210 Comments
  • ChopSue
    April 22, 2013

    Mein Englisch ist zwar nicht super aber so wie ich einen Arikel vom 14 Oktober auf jwsurvey verstanden habe wurde SB 131 nicht unterzeichnet. Somit ist die Verjährung auch nicht verlängert. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Bitte schaut euch diesen Artikel auf jwsurvey.org an.

  • Amalie
    April 22, 2013

    Hallo Manfred ……..
    meinst du den Füß den er in der Tür stehen hat?

  • Manfred an Amalie
    April 22, 2013

    Liebe Amalie,

    Genau den Fuss meine ich und vor allem was darunter hervorschaut.

    Jedenfalls müsste aus Perspektive des Betrachters eigentlich der Absatz des Schuhes zu sehen sein.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Nachdenker
    April 22, 2013

    Hallo Amalie,
    herzlich willkommen auf BI. Was die Birds schon gesagt haben, toll wirklich fast jeden Tag neue Gesichter, aeh Namen hier zu lesen.
    Wenn ihr mal beobachtet wie schnell die Zahl der Zugriffe auf BI steigt, phänomenal. Zeigt, das es ein riesen Beduerfnis nach solch einem Forum gibt.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Manfred
    April 22, 2013

    Liebe Geschwister,

    ich poste meinen Kommentar mal unter dieses Thema:“Durch einen Gemeinschaftsentzug „dem Satan übergeben“?“.

    Ich habe mir heute nochmal das Cover von dem Studien WT vom 15.07.2013 angesehen und möchte Euch mal bitten Euch die Füße des Bruders genau anzusehen, der vor der Tür steht und predigt.

    Gibt es da auch noch jemanden, der da was sieht, was dort definitiv nicht hingehört? Ich sag mal nicht was ich sehe, sonst würde ich Euch beeinflussen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Turtle
    April 22, 2013

    Hallo Manfred,
    ich kann zwar nicht genau erkennen, was es ist, aber etwas „stimmt da nicht“. Schau mal noch auf die Kappe (WT um 180 Grad drehen) oder wirf mal einen Blick hinter die Tür auf den Boden.
    Darf’s noch ein bißchen mehr sein? Auf der jworg Seite für Kinder
    unter „Bibelkarten/Maria“ – auf ihrer linken Schulter….
    Überhaupt sind die Kinder- und Jugendlichenseiten voll mit subl. Bildern und auch heftigen Darstellungen von Gewaltszenen. Schau dir mal die Comics für Kinder! an (die Bildergeschichten – nicht Filme).
    Ich hab schon ein paar Brüder u. Schwestern darauf angesprochen, die Kommentare dazu: „Das ist heute normal, die Kinder sehen das überall, die sind an so was gewühnt.“
    Ich hab auch schon die „Ofiziellen“ darauf aufmerksam gemacht, möchte dazu aber jetzt erst mal nichts mehr sagen.
    Grüße, Turtle

  • Tommy
    April 22, 2013

    Und noch ein Bibelvers der viel sagt oder sagen sollte:
    2. Thessalonicher 3:14+15: „Wenn jemand auf unsere Mahnung in diesem Brief nicht hört, dann merkt ihn euch und meidet den Umgang mit ihm, damit er sich schämt;
    15doch seht ihn nicht als Feind an, sondern weist ihn als euren Bruder zurecht!“
    Einheitsübersetzung
    Tommy

  • Sascha an Tommy
    April 22, 2013

    Lieber Tommy,

    dieser Vers 15 wird gerne übersehen, obwohl er eine Kernaussage enthält. Mit diesen Mahnungen, die Paulus meinte waren ja auch u.a. die Aussagen zum Mensch der Gesetzlosigkeit gemeint, die Paulus im zweiten Kapitel machte. Es ging also wahrscheinlich gar nicht in erster Linie um irgendwelche Verfahrensfragen.

    Paulus hatte davor gewarnt, dass Menschen versuchen würden, die Geschwister in die Irre zu führen:

    2Th 2:1 „Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus und unsere Vereinigung mit ihm betrifft, bitten wir euch, liebe Geschwister: 2Th 2:2 Lasst euch durch die Behauptung, der Tag des Herrn wäre schon angebrochen, nicht so schnell aus der Fassung bringen oder gar in Schrecken versetzen. Glaubt es nicht, auch wenn sich jemand auf eine Geistesoffenbarung, eine angebliche Aussage oder einen Brief von uns beruft. 2Th 2:3 Lasst euch von niemand und auf keine Weise täuschen! Zuerst muss es zum Aufruhr gegen Gott kommen und der „Mensch der Gesetzlosigkeit“, der zur Vernichtung bestimmt ist, muss auftreten.“

    Wenn ich mir den Vers 2 durchlese, muss ich doch sofort daran denken, wer heute behauptet, dass der Tag des Herrn schon angefangen hatte (1914)… und wer sich dabei auf angebliche Geistesoffenbarungen beruft…

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Kilian
    April 22, 2013

    Liebe Tirza und andere Leidensgenossen,
    eines fällt mir hier auf. Offensichtlich ist es so das die Organisation von seinen Dienern das „Beste“ (Dienst, Geld, Gehorsam …) will und Jehova im Gegensatz dazu FÜR uns das „Beste“ will. Zu sehen daran, das er das Beste, seinen Sohn Jesus, für uns opferte.
    Wenn Brüder dann meinen, weil man vielleicht Probleme hat oder es einem nicht gut geht, zu sagen, da fehlt der Segen Jehovas, nehmen sie so eine Art Wertigkeit vor, anstatt daran zu denken, das Jehova auch für meinen Bruder das Beste geopfert hat.
    Wie kann man es wagen so über andere zu urteilen. Es gibt in der Bibel genug Beispiele wie Hiob oder Elia, die einfach „fertig“ waren, hatte denen etwa Jehova wirklich seinen Segen entzogen? Hatte Jehova Jesus seinen Segen entzogen, als dieser wusste, das es auf seinen Tod zuging und er unter Tränen betete?
    Ich finde es genauso schlimm, wenn die Wertigkeit von Brüdern von der Summe der Stúnden auf dem Berichtszettel abhängig gemacht wird. So denkt Jehova nicht. Genausowenig wie Älteste eine elitäre Gruppe sind, die bestimmen, wer den Segen Jehovas hat und wer nicht. Ich finde es schlimm, wenn ich solche Berichte lese in denen Brüder so ausgegrenzt werden.
    Da ist es gut zu wissen, wie Jehova denkt. Jehova und Jesus lieben jeden, der sie anbetet und an sie glaubt und machen das nicht von der Meinung igendwelcher Menschen abhängig. Und deswegen finde ich es auch gut, wenn dieses Forum ein Austausch von Ermunterung ist. Liebe, ein Kennzeichen der Nachfolger Jesu ist dann nicht nur ein Lippenbekenntnis sondern gelebte Realität.
    LG Kilian

  • Tina
    April 22, 2013

    lieber kilian 🙂
    vielen dank für deinen sehr guten kommentar. mit einigen sätzen hast du es genau auf den punkt gebracht und treffend formuliert. was für ein schaden mit so einer aburteilung angerichtet wird ist kaum übersehrbar.
    das einzig positive daran ist wohl das durch so eine behandlung immer mehr aufwachen, anfangen selber zu denken und die richtige konsequenzen ziehen. nämlich einer von menschen geführte sekte den rücken zu kehren und endlich unserem erlöser jesus christus den richtigen und gebührlichen platz im leben einzuräumen. und dann anfangen ein leben in christlicher freiheit und nächstenliebe zu leben.
    dann fängt man an zu spüren was herzensfrieden wirklich bedeutet und wie er sich im täglichen leben auswirkt.
    vielen dank und herzlichste grüße
    tina

  • Sascha an Tina
    April 22, 2013

    Liebe Tina,

    deinem letzten Satz kann ich uneingeschränkt zustimmen; du hast das sehr schön beschrieben. 🙂

    Sonnige Grüße aus dem Norden
    Sascha

  • Tirza
    April 22, 2013

    Hallo lieber Kilian!

    Deine Worte haben mir gut getan und ich danke dir dafür recht herzlich!
    Ich denke auch so, wie du es im Einzelenen beschreibst!
    Liebe Grüße & Jehovas Schutz & Segen
    wünscht
    Tirza

  • Tommy
    April 22, 2013

    Guten Tag Tirza,
    ich bin kein Zeuge und war es auch nie. Nachdem ich aber sehr lange mit zeugen studierte und auch Versammlungen, Kongresse usw. besuchte etc…….kann ich nur sagen, dass ich diese Dinge aus einer anderen Sicht sehe.
    Viele der Kommentare hier sind gar nicht schlecht und erbauend.
    Ich (und ich kann nur fuer mich sprechen) habe den eindruck, dass Gott nach Menschen mit reinem Herzen sucht. Ich hoffe ich habe Jesaja hier einigermassen ordentlich zitiert. Das ist kein Vorwurf. Um Gottes Willen!!!
    Zudem denke ich, dass in der WTG Jesus ein wenig zu wenig erwaehnt wird. Gemaess dem neuen testament, nennen wir es einmal so ist er der Zugang zu Gott.
    Pruefe die Schriften einmal dahingehend und lies Dir einige Threads hier durch. Man muss sich Zeit nehmen. Alleine dass es diese Seite hier gibt ist phaenomenal, wenn man die Versammlungen und Buchstudien der Zeugen kennt.
    Vielleicht wirst Du erstaunt sein, wie der Herr sich so manchem offenbart.
    Gruesse
    Tommy

  • Tirza
    April 22, 2013

    Hallo Ihr Lieben!

    Vielen, lieben Dank für Eure herzlichen und aufmunternden Worte und das herzliche Willkommen!
    Danke!
    Ich denke nach dem Abendessen wird auch mein Ehepartner Eure Kommentare lesen und sich bestimmt auch sehr erbaut fühlen.
    Bei ihm ist es etwas schwieriger, weil er sehr viel Mühe darin investiert hatte ein ZJ zu werden. Während ich zwar evangelisch war und auf der Suche, war er ein „zufriedener Katholik“, der bereits von Anfang an den ZJ sehr skeptisch gegenüber stand, weil er bereits von Jugend an einen Berufskollegen seines Vaters kannte, der Ältester war und ist, aber nicht geistiggesinnt wirkte (auf meinen Ehepartner).
    Alle Vorurteile die mein Ehemann hatte, hat er der Wahrheit zu liebe über Bord geworfen und mit mir und einem Ältesten ein Buchstudium angefangen und bis zu Taufe durchgeführt.
    Mein Mann hätte von seiner Persönlichkeit her die Fähigkeit ein einfühlsamer Ältester zu werden und zu sein, aber dazu kam es leider nicht. Bereits wenn er Wünsche bezügl. des Predigdienstes äußerte kam meist von den Brüdern nur ein verlegenes Gesicht und die Äußerung, dass sie lieber allein gingen, weil ihre knapp bemessene Zeit sie nur spontan dazu veranlasste den Predigtdienst durchzuführen. Ich muss erwähnen, dass wir im Gebiet der ehemaligen DDR wohnen und bereits 1986 getauft wurden.
    Damals war vieles schwieriger und gewisse Begründungen schienen einleuchtend. Mein Mann ist ein ruhiger Typ und so fand er nur einen älteren Bruder, dem er vertraute und gelegentlich mit ihm in den Dienst ging bzw. mit mir.
    Ich möchte noch erwähnen, dass ich es genauso empfinde wie Manfred hier erwähnte, dass wir eigentlich nie eine richtige Chance hatten. In unserer Versammlung sind die Ältesten zum großen Teil miteinander verwandt (Vater ist bzw. war vorsf. Aufseher), beide Söhne sind Älteste, dav. einer jetzt vorsf. Aufseher, Schwiegersöhne sind Älteste.
    Da wir die Probleme bereits seit 1985/86 mit uns herumtragen müssen, hatte ich meine Stasiakte eingesehen. Darin stand, dass der vorsf. Aufseher (der Vater) und eine Pionierschwester mich bespitzelt haben. Warum sollten diese Namen darin auftauchen (als Klarnamen) wenn dem nicht so gewesen ist? Wir haben die betreffenden nie zur Rede gestellt, weil wir dachten Jehova würde die Sache zu seiner Zeit ans Licht bringen.
    Nachdem wir von einem der Söhne im Buchstudium sehr herablassend
    behandelt wurden, sind wir einfach nicht mehr zum Buchstudium gegangen. Wir wollten sehen, ob unser Buchstudienleiter sich nach uns erkundigt, schließlich konnte es so nicht mehr weitergehen.
    Er ist bis heute nicht auf uns zu gekommen, das war 1994!
    Ein Bruder den wir baten sich um uns und die Angelegenheit zu kümmern, meite der betreffende würde auch nicht kommen, er habe so wörtlich: „Seine eigenen Prinzipien“. Seitdem werden wir jährlich kurz vor dem GM besucht, um durch einen Dienstamtgehilfen oder Ältesten, den wir persönlich nicht kennen, zum GM eingeladen zu werden.
    Zwischenzeitlich hatte mein Ehemann ZJ aus der Versammlung als Arbeitskollegen! Über deren Verhalten kann mein Ehemann besser Auskunft geben. Ich musste da an die Äußerungen im Buch von R. Franz denken, dass ZJ nicht immer die besseren Arbeitnehmer sind.
    Nun gut, ich möchte nicht klagen.
    Uns geht es soweit ganz gut. Mir persönlich hat es auch sehr geholfen, dass wir in den 90iger Jahren einen Bruder kennenlernen durften, der sich in ähnlicher Lage, wie wir befinden.
    Er ist alleinstehend und wir telefonieren fast wöchentlich und können uns über alles unterhalten.
    Bis vorigen Sonntag haben wir noch das WT Studium via Internet angehört, Sonntag zur gleichen Zeit wie die Versammlung.
    Ich denke meinem Ehepartner fällt es schwerer zu akzeptieren, das es so ist, wie es ist und das die WTO nun in meinen Augen nicht mehr als der tuvS angesehen wird. Mein Mann hätte jetzt, wo er eine Zeuge geworden ist und fast 30 Jahre einer im Geiste war und ist auch gern an ein Happyend geglaubt, dass noch zu unseren Lebzeiten, sich etwas zu unseren gunsten in der Versammlung verändert. Sein großes Vorbild ist Joseph und manchmal denkt er es braucht halt nur viel Zeit zu verstreichen, ähnlich wie Joseph der nach über 20 Jahren seinen Vater wieder in die Arme schließen konnte. Ob aber Jehova heute mit seinen Dienern so verfährt bezweifle ich, nachdem ich die Bücher von R. Franz gelesen habe.
    Ich möchte mich noch einmal recht herzlich bedanken und wünsche Euch allen Jehovas Schutz und Segen, ohne den wir in dieser Welt verloren werden!
    Liebe Grüße
    Eure Tirza

  • Tirza
    April 22, 2013

    Hallo & guten Tag!

    Ich bin seit einigen Tagen Mitleser und habe die beiden Bücher von R. Franz gelesen. Der Grund war schiere Verzweiflung und die Suche nach Antworten. Ich bin getaufte ZJ und wegen diverser zwischenmenschl. Probleme nicht mehr zur Versammlung gegangen, weil ich dem Gebot nachfolgen möchte, dass man erst mit dem Bruder oder der Schwester Frieden schließen soll, bevor man seine Gabe vor dem Altar niederlegt. Für mich waren und sind die Zusammenkünfte Handlungen, die einen hlg. Dienst für Gott darstellen.
    Da sich die betreffenden Personen aber nicht um die Lösung des Problems bemühten und unsere Bemühungen ablehnten kam es dazu, dass ich mich (und mein Ehepartner) zurückgezogen habe.
    Nun zu meinem Anliegen: Wir, mein Ehepartner und ich (beide ZJ) hatten bis zum GM diesen Jahres noch Kontakt zu zwei Mitchristen, die uns auch mit Literatur versorgten, bis wir letztlich erwähnten, dass wir diese online beziehen.
    Einen Tag vor dem GM fand wieder diese jährliche Besuch statt, wo uns die Einladung überbracht wurde. Dabei hatte ich mich nicht sehr vorteilhaft über die Ältesten geäußert, die mit Schuld an unseren Problemen sind. Ich nehme nun an, dass wir in Abwesenheit und auch ohne Rechtskommitee ausgeschlossen worden sind?, denn unsere liebe Schwester, die uns nahezu regelmäßig kontaktiert hat meldet sich nun nicht mehr.
    Eine ihrer letzten Sätze vor einigen Monaten hat bei mir auch etwas ausgelöst. Bezogen auf unsere Probleme, meinte sie: Wenn Jehova etwas daran ändern wollte (zu unseren gunsten) dann hätte er es tun können bz. könne er das tun. Ergo: Wenn sich unsere schlechte Lage nicht verbessert müssen wir wohl (selber schuld?) damit leben. Genau diese Aussage in der ähnlichen Form machte eine Schwester, die ich eine Woche nach dem GM angesprochen habe, um das Gespräch am Vortag vor dem GM, an welchem Sie mit einem Ältesten bei uns vor der Tür stand, zu reflektieren.
    Wir fühlen uns seit Jahren wegen Nichtigkeiten an den Pranger und kalt gestellt. Was einmal damit begonnen hatte, dass wir uns gegen Geschwätz in der Versammlung gewehrt hatten ist in übler Nachrede ausgeartet und hatte zur Folge, dass Mitchristen und Älteste sich völlig unblisch uns gegenüber benommen haben.
    Diese „Kernaussage“, wenn Jehova gewollt hätte oder will, dass sich an unserer Lage etwas ändert, könne er es tun – aber offensichtlich tut er es ja aus bestimmten Gründen nicht, beschäftigt mich nun schon lange. Eigentlich schon viel länger als dass es die Schwester auf den Punkt gebracht hat.
    Mitllerweile habe ich aber auch durch die Bücher von R. Franz erfahren können, welche Dramatik hinter vielen Lebensgeschichten steckt. Ich hoffe und wünsche nur, dass alle Betroffenen nicht den Glauben verlieren bzw. wenn sie den Mut aufbringen, sich kundig zu machen eher dadurch gestärkt werden, weil sie mit ihren Problemen nicht alleine sind.
    Vielleicht war es etwas am Thema vorbei, aber ich dachte es wäre ein guter Moment, sich hier einzuklinken.
    Beste Grüße & Jehovas Segen
    Tirza

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Liebe Tirza,
    herzlich willkommen! Ich möchte dir nur einen kleinen Trost vermitteln – DU BIST NICHT ALLEIN !
    Dies ist in zweierlei Hinsicht gemeint. Einmal findest du hier jede Menge Leidensgenossen die ähnliches oder schlimmeres erlebt haben. Wobei du aus den Kommentaren erfahren kannst dass es nur jeweils eine kürzere Fase der Bitterkeit bedeutet, in den meisten Fällen überwiegt die Freiheit und Freude viele neue Freunde kennengelernt zu haben. Sicher am längsten schmerzt es wenn man von Seiten naher Familienangehöriger so verwerflich behandelt wird. Kürzlich habe ich in einem anderem Forum folgende Erfahrung gelesen die nur eins
    offenbart: die Wahre Liebe ist bei den ZJ per Anweisung der LK verloren gegangen!

    Hier die Erzählung unter der Überschrift: Das Kontaktverbot ist menschenunwürdig

    Hab vorhin einen Kommentar bei einem anderen Thema reingestellt, denke aber er passt hier vielleicht besser, also nochmal: Mich hat kürzlich eine Frau auf der Straße angesprochen „Kann ich mit Ihnen kurz über die Bibel sprechen?“ Auf meine Rückfrage: „Sind sie eine ZJ?“: „Ja“, antwortete sie.

    Ich sagte zu ihr, ich würde nicht verstehen, warum ZJ ihre Eltern so schlecht behandeln, ich habe drei Kinder und die würden sich nicht um mich kümmern, jeden Kontakt mit mir verweigern. Sie war total entrüstet und sagte, das sei aber nicht richtig, Gott erwarte ausdrücklich von Kindern, dass sie ihre ehren und sich darum kümmern.

    „Ja“, sagte ich, „mein Sohn stellt sich auf die Bühne und hält Vorträge über Nächstenliebe, aber mit mir, mit seiner Mutter, will er nichts zu tun haben.“

    Sie war ehrlich entrüstet und hat den Kopf geschüttelt. Dann sagte ich ihr, dass ich ausgeschlossen sei, da hat sie die Augen aufgerissen, mich – auf offener Straße – angeschrien: „Dann geschieht dir das ganz recht!“, hat sich rumgedreht und weg war sie.

    Tja, so sind sie, das, was sie eben noch als unmenschlich angeprangert hatte, war auf einmal ganz ok.
    Zitatende!

    Bei solchen Erzählungen muss ich immer daran denken dass Jesus diese Entzweiung angekündigt hat.
    Folglich kann jeder erkennen auf wessen Seite er oder sie steht!

    Wir freuen uns alle auf dein weiteres Einbringen von Kommentaren!
    Lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    April 22, 2013

    immer wieder der gleiche Schmarren in den Ortsversammlungen. Da profilieren sich ein paar nominelle Hanseln zu Herren der Brüder, meist solche, die bei Muttern den Mund nicht aufkriegen. Hauptsache Führerqualität (?) in der Versammlung, die dann nur reicht, die „Lemminge“ über die Klippe zu bringen. Selters ist sich dessen voll bewußt. Man hat aber durch diese Männer alle anderen unter der Knute, Muschkoten, die zu parieren haben, diese Männer sind die Kapos des „geistigen“Paradieses, das manche nur noch mit Doppelkorn ertragen können. Gut, dass wir das wahrnehmen und dazu uns differenzieren können .- in der Freiheit unseres Christus.
    Gott sei Dank

  • Zadok/Achim
    April 22, 2013

    Liebe Tirza,
    ein herzliches Willkommen an dich und deinen Mann auf dieser Seite.
    Du hast die Bücher von RF gelesen und da wunderst du dich über so eine Aussage? Geschwätz und üble Nachrede sind schon immer Lieblingsbeschäftigungen der Zeugen. Aber nicht ausschließlich, auch Angehörige anderer Konfessionen sind davon nicht frei, das ist „normal“. Hier kannst du über Matth7:1-5 nachdenken oder auch über Prediger 7:20-22; das rückt die Sichtweise wieder gerade.
    Du schreibst:
    „Diese “Kernaussage”, wenn Jehova gewollt hätte oder will, dass sich an unserer Lage etwas ändert, könne er es tun – aber offensichtlich tut er es ja aus bestimmten Gründen nicht, beschäftigt mich nun schon lange. Eigentlich schon viel länger als dass es die Schwester auf den Punkt gebracht hat.“ Zitat Ende
    Für mich sieht das so aus, dass Jehova absolut etwas geändert hat bei euch. Er hat euch hierher geführt und das ist nicht selbstverständlich.Hast du schon daran gedacht, dass Jehova will, dass ihr von dort weg geht?
    Er hat euch durch die Bücher von RF und durch diese Seite gezeigt, dass
    es auf den Christus ankommt und nicht auf den Sklaven. Denke an Johannes 6:65:
    Er fuhr fort: »Deshalb habe ich gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn der Vater ihn nicht zu mir zieht.
    Und auch Johannes 5:24:
    Ich versichere euch: Wer meine Botschaft hört und an Gott glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Er wird nicht für seine Sünden verurteilt werden, sondern ist bereits den Schritt vom Tod ins Leben gegangen.
    Ausgeschlossen seid ihr sicher noch nicht. Das hätte man euch mitgeteilt. Es ist auch viel schöner mit einem netten Abschiedbrief zu gehen, wie das viele hier gemacht haben.
    Fühlt euch wohl hier und lasst von euch hören.
    Liebe Grüße
    Achim

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Hallo Tirza

    Seid beide, du und dein Mann, herzlich willkommen.

    Ich bin seit vielen Jahrzehnte ein Zeuge Jehovas, wie viele hier, und, obwohl ich mich kritisch darüber äußere, besuche ich noch immer, mehr oder weniger regelmäßig, die Versammlung. Es kommt nicht darauf an, ob, sondern wie man die Zusammenkunft besucht, mit welcher Absicht, aber das ist jetzt nicht unser Thema

    Sei nicht betrübt, denn ich mache die gleiche Erfahrung mit den Ältesten wie du bzw. ihr. Offensichtlich werden diejenigen, die nicht regelmäßig in die Zusammenkunft kommen und auch keinen Bericht abgeben durch Missachtung gemobbt. Die Brüder in den Versammlungen werden vermutlich dazu aufgefordert, keinen Umgang mit „bezeichneten“ Personen zu haben, sich nicht zu ihnen in die Reihe zu setzen, sie nicht zu grüßen und Gesten der gegenseitigen Wertschätzung zu unterlassen. Man wird dir bei den Kommentaren auch nicht mehr das Wort erteilen. Obwohl du ein Mitglied der Versammlung bist, wirst du wie ein Ausgeschlossener behandelt.

    Jehova sieht alles, insbesondere da, wo in seinem Namen angebetet wird. Jehova bzw. Jesus haben ganz klare und unmissverständlich Aussagen über den liebevollen Umgang mit Brüdern und Schwestern gemacht.

    Älteste handeln meisten in Abstimmung mit dem KA oder Selters. Wenn sie dich mobben und so dem KA bzw. Selters Gehorsam zollen, handeln sie vorsätzlich gegen Jehovas Anweisungen. Das wissen sie und es ist ihnen sichtlich unangenehm, denn ihr Gewissen verurteilt sie. Jehova wird bei einer so gravierenden Missachtung seiner Autorität Entscheidungen fällen müssen, denn es betrifft IHN persönlich.

    Sie deshalb guten Mutes. Jehova wird zur richtigen Zeit das Richtige tun.

    Schau dich bei BI um. Viele haben ihre Familie durch das Umgangsverbot verloren, aber ihr Verhältnis zu Gott bewahrt. Jehova ist für alle da, die ihn lieben.

    Ede

  • Manfred an Tirza
    April 22, 2013

    Liebe Schw. Tirza,

    Herzlich willkommen bei Bruderinfo. Wenn Du erst seit einigen Tagen mitliest, dann wirst Du beim weiteren Durchstöbern dieser Seite feststellen, dass Du mit Deinen Gedanken nicht alleine bist und viele Geschwister etwas ähnliches widerfahren ist. Zu dem wie mit Euch in der Versammlung umgegangen wird, möchte ich Dir zwei persönliche Erfahrungen mitteilen.

    Mein Sohn war seit seiner Geburt sehr krank, mittlerweile geht es etwas besser und er ist bald volljährig. Doch die Frau eines Ältesten sagte zu meiner Frau einmal, dass unser Sohn nur deshalb so schwer krank ist, weil nicht richtig mit ihm studiert wurde. Kannst Du Dir das vorstellen?
    Als ob Jehova ein unschuldiges Kind bestrafen würde, weil die Eltern nicht mit ihm die Publikationen der WTG studieren??? Unglaublich und dennoch war.

    Die zweite Sache hatte ich mit einem Ältesten, bei dem ich beschäftigt war. Es gab Differenzen, die nicht von mir verschuldet waren und trotzdem sollte ich Repressalien über mich ergehen lassen. Da sagte ich zu ihm, ich könne auch vor das Arbeitsgericht gehen, wenn er das nicht sein lässt, denn er ist nicht im Recht. Er hat dies sogleich zwei anderen bei ihm beschäftigten Ältesten mitgeteilt und dann bekam ich den Anruf, ich solle doch nicht mit meinem Bruder vor Gericht ziehen. Das ziemt sich nicht für einen Zeugen Jehovas. Da sagte ich, das möchte ich auch nicht, aber Du bist bei mir an der falschen Stelle, Du musst das unserem Chef sagen, denn wenn er nicht die sogar ungesetzliche Handlungsweise durchziehen würde, gibt es für mich ja auch keinen Grund mehr vor Gericht zu gehen. Es erübrigt sich wohl von selbst zu erwähnen, dass sie nicht dem Chef die Vorhaltungen gemacht haben, sondern weiterhin mir.
    Ich bin dann nicht vor Gericht gegangen, das war es mir nicht wert.

    Im Grunde ist es immer das Gleiche: Wenn Du nicht im Predigdienst eine führende Rolle spielst, dann bist Du nichts wert, sondern nur Ballast für die Brüder. Oder Du brauchst Vitamin B und bist so Dicke mit den massgeblichen Ältesten Deiner Versammlung befreundet, dass Dich keiner antastet. Hast Du keines von beiden, bist Du nur ein Mitläufer und sobald Du liegen bleibst, wirst Du zurück gelassen. Denkt immer an das Bild von dem Wettlauf um den Preis zu erringen. Wenn Du Dich um einen Bruder kümmerst, der hinter Dir zusammengebrochen ist, dann kannst Du den Preis nicht mehr gewinnen.
    Jeder ist sich in der Versammlung selbst am Nächsten, getreu nach dem Motto:

    Wenn jeder an sich selbst denkt, dann ist an alle gedacht.

    Traurig aber wahr. Vielleicht gibt es Versammlungen wo das nicht so ist, aber die Erfahrungen in unserer haben mir gereicht, wobei es nicht immer so war, das muss ich zugeben. Ich glaube es hat sich die letzten Jahre sehr verschlechtert, weil der Druck von Seiten der LK immer größer wurde. Wie willst Du später im Paradies Deinen Brüdern erklären, warum Du Dich vor Harmagedon nicht im Predigtwerk verausgabt hast und schon hast Du ein schlechtes Gewissen, obwohl Du schon mehr tust als Deine Kraft hergibt.

    Doch Christus möchte die Liebe und Barmherzigkeit sehen und sein Joch ist sanft und seine Last ist leicht. Wenn Du also hier auf Bruderinfo liest, wirst Du feststellen, dass Dir niemand etwas aufbürdet, sondern Du nach Deinem eigenen Gewissen und Deiner eigenen Erkenntnis Christ sein darfst. Die Wahrheit über Jesus macht frei und Du kannst die früheren Sorgen abschütteln.

    Es wäre schön noch weitere Kommentare von Dir zu lesen. Aber auch Kommentar schreiben ist bei uns keine Pflicht. Macht jeder freiwillig. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Tirza
    April 22, 2013

    Lieber Manfred!

    Ich möchte Dir ein paar Worte des Mitgefühls übermitteln und Dir und Deiner Familie versichern, dass wir Euch in unsere Gebete einschließen werden; besonders auch Euren Jungen!

    Aber auch allen anderen Brüdern und Schwestern im Glauben, die auf unseren Beitrag geantwortet haben möchten wir versichern, dass wir in Gedanken bei Euch sind und wir über Eure Zeilen einschl. der Bibelstellen nachsinnen wollen!

    Es ist momentan alles völlig neu für uns, sich der realen Möglichkeit zu stellen, mit Mitchristen solch einen Kontakt haben zu können.
    Ich merke erst jetzt, dass zwischen dem Lesen der Bücher von R. Franz und der Realität, dass es so viele Mitchristen gibt, denenen schlimmes widerfahren ist und die unter der WTO leiden doch noch ein Unterschied ist.
    Mir gehen alle Erfahrungen die hier beschrieben wurden sehr nahe.
    Da ich aber bereits aus den Kommentaren entnehmen konnte, dass alle Schreiber den Wunsch haben Jehova weiterhin zu lieben und zu dienen, möchte ich Euch von Herzen bitten weiterhin stark zu bleiben. Da das Trennungswerk der Schafe und der Böcke noch nicht abgeschlossen ist, ist also alles offen.
    Ich war lange Zeit sehr deprimiert, doch seit einiger Zeit fasse ich wieder Mut und und habe wieder Freude am Leben.
    Ende der 80iger Jahre sagte einmal ein KA zu uns (damals in der DDR), was mich auch irgendwie verwunderte.
    Er selbst war in leitender Funktion tätig, was zu damaliger Zeit nahezu unmöglich war, wenn man nicht linientreu war.
    Bezogen auf unsere Probleme und dass wir damals schon mit dem vorsf. Aufseher im Clinch lagen, meinte er sich in Form einer Parabel zu äußern: Sinngemäß meinte er, dass es Älteste und Mitchristen gebe, die ihre Funktion haben, wie ein Baustellengerüst und wenn der Bau fertig ist, würde dieses Gerüst abgebaut, weil dann das Haus fertig sei und das Gerüst nicht mehr benötigt würde. Hat er nun damit gemeint, dass er damals schon einigen nicht über den Weg traute? Wuste er bereits mehr als er sagte? Denn den einfachen Christen als solches oder gar uns kann er nicht gemeint haben, da wir erst wenige Jahre ZJ waren.
    Ich denke seit gestern Abend, ob nicht evtl. die Betreffenden, die Verantwortlichen bei den ZJ hier nicht sogar mitlesen und sich trotzt der vielen anonymen Schilderungen nicht doch irgendwie erkennen. Wäre ja auch nicht schlimm, wenn sie endlich aufwachen würden, nicht nur um: wie uns ein anderer betroffener Bruder früher einmal sagte deshalb bei den ZJ sind und bleiben, weil sie bloß Zitat:“… ihr kotzerbärmliches Leben retten wollen“
    Das das so nicht geht, wollen viele derer die an die Gemeinschaftserrettung glauben aber nicht wahrhaben.
    Das wollte ich noch erwähnen.
    Ich grüße Euch alle und wünsche Euch allen von Herzen Jehovas
    Schutz und Segen.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Manfred an Tirza
    April 22, 2013

    Liebe Schw. Tirza,

    ich danke Dir für Dein Mitgefühl und für Eure Gebete. Zum Glück liegt das schon hinter mir und heute mit Abstand betrachtet ist es halt ein Stück meines Lebens, aber es reißt mich nicht mehr runter. Seit August 2010 habe ich keinen Königreichssaal mehr betreten. Auch keinen Kongressaal und ich war auch nicht mehr bei den Gedächtnismahlen anwesend. Seit dem führe ich ein freies Leben ohne Vorwürfe von Menschen, die nichts mit meiner Familie zu tun haben und versuche nur noch das Wort Gottes zu lesen ohne „Bibelstudienhilfsmittel“, die in Wirklichkeit das Gegenteil bewirken.
    Das einzige wirkliche Bibelstudienhilfsmittel, dass uns Jesus durch seinen Vater zur Verfügung gestellt hat, ist der Heilige Geist. Mehr brauchen wir nicht und um diesen dürfen wir immer bitten und es wird uns gegeben werden.

    Du hast geschrieben: Da das Trennungswerk der Schafe und der Böcke noch nicht abgeschlossen ist, ist also alles offen. – Zitat Ende.

    Du hast Recht, es ist noch alles offen, aber nicht weil das Trennungswerk noch nicht abgeschlossen ist, sondern weil es noch gar nicht begonnen hat. Das hat sich die WTG auch so zurecht gebastelt, dass sie heute diejenigen sind, die die Schafe von den Böcken trennen, durch das Predigtwerk. Doch wie steht es tatsächlich in der Bibel? Wir lesen:

    Mat. 25:31-33 Elberfelder
    31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;
    32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.
    33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.

    Erst wenn JESUS NACH DER GROßEN DRANGSAL (Mat. 24:29) kommen wird und alle Engel mit ihm und ER sich auf seinen Thron setzt, dann werden die Nationen vor IHM versammelt werden und ER wird sie voneinander scheiden, denn ER ist der Hirte und nicht die LK.

    Wir wurden alle gründlich betrogen, was die Bibelauslegung angeht. Denn manchmal braucht man sie gar nicht auslegen, man braucht nur zu lesen was dort steht und wenn ich Mat. 24 und 25 lese, dann hat die LK rein gar nichts mit dem Trennungswerk am Hut, denn es geht um die sichtbare Wiederkunft von Jesus und alle Engel werden dann mit ihm kommen. Diese werden diese Texte erfüllen, nicht die LK. Sie werden dann dafür zur Rechenschaft gezogen, dass Sie das Wort Gottes verdreht, verbogen und verfälscht haben. Bei Ihnen wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden.

