77 Comments
  • Tommy
    April 10, 2014

    Hi Gonzo,

    auch Paulus schrieb ja, dass man nicht wuesste wie genau man sein werde, aber eben dem Herrn gleich. Jesus sagte, dass man nicht mehr heiraten wuerde, sondern sein wie die Engel. Offenbar gab es nicht so viel mehr zu sagen. ist eine Glaubensfrage, ob es uns danach wirklich besser geht. Ich vertraue ihm.
    Tommy

  • Tommy
    April 10, 2014

    Unter „der neue Bund nach Jeremia 31….“ hat gerd was ganz gutes reingestellt was zum Thema passt. Müsste der 14.05. gewesen sein.
    Tommy

  • gonzo
    April 10, 2014

    hallo ihr lieben,
    sind meine gedanken hier in den zwei kommentaren so widersinnig, dass keiner darauf antworten möchte.
    oder ist das ein wunder punkt, wo auch die bi. noch rätselt wie das realisiert werden soll

    viele grüsse gonzo

  • gonzo
    April 10, 2014

    wozu kommen die ganzen toten wieder, um zu sein wie die engel, was heisst das und wie werden sie leben …, sind es dann zwei klassen menschen in der neuen welt, welche die fleischliche gelüsste leben und welche die daran kein interesse mehr haben, oder wie stellt man sich das vor.
    jehova wird alles lenken, sie wissen eigentlich nichts …
    aber wollen alles ganz genau wissen, haben das licht des geistes.
    sollten menschen die das licht haben, also den heiligen geist, nicht besseren wissens sein, als solche die ständig ihre lehre ändern müssen damit sie zu den zeichen der zeit passen.

    „ich kann auch zu meinem nachbarn sagen, du wirst bestimmt von einem auto angefahren, wenn du mit deinem fahrrad unterwegs bist.
    dann leg ich mich auf die lauer und fahre ihn an.
    hat sich da eine voraussagung erfüllt, oder nur eine lüge bewahrheitet.
    so ist es mit der weltweiten verkündigung und allen anderen segnungen jehovas für dieses volk …“

    tut mir leid, aber so sehe ich die sache
    euer gonzo

  • gonzo
    April 10, 2014

    liebe schwestern, liebe brüder

    auch wenn ihr mich für verrückt erklärt, die verhandlung mit dem „jungen“ zeugen zwecks beziehung über lange zeit, fand ich gar nicht so unangemessen.
    wenn man an die strengen regeln der zeugen glaubt …
    die ältesten waren relativ fair.
    wenn man natürlich wie ich, die gesamte moralvorstellung der zj. in frage stellt, brauchen wir darüber nicht weiter reden.

    ganz anders die hilfestellung für die schöne zeugin die ihren mann verloren hat, dass war grenzwertig.
    es war kein trost, sondern nur das übliche gerede, wenn einer stirbt.
    der tod ist für die zj. kein endliches gehen, wie im moment für den trauernden, sondern wirklich nur der ruhepunkt vor der auferstehung.
    das aber die schöne zeugin, wenn sie treu bleibt, mit ihrem mann nach seiner auferstehung nie wieder sex haben kann, dass das auch bewegt, daran denken die wortverdreher nicht …
    die kranke lehre der zj. mit der auferstehung und dem zusammenleben von paaren, wenn einer überlebt hat und der andere kommt durch die auferstehung nach. was soll das bitteschön für einen sinn haben, auf den verstorbenen zu warten.
    oder wenn einer neu heiratet, und dann im neuem system der alte mann wieder kommt, wie soll das funktionieren, schläft der dann im kinderzimmer und hört zu …
    vollkommen unscharf, wie die zj. die offenbarung auslegen, aber auf keinen fall zufriedenstellend für sich liebende und treue paare.
    warum lässt die bibel zu, dass man nach dem tid eines partners neu heiraten darf, wenn man doch wieder vereint sein könnte nach der auferstehung, gesetzten-falles man überlebt das gericht gottes.

    wenn meine geliebte frau vor mir sterben würde, hätte es für mich wenig sinn in die neue welt zu kommen, zumindest nicht so wie es die zj. beschreiben.

    könnt ihr mich verstehen, was ich meine ???

    euer gonzo

  • Avalon
    April 10, 2014

    Für Amalie
    Ich habe Dir 6 Videos zusammengestellt, zu finden auf YOUTUBE.
    Kopiere Dir den Titel in die Zwischenablage und lass ihn dann auf Youtube suchen.
    Titel: 1Korinther13
    Titel: Das Hohelied der Liebe
    Titel: Die Bergpredigt Jesu | Matthäus 5: 1-20
    Titel: Glaube Hoffnung Liebe.wmv
    Titel: Was sagt die Bibel über die Liebe?
    Titel: Psalm 23 Der HERR ist mein Hirte
    Ich hoffe, diese herrlichen Gedanken werden Dein Herz berühren und Deine Seele lachen lassen.
    Liebe Grüße. Avalon

  • Nordlicht
    April 10, 2014

    Mal ein interessanter Gesichtspunkt zum Thema Rechtsko¬mi¬tee:

    Die Begebenheit mit der Sünderin aus Johannes 8, die von einem aufgebrachten Mob gesteinigt werden sollte, sagt uns so viel über den Herrn Jesus und wie er zu der Institution Rechtskomitee denken muss:

    2 Frühmorgens aber kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. 3 Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte 4 und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. 5 In dem Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst du? 6 Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. 8 Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie aber dies hörten, gingen sie, einer nach dem anderen, hinaus, angefangen von den Älteren; und er wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand. 10 Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt? 11 Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!

    Wie ging Jesus in diesem Fall vor? Nahm er die Frau beiseite und ließ sich von ihr in allen Einzelheiten schildern, wie, mit wem und wie oft sie Ehebruch gegangen hatte?

