111 Comments
  • Michael2
    November 28, 2012

    Hallo Hopefull,

    entschuldige, ich habe mich da etwas zu pauschal ausgedrückt. Natürlich stehen die Symbole Brot und Wein auch in sofern in einem Zusammenhang, das Jesus seinen Leib als Brot des Lebens veranschaulicht.
    Der Zusammenhang, der nicht hergestellt werden soll besteht darin, das Jesus in Joh. 6 nicht von den Symbolen Brot und Wein spricht, wenn er sagt das wir sein Brot, (seinen Leib) essen sollten, sondern es geht ihm einzig und allein um unseren Glauben und Gehorsam ihm gegenüber.

    Um meinen Glauben an Jesus zu manifestieren benötige ich nach meinem Verständnis diese symbolische Handlung nicht, da ich mich nicht in den persönlichen Bund, den Jesus mit seinen Jüngern geschlossen hat einbezogen sehe oder fühle.

    Sollte aber jemand so wie du von den Symbolen zum Gedächtnismahl oder öfter nehmen so glaube ich wenn dies aus Glaube und Zuneigung zu Christus geschieht, niemand von Jesus verurteilt wird.

    Hier ein schöner Gedanke von Paulus. Es geht zwar um das Essen von geopferten Fleisch, aber vom Grundsatz her auch in dieser Frage anwendbar.

    Römer 14: 14-24: “Deshalb wollen wir uns nicht länger gegenseitig verurteilen. Keiner soll durch sein Verhalten den anderen in Gewissensnot bringen oder in seinem Glauben verunsichern. Ich weiß, und Jesus, der Herr, bestätigt es mir, dass uns keine Speise (auch keine Symbolische Handlung) von Gott trennt.

    Wo Gottes neue Welt beginnt, geht es nicht mehr um Essen und Trinken. Es geht darum, dass wir gut und richtig miteinander umgehen und dass Gott uns durch seinen Heiligen Geist mit Frieden und Freude erfüllt.
    Wer Christus in dieser Weise dient, über den freut sich Gott und den achten die Menschen. Deshalb wollen wir uns mit allen Kräften darum bemühen, in Frieden miteinander zu leben und einander im Glauben zu stärken.
    Gott hat eure Gemeinde aufgebaut. Zerstört nicht sein Werk wegen irgendwelcher Speisevorschriften wegen.
    Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott.
    Wer aber beim Essen zweifelt, ob es richtig ist, was er tut, der ist schon verurteilt. Denn er handelt nicht im Vertrauen auf Christus. Alles aber, was wir nicht in diesem Vertrauen tun, ist Sünde.“

    Sao weit die Gedanken von Paulus. In diesem Sinne

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Deinen Überlegungen kann ich mich gerne anschließen lieber Michael!
    Ich sehe es auch so dass jeder nach der persönlichen Überzeugung handeln soll, aber wir sollten hier nicht vergessen dass eine Jahrzehntelange Indoktrination in eine Richtung, schon Spuren hinterlässt!

    Denke nur an den Sabbat – Jahrhunderte hatten die Juden dieses Gesetz so beachtet – von Heute auf morgen kann man dieses Denken nicht so ohne weiteres korrigieren. Wenn jemand heute meint er müsse den Sabbat halten dann macht er keinen Fehler, tragisch wird die Sachlage wenn ich beginne andere zu verurteilen.

    Lg. Matthäus

  • Marion
    November 28, 2012

    Hallo an alle Lieben hier,

    ich stelle meinen Kommentar hier ein, da Matthäus den Sabbat erwähnt. Es fällt mir natürlich schwer, alles an Gedanken und Info ganz kurz zu schildern, versuche es aber.

    Jesus hat durch sein vollkommenes Opfer keine Feiertage abgeschafft, sondern alle Opfer, Rituale u. Zeremonien an diesen Tagen die Sünde betreffend, die mit ihm ans Holz gebracht wurden ( Kol. 2:14). Die Menschen sollten von dieser Bürde befreit werden und nur aus Gnade und nicht aus diesen Werken vor Gott gerecht dastehen.

    Das Passah (Auszug aus Ägypten) u.natürlich besonders den Sabbat gedachte Jesus, denn er war Jude.

    In dem Jahr des Todes Jesu fiel der 14. Nissan so, daß danach auch ein Sabbat folgte. Jesu Tod fiel auf den „Rüsttag“, Vorbereitungstag auf den Sabbat, also von Donnerstagabend-Freitagabend. Danach wurde der Sabbat gehalten, denn erst am frühen Morgen des 1.Tages, also Sonntag, gingen die Frauen hin, um Jesus mit dem Oel zu salben ( z.B. Joh.20:1, Mat. 28:1, Luc.23:52 u. 24:1)
    Die spätere „Kirche“ griff diese Daten auf und somit gab es jedes Jahr den „Karfreitag“ und den „Ostersonntag“.

    Und was den Sabbat angeht: Dieser Tag hat für die gesamte Menschheit Gültigkeit, wurde nicht erst durch die 10 Gebote am Berg Sinai, durch Mose eingeführt, ist also kein jüdischer Tag.
    Durch die Schöpfungsgeschichte wissen wir, das Gott nicht nur ruhte an dem Tag, sondern er segnete u. heiligte ihn ( 1.Mo.1-3). Dieser Tag war ein Geschenk an die Meschen zum Gedenken an die Schöpfung, ein Tag, an dem sie innige Gemeinschaft und Gott kennenlernen durften (Hesk. 20:20)
    Als dieser Tag ins Leben gerufen wurde, gab es noch keine Sünde.

    Später gab Gott dem Mose die 10 Gebote auf Steintafeln, die übrigends die Einzigen sind, die Gott persönlich mit seinen Fingern schrieb. Alles Andere hat er durch Menschen weitergegeben.

    Jesus hat hat immer gesagt, daß DIESE Gebote die Gültigkeit nicht verlieren. Im Gegenteil….die sollten in unser Herz geschrieben sein!

    Jesus hielt diesen besonderen Sabbat und auch nach seinem Tod, als Gesetzeswerke nicht mehr notwenig waren, hielten seine Jünger diesen Sabbat. (z.B. Mat. 12:8, Mark. 2:27:28 usw.)

    Der Antichrist, das kleine Horn ist Meisterverführer…der Unterschied zwischen dem Lamm und ihn kann man kaum erkennen!! Und er sagt, das er Gesetze und ZEITEN verändert!!
    Schleichend wurde der Sabbat durch die römische Kirche auf den Sonntag verlegt (Tag der Sonne), der eigentliche Tag des Herrn ist in Vergessenheit geraten.

    Satan freut sich, weil er diesen Tag, diese schöne Gemeinschaft mit Gott, dieses Geschenk, weitgehendst abgeschafft hat.

    Ich lese alles so aus der Bibel!

    Ganz lieber Gruß von der Küste
    Marion

  • Anna
    November 28, 2012

    Liebe Marion, liebe Brüder und Schwestern,

    beinahe hätte ich in der Fülle der Kommentare zu den Druckmaschinen im Paradies usw. deinen interessanten Beitrag hier übersehen.

    Du schreibst, dass Jehova den Sabbat schon vor dem Sündenfall eingeführt hat und belegst dies mit 1. Mose 2:2 und 3. Hier der Text:

    Neue evangelische Übersetzung
    2 Am siebten Tag hatte Gott das Werk vollendet und ruhte von seiner Arbeit.
    3 Gott segnete ihn. Er machte ihn zu einem besonderen Tag, der ihm geweiht ist, denn an diesem Tag ruhte Gott, nachdem er sein Schöpfungswerk vollendet hatte.

    Ich denke, dass zwischen Jehovas Ruhetag und dem Sabbat den die Juden als Gebot zu halten bekommen haben ein Unterschied bestehen muss.

    Jehova braucht ja keine RUHE in dem Sinn wie wir Geschöpfe. Und er braucht nichts durch Arbeit entweihen um Zeit für sich selber zu haben.

    Hier nun der Text aus der Hoffnung für alle wozu der Sabbat bei beim Volk Israel dienen sollte:

    Jesaja 58:13-14 „Achtet den Sabbat als einen Tag, der mir geweiht ist und an dem ihr keine Geschäfte abschließt! Er soll ein Feiertag für euch sein, auf den ihr euch freut. Entweiht ihn nicht durch eure Arbeit, durch Geschäfte oder leeres Geschwätz! Achtet ihn vielmehr als einen Tag, an dem ihr Zeit habt für mich, den Herrn.
    Wenn ihr das tut, werde ich die Quelle eurer Freude sein. Ich werde euch über Berge und Schluchten tragen und euch das ganze Land mit seinem reichen Ertrag schenken, das ich eurem Stammvater Jakob zum Erbe gegeben habe. Mein Wort gilt!“

    Jesus Christus hat sich wiederholt als Herr des Sabbats bezeichnet. Wenn man Jehovas Ruhetag und den von ihm am Sinai eingesetzten Sabbat 1:1 gleichstellen würde, so wäre ja Jesus damit Herr über Jehovas Ruhetag.

    Das kann so alles nicht sein. Es muss einen anderen Grund geben warum Jehova den 7. Schöpfungstag geheiligt hat.

    Du führst in deinem Kommentar noch an, dass Jehova die 10 Gebote persönlich an Mose übergeben hat. Und daher das Sabbatgebot, d.h. 1 Ruhetag/Woche deiner Meinung noch gültig ist.

    Bitte überlege mal folgendes: Jesus Christus ist doch auch PERSÖNLICH zu den Menschen gekommen und hat dann Gebote und Gesetzte in den großen 2 Geboten zusammengefasst:

    Matthäus 22 : 37 bis 40 (Hfa)

    37“Jesus antwortete ihm: „‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!‘
    38 Das ist das erste und wichtigste Gebot.
    39 Ebenso wichtig ist aber das zweite: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!‘
    40 Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten.“

    Unzweifelhaft ist, dass z.B. das Gebot „Du sollst nicht töten“ oder „Du sollst nicht stehlen“ noch Gültigkeit besitzt. Diese sind ja im 2. Gebot von Jesus enthalten den Nächsten zu lieben.

    Das vierte Gebot (Sabbat) ist ja sinngemäß zum einen im ersten Gebot des Christus enthalten, d.h. Jehova mit ganzem Herzen und Verstand lieben indem wir uns aus freien Stücken ZEIT für Jehova, seinen Sohn, seine Bibel nehmen.

    Andererseits berührt dieses Gebot zusätzlich noch das Gebot der Nächstenliebe. Indem ich meine Mitmenschen nicht ausbeute sondern ihnen Zeiten der Ruhe gönne damit diese wiederum Zeit für den Schöpfer finden. Und auch die Tiere anständig behandle und Arbeitstieren Pausen gönne.

    So sehe ich das gemäß meiner biblischen Erkenntnis. Weitere Gadanken sind mir sehr willkommen.

    Herzliche Grüße an alle
    Anna

  • Marion
    November 28, 2012

    Liebe Anna,

    ich bedanke mich ganz herzlich für Deinen Kommentar. Darüber, daß Jesus der Herr des Sabbats ist und sich sicher nicht über den Ruhetag seines Vaters setzt, habe ich garnicht nachgedacht. So kann es manchmal gehen…

    Weißt Du, ich habe aufs Neue angefangen Gottes Wort, die Bibel zu lesen. Mir viel gleich zu Anfang auf, das neben der Bibel eben auch diese 7 Wochentage bis heute geblieben sind. Selbst bei der Kalenderumstellung wurden nur die Daten geändert, nicht die Tage (Donnerstag, den 4. ging man schlafen und Freitag, den 15. erwachte man).Auch Mittwoch ist ist immer die Mitte, 3 Tage davor, 3 Tage danach.

    Ich habe den Ruhetag nicht so gesehen, daß Jehova sich ausruhen wollte, sondern eher als ein Geschenk an die Menschen.
    Er selbst hat nach jedem Schöpfungstag gesagt, daß es gut war und nach der Schöpfung der Menschen sagte er sogar sehr gut.
    Adam und Eva kamen zuletzt, haben von der wundervollen Schöpfung an den vorherigen Tagen nichts mitbekommen. An diesem 7. Tag konnte er seinen Menschen alles zeigen, sie konnten mit ihm einen ganzen Tag Gemeinschaft haben.
    Natürlich denken wir an allen Tagen an unseren Vater, aber haben dazwischen unsere Arbeit, Stress, Probleme u.s.w. Wir brauchen diesen Ruhetag, einen Tag in der Woche für Gemeinschaft mit ihm, für die Familie…..einfach mal abschalten, alles mal zu genießen, was er uns da geschaffen hat.

    Als ich ein kleines Kind war, habe ich die Sonntage immer genossen. Kirchgänger waren wir zwar nicht, aber meine Eltern hatten den ganzen Tag Zeit für meine Geschwister und mich. Es gab besonderes Essen (Sonntagsbraten),wir saßen mal gemeinsam am Tisch, machten alle gemeinsam den „Sonntagsspaziergang“ u.s.w.

    Heute hat sich, im Gegensatz zu biblischen Zeiten an einem Ruhetag nichts geändert, außer das eben der Wochentag geändert wurde.
    Paulus hat immer den Sabbat gehalten, sogar die Heidenchristen namen ihn ja an. In der Apostelgeschichte wird das oft erwähnt z.B. Ap. 13:14,27,52-46 ; 15:21; 16:13; 17:2; 18:4 .

    Naja, liebe Anna, ich habe mir darüber einfach mal Gedanken gemacht und wollte hören, was ihr so darüber denkt.
    Vielen Dank nochmal für Deine Ausführung 🙂

    Ganz lieber Gruß an Dich und alle hier
    Marion

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Hallo Michael

    Ich schließe mich Dir an. Es sollte jeder das machen wovon er selbst überzeugt ist. Es nützt nichts etwas zu tun, nur weil andere es tun, aber selbst gar nicht damit einverstanden ist.
    Rö. 14 ist ein sehr schöner vergleich. Und wie Mattäus sagte, verurteilen darf man keinen dafür.

    liebe Grüße
    Hope

  • Michael2
    November 28, 2012

    Hallo Matthäus,

    Auch ich glaube das uns keiner besser belehren könnte als Jesus.
    Ich habe Johannes Kap. 6 ganz aufmerksam gelesen, und komme doch zu einer anderen Überzeugung wie du und einige andere hier. Das muss aber nicht schlimm sein, den in unserem Glauben an Christus sind wir uns ja einig.
    Es ist ja nicht so, das mir jemand weismachen möchte, nicht von den Symbolen, Brot und Wein zu nehmen, sondern es ist meine Überzeugung, das die Errettung nicht von den symbolischen Handlungen abhängt.

    Das 6. Kapitel von Johannes hat für mich im Kontext gelesen nichts mit den Symbolen, Brot und Wein, des Gedächtnismahls zu tun. Hier noch einmal einen Zusammenfassung vom 6. Kapitel:

    Auf Grund der Speisung der Volksmengen suchten die Menschen Jesus, aber nicht wegen der geistigen Dinge sonder des buchstäblichen Brotes, um buchstäblich satt zu werden. Um zu zeigen, das es nicht auf das buschstäbliche Brot ankommt, sondern auf das Geistige und den GLAUBEN an Christus als das lebengebende Brot vom Himmel greift er diese Situation als Veranschaulichung auf.

    Ab Vers 23:
    „Sie kamen nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen hatten unter der Danksagung des Herrn. Als nun das Volk sah, dass Jesus nicht da war und seine Jünger auch nicht, stiegen sie in die Boote und fuhren nach Kapernaum und suchten Jesus.
    Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid.

    Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben .

    Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und es gibt der Welt das Leben. ( Jesus hier sagt hier nicht, wir müssen Brot und Wein als Symbolische Handlung zu uns nehmen)

    Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
    Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, WER DEN SOHN SIEHT UND GLAUBT das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
    Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir.
    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: WER GLAUBT HAT DAS EWIGE LEBEN, ich bin das Brot des Lebens.
    Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
    Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.

    Durch unseren Glauben und zuwenden (kommen) zu Jesus und hören auf die Belehrung vom Vater essen und trinken wir , ja ernähren wir uns zum wahren Leben.

    Wie gesagt, die später von Jesus verwendeten Symbole stehen in keinem Zusammenhang zu Johannes 6.

    Es gab hier mal einen Artikel über das Abendmahl und den Symbolen, der im großen und ganzen auch meiner Überzeugung entsprach.
    Wir sollten keine Streitfrage daraus machen, denn Paulus sagte, es kommt darauf an ob wir etwas aus Glauben tun oder nicht.

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Lieber Michael

    Dein Zitat:
    >>Wie gesagt, die später von Jesus verwendeten Symbole stehen in keinem Zusammenhang zu Johannes 6.<<

    Kannst Du mir dann sagen, warum Jesus während dem Abendmahl, als er das Brot brach sagte: "Dies ist mein Leib…." und als er den Becher Wein rumreichte: "dies ist mein Blut das für viele vergossen wird"?
    Im Vergleich zu Joh.6: "Wenn Ihr mein Leib/Fleisch nicht esst und mein Blut nicht trinkt……"

    Also wenn da kein Zusammenhang besteht, dann weiß ich auch nicht. Jesus wird in Joh.6 wohl kaum die paar Brote und Fische gemeint haben als er die 5000 damit speiste. Außerdem hat Jesus da auch nicht Wein austeilen lassen, sondern Fische.
    Aber man soll nichts machen wovon man nicht überzeugt ist. Ich bins und werde von den Symbolen nehmen.

    Liebe Grüße Hope

  • hansi
    November 28, 2012

    hallo liebe brüder und schwestern.johannes6.53.deshalb sagte jesus zu lhnen wahrlich wahrlich,ich sage euch wenn ihr nicht das fleich , des menschensohnes esst und sein blut trinkt ,so habt ihr kein leben in euch selbst.jesus fordert uns auf keinen fall zum kanabalismuss auf ,sondern diese worte unseres herrn waren natürlich symbolisch zu verstehen,leider verliessensehr viele jünger jesus weil sie es offendsichtlich nicht verstanden was jesus damit ausdrücken wollte.johannes kapietel 6 daher sagten viele von seinen jüngern diese rede ist anstössig,wer kann sie anhören und verliessen ihn und den weg.für mich so verstehe ich es auf jeden fall haben die worte jesu mit glauben zu tun ja glauben an den sohn gottes und diesen glauben unterstreicht mann durch seinen lebenswandel ,jesus hat uns auch gelehrt an seinen tod zu denken das alljährliche abendmahl das wir feiern wo wir zusammen kommen und des todes jesu gedenken ist ein glaubens beweis ,und,wir erfüllen so jedesmahl jesu worte tut dies immerwieder zum gedenken an mich. mein biblisches verständnis sagt mir das die die von den symbolen nehmen als könige und priester gemeinsam mit unserem hohenpriester jesus christus amten werden und das jehova gott sie auserwählt durch seinen heiligen geist diese berufene wissen es zu 100 prozent weil es jehovas geist es bezeugt.lch gebe zu ich mach mir auch gedanken nehmen oder nicht nehmen von den symbolen aber ich warte ab und vertraue meinem gott jehova und überlasse es ihm .ja ich bin mir nicht sicher und das glaube ich ist ein indiez dafür nicht von den symbollen zu nehmen.lg hansi

  • derleser
    November 28, 2012

    hi ede,

    schreibst du mich bitte mal direkt an

    reikilehrer@googlemail.com

    danke

    liebe grüße dirk

  • Manfred an Alle
    November 28, 2012

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    bezüglich des Predigdienstes habe ich folgende Frage:

    Hat sich schon mal jemand überlegt, dass Jehova und Jesus das Predigtwerk selbst beaufsichtigen und durchführen? Wie? Indem sie dafür gesorgt haben, dass die Bibel über die Jahrhunderte erhalten geblieben ist, obwohl man sie im Mittelalter entsorgen wollte? Schaut Euch mal den Abschnitt aus Wikipedia an über die Verbreitung der Bibel:

    Verbreitung
    Die Bibel ist das meistgedruckte, am häufigsten übersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Es existieren Gesamtübersetzungen in 475 Sprachen und Teilübersetzungen in 2538 Sprachen.
    Für die Verbreitung der Bibel setzen sich Bibelgesellschaften weltweit ein. In Deutschland sind dies insbesondere:
    die Deutsche Bibelgesellschaft
    das Katholische Bibelwerk
    die überkonfessionelle Organisation Wycliff
    Zur Verbreitung der Bibel und ihrer Erzählungen trugen wesentlich auch die Bilderbibeln bei. Als Bilderbibel bezeichnet man eine Folge bildlicher Darstellungen aus der biblischen Geschichte mit oder ohne Text und Erläuterungen. Sie umfassen sowohl illustrierte Bibeln wie lose oder gebundene Bilderfolgen. Sie richteten sich häufig an Ungelehrte und Unwissende bzw. die „Armen im Geiste“ – daher auch Armenbibel, lateinisch „biblia pauperum“ – sowie an Kinder – vor allem die Kinderbibel – und dienten der religiösen Erbauung und Katechese. Einen Höhepunkt der Bibelillustration bildet das 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer weiteren Blütezeit der Bilderbibeln im Umkreis der Nazarener und Romantiker. Besonders populär wurden die Werke von Julius Schnorr von Carolsfeld und Gustave Doré.
    Zitat Ende.

    Wenn man also behauptet, die Wachturmgesellschaft würde durch das Verbreiten der Druckschriften des Wachturm und Erwachet dafür sorgen dass gepredigt wird, wie viel mehr ist es dann zutreffend, wenn man die Bibel verbreitet??

    Wer hat dafür gesorgt, dass alle menschlichen Bemühungen fehlgeschlagen sind, die Bibel zu vernichten? Jehova musste nur wenige Menschen beauftragen, dass die Bibel erhalten blieb und übersetzt wurde. Heute ist sie das meist verbreiteste Buch überhaupt. Der Inhalt ist definitiv göttlichen Ursprungs, was man von dem WT nicht behaupten kann. In manchen Ländern bekommen Ehepaare zur Hochzeit eine Bibel geschenkt, in vielen Hotels liegt sie auf dem Nachttisch und man kann sie weltweit wie wir gelesen haben in 2.538 Sprachen beziehen. Somit hat es nur ganz weniger mutiger Männer gebraucht, um dieses (Gottes Wort) zu erhalten. Diese wenigen Männer hätte Gott nur damit beauftragen müssen und nicht Millionen von Menschen. So wie die Apostel direkt beauftragt wurden und nur im ersten Jahrhundert zwölf waren. Sie wurden gebraucht um die Bibel nieder zu schreiben und jeder der nun darin liest, dem wird gepredigt und zwar das reine unverfälschte Wort. Somit predigen die Apostel noch heute durch die Bibel und kommen „IHREM“ göttlichen Auftrag nach. Die Übersetzungsfehler kann man kompensieren, wenn man mehrere verschiedene Übersetzungen gebraucht und dann überlegt, ob es mit der gesamten Bibel im Einklang ist.

    Wer also in der Bibel liest und so zum Glauben an Christus kommt, der wird gerettet werden. Wer darüber hinaus die Bibel aufrichtig erforschen möchte, der bekommt auch den Heiligen Geist und somit das Verständnis. Doch zum Überleben reicht alleine der Glauben an das Opfer unseres Herrn Jesus Christus.
    Wer aber die Publikationen der WTG verbreitet, der macht genau das Gegenteil von dem was die Apostel gepredigt haben. Sie haben zu Christus hingeführt und die LK wünscht, dass alle zu Ihrer Organisation geführt werden, also von Christus weg. Wer genau ein Interesse daran hat, wird durch die subliminalen Bilder dokumentiert. In der Bibel findest Du diese Bilder nicht, in den Publikationen der Gesellschaft aber schon. Wer predigt also nun die reine unverfälschte Wahrheit? Urteilt selbst.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    November 28, 2012

    Lieber Manfred

    Danke für den guten Kommentar.
    Man kann auch sagen:
    Dadurch dass die Bibel in der ganzen Welt verbreitet wurde, wurde auch die gute Botschaft vom Königreich Jesu auf der ganzen Erde gepredigt. Denn wen der Geist unseres Vaters zu sich zieht, der liest in der Bibel und erkennt Jesus als seinen Retter.
    Braucht man mehr?
    Kaum, vor allem nicht irgendwelche bibelerklärende Heftchen und Bücher.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Uwe Schöning an Manfred & an alle
    November 28, 2012

    Lieber Bruder Manfred,
    liebe Brüder und Schwestern.

