160 Comments
  • Jürgen Kausmann
    Mai 12, 2015

    Bäng…da schlägt einem doch glatt die Kinnlade auf die Tischplatte!

    Also die WTG weiß jetzt schon ganz genau wer gerettet wird, wenn man sich diesen Satz hier mal reinzieht:
    [Zitat]
    Erkläre, daß nur die Leben erhalten werden, die mit Jehova und seiner Organisation vereint werden und vereint bleiben. [Zitat Ende]
    …also nur diejenigen werden gerettet, die mit der Organisation vereint werden!!!

    [Zitat]
    Fördere die Wertschätzung für die sichtbare Organisation Jehovas, und mache deutlich, welch wichtige Rolle sie für unser Verhältnis zu Jehova spielt. [Zitat Ende]
    …keine Wertschätzung für Jesu Opfer?

    [Zitat]
    …sagen vielleicht, es käme vor allem darauf an, seinen Nächsten zu lieben, oder ein persönliches Verhältnis zu Gott sei das Wichtigste oder es genüge schon, die Bibel für sich zu lesen (rs 359-62) Personen, die einen solchen Standpunkt einnehmen, gleichen Satan. [Zitat Ende]
    Aha…wer seinen Nächsten liebt, ein persönliches Verhältnis zu JHWH sucht und die Bibel für sich liest, gleicht Satan?????

    Da fällt mir zu nix mehr ein *Kopfschüttel*

    LG, Jürgen

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Damit hier wieder Leben herein kommt 😉

    Vielleicht passt nachfolgendes besser zum ursprünglichen Thema.
    Es zeigt wie die öffentlichen Redner der ZJ mittels Disposition angeleitet werden ihre „freie“ Ansprache zu gestalten. Beachtet den Inhalt auf der 2. Seite, ich hebe dort hervor:

    ZITAT aus:

    MIT JEHOVAS VEREINTER ORGANISATION DIENEN

    Anmerkung für den Redner:
    Fördere die Wertschätzung für die sichtbare Organisation Jehovas, und mache deutlich, welch wichtige Rolle sie für unser Verhältnis zu Jehova spielt. Zeige, daß es darauf hinausläuft, Jehova und seinen Vorsatz zu verwerfen, „in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen“, wenn man die Organisation verwirft (Eph 1:10). Erkläre, daß nur die Leben erhalten werden, die mit Jehova und seiner Organisation vereint werden und vereint bleiben.
    […]
    In den vergangenen 100 Jahren ist eine bemerkenswerte irdische Organisation auf der Weltbühne erschienen …..

    GEFÄHRLICH, JEHOVAS IRDISCHE ORGANISATION VOM MENSCHLICHEN STANDPUNKT AUS ZU BETRACHTEN

    Einige werden kritisch, behaupten, Jehova habe keine Organisation. Sagen vielleicht, es käme vor allem darauf an, seinen Nächsten zu lieben, oder ein persönliches Verhältnis zu Gott sei das Wichtigste oder es genüge schon, die Bibel für sich zu lesen (rs 359-62) Personen, die einen solchen Standpunkt einnehmen, gleichen Satan

    ….. Solche Personen legen Wert auf persönliche Rettung, nicht auf Rechtfertigung Jehovas (w88 15. 1. 17-8; hp 192)

    DIENE ENG MIT JEHOVAS VEREINTER ORGANISATION ZUSAMMEN

    …..Wir müssen uns regelmäßig zu den Versammlungszusammenkünften versammeln
    …Wir müssen uns freudig der Verwaltung Jehovas unterwerfen, der sowohl die übriggebliebenen der himmlischen Klasse als auch die riesige Volksmenge der irdischen Klasse zu einer vereinten Herde zusammenbringt (Eph 1:10) Unterstütze loyal die Ältesten in Jehovas Organisation …

    Wir können nur dann die Weltkrise überleben, wenn wir mit Jehova und mit seinem seit 1914 unter Christus Jesus aufgerichteten Königreich in Einheit bleiben (Heb 12:28; w891. 9. 19) Dazu müssen wir die Vorkehrungen, die Jehovas Organisation in geistiger Hinsicht trifft, mit Wertschätzung annehmen… Zitat Ende

    Fest schlucken und Gruß!
    Gerd

  • Shannon
    Mai 12, 2015

    Und jetzt soll mir noch mal einer sagen, die Organisation wäre nicht der böse Sklave, der seine Mitsklaven schlägt.

    So geht niemand, nicht einmal die sogenannten „falschen Religionen“ mit ihren Mitmenschen, die anderer Meiknung sind um.

    Spannend ist der Satz: Wir können nur so die Weltkrise überleben…..

    Was meinen die damit? Weltkrisen gab es schon viele. Ob die wohl Harmagedon als Weltkrise deklarieren, weil sie selber nicht mehr damit rechnen? Nur so ein Gedanke von mir.

    Dann alle anderen Weltkrisen hat die Menscheit auch ohne die Organisation überstanden.

    Schönen Sonntag euch allen

    Shannon

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Die Partei hat immer Recht Gerd!
    Beim naechsten Mal zitiere ich Dich in die Freiberger Filiale des Politbueros und da kannst dann aber was hoeren.
    Tommy

  • waytodawn an Gerd
    Mai 12, 2015

    Danke für das Einstellen. Da muss man schon ziemlich schlucken…

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Lieber Boas,

    nur insoweit hast du recht, dass hier eine Themenverfehlung vorliegt, weil „Leiden“ mit dem Ausgangsthema „Eure Befreiung naht“ nichts zu tun hat.

    Irgend jemand (Hubert?) hat nun mit der wichtigen Thematik Leiden begonnen und dann kam von Mitlesern auch die nötige Analyse, welche Möglichkeiten räumt die BIBEL(!) dem Thema Leiden (und HEILEN) eigentlich ein! Paulus und die Propheten v o r ihm lebten litten auch, aber nicht wegen ihrer Sünden, sondern im Gegenteil wegen ihrer GottesTREUE! Auch wir könnten in einen solchen Prozess hinein geraten, das würde aber für u n s sprechen. Also: „durch Leiden zur Vollkommenheit“, das wäre dann ein passender Slogan.

    WAS nun konkret gesehen in meinem Beitrag falsch – im Sinne von unbiblisch – wäre, das würde mir helfen eventuell meine Meinung zu korrigieren.

    Ich denke gerade an den Geliebten Gottes: David.
    Er wurde wegen seiner Sünde bestraft, auch sein Sohn. Bei der verbotenen Volkszählung, oder waren es die Soldaten, litt dann das g a n z e Volk, durch w e n, lieber Boas? Weil die alle ein selbst zugefügtes psychosomatisches Trauma erlitten haben?

    Wenn wir nun die sprichwörtliche „Kirche im Dorf“ lassen würden, dann sollten wir uns korrekterweise über das Grundthema „Eure Befreiung naht“ auslassen.

    Befreitagabendgrüße!
    Gerd

  • GerdK
    Mai 12, 2015

    Ich möchte an dieser Stelle mal was zum nachdenken einbringen. Als damals ich glaube in Italien, das Jahr weiß ich nicht mehr, vor ca. 10 Jahren, ein Bus den Abhang runterstürzte, voll mit ZJ`s, vielen Toten, wen hat Gott da bestraft? War das dann eine Kollektivstrafe? Mussten andere da auch von Gott getötet werden, weil sie zufällig in dem Bus mit dem Sünder waren?
    Wenn man jetzt einwendet, dass das zu den „unvorhergesehenen Dingen“ gehört, die jedem passieren, woran könnte ich erkennen wann Gott mich bestraft und wann es nur Zufall ist?
    In vorherigen kommentaren habe ich z.B. gelesen, einige würden das gute, was ihnen widerfährt Gott zuschreiben und das schlechte wäre zufall, nicht von Gott herbeigeführt.
    Das geht natürlich nicht, ich denke beides, das gute und das schlechte wird zum grossen Teil von uns selbst gesteuert.
    Ernähre ich mich Gesund, bin ich im Alltag wohl ziemlich Gesund, da hat Gott seine Hand nicht mit im Spiel.
    Ernähre ich mich ziemlich Ungesund, geht se mir im Alltag wohl nicht so gut, was sogar zu meinem vorzeitigem Tod führen kann. Gebe ich dafür jetzt Gott die Schuld? Neeeiiin.

    Liebe Wochenend Grüße
    GerdK

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim,

    wie schon oftmals, muss ich dir wieder recht geben, mit deinem Faktum:

    Lieber Bruder NS,
    Fakt ist dass es unzählig viele Texte gibt zum Thema Leiden und Krankheit. Ich hab mal überschlagen und komme auf ca 200 Stichworte, die im Schnitt mit mehr als einem Text untermauert sind. Also 400 Texte mindestens.
    Und dass Gott Leiden schickt steht definitiv in der Bibel, wer das abstreitet, der hat eine Glaubensprüfung vor sich, weil er dabei ist, seine eigene Meinung über dass Wort Gottes zu stellen.

    Schon bei den Zeugens praktizierten wir einen Verdrängungprozess, wir wollten nicht wahrhaben, dass die geliebte Organisation ein falscher Prophet ist, das sind alle anderen – die aber nie falsche Daten raus posaunten, pssst! – genau so wollen wir Gott mit unseren Wunschvorstellungen idealisieren und widersprechen gleichzeitig oft den Bibelaussagen.

    Wie ich gestern schon schrieb, müssen wir immer achten zu w e n Jesus, Paulus usw., sprach.
    Hiob hatte trotz Leiden insoweit mit seiner prekären Verständnis, als er meinte, wenn Gott mir Gutes erwiesen hat, dann muss ich auch Leid von ihm hinnehmen, obwohl er nicht wusste, wer dies eigentlich auslöste. Aber auch damals übernahm Gott dafür die Verantwortung. Die Einsicht Hiobs ist am Ende auch heute noch bewundernswert, 42:

    1 Und Hiob antwortete Jahwe und sprach:
    2 Ich weiß, daß du alles vermagst, und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann.
    3 Wer ist es, der den Rat verhüllt ohne Erkenntnis? So habe ich denn beurteilt, was ich nicht verstand, Dinge, zu wunderbar für mich, die ich nicht kannte.
    4 Höre doch, und ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich!
    5 Mit dem Gehör des Ohres hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen.
    6 Darum verabscheue ich mich und bereue in Staub und Asche.
    12 Und Jahwe segnete das Ende Hiobs mehr als seinen Anfang…

    Daher kann ich mich von der „Streitfrage“-Philosophie der Zeugen nicht ganz lösen, sorry…

    Grüße an Achim und dem Rest 🙂

  • Boas an Gerd
    Mai 12, 2015

    Lieber Gerd,

    gestatte mir bitte einen Einwurf: Diese Diskussion lenkt vom eigentlichen Thema ab.

    Jeder der die Bibel nur ein klein wenig kennt, weis drei Dinge:
    1. Gott hat ganz gezielt Leiden zu Menschen gebracht.
    2. Der Teufel hat ganz gezielt Leiden zu Menschen gebracht.
    3. JHWH und der Teufel lassen Leiden zu, ohne selbst der Urheber der Leiden zu sein. (Prediger 9)

    Das ist biblisch so sehr begründet, darüber muss ich kein Referat halten. Das ist Grundlagenwissen der Bibel. Und meines Wissens hat hier kein einziger Kommentarschreiber abgestritten, „Das dass Gott Leiden schickt…“ und „seine eigene Meinung über dass Wort Gottes stellt.“

    Wenn es sich um den Punkt 3 handelt, gibt es nur eine Frage: Muss sich der Mensch mit dem „unvorhergesehenem Leid“ abfinden? Die Biblische Antwort lautet zuerst einmal NEIN! Jakobus 5 gibt eine leicht verständliche Anleitung dieses zu ändern. 13 Erleidet jemand unter euch Ungemach? Er verharre im Gebet. Dann sagt Paulus, für die, die z.B. Krank sind: 14 Ist jemand unter euch krank? Er rufe die älteren Männer der Versammlung zu [sich], und sie mögen über ihm beten und [ihn] im Namen Jehovas mit Öl einreiben. 15 Und das Gebet des Glaubens wird dem sich nicht wohl Fühlenden zum Heil sein, und Jehova wird ihn aufrichten.

    Selbst das Mustergebet Jesu widerspricht einer Annahme, dass man eben alles so hinnehmen muss, wie es kommt. „Unser tägliches Brot gib uns heute…“ Führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns…“ Selbst Jesus macht von der Möglichkeit der Bitte um Veränderung seines Leidens gebrauch. Er betete: „Lasse Bitte diesen Kelch an mir vorüber gehen.“ Sogar ohne Gebet ist es möglich, Heilung zu erfahren. Siehe die Frau die an Blutfluss litt. Sie berührte das Gewand von Jesus und wurde auf der Stelle geheilt. Wer sagte noch, „Dein Glaube hat Dich geheilt!“

    Als erstes muss ich mich nicht damit Abfinden, dass mich ein Schicksalsschlag getroffen hat. Mir bleibt die Bitte im Gebet, mir zu helfen. Um ein Wunder, oder die Kraft dies alles zu ertragen. Manches Mal geschehen sogar Wunder. Auch heute noch! Manches mal aber gehen wir ein dunkles Tal. Erst dann müssen wir uns mit dem Abfinden, was wir erleben.

    Aber dies ist nur die halbe Wahrheit! Denn genauso wie es für negatives drei Möglichkeiten gibt, so gibt es auch für das Positive drei Möglichkeiten.

    1. Gott hat ganz gezielt Positives zu Menschen gebracht.
    2. Der Teufel hat ganz gezielt Positives zu Menschen gebracht.
    3. JHWH und der Teufel lassen Positives zu, ohne selbst der Urheber der Leiden zu sein.
    (Prediger 9)

    Wer, wie, wo, was? Der Teufel kann Gutes bewirken? Natürlich kann es dies. Er hat Jesus z.B. die Macht über alle Königreiche angeboten. Das war kein leeres Versprechen. Prediger 9:

    1 Ein Lied Asafs. Ich weiß es: Gott ist gut zu Israel, zu allen, die ihm mit ganzem Herzen gehorchen.
    2 Doch beinahe wäre ich irregeworden, ich wäre um ein Haar zu Fall gekommen:
    3 Ich war eifersüchtig auf die Menschen, die nicht nach dem Willen Gottes fragen; denn ich sah, dass es ihnen so gut geht.
    4 Ihr Leben lang kennen sie keine Krankheit, gesund sind sie und wohlgenährt.
    5 Sie verbringen ihre Tage ohne Sorgen und müssen sich nicht quälen wie andere Leute.
    6 Ihren Hochmut tragen sie zur Schau wie einen Schmuck, ihre Gewalttätigkeit wie ein kostbares Kleid.
    7 Ihr Luxusleben verführt sie zur Sünde, ihr Herz quillt über von bösen Plänen.
    8 Ihre Reden sind voll von Spott und Verleumdung, mit großen Worten schüchtern sie die Leute ein.
    9 Sie reißen das Maul auf und lästern den Himmel, ihre böse Zunge verschont nichts auf der Erde.

    Natürlich kann der Teufel für die Seinigen sorgen! Die Macht des Teufels und die Zahl seiner Anhänger sind nicht unbegründet.

    Doch wie gesagt, diese Abhandlung geht komplett an dem eigentlichen Thema dieser einfach zu beantworteten Frage vorbei. Es geht hier nicht um die Frage, ob es Unvorhergesehenes gibt, im positiven wie negativen Sinn. Oder ob JHWH und auch der Teufel gezielt Leiden und Segen den Menschen bringen kann.

    Es geht hier um die Frage, ob Ich oder Du oder sonst ein Mensch überhaupt in der Lage ist, den auslösenden Gründ eines Leiden oder eben von positiven Ereignissen zuerkenne. Für uns selber, oder für Andere. Für mich muss ich eindeutig feststellen, dass ich die Gründe nicht zu unterscheiden vermag. Deshalb würde ich niemals im Leben, auch nur eine Andeutung fallen lassen, warum evtl. mir oder jemandem Anderen etwas Schlimmes oder etwas Gutes passiert.

    Stellen wir uns einfach mal vor, jemand hat einen schweren Schicksalsschlag getroffen. Auf der einen Seite könnte ich sagen: „Hast Du dir schon einmal überlegt, ob Jehova dich straft, damit Du deine Fehler einsiehst?“

    Genau so könnte ich aber auch sagen: „Hast Du dir schon einmal überlegt, dass dich der Teufel straft, weil Du dich so sehr bemühst, dein Leben nach den Wegen Gottes auszurichten? Und das Du deshalb solch ein Pech hast. Denn die Bibel sagt:“ Dann lese ich ihm Prediger 9 komplett vor, um biblisch zu belegen, dass die Gerechten mit unter auch gepeinigt und vom Unglück verfolgt werden, weil sie treu zu Gott stehen.

    (Vers 13-15 Es war ganz umsonst, Herr, dass ich mir ein reines Gewissen bewahrte und wieder und wieder meine Unschuld bewies.
    14 Ich werde ja trotzdem täglich gepeinigt, ständig bin ich vom Unglück verfolgt.
    15 Aber wenn ich so reden wollte wie sie, würde ich alle verraten, die zu dir gehören.

    Aber objektiv wäre beides Falsch(für mich), weil ich nicht beurteilen kann, was von wem kommt. Oder ob es einfach nur so ist, wie es ist. Als weiser Christ, würde ich mich auf das besinnen, was Jakobus 5 sagt: Ich werde für meine Schwester oder Bruder beten und ihn mit guten ermunternden Worten symbolisch mit Salböl einreiben.

    Sollte eine gottgewollte Strafe vorliegen, geht mich das nichts an. Das wäre in diesem Fall eine ganz private Sache zwischen Jehova, Jesus und der jeweiligen Person. Sollte es aber eine Züchtigungsmaßnahme sein, so wird demjenigen, der zu Recht gebracht werden soll, dieses auch klar werden, sonst verfehlt eine Züchtigung Gottes nämlich ihren Zweck. Alles Andere macht für mich keinen Sinn.

    Mit lieben Grüßen 🙂
    Boas

  • Tomaso
    Mai 12, 2015

    Hallo Boas,

    aus welchem Kapitel zitierst du diese Verse?
    Vers 13 Es war ganz umsonst, Herr, dass ich mir ein reines Gewissen bewahrte und wieder und wieder meine Unschuld bewies.
    14 Ich werde ja trotzdem täglich gepeinigt, ständig bin ich vom Unglück verfolgt.
    15 Aber wenn ich so reden wollte wie sie, würde ich alle verraten, die zu dir gehören.

    In Prediger 9 steht was anderes.

    Tomaso

  • Boas an Tomaso
    Mai 12, 2015

    Lieber Tomaso,

    vielen Dank für Deinen wichtigen Hinweis, ich muss mich korrigieren. Der Text ist aus Psalm 73, aus der Gute Nachricht Bibel zitiert. Der Wortlaut der NWÜ werden bestimmt noch viele im Kopf haben (Vers 2: Was mich betrifft, meine Füße wären fast abgebogen, Meine Schritte wären beinahe zum Ausgleiten gebracht worden…)

    Gut, dass es Dir aufgefallen ist.

    Ganz liebe Grüße
    Boas

  • Maximilian
    Mai 12, 2015

    Hallo an Alle,
    Habe gerade mal die Diskussion überflogen ob Gott uns mit Krankheiten für unsere Sünden bestraft.
    Diese Annahme lästert nach meiner Überzeugung Gott.
    Denn wer diese These vertritt hat die Ursache für Krankheit und Tod noch nicht verstanden.
    Wir werden krank und sterben weil wir Nachkommen Adams sind und damit alle schon Sünder.
    Ich glaube deshalb ist es abwegig zu denken Gott Strafe uns wegen einer individuellen Verfehlung.
    In Gottes Augen sind wir alle Tod, und nur durch Christus kommen wir zum Leben.
    Es ist lieblos einem Kranken zu signalisieren Gott habe in speziel gestraft.
    Und selbst wenn es in der Bibel irgend wo einen Hinweis geben sollte das Gott einen Menschen durch Krankheit gestraft hat, mir fällt eigentlich keiner ein, dann kann man davon keine Grundsätzliche Sache ableiten.
    Wer raucht und ungesund lebt muss damit rechnen die Folgen zu tragen. Aber selbst wer gesund lebt wird krank und sterben, weil wir alle dem Tod verfallen sind. Aber nicht weil Gott die Menschen damit bestraft hat, sondern weil sie sich von Gott gelöst haben, und ohne Verbindung zu Gott ist Leben nicht möglich.
    Deshalb sollten wir aufhören Gott solche schlechten Handlungen zu unterstellen.
    LG
    MAX

    Ch nicht

  • Lehabim@
    Mai 12, 2015

    Lieber Maximilian,
    Ich stimme dir voll und ganz zu in deiner Ansicht!
    Brüderliche Grüsse

    Lehabim

  • Jürgen Kausmann
    Mai 12, 2015

    Lieber Boas,

    verzeih mir bitte, dass ich mich zu deinem Kommentar an Gerd äußere, aber du hast darin einige Aussagen die mir direkt ins Auge gesprungen sind, so schreibst du u. a. Folgendes:

    [Zitat]
    „Jeder der die Bibel nur ein klein wenig kennt, weiß drei Dinge:“ [Zitat Ende]

    und

    [Zitat]
    „Das ist Grundlagenwissen der Bibel.“ [Zitat Ende]

    Generell bin ich der Meinung die Bibel ALLEINE enthält die Wahrheit. Man kann vielleicht nah an die Wahrheit dran kommen beim Lesen der Bibel, aber NIE die absolute Wahrheit erfassen – die hatte nur unser Herr Jesus!

    Deine oben zitierte Sätze erinnern mich in diesem Zusammenhang ein bisschen an das, was die WTG immer proklamiert hat…“jeder der die Bibel liest, muss das wissen“…“das ist Grundlagenwissen“…“nur bei uns gibt`s die Wahrheit“… uns so weiter und sofort.

    Paulus schrieb die Lehren betreffend, jeder müsse in seinem EIGENEN Sinn überzeugt sein.
    Die Bibel ist ein Buch welches auslegbar ist. Die Grundlehren die Jesus uns übermittelt hat, gilt es zu verstehen und anzunehmen. Aber das Buch in seiner Gänze muss mich zunächst in meinem EIGENEN Sinn überzeugen, natürlich lässt dies Interpretationsspielraum zu, solange keine Grundlehren verdreht werden. Paulus war gelegentlich auch mal anderer Meinung als seine Mitbrüder, was in Folge untereinander diskutiert und hinterfragt wurde.

    Deshalb „genieße“ ich solche Sätze wie oben zitiert, immer mit etwas Vorsicht, denn sie beanspruchen die absolute Geltung für den Inhalt des geäußerten Urteils.

    Etwas weiter sagst du dann:

    [Zitat]
    “Und meines Wissens hat hier kein einziger Kommentarschreiber abgestritten, “Das dass Gott Leiden schickt…” und “seine eigene Meinung über dass Wort Gottes stellt.” [Zitat Ende]

    Doch!!!!!!!!!!!!!! Ich möchte betonen, dass ich vehement abstreite, dass Gott in der Neuzeit Leiden verteilt als Sanktionen für was auch immer…!
    Dies tue ich, weil mich die angeführten Schriftstellen die als Beleg dienen sollen, nicht eine Sekunde in meinem EIGENEN Sinn überzeugen und Jesu Leben auf der Erde eine andere Sprache sprechen!

    Jesus hat während seines menschlichen Daseins vorgelebt wie eine Regierung unter ihm auszusehen hat. NIEMALS hat Jesus während seines irdischen Aufenthalts auch nur EINMAL jemandem Leid zugefügt. Er hat geheilt und Menschen gespeist, Tode auferweckt und sich selbst für uns alle hingegeben.
    Er sagte „…wer mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen…“
    Jesus war sozusagen das Spiegelbild seines Vaters JHWH…so wie der Sohn gehandelt hat, handelt auch der Vater.
    Wenn ich also Jesu Leben auf der Erde heranziehe und das auf seinen Vater übertrage, kann und darf ich nicht eingestehen, dass sie jetzt anders handeln, als es Jesus hier auf Erden demonstriert hat, denn sonst würde ich Jesu Leben hier auf Erden als Farce deklarieren.

    Alles andere wäre Spekulation!
    ————————————————————————————–
    Hier musste ich mir auch ein bisschen die Augen reiben…du sagst:

    [Zitat]
    “Der Teufel kann Gutes bewirken? Natürlich kann es dies. Er hat Jesus z.B. die Macht über alle Königreiche angeboten. Das war kein leeres Versprechen.“ [Zitat Ende]

    Ähm….ja, theoretisch könnte er vielleicht…rein von seinen Fähigkeiten her. Die Crux an der G`schicht ist, dass der Teufel immer einen Hintergedanken hat.
    Ich sag mal so…wenn ich meinem Fiffi ein saftiges Steak vor die Nase halte damit ich ihm leichter ins Genick schlagen kann…, ist das gut für den Hund?
    Nicht anderes hat der Teufel in übertragenem Sinne mit Jesus gemacht. Sein Gedanke war ja nicht, „was ist der Jesus doch für ein toller Kerl, den mag ich sooo sehr, dass ich ihn jetzt reichlich beschenke und eben mal alle Königreiche der Welt gebe und dann gehen wir einen trinken…“
    Er wollte ja nichts anderes, als ihn ködern! Er dachte Jesus würde schwach oder wäre vielleicht ein klein wenig gierig…das hätte er gnadenlos ausgenutzt um angebetet zu werden.
    Seine Absicht dahinter war ja, Jesus dazu zu bringen zu versagen, sein (Jesu) Ziel aus den Augen zu verlieren und ihn (Satan) anzubeten.
    Hätte er „Erfolg“ mit seiner Hinterlist gehabt, sähe es für uns heute ziemlich düster aus, …das mal nur nebenbei erwähnt.

    LG, Jürgen

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Eine Bedenk-ergänzung möchte ich noch einbringen:

    Wenn z.B. aus Römer 1 beim, z.Z. aktuellem, Homo-thema, mit Bezug auf die Bibel von manchen Medien zitiert wird, wie Paulus die gleichgeschlechtlichen Praktiken verdammt, dann darf Gottes Reaktion nicht übersehen werden:

    24 Darum hat Gott s i e [auch] dahingegeben in den Gelüsten ihrer Herzen in Unreinigkeit, ihre Leiber untereinander zu schänden

    Welche „sie“ meinte Paulus? Die Homos in Irland, die nun nach der Wahl freie Hand zur Ehe haben, oder die „Conchita“ in Österreich?

    Paulus ermahnte die römischen Christen, der Brief erging an s i e – und erweitert auch an uns, wenn wir den Gottesglauben in Verbindung mit Christus richtig ernst nehmen.

    Mehr will ich bei dieser diffizilen Thematik nicht schreiben, ihr werdet erkennen können w a s ich meine und auf welche Personen ich „Wunder“ u. dgl. einschränke. Christen sind „Herausgerufene“, nicht alle Menschen sind bei den Machttaten Gottes involviert, oder bin ich bei meiner Sichtweise extrem?

    Gerd

  • Leprechaun@Zodak/Achim
    Mai 12, 2015

    Einen kleinen Nachtrag habe ich noch…
    Manchmal kommen die Gedanken halt tröpfchenweise 🙂 … ein Merkmal dessen, dass nicht nur die Zellen grau sind… sondern auch die Haare … seufz

    Lieber Achim,

    ich habe gerade daran gedacht, dass ja Jesus Kranke heilte, als er hier auf Erden wandelte.

    Wären nun diese Krankheiten, ich nenne sie jetzt mal „zusätzliche Krankheiten“, da sie laut deiner Theorie ja durch „zusätzliche Sünden“ empfangen wurden, also nicht nur Resultat der Erbsünde sind… eine „Zusatzstrafe“ Gottes, dann hätte Jesus seinem Vater ja ins „Handwerk“ gepfuscht, wenn er diese Krankheiten heilte.

    Gott hätte also beispielsweise gesagt:
    „Du, mein lieber XYZ, hast deiner Nachbarin unter den Rock geschaut, dafür mache ich dich jetzt blind.“ … Licht aus.

    Dann kam Jesus… und sagte:
    „Aha, lieber XYZ, wie ich sehe hast du deiner Nachbarin unter den Rock geschaut und mein Vater hat dir das Licht ausgeknipst… aber sei froh, dass du nicht auch noch angefasst hast, sonst hättest du jetzt auch noch Lepra an der Backe… und nicht nur dort. Aber, was mein Vater da macht ist eh ne Nummer too much… na komm… Schwamm drüber.“ Licht an

    Kannst du dir das auch nur ansatzweise vorstellen?
    Sorry… ich nicht.

    Warum heilte Jesus wohl Kranke?
    Weil er sich gegen seinen Vater stellte? Weil Gott Krankheiten verursacht?
    Würde Gott Krankheiten verursachen, hätte Jesus das mit getragen… aber er hätte sie niemals geheilt.

    Once more… LG, Lep

  • Zadok/Achim@Lep
    Mai 12, 2015

    Lieber Lep

    ich habe meinen Standpunkt nochmals etwas klarer formuliert in einem Kommentar an Jürgen. Vielleicht hilft er dir auch weiter.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Leprechaun@Hubert u. Zodak/Achim
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    da sich mir mein Internet in letzter Zeit leider des öfteren verweigert habe ich erst jetzt Gelegenheit dir einige Zeilen zu hinterlassen.

    Deine Erkrankung, lieber Hubert, berührt mein Herz.
    Gerade auch deshalb, weil ich ebenfalls an einer Krebserkrankung erkrankt war… und nachempfinden kann wie man sich mit dieser Diagnose fühlt.
    Lieber Hubert, ich bin leider nur ein kleiner Mensch, ich habe leider keinerlei Macht dazu dir wirklich helfen zu können, aber ich vertraue auf die Macht des Gebetes und auf die Liebe unseres Gottes JHWH und auf die Liebe Jesu.

    Ich werde dich, lieber Hubert, genau wie die anderen der Brüder und Schwestern hier, auf BI, in meine Gebete einschließen, reinen Herzens. Und ich bin mir sehr sicher, dass dir und deiner lieben Gattin Hilfe und Kraft, in welcher Form auch immer, zuteil werden wird, durch den Höchsten und unseres Herrn Jesus Christus.

    Zum medizinischen Aspekt.

    Du hast hier auf BI darum gebeten dir eventuell Tipps per E-Mail zukommen zu lassen.
    Leider, da mein Internet spinnt, weiß ich nicht wie lange ich es jetzt nutzen kann.
    Daher möchte ich dir hier und jetzt etwas mitteilen, wenn ich darf?
    Durch ein Gespräch mit einer lieben BI Schwester weiß ich in etwa um welche Erkrankung es sich handelt… nicht genau, aber grob.
    Und ich möchte dir gern mitteilen, dass ein ehemaliger Klassenkamerad von mir ebenfalls an dem erkrankt war, was dich jetzt plagt. Diesem wurde in einer Klinik in Heidelberg sehr sehr gut geholfen. Das liegt jetzt ca. 3 Jahre zurück und ihm geht es relativ gut.
    Leider weiß ich nicht wie diese Klinik heißt, aber es soll wohl eine Art „Spezialklinik“ für Onkologie sein. Bitte macht euch mal kundig.

    Ich wünsche Dir und Deiner Gattin von Herzen ganz viel Kraft und Gottes Segen und Hilfe!!

    @ Zadok/Achim

    Lieber Achim,

    als „Späteinsteiger“ in diesen Thread… und mit dem Handicap gewisse „Passagen“ nicht nachlesen zu können, da sie von BI gelöscht wurden… möchte ich mich dennoch zu Wort melden, da aus den Kommentaren zu erlesen ist, dass Du wohl der Meinung bist dass unserem Bruder Hubert dieses unschöne Schicksal ereilt hätte, weil er eine Sünde gegen Gott beging.

    Ich stelle mir hier die Frage nach welchen Kriterien Gott Krankheiten verteilt, wenn dem so wäre.

    1x Tarot-Karten legen = Zahnschmerzen?
    1x der Nachbarin schöne Augen machen = Blinddarmdurchbruch?
    1x den Gottessohn anders einstufen als gewöhnlich angenommen = Krebs?

    Wie auch immer, wenn dem so sein sollte stelle ich mir folgerichtig auch folgende Fragen.

    a) Warum erkranken selbst Säuglinge und Kleinkinder an Erkrankungen die oftmals unheilbar sind?
    Warum? Kann ein Säugling und Kleinkind, der/das nicht einmal von unserem Gott weiß, ihn nicht kennt, geschweige denn gegen ihn sündigen kann (ich nehme einmal an das das Windelkacken und an der Mutterbrust saugen keine Sünden sind) eine Strafe Gottes auf sich herauf beschwören?

    b) Was hat ein Embryo verbrochen, welche Sünde hat er begangen, eingebettet im Mutterleib… wenn er schwerstbehindert geboren wird?

    c) Warum sind die größten … verzeiht mir den Ausdruck … Schweinehunde dieser Welt, die nicht im Ansatz an einen Gott glauben, ihn verleugnen wo es nur geht, die skrupellos alles zu ihrem Vorteil nutzen, die Knete haben zum Abwinken, die die heißesten „Miezen“ auf der Matratze beglücken und diese wechseln wie andere Leute die Unterwäsche … auch oftmals diejenigen, denen die „Sonne aus dem Anus“ lacht ?