    Jesus wusste ganz genau, was Ehebruch bedeuten würden und was sie dabei gemacht haben muss. Deshalb verlor er kein Wort darüber. Er sagt nur “ Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!“ Damit war die Sache für ihn erledigt.

    War das aber nur ein Einzelfall. wo Jesus ausnahmsweise eine andere Ansicht vertrat?

    Nehmen wir Jesu Gleichnis vom verlorenen Sohn. Der Sohn sündigte schwer und die Berichte darüber drangen bis zum Vater vor. Was tat er aber bei der reuevollen Rückkehr des Sohnes?

    21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen. 22 Der Vater aber sprach zu seinen Sklaven: Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße; 23 und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasst uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

    Machte der Vater dem Sohn hier erst mal Vorwürfe, wie er doch nur so sündigen konnte und verlangte eine Generalbeichte über seine Sünden?

    Nein, mit keinem Wort. Er war so fröhlich über die Rückkehr, dass er das beste Tier seiner Herde schlachten ließ, um einen Willkommensfeier abzuhalten.

    Im Grunde ähneln die heutigen Ältesten dem anderen Sohn aus dem Gleichnis:

    25 Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Reigen. 26 Und er rief einen der Diener herbei und erkundigte sich, was das sei. 27 Der aber sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat. 28 Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu. 29 Er aber antwortete und sprach zu dem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten; und mir hast du niemals ein Böckchen gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre; 30 da aber dieser dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Huren durchgebracht hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.

    Der Vater gab seinem zweiten Sohn die passende Antwort auf seine Einwände:

    31 Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. 32 Aber man muss doch jetzt fröhlich sein und sich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und verloren und ist gefunden worden.

    Wenn wir uns alle Evangelien lesen und uns jede Passage anschauen, in dem Sünder zu Jesus kamen und reuevoll die Sünden bekannten, dann sagte Jesus nie mehr als:

    „Tue nicht mehr so wie vorher, deine Sünden sind dir vergeben.“

    Niemals machte er Einzelheiten der Sünde zum Thema, sondern sah die echte Reue des Einzelnen und vergab ihnen.

    Selbst für diejenigen, die ihn zu Tode brachten und ihn auf dem Weg nach Golgotha verspotteten, hatte er noch Worte der Liebe übrig:

    34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen! (Lukas 23: 34)

    Wenn Jesus mal scharfe Worte der Verurteilung fand, dann für die Pharisäer, die sich bewusst gegen ihn stellten, obwohl sie als Schriftgelehrte hätten wissen müssen, wer er war und wie die Schriften alle auf Jesus als kommenden Messias hinwiesen. Die aber auch das Volk unterdrückten und ihnen unzählige Gesetze und Regeln auferlegten, um ihnen das Leben schwer zu machen.

    Diese unzähligen Beispiele und Beweise zeichnen ein deutliches Bild der inneren Person Jesu und seiner Eigenschaften.

    Und dieser Jesus soll allen Ernstes einer irdischen Organisation seine Autorität übertragen haben, geschweige denn diese als sein Werkzeug benutzen, um seine Nachfolger zu führen? Eine Organisation, die heute alle Merkmale einer neuzeitigen Pharisäerklasse aufweist?

    Die reuige Sünder vor Versammlungstribunale stellt, um sie in stundenlangen peinlichen Verhören zu demütigen und selbst dann oftmals keine Anzeichen von echter Reue erkennen will, um den Sünder dann als Aussätzigen aus der Gemeinschaft zu werfen und diese sozial zu isolieren.

    Das kann und ist nicht der Wille des Christus. Ganz im Gegenteil, auch heute würde der Christus dem angeblichen Sklaven und seiner Papstklasse der leitenden Körperschaft gemäß Matthaus 7 antworten, wenn sie von ihm ihren Lohn einfordern:

    22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke3 getan? 23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

    (Alle Bibelzitate aus der Elberfelder Bibel)

  • Omma@Nordlicht
    April 10, 2014

    Hallo Nordlicht,

    du sagtest etwas von einer Papstklasse. Da habe ich vor einigen Tagen einen Ausspruch von dem derzeitigen Papst gehört: „Männer sind Sünder, Frauen sind Sünder, Bischöfe sind Sünder, der Papst ist Sünder.“ – Hat das jemals die LK zugegeben?

    GLG Omma

  • Schäfchen
    April 10, 2014

    Hallo Nordlicht,
    in der „Originalausgabe“ der LK wurde das sanfte Verhalten von Jesus gestrichen.

    Online-Bibel jw.org/de
    NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT
    Johannes 7:53–8:59
    in den Handschriften אBSys fehlen die Verse von Vers 53 an bis zu Kapitel 8, Vers 11, die (mit einigen Abweichungen in den verschiedenen griechischen Texten und Übersetzungen) wie folgt lauten: 53 Da gingen sie ein jeder zu seinem Haus. 8 Jesus aber ging an den Ölberg. 2 Bei Tagesanbruch jedoch fand er sich wieder im Tempel ein, und das ganze Volk begann zu ihm zu kommen, und er setzte sich nieder und begann sie zu lehren.

    Online Bible jw.org/en
    NEW WORLD TRANSLATION OF THE HOLY SCRIPTURES (2013 REVISION)
    John 8:12-59
    DISPLAY
    OUTLINE OF CONTENTS
    12 8 Then Jesus spoke again to them, saying: “I am the light of the world.+ Whoever follows me will by no means walk in darkness, but will possess the light+ of life.” 13 So the Pharisees said to him: “You bear witness about yourself; your witness is not true.”

    Jesu Verhalten passt demnach nicht zur neuen Strategie.