    Ich beziehe mich auf http://www.bruderinfo.de/?p=1026&cpage=1#comment-40605

    Kernaussage hierin war, das Jehova und Jesus das Predigtwerk selbst beaufsichtigen und durchführen und sie dies eventuell durch die Verbreitung der Bibel bereits in die Wege geleitet haben.

    Ich kann dieser Aussage nur bedingt zustimmen und zwar in den folgenden Punkten:

    + Jehova und Jesus definieren worin eigentlich heute noch „das Werk besteht“ und sie sorgen für die Ausführung
    + die Verbreitung der Bibel hat einen Anteil an diesem Werk

    Ist dies ausreichend?
    Um ein analoges Beispiel zu nehmen: Die Juden (immerhin als auserwähltes Volk) hatten ebenfalls die Schriften… sie hatten die Propheten…. und haben dennoch nicht das Erscheinen des Messias erkannt und dass er die Propheten erfüllt hat.
    Was nutzt denn einem die Thora oder die Bibel, wenn man sie besitzt?

    Unsere Gesellschaft ist christlich geprägt. Ohne ein „Predigtwerk“ wären wir möglicherweise heute keine Christen. Jehova hat also ganz sicher das seine getan, damit sein Wort und die gute Botschaft verbreitet wird. Doch wer klärt inmitten von keine Ahnung wievielen Übersetzungen denn auf, dass Jehova und Jesus zwar „EINS“ sind, aber doch nicht gleichgestellt? Und dass auch der heilige Geist niemals mit beiden gleichgestellt werden kann?

    Meine Angst ist, dass wir – vom Verlangen gedrängt, uns von der WTG abzuheben, zu entsagen – unsere Augen davor verschließen, dass die WTG eben auch Wahrheiten darreicht – selbst wenn sie wahnsinnig entstellt wurden um ihrem eigenem Sektierertum Genüge zu leisten.

    Ich bin, als ich noch Verkündiger in einer Versammlung der ZJ war, nie gerne in den Predigtdienst gegangen. Ich hatte hierbei immer ein schlechtes Gewissen, welches ich damit beruhigte, dass ich ein anderes Talent, eine andere Gabe erhalten hatte. (1. Korinther 12)….
    Dennoch würde ich nicht behaupten, dass die „gute Botschaft“ nicht weiter gepredigt werden müsste – wie dieser Predigtauftrag auszusehen hat, weiß ich aber auch nicht. Doch benötigen wir nicht heute mehr denn je Gottes Trost und SEINE Zusicherung, dass das Blut Jesu noch immer unsere Erlösung ist?

    Im Grunde würde ich Edelmuth in soweit zustimmen, dass dieser „Predigtdienstauftrag“ in erster Linie den Gesalbten Brüder Christi obliegt.Inmitten vieler „falsccher Christusse“ wie die lK kann es aber auch sein, dass man gar nicht so leicht erkennt, wer denn nun vom Geist geleitet ist.

    Ich glaube übrigens, dass Edelmuths Äusserung bezüglich der großen Volksmenge falsch verstanden wurde: Den Auftrag den Wachtturm zu verteilen, rechnet er ebenfalls nicht Jesus oder Jehova zu, sondern einzig und allein der WachtturmOrganisation.

    Dass man ihm immer wieder ankreidet, Lehren der Wachtturmgesellschaft zu vertreten, kann ich nicht verstehen, aber mit folgenden Überlegungen vielleicht ein wenig erklären:
    – er wird falsch verstanden ?
    – er drückt sich ungeschickt aus ?
    – man dichtet ihm etwas an?
    – die Äusserungen, passen jmd einfach nicht

    Offensichtlich beschuldigt ihr Edelmuth, sich nicht ausreichend von der Organisation gelöst zu haben – sonst würde er ja nicht ähnliche Lehren verbreiten…
    Ich möchte nur noch einmal daran erinnern, dass es hier einige gibt, die nach wie vor Mitglieder dieser Organisation sind. Die ihrer Familie zuliebe oder wegen ihren Freunden es nicht gewagt haben, Babylon den Rücken zuzuwenden. Und jeder hat ganz sicher seinen eigenen guten Gründe dafür! Doch zeigt nicht auf jemand, der in der selben Lage ist wie ihr und sich hier ebenfalls mit kritischen Überlegungen einbringen möchte!

    Ich habe die Diskussion „Predigtdienst“ hier in diesem Stamm schon einige Tage mitverfolgt… und ich konnte in keinster Weise erkennen, dass Edelmuth die Taktik der Wachtturmgesellschaft gutheisst, mit der sie auf Mitgliederfang ist. Lediglich, dass er den Predigtdienstauftrag erkennt.

    Meine Frage an dieser Stelle an Edelmuth wäre nun aber:
    Angesichts der Tatsache, dass dieser Auftrag laut deinen Aussagen nur den Gesalbten obliegt – gehst du noch in den Predigtdienst, wie du an anderer Stelle erklärtest? Was sagst du den Menschen mit denen du sprichst? Was sind die Lehrinhalte, mit denen du sie von dem Götzendienst der Wachtturmgesellschaft fernhalten möchtest und sie dennoch zu Jesus als Rettung und Jehova als Gott führen möchtest?

    Zum eigentlichen Themenstrang möchte ich sagen, dass uns immer in der Versammlung von der „gesunden Furcht“ erzählt wurde. Die gesunde Furcht Gott zu missfallen war letztendlich ein Druckmittel, die Schäfchen bei der Stange zu halten. Mich persönlich befreit dieser Artikel von vielen der schlechten Gedanken, die ich durch das Leistungsevangelium behalten habe!

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Uwe

    Vielen Dank für deinen Beitrag.

    Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass Menschen, wie der Schächer, die noch nichts oder zu wenig von Jehova gehört haben, ebenfalls zur großen Volksmenge mit Auferstehungshoffnung auf der Erde zählen. Sie können keinen Predigtauftrag haben, denn sie haben keine Erkenntnis und ihr Halbwissen könnte eher schaden als nützen.

    Meine Teilnahme am Predigtdienst möchte ich nicht missverstanden wissen.

    Mich erkennt man in der Zusammenkunft meistens daran, dass ich mit der Bibel in der Hand die Brüder zu sprechen suche. Mit meinen Äußerungen muss ich sehr vorsichtig sein, denn Älteste versuchen mich durch gezielte Fragen zu Äußerungen zu verleiten, die geeignet sind, mir die Gemeinschaft zu entziehen. Das machen nur Brüder, aber keine Freunde

    Beachtet man die Lehrstruktur des Sklaven, so kann man erkennen, dass er die Bibel verwendet, allerdings nur die Schriftstellen, die seine Lehre stützen. Menschen mit sehr wenigen Bibelkenntnissen sind ihm hilflos ausgeliefert, denn sie vertrauen auf seine Überlegenheit.

    Um im Dienst auf gravierende Irrlehren der Gesellschaft aufmerksam zu machen, lese ich die betreffenden Bibelstelen vor, auch die, die der Lehre des Sklaven widersprechen. Gegen das Zitieren von Bibelstellen kann der Sklave nichts einwenden, es sei denn, er wollte als Antichrist erfunden werden. Wenn meine Brüder nach mir ins Gebiet kommen, werden sie, so hoffe ich, mit den Bibelstellen, die der Sklave nicht beantworten kann, konfrontiert.

    Im Übreigen gehe ich gerne allein in den Dienst und spreche die Menschen auf das, wonach sie sich am Meisten sehnen an, nämlich auf das ewige Leben, natürlich unter Jesu vollkommener Regierung.

    Ede

  • Manfred
    November 28, 2012

    Lieber Uwe,

    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich möchte darauf eingehen, zuerst einmal bezüglich Edelmuth. Natürlich kann es stimmen, dass wir ihn falsch verstehen, doch das liegt mit Sicherheit zu großem Teil auch daran wie und was er schreibt. Wie schon mehrfach gesagt wurde, sehen wir weder sein Gesicht ob er etwas ironisch meint oder absolut ernst. Wir können nur das lesen, was er schreibt und er widerspricht sich selbst in einem Kommentar und er widerspricht sehr oft der Bibel. Ob er das ironisch gemeint hat, können wir nicht erkennen. Selbst wenn es Aussagen in der Bibel gibt, die eindeutig etwas anderes lehren, als er es vorher gepostet hat, dann korrigiert er seine Meinung nicht anhand der Bibel, sondern weicht einfach auf ein anderes Thema aus.

    Jeder der hier bei Bruderinfo mitschreibt, hat seine Ansichten schon korrigiert, wenn die Bibel eindeutig war und es nicht der Ansicht des Kommentarschreibers war. Auch haben sich viele schon bei anderen entschuldigt, wenn Sie mal über das Ziel hinausgeschossen waren, selbst Bruderinfo hat das gemacht. Doch in der ganzen Zeit die Edelmuth hier schreibt, hat er nicht einmal, nicht ein einziges Mal seine Ansicht mit dem Wort Gottes in Einklang gebracht, noch hat er sich jemals bei irgendwem hier entschuldigt. Er geht stur seinen Weg. Das wäre an sich ja noch nicht mal verkehrt, wenn man diesen Weg für sich allein so geht. Doch er versucht diesen Weg auch anderen zu vermitteln und seltsamerweise ist es so wie Brd. Barnabas geschrieben hat, dass die Lehren die Edelmuth vertritt immer auch mit den Lehren der LK aus Brooklyn übereinstimmen. Auch diese haben die Eigenschaft sich nie anhand des Wortes Gottes zu korrigieren und entschuldigen für die falschen Lehren die sie im Laufe der Jahre verbreitet haben, tun sie auch nicht. Oder kennt irgend jemanden einen Wachturm in dem man sich für das falsche Ankündigen von Harmagedon 1975 entschuldigt hätte? Frag mal Matthäus, der kann Dir sämtliche WT zitieren, wo sie die Schuld dafür den Gläubigen in die Schuhe geschoben haben.

    Nun bezüglich des Predigtwerkes:

    Du schreibst:
    + Jehova und Jesus definieren worin eigentlich heute noch “das Werk besteht” und sie sorgen für die Ausführung
    + die Verbreitung der Bibel hat einen Anteil an diesem Werk
    – Zitat Ende.

    Du sagst die Bibel hätte ein Anteil an dem Werk. Wenn es die Bibel nicht gäbe, gäbe es auch nichts zu predigen. Nur in der Bibel steht alles, was heute irgendwo von irgendeiner christlichen Religion gepredigt wird. Wenn man also den Anteil bewerten müsste, so müsste der Anteil der Bibel bei mehr als 90 % liegen.

    Ob wir heute keine Christen wären, wenn uns jemand gepredigt hätte ist eine Frage die wir nicht beantworten können. Es ist nun mal so gekommen. Jetzt leben wir in dieser Situation. Was wäre gewesen, wenn keiner gepredigt hätte? Vielleicht hättest Du irgendwann die Bibel aus Deinem Schrank genommen und wärst so zum Glauben gekommen. Nur wenn der Vater Dich zieht, kommst Du auch zu ihm. Welche Möglichkeit er dafür benutzt bleibt ihm überlassen und er hat viele Möglichkeiten.

    Weiterhin hast Du geschrieben: Ist dies ausreichend?
    Um ein analoges Beispiel zu nehmen: Die Juden (immerhin als auserwähltes Volk) hatten ebenfalls die Schriften… sie hatten die Propheten…. und haben dennoch nicht das Erscheinen des Messias erkannt und dass er die Propheten erfüllt hat.
    Was nutzt denn einem die Thora oder die Bibel, wenn man sie besitzt?

    Unsere Gesellschaft ist christlich geprägt. Ohne ein “Predigtwerk” wären wir möglicherweise heute keine Christen. Jehova hat also ganz sicher das seine getan, damit sein Wort und die gute Botschaft verbreitet wird. Doch wer klärt inmitten von keine Ahnung wievielen Übersetzungen denn auf, dass Jehova und Jesus zwar “EINS” sind, aber doch nicht gleichgestellt? Und dass auch der heilige Geist niemals mit beiden gleichgestellt werden kann? – Zitat Ende.

    Ist es ausreichend eine Bibel zu besitzen? Du sagst nein, weil die Juden trotz der Schriften nicht Jesus als Messias erkannt hatten. Doch dasselbe trifft heute auf die Zeugen Jehovas zu. Obwohl sie die Bibel haben und Ihnen auch gepredigt wird, haben sie nicht erkannt, welche Rolle Jesus wirklich in dem Königreich seines Vaters spielt. Die Organisation hat sich diesen Sommerkongress als Ihre „Mutter“ ausgegeben. Wenn wir alle Brüder Christi sind und die Organisation jetzt unsere Mutter ist, dann ist sie formal gesehen auch die Mutter von Jesus. Damit haben sie sich über den Christus erhoben. Doch kein Zeuge Jehovas widerspricht dem. Alle haben eine Bibel und allen wurde gepredigt und trotzdem haut niemand auf den Tisch, dass diese Lehre absolut falsch ist. Warum ist das so?
    Weil diese Lehre von der LK kommt und irgendwann auch im WT stehen wird. Nur das ist in Ihren Augen glaubwürdig. Ich weiß dass deshalb so genau, weil ich vor meinem Ausschluss mit fast allen Ältesten unserer Versammlung gesprochen habe und keinen hat die biblischen Beweise interessiert. Sie kamen mir immer mit Zitaten aus dem WT, dass dort doch das und das steht. Als ich sagte, aber dieser Bibeltext widerlegt das doch eindeutig, wurde ich gewarnt der Gesellschaft voraus zu drängen. Wenn ich Recht hätte, wird es irgendwann geändert. Doch wenn es irgendwann geändert wird, ausgeschlossen wurde ich trotzdem. Glaubst Du die kommen später und sagen: Tut uns leid, Du hattest Recht und nehmen mich wieder auf? Im Leben nicht, ich müsste erst mal bereuen dass ich die Wahrheit gesagt habe und der Bibel mehr geglaubt habe als dem Wachturm. Wenn ich dann genug gelitten hätte, würden sie mich vielleicht aufnehmen. Doch diesen Gefallen werde ich Ihnen nicht tun, denn ich gehe nie wieder zu diesem verlogenen Haufen zurück.

    Halten wir fest, dass die Zeugen Jehovas weltweit predigen und die Bibel verbreiten, aber hauptsächlich die Publikationen aus Brooklyn. Man nennt sie bibelerklärende Schriften. Doch können bibelerklärende Schriften einen zum „wahren Glauben“ bringen, wenn sie Gottes Wort verdrehen?

    Wenn Jehova einen Menschen zu sich ziehen möchte, dann braucht er ihm bloß einzugeben mal die Bibel aus dem Schrank zu holen und darin zu lesen. Wenn er keine hat, wird er dazu angeregt sich eine zu kaufen. Doch dann liest er nur in dem Worte Gottes und nicht in Bibel verdrehenden Schriften mit subliminalen Bildern. Schau Dir mal die nachfolgenden Texte an, da ist alles beschrieben was wir heute brauchen:

    Joh. 14:15-17, 25-26
    15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

    25 Diese Dinge habe ich zu euch geredet, während ich bei euch verweilte. 26 Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

    Mat. 24:8-12
    8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

    In der Bibel steht eindeutig, dass der heilige Geist einem alle Dinge lehren wird und in Matthäus, dass sich niemand Rabbi nennen soll, denn einer ist euer Lehrer während Ihr alle Brüder seid. Also warum darf nur die LK lehren? Das widerspricht eindeutig dem was Jesus gesagt hat. Aber ließ Dir mal Vers 12 durch:
    12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

    Die LK wird für diese Anmaßung erniedrigt werden, weil sie sich selbst erhöht haben. Wie wird es dann wohl denen ergehen, die diesen 8 Männern bedingungslos folgen? Steht auch in der Bibel:

    Mat. 15:14
    14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

    Hier sprach Jesus über die damaligen Leiter des Volkes Gottes, die Pharisäer und Schriftgelehrten. Diese Stellung haben heute die LK inne. Sie behaupten zwar, dass sie die Nachfolger der Apostel sind, da sie jedoch Menschengebote lehren, kann man sie eher als Nachfolger der Pharisäer bezeichnen.

    Also was nutzt es, wenn derjenige der predigt keine Ahnung vom Worte Gottes hat. In der Bibel steht aber alles richtig und durch den heiligen Geist wird man es auch verstehen und dieser kommt von unserem himmlischen Vater. Man braucht wirklich nichts anderes als die Bibel und den aufrichtigen Wunsch diese verstehen zu wollen. Jesus sagte:

    Joh. 14:13-14
    13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14 Wenn ihr mich etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

    Wir dürfen also darum bitten, dass uns geholfen wird und so wird es geschehen. Wenn ich die Wahl habe dem Wort der Bibel zu glauben oder jemanden, der offensichtlich Schriften vertreibt oder Lehren verkündigt, die der Bibel widersprechen, so werde ich mich immer für die Bibel entscheiden. Das ist meine persönliche Meinung. Die möchte ich auch niemandem aufzwingen, denn jeder ist selbst für sich verantwortlich. Jeder hat einen freien Willen ob er dies oder jenes tun möchte. Wer am Ende sich für dass Bessere entschieden hat, wird sich dann herausstellen. Ich bin mir aber 100 % tig sicher, dass es dem besser ergehen wird, der sich nur an die Bibel hält, als an irgendwelche bibelerklärende Schriften, egal wie gut sie aufgemacht sind. Denn eines ist unabdingbar. Wenn man schon die Bibel erklären möchte, dann dürfen die Erklärungen nicht der Bibel widersprechen. Dass die Publikationen der Gesellschaft der Bibel sehr häufig widersprechen, wurde hier schon immer wieder bekannt gemacht. Was also verkünden die 7 Millionen Zeugen? Das Wort der Bibel oder das Menschenwort der LK?

    Liebe Grüße Manfred

    =================================================================================

    Hallo Manfred und alle,
    zu diesem Thema wie die Botschaft heute verkündigt wird, eine Nachricht, die ich heute gelesen habe.
    Der einzige Bibelverlag, der in China zugelassen ist hat 100 Milionen Bibeln gedruckt und verbreitet.

    http://german.cri.cn/1833/2012/12/10/1s187230.htm
    L.G.
    Bruderinfo

  • Manfred
    November 28, 2012

    Liebes Bruderinfo Team,

    Vielen Dank für diesen Link, da sieht man mal, dass Gott auch in Länder sein Wort bringt, die bisher nicht viel vom christlichen Glauben gehalten haben.

    Nichts ist für Ihn unmöglich.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Lieber Manfred

    Du hast mir sehr aus dem Herzen gesprochen. Vielen Dank für Deinen schönen Kommentar. Ich denke auch für Jehova ist nichts unmöglich und der Heilige Geist wird seinen Weg bei jedem einzelnen finden, den Gott ziehen möchte. Nicht umsonst hat Jesus in Gleichnissen gesprochen, damit es nicht jeder verstehen kann, bzw, damit sich jeder Gedanken darüber macht und nachfragt. Aber das haben doch die wenigsten gemacht und heute ist es doch auch so. Warum haben die meisten Juden Jesus nicht als den Messiahs erkannt? Jesus sagt es doch selbst: „Ihr seid aus EUREM Vater, Satan dem Teufel“ Joh. 8:44. Wieso sollte Jehova Gott seinen Sohn Jesus Christus dem Satan offensichtlich kenntlich machen, hat ihn aber als Baby/Kleinkind vor ihm versteckt? Die damalige LK, nämlich die Pharisäer und Saduzäer, hatten nicht die Möglichkeit den Messiahs zu erkennen, weil ihr Vater der große Widersacher ist. Man soll die Perle nicht vor die Säue werfen.

    Ja das Predigtwerk war ein Auftrag an die Gesalbten und sie haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht, sonst hätten wir die Bibel heute nicht in der Hand. Allerdings ist der letzte Gesalbte mit dem letzten Apostel gestorben vor langer langer Zeit. Die LK KANN nicht gesalbt sein. Jehova würde niemals Lügner, Betrüger, Habgierige, Pädophilenunterstützer usw. als Jesus Mitregenten bestimmen.
    Es kann allerdings gut sein, dass er die WTG für seine Pläne mit benutzt. So wie Bileam, den er auch dazu benutzte um sein Volk zu schützen. Trotzdem bekam Bileam sein Todesurteil, weil er auf Dämonen vertraute und nicht auf Jehova.
    Oder ich denke auch an 1.Kö.22:19-23, wo Jehova einen Lügengeist bestimmte um Ahab zu betören. Jehova ist ein Gott der nicht lügen kann. Wie passt das aber zusammen? Ein Engel kann es auch nicht gewesen sein, der sich dazu bereit erklärt hat. Interessant ist, dass es in der Elberfelderbibel heist, in V 21: Da trat der Geist hervor und stellte sich vor dem HERRN und sagte: „Ich will ihn betören…“
    Wer ist der Geist? Unweigerlich muss ich an Hiob denken, als Jehova Satan fragte woher er käme und ob er sein Augenmerk auf seinen treuen Knecht Hiob geworfen hätte. Vergl. auch Off. 16:14

    Für unseren Schöpfer ist absolut nichts unmöglich. Er wird mit seinem Sohn alles zum Guten lenken. Auch wenn er bestimmte Organisationen, Regierungen, Gemeinschaften dazu benutzt, aber trotzdem sind diese nicht göttlichen Ursprungs.

    Liebe Grüße Hope

  • Manfred
    November 28, 2012

    Liebe Hope,

    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast sehr gut ergänzt. Auf einen Punkt in Deinem Kommentar möchte ich noch mal Deine Aufmerksamkeit richten. Du hast geschrieben: Allerdings ist der letzte Gesalbte mit dem letzten Apostel gestorben vor langer langer Zeit. – Zitat Ende.

    Ja, die Apostel sind vor sehr langer Zeit gestorben, dass bedeutet aber nicht, dass es heute keine Gesalbten mehr gibt. Denn der heilige Geist ist das Kennzeichen zur Rettung. Es ist auch eine Lüge der Gesellschaft, dass dies nur auf wenige Menschen zutrifft und vor allem auf die 8 Personen der LK. Jesus sagte ja, dass der Heilige Geist uns über alles belehren wird und somit ist jeder, der aufrichtig die Bibel lesen möchte und an den Christus glaubt, mit heiligem Geist gesalbt, wenn er das biblische Verständnis bekommt. Dann gibt es einige wenige Menschen, die als Arbeiter im Weinberg berufen wurden. Die Apostel waren damals die Arbeiter der ersten Stunde. Ich hatte in diesem Kommentar das Gleichnis angeführt:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1026&cpage=1#comment-39683

    Wenn Du Dir das Gleichnis noch mal durchliest, wirst Du erkennen, dass Jehova auch zur elften Stunde noch Männer in seinen Weinberg schickt. Am Ende der zwölften Stunde ist der Arbeitstag vorbei und das Königreich gekommen. Diese werden die Auserwählten genannt, weil sie im Gegensatz zu den anderen Arbeitern nicht mehr sterben werden und in der Endzeit leben und arbeiten. Kurz bevor Jesus sichtbar wiederkommt. Doch auch diese sind keine Führer, sondern nur Brüder. Es gibt ja in jeder Schafherde auch einen oder mehrere Leithammel. Doch letztlich sind alles Schafe dem Hirten Jesus unterstellt und die Leithammel gehen halt vorneweg oder sind von Jehova direkt eingesetzt, bestimmte Aufgaben zu übernehmen, so wie damals die Apostel. Doch alle Schafe die Jesus folgen, sind auch mit heiligem Geist gesalbt. Bei Jehova gibt es keine zwei Klassen. Es gibt nur Schafe und einige von den Schafen hat er ausgewählt um den anderen Schafen zu dienen. Wenn Jesus dann sichtbar wiederkommt, dann werden diese Arbeiter zwar mit Jesus auf Thronen sitzen, aber nicht um über die anderen Schafe zu herrschen, sondern ihnen in Liebe zu dienen. Doch alle werden ewig Leben. Im Grunde ist es so wie in einer von Christus gebildeten Gemeinde. Alle sind Brüder und einige dienen als Älteste. Doch keiner darf sich über den anderen erheben, denn wer sich selbst erhöht wird erniedrigt werden. Oder der Größte unter Euch soll Euer Diener sein.

