159 Comments
  • EternelyTruth
    Dezember 31, 2013

    Lieber Gerd,

    mit mir kommt in dieser Sache der Kontrapunkt und Dich ergreift das kalten Grausen…. (leider habe ich hier kein Smily zur Verfügung).

    „Freier Wille oder Vorherbestimmung“ ist über die Jahrhunderte ein heftig hin und her wogener Streit.

    Die Foriella und E.F. haben sich auch darum bemüht. Ich stimme mit ihnen in dieser Sache nicht überein. Als Quintessenz bleibt bei Ihnen trotz Einräumung des freien Willen beim Einzelnen doch übrig, daß Gott den E i n e l n e n vorherbestimmt und erwählt hat.
    Das glaube ich nicht. Vorherbestimmung bzw. Vorerwählung und freier Wille sind meines Erachtens ein auch für Gott nicht auflösbarer Widerspruch. Daran ändert auch nichts, daß Gott in der Vergangenheit in Einzelfällen von seinem Vorherwissen Gebrauch gemacht hat, weil er künftige Entwicklungen – auch aufgrund von Erbanlagen und anderer Faktoren – abschätzen und auch beeinflussen kann.

    Nach meinem Verständnis hat der Mensch einen – relativ – freien Willen, zumindest kann er wählen, ob er Gott dienen möchte oder nicht. Die Vorherbestimmung bezieht sich nicht auf den E i n e l n e n sondern auf die G r u p p e der „Heiligen“ bzw „144000“, die er für eine bestimmte Aufgabe und einen bestimmten Zweck vorherbestimmt hat. Deshalb hat Gott nicht vorhergesehen, daß Adam und Eva sündigen wrden, aber hat sicher von der Möglichkeit gewußt und für diesen Fall „Plan B“ gehabt. Wenn Gott alles vorher weiß, hätte er nicht Abraham der Prüfung mit der Opferung des Isaacs unterziehen brauchen. Erst nachdem Abraham treu war, sagte Gott „….jetzt weiß ich….“. Das nimmt nichts von der Größte und Allmacht Gottes hinweg. Auch für Gott gibt es Dinge, die sich gegenseitig logisch ausschließen, so wie die Quadratur des Kreises.

    Manchmal werden falsche Zusammenhänge in Bibeltexten gesehen und deswegen kommt zu dem Gedanken einer angeblichen Prädestination des Einzelnen. Unter http://liebezurwahrheit.de/images/stories/pdf/praedestination-ein-anderes-evangelium.pdf findet man eine tiefschürfende biblische Abhandlung darüber, die aufzeigt, wo beim Bibelverständnis manchmal Fehler gemacht werden und dann an die Prädestination des Einzelnen geglaubt wird.

    Abendgrüße
    von EternalTruth

  • Gerd
    Dezember 31, 2013

    Lieber EternalTruth bedenke,

    auch eine erwählte GRUPPE ist doch nur die Summe von Einzelpersonen. So war es bei Abraham und Sarah, die wurden dann zu einer Gruppe, als noch weitere Gottgläubige hinzu kamen.

    Wenn der Teamchef im Fußball einen Kader zusammenstellt, aus denen 11 Einzelpersonen zum Einsatz kommen, dann ist ja auch jede Person vom Jogi Löw ausgewählt worden und bilden, wie in deiner Parallele die 144.000, soferne die Zahl buchstäblich ist.

    Auch in Römer 9, das Kapitel über Gottes Herauswahl, sind etliche Einzelpersonen namentlich erwähnt:

    9: 8 Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.
    9 Denn dieses Wort ist ein Verheißungswort: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben“.
    10 Nicht allein aber das, sondern auch als Rebekka schwanger war von Einem, von Isaak, unserem Vater…

    Auch hier, „sieht“ Gott nicht auf eine bestimmte Volksgruppe, sondern auf Einzelne:

    2.Chron.16: 9 Denn Jahwes Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf i h n gerichtet ist.

    Wir lesen auch von Propheten die schon vom Mutterleib abgesondert waren, so auch über Saulus von Tarsus, den w i r bestimmt nicht erwählt hätten, auch er war gemäß Galater 1:15 schon vor seiner Geburt für die Aufgaben im Sinne Gottes ausgesondert. Dann grüßt er in seinen Briefen namentlich Personen, die nach der ZJ-Terminologie zu einer „Klasse“ wurden, natürlich heute nur WTG-Hörige… 😉

    Etwas anders sehe ich es bei Israel nach dem Fleische, die sind heute noch verstockt, weil ihnen von Gott eine Decke auferlegt ist, die gemäß der Voraussage weggenommen wird. Jedoch die aus dieser Volksgruppe in den Ölbaum eingepfropft wurden, sind doch EINZELpersonen, die auch willig waren dem Sohn Gottes nachzufolgen.

    Wenn wir zu Gott beten und um Hilfe in irgend einer Situation bitten, dann erwarten wir nicht einen Segen der wie eine Gießkanne auf eine Gruppe kommt, sondern er möge bei uns als Individuum wirken.

    So wünsche ich auch dir – als Einzelperson – Gottes Beistand, verbunden mit morgendlichen Grüßen!
    Gerd

  • Gerd
    Dezember 31, 2013

    Danke lieber F&F, bei dir klappts, bei mir komme ich nicht durch, auch nicht diese Fortsetzung:
    Ich zitiere noch ein paar Sätze zur Thematik als Test:

    … Hierzu (Fiorella):

    Es stimmt, die Vorherbestimmungslehre in Verbindung mit einem
    Freien Willen wird bisher nur von wenigen Menschen erfasst und von den wenigsten christlichen Lehrmeinungen vertreten, weil man bis heute m.E. den zeitlosen geistigen Zeitbegriff Gottes verkannt hat…

    Geht das durch?

  • Gerd
    Dezember 31, 2013

    Ergänzung zu der Sicht, dass im Gottesbereich andere Zeiten herrschen, Zitat aus einem Artikel im Web:

    Kairos (Gottes Zeit)

    Kairos hat im Griechischen eine ganz andere Bedeutung als Chronos. Im Gegensatz zum Chronos unterliegt Kairos nicht den Einschränkungen von Raum und Zeit. Gott misst die Zeit nicht nach Sekunden, Stunden, Tagen.
    Die Begriffe Vergangenheit und Zukunft kennt Gottes Zeit nicht. Gott übersieht die Zeit mit einem einzigen Blick. Psalm 90,4 „Denn 1000 Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist und wie eine Nachtwache…“.
    Mit Kairos ist also eine Zeit gemeint, die alles Geschehen zugleich erfasst. Kairos ist die mit Werten und Inhalten gefüllte Zeit. Es sind die besonders qualifizierten Zeiten, die sich von der üblichen Zeit unterscheiden. Das Leben verdichtet sich im Glück oder Unglück.
    „Von Gott kommt alles, durch Gott lebt alles, zu Gott geht alles.“
    Röm 11, 36.

    Ewigkeit – Ewiges Leben

    Ewigkeit ist kein eindeutiger Begriff. Sie wird ganz unterschiedlich verstanden, entweder als das Gegenteil von Zeit oder aber als grenzenlose Zeit. Eine besondere Sichtweise hat der Existenzialismus. Ewigkeit wird als eine nicht zu überbietende Tiefe des Augenblicks gedeutet: Der glückliche Augenblick kennt kein Vorher und Nachher.

    Das biblische Verständnis der Ewigkeit unterscheidet sich von diesen Vorstellungen. Die biblische Sichtweise ist theozentrisch, das heißt die gesamte Lebens- und Denkweise stellt Gott in den Mittelpunkt. Er ist sozusagen der eigentliche Inhalt der Ewigkeit. Gott ist alles in allem. Nicht die Dauer ist entscheidend, sondern das immerwährende Sein. Was Ewigkeit ist, werden wir nach 1Johannes 3,2 erfahren, wenn wir Ihn (Gott) sehen.

    http://www.lerncafe.de/58_kultur/articles/zeit-in-der-bibel.html

    In Fiorellas Argumenten hatte besonders dieser Text die Hauptaussage, 2. Petr. 3:

    8 Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.

    Dieser Text korrespondiert mit dem Artikel und der dort angeführten Bibelstelle:
    Psalm 90,4 „Denn 1000 Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist und wie eine Nachtwache…“.

  • pit an gerd
    Dezember 31, 2013

    was natürlich auch in betracht kommt:
    psalm 90:4
    kiy ‚eleph shâniym be`êyneykhakeyom ‚ethmol kiy ya`abhor ve’ashmurâh bhallâyelâh.

    eleph ist zwar zahlentechnisch gesehen 1000, wird aber oftmals im zusammenhang von „gänzlich“ oder „allumfassend“ gebraucht.

    wie erklär ich einem blinden „grün“?

    so hat auch gott ein problem damit, dem menschen zeitlose zeit zu erklären.
    wir können nur abstrakt über die „zeit“ gottes nachdenken.

  • Gerd
    Dezember 31, 2013

    Danke lieber F&F für die Weiterleitung meines Beitrags, der wieder mal bei meiner Weiterleitung nicht durchkam. Du bist filtermäßig resistent und kommst durch – Gratuliere!

    Ich zitiere noch ein paar Sätze zur Thematik:

    … Hierzu (Fiorella):

    Es stimmt, die Vorherbestimmungslehre in Verbindung mit einem
    Freien Willen wird bisher nur von wenigen Menschen erfasst und von den wenigsten christlichen Lehrmeinungen vertreten, weil man bis heute m.E. den zeitlosen geistigen Zeitbegriff Gottes verkannt hat.

    Wahrscheinlich konnte man sich ewige Gleichzeitigkeit überhaupt nicht vorstellen, bevor sich Menschen wie Einstein mit dem Begriff
    „Gleichzeitigkeit“ auseinander setzten.

    Er fand heraus, dass es im Reich der Materie aufgrund der
    Begrenzungen der Lichtgeschwindigkeit usw keine Gleichzeitigkeit geben kann.

    Einer seiner ersten Gedanken war – auch noch vor der Veröffentlichung seiner RLT (Relativitätstheorie) – als er sich noch fast ausschließlich mit Boltzmann und Maxwell auseinander setzte, wobei er sich zuerst mit Gleichgewichtszuständen beschäftigte, dass die statistische Mechanik sich mit einem inneren Widerspruch auseinander zu setzen hatte, dass nämlich
    die zugrundeliegenden Gleichungen für die Atome (im Bereich
    Quantenphysik-Wellenmechanik) in der Zeit umkehrbar sind, nicht
    jedoch die letztlich auf diese Mechanik reduzierten makroskopischen Prozesse, die eine definierte Richtung in der Zeit aufwiesen unter zunehmender Entropie. usw.

    Im Bereich der Quantenphysik gibt es Gleichzeitigkeit aber oberhalb der Größe eines Planckschen Wirkungsquantums, wo es Wechselwirkung Dekohärenz in Form von Streuprozessen) gibt, wo wir leben, gibt es keine Gleichzeitigkeit. Erst durch diese Begriffsfindungen des letzten Jahrhunderts wird überhaupt klar, was Synchronizität bedeuten kann und dass, wenn es sogar Gleichzeitigkeit im Quantenbereich gibt, auch niemand mehr
    sagen kann, bei Gott könne es keine Gleichzeitigkeit geben.

    Also dass ist bisher relativ neu und die Kirchen werden sich erst langsam an diese zeitliche Sicht gewöhnen m.E.
    Ich denke, weil man es vorher nicht verstehen konnte, sind auch diverse biblische Lehren, zumindest einige davon auch bis zur Wiederkunft Christi, als noch nicht verständlich versiegelt….

    Wer mehr dazu lesen will, was schon dazu geschrieben wurde, bitte melden.

    🙂

  • sarai an Gerd
    Dezember 31, 2013

    Ich auch, *BITTE*,
    l.G.,
    Sarai – und was ich noch fragen wollte, gehts Dir hoffentlich schon wieder besser? Gibts was neues an der Virenfront? Wir haben übrigens noch gelernt, Antibiotika OHNE Unterbrechung minestens 10 Tage lang einzunehmen, sonst sei es wirkunglos…

  • Gerd@sarai
    Dezember 31, 2013

    Danke sarai für deine Nachfrage. Wenn die Rose des Gürtels wenigstens am Gürtel wäre und nicht am Sitzfleisch, dann würde ich die Rose schon ignorieren. Aber die Rose hat Stacheln, was fälschlicherweise meist Dornen genannt wird, egal, stichelig bleibt es trotzdem…

    Nun zur Betrachtung wieweit Gott so voraus sehen kann, dass er auch die böse Tat des Judas schon wahrnahm, bevor dieser auf die Welt kam.
    So sagte auch Paulus im Galaterbrief, dass er schon vom Mutterleib weg vorerkannt war, was ihn aber nicht vor bösen Taten abhielt. Oder Jesaja 49:
    1 Höret auf mich, ihr Inseln, und merket auf, ihr Völkerschaften in der Ferne! Jahwe hat mich berufen von Mutterleibe an, hat von meiner Mutter Schoße an meines Namens Erwähnung getan.

    Auch Kores war 100 Jahre voraus gesehen, sogar namentlich.

    Nun Fortsetzung, Fiorella:

    …Ich denke, weil man es vorher nicht verstehen konnte, sind auch diverse biblische Lehren, zumindest einige davon auch bis zur Wiederkunft Christi, als noch nicht verständlich versiegelt.

    Allerdings meine ich, dass es schon Vorherbestimmung auf eine bereits geschilderte Weise gibt, jedoch nicht in dem z.B. calvinistischen Sinne, die den Freien Willen ausschließt.

    Gott greift ein, wählt aus, aber bei der von mir geschilderten
    Version von vorherbestimmter Erwählung eines Menschen bleibt der freie Wille gewahrt und die Allversöhnung Aller ist dabei kein Muss. Auch Joh 17 ist damit völlig in Übereinstimmung Gott liebt die vor Grundlegung der Welt, die ihn auch lieben und bereitet ihr Herz usw zu, zieht sie, pflegt und stärkt sie.
    Bei Calvins Version ist das anders, da gibt es keinen freien Willen und die Allversöhnungslehre ist dabei begleitend mit dabei.

    Wie ich bereits schrieb, ist die Synchronizität Gottes schwer zu
    bereifen, trotzdem wird sie z.B in 2.Pe 3:8 m.E. ausreichend deutlich beschrieben und der Rest der Schrift stimmt damit überein.

    Auch Röm 9 sagt ja nichts anderes. Wir werden nicht aufgrund von Werken auserwählt, sondern aufgrund von Gnade. Trotzdem ist die Verstockung und ein guter Herzensstand, die dort geschildert werden, so zu verstehen, dass Gott erst sieht, was „zuletzt“ dabei herauskommt, daraufhin kann er ziehen oder verstockt sein lassen. Er ist nicht von unserer zeitlichen Zukunfts-Unwissenheit begrenzt, fördert deshalb zwar eine günstig Herzenseinstellung, zieht, gibt Kraft, aber trotzdem lässt er uns unseren Willen. Wer nicht zu ihm will, muss nicht und umgekehrt.

    Vorerst LG Fiorella
    ————–

    Was mir noch dazu einfällt, 2.Chron.16:
    9 Denn Jahwes Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf i h n gerichtet ist.

    Noch eine Leseprobe wie damals „E.F.“ antwortete, ich setze nur ein paar Sätze herein, möchte nicht mit meinen Eingaben zu aufdringlich werden:

    Liebe Fiorella,

    danke für Deine guten Urlaubswünsche; ich will doch noch versuchen, auf Deine Anfrage vom letzten Mal einzugehen.

    ,….daß alle christlichen Organisationen Gottes Segen haben …. und damit auch als zusammengehörender Leib Christi gelten‘

    Ich persönlich — das ist meine Meinung — glaube nicht, daß Gott
    Organisationen segnet, sondern Menschen und auch ihre Bemühungen, die in Organisationen zum Ausdruck kommen können…
    ——————-

    Dämmerungsgrüße!
    Gerd

  • Gerd
    Dezember 31, 2013

    Wenn jetzt der heutige Wetterdienst in den USA für die Ostküste Kälte bis minus 34 ° voraus sagt, ist d e r dann für den kommenden Frost verantwortlich?

    Die Wetterpropheten sehen das nur v o r a u s , sie machen aber nicht das Wetter.

    JHWH dessen Name sich aus „war-ist-wird“ zusammensetzt, lebt in der Zeitordnung „kairos“, dem Allmächtigen ist daher auch die Zukunft bekannt. Die Prophezeiungen, in den Bibelbüchern zu lesen, wären ihm sonst nicht möglich!

    Daher kannte er (und sein Sohn) aufgrund dieses Vorauswissens schon, wie die Zeit und die Umstände seines Sohnes auf Erden ablaufen würden.

    Aber Frage: ich glaube diese genannte Theorie schon bei den ZJ gelernt zu haben, ist euch das denn gar so neu? Oder meint man, j e d e WTG-These sei schon grundsätzlich falsch?

  • Nachdenker an Gerd
    Dezember 31, 2013

    Hallo Gerd,
    klar haben wir das bei den ZJ auch als Lehre gelernt. Wer will das bestreiten? Nicht alles was sie interpretieren und lehren ist falsch. Da muessen wir ein wenig genauer und vorsichtiger sein. Gott und seinem Sohn waren und sind alle Dinge, die in dder Zukunft liegen, bekannt und alles wird auch so gelenkt das es so eintrifft wie Gott es vorher bestimmt und gesagt hat. Andernfalls macht doch alles keinen Sinn. Aber eins ist klar und da ist es müßig endlos darüber zu spekulieren und zu vermuten: Es wird alles so eintreten und kommen und er wird mit seinem Sohn alles so lenken, das es fuer seine Anhaenger und „wahren“ Anbeter, eine Belohnung und grosse Freude sein wird. Darauf sollten wir vertrauen und so macht fuer mich manche Spekulation und Fragestellung keinen Sinn. Wir koennen und werden nie alles ergründen, ein wenig Glauben und Abwarten muss halt sein.
    Gruesse
    Nachdenker und gute Nacht

  • Frank&Frei
    Dezember 31, 2013

    von Gerd über mich:
    Lieber Nachdenker,

    Gottes Voraussehen schließt ein, dass er auch UNSER Verhalten schon „vor Grundlegung der Welt“ kannte. Da wird es dann ganz kompliziert, daher einige Details:

    Erwählung, Vorauserkennen usw.

    Ich zitiere nun das Biblisch-Theologische Handwörterbuch von Osterloh und Engelland:

    „Wir können von Gottes Wirken und des Menschen Verantwortung also nur dann in rechter Weise reden, wenn wir das Ärgernis [gemeint ist der scheinbare logische Widerspruch] dieser beiden Aussagen auf uns nehmen. Das heißt aber, daß wir keine von ihnen zugunsten der anderen verkürzen oder beseitigen dürfen. Wir müssen lernen, in beiden Aussagen zu denken und zu leben, und müssen darum auch die Verkündigung von beiden Grundaussagen bestimmt sein

    lassen. Die Gemeinde hat das Recht darauf, das Evangelium in beiden Formen zu hören, und die Pflicht, das Ärgernis ertragen und bejahen zu lernen.

    Die Verkündigung darf nicht in der einen Form erstarren, sondern muß von der einen Grundaussage in die andere übergehen und zu der lebendigen Bewegung zwischen beiden Aussagen gelangen, um so von Gottes Wirken und des Menschen Verantwortung zu reden, wie es das Neue Testament tut.“

    Die Baker ,Encyclopedia of the Bible‘ schreibt unter dem Stichwort ,foreordination‘ folgendes (Übersetzung von mir):

    Vorherbestimmung schafft für Theologie und für das normale menschliche Denken Probleme, besonders in Bezug auf menschliche Freiheit und Verantwortung und in Bezug auf den Gesichtspunkt der Vorherbestimmung die Rettung betreffend. Wie kann man Menschen verantwortlich machen für ihre Handlungen und Entscheidungen, wenn diese vorherbestimmt waren? … Der offensichtliche Widerspruch oder das Paradoxon bleibt ungelöst, weil unser menschliches Verständnis begrenzt ist. … Gottes Oberherrschaft kontrolliert die Ereignisse, die in der Welt ablaufen, aber Gott ist nicht

    verantwortlich für die Sünde. Er schuf menschliche Wesen, welche

    gegenüber Gott sowohl nein wie ja sagen können…‘

    Ich zitiere ergänzend eine Ex-Zeugin Jehovas zum Zeitbegriff „kairos“:

    Geschrieben von Fiorella am 19. März 2007 04:28:13, Zitat:

    ich habe in einem anderen Forum etwas Ähnliches geschrieben zur göttlichen Zeit oder ewigen Gleichzeitigkeit, allerdings zur Thematik Freier Wille und Vorherbestimmung. Habe dabei deine Schriftstelle Luk 20:38 mit eingebaut:

    „Wegen der Verwirrung zur biblischen Vorherbestimmungslehre Folgendes:

    Ein freier Wille muss im Rahmen einer Prädestination oder sog. biblischen Vorherbestimmungslehre nicht ausgeschlossen sein.

    Ein zeitloser Gott-Geist, der außerhalb unserer materiell begrenzten Raum-„Zeit“ (griech. Chronos) in ewiger Gleichzeitigkeit oder Synchronizität (griech. Kairos) lebt, „könnte“ durchaus im Rahmen ewiger, zeitloser Sicht ALLES überblicken, was ein unendliches Kontinuum einschließt.

    Insofern „könnte“ ein solcher Gott bereits vor Grundlegung der

    materiellen Welt SEHEN, welcher zukünftige Christ ihm aufgrund seiner Herzenseinstellung treu bleibt und wer nicht und genau diese Christen wählt er aus, wobei wiederum nur derjenige Christ zu Gott gezogen wird, dessen Herz dies wünscht und wobei Joh 6:44 gilt: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen“

    Bei dieser geschilderten Vorherbestimmungsvariante, worin Eph 1:4 eingebettet ist (so wie er uns in Gemeinschaft mit ihm vor Grundlegung der Welt ausgewählt hat), bleibt ein freier Wille gewährleistet, weil Gott nur „zu sich zieht“ aber dabei nicht den Willen beeinflusst.

    Er „sieht“ lediglich voraus und reagiert „ziehend“. Es wird also keine Berufung schicksalhaft eingepflanzt, sondern Gott zieht diejenigen zu sich, die sowieso schon zu ihm wollen. Wer mit Gott versöhnt sein möchte, wird gezogen oder zum Gezogenwerden erwählt. Die anderen nicht. Die persönliche Wahl und damit der freie Wille jedes Menschen für oder gegen Gott bleibt gewahrt.

    Wer als Geist-Gott in ewiger Gleichzeitigkeit lebt, für wen also

    Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig stattfinden, für den ist alles längst geschehen, was noch vor uns liegt, für den existieren die künftigen Neuen Himmel und die Neue Erde als neue Schöpfung bereits und er konnte deshalb bereits vor 2000 Jahren sagen: „Es ist geschehen.“ Off 21:6

    Wir hinken innerhalb unserer materiellen Raumzeitereignisse in diesem Fall lediglich hinter Gottes gleichzeitigen-geistigen Ereignissen hinterher. Gottes ewige Gleichzeitigkeit wird z.B auch beschrieben in 2.Pe 3:8, insofern hier gezeigt wird, dass es keine zeitliche Umrechnungsformel für Menschen- in Gottesjahre (1000 Jahre = bei Gott 1 Tag) gibt (wie es lange Zeit WTG-Lehre war oder teilw. noch ist), sondern hier heißt es, dass es bei Gott überhaupt keine Zeit gibt, die mit unserer Zeit vergleichbar wäre, denn wenn bei Gott ein Menschentag wie 1000 Gottesjahre sind und gleichzeitig 1000 Menschenjahre wie ein Gottestag, wie es hier heißt, dann ist dies allein ein Hinweis auf Gottes zeitlose Ewigkeit oder ewige Gleichzeitigkeit, die im geistigen Bereich herrscht und nicht auf eine alberne Umrechnungsformel.

    So kann man auch verstehen, wie von diesem Gott, der in ewiger

    Gleichzeitigkeit lebt, gesagt werden kann, dass für ihn diejenigen, die später auferstehen werden aus unserer menschlichen Sicht, bereits real leben.

    „Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden, denn für ihn leben sie alle“ Luk 20:38

    Diese Variante der Vorherbestimmung, insofern Menschen zu Gott gezogen werden, wenn sie das selbst wollen, garantiert einen freien Willen und damit auch, dass man nicht an schicksalhafte göttliche Beeinflussungen des Willens glauben muss.

    Ebenso ist dies die einzige Variante von Vorherbestimmung in Form von Erwählung, die eine Allaussöhnungslehre (alle werden gerettet) nicht automatisch mit beinhaltet, weil sie zu 100% gewährleistet, dass der freie Wille, ob man zur Familie Gottes gehören möchte oder nicht, gewahrt bleibt.

    Niemand muss aber jeder kann von Gott gezogen und erwählt werden, wenn er es wünscht.

    Gott weiß dies im voraus, wählt diesen Menschen vor Grundlegung der Welt aus und zieht ihn dann heute, so wie es in Off 22:17 ausgedrückt wird:

    „… Und jeder, den dürstet, komme, jeder der WÜNSCHT, nehme Wasser des Lebens kostenfrei.“

    Die unendliche zeitlose Ewigkeit des Geistwesens Gott ist der Schlüssel seiner Allmacht und des Verständnisses von Vorherbestimmung und freiem Willen, was man durchaus biblisch erkennen kann.

    LG Fiorella “

    ——————-

    Zur „Verdauung“ dieser Gedanken, wünsche ich Segen und sende Grüße!

  • Tommy
    Dezember 31, 2013

    Hmmm, hatte nicht Jesus gesagt,dass es fuer seinen Verraeter besser waere nie geboren zu sein?
    Tommy

  • ilil
    Dezember 31, 2013

    Hallo an alle…
    Ich hab da wieder mal viele Fragen an euch, diese wären:
    a)Jesus ist ja für uns gestorben, was wäre wenn er nicht gestorben wäre? Wer hat mehr davon wenn Jesus lebt?
    b) wenn es schon im AT heißt das Jesus veraten wird, war es nur logisch das ihn Judas verrät, oder nicht? Weshalb hätte er sich umgebracht, wenn der Tod Jesu von ihm kalkuliert war?

  • Bruderinfo
    Dezember 31, 2013

    Liebe Ilil,
    du darfst gerne Fragen stellen. Sei dir aber bewusst das auch wir nicht immer eine Antwort auf alles haben.
    zu a)Es gibt viele Menschen die glauben das Jesus nicht gelebt hat oder das er nicht gestorben ist oder das er dem Tod entronnen ist, und mit Maria Magdala (Maria Magdalena) nach Indien gegangen ist und von dort
    nach Frankreich usw.
    Oder das Nachkommen von Jesu leben die von einem bestimmten Orden beschützt werden und aus dieser Linie dann der Nachfolger bzw. Erlöser auf diese Weise uns irgendwann präsentiert wird. Das sind nur einige DInge die im Umlauf sind.
    Aber Wissenschaftler sind sich einig das Jesus gestorben sein muß. Warum? Da sich nur durch den schrecklichen Tod(Märtyrertod) diese Geschichte und die Lehre so weit verbreiten konnte bzw. überhaupt so lange bestehen konnte.
    Auch die Tatsache das wir heute unser Datum nach Christus richten (2014 n.Chr) ist ein wissenschaftliches Indiz. Natürlich wurde Jesus/bzw. seine Lehren oft entstellt dargestellt bzw. missbraucht für die eigenen Lehren…wie auch dies bei uns Zeugen der Fall ist. Dies alles wußte Jesus. Er wußte das sich die Wahrheit, besser gesagt das Licht der Wahrheit immer Bestand haben wird und nicht verloren geht, egal was man Ihm unterstellte oder wie oft man Ihn auch verleugnen würde. Die Menschen, die die Wahrheit kennen, kennen Jesus. Jesus brachte das Licht in die Welt. Dieses Licht wird größer und größer. Egal wie oft Menschen dies leugnen möchten. Auch die Auferstehung von Jesus hat sich in die Herzen eingebrannt und viele sahen Ihn davonschweben gen Himmel. Das war so beindruckend, dass diese Geschichte bis heute erhalten blieb. Aber wie es auch war oder nicht war. Für uns heute ist es wichtig diese Liebe und das Licht weiter zu geben. Diese unglaubliche Vergebung…..das Frei sein von Zwängen und Regeln. Das frei machen von Angst und Tod ist die wahre Botschaft. Diese wird sich nicht verleugnen lassen. Niemals.
    Zu b) es war nicht logisch das gerade Judas Ihn verriet. Es war das schwerste was zu tun war, nach unserem heutigen verständnis. Die Bibel spricht hier von Geldgier des Judas. In den Urschriften wurde dies aber nie bestätigt.
    In anderen Schriften war Judas derjenige der Jesus sehr zugetan war. Diesen angeblichen Verrat wurde Judas von Jesus aufgetragen. Jesus wählte hier Judas aus, da er anscheinend emotional der stärkste war. Das Judas dann so verzerrt dargestellt wurde und in späteren Übersetzungen als Verräter dargestellt wurde ist mehr eine menschliche Neigung, immer einen Sündenbock zu haben. Menschen neigen oft zur Vorverurteilung und sehen in einem Menschen gleich das Böse.
    Wenn Judas nicht gewesen wäre, gebe es dann heute eine Erlösung? Wer hier den ersten Stein wirft, hat diese Vergebung nicht verdient!? DIe Geschichte mit dem Selbstmord von Judas ist sehr umstritten. Gelehrte sagen ganz klar das dies im Nachhinein eingefügt wurde. Wie es in Wirklichkeit war ist im Grunde heute für uns nicht wichtig. Vielleicht dürfen wir dies in Zukunft erfahren. Ob dieser Verrat nun vörsetzlich war oder nicht, dass Ergebnis ist das Gleiche. Wichtig ist das wir als kleine Menschen nicht richten, sondern dankbar sind.
    Dies sind meine persönlichen Überlegungen zu dieser Frage.
    LG Bruderinfo 🙂

  • Jürgen
    Dezember 31, 2013

    Sorry Bruderinfo,

    unsere Beiträge zu iLiL haben sich überschnitten, das war keine Absicht!

    Seid mir nicht böse, wenn ich frei heraussage, dass mir es schwerfällt, die letzten Zeilen in eurem Beitrag so mitzutragen.
    Ich weiß, ihr zeigt nur, dass es Schriften gibt, die solche Theorien aufzeigen. Trotzdem hab ich wirklich dran zu „knabbern“ wenn ich lese, Jesus habe möglicherweise Judas beauftragt den Verrat zu verüben. Das wäre aus meiner Sicht ziemlich lieblos jemanden einfach um Erfüllung der Schriften willen, ins offene Messer rennen zu lassen. Jesus hätte damit Judas ja regelrecht verheizt. Dann müsste einem Judas ja regelrecht leid tun.

    Ich kann auch nicht einfach sagen, `gut, dass das damals so abgelaufen ist – egal wie es war, Hauptsache wir haben die Erlösung`.
    Ich möchte mir schon gerne vorstellen, dass es „gerecht“ zuging, – also dass es eine vorsätzliche Tat war die NICHT von Jesus beauftragt wurde. Immerhin steht es so in Gottes Wort!

    Aber sicherlich habe ich euch da nur falsch verstanden. Ihr habt das bestimmt anders gemeint, als es rüber kam.

    Nichts für ungut…danke für eure hervorragende Arbeit hier! 

    LG, Jürgen

  • Mein Name
    Dezember 31, 2013

    Das „Judas Iskariot-Problem“ ist eine seit den frühen „Kirchenvätern“ vieldiskutierte theologische Frage. Zitat aus Wiki:

    – Hat Judas Jesus absichtlich „verraten“ oder nur „übergeben“? Ist sein Handeln also negativ als verwerfliche Feindschaft gegen Jesus oder vielmehr positiv als Erfüllung von Gottes Heilsplan zu deuten?

    – Wie verhalten sich bei Judas Gottes Vorherbestimmung (Prädestination) und der freie Wille des Menschen zueinander? Hätte Judas sich anders entscheiden können oder musste er sich so entscheiden, um Gottes Heilsplan zu erfüllen?

    (http://de.wikipedia.org/wiki/Judas_Ischariot)

    Da gibt es tonnenweise Literatur drüber, und – soweit ich weiß – auch diverse Verfilmungen, die das Problem von unterschiedlichen Perspektiven aus angehen (Pro- und Contra-Judas).

    Die Frage ist und bleibt schwierig.

    ==================================================

    Das sehen wir auch so, und deshalb wird sich jeder selber seine Antwort geben müssen. Es
    ist eine frage die nicht Glaubensentscheidend sein sollte. Letztlich waren es die Juden, das Volk Gottes, die den Tod Jesu erwirkten. Es kam wie es kommen mußte, und die Schuldfrage ist aus menschlicher Sicht nicht erklärbar.

    Bruderinfo

  • Dennis
    Dezember 31, 2013

    Lieber Jürgen,

    sehe das genau so wie Du. Ich kann mir auch nur denken, dass das hier ein Missverständnis ist, denn Judas wurde bestimmt nicht von Jesus „beauftrag“ ihn zu verraten. Dafür gibt es keinerlei Beleg und unlogisch ist es noch dazu. Mal von der moralischen Verwerflichkeit ganz abgesehen.

    LG
    Dennis

  • Bruderinfo
    Dezember 31, 2013

    Lieber Jürgen,
    hier hast du uns falsch verstanden. Immer den Zusammenhang lesen. Wir sagten das in den Urschriften Judas nicht als böser Verräter dargestellt wurde. Das heißt auch nicht das Jesus Ihn dazu
    angestiftet hat sondern das Jesus sich der schwere des zu tragenden Loses von Judas im voraus bewusst war. Jesus wußte im voraus wer Ihn verraten würde. Die Gegenfrage wäre an dich. Wenn Jesus dies wußte, wieso hat er Ihn dann nicht gehindert so etwas schlimmes zu tun? Deshalb war unsere Antwort, dass dies eben nicht wichtig ist sondern nur das Ergebnis. Also bitte nicht hineininterpretieren das so nicht gesagt wurde. Es wurde nur das dargestellt was im Urtext steht….nicht ob und wie es nun wirklich war. LG Bruderinfo 🙂

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern

    Zur Frage: Wenn Jesus dies wusste, wieso hat er Ihn dann nicht gehindert so etwas schlimmes zu tun? kann man eine Begebenheit aus Matth. 16
    21. Von der Zeit an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, daß er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden, und getötet und am dritten Tage auferweckt werden müsse.
    22. Und Petrus nahm ihn zu sich und fing an, ihn zu strafen, indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir nicht widerfahren.
    23. Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnest nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.

