54 Comments
  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,

    da ich nicht weiß, wo ich das schreiben soll nehme ich mal diese Seite.

    Ich habe gestern mal beim Baden am See die neuen Zeitschriften durchgeblättert und dabei ist mir im Impressum folgendes aufgefallen:

    ZITAT 2. Seite:
     2014, Druck und Verlag: Wachtturm Bibel und
    Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas,
    e. V., Selters/Taunus. Deutsche Ausgabe. Verantwortliche
    Redaktion: Ramon Templeton, Selters/
    Taunus. ENDE ZITAT

    Offensichtlich ist der Verlag in Selters noch ein e.V. also unterliegt weiterhin dem Vereinsrecht.

    Und dann habe ich mir eben noch online das Amtsblatt der K.d.ö.R. in Berlin angesehen:

    ZITAT
    Herausgegeben vom Zweigkomitee von Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R.
    Erscheint nach Bedarf.
    Druck und Verlag: Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, e. V., 65617 Selters ENDE ZITAT

    ———————————————————–

    Kann mir bitte jemand erklären, welche Vorteile sich daraus ergeben, dass die Druckerei weiterhin dem Vereinsrecht unterliegt?

    Allen einen schönen Tag und liebe Grüße

    Anna

  • Frank&Frei
    Oktober 19, 2012

    nun, Anna, die haben als verein Gemeinnützigkeit.
    Wer weiß, was die langfristig planen. schon jetzt steht fest, die könnten in Asien im Lohnverfahren deutlich billiger produzieren.

    hier ein Link zu Wetterkriegen etc
    https://de-mg42.mail.yahoo.com/neo/launch?retry_ssl=1#6936340085

  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Lieber Frank und Frei,

    vielen Dank für deine Antwort. Mit dem link konnte ich leider nichts anfangen, da öffnet sich nur eine yahoo-Seite zur Passwort-Eingabe.

    Vielleicht fällt ja noch jemandem etwas wie es rechtlich möglich ist für die Druckereien den Vereinsstatus zu haben und für die Religionsgemeinschaft die Körperschaftsrechte.

    Schönen Tag an alle

    Anna

  • Frank und Frei
    Oktober 19, 2012

    versuchs mal mit dem Link;
    https://www.youtube.com/watch?v=5FcpOIsVx20

  • SledgeHammer
    Oktober 19, 2012

    Hallo Anna,

    die Verlagsgesellschaft ist als e.V. eine Körperschaft* des Privatrechtes,

    während

    die Religionsgemeinschaft als KdöR eine Körperschaft* des öffentlichen Rechts ist.

    *Eine Körperschaft ist als deutschsprachiger juristischer Begriff, eine auf der Mitgliedschaft von Personen beruhende Vereinigung mehrerer rechtsfähiger Personen. Dieser zu einem vereinbarten Zweck erfolgte Zusammenschluss, bestehend aus einzelnen bzw. mehreren natürlichen und/oder juristischen Personen, stellt im Ergebnis als Rechtsform eine juristische Person dar, die im Regelfall rechtsfähig ist. Sie kann aber wiederum auch als eine sogenannte unselbständige Körperschaft ein Teil einer übergeordneten juristischen Person sein. Der mitgliedschaftlich organisierte „Körper“ einer Körperschaft, ihr (juristisch: personelles Substrat) besteht unabhängig vom Wechsel konkreter Mitglieder.

    Wenn nun die religiöse KdöR die Zuordnung bereits vorhandener ‚Einrichtungen‘ in die unterschiedlichen ‚Rechtskreise‘ privat/öffentlich vornimmt, in diesem Falle also den Verlag als selbständigen gemeinnützigen e.V. organisiert, ist dies problemlos machbar und legitim.

    Du selbst bist zwar Mitglied der religiösen KdöR, aber kein Mitglied im e.V. Der Verlag hat Dir gegenüber keine Rechenschaftspflicht, sondern nur gegenüber seinen wenigen Mitgliedern.

    Zudem ist der e.V. nicht verpflichtet, Bilanzen auszuweisen, es sei denn, er wird unter bestimmten steuerrechtlichen Umständen vom Finanzamt auf den Beginn der Verpflichtung hingewiesen. Er hat lediglich durch eine schlichte Einnahmen- und Ausgabenrechnung zu beweisen, dass die tatsächliche Geschäftsführung auf die Erfüllung der satzungsmäßigen gemeinnützigen Zwecke gerichtet ist.

    Eine sichere Beurteilung der Ertrags- und Vermögenslagen des Vereins ist mit einer Einnahmen- Überschussrechnung und dem Vermögensverzeichnis nicht möglich, weil keine periodengerechte Abgrenzung erfolgt. Die zeitliche Zuordnung regelt sich nach dem Zufluss bzw. Abfluss des Geldes. So kann z.B. durch willkürliches Vorziehen von Ausgaben oder die verspätete Vereinnahmung von Einnahmen der Gewinn und die Vermögenslage manipuliert werden.

  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Lieber SledgeHammer,

    vielen Dank für deine Antwort. Jetzt habe ich das verstanden.

    Schönen Tag und viele Grüße

    Anna

  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Liebe Mamre,
    das Offenbarungsbuch ist auch weg 🙂 . Ich habe ja noch Zugang zur 1. WT-Library von ca. 2006. Da ist der Text noch drauf bevor er aufgrund redaktioneller Änderungen verschwindet 😉 . Nur die Bilder nicht und auf die kann ich gut verzichten, dann schlafe ich besser.

    Ich hab’s nicht in den Papiermüll damit es keiner raumkramt sondern in den Restmüll und noch mit etwas Obstessig übergossen. Das ist preiswert, schadet nicht der Umwelt und verhindert durch den Geruch dass es niemand aus der Mülltonne holt.

    Liebe Grüße an alle Anna

  • Mamre
    Oktober 19, 2012

    Liebe Anna,

    „ich hab’s nicht in den Papiermüll damit es keiner raumkramt sondern in den Restmüll und noch mit etwas Obstessig übergossen. Das ist preiswert, schadet nicht der Umwelt und verhindert durch den Geruch dass es niemand aus der Mülltonne holt.“

    bis auf den Essig dasselbe 🙂

    (^ ^)/

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Manfred an Edelmuth
    Oktober 19, 2012

    Liebe Anna,

    Das nenne ich mal: Gründlich entsorgt. Du hast es sogar verhindert, dass es in falsche Hände gerät.

    Schreibt nicht die WTG ab und an, was durch ein achtlos weggeworfenes Traktat alles bewirkt wurde?
    Vielleicht erscheint ja zukünftig eine Erfahrung wo es um ein Offenbarungsbuch geht, dass nach Essig gerochen hat. 😉
    Dann weisst Du, das es Dein Buch war und unter welchem Müllberg das wieder rausgefischt wurde.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Manfred
    Oktober 19, 2012

    Sorry, der Kommentar war für Anna bestimmt.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    Oktober 19, 2012

    Liebe Anna,

    das hast sehr gut gemacht 😉 , muss mir auch noch was für ‚mein‘ Offenbarungsbuch überlegen. Ich tendiere zu verbrennen, weil dieses buch in Inhalt und Aufmachung einfach nur abstoßend ist.

    Ich sage nur subliminare Bilder, Fratzen und Vernichtungs-Verherrlichung.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Oktober 19, 2012

    Liebe Brüder,

    hier ein kleiner Vergleich von öffentlicher Darstellung der WTG und den Lehren nach innen:

    (Zitat jw.org-Seite)

    „Gehen Sie von Haus zu Haus, um sich Ihre Rettung zu verdienen?

    Absolut nicht. Wir gehen zwar regelmäßig mit der biblischen Botschaft zu den Menschen, glauben aber nicht, dadurch einen Anspruch auf Rettung zu erwerben (Epheser 2:8).