    Liebe Grüße Manfred

  • Angi
    November 28, 2012

    Hallo Manfred,
    ich finde Deinen Kommentar sehr einleuchtend und auch logisch erklärt. Das die Apostel zu den Arbeitern der ersten Stunde gehören, ist mir eigentlich auch klar.
    Was ich nicht so ganz verstehe, ist die Tatsache, dass die Arbeiter der ersten Stunde anfangen zu „murren“, wenn sie ihren Lohn erhalten, offensichtlich nach dem Gleichnís ja als Letzer.
    Sie erhalten den gleichen Lohn wie alle anderen, nämlich ewiges Leben. So wie ich es verstanden habe, nehmen Sie ja an der ersten Auferstehung teil und können dann nicht mehr sterben.
    Aber sie fangen an zu „murren“ gegen den Hausherren, also gegen Jehova und Jesus? Das passt so gar nicht in das Bild, was ich von den Aposteln habe, und eigentlich zeugt es doch noch von einer Unvollkommenheit.
    Kann mir das jemand erklären?

    Liebe Grüße
    Angi

    ========================================================================================

    Hallo liebe Angi,
    zu dem Gleichnis Jesu mit den Arbeitern im Weinberg sollten wir nicht versuchen zu erklären wer welche Gruppe von Arbeitern sein könnte. Das wollte Jesus nicht zum Ausdruck bringen.
    Mit diesem Gleichnisses wollte Jesus eigentlich nur veranschaulichen, das jeder den gleichen Lohn erhält, egal wieviel Zeit er im Weinberg des Herrn eingesetzt hat. Es geht nicht um gerechten Lohn in diesem Werk, sondern um Gnade.
    Wir sollten deshalb nicht mehr in das Gleichnis interpretieren als nötig. Das macht die WT Organisation schon zu genüge.

  • Manfred
    November 28, 2012

    Liebe Angi,

    Ich glaube auch nicht, dass die Apostel murren werden. Vielleicht verstehen wir das murren nur falsch, weil es evt. Mehrere Bedeutungen für das Wort im Urtext gibt. In diesem Vortrag wird das versucht zu erklären:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=662
    Ob es aber richtig ist, werden wir wohl erst erfahren, wenn wir Jesus danach fragen können. Dann werden bestimmt alle Rätsel der Bibel aufgeklärt.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Tag.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Lieber Manfred

    ich Danke Dir für Deinen Hinweis und Deine Argumente. Natürlich kann es auch sein, dass zur Zeit der ersten Christen, gar nicht alle gesalbt waren. Ein wunderschöner Gedanke, den Du sehr toll hervorgehoben hast, das Jehova selbst die Arbeiter aussucht. Das ist für mich ein ganz beruhigender Gedanke. Denn da weiß ich, da kann nichts schief gehen. Ich kann alles in die Hände Jehovas und Jesu legen. Und ich stimme Dir auch voll zu, dass ALLE, die sich zu Jesus bekennen und ihn lieben den heiligen Geist haben, sonst wäre das unmöglich. Denn jeder wahre Christ ist ein Kind Gottes.
    Vielen Dank für Deine schönen und aufbauenden Kommentare

    Liebe Grüße und Gotte segne Dich und alle anderen auch 🙂

    Hope

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Hope

    Es ist auch wahrscheinlich, dass mehr aus die 144 000 Gesalbten von den Symbolen genommen haben, weil sie sich für Gesalbte und Berufenen hielten.

    Warum hat Jehova das zugelassen?

    Jehova wählt alle Gesalbte aus. ER ist für uns Garant, dass alles wunderbar und vollkommen wird. Wie reagieren möglicherweise einige wohlhabende Brüder? Die, die es sich leisten können, machen den Gesalbten großzügige Geschenke, um einen nachhaltig positiven Eindruck bei ihnen zu hinterlassen. Das weis Jehova. Deshalb lässt er es möglicherweise zu, dass einige, die sich für Gesalbte gehalten haben und sich großzügig beschenken ließen, kein himmlisches Leben bekommen. Jehova ist gerecht und durchschaut alles und lässt sich nicht täuschen. Auch wissen wir nicht, wer von Jehova auserwählt wurde, damit wir sie nicht als Könige verehren können. Diese Ehre steht allein unserem König Jesus zu, so wie die Anbetung allein unserem Gott Jehova zusteht.

    Ede

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Zitat Ede:
    >>Es ist auch wahrscheinlich, dass mehr aus die 144 000 Gesalbten von den Symbolen genommen haben, weil sie sich für Gesalbte und Berufenen hielten.<> Auch wissen wir nicht, wer von Jehova auserwählt wurde, damit wir sie nicht als Könige verehren können.<<

    Das fand ich ein sehr schöner Gedanke von Dir. Der Mensch neigt leider dazu etwas sichtbares handfestes vor sich zu haben und man ist dann plötzlich schnell dabei Menschen zu verehren anstatt Gott. So wie der Mensch ebenso nicht wissen soll, wann der große Tag Gottes kommt, weil er sofort anfängt mit Rechnen und wenns nicht so kommt wie er es will fordert er eine Stellungnahme oder Rechenschaft. Ja, Jehova kennt den Menschen nur zu gut und er weiß wie er mit uns umzugehen hat selbst wenn er den Menschen vor sich selbst schützen muss.

    Zum anderen allerdings, was mir gerade spontan einfällt, da Jehova die Gesalbten persönlich auswählt und kein anderer es weiß, damit sie von anderen nicht als Könige verehrt werden, warum sollten sie sich dann durch das Nehmen von den Symbolen als gesalbt outen? Dann werden sie ja doch wieder als etwas Besonderes angesehen und unbewusst verehrt, auch wenn man es nicht will. Ne, wir alle benötigen das Loskaufsopfer, ob gesalbt oder nicht, wir müssen alle, wenns möglich ist, von den Symbolen nehmen.

    Liebe Grüße Hope

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Zitat Ede:
    >>Es ist auch wahrscheinlich, dass mehr aus die 144 000 Gesalbten von den Symbolen genommen haben, weil sie sich für Gesalbte und Berufenen hielten.<< Zitat Ende

    Lieber Ede

    beim dem letzten Kommentar von mir an Dich ist ein Fehler unterlaufen, der erste Teil wurde nicht mitgschickt, warum auch immer. Deswegen poste ich ihn nochmal in der Hoffnung, dass es klappt. Schade, dass man keine Möglichkeit hat zur Korrektur, wenn man seinen Kommentar schon abgeschickt hat.

    Erster Teil:
    Vielen Dank für Deinen Kommemntar. Aber ich kann dem ersten nicht zustimmen.
    Erstens muss JEDER Christ, ob gesalbt oder nicht von den Symbolen nehmen. Denn Jesus sagte zu der Volksmenge und zu den Pharisäern und Sadduzäern, "wer nicht von meinem Leib isst und von meinem Blut trinkt……".
    Zweitens gehst Du davon aus, dass alle Gesalbten Zeugen Jehovas sind. Wie willst Du denn die Gesalbten am Nehmen der Symbolen messen, wieviele noch auf der Erde sind, wenn a) es Gesalbte auch in anderen Religionen zu finden sind und b) in anderen Religionen alle Mitglieder richtigerweise von den Symbolen nehmen? Geht gar nicht.
    Drittens haben viele "Autonormalchristen" erkannt, dass jeder Christ von den Symbolen nehmen muss und deswegen steigt auch ständig die "Gesalbtenzahl" bei den JZ. Aber ganz bestimmt nicht, weil sie sich zu den Gesalbten zählen. Das sind mutige Brüder und Schwestern, die anderen zeigen wollen, ja, auch ich bin ein Kind Gottes.

    Zweiter Teil

    siehe oben 🙂

    Liebe Grüße Hope

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Hope

    Über die Salbung mit Heiligem Geist kann ich derzeit keinen abschließenden Standpunkt vertreten, denn mir sind noch so viele Dinge unklar.

    Jesus forderte seine Jünger zum Zeichen seines Bundes mit ihm auf von den Symbolen zu nehmen. Ob es außerdem gläubig gewordenen Christen gab, die getauft oder ungetauft waren, ist mir nicht bekannt.

    (Apostelgeschichte 10:44-48) . . .Während Petrus noch von diesen Dingen redete, fiel der heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. 45 Und die Treuen, die mit Petrus gekommen waren, die zu den Beschnittenen gehörten, staunten, weil die freie Gabe des heiligen Geistes auch auf Leute aus den Nationen ausgegossen wurde. 46 Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott verherrlichen. Da ergriff Petrus das Wort: 47 „Kann jemand das Wasser verwehren, so daß diese nicht getauft würden, die den heiligen Geist ebenso empfangen haben wie wir?“ 48 Hierauf gebot er, daß sie im Namen Jesu Christi getauft würden.. . .

    Auch die 120 Jünger empfingen den Heiligen Geist. Mir ist nicht bekannt, dass sie von den Symbolen genommen haben.

    (Apostelgeschichte 1:15) . . .In diesen Tagen nun erhob sich Petrus inmitten der Brüder (es war eine Menge von insgesamt etwa hundertzwanzig Personen) und sagte. . .
    (Apostelgeschichte 2:1-4) . . .Während nun der Tag des Pfingst[festes] seinen Verlauf nahm, waren sie alle am gleichen Ort beisammen, 2 und plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und Zungen wie von Feuer wurden ihnen sichtbar und wurden verteilt, und auf jeden von ihnen setzte sich eine, 4 und sie alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen gewährte, sich zu äußern. . .

    Waren sie durch die Einnahme der Symbole Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus? Wurden sie mit Heiligem Geist gesalbt?

    Tatsache ist, dass es Überlebende auf der Erde geben wird, die keine Bündnispartner sondern Nutznießer des neuen Bundes mit Jesus sind. So wie es eine königliche Regierung mit Jesus als König in den Himmeln gibt, gibt es auch ein Volk auf der Erde, über das sie regieren.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Ede,

    warum stellst Du wieder etwas in Frage, was Du vorher richtigerweise anhand der Bibel beantwortet hast? Du stellst am Ende von Deinem Kommentar folgende Frage: Wurden sie mit Heiligem Geist gesalbt? – Zitat Ende.

    Warum? Du hast vorher doch die Bibeltexte genannt, die ausdrücklich bestätigen, dass diese Personengruppe mit Heiligem Geist gesalbt war. Ich zitiere die Verse, die Du angeführt hattest:
    (Apostelgeschichte 10:44-48) . . . Während Petrus noch von diesen Dingen redete, fiel der heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. 45 Und die Treuen, die mit Petrus gekommen waren, die zu den Beschnittenen gehörten, staunten, weil die freie Gabe des heiligen Geistes auch auf Leute aus den Nationen ausgegossen wurde.
    Halten wir fest, dass der von Dir zitierte Text eindeutig belegt, dass der Heilige Geist auch auf die Menschen der Nationen ausgegossen wurde. Doch war es ein anderer Heiliger Geist, als ihn die Apostel empfangen hatten? Lesen wir weiter:
    46 Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott verherrlichen. Da ergriff Petrus das Wort: 47 „Kann jemand das Wasser verwehren, so daß diese nicht getauft würden, die den heiligen Geist ebenso empfangen haben wie wir?“ 48 Hierauf gebot er, daß sie im Namen Jesu Christi getauft würden.. . .
    In der selben Weise wie die Apostel den heiligen Geist empfangen hatten, haben ihn nun auch die Menschen aus den Nationen erhalten.
    (Apostelgeschichte 1:15) . . .In diesen Tagen nun erhob sich Petrus inmitten der Brüder (es war eine Menge von insgesamt etwa hundertzwanzig Personen) und sagte. . .
    (Apostelgeschichte 2:1-4) . . .Während nun der Tag des Pfingst[festes] seinen Verlauf nahm, waren sie alle am gleichen Ort beisammen, 2 und plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und Zungen wie von Feuer wurden ihnen sichtbar und wurden verteilt, und auf jeden von ihnen setzte sich eine, 4 und sie alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen gewährte, sich zu äußern. . .
    Wieso also widersprichst Du am Ende von Deinem Kommentar den vorher von Dir als Beweisen dargelegten Bibeltexten? Das ist genau das was ich im Kommentar an UWE gemeint hatte. Wie kann man wissen, was Du eigentlich sagen willst, wenn Du den eigenen und vor allem der Bibel widersprichst. Also wenn wir Dich falsch verstanden haben, dann tut es mir leid, doch dieses Beispiel belegt dass Du einen großen Anteil daran hast, entweder unabsichtlich oder absichtlich. Das möchte ich gar nicht kommentieren.

    Fakt ist jedenfalls, dass Du korrekterweise mit diesen Bibeltexten belegt hast, dass diese Menschen aus den Nationen in der gleichen Weise wie die Apostel mit heiligem Geist gesalbt wurden. Vielen Dank für diesen Hinweis.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Gerne stelle ich das WT Zitat ein was die LK nicht nur nach 1975 sondern auch schon nach 1925 den Gläubigen einreden (vorhalten) wollten obwohl SIE es waren die diese falschen Zeitangaben in Umlauf brachten:

    Das goldene Zeitalter, 15. März 1924:
    „Wir erwarten mit voller Gewissheit, dass die
    jetzige große Drangsal … im Jahre 1925, etwa
    im Herbst, ihren furchtbaren Höhepunkt
    erreicht und alsdann zum endgültigen
    Abschluss kommen wird. Wir erwarten mit
    absoluter Zuverlässigkeit die nach der
    Drangsal beginnende Auferstehung… .“

    The Watch Tower, 15. Juli 1922:
    „Dadurch, dass die Chronologie … göttlichen
    Ursprungs ist und von Gott bestätigt wurde,
    bildet sie eine Kategorie für sich allein, als
    absolut und uneingeschränkt zutreffend.“

    Watchtower 1926, Seite 232:
    „Einige erwarteten, dass das Werk im Jahre
    1925 enden würde, aber der Herr sagte das
    nicht. Das Problem war, dass die Freunde ihre
    Vorstellungen gegen jede Vernunft
    aufblähten…“

    yb75 S. 145 Vereinigte Staaten von Amerika (Teil 2)

    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges
    Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren
    enttäuscht worden. Sie hatten gehofft, dass einige
    der ,alttestamentlichen Überwinder‘ auferstehen
    würden. Statt dies als eine ,Wahrscheinlichkeit‘
    anzusehen, lasen sie hinein, dass dies mit
    ,Sicherheit‘ kommen würde… .

    Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben, S. 52,53:

    „Einige haben Gedanken in den… Wachtturm
    hineingelesen, die gar nicht darin standen… .
    Aber wir erinnern alle unsere Leser wieder
    daran, dass nicht wir irgend etwas über die
    Zeiten der Nationen prophezeit haben…, noch
    über die herrliche Epoche, die dieser
    Katastrophe folgen wird. … Einige geben
    jedoch positive Erklärungen über Dinge ab,
    die sie wissen, und über Dinge, die sie nicht
    wissen. Wir folgen niemals diesem Beispiel… .

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Und auch zu 1975:

    w68, 15.11., S. 691:
    „Sollten wir… annehmen, dass im Herbst 1975
    die Schlacht von Harmagedon vorüber sein…
    wird? Vielleicht… . Der Unterschied mag
    höchstens einige Wochen oder Monate,
    keinesfalls Jahre ausmachen. … Es ist nicht an
    der Zeit, mit dem Gedanken zu spielen, Jesus
    habe ja gesagt: „Von jenem Tag oder jener
    Stunde hat niemand Kenntnis… .“
    Vortrag von Konrad Franke, Leiter des deutschen
    Zweiges der Wachtturmgesellschaft;
    am 20.Januar 1968 in Hamburg:
    „Doch werden bestimmt welche sagen: … Die
    Gesellschaft … hat doch auch gesagt „es könnte
    sein“. Und das ist eigentlich eine Verfälschung
    des Sachverhalts! Wenn wir vom Jahre 1975
    sprechen und … dass in diesem Jahr 6000 Jahre
    menschlicher Geschichte zu Ende sind, dann
    [hat] … die Gesellschaft nicht den geringsten
    Zweifel…! [Hat] … die Gesellschaft gesagt… „es
    könnte sein“…? Das hat sie nie gesagt! Das steht
    außer Zweifel fest! Wie kommt es…, dass wir
    diesbezüglich Zweifel hegen? Trauen wir dem
    Sklaven nicht mehr? … Wenn … 1975 im
    Frühjahr die 1000 Jahre beginnen, dann dürfen
    wir doch wohl annehmen…, dass Harmagedon
    dann nicht nach dem stattfindet, … das gibt’s
    nicht. Das wissen wir doch wohl…!“

    Unser Königreichsdienst (englische Ausgabe), Mai 1974:

    „Das Ende des Systems ist so nahe… .Es
    erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre
    Häuser und Eigentum verkauft haben und planen
    den Rest ihrer Tage in diesem alten System im
    Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich
    eine schöne Art die verbleibende Zeit zu
    verbringen, bevor dieses böse System endet.“

    w80 15. 6. S. 17 Abs. 5 Wähle den besten Lebensweg

    [Es] wurden erhebliche Erwartungen bezüglich
    des Jahres 1975 geweckt. Es wurde damals und
    auch später erklärt, dies sei lediglich eine
    Möglichkeit.

    w76 15. 10. S. 633 Abs. 15 Eine sichere
    Grundlage für unser Vertrauen ***
    Es ist aber nicht ratsam, unser Augenmerk auf
    ein bestimmtes Datum zu richten und alltägliche
    Dinge zu vernachlässigen, die wir als Christen
    normalerweise tun würden oder die wir und unsere
    Familie wirklich brauchen. … Falls jemand
    enttäuscht worden ist, weil er nicht diese
    Einstellung hatte, sollte er sich jetzt bemühen,
    seine Ansicht zu ändern, und sollte erkennen,
    dass nicht das Wort Gottes versagt oder ihn
    betrogen und enttäuscht hat, sondern dass sein
    eigenes Verständnis auf falschen
    Voraussetzungen beruhte.

  • Manfred
    November 28, 2012

    Lieber Matthäus,

    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich glaube Deine Datenbank ist verlässlicher als die der Wtlib.
    Man kann sich immer darauf verlassen, das Du alle Zitate findest. 🙂

    Recht herzlichen Dank und liebe Grüsse Manfred

  • Michael2
    November 28, 2012

    Hallo Hopefull,
    schreibe dir hier unter Matthäus, da dein Antwortbuotten fehlt.

    du sagst, JEDER Christ MUSS von den Symbolen nehmen. Diese Behauptung erschließt sich mir aus der Bibel und den Aussagen der Apostel und Jesu nicht .
    Die von dir zitierte Aussage Jesu steht nach meinem Verständnis in keinem Zusammenhang mit den Symbolen des Abendmahls.
    Auch ist es nicht so, das Jesus irgend wie zum Ausdruck bringt das das nehmen der Symbole für die Rettung ein absolutes Erfordernis darstellt. Es ist für mich daher unerheblich, ob sich jemand gedrängt fühlt von den Symbolen zu nehmen oder nicht.
    Die Symbole des Abendmahls stehen im Zusammenhang mit dem Bund, den JESUS persönlich mit seinen Auserwählten getroffen hat.
    Ich selbst bin zu der Überzeugung gelangt, das es in unserer Zeit keinen Auserwählten auf Erden mehr gibt, schon garnicht die in Brooklyn. Aber ich lasse mich in diesre Frage gerne eines besseren belehren.

    Lieb Grüße
    Michael 2

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Lieber Michael 2!

    Wer könnte dich besser belehren als Jesus?
    Dann lies doch Johannes Kap. 6 einmal ganz aufmerksam!
    Wenn es dann noch jemand gibt der dir weismachen möchte, irgendwer soll NICHT von Brot und Wein nehmen, dann widerspricht er seinem Herrn!

    Beachte bitteVers 33 wem dieses Brot zugute kommt! …der Welt!
    Weiters die Verse 45-47. Und derVers 51 erneut der Hinweis wer wird leben wenn er dieses Brot ist!

    Dann die Verse 53-57, der deutliche Hinweis (54) …nur wer den Leib isst und das Blut trinkt, DER HAT das ewige Leben! Nur der der davon isst und trinkt bleibt in Jesus, als wie wenn es Jesus vorausgesehen hätte sagt er im Vers 64: „Aber einige von euch Glauben mir trotzdem nicht“. Glaubst du deinem Herrn?
    Oder glaubst du lieber Rutherford, er war es der nach 1935 dieses „Verbot“ eingeführt hat, unter Russel haben noch ALLE von den Symbolen genommen, ich erinnere mich noch als Kind als eine alte Schwester in den 1950er Jahren immer noch von den Symbolen nahm obwohl sie sich nicht zu den 144.000 gezählt hat.

    Nochmals die Frage: Was zählt für dich? Das was Mensch dir vorschreiben oder was Jeus gelehrt hat?
    In keiner anderen christlichen Gemeinschaft (soweit mir bekannt) gibt es dieses „Verbot“, lediglich die Satanisten die feiern auch das Abendmahl und lassen Brot und Wein an sich vorübergehen, aber nicht weil sie es nicht dürfen sondern aus Verachtung vor dem Erlöser! Können wir uns das erlauben?

    Ich kann dir auch gerne noch einen sehr guten Arikel von E.F. schicken (zeugejesus@gmail.com) dr noch mehr Details zu iesem wichtigen Thema enthält!

    Lg. Matthäus

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Lieber Michael2

    vielen Dank für Deine ehrlichen Gedanken. Ich bin trotzdem der Meinung, dass jeder Christ, der die Gelegenheit dazu hat, das Abendmahl zu feiern, sollte auch von den Symbolen nehmen.
    Hat Jesus Christus unser Herr diese Feier etwa wohl umsonst eingeführt?
    Joh. 6:53-58 :“Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des Vaters Willen, so auch, wer mich isst, der wird auch leben um meinetwillen. Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herbagekommen ist. Nicht wie die Väter aßen und starben, (ob er wohl das Passah damit meinte?)wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.“ (so ein abartig schöner Text)
    Für mich geht hier ganz klar heraus, dass wir von den Symbolen nehmen müssen, und zwar alle Christen. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie zB der Verbrecher der neben Jesus am Kreuz hing, der konnte sich nicht taufen lassen und natürlich auch nicht mehr von den Sybolen nehmen. Es gibt auch Christen, die krank sind und nicht mehr schlucken können, zB wegen einem Apoplex oder irgendeiner Krebserkrankung. Das berücksichtigt natürlich Jehova und Jesus! Aber wenn wir es nehmen können, warum denn nicht?
    Ich kann jetzt natürlich nur persönlich für mich sprechen. Wenn ich jetzt die Gelegenheit dazu habe, die Symbole zu nehmen und es bewusst ablehne, trete ich dann nicht das Loskaufsopfer mit Füßen? Jesus sagte während dem Abendmahl in Mat. 26:28: “ Denn dies ist das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur VERGEBUNG DER SÜNDEN.“ Jesus ist zur Vergebung der Sünden für uns gestorben und hat dieses Fest eingeführt. Wenn ich als Christ nicht von den Symbolen nehme, lehne ich dann nicht das Loskaufsopfer ab? Durch das Nehmen der Symbole kann ich doch zeigen wie wichtig für mich Jesus ist und dass er nicht umsonst gestorben ist; ich zeige Respekt und Dankbarkeit und ich nehme das Geschenk und die Gnade Jehovas an.
    Matthäus hat ja schon sehr schön darauf geantwortet. Vielen Dank. Was ich sehr interessant fand, dass die Satanisten dies auch feiern aber die Symbole an einem vorrübergehen lassen und damit öffentlich das Loskaufsopfer ablehnen. Interessant, dass JZ dies auch machen. Das zeigt mir doch, dass dies keine götlliche Einrichtung sein kann. Wenn es für die Satanisten so wichtig ist, diese Feier zur Schmach Jesu zu feiern und bewusst die Symbole nicht nehmen, wieviel wichtiger ist es doch dann für einen Christen erst recht davon zu nehmen.
    Ich finde es wichtig, aber natürlich muss es jeder selbst wissen.

    liebe Grüße Hope

  • Joshua
    November 28, 2012

    Liebe Hopefull, liebe Geschwister,

    die Satanisten und wie sie das Abendmahl „feiern“ wurde hier schon öfter mal erwähnt. Ich habe bisher noch keine zuverlässige Quelle zu dieser Behauptung gefunden. Kannst du mir diese liefern oder jemand anders?
    Über einen privaten Kontakt, würde ich mich auch sehr freuen, schreibt mir einfach an: Joshuagross68@yahoo.de – ich bin aus dem Rhein-Main-Gebiet

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Manfred
    November 28, 2012

    Lieber Joshua,

    Google machts möglich. Gib mal diese Suchbegriffe ein: „satanisten abendmahl“

    Unter anderem wird da auch dieser Link angezeigt, du musst das nur noch in Deinen Browser kopieren:
    talkteria.de/forum/topic-155311.html

    Da wird auch angeführt, das das umgedrehte Kreuz ein Symbol für die Satanisten ist. Im Grunde ist es so, dass sie immer das Gegenteil von dem machen was in der Bibel steht. Steht da Du sollst von den Symbolen nehmen, dann tuen sie es nicht. Steht da Du sollst Deine Brüder lieben, dann werden sie sie hassen, steht in der Bibel, Du sollst nicht lügen, dann machen sie es trotzdem, behaupten aber es sei Wahrheit, usw.
    Ob man so eine Quelle als vertrauenswürdig bezeichnen kann, ist eine andere Sache, allerdings ist es glaubhaft, denn auch der Satan macht das Gegenteil von dem was Jehova wünschte. Ich möchte jedenfalls nicht tiefer in diese Materie dort eindringen, mir reicht das was ich bisher kennengelernt habe. Ich muss mich nicht mit dem Falschen beschäftigen um das Richtige erkennen zu können. Man braucht alles nur mit der Bibel abzugleichen, dann hat man immer die Wahrheit, man darf nur nicht anfangen diese Worte zu verdrehen oder etwas weg- oder hinzuzutun. Da gebe ich noch einen Kommentar auf der Prophetieseite zu dem Statement der LK über die Jahreshauptversammlung ab.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    November 28, 2012

    Hi Joshua,

    mir ging’s vor einiger Zeit ähnlich: Selbst die gut geschriebenen Artikel zu dem Thema satanistisches Abendmahl, die ich damals im Netz fand, hatten im Prinzip kaum bis keine Angaben zu den Quellen. Es war nicht transparent, woher der Autor dieses Wissen hatte. Irgendwo gibt’s bestimmt auch gut recherchierte Infos zu dem Thema.