    Liebe Grüße Manfred

  • B. an Manfred
    April 22, 2013

    Dein Kommentar: „Das hat sich die WTG auch so zurecht gebastelt, dass sie heute diejenigen sind, die die Schafe von den Böcken trennen, durch das Predigtwerk.“ ZITAT-ENDE

    WT 15.07.13 S.6 Abs.13
    (neues Verständnis):
    „Wenn Jesus in der großen Drangsal kommt, entscheidet er, welche Menschen aus allen Nationen Schafe und welche Ziegenböcke sind. Menschen, die wie Ziegenböcke sind, werden in Harmagedon, dem Höhepunkt der großen Drangsal, für immer abgeschnitten. […] Die endgültige Entscheidung darüber, wer zu den Schafen oder zu den Ziegenböcken gehört, fällt erst in der großen Drangsal. Daher ist es wichtig, weiterhin so vielen Menschen wie möglich die Gelegenheit zu bieten, zuzuhören und auf die Königreichsbotschaft zu reagieren.“

  • Hopefull
    April 22, 2013

    Lieber B.

    Was für eine schöne Passage im WT, dieses neue Licht ist wohl bei der Führung selbst noch nicht richtig angekommen. Wenn die WTG doch nur so handeln würde und es auch Jesus tatsächlich überlassen würden. Nein, sie können ja nicht warten und müssen sich jetzt schon als Richter aufspielen und schließen gottesfürchtige Menschen aus den Versammlungen aus. Wie sagte Jesus einmal, sinngemäß :“ Tut das was sie sagen aber nicht das was sie tun!“
    Schade, sie verstehen ihr eigenen Gedanken nicht. Sonst würden sie es tatsächlich auch unserem Herrn überlassen.
    Aber etwas sagen und etwas tun sind doch zweierlei paar Schuhe.

    Liebe Grüße Hope

  • Maryam
    April 22, 2013

    Liebe Tirza,
    herzlich willkommen hier!!
    Die Kernaussage, die ihr zu hören bekommen hat, ist schon hart. Letztendlich wird damit ja wirklich ausgesagt, dass Jehova euer Leid nicht interessiert bzw. sich nicht um euch kümmert – weil ihr irgendwas falsch macht?
    Mir hat man immer gesagt, dass niemand von Gott über sein Vermögen geprüft würde. Ich würde also noch viel aushalten können oder die falschen Prioritäten setzen – würde ich Jehova wirklich an die erste Stelle setzen (zB durch mehr PD) würde sich mein Leben auch weniger um mich selbst drehen und ich mich nicht in der Versammlung so deplaziert fühlen. Das hab ich dann auch mal probiert – hat mich aber nur noch unglücklicher gemacht.
    Mir hat geholfen, dass ich irgendwann gemerkt habe, dass es nicht besser wird, solange ich mich selbst solch lieblosen Menschen aussetze und das Jehova das auch gar nicht verlangt. Solange ich mich von anderen verbal „schlagen“ lasse, war die Situation unerträglich und über mein Vermögen. Seitdem ich den Kontakt reduziert und mir anderswo Freunde gesucht habe, geht es besser. Mein Verhältnis zu Jehova ist viel besser bzw erst jetzt tragfähig und existent.
    Lasst euch nichts einreden. Auch die Zeugen fühlen meist nichts von dem achsotollen „geistigen Paradies“, das sie zwar lautstark propagieren, das aber gar nicht existiert und auch gar nicht existieren kann – dafür sind wir heut viel zu unvollkommen und zu starken Belastungen ausgesetzt.
    Meine Vorredner haben schon genug Beispiele genannt, welch Ungerechtigkeiten teilweise unter „Brüdern“ herrschen. Mit dem, was Jehova sich für seine Diener wünscht, hat das nichts zu tun. Vielleicht lässt er diese Ungerechtigkeiten auch nur zu, um Leute wie uns hier aufzuwecken, damit wir uns davon abwenden und Gleichgesinnte suchen, die wirklich leben möchten, was Jehova sich von uns wünscht.
    Ich wünsch euch viel Kraft und wenn ihr möchtet, findet ihr hier sicher Unterstützung und Halt.
    Herzlichst
    Maryam

  • Birds
    April 22, 2013

    Liebe Tirza,

    Meine Frau und Ich fühlen mit euch. Wir schliesen euch in unser Gebet heute mit ein. Ja es ist traurig es erfahren, das man eigentlich von Menschen die sie Wahrheit kennen sollten so enttäuscht wird. Mir fällt da der Kommentar von Matthäus ein.
    http://www.bruderinfo.de/?p=1252&cpage=1#comment-65953

    Wenn man drüber nachdenkt, haben sie wirklich einen anderen Vater. Das sind harte Worte!
    Auch meine Frau und ich sind erst vor 3Monaten so richtig erwacht. Die Gefahr ist sehr GROSS das man durch die WTG den Glauben verliert.Ja wie will das bloß wirklich, Jehova? Oder doch jemand anderes?

    Wir beide haben wirklich verspüren dürfen wie Jehova schmeckt. Er ist bei uns wenn wir es Zulassen. Sobald wir verstehen, das wir mit Jesus auch sprechen dürfen, er ist immerhin unser Hirte und auch Haupt, macht er beim Vater für uns Türen auf, die habe ich vorher noch gar nicht gekannt.
    Und das schöne daran ist ich kann auch auf einmal mit meinen Eltern und ausgeschlossen Schwiegermutter drüber reden, und sie freut sich über den Gedankenaustausch.
    Ja liebe Tirza nutzt die Zeit, lest euch Vorträge unter der Bibliothek oben durch. Das ist Geistige speise PUR und das aus der Bibel.Bitte Jesus um den Geist des Vaters. Und denkt drann, die beiden helfen wirklich.
    Ich wünsche euch Jehovas reichsten Segen, und gebt nicht auf denn das will wer anderer.Auf einmal kann man gar nicht mehr aufhören über die WAHRHEIT zu sprechen.:-) 🙂
    Hier auf BI findet Ihr wirklich erbauen de Dinge und das schöne drann, hier sind die die die Wahrheit suchen ob Ausgeschlossen, Eingeschlossen usw… Das macht nichts wer über Jehova und Jesus spricht kann nichts verkehrtes machen
    Ich bin gespannt, bei uns kommt nächste Woche der KA.

    LG in wirklicher Brüderlicher Verbundenheit.
    Die Birds

  • Sascha an Tirza
    April 22, 2013

    Liebe Tirza,

    ich möchte dich auch gerne Willkommen heißen. Wir werden alle unser Bestes geben, damit ihr euch hier wohlfühlen könnt… 🙂

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Mein Name
    April 22, 2013

    Liebe Tirza,

    Du spricht diverse Mißstände an, die vielen in der WTG-Org. zusetzen, und etliche Deiner Stichworte könnte ich mit ellenlangen Berichten aus meiner eigenen Vita untermalen.

    Zur Aussage „Wenn Jehova etwas daran ändern wollte (zu unseren Gunsten) dann hätte er es tun können bzw. könne er das tun“:

    Natürlich ist diese Aussage grundsätzlich erst mal richtig. Jehova KANN. Er kann IMMER, wenn er will, und er WIRD handeln, wenn er will.

    Nur: In der Anwendung dieser Aussage auf Eure konkrete Situation steckt (versteckt) die Aussage: Da sich für Euch nichts zum Besseren wendet, WILL GOTT NICHTS FÜR EUCH TUN! Oder, wie Du es andeutetest: Ihr seid selber schuld.

    Das ist natürlich zuallerest einmal höchst WTG-politisch korrekt: Schön brav und geduldig sein, alles ertragen, alles abnicken, bloß nicht rebellieren, nur keine Fragen stellen – „auf Jehova warten“, er wird’s schon richten, womit man Unterlassung, Versäumnis und Nichtstun ganz toll WTG-mäßig legitimieren kann.

    Doch weiter: Der Autor dieser Aussage „Wenn Jehova etwas daran ändern wollte, dann hätte er es tun können (und da er es nicht tut, will er nicht)“ behauptet also von sich, genaues Wissen und wundersamen Einblick in den „Willen“ des Allmächtigen – Eure Situation betreffend – erlangt zu haben.

    Dazu muß man fragen:

    Zu welcher Arroganz versteigen sich Menschen, die genau wissen zu glauben, was in Gottes eigenem, für uns kleine Menschlein unergründlichem Sinn vorgeht, wenn es sich denn nicht unanfechtbar auf von Gott selbst in seinem inspirierten Wort geäußerten „Willensbekundungen“ stützt.

    Das ist genau etwas, was mich schon immer gestört hat, um das Mindeste zu sagen: Jeder sagt „Jehova will dies, Jehova will das, dieses und jenes hat er bestimmt so gewollt oder nicht gewollt“ – jeder meint, alle meinen, die WTG meint, GANZ GENAU wissen zu wollen, was in Gott gerade eben vorgeht, was Er in bestimmten Situationen will oder gewollt hat oder ihrer Meinung nach ZU WOLLEN HAT. „Ich will jetzt, daß Gott das will, und deshalb will er das auch.“ Gott ist unser himmlischer Hampelmann, der genau so springt, wie wir das jetzt wollen. Er ist unser himmlischer Automat, drück ich auf diesen Knopf hier, dann macht er GENAU DAS, was ich jetzt haben will.

    Haben sie Gott gefragt, ob es GENAU DAS war, was er hier wollte? Haben sie eine göttliche Offenbarung gehabt, eine Vision, eine Eingebung, ist ihnen eine wundersame Epiphanie zuteil geworden, aufgrund deren sie mit unfehlbarer Bestimmheit sagen können: Das hat Gott jetzt genau so gewollt bzw. nicht gewollt! Können sie das mit einer Bibelstelle belegen?

    Bevor man sich anmaßt, solche gewagten Behauptungen betreffs des „Willens Gottes“ in bestimmten Situationen in die Welt zu posaunen, heißt es erst einmal Luft anhalten und sich fragen: Wer bin ich überhaupt, wer sind wir kleinen Menschen, daß wir es uns wagen können, solch dreisten, willkürlichen Behauptungen über Gott und seinen Willen aufstellen zu können? Sollte einem die Demut und das Bewußtsein der Grenzen unseres menschlichen Erkennens nicht vielmehr dazu veranlassen, im Bewußtsein solcher göttlichen Aussagen wie der Folgenden lieber zu schweigen anstatt anmaßend loszuplappern:

    Jesaja 40 v 13 & 28:

    Wer hat den Geist des HERRN ermessen, und wer ist der Mann seines Rates, den er unterwiese? . . . Unergründlich ist seine Einsicht.

    Römer 11 v 33 & 34:

    Welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?

    1 Korinther 2 v 16:

    Wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn unterweisen könnte?

    Gott hat uns in seinem Wort eine „generelle“ Übermittlung der „großen Linien“ seines Willens zukommen lassen. Auch besteht kein Zweifel daran, daß Gott für jeden von uns immer und allezeit nur Gutes und „das Beste“ will. Siehe z. B.

    1 Timotheus 2 v 3 & 4:

    Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, WELCHER WILL, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

    Wenn sich aber kleine Menschlein dazu versteigen, angesichts bestimmter Situationen vollmundig hinauszutönen „wenn Gott wollte, würde er jetzt dies und das tun“ oder „Gott will jetzt sicher, daß du dieses oder jenes tust oder nicht tust“, „das hat jetzt sicher Jehova für mich bewirkt“ usw, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. WER SIND WIR DENN, daß wir solch tiefgründigen Behauptungen über Gott aufstellen? Wir können ja noch nicht einmal mit Bestimmtheit sagen, was in anderen Menschen vorgeht, geschweige denn im höchsten „Wesen“ des Universums? Selbst die inspirierten Schreiber der Bibel machten Aussagen derArt, daß Gott „unerforschlich, unergründlich“ ist, siehe oben. Heute ist niemand inspiriert.

    Deshalb solltest Du diese grundlose Anwendung der Behauptung „Wenn Jehova etwas daran ändern wollte, dann hätte er es tun können“ getrost als nicht relevant „entsorgen“. Das ist schlicht und ergreifend völliger Unsinn. Wer auch immer diesen in seiner spezifischen Anwendung sinnfreien Ausspruch getan hat, nimmt für sich eine göttliche Inspiration und Einblick in den Willen Gottes in Anspruch, die er/sie ganz einfach nicht hat. Statt solchen Unsinn auf andere loszulassen, sollte vielmehr geistiger Beistand und Trost vermittelt werden, wie es sich für Menschen, die den Anspruch erheben, „wahre Nachfolger Christi“ zu sein, gebührt.

    Es steht außer Frage, daß Gott und Christus das Beste für Euch wollen, wie sie das für jedes ihrer Geschöpfe wollen. Wie für die Vielen hier, die auf der Suche sind, werden sie sicherlich auch für Euch das tun, was zu Eurem Besten ist. Wie das genau aussehen wird, wir sich weisen. Das mag im Moment ein „schwacher Trost“ sein, aber – so glaube ich – immer noch besser als die sinnleere Ausage Deiner „lieben Schwester.“

  • Gerd
    April 22, 2013

    Hallo liebe Tirza,
    Schön dass du auch auf dieser Seite gelandet bist. Ich möchte meinen Beitrag mal mit einem Gleichnis Jesu aus Math. 18 beginnen:
    Was denkt ihr? Wenn jemand in den Besitz von hundert Schafen kommt und sich eines von ihnen verirrt, wird er nicht die neunundneunzig auf den Bergen lassen und sich auf die Suche nach dem einen verirrten begeben?13Und wenn er es finden sollte, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr über dieses als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.14Ebenso ist es bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erwünscht, daß eines von diesen Kleinen zugrunde geht.

    Diese sanftmütige Handlungsweise kann man bei vielen der Ältesten nicht beobachten. Diese Erfahrung musst auch ich machen. Als ich ende letzten Jahres einen Ältesten um ein persöhnliches Gespräch bat, da auch ich viele Zweifel bezüglich der WTO hatte, kamen sie natürlich hochoffiziel zu zweit. Nachdem ich innerhalb von 2 Stunden meine Bedenken geäußert hatte gingen sie mit keiner Silbe auf meine Argumente ein. Das einzige was sie interessierte war, ob ich mit anderen schon darüber gesprochen hätte. Auch Wochen danach kam keiner auf die Idee mit mir über meine Zweifel zu sprechen, sie interessierten sich mehr um die „Reinerhaltung“ der Versammlung. So, und jetzt denke noch mal über das oben genannte Gleichnis nach.
    Nehmt euch das alles nicht so zu Herzen. Wie ihr ja richtig festgestellt habt seid ihr gewiss nicht alleine und speziell die Artikel und Kommentare hier bei BI sind sehr Glaubensstärkend.
    So wünsche ich euch weiterhin dass ihr mit Jehova und seinem Sohn fest verbunden bleibt.
    Liebe Grüße Gerd

  • Karen @ Tirza
    April 22, 2013

    Hallo Tirza,

    habe gelesen, dass Deine Heimatversammlung in der ehemaligen DDR lag.

    Wir sind in eines der „neuen Bundesländer“ gezogen. Ein paar mal im Jahr treffen wir uns mit einer immer größer werdenden religionsfreien christlichen Gruppe(mehrheitlich Ex-ZJ) in Brandenburg.

    Kannst Dich gerne bei uns melden (sachsen.anhalt@aol.com).

    LG
    Karen

  • verwundet
    April 22, 2013

    Eine absolute Lieblingsstelle in der Bibel:

    …Die Liebe ist LANGMÜTIG, / die Liebe ist GÜTIG. / Sie EREIFERT sich NICHT, / sie PRAHLT NICHT, / sie BLÄHT sich NICHT auf. Sie handelt NICHT UNGEHÖRIG, / sucht NICHT ihren VORTEIL, / lässt sich NICHT ZUM ZORN REIZEN, / trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand. DIE LIEBE HÖRT NIEMALS AUF!… aus 1. Korinther 13.

    Ich möchte auch niemals aufhören, hier herzukommen zu wollen,

    in Liebe,

    Sarai

  • Tina
    April 22, 2013

    liebe sarai/verwundet 🙂

    dir geht es augenscheinlich so wie mir. das lesen hier ist wie balsam. in so vielen beiträgen findet man sich wieder. man fühlt sich verstanden und spürt schon im umgang untereinander die echte christlich liebe die hier herrscht. ich bin seit 1975 getauft und „in der wahrheit“ aufgewachsen. aber dieses echte liebevolle umgehen miteinander hab ich in diesem maße auch erst hier kennengelernt.
    hier können andere erkennen das hier wahre christi jünger sind … weil die liebe untereinander herrscht.
    seit juli letzten jahres gab es so gut wie keinen tag an dem ich hier nicht lesen habe und kraft und mut geschöpft habe um meinen weg zu gehen. nicht mehr als JZ , sondern als christi jünger und nachfolger.
    ich wünsche die gottes segen und viel kraft um deinen weg zu gehen
    glg tina 🙂

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Liebe Sarai!
    Wenn man sich dein Bibelzitat so richtig nachdenklich vor Augen führt und dann an viele ZJ denkt, wo entsprechen sie dem? Es gibt sicher Ausnahmen, genauso wie es echte Hirten unter den ZJ gibt, doch die wenigen bestätigen die Regel dass es unter ZJ nicht die Liebe gibt wie sie unser Herr Jesus als Erkennungsmerkmal gefordert hat. ZJ allem vorran jene die „gerne gross oder die grössten“ sein wollen bestätigen das sie keine wahren Nachfolger von Jesus sind.
    Lg. Matthäus

  • verwundet
    April 22, 2013

    Lieber Matthäus,

    ja, genau das ist auch der Grund, warum ich nicht mehr in die
    Versammlung gehe, sondern hierher 🙂

    Nur neulich bin ich so erschrocken, da war eine ziemliche Disharmonie zwischen Zweien und noch dazu ging es eigentlich
    um eine echte Lappalie…

    Da ist dieser schöne Text spontan aus dem Herzen gesprudelt 😉

    Ganz liebe Grüsse,

    Sarai

  • Mein Name
    April 22, 2013

    Erkennungsmerkmal wahrer Christen laut Jesus Christus:

    „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

    Erkennungsmerkmal wahrer Christen laut WTG:

    „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr stramm im Gleichschritt bis zum Umfallen von Haus zu Haus marschiert.“

    Auf welchen Sockel das öffentliche Predigen im Vergleich zu „echten“ (=biblischen) christlichen Werten wie Liebe, Spiritualität, Menschentum usw. gehoben wird, ist absolut absurd. Das Leistungbringen („Theokratieolympiade“) wird vergötzt. Die unbiblische Titelwirtschaft (HiPi, AP, SoPi, …) floriert. Wie man sich sonnt und aalt, wenn sein Name mal wieder von der Bühne verkündet wird, weil man sich für diesen Monat als „HiPi“ verdingt hat. Wie Öl geht einem das Raunen der Anerkennung runter, wenn öffentlich verkündet wird, daß man nun als „allg. Pionier“ „dient“. Das ist alles unbiblisch, alles Menschenwollen, alles Menschenwerk, und widerspricht ganz klar Christi Aufforderung aus Matthäus 6 v 1: „Habt acht auf eure Gerechtigkeit, dass ihr sie nicht vor den Menschen übt, um von ihnen gesehen zu werden! Sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist.“

    So sehr man auch alle „ToDo“-Listen im NT studiert – ich denke da an solche Passagen wie Römer Kap. 12, 1 Korinther Kap. 13, Galater 5 v 22 & 23, 2 Petrus 1 v 5 – 8, ganz abgesehen von Jesu Aussagen – man findet nichts, aber auch gar nichts, was diesen WTG-Leistungsaktionismus, diesen Extremfokus, diesen Tunnelblick, dieses einzig und allein auf den „Predigtdienst“-Konzentriertsein stützt. Für die WTG gilt nur die „äußere Mission“ – die „innere“ Mission (wie z.B. Beistand für Deprimierte, oder Hilfe für kranke Geschwister etc.) hat da das Nachsehen, weil es „nicht berichtet“ werden kann. Solche Werke erscheinen nicht auf einem WTG-vorgedruckten Stück Papier, das zur Leistungskontrolle eingereicht werden muß. Oh ja, solche Dinge werden hin und wieder schon mal erwähnt, auch, daß JZ Liebe untereinander haben sollten, aber man vergleiche den Prozentsatz solcher Erwähnungen mit dem pausenlosen Dauertrommeln für mehr, mehr, und NOCH mehr Predigtdienst, und man sieht eine GEWALTIGE Schieflage, eine massive Fehlentwicklung.

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Traurig aber wahr!
    Lg. Matthäus

  • Dieter
    April 22, 2013

    Meine letzte Antwort auf den Kommentar von M.L. Walter, geschrieben um 18.14Uhr:

    Als die Arroganz verteilt wurde hast du wohl auch drei Mal hier geschrieen.
    Die Probleme mit den Augen und/oder der Wahrnehmung hast ausschliesslich du. Erst bei deinem letzten Kommentar schreibst du Bruderinfo, in zwei Kommentaren vorher Bruderdienst und Bruderdienst spezial. Vielleicht arbeitest du da ja mit und hast was durcheinander gebracht.
    Aber hier den Mund weit aufmachen und mir schreiben ich hätte Probleme mit den Augen und man müsste mich auf jede Kleinigkeit aufmerksam machen. Okay, wenn du es nötig hast ich kanns nicht ändern.
    Als ich mit 15 im Krankenhaus war habe ich folgenden Spruch zum ersten Mal gelesen: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks Gehirn einschalten. Versuchs mal, es kann wirklich helfen

  • M.L.Walter
    April 22, 2013

    Hallo hier ist Dieter nochmal . Klick auf Denis v. 18. Mai 2013 8 : 20 der bestätigt dir den Fall von Kalifornien
    Gr. Dieter

  • Dieter
    April 22, 2013

    Danke für die Links, Dennis. War mir bewusst, dass es keine Gerüchte sind. 2011 hat sich hier in Nürnberg ein Zeuge Jehovas an nem Jugendlichen vergriffen. Ging hier durch die Regionalpresse.
    Bin gespannt wie das in den Reihen der Zeugen Jehovas noch weitergeht. Finde die Richtlinien der LK dazu skandalös.
    Schönes Wochenende für alle

  • Michael
    April 22, 2013

    Hallo Dieter,bist du aus Nürnberg ??

  • Dieter
    April 22, 2013

    Ja, bin ich

  • Selgora
    April 22, 2013

    Ich auch… Vielleicht kennen wir uns? Wenn nicht, sollten wir das ändern… 😉

    LG Selgora

  • Dieter
    April 22, 2013

    Du bist auch aus Nürnberg?

  • Dieter
    April 22, 2013

    Wenn du möchstest, kannst du mir eine Mail schreiben: diejo58@web.de

  • B.
    April 22, 2013

    ich auch

  • M.L.Walter
    April 22, 2013

    Hallo Michael
    nein,bin aus Augsburg. war lange in Passau

  • Hans an Dieter
    April 22, 2013

    Hi Dieter,

    u.U. sind wir dann nicht weit auseinander 🙂
    Meine Mailadresse, falls du Lust hast: mymail3000@vollbio.de

    LG
    Hans

  • Bernhard an alle österreichischen Schwestern und Brüder
    April 22, 2013

    Meine lieben Schwestern und Brüder, eine sehr wichtige Information für alle diejenigen ZJ die ausgeschlossen wurden oder sich selbst ausgeschlossen haben hier in Österreich.
    Eine Schwester hat diese Behördenschritte durchgeführt und mir mitgeteilt.

    Sie ging zu ihrer zuständigen Bezirkshauptmannstelle und ließ sich von der Religionsgemeinschaft der ZJ behördlich austragen sie bekam dann eine schriftliche Bestätigung.
    Man muss diesen Schritt tun sonst wird man weiterhin als ZJ-WTAngehöriger beim Staat geführt. Und mE nach alle Konsequenzen die auf ZJ zukommen sollten muss man mittragen.

    Leider wird man, wenn man Ausgeschlossen wird oder selber geht, immer noch mit der Verkündigerkarte, die Älteste nicht aushändigen wollen, in der Versammlung geführt.
    Die zuständigen Ältesten schließen zwar aus aber beim Staat melden sie einen nicht ab, das muss doch auch seinen Grund haben?
    ME wird dadurch das keine Ausschlüsse bei der Behörde bekanntgegeben werden die Mitgliederzahl der Zeugen hoch gehalten.

    Liebe brüderliche Grüße Bernhard

  • Sascha an Bernhard
    April 22, 2013

    Lieber Bernhard,

    ich komme zwar nicht aus Österreich, aber letztens hatte eine Schwester hier auf BI etwas ähnliches über Deutschland geschrieben. Vielleicht kann sie sich selbst noch einmal dazu äußern, was man ihr beim Amt gesagt hat. Denn soweit ich weiß, gibt es bei den Gemeinden keine Möglichkeit sich als Zeuge „austragen“ zu lassen, da diese selbst keine Unterlagen darüber führen. Hängt das vielleicht damit zusammen, dass die Anerkennung als KdöR erst vor ein paar Jahren amtlich wurde?

    Deine Vermutung bezgl. der konstanten Mitgliederzahlen klingt für mich jedenfalls ganz nach WTG und ich hatte vor ein paar Tagen ähnliche Gedanken. Man darf auch nicht vergessen, dass das Kirchenrecht der Zeugen in Deutschland vor ein paar Wochen per Gericht für ungültig erklärt wurde. Nachzulesen war es u.a. hier:

    stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ein-bgh-urteil-fuehrt-zur-verwirrung-verein-oder-kirche-das-ist-hier-die-frage.4814f12f-3e89-4dd7-b7a1-dd0ce7c385bc.html (http und www müssen davor gesetzt werden)

    Hat einer der noch aktiven Zeugen (vielleicht auch ein Ältester) Informationen darüber, welche Auswirkungen das auf die KdöR hat?

    Liebe Grüße und danke für deinen Hinweis
    Sascha

    P.S. Ich werde in jedem Fall eine schriftliche Bestätigung über das Ende unserer Mitgliedschaft vom Zweigbüro anfordern. Wer weiß, wozu es gut ist…

  • Bernhard an alle österreichischen Schwestern und Brüder
    April 22, 2013

    Mein lieber Bruder Sascha, hier in Österreich gibt es auch Gemeinden aber für Kirchenaustritte ist die jeweilige Bezirkshauptmannschaft zuständig.

    Wichtig ist von den Ältesten eine Bestätigung dass man ZJ war damit geht man auf die Kirchenaustrittsstelle die den erforderlichen schriftlichen Nachweis ausstellt.
    Ich hoffe sehr, dass viele ausgeschlossene und selbst gegangene hier in Österreich dieses bei der Bezirkshauptmannschaft melden.

    Brüderliche Grüße an dich und deiner Familie Bernhard

  • Dieter
    April 22, 2013

    Leider war beim Kommentar von M.L. Walter kein Antwortlink. Er berichtet von einem Film auf Bruderdienst über die Missbrauchsprozesse gegen die Zeugen Jehovas. Wo finde ich den Film auf Bruderdienst?

    Danke für die Antwort

  • Birds
    April 22, 2013

    Hallo M.L Walter und alle,

    Auch wir würden gerne wissen wo diese informationen bez des Prozesses herkommen. Ich denke wir sollten bei Anschuldigungen auch die Quelle sehen. Man könnte in Gefahr laufen, wirklich Gerüchte zu verbreiten. Ich finde das Thema traurig genug. Bitte nenne uns die Quelle.

    Unser Vater möchte sicher das allen Geholfen wird, aber es bringt nichts wenn wir etwas verbreiten, ohne es vorher über prüft zu haben.
    Auf Silent lambs finde ich keine infos in diese Richtung. letzter Eintrag von 2010.
    LG
    Die Birds

  • M.L.Walter
    April 22, 2013

    Hier kannst du nach sehen
    http.//jwleaks.org/candace-conti/

    http//www.youtube.com/watsch?v=c4qHPm818Bo

  • Dennis
    April 22, 2013

    Lieber Dieter, lieber Birds,

    der von M.L. Walter angesprochene Fall in Kalifornien mit urspr. 28 Mio. USD ist der „Candace Conti“-Fall. Es ist auch kein Gerücht sondern ein 1. instanzliches Urteil.

    Alle relevanten Infos und Originalgerichts-Dokumente findet ihr hier:
    http://jwleaks.org/candace-conti/

    Eine kleine Zusammenfassung von Missbrauchsfällen und der Umgang der WTG mit diesem Thema in Deutsch findet ihr hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=C4qHPm818Bo

    LG
    Dennis

  • Birds
    April 22, 2013

    Danke Dennis,

    Ich denke es ist wichtig, das immer die Quelle angegeben wird. Wir müssen auch an jene denken, die die Seite das erste mal finden. Um Brüder und Schwestern zum Nachdenken zu bringen soll nicht der Eindruck entstehen, wir ziehen uns das aus den Haaren herbei. Es ist sowieso schon schwer die wirkliche Wahrheit zu finden, da wir leider von der Wtg sehr verblendet werden. Wir sind gerade in so einem Prozess. Sobald einem bewusst wird das wir auch mit unserem Herrn und König und lt. Titus 2:13. Auch GOTT Zitat: Titus 2:13 HFA

    Denn wir warten darauf, dass sich unsere Hoffnung bald erfüllt: dass unser großer Gott und Retter Jesus Christus in seiner ganzen Herrlichkeit erscheinen wird. Zitat Ende.
    Sprechen dürfen, und auch eine Beziehung mit ihm aufbauen DÜRFEN,wird Jesus uns auch helfen.

    Ihr Brüder da draussen, ich bitte einen jeden von euch betet betet und bittet Jehova das wir seinen Sohn erkennen dürfen. Lasst euch BITTE nicht von Leichtgläubigkeit Verführen, wir verfallen leichter Annahme das die Organisation uns alles vorkauen wird. Das wird und kann uns nicht Retten.

    Schaut euch den Studien Artikel vom 15 August Seite 13 Absatz 15 an. Leider geht das kopieren nicht, aber da steht, das Murren gegen diejenigen, die die Irdische Organisation leiten, ein beschweren gegen Jehova ist.
    BITTE ihr LIEBEN denkt nach was sagt Jesus selber in Matthäus 12:32 SCH2000

    Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen.

    Stellt sich die Organisation nicht hier auf die Stelle über Jesus, und gibt sich schon fast als Gott selber aus? Leider erkennen das nur wenige bzw nur die die es Gebetsvoll zulassen.
    Nach dem Zonenvortrag sollte man sich fragen:

    1. Hat Jehova es nötig, das wir Zeit vergoiden um GERICHTSPROZESSE zu gewinnen.? Warum, für Was? Oder will sich die ORG rechtfertigen?
    Bzw wo lassen die Brüder hier Jehova alles richten?
    2. Wo war im Vortrag die Beziehung zu Jesus um die es in RÖMER KAP 8
    Geht ? Wäre das nicht die richtige Ermunterung gewesen?
    3. Wo spiegelt sich die Bergpredigt wieder, wie Christen handeln sollen? NUR im Dienst?
    4.Wieso können wir Jehova nicht richtig danken für das Geschenk das wir bekommen? Beleidigen wir ihn nicht eher wenn wir nicht seinen Sohn ehren, und das Geschenk nicht dankbar annehmen.
    5.laut Vortrag sind wir Schafe Jehovas, das wir aber Jesus gehören und er unser Hirte ist wird nicht erwähnt. Wieso nicht.????? Lies JOH KAP 10
    6.Die Organisation sagt mit oder über Abtrünnige sollte man nicht reden. Satan ist aber öfter im Munde als Jesus, das sollte man nicht vergessen. Eigentlich sollten wir Satan als Abtrünnigen behandeln, also Luft.. Das Ehrt Jehova und Jesus, und ärgert den Teufel. 🙂 🙂

    Bitte ich flehe euch an bittet Jehova das er uns durch seinen Sohn hilft.Hier geht es wirklich um Leben und TOD. Satan will nur eines, uns vom wirklichen Retter nämlich Jesus abzuhalten. Er lenkt uns leider mit einer „fast“ Wahrheit ab, der Weg geht perfekt bis zu einem Punkt, und der hört beim wirklichen Erkennen von Jesus auf.Er ist ein Engel des Lichtes. Denken wir nach. Wenn wir Jehova bitten wird er uns die Wahrheit und die Kraft vermitteln. Wenn Jehova mit uns ist wer ist Gegen uns? Was kann uns passieren wenn wir den höchsten, unseren Vater gebetsvoll bitten? Nichts, er wird uns helfen.

    Ich bete für alle die noch gefangen sind, bzw Versuche mit meinen Brüdern in der Versammlung zu reden.
    LG
    Die Birds

    ========================================================

    Hallo liebe Birds,
    eine treffende Zusammenfassung und treffende Fragen zu dem Vortrag des Zonenaufsehers.
    Es ist mit ein Rätsel, wie die Brüder nicht merken wie flach dieser Vortrag war und so gut wie keine
    biblische und geistige tiefe hatte, flach und nur ein Ziel verfolgend, die Organisation als von Jehova gesegnet
    darzustellen.

    Danke und liebe Grüße

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Zu deinem Pkt. 5 passt sehr gut die Aussage von Jesus in Joh. 5:

    „Ich sage euch die Wahrheit: Von sich aus kann der Sohn gar nichts tun, sondern er tut nur das, was er auch den Vater tun sieht. Was aber der Vater tut, das tut auch der Sohn! 20 Denn weil der Vater den Sohn liebt, zeigt er ihm alles, was er selbst tut. Und er wird ihn noch viel größere Wunder tun lassen, so dass ihr staunen werdet. 21 So wie der Vater Tote auferweckt und ihnen neues Leben gibt, so hat auch der Sohn die Macht dazu, neues Leben zu geben, wem er will. 22 Denn nicht der Vater spricht das Urteil über die Menschen, er hat das Richteramt vielmehr dem Sohn übertragen,

    23 damit alle den Sohn ehren, genauso wie den Vater. Wer aber den Sohn nicht als Herrn anerkennen will, der verachtet auch die Herrschaft des Vaters, der ja den Sohn gesandt hat.

    24 Ich sage euch die Wahrheit: Wer meine Botschaft hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der wird ewig leben. Ihn wird das Urteil Gottes nicht treffen, denn er hat die Grenze vom Tod zum Leben schon überschritten. 25 Ich versichere euch: Die Zeit wird kommen, ja, sie hat schon begonnen, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden. Und wer diesen Ruf hört, der wird leben. 26 Denn in Gott ist das Leben, und nach Gottes Willen hat auch der Sohn dieses Leben in sich. 27 Er hat ihm die Macht gegeben, die ganze Menschheit zu richten, weil er der Menschensohn ist.

    Übrigens dein Aufruf und Ansporn an alle ist sehr gut und zutreffend, hoffen wir dass viele dem nachkommen!
    Lg. Matthäus

  • Anna
    April 22, 2013

    Liebe Birds,

    danke für euren ermunternden Kommentar. Ich finde auch, dass der Teufel von der Organisation viel öfter als Christus erwähnt wird. Das steht dem Satan nicht zu. Wir sollten ihn als Abtrünnigen wirklich ignorieren.

