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Bruderinfo

Kommentare (33)

  1. Lieber Bruder
    Herzlichen Dank für deinen tiefsinnigen und einfühlsamen Beitrag. Gott begleite dich und wir in unserer schweizer Studiengruppe von freien ZJ.
    Gott Vater und Jesus Christus und wir begleiten dich . . .
    Freie Bruder und Schwestern aus der Schweiz

    1. C.P.@Onesimus says:

      Ihr lieben freien Brüder und Schwestern aus der Schweiz,

      euer liebevoller Kommentar kommt genau zur richtigen Zeit! Es ist genau das eingetroffen, was wir erwarten müssen, wenn wir uns für unseren Herrn Jesus Christus und seinem lieben Vater entscheiden.

      Ich hatte geschrieben:
      Dann wird die Wahrheit für mich zum Prüfstein, …. Auch ich habe mir die Frage gestellt: “Wie stark ist mein Vertrauen zu Gott und seiner Macht, mich zu stärken und zu stützen?” Denn ich wusste, es ist ein Weg, der Verfolgung und Ächtung einschließt. Aber es ist der Weg zu meinem Herrn.

      Ich kann diese Worte wirklich bestätigen: … es ist ein Weg, der Verfolgung und Ächtung. Ja, die (gefangenen) ZJ möchten uns damit erpressen, damit wir wieder angekrochen kommen. Aber Erpresser werden das Königreich NICHT erben!

      Mir kommen gerade die drei Hebräer in den Sinn:
      Daniel 3:16-18 (Neues Leben-Die Bibel)
      16 Schadrach, Meschach und Abed-Nego aber antworteten dem König: »O Nebukadnezar, wir wollen uns gar nicht vor dir rechtfertigen.
      17 Wenn der Gott, den wir verehren, es will, kann er uns ganz bestimmt retten. Sowohl aus dem brennenden Feuerofen als auch aus deiner Hand, o König, wird er uns dann retten.
      18 Aber selbst wenn er es anders beschlossen hat, sollst du, o König, es mit Sicherheit wissen: Wir werden deine Götter niemals verehren und die goldene Statue, die du hast aufstellen lassen, niemals anbeten.«

      Da wir schon älter sind, und die Gesundheit auch nicht mehr so gut ist, fragen wir uns manchmal, wie lange wir das noch durchhalten. Aber egal, ob unser Gott und sein Sohn noch einen Ausweg für uns haben, oder ob sie es „anders beschlossen“ haben, wir werden diesen Weg aus Liebe zu ihnen weiter gehen, die Kraft von oben spüren wir auf jeden Fall, und dafür sind wir sehr dankbar.

      Ihr Lieben, wir wünschen auch euch viel Kraft und Segen von oben!

      Seid ganz lieb gegrüßt Eure Schwester C.P. und Ehemann

      1. Liebe Schwester C.P.

        Deine Antwort hat uns sehr gefreut. Auch hier in der Schweiz gibt es immer mehr Brüder und Schwestern, die nicht mehr bereit sind, Menschen statt Gott nachzufolgen. Die Entscheidungen der LK. werden immer fragwürdiger, so zBs. die Verkürzung der Bibelhöhepunkte auf acht bzw. auf zwei Minuten. Ich weiss nicht, wie ich in zwei Minuten noch etwas Vernünftiges über drei bis vier Bibelkapitel sagen soll. Es sollte doch das wichtigste sein, in der Versammlung Gottes Wort zu studieren. Aber unsere Zusammenkünfte gleichen immer mehr einer reinen Marketing-Veranstaltung für unsere WT-Literatur.

        Wir wünschen Euch viel Mut und Kraft Euren Weg weiter zu gehen. Würde uns freuen, wieder einmal etwas von Dir zu lesen.

        Herzlichst Euer Bruder Onesimus

        1. Martin@Onesimus says:

          Lieber Bruder Onesimus,
          Hinzu kommt, das noch unterschwellig fast wöchentlich bei Beginn des 2.Teiles der Bibehöhepunkte darauf verwiesen wird, das die restlichen Kommentare der Brüder nicht länger als 3 0 S e k u n d e n dauern sollten… damit soviel wie möglich noch einen Bibeltext mit einen kurzen Gedanken aus der Literatur verknüpfen können…Das ist dann ein erbauender Kommentar. Hier kann ja überhaupt kein von Herzen kommender Gedanke zur wirklichen Ermunterung der Brüder erfolgen.Hier wird jegliche von Herzen kommende Bibelinterpretation abgewürgt. Der Schein steht zwar, aber mehr Schein als sein.
          LG Martin

          1. Danke lieber Martin

            Du sprichst mir aus dem Herzen. Das Ganze ist einfach nur noch peinlich. Wir haben hier in der Schweiz einen Bibel-Studienabend eingerichtet, der sich nur mit dem Bibel-Leseprogramm befasst. Unglaublich, was da abgeht, ihr müsstet mal dabei sein. . . .

            Herzlichst eure Schwestern und Brüder aus der Schweiz lg o.