    Dann kam ich für mich zu dem Schluss: Mir isses eh wurscht, was die Satanisten machen. Ich würde auch nie, nur weil die irgendetwas tun, einfach, ohne weiter darüber nachzudenken, automatisch das Gegenteil davon machen. Um bei dem aktuellen Beispiel zu bleiben: Ich würde nicht einfach von den Symbolen nehmen, nur weil es Satanisten nicht tun. Oder weil’s die meisten ZJ nicht tun.

    Insofern kann der Weg nur sein, die Frage, soll ich von den Symbolen nehmen oder nicht, persönlich mit Jehova und Jesus im Gebet anhand der Bibel zu „regeln“. Einfach auch mal reinhören in das eigene Gefühl zu der Frage, nachdem man sich der Wirkung des Geistes ausgesetzt hat.

    LG
    Hans

  • Mamre
    November 28, 2012

    Lieber Manfred,

    Du schreibst: „Ich möchte jedenfalls nicht tiefer in diese Materie dort eindringen, mir reicht das was ich bisher kennengelernt habe. Ich muss mich nicht mit dem Falschen beschäftigen um das Richtige erkennen zu können. Man braucht alles nur mit der Bibel abzugleichen, dann hat man immer die Wahrheit, man darf nur nicht anfangen diese Worte zu verdrehen oder etwas weg- oder hinzuzutun.“

    Das ist ein sehr schöner Standpunkt, Danke! 🙂

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Dennis
    November 28, 2012

    Liebe Brüder,

    wenn mich nicht alles täuscht hat Edelmuth gerade einen Vers zitiert (NWÜ), der m.E. sehr deutlich zeigt ob man Jesus „anbeten“ darf bzw. sollte:

    (Offenbarung 14:7) „indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und BETET den AN, DER den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen GEMACHT hat.“

    Wer hat ALLES erschaffen? Durch wen kamen ALLE DINGE in´s dasein?

    z.B.(Kolosser 1:15,16) „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der ERSTGEBORENE aller Schöpfung; denn durch IHN (Jesus) sind ALLE [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, ERSCHAFFEN worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind DURCH ihn und FÜR ihn ERSCHAFFEN worden.“

    Hier muss ich mich bei Edelmuth bedanken, weil er durch seine sich widersprechenden Postings immer wieder auf Gedanken hinweist, die ich wohl ohne Ihn nicht so schnell erkannt hätte.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    » Wer hat ALLES erschaffen? Durch wen kamen ALLE DINGE in´s dasein? «

    Wer ist der Schöpfer?

    Jehova, der alle Dinge gemacht hat, ist der Schöpfer. Jesus ist sein Werkmeister. Jesus kam nicht durch sich selber ins Dasein, als er noch nicht existierte, sondern allein durch Jehova, der ewig lebt.

    Ich kenne deine Einwände, Dennis. Wer hat Jesus nach seinem Tod auf der Erde einen neuen Körper und ein neues Leben gegeben? Allein Jehova, der alles geschaffen hat.

    Jehovas Geschöpfe dürfen nicht angebetet werden.

    Ede

  • Alois
    November 28, 2012

    Lieber Dennis

    Dass durch Jesus alle Schöpfung erschaffen wurde geht aus Kolosser klar hervor. Jesus selbst ist keine Schöpfung und wurde auch nach seinem Tod nicht neu erschaffen, sondern von den Toten auferweckt.

    Nochmal der von Dir zitierte Vers aus Kol. 1 gemäß der Elberfelder unrevidiert:
    16. Denn durch ihn {Fußnote: in ihm, d. h. in der Kraft seiner Person} sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.
    17. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn.

    Mit „ihn“ ist Jesus gemeint wie man klar erkennen kann wenn man die Verse davor liest.

    Trotzdem sollen wir Jehova durch Jesus anbeten, auch das steht in Kolosser 3:17 (Elberfelder unrev.)
    17. Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott, dem Vater, durch ihn.

    Beide Verse kann man nicht ignorieren, leider werden je nach Ansicht der eine oder der andere Vers ignoriert.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    November 28, 2012

    Lieber Alois,

    natürlich hast Du Recht mit Deinem Hinweis. Möchte auch nicht so verstanden werden, dass man nur noch Jesus in den Mittelpunkt rückt und JHWH in die 2. Reihe stellt. Und doch bleibt Jesus das vollständige und vollkommene Abbild seines Vaters (Hebr. 1:3). Niemand kann den Vater ehren, wenn er nicht auch den Sohn ehrt und umgekehrt (Joh. 5:23).

    Jesus ist aus JHWH „geboren“ und somit war, ist und bleibt er auch immer ein Teil von ihm. Von keinem Geschöpf des Universums kann das gesagt werden.

    Möchte diese Diskussion aber jetzt nicht von neuem entfachen.

    Dir einen schönen Abend mein lieber Bruder!

    Dennis

  • Manfred an Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Edelmuth,

    ich kann manchmal einfach nicht glauben, was ich von Dir lese. Du hast die Denkweise des „bösen Sklaven“ so verinnertlich, dass Du sogar genauso argumentierst wenn Du Deine eigenen Worte gebrauchst und mal nicht aus der WtLib zitierst. Oder wie soll man das sonst verstehen?

    Ich antworte auf diesen Kommentar von Dir: http://www.bruderinfo.de/?p=1026&cpage=1#comment-39891, ich habe eine neue Spalte angefangen, da die andere schon so schmal war.

    Zuerst schreibst Du: Ich stimme dir in deiner Beurteilung, dass nur der Herr (Jehova) bzw. sein Verwalter (Jesus) die Arbeiter beauftrage und in SEINEN Weinberg schicken darf. – Zitat Ende.

    Dann weiter unten schreibst Du: Wer fühlt sich angesprochen? Wer meint von sich so viel Heiligen Geist zu besitzen, um die Gute Botschaft verkünden zu können? Wer will wie ein Arbeiter im Weinberg harte Arbeit leisten, um den Lohn zu erhalten? – Zitat Ende.

    Wie kannst Du mir im ersten Satz Recht geben und im letzten Satz Dir selbst widersprechen? Machst Du das wirklich mit Absicht oder fällt Dir das schon gar nicht mehr auf??

    Wenn Du auch der Meinung bist, dass nur Jehova und Jesus die Arbeiter beauftragen und auch in SEINEN Weinberg schicken darf, dann darf es die Gesellschaft schon mal nicht. Also ist das Predigtwerk der Zeugen Jehovas nicht biblisch. Auf der anderen Seite und jetzt kommen wir zu Deinem Widerspruch, wenn Jehova sich die Arbeiter selbst einstellt, dann braucht sich nicht jeder Leser davon angesprochen fühlen. Denn wenn sich jeder angesprochen fühlt, dann wählt ja nicht Jehova die Arbeiter aus, sondern derjenige der in der Bibel liest, erklärt sich nun als ein Arbeiter Jehovas. Genau das hat die LK in Brooklyn gemacht.

    Wenn Du das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg richtig gelesen hättest, dann wäre Dir aufgefallen, dass Jehova zur ersten, dritten, sechsten, neunten und zur elften Stunde ausgegangen ist und sich seine Arbeiter ausgesucht hat. Diese Arbeiter hat er persönlich aufgefordert in seinen Weinberg zu kommen. Somit kann gar nicht jeder mit diesem Gleichnis angesprochen sein, denn es gibt ja auch Menschen Die während der 2.,4.,5.,7.,8. und 10.ten Stunde gelebt haben. Da Jehova aber zu dieser Zeit nicht hinausgegangen ist um die Arbeiter einzustellen, können sich somit nicht alle Menschen angesprochen fühlen, oder?

    Doch lass uns mal schauen, welchen Lohn die Arbeiter im Weinberg Jehovas erhalten. Petrus einer der Apostel hatte ja Jesus genau das gefragt, ein paar Verse bevor das Gleichnis losgeht:

    Mat.19:27-29
    27 Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden?“ 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

    Was war der Lohn, den Jesus den Aposteln, den Arbeitern der ersten Stunde in Aussicht gestellt hat? Die Antwort: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
    Der Lohn war das sie mit Jesus auf Thronen sitzen werden. Somit können mit den Arbeitern im Weinberg nicht alle Jünger gemeint sein. Das war nur der Lohn für die Apostel und die Arbeiter die zu den anderen Stunden eingestellt wurden. Denn nachdem Jesus dies zu Petrus gesagt hatte, stellte er noch einen weiteren Lohn in Aussicht, Vers 29: 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

    Also alle anderen Jünger bekommen ewiges Leben und alles was sie verloren haben, vielfach zurück, unter anderem auch Ländereien. Somit gibt es zwei verschiedene Arten von Löhnen, allerdings beinhalten alle ewiges Leben. Als Beweis führe ich noch diesen Text an:

    Mat. 10:40-42
    40 Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten. 42 Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“

    Hier ist sogar von drei verschiedenen Löhnen die Rede. Dem Lohn eines Propheten, den eines Gerechten und denen, die irgendeinem aus den anderen beiden Gruppen einen Becher kaltes Wasser zu trinken geben. Dieser Hinweis mit dem Becher kalten Wasser bringt uns dann wieder zu diesem Text aus:

    Mat.25:31-46
    31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘ 41 Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

    Hier wird darauf Bezug genommen, dass es Menschen geben wird, die wissen noch nicht mal warum sie gerettet werden. Damit ist auch der Beweis erbracht, dass das Predigen nicht unbedingt zur Rettung erforderlich ist. Denn im Vers 38, 39 fragen die Schafe auf der rechten Seite Jesus: 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘
    Diese warden also offensichtlich gerettet, weil sie irgendeinem der geringsten der Brüder Jesu einen Gefallen getan haben. Denn Vers 46 sagt, dass diese Gerechten in das ewige Leben gehen.

    Wenn Jehova sich einen Arbeiter einstellt, dann weiß derjenige das auch, denn er bekommt diese Zusicherung durch Gottes Geist.

    Aber ich habe hier gerade auch zwei Bibeltexte zitiert, die schon sehr oft Anlass zu Diskussionen gab, nämlich wann Jesus sich auf seinen Thron gesetzt hat. Die Antworten finden wir hier:

    Mat. 19:28
    „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt,..

    Mat. 25:31
    31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen.

    In beiden Bibeltexten wird ein Zeitpunkt genannt, einmal die Wiedererschaffung und das andere Mal, wenn Jesus sichtbar wiederkommt und dann das Trennungswerk von den Schafen und Böcken durchführt. Dies ist also vor Harmagedon beim Schall der siebten Posaune. Dann wird sich Jesus auf seinen von Jehova bereitgestellten Thron setzen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie deutlich in der Bibel über Zeiten und Zeitabschnitte geschrieben wird und denen in Brooklyn fällt es nicht auf. Somit ist auch mit diesen Texten wieder bewiesen, dass das Jahr 1919 falsch ist, denn das Trennungswerk findet ja erst noch statt und auferweckt wurde bisher auch noch niemand.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Mat.19:27-29
    27 Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden?“ 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

    Vielen Dank für dein Zitat, Manfred.

    Diejenigen, die Jesus beauftragte im Weinberg des Vaters zu arbeiten, waren seine Jünger. Sie sollten einen vereinbarten Lohn in Abhängigkeit ihrer Arbeit bekommen. Diese Jünger werden nach Matthäus 19:27-29 mit Jesus als Mitkönige über die Erde regieren. Indem sie bereits jetzt Jesus Interesse, der gesamten Menschheit die gute Botschaft zu predigen, zu ihrer Aufgabe machen und wie ein Arbeiter, der im Weinberg die Arbeit des Besitzers bzw. Verwalters verrichtet, den Predigtdienst von ganzem Herzen durchführen, stellen sie unter Beweis, welches Interesse sie haben. Es ist gut nachvollziehbar, dass der Herr geprüfte Qualität beruft. Für mich gibt es daher einen direkten Zusammenhang zwischen einer Berufung der Gesalbten zu himmlischem Leben als Mitkönige mit Jesus und einem Predigtauftrag.

    Es ist daher unredlich Mitgliedern der großen Volksmenge ein Predigtauftrag einzureden, der ausschließlich den Gesalbten gilt.

    Du zitiertest Matthäus 25:31-46. Beachten wir besonders den Vers 40, indem der Herr Jesus diejenigen segnete, die ganzherzig ihre Brüder(im Predigtdienst) unterstutzten, so muss darauf hingewiesen werden, dass die Unterstützer (große Volksmenge) keinen eigenen Predigtauftrag haben können.

    Was wäre, wenn die große Volksmenge einen Predigtauftrag hätte?

    Würden sie einen eigenen Predigtauftrag haben, würden sie ihn im Predigtdienst erfüllen und könnten Jesus Brüder nicht unterstützen und somit nicht vom Herrn gesegnet werden. Hätten sie eine eigenen Predigtauftrag müssten sie unter Leitung des Heiligen Geistes gestellt werden, um Gottes Wort richtig handhaben zu können. Doch das wird ihnen vom Sklaven streitig gemacht. Wie kann eigenverantwortlich gepredigt werden, wenn sich der Sklave das Austeilen geistiger Speise (Erkennen und verbreiten biblischer Lehren) vorbehält. Die große Volksmenge darf im Predigtdienst lediglich die Lehren des Sklaven, möglichst in gedruckter Form, verbreiten. Ob das mit einem Predigtauftrag des Herrn gemeint ist?

    Ede

    =========================================================

    ??????????

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo ???????

    Deine ?????? verstehe ich nicht ganz?

    Ede

  • Barbara an Ede
    November 28, 2012

    Schwachsinn, Blödsinn, Unsinn

  • Manfred an Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Edelmuth,

    ich kann mit dem Kommentar von Bruderinfo mit den ???????? nur anschließen. Man weiß eigentlich gar nicht was Du mit Deinem Kommentar sagen willst, weil er in sich selbst widersprüchlich ist.

    Wahrscheinlich bist Du schon an Jahren vorgerückt, vielleicht schon über 60 oder noch Älter, denn anders ist es nicht zu erklären, warum Du die Indoktrination des Sklaven so verinnerlicht hast, dass Du selbst immer wieder eindeutigen Worten der Bibel widersprichst und Deine eigene, bzw. die Auslegung Deines bösen Sklaven mit rein bringst. Du hast geschrieben:

    Du zitiertest Matthäus 25:31-46. Beachten wir besonders den Vers 40, indem der Herr Jesus diejenigen segnete, die ganzherzig ihre Brüder(im Predigtdienst) unterstutzten, so muss darauf hingewiesen werden, dass die Unterstützer (große Volksmenge) keinen eigenen Predigtauftrag haben können.
    – Zitat Ende.

    Wo steht im Vers 40, dass es hier um Predigdienst geht??? Der Vers 40 lautet so:
    40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

    Die Verse davor und danach zeigen, dass es um alltägliche Dinge wie essen, trinken und Kleidung ging. Man könnte auch sagen um Nächstenliebe, wenn jemand Bedürftig ist. In welcher Bibel willst Du gelesen haben, dass es um Predigdienst geht? Das kannst Du nirgends gelesen haben, denn es steht dort einfach nicht. Doch die LK in Brooklyn hat das da rein interpretiert und Du tappst dem blindlings hinterher.

    Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass Du doch hin und wieder mal zum nachdenken gekommen bist, aber solche Kommentare von Dir reißen jegliches positive Gefühl wieder ein. Mir tut es sogar leid für Dich, dass Dich der Sklave so fest im Griff hat. Auch wenn Du hier anonym schreibst, stehst Du vollständig unter seiner Fuchtel, statt Dich wenigstens anonym in der Freiheit des Christus zu bewegen.

    Es ist sinnlos weiter mit Dir zu diskutieren, doch das heißt nicht, dass ich Dir nie mehr auf Kommentare antworten werde. Denn hier bei Bruderinfo können sich die Brüder endlich frei von den Fesseln der Religion der Zeugen Jehovas bewegen und es darf nicht sein, dass dann so jemand wie Du ungehindert wieder die Doktrin des Sklaven hier bewirbt und dazu auffordert ihm zu folgen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es für jede Falsche Lehre des Sklaven, die Du hier einstellen willst einen Bibeltext gibt der das widerlegt. Vielleicht bringt es sogar was, dass auch Du am Ende erkennst, dass Du nur blinden Leitern gefolgt bist. Denn es gibt ja ein Sprichwort:

    Die Hoffnung stirbt zuletzt! 🙂

    Von daher habe ich Dich noch nicht aufgegeben und ich muss gestehen, Aufgeben gibt’s bei mir nicht. Denn das habe ich aufgegeben. So jetzt habe ich mir selbst auch einmal widersprochen. Aber das ist kein schönes Gefühl und schon gar nicht wenn man der Bibel widerspricht. Wie kommst Du nur damit klar permanent das Gegenteil von dem zu glauben und zu sagen was in der Bibel steht?

    Gruß Manfred

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Manfred

    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass wir auf alle persönlichen Wertungen und Unterstellungen verzichten, denn die sind in hohem Maße unchristlich und zeugen eher von Vermessenheit.

    In meinen Ausführungen habe ich dargelegt, dass ich für die Gesalbten einen Predigtauftrag sehe, der unserem Herrn zeigen soll, dass sie an seinem Vorhaben, alle Menschen in Gottes Wort zu unterweisen, stark interessiert sind. In diesem Predigtwerk hat sich unser Herr verausgabt und ist, wie viele seine Jünger auch, dafür verfolgt worden.

    Was liegt für die große Volksmenge, die ihre Rettung der Beurteilung ihrer Herzen durch Jehova und seiner unverdienten Güte verdankt, näher, als die Brüder Christi zu unterstützen. Sowohl durch unterstützende Tätigkeiten im Predigtdienst wie auch durch andere Geesten kann die große Volksmenge ihrer Herzenseinstellung Ausdruck verleihen. Ein Predigtauftrag, wie es der Sklave gerne lehrt, ist für die große Volksmenge daraus nicht abzuleiten.

    Da es Jesus dringlichster Wunsch war, im Auftrage seines Vater die gute Botschaft von der Rettung der Menschen zu verkündigen, würde die große Volksmenge nach Matthäus 25:40 ihren Herrn Jesus dienen, wenn sie seine Brüder bei ihrem Predigtauftrag unterstützen.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Edelmuth,

    Falsche Lehren zu verbreiten ist auch unchristlich, damit hast Du aber komischerweise kein Problem. Denn Jesus hat stets die Wahrheit gesagt und über die Bibel sagte er folgendes:

    Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit. (Johannes 17:17 ELB71)

    Wegen Mat. 25:40 kannst Du meine Antwort im vorangegangen Kommentar nachlesen. Ich wäre Dir dankbar, dass Du meine Kommentare wenigstens bis zum Ende liest, dann brauche ich mich nicht zu wiederholen. Jetzt ist alles zu diesem Thema gesagt. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Gruss Manfred

  • Bruderinfo
    November 28, 2012

    Hallo Edelmuth,
    du bist nicht Edel wie es dein Avatar bezeichnet. Nein, du wendest die ganze Zeit die widersprüchlichen Argumentationen der Gesellschaft an, und denkst das aufgeklärte Brüder hier wieder dir folgen und im Endeffekt sich dann wieder der Gesellschaft anschließen. Das ist unedel. Wir sollten nicht Menschen gehorchen und menschlichen Organisationen folgen. Warum? Weil wir dadurch das Loskaufsopfer und den heiligen Geist verschmähen würden. Jesus sagte das er uns einen Helfer sendet. Diesem Helfer vertraust du nicht. Sondern der Organisation. Bedenke lieber Edelmuth das wenn die Gesellschaft fällt, dein Glaube keinen Grund und Boden mehr besitzt. Im Kongress wurde klar dargelegt das „die Mutter“ die Organisation ist und der Vater Jehova. Wer ist dann der Sohn? Dann wäre die Mutter höher? Das ist nichts anderes als den Sohn zu verschmähen und der Vernichtung entgegen zu treten. Alle die diesen Weg weiterhin wählen werden in die Grube des zweiten Todes mit hinabgerissen werden. Die welche die Chance zur Umkehr haben und diese nicht nutzen, werden der „Mutter“ folgen. Die Unwissenden und verführten werden nochmals eine Chance vor Jesus bekommen um Ihre Knie zu beugen.
    Grüße von bruderinfo 🙂

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Wir sollten nicht Menschen gehorchen und menschlichen Organisationen folgen.

    Hallo BruderInfo

    (Offenbarung 6:9-11) . . .Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].

    Sie brachten auch Jesus, unseren König, wegen des Zeugnis, das er vom Vater ablegte, um.

    (Apostelgeschichte 10:39) 39 Und wir sind Zeugen all der Dinge, die er im Land der Juden und auch in Jerusalem tat; aber sie brachten ihn auch um, indem sie ihn an einen Stamm hängten. . .

    Waren sie alle suizidgefährdete Fanatiker, die ihren Tod selber verursacht haben, weil sie trotz Verbot gepredigt hatten? Warum wird Jehova sie dann rächen? Was haben sie im Himmel zu suchen? Und warum bekommen sie ein weißes Gewandt, was ihre Reinheit vor Gott symbolisiert.

    (Offenbarung 14:6-7) . . .Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

    (Offenbarung 19:10) . . .. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

    Sind nun auch schon die Engel im Himmel WTG-gesteuert, weil sie sich für die Verbreitung der guten Botschaft einsetzen?

    Ede

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Ja lieber Edelmuth

    so ein Leistungsevangelium kann man auch nur mit der NWÜ herausarbeiten, wird mit eine HFA, Elberfelder oder anderer Übersetzung sehr schwer, gell? In einer anderen Bibel hast Du nicht diese Unterstützung zu so einem verdrehten Evangelium. Man kann echt nur den Kopf schütteln für was Du eigentlich diese Verse missbrauchst.