    In Offenbarung 22:18+19 wird das Verändern seines Wortes, von Gott unter Strafe gestellt. Ist die Gottesfurcht verloren gegangen?
    (Gute Nachricht)
    18 Ich, Johannes, warne alle, die die prophetischen Worte aus diesem Buch hören: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott die Qualen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind.
    19 Wenn aber jemand von diesen Worten etwas wegnimmt, wird Gott ihm seinen Anteil an der Frucht vom Baum des Lebens und an der Heiligen Stadt* wegnehmen, die in diesem Buch beschrieben sind.

    Was können wir erwarten? Was wird noch verbogen?

    Liebe Grüße vom
    Schäfchen

  • hansi
    April 10, 2014

    liebes oder lieber Schäfchen.
    für mich wäre es der beweiss schlechthin wenn die wt Organisation aus ihrer Bibel entgültig die Begebenheit jesu mit der Ehebrecherin ausradieren würde,es wäre die antwort auf Offenbarung 22:18,19 darauf warte ich nur ,das wäre ein Hoffnungsschimmer das unsere Geschwister die wertvoll und kostbar sind, es sind schafe Jehovas ,und seines sohnes Jesus Christus entlich erwachen .
    Jehova ,Jesus sind die besten hirten die es gibt ,und ihre wege führen zum erfolg alles hatt seinen sinn wie gesagt es macht mir grosse Hoffnung und ich bin zuversichtlich wenn die wt Organisation sich traut die Begebenheit jesu ,mit der Ehebrecherin,aus ihrem wort zu verbannen .
    es war der wt Gesellschaft immer ein Dorn im auge ,die bamherzigkeit jesu das Beispiel mit der Ehebrecherin ,ein ältester sagte mir mal es ist gar nicht erwiesen ob sich das alles so zugetragen hatt wie erbärmlich so eine Ansicht ,aber in ihren wt augen wichtig für die unbamherzige ausschlusslehre.
    ich hoffe sehr es werden viele zur Besinnung kommen.lg hansi

  • Matthäus
    April 10, 2014

    Da hätten sie aber viel in Gottes Wort zu ändern! Die Barmherzigkeit mit der Ehebrecherin können sie schon streichen, wie erklären sie dann diese Worte Jesu:

    Matth. 9: 9 Als Jesus durch die Stadt ging, sah er den Zolleinnehmer Matthäus am Zoll sitzen. Jesus forderte ihn auf: „Komm, geh mit mir!“ Sofort stand Matthäus auf und folgte ihm. 10 Später war Jesus mit seinen Jüngern bei Matthäus zu Gast. Matthäus hatte viele Zolleinnehmer eingeladen und andere Leute mit schlechtem Ruf. 11 „Weshalb gibt sich euer Lehrer mit solchem Gesindel ab?“, fragten die Pharisäer seine Jünger. 12 Jesus hörte das und antwortete: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! 13 Begreift doch endlich, was Gott meint, wenn er sagt: ‚Nicht auf eure Opfer oder Gaben kommt es mir an, sondern darauf, dass ihr barmherzig seid.’2 Ich bin gekommen, um Menschen in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, die ohne ihn leben – und nicht solche, die sich sowieso an seine Gebote halten.“

  • Amalie@Hansi
    April 10, 2014

    Hallo Hansi,
    so weit ich informiert bin wird genau diese Begebenheit aus Johannes 8 mit der Ehebrecherin nicht mehr in der NWÜ zu finden sein!

  • Schäfchen
    April 10, 2014

    Hallo Hansi,
    mache bitte folgenden Versuch, öffne den Link zu deutschen JW Seite
    http://www.jw.org/de/publikationen/bibel/nwt/bibelbuecher/johannes/8/
    Hier ist die Begebenheit Jesu mit der Ehebrecherin vorhanden.

    Öffne den Link zu englischen JW Seite
    http://www.jw.org/en/publications/bible/nwt/books/john/8/
    Hier die Begebenheit Jesu mit der Ehebrecherin ausradiert.
    Oder hat sich ein Fehler bei meiner Suche eingeschlichen?

  • Amalie@Schäfchen
    April 10, 2014

    Nein Schäfchen! Von deiner Seite liegt kein Fehler vor.
    Sie manipulieren die Bibel immer weiter :-/
    Nie hätte ich das geglaubt, aber ich seh und lese es! Ich hoffe das sie das Gericht empfangen werden, welches wir lesen können, wenn jemand der Schrift etwas weg nimmt oder hin zu fügt…… Jeder von uns muss irgendwann Rechenschaft ablegen für sein Tun! Ich für meinen Teil hab ein reines Gewissen und das gibt mir ein Stück weit Sicherheit 😉

  • hansi
    April 10, 2014

    an alle.
    gestern war ich beim Abendmahl der zeugen Jehovas anwesend ,es ist in mir noch so verinnerlicht allerdings nicht in meiner früheren Versammlung sondern in einer anderen Stadt wo mich keiner kannte so hoffe ich doch.
    das mit verinnerlichen meine ich, mann ist gewohnt weil mann ja über viele jahre mit Jehovas zeugen das gedächtnissmahl zur Erinnerung an den Tod unseres Herrn und König gedachte.
    als die Symbole an mich gereicht wurde ,einerseitz fühlte ich eine Verbundenheit mit meinen Geschwistern andererseitz als ich so in Gedanken vertieft war und das ohne anzug und kravatte sondern in freizeitklamotten dann betrachtete ich diese feier mit anderen augen es war irgendwie so ein gefühl vorhanden ich kann es nicht so recht in worten beschreiben.
    ich hab nicht von den Symbolen genommen, obwohl ich ein Moment schon zögerte also reichte auch ich die Symbole an meinen Nachbarn weiter.
    ich weiss jetzt das ich gebetsvoll mit meinem himmlichen vater in Verbindung treten werde um in Zukunft für mich eine Entscheidung zu treffen ,von den Symbolen zu nehmen oder eben nicht.
    und das ist so eine Sache die mir im Moment Kopfschmerzen macht ,es heisst doch in Bibel das mann wenn mann von den Symbolen nimmt ein gericht ist oder so ähnlich ,ich hab auch früher in der verammlung gehört die von den Symbolen nehmen wissen es ganz genau weil es Jehovas heiliger geist es ihnen mitteilt ,ihr seht ich bin in dieser Angelegenheit nehmen oder nicht nehmen noch sehr verwirrt und ich muss mir erst ganz sicher sein weil ich ja kein gericht essen möchte ,vielleicht könnt ihr mir hilfreich zur seite stehn, letztendlich das weiss ich doch muss ich für mich entscheiden ,aber vielleicht das aber streichen wir ,ich bin mir sicher ihr könnt mir dabei helfen im vorraus danke und grüsse hansi

