112 Comments
  • Beate
    März 10, 2014

    Meine liebe Mama, gerade habe ich hier deine Zeilen gelesen und wahrscheinlich hatte da so manch einer Schwierigkeiten, das Bayrische zu verstehen. . Wie Ihr wisst, bin ich ein stiller Leser und verfolge alles und leide heute noch manchmal unter der Vergangenheit. Bin ganz stolz auf euch Beiden, dass Ihr endlich nach jahrelangen Schikanen den Absprung von den ZJ geschafft habt und sie unsere Familie nicht mehr zerstören. Kopf hoch, bald sind wir wieder alle zusammen! Ich grüße ganz herzlich einmal euch Lieben und alle die ich bei dem Treffen bei Brigitte mit meinem Mann kennenlernen durfte. Die Seite ist toll! Bitte so weitermachen! Danke für eure ehrlichen, aufbauenden Gedanken. Einen tollen Sonntag.

  • sarai
    März 10, 2014

    Liebe Beate –

    das ist aber eine Freude, dass es da noch eine so nette Tochter von Genovefa gibt; das wusste ich ja noch gar nicht; da bist Du sonst aber wirklich ziemlich still unterwegs…

    Umso toller, dass man nun auch etwas von Dir hört, ich hoffe, Du lässt Dich nun öfters zu einem wenigstens kleinen Kommentar hinreissen; denn es ist so wichtig, JEDER sagt etwas für den anderen Wichtiges und so fügen sich unsere Puzzle-Teilchen schließlich zu einem perfekten Ganzen zusammen.

    Ich freue mich mit Dir, wenn Deine Mama und Dein Papa endlich wieder bei uns sind und wenn ich auch Dich mal bei einem unserer Treffen kennen lernen darf;

    bis dahin besonders herzliche Grüße,

    Sarai

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Hallo meine liebe Tochter!

    Das war der schönste Kommentar, den ich bisher auf BI gelesen habe.
    Wir lieben Dich sehr und freuen uns, dass wir uns gegenseitig haben.

    Ja, du hast recht, mein, durch Deinen Papa erlerntes bayerisch ist schwer zu verstehen, aber, wenn man möchte, dann kann man das.
    Du weisst dass ich gerne Gedichte mache und ich habe das wegen der WTG Lehre alles hinten angestellt, weil ich dachte, dass ich im Paradies dann für solche Dinge Zeit habe. An das Paradies glaube ich immer noch,aber ich weiss, dass unser himmlischer Vater möchte, dass wir uns auch freuen.
    Auch ich freue mich, dass es diese Seite BI gibt, aber ich finde es soooo schön, dass wir Beide uns heute auf dieser Seite austauschen.

    Mein innigster Wunsch ist, dass wir bald ganz zurückkehren können, aber da müssen noch einige für uns mitbeten.

    wir umarmen Dich und möchten auch alle, die uns persönlich kennen,
    herzlich grüssen.
    Genovefa und Josef, Deine Eltern

  • Bird an Genoveva und Beate
    März 10, 2014

    Es ist so erbauend zu sehen und es mitbekommen zu dürfen das immer mehr raus aus der Organisation finden.

    Anscheinend haben die Engel viel zu tun.

    Wir wünschen euch alles Liebe. Sich habt ihr euch viel zu erzählen!!
    Lg
    Bird

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Liebe Birds!

    Jetzt wissen wir, dass der Kleine Mann, der bei dem TREFFEN dabei war Euer kleiner Bird war.
    Was mich besonders freut ist, dass er nicht mehr in einer religiöser Umgebung aufwächst, die sein Leben zerstören könnte, sondern, in wahrer christlicher Freiheit und diese Freiheit befähigt uns nicht mehr unter „dem Gesetz“ einer OG zu stehen.

    Wenn man Eure Kommentare liest, dann spürt man, dass Ihr eine tiefe Liebe zu Christus habt.
    Wie 1.Petrus 1:8 schreibt:“ Ihn habt Ihr nicht gesehen, und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude.“

    Herzliche Grüsse

    Genovefa und Josef

  • Freiheit
    März 10, 2014

    Liebe genovefa,
    Ich kenne dich und deine situation überhaupt nicht. Aus deinen Zeilen spüre ich einerseits die Befreiung im Geist, die herzliche Zuneigung und Sehnsucht zu deiner Tochter, aber auch die Not über die ganze Situation und Umstände.Tut mir leid, dass ihr geografisch so weit voneinander getrennt seid. Wenn ich das Wort Paraguay höre, assoziere ich das sofort mit der wtg. Egal wo die Hürden für das Zurückkommen liegen, ich bete für euch, dass dies doch bald möglich wird….. dem bösen Internet sei Dank, dass wir auf diese Art mit denen nahe sind, denen wir uns auch nahe fühlen.
    Grossen Dank natürlich unserem Hirten der uns aus den alten Zwängen herausführt und hilft unser schräges Glaubens- Welt- Menschen- und Lebensbild wieder aufzurichten.
    Ich freue mich für dich/euch, dass ihr dies innerhalb eurer Familie zusammen erlebt. Von Herzen wünsch ich Dir und Deiner Familie und auch allen anderen Lesern den Segen Gottes auf unserem christlichen Weg.
    Viel Sonne und Freude am heutigen Tag und einen gute Start in die neue Woche!
    Herzlich Freiheit

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Liebe/r Freiheit!

    Danke für Deine lieben Zeilen. Irgendwo auf den Seiten von BI hatte ich mal einen Teil unseres Erlebten gepostet, aber ich weiss es auch nicht mehr, wo???
    Trotzdem, kurz zu dem Thema, warum wir in Paraguay gelandet sind.
    Durch die WTG, die ja immer anregte in Hilfenotgebiet zu ziehen, fühlten wir uns angesprochen, nach dem sich unsere Tochter verheiratet hatte, nach Paraguay zu ziehen.
    Wir sind auf die Einladung vom Bethel hier 1996 gelandet. Auch unsere Familie plante noch zu kommen.
    Doch durch unvorstellbare Intrigen von seitens einiger Brüder wurden wir als Familie sehr gebeutelt.
    Zum Glück hatten wir bei vielen Entscheidungen, die unsere Familie betrafen, die WTG immer mehr ignoriert.
    Mein Mann war 23 Jahre Ältester und ich ca 28 Jahre Pionier. Hier in Paraguay merkten wir bald, dass in der OG alles irgendwie nicht so ablief, wie wir es von Deutschland her kannten.
    Ein Ältester unserer Versammlung hatte immer ein eigenartiges Benehmen, das mir von Anfang an auffiel.
    Bald wusste ich auch den Grund, er hatte eine sehr grosse Zuneigung zu blutjungen Mädchen.
    Alles andere kannst Du Dir ausmalen. Wir gaben diese Beobachtung unsererseits den anderen Ältesten und auch im Bethel bekannt, doch wir liefen denen ins offene Messer.
    Der Schuss ging rückwärts los und plötzlich waren wir die Angeklagten. Wir zogen uns von der Versammlung zurück und 4 Monate später lud man mich nochmals zu einem Gespräch ein, um mir nur noch mitzuteilen, dass man mich wegen Ältestenschmähung ausgeschossen habe. Ein Jahr später erfuhr mein Mann von einer Schwester, dass man ihn auch ausgeschossen hatte.Wir predigten 4 Jahre OHNE OG weiter.

    Das Ergebnis war, man begann uns zu verleumden.

    Natürlich gingen diese Berichte bis nach D. Das hat uns als Familie sehr getroffen, da sogar ein KA versuchte, uns mit einem Kommentar unsere Tochter zu beeinflussen.
    Zum Glück hatten sie keinen Erfolg.
    Meine Schwester machte uns auf BI aufmerksam und sie, Ihr Mann, mein Bruder und unsere Tochter lösten sich auch von der WTO.
    Es war ein langer Weg für mich, das alles zu begreifen, was da im Hintergrund alles abgelaufen ist, doch inzwischen sind 5 Jahre vergangen und wir können endlich wieder FREI atmen.
    Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie gerne wir wieder mit unseren Familienmitgliedern zusammen wären und um das beten wir täglich.

    Wir möchten Dich herzlich grüssen und hoffen, dass wir Dir mit unserem Bericht ein wenig gedient haben.
    Wir würden uns freuen, wenn wir wieder mal was von Dir hören würden. BI kann Dir auch gerne unsere E-Mail Adresse mitteilen.

    Genovefa und Josef

  • Freiheit
    März 10, 2014

    Guten Morgen liebe Genovefa,
    Danke für Deine Ausführungen, obwohl sie mich geschockt hatten. Das schreit ja zum Himmel, so was…. Als ich zum ersten Mal vom Thema Missbrauch in der Org. hörte, konnte ich das kaum glauben. Ich darf sagen, dass ich in all den Jahren wirklich sagen kann, nie selber etwas erfahren, beobachtet oder mir erzählt wurde, was irgendwie in die Richtung gehen könnte. Ich darf auch sagen, dass die Versammlung der ich zuletzt (fast 20 Jahre)angehörte, unter ZJ Kreisen als sehr sozial eingeschätzt wurde und ich habe dies auch so empfunden. (Es gab auch Leute die, nachdem sie weggezogen waren, bemerkten, dass dort der Pioniergeist gefehlt hatte, dass sie erst am neuen Ort weiter Fortschritte machen konnten…. Trotzdem ist auch sie nur ein kleines Rädchen im Getriebe, die Leute die ich wirklich gerne habe Opfer eines Systems…)
    Dieses Thema kannte ich wirklich nur aus dem TV oder dem bösen Internet. Deshalb haben mich deine Zeilen geschockt. Vor allem, dass ihr letztendlich auf der Anklagebank gesessen seit. Stell dir mal vor ein weltlicher Arbeitgeber würde mit seinem Angestellten so umgehen…. Skandal…. (der müsste dann ja immerhin noch einen Sozialplan erstellen). Arrogant werden die Pseudohirten gedeckt anstatt die Schafe geschont…..und immer schön weiter vom wahren Christentum und Nächstenliebe predigen und sich einreden, dass dies gelebt wird. Tatsachen ist, dass diese Organisation in 30 Jahren Belehrung mir den Wert des Loskaufsopfers nicht bewusst machen konnten (darin enthalten sind die Kindheitsjahre, wo doch alles unbeschwert und ungefiltert unkritisch angenommen wird). Und das wäre doch eigentlich die gute Botschaft. Das alleine ist schon arm. Und dann noch solche Geschichten…. Es beschämt mich, dass ich 2. Korinther 4:4 immer auf alle anderen angewendet habe. Dabei trifft diese Stelle so auf ZJ zu, zeigt doch wer dahinter steckt, damit das erleuchtende Licht nicht hindurchstrahlt. Aber es ist eben einfacher sich mit den Strohhalmen der anderen zu beschäftigen, als mit dem Balken im eigenen Auge. Hinzu kommt, dass man mit Abstand einiges besser erkennt, als wenn man mitten drinsteckt. Du und wir alle kennen ja diese Problematik…
    Liebe Genovefa, wie ich dich hier wahrnehme, scheinst du übers Gröbste herausgekommen zu sein, und das freut mich sehr!! Ich hoffe ich täusche mich nicht, und hoffe fest, dass Deine Gesundheit (und auch die deines Mannes) dies mitgemacht haben und mitmachen…!! Ausserdem hoffe ich fest, dass Ihr in der Fremde, nach dem ihr den „Halt“ der Organisation verloren habt, so etwas wie ein soziales Netz aufbauen konntet. Wir alle brauchen doch einfach liebe, wohlwollende Menschen um uns. Und dies real, nicht nur virtuell. Das sind Prozesse die viel Zeit und Kraft abverlangen, aber auch Mut, Geduld und Eigeninitiative. Das ist nicht ohne!!
    Ich wünsche Euch weiterhin diese Kraft, den Mut und die erforderliche Geduld! Gesundheit und Lebensfreude! Und Freude am ausüben Deiner Gaben die du hast, das Schreiben, schreib Dir die Dinge von der Seele, zone sie quasi aus (vielleicht hast du dies ja schon gemacht…)
    Sei Dir meiner Anteilnahme und meinen Gebeten gewiss und sei herzlich umarmt!
    Freiheit
    (Übrigens, die sich Freiheit nennt ist eine sie..)

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Liebe Freiheit!

    Danke für Deine lb. Zeilen. Das was wir über unsere Erlebnisse geschildert haben,ist nur ein kleiner Bruchteil und wenn ich das alles zu einem Buch verfassen würde, dann würde es viele Seiten füllen.
    Ich bin ein Mensch, der immer wieder verzeiht und versucht doch noch das Beste daraus zu machen, aber ich musste einfach kapieren, dass das biblische Sprichwort wahr ist, dass das, was krumm ist, nicht gerade gemacht werden kann.

    Stell Dir mal vor, nachdem wir so ums Recht gekämpft hatten, im Bethel mehrmals vorsprachen und dann nichts geschah, im Gegenteil, durch Vorträge von den Brüdern beleidigt wurden, von vielen Brüdern als Bezeichnete angesehen wurden, gab mein Mann das Ältestenamt auf und ich den Pionierdienst. Am darauffolgenden BK sagte ein Bethelredner, dass wenn ein Ältester und ein Pionier sein Vorrecht aufgibt, er demonisiert ist. Ich habe mich darauf vom Platz erhoben und bin raus gegangen.
    Es war so, wie wenn unser himmlischer Vater sagen wollte:“ das ist nicht das was Du aus der Bibel weist“.
    Dass die anderen Ältesten eine Lektion bekamen war dann auch offensichtlich, denn der besagte Älteste wurde nach 3 Jahren genau wegen so einer Sache ausgeschlossen und bis jetzt wurde er noch nicht wieder aufgenommen.

    Du fragst ob wir soziale Kontakte pflegen, ja wir tun uns sehr leicht damit, doch leider sind die wenigsten bereit über religiöse Themen länger zu diskutieren.
    Deshalb freuen wir uns, dass es eine Möglichkeit gibt, sich mit Gleichgesinnten auf BI auszutauschen.
    Ich finde es auch schön, endlich Zeit zu haben, die Bibel unabhängig zu erforschen.
    Es würde uns freuen, bald wieder mal was von Dir zu hören.

    Herzliche Grüsse

    Genovefa und Josef

  • NoirVelvet an Genovefa
    März 10, 2014

    Liebe Genovefa,

    ich lese hier meistens auch nur still mit – nun sehe ich, dass Du aus Paraguay schreibst. Ein Stich traf mein Herz… mein Sohn ist im Oktober mit seiner Frau nach Argentinien gezogen, wohnt an einem Fluß nach Posadas gezogen, um im HilfeNotGebiet Paraguay zu dienen. Ich hoffe, dass ihm dort die Augen aufgehen werden und er hinter die Fassade der WTG sehen kann.
    Es ist schön, dass Du Deine Tochter bald wieder sehen kannst. So hoffe ich es auch für meinen Sohn, den ich sehr vermisse.
    Lieber Gruß und viel Kraft unseres Herrn für Dich und Deinen Mann.

    NoirVelvet

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Liebe NoirVelvet!

