9 Comments
  • W.F.
    Juni 25, 2019

    Lieber Alois,

    Dein Hinweis auf den Bund den Gott mit den Menschen nach der Sintflut geschlossen hat, ist mehr als berechtigt. Dieser Text hätte wirklich noch in den Artikel gemusst und daher poste ich ihn hier in den Kommentaren:

    1.Mos. 9:11 Lutherbibel 2017
    11 Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe.

    Elberf
    11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten.

    Neues Leben
    11 Ich gebe euch das feste Versprechen, niemals mehr durch eine Flut die Erde und alle Lebewesen zu vernichten.

    Gute Nachricht Bibel
    11 Ich gebe euch die feste Zusage: Ich will das Leben nicht ein zweites Mal vernichten. Die Flut soll nicht noch einmal über die Erde hereinbrechen.

    Ich habe deshalb mehrere Übersetzungen zitiert, weil mir mein Gefühl sagte, dass man den Text auch so hätte übersetzen können, dass hier eben nicht nur der Tod durch eine Sintflut gemeint sein könnte. Warum?

    Dieser Bund wenn er sich nur auf eine Sintflut beziehen würde, wäre mehr als grausam. Gott schließt mit den Menschen einen Bund sie nie mehr zu ertränken und lacht dann in sich hinein:

    „Aber ihr wisst ja gar nicht welche Möglichkeiten mir noch zur Verfügung stehen. Ich kann Euch durch Feuer, Eiszeit, Hagel und vieles mehr vernichten. Ich bräuchte nur die Erde etwas näher an die Sonne bringen und alles Leben auf der Erde würde ausgelöscht werden oder ich bringe sie etwas weiter von der Sonne weg, auch dann wäre alles vorbei.“

    Was wäre der Bund dann noch wert? Gar nichts und daher glaube ich, dass es die Gute Nachricht Bibel am Besten auf den Punkt gebracht hat, wenn Sie diesen Text so übersetzt:

    Gute Nachricht Bibel
    11 Ich gebe euch die feste Zusage: Ich will das Leben nicht ein zweites Mal vernichten. Die Flut soll nicht noch einmal über die Erde hereinbrechen.

    Es wird keine zweite Vernichtung der Menschheit geben, bei denen nur ganz wenige Menschen überleben. Am Ende der 1.000 Jahre, wird Gott gezielt die Menschen bestrafen, die sich trotz aller Vorteile nicht der Liebe beugen wollen. Ja, es werden viele sein, die lieber wieder dem Teufel hinter laufen, aber es werden deutlich weniger sein als die, die sich bewusst für Gottes Königreich entschieden haben und damit schützt Gott diejenigen, die fortan in Liebe miteinander auskommen möchten.

    Vielen Dank für diesen Hinweis.

    L.G. W.F.

  • Alois
    Juni 25, 2019

    Liebe Geschwister

    Ich habe meinen letzten Kommentar nicht unter den richtigen Vortrag abgeschickt, deshalb nochmal:

    Einen großen Dank an den Autor für die Ausführungen.
    Auch ich habe seit meiner Kindheit geglaubt alle außer den Zeugen werden in Harmagedon vernichtet. Es stand immer die Vernichtung der „Welt“ im Vordergrund. Dadurch wurde sein Jahrzehnten ein Klima der Angst am Leben gehalten. Dabei ist die Gute Botschaft eine äußerst positive Botschaft und sollte nicht mit Tod und Verderben in Zusammenhang gebracht werden. Jesus wird uns bald retten vor dem Tod. Den Tod den wir wegen der Sünde Adams und unserer eigenen Sünde unweigerlich ausgesetzt sind. An die baldige Rettung durch Jesus glaube ich fest. Jesus und unser himmlischer Vater wollen, dass wir Menschen leben, sie sind grundsätzlich nicht daran interessiert dass Menschen sterben.
    Gemäß den Versen 14 bis 16 in denen es um Harmagedon geht, werden die „Könige der Erde“ versammelt um mit Gott zu kämpfen. Bei einem Kampf gegen Gott funktionieren keine buchstäblichen Waffen. Es muss somit ein Kampf mit anderen Waffen gemeint sein. Wenn man in seine Überlegungen mit einbezieht, dass unser Herr Jesus unser einziger König ist, die WTG und LK aber behauptet, nur durch den absoluten Gehorsam gegenüber den sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ wird man zu den Geretteten gehören, findet doch ein Kampf zwischen den „Königen der Erde“ in Form der LK sowie der Organisationshierarchie und dem Herrn Jesus statt. Die Organisation ist keine Demokratie, sie ähnelt einem Königreich das die ganze Erde der Zeugen umfasst. In einem Königreich gibt es ein paar Könige ganz oben, die LK, dann weitere Könige in den verschiedenen Ländern, vielleicht bis hinunter bis zu den Ältesten.
    Es liegt an jedem einzelnen „König“ ob er im Tross der Organisation weiter in Richtung Harmagedon marschiert. Oder ob er nur Jesus als seinen Herrn anerkennt, ohne Menschen zwischen sich selbst und Jesus zu akzeptieren.
    Was in der kommenden Zeit von Harmagedon mit all den anderen Menschen passiert weiß ich nicht, es ist auch nicht meine Sache das zu erforschen. Ich mache mir nur Gedanken über die Sintflut. Dort wurde bekanntlich so richtig aufgeräumt. Aber am Ende hat Gott einen Regenbogen als Bund mit den Menschen an den Himmel gesetzt und versprochen, nie mehr die Menschen mit einer Flut zu vernichten.
    Glaubt wirklich jemand, dass Gott zwar versprochen hat die Menschen nicht mehr ertrinken zu lassen, dann aber einen „Plan B“ aus der Tasche zieht um fast alle Menschen mit Feuer verbrennen zu lassen? Eine Vernichtung mit Feuer vom Himmel steht zwar in Offenbarung, aber erst am Ende der 1000 Jahre, nachdem der Teufel noch einmal ein Teil der Menschen verführt hat.
    Zu diesem Thema gibt es viel Raum für Spekulation und Diskussion. Warten wir es ab, unser Herr Jesus und unser himmlischer Vater werden ganz bestimmt das Richtige tun.

    Liebe Grüße
    Alois

  • piti
    Juni 25, 2019

    Mein lieber Manfred.
    Ich hab keine konkordante Bibel.
    Schau in deiner nach.
    Friede pit

  • Manfred
    Juni 25, 2019

    Lieber Pit,

    welchen Text aus dem AT und welchen aus dem NT meinst Du genau?

    Liebe Grüße Manfred

  • piti
    Juni 25, 2019

    Lieber Manfred.
    Ich sehs ja nicht anders als du.
    Ich sag ja nicht, dass es grundsätzlich falsch übersetzt ist.
    Nur frag ich mich dann:
    „Warum wird dort, wo im AT Olam und im NT Äon steht, das unterschiedlich übersetzt?
    Wenn sich „Ewigkeit“ nur auf die jenseitige Welt bezieht und sie auch dort nur Anwendung findet.
    Innerhalb unseres Kosmos war doch nie eine echte „Ewigkeit“ vorgegeben, noch wurde eine in der Bibel definiert.
    Da haben die Übersetzer ein echtes Begriffswirrwarr geschaffen. Auch in bezug auf ein „ewiges“ Leben, nach den „1000“ (Tausend; ist m.M. auch falsch gesetzt) Jahren.“
    Friede pit

  • Manfred
    Juni 25, 2019

    Lieber Pit,

    Du hattest ja noch einen 2.ten Kommentar geschrieben, bezüglich der Ewigkeiten/Zeitalter. Es ging um die Sünde gegen den heiligen Geist. Der Text aus der Elberfelder lautet:

    Mt 12,32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. –

    Die HFA schreibt es wie folgt:
    32 Wer abfällig über den Menschensohn redet, dem kann vergeben werden. Wer aber meint, er könne abfällig über den Heiligen Geist reden, der wird niemals Vergebung finden, weder jetzt noch in der zukünftigen Welt.«
    Du sagtest dazu:
    „Eine Ewigkeit sollte ja schliesslich genügen. 2 Ewigkeiten hintereinander ergeben für mich keinen Sinn.“

    Bleiben wir mal beim Zeitalter, weil ich glaube das trifft es am Besten. Als Jesus das sagte, war er in diesem Zeitalter, das aktuell noch andauert. Das nächste Zeitalter wäre dann die Regierungszeit unseres Königs Jesus Christus. Wir wissen es gibt zu Beginn dieser 1.000 jährigen Regierungszeit eine erste Auferstehung. Hätte somit jemand heute gegen den Heiligen Geist gesündigt, dann bekommt er das nicht vergeben, bevor Christus regiert, er kann also nicht an der 1.ten Auferstehung teilhaben. Somit hat er das ewige Leben noch nicht fest, während der 1.000 Jahre. Über ihn hat der 2.te Tod noch Gewalt.

