich“ auf der ganzen Erde predigen, daß sie alle belehren, die bereit sind zu hören, und daß sie als Werkzeuge Gottes dienen, um der Versammlung eine internationale „große Volksmenge“ hinzuzufügen, die die große Drangsal überleben wird (Mat 24:14, 45; Luk 12:42-44; Off 7:9-14). Aufseher in der Christenversammlung sind „Verwalter“, und es wird von ihnen absolute Treue verlangt (Tit 1:7; 1Ko 4:1, 2). Als Apostel, vor allem als Apostel für die Nationen, war Paulus mit einem besonderen Verwalteramt betraut worden (1Ko 9:17; Eph 3:1, 2). Petrus weist die Christen darauf hin, daß jeder von ihnen — Aufseher und andere — ein Verwalter der auf vielerlei Weise zum Ausdruck kommenden unverdienten Güte Gottes ist und daß jeder in Gottes Einrichtung einen bestimmten Bereich oder Platz hat, an dem er sein Verwalteramt treu ausüben kann (1Pe 4:10).

      1. Hans says:

        Hey Irre.,

        irgendwann haben wir auf BI in den Kommentaren eine Komplett-Kopie der WTLib.

        Aber vielleicht ist das ja Taktik, dann könnte Selters BI verklagen 😉

        LG
        Hans

        1. Selgora says:

          Aber wie wollen Leute wie Irrelevant dann erklären, daß sie es waren, die das hier einstellten??? 😉 Der Schuß spaltet sich und schießt dann gleich doppelt zurück zur Quelle…

          1. Hans says:

            Hi Selgora,

            von hinten durch die Brust ins Auge 😉 Naja, das konnte schon bei Kennedy nicht der Realität entsprechen ….

            LG
            Hans

          2. Eddi says:

            Guten Morgen Selgora,

            glaubst du, die WTG würde auf einen Mister Irrelevant oder gromio Rücksicht nehmen? Die würde man fix ausschließen und behaupten, sie hätten ihre Stellung missbraucht um BI mit WT-Informationen zu füttern!

            Aber, auch an Hans, wenn sie jetzt die Verbreitung per Mail anstreben wird das nichts mehr mit dem verklagen. Da hätten sie sich glatt selbst überholt.

            Ich grüße euch mit Sonne im Herzen
            Eddi

    2. Hans says:

      Hallo Gromio,

      ZITAT „Wird eine rechtliche Körperschaft durch einen Regierungserlaß aufgelöst, geht das Werk trotzdem weiter.“

      Bzw. wenn man einen Verantwortlichen einbuchtet, ist es keiner aus der LK?!

      Wie ist das eigentlich rechtlich? Wofür müssen die Glieder der LK überhaupt noch geradestehen, wenn schon so ziemlich alles offiziell durch andere Personen in irgendwelchen rechtlichen Gebilden abgewickelt wird? Wenn der Verlag, die Schreibabteilung und somit die Autoren der Rota-Erzeugnisse, die Immobilien, die Haftung für dämlichen Regeln bei Kindsmissbrauchs-Vorwürfen usw. bei nicht-LK-Gliedern liegt?

      Das ist fast so wie Immunität von Politikern. Tue irgendwas Blödes, aber rechtlich den Kopf hinhalten dürfen dann die anderen. Nur auf öffentlichen Druck hin rollen die Köpfe. Manchmal sind’s die richtigen, manchmal nicht.

      LG
      Hans

      1. gromio says:

        Nun lieber Hans (bist du lieb? …grins):

        Es solte den Meisten hier doch entgegen kommen, wenn man sieht, dass das Werk auch ohne die Teilnahme von Einzelpersonen weitergeht. Ist das nicht auch zu erwarten? Es ist Christi‘ udn Jehovas Werk, dass hier „abläuft!“

        REchtlich ist es so, wie es ist: Zur Teilnahme am jeweiligen Rechtssystems eines Staates, in dem sich eine „Einrichtung“ der Zeugenjehovas befindet, sind gewisse Rechtsformen und rechtliche Schritte zu nutzen. Daraus ergeben sich Rechtssicherheit, aber auch pflichten für die jeweilige Organisation, ich verwende dieses Wort an dieser Stelle als juristischen Begriff.

        Daran ändert auch das hier allseits vorhandene Kritisieren der Nutzung solch juristischer Dinge durch Jehovas Zeugen nichts.
        Wenn es dem Ziel dient, den Auftrag Christi’s, dem Herrn der Ernte, zu erfüllen, warum denn nicht?

        Wieso Freibrief? Die Arrestierung von Mitgliedern der LK/der Gesalbten/anderer Zeugen, früher wie heute, und deren Freilassung kann man doch nciht so interpretieren, dass diese Immunität haben? Sonst wären die ja nie arrestiert worden.
        Oder meinst Du Immunität in Gottes Augen? Blödsinn, für alle heir gelten Jehovas Gesetze, egal welche Hoffnung/welches ALter/welchen Status man hat. Wer sich nicht daran hält, nun für den gilt Rö 13:1 ff, “ …sie trägt das Schwert nciht ohne Zweck…!“.

        Damit komme ich zum Kindesmissbrauch:
        Die zwei-Zeugen-Regel mag in der Vers gelten. dies ist nach gültigen Strafgesetzen der jeweiligen nationen BEI STRAFTATEN GEGEN DIE SEXUELLE SELBSTBESTIMMUNG nicht der Fall, und das hat auch seinen Grund.
        Der neueste Hirtenbrief sagt NICHT, dass Strfverfolgungsbehörden grds. oder gar generell nicht eingeschaltet werden sollen, ganz im Gegenteil.

        Allerdings muss bei allem der Schutz der übrigen Mitgleider der betroffenen Versammlung(en) im Auge behalten werden.

        Interesanterweise gab es auch im Mosaischen Gesetz eine Regelung für Fälle in denen keine zwei Zeugen verfügbar waren:

        zitat:
        „15 Kein einzelner Zeuge sollte sich gegen einen Mann hinsichtlich irgendeines Vergehens oder irgendeiner Sünde erheben, im Falle irgendeiner Sünde, die er begehen mag. Auf die Aussage zweier Zeugen oder auf die Aussage dreier Zeugen sollte die Sache feststehen. 16 Falls ein Zeuge, der auf Gewalttat sinnt, sich gegen einen Mann erheben sollte, um gegen ihn eine Anklage auf Auflehnung vorzubringen, 17 dann sollen die beiden Männer, die den Streit haben, vor Jehova treten, vor die Priester und die Richter, die in jenen Tagen dienen werden. 18 Und die Richter sollen gründlich nachforschen, und wenn der Zeuge ein falscher Zeuge ist und eine Falschanklage gegen seinen Bruder vorgebracht hat, 19 dann sollt ihr ihm so tun, wie er seinem Bruder zu tun gedachte, und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.“

        Die Richter und Priester der damaligen Zeit waren gefordert, gründlich nachzuforschen.
        Überlassen wir es heute also auch den Richtern….oder nicht?

        1. Frank&Frei says:

          während in vorchristlicher Zeit durchaus der Geist Jehovahs Sünder kundtat (BEispiel Achan) gibt es Gottesurteile heute nicht mehr.
          Und das was menschliche Richter in Rechtskommittees vollbringen, gibt Anlaß zu genügend Zweifel.
          Der Talmud der Ältesten, das den übrigen Gliedern verborgene Buch „Hütet“ – solche Bücher gab es immer nur in der abtrünnigen Kirche. Die frühen Christen kannten so was nicht. Nur, das was die Elite sich da zusammen zauberte, das war geheim und wurde nur hinter verschlossenen Türen gehandelt. Denken wir an Sean Connery „Im Namen der Rose“. was da so ein Kloster alles im Verborgenen hielt.
          Verborgene Schriften, die zudem ständig mit Bleistift korrigiert werden, weil eben Doktrin und Verständnis wechseln. Begründte mit „das Licht wird heller“. Aber nicht das Verhalten. Es bleibt wie es ist. Du mußt alles glauben, was dir serviert wird, oder zumindest den Mund halten. Ansonsten wirst du exkommuniziert nach Zeugen Art: Geächtet wie ein Mörder.
          Das ist nicht mein Verständnis der Freiheit des Christus, der uns erlöst hat vom Joch der Sklaverei des Verderbens.

        2. Hans says:

          Hi Gromio,

          vielen Dank für dein Statement.

          Was ich meinte mal kurz und knackig auf den Punkt:

          Die WTG wurde z.B. wegen Mitschuld an Missbrauch zumindest erstinstanzlich in USA im Fall Conti verurteilt, weil Behörden NICHT eingeschaltet wurden.

          Das geschah aufgrund Anweisungen der WTG an die Ältesten.

          Wer ist nun verantwortlich für diese Anweisungen?

          Moralisch mögen das andere Personen sein als formal-rechtlich.

          ZITAT „Allerdings muss bei allem der Schutz der übrigen Mitgleider der betroffenen Versammlung(en) im Auge behalten werden.“

          Und wie sieht das konkret aus?
          Wie werden Kinder vor pädophilen Gliedern der Versammlung geschützt?

          Die Ältesten haben Anweisung, sich an die Rechtsabteilungen der Zweigbüros zu wenden. Es gibt keine konkreten Anweisungen mehr im Hütet-Buch und in den Briefen an die Ältestenschaften. Die Entscheidung liegt letztendlich in den Zweigbüros.

          Nur was passiert dann? Was wird dort entschieden?

          ZITAT „Überlassen wir es heute also auch den Richtern….oder nicht?“

          Welche Richter meinst du? Die in der Justiz oder die älteren Herren in den Versammlungen/Bethelheimen?

          LG
          Hans

          1. gromio says:

            Servus, Hans…

            …kurz und knackig meine Antwort:
            Die Ä einer Vers hatten nie, haben nicht/werden niemals folgende Kompetenz haben: Juristisch festlegen, wer bei welchem Verbrechen die Justiz des jeweiligen Landes involvieren darf oder nicht. Warum: Rö 13:1.8!

            Mit Richtern meinte ich die, die in Rö 13 gemeint sind, also weltliche Gerichte. Was sonst?

            Conti-Case: Wer damals wem was gesagt hat, dass wird sich noch endgültig herausstellen.
            a) Die WTG ist in Berufung gegangen.
            b) Richter wissen vorher, ob einer Berufung zu erwarten ist, und entscheiden bewußt „auf ein Berufungsverfahren hin“.
            c) Dieser ganze Quatsch hilft aber dem opfer nun wirklich nicht:

            UNglaublich, dass zu diesem „Missbruach“ kam.

            Unvorstellbar, dass der Täter keine Einsicht zeigte (damals?).

            Unerklärlich, das die örtliche Vers so damit umging, WENN DIE BERICHTE IN ZEITUNG UND HIER SO DEN TATSACHEN ENTSPRECHEN.

            Cheerio

          2. Hans says:

            Welcome back Gromio,

            soweit ich gelesen habe, ist am 08.11. mal wieder ein entscheidender Gerichtstermin. Schau’n wir mal, was da passieren wird.

            Ansonsten mache ich einen Unterschied: Ist in Einzelfällen mit der unteren Führungsschicht, sprich kleinen Ältesten in Ortsversammlungen etwas schiefgelaufen in Bezug auf Missbrauchsfälle/-vorwürfe oder hat das ganze SYSTEM und ist von oben (= LK) so gebilligt oder gar gewollt!

            Ja, es stimmt, ob mit Geld einem Opfer geholfen ist, bleibt fragwürdig. So manches Opfer selbst mag das nicht für gut befinden, dass Conti den Rechtsweg komplett durchzieht.

            ABER: Egal, welche Motivation Conti wirklich hat, der Rechtsweg ist der einzige MENSCHENmögliche Weg, die WTG zu einem vernünftigen Opferschutz zu bewegen, die einzige Chance, künftige Fälle in größerer Menge zu verhindern. Offensichtlich ändert die WTG ABSOLUT NICHTS an ihrem Verhalten, wenn es nicht um Geld geht. Geld scheint das einzige Druckmittel zu sein. Fehler räumt die LK eh so gut wie NIE ein, nur wenn’s schon in jeder Zeitung in Hinterdupfing stand und für jedermann ersichtlich ist. Dann wird vielleicht mal ein besänftigendes Statement gegeben.

            LG
            Hans

          3. Mamre für Hans says:

            Hallo Hans,

            Du schreibst: Zitat „Ist in Einzelfällen mit der unteren Führungsschicht, sprich kleinen Ältesten in Ortsversammlungen etwas schiefgelaufen in Bezug auf Missbrauchsfälle/-vorwürfe oder hat das ganze SYSTEM und ist von oben (= LK) so gebilligt oder gar gewollt!“ Zitatende

            genau das frage ich mich auch.

            Lieben Gruß,

            Mamre

          4. Eddi says:

            Hallo Gromio,

            die Ältesten brauchen auch keine Entscheidungsgewalt darüber, was juristisch strafbar ist und was nicht. Für so was haben wir nämlich Gesetzbücher an die sich rechtstreue Menschen halten würden. Einzig so arrogante Pinsel wie von der LK meinen, ihre Schäfchen dazu anstiften zu müssen, die völlig ungebildeten Ältesten solche Sachen entscheiden zu lassen.

            Und was dem Opfer mal gar nicht hilft – und da spreche ich aus eigener Erfahrung – das sind so Sprüche, von wegen, „nimm es nicht so tragisch“, oder „decke es mit Liebe zu“ „Jehova wird schon irgendwann Recht sprechen“ – Entschuldigung, das verkleinert das Leid nicht, sondern vergrößert es. Dann möchte ich lieber mit gut Geld in der Tasche wenigstens die Therapiekosten, bzw. die Fahrten zum Therapeuten haben und das tun, was meiner Seele gut tut.

            Zeugen Jehovas fördern Kindesmissbrauch auf allen Ebenen, das ist mal völlig klar. Sex vor der Ehe ist nicht, nicht mal Händchen halten, im Ehebett geht nichts, viele schaffen es nicht einmal dort hin, weil – man will ja Gutmensch sein und nur predigen. Und dann wollen die Ältesten auch noch genau wissen, ob das Ehepaar auch ja die göttliche Ordnung beachtet hat, dass die Frau untertan war! Das Thema Sex an sich wird einem als Zeugen schon buchstäblich hineingestopft, dazu hatte ich eine Statistik eingestellt, die schon in ihrer sehr dürftigen Aufstellung zeigt, dass ein Zeuge jede Woche mit vielfach mit dem konfrontiert wird, was er nicht sagen oder denken darf. Einfach widerlich das Ganze.
            So gesehen gehören Zeugen Jehovas unter Generalverdacht, denn bislang war nur von männlichen Tätern die Rede, aber man weiß, dass auch ca. 25% der Frauen Täterinnen sind.

            Den Verein abschaffen ist die einzige Heilmethode und dann hört der Spuk auch auf. Mein Trost, dass es auch so kommt.

            Einen schönen Abend
            Eddi

        3. Manfred an Gromio says:

          Hallo Gromio,

          wieso fängst Du eigentlich immer neue Diskussionen an und antwortest nicht mal auf die vom 2. September 2012. Seit dem versuche ich mit Dir biblische Standpunkte auszutauschen und zwar über den Treuen und verständigen Sklaven. Damals hatte ich Dich auf den Vortrag verwiesen:

          http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677

          Mittlerweile ist noch ein weiterer dazu gekommen, kannst Du hier nachlesen:

          http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776

          Das ist nun schon das vierte mal, dass ich versuche mit Dir Kontakt aufzunehmen. Woran hängst denn?

          Hier meine Kommentare an Dich zum nachlesen:
          02.09.12 http://www.bruderinfo.de/?p=898&cpage=1#comment-15187
          19.09.12 http://www.bruderinfo.de/?p=898&cpage=1#comment-17301
          06.10.12 http://www.bruderinfo.de/?p=902&cpage=1#comment-21510

          Also, würde mich über eine Antwort freuen.

          Gruss Manfred

        4. Hopefull says:

          Hallo Gromio

          Dein Zitat:
          >>Damit komme ich zum Kindesmissbrauch:
          Die zwei-Zeugen-Regel mag in der Vers gelten. dies ist nach gültigen Strafgesetzen der jeweiligen nationen BEI STRAFTATEN GEGEN DIE SEXUELLE SELBSTBESTIMMUNG nicht der Fall, und das hat auch seinen Grund.
          Der neueste Hirtenbrief sagt NICHT, dass Strfverfolgungsbehörden grds. oder gar generell nicht eingeschaltet werden sollen, ganz im Gegenteil.
          Allerdings muss bei allem der Schutz der übrigen Mitgleider der betroffenen Versammlung(en) im Auge behalten werden.<< Zitat ende

          1993 hat ein Zeuge Jehovas in einer Versammlung in Kalifornien 2 Kinder missbraucht. Ihm wurden Dienstvorrechte entzogen und das wars. 1995-1996 hat er sich mit einer Familie angefreundet, die eine kleine 9 jährige Tochter hatten, die er dann ebenfalls missbrauchte. Die Eltern wussten nichts von seiner Vergangenheit, die Ältesten schon. Am 13.+14.06. dieses Jahres ging der Prozess, der inziwschen 26jährigen Frau, zu Ende und es musste ein Bußgeld von ca 24 Mio US$ gezahlt werden, jenes zwichen Täter, Älteste und Gesellschaft aufgeteilt wurde.
          Wenn man sich jetzt mal den drei-vierjährigen Verlauf anschaut frag ich mich doch enrsthaft, WO wird hier die Versammlung geschützt!? Sind nicht unsere Kleinsten die, die des größten Schutzes bedürfen?
          Es gibt eine Liste von 23.720 Pädophilen (die Dunkelziffer wird um einiges höher sein), Stand ca 2005; wir haben jetzt 2012 (damit will ich sagen, es sind 7 Jahre vergangen und die Pädophilen sind immer noch da). Da man davon ausgehen kann, dass die meisten Pädophile in der Versammlung bleiben durften (nicht ausgeschlossen wurden) und höchstwahrscheinlich öfters zugeschlagen haben, wird die Opferliste (wenn man eine hätte)ca um das 3fache höher sein! Noch einmal die Frage: WO ist hier der Schutz der Versammlung?
          Die einzigsten , die geschützt werden ist die LK selbst (deswegen auch der sofortige Ausschluss, sobald man anderer Meinung ist, obwohl man die Gesetze der Bibel einhält,aus Angst davor, dass die wahre Wahrheit über die LK in den Versammlungen ans Licht kommt und immer heller und heller wird) und natürlich, wie solls auch anders sein: das Geld!

          Die zwei Zeugenregel ist bei Kindesmissbrauch absolut fehl am Platz. Die obrigkeitlichen Gewalten sind wie von Jehova angeordnet Rö.13:1 Warum nicht auch mal darauf vertrauen?

          Liebe Grüße Hope

          1. gromio says:

            Hello Hope….

            …meine Einlassung beinhaltet doch bei genauer Betrachtung genau das, was Du vorschlägst.
            Und der neueste Brief an die Ältestenschaften bestätigt dies auch, denn Massnahmen zur Aktivierung von Staatsorganen werden ausdrücklich erwähnt und erwogen. In jede Einzelfall.

            Hoffen wir, dass die Ätestenschaften dies konsequent umsetzen!

          2. Frank&Frei says:

            Gromio, die Staatsorgane werden doch erst seit etwa 10 Jahren eingeschaltet, weil man bemerkt hat, dass es teuer wird. Ich als Ex-Ältester erinnere mich noch sehr genau an die Weisungen der KAs – alle Eltern, die den STaatsanwalt einschalten vors Rechtskommittee.
            Das war Usus bis etwa 2002 und weil nunmal durch Barbara Anderson publik wurde, dass da ein Berg von 23000 Fällen in Brooklyn- allein im angloamerikanischen Bereich – lagert, da wurde die Politik um 180° gewandelt.
            Früher wurde alles totgeschwiegen, Kinderschänder geschützt – angeblich um „Schaden“ von Jehovahs Namen zu nehmen.
            Welche Ironie des Schicksals – nun knallt es im Gebälk und der WT wird in die Pleite gehen. Da ist der Fall, der am 8.11. vor den Appelationscourt geht erst mal der Anfang. Und gut auch, dass das gEricht dieÄltesten mit zur Kasse bittet. Die haben wider besseren Wissens geschwiegen und Verbrecher geschützt.
            Ziemlich verlogen und verkommen die ganze Situation. Und nun den Saubermann raushängen lassen? Für mich alles andere als glaubwürdig. Ich würde sagen Kalt erwischt und nun gilt Schadensbegrenzung. Und das ganze wird dann als Schutz für die Kinder verkauft

          3. Mamre says:

            Hallo Frank&Frei,

            Du schreibst: „Und gut auch, dass das gEricht dieÄltesten mit zur Kasse bittet. Die haben wider besseren Wissens geschwiegen und Verbrecher geschützt.“ Zitatende

            Wenn sich diese Maßnahme (Älteste betreffend) länderübergreifend verbreiten sollte, meinst Du das könnte eine der „Plagen“ aus Offenbarung sein, der man entfliehen könnte (hätte entfliehen können), wenn man „aus ihr hinaus“ ginge (gegangen wäre)?

            Lieben Gruß,

            Mamre

          4. Frank&Frei says:

            an Mamre
            wenn die Plagen kommen, und die kommen schließlich zuhauf, wird der Watchtower zum Witchtower. Man wird ihn plündern und brennen wie einst die Hexen.
            Und seinen wir doch ehrlich mit uns selbst – Jahrzehntelang hat der WT für Schweigen gesorgt, wenn es um vergewaltigte Kinder ging. So getan, als gäbe es das nicht.
            Und dann deckt die Barbara Anderson über 23000 Fälle allein im englisch sprachigen Bereich auf. Ich glaube mein Schwein pfeift.
            Das war ein Klopfer, den ich bis heute nicht verdaut habe. Die schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft sehr weit auseinander. Und für die Öffentlichkeit wird larifari gemacht.
            das ist nur eine Facette einer Organisation, die mit dem eien Mundwinkel den Friedefürsten preist, mit dem anderen sich kräftig babylonisiert. Der Herr Jesus wird sie richten – gerecht und endgültig. Ich kann die Heuchelei der Ältesten nich tertragen, die so tun, als ob schon immer Kinder geschützt waren. Mir ist, als ob sie einer Lebenslüge folgen, weil nicht sein kann was nicht sein darf

          5. Hopefull says:

            Lieber Gromio

            diese Einsicht der LK kommt zu spät. Und ich finde es absolut menschenfeindlich solche Zustände Jahrzehnte hinzunehmen ohne dagegen etwas zu machen und absolut assi jetzt, ganz plötzlich solche Briefe an die Ältesten zu schicken, nur weil der Kopf anfängt zu brennen und ans eigene Konto geht.
            Wenn die Barbara Anderson diese Liste nicht gefunden hätte, würden solche Briefe nicht an die Ältesten geschickt werden, man würde es weiter vertuschen. Tut mir leid, aber für sowas habe ich absolut kein Verständnis. Sie wollen ihr eigenes Geld retten und haben kein Interesse daran die Kinder zu schützen. Und das ist absolut gegen das Gebot der Nächstenliebe.

            Liebe Grüße Hope

        5. Hopefull says:

          Achja, PS:

          bis 2001 wurden Eltern ausgeschlossen, die die Täter bei der Polizei angezeigt hatten.
          Der neueste Hirtenbrief war wohl nicht der schnellste. Die LK weiß inzwischen auch, dass es unendlich teuer wird, weiterhin den Eltern zu verbieten Anzeige zu machen. Ist alles nur Geldsache. Wenn wirkliches Interesse an den Schäfchen bestünde, hätten sie schon vor 20-30 Jahren eingegriffen.

          1. Frank&Frei says:

            liebe Hopefull, genaus ist es. Der WT kommt erst mit Änderungen, wenn es ihm an die Pfründe geht. Und dann ist er sehr schnell dabei und macht Änderungen, die vorher undenkbar waren. Ich war viel Jahre Ältester und kann sagen: jeder KA, der in seinen 6 Runden durchging hat in einer Runde das Thema angesprochen und immer bemerkt: gehen die Eltern zum Staatsanwalt – dann Kommittee und wenn sie kein Einsehen haben Ausschluß. wir müssen Jehovahs Namen rein erhalten. Als dann die Sache kippte und hohe Kosten ersichtlich wurden, wurde halt 2001 im rhamen einer AäSchulung das Thema um 180° gewandelt. Es ging damals ein Rauenen durch die Reihen der Ältesten, aber keiner stand auf und fragte wie kommts. NUn waren ja alle eingeschüchtert, wie immer.
            Nun denn, sollen sie weitermachen. Aber bitte ohne mich, die Ältesten sind doch eh nichts weiter als Befehlsempfänger und ausführendes Organ des Towers. Eigene Gedanken sind verboten und Kadavergehorsam ist gefragt. Der „Sklave“ der sklavische ERgebenheit fordert. Wir werden ihn fallen sehen.

        6. Eddi says:

          @ gromio,

          Jesus ernannte keine Richter, sondern Apostel. Er sprach auch nicht davon, Richter zu ernennen, wenn er weg gehen würde. Lies doch mal Epheser 4:11,12 ich nehme mal deine Übersetzung:

          „11 Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk, für die Erbauung des Leibes des Christus,“ 

          Körperschaften des Öffentlichen Rechts unterstehen der staatlichen Hoheit in der Gesetzgebung, d. h. eine KdÖR darf sich nicht über staatliche Gesetze hinweg setzen. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind Offizialdelikte und hätten mit der größten Selbstverständlichkeit im christlichen Gehorsam an die Ermittlungsbehörde weitergeleitet werden müssen, völlig egal, ob es sich um Vergewaltigung, Vergewaltigung in der Ehe, die bei den Zeugen ebenfalls geduldet wird, Kindesmissbrauch oder Exhibionismus handelt. Lediglich Therapeuten, Anwälte und Seelsorger haben ein Schweigerecht.
          Ferner gehören zu den Offizialdelikten Betrug, Mord, Totschlag,schwere Körperverletzung, Raub, Wirtschaftsstraftaten (Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung). Auch Verwandte haben ein Aussageverweigerungsrecht. Aber bitte beachten: Inzucht ist in Deutschland auch untersagt.

          Eddi

    3. Dennis says:

      Fakt 1:

      Charles T. Russell bis 1916, J.F. Rutherford bis 1942, Nathan N. Knorr bis 1975, waren die unumschränkten Präsidenten der WTG und des selbsternannten „Sklaven“ in Personalunion. SIE ALLEIN bestimmten in oberster Instanz Lehre und Ausrichtung der WTG.

      Damit hat sich eindeutig Matth. 24:45-47 und Apg. 15:22 an ihnen NICHT erfüllt, da die Bibel ja angeblich von einer GRUPPE von Menschen spricht und nicht von Alleinherrschern. Somit hat unser großer Schöpfer Jehova und sein Sohn Jesus Christus weder 1919 noch zu einem aderen Zeitpunkt etwas mit der WTG oder ihrem selbsternannten „Sklaven“ etwas zu tun. Nichts anderes lehrt die WTG seit den 1980iger Jahren.

      Fakt 2:

      Gromio kann das „Verkündiger“-Buch noch 100mal zitieren und Texte rauskopieren so viel er will. Es ist alles hinlänglich bekannt was dort steht. Wer diese absurde Argumentationen in diesem „Verkündiger“-Buch nicht als Bibelmißbrauch und -verdrehung erkennt, der MÖCHTE aus sich selbst heraus überhaupt nichts mit „Wahrheit“ zu tun haben. Er sucht nur weiter nach Strohhalmen um das Offensichtliche nicht erkennen zu müssen. Wenn eine Organisation eine weltliche Satzungsänderung beschließt, wo es um Mitgliedschaft durch Geldleistung geht und dann allen ernstes dafür Jesaja 60:17 zitiert wird, kann man schon von Gotteslästerung sprechen.

      Fakt 3:

      Jesus war ein ärmlicher Zimmermannssohn (2. Kor. 8:9) und hatte nicht mal eine Stätte wo er „sein Haupt niederlegen konnte“ (Matth. 8:20). Der selbsternannte „Sklave“ behauptet, dass Jesus Besitztümer hier auf der Erde hätte, die er dem selbsternannten „Sklaven“ übergeben hätte, obwohl dies eindeutig UNBIBLISCH ist.

      1. gromio says:

        Ja, da kann man schon Zweifel bekommen:
        Die WTG hatte mal Präsidenten, bevor es eine LK gegeben hat.

        Ich meine, die Entwicklungen in den „Interpretationen“ der hl. Schrift zur jeweiligen Zeit derer, die sich der Rolle eines Sklaven gem. Matth 24 und/oder Lukas 12 annahmen, zeigt deutlich, dass diese öfter „daneben gelegen“ haben.

        Diese Erkenntnis allein reicht meines Erachtens nicht aus, um zu deklarieren, dass die zur jeweiligen zeit mit dem Bemühen, sich als „Sklave“ zu erweisen, Befassten zu verurteilen.

        Jehova hat im Laufe der Jahrzehnte zu seiner Zeit für „Erhellung“ gesorgt, son nun auch in Bezug auf den Sklaven, sofern man die in internet zu findenden Informationen zu Vorträgen anläßlich der 128. Mitgliederversammlung der Watchtower Society an dieser Stelle einbeziehen möchte.

        Darauf können wir uns wirklich verlassen: CHristus, das Haupt der Versammlung sowie Jehova sorgen zur gegebene zeit für Erhellung!

        Also, einfach cool bleiben!

        1. Hans says:

          Danke Gromio für diesen Satz:

          ZITAT „Ich meine, die Entwicklungen in den “Interpretationen” der hl. Schrift zur jeweiligen Zeit derer, die sich der Rolle eines Sklaven gem. Matth 24 und/oder Lukas 12 annahmen, zeigt deutlich, dass diese öfter “daneben gelegen” haben.“


          Wie kann dieser Sklave dann „verständig“ sein, wenn er – ich zitiere dich gerne – „öfter daneben lag“?

          Wie erklärst du dann die Behauptung der LK, man würde nur dann neues Licht veröffentlichen, wenn alle LK Glieder gleichermaßen vom Heiligen Geist erleuchtet wurden?

          Waren sie jetzt früher erleuchtet oder nicht z.B. in Sachen Sklave, Generation, etc.?

          LG
          Hans

          1. Karl says:

            Die Leute wie Gromio und Irrelevant begehen nicht nur im großen Stil Götzendienst. Sie trauen dem Allmächtigen so wenig zu, dass sie Menschen vergöttern, die ständig danebenliegen!

            Sagt man ihnen, dass sich die LK selbst als „Sklave“ ernannt hat, entgegnen sie, dass Jesus die LK als „Sklaven“ ernannt hat. Blöd nur, dass das 1. nicht in der Bibel steht und das 2. nur die LK von sich selbst behauptet!