    Herzlichen Dank für Deine lb. Zeilen.
    Wir wohnen in einem sehr schönen Ort, 40 km von Asuncion entfernt.
    Für uns Deutsche ist es nicht leicht hier richtig Fuss zu fassen, denn die Mentalität ist einfach ganz anders.
    Für uns ist es noch nie schwer gewesen, sich anzupassen, aber wir werden hier immer als Ausländer betrachtet. Man erwartet ALLES von uns, doch man bekommt nichts zurück.
    Wenn man dann ausgeschlossen ist, dann sind leider die schlimmsten Feinde deine eigenen Brüder, für die Du alles gegeben hast.
    Vielleicht kann dein Sohn auch von solchen Erfahrungen berichten, aber in unserem Fall, wir würden diesen Schritt nicht mehr tun.

    Viele Grüsse

    Genovefa

  • Frank&Frei
    März 10, 2014

    lieber Genovefa, lieber Josef
    hier ein Gruss aus der Heimat, eine Inszenierung der Sowjetarmee 1948 – schöner kann deutsch russische Kultur nicht klingen
    https://www.youtube.com/watch?v=_43ud0aDNrE

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Frank und Frei!

    Danke für diese wirklich schönen Klänge aus der Heimat.
    Dieses Lied haben wir in dem Kloster, in dem ich mit meinen 6 anderen Geschwistern aufgewachsen bin, immer gesungen, ich hatte das Lied schon fast vergessen. Sei herzlichst von uns gegrüsst,

    Genovefa und Josef

  • Brigitte
    März 10, 2014

    Liebe Beate,

    wir freuen uns das Du auf bruderinfo schreibst, wir möchten dich hier sehr herzlich begrüßen auch wenn wir uns persöhnlich kennen. Wir hoffen nun öfter hier von Dir zu lesen.
    Es grüßt Dich u. Deine Fam.

    Brigitte u. Mann

  • Genovefa
    März 10, 2014

    AN ALLE

    Jetzt hama von olle Seitn wos glesen,
    von de Nordlichter is was dabei gewesen.

    Aber uns, de vom Südn hams vergessn,
    mia san a vorm Computer gesessen.

    de Bayern ham des a genossen, dass ma alle net san verdrossen.

    An Humor hama a wieder entdeckt,
    war unter da WT Fuchtl versteckt.

    Jetzt frei ma uns endlich wieda aufs Neue,
    dass ma drauss san, mia fühln keine Reue.

    Und wenn de schena „HERRN“ woin kema,
    des is für uns a koa Dilemma.

    De Liab, de DE uns entgegengebracht,
    war koane, an unser Herz hams net dacht.

    Macht nix, mia ham was bessas gfundn,
    drum macht Bruderinfo Überstunden.

    De Neia da braucha was zum lacha,
    koa Bang mia lassens bestimmt net kracha.

    Unsa Seei is zwar etwas geschundn,
    drum brauchas de Treffn in fröhlichen Rundn.

    Spitzl gibts do vielleicht a zu sehgn,
    aber net lang dene werds unbequem.

    Angst macha kenna de uns nimmer,
    mit enam Gefasel und WT Gewimmer.

    Da les ma liaba de wahren Gschichtn,
    von Sarai, Matthäus,von de Birds mitnichten.

    Und wenn da Hansi no net is so weit,
    zitiert so gern von de WT Leit.

    Oder da Dennis, er schreibt immer direkt,
    da Frank und Frei, dichtet perfekt.

    De Anna immer gern duat schreiben,
    von da Sonna, der Natur, des lasst sie net bleibn.

    Da Manfred kennt die Bibel genau,
    ja, ja der Bruada is scho schlau.

    Leida sehn ma, dass sich einige nimma melden,
    ko Wunda mia san a koane Heldn.

    Trotzdem frei ma uns über jeden Kommentar,
    bittschön machts eich ja net rar.

    Gern dat i eich alle persönlich was sagn,
    aber da wird mei Gedicht zu lang.

    Drum mecht ma eich alle ganz liab grüssen,
    a wenn ma no in Südamerika bleim müssen.

    Liebe Grüsse aus Paraguay

    Genovefa und Josef

  • sarai
    März 10, 2014

    Mensch Genovefa, Du bist ja eine echt begabte Mundartdichterin!

    Das hat immer sowas richtig berührendes für mich, wenn jemand DAS kann, DANKE.

    Schade, dass Ihr noch immer nicht wieder in unseren Landen seid, ich hatte insgeheim gehofft, ich könnte Dich mal auf einem BI-Treffen real kennenlernen und nicht nur virtuell…

    Apropos BI-Treffen; wir hatten unseres gestern, wir waren nun doch mehr, als wir dachten; deshalb dauerte die Vorstellungsrunde auch bis über das Abendessen hinaus, obwohl wir uns schon um 13 Uhr zusammengefunden hatten 😀

    Nachher entstand dann aber echt die Möglichkeit sich einzeln zu unterhalten, leider gelang mir das nicht mit wirklich allen; aber es war echt toll, nun auch die Gesichterln hinter den einzelnen Kommentaren zu kennen und ich hab mich sehr, sehr gefreut über die lebendigen, liebevollen und gehaltvollen Gespräche unter uns Geschwistern, die alle getragen waren von der Liebe unseres Christus und auch in so manchem *in den Arm nehmen* gipfelten.

    Es war einfach alles nur schön und auch einige deutsche Besucher waren bei uns; ich mag den knuffigen bayrischen Slang und alle Deutschen überhaupt 🙂

    Jeden einzelnen, der dabei war, möchte ich auf diesem Wege noch einmal herzlich grüßen und mich bedanken bei allen, dass sie bei uns waren und keine Kosten und Mühen gescheut haben und auch nicht die langen Anfahrtswege und besonderer Dank gebührt unserem tollen Koordinator MATTHÄUS und natürlich unserem BRUDERINFO, dass sie das möglich
    gemacht haben und last but not least Hubert und Maria, die mich noch ein großes Stück meines Nachhause-Weges begleiteten, um mir Geleitschutz zu geben, weil meine Freundin schon etwas früher nach Hause gegangen war – und auch den Birds, die ihren glücklichen kleinen Felix dabei hatten, der echt supersonderbrav war, dieser kleine Mann 🙂
    und der fürsorglichen Brigitte und ihrem lieben Mann, die mir völlig unbemerkt eine Decke besorgt hatte, weil mir so extrem kalt war;

    wir waren also ein echt zusammen gewürfelter Haufen, aber jeder, wirklich jeder mit dem *besonderen Etwas*, Menschen, die heute glücklich sind und in Freiheit und liebevoll, mit der echten Liebe des Christus und der Gnade seines Vaters unterwegs 🙂

    Ich hoffe, das Ganze läßt sich im Herbst noch mal wiederholen?

    Ganz herzliche Grüße an Alle,
    Sarai

  • Bird an Sarai
    März 10, 2014

    Liebe Sarai,

    Das ganze lässt sich ohne Freudenstränen in den Augen gar nicht lesen.
    Der kleine Birdy hat heute schon im Buch gelesen. Foto folgt!!

    Mir gehts das alles im Moment sehr nahe, denn man konnte sehen wie alle vom Christus getragen werden. Jeder hat seine Last zu tragen, doch wird sie leichter weil wir wissen das andere an uns denken. Ich hätte NIE gedacht einmal auf anderen Seite zu stehen. Doch bin ich froh zu Christus gefunden zu haben.
    Und siehst du liebe Sarai wie Kommentare von anderen gebraucht werden!! Irgendwo auf der Welt fruchten sie bei irgendwem.

    Leider konnten auch wir uns nicht mit allen tiefer unterhalten, aber es gibt Skype 🙂

    Aber ist es nicht erfrischend in Freiheit mit anderen über die Bibel zu reden? Danke BenKenobi und Christa Mann 🙂

    Bird

  • Brigitte
    März 10, 2014

    Liebe Sarai,

    es hat uns sehr gefreut Dich und die lieben Brüder und Schwestern beim Bi Treffen persönlich kennen zu lernen leider war die Zeit viel zu kurz um mit allen zu sprechen. Man hat den Geist unseres Himmlischen Vaters und seinem Sohn unter uns gespürt. Es hat mich sehr gefreut das Du Dich für die Decke hier bedankt hast, aber ich empfinde es als selbstverständlich wenn ich bemerke wenn jemand etwas benötigt im zu helfen so weit ich kann.

    Auch Bruderinfo möchte ich danken das durch sie die Weichengestellt wurden um solche Treffen stattfinden zu lassen.

    Alles Liebe
    Brigitte und Mann

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Liebe Sarai!

    Schee, dass uns gschriem hast.

    Es ist schon intressant, dass man sich zwar schreibt, doch, die wichtigen Dinge, z.B. dass wir eine Tochter haben, sind noch nicht zur Sprache gekommen. Vor allem, dass sie ihren Glauben an unseren himmlischen Vater und Jesus Christus nicht aufgegeben hat, hat uns geholfen unsere Liebe zu einander aufs Neue zu festigen.

    Wir freuen uns besonders für Dich, dass Du bei dem Treffen dabei sein konntest. Soooo gerne wären wir auch dabei gewesen.
    Wenn Du in BI was schreibst, dann freuen wir uns ganz besonders, denn wir wissen, wie entmutigt Du warst. Deine jetzigen Kommentare zeigen uns, dass Du das „Tief“ überwunden hast.

    Die Bemerkung über die liebevolle Geste von Brigitte hat uns wieder daran erinnert, wie sie und Ihr Mann uns selbstlos ihre Liebe gezeigt haben, als wir im letzten Jahr in Deutschland waren. Sie kannten uns ja auch nur vom Internet, haben aber soviel für uns getan, ohne etwas zu erwarten.
    Es erinnert mich an die Liebe die sich die ersten Christen gegenüber bewiesen, Apg. 4:32 DIE GEMEINDE DER GLÄUBIGEN WAR EIN HERZ UND EINE SEELE: KEINER NANNTE ETWAS VON DEM, WAS ER HATTE, SEIN EIGENTUM, SONDERN SIE HATTEN ALLES GEMEINSAM.

    Danke nochmal liebe Sarai für Deine lieben Zeilen.

    Wir umarmen Dich in christlicher Liebe.

    Genovefa und Josef

  • Brigitte
    März 10, 2014

    Liabe Genovefa, liaba Sepp,

    des is schä des a boarisch net verlernt hobt’s Mia danga ei fia des scheene Gedicht.
    Unsa Herrgott und sei Sohn sein ei weida hin begleidn. Mia gfrein uns scho wenn ma uns wieda seng.
    Es grisst ei recht härzli

    Brigitte und ihr Mo

  • Genovefa
    März 10, 2014

    Hallo liebe Brigitte!

    Wia koma unsa bayerisch vergessn, da i ja an woschechtn Bayern dahoam hob?
    Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass ma Eure Namen wieder in BI lesen. Ihr gehört einfach dazu. Auch wenn wir alle sehr beschäftigt sind, trotzdem brauchen wir uns gegenseitig.
    Die Liebe die Ihr 2 uns und auch durch Eure Einladungen anderen gegenüber erwiesen habt, zeigt, dass sich das Gebet Jesu, in Joh. 17:21 „ALLE SOLLEN EINS SEIN: WIE DU VATER, IN MIR BIST UND ICH IN DIR BIN,….“ an wahren Christen erfüllen

    Bis demnächst Ihr Lieben

    Genovefa und Josef

  • Tommy
    März 10, 2014

    Hallo Nordlichter,
    auch von mir ein freundliches Hallo.
    Nun, nach all diesen Vorkommnissen, was macht Ihr nun?
    Tommy

  • Nordlicht
    März 10, 2014

    Das ist es ja, wir wissen es nicht und sind ziemlich hin- und hergerissen.

    Einerseits haben wir keine Lust mehr auf eine Versammlung, die öffentlich so gegen Menschen vorgeht, die sich nicht mehr regelmäßig beteiligen. Andererseits sind wir freundschaftlich noch sehr tief in der WTG verwurzelt.

    Wir fahren jedes Jahr z. B. mit einer großen Gruppe in den Urlaub, da sind wir fast 30 Brüder und Schwestern aus verschiedenen Versammlungen in Deutschland. Das wäre von jetzt auf gleich vorbei, würden wir den Austritt vollziehen.

    Deshalb haben wir den Weg des sanften Rückzug gewählt, dass man sich nichts zu schulden kommen lässt, sondern einfach nicht mehr hingeht, von einigen Ausnahmen abgesehen, und so unter dem Radar fliegt.

    Aus diesem Grund hat uns der Besuch auch ein ganzes Stück aufgeweckt und in Unruhe versetzt.

  • Nordlicht
    März 10, 2014

    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für die zahlreichen netten und freundlichen Worte.

    Wir waren und sind immer noch sehr geschockt und betrübt über den Besuch.

    Mit was für einer unverfrorenen Dreistigkeit uns der Grund für den Besuch mitgeteilt wurde ist sehr erschreckend.

    Uns zu unterstellen, wir beide wären uns ehelich vielleicht nicht treu geblieben, ist an Unverschämtheit nicht zu überbieten. Da ändert es auch nichts daran, dass man diese Verdächtigungen im Konjunktiv geäußert hat. Auch, dass wir nicht die einzigen wären die in den Fokus geraten sind, weil man andere Unregelmäßige auch besuchen würde, zeigt doch, unter was für einen Generalverdacht die Brüder und Schwestern gestellt werden.

    Schlimm war auch, dass der eine Bruder so tat, als würde er die schöne Aussicht aus dem Wohnzimmerfenster bewundern, die ganze Zeit aber nur das Bücher- und DVD-Regal prüfend musterte.

    Im übrigen, es war auch nicht der Predigtdienstgruppenleiter bei uns, sondern zwei Brüder, die eigentlich immer zum Rechtskommitee gehören, wenn dieses tagt.

    Ist es bei Hirtenbesuchen eigentlich üblich, dass einer der Ältesten die ganze Zeit Notizen macht?

    Nicht, dass es u. a. ein Vorgespräch zu einem bevorstehenden Rechtskommitee war?

    Die scheinen in dieser Hinsicht bei uns derzeit einen regelrechte Hexenjagd zu veranstalten.

    Ein anderer Bruder, der immer noch ein guter Freund ist, wurde wegen einer Bluttransfusion ausgeschlossen. Er kam auch schon länger eher selten zur Versammlung und hatte einen Unfall. Da er aber das Dokument nicht dabei hatte, bekam er eine Transfusion. Als er im Krankenhaus von Ältesten besucht wurde, bekamen die das mit. An einem Mittwoch wurde er entlassen und bereits am Freitagabend saßen drei Älteste bei ihm Zuhause. Das Ergebnis des Gesprächs: Das quasi Einstellen der theokratischen Aktivitäten und das nicht mehr Mitführen des Dokements, würden bezeugen, dass er selbst bereits die Organisation verlassen hätte. Dabei wurde auf den Hinweis, dass der Ausweis noch in der alten Brieftasche lag, damit weggewischt, dass die Blutfrage eine der elementarsten Dinge des Glaubens sei und wenn man diesen noch halbwegs erst nehmen würde, man es nicht vergessen könnte, den Ausweis ordnungsgemäß mitzuführen. Am darauffolgenden Freitag wurde dann in der Zusammenkunft bekanntgegeben, dass er kein Zeuge mehr sei.