    Wie passt das zusammen mit einer Sünde = Krankheits- Theorie?

    Ich bin nun nicht der große Bibelvers-Fuzzi, daher rede ich frei nach der geschwollenen Leber weg… denn…
    wie jeder Mensch, der an die Worte der Bibel glaubt, muß auch ich an die sogenannte Erbsünde glauben… die mir zwar suspekt ist, da sie eine Kollektivstrafe beinhaltet die wir nicht zu verantworten haben… aber sie besteht nun mal. Ich will das nicht werten, das steht mir nicht zu.

    Folgerichtig muß ich dann jedoch auch daran glauben, dass unser Gott… durch seinen einzig gezeugten Sohn, Jesus Christus, egal ob nun präexistent oder nicht… dafür Sorge getragen hat, dass wir eine Erlösung aus dieser Kollektivschuld finden können, weil Jesus unsere Schuld beglichen hat… wenn wir ihn, Jesus Christus und sein Opfer annehmen…

    was dann dazu führt, dass eben genau dieser Jesus Christus, den wir als unseren Herrn, König und Erlöser bezeichnen… und dem ALLES GERICHT übergeben wurde… 1x richten wird, nämlich die Lebenden sowie die Toten.

    Das Fazit daraus ist:

    1x gesündigt (Erbsünde) = Unvollkommenheit, Krankheit und Tod …für ALLE
    dann das Gericht … 1x!!!…

    Das ist jedenfalls meine unmaßgebliche Meinung zu dem Ansinnen.

    Liebe Grüße, Lep

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Hi Lep,

    hatte Achim das wirklich behauptet?
    Tommy

  • heibea an Jürgen
    Mai 12, 2015

    Lieber Jürgen,
    das sind m e n s c h l i c h e Meinungen zum Thema Leiden als
    Strafe Gottes/Jesu! Für mich sind das Texte, die eine p e r s ö n l c h e Meinung untermauern
    sollen. Ich selber kann nicht nachvollziehen, warum man solche
    Gedanken, die eher niederreißen, äußert!
    Laß Dich n i c h t „runterziehen“: Prüfet alles und das Beste
    behaltet, lautet ein biblischer Rat. Und das Beste wird Dich
    wieder positiv stimmen, da bin ich ganz sicher. Ermuntere uns
    doch bitte auch weiterhin durch Deine Kommentare!
    Liebe Grüße aus dem Harz hei-bea

  • pit an Jürgen
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder Jürgen,

    auch mir tut es Leid, dass du dich verabschieden willst.
    Wir sind alle in einem Lernprozess. Das ganze Leben lang.

    Vieles, was ich nicht so ausdrücken kann, wie ich es gerne möchte, drücken andere aus. Es ist halt keins meiner Talente. Dafür machen das dann Andere. Und du bist einer der Anderen. Und natürlich wirst du uns allen fehlen.

    Doch zu was anderem.
    Ich kann heute auch nicht bei jedem Fehler, den ich eingesehen habe, sagen: „Ich werde es nie wieder tun.“
    Den einen Bestimmten vielleicht nicht. Aber ich werde andere Fehler machen, die mir jetzt noch gar nicht bewusst sind.
    Dadurch werde ich nicht besser. Ich lerne daraus.
    Und wir sind ALLE auf das Opfer unseres Herrn angewiesen. Da gibt es kein besser oder schlechter.
    Was in diesem Lernprozess angezeigt ist, sind die Früchte des Geistes. Und besonders die Frucht der Geduld und der Langmut.
    Friede pit

  • Jürgen Kausmann
    Mai 12, 2015

    Liebe Gemeinde,

    ich verfolge die Kommentare hier zum Thema LEIDEN ALS STRAFE VON JHWH/Jesus jetzt seit einigen Tagen und möchte oder muss einfach ein paar offene Worte dazu sagen. Bitte nehmt`s mir nicht übel!

    Es ist doch so…damals geschahen Wunder, wie z. B. ein brennender Busch, oder Jesus ging auf der Wasseroberfläche, oder JHWH sprach durch Engel zu den Propheten. Jesu erscheinen vor Paulis Augen war auch so ein Wunder, er wurde schließlich auserwählt von Jesus. Das Anlitz Jesus war so ein massives Strahlen, dass Paulus für drei Tage erblindete…völlig normal, wenn man in solch eine Lichtquelle schaut. Von JHWH wird gesagt, ihn zu sehen sei unmöglich, anderenfalls würde man beim Anblick sogar sterben. Ich denke mal auch der Anblick seines Sohnes würde das Gleiche oder andere sehr krasse Auswirkungen haben, so dass ich sogar behaupten möchte, dadurch, dass Paulus „nur“ erblindete und nach drei Tagen durch Jesu Zutun wieder sehen konnte, hat er ihm sogar geholfen oder geheilt, was wiederum ins Gesamtbild von Jesu Persönlichkeit passt.
    Die Zeit der Wunder ist vorbei, die Zeit als die Jünger in Zungen redeten, Kranke heilten bzw. diverse Wunder vollbrachten…all das ist vorbei.
    Seit die Schriften in ihrer Gänze vorliegen, zeigt uns JHWH oder Jesus durch S I E was uns in Zukunft erwartet wenn wir dies oder das tun oder eben nicht tun, wenn wir dies oder das verstehen oder nicht richtig verstehen, oder ob wir etwas praktizieren oder eben nicht…aus den Schriften erfahren wir, wie unser jetziges Handeln in Zukunft unser Leben beeinflusst.

    Früher hat man uns Angst gemacht vor Harmagedon, dass wenn wir nicht genug machen, wir fürchterlichen Zuständen ausgesetzt sein werden die in einem grausam herbeigeführten Tod enden werden…Vögel werden die Augen auspicken…Zunge wird bei lebendigem Leib verwesen…Häuser werden über uns einstürzen…Feuerbälle würden uns verzehren u.v.m.

    Der Thread hier zum Thema LEIDEN ALS STRAFE VON JHWH/Jesus bereitet mir nun mindestens genauso Angst, wenn ich lese, dass uns Schlimmes von JHWH oder Jesus zugefügt wird, wenn wir etwas nicht richtig verstehen, dass sie irgendwo da oben sind und uns an den Fäden wie Marionetten halten und bei Falschverständnis oder irgendeinem Fehler den wir begehen mögen uns dann einfach mal so das Hirn rausschmelzen oder andere Leiden zufügen.

    Nein, sorry…das ist nicht der Gott oder Jesus den ich aus der Bibel kenne. Gott will, dass wir leben, dass es uns gut geht, er hilft und stützt uns in schwierigen Zeiten, wenn wir ihn darum bitten.

    Leid fügt jemand anderer zu! Leid – Krankheiten, Katastrophen, Tragödien sind ursächlich oft auch auf den Lebensstil, menschliche Erfindungen (Nukleare Errungenschaften), Umwelteinflüsse u.v.m.
    zurückzuführen.

    Die Schriftstellen die hier im Thread angeführt wurden um zu belegen, dass Jesus durch Zufügen von Leid jemanden zur Besinnung bringen will, deuten m. E. eher auf das Leid hin, das Christen durch Verfolgung erfahren…z. B. in Pakistan, wo Christen mit Gewalt zur Konversion gezwungen werden, teils sogar ermordet.

    Wenn JHWH oder Jesus auf der einen Seite sofort Leid zufügen würde für irgendwelche Defizite unsererseits, das heißt, wenn er in irgendeiner Form sofort eingreifen würde – nichts anderes wäre es ja, ein Eingriff in die Geschehnisse – dann könnte man ja wirklich argumentieren, warum er bei anderen Dingen oder Vorkommnissen nicht auch eingreift. Dann könnte man auf der anderen Seite ja die oft gestellte Frage `warum lässt er das Böse zu`? zu Recht stellen! Wenn er auf der einen Seite eingreift – er lässt jemand in einen schlimmen Unfall geraten, oder bestraft ihn mit Aussatz -, dann kann er auf der anderen Seite ja auch Leid sofort beenden. Das heißt, wenn Gott/Jesus in die Geschehnisse eingreift und das tut er ja unstrittig wenn er hier und jetzt jemandem Leid zufügt, dann ist der oft gemachte Vorwurf, er würde sich hier und da nicht einmischen, oder er würde das Böse zulassen, völlig berechtigt.
    Für mich ist das Quark mit Soße, sorry, aber dazu fällt mir nichts anderes ein.

    Jesus sagte, seine Last ist leicht und die Wahrheit würde frei machen.

    Nach den hier genannten Kommentaren wäre es ein Evangelium der Angst…verstehe ich etwas nicht richtig oder ticke nach des Herrn Anforderungen nicht richtig, werd ich sofort malträtiert.

    Eigentlich finde ich diese Vorstellung sogar noch schlimmer als das, was die WTG mit ihrem Harmagedon-Holocaust suggeriert hat.

    Ehrlich gesagt, möchte ich unter dieser Prämisse kein gläubiger Mensch sein, einem Gott oder einem Jesus der sofort aufs Grausamste bestraft – mit Aussatz, Unfällen oder andere Dingen…dazu fühle ich mich nicht hingezogen.

    Das zieht mich so richtig runter und ich glaube Jesu Botschaft war eine FROHE Botschaft die die Menschen aufrichten sollte.

    Bitte verzeiht mir die recht deutlichen Worte aber ich bin deshalb echt aufgebracht.

    Werde jetzt auch eine Zeitlang hier nicht mehr lesen, bis das Thema abflacht und was Neues diskutiert wird, das zieht mich zu sehr runter.

    LG, Jürgen

  • Shannon
    Mai 12, 2015

    Lieber Jürgen,

    weshalb läßt du dich runter ziehen? Wer wie ich, schon so viel Hilfe im Leben bekommen hat, so viele Beinahe-Unfälle und knapp am Tod oder einem schweren Leiden vorbeigeschrappt, denkt anders daüber.
    Ich fühle mich beschützt.

    Und das trotz all meiner Sünden und Verfehlungen bin ich 62 geworden, mit suger guten Laborparametern. Wenn ich glaube, dass ich für meine Sünden mit Leiden bestraft werde, dann wird der Körper das über kurz oder lang tun. Wer seine Aufmerksamkeit auf Leid richtet, wird dieses bekommen. Wer seine Aufmerksamkeit auf Gesunheit richtet, wird gesund werden. Wenn morgen meine Zeit vorbei ist, möchte ich sagen können: „Es war ein gutes Leben“ und nicht „Leiden war mein Begleiter“.

    Und ja du hast recht mit deinem Zitat:
    „Leid fügt jemand anderer zu! Leid – Krankheiten, Katastrophen, Tragödien sind ursächlich oft auch auf den Lebensstil, menschliche Erfindungen (Nukleare Errungenschaften), Umwelteinflüsse u.v.m.
    zurückzuführen.“

    Genau so ist es, darum brauchen wir Menschen hier wie dich. Jemand, der auch daran erinnert, dass die Last unseres Herrn Jesus leicht ist. Denn Leiden entsteht aus Unachtsamkeit sich selbst gegenüber und da schließe ich mich nicht aus. Selbstverständlich auch aus Mangel an Information, sonst würde man den Körper nicht so oft wie eine humane Müllkippe behandeln.

    Wer sich so viel mit Krankheiten, Ursachen von Leiden und deren Entstehung auseinander setzt wie ich, hat ein anderes Verständnis dazu. Aber hier ist Selbstverantwortung gefragt.

    Es besteht kein Unterschied, ob ich die Selbstverantwortung für meine Glauben an einen Religionsführer oder die LK oder einen Pfarrer abgebe oder ob ich die Selbstverantwortung für meine Gesundheit einem Gremium überlasse im medizinischen Bereich, die mir dann erklären, wie ich mich gesund zu ernähren habe oder wie man ein Symptom klopft. Ich bezahle immer den Preis, für meine Handeln oder mein Nichthandeln.

    Ich hoffe, ich konnte ausdrücken, was ich meine. Ich habe mir auch schon Predigten auf Youtube angesehen, die von Leid als Ausdruck der Strafe Gottes sprechen. Wenn ich mir diese Prediger teilweise ansehe, weiß ich warum die so krank aussehen. Wer regelmäßig Leid predigt, geht in Resonanz mit dem Leiden und über kurz oder lang reagiert der Körper entsprechend.

    Darum haben solche Dinge für mich eher abschreckende Wirkung, aber keine, die mich runter zieht. Ich halte mich wirklich an den einen Satz unseres Herrn Jesus, den du erwähnt hast: „Meine Last ist leicht“

    Und wenn man davon überzeugt ist, kommt man gar nicht auf die Idee, dass wir eine Last tragen sollen, die alles andere, als leicht ist.

    Sonnige Grüße an alle da Draußen

    Shannon

  • Bird an Jürgen
    Mai 12, 2015

    Lieber Jürgen,

    ich kann es verstehen, das du manches das du liest nicht gerade erbauend findest. Genau so empfinde ich auch oft. Ich habe gelernt, das ich den Glauben für mich persönlich aufbaue. Damit siehst du dann Kommentare die den Einen oder Anderen niederreißen anders. Denke auch daran, dass dahinter oft geschundene Schafe stehen.
    Du musst auch nicht jeden Kommentar von jedem lesen!

    Doch dann habe ich gelesen, dass du denkst dass es keine Wunder mehr gibt. Auf das wollte ich dir gerne antworten.

    Du denkst sicher an diese Bibelstelle.
    1Ko.13.8-13.elb71 Die Liebe vergeht nimmer; seien es aber Prophezeiungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise, und wir prophezeien stückweise; wenn aber das Vollkommene gekommen sein wird, so wird das, was stückweise ist, weggetan werden. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

    Diese Stelle wurde uns immer und immer wieder vorgelesen um zu bezeugen das es keine Wunder gibt.
    Doch ich denke wenn man genau liest, stimmt dies nicht. Paulus sagt, das Wunder dann weg getan werden wenn das Vollkommene da ist, wenn die Volle Erkenntnis gekommen ist.
    Haben wir diese Erkenntnis schon? Ich denke nicht, es sei denn jemand weiss z.b wer die 7 Donner sind.
    Wir leben noch immer in der Zeit wo Glaube usw herrscht.
    Ich bin mir sicher, das es noch Wunder gibt. Leider wurde uns immer gesagt, dass Wunder von Dämonen kommen.
    Das ist und war ein taktischer Schachzug um uns von den großen Machttaten fernzuhalten!!

    LG
    Bird

  • Zadok/Achim@Jürgen
    Mai 12, 2015

    Lieber Jürgen,

    das wäre echt schade, wenn du eine Lesepause einlegen würdest. Besser wäre es, doch zu untersuchen, warum die Worte Gottes über Leiden in der Bibel stehen und was er damit erreichen will. Das würde uns weiterhelfen.

    Zuerst mal eine allgemeine Frage:
    Wer sind wir, dass wir unserem Gott auch nur in einer Sache eine Vorschrift machen wollen, wie er handeln soll? Aufgrund von was denn
    soll er auf uns hören?

    Nun etwas konkreter:
    „Meine Last ist sanft und meine Last ist leicht“ – Matth 11:30
    Das ist der letzte Vers eines Abschnittes der mit Vers 25 beginnt:
    Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast.
    26 Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig13 vor dir.
    27 Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will.
    28 Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
    29 Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und „ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen“
    30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    Ich will dir jetzt nicht den Text nach meinem Verständnis erklären. Mache dir doch die Mühe und finde es selbst heraus! Spannend ist der Vers 27.

    Noch etwas gründsätzliches:

    Ein Christ, ist jemand der sein Leben Jesus übergeben hat, der ihm die Führung in seinem Leben überlässt – e i n e Anwendung des Verses 27.
    Wenn ich also so lebe, dass Jesus in unserem Leben führt, dann tue ich nichts anderes als er selbst getan hat – er hat sich voll der Führung des Vaters überlassen.
    Wenn also jetzt in unserem Leben etwas passiert was uns nicht gefällt – Leiden – warum schieben wir Jesus dann weg und sagen wie du: Das ist nicht der Jesus den ich aus der Bibel kenne!
    Was sagst du denn, wenn dir Glück und Segen geschenkt wird?
    Sagst du: Jawohl, das ist der Jesus den ich leiden kann?
    Wir müssen alles annehmen, was er an uns herankommen lässt, weil wir davon überzeugt sind, dass er immer nur das Beste für uns bereithält. – Römer 8:28

    Lieber Gruß
    Achim

  • Bruder N.S.
    Mai 12, 2015

    Liebe Geschwister

    Die Brüder von Bi versuchen bei den teilweise leidenschaftlich geführten Diskussionen die eigene Ansicht zurückzuhalten. Wenn ein Bruder von Bi die eigene Ansicht mit in die Diskussion einbringen möchten, dann tun sie das möglichst unter ihrem normalen Pseudonym. Denn wir wollen keine LK-ähnliche Funktion einnehmen und darüber richten was richtig und falsch ist.

    Zu dem aktuellen Thema möchten wir aber die biblischen Zitate unseres lieben Bruder Achim benutzen um die frohe Botschaft Jesu in den Vordergrund zu stellen.

    Jesus sagte in Matth. 11:
    27 Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will.
    28 Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
    29 Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und “ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen”
    30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    1. Feststellung aus Vers 27: Jehova hat alles unserem Herrn Jesus übergeben. Somit mischt sich Jehova auch nicht in die Arbeit und das Wirken Jesu ein.
    2. Feststellung aus Vers 28 und 29: Alle die Jesu Joch aufnehmen werden Ruhe für ihre Seelen finden finden.
    3. Feststellung aus Vers 30: Jesu Last ist leicht.

    Frage: Welche Krankheit bewirkt dass unsere Seelen Ruhe finden?
    Wir meinen keine!

    Frage: Welche Krankheit empfinden wir als leichte Last?
    Wir meinen keine!

    Jesus wird allen Menschen die zu ihm gehören Trost spenden und ihnen die Hoffnung geben einmal in einer zukünftigen „Welt“ ohne Leid und Schmerz ewig leben zu dürfen. Es ist eines der Ziele Jesu, jegliches Leid abzuschaffen. Es ist unmöglich dass Jesus einerseits nur Liebe predigt und nur das Gute für die Menschen die zu ihm gehören verwirklichen möchte. Andererseits Jesus aber eine Zuchtrute auspackt und den Menschen die zu ihm gehören Krankheiten schickt um sie zu züchtigen. Das wird Jesus ganz sicher nicht tun.
    Uns ist bewusst dass es im AT viele Geschichten gibt die anders verlaufen sind, aber damals hat das Gesetz Mose gegolten und nicht das Gesetz der Liebe.

    Man kann auf dem Standpunkt stehen, dass eine Krankheit den Gläubigen zum Nachdenken bringen könnte. Jesus würde somit durch das schicken einer Krankheit dem Gläubigen einen Liebesdienst erweisen, damit er wieder auf den richtigen Weg kommt. Aber dann dürfte es niemals eine todbringende Krankheit sein, sondern nur Krankheiten die zwar äußerst lästig sein können aber die natürliche Lebenserwartung des Betroffenen nicht einschränken. Das ist beispielsweise bei Krebs sicher nicht der Fall und somit ist es völlig undenkbar dass so etwas von Jesus kommt.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo NS

  • Zadok/Achim@NS
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder NS,

    Fakt ist dass es unzählig viele Texte gibt zum Thema Leiden und Krankheit. Ich hab mal überschlagen und komme auf ca 200 Stichworte, die im Schnitt mit mehr als einem Text untermauert sind. Also 400 Texte mindestens.
    Und dass Gott Leiden schickt steht definitiv in der Bibel, wer das abstreitet, der hat eine Glaubensprüfung vor sich, weil er dabei ist, seine eigene Meinung über dass Wort Gottes zu stellen.

    Da ändern auch die vielen Kommentare nichts seit den letzten drei Tagen.
    Warum hat Jehova Ananias und Sapphira getötet wegen einer vermeintlichen Kleinigkeit? Wollten sich doch nur besser hinstellen als sie waren – ist doch menschlich oder ?
    Oder warum wird Gott Siegelgerichte, Posaunengerichte und Schalengerichte über die Menschheit bringen in der Drangsal, wenn
    die doch nur tun wollen was sie wollen und nur ihrem freien Willen folgen? Ist das nicht übertrieben, Millionen deshalb zu töten? Und das noch auf so schlimme Weise?

    Wenn es in der Bibel aber heisst, dass Gott Leiden und Krankheiten sendet, wenn er es für richtig hält, dann wird das rundweg abgestritten. Den Segen Gottes wird aber gerne angenommen.

    Jedenfalls ist das hochinteressant seit drei Tagen zu sehen, wer die Bibel ernstnimmt – wenn er etwas liest, was ihm nicht gefällt.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Lehabim@
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim!
    Seit Tagen verfolge ich Deine Kommentare und ich ich will Dir sagen, Du kannst glauben was du willst….
    ich finde diese Diskussion wenig erbaulich.
    LG Lehabim

  • Zadok/Achim@Lehabim
    Mai 12, 2015

    Lieber Lehabim,

    dann weisst du ja auch wie es ausging.
    Besser wir fangen nicht wieder mit diesem Thema an.

    Grüße

  • Nachdenker an Lehabim
    Mai 12, 2015

    Ich stimme deinem Kommentar zu. Warum nehmen wir an das alles, wirklich alles in unserem Leben incl. Krankheiten etc. von Jesus oder unserem Schöpfer verursacht wird. Damit machen wir es zu einfach und schieben alles in diese Richtung ohne wirklich mal über die eigentlichen Tatsachen nachzudenken. Es ist nicht alles vorherbestimmt, vieles ist auch selbst herbeigeführt, auch wenn es uns schwerfällt dies zu akzeptieren. Das Leben hinterlässt halt seine Spuren und vor allem psychische Belastungen hinterlassen bei uns mehr Schäden als wir vielleicht annehmen und irgendwann kommt dann die Quittung. Also sollten wir das sensible Thema Leiden auch sensibel behandeln. Jeder hat eine eigene Vorgeschichte, die Aussenstehende kaum erfassen können und so stehen uns auch Vermutungen usw. nicht zu.
    Dir Hubert alles erdenklich Gute und Grüsse an deine Frau und viel Kraft.
    Nachdenker

  • heibea an Achim
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim,
    möchte mich an dieser Stelle nochmal „einklinken“. Du führst den Matthäustext an, nur machst Du da meiner Ansicht nach einen Denkfehler: wir sind nicht Jesus; er war vollkommen! Bei uns spielen menschliche Gefühle eine große Rolle, selbst wenn wir uns auf Jesus verlassen. Und, wer von uns erlebt heute schon Glück und Segen z.B.in Form vom Fehlen jeglicher Krankheiten usw?!- Und, haben wir heute schon „Ruhe“ gefunden?-Wohl eher nicht!

    Siehe Deinen letzten Text Röm 8:28 würde ich persönlich auf Gottes „Heilige“ in der Zukunft beziehen… Aber so verschieden kann man die Bibel interpretieren und wie Du sie manchmal interpretierst, lieber Achim, wird Jesu „Joch“ schwer.

    Nun aber gute Nacht für heute
    hei-bea

  • Maria
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim und liebe Schwestern und Brüder,

    es ist für jedermann leicht nachprüfbar: Gottes Wort lehrt uns
    in der Bibel seine souveräne und exklusive Sprach- und Worthoheit
    in allen alten und neuen Dingen, sein eigenhändiges Schöpfertum, seine persönliche Vaterschaft in Verbindung mit einer Zeugung und Empfängnis seines vorgesehenen letzten Adams, also seines in Fleisch und Blut bevollmächtigten Repräsentanten, seines Menschensohnes namens Jeshua von Nazareth, sowie seine vorhergehende Bündnisse mit Noah, Abraham, Moses und dem Volk Israel, dann seine Lehre in der Lehre seines Sohnes,
    des Messias/Christus, verbunden mit dem Loskaufsopfer,
    den Neuen Bund, den Königreichsbund und der vollständigen Beauftragung seines allmächtigen Sohnes Jeshua unter anderem auch als Retter und Hohepriester und König und Richter und Gottes und Schöpfers zur Erfüllung der exklusiven göttlichen Verheißungen
    am alten Bundesvolk Israel, der Kirche Christi = das Neue Israel Gottes, der alten Welt Satans und der kommenden neuen Schöpfung seines Sohnes.

    Angesichts dieser Fakten ist große Vorsicht bei jedem Gottes- und Christusverständnis und jedem Glauben geboten, welcher die Sprach- und Wortsouveränität Gottes, sein eigenhändiges Schöpfertum und seine exklusive Vaterschaft und Zeugung
    sowie die Sohnschaft seines Sohnes durch eine Empfängnis und Geburt Marias NICHT betont oder abschafft!

    Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht, welche von Menschen erdachte Theologien und Christologien dem richtigen Gottes- und Christusverständnis gegenüberstehen, es seit Jahrhunderten bestreiten und bekämpfen?

    Wie sich leicht feststellen lässt, gehören heute alle theologischen und christologischen Lehren,

    die die Idee einer Transformation oder Inkarnation oder Trinität oder Verwandlung des Vaters in den Sohn beinhalten zu dem großen teuflischen „Shit- und Killerstorm“,

    der vor 325 u.Z. und von 325 bis 2015 den Glauben, die Hoffnung und die Liebe der Urchristenversammlung und dann der Christenheit und des weiten christlichen Missionswerkes verseucht und verblendet haben.

    Auch wir sind 2014 zu diesem Überprüfungsergebnis gekommen,
    was keineswegs leichtgewichtig ist, denn es wird u.a. durch
    das 258- seitige biblische wissenschaftliche Gutachten eines
    Engländers, von Prof. Buzzard Anthony, gestützt und belegt,
    das man seit 2007 weltweit und im Internet nachlesen kann.

    Auch ein Serbe und Schweizer, Vukasinovic Aleksandar und
    ein Deutscher, Gerber Stephan, bestätigen bereits seit
    ca. 2012 diese für die sich sammelnde Kirche Christi (Auserwählten/Berufenen) wichtigen Studienergebnisse.

    Jedoch wurde auf der Bruder-Info-Prophetieseite in 2014 trotz unserer wiederholten Hinweise diese wichtige Thematik und Problematik nicht wirklich aufgegriffen und biblisch fundiert behandelt.

    Nachdem hier also ein großer Überprüfungsrückstand herrscht,
    ist es uns seit 2014 nicht mehr möglich,

    gutgemeinte theologische und christologische Ratschläge von Mitschreiber und Mitschreiberinnen hier ohne weiteres zu akzeptieren, weil sie zumeist fehlerhaft sind und die wichtigen o.a. Studienergebnisse weder berücksichtigen,

    geschweige denn biblisch fundiert entkräftet haben,
    was z.B. sarai versucht hat, was ihr aber nicht gelang.

    Viele stehen daher in der Gefahr im Gottes- und Christusverständnis und in der Bruderliebe in Unwissenheit
    Fehl- und Schnellschüsse loszulassen,

    was weiterhin geschehen wird, wenn der christlichen Überprüfungsverplichtung gemäß 1.Joh.4:1-3 nicht
    richtig nachgekommen wird.

    Denn nur jedes Bekenntnis, das Jesus Christus als im Fleische gezeugt und gekommen und im Fleische wiederkommend bekennt, stammt von Gott.

    Auch aus diesem Grund haben wir uns am 15.03.2015 in diesem Bekenntnis und Christusverständnis auch noch einmal taufen lassen.

    Als wir dann am 23.05.2015 Achims Mailäußerungen sahen,
    war uns klar, dass wir vor und für Gott und seinen Sohn
    und für die Kirche Christi auch hier auf Bruder-Info
    zum Nutzen Achims und Aller reagieren mußten,

    vielleicht wird nun noch einiges für Alle klarer,

    mit lieben geschwisterlichen Grüßen
    und Allen Segenswünschen,
    besonders auch für Achim
    Hubert und Maria

  • pit an Maria
    Mai 12, 2015

    Liebe Schwester Maria,
    ein paar Gedanken von mir, die nicht richtig sein müssen.

    Die Hoheitliche Sprache Gottes ist Hebräisch.
    Wir haben im allgemeinen nur deutsche Übersetzungen, die es uns nicht ermöglichen, diese Sprache zu sprechen. Auch sind es keine 100%igen Übersetzungen, da die gar nicht darstellbar sind.

    Ich habe mir Seiten der Absolut-Monotheisten angeschaut und da traf ich auf eine Aussage zu Joh. 17,5:
    „Und nun verherrliche DU, VATER, mich bei DIR SELBST mit der Herrlichkeit, die ich bei DIR hatte, ehe die Welt war.“

    Er interpretiert die Herrlichkeit, als eine Herrlichkeit, die nur im Bewusstsein des Vaters bestanden hat. Damit hätte Jesus keine Präexistenz.
    Also: Ehe die Welt war, bestand nur der Gedanke Gottes auf das zukünftige Erscheinen der Realisierung dieses Gedankens in der Geburt des Sohnes durch Maria.

    Das heisst aber im Gegenzug:
    Jesus wünscht sich im Hoheitlichen Gebet, dass er wieder in diesen Gedanken des Vaters zurückkehrt.
    Wenn er aber nicht Präexistent war, wünscht er sich in genau diese Nicht-Präexistenz zurück.
    Damit wäre er nach der Auferstehung wieder nur ein Gedanke Gottes.
    Das will mir nicht recht einleuchten.
    Könntest du mir das erklären?
    Friede pit

  • Maria
    Mai 12, 2015

    Lieber pit, Deine Überlegungen sind wichtig,
    doch wir müssen dringend eine Pause einlegen,
    und wieder ins ruhige Atmen und wieder in einen
    geschwisterlichen Kontakt zu Achim kommen,
    damit wir uns Alle hier weiter in der Liebe
    und im Frieden und in der Schonung austauschen können,
    denn Bruder-Info hat recht, wenn es dies einmahnt
    und an die 1. Stelle setzt,was für beide Seiten
    in einer Sache gilt,
    LG und Allen Segen,
    Du bist ein wertvoller Mitdenker,
    und Hubert, auch heute liegt er
    überfordert und schwach im Bett,
    bittet Achim im gemeinsamen großen
    und allmächtigenum Bruder Jeshua
    um alle Verzeihung und Wiederbelebung
    der Liebe und brüderlichen Zuneigung,

    Maria und Hubert

  • pit an Maria
    Mai 12, 2015

    Liebe Maria,
    das Thema kommt doch immer wieder mal auf. Und, ich denke, es ist nicht heilswichtig. Belastet euch nicht noch zusätzlich damit.
    Schau erstmal, dass dein Mann wieder auf die Beine kommt.
    Ich bete für euch. Und ich wünsche euch den Segen des Herrn in dieser schweren Zeit.
    Liebe Grüße auch an deinen Mann.
    Friede pit

  • Zadok/Achim@Maria
    Mai 12, 2015

    Liebe Maria,

    vielen Dank für eure liebe Mail. Selbstverständlich verzeihe ich unseren Zwist, denn in Psalm 130,4 heisst es ja über unseren Vater:
    Doch bei dir ist Vergebung, damit du gefürchtet werdest.
    Und Psalm 103
    Er wird uns nicht für immer Vorwürfe machen und nicht ewig zornig sein.
    10 Er bestraft uns nicht für unsere Sünden und behandelt uns nicht, wie wir es verdienen.

    Wir können gerne in Mail-Kontakt bleiben um uns zu erbauen. Ich würde mich freuen.
    Ausserdem war es sehr lehrreich, meine Geschwister auf BI genauer kennen zu lernen.

    Liebe Grüße an Hubert und viel Kraft für euch beiden.
    Achim

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Guter Ansatz Pit, gar nicht schlecht,
    bitte auch um eine Erklaerung. Zudem wurde Paulus mal vorgefuehrt weil man von ihm behauptete, er behaupte Jesus wuerde leben. Zudem sagte Jesus selbst zu Paulus: „….ich bins, den Du verfolgst……“ nachdem er am Pfahl war.
    Haut rein.
    Uebrigens das Beste fuer Hubert, viel Kraft etc.
    Tommy

  • pit
    Mai 12, 2015

    Liebe Brüder und Schwestern,
    ich bin jetzt 4 Jahre weg vom Zeugen-Glauben.
    Das Anfangs-Chaos war gewaltig. Welten stürzten ein.
    So suchte ich mein Heil in anderen christlichen Gemeinden.
    Doch ich fand keine, die die absolute Wahrheit hatte.
    In allen fand ich Irrtümer, die es auch bei den Zeugen gibt.

    Da erkannte ich für mich, dass es keine Organisation Gottes auf Erden gibt. Oder ich sie nicht gefunden habe.

    Keine hält sich an die Bibel. Und die sich an die Bibel halten, haben kein Unterscheidungsvermögen und legen alles zu Ungunsten des Gläubigen aus. Nach dem Motto: Besser verbieten, als zulassen und es „KÖNNTE“ falsch sein. Viele berücksichtigen auch nicht die Umstände, unter denen Texte geschrieben wurden und wenden sie auf alles mögliche an.
    Auch im alten Israel haben sie ihre Kinder dem Feuer geopfert und JHWH sagte dazu: Das habe ich ihnen nicht geboten.
    An anderer Stelle, sinngemäss: Ich (JHWH) will eure Opfer nicht. Ich will eure Treue.