  2. struzynski says:

    ich beobachte die WTG seit langem. Die Führung hat keine Demut, obwohl immer wieder das Volk belehrt demütig zu sein. Aus diesem Grund habe ich das Vertrauen zu Ihnen vollständig verloren . Z.B. Die Generation, keine Entschuldigung bis heute.
    es ist gewaltig schwierig zu einer Organisation zugehören ,zu der man kein Vertrauen mehr hat.
    ich bin fast 30 Jahre Zeugin. Eine Entscheidung, die Organisation zu verlasen muss man Plan B haben. Ich habe aber nicht.
    Grüsse

    1. Omma@struzynski says:

      Liebe(r) struzynski,

      ja, es ist ein harter Kampf, nach so vielen Jahren. Ich war 49 J. getauft, und seit meiner Geburt vor 63 Jahren, in der Org. gefangen. Mein Mann und ich haben (ohne unsere Kinder, und Familie) am 6.11.2014 die Org. verlassen.

      Was meinst du mit dem Plan B, den du nicht hast?

      Ich freue mich auf eine Antwort von dir, und wünsche dir viel, viel Kraft

      Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

      1. BenKenobi says:

        Liebe Omma,
        die Freiheit in Christus zu leben, einfach das was uns der Herr gelehrt hat in seinem Leben anzuwenden, im Vertrauen darauf, dass der „Helfer“ einem die nötige Sichtweise gibt möglichst gute Entscheidungen zu treffen ist meiner persönlich erlebten Erfahrung jedes Opfer wert das man bringen muss um wirklich frei zu werden von jeglicher sektiererischer Bevormundung durch „Gurus“ oder „von Gott eingesetzten Organisationen“. Tut mir leid, dieser lange Schachtelsatz.

        Ich finde eure Entschlossenheit absolut ermutigend (erwähnte ich schon an anderer Stelle, aber trotzdem jetz nochmal! :-)). Besonders für Brüder und Schwestern die diesen Schritt noch gehen müssen.

        2Kor 3,17: Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.

        @struzynski, dir wünsche ich viel Kraft und den Geist unseres Herrn Jesus Christus damit auch du das schaffst was du als Notwendigkeit erkennen magst.
        Liebe Grüsse, BenKenobi

        1. struzynski says:

          liebe BenKenobi
          Frei zu sein bedeutet für mich ,ohne Angst dem wahren Gott zu dienen.
          Ich will auch mit Menschen sprechen ,die den wahren Gott kennen lernen wollen
          Als Zeugin J. bin ich täglich konfrontiert mit „jetzt ist die Zeit“,
          „bald kommt Harmagedon“noch eine kurze Zeit „u.s.w.
          So etwas ist sehr schädlich für die Psyche.Für mich ist auch ein Problem.

          grüsse

          1. Matthäus an Struzynski says:

            Ja das habe ich auch mal geglaubt!

            Du wirst in dieser Gemeinschaft genauso wenig ändern wie Hunderte vor dir. Auch ich wollte falsche Lehren (1914) nicht mehr länger mittragen – Ausschluss, den das ist die einzige Möglichkeit dass sie ihre Lügen weiterhin verbreiten können. Denke an den Br. Olaf Jonnson, ein schwedischer Sonderpionier, er hatte handfeste Beweise geliefert dass die 7 Zeiten so wie es die WTG lehrt keine Grundlage hat. Auch er wurde ausgeschlossen. Und so wird es auch dir ergehen wenn du falsche Lehren der WTG offen ansprichst. Totalitäre Regime gehen genau nach diesem Muster vor, jeder Kritiker wird mundtot gemacht. ZJ würden wenn sie könnten sogar jeden Abtrünnigen töten, ja genau das konnte man im WT einmal lesen.

            Wo ist hier die Liebe zur Wahrheit, Barmherzigkeit oder wie Jesus einmal verlangte: Liebe deine Feinde!
            Nein diese Organisation ist nicht reformierbar.

            LG. Matthäus

      2. struzynski says:

        Liebe Omma
        Für mich die ORG. zu verlassen ist das einfachste. Ich möchte etwas ändern, mich frei füllen in dem ich sage was ich denke.Die vollkommene Freiheit
        gibt es nicht.Viele waren schon in der sogenannter Freiheit .

        plan B was mache ich dann.? wälze ich mich in der schmutziger Welt? oder finde ich eine Gott gefällige Gemeinschaft in der ich mich frei äußern kann?
        Die Brüder, die ich kenne sind sehr anständig ich mag sie sehr.
        Grüsse

        1. Omma@struzynski says:

          Liebe(r) struzynski,

          darf ich dich fragen, ob du männlich oder weiblich bist, damit ich dich richtig ansprechen kann? Musst du mir aber nicht verraten, wenn du nicht möchtest. 🙂

          Du hast Recht, vollkommene Freiheit gibt es nicht. Das sagt auch Paulus in

          Galater 5:13,24 (Hoffnung für alle)

          13 Durch Christus wurde euch die Freiheit geschenkt, liebe Brüder und Schwestern! Das bedeutet aber nicht, dass ihr jetzt tun und lassen könnt, was ihr wollt. Dient vielmehr einander in Liebe.
          24 Es ist wahr: Wer zu Christus gehört, der hat sein selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen.