            Die LK ist einfach nur antichristlich. Ich kenne keine Organisation die kollektiv Menschen an Christus vorbeiführt und sich so vergöttern lässt!

        2. Dennis says:

          Tja Gromio,

          und wieder drehen wir uns nur im Kreis.

          Dein Motto lautet: „Egal was der Sklave (WTG) erzählt und lehrt, er ist und bleibt der Sklave, der von Jehova Gott oder eben Jesus Christus geleitet wird“

          Das ist leider ein grundsätzliches Problem, dass auch Irrelevant einfach nicht begriffen hat. Du arbeitest mit Zirkelschlüssen und argumentierst immer von der Grundlage einer Behauptung, die erst noch zu beweisen ist:

          „Die Führer der heutigen WTG, sind in ein kolletiver „Sklave“ in Erfüllung von Matth. 24:45-47. Davor war es der jeweilige Präsident der WTG“

          Diese Behauptung wird von diesem angeblichen „Sklaven“ selbst einfach als Tatsache hingestellt, obwohl die faktischen und die biblischen Beweise direkt dagegen sprechen. Dein wichtigster angeblicher „Beweis“ leitet sich aus der Selbstwahrnehmung und Selbstrechtfertigung dieses angeblichen „Sklaven“ ab.

          Genauso gut könnte auch ein überzeugter Katholik den Papst oder den Katechismus zitieren um zu „beweisen“, dass dieser Papst in Rom der stellvertr. Christi auf Erden ist. Ich glaube du verstehst was ich meine.

          Aber sowohl den Papst als auch dieser erfundene „Sklave“ in Brooklyn muss sich einem Maßstab stellen und dieser Maßstab heißt: die Bibel. Deshalb auch die Aufforderung von Johannes gem. 1. Joh. 4:1 oder die Warnung von Paulus aus 1. Tim. 6:20,21.

          Lese die Artikel hier auf Bruderinfo und mach dir vor allem selbst ein Bild von den Behauptungen, die dir der „Sklave“ vorsetzt. Wenn die angeblichen Wahrheiten nicht mit den Tatsachen oder der Bibel übereinstimmen, dann solltest du deine Fixierung auf den „Sklaven“ vielleicht doch mal überdenken.

          Gruß
          Dennis

          1. Frank&Frei says:

            lieber Dennis, es ist müßig, den „Sklaven“ auf dessen Approbation hin zu checken.
            Jeder clevere TV Prediger könnte diesen Anspruch an sich stellen und das „verkaufen“. Und glaube mir, mit genügend Theatralik fängt er die Fische, denn die „wollen“ gefangen werden.
            Wer war Russel? WEr war Rutherford? Oder Knorr Oder Freddy Feuerstein Franz? Ganz abgesehen von den Führern seit dessen Ableben?
            Was haben die bemerkenswertes Vollbracht? Wo sind die Bücher, die sie veröffentlichten? Wo sind deren Doktrin geblieben?
            Alles Müll der nicht mal recyclebar ist höchstens das Papier, dass bedruckt ist welches sich für die Marke „Servus“ eignet.
            Wären diese Männer vom Heiligen Geist approbiert – sie hätten Wahrheiten losgetreten, die Enormes bewirkt hätten.
            So haben sie nur „Enten“ im Sinne von Meldungen losgelassen:
            1925: Rückkehr der Prinzen, Errichtung des noblen Hauses Beth Sarim im sonnigen San Diego wo der Judge im Winter residierte

            Oder: Millionen jetzt Lebender werden niemals sterben. Nun denn, von den damals geborenen mögen ja noch ein paar klapprige Betagte leben. Mein schwiegervater gehörte dazu und er starb vor Kurzem.

            Oder: 1935 HImmelstür verschlossen. Seither haben aber rund 80.000 – 100.000 von den Symbolen genommen und es werden mehr

            oder ORgantransplant: 1968 war das Kannibalismus – 10 Jahre später akzeptiert

            oder Bluttransfusion: spenden? nein – empfangen? nein. Aber Fraktionen ja. Welcher Irrsinn. und ganz besonders der, dass man aus Ochsenblut gewonnenes Hemopur als Ersatz nutzen darf

            Oder KdöR: Früher verpönt und seit 20 jahren Ziel
            Man könnte ja fortfahren und immer noch mal ne Kelle nachlegen.

            Das, was da aus der Brainbox kommt stellt sich als opportunistische Handlung dar, die der Zeit und den Umständen angepaßt wird.
            Ein ultimatives Beispiel: früher war es Eltern geschänderter Knder verboten, den Staatsanwalt zu informieren. Seit etwa 2001 ist es erlaubt. Warum wohl? weil es um viel KOHLE geht.

            Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Das ist die devise des Towers.
            Und Einsehen ist von dort her keinesfalls zu erwarten, da sie abgehoben leben ganz wie dei Gurus Ommm

  10. gromio says:

    Zitat ZADOK:
    „@ Pinehas
    Zitat:”Selgora wärst du in dieser Begebenheit zu Jesus gegangen hättest ihn auf die Schulter gefasst und gesagt: Herr, meinst du nicht du hast diese Leute nun verschreckt? Wenn jemand absolut auf keine biblischen Argumente eingeht und mal ein wenig darüber nachdenkt , so wie Gromio oder Irrelevant, dann hätte auch Jesus sie nicht permanent nur mit Samthandschuhen angefasst.
    War Schlangen und Otternbrut eine Beleidigung? Sicherlich hatte Jesus hier daran gedacht, dass sich Satan einer Schlange bediente um Eva zu täuschen. Mit Schlangen und Otternbrut gab Jesus also zu verstehen, dass es diejenigen sind die sich bewusst täuschen lassen.
    Auch wir wollen hier keinen verscheuchen, wollen aber schon deutlich machen wer sich auf dem Holzweg befindet. Ende
    Genau so ist das, das hast du perfekt formuliert.
    Was Gromio und Irrelevant verbindet – und andere die hier nur
    WTG-Diologie verbreiten – ist der Umstand,dass sie keine biblischen Argumente gelten lassen. Als Christ stellt man die Bibel über alles und was sie sagt, ist Gesetz. Wenn mir hier also jemand einen Bibelvers zeigt, dann muss ich das annehmen, weil es von Jehova kommt. Gromio u. Irrelevant haben das nie getan. Deswegen werden die einen nie mehr kommen un die anderen bald wieder verschwinden. Es sei denn, es gibt eine Sinnesänderung…
    LG
    Zadok“

    Also ehrlich, ICH habe hier von DIR noch kein BIBLISCHES Argument gelesen, wäre ja mal schön…..allerdings schwindet meine Hoffnung….lächel

    1. Dennis says:

      Also ehrlich, ICH habe hier von DIR außer WT-Propaganda, wie z.B. ganze Texte aus dem „Verkündiger“-Buch, noch kein BIBLISCHES Argument gelesen, wäre ja mal schön… allerdings schwindet meine Hoffnung -sehr stark!!!

      1. Zadok says:

        @Dennis

        Danke, Bruder.

        @Gromio
        http://www.bruderinfo.de/?p=916&cpage=1#comment-21376
        weiter unten schreibt Rico dass er für dich betet.
        Du willst einen biblischen Gedanken? Nun, ich denke, sobald
        du 1.Kor.12:3 richtig beantwortest, gibt es für dich Hoffnung.
        Und ich würde mich für dich freuen.
        LG
        Zadok

        1. gromio says:

          RICO: Danke für Deine Gebete – sind diese im Sinne Jehovas, WIRD er sie sicher erhören, er der Hörer des Gebets…….

          Zadok:
          Du meinst, Bitelstellen zu nennen reicht? Deine Argumentation zu diesem Text könntest Du doch mal preisgeben, wenn die anderen hier die schon kenne, dann für mich.
          Vielleicht haben wir ja bei diesem Text das gleiche Verständnis!?

          Wie gesagt, ausser abwertende Aussagen, falschen Verdächtigungen und eher arroganten statements habe ich hier von Dir seit Ende August 2012 nichts gelesen, die Nachricht mit dem Hinweis auf
          1. Kor 12:3 ist genauso arrogant.

          1. Zadok says:

            Lieber Gromio,

            ein Hinweis auf Bibeltexte ist nie arrogant, sondern immer hilfreich. Wie heisst es im Anbetungsbuch,das 1983 rauskam in dem Kapitel über Rat annehmen: Egal von wem er gegeben wird, den Rat erstmal anhören und darüber nachdenken, ob er zutrifft.
            Ich habe dir nur einen Vorschlag gemacht, nämlich einen Bibeltext nachzulesen, mehr nicht.
            LG
            Zadok

      2. Eddi says:

        Lieber Dennis,

        wir alle kennen den Text: „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“
        In der LK heißt der Text: „Wer andern eine Grube gräbt ist Bauarbeiter – und lässt andere in die Grube fallen.“

        So schnell können wir gar nicht verbinden, wie da verletzt wird. Also gib die Hoffnung nicht auf! Wenn es nötig ist, gibt Jesus die Hoffnung auf, dann gibt´s auch keine Reanimation mehr.

        Eine dich mit den besten Wünschen tröstende
        Eddi

        1. Selgora says:

          Die WTG schafft es sicher noch irgendwann, ihren treuen Schäfchen weiszumachen, daß es nur in IHRER Grube Rettung gibt… Dann gibts wie bei vielen Hirnwasch-Sekten ’nen kollektiven „Selbstmord“, weil man ja der „himmlischen“ Auferstehung damit näher sein kann: im Tod „entschlafen“ zu sein und ohne weiteres Bewußtsein haben zu müssen im Schlaraffenland zu erwachen… 😉 😉 😉

          War nur so ein „Blitzgedanke“, den ich gerade hatte…

          1. Irrelevant says:

            Voll getroffen !!!

            Genau diese „Blitzgedanken“ sind es ja,
            die euch an der TATSÄCHLICHEN BIBLISCHEN WAHRHEIT
            vorbei blitzen lassen und deshalb könnt ihr diese auch
            nicht erkennen… TRAURIG, aber wahr …

            Johannes 10:27: „Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.“
            Johannes 18:37: „Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“

            Ihr hört nicht auf Jesu Stimme und noch weniger folgt ihr ihm!!
            Ihr könnt es 1000-mal hier behaupten, eure Werke verraten euch!!
            Ihr seid nicht auf Jesu Seite!!!
            Ihr seid nicht die Schafe Jesu!!!
            Ihr seid nicht auf der Seite der Wahrheit!!

          2. Selgora says:

            Wahrheit ist schön. Und Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters… 😉

          3. Selgora says:

            Noch so eine „Blitzfrage“ von mir:

            Sitzt Jesus in der LK vom Watchtower?

            Oder warum behauptest Du, wir hier würden nicht auf die Stimme Jesu hören, wo wir doch nur nicht auf die von selbstgerechten alten Männern hören wollen, die von sich selbst höher denken als zu denken nötig wäre?

          4. Dennis says:

            DU hörst nicht auf Jesu Stimme und noch weniger folgst DU ihm!!
            DU kannst es noch 1000-mal hier behaupten, DEINE Worte und DEINE Menschenverehrung verraten DICH!!
            DU bist nicht auf Jesu Seite!!!
            DU bist (leider) kein Schaf Jesu!!!
            DU bist nicht auf der Seite der Wahrheit sondern auf der Seite des Wachtturms!!

          5. Eddi says:

            Guten Morgen Selgora,

            geht es dir gut?

            Dass es den Gläubigen nur in der „WTG-Grube“ gut gehen soll, das verbreiten sie ja schon permanent. Man nennt sie nur „die gegenbildliche Arche“. Während sich die ursprüngliche Arche horizontal weiter bewegte, ist die WTG allerdings nur in der vertikalen Ebene, ausgerichtet streng nach unten, in Bewegung 🙂

            Man spricht leider in diesem Zusammenhang oft von „Hirnwäsche“. Das ließe ja hoffen, denn „Wäsche“ hat ja eigentlich mit Reinigung zu tun.

            Einen schönen Tag und viel Freude beim Nachforschen
            Eddi

  11. Eddi says:

    Lieber Bruder XY,

    vielen Dank für den interessanten Vortrag. Wirklich mit Mühe ausgearbeitet. Nach dem WT-Dogmatismus müsste ich jetzt dazu schreiben: „Das wird sogar von Gegnern der Wahrheit anerkannt. Siehe Irrelevant.“

    Einige Verständnisfragen:
    1. Matth. 25:46: Wenn die Gerechten, also alle, die sich zu Jesus bekennen, VOR Harmagedon zum ewigen Leben gerecht gesprochen wurden, wozu dann die 1000 Jahre?

    2. Frage an alle WT-Gläubigen: Zitat: „Worum es sich bei dieser großen Volksmenge handelt, erfährt Johannes von einem der 24 Ältesten. Diese Ältesten stehen für die 144 000 Miterben Christi in ihrer himmlischen Herrlichkeit (Lukas 22:28-30; Offenbarung 4:4). Johannes selbst hoffte auf ein Leben im Himmel; doch da er noch auf der Erde lebte, als der betreffende Älteste zu ihm sprach, muss Johannes in der Vision die Gesalbten auf der Erde darstellen, die ihren himmlischen Lohn noch nicht erhalten haben.“

    Also: nach dieser Ausführung hätte einer der Gesalbten – und bereits Auferstandenen – im 1. Jahrhundert dem Johannes was über die große Volksmenge erklärt, die aus der „großen Drangsal“ kam, das heißt, da soll also die Auferstehung schon im Gang gewesen sein, sonst hätte er das ja kaum dem Johannes vom Himmel her mitteilen können. Kann aber andererseits wieder nicht, weil die Auferstehung mit Jesu Gegenwart in Verbindung gebracht wird. Oder sollte Johannes bis 1914 gelebt haben?

    Wer ist dieser eine der 24 Ältesten?

    Zu Jesu Gericht: Es gibt nur diese 2 Gruppen und aus dieser Gruppe werden die Menschen JEDER FÜR SICH gerichtet. Es werden keine Religionen, Organisationen, Parteien und sonstige Verbände gerichtet. Heißt: Es ist Jesus so ziemlich egal, in welchem Club jemand mitspielt, wichtig ist das Herz und der Wille, IHM anzugehören. Ein anderer, für mich elementarer Lehrpunkt: Jesus, der von Gott ernannte Richter, König und Heiland, bietet auch denen, die er nach objektiven Kriterien zu seiner Linken stellt, die Gelegenheit zur Rechtfertigung. Das ist keine bloße Höflichkeitsformel, kein juristisches Protokoll, sondern die Chance für jeden Einzelnen, seine Position zu erklären, eine Verteidigung aufzubauen, Gehör zu finden. Wie weit entfernt ist die Executive der WTG von dieser Haltung Jesu! Hier zeigt sich die Gleichheit des Wesens vom Sohn mit dem Vater, wenn wir an die Begebenheit denken, wo Gott der Allmächtige Abraham davon unterrichtete, Sodom und Gomorra zu vernichten. Wenn es 50 sind, 40…. und am Ende gab es 3 Überlebende. Diese 3 waren es wert, dass Gott selbst ihnen Aufmerksamkeit schenkte und ihnen Engel sandte, damit sie überleben konnten. Auch der Sohn lässt 99 Schafe stehen um ein einziges zu retten. Und es kommt ihm gar nicht darauf an, ob es ein verletztes Schaf ist, eins, das schmutzig wurde, kein Test, ob die Wolle viel Erlös bringt (zu viel Predigtdienst taugt oder Spenden einfährt), ob es eine schwache oder kräftige Stimme hat. Alles egal, Hauptsache Schaf. So zeigt sich der Akt der Gerichtsbarkeit als Akt der Barmherzigkeit.

    In dieser Gewissheit ist es völlig egal, ob wir es erleben oder erfahren in der Auferstehung: Wir können uns voll und ganz unserem himmlischen Vater durch seinen Sohn anvertrauen. „Ich bin….das Leben“ in seiner schönsten und reinsten Form.

    In Liebe
    Eddi

    1. Robin says:

      Liebe Brüder,
      danke für diesen biblisch gut begründeten Vortrag und eure Kommentare.

      Lieber Irrelevant,
      danke, dass du uns den Wachtturmartikel vom 1. 10. 1979 hier reingestellt hast. Sicher hast du auch die Erlaubnis deines Sklaven dazu, ich dachte, man müsse aufgrund des copyrights immer erwähnen, woher bestimmte Auszüge zitiert werden.

      Zum Thema Auferstehung fällt mir folgender Bibeltext ein, hier aus der NWÜ:
      (2. Timotheus 2:15-18) 15 Tu dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt. 16 Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.

      Wenn ich ein Wachtturmjünger wäre, müsste ich jetzt den Kontakt zu dir abbrechen, weil du von der Wahrheit abgewichen bist.
      Aber du hast Glück:
      Hier im Forum hast du es mit Christen zu tun, die Gott dem Herrscher mehr gehorchen als den Menschen.

      Liebe Grüße
      Robin

    2. Manfred says:

      Liebe Eddi,

      zu Deiner Frage warum die 1000 Jahre nötig sind, kann ich Dir nach meinem Verständnis folgendes antworten:

      Wenn beim Schall der 7. ten Posaune die Menschen auferstehen, dann stehen ja sowohl die Gerechten als auch die Ungerechten auf.

      Apg. 25:15
      15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.

      Joh. 5:28, 29
      28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts.

      Die welche als Gerechte auferstehen, haben sofort ewiges Leben und die Ungerechten werden zwar genauso einen vollkommenen geistigen Leib bekommen, haben aber noch kein ewiges Leben. Dazu kommen noch die Menschen, die während der 1.000 Jahre geboren werden. In 1.000 Jahren wird es wieder ganz viele Menschen geben.
      Wenn am Ende der 1.000 Jahre, der Teufel noch einmal losgelassen wird, wird er wieder versuchen die Menschen von Gott weg zu locken. Die die darauf reinfallen, werden dem Teufel in den Feuersee folgen und die anderen, die Gott treu bleiben, diese werden dann auch in das Buch des Lebens eingetragen und werden nie mehr sterben. Somit dienen die 1.000 Jahre nur dazu, dass auch die Menschen, die bisher noch keine Möglichkeit hatten Ihre Treue zu Gott zum Ausdruck zu bringen, dies tun können.
      Es ist im Prinzip genauso wie bei Adam. Hätte er damals nicht von der Frucht gegessen, hätte er ewiges Leben gehabt. Wer am Ende auch nicht dem Teufel nachfolgt, wird ebenso ewiges Leben haben.
      Nach der Schlussprüfung wird es im Himmel und auf der Erde nur noch Engel und Menschen geben, die Gott freiwillig folgen wollen. Diese werden immer in Glück und Frieden auf der Erde leben. Welch gute Botschaft, dass jeder Mensch es selbst in der Hand hat, ob er ewig leben wird oder nicht. Es hängt nicht von anderen Menschen ab.

      Liebe Grüße Manfred

      1. Eddi says:

        Lieber Bruder Manfred,

        hab herzlichen Dank für deine Ausführung.
        Ja, so hatte ich es auch verstanden. Gut, ich war gerade was irritiert, das hast du geklärt. Prima, danke.

        Ein geistiger Leib ist wohl nicht identisch mit Unsterblichkeit, denn es besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass sich jemand in der Schlussprüfung auf die Seite Satans begibt.
        Ist ein echt interessantes Thema.

        Ich wünsche dir (und allen) einen fröhlichen, gesegneten Tag.
        Eddi

        1. Theophilus says:

          Liebe Eddi,

          nach meinem Verständnis gibt es keine Schlussprüfung im Sinne einer zweiten Chance. Sehen wir die dafür zitierte Bibelstelle noch einmal genau an:

          Offenbarung 20:7-9; NWÜ: „7 Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer.9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie.“

          Aus diesen Versen geht NICHT hervor, dass einige Personen aus den „Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind]“, nämlich aus „Gog und Magog“, nicht vom Satan irregeführt werden und deshalb von der Vernichtung durchs „Feuer aus dem Himmel“ verschont bleiben.

          Zum Thema Auferstehung schlage ich vor, diese Verse noch einmal sorgfältig zu lesen:

          Offenbarung 20:4-6; NWÜ: „4 Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre.5 (Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung.6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.“

          Liebe Grüße
          Theophilus

          1. gromio says:

            Selbstverständlich sagte Jesus dem Johannes, dass nicht die vollständigen Nationen in besagter Schlussprüfung von Gog Magog versammelt werden.
            Der Zusatz „alle“ oder „vollständig“ fehlt nämlich, wären es alle, wäre die Nennung einer unbekannten Anzahl (wie Sand am Meer) nämlich unnötig – wozu eine Mengenangabe, wenn es alle sind?

            Zur Auferstehung:
            Wir sind uns einig, dass die Toten auferstehen?
            ok, wir sind uns auch einig darüber, das
            a) kein unvollkommener mensch ohne Sünde ist,
            b) der Lohn der Sünde der Tod ist?

            Nun gut, dann dürfte die Auferstehung zum Leben die zweite chance sein, von der hier geredet wird.
            Ein neues Leben, in dem man sich auf Gottes Seite stellen kann – oder nicht.
            Dann wird Satan nochmals losgelassen, und die Spreu wird vom Weizen getrennt, nicht weil Gott Spreu erwartet oder will, sondern weil sich erneut – evtl. auch Auferstandene – am Ende der 1000 Jahre als „untreu“ erweisen.
            Bleiben Sie treu, sind sie gerecht. Werden sie untreu , sind sie ungerecht.

            Nur so ergibt das einen Sinn, Theo-philus!

          2. Theophilus says:

            Selbstverständlich sagte Jesus dem Johannes, dass nicht die vollständigen Nationen in besagter Schlussprüfung von Gog Magog versammelt werden.
            Der Zusatz “alle” oder “vollständig” fehlt nämlich, wären es alle, wäre die Nennung einer unbekannten Anzahl (wie Sand am Meer) nämlich unnötig – wozu eine Mengenangabe, wenn es alle sind?

            Selbstverständlich hast du keine Ahnung wovon du redest. Mit einem gesunden Menschenverstand braucht man keinen Zusatz um zu verstehen, dass die Phrase „die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind]“ mit „Gog und Magog“ (Feinde Gottes) gleichzusetzen ist. Die Beschreibung „wie der Sand am Meer“ zeigt nur wie zahlreich sie sind.

            Die Natione, die an den vier Ecken der Erde [sind] = Gog und Magog = die, die Satan irreführt = die, die das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt umringen = die, die schließlich vernichtet werden.

            Außerhalb der geliebten Stadt „sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben, und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.“ (Offenbarung 19:15)

            Zur Auferstehung:
            Wir sind uns einig, dass die Toten auferstehen?
            ok, wir sind uns auch einig darüber, das
            a) kein unvollkommener mensch ohne Sünde ist,
            b) der Lohn der Sünde der Tod ist?
            Nun gut, dann dürfte die Auferstehung zum Leben die zweite chance sein, von der hier geredet wird.
            Ein neues Leben, in dem man sich auf Gottes Seite stellen kann – oder nicht.
            Dann wird Satan nochmals losgelassen, und die Spreu wird vom Weizen getrennt, nicht weil Gott Spreu erwartet oder will, sondern weil sich erneut – evtl. auch Auferstandene – am Ende der 1000 Jahre als “untreu” erweisen.
            Bleiben Sie treu, sind sie gerecht. Werden sie untreu , sind sie ungerecht.
            Nur so ergibt das einen Sinn, Theo-philus!

            DieAuferstehungwährend1000Jahre aka dieZweiteChanceAuferstehung von WTG ist eine Irrlehre, die auf Grundlage einer Falschinterpretation von Römer 6:7 zustande gekommen ist. Die Sünden eines Menschen werden nicht einfach durch seinen Tod gelöscht! (Mat 12:36,37; 2. Kor 5:10)

          3. Barbara says:

            Lieber Gromio,
            Wenn durch unseren Tod, wie du sagst, unsere Sünden ausgelöscht werden, dann ist derChristus umsonst gestorben. Denn wofür hätten wir sonst sein Opfer nötig?
            Das würde, wenn man diesen Gedanken weiterdenkt, auch bedeuten, daß auch die von Gott Verurteilten wieder auferstehen würden, denn mit ihrer Hinrichtung haben sie ihre Schuld ja bezahlt.
            Durch diese Falschlehre wird das Opfer Jesu mit Füssen getreten.

            LG Barbara

            ======================================================================================================
            Hallo Barbara!
            Ich glaube hier erliegen einige einem Denkfehler. Der adamische Tod ist die Folge der Sünde. Wer gestorben ist hat für seine Sünde bezahlt, als Folge der Sünde ist er gestorben. und hätte keine Mölglich wieder zum Leben zu kommen, wenn Christus nicht gestorben wäre.
            Wir können die Aussage des Paulus, “ wer gestorben ist , ist von Sünde freigesprochen“, nicht ignorieren.
            Es gibt eine Auferstehung der Gerechten und Ungerechten. Die Gerechten “ die schon zu ihren Lebzeiten das Opfer Jesu angenommen haben , und die Ungerechten, die es nicht taten oder nicht konnten. Das mag für uns vieleicht als Ungerecht erscheinen, doch Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit geht über unser menschliches Verständnis hinnaus.

            Römer 11:31-36 „so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich ALLER ERBARME.

            O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie UNBEGREIFLICH SIND SEINE GERICHTE und unerforschlich seine Wege! 34 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen«? (Jesaja 40,13) 35 Oder »wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm vergelten müsste«? (Hiob 41,3) 36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

            l.G.
            Bruderinfo

          4. Irrelevant says:

            Römer 6:7: „Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.“
            Und wie ist das dann zu verstehen???
            An wem erfüllt sich dann diese Aussage???

          5. Theophilus says:

            @Bruderinfo; @Irrelevant

            Bruderinfo schrieb: „Ich glaube hier erliegen einige einem Denkfehler. Der adamische Tod ist die Folge der Sünde. Wer gestorben ist hat für seine Sünde bezahlt, als Folge der Sünde ist er gestorben. und hätte keine Mölglich wieder zum Leben zu kommen, wenn Christus nicht gestorben wäre.
            Wir können die Aussage des Paulus, ” wer gestorben ist , ist von Sünde freigesprochen”, nicht ignorieren.

            Wir sollten die Aussage des Paulus aber richtig in ihrem Zusammenhang verstehen.

            Aus dem Kontext geht klar hervor, dass Paulus in Römer 6:7 von einem sinnbildlichen Tod der alten Persönlichkeit redet:

            Römer 6:1-14; NWÜ: „1 Was sollen wir also sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit die unverdiente Güte überströme?2 Das geschehe nie! Da wir hinsichtlich der Sünde gestorben sind, wie sollen wir da noch weiter in ihr leben?3 Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden? 4 Somit wurden wir durch unsere Taufe in seinen Tod mit ihm begraben, damit so, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, ebenso auch wir in Neuheit des Lebens wandeln sollten.5 Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein;6 wir wissen ja, daß unsere alte Persönlichkeit mit [ihm] an den Pfahl gebracht worden ist, damit unser sündiger Leib unwirksam gemacht werde, so daß wir nicht länger Sklaven der Sünde seien.7 Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.
            8 Überdies, wenn wir mit Christus gestorben sind, glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden.9 Wir wissen ja, daß Christus, da er nun von den Toten auferweckt worden ist, nicht mehr stirbt; der Tod ist nicht mehr Herr über ihn.10 Denn [den Tod,] den er starb, starb er ein für allemal hinsichtlich der Sünde; [das Leben] aber, das er lebt, lebt er hinsichtlich Gottes.11 Ebenso auch ihr: Rechnet euch in der Tat hinsichtlich der Sünde als tot, doch hinsichtlich Gottes als lebend durch Christus Jesus.
            12 Daher laßt die Sünde nicht weiterhin als König in eurem sterblichen Leib regieren, so daß ihr deren Begierden gehorchen würdet.13 Auch stellt eure Glieder nicht mehr als Waffen der Ungerechtigkeit der Sünde dar, sondern stellt euch Gott dar als solche, die aus den Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.14 Denn Sünde soll nicht Herr über euch sein, da ihr nicht unter Gesetz seid, sondern unter unverdienter Güte.“

            Das selbe Konzept finden wir auch in Galater 2:20: „Ich bin mit Christus an den Pfahl gebracht worden. Nicht mehr ich bin es, der lebt, sondern Christus ist es, der in Gemeinschaft mit mir lebt. Tatsächlich lebe ich das Leben, das ich jetzt im Fleische lebe, durch den Glauben gegenüber dem Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben hat.“

            Die zitierten Verse sind M.E. klar genug und erfordern hier keine weitere Erläuterung.

            Liebe Grüße
            Theophilus

          6. Irrelevant says:

            Nachdem er keine ANTWORTEN-Schaltfläche hat,
            muss ich hier an THEOPHILUS schreiben!!

            Vielleicht kann man doch was Erklärendes anfügen:

            Da durch den physischen Tod alle bisherigen Schulden oder Verpflichtungen getilgt werden (Rö 6:7), wird die Befreiung eines Christen von der Sünde (Rö 6:2, 11) und von der Verurteilung durch das mosaische Gesetz (Rö 7:2-6) ebenfalls mit dem Tod verglichen, und zwar insofern, als der Betreffende im Hinblick auf seinen früheren Zustand und seine früheren Verpflichtungen „gestorben“ ist. Wer auf diese Weise sinnbildlich stirbt, bleibt natürlich physisch am Leben und ist nun frei, Christus als ein Sklave der Gerechtigkeit nachzufolgen (Rö 6:18-20; Gal 5:1).
            Die Anwendung des Todes als Sinnbild für eine Veränderung des Zustandes gewisser Personen wirft Licht auf prophetische Visionen, z. B. auf die im Buch Hesekiel beschriebene, in der Gottes Volk, das sich damals im Babylonischen Exil befand, mit verdorrten Gebeinen und mit im Grab liegenden Toten verglichen wird (Hes 37:1-12). Sie sollten wieder „zum Leben kommen“ und wieder auf ihrem Boden angesiedelt werden (Hes 37:13, 14). Ähnliche Veranschaulichungen sind in Offenbarung 11:3, 7-12 und Lukas 16:19-31 zu finden.

    3. Irrelevant says:

      Mach nicht dauernd diese primitiven „Untergriffe“ …!??

      Wenn man die geistige Speise vom treuen Sklaven (STETS AUF BIBEL GRÜNDEND !!!! Sickert das vielleicht mal durch hier !!???) zu sich nimmt und in der Argumentation auch anführt, so ist das nicht als WT-Glaube oder wie manche hier sarkastisch trommeln WTG- bzw. Sklavenvergötterung!!!
      WOHLGEMERKT: Zeugen JEHOVAs stützen ALL IHRE LEHREN NUR und AUSSCHLIESSLICH auf die HEILIGE SCHRIFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Trotzdem hier die einfache und logische Begründung oder Antwort auf deine Frage:

      Ad 2) … Johannes befand sich in seiner apokalyptischen Vision am Tag des Herrn – Offenbarung 1:10 – und konnte so in dieser Vision praktisch die Zukunft (also unsere Zeit/Parusie des Herrn) so gut wie voraus erleben …

      Überhaupt kein Widerspruch!!!