    Es liegt uns am Herzen, auch andere wissen zu lassen, was Gott versprochen hat, und seine Einladung an sie weiterzugeben. Aber wir glauben nicht, uns durch unser Predigen die Rettung verdienen zu können (Römer 1:17; 3:28). Kein Mensch auf der Welt könnte sich so ein großzügiges Geschenk je irgendwie verdienen — und wenn er sich noch so sehr anstrengt. „“Er rettete uns, nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit““ (Titus 3:5, Begegnung fürs Leben).“
    ___

    Jetzt die nachdrücklichen Lehren nach innen:

    Ködi 12/97 S. 1 Abs. 4:
    „Sprecht jeden Tag, bei jeder Gelegenheit, mit anderen über die gute Botschaft, die Gott uns GEBOTEN hat zu PREDIGEN.“

    Wt 15.03.12 S.11, Abs. 8:
    „Unser PREDIGEN ist ein Ausdruck der Barmherzigkeit Gottes. Es bietet Menschen die Möglichkeit, umzukehren und EWIGES LEBEN zu erlangen.“

    S. 15, Abs. 3:
    „Warum MÜSSEN wir UNBEDINGT PREDIGEN?
    Wenn wir bedenken, was auf dem Spiel steht, wird uns klar, warum es dringend ist, anderen die gute Botschaft zu uberbringen.“

    S. 17, Abs. 12:
    „Doch die Gelegenheit, Menschen zu helfen, damit sie HARMAGEDON ÜBERLEBEN besteht nur JETZT.“

    S. 17, Abs. 14:
    „Der PREDIGTDIENST ist schon immer DRINGEND gewesen, aber noch nie so DRINGEND wie HEUTE.“

    S. 18, Abs. 17:
    „Uns bleibt NUR noch WENIG ZEIT, aus Liebe zu Jehova den PREDIGTAUFTRAG zu erfüllen, den wir für die letzten Tage erhalten haben.“

    S. 20, Abs. 2:
    „Ihre RETTUNG HÄNGT DAVON AB, die gesalbten „Brüder“ Christi hier auf der Erde TATKRÄFTIG ZU UNTERSTÜTZEN (Predigen) – dessen müssen sie sich IMMER BEWUSST SEIN.“

    Lügner und Heuchler, das sind die Worte die mir dazu einfallen.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Lieber Dennis,

    eine gespaltene Persönlichkeit ist nun mal krankhaft und deshalb wird auch das Ergebnis kranken. Aber womit kann ich dich denn erbauen? Vielleicht mit dem Text aus Psalm 36:10,11?

    „10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, / in deinem Licht sehen wir Licht.
    11 Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, / deine Gerechtigkeit denen, die aufrichtig sind.“

    Ich wünsche dir eine gute Wochenmitte mit strahlendem Ausblick auf das Wochenende
    Eddi

  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Lieber Dennis,

    das ist mir auch aufgefallen, diese sehr weichgespülte Darstellung nach außen. Überhaupt ist die neue jw.org-Seite sehr geschickt gemacht.

    Liebe Grüße Dir mein Brüderlein Anna

  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe die letzten Tage noch ein wenig nachgedacht, über den GEMEINNUTZ der Organisation der Zeugen Jehovas.

    Und bleibe hier in meiner Heimatstadt. Und da frage ich mich ernsthaft, welchen Vorteil haben meine Nachbar, Arbeitskollegen, Nachbarn usw. darin, dass es Zeugen Jehovas gibt?

    Wenn einer meiner Nachbarn Hilfe benötigt klingelt er bei mir. Und zwar NICHT deswegen, weil ich Zeuge Jehovas bin, die meisten wissen es eh‘ nicht, sondern weil sie fühlen, dass ich sie mag, wir uns mal nett im Treppenhaus unterhalten usw. Auch mit meinen Arbeitskollegen komme ich ich sehr gut klar. Und mit meinen Verwandten auch.

    Die Organisation behauptet in den Publikationen immer wieder, dass das Predigtwerk dazu führt, dass Randgruppen der Bevölkerung wie drogenabhänige Menschen, Prostituierte, Alkoholiker usw. BESSERE Menschen werden. Nur, auch andere Organisationen oder Einrichtungen wie Alpenverein, Bund Naturschutz, Motorradclubs haben Erfolge dieser Art aufzuweisen. Weil diese vom Leben benachteiligte Menschen einfach nur Zuwendung brauchen. Wenn wir Menschlein Freundlichkeit erfahren, dann sind wir relativ unkritisch. So eben auch diese Beispiele von gestrandeten Existenzen, die durch Kontakt mit Zeugen Jehovas sozusagen BESSERE Mitbürger geworden sind. Dies sind jedoch Einzelschicksale. Die Mehrzahl der Zeugen Jehovas in unseren Breiten ist durch Hineingeborenwerden in die Organisation zu dem geworden was sie sind. Sie kennen es nicht anders.

    Jedoch, beide Gruppen, die welche hineingeboren wurden als auch diejenigen, die als Erwachsende sich aus freien Stücken der WTG angeschlossen haben. Für beide gilt eines:

    Durch unerfüllbare Forderungen der Organisation werden viele in den Alkoholismus, Depressionen, Suizidgefährdung gezwungen und darüber wird in den Publikationen geschwiegen. Die sogenannte Zuwendung hält leider meist, wie hier auch schon ausreichend beschrieben, nur bis zur Taufe an.

    Noch am Rande: Unser Unterbewußtsein, der WT-Studienartikel und die Bilder auf Seite 4 und 5 (WT 15.09.2012) haben mich wohl unterbewußt geängstigt. Weil ich einen ganz schlimmen Traum hatte wegen der gruseligen Bilder und überhaupt. Und ich bin nun wirklich nicht der Typ der sich vor allem fürchtet. Es hat mich verwundert über micht selber.

    Mein Resümée: Nachdem also der Gemeinnutz ja nichtmal innerhalb der Bruderschaft zu versprüren ist kann ich wirklich guten Gewissens sagen, dass hier keine für unsere Mitmenschen nützliche Organisation tätig ist.

    Andererseits, wunderschön und nützlich sind die Begegnungen, die ich aus gestrandeten der WTG erleben darf. Ich darf mit so vielen lieben Mitbrüdern, sei es persönlich oder mit manchen nur virtuell, zusammenkommen.

    Liebe Grüße an alle, für diejenige, die noch in die Versammlung gehen meine Info: diese Woche, weil fertig, werde ich mein Apostelgeschichte-Buch in den Müll werfen. Weil dieses Buch ist ganz ganz schlimm gewesen uns von der Botschaft des Christus zu trennen.

    Anna

  • Mamre
    Oktober 19, 2012

    Liebe Anna,

    Du schreibst:

    Zitat „Noch am Rande: Unser Unterbewußtsein, der WT-Studienartikel und die Bilder auf Seite 4 und 5 (WT 15.09.2012) haben mich wohl unterbewußt geängstigt. Weil ich einen ganz schlimmen Traum hatte wegen der gruseligen Bilder und überhaupt. Und ich bin nun wirklich nicht der Typ der sich vor allem fürchtet. Es hat mich verwundert über micht selber.“ Zitatende

    Vor wenigen Tagen hatte auch ich einen grausigen Traum. Ich bin auch nicht der Typ der sich bei Bildern gruselt o. ä.

    Ich wusste nicht, woher dieser „Schlaffilm“ sein Futter hätte bekommen können, weil ich doch keinerlei Kontakt mit dem Thema hatte. Er war so real.

    Bei Deinem Stichwort „Traum“ wurde ich hellhörig und habe mir die Zeitschrift im PDF geöffnet und siehe da: Es war das Bild auf Seite 5 (Soldaten mit Gewehren, marschieren auf einen zu). Im Traum waren es drei davon in genau der Position (inkl. Ausführung ihrer Tat…)

    Danke, dass Du das mitgeteilt hast!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Robin an Anna
    Oktober 19, 2012

    Liebe Anna,

    du sprichst mir aus dem Herzen.