          Du fragst: „plan B was mache ich dann.? wälze ich mich in der schmutziger Welt? oder finde ich eine Gott gefällige Gemeinschaft in der ich mich frei äußern kann?“

          Die Org. lehrt, es gibt nur zwei Seiten: Jehova (damit meinen sie sich selbst) und den Teufel (dazu gehören alle Menschen, die keine Zeugen sind). Die Bibel spricht aber von Christus, als dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Diesen Mittler kann jeder annehmen, und ewiges Leben erlangen. Plan B ist also, die Gemeinschaft Jesu zu suchen. Bei ihm, und seinem Vater können wir uns immer frei äußern.

          Johannes 6:67-69 (NGÜ)

          67 Da fragte Jesus die Zwölf: »Wollt ihr etwa auch weggehen?« –
          68 »Herr, zu wem sollten wir gehen?«, antwortete Simon Petrus. »Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen,
          69 und wir glauben und haben erkannt, dass du der Heilige bist, den Gott gesandt hat.«

          Auch bedeutet Gemeinschaft haben, nicht, einer religiösen Gruppe anzugehören. Christus selbst sagte in

          Matthäus 18:19,20 (NGÜ)

          19 Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei –, dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden.
          20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.«

          Wir wollen nicht so handeln, wie die Org. und andere richten, daher sagen wir auch nicht alle ZJ sind schlecht. Überall gibt es gut und böse, nur werden dir, wenn du die Org. verlässt, auch die anständigen Brüder keine Gelegenheit mehr geben, mit ihnen zu sprechen. Wo bleibt da die Liebe?

          Ich wünsche dir viel, viel Kraft für deine persönliche Entscheidung!

          Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

        2. BenKenobi says:

          Hallo struzynski,
          denkst du wirklich, alle hier die die Wachtturm-Organisation verlassen haben wälzen sich nun „in der dreckigen Welt“?
          Es gibt pauschal keine dreckige Welt. Es gibt gute und böse Menschen. Leider haben in den meisten Fällen böse Menschen die Macht und gestalten das Umfeld der Übrigen.
          Davon sollen Christen sich natürlich fernhalten.
          Dazu brauchst du aber nicht die Wachtturmgesellschaft oder sonst irgend jemanden der dir sagt was richtig oder falsch ist.
          Der Herr Jesus ist der Einzige und er hat versprochen bei allen zu sein die ihm nachfolgen wollen.
          Wenn du befürchtest Schlechtes zu tun ohne die Aufsicht von einer Organisation, dann ist das eine Frage der persönlichen Beziehung zu Christus die natürlich viele Zeugen Jehovas nicht haben weil sie gelehrt werden eine Beziehung zu Menschen aufzubauen, nämlich zur sogenannten „leitenden Körperschaft“.
          Wenn jemand Jesus wirklich liebt, dann wird er in seinem Leben immer vorrangig das tun was gut und richtig ist:

          Gal 5,13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!

          Du wirst feststellen, daß es eine Menge Menschen gibt die wirkliche Christen sind, auch wenn sie sich in einer anderen christlichen Gemeinschaft bewegen, oder wenn sie nirgends dabei sind.
          Dei Angst plötzlich ein ganz schlechter Mensch zu werden wenn man sich von der Zeugen-Organisation löst wird bewusst geschürt um Menschen wie dich bei der Stange zu halten.
          Jesus hat Folgendes gesagt:
          Joh. 14,26-27 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
          27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.
          Dieses Versprechen Jesu gilt auch für dich, die Frage ist nur ob du ihm vertraust, oder doch eher den 7 älteren Männern die sich zwischen den Menschen und Christus stellen und behaupten nur in Verbindung mit ihnen könne man Gott wirklich dienen.

          Alles Liebe Dir, BenKenobi

    2. ManfredF says:

      Liebe(r) struzynski
      der Plan B, den man als ZJ haben kann und der zumindest dann sinnvoll ist, wenn man die Organisation zwar verläßt, aber weiterhin an Gott und die Bibel glaubt ist eigentlich ganz einfach. Mach es wie die Jünger Jesu. Als viele Jesus verließen, fragte er sie, wollt ihr mich auch verlassen? Da antworteten die Jünger „Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. “ (Johannes 6:68,69)

      Wer sich von Menschen weg und Jesus zuwendet, der ist nie alleine und der braucht auch keine Angst vor „der Welt“ zu haben. Jesus sagt „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
      Und uns gibt er Trost „Joh 17,15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.“

      Was kann uns also passieren, wenn wir uns Menschen weg und Jesus zuwenden? Wir werden frei und ohne Angst sein.

      Was gewinnen und was verlieren wir? Als meine Frau sich entschlossen hatte, der WTG einen Brief zu schreiben, dass sie aufgrund der Bibel nicht mehr alles glauben könne und daher kein ZJ mehr sein wollte, haben die netten Schwestern, zu denen sie immer so ein gutes Verhältnis hatte, sie gemieden wie die Pest. In der Stadt wechselte man die Straßenseite und schaute weg. Man verliert also scheinbare Freunde, mehr nicht. Ich war nicht dabei, als bekannt gegeben wurde, dass mein Frau keine ZJ mehr ist, ich gehe aber davon aus, dass kam so rüber als ob sie jetzt der letzte Abschau sei, den man meiden muss. Jemand der sich Gott weggewandt und Satan zugewandt hat. Ich bezweifle, dass die WTG den Brief vorgelesen hat, worin lediglich stand, meine Frau glaubt der Bibel mehr als der WTG…

