Written by

Bruderinfo

Kommentare (56)

  1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Pit says:

    Hallo Pit,

    Deine Gedanken möchte ich mit folgenden Worten unseres Wegweisers beantworten. Sie stehen in Joh. 14 und machen (meiner Meinung nach) sehr deutlich, wie wir Jesus betrachten und werten sollten! Achte doch bitte genau auf das, was Jesus im Klartext aussprach. (Eine „Neo Interpretation“ sollte tunlichst vermieden werden.)

    »Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern!«, ´sagte Jesus zu seinen Jüngern.` »Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! 2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? 3 Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. 4 Den Weg, der dorthin führt, wo ich hingehe, kennt ihr ja.« 5 »Herr«, sagte Thomas, »wir wissen doch nicht einmal, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg dorthin kennen?« – 6 »Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich. 7 Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Ja, ihr kennt ihn bereits; ihr habt ihn bereits gesehen.«

    Halten wir folgende Fakten aus dieser Passage fest:
    a) Die einzige „Dreieinigkeit“ besteht aus 1. Jesu‘ Weg 2. Jesu‘ Wahrheit und 3.Jesu‘ Leben.
    b) Der Glaube der 12 Jünger sollte unerschütterbar sein. Siehe hierzu auch Joh. 16:1 „…durch nichts ´vom Glauben` abbringen lassen“.
    c) Hier wird ausschliesslich nur von 12 Jüngern berichtet, die von Jesus geholt werden, um mit ihm zusammen (im Himmel) zu sein. Es dürfte sich hiermit um s.g. „kommen-abholen-wieder gehen“ von/mit Jesus handeln.

    Fazit: Wenn wir hier nur davon lesen dass Jesus kommt und seine 12 Jünger zu sich holt, welchen sicheren Beleg haben wir dafür, dass Jesus ebenso die (anderen gläubigen) Menschen zu sich holt? Wenn der Zugang zum Vater für die 12 Jünger (damit ebenso der Zugang zum Himmel) nur via Jesus möglich ist – welchen Beleg haben wir dann dafür, dass gläubige Menschen in dieses Privileg kommen? Ist – mit Sicherheit – ein Platz für alle gläubigen Menschen im Himmel vorgesehen?

    Was ist mit Mark. 15:38 „Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus“ gemeint?

    Dazu gibt es u.a. folgende Meinung:
    „Im Hinblick auf den markinischen Kreuzigungsbericht ist Mark. 15:38 folgendermaßen zu verstehen: In dem Augenblick, da der sterbende Menschensohn die von Sünde verfinsterte Welt durch seinen Tod vernichtet, zerreißt auch der Tempelvorhang, das heißt, der Tempel selbst, von dessen Bestand die Welt abhing. Hier kündigt sich eine neue Welt an, die nicht der jüdischen Nation, sondern den Anhängern Jesu gehört.“

    Hier unterstreiche ich nochmals »Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich. Niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, als nur der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel ist.«

    2. Johannes warnt uns: „Wer nicht bei der Lehre von dem Mensch gewordenen Christus bleibt, sondern darüber hinausgeht, der lebt nicht in der Verbindung mit Gott. Wer hingegen bei dieser Lehre bleibt, ist sowohl mit dem Vater als auch mit dem Sohn verbunden.“

    Besinnliche Grüsse
    @THALJA

    1. piti says:

      Lieber @THALIA,
      ich hab keine Ahnung auf welchen meiner Kommentare du dich beziehst.
      Auch weiss ich nicht, welch differentes Fazit ich ziehen soll.
      Aber OK.
      Wenn ich dich richtig verstehe, siehst du nur die 12 Jünger im Himmel.
      Was ist dann mit Paulus?
      Was ist mit denen, die er in seinen Briefen ansprach?
      2. Korinther 5, 1
      Wir wissen ja: Wenn unser irdisches Haus, unser Körper, einmal wie ein Zelt abgebrochen wird, erhalten wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschen gebautes ewiges Haus im Himmel. 2 Deshalb sehnen wir uns danach, diesen himmlischen Leib anzuziehen wie ein Kleid.

      Wer ist da „Wir“?

      Friede pit

      1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Pit says:

        Lieber Pit,

        Ein Vergleich vorneweg: Heute (10.11.17 um 20:45 Uhr) spielt Deutschland gegen England. Es handelt sich hierbei um ein Fussballspiel. Wenn wir gewinnen, haben wir unsere Qualifikation sicher. Wer ist „Wir“?

        Deine Frage zu „wer ist wir“, bezogen auf 2.Kor. 5:1, beantworte ich Dir zunächst mit folgender Aussage von „Katholisches Bibelwerk – Lektorenhilfe“. Dort wurde ausgesagt:

        Zitat:“Paulus schreibt an die Gemeinde von Korinth von seiner Hoffnung, bald ganz bei Gott zu sein. Diese Erwartung prägt sein gesamtes Leben. Dadurch lebt er zuversichtlich, auch in schweren Situationen, von denen der Apostel einige erlebt hat. Er lehnt sein Leben, und auch seinen Leib nicht ab, sondern hofft auf ein kommendes Leben bei Gott, – sei es durch die Wiederkehr Christi oder durch den Tod. Seine eigentliche Heimat ist bei Gott, hier auf Erden fühlt Paulus sich in der Fremde.“

        Paulus selber, beantwortet dir deine Frage mit folgenden Worten:
        “Vielmehr ´wissen wir`: Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen! 18 Das alles ist Gottes Werk. Er hat uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und hat uns den Dienst der Versöhnung übertragen. 19 Ja, in ´der Person von` Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. 20 Deshalb treten wir im Auftrag von Christus als seine Gesandten auf; Gott selbst ist es, der die Menschen durch uns ´zur Umkehr` ruft.“

        In o.g. Aussage befinden sich folgende Inhalte:
        a) Wir (die Apostel mit Paulus) gehören zu Christus und sind damit eine neue Schöpfung
        b) Gott hat durch Christus die Welt (die Menschen) mit sich versöhnt
        c) Wir (alle Apostel) treten im Auftrag Christi als Gesandte auf.

        Folgende Bibeltext gibt mir ebenfalls Aufschluss: „Als Gottes Mitarbeiter wenden wir uns auch an euch.“ (2. Kor.6:1) Damit ist sicher: Es gibt 2 Gruppen von denen Paulus spricht. Einmal die „Mitarbeiter Gottes“ (die wurden direkt von Jesus nominiert) und „euch“ – die Gemeinde oder die gläubigen Menschen. Mit „wir“ ist somit eine kleine, von Jesus nominierte Gruppe, gemeint. Soviel zu dieser Sache.

        Keep smiling
        @THALJA

    2. piti says:

      Lieber @THALIA,
      zum zerrissenen Vorhang möchte ich auch noch etwas sagen.
      Da habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
      Das dann jeder Mensch den freien Zugang zu Gott hat, sollte natürlich heissen: nur durch den Herrn. Deswegen zerriss der Vorhang ja erst, als unser Herr starb. Das hab ich einfach vorrausgesetzt.
      Damit geh ich auch nicht weiter über die Schrift hinaus, als der Meinungsgeber, den du anführst.
      Friede pit

  2. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

    JESUS ERKLÄRT DAS REICH GOTTES

    Zu ´Ansichten` von „Neo Interpretations Christen“…

    Kennst du solch einen Spruch: „Heute hat der Bundestag beschlossen …“?
    Ich stelle dazu eine Frage: Ist dieser Bundestag ein Wochentag oder überhaupt ein Tag?
    Und noch eine Frage stelle ich: „Ist dieser Bundestag selbst ein Gebäude oder kommt „er“ in einem speziellen Gebäude zusammen?
    Mit diesem Vergleich möchte ich jetzt die Relation „Reich Gottes zu Erde-Himmel“ etwas beleuchten. Was sagt die Bibel – ohne Deskriptionsverfälschungen?

    Es soll einmal versucht werden, das „Reich Gottes“ besser zu verstehen. Meine erweiterte Frage beinhaltet ebenso die Destination dieses Reiches: „Kommt das Reich zu uns oder gehen/kommen wir in dieses Reich Gottes?“ Um darauf eine Antwort zu finden ist es erforderlich, sich mit den Aussagen des Regenten dieses Reiches zu befassen. Nur der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass es sich bei dem ´Reich Gottes` um die Königsherrschaft handelt. Aber lassen wir doch die Bibel alleine „sprechen“… Es ist schliesslich der Inhaber dieser Königsherrschaft, der die Befugnis hat darüber Auskunft zu geben.

    Es folgen zunächst einige aussagekräftige Bibelzitate von Jesus Christus persönlich.

    Matt. 4:
    „23 Jesus zog durch ganz Galiläa; er lehrte in den Synagogen, verkündete die Botschaft vom Reich ´Gottes`.“

    Matt. 19:16 – 24
    Ein Mann stellte Jesus folgende Frage: »Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu bekommen?«
    »Ich versichere euch: Für einen Reichen ist es schwer, in das Himmelreich zu kommen. 24 Um es noch deutlicher zu sagen: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Reich Gottes kommt.«

    Matt. 12
    „28 Wenn ich die Dämonen nun aber mit der Hilfe von Gottes Geist austreibe, dann ist doch das Reich Gottes zu euch gekommen.“

    Matt. 5 (NGÜ, ELB)
    „3 Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich(1 Königsherrschaft) der Himmel. 10 Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich2 der Himmel. 12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren. 19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich6 der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. 20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft7, so werdet ihr keinesfalls in das Reich8 der Himmel hineinkommen.“

    Lukas 13:18 – 21; 28,29 (NGÜ)
    »Mit welchem Bild lässt; sich das Reich Gottes darstellen? Womit soll ich es vergleichen? 19 Es ist mit dem Reich Gottes wie mit einem Senfkorn, das ein Mann in seinem Garten sät. Es ´geht auf und` wächst und wird zu einem Baum, in dessen Zweigen die Vögel nisten.« 20 Jesus fuhr fort: »Womit kann ich das Reich Gottes noch vergleichen? 21 Es ist mit dem Reich Gottes wie mit dem Sauerteig. Eine Frau nimmt ´eine Hand voll` davon, mengt ihn unter einen halben Sack Mehl, und am Ende ist die ganze Masse durchsäuert. Dort draußen bleibt für euch nichts als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben, wenn ihr sehen werdet, dass Abraham, Isaak und Jakob samt allen Propheten im Reich Gottes sind, ihr aber ausgeschlossen seid. 29 Von Osten und Westen und von Norden und Süden werden Menschen kommen und sich im Reich Gottes zu Tisch setzen.«

    Luk. 10
    „9 Das Reich1 Gottes ist nahe zu euch gekommen.“

    Markus 4:
    26 »Mit dem Reich Gottes«, so erklärte Jesus weiter, »ist es wie mit einem Bauern, der die Saat auf seinem Acker ausgestreut hat. 27 Er legt sich schlafen, er steht wieder auf, ein Tag folgt dem anderen; und die Saat geht auf und wächst – wie, das weiß er selbst nicht. 28 Ganz von selbst bringt die Erde Frucht hervor: zuerst die Halme, dann die Ähren und schließlich das ausgereifte Korn in den Ähren. 29 Sobald die Frucht reif ist, lässt er das Getreide schneiden; die Zeit der Ernte ist da. 30 »Womit sollen wir das Reich Gottes noch vergleichen?«, fragte Jesus. »Mit welchem Gleichnis sollen wir es darstellen? 31 Es gleicht einem Senfkorn. Das ist das kleinste aller Samenkörner, die man in die Erde sät. 32 Aber wenn es einmal gesät ist, geht es auf und wird größer als alle anderen Gartenpflanzen. Es treibt so große Zweige, dass die Vögel in seinem Schatten nisten können.«

    Mar. 15 (ZB)
    „43 Da kam Josef von Arimatäa, ein angesehener Ratsherr, der selbst auch auf das Reich Gottes wartete, wagte es, ging zu Pilatus hinein und bat um den Leichnam Jesu.“

    Lukas 14
    26 »Wenn jemand zu mir kommen will, muss er alles andere zurückstellen – Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein eigenes Leben; sonst kann er nicht mein Jünger sein. 27 Wer nicht sein Kreuz trägt und mir auf meinem Weg folgt, der kann nicht mein Jünger sein.«

    Jetzt folgen einige sehr markante Aussagen von Jesus.

    Matt. 19
    »Ich sage euch: Wenn der Menschensohn in der zukünftigen Welt in königlichem Glanz auf seinem Thron sitzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.«
    Frage: Liegt hier nicht eine Beschränkung vor?

    Matt. 16
    »18 Deshalb sage ich dir jetzt: Du bist Petrus1, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und das Totenreich mit seiner ganzen Macht wird nicht stärker sein als sie. 19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben.«
    Frage: Öffnet Petrus allen den Zugang ins Himmelreich?

    Es gibt ebenfalls andere Arten von „Reiche“ bzw. Königsherrschaften.

    Matt. 4:8 (ELB) Ein Unterschied zum Begriff „Reich“!
    8 „Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche(1 Königsherrschaften) der Welt und ihre Herrlichkeit.“
    Frage: Wie war es möglich, dass Satan Jesus sämtliche (wörtlich ALLE) Reiche der Welt zeigen konnte?

    ************
    „Reich Gottes“ – eine Definition von „Wikipedia“. Es folgen Auszüge.
    Der Begriff Reich Gottes, auch Königsherrschaft Gottes oder Gottesherrschaft, (hebr. מלכות malchut, griech. Βασιλεία τοῦ Θεοῦ basileia tou theou) bezeichnet in der Bibel das dynamische Wirken JHWHs, des Gottes der Israeliten, in der Welt und den räumlichen Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt.
    Im NT erscheint der Begriff βασιλεία τοῦ Θεοῦ (basileia tou theou, Reich Gottes) an 122 Stellen, davon allein 99 mal in den synoptischen Evangelien[6] und einmal im Johannesevangelium (Joh 3,3.5 EU). Im Matthäusevangelium wird er häufig ersetzt durch das gleichbedeutende βασιλεία τῶν ουρανῶν (basileia ton ouranon ‚Reich der Himmel‘‘).

    Vor dem Hintergrund des hebräischen und aramäischen Sprachgebrauchs ist dabei nicht so sehr an einen geografischen Herrschaftsbereich gedacht, sondern eher an die dynamische Ausübung der „Gottesherrschaft“ oder „Königsherrschaft Gottes“. In diesem Sinne wird vom „Reich Gottes“ auch als dem zukünftigen Ort der Geretteten gesprochen.

    „Himmelreich“ – eine Definition von „Wikipedia“.
    Himmelreich steht für: Reich Gottes, in der Sprache der Evangelien.
    ************

    Falls es einen Zugang zum Himmel für den Menschen geben sollte, so ist das nur mit 1.Mo. 28 Vers 12 möglich.
    „Und Jakob träumte: Und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt, und ihre Spitze berührte den Himmel; und siehe, Engel Gottes stiegen darauf auf und nieder.“
    Ups – ob Menschen ebenfalls auf diesem Wege ins Reich Gottes gelangen können?

    Sind Begriffe wie „im Reich Gottes“ und „im Reich der Himmel“ ein sicherer Hinweis auf die exakte Örtlichkeit?
    Wie war das gleich wieder mit dem „Bundestag“?

    Es gibt noch viele weitere Biblische Hinweise, aber ich habe fertig.

    Gedanken und Grüsse von
    @THALJA

    1. piti says:

      Liebe Geschwister,
      darf ich noch einen anderen Aspekt anführen und eure Meinung dazu erfragen?

      Was haltet ihr von dieser Argumentation?