    Ich bin auch noch dabei. Sicher wäre ich niemals dazugekommen, wenn ich vor 15 Jahren nur halb so viel über die falschen und gefälschten „biblischen“ Lehren der Wachtturmgesellschaft gekannt hätte.

    Aber immerhin haben mich Zeugen damals auf Gottes Wort aufmerksam gemacht.
    Und immer wieder wird in den Wt-Puplikationen darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig das eigene Bibelstudium ist. Das ist einer der wenigen Ratschläge, die ich auch ernst nehme.

    Das „Wachtturm-Apostelgeschichte-Buch“ kann man nicht wirklich ernst nehmen. Aber zum weg schmeißen ist es mir zu schade. Das neue Verständnis des Brooklyn-Sklaven über den biblischen Sklaven sorgt schon dafür, dass der Beelzebub selbst seine Dämonen in den Misthaufen treibt. Ich kann damit evtl. einige Brüder davon überzeugen, dass auch bei diesem Buch der heilige Geist Gottes keine Rolle gespielt hat.

    Die Bilder auf Seite 4 und 5 des Wts vom 15.09.2012 sind wirklich nicht erbauend, dass der Artikel nicht von Christen geschrieben wurde zeigt sich im Absatz 14 auf der Seite 7,

    ZITAT:
    „Demnach wird die angloamerikanische Weltmacht immer noch die vorherrschende Weltmacht bilden, wenn Harmagedon hereinbricht. Beobachten zu dürfen, wie sich diese Prophezeiung vollständig erfüllt, wird sehr begeisternd sein!“
    ZITATENDE

    Liebe Anna, es freut mich zu hören, dass du viele nette Menschen um dich herum hast. Deine Art ist begeisternd und ansteckend. Mach bitte weiter so und ermuntere deine Mitmenschen drinnen und draußen.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Mamre für Anna
    Oktober 19, 2012

    Liebe Anna,

    Du schreibst: „Liebe Grüße an alle, für diejenige, die noch in die Versammlung gehen meine Info: diese Woche, weil fertig, werde ich mein Apostelgeschichte-Buch in den Müll werfen. Weil dieses Buch ist ganz ganz schlimm gewesen uns von der Botschaft des Christus zu trennen.“

    Das sehe ich auch so und hab´s entsorgt (samt Offenbarungsbuch das ich noch hatte) 🙂 Du auch?

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • armes Schaf 2012
    Oktober 19, 2012

    Frage an alle,wie kann ich das Buch und die CD der Info erwerben?

  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Liebes Armes Schaf, liebe Brüder und Schwestern,

    Ich denke Bruderinfo wird uns informieren wenn das Buch und die CD erworben werden kann.

    Und noch ganz liebe Grüße an Deine Frau @Ruth, die für alle Leser hier Deine und Ihre Drangsal durch die Organisation beschrieben hat.

    Jetzt da Ihr die Ketten abgelegt habt, versucht aufrecht und froh in die Zukunft zu schauen. Grübeln führt zu nichts. Die WTG will uns ja immer einreden dass, sobald jemand nicht mehr als WTG-Zeuge gilt dieser unglücklich wird. Auch das stimmt nicht!

    Freuen wir uns, dass wir uns alle durch die Organisation schätzen gelernt haben, dass dadurch auch Freundstaften entstanden sind und entstehen. Richtige Freundschaften weil OHNE ANGST was Falsches zu sagen. Dafür sollten wir mal ein Dankesschreiben an die 8 Sklaven schicken 🙂 🙂 🙂

    Noch eines: Lieber Bruder @Anonym:

    Vorher habe ich Deine Beschreibung über die ANGST gelesen, mit Tränen in den Augen. Danke Dir dafür. Du sprichst vielen Brüdern und Schwestern damit aus dem Herzen. Es ist gut sich einzugestehen wovor man Angst hat. Das ist der erste Weg zur Bewältigung.

    Viele liebe Grüße an alle Anna

  • Jackie
    Oktober 19, 2012

    Lieber Anonym,

    Vielen Dank für deinen schönen Vortrag. Nicht alles ist Gold, was glänzt – das hast du schön herausgearbeitet!
    Ich habe eine Frage zu deinem

    Zitat:
    Doch halten wir fest, Paulus spricht von Personen die Götzendiener, Hurer oder Trunkenbolde SIND, nicht von Personen die einer Sünde erlegen sind und im Moment keine Möglichkeit für sich sehen da heraus zu kommen. Personen die Götzendiener, Hurer oder Trunkenbolde SIND, sind es weil sie in ihrer Sünde verharren WOLLEN und die die biblischen Grundsätze nicht anerkennen WOLLEN. Von dieser Personengruppe spricht Paulus.
    Ein Alkoholkranker, oder ein junger verliebter Mensch, der es nicht schafft die moralischen Grundsätze umzusetzen ist noch lange kein Trunkenbold oder Hurer.

    Ich gebe zu, dass ich diese Argument nicht verstanden habe?
    Also, wenn ich meinen Mann oder meine Frau nur einmal betrogen habe, ist es kein Ehebruch, weil es nur einmal war? Ist das so gemeint?
    Oder jemand, der es gerade nicht schafft als Lediger keusch zu leben …z.B. ein halbes Jahr oder so, sich dann aber besinnt.
    Mit dem Besinnen und bereuen ist mir dann alles klar, wie wäre es aber währenddessen zu handhaben?
    Im alten Israel ging es doch nicht um Häufigkeit, sondern um die Tat an sich, dann wurde bei erwischen sofort gesteinigt! Und bei Jehova gibt es doch keine Änderung des Schattens?

    Jackie

  • Alois
    Oktober 19, 2012

    Hallo Jackie

    Die Regeln des Gesetzes Mose sind auch nach meiner Ansicht ein Hinweis darauf was eine schwerwiegende Sünde ist und was nicht.

    Aber war es damals so streng wie uns die Organisation glauben machen will?

    5.Mos. 22
    28. Wenn ein Mann ein Mädchen findet, eine Jungfrau, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und liegt bei ihr, und sie werden gefunden:
    29. so soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig Sekel Silber geben; und sie soll sein Weib sein, darum daß er sie geschwächt hat, er kann sie nicht entlassen alle seine Tage.

    Normalerweise durfte ein Mann gemäß dem Gesetz Mose entlassen, sich also scheiden lassen. Wenn er aber vor der Heirat mit einer Frau geschlafen hat, musste er sie heiraten und durfte sich nie mehr scheiden lassen.

    Jetzt vergleiche mal die strengen Regeln der Organisation, sie sind wesentlich strenger als das Gesetz Mose. Da das Gesetz Mose eine schwere Last für die Menschen war, Jesus aber sagte seine Last sei leicht, kann man die Gesetzte der Organisation nur als Menschengesetze bezeichnen.

    Wenn also Heute zwei verliebte Menschen vor der Heirat miteinander schlafen und die Beide dann auch heiraten, ist alles in Ordnung. Es gibt selbst nach dem strengen Gesetz Mose keinen Grund diese beiden Verliebten auszuschließen was damals steinigen bedeutete.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Oktober 19, 2012

    Hallo Jackie

    Vielleicht hilft die Fußnote im Vers 19 weiter:

    Matth. 15 (Elberfelder)
    17. Begreifet ihr noch nicht, daß alles, was in den Mund eingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird?
    18. Was aber aus dem Munde ausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen.
    19. Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, {Im Griechischen stehen die Wörter von „Mord“ bis „Dieberei“ in der Mehrzahl.} falsche Zeugnisse, Lästerungen;
    20. diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen, aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht.