  • M.N.
    April 10, 2014

    Lieber Hansi,

    man lese und verstehe den GENAUEN Kontext, in dem Pauli Aussage „Wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht“ erscheint, um zu sehen, daß auch hier wieder mal eine WTG-Verdrehung vorliegt, wenn sie behauptet „Wer von den Symbolen nimmt, obwohl er nicht zu den Gesalbten gehört, wird vernichtet.“ Darum geht es in Pauli Abhandlung nämlich überhaupt nicht.

    Der Kontext ist jener (ab 1 Kor 11, 18):

    „Erstens höre ich, dass, wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, Spaltungen unter euch sind, und zum Teil glaube ich es. Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden. Wenn ihr nun zusammenkommt, so ist es nicht möglich, das Herrenmahl zu essen. Denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich nicht.“

    Sodann folgen die konkreten Abendmahl-relevanten Anweisungen, und dann dies (ab 27):

    „Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein. Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt. Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen. Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden. Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander! Wenn jemand hungert, der esse daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt.“

    Pauli Warnung richtet sich also nicht gegen jene, die von den Symbolen nehmen, obgleich sie (tatsächlich oder angeblich – das ist nochmals eine ganz andere Frage) nicht zur himmlischen Hoffnung berufen sind, sondern dagegen, am Mahl in „unwürdiger“, das Mahl entehrender, oder schmachvoller, verachtender, respektloser Weise teilzunehmen. Wie das geschehen könnte, läßt Paulus ebenfalls nicht im Raum stehen, sondern gibt genaue Definitionen:

    V. 18, 19: Spaltungen, Parteien, also Streit und Zank in der Gemeinde

    V 21: Mißbrauch des Abendmahls bzw. der Embleme, um sich den Bauch vollzuschlagen und sich zu betrinken

    V. 33: Ungeregelter Ablauf der Zeremonie: Die einen fangen bereits damit an, während andere noch nicht anwesend sind

    DAS – und nicht eine „ungerechtfertige Teilnahme“ (weil „nicht-berufen“) – ist, was gemäß den Worten des Paulus bewirken könnte, daß sich jemand selbst „zum Gericht“ essen und trinken würde, also, von Gott zur Rechenschaft gezogen würde, weil er „den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt“ oder „unterscheidet“, d .h. von nichtheiligen, profanen Dingen – das Abendmahl also als eine Art Freß- und Saufgelage behandelt und damit grobe Respektlosigkeit ihm gegenüber erzeigt.

    Auch hier gilt wieder: Kontext lesen – eine Grundregel, die die ach so weise und vermeintlich bibelgelehrte WTG ihren Schäfchen ja auch sehr wissend predigt, aber selbst mit Füßen tritt, wenn es darum geht, ihre eigene Agenda (Klassenteilung der Gläubigen in höhere und niedrigere Kaste) gegen biblische Wahrheit durchzudrücken.

    Gruß,

    M.N.

  • hansi
    April 10, 2014

    lieber m.n.
    danke für deine worte an mich.
    das mit dem gericht essen ich verstehe es genauso wie du,das ist nicht der punkt.
    in all den vielen jahren als mann in die Versammlung ging ,und beigebracht bekamm nur die gesalbten dürfen von den Symbolen nehmen ,mann hatt es einfach akzeptiert ,jetzt wo mann auf eigene füssen steht ,aber in der christlichen Freiheit ,eigenes denken neu lernen muss ist dies richtig oder jenes, ja eigenes Verantwortungsgefühl erlangen ist eine eine enorme aufgabe ,deshalb bitte ich meinen himmlichen vater Jehova um heiligen geist ,damit ich auf absehbarer zeit ja genau 1jahr habe ich ja zeit, um mich richtig zu verhalten beim nächsten Abendmahl nehmen oder nicht nehmen?lg hansi

  • Dennis
    April 10, 2014

    Lieber hansi,

    die persönliche Entscheidung, ob jemand von den Symbolen nimmt oder nicht, sollte man respektieren. Überreden sollte man niemanden, das ist sicher nicht im Sinne Gottes.

    Meine Frage an Dich ist:

    Welchen (fundiert biblischen) Grund könnte es geben NICHT vom „Leib und Blut“ Jesu zu nehmen? (Joh. 6:52-56)

    LG
    Dennis

  • hansi
    April 10, 2014

    lieber dennis.
    du hast recht es ist eine persönliche Angelegenheit die jeder für sich selbst tragen muss.
    die frage an mich .
    antwort ich habe noch keine .
    die vielen jahre prägen eben ,aber ich halte es wie die berörer und verlasse mich auf Jehovas heiligen geist ,er wird mir helfen ,darauf eine antwort zu erlangen. lg hansi

