42 Comments
  • Dennis
    März 27, 2013

    Liebe BI-Leser,

    schaut mal was für einen genialen Kommentar ich im jwsurvey.org-Forum gefunden habe:

    (Original)
    “Here is something that is not even mention on this thread. When dis-followshipping and shunning was used in the bible it was something(sin) EVERYONE knew had occurred. It was not a meeting in back room by three older men and they make the decision and come out and everyone must follow. Even in the case of Paul and the man sleeping with his mother-n-law. It was well know as it had gotten all the way to the Apostle Paul who was not even in that town. I would have to say that conduct was pretty bold and probably deserved such reproof. Now let me walk you down a very slippery sloop which no JW has been able to answer. Jehovah is the only one who can determine what is sin. His standing on sin has never changed. But a person can be disfellowship and told he has sin against God and lost his relationship with God based on a judicial committee(and you do know according to JW elders I have talked to this means this person has lost his chance at everlasting life, I thought only God could determine that). Here is the eye opening moment. The GB changes what can be a sin. People were dis-fellowship for organ transplants and various other things which are no longer considered “sin”! Wow so people were shun and disfellowship and told their relationship with God was damage only to have the GB changed what was sin years later. The bible clearly says God does not change, therefore what is sin is sin. Do not use the tired old adage it is new light. That excuse is a catch all for not be willing to admit mistakes.”

    (Übersetzung von mir)
    „Da ist eine Sache, die in diesem Thread noch nicht erwähnt wurde. Wenn die Ausschlusspraxis und Ächtung in der Bibel angewendet wurde, dann war das in Verbindung mit etwas (Sünde), das JEDEM bekannt war. Es gab kein Treffen in einem Hinterzimmer von 3 älteren Männern, die dann eine Entscheidung trafen, an die sich jeder halten musste. Sogar bei der Thematik von Paulus über den Mann, der mit seiner Schwiegermutter schlief. Diese Sache war gut bekannt, sogar Paulus selbst, der gar nicht in der betreffenden Stadt war zu diesem Zeitpunkt. Das Verhalten war ziemlich offensichtlich und der Tadel war berechtigt. Nun begeben wir uns hin zu der Frage, die kein ZJ je beantworten kann. Jehova ist der einzige, der definieren kann was Sünde ist. Sein Standpunkt zu Sünde hat sich niemals geändert. Aber eine Person kann ausgeschlossen werden und ihr wird gesagt sie habe gegen Gott gesündigt und ihr Verhältnis zu Gott verloren, auf Grundlage eine Rechtskomitees (und wie wir wissen, auch von einem ZJ Ältesten, den ich gefragt habe, dass diese Person das ewige Leben verloren hat. Ich dachte eigentlich, dass nur Gott das bestimmen kann). Hier ist der Moment, der die Augen öffnet. Die leitende Körperschaft kann ändern, was Sünde ist. Leute wurden ausgeschlossen für Organtransplantation und verschiedener anderer Dinge, die inzwischen nicht mehr „Sünde“ sind! Wow, also Menschen wurden geächtet und ausgeschlossen und ihnen wurde gesagt, dass ihr Verhältnis zu Gott zerstört sei, nur um später festzustellen, dass diese Ansicht einige Jahre später geändert wurde. Die Bibel sagt deutlich, dass Gott sich nicht ändert, demnach bleibt Sünde auch Sünde. Gebt nichts auf die das Gerede vom neuen Licht. Das ist nur eine Ausrede um Fehler nicht zugeben zu müssen.“

    Das sind m.E. wirklich gute Gedanken, die ich so noch nie gesehen habe.

    LG
    Dennis

  • Störtebeker
    März 27, 2013

    Hast du gut gemacht.
    L.G. Störtebeker

  • Dennis
    März 27, 2013

    Danke für Dein Lob! Da bin ich ja froh, dass ich es einigermaßen gut hinbekommen habe 😉

  • Maria-regula an Dennis
    März 27, 2013

    Lieber Dennis,herzlichen Dank für den interessanten übersetzten Text.
    Es ist immer wieder krass wie Menschen glauben ,dass Herz eines anderen Menschen beurteilen ja sogar verurteilen zu können.Ja hüten wir uns (bei mir angefangen) selbst davon uns in dieser Sache zu versündigen.
    Es hilft mir immer wieder daran zu denken,das wir einmal nach diesem Masse beurteilt werden wie wir andere beurteilen.Somit möchte ich vor meiner eigenen Türe wischen.
    Auch interessant dieser Satz, dass sich Gottes Standpunkt zur Sünde niemals geändert hat.
    Ja Gott ändert sich nicht,er ist derselbe,gestern ,heute und in alle Ewigkeit.

    Einen gesegneten Tag und viele interessante Erfahrungen und Begegnungen mit unserem auferstandenen Herrn wünsche ich uns allen

    In christlicher Liebe und Verbundenheit

    Maria- regula

  • Esther2@Dennis
    März 27, 2013

    Lieber Dennis,
    wirklich sehr gute Gedanken, aber wenn die Ä. sich in den Kopf gesetzt haben einen auszuschließen machen sie das auch.Ich denke dann kann man Argumente bringen wie man will. Die definieren dann Sünde für sich, so wie auch die Bibelstellen eben angepasst und zurechtgebogen werden. Es ist auch absolut keine Sünde mit ausgeschlossenen Familienangehörigen Kontakt zu haben (wie bei uns) oder wie Ruedi in einem anderen Beitrag gepostet hat, mit der Bibel eine WTG Interpredation zu widerlegen.

    Liebe Grüße Esther2

  • Oliver
    März 27, 2013

    Hallo Ihr lieben,

    trotz aller Studien die hier aufgezeigt werden ist ein „Kontaktverbot“ doch in erster Linie für die Sekte der Zeugen Jehovas eine Notwendigkeit um die Aussenwelt auch aussen zu lassen. Analog dem Verbot an Geburtstagsfeiern teilzunehmen oder Weihnachten oder anderen „Feiertagen“ (Weihnachtsgeld vom AG und die Feiertage als „frei“ werden dennoch gerne angenommen) Am Ende geht es doch nur darum die einzelnen „Brüder“ und „Schwestern“ vor weltlichem Einfluss zu isolieren um die Sekte rein zu halten.

    Ihr schreibt hier sehr interessante Texte, die wahrlich zum Nachdenken anregen, zumindest in Beszug auf die abstrakte Wachtturm Lehre.

    Ich wünsche euch die Kraft nach aussen zu treten, eure Reformbewegung auch öffentlich in den Versammlungen, zu zeigen und das Ihr die Kraft habt die bisherige Gangart der ZJ zu brechen und ein große Ökumene einzuleiten.

    Alles Gute!

  • Mare
    März 27, 2013

    Exegese Mat. 18,17 … so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.

    Lehrte Jesus seine Jünger, sie sollten die harte Haltung der Pharisäer gegenüber den Menschen aus den Nationen und den Steuereinnehmern übernehmen oder wollte er sagen, sie sollten ihn, Jesus, in seiner Art nachahmen, wie er mit Sündern umging?

  • Mani an die Österreicher
    März 27, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern!

    Weil es irgendwie zum Thema passt möchte ich Euch gerne davon informieren, dass meine Frau und ich unseren offiziellen Austritt von JZ getätigt haben. Wir haben dies heute in einem Brief an die Ältestenschaft unserer Versammlung mitgeteilt. Ich lasse Euch einmal über den Inhalt unseres Briefes Anteil haben, der wie folgt lautet:

    Wir teilen Euch mit diesem Schreiben mit, dass wir ab sofort nicht mehr als Mitglieder der religiösen Vereinigung von Jehovas Zeugen in Österreich angesehen werden möchten und geben hiermit unseren Austritt bekannt.

    Die Gründe dafür sind folgende: In der nachstehend zitierten Verfassung, in der Präambel, im Absatz (2), heißt es, dass die Grundlage unseres Glaubens die Heilige Schrift ist. Das ist sehr wohl richtig! Es ist uns aber nicht möglich, ohne den in der Heiligen Schrift vorhandenen Grundsatz aus Apostelgeschichte 5:29 „Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen“ zu mißachten, die Absätze (6) und (7) in Übereinstimmung mit Absatz (2) zur Anwendung zu bringen.