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • M.L.Walter
    April 22, 2013

    Wenn du in die Seite Bruderdienst rein gehst ,dann klick an Kindsmissbrauch ,dann siehst du ein Mädchen und dann musst Du weitwer rollen ,dann kommt auf der seite ein Link mit Film den musst Du anklicken .wenn Du ihn nicht findest,dann melde dich nochmal .Als dann bis dahin . Dieter

  • Dieter
    April 22, 2013

    Danke dir, habe leider auf Bruderdienst keinen Eintrag Kindesmissbrauch gefunden

  • M.L.Walter
    April 22, 2013

    Bist Du Blind? Geh zu Bruderdienst Spezial dann erscheint gleich ein Mädchen und da gehst Du auf den Film. od. willst Du es nicht finden weil Du es nicht sehen willst ??? Dieter

  • Dieter
    April 22, 2013

    Oh,Herr M.L. Walter, da ist aber einer ziemlich aggressiv. Frage mich warum. Klar bin ich blind. Deshalb schreibt mein 15 Jahre alter Kater für mich. Kann es sein,dass du Probleme mit der Wahrnehmung hast?

    1 . Du hast geschrieben wenn ich es nicht finde soll ich mich nochmal melden.
    2. Klingt superlogisch, mich zu fragen, ob ich es nicht finden will.Würde ich dann noch mal danach fragen, Scherzkeks?
    3. Bevor du was behauptest, erst mal überlegen. Du hast in deinem ersten Kommentar zu diesem Thema geschrieben, die Info zu Kindesmissbrauch steht auf Bruderdienst. Ich habe auf Bruderdienst.de geschaut und da ist nichts. Jetzt schreibst du von Bruderdienst Spezial. Scheint eine andere Seite zu sein.

    Sorry, aber aggressiv und von oben runter kann ich irgendwie nicht ab. Vielleicht hast du schon mal was von Selbstbeherrschung gehört. Es gibt Menschen, die haben welche. Du wohl eher nicht

    Falls du unverarbeitete Probleme hast, tobe die bitte nicht an mir aus. Ich habe selber genügend Probleme, kann mich aber trotzdem benehmen

  • M. L. Walter
    April 22, 2013

    Mir scheint Du hast Probleme mit den Augen ,weil wie schon gesagt wenn Du Bruderinfo ein gibst, erscheint mehrmals BRUDER INFO od. Bruderinfo Spezial,da schaut man doch automatisch in jeder angegeben Seite oder Du nicht ??? Hallo . Die Seiten gehören doch zusammen ,hm hm .Oder muss man bei Dir auf jedes i tüpfelchen hinweisen ??? tschüßi Dieter

  • Alois
    April 22, 2013

    Liebe Brüder

    Petrus schrieb in 1. Petr. 4

    8. Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    April 22, 2013

    Hallo ML Walter,

    wenn ich mich kurz einschalten darf:

    Leider hast Du auch bei mir Verwirrung ausgelöst weil Du von „BruderDIENST“ gesprochen hast und nicht von „BruderINFO“ und das mehrfach.

    Die Seite „BruderDIENST“ gibt es auch und da ist nichts mit SPEZIAL und einem Video von daher hatte „Dieter“ vollkommen Recht.

    Deine Reaktion war komplett überzogen, weil Du leider den „Blindflug“ hingelegt hast. 😉

    LG
    Dennis

  • Zadok/Achim
    April 22, 2013

    Lieber Dieter,
    dein ungeduldiger Namensvetter meint: Bruderinfo Spezial.
    Klick mal drauf dann siehst du gleich den Link zum Video.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Dieter
    April 22, 2013

    Hallo, danke dir . Das Video habe ich mir schon angesehen. Es ist sehr gut gemacht. Dennis hat auch den Link zu einer Doku auf jwleaks eingestellt. Dafür ist mein Englisch leider nicht gut genug. Ich habe auch schon vor längerem, glaube es war auf Netzwerk Sektenausstieg von einem Fall in Schweden gelesen, wo ein junger missbrauchter Zeuge Jehovas, der seinen Fall öffentlich machte, daraufhin ausgeschlossen wollte.
    Fühle mich an 1997 erinnert als mir ein Ältester sagte: „Du wirst hier antreten.“ Darauf erwiderte ich:“Sind wir hier beim Bund?“
    Zu der Zeit war ich DAG und habe wirklich mal geglaubt, ich würde Gott damit gefallen. In diesem Irrglauben bin ich nicht mehr.

  • Dieter
    April 22, 2013

    Sorry, für den Schreibfehler. Ich meinte….. ausgeschlossen wurde und nicht wollte.

  • Frank&Frei
    April 22, 2013

    antreten in Erwartung zu dienen, auftreten mit dem Gedanken Gutes zu tun, abtreten der Querelen wegen, austreten weil die Lüge herrscht. es ist alles ein Treten und viele werden Trittbrettfahrer einer selbstgefälligen Tretmühlen-Hierarchie

  • Mein Name
    April 22, 2013

    Hallo Manfred und Dennis,

    ich hoffe, es macht Euch nichts aus, wenn ich mich kurz in Eure Unterhaltung mit einklinke.

    Manfred schrieb:

    „Jesus . . . hat nie von einem himmlischen Paradies gesprochen.“

    Da bin ich völlig anderer Meinung. Natürlich hat er das, selbst wenn er auch nicht „Himmel“ oder „geistiger Bereich“ sagt:

    Johannes 14 v 2:

    „Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen . . . Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten“

    Das „Haus“, oder die Wohnstätte des Vaters, ist der geistige Bereich – das, was wir landläufig als „Himmel“ bezeichnen. Dafür biblische Belege aufzuführen ist müßig. Jesus sagt hier, daß er „DORT HIN gehe“, vgl. v 28:

    “ . . . ich gehe zum Vater hin . . . “

    Johannes 20 v 17:

    „Ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. . . . Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!“

    Auch hier wieder: Jesus FÄHRT AUF (= hinauf), dorthin, wo der Vater ist.

    Dort (im Himmel) haben ihn ja dann sowohl Stephanus als auch Paulus „gesehen“ bzw von dort gehört, siehe Apg 7 v 55 und 56, und 9 v 3 / 22 v 6.

    Die Briefeschreiber bekräftigen die himmlische Hoffnung in solchen Passagen wie

    Kolosser 1 v 5:

    “ . . . wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln (ouranois, Plural von ouranos, Himmel) aufbewahrt ist.“

    1 Petrus 1 v 4:

    “ . . . einer lebendigen Hoffnung . . . zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln (auch hier ouranois) aufbewahrt ist für euch, . . .“

    Das ist alles bereits vor Erscheinen der Apokalypse gelehrt worden.

  • Manfred
    April 22, 2013

    Lieber Mein Name,

    natürlich macht es uns nichts aus, wenn Du Dich bei uns einklingst. Allerdings ist es so, dass es in dieser Frage zwei verschiedene Ansichten gibt und wir das wohl vor dem Wiederkommen Jesu nicht gelöst bekommen. Von daher bist Du herzlich zu unserem Stammtisch eingeladen, egal ob im Himmel oder auf der Erde. Wenn Jesus gekommen ist, dann werden wir einen Platz zugewiesen bekommen und dahin werden wir gehen. Ich glaube keiner von uns wird dann sagen: Äh, ich wäre aber doch lieber auf der Erde oder im Himmel.

    Die ganzen Texte die Du angeführt hast, kenne ich ja auch und diese haben wir schon des öfteren hier bei BI diskutiert. Ich möchte nur auf einen von Dir antworten und zwar auf das was Du hier gesagt hast, ich zitiere:
    “Jesus . . . hat nie von einem himmlischen Paradies gesprochen.”
    Da bin ich völlig anderer Meinung. Natürlich hat er das, selbst wenn er auch nicht “Himmel” oder “geistiger Bereich” sagt:
    Johannes 14 v 2:
    “Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen . . . Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten”
    Das “Haus”, oder die Wohnstätte des Vaters, ist der geistige Bereich – das, was wir landläufig als “Himmel” bezeichnen. Dafür biblische Belege aufzuführen ist müßig. Jesus sagt hier, daß er “DORT HIN gehe”, vgl. v 28:
    ” . . . ich gehe zum Vater hin . . . ”
    – Zitat Ende.

    Fakt ist: Jesus hat tatsächlich nie gesagt, dass das ewige Leben im Himmel oder auf der Erde stattfinden wird. Ich habe mir alle Texte dazu durchgelesen. Auch wenn Jesus sagte, er bereitet die Wohnungen im Himmel vor, dann schau Dir diesen Text an:

    Off. 3:12 12 Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.

    Der Punkt ist der, warum sollte das neue Jerusalem bzw. der Tempel auf die Erde herabkommen, wenn dort keiner mehr ist, weil alle im Himmel sind? Wenn Jesus die Stätte im Himmel bereitet hat, diese aber dann auf die Erde kommt, dann werden wir auf der Erde sein. Ich sehe diesen Text zwar noch in einem anderen Licht, aber das würde zu weit führen. Außerdem wird von Jesus sichtbarer Wiederkunft gesprochen, es gibt aber meines Erachtens keinen Bibeltext, dass nachdem Jesus auf der Erde angekommen ist, er danach wieder zurück in den Himmel geht. Wenn er also auf der Erde angekommen ist und nicht mehr weggeht, bleibt er weiterhin auf der Erde. Da wo Jesus ist, werden wir zukünftig auch sein.

    Aber ich möchte daraus keine Streitfrage machen. Lassen wir uns einfach überraschen. Ich habe das feste Gefühl ewig auf der Erde zu leben und bisher habe ich noch nicht einen Bibeltext gefunden, der explizit sagt, dass die Geretteten im Himmel leben werden. Interessanterweise steht Jesus mit den 144.000 auf dem Berg Zion. Da werden die 144.000 schon mit weißen langen Gewändern beschrieben, was darauf hindeutet, dass sie bereits verwandelt sind. Warum steht er auf dem Berg und wird nicht in den Wolken des Himmels beschrieben?

    Liebe Grüße Manfred

  • Mein Name
    April 22, 2013

    Ja, es ist immer wieder faszinierend, zu sehen, wie 2 Menschen ein und denselben Schrifttext lesen und zu unterschiedlichen Ansichten gelangen. Offb 3 v 12 bestätigt m. M. nach genau den Punkt, daß Jesus von einem geistigen/himmlischen Bereich als dem zukünftigen „Aufenthaltsort“ der Geretteten spricht: “ … IM TEMPEL (= im Hause) meines Gottes, .. er wird nicht mehr hinausgehen (= für ewig dort wohnen).“ Daß das Neue Jerusalem „vom Himmel“ (welcher Himmel? Die Bibel redet von „HimmelN“ im Plural, was auf verschiedene „Ebenen“ (Level) im geistigen Bereich hindeutet) auf die „Erde“ (ist hier wirklich der physische Erd-Planet gemeint?) herabkommt, muß nicht zwingend im Sinne einer buchstäblichen „Himmel/Erde“-Polarität oder -Dualität verstanden werden. Man vergesse nicht: Die Apokalypse ist „in ZEICHEN“ (gr. semeion, Symbol) dargelegt. Genau dies nimmt dem WTG-Argument „da muß auch wer auf der Erde sein, da sonst das himmlischen Königreich über eine leere Erde herrschen würde“ die Logik. Ich stimme völlig mit Dir überein: „Wir erkennen stückweise.“

  • Manfred
    April 22, 2013

    Lieber Brd. Mein Name,

    ich vermute, dass unsere Ansichten gar nicht soweit auseinander liegen. Es geht vielleicht nur um die Definition des Wortes Himmel und Erde. Du hast geschrieben, dass der Himmel der geistige Bereich sein könnte und das sehe ich auch so. Mit der Erde gibt es in der Bibel einerseits die wortwörtliche Sichtweise = unser Planet Erde, aber es wird in der Bibel auch von dem Volk Gottes als der „Erde“ gesprochen. Wenn es in der Offenbarung 21 also heißt, dass Jehova Neue Himmel und eine neue Erde schafft, glaube ich nicht dass dies unseren buchstäblichen Planeten betrifft, sondern er schafft sich ein neues Volk und einen neuen Himmel = Neuen geistigen Bereich. Wenn die Toten mit dem gleichen Leib auferweckt werden wie Christus und die in der Endzeit lebenden verwandelt werden, so glaube ich das dann der Himmel und die Erde miteinander eins werden. Das sozusagen der geistige Bereich mit dem pysischen Bereich verschmolzen wird und wir das in der Zukunft nicht mehr trennen können.

    Denn wenn Jesus sagt, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, wird er mitten unter ihnen weilen. Wo sind wir dann? Sind wir im Himmel, damit Jesus unter uns ist, oder ist Jesus hier auf der Erde. Wenn aber der „Himmel“ der unsichtbare geistige Bereich wäre, dann könnte Jesus obwohl er im Himmel ist auch gleichzeitig bei uns auf der Erde sein, nur das wir ihn nicht sehen können.
    Diese Unterscheidung wird vermutlich in der Zukunft aufgehoben werden, da wenn wir Menschen alle den gleichen Leib wie Christus haben, wir ihn dann sehen können und somit auch buchstäbliche Gemeinschaft mit ihm haben können.

    Aber egal wie genau das sein wird, wir werden die erste Zeit wohl nur „Bauklötze“ staunen, wenn wir die ganzen Zusammenhänge erkennen können. Daher möchte ich mit diesem Bibeltext abschliessen:

    1. Kor. 13: 1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
    2 Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.
    3 Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.
    4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
    5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,
    6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit,
    7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
    8 Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.
    9 Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise;
    10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.

    11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war.
    12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
    13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tommy
    April 22, 2013

    Um nochmal auf die Ueberschrift zurueckzukommen, bin gerade im 2. Korintherbrief auf eine ganz huebsche Stelle gestossen ab dem Vers 5 bis 11: Wenn aber einer Betrübnis verursacht hat, hat er nicht mich betrübt, sondern mehr oder weniger – um nicht zu übertreiben – euch alle.A

    Paulus war offenbar von einem Gemeindemitglied gedemütigt worden.

    6Die Strafe, die dem Schuldigen von der Mehrheit auferlegt wurde, soll genügen.
    7Jetzt sollt ihr lieber verzeihen und trösten, damit der Mann nicht von allzu großer Traurigkeit überwältigt wird.
    8Darum bitte ich euch, ihm gegenüber Liebe walten zu lassen.
    9Gerade deswegen habe ich euch ja auch geschrieben, weil ich wissen wollte, ob ihr wirklich in allen Stücken gehorsam seid.
    10Wem ihr aber verzeiht, dem verzeihe auch ich. Denn auch ich habe, wenn hier etwas zu verzeihen war, im Angesicht Christi um euretwillen verziehen,
    11damit wir nicht vom Satan überlistet werden; wir kennen seine Absichten nur zu gut.
    (Einheitsuebersetzung)
    Irgendwie finde ich, dass dies eine Empfehlung des Herrn oder Gottes ist, die er durch Paulus verkuenden lies.
    Tommy

  • B.
    April 22, 2013

    Hat schon jemand die aktuellen Gedächtnismahlzahlen – normalerweise werden die doch schon ein paar Tage danach im www gestreut?

  • Manfred
    April 22, 2013

    Lieber Edelmuth,

    Ich schreibe mal meinen Kommentar hier hin, da hinter Deinem kein Antwortbutton mehr ist. Ich beziehe mich auf diesen Kommentar von Dir: http://www.bruderinfo.de/?p=1228&cpage=1#comment-63987

    Du hast geschrieben: Dein Zitat ist richtig. Aber es betrifft ausschließlich die Gesalbten mit einer Auferstehung mit einem geistigen Leib zu himmlischem Leben. – Zitat Ende.

    Das Bibelzitat, was du ausschliesslich auf die Auferstehung zu himmlischem Leben beziehst war dieses:
    1. Kor. 15:42-45; 42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. 44 Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

    Im gleichen Bibelkapitel steht ein paar Verse davor:
    1. Kor. 15:22-24; 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; 24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.

    Insgesamt gibt es laut der Bibel nur diese drei Auferstehungen. Bei der ersten Auferstehung, ging es nur um Jesus, nun bleiben noch zwei Auferstehungen übrig. Ich kann nicht verstehen, bei welcher von beiden ausschliesslich die Gesalbten zu himmlischem Leben auferweckt werden und zu welcher Auferstehung diejenigen gehören, die auf der Erde bleiben werden. Könntest Du mir das bitte nach Deiner Ansicht erklären? Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Hallo Manfred,
    ich kenne deine Ansicht über die Auferstehung und das sie deiner Meinung ausschliesslich auf der Erde stattfinden soll. Heute habe ich mit meiner Frau die Bibel gelesen und dabei sind wir auf eine Aussage gestossen bei der ich sofort an dich denken musste.

    Ich stelle diese Verse ohne weiteren Kommentar hier herein, vielleicht möchtest du selbst etwas dazu schreiben und wie sich diese Aussage des Paulus mit deiner Überzeugung deckt!

    2.Kor. 5
    Hoffnung auf eine neue Heimat
    1 Das wissen wir: Wenn unser Leib einmal zerfällt wie ein Zelt, das abgebrochen wird, erhalten wir einen neuen Leib, eine Behausung, die nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält sie im Himmel für uns bereit, und sie wird ewig bleiben. 2 Voll Verlangen sehnen wir uns danach, den neuen Leib anzuziehen wie ein Kleid, …

    8 Aber wir rechnen fest damit und würden am liebsten diesen Leib verlassen, um endlich zu Hause beim Herrn zu sein. 9 Ganz gleich, ob wir nun bei ihm sind oder noch auf dieser Erde leben, möchten wir in jedem Fall tun, was Gott gefällt.

    Bin gespannt auf deine Antwort!
    Lg. Matthäus

  • Manfred
    April 22, 2013

    Lieber Matthäus,
    ich glaube mittlerweile kennt jeder meine Ansicht zur Auferstehung, so oft habe ich diese bereits gepostet. Mir geht es aber jetzt darum mal zu verstehen, wie die anderen Brüder zu Ihrer Ansicht kommen und wenn meine Fragen immer mit Gegenfragen beantwortet werden und ich gleich darauf eingehe, dann bekommen alle eine Antwort, nur ich nicht. Deshalb lass erstmal den Edelmuth meine Frage beantworten. Wenn er mag.

    Teilst Du denn die Ansicht von Edelmuth, dass sich 1.Kor. 15:42-45 ausschliesslich auf die Gesalbten bezieht, die zu himmlischem Leben auferweckt werden sollen? Wenn ja, dann würde mich dazu natürlich auch Deine Meinung interessieren.

    Ansonsten speichere ich mir Deinen Link ab und gehe dann später auf Deine Frage ein. Vielen Dank für Dein Verständnis.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Hallo Manfred,
    wenn ich mir das ganze Kapitel durchlese dann ist von einer allgemeinen Auferstehung die Rede.
    Paulus nimmt auf Adam Bezug und spricht eindeutig von ALLEN Menschen. Ob Paulus in diesen Versen auch Menschen (Gesalbte als Könige) miteinschließt geht für mich nicht eindeutig hervor. Er schreibt zwar von unvergänglichem Leben, oder von Unverweslichkeit, ein fleischlicher Körper ist nun mal vergänglich.

    Wobei für mich nach wie vor unklar ist ob das ewige Leben nicht mit einem geistigen Körper stattfinden wird!
    Ob dieses Leben dann im Himmel oder auf Erden ist lasse ich dahingestellt – siehe Hebr. Kap. 11!

    Lg. Matthäus

  • Anna
    April 22, 2013

    Lieber Manfred, Matthäus, Sledge Hammer,liebe Brüder und Schwestern,

    gestern am Feiertag war ich Bergsteigen, habe zwischen Schneeresten blühende Wiesen mit wunderschönen Schneerosen gesehen und mir wie ihr auch so meine Gedanken zum Thema Auferstehung gemacht.
    Es gibt ja nun zum einen den Bibeltext wo Jesus sagt, die Auferstanden wären wie die Engel im Himmel usw. So richtig versteht diesen wohl niemand.

    Andererseits hat uns unser Herr Jesus ja Beispiele gegeben indem er Tote auferweckt hat. Diese sind ja eindeutig auf der Erde geblieben. Und die meisten von ihnen wie die Tochter des Jairus, der Jünger aus Nain usw. haben wohl danach auch geheiratet.

    Vermutlich auch Lazarus. Hier einfach, weil es so schön ist, die Beschreibung seiner Auferstehung:
    Johannes 11 ab Vers 34 (Zürcher Bibel)
    34und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm: Herr, komm und sieh!35Jesus weinte.36Da sagten die Juden: Seht, wie lieb er ihn gehabt hat!37Einige von ihnen aber sagten: Konnte er, der dem Blinden die Augen aufgetan hat, nicht auch machen, dass dieser nicht stirbt?38Jesus nun, von neuem zutiefst empört, kommt zum Grab. Es war eine Höhle, und davor lag ein Stein.39Jesus spricht: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagt zu ihm: Herr, er stinkt schon, denn er ist vier Tage tot.40Jesus sagt zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?41Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber hob seine Augen auf und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.42Ich wusste, dass du mich allezeit erhörst, jedoch um des Volkes willen, das da ringsum steht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.43Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!44Der Tote kam heraus; seine Füsse und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweisstuch bedeckt. Jesus sagt zu ihnen: Befreit ihn und lasst ihn gehen!
    Lazarus hat ja wohl wenn ich nun darauf eingehe was du lieber Manfred erarbeitet hast keinen „geistigen“ Leib erhalten. Sonst wäre er ja nicht wieder gestorben.

    Es gab ja auch im Garten Eden den Baum des Lebens. Von dem zu essen war ja offenbar nicht verboten. Ich gehe davon aus, dass Früchte/Blätter dieses Baums des Lebens dafür gesorgt haben dass die ersten Menschen nicht gestorben sind. Wozu sonst hätten die Cherube den Eingang zum Garten Eden bewacht. Im Bibelbericht heißt es doch eindeutig in 1. Mose 3:24

    24Und er vertrieb den Menschen und liess östlich vom Garten Eden die Kerubim sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwerts, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten.

    Und wenn ich jetzt zur Offenbarung 22:2 gehe, dann scheint mir das stimmig, dass NUR durch den Strom lebendigen Wassers von Jehova und Christus Bäume des Lebens wachsen die uns am Leben erhalten und dafür sorgen, dass wir nicht mehr krank und alt werden.

    2In der Mitte zwischen der Strasse und dem Fluss, nach beiden Seiten hin, sind Bäume des Lebens, die zwölfmal Frucht tragen. Jeden Monat spenden sie ihre Früchte, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker

    So das sind meine gestrigen Feiertagsgedanken 🙂

    Allen einen schönen Tag und herzliche Grüße
    Anna

  • Mani
    April 22, 2013

    Lieber Matthäus!

    Ich habe gerade Deinen Kommentar an Manfred gelesen. Bei der von Dir zitierten Bibelstelle ist mir folgendes aufgefallen (2.Kor. 5 Hoffnung auf eine neue Heimat 1 Das wissen wir: Wenn unser Leib einmal zerfällt wie ein Zelt, das abgebrochen wird, erhalten wir einen neuen Leib, eine Behausung, die nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält sie im Himmel für uns bereit, und sie wird ewig bleiben. 2 Voll Verlangen sehnen wir uns danach, den neuen Leib anzuziehen wie ein Kleid, …): Du verwendest die HFA-Übersetzung. Ich habe mit anderen Übersetzungen verglichen und ich denke, dass im Vers 2 von HFA eventuell nicht richtig übersetzt wird, auch ist die Überschrift irreführend. Nicht zwangsläufig geht es um einen himmlischen Aufenthaltsort, sondern eher um einen neuen Leib. Andere übersetzen folgend: „Denn in diesem freilich seufzen wir und sehnen uns danach, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden“ (Elberfelder). Mir ist aufgefallen, dass es die Behausung „aus“ dem Himmel heißt und nicht „im Himmel“. Da ja bekannt ist, dass die HFA nicht wortgetreu übersetzt, sollte diesbezüglich eventuell auch nachgedacht werden.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Sascha an Mani
    April 22, 2013

    Lieber Mani, liebe Geschwister,

    ich möchte hier als weiteren Gedanken die du schon angesprochen hast, noch einmal den Text aus der Offenbarung zitieren, der über die Könige und Priester sagt, dass sie AUF der Erde herrschen werden.

    Schlachter: Off 5:9 Und sie sangen ein neues Lied: Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu brechen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott mit deinem Blut Menschen erkauft aus allen Stämmen und Zungen und Völkern und Nationen
    Off 5:10 und hast sie für unsren Gott zu einem Königreich und zu Priestern gemacht, und sie werden herrschen AUF Erden.“

    Luther: Off 5:9 und sangen ein neues Lied und sprachen: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist erwürget und hast uns Gott erkauft mit deinem Blut aus allerlei Geschlecht und Zunge und Volk und Heiden
    Off 5:10 und hast uns unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und wir werden Könige sein AUF Erden.“

    King James Version: Off 5:9 And they sung a new song, saying, Thou art worthy to take the book, and to open the seals thereof: for thou wast slain, and hast redeemed us to God by thy blood out of every kindred, and tongue, and people, and nation;
    Off 5:10 And hast made us unto our God kings and priests: and we shall reign ON the earth.“

    Auch die Einheitsübersetzung und weitere englische Übersetzungen sagen AUF der Erde, also verwenden viele zuverlässige Bibelübersetzungen direkt diese Worte, und andere Übersetzungen wie die Elberfelder sagen „über die Erde“, was auch nicht zwangsläufig bedeutet, dass das im Himmel sein muss.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Danke Mani für deinen Hinweis, ich habe mir die Verse in der HFA nochmals angesehen, in
    meiner Ausgabe wird in der Fußnote der Gedanke von dir bestätigt und erläutert.
    lg. Matthäus

  • Mani an Sascha u. Matthäus
    April 22, 2013

    Liebe Brüder!

    Die Problematik liegt darin, dass wir uns niemals sicher sein können, welche Bibelübersetzung aber tatsächlich den richtigen Gedanken vermittelt. Beim einen Thema wähle ich diese, beim anderen Thema die andere Übersetzung, je nachdem welche im Moment das, was ich Glauben will, mir besser ins Konzept passt. Das kann dazu führen, dass man sich im Grunde genommen selbst anlügt. Jedenfalls habe ich selbst bei mir dies schon feststellen müssen. Deshalb werde ich immer skeptischer bei meiner Meinungsbildung und weiß heute in Wahrheit eigentlich nicht, was ich in Bezug auf das Thema „leben im Himmel oder auf der Erde“ die richtige Ansicht ist. Tatsache ist nun mal, dass man, auch wenn man alle diesbezüglichen Bibeltexte berücksichtigt, sich nicht sicher sein kann und eine Festlegung für eine Seite auf persönlichem Glaubensverständnis beruht.

    Ich lese zur Zeit das Buch „Kirchengeschichte von Eusebius von Caesarea“. Eusebius lebte im 3./4. Jahrhundert und beschreibt, aufgrund aller ihm vorliegenden schriftlichen Aufzeichnungen aus sehr vielen zusammengetragenen Quellen (Historikern und Schriftstellern der damaligen Zeit), die Zeitperiode von den Tagen Jesu, über die Apostel, die ersten Christen, die Christenverfolgungen bis zu seiner Zeit Anfang des 4. Jahrhunderts. Eusebius Wunsch war es, wahrheitsgetreu der Nachwelt die Entwicklung der christlichen Gemeinden, ihrer Leiter, im Herrschaftsbereich des römischen Reiches zu schildern.

    Ein für mich sehr interessanter Punkt aus seinem Werk ist dabei seine Schilderung über das Auftreten der ersten Meinungsverschiedenheiten und Spaltungen innerhalb der Urchristengemeinden. Ich verstehe seine Ausführungen so, wenn er immer wieder von der wahren ursprünglichen apostolischen Lehre spricht, so, als ob im Laufe

    Einen für unser Thema interessanten Aspekt daraus möchte ich anführen.

  • Mani an Sascha u. Matthäus
    April 22, 2013

    Bin irrtümlich beim Sende-Button angekommen!

    Von vorhin also hier weiter:

    Ein für mich sehr interessanter Punkt aus seinem Werk ist dabei seine Schilderung über das Auftreten der ersten Meinungsverschiedenheiten und Spaltungen innerhalb der Urchristengemeinden. Ich verstehe seine Ausführungen so, wenn er immer wieder von der wahren ursprünglichen apostolischen Lehre spricht, so, als ob ursprünglich die ersten Christengemeinden ein geeintes Verständnis über Glaubensansichten gehabt haben.
    Wenn man seinen Ausführungen Glauben schenken würde, würde es bedeuten, nachdem er es so niedergeschrieben hat, dass der ursprüngliche Glaube darin bestanden hat, dass man nach dem Tod die Rettung und Belohnung darin sah, zu Leben im Himmel mit Christus auferweckt zu werden. Dieser Gedanke geht aus dem Werk des Eusebius deutlich hervor, weil er berichtet, dass auf einmal eine Lehre von jemanden in Umlauf gebracht wurde, der behauptete, dass sich das Leben nicht im Himmel sondern auf der Erde abspielen würde. Dies wurde gemäß der Ansicht der Vertreter der reinen Lehre jedoch sofort als Irrlehre bezeichnet!

    Jetzt weiß ich aber nicht, wie weit man solchen Quellen außerhalb der Bibel Vertrauen schenken darf, doch kann man auch nicht von vorne herein ausschließen, dass in diesen alten Schriftstücken nicht doch auch Wahrheiten gefunden werden könnten.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Hallo Mani!

    Deine Besorgnis über eventuelle kleinere nicht völlig korrekte Übersetzung oder Wiedergabe der Heiligen Schrift ist unbegründet. Wir dürfen davon überzeugt sein das Gott dafür sorgen kann dass jenes was entscheidend ist so erhalten blieb wie er es haben möchte. Es kommt hierbei nicht darauf an ob jedes einzelne Wort 100% richtig übersetzt wurde sondern was vermittelt uns die Abhandlung als Ganzes.

    Ich schreibe seit 2 Monaten für kleinere Zeitungen eine religiöse Kolumne, mein letztes Thema war:
    Ist die Bibel zuverlässig und glaubwürdig? Hier habe ich etwas geforscht und dabei ist mir eine sehr gute Abhandlung unter gekommen, in diesem Artikel ist ein Aspekt enthalten was deine Bedenken zerstreuen kann.
    Vielleicht magst du diesen Artikel dir einmal ansehen: gutenachrichten.org/PDF/GN/gn13ma.pdf

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Was ich noch vergessen habe!
    Ist es von Bedeutung ob Jehova oder Jesus für uns das Leben im Himmel oder auf Erden vorgesehen hat?
    Wenn dir dir Vater offenbart er hat dir ein wunderschönes Haus als Erbe hinterlassen. Würdest du es nur annehmen wenn es in Hawaii steht oder auch wenn es auf einer wunderbaren Alm in den Alpen mit einer traumhaften Bergkulisse steht. Ich denke die Antwort erübrigt sich.

    Wenn du Hebr. 11:16 in verschiedenen Übersetzungen liest dann könntest du vor allem bei der NWÜ den Gedanken hineinlesen das Abraham auf eine Stadt wartet die ZUM Himmel gehört, weil es die ZJ so lehren.
    Ich lasse es offen, für mich sind beide Hoffnungen reizvoll und schön und werde jede wie auch immer sie aussieht dankbar annehmen!

    Lg. Matthäus

  • Mani an Matthäus
    April 22, 2013

    Lieber Matthäus!

    Danke für Deine Antwort. Dem genannten Link bin ich gefolgt und habe den Artikel durchgelesen. Aber es ist nicht so, dass ich an der Glaubwürdigkeit der Bibel zweifel hatte, sondern manchmal bezüglich der unterschiedlichen Übersetzungen beim vergleichenden Studium dem Verzweifeln nahe war.

    Du hast mir geschrieben:

    „Ich lasse es offen, für mich sind beide Hoffnungen reizvoll und schön und werde jede wie auch immer sie aussieht dankbar annehmen!“

    Ja, das hast Du sehr schön formuliert, das ist auch meine Meinung. Zu dieser Ansicht bin ich aber erst in den letzten Wochen gekommen.

    Viel wichtiger wie eine genaue Erkenntnis von Einzelheiten ist ohnehin das Hervorbringen christlicher Eigenschaften.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Sledge Hammer
    April 22, 2013

    Manfred, Deiner Frage möchte ich mich unbedingt anschließen, denn genau diese ist es, die mich derzeit regelrecht umtreibt.

    Meine Verwirrung komplett macht dann noch in diesem Zusammenhang
    Jesaja 65, insbes. die Verse 20-22 (Gute Nachricht):

    „19 Ich selbst will an Jerusalem wieder Freude haben und über mein Volk glücklich sein. Niemand wird mehr weinen und klagen.

    20 Es gibt keine Kinder mehr, die nur ein paar Tage leben, und niemand, der erwachsen ist, wird mitten aus dem Leben gerissen. Wenn jemand mit hundert Jahren stirbt, wird man sagen: ›Er war noch so jung!‹ Selbst der Schwächste und Gebrechlichste wird ein so hohes Alter erreichen.

    21 Sie werden sich Häuser bauen und auch darin wohnen können. Sie werden Weinberge pflanzen und selbst den Ertrag genießen.

    22 Sie sollen nicht bauen und pflanzen und sich lebenslang mühen, nur damit andere den Gewinn davon haben. Alt wie Bäume sollen sie werden, die Menschen in meinem Volk, und den Lohn ihrer Arbeit selbst genießen!“

    Wenn unter der 1.000 Jahrherrschaft Jesu Christi nach einem erfüllten, langen Leben (mindestens 100) also noch gestorben wird, gleichzeitig aber auch versprochen wird, der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei – wissen wir dann, daß im Moment des Todes die Auferstehung im geistigen Leib erfolgt?

    Danke Manfred für die Frage, Danke schon jetzt an alle Antworter.

    Liebe Grüße vom Holzklasse-Sledge, diesesmal bezogen auf das Brett vor’m Kopf.

  • Manfred an Alle
    April 22, 2013

    Liebe Geschwister,

    vor kurzem wurde hier ein Kommentar gepostet, dass es im Internet eine Seite von Gesalbten gibt, die sagen, dass es für alle Gläubigen nur eine Hoffnung gibt und das dies im Himmel sein wird. Leider weiß ich nicht mehr wo genau der Kommentar veröffentlicht wurde. Daher setze ich meinen hier unter meinen vorherigen, denn es passt ja auch hier zum Thema.

    Das es nur eine Hoffnung für Alle gibt, das glaube ich auch. Die Frage wäre nun nur noch, werden wir die Rettung hier auf der Erde erleben oder tatsächlich im Himmel. Ich möchte daraus jetzt keine Streitfrage machen, denn wenn der Tag kommt, ist es mir egal ob ich auf der Erde leben darf oder im Himmel. Ich gehe dahin wo Jesus sagt, dass zukünftig mein Platz sein wird. Euch geht es wahrscheinlich genauso. Man wird schon froh sein, überhaupt gerettet zu werden und wo man dann in der Zukunft leben wird, ist zweitrangig. Jesus sagte zu der Samariterin am Brunnen:

    Joh. 4:23, 24 Elberfelder
    23 Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter.
    24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

    Gott hat uns sein Wort gegeben, damit wir darin lesen und erkennen können, was die Zukunft für uns bereithält. Der Apostel Paulus hat folgendes gesagt:

    1. Kor. 2:1-16 Elberfelder
    1 Und ich, als ich zu euch kam, Brüder, kam nicht, um euch mit Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit das Geheimnis Gottes zu verkündigen.
    2 Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.
    3 Und ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und in vielem Zittern;
    4 und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft,
    5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe.
    6 Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieses Zeitalters, auch nicht der Fürsten dieses Zeitalters, die zunichte werden,
    7 sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott vorherbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit.
    8 Keiner von den Fürsten dieses Zeitalters hat sie erkannt – denn wenn sie sie erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben -,

    9 sondern wie geschrieben steht: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“
    10 Uns aber hat Gott es offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.
    11 Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.
    12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind.
    13 Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten.