      1. Neoveritas says:

        Lieber Irrelevant,

        mit großem Interesse verfolge ich Deine Kommentare. Du gibst vor, ein eifriger Verfechter der Wahrheit zu sein und verteidigst die Lehrmeinung der LK. Weißt Du eigentlich noch, wie Zeugen Jehovas vorher bekannt waren, bevor J.Rutherford die Umbenennung proklamiert hat? Bibel-forscher! Ich weisss nicht, ob Du mit dem Begriff Forschung vertraut bist.J.T.Russel versuchte die biblischen Wahrheiten wieder zu entdecken. Was ihm auch teilweise gelang. Leider verstrickte er sich auch in Spekulationen, die sich samt und sonders als falsch erwiesen. Ebenso erwiesen sich die Spekulationen von Rutherford als falsch sowie die Spekulationen von Franz was das Jahr 1975 angeht. Forschung setzt immer die Freiheit der kritischen Hinterfragung voraus. Die LK läßt dies leider nicht zu. Dies ist bedauerlich und widerspricht dem ursprünlichen Ansatz, die Bibel zu erforschen. Nur durch kritische Reflextion ist ein Fortschritt zu erreichen. Die einzige Möglichkeit, die uns unvollkommenen Menschen gegeben ist.Systeme die einer kritischen Hinterfragung nicht standhalten können oder ihr ausweichen, so zeigt die Geschichte, werden verschwinden. Beispiele gibt es genug. Denke bitte daran. Noch etwas: Ich will Dir nicht absprechen, dass Du auf der Suche nach der Wahrheit bist.

        Einen angenehmen Abend wünscht Neoveritas

        1. Irrelevant says:

          ZITAT>>>Systeme die einer kritischen Hinterfragung nicht standhalten können oder ihr ausweichen, so zeigt die Geschichte, werden verschwinden. Beispiele gibt es genug. Denke bitte daran. Noch etwas: Ich will Dir nicht absprechen, dass Du auf der Suche nach der Wahrheit bist.<<<

          a) Der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE bemüht sich redlich und stets bibelbegründend um die Verteilung der geistigen Speise in Zig-Sprachen und in globaler Auflage und dazu gehört auch sehr gute Organisation, aber nicht System in dem Sinne, wie du meinst!? So ähnlich formulierte es auch Gamaliel (wenn es das Werk Gottes ist, so wird es nicht umgestürzt!! Aber wer diese Organisation bekämpft, könnte sich als ein Gegner Gottes erweisen, sagte er dann auch noch …

          b) Hast du leider schlecht eingeschätzt: Habe die WAHRHEIT in GOTTES WORT schon glücklicherweise gefunden und suche daher nicht mehr weiter, denn zwei Wahrheiten gibt es ja nicht ::))
          Und wenn ich damals bei meiner Suche nach der GÖTTLICHEN BIBLISCHEN WAHRHEIT nicht die Unterstützung des TREUEN SKLAVEN von JESUS CHRISTUS gehabt hätte, dann wäre ich wahrscheinlich immer noch so irgendwo im "dunklen Niemandsland" …

          1. Neoveritas says:

            Lieber Irrelevant,

            Du schreibst, dass Du nicht mehr auf der Suche nach der Wahrheit bist. Ich frage mich, wie die Brüder und Schwestern, die zur Zeit von Russel lebten, über die Wahrheit dachten. Sie alle glaubten, in der Wahrheit zu sein, um dieses Wortungetüm einmal zu gebrauchen. Würden diese Menschen, per Zeitmaschien in unser Zeitalter katapultiert,immer noch glauben sie seien in der Wahrheit? Wie Du weißt, ist nichts was Russel seinerzeit prophezeit oder prognostiziert hat eingetroffen. Seine Schriften sind höchstens historisch von Interesse. Ebenso sind die Spekulatinen von Judge Rutherford obsolet. Seine Spekulationen über das Jahr 1925 sind genauso eine Bauchlandung gewesen, wie die fantasievolle Interpretation in „Das vollendete Geheimnis“. Denoch haben alle Zeugen Jehovas, die zu Zeit Rutherfords gelebt haben geglaubt, sie seien „in der Wahrheit“. Gibt es somit eine Wahrheit von 1914, 1925 oder 1975?
            Wenn man die Dinge nüchtern betrachtet wohl kaum. Diese Männer haben sich sicher um einige Dinge verdient gemacht. Letzlich sind sie aber auch Opfer ihrer eigenen Spekulationen geworden. Umso wichtiger ist die kritische Hinterfragung all dessen, was Menschen sagen und tun. Die LK hat diese Kritikfähigkeit leider verloren. Das Jahr 1975 sei hier angeführt. Leider wurde versäumt, diese unsäglichen Spekulationen hinsichtlich 1975 zu hinterfragen, die die Ausgeburt von Fred Franz waren. Man hätte viel Schaden vermeiden können. In meiner Einschätzung bist Du leider zu unkritisch was menschliche Organisationen angeht,insbesondere, wenn sie vorgeben, der Mitteilungskanal Gottes zu sein. Lassen wir es doch dabei, dass die „Organisation“ eine zutiefst menschliche Einrichtung ist, mit allen Schwächen und Stärken, und nicht eine Art Interface zwischen Jehova und den Menschen. Das Gegenteil zu behaupten, führt nur zu einem Dogmatismus, der vielen anderen Religionen auch eigen ist und letztlich nur zum Schaden aller Menschen gewirkt hat.

            Einen angenehmen Abend wünscht

            Neeoveritas

        2. Bruderinfo says:

          Antwort an Theophilus

          Theophilus schrieb: Wir sollten die Aussage des Paulus aber richtig in ihrem Zusammenhang verstehen.
          Aus dem Kontext geht klar hervor, dass Paulus in Römer 6:7 von einem sinnbildlichen Tod der alten Persönlichkeit redet:

          Römer 6:1-14; NWÜ: “1 Was sollen wir also sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit die unverdiente Güte überströme?2 Das geschehe nie! Da wir hinsichtlich der Sünde gestorben sind, wie sollen wir da noch weiter in ihr leben?3 Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen To

          Hallo Theophilus:

          du hast Recht, wenn du darauf verweist, das die besagte Aussage von Paulus aus Römer 6:7
          in erster Linie auf den Tod in der Gleichgestaltung mit dem Tod Christi spricht.
          Dennoch bezieht Paulus sich hier auf die Tatsache, das der Tod der Lohn der Sünde ist. Und da Jesus als vollkommener und sündenloser Mensch für uns alle den Tod starb, haben wir die Möglichkeit zum Leben zu gelangen, auch nach unserem Tod.
          Nicht unser Tod erlösst uns von der Sünde, sonder wie Paulus sagte „ wenn wir mit ihm zur Gleichgestaltung mit seinem Tod zusammengepflanzt wurden, werden wir es auch hinsichtlich der Auferstehung sein. ….. den wer stirbt ist von der Sünde gerechtfertigt.
          Wenn wir ABER zusammen mit Christus starben, glauben wir, das wir auch zusammen mit ihm Leben werden.“

          Aber Tatsache ist aber auch, das nicht jeder Mensch die Gelegenheit hatte mit Christus zu sterben, daher auch die Möglichkeit der Aufersteheung der „Ungerechten“

          Aber nochmals danke für den wichtigen Verweis darauf, was Paulus gemäß dem Kontext wirklich im Sinn hatte. Ich denke wir liegen da gemeinsam auf einer Linie.

          L.G.
          Bruderinfo

          1. gromio says:

            Danke für die Erläuterung Eures Standpunktes, allerdings denke ich, dass da folgendes anzumerken ist:

            Der Kontext aus Rö 6 lässt erkennen, dass die damals ja noch lebenden Nachfolger Christi durch den Tod/das Opfer Christi im Hinblick auf Ihre alte Persönlichkeit gestorben waren! Denn sie lebten ja noch und trieben das Werk des Jüngermachens voran…..
            Siehe dazu auch (bsphaft) Apo 13:38,39.

            Dennoch blieben die Apostel und die anderen Christen sündige Menschen, Fehltritte nicht auszuschließen oder evtl. sogar zu erwarten.

            Im weiteren Verlauf des Kap. 6 erläutert Paulus auf die ihm eigene, hervorragende Art, wie wichtig es wäre, fortan Sklaven der Gerechtigkeit zu sein.

            Die finale Schlussfolgerung in diesem Kapitel:
            „22 Jetzt hingegen, da ihr von der Sünde frei gemacht, aber Sklaven für Gott geworden seid, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit und als Endergebnis ewiges Leben. 23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.“

            Der Lohn der Sünde ist seit dem Sündenfall im Garten Eden der Tod.

            Römer 6:7 setzt DIESE Wahrheit nicht ausser Kraft, im Gegenteil,
            Pausus beschreibt in Rö 5 und 6 ausführlich die Folgen des Gesetzes der Sünde.
            Allerdings: Mit dem Tod ist man gerechtgesprochen = von seinen Sünden befreit.
            Dies war bei Jesu gesalbten Nachfolgern in Bezug auf ihre alte Persönlichkeit schon zu deren Lebzeiten der Fall,
            dennoch galt auch für diese:

            1. Kor 15:35 
            Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ 36 Du Unvernünftiger! Was du säst, wird nicht lebendig gemacht, es sterbe denn zuvor;

            1. Kor 15:
            38 Gott aber gibt ihm einen Körper, so wie es ihm gefallen hat, und jeder der Samenarten ihren eigenen Körper. 39 Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch, sondern da ist e i n e s der Menschen, und da ist ein anderes Fleisch des Viehs und ein anderes Fleisch der Vögel und ein anderes der Fische. 40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; doch die Herrlichkeit der himmlischen Körper ist e i n e Art, und die der irdischen Körper ist eine andere Art.

            Der physische Tod war unumgänglich! U.a. mit der Folge der Befreiung von der Schuld zuvor begangender Sünden, Rö 6:7,23.
            Dann gibt es neue „Leiber“….wann, für wen, wo, dass kann an dieser Stelle unbeachtlich bleiben.

            Cheerio

          2. Jade says:

            @gromio,

            Niemand kann durch seinen Tod gerechtgespochen werden, noch sind ihm die Sünden vergeben! Wenn es so wäre, hätte Christus nicht sein Leben für die Menschheit geben müssen!!
            Mit dieser Irrlehre des „Sklaven“ wird das Opfer Jesu (wie so oft) nichtig gemacht!!! NUR der Tod Christi kann Menschen befreien. Der menschliche Tod ist laut Bibel eine Strafe und KEIN Befreiungsakt.

          3. Theophilus says:

            Hallo Bruderinfo,

            du schriebst: „du hast Recht, wenn du darauf verweist, das die besagte Aussage von Paulus aus Römer 6:7 in erster Linie auf den Tod in der Gleichgestaltung mit dem Tod Christi spricht. Dennoch bezieht Paulus sich hier auf die Tatsache, das der Tod der Lohn der Sünde ist.

            Gut dass du auf Römer 6:23 hinweist. Das Problem liegt daran, dass dieser Vers wie Römer 6:7 falsch interpretiert wird.

            Römer 6:22,23; NWÜ: „Jetzt hingegen, da ihr von der Sünde frei gemacht, aber Sklaven für Gott geworden seid, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit und als Endergebnis ewiges Leben. 23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.

            In diesen Versen sind Gott und Sünde als zwei Herren gegenübergestellt. Gott gibt uns ,seinen Sklaven, das ewige Leben als ein freies Geschenk, etwas, das wir nicht verdient haben. Die Sünde hingegen zahlt uns unseren verdienten Lohn, den Tod. So ist der Tod nicht ein Mittel, durch welches wir zahlen, sondern ein Mittel, durch welches wir von der Sünde bezahlt werden.

            Liebe Grüße
            Theophilus

          4. gromio says:

            Genau, Theophilus:
            Von hinten durch die Brust ins Auge…….dass versteht kein Mensch.
            Ganz einfach: Der Lohn der Sünde ist der Tod.
            Wer hier wen bezahlt, ist IRRELEVANT! (grins)
            Der Tod ist die Folge der (ERB-)Sünde, von Geburt an sind wir damit behaftet, zum Tragen = LAST kommen unsere eigenen Sünden.

            Wie weiter oben ausgeführt, brder.info bestätigte dass dankenswerterweise, wird jeder Sünder durch den Tod „gerechtgesprchen“ (griech. Urtext), d.h. die Sünden werden getilgt.

            Wozu ist nun Christi Opfer nötig?
            Liegt doch auf der Hand!
            ZU Lebzeiten hilft es uns, Vergebung der Sünden (vor unserem Tod) zu erhalten, in ein gutes Verhältnis zu Jehova zu kommen und – wenn wir ausharren – die Hoffnung auf eine Auferstehung bzw. ein neues Leben in einem neuen System zu haben.

            Berücksichtigt man den Kontext von Römer 6, wird genau das vermittelt.

            Cheerio!

      2. Karl says:

        Der treue Sklave ist nach wie vor kein amerikanischer Druckverlag.
        Kann man biblisch begründen.

        Biblisch ist es auch so, dass die WTG und der selbsternannte „Sklave“ falsche Propheten sind.

        Dumm gelaufen für deinen Götzen …

      3. Selgora says:

        DEINESGLEICHEN stützt seine GANZE Lehre auf den WACHTURM statt auf die Bibel, die die wahre Heilige Schrift ist.. Und nur, weil einzelne Begriffe aus der Bibel stammen, berechtigt das noch lange nicht zu dem Hinweis, daß die Lehre sich auch auf die Bibel STÜTZT…

        Einfach und logisch sind die verzwickten Erklärungen Deines Götzen bestimmt nicht. Wieso sonst macht er sich die Mühe, soviel Papier zu produzieren, durch daß es dem Leser unmöglich ist, die darin enthaltene „Wahrheit“ überhaupt zu finden?

        1. gromio says:

          Da irrst Du gewaltig, Selgora.

          Der Sklave ist nicht selbsternannt, dessen Verhalten wird im Gleichnis Jesu über diesen „Sklaven“ beschrieben, so auch im Verlauf des Kap. 25 von Matth.
          ES ist, wie in der Bergpredigt über die falschen Propheten und denen gesprochen wird, die den Willen Gottes tun:
          AN IHREN FRÜCHTEN WERDET IHR SIE ERKENNEN!

          So ist es bei/mit denen, die den Sklaven bilden….an ihren früchten wird man sie erkennen und natürlich daran, dass der Herr sie über seine ganze Habe setzt.

          Ein besonderes Zeichen wird da nicht benötigt.

          Wenn man allerdings die Augen vor dem verschließt, was die als „Sklave“ zu identifizierende „Arbeitsgruppe“ seid Russell erreicht hat und nur an dem rummäkelt, was „aufgrund eigener Erkenntnisse“ nicht stimmen kann, na dann kann einem der Blick für die Wahrheit schon mal abhanden kommen…
          …ich bete darum, dass dieser Blick wieder gefunden werde……

          1. Selgora says:

            Natürlich ist der „Sklave“ selbsternannt, weil außer von den angeblich dazugehörenden und ihn anbetenden Menschen kein anderer das bezeugt hat.

            Schon garnicht der Herr des „Sklaven“… Und nur dem steht es doch zu, jemanden als treu zu bezeichnen, weil nur der Herr den Maßstab für Treue besitzt und anlegen darf. Oder machst das neuerdings Du?

            Jetzt gibt es aber ein Problem mit diesem Sklaven, den Du so treu findest: er richtet über andere, obwohl das definitiv nicht sein Resort ist… Ist das wirklich treu?

          2. gromio says:

            Es gibt keine biblische Grundlage für die von Dir geäußerte „Kenntlichmachung“ des Sklaven durch ein besonderes Zeichen. Vielmehr würde er daran erkennbar sein, daß – DEINE WORTE! – er sich so verhält, wie es im Gleichnis vom Sklaven geziegt wird.
            und das tut er doch.

            Nun zum „Richten“.
            Sollte jemand in der Versammlung Christi richten?
            Beachte folgenden Text:

            „9 In meinem Brief schrieb ich euch, keinen Umgang mehr mit Hurern zu haben, 10 nicht [in dem Sinne] gänzlich mit den Hurern dieser Welt oder den Habgierigen und Erpressern oder Götzendienern. Sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11 Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12 Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, 13 während Gott die richtet, die draußen sind? “
            1. Kor 5:9-13!

            Folgerichtig führt Paulsu in den nächsten Versen wie folgt aus:

            „ Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir Engel richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht e i n Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?“

            1. Kor 6:1-6

            Was sollen uns diese Worte sagen? Nun, ich denke die sind selbsterklärend…..

          3. Eddi says:

            @gromio,

            Selgora hat ganz und gar nicht Unrecht.

            Schau mal bitte: selbst WENN die „Arbeitsgruppe um Russel“ wie du es formuliert hast, wirklich eifrig um die Erkenntnis des Herrn bemüht gewesen wäre – und ich möchte das niemandem absprechen – so heißt dies doch nicht, dass der Herr Jesus sie auch zu irgend etwas ernannt hat.

            Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, wir hätten heute – verursacht durch JAHWE, in dessen Namen diese Dinge niedergeschrieben wurden – ein unglaubliches Chaos, denn aufgrund SEINER Gerechtigkeit müssten heute über 2 Milliarden Christen von IHM zu irgendwas ernannt werden. Bestimmt möchtest du dich nicht so verrennen und im Unrechttun ergießen, dass du Andersgläubigen ihre Aufrichtigkeit absprechen möchtest. Denn du gehst ja für sie in den Predigtdienst und „besuchst“ sogar uns auf dieser Seite (obwohl es bitte etwas mehr Respekt sein dürfte).

            Auch Mehrung allein ist kein Indiz für die Ernennung der von dir genannten Gruppe durch irgendein himmlisches Geschöpf. Manchmal hilft es, ganz objektive, einfache Zahlen zur Wahrheitsfindung heranzuziehen, besonders, wenn viele Eiferer aufeinander treffen.
            Also nahm ich mir die Freiheit, für dich diese Zahlen aus einem Wikipedia-Artikel (aus einer katholischen Zeitschrift) unter dem Titel: „Christentum erlebt großes Wachstum – Islam auch (270 Christen täglich getötet)“ heraus zu suchen. Es handelt sich um den Jahresreport 2011, betreffend 2010 (das kennst du ja vom Jahrbuch und Tagestext)und zitiert das „International Bulletin of Missionary Research“: Laut Report gibt es auf der ganzen Welt 2.306.609.000 Christen. Das entspricht einem Drittel der Weltbevölkerung oder 33 Prozent. Dies bedeute einen kleinen Anstieg seit 2000 (32,7 Prozent), aber einen leichten Rückgang gegenüber 1900 (34,5 Prozent). Von den 2,3 Milliarden Christen, seien ungefähr 1,5 Milliarden regelmäßige Gottesdienstbesucher in insgesamt rund 5.170.000 Kirchen, Gemeindezentren und Versammlungsräumen. 1900 habe es etwa 400.000 gegeben.
            Die Gesamtzahl der Christen wird vom Jahresbericht in sechs „kirchliche Großgruppen“ unterteilt. Die weitaus größte Gruppe bildet die katholische Kirche mit 1.160.880.000 Katholiken. An zweiter Stelle folgen mit 426.450.000 Protestanten (zum Beispiel: Landeskirchen der Lutheraner, Calvinisten und andere). An dritter Stelle folgen mit 271.316.000 die orthodoxen Kirchen und an vierter Stelle mit 87.520.000 die Anglikaner. Die fünfte Gruppe bilden laut Bericht 378.281.000 „Unabhängige“, die von den historischen Denominationen getrennt sind beziehungsweise keiner der historischen Denominationen angeschlossen sind. Als letzte Gruppe nennt der Status of Global Mission-Report rund 35.539.000 „Randchristen“, deren Christologie zweifelhaft ist beziehungsweise die sich außer der Bibel noch auf andere schriftliche „Offenbarungstexte“ stützen.“

            Wenn du diesen Bericht nun aufmerksam verfolgt hast müsstest du erkennen, dass die Ernennung durch Christus den Katholiken gebührt wenn es auf die zahlenmäßige Verbreitung ankommt. Auch sie entsenden Missionare, auch sie haben Druckschriften. Ich denke, darüber brauchen wir wirklich nicht zu diskutieren. Genauso wenig, ob die WTG zu den „Randgruppen“ oder den „Unabhängigen“ gezählt wird. Und offensichtlich fruchtet die „Belehrung“ anderer Kirchen wesentlich besser als die der Zeugen Jehovas, denn dort ist Stagnation, bzw. Rückgang statt Wachstum. Wenn Jesus nun sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“, welchen „Baum“ gilt es jetzt zu bevorzugen? Du siehst, es kommt nicht auf die Äußerlichkeiten an, keine Statistiken ersetzen den guten Herzenszustand, den ein Christ vor Gott haben sollte. Aber damit hat er noch keinen Anspruch gegen Gott, zu irgend etwas „ernannt“ zu werden!

            Ein Zeuge Jehovas bekommt gelehrt, dass der Herr bei seiner Besichtigung den Sklaven „so tuend“ fand und ihn deshalb ernannte. 1918/1919 war die Russeliten-Klasse im Knast! Abgesehen von den vielen Irrlehren – auch wenn sie in Aufrichtigkeit so falsch gelehrt haben – bestand das Austeilen der Speise höchstens in der Küche des Zuchthauses, als der Herr angeblich 1914 wiederkam und (verstehe wer will) 1918 den Tempel besichtigte. Mehr nicht.

            Deshalb hat Selgora sehr recht und ich finde es sehr schade, dass du sie mit Worten schlägst, weil sie sich traut, die Wahrheit zu schreiben. Die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

            Ganz sicher würden wir uns aufrichtig freuen, wenn du dich endlich entschließen könntest, mit uns und für uns die „tiefen Dinge Gottes“ anhand der Heiligen Schrift zu erforschen. Das – und nur das – könnte als vorbildlich nicht nur für Selgora, sondern für uns alle gelten.

            Möge der Herr Jesus dir nach dem Zustand deines Herzens geben.
            Eddi

          4. Irrelevant says:

            Und wie willst du nun deine Zahlenargumentation mit den Worten Jesu aus Matthäus 7:13, 14 kompatibel machen?
            „Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“

            An wem erfüllt sich nun das denn?
            Wer sind die VIELEN FALSCHEN, wer die WENIGEN RICHTIGEN?

            JEHOVAs ZEUGEN waren merkwürdigerweise seit eh und jeh auf diesem Erdboden (unser Planet) in der Minderheit und das bleibt auch so
            – bis Harmagedon …

            Oder sagt die Bibel was Anderes??? Bitte zeigen !!!

          5. Eddi says:

            @ Irrelevant:

            Es war leider kein Antwortbutton da:

            DU hast uns in den letzten Tagen immer wieder vorgemacht, dass der von dir genannte Sklave so sehr gesegnet sei durch Wachstum und Mehrung, dass ich mir schon vorkam wie in einer Gärtnerei.

            Jetzt zeige ich dir ganz neutral, dass andere mehr Mehrung und Wachstum haben und da behauptest du glatt das Gegenteil. Ein klein wenig erinnert mich das an die Geschichte vom Hasen und Igel.

            Ich verrate dir ein kleines Geheimnis: Der eine „Igel“ ist das Wort Gottes und der andere „Igel“ ist der Geist Gottes. Jetzt hast du 2 Möglichkeiten: Du kannst dich zwischendrin totlaufen oder einfach dabei stehen bleiben, dich ohne Vorbehalte mit einem „Igel“ beschäftigen und du wirst sehen, wenn du wieder Puste hast, kannst du sogar darüber lachen, wie sehr du dich hast hetzen lassen, allerdings – und da liegt der Unterschied – nicht von einem der beiden Igel, sondern von jemand, der gar nicht mit ihm zu tun hat, nämlich deinem Sklaven.

            Nachdem wir jetzt gemeinsam festgestellt haben, dass Mehrung nicht gleichbedeutend ist mit dem Segen Gottes, kannst du in Zukunft auch auf diese Argumentation verzichten. Da sie aber im Wachtturm steht, musst du in der Konsequenz (du willst doch konsequent sein, oder?) auch deinen Wachtturm stecken lassen.

            Du hast endlich mal anhand der BIBEL argumentiert, das ist doch ein wirklich erfreulicher Schritt!

            Da wir also herausgearbeitet haben, dass der göttliche Segen nicht von einer Mehrung abhängt muss es also definitiv bessere und sicherere Anzeichen dafür geben. Magst du dir darüber Gedanken machen, während du unseren lieben Brüdern Manfred und Karl endlich ihre lang begehrten Antworten schreibst? Das wäre doch mal ein echt süßes (geistiges) Früchtchen.

            Hab vielen Dank.
            Eddi

          6. Alois says:

            Hallo Irrelevant

            Deine Fragen: An wem erfüllt sich nun das denn?
            Wer sind die VIELEN FALSCHEN, wer die WENIGEN RICHTIGEN?

            Die Bibel wurde hauptsächlich für das Volk Jehovas geschrieben, nicht für die Menschheit. Deswegen erfüllt sich das was in den Propheten steht hauptsächlich an den Zeugen Jehovas. Nicht nur, aber hauptsächlich.

            Somit erfüllt sich auch der Vers mit dem schmalen und breiten Weg an den Zeugen Jehovas.

            Die auf dem schmalen Weg gehen, ist wie Du auch sagst die Minderheit.
            Wer ist denn von denen die Jehova als ihren Gott anbeten die kleine Gruppe und wer die große Gruppe?
            Ganz klar, die der Organisation folgen ist die weitaus größere Gruppe, sie gehen somit auf dem breiten Weg.

            Die weitaus kleinere Gruppe möchte mit der menschlichen Organisation nichts zu tun haben, sie gehen somit auf dem schmalen Weg.

            Du denkst Du bist auf dem schmalen Weg und meinst es gibt einen viel breiteren Weg auf dem die Ungläubigen gehen. Mag sein dass es diesen noch breiteren Weg gibt. Sicher gibt es einen noch schmaleren Weg als der auf dem Du gerade läufst. Du siehst ihn auch, aber Deine Menschengehorsamkeit und Dein Stolz verhindern, dass Du wie wir auf den ganz schmalen Weg wechselst.

            Grüße
            Alois

          7. Karl says:

            Ah einerseits wird die ständige Mehrung (bedingt durch Statistikfälschung der WTG) als „Segen“ angesehen und andererseits argumentierst du, dass die „richtigen“ immer wenig sein werden!

            Die richtigen Christen sind in der Tat wenig, weil nur wenige Jesus als ihren Herrn annehmen.

            Blöderweise predigst du die ganze Zeit die WTG und nicht Jesus als deinen Herrn!

          8. gromio says:

            Lieber Edi,
            gern erforsche ich mit Dir die tiefen Dinge Gottes, allerdings müßtest Du Dich auch auffordern lassen, Deine offensichtlich vorhandene Wertung der Frage, ob es einen TuvSkl gibt und wer das ist, Hintan zu stellen und konzentriert die Bibeltexte zu erfassen und zu verstehen, die Bibel ist Gottes Wort und sollte uns doch die Möglichkeit geben, die WAHRHEIT zu erkennen – Joh 17:17.

            Nun stelle ich fest – und das verwirrt mich zunächst – dass Du KEINE Bibelstellen in deiner Erwiderung vom 6. Oktober, 09:50 Uhr benannt hast, wohl eine Menge Statistik, die jedoch nict zielführend ist, weil sie nicht den Kern der Sache trifft.

            Der Sklave ist erkennbar daran, dass er sich wie im Gleichnis aus Matth 24 und Lukas 12 verhält.
            ER muss sich nicht ernennen, er ist/wäre an seinem Verhalten zu erkennen.
            Der Vergleich mit der Kath. Kirche hinkt nicht nur, er hat keine Beine! Über die dogmatischen Details des Katechismus müssen wir hier doch nun wirklich nicht schreiben, oder doch?

            Der Sklave hat sich nicht ernannt, er stellt sich einer Aufgabe, die in der Zeit der Gegenwart Christi von einem „Sklaven/ oder auch „mehreren Sklaven“ erfüllt werden soll.
            Ein kleiner Kreis von Gesalbten (Zusammensetzung aufgrund biologischer Veränderungen wechselnd im Laufe der Jahrzehnte) hat sich dieser Aufgabe angenommen, UND ER SAGT DAS ER DAS TUT. That’s it!

            Bemühen: Es geht bei unvollkommenen Menschen, die Gott dienen woollen, letztlich immer in erster Linie um DAS BEMÜHEN!
            Dies gilt auch/erst Recht/Insbesondere für Mitgleider der Gesalbten bzw. der LK.
            Denn wir sind unvollkommen und können auf eigene Fehler warten!
            Dies gilt für alle, egal ob Gesalbter oder anderes Schaf.

            Insoern muss man dem widersprechen, was hier verbreitet wird, insbesondere das der Sklave sich selbst ernannt hat.
            Es gibt jemanden,der sich so verhält,DAS hat Jesus angekündigt.

    4. Anna says:

      Liebe Schwester Eddi, liebe Brüder und Schwestern,

      das hast Du schön formuliert, … alles egal, hauptsache Schaf. Jehova sieht in unser Herz.

      Gottes Wort zeigt uns das sehr schön z.B. in Sprüche 21:2 und 3(Neues Leben)

      Der Mensch meint vielleicht, er tut das Richtige, aber der Herr prüft die Herzen. 3 Wenn wir tun, was richtig und gerecht ist, gefällt das dem Herrn besser als unsere Opfergaben.

      Im Hinblick auf die jetzt zitierte Schriftstelle habe ich über folgenden Teil Deines Kommentares nachgedacht.

      ZITAT: Jesus, der von Gott ernannte Richter, König und Heiland, bietet auch denen, die er nach objektiven Kriterien zu seiner Linken stellt, die Gelegenheit zur Rechtfertigung. Das ist keine bloße Höflichkeitsformel, kein juristisches Protokoll, sondern die Chance für jeden Einzelnen, seine Position zu erklären, eine Verteidigung aufzubauen, Gehör zu finden. ENDE Zitat

      Wie wir aus der Bibel wissen wird jeder selbst vor dem Richterstuhl stehen. Was ich mir denke ist, dass Jehova und Jesus nicht möchte, dass wir uns verteidigen müssen. Also wie Du sagst die Position erklären warum wir dies oder jenes getan oder eben unterlassen haben. Solche Sachen verursachen Herzklopfen und Angst und das möchte unser Schöpfer bestimmt nicht. Wenn Jehova ins Herz sieht dann brauchen wir, finde ich, nichts zu unserer Verteidung zu sagen. Sondern wir dürfen vertrauensvoll dem „Gericht“ entgegensehen.