    Als er mir davon erzählte war ich sehr geschockt und seit dem auch noch weniger in der Versammlung. Vielleicht waren die auch deshalb bei uns und haben auch das Thema Abtrünnigkeit angesprochen. Zudem haben sie auch in unserem Gespräch durchblicken lassen, dass man sich fragen sollte, ob man, wenn man Versamungsbesuch und den Predigtdienst ohne trifftigen Grund einstellt, man sich nicht im Grunde schon von der Organisation und damit von Jehova losgesagt hätte.

    Unter diesem Gesichtspunkt sind meine Frau und ich recht besorgt darüber, was das in Wirklichkeit für ein Besuch war.

  • Winston an Nordlichter
    März 10, 2014

    Liebe Nordlichter,
    habt Ihr die WTG-Literatur nicht gelesen oder einfach ignoriert. Das ist doch ganz normal, dass Älteste so reagieren. Wir wurden doch mehrfach dazu aufgefordert unsere Brüder zu bespitzeln und anzuzeigen, um an ihrer Sünde nicht teilzuhaben. Diese Überwachung und das Denunziantentum ist doch elementarer Bestandteil dieser Organisation. Eure persönliche Erfahrung ist tausendmal an anderen untätigen oder unregelmäßigen Brüdern und Schwestern praktiziert worden. Lest mal 1984 von Orwell, da findet Ihr viele Parallelen zur WTG. Mir ist damals nach meinem Austritt erst bewußt geworden, wie frei ich sein kann, ohne die vielen Brüder und Schwestern, die hinter mir herschnüffeln und mich verraten und vor allem die Ältesten mit ihren lächerlichen Hirtenbesuchen.
    Schönen Abend
    Thomas

  • Frank&Frei
    März 10, 2014

    Der Denunziant

    ich bin ein stürmisch Denunziant
    hab Ohren wie ein Elefant
    und Augen habe ich wie ein Luchs
    und schleichen kann ich wie ein Fuchs.

    Ich späh die Brüder alle aus
    in der Anbetung und auch zu Haus
    egal ob es Männer oder Frauen
    zu Spähen kann ich mich trauen.

    Denn so erfahre ich von allen
    was sie so tun in manchen Fallen
    ob sie die Ehe halten rein
    oder ob sie gar Sünder sein.

    Und als der Ober Denunziant
    benehme ich mich wie ein Elefant
    ich trete in das Porzellan
    oh weh nun hab ich mich vertan.

    Aber die Brüder die sind schlau
    denn sie vergeben mir genau
    und kuschen dann am Ende fromm
    damit ins Paradies sie komm’.

    So lebt man gut als Denunziant
    mit Kopf geht man auch durch die Wand
    und was man hintenrum erfährt
    hat manchem die Inquisition beschert.

    So sind sie alle Denunzianten
    verraten Onkels und auch Tanten
    nur nicht den eigenen Bock am Mist
    weil man dann ja erledigt ist.

    Der Führung ist das genehm
    denn Verrat ist doch bequem
    Man liebt ihn sehr, doch nicht den Täter
    denn der hat den schwarzen Peter.

    Und die Moral von der Geschicht
    der Denunziant der bleibt ein Wicht
    er ist die Zecke in der Brüder Fell
    denn was er hört, verrät er schnell

  • Gerd
    März 10, 2014

    Der größte Lump im ganzen Land
    ist der Gerüchtefabrikant.
    Er wittert überall die Sünde,
    vom Greise bis zum Kinde.

    Hat Verdächtige er ertappt
    die Falle ist gleich zugeschnappt.
    Älteste werden informiert
    das zu einem Komiteefall wird.

    Heut lass ich das Dichten sein
    denn es fällt mir nix mehr ein
    🙂

  • Hubert
    März 10, 2014

    Wir grüßen Euch,

    es ist so schön,

    wenn ZJ-Älteste

    zwischen Frank

    und Gerd

    im D U R C H B L I C K

    und im VERDIENTEN Reimen stehen.

    Verkennen, verschleiern, vertuschen

    ist ihr Nam‘ und Werk und Nacht,

    wobei es viele Gruben schafft.

    Dort feiern sie ihr falsches Licht,

    seit 1919 schon fast ewiglich.

    Bald, ja bald ist ihr Spuk vorbei,

    aus ihren Gruben gehn dann die Millionen frei.

    Gott, der Große, lenkt die Kraft,

    die bald alle Opfer glücklich macht!

    Ja, der Durchbruch ist bereits geschafft!

    Nach erstem Trost in deutschen Landen,

    gelangt er südwärts vor die Alpen,

    um morgen auch nach Salzburg zu gelangen.

    Dort wartet schon aus Österreich,

    die erste kleine Schar

    für Gottes wahres Königreich.

    „Seid fröhlich!“ winkt sie allen zu,

    denn Heil und Segen kommt im Nu!

    ______________________________________________________________

    Liebe Grüße von Hubert und Maria aus dem Süden am 28.03.2014
    und bis morgen dann in Salzburg liebe österr. Gruppenteilnehmer,
    und Danke liebes Buder-Info-Team, dass ihr das möglich gemacht habt!
    _______________________________________________________________

  • sarai
    März 10, 2014

    Na dann will ich auch ein bisschen mitdichten:

    Kommen total gehetzt wir in der Versammlung an,
    sind versucht wir zu stellen unsre Sorgen hinten dran.
    Alle machen uns schon freundlichste Nasenlöcher,
    Begrüßt wird man von allen Seiten noch und nöcher.
    Doch was geht hinter den vielen Stirnen und Birnen vor?
    Die Männer mit Anzug, die Frauen im schmucken Dekor.
    Alle gucken so aalglatt geschniegelt und so abgebrüht,
    dass es einem vor Misstrauen die Stirnfalten aufzieht.
    Was brüten da einige Denunzianten schon wieder aus?
    Für die braven Normalos ist dies echt schon ein Graus!
    Wieso werden Mitmenschen gegen andere ausgespielt?
    Weshalb andauernd mit Misstrauen und Bosheit gedealt?
    Wo sind bloß hin die Wahrheit, die Liebe, die Treue,
    auf dass sich der Versammlungsbesucher erfreue?
    Was hat das zu tun mit Gnade, Vergebung und Ehre?
    Wie konnte so schlimm enden das Gute an der Lehre?
    Drum rennt, rettet Euch und am besten flüchtet,
    so schnell es geht, wenn Denunzianten gesichtet.
    Da kann nur recken ich froh und glücklich das Kinn,
    was bin ich doch froh, dass ich kein Zeuge mehr bin 
    Unser Gott Vater will Euch ziehen raus zu ihm hin,
    Jesus sammelt seine Schafe, nur das macht Sinn!
    Kommt her, nehmen wir uns gemeinsam an der Hand,
    die Horcher an der Wand solln hörn ihre EIGNE Schand!

    Liebe Grüße an Alle,
    Sarai

  • Dennis
    März 10, 2014

    Lieber Nordlicht,

    die Geschichte mit der Bluttransfusion ist noch unglaublicher. Hier scheinen wirklich eiskalte WT-Roboter am Werk zu sein.

    Auch wenn es hart klingt, aber vlt. müsst Ihr Euch fragen, ob es überhaupt noch Sinn macht, unter Menschen zu sein, die scheinbar Herzen aus Stein haben und nicht Gott, sondern einer Organisation ergeben sind. Ich brauche jetzt keine Bibelstellen ztieren, die von „Nächstenliebe“ und bedingungsloser Liebe zu den „Brüdern“ sprechen, die kennst Du selbst.

    Ich weiß was für ein harter Einschnitt das sein kann im Leben, aber wichtig ist doch auf Dauer die geistige und seelische Gesundheit.

    Natürlich gibt es hier auch unterschiede von Versammlung zu Versammlung, aber grundsätzlich lässt sich m.E. sagen, dass der bestimmende Geist global gesehen immer weiter Richtung WT-Dogma geht und eine latent vergiftete Atmosphäre zu beobachten ist. Wer nicht „Schritt hält“, also auf WT-Linie ist, steht im Abseits. Auf die eine oder andere Art.

    Diese Org. hat keine Zukunft, zumindest nicht für Menschen mit Herz und Verstand, die sich Jesus Christus zum Vorbild nehmen.

    LG
    Dennis

  • Matthäus an Dennis
    März 10, 2014

    Dein letzter Satz, meinen Respekt, sehr deutlich und zutreffend formuliert!
    LG. Matthäus

  • Tommy
    März 10, 2014

    Ja Dennis, der Glaube daran faellt auch mir schwer.
    Tommy

  • Michael
    März 10, 2014

    Hallo Nordlichter,ich möchte mich den Kommentaren der anderen Brüder anschließen,eine Unverschämtheit ohnes Gleichen was diese „Hirten“ sich da erlaubten. Und was mich am meisten aufgeregt hat ist das Misstrauen ,das sie zwischen euch streuen wollte, bzgl. Einzelgespräch ,was der Partner nicht mitkiegen sollte.Das sind Stasi-Methoden und einer sog.christlichen Gemeinschaft umwürdig.
    Wenn bei mir „Brüder“ klingeln und unangemeldet vor der Tür
    stehen ,erwähne ich immer die Begebenheit,als Jesus bei dem Zöllner eingeladen war,Jesus stand nicht plötzlich vor der Tür,sondern hat sich angekündigt: „Ich werde heute Abend dein Gast sein“!
    Das sind Beispiele die nicht ohne Grund in der Bibel niedergeschrieben wurden,nur gilt das und vieles andere nicht für Vertreter der WT Ges.,die hat ihre eigenen Gesetze,doch sie wird auch danach beurteilt werden.
    In diesem Sinne und im Hinblick auf ein sonniges WE ,Grüße aus Franken, Michael

  • Esther2
    März 10, 2014

    Lieber Michael und liebe Nordlichter,
    na was denkt Ihr denn, warum sie solche Sachen machen, erstens denke ich kann man das Sprichwort anwenden „Was ich selbst denk und tu trau ich auch anderen zu“ und außerdem denken die lieben „Hirten“ irgendwelche Hinweise zu bekommen z.B. wer gerade evtl. als Gast usw. da ist. Es fehlt doch nur noch, das man abgehört oder beobachtet wird. Auch ich habe die Ä so ähnlich erlebt und hier bei BI erfahren, das solche Methoden oft vorkommen. (Wir sind auch von heute auf morgen ausgeschlossen wurden – Umgang mit unserer ausgeschlossenen Tochter.) Von Barmherzigkeit und Liebe – den Haupteigenschaften Jesu – ist bei den meisten Ä nicht zu spüren. Wer nicht in den Kram passt fliegt raus. Jetzt im nachhinein muss ich sagen, es hat uns wirklich die Augen geöffnet. In was für einer Gesellschaft wir uns die vielen Jahre befunden haben. Unser liebevoller Gott ist ganz anders, wie auch die vielen Bibelstellen zeigen.

    Ich wünsche Euch viel Kraft und seinen Segen, könnt auch gern mal meine e-mai bekommen, falls Interesse besteht.

    Liebe Grüße Esther2

  • Freigeist
    März 10, 2014

    Lieber Horst,

    Deinen Zeilen kann ich nur zustimmen. Ich erinnere mich an die 70er mit Grausen. Mal war der Rock einer jungen Schwester wohl zu kurz, mal fehlte die Krawatte oder hatte die falsche Farbe.
    Kleinliches Denken, Erbsenzählerei;so wurden schon damals die `Schafe`durch den Pferch getrieben. Die sog. strenge Zucht, wie sie es damals nannten hat mich meine erste Ehe gekostet, denn der liebe Gott hatte in meiner Partnerschaft ein so hohes Ansehen, dass meine Exfrau immun gegen Gespräche mit ihrem Mann war. Aber ich will die Schuld daran nicht alleine auf sie abwälzen. Meinen Teil habe ich auch dazu beigetragen. Summasumarum: from bad to worst.

  • Horst
    März 10, 2014

    Liebe Nordlichter,
    es mag Euch ein kleiner Trost sein, daß diese „Masche“ der Ältesten nichts Neues ist innerhalb der ZJ-Versammlung. Schon in den 50ern, 60ern und 70ern haben die „Versammlungsdiener“ gegen Jeden, der vermeintlich nicht „linientreu“ im Sinne ihrer eigenen Auffassung war, immer ein bisschen „Material“ gesammelt- Das handelte sich oft darum, daß ein Bruder vielleicht ein schönes Auto fuhr, einen guten Anzug oder auch eine schöne Frau oder einen Fernseher hatte, Dinge über die sie teilweise selbst nicht verfügten. Das stimmt wirklich, kleinkariert und missgünstig sammelten sie dies Alles, um es in einem Moment, da zum Beispiel nicht genug Spenden für neue Stühle eingingen oder dergleichen, ganz subversiv, aber öffentlich als Grund für den „fehlenden Segen Jehovas“ darzustellen. Diese Versammlungführer, seither in nahezu jeder WT-Publikation als Personen dargestellt, denen Ehrerbietung und Respekt gebührt, könnten aber diejenigen sein, die sich tatsächlich den Zorn Gottes durch ihr Verhalten gegenüber Ihren Brüdern zugezogen haben.
    M.E. sind Sie Helfershelfer des „Verklägers unserer Brüder“ (Offb. 12:10)und gem. Matth. 7: 4-5 die „Heuchler“, die zuerst den Balken aus Ihrem Auge ziehen sollten.

  • Tirza an Nordlicht
    März 10, 2014

    Lieber Nordlicht!

    Hallo & guten Tag, liebe Familie Nordlicht!
    Deine / Eure Gefühle kann ich gut nachvollziehen.
    Grüße an Deine Frau und dich unbekannterweise, auch wenn ich dir nicht wirklich helfen kann. Das du hier mitliest und mitschreibst ist doch schon einmal eine wirklich göttliche Führung und Leitung, meinst du nicht auch?
    Einen ähnlichen Besuch hatte ich im vorigen Jahr, als plötzlich ein mir unbekannter, älter Herr vor der Tür stand, mit einer Pionierschwester, deren Eltern sich uns gegenüber sehr unchristlich verhalten hatten (dazu noch als Ältestenehepaar).
    Als ich darauf zu sprechen kam wurde ich gleich von diesem „Herrn“, dachte ein Verkündiger zurecht- und auf meine christlichen Pflichten hingewiesen. Da war überhaupt kein Verständnis oder irgendein Mitgefühl. Ich hatte nach diesem Besuch bitterlich geweint und eine Schwester, mit der ich noch Kontakt habe angerufen, die mir sagte, dass es sich um den betreffenden Herrn, um einen „Ältesten“ handelt.
    Ich war so baff, dass sich Menschen, die andere gar nicht kennen, sich anmaßen über sie zu urteilen und ihr Verhalten in Abrede stellen und kritisieren wollen, ohne wirklich über den Sachverhalt Bescheid zu wissen – und dann noch nicht einmal so fair sind, sich zu offenbaren.
    Du schreibst:
    „Man sei in der Ältestenschaft zu der Erkenntnis gekommen, dass aktuell Jehova seinen Segen von der Versammlung gezogen hätte. Dies würde immer dann passieren, wenn…“

    Ihre Erklärung können sie gern glauben, aber sie stimmt nicht.
    Wenn du hier im Forum mitliest, dann weißt du, das Jehova den Segen nicht nur von deiner Ortsversammlung gezogen hat.