      Fangen wir doch einfach bei den Juden zur Zeit Jesu an.
      Sie dachten, wenn der Messias kommt, dann wird Er das Königreich Israels wiederherstellen. Das wäre die geografische, politische Verwirklichung der Prophetie des AT gewesen.
      Aber genau das hat Er nicht getan. Stattdessen hat Er sich kreuzigen lassen.
      Welch eine Enttäuschung (Zurechtrücken einer sich selbst vorgetäuschten Realität, in Folge falsch verstandener Prophetie (aus dem AT)).
      Was war also dann die wahrhaftige Realität?
      Als der Herr starb, Er sich für uns geopfert hat, zerriss der Vorhang zum Allerheiligsten.
      Damit drückte Gott aus, das ab diesem Zeitpunkt jeder Mensch freien Zugang zum Vater hat und keine Priesterschaft zwischen Mensch und Gott mehr nötig war (entgegen kath. Lehren und Hierarchien).
      Seit damals ist das Reich Gottes Realität in jedem Menschen, der an den Herrn glaubt (und dadurch das Anrecht hat ein Kind Gottes zu werden) und den Willen des Vaters tut (Markus 12, 28 – 34 zeigt das auf. Da war es nur eine zeitliche Differenz, da Jesus noch nicht gestorben war).
      Das Reich Gottes ist daher seit fast 2000 Jahren Realität.
      Ich warte auf die Rückkehr des Königs. Wie dann sein Reich aussieht, das weiss ich nicht. Jedenfalls wird es wieder eine neue Realität bedeuten, die viele heute Gläubige Menschen enttäuschen wird (die sich auf die Prophetie des NT berufen werden, da es ja so geschrieben stand und steht, wie die Juden damals auf AT). Aber nur bis sie zurechtgerückt werden. (Gericht; zurechtgerichtet; ausgerichtet auf die neue Realität)
      Wo immer der Herr auch hingehen wird, ich werde Ihm folgen, ist mein Fazit zum Reich.
      Friede pit

      1. Tommy says:

        Ja Pit,
        gebe ich Dir Recht, da wo der Herr hingeht werden wir ihm folgen. Ende.
        Sein Reich ist allerdings nicht von dieser Welt bestaetigte Jesus selbst dem Pontius Pilatus.
        Es kommen nun verschiedene Interpretationen dazu.
        Heisst das, wir werden auf Gottes „neuer Erde“ wohnen oder macht er die jetzige einfach neu?
        Wenn es einen koerperlichen/fleischlichen Leib gibt, gibt es auch einen geistigen? Heisst das, wir werden einen Leib haben (wenn wir Gottes Gnade finden) wie Jesus ihn hatte oder werden wir im wahrsten Sinne Geister sein?
        Hmmmm……

        2. Korinther 3:17+18 : Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. 18 Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bilde von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist. (2. Korinther 4.6)
        Lass ich mal so stehen

        2. Korinther 4:14+18 : indem wir wissen, daß der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesu auferwecken und mit euch darstellen wird;/// indem wir nicht das anschauen, was man sieht, sondern das, was man nicht sieht; denn das, was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig.
        Was wird jetzt nicht gesehen, das ewige oder? Aber……

        2. Korinther 5:1 : Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, (Eig. unser irdisches Hütten- oder Zelthaus) zerstört wird, wir einen Bau von (O. aus) Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges (äonisch gemäss Codex Sinaiticus-jetzt ist natuerlich die Frage, wie man äonisch in diesem Falle uebersetzt), in den Himmeln.
        In den Himmeln?

        2. Korinther 5:6 : So sind wir nun allezeit gutes Mutes und wissen, daß, während einheimisch in dem Leibe, wir von dem Herrn ausheimisch sind

        Epheser 2:6 : Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben.A (Im Codex Sinaiticus steht ….in den Aufhimmlischen…..)

        Philipper 3:20+21 : Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leibe der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen. CODEX Sinaiticus: Denn unser Bürgertum fängt unten an in den Himmeln ausgrund dessen wir auch auf den Retthüter (Jesus) empfangsausgerichtet sind auf den Herrn Jesus Christus der nachschematisieren wird den Leib unserer Erniedrigung als zusammengestaltet dem Leib seiner Herllichkeit gemäss dem Innenwirken seines Vermögens auch sich selber die alle unterzuordnen.

        Hier wiederum die CODEX Übersetzung erstaunlich

        Hebräer 11:5 : Aufgrund des Glaubens wurde Henoch entrückt und musste nicht sterben; er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; vor der Entrückung erhielt er das Zeugnis, dass er Gott gefiel. CODEX Sinaiticus: Im Treun wurde Haenoch an einen anderen Ort versetzt, dass er den Tod nicht gewahrte und wurde nicht gefunden dieweil in der Gott versetzte denn vor der Versetzung ist bezeugt worden, dass er dem Gott wohlgefallen hat.

        Nun die Frage, wohin wurde Henoch von Gott versetzt?

        1. Johannes 3:1+2+5: Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist Und ihr wisset, daß er geoffenbart worden ist, auf daß er unsere Sünden wegnehme; und Sünde ist nicht in ihm.

        Also, wenn es einem seiner Apostel noch nicht offenbar war müssen wir uns vielleicht gar nicht graemen, sondern in Hoffnung und Glauben harren.

        Jetzt habe ich erstmal fertig

        Tommy

        1. Boas says:

          Liebe Geschwister,

          wenn ich jetzt eine Behauptung in den Raum stelle, wäre Diese in Euren Augen richtig?

          Die, deren Geist mit seinem Geist bezeugt, dass sie Kinder Gottes und Erben sein werden, erhalten einen Leib (Körper) der sich von denen eines heutigen Menschen unterscheiden wird. Was genau wir sein werden ist noch nicht bekannt.

          Ist diese Aussage richtig?

          Liebe Grüße
          Boas

          (Keiner, der seinen Glauben auf ihn setzt, wird enttäuscht werden (Römer 10:11).

          1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas says:

            Werter Boas,

            „Für die, die mit Jesus Christus verbunden sind“ (Rö. 8:1) gilt Deine Aussage.

            Wenn wir in der Offb. 21 von einem „neuen Himmel und eine neue Erde“ lesen, und den Vers 5 „Siehe, ich mache alles neu“ miteinbeziehen, dann können wir gar keine präzise Aussage nach dem Aussehen von unserem Leib (Körper) machen.

            Weitere Worte des Paulus sind: „Denn die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, allerdings ohne etwas dafür zu können. Sie musste sich dem Willen dessen beugen, der ihr dieses Schicksal auferlegt hat. Aber damit verbunden ist eine Hoffnung: Auch sie, die Schöpfung, wird von der Last der Vergänglichkeit befreit werden und an der Freiheit teilhaben, die den Kindern Gottes mit der künftigen Herrlichkeit geschenkt wird.“

            Die „Künftige Herrlichkeit“ wird sich auch im Aussehen der Neuen Schöpfung zeigen.

            Das könnte in Übereinstimmung mit den Worten des Petrus (2. Pet. 1) zu verstehen sein, der da meinte:

            „Denn wir haben uns nicht etwa auf klug ausgedachte Geschichten gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen und seine Macht offenbaren wird. Nein, wir haben seine majestätische Größe mit eigenen Augen gesehen. 17 ´Wir waren` nämlich ´dabei,` als er von Gott, dem Vater, geehrt wurde und in himmlischem Glanz erschien; ´wir waren dabei,` als die Stimme der höchsten Majestät zu ihm sprach und Folgendes verkündete: »Dies ist mein geliebter Sohn; an ihm habe ich Freude.« 18 Wir selbst haben die Stimme gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren – diese Stimme, die vom Himmel kam. 19 Darüber hinaus haben wir die Botschaft der Propheten, die durch und durch zuverlässig ist. Ihr tut gut daran, euch an sie zu halten, denn sie ist wie eine Lampe, die an einem dunklen Ort scheint. ´Haltet euch an diese Botschaft,` bis der Tag anbricht und das Licht des Morgensterns es in euren Herzen hell werden lässt. 20 In diesem Zusammenhang ist es von größter Wichtigkeit, dass ihr Folgendes bedenkt: Keine einzige prophetische Aussage der Schrift ist das Ergebnis eigenmächtiger Überlegungen ´des jeweiligen Propheten`. 21 Anders gesagt: Keine Prophetie hat je ihren Ursprung im Willen eines Menschen gehabt. Vielmehr haben Menschen, vom Heiligen Geist geleitet, im Auftrag Gottes geredet.“

            Petrus beendet auch meine Gedanken hierzu, wenn er sagte:
            „Doch wir warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott versprochen hat – ´die neue Welt,` in der Gerechtigkeit regiert.“ Mit dieser „Neuen Welt“ ist wohl nicht die Erde las solche gemeint, oder?

            Wertschätzende Grüsse
            @THALJA

          2. T says:

            Das denke ich auch Boas,
            trotzdem ein interessantes Thema.
            Tommy

        2. piti says:

          Lieber Boas,
          das ist richtig und von Paulus bestätigt.
          Oft eröffnen kleine Details ein neus Bild.
          Friede pit

        3. Manfred says:

          Lieber Boas, Lieber Tommy,

          sorry, dass ich erst etwas spät antworte. Zu dem neuen Leib möchte ich sagen, dass ich auch glaube, dass unsere jetzige irdische Hütte abgerissen und von dem neuen Bau, der aus dem Himmel ist, überkleidet wird. Allerdings geht es hier ja um das Thema:

          Zukünftiges Leben im Himmel oder auf der Erde. Muss ich mit dem neuen Leib unbedingt im Himmel sein oder kann ich damit auch hier auf der Erde leben. Nur weil wir einen neuen Körper bekommen, müssen wir doch deshalb nicht von der Erde runter. Man könnte, ja muss man aber nicht. Zumal Jesus ja auf die Erde kommen soll und was will ich dann im Himmel, wenn er hier unten ist. Ist für mich unlogisch, denn ich möchte da sein, wo auch immer das Lamm hingeht.

          Tommy, Du hattest in dem vorherigen Kommentar gefragt:

          Hebräer 11:5 : Aufgrund des Glaubens wurde Henoch entrückt und musste nicht sterben; er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; vor der Entrückung erhielt er das Zeugnis, dass er Gott gefiel. CODEX Sinaiticus: Im Treun wurde Haenoch an einen anderen Ort versetzt, dass er den Tod nicht gewahrte und wurde nicht gefunden dieweil in der Gott versetzte denn vor der Versetzung ist bezeugt worden, dass er dem Gott wohlgefallen hat.

          Nun die Frage, wohin wurde Henoch von Gott versetzt? – Zitat Ende.

          Wohin letzlich Hennoch auch entrückt worden ist, kann ich nicht sagen. Allerdings gibt es eine Aussage von Jesus, die daran zweifeln lässt, dass der Hennoch in den Himmel entrückt worden ist, denn er sagte:

          Joh. 3:13; Elb:
          13 Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen.

          Wenn außer Jesus NIEMAND in den Himmel hinaufgestiegen ist, dann auch nicht der Hennoch. Jedenfalls dient Heb: 11:5 nicht dazu, definitiv zu beweisen, dass mindestens ein Mensch bereits im Himmel ist. Es wäre eine reine Interpretation, wenn nicht sogar Spekulation, den Himmel als alleinige Möglichkeit in Betracht zu ziehen.

          Liebe Grüße Manfred

  3. Alois says:

    Liebe Schwestern und Brüder

    Vielen Dank für die vielen biblischen Argumente zu diesem schönen und wichtigen Thema. Auch für mich spricht weit mehr für ein ewiges Leben auf der Erde als außerhalb der Erde.

    Ich glaube unser himmlischer Vater hatte in seiner Ewigkeit nur einen Plan der am Ende der Zeit, also in der Ewigkeit, auch umgesetzt sein wird. Niemand wird in der Lage sein diesen Plan zu vereiteln. Jesus ist von Anfang an Teil des Plans und Jesus setzt diesen Plan des Vaters in völliger Willensübereinstimmung auch ganz genau um.

    Wenn man davon ausgeht dass der Vater nie seinen Plan geändert hat, weil er schon immer alle Zukunft vor Beginn der Zeit kannte, müsste der erste Auftrag an die Menschen, als sie noch nicht sterblich waren, immer noch gelten:

    1. Mose
    27. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde Gottes schuf er ihn; Mann und Weib schuf er sie.
    28. Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan; und herrschet über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf der Erde regt!

    Die Menschen wurden vor dem Sündenfall im Bilde Gottes erschaffen, somit wie die Engel. Ihr Auftrag war die Erde zu füllen, nicht die Erde mit sündigen Menschen füllen, sondern mit Menschen zu füllen die dem Bilde Gottes entsprechen. (Oder wie Engel sind) Dem Bilde Gottes entsprechen tun wir Menschen in unserem fleischlichen, sterblichen Leib sicher nicht, denn Gott lebt ewig und die Engel auch.

    Liebe Grüße
    Alois

  4. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

    Liebe Mitstreiter für Jesus Christus,

    einige Gedanken zum Thema „Interpretationen“ habe ich noch, die ich euch auch nicht vorenthalten möchte. Meine Sicht ist stets: Wie eine Münze zwei Seiten hat, so hat eine Biblische Sache ebenfalls zwei Seiten; zumindest bei der Argumentation von echten Bibelforschern. (Das Bespiel Jesu mit „Münze-Steuer-Sache“ soll grüssen. Es wird auch hier (bei BI) immer wieder bestätigt… Und dann weigere ich mich „die Bibel den(meinen!) eigenen Vorstellungen anzupassen“.

    Eine „Münz-Ansicht“ möchte aufzeigen. Dazu habe ich mir den 1. Petrusbrief ausgesucht (sämtliche Bibelzitate sind der NGÜ entnommen und ich empfehle jedem, einmal das 1. Kapitel zu lesen). Gleich in den ersten Versen meinte Petrus(?) folgendes:

    Eure (die ´von Gott` Erwählten) Erwählung entspricht dem Plan, den Gott, der Vater, schon vor aller Zeit gefasst hat – dem Plan, euch durch das Wirken seines Geistes zu seinem heiligen Volk zu machen, zu Menschen, die sich Jesus Christus im Gehorsam unterstellen und durch sein Blut von aller Schuld gereinigt werden. In seinem großen Erbarmen hat er uns durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ein neues Leben geschenkt. Wir sind von neuem geboren und haben jetzt eine sichere Hoffnung, die Aussicht auf ein unvergängliches und makelloses Erbe, das nie seinen Wert verlieren wird. Gott hält es im Himmel für euch bereit und wird euch, die ihr glaubt, durch seine Macht bewahren, bis das Ende der Zeit gekommen ist und der Tag der Rettung anbricht. Wenn dann Jesus Christus ´in seiner Herrlichkeit` erscheint, wird ´eure Standhaftigkeit` euch Lob, Ruhm und Ehre einbringen. Bisher habt ihr Jesus nicht mit eigenen Augen gesehen, und trotzdem liebt ihr ihn; ihr vertraut ihm, auch wenn ihr ihn vorläufig noch nicht sehen könnt. Daher erfüllt euch ´schon jetzt` eine überwältigende, jubelnde Freude, eine Freude, die die künftige Herrlichkeit widerspiegelt; denn ´ihr wisst, dass` ihr das Ziel eures Glaubens erreichen werdet – eure endgültige Rettung. Dieser Rettung galt schon das Suchen und Forschen der Propheten, denn in ihren Voraussagen ging es um eben diese Gnade, die ihr inzwischen erfahren habt. Der Geist von Christus, der durch die Propheten sprach, kündigte sowohl die Leiden an, die auf Christus warteten, als auch die darauf folgende Herrlichkeit, und sie versuchten herauszufinden, auf welche Zeit und auf was für Ereignisse er damit hinwies. Es wurde ihnen gezeigt, dass diese Voraussagen nicht für ihre eigene Zeit bestimmt waren, sondern dass sie damit euch dienten. Und genau das ist nun eingetroffen! Ihr habt das Evangelium gehört; es wurde euch von denen verkündet, die dafür mit dem Heiligen Geist ausgerüstet waren, den Gott vom Himmel gesandt hat.

    Ist dir aufgefallen, dass Begriffe wie „Erwählung, Menschen, Erbe, Himmel, Rettung, Geist von Christus und Evangelium“ vorkamen? Ist dir auch aufgefallen, dass hier keine Rede von irgendeinem Zugang zum Himmel vorkommt?

    Interessant sind jetzt auch die weiteren Worte des Petrus.

    “Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid! Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch erwiesen wird, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint. Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus ´als Opferlamm` ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen ´auf dieser Erde` erschienen. Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Macht und Herrlichkeit verliehen hat, und deshalb ruhen jetzt euer Vertrauen und eure Hoffnung auf Gott. Ihr seid ja von neuem geboren, und dieses neue Leben hat seinen Ursprung nicht in einem vergänglichen Samen, sondern in einem unvergänglichen, in dem lebendigen Wort Gottes, das für immer Bestand hat. Genau das bestätigt die Schrift, wenn sie sagt: »Alles menschliche Leben gleicht dem Gras, und all seiner Herrlichkeit ergeht es wie einer Blume auf dem Feld. Das Gras verdorrt, und die Blume verwelkt, aber das Wort des Herrn hat für immer und ewig Bestand.«(Jesaja 40:6-8) Dieses Wort ist nichts anderes als das Evangelium, das euch verkündet wurde.“

    Hier liegt eine Aufforderung vor: „Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid!“

    Beachte: „Kommen“ – nicht „Gehen“…

    Eine Frage stellte ich mir hierzu: Wozu war es überhaupt gut/nötig, dass Jesus nach seiner Auferstehung noch einige Tage auf der Erde blieb, bevor er in den Himmel auffuhr? Er hätte doch bestimmt eine „Abkürzung“ nehmen können, nicht wahr?

    Eine Sache die viel Raum für „Interpretationen“ und „Spekulationen“ bietet, möchte ich auch noch kurz vortragen.
    Betrachte bitte einmal ganz E X A K T folgende Worte aus 2. Pet. 1:12 – 14.