      Was gewinnt man dagegen? Freiheit in jeder Hinsicht. Die Christen, die ich kennengelernt haben, waren frei von Angst. Sie wussten, sie waren gerettet aus Gnade und Gott hatte ihnen ewiges Leben GESCHENKT. Sie standen nicht unter dem Zwang, sich dieses Leben zu verdienen. Waren sie deshalb untätig? Mitnichten. Aus Dankbarkeit erzählten sie laut allen, wie frei Gott sie gemacht hat. Frei von Angst. Mit Hoffnung und Zuversicht. Sie wußten, nur Gott bzw. Jesus konnte Leben geben. Es war diesen Christen egal, in welche Kirche man ging. Wichtig war die persönliche Beziehung zu Jesus. Und aus Liebe zu ihm versuchten sie trotzdem und aus freien Stücken nicht zu sündigen, die Gebote zu halten und zu predigen.

      Plan B ist also Plan C(hristus)……. Trau Dich, es lohnt sich. Die WTG kann dir kein Leben versprechen. Das kann nur Gott. Als ZJ bleibst du lediglich ein Freund Gottes, als Christ wirst du ein Kind Gottes. Und ein Erbe des Königreiches.

      ManfredF

  3. Anna says:

    Lieber Autor, liebe Schwestern und Brüder,

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Diese Gedanken aus der Französischen Revolution spiegeln sich auch in meinem Empfindungen wieder. Die Wahrheit sollte frei machen. Um selbständig laufen zu können muß ein Kleinkind die Hand der Eltern mal loslassen und die ersten Schritte ganz allein machen. Und wenn ich jetzt dabei bleibe, die WTG wünscht nicht, dass die Kinder alleine laufen sondern nehmen es ständig an die Hand.

    Andererseits, wenn ich mich mal entschlossen habe FREI sein zu wollen ist dies nach oft jahrelangem WEG-Gehorsam ein schwieriger Prozess.

    Ich denke an behütete gezüchtete Tiere um den Bestand zu erhalten. Irgendwann kommt es dazu dass man diese „auswildern“ muß. Dies ist für das in Gefangenschaft geborgene Tier mit Schwierigkeiten verbunden, muß es doch erst lernen mit seier Freiheit umzugehen und auch sich selbst zu ernähren.

    Danke jedenfalls für diesen Artikel.

    Herzliche Grüße Anna aus Kälte und innerer Freiheit

  4. Hallo Lieber Bruder C.P,dein Vortrag hat mir wieder mal klar gemacht wie wichtig es ist die christliche Freiheit erlangen zu haben.Leider bin ich keine Grosse Komentarschreiberin, aber in meine Gedanken bin ich bei viele von euch.Das aller wichtiges ist ein persönliches Verhältnis zu unser Vater im Himmel und seinen Sohn Jesus Christus zu haben.
    Viele Grüsse Raffaela

    1. C.P.@raffaela says:

      Liebe raffaela,

      ich danke dir für deine lieben und ehrlichen Worte. Danke auch, dass du in Gedanken bei uns bist.

      Du hast Recht, wenn du schreibst:
      „Das aller wichtigste ist, ein persönliches Verhältnis zu unserem Vater im Himmel und seinem Sohn Jesus Christus zu haben.“

      Ich freue mich darauf, wieder etwas von dir zu lesen!

      Ganz liebe Grüße C.P.

      1. Hallo Bruder C.P.,danke für deine Anwort. Viele Grüsse Raffaela

  5. Dieter says:

    Lieber C.P.,
    dein Artikel ist sehr ehrlich und regt zum Nachdenken an.Hoffentlich lesen es auch die richtigen. Sehr gut lieber C.P.
    LG Dieter

  6. waytodawn says:

    Nachdenklich stimmende Worte.
    Was ich schön finde ist, dass hier keine verbitterten Worte, die mit der Organisation zusammenhängen gefallen sind. Keine Zorn erfüllte Vorwürfe.

    Wichtig ist die Entscheidung, die jeder für sich trifft und du hast das super herausgestellt.

    Danke für diesen Artikel!

    @Manfred
    und dir vielen Dank für die versöhnlich stimmenden Worte. Einzelne Kommentare, wurden bereits entfernt, wie ich gesehen habe.
    Da wir alle gewohnt sind „gleichgeschaltet“ zu sein und ja keinen Streit mit unseren Brüdern im Sinne der Einheit zu haben, führt diese neue Freiheit in das Gegenteil, nämlich, dass man manchmal übereifrig auf andere reagiert.
    Im Sinne eines friedlichen und liebevollen Miteinanders wollen wir also darauf achten, dass wir sehr wohl unterschiedliche Ansichten haben dürfen und auch vertreten dürfen – ja sogar darüber streiten… aber es gibt keinen Grund persönlich zu werden oder einander zu drohen.

    An dieser Stelle möchte ich der Moderation und den Betreibern noch einmal mein Dank ausrichten! Ihr habt das Hausrecht und wir bekommen selten mit, dass ihr davon wirklich Gebrauch machen müsst. Ganz sicher filtert ihr schon vorher unangenehme Kommentare heraus und es ist eine Gratwanderung zwischen Zensur und „Anarchie“.