    Der Grund dürfte für alle nicht allzu schwer zu erkennen sein.
    Neben den falschen Prohezeiungen ist es das fehlende Merkmal der christlichen Liebe.

    Was mir besonders leid tut, dass scheinbar der Druck so groß sein muss, dass sich viele diesem permanten Dauerstress zu entziehen suchen und andererseits aber glauben, nicht zu wissen wohin und deshalb in dieser misslichen Lage verharren, einer Religionsorganisation die Treue halten zu wollen.
    Dabei ist es eigentlich doch gar nicht so schwer, sein Leben unserem himmlischen Vater und seinem geliebten Sohn zu übergeben und sich nicht von Menschen abhängig zu machen.
    Schreibt sich leicht und sagt sich leicht. Wir, mein Ehemann und ich haben dafür 30 Jahre gebraucht, um uns von den geistigen Fesseln der WTG zu lösen.
    Ich wünsche Euch recht viel Kraft und die Liebe unserer himmlischen Familie!

    Seid lieb gegüßt und mit den Worten aus:

    2. Tim. 1, Verse 7ff
    7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Zaghaftigkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Selbstbeherrschung.
    8 Darum schäme dich nicht, unseren Herrn zu bekennen und auch zu mir zu stehen, seinem Gefangenen. Sei bereit, für die Heilsbotschaft zu leiden. Gott wird dir die Kraft dazu geben –
    9 Gott, der uns gerettet und berufen hat, zu seinem heiligen Volk zu gehören. Er hat sich dabei nicht nach unseren Leistungen gerichtet, sondern nach dem, was er lange vorher selbst beschlossen hatte, und der Gnade, die er uns in Jesus Christus schon vor allen Zeiten geben wollte.

    Liebste Grüße
    T i r z a

  • Nordlicht
    März 10, 2014

    Hallo ihr lieben, da ich nicht weiss wo mein Kommentar am besten reinpasst, schreib ich es hier hinein, da es sich hierbei im Grunde um die fragwürdigen Anleitungen der LK an die Ältesten geht.

    Folgendes ist bei uns in der Versammlung, u. a. mich betreffend passiert:

    In der Versammlung ist seit rund 2 Jahren ziemlich viel Unruhe. Immer mehr junge Leute gehen weg oder werden ausgeschlossen. Das führt dazu, dass sich die betroffenen Familien einem Gewissenskonflikts ausgesetzt sind, ob sie weiterhin zu den ausgeschlossenen Kindern stehen sollen, was sich auf deren Motivation auswirkt. Aber auch Erwachsene gehen weg, vorallem wegen Scheidungen oder Trennungen.

    Die Besuchszahlen gehen auch stetig zurück und es gibt eine Untätigen / Unregelmäßigenquote von fast 20 %. Viele Besucher kommen quasi erst zum Anfangslied und gehen während des Schlußlieds oder gleich nach dem Gebet. Von theoretisch rund 110 verbundenen Personen mit der Versammlung, kommen im Schnitt weniger als die Hälfte zu den Zusammenkünften. Man kann also sagen, dass es in der Versammlung ordentlich rumort.

    Nun muss ich zu meiner Person sagen, dass meine Frau und ich auch nicht mehr regelmäßig gehen können, da wir beide im Schichtdienst arbeiten, bzw. meine Frau im letzten Jahr dort wieder anfangen musste.

    Freitag vor 14 Tagen klingelt es Abends gegen 19 Uhr an unserer Wohnungstür. Da wir auf den Pizzaboten warteten, öffnete ich die Tür und vor mir standen zwei Älteste, die bei uns einen Hirzenbesuch machen wollten.

    Ich bat sie herein und sie sagen mir, dass sie uns in der Versamung und auch telefonisch vorher nicht für eine Terminvereinbarung erreichen konnten und man es deshalb spontan versuchen würde. Es würde ihnen auch nichts ausmachen, wenn wir nebenbei die Pizza essen würden, sie selbst hätten aber kein Hunger.

    Nach ein paar Minuten Smalltalk wie es uns denn ginge, was die Arbeit so macht kamen sie auch schon darauf, dass man uns in der Versammlung vermissen würde und man sich Sorgen um uns mache. Man sagte auch, dass es aktuell in der Versammlung recht schwierig sei, weil sehr viel Unruhe innerhalb der Brüder herrschen würde.

    Nun kamem sie auch endlich zum Hauptanliegen des Besuchs. Man sei in der Ältestenschaft zu der Erkenntnis gekommen, dass aktuell Jehova seinen Segen von der Versammlung gezogen hätte. Dies würde immer dann passieren, wenn innerhalb der Bruderschaft vor Ort verheimlichte Sünden ungeklärt im Raum stehen würden. Man las uns dann das Beispiel Achans aus Mose vor. Da es sich zeigt, dass unaufgedeckte Sünder i. d. R. aus Scham über ihre Taten als erstes den Versammlungsbesuch einstellen, würde man nun vermehrt die unregelmäßigen Brüder besuchen.

    Die zwei wollten daher zuerst mit meiner Frau und dann mit mir alleine sprechen, falla es etwas gäbe, was wir auch einander noch nicht offenbart hätten und zuerst den Ältesten sagen möchten.

    Da wir beide recht baff waren, über solche Worte und in mir langsam die Wut aufstieg, lehnten wir das Angebot ab und wollten nicht getrennt sprechen.

    Man zeigte uns, dass die Erfahrung zeigt, dass wenn beide Ehepartner arbeiten, auch beide sehr anfällig sind, um amorösen Angeboten von Arbeitskollegen zu erliegen. Wenn es hier etwas gäbe, was wir vielleicht schon eheintern geregelt hätten, aber noch nicht der Versammlung angezeigt hätten, dann könnten wir das tun.

    Ich hab mir dann sehr deutlich solche Unterstellungen verboten. Meiner Frau standen die Tränen in den Augen, bei solcher Mutmaßungen, auch wegen fast 20 glücklicher Ehejahren.

    Man sagte dann, dass es nicht die Absicht wäre uns zu beschämen oder zu beleidigen, sondern dass man uns liebevolle Hilfe anbieten möchte.

    Dann kam man aber recht schnell auf die zweite Befürchtung, dass man sich vielleicht heimlich mit Abtrünnigen Gedankengut beschäftigen könnte, weil auch das zur Einstellung theokratischer Aktivitäten führen würde.

    Da meine Frau weinend den Raum verließ, bat ich die zwei freundlich, aber bestimmt die Wohnung zu verlassen, da ich jetzt meiner Frau beistehen möchte.

    Beim Gehen bat ich zudem von spontanen Besuchen künftig abzusehen, da ich nach der heutigen Erfahrung die Tür nicht mehr öffnen würde. Die zwei sagten dann nur noch, dass ein Zeichen der Liebe Jehovas durch seine Hirten wäre und wir es bitte auch so sehen sollen und dann war nach kurzer Verabschiedung die Tür zu.

    Es ist zwei Wochen her und meine Frau und ich sind immer noch geschockt.

  • Dennis
    März 10, 2014

    Liebes Nordlicht,

    da bleibt einem der Mund offen stehen bei soviel Ignoranz und Unverschämtheit.

    Die üblichen Phrasen von wegen „liebevoller Besuch“ usw. sind natürlich absurd, aber die 2 Ältesten realisieren das überhaupt nicht. Würde es ihnen tatsächlich um den Mensch an sich gehen, dann bräuchte man nicht unangekündigt mit Anzug und Krawatte und Diensttasche vor der Tür stehen. Der normale Menschenverstand sagt einem, dass das unangebracht ist und die atmosphäre auf eine offizielle Ebene bringt, die nicht dazu beiträgt freundchaftlich und offen zu sprechen.

    Erst vor ca. 3 Wochen wurde ein Ältesten-Brief veröffentlicht, der die Gruppenaufseher dazu auffordert ALLE Brüder in der Gruppe mind. 1 mal die Woche zu besuchen oder anzurufen, wenn sie nicht in der Versammlung waren. Natürlich wird ein Kontrollgedanke verneint, aber ich habe jetzt hier auf BI und in anderen Foren von ähnlichen Besuchen gelesen, die Deinem Ablauf nahe kommen.

    Dass diese Typen allen ernstes im „Beichtstuhl“-Verfahren, noch dazu in den eigenen 4 Wänden, die Brüder verhören wollen, zeugt schon von gewaltiger Dreistigkeit. Darauf muss man erst mal kommen! Dann auch noch fehlenden „Jehovas Segen“ in´s Spiel zu bringen, wirklich heftig. Tja, auf den Gedanken, dass überhaupt keiin Segen auf irgendetwas liegt was von der WTG kommt oder veranstaltet wird, kommen die natürlich nicht.

    Mich schüttelt es wirklich was ich seit den 1,5 Jahren meines Ausstiegs so mit bekomme. Ich bin wirklich Gott dankbar aus diesem geistigen Käfig entkommen zu sein.

    Kopf hoch „Nordlich“, lass das Leben von Dir und Deiner Frau nicht unnötig mit Zentner-Balast beschweren. Du hast m.E. genau richtig reagiert.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    März 10, 2014

    Solche unverschämten Lümmel gehören vor die Tür gesetzt.
    Ankommen, anklagen und einen auf treu und fürsorglich machen.
    In der Regel liegt es an der Ältestenschaft, wenn eine VErsammlung rückläufige Tendenzen hat, dann nämlich leben sie ihre korrupten Ideen aus, Seilschaften und Gruppendenken.
    Dort, wo wahre Liebe herrscht, blüht eine Gemeinschaft auf. Aber solche muss man wohl mit der Lupe suchen.

  • Nachdenker an Nordlicht
    März 10, 2014

    Hallo ihr Nordlichter,

    versucht das Erlebte zu vergessen. Dies ist mittlerweile ZJ Praxis und wurde bei euch in Perfektion umgesetzt. Wo und von wem würde man sich denn so ein unverschämtes Benehmen gefallen lassen?? Na klar, von seinen “ lieben Bruedern und Schwestern“. Ich sag nur: Daran werdet ihr erkennen …., na ihr wisst schon. Unglaublich.
    Nachdenker

  • Matthäus an Nordlicht
    März 10, 2014

    Auch muss auch meine Entrüstung über solche Unverschämtheiten zum Ausdruck bringen!

    Bedenkt dabei eins, auch zur Zeit der Korinther gab es das gleiche Problem, im 2. Brief Kap. 11
    schrieb Paulus von den superfeinen Aposteln:

    13 Denn sie sind falsche Apostel, Betrüger, die lediglich behaupten, sie seien Apostel Christi. 14 Aber das ist nicht weiter verwunderlich! Gibt sich nicht sogar der Satan als Engel Gottes aus? 15 Kein Wunder, wenn auch seine Helfer als Diener Gottes auftreten!

    Und woran sind solche auszumachen? In den weiteren Worten warnte Paulus diesen Narren keine Beachtung zu schenken UND DENNOCH damals wie heute (die meisten ZJ lassen sich das gefallen)

    19 Ihr seid ja so klug, dass ihr bereitwillig hinter jedem Narren herlauft. 20 Und ihr habt ja nichts dagegen, wenn man euch schindet und ausnutzt, wenn man euch einfängt, euch von oben herab behandelt oder gar ins Gesicht schlägt.

    Also hackt dies Erfahrung ab und lasst euch nicht länger „ins Gesicht schlagen“!
    Liebe GRüsse Matthäus

  • sarai
    März 10, 2014

    Liebes Nordlicht und liebe Nordlicht-Ehefrau –

    es tut mir ganz unsäglich leid, was Ihr bei diesem schlechten *Hirtenbesuch* alles an Lieblosigkeiten aushalten und erleben musstet – ich würde Euch so gerne trösten, wenn mir dies nur irgendwie möglich wäre…

    Wenn Gott einer Gemeinde den Segen entzieht, dann liegt dies immer nur an den Machern, den Ältesten, denn nur diese haben es ja in der Hand, durch das Band der Liebe und echter Zuneigung und durch gegenseitiges Vertrauen und Ehrlichkeit in allen Dingen, eine Versammlung zum Guten zu führen oder eben auch nicht.

    Genauso wie auch der Fisch IMMER beim KOPF zu stinken anfängt 😉

    Es ist eine ganz gemeine und boshafte Hinterhältigkeit, überhaupt auf solche Methoden zurückzugreifen, um den Versammlungsbesuch wieder anzukurbeln und man kann es NICHT entschuldigen – denn sie wissen, was sie da tun!

    Es sieht für mich so aus, als sei dies ganz einfach eine Strategie, enormen Druck zu erzeugen und ein man kann NICHT sagen *schlechtes Gewissen* auszunützen, denn das werden ja die allermeisten GAR NICHT zu haben brauchen – aber die enorme Gutmütigkeit der Gott hingegebenen Schafe, diese wird hier total ungebührlich, befremdlich und aufs schamloseste ausgenützt!

    Ich kann Euch dazu nur eines sagen; ich selbst habe auch enorme Gemeinheiten und Grobheiten durchstehen müssen, aber HEUTE bin ich froh, daß dieses alles mir geholfen hat, mich von diesen dortigen Machenschaften befreien zu können – denn: ein Hauptmerkmal einer solchen Gemeinschaft soll sein und auch laut BIBEL: die LIEBE, die untereinander herrscht: „DARAN werden ihr sie erkennen!!!“

    Wenn also die Liebe dort partout NICHT herrscht, dann kann also nur diese GEMEINSCHAFT NICHT STIMMEN!!!

    Ich glaube, daß unser Gott Vater Euch dort gerade herauszieht, und auch gleich aus dem dortigen umbiblischen Sumpf herausführt, zu sich hin – so erging es und ergeht es ganz vielen von uns 🙂

    Wir dürfen durch solche Vorkommnisse begreifen, daß wir uns dort nicht in guter Gesellschaft befanden, daß die Liebe fehlte und die Gerechtigkeit und die Gnade und DESWEGEN kein Segen und kein Wachstum auf den Versammlungen mehr liegt.

    Uns allen sind deswegen die AUGEN AUFGEGANGEN –

    ich möchte Euch beide gerne drücken, wenn ich das darf und Euch hier bei uns willkommen heissen –

    es ist schön, daß Ihr da seid und mit uns allen gemeinsam weiter an Gottes Wort, die Bibel glaubt und wir wollen uns niemals durch solche bösen Vorkommnisse unseren Glauben und unsere Liebe zueinander erschüttern lassen.

    Vielen Dank, daß Ihr uns diese erlebten Geschehnisse mitgeteilt habt; hier seid Ihr gut aufgehoben, wir stehen uns immer alle gegenseitig bei und wenn Ihr es braucht, geben sicher einige ihre privaten email-adressen an Euch weiter.