    Zitat von Ede:
    Sie brachten auch Jesus, unseren König, wegen des Zeugnis, das er vom Vater ablegte, um.

    Wenn Jesus nur wegen dem Verkündigen der guten Botschaft sterben musste, dann ist er umsonst gestorben. Denn so kann kein Mensch gerettet werden. Jesus musste sterben, ob er nun verkündigt hatte oder nicht. Jesus gab einen ganz anderen Grund an warum er den Menschen verkündete. Weil die Menschen umhergestoßen wurden und er Mitleid mit ihnen hatte. DAS war der Grund. Sein Drang zur Nächstenliebe. Jesus hätte gar nicht predigen brauchen und die Menschen hätten trotzdem die Chance durch seinen Tod gerettet zu werden. Aber er liebte die Menschen und wollte sie trösten und ihnen Hoffnung geben. Und wir sollten auch Nächstenliebe bekunden. Mehr wird von uns nicht verlangt.

    Liebe Grüße Hope

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Guten Abend Hope

    Meinst wirklich, dass die Pharisäer Jesus nicht umbringen ließen, weil er von Ort zu Ort ging und die gute Botschaft predigte und sie dabei bloß stellte, sondern weil sie ihm glaubten und genau wussten, dass durch seinen Tod Menschen gerettet werden?

    Ede

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Lieber Ede

    Ich habe nie behauptet, dass die Pharisäer ihm glaubten. Jesus ist auf die Erde gekommen um uns von unserer Erbsünde zu befreien. Er wusste, dass er sterben muss. Selbst wenn er nicht gepredigt hätte, warum er das tat, habe ich ja schon oben erwähnt. Auch predigte er nicht nur, er TAT auch Dinge, an die sich die Pharisäer störten. ZB, er sammelte am Sabbat ein paar Ähren. Auch stellten sie ihm hinterlistige Fragen um einen Grund zu haben ihn umzubringen.
    Versuch doch mal Deinen Mitmenschen ohne den Pflichtdienst Jesus näher zu bringen.
    Es wird Dir allerdings mit WT und NWÜ schwer fallen. Du hattest genau die gefälschten Texte der WTG rausgesucht, die sie geändert haben um ihr falsches Leistungsevangelium zu unterstützen. Aber ich weiss auch, dass Du ganz genau weisst was Du hier tust.

    liebe Grüße Hope

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Hallo Ede

    wieso teilst Du die Christen immer in zwei Gruppen ein? In Gesalbte und in die große Volksmenge? Heutzutage gibt es keine Gesalbten mehr. Diese Gruppe der 144.000, (falls sie überhaupt buchstäblich zu verstehen ist), ist schon zur Zeit der Apostel voll gewesen.
    Und die LK der WTG sind definitiv NICHT gesalbt! Das sind höchstens Gesalbte des großen Widersachers und wurden nie von Jesus Christus als den treuen und verständigen Sklaven und als Gesalbten eingestellt. Somit sind Deine Argumente von Grund auf falsch. Bei Jehova und Jesus gibt es keine Privatklasse und auch keine Holzklasse. Alle Christen sind gleichgestellt und somit alle Kinder Gottes. Auch die LK braucht die Gnade Jehovas und das Loskaufsopfer Jesus. Die brauchen sich nichts einzubilden, das sie etwas besseres sind und einfach so (schnips) schon gerettet sind. Furchtbar diese Denkweise!

    Ich hätte da noch eine Frage an Dich. Wenn der Predigtdienstauftrag nur an die Gesalbten ging, warum gehen die dann nicht, sondern schicken ihre „geringeren“ Mitbrüder? Ruthi zB war keine einzigste Stunde im PD! Da sie ja angeblich gesalbt sind müssten sie ja vor lauter Liebe und Begeisterung sowas von überströmen und 10 Std täglich führend voran gehen im PD-Werk.

    liebe Grüße Hope

  • Mamre
    November 28, 2012

    Hallo Edelmuth,

    wenn du nichts dagegen hast, würdest du mir schreiben?
    Adresse bei BI.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Lieber Manfred!

    Zu Ede: Nimm bitte deine eigenen Worte ernst:

    „Es ist sinnlos weiter mit Dir zu diskutieren“

    Auch diesem Gund: Titus 1:9-11

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Titus 3:10 und 11 habe ich vergessen!

  • Alois
    November 28, 2012

    Hallo Ede

    Was mich an Dir besonders wundert ist die Ausdauer die Du hier hast.
    Wenn mir alle ständig wiedersprechen würden, manche mich ignorieren und mir vor Allem überhaupt niemand recht geben würde, dann würde ich verschwinden. Das würde ich mir nicht lange antun.
    Du musst somit einen Auftrag von höherer Stelle bekommen haben hier in BI Spams zu posten. Das ist für mich die einzig logische Erklärung warum Du scheinbar nie aufgibst.
    Vergesse nicht, einen Lohn für Deine Arbeit wirst Du nicht erhalten. Du arbeitest Dich für die falsche Seite ab.

    Jesus sagte, hütet Euch vor dem Sauerteig der Pharisäer. Immer wenn Du Sklavenweisheiten verbreitest, versuchst Du solchen Sauerteig zu verbreiten.

    Ich gebe Dir ja recht dass es keinen biblisch begründbaren Predigtauftrag für die Große Volksmenge gibt. Warum predigst Du dann? Oder meinst mit dem predigen bekommt man extra Punkte? Nein, nur die Gnade, der Glaube an Jesus, seinen Vater und der Glaube an die Verheißung können uns retten. Das predigen alleine bringt uns Menschen gar nichts wenn der Glaube und die Gnade fehlt.

    Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    » Du musst somit einen Auftrag von höherer Stelle bekommen haben hier in BI … zu posten. Das ist für mich die einzig logische Erklärung warum Du scheinbar nie aufgibst. «

    Ws wäre, wenn du mit deiner Vermutung Recht hättest,, Alois, nein, nicht vom Steinfels oder aus Brooklyn, sondern viel, viel höher.

    Du gehst gerne spazieren oder spielst gerne mit deiner Eisenbahn oder beschäftigst dich gerne mit anderen Dingen. Ich forsche gerne in der Bibel, wie sich die Dinge verhalten, und wenn ich die Zeit dazu habe, stehe ich bereits nachts auf, um Jehovas Wort zu erforschen und das seit zig Jahren. Mit macht es wirklich Spaß wie andere der Urlaub. Ich erinnere mich an die Zeit bei IL, es muss wohl 2004 gewesen sein, da habe ich Freitag Nachmittag zu schreiben begonnen und am Montag Morgen wieder aufgehört. Das mache ich heute nicht mehr.

    Mein Leben drehte sich in den wesentlichsten Dingen um den Glauben und Jehova bzw. seinen Sohn Jesus. Jedes mal, wenn ich neue Dinge erkenne, freue ich mich riesig darüber, wie groß und weise unser Vater ist.

    Was die Dinge mit dem Sklaven betreffen, so liegt ihr wirklich falsch. Aber ich bin es leid, den Unsinn immer wieder zu dementieren.

    Ede

  • barnabas
    November 28, 2012

    Lieber Alois,
    Du hast mit deinen Vermutungen, warum Ede hier schreibt schon recht.
    Zitat Ede: Jedes mal, wenn ich neue Dinge erkenne, freue ich mich riesig darüber, wie groß und weise unser Vater ist. Zitat Ende
    Hört, hört! Die neuen Dinge die er „erkannt“ hat sind dann „rein zufällig“ immer identisch mit dem was eine LK aus Brooklyn als „Warheit“ vertreten haben möchte. Es ist also immer gleichzusetzen mit der Weisheit unseres Vater. Also die Weisheit des Vaters = Weisheit von Ede. Der Mann gehört unbedingt in die LK nach Brooklyn.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Alois
    November 28, 2012

    Hallo Edelmuth

    Vielen Deiner Äußerungen kann ich ja zustimmen, aber immer wieder schreibst Du Dinge, das kann ich nicht nachvollziehen.
    Beispielswese Dein vehementes Eintreten für den Predigtdienst.

    Die Bibel geht davon aus, dass die Gute Botschaft gepredigt werden wird! Die Bibel sagt nicht dass die Gute Botschaft von jedem gepredigt werden muss, der gerettet werden möchte. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
    Wer den Drang hat zu predigen soll das tun, er tut es weil er dazu berufen wurde. Aber wer es nicht tut, weil er sich nicht dazu berufen fühlt, muss es auch nicht tun.
    Gerettet werden diejenigen die predigen genauso wie diejenigen welche nicht predigen, sofern sie die Gnade unseres Vaters erhalten.
    Es gibt kein Leistungsevangelium, sondern nur ein Glaubens- und Gnadenevangelium.

    Das ist ein Punkt den Du leider noch nicht, möglicherweise wegen der Beeinflussung durch die Organisation verinnerlicht hast, genau solche Punkte bringen diese ablehnende Haltung.

    Grüße
    Alois

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Lieber Alois und Manfred!

    Zu deiner Bemerkung lieber Alois dass die die predigen gehen genauso gerettet werden wie die die nicht predigen gehen, ist mir die nachfolgende Aussage aus GW eingefallen – das es einzig auf die Gnade Gottes ankommt und wer zur Verkündigung beiträgt!!

    Diese Anmerkung vonPaulus zeigt auch das Jehova selbst für die Verkündigung seines Namens sorgt, und hier komme ich zu deiner Anmerkung Manfred und deinem guten Kommentar wie die Botschaft auf der ganzen Welt AUCH gepredigt wird.

    Römer 9:

    Denn Gott hat einmal zu Mose gesagt: „Ich erweise meine Güte, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.“

    16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt. 17 Wie erging es dem Pharao? Die Heilige Schrift berichtet, dass Gott zu ihm sagte: „Ich habe dich nur deshalb als König über Ägypten eingesetzt, um durch dich meine Macht zu zeigen und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen.“ 18 Gott schenkt also seine Barmherzigkeit, wem er will, aber er macht Menschen auch hart und gleichgültig, wenn er es will.

    Also wenn es darauf ankommt ist es genauso wie auch Jesus sagte: „…dann würden die Steine schreien!“
    Heute gibt es wahrlich mehr als 7 Millionen Christen (ZJ) – vor allem wenn man die letzten 2000 Jahre mit einbezieht – die alle mehr oder weniger zu ihrem Glauben stehen und auf diesem Weg zur Verkündigung der Rettungsvorkehrung auf der einzigen Grundlage beigetragen haben.

    Lg. Matthäus

  • Zadok
    November 28, 2012

    Hallo Ede,

    Zitat:“Die große Volksmenge darf im Predigtdienst lediglich die Lehren des Sklaven, möglichst in gedruckter Form, verbreiten. Ob das mit einem Predigtauftrag des Herrn gemeint ist?“ Ende Zitat

    Wenn ich also zur großen Volksmenge gehöre, dann
    – hab ich keinen Predigtauftrag
    – darf nicht von den Symbolen nehmen
    – muss 1000 Jahre lernen um gerechtgesprochen zu werden
    – muss durch Harmagedon durch und durch die Schlussprüfung auch

    Aber den WT verteilen das darf ich schon? Und ich darf ordentlich spenden, stimmts? Am besten das Häuschen und die Lebensversicherung,oder? Und vielleicht…..aber nuuur gaaanz viellleicht werd ich gerettet? Wenn nichts dazwischen kommt? Und ich der LK tief genug in den ..du weisst schon…gekrochen bin?
    Ich wünsch dir viel Spass in deiner Sekte, Ede…ich bin dann mal weg.
    Zadok

  • Zadok
    November 28, 2012

    Hallo Ede,

    Dein Zitat:
    „Dennoch, haben Jesus und Paulus Fehler gemacht, als sie tagtäglich die gute Botschaft predigten? Sind sie unsere Vorbilder?“
    Ja, Paulus hat sicher einen Fehler gemacht,er hatte keinen
    monatlichen Bericht abgegeben und keine ordentliche Predigtdiensttasche von Krispens. Auf einem der WT von diesem Jahr wird gezeigt, wie es richtig hätte gehen müssen.

    Und ja, den Zeugen heute gefällt, was von ihnen verlangt wird,
    weil sie ein Volk sind, das gerne Lügen hört gemäß Hes. 13:19.
    Viele Grüße
    Zadok

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    » Ja, Paulus hat sicher einen Fehler gemacht, er hatte keinen
    monatlichen Bericht abgegeben und keine ordentliche Predigtdiensttasche von Krispens «

    Da sehen wir wieder, wie schlecht damals schon die LK für ihre reisenden Aufseher und SoPi gesorgt hat. Aber wo es keinen Bericht gibt, gibt’s auch keine Tasche.

    Ede

  • Alois
    November 28, 2012

    Ich denke das Thema „LK“ im Urchristentum ist hier in Bi durch.

    Es gab keine „LK“ zu Paulus Zeiten, deswegen konnte sie auch nicht für Paulus sorgen.

    Wenn es damals eine LK gegeben hätte, hätte Paulus bestimmt als Südeuropaoberaufseher einen Mercedes S-Klasse mit Chauffeur zur Verfügung gestellt bekommen. Aber so musste er sich als Zeltmacher nebenbei was verdienen.

    Du postest mal wieder eines der vielen Märchen der Organisation.

    Grüße
    Alois

  • Dennis
    November 28, 2012

    Lieber Alois,

    Edemuth glaubt anscheinend, dass er eine satirische Ader hat, allerdings weiß man bei ihm nicht woran man ist, deshalb gehen diese Sachen bei ihm regelmäßig nach hinten los.

    Wir alle wissen hier wie unbiblisch die Lehre von der l. K., Predigtdienstbericht usw. sind, von daher kann man jeden Hinweis darauf getrost übergehen. Es gibt ganz einfach Dinge, über die schon so viel gesagt wurde, dass es sinnlos ist immer wieder von vorne anzufangen.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    November 28, 2012

    Edelmuth, du weißt alles von nichts oder nichts von allem. Wie kannst du nur nachplappern, dass es bei den Urchristen eine leitende Körperschaft gab? Der Wachtturm ist ein Satireblatt, dass sich selbst überholt und konterkariert, mit dem Ergebnis, dass die konditionierten Zeugen jeden Schwachsinn glauben, der dort manifestiert ist. Mann, gehe in dich, ich weiß, dass es schwer ist, jahrzehnte lange Doktrin abzuschütteln. Aber das, was da jetzt hochkommt – ein 47 Jähriger in die LK mit himmlischer Hoffnung – das ist der Tüpfel auf dem i. Bedenke, dass in den ersten Jahrhunderten Hunderttausende von Christen gemordet wurden. Allein in Ägypten im 2. Jahrhundert fast 150.000.
    Und seit 1935 ist die Himmelstür von Rutherford vernagelt, offiziell, aber es scheint eine Katzenklappe zu geben, wo sich solche noch einschleichen können?
    Allein von 1935 bis heute haben ca 90.000 von den Symbolen genommen.
    Die ganze Doktrin ist das Papier nicht WErt auf dem sie dargelegt ist.
    Wenn wir nicht wissen, was ist, müssen wir alles in Gottes Hände geben.
    Aber nicht in die Krallen einer religiösen Gang, die skrupellos Gesetze aufstellt, ändert oder kippt.
    Du übernimmst deren Positionen und bleibst Gefangener einer Idee.
    Russel liegt unter einer Pyramide begraben, die an der Spitze Lucifers Auge hat. Du weißt, was das bedeutet!
    Ein masonischer Klub, der sich entsprechend verhält – oben die wissen alles, unten die wissen nichts – ´ganz nach schottischem Ritus.
    Die Predigtdienstberichte sind einzig und allein Kontrollinstrumente, die Gläubigen an der Kandarre zu halten.
    Das war von Anfang an so nicht gewollt seitens der Apostel.
    Die Zeit ist nahe, wo der ganze Klamauk auffliegt, blosgestgellt wird und verschwindet. Besorg dir doch bei ZVAB das Buch von William Schnell „Sklave des Wachtturms“ da siehst du, wie schon vor 90 Jahren der Mensch der Gesetzlosigkeit in der Person Rutherfords konspirierte. Seine Nachfolger haben sich darin zu Meistern der Täuschung entwickelt. Die mit Dämonenfratzen ausgestattete Literatur ist der eindeutige Beweis, welche Kraft dahinter steht. Das alles ist eine Beleidigung des Höchsten, in seinem Namen Anspruch und Geltung durchzusetzen.
    Sein ist die Rache.

  • Andre
    November 28, 2012

    Hallo Frank, super Stellungnahme. Sag mal, hat man das nicht geändert, das trotzdem, auch nach 1935 Gesalbte im Einzelfall noch dazukommen können ?
    ——-
    an Bruderinfo:
    Habt ihr meinen Kommentar zu Matthäus und Barnabas geändert ?
    Ich meinte das ernst, dass die WTG kein Rückgrat hat, Fehler zuzugeben…

    LG
    Andre

    Hallo Andre,
    ja, der Vorwurf „kein Rückrat“ könnte als persönl. Beleidigung aufgefasst werden

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Guten Abend P.H.

    Deiner Feststellung, dass man sein ewiges Leben nicht durch Gehorsamkeit verdienen kann, kann ich uneingeschränkt zustimmen. Auch die gesamte Angstmacherei durch den Sklaven ist eher schädlich statt nützlich.

    Was ist für eine erfolgreiche biblische Verkündigung der guten Botschaft erforderlich?

    Zum Einen müssen die Verkündiger fest davon überzeugt sein, dass sie gerettet werden. Der Zweifel, ausgelöst vom Sklaven durch Unsicherheit, ob das angestrebte Maß an Predigtdienst ausreicht, kann Andersdenkende nicht davon überzeugen, dass der Glaube an Jehova und seinen Sohn Leben rettet, wenn nicht einmal der Verkündiger von seiner Rettung überzeugt ist.

    Des weiteren sollten die Verkündiger sichtbar erfreut sein, einen so mächtigen Gott zum Freund und einen so mächtigen Herrn zum König zu haben. Sie sollten sich danach sehnen, endlich in die neue Ordnung zu kommen. Doch tun sie das? Sehnen sich unsere Brüder nach einer Regierung unter dem Sklaven als Vertreter der himmlischen Regierung mit 5 Zusammenkünften in der Woche, zwei Tages- oder Sonderkongresse im Halbjahr plus einem Bezirkskongress, einer stetigen Kontrolle und viel, viel Predigtdienst, mindestens 10 Stunden im Monat. Sehnen sie sich wirklich danach? Ich glaube nicht.

    Dennoch, haben Jesus und Paulus Fehler gemacht, als sie tagtäglich die gute Botschaft predigten? Sind sie unsere Vorbilder?

    Wie seht ihr die Verpflichtung zum Predigtdienst?

    Ede

  • Alois
    November 28, 2012

    Hallo Ede

    1. Kor. 9
    16. Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn eine Notwendigkeit liegt mir auf; denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte!
    17. Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn, wenn aber unfreiwillig, so bin ich mit einer Verwaltung betraut.

    Paulus sagte nicht wehe euch, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte! sondern wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte!

    Eine Pflicht zu predigen ist für mich ganz klar eine falsche Lehre. Wir sind weder mit Jesus noch mit Paulus vergleichbar. Auch Paulus hat nicht von sich aus gepredigt, sondern wurde von Jesus ausgewählt. Genauso wurde auch Jeremia ausgewählt.

    Wem nützt diese falsche Lehre? Nur der Organisation damit sie ihr Druckwerk los wird das nichts mehr mit Jesu Königreich zu tun hat. Jesus und sein Vater würden notfalls die Steine schreien lassen, wenn sich niemand dazu berufen fühlen würde seinen Mitmenschen das Wort Gottes zu predigen.

    Deine Frage „Dennoch, haben Jesus und Paulus Fehler gemacht, als sie tagtäglich die gute Botschaft predigten?“ ist eine typische Frage um dem Leser ein schlechtes Gewissen einzureden. Wie kommst Du darauf dass Jesus überhaupt je einen Fehler machen könnte. Wo steht in der Bibel überhaupt dass Paulus tagtäglich gepredigt hat?

    Das Predigen alleine wird mit Sicherheit keinen Menschen die Rettung bringen, es steht geschrieben, wer ausharrt bis zum Ende wird gerettet werden und nicht, wer predigt bis zum Ende wird gerettet werden.

    Grüße
    Alois

  • hansi
    November 28, 2012

    lieber alois konzentrieren wir uns mal nur aufs predigen ,und lassen den tuvsklaven mal ausen vor.das predigen sollte aus liebe geschehen hierin gab uns unser herr jesus christus das allerbeste beispiel ja er heilte und predigte weil er die menschen sehr liebte. aus mitgefühl machte er die gute botschaft bekannt den jesus sah das die menschen zerschunden waren und geistig schwach waren ,weil die geistlichkeit saduzäer, pharisäer ,schriftgelehrte es versäumte sie gemäss der wahrheit zu lehren.jesus gibt uns den auftrag ja auch für unsere zeit die gute botschaft sprich gottes wort den menschen näher zu bringen matthäus 28.19 ,20 wir sollten es nicht als belastung und druck tun sondern aus liebe zu jehova gott zu seinem sohn jesus christus und den menschen .lieber alois wenn wir ehrlich sind haben wir persönlich profitiert ,durch das studium aus gottes wort haben wir einen geistigen schatz uns zugelegt ,wir kennen uns gut in der bibel aus sind von religiösen irrlehren befreit worden um nur ein paar beispiele zu nennen,wie viele menschen die vorher grosse probleme mit gott der bibel und der welt hatten sind durch ein studium der bibel zu christen geworden.und haben die aussicht ewig zu leben johannes 17.3 ,denk doch lieber alois auch darüber mal nach lg hansi

    ======================================================================================
    Lieber Hansi,
    Das predigen sollte aus Liebe geschehen. Doch tatsächlich ist das Predigen für die Meisten einen Last, die ihnen nicht vom Schöpfer auferlegt wurde, sonder von einer Organisation. Die Evangelien lassen nicht die Schluß0fiolgerung zu, das wir alle wie Christus predigen sollten. Auch für Jesus war nicht das Predigen das wichtigste, sondern das Opfer, das er darbringen wollte, aus Liebe zu den Menschen. Seine Lehr und Heiltätigkeit diente in erster Linie dazu, sich als den verheissenen Messias kenntlich zu machen und den Namen Gottes zu heiligen, nicht durch predigen, sondern durch das Opfer.

    Ein Zeuge Jehovas kennt sich leider nicht gut in der Bibel aus und ist auch nicht von falschen Lehren und Ansichten befreit, sondern er unterliegt nur anderen falschen Lehren.
    Und unserer Aussicht auf ewiges Leben ist nicht auf Joh. 17:3 (Erkenntnis, nach NWÜ Lesart) sondern auf Glauben an den Messias gegründet.
    l.G.
    BI

  • Manfred
    November 28, 2012

    Lieber Hansi,

    ich habe gerade Deinen Kommentar an Alois gelesen. Da ist mir dies ins Auge gestochen:
    wir kennen uns gut in der bibel aus sind von religiösen irrlehren befreit worden. – Zitat Ende.

    Ich glaube das ist so nicht ganz richtig, denn genau genommen haben wir die religiösen Irrlehren der ev. oder kath. Kirche oder auch aller anderen gegen die religiöse Irrlehre der Zeugen Jehovas eingetauscht. Solange Du als Zeuge Jehovas nicht das glauben darfst was tatsächlich in der Bibel steht, sondern das glauben musst, was im WT steht, bist Du nicht von religiösen Irrlehren frei.