    Absatz (6) besagt, dass das religionsgemeinschaftliche Recht das von der Leitenden Körperschaft vermittelte Verständnis der biblischen Lehre beinhaltet!

    Wenn nun aber, wie es offensichtlich der Fall ist, das Verständnis der Leitenden Körperschaft in Bezug auf bestimmte biblische Lehren den tatsächlichen Aussagen aus der Heiligen Schrift zu widersprechen scheinen und wir als Mitglieder dieser Gemeinschaft auf solchen Widerspruch hinweisen wollen, aber gemäß der Leitenden Körperschaft keine Berechtigung oder Duldung dafür haben, dann ist ein Weiterverbleib in der Gemeinschaft nicht mehr möglich, besonders, weil wir den Absatz (7), der zum Zeitpunkt unserer Taufe noch nicht gegeben war, auch niemals in diesem Sinne so verstanden hätten und einer diesbezüglichen Anerkennung zugestimmt hätten.

    Zitat Verfassung:
    (VerfJZ 3.1)Verfassung von Jehovas Zeugen in Österreich
    Präambel
    (2) Alleinige Grundlage ihres Glaubens und ihres Gottesdienstes ist die Heilige Schrift …
    (6) Gemeinsame Grundlage für das Wirken aller Gliederungen und Einrichtungen der weltweiten Religionsgemeinschaft ist das religionsgemeinschaftliche Recht (Psalm 1:2; 19:7; Galater 6:2). Dieses beinhaltet das von der Leitenden Körperschaft vermittelte Verständnis der biblischen Lehre ..
    (7) Die in den Absätzen 1 – 6 genannten Gegebenheiten werden von Jehovas Zeugen durch ihren Beitritt mit dem Empfang ihrer Wassertaufe anerkannt (Jesaja 2:2, 3; Matthäus 28:19, 20).
    Zitat Ende.

    Auslöser unserer Entscheidung war der Brief, den ich, XXXXXXXXX, persönlich an Euch im August vorigen Jahres ausgehändigt habe, in welchem ich eine meiner Meinung nach biblisch falsche Lehrauslegung der Leitenden Körperschaft darlegte und an Euch die Bitte richtete, mir in dieser Angelegenheit helfen zu wollen. Den gleichen Brief übergab ich auch, so wie ich auch Euch davon persönlich unterrichtete, an mehrere Älteste aus unserer alten Versammlung in XXXXXXX. Keiner von jenen war und auch Ihr selbst ward nicht bereit, mir, wenn auch nur höflicherweise, eine Antwort, geschweige denn brüderliche Hilfe zukommen zu lassen. Somit habt Ihr nun nicht nur den nachstehend zitierten Passagen aus der Versammlungsordnung §§ 2 und 3 nicht entsprochen, sondern darüber hinaus auch der Heiligen Schrift in Bezug auf Nächstenliebe keine Beachtung geschenkt.

    Jesus sagte jedoch: „Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Joh.13:35).

    (VersOJZ 3.50)Versammlungsordnung
    § 2 Zweck. …. Unter der Leitung der Ältestenschaft leisten sich die Mitglieder der Versammlungen gegenseitig materiellen und geistlichen Beistand ….
    §3 (4) Der Ältestenschaft obliegt gemäß dem religionsgemeinschaftlichen Recht … 1. die Seelsorge

    Da wir aufgrund Eurer für uns nicht nachvollziehbaren Handlungsweise weder geistlichen Beistand noch Seelsorge erfahren durften, und besonders auch wegen der oben genannten Gründe, haben wir beschlossen, diese Glaubensgemeinschaft endgültig zu verlassen.
    ——————-

    Dies ist der Wortlaut unseres Austrittschreibens.

    Das Besondere, worauf ich Euch aufmerksam machen möchte, ist die oben teilweise von mir zitierte Verfassung der ZJ Österreich. Gemäß dieser Verfassung anerkennt JEDER durch den Vollzug seiner Wassertaufe, dass das von der Leitenden Körperschaft vermittelte Verständnis der biblischen Lehre auch im Einklang mit der Heiligen Schrift ist! Das heißt, man anerkennt als Mitglied der Versammlung die Richtigkeit der biblischen Erklärungen der Leitenden Körperschaft auch dann, wenn man persönlich anderer Ansicht wäre! Die Formulierungen in der Verfassung lassen eigenes, von der LK abweichendes Verständnis grundsätzlich gar nicht zu.

    Die Frage ist, ob die Formulierungen in der Verfassung generell überhaupt einen Verbleib bei JZ mit gutem Gewissen vor Gott erlauben, insbesondere, wenn man falsche Lehrauslegung bezüglich Gottes Wort festgestellt hat?

    Die Verfassung, Versammlungsordnung und weitere offizielle Dokumente finden sich auf der offiziellen Web-Site …jehovas-zeugen.at unter der Rubrik Recht/Rechtsvorschriften, falls jemand genauer nachlesen möchte.

    Ich habe nicht nachgesehen, ob auch für die deutschen Brüder die Statuten in ähnlicher Weise formuliert sind. Wäre interessant zu wissen, ob dies einheitlich ist.

    Liebe Grüße

    Mani

  • M.
    März 27, 2013

    Statut in Deutschland
    jehovaszeugen.de/uploads/media/Statut_.pdf

  • Tirza
    März 27, 2013

    Lieber Brd. Mani und liebe Schwester!

    Was an Eurer Situation besonders schmerzt, ist der Umstand, dass von Seiten der Verantwortlichen kein Dialog zu stande gekommen ist. Es ist zum Himmel schreiend, wie mit Menschen ungegangen wird, die sich schriftlich oder auch mündlich mit Problemen an Verantwortliche wenden. Leider hast du von Erfahrungen diesbezüglich berichtet, die viele von uns in irgendeiner Form machen mussten, und das tut weh! A b e r es wird besser, denn ich denke, wer einen Standpunkt darlegt und ihn biblisch begründet ist in Jehovas Augen ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen braucht!

    „Tu dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt“ (2. TIMOTHEUS 2:15).

    Übrigens habe ich nachgesehen in DE ist es wie in AT.
    Auszug Zitat:“…
    (4) Gemeinsame Grundlage für das Wirken aller Gliederungen und Einrichtungen
    der Religionsgemeinschaft ist das religionsgemeinschaftliche Recht (im Folgenden
    „Religionsrecht“ genannt; Psalm 19:7; Psalm 1:2; Galater 6:2). Dieses beinhaltet dasvon der Leitenden Körperschaft vermittelte Verständnis der biblischen Lehre sowie
    des Aufbaus (Gliederung) und der Wirkungsweise der
    Religionsgemeinschaft
    (Matthäus 24:45–47). Hierin eingeschlossen sind die
    in Briefen und Publikationen
    veröffentlichten oder mündlich durch die Leitende Körperschaft, deren Beauftragte oder das Zweigkomitee in dessen Zuständigkeitsbereich übermittelten Anleitungen.
    (5) Die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Gegebenheiten werden von allen Zeugen Jehovas durch ihren Beitritt mit dem Empfang ihrer Wassertaufe anerkannt
    (Jesaja 2:2, 3)….“ Quelle: http://www.jehovaszeugen.de/uploads/media/Statut_.pdf

    Liebe Grüße an Dich & Deine Frau
    im Glauben an unseren himmlischen Vater Jehova verbunden grüßt
    Euch herzlich
    Tirza

  • Dennis
    März 27, 2013

    Lieber Mani,

    zunächst möchte ich Dich und Deine Frau willkommen heißen in der geistigen Freiheit, die ihr jetzt auch öffentlich „bekannt gemacht“ habt!

    Im Grunde habt Ihr wie Paulus offen erklärt, dass Ihr „Gott mehr gehorchen [wollt] als den Menschen.“

    Es gehört viel Mut dazu den Austritt zu erklären und bestimmt sind einige schlaflose Nächte dem voraus gegangen. Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen.