    Die Liebe zu Gott und zu seinem Sohn ist seither mein Gebot. Und das bis zu meinen Feinden hin.
    Und dazu brauche ich keine Org, die mir sagt, wie ich zu urteilen habe.
    Und Gott sagt: Urteile nicht!!!
    Jetzt geht mein Kampf nicht mehr gegen Glaubensgegner.
    Jetzt geht mein Kampf gegen meine Schwäche und mein Unvermögen, diesem Ideal gleich zu kommen.
    Und ich bin mir bewusst, das ich diesen Kampf immer wieder verlieren werde. Denn das Gute, das ich gerne tun möchte, das vermag ich nicht. Aber das Böse kommt mir leicht über die Lippen.
    Oh Herr, wer kann mich retten? Du, Herr. Du.

    friede pit

  • Anna
    Mai 12, 2015

    Lieber Pit, liebe Schwestern und Brüder,
    du hast sehr schön formuliert, dass unser Vater und sein Sohn keine Organisation benötigen.

    Du hast recht, unser Kampf sollte nicht gegen unsere Glaubensgegner gehen. Sondern wir wollen Jehova und Christus immer näher kommen.

    Es gibt auf der Seite BI-Aktuell einen sehr berührenden Artikel mit dem Thema „Erschütterung“. Diesen finde ich sehr nachdenkenswert.

    Herzliche Grüße Anna

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Ja Pit,
    das hast Du ganz gut zusammengefasst finde ich.
    Wuenschte dass sich so einige das nochmal genau durchlesen.
    Ich glaube wohl, dass Gott eine „Organisation“ hat, ich glaube aber, dass diese schon bestand lange bevor es Menschen gab. Man erkennt sie auf Erden an den Merkmalen, die sein Sohn beschrieb und auch Paulus.
    Tommy

  • pit an Achim NT-Texte
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder Achim,
    ich habe nicht genug Zeit für alle Texte, aber ich fange mit den NT-Texten an. Wenn du genug Geduld hast, komme ich auch noch auf die AT-Texte zu sprechen. Das erfordert aber eine vorherige Klarstellung.

    L. = Leiden K. = Kontext MM=Meine Meinung

    Die Gläubigen sind zum L. bestimmt. 1Th 3,3.
    K. 3,1-3.5: Paulus spricht von Bedrängnissen, die, wie er schon vorher gewarnt hatte, über euch (Brüder, Gläubige) kommen würden. Im Vers 5 führt er an, dass er sich sorgt, wie es um ihren Glauben steht und ob der Versucher sie schon verführt hätte und die Arbeit (von Paulus und Anderen) vergeblich gewesen wäre.
    M.M: Hier sehe ich eine Verführung durch Leute, die nicht das Evangelium gelehrt haben.
    Kein Wort von Gott geschickter Krankheit und Prüfung.

    Sünde wird mit L. heimgesucht. Apg 13,10.1
    K. 13,6-13,12 Es geht hier um einen Statthalter (Sergius), der das Wort Gottes hören wollte. Ein Zauberer (Elymas) versuchte das zu verhindern. Darauf bestrafte ihn der Herr mit Blindheit, auf den Fluch des Paulus hin.
    M.M: Ich denke nicht, dass man die Bestrafung eines Zauberers, der verhindern wollte, dass sich jemand für Gottes Wort interessiert, mit der Sendung von Leiden an einen Gläubigen durch Gott gleichsetzen kann. Das gibt der Text nicht her.

    L. ist oft schwer. Offb 7,14
    M.M: Ich glaube nicht, dass die große Drangsal (Die Verfolgung der Christen; das Töten der Christen) nicht durch Gott ausgeführt wird, sondern durch das letzte Aufbäumen des Bösen (Drache, Tier, falscher Prophet). Darüber müssten wir uns zusammensetzen und dieses schwierige Thema erörtern. Würde hier zu weit führen. Mit von Gott gesandter Krankheit hat es jedenfalls nichts zu tun.

    Gläubige müssen L. erwarten. Joh 16,33;
    Apg 14,22.
    K. Joh 16,33 ???
    Ist der Text richtig? Ich kann hier keinen Bezug auf L. erkennen.

    K. Apg 14,19-14,22
    Paulus schildert in 19 noch, dass sie ihn steinigen wollten. Er sagt an anderer Stelle auch, was er alles erlebt hatte (Schiffbruch, Verfolgung, etc.). Da wundert es mich nicht, dass er in 22 sagt, dass sie durch viele Bedrängnisse gehen mussten, um ins Reich Gottes zu gelangen. Auch Jesus hatte ja schon vorher vorausgesagt, dass sie verfolgt würden, so wie ER auch verfolgt wurde.
    M.M Kein Bezug zu von Gott geschicktem Leid zur Prüfung des Glaubens.

    Zeigen die Liebe und Treue Gottes. 1Kor 11,32
    K. Abendmahl.
    Essen und Trinken zum Gericht.
    M.M: Ja, stellt einen Bezug her, dass Gott Krankheit schickt. Wenn jemand das Abendmahl nicht ehrt. Aber nur für diesen Fall.

    Leiden können segensreich sein.
    Indem sie die Ehre Gottes fördern. Joh
    9,1-3; 11,3.4; 21,18.19.
    M.M. joh 9,1-3; 11,3.4 Präkante Texte. Ich weiß nicht, wie es damals war. Aber heute zu sagen, alle Krankheiten wären von Gott bewirkt, um damit seine Ehre zu fördern, finde ich zweifelhaft. (z.B: Contergan). Hmmmm.
    Und wenn nicht für Alle. Wäre es nicht zweierlei Maß? Widerspräche es nicht dem Grundsatz: ER lässt regnen über die Guten und die Bösen?

    Lieber Bruder Achim, ich beende hier erst mal.
    Ich sehe bisher keinen Bezug von durch Gott verursachte Krankheit und dem Wissensstand eines Gläubigen, der Gott sucht. Auch erkenne ich keine Leiden, die von Gott geschickt sind, für die Glaubenden, zur Prüfung. Ich sehe, das Böse hat genug Möglichkeiten uns anzufeinden und denke nicht, dass es nötig ist, dass da Gott noch eins draufsetzt. Es zulässt, ja.
    Und Glaubende sind wir alle. Einer ist weiter als der Andere, aber alle glauben an das Evangelium.
    Und somit sind Alle meine Brüder, nach Joh. 1,12.
    Aber ich kann auch falsch liegen. Hab ja schliesslich auch nicht, der Weisheit letzten Schluss.

    Der Friede unseres Herrn sei mit dir, lieber Bruder.
    pit

  • Zadok/Achim@ Pit
    Mai 12, 2015

    Lieber Pit,

    vielen Dank dafür, dass du die Bibeltexte ernstnimmst und dich mit ihnen auseinandersetzt.
    Das ganze Thema ist sehr komplex und es laüft unseren angelernten Überzeugungen total konträr.
    Beispiel Apg. 9:16
    „Denn ich werde ihm zeigen, wie vieles er für meinen Namen leiden muß.“
    Es ist egal ob Jesus jetzt die Leiden schickt oder sie zulässt.
    Sie sind da und Paulus muss sie ertragen.
    1. Petrus 4:19
    „Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, einem treuen Schöpfer ihre Seelen befehlen im Gutestun.“
    Hat er die Leiden jetzt geschickt oder nur zugelassen?
    Manchmal ist die Unterscheidung nicht so wichtig.
    Entscheidend ist, dass Gott Leiden in unser Leben kommen lässt. Und wie wir damit umgehen.
    Der Kommentar von Gerd heute zu diesem Thema ist auch sehr hilfreich.

    Lieber Gruß und Friede!
    Achim

  • Boas an Pit
    Mai 12, 2015

    Lieber Pit,

    vielen Dank, dass Du mit der Überprüfung der Schriftstellen begonnen hast. Da gibt es aber noch zwei biblische Begebenheiten im NT, die oberflächlich betrachtet, den Gedanken zulassen, dass Gott Leiden und Tod seiner christlichen Kinder nicht nur zulässt sondern auch unter gewissen Umständen bewusst herbeiführt. Diese Schrifttexte wurden meines Wissens nicht im Text von Achim angegeben.

    1. Das Extrembeispiel zu erst. Die erste Begebenheit steht in Apo. 5:1-10. Dort wird von der Tötung durch Gottes Hand von zwei Christen gesprochen, von Ananias und dessen Frau Saphira. Hier geht es um keine erzieherische Maßnahme sondern um eine göttliche Hinrichtung von den beiden Christen, wie ich das sehe.

    Interessant ist der Todesgrund im Vers 3: Petrus aber sprach: „Ananias, warum hast du dich vom Satan so dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegenüber ein falsches Spiel zu treiben… Warum beschlossest du eine solche Tat in deinem Herzen? Du hast ein falsches Spiel getrieben, [und dies] nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.“

    Hier würde ich eine der wenigen Stellen in der Bibel sehen, wo es sich um eine echte Sünde gegen den heiligen Geist gehandelt hat.

    2. Die zweite Schriftstelle aus dem NT zeigt, dass JHWH auch Krankheit und ein Leiden gewollt herbeiführt. Auch diese Begebenheit finden wir in Apostelgeschichte im Kapitel 9. Dabei handelt es sich um keinen geringeren als um Paulus. Er wurde ganz bewusst von Jesus erblindet. Und nach 3 Tagen wurden ihm die Hände auferlegt und wurde so von seiner Blindheit geheilt.

    Beachtenswert ist die Tatsache, dass Saulus erst nach seiner Wunderheilung unterwiesen und getauft wurde. Und erst danach den Weg eines Christen eingeschlagen hat. Wie Jesus in Vers 15 verdeutlicht, war Paulus etwas ganz besonderes, ein auserwähltes Gefäß. Wenn man den Vers 1 liest, wird einem Klar welch großer Sünder Paulus war. Dort heist es: 1 Saulus aber, der immer noch Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn schnaubte, ging zum Hohenpriester 2 und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um alle, die er finden würde, sowohl Männer wie Frauen, die zum WEG gehörten, gebunden nach Jerusalem zu bringen.

    Somit war die kurzzeitliche Erblindung von Paulus sehr wohl von Seitens Jesu berechtigt und auch besonders effektiv, um diesen Mann zur Abkehr von seinen Mordtaten/Mordplänen zu veranlassen und ihn für eine spezielle Aufgabe vorzubereiten. Paulus sollte der Apostel für die Nationen werden. Doch die bewusste Herbeiführung einer Erkrankung, wie des Paulus, bleibt im NT eine seltene Ausnahme!

    3. Auch Paulus haben wir die Erkenntnis zu verdanken, dass Jesus nicht unbedingt helfend eingreifen muss und wird. Er bat den Herrn nämlich auch drei Mal inständig ihm von seinem Dorn im Fleische zu befreien. Doch Jesus lehnte dieses ab mit den Worten aus 2. Kor. 12:7-9 7 Damit ich mich daher nicht überhebe, wurde mir ein Dorn ins Fleisch gegeben, ein Satansengel, daß er mich immer wieder schlage, damit ich mich nicht überhebe. 8 Dieserhalb bat ich den Herrn dreimal inständig, daß er von mir weiche; 9 und doch hat er tatsächlich zu mir gesagt: „Meine unverdiente Güte genügt dir; denn [meine] Kraft wird in Schwachheit vollkommen gemacht.“ (Nach meinem Wissensstand war es wohl ein Augenleiden, daher auch die großen Buchstaben, wenn er persönlich Briefe schrieb.)

    Wenn man die wenigen Stellen im NT zusammen zählt, wo Gott Krankheit, Leid und Tod verursacht hat und diese dann dem direkten Gegenteil gegenüber stellt, den Heilungen durch Jesus, seinen Aposteln und Jünger, ergibt sich ein sehr großes Ungleichgewicht zu Gunsten von Helfen statt Züchtigen. Bestrafungen, Leid, Krankheit und Tötungen waren seid Jesu immer nur die Ausnahmen in ganz besonderen Fällen.

    Zusammenfassend komme ich zu folgender Feststellung:

    A: JHWH und Jesus haben sehr wohl das Recht über Menschen Not, Krankheit, Leid und sogar den Tod zu bringen. Von dieser Möglichkeit haben sie im AT selten genug und im NT noch seltener gebrauch gemacht. Der Wunsch zu Helfen und zu Belohnen, stand immer an erster Stelle. Bei allen Bibelstellen im AT und NT die hierzu angeführt wurden, steht die Härte der Bestrafung immer in einem gerechten Verhältnis zu den Gründen. So sehe ich das.

    B: Ich kann keine biblische Stütze für mich dafür finden, dass Krankheit, Leid und Tod in der Mehrzahl durch Gott verursacht wird. Weder als Bestrafung noch als Zuchtmittel. Diese Handlungsweise Gottes ist die Ausnahme. (Bezüglich des Todes möchte ich den Gerichtstag Gottes als Ausnahme ausklammern.) Dazu gibt es noch eine schöne inspirierte Aussage der Heiligen Schrift in Prediger 9:2,11,12

    2. Alles ist gleicherweise für alle: einerlei Geschick für den Gerechten und den Gesetzlosen, für den Guten und den Reinen und den Unreinen, und für den, der opfert, und den, der nicht opfert: wie der Gute, so der Sünder, der, welcher schwört, wie der, welcher den Eid fürchtet.
    11. Ich wandte mich und sah unter der Sonne, daß nicht den Schnellen der Lauf gehört, und nicht den Helden der Krieg, und auch nicht den Weisen das Brot, und auch nicht den Verständigen der Reichtum, und auch nicht den Kenntnisreichen die Gunst; denn Zeit und Schicksal trifft sie alle.
    12. Denn der Mensch weiß auch seine Zeit nicht; gleich den Fischen, welche gefangen werden im verderblichen Netze, und gleich den Vögeln, welche in der Schlinge gefangen werden: gleich diesen werden die Menschenkinder verstrickt zur Zeit des Unglücks, wenn dieses sie plötzlich überfällt.

    C: Das Zulassen von Leid, Krankheit Kummer und Tod steht auf einem ganz anderen Platz. In diesem Zusammenhang sehe ich JHWH und Jesus nicht als Verursacher sondern als stiller Zuschauer. Dazu zählen auch die vielen Schrifttexte aus dem NT über Verfolgung, Ausharren oder Treue bis in den Tod. Aber auch hier kann er helfend eingreifen, wenn er es für Richtig erachtet. (Siehe Off. 3:10 Die Gemeinde in Philadelphia wird bewahrt vor der Stunde der Erprobung.) Warum letztendlich Gott das Böse zulässt hat Gerd ja einiges Gutes geschrieben und Hiob als Schlüsselfigur dieser Frage mit ins Spiel gebracht. Ich bin zu winzig, um das Handeln Gottes und Jesu zu verstehen.

    Und wer von uns möchte Behaupten, zu wissen oder auch nur zu erahnen, ob dieses oder jenes Leiden, das jemanden trifft speziell von JHWH geschickt wurde oder ihn nur Unvorhergesehnes trifft? Wer von uns Menschen hat die Weisheit, den Ratschlag Jehovas zu kennen, warum was geschieht? Oder warum er etwas zulässt? Ich auf jeden Fall habe keine solche Gabe.

    Das ist mein persönliches Resümee zu den Texten.

    Seid alle herzlich gegrüßt
    Boas

  • Zadok/Achim@Boas
    Mai 12, 2015

    Lieber Boas,

    danke für deine Auslegung zu den angeführten Schriftstellen.
    Du schreibst:
    Und wer von uns möchte Behaupten, zu wissen oder auch nur zu erahnen, ob dieses oder jenes Leiden, das jemanden trifft speziell von JHWH geschickt wurde oder ihn nur Unvorhergesehnes trifft? Wer von uns Menschen hat die Weisheit, den Ratschlag Jehovas zu kennen, warum was geschieht? Oder warum er etwas zulässt?

    In Römer 8:28,29 heisst es:
    „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.
    29 Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“

    Wenn wir unser Leben im Zuge unserer Bekehrung völlig in die Hand Jesus Christi ausliefern, dann werden wir alles was in unserem Leben geschieht, als von ihm kommend oder von ihm zugelassen akzeptieren. Denn ist es andersherum nicht genauso? Nehmen wir nicht all das Gute und Segen von ihm gerne an? ( Beispiel Hiob)
    Wenn mich jetzt also etwas Schlechtes ereilt, dann hat es unser Herr zugelassen, vielleicht geschickt. Aber über allem steht, dass
    was es auch immer sei, die Sache gut ausgehen wird. Vielleicht nicht so wie wir es uns wünschen, aber wer kennt schon den Plan Gottes mit uns? Wie sollen wir dem Bild des Sohnes Gottes immer ähnlicher werden, wenn wir nicht auch Leiden akzeptieren und aushalten? Wir können Gott jederzeit fragen warum er das Leiden über uns gebracht hat, und wir werden zu seiner Zeit auch die Antwort bekommen!
    Epheser 3:20 sagt:
    „Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt“
    Ein schöner Grund, alles dem Herrn zu überlassen in unserem Leben. Denn er wird uns segnen, mehr als wir je zu erbitten gewagt haben.
    Glaubst du das? Glauben wir das?
    Lieber Gruß
    Achim

  • Boas an Achim
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim,

    wie ich eben lese, bedeuten für einen der Leser von Bi Deine Gedankengänge, einen Zustand ähnlich „Harmagedon-Holocaust“

    Und nun bitte ich Dich, Achim, HELFE DEINEM BRUDER!

    LG
    Boas

  • Zadok/Achim@ alle
    Mai 12, 2015

    Liebe Geschwister,

    Der Inhalt dieses Kommentares wurde gelöscht, da auch ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi und auf Wunsch des Autors gelöscht wurde.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim,

    ich stimme gern der Ersichtlichmachung Deiner ersten Mail vom 23.05.2015 und Deiner Antwort-Mail vom 25.05.2015 auf meine Mail vom 25.05.2015, die ja gestern oder heute von Bruder-Info ohne Rücksprache mit mir von hier wieder gelöscht wurde, zu,

    und bitte Dich gleichzeitig um Zustimmung, dass Bruder-Info meine zensierte Mail vom 25.05.2015 wieder ersichtlich macht,

    Lieber Bruder Hubert, uns liegt ein E-Mail von Achim vor, dass er die Veröffentlichung des privaten Mails an Dich nicht wünscht. In der Folge dieser unseres Erachtens richtigen Entscheidung wurden von Bi alle darauf bezogenen Kommentare überarbeitet. Trotz Deiner folgenden Gedanken, dass treue Christen das Licht nicht scheuen sollen wollen wir als Bi Verantwortliche das Mail nicht mehr öffentlich haben. Die Liebe unter den Geschwistern hat einen höheren Stellenwert als jede Einzelheit die Licht in das Dunkel bringen würde. Was nützt es Recht zu haben, wenn die Liebe untereinander auf der Strecke bleibt? Das Recht wäre wertlos!
    Wir bitten um Verständnis. Bruderinfo NS

    DENN WAHRE UND TREUE CHRISTEN, ALSO WIRKLICHE BRÜDER CHRISTI, SCHEUEN DAS LICHT NICHT,

    oder wollen selber über das bestimmen, was sie selber verdienen,
    was u.a. bisher auch Bruder Boas und Schwester heibea zu Recht aufgezeigt haben,

    denn unser Bruder, der Apostel Johannes, betonte
    lt. Joh. 3:21/NWÜ:
    ——————————————————————

    Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, DAMIT SEINE WERKE NICHT GERÜGT WERDEN. Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.
    —————————————————————–

    So weit zu diesen Punkten, die bewirken werden, dass es in einem
    christlichen Kommunikations- und Informations- und Diskussionsforum WIRKLICHE FORTSCHRITTE geben kann,

    was sich ja unser geliebter großer und älterer Bruder Jeshua
    so sehr von uns als einzelnen und auch unserer BI-Gruppe wünscht,

    mit lieben Grüßen
    und Shalom und sei inkl. Familie gesegnet,
    Hubert
    am 27.05.2015

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Liebe Schwestern und Brueder,
    vielleicht vergesst Ihr nicht, dass wir alle sterben muessen, krank werden etc. Der Einzige der da Abhilfe schaffen kann…….kennt Ihr.
    Am Schluss werden wir womoeglich danach beurteilt, wie wir uns hier verhalten haben in unserer Zeit auf der Erde.
    Wuenschen wir Hubert und Maria alles Gute und beten fuer sie.
    Lest Euch Achims Bibelverse nochmal durch.
    Tommy

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Zugesandt

    Vielleicht passt der nachfolgende Auszug hierher, stammt von einem ehemaligen VA und Ältesten bei ZJ:

    …Der Bericht von Hiob zeigt, dass jedes Leiden ‘einmalig’ ist in dem Sinne, dass es individuell erlebt wird. Doch auch bei Hiob ist die Frage eigentlich nicht die nach dem Leiden, sondern nach der Gerechtigkeit des Leidens, worauf seine Freunde meinen eine Antwort gefunden zu haben. Es ist eine Antwort, die dem heutigen Menschen einleuchten würde: die Lehre vom Tun-Ergehen-Zusammenhang. Der Gerechte wird belohnt, der Sünder bestraft. Es ist die Theologie des ‘natürlichen’ Menschen, der egozentrisch, zumindest anthropozentrisch denkt. Hiob fragt dann nach dem Sinn der Frömmigkeit, stellt seine eigene Rechtfertigung in den Mittelpunkt, bekundet seine ‘Not an Gott’. Er hat noch nicht gelernt, dass Gottes ‘Stillhalten’ nicht zu kritisieren ist, weil es gilt, zu warten, bis Gottes Gerichte reif sind. Gott läßt sich in seinem Richten nicht in menschliche Maßstäbe pressen; dennoch sieht er, was geschieht. Elihu führt diese Gedanken in Kapitel 35:9-10,12-15 aus. Der Mensch kann in seiner Endlichkeit das unendliche Schaffen und Wirken Gottes nur erahnen, seine höheren Wege und Gedanken nur anerkennen; das ist dann möglich, wenn wir ihn ‘erkennen’ (Joh. 17:3). Hiob stellte in seinem Leid den Sinn der Weltführung Gottes in Frage; es fehlte ihm an Einsicht; ihm schien die Erde Gottes ein Chaos zu sein; die Antwort Gottes an Hiob macht aus der anthropozentrischen Sicht Hiobs wieder eine theozentrische; Hiob anerkennt dies auch (Hiob 42:3); er erhält also auf seine Frage nach dem Leiden keine direkte Antwort; aber sein Vertrauen wird wieder aufgebaut; wenn er auch nicht alles versteht, aber er weiß, die Welt ist nicht der Hand des Schöpfers entglitten. Hiobs Versuch, Gott bis ins Letzte verstehen zu wollen, mußte fehlschlagen; wir haben inzwischen die Schriften des Alten und Neuen Testaments und wissen dies daraus ebenfalls.

    Was aber sagt uns z.B. das Neue Testament über die Ursachen des von Menschen bewirkten Leidens? Mit freiem Willen haben die Menschen den Gott der Bibel oder der Schöpfung (Römer 1:20-21) verlassen, ja manchmal direkt ‘abgeschafft’, wie in der Französischen Revolution, der russischen Oktoberrevolution oder in der theologischen Gott-ist-tot-Bewegung. Gott reagierte darauf: Er ‘hat sie dahingegeben….’ (Römer 1: 24,26,28). Das führte zu einer schweren Gesamterkrankung der ganzen Menschheit; es sind die Folgen des Gebrauchs ihres eigenen Willens; nicht alle tun dabei das Gleiche, die einen tun dies, die anderen das; aber sozusagen alle suchen sich selbst zu verwirklichen, jedenfalls ohne nach Gott zu fragen. William Barclay schreibt dazu: ‘Gott hat dem Menschen Willensfreiheit geschenkt, und er respektiert sie auch… doch steckt hinter dem Wort ‘dahingegeben’ noch mehr;… Willensfreiheit hat aber immer auch Verantwortung zur Folge. Nicht Gott straft die Menschen, sondern sie selbst ziehen Strafe auf sich, indem sie sich zum Sklaven der Sünde machen’ Aus den Worten des Paulus geht klar hervor, was aus Menschen wird, die Gott außer Betracht lassen. Sie selbst beschwören das Gericht über sich herauf; das bleibt nicht ohne Folgen (Römer 1:28-32). Die moderne Welt ist eine schauerliche Bestätigung der paulinischen Aussagen! Und auch der Beifall, den viele Nichtbetroffene spenden (Römer 1:32), wurde von Paulus angekündigt. Ja, Gott hat sie dahingegeben…!

    Dieses ‘Dahingegeben’ ist also mehr als erlauben, aber weniger als veranlassen; es ist richterliches Handeln. Gott versucht zuerst immer, die Menschen vom Bösen zurückzuhalten durch seine Weisungen, durch Gebote usw. Doch wenn sie ihn in ihrer Lebenspraxis völlig verwerfen, dann gibt er sie ihren Sünden und Begierden dahin! Sie werden sich dann in gewisser Weise selbst zerstören. Gott mußte sie dahingeben, weil er mit ihnen keine Gemeinschaft haben konnte; sie handeln nun in einer Weise, dass selbst ein ungeschultes Gewissen sie verurteilt. Was soll man von solchen Menschen denken? Und sie können sich nicht mit Unwissenheit entschuldigen, wie Paulus deutlich ausführt, wenn sie die Rechtsordnung Gottes mißachten. Sie wollen Gott nicht erkennen, so, wie Johannes ‘Erkennen’ versteht, nämlich nicht ein Kopfwissen über jemand, sondern ein ‘Sein’ mit und in jemandem (1.Joh. 2:3-5). Dieses ‘Sein’ in Ihm (in Jesus) bestimmt das praktische, tägliche Leben als Christ. Diese Art von ‘erkennen’ bedeutet Gemeinschaft.

    Wenn Gott so die Menschen dahingegeben hat, ihrer ‘Willensfreiheit zur Sünde’, ihrer Selbstverwirklichung und Selbstentfaltung, dann gibt es in einer Welt ohne Jesu goldene Regel natürlich immer Täter und Opfer; die Opfer schreien auch, nicht, weil sie Gott lieben, sondern weil sie Opfer sind und leiden. Sofern sie noch an Gott glauben, machen sie ihm Vorwürfe wegen Ungerechtigkeit, Grausamkeit, Gleichgültigkeit, Lieblosigkeit usw. Sie interessieren sich nicht dafür, dass Gott ein Opfer gebracht hat, um ihnen Rettung und Leben anzubieten; nein, er soll sie aus den – manchmal selbstgemachten – Schwierigkeiten und Leiden herausholen; sie stellen sich Gott vor oder wünschen ihn sich als eine Art ‘deus ex machina’, als eine Art höherer Butler, der ihre Fehler ausbügelt und die anderen Übeltäter bestraft. Doch einen solchen dienstbaren Gott, den gibt es nicht; einen Gott, der nach meinem Gutdünken für mich und andere da zu sein hat, den gibt es wirklich nicht (Auch keinen Gott, der sich von irgend welchen religiösen Gruppen vorschreiben läßt, wen er erretten darf und wen er zu ‘vernichten’ hat). Dies ist eine völlige Verkennung der Stellung Gottes und des Menschen; dies ist Egozentrik und Anthropozentrik in Reinkultur. Dies ist ein selbstgemachter, ein menschlicher Gott; kein Wunder, dass er nicht hilft und man von ihm enttäuscht ist.

    Dass Gott hört, darüber lasst die Bibel keinen Zweifel aufkommen (Jakobus 5:4; Psalm 34:16; Jesaja 58:6-9); aber er ist nicht der ‘Handlanger von Menschen’; denn es ist seine freie Entscheidung, gebunden nur durch sein Wesen und Wort, dass er – aus Gnade – hört und erhört; wer aber meint, ihn benutzen zu können, der darf auch Jesaja 57:11-13 nicht vergessen:… Doch mich fürchtest du nicht. Ich, ich werde deine Gerechtigkeit verkünden, und deine Machwerke, sie werden dir nichts nützen. …Gott läßt sich weder ge- noch mißbrauchen!

    Eine ganz andere Sache ist Leiden um Christi willen; Gott verursacht solche Leiden nicht; sie ergeben sich daraus, dass die Welt ‘euch hasst’; aber er nutzt sie, um die Gläubigen zuzubereiten für die ihnen verheißene Herrlichkeit; dabei gewährt er ihnen auch die Kraft des Ausharrens und der Zuversicht in Hoffnung. So lange diese Welt besteht mit ihrem Gegensatz von Fleisch und Geist, von Welt und Gott, wird es Leiden der Nachfolger Jesu geben; das hat Gottes Sohn selbst angekündigt. Auch die Apostel bestätigten dies (1.Petrus 4:19; 5:10: Jakobus 1:3). Die Leiden dienen nicht nur der inneren und äußeren Bewährung der Christen, sie fördern auch die Bindung der Nachfolger Jesu untereinander und machen würdig der Berufung für Gottes Reich (2.Thess. 1:5). Darum ertrugen die Apostel die Schmach Christi sogar fröhlich. Das christliche Leiden wird überwunden auch durch das Wissen um sein Ende im Reich Gottes. Deshalb kam hier die Frage nach der Gerechtigkeit und Güte Gottes nie auf.

    Dies sollten nur einige Denkanstöße sein zum Lesen in Gottes Wort und zum Nachsinnen über das, was wir darin an Kostbarkeiten finden können, wenn wir uns die Zeit nehmen, Gott in seinem Wort zu befragen.

  • Zadok/Achim@Gerd u. Tommy
    Mai 12, 2015

    Lieber Gerd,

    das ist eine sehr differenzierte Abhandlung über Leiden und wo sie herkommen, gefällt mir sehr gut. Der 4.Absatz und der zweitletzte bringt es m.E. nach sehr gut auf den Punkt.

    @Tommy
    danke, mein Bruder, denn nur darum geht es mir: Biblische Argumente. Und Bibeltexte sind definitiv die allerbesten.

    Ich habe zur Abgrenzung von Leiden zu Krankheiten hier folgenden Link:
    file:///C:/Users/Seeber/Downloads/John_MacArthur_Studienbibel_Schlachter_2000.pdf
    im Suchfeld Seite bitte die Seite 2047 eingeben, da kommen dann alle Stichworte mit Texten.
    Ist zu umfangreich um es hier reinzukopieren.

    Lieber Gruß
    Achim

  • pit an Achim
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim,
    wie setzt man den Link an? Will nicht bei mir.

  • Zadok/Achim@ alle
    Mai 12, 2015

    Lieber Pit,

    einfach ab: „file“ kopieren und in die Zeile oben einfügen.

    Wenn das nicht geht, dannn kannst du dir ja die Studienbibel auch online runterladen unter:
    (www).sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=9146
    Ist vielleicht sogar besser, dann hast du die komplette Studienbibel
    zur Verfügung.
    Der Segen des Herrn für dich, Lieber Bruder
    Achim

  • waytodawn an pit und Achim
    Mai 12, 2015

    Die Datei liegt ja auch nur lokal auf dem Rechner und nicht im Netz!

    @Achim wenn du Dateien im Netz zur Verfügung stellen willst, solltest du dich vielleicht mit Diensten wie zB Dropbox auseinandersetzen – Stichwort: Clouddienste.

    Liebe Grüße

    Uwe

  • Bruderinfo NS
    Mai 12, 2015

    Liebe Geschwister

    In einem Kommentar wurde kommentiert: „ich finde es bedenklich, daß BI private Mails hier veröffentlicht,“

    Nun es gibt aktuell drei Brüder die Kommentare freischalten. Wenn ein Bruder einen Kommentar freischaltet und nicht alle anderen Kommentare gelesen hat, dann kann es leicht passieren dass er nicht erkennt dass ein in einem Kommentar vorhandenes Zitat gar nicht aus einem anderen Kommentar stammt. Erst nachdem Achim geschrieben hatte dass das Zitat privaten Ursprungs ist, war die Sache klargestellt. Aber was soll Bi dann tun? Einfach alles löschen, zensieren? Wo ist die Grenze der freien Meinungsäußerung überschritten? Wo werden elementare Grundrechte anderer Geschwister verletzt?

    Gerne löschen wir Passagen oder ganze Kommentare wenn es der Wunsch des jeweiligen Autors ist. Auch löschen wir gerne Beleidigungen, Kränkungen usw. Aber jeder sieht einen Text anders, was für den Einen eine Beleidigung ist, ist für einen Anderen noch akzeptabel. Man muss nur mit einer bayrischen Umgangssprache auf einen Norddeutschen treffen und schon knallt es.

    Sollte ein Autor eine Löschung seines Kommentars, oder Teile davon wünschen, so bitte den Wunsch per Mail an norbert@bruderinfo-prophetie.de senden. Zur Identifikation ist es erforderlich dass die E-Mail Adresse mit der des Kommentares übereinstimmt.

    Damit das Kommentargerüst nicht zusammenbricht würde ich dann den Inhalt des Kommentares löschen und mit der Notiz versehen dass der Inhalt auf Wunsch des Autors gelöscht wurde.

    Sollte ein Bruder (oder Schwester) an einem Kommentar eines anderen Bruders seine persönlichen Rechte verletzt sehen, so können wir nach Mitteilung an oben genannte E-Mail Adresse den Kommentar erst einmal offline stellen und mit dem Autor Kontakt aufnehmen.
    Oder notfalls selbst entscheiden was zu tun ist.

    Gerade zu diesem Thema wurde schon von Seiten Bi nicht alle Kommentare freigeschaltet, weil wir dies nicht mehr verantworten konnten. Wir bitten die betreffenden Autoren um Verständnis.

    Zum Schluss einen Rat aus Galater 6:

    10. Also nun, wie wir Gelegenheit haben, laßt uns das Gute wirken gegen alle, am meisten aber gegen die Hausgenossen des Glaubens.