    Ganz viele liebe herzliche Grüße und besonders viel Trost durch den Segen des Vaters und die Liebe des Sohnes,

    wünscht Euch Eure Glaubensschwester,

    Sarai

  • Esther
    März 10, 2014

    Ihr lieben Nordlichter,
    Ich bin selber erst vor Kurzem hier bei BI gelandet und noch dabei, die Kommentare und alles andere zu lesen. Und dabei langsam zu begreifen, was diese Gemeinschaft in meinem Leben angerichtet hat.
    Beim Lesen Eurer Zeilen kamen wieder die Erinnerungen an meine Jugend hoch. Dieses ausgeliefert-sein und all die Demütigungen…
    Wenn ich hier lese, wie liebevoll die Menschen miteinander umgehen, und auch lese, dass Jesus die Liebe gepredigt hat (und zwar unabhängig davon, woher jemand kommt, was jemand hat, was er getan hat und wohin er geht), dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Wie kann eine Gemeinschaft einerseits den absolut-One-and-only-Anspruch für sich erheben, und andererseits die Menschen so tyrannisieren?
    Nur noch angemerkt: den weltlichen Kirchen wirft man vor, die Gläubigen mit Ängsten vor der Hölle in Schach gehalten zu haben, und selber? Welche Ängste werden denn bei den ZJ geschürt?
    Fassungslos-bin!!!
    Ich finde es beachtlich mutig von all den noch-aktiven Zeugen, sich hier im Internet auszutauschen und wirklich sehr toll von den Initiatoren dieser Seite, eben das hier zu tun. Ein Danke an Euch, Ihr habt mich ein Stück weit befreit!!!
    Liebe Grüße, Esther

  • waytodawn
    März 10, 2014

    Liebes Nordlicht,

    höchstwahrscheinlich hätte deine Erfahrung am Besten dorthin gepasst:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1582

    Die Schilderung über die Zustände in deiner Versammlung zeigt ja deutlich, dass der Organisation die „treuen“ Schäfchen langsam abhanden kommen – entweder erzeugt sie erfolgreich Atheisten, die von Gott die Schnauze voll haben, oder aber die Schäfchen hören die Stimme ihres wahren Hirten, der sie zu sich ruft. Mit lieblosen Anweisungen zum Zermürben von lieben Familienangehörigen (Kontaktverbot) hat die leitende Körperschaft ihr Werk beigesteuert.

    Dieser oben erwähnte Brief ist der neuste Beweis dieser Lieblosigkeit in einer vermeintlichen Gemeinde Christi. So wirst du bereits erkannt haben, dass es der Ältestenschaft nur um eines geht: Den Schäfchen ein schlechtes Gewissen einzubleuen, damit sie alle wieder folgsam in die Versammlung kommen – denn „in der Regel stellen unaufgedeckte Sünder aus Scham über ihre Taten erst einmal den Versammlungsbesuch ein.“. Genau hier kommt der Versuch, euch unter Druck zu setzen: „Wollt ihr, dass alle glauben, ihr habt gesündigt? Dann kommt wieder in die Versammlung!“. Und dann der Versuch eines Verhörs! Wie dreist ist das denn? Vor allem innerhalb der eigenen Vier Wände so etwas zu veranstalten?

    Ihr habt richtig gehandelt – ihr habt diesen Männern keine Rechenschaft über etwas abzulegen und schon gar nicht getrennt und in euren eigenen vier Wänden.
    Wenn „liebevolle Hilfe“ daraus besteht, dass man versucht vermeintliche Sünden mit unterschwelligen Unterstellungen aufzudecken, dann möchte ich gar nicht wissen, was es bei diesen Ältesten bedeutet, wenn man jemanden deutlich zurechtweisen möchte!

    Ich hoffe du und deine Frau werdet euch bald von diesem lieblosen Besuch erholen und euch weiter an den einzig wahren liebevollen Hirten zuwenden: Jesus Christus.

    Liebe Grüße

    Uwe

  • Anna
    März 10, 2014

    Liebe Nordlichter, liebe Schwestern und Brüder,

    es tut mir leid, dass ihr diese Erfahrungen machen mußtet. Vieles haben andere Kommentatoren schon dazu geschrieben. Leider wird ja bei den Ältestenschulungen keine Herzensbildung vermittelt sondern nur das auf Kurs bleiben mit der Organisation.

    Dies führt dann zu den Reaktionen der Ältesten. Womöglich steht bei euch die Dienstwoche vor der Tür und die Brüder müssen ihrem Kreisaufseher Rechenschaft ablegen weil zu viele untätig sind usw. Da werden dann wiederum die Ältesten je nach Kreisaufseher ins Gebet genommen und Ihnen eingeredet die Abgabe des Berichts = Leben des Verkündigers.

    Ins Abendessen reinzuplatzen zeugt auch von keinerlei Anstand. Mir wäre der Bissen im Hals steckengeblieben. Sie wollen es hinter sich bringen und merken gar nicht, was sie alles anrichten.

    Gelehrt wird nun offiziell schon, die Schafe mit Liebe zu hüten. Hatten wir ja erst kürzlich im WT-Studium.

    Nur geht dies durch diese angsterzeugenden Strukturen überhaupt nicht. Trösten mag euch wie unser Herr Jesus es gelehrt hat. Haltet euch daran fest. ER hat euch ja schon gefunden, da ihr ja dieses WTG-kritische Forum aufsucht. Denkt an das Gleichnis von den 99 Schafen bzw. der verlorenen Drachme.

    In Lukas 15 wird ja auch gezeigt, wie der Herr Jesus das sieht. Ihm geht es dabei um das sehnsuchtsvolle, ausdauernde Suchen nach dem EINEN von hundert Schafen, nach der EINEN von zehn Drachmen.

    Ich sehe dass so, dass unser Herr in dieser Zeit an Organisationen verlorene Münzen und Schafe sucht. So als gäbe es sozusagen nur mich, dich oder euch auf der Welt. Und der ganze Himmel freut sich darüber. Das öffnet das Herz.

    Und ich denke auch, dass der Himmel weint darüber wie viele aufrichtige Menschen in den Versammlungen sitzen. Wenn es an der Zeit ist werden sie es verstehen was das Christsein wirklich ausmacht. Daher Nordlichter schaut‘ nach vorne.

    Herzliche Grüße

    Anna (Südlicht)

  • Tommy
    März 10, 2014

    Kinder, ist ein langer Weg, sich von einer Organisation zu trennen und sich Jesus zu nahen. Vertraut mir, der Widersacher macht es Euch schwer und es ist leicht einfach zu sagen, gebt dem herrn Raum. Was eigentlich mein Rat waere. Ich wuensche Euch Kraft und bete fuer Euch. gebt dem herrn Raum, lest in der Schrift, vielleicht wird Euch ueberraschen was Ihr lest, wenn Ihr ohne WTG lest.
    Lasst Euch nicht von jemand anderem beeindrucken oder erschrecken, dass will der Boese unbedingt.
    Tommy

  • hansi
    März 10, 2014

    lieber Tommy.
    sei unbesorgt wir als christen haben den besten schutz überhaupt wenn wir es wünschen Jehova Gott ,Jesus Christus sein geliebter sohn ,die heiligen engel sie beschützen uns vor dem Widersacher und seiner Helfershelfer den Dämonen.
    sprüche 18,10.
    der Name Jehova ist ein starker turm der gerechte läuft hinein und wird beschützt.
    lg hansi

  • Amalie
    März 10, 2014

    Liebe Geschwister,

    da ich mich schon eine ganze Zeit lang nicht mehr zu Wort gemeldet habe, möchte ich mal ein sonniges „HALLO“ in die Runde werfen.
    Heute wurde in der Versammlung ein Brief verlesen, dass es die BA nicht mehr gegeben wird, die werden zu KA. Ich versteh den Sinn nicht! Die wechseln vom Bezirksdienst in den Kreisdienst und dann gibt es einen Überschuß an KA???
    Übrigens hab ich vorhin den letzten Studienartikel vom Januar gelesen „Dein Königreich komme: Aber wann“ …… das ist „brainwashing de luxe“
    Ich weiß nicht wie oft wieder das Jahr 1914 in die Weichhirne der WT-Treuen geprügelt wird. Würd mich über Kommentare von Euch bezüglich dieses Artikels freuen! Schönen Sonntag noch, Gruß Amalie

  • Omma
    März 10, 2014

    Hallo Amalie,

    als der Brief vorgelesen wurde, dachte ich nur, die Gesellschaft muss sparen. Die BAs werden sicher ausscheidende KAs ersetzen.

    Auch ich habe den letzten Artikel schon gelesen. Die WTG kann das Rechnen nicht lassen. Es ist wie eine Sucht.

    GLG Omma

  • gonzo
    März 10, 2014

    ich bin so froh, dass es einige zeugen jehovas gibt, die hier reinschauen und einen kleinen zweifel erfahren.
    keiner der hier schreibt, will euch brüdern und schwestern den glauben nehmen, nein um gottes (jehovas) willen nicht.
    ihr sollt nur klar denken, dass reicht schon …

    euer gonzo

  • Igel an Gonzo
    März 10, 2014

    Hallo Gonzo, ich gebe Dir recht, ging mir genauso. Übrigens wenn Du mal ein Lustiges Video auf you tube sehen möchtest was wie ich finde vieles per Zeichentrick auf den Punkt bringt dann gib einfach mal “ Wie man die Zeugen Jehovas verlassen kann“ hochgeladen von Norbert Vonwald auf you tube ein. Viel Spass beim schauen.

    Liebe Grüße Igel

  • gonzo
    März 10, 2014

    danke das es euch gibt, in meinen aktiven jahren, als jugenlicher hätte ich mir so eine möglichkeit, der ehrlichen Auseinandersetzung
    gewünscht.
    doch ich hatte nur meine eltern, mit ihrer meinung und alle anderen zeugen mit der gleichen meinung, es war die hölle …

    euer gonzo

  • gonzo
    März 10, 2014

    mensch leute, zeugen und ex zeugen,
    diese seite hier, ist die Plattform die ich mir schon immer gewünscht habe …
    endlich gläubige menschen die den glauben der zj. erfahren haben und sich sagen müssen, so kann es nicht sein …
    dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!!!!!!!!!!!!!!!

    euer gonzo

  • gonzo
    März 10, 2014

    hallo ihr lieben,
    hier schleicht sich noch viel mehr ein als die org. in der zweiten frage.
    ich habe noch gelernt, dass der täufling, kein kind ist sondern genau weiss auf was er sich einlässt, vollen verstand hat und nicht unter 14. jahren sein soll.
    nun wird proklamiert 7. jährige sollen sich schon taufen lassen.
    die kirche wird verlacht, wegen ihrer taufe der neugeborenen, doch viel entfernt sind wir hier nicht …
    euer gonzo

  • Dietmar
    März 10, 2014

    Lieber Gonzo!

    Da hast du absolut Recht.

    Liebe Grüße an dich
    Dietmar

  • Omma@Tommy
    März 10, 2014

    Vielen Dank Tommy für deine einfühlsamen, und beruhigenden Worte.
    Ja, ja, die Gesellschaft hat immer einen „passenden“ Text zur Stelle.
    Omma

  • Omma
    März 10, 2014

    Liebe Brüder und Schwestern,

    Ich hatte den Suchbegriff „Taufe“ eingegeben und landete auf dieser Seite. Falls mein Kommentar nicht passt, reisst mir bitte nicht gleich den Kopf ab.

    Da ich schon etliche Jahre getauft bin, habe ich mich gefragt: Habe ich mich einer ORGANISATION hingegeben? – Jetzt habe ich endlich eine Antwort gefunden: NEIN!!!!! Die Tauffragen bis 1985 lauten wie folgt:

    1. Hast du deine Sünden bereut, und bist du umgekehrt, da du erkannt hast, dass du vor Jehova Gott als verurteilter Sünder dastehst, der der Rettung bedarf, und hast du vor ihm anerkannt, dass diese Rettung von ihm, dem Vater, kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus?

    2. Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvorkehrung GOTT rückhaltlos hingegeben, um fortan SEINEN Willen zu tun, wie er ihn DIR DURCH JESUS CHRISTUS und DURCH DIE BIBEL UNTER DER ERLEUCHTENDEN KRAFT DES HEILIGEN GEISTES OFFENBART?

    Ich habe mich also Jehova Gott hingegeben, und er offenbart sich mir durch Jesus Christus, die Bibel und den Heiligen Geist, – nix Organisation!!!

    Fazit: Wenn ich also keiner Organisation die Treue geschworen habe, kann sie mich doch auch nicht ausschließen, oder?
    Wie sieht es rechtlich aus in Deutschland, kennt sich da jemand aus?
    Und falls die Org. auf die Idee kommen sollte, Kirchensteuer zu erheben, wie sieht es da aus?

    Wir, besonders die, die vor 1985 getauft worden sind, müssen wohl sehr auf der Hut sein, nicht von irgendwelchen „Treuegelöbnissen der Org. gegenüber“ überrumpelt zu werden.

    Ich freue mich schon über Antworten von euch und verbleibe mit

    GLG Omma

  • Tommy
    März 10, 2014

    Tja Omma, rein rechtlich gesehen ist das tatsaechlich eine berechtigte Frage. Ich vermute aber, dass die Gesellschaft sich gerade so verhaelt, wie es gerade ins Bild passt, wenn es so weit kommen sollte. Und richtig, die Tauffrage war anders.
    Aber, halte Dich an das Haupt der Versammlung, der Rest wird sich zeigen. Bei ihm gibt es keine Veraenderung oder Windung. Auf ihn bist >Du ja auch getauft.
    Tommy

  • Matthäus an Omma
    März 10, 2014

    Hallo Omma,
    ja du hast Recht. Die Taufe bis 1985 hatte einen anderen Stellenwert. Ich bin 1966 getauft worden, da gab es auch keine „Prüfungsfrage“ die dem Täufling gestellt wurden und erst dann wenn er alles was die Org. lehrt verstanden hat, so wie es heute abläuft und auch GENAUSO lehrt, durfte er oder sie getauft werden.

    Das zeigt die Erfüllung von Apg. 20:28-30 – die Männer die zwar dem Jesus von Beginn an folgten würden irgendwann „AUFSTEHEN“ und die Menschen HINTER SICH herziehen. Und damit ist diese Taufe wie sie heute durchgeführt wird sicher nicht im Sinne Christi.

    Ich habe auch mal gelesen dass in den USA ein Bruder der vor 1985 getauft wurde und ausgeschlossen wurde, er hatte geklagt und man konnte ihn tatsächlich nicht ausschließen, den er war kein Mitglied auch kein Treuegelöbnis konnte man ihm vorhalten. Und genau das ist der Grund warum die Org. die Taufformel (entgegen der Anweisung Jesu) geändert hat.

    Wenn man nur etwas nachdenkt kann man die 2. Frage heute gar nicht mit JA antworten. Denn es liegt mehr als deutlich auf der Hand, dass diese Organisation nicht vom Geist Gottes sich leiten lässt. Ihre ständigen Lehränderungen, die vielen falschen Zeitangaben lassen nur diesen Schluss zu:

    1.Joh. 4: Der Geist der Wahrheit und der Geist der Lüge
    1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Omma@Matthäus
    März 10, 2014

    Hallo Matthäus,

    ganz lieben Dank für deinen Kommentar.

    Ich bin 1965 getauft worden. Da hatte man noch das Gefühl, dass Jesus Christus eine bedeutende Rolle spielt. Auch konnte man ohne Schuldgefühle allein in der Bibel lesen, und zwar in jeder Übersetzung. Der Heilige Geist war auch kein Monopol einer LK.
    Es war so, wie es in Lukas 11:13 steht: „Wenn nun ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird der Vater im Himmel DENEN HEILIGEN GEIST GEBEN, DIE IHN BITTEN!“
    Also Jedem!

    Ist es nicht ein wunderbares Gefühl, sich frei und ohne Furcht an unseren himmlischen Vater wenden zu dürfen, und zu spüren, wie er uns leitet und Kraft gibt? Und wir Jesus immer näher kommen können?