      Unser Herr Jesus ist für uns gestorben. Dies ist so wundervoll und großartig. Warum sollte man Menschen da sozusagen vor ein Gericht schleppen damit sie sich rechtfertigen können. Dies bedeutet natürlich jedoch keinesfalls, dass wir uns einfach so über biblische Grundsätze hinwegsetzen dürfen. Mir sind diese sehr wichtig und wertvoll.

      Noch an Dich Bruder @Irrelevant: Du kannst ja mal mit mir in den Dienst gehen, dann hast Du nicht mehr so viel Zeit zum Kommentare-Schreiben. Meine ich ernst, kannst mir ja mailen: vierzonfrie@aol.com. Wir müssen auch nicht zwingend die Harfe Gottes mitnehmen. Mir genügt inzwischen die Bibel allein. Und Gebiet habe ich auch.

      Liebe Grüße an alle herzlich Anna

      1. Irrelevant says:

        Ist ja echt nett, dass du mit mir die GUTE BOTSCHAFT VOM KÖNIGREICH GOTTES predigen möchtest, damit ich hier nicht so viel schreibe::))

        Aber wahrscheinlich bin ich viel zu weit von dir entfernt (geographisch meine ich), als dass sich das verwirklichen ließe!!
        Ansonsten SOFORT !!!
        Und wenn doch: Dann schon mit Wachtturm (immerhin besteht sein Zweck darin, JEHOVA, den allmächtigen und höchsten Herrscher und Autor der Bibel zu ehren) und Erwachet (stärkt vor allem das Vertrauen in den Schöpfer, der versprochen hat, bald alles Böse zu beseitigen und eine friedliche und sichere neue Welt zu schaffen)!

        Darum ist es mir mehr als schleierhaft, wenn man hier gegen diese biblischen Zeitschriften wettert, gleichzeitig aber behauptet auf der Seite Gottes zu sein … ziemlich paradox !!!

        1. Karl@Irrelevant (der nicht antworten mag oder kann) says:

          Zu was führt denn ein ständiges Auswendiglernen der WT-Zeitschriften?

          Richtig, es führt dazu, dass man wie du Menschen vergöttert.

          Biblische Zeitschriften, dass ich nicht lache …

      2. Eddi says:

        Liebe Anna,

        vielen Dank für deine Antwort. Das ist ein sehr bewegender Gedanke und für mich persönlich auch beruhigend, dass man keine Angst vor dem Gericht Gottes haben muss, wenn man sich bemüht, Jesus nachzufolgen. Auch dass Gott das Herz kennt ist richtig. Doch kannte er nicht auch Hiskias Herz? Dennoch ließ er ihm durch den Propheten mitteilen, er würde sterben. Hiskias Gebet rührte Gott an und er gab ihm weitere 15 Jahre. Sogar für die ganze Stadt stand unser Vater ein.

        Bitte versteh mich nicht falsch: Ich möchte keine neue Theorie aufstellen nach dem Motto, man kann immer gerettet werden. Aber mit diesem Gedanken im Hinterkopf, zusammen mit den von mir genannten Begebenheiten kann ich mir durchaus vorstellen, dass Jesus im Gericht nach dem Recht jemand auf die linke Seite stellt, aber nach der Barmherzigkeit – vielleicht aufgrund des gewährten Gehörs durch Jesus – er/sie noch eine Chance bekommt. Bitte lies doch noch mal die Begebenheit aus Matth. 15:21-28. Die Frau bat Jesus inständig und doch versagte er zunächst ihren Wunsch. Erst auf ihre Erwiderung hin wurde ihre Bitte erfüllt. Und Jesus konnte doch auch ihr Herz sehen.

        Insofern kann ich mir vorstellen, dass die Vorhaltungen Jesu an die zu seiner Linken und die Möglichkeit des Antwortens im Einzelfall doch noch positiv endet.

        Dein Einwand hilft mir sicher, dieses Thema weiter zu durchdenken und es wäre schön, noch weitere Meinungen dazu zu bekommen.

        Ganz liebe Grüße
        Eddi

        1. stefan says:

          Hallo zusammen,
          mit grossem Interesse habe ich den Artikel gelesen und auch die Kommentare dazu.
          Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sagen, daß ein solches oder ähnliches Thema dem „Otto-Normal-ZJ“ einfach nicht richtig geläufig ist.
          Für mich ist das ganze recht kompliziert und teilweise sehr schwierig zu verstehen.
          Fragt doch mal nach der aktuellen Lehrmeinung zum Thema „Generation“, da kommen die abenteuerlichsten Erklärungen zusammen.
          Ich kann mich dabei meiner Vorrednerin Anna nur von ganzem Herzen zustimmen, daß es vor allem auf die Herzenseinstellung eines jeden ankommt.
          Jesus sprech davon, daß die Wahrheit frei macht und einen nicht in ein kompliziertes, sich ständig änderndes Glaubensgebäude reinzwängt.
          Er stand für eine einfach Botschaft, die auch für einfach Menschen leicht zu verstehen war – NÄCHSTENLIEBE.
          Ich denke man sollte sich viel häufiger auf die Basics besinnen, anstatt sich in Wortglaubereien zu verstricken.
          Das würde auch der geistlichen Führung der ZJ guttun, anstatt ständig die Schafe mit irgendwelchen Änderungen und komplizierten Erklärungen zu Lehrmeinungen zu verwirren, denn Eigenschaften wie die Nächstenliebe untereinander ist mittlerweile in dieser Religinsgemeinschaft fast völlig verloren gegangen.
          Ich kann die Liebe, von der Jesus als Zeichen seiner wahren Nachfolger sprach, weder dort noch in anderen Religionen wahrnehmen.

          1. Eddi says:

            Hallo Stefan,

            ich habe dich noch gar nicht willkommen geheißen. So was! Also, das sei hiermit nachgeholt.

            Du hast es in deinem Kommentar schön auf den Punkt gebracht: Die Einfachheit der christlichen Nächstenliebe sollte mehr gepflegt werden. Schließlich berichtet die ApG. davon, dass die ersten Christen alles miteinander teilten und das war keine Einschränkung ihrer Privatsphäre sondern eine herrliche Ergänzung dazu. Von einem Stundenzettel habe ich hingegen nichts gelesen. (Na gut, wäre auf Kuhhäuten auch etwas umständlich geworden).

            Hat mir gut gefallen, dein Kommentar. Dankeschön.
            Liebe Grüße
            Eddi

      3. Andre says:

        Liebe Anna,

        danke für deinen schönen Kommentar. Ist ein sehr interessanter und auch beruhigender Aspekt des „Gerichtes Gottes“. Da spiegelt sich Liebe wieder.

        Zu den anderen Kommentaren von Irrelevant: Allein beim Lesen (muss zugeben, ich überfliege diese nachgeplapperten Auszüge aus WT nur noch) merkt man, wie dick seine WT-Brille ist. Ich glaube, er sieht sonst gar nichts mehr. Alles andere ist ausgeblendet.
        Und kann sich nur noch damit helfen, mit einem WT in den Dienst zu gehen. Mensch bist du geistig arm dran…..
        Die Kommentare von so vielen hier sind mit Hirn, mit Gedanken, mit Gefühl, mit Liebe, EIGENE Gedanken. Nicht so ein Geschwafel wie von Irrelavant. Ich hoffe, du wohnst sehr weit weg von Anna, damit du dich im Dienst nicht blamieren würdest…….

  12. Andreas says:

    Überprüfe dich mal selbst und halte nochmal das WORT GOTTES als Spiegel dagegen!!!!!!

    Genau das solltest du tun lieber Irrelevant,

    Dennoch danke für deine Ausführungen denn durch diese hast du für mich bestätigt alles steht und fällt mit 1914.
    Nur schade, dass dies nicht deine eigenen Gedanken waren.
    Doch wenn du deinen o.g Rat beherzigst und dich einfach mal für
    einige Zeit zurückhälst und für dich prüfst nur anhand der Bibel,
    wirst auch du erkennen das der Weg schmal ist der zum Leben führt.
    Zur Zeit bist du leider im Irrgarten.

    LG Andreas

  13. Irrelevant says:

    Deine Konstruktionen mögen vielleicht jene beeindrucken, die deinen Gedankengang bejahen … In der Tat hast du dir Zeit und Mühe genommen, um über ein biblisches Thema – Auferstehung der Gesalbten – zu forschen/nachzudenken/Schlüsse zu ziehen!!!

    Hast du aber wirklich alle Blickwinkel herangezogen und die gar nicht so einfache Thematik ordentlich durchleuchtet???
    Meine Feststellung lautet: NEIN !!!

    Darum lies noch folgende Erläuterungen dazu, damit deine Sicht nicht so eingeengt, folglich getrübt sein wird bzw ist!

    „Die in Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen“
    WELCHE Hoffnung gäbe es für die Verstorbenen, wenn nicht die Auferstehung verheißen worden wäre? Die Auferstehung der Toten ist eine absolute Notwendigkeit, da die Seele des Menschen nicht unsterblich ist. Sie kann also nach dem Tode des Körpers nicht in einer unsichtbaren Welt in ein inhaltsreicheres Leben auf einer höheren Stufe eingehen (Hes. 18:4, 20; Jes. 53:12). Sollen verstorbene Menschen noch einmal irgendwo leben, so müssen sie auferweckt werden. Deshalb hat Gott die Voraussetzung dafür geschaffen, daß zu der von ihm bestimmten Zeit ein solches Wunder stattfinden kann. Als er seinen opferbereiten Sohn am dritten Tag von den Toten auferweckte, eröffnete er ihm die Möglichkeit, dorthin zurückzukehren, wo er zuvor gewesen war, nämlich in den Himmel. Dorthin nahm der Sohn, Jesus Christus, den vollen Loskaufswert seines vollkommenen menschlichen Opfers mit. Er wird nie wieder sterben. Er hat sein Opfer für die Sünden des Menschengeschlechts ein für allemal dargebracht. Wenn er daher zum zweiten Mal kommt, hat er nicht den Tod in Aussicht (Hebr. 9:28; Röm. 6:9).
    2 Bei der Auferweckung der Toten folgt Jehova Gott einer bestimmten Ordnung. Darauf macht uns der Apostel Paulus aufmerksam, der selbst die Herrlichkeit des auferweckten Jesus sah und mit ihm sprach. Ungefähr 18 Jahre danach schrieb Paulus einen Brief an die Christenversammlung in Korinth (Griechenland) und warf darin folgende Frage auf: „Wenn nun von Christus gepredigt wird, daß er von den Toten auferweckt worden ist, wie kommt es, daß einige unter euch sagen, es gebe keine Auferstehung der Toten?“ (1. Kor. 15:12). Paulus gab in seinen weiteren Ausführungen die inspirierte Antwort. Er sagte: „Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seiner eigenen Rangordnung: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören während seiner Gegenwart [griechisch: parousía]“ (1. Kor. 15:22, 23). Gott allein war für Jesu Auferstehung verantwortlich.
    3 Jesus Christus wurde am 16. Nisan 33 u. Z. auferweckt, an dem Tag, als der jüdische Hohepriester die Erstlingsfrüchte der Gerstenernte darbrachte. Das stimmt genau damit überein, daß Jesus in der Auferstehung der Toten der „Erstling“ ist (1. Kor. 15:20). Dadurch rückte Jesus Christus auf den ersten ‘Rang’. Wie es bei der Gerstenernte der Juden nicht nur eine Erstlingsfrucht gab, so gibt es auch bei der Auferstehung der Toten nicht nur einen Erstling. Da aber Jesus Christus an erster Stelle steht, sagte Paulus von ihm: „Er ist . . . der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde“ (Kol. 1:18).
    4 Jesus Christus kaufte durch seinen Opfertod alle Menschen, die „in Adam“ sterben, zurück oder erlöste sie. Folglich ‘gehören sie alle Christus’. Doch selbst diejenigen, die zuerst auferstehen, konnten nicht vor Beginn der „Gegenwart“ oder Parusie Christi auferweckt werden. Diese offizielle Gegenwart Christi sollte mit seinem zweiten Kommen beginnen. Nach dem „Zeichen“, das Jesus vorhersagte, und auch nach gewissen biblischen Zeitangaben begann Jesu unsichtbare „Gegenwart“ oder Parusie im Herbst des Jahres 1914 u. Z. (Matth. 24:3).
    5 Jehova Gott wird sich bei der Auferweckung derer, die „in Adam“ sterben und nicht wie Jesus als „Erstlingsfrüchte“ der Auferstehung „geerntet“ werden, an eine Reihenfolge oder „Rangordnung“ halten. Besonders um Christen im ersten Jahrhundert — Hinterbliebene derer, ‘die in Christus verstorben waren’ — zu trösten, schrieb der Apostel Paulus:
    6 „Dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden [geistgezeugte Christen], die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen [geistgezeugten Christen] keineswegs zuvorkommen werden, die im Tode entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf [Befehlswort, Wilckens], mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein“ (1. Thess. 4:13-17).
    7 Hier spricht der Apostel Paulus nicht von den verstorbenen Menschen im allgemeinen, sondern von denen, die in Christus „im Tode entschlafen sind“, den in „Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen“. Im letzten Buch der Bibel nimmt der Apostel Johannes auf die Zeit Bezug, in der diese verstorbenen Christen aus dem Todesschlaf auferweckt werden. Er schreibt in Offenbarung 14:12, 13: „ ‚Hier [in Verbindung mit der Organisation für Weltfrieden und internationale Sicherheit] kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu bewahren, auf das Ausharren an.‘ Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: ,Schreibe: Glücklich sind die Toten, die von dieser Zeit an in Gemeinschaft mit dem Herrn sterben. Ja, spricht der Geist, mögen sie ruhen von ihren mühevollen Arbeiten, denn die Dinge, die sie getan haben, gehen gleich mit ihnen.‘ “ Worauf bezieht sich der Hinweis „von dieser Zeit an“?
    8 Im Lichte der Worte des Apostels Paulus aus 1. Thessalonicher 4:16, 17 muß es sich um die Zeit der „Gegenwart“ oder Parusie Jesu Christi handeln, also nicht um die Zeit vor, sondern nach ihrem Beginn. Auch während Jesu unsichtbarer Gegenwart im Geiste sollte es geistgezeugte Christen auf der Erde geben, die „in Gemeinschaft mit Christus“ sterben. Diese sollten besonders „glücklich“ sein, weil sie während seiner „Gegenwart“ sterben. Ihr Tod im Fleische setzt ihren ‘Taten’ nicht eine Zeitlang ein Ende. Warum nicht? Weil „die Dinge, die sie getan haben, . . . gleich mit ihnen“ gehen oder — buchstäblich nach dem griechischen Text — „ihnen folgen“.
    9 Das erfordert eine Änderung der Tätigkeit, und zwar von Werken im Fleisch auf der Erde zu Werken im Geist im himmlischen Bereich. Der Apostel Paulus bezieht sich auf „die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen“ und sagt: „So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen“ (1. Kor. 15:42-44). Diese „glücklichen“ Auferweckten setzen also ihre auf der Erde geleisteten „Arbeiten“ im geistigen Bereich durch Werke fort, die sie in einem geistigen Leib leisten. Sie brauchen nicht im Tode zu schlafen und auf Christi Gegenwart zu warten.
    WOMIT DER HERR VOM HIMMEL HERABKOMMT
    10 Der Apostel Paulus sagt uns, was mit dem geistigen Herabkommen des Herrn vom Himmel verbunden ist: „Wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart [Parusie] des Herrn am Leben bleiben, [werden] denen keineswegs [in der geistigen Auferstehung] zuvorkommen . . ., die im Tode entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen“ (1. Thess. 4:15, 16).
    11 Wer hört den „gebietenden Zuruf“, mit dem der Herr Jesus Christus von seiner himmlischen Stellung zur Rechten Gottes herabkommt? Offensichtlich die geistgezeugten Christen, die bis dahin „in Gemeinschaft mit dem Herrn“ verstorben sind. Wir wissen, daß kein Mensch, der auf der Erde lebt, seitdem Christus im Geiste herabgekommen ist, das heißt seit der Zeit, da seine unsichtbare „Gegenwart“ oder Parusie im Frühherbst des Jahres 1914 begonnen hat, seine Stimme direkt vernommen hat. Aber die „Toten in Christus“ (Luther) hörten ihn und gehorchten ihm.
    12 Diejenigen, die von Jesus Christus auf diese Weise auferweckt werden, gehören zu den Jüngern, von denen er sagte: „Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben [von der Zeit an, da er von den Toten auferweckt wird], und ich werde ihn am letzten Tage zur Auferstehung bringen“ (Joh. 6:53, 54). Der „gebietende Zuruf“, den Christus an diesem „letzten Tag“ erschallen läßt, hat die Macht, seine Jünger, die an dem besonderen Vorrecht hinsichtlich seines Fleisches und Blutes teilhatten, aus dem Todesschlaf aufzuwecken. Für diese Jünger beginnt der „letzte Tag“, wenn sie mit einem „geistigen Leib“ gleich dem des Christus zu „ewigem Leben“ im Himmel auferweckt werden. Da sich hier der Ausdruck „letzter Tag“ auf die Auferstehung der treuen geistgezeugten Christen bezieht, die eine himmlische Hoffnung haben, unterscheidet sich dieser „letzte Tag“ von dem, den Martha aus Bethanien im Sinn hatte, denn sie hatte damals überhaupt keine Ahnung von einer geistigen Auferstehung zu himmlischem Leben.
    13 Der verherrlichte Herr Jesus Christus kommt „mit der Stimme eines Erzengels“ herab. Damit ist seine eigene Stimme gemeint, denn er ist der „Erzengel“. In seinem Gleichnis von den Schafen und den Böcken sprach Jesus von sich in dieser Stellung des Erzengels, indem er sagte: „Wenn der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden“ (Matth. 25:31, 32). Während seines vormenschlichen Daseins im Himmel war sein Name Michael. Es besteht kein Zweifel darüber, daß er in der aus vorchristlicher Zeit stammenden Prophezeiung in Daniel 12:1, 2 gemeint ist, wo es heißt: „Während jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines [Daniels] Volkes steht. Und es wird gewißlich eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen, ein jeder, der im Buche aufgeschrieben gefunden wird. Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit und jene zu Schmach und zu Abscheu auf unabsehbare Zeit.“
    14 Auch in Offenbarung 12:7 ist von Engeln die Rede, die Michael untergeordnet sind, wenn es dort heißt: „Krieg brach aus im Himmel: Michael und seine Engel [nicht die auferweckten geistgezeugten Christen] kämpften.“ Außerdem wird er in Judas 9 als Erzengel bezeichnet, wo zu lesen ist: „Als aber der Erzengel Michael mit dem Teufel uneins wurde und sich mit ihm wegen des Leibes Mose auseinandersetzte . . .“ Der Teufel erhielt den Leib Mose nicht.
    15 Satan, der Teufel, zog in dem jahrhundertelangen Kampf stets den kürzeren. In dem Krieg, der im Himmel stattfand, wurde er besiegt und mit seinen Dämonenengeln in die Umgebung unserer Erde hinabgeworfen, während der Erzengel Michael, nämlich der Herr Jesus Christus, und seine Engel als Sieger im Himmel blieben. Da der siegreiche Jesus Christus den in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen mit der „Stimme eines Erzengels“ befiehlt hervorzukommen, hat sein „gebietender Zuruf“ größere Gewalt und Wirkung. Außerdem hat Satan, der Teufel, nach seiner Niederlage nicht mehr genug Macht, die geistige Auferweckung der in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen zu verhindern, und er wird diese weder daran hindern können, in den geistigen Bereich einzutreten, noch daran, in den Himmel aufzufahren, um bei dem siegreichen Jesus Christus zu sein.
    16 Christus wird auch mit der „Posaune Gottes“ vom Himmel herabkommen (1. Thess. 4:16). Die Posaune ist in diesem Falle kein Signal dafür, daß sich Truppen zu einem Krieg versammeln, um gegen einen Feind zu kämpfen und ihn zu töten. Das Blasen der „Posaune Gottes“ erfolgt aus einem friedlichen Anlaß, nämlich damit sich Jehovas Volk versammelt wie in den Tagen Mose, als die zwei Silbertrompeten geblasen wurden, um die 12 Stämme Israels zu versammeln (4. Mose 10:1-10). In 1. Korinther 15:52 bringt der Apostel Paulus eine solch aufrüttelnde „Posaune“, mit der zum Versammeln aufgerufen wurde, mit der Auferstehung der verstorbenen Christen in Zusammenhang, wenn er sagt: „. . . zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“ Wer sind die ersten, die dieser „letzten Posaune“ gehorchen, wenn sie als „Posaune Gottes“ erschallt, um die Toten wieder als Lebende zu versammeln? Die Antwort finden wir in 1. Thessalonicher 4:16: „Die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.“
    17 Die Auferstehung der „in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen“ ist jedoch für Menschenaugen unsichtbar. Warum? Weil diese Christen eine geistige Auferstehung erfahren; jeder wird mit einem ‘geistigen Leib auferweckt’ (1. Kor. 15:44). Da Menschenaugen nicht stark genug sind, um geistige Leiber wahrzunehmen, ist die Auferstehung der „Toten in Christus“ für Menschen unsichtbar. Deshalb haben Menschen, seitdem Christi „Gegenwart“ oder Parusie im Jahre 1914 begonnen hat, weder ihn gesehen noch die Auferstehung seiner Jünger wahrgenommen.
    18 Der Apostel Paulus spricht von sich, als ob er bis zu diesem für geistgezeugte Christen glücklichen Ereignis auf der Erde am Leben sei, indem er sagt: „Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein“ (1. Thess. 4:17).
    19 Paulus wollte damit nicht sagen, geistgezeugte Christen wie er würden nicht sterben und würden mit ihrem menschlichen Leib in buchstäblichen Wolken in den Himmel „entrückt“ werden. Er starb. Geistgezeugte Christen, die heute, während der „Gegenwart“ oder Parusie Christi, am Leben sind, müssen ebenfalls sterben. Gleich Samen, der in den Boden gesät wird, muß bei jedem von ihnen ‘ein physischer Leib gesät’ werden, indem sie als Menschen sterben (1. Kor. 15:44). Inwiefern werden sie denn zusammen mit den „in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen“, die zuerst auferweckt worden sind, „in Wolken entrückt“? Insofern, als sie nicht im Tode zu schlafen brauchen, wenn ihr ‘physischer Leib gesät’ wird. Sie erfahren sofort eine geistige Auferstehung; sie lassen ihren menschlichen Leib auf der Erde zurück und werden mit einem „geistigen Leib“ auferweckt. Mit diesem geistigen Leib fahren sie zur Begegnung mit ihrem Herrn in den Himmel auf. Besonders deshalb können sie gemäß Offenbarung 14:13 als „glücklich“ bezeichnet werden.
    20 Was bedeutet es aber, daß sie „in Wolken“ entrückt werden? Wolken schweben hoch am Himmel und zeigen daher eine Erhöhung an. Außerdem ist das, was in den Wolken oder darüber vorgeht, für uns auf der Erde verborgen. Geistige Leiber benötigen keine buchstäblichen Wolken, um für uns unsichtbar zu sein. In 1. Thessalonicher 4:17 sind also symbolische Wolken gemeint, durch die sozusagen dem menschlichen Auge verborgen bleibt, daß die auferweckten Christen zur Begegnung mit ihrem hoch erhöhten Herrn entrückt werden. Denken wir daran, daß Jesus Christus am 40. Tag nach seiner Auferstehung in den Himmel auffuhr und während seiner Auffahrt durch „eine Wolke“ von den Augen seiner Jünger hinweggenommen wurde (Apg. 1:9).
    21 Was beweist all das? Folgendes: Der Herr Jesus Christus kommt nicht herab, um direkten Kontakt mit der Erde aufzunehmen. Wolken, in denen nach der Darstellung die auferweckten Christen ihrem himmlischen Herrn begegnen, schweben hoch über der Erde. Außerdem heißt es, daß die auferweckten Christen ihrem Herrn „in der Luft“ begegnen, nicht auf dem Erdboden, weder auf dem Ölberg in Jerusalem noch an irgendeinem anderen Ort der Erde. Überdies ist der „letzte Tag“, an dem sie entrückt werden, kein gewöhnlicher 24-Stunden-Tag. Es ist eine Zeitspanne, die erst dann endet, wenn der letzte geistgezeugte Christ, der an der „ersten Auferstehung“ teilhat, zu himmlischem Leben auferweckt worden ist (Offb. 20:4, 6; Joh. 6:54). Die Erfüllung biblischer Prophezeiungen läßt erkennen, daß wir bereits an diesem besonderen „letzten Tag“ leben.

    Außerdem hat von der menschlichen Logik her wohl eher Jener einen tiefen Einblick in die ERSTE AUFERSTEHUNG, der geistgesalbt ist und daher ein unmittelbar Betroffener davon!!

    Du hast zwei gravierende Fehler begangen und deshalb kann deine Betrachtung bzw. dein Vortrag BIBLISCH gar nicht stimmen, ist also nicht korrekt!!!

    Erstens hast du die WIEDERKUNFT JESU CHRISTI (PARUSIE) als sichtbar bezeichnet, als gegeben hingestellt – FALSCH!!!!

    Zweitens hast du ein nicht weg zu denkendes Puzzle-Stück diesbezüglich (OFFENBARUNG 14:13) einfach weggelassen – FALSCH!!!

    Überprüfe dich mal selbst und halte nochmal das WORT GOTTES als Spiegel dagegen!!!!!!

    1. Manfred an Irrelevant says:

      Hallo Irrelevant,

      wie immer hast Du nicht die Bibel gebraucht um zu argumentieren, sondern zitierst aus einer Publikation Deines heißgeliebten Sklavens. Aber ich habe mir das durchgelesen und nur dabei gedacht: Viel Worte um eine einfache klare Bibelstelle so zu verschleiern, damit die wahre Aussage des Bibeltextes vollkommen verdreht wird, so dass der Leser nicht mehr erkennt, was eigentlich wirklich in der Bibel steht.

      Aber und das ist das gute an Deinem Kommentar. Es hat erstens gezeigt, dass Du die Kommentare hier auf Bruderinfo gar nicht richtig liest, geschweige denn drüber nachdenkst. Du siehst nur irgendein Schlüsselwort in einem Kommentar, durchsuchst damit die WTLib und postest dann diesen Müll als Deine eigene Erkenntnis hier bei Bruderinfo rein.

      Und als zweites hast Du in diesem Kommentar ein Musterbeispiel gebracht, wie die LK der Bibel Worte hinzufügt oder weglässt, damit Ihre falsche Lehre gestützt wird. Weißt Du was die Bibel darüber sagt, wenn jemand so etwas tut? Du wirst es wahrscheinlich nicht glauben, weil ich es ja aus der Bibel direkt zitiere, aber ich benutze immerhin die NWÜ, denn die stammt ja von Deinem Sklaven. Vielleicht glaubst Du ja dieser Übersetzung?

      Off. 22:18, 19
      18 „Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; 19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen.

      Ja, wer Zusätze zur Bibel macht, der wird von Gott von den Bäumen des Lebens und der Heiligen Stadt weggenommen. Durch Deinen Kommentar hast Du einwandfrei belegt, das dies auf die LK in Brooklyn zutrifft und auch alle, die dieser Lüge glauben.

      Und jetzt schauen wir uns mal die Zusätze an, die die LK freundlicherweise sogar in Klammern hervorgehoben hat:

      6 „Dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden [geistgezeugte Christen] , die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen [geistgezeugten Christen] keineswegs zuvorkommen werden, die im Tode entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf [Befehlswort, Wilckens] , mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein“ (1. Thess. 4:13-17).

      Und die nächsten Zusätze zur Bibel:

      10 Der Apostel Paulus sagt uns, was mit dem geistigen Herabkommen des Herrn vom Himmel verbunden ist: „Wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart [Parusie] des Herrn am Leben bleiben, [werden] denen keineswegs [in der geistigen Auferstehung] zuvorkommen . . ., die im Tode entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen“ (1. Thess. 4:15, 16).

      Und nun lesen wir den Text mal im Zusammenhang ohne die Einfügungen der LK:

      14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten.

      Wie heißt es im Vers 18?: 18 Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten.

      Mit DIESEN Worten sollten wir uns trösten, nicht mit denen, die die LK hinzugefügt hat. Sie hat das Wort Gottes verfälscht. Denn wären Ihre Zusätze nicht dabei, würde überhaupt keiner auf die Idee kommen, dass es sich hierbei um eine unsichtbare Gegenwart handeln würde. Denn die Bibel sagt das nicht.

      Auf Bruderinfo Prophetie gibt es zwei Vorträge über die Auferstehung, die sich nur auf die Bibel stützen und nicht auf Menschenwort. Und wenn man die Gedanken über die Auferstehung nur anhand der Bibel betrachtet, dann wird offenbar, wie sehr die LK die Wahrheit verfälscht hat um sich selbst zu predigen, statt den Christus. Die Leser können ja selbst beurteilen, was in Ihren Augen biblischer ist.

      Die Auferstehung der Toten
      http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=731

      Die Definition der Ersten und der Zweiten Auferstehung
      http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=749

      Aber Irrelevant, wir müssen Dir danken, dass Du uns dieses Zitat aus den Publikationen der Gesellschaft zur Verfügung gestellt hast, dass jetzt immer als erster Kommentar unter diesem Vortrag gelesen wird. Jeder wird jetzt wann immer er den neuen Vortrag liest auch die Verdrehung und Einfügungen der Gesellschaft lesen und so wird offenkundig, dass sie nichts als falsche Lehrer sind, die die Menschen hinter sich her wegziehen und nicht zum Christus führen. Danke für diesen mehr als deutlichen Hinweis.

      Manfred

      1. Dennis says:

        Lieber Manfred, lieber Autor des Artikels,

        danke für Deinen tollen Kommentar.

        Ich glaube wir müssen das wirklich so sehen, was Irrelevant hier treibt. Irgendwie hat es auch was positives, denn nicht zuletzt durch ihn wird die Trennung zwischen den Menschen die der „Wirksamkeit des Irrtums“ zum Opfer fallen und „der Lüge glauben“ und denen die die „Liebe zur Wahrheit haben“ offenkundig (2. Thes. 2:11,12).

        Mehr Bibelverdrehung wie in diesem Beispiel mit der Auferstehung ist wohl kaum möglich.

        Das erschreckende für mich ist immer wieder, dass 7,5 Mio. Menschen das Offensichtlich nicht erkennen oder einfach nicht wahr haben wollen.

        Aber das sind die „Zeugen“ ja in guter Gesellschaft, wenn ich mir die ganzen Religionen und Sekten so ansehe.