    Je nachdem wie eng Eure emotionale und soziale Verwurzelung in der Ortsversammlung war (was meistens sehr intensiv ist), wird zunächst eine ziemliche harte Zeit für Euch anbrechen. Der Verlust jedes noch so kleinen Kontakts zu den ehemaligen „Freunden“ und „Glaubensbrüdern“ wiegt schwer. Aber auf Dauer gesehen werdet Ihr bestimmt bemerken, dass der Preis für diese oft oberflächlichen „Freundschaften“ einfach zu hoch war.

    Erst mit ein wenig Abstand begreift man tatsächlich, dass ein „altes Leben“ mit dem Austritt beendet wurde und ein völlig „neues Leben“ beginnt. Für mich kann ich sagen, dass es in vielerlei Hinsicht ein Prozess des „laufen lernens“ war und immer noch ist. Darin sieht man wiederum die tief sitzende Manipulation des Wachtturms in abosolut allen Lebensbereichen. Es ist eine Minipulation des Denkens, Redens und Wahr-nemens.

    Zu Deinen Zitaten aus der „WTG-Verfassung“ (Kirchenrecht) kann ich Dir bestätigen, dass für Deutschland der gleiche Wortlaut existiert.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    März 27, 2013

    Lieber Brd. Mani,

    Herzlichen Glückwunsch Deiner Frau und Dir zu diesem Schritt. Ihr habt ein deutliches Statement abgegeben, dass Ihr nicht mehr bereit seid, dem verdrehen und verbiegen von Gottes Wort tatenlos zuzusehen.

    Mögen Euch noch viele folgen, denn dann wird auch der LK irgendwann bewusst, dass Ihre Zeit abgelaufen ist.
    Ich wünsche Euch den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes, für die künftige Zeit, da sich doch einige Veränderungen ergeben werden.

    Herzliche Grüsse
    Manfred

  • Bernhard an Mani
    März 27, 2013

    Mein lieber Mani,
    ich habe vor kurzen an die österreichischen Brüder appeliert sich von den Ältesten eine schriftliche Mitgliedsbestätigung zu geben ,( die zuständige Versammlung ist dazu verpflichtet) mit dieser geht man hier in Österreich mit diesen Nachweis der Mitgliedschaft ( in Deutschland ist es anders) zur Bezirkshauptmannschaft Abteilung Kirchenaustrittsstelle und
    gibt dort den Austritt dem Staat bekannt. Dann bekommt man von dort die amtliche Bestätigung.
    ME ist das sehr wichtig, sollten die WTG einmal Kirchensteuer verlangen, können sie das bei euch vielleicht nachträglich einfordern. Und was ganz wichtig ME ist, dass der Staat aufmerksam wird, weil die Versammlung meldet dort nicht, ob jemand die Gemeinschaft verlässt oder Ausgeschlossen wurde da würden die Anzahl der Mitglieder in Österreich gleich schrumpfen. Eine österr.Schwester hat mir das alles mitgeteilt und ich habe dazu ihre Unterlagen, also sie ist jetzt auch vor dem Staat kein Religionsmitglied der WTG mehr, das war für sie ganz besonders wichtig!!!
    Vielleicht lieber Bruder Mani und deiner Frau geht es so wie uns, als wir endlich wirklich Christus kennenlernten durften mit Gottes Gnade nach 40 Jahren WT- Zugehörigkeit.

    Philipper3:7-9 (Hoffnung für alle)
    7 Aber seit ich Christus kenne, ist für mich alles wertlos, was ich früher für so wichtig gehalten habe. 8 Denn das ist mir klar geworden: Gegenüber dem unvergleichlichen Gewinn, dass Jesus Christus mein Herr ist, hat alles andere seinen Wert verloren. Ja, alles andere ist für mich nur noch Dreck, wenn ich bloß Christus habe.
    9 Zu ihm will ich gehören. Durch meine Leistung kann ich vor Gott nicht bestehen, selbst wenn ich das Gesetz genau befolge. Was Gott durch Christus für mich getan hat, das zählt. Darauf will ich vertrauen

    Brüderliche Grüße und Gottes reichsten Segen durch Jesus Christus
    Bernhard

  • Birds
    März 27, 2013

    Lieber Mani,

    Wir beide wünschen euch Jehovas Segen, und das euch der Christus weiter leiten wird und euch die Kraft gibt, die Ihr braucht.

    Brüderliche Grüße aus Ö
    Die Birds

  • Tirza
    März 27, 2013

    Lieber Alois & lieber Matthäus!

    Vielen Dank für Eure Kommentare. Deine Argumentation lieber Alois kann ich gut nachvollziehen. (Bis vielleicht auf den letzten Satz?)Dennoch unterscheiden sich Eure beiden Antworten, meine ich, wobei ich deinen ersten Satz, lieber Matthäus nicht ganz nachvollziehen kann. Entschuldigt bitte; Ihr beiden. Spricht die Bibel nicht öfters von Versammlungen, so wie Alois auch meint, dass dort die Liebe normalerweise zu finden wäre? Auch wenn es zutrifft, dass die Probleme zur Zeit des Endes zunehmen, sollte das Erkennungszeichen doch sicher noch existieren?
    Wir haben gestern dieses Thema sehr kontrovers diskutiert, was Liebe überhaupt bedeutet und einschließt. Bereits in einem kleinen Kreis von 3 Personen gingen die Meinungen bereits auseinander, was jeder darunter versteht und von einer Versammlung erwartet. (Und auch bereit ist einzugeben.)Eines ist mir aber aufgefallen, alle drei Personen, waren und sind sehr liebegebende und liebesuchende Menschen und trotzdem standen und stehen sie in der Versammlung nicht gut da.
    Was macht ein Einzelner, der von der Herde, aus welchem Grund auch immer abgedrifet ist und sich wie ein Schaf ohne Hirte fühlt?; nach dem aber kein Hirte sucht?
    Die ernsten Worte, die Matthäus anspricht, dass ein Glaube, wenn er sich nicht in der Liebe zum Mitmenschen äußert ansich tot ist, würde für mich bedeuten, dass bis auf die Scheinliebe, die Proforma gelebt wird, der Glaube seine Kraft verloren hat, und das trotz oder wegen der Überfütterung der WTO?
    Vielleicht erfüllt sich auch die biblische Prophezeiung, dass die Liebe erkalten wird auch unter Christen der WTO?
    Ich dreh mich jedenfalls in gewisser Weise im Kreis.
    Einerseits kann ich vom Verstand her die Argumentationen begreifen. Was mir schwer fällt, ist zu akzeptieren, dass wir, die wir nun ein anderes Verständnis über die WTO haben in unseren Möglichkeiten Liebe zu geben und Liebe zu empfangen doch wesentlich eingeschränkter sind, was den persönlichen Umgang mit Menschen vor Ort betrifft. Das war ja auch der Gedanke von Peter und des Themas, wegen dem Kontakt- und Grußverbot.
    Wobei ich noch nicht einmal die Schriftstelle gefunden habe, die diese Verfahrensweise, für jemanden der die Versammlung einfach nur verlässt, bestätigt. Wenn Glaube ohne Werke tot ist, wie tot ist dann der Glaube mit falschen, unbliblischen Werken?
    Aber wie wollen nach vorn sehen und deshalb stütze ich mich auf Jehova und wir werden sehen, wie sich die Dinge noch entwickeln.
    Nehmt bitte herzliche Grüße und Wünsche entgegen für Jehovas Schutz und Segen
    Tirza

  • Matthäus
    März 27, 2013

    Liebe Tirza!

    Gerne nehme ich nochmals auf meine Äusserung Bezug und möchte ihn etwas verdeutlichen!
    Du meintest sicher die 2. Frage: „sind es für Christen nur leere Worte?“

    ZJ möchten besonders diese Verse aus Jakobus, weil sie völlig falsch auf den Predigtdienst angewandt werden, für sich in Anspruch nehmen. Nur sie hätten den lebendigen Glauben!? Doch Jakobus spricht hier von aktiver Liebe zum Nächsten und ich denke auch Jesus hatte diese Liebe im Sinn. Er selbst war bereit sein Leben aus Liebe zu geben und er erwartet dies auch von seinen wahren Nachfolgern.

