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Bruderinfo

Kommentare (6)

  1. Manfred says:

    Liebe Geschwister,

    ich habe auch schon mit bekommen, dass sich Brüder untereinander Nachrichten schreiben, dass es jetzt los geht.
    Gemeint ist die große Drangsal. Auch wenn es für die Brüder in Russland eine sehr schwierige Zeit ist, so kommt es der LK jedoch sehr Recht. Nun können sie ihre Anhänger noch stärker an sich binden, da sie ja immer gesagt haben, dass die große Drangsal kommen würde. Jetzt wird wieder die Erwartung geschürt, dass Harmagedon ganz nahe ist und nun viele Angst haben, dass wenn sie sich von der Organisation abwenden, sie nicht ewig leben können.

    Gibt es dazu Bibeltexte, die das stützen würden? Eher nicht, denn schaun wir mal wenn der Drache verfolgt, wenn er auf die Erde herabgeworfen wird. Wir lesen:

    Off. 12: 12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat. 13 Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind geboren hatte. 14 Und es wurden der Frau die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliege, an ihre Stätte, wo sie ernährt wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, fern vom Angesicht der Schlange. 15 Und die Schlange warf aus ihrem Mund Wasser wie einen Strom hinter der Frau her, um sie mit dem Strom fortzureißen. 16 Und die Erde half der Frau, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Mund warf. 17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.

    Ist das nicht interessant? Der Drache verfolgt die Übrigen der Nachkommenschaft der Frau, das müssten ja die letzten Überrestglieder der 144.000 sein. Da müsste der vermeintliche „Treue u. verständige Sklave“ ja ganz oben auf der ToDo Liste des Teufels stehen. Da frage ich mich, wieso ist dem Teufel so ein großer Fehler unterlaufen ist, dass er statt in Amerika anzufangen, sich mit den Brüdern in Russland abgibt.

    Wenn ich nur eine kurze Frist hätte, dann würde ich versuchen in dieser kurzen Frist den größtmöglichen Schaden anzurichten und das geht definitiv, wenn man die Führer angreifen würde, statt das Fussvolk, dass noch nicht mal zum Samen der Frau gehört, denn das sind ja nur die 144.000. Darauf legt die LK ja immer besonderen Wert, besonders bei der Antiabendmahlfeier, wo sie immer eine ellenlange Ansprache halten, warum das Fussvolk eben nicht von den Symbolen nehmen sollten, weil sie ja nicht zu dem Bund gehören und keine Kinder Gottes sind, sondern bestenfalls Freunde.

    Entweder ist der Teufel total behämmert und weiß nicht was er tut oder sie (LK) stehen auf der falschen Seite. Das würde bedeuten, dass sie auf der Seite der Finsternis stehen, denn der Teufel würde doch nicht gegen seinen Samen vorgehen oder?

    Evt. liegt es auch daran was im 2.Teil des Verses 17 steht:

    17 … welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.

    Aha, die Nachkommen der Frau halten die Gebote Gottes und haben das Zeugnis von Jesus.

    Somit können sie gar nicht die Nachkommen der Frau sein, denn sie haben nicht das Zeugnis von Jesus, sondern das Zeugnis von Jehova, denn genau so nennen sie sich: Zeugen Jehovas.

    Sie haben somit schon mal definitiv den falschen Namen und es kommt noch hinzu, dass sie nicht die Gebote Gottes halten. Da mag ich nur mal eines herausnehmen und zwar steht geschrieben:

    „Wer seinen Bruder hasst, der ist ein Totschläger…“ und „Ihr sollt eure Feinde lieben“..

    Wer dazu auffordert mit Ausgeschlossenen keinen Umgang mehr zu haben, obwohl sie einem doch im Glauben verwandt sind und diese somit zu hassen sind, der übertritt das Gesetz der Bruderliebe.

    Sollten sie argumentieren: „Ein Abtrünniger ist doch nicht unser Bruder“, dann bleibt immer noch bestehen:

    „Ihr sollt eure Feinde lieben“..

    Egal wie man es dreht und wendet. Sie missachten die göttlichen Gebote und sie haben nicht das Zeugnis Jesu, denn er steht für die Liebe und Barmherzigkeit. Wer einmal in einem (UN) „Rechtskomittee“ unter Anklage stand, der weiß dass dort keine Liebe und Barmherzigkeit vorkommt.