    Wenn also im griechischen Text die Worte: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, in der Mehrzahl stehen, dann wird unser Vater im Himmel uns die Einzahl wohl vergeben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Liebe Jackie,

    wir sind ja alle trotz der Erkenntnis über die Erlösungstat Jesu noch weiterhin sündig. Ein Christ wird sein Gewissen gut ausbilden, damit er so gut wie möglich die Sünde meiden kann. Dennoch ist unser Leib mit allem, auch allen Sinnen und den Augen, der Sünde unterworfen und deshalb kann es trotz aller Vorsicht vorkommen, dass wir sündigen.

    Paulus beschreibt dies in Röm. 7:14-23 (Elb):
    14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; 15 denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.16 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist. 17 Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.18 Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.19 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. 21 Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, nur das Böse vorhanden ist.22 Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes.
    23 Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.“

    Natürlich ist auch ein einmaliger Ehebruch schlimm, doch gibt es in der Bibel keine einzige Stelle, die von der Vergebung etwas ausnimmt, außer der Sünde gegen den Heiligen Geist. Wer aber von den Ältesten möchte denn feststellen, dass jemand, der z. B. Ehebruch begangen hat, auch gegen den Heiligen Geist gesündigt hat? Wenn dies aber nicht möglich ist, wer kann dann entsprechend urteilen? Etwas anderes ist es, wenn jemand meint, es ist egal, ob man sündigt oder nicht und dann ein entsprechendes fortgesetztes Verhalten an den Tag legt, womöglich andere dazu noch mit anstiften möchte.

    Zudem sollten wir bedenken, dass vor unserem himmlischen Vater ALLE Sünden zum Tod führen. So eine – entschuldige – blöde Abstufung von Sünden ist nirgendwo biblisch belegt. Und wir wollen ja auch nicht ein Viertel ewiges Leben oder eine halbe Ewigkeit, wir möchten ewiges Leben haben, indem wir fest darauf vertrauen, dass unsere Sünden durch unseren Herrn Jesus vergeben werden. ALLE – weil wir uns trotz unserer Sündhaftigkeit bemühen. Bitte vergiss nicht, dass Jahwe durch das Blut Jesu unsere Sünden weit hinter sich wirft, unsichtbar macht. Wir sind dem Gesetz gegenüber gestorben, also gegenüber der Sünde in einem Zustand der Nichtexistenz, denn nur das Gesetz kennt Sünde. Existieren tun wir nur durch unseren Herrn Jesus Christus.

    Einen schönen Abend
    Eddi

  • Edelmuth
    Oktober 19, 2012

    » Im alten Israel ging es doch nicht um Häufigkeit, sondern um die Tat an sich, dann wurde bei erwischen sofort gesteinigt! Und bei Jehova gibt es doch keine Änderung des Schattens? «

    Du hast Recht, Jacky.

    Im alten Israel galt es, das mosaische Gesetz auf jeden Fall einzuhalten. Doch das mosaische Gesetz wurde durch den neuen Bund mit Jesus abgelöst. Jesu Opfer sühnt unsere Sünden.

    Bedeut das, dass wir nun lössündigen dürfen? Nein! Wenn wir gesündigt haben, gleich welcher Art, müssen wir unsere Sünden bereuen und alles daran setzen, dass sich diese Sünde nicht wiederholt.

    König David hatte gesündigt und hätte nach dem mosaischen Gesetz den Tod verdient. Doch Jehova erkannt sein reuevolles Herz und vergab ihm. Ebenso sollten wir unsere Sünden bereuen.

    Als Jesus eine Ehebrecherin, die auf frischer Tat erwischt wurde, gebracht wurde, sagte er zu ihr, nachdem er die umherstehenden Leute beschämt hatte, sündige nicht mehr. Das war alles!

    Ede

  • Annonym
    Oktober 19, 2012

    Lieber Hans,

    ich habe keine konkrete Quelle, die als Statistik angeführt werden kann.
    Aber jeder weiß, das in den vielen Jahrzehnten, wo diese WT- Lehre vertreten wird viele Brüder ihr Leben verloren haben, weil sie dieser Lehre vertrauten und als biblisch ansahen.
    Darunter viele Bluter, die keine Medikamente verwenden durften, die mit Blut zu tun hatten.

    Ich weiß, dass der Begriff „Viele“ sehr allgemein ist. Was sind viele? Hundert oder tausend oder nur zehn bei 7 Millionen Zeugen?

    Ich denke schon einer ist einer zuviel. Lieber Hans, es ging mir auch nicht um die genaue zu belegende Zahl, sonder darum, ob dies Organisation im öffentlichen Interesse zu sehen ist.

    L.G.
    Annonym

  • Edelmuth
    Oktober 19, 2012

    » ich habe keine konkrete Quelle, die als Statistik angeführt werden kann.
    Aber jeder weiß, das in den vielen Jahrzehnten, wo diese WT- Lehre vertreten wird viele Brüder ihr Leben verloren haben, weil sie dieser Lehre vertrauten und als biblisch ansahen. «

    Ich habe keine konkrete Quelle, die als Statistik angeführt werden kann. Aber jeder weiß, das in den vielen Jahrhunderten, wo diese katholische/evangelische Lehre vertreten wird, viele Gläubige ihr Leben verloren haben, weil sie dieser Lehre vertrauten und als biblisch ansahen. Sie zogen im Auftrage und guten Glauben an ihre Leitende Körperschaft in den Krieg und mordeten ihre Glaubensbrüder dahin.

    Nein, ich möchte die Fehler der WTG nicht relativieren. Sie sind sehr schlimm. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn sich auch nur einer über die Verbrechen, sie im Namen der Kirchen der Christenheit begangen werden, aufregen würde.

    Ede

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Guten Tag Ede,

    wir alle wissen, dass die Kirchen der Christenheit in ihren Anordnungen viel Blutschuld auf sich geladen haben. Immerhin hat sich die Organisation der Zeugen Jehovas dies auf die Fahne geschrieben, das den Menschen unvergesslich ins Hirn zu brennen.

    Nur, darum geht es in diesem Artikel nicht, denn er heißt ja nicht: „Sind die Religionsorganisationen gemeinnützig?“ Paulus fragt, was wir mit denen zu tun haben, die draußen sind, diese werden von Gott gerichtet (wobei richten ohnehin nicht unsere Angelegenheit sein sollte), aber wir beurteilen doch die Dinge, die UNSEREN Glauben und unsere Religion betreffen.

    Nun könntest du argumentieren „ihr seid gar nicht mehr in diesem Glauben, weil nicht in der Organisation“ und ich würde sagen, da hast du sowas von Recht! Weil aber diese Organisation den NAMEN GOTTES verwendet, kommen wir ganz zwangsläufig als Christen auf Kollisionskurs mit dieser Organisation, denn wir möchten uns ja nicht vom wahren Glauben weg bewegen, sondern mehr drauf zu bewegen. Das ist, wie wenn ein Schlachtschiff vor einem Flussdelta liegt, in das wir gerade hinein wollen, um ins ewige Leben zu gelangen. Oder wie eine Straßensperre auf dem schmalen Weg zum Leben. Da interessiert mich doch gar nicht, wie viele Straßen noch von der Kreuzung abgehen, das würde mich doch nur unnötig Kraft kosten, wenn ich da im Kreis renne um die auch noch abzuzählen. Nein, ich will genau diesen schmalen Weg lang, den die Organisation mit Blut und falschen Lehren pflastert und ihren Sklaven als Pylonen hinstellt!