    Endlich dürfen wir richtig nachsinnen!

    Mir gehen sehr viele Dinge durch den Kopf. Ein Beispiel: Als Kornelius von Petrus getauft wurde, war er Offizier, also ein aktiver Soldat. Ich kann nichts finden, dass das ein Taufhindernis gewesen wäre. (Jesus hatte ihm ja auch bereits den Heiligen Geist gegeben!)
    Ja, wir haben noch viele Möglichkeiten zum Forschen.

    Aber, es kann einem schon Angst machen, wenn man sieht, wie weit sich die Gesellschaft von der Bibel entfernt hat.

    Sei ganz lieb gegrüßt

    Omma

  • Dietmar
    März 10, 2014

    Liebe(r) Omma.

    Du hast es ganz klar erkannt.
    Gott, Jesus, der Heilige Geist und die Heilige Schrift!

    Ab 1985 schleicht sich in der zweiten Tauffrage die Organisation ein.

    Hier ein Lesetipp dazu:
    Im Buch von Raymond Franz, betitelt: „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“, Ausgabe 1997 werden auf den Seiten 108 – 116 und 625 – 626 die Taufe bzw. die alten und neuen Tauffragen unter die Lupe genommen. Auch rechtliche Aspekte werden näher angesprochen.
    Das Buch ist in Deutsch downloadbar.

    Mit lieben Grüßen
    Dietmar

  • Omma@Dietmar
    März 10, 2014

    Lieber Dietmar,

    vielen Dank für den Lesetipp! Ich werde es mal mit dem downloaden versuchen. Leider ist mein PC schon etwas altersschwach, muss wohl mal ein Neuer her.

    Unser lieber Bruder Raymond Franz ist mir richtig ans Herz gewachsen, und auch seine liebe Frau. Was die Org. mit diesen lieben Menschen gemacht hat, da kann nur der gerechte Zorn hochkommen. Leider sind sie kein Einzelfall, wie wir hier auf BI immer wieder lesen. Ja Satan wütet wirklich, wie ein brüllender Löwe. Ohne Jehova und Christus wären wir verloren.

    Leider sind unsere Kinder und Enkel linientreue ZJ, so dass wir uns noch nicht geoutet haben. Alter und Krankheit machen uns auch zu schaffen, und wir sind von Zeit zu Zeit auf ihre Hilfe angewiesen.

    Psalm 55:22 gibt uns Mut und Zuversicht: „Wirf deine Bürde auf Jehova, und er selbst wird dich stützen. Nie wird er zulassen, dass der Gerechte wanke.“

    Bin bei meinen Nachforschungen über die Taufe, auf den Artikel gestossen: „Durch die Hingabe und die Taufe Frieden mit Gott erlangen“ (WT 15.04.1987 Seite 10-19) Mir fällt nur ein Wort dazu ein: MENSCHENVERACHTEND!!!

    Ganz liebe Grüße

    Omma

  • Esther
    März 10, 2014

    Ich habe durch meine Taufe (1986 um den Dreh) nur Eines erlangt: Frieden vom Genöle der Versammlung, weil ich noch immer nicht getauft war, obwohl alle anderen Jugendlichen meines Alters damals schon läääääängst getauft waren. Ich kann mich nicht mal mehr an ein abgegebenes Versprechen erinnern. Zu viel Druck war auf mir. Aber naja, nach der Taufe in Nürnberg hatten dann allen ihren Willen, und ich meine Ruhe. Super oder? So stellt man sich das vor…

  • Omma@Dietmar
    März 10, 2014

    Hallo Dietmar,

    das dounloden hat geklappt, noch mal vielen Dank! Auch der von mir oben zitierte WT wird in dem Buch erwähnt. Habe mir das Buch gleich bestellt.

    GLG Omma

  • Dietmar
    März 10, 2014

    Hallo, Omma!

    Vielen Dank. Du wirst sehen, dieses Buch ist echt glaubensstärkend für jeden, der Jesus, Gott und den Nächsten (also allen) näher kommen will.

    Sein erstes Buch „Der Gewissenskonflikt“ bietet des Weiteren tiefe Einblicke in die Organisation der ZJ.
    Raymond und auch Cynthia sind ja inzwischen leider verstorben.

    Lieber Omma. Weiterhin wahre Freude im Herrn!
    Und lass dich nicht unterkriegen.
    Habe mal den Spruch gelesen, er ist mitunter anwendbar:
    „Gott schütze mich vor meinen Freunden, denn mit meinen Feinden werde ich schon selber fertig“.

    Einen Lesetipp möchte ich noch los werden.
    Die Studienbibel „Begegnung fürs Leben“.
    Sie bietet feine christliche Erläuterungen, Kurzbiographien, Karten im Text usw.
    Habe sie schön länger neben Anderen in Verwendung.

    Liebe Grüße an dich
    Dietmar

  • Omma@Dietmar
    März 10, 2014

    Hallo Dietmar,

    nach deinem Lesetipp haben wir „Familienrat“ gehalten, denn 50€ sind ja kein „Pappenstiel“. Wir haben dann einstimmig, (mit zwei Personen waren wir vollzählig!), beschlossen: Diese Studienbibel wird gekauft!

    Heute nun diese Überraschung: Die Bibel ist unbeschädigt angekommen. Nach den ersten Blicken in diese Übersetzung, kann ich nur sagen, sie ist wirklich ihr Geld wert. Vielen Dank noch einmal für diesen GUTEN Tipp.

    GLG Omma

  • Dietmar
    März 10, 2014

    Hallo, Omma!

    Oh, schon gekauft. Toll. Sie wird euch gewiss bereichern.
    Euer „Familienrat“ wird seine Freude an dieser Studienbibel haben.

    Danke auch für deine Mitteilung diesbezüglich!
    Und sehr gern geschehen.

    Liebe Grüße
    Dietmar

  • gonzo
    März 10, 2014

    die zeugen jehovas sind mit den jahren blind geworden, taub auf ihr weltliches umfeld.
    wenn der heilige geist morgen feststellt, es sind zu viele in der grossen volksmenge,“ denn es werden nur wenige sein“ und sie geben aus, jeder dritte muss aus dem fenster springen, dann sringen sie …

    euer gonzo

  • gonzo
    März 10, 2014

    hallo an alle, die den geist gottes nicht in der religionsgemeinschaft der zeugen jehovas sehen.
    nach vielen jahren zeuge jehovas …
    nach vielen Enttäuschungen muss ich einfach sagen, was sagt uns die bibel eigentlich.
    es gibt eine option, eine option das gott irgentwann einschreidet und dem bösen ein ende macht.
    doch es gibt keine zeit, die sagt wann dies geschehen wird.
    ist die bibel wirklich kompl. von gott inspiriert, oder grossteils nur menschenwort überliefert, ich weiss es nicht.
    ich weiss nur eins, mensch zu sein und mensch zu bleiben, würde schon die meisten probleme in dieser welt heilen.
    sich zurück zu lehnen und einfach auf eine höhere gewalt zu warten ist feige.
    heute schon das menschenmögliche machen, um allen zu helfen und dazu noch die ewtl. option irgentwann von gottes gericht unterstützt zu werden das ist der weg !!!

    sich hinter einer org. wie die zeugen zu verstecken und auch nur für gleichgläubige da zu sein, wenn überhaupt.
    … lesen wir das neue testament eigentlich richtig ???
    ich glaube nicht.

    euer gonzo

  • Nachdenker an gonzo
    März 10, 2014

    Hallo gonzo,
    Ich geb dir in folgendem Punkt recht: Wenn sich alle Menschen wie vernünftige Menschen benehmen wuerden und dabei auch die biblischen Grundsaetze, die einem oft auch alleine der gesunde Menschenverstand sagt, beachten wuerden, hätten wir zwar noch keine paradiesischen Zustände, aber ne Menge Probleme und Sorgen weniger. Ja, die Hände in den Schoß zu legen und sich alleine auf eine hoehere Instanz zu verlassen ist nicht der Weg. Taetiger Glaube ist angesagt und was ist es besonderes wenn ZJ nur untereinander Gutes tun. Dies kann man auch in fast jedem gut gefuehrten Verein oder Institution beobachten. Und noch nicht einmal diese Liebe untereinander kriegen die ZJ hin, ganz im Gegenteil. Sie zeigen und proklamieren ein Verhalten das nicht im Einklang mit der Bibel steht und absolut nichts mit gesundem Menschenverstand zu tun hat. Wohl denen die das erkannt haben und ihre Schlüsse daraus ziehen.
    Nachdenker

  • Miss Maple
    März 10, 2014

    Hallo Gonzo,
    da sprichst Du etwas an,was ich auch so empfinde.Viele Menschen engagieren sich sozial.Bei den Zeugen wird das immer als „Zeitverschwendung“ angesehen.Das finde ich bedenklich:Die Hände in den Schoß legen nach dem Motto „der Mensch kann seine Schritte nicht richten,wir können nur auf Gottes Eingreifen warten“.
    Natürlich ist es schädlich wenn man sein Leben ohne Gott meistern will.Aber erwartet Gott solche Passivität?Jesus hat doch den Menschen,die ihm begegneten auch sofort geholfen,obwohl sein Hauptanliegen die Verkündigung der Botschaft war.
    Ich frage mich auch,ob es psychologisch gut ist,wenn man ein Gefühl der Verachtung für das gegenwärtige Leben entwickelt und es nur als Prüfungszeit für ein besseres zukünftiges ansieht und darauf hinlebt.In meiner Kindheit wurde dadurch viel Schaden angerichtet,weil einige Brüder belächelt wurden,die sich ein Haus bauten oder Kinder bekamen.

  • Barnabas
    März 10, 2014

    Hallo Miss Maple, hallo Gonzo,

    die Bibel betont sehr wohl soziales Arrangement. Ich lese nicht heraus, dass es sich da um eine Nebensache handeln würde oder gar unnötig wäre.

    „Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.“ Jakobus 1:27

    „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ Micha6:8

    GLEICHNIS VOM BARMHERZIGEN SAMARITER:
    „Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?
    Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
    Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst«
    Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.
    Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?
    Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.
    Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber.
    Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.
    Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn;
    und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
    Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.
    Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war?
    Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!“ Lukas 10:25 – 37
    Interessant sind die fiktiven Akteure die Jesus ausgewählt hat.
    1. Der „Mensch“ der nach Jerusalem hinabging.
    – Wer der war, was der glaubte, zu welchem Volk er gehörte sagt er nicht. Es war einfach irgendein Mensch.
    2. Der „Räuber“ war irgendjemand mit krimineller Energie.
    3. Der „Priester“ gehörte zur geistlichen Elite. Er hätte auf jeden Fall wissen müssen was zu tun ist.
    4. Der „Levit“, als Diener jener geistlichen Elite.
    5. Ein „Samariter“, von den Juden mit Geringschätzung betrachtet. (Samariter könnte heute bei den ZJ auch abwertend als Synonym für„Weltmensch“ stehen.) Ausgerechnet dieser tat das, womit man das ewige Leben ererben könnte. Es war sein soziales Arrangement.
    Mir ist klar was Jesus uns in diesem Gleichnis sagen möchte.
    In der Genesis lesen wir: „Und Gott sprach, lasset uns Menschen machen gemäß unserem Bilde.“
    Wenn ich Gott gefallen möchte und ewiges Leben ererben möchte muss ich einfach nur Mensch sein. So einfach kann es sein ein wahrer Christ zu sein. Da gebe ich Gonzo recht.

    Grüße von Barnabas

  • gonzo
    März 10, 2014

    hallo miss maple,
    genau das meine ich damit, angeblich die warheit gefunden zu haben, sich darauf ausruhen, was weltliche belange betrifft.
    sich einfach zurücklehnen und sagen, dass können wir nicht ändern, gott jehova kann das nur allein.
    das mag ja in vielen punkten stimmen, aber nicht in allen.
    auch jetzt und heute, kann man schon viel elend abwenden, wenn man will.
    was ist mit den tausenden helfern in der dritten welt, die opfern ihr ganzes irdisches leben um zu helfen.
    es sind ungläubige, die nicht an eine auferstehung glauben.
    gebührt denen nicht mehr anerkennung als den zeugen.
    die zeugen wissen das sie ein zweites leben haben werden und geben nichts für die opfer der welt.
    diese leute haben nur ein leben und geben es für soziale dinge …

    sich untereinander zu helfen, dass find ich in jedem kegelklub, aber selbstlos für andere da zu sein, egal was sie glauben, finde ich nur in der welt. (anders gläubige)

    denkt mal alle darüber nach und vergleicht es mit dem beschriebenen leben jesus

    euer gonzo

  • Horst H.
    März 10, 2014

    …und liebe Christa, Zynismus und Spott ist es eher, wenn die LK uns zuruft, „wir lieben Euch“…
    Wenn das Euer Herz berührt, lest mal die WT-Publikationen aus den 70er – Jahren bezüglich Erläuterung des Begriffes „Liebe“ nach:
    Hier gibt es, weitschweifig erklärt, nur eine bedeutungsvolle „Liebe“ in den Wachttürmen: Die, aus dem griechischen, sogenannte „agape“-Liebe. Sie hat mit Gefühl, Achtung, Nächstenliebe nichts zu tun. Die von der WT propagierte „Liebe“ heißt (siehe bitte WT 2009 vom 15.7., Seite 12-14, nachgeplappert aus den 70iger-Jahren):
    „“agape“ hat etwas mit Gesinnung zutun, sie ist nicht einfach ein Geühl…sie ist ein Prinzip, und hat mit dem Willen zu tun. Somit..verstehen wir besser, was für eine Liebe von uns gefordert wird“. Gesinnung, Prinzip, Forderung …wirst du da nicht auch ironisch, meine Liebe ?

  • Matthäus
    März 10, 2014

    Kann die Liebe wie sie die LK ständig praktiziert oder lehrt, eine echte Liebe sein?
    Vor Jahren gab es am BK eine Ansprache: NUR die lieben die JEHOVA lieben!

    1. Ist das die Lehre die Jesus auch vertrat? Seine Worte sind: …liebe deine Feinde!
    2. Wieviele ZJ verlassen genau aus der grossen Lieblosigkeit die Gemeinschaft der ZJ?
    3. Und werden diese Menschen die JHWH und Jesus aus tiefsten Herzen lieben, geliebt? NEIN, es wird dazu aufgerufen sie zu hassen! Der Grund ist weil sie Jesus mehr lieben als die LK,und das passt ihnen sogar nicht
    in ihr Programm.

    Darüber sollte jeder ZJ der den 8 Männern die Stange hält, einmal nachdenken!
    LG Matthäus

  • pit an Matthäus
    März 10, 2014

    und wie können sie Gott lieben, den sie nicht sehen, wenn sie ihren nächsten nicht lieben, den sie sehen.

    die liebe zu allen menschen, so verstehe ich das, muss ja zuerst kommen, bevor man Gott überhaupt lieben kann.

    zuvor ist es eine annäherung an Gott, aber keine liebe.
    die liebe zu Gott äussert sich erst durch die liebe zum menschen. und wird durch die förderung Gottes dieser eigenschaft im menschen erst möglich.