    Sieh dir doch die ZJ an, ein großer Teil ist nicht einmal Willens ihre Brüder zu grüßen (bei Ausgeschlossenen), geschweige aktive Liebe zu geben. Jesus lehrte, wenn sie schon meinen einen Ausgeschlossenen als Feind zu betrachten, diese zu lieben, für sie zu beten. Wer ordnet solche Familien und Freundschaftszerstörende Gesetze an – sicher nicht unser Herr Jesus. Und das meinte ich mit „das sind nur leere Worte“. Folglich tragen die die solches anordnen die viel größere Schuld wenn sie Menschen auf den Weg führen der ins Verderben führen muss – hierzu folgt noch ein Thema welches ich in meiner letzten Kolumne einer Regionalzeitung zur Verfügung gestellt habe die das verdeutlichen soll.

    Liebe Grüße Matthäus

  • Matthäus
    März 27, 2013

    Hier meine Kolumne, erscheint regelmäßig unter:

    Komm folge Mir nach!

    Liebst du deinen Nächsten!

    „Liebe“ ein oft gebrauchtes Wort, wie oft wird es aber missbraucht? Worin zeichnet sich die Liebe aus? In der christlichen Lehre hat es einen sehr hohen Stellenwert, neben der Liebe zu Gott wird es als das größte Gebot bezeichnet. Paulus schrieb an die Galanter 5:14 „Denn das ganze Gesetz hat nur der erfüllt, wer dieses eine Gebot befolgt!“ Wahre Christen sind nach Jesu Lehre an dieser Liebe zu erkennen.

    Kann ein Christ oder eine christliche Gemeinschaft von sich behaupten dieses Gebot zu befolgen wenn Streit, Hass, Zwietracht oder Rivalität zugelassen oder gar gelehrt werden? Wie viele christliche Kirchen müssen sich im Lauf der Jhdt. genau daran messen lassen? Es gibt sogenannte Hassprediger, dabei denken die meisten immer nur an radikale Islamisten. Doch nicht nur in Zeiten von Kriegen haben „christliche Führer“ dazu aufgerufen Andersdenkende als Feinde zu bezeichnen und sie zu bekämpfen. Wie anders hat Jesus der Gründer des Christentums doch gelehrt: „Liebe deine Feinde!“ Er wird sehr deutlich mit den Worten in der Bergpredigt: „Wer auf seinen Bruder zornig ist, ihn verflucht oder verachtet, den erwartet das Gericht!“ Johannes bezeichnet in seinem 1.Brief Menschen die den Bruder nicht lieben, als Kinder des Teufels und fügt hinzu: „Wer Gott liebt muss auch seinen Bruder lieben!“

    Durch dominante Lehrer die sich noch dazu einbilden im Namen Gottes zu reden, sind viele Familien und Freunde entzweit worden, sie tragen eine schwere Verantwortung. Jeder sollte die Worte im 1. Brief des Johannes Kap. 4 aufmerksam lesen und sich dann die Frage stellen: Liebe ich meinen Bruder so wie Christus die Menschen geliebt hat? Im Vers 16 stellt er fest: „wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in und bei Gott!“

    Um sich auf dem christlichen Lebensweg zu schulen bedarf es einer Anleitung und Anregung. Die sollte aus den Worten Jesu kommen: „Nicht vom Brot allein lebt der Mensch, sondern von jedem Wort aus dem Munde Gottes!“ Geben wir dem Wort „Liebe“ die Bedeutung wie sie uns Christus vorgelebt hat.

  • Tirza
    März 27, 2013

    Lieber Mathhäus!

    Vielen, lieben Dank für Deine zu Herzen gehenden Worte, die mich sehr berührt haben!
    Lass Dich in Gedanken umarmen und nimm bitte liebe Grüße entgegen
    von
    Tirza

  • Winston an Tirza und Matthäus
    März 27, 2013

    Liebe Schwester und Bruder,

    ich kann Euren Gedanken sehr gut folgen und aus meiner Erfahrung heraus nur zustimmen.
    Wenn ich gemäß der Bibel meinen Nächsten und meine Feinde lieben soll, wieso muß ich meine Familienangehörigen und Freunde hassen, weil sie ausgetreten sind ? Ich glaube die haben sich im alten Testament verloren und beten einen eifersüchtigen rachesüchtigen Gott der Bibel an, der sein Volk verstoßen hat oder vorher seine Schöpfung, weil sie ihm nicht gehorcht haben, in der Sintflut ersäuft.
    Das paßt zu permanenten Verleugnung der Botschaft Jesus, die in der Bibel klar beschrieben wird.
    Die Freikirchen und fast alle christlichen Gemeinschaften beten zu Jesus, um durch ihn zum Vater zu kommen, der uns alle liebt und uns durch seinen Sohn ein glückliches Leben im Hier und auch für später bereithält, wenn wir die Gebote von Jesus beachten.
    Ich für mich kann mir nicht vorstellen, daß die Anbetung des TuvS an Jesus vorbei uns Gott näher bringen kann.
    Darüberhinaus haben wir freien Christen auch die Möglichkeiten ohne Repressalien Moslems, Hindus und Buddhisten zu lieben, weil diese auf ihre Art ihr Leben nach der christlichen Nächstenliebe ausrichten.
    Seid herzlichst gegrüßt
    Thomas

  • Tirza
    März 27, 2013

    Hallo lieber Winston!

    Zitat: „Wenn ich gemäß der Bibel meinen Nächsten und meine Feinde lieben soll, wieso muß ich meine Familienangehörigen und Freunde hassen, weil sie ausgetreten sind ?“

    Genau darum geht es:

    Ich glaube uns wurde damals, als wir einfach nur gegangen sind folgendes nachgesagt:
    1. Joh. 2/ 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen;+ denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben.+ Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind.+ 20

    Hier trifft das gleiche zu wie: Zitat aus diesem Forum:“…verwundet Eingereicht am 28.05.2013 um 09:39
    Ihr Lieben,
    ich bin gerade total baff über den heutigen Tagestext,der 
da lautet: Er befahl uns, dem Volk zu predigen und ein
gründliches Zeugnis abzulegen.” (Apg. 10:42)
    Der ist nämlich einfach in die HÄLFTE getrennt worden!!!
    Und die Aussage, um die es darin gehen soll, kommt darin 
ÜBERHAUPT NICHT MEHR VOR

    Bezogen auf 1. Joh. ist die andere Hälfte des Kontextes:
    „18 Kindlein, es ist die letzte Stunde,+ und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist* kommt,+ so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden;+ aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.
    Weiter Vers 19 SIE sind von uns ausgegangen,…“.

    Aber wir sind doch keine Antichristen, sondern Christen, die sich einfach zurückgezogen hatten,oder es gibt Christen die gar biblische Gründe haben, weil sie nicht mit der Lehre einig gehen können. Dehalb bleiben Sie und wir doch Christen und sind keine Antichristen!

    Die beiden folgenden Schriftstellen haben mich dann doch wieder getröstet und somit kann ich alles in Jehovas Hände legen.

    2. Joh. 9-11 Jeder, der vorausdrängt*+ und nicht in der Lehre des Christus bleibt,+ hat Gott nicht.+ Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.+ 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf,+ noch entbietet ihm einen Gruß.*+ 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.*+

    3.Joh. 9 Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrẹphes, der unter ihnen gern den ersten Platz+ einnimmt*, nimmt von uns nichts+ mit Respekt an.+ 10 Darum will ich, wenn ich komme, an seine Werke erinnern, die er fortgesetzt tut,+ indem er mit bösen Worten über uns schwatzt.+ Und damit nicht zufrieden*, nimmt er selbst auch die Brüder+ nicht mit Respekt auf, und diejenigen, die sie aufnehmen+ wollen, sucht er* daran zu hindern+ und aus der Versammlung hinauszuwerfen+.