    Liebe Grüße
    Bruder NS

  • Maria
    Mai 12, 2015

    Liebe Schwestern und liebe Brüder, liebes Bruder-Info-Team.

    Ich danke Euch Allen aus ganzem Herzen für die vielen wunderbaren Mails und Antworten zum Befinden meines Hubert. Mich hat die große
    Anteilnahme sehr berührt und mir neuen Mut und Kraft eingeflößt.

    Sich angenommen und geliebt zu fühlen macht besonders auch in schwierigen Zeiten Mut mit der starken Hilfe unseres himmlischen Vaters und der großen Liebe unseres großen Herrn und Erlösers Jeshua den Prüfungen und Herausforderungen und Schwierigkeiten zu begegnen.
    Ich wünsche uns allen hier in der Liebe von 1. Kor. 13 weiterhin wachsen zu dürfen.

    Herzlichst Maria

  • Zadok/Achim@Maria
    Mai 12, 2015

    Liebe Maria,

    leider ist mir erst heute abend aufgefallen, dass ihr meine Mail an Euch nicht komplett wiedergegeben habt. Schade eigentlich, denn das hätte manch böses Wort verhindert.

    Aber da die Liebe alles erträgt und nie versagt, will ich euch keine Absicht unterstellen.

    Alles Gute und viel Kraft auch für deinen Mann.

    Lieber Gruß
    Achiim

  • Noemi
    Mai 12, 2015

    Ich habe den Verdacht, dass hier die meisten von euch Achim einfach missverstehen, dass ihr glaubt, er würde Hubert verurteilen.

    Was Achim geschrieben hat war ein gut gemeinter Hinweis und dies auf privater Ebene, wo es normal ist, wenn man sich gegenseitig auf etwas aufmerksam macht.

    Gott ist Liebe, ja, aber Liebe bedeutet auch auf etwas aufmerksam machen. Eltern lieben ihre Kinder und da ist auch nicht immer Heititeiti und Sonnenschein, auch sie erziehen ihre Kinder und machen sie auf verschiedene Dinge aufmerksam. Gestehen wir Gott doch das gleiche zu, das ist Liebe.

    Die Bibel ist voll von solchen Hinweisen von Gott an uns. Außerdem kommen wir alle später vors Gericht. Wozu wäre das gut, wenn eh alles Liebe und Grießschmarrn ist…

    Liebe Grüße
    Noemi

  • sarai
    Mai 12, 2015


    Mehrere Passage wurden gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Ich persönlich denke übrigens auch: es gibt kein „WOHLFÜHLEVANGELIUM“, sondern wir haben als Richtschnur die Bibel. Achim hat da wohl genügend Bibelstellen dazu angeführt.

    Wenn MIR dasselbe wie Hubert geraten worden wäre, dann hätte ich die Liebe, die hinter diesem ernsten Ratschlag steckt, verstanden: Denn was ist denn wohl gerade dann, wenn man ernstlich erkrankt ist, das Wichtigste? Doch wohl, in sich zu gehen, zu bereuen, was es noch zu bereuen gibt und um Vergebung und Gnade zu bitten!

    Wenn ich Christi nicht so annehme, wie er wirklich ist, mit all seinen Machtbefugnissen, die er doch auch schon vor unserer Erschaffung im Himmel hatte, wie kann ich dann erwarten, daß er mir hilft und habe ich ihn dann überhaupt richtig angenommen?

    Wir wissen ALLE nicht, WANN wir sterben werden, aber das WICHTIGSTE wird sein, den Frieden zu machen mit allem und jedem, um dann später für das Schlußgericht bereit zu sein und um dann nicht SO dazustehen, wie es in dem folgenden Bibelvers gesagt wird:

    Mt 7,21-27 Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter! Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet. Und ein jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Manne gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, da fiel es, und sein Fall war groß.

    Deshalb sollten wir auch alles miteinander bedenken, was in der Bibel steht und uns nicht nur die angenehmen Verse herauspicken:

    1Kor 3,10-15 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Ein jeglicher sehe zu, wie er darauf baue. Denn einen andern Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird eines jeden Werk offenbar werden; der Tag wird es klar machen, weil es durchs Feuer offenbar wird. Und welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erproben. Wird jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleiben, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch.

    Darum ist es doch gut, wenn man betend zu seinem Herrn läuft und ALLES mit ihm bespricht und in Ordnung bringt:

    Ps 25,4 -6 HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade; leite mich durch deine Wahrheit und lehre mich; denn du bist der Gott meines Heils; auf dich harre ich allezeit. Gedenke, o HERR, deiner Barmherzigkeit und deiner Gnade, die von Ewigkeit her sind!
    Es ist auch schon ganz untergegangen, daß Achim sehr wohl mitfühlende Worte für Hubert gefunden hat und auch daß er für ihn betet!

    Das mit der Bruderliebe müssen wir wohl noch üben, denn diese schließt JEDEN Bruder mit ein. Schließlich ist dies eines der beiden wichtigsten GEBOTE.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • heibea an sarai
    Mai 12, 2015

    Liebe Sarai,

    schön von Dir zu lesen. Meiner Meinung nach müsste Achim
    durch das „Selbsterlebte“ feinfühliger geworden sein.

    Einige Passagen wurden gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Gott ist „Liebe“ und Jesus hat während seiner Zeit auf der Erde
    Krankheiten geheilt, nie verursacht!

    Liebe Grüße an Dich hei-bea

  • Matthäus
    Mai 12, 2015

    Liebe Schwestern, liebe Brüder!
    Also ich will weder die eine noch die andere Seite groß kommentieren, aber ich bin vom Verlauf dieser gegenseitigen Kommentare nicht erfreut.

    Jeder schreibt von Liebe, ist das noch Liebe was hier einige von sich geben? Die Liebe wird so beschrieben, ich denke wir alle sollten in uns gehen und einmal über solche Ratschläge oder Wahrheiten nachdenken – oder nicht?

    1. Kor. 13: Das Hohelied der Liebe
    1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.

    3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

    8 Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

    12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Lassen wir doch zu dass die Liebe uns auszeichnet!
    Liebe Grüße Matthäus

  • Jürgen Kausmann
    Mai 12, 2015

    Frage: Wo wäre denn da der FREIE WILLE, wenn jemand für Unglaube oder aufgrund dessen, dass er was „Falsches“ glaubt, von Gott betraft würde?


    Eine Passage wurde gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Oder möchte Gott nicht viel mehr, dass ich ihm aus freien Stücken diene oder nachfolge?

    …ähm ja, im AT hat sich Gott manchmal solcher Strafen bedient, meist mit Vorwarnung.

    Aber Gottes Wort zeigt uns ja meines Wissens nach seit Jesu menschlichem Dasein hier auf Erden und der Verfügbarkeit der vollständigen Schriftrollen, dass es eine Zeit des Gerichts geben wird, wonach jeder einzelne Mensch von Gott bzw. Jesus beurteilt wird und entsprechend gerichtet.

    Vorher haben die Menschen doch Gelegenheit sich Gott zuzuwenden (Glaube an Jesu Opfer) oder eben nicht! Je nachdem wird dann am Gerichtstag über uns entschieden, wie es mit uns weitergeht, aber erst DANN, nicht vorher!!!

    Gott ist Liebe!!!

    FREIER WILLE schließt doch eigentlich jeglichen Zwang aus!? Oder sehe ich das falsch?

    LG, Jürgen

  • Zadok/Achim@Jürgen
    Mai 12, 2015

    Lieber Jürgen,

    leider gehst auch du – so wie die anderen Schreiber – mit keinem Wort auf die sehr vielen Bibeltexte ein, die ich eingestellt habe.
    Dass Leiden von Gott kommt, das steht in der Bibel. Auch wenn es uns nicht gefällt. Aber deswegen sind wir ja in einer Sekte gewesen, dass wir uns immer nur das herauspicken, was uns gefällt.

    Warum sich nicht einmal mit diesem komplexen Thema auseinander setzen und dann seine Meinung differenziert kundttun?

    Lieber Gruß
    Achim

  • Boas an Zadok/Achim
    Mai 12, 2015

    Mein lieber Bruder Achim.

    Der, von Dir, zitierte Text aus Jakobus 5 ist so toll, dass ich ihn hier komplett einstellen möchte. Denn er spricht viele Dinge an, die alle Geschwister betreffen.

    1. Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, {O. eure Drangsale; das griech. Wort steht in der Mehrzahl} das über euch kommt! 2. Euer Reichtum ist verfault, und eure Kleider sind mottenfräßig geworden. 3. Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird zum Zeugnis sein wider euch und euer Fleisch fressen wie Feuer; ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen. 4. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, der von euch vorenthalten ist, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor {W. in} die Ohren des Herrn Zebaoth {d. i. Jehova der Heerscharen} gekommen. 5. Ihr habt in Üppigkeit {O. Genußsucht} gelebt auf der Erde und geschwelgt; ihr habt eure Herzen gepflegt wie an einem Schlachttage. 6. Ihr habt verurteilt, ihr habt getötet den Gerechten; er widersteht euch nicht. 7. Habt nun Geduld, {O. Ausharren; so auch V. 8+10} Brüder, bis zur Ankunft des Herrn. Siehe, der Ackersmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld {O. Ausharren; so auch V. 8+10} ihretwegen, bis sie den Früh-und Spätregen empfange. 8. Habt auch ihr Geduld, befestiget eure Herzen, denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen. 9. Seufzet nicht widereinander, Brüder, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Siehe, der Richter steht vor der Tür. 10. Nehmet, Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben. 11. Siehe, wir preisen die glückselig, welche ausgeharrt haben. Von dem Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, daß der Herr voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist. 12. Vor allem aber, meine Brüder, schwöret nicht, weder bei dem Himmel, noch bei der Erde, noch mit irgend einem anderen Eide; es sei aber euer Ja ja, und euer Nein nein, auf daß ihr nicht unter Gericht fallet.

    13. Leidet jemand unter euch Trübsal? Er bete. Ist jemand gutes Mutes? Er singe Psalmen. {O. Loblieder} 14. Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Versammlung zu sich, und sie mögen über ihn BETEN und ihn mit ÖL SALBEN {O. beten, nachdem sie ihn gesalbt haben.} im Namen des Herrn. 15. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, {O. retten} und der Herr wird ihn aufrichten, und WENN er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. 16. Bekennet denn einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; das inbrünstige Gebet {Eig. Flehen} eines Gerechten vermag viel. 17. Elias war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen {O. Empfindungen} wie wir; und er betete ernstlich, {W. mit Gebet} daß es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. 18. Und wiederum betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor. 19. Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn jemand zurück, 20. so wisse er, daß der, welcher einen Sünder von der Verirrung seines Weges zurückführt, eine Seele vom Tode erretten und eine Menge von Sünden bedecken wird.

    Vers 12 ist interessant: Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein.

    Im Vers 7-9 fordert uns Jakobus auf Geduld mit unseren Brüdern zu haben und nicht gegeneinander zu seufzen. Sonst werden wir gerichtet.

    Im Vers 11 trifft Jakobus eine Feststellung, dass der Herr voll innigen Gefühls und barmherzig ist.

    Im Vers 13 fordert er uns auf in Leidenszeiten selbst zu beten.

    Im Vers 14 fordert er die, mit Krankheit (sowohl buchstäblich, wie auch im Geiste) geplagten auf, doch um Beistand von Älteren Männern der Gemeinde zu erbitten. Die Aufgabe dieser älteren Männer ist es, über diese Brüder zu BETEN. Ihre liebevollen Worte sollen so gut tun, wie Salböl.

    Im Vers 15 bezeugt Jakobus, dass gerade das Gebet so viel Kraft hat. Und WENN er gesündigt hat (das ist keinesfalls immer bei Krankheit der Fall) so werden ihm sogar seine Sünden vergeben.

    Vers 16 fordert uns Jakobus auf unsere Fehler nicht zu verstecken sonder offen darüber zu reden und für einander zu beten, damit auch eine geistige Heilung unserer Wunden erfolgen kann. Nochmals zeigt er uns die ultimative Lösung von den Problemen der Anderen auf: Das inbrünstige Flehen im Gebet für seinen Bruder vermag viel zu bewirken. Doch diese Art der Heilung, durch Gebet, kann nur durch einen GERECHTEN erfolgen.

    Im Vers 17 und 18 zeigt er die Macht der Gebete Elias auf, welche buchstäblichen Auswirkungen ein Flehen haben kann.

    Die Schlussverse 19 und 20 geben Aufschluss darüber, um welche schwere von Sünden es sich handelt, auf die wir unseren Bruder aufmerksam machen sollten: Diese Verwirrungen des Weges und Abirrungen der Wahrheit sind so schwerwiegend, dass sie zum Tod führen würden! Somit würde man diesen Bruder vor dem Tod erretten!

    =============================

    Diese Passage wurde gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde und der gelöschte Text keinen Sinn mehr ergibt.

    Einige Bibelverse möchte ich noch anführen um darüber nachzudenken:

    Off. 3: 17. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts, und weißt nicht, daß du der Elende und der Jämmerliche und arm und blind und bloß bist. 18. Ich rate dir, Gold von mir zu kaufen, geläutert im Feuer, auf daß du reich werdest; und weiße Kleider, auf daß du bekleidet werdest, und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, auf daß du sehen mögest. 19. Ich überführe und züchtige, so viele ich liebe. Sei nun eifrig und tue Buße!

    Math. 7: 1. Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet; 2. denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden. 3. Was aber siehst du den {O. auf den} Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? 4. Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; {W. hinauswerfen} -und siehe, der Balken ist in deinem Auge? 5. Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehenstrong> .

    Oder der Text aus Lukas:

    Lukas 6: 41. Was aber siehst du den {O. auf den} Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr? 42. Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, erlaube, ich will den Splitter herausziehen, {Eig. hinauswerfen; so auch nachher} der in deinem Auge ist, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der in deines Bruders Auge ist. 43. Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht bringt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht bringt; 44. denn ein jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt; denn von Dornen sammelt man nicht Feigen, noch liest man von einem Dornbusch Trauben. {Eig. eine Traube} 45. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze seines Herzens das Gute hervor, und der böse bringt aus dem bösen das Böse hervor; denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund.

    Die Früchte des Geistes sind: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gute, Glauben, Milde und Selbstbeherrschung. Aber mit Sicherheit nicht einfaches Nichtssagen (Kopf in den Sand, das wird schon vorbeigehen). Oder ellenlange Erklärungen, warum man hier absolut alles Richtig gemacht hat.

    LG Boas

  • Zadok/Achim@Boas
    Mai 12, 2015

    Lieber Boas,


    Der Inhalt des Kommentares wurde gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde und somit auch dieser Kommentar keinen verständlichen Sinn mehr ergibt.

    Grüße

  • Frank & Frei
    Mai 12, 2015

    Dichterwort an dunklem Ort

    das Wort des Dichters spricht bescheiden
    von allem Geistigen zum Leiden.
    Ach, was ist das für ein Hacken
    zwicken und am Kragen packen

    wenn sich Christen hier bekriegen
    und harte Worte nur so fliegen.
    Hei, da freut sich Luzifer
    jeden Tag ein bisschen mehr

    Denn divide et impera
    ist von ihm – für alle da
    und so wird das Wort gebogen
    und ganz gierig aufgesogen

    Mann, was sind wir für ne Truppe
    und was kochen wir für Suppe
    die wir dann auch konsumieren
    und uns so grässlich schikanieren.

    Der Dichter nimmt’s nicht gar zu streng
    im Kopf da ist es manchmal eng
    doch lässt der eine Erbsen zählen
    den anderen dann die Winde quälen.

    Und am Ende, welcher Graus
    kommt doch nur heiße Luft heraus.
    Diese dient dann dem Kalfaktor
    der da steuert seinen Traktor

    um mal wieder Mist zu fahren
    nach all den harten Zeugen Jahren.
    Doch, wir wissen, es ist wahr
    auf Mist wächst manches wunderbar

  • heibea an Achim
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim,

    Aus Boas Zeilen sprechen für mich viel Mitgefühl, Sorge um Dich und Ehrlichkeit, das zu formulieren, was viele von uns denken.
    Ich bin davon überzeugt, Boas will Dir nur helfen, Deine Sichtweise zu überdenken und das aus brüderlicher
    Liebe auf eine überzeugende korrekte Art.

    Einige Passagen wurden gelöscht oder geändert, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Dir alles Gute
    hei-bea

  • Zadok/Achim@Heibea
    Mai 12, 2015

    Liebe Heibea,

    Einige Passagen wurden gelöscht oder geändert, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Nimm doch mal das Thema von heute:
    Niemand, ausser Alois, ist auf die Bibeltexte eingegangen, die ich eingestellt habe….
    Ist die Bibel nichts mehr wert? Warum werden die Texte ignoriert?
    Ich wäre wirklich froh wenn du mir eine plausible Antwort gibst.

    Ich bin jederzeit bereit, mich zu korrigieren, wenn mir jemand zeigt, dass ich falsch liege. Das wäre eine biblisch begründete Diskussion und wäre allen förderlich. Denn wenn hier jemand das Wort Gottes kommentiert gibt es keine Probleme.

    Eine Sache ist allerdings auch klar: Wenn hier falsche Lehren verkündet werden, werde ich mich immer zu Wort melden, egal was passiert.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Zadok/Achim@Boas
    Mai 12, 2015

    Boas,

    Der Inhalt des Kommentares wurde von Bi gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde und somit auch dieser Kommentar keinen verständlichen Sinn mehr ergibt.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Boas an Zadok/Achim
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim,

    Einige Passagen wurden gelöscht oder geändert, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Huberts Meinung über eine vormenschliche Existenz Jesu ist diskussionsfähig. Sie mag vielleicht falsch sein nach dem Verständnis von Dir und mir. Aber sie ist keinesfalls Überlebensnotwendig. Hubert hat schon so vieles in seinem Leben geändert. Und er strengt sich wahrlich an, einen christlichen Lebenswandel zu führen. Sowie sein Denken zu korrigieren, wenn er erkennt, dass er etwas zuvor falsch verstanden hat.

    Römer 15: 1+2 sagt:
    1. Wir aber, die Starken, sind schuldig, die Schwachheiten der Schwachen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen. 2. Ein jeder von uns gefalle dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung.

    Wenn Du bereit bist die vermeintliche Schwachheit von Hubert zu tragen, so bin auch ich gerne bereit die Schwachheit von Achim zu tragen und ihm zu gefallen zum Guten und zur Erbauung. Wenn Du Huberts Sichtweise für nicht Richtig hältst, so bete für Ihn, dass man ihm seinen Fehler nicht anrechnen möge. Ich wiederum werde für Dich beten, dass Jesus Dir deine Fehler nicht anrechnen möge. Und die übrigen Brüder und Schwestern bitte ich darum wiederum für uns Drei zu beten, dass JHWH und Jesus uns unsere Fehler nicht anrechnet.

    Lieber Achim, Du liegst mir am Herzen! Wenn es nicht so wäre, würde ich ganz andere Worte finden um Dir zu schreiben.

    In aufrichtig gemeinter brüderlicher Zuneigung zu Dir
    Boas

  • Frank & Frei
    Mai 12, 2015

    Herr, schick uns der größeren Mose,
    der nicht nur das Meer kann teilen
    ein Führer dem so manche lose
    Sache wird von dannen eilen.

    Wir sind Sünder, sterblich Wesen
    oft verbohrt im Denken gar
    als Folge müssen wir verwesen
    so ist das Leben, hart doch wahr.

    Jeder Gläubige der denkt
    er habe absolut die Wahrheit
    ist vom Bösen schon gelenkt
    merkt es nicht in aller Klarheit.

    Herr, gib Demut uns und Flehen
    lass uns unsre Schwachheit sehen
    hilf uns mit Bescheidenheit
    in dieser bösen, bösen Zeit.

    Wir sind Suchende im Leben
    denn der Gott der Welt verblendet
    jeglich religiöses Streben
    das auf seine „Wahrheit“ endet.

    Warten wir auf unsern Herrn
    zu der festgesetzten Zeit
    wird er uns das Echte lehrn
    drum üben wir Bescheidenheit.

  • Zadok/Achim@Shannon,Boas,Alois
    Mai 12, 2015

    Liebe Geschwister,


    Eine Passage wurde gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Es ist wünschenswert, die eigene Bibel mal auf die Lehren zu diesem Thema (bringt Gott den Menschen Krankheiten) zu überprüfen; denn so einfach wie ihr es euch macht, ist es nicht. Schaut bitte:

    Leiden.
    Gott verordnet L.
    2Kö 6,33; Hi 5,6.17; Ps
    66,11; Am 3,6; Mi 6,9.
    Gott teilt L. zu, wie er will. Hi 11,10; Jes
    10,15; 45,7.
    Gott bestimmt das Maß der L. Ps 80,6;
    Jes 8,23; Jer 46,28.
    Gott bestimmt die Dauer der L. 1Mo
    15,13.14; 4Mo 14,33; Jes 10,25; Jer 29,10.
    Gott sendet L. nicht gern. Kla 3,33.
    Der Mensch ist zum L. geboren. Hi 5,6.7;
    14,1.
    Die Gläubigen sind zum L. bestimmt.
    1Th 3,3.
    Folgten auf den Sündenfall. 1Mo 3,16-19.
    Sünde führt zu L. Hi 4,8; 20,11; Spr 1,31.
    Sünde wird mit L. heimgesucht. 2Sam
    12,14; Ps 89,31-33; Jes 57,17; Apg
    13,10.1
    Ist oft schwer. Hi 16,7-16; Ps 42,8; 66,12;
    Jon 2,5; Offb 7,14.
    Ist immer leichter, als wir es verdienen.
    Esr 9,13; Ps 103,10.
    Führt oft zu einem Nutzen. 1Mo 50,20;
    2Mo 1,11.12; 5Mo 8,15.16; Jer 24,5.6;
    Hes 20,37.
    Wird durch Erbarmen gelindert. Ps
    78,38.39; 106,43-46; Jes 30,18-21; Kla
    3,32; Mi 7,7-9; Nah 1,12.
    Gläubige müssen L. erwarten. Joh 16,33;
    Apg 14,22.
    Die L. der Gläubigen sind relativ leicht.
    Apg 20,23.24; Röm 8,18; 2Kor 4,17.
    Die L. der Gläubigen sind nur zeitweilig.
    Ps 30,6; 103,9; Jes 54,7.8; Joh 16,20;
    1Pt 1,6; 5,10.
    Gläubige haben Freude im L. Hi 5,17;
    Jak 5,11.
    Die L. der Gläubigen enden in Freude
    und Segen. Ps 126,5.6; Jes 61,2.3; Mt
    5,4; 1Pt 4,13.14.
    Entstehen oft durch das Bekenntnis
    des Evangeliums. Mt 24,9; Joh 15,21;
    2Tim 3,11.12.
    Zeigen die Liebe und Treue Gottes. 5Mo
    8,5; Ps 119,75; Spr 3,12; 1Kor 11,32;
    Leiden können segensreich sein.
    Indem sie die Ehre Gottes fördern. Joh
    9,1-3; 11,3.4; 21,18.19.
    Indem sie die Macht und Treue Gottes
    erweisen. Ps 34,20.21; 2Kor 4,8-11.
    Indem sie uns den Willen Gottes lehren.
    Ps 119,71; Jes 26,9; Mi 6,9.
    Indem sie uns zu Gott hinwenden.
    5Mo 4,30.31; Neh 1,8.9; Ps 78,34; Jes
    10,20.21; Hos 2,8.9.
    Indem sie uns davor bewahren, uns
    wieder von Gott abzuwenden. Hi
    34,31.32; Jes 10,20; Hes 14,10.11.
    Indem sie uns anleiten, Gott im Gebet zu
    suchen. Ri 4,3; Jer 31,18; Kla 2,17-19;
    Hos 5,14.15; Jon 2,3.
    Indem sie uns von Sünde überführen. Hi
    36,8.9; Ps 119,67; Lk 15,16-18.
    Indem sie uns zum Sündenbekenntnis
    leiten. 4Mo 21,7; Ps 32,5; 51,3.5.
    Indem sie unsere Aufrichtigkeit prüfen
    und erweisen. Hi 23,10; Ps 66,10; Spr
    17,3.
    Indem sie unseren Glauben und Ge-
    horsam erproben. 1Mo 22,1.2; Hebr
    11,17; 2Mo 15,23-25; 5Mo 8,2.16; 1Pt
    1,7; Offb 2,10.
    Indem sie uns demütigen. 5Mo 8,3.16;
    2Chr 7,13.14; Kla 3,19.20; 2Kor 12,7.
    Indem sie uns reinigen. Pred 7,2.3; Jes
    1,25.26; 48,10; Jer 9,5.6; Sach 13,9;
    Mal 3,2.3.
    Indem sie unsere Geduld üben. Ps 40,2;
    Röm 5,3; Jak 1,3; 1Pt 2,20.
    Indem sie uns fruchtbar in guten Werken
    machen. Joh 15,2; Hebr 12,10.11.
    Indem sie das Evangelium verbreiten.
    Apg 8,3.4; 11,19-21; Phil 1,12; 2Tim
    2,9.10; 4,16.17.
    Beispiele:
    – Josephs Brüder. 1Mo 42,21.
    – Joseph. 1Mo 45,5.7.8.
    – Israel. 5Mo 8,3.5.
    – Josia. 2Kö 22,19.
    – Hiskia. 2Chr 32,25.

    Und wenn man jetzt noch explizit Jakobus 5 hinzunimmt, wo über die Wegnahme oder Linderung von Leiden gesprochen wird, wenn einer die Ältesten ruft, damit sie über ihm beten, dann versteht ihr vielleicht etwas besser was ich meine.

    Grüße
    Achim

  • pit an Achim
    Mai 12, 2015

    Mein lieber Bruder Achim,
    unsere Kommentare haben sich überschnitten und deshalb stehe ich nicht auf deiner Liste.

    Ich bin kein „Freund“ irgendeiner Glaubensansicht. Ich bin Alleinchrist. Immer noch.
    Aber ich habe überall auf dieser Erde Brüder, denen ich allen ihren Glauben an den Herrn nicht absprechen werde.

    So viele Bibelstellen kann ich so schnell nicht behandeln.
    Daher nur eine Frage:
    Jeder hat seinen eigenen Wissensstand und jeder wird sein Wissen im Laufe seines Lebens ändern und vermehren.
    Und wenn der Herr in diesem Moment kommen würde, meinst du, er würde jemanden verurteilen, weil er noch nicht den absolut richtigen Wissensstand hat?

    Der Friede des Herrn auch für dich, lieber Bruder.
    pit

  • Zadok/Achim@Pit
    Mai 12, 2015

    Lieber Pit,

    das Thema Leiden und Sünde, Leiden die Gott uns schickt, ist kein Thema das die Zeugen lieben. Und dennoch ist die Bibel voll davon.

    Um deine Frage zu beantworten:
    Nein, ich denke unser Herrn wäre sehr großzügig.

    Bei Huberts glaubenstechnischem Problem geht es um die vormenschliche Existenz Jesu, die er abstreitet. Und alles was ich ihm geschrieben habe war, das nochmals zu überdenken und im Gebet umzukehren. Grade jetzt wo es so schlecht um ihn steht, muss er dem
    ins Auge sehen.
    Schau mal den 2.Punkt in meiner Auflistung an: Gott teilt Leiden zu wie er will…bei mir stands vor 18 Monaten auch 50:50 ich weiss wie es sich anfühlt..

    Auch dir den Frieden des Herrn, lieber Pit.
    Achim

  • Alois
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim

    Gott lässt das Leid zu das durch die Urheber der Sünde in die Welt kamen, aber er schickt es nicht extra zu uns einzelnen Menschen. Was von Gott jedoch ausgegangen ist, sind Strafgerichte wie Sintflut, Sodom, die Geschichte mit dem goldenen Kalb, Rotte Korah usw.

    Gerade die Geschichte des Hiob zeigt uns dass Gott das Leid des Hiob zugelassen hat, er aber eindeutig nicht der Urheber des Leids war. Aber auch bei den meisten anderen Texten die Du angeführt hast kann ich nicht erkennen dass das Leid von Gott ausgegangen wäre.

    Amos 3:6-7
    6. Oder wird die Posaune in der Stadt geblasen, und das Volk sollte nicht erschrecken? Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und Jehova hätte es nicht bewirkt?
    7. Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe.

    Nimmt man den Vers 7 dazu so sieht man dass Jehova das Unglück nicht bewirkt hat, außer er hätte es einem Propheten offenbart. Aber genau das hat Jehova gegenüber uns heutigen einzelnen Menschen nicht getan, er hat nicht einem Propheten offenbart dass wenn jemand nicht das Richtige glaubt krank gemacht wird. Im AT gab es das vereinzelt, also dass der Tod vorhergesagt wurde, z.B. hat Jeremia das vorhergesagt und es ist dann auch eingetroffen.
    Die Antwort der letzten Frage im Vers 6 kann somit auch NEIN heißen!

    Die Zerstörung Jerusalems wurde den Propheten offenbart, somit kam das Unglück auch von Jehova, denn der Widersacher hätte alles drangesetzt dass die Propheten unrecht behalten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok/Achim@Alois
    Mai 12, 2015

    Lieber Alois,

    ich war mir fast sicher, dass du mit der Amos-Stelle kommst…
    Schau mal hier 5. Mose 8:3
    Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.

    Diese Wüstenwanderung kam eindeutig von Jehova. Was damals die Wüstenwanderung war, mag heute irgendeine andere Prüfung oder auch Krankheitsleiden sein. Warum sonst bräuchte es den Rat des Jakobus
    aus Kapitel 5,13
    Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen9.
    14 Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde10 zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
    15 Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.
    Ausserdem siehe Römer 8,18:
    Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
    Jesaja 45,8
    der das Licht bildet und die Finsternis schafft, der Frieden wirkt und das Unheil schafft. Ich, der HERR, bin es, der das alles wirkt.

    Zu diesem Satz will ich noch etwas sagen:
    Aber genau das hat Jehova gegenüber uns heutigen einzelnen Menschen nicht getan, er hat nicht einem Propheten offenbart dass wenn jemand nicht das Richtige glaubt krank gemacht wird. Zitat Ende

    Gott hat viele Wege, heute einzelne Menschen zu ihm zu ziehen. Zum Glück braucht es dafür heute keine Propheten mehr. Und wenn Gott uns Krankheit sendet, um uns zum Nachdenken zu zwingen, dann hat er unter Garantie schon eine Menge einfachere Wege geschickt, die uns nicht wesentlich beeindruckt haben, weil keine Änderung in seinem Sinne erfolgt ist.

    Generell ist das ein Thema, wo wir mit unserer Zeugenverdrahtung im Kopf uns sehr schwer tun, diese biblischen Gedanken zu akzeptieren.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois an Achim
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim

    Zur Wüstenwanderung:
    den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.

    Wie schon in meinem Kommentar geschrieben, Gott hat immer wieder Strafgerichte verhängt, Beispiel ist dass ein Todesengel Menschen getötet hat weil David das Volk hat zählen lassen. Wobei in dem Text nichts von Krankheiten schicken steht, aber ich weiß dass es das im AT gab.

    Es geht aber darum ob dieses Verhalten Gottes seit dem Erscheinen Jesu immer noch so ist oder nicht. Jehova hat seinem Sohn die Gläubigen (Schafe) übergeben. Für uns Christen ist Jesus unser Haupt und nun gelten die Worte Jesu. Ich kenne keine Bibelstelle im NT die sagt dass Jesus oder der Vater einem einzelnen Menschen eine Krankheit schickt, um ihn wieder auf den richtigen Weg zu bekommen. Das Gegenteil ist der Fall, Jesus hat Kranke geheilt wo er auch konnte.

    Luk. 7
    21. In jener Stunde aber heilte er viele von Krankheiten und Plagen und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Gesicht.
    22. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: daß Blinde sehend werden, Lahme wandeln, Aussätzige gereinigt werden, Taube hören, Tote auferweckt werden, Armen gute Botschaft verkündigt wird;

    Auch wird Jesus alle Sünden vergeben solange noch Glaube in einem Menschen zu finden ist.

    Für mich ist es undenkbar dass in der heutigen Zeit Jesus oder Jehova einen Menschen mit Krankheit bestrafen, weil sie einen oder mehrere Fehler gemacht haben. Das hat mit Zeugendenken nichts zu tun, denn diese würden Dir eher Recht geben. Denn wenn es so wäre, warum geht es der LK nicht grottenschlecht?

    Die Worte Jesu sind eindeutig, jede Sünde wird vergeben werden außer die Sünde gegen den Heiligen Geist.

    Es gilt es jedoch zu ergründen was Sünde gegen den Heiligen Geist ist.

    Übrigens, dass das Zitat von Hubert aus einem persönlichen Mail stammt war für einen Leser wie ich, der auf der Hauptseite nicht jeden Kommentar liest, nicht erkennbar. Ich finde es prinzipiell auch nicht gut private Mails ohne Zustimmung des Mail- Autors hier zu veröffentlichen. Aber in einer nahezu ausweglosen Zwangslage tun wir Menschen manchmal Dinge, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,


    Mehrere Passagen wurde gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Auch meine Mutter leidet an einem fortgeschrittenen Stadium an Krebs. Deshalb verstehe ich deine Situation sehr gut und kann Deine Verzweiflung nachvollziehen.