  • Tina an Matthäus
    März 10, 2014

    lieber matthäus 🙂
    du hast bei punkt 2 geschrieben:
    2. Wieviele ZJ verlassen genau aus der grossen Lieblosigkeit die Gemeinschaft der ZJ?
    wieviele es sind weiß ich nicht.
    ich aber gehöre seit heute dazu. ich war auf einem hamburger standesamt und habe den „kirchenaustritt“ vollzogen.
    das ganze hat ca 5 minuten gedauert und 31 €. (kosten sind aber überall anders)
    ich war bei der überaus netten beamtin die erste zeugin, die aus der kirche austreten wollte. ich konnte ihr noch einige infos geben, da sie nach einer zeugen-zentrale in hamburg suchte. für die nächsten zeugen hier wird es vllt noch etwas einfacher und schneller geben.
    ich fühle mich nun überaus gut. endlich habe ich das joch babylons abgeschüttelt. nun bin ich gespannt, wann die ältesten eine info darüber bekommen aus selters und mich kontaktieren.
    dann wird es sicherlich auch ganz schnell mit dem gemeinschaftsausschluß gehen. alle werden sicher denken , das ich „rumgehurt“ habe. aber mir ist das alles egal. ich bin glücklich endlich wirklich geistig frei zu sein.
    ich kann nur jeden ermuntern, der schon soweit ist diesen schritt zu machen.
    liebe grüße an alle von einer glücklichen und zufriedenen
    tina 🙂

  • Bird an Tina
    März 10, 2014

    Liebe Tina,

    Von uns alles erdenklich Gute. Wir wünschen dir auch viel Freude und Segen. Ja es ist eine Befreiung diesem Joch zu entkommen!

    Lg
    Die Birds

  • Tina an Birds
    März 10, 2014

    liebe birds 🙂
    genauso ist es … eine freude und ein großer segen … als ich erstmals voll erkannte – ich bin in einer sekte groß geworden – war ich zuerst voller entsetzen und panik. nun voll ruhe und zuversicht.
    ich wünsche euch als familie auch den segen unseres liebevollen himmlischen vaters und die kraft die über das normale hinausgeht 🙂
    glg aus hamburg
    tina 🙂

  • Nachdenker an Tina
    März 10, 2014

    Hallo Tina,
    ich freu mich für dich das du nun den Schritt in die Freiheit vollzogen hast. Wuensch dir ab jetzt eine innere Ruhe und Gelassenheit und bleib bei uns.
    Nachdenker

  • Tina an Nachdenker
    März 10, 2014

    lieber nachdenker 🙂
    diese innere ruhe und gelassenheit spüre ich schon länger …
    ich lese seit juli 2012 jeden artikel und fast jeden kommentar – und so soll es auch bleiben.
    danke für deine lieben worte
    glg aus hamburg
    tina 🙂

  • ilil
    März 10, 2014

    Servus ihr Lieben,

    Ich wollte mich auch nochmal bei allen bedanken.
    danke Matthäus das ich und mein Partner so spontan noch vorbei kommen konnte.
    ich dachte früher ich wäre ganz alleine mit meinem „Weltbild“.
    es tat mir und meinem Partner gut euch kennen zulernen. Danke nochmals

    Ich weiß gar nicht was ich noch alles schreiben könnte.

    Zog ilil

  • Manfred an Tina
    März 10, 2014

    Liebe Tina,

    Ich möchte Dich auch zu diesem Schritt beglückwünschen. Damit hast Du ein Werk des Glaubens vollbracht. Du glaubst nun ja, dass diese Religion nicht von Christus geführt wird und hast Deinem Glauben entsprechend gehandelt.

    Möge unser himmlischer Vater und sein Sohn Jesus nun mit Dir sein, damit Du in der folgenden Zeit ausharren kannst.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tina an Manfred
    März 10, 2014

    lieber manfred 🙂
    ich danke dir für deine lieben worte und guten wünsche.
    da ich als aufmüpfige schwester eh schon immer gemieden wurde, werde ich niemanden dort vermissen.
    glg aus hamburg
    tina 🙂

  • Raffaela
    März 10, 2014

    Hallo Tina,in December leztes Jahr habe ich schrieflich mein Austritt aus meine Versammlung erklärt,mit der Bitte
    um eine Bestätigung,bis jetzt habe ich keine bekommen. Ich habe jetzt nach Selters geschrieben und bin gespannt ob ich eine Antwort bekomme.Auf meine Gemeinde bin ich als Religions frei gemeldet.Hast Du damals als Du aus der Kirche ausgetretten bist dich als ZJ ausgegeben? Übrigens haben die zwei Älteste die bei mir waren auch so eine Art Beichte erwartet.Ich würde mich um eine Anwort freuen. Viele herzliche Grüße Raffaela

  • sarai
    März 10, 2014

    Liebe Raffaela,

    bei uns kann man diese Willenserklärung aus einer Religion auszutreten, auch beim Magistrat machen; das geht schnell und unbürokratisch und Du bist unabhängig vom Selters-Prozedere, welche scheinbar auch die alten Karteileichen nicht gerne hergeben damit sie diese noch weiter für die Behörden verwenden können, um einen gewissen Status aufrecht zu erhalten, um daraus weitere finanzielle Vorteile zu erzielen…? (Muss ja irgendeinen Grund haben, wenn von dort nur so zögerlich oder gar nicht reagiert wird)

    Es gibt dafür auch ein Formblatt, das könnte ich Dir eventuell über Skype oder eine Email-Adresse senden, falls Du dies möchtest?

    Ganz liebe Grüße,
    Sarai

  • ilil
    März 10, 2014

    Hallo Sarai <3
    es hat mich sehr gefreut dich kennenzulernen.
    Ich hätte da mal eine frage wird man auch in der statisik erfasst wenn man ungetaufter verkündiger ist? oder nicht? ich meine weil man ja auch als ungetaufter ja auch eine verkündigerkarte hat oder etwa nicht??
    Danke für die antworten
    glg ilil

  • Matthäus an Ilil
    März 10, 2014

    Liebe Ilil,
    die Frage ist, hast du deine Verkündigerdienstkarte unterschrieben?
    Wenn nicht dann hat diese Karte für sie keinen Wert. Nur durch eine Unterschrift hast du zugestimmt dass
    über dich Aufzeichnungen gemacht werden dürfen. Ob sie dich zählen oder nicht dürfte für dich ohne Bedeutung sein. Willst du auf „Nummer Sicher“ gehen, dann schick einen eingeschriebenen Brief an die Versammlung, oder nach Selters, dass du verlangst sämtliche Aufzeichnungen über dich zu löschen und auch vom Status „ungetaufter Verkündiger“ zu streichen.
    Ich hoffe ich konnte dir behilflich sein, sonst schreib mir auf meine private eMail!
    LG Matthäus

  • Manfred an Raffaela
    März 10, 2014

    Liebe Raffaela,

    ich bin im Juli 2012 ausgeschlossen worden. Das habe ich aber nicht schriftlich bekommen, daher habe ich im Dezember 2013 nach Selters geschrieben und eine schriftliche Bestätigung gefordert, dass ich tatsächlich nichts mehr mit dieser „Religionsgemeinschaft“ zu tun habe. Ich habe sie aufgefordert, jegliche Daten über mich zu löschen, damit ich vollständig bei Ihnen raus bin. Mit den Brüdern halte ich gerne noch Kontakt, aber mit der Organisation will ich nichts mehr zu tun haben.

    Das wurde mir dann auch von Werner R. schriftlich bestätigt. Also wenn Du da etwas in der Hand haben möchtest, dann schreibe direkt nach Selters.

    Liebe Grüße Manfred

    PS: Und herzlich willkommen in der christlichen Freiheit, dass Du nun auch nur noch unserem Hirten Jesus folgen möchtest und keinen Menschen mehr, die sich als Blinde Leiter entpuppen und die alle die ihnen folgen mit in die Grube führen.

  • Tina an Raffaela
    März 10, 2014

    liebe raffaela 🙂
    ich bin jetzt am montag zum standesamt hier in hamburg und habe diesen kirchenaustritt gemacht. um weiteres brauche ich mich nicht zu kümmern. das standesamt schickt die austrittserklärung nach selters, von dort wird die info an „meine“ verso geschickt und dann werden die ältesten entweder versuchen mit mir kontakt aufzunehmen – oder ich werde einfach so in abwesenheit ausgeschlossen.
    ich habe – also im gegensatz zu dir – keinen direkten kontakt nach selters oder der versammmlung aufgenommen – sondern bin direkt zur behörde gegangen.
    als die beamtin fragte – kirchenaustritt aus der katholischen o evangelischen kirche habe ich einfach gesagt: JZ … so einfach war das 😉
    ich wünsche dir viel erfolg wenn du es auch auf diesem weg nochmal probieren willst.
    weiterhin auch viel segen unseres himmlischen vaters auf deinem weiteren weg in die echte geistige freiheit.
    ganz liebe grüße
    tina 🙂
    das geht auf diesem weg, seitdem die JZ KdöR sind.
    gib doch unter google deinen stadt/ortsnamen ein in verbindung mit kirchenaustritt. dann weißt du welche papiere du mitnehmen mußt und wieviel es kostet.

  • querdenker
    März 10, 2014

    Hallo Tina,

    herzlichen Glückwunsch, das das so problemlos geklappt hat.
    das war dir, wie ich Samstag gehört habe, doch ein Herzenswunsch.
    und was das ‚Urteil‘ anderer betrifft, halte es mit den Ärzten: „Lass die Leute reden, denn wie das immer ist,
    solang die Leute reden, machen sie nichts Schlimmeres.
    Und ein wenig Heuchelei kannst du dir durchaus leisten,
    Bleib höflich und sag nichts.
    Das ärgert sie am meisten.“
    lg und einen sonnigen tag
    querdenker

  • Tina an Querdenker
    März 10, 2014

    lieber querdenker 🙂
    vielen dank 🙂
    es war in der tat sehr einfach, schnell und unkompliziert. ums gerede kümmere ich mich auch nicht. sie wollen mich nicht hören … warum sollte ich sie anhören? heute ist mir eine pionierschwester auf dem rad entgegen gekommen. es weiß ja noch keiner etwas von austritt – nur das ich nicht in meine heimatverso gegangen bin. und trotzdem hat sie mich – wie schon so oft total ignoriert.
    wie armselig und traurig. da jagen sie einerseits zigstunden danach menschen zu finden und zu bekehren … und hinten raus verlieren sie sie wieder.
    mir tuen diese armen kleinen „hamster in ihrem tretrad“ eher sehr leid. ich werde also eher durch einen gutes und christliches benehmen versuchen sie ohne worte zu gewinnen.
    ich wünsche euch auch von herzen alles gute – egal was auf euch zukommt – und die kraft die über das normale hinaus geht.
    wir beide würden uns freuen weiter in kontakt zu bleiben.
    glg an euch beide
    tina 🙂

  • Brandy
    März 10, 2014

    Liebe Tina,
    ich freue mich mit Dir, dass Du diesen Schritt gewagt hast.:-) Zuerst wirst Du Dir evtl. etwas „verloren“ vorkommen, aber das gibt sich, ich bin vor knapp 3 Monaten aus der KdöR ausgetreten, war auf unserem Standesamt auch die erste, ging aber auch ganz reibungslos.
    Eine Bestätigung aus Selters habe ich trotz Bitte nie erhalten, wie gut, dass es jetzt über das Amt aktenkundig ist. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Freude in Deiner neuen Freiheit mit unserem Herrn Jesus Christus und JHWH.
    Sei ganz lieb gegrüßt von
    Brandy

  • Tina an Brandy
    März 10, 2014

    Hallo liebe brandy 🙂
    vielen dank … mir geht es seitdem wirklich gut. ich fühle mich (momentan) überhaupt nicht verloren. seit ca 10 mon. habe ich einen festen partner und nun beginnt in 2erlei hinsicht ein neuer lebensabschnitt.
    nicht nur das endgültige verlassen der wtg und neubesinnung auf unseren herrn jesus christus sondern ich werde demnächst auch mit meinem partner leben und hoffe ein hohes alter mit ihm gemeinsam zu erreichen.
    das einzige was mir noch tränen in die augen steigen läßt, ist die „angst“ evtl nur noch 30 jahre mit meinem partner gemeinsam zu haben. ansonsten ist wirklich alles bestens. 😀
    auch dir den segen des höchsten und weiterhin alle kraft um den lebensweg zu meistern.
    glg aus hamburg tina 🙂

  • Brandy
    März 10, 2014

    Liebe Tina,
    es freut mich sehr, dass es Dir offenbar wirklich gut geht und Du einen lieben Partner hast 🙂 Sag mal, bist Du die Tina, von der ich das hübsche Foto per mail erhalten habe? Habe nicht gleich geschaltet 🙁 Ich wünsche Euch jedenfalls viele, viele schöne gemeinsame Jahre im Schutz und der Liebe unseres barmherzigen Gottes und seines Sohnes ohne den Druck einer unbarmherzigen Organisation.
    Herzliche Grüße
    Brandy

  • Christa an Horst
    März 10, 2014

    Lieber Horst,

    ich verstehe den bitteren Beigeschmack, denn wir alle haben, wenn wir über ihre Heuchelei lesen, deshalb habe ich ja auch alles weggeworfen was ich von der WTG an Literatur zu Hause hatte.

    Die agape Liebe hast Du gut zusammengefasst, die war mir auch immer zu wenig es fehlt dabei das Herz. Ich wollte Euch allen nicht zu nache treten . Ich habe die Schmerzen die bei vielen verursacht wurden nicht bedacht. Vielleicht gelingt es uns einmal wieder Frieden zu finden und mit Jesus unseren Weg weiter zu gehen. WTG u. LK ist für mich Geschichte, aus der ich in meinem Leben lernen möchte.

    Mein Bedarf an einer Org. ist gedeckt. Nein Danke, kein Bedarf mehr. Ich möchte in Frieden weitergehen, und denn Willen Gottes wirklich Kennenlernen. Und dabei könnten wir uns mit erbauenden Gedanken aus der Bibel unterstützen. Sorry für meine Rechtschreibung.

    An alle herzliche Grüße
    Christa

  • Christa
    März 10, 2014

    Liebe Brüder,

    ich verstehe Euren Frust, der ist ja auch berechtigt, weil wir uns belogen und betrogen fühlen. Doch mit Zynismus und Spott vergeuden wir nur unsere Zeit, es besser zu machen. Die Heilige Schrift enthält viel mehr erbauendes worüber wir reden könnten.

    Liebe Grüße
    Christa

  • Janosch
    März 10, 2014

    „Geistgezeugte Söhne Jehovas“

    Was bedeutet das denn oder was soll das bedeuten? Ich meine verstehe ich das jetzt falsch oder richtig?

    Ist nicht Jesus der einzig durch Geist gezeugte Sohn Jehovas, hab ich da was falsch verstanden?

    1. Wenn dem so ist, dann stellt die LK ja einfache Menschen Jesus gleich.

    2. Ist es nicht Sünde gegen den Heiligen Geist wenn man behauptet, das durch den Heiligen Geist Gottes gezeugt wurde und aber dem nicht so ist?

    Ich versteh das nicht, wie anmaßend ist den die LK geworden? Reicht es nicht zu behaupten mein sei die einzigen Vertreter Gottes auf erden so wie es die katholische Kirche behauptet? Muss man jetzt auch noch sich Jesus gleichstellen und im Namen Gottes aussagen treffen die nicht stimmen können?