    “Daher werde ich euch immer wieder an diese Dinge erinnern, auch wenn ihr sie bereits kennt und fest auf dem Boden der Wahrheit steht, die euch verkündet wurde. Aber ich halte es für richtig, euch das alles ins Gedächtnis zu rufen und euch auf diese Weise immer wieder wachzurütteln, solange ich noch in meinem jetzigen Körper bin, diesem Zelt, das meine irdische Bleibe ist. Ich weiß nämlich, dass mein Zelt schon bald abgebrochen wird;Jesus Christus selbst, unser Herr, hat es mir offenbart. (Johannes 21:18-19)

    Wir brauchen jetzt nicht wieder die Begebenheit aus dem Johannesevangelium betrachten. Auffällig sind die Worte des Petrus “solange noch in meinem jetzigen Körper bin.„ Gibt es hiermit irgendeinen Hinweis darauf, dass sich dies auf sämtliche Menschen übertragen lässt?

    Petrus gibt abschliessend in 2.Pet. 1:16 – 19 folgende Mahnung:

    “Denn wir haben uns nicht etwa auf klug ausgedachte Geschichten gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen und seine Macht offenbaren wird. Nein, wir haben seine majestätische Größe mit eigenen Augen gesehen. ´Wir waren` nämlich ´dabei,` als er von Gott, dem Vater, geehrt wurde und in himmlischem Glanz erschien; ´wir waren dabei,` als die Stimme der höchsten Majestät zu ihm sprach und Folgendes verkündete: »Dies ist mein geliebter Sohn; an ihm habe ich Freude.« Wir selbst haben die Stimme gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren – diese Stimme, die vom Himmel kam. Darüber hinaus haben wir die Botschaft der Propheten, die durch und durch zuverlässig ist.Ihr tut gut daran, euch an sie zu halten, denn sie ist wie eine Lampe, die an einem dunklen Ort scheint. ´Haltet euch an diese Botschaft`.

    Bitte vergesst dabei nicht die Worte des Petrus aus 2. Pet. 3:13. Hier gilt die Münze!

    “Doch wir warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott versprochen hat – ´die neue Welt,` in der Gerechtigkeit regiert.“

    Jetzt kommen diejenigen, die eine „Himmlische Perspektive“ bevorzugen, an die Reihe. Ich habe fertig…

    Gelobt sei Jesus Christus
    @THALJA

    1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

      Nachtrag…

      Was doch ein vergessenes Steuerzeichen bewirken kann.
      Es war nicht meine Absicht.
      Pardon… Der Inhalt gilt jedoch.

      Bye,
      @THALJA

  5. Boas says:

    Als Erstes, liebe Geschwister im Glauben an unsere beiden Höchsten, möchte ich mich voll und ganz eurer Meinung anschließen, dass es für mich auch nicht darauf ankommt, wo wir leben werden. Mein Papa sagte heute Abend, er wird es nehmen, wie es kommt.

    Zu der Aussage Jesu, das die Auferstandenen sein werden wie die Engel, habe ich mir eine Frage gestellt. Wenn Jesus mitteilen wollte, wo die Auferstandenen sein werden, oder das die Auferstandenen den Himmel bevölkern werden, wie hätte er sich wohl ausgedrückt?

    „Und sie werden DORT SEIN, WO die Engel sind.“ Oder „Und sie werden BEI den Engeln sein.“ Er sagte aber, dass sie sein werden WIE die Engel.

    Wenn ich jetzt nichts hineininterpretieren möchte was da nicht steht, muss ich festhalten, dass er nicht von einem Ort des Aufenthalts von Auferstandenen, sondern einer Eigenschaft der Auferstandenen gesprochen hat. „Und sie können auch nicht mehr sterben.“

    Lieber Manfred, Du hast folgendes geschrieben:

    „Sein (Jesu) Fleischesleib war tot, er erschien aber an mehreren Stellen seinen Jüngern. Er konnte durch geschlossene Räume eintreten und dennoch konnte man seine Wundmale fühlen.“ Die Frage die mir dabei durch den Kopf ging war, ob das vielleicht ein Vorgeschmack seiner zukünftigen Anwesenheit war? Bzw. ein Vorgeschmack auf unseren neuen Körper der uns erwartet?

    „Ihr Galiläer«, sagten sie, »warum steht ihr hier und SCHAUT NACH OBEN? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt weggehen SEHEN!“ Interessant finde ich das zuvor gesagte: „… standen plötzlich ZWEI WEIß GEKLEIDETE MÄNNER neben ihnen“ Das möchte ich unkommentiert stehen lassen.

    Wenn man in der Bibel z. B. 10 Texte findet, die von dem sichtbaren Kommen Jesu zur Erde sprechen und nur eine oder zwei, die dieser Aussage widersprechen, MUSS man Interpretieren!

    Nur ist die Frage, interpretiere ich die 10 Bibelstellen und lasse eine oder zwei uninterpretiert? Oder lasse ich 10 Stellen uninterpretiert und mache mir Gedanken darüber wie die eine Bibelstelle zu den 10 passen könnte.

    Das hier war eine kleine Zusammenfassung von Gedanken, die mir beim Lesen Eurer guten Kommentare durch den Kopf gingen. Habe aber noch nicht alle durch. Vielen Dank für Eure Anregungen zum Nachsinnen.

    Liebe Grüße an alle
    Boas

    1. Boas says:

      Einen guten Morgen wünsche ich allen.

      Was mir heute Nacht noch in den Sinn gekommen ist möchte ich Euch nicht vorenthalten. Welchen Leib wir haben werden bleibt bis zum Zeitpunkt der Auferstehung im Dunkeln. Selbst die Apostel oder Paulus kannten die Antwort nicht.

      Die Frage, wo wir dann sein, oder hingehen werden, ist meines Erachtens sehr eng damit verbunden, wo sich Jesus aufhalten wird, wenn er wieder kommt. Somit sind für mich diese zwei Themen fest miteinander verbunden. Und die Anzahl von Bibelstellen, die ein harmonisches Bild abgeben können, vergrößert sich zahlenmäßig. Und vielleicht bringt dieser Zusammenschluss von Themen den Einen oder Anderen zu gewissen befriedigenden Schlussfolgerungen.

      Allen noch einen schönen Sonntag
      Boas

      1. Tommy says:

        Danke Boas, dass ach Du Deine Gedanken einfliessen laesst zu einer sehr guten und bisher friedlichen Diskussion und Eroerterung der vorgegebenen Worte.
        Dein Vater hat Recht meine ich.
        Trotzdem interessant andere Standpunkte kennenzulernen. Vielleicht schaerft das Angesicht eines Mannes das eines anderen.
        Danke auch an Bruder Athalja und Bruder Manfred.
        Ich stelle demnaechst noch weitere Schriftstellen ein mitsamt den Kommentaren aus dem Codex Sinaiticus. Vielleicht koennen wir daraus noch etwas fuer uns nehmen mit Hilfe des Geistes.
        Tommy

        1. Boas says:

          Lieber Tommy,

          das finde ich eine gute Idee. Tragen wir doch mal alle Bibeltexte zusammen, die Aussagen über den Aufenthaltsort der Auferstandenen und den zukünftigen Aufenthaltsort Jesu beinhalten. Die Frage nach dem Körper der Auferstandenen ist für die Frage des Ortes meines Erachtens nebensächlich.

          Ich möchte mich auch dafür bedanken, dass Euer Gedankenaustausch so harmonisch und liebevoll ist.

          Ganz liebe Grüße
          Boas

  6. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Tommy says:

    Howdy Tommy,

    sehr interessante Punkte kommen hier zur Diskussion. Deine tiefsinnigen Gedanken und Fragen, sind nicht unberechtigt. Und es macht mir Freude diese Gedanken u.a. mit dir zu bearbeiten.

    Den Gedanken aus Luk. 20:36 möchte ich zunächst noch etwas beleuchten. Dort lesen wir nach der NGÜ über die auferstandenen Menschen:
    „Sie können dann ja auch nicht mehr sterben, sondern sind den Engeln gleich; als Menschen der Auferstehung sind sie Söhne Gottes.“

    Die Parallele aus Lukas 24:38-43 kann hierzu durchaus zugrunde gelegt werden, denn dort lesen wir:

    »Warum seid ihr so erschrocken?«, sagte Jesus. »Und wie kommt es, dass solche Zweifel in euren Herzen aufsteigen? 39 Schaut euch meine Hände und meine Füße an: Ich bin es wirklich! Berührt mich und überzeugt euch selbst! Ein Geist hat doch nicht Fleisch und Knochen, wie ihr sie an mir seht.« 40 Und er zeigte ihnen seine Hände und seine Füße. 41 Da sie es vor Freude immer noch nicht glauben konnten und vor Staunen kein Wort herausbrachten, fragte er sie: »Habt ihr etwas zu essen hier?« 42 Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch, 43 und er nahm es und aß es vor ihren Augen.

    Wenn Jesus (der die Gewalt über den Tod und das Leben besitzt) sich selber wie beschrieben zeigte, dann kann das durchaus als Hinweis für das Aussehen der Menschen nach deren Auferstehung sein. Engeln gleich zu sein muss nicht bedeuten, dass sie deshalb (zu) Engel werden oder ebenfalls in den Himmel kommen (wo z.B. die Mehrheit der Engel (überwiegend) sind!).

    Noch einen Gedanken zum Vers 37, lieber Tommy. Das ist irgendwie interessant, da es schwer fällt diese Worte zuzuordnen. Dort steht geschrieben:

    „Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose deutlich gemacht. In der Geschichte vom Dornbusch nennt er den Herrn ›den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs‹3. „

    Zu der Fussnote (Nr. 3) wird 2. Mose 3:6 angeführt – dort finden sich jedoch folgende Worte, mit der angehängten Bibelstelle (nach der ELB_1905):

    „Und er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verbarg Mose sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. (Matthäus 22.32)“

    Der Kreis kann jetzt, mit dem Schlüsseltext aus Matt. 22:32, geschlossen werden. Denn dort sagte Jesus:

    „Habt ihr jenes Wort, das Gott zu euch sagt, nie gelesen: 32 ›Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs‹2? Gott ist doch nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden!«

    Ich vollende einmal den Gedanken Jesu: Wenn im Vers 30 zu lesen ist –„nach der Auferstehung heiraten die Menschen nicht mehr, sondern sind wie die Engel im Himmel“ – dann ist das keine Zusage Jesu, die als himmlisches Leben zu verstehen ist. Ausser den Bezug der Engel zum Himmel, findet sich hier kein Halt für ein menschliches Leben I M Himmel – weder in der Vergangenheit, noch für die Zukunft.

    Nebenbei sei bemerkt was in der „Encyclopedia of The Bible“ nach zu lesen ist:

    „Also relevant to the discussion is a study of several passages (Luke 23:43; Acts 2:27, 28; Eph 4:8; 1 Pet 3:18-20; 4:6). These have led some to believe that between His death and resurrection, the Lord visited Paradise (the upper half of Sheol) and removed it and its inhabitants—the OT saints—into the presence of God. Some indeed have felt that the last two references justify saying that He went to hell and gave a second chance to certain lost souls by preaching the Gospel to them. However, this has not been the position of historic Christianity, and the reader is referred to a detailed discussion in the commentaries on the passages.
    Most OT scholars, however, are in no doubt as to the derivation of the idea. They feel that Israel took over from her neighbors the ideas of the underworld and the afterlife which were fairly widespread in the ancient Near E.

    Es ist unbestritten, dass vieles von dem Glaubensgut das in Umlauf ist, nicht der Hl. Schrift entspricht. Die Griechen, die frühen Kirchenväter und Übersetzer, haben jeweils ihre Gedanken mit in Umlauf gebracht. Auch wenn der bekannte Text aus 2. Tim. 3:16 eingesetzt wird, so ist er nicht unbedingt auf alles was in der Bibel geschrieben steht, zutreffend. Vieles ist auch hinzugefügt worden oder per eigener Wortwahl aufgenommen.

    Gedanken und Grüsse von
    @THALJA

  7. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Tommy says:

    Werter Tommy,

    erinnerst Du dich evtl. noch einen Kommentar von mir, den ich im April 2017 an dich adressiert hatte? Ich binde ihn nachfolgend nochmal ein und ergänze ihn anschliessend noch a bisserl.

    „Die griechischen Verben Auferwecken (εγείρω) und Auferstehen bezeichnen im Neuen Testament (NT) denselben Sachverhalt: die Tat Gottes an toten Personen, zuerst und vor allem an Jesus von Nazaret, und die befristete Wiederbelebung von Sterblichen durch Jesus selbst (siehe Wunder Jesu).

    Dennoch ergab unsere Diskussion (zwischen meiner Frau (NAK) und mir) eine weitere Ansicht frei – bei den Auferweckungen in der damaligen Zeit (z.B. Lazarus), erschienen die Auferweckten genauso wie sie vor ihrem Ableben waren. Nur im Falle Jesu selber, kam eine „neue Variante“ eines Auferstanden auf die Bildfläche: Eine fleischliche als ebenso geistige Gestalt. (Wobei es im Falle J.C. durchaus eine Sonderversion sein kann!)

    Das brachte mich nun wieder zu Markus 12:25 zurück: „Denn wenn sie aus den Toten auferstehen, … sie sind wie Engel in den Himmeln.“ Damit ist mir klar geworden, dass nach der Auferstehung (siehe Joh. 5:29) die Auferstandenen wahrscheinlich einen Engel-Äquivalenten-Körper (gemeint ist eine Art geistiger Leib – ohne die Engel klassischen Erscheinungsmerkmale, wie z.B. Flügel) erhalten können. Ein Bezug zu einem Leben (oder Weiterleben) im Himmel erkenne ich jedoch nicht hierin. Jesus bezog sich auch nicht auf Engelgleichheit der Menschen wenn er sagte „…wie Engel im Himmel…“ Er machte lediglich klar, dass ja Engel nicht heiraten und somit die Wiederauferstanden auch nicht mehr heiraten würden. Auch sagte Jesus nicht, dass sie „im Himmel“ wie Engel sein würden!

    Ein besonderes Augenmerk lege ich in diesem Zusammenhang, abschliessend, noch auf die Formulierung des Lukas. Zunächst der Text aus Luk. 20:35, 36 (ELB):
    „…die aber, die für würdig gehalten werden, jener Welt teilhaftig zu sein und der Auferstehung aus den Toten; denn sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich…“ (Bemerke: Engeln gleich ist nicht mit/im Himmel gleich)

    Da es ja einen „Auferstehungsfilter“ gibt (Joh. 5:28,29), sagte Jesus bemerkenswerterweise „…die aber, die für würdig gehalten werden…“ und „…sie können auch nicht mehr sterben…“. Damit legte eben Jesus zuerst eine Be-/Einschränkung fest und gab gleichzeitig – sozusagen – eine Versicherung ab: Würdig Wiederauferstandene erhielten Unsterblichkeit. Das ist sehr wahrscheinlich neu hier, denn ZJ beziehen das ja bekanntlich nur auf die s.g. Geistgesalbten. Ende…

    Jetzt möchte ich diese Gedanken etwas erweitern.
    Ich fokussiere auf Joh. 11:4 (Betrachte bitte das gesamte Kapitel!)

    „»Am Ende dieser Krankheit steht nicht der Tod, sondern die Herrlichkeit Gottes. Der Sohn Gottes soll durch sie in seiner Herrlichkeit offenbart werden.«

    Die Begebenheit war der Zustand des Lazarus zu diesem Zeitpunkt: Jesus erfuhr dass Lazarus krank war. Aber Jesus liess sich Zeit… Im Vers 9-10 machte Jesus im Weiteren eine (für mich) bemerkenswerte Aussage, die einige Male durchdacht werden sollte. Er sagte:
    »Es ist doch zwölf Stunden am Tag hell, oder nicht? Wenn jemand seinen Weg geht, während es Tag ist, stösst er nirgends an, weil er das Licht dieser Welt sieht. Wenn jemand aber in der Nacht unterwegs ist, stösst er sich, weil das Licht nicht in ihm ist.«
    Jetzt haben wir schon wieder ein Fall von „Interpretation“ und für eigenes Verständnis. Wenn ich diese Aussage deuten sollte, dann könnte ich meinen Fokus auf das „Licht dieser Welt bei Tag“ legen. Was würde dir denn diese Passage sagen wollen, lieber Tommy?