    Hätte Jesus den Judas gehindert so etwas Schlimmes zu tun, dann hätte Jesus nicht den Willen seines Vaters getan.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Dezember 31, 2013

    Lieber Alois,
    dies war nur eine rethorische Frage. Da Jesus und sein Vater Eins sind, ist auch der Vorsatz der Gleiche. Der Wille seines Vaters war und ist auch sein Wille. Er sagte: der Vater und ich sind Eins, wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. LG Bruderinfo 🙂

  • Jürgen
    Dezember 31, 2013

    Liebes Bruderinfo-Team,

    ich habe euren Kommentar aufmerksam gelesen und bin mir nicht darüber im Klaren, wo ich etwas aus dem Zusammenhang gerissen haben soll, bitte helft mir auf die Sprünge. Wo habe ich etwas hinein interpretiert? Ich habe doch erwähnt, dass ihr ja nur auf die ‚anderen Schriften‘ Bezug nehmt. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob ihr meinen Kommentar in der Gänze gelesen habt!? So habe ich die Frage die ihr mir als Gegenfrage stellt, doch schon indirekt beantwortet in meinem länger geratenen Kommentar. Dort hab ich ja argumentiert, dass Jesus Judas nicht manipulieren wollte. Als Jesus sah, dass Judas etwas Schlimmes tat, hätte er dies möglicherweise verhindern können. Damit hätte er aber in den Freien Willen eingegriffen. Das ist eine zentrale Frage! Was wäre wenn Gott und sein Sohn die Dinge einfach hinbiegen würden wie sie es wollten? Was wäre unsere Existenz dann wert? Stellen wir uns vor, Jesus hätte Judas von seiner Tat abgehalten, gäbe es dann ein Lösegeld? Mir fehlt ein bisschen das Mitleid gegenüber Judas, er hat sich diesen Weg den er beschritten ist, ja selbst gewählt. Der einzige Leidensweg der mir spontan einfällt, ist der, den unser Herr Jesus gegangen ist, aus freiem Willen, ohne dass ihn jemand dahingehend manipuliert hätte. Ich hoffe, ich konnte mit diesem Kommentar Mißverständnisse ausräumen und danke Bruderinfo für die Darlegung der Sichtweisen aus anderen mir nicht zugänglichen Schriften bzw. Quellen. 🙂

    LG, JÜRGEN

  • Bruderinfo
    Dezember 31, 2013

    Lieber Jürgen,
    mach dir keine Sorgen. Wir wollten nur klarstellen das es eben noch andere Sichtweisen gibt. LG Bruderinfo 🙂

  • Jürgen
    Dezember 31, 2013

    Hallo iLiL,

    etwas seltsame Fragen, aber auch teilweise interessant! Es ist immer schwierig und auch in gewissem Maße destruktiv `was wäre wenn?` – Fragen zu beantworten oder zu erläutern.
    Denn `was wäre wenn` oder `hätte` gibt es ja nicht! Es sind nur Hypothesen!
    Eine deiner Fragen finde ich aber dennoch interessant, da ich mich unwillkürlich damit auseinandersetzen musste. Auf diese Frage werde ich, wie du sehen wirst, etwas näher eingehen.
    Aber zunächst mal deine erste Frage – Zitat: „Jesus ist ja für uns gestorben, was wäre wenn er nicht gestorben wäre?
    Meine Antwort: Ich denke, dann hätte die Menschheit keine Basis für ihren Glauben an eine Auferstehung. Damit wäre das Lösegeld für die Sünden der Menschen wohl nicht erbracht und JHWH hätte möglicherweise eine neue Maßnahme erwogen als Rettungsvorkehrung.

    Deine Frage – Zitat: „Wer hat mehr davon wenn Jesus lebt?“
    Meine Antwort: Keine Ahnung wie du das meinst!

    Deine Frage – Zitat: „wenn es schon im AT heißt das Jesus veraten wird, war es nur logisch das ihn Judas verrät, oder nicht?“
    Meine Antwort: Als ich damals, während meiner Verhandlung vor dem WT-gesellschaftlichen Gerichtshof die zahlreichen Behauptungen der WTG im Laufe ihrer Geschichte (z. Bsp. die Lehren vom Jahr 1914 und auch 1975 – was ja zu großem Abfall führte) erwähnte, argumentierte ein Ältester meines damaligen Rechtskomitees folgend, ich zitiere:
    „ …du meinst also der treue u. v. Sklave wird nicht vom heiligen Geist geleitet weil er öfter seine Lehren korrigieren musste? Dann frage ich dich; meinst du dann, dass auch Jesus NICHT den heiligen Geist hatte? Schließlich hat er ja Judas Iskariot zu seinem Jünger ernannt, der ja, wie wir wissen, voll Habgier war, so dass er sogar den Sohn Gottes verriet!? Hat da Jesus etwa einen Fehler gemacht?“

    Damals war ich zunächst mal perplex, so dass ich darauf nicht antworten konnte! Heute wüsste ich darauf eine Antwort, nämlich, dass Jesus aus meiner Sicht wohl wusste, dass Judas in verraten würde. Er kannte m. E. die inneren Beweggründe und Eigenschaften der Menschen die ihn umgaben. Schließlich sagte er zu einigen Personen die er heilte „…dein Glaube hat dich geheilt“ (sinngemäß!). Zu dem Mann, der Jesus gegenüber am Kreuz/Pfahl seinen Glauben zum Ausdruck gebracht hatte, als er mit ihm hingerichtet wurde, sagte Jesus: „…du wirst mit mir im Paradies sein…!“ Offensichtlich erkannte Jesus den Herzenszustand des Mannes.
    Meiner Meinung nach wusste Jesus wie der Ausgang seines irdischen Lebenswegs sein würde. Er wusste, dass er verraten wird und ich denke auch er wusste wer es tun würde, schließlich mussten sich die Dinge ja so erfüllen. Offensichtlich hatte Judas anfangs wohl schon Eigenschaften, die ihn zu einem Jünger Jesu prädestinierten, sonst hätte ihn Jesus wohl nicht erwählt. Dennoch erkannte er aber auch die negativen Neigungen Judas und er war sich bewusst, dass er ihn verraten würde…wie gesagt, das musste sich ja erfüllen!
    Jesus hat hier sicherlich KEINEN Fehler gemacht. Er hat wohl auf die Dinge so eingewirkt, dass sich die Schriften letztendlich erfüllten. Ohne Judas zu manipulieren, wusste Jesus aber wohl schon, dass er ihn verraten würde. Unabhängig davon, erwählte ihn Jesus dennoch als Jünger, weil Judas vor seinem Verrat mutmaßlich alle Erfordernisse zur Jünger-Werdung erfüllte.
    Das ist jedenfalls meine Sichtweise.

    Deine Frage – Zitat: „Weshalb hätte er sich umgebracht, wenn der Tod Jesu von ihm kalkuliert war?“

    Meine Antwort: Möglicherweise war Judas die Tragweite seiner Tat gar nicht vollends bewusst. Seine Habgier war so groß, dass sie in dem Moment des Verrats sein Gewissen überwog. Erst später, als er Jesus in die Augen sah, als ihm so allmählich bewusst wurde was er hier angerichtet hatte, regte sich vermutlich wieder sein Gewissen. Dass sich sein Gewissen überhaupt wieder regte, deutet an, dass er eines hatte, was m. E. wiederum eine Referenz gewesen sein könnte um vor dem Verrat von Jesus zum Jünger ernannt werden zu können. Vermutlich war ihm erst nachdem er den Verrat ausgeführt hatte, bewusst, dass diese Tat nun zu Jesu Tot führen würde.
    Seine Habgier war ganz offensichtlich größer, als die Liebe zu seinem Herrn. Sie, die Habgier, war so groß, dass sie ihn für einen Moment bewog, alles zu verwirken was ihm heilig war.
    Die Konsequenzen seines Handelns wurden ihm später bewusst, – dass es für ihn keinerlei Begnadigung, geschweige denn Zukunft oder Rettung gäbe – er war dem Tode geweiht.
    Das hatte er schnell kapiert, – dazu hat ihn sein Herr zu gut geschult!

    Nochmal! Diese Gedanken sind meine persönliche Sichtweise!!!

  • Hopefull
    Dezember 31, 2013

    Hallo ilil

    wenn Jesus Christus damals nicht gestorben wäre, würde er heute noch leben. Denn er war vollkommen und unterlag daher nicht dem „natürlichem“ Tode wie wir, auch wurde er nie krank. Wenn er heute noch als Mensch leben würde, würden wir es wissen.

    Wer hätte was davon, wenn Jesus nicht gestorben wäre? Natürlich Satan der Teufel! Er hat ja von anfang an erst mal die Geburt Jesu verhindern wollen, indem er ein Engelmenschengeschlecht mit den Nephilim auf der Erde verbreiten wollte und hat immer wieder versucht die Geschlechtslienie zu Jesus zu durchbrechen. Sogar als Jesus noch ein kleines Kind war versuchte Satan ihn zu töten. JHWH musste ihn und seine Eltern zu seinem Schutz nach Ägypten schicken. Auch versuchte Satan Jesus zum Sündigen zu bringen und als alles nicht klappte musste er den Weg, den der Christus gehen musste, zulassen. Aber glaube mir, Satan hatte ihn genau im Auge und beobachtete ihn ob er nicht einen Punkt finden könnte um das Opfer Jesu in Frage zu stellen. Aber diesen Gefallen machte Jesus ihm nicht.

    Zu Deiner B-Frage. Nun darüber kann man sich wirklich den Kopf zerbrechen warum. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Jesus den freien Willen Judas respektierte. Wie ist das zu verstehen? Nun, Jesus wusste, dass Judas ihn verraten würde, lies ihm aber die Chance bis zum letzten Moment noch einen Rückzieher zu machen. Judas hätte an Jesus in Gethsemane auch einfach vorrübergehen können und zu seinen Begleitern sagen können, er habe sich geirrt. Somit hat Jesus ihm bis zur letzten Millisekunde die freie Entscheidung gelassen und hat nicht voreilig dazwischengefunkt und hat auch damit Satan keinen Anklagepunkt vorgelegt.
    Manchmal muss man die Dinge einfach akzeptieren und darauf vertrauen, dass alles seine Richtigkeit hat, wie Gott und sein Sohn Jesus alles so machen. Hier ist es wieder wichtig einfach ein Kind zu sein, dass nicht alles versteht, aber darauf absolut vertraut, dass sein Vater keine Fehler macht.

    liebe Grüße Hope

  • Peter
    Dezember 31, 2013

    Peter

    Hallo Bird,
    weniger ein schlechtes Gewissen, als vielmehr die Tatsache dass
niemand aus der Versammlung mehr Kontakt zu mir haben durfte.
Als DAG im “geteilten Haus” hatte ich durch den Zeitschriftendienst
regen Kontakt zu den Brüdern und Schwestern. Fast alle sind mir sehr
ans Herz gewachsen und dann war “über Nacht” alles vorbei.
Das schmerzt noch heute, denn man hatte ja nicht den Hauch einer
Möglichkeit den Grund bzw. die Ursache meines Fehlverhaltens
mit einem Freund zu besprechen(obwohl da nichts zu beschönigen wäre)
    LG Peter

  • Peter
    Dezember 31, 2013

    Peter

    hallo sarai,
vielen lieben Dank für die herzliche Begrüßung.
Ich werde hier wohl erst einmal viel zu lesen haben.
Alles bisher gelesene hat mir schon sehr geholfen. Ich bin ja
“ausgeschlossen” worden weil ich das Rauchen angefangen hatte
(rauche seit mehr als 3 Jahren nicht mehr). Obwohl der Ausschluss
nun ca. 13 Jahre her ist, kann ich mich an diverse Details erinnern
als ob es erst gestern gewesen wäre. Diese Details haben in mir
damals schon heftige Zweifel an der Aufrichtigkeit einiger Brüder
bereitet. Als mir das “Rechtskomitee” mitteilte dass ich
ausgeschlossen bin konnte ich meine Tränen natürlich nicht
zurückhalten.
Total dem Weinkrampf verfallen sagte ich zu einem Ältesten das ich
später sicher wieder zurückkehren würde. Seine Antwort: Zitat-
Da wärst du der erste den ich kenne.
Dies ist nur eins von vielen, vielen Details die sich regelrecht
in mich eingebrannt haben und die damals mir entgegengebrachte
“brüderliche Liebe” widerspiegeln.
    Ich möchte aber nicht weiter schimpfen, denn diese Dinge sind
vergangen und vorbei.
    Ich freue mich jedenfalls, diese Seite gefunden zu haben.
    LG Peter

  • Peter
    Dezember 31, 2013

    Peter

    Hallo Matthäus,
    es ist mir noch sehr gut im Gedächtnis, wie die “Ältesten” darum
gebuhlt haben den Kreisaufseher zum Essen einzuladen.
Dem Kreisaufseher hat das offensichtlich gefallen, denn es war nicht zu beobachten das er dieser Buhlerei in irgendeiner Form
Einhalt geboten hätte.
    LG Peter

  • Igel an alle
    Dezember 31, 2013

    Hallo ihr lieben,

    ein neues Jahr hat begonnen und es geht gleich mit einer kontroversen Diskussion los.
    Die ich auch sehr interessiert verfolge. Auch kann ich die Argumente gut verstehen.
    Ich möchte dazu nicht viel sagen, außer ich glaube BI hat einen guten Schritt getan neben Artikeln auch Kommentare zu veröffentlichen wenn sie gut gemacht sind! Und Mein Name hat genau dies getan. Jeder von uns kennt Kommentare in den Nachrichten z.B. Tagesthemen auch hier werden ab und zu Kommentare zu Themen veröffentlicht die Menschen bewegen!
    Und ein guter Kommentar ist eben ein Kommentar der mit Würze kurz und knapp alles auf den Punkt bringt! Damit wir Menschen aufhorchen und es aus dem Alltagsbrei wahrnehmen!
    Gute Kommentare das hat wie ich finde MN wirklich drauf, das ist ein Talent worauf ich ungern zukünftig verzichten möchte, denn seine Art bereichert Bruderinfo um eine Vasetee der Betrachtung des WT, sicher kann man auch auf eine andere Art mit dem Inhalt umgehen, und weichgespült einen Artikel schreiben der linientreue Zeugen nicht verschreckt und das sollte auch weiter stattfinden, wobei ich zweifle ob dieser Schlag hier überhaupt etwas anderes als Org. Literatur liest. Wir möchten doch gern wachrütteln und aufmerksam machen auf Dinge die bewusst falsch dargestellt werden im WT. Doch dazu muss man das Klingeln des Weckers hören!!!!!
    Liebe Brüder die Diskussion hier zeigt mir das der Kommentar zum Wachturm wirklich gut war da haben viele das Klingeln gehört deshalb ein Lob an MN. Auch möchte ich BI danken denn so muss man nicht mühsam die Kommentare zum WT von MN zusammensuchen.
    Möglicherweise sollte man am Anfang noch einen Hinweis geben das dies ein Kommentar ist und kein Artikel! Auch glaube ich das Mein Name sicher im Laufe der Zeit noch besser wird was die Dosis vom Pfeffer betrifft, aber ohne Pfeffer ist es ein Artikel und mit ein Kommentar von MN!
    Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und ich hoffe sehr das auch Achim bald wieder an Bord ist deshalb wer zu Ihm geht bitte richtet Ihm Grüße aus!

    Liebe Grüße Igel

  • Sledge Hammer
    Dezember 31, 2013

    Hallo Igel,

    Deine Grüße wurden heute vormittag überbracht 🙂 und sind angekommen.

    Liebe Grüße von mir an Dich zurück,
    Sledge

  • Amalie an alle
    Dezember 31, 2013

    Hallo Geschwister,

    ist zwar nicht das Thema, aber ich muß mal was los werden!
    Ich bin im Moment ziemlich verzweifelt, weil ich einfach nicht verstehen kann, wie die Leute in der Versammlung und meine Familie das ständig zu schluckende, neue Licht bejubeln.
    Das muss so sein, denn „das Licht wird immer heller, bis es voller Tag ist“ :-/
    In dem Buch „komm Jehova doch näher“ ist das komplette erste Kapitel revidiert worden und so weit ich das mitbekommen habe beinhaltet der Studien-WT für Februar in einem Nebenartikel auch wieder Neues. Ich habe seit meiner Zugehörigkeit zu den ZJ noch nie so viele Änderungen in so kurzer Zeit miterlebt. Warum kommt da keiner ins Denken? Im Gegenteil, sie freuen sich das Jehova den Sklaven gebraucht um uns die Speise zur rechten Zeit auszuteilen.
    Oh mann …..

  • Mein Name an Amalie
    Dezember 31, 2013

    Liebe Amalie,

    bitte nicht verzweifeln. Auch wenn die permanenten Änderungen der WTG-Lehrmeinungen zuallererst mal kein Grund zum Jubeln zu sein scheinen, so wissen wir doch alle, warum dem so ist: Aufgrund einer falschen Auslegung von Sprüche 4, 18 seitens der WTG (es wurde hier bereits früher erläutert, worum es in Spr 4 wirklich geht). Ergo können linientreue Schäfchen gar nicht anders, als diese doktrinalen Dauermutationen als durch Heiligen Geist erfolgendes göttliches Wirken zu deuten und zu versuchen, mit dem „sich immer schneller voran bewegenden himmlischen Wagen Gottes“ (Hes 1) Schritt zu halten.

    Im Grunde haben diese theologischen Winkelzüge ihr Gutes, denn sie tragen zur Selbstentlarvung der WTG-AG bei. Immer mehr Schäfchen merken nämlich, daß was faul ist im Staate WTG, auch wenn sie es (noch) nicht offen bekennen.

    Betrachten wir z. B. den Wandel der „Generations“-Lehre („Diese Generation wird nicht vergehen“, Mat 24.) Früher hieß es: „Harmagedon wird kommen, wenn wenigstens noch ein paar Menschen leben, die 1914 BEWUSST miterlebt haben.“ Mit „Menschen“ waren hier wohlgemerkt GESALBTE gemeint, siehe w 1.1.79 „Fragen von Lesern“.

    Der w 15.1.81 unter „Fragen von Lesern“ verhalf dann noch zum Rechnen:

    „Angenommen, daß das Alter von 10 Jahren das Alter ist, in dem man anfängt, Ereignisse im Gedächtnis zu bewahren“ — so hieß es in einem Artikel der Zeitschrift U.S. News & World Report vom 14. Januar 1980, Seite 56 —, dann leben heute noch mehr als 13 Millionen Amerikaner, die sich „an den Ersten Weltkrieg erinnern können“. Und falls das böse System dieser Welt bis zur Jahrhundertwende bestehenbleiben würde – was aber in Anbetracht der Entwicklung der Weltverhältnisse und in Anbetracht der Erfüllung biblischer Prophezeiungen höchst unwahrscheinlich ist —, wären immer noch einige von der Generation, die den Ersten Weltkrieg erlebt hat, am Leben. Die Tatsache aber, daß sich die Anzahl dieser Menschen immer mehr verringert, ist ein weiterer Beweis dafür, daß ‘der Abschluß des Systems der Dinge’ schnell seinem Ende entgegengeht. … die Zustände in der Welt verschlimmern sich immer mehr. Wir können daher über Jesu Zusicherung froh sein, daß es von denen, die zur „Generation von 1914“ gehören, Überlebende geben wird, daß diese Generation nicht vollständig vergangen sein wird, wenn die „große Drangsal“ über dieses böse Weltsystem hereinbricht.“ (Zitatende)

    So konnte jeder rechnen: 1914 mußte jemand mindestens 10 Jahre alt gewesen sein, um den 1. WK „bewußt erlebt“ haben zu können, also spätestens so gegen 1905 geboren worden sein. Laut Ps. 90, 10 ist die typische maximale Lebensspanne von Menschen 80 Jahre, ergo 1905 plus 80 = 1985+ für das wahrscheinliche Eintreffen von Harmagedon.

    Das haben wir (ich eingeschlossen) bis ca. Mitte der 1980er vollmundig in die Weltöffentlichkeit hinausposaunt, bis derer, die dieses Kriterium erfüllten, immer weniger wurden – GEFÄHRLICH weniger, um diese Lehre noch aufrechterhalten zu können, denn Menschen haben die unbequeme Charakteristik, wegzusterben.

    Also wurde es eng für die WTG – und siehe da: Es gab zweckdienliches „Neues Licht“. Auf einmal war „diese Generation“ nicht mehr „Gesalbte“, sondern „böse Weltmenschen“. Siehe w 1.11.95. Mit dem „dringlichen Hinweis „die Zeit ist VERKÜRZT, jetzt aber dalli dalli Hektik Hektik, noch mehr Leistung, noch mehr Produktionssteigerung!“

    Da diese „Neue Lehre“ offenbar für gewaltige Unruhe innerhalb der „Bruderschaft“ sorgte (da nun kein „spätestmögliches“ Eintreffen von Harmagedon mehr postuliert werden konnte), gab es 2 Jahre später im w 1.6.97 eine dürre Zusatzerklärung der Art „Hört jetzt endlich mit eurer Rechnerei auf, denn Tag und Stunde weiß niemand“. Ab jetzt waren wt-Studien- und andere Artikel zunehmend mit jenen mantra-artigen Beschwörungsformeln durchsetzt „das Ende kommt BAAAAALD, es steht UNMITTELBAR BEVOR, es ist GREIFBAR NAHE“ (auch Thema des 2006-BZK), um die offenbar ermüdende Herde weiterhin bei Laune zu halten und die Spannkraft zu erhalten.

    Dann, als auch das offensichtlich nichts mehr brachte, der nächste „Befreiungsschlag“: Noch „Neueres Licht“ in 2008: „Jesus muss also von seinen Jüngern gesprochen haben, als er hinzufügte, dass „diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. … Wer die Bedeutung der Gegenwart Christi versteht, verspürt gewiss immer stärker, wie sehr die Zeit drängt. Wie wir wissen, ist Jesus bereits gegenwärtig und regiert seit 1914 unsichtbar als König im Himmel. Bald (!!!) wird er kommen, um die Bösen zu vernichten und gewaltige Veränderungen auf der ganzen Erde herbeizuführen. Wir sollten daher entschlossener denn je sein, uns rege an dem Werk zu beteiligen, das Jesus mit den Worten voraussagte: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen“ (w 15.2.08)

    Aaaah – jetzt war es auf einmal wieder möglich, zu rechnen – kein „open end“ mehr. Und das haute auch noch hin, denn es gab doch einige weit über 90- oder sogar über 100-jährige, die man für diese „Zwecke“ mißbrauchen konnte. Also Hektik Hektik schnell schnell NOOOCH mehr predigen!

    Die starben dann aber genauso schnell rasant weg, wie man die neue Doktrin ersonnen hatte, und so wurde 2010 der Grundstock für den gegenwärtig geltenden „theologischen Kunstgriff“ gelegt – w 15.4.10:

    „Wenn die große Drangsal beginnt, würden noch Gesalbte am Leben sein, die Zeitgenossen der anderen Gesalbten waren, die bewusst miterlebt hatten, wie das „Zeichen“ 1914 sichtbar zu werden begann.“

    Und hier sind wir bei der Lehre von der 2-teiligen „Generation“ angelangt, bzw. von 2 sich überlappenden Teilen – einem älteren von Gesalbten, die 1914 „bewußt miterlebten“, sowie einem jüngeren mit solchen, die SCHON lebten, während einige des älteren Teils NOCH leben. Pünktlich passend wurde dann kurz darauf ein „superjunger“ „Gesalbter“ mit nur 47 Jährchen ins WTG-ZK berufen, worauf man nun wieder „reichlich Luft zum Atmen“ hat, denn dieser Jüngling – als Teil der „Gesalbtengeneration, die nicht vergehen wird“ – kann noch locker 40 Jährchen machen, womit man das Kommen von Harmagedon mal eben so locker bis mindestens in die Hälfte dieses Jahrhunderts befördert hat.

    Das nennt man „zweckdienliche Theologie“ und erinnert z. B. an die mormonischen „Neuoffenbarungen“ betreffs des Priestertums für Schwarze, die man früher als „theologisch minderwertig“ und daher als nicht geeignet fürs Priestertum ansah, bis es darob ernsthafte Probleme für die LDS-Kirche gab, die man bequem durch eine „Neuoffenbarung“ wegzauberte. Genau so ist das auch bei „uns.“

    Die Sache ist die: Betreffs der WTG theologischen Winkelzüge verlieren immer mehr Schäfchen das Vertrauen in die „Weise Führung“ des ZK, doch viele wagen es (noch) nicht, offen darüber zu reden. Ich kann jedenfalls zunehmend und allenthalben beobachten, daß Unruhe herrscht, und hinter vielen „vorgehaltenen Händen“ entsprechende Bemerkungen gemacht werden, und zwar von solchen, von denen „man“ es am Allerwenigsten erwarten würde: Von langgedienten, „treuen“ und „offiziell“ voll auf WTG-Linie liegenden Geschwistern. Bemerkungen der Art von „Was denn noch?“ „Wie oft wird das denn noch geändert?“ „Ist das nicht etwas weit hergeholt?“ „Wo in der Bibel gibt es DAFÜR eine Begründung?“ usw.

    Es rumort gewaltig unter der anscheinend so glatten und ruhigen Oberfläche, Tendenz steigend. Entspechend „druckvoller“ werden WTG-ZK-Direktiven hinsichtlich unbedingten Gehorsams und Hörigkeit betreffs aller Org.-Direktiven, wie z. B. auch den Versammlungs-„Ältesten“ gehorchen, egal, welchen Bockmist diese verzapfen etc. All dies zeigt ja nur zu deutlich, daß für die weise Führung die Luft begonnen hat zu brennen. Ist das nicht ein Grund zur Freude?

    Deshalb nochmals, liebe Amalie: Nicht verzweifeln. Es kommt, wie es kommen muß, und die Dinge gehen ihren Gang. WTG-Dogmen sind und bleiben nun mal unvollkommenes, uninspiriertes, sich ständig wandelndes Menschenwerk („Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand“ – „Nichts ist so beständig wie die Veränderung“). Für die göttliche Wahrheit hingegen gilt: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“ (1 Pet 1, 25) „[Der] Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten von Wechsel.“(Jak 1, 17) Wenn wir den Blick auf den Anführer unseres Glaubens – Jesus Christus – gerichtet halten (Heb 12, 2), gibt es keinen Grund zum Verzweifeln, sondern Grund zur Hoffnung und Freude.

    Mit herzlichem Gruß,

    M.N.

  • Bird an M.N.
    Dezember 31, 2013

    Lieber M.N.

    Super zusammengefasst. Danke!!!!!
    Den Text aus Jak 1:17 finde ich extrem erbauend, da er die LK entlarvt.

    Lg
    Bird

  • Dany
    Dezember 31, 2013

    Lieber MN,

    ich lese hier schon länger, beinah schweigend, aber fleißig mit und meine Kommentare sind eher eine sehr sehr große Ausnahme. Was sich aber mittlerweile nicht mehr vermeiden lässt ist, erstens mein großes Kompliment, was dein Talent angeht, Kommentare zu verfassen, die unter die Haut gehen, die einen nicht nur sachlich, sondern auch intellektuell bereichern. Vielen Dank dafür!
    Zweitens, Mann ist durch die WTG gepolt, den Sachverhalt so zu sehen, wie es einem seit Langem eingetrichtert ist.
    Drittens, diesen Kommentar von dir, MN, wir heute Abend ein Ältester zum lesen bekommen, denn ich sehr schätze und mag..
    Es ist nicht einfach sich vollständig zu befreien und zum Jesus zu finden, da bleiben noch lange die Restzweifel, zumindest derzeit noch bei mir, die nicht einmal unbedingt logischer Natur sind, obwohl ich eigentlich schon sehr lange WTG-frei bin. Vielleicht ein Widerspruch. Ich hoffe sehr, dass ich diesen WTG-Rattenschwanz irgendwann durch eine Gnade definitiv ablegen kann.
    Ich möchte hier endlich einmal deutlich zum Ausdruck bringen, wie sehr ich dieses Forum schätze, die Artikel von BI und Kommentare von allen Lesern, wo es keine Repressalien und komische Blicke gibt für eine, wenn auch nicht unbedingt korrekteste Meinung.
    Viele von uns haben früher die Katholische Kirche für einiges verurteilt und belächelt. Mag sein, dass vieles tatsächlich auch berechtigt war. In einem Punkt bin ich mir jedoch schon länger felsenfest sicher: WGT hat unserem Befreier und Erlöser so vieles an Würde und Position im Jehovas Plan weggenommen und an sich selbst auf ungerechterweise gerissen.
    Die Bibel ist ein sehr „schweres Buch“ (IMO), aber jedem das seine, wo verschiedene Akzente, wie bei einem Equalizer, gesetzt werden können. Viele Religionen haben es bis heute versucht Ihre Akzente zu setzen, den richtigen Equalizer zu finden, dennoch haben sie alle versagt. Es war und ist noch nicht an der Zeit.
    Die WTG ist ein ganz großer Vorreiter auf diesem Feld. Was ich aber denke, es gibt heute KEINE Instanz die die richtige Mischung an heiligen Wahrheiten durch die Gnade bis heute erfahren dürfte.
    Diese glorreiche Zeit kommt aber mit Sicherheit, möge sie schon bald kommen.
    Und deswegen bin ich so sehr dankbar, dass wir hier sein dürfen, in einem Forum, wo wir uns den Jehovas und Jesu ewigen Wahrheiten ohne Angst, ohne schlechtes Gewissen und ohne Abtrünnigkeitsgefühl näheren können.
    Ich hoffe, ich habe nicht gestört..und verzeiht mir mein holpriges Deutsch, denn es ist leider nicht meine Muttersprache.

    Gruß an alle

  • Nachdenker an Dany
    Dezember 31, 2013

    Hallo Dany,
    schoen das du uns gefunden hast und dir BI toll gefaellt. Wir bemuehen uns weiterhin allen gerechtgesinnten Menschen die Gott wirklich finden wollen zu helfen und das in Freiheit und Offenheit. Darum bleib bei uns und meld dich mal wieder, egal in welcher Sprache und wie holprig. Darauf kommts nicht an.
    Grüße
    Nachdenker

  • Martin@Dany
    Dezember 31, 2013

    Liebe Dany,

    Es ist eine Freude, zu sehen wie lange schweigende Schäflein sich immer mehr zu Wort melden und ihr Schweigen brechen. Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich schätze auch die vielen sinnvollen Kommentare hier, die allesamt ein meistens ermunterndes Bild abgeben. Auch die Kommentare von M.N. schätze ich sehr. Ich freue mich auch auf deine weiteren Kommentare.

    Du bringst es auf den Punkt:
    „In einem Punkt bin ich mir jedoch schon länger felsenfest sicher: WGT hat unserem Befreier und Erlöser so vieles an Würde und Position im Jehovas Plan weggenommen und an sich selbst auf ungerechterweise gerissen“.

    Du schreibst ferner: …diesen Kommentar von dir, MN, wird heute Abend ein Ältester zum lesen bekommen, denn ich sehr schätze und mag…“

    Ich gehe davon aus, dass du dir dessen bewußt bist, dass es möglich sein kann, das ER es gar nicht mag, solche Abhandlungen zu lesen und das er dich oder euch nachher vielleicht „nicht mehr mag“…und dadurch erst recht die anderen Bandagen der Ältestenschaft aktiviert werden und ihr euch schneller als geplant mit mehr als nur „komischen Blicken“ auseinandersetzen müsst. Ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass solche Dokumente für Älteste Beweise in Richtung „Abtrünnigkeit“ sind und man dann solche noch sympatischen Älteste sich dann ganz schnell „verwandeln“. Die Ältesten sind angewiesen, jeglicher Spur von möglicher Abtrünnigkeit umgehend nachzugehen und konsequente Fragen zu stellen und zu handeln. Das muss in Eurem Fall nicht sein, vielleicht ist dieser Älteste toleranter, aber rechne mit ungewöhnlichen Reaktionen…auch später.

    Wie dem auch sei, wir nehmen Zuflucht zu unserem himmlischen Vater JHWH und zu Jesus und da sind wir immer in besten Händen.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Neoveritas an Mein Name
    Dezember 31, 2013

    Hallo Mein Name,

    besten Dank für den Beitrag „Eine kurze Geschichte der Generation“. Allen Ernstes: Sowas kann man keinem Menschen an den Türen verkaufen; den armen Zeugen Jehovas aber doch. Religiöser Klamauk pur. Ich hoffe wie Du, dass immer mehr aufwachen werden und die Widersprüche erkennen. Dann wird die Zeitschrift „Erwachet“ endlich mal programmatisch! Dennoch, ein Hauch von Skepsis bleibt. Seine eigenen Glaubensansichten zu hinterfragen oder gar aufzukündigen, ist ein schwieriger Schritt, den nur wenige Menschen wagen. Es geht ja an die eigene Existenz und Identität. Identitätsverlust ist genauso schmerzhaft wie der Verlust eines Angehörigen, Scheidung oder ein Ortswechsel.
    Es bleibt jedenfalls spannend.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Matthäus an Amalie
    Dezember 31, 2013

    Zu deinen Worten:

    >>Warum kommt da keiner ins Denken?<<

    ,,,gibt es nur eine Antwort: Weil ein "treuer ZJ" (gegenüber seiner Organisation) mit RIESEN Scheuklappen herumläuft und es nicht wagt auch nur etwas nach links oder rechts zu sehen und seinen Denkapparat auch zu gebrauchen.

    Als diese Erklärung im WT in den 1980er Jahre veröffentlicht wurde, war ich selbst noch Ältester, womöglich hatte ich auch das WT-Studium geleitet, und mir ist dieser Wahnsinn nicht aufgefallen:

    w82 15. 5. S. 28-29 Der Pfad der Gerechten wird ständig heller – Erklärung zu Spe. 4:18

    9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat.
     
    These – Anthithese,…Übrigens These bedeutet  "unbewiesene Behauptung"!

    Wer stellt die die Thesen auf? Unvollkommene Menschen!

    Wo kann eine mangelhafte oder unbewiesene Behauptung etwas Wertvolles enthalten?
    Und das soll von Gott als "HELLERES LICHT" geoffenbart werden?

    MN hat ein paar gute Gründe genannt dass dies NIEMALS von Gott kommen konnte!

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Mein Name an Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Matthäus,

    gut, daß Du diesen „These-Antithese-Synthese“-wt von 82 zur Sprache bringst, den auch hier entlarvt sich t.u.v.S –Lehre als reines Menschenwerk.

    Ich erinnere mich noch sehr gut, wie überrascht ich damals angesichts dieser Erklärung war, handelt es sich doch hier um Hegelsche Philosophie, genannt „Dialektik“ (nicht zu verwechseln mit der „Dianetik“ der Scientologen). Wer war Hegel?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wilhelm_Friedrich_Hegel

    Ein ziemlich schwerer Brocken also. Wer sich in Hegel einarbeiten will, muß viel Ausdauer mitbringen, das ist noch heftiger als Kant.

    Leider enthält die dt. Wikiseite nicht das wirklich interessante betreffs Hegel. Jedoch die engl. Seite

    http://en.wikipedia.org/wiki/Georg_Wilhelm_Friedrich_Hegel

    Auszug (Großschreibungen von mir):

    „Though raised as a Lutheran, Hegel REJECTED CHRISTIANITY in his college years. In his early religious writings, he INVEIGHED AGAINST RELIGION. But for professional reasons, beginning around 1800, he tried to create the impression that he was a believer. Solomon explains: „Hegel really did have a secret, and … it has been well kept. The secret, abruptly stated, is that HEGEL WAS AN ATHEIST. His ‚Christianity‘ is nothing but nominal, an elaborate subterfuge to protect his professional ambitions in the most religiously conservative country in northern Europe.“ What has HEGEL’S ATHEISM to do with his need for subterfuge? Terry Pinkard writes: „Hegel was desperate for a position [professorship], and to get a position he needed a book.“ But writing a book that openly espoused atheism would be professional suicide.“

    Also: Hegel war ein Atheist, der auf Religion schimpfte und aus Berufsopportunismus vortäuschte, ein „Christ“ zu sein.

    Nun lasse man sich dies genüßlich auf der Zunge des Intellekts zergehen:

    Die WTG wird nicht müde und matt, ihre Schäfchen auf der Grundlage von Kol 2,8 vor der „bösen bösen trügerischen Philosophie, die nichts als leerer Trug ist“, zu warnen (um ihre Getreuen der Möglichkeit kritischen Denkens und Hinterfragens zu berauben?) – nutzt aber selbst die Methoden genau der Wissenschaft, die sie in Bausch und Bogen verdammt. Stichwort „Wasser predigen Wein trinken.“

    Des Weiteren wird deutlich, um was genau es sich bei WTG-stipuliertem „Neuem Licht“ handelt – um nichts weiter als um Resultate menschlicher Urteilsfindung (gemäß LK 2/3-Mehrheit, wie bekannt) gemäß den Prinzipien menschlicher (atheistischer) Philosophie. Der von dir dankenswerterweise angeführte §9 macht dies ja mehr als deutlich:

    „… solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man SICH, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt.“ Frage: Wer ist „sich“? Gott? Folgt Gott etwa den Prinzipien menschlicher Logik, noch dazu der Logik eines Atheisten? Muß Gott seine eigene Wahrheit SUCHEN?