    Und ja, ich habe mich sehr verletzt dabei, diese Straßensperre zu durchbrechen und hier findest du ganz viele, die sich dabei verletzt haben und ich werde auch weiterhin kein Wegegeld zahlen an die Organisation um gemütlicher durchzukommen und ich werde alles in meiner Kraft stehende tun, um auch anderen zu ermöglichen, diese Straßensperre zu durchbrechen, indem ich mit genau diesen Argumenten aufwarte, wie sie unter anderem im obigen Artikel beschrieben sind! Ich winke mit Händen und Füßen, dass es da lang geht. Und wenn diese Organisation Nagelbretter auslegt, damit keiner mehr durchkommt, dann bitte ich den Heiligen Geist, uns zu tragen. Und was glaubst du denn: Wenn ein Engel in einer Nacht 185000 Leute abtreten lassen kann, dann können diese auch mindestens genauso viele in Sicherheit bringen.

    Außerdem Ede, schon in unserem menschlichen Gesetz heißt es: „Es gibt keinen Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht“. Also kein Dieb kann sich darauf berufen, ein mildes Urteil zu bekommen wie ein anderer Dieb. Das muss immer neu beurteilt werden. Wieviel weniger kann sich die Organisation darauf berufen, ein „Anrecht“ darauf zu haben, durch falsche Lehren im Namen Gottes Menschen zu Tode zu bringen?

    Aber dann interessiert mich das andere immer noch nicht. Das verlängert nur den Geschichtsunterricht.
    Kannst du diesen Gedanken verstehen?
    Ich wünsche dir einen entspannten Abend.
    Eddi

  • Uwe Schöning
    Oktober 19, 2012

    @Eddi

    Um bei der Analogie des Weges zu bleiben, so müssen wir uns darauf konzentrieren, dass WIR den richtigen Weg nehmen und darauf bleiben – uns nicht durch Umwege und falsche Hinweise irgendeiner Religionsgemeinschaft irreführen lassen. Dies allein kostet genug Kraft.

    Ich vermisse momentan diese Ausgeglichenheit, ich würde mir mehr wünschen, dass es weniger Anti-WTG-Geholze gibt, sondern mehr ermunternde Gedanken. Wieviel wertvolle Zeit verlieren wir damit festzustellen, worin die WTG falsch liegt, als selbst herauszufinden, was wir richtig tun (können).

    Jeder Kommentator hat seine eigene Erfahrung mit der Organisation. Jeder hat ein Opfer gebracht, als er freiwillig oder nicht, die Organisation hinter sich gelassen hat – und auch seine lieben Freunde und Verwandte. Wir wissen woran wir waren und unser Herr weiß es auch. Dass diese Organisation den Schein einer ungefährlichen Gemeinschaft wahren möchte und dennoch anderen Kirchen immer ähnlicher wird – sie muss keine Kreuzzüge führen um Greueltaten im Namen Gottes auszuüben, denn das schafft sie schon in geistiger und psychologischer Hinsicht.

    Dieser Artikel ist natürlich in seiner Art und Inhalt korrekt. Für mich hat er aber keine Lehrinhalte, aus denen ich Nutzen für mich und mein Verhältnis zu Gott ziehen kann.

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Guten Abend Uwe,

    du liegst mit deinem Kommentar richtig. Es ging mir auch nicht darum, neue Fehler der WTG aufzudecken, sondern darum, dass wir uns gar nicht damit beschäftigen müssen, ob die Kirchen schlechter sind als die WTG. Also ich würde eine Scheibe Brot auch dann nicht mehr essen wollen, wenn nur auf einer Seite an der Kruste Schimmel wäre. Da brauche ich auch gar nicht zu warten, ob der Rest auch vergammelt, das ist ein Naturgesetz.

    Auch ich wünsche mir, dass wir uns mehr ermuntern, nicht einfach fadenscheinig, sondern wirklich aus tiefstem Herzen, weil wir es alle benötigen. Aber ich weiß auch (z. T. zumindest), was meine Brüder und Schwestern mitmachen mussten, da treten meine Erfahrungen sehr in den Hintergrund und ich habe manches Mal Tränen in den Augen, wenn ich das lese/höre/sehe. Und dann kämpfe ich auch gegen eine Flutwelle von Wut. Ich weiß, das bringt auch nix, außer meiner noch festeren Entschlossenheit, alles in meiner Kraft stehende zu tun, um so Vielen wie möglich zu zeigen, dass der Kerker mit den Zinken drauf auch tatsächlich lebenslänglich ohne jede Hoffnung bedeutet.

    Unser Vater kann alle Mauern durchbrechen und wenn er mich gewähren lässt, dass ich mit geschriebenen Worten oder auch direkt einen Anteil daran haben darf, dann ist dies göttliche Barmherzigkeit in erster Linie an mir und davon möchte ich gern abgeben. Und an dieser Stelle möchte ich sagen, dass unser Vater uns allen diese Güte zuteil werden lässt, er lässt uns vor seinen Thron treten mit einer Aufgabe, nämlich sein Wort zu gebrauchen. Also was hält uns von der Tastatur zurück um anderen etwas Gutes zu tun?

    Da hast du soooo recht und ich freue mir ein Loch in den Bauch darüber. Und wünsche dir einen schönen Abend.
    Eddi

  • barnabas
    Oktober 19, 2012

    „Ich würde mich aber sehr freuen, wenn sich auch nur einer über die Verbrechen, sie im Namen der Kirchen der Christenheit begangen werden, aufregen würde. Ede“

    Wer bist du und was willst du? Die Aufregung ist hier gerade abgeklungen und da würdest du dich s e h r freuen wenn sich jemand aufregt.
    Die Antworten von Eddi möchte ich ganz dick unterstreichen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Barnabas

  • PINEHAS
    Oktober 19, 2012

    Hallo Ede,
    Fährst du gerne mit dem Zug? Stell dir vor du machst mit deiner Familie eine schöne Urlaubsreise. Mitten bei der Fahrt stellst du fest, dass du im falschen Zug sitzt. Weltweit gesehen passiert dieses Missgeschick an diesem Tag einigen Menschen. Worüber kreisen aber nun deine Gedanken? Darüber das sich in Buxterhude oder in der Pampa einige im einem falschen Zug befinden oder machst du dir um deine Situation Gedanken?
    Verstehst du, wir hier saßen alle im WTG Zug um ein enges Verhältnis zu Jehova durch sein Sohn zu erlangen. Bis wir festgestellt haben, dass wir irgendwie niemals dieses Ziel erreichten. Und so mussten wir feststellen, dass wir den falschen „Zug“ genommen haben.
    Es ist doch also völlig normal ,dass wir uns hier in erster Linie Gedanken um unsere Situation machen.
    Ich möchte mir ehrlich gesagt hier keinen Hauptvortrag durchlesen der mir ausführlich zeigt, dass viele Kirchen falsch sind. Genauso wenig das 2 + 2 = 5 ist. Dies sind dinge wo einfach jeder weiß, das sie falsch sind. Aber viele Details der WTG z.b. über die k.d.ö.r sind einigen eben nicht so bewusst und deshalb als Info sehr nützlich.
    VLG PINEHAS

  • Alois
    Oktober 19, 2012

    Lieber Ede

    Stell Dir mal vor Deine Frau ist fremdgegangen und Du hast sie dabei erwischt.
    Würdest Du ihr verzeihen, weil sie mit dem Argument kommt, dass doch die Nachbarin auch fremd geht?

    Sicher nicht.

    Du kennst ja die Geschichte mit dem Balken im eigenen Auge, unsere Religionsgemeinschaft hat den Balken im Auge. Um den müssen wir uns kümmern. Uns gehen die Fehler anderer Religionen nur sekundär etwas an.