    Ich setze meine Auslegungen fort…
    Es folgte ein Verständnisproblem unter Jesu Jünger: Sie dachten Lazarus sei nur „eingeschlafen“, während Jesus bereits dessen Tod meinte. Später machte Martha Jesus eine Art Vorwurf, die Jesus jedoch entschärfte. Und Martha machte folgende (bemerkenswerte!) Aussage:
    »Ich weiß, dass er auferstehen wird«, erwiderte Martha. »Das wird an jenem letzten Tag geschehen, bei der Auferstehung der Toten.«
    Also kannten die damaligen Juden die Ansichten einer Auferstehung und hatten den entsprechenden Glauben. Von einer himmlischen Version ist allerdings keine Rede.
    Jesus machte dann eine ganz besondere Aussage in den Versen 25 – 27:

    »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?« – »Ja, Herr«, antwortete Martha, »ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.«

    Bedeutete das nun, dass jeder, der an Jesus „nur“ glaubt, niemals sterben würde? Und bedeutete „niemals zu sterben“ automatisch himmlisches Leben? (Ich lasse diese Fragen offen…)

    Die weitere Beschreibung dieser „Lazarus Begebenheit“ zeigt noch folgende Zustände an:
    Die Leute (Juden) machten Jesus Vorwürfe wie »Er hat doch den Mann, der blind war, geheilt. Hätte er da nicht auch machen können, dass Lazarus nicht stirbt?«
    Martha mahnte Jesus »er ist doch schon vier Tage tot; der Leichnam riecht schon!«
    Jesus sagte ihr daraufhin »Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?«
    Und – konnte Martha die Herrlichkeit Gottes sehen? Hier kann jetzt jeder seine eigene Interpretation ausnutzen. Jedenfalls ging die Sache später gut aus. Zuvor musste Jesus noch folgende Erklärung abgeben:

    »Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich weiß, dass du mich immer erhörst. Aber wegen all der Menschen, die hier stehen, spreche ich es aus; ich möchte, dass sie glauben, dass du mich gesandt hast.«

    Der damalige Glaube hatte eben nicht immer seine echte Wirkung ans Licht gebracht. Viele Juden glaubten nachdem Lazarus auferweckt war, an Jesus. Aber nicht alle! Wieder andere Zeugen (Juden) dieses Ereignisses, gingen sogleich zu den führenden Priestern und Pharisäern, wie die weiteren Worte zeigen:
    »Was sollen wir machen?«, sagten sie. »Dieser Mann tut viele Aufsehen erregende Dinge. Wenn wir ihn so weitermachen lassen, glauben am Ende alle an ihn. Dann werden die Römer kommen und weder von unserem Tempel noch von unserer Nation etwas übrig lassen.«
    Kajafas, der in jenem Jahr Hoherpriester war, sorgte mit für den Beschluss, dass Jesus bald getötet wird. Hier stand die Furcht, dass alle Menschen (Juden) an Jesus glauben würden, auf der Sorgenliste.

    Was wollte ich mit meiner Geschichte zum Ausdruck bringen? Einmal dass der Glaube so eine Sache ist. Der wird u.a. so definiert:
    „Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.“ (NGÜ)
    Selbst Jesus musste einen Akt des Glaubens unter Beweis stellen mit seinen Worten „ich möchte, dass sie glauben, dass du mich gesandt hast“.

    Dann ist es wichtig den Sachverhalt im Kontext zu betrachten. Wenn Martha die „Herrlichkeit Gottes sehen“ konnte, war es dieselbe, die Stephanus sah? Apg. 7:55 drückt aus
    „Stephanus blickte jetzt unverwandt zum Himmel hinauf, denn er sah dort die Herrlichkeit Gottes, und er sah Jesus, der an Gottes rechter Seite stand.“
    Damit stelle ich die Frage: Wo waren Lazarus sowie Stephanus nach ihrem Tod? Und ist bei beiden die gleiche Herrlichkeit Gottes gemeint? (Ich lasse auch diese Fragen offen…)

    Jesus sagte u.a.:
    in Matt. 5:5 »Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.«
    in Matt. 6:10 »Dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.«
    in Matt. 10:7 »Geht und verkündet: ›Das Himmelreich ist nahe.‹ «

    Kann hieraus schon eine Ableitung für ein Leben im Himmel vernommen werden?
    Irgendwie ist und bleibt die Erde zentrale Einrichtung für den Menschen.

    Ebenfalls eine Ansicht von
    @THALJA

    1. Tommy says:

      Ganz sicher Bruder Athalja,
      sind dies Dinge ueber die man nachdenken kann und ich bemuehe mich sehr dem sinngemaess zu folgen, was Du und Manfred immer anbringen. Schliesslich geht es ja um keine unbedeutende Kleinigkeit.
      Ich schicke voraus, dass wir aber zuerst im Herzen klar sein sollten.
      However. Ich bin im Besitz einer Uebersetzung des Codex Sinaiticus und habe die Ehre einen griechischen Freund zu haben, der sehr gläubig ist. Dem würde ich gerne mal die folgende Lukasstelle geben zur Ansicht:
      LUKAS 20:34-37: Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.A (Wörtlich: Nur in dieser Welt heiraten sie (nämlich die Männer) und werden geheiratet (nämlich die Frauen). Ähnlich im V. 35.)35Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.36Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich (im Codex Sinaiticus wird mit einem * darauf hingewiesen, dass das griechische Wort : im Ausshehen und Wesen übereinstimmend) und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.37Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt 2. Mose 3:6!!!

      Im Wesen und Aussehen uebereinstimmend! Hmmmmm

      Aber Ihr habt selbstverstaendlich Recht. Man muss es unter jeder Vorgabe betrachtend abwägen und nachdenken.
      Danke für Euren Input.
      Tommy

    2. piti says:

      Lieber Athalja.
      Zur Bergpredigt möchte ich noch die Verse 3 und 10 (Matth. 5) anführen,
      die nicht von der Erde sprechen. Ich sehe hier, wie überall, ein sowohl/als auch.
      Friede pit

      1. Manfred says:

        Lieber Pit,

        Mat. 5 die Verse 3 und 10 sollte man im Kontext betrachten. Ich zitiere mal die relevanten Texte:

        aus der NGÜ:
        2 und er begann sie zu lehren.
        3 Er sagte: »Glücklich zu preisen sind die, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
        4 Glücklich zu preisen sind die, die trauern; denn sie werden getröstet werden.
        5 Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.
        6 Glücklich zu preisen sind die, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten; denn sie werden satt werden.
        7 Glücklich zu preisen sind die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
        8 Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.
        9 Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
        10 Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
        11 Glücklich zu preisen seid ihr, wenn man euch um meinetwillen beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht die schlimmsten Dinge nachsagt.
        12 Freut euch und jubelt! Denn im Himmel wartet eine große Belohnung auf euch. Genauso hat man ja vor euch schon die Propheten verfolgt.«
        13 »Ihr seid das Salz der Erde. Wenn jedoch das Salz seine Kraft verliert, womit soll man sie ihm wiedergeben? Es taugt zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.

        In den Versen 3, 10 und 12 finden wir einen Bezug zum Himmel Reich. Allerdings werden in den Versen 4,5,6,7,8,9 und 11 ebenfalls Menschen glücklich gepriesen.

        Frage: Haben diese Menschen keinen Anteil am Himmelreich, weil es ihnen nicht direkt gesagt worden ist?

        Oder werden alle die dort genannt sind einen Anteil am Himmelreich haben? Dann müsste man aber klären, was im Vers 5 steht:

        5 Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.

        Wenn alle das gleiche haben sollen, dann müssten alle die glücklich gepriesen werden, die ERDE als Besitz erhalten.
        Wer etwas besitzt, der nutzt es auch. Zum Beispiel kann ein Vater einen PKW zum Eigentum haben. Aber sein Sohn darf damit fahren und deshalb ist er der Besitzer. Wenn man ein Eigenheim gebaut hat und auch darin wohnt, dann ist man sowohl Eigentümer, als auch Besitzer.

        Und zum Vers 12 sei noch angemerkt:

        12 Freut euch und jubelt! Denn im Himmel wartet eine große Belohnung auf euch.

        Die Belohnung wartet im Himmel auf uns, doch werden wir den Lohn auch im Himmel abholen? Was sagt die Schrift dazu?

        Off. 22:12; NGÜ: 12 »Ja, ich komme bald«, ´sagt Jesus,` »und bringe jedem den Lohn mit, den er für sein Tun verdient hat.

        Die Belohnung die im Himmel auf uns wartet, wird unser Herr Jesus aus dem Himmel mit sich bringen, wenn er hier auf die Erde zurück kehrt. Wir müssen somit nicht in den Himmel hinauf um unsere Belohnung abzuholen.

        Liebe Grüße Manfred

      2. piti says:

        Liebe Geschwister,
        ich antworte unter diesem Antwortbottom, da ich nicht weiss, wo ich antworten soll, aber schon an wen, an euch alle.
        Ich fang in der Bergpredigt an und beziehe die Texte auf EINE Hoffnung.
        Wenn all die Seeligen dieselbe Hoffnung haben, kann der zukünftige Aufenthaltsort auch nur derselbe sein.
        Jetzt spricht aber der Herr von denen, die das Erdreich besitzten und von denen, die das Himmelreich bekommen.
        Mein Fazit, auch in Hinsicht auf das kommende Jerusalem und die Vorherbestimmung des Menschen aus 1. Mo. führt mich zu dem Ergebnis, dass wir immer dort sein werden, wo das Lamm ist.
        Wo also geht unser Herr hin, nachdem wir uns in der Luft mit Ihm zusammenfinden?
        Geht Er mit uns in die Wohnstätten, die der Vater im Himmel für uns bereit hält?
        Und kommt diese Stadt danach nicht wieder auf die Erde zurück, nachdem wir sie bezogen haben? Und wird dann nicht jeder König über sein eigenes Land sein, wie Er das versprochen hat?
        Und wird dadurch nicht auch das Zelt Gottes bei den Menschen sein?
        Und werden wir nach den 1000 Jahren (wie auch immer dieser Zeitbegriff gedeutet werden kann) nicht alle zum Vater zurückkehren, damit Gott Alles in Allem sein kann?

        Wenn man alle Texte zusammenbringt, läge da nicht der Schluss nahe (hört sich jetzt nach WT an), dass wir sowohl himmlische, als auch irdische Wesen wären?
        Oder wird es ganz anders sein, da Gottes Gedanken viel höher sind, als unsere Gedanken?

        Letztendlich kann ich es nicht mit Sicherheit definieren, da ja alle Zusagen an Israel auch erfüllt werden müssen.

        Nur eins weiss ich genau: Wo immer der Herr hingeht, ich werde Ihm folgen.
        Friede pit

        1. Boas says:

          Lieber Piti.

          Ein weiterer Gedanke zum Thema Aufenthaltsort der Auferstandenen. Eigentlich müsste ich sagen Aufenthaltsorte (Mehrzahl).

          Offenbarung 14:4
          „… die dem Lamm BESTÄNDIG folgen, UNGEACHTET, wohin es geht.“

          Ohne Interpretationen zu gebrauchen kann man hier in der Offenbarung ablesen, dass es mehrere Aufenthaltsorte des Lammes gibt. Und wenn die 144000 dem Lamm beständig folgen werden, ungeachtet, wohin es auch geht, so werden auch die 144000 mehrere Orte haben, wo sie sich aufhalten. Mindestens zwei, wenn nicht noch mehr. Aber die Anzahl über zwei ist Spekulation.

          Liebe Grüße an alle Suchenden.
          Boas

  8. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠PIT says:

    Lieber Pit,

    auf deine Frage zu Heb. 11: 13-16 gab es bereits von Matthäus bei „Bruderinfo-aktuell“ vor ca. 10 Monaten eine Aussage, zu der ich eine andere Meinung habe als Matthäus.

    Ich persönlich halte Clemens von Alexandria für den (möglichen) Verfasser des Hebräerbriefes. Hiermit kommt so gut wie alles, von der bis dahin verfügbaren Theorie, via Überlieferungen zustande. D.h. es handelt sich weitgehenst um „Ohrenzeugen-Berichte“ von Übertragern wie z.B. Petrus oder Timotheus.

    Wenn ich mir den Vers 13 genauer betrachte, dann ergeben sich Fragen. Der Vers lautet in der NGÜ so:
    „Sie alle, von denen wir jetzt gesprochen haben, haben Gott bis zu ihrem Tod vertraut, obwohl das, was er ihnen zugesagt hatte, dann noch nicht eingetroffen war. „
    Hier könnte eine Hinterfragung zu bestimmten Aussagen angebracht sein. Wenn wir hier lesen „…haben Gott bis zu ihrem Tod vertraut…“ und auch „…das, was er ihnen zugesagt hatte, dann noch nicht eingetroffen war.“ dann frage ich mich: Ist das wirklich die Sprache JHWH’s?

    Wenn ich Info erhalte wie diese „… lassen sich doch historische Wahrscheinlichkeiten abwägen und Gründe für die verschiedenen Hypothesen anführen…“ dann kommen mir doch Zweifel auf.
    Weiter ist bei Wikipedia hierüber zu lesen:

    „Die durch Bezeichnung und Stellung im neutestamentlichen Kanon als selbstverständlich nahegelegte Auffassung des Hebräerbriefes als Brief, das heißt als schriftlich verfasste Botschaft eines Absenders an einen oder mehrere bestimmte Empfänger, ist fraglich. Denn allein an den letzten vier Versen (Hebr 13,22-25) lässt sich diese Form festmachen, während der ganze Rest keinen brieflichen Charakter trägt. Die Gattung des Hebräerbriefes ist somit der Kunstbrief (Epistel), also ein für die Öffentlichkeit bestimmtes literarisches Werk, das sich den formalen Anschein eines Briefes geben will (vgl. Goethes Leiden des jungen Werthers).“

    Mein Resümee zum ges. Heb-Brief ist daher: Distanzierter Blick zum Inhalt.

    Ein Standpunkt von
    @THALJA

  9. Tommy says:

    Lieber Pit,
    so weit war ich noch nicht aber ist natuerlich voellig richtig auch den zu hinterfragen.
    Diese alle sind im Glauben (O. dem Glauben gemäß) gestorben und haben die Verheißungen nicht empfangen, sondern sahen sie von ferne und begrüßten sie und bekannten, daß sie Fremdlinge und ohne Bürgerschaft auf der Erde (O. im Lande) seien.
    14. Denn die solches sagen, zeigen deutlich, daß sie ein Vaterland suchen. (O. begehren)
    15. Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von welchem sie ausgegangen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren.
    16. Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

    Tommy

    1. Manfred says:

      Lieber Pit, Lieber Tommy,

      ja, auch dieser Text ist zu diesem Thema sehr wichtig. Wenn man sich einige Passagen alleine anschaut, dann könnte man tatsächlich annehmen, dass es Menschen gibt, die eine Bessere Heimat im Himmel haben werden. Allerdings steht hier auch nicht, dass Menschen für immer im Himmel leben werden so wie in Ps. 37:29 es über die Erde gesagt wird. Zuerst noch mal der Text ausgeschrieben:

      Heb. 11:12-16; NGÜ:
      12 So stammt also von einem einzigen Mann – noch dazu von einem, dessen Zeugungskraft erloschen war – eine unermesslich große Nachkommenschaft ab, so unzählbar wie die Sterne am Himmel und der Sand am Ufer des Meeres.
      13 Sie alle, von denen wir jetzt gesprochen haben, haben Gott bis zu ihrem Tod vertraut, obwohl das, was er ihnen zugesagt hatte, dann noch nicht eingetroffen war. Sie erblickten es nur aus der Ferne, aber sie sahen der Erfüllung voller Freude entgegen; denn sie waren auf dieser Erde nur Gäste und Fremde und sprachen das auch offen aus.
      14 Wenn sich aber jemand als Fremder und als Gast bezeichnet, gibt er damit zu verstehen, dass er nach einer Heimat Ausschau hält.
      15 Hätten unsere Vorväter dabei an das Land gedacht, aus dem sie gekommen waren, so hätten sie ja genügend Zeit gehabt, dorthin zurückzukehren.
      16 Nein, sie sehnten sich nach etwas Besserem, nach einer Heimat im Himmel. Daher schämt sich Gott auch nicht, ihr Gott genannt zu werden; schließlich hat er ´im Himmel` tatsächlich eine Stadt für sie erbaut.

      Der letzte Teil vom Vers 16 gibt darüber Aufschluss, wo diese treuen Männer und Frauen hinkommen werden:

      schließlich hat er ´im Himmel` tatsächlich eine Stadt für sie erbaut.

      Welche Stadt hat Gott denn gebaut? Wie wird diese in der Bibel genannt? Die Texte hatte ich bereits zitiert, aber ich tue es jetzt noch einmal im Kontext zu Hebr. 11:

      Offb 3,12 Den, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird seinen Platz für immer behalten. Und auf seine Stirn werde ich den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalems, das von ihm aus dem Himmel herabkommen wird, und meinen eigenen neuen Namen.

      Offb 21,2 Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.

      Die Offenbarung sagt, dass diese himmlische Stadt das neue Jerusalem ist oder die Heilige Stadt.

      Nur wenn man nun behauptet, dass Gott zwei Städte im Himmel gebaut hat, könnte man überhaupt noch an ein ewiges Leben im Himmel glauben. Denn egal wie man es dreht und wendet. Diese Stadt die Gott im Himmel gebaut hat, wird genau von diesem Himmel herabkommen und dann befindet sich sie definitiv nicht mehr im Himmel. Wo steht jedoch geschrieben, dass es zwei Städte im Himmel gibt, von der eine herabkommt und die andere oben bleibt???