    14 Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird.
    15 Der geistliche Mensch dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt.
    16 Denn „wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn unterweisen könnte?“ Wir aber haben Christi Sinn.

    Wir alle hier, die schon seit längerer Zeit Bruderinfo kennen und lieben gelernt haben, haben erkannt wie wichtig es ist eine Beziehung zu Jesus Christus aufzubauen. Dadurch wurde es uns überhaupt erst möglich, die ganzen Fallstricke der WTG zu erkennen. Nur die Bibel ist das Wort Gottes und enthält die Wahrheit. Wie Paulus in den Versen 8-10 geschrieben hat, ist diese Wahrheit vor den Fürsten der Zeitalter verborgen geblieben. Sie konnten sie nicht erkennen.

    Die kath. Kirche lehrt, dass die guten Menschen in den Himmel kommen und die Bösen in die Hölle. Die Zeugen lehren, dass die 144.000 in den Himmel kommen und die große Volksmenge auf die Erde. Wer allerdings den Studien WT genau liest, wird erkennen, dass nur noch der „wahre Weizen (144.000)“ gerettet werden. Damit gibt es auch für die große Volksmenge keine Rettung mehr. Wenn Paulus jedoch davon spricht, dass die Wahrheit vor den Fürsten verborgen bleiben wird, dann müssten beide Erklärungen falsch sein, sonst hätten sie ja doch das Geheimnis Gottes erkannt.

    Heute morgen bin ich beim Lesen der Offenbarung über einen Text gestolpert und diesen möchte ich Euch mitteilen, da aus diesem Text meiner Ansicht nach genau hervorgeht, wo wir in Zukunft leben werden. Vorher möchte ich noch einen anderen Text vorausschicken:

    Off. 12:7-13 Elberfelder
    7 Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel;
    8 und sie bekamen nicht die Übermacht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden.
    9 Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.
    10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen ; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.

    11 Und sie haben ihn überwunden wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod!
    12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat.
    13 Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind geboren hatte.

    Die Verbannung des Teufels und seiner Dämonen erfolgt vor Harmagedon und deshalb werden die Menschen auf der Erde eine große Drangsal erleiden. Ab diesem Hinabwerfen ist dem Satan der Zugang zum „Himmel“ verwehrt. Nun möchte ich den Text zitieren, den ich heute morgen gelesen habe:

    Off. 20:1-3 Elberfelder
    1 Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen, der den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte.
    2 Und er griff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre
    3 und warf ihn in den Abgrund und schloss zu und versiegelte über ihm, damit er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet sind. Nach diesem muss er für kurze Zeit losgelassen werden.

    Off. 20:7-12 Elberfelder
    7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden
    8 und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind,
    den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres.
    9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie.
    10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Worauf ich hinaus will ist dies: Wenn Satan vor Harmagedon der Zugang zum Himmel verwehrt wurde, ist es dann möglich, dass er nach den 1.000 Jahren der Gefangenschaft im Abgrund wieder Zugang zu dem Himmel erhält? Den müsste er nämlich bekommen, wenn er die Heiligen angreifen möchte und diese sich im Himmel befinden.
    Doch wir brauchen hier nicht spekulieren, denn im Vers 7 wird gesagt:
    7… wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden 8 und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind,

    Satan wird also die Nationen auf der Erde verführen. Wenn es jedoch nur eine Hoffnung gibt und diese für uns im Himmel sein soll, dann kann Satan auf der Erde niemanden verführen, weil dort keiner mehr ist. Das auch die Heiligen auf der Erde sein werden, geht aus dem nächsten Text hervor:

    9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie.

    Außerdem wird gesagt, dass Feuer vom Himmel HERAB kam und die Angreifer verschlingen würde. Auch das ist ein ganz klarer Hinweis, dass am Ende der 1.000 Jahre die Menschen hier auf der Erde leben werden und die HEILIGEN werden davon nicht ausgenommen, da diese explizit in diesem Bibeltext genannt sind.

    Auch wenn diese Erkenntnis nicht Rettungs relevant ist, so steht es dennoch in der Bibel und stärkt unseren Glauben, wenn wir Heute die Dinge erkennen dürfen, die den „Fürsten dieser Welt“ verschlossen bleiben. Denn die LK, die ja das neue hellere Licht veröffentlicht hat, tappt weiterhin im Dunkeln, genauso wie es der Paulus geschrieben hat. Ich für meinen Teil freue mich auf eine segensreiche Zukunft hier auf der Erde, allerdings in einem neuen geistigen Leib, so wie es in 1. Korinther Kapitel 15 beschrieben wird.
    Diese Gedanken wollte ich gerne mit Euch teilen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    April 22, 2013

    Lieber Manfred,

    vielen herzlichen Dank für Deine wie immer ausführlichen und biblisch begründeten Kommentar. Es schärft unseren Sinn und stärkt unsere EIGENE Überzeugung, wenn wir uns selbst ein Bild davon machen was die Bibel lehrt und was nicht. Wie wir schon oft festgestellt haben gibt es für den selben Bibetext aber …

    1. unterschiedliche Übersetzungen
    2. versch. Interpretationen

    Den ertsen Punkt kann man nur schwer umgehen, da es eben eine Tatsache ist, dass es keine Originalschriften der Bibel mehr gibt, weder vom AT noch vom NT. In welchem Umfang die heutigen Üersetzungen überhaupt dem Original entsprechen, ist für uns nicht überprüfbar.

    Den zweiten Punkt kann man dahingehend eingrenzen, wenn man sich anschaut welche Passagen der Bibel klar und eindeutig sind und selbst „Laien“ sofort verständlich sind. Zu diesen Bibel-Passagen zähle ich z.B. die Bergpredigt sowie den überwiegenden Teil der Evangelien und der Apostel-Briefe.

    Und genau dieser Teil der Bibel lässt für mich keinen Zweifel daran, dass es für einen „Nachfolger Christi“ KEINE Zukunft hier auf der Erde geben kann. Wenn doch, dann habe ich nicht richtig gelesen und vlt. kann mir jemand die Bibelstelle zeigen, wo gesagt wird, dass man als Christ/Jünger Jesu/Nachfolger Jesu/Getaufter usw. ewig auf der Erde lebt.

    Als CHRIST gibt es gemäß der Bibel keine irdische Hoffnung! Warum?

    Die von Dir zitierten Stellen stammen alle aus der Offenbarung. Die Offenbarung ist ein „Sonderfall“ der gesamten Bibel. Man kann die Offenbarung nicht wörtlich nehmen, weder bei dem Begrif „Erde“ noch bei dem Begriff „1000 Jahre“.

    Wenn man es tun würde, dann müsste man auch davon ausgehen, dass auf der Erde irgenwann „Frösche“ (Offenb. 16:13,14) ausziehen um die „Könige der Erde zu versammlen“.

    Außerdem würde sich Jesus dann von einem Geistwesen in ein „Lamm“ verwandeln (Offenb. 5:8-13).

    Niemand käme auf die Idee das zu behaupten. Aber wo zieht man die Grenze, ob etwas symbolisch oder buchstäblich zu verstehen ist?

    Ich will damit nur folgendes sagen:

    1. Jesus hat nie von einem irdischen Paradies gesprochen

    2. Die 1. Christen kannten keine „Offenbarung“ des Johannes und doch wurde ihnen ein „Bürgerrecht in den HIMMELN“ und ein „geistiger Leib, gemäß dem Christus“ versprochen Phil. 3:20,21. Damit hätten sie eine falsche Hoffnung gehegt und wären von Paulus und den anderen irregeleitet worden.

    3. Die Offenbarung ist hochsymbolisch und nicht wörtlich zu verstehen.

    LG
    Dennis

  • Mark
    April 22, 2013

    Lieber Dennis

    Ich kann mich deinen Ausführungen nur anschliessen – viele Aussagen Jesu und der Apostel bezeugen ausführlich die himmlische Hoffnung der Nachfolger Christi. Da besteht für mich kein Zweifel mehr und ich freue mich, dass auch die Schreiber von BI und einige Kommentatoren hier sich dazu offen bekennen.

    Lieber Manfred,
    könnte es sein, dass der neue geistige Leib, den du ja auch zu kriegen hoffst, keinen Einschränkungen unterliegt was den Aufenthaltsort angeht, also im Himmel/Universum oder Erde?

    Wo immer uns unser himmlischer Vater eine Aufgabe zuweist, da möchte ich meine Gaben einbringen. Aber ich hoffe, diese Aufgaben direkt von Ihm oder seinem Sohn zugeteilt zu bekommen und nicht von angeblichen irdischen Vertretern, die nur ihren eigenen Interessen folgen und ihre Ehre suchen.

    liebe Grüsse, Mark

  • Sascha
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,

    erstmal vielen Dank für eure Ausführungen. Grundsätzlich ist es natürlich richtig, dass es nicht in erster Linie auf unseren zukünftigen Aufenthaltsort ankommt. Aber die Bibel sagt nunmal nur über die Erde, dass sie immer bewohnt sein wird.

    Psa 37:29 „Die Gerechten werden das Land besitzen und werden darin wohnen immerdar.“

    So eine klare Aussage kann ich in der Bibel nicht über den Himmel finden. Und in Römer steht:

    Röm 1:17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin geoffenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben“.

    Die Gerechten sind die Menschen, die durch Glauben gerechtgesprochen sind. Wenn Psalm 37 sagt, dass diese Gerechten auf der Erde leben werden, sehe ich überhaupt keinen Ansatz, dass Menschen in den Himmel kommen sollen. Das Bürgerrecht, von dem Paulus sprach bezieht sich meiner Meinung nach auch nicht auf den späteren Aufenthaltsort, sondern auf die Herkunft des „Neuen Jerusalems“. Da diese Stadt auf die Erde herabkommt, haben wir auch hier wieder eine Erklärung, warum Jesus zu seinen Jüngern sagte, dass sie da sein würden, wo auch er wäre, denn er kommt ja sichtbar zur Erde zurück, gemäß Apg. 1:10+11:

    Apg 1:10 Als sie nach seinem Verschwinden immer noch gespannt zum Himmel aufschauten, da standen auf einmal zwei Männer bei ihnen. Sie waren in leuchtendes Weiß gekleidet. Apg 1:11 „Ihr Männer von Galiläa“, sagten sie, „was steht ihr hier und starrt in den Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird genauso wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel gehen sehen.“

    Der Mensch wurde nur für die Erde geschaffen, und die christliche Neugeburt ist nicht leiblicher, sondern geistiger Natur, und die Umwandlung des Leibes, von der wir im NT lesen bezieht sich nach meiner Meinung nach nur auf die Unverweslichkeit und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands. In Römer 8 steht, dass die ganze Schöpfung darauf wartet, vom Fluch befreit zu werden.

    Röm 8:20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht mit Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat), Röm 8:21 auf Hoffnung, daß auch selbst die Schöpfung freigemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbnisses zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
    Röm 8:22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Röm 8:23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes.“

    Wenn Paulus hier von der Erlösung des Leibes spricht, muss das doch nicht bedeuten, dass wir nicht mehr auf der Erde sein werden. Ich glaube, ein Grund, warum die Menschen so eine Sehnsucht haben, von dieser wunderbaren Erde weggenommen zu werden, liegt darin, dass wir nur die jetzige Erde kennen, und uns doch gar keine Vorstellung davon machen können, wie es sein wird, wenn der „Fluch“ von der Erde genommen wurde. Und wenn in der Bibel steht, dass die Erde für immer bestehen wird, und sie auch immer bewohnt sein wird, dann macht auch der Text aus Offenbarung 5 Sinn, wo es heißt, dass die Könige und Priester AUF der Erde herrschen werden:

    Off 5:9 „Und sie sangen ein neues Lied: Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu brechen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott mit deinem Blut Menschen erkauft aus allen Stämmen und Zungen und Völkern und Nationen Off 5:10 und hast sie für unsren Gott zu einem Königreich und zu Priestern gemacht, und sie werden herrschen AUF Erden.“

    Auch hier kann ich kein Argument für einen himmlischen Aufenthalt erkennen.

    Aber du hast Recht, lieber Dennis: Obwohl unsere Ansichten manchmal sehr weit auseinanderliegen, kommt es vor, dass beide Seiten die gleichen Texte vortragen, um ihre Ansicht zu stützen. Das ist ziemlich paradox, aber es zeigt mir immer wieder, dass es nicht die Erkenntnis ist, die uns rettet, auch nicht das genaue Verständnis sämtlicher Fragen über die Zukunft, sondern das wir durch Glauben gerettet werden, und dass unsere Aufgabe als Christen darin besteht, „unser Licht leuchten zu lassen“, und damit ist die praktizierte Liebe gemeint. Wir werden an der Liebe erkannt, und nicht daran, dass wir zu den gleichen Erkenntnissen gekommen sind, und das gefällt mir außerordentlich gut. Denn wie Paulus sagte, „bläht die Erkenntnis auf“, und wir könnten wieder anfangen, unsere Geschwister in Gruppen oder in „Fraktionen“ einzuteilen. Von diesem Denken möchte ich so weit weg sein, wie es nur geht, und deswegen finde ich es sehr angenehm, hier auf BI auf so eine respektvolle und konstruktive Weise über verschiedene Punkte diskutieren zu können.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Hans
    April 22, 2013

    Hi Manfred, Dennis, Mark und alle,

    da ich letztendlich auch nicht nur in Bezug auf die zugegebenermaßen sehr interessante Frage der „Hoffnung“ unschlüssig bin, frage ich mich selbst:

    Was ist HEUTE für mich und meinen Glauben wichtig?

    Und dazu zitiere ich gerne Manfred:

    ZITAT

    Das es nur eine Hoffnung für Alle gibt, das glaube ich auch. … denn wenn der Tag kommt, ist es mir egal ob ich auf der Erde leben darf oder im Himmel. Ich gehe dahin wo Jesus sagt, dass zukünftig mein Platz sein wird. Euch geht es wahrscheinlich genauso. Man wird schon froh sein, überhaupt gerettet zu werden und wo man dann in der Zukunft leben wird, ist zweitrangig.

    ZITAT ENDE

    LG
    Hans

  • Anna
    April 22, 2013

    Lieber Dennis, lieber Manfred, lieber Hans, liebe Anbeter unseres Vaters,

    es ist schön eure verschiedenen Argumente zu lesen.

    Wie Hans schreibt ist für mich wichtig von Jehova und Jesus für würdig befunden zu werden das Paradies zu erleben.

    Wie und wo auch immer, auf alle Fälle viel schöner als jemals erträumt.

    Psalm 145:19 (Neue Genfer)

    „Er erfüllt das Sehnen und Wünschen derer, die Ehrfurcht vor ihm haben; er hört, wenn sie um Hilfe schreien, und rettet sie.“

    Aus meiner jetzigen Sicht kann ich sagen, dass ich mir schon wünsche auf der Erde zu leben. Weil ich so gerne Sachen auf unserer schönen Welt mache. Auf die Berge steigen, durch die Seen schwimmen, herumradeln und danach gut esse und Wein und Bier trinke.

    Im Himmel würde es mir eher wie dem „Engel Aloisius“ gehen.

    Aber das ist meine Sichtweise als unvollkommener vergänglicher Mensch.

    Lieber Grüße Anna

  • Manfred an Dennis
    April 22, 2013

    Lieber Brd. Dennis,

    Du hast mir 3 Punkte genannt, warum Du nicht glaubst, dass es für einen Christen keine irdische Hoffnung gibt, ich zitiere:
    1. Jesus hat nie von einem irdischen Paradies gesprochen
    2. Die 1. Christen kannten keine “Offenbarung” des Johannes und doch wurde ihnen ein “Bürgerrecht in den HIMMELN” und ein “geistiger Leib, gemäß dem Christus” versprochen Phil. 3:20,21. Damit hätten sie eine falsche Hoffnung gehegt und wären von Paulus und den anderen irregeleitet worden.
    3. Die Offenbarung ist hochsymbolisch und nicht wörtlich zu verstehen.
    – Zitat Ende.

    Zu Punkt 1:
    Ich habe mir alle Bibeltexte aufgerufen, wo es um das “ewige Leben” und das “Paradies” geht und wie Du richtigerweise geschrieben hast, hat Jesus nie von einem irdischen Paradies gesprochen, aber er hat auch nie von einem himmlischen Paradies gesprochen. Es wird nur vom Paradies oder ewiges Leben gesprochen, nicht aber wo das sein wird.

    Zu Punkt 2:
    Auch wenn die ersten Christen noch keine Offenbarung kannten, so gibt es in dem alten Testament einige Textstellen, die exakt das wiedergeben, was auch in der Offenbarung steht. Zwei Beispiele:

    Jes. 65:17 Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen.

    Off. 21:1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

    Hos. 2: 4 Rechtet mit eurer Mutter, rechtet! – denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann -, damit sie ihre Hurerei von ihrem Gesicht entfernt und ihren Ehebruch zwischen ihren Brüsten,
    5 damit ich sie nicht nackt ausziehe und sie hinstelle wie an dem Tag ihrer Geburt und ich sie einer Wüste gleichmache und sie wie dürres Land werden lasse und sie vor Durst sterben lasse.
    6 Auch über ihre Kinder werde ich mich nicht erbarmen, weil sie hurerische Kinder sind.
    7 Denn ihre Mutter hat gehurt; die mit ihnen schwanger ging, hat Schande getrieben. Denn sie sagte: Ich will meinen Liebhabern nachlaufen, die mir mein Brot und mein Wasser geben, meine Wolle und meinen Flachs, mein Öl und mein Getränk.

    Hes. 16: 36 So spricht der Herr, HERR: Weil du deine Scham entblößt und deine Blöße aufgedeckt hast bei deinen Hurereien mit deinen Liebhabern und mit all deinen gräulichen Götzen und wegen des Blutes deiner Söhne, die du ihnen hingegeben hast:
    37 Darum, siehe, werde ich alle deine Liebhaber sammeln, denen du gefielst, und alle, die du geliebt, mit allen, die du gehasst hast. Ich sammle sie von allen Seiten gegen dich und decke deine Blöße vor ihnen auf, so dass sie deine ganze Blöße sehen.
    38 Und ich richte dich nach den Rechtsbestimmungen für Ehebrecherinnen und Blutvergießerinnen und bringe meinen Zorn und Eifer über dich.
    39 Und ich gebe dich in ihre Hand, und sie werden deinen Hurenaltar zerstören und deine Höhen niederreißen und dir deine Kleider ausziehen und deine prächtigen Geschmeide nehmen und dich nackt und bloß liegen lassen.
    40 Und sie werden eine Versammlung gegen dich heraufkommen lassen und dich steinigen und werden dich mit ihren Schwertern niedermetzeln.
    41 Und sie werden deine Häuser mit Feuer verbrennen und Strafgerichte an dir üben vor den Augen vieler Frauen. Und so werde ich dich aufhören lassen, Hure zu sein, und auch Lohn wirst du nicht mehr geben.

    Off. 17: 1 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt,
    2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht.
    3 Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste; und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Lästernamen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.
    4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht;
    5 und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.
    6 Und ich sah die Frau trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung.
    7 Und der Engel sprach zu mir: Warum wundertest du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt und die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.
    8 Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und geht ins Verderben; und die Bewohner der Erde, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich wundern, wenn sie das Tier sehen, dass es war und nicht ist und da sein wird.
    9 Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und es sind sieben Könige:
    10 Die fünf ersten sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kurze Zeit bleiben.
    11 Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben.
    12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Königreich empfangen haben, aber mit dem Tier eine Stunde Macht wie Könige empfangen.
    13 Diese haben einen Sinn und geben ihre Kraft und Macht dem Tier.
    14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind, sind Berufene und Auserwählte und Treue.
    15 Und er spricht zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen;
    16 und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihr Fleisch fressen und sie mit Feuer verbrennen.
    17 Denn Gott hat in ihre Herzen gegeben, seinen Sinn zu tun und in einem Sinn zu handeln und ihr Königreich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes vollendet sein werden.
    18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, welche die Königsherrschaft über die Könige der Erde hat.

    Somit standen auch den ersten Christen schon Textstellen aus der Offenbarung zur Verfügung. Wenn zwar nicht ganz, aber teilweise. Du hast Phil. 3:20 und 21 angeführt, den ich hier aus der NGÜ zitieren möchte:
    20 Wir dagegen sind Bürger des Himmels, und vom Himmel her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn.
    21 Er wird unseren unvollkommenen Körper umwandeln und wird ihn seinem eigenen Körper gleichmachen, der Gottes Herrlichkeit widerspiegelt. Er hat die Macht dazu, genauso, wie er auch die Macht hat, das ganze Universum seiner Herrschaft zu unterstellen.

    Paulus schreibt hier, 20 Wir dagegen sind Bürger des Himmels, (er fühlte sich also damals schon als Bürger des Himmels, obwohl er noch den alten Leib hatte und auf der Erde war) und vom Himmel her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn.
    Auch erwartet er dass der Retter aus dem Himmel zu ihm kommt. Damit meinte er das zweite Kommen, von dem Jesus ja auch immer gesprochen hat. Aber es ist doch ein Unterschied wer wohin geht. Beispiel:
    Wenn ich in Amerika bin und Du in Deutschland. Dann können wir uns gegenseitig besuchen. Wenn ich zu Dir nach Deutschland komme, dann sind wir BEIDE IN DEUTSCHLAND. Kommst Du jedoch zu mir nach Amerika, dann sind wir BEIDE IN AMERIKA. In beiden Fällen wären wir zusammen, jedoch entscheidet wer zu wem kommt, wo wir dann beide sein werden. Jetzt finde ich in der Bibel also viele Texte, dass Jesus zum zweiten Mal wiederkommt und zwar zur Erde. Dazu noch ergänzend:

    Off. 21: 3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

    Hier wird auch gesagt, dass das Zelt Gottes bei den Menschen sein wird und nicht, dass die Menschen zu Gott kommen werden, aber sie werden bei Gott sein, da er auf die Erde kommt.

    In Phil. 3:21 haben wir auch gelesen: wie er auch die Macht hat, das ganze Universum seiner Herrschaft zu unterstellen.

    Wenn das ganze Universum Jesus Christus unterstellt ist, dann ist auch das ganze Universum sein Königreich. Die Erde ist nur ein kleiner Teil des Königreiches, gehört aber dazu und wenn Menschen auf der Erde leben werden, werden sie auch in dem Königreich der Himmel leben, denn alles wird zu diesem Königreich gehören. Genau das sagte Jesus auch im Mustergebet in:

    Mat. 6: 9 Ihr sollt so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, 10 dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.

    Wenn es nur eine Hoffnung gibt und diese wäre tatsächlich im Himmel, wie sollte dann das Reich auf die Erde kommen und der Wille des Vaters dort geschehen, wenn alle geretteten sich im Himmel befinden? Dann wäre die Erde leer und unbewohnt. Wäre es dann nicht völlig unnötig, dass der Wille Gottes auf der Erde geschehen würde, wenn es nur noch ein leerer Planet wäre?

    Zu Punkt 3:
    Ich kenne Deine Ansicht über die Offenbarung, sehe es aber ein bischen anders. Du hast zweifellos Recht damit, dass die Offenbarung hochsymbolisch zu verstehen ist aber nicht alles ist symbolisch. Manches ist auch wortwörtlich so gemeint und deshalb hatte ich auch 1. Kor. 2 angeführt, weil man die Offenbarung, aber auch die ganze Bibel nur durch den Heiligen Geist richtig verstehen kann. Die einleitenden Worte zur Offenbarung lauten:

    Off. 1:1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll; und er hat sie bekanntgemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt,
    2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat
    und alles, was er sah.
    3 Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest, und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe.

    Die Offenbarung ist das Zeugnis Jesu Christi für seine Diener, damit sie wissen was in der Zukunft geschehen wird. Ja, sie ist hochsymbolisch geschrieben und deshalb ist es unbedingt erforderlich Gott um seinen heiligen Geist zu bitten, damit man sie verstehen kann. Dann wird man unterscheiden können zwischen dem was symbolisch gemeint ist und dem was wortwörtlich zu verstehen ist und dann erkennt man die gute Botschaft von Christus.

    Dann noch ein Zitat aus:
    Jes. 65: 21 Sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.
    22 Sie werden nicht bauen und ein anderer bewohnt, sie werden nicht pflanzen, und ein anderer isst. Denn wie die Lebenszeit des Baumes wird die Lebenszeit meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände genießen.
    23 Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Tod werden sie zeugen. Denn sie sind die Nachkommen der Gesegneten des HERRN, und ihre Sprösslinge werden bei ihnen sein.
    24 Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.
    25 Wolf und Lamm werden zusammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Nahrung sein. Man wird nichts Böses und nichts Schlechtes tun auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der HERR.

    Diesen Text auf eine himmlische Hoffnung anzuwenden, macht keinen Sinn und spricht für ein irdisches Paradies. Dies ist meine ganz persönliche Ansicht zu diesem Thema. In Römer 8 heißt es:

    16 Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
    17 Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

    So wie unser Geist mit dem Geist Gottes bezeugt, dass wir Kinder Gottes sind, so sehr weiß ich auch, dass meine Zukunft später hier auf der Erde sein wird. Für mich wird es so sein, ich habe keinerlei Empfindungen zu einem himmlischen Leben, wohl aber dazu einen neuen geistigen Leib zu bekommen. Aber wie ich vorher schon geschrieben habe, ist das Wissen darum wo wir zukünftig leben werden, nicht Rettungs relevant. Von daher können wir unsere beiden Ansichten so stehen lassen und dann nach Harmagedon sehen wer Recht hatte. Falls ich Recht hatte, dann gibst Du mir später auf der Erde ein Becher Wein aus und wenn Du Recht hattest, gebe ich Dir später das aus was man im Himmel so trinkt, ok? 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    April 22, 2013

    Lieber Manfred,

    ok so machen wir’s, obwohl ich mehr Biertrinker bin 😉

    Lg
    Dennis

  • Manfred an Dennis
    April 22, 2013

    Lieber Dennis,

    Das freut mich, das Du da genauso drüber denkst. Ich befürchte allerdings, dass wir uns dann bei mir auf der Erde treffen müssen, damit Du Dein Bier bekommst. 🙂

    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    April 22, 2013

    Guter Einwand 😀 !

    Aber dafür komm ich gerne mal „runter“

  • armes Schaf 2012
    April 22, 2013

    Guten abend ihr lieben,komme gerade vom dienst!ähh arbeit,wenn man das alles so liest ist das schlimmer als der spendomat.

  • Dennis
    April 22, 2013

    Lieber Maximilian,

    auch ich würde noch nicht soweit gehen von einem Geschäftsmodell zu sprechen. Die Betonung liegt auf „noch“, mangels genauerer Infos. Das ganze Finanzgebaren der WTG ist komplett intransparent. Das hat Method und hätte schon längst bereinigt werden können, allein schon um Spekulationen den Boden zu entziehen.

    Noch eine Ergänzung zu den von Dir angeführten Beispielen für finanzielle fragwürdige Aktionen der WTG.

    Jahrelang hab ich in Frankfurt in Hotels übernachtet für den BZK. Am Anfang hab ich in meiner Naivität brav das Hotel auf der Liste von Selters gebucht, mit dem vereinbarten Preis. Irgendwann viel mir auf, dass ich das gleiche Hotel über’s Internet viel billiger buchen kann. Da frag ich mich natürlich ob das eine bewusste Verarsche der WTG ist! Sie erweckt in ihren Briefen, die in den Vers. vorgelesen werden den Eindruck als wären das „Sonderpreise“, die sie zum Wohle der Verkündiger mit den Hoteliers vereinbaren würde. Inzwischen glaube ich dass sie an den Hotel-Verträgen Geld verdient, zu Lasten der einzelnen Verkündiger.

    Wie sind sonst die ständig wiederholten Appelle zu erklären, ja nur die Hotels auf der Selters-Liste zu buchen. Es könnte der WTG doch völlig Schnuppe sein in welches Hotel die Brüder gehen.

    Lg
    Dennis

  • Winston
    April 22, 2013

    Hallo Dennis,

    das ist das moderne travel management. Jeder große Konzern erhält sog. Vorzugspreise (meist höher als ohne Rahmenvereinbarung) und die Zusage, Zimmer zu bestimmten Terminen freizuhalten. Je nach Auslastung bekommt die Firma, dann einen jährliche Sondervergütung 10% oder je nach Umsatz auch mehr zurückerstattet.
    Das führt dann zu so abstrusen Situationen, dass alle Mitarbeiter gezwungen werden nur die Hotels auf einer Liste zu buchen, damit der Bonus am Jahresende möglichst hoch ausfällt. Dass die Hotels, Zimmer gerade in Frankfurt an Wochenenden übers Internet verschleudern müssen, ist auch bekannt.
    Bei Firmen versteh ich das, weil sie ja die Kosten der Hotels sowieso zahlen und an Mengenrabatten interessiert sind, die sie nur erreichen, wenn die Mitarbeiter auch dort buchen.
    Bei Brüdern, denen durch höher vereinbarte Preise der Aufschlag dann an die WTG weitergegeben wird, ist das eine eigentlich ein unerlaubter versteckter Zwangsbeitrag (kick-back). Noch dazu ist die Menge der Hotelbesucher sicher höher als bei den Reisenden Angestellten. Die sind ganz schön clever bei versteckten Gebühren zum Nutzen Ihrer finanziellen Einnahme-Schafe.
    Gruß
    Thomas

  • Maxemilian
    April 22, 2013

    Hallo Dennis,
    diese Erfahrung habe ich auch gemacht, was die Hotels anbelangt.

    Grundsätzlich macht die WTG nur Dinge die ihr Geld einbringen. Und wenn sie jetzt bereit ist einen Fahrzeugflotte zur Verfügung zu stellen für die armen KAs dann nicht um diesen Männer zu Helfen. Jahrzehnte lang hat es sie nicht interessiert wie die KAs zu den Versammlungen kamen.

    Wir hatten einmal einen Kreisaufseher Bruder Bons, schon verstorben, der hatte kein Auto. Er bekam aber auch keine Bahnkarte gestellt. Wenn immer möglich mussten wir ihn von Versammlung zu Versammlung fahren. Unterkunft bei den Brüdern, die auch die Kosten der Verpflegung aufbringe mussten. Ist ja im Prinzip auch heute noch so. Nur das viele Wohnungen haben. Aber auch auf Kosten der Versammlungen. Die WTG legt keinen Cent dazu drauf.

    Und wenn jetzt Fahrzeuge angeschafft werden, dann frage ich warum? Ging doch all die Jahrzehnte Bestens. Die Antwort ist sie sieht hier eine Geldquelle die erschlossen werden muss.
    Das meine ich mit Geschäftsmodell. Die WTG macht alles nur unter dem Gesichtspunkt der Gewinnmaximierung.
    So lange die Essenausgabe auf den Kongressen noch Gewinn abwurf war es dem Sklaven egal ob die vielen freiwilligen Helfer etwas vom Programm mit bekamen.
    Als die Steuerzahlung anfiel, weg damit, die Brüder sollen lieber dem Programm lauschen.
    Bauregionen, ein weiters gutes Geschäftsmodell.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, als die Versammlungen ihre Säle noch in Eigenverantwortung bauen durften waren sie wesentlich billiger zu erstellen.
    Für den Preis, den manche Versammlungen für ihren Saal in Billigbauweisen
    letztlich zahlten, hätte ein Unternehmer vor Ort auch gebaut, wenn nicht sogar billiger.

    Also, ich bleibe dabei, es sind Geschäftsmodelle die ihres Gleichen suchen.

    Liebe Grüße
    Maximilian

  • Michael
    April 22, 2013

    Eine solche Erfahrung bezüglich Bau u. Baumaterial hab ich auch gemacht. Ein Cousin von mir ( kein Z.J. ) war GF in einer Betonfirma,als wir einen Saal bauten, bat ich ihn uns ein Angebot für Beton u.ä. zu machen,das war sehr günstig aber wir durften es nicht annehmen ,sondern auf Anweisung des Reg. Baukom. von der Baywa beziehen….!
    Gruß Michael

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Grundsätzlich wäre ja nichts einzuwenden, den ohne Geld läuft nun mal nichts!
    Das entscheidende ist immer ob es einen ehrlichen Rechenschaftsbericht gibt, ob den spendenden Brüdern und Schwestern die Geldflüsse offen gelegt werden! Gab es je eine Info wohin das Geld von den vielen verkauften Bethelheimen geflossen ist? Also ich habe nichts gehört nur das hierbei riesige Summen die Konten gewechselt haben, alleine Brooklyn sollen jenseits von 1Milliarde Dollar sein!

    Aber auch dazu gäbe es einen biblischen Rat der offensichtlich nicht für die LK gilt, oder gäbe es sonst soviele Fragen oder gar Verdächtigungen? Warum werden die Zahlungen für Gerichtsfälle und Entschädigungen nicht offen zugegeben?

    2.Kor. 8. siehe Verse 19 und 20 !

    1 Nun will ich euch berichten, was Gott in seiner Güte in den Gemeinden der Provinz Mazedonien bewirkt hat.
    2 Die Christen dort haben wegen ihres Glaubens viele Schwierigkeiten standhaft ertragen. Und doch waren sie voller Freude und haben trotz ihrer großen Armut reichlich für andere gegeben. 3 Ich kann bezeugen, dass sie von sich aus gaben, was sie nur konnten, und sogar mehr als das. 4 Sie haben es sogar als ein Vorrecht angesehen, sich an der Hilfe für die Christen in Jerusalem beteiligen zu dürfen. 5 Sie haben sehr viel mehr getan, als wir jemals erwarten konnten, denn sie schenkten sich geradezu selbst, zuerst dem Herrn, danach auch uns. So gehorchten sie Gott. 6 Nach dieser Erfahrung habe ich Titus zugeredet, dass er auch bei euch die Sammlung, mit der er bereits begonnen hat, zum Abschluss bringt.

    10 Nach meiner Meinung kann es nur gut für euch sein, wenn ihr die Sammlung durchführt. Ihr habt sie euch ja vor einem Jahr vorgenommen und auch schon damit begonnen. 11 Nur solltet ihr diesmal die Sache auch tatsächlich zu Ende bringen, damit es nicht bei guten Vorsätzen bleibt. Gebt so viel, wie es euren Möglichkeiten entspricht! 12 Wenn ihr etwas geben wollt, dann wird eure Gabe dankbar angenommen, sei es viel oder wenig – entsprechend dem, was ihr habt. 13 Ihr sollt nicht selbst in Not geraten, weil ihr anderen aus der Not helft. Es geht nur um einen gewissen Ausgleich. 14 Heute habt ihr so viel, dass ihr ihnen helfen könnt. Ein andermal werden sie euch von ihrem Überfluss abgeben, wenn es nötig ist. Das meine ich mit Ausgleich. 15 Erinnert euch daran, was die Heilige Schrift dazu sagt: „Wer viel eingesammelt hatte, der hatte nicht zu viel; und wer nur wenig aufgelesen hatte, dem fehlte nichts.“

    Gewissenhafter Umgang mit Geld

    16 Ich danke Gott, dass er Titus dazu bereitgemacht hat, sich für euch einzusetzen. 17 Er war gleich einverstanden, zu euch zu reisen, ohne dass ich ihn erst lange darum bitten musste. 18 Mit ihm kommt noch ein anderer Bruder, den alle Gemeinden sehr schätzen, weil er die rettende Botschaft verkündet.