  7. NEU says:

    Wegen der christlichen Freiheit habe ich mein langjähriges Amt in der Versammlung aufgegeben, denn nach
    (1. Johannes 4:18) Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, weil die Furcht hemmend wirkt. In der Tat, wer sich fürchtet, ist nicht vollkommen gemacht worden in der Liebe.

    Endlich angstfrei Glauben ohne irgendwas zu müssen, nur noch wollen, keine Zwänge, keine Ängste mehr zu wenig PD geleistet zu haben. Endlich kann ich was für Menschen tun, denn nur Menschen können uns was zurückgeben. Die WTG die nimmt und fordert nur und Du bekommst nichts von ihr zurück, nur ein schlechtes Gewissen! Motivation durch Blutschuld, dieses Mittel beherrscht die LK in Perfektion.
    Wir haben doch Religionsfreiheit in Deutschland?
    Die Freiheit nehm ich mir,…viele Grüße

  8. Hallo Bruderinfo,

    ich kann deinen Kommentar bezüglich der von mir geübten Kritik nicht wiederfinden. Auch meinen Kommentar an dich und einen von Nachdenker finde ich nicht wieder. Ich weis nicht ob das gelöscht wurde.

    Zur der ganzen Sache möchte ich nur sagen, dass ich es nicht kritisiert habe wie diese Seite hier moderiert wird. Ich habe in der Vergangenheit schon öffter meinen Dank dafür zum Ausdruck gebracht, dass es BI überhaupt gibt.

    Ich habe nur einen Kommentar an Nachdenker als ungerecht empfunden das war alles.

    Ich weiss, dass die ganze Sache hier viel Arbeit macht und ich bin allen dankbar dafür, dass sie hier mitwirken.

    Es tut mir leid wenn ich Dir zusätzlichen Stress gemacht habe. Ich kann es auch verstehen wenn man ständig unter Druck steht, dass man manchmal alles hinschmeißen möchte. Das wäre aber etwas, was ganz und gar nicht nicht mein Wunsch wäre.

    In diesem Sinne,liebe Grüße an Alle von Störtebeker

  9. Jürgen Kausmann says:

    In diesem einfachen Satz hier, steckt aus meiner Sicht so viel Aussagekraft, Bedeutung und Gewicht. Er bringt eigentlich die Verantwortung, die einem jeden Christen obliegt, auf den Punkt!
    Zitat aus obigen Vortrag:
    Ihn als Haupt anzuerkennen, bedeutet für mich die Verantwortung zu haben, zu unterscheiden, was wirklich von ihm kommt und was nicht. Diese Verantwortung kann ich niemandem übertragen, das ist meine eigene Verantwortung.

    Das ist ein wirklich ernst zu nehmender Gedanke, welchem ich unbedingt Rechnung tragen möchte und ich behaupte sogar MUSS.

    Diese einfache Tatsache (für mich zumindest!) bleibt innerhalb der WTO/LK völlig unbeachtet. Dabei ist sie der Dreh- und Angelpunkt hinsichtlich der Rechtsprechung.

    Ich kann mich später mal nicht damit herausreden „…naja ich habe mir ja irgendwie schon gedacht, dass sich dieser oder jener Gedanke so verhält, aber die LK hat doch gesagt…ich muss doch auf DIE hören…darf nichts anzweifeln…muss alle Lehren ungeprüft akzeptieren…die legen doch Rechenschaft für mich ab…oder doch nicht? …oh, oh…“

    Nein! Ich muss für mich alleine vorm Herrn Rechenschaft ablegen. Niemand, aber auch NIEMAND kann und darf mir das abnehmen – kein Verwandter, kein Priester, kein Ältester, kein Kreisaufseher, keine leitende Körperschaft…NIEMAND!!!

    So steht es unmissverständlich in den Schriften und so wird es letztenendes auch sein.
    Wer das nicht verstanden hat, hat meines Erachtens ein Problem, wenns soweit ist.

    Alleine von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, ist die Aufforderung einer menschlichen Organisation alles ungeprüft zu akzeptieren was sie lehrt, einfach nur fahrlässig!

    LG, Jürgen

  10. Manfred says:

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich setze meinen Kommentar hier unter dieses Vortragsthema, weil ich denke das dieses Thema sehr gut gewählt ist und evt. für viele eine schwierige Hürde darstellt. Das Thema lautet ja:

    Habe ich Angst vor der Freiheit?

    Der Autor hat von sich geschrieben: Ich musste meine eigene Entscheidung treffen, und dann auch die Folgen tragen. – Zitat Ende.

    Das ist einer der wichtigsten Sätze in diesem Vortrag. Wenn wir uns von der Organisation abnabeln oder bereits abgenabelt haben, dann müssen wir nun eigene Entscheidungen treffen. Für diese sind dann wir auch ganz alleine verantwortlich. Wenn es eine gute Entscheidung war, dann ernten wir die positiven Früchte, war es eine schlechte Entscheidung, dann kann es für uns persönlich unangenehm werden. Das gilt heute schon und vor allem wird es sich zeigen, wenn Christus bald kommt, ob wir gute oder schlechte Entscheidungen getroffen haben.

    Jesus sagte:

    Joh. 8:31,32: 31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;
    32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

    Mat. 19:19 ehre den Vater und die Mutter; und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!