      Das ganze Kapitel in Offenbarung 21 macht deutlich, dass das himmlische Jerusalem, die Braut Christi ist, das sind alle diejenigen die zu den 144.000 (MM eine symbolische Zahl) gehören. Offenbarung 21 beschreibt das Ende der Entrückung, während in 1,Kor. 15 und 1.Thes. 4 der Anfang der Entrückung beschrieben wird. Im übrigen nimmt der Kontext von Heb. 11 auf 1.Thes. 4 bezug. Ich füge die letzten beiden Verse aus Heb. 11 ein:

      Heb. 11:39-40; NGÜ:
      39 Ihnen allen stellte Gott aufgrund ihres Glaubens ein gutes Zeugnis aus, und doch haben sie die endgültige Erfüllung dessen, was er ihnen zugesagt hatte, nicht erlebt.
      40 Gott hat für unsere Zeit etwas vorgesehen, was besser ist ´als alles Frühere`, und deshalb können sie erst zusammen mit uns die Vollkommenheit erreichen.

      1.Thes. 4:16,17; NGÜ: 16 Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, ein lauter Befehl wird ertönen, und auch die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein. Daraufhin werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. 17 Danach werden wir – die Gläubigen, die zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind – mit ihnen zusammen in den Wolken emporgehoben, dem Herrn entgegen, und dann werden wir alle für immer bei ihm sein.

      Die alten Helden können erst mit den dann noch lebenden Personen zur Vollkommenheit gelangen, weil alle Personen zusammen dieses himmlische Jerusalem bilden und Jesus sagte, Es wird kein Schaf verlorgen gehen und alle bekommen den Lohn zusammen.

      Wenn man die Bibel im Zusammenhang betrachtet und sich nicht einige Verse herauspickt, dann ergibt sich ein logisches Ganzes, so dass sich verschiedene Bibelbücher harmonisch zusammen fügen. Fängt man an und interpretiert eigens Wunschdenken in die Bibel hinein, dann fühlt man sich vielleicht bestätigt, doch wenn es nicht der Wille Gottes ist, bleibt es unser eigenes Wunschdenken und wird nie in Erfüllung gehen. Im Gegenteil, man muss weiter interpretieren und die Bibel verbiegen um eine Lehre zu stützen, siehe “überlappende Generation”. Alleine die Bezeichnung sagt schon aus, dass dies nicht stimmen kann, denn wenn eine Generation mit einer anderen Generation überlappt, dann sind das schon zwei Generationen. Damit widerspricht man dem Sohn Gottes oder nennt diesen einen Lügner, weil er sich nicht richtig ausgedrückt hat.

      Ich glaube wir haben jetzt die meisten Texte schon erwähnt, die überhaupt den Schluss zu einem himmlischen Leben zulassen. Sollte es noch weitere geben, dann wäre ich froh und dankbar wenn auch diese hier zur Sprache kämen. Dann hätten wir Pro und Kontra hier unter diesem einen Artikel genannt. Dann kann jeder für sich persönlich entscheiden was er glauben möchte.

      Ich wünsche allen einen schönen Tag.

      Liebe Grüße Manfred

  10. Alois says:

    Lieber Bruder R.B.M.

    Wie Du auch geschrieben hast gibt es Aussagen der Bibel, die man nicht wörtlich nehmen kann. Nur wo ist die Grenze, die liegt für jeden Betrachter woanders. Für mich ist die Grenze der Interpretation dann überschritten wenn man damit Macht ausübt wie eigentlich alle Religionen, nicht nur die WTG die es besonders hart betreibt. Oder indem man geschickt den Glauben von Mitmenschen untergräbt. Das kann auch geschehen indem man Interpretation dann als falsch erklärt wo sie richtig gewesen wäre. Ein Beispiel:

    Schon die Hirten zu Jesu Geburt und die späteren Apostel haben die Bibel interpretiert, denn sonst hätte nicht einer zum Anderen in Joh. 1 gesagt:

    41. Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden.

    Sie hatten den Messias nämlich erwartet (und gefunden), weil sie die Prophezeiung von Daniel 9 richtig interpretiert hatten:

    25. So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind sieben Wochen und zweiundsechzig Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.

    Die Gläubigen der damaligen Zeit konnten jetzt die (7+62=69) Wochen wörtlich nehmen, oder die Tage der 69 Wochen nehmen und einen Tag für ein Jahr ansetzen.
    Wie die Geschichte beweist war die Interpretation, dass ein Tag ein Jahr bedeutet, die richtige Interpretation. Jesus wurde pünktlich (69×7=483) Jahre getauft und als Messias eingeführt.

    Genau so verhält es sich mit der Berechnung der 7 Zeiten von 607 oder 606 v. Chr. bis zum Jahre 1914.
    Weil die WTG auch zu diesem Thema so gut wie alles falsch interpretiert hat, wird 1914 von nahezu allen Geschwistern als falsche Interpretation abgelehnt.

    Als erstes hat die WTG das Jahr 607 v. Chr. als das Jahr der Zerstörung Jerusalems fehlinterpretiert. Geschichtlich klar bewiesen ist dass Jerusalem 587 v. Chr. zerstört wurde. Damit haben sie die biblische Geschichte um 20 Jahre weiter in die Vergangenheit verschoben. Deshalb kamen sie bei den Berechnungen auf Adams Erschaffung, auf das Jahr 4025 v. Chr. anstelle 4005 v. Chr. das schon Mönche im Mittelalter errechnet hatten.

    Dies wäre nicht weiter schlimm, hätten sie die Erschaffung Adams nicht mit dem 7. Schöpfungstag gleichgesetzt. Durch diese weitere Fehlinterpretation kamen sie mit den 6000 Jahren Menschheitsgeschichte auf das bekannt traurige Jahr 1975 das natürlich nicht das erhoffte Ende gebracht hat. Selbst die richtigere Berechnung, nämlich das Jahr 4005 v. Chr. sagt nur aus, dass Adam da erschaffen wurde, wann er gesündigt hat steht nirgends in der Bibel. Es kann viele Jahrzehnte gedauert haben bis der 6. Schöpfungstag zu Ende war und der Schöpfer zum Ende des 6. Tages seine Arbeit beendet hatte. Erst danach, im 7. Schöpfungstag, konnte Satan beginnen zu wirken und zu verführen.

    Zurück zum Jahr 607.
    Aus Daniel und anderen Büchern wie 2. Kön. 25 wissen wir dass Nebukadnezar im 19. Jahre seiner Regierung (im Jahre 587 v. Chr.) Jerusalem zerstörte. Aber er war auch schon viel früher, im ersten Jahr seiner Regierung in Jerusalem und hat Geräte des Tempels und viele gebildete Einwohner nach Babel geraubt. (Dan. 1) Da hat er auch Daniel mitgenommen und einen anderen König über Juda eingesetzt. Das passierte nämlich genaugenommen im Jahre 606 v. Chr. und nicht die Zerstörung, wie die WTG behauptet.

    Die WTG hat die 7 Zeiten der Nationen genommen und einen Tag für ein Jahr angesetzt, so wie es auch schon oben zum Berechnen des Kommens des Messias gemacht wurde. (7×360=2520) Jahre. Somit eine biblisch erlaubte Vorgehensweise.
    Wenn man mal alles ausblendet was die WTG alles sonst dazu sagt, kann man auch zu folgender Annahme kommen:

    Das Volk Gottes zu Jerusalem hatte lange Zeit schwer gesündigt und Gott hatte ihm mit der 1. Einnahme durch Nebukadnezar im Jahre 606 /607 v. Chr. ein Ende der Selbstständigkeit gemacht. Sie waren ab diesem Zeitpunkt ein erobertes Gebiet und nur weil sie sich wieder gegen Babylon aufgelehnt hatten, wurden sie 587 v. Chr. endgültig zerstört. Ab dieser 1. Einnahme gab es kein selbstständiger menschlicher König des Volkes Gottes mehr, bis dann der Rutherford kam, die Macht an sich riss und dann das bis dahin recht freie gläubige Volk erneut unterjochte. Seine Nachfolger haben das bis Heute weitergemacht.

    So interpretiert wären die 7 Zeiten nichts anderes als die Pause zwischen dem letzten freien König in Jerusalem und dem ersten König der Neuzeit.
    Rutherford war der erste der ein strenges Regiment bei der WTG eingeführt hat, davor hieß Christ sein noch frei sein bei den Russel Bibelforschern.

    Für meinen Glauben sind die 7 Zeiten eine zeitliche Brücke um überhaupt zu wissen dass wir in der Zeit des Endes leben und kurz vor dem Sabbat des Volkes Gottes stehen müssten. (Hebr. 4:9) Wenn der Sabbat des Volkes Gottes 1000 Jahre dauern wird, müssen logischerweise die restlichen 6 Wochentage (des 7. Schöpfungstages – und nicht der Menschheitsgeschichte) 6000 Jahre sein. Rechnen ist auch hier verpönt, das weiß ich, aber auf die Zeit für das Erscheinen Jesu als Messias, damals auf Erden, konnten die Gläubigen rechnen. Wieso nicht auch auf das ungefähre 2. Kommen unseres Herrn Jesus? Natürlich kommt es bei so langen Zeiträumen nicht auf 10 Jahre an. Tag und Stunde kennt nur der Vater!

    Das kann alles eine Fehlinterpretation sein, aber ich zwinge sie niemanden auf und untergrabe damit nicht den Glauben an Jesus und seine Rettung.

    Gruß
    Alois

    1. Daniela says:

      Danke Alois für deine gute Erklärung, da habe ich wieder etwas dazugelehrt dass ich im entferntesten nicht kannte. Ich bin für jeden Artikel und Erklärung euch allen so dankbar. Macht einfach mehr Sinn in meinem Leben.
      Mit öieben Grüssen Dany

    2. Manfred says:

      Lieber Alois,

      dank des Kommentares von Lesch Konrad, bin ich noch mal auf Deinen sehr guten Kommentar gestoßen. Mit der Zeitberechnung zu 1914 habe ich mich nie wirklich beschäftigt. Es liegt ja in der Vergangenheit und ich war eher an der Zukunft interessiert. Das was Du geschrieben hast, ist sehr logisch. Das in der Bibel Zeitangaben stehen, mit denen man rechnen kann, ist ja offensichtlich. Jesus hat ja auch nicht gesagt, dass man gar nicht rechnen darf, sonder er sagte, dass von Tag und Stunde niemand Ahnung hat, noch nicht mal der Sohn. Das ist einzig dem Vater vorbehalten. Jesus wäre mit Sicherheit der erste gewesen, der auf Tag und Stunde hätte hinrechnen können, wenn das die Bibel hergeben würde.

      Leider scheint es in der menschlichen Natur zu liegen, trotzdem eine Berechnung aufzustellen. Das ist mir auch so gegangen. Ich habe auch verschiedene Worte so interpretiert, dass der Tag zum Beispiel gekommen sein müsste, wenn man gerettet ist. Das steht aber nicht in der Bibel. Es steht jedoch drin:

      Mat. 24:22; Elb:
      22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

      Mit diesem Text hatte ich mich sehr lange beschäftigt und das irgendwie so erklärt, dass es für meine Ansicht passen könnte. Heute weiß ich, dass meine Berechnung falsch war. Allerdings nur was dann passiert sein sollte, das traf nicht ein. Die Berechnung an sich, die müsste immer noch richtig sein, da über zwei verschiedene Rechenwege exakt der gleiche Tag herausgekommen ist.

      Und das wäre der Tag an dem man gerettet ist, weil die Tage verkürzt worden sind. Was ich damit sagen will ist, dass nicht die Berechnung an sich falsch sein muss, sondern lediglich das was man dann erwartet hat.

      Somit wäre die Zeit um 1914 tatsächlich ein Pfeiler in der biblischen Chronologie, allerdings wäre es nicht der Tag Jehovas gewesen. Wenn man sich Mat. 24 anschaut, dann warnt Jesus auf die Frage: Wann wird das geschehen, als erstes davor dass jemand kommt, der die Menschen verführen wird. Der Antichrist. Danach sagt er dann im Vers 6,

      „Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.“

      Die Org hatte angenommen, dass 1914 das Königreich auf die Erde kommen wird, dass dann die Erde von Jesus regiert werden würde. Das ist nicht passiert. Statt jetzt aber zu überlegen, was stattdessen passiert sein könnte, sind sie bei Ihrer Erwartung geblieben, haben aber die Erfüllung einfach in den unsichtbaren Bereich (Himmel) verlegt. Nun konnte das keiner überprüfen und sie konnten trotzdem bei Ihrer Behauptung bleiben. Daher regiert Jesus schon über 100 Jahre angeblich in seinem Königreich und keiner bekommt es mit.

      Der große Fehler liegt also darin ob man bereit ist, seine Lehre an die Bibel anzupassen oder ob man stur das weiter glaubt, was man sich selbst ausgedacht hat, obwohl die Beweise das dies falsch sind, erdrückend sind. Ich möchte mich daher für die Erwartungen was passieren soll entschuldigen, die ich möglicherweise geweckt haben sollte, bei der Berechnung bin ich aber sehr zuversichtlich, dass diese stimmt.

      Wenn wir Gott mit Geist und Wahrheit anbeten wollen, dann müssen WIR uns korrigieren wenn WIR offensichtlich falsch liegen und nicht die Bibel anders interpretieren, bis es passt. Ich denke dann wird Gott uns auch vergeben, wenn wir mal über das Ziel hinausgeschossen sind.

      Liebe Grüße Manfred

    3. R.B.M. says:

      Lieber Alois,

      es handelt sich bei Deinen Gedanken ja um Prophezeiungen. Also sind Interpretationen sehr wohl gestattet.

      Wenn ich dich richtig verstanden habe, deutest Du in Deinem obigen Kommentar an, dass ein gewisser Religionsbegründer, eine Rolle in den Prophezeiungen der Bibel haben könnte. Da könnte die Frage auftauchen, ob eine so kleine Religion im Vergleich zu den anderen großen christlichen Religionen wirklich eine Rolle spielen kann.

      Dazu ist mir folgendes in den Sinn gekommen. Wenn ich das biblische Volk Israel an seiner Größe an Weltmächten wie Ägypten, Assyrien, Babylon, Persien, Griechenland oder Rom messe, so war dieses Volk ganz klein dagegen. Nicht die Größe spielte bei Israel eine entscheidende Rolle.

      Zudem hat Jesus etwas vorausgesagt, was nach meinem jetzigen Wissensstand nur von dieser kleinen Religionsorganisation erfüllt wird. Er warnt seine Apostel vor Personen, die behaupten, Jesu vorausgesagte Parusie sei bereits während der großen Drangsal real. „Wenn dann [in der großen Drangsal] jemand zu euch sagt, „hier ist der Christus oder dort“, so glaubt ihnen nicht“. Dieses Kriterium erfüllen meines Wissens Katholiken wie Protestanten nicht.

      Als zweites Erkennungsmerkmal prophezeit Jesus, dass man fälschlicher Weise erklären würde, er sei während dieser Zeit in der Wildnis oder hinter den Mauern eines inneren Raumes. Jesus sagt in den Versen nicht: „Sieh hin; hier steht er neben mir!“ Sondern prophezeit, dass Menschen auf Orte seiner Anwesenheit verweisen, wo man Jesus nicht sehen kann. Auch dieses Kriterium erfüllen meines Wissens Katholiken wie Protestanten nicht. Seine Parusie sei aber wie ein leuchtender Blitz, im Gegensatz zu einem verborgenen Christus in den inneren Gemächern.

      Zudem warnte Jesus vor solchen, die behaupten, „Die gewisse Zeit hat sich genährt“ (Lukas 21:8) Auch dieses Kriterium erfüllen meines Wissens Katholiken wie Protestanten nicht.

      Ich kenne da aber eine kleine Religionsgruppe, die das Vorausgesagte genau erfüllt und eine unsichtbare Parusie (Gegenwart) Jesus seit 1914 der ganzen Welt fleißig verkündet. Zwar klein gegenüber den großen christlichen Kirchen. Aber um so lauter verkündigen sie ihre Botschaft der vorausgesagten Parusie des (un)sichtbaren Jesus in seinen inneren Gemächern. Nicht die Parusie eines Blitzes der leuchtet. Sonder die Parusie im Geheimen. Und, „die gewisse Zeit hat sich genähert“.

      Die Größe mag nicht immer eine Rolle spielen. Aber die Lautstärke, einer andersartigen guten Botschaft (Gal. 1:6), um sie als biblische Erfüllung zu bewerten.

      Ganz liebe Grüße
      R.B.M.