    Dir wünsche ich von Herzen, dass du die Zuversicht nicht verlierst.

    Alles Liebe und ganz viel Kraft

    Shannon

  • Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Achim/Zadok,

    Herzlichen Dank für Deine brüderliche Fürbitte und Dein Gebet
    und Deine offene Nachricht v. 23.05.2015, die nicht nur für uns
    beide interessant ist, sondern für Alle hier.

    Erkrankungen und Gesundheitsänderungen geben jedem zu Recht Anlass, darüber nachzudenken und Ursache und Verlauf und Sinn
    zu ergründen. Gottes Sohn gebraucht sie jedoch in der Christenversammlung nur dann als Mittel und Maßnahme,
    wenn es sich um schwere abtrünnige Gegner und schwerste Ungehorsamsfälle handelt.

    Alle aufrichtigen Wahrheitssuchenden in seinem Volk bringt er mit Hilfe des heiligen Geistes und Wortes Gottes in geduldiger Liebe auf bessere und richtigere Verständnis- und Glaubensstufen,
    wie es eben auch liebevolle Eltern in der Familie mit
    ihren wertvollen Kindern tun.

    Das Zitat aus einem privaten Mail von Bruder Achim wurde auf Wunsch von Achim gelöscht.

    Achim, Was meinst Du dazu, schließlich entwickelt sich meine Erkrankung bereits seit ca. 3 Jahren und bis 2013/2014 war ich wegen Überprüfungsrückstand noch davon überzeugt,
    dass Gottes Sohn als ERSTSOHN GOTTES eine vormenschliche als Person bei Gott gehabt hatte.

    Alle biblischen Beweise sprechen dafür, dass es aber tatsächlich nur eine Ideelle Präexistenz in den Gedanken und in der Vorsehung Gottes hatte, die dann erst durch eine übernatürliche Zeugung
    in einer konkreten Zeugungsstunde von Maria empfangen, also Fleisch und Person wurde, die dann in einer konkreten Geburtsstunde als Säuglingsperson in Fleisch und Blut
    als Mensch hervor kam und zu atmen begann.

    Achim, eine schwere strafbare Versündigung und schwerer Ungehorsam in der Christologie und Theologie sehen ganz anders aus und stell Dir vor, was unser Herr heute unter 2,5 Milliarden
    Christen und Christinnen, die im theologischen und christologischen Irrtum an ihn glauben,
    anrichten müsste, wenn Deine Überzeugung richtig ist
    und unwissentliche falsche Glaubenslehren schon schwere Straftaten und Verbrechen sind, so dass er sie ohne schonende Vorbehandlung unverzüglich mit Krankheiten verfolgt und bereits jetzt schon noch in der Gnadenzeit und noch vor seinem Wiederkommen als Richter so grausam bestraft werden.

    Und wo bliebe Gottes Gerechtigkeit, wenn nur mir dies geschehen ist?

    Was passiert mit jenen bzw. was passierte mit jenen bisher,
    die dzt. davon überzeugt sind, dass Gottes Sohn Jeschua als Person gleichzeitig der Allmächtige Gott und Schöpfer und Vater JHWH sein soll, also eine Christologie und ein Christusverständnis entwickelt haben,
    die/dass Jesu und Israels Vater auflöst und abschafft,
    was von der Lehre Gottes und des Christus nicht gestützt wird,
    weshalb für mich diese Glaubenslehre eine schlimme antichristliche Totschlagslehre ist
    weil sie ja zum geistigen Vatermord anstiftet?

    Ich glaube nicht, dass mein sorgfältiges Gottes- und Christusverständnis inkl. jahrzehntelanges Gottes- und Herrnvertrauen JHWH und Jeshua jemals Grund gegeben hätte,
    sich herausgefordert und angegriffen und beleidigt zu fühlen,

    und ich deshalb von ihnen eines grausamen pädagogischen Denkzettel in Form eines Krebsleidens erhalten habe.

    Natürlich wäre es mir viel lieber gewesen, 2015 plötzlich kein Schmerz- und Tumorpatient werden zu müssen,
    aber ich habe die Zulassung bis zu einem gewissen Grad akzeptiert und am 21.05.2015 und am 23.05.2015 wie folgt vor dem himmlischen Vater JHWH und seinen allmächtigen Sohn, meinen lieben Herrn und Erlöser Jeshua und die Bruderschaft und Kirche und den Leib Christi gebracht:

    21.05.2015:
    http://www.bruderinfo.de/?p=2101&cpage=1#comment-179861

    23.05.2015:
    http://www.bruderinfo.de/?p=2101&cpage=1#comment-180102

    Und wie soll ich etwas wie Deine Sichtweise und Dein Verständnis annehmen, wenn ich es nicht mehr für richtig halte?

    Fazit:
    Wahrer christlicher Rat und wahre christliche Medizin entstehen nicht gepaart mit Unwissenheit in einem gefühlsmäßigen und geistigen Schnell- und Fehlschuss,

    doch weiß ich, dass Du es mir nur gut gemeint hast,

    ich verbleibe in geschwisterlicher christlicher Verbundenheit
    und liebe Grüße, ein bereits schon ziemlich fertiger
    und verzweifelter Hubert

  • Boas an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    seid dem ich am 21.05.2015 von Deiner Erkrankungen erfahren habe, vergeht kein Tag, an dem ich nicht mehrfach für Dich bete. Ich bete jeden Tag um ein Wunder für Dich. Um das Wunder eine Heilung oder zumindest einer Besserung. Und auch darum, dass unser Vater und sein Sohn Dir und Deiner Frau viel Kraft schenken mögen, das evtl. Kommende zu tragen.

    Ich bete für Eure Glaubensstärke. Und auch für die Zuversicht Eurer Hoffung auf eine Auferstehung. Ich erbitte demutsvoll Linderung Deiner Schmerzen. Dass Du ein wenig Schlaf finden mögest um neue Kraft für den nächsten Tag, oder auch für die nächsten Stunden zu bekommen. Ich erflehe für Dich jeden Tag mindestens einen guten Gedanken. Und auch darum, dass Du und Deine Frau ganz deutlich spüren, dass JHWH und Jeschua (Jesu) euch nicht verlassen haben sondern euch zur Seite stehen. Das ist das Einzige, was ich für euch aus der Ferne tun kann. Doch sein Wille geschehe, nicht der unsere.

    Eine Passage wurde gelöscht, da ein Zitat aus obigem Kommentar von Hubert von Bi gelöscht wurde.

    Ihr, Hubert und Maria glaubt an JHWH, den Schöpfer der Welten, seien sie nun für uns sichtbar oder unsichtbar, den allein wahren Gott. Und Ihr glaubt auch an seinen Sohn, unseren Herrn, durch den wir allein Rettung erfahren und den JHWH ausgesandt hat. Ihr glaubt an den Wert seines Loskaufsopfers. Ihr lehnt falsche Verehrung von Menschen, Institutionen oder Dingen ab und habt deshalb nach Euerem Gewissen und Verständnis immer wieder wichtige Entscheidungen getroffen. Auch wenn wir nicht in jeder Einzelheit der Bibel immer einer Meinung sind, so will ich Euch doch mit Fug und Recht meine Schwester und meinen Bruder nennen.

    Deshalb schließe ich Euch beide auch eindringlich in meine Gebete mit ein. Besonders in Zeiten größter Not. Und das soll auch in Zukunft so bleiben.

    Euer Bruder im Geist
    Boas

  • Omma@Boas
    Mai 12, 2015

    Lieber Boas,

    ich möchte mich deinen Worten an unseren lieben Bruder Hubert anschließen.

    Keiner von uns kann mit Bestimmtheit sagen, er habe die volle Wahrheit erkannt. Es ist so, wie Paulus in 1. Kor. 13:9,10 schreibt (NGÜ):

    9 Denn was wir erkennen, ist immer nur ein Teil des Ganzen, und die prophetischen Eingebungen, die wir haben, enthüllen ebenfalls nur einen Teil des Ganzen.
    10 Eines Tages aber wird das sichtbar werden, was vollkommen ist. Dann wird alles Unvollkommene ein Ende haben.

    Seien wir also großzügig, so wie du es beschreibst: „Auch wenn wir nicht in jeder Einzelheit der Bibel immer einer Meinung sind, so will ich Euch doch mit Fug und Recht meine Schwester und meinen Bruder nennen.“

    Genau so denke ich auch, wer sagt uns denn, dass wir die Dinge immer richtig sehen?

    Danke, lieber Boas, dass du das ausgesprochen hast, was mir auf dem Herzen drückte. Deine Schwester Omma

  • Alois an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert

    Ich verstehe gut dass Du verzweifelt bist, denn in meinem näheren familiären Umfeld gab und gibt es schlimme Krankheiten. Dass wir krank werden, leiden müssen und sterben, das ist ausschließlich dem Gott dieser Welt dem Satan zu „verdanken“ und Jesus oder unser Vater haben nichts damit zu tun. Unser Vater hat aufgrund der Sünde des Adam uns lediglich einen Leib gegeben wie sie die Tiere damals auch schon hatten. Ein Leib der nicht dafür geschaffen ist ewig zu leben.

    Was uns am Leben hält und was wir in die Ewigkeit mitnehmen dürfen ist nicht unser Körper, oder wie es Petrus ausdrückte, unsere Hütte, sondern unser Geist. Unser Geist ist es der von unserem Körper spazieren getragen wird, der Körper selbst ist unwichtig.

    Wer einmal das ewige Leben geschenkt bekommen haben wird, wird auch keinen Körper zum Leben brauchen, wobei das ewige Leben auch nicht ausschließt einen Körper zu benutzen um die Genüsse einer neuen Welt zu kosten. Die Engel konnten sich auch wahlweise einen Körper zulegen und mit Abraham gemeinsam speisen.

    Was die anderen Themen betrifft, so möchte ich die Worte Jesu aus Markus 3 wiederholen:

    28. Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Söhnen der Menschen vergeben werden, und die Lästerungen, mit welchen irgend sie lästern mögen;
    29. wer aber irgend wider den Heiligen Geist lästern wird, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig;

    Ebenso die Worte Jesu aus Matth. 12:

    31. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
    32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. ;

    Ich denke die Worte Jesu sind klar und deutlich, deshalb muss ich sie auch nicht weiter kommentieren.

    Liebe Grüße und alles Gute, ich wünsche Dir dass dein Geist ewig lebt.

    Alois

  • pit an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder Hubert,

    es ist gar nicht lange her, da war ich auch ein fanatischer Richter und wenn es möglich gewesen wäre, vielleicht auch Henker meiner eigenen Brüder gewesen.
    Doch dann begriff ich die Liebe unseres Herrn und seitdem habe ich mich geändert.
    Wir alle haben nur ein Stückwerk der Wahrheit.
    Und Keiner darf den Anderen verurteilen.
    Ob du an die Präexistenz des Herrn glaubst, oder nicht, ist in keinster Weise wichtig.

    Wichtig ist, dass du glaubst, dass ER sein Leben für uns gab, zu unserer Rettung.
    Und das du dich an seine Gebote der Liebe halten willst.

    Ich glaube, wir unterschätzen die Liebe Gottes.
    Scheinbar noch ein Überbleibsel aus der Zeugen-Zeit.
    Wenn Jesus am Kreuz bittet: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, dann ist das schon ein sehr starker Ausdruck der Vergebung.
    Da sollten wir uns nicht wegen Glaubensansichten, die so oder so ausgelegt werden können, gegenseitig unseren Glauben und unsere Rettung in Frage stellen.
    Was soll den das???

    Auch ich bete für dich und wünsche dir alles Gute.
    Auch für deine Frau Maria in dieser schweren Zeit.
    Der Friede des Herrn sei mit euch
    pit

  • Matthäus
    Mai 12, 2015

    Ja lieber Manfred wie zutreffend doch auch Paulus dies schon anmerkte:

    Römer Kap. 9
    Israels Unglaube
    30 Was sollen wir nun dazu sagen? Nur dies: Die Menschen aus den anderen Völkern sind durch den Glauben von Gott gerecht gesprochen worden, obwohl sie die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht gesucht haben.

    31 Die Juden aber, die durch das Halten des Gesetzes vor Gott gerecht werden wollten, haben dieses Ziel nicht erreicht.

    32 Warum nicht?

    Weil sie versuchten, durch ihre eigenen guten Taten vor Gott gerecht zu werden und dadurch das Gesetz zu erfüllen, statt auf den Glauben zu vertrauen. So stolperten sie über den »Stein des Anstoßes«,17 33 wie es schon in der Schrift steht: »Ich lege in Jerusalem18 einen Stein, über den die Menschen stolpern werden, und einen Felsen, an dem viele zu Fall kommen werden.19 Doch wer an ihn glaubt, wird nicht umkommen20.«

    Obige Worte sprechen für sich , jeder der die Worte nicht erkennt oder akzeptiert, stolpert
    über den Stein und wird zu Fall kommen. Jeder der an IHN glaubt wird nicht umkommen !!!

    Die WTG wird auch am Kongress erneut jenen Weg favorisieren der dem von den Juden entspricht!
    Dene Leistung des einzelnen ZJ würde diese WTG in Kurzem untergehen. Aber das wird so und anders nicht ausbleiben wie gerade ein Interessierter -Nachtwächter-bei BI-Aktuell sich sehr schön geäußert hat. LG ;Matthäus

    Kommentar: http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/erschuetterung/#comment-2204

  • Manfred
    Mai 12, 2015

    Liebe Geschwister,

    das Motto dieses Jahr auf dem Bezirkskongress der ZJ lautet ja, ich zitiere:

    AHMT JESUS NACH!

    Wir haben ja schon öfter bemängelt, dass Jesus in der Religionsgemeinschaft der ZJ viel zu kurz kommt. Alles dreht sich nur um Jehova, aber nur ganz selten geht es um seinen Sohn und einzigen Retter für die Menschheit, Jesus Christus. Ob es nun tatsächlich in den einzelnen Vorträgen um Jesus geht, das können wir, die wir nicht mehr dort hin gehen, nicht beurteilen. Allerdings ist mir in dem Programmheft für diesen Kongress etwas aufgefallen und zwar im Nachmittagsprogramm des ersten Kongresstages. Dort lautet das Thema der Vortragsreihe, ich zitiere:

    VORTRAGSREIHE: Ahmen wir Jehova nach, indem wir Jesus nachahmen

    Mit diesem Thema wird der ganze Kongress somit doch wieder nur auf Jehova ausgerichtet sein, denn wenn man das tut was Jesus tut, dann ahmt man in Wirklichkeit Jehova nach. Jesus ist somit nur ein Muster Beispiel dafür wie man Jehova nachahmt. Mit dieser Aussage relativiert es sich, dass dieser Kongress Jesus gewidmet ist. Jeder wird die folgenden zwei Tage nur noch darauf achten, was er aus dem Beispiel von Jesus herausnehmen kann um selbst besser Jehova nachfolgen zu können.

    Nicht das es jemand falsch versteht, man darf den himmlischen Vater niemals vergessen, aber man darf auch den Sohn nicht links liegen lassen und sich nur auf den Vater konzentrieren. Eigentlich lehrt die Bibel sogar, dass man sich auf den Sohn konzentriert und dann hat man auch automatisch den Vater. Andersherum steht es aber nicht in der Bibel. Hier einige Auszüge aus der Elberfelder:

    Joh 3,16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
    Joh 3,17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
    Joh 3,18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

    Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

    Joh 5,23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    1Joh 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

    1Joh 5,10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in sich; wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott über seinen Sohn bezeugt hat.

    1Joh 5,12 Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

    2Joh 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.

    Alle Texte bezeugen, dass es zuallerst darum geht, dass Gott möchte, dass wir seinem Sohn folgen und glauben und wer das tut, der hat dann auch den Vater. Nicht umgekehrt. Jesus ist der Haupteckstein, den die Bauleute verworfen haben.

    Wie könnten wir als unvollkommene Menschen Jehova nachahmen? Jesus ist derjenige, der Mensch wurde und uns als Mensch ein Beispiel gegeben hat, wie wir mit anderen umgehen sollten. Von Mensch zu Mensch sozusagen. Das können wir nachahmen. Doch wie sollen wir Jehova nachahmen? Wer von uns kann auch nur den Bruchteil des Universums erschaffen? Hat nicht Gott darüber mal mit Hiob gesprochen und ihn darüber aufgeklärt, dass er eigentlich nichts von dem weiß was Gott getan und erschaffen hat?

    Nun, wenn dieser Kongress dazu auffordert Jehova nachzuahmen, dann ist klar dass die Zuhörer nur noch deprimiert sind, wenn sie erkennen müssen, dass sie dieses hohe Ziel niemals erreichen können. Es ist wohl eine gute Motivation die Latte so hoch zu hängen, dass niemand mehr dran kommt. Statt aber aufzugeben, kann man sich ein Leben lang abstrampeln um zu versuchen doch an die Latte dran zu kommen und wird sie trotzdem nie erreichen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Janosh
    Mai 12, 2015

    Da hast du dir aber viel Mühe gegeben mit dem Artikel.

    Das größte Problem an der ganzen Sache ist, dass durch die Machtgier der LK und den Herrschaftsanspruch auf Gläubige Christen, viele geistige Krüppel erzeugt wurden und werden.

    Durch das fanatische beeinflussen der menschlichen Psyche mit Angst und seelischer Folter durch die Ältesten und Zeitschriften und die Zusammenkünfte und einzelne fanatische Mitbrüder, sind viele Brüder gerade aus den 60 ern und 70 ern teilweise auch aus den 80 ern privat, beruflich und psychisch ruiniert und krank!

    Persönlichkeitsstörungen und Veraltensstörungen unter Zeugen Jehovas waren in dieser Zeit sehr hoch und sind es heute noch und werden nicht behandelt, da es von der LK verboten ist. Erstens wirft es ein schlechtes Licht auf die Organisation und zweitens werden von Therapeuten weltliche Heilmethoden vermittelt die die Bindung zur Organisation gefährden.

    Die Nichtbehandlung dieser psychischen Zerstörung der Mitglieder der Zeugen Jehovas führt zu einer sehr hohen Dunkelziffer von Depressionen und nicht genannten Selbstmorden unter den Zeugen Jehovas. Nicht zu vergessen viele sexuelle Erlebnisse innerhalb der Gemeinschaft als Kind, welche totgeschwiegen wurden und werden, wo Opfer ihr Lebenlang mit Leben müssen, damit sie oder ihre Eltern nicht ausgeschlossen werden.

    Kann und darf man die LK die Selbsternannte Organisation Jehovas hassen?

    Ja das darf man, Jehova und Jesus fordern sogar, geht aus ihr hinaus mein Volk wenn ihr nicht teilhaben wollt an ihren Sünden.

    Die LK mag zwar Jehovas Namen benutzen oder sich als Zeugen Jehovas bezeichnen, aber dieses Zertifikat oder diese Ernennung haben sie nie von Jehova erhalten!

  • Matthäus
    Mai 12, 2015

    Deine Dramatik mit diesen leider sehr zutreffenden Worten nimmt eine Dimension an die leider den meisten verborgen oder unbekannt bleibt. Gerade die Tage hat mir ein SoPioPaar erzählt mit welcher Härte Brüder und Schwestern in Selters gekündigt werden weil Jüngere offenbar größere Leistungen bringen können.

    Man erzählte mir wie Vollzeitdiener nach 20 bis 30 Jahre, also damit zw. 40 und 60 Jahren alt ins normale Berufsleben zurückgedrängt werden. Wenn diese dann feststellen dass sie, mangels ausreichender Beitragsjahre in ihrer Rente nur 200 – 300 Euro erhalten werden, da braucht sich keiner zu wundern das Frust und Depression bis hin zu Suizid die Folge sind. Die Hauptverantwortung tragen die Entscheidungsträger dieser Organisation. Wobei jeder Betroffene sich den Vorwurf gefallen lassen muss, sie haben sich freiwillig diesem Weg verpflichtet.

    Interessant wie Paulus damals dem jungen Timotheus schon vor solchen Personen eine Warnung ausgesprochen hat und demnach auch heute immer wieder solche auftreten – 1.Brief Kap 1

    3 Als ich nach Mazedonien reiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben. Du solltest verhindern, dass dort bestimmte Leute falsche Lehren verbreiten. ….; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit. Es lenkt uns ab von der Aufgabe, die Gott uns gegeben hat und die wir im Glauben ausführen. 5 Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur das eine Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem ungeheuchelten Glauben kommt.

    6 Doch es gibt Leute, die das bestreiten und sich lieber mit nutzlosem Geschwätz abgeben. 7 Sie bilden sich ein, Lehrer des Gesetzes zu sein; dabei verstehen sie nicht einmal das, was sie selbst reden, und haben keine Ahnung von dem, was sie so kühn behaupten. ….

    Doch nicht für Menschen, die nach Gottes Willen leben, sondern für solche, die gegen das Recht verstoßen und sich gegen Gott und seine Gebote auflehnen: Es gilt für Menschen, die von Gott nichts wissen wollen und Schuld auf sich laden, für Niederträchtige und Gewissenlose, ….

    ….oder in irgendeiner anderen Weise gegen die gesunde Lehre unseres Glaubens verstoßen. 11 So lehrt es die rettende Botschaft, die Gott mir anvertraut hat und die Gottes Herrlichkeit zeigt.

    LG Matthäus

  • Omma@Janosh
    Mai 12, 2015

    Lieber Janosh,

    wir haben die Erfahrung gemacht, dass selbst Ärzte und Therapeuten, die Gefährlichkeit dieser Religionsgemeinschaft, gründlich unterschätzen. So, nach dem Motto: Eine Religion kann in psychischen Krisen auch Gutes bewirken. Dass sie der Auslöser psychischer Erkrankung sein kann, erkennen nur wenige. LEIDER!!!

    Ja, lieber Janosh, danke für deinen wohltuenden Kommentar. Besonders in deinen letzten Sätzen sprichst du mir aus dem Herzen. Ich bin so froh, dass uns die beiden Höchsten aus dieser Organisation befreit haben, und danke ihnen jeden Tag dafür!!!

    Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

  • Hubert
    Mai 12, 2015

    Ihr Lieben,
    Ihr Alle,

    herzlichen Dank! Ihr habt in Euren Kommentaren und Mails mein Herz und das meiner Frau berührt und gestärkt,

    und wir sind jetzt froh, dass wir uns mit unserer Situation vor und in Gott an Euch gewandt haben, wodurch sich hier viel brüderliche Liebe, Glaube und Hoffnung und wichtige Wissenspunkte für den Geist, die Seele und den Leib so reichlich treffen.

    All das zu erfahren und zu erleben ist für uns sehr stärkend,
    wie eine heilige Medizin.

    Wie in jedem Fall, so wird auch in meinem Fall, was Geist, Seele und Leib betrifft, nicht alles von mir selbst oder wichtigen menschlichen Hilfestellungen abhängen,

    sondern vom Segen und Willen Gottes:
    entweder eine gewisse weitere Lebensmöglichkeit oder aber ein baldiges Ableben.

    Was mir persönlich viel bedeutet ist, dass der himmlische Vater bzw. sein Sohn einen menschlichen Angehörigen des Volkes Gottes, der gesund oder krank ist, persönlich auf vielerlei Weise nahe sein können und einem so persönlich trösten und stärken.

    Was haben beide doch für herrliche Möglichkeiten, einem ihre herrliche Liebe durch den Geist zu zeigen, einem mit Geist zu erfüllen und zu beruhigen oder mittels eines Traumes oder einer Vision zu einem zu sprechen …

    Wie aus bisherigen Kommentaren von Euch, u.a. von Ruth, hervorgeht, haben wir alle ein großes Bedürfnis und einen großen Wunsch besonders auch nach DIESER heiligen persönlichen Medizin Gottes,

    wie es eben Kinder, die gerne leben und gesund sein wollen, gegenüber Papa und Mama haben.

    Leider fehlt mir, auch wenn ich meine christliche Berufung
    und Taufe von 1979 bis 2015 erlebt habe, derzeit noch vieles
    von diesem permanenten persönlichen Liebesakt bzw. permanenter heiligen Medizin Gottes,

    worüber ich wie viele von Euch ziemlich traurig bin, weil ich diese Vorenthaltung emmotional menschlich im Lichte des bamrherzigen und gnadenvollen christlichen Evangeliums
    bisher nicht richtig begreifen und verstehen kann.

    Möge es hoffentlich weltweit bald für uns Alle so werden,
    wie es in der Familie Gottes und im Lichte des gnadenvollen Evangeliums Gottes sein soll:

    das Gottes Liebe und Geist und Medizin auf uns einströmen!

    Fehlen diese familiären Dinge, dann kann ich als Schmerz- und Tumorpatient nur bestätigen, dass man wegen des permanenten Schmerzgeschehens, das einem immer wieder jeglichen erholsamen Schlaf und das zu Kräften kommen, raubt, dazu getrieben wird, nachzudenken, wie man möglichst bald wieder Ruhe, Schlaf und Frieden findet,

    weshalb man dann auch die Möglichkeiten von stärkeren Schmerzmitteln und einer möglichen Sterbehilfe durchdenkt,
    die einem aber in Österreich nicht ermöglicht wird,
    weshalb einem ganz und gar Verzweifelten und Gequälten
    hier nur die Option auf eigene Sterbehilfe
    durch einen Freitod/Selbsttötung verbleibt.

    Daher sind Ärzte und die meisten Familienangehörigen bereit,
    bis zum Thema Schmerzmittel mit einem zu reden, ein Tabu bleibt aber bei ihnen das Thema Sterbehilfe bzw. Selbsttötung.

    Bei mir jedoch als Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf ist dies in diesem Jahr 2015 jedoch anders geworden,

    ich fühle mich innerlich deswegen auch mehr im Gleichgewicht,
    auch weil ich dies Alles (auch das was mir bisher von ihm her fehlt) vor Gott bringen und dazu zu ihm beten und reden darf.

    Weiters ist das Thema als Lebensrealität und Lebenswahrheit
    auch im Rahmen der christlicher Liebe, des Glaubens und der Hoffnung bei Gott und seinem Sohn gut aufgehoben und überwacht, was nicht ohne Auswirkungen bleiben wird:

    vielleicht, dass es nicht nur den so wichtigen neuen Segen
    und die neue Hilfe sondern bald auch die Umwandlung des Leibes und die Entrückung geben wir,

    doch wollen wir weiter für jeden neuen täglichen und nächtlichen Segen dankbar sein,auch wenn für uns die großen Verheißungserfüllungen die größte Bedeutung haben,

    in großer Dankbarkeit und Liebe
    wünscht Euch Hubert viel Segen
    am 23.05.2015

  • BenKenobi
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,
    es tut mir sehr leid, daß du in so einer schwierigen Situation noch zusätzlich manch unerfreulichen Kommentar entgegennehmen mußt.
    Wir beide haben ja auch verschiedene Ansichten in Bezug auf Glaubensfragen.
    Ich möchte dir aber aus vollstem Herzen mitteilen, daß ich überzeugt bin, daß alle die in Aufrichtigkeit nach einem Verhältnis zu unserem himmlischen Vater suchen niemals abgewiesen werden. ……..
    Wir alle sind auf dem selben Weg und jeder von uns kann dankbar sein über die Wahrheiten die ihm persönlich gegeben sind durch den „Helfer“.
    So wünsche ich dir und deiner Familie sehr, daß ihr Kraft schöpfen könnt durch eure gute Beziehung zu unserem himmlischen Vater. Wir alle wissen wem wir unser Leben zu verdanken haben, das jetzige und das zukünftige.
    Alles Liebe Euch, BenKenobi

  • Manfred an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    ich habe in Deinem Kommentar gelesen, dass Du Dir aufgrund Deiner schweren Krankheit und den dadurch verursachten Schmerzen Dir auch Gedanken um ein frühes Lebensende machst. Ich kann das verstehen, da ich diese Situation auch eine lange Zeit erdulden musste. Die Prognosen mancher Ärzte können einen sehr niederreissen, wenn sie einen wie einen Hammerschlag treffen. Aber auch dort muss man differnzieren. Nicht jeder angezeigte Krankheitsverlauf muss tatsächlich so kommen. Mir wurde damals gesagt, wenn ich eine bestimmte Operation nicht durchführen lassen würde, dann würde ich bald sterben. Nun ich habe diese Operation und auch keine ähnliche durchführen lassen und lebe immer noch. Heute geht es mir trotz chronischer Krankheit wieder sehr viel besser.

    Evt. gibt es also Hoffnung auch wenn das im Moment noch nicht ersichtlich ist. Ich bin vor ca. 21 Jahren erkrankt und lebe heute etwa 18 Jahre länger als es mir die Ärzte vorausgesagt haben. Doch selbst wenn es bei Dir nicht so sein sollte, so möchte ich Dich mit einem Bibeltext ermuntern.

    Du wartest sicherlich auch Dein ganzes Leben auf den Tag an dem Christus wiederkommt und jetzt vielleicht auf der Zielgeraden, wirst Du evt. gewollt oder ungewollt aus dem Rennen genommen.Vielleicht denkst Du, dass Du nun nicht diesen Moment erleben wirst, auf den Du solange gehofft hast.

    Daher möchte ich Dir einen Text ans Herz legen, dass egal wie die nächsten Monate bei Dir ausschauen, Du diesen Moment wenn Christus vom Himmel herabkommst, nicht verpassen wirst.

    1.Thes. 4:13-18; Elb:
    13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben.
    14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen.
    15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.
    16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;
    17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

    18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

    Der Vers 15 bis 17 ist für Dich interessant, denn die Lebenden, die bis zur Ankunft von Jesus am Leben bleiben werden, werden den Entschlafenen keineswegs zuvor kommen.

    Der Vers 18 sagt, dass wir uns damit einandern ermuntern sollten und das möchte ich hiermit tun. Du wirst also egal wie Dein Krankheitsverlauf sein wird, rechtzeitig wieder auferstehen um das mitzuerleben.

    Weiterhin wünsche ich Dir die Kraft die über das Normale hinausgeht um die kommende Zeit durch zustehen und den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes Jesus Christus.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    ich schließe mich den Wünschen meiner Vorschreiber an!
    Vielleicht ist es thematisch passend, was ich erlebte. Aus einem Ex-ZJ-Forum, der Thread wurde von einem Mitglied der Pfingstgemeinde eröffnet, Thema „Heilungen“, ich schrieb vor 9 Tagen das:

    Gerd
    Urgestein
    Verfasst am: 14.05.2015, 13:40

    Mein Erlebnis:

    Es war im September 1989, ich machte mit meiner Frau eine Mittelmeerschiffsreise. Mit ein Bord war auch die Schwester meines damaligen Bosses, eine Zeugin Jehovas, die sich von der Gemeinschaft entfernt hatte. Mit dabei war ihr Hausarzt, der Gemeindearzt im schönen Ort A. am Traunsee in Oberösterreich war. Seine Vorname Robert, wir wurden während der Reise per-Du. Er wusste von unserer ZJ-Vergangenheit und auch davon, dass wir alle an Gott glaubten.

    Etwa 6 – 7 Jahre später. Mich lud besagte Schwester zu einem kurzen Kuraufenthalt nach Villach in Kärnten ein. An einem Tag kam auch der Arzt Robert dorthin zu Besuch. Bei einem Spaziergang nahm mich Robert auf die Seite und sagte: Jetzt erzähle ich dir von meinem Erlebnis, bin neugierig was du am Ende sagen wirst.

    Es muss einige Jahre her sein, da fühlte sich Robert nicht wohl und dachte, dass auch er sich einmal gründlich untersuchen lassen müsse. Er rief einen befreundeten Internisten an und nachdem er einen Termin vereinbart hatte, ging er zu diesem Doktor.

    2 Tage später, der Internist rief Robert an und lud ihn zu sich in die Ordination. Robert meinte zu mir, da muss was ernsthaftes dahinter stecken, sonst hätte mir mein Freund gleich am Telefon über den Befund berichtet. Er ging zu dem Internisten. Der sagte ihm, ich zeige dir deine Röntgen, bilde dir selbst eine Diagnose. Robert meint zu mir, solche Ergebnisse hatte ich in meiner Praxis schon oft und es war immer schwierig w i e sage ich es meinem Patienten.
    Kurz: in der Lunge waren etliche Metastasen und Robert meinte, das überlebt man kein 1/2 Jahr.

    Er sagte, mit einer solchen Lunge, gibt es keine normale Behandlung zur Heilung, da könnte nur ein Wunder helfen. Als Katholik ließ er sich nur selten in der Kirche blicken, er meinte, das muss man in einem kleinen Ort hie und da machen, dass die Patienten ihn auch mal außerhalb seiner Ordination sehen können.

    Robert fuhr kurz entschlossen mit dem Zug nach Lourdes und ließ alle Gebete zu Maria und Bäder in unterschiedlichen Quellen über sich ergehen. Allzu große Hoffnung auf Heilung machte er sich nicht. Nach der Rückkehr ließ er die Lungen röntgenisieren – und alle Metastasen waren weg. Auch sein Freund, der Internist meinte nur „bei dir ist ein Wunder geschehen“. Er meint nur noch zu mir, wenn mir einer das erzählen würde, dann würde ich einen Irrtum dahinter vermuten, aber ich lese Röntgen schon seit vielen Jahrzehnten, ich weiß was ich als Arzt sehe.

    Robert fragte mich, du glaubst doch an Gott, wer meinst du hat das Wunder bewirkt? Ich brachte nur hervor, ich glaube nicht dass Maria die Heilung verursachte. Das meinte zögerlich auch Robert, aber w e r löste es dann aus?