    „MAN stellt eine These auf … nach einiger Zeit stellt MAN gewisse Mängel oder Schwächen fest … Später findet MAN heraus …“ etc. Wer ist „man“? Menschen, wie Du treffend anmerkst, denn Gott muß nicht Thesen und Gegenthesen aufstellen, um herauszufinden, was seine eigene Wahrheit ist, um uns dann diese stückweise als Bugfixes und Updates nachzuladen („Bitte sofort Wahrheit Release 2010.0 aufspielen, ersetzt Wahrheit 2008.9b, sonst droht Vernichtung in Harmagedon“). Wenn dem so wäre, dann hätte Gott sehenden Auges zugesehen, wie unrichtige Wahrheitsversionen jahrzehntelang das Leben Millionen von Menschen fehlleitete, und der Öffentlichkeit als „Gute Botschaft“ verkauft worden wäre.

    Mir scheint, diese Passage ist eine der krassesten Selbstentlarvungen des Sklaven von eigenen Gnaden. Was uns die „Mutter Org.“ in ihren Schriften serviert, ist nichts weiter als die Ergebnisse menschlicher Meinungsfindung gemäß Mehrheitsentscheid. So erklärt sich, daß die sog. „Wahrheit“ ständig in alle Richtungen tanzt – mal vor, dann zurück, links rechts, oben, unten. Auch betreffs WTG-Lehre gilt 1 Kor 3, 19 & 20:

    „Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: „Der die Weisen erhascht in ihrer List“. Und wiederum: „Der Herr kennt die Überlegungen der Weisen, daß sie eitel sind“.“

    Danke für dieses wt-Zitat!

    Gruß,

    M.N.

  • Matthäus an MN
    Dezember 31, 2013

    Wenn man sich dann noch solche Aussagen durch Kopf gehen läßt wird dies schon als grobe Beleidigung des Höchsten angesehen:

    Demnach schenkt Gott seinen demütigen Dienern ein bestimmtes Wissen, das andere nicht haben.
    Der Apostel Paulus sagte: „Diese Weisheit hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt . . . Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart“ (1. Kor. 2:8-10). Da Jehova seinen Dienern im voraus ein bestimmtes Wissen vermittelt hat, sind sie ausgerüstet – ja von Gott beauftragt -, auf der ganzen Erde vor dem herannahenden Ende des gegenwärtigen Systems zu warnen und die tröstende Botschaft von der neuen Ordnung zu verkündigen.
    Der Wachtturm, 15. Januar 1981, S. 17

  • Matthäus an MN
    Dezember 31, 2013

    Das habe ich auch noch als Zitat gefunden welches zeigt wie eingebildet und vermessen die WTG ihr Schäfchen belehrt (besser belügt):

    Nur für sie ist Gottes Wort, die Bibel, kein versiegeltes Buch. … Wahre Christen schätzen es daher sehr, mit der einzigen Organisation auf der Erde verbunden zu sein, die die ‚tiefen Dinge‘ Gottes versteht.
    Der Wachtturm, 1. Oktober 1973, S. 593

    Denken wir daran, dass unser himmlischer Vater „den treuen und verständigen Sklaven“ als Kanal eingesetzt hat. Dieser „Sklave“ ist dafür verantwortlich, festzulegen, welche Informationen dem Haushalt des Glaubens zugänglich gemacht werden sowie die ‘rechte Zeit’ dafür. Die geistige Speise ist ausschließlich durch die theokratische Organisation erhältlich. Zuverlässige Informationen sollten wir stets von Gottes Kanal erwarten…
    Unser Königreichsdienst, September 2002, S. 8

    Dieses Zitat ist allerdings der Gipfel der Unverschämtheit:

    Wir wollen einmal untersuchen, was Jehovas Zeugen im Laufe der Jahre verkündet haben, und es mit dem vergleichen, was führende Politiker, Geistliche und Wirtschaftsexperten des gegenwärtigen Systems der Dinge gesagt haben. Wer hat die Wahrheit gesagt? Wessen Voraussagen über die nächste Zukunft können wir vertrauen? … Heute zeigen die Tatsachen deutlich, dass das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war. Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden. Wachtturm, 1. November 1971, S. 659, 664

  • Bird an Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Hallo Matthäus,

    Wenn man dann noch bedenkt das sie ja sagen :“Wir sind Gottes Kanal“ muss man erkennen das sie lügen.

    Sie selbst beziehen diesen TUVK auf diesen Bibeltext.

    Matthäus 24:45 ELB71

    Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?

    Nach diesem Text, müssten sie sich aber das Sprachrohr von Jesus nennen.
    Schon alleine hier wird offensichtlich was sie verfolgen..

    Lg
    Bird

  • Tommy
    Dezember 31, 2013

    Oder, um meinen Kommentar zu Matthaeus zu ergaenzen, vielleicht wurde nur der falsche Lichtschalter angemacht, versehentlich?
    Schwierig
    Tommy

  • Matthäus an Bird
    Dezember 31, 2013

    Auch ein interessantes Argument von dir lieber Bird!
    Warum nennen sie sich nicht der Kanal Christi – einfach aber logisch!

    Mir ist auch dazu noch etwas eingefallen:

    Wer hat die Wahrheit gesagt? Wessen Voraussagen über die nächste Zukunft können wir vertrauen? … Heute zeigen die Tatsachen deutlich, dass das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war. Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden. Wachtturm, 1. November 1971

    Wenn sie DIE ganze Zeit vom Geist geleitet wurden, warum ist dann helleres Licht nötig? Der Heilige Geist bringt doch nur Licht zum vorschein. Was weis ist kann nicht weisser werden!

    LG. Matthäus

  • Janosh
    Dezember 31, 2013

    An Alle,

    1. der selbsternannte verständige Sklave WTG ist nicht verständig, sonst würde sie nicht jahrelang falsches lehren.

    2. er ist auch nicht treu, sonst würde er sich ausschließlich dem Wort Gottes der Bibel zuwenden und dieses als Grundlage für die Warheit gelten lassen und nicht Tonnen von Publikationen, die vom Wort Gottes und seinem direktem Verständnis ablenken. Der T.u.V Sklave überschüttet alle mit Publikationen die Teile aus der Bibel entnehmen um eigene Ideen und Lehrmeinungen zu begründen. Sie ist dem Wort Gottes nicht treu!

    Wenn Gott die WTG als treuen und verständigen Sklaven auserwählt hätte, kommt zwangsläufig die Frage auf, warum ist die WTG dann eben jahrzehnte nicht verständig und jahrzehnte dem Wort nicht treu? Ich bezweifle fundiert mit dem Wort Gottes, das es sich bei der WTG nicht um den treuen und verständigen Sklaven handelt!

    Ein kleines Beispiel: 1914 und 1975 – Harmagedon kommt bestimmt sagte die WTG. Die Bibel sagt, keiner weiß die Stunde, ausser Gott.

    Bluttransfusion: Bibel: Speisevorschrift an die Juden: Enthaltet euch des Blutes, es soll nicht gegessen werden. WTG: Kein Blut zur Erhaltung des Lebens das Gott einem geschenkt hat, stattdessen Märtyrer Tod und unterlassene Hilfeleistung bzw. vorsätzliches töten, Mord, durch Anweisungen an Ärzte kein Blut zu verabreichen. Für wen? Für Gott? Nein für die WTG.

    Allein die Tauffrage zielt doch darauf ab, die WTG als alleinige Organisation Gottes auf Erden anzuerkennen! Hochmütig, Narzistisch. Auch den Namen Gottes, Jehovas Zeugen, zu gebrauchen ist Anmassend. Den diesen Ausspruch tat er zu den Juden in Jesaja. Keiner kann sich selbst als Zeuge vor Gericht bezeichnen wenn der Richter einen nicht als Zeuge zulässt. Gott Jehova ist der Richter, er selbst ernennt die Zeugen! Andererseits ist jeder Erdenbürger ein Zeuge Jehovas und nicht eine selbsternannte Gruppe, die den Namen Gottes bur gebraucht um sich egozentrisch hervor zu heben.

    Sorry wenn ich einige Gemüter erhitzt habe, aber so ist meine gefestigte Meinung.

  • Maria
    Dezember 31, 2013

    Lieber Janosh vom 03.01.2014,

    mir ist Dein Kommentar aufgefallen.

    Wir sind mit Dir einer Meinung, dass nur das Wort Gottes
    für eine Lehrmeinung ausschlaggebend sein kann,

    und Deine Nachforschungsergebnisse werden hier bereits
    auch von vielen geteilt,

    auch von uns und wir freuen uns, dass Du Dich diesbezüglich
    an Alle zu Wort gemeldet hast,

    mit lieben Grüßen und Segenswünschen

    Maria und Hubert am 05.01.2014

  • Matthäus an Amalie
    Dezember 31, 2013

    Vielleicht magst du den Brüdern die sooo begeistert sind über das „hellere Licht“ einmal das WT Zitat ausdrucken und ihnen vorlegen – ohne viel Kommentar!

    Oder auch das Buch welches im VBST (in den 1970er) diese unverfrorene Behauptung aufstellte:

    Wer bildet denn die Gruppe von Personen, die gegen Anfang dieser „Zeit des Endes“ damit beauftragt wurde, als Sprecher und aktives Werkzeug Jehovas zu dienen? … Doch ungeachtet dessen, wie die Christenheit diese Gruppe gesalbter Zeugen Jehovas ansieht oder betrachtet, muß die Zeit kommen, und das binnen kurzem, da diejenigen, die die Christenheit ausmachen, wissen werden, daß wirklich ein „Prophet“ Jehovas unter ihnen war.
    ‚Die Nationen sollen erkennen, dass ich Jehova bin‘ – Wie?, 1972, S. 58, 70

    Du könntest dabei auch die Frage stellen – vielleicht habt ihr ja das Buch noch in der Versammlungsbibliothek – warum in diesem Buch was ja Hesekiel Vers für Vers behandelte die Verse 1-8 im Kap. 13 nicht erklärt?

    Oder wie diese „Prophezeiungen“ mit obiger Behauptung zusammenpasst?

    Die biblische Zeitrechnung läßt erkennen, … daß etwa um die Mitte des jetzigen Jahrzehnts, der 1970er Jahre, der Mensch 6 000 Jahre auf der Erde gelebt haben wird. Das ist bedeutsam. … Da in diesem Jahrzehnt 6 000 Jahre der Menschheitsgeschichte enden werden, besteht die herrliche Hoffnung, daß ein großartiger Sabbat der Ruhe und Erquickung nahe ist.
    Erwachet!, 22. April 1972, S. 26-28.

    Sehr schlechte Voraussagen werden der Kirche gemacht. Nicht nur ihre Organisation als Volkskirche wird zerbre- chen. Das soll schon bis 1975 der Fall sein. Sie soll in dem kommenden Jahrzehnt ihren Bankrott erleben. … Es gibt Veränderungen, die sich heute schon genau abzeichnen.
    Erwachet!, 22. März 1970

    Zum Beispiel ist öffentlich bekannt gegeben worden, dass im radikalen Lager die russischen Führer sagen, sie würden erwarten, bis zum Jahre 1975 die ganze Welt kommunistisch gemacht zu haben.
    Der Wachtturm, 15. Oktober 1971

    Die Hungersnöte, denen Millionen Menschen zum Opfer fallen werden – 1975 wird es wahrscheinlich soweit sein -, können nicht mehr abgewandt werden. Schon jetzt verhungert langsam eine halbe Milliarde Menschen, und eine weitere Milliarde ist unterernährt.
    Königreichs-Nachrichten Nr. 16: Läuft die Zeit für die Menschheit ab?, 1973

    In diesen Tagen ergehen an die übervölkerte Erde unheilvolle Warnungen vor einer Bevölkerungsexplosion und einer weltweiten Hungersnot, die schon im Jahre 1975 u. Z. eintreten könnte.
    Das Paradies für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt, 1973, S. 283

    Der Biologe Paul Ehrlich glaubt, dass tatsächlich eine weltweite Hungersnot auf uns zu kommt. Bis wann? Im Jahre 1970 erklärte er: ‚ich denke, dass 1975 immer noch der wahrscheinlichste Zeitpunkt ist, doch könnte es auch irgendwann zwischen 1972 und 1985 sein …
    Der Wachtturm, 1. Juli 1974

    Die Wachtturm-Gesellschaft ging noch viel weiter und formulierte in diese Stimmung hinein unmiß- verständlich, welche Lebensplanung sie für einen „reifen Christen“ geeignet hielt:

    Weltliche Karrieren sind nun bald zu Ende. Warum sollten junge Leute also heute noch an einer Hochschulbildung interessiert sein und sich auf eine Zukunft vorbereiten, die nie kommt? Die Hochschulen stehen sowieso schon am Rande des Chaos. Die Kenntnisse, die ein Mensch im Leben braucht, kann er sich, wenn er fleißig lernt, auch durch eine Volksschulausbildung und in einer Lehre erwerben. Der Wachtturm, 15. Dezember 1971, S. 755

    Die „Zukunft, die nie kommt“ kam doch! Wer damals auf eine höhere Schulbildung verzichtet hat, hat inzwischen sein Berufsleben fast hinter sich. Ein Berufsleben, das ganz anders hätte verlaufen
    können, hätte man nicht den Vorhersagen der Wachtturm-Gesellschaft vertraut, sondern vernünftig eine den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten angemessene Ausbildung gewählt. Eine andere Konsequenz war, dass, wer diesem Ideal nicht folgte, oft als „geistig unreif“ abgestempelt und für Aufgaben in der Versammlung ungeeignet betrachtet wurde.

    Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe, ist das kein Grund unsere Aktivität zu erhöhen? In dieser Hinsicht können wir etwas von einem Läufer lernen, der am Ende eines Rennens nochmal sprintet. … Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihre Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.
    Unser Königreichsdienst (engl. Ausgabe), Mai 1974

    Zitate dieser Art gibt es zu Hauf!

  • Mein Name
    Dezember 31, 2013

    Wirklich tolle Zitate. Wobei wir alle wissen, daß die WTG nach dem Motto handelt: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“ Aber für alle „da draußen“ sind das wahre Augenöffner.

  • Tommy
    Dezember 31, 2013

    Jetzt vergisst Du aber das heller werdende Licht auf das Gott sich besonnen hat nachdem Pastor Russel ihn auf die Idee brachte. Vorher handelte Gott immer anders, aber seither…..
    Tommy

  • Winston an Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Lieber Matthäus,

    Danke nochmals für die kurze Sammlung der WT Anordnungen zum Thema 1975. Was mir noch fehlt ist die Frage eine Journalisten der wissen wollte warum die Zeugen 1975 als Zeitpunkt Harmagedons festgelegt haben.
    Soweit ich mich erinnern kann hieß es: Das war nie die offiziellen Meinung der WTG, sondern die persönliche Wahrnehmung einzelner übereifriger Zeugen. Damit wurde all jenen, die sich an die von Dir genannten Anordnungen zu 1975 hielten und vielleicht sogar ihr Leben darauf ausgerichtet haben, nachträglich verhöhnt und als verirrte Fanatiker abgestempelt. Ich mußte 1973 dafür kämpfen die Matura (1975) fertig zu machen. An die Aufforderungen der Ältesten mit der Schule nach der offiziellen Schulpflicht aufzuhören, sowie dem wohlgemeinten Rat an junge Paare, jetzt bloß keine Kinder mehr in die Welt zu setzen kann ich mich noch genau erinnern. Als Ausgleich für meine Entscheidung die Schule abzuschließen habe ich dann in den Ferien und auch während der Schule den Hilfspionierdienst wahrgenommen, anstatt Sport zu treiben oder mich musikalisch weiterzubilden. Schade um diese Zeiten. Ganz abgesehen von meiner isolierten, belächelten Rolle bei meinen Schulkameraden. Freunde bei den Zeugen hatte ich nie, dafür jede Menge Aufpasser wie Älteste oder Pioniere.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Lieber Thomas

    Ich habe nicht jeden Kommentar gelesen und deshalb weiß ich nicht ob Du diese Zitate kennst:

    Erwachet 22.4.1967 Seite 17 – 20: (Auszug)
    In welchem Jahr wären dann die ersten 6000 Jahre Menschheitsgeschichte und auch die ersten 6000 Jahre des göttlichen Ruhetages zu Ende? Im Jahre 1975. Das ist beachtenswert, besonders wenn man bedenkt, dass im Jahre 1914 die „letzten Tage“ begannen und dass die Geschehnisse unserer Tage, durch die sich biblische Prophezeiungen erfüllen, diese Generation als die letzte dieser bösen Welt kennzeichnen.

    Wachtturm 15.11.1968, S.691
    Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird? Vielleicht; wir wollen aber abwarten und sehen inwieweit die siebente 1000 Jahr Periode der Menschheitsgeschichte mit der sabbatähnlichen Tausendjahrherrschaft Christi zusammenfällt. … Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen.

    Ich kenne Brüder und Schwestern persönlich denen die Gemeinschaft entzogen wurde, weil sie vor der Lehre bis 1975 käme Harmagedon gewarnt haben. Bei einer Komiteeverhandlung war ich als damals noch ungetaufter Jugendlicher dabei, weil diese bei uns zuhause stattfand.
    Der Ausgeschlossene Bruder hatte sich damals auch an damals noch Wiesbaden gewendet, aber ohne Erfolg. Soll mir keiner erzählen dass 1975 nicht von oben kam, das abzustreiten ist definitiv gelogen.
    Ich habe nach inzwischen über 40 Jahren noch die Worte eines Kreisaufsehers Kälberer im Ohr der 1972 sagte:
    „Noch ein Jahr, oder 2 Jahre, höchstens 3 Jahre, dann haben wir es geschafft.“

    So schnell vergessen Menschen und die wenigen Zeitzeugen werden als Lügner hingestellt. Kein Wunder dass der Teufel am Ende der 1000 Jahre wieder Erfolg haben wird, weil die meisten Menschen die jetzige Zeit der Teufelsherrschaft vergessen haben werden.
    Die wenigen die dann dagegen halten werden auch dann wieder bedrängt, verspottet und als Lügner verleumdet werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bird an alle Brueder und noch Zeugen
    Dezember 31, 2013

    Liebe Brüder,

    ich bin Vorgestern auf ein Youtube Video gestoßen, wo es darum ging ob der Name Jehova im Neuen Testament vorhanden ist. Dabei wurde eine Bibelstelle zitiert. Ich habe dann die ganze Nacht darüber nachgedacht, was uns die Organisation sagen oder einreden will. Gestern Vormittag, habe ich dann für mich die Lößung gefunden. Gerne möchte ich alle daran Teil haben lassen. Auch würde mich eure Meinung dazu interressieren.

    Es geht um 1.Kor. Kap 10 und 11.

    Die Organisation sagt uns, das wir nicht am Tisch der Dämonen und am Tisch Jehovas sitzen können.
    Der Tisch Jehovas ist in dem Fall alles was von der Organisation kommt.
    Der Tisch der Dämonen ist alles was von ausserhalb kommt.
    Dies bekräftigen sie mit dem Bibel Text aus 1. Kor 10:21,22

    „Ihr könnt nicht den Becher Jehovas*+ und den Becher der Dämọnen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“*+ und am Tisch der Dämọnen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova* zur Eifersucht“?+ Wir sind doch nicht etwa stärker+ als er?“

    Ich fragte mich, wie kommt die ORG darauf den Becher des Herrn auf den Becher Jehovas zu übersetzen? Als ich zufälligerweise die NWÜ auf KAP 11 aufgeschlagen hatte und nachdachte, fiel mir dieser TEXT ins Auge.

    NWÜ 1.Kor 11:27
    Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut+ des Herrn schuldig+ sein.

    Jetzt ist es mir wie von den Schuppen gefallen. Es ist der gleiche Grundtext. „Der Becher des KYRIOS“

    In diesem Text hat die ORG das richtig übersetzt, weil sie diesen Text benötigt, um Brüder von der Annahme der Symbole und dem Loskaufsopfer zu hindern. Und vor allem wird jedem Angst eingeredet die Missgunst Jehovas zu erfahren.

    Ich habe jetzt das ganze Kapitel in der Elberfelder und anderen Übersetzungen gelesen.

    Was wollte Paulus uns in diesem Kapitel aber sagen?

    Ich versuche nun meine Gedanken euch zu vermitteln.

    In dem gesammten Kapitel, geht es eigientlich um den Christus.

    1. Korinther 10:4 ELB71

    und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, welcher nachfolgte. (Der Fels aber war der Christus.)

    Damit wissen wir, das Jesus uns eigentlich diese Speise gibt.

    Ab dem Vers 9, warnte uns Paulus davor, das wir den Christus nicht auf die Probe stellen sollen. DIE NWÜ sagt hier JEHOVA (Bewusst um in den folgenden Texten nicht zu erkennen um was es Paulus geht. IN DER FUßNOTE GIBT SIE CHRISTUS RICHTIEGERWEISE WIEDER.

    1. Korinther 10:9 ELB71

    Laßt uns auch den Christus nicht versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.

    Lesen wir jetzt weiter ab dem Vers 15

    1. Korinther 10:15-22 ELB71

    Ich rede als zu Verständigen; beurteilet ihr, was ich sage. Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Christus? Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die Vielen, denn wir alle sind des einen Brotes teilhaftig. Sehet auf Israel nach dem Fleische. Sind nicht die, welche die Schlachtopfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar? Was sage ich nun? Daß das einem Götzen Geopferte etwas sei? Oder daß ein Götzenbild etwas sei? Sondern daß das, was die Nationen opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, daß ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen. Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnt nicht des Herrn Tisches teilhaftig sein und des Dämonentisches. Oder reizen wir den Herrn zur Eifersucht? Sind wir etwa stärker als er?

    BRÜDER, in diesem Kapitel geht es um die Gemeinschaft am TISCH Jesu. Wir können nicht Teilhaber Christi sein und am Tisch der Dämonen sitzen.

    Die Organisation schafft es hier sich auf den PLATZ JESU ZU SETZTEN. NUR SIE gibt die Speise und nur an IHREM Tisch sollen wir essen. Sie hindern Brüder damit das Loskaufsopfer anzunehmen und Gemeinschaft mit JESUS zu haben.
    Was sollte der BECHER JEHOVAS SEIN??? entweder übersetzen sie beide Texte gleich oder Sie lassen es im Kontext so wie es dort auch steht.

    Man kann nur jeden ermuntern Nachzudenken. Meiner Meinung, ist der TISCH der WTG gerade das wovor gewarnt werden muss.
    Alleine an diesem Beispiel erkennt man, wie gefährlich es ist NUR die NWÜ zu lesen.
    Die LK schafft es die BRÜDER komplett von der GUTEN BOTSCHAFT ABZUHALTEN.

    Ich ermuntere einen jeden sich einmal diese beiden Kapitel durchzulesen und darüber nachzusinnen. Ich danke meinem himmlischen Vater dies erkennen zu dürfen.

    Wünsche den Segen unsers Vaters.
    Die Birds

    =============================================================

    Hallo liebe Birds,
    respekt vor diese interessanten Gedanken. Solche geistigen „Leckerbissen“ findet man nur da wo der geist der Freiheit herrschen kann. Über diese Gedanken lohnt es sich weiter nachzuforschen. Danke.
    BI

  • Matthäus an Bird
    Dezember 31, 2013

    Das ist ein weiterer Beleg wie die WTG nach Lust und Laune den Namen Jesu durch JHWH ersetzt.
    Wir haben das ja schon bei Römer 10:13, dort wird vom Namen des HERRN anrufen geschrieben die WTG sagt nein sondern der Name JHWH soll angerufen werden.

    Interessant ist auch die Abhandlung wie Johannes es erklärt:

    Joh.3,12 Ihr glaubt mir ja nicht einmal, wenn ich von ganz alltäglichen Dingen rede! Wie also werdet ihr mir dann glauben, wenn ich euch erkläre, was im Himmel geschieht? 13 Es gibt nur einen, der zum Himmel hinaufsteigt: der Menschensohn, der vom Himmel herabgekommen ist. 14 Du weißt doch, wie Mose in der Wüste eine Schlange aus Bronze an einem Pfahl aufrichtete, damit jeder, der sie ansah, am Leben blieb2. Genauso muss auch der Menschensohn erhöht werden3. 15 Jeder, der ihm vertraut, wird das ewige Leben haben.

    Joh 20,31 Aber die hier aufgezeichneten Berichte wurden geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der versprochene Retter und der Sohn Gottes ist. Wenn ihr ihm vertraut, habt ihr durch ihn das ewige Leben.

    LG Matthäus

  • NoirVelvet
    Dezember 31, 2013

    NoirVelvet

    Eingereicht am 05.01.2014 um 02:53

    Auch ich möchte dich gern begrüßen. Du hast mich an einen ganz lieben Aeltesten erinnert, der auch wegen des Rauchens ausgeschlossen wurde. Die Versammlung wurde aufgefordert, keinen Kontakt mehr – kein Gruß. Dabei hatte er seinen “Job” so gut und mit ehrlicher Nächstenliebe gemacht. Er eckte oft an, weil er nicht mit der Vorschrift für Alteste konform ging.
Ich kann dir nur sagen, dass dir hier auf BI viel Stoff zum nachdenken geliefert wird. Wie sarai schon bemerkte, du wirst frei von Lasten werden und erkennen, wie wirklich erquickent Jesu Joch ist.
Mir hat ein Kommentar eines Bruders hier die Grundlage für meinen Glauben gelegt:
” Die Bibel ist der Brief eines Vaters an seine Kinder, der ihnen etwas Wichtiges sagen will und muss. Welcher Vater würde seinen Brief als Mysterium verfassen, sodass seine Kinder einen Gelehrten brauchen, um ihn zu verstehen?”
Hier wirst du durch die vielen Kommentare angeregt, die Bibel einmal ganz unvoreingenommen zu lesen. Ich habe zusätzlich die Bücher von R. Franz, Habe Mut zur Wahrheit von BI und ein pdf-Dokument mit dem Titel “Gefangene einer Idee” gelesen. Die Datei kann ich dir per eMail senden: christliche-samariter@gmx.de
Ich bin eine kinderlose Mutter, die bis heute am Kontaktverbot leidet – fast 7 Jahre schon.

    Liebe Grüße

    NoirVelvet

  • walter
    Dezember 31, 2013

    Hallo NoirVelvet,

    die Bibel ist so einfach geschrieben, daß sie der „einfachste,einfältigste“ Mensch auf der Staße verstehen kann.
    Matthäus hat treffend in seinem Kommentar auf die Stelle in Joh.20:31 hingewiesen.

    Wenn ein Mensch dies in seinem Herzen verstanden hat,ist der davon
    beseelt, wie der Mann aus dem Gleichnis Jesu in Matthäus 13:44,
    der eine Perle von sehr hohem Wert gefunden hat.

    Dies ist der größte Schatz im Leben eines Menschen, den man nie wieder losläßt.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Liebe Schwester

    Dieser liebe Älteste ist ein weiteres Opfer dieser vielen Menschengebote, genauso wie Du.

    Das sagte schon Jesaja voraus in Jes 28

    13. Und so wird ihnen das Wort Jehovas sein: Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig; auf daß sie hingehen und rücklings fallen und zerschmettert werden und verstrickt und gefangen werden.
    14. Darum höret das Wort Jehovas, ihr Spötter, Beherrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist!
    15. Denn ihr sprechet: Wir haben einen Bund mit dem Tode geschlossen und einen Vertrag mit dem Scheol gemacht: Wenn die überflutende Geißel hindurchfährt, wird sie an uns nicht kommen; denn wir haben die Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in der Falschheit uns geborgen.
    16. Darum, so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich gründe einen Stein in Zion, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, aufs festeste gegründet; wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.

    In Vers 15 wird die Lehre der Organisation angesprochen, die lehrt, wer sich eng an die Organisation hält und das tut was die Organisation geboten hat, der wird errettet werden. Somit müssten sie einen Vertrag mit dem Tode gemacht haben, denn warum sonst könnten sie so eine dreiste Behauptung aufstellen?

    Weil die in Vers 14 genannten Herrscher des Volkes Jehovas so versagt haben, deshalb hat Jehova in Vers 16 einen Stein, Fels und kostbaren Haupteckstein gegründet, der unsere Herr Jesus Christus ist. Wer an ihn glaubt wird nicht mehr ängstlich sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Störtebeker
    Dezember 31, 2013

    Störtebeker an alle zum Thema 144 000.

    Sicher haben viele von Euch sich schon ähnliche Gedanken wie die Folgenden gemacht. Aber ich wollte diese Angelegenheit nochmal durchdenken und in eine schriftliche Form bringen, für euch, aber auch für mich selbst.

    Es geht um die Zahl 144 000. Die WTG lehrt, dass 144 000 Personen mit hl. Geist „gesalbt“, und damit zu Mitherrschern des Christus für 1000 Jahre im Himmel berufen werden. Obwohl die Zahlen in der Offenbarung, die von der WTG mit diesen 144 000 in Verbindung gebracht werden, von ihr sinnbildlich verstanden werden, ist diese Zahl gemäß ihrer Lehre buchstäblich zu verstehen. Kann das sein? Was erkennt man anhand der Fakten?

    Im ersten Jahrhundert zu Pfingsten (33 u. Z.) wurden etwa 3000 Personen getauft, (Apostelgeschichte 2:41). Etwas später (Apostelgeschichte 4:4) heißt es „fünftausend Männer“ wurden gläubig. Dazu kamen also auch noch eine unbekannte Anzahl Frauen. In den darauf folgenden Jahren gab es weiteres Wachstum, und es entstanden Versammlungen von Gläubigen in der ganzen damals bekannten Welt. Die Geschichte zeigt, dass die Zahl derer, die das Evangelium annahmen in die Zigtausende wenn nicht gar Hunderttausende ging; (Apostelgeschichte 1:8; 6:1,7; 8:1,4,5,14; 13:44,48,49; Matthäus 28:18-20). Vielleicht blieben nicht alle treu, aber es wandten sich auch nicht alle ab. Alle Treuen waren gemäß der Lehre der WTG „Gesalbte“. Von welcher Zahl wollen wir ausgehen? 60 000?

    Im Jahr 1879 erschien der erste Wachtturm, Charles Taze Russell und seine Mitstreiter zählten sich auch zu den „Gesalbten“. Russell selbst wiedersprach nicht der Annahme, er sei möglicherweise der „treue und kluge Knecht“ gemäß Matth. 24:45-47 u. Luk. 12:42-44. Also, er selbst sei, gemäß heutigen Ausdrucksweise, der „treue und verständige Sklave“. Gemäß dem WT vom 15. Juli 2013 war aber C. T. Russell nicht nur nicht der „treue und verständige Sklave“, er gehörte überhaupt nicht dazu. Denn gemäß diesem WT „wählte Jesus 1919 (unter den jetzt „Geläuterten“), befähigte, geistgesalbte Brüder aus, den treuen und verständigen Sklaven zu bilden, und setzte ihn über seine Hausknechte ein“, (WT 15. Juli 2013, S. 23, Abs. 12). Russell starb 1916. Zur Zeit besteht nach dem WT der „treue und verständige Sklave“ lediglich aus den acht Brüdern der „leitenden Körperschaft“.

    Aber zurück zu den „Gesalbten“. Sicherlich würde heute niemand in der „Organisation“ anzweifeln, dass Russell und seine Gefährten dazugehörten. Trotz der Tatsache, dass Russell und seinen Weggefährten heute die Gemeinschaft entzogen würde, wenn sie ihre Lehren von damals vertreten würden, werden die Zeugen ermuntert, zu ihnen aufzuschauen, als Gründer der „Organisation“. Wenn wir die Schriften Russells heute studieren würden, und viele von uns haben sie in ihren Bibliotheken, wären wir schockiert über das was wir da lesen. Aber wie auch immer gemäß der Lehre der WTG gehörten sie zu den „Gesalbten“. Wie viele waren es zu der Zeit? Vielleicht 1000?

    Im Jahr 1935, als man davon ausging, dass die Zahl 144 000 erreicht worden ist, nahmen 52 465 Personen von den Symbolen und rechneten sich somit zu den „Gesalbten“. Diese 52 465 „Gesalbten“ von 1935 waren damals keine Kinder, sondern Erwachsene. Somit kann man sagen, dass sie alle inzwischen verstorben sind. Ebenso wie Russell und seine Gefährten und die Christen der ersten Jahrhunderte. Aber wir haben nach der bisherigen Überlegung, bis zum Jahre 1935 schon ca. 60 000 „Gesalbte“ aus den ersten Jahrhunderten, ca. 1000 aus der Zeit Russells und 52 465 die 1935 von den Symbolen nahmen, macht etwa 113 465. Wenn wir noch die 12 604 dazurechnen, die 2012 von den Symbolen nahmen dann sind wir bei ca. 126 000.

    Es ist auch bekannt, dass es eine größere Menge von Brüdern und Schwestern weltweit gibt, die nach der Abendmahlfeier zu hause im privaten Bereich von den Symbolen nehmen, weil sie befürchten, dass man sie in der Versammlung nicht ernst nehmen und sie für unausgeglichen halten würde. So haben wir jetzt schon 126 000 plus X. Es fehlen also noch höchsten 18 000.

    Zwischen den Jahren der ersten Jahrhunderte, als Christen in der ganzen damals bekannten Welt getauft wurden, und dem Erscheinen des ersten Wachtturms, im Jahre 1879, liegen etwa 1700 Jahre. In dieser Zeit konnten nach der Lehre der WTG nur ca. 18 000 „Gesalbte“ hinzu gekommen sein. Das sind 10 bis 11 Personen im Jahr.

    Die hier aufgestellte Rechnung mag ihre Tücken haben. Aber so falsch, dass sie nicht beweist, dass die Zahl 144 000 rein rechnerisch schon bei weiten überschritten sein müsste, ist sie nicht.

    Jesus sagte gemäß Matthäus 28:19,20 „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes und lehrt sie alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe ICH BIN BEI EUCH, ALLE TAGE bis zum Abschluss des Systems der Dinge“. Er würde bei ihnen sein, ALLE TAGE, nicht nur in den ersten Jahrhunderten, und dann wieder ab dem 18ten Jahrhundert. Allerdings fällt es schwer zu glauben, dass er in den ca. 1700 Jahren zwischen diesen beiden Zeiträumen im Durchschnitt nur 10 oder 11 Personen im Jahr, – und das weltweit -, seine Jünger werden sah. Ein solch armseliges Ergebnis wäre sicher dem, „dem alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben wurde“, nicht angemessen.

    Seit Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist hat es immer Menschen gegeben, die zusammen kamen und Gott angebetet haben, so gut sie es konnten. Das hat sich nicht geändert, das ist immer noch so. Christen kommen zusammen, studieren zusammen, bemühen sich einander zu ermuntern, und das seit über 2000 Jahren.

    Nur weil manche sagen, sie hätten mehr recht als andere bedeutet das nicht, dass es so ist. Die Lehre über die 144 000 ist eine weitere Lehre der WTG, die nicht stimmen kann.

    Echte Wahrheit ist eine Erkenntnis, die mit den Tatsachen in Übereinstimmung ist. Die Lehre der WTG über die 144 000 stimmt mit den Tatsachen nicht übere

    Liebe Grüße
    Euer Störtebeker

  • Matthäus an Störtebecker
    Dezember 31, 2013

    Hallo Störtebecker,
    deine Schlussfolgerung ist eindeutig richtig!

    Die Zahl von 144000 buchstäblich zu nehmen entbehrt jeder Grundlage.

    Ich habe dazu noch eine sehr umfangreiche Abhandlung, mit vielen guten Argumenten.
    Wenn es dich interessiert schreib mir, ich schicke sie dir gerne: zeugejesus@gmail.com
    lg. Matthäus

  • Hubert
    Dezember 31, 2013

    Vielen lieben Dank lieber Störtebeker vom 05.01.2014,

    für die feine Zusammenstellung deiner Gedankendetails und historischen Fakten und Rechnungzahlen,

    die du heute und am 26.12.2013 um 19:26 Uhr,

    zur WTG-Lehrmeinung, dass es von 33 u.Z bis zum 2014
    noch ausstehenden 2. Kommen des Herrn Jesus Christus

    nur 144 000 treue geistgesalbte Christen und Christinnen geben würde,

    aufgezeigt hast.