      1. Alois says:

        Lieber Bruder R.B.M

        Danke für Deinen ergänzenden Kommentar, dazu fällt mir folgender Text zu Israel ein:

        5. Mos. 7
        6. Denn ein heiliges Volk bist du Jehova, deinem Gott: Dich hat Jehova, dein Gott, erwählt, ihm zum Eigentumsvolke zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.
        7. Nicht weil euer mehr wären als aller Völker, hat Jehova sich euch zugeneigt und euch erwählt; denn ihr seid das geringste unter allen Völkern;

        Israel war zur Zeit Mose sogar das geringste Volk in der damaligen Welt, deshalb ist das oft gelesene Argument, die Zeugen seien zu unbedeutend, ohne biblische Grundlage, im Gegenteil.

        Nachdem ich Deinen Kommentar gelesen hatte ist mir ein Vortrag von 2014 in der Rubrik Propheten eingefallen.
        In diesem Vortrag wird vermutet dass die Bibelforscher und Zeugen der Neuzeit gemeint sind.
        Mittlerweile würde ich aber an den Stellen in denen Russel steht den Namen Rutherford einsetzen. Das passt nach meiner momentanen Einschätzung besser zu meinem letzten Kommentar über die 2520 Jahre. Denn nach den 2520 Jahren lag die kleine Bibelforschergemeinde wirklich im Dreck.

        bruderinfo.de/propheten/jehova-und-sein-findelkind/

        Liebe Grüße
        Alois

  11. Manfred says:

    Lieber Autor,

    oft wird ja die zweite Hoffnung so interpretiert, dass es jeweils EINE Hoffnung gibt, EINE im Alten Testament und EINE im Neuen Testament. Das wäre mathematisch gesehen immer noch ZWEI Hoffnungen, aber wie kann man dieser Interpretation entgegnen?:

    Wenn also im NT von EINER Hoffnung die Rede ist, dann sei die aus dem Neuen Testament gemeint.

    Kannst Du mit Bibelstellen argumentieren, ohne interpretieren zu müssen, dass auch dem alten Volk Israel, die gleiche Hoffnung in Aussicht steht, wie den Christen die nach Jesu Tod gelebt haben?

    Ich würde zuerst gerne Deine Ansicht hören und würde erst danach etwas dazu schreiben.

    Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße Manfred

    1. R.B.M. says:

      Lieber Manfred.

      ich habe in diesem Artikel ganz bewusst nicht die alten Verheißungen für das buchstäbliche Volk Israel angeschnitten. Sondern nur die Hoffnung, zu der CHRISTEN seit Jesu berufen werden. EIN Leib, EINE Hoffnung, EINE Taufe, EINE Braut.

      1. Kor. 12:12-14
      „12 Denn so, wie der Leib e i n e r ist, aber viele Glieder hat, und alle Glieder dieses Leibes, obschon ihrer viele sind, e i n Leib sind, so ist auch der Christus. 13 Denn wahrlich, durch e i n e n Geist sind wir alle zu e i n e m Leib GETAUFT worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und wir alle sind mit e i n e m Geist getränkt worden.“

      Als Christen wurden wir doch mal getauft. Existiert der Christus geteilt? Existiert der Geist geteilt? Da das nicht der Fall ist gehören auch wir alle zu diesem EINEN Leib, ohne etwas interpretieren zu müssen.

      1. Kor. 15
      „35 Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ Die Antwort aus Vers 49 „Und so, wie WIR das Bild des von Staub Gemachten getragen haben, werden WIR auch das Bild des Himmlischen tragen.“

      Paulus ist aus dem Stamme Benjamin und Christ. Wo wird der Ort seiner Auferstehung sein? Wo wird er mit Jesus hingehen? Mit was für einen Leib wird er kommen? Gehen mich die Entscheidungen Jesu und seines Vaters etwas an?

      Da das buchstäbliche Blut Abrahams nicht in meinen Adern fließt, und ich auch nicht vor, sondern nach der Menschwerdung Jesus lebe, und mich auch in seinem Namen taufen ließ, spielen für mich diese Verheißungen für Israel vorerst keine Rolle.

      Warum sage ich vorerst? Weil ich Jesus folgen werde, ganz egal wo er hingeht. Und wenn er ins Paradies auf der Erde geht, was nach meinem Verständnis ganz logisch und eine Erfüllung seines Versprechens wäre, so folge ich ihm auch hierhin. War der Verbrecher an seiner Seite ein Israelit, dem das Land seiner Vorväter in Aussicht stand? Mit dieser Information könnte ich eine Vermutung anstellen, wo das Paradies sein wird. Wo Jesus sein wird oder hingeht, wenn er in die bewohnte Erde wieder eingeführt wird. Wo wir uns mit unter aufhalten werden und welchen Körper wir haben werden sind nach meinem Verständnis zweierlei.

      Und wenn von Essen und Trinken gesprochen wird, so hoffe ich im Königreich darauf, dass mir dieses Vergnügen auch ab und an zu Teil wird. Vor allem ist die Aufgabe der Könige und Priester auf 1000 Jahre befristet. Engel konnten Nahrung zu sich nehmen. Ja sogar Kinder zeugen. Zu interpretieren, was wir mit unserem neuen Leib eventuell alles tun können und dürfen, außer essen und trinken, wäre hier Spekulation/Interpretation. Meine Wünsche und Fantasien im Geheimen seien mir aber vergönnt. Doch ich werde mit Freude annehmen, was mir bei der Auferstehung zugeteilt wird.

      Manchmal frage ich mich, wie weit ist der Himmel von der Erde entfernt. Eine Handbreit? Oder macht lediglich Sichtbarkeit zu Unsichtbarkeit für das Menschliche Auge den Ausschlag?

      Doch nun zu Deiner Frage, lieber Manfred:
      Kann Ich Bibelstellen zitieren ohne interpretieren zu müssen, dass auch einigen Personen, die vor Jesus gelebt haben, die gleiche Hoffnung in Aussicht stehen könnte, wie Christen die nach Jesu Tod gelebt haben?

      Ohne etwas zu interpretieren ist es nach meinem Wissen nicht möglich eine solche Bibelstelle in den hebräischen Schriften zu finden. Weder als Aussage, noch als Prophetie.

      In den christlich griechischen Schriften finden sich einige Äußerungen über Einzelpersonen z. B. über Abraham. Da überlasse ich Dir gerne das Feld, um Diese zu erwähnen. Für mich sind der Ort und der Körper unwichtig, den gebürtige Israeliten bei ihrer Auferstehung erlangen werden. Für mich zählt lediglich meine Auferstehung. Unsere beiden Höchsten werden das schon richtig machen. Nur eines mag ich nicht, dass man die EINE Hoffnung für CHRISTEN, den EINEN Leib in Stücke reißt, um die Bibel mittels Interpretation seiner Glaubensvorstellung anzupassen.

      Und sollte ein gebürtiger Israelit unter den Lesern sein, kann er sich gerne Fragen, ob er Israelit bleiben möchte oder Jesus als seinen Messias anerkennt. Entscheidet er sich für Zweites, wäre das gegenüber der Generation von Israeliten zu Jesu Zeit der richtige Schritt. Möge er dann auch mit seiner EINEN Hoffung leben, die auch Paulus als Israelit und Christ hatte.

      Mit herzlichen Grüßen des Friedens
      R.B.M.

      Römer 16
      25 Dem Gott, der die Macht hat, euch durch das Evangelium, das mir anvertraut ist, und durch die Predigt von Jesus Christus im Glauben zu festigen; dem Gott, der uns DAS GEHEIMNIS OFFENBART HAT, DAS SEIT UNDENKLICHEN ZEITEN VERBORGEN WAR; 26 dem ewigen Gott, der befohlen hat, diese Botschaft jetzt durch prophetische Schriften allen Völkern bekannt zu machen, damit sie ihr glauben und gehorchen; 27 dem allein weisen Gott, den wir durch Jesus Christus preisen, gebührt alle Ehre in alle Ewigkeit! Amen.

      1. Alois says:

        Lieber Bruder RBM

        Ich weiß nicht ob es schon Interpretation ist wenn ich glaube, sehr viele Gläubige vor Jesus Erscheinen haben ebenfalls die Hoffnung ewig zu leben weil Jesus sein Leben für uns gegeben hat.

        Beispiel:
        Psalmen 16
        1. Ein Gedicht von David. Bewahre mich, Gott, denn ich traue auf dich!
        2. Du, meine Seele, hast zu Jehova gesagt: Du bist der Herr; meine Güte reicht nicht hinauf zu dir.
        3. Du hast zu den Heiligen gesagt, die auf Erden sind, und zu den Herrlichen: An ihnen ist alle meine Lust.
        4. Viele werden der Schmerzen derer sein, die einem anderen nacheilen; ihre Trankopfer von Blut werde ich nicht spenden, und ihre Namen nicht auf meine Lippen nehmen.
        5. Jehova ist das Teil meines Erbes und meines Bechers; du erhältst mein Los.
        6. Die Meßschnüre sind mir gefallen in lieblichen Örtern; ja, ein schönes Erbteil ist mir geworden.
        7. Jehova werde ich preisen, der mich beraten hat, selbst des Nachts unterweisen mich meine Nieren.
        8. Ich habe Jehova stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.
        9. Darum freut sich mein Herz, und frohlockt meine Seele. Auch mein Fleisch wird in Sicherheit ruhen.
        10. Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Verwesung sehe.
        11. Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.

        Für mich ist besonders folgendes eindeutig:
        10. Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Verwesung sehe.
        11. Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; …….

        Ich glaube so wie wir unseren Herrn Jesus, der in der Vergangenheit im Fleische unter uns lebte, unseren Retter nennen der uns das Leben schenkt, so haben die Frommen der zeit vor Jesu Erscheinen den Messias in der Zukunft im Glauben gesehen, der ihnen das Leben schenken wird.

        Hebr. 11
        13. Diese (Abraham, Isaak, Jakob) alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht empfangen, sondern sahen sie von ferne und begrüßten sie und bekannten, daß sie Fremdlinge und ohne Bürgerschaft auf der Erde seien.

        Die Verheißung ist für alle Menschen das ewige Leben durch den Messias Jesus und diese wurde schon von Ferne, oder schon zu Abrahams Zeit gesehen und geglaubt.

        Sicher kann man das auch anders interpretieren.

        Liebe Grüße
        Alois

      2. Manfred says:

        Lieber Brd. R.B.M.,

        vielen Dank für Deine Klarstellung, dass Du dies aus Sicht der Neuzeit gemeint hast. Du hast in einem anderen Kommentar geschrieben, dass man der Bibel klare Fragen stellen muss und dann bekommt man auch klare Antworten. Ob diese Antworten dann zu dem passen was man glaubt und ob man dann seinen Glauben gemäß der Bibel korrigiert, muss jeder für sich selbst be- und auch verantworten.

        Wir wissen über die Auferstehung folgendes:

        Joh. 5:28,29; Elb: 28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören 29 und hervorkommen werden; die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts.

        Apg. 24:15 und die Hoffnung zu Gott habe, die auch selbst diese hegen, dass eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten sein wird.

        In diesen Versen erfahren wir, dass es eine Stunde gibt in der auferstanden wird. Die die Gutes getan haben (Gerechte) zur Auferstehung des Lebens und die die Böses getan haben (Ungerechte) zur Auferstehung des Gerichts.

        So steht es im Neuen Testament. Nun vergleichen wir das mit Aussagen aus dem alten Testament:

        Ps. 37:25-31; Elb: 25 Ich war jung und bin auch alt geworden, doch nie sah ich einen Gerechten verlassen, noch seine Nachkommen um Brot betteln; 26 alle Tage ist er gütig und leiht, und seine Nachkommen werden zum Segen. 27ab vom Bösen und tue Gutes, so wirst du für immer im Lande wohnen! 28 Denn der HERR liebt Recht und wird seine Frommen nicht verlassen; ewig werden sie bewahrt, und die Nachkommenschaft der Gottlosen wird ausgerottet. 29 Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer darin wohnen. 30 Der Mund des Gerechten spricht Weisheit aus, und seine Zunge redet Recht; 31 die Weisung seines Gottes ist in seinem Herzen, seine Schritte werden nicht wanken.

        Die Bibel sagt somit im AT deutlich und unmissverständlich, wo der Gerechte wohnen wird und zwar auch nach seiner Auferstehung, nämlich hier auf der Erde, siehe: 29 Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer darin wohnen.

        Von Abraham wissen wir, dass er ein Gerechter ist, sogar von Gott als sein Freund bezeichnet wird und zufolge seines Glaubens, sich die Nationen segnen würden. Also ganz klar, ihm wurde die Erde verheißen. Allerdings nicht nur ihm, sondern allen Gerechten und die Bibel spricht eindeutig nur von einer Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten. Die Auferstehung zum Leben ist die über die der zweite Tod keine Gewalt hat, somit die erste. Die erste Auferstehung hingegen bedeutet aber mit Christus für 1.000 Jahre zu regieren gemäß Off. 20. Man muss gar nicht interpretieren, sondern nur die Fakten die die Bibel mitteilt zusammen zählen um zu diesem Ergebnis zu kommen. Aber man muss noch nicht mal zusammen zählen, denn das Ergebnis steht sogar wortwörtlich in der Bibel, wie dieser Vers aus dem NT zeigt:

        Mat. 8:11,12; Elb: 11 Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel, 12 aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

        Offensichtlich wird Abraham als Gerechter im Reich der Himmel zu Tisch liegen. Da aber die Gerechten für immerdar auf der Erde leben sollen, muss dieser Tisch des Himmelreiches auf der Erde stehen und interessanterweise hat Jesus uns darum beten gelehrt:

        Mat. 6:9-10; NGÜ: 9 Ihr sollt so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, 10 dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.

        DEIN REICH KOMME

        Darum geht es doch. Das Reich soll auf die Erde kommen und Abraham wird ein Teil davon sein, genauso wie die Apostel und noch viele weitere Personen die Gott gerecht gesprochen hat.

        Nicht wir gehen zum Reich, sondern das Reich kommt zu uns. Weiß Jesus etwa nicht was er spricht, als er uns darum beten lehrte??? War das eine klare Aussage oder interpretieren das Interpretationschristen einfach nur anders als es tatsächlich dasteht? Wenn man nun Abraham und den anderen Menschen aus dem AT, die für Gott annehmbar, ja gerecht sind, abspricht im Reich Gottes zu sein, was hat das für Auswirkungen? Auch das steht in der Bibel ohne dass man interpretieren müsste:

        Jes. 5:20-24; Elb: 20 Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem! 21 Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für verständig halten! 22 Wehe denen, die Helden sind im Weintrinken und tapfere Männer im Mischen von Rauschtrank; 23 die den Ungerechten wegen eines Bestechungsgeschenkes gerecht sprechen, den Gerechten aber ihre Gerechtigkeit absprechen! 24 Darum, wie des Feuers Zunge die Stoppeln verzehrt und dürres Gras in der Flamme zusammensinkt, so wird ihre Wurzel wie Moder werden und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie haben das Gesetz des HERRN der Heerscharen verworfen und das Wort des Heiligen Israels verschmäht.

        Die Bibel gibt auf eindeutige Fragen, wahrhaft eindeutige Antworten, ob uns dieses gefallen oder nicht. Am Ende geschieht es genauso wie es geschrieben steht. Gott kann nicht lügen und daher gibt es auch für die Gerechten des Alten Testamentes die gleiche Hoffnung wie für die Gerechten des Neuen Testamentes.

        Für heute mache ich Schluss, aber demnächst folgen noch Bibelstellen aus der Offenbarung, die ebenfalls etwas über das Reich Gottes hier auf der Erde aussagen.

        Liebe Grüße Manfred

        1. Tommy says:

          Hi Manfred,
          vielen Dankfür Deine Darlegung Deiner Sichtweise.
          Völlig Richtig, man muss die Wahrheit im Geiste suchen und sollte nicht versuchen sie durch eine Brille zu sehen.
          Vorab, ich glaube auch, dass Gott weiss was fuer uns Recht ist und wird das schon richten. Vertrauen wir einfach mal.
          Aber Du weisst, dass es verschiedene Sichtweisen und Interprettionen gibt.
          Bitte sag mir Deine zu diesen Versen:
          Matthäus 22.30 : Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern sein wie die Engel im Himmel+ Markus 12:24+25 : Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes.25Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, werden sie nicht mehr heiraten, sondern sie werden sein wie die Engel im Himmel. +Lukas 20:34-36 : Und Jesus sprach zu ihnen: Die Söhne dieser Welt (O. dieses (jenes) Zeitalters) heiraten und werden verheiratet; die aber würdig geachtet werden, jener Welt (O. dieses (jenes) Zeitalters) teilhaftig zu sein und der Auferstehung aus den Toten, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet; denn sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich und sind Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind. Codex Sinaiticus: Denn weder heiraten sie in der Auferstehung, noch verheiraten sie, sondern sie sind wie Engel Gottes in dem Himmel.

          Ich haette da noch einige Verse aber nur mal vorab diese.
          Gruesse
          Tommy

          1. Alois says:

            Lieber Tommy

            Ich hoffe Du nimmst es mir nicht übel wenn ich meine Ansicht mitteile, ich bin gespannt was Manfred oder andere Geschwister antworten. Das ist nämlich ein sehr interessantes Thema was Du angeschnitten hast.