    Die Organisation erhebt den Anspruch besser zu sein als andere Religionen, bei genauer Betrachtung ist sie schlechter, weil sie die Bibel besser kennen müsste und trotzdem schlechte Früchte hervorbringt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Oktober 19, 2012

    Lieber Brd. Alois,

    Du hast einen ganz hervorragenden Bibeltext zitiert, der auf diese Situation passt, daher zitiere ich den Text hier mal:

    Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet; denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden. Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen. (Matthäus 7:1-5 ELB71)

    Gerade der Vers 1 und 2 erfüllt sich nun, denn da die Organisation immer den Kindesmissbrauch der kath. Kirche vorgeworfen hat, wird sie genau deshalb nun gerichtet. Ja, das Gericht hat an dem Hause Gottes angefangen.

    Wir dürfen wirklich nicht den gleichen Fehler machen und sollten stattdessen erstmal vor der eigenen Haustüre kehren.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Frank&Frei
    Oktober 19, 2012

    lieber Hans,
    wie oft schon berichteten die Medien, dass da jemand im Krankenhaus verblutete, weil eben TRansfusionen verweigert wurden und – wie es hiess Älteste mit am Krankenbett wachten.
    sicherlich wird darüber keine Statistik geführt. Aber allgemein wird diese Situation anerkannt.
    Geh doch mal nach google und gebe dort ein Bluttransfusion.
    Da gibt es en Masse Hinweise.
    Da braucht der Verfasser des Artikels keine amtlich geführte STatistik

  • Hans
    Oktober 19, 2012

    Hallo Bruder,

    vielen Dank für den Artikel!

    ZITAT „Fakt ist, das jedes Jahr weltweit viele Zeugen Jehovas (einschließlich Kinder) als Folge des Drucks durch die Organisation, Bluttransfusionen zu verweigern, sterben.“

    Welche Quelle hast du hierzu?

    Ich geh mal davon aus, dass du eine hast. Sonst wäre es nicht verantwortlich, hier so etwas zu schreiben. Die Quelle ist bestimmt auch für andere Leser interessant, um mit ZJ zu argumentieren.

    Bei solchen Aussagen halte ich Belege für unabdingbar, sonst würde man der Behauptung Vorschub geben, nur populistisch zu hetzen.

    Jeder kennt vielleicht den einen oder anderen Fall, aber von „vielen weltweit“ zu sprechen, ist eine andere Dimension, die nachzuweisen ist, sonst bringt die Aussage nichts.

    LG
    Hans

  • Anna
    Oktober 19, 2012

    Lieber Autor des Artikels, liebe Schwestern und Brüder,

    Du hast gut den Ist-Zustand herausgeargeitet, Danke dafür.

    Wir hier in unserer virtuellen Gemeinschaft sollten uns auf das Christsein besinnen. Weil das, was uns angetan wurde uns möglicherweise blind machen könnte dafür, es nicht wie die WTG zu machen. Katastrophenhilfe usw., auch andere Menschen helfen. Dies ist alles gut und völlig in Ordnung. Nur, das machen doch auch andere. Großartig find ich z.B. was Ärzte ohne Grenzen leisten.

    Das Herausposaunen guter Taten ist nicht das, was der Christus uns vorgelebt hat. Und das darf ich nun sagen, als mein verstorbener Mann schwer pflegebedürftig war haben mir viele Mitmenschen (nicht Zeuge Jehovas!), Hilfe und Mitgefühl entgegengebracht.

    Wir müssen uns eingestehen, dass wir gründlich betrogen wurden. Und diese Selbsterkenntnis bringt uns zusammen auf unserem Glaubensweg denke ich weiter.

    Mir tun meine Brüder so leid, die mit ständigen Durchhalteparolen hingehalten werden. Es macht mich sehr traurig, wie die Organisation mit den Schafen umgeht. Ist man länger krank oder alt, dann wird man vergessen.

    Ein über 90jähriger Bruder, langjähriger Ältester, inzwischen altersdement, über 10 Jahre im KZ und im Gefängnis in der DDR hat kürzlich, als ich bei ihm war dieses wunderschöne Kindergebet zitiert: „Müde bin ich, geh‘ zur Ruh, schließe meine Äuglein zu, Vater, lass die Augen dein über meinem Bettchen sein.“

    Das waren noch Zeugen, davor habe ich Respekt! Und die haben die Zeit im Kz und Gefängnis ganz ohen Organisation durchgestanden.

    Diesem kleinen Gebet möchte ich mich anschließen und wünsche eine Gute Nacht und ein friedvolles Erwachen

    Liebe Grüße Anna

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Vielen Dank für diesen Vortrag.

    Auf meine Frage, weshalb Zeugen Jehovas keine Senioren- oder Kinderheime betreiben oder Schulen gründen erhielt ich zur Antwort: „Weil es nicht in erster Linie eine Angelegenheit der Organisation ist sondern der Familienangehörigen“.

    Stimmen tut diese Aussage wieder einmal nicht, denn würde die Organisation es respektieren, dass es eine Familienangelegenheit ist, dann würde nicht im WT stehen, man solle prüfen, ob man noch mehr Predigtdienst verrichten kann, sondern: „Bitte, liebe Brüder und Schwestern, achtet darauf, vermehrt Zeit mit euren Angehörigen zu verbringen. Verbringt mehr Zeit mit euren Kindern, sie danken es euch eines Tages, kümmert euch liebevoll um die Älteren, denn sie waren es, die euch in ihren jungen Jahren umsorgt und gedient haben. Ihr Ehepaare, wann habt ihr das letzte Mal ein ganzes Wochenende nur für euch reserviert? Das Zeugnis für Außenstehende könnte nicht größer sein als durch eine harmonische Familie. Jesus Christus ist uns auch in diesen Dingen ein Vorbild, denn er bezog bei entspannenden Gemeinsamkeiten fast immer seine Apostel mit ein. (Lies Luk. 5:29)“

    Das wäre doch mal ein Wachtturm, oder?
    Eddi

  • Sledgehammer
    Oktober 19, 2012

    Wie Recht Du hast, Eddy und was für ein Schlag in das Gesicht derer, die um des Werkes Willen angesichts des nahenden Endes der dringenden Empfehlung nach kinderlos blieben und immer noch bleiben. Die haben keine Familie.

    Oder soll sich die heute 90jährige Mutter um das 70jährige Kind kümmern, sofern sie überhaupt noch lebt?

  • Zadok
    Oktober 19, 2012

    Lieber Bruder Vorschlaghammer,

    vielleicht gibt es ja noch Enkel die sich kümmern? Die wären dann 45-50 Jahre alt und sofern sie nicht von theokratischen Pflichten zugeschüttet sind,tun sie das auch…
    LG
    Zadok

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Guten Abend Bruder Zadok,
    guten Abend Bruder Sledgehammer,

    wenn es Enkel geben sollte, müssten erste einmal Eltern für die Enkel da sein, also die Kinder der ursprünglich Glaubenden. Darauf bezog sich m. E. die Antwort von Br. Sledgehammer.

    Aber die Bibel verheißt auch, dass es eine Zeit geben wird, in der die (jetzt) Unfruchtbare gebären wird und darauf vertraue ich. Unser himmlischer Vater weiß, dass bei Vielen das Herz auf IHN gerichtet war und sie einer falschen Philosophie aufgesessen sind. Nur bei Menschen gilt der Spruch: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Bei Gott und unserem geliebten Jesus ist das gaaanz anders.

    Die falschen Lehrer – sofern sie wissentlich falsch gelehrt haben – in deren Haut mag ich dann nicht stecken. Die dann auch nicht mehr, ist klar. Aber sie haben sich ihren Lohn für die Ewigkeit schon vorab genommen, haben Gott vorgegriffen. Wir werden unsere Kinder aufwachsen sehen, aber nichts mehr von ihnen.