    Bei all dem haben wir lt. Gottes Wort mitzubedenken:

    Gemäß Paulus in Hebräer 12:22-24 (NWÜ) NAHEN sich Christen,

    (Luther übersetzt offensichtlich unscharf mit „ihr seid GEKOMMEN zu dem Berg Zion …),

    also Geistgesalbte, während ihres irdischen Dienstes

    „… einem Berg, Zion, … und einer Stadt des lebendigen Gottes,
    dem himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, in der allgemeinen Versammlung,

    und der Versammlung der Erstgeborenen,

    die in den Himmeln eingetragen worden sind,

    (lt. Luther: „…die im Himmel angeschrieben sind …“)

    und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten

    (lt. Luther: „…und zu den geistern der vollendeten Gerechten“),

    und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes,

    und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels (Blut).“ NWÜ

    Demnach haben sich Geistgesalbte vom Jahr 33 u.Z. bis jetzt im Jahr 2014 zu Lebzeiten, also in Fleisch und Blut, auf der Erde dem Himmel oder den Himmeln mit dem Berg Zion nur NAHEN können.

    Was sah der letzte Apostel Johannes dann diesbezüglich
    am „TAG DES HERRN“ gemäß Gottes Buchrolle der Offenbarung
    und zwar, nachdem das Lamm Gottes das 6. Siegel geöffnet hatte ?

    Bevor 4 Engel mit 4 Winden Erde, Bäume und Meer beschädigen erfolgt AM TAG DES HERRN auf der Erde die Versiegelung
    von 144 000 „SKLAVEN GOTTES … aus jedem Stamm
    der Söhne Israels …“ gemäß Offb. 7:1-8 (NWÜ).

    Und: „… nach diesen Dingen“, bewirken die 4 Engel mit den
    4 Winden, die die Erde und die Bäume und das Meer beschädigen,

    offensichtlich eine Zeit der großen Trübsal (lt. Luther)
    bzw. der großen Bedrängnis (lt. Einheitsübersetzuung)
    bzw. der großen Drangsal (lt. NWÜ,)

    in der sich aber weltweit wahrscheinlich Millionen Menschen
    als treue und wahre Christen zurechtfinden und die große Rettung und die große Gunst Jahwes und des Lammes erlangen werden gemäß Offb. 7:9-11.

    Unmittelbar darauf ereignen sich im Rahmen des 7. geöffneten Siegels der Offenbarung Gottes am TAG DES HERRN viele weitere
    spezielle Dinge,

    so das Werk der „Heuschrecken“ und der „Reiterheere“
    und der ZWEI „Zeugen Gottes“(Hinweis: es ist nicht von
    Millionen selbsternannten Zeugen Jehovas die Rede)
    und jenes der wahren Slaven (Propheten) und Heiligen
    und derjenigen, die Gottes Namen fürchten und Übriggebliebene
    des Samens der Frau sind,…die die Gebote Gottes halten
    und das Werk des Zeugnisgebens fuer Jesus innehaben lt.
    Offb. 12/17 NWUE.

    Nach dem Krieg der Heiligen, vgl. Offb. 13/7bis18,
    mit dem wilden Tier, erscheint dann nicht das grosse
    Christenvolk MIT DEM LAMM A U F DEM BERG ZION,

    sondern nur ihre versiegelten Vorgaenger,die 144.000,
    die als ERSTLINGE AUS DEN MENSCHEN FUER GOTT UND FUER
    DAS LAMM ERKAUFT WURDEN gemaess Offb. 14/1bis5.

    All das ereignet sich offensichtlich noch vor der Weltsituation
    von Harmagedon und noch vor dem Gericht Gottes, welches Babylon die Grosse treffen wird und noch vor der Hochzeit des Lammes
    und noch vor dem grossen Abendessen Gottes gemaess Offb. 15 bis 19.

    Verbindet man diese biblischen Anhaltspunkte mit deinen Informationen, lieber Stoertebeker, dann stellt sich die
    Frage, ob die 144000 eine spezielle Erscheinung in der Zeit
    des Endes sind, wenn man diese Zeit mit den Tag des Herrn gleichsetzt,

    und somit nicht alle Geistgesalbten im Zeitraum von 33 u.Z. bis nach 2014 umfassen.

    Daher stellt sich die Frage, ob man alle Geistgesalbten
    mit den 144.000 gleichsetzen darf, und ob der TAG DES HERRN
    vor 96 u.Z. oder am Tag der Vision des Johannes oder wann? 1914? begonnen hat?

    Es ist erstaunlich. Obwohl es soviel Unklarheiten gibt,
    haben sich in der Gefolgschaft Rutherfords selbsternannte
    Zeugen Jehovas seit 1935 auf eine unbewiesene Auslegung
    festgelegt und sprechen seit dem 15.07.2013 nicht mehr
    von treuen Sklaven Gottes im Werk Gottes, sondern dass
    im Werk Gottes nur ihre amtsfuehrenden Maenner im Kollektiv international die Hauptrolle innehaben.

    Soweit einige Ueberlegungen zu deinen Beitraegen
    zu dieser Thematik und Problematik,

    mit lieben Segenswuenschen

    Hubert am 05.01.2014

  • Mein Name an Störtebeker
    Dezember 31, 2013

    Hallo Störtebeker,

    Das ist in der Tat ein „großes Thema“, betreffs dessen auch meinerseits bereits intensivst recherchiert wurde und wird. Gegenwärtig möchte ich dazu nur Folgendes beisteuern:

    Wer gibt irgend jemandem das Recht, festzulegen, welche Zahlen in der Apokalypse sinnbildlich, und welche buchstäblich zu verstehen sind? Was die WTG mit den Zahlenwerten der Offb. anstellt, kann nur mit den Begriffen „brutalst-willkürlich“ und „völlig aus der Luft gegriffen“ sowie „mal hü mal hott“ umschrieben werden. Z. B. heißt es einmal: „Die Siebenzahl versinnbildlicht Vollkommenheit/Allumfassendheit von einem himmlisch/geistigen Standpunkt aus betrachtet.“ So heißt es betreffs der „sieben Feuerlampen“, aka der „sieben Geister Gottes“ aus Offb 4, 5 wie folgt:

    „Die Zahl Sieben symbolisiert die göttliche Ausdrucksform der Vollständigkeit; folglich müssen die sieben Lampen die erleuchtende Kraft des heiligen Geistes in ihrer ganzen Fülle darstellen.“ (re S. 79).

    Oder es werden die „sieben Versammlungen“ auf Offb 1-3 als die Gesamtheit aller Christen(versammlungen) erklärt.

    In gleichem Atemzug werden aber die 7 Siegel, die 7 Posaunen, sowie die 7 Zornesschalen als auf jeweils NUMERISCH-BUCHSTÄBLICH 7 historische Ereignisse bezogen gedeutet (und in WTG-typischer Nabelschaumanier natürlich ausschließlich als prophetisch durch WTG-Aktionen erfüllt.)

    Einmal so – ein anderes Mal genau andersherum, gerade so, wie es der WTG in den Kram paßt.

    Die meisten Bibelgelehrten, von denen sehr viele Gott und Christus hingegebene Menschen sind, stimmen darin überein, daß die 12 auf „göttliche Verwaltung oder Struktur“ hinweist (12 Stämme Israels, 12 Apostel Jesu Christi, 12 Tore und 12 Grundecksteine des Neuen Jerusalem u.a.), sowie 1000 die „Zahl der Fülle“ bzw. die der „Ebene Gottes“ ist. 12 mal 12 = 144 (Höhe der Mauer der Himmelsstadt, Offb 21, 17), deutet auf allerhöchste Form von göttlicher Struktur hin, mal 1000 = grenzenlose, allumfassende, universale und kosmische göttliche Struktur. Kurz: So gut wie alle „Kenner“ sind sich einig, daß die Zahl 144000 symbolisch zu verstehen ist, was völlig mit dem Gesamtcharakter der Apokalypse übereinstimmt, wie z. B. „Robertsons New Testament Word Pictures“ hinsichtlich des gr. Verbs „semaínō“ in Offb 1, 1 anmerkt:

    „signified“ (first aorist active indicative of semaino, from sema, sign or token, for which see #Joh 12:33; Ac 11:28). See #12:1 for semeion, though semaino (only here in the Apocalypse) suits admirably the symbolic character of the book.“

    Die Offb wurde also gemäß ihrer eigenen Erklärung im ersten Vers in „symbolhaften Zeichen“ dargelegt, was Sinn ergibt, handelt es sich doch um zur Zeit des Johannes „noch unaussprechliche“ himmlisch-geistige Dinge, für die auf weiten Strecken „physisch-raumzeitlich-korrekte Begriffe“ fehlen und die durch entsprechende Symbole für Menschen verständlich „übersetzt“ werden muß (ähnlich der Stiftshütte als „Abbild“ höherer himmlisch-geistiger Wirklichkeiten, siehe Heb Kap 8 und 9).

    In Anbetracht des offensichtlich symbolischen Charakters der Offb, sowie der offensichtlichen „Unmöglichkeit“, diese Zahlengaben von 144000 in irgendeiner sinnvollen Weise buchstäblich anzuwenden, bin ich für mich zu dem Schluß gekommen, daß dies eine symbolische Zahl ist. Worauf genau sie sich bezieht, und wie sie sich zur „großen Schar“ aus Offb 7 verhält (ob beides das Gleiche unter verschiedenen Aspekten, oder verschieden voneinander), müßte weiter diskutiert werden und würde jetzt zu weit führen.

    Gruß,

    M.N.

  • GerdK an Störtebeker
    Dezember 31, 2013

    Hallo Störtebeker
    Dein Rechenbeispiel ist absolut einleuchtend und nachvollziehbar. Aber selbst wenn man dieses Zahlenspiel mal außen vor lässt, ist leicht zu erkennen wie sich die WTG widerspricht.
    Hierzu nur folgender Gedankengang: Die WTG behauptet dass 144 000 gesalbte mit Jesus im Himmel für 1000 regieren werden. Laut dem WT vom 15. Juli 2013 behauptet sie dass nur die 8 der LK zum tuvS gehören. Laut Jesu Gleichnis wird der tuvS über seine ganze Habe gesetzt. Was erben die restlichen 143992 gesalbten???
    LG Gerd

  • Manfred an Gerd
    Dezember 31, 2013

    Lieber Gerd,

    ganz hervorragend kombiniert. Wenn man auch zum Verständnis des Wortes Gottes den Heiligen Geist benötigt, so reicht zumindest der gute Menschenverstand kombiniert mit etwas Logik aus um die falschen Lehren der Gesellschaft zu entlarven.

    Die sind so unlogisch und trotzdem merkt das keiner von den 7,5 Mio. in die Irre geführten Zeugen. Sie glauben lieber der Lüge mehr als der Wahrheit.

    Traurig aber wahr.

    Liebe Grüße Manfred
    PS: Gehts Dir wieder besser?

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Lieber Manfred

    viele merken das, aber die WTO hat so ein strenges totalitäres Regime aufgebaut, dass sich die meisten nicht trauen Konsequenzen zu ziehen.
    Denn das würde einen GE nach sich ziehen und die totale Isolation bedeuten. Dann schweigt man doch lieber und macht gute Mine zum bösen Spiel.

    Aber was sagte Jesus in Matth. 10:
    34. Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
    35. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
    36. und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
    37. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig;
    38. und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
    39. Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.

    Wenn das mal keine große Drangsal ist?

    Liebe Grüße Alois

  • mitto
    Dezember 31, 2013

    Noir Velvet. Da die E Mail Adresse nicht in Ordnung ist, sende ich Dir die Antwort hier bei BI. wenn sie freigegeben wird, bitte Antworte mir an Jah11@gmx.at Danke den verantwortlichen Männern bei BI. für ihre Freischaltung, wenn nicht, dürfte ein Fake gewesen sein. 05. Jänner 2014
    Liebe Noir Velvet: Ich habe Deine Zeilen, Gedanken gelesen u. merke dabei dein Unbehagen hinsichtlich Glauben, Wahrheit. Was ist Wahrheit. Hier bei BI. wirst Du nie die Wahrheit finden denn da die ganze Welt in der Gewalt Gott Satans liegt, 1. Joh. 5:19, wird sie die Menschheit, ständig von Satan verwirrt, in die Irre geführt. 1. Kor. 4:4,. Daher benützt Satan ihm hörige Menschen, die er dazu gebraucht um Verwirrung zu stiften.
    Alles was bei ZJ. u. BI. u. in anderen Reli. von Menschen erdacht, verbreitet wird, ist Satans Müll. Jeremia 17:5, Psa. 118: 6 – 21,. Also, höre nie auf menschliche Weisheiten. Wenn Du wirklich die Wahrheit erkennen willst, um von IHR erfüllt zu werden, dann sei WEISE, denn mit der Weisheit u. der Gottesfurcht beginnt die Erkenntnis die nur durch Gottes Wort die Bibel zu erreichen ist. Beginne ein tägliches Bibelleseprogramm, muss nicht viel gelesen werden u. beginne bei den Sprüchen. Die ersten 9 Kap. zeigen Dir das Verhalten des Menschen um aus Satans Einfluss zu kommen.
    Du zeigst damit dass Du an göttlichen Aussagen interessiert bist u. unseren himmlischen hochheiligen Vater, Gott, „JAHWAH“ liebst, lobst, ehrst, heiligst, gehorchst u. IHM dankbar bist.
    Warum „JAHWAH“ weil die Konsonanten JH für JAH stehen u. WH. Mit WAH ausgesprochen werden, sprich Jachwah. Der Name Jehova ist ein Irr Wort, ein Akronym aus JHWH u. ADONAY ein Buchstabengebilde. Die Bedeutung für Jehova ist RUIN. U. viele Menschen leiden unter diesen Namen, auch Du. Mehr schreibe ich Dir nach einer Antwort von Dir wenn Du Interesse an diesen Bericht bekundest. Ich bete für Dich dass Dir der Geist, Licht, von unserem himmlischen hochheiligen Vater Gott „JAHWAH“ gegeben wird, durch unseren jetzt regierenden, heiligen König „JAHSCHUAH“ diese Wahrheiten zu verstehen.
    Ich war 35 Jahre bei ZJ. u. ging am 11.01. 2008, da ich erkannte, Menschenherrschaft, nur ein Buch, Schriften u Traktat Verlag von sündigen, sterblichen Menschen. Werke, Gott Satans um Menschen zu verwirren, in die Irre zu führen. Diese Menschen werden nie eine genaue Erkenntnis erlangen über die hochheiligen Götter „JAHWAH, JAHSCHUAH“ u. der wahren Anbetung denn der Name Jesus ist genauso falsch wie der Name Jehova da die katholische Kirche den echten hochheiligen Namen „JAHSHUAH“ ins lateinische Jesus übersetzt hat, um sich von jüdischen Gedankengut zu distanzieren. Nie wird der seit 33, u Z. regierende König „JAHSCHUAH“ auf den Namen Jesus hören. Der Zustand der ZJ. u. der Christlichen Welt ist der Beweis dafür. Viele liebe Grüße an Dich. o.m.

  • Neoveritas an Mitto
    Dezember 31, 2013

    Libher Mitto

    sehr selten mische ich mich in bizarre Diskussionen ein. Im Moment provozierst Du aber meine Aufmerksamkeit. Du scheinst Wahrheit erkannt zu haben. Oder glaubst es. Ich bin bin kein Freund von Mystizismen. Noch von Menschen die ausgeben die Wahheit zu wissen. Woher hast Du deine Weisheit? Ist sie spekulativ oder auf biblischen Wissen basiert?

    Einen schönen Abend wünscht Neoveritas
    Einen schönen Abend wünscht

  • sarai an Mitto
    Dezember 31, 2013

    Lieber Mitto –

    ich fühle mich durch Dich auch immer irgendwo und irgendwie POVOZIERT! Ist das Deine Absicht?

    Ich würde Dich gerne verstehen, oder Dir helfen;

    andererseits habe ich auch immer das Gefühl, dass Du UNS helfen möchtest…

    Schreib einfach mal in einer Art und WEISE; die uns DICH verstehen läßt – und vor allen Dingen, OHNE zu provozieren –

    vielleicht ist ja dann eine ANNÄHERUNG möglich –

    wünschenswert wäre dies allemal,

    ganz liebe Grüße,

    Sarai

  • Mein Name
    Dezember 31, 2013

    Zitat: „… da die katholische Kirche den echten hochheiligen Namen „JAHSHUAH“ ins lateinische Jesus übersetzt hat, …“

    Sorry, aber das ist solch ein ausgekochter Schwachsinn, daß man sich fragen muß, ob der Beitragsschreiber uns alle hier verschaukeln will.

    „Iēsous“ ist die – in allen zigtausend vorhandenen griechischen Handschriften, Pergamenten, Unzialen und Minuskeln des NT nachprüfbar – gräzisierte Wiedergabe des hebräischen und aramäischen „Jehoschuah“ bzw. „Jeschuah“ (nicht dieses ominöse „JAHSHUAH“, das ist – mit Verlaub – völliger Unsinn). Ich habe hier die aramäische Peschitta vorliegen, mit hebräischer Rückübertragung der „Jerusalem Bible Society“, und kann das schwarz auf weiß überprüfen, nebst der Biblia Hebraica Stuttgartensia, in der z. B. „Josua“ als „Jehoschuah“ auftaucht. Diese Handschriften stammen aus einer Zeit, lange bevor es die RKK überhaupt gab.

    Auch die Septuaginta, die bekanntlich bereits vor Christi Geburt von jüdischen Gelehrten angefertigt wurde, transkribiert das hebräische „Jehoschuah“ als „Iēsous“. Wer’s nachprüfen will – bitte sehr:

    http://www.academic-bible.com/en/online-bibles/septuagint-lxx/read-the-bible-text/bibel/text/lesen/stelle/6///ch/56b9672b1e106061cbd3e687ab0bf59d/

    Die JUDEN SELBST also – nicht die RKK – zeichnet für diese Transkription verantwortlich.

    Mir schien es nützlich, diese Sache kurz richtigzustellen.

    Gruß an alle,

    M.N.

  • Dennis an M. N.
    Dezember 31, 2013

    Lieber MN,

    vielen Dank für Deinen Beitrag!

    Er war Gold wert, wie auch Deine anderen Kommentare bisher.

    Was mitto macht ist noch um einiges hanebüchener als das was dur WTG macht. Er ist nicht nur vom Regen in die Traufe gekommen, sondern er hat sich gleich seine eigene „hochheilige“ (Un)Wahrheit zusammen gezimmert und proklamiert dies in Zeugen Manier mit voller Inbrunst ungefragt hier auf BI.

    Einfach nur tragisch, wie man sich dermaßen verrennen kann und meint die allein selig machende Wahrheit gefunden zu haben. Alle anderen sind ja nur Satan geleitete Dummköpfe.

    Lg
    Dennis

  • edelmuth an Mtthäus
    Dezember 31, 2013

    Ja, Matthäus, und das ist auch richtig.

    » Wir haben das ja schon bei Römer 10:13, dort wird vom Namen des HERRN anrufen geschrieben die WTG sagt nein sondern der Name JHWH soll angerufen werden. «

    Die Parallelstelle findest du in Joel 2:33 (NWÜ)

    (Joel 2:32) . . .Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft.“

    Oder gleichlautend Joel 3:5 in der Elberfelder Übersetzung 2003

    Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird errettet werden[a]. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein[Ab], wie der HERR gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die[B] der HERR berufen wird[c]. A) o. werden Entronnene sein B) o. ist der, den a) Röm 10,13 b) Ob 17 c) Jes 11,11; Jer 23,7.8; Hes 37,12; Apg 2,39 (ELb 2003)

    Die Bedeutung von „Herr“ in Joel ist eindeutig Jehova zuzuordnen, denn Joel wurde ca. 800 v. Chr. geschrieben. Zu der Zeit kannte man Jesus als Herr noch nicht. Jehova hat auch nie seine Anbetung als Schöpfer und Lebensgeber an Jesus abgetreten. Die Anbetung Jesu verstößt gegen eine Vielzahl von Schriftstellen sowohl im alten wie auch im neuen Testament.

    (5. Mose 5:6-7,9) . . .Ich bin Jehova, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt hat. 7 Du sollst niemals andere Götter wider mein Angesicht haben. … 9 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, . . . (NWÜ)

    In Matthäus 4:10 bezieht sich Jesus eindeutig auf die hebräischen Schriften, denn die griechischen Schriften gab es zu seiner Zeit noch nicht.

    Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen[a].“ a) 5Mo 6,13; 10,20; 1Sam 7,3

    Zur Zeit der Hebräischen Schriften war nur Jehova als Herr, den man anbeten und dienen sollte, bekannt,

    Allein Jehova als dem höchsten Gott gebührt die Anbetung.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 31, 2013

    EDE, das ergibt doch keinen Sinn. Vers 12 spricht ja auch von anrufen des Herrn Jesus.
    1 Korinther auch.

    1. Korinther 1:2 ELB71

    der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Orte den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, sowohl ihres als unseres Herrn.
    ANRUFEN——–> ist nicht anbeten. Genau das redet uns die ORG ein.

    Betest du jemanden an den du am Telefon anrufst.???

    Jesus ist der Mittler. Ein Mittelsmann überbringt Botschaften. Also muss man mit ihm sprechen und ihn bitten das er die Nachricht überbringt. Nennst du das Anbeten?

    Glg
    Bird

  • Matthäus an Bird
    Dezember 31, 2013

    Solange Ede sich immer noch auf die NWÜ stützt kann er nicht erwarten dass „ihm ein Licht“ aufgeht.

    Aber vielleicht hilft ihm das – habe ich ganz neu entdeckt:

    Der Ursprung der „Neuen Welt Übersetzung“?!
    Westcott und Hort:

    Wer bei der Übersetzung der NWÜ beteiligt war, ist „offiziell“ nicht bekannt, man könnte aber davon ausgehen das Frederick William Franz, einer der Beteiligten Personen gewesen war, er war Präsident der WTG von 1977-1992, davor Vizepräsident und der „Chef-Theologe“ der Gesellschaft und er konnte wohl als einziger aus der Leitenden Körperschaft die Biblischen Sprachen (Hebräisch und Griechisch). *

    Aber von Welcher Übersetzung die „Neue Welt Übersetzung“ hergeleitet wurde,
    dazu steht im Vorwort der „Neuen Welt Übersetzung“ etwas:

    (Zitat) [….]Eine zweite revidierte Ausgabe wurde 1970 freigegeben, und 1971 folgte dann eine dritte revidierte Ausgabe mit Fußnoten. Im Jahre 1969 gab das Komitee die Kingdom Interlinear Translation of the Greek Scriptures heraus, die unter dem von Westcott und Hort revidierten griechischen Text (Reprint 1948) eine buchstäbliche Wort-für-Wort-Übersetzung in Englisch enthielt. In den vergangenen 34 Jahren ist die New World Translation teilweise oder vollständig in 10 andere Sprachen übersetzt worden und hat inzwischen eine Gesamtauflage von 40 Millionen Exemplaren erreicht. (Zitatende)

    Wer sich die Mühe macht und eine Interlinearübersetzung des Neuen Testaments besorgt und diese mal näher studiert und mit anderen Bibeln und einer Interlinear-Übersetzung vergleicht, wird hier und dort selber sehen das die Übersetzung nicht immer Wirklich wort-für-wort übersetzt wurde, nicht mal sinngemäß übersetzt, wurde! Und Worte Eingefügt wurden die dort nie standen und auch nicht als „Eingefügte“ Worte gekennzeichnet wurden!

    Ein Beispiel:
    Johannes 17:3 (NWÜ)
    3 Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich,
    den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus
    (Schlachter)
    3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott,
    und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
    (Interlinear Griechisch-Deutsch)

    Es geht in dem Text nicht darum „Erkenntnis“ zu sammeln….also sich wissen anzuhäufen….sondern das man Gott und Jesus Erkennt, das Wesen Erkennt!!!!…die NWÜ hat somit ihre eigene lehre „vom Aufnehmen der geistigen speise“ in den Text gelegt und somit die Exegese verändert, ja sogar das Evangelium geändert.

    Wer waren nun diese Beiden Männer, Westcott und Hort!?

    Es Gibt zwei Bücher die einen Einblick geben!!!!

    Hort, A.F., Life and Letters of Fenton J.A. Hort, MacMillan and Co., London, 1896, vols. I,II.
    Westcott, A., Life and Letters of Brooke Foss Westcott, MacMillan and Co., London, 1903, vols. I,II

    Diese Bücher sind von den Enkeln der beiden Herren verfasst worden und die Texte sind aus den Original Briefwechseln von Wescott und Hort. Also ihre eigenen Meinungen!!!

    Und es Gibt mehrere Internetseiten wo diese beiden Männer „Beleuchtet“ werden!

    Hier ein Auszug von der Internetseite….
    http://www.heilungundbefreiung.de/html/westcott_und_horts.html

    Unglaubliche Finsternis: Die Theologie Westcott und Horts!!!
Aus dem Leitartikel dieser Ausgabe geht hervor, wie eng die beiden Männer Brook Foss Westcott (1825-1903) und Fenton John Anthony Hort (1828-1892) mit der Grundlage aller neuen Bibelversionen verbunden sind.

    Wir möchten daher einige Tatsachen über diese beiden Männer bringen, die Aufschluss geben können über deren Stellung zum Christentum. Im Hinblick auf ihren eigenen theologischen Überzeugungen
    ist es geradezu unglaublich, dass ihnen überhaupt ein einziger Christ Gehör schenkte!

    Westcott leugnet das Sühneopfer Christi.
Westcott schreibt an seine Frau am Karfreitag 1865: 
“Heute morgen ging ich um den Hulseanischen Prediger zu hören. Er predigte über die Versöhnung …Alles was er sagte, war sehr gut, aber er ging nicht auf die großen Schwierigkeiten des angeblichen stellvertretenden Sühneopfers ein.“

    Westcott leugnet die Schöpfungsgeschichte nach 1.Mose 1-3.
Westcott schreibt am 4. März 1890 an den Erzbischof von Canterbury: 
“Niemand, so nehme ich an, betrachtet z. B. die ersten drei Kapitel der Genesis als buchstäbliche Geschichte…Ich konnte nie verstehen, wie jemand mit offenen Augen sie liest und so denkt.“

    Hort leugnet den Sündenfall.
Hort schreibt an Mr. John Ellerton: 
“Ich neige dazu zu denken, dass es nie so einen Zustand wie Eden (Ich meine die allgemeine Vorstellung) gegeben hat, und dass Adams Fall sich in keiner Weise von dem Fall einer seiner Nachkommen unterscheidet, wie Coleridge recht argumentiert.“

    Beide hielten es für möglich, mit den Toten zu sprechen und unternahmen viele Versuche, das auch zu tun. Sie gründeten einen Verein eigens zu diesem Zweck mit dem Namen „The Ghostly Guild“ („Die Geister-Zunft“). Westcott akzeptierte und förderte Gebete für die Toten.

    Dies sollte als Einblick (wie diese Beiden Männer denken) genügen!

    Die Revisionen und Änderung an Gottes Wort der Heiligen Schrift die durch diese beiden Männer vorgenommen wurden, nimmt man als Grundlage für die „Neue Welt Übersetzung“ und Behauptet sie sei eine der „Besten“ und „Getreusten“ Übersetzungen die es Gibt!?

    Glaubt man Wirklich, dass Männer mit solchen Ansichten über Biblische Aussagen, eine Korrekte Revision machen!?

  • Matthäus an Bird
    Dezember 31, 2013

    * zu obigen enthaltenem Gedanken ob F.Franz so gut Hebräisch kannte:

    Die Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung
    Offiziell wurde die Bibel der Zeugen Jehovas durch ein anonymes Übersetzungskomitee übersetzt. Warum diese Anonymität? Man möchte für die Übersetzung der Bibel nicht im Mittelpunkt stehen, sondern die Ehre dem Urheber der Bibel geben. Aber in Wirklichkeit steckt ein anderer Gedanke dahinter: solange die Übersetzer anonym bleiben, kann niemand ihre Befähigung bezüglich der Ursprachen nachprüfen.

    Doch nach und nach ist doch durchgesickert, wer die Neue-Welt- Übersetzung übersetzt hat. In dem Übersetzungskomitee dienten Fred Franz, Nathan Knorr, Albert Schröder, George Gangas und Milton Hen- schel. So berichtet es Raymond Franz (ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas) in seinem Buch „Der Gewissenskonflikt“ auf der Seite 55.

    Von diesen genannten Personen hatte niemand einen Universitätsabschluß in den Ursprachen der Bibel. Einzig Fred Franz konnte auf eine zweijährige Unversitätsausbildung in der griechischen Sprache verweisen, aber ohne einen Abschluß gemacht zu haben. Die hebräische Sprache soll er sich selbst beigebracht haben. Doch seine Sprachkenntnisse in der hebräischen Sprache waren sehr mangelhaft.

    Im „Douglas Walsh Prozeß (1954)“ sagte er unter Eid folgendes:

    Anwalt: „Beherrschen sie die hebräische Sprache?“

    Franz: „Ja“

    Anwalt: „So beherrschen sie dann den sprachlichen Apparat?“

    Franz: „Ja, um ihn in meiner biblischen Arbeit zu verwenden.“

    Anwalt: „Sie selbst sprechen und lesen hebräisch, ist das richtig?“

    Franz: „Ich spreche nicht hebräisch?“

    Anwalt: „Sie sprechen wirklich nicht hebräisch.“

    Franz: „Nein, ich spreche nicht hebräisch.“

    Anwalt: „Können sie folgendes in das Hebräische übersetzen?“

    Franz: „Was?“

    Anwalt: „Den vierten Vers aus dem zweiten Kapitel der Genesis.“

    Franz: „Sie meinen diesen Vers?“

    Anwalt: „Ja, diesen.“

    Franz: „Nein, ich kann diesen Vers nicht übersetzen.“
    (Purser`s Proof, Seite 6,7,102)

    Das war aber noch nicht alles, in diesem Prozeß hat Fred Franz unter Eid sogar die Unwahrheit gesagt.

    Franz: „Ja, in der Universität Cincinnati studierten wir den berühmten Text von Westcott und Hort.“

    Anwalt: „Ich denke, sie selbst verließen die Universität ohne
    einen Abschluß gemacht zu haben, wie Herr Leslie aus ihnen herausgelockt hat. Aber ich denke, daß sie uns eine andere Sache nicht erzählt haben. Ist es richtig, daß sie für „Rhodes Scholarship“ nominiert wurden?“

    Franz: „Ja, mir wurde ein „Rhodes Scholarship“ Stipendium angeboten.
    Dazu legte ich in der Universität von Ohio eine
    Prüfung ab, die Staatsuniversität in Columbus, Ohio.“

    Anwalt: „In welchem Jahr wurden sie für den „Rhodes Scholarship“ nominiert?“

    Franz: „Das war im Jahre 1914, aber aufgrund meiner Entscheidung als ein Zeuge Jehovas zu dienen, nahm ich das Angebot nicht an.“
    (Pursuer`s Proof, Seite 175)

    „The Rhodes Scholarship Trust“, ist eine Stiftung, die begabte junge Studenten fördert und an sie Stipendien in angesehenen Universitäten vergibt. Mit der Behauptung, daß Fred Franz solch eine Förderung bekommen sollte, wollte er hervorheben, wie begabt er war. Das ganze hat nur einen Schönheitsfehler, nämlich Herr Fred Franz wurde nie für solch ein Stipendium nominiert; er hat also dem Gericht die Unwahrheit gesagt. William Cetnar fragte nach, und man bestätigte ihm, daß Fred Franz für solch eine „Ehre“ nicht nominiert wurde.

    Abb. 50: Brief von The Rhodes Scholarship Trust an W. Cetnar vom 27.12.1981

    „Sehr geehrter Herr Cetnar,
    vielen Dank für Ihren Brief vom 27. Dezember. Ich habe unsere Unterlagen überprüft und ich konnte nicht finden, daß Frederick William Franz für ,Rhodes Scholarship’ ausgewählt wurde. Unsere Unterlagen, das sollte ich erwähnen, beziehen sich nur auf Gelehrte, die aus der Vereinigten Staaten kommen. Davon ausgehend, daß Herr Franz nicht aus einem anderen Land außerhalb der Vereinigten Staaten nominiert wurde, können Sie zu Recht schlußfolgern, daß seine Behauptung, daß er für eine ,Rhodes Scholarship’ nominiert wurde, falsch ist.

    Mit freundlichen Grüßen William J. Barber“

  • sarai an Matthäus
    Dezember 31, 2013

    WOW, danke, Matthäus,

    da hast DU ja wirklich etwas ganz, ganz TOLLES und vor allen Dingen AUFSCHLUSSREICHES gefunden,

    also wenn einem DAS nicht die AUGEN ÖFFNET!!!

    SO KRASS, dann haben also quasi die URVÄTER der NWÜ mit DÄMONEN kommuniziert –

    also NUN wundert mich irgendwie GAR NIX MEHR! –

    Danke,

    Sarai

  • edelmuth an bird
    Dezember 31, 2013

    Nein Bird

    Wir haben nur durch Gebete die Möglichkeit Kontakt mit Jehova aufzunehmen, so wie Jesus es selber getan hatte. Hätte er als Gottes vertrauter Sohn es nötig gehabt, seinen Vater anzubeten? Ja, das hatte und das tat er!

    (Johannes 20:17) . . .Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.. . .

    Jehova ist nicht nur Jesu Vater, sondern auch sein Gott. Nur Jehova allein darf angebetet werden, so, wie Jesus es selber tat.

    In welchem Sinne rufen wir Jesus an? (1. Kor. 1:2)

    Aufgrund unserer sündigen Neigungen können wir den Vater nicht direkt anrufen. Dafür benötigen wir Jesus als Mittler. Wäre es anders, benötigten wir Jesus nicht. Darum sagte Jesus:

    (Johannes 14:13-14) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

    Jesus legte unmissverständlich fest, dass er nur dann, aber auch nur dann, etwas tun wird, wenn wir den Vater in seinem(Jesu) Namen um etwas bitten, damit der Vater verherrlicht werden. Das schließt aus, dass wir Jesus in unser eigenem oder den Namen vor irgendwelchen Gesalbten bitten können.

    Deshalb bringen wir dem Vater unsere Gebete im Namen unseres Mittlers Jesus dar und rufen dabei jedes mal wörtlich den Namen Jesus an, aber wir richten keine Bitten an ihn. Jesus wies unmissverständlich darauf hin, dass nur der Vater angebetet werden darf.

    Der Hintergrund für die Anbetung Jesu ist die Trinität, weil es dabei keine Rolle spielt, ob Jehova, Jesus oder der Heilige Geist, der auch über 120 Jünger ausgegossen werden kann, angebetet wird. Das ist das heilige Geheimnis, das kein Pastor Babylons der Grossen erklären und ich nicht verstehen kann.

    Ede

  • Bird an Ede
    Dezember 31, 2013

    Lieber Ede,

    Du Schreiber sich selber, das Jesus der Mittler ist.

    Joh 14:14 da gibt es aber ein kleines Wort dazwischen, es ist in der Fußnote der NWÜ und in der Interlinear.

    Johannes 14:14 NGU2011

    Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun

    Interessant ist auch, das wenn wir etwas bitten, wird Jesus es erfüllen.

    Wie kann er etwas erfüllen das wir jemand anderen um etwas bitten.

    Wie auch immer Ede, es soll kein Streitgespräch werden. Jeder muss selbst entscheiden ob er auch mit seinem HAUPT ab und an spricht. Ich für meine Teil finde es angebracht ihn zu loben und danken was er für mich getan hat. Ich bin mir sicher, das der Vater nicht eifersüchtig ist. Im Gegenteil , unser Vater liegt es wenn wir den Sohn ehren.