            Gerade diese von Dir genannten Verse beweisen für mich, dass die Menschen nach der Auferstehung zum ewigen Leben nicht in den Himmel kommen. Denn es wird gesagt sie werden WIE Engel im Himmel sein. Da steht nirgends dass sie Engel im Himmel sein werden. Die einzig logische Erklärung für mich ist, dass sie wie Engel alle Vorteile des ewigen Lebens genießen, aber auf der Erde leben werden. Deshalb können die Heiligen am Ende der 1000 Jahre auch von Feinden umzingelt werden.
            Egal ob bald zur ersten Auferstehung oder am Ende der 1000 Jahre zur 2. Auferstehung. Nach den 1000 Jahren wird es nur noch auferstandene Menschen geben die wie Engel im Himmel sein werden.

            Da die Menschen die zum ewigen Leben auferstehen durften nicht mehr heiraten werden beweist für mich, dass vollkommene, ewig lebende Menschen auch keine Kinder mehr bekommen. So wie Jesus sicher keine Kinder hatte und auch Adam und Eva erst nach dem Sündenfall Kinder gezeugt haben.
            Ich vermute mal dass Adam mindestens 30 Jahre alt war bevor er gesündigt hat, weil Jesus auch bereits 30 Jahre alt war als er 40 Tage vom Teufel versucht wurde. Trotzdem kamen keine Kinder vor dem Sündenfall. Aber das ist ein anderes Thema.

            Das alles ist meine momentane Überzeugung, natürlich nicht ohne Interpretation, oder Logik.

            Liebe Grüße
            Alois

          2. Manfred says:

            Lieber Tommy,

            vielen Dank für Deine ergänzenden Bibeltexte. Alois hat Dir ja bereits was geschrieben und dazu möchte ich noch was beipflichten.

            Es ist aber genau die richtige Herangehensweise um herauszufinden ob eine Ansicht richtig oder falsch ist. Man muss sie von allen Seiten betrachten. Da es in diesem Vortragsthema ja um Interpretationen geht, wäre meine Frage nun, ob man in die von Dir genannten Texte hineininterpretiert, dass man nach der Auferstehung im Himmel lebt oder ob es tatsächlich dort steht. Dazu bringe ich mal ein paar Beispiele:

            1.Ein Mann ist stark wie ein kanadischer Grizzly Bär.
            2.Die Blondine hat eine Löwenmähne
            3.Der Läufer ist schnell wie ein Gepard.
            4.Der Mann hat Augen wie ein Adler.

            usw. usw.

            Ich habe hier Eigenschaften von Menschen mit den Eigenschaften von Tieren verglichen. Aber nur weil ich diese Eigenschaften verglichen habe, hat doch der Mann der stark ist wie ein kanadischer Grizzly Bär, weder ein Fell noch muss er zwingend in Kanada leben. Die Blondine hat ebensowenig ein Fell und muss auch nicht in Afrika wohnen.
            Genauso ist es bei dem 3.ten Beispiel. Beim 4.ten Beispiel hat der Mann weder Federn, noch kann er fliegen. Aber er hat so gute Augen wie ein Adler.

            Das waren vergleichende Beispiele und die Texte die Du genannt hast vergleichen die Menschen, nachdem sie auferstanden sind, mit den Eigenschaften von Engeln. Die lauten:

            Engel heiraten nicht und Engel sterben nicht. Punkt.

            Mehr sagen diese Texte nicht aus. Unsterblichkeit gibt es heute noch nicht. Aber es gibt heute schon Menschen auf der Erde, die nicht heiraten. Sind es deshalb Engel und leben im Himmel? Nein, das würde keiner annehmen. Einzig aus dem letzten Satz in Lukas könnte man noch weitere Schlüsse ziehen, ich zitiere das nochmal:

            Lukas 20:34-36 : Und Jesus sprach zu ihnen: Die Söhne dieser Welt (O. dieses (jenes) Zeitalters) heiraten und werden verheiratet; die aber würdig geachtet werden, jener Welt (O. dieses (jenes) Zeitalters) teilhaftig zu sein und der Auferstehung aus den Toten, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet; denn sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich und sind Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.

            denn sie sind Engeln gleich und sind Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.

            Zwar geht es in dem Text von Lukas auch um das heiraten und die Unsterblichkeit, aus dem letzten Satzteil könnte man aber auch den Schluss ziehen, dass die auferstandenen Menschen dann tatsächlich körperlich den Engeln gleich sind und nicht nur gewisse Eigenschaften haben. Aber in keinem Fall steht da, dass die Auferstanden im Himmel leben werden, sondern sie werden nur den Engeln gleich sein, die sich aktuell im Himmel befinden.

            Nun müsste man die Bibel befragen, werden die Engel IMMER im Himmel bleiben? Was sagt die Schrift?

            Mat. 25:31-33; NGÜ:
            31 »Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommen wird und mit ihm alle Engel, dann wird er in königlichem Glanz auf seinem Thron Platz nehmen. 32 Alle Völker werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie der Hirte die Schafe und die Ziegen voneinander trennt. 33 Die Schafe wird er rechts von sich aufstellen und die Ziegen links.

            Wenn Jesus auf die Erde kommt, kommen ALLE Engel mit ihm. So steht es geschrieben. Die nächste wichtige Aussage befindet sich im Vers 33. Die Schafe stehen rechts von ihm und die Ziegen links. Wenn in das Königreich / Himmel nur die Gerechten kommen, wie können dann die Ziegen links von Jesus stehen??? Müsste der Text dann nicht so lauten:

            Die Schafe stehen rechts (im Himmel) von Jesus und die Ziegen unter ihm (auf der Erde)?

            Wenn Jesus aber buchstäblich hier auf die Erde kommt, dann kann er die einen rechts von sich hinstellen lassen und die anderen links. Wie du siehst, müsste man sehr viele Bibeltexte uminterpretieren, wenn man von einem himmlischen Leben ausgeht. Wo fängt man an wo hört man auf? Glaubt man der Bibel in Psalm 37:29, dann braucht man das nicht. Dann können alle Bibeltexte so bleiben und widersprechen sich nicht.

            Ich würde sehr gerne auch die anderen Bibelstellen von Dir noch hören. Denn gerade an sich vermeintlich widersprechenden Texten, kann man tiefer in die Materie einsteigen. Nur wenn am Ende alles zusammen passt, dann besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass man der Wahrheit auf den Grund gegangen ist.

            Liebe Grüße Manfred

            PS: In der Bibel steht aber nicht, dass die Engel für Immer hier auf der Erde bleiben werden. Das wird nur über die Gerechten gesagt. Es heißt nur, dass ALLE Engel mitkommen, wenn Jesus hier auf die Erde kommt. Darüber hinaus wäre es eine Spekulation.

          3. piti says:

            Liebe Geschwister.
            Was haltet ihr von Hebr. 11, 13-16?
            Friede pit

        2. Tommy says:

          Liebe Brueder Alois und Manfred,
          nochmals Dank fuer Eure Antworten und ich finde diese Diskussion sehr spannend.
          Und o.k., ich komme mal durch mit ein paar weiteren
          Johannes 6:51+54+63 : Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herniedergekommen ist; wenn jemand von diesem Brote ißt, (O. gegessen hat) so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, (Eig. Und das Brot aber) daß ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage; Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, welche ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben;

          Mir geht es hier um den Geist und das Fleisch

          Johannes 13:36 : Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, wo gehst du hin? Jesus antwortete ihm: Wo ich hingehe, kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen. Wie viel später? Zumindest aber sieht es fuer mich so aus, dass Petrus diese himmlische Hoffnung pflegen durfte wegen der Aussage des Herrn. Denke ich eben

          Apostelgeschichte 3:21 : welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

          Gebe zu, dieser Satz aus der Schrift spricht fuer Eure Auslegung.

          1. Korinther 15:35-38 : Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? und mit was für einem Leibe kommen sie? Tor! Was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn. Und was du säst, du säst nicht den Leib, der werden soll, sondern ein nacktes Korn, es sei von Weizen oder von einem der anderen Samen. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und einem jeden der Samen seinen eigenen Leib.

          1. Korinther 15:42+44 : So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich//. … es wird gesät ein natürlicher (O. seelischer) Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen natürlichen (O. seelischen) Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen

          So weit mal Brueder. Wollte keinen buchlangen Kommentar einstellen.
          Mit diesen Stellen haette ich zum Beispiel noch einige Probleme in Bezug auf das was Ihr eingestellt habt.
          Gruesse im Herrn
          Tommy

          1. Omma@Tommy says:

            Lieber Tommy,

            dieses Thema ist in der Tat interessant, und gleichzeitig unerschöpflich.

            Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich das erste Mal hier bei BI von einem Kommentarschreiber las, er habe die Hoffnung in den Himmel zu kommen. Die Vorstellung – Ewiges Leben auf der Erde – war wie festbetoniert in meinem Kopf, nein sogar in meinem Herzen. Dann lasen wir weiter in der Bibel, und mir kamen Zweifel – Gibt es vielleicht doch eine himmlische Hoffnung für uns? Meine Gefühle wurden hin und her geworfen. Und dann lasen wir noch, dass es einen Neuen Himmel und eine Neue Erde geben würde. Wenn wir nun die Erklärung von JW.ORG. beiseite legen, könnte es sogar sein, dass unsere Beiden Höchsten für uns eine buchstäbliche Neue Erde vorgesehen hat.

            Wie denken die Omma und der Oppa jetzt? Wenn mich heute Jemand fragt, nach meiner Hoffnung, muss ich sagen, ich weiß es nicht, denn es gibt Bibelstellen, die das Eine „beweisen“, und es gibt Bibeltexte, die das Andere „beweisen“. Aber ist das denn so wichtig, zu wissen, wo wir einmal leben werden?

            Für uns ist der Gedanke, dass uns unsere Beiden Höchsten so sehr lieben, dass sie dieses große Opfer gebracht haben, und sich selbst nicht geschont haben, so unfassbar groß, dass ich keine Zweifel daran habe, dass sie Jeden unendlich lieb haben und wollen, dass alle glücklich sind – WO AUCH IMMER!!!

            Römer 8:32 (Neues Leben. Die Bibel)
            32 Gott hat nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle gegeben. Und wenn Gott uns Christus gab, wird er uns mit ihm dann nicht auch alles andere schenken?

            Für uns ist dieser Gedanke sehr beruhigend und Glauben stärkend – Unsere Beiden Höchsten wollen dass wir glücklich sind – darauf vertrauen wir, das ist unsere Hoffnung, alles andere überlassen wir ihnen.

            Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

          2. Manfred says:

            Liebe Omma,

            vielen Dank dafür, dass Du auch Deine Sichtweise mit einbringst. Ich verstehe Dich auch, wenn Du sagst, dass es Dir nicht so wichtig ist, wo Du zukünftig leben wirst. Wichtiger ist in jedem Fall, dass man zu Christus gefunden hat, wo wir mal leben ist zweitrangig. Mir persönlich ist es auch egal und wenn es der Wille des Vaters ist, dann werde ich auch in den Himmel gehen. Ich habe damit kein Problem.

            Mein Ansinnen ist jedoch: Was ist der Wille des Vaters?

            Seit ich von der früheren Religionsgemeinschaft ausgeschlossen worden bin, stehe ich mehr oder weniger auf den eigenen Füssen. Früher haben die anderen bestimmt, was ich glauben soll, nun möchte ich mir meinen Glauben selbst erarbeiten. Ich persönlich habe für mich beschlossen, dass ich nur noch das glaube, was mit der Bibel grundsätzlich überein stimmt, denn ich glaube dass ein allwissender Gott in der Lage ist ein Buch zu schreiben in dem er seinen Willen kund tut und dass es dann keine gegensätzlichen Aussagen gibt. Denn entweder wäre die eine wahr oder die andere. Gott kann aber nicht lügen und somit frage ich mich immer, was ist jetzt die richtige Sicht und was nicht. Das Ergebnis wo wir leben, ist mir egal. Ich bin mit beidem zufrieden, allerdings glaube ich dass die himmlische Hoffnung (ein Ort entfernt von der Erde) eine Luftnummer ist. Daher bin ich immer dankbar, wenn Brüder Bibeltexte bringen, die so etwas aussagen sollen, denn dann kann man prüfen ob diese oder jene Sicht richtig ist.

            Du hattest ja geschrieben:

            Wenn mich heute Jemand fragt, nach meiner Hoffnung, muss ich sagen, ich weiß es nicht, denn es gibt Bibelstellen, die das Eine „beweisen“, und es gibt Bibeltexte, die das Andere „beweisen“. Aber ist das denn so wichtig, zu wissen, wo wir einmal leben werden? – Zitat Ende.

            Du hast „beweisen“ in Anführungszeichen gesetzt und das war gut so. Denn entweder werden die Gerechten im Himmel leben oder sie leben auf der Erde. Damit meine ich den Hauptwohnsitz. Wenn die Bibel in Ps. 37:29 sagt:

            29 Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer darin wohnen.

            Dann kann es nicht wahr sein, wenn die Gerechten im Himmel leben. Das würde dieser Aussage widersprechen und dann hätten wir das Dilemma, dass Gott einmal gelogen haben müsste. Deshalb habe ich ja schon des öfteren nachgefragt, ob mir jemand einen Bibeltext nennen kann, wo das gleiche über den Himmel gesagt wird, wie in diesem Psalm über die Erde. Doch so einen Text scheint es nicht zu geben und da müsste man sich doch fragen:

            Warum nicht?

            Ist das etwa ein heiliges Geheimnis, was keiner wissen soll? Doch wie kann es ein heiliges Geheimnis sein, wenn nahezu alle Religionen sich wünschen in den Himmel zu kommen? Bei den ZJ sind es halt nur 144.000, aber auch sie glauben an ein himmlisches Leben. So geheim ist diese Ansicht somit nicht geblieben.

            Aber anders herum, wird solangsam ein Schuh draus. Ist es vielleicht ein Geheimnis, dass alle Menschen auf der Erde leben werden, obwohl es in der Bibel so deutlich gesagt wird? Denn in manchen Kirchen kommen die Guten in den Himmel und die Bösen in die Hölle. Aber wer kommt auf die Erde?? Da will anscheinend niemand hin. Dass selbst die Offenbarung auf die Erde hinweist, wird oft ignoriert, aber gerade die Offenbarung offenbart doch die Zukunft.

            Ich finde den Artikel über die Interpretationschristen zu diesem Thema sowas von passend. Interpretieren wir uns die Bibel so zusammen wie wir es wünschen oder versuchen wir herauszufinden, was der Wille des Vaters ist? Wenn wir das letztere tun, dann werden wir die berühmte Perle oder den Schatz des Königreiches finden. Evt. muss man tiefer graben als man gedacht hat, aber ich glaube dass es die Mühe wert ist und freue mich über jeden, der mir beim Graben hilft.

            Liebe Grüße auch an Deinen Mann
            Manfred

          3. Manfred says:

            Lieber Tommy,

            ich glaube auch, dass die Menschen der 1.ten Auferstehung einen neuen geistigen Leib bekommen werden. Aber nur weil man einen geistigen Leib hat, muss man doch nicht von der Erde runter. Bei Abraham waren mal 3 Männer zu Gast. Einer war Jehova und zwei waren Engel. Ausgesehen haben sie aber wie Männer. Somit beweist das AT, dass Engel sichtbar auf der Erde waren, mit ihren geistigen Leibern. Aber auch im NT finden wir die Begebenheit nach der Auferstehung von Jesus. Sein Fleischesleib war tot, er erschien aber an mehreren Stellen seinen Jüngern. Er konnte durch geschlossene Räume eintreten und dennoch konnte man seine Wundmale fühlen.

            Wenn man da sieht, welche Fähigkeiten so ein geistiger Leib hat, da kann man umso mehr verstehen, warum ein Bibelsschreiber sagte, er hätte im Moment eine irdische Hütte. Auch in den beiden Versen aus Korinther steht nicht, dass man im Himmel auferweckt wird, sondern nur dass man eine unverweslichen geistigen Körper bekommt.

            1. Korinther 15:42+44 : So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich//. … es wird gesät ein natürlicher (O. seelischer) Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen natürlichen (O. seelischen) Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen

            Mit diesem Körper kann man auch auf der Erde sein und genau genommen bekommt man diesen auch hier auf der Erde und nicht im Himmel. Das geht aus der Bibel eindeutig hervor ohne interpretieren zu müssen.