    Die Wahrheit der Bibel macht frei, nicht die des WT. Das wollte ich dazu nur anmerken.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Zitat Hansi an Alois
    <lieber alois wenn wir ehrlich sind haben wir persönlich profitiert ,durch das studium aus gottes wort haben wir einen geistigen schatz uns zugelegt ,wir kennen uns gut in der bibel aus sind von religiösen irrlehren befreit worden….Zitat ende

    Lieber Hansi

    mal ganz ehrlich. Wir sind doch von Glatteis aufs noch dickere Glatteis geführt worden. Die Lehren der Gesellschaft sind ebenfalls Irrlehren und meines erachtens sogar noch viel schlimmere als die der Kirche. Weil sie eben behaupten DER Mitteilungskanal Gottes zu sein und die absolute Wahrheit zu haben. Es wird gelogen und betrogen was das Zeug hält. Man denkt noch Anfang, boah ey, die Wahrheit! , die haben recht usw, aber durch die Gehirnwäsche gerät man in ein Fahrwasser und wird in den Strudel der Organisation immer weiter rein gezogen.
    Ist dir schon mal aufgefallen, dass man nicht mehr vom 6-Monate-Studium spricht? Als ich ganz frisch getauft wurde kam dies auf,(mitte 90iger Jahre) weil in Russland sich so viele Brüder sehr schnell taufen liesen. So wollte die Gesellschaft diesen Erfolg ebenfalls hier bei uns haben und haben die Pioniere dazu gedrängt schnelle Studien durchzuführen um die Neuen schneller zur Taufe zu führen. Auch hies es im KD, dass es dann nicht mehr nötig wäre nach der Taufe ein zweites Buch mit demjenigen zu studieren. Das sollte er dann selber machen. In der Broschüre "Zeugen Jehovas in der Nachbarschaft", mit dieser Umfrage, hat man festgestellt dass ein Durchschnittszeuge ca. 4 Jahre braucht um bereit zu sein sich taufen zu lassen. (Ich entsprach exakt dem Duchschnitt) Man wollte es auf 6 Monate reduzieren also 3 1/2 Jahre kürzen. Es hat aber nicht funktioniert. Man hat schon nach ca 1 Jahr nichts mehr von diesem Psychotest gehört. Der war so plötzlich aus dem KD verschwunden wie er reinkam. Warum nicht? Weil das Gehirn ca 4 Jahre braucht bis man es gedrillt hat. In einem halben Jahr funktioniert diese Gehirnwäsche noch nicht. Aber nach 4 Jahren ist man dann soweit, dass das Gehirn nur noch Ja,… ja,… ja,…. ja,….(zisch,rauch)…. ja…ja….sagt. Und zwar zu allem, ohne nachzudenken. Und somit haben wir überhaupt nicht von dem Studium profitert. Die, die profitiert haben, ist die Gesellschaft. Kostenlose Postboten und immer einen dickprall gefüllten Geldbeutel. Den einzigsten den wir da kennnen gelernt haben war der große Widersacher und seine Tochter, die Organisation. Aber ganz bestimmt nicht Gott und seinen Sohn den Christus. Man könnte vielleicht sagen, der Weg ging das erste Stück in die gleiche Richtung, hat dann aber ganz allmählich und langsam eine Biege gemacht. Und der, der darauf läuft merkt es nicht.
    Diesen geistigen Schatz den Du erwähntest, habe ich erst seid einem dreiviertel Jahr. Und diesen geb ich NIE wieder her! Jesus Christus sitz wieder auf seinem Thron, da wo er hingehört, und nicht die Organisation. Der allerhöchste im Universum ist JHWH, uns aller Vater und er ist nicht ein Geist, wie die Organisation immer sagt, er IST Geist. Das ist nämlich etwas ganz anderes. Jesus Christus ist aus IHM geboren worden und somit SEIN gezeugter Sohn und unzertrennlich mit Gott verbunden und nur DURCH Jesus kommen wir zum Allerheiligsten. Und es gibt keine Organisation als Mittler oder Mutter oder Retter oder sonstwas dazwischen. Das habe ich erst jetzt verstanden. Die Orga hat mir das so nie erklärt.

    Wie Du siehst, ich lasse kein gutes Haar an der Gesellschaft. Ich bin überhaupt nicht gut zu sprechen auf die und kann kaum etwas positives an ihnen finden, obwohl nicht alles falsch ist in ihren Lehren. Der Beweggrund stimmt aber nicht und das stört mich kolosal. Und fast daneben ist nun mal auch daneben! Das ist so wie mit Bileam. Obwohl Bileam die Weissagungen JHWH gesagt hatte wurde er doch am Schluss vernichtet. Warum? Weil er auf Dämonen vertraute und deren Vorhersagen den Königen kundtat. Tja, und wenn man sich dann mal die komischen Bilder näher anschaut und auch die NWÜ, ist das auch nicht besser als Bileam.

    Ich bin frei! und geniese diese Freiheit und ich wünsche sie jedem.

    Liebe Grüße Hope

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Hope

    Bei meinen Diskussionen in verschiedenen Foren habe ich nirgends wo anders, wenn auch fehlerhaft, so umfassende Bibelkenntnisse festgestellt, als bei den Zeugen Jehovas. Die auf äußerst hohem Niveau durchgeführten Diskussionen bei BI belegen meinen Eindruck.

    Der Sklave hat Gottes Wort missbraucht, indem er Jehovas Aussagen in seinem Sinne zurecht gebogen hat. Dennoch ist ein großer Teil seiner Lehren aus meiner Sicht zutreffend.

    Es ist nicht alles gut, was der Sklave lehrt, aber auch nicht alles schlecht.

    Ede

    ========================================

    Dieser Einschätzung kann ich und sicherlich auch viel andere hier zustimmen. Nicht alles ist falsch und schlecht, was der SKLAVE lehrt.

    IRGEND EINER VON UNS HAT HEUTE, WIE ICH FINDE EINE WICHTIGE FESTSTELLUNG GEMACHT, ES KOMMT AUF DEN BEWEGRUND AN, WARUM MAN DIES ODER JENES LEHRT.

    Man lehrt viele gute Dinge, und missbraucht sie dann um Druck und Macht auszuüben. Wenn das meiste als richtig und gut erkannt wird, so denken viele, dann muß das übrige ja auch richtig sein.
    Deshalb sollten wir ALLES prüfen.
    Auch bei den anderen Religonen ist nicht alles schlecht und verkehrt.

  • Joshua
    November 28, 2012

    Amen !

  • hansi
    November 28, 2012

    lieber hopefull mannfred und liebes bruderinfo. danke für eure antworten.es tut gut das wir uns gegenüber austauschen können ohne den druck und die angst zu verspüren vieleicht dafür zur rechenschaft gezogen zu werden dafür schätze ich bruderinfo sehr und bin dankbar für diese seiten .ich möchte doch etwas klarstellen und ich kann nur für mich sprechen, bevor ich ein zeuge jehovas wurde,war für mich gottes wort fremd ich denke es ging vielen genauso hatte aber sehr viele fragen nur zwei möchte ich nur nennen gibt es einen gott, und kommen alle bösen menschen in die hölle gibt es eine hölle überhaupt wiegesagt nur zwei von vielen vielen fragen,ich bekamm durch jehovas wort der bibel um es kurz zu sagen auf all die fragen eine zufriedenstellende antwort es würde zu lange dauern alles ins kleinste detail zu schildern .nicht eine organisation vertreten durch den tuvsklaven, sondern ganz alleine durch den heiligen geist jehovas konnte ich die wunderbaren wahrheiten seines wortes verstehen .und die worte jesus ins herz wandern lassen der sagte ihr werdet die wahrheit erkennen und die wahrheit wird euch frei machen. ich bin von ganzem herzen jehova gottund jesus christus dafür dankbar und keiner organisation.im übrigen bin ich der gleichen meinung wie ihr das unsere wunderbare hoffnung das ewige leben wie es auch für jeden einzelnen ob im himmel oder auf der erdeaussehenmag, nur durch den opfertod unseres retters und herrn jesus christus möglich wurde johannes 17.3 dies bedeutet ewiges leben das sie dich den allein wahren gott erkennen und den den du ausgesand hast jesus christus .lg hansi

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo BI

    Nicht alle Christen konnten Vollzeitdiener sein. Sie mussten für ihre Familie sorgen. Einige haben sich auch bewusst für eine Familie und damit gegen den Vollzeitdienst entschieden.

    Predigen sollte Spaß machen, weil man Jehova liebt und andere Menschen an der Rettung teilhaben lassen möchte. Der Dienst sollte ein inneres Bedürfnis sein, nicht aus Angst zu wenig für die eigenen Rettung getan zu haben, auch nicht aus Imagegründen, weil alle 10 Stunden berichten, sondern weil das Herz überfließt.

    Du hast mit deiner Feststellung recht, dass die Wenigsten so empfingen.

    Was meint ihr, woran liegt das? Wir sind hier nicht mehr unter der Kontrolle des Sklaven und brauchen auch keine Berichte abgeben, und dennoch….! Woran liegt das?

    Ede

  • Hopefull
    November 28, 2012

    Lieber Ede

    weil diese Form des Dredigtdienstes, die der angebliche tuvS ins Leben gerufen hat, nicht die Form des „Dienstes“ ist, die Jesus wollte oder von uns verlangt wird. Es war damals für einen Juden absolut undenkbar uneingeladen in ein Haus zu gehen geschweige denn gar dort anzuklopfen. Und zwanzigmal mal erst recht nicht für eine Frau. Und wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich froh, dass ich nicht mehr gehen MUSS. Man stört immer. Man kommt unangemeldet und zwingt den Menschen ein Gespräch auf, das die meisten nicht wollen. Solche Gepräche sollten ein Austausch sein und nicht monologe Belehrungen unsererseits. Nur weil der eine oder andere nicht mehr von Haus zu Haus geht, heisst es noch lange nicht, dass er keinen christlichen Dienst verrichtet. Die schönsten biblischen Gespräche sind ungeplant und finden nach einer guten Tat statt, aber kaum von Haus zu Haus.
    Zum anderen sollte man auch daran denken, dass man die Menschen, auch wenn es unabsichtlich ist, zur Organisation führt. Auch wenn man nur mit der Bibel hin geht. Irgendwann wird der Wohnungsinhaber evtl in die Versammlung kommen wollen und dann nimmt der Rest seinen eigenen Lauf und man hat ihn ganz bestimmt nicht damit zu Gott geführt. Dann muss ich mir auch noch Vorwürfe machen, dass ich jemand zum ZJ gemacht habe. Nene, lass mal.
    Ich bin mir ganz sicher, dass kein wahrer Christ untätig ist. Der christliche Weg ist sehr vielfältig.
    Jesus sagte mal: „Wahrlich, ich sage euch: Das was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“. Mat. 25:40
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass damit der Predigtdienst gemeint ist, denn darüber freuen sich die meisten Menschen nicht. Was ist, wenn sich derjenige gar nicht darüber freut und wir stehen monatlich auf der Matte obwohl der das gar nicht will. Haben wir Jesus dann trotzdem etwas Gutes getan?

    Vertrauen wir auf unseren Vater, seinen Sohn und die Kraft des heiligen Geistes. Keiner wird verloren gehen.

    liebe Grüße Hope

  • Selgora
    November 28, 2012

    Verpflichtung zum Predigtdienst???????

    Unter einer Pflicht verstehe ich Tätigkeiten, die man nicht unbedingt freiwillig tut… Wer den Dienst für Gott allgemein nur als Verpflichtung sieht, dient ihm nicht wirklich gerne. Außerdem beinhaltet der wahre Dienst für Gott wesentlich mehr als nur predigen. Eine Predigt ist meist eine kurze, monologähnliche „Unterweisung“. Ein Christ soll aber auch andere (die Jünger = Lernende)lehren, die Gebote Gottes zu halten. Natürlich nachdem diese getauft wurden… 😉 Wie siehst Du das?

    Reden kann jeder… Aber wer macht schon den vollständigen Dienst?

    Ist mal ein Gedankenanstoß. Aber bitte nicht daran stossen… 😉

    LG Selgora

  • hansi
    November 28, 2012

    hallo selgora. der beweggrund predigen zu gehen ist liebe ,liebe zu jehova gott zu seinem sohn jesus christus und zu den menschen.lg hansi

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Zu Liebe versus Verpflichtung in Verbindung mit predigen hier dieses Zitat aus dem WT 87 1.2.:

    12 Als Gottes „auserwähltes Gefäß“ und als „ein Apostel für die Nationen“ hatte Paulus vor Gott eine sehr große Verantwortung (Apostelgeschichte 9:15; Römer 11:13). Dennoch fühlte er sich nicht nur Gott gegenüber verpflichtet. Er sagte, er sei ein „Schuldner“ gegenüber ‘Griechen, Barbaren, Weisen und Unverständigen’. Angesichts der ihm erwiesenen Barmherzigkeit und des Vorrechts, das ihm gewährt wurde, erachtete er es als seine Pflicht zu predigen, damit alle Menschen die gute Botschaft hören könnten. Er erkannte auch, daß es Gottes Wille ist, daß „alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 1:12-16; 2:3, 4).

    Er arbeitete also nicht nur deshalb unablässig, um seiner Verantwortung gegenüber Gott nachzukommen, sondern auch, um sich seiner Schuld gegenüber seinen Mitmenschen zu entledigen. Empfindest du eine solche persönliche Schuld gegenüber den Menschen in deinem Gebiet? Hast du das Gefühl, daß du es ihnen schuldig bist, dich zu verausgaben, um ihnen die gute Botschaft zu bringen? Ende des Zitats!

    Und genau darin ist das immer wieder kehrende Proplem der LK!

    Eine Verpflichtung wie sie Paulus auferlegt wurde ist nicht automatisch auf jeden anderen anwendbar. Tatsache ist das nur EINIGE als Evangeliumsverkündiger ausgewählt wurden. Deshalb hat ja auch Paulus in seinen vielen Briefen immer sehr gut unterschieden wenn er von „MIR“ – „UNS“ oder „IHR“ spricht oder schreibt. (siehe 1. Kor. Kap. 9) z.B. der bekannte Vers 16, hier versucht der Sklave jedem ein schlechtes Gewissen zu machen „EINE NOTWENDIGKEIT“ – nur für wen? Hier spricht Paulus NUR IN DER ICHFORM!

    Und was lehrte Jesus selbst?
    Luk. 10: 25 Nun siehe, ein gewisser Gesetzeskundiger stand auf, um ihn auf die Probe zu stellen, und sprach: „Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?“ 26 Er sprach zu ihm: „Was steht im GESETZ geschrieben? Wie liest du?“ 27 Er gab zur Antwort: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Sinn‘ und ‚deinen Nächsten wie dich selbst‘.“ 28 Er sprach zu ihm: „Du hast richtig geantwortet; ‚tu das weiterhin, und du wirst Leben erlangen‘.

    Warum hat Jesus hier nicht einfach gesagt: „Geh predigen!“?
    Die Liebe zum Nächsten zeichnet sich durch mehr aus als Menschen aufzusuchen die in den meisten Fällen es gar nicht wünschen!
    Und die die zu Gesprächen bereit sind weil sie gläubig sind, da muß man sich fragen: Was sollen diese Menschen durch unser predigen den tun? Der Glaube an Jesus ist bereits vorhanden, das einzige was zur Rettung führen wird, also was will man bei solchen Menschen erreichen? Das sie ZJ werden?

    Um dann von der Organisation unterjocht werden Lehren zu glauben die „als genaue Ereknntnis die zum ewigen Leben führt“ gepriesen werden? Und was die Liebe zum Nächsten betrifft da sind manch kirchliche Einrichtungen besser aktiv als ZJ – oder gibt es bei oder durch ZJ eine Armenküche, eine Unterkunft wie bei der Caritas, freiwillige Helfer die sich DAFÜR einsetzen?

    Darüber sollte man einmal nachdenken!
    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    » Er arbeitete also nicht nur deshalb unablässig, um seiner Verantwortung gegenüber Gott nachzukommen, sondern auch, um sich seiner Schuld gegenüber seinen Mitmenschen zu entledigen. Empfindest du eine solche persönliche Schuld gegenüber den Menschen in deinem Gebiet? Hast du das Gefühl, daß du es ihnen schuldig bist, dich zu verausgaben, um ihnen die gute Botschaft zu bringen? «

    Wie sieht es mit dir aus, Matthäus?

    Spürst du eine derartige Verpflichtung? Wie sieht es mit den anderen von BI aus, die sich in einer bestimmten Stellung wähnen und von den Symbolen nehmen? Spüren sie eine derartige Verpflichtung im Sinne ihres Herrn das Predigtwerk voran zu treiben und über die Missstände, verursacht durch den Sklaven, aufzuklären und den Namen des Vaters von einer Mitverantwortung rein zu waschen?

    Ede

    ================================================================

    Viele von uns spüren sicherlich einen Drang, aber keine Verpflichtung, für den Glauben an den Christus zu arbeiten und einzutreten. Aber nicht im Sinne der Organisation von Haus zu Haus gehend und Menschen mit der WT Literatur belästigen.
    Das angebliche Predigtwerk, wie es heute vom Sklaven vorangetrieben wird hat nichts mit dem Werk zu tun, das Jesus Christus seinen Jüngern aufgetragen hat. Auch benötigt der Vater nicht unsere Hilfe, um seinen Namen rein zu waschen. Wie sollten auch so unreine Geschöpfe wie wir den Namen Gottes rein waschen können. Wir müssen rein gewaschen werden, durch Christus.

  • Holger
    November 28, 2012

    Wir haben keine Armenküche. Es ist auch nicht gewollt von der LK., denn wir sind nur zu predigen da, das uns als Brd.Schaft zusammen hält. Zusammen sind wir stark wie Krupp Stahl. Mir wurde schon einmal gesagt,dass wir keine Wohltäter sind. Wir als JZ(WTG helfen in Länder wo Not ist, aber andere relg. Organisationen sind schneller vor Ort.

  • barnabas
    November 28, 2012

    Lieber Matthäus,
    Hopefull hat ja schon sehr gut auf Ede seine neuesten Ergüsse geantwortet. Ich möchte doch noch mal kurz darauf eingehen, weil es mir drastisch über die Hutschnur geht.
    Zitatanfang: Wie sieht es mit dir aus, Matthäus? Spürst du eine derartige Verpflichtung? Wie sieht es mit den anderen von BI aus, die sich in einer bestimmten Stellung wähnen und von den Symbolen nehmen? Spüren sie eine derartige Verpflichtung im Sinne ihres Herrn das Predigtwerk voran zu treiben und über die Missstände, verursacht durch den Sklaven, aufzuklären und den Namen des Vaters von einer Mitverantwortung rein zu waschen? Ede Zitatende.
    Das ist das Dümmste und Anmaßendste was ich von diesem Menschen je gelesen habe.
    Er möchte dich und andere von BI in die Pflicht nehmen. Für was?
    Er glaubt zu wissen, das das Predigtwerk im Sinne des Herrn darin besteht über die Missstände des Sklaven zu reden und suggeriert, das Gott für diese Missstände eine Mitverantwortung trägt, von der wir den Namen Jehovas rein waschen sollten. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Mann ist nicht zu toppen. Das ist in meinen Augen Gotteslästerung!
    So weit kann es kommen wenn man sich Jahre lang ausschließlich von dem geistigen Junkfood eines tuvs. ernährt und einfach die Kurve nicht kriegt. So ein Wahnsinn!

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Ja, leider so ist es, deshalb werde ich auf Ede keine Stellungnahme,
    weil es sinnlos ist, mehr abgeben!

    Lg. Matthäus

  • Andre
    November 28, 2012

    Lieber Barnabas, Lieber Matthäus,
    warum ärgert ihr euch. Das es so viele organisationstreue Verfechter der WTG gibt ist doch nichts neues. Aber: Wenn die schon ihr Leben nach der WT Brille ausrichten und nicht nach links und rechts schauen, dann frag ich mich, was die hier zu suchen haben. Husch husch.. ab in der Versammlung. Und am besten gleich zu den Ältesten und beichten: Ich war auf einer Abtrünnigenseite. Dann sehen sie, was dabei rauskommt.
    In dem Sinne: viel Spaß beim Schneeschaufeln.. kühlt ab..beruhigt das Gemüt´ 🙂

    LG
    Andre

  • Alois
    November 28, 2012

    Lieber Barnabas

    Bei dem von Dir zitierten Worten bewahrheitet sich mal wieder der Spruch:
    Alles ist zu etwas nütze, und wenn es nur als abschreckendes Beispiel dient.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Matthäus,
    Hallo Barnabas
    Hallo BruderInfo

    (Lukas 10:1-7) . . .Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war. 2 Dann begann er zu ihnen zu sagen: „Die Ernte ist wirklich groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende. 3 Geht hin. Seht! Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe. 4 Tragt weder einen Geldbeutel noch eine Speisetasche, noch Sandalen, und umarmt niemand zur Begrüßung auf dem Weg. 5 Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ 6 Und wenn dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.

    Was waren sie? Sie ging den ganzen Tag von Haus zu Haus und predigten. Ihre zum Leben notwendige Nahrung erheilten sie von den Hausbewohnern. Ein tuvS. gab es damals noch nicht. Es war Jesus, unser Herr und König, der sie aussandte. Warum?

    Röm. 10:9, 10 „Wenn du dieses ,Wort in deinem eigenen Munde‘, daß Jesus Herr ist, ÖFFENTLICH VERKÜNDEST und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.“

    Joh. 18:37 „DAZU BIN ICH GEBOREN WORDEN UND DAZU BIN ICH IN DIE WELT GEKOMMEN, DAMIT ICH FÜR DIE WAHRHEIT ZEUGNIS ABLEGE.“

    Matth. 28:19, 20 „Geht daher hin und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“

    Apg. 1:8 „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“

    1. Thess. 1:5, 6 „Die gute Botschaft, die wir predigen, erging nicht allein mit Worten an euch, sondern auch mit Kraft und mit heiligem Geist und starker Überzeugung, wie ihr ja wißt, was für Menschen wir um euretwillen für euch wurden; und ihr seid unsere und des Herrn Nachahmer geworden.“

    Kol. 1:28, 29 „Er [Christus] ist es, den wir öffentlich bekannt machen, indem wir jeden Menschen ernstlich ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, damit wir jeden Menschen in Gemeinschaft mit Christus in Vollständigkeit darstellen können. Hierzu arbeite ich in der Tat hart.“

    Röm. 10:13, 14 „Denn ,jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden‘. Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt?“

    Wie es scheint, ist der Predigtdienst nicht Voraussetzung, um gerettet zu werden, aber die Herzenseinstellung, die zum Predigen befähigt. Das ewige Leben ist die unverdiente Güte Jehovas und kann nicht verdient werden. Wer aber seinen Anspruch auf einen Regierungssitz in Gottes Königreich geltend machen möchte, wird unseren Herrn Jesus selbstverständlich freiwillig bei seinem Vorhaben, die Gute Botschaft über die gesamte Bewohnte Erde zu verkündigen, gerne unterstützen.

    Ede

  • Charles.D.
    November 28, 2012

    Es gab da mal einen Esel, der sah einen Engel, den sein Herr nicht sehen konnte, er bekam Prügel, aber weil er den Engel sah, ging er nicht weiter. Hier gibt es den einen oder anderen, der selbst das Offensichtliche nicht sieht. Da ist mir der Esel lieber.
    4.Mose 22
    Grüsse C.D.

  • Manfred an Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo Edelmuth,

    wann löst Du Dich von den falschen Vorstellungen der 8 Menschen aus Brooklyn? Du zitierst hier Bibeltexte um damit die Lehre vom Predigdienst der WTG zu stützen und in Wirklichkeit widerlegst Du mit dem Zitat dieser Bibeltexte diese Lehre und merkst es noch nicht einmal. Du hast Lukas 10:1-7 zitiert. Wollen wir mal sehen was wirklich in diesem Bibeltext steht, wenn man die Lehrmeinung der LK mal außen vorlässt. Der Text lautet ja:

    (Lukas 10:1-7) . . .Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war. 2 Dann begann er zu ihnen zu sagen: „Die Ernte ist wirklich groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende. 3 Geht hin. Seht! Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe. 4 Tragt weder einen Geldbeutel noch eine Speisetasche, noch Sandalen, und umarmt niemand zur Begrüßung auf dem Weg. 5 Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ 6 Und wenn dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.