    Wie ehrst du ihn? Paulus sagte, Jesus ist alles geworden für ihn.Paulus hatte genauso mit ihm gesprochen, genaugenommen hat Jesus mit ihm Kontakt aufgenommen. Wieso hat das der Vater nicht getan?
    Evtl deshalb, weil Jesus alle Macht bekam.

    Ich habe irgendwie das Gefühl das uns genau hier jemand abhalten versucht zu Jesus hin zu wachsen. Wie steht es in Johannes? Ja wir sollen auf blicken zu Jesus , nur in ihm und durch ihn gibt es Rettung.

    Lg
    Bird

  • sarai an EDE
    Dezember 31, 2013

    Lieber edelmuth –

    ich möchte Dich nur demütig darum bitten, endlich aufzuhören, DEINE Brüder richten zu wollen –

    mit dem Wortlaut _ nein – Bird, oder nein – Sarai,

    denn wer denkt, daß er stehe, sehe zu, daß er nicht falle –

    DEINE Kommentare sind IMMER sowas von konträr, dass konträrer eigentlich gar nicht mehr geht :-O

    sieht immer irgendwie so aus, als würdest Du auf irgendein ARCHIV zugreifen können, und nach Lust und Laune einfach abkopieren können –

    ich verstehe das schon seit langem nicht mehr –

    einmal megatoller Kommentar,

    das nächstemal schon sowas von *daneben* – nämich neben der *SPUR der BIBEL*,

    ich bete für DICH, vielleicht sollten wir alle das mal tun, ich weiss speziell bei Dir manchmal nicht mehr, woran ich bin, aber sei Dir versichert, meine Hilfe hast DU, falls Du sie mal brauchst, denn es gibt ja das Gebot der Nächstenliebe –

    also fühle Dich einfach geliebt,

    mache DICH frei von der falschen Religion, gehe heraus aus ihr und DU wirst klarer sehen,

    viele liebe, herzliche Grüße,

    Sarai

  • edelmuth an bird
    Dezember 31, 2013

    Guten Morgen Bird

    » Joh 14:14 da gibt es aber ein kleines Wort dazwischen, es ist in der Fußnote der NWÜ und in der Interlinear.

    Johannes 14:14 NGU2011
    Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun. «

    Da gibt es in der Elberfelder Übersetzung ebenfalls eine Fußnote.

    (Joh. 14:14 ELB 2003) 14 Wenn ihr mich[A] etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun[a]. A) Das Wort „mich“ fehlt in mehreren alten Handschr. a) Kap. 16,23.24; Mt 7,7.8

    Darum bitte ich dich in deinem Namen zur Kenntnis zu nehmen, dass es absoluter Schwachsinn ist, dich in deinem eigenen Namen, Jesus in seinem eigenen Namen, BurderInfo in seinem Namen…. um etwas zu bitten. Hast du dich in deinem eigenen Namen schon mal selber um etwas gebeten?

    Ede

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Liebe Birds

    Ich denke sogar soweit, dass es „technisch“ gar nicht möglich ist dass wir Menschen ohne Jesu Hilfe mit Jehova ins Gespräch kommen können. Zwischen uns und den Engeln, ist ein ganz großer Unterschied, oder Abstand. Ich denke zwischen den Engeln und Jehova ist der Abstand genauso groß. Das hat mich sogar auf den Gedanken gebracht, dass so wie für uns die Engel nicht sichtbar sind und wir halt glauben dass sie sie gibt, so auch Jehova für die Engel unsichtbar ist. Ich kenne die Begebenheit im Himmel in Hiob und trotzdem glaube ich eher, dass im AT immer Jesus derjenige war der den Willen Jehovas umgesetzt hat. Jesus war schon immer der Mittler zwischen Jehova und den Menschen, hat sich nur nie als Jesus geoutet. Er ist eben demütig und setzt immer den Willen des Vaters um.

    Ich habe mir nämlich mal überlegt, wie kann es sein, dass der Teufel und ein Drittel der Engel abgefallen sind, wo sie doch angeblich Zugang zu Jehova hatten, seine Unendlichkeit und Größe sehen mussten. Es gibt für mich nur eine Logik, die Engel müssen genauso wie wir an Jehova glauben, sie sehen ihn auch nicht, weil Jehova unendlich ist in Zeit und Raum. Die Engel sind dies aber nicht. Ein Drittel der Engel hat nicht geglaubt dass es Jehova gibt, genauso wie Satan, der meinte es mit Jesus aufnehmen zu können.

    Nur Jesus hat den Vater gesehen, weil er aus dem Vater entstanden ist. Deshalb glaube ich dass nur Jesus Zugang zum Vater hat und selbst die Engel brauchen Jesus um den Vater anzubeten.
    Jesus sagte auch niemand kommt zum Vater… Niemand ist niemand, wenn die Engel selbst zum Vater kämen, dann wäre es nicht niemand.

    Joh. 14
    6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

    7. Wenn ihr mich erkannt hättet, so würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; und von jetzt an erkennet ihr ihn und habt ihn gesehen.
    8. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
    9. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater? –
    10. Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, {O. wohnt} er tut die Werke.

    Das was die Organisation macht, indem sie behauptet der Kanal zu Jehova zu sein, ist unter Berücksichtigung solcher Überlegungen noch dreister.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Dezember 31, 2013

    Das ist ein interessanter Gedanke, Alois

    » Ich habe mir nämlich mal überlegt, wie kann es sein, dass der Teufel und ein Drittel der Engel abgefallen sind, wo sie doch angeblich Zugang zu Jehova hatten, seine Unendlichkeit und Größe sehen mussten. «

    Geistgeschöpfe, die in der Umgebung Jehovas leben und seine Herrlichkeit sehen dürfen, müssten eigentlich überwältigt und begeistert sein. Geistgeschöpfe sehen in einer nichtmateriellen, geistigen Welt vermutlich anders als wir.

    Aber wie reagieren wir, die Menschen. Jehova sagt einmal voller Endtäuschung, dass das Menschenhertz schlecht sei. Wie reagierten die Israeliten, die hautnah Jehova erleben durften? Sie haben Jehovas Gutmütigkeit nicht erkannt und waren undankbar und unverschämt.

    Wie reagieren wir heute? Versuchen wir nicht unseren Nächsten übers Ohr zu hauen, um zu sehen wie weit wir mit unseren unbotmäßigen Forderungen gehen können? Wenn jemand gutmütig unseren Wünschen nachkommt, versuchen wir ihm dann nicht noch mehr aufzuladen, nach dem Motto: „Aus einer Gefälligkeit wird eine Gewohnheit, aus einer Gewohnheit ein Pflicht…“ und das möglichst kostenlos aber verbindlich.

    Was versucht der Sklave aus Jehovas Gutmütigkeit und Liebe zu machen, einen Erfüllungsgehilfen seiner Wünsche. Was machen die Israeliten aus Jehova, der sie immer wieder vor der falschen Anbetung gewarnt und ihnen Strafmaßnahmen angedroht hatte. Sie meinen, dass er ihnen schon vergeben und sie weiterhin schützen und segnen wird.

    Es ist die Liebe und die daraus erwachsenen Gutmütigkeit, die andere nicht schätzen und für sich auszunutzen versuchen, weil ihr Herz schlecht ist. Darum beurteilt Jehova auch die Herzen.

    Ede

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Lieber Edelmuth

    Dieser Vers würde meine Gedanken bestätigen:

    Matthäus 11:27 Luther
    „Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.“

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Alois
    Dezember 31, 2013

    Lieber Brd. Alois,

    so wie Du es in Deinem Kommentar beschrieben hast, sehe ich unseren himmlischen Vater mittlerweile auch. Du kannst Dich vielleicht erinnern, dass wir vor über 2 Jahren mal am Telefon über die Unendlichkeit unseres Vaters gesprochen hatten und damals war es mir noch nicht möglich Dir zu folgen. Es gab immer einen Punkt, wo mein Verstand aussetzte und meinte, das kann niemals sein.

    Doch dank Deiner guten Erklärung und dem Lesen in Gottes Wort ohne von WT – Schriften irregeführt zu werden, habe ich es mittlerweile auch verinnertlich. Es ist zwar immer noch schwierig es ganz genau zu verstehen, noch schwieriger es jemanden zu erklären, aber mein Herz weiß das das was Du geschrieben hast richtig ist.

    Daher möchte ich Dir auf diesem Weg nochmals Danke sagen, dass Du Dir damals so viel Zeit genommen hast mir das zu erklären. Wir hatten uns über mehrere Stunden darüber unterhalten. Diese waren sehr wertvoll für mich.

    Herzliche Grüße Manfred

  • Nachdenker an Alois
    Dezember 31, 2013

    Hallo Alois,
    danke fuer diese logische und gut nachvollziehbare Erklärung zur Rolle von Jesus als Mittler.
    Ich gehe mit deiner Denkweise in dem Punkt einig.
    Liebe Grüße
    Nachdenker

  • Bird an Alois
    Dezember 31, 2013

    Lieber Alois,

    Diesen Gedanken habe ich auch schon durchgespielt. Bei einigen Passagen denke ich auch das Unser Herr Jesus gemeint war.

    Aber das wichtigste für uns heute ist, das wir uns zu Jesus bekennen. Und das können wir nur wenn wir zu machen IHM und nirgends anders hin wachsen.

    Lg
    Bird

  • Bird an Ede
    Dezember 31, 2013

    Lieber Ede,

    Genau wegen diesem Thema hat mir ein Ältester einen WT Artikel gegeben. Laut diesem WT betreibt man Götzendienst wenn man mit Jesus spricht!

    Ich möchte einen Teil daraus Zitieren.

    Wie kommuniziert Jesus heute mit seinen wahren Nachfolgern? Als Veranschaulichung diene das, was Paulus über die Versammlung gesalbter Christen schrieb. Er verglich sie mit einem Leib und Jesus Christus mit dem Haupt. Das ‚Haupt‘ versorgt die Glieder des geistigen Leibes mit dem, was sie benötigen, durch ‚Gelenke und Bänder‘ oder die Mittel und Vorkehrungen, durch die seine Versammlung mit geistiger Nahrung versorgt wird und Anleitung erhält (Kolosser 2:19). In ähnlicher Weise gebraucht Jesus heute ‚Gaben in Form von Menschen‘ oder geistig befähigte Männer, die in der Versammlung die Führung übernehmen und nötigenfalls Zurechtweisung erteilen. Es ist nicht vorgesehen, daß die Glieder der Versammlung direkt mit Jesus Kontakt aufnehmen oder zu ihm beten, sondern sie sollen – ja müssen – auf alle Fälle zu Jesu Vater, Jehova Gott, beten (Epheser 4:8-12).

    Kolosserbrief 2:19 HFA

    und halten sich nicht mehr an Christus, der doch das Haupt der Gemeinde ist. Denn nur von ihm her kann die Gemeinde als sein Leib zusammengehalten werden und so wachsen und gedeihen, wie Gott es will.

    Epheserbrief 4:8-13 HFA

    Nicht ohne Grund heißt es von Christus: »Er ist in den Himmel hinaufgestiegen, er hat Gefangene im Triumphzug mitgeführt und den Menschen Gaben geschenkt.« Wenn es aber heißt: »Er ist in den Himmel hinaufgestiegen«, so bedeutet dies doch, dass er vorher zu uns auf die Erde gekommen ist. Der zu uns herabkam, ist derselbe, der auch wieder hinaufgestiegen ist. Jetzt ist er Herr über den Himmel und erfüllt das ganze Weltall mit seiner Macht. Einige hat er zu Aposteln gemacht, einige reden in Gottes Auftrag prophetisch, und andere gewinnen Menschen für Christus. Wieder andere leiten die Gemeinde oder unterweisen sie im Glauben. Sie alle sollen die Christen für ihren Dienst ausrüsten, damit die Gemeinde Jesu aufgebaut und vollendet wird. Dadurch werden wir im Glauben immer mehr eins werden und den Sohn Gottes immer besser kennen lernen. Wir sollen zu mündigen Christen heranreifen, zu einer Gemeinde, in der Christus mit der ganzen Fülle seiner Gaben wirkt.

    Sie schreiben, das es nicht vorgesehen ist, das Verkündiger mit Jesus Kontakt aufnehmen. Sie sagen aber, das Jesus befähigte Menschen (Älteste) verwendet.

    In den angegebenen Schriftstellern, finde ich aber diese Meinung nicht. Wo steht hier das wir nicht Kontakt mit ihm Aufnehmen können.

    Paulus sagt sagt sogar in Kolosser am Anfang das Christen nur Glauben an Jesus haben müssen. Er wird sogar als der Herr über Himmel und das Weltall bezeichnet.
    Mir ist klar, das die Anbetung nur dem Vater gebührt. Doch zeigen die Vielen Beispiele als Jesus auf erden war das die Menschen genauso ihn um etwas erbeten haben. Siehe die ganzen Heilungen. HERR WENN DU WILLST.
    Wieso hast Jesus nicht gesagt, mich dürft ihr nicht fragen. Nein das hat er nie. Doch hat ER um die Kraft den Vater gebittet. Ausgeführt hat er es.

    Wo nimmt sich jetzt die LK heraus, das wir nicht unseren HERRN der immerhin unser Haupt ist zu kommunizieren?
    Was macht es für einen Sinn, wenn er mit uns kommuniziert und wir still schweigen?
    Würdest du mit einem Freund reden, der aber nie mit dir redet sondern deinen Vater drum bittet das du ihm was erledigst?

    Unser Vater sagt eindeutig, das wir den Sohn ehren sollen damit wir den Vater ehren. Ihm ist ALLE Macht übergeben worden.

    Der Sklave hält uns genau von dem ab. Nämlich Jesus zu ehren. Satan weiss, das er gegen Jesus verliert. Sie Schaudern vor ihm.
    Da müssen Älteste aufpassen. Lt der LK werden sie ja von Jesus geführt. Im WT steht sogar, Matthäus hat es zitiert,das bei einem Komiteefall das immer Jehovas Entscheidung ist wenn ein Urteil ausgesprochen wird.

    Ede, denk jetzt mal nach. Was sagt Jehova.

    Johannes 5:22 ELB71

    Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,

    Wie passt das alles zusammen? Unser Vater ist kein Lügner!!!
    Wo nimmt die LK dann her, das es Jehovas Entscheidung war?
    Darüber muss mal jeder nachdenken wenn er der LK so vertraut.

    Welchen Sinn hat dann bitte Jesus für dich? Die Juden hatten auch auf Jehova vertraut. Bei ihnen ging es immer nur um den Vater.
    Genau so wie bei ZJ. Denn sogar das Gedächtnissmahl ist meistens nur oberflächlich.
    Bei den Lehren von ZJ hat Jesus keinen Platz. Sie kommen ohne ihn auch aus. Ganz treffend zeigt das die BIBELFIBEL FUER KINDER auf der WTG Seite
    In der ganzen Abhandlung nicht einmal der Name JESU.
    Traurig!!!!
    Ist er nicht unser Retter, Heiland Ewigvater, Fürst des Frieden, starker Gott.

    Jesaja 9:6 ELB71

    Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.

    Übrigens, das Argument DAS Jesus immer zum Vater Gebet hat zählt ME nicht, denn hätte er zu sich selber beten sollen.?
    Im Normalfall geht man immer zur nächst höheren Instanz.
    Du ehrst in einer Firma auch den Eigentümer wenn du den Vorarbeiten gehorchst. Übrigens, mit denen muss man auch kommunizieren.

    Ja traurig was die Wtg aus unserem Herrn gemacht hat. Sogar die Rettung kommt von Ihnen weil sie den Verkündigen ja das Loskaufsopfer zugute kommen lassen. Verdienen sie es ja nicht einmal.

    Diese LK hat unseren Herrn demontiert.
    Es muss jeder selbst entscheiden ob er mit Jesus spricht oder nicht. Auch muss jeder selbst wissen wie er ihm Ehre zuteil werden lässt.
    Aber eines steht fest, wer den Sohn ehrt ehrt den Vater. Wer den Sohn nicht ehrt ehrt den Vater nicht.

    Stell dir mal vor,du gehst zu den Ältesten und sagst ihnen genau das was Paulus sagte. Du wirst sofort einen Termin im Extraraum haben.

    Philipper 3:7-11 HFA

    Aber seit ich Christus kenne, ist für mich alles wertlos, was ich früher für so wichtig gehalten habe. Denn das ist mir klar geworden: Gegenüber dem unvergleichlichen Gewinn, dass Jesus Christus mein Herr ist, hat alles andere seinen Wert verloren. Ja, alles andere ist für mich nur noch Dreck, wenn ich bloß Christus habe. Zu ihm will ich gehören. Durch meine Leistung kann ich vor Gott nicht bestehen, selbst wenn ich das Gesetz genau befolge. Was Gott durch Christus für mich getan hat, das zählt. Darauf will ich vertrauen. Um Christus allein geht es mir. Ihn will ich immer besser kennen lernen und die Kraft seiner Auferstehung erfahren, aber auch seine Leiden möchte ich mit ihm teilen und seinen Tod mit ihm sterben. Dann werde ich auch mit allen, die an Christus glauben, von den Toten auferstehen.

    Lg
    Bird

  • Matthäus an Edelmut und alle anderen!
    Dezember 31, 2013

    Woher nimmst du diese Aussage, Ede?

    >Die Bedeutung von „Herr“ in Joel ist eindeutig Jehova zuzuordnen, denn Joel wurde ca. 800 v. Chr. geschrieben. Zu der Zeit kannte man Jesus als Herr noch nicht.<

    Seit wann gibt es "den Herrn als unseren Retter"? Siehe Micha 5:

    1 Aber zu Bethlehem im Gebiet der Sippe Efrat sagt der Herr: "Du bist zwar eine der kleinsten Städte Judas, doch aus dir kommt der Mann, der mein Volk Israel führen wird. Sein Ursprung liegt weit zurück, in fernster Vergangenheit." HFA

    Schlachter drückt es so aus:

    … aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll,
    dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.

    Wenn der Herrscher und Retter Israels aus Zeiten der Ewigkeit her stammt, soll er 800 Jahre vor seinem irischen Auftreten nicht bekannt gewesen sein – das mußt du mir erklären!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Matthäus an Edelmut!
    Dezember 31, 2013

    Sorry das „und alle anderen“ ist von einem früheren Kommentar !

  • edelmuth an Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Guten Morgen Matthäus

    Es wird nicht bestritten, dass Jesus noch vor Erschaffung der Welt gelebt hat. Auch wurde er vom Vater kurz nach dem Sündenfalle als Retter angekündigt. Viele biblische Beweise wiesen auf sein Kommen hin, sodass Herodes im Auftrage Satan alle Kleinkinder bis zum zweiten Lebensjahr umbringen ließ, um Jesus zu verhindern. Aber die Engel sorgten für seine Rettung durch die Flucht von Joseph und Maria.

    Bis auf einen kleinen Überrest anerkannten die Israeliten Jesus nicht als ihren Herrn und Messias. Für seine Behauptung, Gottes Sohn und König der Israeliten zu sein, ermordeten sie ihn wegen Gotteslästerei. Bis zum heutigen Tag lehnen sie Jesus und das NT ab, sonst wären sie alle Christen.

    Als Joel von dem Herrn sprach, dessen Anbetung zu ewigem Leben führen würde, war somit der allseits bekannte Herr Jehova gemeint und nicht der designierte Herr und König, den sie zu der Zeit als Herrn nicht kannten und ohnehin ablehnen würden. Auch bezog sich Jesus stets auf den Vater, dem die Anbetung darzubringen sei, und nicht sich selber, sonst hätte er es gesagt.

    Ede

  • Gerd
    Dezember 31, 2013

    Wir sollten mal fragen, gilt diese Voraussage nicht mehr?

    Jes. 9: 5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.
    6 Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jahwes der Heerscharen wird dieses tun.

    Der ewige und allmächtige Gott JHWH, der Quell des Lebens, existiert außerhalb unseres Raum-Zeit-Kontinuums, Er kann sich nicht wie in einem Märchen in eine Maus verzaubern. Was machte er um mit den Menschen in Kommunikation zu gelangen? Er sandte einen Teil Seiner selbst, in Gestalt Seines Sohnes!

    Ich kopiere noch einmal Teile der Ausarbeitung eines Aufsatzes der „Konkordanten“, von Bruder Landersheim:

    Gott und Christus – worin sind sie sich gleich und worin unterscheiden sie sich?
    »Gott ist Geist«, sagte unser Herr in Johannes 4:24. Geist ist nicht sichtbar und nicht hörbar. Wie aber können wir in Anbetracht dieser Tatsache den Vater sehen? Nur dann, wenn der Sohn dem Vater gleicht, dann sehen wir im Sohn den Vater. Dann ist Wirklichkeit, was Jesus Christus sagte: »Wer Mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen« (Joh.14:9).
    Der Sohn muss Sich nun allerdings vom Vater unterscheiden, denn wären sie identisch, so wäre der Sohn genauso unerforschlich, da genauso unsichtbar und unhörbar.
    »Ich und der Vater – wir sind eins«, sagte Jesus Christus in Johannes 10:30. Sie stimmen also völlig überein in der Wesensart, in der Gesinnung des Herzens; sie sind völlig vertraut miteinander. Aber sie sind nicht einer, »denn Gott ist einer, ebenso ist einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der Sich Selbst für alle zum Ersatz-Lösegeld gibt« (1.Tim.2:5). Sie sind also zwei, die in völliger Herzenseinheit zueinander stehen, zwischen denen eine vollkommene Vertrautheit und eine in jeder Weise vollendete Beziehung besteht, wie wir in Johannes 7:29 lesen: »Ich aber bin mit Ihm vertraut, weil Ich von Ihm bin und derselbe Mich ausgesandt hat.«
    Da Gott Geist und somit unwahrnehmbar ist, bedarf Er eines Mittlers. Der Mittler ist ein anderer, ein zweiter; auch Seine Gleichheit mit dem Vater weist darauf hin, denn niemand kann sich selber gleichen, sondern nur einem anderen. Christi Amt als Mittler erfordert es, dass Er sowohl gleich als auch verschieden ist. Ist Gott unsichtbar, so muss der Sohn sichtbar sein. Ist Gott unhörbar, so muss der Sohn vernehmbar sein. Das Abbild aber, das wir sehen, und auch das Wort, das wir hören, müssen Gott gleichen, das heißt unseren Sinnen so erscheinen, als wenn Gott Selbst uns erscheinen würde, wenn Er von uns direkt zu erfassen wäre.
    Gott kann aber nicht unmittelbar von uns erfasst werden, sondern nur der Sohn. Der Lichtglanz der Herrlichkeit Gottes erstrahlt uns nur, wenn wir in das Angesicht Jesu Christi blicken (2.Kor.4:6). Gewiss ist Christus zur Zeit für uns nicht so sichtbar, wie seinerzeit den Einwohnern von Kapernaum oder Galiläa, denn Christus ist derzeit in Gott verborgen (Kol.3:3). Uns Glaubenden aber steht Er allezeit vor Augen; wir erkennen heute den Herrn im Glauben und in völliger Gewissheit in Seiner überhimmlischen Herrlichkeit und in Gnadenerweisungen unermesslichen Ausmaßes für uns, sodass wir wahrhaft in das Herz Gottes blicken und Ihn, den Vater, erkennen und Ihm daher nur huldigen können: Überwältigend ist die Gnade unseres Herrn, mit Glauben und Liebe, die in Christus Jesus ist (1.Tim.1:14)!
    Die Gleichheit des Sohnes mit dem Vater
    Jesus Christus sagte zu den Juden: »Weder habt ihr jemals des Vaters Stimme gehört noch Sein Aussehen wahrgenommen« (Joh.5:37). Die Juden und ihre Vorväter haben Gott Selbst also niemals gesehen. Es ist überhaupt unmöglich, den Vater zu sehen, denn Er ist unsichtbar. Wen aber haben Adam im Garten Eden, Abraham vor Seinem Zelt, Mose auf dem Berg und Josua vor Jericho wahrgenommen? Sie nahmen die Herrlichkeit dessen wahr, der Gottes Wort und Abbild ist, vielfach durch einen Engel dargestellt.
    »Er (der Sohn der Liebe Gottes) ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor einer jeden Schöpfung« (Kol.1:15). Er hat die Gestalt Gottes (Phil.2;6), das heißt Christus sieht in Seiner Herrlichkeit so aus, wie Gott aussehen würde, wenn Er eine Gestalt hätte. Er hat die Herrlichkeit Gottes (Joh.17:5). Ja, Christus ist nach Hebräer 1:3 die Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes und das Gepräge des Wesens des Vaters. Das Abbild gleicht dem Urbild. Christus ist die wundervollste Wiedergabe des wunderbarsten Originals. Er ist nicht mit Ihm identisch: Er gleicht Ihm. Einem anderen gleichen, heißt ja auch nicht, mit ihm identisch zu sein. – »Wer Mich gesehen hat, hat den Vater gesehen« (Joh.14:9).
    Jesus Christus ist aber auch das Wort Gottes, wie Er es Thomas erklärte: »Die Worte, die Ich zu euch spreche, spreche Ich nicht von Mir Selbst aus, sondern der Vater, der in Mir bleibt, Er tut Seine Werke« (Joh.14:10). Hören wir dazu noch auf Johannes 1:1: »Zu Anfang war das Wort, und das Wort war zu Gott hingewandt, und wie Gott war das Wort.« Dieses Wort wurde – wie wir wissen – Fleisch (Joh.1:14). Jesus Christus also war das Wort, das den Vätern der Juden begegnete. Dieses Wort war wie Gott. Der Christus, der ihnen begegnete, war wie Gott. Die Worte, die sie hörten, waren wie Gottes Worte. Eloah und Elohim, Jahwe und Jewe – es bezeichnet den Einen, den Lebendigen, den Israel als den hörbar und sichtbar gewordenen Gott kannte, der so sehr Gott glich und von Herzen eins mit Ihm war, sodass Er zu Abraham sagen konnte: »Ich bin El, der Allgenugsame« (1.Mose 17:1).
    El – das ist Gott, der Vater, der Unterordner, der Alles-Verfügende, der Platzierer. Eloah ist der Zu-Unterordner, Christus, durch den Gott Sich alles unterordnet. Elohim – das ist Gott in Christus, Gott repräsentiert durch Christus. Als Elohim werden auch Menschen bezeichnet, in denen Gottes Geist ist und die andere zu Gott hinführen. Je heißt wird-sein; Jahwe bedeutet wird-sein-seiend-war; das ist Christus, der da war und der da ist und der da kommt (vgl. z. B. Joh.12:41 mit Jes.6:1). Jahwe bezeichnet auch den Vater, denn letztlich ist Er der Seiende in ursprünglicher Weise; Er gab es jedoch Seinem Sohn, Leben in Sich Selbst zu haben (Joh.5:26).
    Christi Stellung war und ist so erhaben, und Er ist so sehr vom Vater geprägt, dass Er das volle Recht hat, Sich Gleichheit mit Gott zuzuschreiben. Nach Philipper 2:6 erachtete Er es nicht für ein Rauben, ebenso wie Gott zu sein. Er raubt Gott also nichts, wenn Er ebenso wie Gott ist und Gott genannt wird, zum Beispiel in Johannes 1:18 und 1.Johannes 5:21: Er ist kein Thronräuber, sondern offenbart durch Sein Auftreten als Gott den Einen, den Unsichtbaren.
    Während des nächsten Äons des tausendjährigen Königreichs der Himmel wird der Herr Jesus Christus nicht nur als Gott erscheinen, sondern auch die Macht Gottes ausüben. Der Vater hat sie Ihm verliehen. Daraus erkennen wir, dass die Stellung Gottes und Christi nicht umkehrbar ist, wie es der Fall wäre, wenn beide völlig gleich wären. Christus kann Seinem Vater keine Macht verleihen…

    Hätten die Rateonkeln 325 um Cäsar Konstantin herum, eine solche Erklärung gefunden, dann wäre uns die angeblich „geheime Dreieinigkeit“ erspart geblieben.
    Auch hier bleibt der Sohn Gottes ein Teil Gottes, seine göttliche Natur sollte daher niemand verleugnen!

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Danke liebe Birds

    Das ist ein wirklich guter Kommentar von Euch!

    Die Organisation hebt sich selbst und Jehova so hervor, dass man nur sagen kann die Propheten haben das richtig vorhergesagt:

    Zeph. 1
    4. Und ich werde meine Hand ausstrecken wider Juda und wider alle Bewohner von Jerusalem. Und ich werde aus diesem Orte den Überrest des Baal, den Namen der Götzenpriester samt den Priestern ausrotten;
    5. und die auf den Dächern das Heer des Himmels anbeten, und die Anbetenden, welche dem Jehova schwören und bei ihrem König schwören;
    6. und die von Jehova zurückweichen, und die Jehova nicht suchen noch nach ihm fragen.

    Nichts anderes machen sie, sie schwören die Zeugen auf sich, den König und Jehova ein. Vordergründig sieht es so aus als würden sie so sehr Jehova folgen, als wären sie auf ihn eingeschworen. In Wirklichkeit suchen sie gar nicht Jehova wie man im letzten Vers lesen kann.

    Wenn man dann dieses Zephanja Kapitel zu Ende liest, dann ist auch das plötzliche Ende dieses Wachtturm Vereins vorhergesagt. Wer somit meint man könne diesen Verein von innen reformieren, kämpft in Wirklichkeit gegen die prophetische Aussage und wird deshalb kein Gelingen haben.

    18. auch ihr Silber, auch ihr Gold wird sie nicht erretten können am Tage des Grimmes Jehovas; und durch das Feuer seines Eifers wird das ganze Land verzehrt werden. Denn ein Ende, ja, ein plötzliches Ende wird er machen mit allen Bewohnern des Landes.

    Aber auch für uns die wir raus gegangen sind steht noch etwas in Zeph. 2
    3. Suchet Jehova, alle ihr Sanftmütigen des Landes, die ihr sein Recht gewirkt habt; suchet Gerechtigkeit, suchet Demut; vielleicht werdet ihr geborgen am Tage des Zornes Jehovas.

    Vielleicht werden wir geborgen, warum vielleicht? Weil uns nur die Gnade des Herrn rettet und nicht weil wir besser wären. Die Demut und Nächstenliebe dürfte aber eine wichtige Eigenschaft sein, damit wir überhaupt ein Schaf Jesu sein können. Diese Schafe sind der geistige Überrest Judas, wie man in Zeph. 2 weiterlesen kann:

    7. und es wird ein Landstrich sein für den Überrest des Hauses Juda: sie werden darauf weiden und am Abend sich lagern in den Häusern Askalons; denn Jehova, ihr Gott, wird sich ihrer annehmen und ihre Gefangenschaft wenden.

    Weiden und lagern können Schafe, oder andere Tiere einer Herde.

    Dann möchte ich noch einen weiteren Vers zitieren der perfekt auf die Fürsten und Richter der Zeugen passt. Denn die Ältesten sind ja Richter wenn sie Gemeinschaftsentzüge verkünden:

    Zephanja 3
    2. Sie hat auf keine Stimme gehört, keine Zucht angenommen; auf Jehova hat sie nicht vertraut, ihrem Gott sich nicht genaht.
    3. Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übriglassen.
    4. Ihre Propheten sind Prahler, treulose Männer; ihre Priester entweihen das Heiligtum, tun dem Gesetze Gewalt an.

    Zu den brüllenden Löwen gibt es einen Vortrag:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=994

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Bird
    Dezember 31, 2013

    Lieber Brd. Bird,

    ich möchte mich auch bei Dir für diesen hervorragenden Kommentar bedanken. Du hast unter anderem geschrieben:
    Die Organisation schafft es hier sich auf den PLATZ JESU ZU SETZTEN. NUR SIE gibt die Speise und nur an IHREM Tisch sollen wir essen. Sie hindern Brüder damit das Loskaufsopfer anzunehmen und Gemeinschaft mit JESUS zu haben.

    Wer sich so gegenüber Jesus verhält, verhält sich antichristlich. Keiner der Apostel hätte es je gewagt, sich auf den Thron von Jesus zu setzen. Sie haben immer darum geeifert, wer rechts oder links von ihm sitzen würde, jedoch niemals in der Mitte.

    Man stelle es sich mal bildlich vor, wenn die LK nun auf dem Platz von Jesus sitzen würde. Dann würden sie in der Mitte sitzen und Jesus müsste sich unter die anderen Apostel rechts oder links einreihen. Bei diesem Bild dreht sich einem der Magen um, was das dann für eine Schreckensherrschaft werden würde.

    Sie sind GEGEN Christus und weil sie das sind, verbieten sie die Teilnahme am Abendmahl, so dass auch alle anderen Christus ablehnen müssen. Sie verhalten sich definitiv antichristlich.

    Deine Worte lieber Bird, bestätigen somit auch das dieser Vortrag seine Berechtigung hat: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1142.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred an Alle
    Dezember 31, 2013

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    wielange halten immer die guten Vorsätze fürs nächste Jahr??? Da gibt es welche, die mit dem Rauchen aufhören wollen und um 00:05 Uhr am 1.1. denken, wenn ich doch jetzt sowieso Feuer in der Hand habe um die Raketen anzuzünden, dann kann ich doch auch noch einen letzten Glimmstengel anzünden. Schon ist der gute Vorsatz des Nichtrauchens wieder über Bord geworfen.

    Jetzt sind wir schon den zweiten Tag am drüber diskutieren ob der Kommentar von Mein Name zu hart war oder nicht. Ich selbst habe nach dem letzten Artikel von Mein Name ihm das auch in einer persönlichen Mail geschrieben, dass etwas weniger Sarkasmus mehr wäre. Kurz darauf hat er einen meiner Kommentare gelesen, der sage ich mal auch etwas „deftiger“ war und hatte ergänzt:

    Und mir hatte man geraten freundlicher zu schreiben.

    Autsch habe ich mir gedacht, da hat er mich voll erwischt. Was ich sagen will. Jeder von uns schreibt eigentlich so wie ihm der Schnabel gewachsen ist und das was wir schreiben kommt aus dem Herzen. Die WT Retourten, die schreiben nur das was schon mal gedruckt war. Deshalb findet ihr dort auch selten Emotionen. Das wurde denen nämlich abtrainiert. Ich möchte hier keine gemassregelten Menschen hören, die nur das schreiben was ihnen gerade noch nicht verboten worden ist. Wenn irgendwann alles verboten ist, dann schreibt gar keiner mehr, was auch nicht im Sinne des Erfinders sein kann.

    Ich möchte aber auch unseren Brd. Matthäus in Schutz nehmen, der einfach noch mal darauf hinweisen wollte, dass wir durch allzu forsche Schreibweise einige Neue verprellen könnten. Auch das möchte ich unterstützen. Doch letztenendes ist es unser Himmlischer Vater, der die Leute aus den Versammlungen in die Freiheit und zu seinem Sohn zieht. Die die der Vater zieht, werden sowieso kommen und die die nicht gezogen werden, kommen auch nicht, wenn wir mit Engelszungen reden würden. Das ist eine ganz einfache Aussage. Denn wir wissen auch, dass noch einige von uns hier in die Versammlung gehen und das obwohl sie die ungeschminkte Wahrheit kennen. Wir können in dieser Hinsicht somit nichts, aber auch rein gar nichts bewirken. Doch wen immer der Vater zieht, den lässt er vielleicht den einen oder andern Kommentar hier finden oder macht ihn auf einen Vortrag aufmerksam und dann kann er aufwachen. Wir sind somit nur Werkzeuge unseres Vaters und als solche sollten wir uns auch als würdig erweisen. Doch der Herr bestimmt, wie er die Werkzeuge einsetzt und was damit getan wird. Das dürfen wir nie vergessen.

    Mein Leittext für dieses Jahr lautet:
    Joh. 13: 35; NWÜ: Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

    Deshalb werde ich mich bemühen, zu allen Brüdern hier möglichst freundlich zu sein und meine Worte sehr gut überdenken. Ich habe auch schon ganze Kommentare gelöscht und neu angefangen, wenn ich mal aus einer gereitzten Stimmung geschrieben habe.