            1.Kor. 15:51-54; NGÜ: 51 Ich sage euch jetzt ein Geheimnis: Wir werden nicht alle sterben, aber bei uns allen wird es zu einer Verwandlung ´des Körpers` kommen. 52 In einem einzigen Augenblick wird das geschehen, und zwar dann, wenn vom Himmel her die Posaune zu hören ist, die das Ende der Zeit ankündigt. Sobald die Posaune erklingt, werden die Toten auferweckt werden und einen unvergänglichen Körper bekommen, und auch bei uns, ´die wir dann noch am Leben sind,` wird ´der Körper` verwandelt werden.53 Denn was jetzt vergänglich ist, ist dazu bestimmt, das Kleid der Unvergänglichkeit anzuziehen; was jetzt sterblich ist, muss das Kleid der Unsterblichkeit anziehen. 54 Und wenn das geschieht – wenn das Vergängliche mit Unvergänglichkeit bekleidet wird und das Sterbliche mit Unsterblichkeit – , dann geht die Aussage in Erfüllung, die in der Schrift steht: »Der Tod ist auf der ganzen Linie besiegt!«

            1.Thes. 4:16,17; NGÜ: 16 Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, ein lauter Befehl wird ertönen, und auch die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein. Daraufhin werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. 17 Danach werden wir – die Gläubigen, die zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind – mit ihnen zusammen in den Wolken emporgehoben, dem Herrn entgegen, und dann werden wir alle für immer bei ihm sein.

            Warum werden die Toten mit dem neuen Leib auf der Erde auferweckt und nicht gleich im Himmel? Diese beiden Textpassagen zeigen den Beginn der Entrückung, während die Offenbarung das Ende beschreibt, wenn das himmlische Jerusalem, die Braut Christi wieder am Berg Zion herabkommt.

            Du hattest noch diesen Vers angeführt:

            Johannes 13:36 : Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, wo gehst du hin? Jesus antwortete ihm: Wo ich hingehe, kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen. -Zitat Ende.

            Petrus konnte Jesus zum damaligen Zeitpunkt noch nicht nachfolgen, aber wenn er wiederkommt, vom Himmel herab, dann wird er beim Schall der 7.ten Posaune auferweckt, zusammen mit den anderen auferweckten und verwandelten Brüdern Jesus von der Erde aus entgegen gehen, zur Begegnung in der Luft. Nachdem sie Jesus in der Luft getroffen haben, folgen sie ihm nach und zwar dorthin wo er dann hingegeht und dass ist gemäß der Offenbarung zum Berg Zion.

            Und jetzt kommt ein ganz wichtiger Gedanke. Wenn Jesus hier direkt wieder mit seinen Brüdern im Himmel verschwindet, dann hat er die Erde nicht berührt. Dann ist er nicht zur Erde wiedergekommen, so wie es in Apg. steht.

            Apg. 1:9-11; NGÜ: 9 Während er das sagte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Eine Wolke nahm ihn auf, sodass sie ihn nicht mehr sehen konnten. 10 Als sie noch wie gebannt nach oben starrten und hinter ihm hersahen, standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer4 neben ihnen. 11 »Ihr Galiläer«, sagten sie, »warum steht ihr hier und schaut nach oben? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt weggehen sehen!«

            Wenn er auf dieselbe Weise wiederkommt, wie er gegangen ist, dann muss er bis ganz runter auf die Erde und nicht nur ein Treffen in der Luft abhalten. Wenn er aber bis ganz runter gekommen ist, dann müsste es in der Bibel aber einen Hinweis für eine weitere Himmelfahrt geben und diesen Hinweis habe ich noch nie gelesen. Wenn es aber keinen weitere Himmelfahrt gibt, dann ist Jesus samt den 144.000 hier auf der Erde und nicht im Himmel.

            Alle angeführten Texte müssten uminterpretiert werden um ein Leben im Himmel möglich zu machen.

            Oder wie siehst Du das Tommy?

            Liebe Grüße Manfred

        3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

          Lieber Manfred,

          der Inhalt deines (eures) Kommentares findet auch meine Zustimmung – wie Alois es ebenfalls ausdrückte. (Lieber Alois, ich bedanke mich auch für deine Aussagen an dieser Stelle.)

          Etwas zum Begriff „Interpretation“ meinerseits. Viele Religionsgemeinschaften „glauben“ dass die Menschen i n s Reich Gottes eingehen. Sie berufen sich dabei auf die Aussage Jesu in Joh. 14:2 – 4 wo wir lesen:

          »Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Den Weg, der dorthin führt, wo ich hingehe, kennt ihr ja.«

          Hier lauert die Gefahr einer s.g. „Fehlinterpretation“: Es wird Wunschdenken praktiziert, aber die Realität ignoriert. Es ist der irrige Wunsch vieler, lieber im Himmel als auf der Erde, leben zu wollen. Hinzu kommt, dass der Kontext bewusst ausser Acht gelassen wird, denn dann müsste ja zugegeben werden, dass man einem Irrglauben erlegen wäre.
          Nur – im Himmel gibt es aber bekanntlich kein Bier! (Oder etwa doch…?)

          Ausserdem wurde stets die Erde als Fundament des Menschen vorgesehen, nicht wahr? Es ist für mich auch nicht vorstellbar im Himmel leben zu wollen. Dort dürfen gerne sämtliche Geistwesen verweilen, aber der Mensch wurde eben für die Erde erschaffen. Stimmt’s?

          Wenn es anders wäre, dann würden u.a. folgende Aussagen nicht stimmen:
          Ps. 104:5 „Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten. Sie wird nicht wanken immer und ewig.“
          Ps. 115:16 „Der Himmel ist der Himmel des HERRN, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben.“

          Und wie schaut’s mit dieser Aussage aus Mat. 24:35 „Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen“ aus?
          Wörtliche Interpretation gefällig? Ups… da geht etwas daneben, wie?

          Soweit a bisserl dazu von meiner einer.

          Servus,
          @THALJA

          1. Manfred says:

            Lieber Athalja,

            schön wieder etwas von Dir zu lesen und ich finde Deine Texte auch sehr aussagekräftig. Ich zitiere den letzten
            Teil davon:

            Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. – Zitat Ende.

            Hier steht nicht, dass Jesus die Menschen in den Himmel holt, sondern nur dass wenn er kommt, er sie zu sich holt und dann werden sie dort sein, wo auch Jesus ist.

            Nur wo wird Jesus zukünftig sein, wenn doch die Bibel eindeutig davon spricht, dass er hier auf die Erde zurück kommt, es aber keine erneute Himmelfahrt gibt. Wenn er nicht mehr in den Himmel auffährt, dann wird er wohl hier auf der Erde bleiben und die Offenbarung bietet da zum Beispiel den Berg Zion an, wo Jesus mit den 144.000 steht.

            Vielen Dank auch für diesen Hinweis.

            Liebe Grüße Manfred

          2. Tommy says:

            Servus Bruder Athalja,
            lang nix gehoert und Dank, dass auch Du Dich hier biblisch begruendet dazutust. Danke nochmal Manfred und auch an Dich Omma.
            Zunaechst antworte ich ueber Athalia weil ich Deinen Kommentar ohne Button nur schwerlich anklicken konnte. Anyway.
            Wie ich schon sagte, sehr interessantes Thema und ich moechte mich jetzt nochmal ueber meine Sammlung von Zitaten haengen und sie in diesem Licht betrachten. Dabei mit Sicherheit davon ausgehend, dass Gott mit Sicherheit den richtigen Plan hat.
            Gruesse an alle
            Tommy

      3. Manfred says:

        Liebe Geschwister,

        ich hatte ja in meinem Kommentar vom 26.10.17 angekündigt, noch Bibelstellen zu nennen, die aus der Offenbarung stammen und aussagen, dass das Reich Gottes hier auf der Erde sein wird. Fangen wir vorne an:

        Off. 3:12; Schl.2000: 12 Wer überwindet, den will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herabkommt von meinem Gott aus, und meinen neuen Namen.

        Das neue Jerusalem kommt vom Himmel herab. Das macht nur Sinn, wenn das buchstäblich gemeint ist. Sinnbildlich ist es unlogisch, wenn man sagt, dass das himmlische Jerusalem vom Himmel herabkommt, wenn es dann doch oben bleibt.

        Off. 14:1; Schl.2000: 1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.

        Der Berg Zion befindet sich auf der Erde und zwar in Israel. Interpretationschristen behaupten, dass es sich hierbei um einen sinnbildlichen himmlischen Berg Zion handelt. Allerdings behaupten sie das nur, damit es ihre zweite himmlische Hoffnung stützt. Uns interessiert aber nicht die Interpretation, sondern das was da steht und kein weiterer Bibeltext lässt auch nur annähernd den Schluss zu, dass hiermit nicht der irdische Berg Zion gemeint ist. Buchstäblich würde Jesus somit mit seinen Brüdern in Israel auf dem Berg stehen. Aber schauen wir weiter:

        Off. 20:7-10; Schl.2000: 7 Und wenn die 1 000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. 9 Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

        Die Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt werden von den Heidenvölkern umringt.

        Frage: Wie kann ein Heidenvolk, dass auf der buchstäblichen Erde ist, die Heerlager der Heiligen umringen, die sich im Himmel befinden??? Das ist nicht möglich und wieso benötigt man überhaupt im Himmel ein Heerlager???

        Auch diese Begebenheit zeigt, dass dies nur möglich ist, wenn sich die Heiligen tatsächlich hier auf der Erde befinden. Genau das wird auch wieder in Off. 21 beschrieben:

        Off. 21:2-5;9-11; Schl.2000: 2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

        9 Und es kam zu mir einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes, zeigen! 10 Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, 11 welche die Herrlichkeit Gottes hat….

        Die heilige Stadt kommt vom Himmel herunter, aber noch jemand wird hier auf der Erde weilen:

        Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

        Nun werden gleich welche sagen: “Moment mal, Gott kann doch nicht gesehen werden und ein Haus könnte niemals seine Herrlichkeit aufnehmen.”

        Das stimmt, aber Jesus ist als Sohn Gottes auch Gott. Von Jesus wissen wir, dass er NACH der Drangsal sichtbar vom Himmel herab auf die Erde kommen wird. Jesus als Sohn Gottes, kann somit den Bibeltext erfüllen ohne das man das interpretieren müsste. Aber anscheinend können das nur die wenigsten glauben und das mag wohl der Grund gewesen sein, dass dies in der Bibel nochmal bekräftigt worden ist:

        Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

        Also Gott sagt, dass diese Worte wahrhaftig und gewiss sind und Interpretationschristen meinen, dass müsse anders zu verstehen sein. Wer wird sich am Ende wohl durchsetzen?

        Gott oder Interpretationschristen???

        Hier auf Bruderinfo wurde schon sehr häufig darüber diskutiert und ich habe immer mal wieder gefragt ob mir jemand einen Bibeltext nennen kann, indem steht, dass Menschen für immer im Himmel leben werden. Bis heute habe ich noch keinen solchen genannt bekommen. Liegt das vielleicht daran, dass es diesen Bibeltext nicht gibt?

        Ich meine keinen Text, den man so hin interpretieren kann, dass Menschen im Himmel leben sollen, sondern so einen wie der aus Ps. 37:

        29 Die Gerechten werden das Land besitzen und für immer darin wohnen.

        Das ist eine klare Aussage und wenn es ein ewiges Leben im Himmel (einem Ort entfernt von der Erde) tatsächlich gibt, dann sollte das doch auch irgendwo in der Bibel stehen nicht wahr? Ansonsten sind es menschliche Interpretationen aber keine unumstössliche Aussagen der Bibel.

        Liebe Grüße Manfred

  12. Manfred says:

    Lieber Autor,

    “Interpretationschristen (IC)” ist ein sehr treffendes Wort. Dein Artikel bringt das hervorragend auf den Punkt. Das man manche Passagen aus der Bibel interpretieren muss, das ist richtig. Doch muss man klare Aussage interpretieren und damit die eigentliche Aussage in das Gegenteil verkehren? Das kann nicht richtig sein.

    Mir fällt dafür ein sehr gutes weiteres Beispiel ein, wie die Interpretationschristen eine klare Aussage der Bibel ins Gegenteil interpretieren. Die IC sagen, dass die 144.000 in den Tempel Gottes eingehen werden und nie mehr aus diesem herausgehen würden. Diesen Tempel sehen sie im Himmel und somit würden die 144.000 für immer im Himmel bleiben. Gestützt wird diese Interpretation dieser Interpretationschristen mit Offenbarung 3:12:

    12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen;

    Also grundsätzlich steht hier, dass es Personen gibt, die im Tempel Gottes zu einer Säule werden und nie mehr aus diesem Tempel herausgehen. Soweit so gut. Aber steht hier auch, dass sie für immer im Himmel bleiben werden? Nein, das steht da nicht und wenn man nun den ganzen Vers zitiert, wird genau das Gegenteil von dem ausgesagt, was diese Interpretationschristen hinein interpretiert haben. Ich zitiere noch mal im Kontext:

    12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

    Da steht doch tatsächlich im zweiten Teil des gleichen Verses, das das neue Jerusalem aus dem Himmel herabkommt. Also kein ewiges Leben im Himmel. Die Interpretationschristen lassen den zweiten Teil immer weg und ignorieren diesen völlig bei Ihrer eigenen Interpretation, obwohl man da doch gar nichts interpretieren müsste. Wenn der Tempel vom Himmel auf die Erde herabkommt, dann kann man da doch gar nichts falsch verstehen. Auch wenn es in der Offenbarung steht und diese oft symbolhaft geschrieben ist, aber es macht auch symbolisch keinen Sinn, wenn die Bibel sagt, dass das neue Jerusalem vom Himmel herabkommt, wenn es tatsächlich nicht so sein sollte.

    Mit Interpretationen kann man sich die Bibel genauso hinstricken, wie man es gerne möchte. Allerdings macht man hier die Rechnung ohne den Wirt, welcher unser himmlischer Vater und sein Sohn Jesus ist. Egal wie wir uns die Bibel hin und her biegen, am Ende wird genau das eintreten was dort geschrieben steht und wie es der Wille des Vaters ist. Wenn wir die “Wahrheit” erkennen möchten, dann müssen wir unsere eigenen Gedanken denen Gottes unterordnen und nicht erwarten, dass Gott es so macht, wie wir uns das vorstellen. Es bringt somit gar nichts, die Bibel so zu interpretieren wie wir uns das wünschen. Es wäre eine reine Zeitverschwendung.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Boas says:

      Lieber Manfred,

      ich schließe mich gerne Deinen Ausführungen mit einer zusätzlichen Frage an: Erhalten die, die an der ersten Auferstehung teilhaben einen unbefristeten Arbeitsvertrag?

      Wenn einem IC nicht direkt die biblische Antwort in den Sinn kommt, liegt das vielleicht daran, dass er zu viel in die Bibel hineininterpretiert statt zu glauben, was da geschrieben steht.

      Offenbarung 20:4 „…Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus FÜR TAUSEND JAHRE.“ Also ist das ein BEFRISTETER Arbeitsvertrag.

      Somit besteht auch aus dieser Sichtweise die Möglichkeit, dass ihre Kinder nach den 1000 Jahren auf dem Loch der Kobra spielen, und einen Löwen streicheln könnten. Man muss nicht eine zweite Klasse von Christen in die Bibel hineininterpretieren, um Aussagen über die Erde mit der einen Hoffnung, zu der Christen berufen werden, in Einklang zu bringen. Einfach aus der Bibel ablesen reicht da manchmal aus. Entweder gehört ein Christ zu dem EINEN Leib, oder er gehört nicht dazu. Von einem zweiten Leib, habe ich in der Bibel noch nichts gelesen. Nur von vielen Gliedern des EINEN Leibes.

      Mir zeigen unsere einfachen Beispiele, dass man auch aus einem prophetischen Buch wie der Offenbarung vieles in Klartext ablesen kann; Also keine Interpretationen benutzt werden müssen.

      Was mir zudem aufgefallen ist: Manchmal ist es nur notwendig, der Bibel die RICHTIGEN FRAGEN zu stellen. „Ist es ein unbefristeter Arbeitsvertrag?“ Oder, „bleibt das neue Jerusalem für immer im Himmel?“ Und man darf erstaunt sein, welche passenden Antworten einem aus der Bibel geschenkt werden, wenn man die Interpretationsbrille mal zur Seite legt.

      Liebe Grüße
      Boas

  13. Man says:

    Interpretationschristen, Glaubensevolution sehr gut!!

    1. Boas says:

      Da gebe ich Dir Recht. Endlich mal den wirklichen Problemverursacher beim Namen genannt.

      Liebe Grüße
      Boas

  14. Omma@Autor says:

    Lieber Autor, oder liebe Autorin,

    ich habe zwar nur kurz hier bei Bruderinfo reinschauen können, da ich gleich noch einen wichtigen Termin habe. Dabei bin ich auf deinen Artikel gestoßen. Das Wenige, das ich bereits lesen konnte, hat mich einfach unglaublich begeistert, da es unsere Einstellung widerspiegelt!

    Ich kann es kaum erwarten, ihn nachher weiter zu lesen, musste aber erst meine Begeisterung hier loswerden.

    Ganz lieben Dank schon Mal von Omma und Oppa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwanzig − 10 =