    Ich persönlich glaube, dass der Teufel genau weiß wen er angreifen muss und das ihm so ein gravierender Fehler nicht unterlaufen wäre, zumal die LK schon seit Jahren immer in den Druckschriften darauf hinweist, dass sie der Jude sind, deren Rocksaum man ergreifen muss um gerettet zu werden.

    Liebe Zeugen Jehovas, die ihr nicht zu den Führungsetagen gehört. Wacht auf und lasst Euch nicht mehr in die Irre führen. Ihr seid seit einiger Zeit alles „Bibellehrer“ und das obwohl es Jesus ausdrücklich untersagt hat, sich so nennen zu lassen. Gerade weil ihr Euch Lehrer nennt, könnt ihr Euch nicht mehr herausreden, dass ihr dies oder jenes nicht gewusst habt. Es ist unentschuldbar. Denkt bitte mal darüber nach.

    Liebe Grüße Manfred

  2. Fox says:

    Guten Tag Autor R,
    guten Tag liebe Mitleser,

    man kann von einer menschlichen Regierung wie der russischen nicht erwarten, als Trost anzunehmen, dass Jehovas Zeugen von Jesus bei dessen Wiederkehr aufgelöst werde. Damit würde sie ihre Regierungsunfähigkeit bezeugen.
    Jehovas Zeugen haben durch ihre Briefaktion untermauert, Stresssituationen mit Druck und völlig unangemessenem Verhalten zu begegnen. Das ist für jeden Einzelnen schon ein Grund, bei einem Arzt vorstellig zu werden, bei Personen, die sich zu solchem anstiften lassen durch eine Vereinigung der sie angehören, ist dies noch einmal wesentlich verschärfter zu beurteilen. Für die juristische Auseinandersetzung vor dem obersten russischen Gericht wurden 17 Petitionen eingereicht, u. a. von der UNO und der OSZE, welche sich gegen ein Verbot aussprachen. Damit war auf menschlicher Ebene alles getan und m. E. richtig wäre gewesen, nun für die weitere freie Ausübung des Glaubens zu beten. Allerdings hätte in Übereinstimmung mit diesem Gebet auch ganz deutlich die Absage an Verunglimpfungen der Regierungen durch den WT und Kongressansprachen erfolgen müssen. Eine Organisation, welche staatliche Freiheiten und Rechte in Anspruch zu nehmen wünscht muss sich diesem Staat gegenüber loyal verhalten solange nicht biblische Gründe dagegen sprechen. Gerade Daniel, Schadrach, Meschach und Abednego wären hier gute Lernbeispiele gewesen.
    Jehovas Zeugen waren nicht als einzige Religion von dem Gesetz betroffen, doch agierten die anderen Kirchen deutlich anders. Und es kam keineswegs überraschend, in den letzten Jahren gab es wiederholt Gerichtsverfahren mit Beteiligung der Zeugen Jehovas. Selbstverständlich ist es utopisch, anzunehmen, dass die russische Regierung vor einer amerikanisch gesteuerten Organisation in die Knie geht. Auch wenn der Text mit Gamaliels Äußerung gern so dargestellt wird, als sollten Regierungen doch abwarten, ob Jehovas Zeugen von Gott sind oder nicht – Gamaliel sagte dies nicht! Dieses von ihm angeregte Abwarten kann sich jeder Mensch auf seine Fahne schreiben. Ein Abwarten der ZJ hätte m. E. Gottvertrauen gezeigt. Oder sollte ein Herr Putin wirklich annehmen, dass die Briefaktion von Gott befohlen war?

  3. Omma@Autor says:

    Lieber Autor,

    danke für deine ausgeglichenen Gedanken, und die passenden Bibeltexte.

    Du schreibst: „Auch wäre es nützlicher gewesen, angebliche Gesetze Gottes bezüglich Bluttransfusionen oder politischer Neutralität (das Wort Neutral kommt in der Bibel nicht ein Mal vor) als eigenverantwortliche Gewissensentscheidung des Einzelnen anzuerkennen.“

    Bei diesem Gedanken habe ich mich gefragt, dürfen die Zeugen überhaupt eine eigenverantwortliche Gewissensentscheidung treffen? Was passiert denn mit dem Zeugen, wenn er nach eingehender Prüfung der biblischen Aussagen, für sich eine eigenverantwortliche Gewissensentscheidung trifft, die mit den Anweisungen der Org. nicht übereinstimmt? Wird seine Gewissensentscheidung nicht sehr schnell als Ungehorsam und Rebellion gegen Gott interpretiert?

    Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

    1. Gustav AU says:

      Ein Zeuge Jehovas DARF eigenständige Gewissensentscheidungen treffen, insofern diese nicht den Regeln der ORG entgegenstehen. Die Grundlage für eine Entscheidung sollte ein Studium der von der ORG veröffentlichten Puplikationen sein. Dabei sollte aber immer die neueste Version verwendet werden, da die Inhalte über die Jahre stark variieren. Also unterm Strich wird selbstverständlich uneingeschränkter Gehorsam gefordert. Jede Abweichung, selbst wenn sie biblisch begründet werden kann, gilt als ein „Vorauseilen“ und wird Konsequenzen haben. Zweifel an der LK sind ein mehrfach benannter Ausschlussgrund. Also… NEIN ein Zeuge darf eben nicht eigenständig entscheiden. Er hat auch in der Regel kein BIBLISCH geschultes Gewissen, sondern ein Gewissen, das von Menschen gemachten Richtlinien entspricht. Christliche Freiheit ist ein Fremdwort. Der Wachtturm wird mit der Bibel auf eine Stufe gestellt. Heute sprach der Vortragsredner davon, dass in Russland nun die Bibel auf den Index der verbotenen Puplikationen gesetzt wurde. Dabei stand ein Verbot der Bibel nie zur Debatte. So verdreht man die Fakten bis zur Unkenntlichkeit.

      1. Boas says:

        Meine liebe Omma,
        Mein lieber Oppa,

        unser Gustav hat schon Recht mit seiner Aussage, dass es für Zeugen Jehovas die eigenverantwortliche Gewissensentscheidung noch gibt. Doch es ist stark reglementiert, was man noch selbst entscheiden darf, und was als Verstoß gegen die Gesetze der Bibel bzw. gegen die Gesetze der Kirche gesehen werden MUSS. Wer sein Gewissen entscheiden lässt, wie damals, als der Zivildienst noch Verboten war (Entschuldigung, als Verlassen der Religion der Zeugen Jehovas gewertet wurde), muss auch heute mit Sanktionen rechnen. Auch am einst untersagten Zivildienst zeigt sich die Zwielichtigkeit bezüglich Glaubenslehre und Gesetzestreue. Offiziell konnte man sagen, wir haben ihn nicht ausgeschlossen. Er ist von alleine gegangen. Und das alles nur deshalb, weil man sonst zu Recht als staatsfeindliche Sekte dagestanden hätte, denen genau so wie jetzt in Russland, ein Verbot wegen Volkszersetzung ins Haus gestanden hätte. Eben ein Verbot einer extremen religiösen Gruppe. Juristisch hat die LK dieses Thema Klever gelöst.

        Durch die akribische Kirchengesetzgebung, die jedem Zeugen die „Last“ abnimmt, eigene Entscheidungen zu treffen, ist das Gewissen vieler ZJ verkümmert. Ja sogar nach meinem Dafürhalten in bedenkliche Bahnen erzogen worden.

        Was wirklich schade ist, dass die Last, die die Führung der Zeugen ihren Nachfolgern durch biblisch nicht beweisbare Gesetze auferlegt hat, nicht von ihnen selbst getragen werden muss. Die einzelnen Mitglieder haben mit Verfolgung zu rechnen, wo hingegen die L.K. in den USA gut Reden hat. Und das Verbot in Russland für ihre Propaganda ausnützen kann: „Wer sich für Jehovas Organisation entscheidet, muss laut Bibel mit Verfolgung rechnen. Russland ist der Beweis, wir sind Gottes Volk. Denn andere Kirchen wurden dort nicht verboten.“

        So wird es wahrscheinlich in Zukunft im Wachtturm hingestellt werden.

        Mit ganz lieben Grüßen
        Boas

        1. Shannon says:

          Liebe Brüder und Schwestern,

          was für die Zeugen in Russland als schlimmes Ereignis daher kommt, dürfte für den Einzelnen ein Segen sein.
          Denn wenn der Wachturm verboten ist, bleibt nur noch die Bibel um den Glauben zu stärken. Diese ist ja weiterhin erlaubt. Da plötzlich keine bibelerklärende Zeitschrift mehr vorhanden ist, bleibt genug Raum, für eigene Erkenntnisse.
          Wir haben doch auch keine Organisation mehr und kommen ganz gut damit zurecht.
          Die einzig wirkliche Katastrophe für die Organisation ist doch nur der Verlust des Vermögens, das der Staat an sich zieht.

          Liebe Grüße an euch alle und genießt den sonnigen Tag
          Shannon

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