    Doch es steht auch dieses hier in der Bibel:

    2. Kor. 6:14-18; NWÜ: 14 Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Bẹlial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

    Jesus ist auch gegen die vorgegangen, die den Tempel seines Vaters verunreinigt haben und wir sollen ja seinen Fußstapfen genau nachfolgen. Deshalb werde ich gegen diejenigen Kommentatoren, die nachweislich nicht unsere Brüder sind, sondern zu denen aus der Finsternis gehören weiter sehr deutlich werden. Der den ich im besonderen meine, wenn er mir tatsächlich antwortet, der kann sich schon mal warm anziehen, das ist ein Versprechen. Denn es gibt keine Gemeinschaft zwischen Licht und der Finsternis.

    Hier nochmal der Vers 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “

    Wenn wir von unserem himmlischen Vater aufgenommen werden wollen, dann müssen wir eine Trennung zwischen denen herbeiführen, die Böse und unrein sind. Das ist eindeutig.

    Eines möchte ich noch zu Franki loswerden. Ob er tatsächlich ein Richter ist, das weiß ich nicht und ist mir auch völlig wurscht. Doch er ist definitiv nicht auf der Seite der Gesellschaft und daher steht er auf der gleichen Seite wie wir. Am Anfang hat er ziemlich arrogant geschrieben und das ist auch mir sauer aufgestoßen, wenn ihr aber die letzten Kommentare von ihm lest, dann könnt ihr erkennen, dass er sich sehr gut angepasst und hier eingefügt hat. Das die Gesellschaft den Bach runter geht, steht schon in der Bibel und das wird nicht mehr lange dauern und keiner redet mehr von ihr. Ob er diese Kenntnisse nun schon vorher hat, mag sein oder auch nicht. Passieren wird es in jedem Fall. Da er auf unserer Seite steht, sollten wir ihn genauso behandeln wie alle hier. Sollte sich das Gegenteil herausstellen ist immer noch Zeit genug um entsprechend zu reagieren. Denn er postet hier zumindest keine falschen Glaubenslehren, sondern nur Details über die Gesellschaft. Das kann zumindestens niemandes Glauben hier zerstören. Da sind die WT-Zeugen schon wesentlich schlimmer. Die können bleibende Schäden verursachen. Doch auch die bekommen ihre gerechte Strafe:

    Mat. 18: 6; NWÜ: Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

    Unser himmlischer Vater und sein Sohn haben für alles gesorgt und so lasst uns einfach die Ruhe bewahren und uns nicht mehr darüber diskutieren, ob und was gut oder schlecht an dem Kommentar von Mein Name war. Denn sonst kommt das eigentliche Thema zu kurz und das hat Mein Name trefflich dargelegt und ich freue mich sehr darüber, dass er hier schreibt. Und ohne die vielen Hintergrundinformationen unseres Brd. Matthäus, wäre die Seite auch nur halb so gut. Beide tun das was sie am Besten können, wie jeder von uns. Wir sind ein Leib, der des Christus und er als unser Haupt bestimmt, was ein jeder von uns tun soll.

    In diesem Sinne freue ich mich auf ein ereignisreiches Jahr 2014.

    Brüderliche Grüße an Alle und an Achim und Gerd gute Besserung
    Euer Manfred

    Achim kommt heute von Intensiv auf die Normal Station 🙂

  • Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Lieber Manfred!

    Vielen Dank für deine ausgewogene Sichtweise der Dinge. Es ist für mich eigentlich abgeschlossen und ich wollte auch nie eine „besondere Kritik“ an MN anbringen, im Gegenteil ich habe selbst genug Fakten der Heuchelei und Falschheit der WTG aufgezeigt – und das ist gut und wichtig.

    Ich denke das uns Paulus einen guten Gedanken dazu vermittelt:

    Kompromissloser Einsatz
    19 Ich bin also frei und von niemandem abhängig. Aber um möglichst viele für Christus zu gewinnen, habe ich mich zum Sklaven aller Menschen gemacht.

    20 Damit ich die Juden für Christus gewinne, lebe ich wie ein Jude: Wo man alle Vorschriften des jüdischen Gesetzes genau befolgt, lebe ich auch danach, obwohl sie für mich nicht mehr gelten. Denn ich möchte auch die Leute gewinnen, die sich dem Gesetz unterworfen haben.

    21 Bin ich aber bei Menschen, die ohne diese Gesetze leben, dann passe ich mich ihnen genauso an, um sie für Christus zu gewinnen. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich gegen Gottes Gebote stelle. Ich befolge das Gesetz, das Christus uns gegeben hat.

    22 Wenn ich bei Menschen bin, deren Glaube noch schwach und unsicher ist, achte ich sorgfältig darauf, ihnen nicht zu schaden. Ich möchte mich allen gleichstellen, um auf jede erdenkliche Weise wenigstens einige Menschen zu retten und für Christus zu gewinnen.

    Das war und ist mein vorrangiger Gedanke!

    Euch allen und auch dem Team von BI wünsche ich alles Gute, Gesundheit und auch ein erfolgreiches Jahr 2014 – wir werden sehen was uns dieses Jahr 100 Jahre nach 1914 noch alles an Erkenntnissen und Erlebnissen bringt. Wir alle sind stärker wenn wir am gemeinsamen Strang ziehen!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • waytodawn
    Dezember 31, 2013

    Grundsätzlich denke ich schon, dass man ein wenig auf den Ton achten sollte – Kommentarschreiber tragen mit zur Seriosität dieser Seite bei.
    Aber am Ende ist es egal, welchen Ton man anschlägt: Worte, die der Organisation widersprechen, sind Worte von „Abtrünnigen“ und dementprechend wird jeder verteufelt. Egal ob Grund dafür besteht.
    Das einzige was wir hier bewahren können, ist der Frieden untereinander.

    Der Kommanter/ Artikel von „mein Name, um den es hier geht, habe ich durchgelesen. Dafür, dass es kein „Artikel“ sein sollte, finde ich ihn schon richtig gut – inhaltlich, sprachlich und vom „Ton“ … vielen Dank geht also an dich, „mein Name“ für diese klasse ZUsammenfassung.

    Grüße

    Uwe

  • Winston an Matthäus und alle Schwestern und Brüder
    Dezember 31, 2013

    Lieber Matthäus und alle die m.N. wegen seiner Wortwahl kritisiert haben,

    der Artikel war sehr sachlich und gut recherchiert. Keine Person wurde hier angegriffen oder beleidigt. Lediglich die Organisation der WTG wurde bloßgestellt. Die Wortwahl war meines Erachtens noch viel zu weich und der Vorwurf hier neue Leser zu schockieren ist meines Erachtens der falsche Ansatz ihnen klar und deutlich auch mal sarkastisch aufzuzeigen, was die WTG mit ihren dummgehaltenen Schafen alles anstellt.
    Wenn wir, die wir durch diese unmenschliche Organisation viel gelitten haben, dies nicht mehr klar ausdrücken dürfen, dann verkommt dieses Forum zu einem glattgebügeltem Toleranzbekenntnis zur WTG. Kann es sein, dass Ihr eher persönlich betroffen wart, wenn Euch vor Augen geführt wurde, dass tausende von Euch geleistete Stunden im Predigtdienst umsonst waren ?
    Sollte es hier dazu kommen, dass Kommentare oder Artikel glattgebügelt werden, um der WTG Verständnis für ihre Meinungsdiktatur entgegenzubringen, werde ich mich verabschieden. So habe ich die Ziele dieser Gemeinschaft nicht verstanden.
    Mein Name war und ist einer der intelligentesten und klarsten Kommentatoren, der darüberhinaus eine Sprache pflegt, die zum Nachdenken anregt. Ihm dies vorzuwerfen, halte ich für kleinlich.
    Ich hoffe noch viele Meinungen, wie seinen Artikel hier zu lesen ohne, dass sie von BI glattgebügelt werden.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Bird an Thomas
    Dezember 31, 2013

    Lieber Thomas,

    Es geht nicht darum M.N. etwas vorzuwerfen. Der Artikel war TOP. Je mehr man darüber Nachdenkt, versteht man wie die WTG ihren Wahnsinn verbreitet.

    Auch glaube ich nicht das sich jemand bloßgestellt fühlt. Es ging darum es so zu formulieren das jene die noch drinnen sind sich angesprochen fühlen.

    Das soll absolut kein Vorwurf an M.N.sein und ich denke er weis das. Es ist eine Menge Arbeit solche Artikel zu schreiben und das sollen wir auch bedenken.
    Also danke noch mal an alle die Artikel solcher Art schreiben. Und WT Artikel biblisch zu erklären ist sehr wichtig!!!

    Lg
    Bird

  • Bird an M.N.
    Dezember 31, 2013

    Lieber Mein Name,

    danke für deinen Artikel, er zeigt sehr schön um was es der LK geht. Daran erkennt man auch das Sie immer mehr Menschen fangen versuchen.
    Es fällt einem schon regelrecht auf das die WTG Glauben nur mit dem PREDIGTDIENST gleichsetzt.
    Die innere Liebe zum Christus spielt hier keine Rolle.
    Mir sind gestern genau die gleichen Gedanken durch den Kopfgegangen. Heute in der Früh bin ich dann auf ein Kapitel gestoßen, das mir zeigt wie sehr die LK ihre Gläubigen manipuliert und sie dabei abhält das Loskaufsopfer anzunehmen.

    Ich werde es zusammenschreiben und Posten.

    Ps: ich würde mich auch sehr auf weitere Artikel von dir freuen, aber bitte ein wenig freundlicher geschrieben. (((;

    Glg
    Bird

  • Mein Name an Bird
    Dezember 31, 2013

    D’acord. Botschaft ist angekommen. Siehe oben. Werde tun, was möglich ist, ohne Erfolgsgarantie.

  • sarai
    Dezember 31, 2013

    Nanü,

    was ist denn nun kaputt?

    KEINER von uns Menschen ist gleich, zum Glück ist JEDER von uns verschieden, sowohl im Aussehen, als auch in seinem Temperament und seiner Ausdrucksweise und das ist auch gut so.

    Wir sind alles erwachsene Menschen und auch diejenigen, die draussen mitlesen. Man darf genau diesen auch durchaus zutrauen, daß sie eine gewisse Unterscheidungsfähigkeit besitzen und ich glaube kaum, daß sie nur einen einzigen Kommentar lesen, sondern etliche und damit rundet sich das Bild auch schon wieder ab.

    Es ist auch nicht jeder Leser hier auf BI oder außerhalb hyperkleinlich, im Gegenteil, ich finde, es braucht hin und wieder wirkliche und ehrliche klare Worte, anders kann man oft gar nicht die schlafende Masse aufrütteln.

    Würde zum Beispiel ein Frank und Frei urplötzlich nur noch weichgespült schreiben, dann würde ich mich fragen, ob er sich eventuell im Laufschritt sein Kopferl an einem Türrahmen gestoßen hat 😉

    Man kann ausserdem bei JEDEM Schreiber auch das Herz hindurch spüren zwischen seinen Zeilen und ihn und sie sehr wohl richtig einschätzen.

    Jeder sollte doch in *seiner* besonderen Weise schreiben DÜRFEN, alles andere wäre doch gar nicht authentisch…

    Es ist auch nicht möglich, Kinder immerzu im Soft-Ton zu erziehen oder seine Lehrlinge oder Angestellten nur mit superlieb dosierten Wörtchen in Schuss zu halten…

    Ich selbst kenne das von mir; kann sehr wohl liebe Kommentare schreiben, aber es kann mir auch mal die Hutschnur platzen – na und? Dann merkt man halt, daß ich auch Temperament habe und nicht nur eine Fadtussi bin 😀

    ES LEBE DIE ARTENVIELFALT!

    Ganz liebe Grüße,
    Sarai

  • Winston an Sarai
    Dezember 31, 2013

    Liebe Sarai,
    Du hast es treffend beschrieben. Klare Worte sind für Einige von uns erbauend, Andere haben damit Probleme, weil sie sich noch immer nicht von einer Organisation lösen konnten, der sie vergeblich ihr Leben und ihr Denken untergeordnet haben.
    Solange wir keine Personen anklagen oder beleidigen, ist es doch im Sinne unsrer Sache persönliche Empfindungen über die WTG zu formulieren. Genau das hat m.N getan und zwar nachahmenswert auf sprachlich hohem Niveau.
    Wer damit Probleme hat ist in den Versammlungen besser aufgehoben.
    Liebe Grüße
    Thomas

  • Amalie
    Dezember 31, 2013

    Lieber M.N,

    mir gefällt dein Artikel sehr gut! Kurz, knackig, sachlich und direkt auf den Punkt gebracht…
    Mach weiter so!
    Deine Schwester Amalie

  • Amalie
    Dezember 31, 2013

    SORRY …….
    Kommentar! 🙂
    Dein Kommentar gefällt mir immer noch sehr gut

  • Nachdenker an MN
    Dezember 31, 2013

    Hallo MN,
    dank dir fuer deinen Kommentar, den BI als Artikel eingestellt hat. Sowohl vom Inhalt als auch vom Ton hat er mir gut gefallen. Freu mich auf weitere so gut recherchierte und fundierte Kommentare. Der Ton war ok. Manche Dinge muss man auf den Punkt bringen und konkret ansprechen. Das hast du gut geschafft. Nichtsdestotrotz und ALDIweil sollten wir uns fuer 2014 vornehmen jeden Kommentarschreiber in angemessener und hoeflichen Art zu antworten.
    Gruesse
    Nachdenker

  • PINEHAS
    Dezember 31, 2013

    Hallo M.N , danke für deinen Kommentar.
    Wir wissen, das Satan listig wie eine Schlange vorgeht. Mit solcher List lehrt die WTG auch ihre Anhänger. Du hast diese List entlarvt. Deine Wortwahl finde ich treffend. Einige Neue oder Suchende mögen sich vielleicht abwenden, dennoch haben viele solche Enttäuschungen erlebt und eine gewisse Wut hat sich aufgestaut, dass sie damit schon umgehen können. Es gibt genug Hauptartikel bei denen die WTG mit „Samthandschuhen angefasst“ wird.
    Ich freue mich deshalb schon auf ein eventuell weiteren Kommentar, Analyse eines listigen WT-Artikels von dir:

    Allen ein schönes, wahrheitssuchendes Jahr 2014

    VLG PINEHAS

  • Maximilian
    Dezember 31, 2013

    Hallo „Mein Name“,
    Ich möchte mich nach langer Zeit auch einmal wieder melden und dir danken für deinen Artikel, indem du wirklich sehr gut herausgestellt hast, das es der LK nicht um die wirkliche Botschaft des Gebets Jesu an seinen Vater geht, sondern nur um ihre eigenen Ziele.
    Die gleichen Gedanken sind mir auch aufgefallen und ich bin dankbar dass du es geschafft hast sie so klar zu formulieren.

    Die Kritik von Ede kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch offensichtlich, das die WT-Organisation alles tut um die Verherrlichung Jesu zu verhindern und nur die Verherrlichung Jehovas und in Verbindung damit auch ihre ganz persönliche Verherrlichung verfolgt.
    Wenn Ede sagt, das es unzählige Bibelbeweise gibt, die zeigen, dass Jesus nicht seine, sondern die Verherrlichung des Vaters in den Vordergrund stellte so ist das sicherlich Richtig. Aber in diesem Fall spricht nun Jesus von seiner Verherrlichung natürlich um dadurch den Vater die Ehre zu geben.
    Wir dürfen uns nicht dazu hinreisen lassen die Verherrlichung des Vaters gegen die Verherrlichung des Sohnes auszuspielen.
    Des weitern ist die Behauptung der WTG, das Jesus in erster Linie auf die Erde kam um den Namen seines Vaters zu verherrlichen und in zweiter Linie um die Menschen zu erlösen eine Verdrehung der „guten Botschaft“.
    „So sehr hat Gott die Welt (Menschen) geliebt, dass er seinen Sohn opferte.“
    Der Vater hat seinen Sohn nicht in erster Linie für seine Rechtfertigung geopfert, und als Nebenprodukt die Rettung der Menschheit bewirkt.
    Die Rettung und Rechtfertigung des Vaters gehören gleichwertig zusammen.
    Noch ein Wort zu dem Vorwurf des Ungebührlichen Tons deines Artikels. Ich kann die Kritik an MN nicht so richtig nachvollziehen, zumal doch viele von uns auch nicht immer den richtigen Ton treffen.
    Ich persönlich kann da nichts verwerfliches erkennen, wenn man diese Bibelverdreher auch einmal mit deutlichen Worten zurechtrückt und kein Blatt vor dem Mund nimmt.
    Mir ist klar, das natürlich jeder anders auf solche klaren Worte reagiert, und es sollte nicht die Regel sein hier auf Bruderinfo mit harten Worten zu argumentieren, aber manches mal muss es einfach auch möglich sein auf diese Art und Weise Stellung zu beziehen.
    Deshalb noch einmal Danke
    Liebe Grüße
    Max

    .

  • edelmuth an Max
    Dezember 31, 2013

    Guten Morgen Maximilian

    » Es ist doch offensichtlich, das die WT-Organisation alles tut um die Verherrlichung Jesu zu verhindern und nur die Verherrlichung Jehovas und in Verbindung damit auch ihre ganz persönliche Verherrlichung verfolgt. «

    Meine Aufgabe sehe ich nicht darin den Sklaven zu bekämpfen, sondern die göttliche Wahrheit, so wie sie in der Bibel steht und ich sie verstehe, hervorzuheben, was natürlich den Widerspruch zum Sklaven bedeutet, wenn er sich im Widerspruch befindet.

    Dir wird es aufgefallen sein, dass ich keine WT-Artikel, sondern Bibelstellen zitiert habe.

    Wenn Jesus – wie du richtig sagst – durch seine Ehre die Verherrlichung seines Vater suchte, so stellte er die Ehre seines Vaters über seine, so wie die Ehre Jesu über die des Sklaven steht.

    Die Rettung der Menschen bedingte Jesu Opfer durch seinen Tod. Zu diesem Zweck ist Jesus auf die Erde gekommen. Jesus verkündigte aber nicht seinen Tod, sondern den Namen des Vaters bzw. wofür er steht.

    (Johannes 17:6-8) . . .Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten. 7 Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir stammt; 8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie empfangen und haben wirklich erkannt, daß ich als dein Vertreter ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, daß du mich ausgesandt hast.

    Bereits vor Jesu irdischem Lauf hat sich der Vater durch seine Propheten seinem Volk bekannt gemacht und sich nicht ohne Zeugnis gelassen. Die Rettung der Menschen durch Jehovas Rettungsvorkehrungen beweist Jehovas Liebe und rechtfertigt seinen hochheiligen Namen und wofür er steht. Seine Regierung, vertreten durch seinen Sohn Jesus, ist die einzige gerechte und liebevolle Regierung über die Menschheit. Deshalb bitten wir auch im Mustergebet:

    Unser Vater!
    Dein Name werde geheiligt.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe…..

    Ede

  • Denker
    Dezember 31, 2013

    Hallo EDE,
    genauso wie es M.N. sieht sehe ich diesen WT-Artikel auch. Es geht der WTO nur um zwei Dinge in diesem Artikel, einmal um den Namen Jehovas und zum zweitem um den P-Dienst. Der wirkliche Wert dieses Gebetes von Jesus geht in diesem Artikel total verloren.Ich saß in der Versammlung und musste mit meiner Selbstbeherrschung ringen um nichts falsches zu sagen. Alleine der Vers 3 (fortgesetzte Erkenntnis in sich aufnehmen),finde ich völlig daneben und zwar aus folgenden Grund: wenn man einen lieben Menschen kennengelernt hat dann hat man doch automatisch den Wunsch mehr über ihn zu erfahren.
    Das ist doch bei Jesus und Jehova nicht anders oder? Und es ist auch klar das das nicht aufhört weil man immer wieder etwas neues über die Person entdeckt.
    Noch eine kurze Anmerkung:ich glaube nicht das Jesus bei jeder Gelegenheit den Namen seines Vaters benutzt hat,weil kaum ein Sohn ständig seien Vater mit Namen ruft, sondern er würde immer Vater zu ihm sagen und Jesus als sein Sohn wird es wahrscheinlich auch so gemacht haben.
    Ich freue mich auf ein gutes Jahr 2014 mit euch alle hier und vielen guten Kommentaren in christlicher Freiheit euer Denker!

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Lieber Max

    Ich sehe das auch so und die Bibel gibt es überhaupt nicht her Jesus beiseite zu schieben wie es die Organisation tut. Jehova selbst hat seinen Sohn verherrlicht, warum sollten wir das nicht auch tun um gleichzeitig den Vater zu verherrlichen. Am besten lassen wir die Bibel sprechen:

    Joh. 7
    38. Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
    39. Dies aber sagte er von dem Geiste, welchen die an ihn Glaubenden empfangen sollten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.

    Joh. 11
    3. Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank.
    4. Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, auf daß der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde.
    5. Jesus aber liebte die Martha und ihre Schwester und den Lazarus.

    Joh. 12
    15. „Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf einem Eselsfüllen“.
    16. Dies [aber] verstanden seine Jünger zuerst nicht; jedoch als Jesus verherrlicht war, dann erinnerten sie sich, daß dies von ihm geschrieben war und sie ihm dies getan hatten.
    23. Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, daß der Sohn des Menschen verherrlicht werde.

    Joh. 13
    31. Als er nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm.
    32. Wenn Gott verherrlicht ist in ihm, so wird auch Gott ihn verherrlichen in sich selbst, und alsbald wird er ihn verherrlichen.

    Johannes 17
    1. Dieses redete Jesus und hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, auf daß dein Sohn dich verherrliche.
    4. Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, welches du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte.
    5. Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
    9. Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein
    10. (und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein), und ich bin in ihnen verherrlicht.

    Paulus bringt es auf den Punkt:
    Phil. 2
    9. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist,
    10. auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen,
    11. und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

    Wenn sich die LK als den Kanal Jehovas ausgibt, dann hat sie sich über Jesus erhoben, weil sie ihn gemäß ihrer eigenen Aussage nicht mehr benötigt. Die Organisation, die LK und all ihre Anhänger beugen damit nicht mehr das Knie im Namen Jesus, der unser Herr ist, sondern im Namen der LK.
    Wer sein Verhalten nicht ändert und umkehrt hat sich selbst gerichtet. Wenn Jesus kommt muss er nur noch die Schafe von den Böcken trennen.
    Allen Lesern wünsche ich 2014 den Geist unseres Vaters und viel Freude beim forschen in der Bibel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Silas
    Dezember 31, 2013

    @ Max & Ede
    Zitat: „Wenn Ede sagt, das es unzählige Bibelbeweise gibt, die zeigen, dass Jesus nicht seine, sondern die Verherrlichung des Vaters in den Vordergrund stellte so ist das sicherlich richtig. Aber in diesem Fall spricht nun Jesus von seiner Verherrlichung natürlich um dadurch den Vater die Ehre zu geben.
    Wir dürfen uns nicht dazu hinreisen lassen die Verherrlichung des Vaters gegen die Verherrlichung des Sohnes auszuspielen.“

    Ich kann dir da nur Recht geben. Es hat überhaupt keinen Sinn, Jehova und Jesus Christus immer und überall mit schon fast mathematischer Präzision auseinander dividieren zu wollen. Aus diesem Grund war es nur richtig, dass Jesus in seinem Gebet seine eigene Verherrlichung zwingend mit der Verherrlichung seines Vaters in Verbindung brachte.
    Interessant, dass die Schriftstellen die Ede anführt, genau das beweisen.
    Zitat: „(Johannes 17:12) Als ich bei ihnen war, pflegte ich über sie zu wachen um deines Namens willen, den du mir gegeben hast.

    Hier fällt die ganz enge Verbindung auf: „…um deines Namens willen, den du mir gegeben hast“
    Der exakte Wortlaut wird so auch in Vers 11 gebraucht. Jesus sah das als so wichtig an, dass er das innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal erwähnte.
    Mit anderen Worten: Jehova übertrug all das, was mit seinem heiligen Namen in Verbindung stand oder für was der Name Jehova steht, auf seinen Sohn.
    Aus diesem Grund konnte Jesus auch sagen: „(Johannes 14:13,14) Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“

    (Johannes 16:13-15, HFA) „Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen. Denn er redet nicht in seinem eigenen Auftrag, sondern wird nur das sagen, was er gehört hat… 14 So wird er meine Herrlichkeit sichtbar machen; denn alles, was er euch zeigt, kommt von mir. 15 Was der Vater hat, gehört auch mir. Deshalb kann ich mit Recht sagen: Alles, was er euch zeigt, kommt von mir.“

    Um noch besser zu verstehen, das die Schreiber des NT´s nicht versuchten, Jehova und Jesus Christus immer und überall trennen zu wollen, beweist u.a. der bekannte Text aus Philipper 2:9-11, HFA: „Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht. 10 Vor Jesus werden einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. 11 Und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!
    Wichtig ist, zu verstehen, dass Paulus hier aus Jesaja 45:23-25 zitiert: „Bei mir selbst habe ich geschworen — aus meinem eigenen Mund ist in Gerechtigkeit das Wort ausgegangen,so dass es nicht zurückkehren wird —,dass sich vor mir jedes Knie beugen wird, jede Zunge schwören wird, 24 indem sie spricht: ‚Sicherlich gibt es in Jehova volle Gerechtigkeit und Stärke. Alle, die gegen ihn entbrennen, werden direkt zu ihm kommen und beschämt sein. 25 In Jehova werden sich alle Nachkommen Israels als recht zu sein erweisen und werden sich rühmen.‘ “
    Diese Aussage wird vom Propheten Jesaja – wie man unschwer erkennen kann – direkt und explizit auf Jehova angewandt. Paulus wandte unter Inspiration diese Stelle allerdings auf Jesus Christus an.
    Ich glaube, wir müssen wirklich lernen, unsere alten Gewohnheiten und Denkmuster über Bord zu werfen und wirklich nur an dem festhalten was in der Bibel steht.
    Auch meinerseits vielen Dank an den Kommentarschreiber „MN“

    Liebe Grüße Silas

  • Frank&Frei
    Dezember 31, 2013

    Jesu VErherrlichung ist gleichbedeutend mit dre seines Vaters, denn der hat es ja erst alles vorhergesehen und auf den wEg gebracht. Am Ende ist Gott allen alles, wie es Paulus sagt.
    Wenn die WTG davon abweicht dann doch nur um billige Proklamatroen für ihren Verlag zu haben, die den Bullshit auf eigene Kosten distributieren, Zeugs, das alle paar Jahre aufgrund von „neuem Licht“ in die Altpapiertonne geworfen wird. Aufgrund der Konstellation der Dinge macht die WTG insofern sogar JHWH dafür verantwortlich. Schlimmer geht nimmer.

    Ach bitte ich glaube es war der Achim – Zadok, der hier schreib, dass die Königsliste im Einsichtenbuch 587 v uZ bestätig. WEr kann mri da näheren Aufschlluß geben. Danke für die Hilfe

  • Carli
    Dezember 31, 2013

    An Frank und Frei!

    Meinst du die Königsliste, die Carl Olaf Johnsen in seinem Buch :“die Sieben Zeiten der Nationen“ schrieb??? Er redet da von der Königsliste???

    Chau Carli

  • Frank und Frei
    Dezember 31, 2013

    ich weiß nicht welche das ist.es war ein Kommentar hier von einem Mitschreiberich glaube es war Achim.

  • Grundlos@Max
    Dezember 31, 2013

    Gut zitiert:

    „So sehr hat GOTT die Welt geliebt, dass ER seinen einziggezeugten Sohn gab…..“

    Hätte GOTT den Stellenwert , der ihm gebührt, na dann hätte Jesus dass nicht so in den Vordergund stellen müssen, denkst Du nicht auch?

    (Römer 1:25) 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten . . .

    II

  • Fox an Grundlos
    Dezember 31, 2013

    Guten Abend Grundlos,

    den ersten Teil des Textes hast du prima zitiert – den zweiten schlicht unterschlagen. Daraus folgt natürlich auch nur eine halbe – und damit völlig verzerrte – Resonanz.

    So sehr hat GOTT die Welt geliebt, dass er seinen Einziggezeugten in die Welt sandte – ja! Und warum? Damit jeder, der an ihn – den Einziggezeugten – glaubt, ewiges Leben habe und nicht vernichtet werde.

    Die Möglichkeit des dauerhaften (Er)lebens hängt also davon ab, dass wir Menschen uns an unseren Retter Jesus Christus heften, denn es hat Gott, unserem Vater, wohlgefallen, ihn zu verherrlichen, damit sich jedes Knie im Namen Jesu beuge, der Vater gab ihm einen Namen, der über allen anderen Namen genannt wird, er übertrug ihm das gesamte Gericht, er hat ihn zum König der Könige gemacht.

    Und Jesus bat seinen Vater, über all die zu wachen, die IHM, Jesus, vom Vater gegeben wurden. Wir sind also Eigentum Jesu, wir gehören ihm, wir sind Christen, nicht Jehovisten! Wer nicht mit Christus verbunden ist, hat auch NIEMALS Zugang zum Vater. Oder anders ausgedrückt: „Der Vater und ich sind eins“.

    Das kann man nur erkennen mit Hilfe des Heiligen Geistes, wie er von Jesus durch den Vater gegeben wird und mit dieser Hilfe den Schleier, wie er auf dem GESETZ liegt, wegschaffen kann. Ich wünsche dir in ernster, aufrichtiger Liebe, dass du bereit bist, dich Jesus zu übereignen.

  • hansi
    Dezember 31, 2013

    liebe fox.
    das klang aber ,aus meinem gefühl heraus etwas abwertend deine aussage wir sind christen und keine jehovisten oder täuche ich mich.
    also wie ich darüber denke möchte ich dir liebe fox und anderen gerne sagen ich bin beides als christ ein zeuge jehovas ,und ein zeuge jesu das wiederspricht sich biblich gesehen beim besten willen nicht.
    wir haben einen liebevollen mitfühlenden bamherzigen himmlichen vater dem ich mich gerne hingegeben habe durch die taufe .
    und ich habe mich einem herrn und retter dem wesen gleich ,aber nicht die gleiche person sondern an bamherzigkeit und liebe und gerechtigkeit gleich jesus christus hingegeben.und für mich der einzige weg zum vater zu gelangen jesus sagte ich bin der weg und die wahrheit und das leben niemand kommt zum vater ausser durch mich .
    allein diese bibelstelle macht einem als christ deutlich nur darauf zu vertrauen und zu glauben ,es bedarf keiner weiteren menschlichen organisation wie der wt gesellschaft.
    und das war von anfang an so als ich in die wahrheit kamm von anfang an war mir bewusst ich habe mich jehova gott durch seinen sohn hingegeben und keiner wt gesellschaft und dies seid dem ersten tag als zeuge jehovas der ich immer noch gern bin ,nicht in dem sinne wie és uns die wt gesellschaft einreden möchte oder aufbürden möchte .ps liebe fox bin mir nicht ganz sicher bruderinfo hatt dazu ein artikel herausgegeben mit dem titel bin ich ein zeuge jehovas oder jesu oder so ähnlich .liebe grüsse hansi

  • Manfred an M.N.
    Dezember 31, 2013

    Lieber Mein Name,

    Du hast wirklich sehr gut herausgestellt worum es der LK in Wirklichkeit geht, nämlich darum „Ihre“ Jünger beschäftigt zu halten, so dass sie nicht zum nachdenken kommen. Wer in einem Hamsterrad läuft, macht sich keine Gedanken darüber, wie es sein könnte, wenn man durch eine grüne Wiese joggt, denn seine gamze Aufmerksamkeit ist darauf gerichtet, das Hamsterrad mit dem Fuss so zu treffen, dass man nicht stolpert. Was passiert wenn man stolpert? Das Rad dreht weiter und weiter und wirbelt den Menschen darin hin und her, denn solche Räder gibt es zur Unterhaltung auch in Gross. Man kommt sich dann vor wie in einer Waschmaschine und ist dann wie gerädert. Also muss man auf jeden Fall den nächsten Schritt im Auge behalten und so kann man nicht prüfen, ob es auch noch andere Möglichkeiten gibt zu joggen, z. Bsp. Im Wald oder auf der Wiese.

    Wenn man ein Hamsterrad von der Seite betrachtet, dann ist es ein Kreis, in diesem Fall kann man sogar sagen, dass es ein „Teufelskreis“ ist in dem man sich dreht, denn die subliminalen Bilder beweisen es. Wie scher es ist aus einem „Teufelskreis“ ist auszubrechen, weiss jeder der schon mal in so einem gefangen war.

    Vielen Dank, das Du dies so gut dargestellt hast, mögen noch viele dies erkennen, aufwachen und dann von dort fliehen können. Eingeengt ist der Weg, der zu ewigem Leben führt und nur wenige werden ihn finden.

    Liebe Grüße Manfred

  • sarai@Manfred
    Dezember 31, 2013

    Lieber Manfred –

    dazu fällt mir ein, es gibt da so eine *Funsportart* –

    diese nennt sich *FROMBLING* – man wird dabei in eine fast mannshohe durchsichtige gummikugel reingesetzt und kann dann auf dem Wasser rumkugeln, oder eine sanfte Wiese hinab –

    man wird auch rundrumgewirbelt, aber trotzdem sieht man toll nach draussen und bekommt je nach seiner momentanen Lage innerhalb der Kugel einen verblüffenden Blick nach aisserhalb, sieht alles an sich vorbeiflitzen und hat bekommt von allem, was draussen vorgeht, einen Blickwinkel aus allen nur denkbaren Perspektiven –

    wenn die Kugel dann endlich stoppt, ist man zwar noch bissel schwindelig, man putzt sich ab, denkt noch mal kurz an alles Erlebte und geht anschließend mit immer sicherer werdenden Schritten in seine Zukunft –

    genauso war es auch bei mir, bis ich heute im Jahre 2014 glücklich angelangt bin, so frei wie nur irgend möglich von den Altlasten –

    es geht mir mental wieder gut –

    und genau dasselbe wünsche ich allen anderen hier auf diesem Portal auch,

    ganz herzliche Grüße und Wünsche –

    Sarai

  • edelmuth an M.N.
    Dezember 31, 2013

    Guten Morgen M.N.

    Du hast einen sehr interessanten Beitrag geschrieben, indem du den Artikel des Sklaven bis ins Detail seziert hast. Deshalb erlaube mir bitte, dass ich es mit deinem Beitrag ebenso mache.

    Aus deiner Wortwahl und deinen klar umrissenen Vorstellungen geht hervor, dass du nicht ganz unbefangen bist. Deshalb siehe esbitte nicht als persönlichen Angriff, sondern als Kritik an der Sache an.

    » Stellt sich Christus hier in ungebührlicher Weise selbst in den Mittelpunkt? Nein, denn seine Verherrlichung hat unmittelbar mit seiner Auferstehung, und damit mit der Errettung der Menschen zu tun. Ohne Verherrlichung Christi gäbe es keine Rettung.

    Was macht die WTG daraus?
    Abs.5: “In der Einleitung … fällt auf, welche Prioritäten er setzt. Am meisten liegt ihm am Herzen, dass sein himmlischer Vater alle Ehre erhält, die er verdient.” «

    (Johannes 17:1,4-8) . . .Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, …. 4 Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war. 6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten. 7 Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir stammt; 8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie empfangen und haben wirklich erkannt, daß ICH ALS DEIN VERTRETER ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, daß du mich ausgesandt hast.

    (Johannes 17:12) 12 Als ich bei ihnen war, pflegte ich über sie zu wachen um deines Namens willen, den du mir gegeben hast. . .

    (Johannes 12:28) . . .VATER, VERHERRLICHE DEINEN NAMEN.“ Darum kam eine Stimme vom Himmel: „Ich habe [ihn] verherrlicht und will [ihn] wieder verherrlichen.“

    (Johannes 14:13) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. . .

    (Johannes 15:8) . . .Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr fortwährend viel Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist.