    Luk. 9: 50 Und Jesus sprach zu ihm: Wehrt nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, ist für euch.

    Es wird sich gerade darum gestritten, wie man miteinander umgeht und welcher Kommentar schlimmer oder nicht so schlimm ist wie eine anderer. Der eine wird freigeschaltet und der andere nicht usw.

    Die obigen drei Bibelzitate von unserem Herrn Jesus sagen alles aus, wie wir uns in so einer Situation verhalten sollen. Wenn wir die Wahrheit erkennen, dann macht sie uns frei von falschen Lehren, von Zwängen durch eine Organisation oder einzelner Mitbrüder. Dann haben wir die Freiheit in unseren Kommentaren unsere Meinung zu schreiben, genauso wie ein anderer. Das diese Meinungen völlig gegeneinander ausgerichtest sein können, dass sollten wir in Liebe ertragen können. Ist das einfach? Nein, weil wir gar nicht gelernt haben wie das geht. Denn jede frei Meinung wurde in den Versammlungen unterdrückt.

    Wer würde die gleichen Kommentare wie hier auf Bruderinfo auch in der Versammlung geben???
    Was wären da wohl die Folgen?

    Wenn wir also die Freiheit haben, unsere eigene Meinung hier zu posten, dann müssen wir das auch in Liebe unserem Nächsten zugestehen, auch wenn es aus unserer Sicht völliger Blödsinn sein kann.

    Ich bin auch nicht mit allem einverstanden was Franki hier geschrieben hat, aber auch bei einigen anderen. Was ich aber bei Franki noch nie festgestellt habe ist, dass er die Organisation verteidigt oder uns versucht so zu manipulieren, dass wir deren Lehren doch irgenwie wieder gut finden. Da trifft dann zu was Jesus in Luk. 9:50 gesagt hat:

    Wehrt nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, ist für euch.

    Wenn wir wahre Nachfolger Jesu sein wollen, dann müssen wir damit anfangen zu lernen mit dieser Freiheit, die ein jeder von uns bekommen hat, richtig umzugehen. Der Teufel und die Herren aus Selters lachen sich ja schlapp, wenn sie sehen wie wir uns gegenseitig zermürben. Wollen wir zu deren Belustigung hier agieren oder wollen wir versuchen Jesus nachzuahmen?

    Was das Kommentar freischalten betrifft, so muss der Moderator von BI alle Kommentare lesen und dann jeweils entscheiden, ob man den gerade noch so durch gehen lassen kann oder ob er für eine christliche Seite nicht tragbar ist. Auch das ist nicht immer einfach. Als Leser können wir uns ja aussuchen ob wir manche Kommentare lesen wollen oder eben nicht. Der Moderator muss sie aber alle lesen und da sind mit Sicherheit auch welche dabei, die nicht seiner eigenen Meinung entsprechen.

    Einige von Euch waren ja Älteste und haben vielleicht auch das WT-Studium geleitet. Wenn da jemand einen Kommentar gegeben hat, der nicht „korrekt“ im Sinne der WT-Lehre war, dann konnte der Studienleiter das nicht mehr verhindern. Denn der Kommentar wurde ja ausgesprochen. Bei BI werden auch Kommentare gepostet, die der Ansicht des Moderators widersprechen und er hätte die Möglichkeit, da er sie vorher lesen kann, diese Ansicht zu unterbinden. Er schaltet aber trotzdem frei, wenn es nicht unter die Gürtellinie geht.

    Ein lieber Bruder hat mal geschrieben, dass die Verantwortung für einen Kommentar bei dem jeweiligen Autor liegt. Wir haben die Freiheit alles zu schreiben, aber wie es in dem Vortrag richtigerweise gesagt wird, müssen wir mit den Folgen der getroffenen Entscheidungen selbst zurechtkommen.

    Eigenverantwortung eben!

    Bitte macht euren Verbleib bei BI nicht davon abhängig, ob mal ein Kommentar zu Missverständnissen geführt hat und wie man damit umgegangen ist. Einige sind schon drei bis vier Jahre hier dabei und haben viele nette Freundschaften geknüpft. Warum nicht in der Liebe weit werden?

    Luk. 11:4 und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung.

    Haben wir keine Angst vor der Freiheit, sondern lernen wir mit dieser Freiheit richtig umzugehen.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Nachdenker an Manfred says:

      Hallo Manfred,
      danke für deinen Kommentar. Du hast recht.
      Grüße
      Nachdenker

    2. Shannon says:

      Lieber Autor, lieber Manfred,

      das Zitat:

      Habe ich Angst vor der Freiheit?

      Der Autor hat von sich geschrieben: Ich musste meine eigene Entscheidung treffen, und dann auch die Folgen tragen. – Zitat Ende.

      hat schon was für sich. Nur man trägt IMMER die Folgen. Für die EIGENEN Entscheidungen genauso, wie für die Entscheidungen ANDERER. Oder anders ausgedrückt: Wenn ich die Entscheidungen über mein Leben und mein Verhalten anderen überlasse, trage ich die Folgen auch.
      Von daher fragt man sich schon, bin ich bereit, die Konsequenzen meiner Entscheidungen zu tragen? Weshalb nicht? Denn bisher hat man ja auch die Konsequenzen aus der Entscheidung anderer getragen.