  • sarai@Nachdenker
    April 10, 2014

    Lieber Nachdenker,

    das wirklich tragische ist, daß vielen, welche noch in die Versammlungen integriert sind, mit der Zeit ein normales Denken auch ausserhalb abtrainiert wurde, das die Herzen und die Liebe erkalten lassen muss; die meisten sind leider gar nicht mehr fähig, normale Gefühle zu zeigen, geschweige denn die Liebe unseres Christus überhaupt zu erahnen, und schon gar nicht umsetzen zu können..Ich könnte darüber schlimme Erlebnisse erzählen, muss es aber nicht, denn JEDER von uns hat solche Dinge schon am eigenen Leibe erlebt,
    LEIDER.
    Frei werden können wir erst, wenn wir uns voll und ganz auch dem Christus zuwenden und gesunden werden wir meist nur langsam, das aber dafür stetig und immer – also gebt nicht auf, Ihr, die erst vor kurzem herausgefunden habt oder erst kürzlich entdeckt habt, daß vieles dort nicht stimmt; es wird alles besser werden, gebt dem ganzen ein bisschen Zeit; auch Eure Wunden werden heilen – ich spreche aus Erfahrung 😉

    In geschwisterlicher Liebe,
    Sarai

  • Manfred an Sarai
    April 10, 2014

    Liebe Sarai,

    es steht ja nicht umsonst in der Bibel, dass dies geschehen wird. Wir lesen:

    Mat. 24:12,13; Elb.: 12 und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der meisten erkalten;
    13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

    Es ist ein Zeichen für die Endzeit, dass die Liebe der meisten erkalten wird. Somit sollten wir uns darüber nicht wundern. Alles was in der Bibel geschrieben steht wird sich auch erfüllen.

    Versuchen wir es daher besser zu machen und uns an das Gesetz der Liebe unseres Herrn Jesus zu halten. Denn daran wird man seine Jünger erkennen können.

    Liebe Grüße Manfred

  • Nachdenker an Alle die die 2 Videos gedehen haben
    April 10, 2014

    Hallo,
    danke ………… bezueglich der Verhaltensweise der WTG, vertreten durch die Aeltesten. Nur soviel. Die WTG ist mit diesen weltfremden, fuer die Betroffenen nicht hilfreichen Ratschlaegen und Handlungsweisen als gemeingefaehrliche Sekte einzustufen, die die Hauptschuld an den verheerenden Schicksalen ihrer Mitglieder auf sich geladen hat. Solch eine in einer scheinbar fiktiven Scheinwelt lebenden Sekte bzw. Fuehrerschaft muesste eigentlich von Staats wegen ein Verbot erteilt werden, zum Schutz unschuldiger Menschen. Ich hoffe nur das sie dafuer ihren vollen Lohn erhalten wird.
    Es ist alles noch viel schlimmer als man es sich ausmalen kann. Wie verfuehrt, blind und krank koennen Menschen eigentlich sein bzw. gehalten werden?? Unfassbar.
    Nachdenker

  • Esther
    April 10, 2014

    Ich habe mir diese beiden Videos auch angeschaut und hab’s fast nicht ausgehalten. Diese unsichtbare Schlinge um den Hals, die ich vor über 20 Jahren das letzte Mal vor Ort spürte, war sofort wieder da. Sogar das Atmen fällt mir schwer dabei. Ein junger Mann einerseits, der wie vor Gericht ausgequetscht wird. Noch schlimmer! Eine junge Frau, die angehalten wird die Bibel zu lesen – als Therapie gegen Selbstmordabsichten. Nicht nur als ein der Psychotherapie nahestehender Mensch wie ich weiss man, dass hier sofortiger Handlungsbedarf angesagt ist. Sofort in eine Klinik! Diese „Ratschläge“ sind höchstgradig fahrlässig und lebensgefährlich. Ein Arzt oder Therapeut kann bei sowas die Zulassung verlieren. Wenn wirklich etwas passieren sollte, wer möchte dann seinen Kopf hinhalten? Die Ältesten? Aber nein, ich vergaß…

    Bei youtube habe ich auch einen sogenannten „Imagefilm“ der ZJ in Österreich gefunden.
    http://www.youtube.com/watch?v=mASl6n-o7xY
    Ich krieg‘ Schnappatmung dabei und mir dreht sich alles um. Was nur empfinden Menschen, die noch voll und ganz in diese Organisation integriert sind? Haben sich diese Menschen denn komplett aufgegeben? Oder ist deren Angst so gross? Ich kann das irgendwie schon verstehen, wenn man im Geiste klein gehalten wird. „Gehorche, oder Du stirbst!“
    Viele Jahre schon lebe ich abgewandt von Gott und Jesus, weil es mir so eingetrichtert wurde. Ich bin Seiner nicht würdig. Ich bin des Satans! Na herzlichen Dank!

    Bei meiner weiteren Recherche fand ich auch diesen Film:
    http://www.youtube.com/watch?v=SaO6Omo2Bsw
    ZJ eine Absplitterung der Freimaurer? Is ja interessant…

    Matthäus hat kürzlich hier den Link zu einer Wachtturm-Ausgabe geteilt. Darin der Bericht des österreichischen Bruders, dessen Karriere ihn in die LK beförderte. Er ist einer der Geistgesalbten, sagte er von sich selber. Wie zum Henker erfährt man sowas? Woher nehmen diese Menschen das Recht und die Selbstsicherheit, solche Behauptungen aufzustellen? Also… vielleicht hat er ja recht und ist wirklich eines Tages im Himmel. Aber egal, wie bekommt man so eine message? Haben diese Leute einfach nur eine lebhaft Fantasie oder wie?

    Aber lachen musste ich dann schon wieder, als ich in diesem Online-Wachtturm „weiterblätterte“ und ein Bild sah, auf dem ein Junge mit einer Kühlbox in der Hand zur Versammlung geht. Das gabs zu meiner Zeit nicht. Aber es hat sich ja vieles geändert inzwischen *scherzmodus-aus*

    Das war jetzt etwas wirr…
    Manchmal kann ich meine Gedanken noch nicht so gut sortieren. Aber wird schon werden…

    lg
    Esther

  • Manfred an Esther
    April 10, 2014

    Liebe Esther,

    Du hattest ja folgende Fragen: Er ist einer der Geistgesalbten, sagte er von sich selber. Wie zum Henker erfährt man sowas? Woher nehmen diese Menschen das Recht und die Selbstsicherheit, solche Behauptungen aufzustellen? Also… vielleicht hat er ja recht und ist wirklich eines Tages im Himmel. Aber egal, wie bekommt man so eine message? Haben diese Leute einfach nur eine lebhaft Fantasie oder wie? Zitate Ende.

    Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass derjenige es weiß, ob er mit heiligem Geist gesalbt ist oder nicht. Du bist Dir dann einfach so sicher, wie Du weißt ob Du eine Frau oder ein Mann bist. Dazu gibt es auch eine ausagekräftige Bibelstelle:

    Röm. 8:13-17; Elb:
    13 denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
    14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
    15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
    16 Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
    17 Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

    Jeder der davon betroffen ist, der weiß in der Tat das es so ist. Die schwierige Frage ist allerdings: Stimmt das auch? Das betrifft aber nur andere Personen, die sich nun darüber ein Bild machen wollen. Ist dieser oder jener, der von sich behauptet, mit heiligem Geist gesalbt zu sein, es auch in Wirklichkeit?

    Grundsätzlich können wir uns darüber kein Urteil erlauben, bis auf das was unser Herr Jesus dazu gesagt hat:

    Mat. 7:15-23; Elb:
    15 Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
    16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
    17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
    18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.
    19 Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
    20 Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
    22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
    23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

    Hier spricht Jesus zwar davon wie man falsche Propheten erkennt, allerdings beschreibt er im Vers 18 auch, dass ein guter Baum keine schlechten Früchte hervorbringen kann. Nun kann man zwar damit nicht erkennen, wer tatsächlich ein Gesalbter Jehovas ist, aber man könnte an den Früchten derjenigen erkennen, die das von sich behaupten, ob das dann auch damit überein stimmt.
    Oder anders ausgedrückt:
    Sind die Früchte desjenigen, der von sich behauptet, geistgesalbt zu sein auch wirklich gute Früchte?

    Wenn jemand in einer Gemeinschaft massgeblich dazu beiträgt, dass die Schafe des Herrn geschunden werden und unbarmherzige Ausschlussregeln erlässt, der bringt eindeutig schlechte Früchte hervor. Wenn in den Zeitschriften also dazu aufgefordert wird, Abtrünnige, also ehemalige Brüder zu hassen, selbst wenn es Familienangehörige sind, dann ist das etwas sehr schlechtes. Denn Jesus sagte, dass man seine Jünger an der Liebe erkennen wird. Daher können die Glieder der LK nicht mit heiligem Geist gesalbt sein, sonst wäre Gott ja an den ganzen schlimmen Regeln und Geboten der LK mitschuld. Sie mögen tatsächlich noch einen anderen Geist haben, der stammt aber mit Sicherheit nicht von Gott. Ihre Werke zeugen gegen sie.

    Liebe Grüße Manfred

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo lieber Esther,
    Habe Deinen Kommentar gelesen und dabei Deiner Gefühlswelt nachempfinden können. Jedem christlich denkenden und mitfühlenden Menschen, muss es eigentlich, beim Anschauen der Schulungsvideos, so ergangen sein. Auch ich habe es fasst nicht ausgehalten. Wie ich ja schon schrieb, ich habe zwei Anläufe gebraucht, um das erste Video anzuschauen. Diese unsichtbare Schling um Deinen Hals, die Dir das Atmen so schwer gemacht haben, habe ich in meiner ganzen Seele gespürt. Und warum? Schaue Dir das Video nochmals genau an, wenn Du es ertragen kannst. In der Handlung habe ich nicht das Gesetz des Christus entdecken können (das Gesetz der Liebe). Vielmehr eine endlose, herzlose Verurteilung eines Menschen und darauf seine Hinrichtung. Liebe Esther, beruhige Dich bitte. Dein Mann nehme Dich ganz liebevoll in die Arme und streichle Dich, wann immer es nötig sein mag; er schreichle dabei auch ganz lieb Dein Gesichtle. Eine Gedankenhilfe. Halte fest im Sinn, dass der Christus unser Herr ist und auch unser Fürsprechen vor JHWE Gott. Erinnere Dich an all seine Worte der Liebe und an seine Handlungen auf Erden. An sein Mitgefühl, seine Barmherzigkeit, seine Vergebungsbereitschaft obwohl er auch ein Richter der Menschenwelt sein wird. Aber unser glaubensvoll gelebtes christliches Leben macht uns REIN. Und der immer wieder auftretende Stachel der Erbsünde in uns, -denke an dieser Stelle an die Worte des Paulus, der anscheinend auch immer wieder mit diesem Stachel zu kämpfen hatte – wird nach und nach verschwinden.
    Die Liebe des Christus, die in uns wohnt, sowohl beim Schwachen als auch beim Starken (jedem nach seiner Gabe), wird uns Schutz bieten und letztendlich Rettung für alle Ewigkeit. Es wird also wirkliche Heilung unserer Seelen geben. Heilung, sie wird kommen auf den Schwingen der Segnungen Gottes. Du wirst es erleben, habe vertrauen. Gottes Wort wird sich immer erfüllen. Amen.
    Ganz liebe Grüße. Avalon

  • Amalie@Avalon
    April 10, 2014

    Lieber Avalon,
    Die Schulungsvideos sind doch aus’m Netz genommen worden oder hast du diesbezüglich links ?
    Ich hab aus deinem Kommentar an Esther so viel Menschlichkeit und Liebe gelesen, so dass er auch mein Herz berührt hat. Ich umgebe mich gerne mit Menschen die so sind wie du, denn sie spiegeln meine eigene Seele wider. Freu mich auch in Zukunft von dir zu lesen! In brüderlicher Verbundenheit, Amalie