    (Hebräer 5:5) . . .So hat sich der Christus ebenfalls nicht selbst dadurch verherrlicht, daß er ein Hoherpriester wurde, sondern [ist von dem verherrlicht worden,] der mit Bezug auf ihn sprach: „Du bist mein Sohn, ich, ich bin heute dein Vater geworden.“

    Es gibt weitere unzählige Bibelbeweise, dass Jesus nicht seine, sondern die Verherrlichung des Vaters in den Vordergrund stellte. Jesus stellte sich als untergeordneter Mittler des Willens seines Vaters und des Lebens für die Menschen dar.

    Jesus trachtete nicht im Geringsten danach die Ehre und Anbetung des Vater an sich zu ziehen. Auch hat sich der Sohn nicht autark eine Rettung der Menschen ersonnen. In allem handelte Jesus im Auftrage und Abhängigkeit seines Vaters und machte dies auch anderen gegenüber deutlich.(Joh. 5:23)

    Ede

  • Mein Name
    Dezember 31, 2013

    Lieber Ede,

    danke für Deine Anmerkungen. Allerdings scheint mir, Du hast da etwas mißverstanden.

    Es steht außer Frage, daß Jesus Christus dem Vatergott alle Ehre entgegengebracht hat und während seines Erdendaseins in ihm und für ihn lebte und wirkte. Die von Dir aus diversen Kapiteln des Johannesevangeliums aufgelisteten Schriftstellen belegen das trefflich. Aber das steht i. V. mit der wt-Artikeldiskussion betreffs des hohepriesterlichen Gebets aus Joh 17 nicht zur Debatte.

    Die Frage war: Wieso sagt die WTG betreffs Joh 17 „IN DER EINLEITUNG … fällt auf, welche Prioritäten er setzt. Am meisten liegt ihm am Herzen, dass sein himmlischer Vater alle Ehre erhält, die er verdient“, wenn doch die Einleitung tatsächlich – die ERSTEN WORTE sogar – wie folgt lauten: „Vater, die Stunde ist gekommen; VERHERRLICHE DEINEN SOHN, auf daß dein Sohn dich verherrliche.“

    Nochmal zur Verdeutlichung:

    Nr. 1 Verherrliche deinen Sohn
    Nr. 2 auf daß dein Sohn dich verherrliche

    Ohne Nr. 1 keine Nr. 2 („DAMIT dein Sohn dich verherrliche“. Das „damit“ verlangt nach dem Vorhandensein von Nr. 1.) Ohne Nr. 1 keine Erlösung, kein Loskauf der Menschen.

    Die „Verherrlichung“ des Sohnes beginnt mit, und entspringt, der Auferweckung Christi seitens des Vatergottes. Laut Hebräer 9 konnte der Auferstandene sodann in der Gegenwart des Vaters erscheinen und den Wert des von ihm erbrachten Opfers zur „Weiterverwendung“ i. V. mit der Errettung der Menschen darbringen.

    Kurz: Wie lesende Menschen feststellen, beginnt Jesus sein Gebet ganz klar mit einer auf ihn (Jesus) selbst bezogenen Bitte. Hier gibt es kein Wenn und Aber.

    Spannen wir nun die Klammer etwas weiter, vom V. 1 zum V. 2 (denn der Satz ist ja im V. 1 noch nicht zu Ende):

    „Verherrliche deinen Sohn … auf daß er allen, die du ihm gegeben, ewiges Leben gebe.“

    Auch das gehört noch dazu. Hier bezieht sich Jesus ganz klar auf seine Errettungsmission, die ebenfalls auf der „Nr. 1“ aufbaut. Also: Alles in der Einleitung des hohepriesterlichen Gebets beschäftigt sich klar und AUSSCHLIESSLICH mit Christus und dem Lösegeld. Daß dadurch der Vater verherrlicht wird, steht außer Frage (und wird ja auch mit dem ersten „damit“ in V. 1 auch angeführt), aber der Fokus liegt auf Christus und dem Lösegeld.

    Deshalb halte ich weiterhin daran fest: Im Rahmen von Joh 17 betrachtet, ist die wt-Behauptung „In der Einleitung … fällt auf, welche Prioritäten er setzt. Am meisten liegt ihm am Herzen, dass sein himmlischer Vater alle Ehre erhält, die er verdient“ unzutreffend. In einem größeren, gesamtbiblischen Rahmen ist sie sicherlich nicht falsch, aber wir reden hier vom hohepriesterlichen Gebet, und da lenkt die wt-Aussage vom Eigentlichen und Wesentlichen ab. Sie verfehlt und verkennt das Thema.

    Der „berühmte“ V. 3 ist menschenbezogen: „Dies aber ist das ewige Leben, daß sie (die Menschen) dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, (fortwährend) erkennen.“ Auch hier wieder weist Jesus auf die Endwirkung der Errettung für die erlösten Menschen hin.

    Erst der vierte Vers gibt einen Hinweis auf die von Dir zur Debatte gestellten „Verherrlichung des Vaters“. Jedoch kehrt der V. 5 sogleich wieder zum einleitenden Ursprungsgedanken „verherrliche deinen Sohn“ zurück. Geht man jetzt das gesamte Kapitel weiter durch und versucht alles in einer Gesamtschau zusammenzuziehen, so kann man nicht umhin, zu sehen, daß sich alles um Christus und die Erlösten dreht. Die WTG jedoch reißt in der für sie typischen Manier vereinzelte Wendungen, die für ihre Lieblingsdogmen verwendbare Schlüsselbegriffe enthalten (V. 4 „habe dich verherrlicht“; V. 6 & 26 „habe deinen Namen geoffenbart) aus dem Gesamtzusammenhang heraus, isoliert sie, und erklärt diese zum alles überstrahlenden sinnstiftenden Hauptthema, um ihre eigene Doktrin vom Gottesnamen und der „Rechtfertigung“ desselben in den Vordergrund zu stellen, womit sie vollkommen am wahren Gehalt des hohepriesterlichen Gebets vorbeischlittert. In der Schule hieße es „Thema verfehlt – Sechs – setzen.“

    Dies zu erörtern (ganz abgesehen von der noch hanebücheneren Umbiegung des hohepriesterlichen Gebetes in Richtung „Ermahnung zum Haus zu Haus Dienst“) war meine Absicht. Dies stellt Deine in Deinen beiden Abschlußabsätzen enthaltenen Aussagen in keinster Weise in Abrede, aber das ist ein anderes Thema, das mit dem hier besprochenen nichts zu tun hat.

    Gruß,

    M.N.

  • Bibelforscher
    Dezember 31, 2013

    SUPER! Der Artikel ist einfach nur super und bringt die Widersprüche des WT auf den Punkt. Es ist immer wieder schön, dass man nicht alleine ist. Andererseits kann ich nicht verstehen, dass da sooo viele intelligente Menschen im WT-Studium sitzen und noch nicht mal die einfachsten Wahrheiten bzw. die primitivsten Lügen erkennen können und das noch von einer Org. die sich immer wieder korrigieren musste. Weiter so Bruderinfo!!!

  • Grundlos
    Dezember 31, 2013

    7 Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen. 3 Warum schaust du also auf den Strohhalm im Auge deines Bruders, beachtest aber nicht den Balken in deinem eigenen Auge? 4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ‚Erlaube mir, den Strohhalm aus deinem Auge zu ziehen‘, wenn, siehe, ein Balken in deinem eigenen Auge ist? 5 Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge, und dann wirst du klar sehen, wie du den Strohhalm aus deines Bruders Auge ziehen kannst.
    6 Gebt das Heilige nicht Hunden, noch werft eure Perlen Schweinen vor, damit sie sie nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

    II

  • sarai an Grundlos
    Dezember 31, 2013

    Lieber Mister Grundlos,

    keine Angst, wir werfen unsere Perlen nicht Schweinen vor und wir geben auch nicht das Heilige den Hunden –

    wir retten und bergen hier ganz offensichtlich Menschen, die von den vereinzelten Versammlungen und Ihren Ältesten unbiblischst GERICHTET und aus der Gemeinschaft BÖSARTIGST entfernt wurden und –

    denen ÜBLESTEST nachgesagt wurde, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, sich vor einem OEDENTLICHEN Gericht mit ihnen zustehenden Verteidiungsmöglichkeiten ob der äusserst OBSTRUSEN erfundenenen Anschuldigungen sich WEHREN zu können –

    infamstes angetan wurde; die deshalb auch ihren LEBENSWILLEN verloren und bis aufs äußerste VERZWEIFELT von EUCH zurückgelassen wurden; verstossen wurden; was die BIBEL, auch EURE HEILIGE SCHRIFT, N I E M A L S gelehrt hat !!!

    IHR, ja IHR seid die RICHTER; IHR spielt EUCH als RICHTER auf – aber das ist ganz allein in Gottes HAND –

    in niemandes HAND SONST!!!

    SUCHT erstmal die BALKEN in *EUREN* AUGEN –

    S E H T, welches UNHEIL Ihr anrichtet, und welches LEID IHR über EURE BRÜDER und SCHWESTERN bringt!!!

    IHR, die VERSAMMLUNGSÄLTESTEN, müsst einmal GERADE stehen VOR dem GERICHT GOTTES und seines SOHNES, welchem alle GEWALT darüber gegeben wird !!!

    Könnt IHR das denn wirklich GUTEN GEWISSENS???

    Ich bin auch eine Betroffene und ich habe für EUCH gebetet, obwohl mir das so SCHWER FIEL, wie noch NIEMALS irgend was, denn ich habe das GEFÜHL UND DIE GEWISSHEIT;

    dass man *auch EUCH* verführt hat – Ich wusstet NICHT wirklich, was IHR da tatet, bei den *Ausschlusskommisionen*,

    Ihr DACHTET nur, Ihr würdet das RICHTIGE tun –

    aber: IHR habt EURE BRÜDER *gerichtet* – genau das, was laut BIBEL

    VERBOTEN ist!!!

    Der HIMMEL sie EUCH gnädig!!!

    Wache endlich auf, Mister *GRUNDLOS* und erwecke auch gleich noch Deine Freunde mit!

    DIESE Seite hat MIR das LEBEN gerettet und nicht nur MIR!!!

    BEREUT in Sack und Asche oder es wird über EUCH SELBST Gericht gehalten werden, wenn JESUS mit dem Schall der 7. Posaune und angekündigt von einem Erzengel wiederkommt!!!

    Geh in DICH, denke nach, wache auf, sei ehrlich, höre auf DEIN Bauchgefühl… – WAS sagt DIR das??? NIMM DICH vor Falschlehren in 8! –

    Ganz liebe, schwesterliche Grüße,

    Sarai

    ich würde Dir sooo gerne helfen… – aber: NUR DU selbst kannst es… denke nach – DU SCHAFFST DAS! 🙂

  • Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Wenn auch vieles richtig ist von dem was du zu diesem WT-Artikel schreibst lieber MN. so möchte ich doch darauf verweisen das mir der Stiel oder die Wortwahl nicht nicht gefällt! Ich möchte dir auch sagen warum. Es gibt viele die einen Artikel „quer lesen“, auch ich selbst ertappe mich immer wieder wenn ich die Zeitung lese dass ich bei einem Bericht in der Mitte anfange, gefällt er mir beginne ich von neuem am Anfang. Aber ich höre auch oft ganz auf weiterzulesen.

    Bei allem Wahrheitsgehalt sollte das Niveau nicht auf der Strecke bleiben!

    Der NEUE oder Suchende mag sich dann eher abwenden wen die Wortwahl zu aggressiv ist. Das möchten wir doch nicht!

    Nimm dir doch die Bücher von Raymond Franz zur Hand und lese sie, du wirst nie, wenn er auch Heucheleien und Lügen aufzeigt, erleben dass er mit zynischem Unterton oder beissendem Sarkasmus seine Worte wählte. Mit Respekt und Klarheit die Wahrheit oder Lüge aufzeigen, dass ist unterm Strich der erfolgreichere Weg. Ich hoffe du kannst mit meiner Kritik umgehen – im Sinne von Spr. 16 und 17

    16: 23 Der Kluge redet so, dass man ihn leicht verstehen kann; deshalb überzeugen seine Worte. 24 Ein freundliches Wort ist wie Honig … 17: 27 Ein weiser Mensch gibt Acht auf seine Worte, denn wer sich selbst beherrschen kann, ist vernünftig.

    LG Matthäus

  • Frank und Frei
    Dezember 31, 2013

    genauso habe ich empfunden Matthäus, gleichwohl ich MN verstehen kann und machmal bzw oft selbst zum Zyniker werde. Wir wurden alle in unserem Glauben vergewaltigt, betrogen und mit Satansfratzen verführt. Das kann von einer Org, die den Anspruch hat von Seinem Geist geleitet zu sein, nur das Urteil „gewogen und zu leicht befunden“ bedeuten. Sie werden fallen über Nacht, wie alle satanischen Helfer, die als UBoote operieren.

  • Matti
    Dezember 31, 2013

    Dem stimme ich auch zu!
    Bei all der Enttäuschung die so mancher erlebt hat sollte man m.M.n nicht mit ‚gleicher Münze‘ zurückzahlen.
    Habe selbst erlebt, dass ein aktiver ZJ dem ich einen inhaltlich tollen Artikel hier zeigen wollte, durch die aggressive Wortwahl abgeschreckt wurde und dadurch das Interesse verlor.
    Eine rein sachliche Herangehensweise, also das Aufzeigen von Fehlern und das Richtigstellen mittels der Bibel wäre, denke ich, die einzig richtige Vorgehensweise.

    Lg Matti

  • Martin
    Dezember 31, 2013

    Ihr Lieben,

    wir wollen aber daran denken, das M.N. dies als ein Kommentar verfasst hat und nicht als ein Artikel. Es gab lediglich die Anfrage von BI, ob es umgehend als Artikel veröffentlicht werden darf, und dem stimmte er zu. Ich bin mir sicher, dass M.N. ihn entsprechend anders formuliert hätte, wenn es seine Absicht gewesen wäre, dies als Artikel zu gestalten. Ich kenne eine Menge Kommentatoren, die sich in Kommentaren entsprechend aggresiv geäußert haben. Aber grundsätzlich wäre es für alle wünschenwert, ob Kommentargeber oder Artikelschreiber, diese Anregungen im Jahr 2014 zu realisieren, auch wenn man herausgefordert wird, dann gilt es, sich unter „üblen Umständen zu beherrschen“…und die anschlagartigen Herausforderungen werden auch bald wieder anstehen. Das würde diese Seite noch atraktiver machen und wäre hilfreich auch für Neueinsteiger.

    Liebe Grüße

    Martin

    ===========================
    Danke Martin für deinen Hinweis
    genau so war es. Aus aktuellem Anlass haben wir den Kommentar von MN gepostet ohne ihn Glatt zu bügeln.

    Es ist nicht fair MN jetzt dafür zu kritisieren.

    BI

  • Mein Name
    Dezember 31, 2013

    An alle,

    kein Problem hier, Kritik ist immer willkommen. Ich war auch – ehrlich gesagt – etwas überrascht, daß BI meinen Text fast 1:1 übernommen hat. Auf der anderen Seite wurde mir ja bereits letztes Jahr nahegelegt, meine Kommentare vor dem Posten zu entgiften, und ich war der Meinung, dies maßvoll getan zu haben. Ich könnte nämlich noch viel heftiger vom Leder ziehen.

    Sorry wenn das immer noch zu gepfeffert ankommt. Ich werde mich demgemäß NOCH MEHR bemühen, weniger scharf zu würzen. Danke für die Hinweise!

    M.N.

  • Winston an mein Name
    Dezember 31, 2013

    Lieber mein Name,
    Dein Artikel war tatsächlich etwas schwach gewürzt. Trotzdem hast Du bei Einigen, zum Glück nicht allen, einen Nerv getroffen, der Ihnen durch Deine Aussagen zur Sinnhaftigkeit des Predigtdienstes, weh getan hat.
    Dass BI den Artikel unverändert veröffentlicht hat spricht für die Offenheit dieses Forums, persönliche Sichtweisen im Rahmen unseres ständigen Bemühens die Wahrheit zu finden, gelten zu lassen.
    Toleranz mit diktatorischen Systemen ist unangebracht und hat in der Geschichte der Menschheit zu Katastrophen geführt.
    Ich schätze Deine Liebe zu klaren Aussagen und gut recherchierten und formulierten Gedanken. Wenn wir uns jetzt darauf beschränken wollen, es allen Recht zu tun und die Organisation nicht mehr angreifen zu wollen. Was bleibt dann. Außer eine Aneinanderreihung von Bibelversen zu vorgegebene Themen. Aber haben wir das nicht schon hinter uns gelassen ?

    Solange jemand, wie Du hier Deine persönliche Meinung frei kundtun kannst, freue ich mich weiterhin auf unterschiedliche Meinungen. Diese Freiheit unsere Gedanken und Emotionen zu schreiben, haben wir doch alle gesucht und waren froh sie hier gefunden zu haben.
    Gute Nacht
    Thomas

  • Dennis
    Dezember 31, 2013

    Lieber Matthäus und „Mein Name“,

    auch wenn ich über die Wortwahl und den Zynismus darin ebenfalls nicht glücklich bin muss ich auch BI Recht geben, dass es ja ein „Kommentar“ von MN war, der jetzt so als Artikel gepostet wurde.

    Viele Leser allerdings nicht unterscheiden zw. einem „Kommentar“, der als Artikel in der Bibliothek steht und einem „richtigen“ Artikel.

    Allzu kleinlich sollte man jetzt aber auch nicht sein. Der Inhalt dieses „Kommentars“ trifft den Kern der unbiblischen WT-Doktrin. Das ist die Hauptsache. Die Stilfrage ist im Grunde ja eine Geschmackssache.

    LG
    Dennis

  • edelmuth an Dennis und Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Hallo Dennis und Matthäus

    Im Gegenteil, ich finde Emotionen sehr gut, weil sie das Herz zum Ausdruck bringen. Warum sollte ein Autor nicht leidenschaftlich das verkündigen, wovon er überzeugt ist. Auch Jesus warf voller Leidenschaft die Geldwechsler aus dem Tempel und beschimpfte die Pharisäer in einer Ausdrucksweise, wie sie hier bei BI noch nicht zu lesen war. Nur Maschinen und linientreue Zeugen Jehovas haben kein Empfinden.

    Ede

  • Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Gegen Emotionen habe ich nichts einzuwenden!

    Wobei es auch einen Unterschied macht wer die Emotion zum Ausdruck bringt. Wir sind für die anderen „die Bösen“ die anderen sind „die Guten“, da wiegt die Ausdrucksform doppelt. Deshalb habe ich ja auch diese Anregung gemacht:

    >Mit Respekt und Klarheit die Wahrheit oder Lüge aufzeigen, dass ist unterm Strich der erfolgreichere Weg.<

    Was haben wir erreicht wenn sich einer hier informiert und bevor er sich richtig umsieht ist er auch schon wieder weg? Damit wäre der Zweck dieser Seite verfehlt – oder nicht?

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Amalie@Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Lieber Matthäus,
    Ich geb dir vollkommen recht! Wir dürfen Neue oder Suchende nicht verschrecken, das verfehlt wirklich den Zweck unserer Gemeinschaft hier. Ich nehme mir das auch zu Herzen, denn ich gehöre auch eher zu der impulsiven Art Mensch.
    Danke für deinen Rat, Amalie

  • Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Danke liebe Amalie für deinen Zuspruch!
    LG Matthäus

  • steven an alle
    Dezember 31, 2013

    Ich finde es gut, wenn man sich der Wirkung eigener Worte bewusst ist. Es bringt sicher nichts, durch harte Worte die Menschen vor den Kopf zu stossen, die man eigentlich erreichen wollte. Und doch erscheint mir ein Text, der die Emotionen eines Kommentarschreibers duchschimmern lässt, viel interessanter und auch aufrüttelnder als eine sachlich verfasste Abhandlung.
    Meine bisherige Erfahrung, wenn ich meinen Sinneswandel bei Zeugen erklären will, geht ebenfalls in diese Richtung. Es kommt wie nicht an. Man wähnt sich in einer solchen Selbstsicherheit, da helfen keine Fakten und Gegenbeweise. Die werden eh nur „umerklärt“. Sobald ich dann erzählte wie es mir während den Kongressprogrammen jahrzehntelang ergangen ist -dieses ewige Gefühl des „Niegenügens“- und dann eine ehrliche Beurteilung meines Handelns von meinem gegenüber verlange, erst dann erwacht ein gewisses Verständnis und vielleicht die Bereitwilligkeit nachzudenken.
    Ich hoffe, hier noch viele gut recherchierte Artikel lesen zu können. Ich bin überzeugt, dass vielen Zeugen die aus familiären Gründen nicht ehrlich sein dürfen, hier geholfen wird!
    Ein riesiges Dankeschön all den Verfassern für ihre kostbare Zeit! Ich wünsche allen ein erfolgreiches 2014 mit genügend Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben…
    LG steven

    =================================================

    Danke Steven für die anerkennenden Worte, und auch ein danke an alle, die in den letzten Tagen Bruderinfo ebenfalls viele daknede Worte und annerkennung an BI gefunden haben. Dies hat uns sehr ermutigt.
    BI

  • Grundlos
    Dezember 31, 2013

    Nun melde ich mich doch auch mal zu Wort, vielleicht kann ich dadurch ja zum allgemeninen Bibelverständnis betragen:

    Auszug aus dem Beitrag des Verfassers MN:

    „Auch sonst scheut sich die WTG wieder mal nicht vor gröbster Schriftverdrehung. Beispiele:
    Schon in der Eröffnung gibt Jesus Christus selbst ganz klar die Linie vor wenn er sagt:“Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche, wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, DASS ER ALLEN, die du ihm gegeben hast, EWIGES LEBEN GEBE!”

    Hier geht es ganz klar um Christi Erlösungsmission, um das Vermitteln ewigen Lebens.Noch enger gefasst, ist Christi erste Bitte FÜR SICH SELBST: “Verherrliche deinen Sohn”.

    Stellt sich Christus hier in ungebührlicher Weise selbst in den Mittelpunkt? Nein, denn seine Verherrlichung hat unmittelbar mit seiner Auferstehung, und damit mit der Errettung der Menschen zu tun. Ohne Verherrlichung Christi gäbe es keine Rettung.

    Was macht die WTG daraus?

    Abs.5: “In der Einleitung … fällt auf, welche Prioritäten er setzt. Am meisten liegt ihm am Herzen, dass sein himmlischer Vater alle Ehre erhält, die er verdient.” Nicht nur, dass es in der Eröffnung des Gebets explizit um die Verherrlichung CHRISTI geht (lesende Menschen sind im Vorteil), sondern die WTG erhebt überdies eigenmächtig ihre eigene (Rutherford’sche) “Rechtfertigung Gottes”-Doktrin in Tunnelblickmanier zum Hauptthema des hohepriesterlichen Gebets.
    Noch frecher treibt es der Abs. 8, Zitat:
    “Dabei dürfen wir jedoch nicht übersehen, dass unsere Rettung für Jesus NICHT das Allerwichtigste war.”
    Obwohl völlig klar ersichtlich das Gebet mit einer spezifisch mit der Errettung von Menschen in Verbindung stehenden Bitte beginnt, behauptet die WTG keck das Gegenteil. Frei nach dem Motto “2 und 2 ergibt zwar 4, aber wir sagen euch jetzt, daß es 5 ist, und ihr glaubt es gefälligst. Basta.”

    Mal – nur kurz – eine Einlassung von mir zur Behauptung des Verfassers, hier würden die Schriften verdreht:

    „(Johannes 17:1, 2) 17 Jesus redete diese Dinge und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: „Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, 2 so wie du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast, damit er der ganzen [Anzahl] derer, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. NWÜ“

    Luther-Bibel: Solches redete Jesus, und hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da, daß du deinen Sohn verklärest, auf daß dich dein Sohn auch verkläre; 2 Gleichwie du ihm Macht hast gegeben über alles Fleisch, auf daß er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast. (Matthäus 11.27)

    Zugegeben, die zitierte Übersetzung Luthers macht es nicht einfacher, den Sinn der Aussage Jesu tatsächlich zu verstehen, interessant ist jedoch der Querverweis auf Matthäus 11:27:
    „Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.“ Luther-Bibel

    Der Kontext in Johannes 17 macht jedoch überdeutlich worum es Jesus tatsächlich ging:

    Die Verherrlichung des Vaters.
    So spricht Jesus von seiner Verherrlichung, damit dadurch sein Vater verherrlicht wird!
    So auch der Zusatz“….so wie Du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast…..“ –wer hat ihm , dem Sohn, die Gewalt gegeben? Klar, der Vater.

    „(Johannes 17:6-10) 6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten. 7 Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir stammt; 8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie empfangen und haben wirklich erkannt, daß ich als dein Vertreter ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, daß du mich ausgesandt hast. 9 Ich bitte sie betreffend; nicht hinsichtlich der Welt bitte ich, sondern hinsichtlich derer, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein, 10 und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein, und ich bin unter ihnen verherrlicht worden.“

    Alles, was er hatte, stammt vom Vater….seinen Namen hat er bekannt gemacht……Des Vaters Worte hat er den Menschen gegeben…..er war/ist Vertreter des Vaters……..

    Folgerichtig wird in dem kritisierten Beitrag in der Wachtturm-Studienausgabe vom 15.10.2013 dargelegt, dass es Jesus IN ERSTER LINIE um die Verherrlichung des Vaters ging und geht.

    Daran ändert auch die heftige Kritik von MN nichts.

    Schließen möchte ich an dieser Stelle mit einem Zitat aus der Bergpredigt, vielleicht berührt es Euch so wie mich:

    7 Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen. 3 Warum schaust du also auf den Strohhalm im Auge deines Bruders, beachtest aber nicht den Balken in deinem eigenen Auge? 4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ‚Erlaube mir, den Strohhalm aus deinem Auge zu ziehen‘, wenn, siehe, ein Balken in deinem eigenen Auge ist? 5 Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge, und dann wirst du klar sehen, wie du den Strohhalm aus deines Bruders Auge ziehen kannst.
    6 Gebt das Heilige nicht Hunden, noch werft eure Perlen Schweinen vor, damit sie sie nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

    II

  • Bird an Grundlos
    Dezember 31, 2013

    Lieber Grundlos,

    was genau willst du damit sagen? Wer richtet hier? Richten ist etwas anderes.
    Das hier ist aufdecken von Falsch lehren.
    Wie im WT vom Sommer geschrieben, HAST DU DEN MUT FALSCHE LEHREN ZU ERKENNEN, UND DICH DAVOR ZU TRENNEN?

    Oder hat die WTG hier einen Aufruf zum richten veranstaltet?

    Lg
    Bird

  • Bruderinfo
    Dezember 31, 2013

    Hallo lieber Grundlos,
    schön das du dich hier zu Wort meldest um deinen Standpunkt zu der Frage, weshalb Jesus von seinem Vater auf die Erde gesandt wurde darzulegen.
    Alle die Bibeltexte, die du anführst sind bekannt und zeigen, dass der Sohn nicht seine Verherrlichung anstrebte sondern durch das, was er für die Menschen tat auch die Verherrlichung seines Vaters im Sinn hatte. Jesus zeigte aber auch, dass die Verherrlichung seines Vaters mit seiner Bereitschaft verbunden war sich für die Menschheit zu Opfern. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass das eine nicht gegen das andere ausgespielt werden darf und zusammen gehört.
    Keiner der von dir angeführten Texte lässt den Schluss zu, dass es für Jesus und seinem Vater das Wichtigste seiner Menschwerdung die Verherrlichung des Vaters war. Dies würde allen anderen Texten widersprechen, die zeigen, dass unser Schöpfer von Anfang an den Vorsatz hatte seinen Sohn für die Welt zu opfern. Ich möchte diese Texte hier im nicht einzeln anführen da ich denke dass sie auch dir bekannt sind.
    Das was du uns hier durch die angeführten Texte beweisen möchtest liegt voll auf der Linie der WTG, die bewusst alles daran setzt die Verherrlichung Jesu und seine vollständige Erlösungstat zu relativieren oder sogar in Frage zu stellen.
    Noch einmal, es gibt keinen Grund die Verherrlichung des Vaters und die Verherrlichung des Sohnes und die damit verbundenen Erlösung der Menschen gegen einander aufzuwiegen.
    Für Jesus war beides gleich wichtig und untrennbar mit einander Verbunden. Das ist für die Meisten von uns hier auf Bruderinfo der Kern der guten Botschaft geworden.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Alois
    Dezember 31, 2013

    Lieber Bruder Grundlos

    Jesus hat sich selbst nie selbst verherrlicht. Denn er ist unendlich demütig und bescheiden. Aber er wusste dass ihn sein Vater verherrlichen wird, wenn der zum Himmel zurückkehrt.

    Joh. 8 NWÜ
    54 Jesus antwortete: „Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott;

    Die Worte Jesus sind eindeutig, selbst in der NWÜ.
    Deshalb hat Jesus auf Erden nie verherrlicht sein wollen, weil er demütig und bescheiden ist.

    Es ist so als würden wir uns selbst loben, es ist wertlos. Ein Sprichwort sagt: Eigenlob stinkt. Aber wie wertvoll ist es wenn wir von anderen Menschen gelobt werden. So ähnlich ist es auch mit dem Verherrlichen. Wir dürfen in einem Atemzug Jesus und Jehova verherrlichen, denn Jehova verherrlicht Jesus schließlich auch. Was natürlich genauso falsch wäre als nur Jehova zu verherrlichen ist wenn wir nur Jesus verherrlichen würden und den Vater nicht.

    LG
    Alois

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo, lieber Matthäus

    Hiermit möchte ich Dir kurz ob Deines Kommentars schreiben.

    “Lässt du dich von Jesu liebevollem Gebet motivieren?”
    Verfasst von MN (Mein Name)

    Lieber Matthäus,
    Ich war doch sehr überrascht über Deine Beurteilung
    über den obigen WT-Artikel von MN.
    So auch über den jeweiligen Kommentar von Frank und Frei
    und von Matti.

    Ach lieber Matthäus,
    wenn Du zum wiederholten Male die Evangelien lest,
    dann achte doch auf Christus Äußerungen,
    über die Religionsführer der Juden,
    welche „liebevolle Worte“ er in den Mund nimmt.
    Ich empfehle Dir, in diesem Zusammenhang,
    auch die Briefe des Paulus zu lesen,
    wie er, wenn nötig „kraftvolle Worte“ in den Mund nimmt.

    Liebe Grüße von einem neuen Leser von BruderInfo.

  • sarai@Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Lieber Bruder Matthäus –

    da Du immer so unschätzbar wertvolle Dinge in Deinem Archiv hast – wollte ich Dich bitten, ob es möglich wäre, mir ein paar Wt-Artikel zu überlassen, in welchen propagiert wird, nicht auf Bildung zu achten und zu trachten, denn dies wird von jemand Bestimmtem total in Abrede gestellt und weiters wollte ich fragen, ob Du auch noch etwas hast zum Thema, daß man nicht nur total dem Sklaven gehorchen muss, sondern daß sie definitiv der Kanal Gottes sind und *INSPIRIERT* –

    cool wäre, wenn auch die Quellenangaben genau dabei wären und eventuell ein .jpg dieser Stelle; oder sag mir bitte, wo ich eventuell noch ein Originialexemplar eines solchen Wts bekommen könnte oder mir runterkopieren und ausdrucken kann 🙂

    Vielen lieben Dank,

    Sarai

  • Matthäus an Sarai
    Dezember 31, 2013

    Vielleicht hilft dir dieses Zitat weiter:

    Die Wachtturm-Gesellschaft ging noch viel weiter und formulierte in diese Stimmung hinein unmiß- verständlich, welche Lebensplanung sie für einen „reifen Christen“ geeignet hielt:

    Weltliche Karrieren sind nun bald zu Ende. Warum sollten junge Leute also heute noch an einer Hochschulbildung interessiert sein und sich auf eine Zukunft vorbereiten, die nie kommt? Die Hochschulen stehen sowieso schon am Rande des Chaos. Die Kenntnisse, die ein Mensch im Leben braucht, kann er sich, wenn er fleißig lernt, auch durch eine Volksschul- ausbildung und in einer Lehre erwerben. Der Wachtturm, 15. Dezember 1971, S. 755

    Die „Zukunft, die nie kommt“ kam doch! Wer damals auf eine höhere Schulbildung verzichtet hat, hat inzwischen sein Berufsleben fast hinter sich. Ein Berufsleben, das ganz anders hätte verlaufen
    können, hätte man nicht den Vorhersagen der Wachtturm-Gesellschaft vertraut, sondern vernünftig eine den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten angemessene Ausbildung gewählt. Eine andere Konsequenz war, dass, wer diesem Ideal nicht folgte, oft als „geistig unreif“ abgestempelt und für Aufgaben in der Versammlung ungeeignet betrachtet wurde.

    Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe, ist das kein Grund unsere Aktivität zu erhöhen? In dieser Hinsicht können wir etwas von einem Läufer lernen, der am Ende eines Rennens nochmal sprintet. … Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihre Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.
    Unser Königreichsdienst (engl. Ausgabe), Mai 1974

    Oder die direkte Aufforderung von Geriet Lösch die Hochschule abzubrechen:
    http://www.youtube.com/watch?v=4PKbk_QmIfY

    Gib auch bei Google ein „Zeugen Jehovas Hochschulbildung“ – da gibt es jede Menge dieser Hinweise,
    auch bei Wikipedia kann man lesen (mit Quellenangabe)

    Ausbildung und Beruf

    Die Literatur der Zeugen Jehovas weist auf die Widersprüche und Interessenkonflikte hin, welche zwischen einer Hochschulausbildung und dem Leben als Zeuge Jehovas bestehen können. In den Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas wird vor dem vermeintlich unmoralischen Lebenswandel vieler Studenten gewarnt, mit der Begründung, dass sich etliche Hochschulen seit den 60er Jahren zu Brutstätten der Gesetzlosigkeit und der Unmoral entwickelt hätten. Gemäß einer Empfehlung des monatlich erscheinenden internen Mitteilungsblattes Unser Königreichsdienst vom April 1999 wird angeraten, dass Bildungsfragen mit den Eltern, den Versammlungsältesten, dem Kreisaufseher oder mit erfolgreichen Pionieren besprochen werden sollten. Die letzte Entscheidung über die berufliche Zukunft ist aber dem Einzelnen überlassen. [16]

    Bei allen Überlegungen solle das Bestreben im Vordergrund stehen, Jehova in größtmöglichem Umfang durch das christliche Predigtwerk zu dienen. Aus diesen Gründen entscheiden sich viele Zeugen Jehovas gegen eine Hochschulausbildung.[17]

    16 – Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft der Zeugen Jehovas e. V. (Hrsg.): Fragen junger Leute. 1989, S. 179.
    17 – Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft der Zeugen Jehovas e. V. (Hrsg.): Fragen junger Leute – Praktische Antworten. 1989, S. 178.

    LG Matthäus

  • sarai@Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Toll! DANKE, lieber Matthäus –
    lieber Gruss,
    Sarai

  • Matthäus an Sarai
    Dezember 31, 2013

    Zum inspiriert sein gibt es das Video von Galileo:

    http://www.prosieben.at/tv/galileo/videos/5188-mein-leben-als-zeugen-jehova-clip
    ab der 3. Minute kommt die Behauptung:

    „Die Literatur hat keine Autorennamen, da ist der Autor Gott selbst!“
    lg. Matthäus

  • sarai@Matthäus
    Dezember 31, 2013

    Super! Na da wird jemand Augen machen 😉
    DANKE für Deine Mühe, lieber Matthäus,
    lieber Gruss,
    Sarai

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo lieber Matthäus,
    Deine email vom 31 Jan. 2014, an Sarai
    Oh… wie taten die Kommentare der SeltersMitarbeiter,
    in meiner Seele, weh.
    Den bekannten Spruch: „… Denn sie wissen nicht was sie tun“,
    möchte ich an dieser Stelle umformulieren.
    „… denn sie wissen nicht was sie sagen“.

    In Offenheit, in unübertroffener Einfalt,
    gaben die interviewten ZJs Ihre Sicht der Dinge von sich.