    Liebe Grüße
    Tirza

  • Manfred
    März 27, 2013

    Liebe Schw. Tirza,

    das hast Du sehr schön biblisch herausgearbeitet, dass nicht wir die Antichristen sind, sondern diejenigen, die den Christus ablehnen. Genau das tut die LK, wenn Sie sich mit dem Studien WT vom 15.7.13 an die Stelle von Jesus setzt. Lest bitte mal im dritten Studienartikel, die Absätze 11 und 12. Da wird beschrieben wie es damals zur Zeit der Apostel war. Jesus hat durch die Apostel die Speise ausgeteilt und genauso würde er das heute wieder tun.

    Doch die LK hat sich mit dem Studienartikel nicht in der Rolle der Apostel gesehen, sondern in der Rolle von Jesus. Wer die Absätze 11 und 12 genau liest und sich dann die biblische Frage stellt:

    Wer ist in Wirklichkeit der Treue und verständige Sklave?

    Der wird zu einem anderen Schluss kommen als dem, den die LK mit diesem Studien WT beweisen will. Wie immer beim Lesen eines WT muss man sehr genau und aufmerksam lesen. Auch zwischen den Zeilen, das was nicht ausgesprochen wird, aber durch geschickte Sätze einem diese Schlussfolgerungen nahe gelegt wird. So kann man immer behaupten, dass man das ja nicht gesagt hat, tatsächlich wird es einem aber so eingetrichtert, dass man gar keine andere Wahl hat als in Ihrem Interesse zu schlussfolgern.

    Zum Glück sind wir daraus. Dafür sollten wir unserem Herrn Jesus danken.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tirza
    März 27, 2013

    Hallo lieber Peter!

    Vielen Dank für Deine Rückmeldung und deine Frage, was glaubensstärkend ist?
    Genau diese Frage beschäftigt mich auch.
    Du sprichst im weiteren die Ältesten an, die richtigerweise eine große Verantwortung für die Herde übernommen haben.
    Meine Fragen, die ich jetzt in den Raum stelle, mag jeder für sich beantworten und danach entscheiden, ob sie ihn im Glauben stärken?
    Wer hat uns zuerst geliebt, egal aus welchen schlimmen Zuständen wir kommen bzw. in welchen schlimmen Zuständen wir uns befinden?
    Meine Antwort für mich: Jehova Gott und Jesus Christus
    Wie definiert sich Liebe die auf Gnade beruht?
    Meine Antwort für mich: Sie ist ein Geschenk aus Liebe und Barmherzigkeit, die Gott uns gegenüber erweist.
    Wie definiert sich Liebe, die auf Religion beruht?
    Meine Antwort für mich: Höchstwahrscheinlich nach den Maßstäben deiner Versammlung!
    Kleidest du dich auf die richtige Art? Sagst du die richtigen Dinge? Wieviel Stunden verbringst du im PD, bist du zu allen Versammlungen zugegen, unterstützt du das Werk in ausreichendem Maße auch finanziell?
    Wer kann in das Herz sehen und es beurteilen?
    Meine Antwort für mich: Nur Jehova und Jesus Christus
    Wie beurteilen Menschen?
    Meine Antwort für mich: „…denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist.. „ aus
    1. Samuel 16 Verse 6 und 7
    Muss man sich die Liebe Gottes verdienen?
    Meine Antwort für mich: Es gibt nichts, was du tun kannst, um sie dir zu verdienen.
    Nimm seine Liebe einfach als ein kostenloses Geschenk! Und sei dankbar dafür!
    An welchen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz?
    Meine Antwort für mich: Matthäus 22,37-40

    Die alles entscheidende Frage, auf welche Gruppe von Menschen Joh. 13, Verse 34 und 35 zutreffen, darauf habe ich momentan aber auch keine Antwort.
    Aber vielleicht jemand hier im Forum?
    Liebe Grüße & alles Gute
    Tirza

  • Alois
    März 27, 2013

    Hallo Tirza

    Die Liebe untereinander wie es in Joh. 13:34-35 steht, sollen wir natürlich in der uns angestammten Christenversammlung haben und leben.
    Aber es wird eine Zeit sein und ich glaube sie ist seit ein paar Jahren da, da werden die Schafe Jesu geschlagen und von der nicht mehr christlichen Christenversammlung entfernt. Oder die Schafe wollten den selbsternannten Hirten nicht mehr folgen und haben von selbst die Herde verlassen. Die Schafe liefen und laufen in alle Himmelsrichtungen und gehören keiner Herde mehr an.

    Dann kommt eine Zeit und ich glaube sie ist schon da, in der Jesus sich um die Schafe kümmert und sie einsammelt. Das hat schon Hesekiel angekündigt:

    Hes. 34
    11. Denn so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen.
    12. Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt an dem Tage, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, also werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie erretten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wolkendunkels.

    Auch Jesus beauftragte seine Jünger am Anfang mit den Worten:
    Matth. 10
    6. gehet aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

    Ich glaube während der Zeit der Zerstreuung und danach gehören die Schafe Jesu keiner typischen Christenversammmlung mehr an, sondern gehören einfach nur zur Herde Jesu, diese Herde ist auf Neudeutsch eher eine virtuelle Herde wie es hier praktiziert wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    März 27, 2013

    Liebe Tirza,
    Warum müssen wir die Aussage Jesu auf Eine Gruppe anwenden?

    Wie heisst es so schön? …für so manchen Christen nur leere Worte?
    Jak. 2: 8 Lebt nach dem wichtigsten Gebot Gottes: „Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“
    Wenn ihr das in die Tat umsetzt, handelt ihr richtig.

    14 Liebe Brüder und Schwestern! Welchen Wert hat es, wenn jemand behauptet, an Christus zu glauben, aber an seinen Taten ist das nicht zu erkennen! 15 Stellt euch vor, in eurer Gemeinde sind einige in Not. … 16 Wenn nun einer von euch zu ihnen sagt: „Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!“, was nützt ihnen das, wenn ihr ihnen nicht gebt, was sie zum Leben brauchen? 17 Genauso nutzlos ist ein Glaube, der sich nicht in der Liebe zum Mitmenschen beweist: Er ist tot.

    20 Wann endlich wirst du törichter Mensch einsehen, dass der Glaube nichts wert ist, wenn wir nicht auch tun, was Gott von uns will?

    24 Ihr seht also: Wir werden nur dann von Gott angenommen, wenn unser Glaube auch Taten hervorbringt. Der Glaube allein genügt nicht.

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Mani
    März 27, 2013

    Liebe Tirza!

    Folgender Gedanke von mir ist vielleicht ein Punkt zur Beantwortung Deiner Frage.
    Johannes sollte das, was er durch die Offenbarung Gottes sah, den 7 Versammlungen schreiben (Off. 1:11). In den darauffolgenden Ausführungen werden die 7 Versammlungen von Jesus zum Teil kritisiert und gelobt. Beides, Lob und Kritik traf auf diese Versammlungen, bei einigen mehr oder weniger zu, jeder dieser 7 Versammlungen wurden aber die Segnungen inkl. Errettung und ewigem Leben in Aussicht gestellt.
    Meine Erkenntnis daraus ist, dass diese 7 Versammlungen alle weltweiten Christenversammlungen darstellen, nicht nur jene von Jehovas Zeugen, sondern Versammlungen aus allen Konfessionen, welche mehr oder weniger gut den Erfordernissen entsprechen. In den Worten Jesu erkenne ich nicht, dass er gesagt hätte, dass die Gläubigen generell die Versammlungen verlassen müßten, sondern, dass sie seine Kritik sich zu Herzen nehmen müßten. So denke ich, dass es auf die Gesinnung und richtige Einstellung jedes Einzelnen ankommt. Das, was Bruder Matthäus anführte, die gelebte Nächstenliebe, kann ja auch nur von einzelnen Menschen praktiziert werden, entweder innerhalb der Versammlungen, oder außerhalb der Versammlung, wenn man sich von einer, welche die Kritik Jesu nicht ernst nimmt, getrennt hat, so wie Bruder Alois es meiner Meinung nach zwar grundsätzlich richtig sieht, aber dennoch nicht auf alle „typischen“ Christenversammlungen aus den zuvor erwähnten Gründen anwendbar ist.
    Die vollständige Antwort auf Deine Frage nach der besonderen Gruppe kann übrigens gemäß der Bibel jetzt leider noch gar nicht beantwortet werden, gemäß Römer 8:19, wo es heißt, dass das sehnliche Harren der Schöpfung auf die Offenbarung der Söhne Gottes wartet. Diese (alle wahren Christen) wird man erst bei Jesu Wiederkunft in vollem Maße erkennen können, wenn wir wirklich zu denjenigen aus den 7 Versammlungen gehören, die Jesus mit den Worten ansprach „Wer ein Ohr hat, höre …“ und wir vor allem nicht nur hören, sondern auch entsprechend handeln.