      Ging schon bei Adam nicht gut aus: „Das Weib, das du mir gegeben hast…..“
      Die Folgen tragen wir noch heute.

      Liebe Grüße
      Shannon

    3. Manfred an Shannon says:

      Liebe Shannon,

      Du hast natürlich Recht, man wird immer die Folgen einer Entscheidung tragen müssen, ob man die Entscheidung nun selbst gefällt hat oder sie von einem anderen übernommen hat. Doch leider sehen das viele nicht so und sogar der VA aus meiner EX-Versammlung denkt:

      Wenn die LK etwas Falsches publiziert und er es von der Bühne nachplappert, dann sind sie dafür verantwortlich, nicht er!!!

      Das ist allerdings ein Trugschluss, denn Jesus hat gesagt:

      Mt 15,14 Lasst sie! Sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.

      Vielleicht hat der der vorne läuft eine größere Schuld auf sich geladen, das nützt aber demjenigen nichts mehr, wenn er auch in der Grube liegt. Deshalb ist es besser sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und es nur von Jehova und Jesus formen zu lassen und nicht von Menschen, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind. Lasst Euch nicht mehr von Menschen diktieren wie ihr zu leben habt, die ganz unverholen die Lüge predigen. Wer das nicht glaubt, der soll mal Mat. 24:29 nachlesen, wo auch in der NWÜ steht, dass Jesus NACH der Drangsal kommen wird. Dann soll er sich fragen, warum in sämtlichen WT der letzten Zeit steht, dass Jesus IN oder WÄHREND der Drangsal kommt, wenn doch in der Bibel steht, dass er erst DANACH kommt? Weil die LK genau weiß was in Vers 29 steht, zitieren sie immer erst ab dem Vers 30. Damit ist klar, dass sie ihre Mitglieder absichtlich in die Irre führen. Deutlicher kann eine Lüge gar nicht mehr sein.

      Liebe Grüße Manfred

      1. turtle says:

        Lieber Manfred,
        diesen Widerspruch zur Bibel, daß Jesus in der Drangsal kommt, habe ich auch versucht, mit einem Ältesten zu diskutieren. Er hat mir
        Erklärungen aus der WT-Bibliothek kopiert und meinte auch, Jesus komme mehrmals. Als ich mich damit nicht zufrieden gab, kam dann der Hinweis auf Korah – damit ist alles gesagt.
        Liebe Grüße, turtle

        1. Gerd says:

          Vielleicht stützen sich die Speisenzubereiter auf die große Volksmenge in Off. 7 ?

          13 Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind, wer sind sie, und woher sind sie gekommen?
          14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche a u s der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes.

          Mittagsgrüße!
          Gerd

      2. Manfred an Turtle says:

        Liebe Turtle,

        das Jesus mehrmals kommen würde, das wäre interessant zu erfahren, wo das in der Bibel steht. So zieht eine Lüge, eine weitere Lüge nach sich usw. usw.

        Dabei finden wir in Gottes Wort konkrete Aussagen zur sichtbaren Wiederkunft von Jesus Christus. Diese handeln alle von einem Zeitpunkt und das ist beim Schall der 7.ten Posaune. Wenn man das Blasen der 7.ten Posaune einem zeitlichen Ereignis zuordnen kann, dann fällt es leichter andere Ereignisse entweder davor oder danach einzuordnen. Wann wird die Posaune geblasen?

        Mat. 24:29-31; Elb:
        29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
        30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.
        31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

        Nach der Bedrängnis jener Tage (nach der großen Drangsal NWÜ), wird Jesus sichtbar wiederkommen, mit starkem Posaunenschall. Das ist die 7.te und letzte Posaune. Mit der Fixierung dieses Ereignis, kann man andere Texte, entweder davor oder danach einordnen. Zum Beispiel werden die Auserwählten bei diesem Posaunenschall von den Engeln eingesammelt und dann muss die Begebenheit, dass die 144.000 mit Jesus auf dem Berg Zion stehen, danach sein usw.

        Mat. 24:29 ist ein ganz wichtiger Text um die Abläufe die in der Bibel verstreut nieder geschrieben worden sind, besser zuordnen zu können. Da die LK diesen Text nicht erwähnt und den zeitlichen Aspekt falsch wieder gibt, zeigen Sie damit an, dass sie nicht vom heiligen Geist geleitet sein können und das sie sich gegen Christus gestellt haben. Genau das wird der Antichrist tun. Sich gegen Christus stellen und oder sich für ihn ausgeben.

        Liebe Grüße Manfred

        1. turtle says:

          Ich habe mir noch mal die Antwort des Ältesten angeschaut. Sie lautete sinngemäß, Jesus kommt am Tag des Herrn 1914 als König und in der großen Drangsal als Richter. Die Evangelien würden zeigen, daß Beginn und Ende der großen Drangsal nicht unmittelbar aufeinander folgen. Nach der Drangsal jener Tage würde sich auf den Beginn beziehen (Vernichtung Groß-Babylon). Dann (danach, während der großen Drangsal)würde das Zeichen des Menschensohnes erscheinen. Hinweis auf WT 15.02.94, S.19 – 21.
          Hat mich damals sehr beeindruckt, wie man so eine einfache bibl. Aussage, so verdreht darstellen kann.
          Gruß, turtle

  11. Janosh says:

    Ich habe nur ein Wort dafür: SEKTE

    In erster Linie empfinde ich unendlichen Hass gegenüber der LK und der Organistaion und ausnahmslos allen Ältesten der WT Gesellschaft.