        LG
        Dennis

        1. PINEHAS says:

          Hallo Dennis, ich bin wirklich überzeugt, dass von den 7,5 Mil. ZJ es nur noch 0,5 Mil. übrigbleiben würden, wenn sie intensiv Bruderinfo lesen würden oder könnten. Soetwas halzstarriges,geistig vollblindes wie Irrelevant kann es einfach nicht viele geben. Darum muss es unsere Aufgabe sein die Brüder dazu zu bringen diese Seite zu lesen. Jeder von uns, ob ausgeschlossen oder nicht, kennt die Adressen von den Brüdern der Versammlung. Einen kurzen Brief in dem wir BI empfehlen und der erste Schritt ist getan. Kann ja auch anonym sein falls sie mit „Abtrünnigen“ kein Kontakt wollen. In jeder Vers. gibt es etliche die stöhnen und seufzen, auch sie haben durst. Geben wir ihnen also einen kleinen Tipp wo sie eine Oase mit frischen, kühlen Wasser finden können 🙂
          VLG PINEHAS

          1. Selgora says:

            Das funktioniert aber nur, wenn wir hier dann nicht gleich wie Wölfe über neue Kommentatoren herfallen, so wie es bei gromio war, den ich ja erst hierher eingeladen hatte, der aber jetzt nicht mal mehr als stiller Mitleser herkommen möchte, weil durch den heftigen Gegenwind, den er bekam, er nur noch fester vom Sklaven überzeugt ist… 🙁

            Ich arbeite aber schon wieder dran… 😉

          2. PINEHAS says:

            Hallo Selgora, ja ich gebe dir recht. Manchmal sollten wir uns ein wenig zurücknehmen. Aber alles hat seine Grenzen. Manchmal ist das Maß eben voll.
            Wie nannte denn unser Herr Jesus diejenigen seiner Zeit die absolut nicht auf ihn hörten, die biblische Wahrheit verdrehten und keine Spur von Einsicht zeigten?.

            Matt 23: 32 Nun, so macht denn das Maß eurer Vorväter voll.
            33 Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehẹnna entfliehen? 

            Matt 3:7 Als er viele von den Pharisäern und Sadduzạ̈ern erblickte, die zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: „Ihr Otternbrut, wer hat euch zu verstehen gegeben, daß [ihr] dem kommenden Zorn entfliehen könnt? 

            Selgora wärst du in dieser Begebenheit zu Jesus gegangen hättest ihn auf die Schulter gefasst und gesagt: Herr, meinst du nicht du hast diese Leute nun verschreckt? Wenn jemand absolut auf keine biblischen Argumente eingeht und mal ein wenig darüber nachdenkt , so wie Gromio oder Irrelevant, dann hätte auch Jesus sie nicht permanent nur mit Samthandschuhen angefasst.
            War Schlangen und Otternbrut eine Beleidigung? Sicherlich hatte Jesus hier daran gedacht, dass sich Satan einer Schlange bediente um Eva zu täuschen. Mit Schlangen und Otternbrut gab Jesus also zu verstehen, dass es diejenigen sind die sich bewusst täuschen lassen.
            Auch wir wollen hier keinen verscheuchen, wollen aber schon deutlich machen wer sich auf dem Holzweg befindet.
            VLG PINEHAS

          3. Zadok says:

            @ Pinehas
            Zitat:“Selgora wärst du in dieser Begebenheit zu Jesus gegangen hättest ihn auf die Schulter gefasst und gesagt: Herr, meinst du nicht du hast diese Leute nun verschreckt? Wenn jemand absolut auf keine biblischen Argumente eingeht und mal ein wenig darüber nachdenkt , so wie Gromio oder Irrelevant, dann hätte auch Jesus sie nicht permanent nur mit Samthandschuhen angefasst.
            War Schlangen und Otternbrut eine Beleidigung? Sicherlich hatte Jesus hier daran gedacht, dass sich Satan einer Schlange bediente um Eva zu täuschen. Mit Schlangen und Otternbrut gab Jesus also zu verstehen, dass es diejenigen sind die sich bewusst täuschen lassen.
            Auch wir wollen hier keinen verscheuchen, wollen aber schon deutlich machen wer sich auf dem Holzweg befindet. Ende

            Genau so ist das, das hast du perfekt formuliert.
            Was Gromio und Irrelevant verbindet – und andere die hier nur
            WTG-Diologie verbreiten – ist der Umstand,dass sie keine biblischen Argumente gelten lassen. Als Christ stellt man die Bibel über alles und was sie sagt, ist Gesetz. Wenn mir hier also jemand einen Bibelvers zeigt, dann muss ich das annehmen, weil es von Jehova kommt. Gromio u. Irrelevant haben das nie getan. Deswegen werden die einen nie mehr kommen un die anderen bald wieder verschwinden. Es sei denn, es gibt eine Sinnesänderung…
            LG
            Zadok

          4. gromio says:

            Danke, Selgora! Bin nicht vertrieben, es mangelt nur an Zeit, sich mit den ganzen Verwirrten hier intensiv zu beschäftigen.

          5. Irrelevant says:

            Exakt GROMIO: sehr viele GANZ stark Ver(w)irrte …!!!!!! ::))

          6. Eddi says:

            Liebe Selgora,

            Jesus gebot dem Sturm – und es war Ruhe. Die Schrift sagt: Eisen schärft Eisen. Dafür ist allerdings auch Aufrichtigkeit erforderlich. Vergleichen, eingestehen, wenn man im Unrecht ist und prüfen, prüfen, prüfen. Weißt du, auch gromio sollte nicht einfach nur beleidigen und dann weiterhin irgendetwas posten, es wäre schon ein Indiz, dass er tatsächlich christlich sein möchte, wenn er sich auch objektiv mit uns beschäftigt.

            Und du weißt doch, dass Jesus gesagt hat, ihm wurde ALLE Gewalt gegeben, auch die Gewalt, dass jemand durch den Geist Gottes gezogen wird zum Vater. Wen Jesus für würdig hält, der wird gerettet, das kann kein Mensch verhindern, es sei denn, der Betreffende selbst.

            Du magst gromio und das ehrt dich auch. Hoffentlich erweist er sich deiner Zuneigung auch als würdig, indem er die Tatsachen prüft. Das wünsche ich von ganzem Herzen allen Beteiligten: gromio, weil dies seine Rettung bedeutet, dir, weil du dich für ihn verwendest, damit er tatsächlich dein Trost sein kann und für Bruderinfo, weil es ein unschätzbares Geschenk ist, jemanden für Christus gewonnen zu haben.

            Gott hat an jedem Schöpfungstag festgestellt: „Und siehe, es war sehr gut!“ Und am Ende der Tausend Jahre wird wieder gesagt werden: „Und siehe, es ist sehr gut!“ Egal, wer dann dabei ist oder fehlt. Wir können füreinander beten, wir können hier schreiben. Aber die Worte Christi und Jehovah´s muss er selbst umsetzen wollen. Dass ihm das gelingt wünsche ich ALLEN!

            Deine
            Eddi

          7. Barbara an Eddi says:

            Lieber Pinehas,

            durch das lesen allein geht nicht jedem ein Licht auf.
            Beten wir doch darum, daß der Vater den Blinden die Augen öffnet und den Schleier wegnimmt. Allein der Heilige Geist kann jemand helfen aus dem geistigen Gefängnis herauszukommen, bzw. zu erkennen daß er sich auf einem Irrweg befindet.

            LG Barbara

          8. Matthäus says:

            Eine weitere Möglichkeit ist die Homepage http://www.bruderinfo.de und en Hinweis:

            Von Zeugen für Zeugen die die Wahrheit im Sinne des Jahrestextes lieben !

            …und dies ein 100x oder mehr kopieren und bei Kongressen in Form eines Kleinen Zettels auf die Windschutzscheibe der Auto Heften.

            Nur so als Anregung!

            Lg. Matthäus

          9. armes Schaf 2012 says:

            Lieber Bruder Matthäus,dein Vorschlag ist super!Nur die Ordner auf den Parkplätzen würden Ärger machen!Vielleicht gibt es noch Ideen von euch.

      2. Irrelevant says:

        Zitat>>>Mit DIESEN Worten sollten wir uns trösten, nicht mit denen, die die LK hinzugefügt hat. Sie hat das Wort Gottes verfälscht. Denn wären Ihre Zusätze nicht dabei, würde überhaupt keiner auf die Idee kommen, dass es sich hierbei um eine unsichtbare Gegenwart handeln würde. Denn die Bibel sagt das nicht.<<<Ende
        (Du lästerst schon wieder, indem du haltlose und falsche Behauptungen in den Raum wirfst!!!)

        UND OB DIE BIBEL DAS (unsichtbare Wiederkunft Christi) SAGT!!!

        Christi Gegenwart ist für das menschliche Auge unsichtbar. Denken wir daran, dass Jesus ein ZEICHEN für seine Gegenwart nannte (Matthäus 24:3). Wäre ein ZEICHEN nötig, wenn Menschen diese Gegenwart mit EIGENEN AUGEN WAHRNEHMEN könnten? Ein Beispiel: Angenommen, jemand will ans Meer fahren. Unterwegs sieht er Hinweiszeichen, die ihm den Weg weisen. Aber wenn er dann am Strand steht und eine schier endlose Wasserfläche vor sich sieht, würde er dort ein Schild erwarten mit der Aufschrift „Meer“ in großen Lettern und einem riesigen Pfeil in Richtung Wasser? Natürlich nicht! Wer braucht denn schon ein Hinweiszeichen für etwas, was er mit Leichtigkeit sehen kann!
        Jesus gab das Zeichen seiner Gegenwart nicht für etwas, was mit dem menschlichen Auge zu sehen wäre, sondern damit wir im Himmel stattfindende Ereignisse wahrnehmen könnten. Deshalb sagte er auch: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, sodass man es beobachten könnte“ (Lukas 17:20).
        Die parousía (=griechisch "DABEISEIN" oder "GEGENWART")ist für Menschenaugen zweifellos NICHT BUCHSTÄBLICH SICHTBAR! Warum sollte Jesus sonst auch so viel Zeit darauf verwendet haben, seine Nachfolger auf ein Zeichen aufmerksam zu machen, damit sie seine Gegenwart erkennen könnten? Doch wenn Christus kommt, um Satans Weltsystem zu vernichten, wird die TATSACHE SEINER GEGENWART für alle überdeutlich zu erkennen sein. Dann wird ‘jedes Auge ihn sehen’. Selbst Jesu Widersacher werden zu ihrem Entsetzen feststellen müssen, daß Christi Herrschaft eine Realität ist.

        UND HIER NOCH KLARER UND EINDEUTIGER:
        Ein schlagender Beweis dafür, daß Jesu Gegenwart nicht sichtbar ist (in dem Sinne, daß Jesus in leiblicher Gestalt erschiene, für menschliche Augen sichtbar), ist in Jesu eigener Aussage zu finden, wonach er durch seinen Tod sein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt opfere (Joh 6:51); außerdem in den Worten des Apostels Paulus, der erklärte, daß der auferweckte Jesus „in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann“ (1Ti 6:14-16). Jesus konnte daher seinen Jüngern mitteilen: „Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen.“ Seine Jünger würden ihn allerdings sehen, und zwar nicht nur, weil er ihnen nach seiner Auferstehung erscheinen würde, sondern auch, weil sie zur bestimmten Zeit auferweckt werden würden, um im Himmel mit ihm vereint zu sein und die Herrlichkeit zu schauen, die ihm sein Vater gegeben habe (Joh 14:19; 17:24). Die Welt im allgemeinen aber würde ihn nicht mehr sehen. Das traf auch zu, denn nachdem er auferweckt worden war, um fortan als Geistgeschöpf zu leben (1Pe 3:18), erschien er jedesmal nur seinen Jüngern. Sie allein — nicht die Welt — sahen auch seine Himmelfahrt. Die dabei anwesenden Engel versicherten den Jüngern, Jesus werde „in derselben Weise“ (gr.: trópos, nicht morphḗ, „Gestalt“) zurückkehren, also ohne öffentliches Aufsehen und nur von seinen treuen Nachfolgern wahrgenommen (Apg 1:1-11).

        Wenn das nicht reicht, dann kann man dir nicht mehr helfen ::))

        1. Manfred an Irrelevant says:

          Hallo Irrelevant,

          was soll das bedeuten? (Du lästerst schon wieder, indem du haltlose und falsche Behauptungen in den Raum wirfst!!!) – Zitat Ende.

          Willst Du damit behaupten ich würde Gotteslästerung betreiben, wenn ich gemäß der Bibel zeige, dass Dein Sklave unverständig ist? Hast Du jetzt diesen Sklaven schon auf die gleiche Stufe wie Gott gestellt?

          Du hast leider in der ganzen Zeit in der Du hier Kommentare schreibst noch nicht mitbekommen, dass es absolut falsch ist Bibeltexte aus dem Zusammenhang zu reißen und dann noch die Erklärungen der Organisation als Wahrheit hinzu zu ziehen. Das funktioniert vielleicht beim Predigen an den Türen, aber nicht hier bei Bruderinfo. Denn der Zusammenhang wird zeigen, dass damit etwas anderes gemeint ist, als das was die Organisation gerne behaupten würde. Deshalb werden wir mal schauen ob Deine Behauptung richtig ist:

          UND OB DIE BIBEL DAS (unsichtbare Wiederkunft Christi) SAGT!!!
          Christi Gegenwart ist für das menschliche Auge unsichtbar. Denken wir daran, dass Jesus ein ZEICHEN für seine Gegenwart nannte (Matthäus 24:3). Wäre ein ZEICHEN nötig, wenn Menschen diese Gegenwart mit EIGENEN AUGEN WAHRNEHMEN könnten? – Zitat Ende

          Also Du hast hier Matt. 24:3 zitiert, aber nicht den Text mitgeliefert. Also damit es für jeden sichtbar wird, kopieren wir den Text mal dazu:

          Mat. 24:3
          3 Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“

          Jetzt wird schon mal ersichtlich, dass in diesem Vers zwei Zeichen genannt werden. Nämlich einmal, das Zeichen der Gegenwart Christi und das andere ist das Zeichen des Abschlusses des Systems der Dinge.

          Jetzt kam es der Organisation gerade Recht, dass 1914 der 1.te Weltkrieg ausgebrochen ist und so haben sie die Berichte über die Kriege als Zeichen seiner unsichtbaren Gegenwart verkauft. Doch wie gesagt in Matthäus Kapitel 24 ist von 2 Dingen die Rede, die man erkennen kann. Nun kopiere ich Dir mal die Verse rein, wo Jesus selbst gesagt hat woran man erkennen kann, dass er kommt und ich habe wieder die NWÜ genommen, damit Du nicht behaupten kannst die Bibelübersetzung die ich verwende ist falsch übersetzt worden.

          Mat. 24:23-42
          23 Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt. 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht. 27 Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 28 Wo auch immer der Kadaver ist, da werden die Adler versammelt werden.
          29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].
          32 Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist.
          34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.
          36 Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 40 Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; 41 zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen: die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden. 42 Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.

          Das was ich Fett hervorgehoben habe, zeigt die Zeichen anhand derer wir erkennen können, dass Jesus da ist und die ganzen Dinge davor, die Kriege, Unruhen, Erdbeben usw. sind die Zeichen, dass er nun nahe davor ist zu kommen. Lies nochmal Vers 33:
          33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist.
          Doch wenn er wirklich kommt, dann wird es jeder sehen, denn es heißt:
          27 Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 28 Wo auch immer der Kadaver ist, da werden die Adler versammelt werden.
          29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

          Kannst Du das wirklich so verbiegen, dass dies alles unsichtbar sein soll? Wenn jemand die Bibel ohne die Erklärungen Deines Sklaven liest, wird er nie, nie auf den Gedanken kommen, dass dies unsichtbar gemeint ist.
          Ja, nur wenn man Bibeltexte aus dem Zusammenhang reißt, dann kann man diese mit eigenen Erklärungen bis zur Unkenntlichkeit verdrehen. Doch anhand der ganzen Bibel kann man es wieder richtig stellen. Wir brauchen heute keine Druckschriften mehr, die uns was falsches vorgaukeln.
          Dann hast Du noch geschrieben: Wenn das nicht reicht, dann kann man dir nicht mehr helfen ::))

          Mir und den anderen lieben Brüdern hier kannst Du nicht mehr helfen. Das ist auch gar nicht nötig, denn wir haben einen anderen Helfer, der weit vertrauenswürdiger ist:
          Joh. 14:26
          26 Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

          Ist Dir denn noch nicht aufgefallen, dass Dir alle Schwestern und Brüder hier mit der Bibel Rede und Antwort gegeben haben, obwohl Du permanent nur WT Zitate hervorkramst? Merkst Du denn nicht den Unterschied?
          Wenn Du wissen willst, wer wirklich hinter den Publikationen steht, dann schau Dir das Bild in der Broschüre „Hört auf Gott“, das ist die mit dem wenigen Text und schlage die Seite 19 auf und schau Dir den Ärmel des farbigen Mannes mit dem weißen Obergewand an. Ganz unten auf der Seite. Das sehen alle, die noch nicht vollständig blind sind. Oder glaubst Du Jehova heißt das Gut, was Du dort siehst?

          Manfred

          1. Theophilus says:

            Lieber Manfred,

            wie du schon richtig gezeigt hast, sind die Kriege für uns kein Zeichen für die nach WTG bereits stattgefundene (unsichtbare!) Parusie, sondern eher ein Zeichen dafür, dass er noch nicht gekommen ist:

            „6 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.7 Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben.8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.“ (Mat 24:6-8; NWT)

            „8 Er sprach: „Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach.9 Wenn ihr ferner von Kriegen und Unruhen hört, so erschreckt nicht. Denn diese Dinge müssen vorerst geschehen, aber das Ende [kommt] nicht sogleich.“ (Luk 21:8,9; NWÜ)

            1. Wenn wir die Worte des Herrn aus Johannes 14:6 (Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben)in Betracht ziehen, sehen wir, dass die WTG alle diese drei Titel Jesu usurpiert hat.

            2. Die WTG führt die Menschen seit über 130 Jahren durch die Botschaft ‚die bestimmte Zeit hat sich genähert‘ irre.

            Liebe Grüße
            Theophilus

          2. gromio says:

            Ich bin sicher, der Einzige Irreführer bist du selsbt, dass ist aber egal, solang Du Dich nur selbst irreführst.

            Du behauptest allen Ernstes, wir lebten nicht in der Zeit der Gegenwart Christi? Wie bitteschön kommst Du auf dieses „schmale Brett“?

          3. Eddi says:

            Guten Abend Theophilus,

            dein Kommentar ist eine sehr schöne Zusammenfassung der Beweise. Hab herzlichen Dank.

            @gromio: Der Antwortbutton ist nicht da:
            Warum können es Organisationszeugen nicht lassen, ständig nur zu beleidigen, wenn ihnen die Argumente ausgehen?
            Echt, ich hab mich heute in Selters darüber beschwert! Natürlich sehe ich es so, dass damit der wahre Geist dieser Gesellschaft öffentlich bekannt wird, das habe ich auch deutlich so benannt und in einem andern Forum auch so geschrieben, denn echte Christen müssen nicht beleidigen.

            Wie Theophilus zu seiner Aussage kommt? Nicht nur, dass er die Bibelstellen zitiert hat, er hat sie gleich mit ausgedruckt. Ja, vielleicht bewegen wir uns hier auf „dünnen Brettern“, wir brauchen ja nur darauf zu stehen. Ist aber allemal besser als sich auf einem Strohhalm ausruhen zu wollen, oder?

            Aber vorausgesetzt, du hast die Begründung tatsächlich nicht verstanden – Fragen hilft! Gern möchte ich mit meiner bescheidenen Erkenntnis weiterhelfen:

            Es gibt verschiedene Aussagen der Bibel, wann diese Parousia stattfindet. Eine Aussage ist, dass weder Kriege noch Hungersnöte, Erdbeben etc. ein Zeichen der Gegenwart Christi sind, sondern nur ein Anfang der Bedrängniswehen. Die Gegenwart Christi ist noch nicht zu Beginn dieser Bedrängniswehen, diese sind auch nicht durch Christi Gegenwart eingeläutet worden. Würden die Bedrängniswehen mit Christi Gegenwart ursächlich zusammenhängen wäre Christus dafür verantwortlich und das ist aber definitiv Satans Mache.

            Ich hoffe, das klingt jetzt plausibel genug. Falls nicht, bitte ich dich ganz anständig darum, darzulegen, was dich veranlasst, anzunehmen, dass wir in der Gegenwart Christi leben. Vielleicht können Brüder und Schwestern daraus erkennen, an welcher Stelle es an Verständnis mangelt und dir dann gezielter antworten.

            Bis dahin wünsche ich dir, dass du genügend Geist erhältst um die Texte von Theophilus nachzuschlagen und zu verstehen.
            Eddi

          4. Eddi says:

            Lieber Bruder Manfred,

            eine wirklich gute Zusammenfassung, die du mit viel Sanftmut vorgetragen hast. Offenbar hast du bedacht, dass wir alle diesen Irrtümern erlegen waren.

            Es gibt noch einen guten Beweis dafür, dass die Wiederkunft Christi sichtbar sein wird. Er steht in Hebr. 9:24-28 und am Besten nehme ich wieder die NWÜ:
            „24 Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen. 25 Auch sollte er sich nicht oftmals selbst darbringen, wie der Hohepriester tatsächlich Jahr für Jahr mit Blut, das nicht sein eigenes ist, in die heilige Stätte hineingeht. 26 Sonst hätte er von Grundlegung der Welt an oftmals leiden müssen. Nun aber hat er sich beim Abschluß der Systeme der Dinge ein für allemal offenbar gemacht zur Beseitigung der Sünde durch das Opfer seiner selbst. 27 Und wie es Menschen aufbehalten ist, ein für allemal zu sterben, doch danach ein Gericht, 28 so wurde auch der Christus ein für allemal [als Opfer] dargebracht, um die Sünden vieler zu tragen; und das zweite Mal, da er erscheint, wird es getrennt von Sünde sein und für die, die ihn zu [ihrer] Rettung ernstlich erwarten.“

            Wenn Paulus das zweite Erscheinen Christi mit der Tätigkeit eines Hohepriesters vergleicht, dann ist doch klar, dass er gesehen werden kann. Den Hohepriester konnte man auch sehen bis er in das Allerheiligste ging. Nach seinem Dienst dort konnte man ihn auch wieder sehen. Das Volk durfte jedoch nicht in das Allerheiligste.
            Folglich verlässt Jesus das gegenbildliche Allerheiligste für seine Gegenwart. (Wie sonst könnte er sein Volk „abholen“?) Das erste Kommen Christi zur Sündensühnung der Gläubigen wird direkt in Bezug gesetzt mit dem zweiten Kommen, das die Rettung selbiger vollendet.
            Somit ist er sichtbar.

            Übrigens ist dieser Text mit den nachfolgenden Versen für mich ein weiterer Beleg, dass ALLE Gläubigen von Gott gerecht gesprochen werden. Denn das Blut der Opfertiere wurde zur Reinigung ALLER Israeliten verwendet und Jesu Blut wurde nach V 28 ein für allemal für Alle vergossen.

            Eine gute Nacht wünsche ich und viel Vorfreude auf das Wochenende.
            Eddi

        2. Karl@Götzendiener says:

          Deine Aussage, bzw. das was du wieder aus dem WT-Müll kopiert hast:
          Christi Gegenwart ist für das menschliche Auge unsichtbar. Denken wir daran, dass Jesus ein ZEICHEN für seine Gegenwart nannte (Matthäus 24:3). Wäre ein ZEICHEN nötig, wenn Menschen diese Gegenwart mit EIGENEN AUGEN WAHRNEHMEN könnten? Ein Beispiel: Angenommen, jemand will ans Meer fahren. Unterwegs sieht er Hinweiszeichen, die ihm den Weg weisen. Aber wenn er dann am Strand steht und eine schier endlose Wasserfläche vor sich sieht, würde er dort ein Schild erwarten mit der Aufschrift „Meer“ in großen Lettern und einem riesigen Pfeil in Richtung Wasser? Natürlich nicht! Wer braucht denn schon ein Hinweiszeichen für etwas, was er mit Leichtigkeit sehen kann!
          Jesus gab das Zeichen seiner Gegenwart nicht für etwas, was mit dem menschlichen Auge zu sehen wäre, sondern damit wir im Himmel stattfindende Ereignisse wahrnehmen könnten. Deshalb sagte er auch: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, sodass man es beobachten könnte“ (Lukas 17:20).
          Die parousía (=griechisch „DABEISEIN“ oder „GEGENWART“)ist für Menschenaugen zweifellos NICHT BUCHSTÄBLICH SICHTBAR! Warum sollte Jesus sonst auch so viel Zeit darauf verwendet haben, seine Nachfolger auf ein Zeichen aufmerksam zu machen, damit sie seine Gegenwart erkennen könnten? Doch wenn Christus kommt, um Satans Weltsystem zu vernichten, wird die TATSACHE SEINER GEGENWART für alle überdeutlich zu erkennen sein. Dann wird ‘jedes Auge ihn sehen’. Selbst Jesu Widersacher werden zu ihrem Entsetzen feststellen müssen, daß Christi Herrschaft eine Realität ist.

          Meine Antwort:
          Deine Art der Argumentation ist ja blauäugig bis zum geht nicht mehr. Ehrlich. Schon mal dran gedacht, dass wenn Jesus nicht sichtbar wiederkommt, es noch dauert bis zu seiner Wiederkunft?
          Nur weil man nix sieht, heisst das noch lange nicht, dass er unsichtbar wiedergekommen ist.
          Das war eine Lüge Russells der ja wie wir alle, ausser du natürlich, wissen, dass er für 1914 die (damals noch) sichtbare Wiederkunft ankündigte. Als nix passierte, schwupps, neues Licht, kommt Jesus auf einmal unsichtbar. Und natürlich fallen so Leute wie du, die ja nur WT-Grütze lesen drauf rein! 😉
          Und btw, die Bibelverse, die du postest bitte vorher mal im Zusammenhang lesen. Dieses „die Welt wird mich nicht mehr sehen“ usw. ist für die Wiederkunft irrelevant ( 🙂 ), wenn man auch die Verse davor liest 😉

        3. Relevant! says:

          Die GEGENWART an sich kann sowohl sichtbar als auch unsichtbar sein.
          Der Begriff Parusia bedeutet nur „Gegenwart“, unbeachtlich ob sichtbar oder unsichtbar.

          Matth 24:30
          Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen.

          Was genau werden wir dann sehen? Das Zeichen des Menschensohnes? Ihn selbst? Seine Macht, seine Herrlichkeit? Buchstäblich oder eher symbolisch? Bleibt Christus unsichtbar, ist er dann sichtbar?

          Zitat:
          Die dabei anwesenden Engel versicherten den Jüngern, Jesus werde „in derselben Weise“ (gr.: trópos, nicht morphḗ, „Gestalt“) zurückkehren, also ohne öffentliches Aufsehen und nur von seinen treuen Nachfolgern wahrgenommen (Apg 1:1-11).

          Buchstäblich oder metaphysisch, wie genau?

          1. Eddi says:

            „Zitat:
            Die dabei anwesenden Engel versicherten den Jüngern, Jesus werde „in derselben Weise“ (gr.: trópos, nicht morphḗ, „Gestalt“) zurückkehren, also ohne öffentliches Aufsehen und nur von seinen treuen Nachfolgern wahrgenommen (Apg 1:1-11).“

            Das steht da nicht, dass Christi Wiederkunft nur von seinen treuen Nachfolgern wahrgenommen würde. Es steht noch nicht mal da, dass bei Christi Himmelfahrt nur treue Nachfolger anwesend waren.

            Da steht aber: „So wie ihn habt auffahren sehen“, das heißt also deutlich sichtbar! Erst als er von der Wolke aufgenommen worden war, war er nicht mehr zu sehen. Bedeutet aber in der Wiederkunft die umgekehrte Reihenfolge: von der Unsichtbarkeit in die Sichtbarkeit.

            So sagten es die Engel. Sagen andere Bibeltexte. Für mich wichtig genug.
            Eddi

          2. Theophilus says:

            Die dabei anwesenden Engel versicherten den Jüngern, Jesus werde „in derselben Weise“ (gr.: trópos, nicht morphḗ, „Gestalt“) zurückkehren, also ohne öffentliches Aufsehen und nur von seinen treuen Nachfolgern wahrgenommen (Apg 1:1-11).

            Seltsam dass die unsichtbare Wiederkunft Jesu „von seinen treuen Nachfolgern“ im Jahr 1914 nicht wahrgenommen wurde!

            The Watchtower, January 1, 1924, p. 5:

            Surely there is not the slightest room for doubt in the mind of a truly consecrated child of God that the Lord Jesus is present and has been since 1874

        4. Dennis says:

          An alle lieben BI-Brüder!

          Lasst Euch bitte auch weiterhin nicht von diesem Falschspieler und Wachtturm-Beauftragten aus der Ruhe bringen. Seine Hetze und unqualifizierten WT-Tiraden sind der beste Beweis, dass „Bruderinfo“ einzigartig ist und ein Forum von aufrichtigen Wahrheits-Suchern und ECHTEN Christen ist, die NUR die Bibel sprechen lassen.

          Nur zur Verdeutlichung, dass Irrelevant ein WT-Papagei ist, der nur das nachplappert was ihm die Organisation vorsetzt.

          Wenn es angeblich eine unsichtbare „Gegenwart“ im Sinne von „dabei stehen oder daneben stehen“ Jesu geben sollte, WARUM IST DANN IN DEN PARALLELBERICHTEN VON LUKAS UND MAKRUS NICHTS DAVON ZU LESEN?

          (sogar mit der NWÜ wird das deutlich)

          (Lukas 21:7-19) „Darauf fragten sie ihn und sprachen: „Lehrer, wann werden diese Dinge tatsächlich geschehen, und was wird das Zeichen dafür sein, wann diese Dinge geschehen sollen?“ 8 Er sprach: „Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach. 9 Wenn ihr ferner von Kriegen und Unruhen hört, so erschreckt nicht. Denn diese Dinge müssen vorerst geschehen, aber das Ende* [kommt] nicht sogleich.“

          (*Fußnote zu „Ende“: Od.: „vollendete Ende“, „vollständige Ende“. Gr.: télos.)

          (Markus 13:4-7) „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann alle diese Dinge zu einem Abschluß* kommen sollen?“ 5 Da fing Jesus an, zu ihnen zu sagen: „Seht zu, daß euch niemand irreführt. 6 Viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und werden viele irreführen. 7 Überdies, wenn ihr von Kriegen und Kriegsberichten hört, so erschreckt nicht; [diese Dinge] müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende*(s.oben).“

          (*Fußnote zu „Abschluß“: Od.: „gemeinschaftlichen Ende“.

          Kein Wort von „unsichtbar“
          Kein Wort von „Gegenwart“
          Kein Wort von „dabei stehen“
          Kein Wort von „daneben stehen“

          Jesus selbst beginnt seine Erklärungen jeweils mit „seht zu, dass euch niemand IRRE führe“.