    19 Die Gemeinden haben ihn ausdrücklich dazu bestimmt, gemeinsam mit uns das gesammelte Geld nach Jerusalem zu bringen. Das war auch unser Wunsch, damit alles zur Ehre Gottes geschieht. 20 So soll allen Verdächtigungen vorgebeugt werden – es handelt sich immerhin um eine recht hohe Geldsumme. 21 Wir wollen uns nämlich nicht nur Gott, sondern auch den Menschen gegenüber gewissenhaft verhalten.

    22 Zusammen mit den beiden schicken wir noch einen anderen Bruder zu euch. Wir haben ihn bei vielen Gelegenheiten als überaus tatkräftigen und zuverlässigen Christen kennen gelernt. Weil er schon so viel Gutes von euch gehört hat, kommt er besonders gern zu euch. 23 Titus ist mein Freund und Mitarbeiter, die beiden anderen Brüder wurden von den Gemeinden für diese Aufgabe ausgewählt und machen mit ihrem Leben Christus alle Ehre. 24 Nehmt sie deshalb in Liebe auf, und beweist damit vor allen Gemeinden, dass wir euch zu Recht so sehr gelobt haben.

    Lg. Matthäus

  • winston
    April 22, 2013

    Lieber Matthäus,

    dazu das offizielle Statement der WTG auf die Frage der Transparenz ihrer Finanzen.

    „Die Offenlegung von Finanzberichten würde in ungebührlicher
    Weise von der Guten Botschaft ablenken“.

    Das ist ausnahmsweise mal klar und wahr.
    War aber sicherlich anders gemeint, als wir es verstehen.

    Beispiel:
    die Beteiligung an Rüstungsunternehmen laut
    SEC(US Börsenaufsicht):

    RAND CAM Engine Corp.
    gegr. 1986 nicht börsennotiert
    50 % Watchtower Society (ohne Stimmrecht)
    34 % McCann James
    16 % andere Anteilseigner

    Hauptkunde die US Streitkräfte.
    Spezialität: Herstellung von Drohnen.

    Vielleicht ist WTG sogar Abnehmer der Drohnen, damit sie gezielt ihre Brüder mit Kameras durchs Schlafzimmerfenster überwachen können. Wer da beim Masturbieren gefilmt wird, der kriegt sofort Ärger.

    Dann die absonderliche Vermehrung des Immobilienvermögens.
    1. Verkauf von Königreichsälen zum Verkehrswert in guten Lagen
    2. Spendenaufruf für ein neues Grundstück in mittleren Lagen
    3. Neubau eines neuen Saales durch die Brüder mit Material des
    zentralen Einkaufs zu überhöhten Preisen.

    Eine win-win-win Situation, allerdings nur für einen die „WTG“.

    Da können die wirklichen Immobilienfirmen nur von träumen.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Traurig aber wahr – danke für den Zusatz!

    lg. Matthäus

  • Frank und Frei
    April 22, 2013

    genau so ist es ohne Moos nix los und da auf die ein riesenlanger Rattenschwanz an Kindsmissbrauch zukommt geht es eh den Jordan runter

  • Alois
    April 22, 2013

    Lieber Max

    Da ich auch in den Gleichnissen eine neuzeitliche Erfüllung sehe kann ich Dir nur zustimmen, denn in dem „reichen Menschen“ im Gleichnis Jesu meine ich die Organisation oder überhaupt religiöse Organisationen zu erkennen. Denn alle scheffeln sich Vermögen zusammen.

    Luk. 12
    16. Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines gewissen reichen Menschen trug viel ein.
    17. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll.
    18. Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen, und will dahin all mein Gewächs und meine Güter {Eig. mein Gutes} einsammeln;
    19. und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre; ruhe aus, iß, trink, sei fröhlich.
    20. Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?
    21. Also ist der für sich Schätze sammelt, und ist nicht reich in Bezug auf Gott.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Martin@Edelmut
    April 22, 2013

    Lieber Edelmut,
    ich setze meinen Kommentar unter „Dennis“, damit der Block wieder größer wird. Ich meinte eigentlich die Aussage Jesu in Matth.24:46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. +47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. Nicht das Gleichnis von den Talenten. Davon war keine Rede. Wir haben historisch etwas Einmaliges erlebt, die sang und klanglose Übernahme aller Königreichsäle in das Eigentum der WTG, bezw. einem extra gegründeten Unternehmen zur Verwaltung aller Immobilien der WTG. Das alles unter dem Begriff, das Jesus 1919 dem tuvS die Habe übergeben habe, deshalb gehören alle Immobilien dem tuvS.. Dazu gehören auch alle Kongresssäle, Königreichssäle, usw… Ist ja allen bekannt. Nun das neue Licht, veröffentlicht im WT 15.07.2013 besagt, dass Jesus erst anlässlich seines Kommens in der großen Drangsal den Sklaven die Habe übergibt. Die Aneignung aller Immobilien erfolgte also unter dem Aspekt eines Lichtes, das nicht dem wahren biblischen Verständnis entspricht und jetzt mit weitreichenden Veränderungen als neues Licht proklamiert wird. Meine Frage war also, ob ich hier etwas falsch verstanden habe.
    Diente also eine Fehlinterpretation biblischen Verständnisses zur unrechtmäßigen Bereicherung der WTG? Oder benutzte der Himmel „mal wieder falsches Verständnis zur richtigen Zeit“ um Gutes für Gottes Volk zu bewirken? Es geht also wieder um die Frage, welche Folgen haben Veränderungen des „Lichtes“ für JZ, in diesem Fall für die WTG. Aber es ist ja bekannt, Schaden, der durch falsche Interpretationen entstand, ging immer zu Lasten des „Volkes“. Das war schon alles sehr clever und historisch einmalig.
    Martin

  • Alois
    April 22, 2013

    Lieber Martin

    Jesus sagte ja, wer vor ihm kommt, ist ein Dieb und ein Räuber (oder so ähnlich)
    Nach dem neuen Licht kommt Jesus erst noch um die Habe zu übergeben.
    Passt doch irgendwie zu dem Rauben des Besitzes Königreichssaal von den Schafen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Hallo Martin.

    Ich verstehe deine Besorgnis.

    Materielle Dinge, ob Königreichssaal oder andere Wertgegenstände, zähle ich nicht zu Jesus habe, sondern zum ungerechten Reichtum. Würden materielle Dinge zu Jesus Habe zählen, wäre er auch für seine Verwendung verantwortlich. Mach doch einmal einem (Ver-)Hungernden in Indien oder Afrika klar, dass es wichtiger ist, Geld in den Ausbau von Königreichssäle zu stecken als ihm das Leben durch Nahrungsmittel zu retten. Ich kann es nicht!

    Die Übergabe der Bauten an den Sklaven sehe ich eher als eine formal-juristische Maßnahme zur Ausgestaltung einer Körperschaft öffentlichen Rechts an. Die Königreichssäle dienen als Sicherheit für Kredite zur Vorfinanzierung weiterer Bauten.

    Ob der Saal der Versammlung oder Selters gehört, ist zweitrangig. Es wird auf jeden Fall getan, was der Sklave will, und wenn zwei Versammlungen mangels Verkündiger zusammengelegt werden und ein Saal zum Verkauf zur Verfügung steht, werden auch die Brüder, die das Nachsehen haben, den Sklaven für seine weise Entscheidung loben.

    Es ist eben wie unter einer totalitären Regierung und hat nichts mit Jesus Liebe zu tun.

    Wenn nach Harmagedon die Regierung vollständig im Himmel versammelt sein wird, wird sie über alle Dinge, auch materielle Dinge auf der Erde gesetzt werden. Wer auch zu Jesu Mitkönigen zählen mag, sie kommen mit ihren Entscheidungen an ihrem Haupt, unseren König, nicht vorbei. Er ist unser Garant, dass alle Dinge liebevoll und gerecht geregelt werden.

    Deshalb bin ich ganz zuversichtlich

    Ede

  • Turtel an Frank & Frei
    April 22, 2013

    Hallo Frank & Frei,
    ich glaube die WTG sieht das etwas anders,siehe ihre Aussage auf dem jworg Video (letzte Minute) „Jehovas Zeugen organisiert für das Predigen der guten Botschaft“: „Da die neue Welt vor der Tür steht, kann es sein, daß viele dieser schönen Gebäude als Schulungszentren bestehen bleiben.“
    Gruß, Turtle

  • Frank&Frei
    April 22, 2013

    turtle – von dieser Welt bleibt nach Armageddon nichts übrig, nur die Erinnerung an den „Duft“ des Systems, die schließlich auch schwinden wird.

  • turtel an Frank & Frei
    April 22, 2013

    war ja auch ironisch gemeint.

  • Denker
    April 22, 2013

    Hallo liebe Brüder u. Schwestern,
    Auch ich möchte mich mal wieder zu Wort melden. Es ist ja nicht leicht für mich (Frau 100% Organisationstreu).Habe am Wochenende den Wachtturm vom 15.07.2013 gelesen, alle 4 Studienartikel dabei ist mir aufgefallen, das das sogenannte neue Licht was dort behandelt wird mehr Fragen aufwirft als beantwortet.Ich möchte mal 2 Punkte hier herausstellen die mir aufgefallen sind und ihr könnt mir dann mal mitteilen ob ich einen Denkfehler gemacht habe.Im 3. St.-Artikel Absatz 17 schreibt uns der Sklave das Jehova in Begleitung mit Jesus den geistigen Tempel inspiziert um zu schauen wer Tätig ist.So ähnlich wird es auch im 4. St.- Artikel gesagt nur diesmal wird Jesus zu erst genannt.Nun kann ich mich erinnern das in der Bibel uns etwas anderes gesagt wird:Johannes 5:22 aus der GN Auch seine ganze richterliche Macht hat der Vater dem Sohn übergeben; er selbst spricht über niemand das Urteil. Nun kann es ja sein das der Sklave es so nicht verstseht (oder ich nicht. Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren. Das 2. was mir ins Auge gesprungen ist steht auch im 4.St.- Artikel Absatz 19 dort steht das Jesus das Königreich mit den 144000 teilen wird. Ich habe es bis her immer so verstanden das sie mit ihm regieren werden aber nicht das er es mit ihnen teilen muß.Es gibt noch viel mehr was ein so zu denken gibt im Bezug dieser Artikel in diesen WT besonders das Jehova oder auch Jesus, das weis man ja nicht so genau beim Sklaven, fast 100 Jahre gebraucht haben um diese neue Erkenntnis den Sklaven mitzu teilen. Wieder einmal waren die Zeugen fast 100 Jahre im Dunkeln und sind jetzt froh das endlich neues Licht da ist. Ich denke sie werden das neue LIcht schlucken so wie sie vorher das alte geschluckt haben.Ein Ältester hat mir gesagt das ist alles logisch und vernünftigt und er kann es gut nachvollziehen was der Sklave im mitteilt.So ich freue mich auf eure Antworten.
    Euer Denker

  • Frank&Frei
    April 22, 2013

    mit dem Licht ist es wie bei Kaiser’s neue Kleider. Sie reden mit geschwollener Brust und im Hintern voll Frust. Heute hüh, morgen hott – immer im selben Trott. De Fakto gibts nichts Neues, außer dem Bemühen, die klammen Kassen trickreich zu füllen.

  • Anna
    April 22, 2013

    Lieber Denker, liebe Brüder und Schwestern,

    das ist mir auch aufgefallen, diese Anmaßung in diesem Juli-WT, dass Jesus Christus das Königreich mit den 144000 teilen muß.

    Im Abschnitt 9 des Artikels „Wer ist der treue und verständige Sklave“

    ZITAT Setzt sich der treue Sklave aus allen geistgesalbten Christen auf der Erde zusammen? Nein. Tatsache ist: Nicht alle Gesalbten sind daran beteiligt, ihre Glaubensbrüder in der ganzen Welt mit geistiger Speise zu versorgen. Es gibt geistgesalbte Brüder, die in einer Versammlung als Dienstamtgehilfen oder Älteste dienen. Sie lehren im Predigtdienst und in ihrer Versammlung und halten sich loyal an die Anleitung aus der Weltzentrale. Mit dem Austeilen geistiger Speise an die weltweite Bruderschaft haben sie jedoch nichts zu tun. Zu den Gesalbten zählen auch demütige Schwestern, die sich nie zu Lehrern in der Versammlung aufschwingen würden (1. Kor. 11:3; 14:34).ZITAT ENDE

    Mit dem hier verwendeten Wort für die Schwestern AUFSCHWINGEN zeigen sie ja deutlich ihre Gier nach Macht.

    Tja, Jesus Christus wartet wirklich 100 Jahre bis endlich mal Klarheit herrscht wer sein Sklave ist. Eigentlich müßten die Brüder aufschreien. Leider ist es bei mir im Umfeld noch ziemlich ruhig. Allerdings haben wir ihn noch nicht in den Versammlungen in Papierform erhalten. Mal sehen was dann passiert.

    Herzliche Grüße Anna

  • Birds
    April 22, 2013

    Hallo Anna, liebe Brüder und Schwestern

    Das ist leider die Taktik, wenn der Wachturm in den Versammlungen studiert wird, ist schon so viel Gras drüber gewachsen, das es bis dahin schon wieder hingenommen wird. Bei meinem Gespräch mit den „Hirten“ sagte mir einer das ist doch klar, hat er ja immer schon gewusst.Ihm brauch ein normaler Gesalbter nichts sagen. TRAURIG..
    Laut ihm schreiben ja sowieso den WT ein schreibkommitee. Der TUVS schaut nur drüber, ob es mit der derzeitigen Lehrmeinung zusammenpasst. NOCH TRAURIGER..
    Ich hoffe es kommen immer mehr drauf, das die WTG uns nur von Jesus wegziehen will.
    Habe mal das Programm vom Sommer Kongress angesehen, da gehts um Abtrünnige. Hoffe das die da genau die Infos bringen, das Brüder mal zum Nachdenken kommen. Das ganze Proigramm geht auf, was ist Wahrheit ein. Vom neuen Licht ist nicht wirklich was zu lesen. Da sieht man das sie es langsam einfließen lassen. Ich hatte von meiner Firma eine schulung wo es darum geht den Mitarbeitern eine Umstrukturierung beizubringen. Hierbei geht es den MA schnellstens durch diese Resignierphase durch zu bringen. Genau so läuft das hier ab.leider glaubt einem das keiner. Ich bete drum das viele Befreit werden.

    LG
    Die Birds

  • Miri
    April 22, 2013

    Wie passend zu dem Thema Finanzen ist der neue WT Juli 2013 für die Öffentlichkeit. Das Thema lautet „Kann man den Religionen vertrauen?“ Eine Unterthema beschäftigt sich mit Spenden.
    Ein kleiner Auszug:
    Zitat: WIE IST ES BEI JEHOVAS ZEUGEN?
    Jehovas Zeugen treffen sich zu ihren Zusammenkunften im Allgemeinen in eher bescheidenen Gebauden, Konigreichssale genannt.
    Wie werden die Ausgaben gedeckt? Es werden keine Kollektenteller
    herumgereicht oder Spendenaufrufe per Post verschickt.
    Wer seine Wertschatzung fur das biblische
    Programm zeigen mochte, kann unauffallig etwas in
    einen Spendenkasten im Konigreichssaal werfen.
    Auch wenn fur Druck und Versand dieser Zeitschrift
    Kosten anfallen, werden nirgendwo Werbeanzeigen
    oder Spendenaufrufe zu finden sein.
    Wichtig ist die Verbreitung der biblischen Wahrheit.
    Zitat Ende.
    Wäre schön, wenn jeder Zeuge durch die neuerlichen Spendenaufrufe zum Nachdenken kommt, denn eigentlich wird die Öffentlichkeit, die diesen WT lesen ganz klar belogen.

    Liebe Grüße
    Miri

  • Brigitte
    April 22, 2013

    Hallo lieber Matthäus, Edelmuth, Dennis, Lavendel u. Schwestern u. Brüder die es interessiert,

    lest den Link von mir vom 6. April 2013 um 18:57 (Was versteht die Bibel unter porneia?)

    Ich hatte mich mit dem Datenschutz Beauftragten so wie mit dem Sektenbeauftragten u einem Rechtsanwalt in Verbindung gesetzt. In Deutschland bekommt man seine Verkündigerkarte nicht zurück Da die WTG Körperschaft des öffentlichen Rechts ist unterliegt sie genauso wie z.b. katholische Kirche dem Kirchen Recht u. hat daher Ihre eigenen Gesetze.
    Ich schrieb daher nochmals an die Versammlung.
    von dort aus bekam Ich folgenden Brief

    Sehr geehrt…………
    wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom …… an die Versammlung…..welches zuständigkeitshalber an uns weitergeleitet wurde, und bestätigen Ihnen hiermit, dass Ihre Mitgliedschaft in der Religionsgemeinschaft durch Entscheidung des zuständigen Komitees (§ 15 StRG) mit Wirkung zum …… beendet wurde.
    gezeichnet R. Kelsy
    Zweigkomitee (Präsidium)

    Das wollte Ich Euch Liebe Schwestern u. Brüder mitteilen.

    Liebe Grüsse
    Brigitte

  • Dennis
    April 22, 2013

    Liebe Brigitte,

    vielen herzlichen Dank für diese Info. Ich denke auch darüber nach mir den Austritt bestätigen zu lassen.

    Früher oder später wird es in Deutschland und anderen Ländern mit dem K.d.ö.R.-Status eine Art „Kirchensteuer“ für Zeugen geben. Sie werden es nicht so nennen und auch etwas anders ausgestalten als die großen Kirchen, aber ich glaube es wird kommen.

    Dann sollte man wirklich was in der Hand haben, dass man tatsächlich kein Mitglied mehr ist.

    LG
    Dennis

  • schneerose
    April 22, 2013

    ein servus an meine brüder und schwestern!

    in ein paar wochen bekommen wir hohen besuch,- (so hoffen wir)! durch BI haben wir menschen kenne gelernt , die nicht nur die hl. schrift kennen, sondern auch ein gutes edles herz haben, das über alle grenzen geht.

    was ist aus uns schneerosen geworden?
    meiner familie ,insbesonders meiner frau geht es wieder sehr gut. wir sind an einem punkt angelangt , wo alle über vergangenes ( wachtturm leben )lachen können. rel. ist für uns kein thema mehr, niemand spricht mehr darüber. manchmal schaue ich mir „boss“ schneerose einige kommetare an , viele neue kenne ich nicht, nur die „alten hasen“
    ich hätte nie gedacht, dass man 25 jahre wachtturmleben vollständig ablegen kann, nur einige kleine narben sind geblieben, die bei einem „wetterumschwgung“ etwas schmerzen. noch mals ein herzliches dankeschön an BI , ohne dieser seite hätten wir diese schwestern und brüder nicht kennen gelernt.

    die früchte des geistes wünscht
    euch „boss“ schneerose

  • Andre
    April 22, 2013

    Hallo Ihr Schneerosen,

    habe mich total gefreut, von euch zu lesen. Und noch mehr, dass es euch gut geht. So schön, wenn man merkt, dass es Leben nach dem
    WT gibt und das in „neuer“ christlicher Freiheit. Genießt eure Zeit, bewahrt euch euche neu gewonnene Freiheit.

    Ganz liebe Grüße
    Andre

  • Aaron an schneerosen
    April 22, 2013

    Hallo schneerosen,

    bin erleichtert von euch zu hören und vor allem dass es euch gut geht. Habe immer mal wieder BI durchforstet nach Kommentaren von euch. Ich wünsche euch weiterhin eine gute Zeit und einen festen Willen auf dem Weg mit Gott.
    Gruss Aaron

  • Manfred
    April 22, 2013

    Lieber Schneerosen „Boss“,

    auch ich freue mich wieder von Euch zu lesen und vor allem, dass es Euch richtig gut geht. Vielleicht könnt Ihr ja ein bischen schildern, wie Ihr es geschafft habt, wieder Freude zu empfinden. Das könnte für viele andere, die hier in Stille mitlesen eine gute Ermunterung sein.

    Ich wünsche Euch den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes Jesus Christus, dass Euch diese Freude erhalten bleibt.

    Herzliche Grüße
    Manfred

  • Anna
    April 22, 2013

    Liebe Schneerosen, liebe Brüder und Schwestern,

    erst gestern abend habe ich an euch gedacht 🙂 . Weil ich nach der Abend einen Radlausflug am Fluss entlang wo ich wohne, gemacht habe. Und danach habe ich ganz vorzüglich ein Bankhenderl mit Vogerl-/Erdäpfelsalat geschmaust in einem Wirtshaus mit Blick auf jenen Fluss.

    Das tut soooo gut. Und das Herz wird ganz frei. Und dann abends ist ein fast voller Mond aufgegangen und hat alles in ein glitzerndes Licht getaucht.

    Und dann ist mir spontan der 19. Psalm eingefallen, hier aus der Elberfelder von 1905:

    1 Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk. 2 Ein Tag berichtet es dem anderen, und eine Nacht meldet der anderen die Kunde davon. 3 Keine Rede und keine Worte, doch gehört wird ihre Stimme. 4 Ihre Meßschnur geht aus über die ganze Erde, und bis an das Ende des Erdkreises ihre Sprache; er hat der Sonne in ihnen ein Zelt gesetzt. 5 Und sie ist wie ein Bräutigam, der hervortritt aus seinem Gemach; sie freut sich wie ein Held, zu durchlaufen die Bahn. 6 Vom Ende der Himmel ist ihr Ausgang, und ihr Umlauf bis zu ihren Enden; und nichts ist vor ihrer Glut verborgen. 7 Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, erquickend die Seele; das Zeugnis Jehovas ist zuverlässig, macht weise den Einfältigen. 8 Die Vorschriften Jehovas sind richtig, erfreuend das Herz; das Gebot Jehovas ist lauter, erleuchtend die Augen. 9 Die Furcht Jehovas ist rein, bestehend in Ewigkeit. Die Rechte Jehovas sind Wahrheit, sie sind gerecht allesamt; 10 Sie, die köstlicher sind als Gold und viel gediegenes Gold, und süßer als Honig und Honigseim. 11 Auch wird dein Knecht durch sie belehrt; im Beobachten derselben ist großer Lohn. 12 Verirrungen, wer sieht sie ein? Von verborgenen Sünden reinige mich! 13 Auch von übermütigen halte deinen Knecht zurück; laß sie mich nicht beherrschen! Dann bin ich tadellos und bin rein von großer Übertretung14 Laß die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, Jehova, mein Fels und mein Erlöser!“

    Wenn man mal die Ketten der Organisation abgelegt hat (auch wenn man wie ich noch in die Zusammenkünfte geht), dann merken wir dass es kein Leistungsevangelium gibt. Und zur Ehre, die unser Schöpfer doch eh schon hat, können wir nichts hinzufügen. Aber durch unser Verhalten, so wie ihr Schneerosen das ja tut, können wir Gott ehren. Also unser Reden und so wie wir uns bemühen die Früchte des Geistes hervorzubringen. Dann ist es auch leicht das Gebot in 1. Korinther 10:31 zu befolgen

    Ob ihr nun esset oder trinket oder irgend etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.

    Ich denke, das bedeutet nicht, dass wir noch etwas zu der Ehre, die Gott schon besitzt, hinzufügen. Es heißt, dass wir die Ehre Gottes der Welt durch unser Reden, unseren Lebensstil und unser Verhalten zeigen.

    Auch ich habe durch BI viele liebe Brüder und Schwestern kennengelernt und werde mich in den nächsten Wochen mit lieben ein- und ausgeschlossenen Brüdern treffen worauf ich mich schon sehr freue.
    ______________________________________________________

    Und an dich @Akazie: Schön mal wieder hier von dir einen Kommentar zu lesen 🙂 🙂

    Herzliche Grüße an alle, nix wie raus in die Natur.

    Anna

  • schneerose
    April 22, 2013

    schönen guten morgen an alle
    hallo anna

    was soll ich jetzt schreiben, danke, danke für eure lieben kommentare.. in den nächsten tagen werde ich eure anfragen beantworten..
    ich hoffe, anna du bist nicht böse, wenn ich hier deinen besuch bekannt gebe.. ja nicht nur ich , sonder auch andere brüder die hier mitschreiben werden von anna mit noch ein paar brüdern besucht.. wir freuen uns schon sehr auf euch!!

    weiters möchte ich einen alten kommentar von mir zurücknehmen..
    für mich war es damals nicht vereinbar, das hirten in der versammlung und hier gleichzeitig mitwirken. durch vieles nachdenken wurde mir folgendes bewusst..

    es gibt älteste die durch die WTG ernannt wurden..und älteste die durch den hl. geist an hand der bibel ernannt wurden und wirken..
    die letzteren kümmern sich um das verstreute, die sind die wahren hirten, die die habe des herrn hüten..
    ich bin sehr froh, dass es euch gibt, ihr seit sehr mutig..

    im moment kann ich meine gedanken schlecht in worte kleiden, zu viel arbeit machen meine finger schreibmüde

    ich wünsche allen eine schönen familientag
    l.g. schneerose

  • Barbara an Schneerose
    April 22, 2013

    Lieber Boss Schneerose!

    Ich freue mich sehr darüber, von Dir solche schönen Neuigkeiten zu lesen:-)!
    Wie schön, dass es Euch so gut geht!
    Ich habe in letzter Zeit viel an Euch gedacht und mich gefragt, wie es Euch wohl gehen mag.
    Leider fehlte mir der Mut, um Kontakt mit Euch aufzunehmen, ich tue mich grade etwas schwer mit Kontakten zu anderen Menschen.
    Ich freue mich wieder Kommentare von Dir zu lesen!

    Liebe Grüsse,
    Barbara

  • Anna
    April 22, 2013

    Lieber Schneerosenboss mit Familie und liebe Schwestern und Brüdern,

    natürlich bin ich nicht böse (bin relativ selten böse 🙂 ) wenn du meinen Besuch bei dir bekannt gibtst. Allerdings bin ich wirklich kein hoher Besuch sondern freue mich einfach riesig auf meine Brüder im Herzen. Heute hatte ich bestes Wetter in der Gegend um Kufstein herum. Sonst war überall irgendwie die große Trübnis. So dass es ein Sonntag mit viel Wandern war. Wir haben am Abstieg vom Kranzhorn Brennessel gepflückt und haben jetzt feine Spaghetti mit Brennesselsosse verschmaust, Parmesan dazu, einfach köstlich. Und dazu einen guten Rotwein aus dem Burgenland. Was mein Abendessen mit Bruderinfo zu tun hat? Viel!!! Weil Jehova uns auffordert das Leben zu genießen, das heißt die Schönheiten der Natur zu wertschätzen. Und ich durfte die Sonne genießen, Föhn an den Nordalpen.

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • Sascha an Schneerose
    April 22, 2013

    Lieber Bruder Schneerose,

    kurz nachdem ich hier angefangen habe zu schreiben, hast du keine Kommentare mehr veröffentlicht. Deswegen kennen wir uns nicht persönlich, ich habe aber eurer Kommentare gelesen und gerade in der Anfangszeit waren sie für mich auch eine Hilfe, weil ich immer das Gefühl hatte, dass ihr recht objektiv an die „Sache“ herangeht. Dass das nicht immer einfach ist, brauche ich wohl niemandem hier zu sagen, da sitzen wir alle im gleichen Boot. 🙂

    Umso mehr hat es mich gefreut, jetzt mal wieder etwas von euch zu „hören“, und ich wünsche euch für euren Weg auch in Zukunft alles Gute.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Hallo ihr leben Schneerosen!
    Auch von mir einen lieben Gruss und Freude das es euch so gut geht!
    Auch mr geht es inzwischen einigermassen gutund erfreue mich der Freiheit!
    Vielleicht sehen wir uns ja auch zusammen mit dem Glcknerkönig!
    Lg. Matthäus

  • Winston an Bruderinfo
    April 22, 2013

    Lieber Ältester,

    ich beziehe mich auf Deinen Kommentar, den Du Bibi geschrieben hast. Erst einmal bin ich sehr überrascht, dass Du nach 60 Jahren bei ZJ und als noch amtierender Ältester so klar Stellung beziehst, für all jene die ausgetreten oder rausgetreten wurden. Deine Einstellung erinnert mich an einen Ältesten meiner Jugend, der nur nach seinem menschlichen Gewissen gehandelt hat und die biblische Barmherzigkeit im Umgang mit allen Menschen, auch Ausgetretenen und danach Ausgeschlossenen, gelebt hat. Leider ist dieser auch rausgeworfen worden. Schade nur, dass Älteste mit diesen Ansichten nichts ausrichten können in dieser Organisation.
    Das sagen haben die Scharfmacher und Richter, was sie uns schon allein durch ihre Studienliteratur unmissverständlich mitteilen.
    Du findest dort sicherlich viele Aufgaben vor, den Brüdern und Schwestern liebevoll zu helfen, wenn sie in schwierige Situationen kommen, weil sie am tuvS zweifeln. Ich hoffe Du kannst mit Deiner Liebe und Deinem Bibelverstand noch vielen in der Organisation helfen. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Deinem Predigtwerk, armen verblendeten Brüdern und Schwestern die Nächstenliebe und Toleranz, die uns Jesu gelehrt hat zu vermitteln.
    Und dann noch. Laß Dich bloß nicht erwischen, damit es Dir nicht so ergeht wie unserem aufrechten, liebevollen Bruder Raymond Franz.

    Schön, dass es auch unter ZJ solche Menschen noch gibt, das macht mir Hoffnung, dass sich vielleicht mal was ändert, auch im Verhalten meiner ZJ-Familie und meiner ZJ-Freunde.
    Sei herzlichst gegrüßt
    Thomas

  • Tommy
    April 22, 2013

    Das glaube ich allerdings auch, der Geist Gottes leitet nicht in die Irre. Bestenfalls laesst er die Menschen langsam zu einem Schluss kommen. Abereine Fehlleitung faellt aus.
    Tommy

  • Frank&Frei an bibi
    April 22, 2013

    ref: Kommentar von BI an bibi
    lieber Bruder, danke für deinen Appell, dem ich voll zustimme.
    der Brudermord durch Ausschluss ist eine Todsünde der Org.
    sie sät Sturm und wird den „Finger“ Gottes ernten
    so nennt man den stärksten Tornado

  • Frank&Frei an bibi
    April 22, 2013

    du bist organisationstreu, so wie ich es auch viele jahre war.
    es liegt bei dir, dich umzusehen und auch mal dinge zu hinterfragen.
    eine otg, die den anspruch hat vom geist geleitet zu sein, sollte ihre doktrin nicht ändern wie man socken wechselt. gottes geist leitet nicht in die irre. wie kan man jahrzehnte kdör entrüstet ablehen und nunmehr seit 1990 dahinter stehen. ich kannte noch brüder aus 1925 undweiß wie die genarrt wurden – so wie viele andre und ich zu 1975

  • turtel
    April 22, 2013

    Hallo Bibi,
    so wie du habe ich vor kurzem auch noch gedacht, bis ich dann
    u. a. auf die dämonischen Abbildungen in unseren Publikationen aufmerksam wurde. Ich bin den „offiziellen Dienstweg“ gegangen, weil ich wissen wollte, wie ich das mit meinem biblischen Verständnis einordnen soll. Als ich einem Ältesten erklärte, dass ich sowas (Broschüre vom letzten Bezirkskongress) eigentlich wegwerfen müßte, sagte er mir wortwörtlich: „Dann wirf sie halt weg“. Da bist du dann erst mal platt. Auf schriftliche Nachfrage bei Selters bekam ich keine direkte Antwort, Antwort bekamen die Ältesten, die mir das dann mündlich übermittelten, mit der Maßgabe, nicht darüber zu reden. Kurz darauf dann bei „örtlichen Bedürfnissen“ eine dementsprechende Ansprache, wie gefährlich das Internet ist und dass „Sojemand“ nur Gründe sucht die Versammlung zu verlassen.
    So und wenn ich jetzt mit meinen Brüdern, die ich seit Jahrzehnten kenne, über das spreche, was offensichtlich nicht in Odnung ist, kann ich ausgeschlossen werden – dann spricht keiner mehr mit dir. Da merkst du dann erst mal, wie dieses System funktioniert.
    Gruss Turtle

  • Frank&Frei an bibi
    April 22, 2013

    Diktatur des Oligarchats der Wachtturm Apologeten. Es hat keine Zweck, mit denen Dinge zu vertiefen, weil die nur anerkennen, was SIE für richtig halten. Die sind wie LOUIS IVX der Sonnenkönig: Der Staat bin ich.
    sein Enkel wurde nen Kopf kürzer gemacht
    der masonitische Tower hat eh die längste Zeit hionter sich gebracht.
    wenn die Währungen krachen bricht er weg

  • Pit
    April 22, 2013

    2. „dem Satan übergeben“

    wenn man diesen gedanken (aus 1) erst einmal zuende gedacht hat, kann man sich auch mit 2 befassen.

    jeder mensch ist im IRRTUM über gott. jeder.
    denn gott ist dem menschen nicht erschliessbar noch überdenkbar.
    ein wesen, das so gross ist, das es unser universum nicht fassen kann, (er hat es ja geschaffen, also muss er grösser sein), zu verstehen, ist dem menschen nicht möglich.

    wenn wir aber alle im irrtum sind, so ist es ja mit sicherheit gut zu wissen, das wir trotzdem errettet werden, wie paulus ausführt.

    ich weiss, er bezog sich nicht direkt darauf.

  • Pit
    April 22, 2013

    hallo, ihr lieben

    „dem Satan übergeben“
    das ist eine aramäische redewendung, die bedeutet:
    „ihn sich selbst überlassen“
    „im eigenen saft schmoren lassen“
    „im eigenen IRRTUM belassen.“

    siehe Rocco A. Errico Es werde Licht seite 66-68

    teufelsanbeter waren für alttestamentarische juden leute, die sich vor totem stein niederwarfen und diesen um errettung anflehten.
    sie waren in ihren augen „irre“, denn das mussten sie ja sein. toter stein kann garnichts. nur der lebendige gott errettet. (das hat nichts mit einer überirdischen gestalt zu tun, sondern mit dem nicht mehr gesunden menschenverstand.)

    den satansbegriff sollte jeder einmal selbst unter die lupe nehmen.
    dies nur als anregung.

    lg pit

  • Dennis
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,

    auch wenn es nicht unter das Thema passt, hier eine kurze Info bzgl. WTG und Finanzen. Eine inzwischen sehr bekannte Seite (jwleaks.org) veröffentlicht regelmäßig Dokumente, die die WTG gerne unter Verschluss halten würde, wie z.B. Gerichtsunterlagen und Anwaltsschreiben bzgl. Kindesmissbrauch.