    Ich hoffe, dass ich mit meiner Darlegung Dir eine kleine Hilfe sein kann.

    Liebe Grüße
    Mani

  • Tirza
    März 27, 2013

    Lieber Mani!

    Herzlichen Dank für deine ausführlichen Darlegungen.
    Ja, jetzt habe ich es gut verstanden.
    Deine ergänzenden Worte zu den Kommentaren von Br. Alois und Br. Matthäus haben die Sache für mich wirklich rund und gut nachvollziebar gemacht.
    Das finde ich so schön hier, dass jeder dem anderen hilft, die Bibel besser zu verstehen und zeitgleich empfinde ich es auch als praktische Nächstenliebe, wenn Sch. und Br. sich die Zeit nehmen und Gedanken aufschreiben, um einem Schaf zu helfen.
    Jeder von Euch hat gute Gedanken, an die er den anderen teilhaben läßt.
    Dafür danke ich Euch!
    Liebe Grüße
    Tirza

  • verwundet
    März 27, 2013

    Liebe Tirza,

    es sind die EINZELNEN Schäfchen, die versprengten und enttäuschten und die suchenden, denen Jesus als guter Hirte nun nachgeht und sie zusammensammelt und tröstet, um sie danach wieder zu einer grossen Herde zu vereinen.

    Und sie kommen von überall her, man muss aufhören so elitär zu
    denken, daß diese nur aus den Zeugen kommen, nein, das können
    nun Christen, Juden, Messianische Juden, Moslems, Neuapostolen,
    Mennoniten, Adventisten, egal woher sein – es genügt, Jesus als ihren Herrn zu erkennen und in ihrem Herzen an ihn zu glauben, mit dem Mund zu bekennen und in reiner Liebe zu wandeln und zu handeln.

    Joel 3:5 Elberfelder Bibel:
    Und es wird geschehen: JEDER, der den Namen des HERRN anruft,
    wird gerettet werden.

    Und Hier sind wir doch auch gar nicht mehr so alleine 🙂

    in geschwisterlicher Liebe,
    Sarai

  • Tirza
    März 27, 2013

    Liebe Sarai!

    Deine Worte haben mir gut getan und ich will es auch glauben, dass sich Röm. 10, Verse 10 – 13 bewahrheiten: Zitat aus Elb.B
    „10.Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil.
    11.Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden“.
    12.Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, {O. denn derselbe ist der Herr von allen, reich für od. gegen alle} die ihn anrufen;
    13.“denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden“. Bezügl. der Verheißungen in Joel muss ich mich noch intensiver damit beschäftigen, da ich doch feststellen muss, wie WTO-konform mein Bibelwissen bisher war und wie sehr ich danach dürste eine genaueres Verständnis über die Bibel zu erlangen. Diesbezüglich konnte ich hier schon einiges erfahren und freue mich natürlich, wie du, dass wir hier auf Christen treffen, denen ebenfalls sehr daran liegt, die ganze Schrift, die von Gott inspiriert ist, zu verstehen und Aussagen und Lehren der WTO auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
    Liebe Grüße & von Herzen kommende Wünsche für Jehovas Segen
    Tirza
    P.S. Nur für den Fall, dass mir jemand das Geschriebene in Klammern erklären könnte, was nur in der Elberfelder stand, aber nicht in der NWÜ
    Zitat: „{O. denn derselbe ist der Herr von allen, reich für od. gegen alle}“
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Alois
    März 27, 2013

    Liebe Tirza

    Zu deiner Frage:
    12.Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, {O. denn derselbe ist der Herr von allen, reich für od. gegen alle} die ihn anrufen;

    Ich denke es geht um den geistigen Reichtum den der Herr Jesus und Jehova denen geben kann die darum bitten.
    Man soll sich auch Schätze im Himmel anhäufen und nicht Schätze auf der Erde, wo Motten und Rost diese zerstören. Wer solche Schätze im Himmel aufhäuft, ist reich im Glauben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Tirza
    März 27, 2013

    Lieber Alois!

    Vielen Dank für deine Erklärung!
    Ich musste wirklich erst eine Nacht darüber schlafen, aber jetzt
    denke ich, so wie du schreibst, könnte es sein.
    Liebe Grüße
    Tirza

  • Peter
    März 27, 2013

    Tirza: danke für die begrüßung , aber was ist glaubensstärkent ? Traurigkeit habe ich nur das mein bruder der jede woche gelehrt bekommt in der versammlung nächstenliebe zutätigen . seit ich mich von der versammlung gelöst habe und aus geschlossen worden bin (ohne komiteeverhandlung) , erst nach nachfragen in selters wie mein stand in der versammlung offizell ist bekam ich dies schriftlich aber nur auf anforderung .
    als ich persönlichz hilfe benötigte , dies auch anzeigte in der versammlung durch nebenkommentare in gespräche :“ wenn ich nicht mehr zur versammlung komme oder den PD vernachlässige , benötige ich ich hilfe weil etwas in der familie sich abzeichnet.“
    lebet damals mit meiner ehefrau die aus der welt kam .
    welche hilfe bekam ich , keine , so das ich mir menschen suchte die mir zuhörten , auch weibliche zuhöre waren dabei , somit wurde ein konstrukt entwickelt das ich hurerei und ehebruch begangen haben sollte .
    was mich im laufenden jahren später zudem nachdenklichzen menschen werden liess der ich heute bin , den der vorwurf ; ich hätte gegen judas 8 , verstossen , hat mich verletzt.
    wer sind die heiligen in der versammlung , die allwissenden ältesten , die nur nach punkt und komma es sehen wie es die organisation sieht.
    an alle aktiven ältesten hier , wäre es nicht sinnvoll , einige semester phyologie zu studieren wie die patoren in den kirchen um menschen zuhelfen , und nicht immer nach eigenen gefühlen zuhandeln .
    über gewisse dinge wie kontaktverbot etc. sehe ich es heute , jeder ist seines glückes schmied , jeder familienangehöriger wird irgend wann in seinem leben jemanden aus der engeren familie benötigen , somit kann ich warten bis sich mein bruder meldet . den die tür habe ich nicht verschlossen sondern er.

  • Tirza
    März 27, 2013

    Hallo liebe Peter!

    Dein Beitrag hat mich sehr berührt und ich finde es bewundernswert, wie du dich um deine Mutter kümmerst! Ich bin zwar auch erst seit einigen Tagen bei BI aber ich erlaube mir, dich recht herzlich willkommen zu heißen!