          Die Jünger fragen schlicht und einfach nach den Anzeichen für den Gerichtstag, nichts weiter. Die Wahrheit war und ist schon immer sehr simpel und für jeden zu verstehen. Es ist eine List Satans als „Engel des Lichts“ dazustehen und einfache biblische Aussagen so zu verschleiern und zu verdrehen, dass es so aussieht als sei dies dann eine zu beachtende Wahrheit, aber es ist tatsächlich nur eine Lüge. Mit hochtrabenden Worten und Zitaten aus versch. religiösen Nachschlagewerken wird im Anhang 5B der Studienbibel versucht eine „unsichtbare Gegenwart“ zu konstruieren, doch NIEMAND der dort zitierten Gelehrten stützt diesen Gedanken tatsächlich. Es wird sogar der Gegenweis für dies Theorie dort angeführt, wenn z.B. Phil. 2:12 zitiert wird. Paulus stellt dort seine buchstäbliche „Parousia“ seiner buchstäblichen „Abwesenheit“ gegenüber. War Paulus bei den Philippern je „unsichtbar gegenwärtig“??? Es ist und bleibt also eine Irrlehre der WTG!

          Genau das hat die WTG und ihr selbsternannter Sklave seit 130 Jahre meisterhaft verstanden: Menschen unaufhörlich in die Irre zu führen!

          Leider sind ca. 7,5 Mio. Menschen Opfer dieser Irreführung geworden und EINER dieser Menschen schreibt ihr unreflektiert und plump jede Lüge mit, die ihm dieser selbsternannte „Sklave“ vorsetzt.

          Euch allen weiterhin Jehovas Segen!

          LG
          Dennis

          1. Irrelevant says:

            Und was heißt das denn???

            Was bedeutet es, wenn es heißt, „er kommt mit den Wolken“ und „jedes Auge wird ihn sehen“?
            Offb. 1:7: „Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen.“ (Siehe auch Matthäus 24:30; Markus 13:26; Lukas 21:27.)
            Worauf deuten „Wolken“ hin? Auf Unsichtbarkeit. Wenn sich ein Flugzeug in dichten Wolken oder über den Wolken befindet, kann es, obwohl das Geräusch seiner Motoren zu hören ist, von der Erde aus gewöhnlich nicht gesehen werden. Jehova sagte zu Moses: „Ich komme in einer dunklen Wolke zu dir.“ Moses sah Gott nicht, aber die Wolke deutete Jehovas unsichtbare Anwesenheit oder Gegenwart an (2. Mo. 19:9; siehe auch 3. Mose 16:2; 4. Mose 11:25). Erschiene Christus sichtbar am Himmel, dann könnte er logischerweise nicht von „jedem Auge“ gesehen werden. Könnte er, wenn er beispielsweise über Australien erscheinen würde, in Europa, Afrika und Amerika gesehen werden?
            In welchem Sinne ‘wird ihn jedes Auge sehen’? Aufgrund von Ereignissen auf der Erde wird zu erkennen sein, daß er unsichtbar gegenwärtig ist. Auch die Worte aus Johannes 9:41 beziehen sich nicht auf das Sehen mit den buchstäblichen Augen, wenn es dort heißt: „Jesus sprach zu ihnen [den Pharisäern]: ,Wenn ihr blind wäret, so hättet ihr keine Sünde. Doch nun sagt ihr: „Wir sehen.“ Eure Sünde bleibt.‘ “ (Vergleiche Römer 1:20.) Nach der Wiederkunft Christi bekunden einige Personen Glauben; sie erkennen das Zeichen seiner Gegenwart. Andere wollen es nicht erkennen, aber wenn Christus als Gottes Urteilsvollstrecker gegen die Bösen vorgeht, werden auch sie aufgrund der Kundgebung seiner Macht erkennen, daß die Vernichtung nicht von Menschen, sondern vom Himmel kommt. Sie werden wissen, was vor sich geht, denn sie sind im voraus gewarnt worden. Wegen der Dinge, die über sie hereinbrechen, werden sie sich „vor Leid schlagen“.
            Wer sind „die, die ihn durchstochen haben“? Bei der Hinrichtung Jesu taten dies buchstäblich römische Soldaten. Sie sind aber nun schon lange tot. Es muß sich also dabei um Personen handeln, die in „den letzten Tagen“ Christi wahre Nachfolger auf ähnliche Weise mißhandeln oder ‘durchstechen’ (Mat. 25:40, 45).

            Und übrigens sind Matthäus, Markus und Lukas zwar synoptische Parallelberichte, was aber nicht heißt buchstabengleich. Ja es ist eine Gegenüberstellung, bei der einmal dies und dann jenes mehr betont oder hervorgehoben wird = KEIN Widerspruch !!!

          2. Hopefull says:

            Wer sagt denn dass Wolken Unsichtbarkeit bedeuten sollen? Ist denn eine Wolke unsichtbar? Nein. Ich kann Wolken am Himmel gut sehen. Nur weil das die Gesellschaft so behauptet muss es nicht richtig sein. Wenn ich am Himmel Wolken sehe, weiss ich, dass es bald Regen gibt, evtl. Donner, Blitz, oder gar ein Sturm im anzug ist. Was ist, wenn die Wolken Blitz und Donner bedeuten, wenn es bedeutet, dass Jesus mit grollen kommt oder wie ein Sturm hereinplatzt. Eine Wolke ist nicht unsichtbar.
            Die Bibel sagt eindeutig, dass jeder den Menschensohn sehen wird. Was muss man dann noch darüber diskutieren. Es wird sowieso einiges anders kommen wie wir denken und wahrscheinlicher noch viel einfacher als wir meinen. Der Mensch denkt zu kompliziert und muss alles in Frage stellen und aus einer öffentlichen Sache eine Streitfrage draus basteln.

          3. Dennis says:

            Brav gemacht Irrelevant! Dafür bekommts Du bestimmt ein Extralob von deinen Auftraggebern in Selters.

            Genau wie der Wachtturm, nicht mal annähernd auf das eigentlich Thema und die klaren Aussagen Jesu eingegangen, sondern quer durch die ganze Bibel von 3. Mose bis Offenbarung themenfremd etwas zusammengeflickt, was der Interpretation des selbsternannten „Sklaven“ entspricht.

            Weißt Du, inzwischen bin ich Dir und Gromion sogar dankbar, weil mir immer klarer wird in welch GEISTIGER FINSTERNIS ich die ganzen Jahrzehnte gelebt habe. Stumpfsinnig und ohne „genaue Erkenntnis“ als WT-Papagei durch die Gegend gelaufen und immer gedacht ich wüsste soviel mehr wie der Rest der Welt.

            Aber mein größter Dank gilt natürlich unserem großen Schöpfer Jehova und seinem Sohn Jesus Christus, die mich aus den Fängen des selbsternannten „Sklaven“ befreit haben, nicht zu letzt mit der Hilfe der Brüder von BRUDERINFO!

          4. Frank&Frei says:

            ora et labora Dennis. Lasse doch jene, die die WT CD gebrauchen um irgendwas zu begründen einfach aussen vor. Wir können niemanden aus den Sumpf ziehen, der nicht dran mitarbeitet. Und Moorleichen sind gut fürs Museum. Die outen sich hier in einfältiger Weise, was aufzeigt, dass sie die Weiche nicht finden, die vom WT Moloch wegführt.
            Jene, die dei ORganisation vergöttern wie Gro und Irr werden auch ihr Opfer bringen müssen.
            Ich für meinen Teil habe lange genug selbstlos gedient und dabei die Machtstrukturen kennengelernt, für die die Lüge ein Instrument ist, die Gläubigen zu deckeln.
            Ich werde niemals vergessen, wie Eberhard Fabian vor über 20 Jahren auf einem KK in aller Deutlichkeit den Begriff Watchtower INc. Als eingetragenen Verein definierte und niecht als Aktiengesellschaft.
            Wer so abgebrüht ist, der verabreicht den Gläubigen auch jede andere Droge um sie abhängig zu halten.
            Wenn Gro und Irr anfangen würden, sich zu lösen, kämen sie schnell auf „Turkey“ – wie ein Junkie auf Entzug.
            Man kann jemanden, der will helfen, aus dem Dreck zu kommen. ABer den Dreck aus jemanden herauskriegen – das ist wohl kaum möglich bei jenen Kamikaze Fliegern

          5. Matthäus says:

            Liebe Brüder die ihr euch von Irrelevant eure kostbare Zeit rauben lasst!

            Nun wie schon öfter hier erwähnt, es gibt keine Bevormundung jeder soll und darf auf Kommentare antworten wie und auch wie umfangreich er möchte. Ich selbst habe x-mal auf Irrelevant geantwortet – meine Fragen wurden nahezu zu 100 % ignoriert oder er konnte oder wollte sie nicht beantworten. Deshalb habe ich irgendwann aufgehört seine unbiblischen Argument zu kommentieren.

            Es gibt ja auch einen biblische Rat dazu: Tit.: 1:

            Dulde keine Irrlehre!

            10 Denn es gibt viele, die sich gegen Gott auflehnen, Schwätzer und Verführer, besonders unter getauften Juden. 11 Man muss ihnen unbedingt das Maul stopfen; denn es ist ihnen schon gelungen, ganze Familien vom rechten Glauben abzubringen.

            Ist es nicht genauso dass er sich gegen Gott auflehnt? Für ihn zählt doch das was sein Sklave ihm sagt mehr als was Jehova sagt.

            Ich habe mehrfach Irrelevant gebeten zu Hes. 13: 1-8 eine Erklärung abzugeben. Jehova vermittelt uns mit deutlichen Worten dieses:

            6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ‚So spricht der Herr!‘, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! 7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe. 8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! 9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus – in den Verzeichnissen der Bewohner Israels wird man eure Namen nicht mehr finden. Nie mehr könnt ihr in euer Land zurückkehren! So werdet ihr erkennen, dass ich Gott, der Herr, bin. 10 Ihr führt mein Volk in die Irre …!

            Haben wir alle ihm nicht dutzende Beispiele genannt was obiges bestätigt? Jehova schließt solche aus die z.B. IN SEINEM NAMEN Aussagen machen !!!

            Ich führe nur ein Beispiel an was Jahrzehnte im Erwachet (Impressum) stand:

            In jeder Erwachet -Ausgabe, bis einschließlich der Ausgabe vom 22.10.1995, auf Seite 4, unter der Rubrik „Warum Erwachet herausgegeben wird“, im letzten Satz abgedruckt wurde: „ Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden“

            Hat der Schöpfer es letztendlich für diesen Zeitpunkt verheißen? Nein, das hat er eindeutig nicht! Und was sagt Jehova dazu – SIEHE OBEN!

            Sollten wir das nicht ernst nehmen? Das einzig gute an dem Disput ist dass einige die ehrlich alles prüfen und offen für biblische Argumente sind dass ihnen geholfen werden kann eigene Schlüsse zu ziehen.

            Das wollte ich zu dem mittlerweile sinnlosen Hickhack anbringen!
            Lg. Matthäus

          6. Matthäus says:

            Ach ja zu Vers 7 in Hes. 13 möchte ich noch „ein Bonbon“ nachreichen, weil Irrelevant ja auch Russel mehr verteidigt als er sich für die Lehre Christ einsetzt. Wenn Jesus unser Herr Russel wirklich als „seinen Sklaven“ (mit seinen unzähligen falschen Zeitangaben die er von den Adventisten u.a. übernommen hat) ereählt hat, dann müßte ich wahrlich an Jesus zu zweifeln beginnen. Für ihn war die Pyramiedenlehre (auch sein Grabstein ist eine Pyramiede) eine Sonderlehre die wahrlich NICHTS mit Gottes Wort zu tun hat, seine Schriftstudien:

            Heute werden relativ belanglose Dinge wegen ihres „heidnischen Ursprungs“ für Christen verboten. Konnte es Jehova dann hinnehmen, dass Russell die Maße der Korridore der Cheopspyramide in Giseh als Hilfe benutzte, um die Gültigkeit seiner Vorstellungen vom „Ende der Heidenzeiten“ zu beweisen?

            Ein ganzes Arsenal von Zahlen und Zahlenspielen findet sich in seinen Erklärungen wieder.

            Nur ein kurzes Zitat:

            Der Zeitbeweis der Schrift, welchen wir betrachtet haben, zeigt, daß diese Drangsal mit der Zeit des zweiten Adventes Christi anfangen sollte (im Oktober 1874), woselbst das Richten der Nationen unter dem erleuchtenden Einflusse des Tages Jehovas beginnen würde.

            Dies zeigt sich in der Pyramide auf folgende Weise:
            Die „abwärtsführende Passsage“, welche vom Eingange der Großen Pyramide hinab in den „Abgrund“ oder in die „unterirdische Kammer“ führt, stellt den Lauf der Welt im allgemeinen (unter dem Fürsten dieser Welt) in die Zeit der großen Drangsal (den „Abgrund“) dar, in welcher das Böse zu Ende kommen soll. Diese Periode zu bemessen und zu bestimmen, wann der Abgrund der Drangsal erreicht sein wird, ist leicht genug, wenn wir ein bestimmtes Datum haben – einen Punkt in der Pyramide, von dem wir auszugehen haben. Wir besitzen diesen Zeit-Merkpunkt an der Vereinigung der ersten aufsteigenden Passage mit der „Großen Galerie“. Dieser Punkt markiert die Geburt unseres Herrn Jesus (das Jahr 1), wie der „Brunnen“, 33 Zoll weiter, seinen Tod anzeigt. Wenn wir also die erste aufsteigende Passage hinab bis zu ihrem Vereinigungspunkte mit der Eingangs-Passage messen, so gibt uns das ein festes Datum, um es an der abwärtsführenden Passage zu markieren. Dieses Maß beträgt 1542 Zoll und gibt das Jahr 1542 v. Chr. als das Datum an jenem Punkte an. Dann, von diesem Punkte an, die „Eingangs-Passage“ HINAB messend, um die Entfernung bis zum Eingange des „Abgrundes“ zu finden, der die große Drangsal und Zerstörung darstellt, mit welcher dieses Zeitalter schließen soll, da das Böse von seinem Throne gestoßen sein wird, erfahren wir, daß es 3457 Zoll beträgt, welche 3457 Jahre symbolisieren, von dem obigen Datum, 1542 v. Chr. an. Diese Berechnung zeigt das Jahr 1915 n. Chr., als den Anfang der Zeit der Drangsal bezeichnend, an; denn 1542 v. Chr. und 1915 n. Chr. geben 3457 Jahre. So bezeugt die Pyramide, daß der Schluß des Jahres 1914 der CHRONOLOGISCHE Anfang der Zeit der Drangsal war, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht, nein, noch auch je sein wird. Und so wird man bemerken, daß dieser „Zeuge“ das biblische Zeugnis über diesen Gegenstand völlig bestätigt, wie es durch die „parallelen Zeitordnungen“ in den Schriftstudien, Band 2, Kapitel 7 gezeigt wurde.
            Nachzulesen im 3.Band Seite 330

            Etwas, das die Organisation heute deutlichst verurteilt, ist Astrologie. Russell schrieb/sagte:

            „Wenn Uranus und Jupiter 1914 im Sternbild des Wassermanns in Konjunktion sind, wird das langerwartete Zeitalter einen ansehnlichen Beginn in dem Werk getan haben, den Menschen freizumachen, damit er seine eigene Rettung bewirke, und es wird die schließliche Verwirklichung der Träume und Ideale aller Dichter und Weisen in der Geschichte gewährleisten.

            Offenbar spielten Astrologie und die Pyramidenlehre eine Rolle bei der Bestimmung des Jahres 1914.

            Aber Irrelevant wird auch darauf keine Erklärung haben den seine wiederholten Aussagen: DER trvSk lehrt nur was er auch aus der Bibel belegen kann – dann liefere endlich einen Beweis für obiges!

            lg. Matthäus

          7. Manfred an Irrelevant says:

            Hallo Irrelevant,

            ich möchte mal hier auf das eingehen, was Du gesagt hast: Worauf deuten „Wolken“ hin? Auf Unsichtbarkeit. Wenn sich ein Flugzeug in dichten Wolken oder über den Wolken befindet, kann es, obwohl das Geräusch seiner Motoren zu hören ist, von der Erde aus gewöhnlich nicht gesehen werden. – Zitat Ende.

            Also wenn Du darauf ansprichst, worauf Wolken sonst deuten, dann möchte ich Dich mal fragen, was die Worte: Sehen und das Zeichen des Menschensohnes erscheint bedeuten?

            Off. 1:7
            Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, amen.

            Mat. 24:30
            30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen.

            Mark. 13:24-26
            24 In jenen Tagen aber, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, 25 und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte, die in den Himmeln sind, werden erschüttert werden. 26 Und dann werden sie den Menschensohn in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen.

            Luk. 21:25-28
            25 Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, 26 während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen; denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit kommen sehen.
            28 Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

            Für mich deuten die Worte sehen und das Zeichen erscheinen darauf hin, dass man es sehen wird, eben nicht unsichtbar. Auch wird gesagt, dass sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen werden, wenn Jesus kommt. Kennst Du irgendeinen Staat, der sich im Moment wehklagend schlägt, weil Jesus angeblich unsichtbar da ist? Nur einen? Gibt ein paar Staaten auf der Erde. Doch selbst wenn es einen geben würde, der das tut, in der Bibel steht, dass es alle Stämme tun werden. Kannst du das irgendwo sehen? Ich nicht.

            Weißt Du Irrelevant, mit Zeichen, das ist so eine Sache. Wenn nur ein Zeichen fehlt, dass die Wiederkunft Christi ankündigt, dann ist er eben noch nicht da. Denn Jehovas Wort wird nicht ergebnislos zu ihm zurück kehren. Alles wird sich erfüllen und die Zeit wird kommen, da alle den Christus kommen sehen und dann werden Sie Angst haben, weil sie nicht wissen, was es bedeutet. Doch diejenigen, die auf die Worte Jesus gehört haben, werden Ihre Häupter emporheben, weil Ihre Befreiung naht.

            Dann fehlt noch das Zeichen aus Mark. 13:24-26. Oder hat sich etwa schon die Sonne verfinstert, während gleichzeitig der Mond sein Licht nicht gegeben hat und zusätzlich noch die Sterne vom Himmel gefallen sind und außerdem haben sich noch die Kräfte im Himmel erschüttert? Ist das wirklich schon geschehen und ich habe es verpasst? Ist denn jemand anderes hier auf Bruderinfo, der das erlebt hat, während ich dies alles verpennt habe?

            Zu Off. 1:7 möchte ich Dir noch sagen, dass alles was vorzeiten geschrieben wurde zu unserer Unterweisung geschrieben wurde. Wenn es also heißt: auch die, die ihn durchstochen haben, dann bedeutet das, dass sich das prophetisch an dem Volk erfüllen wird, dass in der Endzeit sich als das Volk Gottes darstellt. Na, wer könnte das wohl sein? Wer nimmt denn dem Christus alles weg? Der Pinehas hat das in einem Kommentar sehr deutlich gemacht. Jesus sagte: Er ist der Weg und das Leben, außer durch ihn gibt es keine Rettung und die Organisation der Zeugen Jehovas sagt: Nur wir alleine sind der Kanal, der zu Gott führt und nur wer ein Zeuge Jehovas wird kann gerettet werden und dies ist immer gleichbedeutend damit, dass man dieser Organisation bedingungslos folgt, denn tut man es nicht, wird man rausgeschmissen, wie es mir gerade passiert ist.

            Genau weil sie sich so äußern, haben Sie Jesus wieder durchstochen, denn sie haben Ihn abgelehnt und sich an seine Stelle gesetzt. Sie haben ihn sozusagen in der Neuzeit wieder umgebracht, genauso wie die geistige Führung es damals im ersten Jahrhundert gemacht hat. Die LK von heute sind die Pharisäer von damals.
            Glaubst Du nicht?

            Dann erkläre mir mal, wie Du das tun willst, wozu Jesus in Mat. 24:15 aufgefordert hat? Denke gut darüber nach, denn die Flucht ist unabdingbar, damit man gerettet wird. Genau wie damals als Jerusalem umzingelt war. Doch in der Zeit des Endes soll man ja wieder fliehen, wie machst Du das? Erkläre es mir bitte.

            Mat. 24:15
            15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird.

            Da bin ich mal sehr gespannt darauf und bitte verschon uns mit WT Zitaten, machs mal mit eigenen Worten.

            Manfred

          8. salva says:

            Lieber Manfred,
            seit einiger Zeit komme ich bei euch vorbei und lese eure berichte.
            Möge Gott der Vater und sein sohn Jesus Christus weiterhin Kraft und weisheit geben um weiterzumachen.

            meine frage zu diesen tehma: könntest du mir bitte erklären warum Jesus sagte ( betet das eure flucht nicht im winter oder am sabbattag geschehn wird?) wie soll ich das verstehen ? ist der sabbat noch gültig ?

            LG salva

          9. Irrelevant says:

            DER TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE spricht eine klare und deutliche, ja unmissverständliche Sprache und ich greife solange auf diese zurück, solange sie sich ausnahmslos auf die BIBEL und ihren ursprachlichen Text (Hebräisch) stützt!!!
            Wenn du die Argumentation des treuen Sklaven deshalb nicht ertragen oder dulden kannst, WEIL ER ALLES MIT DER BIBEL BEGRÜNDET, dann hast du in der Tat ein gewaltiges Problem mit GOTTES INSPIRIERTEM WORT!!!!! Kein gutes Omen …

            Bitte schön, hier die BIBLISCHE REPLIK:

            Die Natur der „Parusie“ Christi. Eine parousía oder Gegenwart kann natürlich sichtbar sein, und in sechs Fällen bezieht sich das griechische Wort auf die sichtbare Gegenwart oder Anwesenheit eines Menschen, wie zum Beispiel des Stephanas, Fortunatus, Achaikus, Titus und Paulus (1Ko 16:17; 2Ko 7:6, 7; 10:10; Php 1:26; 2:12). Daß eine parousía auch unsichtbar sein kann, ergibt sich aus der Art und Weise, wie Paulus die verwandte Verbform (páreimi) gebrauchte. Er sprach davon, daß er zwar dem Leibe nach abwesend sei, „im Geist aber anwesend“ (1Ko 5:3). Ebenso bezieht sich der in Griechisch schreibende jüdische Historiker Josephus auf die parousía Gottes am Berg Sinai, wo Gottes unsichtbare Gegenwart durch Blitze und Donnerschläge bezeugt wurde (Jüdische Altertümer, 3. Buch, Kap. 5, Abs. 2).
            Daß eine unsichtbare Gegenwart schriftgemäß ist, wird durch die Worte erhärtet, die Jehova Gott an Moses richtete, wobei er sich auf die Bundeslade bezog, die sich im Allerheiligsten der Stiftshütte befand: „Und ich will mich dort bei dir einfinden und mit dir reden von der Stelle aus über dem Deckel“ (2Mo 25:22). Gott war dort nicht in sichtbarer Form gegenwärtig, denn es wird in der Bibel deutlich gezeigt, daß „kein Mensch . . . GOTT jemals gesehen“ hat, weder Moses noch der Hohepriester, der in das Allerheiligste eintrat (Joh 1:18; 2Mo 33:20). Als König Salomo den Tempel in Jerusalem einweihte, erfüllte die Wolke der „Herrlichkeit Jehovas“ das Haus. Salomo sprach davon, daß Jehova ‘im Tempel wohne’. Er sagte indes auch: „Wird Gott aber wirklich auf der Erde wohnen? Siehe! Die Himmel selbst, ja die Himmel der Himmel, können dich nicht fassen, wieviel weniger dann dieses Haus, das ich gebaut habe!“ Gottes Augen würden jedoch ständig auf diesem Haus ruhen, und dort gesprochene Gebete würde er ‘an der Stätte seiner Wohnung, in den Himmeln’, hören (1Kö 8:10-13, 27-30; vgl.Apg 7:45-50).
            Diese Bibeltexte veranschaulichen Gottes Macht, auf der Erde geistig (also unsichtbar) ‘gegenwärtig zu sein’, auch wenn er im Himmel bleibt. In einigen Fällen war er durch einen Vertreter, beispielsweise einen Engel, anwesend, der anstelle Gottes handelte oder sprach und sogar sagte: „Ich bin der Gott deines Vaters“, wie z. B. der Engel, der von einem brennenden Busch aus zu Moses redete (2Mo 3:2-8; vgl. 2Mo 23:20; 32:34). So sagte Jehova auch zu Moses, er „komme“ zu ihm auf den Berg Sinai und er werde auf den Berg „herabkommen“ (2Mo 19:9, 11, 18, 20), obwohl aus den apostolischen Schriften hervorgeht, daß Gott in Wirklichkeit durch seine Engel dort gegenwärtig war und durch sie seinen Bund dem Moses übermittelte (Gal 3:19; Heb 2:2).
            Ein schlagender Beweis dafür, daß Jesu Gegenwart nicht sichtbar ist (in dem Sinne, daß Jesus in leiblicher Gestalt erschiene, für menschliche Augen sichtbar), ist in Jesu eigener Aussage zu finden, wonach er durch seinen Tod sein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt opfere (Joh 6:51); außerdem in den Worten des Apostels Paulus, der erklärte, daß der auferweckte Jesus „in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann“ (1Ti 6:14-16). Jesus konnte daher seinen Jüngern mitteilen: „Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen.“ Seine Jünger würden ihn allerdings sehen, und zwar nicht nur, weil er ihnen nach seiner Auferstehung erscheinen würde, sondern auch, weil sie zur bestimmten Zeit auferweckt werden würden, um im Himmel mit ihm vereint zu sein und die Herrlichkeit zu schauen, die ihm sein Vater gegeben habe (Joh 14:19; 17:24). Die Welt im allgemeinen aber würde ihn nicht mehr sehen. Das traf auch zu, denn nachdem er auferweckt worden war, um fortan als Geistgeschöpf zu leben (1Pe 3:18), erschien er jedesmal nur seinen Jüngern. Sie allein — nicht die Welt — sahen auch seine Himmelfahrt. Die dabei anwesenden Engel versicherten den Jüngern, Jesus werde „in derselben Weise“ (gr.: trópos, nicht morphḗ, „Gestalt“) zurückkehren, also ohne öffentliches Aufsehen und nur von seinen treuen Nachfolgern wahrgenommen (Apg 1:1-11).
            Begleitumstände seiner Gegenwart. Das Buch der Offenbarung bietet in symbolischer Ausdrucksweise viele Informationen über Christi Gegenwart, über sein Kundwerden und seine Offenbarung. Das in Offenbarung 6:1, 2entworfene symbolische Bild von dem gekrönten Reiter auf dem weißen Pferd entspricht dem Bild von dem Reiter aus Offenbarung 19:11-16, der der „König der Könige und Herr der Herren“ ist, Christus Jesus. Wie ausOffenbarung, Kapitel 6 hervorgeht, beseitigt Christus, wenn er als siegreicher König losreitet, nicht sofort das Böse von der Erde. Vielmehr ist sein Ritt mit Krieg verbunden, der den ‘Frieden von der Erde wegnimmt’, sowie mit Lebensmittelknappheit und mit tödlichen Plagen (Off 6:3-8). Dies wiederum bildet eine Parallele zu Hauptpunkten der in Matthäus 24, Markus 13 und Lukas 21 zu findenden Prophezeiung Christi. Demnach scheint Jesu in den Evangelienberichten aufgezeichnete Prophezeiung, die zweifellos die Zerstörung Jerusalems und seines Tempels (im Jahre 70 u. Z.) mit einbezog, auch auf die Zeit der Gegenwart Christi Anwendung zu finden und damit ein „Zeichen“ zu liefern, mit dessen Hilfe man die Zeit ermitteln kann, in der die Gegenwart stattfindet und die „Befreiung naht“ (Mat 24:3, 32, 33; Luk 21:28-31).

          10. Anna an Salva says:

            Liebe Salva, liebe Brüder und Schwestern,
            ich antworte hier indem ich Dich ganz herzlich willkommen heiße. Das ist schön, dass Du Nutzen aus den Veröffentlichungen und Kommentaren ziehst. Mir geht es genauso. Und auch ich empfinde es so, dass grad‘ so ein Bruder wie @irrelevant mich darin bestärkt auf dem richtigen Weg zu sein.

            Noch an Dich mein Bruder @irrelevant: Mein Angebot gilt immer noch. Und wenn Du unbedingt die Zeitschriften mitnehmen willst, bitte. Die Leute werden es schon aushalten. Ich gehe ja wirklich mit allen, in mein Gebiet weil immer alle ihr Gebiet schonen wollen. Also ich war schon mit vielen Pionieren, Kreisaufsehern und Frauen, Sonderpionieren, Bezirksaufsehern und Frauen, allen Älteste sowieso. Viele haben bei mir gegessen. Und – keine Sorge, die kochen auch nur mit Wasser. Die meisten sind froh wenn sie nichts sagen müssen und sich entspannen können.

            Und zu meinem ganz lieben Rückbesuchen nehme ich Dich nur mit, wenn Du versprichst da still zu sein. Weil da habe ich ein christliches Vertrauensverhältnis aufgebaut. Und die wissen auch, dass ich in manchen Punkten anders denke. Und – soviel darfst Du gerne wissen: ich wohne im Süden Deutschlands.

            Liebe Salva, Manfred ist ein sehr lieber Bruder der Gottes Wort gut kennt. Ich freue mich auch schon auf seine Antwort. Das Thema war in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg bis ca. 1975 immer wieder ein Grund bezüglich „wehe den Schwangeren und denen die ein Kleinkind stillen“ Ehepaare davon abzuhalten Nachwuchs in die Welt zu setzen. Heute sind die Brüder ohne Kinder/Enkel und das ist doch recht traurig finde ich.

            Liebe Grüße an alle, bei mir sind ganz schöne Abendwölkchen am Himmel

            Anna

          11. Dennis says:

            Liebe Salva,

            ein herzliches willkommen als neue Kommentarschreiberin, auch wenn ich auf Deine Frage keine Antwort habe. Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass diese Aussage Jesu speziell für seine Jünger gedacht war, die ja alles Juden waren und meines Wissen die jüdischen Feiertage z.T. noch beachtet haben somit auch den Sabbat. War aber keine Pflicht mehr wie zu der strengen Pharisäer und Schriftgelehrten.

            Aber ich glaube Manfred und Alois haben sich schon um eine umfassendere Antwort bemüht. 😉

            Brüderliche Grüße
            Dennis

          12. gromio says:

            Du solltest mal konkret zu den Anmerkungen von Relevant! Stellung beziehen, bevor Du hier weiter Politik betreibst und u. U. gegen den hl. Geist widerstehst.

            Also, konkret auf Grundlage der Bibel.
            Sicher wird es ohne Bezug auf den griechischen Text nicht gehen, mal sehen ob Du das hinbekommst.

      3. Zadok says:

        Lieber Autor, lieber Manfred!