    Ich blieb ihm die Antwort schuldig – vielleicht kann hier jemand diese liefern?

    Das alles ist keine Erfindung von mir – der „Himmel“ ist mein Zeuge…
    ——————-

    Ergänzung heute:
    Ich erzählte diese Erfahrung auch bei einer Sitzung in der Uni-Wien. Es war auch der Rektor der med. Abtlg. „S.“ anwesend, er meinte, dass er trotz aller Skepsis zugeben muss, dass er von solchen Spontanheilungen schon hörte. Frau Prof. „R.“ meinte: „Vielleicht trifft hier zu was Jesus sagte: ‚dein G l a u b e hat dich geheilt'“

    Es wurde dann von den Fachleuten von Kräften erzählt, die kryptisch in uns schlummern…

    Ich wünsche dir den Glauben den uns der Gottessohn vermittelte –
    Ein herzliches Servus an Hubert und Maria !

    Gerd

  • Ruth
    Mai 12, 2015

    Ihr Lieben, ich weis gar nicht ,wie oft ich schon auf Kongressen gehört habe,das unsere Befreiung nahe ist.Normalerweise müssten wir schon längst im Paradies leben laut der WTG.Wie viele haben auf Kinder verzichtet ,keine gute Ausbildung gemacht etc, weil ja alles Zeitverschwendung war und man glaubte das Ende steht vor der Türe und es lohnt sich nicht ,zb, zu renovieren, zu studieren ……ihr wisst was ich meine?!Wir müssen alle sterben und wissen nicht ob es wirklich zu einer Auferstehung kommt !Ich verliere langsam den Glauben nachdem mein Mann und ich über 30 Jahre ZJ waren und nur veräppelt und hingehalten wurden!Wo sollen denn alle auferstandenen Menschen hin die in Kriegen umgekommen sind oder bei Katastrophen gestorben oder zb ,bei der Pest umgekommen sind ich könnte noch mehr aufzählen und all die Jahre summiert sich die Zahl der verstorbenen ja.Keiner kann mit 100 % zusicherung sagen, daswir zu den begünstigten ,der Auferstehung ,wenn es wirklich so ist, gehört?All die älteren die ich kannte ,die aber schon verstorben sind haben ihr ganzes Leben der wtg gewidtmet und auf so vieles verzichtet und es gab viele von denen die sich auch gefragt haben wann kommt das ende .Aus angst als ungläubig zu gelten haben viele, und ich gehöre dazu,es lieber gar nicht erwähnt zu sagen ist,oder kommt alles wirklich so ?Ich bete immer noch und habe trotzdem ständig das Gefühl mich hört Gott nicht wo ist er was macht er?werden wir sterben und immer tot sein?das macht mir solche angst ,das ich nicht schlafen kann.Auch als ZJ habe ich richtige Panikattacken gehabt wenn ich darüber nachgedacht habe für immer weg zu sein .Man will ja leben!Dann wiederum sage ich mir es gibt eine auferstehung,denn der Mensch will ja leben wir können denken warum können wir denken wir könnten auch leben wenn wir nicht denken können sondern nur einen instinkt hätten ?das muss doch einen sinn haben?! das kann doch nicht durch zufall entstanden sein?!Ich bin total durcheinander manchmal bin ich wütend weil ich eine ZJ war und mir viele Jahre meines Lebens mich hab von denen leiten lassen obwohl ich oft gehadert habe aber man sich nie getraut hat wirklich das zu denken was man selber denkt!Ich bin jetzt 51 und man wird so schnell alt und weis nicht wie lange man noch zeit hat und das finde ich schrecklich traurig weil ich keinen einfluss habe zu sagen ich will nicht tot seinfür immer weg sein ?!Mein mann beschäftigt sich mit astronomie und in 4 milliarden jahren hat die sonne keinen wasserstoff mehr das universum ist ein geboren werden ,dasein und vergehen!langsam glaub ich ,ich drehe durch der eine sagt so der andere sovielleicht kann ich mich auch nicht so toll ausdrücken wie andere? ci kann nur sagen ich hoffe das alles so kommt wie es in der Bibel steht aber wer nimmt mir die angst ?Jahrelang hab ich vertraut ,gehofft, gebetet und nichts ist passiert ausser das sich die oberen Bonzen der WTG langsam aber sicher aus dem staub machen und sich irgendwo mit der ganzen Kohle in den Wäldern absetzen und viele Menschen auf dem Gwissen habe die wirklich glauben oder geglaubt haben!?ich weis nicht mehr was ich noch sagen soll

  • Boas an Ruth
    Mai 12, 2015

    Liebe Ruth,

    Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen und Deine Einwände bezüglich der Auferstehung so großen Massen von Verstorbenen sind sehr wohl berechtigt.

    Für das Problem, der Überbevölkerung der Erde, die wahrscheinlich mit 80 – 100 Milliarden Verstorbener total überfordert sein müsste, findet sich in der Bibel direkt keine Lösung. Wenn einem denkenden Menschen klar wird, dass nur ein Bruchteil der Verstorbenen einen begehrten Platz auf der Erde finden wird, stellt sich natürlich auch die Frage, gehöre ich dazu? Doch das würde irgendwie das Bild Jehovas von der Liebe und Gleichberechtigung ALLER Menschen in Zweifel ziehen. Findet man keine Lösung für dieses Problem, steht letzt endlich die Frage der Echtheit der Zusage einer Auferstehung und danach die Frage der Existenz eines Schöpfers auf der Agenda. Findet dein Verstand keine Lösung für dieses Problem, leidet Dein Glaube an Gott extrem und die Angst um Dein Leben wird immer mehr Dein Tagesablauf bestimmen.

    Wie ich aus Deinen Worten ersehe, bist Du nun an diesem Punkt angelangt, an dem ich auch einmal war. Da hilft Dir keine Schriftstelle aus der Bibel. Da muss für Deinen Verstand eine logische und machbare Lösung des Problems her, auch wenn ich damit über die Grenzen des Geschriebenen hinausgehen muss. Man verzeihe mir hier bitte diesen Schritt und sehe ihn nicht als Blasphemie. Um Dir zu helfen, muss ich das tun.

    Da Du ein Fachgebiet Deines Mannes erwähnst, so wird er vieles von dem bestätigen können. Eine Lösung Deiner wichtigen Frage habe ich auf der Aktuell-Seite in einem Kommentar geschrieben.

    http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/auferstehung-und-wiedergeburt-zu-himmlischem-oder-irdischem-leben/#comment-472

    Die Angst vor dem ewigen Verschwinden kann Dir genommen werden. Doch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben wartet auf jeden Menschen. Wie ich schon in meinen obigen Kommentaren auf dieser Seite geschrieben habe, benötigen wir ALLE irgendwann einen besseren neuen Körper. Je älter man wird, desto mehr wird einem dieses klar vor Augen geführt. Irgendwann wünscht man sich sogar von selbst einen solchen neuen Körper, da der alte einfach zu viele Beschädigungen aufweist.

    Wie Paulus und Johannes sagt, wir brauchen „alle“ einen neuen, besseren Leib, wenn unser wirkliches Leben beginnt. Wir benötigen unbedingt einen Körper mit den Eigenschaften eines Weltengängers, der nicht der „Verwesung“ unterliegt.

    Liebe Ruth, ich hoffe, dass ich Dir damit helfen kann Deine Ängste zu reduzieren. Aus eigener Erfahrung weis ich, dass das geht. Jammern und vergangenes zu beklagen bringt dich keinen Schritt voran. Wie Paulus sagte, sollen wir unseren Blick nach vorne gerichtet halten und nicht auf die Dinge, die wir hinter uns gelassen haben. Eine bessere Schulbildung können wir in unserem Alter nicht mehr nachholen. Auch das Leben, das wir als volljährige Menschen bei den Zeugen gelebt haben, können wir nicht mehr rückgängig machen.

    Liebe Ruth, Du bist nicht die Einzigste, die auf Jahrzehnte zurückblickt, in denen man sich für falsche Ziele entschieden hat. Soll ich mich fragen, wo meine unbeschwerte Kindheit geblieben ist, weil ich schon mit 5 Jahren im Straßendienst gestanden habe, anstatt mit meines Gleichen spielen zu dürfen? Immer unter der Last, schon als Kind das Schwert „Harmagedon“ im Rücken zu haben. Was soll mir das Jammern bringen? Nur Depressionen und Leid. Damit würde ich mir selbst schaden.

    Wenn ich damals nicht schon als Kind bei den Zeugen groß geworden wäre, könnte ich Dir heute nicht eine Lösung für eines Deiner Gedankenprobleme aufzeigen können. Also war auch das Falsche für etwas nütze. Auch wenn ich irgendwann erkannt habe, dass die Zeugen einem falschen Gott (LK) huldigen, so bin ich trotzdem dafür Dankbar, durch sie in meiner Liebe zu Jehova und Jesus angestoßen worden zu sein. Wären die Zeugen nicht gewesen, hätte ich in der Versammlung über viele Jahre meinen Brüdern und Schwestern in ihrer Verzweifelung nicht helfen können. Wo wäre meine religiöse Seite, wenn es die Zeugen eine Zeit lang nicht in meinem Leben einst gegeben hätte? Als Katholik wäre ich wohl kaum auf Bruderinfo gelandet. So war auch Schlechtes für etwas nütze.

    Mit ganz lieben Grüßen
    Boas grüßt Ruth 😉

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Tag Ruth,
    so seltsam es klingt, er selbst nimmt Dir die Angst. Den Weg dorthin musst Du selbst gehen.
    Tommy

  • Manfred an Ruth
    Mai 12, 2015

    Liebe Ruth,

    warum bist Du traurig? Du kannst Dich doch glücklich schätzen, dass Du es noch rechtzeitig erkannt hast und Dich nun von dieser Gruppe distanziert hast. Ist Gott Schuld, weil Du einem Menschen vertraut hast? Hat er nicht in der Bibel genau davor gewarnt? Hast Du diesen Bibeltext nicht zigmal in der Versammlung von der Bühne gehört?

    Ps. 146:3,4; NWÜ:
    3 Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle, noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. 4 Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich.

    Die HFA drückt es so aus:

    3 Setzt euer Vertrauen nicht auf Männer, die Einfluss haben und Macht ausüben! Sie sind vergängliche Menschen wie ihr und können euch nicht erretten.

    Auch ich bin fast genauso alt wie Du und war ähnlich lange bei dieser Gemeinschaft. Auch ich habe diese Verse immer gehört und darauf bezogen, dass man sich nicht auf die heutigen Regierungen verlassen sollte und selbstverständlich habe ich diese Verse auch auf Jehova und seinen Sohn angewandt und trotzdem habe ich das getan, was die LK durch Ihre Handlanger von der Bühne hat verkünden lassen. Wir wurden darauf konditioniert diese Verse immer auf die anderen anzuwenden, niemals auf “die wahre Organisation Gottes”. Doch genau davor wurden wir in Ps. 146 gewarnt, nicht auf Menschen zu hören, die genauso vergängliche Menschen wie wir selbst sind und uns nicht retten können. Wie konnten wir nur auf sie hereinfallen, wo wir doch alles denkende Meschen sind? Ich möchte das mal veranschaulichen:

    Stell Dir vor, jemand hat ein Testament verfasst für ein unglaublich astronomisches Vermögen. Allerdings hat dieses Testament einen kleinen Haken, es ist in einer Sprache verfasst, die nicht jeder verstehen kann und es sind einige wenige Bedingungen daran geknüpft, dieses Erbe zu erlangen. Doch jeder, der diese Bedingungen erfüllen würde, würde einen Teil von diesem unermesslichen Vermögen abbekommen. Es wurde ein Notar darüber bestellt, der dieses Vermögen verwalten solle, bis zu dem Stichtag, wann es an die ausbezahlt würde, die diese wenigen Bedingungen erfüllt haben. Allerdings handelt es sich bei diesem Notar um einen ausländischen Notar, dessen Adresse man nicht kennt und man ihn daher nicht fragen kann, wie denn das Testament zu verstehen sei. Erst wenn der Zeitpunkt der Auszahlung näher rückt, würde der Notar kommen und dann die möglichen Erben beurteilen.

    Nun kommt da ein windiger Geschäftsmann daher und denkt bei sich: Da müsste sich doch was für mich herausschlagen können. Von dieser Situation muss ich irgendwie profitieren. Also präsentiert er sich als ein Bevollmächtiger des ausländischen Notars und übersetzt den möglichen Erben das Testament, allerdings fügt er noch einige persönliche Bedingungen mit ein, die ihn als den Bevollmächtigten bedingungslosen Gehorsam bescheren und das Testament wurde von ihm so geändert, dass man ihn unterstüzten solle, egal welche Bedürfnisse er hat und wer das dann gut umgesetzt hat, der wird am Ende zu den Erben gehören.

    Dann erklärt er den Menschen, um was für ein Erbe es geht und da das für alle begehrenswert klingt, machen sie nun das was dieser “vermeintlich Bevollmächtiger des Notares” ihnen aufgetragen hat und zwar ohne weitere Fragen zu stellen. Denn er muss es ja wissen, er wurde ja von dem Notar beauftragt um ihnen das schwierig zu verstehende Testament zu übersetzen.

    Dieser Geschäftsmann erkennt im Laufe der Zeit, dass sein Geschäftsmodell hervoragend funktioniert und er immer unverschämtere Bedingungen in den Raum stellt, die die anderen erfüllen müssen um zu erben. Aber er ist immer derjenige, der den Nutzen daraus zieht, während die anderen immer mehr ausgesaugt werden. Doch keiner beschwert sich, denn sie sehen ja das unermessliche Vermögen vor ihren Augen, dass sie dann bekommen werden. Da muss man halt mal ein paar Opfer bringen.

    Doch der Geschäftsmann wird immer dreister, er fordert von den möglichen Erben nun auch den bedingungslosen Gehorsam der Kinder ein. Sie sollen sich so früh wie möglich auch in seinen Frondienst begeben, damit er sie auch ausbeuten kann und lässt sie einen Eid schwören, dass auch sie ihm immer bedingungslos gehorchen werden um dann am Ende irgendwann auch einen Teil des unermesslichen Vermögens zu erben. Reagieren die Eltern nun aber und schützen ihre Kinder? Nein, sie finden das sogar gut, denn nun bekommen auch die Kinder ein Stück von dem großen Kuchen ab und sie opfern die Jugend ihrer Kinder auch diesem gewissenlosen Geschäftsmann. Sogar das Taschengeld ihrer Kinder übergeben Sie dem Geschäftsmann, damit sie sich ein Stück von dem Erbe erkaufen könnten.

    Liebe Ruth,
    wer hat nun Schuld, wenn die möglichen Erben diesem windigen Geschäftsmann alles glauben? Derjenige, der das unermessliche Vermögen verschenken möchte und sogar davor gewarnt hat auf andere zu vertrauen, außer auf den, den er als Notar eingesetzt hat?

    Sind nicht die in Frage kommenden Erben diejenigen, die dem Geschäftsmann alles in den Hals geschoben haben und gesagt haben: Mach Du alles, damit ich auch zu den Erben gehöre?

    Nur mal ein Gedanke:
    1. Wir sollten Jesu Fußstapfen genau nachfolgen!
    2. Jesus ließ sich im Alter von ca. 30 Jahren taufen!
    3. Nun fordert jemand auf, die Kinder schon im Alter von 9 Jahren taufen zu lassen!

    Wer findet den Fehler?

    Ich habe mich gestern mit meiner 23 jährigen Tochter darüber unterhalten und sie sagte mir, dass sie ja von den Ältesten im Alter von 13-14 Jahren auch bedrängt worden ist, sich endlich taufen zu lassen. Ihr vier Jahre jüngerer Bruder war da schon ungetaufter Verkündiger.

    Sie hat mir nun gestern gesagt, dass sie sich deshalb nicht taufen lassen wollte, weil sie dachte, dass sie mit Sicherheit noch etwas tun würde, was einen Auschluss zur Folge haben und dann keiner mehr mit ihr reden würde. Ja, die Kinder durchschauen manchmal etwas besser als wir Eltern. Meine Tochter ist übrigens total entsetzt darüber, dass sich 9 jährige Kinder taufen lassen sollen. Die können das doch in dem Alter noch gar nicht abschätzen was es bedeutet und dann sind sie in dieser Sekte gefangen. Genau das denke ich, ist auch die Absicht dahinter. Wenn das Kind dann im Alter von 14 Jahren erkennt, wo es reingeraten ist und raus will, dann erhebt man die Rute und sagt:

    “Du hast einen Eid geschworen und wenn Du den brichst, dann werden wir dich als ein Akt der Liebe solange ächten, bis Du wieder zu uns zurückkehrst.”

    Da steckt tatsächlich System dahinter und die oberen wissen genau was sie tun und wie sie ihren Gewinn mehren können.

    Daher liebe Ruth, Du und Dein Mann haben das Glück das alles erkannt zu haben und habt Euch nun von dieser Falschheit verabschiedet. Nun müsst ihr nur ausharren, bis der Zeitpunkt kommt, andem der richtige Bevollmächtigte kommt und das Vermögen auszahlt. Denn eines darf man nicht vergessen:

    Das unermessliche Erbe, das gibt es tatsächlich. Ewiges Leben, Auferstehung, das alles ist wahr. Nur die Rolle die dieser Geschäftsmann ausfüllt, das ist gelogen. Da hat er sich geschickt in das Testament hinein geschrieben und nur geringfügige Änderungen vorgenommen, die aber letztlich dazu führen, dass ihnen die Menschen vertrauen obwohl sie keinen Deut besser sind wie die anderen.

    Was mir gerade dazu einfällt. Hat es die LK nicht als einen Segen herausgestellt, dass die revidierte Ausgabe der NWÜ im Jahr 2013 in englisch trotz Unwetter gedruckt werden konnte?

    Frage: Wo ist der Segen Jehovas, dass die rev. Ausgabe von 2013 in englisch heute noch nicht mal in Deutsch zur Verfügung steht, wo doch eine Übersetzung vom englischen ins Deutsche dank ihrem eigens entwickeltem Computer Programm so rasend schnell gehen müsste?

    Wäre es denkbar, dass sie gar kein Geld mehr haben um für alle Zeugen die neue Bibel zu drucken und sie es erst mal bei der englischen Ausgabe belassen? Oder warum fordern sie auf allen Kanälen zum Spenden auf und leugnen das sie ca. 1 Milliarde Dollar für den Kauf der Brooklyner Gebäude kassiert haben?

    Wie stand es früher so ähnlich immer am Anfang der Zeitschriften: Wenn das Geld ausgehen sollte, damit man diese Zeitschriften drucken kann, dann ist es an der Zeit das Erscheinen einzustellen!
    Warum wurde dieser Hinweis, der jahrelang in den Zeitschriften stand schon vor vielen Jahren entfernt?

    Hören wir lieber auf Gottes Wort, das besagt:

    Ps. 146:3,4; NWÜ:
    3 Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle, noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. 4 Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich.

    Liebe Grüße Manfred

  • Anna an Ruth
    Mai 12, 2015

    Liebe Ruth,
    laß dich von mir umarmen. Ja, es sind viele verlorene Jahre. Andererseits wie dir Bruder Boas schon geschrieben hat haben wir an Erfahrung dazugewonnen.
    Freilich tot und für immer weg zu sein, das kann Angst machen. Nur genau diese Angst macht sich die WTG zu nutze um die Schäflein ins Hamsterrad zu quetschen.

    Unser Herr Jesus war nicht so, vergiß dies bitte nicht.
    Die Worte Jehovas und von Jesus werden sich auf alle Fälle erfüllen, nur wohl anders als wir jahrelang gelehrt worden sind.
    Freue ich an der Gegenwart, sehe die Zukunft positiv.
    Ich versuche jeden Augenblick zu genießen. Manchmal muß ich mich dazu zwingen. Weil das Leben nicht leicht ist und uns natürlich unsere Vergangenheit auch durch unsere Kinder einholt.
    Dir und deinem Mann ein erholsames Wochenende, natürlich auch allen Schwestern und Brüdern wünscht Anna

  • Omma@Ruth
    Mai 12, 2015

    Liebe Ruth,

    am liebsten würde ich dich ganz fest in den Arm nehmen, und dir leise sagen: Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Diese Angste, die ganz tief in dir nagen, und dir Schmerzen bereiten, kannst du in die liebevollen Hände des Höchsten legen.

    Lies doch einmal die tröstenden Worte, in

    Römer 8:38 (Neues Leben – Die Bibel)
    38 Ich bin überzeugt: Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, WEDER UNSERE ÄNGSTE IN DER GEGENWART NOCH UNSERE SORGEN UM DIE ZUKUNFT, ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen.

    Und wie zeigt er uns seine Liebe?

    Johannes 3:16+17 (NGÜ)
    16 Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
    17 Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.

    Jeder menschliche Herrscher, auch in Religionsorganisationen, denkt in erster Linie an sich, und wie er seine eigene Haut retten kann. Nicht so unser lieber himmlischer Vater. Er hat sich nicht geschont, sondern die Schmerzen eines liebenden Vaters ertragen, der mit ansehen musste, wie sein geliebtes Kind leidet, und qualvoll stirbt, UND DAS FÜR UNS!!!

    Liebe Ruth, meinst du nicht, dass dieser liebevolle Gott und sein lieber Sohn, die uns in unserer Unvollkommenheit, aus tiefsten Herzen lieben, nur das Beste für uns wollen? Wie auch immer unsere Zukunft aussehen mag, WIR WERDEN GLÜCKLICH SEIN!!! VERTRAUEN WIR IHNEN, und schenken wir ihnen unser Herz.

    Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma

  • Bernhard Schüler
    Mai 12, 2015

    Hallo Ruth,

    ich habe das starke Bedürfnis, mit Dir Erfahrungen und Gedanken auszutauschen und Dir auch wieder Lebensmut zu vermitteln.
    Falls es erlaubt ist, meine Email-Adresse zu nennen:
    schueler.bernhard@web.de
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dich meldest.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • sarai & Noemi an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    es macht uns sehr traurig, daß Dich eine so heimtückische Erkrankung erwischt hat.

    Wir Christen wissen, daß alle, die aus Glauben bei unserem Messias Heilung von schweren Krankheiten erbeten hatten, von ihm angenommen und von ihm geheilt wurden und Jesu ist nach wie vor damals und heute noch immer derselbe, deshalb hoffen wir und beten für Dich, daß er auch Dir Linderung verschafft und Dich ganz wieder herstellt und diese Krankheit Dir überwinden hilft und Dir Kraft, Mut, Hoffnung, Geduld und den Glauben und die Zuversicht daran gibt und Dich, sowie Deine liebe Ehefrau Maria unterstützt und liebevoll bis dahin begleitet.

    Gute Nachricht Bibel: Hebrews 13:8 „8 Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in alle Ewigkeit!“

    Ganz liebe Grüße von Noemi und Sarai

  • heibea an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,
    ich wünsche Dir und Deiner lieben Frau Maria viel Kraft von“o-
    ben“, um mit dieser schrecklichen Krankheit leben zu können!
    Selbst in dieser Ausnahmesituation erbaust Du uns noch durch
    Deine Glaubensstärke- danke dafür! Wir werden ganz sicher im
    „Herrn“ verbunden bleiben und für Dich und Maria beten.
    Liebe Grüße und viel Stärke wünscht Euch
    hei-bea

  • Tirza an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder Hubert,

    habe dir eine Grußkarte geschickt & bete für dich.

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Hubert
    Mai 12, 2015

    Hubert an Alle hier inkl. den Bruder-Info-Brüdern
    und den Artikel-Autor W.F. zum Thema „Eure Befreiung naht“:

    Herzlichen Glückwunsch, dass Ihr in Liebe und Treue zum Wort Gottes, Gottes Zusicherung aufgegriffen habt, dass es für gläubige und getaufte Christen und Christinnen,
    sei es verstorben oder zu bestimmten zukünftigen Zeit noch lebend,

    die Befreiung vom Tod/der Entschlafenheit und vom bisherigen unvollkommenen Fleisch und Blut/Leibesleben und von diesem verlorenen Weltsystem geben wird,

    und zwar in einem großen gemeinsamen persönlichen Treffen mit Jeshua, unseren lieben Herrn und Vorbild, in großer HERRLICHKEIT und in großer LIEBE in einer großen Machtdemonstation Gottes
    /Entrückung geben wird.

    Dank der Hilfestellungen und Zusicherungen unseres himmlischen Vaters JHWH war es neben vielen Männern und Frauen Israels auch seinem Sohn Jeshua möglich, selbst in grausamen Todesstunden, seine Gottergebenheit und sein Gottvertrauen zu bewahren
    und noch als Sterbender seinen Geist in die Hände
    seines himmlischen Vaters zu legen.

    Seither sind wahrscheinlich Millionen Erdenmenschen seinem Beispiel gefolgt, weshalb sie von ihm und seinem Vater
    auch die große Belohnung eines neuen Lebens in Herrlichkeit im Haus und in der Familie und im Reich Gottes erhalten werden.

    Es ist mein inniger Wunsch und meine langjährige Bitte,
    dass wir dann auch alle, die sich dzt. hier, in weiteren wichtigen WEB-Inititaiven oder anderwertig weltweit einsetzen,

    dann diese göttlichen Verheißungen und Segnungen einmal miterleben dürfen und können.

    Wie Ihr wißt, kommen meine Frau Maria und ich seit 2013 unserer persönlichen Verantwortung nach, dem Wort Gottes zu folgen
    und in allen Glaubenslehren nur noch seinem Sohn zu vertrauen.

    Und diese neue Haltung bewirkte dann ja, dass wir seit 26.09.2013 keiner Religionsgemeinschaft mehr angehören, die Glaubenslehren Jesu und der Apostel gewonnen und uns am 15.03.2015 in der christlichen Wassertaufe mit unserem Herrn Jeshua und seinem Namen vereint haben.

    Neben all diesen erfreulichen Entwicklungen habe ich aber,
    und darüber habe ich noch nicht berichten können,
    leider seit Jänner 2015 auch eine unfassbare Leidenszeit zu verkraften,

    da dzt. wegen eines Krebsleidens in meiner Pankreas mit Not-OP
    am 01.04.2015 mein körperliches Leben bedroht wird,

    und mich leider bereits zu einem schwachen und entkräfteten Schmerz- und Tumorpatienten gemacht hat, der sich dzt. hauptsächlich um seinen palliativen Therapie- und Betreuungs-
    und Pflegeverlauf kümmern muss, wobei bereits immer wieder
    auch der Wunsch nach einem Heilungswunder oder einer Sterbehilfe aufkommt. Zu einer med. angeratenen Chemo-Theraphie habe ich mich nicht durch gerungen.

    Möge man aus meiner aktuellen Geschichte auch erkennen,
    wie wichtig es ist, wenn man seine gesunden Zeiten dafür nützt, im Wort Gottes und im rettenden Glauben bewandert zu werden,

    in schweren Erkrankungszeiten wird man dafür wohl kaum mehr
    viel Zeit finden können.

    Ich fühle mich u.a. auch auf Grund der aktuellen Artikelinhalte und der aktuellen sinnvollen Kommentare dazu mit Euch Allen hier wie bereits 2013 und 2014 geistig weiter verbunden,

    und mir bleibt noch, heute Euch Alle zu bitten, für das sich sammelnde ganze weltweite treue Volk Gottes und bitte auch für mich und meine und unsere Situation in Jeshua inbrünstig zu JHWH um neuen Segen und Hilfe zu beten.

    Auch wäre ich für jeden wichtigen Erfahrungsaustausch
    bzw. Therapiehinweis, bitte auf meine Mail-Anschrift: mailbox.h@inode.at, sehr dankbar.

    Mit lieben Grüßen

    Hubert am 21.05.2015

  • Manfred
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    Es tut mir sehr leid von deiner schweren Krankheit zu hören. Für einen Außenstehenden ist es immer schwierig die richtigen Worte zu finden. Meist ist es gar nicht möglich. Deshalb kann ich dir nur raten dein Vertrauen weiterhin auf Jesus Christus und sein Vater Jehova zu setzen. Dort bist du am allerbesten aufgehoben.

    Mir hat bei meiner Erkrankung ein Bibeltext besonders geholfen Philipper 4 Vers 13:

    Für alles bin ich stark durch den der mir Kraft verleiht.

    Auch wenn die schweren Umstände einer solchen Erkrankung einen Deprimieren, so ist es dennoch möglich dass man seinen Glauben bewahren kann an den Vater der uns auch aus dieser Situation befreien kann. Wenn nicht heute dann aber später.

    Herzliche Grüße Manfred

  • Bird an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    in Gedanken bei dir und deiner Frau sind wir stets bei euch.
    Wir haben dir auf deine Mail etwas gesendet.

    Die Kraft unseres Herrn Jesus und seines Sohnes wird euch bestimmt helfen.

    Bird und Frau

  • BenKenobi
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,
    ich bin sehr traurig über deine ernste Erkrankung. Meine Gedanken sind bei dir und ich werde auch für dich beten, du sollst Kraft haben deine Situation durchzustehen.
    BenKenobi

  • Matthäus an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,
    Ich möchte dir auch alles Gute wünschen, mögen die Ärzte dir richtigen Maßnahmen ergreifen dass deine
    Situation sich bessert. Vor 3 Jahren stand ich mit einem Fuß schon im Grab, heute geht es mir wieder einigermaßen gut und meine Krankheit ist stabil. Aber es war ein langer und beschwerlicher Weg.

    Natürlich kann man nicht jeder Krankheit miteinander vergleichen doch der medizinische Fortschritt hat ein sehr hohes Niveau erreicht. Also gib die Hoffnung nicht auf, viel Kraft auch für deine Familie!

    Liebe Grüße Matthäus

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Auch von mir alles Gute Hubert,
    lasst uns aber nicht vergessen in wem das tatsaechliche Leben liegt.
    Viel Kraft wuensche ich.
    Tommy

  • Anna
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder Hubert,
    es tut mir sehr leid, dass du so schwer erkrankt bist.
    So kann ich dir nur viel Kraft und Segen zur Bewältigung wünschen.

    Auch für deine Frau muß dies sehr schwer sein.

    In solchen Situationen merkt man wie wenig Leben wir zur Verfügung haben.

    Herzliche Grüße Anna

  • Boas an Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,
    Liebe Maria,

    ich schließe Euch in meine täglichen Gebete voller Wärme mit ein. Sowohl um ein Wunder für Dich, als auch um Schmerzmilderung und Kraft, wie immer es der Wunsch des Höchsten sein mag. Auch der Wunsch, dass Jeshua unser aller gedenke, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

    Denn es wird der Zeitpunkt für jeden von uns kommen, unseren vergänglichen Leib zurück zu lassen und dafür, als Geschenk, einen unvergänglichen Körper zu erhalten. Bei einigen geschieht dieses im Nu; Anderen gehen im Schlaf voraus und Ruhen, bis sie auferstehen zu ihrem Los am Ende der Tage dieses vergänglichen Systems der Dinge. (Daniel 12:13)

    Mit warmem Mitgefühl und Gebeten der Hoffnung
    Boas

  • Tomaso
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    es schmerzt mich sehr deine Zeilen zu lesen. Auch wenn wir uns nicht pers. kennen, möchte ich dir trotzdem meine Anteilnahme aussprechen und dir weiterhin viel Kraft und Mut wünschen im Kampf gegen deine Krankheit.
    Mögen Jehova und Jesus dir und deiner Frau allzeit zur Seite stehen um weiter zu kämpfen und es auch, wenn möglich, erträglicher für dich zu machen.
    LG Tomaso

  • Omma@Hubert
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert,

    ich brauchte erst einmal etwas Zeit, um diese erschütternde Nachricht von deiner schweren Erkrankung, zu verarbeiten, bevor ich dir schreiben konnte.

    Mein Mann und ich sind in Gedanken bei dir und deiner lieben Maria.

    Wir wissen aus eigener Erfahrung, welch ein Chaos der Gefühle entsteht, wenn man die Diagnose Krebs bekommt, besonders, wenn die Schanzen auf Heilung nur gering sind.

    Bei uns ist es auch mein Mann, der seit dem Jahre 2002 immer wieder von verschiedenen Krebserkrankungen heimgesucht wird, verbunden mit starken Schmerzen. Einige Male hatten wir schon befürchtet, dass wir voneinander Abschied nehmen müssen. Auch jetzt ist der Kampf noch nicht zu Ende, aber die Hoffnung steigt.

    Lieber Hubert, auch, wenn alles hoffnungslos zu sein scheint: GIB NICHT AUF!!! Lass dir genügend gegen die Schmerzen geben, damit du sie ertragen kannst, und vielleicht gibt es ja etwas, (eine Therapie z.B.), was dir im Kampf gegen diesen bösen Feind hilft. Mit deiner Art Krebs haben wir leider (oder besser gesagt, zum Glück) noch keine Erfahrung, wir würden dir so gerne helfen.

    Wir schließen dich und deine liebe Maria in unsere Gebete mit ein, und wünschen euch viel, viel Kraft von oben.

    Deine Schwester Omma und Ehemann

  • Störtebeker
    Mai 12, 2015

    Lieber Hubert, liebe Maria,

    auch ich wünsche Euch viel Kraft, und die Hilfe unseres Vaters und unseres Herrn Jesus Christus. Ich weiss von mir, dass ich unter ähnlichen Umständen sicherlich verzweifelt und entmutigt wäre.