    Das bedeutet:
    Er bekommt in diesem Zeitalter keine Vergebung, das ist die Zeit bis Christus anfängt zu regieren
    und er bekommt im nächsten Zeitalter keine Vergebung, das ist bis zum Ende der 1.000 Jahre

    Wenn er sich dann nicht daran beteiligt, das Lager der Heiligen zu umzingeln, wie es in der Offenbarung 20 beschrieben wird, dann hat er die Möglichkeit auf die 2.te Auferstehung und bekommt somit die Sünde gegen den Heiligen Geist für das übernächste Zeitalter (3.te Zeitalter) vergeben.

    Denn am Ende der 1.000 Jahre gibt Jesus alles seinem Vater zurück, womit somit ein neues Zeitalter eingeleitet wird.
    Somit hätten wir mindestens 3 Zeitalter, seit der Erschaffung des Menschen.

    1.Zeitalter = Erschaffung des Menschen bis zum Beginn der 1.000 Jahre
    2.Zeitalter = Die 1.000 jährige Regierungszeit des Christus
    3.Zeitalter = Nach den 1.000 Jahren, wenn alles wieder dem Vater gehört

    Für mich macht das so Sinn und macht all denen Menschen Hoffnung, die gegen den heiligen Geist gesündigt haben. Sie können die Vergebung durch die 2.te Auferstehung erlangen und somit auch ewig leben.

    Das ist zumindest meine Meinung.

    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred
    Juni 25, 2019

    Lieber Pit,

    zu Deiner Frage:

    „Wie also soll man sich dann erklären, dass der Älteste in ein scharfes Gericht kommt. Hat der Gläubige zum Ältesten etwa einen ungerechtfertigten Vorteil? Der Eine gar nicht; der Andere ein Schäferes?????“

    …ist mir das folgende eingefallen, was Jesus damals gesagt hat:

    Luk. 12:47-48; Elb:
    47 Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und sich nicht bereitet noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden;
    48 wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Ein Ältester ist ja deshalb ein Ältester, weil er in der Regel sich ein besseres Wissen erarbeitet hat und daher einer Versammlung von Gläubigen vorsteht. Somit kennt er den Willen seines Herrn besser als der einfache Gläubige, der kein Ältester ist. Wenn der Älteste nun, obwohl er den Willen des Herrn kennt, dagegen handelt, wird er strenger bestraft, als der einfache Gläubige, der nicht wusste das er was falsch gemacht hat. Bestraft wird aber auch er.

    Was Jesus dann noch sagt, rundet es ab:
    Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Ein Ältester hat in der Regel ein höheres Ansehen, als der einfache Gläubige. Ihm wurde mehr gegeben und daher wird von ihm auch mehr verlangt werden.

    Du hattest dann ja gesagt: „Da wär der Mensch ganz schön minderbemittelt, würde er so ein Amt anstreben.“

    Nein, ein Amt anstreben ist nicht verkehrt und zieht auch nicht zwangsläufig eine härtere Strafe mit sich. Das kommt ja nur dann zum tragen, wenn man gegen den Willen des Herrn handelt, obwohl man ihn kennt. Also vereinfacht gesagt: Wenn Du als Ältester etwas tun willst, obwohl du weißt das es falsch ist, dann erst wirst du härter bestraft. Es geht somit um das willentliche falsch handeln.

    Natürlich könnte ein Ältester auch falsch handeln und genau in dem Punkt nicht wissen was der Wille des Herrn ist, dann müsste er genauso nachsichtig bestraft werden wie der normal Gläubige. Wer wider besseren Wissens handelt, der wird härter bestraft.

    Ist ja im Verkehrsrecht genauso. Wenn Du bei einer roten Ampel geblitzt wirst, dann kommt es auch darauf an, wielange die Ampel schon rot war. Ist sie gerade umgesprungen und du konnest nicht mehr bremsen, dann wird das nicht so hart bestraft, als wenn sie schon ein oder zwei Sekunden rot war, bevor Du geblitzt wurdest.