        Zuallererst meinen Dank für diese glasklare Abhandlung. Das Dilemma der LK wird überdeutlich. „Lügen haben kurze Beine“
        steht zwar nicht in der Bibel, aber Gal. 6:7,8 kennen wir alle; wir ernten was wir säen und die LK eben auch.

        @Manfred
        deine Aussagen zu Irrelevant sind – nachdem das jetzt ja seit zwei Wochen so geht, nachdenkenswert. Wie du richtig sagst, sein Komentar wird immer an oberster Stelle stehen bleiben und alles wird offensichtlich.
        Mir fiel dazu ein, dass er für uns in BI das ist, was Bileam
        für die Isrealiten war. Das Verfluchen ist mißglückt, heraus kam
        dreimal ein Segen für das Volk.( 4. Mose 20-22) Und so zeigt uns I. deutlich durch seine Kommentare ( er kopiert meist nur Sklavenliteratur) wie weit wir nach zwei Jahren BI in der biblischen Erkenntnis schon sein dürfen.

        Liebe Grüße
        Zadok

      4. Joshua says:

        Lieber Manfred,

        danke für deinen Kommentar. Du zitierst 1. Thess. 4:13-17: „15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. .“ Über diesen Text ( Vers 17 ) habe ich in den letzten Wochen unter Gebet viel nachgedacht. Mögen bitte noch mehr von uns darum beten, das uns der heilige Geist mehr Verständnis zu diesem Text geben möge. Eine Begegnung mit Jesus in der Luft ist ja keine Begegnung im himmlischenn Bereich der Gegenwart Jehovas, sondern eben nur in der Luft. Dazu bräuchten wir einen Körper der sich entmaterialisieren kann, so einen wie Jesus nach seiner Auferstehung hatte, oder vielleicht bei der Umgestaltung. Ist das vielleicht die NEUE SCHÖPFUNG? Sind alles wie gesagt nur Gedankengänge in anderen Richtungen wie ich es bisher von der WTG erklärt bekommen habe. Was könnte dieser Text für Christen bedeuten?

        Viele Grüße!
        Joshua

        1. Hans says:

          Hi Joshua,

          ZITAT „Ist das vielleicht die NEUE SCHÖPFUNG? “

          Meinst du die „neue Schöpfung“ aus Gal 6?

          15 Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung.
          16 Und so viele dieser Richtschnur folgen werden – Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!

          Hier wird die „neue Schöpfung“ direkt genannt im Gegensatz zu Beschneidung/Unbeschnittensein.

          Das ist jetzt die Frage. Meint die Formulierung vielleicht nur nicht-jüdische Abstammung? Oder weist sie gar auf einen neuen nicht-fleischlichen Leib hin, bei dem fleischliche Dinge wie Beschneidung irrelevant sind? (sorry für das bei BI inzwischen vorbelastete Wort 😉 ;))

          LG
          Hans

          1. Joshua says:

            Gute Frage lieber Hans, nicht-jüdische Abstammung oder vielleicht ein neuer nicht-fleischlichen Leib und dann noch der Segen über das Israel Gottes. Da ja Israel gemäß Römer Kapitel 11 nicht verworfen wurde können Christen in Israel eingepropft werden. Das wäre eine neue Schöpfung, aber ein nicht-fleischlicher Leib zur Begenung in der Luft wäre auch eine neue Schöpfung. Hat das ganze dann vielleicht auch noch mit dem Wiedergeborenwerden oder Vonneuemgeborenwerden aus Johannes Kapitel 3 zu tun?
            Weiter beten und sehen ob noch jemand dazu etwas beitragen kann.

            Viele Grüße!
            Joshua

        2. Manfred says:

          Lieber Joshua,

          Du hast vollkommen Recht, bei der Entrückung wird man nicht in die Gegenwart Jehovas entrückt, sondern alle Menschen, die zu den Schafen Jesu zählen werden, werden auf diese Art und Weise an einen Ort verbracht, wo Jehova dafür sorgen wird, dass sie vor dem Tag Jehovas in Sicherheit sind. Damals bei der Sintflut mussten die 8 Menschen in die Arche gehen, doch wenn Harmagedon kommt, müssen ja die Schafe die in der Endzeit leben und diejenigen, die auferstanden sind beschützt werden. Das sind ja enorm viele Menschen und deshalb hat Jehova hier eine andere Lösung vorgesehen. Das kann man auch anhand der Bibel belegen, ist allerdings ein bischen Arbeit das alles zusammen zustellen.

          Liebe Grüsse Manfred

      5. Martin Teil 1 says:

        Teil 1
        Theokratische Organisation – Historischer Rückblick

        Fragt man einen Zeugen Jehovas, wie seine „theokratische Organisation“ geleitet wird, so antwortet er in der Regel etwa so: „Jehova selbst leitet sie durch Jesus Christus. Dieser aber bedient sich – seit den Tagen der Urkirche – einer leitenden Körperschaft (l. K.). Zwar endete diese theokratische Form der Führung seit dem Ableben der Apostel, doch seit der Wiederentdeckung „biblischer Grundwahrheiten“ durch C. T. Russell, den Gründer und ersten Präsidenten der Wachtturm-Gesellschaft (WTG), wird Gottes Volk wieder durch eine leitende Körperschaft „theokratisch“ geführt.“ Woher nimmt der Zeuge Jehovas diese Überzeugung? Sie wurde ihm seit seiner Unterweisung im Heimbibelstudium durch die Wachtturm-Schriften immer und immer wieder in der einen oder anderen Form näher gebracht, z. B. in der Ausgabe des Wachtturms (WT) vom 1.April 1977, Seite 206-208. Nachdem der WT zu zeigen versuchte, dass es schon in der Zeit der frühen apostolischen Gemeinden eine leitende Körperschaft gab, behauptet er ihre Wiedereinführung seit den Tagen C.T. Russells und ihr Fortbestehen über die Ära von Rutherford und der Präsidentschaft von N. H. Knorr hinaus:

        In den vergangenen Jahren war die leitende Körperschaft der Klasse des ‘treuen und verständigen Sklaven’ stets eng mit der als Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania bekannten Körperschaft verbunden. Diese Körperschaft, die im Jahre 1884 zum erstenmal gesetzlich eingetragen wurde, kümmert sich um die wichtigsten Angelegenheiten der Zeugen Jehovas in der ganzen Welt. Ohne Zweifel war ihr erster Präsident, C. T. Russell, in der Zeit, in der den biblischen Grundwahrheiten unter Gottes treuen Anbetern auf der Erde wieder Geltung verschafft wurde, ein besonderes Werkzeug Jehovas. Dann, in den Jahren 1917 bis 1942, diente J. F. Rutherford als Präsident, und er kämpfte mutig gegen die Bemühungen der Christenheit, Gottes organisiertes Volk in Verruf zu bringen und es zu vernichten. Im Jahre 1942 setzte N. H.Knorr, der damalige Präsident der WTG, tatkräftig einen weltweiten biblischen Erziehungsfeldzug in Gang. Die administrative Tätigkeit dieser treuen Männer und ihrer Mitarbeiter in der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas ist von Jehova wunderbar gesegnet worden. (Der Wachtturm, 1.4.1977, S. 207, Abs.15)

        Also: Russell, Rutherford, Knorr und Franz – jeweils in ihrer Zeit – Mitarbeiter in der leitenden Körperschaft? Grau, sagt man, ist alle Theorie. Es stellt sich nun die Frage: Wie sieht die Wirklichkeit aus?

        In der Zeit des Gründers und ersten Präsidenten der WTG, C. T. Russell

        Wer sich mit den WT-Schriften der Russell-Ära (Veröffentlichungen also zwischen 1879 und 1916) etwas gründlicher beschäftigt, als dies bei den einzelnen Zeugen Jehovas geschieht, wird überrascht sein: Russells Schriften erwähnen, weder direkt noch indirekt, so etwas wie eine „leitende Körperschaft“. Und das hat darin seinen Grund: Die heute ihr zugeschriebenen Leitungsfunktionen fallen nach Russells Sicht in die Zuständigkeit der örtlichen „Versammlung“, die ihre Ältesten selber wählen sollten und keiner Zentralgewalt unterworfen war. Russell sah in einem solchen Zentralismus die Gefahr, es könnte sich zwischen Gott und der Gemeinschaft eine „irdische Macht schieben“. Diese Gefahr, der z.B. nach übereinstimmender Auffassung aller protestantischer Christen entschieden zu widerstehen ist.

        Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung. (1. Timotheus 2:5, 6)

        Demgemäß schrieb Russell Anfang 1914 in dem von ihm redigierten WT:

        Jede Versammlung des geweihten Volkes des Herrn ist völlig frei und sollte unabhängig für sich selbst den Glauben an die Bibel und alle die kostbaren Wahrheiten derselben haben… Die Glieder der Herauswahl unterstehen niemandes Autorität, als nur derjenigen des biblischen Bischofsamtes oder der apostolischen Lehrer, was die Ältesten und Diener (Diakone) betrifft, so sind diese von der Versammlung in Übereinstimmung mit den Weisungen der Bibel aus ihrer eigenen Mitte zu wählen. Keine irdische Macht hat ein Recht, sich zwischen die Verordnungen der von Gott eingesetzten 12 Apostel und die Gemeinde der Kinder Gottes zu schieben, die sich in Übereinstimmung mit den Weisungen der Apostel versammelt. (Der Wachtturm, Jahrgang 1914, Seite 23)

        Im Unterschied zu den heutigen Wachtturmschriften, in denen gerne die Heilsnotwendigkeit der Organisation mit dem Hinweis auf solche Versammlungen begründet wird, bestritt Russell jede Notwendigkeit einer zentralistischen Organisation:

        …bis jetzt ist sie [die Kirche] noch nicht vollkommen und darum auch noch nicht organisiert. Wenn sie organisiert sein wird, wird sie mit Macht bekleidet, nicht eine Demokratie, sondern eine Herrschaft, nicht eine Republik, sondern ein Königreich sein …

        Russell ist überzeugt, dass jedes „Organisieren“ der Kirche und jedes „gebieterische Regieren“ letztlich doch nur nach „Art und Weise der Welt“ geschähe. Wörtlich schreibt er:

        Auch existiert eine solche Organisation, die mit göttlicher Autorität angetan ist, heute überhaupt noch nicht …Die Kirche Gottes ist noch nicht organisiert … In dieser freiwilligen Vereinigung gibt es keine gebietende Autorität über andere, und kein Herrschen über Gottes Erbteil sollte gestattet sein; denn der eine Herr hat uns die Instruktion hinterlassen: ,Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder’ (Matth.23,8). Anstelle des königlichen und gebieterischen Regierens, das doch nur nach Art und Weise der Welt geschehen würde, hat uns der Meister eine andere, entgegengesetzte Regel… gegeben. (Der Wachtturm, Jahrgang 1908, S. 104 ff)

        Den auch heute immer wieder erhobenen Einwand, die wahre Christengemeinde brauche doch eine Organisation und deren Leitung um der Einigung und Einheit willen, begegnet Russell mit dem Hinweis auf die frühen christlichen Gemeinden des ersten Jahrhunderts:

        Es war eine Vereinigung des Geistes: das Gesetz des einzelnen war die Liebe, während sie als ein Ganzes unter dem Gehorsam gegen das ´Gesetz des Geistes´ standen, wie es in dem Leben, den Worten und Taten ihres Herrn und Meisters zum Ausdruck kam. Ihre Leitung war der Wille dessen, der da sprach: ´Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote´“.

        Im gleichen Artikel erinnert Russell an die sektiererischen Entwicklungen in der Kirchengeschichte und an jene falsche „Einheit“, bei der „man versuchte, alle Kirchenmitglieder auch in dem kleinsten Lehrpunkt einerlei denken zu machen“. Das war in keinem Fall die Einheit, die der Apostel Paulus anstrebte, so betont Russell. Er empfahl vielmehr die Einigkeit im Geiste, im Herzen, in der Gesinnung, eine Einigkeit, die als ein natürliches Resultat der rechten Übung der Freiheit, die wir in Christo haben, von selbst entspringt. In einer solchen freien Vereinigung von Christen, wie sie Russell vorschwebte, und wie er sie bei den damaligen „Bibelforschern“ zu realisieren versuchte. Da ist natürlich für eine autoritär herrschende „leitende Körperschaft“ kein Raum. Genauso wenig ist diese im Neuen Testament begründet. Wer hier auf das „Apostelkonzil“ (Apg.15) verweist, widerlegt sich selbst, denn der Bericht in der Apg. des Lukas sowie die Kommentierung durch den Apostel Paulus (Gal. 2,1-16!) zeigen deutlich: Die Apostel – weit davon entfernt, autoritär zu herrschen – mussten selbst noch um den rechten „Kurs“ ringen.

        C.T. Russell und die Direktoren der 1881 von Russell gegründeten „Wachtturm Gesellschaft“ (1884 gesetzlich eingetragen) bildeten keineswegs eine „leitende Körperschaft“ wie die heutige WTG behauptet. Im WT vom 1.4.1972, Seite 216 heißt es:

        Wie die Tatsachen zeigen, kam es zu einer Verbindung der leitenden Körperschaft mit der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania. Russell gehörte damals, im letzten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts, offensichtlich der leitenden Körperschaft an.

        Das sah C. T. Russell selbst jedoch ganz anders. Raymond Franz, früheres Mitglied der „leitenden Körperschaft“, schrieb nach seinem freiwilligen Ausscheiden aus der „1. K.“ und seinem Bruch mit der Wachtturm-Organisation sein Buch „Der Gewissenskonflikt“, und zitiert darin aus Russells „Letztem Willen und Testament“, veröffentlicht am 1. Dezember 1916 im englischen WT. Darin erklärt Russell (§ 2):

        Jedoch im Hinblick auf die Tatsache der Schenkung der Zeitschrift, ZIONS WACHTTURM, den SCHRIFTSTUDIEN und verschiedenen anderen Broschüren etc. an die Watch Tower Bible and Tract Society, tat ich dies mit dem ausdrücklichen Verständnis, daß ich die volle Kontrolle aller Interessen dieser Publikationen Zeit meines Lebens haben würde, und daß sie nach meinem Hinscheiden gemäß meinen Wünschen weitergeführt werden sollen. Hiermit lege ich die besagten Wünsche dar – meinen Willen hinsichtlich derselben – wie folgt …

        Russell beanspruchte also „die volle Kontrolle“ für seine Person! Nicht für eine Körperschaft! Wie Russell all die vorangegangenen Jahrzehnte die Rechtslage angesehen hatte, so auch jetzt in seinem Testament. Raymond Franz dazu: Obwohl er [also Russell] die Wachtturm-Zeitschrift der Körperschaft schenkte (1884), betrachtete er sie klar als seine Zeitschrift, die auch nach seinem Tode gemäß s e i n e m Willen veröffentlicht werden sollte. Die Schlussfolgerung des ehemaligen „1. K.“-Mitglieds Franz ist eindeutig:

        Eine Person ist keine Körperschaft! Somit zeigen die Tatsachen, daß es zu Russells Lebzeit, also bis 1916, nicht einmal den Anschein einer leitenden Körperschaft gab. Die einzige Körperschaft, die Russell nannte und kannte, war die von ihm selbst gegründete Watch Tower Bible and Tract Society!

        Dieser Rückblick – im Vergleich zur Darstellung der WTG heute – zeigt deutlich, daß diese Gemeinschaft oft größte Schwierigkeiten hat, ihre eigene historische Entwicklung, wahrheitsgemäß darzustellen.

        1. Peter says:

          als kleine Ergänzung zu folgendem, Zitat: „C. T. Russell, den Gründer und ersten Präsidenten der Wachtturm-Gesellschaft (WTG)“
          das ist ok, aber der Vorläufer war die Zion’s Watch Tower Tract Society die fünf Gründungsmitglieder hatte. Der erste Präsident war William Henry Conley von 1881-1884. William H. Conley spendete $ 3.500 (70 %) des Gründungskapitals von $ 5.000. Joseph Russell spendete $ 1.000 (20 %), mit Charles T. Russell, der $ 500 spendete (10 %). Gründungsmitglieder waren weiterhin Sarah Conley sowie die Schwester von C.T. Russel, Margaret Russel. Conley spielte – wenn auch hinter den Kulissen – eine bedeutende Rolle beim Aufbau der Wachtturm-Gesellschaft. Erste Vorkehrungen wurden getroffen, damit das Drucken durch Handelsfirmen in den verschiedenen Städten der USA, sowie in Großbritannien getan werden konnte.
          Nachzulesen unter anderem in Wikipedia.

          1. Eddi says:

            Guten Tag Peter,

            ich wünsche dir Sonne im Herzen und sehe deine warmen Gedanken. Vielen Dank.
            Dass man das Mitspracherecht für den Vorstand in der WTG durch Anteilsscheine kaufen konnte steht im Verkündiger-Buch, Kap. 15, S. 228: „Die Statuten der Gesellschaft sahen die Ausgabe von Anteilscheinen vor. Mit einem Gesamtbetrag von 10 Dollar war ein Einzahler berechtigt, bei der Wahl der Vorstandsmitglieder und der Geschäftsführung der Gesellschaft eine Stimme abzugeben. Einige dachten vielleicht, solche Einzahlungen zeugten von aufrichtigem Interesse an dem Werk der Organisation. Diese Regelung bereitete jedoch Probleme. Bruder Knorr, der Präsident der Gesellschaft, erklärte: „Nach den Bestimmungen in den Statuten der Gesellschaft hätte es den Anschein, die Zugehörigkeit zur leitenden Körperschaft hinge von den Einzahlungen an die rechtliche Körperschaft ab. Das dürfte aber gemäß dem Willen Gottes unter seinem wahren auserwählten Volk nicht der Fall sein.““

            Das hat Herr Knorr gut erkannt, dass Geld eigentlich keine Rolle spielen dürfte beim Volk Gottes.
            Eddi

    2. Dennis says:

      Du hast mehr als zwei gravierende Fehler begangen und deshalb können deine Kommentare bzw. deine „Sklaven“-Verherrlichung BIBLISCH gar nicht stimmen, ist also nicht korrekt!!!

      Erstens hast du nicht erkannt, dass die WIEDERKUNFT JESU CHRISTI (PARUSIE) für alle sichtbar sein wird, also biblischer Fakt ist!!!! -Lies Matth. 24:23-28 oder hast DU schon mal einen „unsichtbaren Blitz“ gesehen?

      Zweitens hast du ein nicht weg zu denkendes Puzzle-Stück diesbezüglich (Offenb. 1:7) einfach weggelassen – somit liegst DU wie immer FALSCH!!!

      Überprüfe DICH mal selbst und halte nochmal das WORT GOTTES als Spiegel dagegen!!!!!!

      1. Eddi says:

        Hallo Dennis,

        na klar hat unser Irreli einen unsichtbaren Blitz gesehen! Das ist das nächste, was die LK verkündet, dass dieser Blitz auf der andern Seite der Erdkugel zu sehen war und bei uns halt die LK die Vertretung übernimmt als sichtbares Zeichen.

        Aber ich wollte niemanden auf dumme Gedanken bringen. 🙂
        Liebe Grüße
        Eddi

    3. Karl@Irrelevant (zum tausendsten Mal) says:

      Lieber Irrelevant,

      du machst es wie immer. Die unlogische WT-Erklärung von der verlogenen und falschen LK übernehmen und nicht nachdenken.

      Über die Bibel kann man reden, ja, aber man sollte auch nur mit ihr argumentieren. Du machst es dir immer ziemlich leicht und denkst dir „die, die mir meine Erklärung liefern sind eh von Gott geleitet“ und deswegen hast du ne Denkblockade. Leider besagt die Bibel dass falsche Propheten nicht vom Geist des Höchsten geleitet werden. Darum überdenke deinen Standpunkt.

      Ich habe ne ziemlich lange Abhandlung über die „Gesalbten“ usw.! Falls du Interesse an der Wahrheit haben solltest und nicht nur am Götzendienst! 😉

    4. Barnabas says:

      Du heist Irrelevant weil du Irrelevant denkst und deshalb schreibst du auch Irrelevant. Das ist so weil nicht der Christus dein Lehrer ist. Du liebst und vergötterst Irrelevante lügnerische Lehrer.
      Solche die unabhängiges Denken verteufeln.
      Es ist dein abhängiges Denken was dich in die geistige Irrelevants getrieben hat.

      Barnabas

    5. Manfred an Irrelevant says:

      Hallo Irrelvant,

      eines hatte ich heute morgen glatt übersehen. Du hast nämlich auch folgendes geschrieben: Außerdem hat von der menschlichen Logik her wohl eher Jener einen tiefen Einblick in die ERSTE AUFERSTEHUNG, der geistgesalbt ist und daher ein unmittelbar Betroffener davon!! – Zitat Ende.

      Hier muss ich Dir mal absolut Recht geben, das ist vollkommen logisch und der Umkehr Schluss davon ist: WENN SICH RAUSSTELLT, DASS JENER KEINEN TIEFEN EINBLICK IN DIE ERSTE AUFERSTEHUNG HAT, DASS ER EBEN KEIN GEISTGESALBTER IST UND DAHER NICHT UNMITTELBAR BETROFFENER DAVON!!!!

      Somit ist laut Deiner eigenen, wie Du sagst logischen Schlussfolgerung nun deutlich geworden, dass Dein Treuer und verständiger Sklave nicht geistgesalbt ist. Denn es ist nicht wichtig, wie gut und grammatikalisch richtig Artikel über die Bibel sind, sondern ob sie vom Inhalt her mit der Bibel in Übereinstimmung sind. Und die Bibel im nach hinein zu ergänzen, um eine eigene Lehre beweisen zu wollen, ist ganz und gar unbiblisch. Die Bibel ist ein harmonisches Ganzes und man kann keine Bibeltexte aus dem Zusammenhang reißen. Nur wenn eine Lehre mit allen Bibelstellen in Übereinstimmung ist, dann ist sie richtig. Und das was die LK über die Auferstehung geschrieben hat, stimmt weder hinten noch vorne. Sie ist vollkommen falsch. Und somit haben Sie nach Deiner eigenen Schlussfolgerung bestätigt, dass sie keine Geistgesalbten sein können.

      Warum meinst Du wohl, steht dies in der Bibel?
      2. Tim. 3:16,17
      16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

      Ja, mit der Bibel kann man Dinge richtigstellen. Mit dem WT nicht.

      Im muss ehrlich zugeben, dass ich am Anfang von Deinen Kommentaren ziemlich genervt war, weil Deine Kommentare die biblische Wahrheit so verdreht haben. Aber mittlerweile ist mir bewusst geworden, dass Du in den letzten Tagen sehr dazu beigetragen hast, dass die falschen Lehren der Organisation bloß gestellt wurden. Und dies in einer Geschwindigkeit wie wir es selbst nie hin bekommen hätten. Du lieferst uns noch bessere Argumente und Zitate aus den Publikationen, als wir sie selbst finden könnten. Du bist ein Meister im Umgang mit der WTLib. Aber für Dich persönlich wäre es besser, wenn Du Dich mal mit der Bibel vertrauter machst. Denn eins muss Dir bewusst werden. Es gibt nur zwei Wege, den großen breiten, der in die Vernichtung führt und den engen schmalen, der zum ewigen Leben führt und dieser Weg geht über den Christus und nur über den Christus. Also entweder seid Ihr auf dem richtigen Weg oder Wir. Jetzt denke mal darüber nach, ob jemand auf dem rechten Weg sein kann, der die Bibel mutwillig verdreht. Und suche die Antwort bitte nicht im WT, denn dort steht sie nicht, nimm lieber die Bibel. Das ist ein gut gemeinter Rat. Dein Name mag zwar Irrelevant sein, Dein Leben ist es sicherlich nicht.

      Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das Du die Kurve noch bekommst.

      Liebe Grüße Manfred

    6. Martin Einleitung says:

      Einleitung
      Liebe Schwestern und Brüder, an alle Mitleser,

      In Anbetracht der Interventionen unseres bewegten Kommentargeistes ist es sicherlich wichtig, Geschichtsbewusstsein weiter zu fördern. Dadurch wird einem vieles klarer. Es ist richtig, dass sogenannte „Organisationstreue“ nicht gerne an den Ursprung erinnert werden, sondern am liebsten nur die Gegenwart oder die erwünschte Zukunft sehen möchten. Aber Jehova hat der Nachwelt von Adam und Eva auch nicht erspart, den Ursprung der Sünde und des Todes und allem folgendem Leid ganz offen zu hinterlassen, sowie andere Berichte, wie aus einem recht guten Anfang etwas verwerfliches wurde. Deshalb möchte ich auf eine andere Sicht der Geschichte der ZJ hinweisen. Ich habe mich deshalb bemüht, etwas Stoff zusammenzustellen, der nicht aus meiner Feder stammt, aber ich glaube, der Aufschluß ist für alle sehr interessant, wenn wir mehr darüber wissen, wie die Bewegung der ZJ entstand, wer C.T.Russel wirklich aus anderer Sicht war und wie sein Erbe weitergeführt wurde. Deshalb folgt eine Abhandlung in 4 Teilen. Ich glaube es ist für Viele von Interesse. Es gibt auch eine interessante Web-Site, wie ehemalige Stasi-Beobachter oder Akteure die WTG beurteilt und eingeschätzt haben und worauf sie die Verfolgung der ZJ in der DDR zurückführen. Das läßt erkennen, welche Auswirkungen das ständig wechselnde Verständnis von Römer 13 aus der sicht der Politischen Kultur hatte. Die Abhandlung ist natürlich mit Vorsicht zur Kenntnis zu nehmen aber hintergründig sehr aufschlussreich, weil man genau beobachtete, welche Lehrmeinung auch Rutherford oder die Zentrale in New York bezüglich Röm. 13 international publizierte. Die Agenten der pol. Einrichtungen hatten dies genau im Visier und darin lag auch die heftige Verfolgung unserer Brüder begründet.(Ihr wisst ja, die 3 www einsetzen) _ _ _.manfred-gebhard.de/Pietsch.htm
      Wie gesagt, mit Abstand lesen, aber dennoch die „heller werdende Lichtfunktion“ aus politisch weltlicher Sicht halte ich in manchen Beurteilungen sehr aufschlussreich.

      Doch nun zur weiteren Geschichtsaufklärung Teil 1-4

    7. Martin Teil 2 says:

      Teil 2
      Russell als Prophet

      In einem Buch (vergriffen) des Wiener Historikers Franz Stuhlhofer über den Gründer der WTG, wird bereits im Titel deutlich, dass schon in ihrer frühen Geschichte die Unehrlichkeit nicht nur einkalkuliert, sondern auch praktiziert wurde. Im genannten Buch: „Charles T. Russell und die Zeugen Jehovas“ Untertitel: „Der unbelehrbare Prophet“, weist Stuhlhofer nach, dass Russell bereits den Samen für die spätere Überschätzung der Organisation legte.

      Es drängt sich der Eindruck auf, dass „Pastor“ Russell immer mehr überzeugt war, ein besonders bevorrechteter „Seher“ zu sein, der viel mehr sah und erkannte als alle Theologen, Exegeten und Reformatoren der vergangenen Jahrhunderte. Neben Lehren, die er anhand der Bibel widerlegen konnte, baute er ein „Lehrgebäude“ auf, das nichts anderes als ein Konglomerat von menschlichen Ansichten und (oft aus dem Zusammenhang gerissenen) Bibeltexten war. Es wäre ein nutzloses Unterfangen, wollte man jetzt noch all die Quellen, aus denen er schöpfte, ausfindig machen. Was Russell begonnen hat, setzte die von ihm gegründete WTG unbeirrt fort, ausgenommen zweckdienliche Änderungen, die dann als „neues“ oder „fortschreitendes“ Licht deklariert wurden und werden.

      Unverrückbare „biblisch“ errechnete Daten bilden einen Mittelpunkt, um den sich künftig bis zum heutigen Tag alles dreht. Imaginäre „Tatsachen“ wurden derart hochstilisiert, dass sie als „die Wahrheit“ schlechthin gilt, diese abzulehnen oder auch nur anzuzweifeln, führt unweigerlich in die „endgültige Vernichtung“ in der seit mehr als hundert Jahren „unmittelbar bevorstehenden Schlacht von Harmagedon“. Ohne Unterlass werden die WTG „gespeisten“ mit „biblischen“ Voraussagen in Atem gehalten, von denen allerdings bis dato keine einzige durch wahrnehmbare Tatsachen bestätigt wurde. Dennoch fühlen die ZJ sich beleidigt, wenn man Russell und seine Nachfahren als „falsche Propheten“ bezeichnet.

      Der 1852 in Allegheny, Pennsylvania, geborene Russell beschäftigte sich schon im Alter von 16 Jahren mit religiösen Fragen, erhielt aber keine theologische Ausbildung. Für seine spätere Entwicklung war in den 1870er Jahren maßgeblich eine adventistische Splittergruppe verantwortlich. Menschen mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein, können sich nicht lange in einer Gruppe ein- bzw. unterordnen. Russell trennte sich nach Meinungsverschiedenheiten von seinen Mentoren und nahm von diesen einige Auslegungen und besonders die Leidenschaft für „biblische“ Berechnungen mit. Trotz aller Fehlschläge hörte Russell zeit seines Lebens nicht auf, unerfüllte Vorhersagen hinzubiegen und sie mit „neuem Leben“ zu erfüllen. Gänzlich zu Recht nennt Stuhlhofer Russell einen „unbelehrbaren Propheten“. Russell grenzte sich von alten „überkommenen“ christlichen Formen ab er legte den Grundstock für das „Wir Denken“ „wir“ haben die Wahrheit; „wir“ haben das Licht — alle anderen sind draußen, „in der Finsternis“ usw.

      Als Sohn eines Textilkaufmanns hatte er das nötige Kleingeld, um eine eigene Zeitschrift veröffentlichen zu können. Vor 120 Jahren, im Jahre 1879, konnte er dann seine Erkenntnisse, Berechnungen und Lehren, in der genannten Zeitschrift „Zion´s Wachtturm“ unters Volk bringen. 1881 gründete er die „Watchtower Tract-Society“ (WTG). Mit ihren Zeitschriften und Büchern, wurde der religiöse Markt – der besonders in den USA einen gesunden Nährboden hatte und heute noch immer hat – überschwemmt.

      Von Anfang an, hielt die WTG ihre Anhänger mit Voraussagen, verbunden mit heilsgeschichtlichen Daten, in Atem. Gingen aber seine Prognosen auch in Erfüllung?

      Da seine Nachfolger, wider besseres Wissen, in diesem Fahrwasser weiter schwammen, müssen auch sie sich, wie Russell selbst, die Bezeichnung „falsche Propheten“ gefallen lassen. Allein in Russells „Schriftstudien“ wimmelt es von Spekulationen. Als ich einige davon zum ersten Male las, wusste ich nicht, sollte ich mich ärgern oder laut lachen.