  • Avalon
    April 10, 2014

    Liebe Amalie
    Ich platze fasst vor Freude. Warum wohl, weil Du mich angeschrieben hast. Schon vor Wochen habe ich Deine emails auf BI gelesen und auch angefangen Dir zu emailen. Kannst Du dich noch erinnern. Dein Schreibstil hatte es mir einfach angetan. Wenn ich Zeilen von Dir las, dann sah ich Dich in meiner Fantasie, als jungen Menschen, auf einer Wiese voller Blumen sitzen, so rein, so heilig und Gott segnete Dich. Kannst Du Dich noch erinnern, dass ich Dich in meinen Zeilen „GOLDIG“ nannte! Du warst der Anfang meiner Liebe zu den Brüdern auf BI. Vor wenigen Augenblicken habe ich die BI-emails angeklickt. ……….. Leider klappt kein Verbindungsaufbau mehr! Ich selbst besitze nur das erste Schulungsvideo (Zeugen Jehovas – Geheimes Schulungsvideo für Älteste) auf meinem Rechner. Seit meinem Entsetzen über die ‚Hinrichtung‘ des Bruders habe ich dieses Video und auch kein anderes mehr angeschaut. Ich sage Dir, an seelischer Grausamkeit, unter Christen, war das Video, für mich jedenfalls, kaum mehr zu überbieten. Wo bleibt da nur die christliche Nächstenliebe! Die verständnisvolle Hilfe für einen gestrauchelten Bruder! Die wirklich helfende Hand! Ein Mensch der doch, jetzt in all seiner Schwäche, doch eher Hilfe braucht als „Ermordung“. Liebe Amalie, ich habe vor noch nicht so langer Zeit Videos auf Youtube angeschaut. In einem wurde die Steinigung einer jungen Frau nachgestellt. Von einer Steinigung die sich tatsächlich in unserer Zeit abgespielt hat. Liebe Amalie, ich habe über eine Woche lang urplötzlich Weinkrämpfe bekommen. Dabei bin ich eher ein sehr positiver, realistischer, freundlicher Mitmensch, jedenfalls aus meiner Sicht. Ich lebe mit meiner Frau nicht zurück gezogen, bzw. wir verkriechen uns nicht traurig in eine Ecke.
    Ich selbst bin jetzt schon volle 2 Jahre am Lernen, um verlorenes Wissen/Erkenntnis neu in meine flüchtigen BIO-RAM-Speicher zu laden. Horst, auf BI, wird bei diesen Worten, wahrscheinlich wieder schmunzeln. Buchstäblich 8 bis 12 Stunden täglich, bin ich am Pauken. Auch betätige ich mich sportlich, indem ich mit dem Rennrad/Mountainbike, Touren unter Leistung, fahre. Zum Glück können wir dem Alt-Werden bisher ein Schnippchen schlagen. Liebe Amalie – ich spreche Deinen Namen immer amerikanisch aus, er klingt dann so lieblich – dabei habe ich dann auch den Eindruck, Du klingelst gleich an der Haustür.
    Ich entnehme Deinen Zeilen, dass Du sehr verzagt bis. Dein Herz so voller Trauer ist und diese Traurigkeit Dich ständig begleitet. Liebe Amalie ich umarme Dich ganz fest, in aller Heiligkeit, in aufrichtiger Brüderlichkeit. Du wirst mir nicht Ertrinken, wie ich es schon bei einigen Brüdern gesehen habe. Ich bitte Gott in aller Demut gebetsvoll, Dir soll kein Leid geschehen. Klammere Dich bitte ganz fest an Deinen Glauben zu Gott durch Christus. Lass Dich bitte nicht in eine unergründliche Traurigkeit, Deiner Seele, fallen.
    Komm, liebe Amalie, reiche mir bitte Deine Hände und lass uns dann in Gedanken fort gehen, in eine Zeit von der die biblischen Prophezeiungen sprechen. In ein goldenes Zeitalter der Liebe Gottes zu den Menschenkindern. In eine Zeit, in die schon die Propheten, in Visionen, schauten, sie konnten aber nur von ferne schauen. Und wenn dann unsere Träume Wirklichkeit geworden sind, dann, liebe Amalie, dann wird auch in Deinen Augen das Lachen des Lebens zu sehen sein und Dein Herz wird mit den anderen Geschwistern jubeln; dem Herrn sei Dank in Ewigkeit singen. Alle Zeit wird Gott uns dann lieben, uns beschützen und uns segnen, ja, auf unabsehbare Zeit.
    Und auch alle Tränen der Verzweiflung, der Angst und Not wird Gott uns von unseren Angesichtern wischen. Dieses sind nicht nur meine tröstenden Worte an Dich, sondern diese Worte sind vielmehr Gottes Versprechen an uns.
    Liebe Amalie, wenn wir die kommende Wirklichkeit, diesen Traum des Friedens und des Glücks, jetzt schon träumen, dann wird die, doch ziemlich, böse Wirklichkeit uns nur wenig anhaben können.
    Bitte bete immer wieder. Dadurch lässt Du das Böse nicht an Dich heran. Und nochmals, lass Dich bitte nicht Durch Deine Traurigkeit verschlingen. Ich bin mir sicher, die Hilfeschreie Deiner Seele, zum Allmächtigen, hat dieser schon lange vernommen. Und vergiss nicht, brüderliche Mitmenschen sind mehr in Gedanken bei Dir als Du annimmst.
    Ganz liebe Grüße, von Herzen, Dir und an Deine Lieben. Bleibe bitte im Geist und im Herzen ganz gesund. In tiefer, brüderlicher Zuneigung. Avalon. (Avalon heißt Paradies. Einst werden Du und wir, mit vielen Brüdern, auch dort sein)
    Nochmals, Grüße