    Auf dieser Seite habe ich den neuesten Prüfbericht/Bilanz für die WTBTS of Britain (England) runtergeladen:

    (Original)
    „Investment policy and objectives

    The Memorandum and Articles, give power to invest funds in any lawful manner having full regard to the suitability of the investments, the need for diversification, and to be a socially responsible investor having due consideration to the beliefs of Jehovah’s Witnesses. The objective is to preserve capital and achieve a real return of 4% plus inflation. The portfolio had a positive performance on August 31, 2012 of 3.34%. Given the objective, and because of the necessity to retain a conservative investment strategy we are happy to have achieved a real return above the inflation benchmark of 1.54%. To reduce risk the Portfolio was diversified by currency and asset class. The Trustees continue to see the wisdom in holding to the current strategy favouring portfolio diversification both by asset class and currency exposure, having adequate liquidity and investment quality.“

    (Übersetzung von mir)
    „Anlageziele und-politik

    Die Satzung und Statuten ermöglichen uns Geld in jeder beliebigen, legalen Art und Weise unter voller Wahrung der Eignung der Investitionen und der Notwendigkeit zur Diversifizierung, zu investieren und als ein sozial verantwortlicher Investor, unter gebührender Berücksichtigung der Überzeugungen der Zeugen Jehovas, zu sein. Das Ziel ist es, das Kapital zu erhalten und eine reale Rendite von 4% zuzüglich Inflation zu erreichen. Das Portfolio hatte eine positive Performance zum 31. August 2012 von 3,34%. Angesichts des Ziels, und wegen der Notwendigkeit einer konservative Anlagestrategie sind wir glücklich, dass wir eine reale Rendite über der Inflationsrate von 1,54% erreicht haben. Um das Risiko zu reduzieren wurde das Portfolio um Währungs-und Asset-Klassen diversifiziert. Die Treuhänder (Anmerkung: Brüder im Vorstand der WTBTS) sehen weiterhin die Weisheit darin an der derzeitigen Strategie festzuhalten und die Diversifikation des Portfolios sowohl nach Anlageklasse und das Währungsrisiko fortzuführen und eine ausreichende Liquidität und Investitionensqualität beizubehalten.“

    Hier ein paar Zahlen, die belegen, dass die WTBTS of Britain u.a. als eine Art Kapitalanlagegesellschaft für die IBSA (International Bible Students Association) fungiert. Diese Verbindung zur IBSA wird auch im Prüfbericht angegeben:

    „Dividends received 1,426,477“ (brit. Pfund, 2012) = ca. 1,6 Mio. Euro
    (Dividendenzahlungen)

    „Investment assets outside the UK 52,236,328“ (brit. Pfund, 2012) = ca. 61,1 Mio. Euro
    (Finanzanlagen außerhhalb Englands)

    (Orginal)
    „Following the banking crisis in 2008, the trustees have carried out a review of the stability of assets held with banks and other financial institutions at the year end. They are satisfied that assets are held in institutions with only the highest ratings, and no provisions other than those made in the accounts are required.“

    (Übersetzung von mir)
    „Nach der Bankenkrise im Jahr 2008 haben die Treuhänder eine Überprüfung der Stabilität der Vermögenswerte bei Banken und anderen Finanzinstituten am Ende des Jahres durchgeführt. Sie sind davon überzeugt, dass die Vermögenswerte in Institutionen gehalten werden, die höchste Ratings bekommen, und daher keine anderen Bestimmungen als bereits in den Konten vorgenommen benötigt werden.“

    (Original)
    „Unlisted investments are comprised of various funds and derivatives managed by professional firms and banks. The valuations are based on the external fund managers‘ estimates of the underlying assets of the investment vehicle.“

    (Übersetzung von mir)
    „Nicht börsennotierten Beteiligungen werden von verschiedenen Fonds und Derivate von professionellen Firmen und Banken verwaltet. Die Bewertungen werden auf der Grundlage von Schätzungen externen Fondsmanager der zugrunde liegenden Vermögenswerte im Anlageinstrument vorgenommen.“

    Der Prüfbericht endet mit dem Satz:

    (Original)
    „The trustees are satisfied that they have sufficient liquid funds to run the charity for the foreseeable future.“

    (Übersetzung von mir)
    „Die Treuhänder sind zufrieden, dass sie über ausreichend liquide Mittel verfügen, um die Wohltätigkeit für die absehbare Zukunft fortsetzen zu können.“

    Der gesamte Bericht ist sehr interessant, weil auch zeigt, dass die WTBTS of Britain sozusagen der IBSA die ganze Literatur usw. „verkauft“. Außerdem werden unter dem Dach der WTBTS of Britaion dutzende Fonds gegründet um z.B. in Afrika Versammlungen bzw. Zweigen Geld zur Verfügung zu stellen, dass wiederum mit Zinsen zurück kommt. Auf den ersten Blick tritt für mich diese Institution eigentlich als WT-eigene Bank auf.

    LG
    Dennis

  • Anna
    April 22, 2013

    Lieber Dennis, liebe Brüder und Schwestern,

    vielen Dank für deine Information und Danke für die Mühe der Übersetzung. Und ich finde es passt sehr gut ins Bild. Derzeit gibt es in den Versammlungen Resolutionen über ein Schadenshilfeprogramm (wahr schon im Vorjahr) sowie einen „Flottenfond“ zur Finanzierung der Autos für die reisenden Aufseher.

    Insbesondere für den „Flottenfond“ sind 8,00 EUR pro Verkündiger über die Versammlungen zu entrichten. Für mich läuft dies auf eine Art Mitgliedsbeitrag hinaus. Was also vorher über die Finanzen des Zweigbüros geregelt wurde wird nun nach und nach auf die Versammlungen abgewälzt. Da darf man gespannt sein was als Nächstes kommt damit Geld in die Kassen kommt.

    Herzliche Grüße an alle wünscht Anna

  • Turtle
    April 22, 2013

    Liebe Anna, liebe Brüder und Schwestern,

    bezüglich Spenden ist auf unserer jworg-seite bei
    Hörspiele/Dramen „Mit Eifer Gottes Willen tun“ ein eindeutiger
    Spendenaufruf – wörtlich:“Aber es gibt auch andere, deren Dienst-
    und GELDSPENDEN nicht so ganzherzig sind.“ (1:50 min.)
    Überhaupt ist es sehr interessant wie durch Einschüchterung (Einspielung des Dramas über Jehu, Tötung von Isebel und den Baalsanbetern) versucht wird, eine untätige Schwester zu aktivieren.
    Dazu passend auch das Bild. Zuvor wurde sie noch gefragt, ob sie als Kind Angst vor Harmagedon gehabt hätte, da ihre katholische Schwester argumentiere, dass Jehovas Zeugen mit Angstmacherei predigen würden und genau das wird hier bestätigt.
    LG, Turtle

  • Turtle
    April 22, 2013

    und für was die Spenden benötigt werden, kann man sich in dem
    Videoclip bei „Aktuelles, Jehovas Zeugen planen Umzug der Weltzentrale“ gut vorstellen – kann auch gut als Vorlage für ein
    „Paradiesbild“ dienen. Tut mir leid, wenn ich so sarkastisch bin, aber micht haut das ganze einfach um. Versuche schon seit Wochen
    meinen inneren Frieden wieder zu finden. Das System ist perfekt,
    die emotionale Abhängigkeit enorm. Der erste Gedanke, ich gehe nie wieder in die Versammlung, der zweite, was passiert mit der Familie, den ahnungslosen Brüdern? Ich versuche jetzt aufzuklären, solange wie ich das noch durchhalte. Zum Glück gibt es diese Seite hier – es tut gut die Artikel und auch Kommentare zu lesen. Da merkt man erst mal wie geistig ausgehungert man ist – vielen Dank dafür!

  • Radiant
    April 22, 2013

    Hallo Anna,
    was in der Zukunft in finanzieller Hinsicht kommt, hat das Zweigbüro schon im Vermögensverwaltungsgesetz der ZJ (nachzulesen unter http://www.jehovaszeugen.de/Rechtssammlung) deutlich niedergelegt: In § 7 Abs. 2 heisst es dort: „…Das Zweigkomitee kann weitergehende Maßnahmen der Mittelbeschaffung gemäß Religionsrecht vorsehen…“
    Alles klar? 😉
    LG
    Radiant

  • Orakel Fred
    April 22, 2013

    Hallo Anna, du schreibst, dass das auf eine Art Mitgliedsbeitrag hinausläuft. Sicher richtig, aber ist es nicht egal wie herum man es macht. Die Finanzen vom Zweigbüro kommen ja auch von den Versammlungen. Die Verträge für die Autoflotte sind sicher darauf angelegt Spendengelder zu sparen. Die Aufrufe in den Versammlungen sollen lediglich dazu dienen, noch ein bisschen mehr aus den Verkündigern herauszukitzeln. Die Bekanntmachung zeigt lediglich was die WTG wirklich ist, kein Werkzeug Gottes, sondern ein Konzern, der wie viele andere Konzerne am freien Markt wirtschaften und solide haushalten muss um zu überleben. Zum Glück war ich selten „freigebig“ in meinem Herzen, habe nur wenig Geld bei der WTG zum Fenster rausgeworfen… LG

  • B. an Anna
    April 22, 2013

    Hallo Anna,

    wie wird dieser Betrag eingezogen?

    Anonym oder gibt es eine Namens-Abhakliste? Könnte das eingefordert werden? Innerhalb welchen Zeitraums? Danke schon mal!

    Und ist das einmalig oder jährlich?

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Hallo B.

    Die Beiträge werden über die Versammlungskasse einmal jährlich bezahlt, daher anonym. Damit sich jeder angesprochen und in die Pflicht genommen fühlt, wird darüber per Resolution abgestimmt, obwohl das Ergebnis von vorneherein fest steht. Kinderreiche Familien, arbeitslose Brüder und Pioniere könnten sich diese Beiträge ohnehin nicht leisten. Man hofft, dass wohlhabende Brüder einspringen werden. Allerdings sieht die Bilanz eher erschreckend aus. Ich vermute, dass man bald an die tatsächlichen Grenzen stoßen wird. Ob dann ein offizieller Mitgliedsbeitrag erhoben wird, der wiederum etliche Brüder zum Verlassen der Versammlung veranlassen könnte, bleibt abzuwarten.

    Ede

  • B. an Edelmuth
    April 22, 2013

    ah, danke Ede. Dann kommt man doch noch drumherum wenn es anonym ist… 😉

  • Manfred
    April 22, 2013

    Hallo B.,

    Warum möchtest Du denn drum herum kommen, wenn ich mal fragen darf?

    Liebe Grüsse Manfred

  • an Manfred
    April 22, 2013

    Eine nichtanonyme Zwangsabgabe könnte ich von der Richtigkeit her nicht beurteilen (Stichwort „Eigen-Verantwortung“).

    Ein Kreisaufseher-Paar z. B. hatte sich vor nicht allzu langer Zeit ein äußerst praktisches Auto „gegönnt“, in dem sie auch – zwar etwas beengt – notfalls schlafen könnten und wirklich alles unterkriegen.

    Wenn es von diesen Kreisaufseher-Paaren noch mehr geben sollte (???) die sich mit dieser Idee im Hinterkopf diese Anschaffung geleistet haben sollten – warum müssen sie dann ihr Auto loswerden und zusätzlich Kosten „produzieren“? (Wenn dem so IST, dass sie es loswerden müssten…)

    Aber für eine Gegenansicht deinerseits bin ich offen…

  • Martin
    April 22, 2013

    Ihr Lieben,
    um es offen zu sagen, ich weiß es im Moment noch nicht richtig einzuordnen, weshalb die WTG sich entschlossen hat, Kreisaufseher mit Fahrzeugen auszurüsten. Da gibt es sicherlich eine Menge Hintergründe. So haben nun alle KA´s wahrscheinlich Einheitsfahrzeuge, gleiches Modell, Farben??? Verbrauch einheitlich. Es ist davon auszugehen, dass die Übernahme mit viel Reglementierung der WTG verbunden ist, Fahrtenbuch, Kontrolle, was gehört zur Dienstfahrt, was ist privat. Es gab natürlich nicht unerhebliche Geldflüsse in den verschiedenen Versammlungen und je nach Gegend waren die einen KA`s gesegneter, wie andere. Nun hat die WTG diese Geldflüsse in Ihre Kasse geführt und die KA’s erfreuen sich weiterer Vorrechte seitens der „Mutter“. Sie schenkt ihren Kindern ein Auto, aber kassiert auch die bisherige Gebefreudigkeit der Brüder.

    Bisher fuhren sie ja recht unterschiedliche Fahrzeuge, vom repräsentativen BMW bis zu irgend einem Kleinwagen. Da spielten eine Menge Faktoren eine Rolle. Nun kann natürlich auch niemand mehr sagen, das hier durch diese Geldflüsse gewissermaßen „an der Steuer vorbei gewirtschaftet wird“ und natürlich jeder KA auch frei und unbefangen in eine Versammlung kommen und gehen kann. Jedenfalls bin ich mir sicher, dass diese Maßnahme enorme Hintergründe hat, auch rechtliche, über die natürlich nicht öffentlich gesprochen wird.

    Aber sicherlich können wir durch eine solche Maßnahme nicht gleich auf einen möglichen bevorstehenden Mitgliederbeitrag schließen. Die WTG geht finanziell nicht unter. Auch andere christliche Institutionen sind über Jahrhunderte nicht finanziell untergegangen, solange Gläubige ihre Mittel zur Verfügung stellen, und das sind nun mal 7-8 Mio. Die kurze Sachverhaltsdarstellung durch Dennis zeigte ja auf, da sitzen international Profis und sorgen für sichere Investments.
    Einen schönen Wochenstart wünscht euch allen
    Martin

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Hallo Martin

    Möglicherweise geht es zunächst nur darum, die KAs mit einheitlichen Fahrzeugen auszustatten, damit keine Neidereien entstehen können, was bei KAs eigentlich unmöglich ist. Bei uns sind Polizeiautos auch an ihrer blau/silbernen Farbe und ihrem blauen Blinklicht zu erkennen. In den Staaten haben sie, glaube ich, auch noch einen Sheriff-Stern an der Tür.

    Wie sehe die finanziell Situation der beiden großen Kirchen aus, wenn sie keine Kirchensteuer und staatlichen Zuwendungen mehr bekämen. Bezüglich der ZJ ist das sicherlich alles nur Spekulation. Sicher ist aber, dass die bisherigen Einnahmen aus Kongressen und Spenden nicht mehr so üppig sprudeln und sie zunehmend mehr Geld von ihre Gläubige(r)n haben will.

    Ede

  • waytodawn
    April 22, 2013

    Ein Ältester könnte dazu doch vielleicht Stellung beziehen oder? Was da geplant ist.

    Ich schätze noch tarnt man diesen Beitrag als Spende – ob man von einem regelmäßigem Mitgliederbeitrag je sprechen wird, weiß ich nicht.

    Bei IL wird dies auch ein wenig mitdiskutiert, was die Fahrzeugflotte angeht. Angeblich soll es noch eine Passage des Briefes geben, der nicht vorgelesen wurde bzw der nicht ausgehängt werden soll.

    Kann jemand die Richtigkeit des gesagten bestätigen?

    So wie ich das verstanden habe, wird die Höhe der Spenden bereits anhand der Mitglieder der Versammlung – multipliziert mit Betrag X ausgerechnet und per Resolution verabschiedet.

    Hier der Auszug (@Bruderinfo, falls kein Vollzitat gewünscht ist, bitte diesen Beitrag editieren)

    „Bitte geht in diesem Jahr folgendermaßen vor:
    1. Der Sekretär sollte auf jw.org die Anzahl der zuletzt gemeldeten tätigen Verkündiger für eure Versammlung ermitteln.
    2. In der nächsten Dienstzusammenkunft sollte der Koordinator der Ältestenschaft dafür sorgen, dass dieser Brief vorgelesen wird.
    3. Bitte unterbreitet der Versammlung danach Resolutionen, um über die Spende der Versammlung zur Schadenshilfe und für das Flottenprogramm zu entscheiden. Fasst bitte für jede der Spenden eine separate Resolution. Die Anzahl der Verkündiger multipliziert mit 3 Euro oder 3 Schweizer Franken (Schadenshilfe) beziehungsweise 8 Euro oder 13 Schweizer Franken (Flottenprogramm) ergibt den jeweils empfohlenen Beitrag. Wenn die Ältestenschaft denkt, dass die Versammlung diesen Betrag nicht aufbringen kann, besteht die Möglichkeit, auch eine niedrigere Spende vorzuschlagen, die für die Versammlung tragbar ist. Falls eine Versammlung in der Lage ist, mehr für dieses Programm zu spenden, kann die Spende natürlich auch höher angesetzt werden.
    4. Wir werden euch jedes Jahr im März kurz unterrichten, wie Verkündiger diese Programme unterstützen können.
    5. Nachdem die Versammlung über die Resolutionen entschieden hat, sollte der Kontenführer sie bei den Kontenunterlagen aufbewahren. Leitet eure Spende bitte über die Website jw.org an das Zweigbüro weiter. Unter der Registerkarte Versammlung im Abschnitt Transfer von Geldern/Transaktionen/Weiterzuleitende Spenden und andere Zahlungen findet ihr das Feld Schadenshilfe. Spenden für das Flottenprogramm der reisenden Aufseher werden in das Feld Hilfsprogramm reisende Aufseher (TOAA) eingetragen „

  • Daniel
    April 22, 2013

    An einen Mitgliedsbeitrag bzw. Kirchensteuer glaube ich nicht, da würde mind. 1/3 der Verkündiger gehen. Einen solchen Paradigmenwechsel kann ich mir nicht vorstellen.

    Es wird eher in die Richtung gehen, daß sie sich von den Versammlungen fixe Beträge per Resolution bestätigen lassen und die Ältesten können schauen, wie sie die Beträge hereinbekommen und wenn eine Versammlung zu wenig spendet, wird dies der Kreisaufseher, der ja in einem bezahlten Auto daherkommt, zur Sprache bringen.

    Die ganze Sache läuft eher auf mehr Druck auf die Ä in den Ortsversammlungen hinaus.

  • Radiant an waytodawn
    April 22, 2013

    Hallo waytodawn,

    der von Dir zitierte Text stimmt 100%ig mit dem Wortlaut des Briefes vom 29.03.2013 überein. Anzumerken wäre noch, dass im Postskriptum explizit darauf hingewiesen wird, dass die im PS dargestellte Vorgehensweise nicht vorgelesen werden soll und auch nicht an der Bekanntmachungstafel ausgehängt werden soll (das Wort „nicht“ ist jeweils auch fett gedruckt worden).
    In meiner Versammlung ist in der Ältestenschaft bisher neben diesem Brief nichts Weiteres vom Zweigbüro bzw. der WTG bekanntgemacht worden.
    Sobald ich weitere Infos habe, werde ich sie hier auch gern posten.
    LG
    Radiant

  • M. L Walter
    April 22, 2013

    Hallo Martin
    Die WTG ist 2012 in Kalifornien zu 28.Mill. Dollar verurteilt worden und zu 28 Mill Bus u. Schmerzensgeld verdonnert wg.Kindsmißbrauch .Sie haben alle Prozesse verloren !….. Schau dir den Film an in Bruderdienst an.(Kindsmissbrauch ) Die WTG ist sehr gut im Verschleiern. Wacht doch endlich auf ihr alle, die ihr noch dran klebt weil, ihr nicht von der Org. los kommt!…..Die Spenden gehen für Gerichte u. Anwälte drauf und eure Säle dürft ihr selber bauen und alles müsst ihr selbst bezahlen ,die Org bezahlt keinen Cent für euch .Holt eure Hirne wieder zurück und denkt selbstständig od. sind eure Scheuklappen schon angewachsen ?????
    Gr.Dieter F

  • Manfred an Anna
    April 22, 2013

    Liebe Schw. Anna,

    ich habe die neuen „Firmenwagen“ schon gesehen. Es sollen nicht nur die KA´s welche bekommen, sondern auch die Pioniere. Das sind absolute Ökowagen, mit Null Emissionen, da diese von Ihren Besitzern gezogen werden. 😉

    Nein Spass beiseite, was ich meine sind nicht die Firmenwagen, sondern die neuen Trolleys die es für die Pioniere geben soll, damit sie in Fußgängerzonen auch gleich als Zeugen Jehovas zu erkennen sind. Das ist ein Trolley, auf dem Bücher und Zeitschriften wie in einem Regal aufgestellt sind und oben ist ein großes Plakat mit einem bestimmten Thema, was sich wohl jeweils den Zeitschriften Covern angleichen lässt.

    Ja, sie lassen sich immer was Neues einfallen.

    Liebe Grüße Manfred

  • B. an Manfred
    April 22, 2013

    Scherz oder wahr? Würde man als Pionier gezwungen so einen Trolley zu benutzen? Wenn nicht, ist es okay. Ansonsten: weniger Freiraum für „individuelles“ Predigen (falls das Pflicht würde).

    Man stelle sich die Jünger Jesu mit Trolleys vor. Was benötigt man um Jesus und Buße zu verkünden? Die Menschen daraufhin möglichst bald zu taufen? (2. Korinther 5:20, 1. Petrus 3:21, Apg. 2:38, Apg. 2:41, Apg. 8:12, Apg. 16:33, Apg. 22:16)

  • Manfred an B.
    April 22, 2013

    Hallo,

    nein, das mit den Trolleys ist kein Scherz, da ich Fotos gesehen habe, auf denen sogar unser KA mit rumgelaufen ist. Ansonsten hätte ich das auch nicht geglaubt.

    Schaut Euch die Studienausgabe vom 15.10.2012 an. Da sind diese vorne auf der Titelseite abgebildet. Genauso sehen die auch in Echt aus. In den Großstädten werden die bald zum Alltagsbild in den Fussgängerzonen gehören.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Hallo Manfred.

    Unterschätz die Bedeutung der Literatur nicht. Die Brüder werden in den Versammlungen darauf getrimmt, sie möglichst wirkungsvoll abzugeben. Literatur hat gegenüber einem Verkündiger den Vorteil, dass sie einerseits geduldig ist und andererseits keine Fragen beantworten kann. Du kannst die Wachtturmausgabe kritisieren wie du willst, du kannst sie beschimpfen, ohne dass es jemanden interessiert. Durch die Literatur wird stets der Gedanke des Sklaven verbreitet, der nicht mehr hinterfragt werden kann.

    Ede

  • Anna
    April 22, 2013

    Lieber Bruder Manfred, liebe Brüder und Schwestern,

    hast du denn schon so ein Wägelchen gesehen lieber Manfred? Mir hat ein Bruder Bilder von den neuen Info-Ständen geschickt. Da gibt es einen Sonnenschirm mit „jw-org“, eine Art Theke und Plakate etc. Das werden wohl die Versammlungen dann auch alles kaufen müssen. Bei uns hatten sie bisher für den Info-Stand einen kleinen Tapeziertisch zum Aufstellen. Mal sehen wann es für Verkündiger Krawatten mit „jw.org Emblem“ gibt oder für die Schwestern einen Schal.

    Ach ja, es ist einfach traurig was man mit den Brüdern macht. Allein die Idee den für die Versammlung zu entrichtenden „Flottenbeitrag“ anhand der zuletzt gemeldeten Verkündiger zu entrichten widerspricht jeglicher christlicher Liebe. Unter den Verkündigern sind Kinder/Jugendliche ohne Einkommen, Rentner, Geringverdiener usw.

    Da es in Deutschland, Österreich und der Schweiz ca. 200.000 Verkündiger gibt nimmt die WTG für das Flottenprogramm auf einen Schlag bei 8,00 EUR pro Verkündiger 1.600.000,– EUR ein. Wenn die Autos dann Autos nicht gekauft, sondern geleast werden bleibt doch einiges für anderweitige Geldanlagen übrig.

    Ich denke es ist sehr wichtig gebetsvoll Jehova und Jesus um Anleitung zu bitten unsere Brüder zu trösten bzw. zum Denken anzuregen.

    Herzliche Grüße Anna

  • Winston an Anna Edelmuth und Manfred, sowie alle anderen Kommentatore
    April 22, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,
    die letzten Pläne der WTG deuten auf eine umfangreiche Reorganisation ihres Unternehmens hin. Zum Einen sind es die neuen Geldbeschaffungsmaßnahmen und deren aktive Veranlagung in Swaps und Derivatgeschäften. Zum anderen haben die wahrscheinlich das Thema Corporate Identity sales und Marketing der Scientolgen vor Augen und versuchen es ihnen nachzumachen.
    Ich bin schon mal neugierig, was als nächstes kommt. Wie wärs mit einheitlicher Kleidung für Verkündiger, Pioniere und KA. So was wie Uniformen, um nach außen die Marke zu vertreten ? Natürlich gesponsert von allen, über den günstigen Bezug der durch designten Kleidungsstücke. Vielleicht gibt’s in den Versammlungen bald einen Fanshop, wie bei Fußballvereinen. Die werfen bekannter weise auch viel Gewinn ab. Oder sie kreieren knöchellange Wachtürme mit Ausschnitten für Hände und Kopf, die sich die Verkündiger überstreifen müssen. Die Dienst-Autos fahren dann mit einem Wachturm am Dach durch die Städte und Länder.
    Ich vermute da sind die allseits bekannten McKinseys und Accentures aktiv, um eine neue Branche als Geschäftsfeld zu erschließen.
    Was das mit dem Auftrag der Bibel zu tun nach dem Vorbild Jesus zu leben, wird für mich immer unverständlicher.
    Die Globalisierung der Religionsgemeinschaften, nach bekanntem Muster der international agierenden Wirtschaftsunternehmen oder Scientology, wird durch die WTG zügig umgesetzt.
    Schade um die Idee der ernsten Bibelforscher und all der Spenden-Gelder der Brüder und Schwestern, die die Organisation finanziell unterstützen.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Manfred
    April 22, 2013

    Lieber Thomas,

    Dein Sarkasmus ist klasse. Leider kann man sich einiges davon tatsächlich vorstellen.
    Vielleicht bekommen ja die Firmenwagen eine Folienbeklebung mit Wachturmlogo und jw.org drauf.
    Diese Folien könnten sie bestimmt in Selters Drucken und in der Kfz Werkstatt selbst aufbringen. So predigen die KA sogar wenn sie privat einkaufen gehen.

    Predigdienst immer und überall ohne Verschnaufspause.

    Liebe Grüsse Manfred

  • edelmuth
    April 22, 2013

    » Vielleicht gibt’s in den Versammlungen bald einen Fanshop, wie bei Fußballvereinen. «

    Als Fanclub der acht Herren von der LK mit Bild und Autogramm? Ich weis nicht…?

    In einigen Bereichen gibt es bereits „Fanartikel“. So kann man für den Straßendienst eine Hülle für Literatur beziehen, einen Einsteckkarton für mehrere Zeitschriften, eine Versammlungsmappe für den Kö.-Dienst u.ä. sowie eine Predigtdiensttasche und für die Bibel und die Studienbibel jeweils ein passendes Lederetui mit Reisverschluss. Selbstverständlich gibt es die NWÜ auch mit Goldschnitt in Leder und eigenem Namen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Allerdings wurden diese Dinge bisher von einem Bruder vertrieben. Vielleicht will der Sklave diese Artikel mit einem Wachtturm als Markenzeichen zu Exklusivpreise vertreiben. Gibt es eigentlich den Wachtturm als Aufkleber für das Auto.

    Möglicherweise bekommen die Geschäftsfahrzeuge der KA „Watchtower“ als Nummernschild. Wäre doch ne optimale Werbung, oder Briefmarken mit einem Wachtturm drauf.

    Ede

  • Maxemilian
    April 22, 2013

    Hallo an alle,

    Zu den neuesten Aktivitäten der WTG „Fahrzeugflotte, Versicherung, Spenden für Missionare, Zentraler Einkauf von Toilettenartikel“ u.s.w. hier so meine Überlegungen.

    Es sind handelt sich hier um reine Geldbeschaffungsmaßnahmen.
    Die Brüder in den Versammlungen sind in der Regel begeistert über diese Aktivitäten des Sklaven, wird ihnen doch der Eindruck vermittelt das der Sklave mit den Geldern
    Etwas Gutes bewirkt.
    Die wenigsten schauen da etwas genauer hin um zu sehen das sie nur auf raffinierte Art und Weiße ausgenommen werden.

    All das was die WTG hier als Vorhaben durchführen möchte könnte sie auch von den normalen Spendenaufkommen finanzieren. Tatsächlich wird aber immer, wenn sie etwas Besonderes plant eine zusätzliche Spendenaktion ins Leben gerufen.

    Spenden dann sind das 270.000000 €. Hinzu die Einnahmen von der Literatur, die ja in vielen Ländern an die Verk. verkauft wird. Zuzüglich alle die Spenden, die für besondere Projekte eingehen, Bethelbau, Saalbau Kongresse u.s.w.
    Dazu all die Spenden durch Überschreibung von Nachlässen und Versicherungen. Die Gewinne von Geldanlagen der WT-Gesellschaft. Die Vermögenswerte in Form von Immobilien und Grundstücken incl. Kongresshallen und Königreichsäle, so wie der Erlös durch verkauf solcher Objekte.

    Da ist doch die Frage berechtigt, weshalb t sich die WTG nicht in der Lage sieht Missionaren nach 5 Jahren einen Heimaturlaub zu finanzieren ohne zusätzlichen Spendenaufrufe mit genau errechneten Beträgen?

    Das Geschäftsmodell Versicherungen. Bisher hat jede Versammlung eine eigene „weltliche Feuer – und Gebäudeschutzversicherung“ gehabt. Dafür zahlte die Versammlung jährlich 500 bis 700,-€, je nach dem. Im Falle eines Totalverlustes würde von der Versicherung ein neuer gleichwertiger Saal finanziert und erbaut von einer weltlichen Firma. Die Versammlung hätte keine Belastung, weder finanziell noch arbeitsmäßig.
    Heute zahlt die Versammlung in etwa den Gleichen Betrag als Versicherung an die WTG. Diese übernimmt im Bedarfsfall die Versicherung. Aus den Bestimmungen, die nur den Ältesten bekannt sind geht hervor, dass sie nur für die Materialkosten aufkommt, und auch nur in der Höhe, die die Versammlung nicht selber aufbringen kann.
    Praktisch bedeutet das, wenn die Versammlung einen neuen Saal braucht dann wird er von der Bauregion erstellt, die Versammlung muss natürlich ihren Beitragen, Verpflegung der Bauregionarbeiter u.s.w. mit dazu leisten
    Sie muss versuchen wenigstens einen Teil Materialkosten aufzubringen.
    Das Material wird in der Regel von der Bauregion über die WTG gekauft. Meine Erfahrung zeigt, dass dies mit Gewinn für die WTG geschieht.

    Wenn man dies alles einmal genau hinterfragt, so sieht man hier ein einmaliges Geschäftsmodell der WTG.

    Auch der Zentrale Einkauf von Toiletten- und Reinigungsartikeln nützt der WTG,
    nicht der Versammlung.

    Ähnlich wird es auch mit der Fahrzeugflotte sein. Es sind zwar nur Vermutungen, die ich hier anstelle, aber die Erfahrung zeigte dass sie nicht abwegig sind.

    Stellen wir nur folgende Fragen: Was ist, wenn ein Kreisaufseher sagt, ich benötige kein Fahrzeug von der WTG, meine Familie oder wer auch immer finanziert mir das Fahrzeug was ich gerne hätte, meine kleine Freiheit die ich noch habe.? Wird sein Fahrzeug dann Anteilsmäßig von der WTG auch finanziell unterstützt? Nicht zu erwarten.

    Wer ist der Leasingspartner? Die WTG selber wie bei der Versicherung der Königreichssäle? Oder eine von der WTG ins Leben gerufene Versicherung? Oder eine, an der sie beteiligt ist mit Gewinn?
    Was geschieht mit den Fahrzeugen, die aus dem Vertrag laufen? Werden sie von der WTG mit Gewinn verkauft? Es handelt sich hier mal wieder eindeutig als ein Geschäftsmodell ohne Risiko, das von den Brüdern durch Sonderspenden finanziert wird.

    Was ist mit den Trolleys zur Literaturverteilung? Müssen diese auch von der Versammlung gezahlt werden? Sehr wahrscheinlich.
    Was den Anhang des Briefes an die Ältesten betrifft, der NICHT der Versammlung gezeigt werden sollte, kann ich nur bestätigen, das es darum geht wer noch als Verkündiger zählt.
    Im Mikrofondienst dürfen nur VORBILDLICHE Verk. Eingesetzt werden.
    Vorbildlich ist wer so den Versammlungsdurchschnitt an Stunden erreicht, und das regelmäßig. Es sei den er ist krank und kann nicht mehr machen.
    In dem Anhangschreiben darf jeder als Verkündiger gezählt werden, der in den letzten 6 Mon. wenigstens eine Stunde berichtet hat.

    Ich kann mich da nur den Worten von Thomas anschließen: Schade um die Idee der ernsten Bibelforscher und all der Spenden-Gelder der Brüder und Schwestern, die die Organisation finanziell unterstützen!

    Liebe Grüße
    Maximilian

  • Kyp und das Geschäftsmodell
    April 22, 2013

    Entschuldige Maximilian,

    aber es ist doch paranoid von einem Geschäftsmodell zu sprechen – wer nichts spenden will, spendet eben nichts. Auch hier wird es nicht dazu kommen, dass es mehr Aufrufe als „bitte vergesst auch nicht finanziell zu unterstützen, damit es auch weiter Kongresse und Literatur geben kann, aber es ist eure persönliche Sache, wie ihr das handhaben wollt“ geben wird.

    Von einem Konzern, Gewinn oder einem Geschäftsmodell zu sprechen halte ich für abstrus uns paranoid.

    Grüße

    Kyp

  • edelmuth
    April 22, 2013

    » Was ist, wenn ein Kreisaufseher sagt, ich benötige kein Fahrzeug von der WTG, meine Familie oder wer auch immer finanziert mir das Fahrzeug was ich gerne hätte, meine kleine Freiheit die ich noch habe.? «

    Ausgeschlossen, Max!

    Das wird kein KA, der noch ein Fünkchen Verstand hat, sagen. Wie beim Saalbau ist das Fahrzeug aus Neidgründen verpflichtend vorgegeben. Lediglich die Farbe darfst du dir aussuchen, und wenn du zu erkennen gibst, dass du finanziell so gut gestellt bist, dass du dir dein eigenes Auto leisten könntest, darfst du deine Kohle zur Finanzierung der Fahrzeugflotte in den Spendenkasten werfen.

    Als besonderes „Schmankerl“ werden die abgeschrieben Fahrzeuge als von Selters Scheckheftgepflegt an die Brüder meistbietend versteigert, und niemand ist enttäuscht, wenn er über den Tresen gezogen wurde, weil es ja für einen guten Zweck ist.

    Ede

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Guten Abend Kyp

    Der Sklave verlangt von seinen Gläubigen, ob zu Recht oder zu Unrecht, einen Rechenschaftsbericht über den geleisteten Predigtdienst jedes Verkündigers.

    Wo, verehrter Kyp ist der Rechenschaftsbericht des Sklaven über unsere Spenden und den Verwendungszweck seiner Ausgaben? Wenn der Sklave endlich einmal Auskunft über den Verbleib unseres Geldes geben würde, könnte er damit die Grundlage für Spekulationen entziehen. Solange der Sklave weiterhin in aller Anonymität agiert und uns stets vor vollendete Tatsachen stellt, um uns jegliche Einflussmöglichkeit zu nehmen, dürfen wir spekulieren.

    Traurig ist, wenn sich zum Schluss herausstellt, dass die Spekulanten Recht hatten.

    Ede

  • Martin
    April 22, 2013

    Liebe Mitleser, liebe Brüder.