    Warum Hass und warum gegen alle?

    Weil der Aufsatz die Wahrheit über die WTG und deren Handlanger und Henker enthält.

    Es ist tatsächlich so, das die Gurus der Sekte, die vollständige geistige Kontrolle eines jeden Mitgliedes in allen Bereichen seines Lebens anstreben. Die eigene Meinung wird gänzlich ausgeschalten, zu 100%. Es gibt keine Meinungsfreiheit und auch keine Handlungsfreiheit innerhalb der Organisation. Das was zählt ist die bedingungslose, loyale Ausführung der Anweisungen der Gesellschaft und Vertretung der identischen Meinung der LK, und dieses sofort ohne Verzögerung. Der Beruf, das Privatleben, das Familienleben, Freunde, Bekannte etc. wird zur Nebensache erklärt. Woche für Woche ist der Hauptgedanke eines jeden der Organisation zu widmen.

    Was sich wie ein krasser Sekten Psychothriller anhört, ist tatsächliche Realität. Ich übertreibe? Dann geht mal in euch und prüft alle Einzelbereiche der Organisation, bis hin zur Kindererziehung.

    Jeder, der dieser Sekte einen Dienst erweist ist ein Opfer. Jeder der in dieser Sekte verantwortlich ist für die Vermittlung der Manipulation und der Gehirnwäsche sowie dem menschlichen Schicksal durch Zerstörung von Familien und Freundschaft ist ein Täter. Älteste und Dienstamtgehilfen leisten einen hervorragenden Dienst. Für wen? Für die Sekte, nicht für Jehova. Auch Eltern leisten einen hervorragenden Dienst, wenn sie Kinder schlagen, psychisch durch Druck und Terror zerstören und der Gesellschaft für den Rest ihres Lebens hörig machen, so das das Kind im Erwachsenen Alter voller Ängste und Sorgen mit sich selbst ist. Gewissensbisse ohne Ende, im Grunde ein psychisch seelischer Krüppel.

    Der LK und der WTG sind die Täter und Opfer egal. Kein Mensch ist der Gesellschaft wirklich wichtig, nur das was er für die Gesellschaft tut.

    Gibt es endlich zu, das es so ist, gibt eure Ämter aus persönlichen Gründen ab. Seid nicht länger Diener dieser Sekte und der Gurus. Väter und Mütter, hört auf als Opfer, selbst eure Kinder zu Opfern dieser Sekte zu machen.

  12. Pro-Ton-Typ says:

    Danke für den nachdenklich stimmenden Aufsatz und die Segenswünsche; beides ist gut angekommen.
    Du hast u. a. Epheser 4:14 besonders hervorgehoben, und was ja auch sehr tragisch ist: Die dort beschriebenen betrügerischen Menschen mit ihren Täuschungsmanövern sind in der Regel „verführte Verführer“, wie die Herder-Bibel 2. Timotheus 3:13 wiedergibt. Und mir kommt es so vor, als würde diese Methodik von ganz oben, von der LK, bis hin zur örtlichen Elite, den Ortsältesten durchgereicht. Ich fühlte mich z. B. erinnert an einen Ältesten, der sich jahrelang als Freund von meiner Frau und mir ausgegeben hatte. Es kam aber der Punkt, an dem er in unsere Rechtsangelegenheit mit hineingezogen wurde. Von Mitältesten wurde er gegen uns aufgestachelt. Würde er auf sein Gewissen hören und durch Gebet, einhergehend mit gesundem Menschenverstand, fair und gerecht zu uns sein? Oder würde er blind auf diejenigen hören, die uns böswillig diffamierten? Ihr könnt es euch wohl denken, er entschied sich für das zweite, denn der tuvS, einflussreichere Mitälteste sowie seine eigene Stellung waren ihm wichtiger, als Treue, Gewissen und Gerechtigkeit zu folgen. Und so setzte er uns gegenüber schlagartig eine hässliche Maske auf und ließ sich vor den Karren derer spannen, die uns das Leben zur Hölle machten. Wir hatten uns nicht verändert, und wir hatten ihm nichts getan, und er hatte nicht den geringsten Anhaltspunkt für etwas, das gegen uns spräche. Trotzdem, gegen diese geballte WTG-Autorität kam er nicht an, und er wurde zum „verführten Verführer“. Nur eines von wahrscheinlich Hunderttausenden Beispielen.
    Und das ist auch nur eines von zahllosen Beispielen, warum ich so unsagbar erleichtert bin, den Weg in die christliche Freiheit gefunden zu haben und endlich wieder das Gefühl zu erleben: Ich bin ein Mensch und darf ein Mensch sein.
    Wenn man auf diesem Weg Ängste zu überwinden hat, dann ist es gut, sich ihnen zu stellen und mutig voranzugehen. Denn, so das göttliche Versprechen auch an uns: „Der Herr behütet den Weg der Gerechten“ (Psalm 1:6). Niemals wird er uns auf diesem Weg auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen!
    Herzliche Grüße
    Pro

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