    Im Vers 1 bezeichnet der Herr (in diesem Falle war es Jesus) siebzig andere und sandte sie aus. Im Vers 2 sagt Jesus, weil die Ernte groß ist und der Arbeiter wenige sind, sollten Sie den Herrn der Ernte bitten, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende. Da Jesus diese Worte gesprochen hat, ist der Herr der Ernte somit sein Vater Jehova. Jehova sollte man darum bitten, dass er weitere Arbeiter aussendet. Wie das genau gehen wird, hat Jesus im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg beschrieben. Hier der Text aus

    Mat. 20.1-16
    1 Denn mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Hausherrn, der ganz frühmorgens hinausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen.
    2 Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen Denar den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg.
    3 Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markt müßig stehen;
    4 und zu diesen sprach er: Geht auch ihr hin in den Weinberg! Und was recht ist, werde ich euch geben.
    5 Sie aber gingen hin. Wieder aber ging er hinaus um die sechste und neunte Stunde und machte es ebenso.
    6 Als er aber um die elfte Stunde hinausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?
    7 Sie sagen zu ihm: Weil niemand uns eingestellt hat. Er spricht zu ihnen: Geht auch ihr hin in den Weinberg!
    8 Als es aber Abend geworden war, spricht der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn, angefangen von den letzten bis zu den ersten!
    9 Und als die um die elfte Stunde Eingestellten kamen, empfingen sie je einen Denar.
    10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr empfangen würden; und auch sie empfingen je einen Denar.
    11 Als sie den aber empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn
    12 und sprachen: Diese Letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben.
    13 Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen: Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen?
    14 Nimm das Deine und geh hin! Ich will aber diesem Letzten geben wie auch dir.
    15 Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?
    16 So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein; denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.

    Der Punkt worauf es hier ankommt ist der, dass Jehova der Herr ist, der die Arbeiter auswählt und einstellt und die Apostel zum Beispiel waren die Arbeiter der ersten Stunde. Im Laufe der Zeit hat Jehova dann immer wieder Menschen aufgefordert in seinem Weinberg zu arbeiten. Doch das macht er höchstpersönlich und er hat es nicht der Wachturmgesellschaft übertragen, denn sogar Jesus hat in dem von Dir zitierten Text gesagt, dass man den Herrn bitten sollte. Jesus hat in diesem Weinberg die Stellung des Verwalters. Er sorgt dafür, dass die Arbeiter die sein Vater ausgewählt hat an der richtigen Stelle eingesetzt werden und rüstet sie mit allem Handwerkszeug aus. Dieses Handwerkszeug ist unter anderem der Heilige Geist, wodurch es diesen Personen möglich ist, die Bibel richtig zu handhaben. Und das dieser heilige Geist nicht in Brooklyn wirkt, sieht man einerseits an den vielen falschen Lehren, die offensichtlich der Bibel widersprechen, an den unbiblischen Gemeinschaftsentzügen, weil dadurch offensichtlich wird das sie nicht die Liebe haben anhand deren man die Jünger Jesu erkennen kann und sie zeigen sich durch die subliminalen Bilder, die nicht göttlichen Ursprungs sind, sondern vom Widersacher stammen.

    Über das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg gibt es zwei Teile auf der Prophetieseite zum nachlesen: Teil 1 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=662
    Teil 2 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=666

    Jetzt noch zu dem Vers 7 aus Lukas Kap. 10. Dort lautet der letzte Satz:
    …Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.

    Fällt Dir der Unterschied auf? In der Bibel steht sogar eindeutig: …Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um. Aber die Gesellschaft nennt dieses Predigtwerk dann doch tatsächlich Haus zu Haus Dienst. Obwohl die Bibel dazu auffordert nicht von einem Haus in ein anderes zu gehen fordert, die LK genau dazu auf. Also wieder einmal völlig entgegen der biblischen Anweisung unseres Herrn Jesus. Und keiner merkts, zumindest keiner, der der Gesellschaft hörig ist, was Du anscheinend auch bist und selbst ein Jahr hier bei Bruderinfo hat Dich noch nicht aufmerken lassen, welchem bösen Sklaven Du da dienst. Dem der ständig dem Herrn Jesus und seinem Vater Jehova widerspricht.

    Ede wach doch mal auf und denk drüber nach, es geht auch um Dein Leben. Denn die die in Brooklyn sitzen sind Blinde Leiter und jeder der Ihnen folgt wird auch in die Grube fallen. Wenn Du der Grube entgehen willst, darfst Du nur Jehova und Jesus folgen und das geht nur wenn man sich an die Bibel hält und nicht an den Wachturm.

    Aber mir ist bewusst, dass ich mir bei Dir den Mund fusselig reden könnte, doch vielleicht fällt einem stillen Mitleser auf wie die Gesellschaft die Bibeltexte bis zur Unkenntlichkeit verdreht und macht die Augen auf um dann die Grube noch rechtzeitig zu sehen, bevor er hineinfällt.

    Manfred

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Danke Manfred

    Du hast das Gleichnis mit dem Weinberg und den Arbeitern aus Matthäus 20:1-16 zitiert.

    Ich stimme dir in deiner Beurteilung, dass nur der Herr (Jehova) bzw. sein Verwalter (Jesus) die Arbeiter beauftrage und in SEINEN Weinberg schicken darf.

    Der Weinberg stellt die Menschheit dar, die Arbeit das Verkündigen der Guten Botschaft, die Ernte die Einsammlung der gläubig gewordenen Menschen, die Arbeiter sind wir, der Lohn das ewige Leben.

    Die Auftragserteilung erfolgt über Gottes Wort, die Bibel. Begeisterte Menschen voller Liebe im Herzen fühlen sich von Jehova und seinem Sohn angesprochen und verbreiten die Gute Botschaft von der Rettung der Menschen zu ewigem Leben.

    Wer fühlt sich angesprochen? Wer meint von sich so viel Heiligen Geist zu besitzen, um die Gute Botschaft verkünden zu können? Wer will wie ein Arbeiter im Weinberg harte Arbeit leisten, um den Lohn zu erhalten?

    Ede

    =======================================================================================

    Zu deinen Fragen: „Wer fühlt sich angesprochen? Wer meint von sich so viel Heiligen Geist zu besitzen, um die Gute Botschaft verkünden zu können? Wer will wie ein Arbeiter im Weinberg harte Arbeit leisten, um den Lohn zu erhalten?

    Nach dem Verständnis der Sklaven-Organisation und wie es scheint auch nach deinem Verständnis, bezieht die WT Organisation dieses Gleichnis auf sich. Das bedeutet aber noch lange nicht, das Jesus sie angesprochen und eingestellt hat, und auch noch lange nicht, das sie den Geist Gottes besitzt. Auserdem ist das ewige Leben nicht der Lohn für das harte predigen.
    Die Arbeiter, die harte Arbeit im Weinberg des Herrn mit der Hilfe des heiligen Geistes geleistet haben sind die Jünger und Apostel Jesu gewesen. Zu ihnen sprach er gehet hin …. Wer heute den Anspruch erhebt das allein gültige Werk im Namen Jesu zu tun sollte aufpassen, das er sich nicht das Gericht zuzieht.

  • Edelmuth
    November 28, 2012

    Hallo BruderInfo

    Wir freuen uns hier nicht unter dem Einfluss der WTG zu stehen. Deshalb habe ich die Frage hier und nicht im Königreichssaal gestellt. Die Untersuchung, ob der Sklave den Geist Gottes besitzt, ist dann bedeutungslos, wenn wir ihn besitzen, oder nicht?

    Wenn nun, wie du sagst, dass ewige Leben nicht der Lohn eines Arbeiters für seine harte Arbeit ist, und Jesus Jünger und die Apostel die Arbeiter in dem Gleichnis sind, worin besteht dann ihre harte Arbeit und ihr Lohn, der für alle gleich ist?

    Ede

  • hansi
    November 28, 2012

    lieber matthäus.dein zitat der glaube an jesus ist bereits vorhanden,daseinzige was zur rettung führt,also was will mann bei solchen menschen ereichen? das sie zj werden?zitat ende.ich lieber matthäus gehe zu den menschen ob von haus zu haus ,oder ich mich mit ihnen in der öffendlichkeit unterhalte nicht um sie zu zeugen zu machen das kann ich gar nicht.jeder hatt einen freien willen von unserem schöpfer erhalten und jeder kann frei endscheiden welcher religion er angehören möchte, ich möchte auch sie nicht zur organnisation führen nein was ich will das sie gottes wort kennen lernen,weil es ewiges leben bedeutet johannes 17.3 jesus sagt dies bedeutet ewiges leben das sie dich den alleinwahren gotterkennen und den den du ausgesand hast jesus chtistus.auf 2 punkte von dir lieber matthäus möchte ich noch was sagen du sagtes der glaube allein würde reichen, aber selbst die dämonnen glauben an jehova und jesus und schaudern das sagt eindeutig gottes wort im übrigen sagt jesus matthäus 7.21 nicht jeder der zu mir sagt herr herr wird in das könnigreich der himmel eingehen sondern wer den willen meines vaters tut.wie mann den willen jesus vaters tun kann erfährt mann eben aus gottes wort der bibel ja genau aus diesem grund lieber matthäus predige ich.punkt2 schau dir nur mal die medienberichte über jehovas zeugen an ,die in naturkatastropfen nicht nur ihren glaubensbrüdern zu hilfe kammen sondern auch allen anderen. ich erinnere nur an katrina ,wo die amerikanische regierung viel zu spät reagierte wo jehovas zeugen schon längst vor ort waren und halfen das nenne ich nächstenliebe.lg hansi

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Hallo Hansi!

    Gerne nehme ich zu deinen Gedanken Stellung!

    Du schriebst:

    >>im übrigen sagt jesus matthäus 7.21 nicht jeder der zu mir sagt herr herr wird in das könnigreich der himmel eingehen sondern wer den willen meines vaters tut.wie mann den willen jesus vaters tun kann erfährt mann eben aus gottes wort der bibel ja genau aus diesem grund lieber matthäus predige ich.<< …und einiges mehr!

    Diese Argumente habe ich seit 1962 meinem ersten aktiven Jahr als Prediger mit gerade mal 10 Jahren Hundert und tausendfach gepredigt. Ich habe mich als 14 oder 15 jähriger nicht gescheut auch in den Pfarrhof zu gehen und mit studierten Theologen zu diskutieren.

    Ich war ab dem 19. Lebensjahr 8 Jahre Pionier – also 80 Jahre Verkündiger – den damals hat der Pionier noch 100 Std. gepredigt. Ich war ein leidenschaftlicher Prediger mit Freude und 100% Überzeugung den Menschen den „Willen Gottes“ zu vermitteln. Heute durch Erkenntnisse durch die Bücher von Raymond Franz oder anderweitige Quellen, auch durch Bruderinfo und 1000ende Kommentare hat sich mein Denken geändert. Aber vor allem durch Kenntnisse aus GW, Aussagen die mir früher –weil WT Blind- nie aufgefallen waren.

    Ich möchte nur einige dieser Verse nachfolgend einstellen die vielleicht auch dir helfen ein anderes Denken zu bekommen.

    Was ist der Wille des Vaters den Jesus in der Bergpredigt erwähnte? Natürlich sollten wir SEINEN Willen und nicht den Willen der Organisation versuchen zu erfüllen – können wir das?

    Wie sehr wir uns auch bemühen, sobald wir in einem Punkt versagen oder verfehlen haben wir uns gegen alle Gebote Gottes vergangen – so steht es in Jak. 2:10 – interessant was er im Vers 8 anführt:

    8 Lebt nach dem wichtigsten Gebot in Gottes neuer Welt: "Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!"2 Wenn ihr das in die Tat umsetzt, handelt ihr richtig. 9 Beurteilt ihr dagegen Arme und Reiche nach unterschiedlichen Maßstäben, dann verstoßt ihr gegen Gottes Gebot und werdet schuldig. 10 Es hilft dann nichts, wenn ihr alle anderen Gebote Gottes genau einhaltet. Wer nämlich auch nur gegen ein einziges seiner Gebote verstößt, der hat das ganze Gesetz übertreten. 11 Denn Gott, der gesagt hat: "Du sollst nicht ehebrechen!", der hat auch bestimmt: "Du sollst nicht töten!" Wenn du nun zwar nicht die Ehe brichst, aber einen Menschen tötest, so hast du Gottes Gesetz übertreten. 12 Maßstab eures Redens und Handelns soll das Gesetz Gottes sein, das euch Freiheit schenkt. Danach werdet ihr einmal gerichtet. 13 Ohne Gnade wird dann über den das Urteil gesprochen, der selbst kein Erbarmen gehabt hat. Wer aber barmherzig ist, braucht das Gericht nicht zu fürchten.

    Auch Jesus selbst spricht nur diesen von 2 Geboten die wichtig sind! Deine Bezugnahme auf „Glaube ohne Werke“, ja ich habe auch dieses Argument unzählige Male den Menschen vorgelesen. Doch warum ging es hier wirklich? Hast du das neue Buch von Bruderinfo schon bestellt? Lies dir doch das Kap. 16 und 17 (und andere) aufmerksam durch und du wirst frei sein von jedem Druck, was nicht heißen soll das Gebot der Liebe zum Nächsten hat keine Wichtigkeit mehr.

    Doch betrachte es genauso wie es Paulus den Römerchristen im Kap. 9 schrieb:

    Damit gab Gott ganz klar zu erkennen, dass seine Zusagen ausschließlich auf seinem Willen beruhen; sie sind also unverdientes Geschenk und nicht von den Leistungen des Menschen abhängig.

    Kein Anspruch auf Gottes Barmherzigkeit

    15 Denn Gott hat einmal zu Mose gesagt: "Ich erweise meine Güte, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen."

    16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.

    28 Denn der Herr wird sein Urteil auf der Erde bald vollstrecken."

    Der falsche Weg

    30 Was will ich nun damit sagen? Menschen aller Völker, die sich nicht darum bemüht haben, bei Gott Anerkennung zu finden, wurden von ihm angenommen, und zwar durch ihren Glauben an Jesus Christus. 31 Israel aber, das sich so sehr bemühte, Gottes Gebote zu erfüllen, um dadurch vor Gott bestehen zu können, hat dieses Ziel nicht erreicht. 32 Warum eigentlich nicht? Weil die Israeliten nicht durch den Glauben an Christus, sondern durch ihre eigenen Leistungen Anerkennung bei Gott finden wollten.

    Und wenn du dann im Kap. 10 weiter liest – aber bitte nicht in der NWÜ (oder doch dann siehst du den Unterschied) wirst du erfahren worauf es ankommt. In der NWÜ geht es wieder um den falschen Eifer der nicht gemäß genauer Erkenntnis – den wir angeblich den Menschen vermitteln müssen – erfolgt, doch worauf kommt es an? …siehe Vers 3

    Kap. 10: 1 Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche mir sehnlichst und bitte Gott inständig, dass auch mein Volk gerettet wird. 2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will. … Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen.

    8 Stattdessen heißt es: "Gottes Wort ist dir ganz nahe; es ist in deinem Mund und in deinem Herzen."2 Das ist nämlich das Wort vom Glauben, das wir verkünden. 9 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: "Jesus ist der Herr!", und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. 10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung. 11 So heißt es schon in der Heiligen Schrift: "Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher." …

    13 "Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet."

    Und haben wir den Menschen diese Botschaft übermittelt? Jahrzehnte habe ich das nicht getan was im Vers 13 steht. Habe ich oder tust du demnach laut Unterweisung der Organisation den Willen Gottes ???

    Es gäbe noch so viele Gedanken – hier auf BI findest du jede Menge sehr guter durchdachter Themen und Hilfen, daran habe ich mich von Beginn an beteiligt und werde wo es mir möglich ist auch anderen die ich kenne versuchen die Augen zu öffnen. Viele habe sich aus ehrlichem Herzen dafür bedankt, das ist mein Bemühen den Willen Gottes zu tun, mit allen Fehlern und Sünden, die mir so und anders nur den Tod bringen würden, wäre da nicht die einzige Gerechtigkeit (siehe auch die Bergpredigt Matth. 6:33 – sehr oft missbräuchlich wiedergegeben) und die sieht so aus:

    Röm. 1: Das Evangelium von Christus als Gottes Kraft zur Errettung
    16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; 17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«!

    Und welche Botschaft will der Sklave das wir den Menschen überbringen – es ist schon soviel darüber hier geschrieben und zitiert worden, jeder der mit offen „Augen und Ohren“ sich hier durch diese Plattform – oder eben das neue Buch „Habe MUT zur Wahrheit“ durcharbeitet erfährt genug Details worauf es im Christsein tatsächlich ankommt.

    Das sollte als Antwort auf deine Zeilen, die ich sehr gerne immer wieder lese, sie zeugen von einer unbeschwerten Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit lieber Hansi, ich wünsche dir weiterhin Weisheit und Erkenntnis um die richtigen Entscheidungen und Schritte zu setzen.

    Lg. Matthäus

  • Martin an Ede
    November 28, 2012

    Liebe EDE!

    Ich verfolge die Diskusion hier zwar mehr im Stillen mit und hätte eigentlich eine Bitte. Zu Deiner Darstellung:
    Zitat: „Wenn nun, wie du sagst, dass ewige Leben nicht der Lohn eines Arbeiters für seine harte Arbeit ist, und Jesus Jünger und die Apostel die Arbeiter in dem Gleichnis sind, worin besteht dann ihre harte Arbeit und ihr Lohn, der für alle gleich ist“?

    Ich kann mir vorstellen, dass du ein eifriger Prediger des Wortes Gottes bist. Besuchst regelmäßig die Zusammenkünfte, gehst sicherlich wöchentlich in dein persönliches Gebiet, machst Rückbesuche und strebst Heimbibelstudien an und berichtetst auch über diese Tätigkeit. Ein Dienstamt scheinst du keines zu haben, denn wenn ich mich recht erinnere, wurdest du schon von den Ältesten der Versammlung „angemahnt“, wie auch immer. Doch nun zu meiner Bitte.

    Wenn du so predigst, wie leitest du dich ein? Was für eine Botschaft verkündest du? Welches Ziel strebst du an, wenn du auf sogenannt „hörende Ohren“ stößt? Wie bewässerst du dann das Interesse der Menschen? Erzähl uns doch mal aus deinem Erfahrungsschatz, was du so erlebst und was dich dabei glücklich macht, diesen von der WTG organisierten Predigtdienst gehorsam und treu durchzuführen. Welchen Lohn erwartest du durch dieses eifrige Predigen? Ich würde mich freuen, von dir zu hören.

    Grüße
    Martin

  • Marion
    November 28, 2012

    Lieber Matthäus und alle Lieben,

    Jesus hat uns doch tatsächlich nicht das Predigen gepredigt. Er hat uns vielmehr zu verstehen gegeben, daß ER dieser Retter ist, der auch wie ein roter Faden durch das AT zieht.All unsere „Alten“ sind in diesem Glauben gestorben.
    Er hat uns das Gebot der Liebe gegeben,hat durch sein Verhalten immer wieder gezeigt, wie das auszusehen hat. Den geheilten Menschen sagte er nicht, „nun gehe los und erzähle es überall“! Für ihn war es außerordentlich wichtig, tatsächlich gute Werke zu tun, nicht bloßes Gerede, sondern praktische Nächstenliebe.

    Jesus hat nie gesagt, ihr alle geht mal los…. Nein, er hat sich SEINE Apostel ausgesucht! Die wieder haben fähige Menschen ausgesucht, die in der Lehre des Christus bleiben, die die Gemeinde gut leiten konnten.
    Ganz besonders waren die Menschen, die als Missionare losgingen, denn sie verließen alles und gingen in die Fremde der guten Botschaft wegen.

    Auch Paulus war so ein Missionar. Berufen ging er los und gründete Gemeinden,wählte Männer aus, die dann ganz selbstständig als „Hirten“ fungierten.

    Ich sehe die LK nicht in der Position der Apostel und Missionare, die tatsächlich in die Welt gegangen sind.

    Und….wann haben diese lieben Menschen irgendwann mal Spenden für sich behalten? Bei den Spenden ging es immer um die Armen, die Witwen und Waisen, die in der Zeit Jesu den Versorger nicht mehr hatten.
    Kein Jünger Jesu wäre auf die Idee gekommen, diese Spenden für sich zu beanspruchen….. für ein Haus, um von dort aus etwas zu regeln, oder für ergänzende Schriften.
    Nein, diesen Menschen war der Mund überströmend von Liebe, sie hatten diesen Geist.

    Was ist aus dieser Liebe geworden? Da gehen Millionen Menschen durch die Städte, wohl wissend, daß die Türen meist verschlossen bleiben. Wo ist diese Nächstenliebe geblieben?
    Dein „Nachbar“ weiß nicht, daß Du es gesagt bekommst und es machst, weil du sonst Blutschuld auf dich lädst!Gewissenlos sagt ihr euch, naja,… ich war ja da….! Die Stunden kann ich nachweisen!!Hilfe sehen deine Nachbarn nicht, eher negative Emotionen.
    Haben ZJ diesem vielleicht krankem Nachbarn geholfen? Nein, denn sie wissen überhaupt nicht, daß er krank ist! Der Mensch hinter den Mauern zählt nicht, sondern nur…. da bin ich gewesen!

    Heute, wir hatten den ersten Schnee an der Nordseeküste, habe ich wieder erfahren, was Nächstenliebe bedeutet.
    Ich habe quasi ZJ in der Nachbarschaft die meine Lage kennen und mit meiner Freundin so oft Gast bei mir waren. Immer haben sie meine Gastgeberqualitäten gelobt.
    Glaubt nicht, daß ich diese heute gesehen hätte!! Nein, mein alter Nachbar von nebenan und die thailändische Nachbarin von gegenüber haben mir geholfen!!!!

    Was Jesus uns ständig gezeigt hat ist Null und Nichtig! Nächstenliebe??!!??

    Und,… diese Frechheit zu besitzen,
    1. all eure Arbeit,Geld und die Mühe, ….Erfolg, denn jetzt ist das „Licht“ heller!! Wir 7-8 sitzen hier, wir sagen euch schon alles….und spendet mal….wir brauchen neue Häuser.2. Das Ende ist zwar überfällig, aber…. WIR sind christusähnlich Menschen, hört auf uns……tut was wir sagen, denn sonst ist euer Leben verwirkt!

    Der Atem müßte stocken und das Blut gefrieren, wenn man solchen falschen Propheten Glauben schenkt!

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß es ein wunderbares Gefühl ist, wenn man einem Hilfebedürftigen eine Hand reicht! Das hat auch Jesus erfahren und sagt daher auch: Alles, was ihr einem Menschen tut, das tut ihr mir.

    Was möchten ZJ vorweisen? “ Ich bin doch auch bei Wind und Wetter in die Versammlung gelaufen und habe auf alle Klingelknöpfe in den Hochhäusern gedrückt, ich habe zwar nicht das Wort-die Bibel- an den Mann gebracht, aber doch eure Zeitschriften, da war zwar ein armer Mann, aber ich bin wie ein Soldat weiter gelaufen, weil doch alle die Zeitschriften erhalten müssen, nicht die „Bibel“.

    Was wirklich wichtig ist, verpassen ZJ. Sie dürfen dieses so einmalige Geschenk nicht annehmen! Sie verbringen ihr Leben in endlosem Zweifel, immer auf der Jagd nach völlig aussichtloser Anerkennung von Menschen!

    Ich bin nicht so bewandert in der Bibel, sprühe auch nicht mal so nen Bibeltext in den Raum! Aber… was mein Vater und sein Sohn mir sagen wollen, daß kann ich verstehen!! Und da die Bibel für Jedermann geschrieben wurde, hauptsächlich für die „Armen“, sehe ich absolut keinen Grund, warum ich Hilfe von „Organisationen“ benötige, die mir den Umgang mit meinem Herrn verbieten, der der Einzige ist, der mir behilflich ist, mich mit seinem/meinem Vater zu versöhnen.
    Mir hat Jesus versprochen, daß er bei mir ist, ohne“ Wenn und Aber“ und er hat versprochen, daß er ein gutes Wort für mich bei seinem Vater einlegt!
    Ich glaube daran, zweifele nicht………….. er kennt mein Herz! Ich kann durch eigene Leistung nichts hinzufügen!

    Entschuldigt, bin garnicht im Thema…. aber …..

    Liebr Gruß von der Küste
    Marion

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Danke auch für deine Zeilen liebe Marion,
    ja genaus so wie du es schilderst ist es – viel ZJ haben auch nach Jahrzehnten nicht verstanden worauf es im Christsein ankommt.