    Vielleicht, dass wäre mein Wunsch für dich, kannst du wieder zum Glauben zurückfinden, wenn du die Beiträge und die dazugehörigen Kommetare ließt, die ich sehr glaubenstärkend empfinde.
    Ich sehe es ähnlich wie Manfred und denke, dass eine Führung und Leitung Gottes in vielen Dingen mit eine Rolle spielt. Das du hier bei BI angekommen bist, zeigt dir, du bist nicht allein und wenn du magst, denke ich ist immer jemand im Forum, der mit dir in Kontakt treten kann. Wir brauchen also nicht mehr traurig sein und denken, wir würden etwas versäumen, wenn wir mit Mitchristen, die in der Versammlung sind keinen Kontakt haben, weil sie es nicht wünschen bzw. dem Kontaktverbot nachkommen wollen oder müssen.
    Nimm bitte herzliche Grüße entgegen
    Tirza

  • peter
    März 27, 2013

    hallo ,
    mein name ist peter bin seit vielen jahren kein zj mehr , beobachte aber die zj mit argusaugen wie sie mit menschen umgehen , wie menschen leiden . auch heute noch holt mich immer diese vergangenheit ein , das eine familie zerstört wurde , mein leiblicher bruder heute noch ein aktiver zeuge lehnt jeden kontakt ab seit das buch erschien “ gottes liebe “ . obwohl vor her losen kontakt bestand.
    möchte eine kurze erklärung abgeben , unsere mutter in betagten alter ( auch ausgeschlossen) lebt seit vielen jahren in einem seniorenheim , leider muss man in diesem alter tribut zollen an die gesundheit , darum sehe mich verpflichtet über diese grenze des kontaktverbotes mich hinweg zusetzen um meinem bruder infos zugeben. denn ich hatte es leid mit dem anrufbeantworter zureden jedes mal zureden , darum schrieb ich ihm einen brief auf den ich ihm hinwies ohne eine bibelstelle oder andere zitat aus der zj literatur zubenutzen . habe ihm auf die moralische verpfichtung hingewiesen mit zwei fragen die er mit ja oder nein beantworten sollte .
    erste frage : ja , ich bin mir meiner moralischen verantwortung bewusst , werde mich meinen verpflichtungen stellen sobald ich kenntnis bekommen habe über den gesundheitlichen zustand unserer mutter
    zweite frage: (nein),ich bin mir meiner moralischen verantwortung bewusst , werde mich aber meiner verpflichtungen nicht stellen , sobald ich kenntnis bekommen habe , ferner möchte ich über den gesundheitszustand nicht mehr informiert werden , keinen kontakt pflegen , auch über den evt. tod möchte ich nicht informiert werden.
    er beantwortete den brief wie folgt (sinngemäß) er würde keine erklärungen abgeben , die fragestellung würde ihn in erstaunen setzen , sieht keine veranlassung das schreiben zu beantworten , möchte damit klarstellen das man aus diesem brief keine schlüsse ziehen kann weder ein ja noch ein nein.

    habe mich an älteste in der ehemaligen nachbar versammlung gewandt , die mir betätigten ( offizell was ein ausgeschlossener wissen darf , um die versammlung rein zuhalten)das er wenn er kenntnis bekommt sich um die mutter zusorgen hat so weit es ihm möglich ist , und keine befürchtungen haben soll das er schwierigkeiten mit der ältestenschaft bekäme , da es um die mutter geht auch wenn sie ausgeschlossen wäre .

    ich bin seit über 20 jahren kein zeuge mehr , kenne also die sogenannten spielregeln an die ich mich halte , nur wenn es um die mutter geht nicht.

    diesen clip fand ich im internet der dies sehr gut bescheibt .
    schaut ihn euch einmal an .
    http://vimeo.com/65388111

    lg peter

  • Gerd
    März 27, 2013

    Hallo Peter,
    ich kann deine verwunderung über das Verhalten deines Bruders verstehen. Die „Liebe zur Wahrheit“ kann doch nicht so weit gehen dass man sogar seine eigene Mutter links liegen lässt, vor allem in solch einer Situation. Lies einfach mal was die Bibel dazu sagt in 1.Timotheus 5:8

    .8Bestimmt hat jemand, der für die Seinigen und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.
    Was auch immer dein Bruder aus der WT-Literatur für Argumente anführt um sein Verhalten zu Rechtfertigen, in den Augen Gottes ist er schlimmer als ein Ungläubiger. Er kann also seinen Heiligenschein absetzen. Um so mehr bist du zu loben für das was du für deine Mutter tust und Gott sieht das.
    Liebe Grüße Gerd

  • Peter
    März 27, 2013

    gerd , ich bin nicht verwundert über das verhalten meines bruders , sondern masslos enttäuscht . mein bestreben ist es nicht jemanden seinen glauben an gott zunehmen , jeder soll sich an das glauben was seiner bedürfnissen entspricht .
    da durch das ich seit vielen jahren kein zeuge jehovas mehr bin lernte ich einige andere ex zj kennen , auch sie berichteten das solche eine denkweise der wtg sie in ein seelisches loch fallen lies . werde einmal an hand dieses zitates meien zwischen bemerkungen setzen.
    *** gottes liebe S. 209 Wie man sich gegenüber Ausgeschlossenen verhalten sollte ***
    “ Der Ausgeschlossene wohnt außerhalb des engsten Familienkreises, das heißt nicht in derselben Wohnung.“ …. ja das ist stimmt unsere mutter wohnt in einem seniorenheim ungefähr 450km weit weg von meinem bruder.
    gottes liebe:
    „In seltenen Fällen könnten es gewisse Familienangelegenheiten zwar erfordern, dass man mit dem Ausgeschlossenen begrenzt Kontakt hat, doch sollte dieser auf ein Minimum beschränkt werden.“….. diese wird respektiert sogar von unserer mutter , obwohl sie darunter sehr leidet das ihr jüngster sohn sie nicht beachtet .
    gottes liebe :
    “ Wer Jehova treu sein möchte, sucht nicht nach Vorwänden für Kontakte mit einem ausgeschlossenen Verwandten, der eine eigene Wohnung hat.“…… sind gesundheitliche belange vorwände keine kontakt , auch wen er lose besteht sich so zuverhalten .
    Gottes Liebe:
    “ Aus Herzenstreue gegenüber Jehova und seiner Organisation wird er die biblische Regelung des Gemeinschaftsentzugs nicht unterlaufen. Seine konsequente Treue zeigt, dass er für den Ausgeschlossenen nur das Beste will, und trägt möglicherweise dazu bei, dass die korrigierende Maßnahme bei ihm greift „(Hebräer 12:11).“
    …… unterlaufen würde man etwas wenn man sich dadurch einen persönlichen vorteil verschaffen würde . will man nach dem oben genannten zitat : nur das beste für den ausgeschlossenen .. wirklich nur das beste . wenn von einer organisation vorgegeben wird sich fern von mutter oder vater zuhalten die älter sind und hilfe beanspruchen könnten. würde dies nicht zu schmerzlichen empfindungen führen .
    wäre es nicht besser wenn die leitung , nachdem sie ja einiges an lehren geändert haben , auch diesen punkt neu betrachten . den dann würde eine größere anzahl wieder zurück kehren ohne druck .

    ich persönlich habe die entscheidung getroffen mich um meine/unsere mutter zukümmern, weiter informationen sollen über amts wegen weiter geleitet werden .
    somit habe ich frieden in meinem herzen .

    in den obengenannten brief schrieb ich ihm , das er jederzeit hier bei mir essen , trinken und einen schlafplatz vorfinden würde wenn er in not gerät oder einfach nur so vorbei käme um familäre angelegenheiten zuklären

  • Manfred
    März 27, 2013

    Lieber Peter,

    Ich möchte Dich auch begrüssen. Sei herzlich willkommen. Du bist in einer sehr schwierigen Situation und machst Dir zu Recht Gedanken, wie das Verhalten Deines Bruders zur Liebe eines Christen passen soll.

    Mir fiel spontan das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ein, ich zitiere aus der Elberfelder:

    Und siehe, ein gewisser Gesetzgelehrter stand auf und versuchte ihn und sprach: Lehrer, was muß ich getan haben, um ewiges Leben zu ererben? Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? wie liesest du? Er aber antwortete und sprach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst“. Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, und du wirst leben. Indem er aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu Jesu: Und wer ist mein Nächster? Jesus aber erwiderte und sprach: Ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten und weggingen und ihn halbtot liegen ließen. Von ungefähr aber ging ein gewisser Priester jenes Weges hinab; und als er ihn sah, ging er an der entgegengesetzten Seite vorüber. Gleicherweise aber auch ein Levit, der an den Ort gelangte, kam und sah ihn und ging an der entgegengesetzten Seite vorüber. Aber ein gewisser Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt; und er trat hinzu und verband seine Wunden und goß Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn. Und am folgenden Morgen als er fortreiste, zog er zwei Denare heraus und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm : Trage Sorge für ihn; und was irgend du noch dazu verwenden wirst, werde ich dir bezahlen, wenn ich zurückkomme. Wer von diesen dreien dünkt dich der Nächste gewesen zu sein von dem, der unter die Räuber gefallen war? Er aber sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin und tue du desgleichen. (Lukas 10:25-37 ELB71)

    Jesus wurde von dem Gesetzeslehrer gefragt, was er tun müsste um ewiges Leben zu erlangen. Jesus sagte unter anderem seinen Nächsten zu lieben. Weder der Levit noch der Priester halfen dem Verletzten, nur der Samariter, der den Juden ja verhasst ist, versorgte die Wunden und gab sogar noch Geld für seine medizinische Versorgung aus.