    Ich wünsche mir sehr, dass noch viele von ihnen den Lauf ändern und euch wünsche ich einen wunderschönen Abend
    Eddi

  • armes Schaf 2012
    Oktober 19, 2012

    Danke für diese realen TATSACHEN die uns alle irgendwie betreffen!Ja,Schwestern und Brüder,wir alle die an Jesu Königreich glauben sind stille leser dieser realen Dinge die noch alle geschehen.Alle wissen es, aber die meisten Verkündiger in den Versammlungen schweigen so etwas tot.Nur Transparenz so wie es hier
    möglich ist könnte noch der Gesellschaft helfen..vielleicht,ich glaube nicht mehr daran,oder klebt in Selters eine I S O Plakette am besten 9001 mit Beschwerdemanagement am Portal? Wenn ja dann teilt es mit.Ich möchte nichts falsches schreiben!Danke!

  • Selgora
    Oktober 19, 2012

    Ich hab öfter mal in der Versammlung gefragt, welcher Christ für Jehova und seinen Sohn Jesus annehmbarer wäre: Der, der nur von Haus zu Haus zieht und die Leute mit unmengen Papier zumüllt oder vielleicht der, der das wenige, das er selbst zum Leben hat, noch mit einem Fremden teilt. Der letztere ist ja im Sinne der Organisation noch nicht mal ein Christ, wenn er zum Beispiel noch Raucher ist oder andere Schwierigkeiten hat…

    Die meisten stimmten für den ersten. Manche wollten mir sogar erklären, daß es nicht unsere Aufgabe wäre, anderer Leute Probleme zu lösen. Ich fragte dann nur: „Wenn nicht wir, wer soll es dann tun?“ … Und erntete böse Blicke. 😉

    Einige lenkten ein und behaupteten, daß nur die unsere Hilfe „verdienen“, die uns zuhören und das, was wir ihnen erzählen, als Wahrheit anerkennen. 🙁 Ich hab davon zwar nichts in der Bibel gelesen, aber ich bin ja auch noch nicht getauft. Also was weiß ich schon von der Deutung der Sprüche über das Häufen von glühender Kohle auf dem Haupt meines „Feindes“, indem ich ihm Essen und Trinken gebe, wenn er es benötigt… 😉 😉 😉

    Dieser Grundsatz macht mich ja nur zu einem Menschen, der niemanden nach seiner politischen oder religiösen Gesinnung ausfragt, bevor er uneigennützig hilft. Und mit uneigennützig meine ich eben genau die Art Hilfe, die an keinerlei Bedingung geknüpft ist. Ich erwarte nicht einmal ein „Danke“ oder andere schleimige Sprüche. Ich gebe nichts, was ich nicht geben kann.

    Und keine Hilfe ist sinnlos.

    Man häuft sich mit jeder aufrichtigen guten Tat doch Schätze im Himmel auf, die niemals vergehen. Also warum auf irdische überaus vergängliche Gegenleistung bestehen? 🙂

    LG Selgora

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Guten Abend Selgora,

    genau so ist es: keine Hilfe ist sinnlos. Selbst wenn der Empfangende uns täuschen würde, so sieht unser himmlischer Vater unsere Beweggründe dahinter. Menschen wie du stehen allerdings oft in der Gefahr, ausgenutzt zu werden. Ich bitte dich von Herzen, zu bedenken, dass auch das nicht sein muss. Aber dein Wille, Gutes zu tun, und zwar an denen, von denen du nicht wieder etwas erwarten kannst, das ist genau die praktische Nächstenliebe, von der Jesus sprach.

    Als er sagte: „Ich war krank und ihr habt mich besucht und ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht“ spricht er doch von Situationen, in denen Menschen sich gar nicht mehr selbst helfen können, ins soziale Abseits gestellt, auf Hilfe angewiesen.
    Hat unser geliebter Herr Jesus nicht 10 seiner Glaubensbrüdern das Augenlicht wiedergegeben und doch sind 9 einfach nur glücklich ihres Weges gegangen, nur EINER kam zurück um ihm zu danken.

    Damit ist widerlegt, dass Glaubensbrüder stets die besseren Zeitgenossen sind. Wir erwarten es oft einfach nur, dass sie genauso denken wie wir, dass sie unsere Gefühle verstehen und unsere Intentionen.

    Du musst deinem himmlischen Vater sehr dankbar sein, dass du nicht in die Organisation getauft wurdest, es hat dir eine herrliche Unschuld bewahrt. Doch bete ich für dich, dass du deine Hingabe noch durch die Taufe symbolisieren kannst, und zwar als ein Kind Gottes, das sich seiner herrlichen Freiheit des Geistes bewusst sein darf. Um weiterhin Gutes zu tun und zu lieben.

    Gute Nacht Selgora
    Eddi

  • Selgora
    Oktober 19, 2012

    Im Prinzip kann man mich nicht ausnutzen, weil ich stets im Gebet kläre, inwieweit ich einem Menschen helfen kann bzw. soll. Manchmal kommen Bekannte aus meiner eigenen Zeit der Obdachlosigkeit vorbei und „schnorren“ meinen halben Kühlschrank leer. Aber das ist nicht schlimm, weil ich immer darauf vertrauen kann, daß ich versorgt bleibe. (Und damit meine ich nicht das Sozialamt…) 😉

    Ich werde in meinen Gebeten stets erhört, vor allem, wenn diese für andere gedacht sind. Manchmal werde ich nach einiger Zeit quasi vom heiligen Geist „gewarnt“, was sich in einer „spontanen“ Erkenntnis zeigt, daß meine Hilfe beendet werden muß.

    Ich denke, manchmal werde ich durch gewisse Ereignisse in meinem Leben direkt zu einer neuen Aufgabe „geführt“. Zumindest verstehe ich den Text, wo es um die „Gaben in Form von Menschen“ geht so, daß jemandem gezielt ein anderer zur Seite gestellt wird, wenn es nötig sein sollte.

    Ich konnte beide Seiten dieses Spruches schon mehrfach selbst erleben: Manchmal standen mir auf seltsame Art Menschen zur Seite, wenn dies unverzichtbar war. Beispielsweise als ich im Alter von 17 Jahren per Anhalter (!) quer durch Europa vor dem deutschen Jugendamt auf der Flucht war, traf ich einen holländischen Matrosen im Hafen von Sevilla, der mir verschwiegen hat, das seine Frau in der holländischen Jugendbehörde arbeitet… Ich fiel auf seinen Spruch rein, das seine Frau mir dabei helfen würde, eine Wohnung zu finden. Die hatte natürlich andere Pläne… 😉

    Oder mein Lieblingssänger, der mir (seit meinem 10. Lebensjahr) durch seine Musik „geistigen“ Beistand gab (und immer noch gibt), als ich noch bei meinen pädophilen Eltern wohnte. Er heißt übrigens Tony Christie… Den „Wortwitz“ seines Namens find ich auch nicht so übel: Wer gibt bei mir den „Ton“ an? Grins…

    Ich selbst bin auch immer wieder für andere sowas wie ein „Retter“ in letzter Minute. Als Beispiel sei mal wieder ein ehemaliger Nachbar erwähnt, der nur knapp der Obdachlosigkeit entging, weil ich es geschafft habe, sowohl ihn als auch seine Vermieterin davon zu überzeugen, daß sein Problem mit der Mietzahlung am besten mit einem Betreuer für alles Finanzielle zu beheben ist…

    Ich habe ihm dann noch weitergeholfen, seine Wohnung sauberzuhalten und meine ganzen Ersparnisse eingesetzt, um ihm vernünftige Möbel zu beschaffen, wodurch er ein besseres Leben führen kann. Es war ein echtes Langzeitprojekt( ca. 4 Jahre), daß sich für mich aber schon deswegen gelohnt hat, weil dieser Mann jetzt ein menschenwürdigeres Leben führt. Die weitere „Betreuung“ habe ich jetzt aber einem Bruder „abgetreten“. Ich habe das Fundament gelegt. Für alles Weitere sind nun andere mal zuständig… 😉

    Ich hab noch andere „Problemfälle“, denen ich zur Zeit helfe. Zum Beispiel ein an Psychose leidender Mann (lebte einige Zeit buchstäblich im Wald). Jetzt ist er zurück in der Zivilisation (seit 2 Jahren) und ich helfe ihm, eine Wohnung zu finden und gleichzeitig die betreute WG, in der er momentan lebt, zu ertragen.