    Ich zitiere den WT 15.07.2013. Es geht um die Frage: Wann wird dem treuen und verst. Sklaven die Habe übergeben. Zitat-Auszüge:

    Wie und wann setzt Jesus den Sklaven über seine ganze Habe? Um das zu verstehen, müssen wir zweierlei wissen: wann er kommt und was ihm alles gehört.
    16 Wann kommt Jesus? Die Antwort ergibt sich aus dem Kontext. Wenn Jesus in den vorausgehenden Versen von seinem „Kommen“ spricht, ist damit ja die Zeit gemeint, wo er am Ende des gegenwärtigen Systems kommt, um das Urteil zu verkünden und zu vollstrecken * (Mat. 24:30, 42, 44). Somit fällt auch die im Gleichnis vom treuen Sklaven erwähnte „Ankunft“ Jesu — sein „Kommen“ — in die Zeit der großen Drangsal.
    17. Was gehört zur Habe Jesu?
    17 Was gehört alles zu Jesu ganzer Habe? Er hat das Wörtchen „ganz“ nicht eingeschränkt, als ob nur Dinge auf der Erde dazu gehören würden. In Wirklichkeit hat Jesus enorme Autorität im Himmel. Wie er sagte, ist ihm „alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden“ (Mat. 28:18; Eph. 1:20-23). Seine Habe schließt heute das messianische Königreich ein, das ihm seit 1914 gehört und das er mit seinen geistgesalbten Nachfolgern teilen wird (Offb. 11:15).
    „Er wird ihn über seine ganze Habe setzen“: Die Brüder, die den kollektiven Sklaven bilden, nehmen diese Ernennung entgegen, wenn sie im Himmel ihre Belohnung erhalten. Jesus wird seine gewaltige himmlische Autorität mit ihnen wie mit allen übrigen Mitgliedern der 144 000 teilen. +++Zitatende

    Weshalb hebe ich dies hervor?
    Nun wir wissen, dass vor Jahren die Brüder enteignet wurden und alle Königreichssäle ins Eigentum der WTG geführt wurde. Auch damit haben sich JZ dem allgemeinen Kirchensystem angeschlossen. Kirchen „gehören den Kirchen“. Königreichssäle gehören der staatlich anerkannten Religionsgemeinschaft J.Z. Hauptargument der Enteignung war: „Dem Sklaven wurde 1914/1919 die Habe übergeben und ihm gehört alles, auch die irdischen Güter. Jetzt nachdem alles ins Eigentum der WTG übergegangen ist, gibt es neues Licht, das besagt, dass die Habe erst beim Kommen Jesu in der großen Drangsal übergeben wird. Habe ich da etwas falsch verstanden? Dann korrigiert mich bitte. So wurde also mit „altem Licht“ die internationale Liquidität kräftig aufgemischt.

    Nun ist die WTG Hausherrin der Königreichssäle. Natürlich kann sie nun bestimmen, was in Ihren Gebäuden bezüglich Instandhaltung und Art der Reinigung und Verwendung entsprechender Mittel abläuft. Natürlich muss die WTG für Versicherung sorgen, und sie tut dies auf ihre Weise. Hier hat niemand mehr etwas zu sagen. Da gibt es nur ein Vorrecht, nämlich der Weisung des Hausbesitzers demütig zu folgen. So einfach ist das. Nichts gehört mehr den lieben Brüdern vor Ort. Die hatten und haben zwar das Vorrecht, mit ihrer Zeit, Kraft und Mittel zu bauen und zu Spenden, aber Herrin oder Eigentümerin ist die WTG und die hat das Sagen. „Die Habe wurde schon mal vorab in Empfang genommen“. DAFÜR ERHALTEN SCHLIESSLICH ALLE ANDEREN SCHAFE EWIGES LEBEN, wenn Jesus wiederkommt.
    LG
    Martin

  • edelmuth
    April 22, 2013

    » Habe ich da etwas falsch verstanden? Dann korrigiert mich bitte. «

    Gerne Martin.

    Aus dem Gleichnis von den Talenten geschlossen, kann die Habe des Herrn nur darin bestehen, was er seinen Jüngern weitergeben (vererben) konnte. Jesus hatte bei seinem Tod keine materiellen Güter. Seine Jünger wären auch nicht erbberechtigt gewesen, sondern nur seine engsten Verwandten, wie Mutter oder leibliche Brüder.

    Was konnte der Herr seinen Jüngern weitergeben? Es war nicht die Erkenntnis, denn die sollte stückweise durch den heiligen Geist in Zusammenarbeit mit den Jüngern vermittelt werden.

    Jesus konnte seinen Nachfolgern die Möglichkeit, ein Jünger von ihm zu werden und mit ihm als König im Himmel zu regieren, vererben. Diese Möglichkeit sollte durch die Predigttätigkeit im Sinne der Vermehrung der Talente weitergegeben werden.

    Grundsätzlich ist es sicherlich im Hinblick auf die Zeitgeschichte und die sich wandelnde Erkenntnis zu hinterfragen, denn in früheren Zeiten hatte man eine andere Erkenntnis. Einige glaubten an die Trinität. Auch heute wissen wir nicht, ob unserer Glaube der Richtige ist.

    In welchem Sinne könnte dem Sklaven in oder kurz nach der großen Drangsal die gesamte(restliche) Habe übergeben werden? Nach Harmagedon ist ein größeres Predigtwerk als wir es heute kennen zu tun, denn alle die, die aus den Gräbern kommen müssen belehrt und unterwiesen werden, damit sie zur geistigen wie körperlichen Vollkommenheit kommen können.

    Nein, materieller Besitz ist mit der Habe des Herrn nicht gemeint. Was sollten sie auch im Himmel damit. Auch Ruhm und Verehrung können sie für sich nicht beanspruchen, denn alle Ehre gehört ihrem Bräutigam, unserem Herrn und König bzw. Jehova. Niemand kennt die, die zu himmlischem Leben auferweckt sind.

    Werden sie im Himmel einen tollen Job machen können? Ich glaub es nicht, denn sie haben einen 24-Stunden Job am Tag ohne Urlaub und Wochenende. Heiraten werden sie nicht und materielle Dinge gibt es im Himmel auch nicht. Ihre gesamte Freude wird der Erfolg ihres Herrn Jesus sein, während sie ihre Leben für die Menschen auf der Erde opfern.

    Ede

    =========================================================================

    Lieber Edelmut
    und alle die sich mit der Haben des Herrn aus dem GLEICHNISS vom klugen Knecht befassen.
    Es wird auch von euch noch so argumentiert als ob Jesus je zu einer Gruppe von Menshcen gesagt hätte er werde sie zu irgend einer Zeit über seinen Habe setzen. Das ist die Ansicht der WTG um ihren Machtanspruch in jeder Hinsicht zu legimiteren. Wärend sie bis jetzt sagte, diese Habe sei auch der „irdiche Besitz“ Jesu, rückt sie jetzt davon ab. Als Grund wurde von einem Kommentator hier schon einmal die Missbrauchsfäll und Urteile in Australien genannt, um sich als „Sklavenklasse“ besitzlos zu präsenntieren.
    Vieleicht kann der jeneige Kommentarschreiber die Situation in Australien noch einmal verdeutlichen.

    Da Jesus nach Ansicht der meisten Bibelgelehrten mit dem GLEICHNIS nur die Wachsamkeit und Belohnung eines „jeden Nachfolgers“ im Zusammnehang mit seiner Wiederkunft Veranschaulichte, ist für uns die Frage der „Habe“ wer, wann, wie und wo darüber gesetzt wurde einen Scheindebatte.
    Liebe Grüße
    Bruderinfo
    H.P.M

  • Maxemilian
    April 22, 2013

    Lieber Kyp,

    deiner Ansicht, das es paranoid ist von einem „Geschäftsmodel“ WTG zu sprechen kann ich
    nur Widersprechen, und ich weiß wovon ich spreche.
    Alles was die WTG den Brüdern anbietet und es um Geld gehet macht sie ihr Geschäft. Natürlich merken es die meisten Brüder nicht weil sie blind vertrauen und Spenden. Ich weiß nicht ob du meinen Kommentar aufmerksam gelesen hast. Die Beispiele sprechen doch für sich.
    Du scheinst mir doch noch sehr naiv zu sein oder auf diesem Auge blind was dieses Thema angeht. Zu sagen wer nicht spenden will der braucht und tut es nicht, schon mal etwas von Gruppendynamik gehört.
    Wie kommt es das alles was die Versammlungen über die Gesellschaft bezieht oder bucht teuer ist als wenn es auf den freien Markt geschieht.
    v. d. G. organisierte Kongressreisen, Luftmatratzen in den 60er Jahren für Kongressbesucher, Materialien über die Bauregion, Versicherungen für den K.Saal u.s.w.
    Ich möchte hier nicht noch einmal wiederholen was ich schon geschrieben habe. Lies es doch noch einmal und mache dich persönlich schlau.

    Liebe Grüße
    Maximilian

  • Manfred
    April 22, 2013

    Lieber Edelmuth,

    Du hast geschrieben: Nach Harmagedon ist ein größeres Predigtwerk als wir es heute kennen zu tun, denn alle die, die aus den Gräbern kommen müssen belehrt und unterwiesen werden, damit sie zur geistigen wie körperlichen Vollkommenheit kommen können. – Zitat Ende.

    War das sarkastisch gemeint? Denn in der Bibel steht:
    1. Kor. 15:42-45; 42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. 44 Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

    Es braucht keiner die Auferstandenen zur körperlichen Vollkommenheit führen, sie warden direkt so auferweckt.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Hallo Manfred.

    Dein Zitat ist richtig. Aber es betrifft ausschließlich die Gesalbten mit einer Auferstehung mit einem geistigen Leib zu himmlischem Leben.

    Nicht alle Menschen erleben diese Auferstehung zu himmlischem Leben. Wie es eine königliche Regierung im Himmel gibt, gibt es auch ein Volk, das Nutzen aus dieser Regierung zieht.

    (Offenbarung 5:9-10) . . .„Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.. . .

    (Matthäus 6:9-10) . . .Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. 10 Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde.

    (Psalm 37:29) . . .Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen.

    (Jesaja 45:18) . . .Denn dies ist, was Jehova gesprochen hat, der Schöpfer der Himmel, ER, der [wahre] Gott, der Bildner der Erde und der sie gemacht hat, ER, der ihr festen Bestand gab, der sie nicht einfach umsonst erschuf, der sie bildete, damit sie auch bewohnt werde: „Ich bin Jehova, und sonst gibt es keinen.

    Der Vater schuf Adam & Eva aus Fleisch und Blut, damit sie die Erde bewohnen und mit Nachkommen füllen sollten. Es gibt niemanden und nichts, was den Vorsatz des Vaters verhindern kann.

    Es ist doch schön, sich auf ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten auf der Erde freuen zu können, um das Leben bei völliger Gesundheit und unter Gottes vollkommener Regierung auf der Erde genießen zu können. Ich könnte mir das gut vorstellen.

    Ede

  • Michael
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,hier werden Irdische Schätze den Himmlischen vorgezogen, womöglich wurde das himmlische Konto gewaltig „überzogen „und man bekommt keinen Dispo ( Hl. Geist ) mehr….. und dann muss man zwangsläufig auf irdische Güter zurückgreifen ,auf dem Rücken der (Spender )Brüder. Mal sehen wie’s ausgeht. Gruß Michael

  • Frank&Frei
    April 22, 2013

    der Tower hat sich alle Güter angeeignet – Kongress- u. Königreichssäle. Nun kommt die Zeit, wo man ihm ALLES wegnimmt.
    Die Krise der Krisen wird alle enteignen. Freun wir uns drauf denn es geht weiter Richtung Ende

  • Winston an Maximilian und Michael
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,
    nach jedem Saalbau oder den größeren Bauten für Kongreßhallen, wurde stolz verkündet, daß keine einzige Arbeitsstunde bezahlt wurde, weil alle Brüder und Schwestern kostenlos mitgearbeitet haben. Auch die Finanzierung der Grundstücke, Säle wurde immer von Brüdern in Form von Darlehen und Schenkungen getätigt.
    Bei jedem Erdbeben wurde von der Bühne aufgerufen großzügig für die betroffenen Brüder in den Katastrophengebieten zu spenden. Vor Ort aber wurde genau aufgepaßt, dass die Hilfen nur den Zeugen Jehovas und auf keinen Fall bedürftigen Menschen anderer Religionen zukommt.
    Wenn im Bethel was dazugebaut wurde, dann gabs die gleichen Aufrufe.
    Was ich auf keinen Fall nachvollziehen kann ist, wieso in Österreich der Schweiz und in vielen anderen Ländern und New York diese Besitztümer verkauft wurden und dann das Geld dann angeblich angelegt wurde.
    Alle anderen, die genug haben von den Banken, versuchen verzweifelt ihr Vermögen in Immobilien anzulegen und kein vernünftiger Mensch vertraut größere Summen Geld einer Bank für windige Fonds und Derivatgeschäfte an.
    Ich glaube die naiven Ökonomen der WTG haben sich da ebenso wie Banken und Gemeinden vorher bös verspekuliert und benötigen jetzt dringend mehr Geld bzw. versuchen die Verluste durch neue Zockergeschäfte mit Banken wieder reinzuholen oder hoffen, dass sich die Probleme von selbst lösen. Da sind die paar Millionen $ für Missbrauchsfälle ein Klacks dagegen, aber trotzdem schmerzhaft.
    Ich hoffe nur, daß der den Brüdern und Schwestern der Versammlungen enteignete Immobilienbesitz nicht dazu gedient hat die Verluste abzusichern. Welcher noch normal denkende Immobilienbesitzer denkt ernsthaft daran, beste Lagen in New York zu verkaufen, wenn er nicht dazu gezwungen wird ?
    Das erinnert mich an Immobilienskandale der Caritas oder die Geschäftsbasis des roten Kreuzes, die die Leistung ihrer vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter teuer weiterverkaufen.
    Eine Organisation, die einen Orden gründet, nur um gesetzliche Sozialversicherungsbeiträge ihrer Mitarbeiter zu sparen und gleichzeitig alle Sozialgesetze für angemessene Bezahlung bricht, handelt gegen biblische Regeln.
    Kol. 4:4
    Ihr Herren, behandelt eure Sklaven gerecht und anständig. Denkt immer daran, dass ihr denselben Herrn im Himmel habt wie sie.

    Wer sich für den Vollzeitdienst entscheidet bleibt sein Leben lang ein Bettler und kann ohne Unterstützung seiner Familie oder wohlhabender Brüder und Schwestern nicht angemessen leben. Arztrechnungen werden von Brüdern beglichen. Wohnraum kostenlos zur Verfügung gestellt und größere Ausgaben wie Autos, Kleidung, Urlaub großzügig übernommen.
    Alte Vollzeitdiener, die aus dem Bethel entlassen wurden, sind auf barmherzige Hilfe ihrer Brüder oder der Familie angewiesen. Siehe auch die Lebensgeschichte von Raymond Franz.

    Wenn die Gesellschaft jetzt auch noch die Kosten Ihrer hauptamtlichen Ordensmitglieder (wie Dienstwagen , Heimreisen o.ä.) verrechnet, dann haben sie das Geschäftsmodell der Katholiken übernommen. Bischöfe, Pfarrer und Messdiener werden ja auch aus der Kirchensteuer oder Subventionen des Staates bezahlt.

    Was mich immer wundert, wieso der Staat den Auswüchsen aller anerkannten Kirchen, die ja nichts anderes machen als Sozialversicherungsbetrug Lohndumping, ganz abgesehen von den vielen Steuerbefreiungen tatenlos zusieht. Bei der WTG ist es allerdings ein besonders krasser Fall. Viel besser geht es den angestellten Kirchenmitarbeitern. Die sind in der Regel gesetzlich sozialversichert und erhalten ein zwar niedriges aber im Vergleich zu ZJ-Vollzeitdiener geradezu fürstliches Gehalt, dürfen auch nach 40 Stunden nach Hause und haben sogar einen 6 wöchigen bezahlten Urlaubsanspruch.

    1. Kor. 9:9.
    Denn im Gesetz Mose’s steht geschrieben: „Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der da drischt.“ Sorgt Gott für die Ochsen? 10 Oder sagt er’s nicht allerdinge um unsertwillen? Denn es ist ja um unsertwillen geschrieben. Denn der da pflügt, der soll auf Hoffnung pflügen; und der da drischt, der soll auf Hoffnung dreschen, daß er seiner Hoffnung teilhaftig werde.

    11 So wir euch das Geistliche säen, ist’s ein großes Ding, wenn wir euer Leibliches ernten?

    12 So andere dieser Macht an euch teilhaftig sind, warum nicht viel mehr wir? Aber wir haben solche Macht nicht gebraucht, sondern ertragen allerlei, daß wir nicht dem Evangelium Christi ein Hindernis machen. 13 Wisset ihr nicht, daß, die da opfern, essen vom Altar, und die am Altar dienen, vom Altar Genuß haben?

    14 Also hat auch der HERR befohlen, daß, die das Evangelium verkündigen, sollen sich vom Evangelium nähren.

    Kleiner Nachsatz:
    Und nicht als Bettler sich von ihren barmherzigen Brüdern ernähren lassen.
    Wer soziale Gerechtigkeit predigt und sich auf die Bibel beruft, der sollte zuallererst seine Vollzeitmitarbeiter sozial entlohnen und absichern und nicht nach Spendengeldern für die armen Mitarbeiter gieren.
    liebe Grüße
    Thomas

  • M.L.Walter
    April 22, 2013

    Hallo lb. Anna meine Sr. u. mein Schwager waren in Py, haben Deutschland verlassen u. haben sich in Py ein Haus gebaut . Als sie dort ankamen wurde ihnen gesagt, dass sie den Container nicht frei bekommen.Das verschiffen von Deutschland nach Py war schon teuer genug und dann mussten sie noch mal bezahlen. Es nahmen die lieben lieben Brüder vom Bethhel und Br.von der 40km entfernten Vers. in die Hände.Dann hat es den beiden nochmal 3500 DM gekostet!….nur das Geld haben sich die lb. Br. eingesteckt,weil die Br.in Py sehr armseelig rum knausern müssen,u. weil es von der Gesellschaft nichts gibt,- keinen Cent alles müsst ihr selbst bezahlen und müsst euch noch um euer Geld bringen lassen …..Wisst Ihr was ? meine Sr. und mein Schwager haben sich geschämt, für dass was man ihnen angetan hatte.Sie waren sehr Linientreue Zeugen 1000% Zeugen – ja,und man hat ihnen so übel zugesetzt, hat sie verleumdet u. gedemütigt,weil sie einen Ältesten nicht gedeckt haben der Hurerei getrieben hatte.Alle Ältesten wussten dass diese beiden sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, und alle wussten, dass dieser damalige scheinheilige Älteste es mehrmals mit den hübschen Blutjungen PYer Mädchen es offiziell getrieben hatte. Aber man lies ihn im Amt u. er fühlte sich sicher und sagte sogar ,dass er schon im Paradies sei u. er der König darin sei . Einmal schrieb er meiner Sr. eine Sms um sie zu Ängstigen – er sei Faust ,dass solle sie sich gut merken!…Also, seid mir nicht böse liebe Br. der liebe gute hat sie doch nicht mehr alle od ? Aber so wie ich hier sehe ,traut sich keiner was zu sagen,ihr redegt alleum den Brei herum ,ihr seht doch alle dass es in den ganzen Versaml. zum Himmel stinkt ,weil es ganz einfach …….Menschelt und die Wahrheitg ist ,dass die Ältesten sich alles erlauben dürfen und die kl. Schoferl wirft man raus und gibt sie in die Hände des Teufels ,sowie ein Ältester gesagt hat. – Nur schaun wir mal wer das Ziel erreicht meine lieben. Wenn die Rettung über so viele ungerechte und nicht geeignete Ältesten geht dann bin ich lieber für ewig tot.

  • Hans
    April 22, 2013

    Hi Dennis,

    WTBTS = Watchtower BANK and TRUST Society 😉 😉

    LG
    Hans

  • Winston an Hans Radiant, Turtle und Anna
    April 22, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder,

    da sind doch tatsächlich viele smarte Unternehmensberater und Anlage-Profis in die WTG aufgenommen worden, nachdem sie ihren Job verloren haben.
    Ich glaube die bereiten einen Börsengang vor. Namensaktien für die Gesalbten und Ältesten und stimmrechtslose Aktioen für die große Volksmenge. Die agieren wie namhafte Banken vor der Finanzkriese.
    Zuerst kommt das Verscherbeln der wertvollen Immobilien, dann im Rahmen der Anerkennung als Religionsgemeinschaft die profitable Idee „weitergehende Maßnahmen der Mittelbeschaffung gemäß Religionsrecht“ ins Auge zu fassen. Und falls das stimmt, ich kanns nicht glauben, einen Beitrag für die Dienstwagenflotte zu erheben.
    Bei 8 € pro Verkündiger sind das ca. 1,6 Mio im Monat.
    Dafür bekommt man ca. 32.000 Dienstwagen, bei monatlichen Kosten von 500.- €. Das wäre ja mindestens ein Dienstauto für jeden Ältesten und für die oberen Repräsentanten entsprechend tolle Luxusmodelle der premium Hersteller.
    Dazu kommt, dass fast alle Königreichs-Säle eigentlich von den Brüdern und Schwestern finanziert und gebaut wurden. Die Erhaltung und Pflege inklusive, durch freiwilligen Dienst.
    Die gehören jetzt auch zum Anlagevermögen der Religionsgesellschaft.
    Wenn man dann auch noch die Anlagestrategien des Barvermögens insbesondere die von der WTBTS of Britain veröffentlichten Statements liest, wie:
    „Unlisted investments are comprised of various funds and derivatives managed by professional firms and banks. The valuations are based on the external fund managers’ estimates of the underlying assets of the investment vehicle.”
    Das heißt die Zocken auch noch mit Derivaten und Fonds rum, so wie die Banken bis vor kurzer Zeit.
    Vielleicht bekommen sie später den ehrenvollen Titel, Masters of the Universe.
    Oder sie eifern ihrem Bruder Blankfein nach.
    Auszug aus einem Kommentar im Internet http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2009/11/goldman-sachs-chef-banken-verrichten.html:

    „Banken, so Blankfeins Schlussfolgerung, haben einen gesellschaftlichen Zweck und verrichten „Gottes Werk“.

    Goldman Sachs hat im dritten Quartal einen Gewinn von drei Milliarden Dollar verbucht und will mehr als 20 Milliarden Dollar als Boni an ihre „Priester“ zum Jahresende zahlen.

    Coldman Sucks, ich meine Goldman Sachs, und Banken generell erlösen uns nur von dem Übel des Mammon, in dem sie uns das Geld wegnehmen, ich meine die „Sünde“ auf sich nehmen und wir arm wie Kirchenmäuse dadurch in den Himmel kommen. Ja es stimmt, sie erfüllen damit „Gottes Werk“. Wir müssen unsere Einstellung gegenüber den Banken total revidieren und unser ganzes Geld am „Altar“ der Banken opfern. Ihre Bürotürme sehen ja aus wie Kathedralen.“

    Falls der liebe Herr Blankfein mal einen neuen Job braucht, so ist er bei der LK sicher höchst willkommen. Muß sich halt vorher von seinen neuen Kollegen schnell im Pool auf den Bahamas untertauchen lassen und beim nächsten Abendmahl was Essen und mit einem Glaserl Wein auf den neuen Job anstoßen. Vielleicht können Sie für ihn etwas Kaviar aufs Brot schmieren und bei der Auswahl des Rotweins etwas großzügiger sein.

    Wenn man bedenkt, daß alle Vollzeitdiener weder Kranken- noch Rentenversichert sind, dann sind die CEOs der WTG auf gutem Weg, die amerikanische kapitalistische Werte-Orientierung zu implementieren. Kein Geld für Arbeit, aber dafür Geld arbeiten lassen.
    Ich glaube die haben im Rahmen der freundschaftlichen Zusammenarbeit mit den Scientologen, als sie gemeinsam bei der UNO und anderen staatlichen Stellen um ihren Status nach Anerkennung einer Religionsgemeinschaft gekämpft haben viel dazugelernt.
    Und jetzt liebe Brüder und Schwestern
    Mit Eifer Gottes Willen tun” – WTG:”Aber es gibt auch andere, deren Dienst-und GELDSPENDEN nicht so ganzherzig sind.
    Die Einführung einer öffentlichen Kollekte statt des Spendenkastens, würde sicher auch mehr einbringen, als die Aufrufe nach dem Rechnungsbericht in der Dienstversammlung mehr zu spenden.

    Was kommt jetzt noch. Vielleicht Privat-Kindergärten und Privatschulen, damit die armen Kinder nicht mit Weltmenschen-Kindern zusammen sind.

    Oder ein Merger (=Fusion) mit den Scientologen, um Synergie-Effekte zu generieren. Die Literatur der beiden „Kirchen“ und auch deren Illustration ist sich ja sehr ähnlich und könnte zentralisiert oder ausgelagert werden. Die Anwälte der jeweils anderen Kirche haben ja auch erfolgreich und gut zusammengearbeitet und dadurch Kosten gespart.

    Der arme Bruder Charlie Russel, wenn der wüßte was aus seinen ernsten Bibelforschern geworden ist.

    Dazu paßt der folgende Text aus der Bibel:
    Matth. 21:12
    Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen“; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.

    Das ist keine Religion mehr, sondern ein Wirtschaftsunternehmen mit einem tollen Geschäftsmodell.

    liebe Grüße
    Thomas

  • Daniel
    April 22, 2013

    Dein Zitat: „Bei 8 € pro Verkündiger sind das ca. 1,6 Mio im Monat.
    Dafür bekommt man ca. 32.000 Dienstwagen, bei monatlichen Kosten von 500.- €.“

    Geht es nicht um 8 € pro Verkündiger und Jahr?

    Das sind zwar auch 1,6 Mio – aber pro Jahr, dafür bekommt man bei monatlichen Kosten von € 700,– (inkl. Treibstoff), auf ca. 190 Autos.

    Lt. Internetquellen sollen 150 – 160 Autos angeschafft werden.

    Das sind mit dieser Rechnung immer noch ein Gewinn für die WTG von ca. € 300.000,– pro Jahr. Auch nicht schlecht.

  • Winston@Daniel
    April 22, 2013

    Hallo Daniel,

    da hab ich mich um den Faktor 10 verrechnet das sind bei monatlichen Kosten von 500 € nur 3.200 Dienstfahrzeuge. Und ich hab natürlich ein Flottenleasing für Kleinwägen angenommen. Aber sicherlich muß man da für die vielen Autos bei Rückgabe noch eine Restzahlung wg. Dullen und Kratzern rückstellen. Ich bin ursprünglich von 8 € pro Monat ausgegangen. Deine Rechnung stimmt. Besten Dank und Entschuldigung für den Rechenfehler.

    Vielleicht fällt denen noch was ein, wie z.B. die Idee, wie Peer Steinbrück, für Kreisaufseher Redehonorare (2000 € pro besuchter Versammlung + km-Geld und Spesen) oder Coaching (150 € pro Stunde) für schwache Brüder und Schwestern marktüblich in Rechnung zu stellen.
    Kommitee-Sitzungen kann man sicher auch noch kostenpflichtig machen, so wie die Gerichtskosten des Staates. Oder eine Internetumlage für die Wachturm Downloads. Irgendwann mal gibt’s dann auch noch Eintrittskarten für Versammlung und Kongresse und Kursgebühren für Taufanwärter plus Untertauchpauschale.

    Für den Fall, daß mir bei der Kommentierung mein Wiener Zynismus durchgegangen ist, bitte ich alle, die sich durch meine Gedanken beleidigt fühlen vorab um Entschuldigung
    liebe Grüße
    Thomas

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Guten Abend Winston und Daniel

    Außer den 8,- € pro Jahr für die Fahrzeugflott der KA soll auch noch die Gebäudeversicherung für die Kö.-Säle in Höhe von 3,- € pro Jahr und Verkündiger auf die Brüder abgewälzt werden. Aus Kostengründen werden die Versicherungen zentral für alle Kö.Säle geführt (ein Schelm, wer Böses dabei denkt). Um Pionieren und kinderreichen Familien entgegen zu kommen, werden die Zahlungen per Resolution aus der Versammlungskasse geleistet. Im Rechnungsbericht werden dann alle Ausgaben zusammen in einem Monat getätigt, um den Brüdern vor Augen zu führen, wie hoch ihre Ausgaben und gering ihre Spendeneinnahmen sind (ein Schelm, wer Böses dabei denkt).

    Ich vermute aber, dass bei denen der Cent bereits am Rotieren ist, bevor er ausgegeben wird. So oft drehen sie ihn um.

    Ede

  • Anna
    April 22, 2013

    Lieber Bruder Daniel,

    es geht wohl um 8,00 € pro Verkündiger und Jahr. Allerdings, mal sehen wann der LKW-Fond kommt 😉
    Viele Grüße Anna

  • Bibi
    April 22, 2013

    wenn du schon die HP „allesschallundrauch“ anführst, weisst du doch, dass den Rothschilds etc. alles gehört. Und wem die dienen, muss hier nicht weiter erörtert werden. Was meinst du denn, was Lloyd Blankfein mit Gottes Werk verrichten meint!

    Ich habe gerade im Impressum/Wir gelesen, dass hier auch Ausgeschlossene sind. Da ich mich aus Liebe an Jehovas Gebote halte, wird das mein letzter Besuch hier gewesen sein.

    Freundliche Grüsse
    Bibi

  • scylord
    April 22, 2013

    liebe bibi
    des is lobenswert dass du an jehovas gesetzt haltn willst! doch mit ausgeschloßenen keinen umgang zu haben ist kein gottes gesetz sonder menschliches!!
    ich bin noch nicht ausgeschloßen doch für mich persönlich ist jeder der jesus nachfolgen will und die grundlage seines handels und denkens die bibel ist betrachte ich als meinen bruder. wünsch di ne gute n8 und gottes segen

  • edelmuth
    April 22, 2013

    Guten Abend Bibi

    Kannst ja mit mir reden. Ich bin seit vielen Jahrzehnten immer noch eingeschlossen.

    (Johannes 9:22) . . .Dies sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden fürchteten, denn die Juden waren bereits übereingekommen, daß, wenn ihn jemand als Christus bekenne, er aus der Synagoge ausgeschlossen werden solle.

    (Lukas 6:22) . . .Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen. . .

    Wenn du mir sagen könntest, was diese Menschen unbiblisches reden, dann könnte ich dich verstehen. Fragst du die Hausbewohner im Dienst, von denen du weist, dass sie deinen Glauben nicht teilen, ob sie ehemalige Zeugen Jehovas sind? Ist es nicht besser um der Wahrheit Willen von der Versammlung als von der Rettung ausgeschlossen zu sein?

    Sag, hast du wirklich einen Grund, außer, dass der Sklave es sagt, mit diesen Menschen nicht reden?

    Ede

  • Bibi
    April 22, 2013

    @edelmuth

    ich habe mich dazu entschieden, noch eine Antwort zu geben. Du schreibst, du bist eingeschlossen. Jehova zwingt keinen, ihm zu dienen ER liebt einen fröhlichen Geber. Jehova hat uns einen freien Willen gegeben. Deswegen verstehe ich nicht, warum ich hier teilweise so widerwillige Kommentare lese. Wenn einige von euch unglücklich sind, ein Zeuge Jehovas zu sein, warum geht ihr dann nicht einfach weg. Mit dem Herzen übt man Glauben.

    Aus Gottes Wort geht klar hervor, keinen Kontakt mit Ausgeschlossenen etc. zu haben. Röm. 16:17; 2. Joh. 9-11. 1. Kor. 5:11, 13. Und dieser Rat von Jehova kommt aus seiner Liebe heraus.

    Der treue und verständige Sklave ist von Jehova eingesetzt. Und was die Gesalbten sagen, sagt uns eigentlich Jehova Gott. Ich folge keinem Menschen, sondern ich vertraue ganz allein auf Gott.

    Und nun verlasse ich wirklich dieses Forum, nichts für ungut, aber ich werde dem Satan keinen Raum geben denn ich betrachte das hier für mich als eine Gefahr.

    Ich wünsche euch allen, die ihr Jehova von Herzen liebt, bis zum Ende auszuharren.

    Freundliche Grüsse
    Bibi

  • Bruderinfo
    April 22, 2013

    Liebe Schwester Bibi,
    ich bin schon über 60 Jahre ein Zeuge Jehovas und stehe der Versammlung als Ältester vor. Solche Kommentare wie du sie schreibst, schmerzen mich sehr.
    Ja sie tun mir in der Seele weh und ich schäme mich vor Jehova solche Brüder der Lieblosigkeit mit produziert zu haben.

    Im Grunde ist die Lieblosigkeit die am Ende der Tage immer mehr ans Tageslicht tritt, die Lieblosigkeit der Brüder und Schwestern gemeint, die erkalten wird,
    sowie deine Aussage. Du schlägst im Geiste deine Brüder und Schwestern in dem du Sie als von Satan kommend bezeichnest. Wie schrecklich.

    Weißt du nicht das dies dein Leben kosten kann gemäß den Schriften? In dem Maße wie du deine Brüder verurteilst und richtest in dem Maße wird dich Jehova
    richten und verurteilen. Hast du nie die Geschichte mit dem barmherzigen Samariter gelesen?
    Hier nochmal zu deiner Erinnerung:
    Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: „Wer ist denn mein Nächster?“ 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.
    31 Es begab sich aber ungefähr, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber. 33 Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, 34 ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goß darein Öl und Wein und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein. 35 Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.
    36 Welcher dünkt dich, der unter diesen Dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihn tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen! (Johannes 13.17)
    Auch dieser Mensch wollte das ewige Leben erreichen, so wie du. Er dachte alles getan zu haben nur das größte der Gebote,- die Liebe wendete er nicht in seinem Leben an.

    Auch verurteilst du deine ehemaligen Brüder wenn du sie nicht beachtest, da du nicht weißt warum sie von der Versammlung wegbleiben oder warum ihnen die Gemeinschaft entzogen wurde. In diesen Fällen folgst du nicht dem Gebot Christi, der Barmherzigkeit und Liebe, sondern dem Menschengebot. Auch kopierst du Bibelstellen aus der Bibliothek heraus und hast sie in Wirklichkeit nie zu Ende gelesen und überprüft..wie: Röm. 16:17; 2. Joh. 9-11. 1. Kor. 5:11, 13…
    Na dann lesen wir doch einmal gemeinsam nach was dort steht.
    Römer 16:17+18(der immer gerne unterschlagen wird): Ich ermahne euch aber, Brüder, daß ihr achthabet auf die, welche Zwiespalt und Ärgernis anrichten, entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und wendet euch von ihnen ab. 18 Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauche, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.
    -Nun was wird hier oft nicht aufgeführt? Eben entgegen der Lehre Christi und die nicht IHM dienen sondern Menschen! Liebe Schwester Bibi einfach einmal selbst die Bibel benutzen und so handeln wie die Beröer und prüfen ob sich die Dinge, die wir im WT lesen sich auch wirklich so verhalten…
    2.Johannes 9-11(schon ab Vers 6…da dies den eigentlichen Beweggrund zeigt)…..:
    Und dies ist die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, dass ihr darin wandeln sollt.
    7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen2, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.
    8 Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt!
    9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.
    10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht!
    11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.
    Liebe Schwester Bibi, was hast du nun hier gelesen? Um was geht es? Ja es geht in erster Linie um die Liebe. Diese zu bewahren. Wie macht man das? In dem man in der Lehre Christi bleibt. Dort steht nicht In der Lehre der Gesellschaft oder der Lehre des WT. Nein in der Lehre Christi und wer diese Lehre Christi nicht bringt…diesen nicht zu Grüßen. Wir nannten uns früher Bibelforscher. Davon sind die meißten Brüder sehr sehr weit entfernt. Es ist nicht richtig das Wort Gottes zu seinen Lehren zu verdrehen. So nun zu deinem letzten Vers: 1. Kor. 5:11, 13….:
    Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben;
    10nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen.
    11Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen.
    Liebe Schwester Bibi was steht hier genau? Paulus empfiehlt hier keinen Umgang mit Unzüchtigen zu haben. Warum sagt er so etwas? Ist das nicht richten? Nein in diesem Fall möchte er seine Brüder schützen. Warum? Das lesen wir am Anfang:
    Überhaupt hört man, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, die selbst unter den Nationen nicht stattfindet: dass einer seines Vaters Frau hat.
    2Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht etwa Leid getragen, damit der, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte entfernt würde.
    Es handelte sich hier um eine sehr schwere Verfehlung ein Sohn hat geschlechtliche Beziehungen mit der Frau seines Vaters…also seiner Mutter…man nennt dies auch Inzucht.
    Einen solchen Menschen zu meiden und ihm die Gemeinschaft zu versagen ist denke ich rechtens. Was ist hier aber der Unterschied zur heutigen Versammlung? Damals wurden diese Dinge öffentlich unter jedes Auge in der Versammlung besprochen und dargelegt.
    Heute liebe Bibi….von woher weißt du das jemand der die Versammlung nicht mehr besucht so ein Mensch ist? Genau du weißt es eben nicht und deshalb steht es dir auch nicht zu, deine Brüder zu richten.
    Die meißten die nicht mehr in die Versammlung gehen oder die Versammlung verlassen, sind eigentlich im Sinne der Schriften gar nicht ausgeschlossen.