    Übertrage dieses Gleichnis auf Deine persönliche Situation und Du wirst erkennen, dass DU alles richtig gemacht hast und das jeder Zeuge Jehovas, der so mit seinen Verwandten und oder Ausgeschlossenen umgeht, den Priestern und dem Leviten gleichkommt. Was war die Frage des Gesetzeslehrers?

    Lehrer, was muß ich getan haben, um ewiges Leben zu ererben?

    Die Antwort von Jesus war sich als Nächster zu erweisen, wann immer es nötig wird. Können Zeugen Jehovas wirklich das ewige Leben erben, wenn sie die unbarmherzigen Regeln ihrer LK nachfolgen? Da mag sich jeder selbst die Antwort darauf geben. Jesu Worte sind eindeutig, ihm ging es immer um die Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung der Sünden, nicht aber um Hass, Unbarmherzigkeit und Bestrafung wegen Gesetzesübertretungen. Wenn in einer Religion die ersten Dinge vorherrschen, dann sind diese nicht christlich.
    Wir lesen:

    Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet, auf daß, gleichwie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13:34, 35 ELB71)

    Lieber Peter, ich wünsche Dir viel Kraft und den Segen Jehovas und seines Sohnes, dass Du diese schwierige Situation meistern kannst. Bete jeden Tag, bitte um Hilfe und sie wird Dir gegeben werden. Mir hat ein lieber Bruder mal gesagt, dass Gott zwar alles weiss, was uns bedrückt und wo wir Hilfe benötigen, da aber jeder Mensch einen freien Willen hat, kann er erst wirklich helfen, wenn man ihn auch drum bittet. Denn manche wollen seine Hilfe vielleicht gar nicht. Ich habe es ausprobiert und es stimmt, mit Gebet und unseren persönlichen Bitten wird das tägliche Leben nicht nur leichter, sondern man bekommt tatsächlich Hilfe. Diese kann zwar immer auch nur „zufällig“ gekommen sein, aber ich schreibe auch diese Zufälle immer Jehovas Hilfe zu und bedanke mich bei ihm.

    Brüderliche Grüsse Manfred

  • Manfred
    März 27, 2013

    Sorry, hier ist mir ein Fehler passiert, es sollte nicht heißen:

    Wenn in einer Religion die ersten Dinge vorherrschen, dann sind diese nicht christlich.
    sondern:
    Wenn in einer Religion die ersten Dinge NICHT vorherrschen, dann sind diese nicht christlich.

    Liebe Grüße Manfred

  • peter
    März 27, 2013

    danke an gerd und an dich manfred für die kommentare , die kraft die ich dazu benötige habe ich , aus vielen lebenserfahrungen gesammelt. was mich an der ganzen sache stört ist dieses fassadenlächeln nach aussenhin , sich abschotten nach aussen , aber den anschein wahren man sei liberal anders gläubigen gegenüber, aber nicht ausgeschlossenen.
    ich verurteile nicht die menschen die sich dem glauben der zeugen zugewandt haben , sondern beobachte kritsch wie stück für stück ihre persönlichkeit verschwindet und alles im gleichklang dann läuft. ja soweit ich mich immer noch daran erinnern kann heist es doch “ legt eure alte persönlichkeit ab und zieht die neue an die von gott gegeben wurde. also habt nächstenliebe in euch.
    es gibt viele christen die ihre leben darauf ausrichten gutes zutun , was eine selbstverständlichkeit sein sollte . ich meine nicht die kirchlichen hilfsprojekte oder die hilfsorganisation der zeugen. sondern was kann ich persönlich für andere tun , wandele einmal einmal den spruch von j.f. kennedy ab : „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“
    sondern es könnte auch heissen : „Frage nicht was eine Organisation für dich tun kann, sondern was du für andere tun kannst!“
    ein anders zitat von kennedy war :“ Vergib deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen.“
    ausgeschlossene menschen werden wie feinde betrachtet , nach einer weile vergisst man ihre namen , wenn sie in not geraten wer hilft ihnen unter christlichen aspekten .
    der gemeinschaftsentzug ist er christlich um humanitäre hilfe zugeben?
    stelle es einmal so in dem raum ohne beweise zuhaben , als in haiti das große erdbeben war habe hilfskonvois der zj vom der dom-rep aus güter ins land gebracht und hilfe geleiste , bestimmt gab es auch ehemalige zeugen unter den opfer , wurden sie abgewiesen oder wurde sie wie der barmherzige samariter sein opfer versorget , auch versorgt ? bestimmt wurden sie versorgt aus christlicher nächstenliebe heraus , ihre wunden wurden versorgt und ihr hunger gestillt.
    warum wird dann immer wieder zweigleisig gefahren wenn es den menschen gut geht?
    von meiner seite her kann ich sagen ausgestossene aus der gemeinschaft sind manchmal die besseren christen und setzen nächstenliebe um.
    LG
    peter

  • Lothar
    März 27, 2013

    Leider ist das Video für Deutschland wegen GEMA nicht mehr freigegeben. Hätte es mir gerne angesehen 🙁

    =================================================
    Wir sind dabei das Problem zu Lößen , vielleicht schon heute Abend
    Bruderinfo

  • zj-beobachter
    März 27, 2013

    Hallo liebe Geschwister,
    sagt mal, kann es sein, dass es bei den Ältesten und damit den Versammlungen deutliche Unterschiede gibt, was die Strenge und LK-Unterwürfigkeit betrifft? Ich war auch diese Jahr wieder als Gast bei der Abendmahlsfeier und habe festgestellt, dass die von manchem angekündigten Bilder der LK nicht vorhanden waren. Und was mir auch schon früher aufgefallen war: Es gibt in der Versammlung Männer mit Vollbart, welche mit Ohrringen und insbesondere Jungs mit recht „flotten“ Frisuren. Der Umgang miteinander, auch was Älteste betrifft, war sehr herzlich und sicher nicht nur Schauspiel für die Gäste. (Das mag sich ändern, wenn man „sündigt“.)
    Habt Ihr Beispiele für liberale Älteste und Versammlungen?

    Liebe Grüße

    zj-Beobachter

  • Frank&Frei
    März 27, 2013

    das wird unterschiedlich behandelt. Schnauz ist von Selters her überall erlaubt. Mehr Bart hängt von den lokalen Ältesten ab. Gleichwohl setzen sich viele drüber weg und verzichten so auf Ernennung. Man erkennt, dass die Doktrin aufweicht und im Grunde jeder nach seiner Fasson lebt. Ein Indiz dafür, dass die Akzeptanz der Führung ggü schwindet. Das liegt auch mit an der Doppeldeutigkeit vieler. Im Saal hui und zu Hause pfui.

  • Edelmuth
    März 27, 2013

    Hallo beobachter

    Vermutlich gibt es von Versammlung zu Versammlung unterschiedliche Älteste mit unterschiedlichen Ansichten. Sicher ist aber, dass in den Versammlungen eine Säuberungsaktion statt findet, in dessen Umfeld „abtrünnig“ gewordenen Brüder bezeichnet und ggf. ausgeschlossen werden soll. Zunehmend schwindet der Einfluss des Sklaven durch seine Ältesten. Bringt man das Verhalten auf einen Nenner, so muss man bei so viel Freundlichkeit und Liberalität vorsichtig sein. Es könnte sein, dass sich das Blatt für den sich in Sicherheit wiegenden Bruder augenblicklich ändert.

    Der Sklave hat noch nie Zweifel an seinem Führungsanspruch zugelassen und erwartet, vermutlich, weil er seine Felle auch in finanzieller Hinsicht davon schwimmen sieht, widerspruchslosen Gehorsam.

    Ede

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