      Manipulierte Bibel, manipulierte Anhänger

      Seit Gründung der WTG werden die Anhänger getrimmt, alles kritiklos zu schlucken. Dann ist es ein Leichtes diese zu vereinnahmen, sie gefangen zu nehmen und sie sogar zu versklaven. Das wird so gekonnt vollzogen, dass sie sich dabei als befreite Menschen fühlen. Auf diese Weise wird es möglich jegliche „Alarmfunktion“ auszuschalten.

      Eigentlich hätten bei den Lesern des WT vom September 1910, sämtliche Alarmglocken schrillen müssen. Hier wurde deutlich, welcher „Geist“ Russell leitete. Über seine Bücher und ihren hohen Wert schrieb er:

      Wenn man die sechs Bände der ‘Schriftstudien’, praktisch die Bibel, thematisch geordnet mit den Zitaten der biblischen Beweistexte vergleicht, dann ist es nicht unangebracht, diese Bände „die Bibel in thematischer Ordnung“ zu nennen. Das heißt, es handelt sich nicht einfach um Bibelkommentare, sondern sie sind praktisch die Bibel selbst. Da nicht die Absicht besteht irgendwelche Lehren oder Gedanken auf jemandes persönlicher Weisheit oder bevorzugten Ansicht aufzubauen, ist alles durch die Zeilen des Wortes Gottes zu belegen. Wir glauben daher, daß es sicherer ist, dieser Art des Lesens, der Unterweisung und des Bibelstudiums zu folgen. Außerdem beobachten wir nicht nur, daß es nicht möglich ist, durch selbständiges Bibelstudium den göttlichen Plan zu erkennen, sondern wir bemerken auch, daß jemand, der die ‘Schriftstudien’ weglegt – selbst wenn er sie 10 Jahre lang gelesen hat, aber sie dann weglegt – und sie nicht mehr berücksichtigt und sich allein der Bibel zuwendet, sich innerhalb von zwei Jahren in der Finsternis befindet. Hätte er auf der anderen Seite lediglich die ‘Schriftstudien’ mit ihren Hinweisen gelesen, aber als solches keine einzige Seite der Bibel, würde er sich nach zwei Jahren im Licht befinden, denn er hätte das Licht der Schriften.

      Dreister geht es nicht mehr. Man glaubt Goethes Dr. Faustus sprechen zu hören. In solch verführerischer Weise hat Russell seine Anhänger zu Nachbetern seiner Ideologie gemacht. Nicht mehr galt das „sola scriptura“ (allein die Schrift) eines Luther und anderer bibeltreuer Männer. Jetzt sind die Ergüsse Russells wichtiger als die Bibel. Statt die Suchenden zu Christus zu führen, machte man sie zu Sklaven menschlicher Phantastereien. Russell begann, „Jünger hinter sich her wegzuziehen“ (Apg.20,30). Binnen kurzem war Russell zu einer „Ikone“ geworden, auch seine WTG.

      Wie hält man Menschen zusammen?

      „Einheit“ ist das Zauberwort. Das fordert Gleichschritt und Uniformität. Die Anhänger werden dabei in eine Schablone gepresst und schrittweise geistig entmündigt. Die Formel für einheitliches Zusammenleben heißt in der WTG: Anerkennung der „Organisation“.

      Ist Organisation grundsätzlich etwas schlechtes? Keineswegs! Jeder physische Körper ist doch ein Organismus und das ist auch Organisation. Wirken Organe harmonisch zusammen, dann arbeiten sie zusammen, bricht ein Organ aus, dann beginnt das Chaos, wie im Fall einer Krebserkrankung. Auch eine Gemeinschaft braucht organisatorische Strukturen. Wird sie jedoch zu viel von einer Einzelperson oder Führerschaft beherrscht, dann mutiert sie zur Diktatur, in der das Individuum verkümmert. Das zeigen viele Beispiele aus der Geschichte der Religion und der Völker. Russells Initiativen vor 120 Jahren waren überhaupt nicht neu. Jahrhunderte zuvor spielte sich ähnliches ab. Schon im 2. Und 3. Jh. gab es phantasiebegabte Männer, die ihren Schutzbefohlenen verschiedenste Ansichten und „christliches“ Brauchtum überstülpten. Um nur ein Beispiel zu nennen: „Kompendium der Kirchengeschichte“ von Karl Heussi, § 18:

      Der Ausbau der frühkatholischen Kirche [2. u. 3. Jh.]:

      „In dieser Zeit gelangte die Entwicklung des Gottesdienstes zu einem relativen Abschluß. An die Stelle der urchristlichen, völlig freien und regellosen Gemeindeversammlungen ist nun ein kompliziertes Gefüge heiliger Handlungen getreten, die in feststehender Ordnung feierlich vollzogen werden. Mit dem Aufkommen des Opferbegriffs ist als sein notwendiges Korrelat der Priesterbegriff in die Kirche eingedrungen. Die Leitung der gottesdienstlichen Versammlung, einst ein „Dienst“ an der Gemeinde, ist schon längst das ausschließliche Vorrecht des Klerus geworden. Die magisch-sakramentalen Vorstellungen haben im Laufe der Zeit immer größere Bedeutung gewonnen; zu Abendmahl und Taufe haben sich noch weitere heilige Zeremonien gesellt. Mit dieser Wandlung des Gottesdienstes aber hat sich eine spezifisch kultische Frömmigkeit ausgebildet, die sich immer ausschießlicher in dunkeln, mystischen Gefühlen bewegt. Was die Theologie lehrt, die Erlösung aus dem Todesverhängnis und die Vergottung des Menschengeschlechts, das läßt der Kultus den Christen erleben: in der Eucharistie fühlt der Gläubige in mystischen Schauern göttliche Kräfte in sich einströmen. Diese Entwicklung des Kultus hat sich unter starker Einwirkung der heidnischen Mysterien vollzogen.

      Obwohl Russell und seine Umgebung keine Gelegenheit ausließen, die lästige Konkurrenz – d.h. Kirchen und Gemeinschaften – scharf zu kritisieren, hatten sie selbst in kürzester Zeit vieles von dem Kritisierten in Wort und Tat nachvollzogen. Dazu benötigten ihre Vorläufer Jahrhunderte.

      Das scheinbar bessere Verstehen und Interpretieren des Bibelinhalts vermittelte dieser Gruppe das Gefühl, ein besonderes Maß des Heiligen Geistes – exklusiv – erhalten zu haben. Die Wurzeln für das Elitedenken waren gelegt.

      Beginn unzähliger Endzeitberechnungen

      Für Russell war der Gott der Bibel „Jehova“, ein Vermittler von Zahlenbotschaften. Bei bestimmten Ereignissen, die in der Bibel schon vor Jahrhunderten aufgezeichnet wurden, war auch – wie er immer annahm – der Schlüssel für eine Berechnung gelegt, die sich tausende Jahre später erfüllt. Er glaubte diesen Schlüssel zu besitzen. Da konnte er mit Jahreszahlen operieren die teilweise in der Vergangenheit, in der Zukunft, und sehr viele in seiner unmittelbaren Gegenwart lagen. Er „sperrte“ mit Feuereifer all die verborgenen „Schlösser“ auf. Andere Christen hatten keinen Zugang dazu.

      Dabei steht in der ganzen Rechnerei ein Datum im Mittelpunkt, das auch von den ZJ heute sehr beachtet wird – es ist das Jahr 1914. Im 3. Bd. von Russells „Schriftstudien“ mit dem Titel „Dein Königreich komme“, S.116, waren die Jahre 1799 und 1874 noch „überwältigende Beweise“ für die „Zeit des Endes“ und für die „Wiederkunft Christi“. Diese Ansichten vertraten die ZJ noch bis in das Jahr 1929, dann ließen sie die „Zeit des Endes“ jedoch ins schon gut eingeführte Jahr 1914 hinüber gleiten. Das Jahr 1799 und 1874, mit all den falschen „Beweisen“, verschwanden in der Versenkung und gerieten gezielt in Vergessenheit.

      Um ein objektives Bild von den Anfängen der WTG bis heute zu bekommen, ist die Sicht zum Jahr 1914 signifikant. Vor allem was die WTG daraus macht. Gerade hier begegnen wir dem Phänomen, dass es eine christliche Religionsgemeinschaft schafft, sich so darzustellen, als wäre sie nur der Wahrheit verpflichtet. Das Ergebnis: die eigene Geschichte wird verschleiert und verdreht. Interessant ist aber auch ihre persönliche Einschätzung:

      Schätzt du den „treuen und verständigen Sklaven“?

    8. Martin Teil 3 says:

      Teil 3
      EINE ÜBERWÄLTIGENDE LEGITIMATION

      Der „treue und verständige Sklave“ verfügt über eine Fülle von Legitimationsausweisen. In der nachstehenden Liste wird ein Teil der biblischen und prophetischen Bezeichnungen aufgeführt, die sich seit 1919 auf den Überrest der gesalbten Nachfolger Jesu Christi beziehen. (WT, 1.3.1981, S. 27)

      Da wird nicht „vermutet“, da ist nichts „wahrscheinlich“, nein, da werden im Brustton totaler Überzeugung „Tatsachen“ festgelegt so ist es! und damit basta. Das ist eben „die Wahrheit“! Diese Art der Beeinflussung ist aber typisch für viele Sekten. Doch halt! Ist denn die WTG, oder die „Zeugen Jehovas“, eine Sekte? Handelt es sich hier nicht um böswillige Unterstellungen ihrer Abtrünnigen und Gegner?

      Nun wollen wir die Datenkonstruktionen verlassen und zuerst einmal untersuchen, welche Art von Gruppe, oder Gemeinschaft, damals entstand.

      Definition des Sektenbegriffs durch C.T. Russell

      Solange eine Gruppe klein ist, kann sie auf feste Strukturen verzichten. Da treffen sich die Anhänger noch ganz zwanglos. Werden „göttliche“ Ziele – wie bei der WTG – angestrebt, dann kommen Aufgaben auf die einzelnen Sympathisanten zu. Funktionen werden übernommen, Funktionäre werden geboren. Zusammenkünfte müssen organisiert, Treffpunkte festgelegt, Räume gemietet werden. Redner halten Ansprachen, es wird gesungen und gebetet, kurz: eine Organisation ist entstanden. Es wird geplant und organisiert, Aufgaben werden zugeteilt. Das alles ist nichts verwerfliches. Auch der WTG kann niemand das Recht absprechen, eigene Meinungen zu haben, sie zu äußern oder drucken zu lassen. Kommen in Programmen und Zielen jedoch fragwürdige Erklärungen vor, dann sollte Misstrauen einsetzen. Etwa die unqualifizierten Beweise für eine alleinige Führung durch Gott Jehova. Wer selbst Kriterien für seine Legitimation festlegt, macht sich verdächtig, in Vermessenheit zu behaupten von Gott legitimiert zu sein. Wer das tut, muss sich gefallen lassen, besonders kritisch unter die Lupe genommen zu werden. Wenn Exegesen und Verständnisfragen – nicht das ausdrückliche Wort Gottes – zu Prüfsteinen werden, an denen sich die Echtheit christlicher Nachfolge entscheidet, dann ist die Gruppe unweigerlich zur „Sekte“ geworden. Daher ist die Definition Russells zum Begriff Sekte sehr aufschlussreich. Es folgen Zitate aus seinem Buch „Dein Königreich komme“, 1904, S. 173.

      Da heißt es einleitend, dass „jedermann der sich irgendeiner dieser menschlichen Organisationen anschließt“ auch deren Glaubensbekenntnis als das seine annimmt. Damit beginnt eine „freiwillige Knechtschaft und sie lassen andere für sich denken“. Wenn sie das nicht tun wollen, müssten sie aus der Sekte wieder austreten. Das erfordert jedoch „Gnade und kostet einige Anstrengungen“. Die in der Sekte sagen dann von diesem, er sei ein „Verräter oder Unbeständiger“. Dann schreibt er wörtlich:

      Wenn man sich einer Sekte anschließt, so wird erwartet, dass man sich der Sekte gänzlich ergibt und nicht mehr sich selbst gehört. Die Sekte unterscheidet nun für ihn, was Wahrheit und was Irrtum sei; und er muss, um ein wahres, zuverlässiges, treues Glied der Sekte zu sein, deren spätere wie frühere Entscheidungen über alle religiösen Fragen annehmen, seine eigene Meinung übersehen und persönliche Nachforschungen vermeiden, da er sonst an Erkenntnis wachsen und als Glied der Sekte verloren gehen könnte. Diese Sklaverei einer Sekte und einem Glaubensbekenntnis gegenüber wird oft mit soundsovielen Worten bezeichnet, wenn man sagt, dass ein solcher zu einer Sekte gehört…

      Er geht weiter ins Detail und spricht von „Fesseln und Ketten“ derer sich das Sektentum bedient.

      Wie würde Russell rückblickend – er starb 1916 – seine eigenen Schriften und die Struktur „seiner“ heutigen Gemeinschaft beurteilen? Diese sitzt am hohen Ross und genießt eine Ausnahmestellung, sie sind sogar „einzigartig“, laut WT vom 15.1.1992, S. 24:

      JEHOVAS ZEUGEN sind in vielerlei Hinsicht einzigartig. Nur sie sprechen die „reine Sprache“ (Zephanja 3:9). Nur sie bilden eine Einheit und weisen das Unterscheidungsmerkmal auf, das Jesus Christus beschrieb: die Liebe (Johannes 13:35). Und nur sie genießen die Freiheit, die gemäß den in Johannes 8:32 aufgezeichneten Worten Jesu Christi die Wahrheit mit sich bringt.

      „Nur sie…“, solche Sätze sprechen für sich. Traurig ist nur, dass dies von WT-Artikelschreibern und dem Großteil ihrer Leserschaft geglaubt wird. Ich gehörte einige Jahre auch zu solch „Gläubigen“…

      Zurück zum besonderen Jahr 1914. Was „prophezeite“ Russell? Für ihn stand fest: bis 1914 läuft das „christliche Zeitalter aus“ und dann findet die Schlacht Gottes, „Harmagedon“ (aus Offenbarung 16), statt. Wir wissen heute, dass nichts zutraf. In keinem der Bücher Russells, kündigte er etwa einen weltlichen Krieg an, von einem „Weltkrieg“ ganz zu schweigen. Wie reagierte Russell und wie seine Nachfolger?

      Der „falsche Prophet“ muss gestehen

      Als 1914 nichts geschah, was Russell in seinem Wunschdenken erhoffte, sah er sich gezwungen klein beizugeben. Aber man beachte nun die Art des „Rückziehers“. Im Vorwort der Neuauflage seines Buches „Die Zeit ist herbeigekommen“ (Ausgabe 1926, S. 7), musste der „Prophet“ bekennen:

      Der Autor gibt zu, dass er in diesem Buch den Gedanken nahe legt, dass des Herrn Heilige erwarten dürfen, am Ende der Zeiten der Nationen bei ihm zu sein in Herrlichkeit. Dies war ein Fehler, den zu machen sehr natürlich war, doch der Herr überwaltete ihn zum Segen seines Volkes. Der Gedanke, daß die Kirche vor Oktober 1914 in Herrlichkeit vereint sein würde, übte zweifellos einen anspornenden und heiligenden Einfluß auf Tausende aus, von demgemäß alle den Herrn preisen können selbst um des Fehlers willen.

      Anstelle einer offenen und ehrlichen Entschuldigung für die falschen Voraussagen, wurde mit beispielloser Unverfrorenheit das Fiasko in einen Gottessegen verkehrt! Gibt es im Bibelbericht irgendwo einen Hinweis, dass Gott (Jehova) sich irgendwelcher Falschvoraussagen bedient, um sie dann in einen „Segen“ für sein Volk zu verwenden?

      Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres! Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sogar vor ihrem eigenen Angesicht verständig! (Jesaja 5:20, 21)

      Ist die heutige WTG ehrlicher als Russell?

      Sind die Nachfolger Russells aufrichtiger, oder zumindest klüger geworden? Man beachte wie die WTG die Ereignisse um 1914 heute darstellt. Auszug aus dem Jahrbuch der ZJ 1974, S. 79:

      Der bis dahin mörderischste Krieg der Menschheitsgeschichte war ausgebrochen, ein Krieg, den Historiker zum erstenmal als einen „Weltkrieg“ bezeichneten. Für viele kam der Krieg wie ein Blitz aus heiterem Himmel, und genauso plötzlich wurden die Spötter zum Schweigen gebracht… Sie [die „Bibelforscher“] hatten diese Ereignisse erwartet, ja nicht nur das, sie hatten sie im Auftrage Jehovas anderen angekündigt… Die Zeitungen triumphierten schon und brachten einen Schmähartikel nach dem anderen über die wahrhaft Gläubigen, die für 1914 den Weltuntergang prophezeit hatten. Damals standen wir in einem heftigen Kreuzfeuer. Aber durch Gottes Güte und Macht vermochten wir allen Anfeindungen zu widerstehen… Nun waren wir in den Augen unserer Gegner auf einmal die größten Propheten geworden.

      Da werden in der WTG aus falschen, plötzlich die „größten“ Propheten, wie ist das nur möglich?

      Die Frage nochmals gestellt: sind die Nachfolger Russells wenigstens klüger geworden? Sein unmittelbarer Nachfolger als Präsident der WTG, der „Richter“ Rutherford, blieb jedenfalls im gleichen Fahrwasser. Auch er war ein „biblischer Rechner“, natürlich mit Fehlresultaten.

    9. Martin Teil 4 says:

      Teil 4
      Beginn der autoritären Struktur – Rutherford-Ära

      An die Stelle der von Russell betonten „freiwilligen Vereinigung“, in der es „keine gebietende Autorität geben sollte“ (weil das ja doch nur „nach Art und Weise der Welt geschehen würde“), trat nun die vom „Richter“ straff geführte „theokratische Organisation“, nach Art und Weise dieser Welt. Zu dem Zweck setzte die WTG seit 1922 den gewählten Ältesten in den Versammlungen jeweils einen „Erntewerksvorsteher“ vor die Nase. Diesem stellte sie einen Bücherverwalter und einen Kassenführer zur Seite. „Auf diese Weise hat jede Versammlung stets einen kompetenten Vertreter der Gesellschaft in ihrer Mitte“, räsoniert der WT von 1922, Seite 143. Von nun an wird natürlich nicht mehr demokratisch gewählt, sondern „theokratisch“ eingesetzt, „von oben nach unten“.

      Die Versammlung schlägt vor, und das Bibelhaus wählt. Der Erntewerksvorsteher verbleibt solange in diesem Dienste, als das Bibelhaus ihn darin beläßt. (Der Wachtturm 1923, S. 239)

      Wie jeder ZJ weiß, nahm „die Gesellschaft“ den Versammlungen später auch noch das Recht, selber die Vorschläge zu unterbreiten. Statt dessen besorgt dies bis auf diesen Tag der „Beauftragte der Gesellschaft“, der Kreisaufseher, anlässlich seiner „Dienstwoche“, die er in der Orts-Versammlung durchführt. Doch eine perfekte Diktatur kann sich nicht mit organisatorischen Änderungen begnügen; vielmehr sucht sie auf Gesinnung und Glauben der einzelnen unmittelbar Einfluss – und Macht – auszuüben. Darum konnten vom Jahre 1926 an, die im Auftrag der WTG reisenden Beauftragten, damals noch „Pilgerbrüder“ genannt, nicht mehr frei entscheiden. In ihren Rundschreiben „an alle lieben Pilgerbrüder“ vom 22.9.1926, spricht Rutherford sogar von einer Forderung.

      Weil unsere verschiedenen direkten und indirekten Bitten in der Vergangenheit nicht beachtet wurden… Unsere Forderung, liebe Brüder, ist nicht mehr und nicht weniger, als daß alle Pilgerbrüder sich ohne Ausnahme bei ihren Ausführungen immer mehr an den Stoff, wie er im Wachtturm gebracht wird, halten möchten.

      Somit ist das heutige „Wachtturmstudium“ das Werk des Diktators Rutherford! Bis heute gilt auch bei den Zeugen Jehovas als Dauerregel, was der damalige Rundbrief den „lieben Pilgerbrüdern“ mehr fordernd als fördernd ans Herz legte. Sie seien:

      …nicht dazu da, eigene Auslegungen zu bringen, sondern ihre vornehmste Aufgabe ist, den Geschwistern zu helfen, die Darlegungen des Wachtturms zu verstehen. Alles aber, was sich auf entgegengesetzten Bahnen bewegt oder meint, Dinge bringen zu müssen, die dem Wachtturm voraus sind, ist eine Gefahr und kann nur dazu beitragen, die Geschwister zu beunruhigen…

      Und die Begründung für diese Festlegung auf die eine Quelle der Wahrheitsfindung? Sie lautet in dem Rundschreiben:

      Das Werk des Herrn ist ein Ganzes, und die Belehrungen, die der Herr seinem Volke gibt, kommen aus einer Quelle, dem Wachtturm.

      Hatte Russell noch erklärt, die Kirche werde dereinst (nämlich nach ihrer Verherrlichung bei Jesu Wiederkunft!) „mit Macht bekleidet“ und d a n n „keine Republik, sondern ein Königreich sein“, keine Demokratie, sondern eine Theokratie, so wollte Rutherford dies alles schon hier und jetzt. Der Gipfel seiner Herrschaftsansprüche findet sich in der Zeitschrift „Consolation“ (Trost), dem heutigen „Erwachet!“, vom 4.9.1940, wo es auf Seite 25 heißt:

      Die Theokratie ist die verheißene Administration der Angelegenheiten der Erde durch Jehova Gott, den Schöpfer, durch den für diesen Zweck gesalbten König, Christus Jesus. Jene Theokratie ist jetzt auf Erden in Funktion. Die Theokratie wird in der Gegenwart geleitet durch die WATCH TOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY, von der Richter Rutherford der Präsident und Chefmanager ist!

      Die Gesellschaft und ihr Präsident! Doch von einer leitenden Körperschaft fehlt immer noch jede Spur. Auf der gleichen Seite dieser Zeitschrift erscheint eine Besprechung des damals gerade neu erschienenen Buches Rutherfords: „Religion“, in dem der Autor „die Botschafter der Theokratie“ aufruft:

      Die theokratische Regierung marschiert triumphierend voran. Tu deinen Anteil daran mit Freuden!

      Spätestens an dieser Stelle, kann man den Einwand heutiger ZJ hören:

      Was redet ihr so viel von den Entwicklungen damals, als ja das ´Licht´ noch nicht so hell sein konnte. Entscheidend ist doch, daß Jehovas Zeugen heute eine leitende Körperschaft haben, die das Werk Gottes auf Erden leitet.

      Eine leitende Körperschaft heute? Was ist denn nun anders geworden seit der Präsidentschaft Russells und Rutherfords? Man könnte meinen, mit den im WT vom April 1977 angekündigten Neuerungen sei eine Wandlung – von der Präsidialdiktatur zu einer Art kollektiver Führung – eingetreten. Damals hob der WT vor allem dies hervor:

      Um dem Bedürfnis nach weiterer Ausdehnung gerecht zu werden, wurde im Jahre 1971 die Zahl der „älteren Männer“, die als leitende Körperschaft dienten, von sieben [das sind die Direktoren der Watch Tower Society] auf insgesamt elf erhöht.

      Die damalige zahlenmäßige „Aufstockung“ des Wachtturm-Direktoriums bedeutete keine wirkliche Abkehr von der Alleinherrschaft des WTG-Präsidenten. Ab sofort hatte der „Richter“ alle Schäfchen gut im Griff.

      Weitere „biblische“ Voraussagen

      Es wurde ab 1916 fast jedes nachfolgende Jahr mit irgend einer Verheißung „bemüht“, aber Rutherfords denkwürdigstes Jahr ist 1925. Zunächst war 1918 vergangen, es erfüllte sich nicht das vorausgesagte „göttliche Gericht“. Auch 1920 wurden keine Königreiche und Republiken „durch Revolution und Anarchie verschlungen“, wie weltweit prophezeit. Dafür kommt 1925, oder davor, „die große Krisis“. Der WT vom Januar 1923, S. 15:

      Das Jahr 1925 ist sogar noch schärfer von der Schrift gekennzeichnet, weil es festgelegt ist durch das Gesetz, welches Gott dem Volke Israel gab.

      Die „Beweise“ waren nun keineswegs mehr so dürftig wie früher, sondern 1925 ist in der „Schrift“ (der „Heiligen“ wohlgemerkt!) noch deutlicher angezeigt, so hieß es immer wieder. 1920 schrieb Rutherford eine Broschüre mit dem verheißungsvollen Titel: „Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben“. Solche Aussagen sprechen viele Sterbliche an und hatten entsprechende Wirkung. Darin (S. 80) kommt es ganz dick:

      Eine einfache Berechnung dieser Jubeljahre bringt uns zu dieser wichtigen Tatsache: Siebenzig Jubeljahre zu je fünfzig Jahren würde uns die Gesamtzahl von 3500 Jahren bringen. Da diese Zeitperiode 1575 vor dem Jahr 1 beginnt, würde sie notwendigerweise im Herbst des Jahres 1925 zu Ende gehen, zu welcher Zeit das Vorbild endet und das grosse Gegenbild beginnen muss.

      1925 würden also treue Männer des A.T. und andere „Würdige“ zur Erde – durch Auferstehung – zurückkehren. Das wurde den Anhängern weis gemacht.

      Die WTG-Spitze glaubt an ihre eigene Botschaft

      Hier erhebt sich schon die Frage, glauben denn diese Leute was sie sich ausdenken? Diese Frage stellte ich einmal den ehemaligen „Zweigaufsehern“ der WTG von Österreich, sowie von Belgien/Luxemburg – Walter Voigt und Maurice Fleury. Beide gaben spontan die Antwort, dass sowohl Russell und Rutherford, wie auch die späteren Präsidenten der WTG, an ihre „Sendung“ glauben.

      In den 1920er Jahren machte sich Rutherford echte Sorgen, wo die zu erwartenden Auferstehenden künftig wohnen werden. Deshalb kaufte er (natürlich nicht von seinem Geld) eine große Villa für Abraham und die anderen „alttestamentlichen Überwinder“ – klarerweise in USA – wo denn sonst? Da gab es natürlich Spott von außenstehenden Beobachtern. Aber diese würden sich gehörig täuschen – meinte er in seinem Buch „Die neue Welt“, S. 104:

      In dieser Erwartung ist im Jahre 1930 in San Diego, Kalifornien, ein Haus gebaut worden, über welches die religiösen Feinde in der breiten Öffentlichkeit böswillig vieles geredet haben. Es trägt den Namen “Beth-Sarim”, was “Haus der Fürsten” bedeutet. Zur Zeit wird es als Wohnstätte für die zurückkehrenden Fürsten verwaltet. Die jüngsten Geschehnisse zeigen, dass die Religionisten der gegenwärtigen, dem Untergang geweihten Welt wegen des Zeugnisses, das durch dieses “Haus der Fürsten” für die neue Welt gegeben wird mit den “Zähnen knirschen”. Diese Religionisten und ihre Bundesgenossen wird es nicht freuen, dass jene treuen Menschen der alten Zeit zurückkehren um nach Recht und Gerechtigkeit über das Volk herrschen.

      Andere Christen wurden damals geringschätzig als „Religionisten“ bezeichnet. Diese würden mit den „Zähnen knirschen“, dachten der selbsternannte Prophet. Vielleicht ist diesen „Religionisten“ nach der neuerlichen Pleite, jedes Lächeln vergangen, war das ganze doch eher zum Weinen. Wie mir ZJ-Augenzeugen berichteten, sind viele Bibelforscher damals in schwarzer Kleidung zu den Friedhöfen gepilgert, um dabei zu sein wenn die „Alten“ auferstehen. „Abrahams Villa“ diente später Rutherford als Heimstätte. Weder Abraham noch Isaak leisteten ihm dort Gesellschaft. Fleury erzählte mir, dass sich nach dem Tode Rutherfords, in den 1940er Jahren, der Verkauf der Villa äußerst schwierig gestaltete. Der Grund? Im „weltlichen“ Grundbuch waren als Eigentümer nämlich Abraham & Sohn eingetragen…

      Wie die WTG falsche Prophezeiungen verarbeitet

      Wie wurde das Problem solcher „Altlasten“ später aufgearbeitet? Im Jahrbuch der WTG 1980, S. 63 druckten sie Sequenzen ab, die für sich sprechen:

      Ein Anzeichen für diese Prüfung war eine Fragestunde, die Bruder Rutherford auf einem Kongreß in Basel abhielt, der vom 1. bis 3. Mai 1926 stattfand. In dem Bericht über diesen Kongreß hieß es:

      „Frage: Sind die Alttestamentlichen Überwinder schon auferstanden?

      Antwort: Sicherlich sind sie noch nicht auferstanden. Niemand hat sie gesehen. Es wäre töricht, eine gegenteilige Behauptung aufzustellen. Im Millionen- und Trostbüchlein wurde gesagt, daß man sie vernünftigerweise kurz nach 1925 erwarten dürfe. Aber dies wurde nur als Meinung ausgesprochen.“

      Man hatte einen Fehler gemacht, doch wie Bruder Rutherford erklärte, war dies kein Grund, aufzuhören, dem Herrn zu dienen. Einige taten dies dennoch, und so gab es in dieser Zeit weitere Sichtungen im französischen Gebiet.

      Zuerst sind es „Tatsachen“, die später – siehe oben – in eine „Meinung“ umgewandelt wird. Dazu kam noch der „Vorteil“, dass gleich eine „Sichtung“ erfolgen konnte. Also hinaus mit allen Kritikern! Dass dabei mit Menschenschicksalen jongliert wurde, sei nur am Rande bemerkt. Es ist überhaupt ein Wunder, dass in der heutigen aufgeschlossenen Zeit, solche Gemeinschaften am Leben bleiben können und nicht sofort wieder von der Bildfläche verschwinden.

      Ende der 4-teiligen Kommentarserie

      1. gromio says:

        Danke Martin für Deine Mühe! Seehr ausführlich sicher auch schlüssig.

        Allerdings: Ich unterstelle Rutherford NICHT, dass er sich als Prophet gesehen hat.
        Ich unterstelle ihm, dass er wie Russel den Eifer hatte, biblische Prophezeiungen, die gegeben sind, zu verstehen und diese Erkenntnisse mit anderen Gläubigen zu teilen.

        DAs ist sicher auch richtig so und auch heute enorm wichtig – die Vorhersagen Jehovas und Christi im Lichte der Zeit verstehen und erklären.
        Schließlich geht es ja auch darum, deutlich zu machen, dass die Bibel auch heute von Bedeutung ist und Vorhersagen für unsere zeit beinhaltet…..

        …dies war wohl zu allen Zeiten so.

        Irren ist menschlich, und ich denke Rutherford hat 100 % Recht, wenn er sagt, dass ein (oder mehrere) Irrtu(ü)m(er) kein Grund dafür sein sollte, Jehova nicht mehr zu dienen.

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