    Nun wie es auch ist so ist es. Ich habe in meinen über 60 Jahren gelernt das die meißten Brüder oder Schwestern nicht mehr selbst prüfen und ihren Glauben nachprüfen…sie sind einfach Mitläufer und vertrauen darauf das der Sklave ja nicht untreu wird. Aber selbst lassen sie ihren Glauben an der Garderobe mit dem Mantel im Versammlungseingang hängen und erarbeiten sich diesen schon lange nicht mehr. Sie werden liebloser und haben ein dauerschlechtes Gewissen, da sie die Messlatte der Gesellschaft nie erreichen können. Sie sind umher gestoßen und viele Brüder und Schwestern die ich besuche sind depressiv und haben Angst, dass sie Harmagedon nicht überleben.
    Nun dennn liebe Bibi, verkriech dich weiterhin hinter dem Sklaven und baue dein Glaubensgebäude weiter auf Sand auf, aber verurteile die Brüder hier nicht mehr und schalge sie nicht im Geiste in dem du behauptest sie seien von Satan, denn du hast abolut keine Ahnung. LG ein Ältester von Bruderinfo

  • edelmuth
    April 22, 2013

    » Der treue und verständige Sklave ist von Jehova eingesetzt. Und was die Gesalbten sagen, sagt uns eigentlich Jehova Gott. Ich folge keinem Menschen, sondern ich vertraue ganz allein auf Gott «

    Ja, Bibi. Jeder von uns hat es so gelernt. In jeder Zeitschrift, in jedem Buch der Gesellschaft wird dies sinngemäß so wiederholt. Ist es deshalb richtig?

    Jesus redete in Gleichnissen. Niemand, der dem Sklaven gehorcht, braucht ein Gleichnis zu verstehen. Er braucht nur zu gehorchen.

    Prüfst du die Aussagen des Sklaven anhand der Bibel? Wenn ja, zu welchem Ergebnis kommst du? Wenn nein, was wahrscheinlich ist, machst du den Sklaven zu deiner obersten Autorität, denn du gehorchst ihm wie einem Gott.

    Du setzt dein ganzes Vertrauen auf den Sklaven und hoffst ewiges Leben zu bekommen, wenn du ihm bedingungslos gehorchst. Brauchst du dann noch Jesus oder Jehova?

    Wie sieht Jehova, ein bekanntlich eifersüchtiger Gott, dein Verhalten?

    Das sind Gedanken, die wir uns hier stellen, ohne dabei zu einem abschließenden für alle verbindliches Ergebnis gekommen zu sein. Doch der Sklave hat bei uns massiv an Vertrauen verloren. Der Sklave hat sicherlich seine Berechtigung, aber nicht als Ersatz für Jesus oder Jehova, und wenn du einmal das neue Licht und die unbeantworteten Fragen durchdenkst, lohnt es sich auch für dich die Lehren des Sklaven zu prüfen.

    Lass dir ruhig Zeit. Es drängt dich keiner.

    Ede

  • Alois
    April 22, 2013

    Lieber Bruder Bibi

    Ja das halte ich auch so wie Du, ich halte mich auch so gut es geht an die Gesetze Jehovas. Deshalb rede ich mit allen Brüdern welche ausgeschlossen wurden, weil sie Jehova mehr gehorchen wollen als Menschen.

    Liebe Grüße Alois

  • Sledge Hammer
    April 22, 2013

    Zitat Bibi:
    „Der treue und verständige Sklave ist von Jehova eingesetzt. Und was die Gesalbten sagen, sagt uns eigentlich Jehova Gott.“

    Wahnsinn…

    Friede sei mit Dir, liebe(r) Bibi.

  • Hans an Alois
    April 22, 2013

    Hi Alois,

    die Antwort war gut 🙂

    Lg
    Hans

  • Sarah
    April 22, 2013

    Lieber Dennis,
    vielen Dank für die Übersetzung und den Hinweis. Ich muss sagen, diese Info hat mich für einen kurzen Moment noch mal ziemlich wütend gemacht. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit die zeigen wird Was und Wieviel Dreck die WTG stecken hat. Aber das soviel „kriminelle Energie“ in sovielen Bereichen zu finden ist -erschreckt mich. Bis heute habe ich Glück gehabt, dass ich noch nicht ausgeschlossen wurde-d.h. ich werde diese Infos weitergeben. Denn hier und da grübeln die Brüder aus den Versammlungen doch mal über das gesagte nach. Hier in meinem Umfeld kann ich sagen, das immer mehr Brüder sich im Internet informieren und das in den letzen 12 mon. noch 10 weitere Brüder/ Schwestern eingesehen haben, dass der treue und Verständige Sklave und die damit verbundenen Lehren nicht die “ Wahrheit“ sind. Was ich damit sagen will, die Aufklärung und Informationen scheinen ihre Wirkung zu zeigen. Ich grüße euch alle.

  • Cheyenne an Sarah
    April 22, 2013

    Liebe Sarah!

    Es freut mich sehr, dass es in deinem Umfeld noch einige nachdenkende Zeugen gibt. Es stärkt den Glauben an unseren Herrn Jesus, wenn man anfängt die Praktiken des „Sklaven“ in Frage zu ziehen. Falls man sich in dieser Sache (z.B. der neuen Fahrzeugflotte) dann bei der Abstimmung wieder für den lieben „Versammlungsfrieden“ entschieden hat, ist das kein so relevantes Problem.

    Gemäß Jesu Voraussagen werden wir aber in einer viel wichtigeren Frage eindeutig Stellung beziehen müssen. Es handelt sich hierbei um DIE Streitfrage innerhalb der Zeugen Jehovas: Ist Jesus unser Lehrer, Führer, Mittler und Retter oder ist es die LK? Wen hat Jehova für dieses Amt ausgewählt?

    Mat.23:8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid.
    10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus

    Mat.10:32 Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig.

    Luk.9:26 Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird.

    Wenn bei uns Zeugen einmal die Entscheidung zu dieser Frage ansteht, dann ist es keinesfalls angebracht um des lieben Familien- oder Versammlungsfriedens zu schweigen oder nachzugeben. Dann wünsche ich Dir und allen deinen Bekannten den Mut, euch öffentlich zu Jesus zu bekennen, egal welches Druckmittel sich die LK für die erzwungene Loyalität ausdenkt.

    Luk.6:22 Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen. 23 Freut euch an jenem Tag, und hüpft; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel, denn ebenso pflegten ihre Vorväter den Propheten zu tun

    Joh.16:2 Man wird euch aus der Synagoge ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen. 3 Diese Dinge aber werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennengelernt haben.

    Die LK geht immer mehr auf Konfrontationskurs gegen Jesus, indem sie ihn einfach zum vorbildlichen Prediger degradiert. Gleichzeitig haben sie sich selbst zu unserer geistigen himmlischen Mutter erhoben, neben unserem geistigen Vater Jehova (BK 2012). Aber Jehova verlangt von uns, dass wir den Sohn ehren.

    Joh.5:22 Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

    Man kann nicht zwei Herren dienen und von der immer wieder geforderten Ehre für die LK/WTG habe ich bis jetzt noch keinen Beleg in der Bibel gefunden. Euch allen alles Gute und Jehovas Segen.

    Liebe Grüße Cheyenne

  • Dennis
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,

    da lag ich wohl nicht falsch mit meiner Vermutung.

    Hier ein Auszug aus dem Prüfbericht/Bilanz der IBSA („International Bible Students Association“), die es nur in England (UK) gibt.

    -alle Beträge sind in brit. Pfund-

    (Original)
    „During the year, the Association purchased literatur from Watch Tower amounting to 11.853989 (2011: 11.742371). At the year end, IBSA owed Watch Tower 871.716 (2011: 867.883), being the invoice for August 2012.“

    (Übersetzung von mir)
    „Im Laufe des Jahres kaufte die Vereinigung (IBSA) Literatur von der Watch Tower in Höhe von 11.853.989 (2011: 11,742.371). Am Jahresende schuldete die IBSA der Watch Tower 871.716 (2011: 867.883), bei Rechnungsstellung für August 2012.“

    Der Geldfluss geht aber auch in die andere Richtung:

    (Original)
    „As an integral part of the charitable activities of IBSA, it provided Watch Tower with serviced facilities to enable Watch Tower to carry out its charitable activities. During the year, the Association charged Watch Tower 4.664444 (2011: 4.425.669) for these services. At the year end, Watch Tower owed the Association 403.242 (2011: 387.404) in respect of these transactions.“

    (Übersetzung von mir)
    „Als integraler Bestandteil der karitativen Aktivitäten der IBSA, ist es der Watch Tower durch Benutzung von Einrichtungen deren karitativen Aktivitäten zu ermöglichen. Im Laufe des Jahres, berechnet die Vereinigung (IBSA) der Watch Tower 4.664.444 (2011: 4.425.669) für diese Dienste. Am Jahresende schuldete die Watch Tower der Vereinigung 403,242 (2011: 387,404) in Bezug auf diese Transaktionen.“

    Ein richtiger Verschiebe-Bahnhof für Spendengelder ist das in England.

    LG
    Dennis

  • Dieter
    April 22, 2013

    Entschuldigung Dennis, wenn ich mal doof frage: Warum gibt es diesen Verschiebebahnhof für Spendgelder in England`? Anrüchig finde ich es auf jeden Fall.
    Schönen Dank für die Aufklärung und ein schönes Wochenende für alle hier

  • Dennis
    April 22, 2013

    Lieber Dieter,

    leider kann ich nur aufgrund meiner pers. Interpretation und meines Verständnisses dieser Prüfberichte was sagen. Klare Beweise für meine Theorie habe ich nicht.

    Ich würde vermuten, dass es steuerliche Vorteile hat. Die übermäßige Betonung, in jedem Satz 2mal „charity“ (Wohltätigkeit), ist mir auch aufgefallen. So als ob sie nochmal klar stellen wollten, dass es bei der WTG in England ja um Religion und Wohltätigkeit gehe und nicht um Finanzgeschäfte und Gewinnmaximierung.

    Wie gesagt, das ist meine pers. Einschätzung. Wenn jemand perfektes Englisch kann und gerne Bilanzen liest, der kann sich ja auf der (www)jwleaks.org-Seite informieren. Auf der rechten Seite findet man die Dokus unter „latest downloads“.

    LG
    Dennis

  • Dieter
    April 22, 2013

    Hallo Dennis, vielen Dank für die schnelle und nette Antwort. Habe vorher mit meiner Mutter telefoniert, die Zeugin Jehovas ist und ihr gesagt, von Seiten dieser Organisation besteht kein Grund mit dem Finger auf die katholische Kirche zu zeigen (Verhalten bei Kindesmissbrauch, Finanzgebaren). Mir fällt das Sprichwort ein: „Wer im Glashaus sitzt…“.
    Die Betonung der Wohltätigkeit in England finde ich auch seltsam, heisst es doch in der Literatur immer wieder, der wichtigste Auftrag der Zeugen Jehovas sei das Predigen. Was wahr wohl bei der Charity-Betonung der Grund???
    Ich kann mich zwar gut umgangssprachlich in Englisch verständigen aber für das Lesen von Finanzberichten fehlt mir die Fachkenntnis davon und die speziellen Begriffe kann ich mir nicht übersetzen.
    Wenn ich in deiner gut gemachten Übersetzung lese, man spricht von geplanter Rendite, von einer Rendite über der Inflationsrate, von Rating, Fonds, Krediten und einem millionenschweren Hin- und Hergeschiebe zwischen der WTG in England und der IBSA, dann ist auf jeden Fall einiges faul.
    LG
    Dieter

  • Radiant
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,
    wieder einmal ist es Euch mit diesem Beitrag gelungen, mich zum eigenen Nachforschen in der Bibel anzuregen und die dadurch gewonnene Denkfreiheit zu geniessen . Es ist wirklich unfassbar, wie der selbsternannte „Mitteilungskanal“ Jehovas es immer wieder versucht, ohne biblische Grundlage oder mit zusammenhanglosen Zitaten die Schafe gefügig zu halten.
    Danke für Eure klaren Worte, die zeigen, dass es nicht mehr hinzunehmen ist, wenn Menschen, die ernsthaft versuchen, sich mit Gottes Wort auseinanderzusetzen, aufs Übelste diffamiert werden.
    Es widert mich nur noch an, wenn ich z.B. in der jetzt kolportierten Broschüre „Der Wille Jehovas – wer lebt heute danach?“ auf S. 31 „ein Wort zur Vorsicht“ lesen muss, dass jeder, der nicht zu 100% die Lehrmeinung der WTG vertritt, pauschal und grundsätzlich andere davon abhält, Jehova (im Sinne eines Leistungsevangeliums?) zu dienen… Wenn sie in diesem Zusammenhang Ps. 1:1 zitieren, disqualifizieren und offenbaren sie sich selbst als derjenige, der „…auf dem Sitz der Spötter gesessen hat…“
    Liebe Grüße
    Radiant

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Zu deiner berechtigten Entrüstung noch ein Zitat wie die WTG sprich LK gerne andere belehren und dabei vergessen sich selbst bei der Nase zu nehmen:

    w00 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die Bibel lieb und teuer war *** Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. … Leider tritt eine solche Haltung noch heute in verschiedenen Formen zutage . Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung behindern. ***

    w06 15.01. S.23: „Werden wir also Abtrünnigen zuhören, ihre Veröffentlichungen lesen oder uns im Internet mit ihren Websites befassen? Wer Gott und die Wahrheit liebt, wird das nicht tun!

    w81 1. 11. S. 15 Die Waldenser — Ketzer oder Wahrheitssucher? *** Die ersten Waldenser meinten, es sei nicht notwendig, zur Anbetung Gottes in ein Kirchengebäude zu gehen. Sie versammelten sich heimlich in Scheunen, Privatwohnungen oder wo immer sie konnten. Dort studierten sie die Bibel …. … Die ersten Waldenser aber, obwohl sie angeklagt wurden, „Ketzer“ zu sein, suchten in Wirklichkeit aufrichtig nach der Wahrheit und waren Pioniere im Übersetzen und im Lehren der Bibel … . … Sie lebten … offensichtlich gemäß der Erkenntnis, die sie aus Gottes Wort gewonnen hatten. … Natürlich kennt nur „Jehova . . . die, die ihm gehören.“

    Und was möchte die LK gerne durchsetzen? Wie im Artikel angegeben:

    m-x 2007/09 S. 3 Fragekasten: „Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren? Nein.

    Dennoch haben sich einige zusammengetan [und] … beschäftigen [sich] gemeinsam mit anderen eingehend mit dem biblischen Hebräisch und Griechisch, um die Genauigkeit der Neuen-WeltÜbersetzung zu überprüfen. Andere erforschen wissenschaftliche Themen, die mit der Bibel zu tun haben. … Der „treue und verständige Sklave“ [billigt] keine Literatur, keine Websites und keine Treffen, die nicht unter seiner Leitung hergestellt oder organisiert werden.“

    Wie man sie auf einfache Weise mit ihren eigenen Waffen schlagen kann!

    Dazu noch jene Aussage im früheren Erwachet – die Frage bleibt, wann wird dieses erwachen bei den meisten ZJ stattfinden?

    Trost, 15. Januar 1946: „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern , weil er die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    Die Schlussfolgerung? Sie lehren in vielen Belangen nicht die Wahrheit, sonst bräuchten sie keine Angst haben vor einer gründlichen Prüfung – oder ?

    Lg. Matthäus

  • Radiant
    April 22, 2013

    Hallo Matthäus,
    danke für Deine Quellennachweise als Beweis der scheinheiligen Vorgehens- und Argumentationsweise der WTG.
    Mehr kann man dazu nicht mehr sagen.
    LG
    Radiant

  • Rico
    April 22, 2013

    Hallo lieber Bruder,

    danke für deinen Vortrag, ich möchte gern auf dem letzten Teil deines Vortrages eingehen weil ich ihn als sehr interessant empfinde! Du hast geschrieben, ich zitiere:

    Man darf darüber nachdenken, ob es Gott billigt, wenn seine Diener nach eigener Forschungsarbeit in Seinem Wort die Lehre des “Sklaven” als unhaltbar erkennen und sie daher nicht länger vertreten und mittragen wollen. Selbst wenn jemand zu einer anderen christlichen Kirche übertreten sollte, bedeutet das noch nicht, dass er “dem Satan übergeben wurde” etwa mit dem Ziel, dort gezüchtigt zu werden “nicht zu lästern”.

    Diese Personen haben weder gelästert noch Christus verlassen, sondern die Organisation, die behauptet Christus zu vertreten.

    Wer die Bibel als Prüfstein für die Lehren des Sklaven benutzt und dabei zu abweichenden Auffassungen gelangt, hat sich weder der Blutschande noch der Gotteslästerung schuldig gemacht. Es kann daher durchaus folgerichtig sein, die Organisation freiwillig zu verlassen, wenn ihre Verantwortlichen an Stelle von “Lehren Menschengebote lehren”. Mat 15:9

    Zitat Ende

    Du hast geschrieben das es keine Gotteslästerung sei wenn man nach Austritt von den Zeugen Jehovas in einer anderen christlichen Kirche wieder eintritt! Was sagst du denn da zu dem Text aus (Off 18:4), ich zitiere:

    Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

    Zitat Ende

    Für Gott gibt es keine christliche Konfestion die ihn so anbetet wie er es möchte! Von daher würde es auch keinen Sinn machen von den Zeugen Jehovas zu den Katholiken oder Baptisten zu wechseln weil sie alle als Gesammtheit zu Großbabylon gehören! Jesus hatte mal gesagt: Wenn sich drei in meinem Namen versammeln da bin ich mitten unter sie! Das heist das man keine Konfestion benötigt um mit Jesus Christus eine Verbindung aufbauen zu können! Da der Weizen eh vom Unkraut getrennt wird macht es keinen Sinn den Weizen wieder zusammen mit dem anderen Unkraut weiter wachsen zu lassen! Jedenfalls ist das mein biblisches Verständnis dazu! Übrigens selbstständiges Denken war schon immer eine Gefahr für elitäre und diktatorische Organisationen oder auch Regierungen das ist nichts neues! Ich bin aber froh das nichts verborgen bleibt was aufgedeckt werden wird!
    Jehova und Jesus werden alles noch ans Tageslicht bringen was die Machthaber dieser Welt vertuschen wollen das betrifft auch die WTG!

    Lg Rico

  • waytodawn
    April 22, 2013

    Lieber Rico,

    in einem hast du Recht (und auch in dem Vortrag hier wird nichts gegenteiliges behauptet):

    Für Gott gibt es keine christliche Konfestion die ihn so anbetet wie er es möchte!Von daher würde es auch keinen Sinn machen von den Zeugen Jehovas zu den Katholiken oder Baptisten zu wechseln weil sie alle als Gesammtheit zu Großbabylon gehören! Jesus hatte mal gesagt: Wenn sich drei in meinem Namen versammeln da bin ich mitten unter sie! Das heist das man keine Konfestion benötigt um mit Jesus Christus eine Verbindung aufbauen zu können! Da der Weizen eh vom Unkraut getrennt wird macht es keinen Sinn den Weizen wieder zusammen mit dem anderen Unkraut weiter wachsen zu lassen!“

    Für Jehova und seinen Sohn gibt es keine „Religionsgemeinschaft“, genausowenig, wie es eine Staatsreligion gibt. Letztendlich wird jeder Mensch Rechenschaft darüber ablegen müssen, wem er anbetet und wem er die gebührende Anerkennung zuteil werden lässt.
    Dafür ist jeder verantwortlich.

    Ich denke aber auch, dass jeder aufrichtige Nachfolger Jesu gerettet werden wird – jeder der Jesu und seinen Vater Jehova an die richtige Stelle im Herzen setzt.

    Deswegen würde ich immer kritisch hinterfragen, welche Lehren jemand vertritt, aber auch, wer an oberster Stelle steht.

    Einem Menschenkult (Papst, leitende Körperschaft) möchte ich ganz sicher nicht folgen!

    An den Schreiber des Vortrags: Sehr viele schöne und zutreffende Gedanken.

    liebe Grüße

    wtd

  • Edelmuth
    April 22, 2013

    Hallo Rico

    Bereits zur Zeit Jeremias legte Jehova fest, dass er die im mosaischen Gesetz verankerte kollektive Verantwortung in die persönliche Verantwortung ändern würde. Jeder sollte für seine Taten selber verantwortlich sein. (Jeremia 31:29,30) Deshalb kann es auch keine kollektive Rettung durch eine Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft geben. Jehova prüft die Herzen jedes Menschen und urteilt entsprechend.

    Den Israeliten wurde von Jehova vorgeworfen, dass sie seine Propheten töten würden. Dennoch verwarf er dieses Volk erst nach Beendigung des Auftrages Jesus. Auch, wenn es nicht seinen Vorstellungen entsprach, schuf Jehova durch das religiöse Umfeld der Israeliten die Grundlage zu Durchführung des Auftrages Jesus. Jesus Erscheinen unter den Heiden wäre undenkbar gewesen.

    So sehe ich auch die Versammlung der Zeugen Jehovas. Für viele von uns ist die Gemeinschaft mit Ähnlichgesinnten unverzichtbar. Man möchte sich gerne mit Anderen über den Glauben austauschen und das Gefühl haben nicht alleine zu sein. Wer diese Gemeinschaft für sich nutzen möchte, sollte über die Mittel, die der Sklave zur Leitung seiner Schäfchen nutz, informiert sein, um nicht von ihm „eingewickelt“ und regiert zu werden. Dafür ist ein genaues Hinhören erforderlich, um auch die Dinge zu verstehen, die gemeint aber nicht ausdrücklich gesagt wurden.

    Ede

  • Zadok/Achim
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,
    vielen Dank für diesen sehr kompetenten Artikel, der klar zeigt,
    welche Motive die WTG verfolgt.
    Was mir auffiel:
    -Dem Satan übergeben zu sein, ist noch nicht das „Aus“,
    sondern eine Züchtigungsmaßnahme. Das wird natürlich
    unterschlagen.
    -Selbst jemand der sich der Blutschande schuldig gemacht hat,
    wurde nach wenigwer als eine Jahr wieder aufgenommen.
    nachzuprüfen über die Zeittafel in der NWÜ, sowie den Texten
    aus 2. Kor 2:6,7

    Was ich nie verstehen werde, ist dass fast 8 Millionen Menschen
    einer Lüge hinterherlaufen, obwohl das ja in Hesekiel 13:19
    so vorausgesagt wurde.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Frank&Frei
    April 22, 2013

    das Licht wird heller – insbesondere bei den „Abtrünnigen“
    Während die Wachtturm Bosse ihre Felle davon schwimmen sehen, mit verursacht durch chaotische Doktrinänderungen seit eh und je bilden sich nachdenkliche Christen untereinander fort um den Glauben lebendig zu erhalten. Wahrheit ist unteilbar so sie sich am Wort ausrichtet – an Gottes Wort und nicht am Diktat von einem Octumvirat
    „heiliger“ Männer, die Alleinanspruch auf Bibelverstehen haben.

  • Winston
    April 22, 2013

    Liebe Brüder,

    ich hab mir den WT Juli 2013 ganz ruhig durchgelesen. Die Analogieschlüsse zu 1914, 1918, 1919 und die völlig willkürliche Zuordnung biblischer Gleichnisse sind für mich nicht nachvollziehbar. Trotz der eher schlichten Wortwahl der Autoren, scheinen diese in esoterische Sphären abgedriftet.
    Ich frage mich nur, welcher aktive Zeuge und/oder Jungendliche diesen Wachturm wirklich richtig versteht. Oder geht’s ab sofort nur mehr darum: „Liebe LK und WTG nehmt mir das Denken und Verstehen von Bibelversen ab. Selber denken tut so weh und verwirrt nur“. Eure Argumentationen sind ja theokratisch inspiriert und direkt von Jehova und ich als kleines Mitglied der großen Volksmenge bin viel zu dumm meinen Gott zu verstehen. Hoffentlich kommt bald das Ende, weil hier ist alles so ungemütlich. In unserer Drangsal bleibt uns nur mehr die Hoffnung auf Harmagedon. Da freuen wir uns alle schon drauf.
    Alle die, die anderer Meinung sind werden da endlich ausgerottet.
    Und wenn es sich dabei um ehemalige Freunde und Familienangehörige handelt. Die haben es nicht anders verdient.

    Bin ich froh, dass ich da rausgekommen bin
    liebe Grüße
    Thomas

  • Sloothopper
    April 22, 2013

    Lieber Winston.

    ZITAT: ,,Ich frage mich nur, welcher aktive Zeuge und/oder Jungendliche diesen Wachturm wirklich richtig versteht.“

    Meine Frau hat den Studienartikel ebenfalls schon gelesen und kam neulich Abend ganz fröhlich zu mir und sagte:,,Der Studienartikel ist total interessant, da werden alle Fragen beantwortet, die du (also ich) letzte Woche gestellt hast. Woran man den Sklaven erkennen kann und auch, dass er wirklich der ,,eingesetzte Sklave“ ist…“

    Sie gehört dann wohl zu denen, die den Artikel nicht richtig verstanden haben oder einfach nicht wirklich nachgeforscht haben.

    Noch etwas, dass jetzt nicht zu dem Thema passt. Ich habe gestern auf dem Weg zur Arbeit mal ein paar ältere Lieder angehört und besonders der Track von <<>> hat mich unweigerlich an die ZJ erinnert. Ich schreibe mal kurz den Text nieder, aber bitte fühlt euch nicht angegriffen. Es sollte lediglich meine Meinung zu der LK und den Zeugen, die das Offensichtliche nicht sehen, sein. Könnt es euch ja mal im Netz anhören.

    Es hatte keiner geglaubt, dass sich das einer hier traut
    und ganz alleine durchschaut, was ihr auf Steinen gebaut ist nicht um Wissen zu vermehr’n, Nein es hält Wissen auf!
    Ihr wart schon immer hier drin und ihr kommt nie mehr hier raus.
    Ihr bleibt gefangen in Gedanken der Gefühle beraubt.
    Ihr seid doch nicht mal mehr am Grübeln welchen Lügen ihr glaubt
    und klar war üben erlaubt – ihr habt’s nur wieder übertrieben.
    Einfach Scheiße gebaut, Scheiße geblieben.

    Es war’n die faulen Affären, nicht euer erster Spagat.
    Andauernd tun als ob nichts wäre, ist der schwerste Verrat,
    Wegsehend, ohne Ehre, leben die Geduldigen
    und jede Schandtat ist Standard um alles zu entschuldigen
    ihr seid schon wie ein Rudel Hunde – Ihr huldigt dem der euch handhabt, wart als es drauf ankam schon handzahm.

    Macht langsam, mir langt’s jetzt, wie Fett das sich ansetzt
    verwachst ihr gedanklich zu Krüppeln, verirrten
    Verrückten, vernichten war sicher nicht Teil eurer Pflichten
    es heilt euch mitnichten – die Hoffnung auf Morgen
    aus der wir berichten
    und glaubt mir, doch glaubt ihr es würde euch nichts angehn
    doch erlaubt mir, das müsst ihr euch ansehn.

    Und es ist immer ein Gefälle dabei und nie das Gelbe vom Ei
    an manchen Stellen leidet eure Litanei.
    Am Ende bleibt es nie dabei, weil ihr euch gar nichts traut
    euer Leben is‘ lauwarm, alle reden nur laut,
    weil ihr euch selber nicht glaubt, geht ihr der Leere entgegen
    ihr habt die Erde beraubt und nichts zurückgegeben.

    Zum Ende hin noch ’n Wunsch – Du denkst es wär schon vorbei?
    Du hälst an so vielem fest und du bist so wenig frei
    und du wirst weiter wiederkommen bis das alles erledigt ist…
    ich fürchte fast wir häng’n hier ewig fest.
    Alle mal atmen tief und das am besten in den Bauch!
    Da gibt es so etwas wie Leben, vielleicht spürt ihr es auch
    und es gibt sicher was zu regeln, aber tut ihr es auch?
    Klar, verdrängen ist gut, ja, nach dir die Sinnflut
    das Ende kann warten, klar doch, was es bestimmt tut.
    Ihr glaubt doch nich noch immer, dass ihr das überlebt
    sonst kriegt ihr meinen Mittelfinger hier noch mit auf ’n Weg!

    Keiner sieht was geschah…
    Und keiner fragt was da war…
    Vergiftet im Schlaf…
    Wir alle – Vergiftet im Schlaf!

    Am Ende der Geschichte ist alles was mir bleibt
    die Wahrheit zu berichten, die mich in den Wahnsinn treibt.
    Es ist zwar offensichtlich, ihr tut mir trotzdem Leid,
    denn es is klar, ihr blickt nicht, wie vergiftet ihr schon seid.

    Das nur einmal als kleine Annekdote. Es lässt mich nicht mal tagsüber in Ruhe, nein, ich muss IHR einfach die Augen öffnen. Geduld, Geduld und nochmals Geduld…das wird schon.

    Liebe Grüße

    Sloot
    PS: Einen großen Dank für die Themenschreiber. Ihr seid wirklich ,,in der Wahrheit“…

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Ein reifer und sehr erfahrener Bruder hat mich an seinen tiefsinnigen Gedanken teilhaben lassen, ein kleiner Auszug aus seiner Sammlung die sehr gut zu den neuen Ergüssen der LK im Studium-WT 7/2013 passt:

    Zitat: Ein erfolgreicher Prediger der Christenheit sagte einmal zu seiner Gemeinde, von der er angehimmelt wurde: „Bitte, stellt mich nicht auf ein Podest – denn wenn ihr das tut, wird Gott mich fallen lassen müssen.“

    Hochmut und Bescheidenheit in der Exegese

    Wo es Menschenverherrlichung gibt, zieht sich Gottes Geist zurück. So manche Bewegung, die vom heiligen Geist ausgegangen war, verlor ihn wieder in dem Maße, in dem sie sich selbst statt Jesus Christus verherrlichte. Wenn eine Bewegung eine machvolle Organisation wird, die sich gebieterisch und selbstverherrlichend in den Vordergrund schiebt und Christi Platz einnimmt, kann sie nicht mehr vom heiligen Geist durchdrungen sein.

    Eine anmaßende Bibelexegese wird von einem Prediger selten rechtzeitig erkannt. Eigentlich hat ihn die Bescheidenheit schon verlassen, wenn er davon überzeugt ist, bescheiden, demütig und nicht eitel zu sein. Solche Beurteilungen sollte man immer anderen überlassen. Wer Selbstbeweihräucherung betreibt und darauf besteht, dass sein Wort geachtet und respektiert wird und auch noch erwartet, dass ihm applaudiert wird, hat die Ehre, die er erwartet, bestimmt nicht verdient. Das Wort oder die Auslegung eines weisen Predigers hat automatisch Gewicht, und die klugen Zuhörer erweisen ihm gern und von selbst Achtung, Ehre und Respekt. Die paar Dummköpfe, die das nicht tun, kann er übersehen.

    Die LK der ZJ beansprucht die Ehre, das Vertrauen und den Respekt, den die inspirierten Propheten und Apostel der Bibel bei den Gläubigen genießen; sie weigert sich aber, die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen. Und ihre wilden Endzeitspekulationen bezeugen keineswegs Bescheidenheit und Achtung vor Gottes prophetischem Wort. In ihrer Selbstbeurteilung – wie z. B. im Wachtturm vom 1. Juni 1997 – übt sie nicht die geringste Zurückhaltung: „Bescheidenheit hält die Klasse des treuen und verständigen Sklaven davon ab, anmaßend vorauszueilen und über Dinge, die noch unklar sind, wilde Spekulationen anzustellen. … Welch eine beruhigende Erkenntnis, dass der Kanal, den Jehova heute gebraucht, das nicht tut.“ (S. 14)

    Und das glauben die meisten ZJ. Warum? Weil es im Wachturm steht. Dabei wurden schon Hunderte Wachtturm-Seiten bedruckt, auf denen nichts andere getan wurde als anmaßend vorauszueilen. Wer sich nicht beeilte, mit der vorauseilenden LK Schritt zu halten, weil er beim besten Willen nicht glauben kann, dass sich die prophetischen Bücher der Bibel schon kapitelweise 1914 bis 19 oder in den 1920er Jahren erfüllt haben, hatte ein Problem mit der Organisation. Denn sie erwartet, dass man ihre manchmal mehr als s..dumme Auslegung annimmt, als käme sie von Gott. Brachte er das Problem zur Sprache, war er anmaßend und stolz und anderes mehr. Ihm oder ihr wird dann Sprüche 16:18 vorgelesen: „Auf Stolz folgt Sturz, nach Übermut kommt Untergang.“ Wahrhaftig – diese Bibelworte sollte sich die LK hinter die Ohren schreiben, anstatt sie anderen unter die Nase zu halten!

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    April 22, 2013

    Diese Abhandlung ist hervorragend ausgearbeitet die man nur noch mit eigenen Zitaten der WTG
    unterstreichen kann:

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken? *** Zu den Taktiken, die angewandt werden, um deinen Geist im Sturm zu erobern, gehören die Tyrannei der Autorität , andere lächerlich machen, beschimpfen, verleumden, verunglimpfen und sarkastische Bemerkungen über sie fallen lassen. Stichhaltige Beweise, verstandesmäßige Überlegungen, Logik? Das sind die schlimmsten Feinde des Propagandisten. Er legt es deshalb darauf an, die Vernunft auszuschalten und die Emotionen anzuheizen .

    g85 22. 2. S. 3-4 Bist du aufgeschlossen oder unzugänglich? *** Ein aufgeschlossener Mensch ist frei von Vorurteilen. Das Wort Vorurteil wird in einem englischsprachigen Wörterbuch wie folgt definiert: „eine … vorgefasste negative Meinung“. … „Ohne genaue Prüfung der Tatbestände“ zu entscheiden oder eine „unüberlegte, ungerechte Entscheidung“ zu fällen verrät einen Mangel an Aufgeschlossenheit. Ein aufgeschlossener Mensch dagegen … ist bereit, sich unvoreingenommen mit Neuem zu beschäftigen und es zu beurteilen. Wir können zu gut begründeten, definitiven Schlussfolgerungen kommen, wenn wir das, was wir für wertvoll erachten, annehmen und Wertloses ablehnen, gleichzeitig aber für Korrekturen aufgeschlossen bleiben, die aufgrund zusätzlichen Aufschlusses, den wir später erhalten mögen, notwendig werden. Die Meinung, man wisse alles, hindert einen mit Sicherheit daran, etwas hinzuzulernen.

    g90 22. 5. S. 14 Fünf übliche Irreführungen, vor denen man sich in acht nehmen sollte *** Lernen wir, zwischen rechtmäßigen Angriffen auf das Gesagte und unrechtmäßigen Angriffen auf die Person zu unterscheiden. Lassen wir uns nicht durch das Herausstellen von Autorität, durch die Aufforderung, mit der Masse zu gehen, durch Entweder-oder-Denken oder durch zu grobe Vereinfachung täuschen — besonders wenn es um etwas so wichtiges wie religiöse Wahrheit geht.

    Lg. Matthäus

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