    Wir alle sind doch sehr zerbrechlich.

    Nichtdestoweniger mag der Text aus Röm. 8:32 für Dich lieber Hubert und auch für deine Frau Maria ein Trost sein. Das wünsche ich mir jedenfalls.

    In Liebe Euer Störtebeker

  • Rico
    Mai 12, 2015

    Hallo BruderInfo,

    ich finde diesen Vortrag sehr interessant und ich persönlich hatte auch schon oft die Gelegenheit gehabt mit Zeugen Jehovas über die Wiederkunft Jesu zu sprechen und wenn ich ihnen dann 2Jo 7 aus der reviderten Elberfelderübersetzung vorlese können sie mir keine Antwort oder Gegenargument liefern das die unsichtbare Wiederkunft Jesu stützen würde! Wir leben in interessanten Zeiten und wenn Babylon die Große vernichtet werden wird dann werden viele Zeugen Jehovas heulen weil sie ja nicht damit gerechnet haben das sie als Gesammtheit ebenfalls mit zu Babylon der Großen gehören wie der Rest der falschen Religionen siehe( NGO bei UNO)! Aber ich glaube auch daran, das es aufrichtige und gottesfürchtige bzw. wahrheitssuchende Christen auch bei den Zeugen Jehovas noch zu finden gibt! Aber jetzt ist die Zeit da,wo man sich entscheiden muß ob man in Babylon drin bleibt und mit ihr zusammen gerichtet wird oder ob man auf die Warnung Gottes hört und aus Babylon hinaus geht siehe ( Off 18:4)!

    Jesus Christus wird sichtbar wiederkommen egal ob es die WTG und die Zeugen Jehovas insgesammt nun wahrhaben wollen oder nicht! Dazu ist auch (Sach 14:4 und Apg 1:11)sehr interessant!

    Lg Rico

  • agabus
    Mai 12, 2015

    Hm ok. So wie Manfred es schildert könnte man das auflösen, das muss ich mir mal genauer angucken, danke dafür. Aber jetzt nochmal zum beliebten Harmagedon. So wie ich es verstehe kommt Jesus nach der Drangsal, versammelt seine Leute und dann beginnt diese Schlacht und die Tötung des wilden Tieres, da ja lt. Offb.17:14 die Mitkämpfer seine Auserwählten, Berufenen und Treue sind.

  • Boas an Agabus
    Mai 12, 2015

    Lieber Agabus,

    ich habe mir Deine Fragen angeschaut. Wenn Du es mir gestattest, möchte ich Dir zwei Fragen dazu stellen. Die erste grundlegende Frage ist ganz einfach: Warum wurde die Offenbarung geschrieben?

    Deine Antwort könnte wie folgt lauten: „Die Offenbarung wurde geschrieben, damit…“

    Die Zweite Frage ist da schon etwas kniffeliger. Was haben das Buch der Offenbarung und das Buch Hiob gemeinsam?

    Es würde mich sehr freuen, Deine Meinung auf diese Fragen zu erfahren. Vielleicht kommen wir der Lösung Deiner Fragen dadurch näher.

    Mit ganz herzlichen Grüßen
    Boas

  • agabus
    Mai 12, 2015

    Hallo, also eine Verbindung Hiobs zur Offb. ? Das muss ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, da es für mich kein deprimierenderes Buch gibt als Hiobs. Denn die einzige Essenz die sich für Hiobs Frage nach dem Warum ergibt ist die Antwort das Gott viel größer ist als Hiob.

  • Boas an Agabus
    Mai 12, 2015

    Lieber Agabus,

    vielen Dank für Deine Antwort auf die zweite Frage. Wie sieht es denn mit der ersten Frage aus. Was meinst Du dazu? Warum wurde die Offenbarung geschrieben?

    Ganz liebe Grüße
    Boas

  • agabus
    Mai 12, 2015

    Tja, die Offenbarung, Daniel und auch Sacharja sind für mich sehr interessante Bücher. Sie sind für die letzten Tage bestimmt, also für Zeiten die nicht all zu fern für uns sind. Ich denke sie geben verschlüsselte Hinweise auf das was passieren wird

  • Manfred an Agabus
    Mai 12, 2015

    Lieber Agabus,

    Du hast kein Brett vor dem Kopf, sondern hast die Bibeltexte aufmerksam gelesen. 😉

    Das was Du erkannt hast zeigt, dass auch eine frühere Lehre der LK falsch ist, die besagte dass der Überrest der 144.000 nach Harmagedon von Gott von der Erde weggenommen würde. Denn gemäß der Bibel würden ja alle sterben, die das Zeichen des wilden Tieres nicht angenommen haben und somit kann keiner vom Überrest nach Harmagedon noch am Leben sein.

    Das ist der eine Aspekt. Der andere ist der, dass Du auch einen vermeintlichen Widerspruch in der Bibel gefunden hast, denn es gibt gegensätzliche Aussagen in den folgenden Texten:

    1. Thes. 4:13-18; Elb:
    13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben.
    14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen.
    15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.
    16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;
    17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft;
    und so werden wir allezeit beim Herrn sein.
    18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

    1.Kor. 15:51-53; Elb:
    50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt.
    51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
    52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.

    53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

    Off. 13:15; Elb:
    15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.

    1. Thes. und 1. Kor. sprechen davon, dass es Nachfolger von Jesus gibt, die bis zur Ankunft von Jesus am Leben sind und verwandelt werden müssen, während andere die schon gestorben sind, beim Schall der 7.ten Posaune auferstehen werden. Da hier die buchstäbliche Auferstehung und die Verwandlung nebeneinander stehen, muss es ja einen Unterschied geben. Wären tatsächlich alle buchstäblich tot, bräuchte Gott nicht extra darauf hinweisen lassen, dass es auch Lebende gibt, die verwandelt werden müssen. Denn es müssten ja alle einfach auferstehen und fertig. Also müssen beim Schall der 7.ten Posaune tatsächlich zwei unterschiedliche Dinge stattfinden.

    1. Die buchstäbliche Auferstehung
    2. Die Verwandlung von Menschen, die die große Drangsal überlebt haben

    Allerdings ist das ja ein Widerspruch zu Off. 13:15, wo ja steht: dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.

    Wenn alle buchstäblich getötet werden, dann gibt es aber niemanden mehr, der verwandelt werden müsste. Dann gäbe es nur noch eine buchstäbliche Auferstehung. Somit müsste in der Offenbarung von einem symbolischen, geistigen Tod die Rede sein. Die Menschen die das Zeichen des wilden Tieres nicht annehmen, werden nicht buchstäblich getötet, sondern geistig. In den Augen des wilden Tieres sind sie tot, aber buchstäblich leben sie weiter. Das wäre wieder im Einklang mit dem was Jesus selbst sagte:

    Mat. 24: 9-13; Elb:
    9 Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen.
    10 Und dann werden viele verleitet werden und werden einander überliefern und einander hassen;
    11 und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen;
    12 und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der meisten erkalten;
    13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

    Wenn Jesus im Vers 9 ankündigt, dass kurz vor seinem Wiederkommen, seine Nachfolger getötet werden würden und zwar um seines Namens willen, wieso gibt er dann im Vers 13 den Hinweis, dass wer ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden? Wenn Du tot bist, brauchst Du nicht mehr aussharren, sondern einfach auf die Auferstehung zu warten. Das wilde Tier tötet nicht buchstäblich, sondern symbolisch. Wer so von dem wilden Tier getötet wird, muss dann bis ans Ende ausharren und darf sich nicht mehr dem wilden Tier beugen.

    Das ist jedenfalls meine persönliche Meinung, die keiner ungeprüft übernehmen sollte.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred an Agabus
    Mai 12, 2015

    PS: Was ich noch vergessen hatte.

    Die Nachfolger Jesu werden um seines Namens willen verfolgt werden, nicht im Namen Jehovas.
    Zeugen Jehovas können somit nicht die wahren Nachfolger von Jesus sein, denn sie treten nicht in Jesu Namen auf, sondern in dem von seinem Vater.

    Wer die Publikationen der ZJ aufmerksam liest, der erkennt, dass sich alles aber auch wirklich alles nur um Jehova dreht und die LK, nicht aber um Jesus den Sohn und König des Königreiches seines Vaters.
    Jesus dient nur noch als Paradebeispiel für einen Prediger, der ohne Unterlass gepredigt hat und daher ein gutes Vorbild für die Zeugen abgibt, dass auch sie ohne Unterlass zu predigen haben und möglichst ihre Arbeit und Familienleben um den Predigtdienst herumbauen sollten und nicht umgekehrt.

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Stimmt Manfred,

    das wurde hier schon so oft……..Man kann nur hoffen, dass man einige zum Nachdenken bringt und wenn man die Besucherzahlen hier oder in BI-Aktuell sieht….wer weiss
    Tommy

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Kann ich nicht ganz nachvollziehen Manfred,

    wer ausharrt bis ans Ende (Tod? oder eben Jesu Ankunft) wird errettet werden. Widerspricht sich erstmal nicht m.E.
    Tommy

  • Manfred
    Mai 12, 2015

    Lieber Tommy,

    ich verstehe was Du meinst. Mat. 24 könnte man auch so verstehen, dass man entweder bis zum Tod oder bis zur Wiederkunft von Jesus ausharren müsste. Je nachdem was früher eintritt. Aber man könnte es auch so verstehen, dass man nicht buchstäblich tot ist, sondern nur in deren Augen, die einen der Bedrängnis überliefert haben und daher muss man dann ausharren.

    Ich glaube das sich die Bibel nicht widerspricht und wenn in der Offenbarung steht, dass ALLE getötet werden die das Bild des wilden Tieres nicht angebetet haben, jedoch die Möglichkeit dazu gehabt haben, dann würde keiner der Brüder Christi übrig bleiben der bis zur Ankunft von Jesus überlebt.

    Da gibt es ja eine biblische Geschichte dazu und zwar von den drei Hebräern, die nicht das Standbild des babylonischen Königs angebetet haben. Nur drei Personen sind nicht vor dem Standbild niedergefallen und nur diese drei Personen wurden deshalb in den Feuerofen geworfen. Obwohl der König den Ofen extra anheizen lies, sind die drei Hebräer nicht gestorben. Das Feuer konnte ihnen nichts anhaben.

    Es wurden ALLE in den Ofen geworfen, die sich nicht vor dem Bild niederbeugten und doch sind sie nicht gestorben. Warum wird in der Offenbarung von Babylon geschrieben, wo es doch diese einstige Weltmacht heute nicht mehr gibt, wenn es nicht den Bezug zu früheren Geschichten herstellen sollte?

    Liebe Grüße Manfred

  • Tommy
    Mai 12, 2015

    Nun Manfred,

    was die bisher Verstorbenen im Herrn anbelangt scheint mir die Auslegung klar zu sein.
    Tommy

  • agabus
    Mai 12, 2015

    Guten Abend und Glückwunsch zu einem sehr guten Artikel mit wirklich fester Kost. Aber ich hab da noch fragen. Jesus kommt zur Entrückung der Auserwählten nach der Drangsal. Wenn ich aber richtig lese werden alle die das wilde Tier nicht anbeten oder dessen Kennzeichen erhalten in der großen Drangsal getötet, oder ? Wer der lebenden sollte dann noch entrückt werden können? Gleiches gilt ja dann für die sog. Große Volksmenge. Und wer setzt sich dann auf die Richterstühle aus Offb.20 ? Denn die Reinigung kann doch nur für die erfolgen die siegreich aus der großen Drangsal hervorgehen, oder hab ich gerade ein Brett vorm Kopf ?

  • Boas
    Mai 12, 2015

    (Antwort auf Deinen Kommentar auf der Prophetie-Seite)

    Lieber Ede,

    wie Du ja wisst, auch bin ich ein Suchender. Deine Erklärung, über die, die Jesus durchstochen haben finde ich auch gut: “ Die, die ihn durchstochen haben, leben nicht mehr und sind zu Staub geworden. Aber Jesus augenblicklichen Feinde, die ihn durchstechen würden, leben noch und werden ihn sehen im Sinne von erkennen. Sie werden zugeben müssen, dass sie den Messias ermordet haben (würden) und sich seinetwegen vor Leid schlagen.“

    Mit denen, „die ihn durchstochen haben“, können auch generell Feine Jesu gemeint sein. Ihn sehen im Sinne von erkennen, wahrnehmen oder spüren gebe ich Dir auf jeden falle Recht. Ob diese Menschen ihn auch buchstäblich mit ihren eigenen Augen sehen werden? Warum nicht? Du gibst dazu eine interessante Antwort:

    „Jesus hat derzeit einen unsichtbaren geistigen Leib. Wie wird er erkannt werden? Sollte er in menschlicher Gestalt erkannt (im Sinne von gesehen) werden, könnten nur die ihn sehen, denen er sich bei seiner Wiederkunft zeigt. (Lieber Ede, wen zeigt er sich bei seiner Wiederkunft? Es sagte in vielen Schrifttexten, auch in der von Dir zitierten Stelle aus Offenbarung, dass er sich auch den Ungläubigen, den Feinden und den Völkern zeigt, oder sehe ich dieses Falsch?) Die übrigen Menschen auf der anderen Seite der Erde würden ihn nicht sehen können. Damit würden nicht alle Menschen, sowohl seine Freunde wie auch seine Feinde, ihn bei seiner Wiederkunft sehen können.“

    Nur mal gesetzt den Fall, müssen Jesus denn ALLE Menschen zur GLEICHEN Zeit sehen? Wenn sie seine Macht zu spüren bekommen, muss dieses auch Zeitgleich erfolgen, damit ein Bibelwort in Erfüllung geht? Ich bin der „persönlichen Meinung“, dass dieses nicht unbedingt der Fall sein muss. Die andere Beschreibung über den Leib von Jesu finde ich sehr passend. Du schreibst: „Jesus hat derzeit einen unsichtbaren geistigen Leib.“ In wieweit war er denn weg, die letzten 2000 Jahre? RÄUMLICH oder SEHBAR? Räumlich ist er die ganzen Jahrtausende stets bei seinen Jüngern gewesen. „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen kommen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Oder Math. 28 „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!“ Jesus war räumlich NIE WEG GEWESEN, nur eben nicht SEHBAR für JEDEN und somit auch für die, die ihn durchstochen haben. Auch nach seiner „Entrückung“ in die Wolken, nach der Ausgießung des Heiligen Geistes ja sogar noch viel Später bei Paulus Bekehrung, zeigte er sich einzelnen Personen in einer sichtbaren Gestallt. Er war da; und musste nicht räumlich sondern nur Sichtbar wiederkommen. Er zeigte sich diesen Personen aber nicht als der König, der er einmal sein sollte, mit Macht und seiner Herrlichkeit auf seinem weisen Pferd um die Menschen zu richten. Er zeigt sich nur einzelnen Personen und nicht der Menschheit. Wie schreibt es Apo. 9:7 „Den Männern, die Saulus begleiteten, verschlug es die Sprache. Sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemand.“ Aber von Paulus wurde berichtet in Vers 3: „Auf dem Weg nach Damaskus, kurz vor der Stadt, umstrahle ihn plötzlich ein Licht vom Himmel.“

    Welche Gestallt Jesus haben wird, wie groß diese Gestallt sein könnte, wenn er als König auf der Erde für ALLE SICHTBAR wiederkommt, weis ich nicht. Ob auch Blinde ihn sehen können bleibt abzuwarten. Ob er buchstäblich ein Pferd benutzen wird? Auch das bleibt abzuwarten. Ob dies zur gleichen Zeit an jedem Ort geschehen wird? Die Zukunft wird es zeigen. Doch eins ist mit Sicherheit gewährleistet, dass Jesu auch von seinen Feinden als Jesus, der Herrscher über die ganze Welt, wahrgenommen wird, wenn er wiederkommt und nicht nur von einer kleinen Gruppe von Christen. Seine Wiederkunft geht einher mit einer Sichtbarkeit, ob nun real, mit seiner Herrlichkeit, Licht und Donner oder an seiner ausgeübten Macht. Daran geht absolut kein Weg vorbei. Ich denke persönlich, dass es nicht Richtig ist, daraus eine existenzielle Streitfrage zu machen. Nur als sterblicher Mensch, wie Du es richtig schreibst, kann er nicht wiederkommen, sondern nur in der Gestallt eines „Menschensohnes“. Persönlich bevorzuge ich die Vorstellung einer buchstäblichen Sichtbarkeit. Ich finde an dieser Vorstellung nichts Verwerfliches.

    Den Gedanken der WG ist eine gänzlich Anderer. Sie favorisieren ein unsichtbares drittes Wiederkommen Jesu für uns Menschen, damit sie (das ist meine Überzeugung) die zwei anderen Wiederkünfte Jesu, locker einfach in die Bibel einschieben können, ohne darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass die breite Öffentlichkeit ja nichts von diesen Wiederkünften mitbekommen hat. 1914 als König, natürlich unsichtbar und unbemerkt von der Menschheit. Und dann 1919 ist er zu seinem Tempel gekommen und hat damals die LK eingesetzt, natürlich auch unsichtbar und unbemerkt von der Menschheit. Diese beiden Wiederkünften Jesu sollen nach Zeugenglauben also, im Gegensatz zu den vielen Aussagen der Bibel, über die offensichtliche Erkennbarkeit Jesu, heimlich und im Stillen vonstatten gegangen sein. Deshalb muss die, nach Zeugenlehre, dritte Wiederkunft Jesu, statt einzigste Wiederkunft, auch unsichtbar von statten gehen. Sonst fällt der Fehler vielleicht jemandem auf.

    Doch die Bibel lehrt etwas anderes. Jesus war RÄUMLICH nie weg gewesen. Er war immer hier auf der Erde bei seinen Nachfolgern. Jesus war immer als Helfer und Unterstützter wahrer Christen auf der Erde. Und wenn es von Nöten war zeigte er sich auch dem Einen oder Anderen nach seiner Auffahrt in die „Wolken“. Wie kann man die Worte eines Zurückkommens von Jesus also nur verstehen? Da er Räumlich nie weg war, muss er dann beim wiederkommen von ALLEN Menschen dieses Planeten in irgend einer eindeutigen Form wahrnehmen werden. Nicht nur von eine kleine Gruppe „ernster Bibelforscher“, sondern auch von denen, die ihn durchstochen haben.

    Haben die Nationen beim ersten Weltkrieg 1914 gesagt: „Oh, Jesus ist gekommen?“ Nein, sie haben gesagt, „Oh, ein Weltkrieg ist ausgebrochen!“ Oder 1919, haben da die Menschen der Erde gesagt: „Oh, ihr Berge fallet über uns denn Jesus ist zurückgekommen?“ Nein, sie haben gesagt, „Hurra, der Weltkrieg ist endlich vorbei.“ Von einem Erkennen Jesus, als den neuen Herrscher der Welt, ist kein Gedanke aufgekommen.

    Lieber Ede, wenn ich kurz noch auf einen Hinweis an Elfi von Dir Bezug nehmen darf. Du schreibst ihr: “ Sowohl der Herr wie auch seine Jünger sind jeweils mit einem unsichtbaren geistigen Leib ausgestattet…“ Einem geistigen Leib stimme ich voll und ganz zu. Aber unsichtbar? Da kommt wieder die Frage Nr. 1 von mir, wie im letzten Kommentar: Wie viele Schrifttexte kennst Du, in denen erwähnt wird, das man Jesus “ NICHT SEHEN “ wird, er also unsichtbar sein wird? Auch Engel sind Geister. Trotzdem können sie als Bild erscheinen, wem sie wollen. Sogar einer Eselin bei Biliam. Oder sie reichen Dir eine fühlbare Hand zum Gruße. Sind sie deshalb Menschen? Nein, sie sind immer noch das, was sie zuvor waren, Engel und Geister. In Apo. 1:11 steht: „Dieser Jesus, der von euch weg in
    den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“ So würde ich also mein Augenmerk eher auf die Art und Weise des Weggehens Jesu lenken als auf die Feststellung, wer ihn weggehen gesehen haben. Du, lieber Ede, bist der Quellen der Zeugen hier noch am Nächsten. Ich wäre Dir aufrichtig dankbar, wenn Du mir einen Bibeltext heraussuchen könntest, der von den Zeugen benutzt wird, der von einer unsichtbaren, heimlichen, stillen und unbemerkten Wiederkunft Jesu spricht. Halt eben meine Frage Nr. 1. Aber bitte keinen Text wie Math. 24:30 der mehrfach auf die Sichtbarkeit Jesu und seines Zeichens hinweist und dann aus dem Zeichen des Menschensohnes einen Unsichtbarkeitsbeweis aus dem Hut zaubert. Vielleicht gibt es ja einen solchen Text und ich habe ihn bei meinen Überlegungen einfach übersehen. Sollten die Zeugen keinen Text vorweisen können, wäre ich Dir auch Dankbar für eine solche Rückmeldung. Ich danke Dir im Voraus für Deine Mühe.

    Von der Vorstellung eines räumlichen Wiederkommens Jesu habe ich mich persönlich schon lange verabschiedet. Spürt ihr nicht seine Nähe bei eueren Gebeten? Er ist Niemandem wirklich fern. Und wenn er dann endlich zurückkehrt, müssen auch die, die auf ihn hoffen gar nicht so weit weg von der Erde, wie einige vielleicht denken. Deshalb möchte ich meine Gedanken noch etwas bei den Wesen „Engeln“ verweilen lassen.

    Jesus gibt uns einen guten Hinweis, wie es mit der ersten Auferstehung zugehen wird. Bei dem Disput mit den Saduzäern macht er die Aussage: „Und sie werden sein, wie Engel.“ Er sagt nicht, dass sie Engel sein werden, sondern nur, das sie wie Engel sein werden. Wie ist ein Engel?

    Als Oberbegriff würde ich Engeln einen ganz anderen Namen geben. „Bote zu sein“ ist einer ihrer Aufgaben. Aber das Wesen selbst würde ich als „ WELTENGÄNGER “ bezeichnen. Engel unterliegen nach meinem Verständnis weder Raum noch Zeit. Auch altern sie nicht, wie alles für uns Sichtbare. Trotzdem können sie getötet werden. Satan wir einmal den zweiten Tod erleiden. Es gibt Kriege im unsichtbaren Bereich wo Weltengänger gegen Weltengänger kämpft. Vielleicht gibt es auch dort Opfer zu beklagen. Engel sind in zwei Welten zu hause. In der unsichtbaren Welt wird auch von Familien gesprochen. Im, für uns, Sichtbaren kann man ihnen die Hand schütteln. Man kann seine Finger in Vertiefungen der der Handfläche legen und Narben spüren. Obwohl sie so Menschlich aussehen, sind und bleiben sie Engel. Sie können wie Menschen essen und trinken und bedienen sich auch in unserer Welt einer Behausung wie eines Zeltes oder eines festen Bauwerks. Trotzdem ist Materie kein Hindernis. Wenn es sein muss gehen sie auch durch verschlossene Türen. Sie beherrschen die Sprache der Menschen. Man kann mit ihnen reden. Naturgewalten gehorchen ihnen. Sie unterliegen nicht den Naturgesetzen sondern Sie sind Gebieter über die Naturgesetze wie z. B. Feuer, Rauch, Wasser, Regen, Erde und Luft. Gewaltige Macht ist ihnen über Materie gegeben. Sie haben die Möglichkeit Begierde und Sexualität zu empfinden und die Möglichkeit Diese auch auszuleben. Auch sind sie in der Lage, hier im sichtbaren Bereich, eine Familie zu gründen und Nachwuchs zu zeugen. Auch wenn ihnen von Gott nicht immer gestattet ist, alle ihre Möglichkeiten zu benutzen. Auf beiden Seiten der Welten sind sie zu Hause und kommen gut mit beiden Seiten zurecht. In einem Augenblick sind sie im dritten Himmel und einen Wimpernschlag weiter stehen sie vor Dir. Aus diesen Gründen würde ich Engel als „Weltengänger“ bezeichnen.

    Auch der Körper, der Jesus seinen Jüngern nach seinem Tod präsentiert hat, zeigt die gewaltige Macht eines Weltengängers. Türen sind da kein Hindernis. Bitte versteht das nicht falsch. Ich reduziere unseren Erlöser, Mittler und Weg damit nicht zum Engel. Er ist weit mehr.

    Philipper 3:21 sagt: „Er wird unseren schwachen vergänglichen Körper verwandeln, dass er genau so herrlich wird, wie der Körper, den er selbst seit der Auferstehung hat.“ 1. Joh. 3:2 „Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist.“

    Wie Paulus und Johannes sagt, wir brauchen „alle“ einen neuen, besseren Leib, wenn unser wirkliches Leben beginnt. Wir benötigen unbedingt einen Körper mit den Eigenschaften eines Weltengängers, der nicht der „Verwesung“ unterliegt.

    Mit besten Grüßen und Anregungen zum Nachdenken
    Boas

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Die „Zurückgebliebenen“ 😉 nach Jesu Wiederkunft

    Luk. 17: 34 Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bette sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden.
    35 Zwei Weiber werden zusammen mahlen, die eine wird genommen, [und] die andere gelassen werden.

    Off. 2: doch was ihr habt haltet fest, bis ich k o m m e .
    26 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die N a t i o n e n geben;
    27 und er wird s i e weiden mit eiserner Rute,
    wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;
    28 und ich werde ihm den Morgenstern geben.

    Wie schon Off. 5 Vers 10 genannt wurde, so wird das nicht ein „Boden-Boden“-Kampf sein, sondern eher von oben nach unten stattfinden. Von einer Ausrottung der menschlichen Rasse kann keine Rede sein! Man beachte Jesaja 19 und jeder kann lesen, welche Nationen eine führende Rolle einnehmen werden. Die heutige politische Situation ist für die genannten Nationen wie die Ouvertüre zu einem Drama, mit happy end…

    Auch die Entrückten kommen in keinen „Pater-noster“-Aufzug, hinauf und dann wieder hinunter?:

    1. Thess. 4: 16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;
    17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die L u f t ; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.

    Mit Gruß!
    Gerd

  • Boas
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder W.F.

    Deine analytische Beweisführung des WT-Artikels ist wie immer brillant. Zugegeben, dieses Thema ist mit unter für viele schwere Kost. Und das meine ich jetzt nicht nur für die Zeugen. Bestimmt gibt es viele Zeugen, die recht froh sein werden, wenn dieser WT-Artikel endlich abgehakt ist. Auch für uns, als Leser, von BI ist es immer wieder eine Herausforderung, das Gedankengut der WTG auf den biblischen Prüfstand zu bringen. Man beschäftigt sich auf der einen Seite immer wieder mit den alten Interpretationen der WT-Gesellschaft, darf dabei auf der anderen Seite die eigentlichen Aussagen der Bibel nicht außer Acht lassen.

    Zum Thema wolle ich kurz noch ein paar Punkte näher aufgreifen:

    SICHTBARE ODER UNSICHTBARE WIEDERKUNFT JESU

    Wenn sich für einige Christen die Frage eröffnen sollte (wie z. B. bei den ZJ), ob Jesus unsichtbar wiederkommen wird, so könnte man das Thema eigentlich mit zwei einfachen Fragen klären. Ohne Zweifel gibt Schriftstellen, die von der Wiederkunft Jesu sprechen.

    Erste Frage: Wie viele dieser Schrifttexte kennst Du, in denen erwähnt wird, das man Jesus “ NICHT SEHEN “ wird?

    Zweite Frage: Wie viele dieser Schrifttexte kennst Du, in denen erwähnt wird, das man Jesus “ SEHEN “ wird?

    Bei der ersten Frage brauche ich wirklich die Unterstützung eines belesenen Zeugen Jehovas. Vielleicht ist mein Kopf zu klein, aber mir fällt kein einziger Schrifttext in der Bibel ein, der sagt, dass Jesus unsichtbar wieder kommen wird. Keine Schriftstelle ist mir im Sinn, die sagt: „Und sie werden ihn nicht sehen!“ Jeder gläubige Zeuge Jehovas ist recht herzlich eingeladen, mir mit Bibeltexten zu helfen, die davon sprechen, dass Jesus nicht gesehen wird.

    Die zweite Frage ist da viel leichter zu beantworten. Da fällt mir der Text aus Offenbarung 1:7 ein: Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen , auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, amen.“

    Weshalb werden sich alle Stämme der Erde seinetwegen vor Leid schlagen? Weil sie Jesus sehen werden. Dieses ist die Vorbedingung für ihr Selbstmitleid. Sie sehen ihn und verfallen deswegen in Selbstmitleid. Sogar die, die ihn durchstochen haben werden ihn sehen. Wer hat Jesus durchstochen? Das waren Römer, nicht Juden; Also ungläubige Heiden, haben Jesus durchstochen. Und somit werden sogar Atheisten und Andersgläubige Jesus sehen. Sollte der Text, „die ihn durchstochen haben“, sich auf eine darauf folgende Auferstehung beziehen, dass die, welche Jesus durchstochen haben zur Auferstehung gelangen und ihn danach sehen können, so ändert das nichts an der biblischen Aussage der Offenbarung: JEDES AUGE WIRD IHN SEHEN .

    Oder der Text aus Matthäus 24:30, der seltsamer weise in diesem WT-Artikel dafür herhalten muss, dass man Jesus NICHT SEHEN WIRD . Dort steht doch genau das Gegenteil: „Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie (also die Stämme der Erde, die sich wehklagend schlagen) werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen .

    Hier möchte ich besonders auf einen Inhalt dieses Verses eingehen, der meines Wissens nirgends wo nähere Beachtung erfährt. Diese drei Dinge sehen SOGAR die ungläubigen Menschen (Stämme):

    1. Das Zeichen des Menschensohnes im Himmel
    2. Die Macht Jesu
    3. Und die große Herrlichkeit Jesu

    Zu 1: Was das Zeichen des Menschensohnes sein wird weis ich nicht genau.
    Zu 2: Seine Macht zu sehen kann Gutes wie Schlechtes bedeuten. Die Macht, die Seinigen zu erretten. Die Macht etwas zu verändern. Oder die Macht zu richten, zu verurteilen und zu bestrafen.
    Zu 3: Jesu „große Herrlichkeit“ ist etwas absolut positives. Der glänzende Morgenstern. Eine strahlende Erscheinung. Der König des neuen Königreiches. Die große Herrlichkeit Jesu werden die sehen, die sich wehklagend schlagen, z.B. auch die Böcke, die Jesus zu seiner Linken einsortiert. Über die er richtet und ihnen sein Urteilsspruch erklärt. Er spricht mit den Böcken. Wie sollten diese Menschen die glänzende Herrlichkeit Jesu sehen können ohne ihn zu sehen?

    Oder da gibt es auch den Text aus Matthäus 26: 63 „Da sprach der Hohepriester zu ihm: „Bei dem lebendigen Gott stelle ich dich unter Eid, uns zu sagen, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist!“ 64 Jesus sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt. Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen SEHEN .“

    Oder die Aussage Jesu nach der Einführung des Abendmahles in Matthäus 26:29 „Ich sage euch aber: Ich werde von nun an bestimmt nicht mehr von diesem Erzeugnis des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich es neu mit euch trinke im Königreich meines Vaters.“

    Oder der Text aus Matthäus 8:11 „Ich sage euch aber, dass viele von östlichen Gegenden
    und westlichen Gegenden kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob im
    Königreich der Himmel zu Tisch liegen werden, “

    Zum einen, sprechen diese beiden letzte Texte von den körperlichen Freuden und Genüssen, die im Königreich der HIMMEL möglich sind: essen, trinken man liegt zu Tisch. Wohl gemerkt im KÖNIGREICH DER HIMMEL . Als weiteres wird hier von Jesus eindeutig fest gehalten, dass Abraham eine so genannte himmlische Hoffnung hat.

    Oder der Text aus Johannes 14 2 Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten . 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch Heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid.

    Im so genannten Haus Gottes gibt es mehr als eine Wohnung, nämlich viele Wohnungen. Und Jesu Aufgabe ist es auch, für seine Brüder eine gefällige Wohnstätte zu errichten. Und dann wird er sie heim nehmen. Ganz ähnlich, wie schon früher geschehen wie es in 1. Mose 2:8 gesagt wurde, als dort berichtet wird: „Ferner pflanzte Gott einen Garten in Eden, gegen Osten, und dorthin setzte er den Menschen, den er gebildet hatte.“

    Oder der Text aus Epheser 3:14 „Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater, 15 dem jede Familie im Himmel und auf Erden ihren Namen verdankt, …“ Auch im Himmel gibt es Familien.

    Da kommt mir noch der Lohn der Schafe in den Sinn aus Matthäus 25: 34 „Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist.

    Welches Königreich war von der Grundlegung der Welt, also vor dem Sündenfall, von Gott und seinem Wort, Jesus, bereitet worden? Die neue Evangelische schreibt: „das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!“ Luther schreibt: „das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt. Gab es schon einmal ein Königreich zurzeit von Adam und Eva, als sie im Garten Eden in Eintracht mit JHWH lebten? Wie schreibt Mose in 1. Mose 1:26 Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“ Und im Kapitel 2:15 beschreibt er die Aufgabe der neuen Könige über die Erde: „Und Jehova Gott nahm dann den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und ihn pflege.“ Ein solches Königreich war von Anfang der Welt für die Menschheit bestimmt. Adam und Eva waren die Könige auf der Erde. Und ihre Herrschaft erstreckte sich auf alles Lebende und nicht lebende dieses Planeten, mit einer Ausnahme, nämlich über seines Gleichen. Sie waren Könige über die Erde aber nicht Könige über andere Menschen.