    Die überaus einfachen ZJ-Antworten konnte ich noch ertragen;
    aber dann auch noch zu behaupten:
    “Die Literatur hat keine Autorennamen, da ist der Autor Gott selbst!”
    Ist für mich unfassbar!
    Diese Äußerung grenzt, nach meinem christlichen Verständnis, an Selbstüberschätzung,
    ja an Gotteslästerung.

    Sich so zu äußern, könnte vielleicht daran liegen,
    dass die Seltersmitarbeiter durch Indoktrination im Getto Selters,
    im klaren Denken, schon so eingeschränkt sind,
    dass eigentlich keine anderen Antworten, – die JHWH EHRE macht -,
    erwartet werden kann!

    Liebe Grüße an Sarai und natürlich auch an Dich lieber Mathäus
    AVALON

  • BrightKnight an Sarai
    Dezember 31, 2013

    Hi Sarai,
    Du fragtest wo Du noch die alten Exemplare sehen könntest.
    Du kannst praktisch in jeder Versammlung in der Bibliothek die alten schön gebundenen Exemplare finden und einsehen. Hihi. Ist auch immer wieder ein Erlebnis nach länger Zeit dort vorbei zu schauen….
    In Selters geht die Sammlung weit zurück, sehr sehr weit. Ich habe dort beim Erweiterungsbau 1992 mal 2 Wochen mitgeholfen und abends viel Zeit in der Bibliothek verbracht. Nur leider vergessen, einiges zu kopieren. Aber 1992 war ich noch zu fast 100% auf WT Linie….
    Die Sammlung von Matthäus ist Gold wert, ich schätze viele haben über all die Jahre eine beträchtliche Sammlung aufgebaut.
    Mein Vater ist immer wieder stolz darauf, mir aus der Literatur 68-75 gesammelte Werke zu zeigen mit den netten Ankündigungen, dass 75 das Ende kommt usw. Alle hier, die etwas intensiver bei BI lesen, kennen die zitierten Stellen. Die Sammlung ist unfassbar groß, ich komme ja selbst aus dem Lesen nicht mehr heraus. Muss auch noch All die Artikel und tausenden von Kommentare der letzten Jahre lesen. Wahnsinn alles. Und super. Nochmal ein ganz großes Lob an BI. Die Arbeit ist wirklich Mega.
    Vielleicht schaffen wir es noch irgenwann, alle Zitate aus WT, den Bûchern und Broschüren usw. zu bestimmten Themen in 1 Dokument zu sammeln, zu indizieren und kontinuierlich fortzuführen. Falls da jemand Zeit hat. Z.B. die Ankündigungen zu Harmagedon, bzw. wann die Generation abgelaufen ist, die Frage nach der Inspiriertheit des Sklaven, das flackernde Licht. Usw. All solche Themen. Bildung. Auch es gibt so viele. Ich lese erstmal weiter….
    LG BrightKnight

  • hansi
    Dezember 31, 2013

    hallo avalon.
    herzlich willkommen.
    hier kannst du alles loswerden was auf deinem herzen ist ,du kannst fragen stellen ,ohne irgendwie mit represalien zu rechnen ,wir sind frei alles dalegen zu können sei es bibliche themen ,aber auch usere gefühle ,das was uns eben bewegt aus menschlicher sicht .liebe grüsse hansi.

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo, lieber Hansi,

    Danke dass Du meine Zeilen wahrgenommen hast und antwortest;
    obwohl ich nur auf – siehe meine wenigen Zeilen auf BruderInfo –
    Matthäus bzw. anderer Kommentarschreiber antworten wollte,
    die wohl nicht den Inhalt aber doch den Stil des Aufsatzes von MN
    (Lässt du dich von Jesu liebevollem Gebet motivieren?)
    monierten.

    Ich jedenfalls fand die Arbeit von MN einwandfrei.

    Zu meiner Person:
    Ich bin im Rentenalter und verheiratet.
    Alles was in der Bibel aufgeschrieben steht, daran glaube ich.
    Ich bin ein Bruder im Glauben. Ich lebe dem Glauben gemäß.
    Ich hange keinem falschem Propheten an.
    Ich bin einfach der Kirche fortgeblieben,
    weil nach meinem christlichen Verständnis,
    Anspruch und Wirklichkeit in der WTG doch sehr auseinanderklaffen.
    (Wer hat sich denn da auf Christi Stuhl gesetzt?)

    Gelebter Glaube, Liebe und Hoffnung haben bei mir Priorität
    Ich glaube an den Heilsplan Gottes(JHWH‘s).
    Ich glaube an das Loskaufsopfer Christi.
    (Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Amen)

    Wie für viele von EUCH sehe auch ich meine ewige Zukunft,
    durch den Heilsplan Gottes gewährleistet.
    Dieses wird sicherlich erfüllt durch Jesus Christus unserem Herrn

    So, lieber Hansi,
    nach meinem obigen Text hast Du mich nun etwas kennengelernt.
    Und solltest Du diesen Text ins Netz stellen,
    so haben auch sogleich viele Mitleser einen kleinen Einblick
    über mich erhalten.

    Viele liebe Grüße

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Lieber Hansi,
    Nochmals möchte ich auf Deine liebe Aufmerksamkeit
    (herzlich willkommen) antworten;
    sozusagen als eine Verlängerung meines darauf folgenden Antwortschreibens.

    Ich schrieb Dir einfach so lapidar, dass ich meiner Versammlung,
    eines Tages ferngeblieben bin.
    Es liest sich so nüchtern, so beiläufig. So war es aber nicht.
    Meine Seele war mit sich selbst in Zwietracht.
    Ja sie war bis zum Tode betrübt(es war eine grauenvolle Zeit).
    Durch das Tal der Trauer, der Tränen, der Verzweiflung
    und durch die düsteren leblosen Schatten ging meine Seele.
    Erst durch mein eigenes immer wieder Nachforschen,
    in der Bibel, über die WTG
    wurde die schier unerträgliche Belastung meiner Seele, geringer.

    Ich bin mir sicher, dass Du weißt, was ich Dir
    mit den obigen Zeilen, sagen möchte.

    Wie Dir bekannt ist, bleibt kein Bruder der Versammlung
    lange fern! Dann schauen Hirten vorbei, so auch bei mir.
    Ich/wir sind trotzdem nicht mehr in die Versammlung gegangen.
    So vieles schien in der WTG nicht zu stimmen.

    Viel später traf ich den damaligen Kreisaufseher
    und einen Ältesten, direkt vor unserem Haus.
    Nach Austausch einiger freundlicher Worte,
    fragte mich der Kreisaufseher unter anderem:
    1. Ob ich noch an die Bibel als das Wort Gottes glaube?
    2. Ob ich noch im Glauben sei? (entsprechend dem Heilsplan)
    3. Ob ich mich noch als ein Zeuge Jehovas sehe?
    (JZ-Namen weiterhin tragen möchte)

    Auf 1. antwortete ich sinngemäß:
    Die Bibel sei für mich das Wort Gottes, ohne Zweifel.
    Auf 2. Ich glaube diesbezüglich an gar nichts.
    Meine Antwort überraschte ihn.
    Dann sagte er, du tust nicht glauben aber wissen!
    Ja, gab ich zur Antwort.
    (Ich war über seine richtige Antwort sehr erstaunt).
    Ich sagte: „Für mich ist alles, was geschrieben steht, Realität“.
    Auf 3. Ich bin ein Christ,
    und versuche als solcher auch ein christliches Leben zu leben,
    also, nach Vorgabe der HLS..

    Aber ich sehe ein, so wie auch Paulus es erkannte,
    dass der Geist wohl willig ist aber das Fleisch schwach.
    So brauchen wir doch alle die Barmherzigkeit Gottes,
    durch seinen Heilsplan, über Jesus Christus.
    Ich nenne mich einen Christ.
    Es ist keine andere Namensgebung in der HLS festgehalten.
    Siehe bitte im NT nach, wie und wo es mit der Namensgebung
    der Anhänger von Christus, begann, so gab ich zur Antwort.

    Zum Abschluss unseres Gesprächs bat er mich,
    doch wieder die Versammlungsbesuche aufzunehmen.

    Wie gesagt, die Begebenheit trug sich schon vor einigen Jahren zu.
    ZJ, die in meiner Nähe wohnen, grüßen wohl,
    sprechen manchmal ein paar belanglose Worte mit mir,
    sonst gibt es aber keinen Kontakt.

    Wie schon weiter oben gesagt,
    versuche ich ein möglichst christliches Leben zu leben.
    Wenn sich die Möglichkeit ergibt,
    dann gebe ich auch informelles Zeugnis über Gottes Heilsplan etc.
    Dies geschieht im Gespräch, ganz beiläufig;
    auf keinen Fall indoktrinär.

    Lieber Hansi, oftmals verweile ich auf Bruder-Info,
    bei den Beiträgen und Kommentaren
    und gleiche deren Inhalt mit meinem biblischen Wissen,
    mit meiner Erkenntnis ab um zu verstehen,
    um möglichst eine noch gesundere Erkenntnis Weisheit
    an den Tag zu legen.

    Danke für Deine/Eure Mühe.
    Nicht nur für diese Seiten,
    sondern auch für die ganz persönliche Hilfe,
    an/für Seelen in Not.
    Danke

    Liebe Grüße

  • Nachdenker an Avalon und Manfred
    Dezember 31, 2013

    Hallo Avalon,
    bin in einer aehnlichen Situation wie du und kann dich gut verstehen. Gehe auch seit 1 Jahr nicht mehr in die Versammlung. Hirtenbesuch habe ich abgelehnt, danach passierte nix mehr. Aber ich bin total zerissen und muss bald die Entscheidung treffen den Club zu verlassen. So ist das kein Zustand mehr. Du bist wohl auch noch Mitglied, oder?? Wie kommst Du damit zurecht?
    Danke an Manfred für seine persönlichen Worte an mich, die ich mir genau betrachten werde.
    GRUESSE
    Nachdenker

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo lieber Nachdenker, lieber Hansi

    Wie ich schon schrieb, habe ich nach dem „Weggehen“
    viel, sehr viel in der HLS geforscht. „RUNDUM SEBSTSTUDIUM“
    So zu handeln war mir ein unbändiges Bedürfnis.
    Nebenbei habe ich die WTG-Geschichte aufgearbeitet.
    Durch gezieltes Suchen im Internet,
    wie z.B. über die Voraussagen der WTG usw. usw.
    (Ich muss Euch nicht das ganze Spektrum
    des sonderbaren Tuns der LK aufzählen;
    das wäre von mir wohl auch „Eulen nach Athen zu tragen“).

    Alles was mir an aufklärenden Informationen in die Hände fiel,
    habe ich durchgearbeitet.

    Während all dieser Zeit
    kamen immer wieder Angst und Schrecknis in mir hoch:
    War mein Vorgehen in Gottes Augen angebracht?
    Habe ich auch wirklich nichts Wichtiges,
    bei meiner Recherche, übersehen?
    Werde ich vielleicht von Luzifer geprüft, aufs „Glatteis“ geführt?
    Mein Verderben…?!

    … An dieser Stelle möchte ich Euch nicht verschweigen.
    dass es mir auch jetzt noch schwer fällt,
    die Argumentationsführung in den Publikationen der WTG
    so zu sezieren, dass ich sie auf Anhieb verstehe
    Mir ist es oft unmöglich, gesunde biblische Argumentation
    von“ theokratischer Kriegsliest „ der WTG zu unterscheiden!

    Würde ich z.B.:
    Ein Kommentar zum WT-Studienartikel von letztem Wochenende.
    “Lässt du dich von Jesu liebevollem Gebet motivieren?”
    Verfasst von MN (Mein Name)
    für mich alleine durcharbeiten, dann würde mir niemals seine(MN)‘s „Auflösung“(seine Sicht der Dinge),gelingen.
    Dieses merkwürdige „BLIND“
    sein führe ich auf die vielen Jahrzehnte lange Zugehörigkeit
    in dieser Glaubensgemeinschaft zurück.
    Ich beneide MN sehr (im positiven Sinne)
    was ihm im oben genannten WT-Artikel so alles aufgefallen ist.

    Lieber Nachdenker, wie Du meinem Text richtig entnommen hast,
    ich bin nicht ausgeschlossen worden.
    Ich bin fort geblieben.
    Also, Auschluß, jedenfalls im Augenblick noch nicht!
    Du schreibst Du bist voller Zerrissenheit.
    Ich kann Deine augenblickliche Verfassung
    ziemlich genau nachempfinden!
    Entschließt Du Dich aber in Kürze,
    aus der Versammlung fortzugehen, dann wird in Dir,
    nach einer Trotzphase, eine LEERE aufsteigen.
    danach kommt die Phase das VERLORENSEIN
    und dann macht sich in Deinen Gedanken oftmals das Grauen brreit.
    Nämlich, wegen der möglichen Vernichtung Deiner Seele,
    so ohne den Schutz der ORG, nämlich am Tage des Gerichts!

    Du brauchst in dieser Zeit, für lange Zeit, Freunde
    innerhalb und außerhalb Deiner Familie oder gute Bekannte.
    Du könntest aber auch in Selbsthilfegruppen „Schutz“ finden.
    Vielleicht gelingt Dir aber der Spagat
    zwischen Versammlung und BruderInfo!

    Dir lieber hansi möchte ich aus eigener Erfahrung sagen,
    es wird sicherlich noch einige Zeit dauern,
    bis Du mit Dir und besonders mit Deinem Glauben an JHWH
    und seinem Heilsplan über Jesus Christus,
    ins REINE gekommen bist, so ohne die ORG.
    Meines Wissens ist das der ganz normale Weg
    von Brüdern/Schwestern aus einer „Sekte“.
    (An alle anderen Wege möchte ich erst gar nicht denken/erinnern)!

    Ich möchte Dich hier nochmals an mein oben Gesagtes verweisen.
    Nämlich daran, wie ich meine damalige Situation
    in den Griff bekam.
    Wie heroisch sich der letzte Satz anhört!
    Aber in Wirklichkeit habe ich einen Kampf
    auf Biegen und Brechen ausgefochten.

    Mein Lieber
    mache Dich SCHLAU über die WTG, ihrer Geschichte, über die LK.
    Aber am wichtigsten ist Dein unerschütterlicher Glaube,
    an Gottes Heilsplan über Christus
    Lebe Deinen Glauben.

    Wichtig sind auch viele Freunde. –Ansprechpartner-

    Wenn du nun aber zu Dir sagen solltest:
    Ach ich bin und war immer schon sehr schwach im Glauben,
    dann möchte ich Dich mit folgendem Gedanken aufmuntern.
    Das sowohl Stark im Glauben seiende Brüder im Herrn,
    als auch Schwach im Glauben seiende Brüder im Herrn,
    für Gott annehmbar sind.
    Nämlich jeder nach seinen Stärken, Fähigkeiten.
    Unser Gott ist such ein Gott der Liebe, der Barmherzigkeit.
    Ihm ist bewusst, dass wir schwach sind, nur Staub sind
    und Schreck lass nach,
    auch noch unvollkommen und sündig oberdrein.
    Wenn wir Gott im Gebet um Vergebung bitten,
    um Hilfe bitten, dann wird ER sie uns nicht verwähren.
    Gottes Wort(Versprechen) kehrt niemals leer zu ihm zurück.

    Aus meinem Wissen und meinem Erlebten habe ich Euch geschrieben,
    Mir ist wohl bewusst, dass jeder sein Leben,
    aus seiner momentanen Situation heraus, meistern muss.
    Aber, wie schon gesagt, wir haben Hilfe durch unseren Glauben
    an Gott durch das Gebet über Christus,
    durch Brüder im Herrn.
    Hab nur Mut.

    Liebe Grüße

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo lieber Nachdenker,
    nochmals ein paar Worte an Dich.
    Deine Zeilen klangen für mich doch sehr beunruhigend.
    Deine Zerrissenheit machten mir, beim Lesen Deiner Zeilen,
    doch Angst!

    Siehe: Um meiner desolaten Situation zu entrinnen
    ging ich folgenden Weg:
    Ich habe mich intensiv mit Gottes Wort beschäftigt.

    Mein Kanal zu Gott war das Gebet durch Christus.

    Meine Erkenntnis,
    vom Tag Schöpfung an,
    über den Vorfall im Garten Eden,
    über den darauf aufgestellten Heilsplan Gottes
    und seiner Erfüllung,
    ließen mich am Glauben niemals Zweifel,
    Außerdem, waren die Informationen aus dem Internet hilfreich.
    Auch der Umgang mit anderen Menschen
    trug zu meiner seelischen Stabilität bei.
    In all der verflossenen Zeit
    nahm ich die WTG,
    eine Splittergruppe der Adventisten, genau unter die Lupe.
    Z.B.: Die Person C. T. Russel und seine PYRAMIDENLEHRE.
    Seine Nähe zu den Freimaurern,
    seine GRABSTÄTTE
    Und dann dass oftmals falsche Eintrittsdat von Harmageddon,
    wie ja von Russel selbst
    und später auch von der LK, propagiert!
    Und zu allem Überlass
    kamen dann auch noch die Ausreden/Lügen der LK,
    um der sich nicht erfüllten Endzeitdaten
    und Prophezeiungen, hinzu.
    (Auch solche der Auferweckung von allseits bekannten Patriarchen, usw.).

    Lieber Nachdenker,
    wenn einst die Mitglieder der LK
    vor dem Richterstuhl Christi stehen,
    dann möchte ich nicht in deren Haut stecken.

    Siehe, zu meinem Kummer habe ich leider viele Unzulänglichkeiten.
    Da brauche ich nicht auch noch Lügen anderer Mensch
    und/oder Organisationen tragen.
    Mein Päckchen Unvollkommenheit zu schleppen
    ist schon schwer genug.
    Es tröstet mich ein wenige,
    wenn Paulus sinngemäß von sich sagt:
    „Mein Geist ist fortwährend willig,
    stets das Gute zu tun
    aber mein Fleisch ist schwach“.

    Nein, lieber Nachdenker…,
    Paulus Äußerung tröstet mich nicht wirklich.
    Vielmehr erkenne ich dadurch noch klarer,
    dass wir Menschenkinder, im großen Maße die Liebe,
    die Barmherzigkeit,
    also den Heilsplan Gottes dringend benötigen.
    Nur durch diesen Plan erhalten wir, praktisch,
    einst in der Freiheit der Kinder Gottes,
    leben zu dürfen, geschenkt,
    Was ja dann endlich eine buchstäbliche Befreiung
    aus der von unseren Ureltern verschuldeten Sklaverei,
    der Unreinheit und des Todes, bedeutet.
    Das ist der Sinn des Heilplanes Gottes, nicht mehr und nicht weniger. Amen.
    Liebe Grüße
    Avalon

  • heibea
    Dezember 31, 2013

    Lieber Nachdenker,
    Du schreibst, Du fühlst Dich innerlich noch zerrissen, das ist ein
    sehr aufreibender, Kraft kostender Zustand,den Du hoffentlich Dir
    selbst zuliebe schnell beendest! Wie Du weißt, bin ich diesen
    Schritt geggangen und fühle mich befreit und endlich f r e i! Ein
    paar Gedanken dazu, die Dir Deinen Weg erleichtern mögen:
    -man „hinkt“ nicht mehr auf zwei Seiten
    -man kommt wieder „unbeeinflußt“ zum Nachdenken
    -man trifft seine „ureigenen“ Entscheidungen und verantwortet sie
    nur vor Jehova und Jesus
    -man verspürt tiefes Mitleid mit den unglücklichen „Gefangenen“
    einer menschlichen (satanischen?!) Organisation
    -das e i g e n e Leben, die „Gabe“ von Jehova, gewinnt an Wert und
    wird wieder l e b e n s w e r t !!!
    -man sieht die Welt mit ganz anderen Augen, im positiven Sinn!

    Ich f r e u e mich, wieder am realen Leben teilhaben zu können,
    und bin n i c h t mehr innerlich zerrissen, weil ich die Ruhe
    und Kraft des Höchsten verspüre, was früher nie so der Fall war.
    Ich hoffe, meine Gedanken können Dir eine kleine Entscheidungs-
    hilfe sein…
    Alles Liebe, viel Kraft, Du schaffst das…
    hei-bea

  • hansi
    Dezember 31, 2013

    lieber avalon.
    danke für deinen kommentar an mich der keinesfalls labida ist,du bringst deine gefühle zum austruck das was einem im innern bewegt .ich hab mit grossen interesse deinen kommentar gelesen ,und konnte einige paraleen die wir beide,haben feststellen, nicht nur wir lieber avalon sondern auch viele hier auf bruderinfo genau diese dinge mit uns teilen zerissenheit,zweifel ängste ,glaubensansichten .
    es wird bei mir noch eine zeit vergehen ,bis ich wieder so einigermassen mein leben in die reihe bekomme
    ,aber ich entferne mich von tag zu tag immer mehr von den ansichten und lehren des tuvsklaven,wobei ich schon sagen möchte das nicht alle lehren der wt gesellschaft verkehrt sind einige sind wohl biblich zu rechtfertigen .aber ich hatte viele zweifel gegenüber der organisation wo ich dann letztendlich für mich eine entscheidung für angebracht sah oder für notwendig .
    ich bin im begriff zu lernen ,da möchte ich den etwas zurückliegenden werbespott zitieren drei dinge braucht der mann. feuer pfeife stanwell jetzt auf unser christsein umgemünzt was für uns wahrheid sein sollte ,jehova gott,jesus christus,und gottes wort joh17,17 das ist die absulute wahrheid ,und keine menschliche organisation die im verlauf der jahre bewiesen hatt weltmeister zu sei im koregieren ,sie machen unseren gott zum gespött der menschen wenn sie behaupten von ihm inspieriert zu sein ,aber wie gesagt die vielen jahre in der organisation prägen einen und es geht nicht von heut auf heut alles aufeinmal abzuschütteln.dir lieber avalon alles gute liebe grüsse dein bruder hansi.

  • Nachdenker an avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo avalon,
    danke für deine aufbauenden Worte. Du brauchst dir keine Angst zu machen. Ich werde in keine Leere fallen und auch kein Gefuehl des Verlorenseins verspueren, da bin ich mir sehr sicher. Es gibt seit Jahren nichts und niemand der mich in der Versammlung haelt. So wird mir da auch nichts fehlen. Ich habe mir seit Jahren schon in der boesen Welt schoene Kontakte geknuepft, mehr als je in der Versammlung. Und geistig gesehen habe ich vor nichts Angst. Ich weis das diese Organisation nicht das ist als was sie sich ausgibt und nicht von Gott gewollt ist. Daherist es auch kein Fehler den Club zu verlassen. Unsere Hoffnung haengt nicht von dieser Organisation ab. Daher steht mein endgueltiger Abschied aus diesem Club in absehbarer Zeit bevor und ich freu mich drauf, denn dann kann ich auch offiziell gerade Bahn für meine Fuesse machen und Gott so gefallen wie er es gerne hat.
    Grüße
    Nachdenker

  • Matthäus an Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo Avalon!

    Hab erst jetzt deinen Kommentar an mich wahrgenommen!
    Wie du aus vielen meiner Kommentaren erkennen kannst, habe ich kein Problem mit klaren oder vereinzelt auch harten Worten, die auch von mir kommen. Das habe ich kurz dannach auch so geschrieben. Mir geht es darum wenn ein Neuer der noch unsicher ist, eher zaghaft hier das eine oder andere liest – er darf ja nicht- durch Zynismus oder oberflächlich gesehen, nicht sachlichen formulierten Worten, abgeschreckt wird.

    Jesus ist natürlich eine andere Autoritätsperson, seine Worte hatten solches Gewicht dass andere oft nichts mehr erwidern konnten. Denke an die Soldaten die ihn verhaften sollten, ihnen ist der Mut dazu abhanden gekommen: „Nie hat einer auf solche Weise geredet!“

    Und seine Worte waren deutlich und kraftvoll, aber niemals reisserisch! Ich schätze die Aufsätze und Kommentare von MN sehr, seine scharfsinnige Beurteilung und Erklärung von Feinheiten ist sehr gut, umso weniger ist Zynismus angebracht oder notwendig.

    Wenn ich dich ermuntern darf einmal die Kap. 5, 7, 8 aus dem Johannes Evangelium zu lesen, verstehst du vielleicht besser -wie Jesus jeweils reagierte- was ich sagen wollte!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo lieber Matthäus

    Paulus schrieb in 1.Korither 11:1
    Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi Nachahmer bin.
    Welcher Aufforderung kam Paulus damit nach?
    In Joh. 13:15 sagt Jesus:
    Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit so, wie ich euch getan habe,
    auch ihr tun sollt.

    Es steht sicherlich jedem Christen gut zu Gesicht,
    wenn er so wandeln könnte wie Christus
    und auch solche klaren Worte, der jeweiligen Situation entsprechend,
    gebrauchen könnte, -oder so auch wie Paulus-.

    Dies wird uns wohl, in all unserer Unvollkommenheit, kaum gelingen.
    Ich bin mir sicher, die Zeit, wo uns dies möglich sein wird, hat Zukunft.

    Ich wünsche mir sehr, dass wir einander ertragen.
    Wenn es uns möglich ist, auch „des anderen LAST“ tragen.
    Wenn nötig!

    Mir ist bewusst, dieses sind hehre Anforderungen, die an uns gestellt werden.
    Wie ja bekannt ist: Die Übung macht den Meister.

    Wenn wir versuchen den christlichen Anforderungen nachzukommen
    das sollte tatsächlich unser Ziel sein,
    so werden wir feststellen, dass wir oftmals kläglich scheitern.

    Sogar unserem Paulus war es aufgefallen,
    dass sein Geist wohl immer willig war, Gutes zu wirken
    aber sein „Schwaches Fleisch“ ihm oft einen Strich durch die Rechnung machte.

    Also lieber Matthäus, kein Christ,
    auch keiner der Kommentare auf Bruder-Info einbringt,
    hat dies auf eine zynische bzw. reißerische Art zu tun.
    Es möge ihm verwehrt sein!

    Ich habe, wie Du mich auch ermuntert hast,
    die Kapitel 5, 7, 8 aus dem Johannes Evangelium durchgelesen (mehrmals)
    und wirklich auch darüber nachgesonnen, um Dich zu verstehen.

    Siehe, lieber Matthäus, wer bin ich, das ich aus Deinem Auge,
    den Strohhalm ziehen will
    und dabei übersehe ich den Balken in meinem eigenen Auge.

    Ich selbst bemühe mich mit ganzem Herzen, mit ganzer Kraft, ein Christi zu sein.
    Aber, wie Du ja schon weiter oben über Paulus gelesen hast,
    ihm gelang auch nicht immer, all das, was vortrefflich ist;
    jedenfalls nicht in einem so vollkommenen Maße wie er es sich erwünschte.

    Kapitel 5, 7, 8 Johannes Evangelium
    Natürlich bin ich als Christ gerne bereit,
    für HEILUNG, sowohl in den Flügeln des Geistes
    als auch für Heilung des kranken- bzw. geschundenen Körpers zu sorgen,
    sofern dies mir möglich ist.
    Auch BARMHERZIGKEIT üben ist für jeden Menschen eine vortreffliche Tugend.
    (Wie würden wir heute dastehen, wenn Gottes Barmherzigkeit,
    durch seinen Heilsplan über Christus nicht eingesetzt wäre
    und niemals greifen würde?)
    WAHRHEIT sollte alle Zeit, sowohl in unserem Herzen als auf unseren Lippen sein.
    Die GERECHTIGKEIT sollte uns auf unserem Lebensweg sein, ewiglich.
    JHWH , unser Schöpfer, unser Gott wird für ewig in unserer Seele,
    gleich einem Tempel, Platz nehmen, sofern wir ihn annehmen über Christus.

    Sicherlich hast Du auch schon meine anderen Kommentare gelesen
    und dadurch etwas über die verborgenen Person meines Herzens kennengelernt.
    Glaubst Du etwa, mir fiel es leicht, mich soweit zu outen!?

    Liebe Grüße
    Avalon

  • Frank&Frei
    Dezember 31, 2013

    hier ein Gedanke zum Thema:

    Liebe

    Liebe ist die Kraft zum Leben
    ist des Herzens Glücksgefühl
    sie kann auch das Schwerste heben
    und besteht selbst im Gewühl.

    Liebe ist die Eigenschaft
    die den Mensch zum Menschen bindet
    in ihr steckt die Gotteskraft
    die den Weg zum Guten findet.

    Liebe das ist Herzenssprache
    ist das schönste auf der Welt
    und wenn diese liegt in Brache
    hat sie schon das Feld bestellt-

    Liebe ist die Lust zum Leben
    sie ist einsam doch voll Kraft
    sie kann aus sich alles geben
    selbst die steilste Bergwand schafft.

    Liebe das ist Gottes Wesen
    aus den Brüsten der Natur
    und wer liebt, der kann geben
    folgend ihrer Gnadenspur.

  • Avalon
    Dezember 31, 2013

    Hallo, lieber Frank & Frei

    Habe Deine Zeilen über die Liebe gelesen.
    Ich möchte zu Deinen „Liebes-Gedanken“
    noch ein paar Zeilen, so ganz „frank und frei“ hinzufügen.

    Für Christen im Herrn
    ist die Liebe sicherlich die größte aller Eigenschaften.
    Ja bis zum Himmel hinauf und im Himmel selbst.
    ist sie die dominierende, die treibende Eigenschaft,
    gleich neben der Allmacht Gottes.

    1.Kor.13:13
    „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe,
    Unter ihnen ist aber die Liebe die Größte(Eigenschaft).“
    In all ihren Facetten ist SIE wahrhaftig etwas überirdisches,
    etwas heiliges, etwas GÖTTLICHES

    EINSCHUB:
    Wenn Du nun in einen buchstäblichen Spiegel schaust,
    schaust Du dann wirklich in ein Angesicht
    dass sich nicht nur nach Liebe sehnt,
    sondern auch durch Deine Nächstenliebe,
    die Du sicherlich praktizierst, selbst erstrahlt!

    Es wird vor GOTT und den Menschen offenbar werden,
    ob Liebe die Antriebsfeder der Beweggrund Deines
    (all unser aller Handlungen) Handelns war;
    oder ob Egoismus oder sogar Böswilligkeit im Spiel gewesen ist.

    Ja, lieber Frank&Frei,
    Die Liebe Gottes erkennen wir, dadurch,
    dass er seinen einziggezeugten Sohn opferte,
    damit wir von der Erbsünde freigekauft werden.
    um dadurch ewiges Leben zu erlangen.
    – geschenkt bekommen -. siehe 1. Joh. 4.9;
    sofern wir dieses Geschenk annehmen.

    Paulus sagte über die Liebe Gottes in Römer 5:8:
    „GOOT empfiehlt seine eigene Liebe dadurch,
    dass er für unsere Erbsünde den Christus opferte“.

    Wenn wir Christus anhangen,
    also seine Gebote halten, dann lieben wir den Christus.
    Und wir wiederum, werden wir dann auch vom himmlischen Vater geliebt.

    Welchen Stellenwert Christus der LIEBE beimisst
    sehen wir an seinen Worten aus Johannes 13:34:
    „Ein neues Gebot geben ich euch, dass ihr einander liebt. …

    und Johannes 15:13:
    „… Niemand hat größere Liebe als die,
    dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe.“

    An dieser Stelle möchte ich Dir Paulus
    „Das Hohe Lied der Liebe“:
    1.Kor.13:01-13 (Luther) schreiben.

    1Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.
    2Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
    3Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.
    4Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht,
    5sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
    6sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;
    7sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
    8Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird.
    9Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk.
    10Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
    11Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.
    12Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
    13Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Lieber Frank&Frei, diese Verse sind für mich gänzlich überirdisch.
    Bildlich gesprochen, ich falle gleich in Ohnmacht,
    wegen der wunderbaren Gedanken in diesen Versen

    Siehe, in der gesamten Schöpfung dreht sich alles um die LIEBE.
    Durch die praktizierte Liebe wird es uns auch erst möglich,
    nämlich, den Mitmenschen zuzuhören und auch versuchen zu verstehen.
    Barmherzigkeit zu üben,
    Vergebung zu gewähren.
    Soziales Verhalten an den Tag zu legen(helfen) usw. usw.

    Um alle diese Eigenschaften auch wirklich zu leben
    hat GOTT uns, über seinen Heilsplan, durch Christus, dieses vorgelebt.

    Ja tatsächlich, die lebendige Liebe, die gelebte Liebe, ist stärker als der Tod.

    Bis jetzt habe ich zu Dir
    nur über eine Seite der „Liebes-Medaille“ –die des Geistes- gesprochen.

    Aber es gibt auch noch eine Liebe über die Salomon dichtete.
    Und da Salomon viele, viele Frauen sein eigen nannte(liebte),
    da wird er wohl auch wissen worüber er damals schrieb!

    Ausschnitt:
    1Das Hohelied Salomos.
    2Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes;
    denn deine Liebe ist lieblicher als Wein.
    3Es riechen deine Salben köstlich;
    dein Name ist eine ausgeschüttete Salbe,
    darum lieben dich die Jungfrauen.
    4Zieh mich dir nach, so laufen wir. Der König führte mich in seine Kammern.
    Wir freuen uns und sind fröhlich über dir;
    wir gedenken an deine Liebe mehr denn an den Wein. ….

    Lies bitte selbst im „Hohelied des Salomon“ weiter!

    Mir ist die gesamte Erzählung, nicht ganz geheuer.

    Was steht uns aber, im nüchternen Alltag,
    im Umgang mit allen Mitmenschen,
    gut zu Gesichte?

    2. Petrus 1:5-7:
    …. all euer ernsthaftes Bemühen beitragt,
    reicht dar zu eurem Glauben Tugend,
    zu eurer Tugend Erkenntnis,
    zu eurer Erkenntnis Selbstbeherrschung,
    zu eurer Selbstbeherrschung Ausharren,
    zu eurem Ausharren Gottergebenheit,
    zu eurer Gottergebenheit brüderliche Zuneigung,
    zu eurer Zuneigung LIEBE.

    Du siehst also, ohne Liebe geht die christliche Chose
    ganz und gar nicht!

    Ganz liebe Grüße von mir
    sende ich Dir
    und all denen die diese Zeilen auch gelesen haben.
    mit dieser email.

  • Anna
    Dezember 31, 2013

    Hallo lieber Frank & Frei,
    dem Kommentar von Avalon möchte ich mich gerne anschließen. Wir sollten uns auch in unseren Mitmenschen spiegeln können. Das geht aber nur, wenn wir nicht auf Vollkommenheit beharren. Sondern eben im anderen auch unsere Fehler sehen. Das tut doch soooo gut. Danke für das Gedicht und @Avalon für die zusätzlichen Ausführungen.

    Manchmal gehen ja viele schöne Gedanken unter.

    Schönen Abend und liebe Grüße

    Anna

  • Frank&Frei
    Dezember 31, 2013

    die Nummer 2

    Freude

    Freude lässt die Herzen jubeln
    sie ist des Menschen lautes Glück
    wer sich freut kann alles geben
    und bekommt vielfach zurück.

    Freude ist die Gottesgabe
    die uns ihm zum Abbild macht
    und von der Wiege bis zum Grabe
    ist es Freude, die uns lacht.

    Dank der Freude jubeln Herzen
    durch die Freude steigt sein Schlag
    Freude verdrängt manche Schmerzen
    weil sie sich eben freuen mag.

    Mensch, du hast die Gottesgabe
    dich zu freuen jeden Tag
    drum beende deine Klage
    weil der Schöpfer es so mag.
    Jene, die die Freude nicht kennen
    gleichen einem Trauerhaus
    und betrübt sie so rennen
    täglich in die Welt hinaus.

    Freude lässt uns auch erbarmen
    ob der Menschen gar so viel
    nicht der Reichen, doch der Armen
    ihnen geben ist ein Ziel.

    In der Freude liegt die Hoffnung
    in der Hoffnung liegt das Glück
    jeder, der sich freut im Hoffen
    kommt auch stets zu Gott zurück

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