    Wenn ich meine Hilfe für solche Menschen davon abhängig machen würde, daß sie die Bibel studieren oder sowas, könnte ich ja nie irgendeinem wirklich helfen. Viele, denen ich helfe, sind von ihrer Kirche und Familie im Stich gelassen worden, was sie oft leider nicht der Kirche oder Familie, sondern Gott anlasten. Wenn ich nun mit der Bibel wie mit einem Knüppel auf diese ohnehin schon zerschlagenen Menschen „eindresche“ werden sie sich doch nur noch weiter von Gott entfernen, als sie schon weg sind. welchen Wert hätte meine „Hilfe“ dann sowohl für diese Menschen als auch für Gott?

    Ich erkläre ihnen meist unauffällig nebenbei, warum ich „ausgerechnet“ ihnen helfe. Dadurch habe ich schon viele aufbauende Gespräche führen können. Manche haben schon ein bißchen den Weg zurück zu Gott gefunden… 🙂

    Und das ist das Wichtigste.

  • Rico
    Oktober 19, 2012

    Hallo Selorga,

    ich hab gerade deinen Komentar gelesen und muß sagen ich weis wohl nicht wie alt du bist aber du hast schon eine Menge erlebt in deinem Leben und ich möchte dir auf diesen Weg auch meinen Respekt erweisen weil du das Christsein lebst und nicht nur mit den Lippen bekennst! Ich denke schon das Jehova und Jesus ihre Freude an dir haben wenn sie sehen wie aufopferungsvoll du notleidenten Menschen hilfst ohne was zurück zu erhoffen das ist gelebtes Christsein! Ich wäre froh wenn es mehr Menschen wie dich geben würde ich glaube dann würde unsere Erde anders aussehen als wie sie heute aussieht! Aber solange der Satan regiert wird sich leider nicht viel verändern in dieser Welt! Deshalb hoffe ich das Christus bald zurück kommen wird um die Werke des Satans abzubrechen!

    Mach weiter so!

    Lg Rico

  • Selgora
    Oktober 19, 2012

    Mein gelebtes Christsein hat auch seine „Schattenseite“: Da ich es nicht für nötig halte, daß andere Menschen mir für meine Hilfe irgendwie danken, gehe ich meist davon aus, daß es umgekehrt genauso ist… Also wenn mir mal jemand hilft und irgendein Dankeschön erwartet, hat er Pech. Das kriegt er nur nach spezieller Anfrage… 😉 (Wenn überhaupt.)

    Ich hab dementsprechend in meinem näheren Umfeld einen nicht gerade positiven Ruf. 😉

    Aber das stört mich nicht wirklich. Wie ich weiter oben in einem Kommentar schon schrieb, kann ich mich ja darauf verlassen, daß ich Hilfe bekomme, wenn sie wirklich nötig ist. Und das schon seit 33 Jahren meiner Existenz auf diesem Planeten… ( Bin Asperger-Autist )

    LG Selgora

  • Rico
    Oktober 19, 2012

    Hallo Selorga,

    sei bitte nicht so streng mit dir selbst niemand ist vollkommen außer Jesus auch du nicht liebe Selorga! Ich glaube auch das dass Gute was du tust überwiegt jedenfalls lese ich das aus deinen Komentaren heraus! Ich bin auch schon 33 Jahre auf dieser Erde unterwegs und hab auch schon Dinge getan wo ich mich heute dafür schäme das ich sie getan habe aber das sind Dinge wo ich weis das Jehova mir sie durch seinen Sohn Jesus Christus vergeben hat! Übrigens leide ich an einer chronischen Form einer Depression mit Angststörung dazu kommen noch etliche Traumata die ich in meiner Kindheit und auch im Berufsleben erlebt habe all das hat aus mich den Menschen gemacht der ich heute bin! Ich bin dadurch aber auch Gott und Jesus nahe gekommen und dafür danke ich Gott jeden Tag! Es ist wirklich so wie es einst König David gesagt hatte, ich bin jung gewesen und bin auch alt geworden und denoch habe ich nie einen Gerechten nach Brot suchen sehen! Genauso ist es auch und deshalb liebe ich auch Jehova und Jesus so sehr! Ich wünsche dir Gottes reichen Segen!

    Lg Rico

  • Eddi
    Oktober 19, 2012

    Danke Rico,

    genau das! Beten wir um viele „Selgoras“.

    Einen schönen Abend für euch.
    Eddi

  • Rico
    Oktober 19, 2012

    Hallo,

    ich finde deinen Vortrag sehr gut und lobenswert da er das wahre Gesicht der WTG aufzeigt! Die WTG sind nichts anderes als eine Gruppe von Pharisähern da sie Wasser predigen und Wein saufen! Aber Jehova kennt die die ihm gehören und wir können sicher sein das ihm das nicht gefällt was er da sehen muß! Aber wie hat es Jesus so treffend gesagt, die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten Letzte!

    Lg Rico

  • Zadok
    Oktober 19, 2012

    Vielen Dank für diesen Vortrag, der deutlich zeigt, wie die
    Zeugen Jehovas wirklich sind.
    Das Gesicht, das nach aussen gezeigt wird, ein nur eine schlecht sitzende Maske, die kaum verbirgt, was die wirklichen Motive dieser Organisation sind.
    Bleibt zu wünschen, dass der einzelne dem Jahrestext für 2013
    ernst nimmt:“Sei mutig und stark! Jehova ist mit dir, wohin du auch gehst“ (Jos.1:9) und seinem Gott ausserhalb dieser öffentlich rechtlichen Sekte dient.
    Lieber Gruß
    Zadok

  • Joshua
    Oktober 19, 2012

    Lieber Bruder Zadok, wie bereits geschrieben würde ich mich über einen privaten Kontakt sehr freuen.
    Alle die das sonst lesen können mir auch gerne schreiben an:

    Joshuagross68@yahoo.de

    Viele liebe Grüße!
    Joshua

  • Marion
    Oktober 19, 2012

    Hallo, ihr Lieben,

    als Körperschaft des öffentlichen Rechts, springt die WTG doch über so manche Hürde, z.B. eine Zusammenarbeit mit „Babylon die Große“. In Österreich, auch da anerkannt, gab es 2009 ein Treffen im Bundeskanzleramt.

    Wenn ihr unter „Bundeskanzler Faymann trifft Vertreter der Religionsgemeinschaften“ googelt, hat die NAK in ihrer Web-Seite den Zeitungsartikel, den ich im Original nicht mehr finden kann.
    Außerdem kann man in Google auch einen Fotoservice anklicken, um sich die traute Runde anzusehen.

    Es muß für Bruder Schneeweiss sicher ein rabenschwarzer Tag gewesen sein!! Nicht nur, daß er in das Haus „des Cäsars“ mußte um dort mit „Babylon die Große“ einvernehmliche Gespräche zu führen….nein……er mußte mit Denen auch noch am großen Tisch essen!

    Viele Grüße vonn der Küste
    Marion

  • Dennis
    Oktober 19, 2012

    Liebe Marion,

    die von Dir beschriebene Website hab ich mir glücklicherweise abgespeichert:

    (http://)foref.info/news/oesterreich/religionsgemeinschaften-fer-gemeinsamkeit-in-esterreich/

    Ganz hinten links ragt nur ein kleiner Brillenträger raus, der WT-Vertreter bei diesem Treffen der „falschen Relionen der Welt“.

    LG
    Dennis

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