    Die Schafe ererben also das Königreich das von Anbeginn der Welt für sie geplant war. Der Bergriff „Herrschen“ oder „König sein“, wie es in der Bibel immer wieder genannt wird, muss nicht unbedingt etwas damit zu tun haben, um über andere Menschen zu herrschen. Das war von Anbeginn der Zeit nicht so vorgesehen. Wodurch zeichnen sich die Schafe als Gerecht (Mat. 25:37) aus abgesehen von ihrem Glauben an Gott und Jesus? Durch ihre soziale Kompetenz, durch ihr Mitgefühl und Nächstenliebe. Dies sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Volk, welches friedlich und in Eintracht in Ewigkeit miteinander leben möchte, besitzen muss. Alle habgierigen, herrschsüchtigen und selbstsüchtigen Christen, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, haben ihren Platz an der linken Seite Jesu, nicht an der Rechten. Wer denkt, über seine Brüder herrschen zu müssen, mehr zu sein als sein Bruder, ist im Königreich der Himmel nicht gerne gesehen. Spricht nicht Jesus davon, dass die weisesten (größten) der Jünger, wie z. B. die Apostel ihre Aufgabe eher als dem Stand als Diener ansehen sollten? Warum wohl macht er sie darauf aufmerksam? „Der Größte von euch soll euerer Diener sein.“ (Mat. 23:11 / Markus 10:43 / Lukas 22:26)

    Unter all diesen Bibelstellen, kristallisiert sich, zumindest für mich, die Aufgabe heraus, meine Vorstellung über die „Himmel“ und unsere Hoffnung, gründlich auf den Prüfstand zu nehmen. Manchmal möchte ich es so manchem Christen laut ins Ohr schreien: Ein Leib, ein Geist, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, EINE HOFFNUNG!!!

    Eph. 4:2 Seid euch der eigenen Niedrigkeit bewusst und begegnet den anderen freundlich, habt Geduld miteinander und ertragt euch gegenseitig in Liebe. (Kolosser 3.12-13) 3 Bemüht euch sehr darum, die Einheit, die der Geist Gottes gewirkt hat, im Verbund des Friedens zu bewahren. (Philipper 2.2) (Kolosser 3.15) 4 Ihr seid ja ein Leib ; in euch lebt der eine Geist und ihr habt die eine Hoffnung bei eurer Berufung bekommen. (Römer 12.5) 5 Ihr habt nur einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe . (1. Korinther 8.6) 6 Und über allen ist der eine Gott, der Vater von allen, der durch alle und in allen wirkt. (1. Korinther 12.6)

    Doch um wieder zum ursprünglichen Thema zurück zu kommen, warum legt eine christliche Religion der Welt so großen Wert darauf, dass Jesus nicht sichtbar wiederkommen darf? Warum wird überhaupt auf den Aspekt einer Unsichtbarkeit bestanden, obwohl es meines Wissens keinen einzigen Bibeltext gibt, der dieses auch nur in Erwägung zieht?

    Wenn wir den Text aus Mathäus 24 im Zusammen hang lesen, warnt Jesus nicht ein paar Verse zuvor davor, auf Aussagen einiger hereinzufallen, die behaupten, Jesus ist schon hier, aber Du siehst ihn nicht? Sagt er nicht in Vers 23: Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht . Spricht nicht Jesus genau davon, dass behauptet würde, dass er schon da ist, aber Du kannst ihn nicht sehen, weil er sich in einem Haus versteckt? Oder er ist schon da, aber du kannst ihn nicht sehen, weil er draußen in der Wüste sich aufhält? Vers 25-26 sagt: „Siehe! Ich habe euch im Voraus gewarnt! Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht. Ist nicht der Text aus Vers 27 der Schlüssel zu dieser Frage? Dort sagt Jesus: „Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet , so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.“

    Jesus kommt nicht heimlich. Er kommt nicht unsichtbar. Er kommt nicht verstohlen, und nur einige Auserwählte werden erkennen, dass er schon da ist. Wenn Jesus kommt, werden sogar die Ungläubigen erkennen müssen: JESUS IST ZURÜCK! Kein Blitzchen zwischen den Wolken! Nein, wie ein gewaltiger Blitz von Osten nach Westen mit einem riesigen Donner, so wird es sein! Selbst die Bösen, wie es Vers 30 steht, „werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“ Nicht nur eine kleine Gruppe von Gläubigen, sondern die Atheisten der Welt werden keinen Zweifel daran haben: ER IST WIEDER DA!

    Fragten nicht seine Jünger im Vers 3 „was wird das Zeichen deiner Gegenwart sein?“ Und Antwortet Jesus nicht in Vers 27: „Die Gegenwart des Menschensohnes wird sein wie ein gigantischer Blitz!“ Benutzt er nicht sogar die gleichen Worte „Gegenwart“ bei seiner Antwort? Das gleiche griechische Wort „parousia“?

    Und sagt Jesus wirklich, dass beim Erscheinen von so genannten Zeichen er schon da sei? Von wie vielen Wiederkommen spricht Jesus in Mathäus 24? Einem? Zwei? Drei? Wiedergekommen 1914 als im Himmel gekrönter König, aber unsichtbar? Wiedergekommen 1919 zu seinem himmlischen Tempel, aber unsichtbar? Wiedergekommen 20?? als König über die Erde, aber unsichtbar?

    Aber zugegeben, eine „unsichtbare Wiederkunft“ würde so schön zu beliebigen Zeitangaben passen. Messe einen Gang in der Cheobs-Pyramide in Zoll (nicht in cm). Ein Zoll für ein Jahr und wähle dir eine Jahreszahl aus, z. B. 1878 oder 1914 und werde glücklich damit. Ich vergas, den wenigsten Zeugen ist noch bekannt, dass Russell genau auf diese Art zu seinen Jahreszahlen 1878 und 1914 gekommen ist (Nachzulesen in den Schriftstudien). Denn was unsichtbar ist kann man nicht beweisen, noch widerlegen. Das sind des Königs neue Kleider.

    Euer Bruder
    Boas

  • pit an Boas
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder Boas,
    deine Ausführung: „König sein. Nicht über wen. Sondern über was“, beantwortet mir die Frage nach der 2-Klassen-Gesellschaft der Wtg.
    Jeder in seinem Weinberg, möchte ich noch anbringen, was ja eine ähnliche Aussage ist.
    Jeder Mensch gleichwertig, sein eigener Herr (König) in Liebe vereint mit allen anderen Königen.
    Das ist nur möglich mit Menschen, die sich alle an das Gebot der Liebe halten.
    Und das ist genau das, worauf unser christliches Dasein ausgerichtet sein soll: Auf die Liebe.
    Solche Menschen sucht Gott.

    Damit ergibt sich für mich die Reihenfolge:
    Vater
    Sohn
    Geist der Liebe für:
    KönigKönigKönig…

    Ich sehe das aber erst verwirklicht, wenn wieder Gottes Ordnung in diese Welt eingezogen ist. Eine Ordnung wie sie seit Grundlegung der Welt beschlossen wurde.

    Damit erübrigt sich die 2-Klassen-Gesellschaft und die Streitfrage.
    Es geht nicht drum, Gott zu rechtfertigen, sondern um die Suche Gottes nach aufrichtigen Menschen, die in diese Ordnung passen und diese bewahren können.

    Das wirft auch einen neuen Aspekt auf die Frage: Warum lässt Gott das Böse zu?
    ER lässt es zu, damit so viele Menschen, wie möglich, in diese Ordnung gelangen können. Und das solange, bis die Drangsal so gross sein wird, dass kein Fleisch mehr bestehen könnte. Vorher bricht ER ab.

    Das lese ich alles aus deinem Kommentar und ich danke dir für deine Gedanken zum Wort Gottes.
    Friede pit

  • Boas an Pit
    Mai 12, 2015

    Lieber Pit,

    Du triffst mit Deinen Aussagen den Nagel genau auf den Kopf. Genau diesen Gedanken wollte ich vermitteln. Dabei richtet sich mein Blick aber auch über die 1.000 Jahre hinaus, wenn JHWH wieder allem Alles ist.

    Friede auch Dir, Pit
    Boas

  • Manfred
    Mai 12, 2015

    Lieber Pit,

    Deinen Kommentar möchte ich mit einigen Bibelversen aus 1. Joh. 4 ergänzen:

    7 Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren2 und erkennt Gott.
    8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.
    9 Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen3 Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten.
    10 Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.
    11 Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben.
    12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.
    13 Hieran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.
    14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt.
    15 Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
    16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu4 uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.
    17 Hierin ist die Liebe bei uns vollendet worden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn wie er ist, sind auch wir in dieser Welt.
    18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.
    19 Wir lieben5, weil er uns zuerst geliebt hat.
    20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat.
    21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tomaso
    Mai 12, 2015

    Hallo Manfred,

    der Bibeltext ist einfach toll. Geht runter wie Öl 🙂
    Man kann ihn nicht oft genug lesen.

    LG Tomaso

  • Manfred
    Mai 12, 2015

    Lieber Boas,

    vielen Dank für Deine Hinweise. Das was Du hier geschrieben hast, sehe ich ganz genauso:

    Unter all diesen Bibelstellen, kristallisiert sich, zumindest für mich, die Aufgabe heraus, meine Vorstellung über die “Himmel” und unsere Hoffnung, gründlich auf den Prüfstand zu nehmen. Manchmal möchte ich es so manchem Christen laut ins Ohr schreien: Ein Leib, ein Geist, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, EINE HOFFNUNG!!!

    Dann hast Du noch einen Text aus der NWÜ zitiert und zwar hier: Ist nicht der Text aus Vers 27 der Schlüssel zu dieser Frage? Dort sagt Jesus: “Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet , so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.” – Zitat Ende.

    Das zeigt mal wieder, wie die NWÜ der Lehre der LK angepasst wurde. Sie haben das Wort Gottes um ihrer eigenen Überlieferung willen ungültig gemacht, denn in den andern Bibelübersetzungen lautet der Text so:

    Mat. 24:27 Denn wie der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Das die Übersetzung der LK falsch ist, sagt einem schon die Logik, denn wenn Jesus alle Tage bei seinen Jüngern unsichtbar gegenwärtig ist, dann braucht man dafür auch keine Zeichen am Himmel zu sehen. Denn dann müsste es seit fast 2.000 Jahren nur noch blitzen und donnern.

    Wenn es aber um die Ankunft von Jesus geht, wenn er als König hier auf die Erde zurück kehrt, dann machen solche Zeichen im Himmel Sinn. Dann wird jeder auf der Erde erkennen, dass Christus wieder zurück gekehrt ist. Interessant ist auch, dass der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet. Die Sonne geht auch im Osten auf und im Westen unter. Jeder Mensch auf dieser Erde sieht somit innerhalb von einem Tag die Sonne und wenn Jesus schneller kommt als sich die Erde dreht, dann könnte ihn auch jeder Mensch innerhalb von 12 Stunden gesehen haben oder eben noch schneller. Vielleicht kommt er ja selbst wie ein Blitz und dann könnte auch schon innerhalb von einer Stunde ihn jeder Mensch auf der Erde gesehen haben.

    Auch wenn wir es uns als Menschen nicht vorstellen können, so hat Gott doch alle Macht in der Hand um genau das zu tun was er verheißen hat. Wenn er es nicht könnte, dann hätte er es auch nicht in der Bibel aufschreiben lassen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Bernhard Schüler
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder W.F.,

    vielen Dank für Deine sehr liebevollen und ausführlichen Erklärungen, die sicherlich sehr vielen Verzweifelten und Verwirrten wieder Hoffnung vermitteln. Weiter so!

    Liebe Grüße von Bernhard

  • Gerd
    Mai 12, 2015

    Auflockerungsübung zum Thema 😉

    xxx.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=3018

    Erscheinung des Christus

    Die Erscheinung des Christus ist von seinem Kommen für die Seinen zu unterscheiden, wenn auch beide eng miteinander verbunden sind, denn er wird die Gläubigen mit sich bringen. „Wenn der Christus, unser Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.“ (Kol 3,4). Hier handelt es sich um das Offenbarwerden Christi mit den Seinen, dem die Aufrichtung seines Reiches sowie das Austeilen des Lohnes an die Gläubigen folgt (2. Kor 5,10). Der Diener des Herrn wird mit Blick auf die Erscheinung Christi und seines Reiches ermahnt, das Wort zu predigen (2. Tim 4,1.2).

    Die Gläubigen werden mit Christus vereint sein in der Ausübung der Gerichte bei seiner Erscheinung (Jud 14.15). Christus wird Gericht über das Tier, den falschen Propheten sowie die westlichen Mächte ausüben, ebenso über den Assyrer und die östlichen Mächte, welche die Juden unterdrücken. Die Juden sowie die zehn Stämme werden im Segen ihr Land zurückerhalten, worauf dann das Tausendjährige Reich folgt. Siehe #zweite Ankunft#1214#.

    Ich folge nun dem letztgenannten Tipp:

    Ankunft, Die zweite

    Bei dem Ausdruck „zweite Ankunft“ handelt es sich einfach um das zweite Kommen des Herrn Jesus Christus auf diese Erde, was notwendigerweise voraussetzt, dass er bereits einmal hier gewesen ist. „Jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch sein Opfer. … so wird auch der Christus … zum zweiten Mal denen, die ihn erwarten, ohne Sünde erscheinen zur Errettung.“ (Heb 9,26-28). Wie diese Stelle zeigt, ist die „zweite Erscheinung“ ein schriftgemäßer Ausdruck. Die Schrift spricht von vielen bedeutsamen und ernsten Ereignissen, die im Zusammenhang mit der zweiten Erscheinung des Christus stehen. Sie werden in den zugehörigen Artikeln näher beschrieben werden (siehe Ende dieses Artikels).

    Zwei Gesichtspunkte, die im Zusammenhang mit dem Kommen des Herrn Jesus stehen, sollten nie miteinander verwechselt werden, nämlich sein Kommen für seine Heiligen und sein Kommen mit seinen Heiligen. Diese Ereignisse können wie folgt veranschaulicht werden: Nehmen wir eine große Stadt oder Provinz an, die sich in Aufruhr gegen ihren Landesfürsten befindet und es ablehnt, seine Autorität anzuerkennen. Nach vielen Warnungen stellt der Fürst ein Heer auf, um die Empörer zu bestrafen. Er weiß jedoch, dass sich in dieser Stadt viele aufrichtige Untertanen befinden, die ihn und seine Herrschaftsansprüche in Treue anerkennen. Indem er sich der Stadt nähert, ruft er insgeheim alle diese treuen Untertanen aus der Stadt heraus, die sie freudig verlassen, um ihm zu begegnen. Er stürmt die Stadt und zieht mit denen ein, die sich ihm bereits angeschlossen haben. So bestraft er die Rebellen und belohnt jene, welche treu gewesen waren. – Während die Ankunft des Fürsten für die einen also den Tag ihrer glücklichen Befreiung bedeutet, zieht er für die anderen Gericht nach sich.

    Beide Gesichtspunkte des Kommens des Herrn Jesus werden in der Schrift deutlich gezeigt. 1. Thessalonicher 4,15-18 spricht davon, dass Christus für seine Heiligen kommt, um sie in ihre ewige Freude einzuführen. Judas 14.15 dagegen spricht davon, dass Christus kommt, um gegen seine Feinde Gericht auszuüben. Ein weiterer zu beachtender Unterschied besteht darin, dass Christus bei seinem Kommen für die Heiligen tatsächlich nicht bis auf die Erde kommen wird. Der oben erwähnte Abschnitt aus dem 1. Thessalonicherbrief zeigt, dass die Heiligen aufgenommen werden in Wolken, um dem Herrn in der Luft zu begegnen. Dieses Ereignis wird häufig Entrückung genannt. Es wird ein Zusammentreffen sein, das bei weitem zu heilig ist, um von den Augen der Gottlosen gesehen zu werden und daher in den Wolken stattfindet. (Die Entrückung betrifft übrigens sowohl die zu diesem Zeitpunkt lebenden als auch die bereits heimgegangenen Gläubigen.) Es wird nie mehr eine Trennung geben. Diejenigen, die auf diese Weise entrückt werden, werden für immer bei dem Herrn sein. Der Hauptgesichtspunkt bei der Auferstehung und Entrückung der Heiligen jedoch ist, dass dies Gottes Antwort in allen Gläubigen ist, die an der herrlichen Würde seines eigenen Sohnes im Glauben festhalten.
    Das ist die glückselige Hoffnung des Christen. In der Schrift wird kein Ereignis erwähnt, das vor der Entrückung der Heiligen stattfinden müsste. Sie sollten daher zu jeder Zeit die Rückkehr des Herrn erwarten, der wiederkommt, um alle seine Heiligen zusammen hinwegzunehmen (Joh 14,1-3; 1. Thes 1,9.10).

    In anderen Schriftstellen wird gezeigt, dass zwischen der Entrückung der Heiligen und dem Kommen des Herrn auf diese Erde eine Zeitspanne liegen wird. Z.B. erfährt man aus 2. Thessalonicher 2, dass der Tag des Herrn nicht kommen kann, es sei denn, dass zuvor der Antichrist geoffenbart sein wird, denn der Herr wird bei seinem Kommen diesen Gesetzlosen verzehren. In Offenbarung 13 wird gezeigt, dass der Antichrist mit einem weiteren „Tier“ zusammen arbeiten wird, dem Haupt des zukünftigen Römischen Reiches. Aus Dan 9 wird deutlich, dass dieser letztgenannte Herrscher einen Bund mit Israel machen wird, diesen Bund jedoch in der Mitte der Woche brechen wird. Alle diese Stellen zusammen genommen deuten darauf hin, dass dieser scheinbare Sieg des Bösen sich über mindestens sieben Jahre erstrecken wird, von denen an anderer Stelle als von der letzten Woche der siebzig Jahrwochen Daniels gesprochen wird (s. Siebzig Jahrwochen Daniels). [<- Gerd: ich mache dazu "?"]

    Dass der Herr Jesus tatsächlich auf die Erde kommen wird, wird deutlich in Apg 1,11 gesagt: „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel." „Seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt" (Sach 14,4). „Und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr sucht; … wer wird bei seinem Erscheinen bestehen?" (Mal 3,1.2)
    Für die mit dem zweiten Kommen des Herrn Jesus in Verbindung stehenden Ereignisse siehe Erscheinung des Christus; Tag des Herrn; Gericht; Reich; Tausendjähriges Reich

    Diese Eingaben dürfen selbstverständlich ergänzt, erweitert, oder widerlegt werden!

    Sonntagsgrüße!
    Gerd

  • NEU
    Mai 12, 2015

    Lieber Autor,
    Du beweist treffsicher und brillant, dass die Lehre der LK eine Irrlehre ist.
    Besonders gefiel mir der Passus, wie die LK biblische Logik außer Kraft setzt.
    Warum soll Jesus 2 x unsichtbar gekommen sein, wenn doch in Offenbarung steht, dass er für jedes Auge noch sichtbar kommen wird,
    Somit haben sich 1914 und 100 Jahre Königreich als Fehldeutungen erwiesen.
    Mit solchen WT-Ausgaben schaufelt sich die LK ihr Prophetengrab noch tiefer.
    Ich hoffe, dass noch vielen ein helleres Licht aufgeht.
    Viele Grüße und weiter so…

  • Shannon
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder W.F.

    ich habe den Vortrag inzwischen mehrfach gelesen und für mich ist das alles sehr verwirrend. Kann es sein, dass es anderen genauso geht?

    Die Offenbarung spricht in Rätseln und es mag sein, dass es manchen gegeben ist, diese Rätsel zu entschlüsseln. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es vielen Brüdern und Schwestern ähnlich geht, weshalb die Organisation mit ihren Erklärungen auch ein leichtes Spiel hat. Wer macht sich denn schon die Mühe, diese Erklärungen Satz für Satz zu zerpflücken.

    Allerdings hat mich etwas gewundert: Lassen sich die Erklärungen ab Absatz 5 so interpretieren, dass eine Tendenz zu erkennen ist, dass alle gerettet werden, auch die, die zu Babylon der Großen gehören oder habe ich da was falsch verstanden?

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Bernhard Schüler
    Mai 12, 2015

    Lieber Bruder W.F.,

    vielen Dank für Deine umfangreichen, nachdenkenswerten Überprüfungen biblischer Berichte im Vergleich mit den Aussagen des Wachtturms! Wir müssen verstehen lernen, was uns die Bibel, das Wort Gottes, sagen will.
    Aber auch die Bibel selbst ist leider verwirrend, zumindest, solange sie nicht eindeutige Antworten auf alle Fragen gibt. Leider hat bisher noch niemand diese eindeutigen Antworten auf alle Fragen in der Bibel erkennen können.
    Die unbeantwortete Hauptfrage ist bisher immer noch: Wenn alle Gerechten in den Himmel entrückt werden und als Könige mit Jesus regieren und alle Ungerechten ausgerottet, wer lebt dann auf der Erde und über wen regieren die Könige vom Himmel aus, wenn doch die Menschheit ausgerottet ist? Diese Hauptfrage beantwortet auch die Bibel nicht und das ist unverständlich, eigentlich widersinnig. Kannst Du das erklären, Bruder W.F.? Dann hast Du das Geheimnis Gottes völlig verstanden.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • W.F. an Bernhard
    Mai 12, 2015

    Lieber Bernhard,

    jeder von uns schleppt Gedanken und Erinnerungen mit sich, die man während seines ganzen Lebens gesammelt hat. Die meisten sind in irgendeiner Religon groß gezogen worden und somit schon früh mit biblischen Ansichten konfrontiert worden. Diese Gedanken prägen auch unseren heutigen Sinn noch nachhaltig mit. Denn einiges was wir gehört haben, kam uns zum damaligen Zeitpunkt auch schlüssig vor und so haben wir das akzeptiert und in unseren Glaubensbau eingefügt. Genau diese Ansichten, die wir schlüssig fanden, diese hinterfragen wir nun nicht mehr, denn wir sind uns ja sicher, dass diese gestimmt haben. Wenn wir nun also in der Bibel lesen, dann gehen wir davon aus, dass einige dieser Ansichten richtig sind und versuchen nun das was wir neu in der Bibel lesen, damit in Übereinstimmung zu bringen.

    Das wird ein Stück weit auch möglich sein, da man Texte so oder so interpretieren kann. Deshalb gibt es ja soviele verschiedene Ansichten und jeder stützt sich dabei auf Gottes Wort. Wenn sich aber Ansichten widersprechen, dann können ja nicht beide wahr sein. Entweder ist die eine wahr und die andere falsch oder es sind beide falsch. Widersprechende Ansichten können aber niemals beide wahr sein.

    Wenn auch nur ein einziger Bibeltext einer Ansicht widerspricht, ohne dass man diesen Widerspruch auflösen kann, dann ist eben die Ansicht falsch, nicht aber das Wort Gottes.

    Ich glaube, dass in Deiner Hauptfrage auch noch Gedanken vorhanden sind, die Du irgendwann mal als richtig akzeptiert hast und Du daher auf der Suche nach einer Anwort verzweifelst, weil Du ständig auf Widersprüche stösst. Kein Mensch kann das Geheimnis Gottes völlig verstehen, aber wir können die Aspekte die uns durch den Heiligen Geist gewährt werden zu erkennen, einfacher verstehen, wenn wir unseren Glaubensbau von Grund auf erneuern. Wenn die erste Schicht unseres Gebäudes schon schief ist, dann wird auch der ganze Bau schief werden. Die Grundlage ist somit das entscheidende und diese sollte bei allen der Christus sein. Danach sollte man dann Stein für Stein durch den Heiligen Geist hinzufügen lassen. Deine Frage war ja:

    Wenn alle Gerechten in den Himmel entrückt werden und als Könige mit Jesus regieren und alle Ungerechten ausgerottet, wer lebt dann auf der Erde und über wen regieren die Könige vom Himmel aus, wenn doch die Menschheit ausgerottet ist?

    Du gehst davon aus, dass die Gerechten in den Himmel entrückt werden und die Ungerechten ausgerottet werden. Das ist Deine Ausgangslage und von daher wäre Deine Frage dann berechtigt. Doch ist diese Ausgangslage tatsächlich zu 100 Prozent richtig? Denn wenn nicht, dann würde sich die Frage eigentlich erübrigen. Dazu mal einige Bibelverse:

    Mat. 6:10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

    Dieser Vers ist aus dem Mustergebet, so wie Jesus es seinen Jüngern gezeigt hat, dass sie beten sollten. Er hat seine Jünger nicht gelehrt, dass sie darum bitten sollten von der Erde weggenommen zu werden, sondern darum dass das Reich komme und dass der Wille Gottes auch auf Erden geschehen soll. Ist der Wille Gottes, dass die Erde von Menschen ausgerottet wird? Nein, denn in Psalm steht:

    Ps. 37:29 Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer darin wohnen.

    Hier wird nun deutlich gesagt dass die Gerechten das Land besitzen und für immer darin wohnen werden.
    Die Gerechten erben somit das Land, werden aber auch darin wohnen. Somit werden die Gerechten nicht im Himmel wohnen, sondern auf der Erde und damit ist schon ersichtlich, dass die Erde niemals wüst und leer sein wird.

    Bezüglich der Ungerechten hast Du gesagt, dass diese ausgerottet werden. Paulus sagte über die Ungerechten folgendes:

    Apg. 24: 15 Und ich habe die gleiche Hoffnung auf Gott wie meine Ankläger auch, nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten geben wird.

    Warum sollten die Ungerechten auferstehen, wenn sie doch zuvor ausgerottet wurden? Mit diesen drei Bibeltexten kann man Deine Frage schon zum Teil beantworten. Auch ich habe mich viele Jahre dazu hinreissen lassen, alles zu glauben was einem die Menschen aufgetischt haben. Erst seit fünf Jahren habe ich nach und nach erkannt, dass viele etwas lehren um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Dann habe ich Stück für Stück einfach alles hinterfragt was ich bisher geglaubt habe und heute verlasse ich mich nur noch auf Gottes Wort und höre auf die leise Stimme des Heiligen Geistes. Denn der Heilige Geist wird niemals einen Menschen überreden etwas zu glauben. Er gibt uns Hinweise, wie etwas zu verstehen sein kann und wir können diesen Hinweisen folgen oder eben nicht.

    Lieber Bernhard, ich kann Dir nur den Rat geben, dich nicht mehr auf Menschen zu verlassen, sondern nur noch auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Prüfe alles oder noch besser, lese selbst in der Bibel und wenn Du irgendwo beim Lesen ins Stocken geräts, dass Du das näher untersuchen solltest, dann könnte das der Heilige Geist sein, der Dir einen Hinweis gibt etwas genau unter die Lupe zu nehmen, damit Du Deinen Glauben verfestigen kannst.

    Ich wünsche Dir und allen anderen Lesern den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes.

    L.G. W.F.

  • Matthäus
    Mai 12, 2015

    Eine sehr gute Antwort mit tiefsinnigen Gedanken! Es ist genauso wie es auch Johannes im ersten Brief deutlich schrieb: …wir brauchen keine Lehrer, der Hl. Geist ist unser Lehrer. Schon gar nicht wenn diese Lehrer eine klare Aussage der Schrift von einer Entrückung zwar zitieren aber unterm Strich dies als falsche Lehre der Christenheit bezeichnet.

    Wie deutlich oder noch verwegener muss diese LK ihre Nachfolger mit verdrehtem belehren das die ZJ einmal aufwachen? Ihr lieben Brüder und Schwestern denkt daran was in Spr. 30:6 steht, jeder der das Wort Gottes verfälscht wird von Gott zur Rechenschaft gezogen. Einer Mitschuld können wir nur entgehen wenn wir uns deutlich davon distanzieren.

    LG Matthäus

  • ManfredF
    Mai 12, 2015

    Lieber Bernhard
    um Deine Frage zu beantworten (die immer von ZJ gestellt wird, um zu „beweisen“ dass nur wenige in den Himmel kommen) muss man sich meiner Ansicht nach den Zeitablauf in der Bibel ansehen, insbesondere im Bezug auf die Endzeit. Aus Zeitgründen mach ich das mal ohne Bibelstellen, die ich aber jederzeit nachreichen kann.

    Was passiert, wenn Jesus wiederkommt? Die Bibel sagt, dass dann ALLE Gerechten (als Bezeichnung für alle, die Anspruch auf Leben bekommen haben) die bereits gestorben sind, zu himmlischen Leben auferstehen werden und ALLE Gerechten, die auf der Erde noch leben, zu himmlischen Leben verwandelt werden. Stellen wir das plastisch mit Zahlen da und gehen davon aus, dass 50% aller heute lebenden Menschen gerecht wären. Nachdem Jesus wiedergekommen ist, befinden sich dann von den heute lebenden 7 Milliarden Menschen 3,5 Milliarden im Himmel, die Gerechten und 3,5 Milliarden Menschen sind zurückgelassen auf der Erde, warum auch immer.

    Jetzt beginnt auf der Erde die Schlacht von Harmagedon, die einige Zeit dauern wird. Während dieser Zeit wird sich ein Teil der Zurückgebliebenen noch für Jesus entscheiden und vom Satan verfolgt werden. Die Bibel sagt, dass diese, wenn sie sterben, ebenfalls den Lohn sicher haben. Am Ende, wenn die Schlacht entschieden ist, werden die Menschen, welche sich für Satan entschieden haben, vernichtet und die, welche sich auf die Seite Jesu gestellt haben überleben. Zu dieser Zeit findet das Gericht aus Matthäus statt, die Trennung der Böcke und Schafe. Da alle Gerechten bzw. Brüder Jesu schon lange im Himmel sind, gehe ich davon aus, dass die Schafe Menschen sind, welche zwar keine Christen waren aber Christen geholfen haben.

    Halten wir fest, am Ende von Harmagedon sind von den 3,5 Milliarden Menschen, die diese Zeit erlebt haben, folgende Gruppen zu sehen: Die, welche Satan gefolgt haben, die neutral waren, die Jesus angenommen haben und die dann von Satan verfolgt und getötet wurden.
    Die Satan folgen, sind vernichtet, die neutral waren, in Böcke und Schafe geteilt, die Schafe bekommen das Leben, die Böcke nicht. Die Jesus angenommen haben und von Satan getötet worden sind, sind bereits im Himmel, die anderen leben noch, haben sich aber die Lohn verdient.
    In Zahlen, nehmen wir an von den 3,5 Milliarden folgen 2,5 Milliarden Satan oder sind Böcke, 500 Mio. wurden von Satan getötet, dann bleiben immer noch 500 Mio. Menschen über, die Jesus angenommen haben.

    Auf der Erde leben also nach der Schlacht noch 500 Mio. Christen. Jetzt ist wichtig zu erkennen, was die Bibel weiter sagt.

    Sie sagt, die übrigen Toten wurden nicht lebendig, bis die 1.000 Jahre um sind und sie sagt, am Ende der 1.000 Jahre werden alle auferstehen, gerichtet und dann wird der Tod und Satan endgültig vernichtet.

    Das bedeutet, während der 1.000 Jahre werden keine Menschen auferstehen und die überlebenden Menschen werden weiterhin normal alt werden und sterben. Allerdings ohne dass Satan die Menschen beeinflussen kann. Innerhalb dieser 1.000 Jahre wird sich die Menschen wieder vermehren und ich bin sicher, es werden am Ende mehr als 7 Milliarden Menschen dort leben.

    Es gibt als in den 1.000 Jahren mehr als genug Menschen auf der Erde, die regiert werden wollen….

    Nach der zweiten Auferstehung kommen dann noch all die dazu, welche aus den Gräbern auferstehen und im Buch des Lebens stehen. Danach werden die auf der Erde nicht mehr sterben, da der Tod nicht existiert. Ob die Menschen im Himmel dann auch wieder auf die Erde kommen, sagt die Bibel nicht, sie sagt aber dass Gott auf die Erde kommt zusammen mit dem himmlsichen Jerusalem und bei den Menschen wohnen wird…….

    Ich hoffe, ich konnte etwas Licht in deine Frage bringen. Nirgends steht, dass die Menschheit ausgerottet wird.

    Deine Frage kommt, weil falsche Lehren der WTG ein falsches Bild zeichnen.

    a) Es werden viel mehr Menschen entrückt werden, als wir glauben. Die WTG behauptet ja, dass geschieht nur den 144.000
    b) Wenn die Entrückung stattgefunden hat, ist die Tür zum Leben nicht zu. Es ist so, dass man sich weiterhin für Jesus entscheiden kann, nur muss man dann damit leben, dass man direkt in den Kampf Satan – Gott eingebunden ist und schwere Zeiten vor sich hat.
    c) Es überleben viel mehr Menschen Harmagedon als wir uns vorstellen können. Und zwar die, welche sich nach der Wiederkehr Jesu für ihn entscheiden und die, welche zwar keine Christen werden aber den Brüdern Jesu helfen zu überleben.
    d) Während der 1.000 Jahre wird niemand auferstehen und es wird weiterhin den Tod geben. Die Menschen die dann auf der Erde leben, werden vom Himmel aus regiert und sich in Frieden vermehren können. Meine Zahlen sind nur Beispiele. Vielleicht werden viel weniger entrückt und viel mehr entscheiden sich erst nach der Wiederkunft, so dass es noch Milliarden Menschen nach Harmagedon gibt. Wer weiss das schon.

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 × 4 =