    Ist die Ampel länger rot gewesen, dann wusstest Du das genau und bist dennoch gefahren. Also höhere Strafe.

    So zumindest würde ich das verstehen.

    Liebe Grüße Manfred

  • piti
    Juni 25, 2019

    Ich werd alt und schusselig. Da war doch noch was. Ach ja. Das Äon.
    Für immer und ewig. Genügt ewig nicht?
    Die Sünde (gegen den Heiligen Geist) kann nicht vergeben werden, weder in dieser Ewigkeit, noch in der Nächsten.
    Wer findet den Fehler?
    Eine Ewigkeit sollte ja schliesslich genügen. 2 Ewigkeiten hintereinander ergeben für mich keinen Sinn.

    Äon (Ewigkeit) bezieht sich immer, im Bezug auf den Menschen gesprochen, auf ein Zeitalter.
    Und aus Gottes Sicht? Seine eigene Ewigkeit? Ist das eine Zeitangabe, wenn doch für IHN gar keine Zeit existiert, da ER nicht an seine Schöpfung gebunden ist und es vor dieser Schöpfung überhaupt keine Zeit „gab“, oder ist es ein Zustand?
    Friede pit

  • piti
    Juni 25, 2019

    Hallo ihr Lieben.
    Wunderbarer Artikel.

    „Explizite Todesstrafe für alle Ungläubigen“ tönt es aus Warwick.
    Das sagen sie zwar nicht in diesem Stil, doch wer lesen kann, ist im Vorteil. Genau das meint die Zeugenlehre vom Gericht.
    Wie aber werden dann die Ungläubigen beurteilt, wenn nicht so?
    Nach ihren Werken werden sie gerichtet.
    Die Menschen haben gute und schlechte Werke auf ihrem „Konto“.
    Wäre dafür nur eine einzige Strafe möglich, welchen Sinn hätte dann der Text. Na, gar keinen. Kann man getrost aus der Bibel streichen.
    Machen sie ja auch. Verdrehen, ignorieren. Bewährte Methoden, um die Bewusstheit der Menschen zu unterdrücken.
    „Da wirst aber schauen, wenns so weit ist…“ Ja, werd ich. Aber nur, wenn ihr Recht habt mit euerer Bibelverdrehung. Auch das hat sich bewährt. Wer Angst hat, kann nicht klar denken und greift nach jedem Strohhalm, der ihm dann auch voll Wonne überreicht wird. Natürlich vom Bibellehrer. Ein Bibellehrer ist ein Rabbi.
    „Lasst euch nicht Rabbi nennen.“
    Aber nur nicht zu früh freuen. Du musst mehr tun, um sicher zu gehen gerettet zu werden. Und noch mehr. Und spenden. Am besten, alles was du hast. Dann kannst sicher sein, aber nur wenn wir grad keine Bausklaven brauchen.
    Ich muss aufhören, sonst komm ich nie zum Gericht.
    Wenn die Menschen an ihren Taten gemessen werden, muss es auch zwangsläufig verschiedene Urteile geben.
    Der eine war besser, der andere schlechter. Das Ziel haben alle Menschen verfehlt, einschliesslich Paulus.
    Ausserdem gibts ja noch andere Texte.
    z.B Sodom. Sodom wird es besser ergehen als dir.
    Wie kanns denen besser ergehen, wenns nur eine Strafe gibt?

    Durch die Gnade und den Glauben gibt es kein Gericht, sagt Paulus.

    Wie also soll man sich dann erklären, dass der Älteste in ein scharfes Gericht kommt. Hat der Gläubige zum Ältesten etwa einen ungerechtfertigten Vorteil? Der Eine gar nicht; der Andere ein Schäferes?????
    Da wär der Mensch ganz schön minderbemittelt, würde er so ein Amt anstreben.
    Weiss jemand, wie man das verstehen soll? Über die Wirkfelder? Er wirkt ja dadurch, dass er Lehrer ist, auf einen grösseren Kreis ein, und wennns dumm läuft, über die Generationen hinaus. Tragen die Menschen nicht die Verantwortung für ihre Lehren? (z.B: Russel) „Was der Mensch sät, wird als ein Vielfaches zu ihm zurückkommen“ Wer Gutes tut, tue weiterhin Gutes.
    Friede pit

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