    Berichtigt mich bitte wenn ich das mit dem geistgezeugten Söhnen falsch verstanden habe.

    Oder meint sie einfach damit das man durch Glauben ein durch Geist gezeugter Sohn Jehovas wird? Dann aber wäre fast jeder oder ist jeder ein durch Geist gezeugter Sohn Jehovas. Ich finde solche Aussagen der LK sehr verwirrend, welchen Zweck verfolgt man damit?

    Danke euch im voraus.

  • Zadok/Achim an Janosch
    März 10, 2014

    Lieber Janosch,

    wahrscheinlich beziehen sie sich auf diesen Text: Röm 8.15-17

    „Deshalb verhaltet euch nicht wie ängstliche Sklaven. Wir sind doch Kinder Gottes geworden und dürfen ihn »Abba, Vater«4 rufen.
    16 Denn der Geist Gottes selbst bestätigt uns tief im Herzen, dass wir Gottes Kinder sind.
    17 Und als seine Kinder sind wir auch Miterben an seinem Reichtum – denn alles, was Gott seinem Sohn Christus gibt, gehört auch uns. Doch wenn wir an seiner Herrlichkeit teilhaben wollen, müssen wir auch seine Leiden mit ihm teilen.“ Zitat Ende.
    Und da sie ja die einzigen sind, die die Sklavenklasse bilden, sind sie nach ihrem Denken auch die geistgezeugten Söhne.

    Lieber Gruß
    Achim

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠ ➠ Janosch
    März 10, 2014

    Lieber Janosch,

    auf deine Frage “Geistgezeugte Söhne Jehovas”
    Was bedeutet das denn oder was soll das bedeuten?“
    gibt Gal.3:26-29(ELB) folgende Antwort:

    „…denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben in Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. 28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. 29 Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach der Verheißung Erben.“

    Mit Bezug auf „Abrahams Same“ sind also nur die die zu Christus gehören – also durch die Neue Geburt – die geistgezeugten Söhne Gottes.

    Der Friede Immanuels sei mit dir.

    Athalja

  • Horst H.
    März 10, 2014

    Geistgezeugt ist nur ein einziger Mensch in der Geschichte, und zwar Jesus Christus. Der Rest der Menschheit wurde von Menschen gezeugt. Ich sehe in den von Euch zitierten Schriftstellen auch keinerlei
    anderen Beweis oder eine Bedeutung dafür.
    Gal. 4:1 sagt, “ weil Ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft, abba, Vater.“…
    Das hat nichts mit „geistgezeugt“ zu tun.
    Zur Ansprache der LK an die Verkündiger möchte ich Gal. 4: 10,11, und 15 zitieren: „Warum achtet ihr so ängstlich auf Tage, Zeiten und Jahre ? Ich fürchte, ich habe mich vergeblich um Euch bemüht“ …

  • Janosh
    März 10, 2014

    Danke für eure Kommentare zu „Geistgezeugte Söhne Jehovas“

    Also ich verstehe das nun so, Jesus ist zwar der einzige durch Geist gezeugte Sohn Jehovas, aber durch die Taufe und den Glauben ist jeder Christ ein Sohn Gottes und damit im Erbfall gleichgestellt. Dieses sagen ja auch eure Zitate aus der Bibel.

    Die Aussage der LK verwirrt aber dennoch, denn es differenziert im Unterton, als ob Sie bzw. die Übersetzer der NWÜ „geitsgezeugte Söhne Jehovas“ sind und alle anderen Mitgläubigen oder getaufte Christen nicht.

    Ich finde es ist richtig sich als Söhne Gottes durch Glauben bzw. allein durch die Erschaffung und Taufe zu bezeichnen, aber es ist denke ich mit Vorsicht zu betrachten wenn man den Begriff „Geistgezeugter Sohn Jehovas“ gebraucht.

    Mit solchen Behauptungen bzw. Aussagen macht man all sein tun im Unterton unanfechbar, genau wie z.B. das Älteste von Jehova ernannt wurden, oder das die WTG bzw. LK der treue und verständige Sklave ist etc.

    Ich bin von Kleinauf seit 1972 bei den Zeugen Jehovas, ich kann bezeugen, das sowohl die LK, die WTG oder das viele Älteste durch Anweisung und Rat der Gesellschaft, selbst Hochmütig und Anmassend sind. Allein auch wegen der falschen Prophetie in Bezug auf das Jahr 1975 (die anderen Jahre davor ebenso), welches eindeutig in den Publikationen belegt ist. Diese Publikation und auch die NWÜ soll nun von „geistgezeugten Söhnen Jehovas stammen“?. Zu Dienen heisst für die gesamte Hirarchie, von oben herab herrschen, mit Liebe hat das wenig zu tun. Teilweise finde ich es frech und unverschämt, wie leichtfertig man mit dem Geist Gottes und mit dem Namen Gottes innerhalb der WTG umgeht.

    Auch ich bin innerlich manchmal am Zweifeln ob es so gut ist gegen die LK und die Organisation zu sprechen, aber wenn ich denke und wenn ich die Tatsachen vor Augen führe und als lebendiger Zeitzeuge, wiedert es mich manchmal an was innerhalb der Bruderschaft für Hass, Intrigen, Gesetzeslosigkeit, Verleumdung, Lügen, Hurerei, Ehebruch, und all der Gleichen herrscht. Und man muss zu all dem sein Mund halten, sonst wird man Ausgeschlossen. Und was das bedeutet wisst ihr ja, man ist dann der letzte Dreck und wird auch so behandelt von allen, selbst von der eigenen Familie.

    Naja wollte jetzt nicht meine Lebensgeschichte erzählen, wünsche euch viel Kraft in eurem Glauben an Jehova, bzw. wie ich es für richtig halte, Jahwe und seinem Sohn Jesus. Auch wenn ihr noch oder in der Organisation seid.

  • Nachdenker an Janosh
    März 10, 2014

    Hallo Janosh,

    bin ähnlich lange wie du im Club ( noch). Die Verhältnisse innerhalb der „Bruderschaft“ habe ich auch all die jahrzehnte erlebt. Koennte Bücher darüber schreiben was einem da alles angetan bzw. nicht angetan wurde.
    Lass uns nach vorne schauen und sein wir froh, das wir die „echte“ Wahrheit erkannt haben.
    Nachdenker

  • Michael
    März 10, 2014

    Lukas 9:62 (HfA) „Wer beim Pflügen nach hinten blickt,den kann Gott in seiner neuen Welt nicht brauchen“
    In diesem Sinne blicken wir nach vorne,dem Königreich entgegen.
    Sonnige Grüße , Michael

  • NoirVelvet
    März 10, 2014

    Es ist 4:30 Uhr, ich kann wie immer nicht schlafen, so lese ich Euren neusten Artikel. Obwohl das Thema ernst genug ist, musste ich oft über den zauberhaften Zynismus des Schreibers schmunzeln.
    Es ist genial geschrieben, der Kommentar zum Brief der LK ist für mich die echte Ermunterung. Wie schon so oft, fällt es mir wie Schuppen von den Augen und es bleibt die bittere Erkenntnis: Wieso habe ich solange das alles ungeprüft geglaubt, was mir als geistige Speise alles vorgesetzt wurde?
    Ich glaube, dass selbst die unglaubliche Gleichsetzung des Bibelübersetzungskomitee mit den inspirierten Bibelschreibern, keinen ZJ aufrüttelt.
    Ich gehe nochmal schlafen – ganz beruhigt.
    Herzlicher Gruss an BI
    NoirVelvet

  • Dennis
    März 10, 2014

    Lieber Autor,

    danke für Deine Sicht auf den alljährlichen Lobesbrief der „Parteiführung“ aus Brooklyn. Alles strahlt golden und ist voller Segen Jehovas. Wie könnte es auch anders sein?

    Was allerdings die sehr merkwürdige Formulierung in Bezug zur neuen NWÜ betrifft, sehe ich das etwas entspannter.

    Im Kontext betrachtet heißt es ja „Originalausgabe“, wo im selben Satz von der „revidierten NWÜ“ die Rede ist. Ich bin der Meinung, dass die WTG einfach sagen wollte, dass bereits die ERSTE NWÜ, also das ORIGINAL aus den 1950iger Jahren, von „geistgezeugten Söhnen“ angefertigt wurde und jetzt eben auch die ZWEITE NWÜ.

    Trotzdem bin ich bei Euch, wenn man liest wie sie diesen Umstand mit der „Originalausgabe“ betonen und das diese Bibel nicht nur einfach die „Beste“ ist, die es gibt. Nein, sie ist „alles übetreffend“!!! Mehr Arroganz und Selbstlob geht nicht.

    Es wird m.E. mehr und mehr ein Personen- und Organisationskult sichtbar, der sich in den nächsten Jahren noch steigern wird. Da bin ich mir ziemlich sicher.

    LG
    Dennis

  • GerdK
    März 10, 2014

    Hallo BI-Team

    Ihr habt die Punkte sehr schön herausgearbeitet, die anlass geben die Stirn zu runzeln und sich nur noch zu wundern. Als ich den Brief das erste mal las, stolperte ich über die selben Passagen.
    Auf eine Stelle möchte ich aber noch mal eingehen:
    -Zitat-
    “Es berührt uns sehr, wenn wir hören, was unsere lieben Brüder und Schwestern so alles durchmachen müssen.
    Da ist es nur verständlich, wenn sie die Freude ihrer Brüder nicht immer ganz teilen können. So wurde
    zum Beispiel das Leben einer Familie in Asien auf den Kopf gestellt, als die Mutter plötzlich vollständig gelähmt war. Die Ärzte standen vor einem Rätsel und konnten ihr leider nicht helfen. Ihr Ehemann versorgt sie jetzt rund um die Uhr. Der Sohn und zwei Töchter unterstützen die Eltern liebevoll und geben so ein gutes Beispiel als Christen.
    Alle von uns, die wie diese Familie schwierige Situationen meistern, können die Freude verspüren, die das Ausharren in Glaubensprüfungen bewirkt (Jak. 1:2-4). Und wie glücklich werden wir erst sein, wenn Jehova sein Versprechen wahr macht und uns ewiges Leben schenkt, weil wir nicht aufgegeben haben — ganz gleich, ob wir zu den Gesalbten oder zu den anderen Schafen gehören (Jak. 1:12).

    Es ist durchaus lobenswert was diese Familie in dieser Situation geleistet hat. Aber ist das ein Privileg, das nur Zeugen Jehovas auszeichnet????
    In diesem Brief wird das dem Leser das zumindest suggeriert.
    Wenn man ein bisschen mit offenen Augen durchs Leben geht, stellt man fest dass solche Erfahrungen täglich passieren, und dass die Menschen, die in gleicher weis sich opfern nicht immer ZJ sind und meistens nicht mal „Christen“. Super wie die LK so eine Erfahrung wieder für ihre zwecke ausschlachtet!!!

    LG GerdK

  • Wolseley
    März 10, 2014

    Wolseley an GerdK

    Mir fällt immer wieder auf, das solche Erfahrungen nicht Brüder durchgemacht haben, sondern sie wurden ERFUNDEN, wie man das im Volksmund sagt, es ist Erstunken und Erlogen.

    Wie Du schreibst, das Jahr 1914 ist der Christus Gekrönt worden.

    Um die Zerstörung Jerusalems auszurechnen, brauchen wir nur ZWEI TODESDATEN und ZWEI BIBESTELLEN.

    Wann starb Josia ? Das war 609 vuz. Wann starb der Vater von Nbukadnezar, Nebuplassar? es war 605 vuz.

    Dann gehen wir zur Bibel, Jeremia 25;1 „Jojakim, der sohn Joschias, war das vierte Jahr König von Juda und Nebukadnezzar das erste Jahr König von Bbylon. Das ist die erste Bibelstelle, die zweite ist Jeremia 52;12 Im 19 Regirungsjahr Nebukadnezzars, am 10 Tag des 5 Monats, traf Nebusadaran, der Befehlshaber der Königlichen Leibwache, einer der engsten vertrauten des Babylonischen Königs in Jerusalem ein. 13. Er ließ den Tamlel Jehovas, den Königspalast und alle vornehmen Häuser Jerusalems niederbrennen. Auch alle anderen Häuser gingen in Flammen auf. 14 Seine Leute rissen die Mauern Jerusalems rings um die Stadt ein.

    607 vuZ war der Nebukadnezzar noch ein Kronprinz, wenn wir von 605 neunzehn Jahre weiter rechnen, kommen wir auf das Jahr 587 vuZ.

    Mit dieser Rechnung kann man die 607 vuZ Theorie mit den kleinen Finger umstoßen.

    Hoffentlich greift das mal genialer Jornalist oder ein Fernsehkomentator auf.

    Fiele Grüße von Dein Bruder Wolseley

  • gonzo
    März 10, 2014

    hallo ihr lieben, gonzo ist zurück, haus fertig gebaut und eingezogen und wieder internet …
    ja genau so ist es, auf der ganzen welt pflegen angehörige ihre kranken.
    und das ganze schon wieder als eine glaubensprüfung zu verkaufen ist der gipfel.
    als hätte jehova einfluss darauf, wer erkrankt oder nicht …
    ich denke ihm sind die hände gebunden, solange der teufel freie hand hat, er darf sich garnicht einmischen in das weltgeschehen.
    die streitfrage, die es eigentlich nicht gibt, verbietet es ja gott.

    euer gonzo

  • Heiko
    März 10, 2014

    Wieder wunderbar ausgearbeitet, vielen Dank für den Artikel liebes BI Team!
    Jedes Jahr wird im Jahrbuch auch der Vortrag „Millionen jetzt Lebender werden nie sterben“ erwähnt, allerdings gibt es sicherlich weniger als eine Million die sich an diese Rede erinnern können.
    In letzter Zeit vermisse ich Artikel der Chronologie (Nord und Südkönig, Frieden und Sicherheit etc.) stattdessen nur Durchhalteparolen.

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    März 10, 2014

    MENẸ, MENẸ, TEKẸL und PARSỊN (Dan. 5:25

    MENE könnte bedeuten, dass JHWH die Tage der „LK der WTO“ gezählt hat und ihnen ein Ende macht.

    TEKEL könnte bedeuten, dass die „LK“ auf der Waage gewogen wurde und zu leicht (nicht in Übereinstimmung mit Immanuel) ist.

    PARSIN könnte bedeuten, dass die „Regentschaft der WTO“ den „Falschen Zeugen Jehovas“ überlassen wird.

    Ob „eine hohe Zahl der Gedächtnismahlbesucher“, „die Neue-Welt-Übersetzung ganz oder teilweise in 121 Sprachen“ oder „begeisternde Zahlen als Hinweis auf die Prosperität der Gesellschaft“ als Nebelhorn der WTO Erfolg haben, wird mit Daniels Worten verständlich gemacht.

    Wenn das Nebelhorn (die Ausrufe/Ansagen der LK an ihre „Mitglieder“) nicht richtig eingestellt ist UND der Leuchtturm (alle Publikationen der WTO) falsch platziert wird, kann die Wahrheit unseres Führers Immanuels nicht zu seinen Zeugen gelangen.

    Der Segen Immanuels möge euch allen sein.

    Athalja

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