    Toll fand ich deine Überlegung was leider traurige Wahrheit ist:

    >>Und….wann haben diese lieben Menschen irgendwann mal Spenden für sich behalten? Bei den Spenden ging es immer um die Armen, die Witwen und Waisen, die in der Zeit Jesu den Versorger nicht mehr hatten.
    Kein Jünger Jesu wäre auf die Idee gekommen, diese Spenden für sich zu beanspruchen….. für ein Haus, um von dort aus etwas zu regeln, oder für ergänzende Schriften.
    Nein, diesen Menschen war der Mund überströmend von Liebe, sie hatten diesen Geist.

    Was ist aus dieser Liebe geworden? Da gehen Millionen Menschen durch die Städte, wohl wissend, daß die Türen meist verschlossen bleiben. Wo ist diese Nächstenliebe geblieben?<<

    Es wäre eine größere Liebe den Menschen aktive Liebe in Form von Hilfen die sehr vielfältig sein können, zu vermitteln. Oder überlege einmal wenn weit über eine Milliarde Stunden im PD eingesetz werden – wieviele Millionen oder Milliarden KM werden dabei mit dem Auto werden zurückgelegt? Andre religiöse Gruppen die genauso Jesus angenommen haben und "verkünden" (ohne Hausbesuche) haben oftmals eine viel größeren Erfolg und Zunahme, daß zeigt doch deutlich das es nicht von diesen HzH Besuchen abhängig ist.

    Liebe Grüße aus dem verschneiten Salzburg
    Matthäus

  • Sascha
    November 28, 2012

    Liebe Geschwister,

    im Kommentar von BI war zu lesen:

    Zitat Anfang:Das bedeutet aber noch lange nicht, das Jesus sie angesprochen und eingestellt hat, und auch noch lange nicht, das sie den Geist Gottes besitzt. Zitat Ende

    Das ist wohl wahr! Wer den Geist Gottes hat, muss das nicht ständig selbst erwähnen, so als müsste er zwanghaft immer auf seine Legitimation hinweisen. Über Samuel heißt es:

    1Sa 3:19 „Samuel wuchs heran. Jahwe stand ihm bei und ließ alles in Erfüllung gehen, was er durch Samuel sagen ließ. 1Sa 3:20 Ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, dass Jahwe ihn zu seinem Propheten bestimmt hatte. 1Sa 3:21 Jahwe offenbarte sich Samuel auch weiterhin in Schilo und ließ sein Wort zu ihm kommen. Und in ganz Israel hörte man auf Samuel.“

    Samuel wurde vom Volk als Prophet ERKANNT, nicht weil er selbst von sich behauptete, ein Prophet zu sein, sondern weil Jehova „alles in Erfüllung gehen ließ, was er durch Samuel sagen ließ“.

    Liebe Grüße

    Sascha

  • Alois
    November 28, 2012

    Ja lieber Sascha

    im Gegensatz zu Samuel hat Jehova bisher nichts in Erfüllung gehen lassen was die Organisation vorhergesagt hat. Sie kann somit nicht Jehovas „Kanal“ sein.

    Das sollte jedem der sich noch nicht von deren Lehre befreit hat zu denken geben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Elfi Kühne
    November 28, 2012

    Liebe Mitgläubige,in fast allen Briefen des Apostel Paulus lesen wir
    genau das: Römer 3:24 „Doch werden sie allein durch seine Gnade ohne
    eigene Leistung gerecht gesprochen, und zwar aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.“ Ist schon übel, dass dies
    bei der WTG nicht ankommen will! Mein Mann wurde mal von einem Mitältesten gefragt, weil er ständig den Herrn Jesus im Munde hatte:
    „Stehst du noch auf der Grundlage des tuvS?“Worauf mein Mann antwortete:“Wenn der auf der Grundlage der Bibel steht, ja.“ Das ist schon bezeichnend, welche Grundlage bei den Anhängern dieser
    WTG gelegt wird!1.Kor. 3:11 sagt:“Das Fundament ist schon gelegt, es ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen.“ (NeÜ – Bibel Heute)
    Ich bin sehr glücklich diese unbiblische,Familien
    zerstörende Sekte nach 53 Jahren verlassen zu haben, auch wenn es mich meine Kinder gekostet hat.
    Sehr richtig, liebe Ruth, dass Russell und Konsorten Freimaurer
    waren! Davon zeugen noch heute die versteckten dämonischen Bilder in den Zeitschriften und Büchern! Und was sagt Selters? Alles Zufall!
    L.G. Elfi

  • Manfred
    November 28, 2012

    Liebe Elfi,

    das ist schön zu hören, dass Du es selbst nach 53 Jahren noch hinaus geschafft hast. Meinen Glückwunsch. Manche sagen ja immer, ich bin so geboren worden, so aufgewachsen und so werde ich sterben. Du hast aber Schritte eingeleitet um Dich von diesem Gedankengut zu distanzieren. Schade ist halt, wenn die Familie dann gegen einen ist. Ich wurde ja dieses Jahr im Juli ausgeschlossen und mittlerweile geht meine ganze Familien nicht mehr hin. Dafür danke ich unserem Herrn Jesus, dass er auch sie alle herausgeführt hat.

    Auf dieses Zitat von Dir wollte ich eingehen:
    Davon zeugen noch heute die versteckten dämonischen Bilder in den Zeitschriften und Büchern! Und was sagt Selters? Alles Zufall!
    – Zitat Ende.

    Ich habe mit diesen Bildern einen Ältesten, der auch im Bethel in Selters dient konfrontiert und da sagte der zu mir wortwörtlich:

    Das ist doch ein alter Hut, das hat man schon seit Jahren behauptet.

    Meine Antwort darauf: Wenn es doch ein alter Hut ist und man es schon seit Jahren weiß, warum stellt man es dann nicht ab????

    Da habe ich dann keine Antwort mehr erhalten, da war er mucksmäuschen still, denn wenn man es schon weiß und es in allen Etagen in Selters bekannt ist, warum verhindert man es denn nicht? Weil die Zeugen Jehovas schon lange den Geist der Welt widerspiegeln und dieser Geist stammt vom Widersacher und das ist die einzige Erklärung dafür, warum diese Bilder dort sind und auch weiterhin bleiben.

    Wenn Jehova diese Organisation heute noch gebrauchen würde, hätte er da schon längst einen Schlussstrich gezogen. Da er es aber nicht tut, zeigt das für Ihn dieses Volk ebenso verworfen ist, wie damals die Israeliten zu der Zeit als Jesus auf der Erde war.

    Siehe: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=879

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    November 28, 2012

    Auch von mir einen Dank für diesen Artikel!

    Einmal mehr zeigt das Zitat und die Erklärungen des „Sklaven“ daß es ihnen nur darum geht die Brüder auf Trab zu halten Leistungen zu erbringen die zur EIGENEN RETTUNG führen soll!? Dabei ist es so einfach auch wenn man andere Übersetzungen verwendet so wie meine HfA, die diesen Vers so ausdrückt:

    2:12 Meine lieben Freunde! Ihr habt immer befolgt, was ich euch geraten habe. Hört aber nicht nur auf mich, wenn ich bei euch bin, sondern erst recht während meiner Abwesenheit. IHR SEID GERETTET, und das soll sich an eurem Leben zeigen. Deshalb lebt nun auch in Ehrfurcht vor Gott und in ganzer Hingabe an ihn.

    Und wenn man immer noch unsicher ist dann braucht man im Kap. 3 nur weiter lesen und erfährt dieses:

    3 … Wir verlassen uns auf Jesus Christus und nicht länger auf das, was wir selbst tun können.

    7 Aber seit ich Christus kenne, ist für mich alles wertlos, was ich früher für so wichtig gehalten habe. 8 Denn das ist mir klar geworden: Gegenüber dem unvergleichlichen Gewinn, dass Jesus Christus mein Herr ist, hat alles andere seinen Wert verloren. Ja, alles andere ist für mich nur noch Dreck, wenn ich bloß Christus habe. 9 Zu ihm will ich gehören. Durch meine Leistung kann ich vor Gott nicht bestehen, selbst wenn ich das Gesetz genau befolge. Was Gott durch Christus für mich getan hat, das zählt. Darauf will ich vertrauen.

    Wäre es so wie es im WT erklärt wurde dann hätte Paulus sich in seinem Brief an die Philipper wiedersprochen als er an die Galater und an die Epheser diese Worte schrieb:

    Gal 2,16 Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung.“

    Eph 2,8 Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk.

    Lg. Matthäus

  • Dennis
    November 28, 2012

    Lieber Autor,

    der Philipper ist mein Lieblings-Brief des Apostels Paulus. Sehr schöne Gedanken habt ihr da herausgestellt, die natürlich konträr zur Lehrmeinung des Sklaven stehen.

    Vielen Dank für die wertvollen Artikel.

    LG
    Dennis

  • Ruth
    November 28, 2012

    Lieber BruderH.P. das sind meine Gedanken die ich schon lange hege!Ich habe auch die letzten Jahre nicht mehr alles hingenommen ,was mir von Seiten der Ältesten, einsuggeriert wurde und schwupp wirst du Gottes Königreich nicht erben????was wäre das für ein Gott?Ich habe keine Angst mehr nicht mehr genug zu tun ,das habe ich jahrelang gemacht wie eine Marionette.So hat die Gesellschaft ja ihre Schäfchen gut unter Kontrolle die meisten haben doch Angst nicht genug zu tun machen es aber stillschweigend weil man ja sonst ausgegrenzt wird.Was mir wirklich Angst macht ist das Grab von dem Russel das ist ja der Wahnsinn was der da hat aufstellen lassen!Mit feinem Freimaurerzeichen????und bescheiden ist das Grab auch nicht!Manchmal glaube ich das die WTG der Engel ist, der Engel des Lichts der alle irreführtund auch die Weltherrschaft an sich reissen will also so viele wie möglich auf dren Seite zu bekommen!Die armen Brüder die das nicht erkennen !mir wird auch klar das ,die hier heimlich aus Selters mitlesen, das nicht wollen das ihnen die Schäfchen wegrennen und wir hier zb eine freie Meinung haben und erkannt haben was wirklich war ist!!!!!Ich habe die letzten Tage viel über die Freimaurer gelesen über Russel etc.auch wo die WTG überall mitdrin steckt das ist ja abartig!!!das ich dort mal mitgedient habe erschreckt mich , das ich zu Menschen gegangen bin und sie sozusagen jahrelang angelogen habe und schön Kind gepredigt habe und jahrelang Angst hatte nicht gerettet zu werden oder nie genug getan zu haben!Die in Selters sollten mal einen Wachturm rausbringen über Russel und sein Freimaurer tun !Gruß von der schockierten Ruth

  • Maxemilian
    November 28, 2012

    Danke lieber Bruder H.P.
    für deine Ausarbeitung zum Philipperbrief. Du hast gut herausgestellt, das dieser liebevolle Brief des Paulus sich nicht eignet, einen Glaube zu führen, der von Angst und Furcht geprägt ist. Angst vor Gott versagt zu haben, wenn wir die Vorgaben einer Leistungsorientierten Organisation nicht erfüllen können und wollen.
    Noch einmal Danke
    Max

  • Bruderinfo
    November 28, 2012

    Hallo liebes Glückskind
    ich habe Hebr. 13:28 in meiner Bibel nicht gefunden. Aber wie dem auch sei, Gott auf annehmbare Weise heiligen Dienst darzubringen mit Gottesfurcht und gesunder Scheu ist ja genau die Aussage des Artikels.
    Allerdings wendet er sich dagegen, diesen Vers aus Philipper als Druckmittel zu gebrauchen um die Brüder zu vermehrten Predigtdiensteinsatz zu treiben, und die Angst zu schüren Gott nicht genügen zu können oder nicht genug getan zu haben, um errettet zu werden.
    Solche Angst wird in den Veröffentlichungen des Sklaven immer wieder geschürt. Anstatt die Taufe als einen Schritt der Befreiung zu sehen, macht der Sklave eine schwere Verantwortung daraus, eine Verantwortung die niemand erfüllen kann.

    Zitat aus unserer Literatur: Jemand, der sich Gott hingibt, übernimmt eine ernste VERANTWORTUNG. Er oder sie ist verpflichtet, ‘Jehovas würdig zu wandeln, um ihm völlig zu gefallen’ (Kolosser 1:10). Wer sich eine schwere Verfehlung zuschulden kommen lässt, riskiert sogar, aus der Christenversammlung ausgeschlossen zu werden (1. Korinther 5:11-13). … Vielleicht vermeidet man den förmlichen Ausschluss aus der Versammlung, dem GERICHT JEHIOVAS kann man jedoch nicht entgehen.
    Diese Art der Angstmache in Verbindung mit der Taufe wird dem eigentlichen Sinn der Taufe, die Bitte um ein gutes Gewissen nicht gerecht. Deshalb dieser Artikel.

    Zitat aus dem Artikel: „Es ist eine einfache Aufforderung an die Philipper als Christ zu leben, sich als das, was man als Christ ist, zeigen und bewähren, und dazu gehört es auch keine Spaltungen in der Christenversammlung durch persönliche Streitigkeiten zu verursachen.

    Auf keinen Fall sprach Paulus hier von irgendwelchen Einsatz im Sinne von Predigtdienst oder gar vom erfüllen des Gesetzes.
    Paulus machte sich Sorgen um die Rettung und das Heil der Philipper. Deshalb versuchte er ihnen klar zu machen, das sie nur durch Gehorsam Gott und Jesus Christus gegenüber ihre Rettung festmachen konnten, indem sie dem Gebot der Liebe nach kamen.
    Ehrfürchtiges Zittern vor Jesus Christus und Gott sowie vor deren endzeitlichem Weltgericht sind durchaus angebracht, aber kein ängstliches zittern, denn sie konnten sich der GNADE GOTTES auf Grund ihres Glaubens sicher sein, wenn sie das Angebot Gottes gehorsam annehmen würden.
    Geht man der Frage nach, ob und inwiefern Phil. 2:12-13 von einer Beteiligung des Menschen (Christen) an seiner Rettung spricht und stellt dabei Überlegungen zum Text selber und zum Kontext an, kommt man zu dem Ergebnis, das Paulus nicht von der Erarbeitung des Heilsstandes vor Gott spricht sondern von dessen Ausgestaltung und Bewährung im Sinne der Nachfolge Christi.
    Die Furcht vor Gott als christliche Grundhaltung kann nur bedeuten „Furcht und Zittern“ im Sinn von Demut und Ehrfurcht vor Gott.
    Die Formel „mit Furcht und Zittern“ an der eigenen Rettung beizutragen ist demnach in Wirklichkeit nur ein anderer Ausdruck für „gehorsam sein“ bzw. „sich in Schwachheit verhalten“ gegenüber dem Willen Gottes.

    Ich denke in diesem Sinne sind wir nicht unterschiedlicher Meinung

    liebe Grüße
    H.P.

  • Frank&Frei
    November 28, 2012

    es ist doch einfach zu beschreiben:
    Christi Opfer dient allen, die es anerkennen.
    Damit ist nicht verbunden, sich irgendwie einem Leistungsdruck zu unterziehen um Verlagserzeugnisse auf eigene Kosten zu vertreiben.
    Christi Anerkennung stellt die bitte um ein gutes Gewissen dar.
    Und wir könnten uns noch und noch abrackern – aus unser heraus gibt es kein Pardon durch Werke.
    Allein unser Glaube zählt, der bringt auch Werke hervor, Werke der Früchte des Geistes. Stundenkloppen und Leute belästigen, die uns nicht eingeladen haben ist nicht unsere Aufgabe.
    Wir können unseren Glauben leben lassen, indem wir miteinander und mit Menschen, die uns zuhören wollen bei passender Gelgenheit darüber reden, weil das Herz voll ist und er Mund überläuft.
    Die ganze Schikane und die Kontrollmechanismen des Towers stellen nur Instrumente dar, die fixieren ob jemand zur Fahne des Towers steht.
    Wenn ich bedenke, dass der Tower ständig seine Lehren evolutioniert, das Werkzeug dafür ist das „heller werdende Licht“ und die Handwerker sind die 8 Männer der Leitenden Körperschaft – so sehe ich darin die Ohnmacht, überhaupt den Gedanken des Evangeliums verstanden zu haben.
    Solange sie lehren, dass man durch „Dienst“ seine Rettung erkauft, treten sie Jesus mit Füßen, verjagen ihn von seinem thron und setzen sich selbst darauf.
    Es ist durch und durch eine Sekte, wo man nur hören will, dass alle alles was von der LK kommt widerspruchslos hinnehmen.
    Die Zusammenküfnte sich nicht dazu da, das zu besprechen, Kritiken einfließen zu lasen, Dinge zu hinterfragen, sondern nur Stopfsitzungen – so wie eine Elsässer Gans gestopft wird. Sie scheint es ja sogar zu mögen diesen prallvollen Kropf. Aber ihre werdene Fettleber macht sie krank, sie lebt ja auch nicht mehr lange und die Leberpastete ist das Ergebnis.
    Der Tower macht uns krank, pflanzt uns schlechtes Gewissen ein, zwingt uns konfrom der leeren Lehren zu gehen und wenn Kritik mal leise aufkommt, kommt ganz schnell der Hammer.
    Die Ältestenschaften sind nichts als Seilschaften, in denen Pöstchen und Macht verteilt sind und wenn dann jemand kommt, der freudigen Herzens heraus Dinge angeht und die Bruderschaft motiviert, aus seiner Art heraus – dann kommen die Teutonen heraus und führen ihren Bruderkrieg.
    Ich war 40 jahre Diener in mehreren Versammlungen. Das Prinzip wie dargelegt war überall dasselbe. Das führte sogar zu Selbstmord unter Dienern, weil die Härte der Verwandtschaft es nicht verstand die Probleme des Einzelnen zu verstehen oder gar ihm dienlichzu sein, sie zu lösen.
    Bei Muttern nichts zu melden, aber auf der Bühne den Larry machen.
    Wenn Macht zur Ohnmacht wird, erlangt andererseits die Schwäche Kraft.
    Ich bin mit diesen Pappenheimern, die in manchen Versammlungen immer einen brauchen, auf dem sie rumhacken können in der Tat fertig. Ich habe ihre „Laberrunden“ meist Laberstunden in denen sie als Älteste 4 mal jährlich zusammenkommen satt. Da wird schön geredet, und aufkommende Probleme werden nicht ersthaft hinterfragt, es könnte ja sein, dass man was tun muss. Es ist nur Zeit totschlagen und sich auf die Schulter klopfen, was für „Männer“ sie doch sind.
    Da ist so mancher Verein mit Vorstand effektiver. Die können was auf die Beine stellen – und wenn der Vorstand Bockmist macht, wird er schnellstmöglich per Tagesordnung geprüft und nötigenfalls abbestellt.
    Das gibt es in den Versammlungen so gut wie gar nicht. Da ist man eh schon meist verschwägert, hängt in Seilschaften und hat nichts auf der Schüppe, sprich ist ohnmächtig und auch feige, mal durchzugreifen.
    Es gibt Versammlungen, da haben sich aufgrund dieser Gegebenheiten viele Brüder zurückgezogen und bleiben daheim.
    Da muss man nicht solche Brüder ertragen, die ihre Familien kaputt machen, ihre Kinder in die Abtrünnigkeit beamen, sich über die Regeln für Diener hinwegsetzen, mit Wissen der dienerschaft und nichts tut sich.
    Da bleiben die Glaubwürdigkeiten auf der Strecke, die Versammlung siecht. Und wenn man diese Dinge dem Koordinator mitteilt, bleibt dieser inaktiv, fürchtet Auseinandersetzungen und schließlich seine Position.
    Ein Stückwerk von Ungläubigen, die die Brüder auf diese Weise faken und dabei voll und ganz von den Reisenden unterstützt werden, denn letztere wollen keine Kritik, keine schlechten Zahlen und schon gar nicht Fakten hören.
    Menschenwerk kann nicht das erreichen, was Gottes kraft erreicht, wenn sie ausbleibt
    ==========================================================================================

    Hart aber treffend formuliert. Diese Laberstunden von Ältestensitzungen, wo nur Zahlen und verglichen werden und angebliche Verfehlungen nachgespürt werden kenne ich auch schon über 40 Jahre. Schäme mich, das ich das all die Jahre mitgemacht habe.
    H.P.

  • Alois an H.P
    November 28, 2012

    Lieber Bruder H.P.

    Zitat:
    Diese Laberstunden von Ältestensitzungen, wo nur Zahlen und verglichen werden und angebliche Verfehlungen nachgespürt werden kenne ich auch schon über 40 Jahre. Schäme mich, das ich das all die Jahre mitgemacht habe.

    Diese Aussage ehrt Dich und macht Dich zu einem sehr wertvollen Gefäß im Werk des Herrn Jesus!

    2.Tim. 2
    20. In einem großen Hause aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre.
    21. Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, {Eig. d. h. sich reinigt, in dem er sich von ihnen absondert.} so wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werke bereitet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • glückskind
    November 28, 2012

    Lieber H.P.,
    zunächst vielen Dank für Deinen Hinweis, natürlich meinte ich Hebr. 12:28…
    ….ich darf Dir raten, Deine Sicht der ernsten Ermahnung in verschiedenen Veröffentlichungen der WTG, nochmals zu überarbeiten, denn….
    Zitat: „, Zeph 2:3 ….sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.“
    Es ist ja keinesfalls garantiert, dass ein Gläubiger, der die anerkennung Jehovas hat, diese auch behält. Dies bedarf offenbar ständiger „Bemühungen“……..

    …Paulus führte dazu aus: 1. Kor 9:24-27
    24 Wißt ihr nicht, daß die Läufer in einem Wettlauf alle laufen, aber nur e i n e r den Preis empfängt? Lauft auf eine Weise, daß ihr ihn erlangen könnt. 25 Außerdem übt jeder, der an einem Wettkampf teilnimmt, in allen Dingen Selbstbeherrschung. Nun tun sie es natürlich, um eine vergängliche Krone zu erhalten, wir aber eine unvergängliche. 26 Daher laufe ich nicht aufs ungewisse; ich führe meine Schläge so, daß ich nicht die Luft schlage; 27 sondern ich zerschlage meinen Leib und mache ihn zum Sklaven, damit ich mich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst irgendwie als unbewährt erweise.“

    Warum schrieb er das in seinem Brief an Timotheus? Sicher auch, um
    sich selbst zu reflektieren, aber nciht nur – er wußte um die Notwendigkeit der ernsten ermahnung.
    So ist es auch heute……
    ….daraus nun aber abzuleiten, das Christen zur Leistung angetrieben werden mit Druck durch „Furcht udn Zittern“, das ist meines Erachtens übertriebene Kritik.

    Denn:
    2. Kor 9:7  Jeder tue so, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.
    Ich hoffe, das die Mehrheit diesen Text AUCH auf den Gotttesdienst in Summe bezieht, nicht nur auf materielle Unterstützung…..dann wissen wir doch, worauf es ankommt.
    Unser Herz:

    (Römer 10:10) Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.

    Also: vorwärts ihr ZEUGEN!

  • glückskind
    November 28, 2012

    Hebr. 13:28 spricht hier offen an, welche „Furcht“, welches „Zittern“ gemeint ist:

    „28 Darum, da wir ein Königreich empfangen sollen, das nicht erschüttert werden kann, mögen wir fernerhin unverdiente Güte haben, durch die wir Gott auf annehmbare Weise heiligen Dienst darbringen können, mit Gottesfurcht und Scheu.“

    Ehrfürchtige Gottesfurcht und eine gesunde „Scheu“ davor, zu sündigen.
    Vielleicht vergleichbar mit dem Lampenfieber, dem Adrenalinschub, der dazu dient, die Konzentration vor wichtigen Aufgaben zu erhöhen, zu erhalten und gezielt dazu zu nutzen, das eigene (hoffentlich) gute Verhältnis u Jehova nicht zu trüben.

    Was soll daran falsch sein, dass zu WOLLEN?
    Was kann daran falsch sein, daran ernstlich zu erinnern?

    quod lizet jovi, non lizet bovi?

  • Nemo
    November 28, 2012

    Liebes Glückskind! Deine Gedanken kann man nur befürworten. In welchem Zusammenhang damit allerdings der lateinische Spruch „Quod licet jovi non licet bovi“ stehen soll, hat sich mir noch nicht erschlossen, denn der bedeutet ja sinngemäß, dass das, was dem Gott Jupiter ansteht zu tun, einem Ochsen noch lange nicht erlaubt sei. – LG

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins × 4 =