  • Amalie@Avalon
    April 10, 2014

    Lieber Avalon,
    ich weiß gar nicht wie oft ich mittlerweile deinen wunderbaren Kommentar an mich gelesen habe. Deine Worte tun mir so gut! ich hatte nicht nur einen dicken Kloß im Hals, sondern auch Tränchen sind geflossen. Du kennst mich nicht aber trotzdem scheinst du zu spüren, wie meine Seele leidet!
    Ich wünsche dir und deiner Frau auch nur das Allerbeste, Amalie

  • M.N.
    April 10, 2014

    Man sollte sich auch fragen, weshalb seitens der WTG derartig ausgeprägt auf dem Thema „Sex“ herumgeritten wird. Weshalb dieses Obsession, dieser WTG-Extremfokus auf Sex? Gibt es denn nicht noch andere Verfehlungen, die man in ähnlicher Weise aufbauschen, oder als Thema für einen über halbstündigen Schulungsvideo heranziehen könnte? Spiel-, Drogensucht, Betrug, Alkoholismus, …? Nein, sondern „Sex“ muß es sein. Was steckt wohl dahinter? Eine Ahnung bekommt man, wenn man zum Thema „repressive Sexualmoral“ nachforscht. Man lese und staune z. B. über die Capricen der RKK i.V. mit diesem „leidigen“ Thema, und wie die natürlichen und gottgegebenen sexuellen Wünsche und Triebe, die nun mal unleugbarer Teil der menschlichen Natur sind, von derselben zur Gängelung und Manipulation der Menschen im Mittelalter für ihre eigenen pekuniären Zwecke mißbraucht wurden. Da wurde vorgeschrieben, wie oft und wann nur ein Mann und seine Frau miteinander verkehren durften; welche Kleidung sie dabei zu tragen hatten und wie diese zum Zwecke der Ermöglichung der Ausführung des Beischlafs beschaffen sein mußte; daß dieser ausschließlich dem Zwecke der Zeugung zu dienen hatte und seitens der Ausführenden keinerlei Lustgefühle dabei empfunden werden durfte. Wer dennoch Spaß dabei hatte, war im RKK-Sinne ein „Sünder“ und mußte zur Beichte & Buße antanzen. Da es schwerlich möglich war oder ist, solchen aberwitzigen Forderungen nachzukommen (Sex ohne Lust? Wie soll das gehen? Und nur zu vorgeschrieben Zeiten?), schleppte jeder „aufrichtige“ Katholik ständig einen Berg von Schuldgefühlen mit sich herum, dem es durch peinliches Befolgen von Beicht- und Bußgeboten zu Leibe zu rücken galt (das „sündig-schmutzige Fleisch abtöten, pfui wie eklig.“)

    Also: Kein Thema, keine „Verfehlung“ eignet sich derartig gut zur psychologischen Kontrolle und Manipulation wie alles, was mit der natürlichen und gottgegeben Sexualität zusammenhängt. Gewisse Menschen mögen einen Hang zur Kleptomanie haben, oder zur Trunk- oder Spielsucht, andere mögen charakterschwach sein, jähzornig, zum Lügen neigen, es gibt so viele „Sünden“ wie es Menschen gibt …, aber Sexualität ist so fundamental, wie sie allumfassend ist. So geraten gesunde junge Menschen, deren Hormonsystem erwacht, unweigerlich in die Fänge des WTG-Gefühls- und Gedankenkontrollapparats, wenn ihnen aufoktroyiert wird, ihre geschlechtlichen Regungen und sexuellen Empfindungen zu „kontrollieren“ – sprich: Zu unterdrücken und abzutöten -, da Sex nur für „verheiratete Paare“ sei. Dies bedeutet natürlich auch ein drakonisches Masturbationsverbot – „Gott sieht sich, und er liebt dich nicht, wenn du diese schmutzige, widerwärtige Handlung verübst.“ Die Josephsgeschichte i. V. mit der Frau des Pharaos, oder Texte wie Kol 3, 5 („Tötet die Glieder eures Leibes“) werden bemüht bzw. verdreht, um jegliche geschlechtliche Tätigkeit, die nicht im Rahmen einer „ordnungsgemäß amtlich geschlossenen“ Ehe – und dort auch nur innerhalb der WTG-gesetzten Grenzen („nicht zuviel, denn das wäre Gier, und nur so, aber nicht so …“) ausgeführt wird, zu verdammen. Dadurch entstehen unweigerlich für jeden normalen jungen (aber auch ältere) ledigen Menschen, der diese WTG-Edikte als Gotteswort ansieht, erhebliche seelisch-gefühlsmäßige Notlagen und permanente Schuldgefühle, die durch „Studium“ (von WTG-Literatur), Haus-zu-Haus-Dienst und WTG-orientierten Aktivismus, Bekenntnis der „schmutzigen Sünde“ vor Eltern und Ältesten zum „Hilfeersuchen“ etc. bekämpft werden müssen. Viele geraten in eine nicht enden wollende seelische Zwickmühle und schleppen einen Berg an Schuldgefühlen mit sich herum, wenn sie es einfach nicht schaffen (wer schafft das schon?), eines ihrer natürlichen Bedürfnisse – so natürlich wie Essen, Atmen, und Schlafen – per Mausklick oder Schalterdruck abzustellen und so zu tun, als gäbe es dieses nicht.

    (Abgesehen davon, daß die WTG (noch) keine Beischlafs-Bekleidungsvorschriften macht, späht sie dennoch ihren verheirateten Schäfchen auf mehr als penetrante Weise in die Schlafzimmer und Betten, wenn sie genaueste Vorschriften erteilt, was erlaubt, und was verboten ist.)

    Für „Älteste“-„Rechts“komitees gibt es ausgefeilte WTG-Richtlinien, die penibelst genau vorschreiben, wie vorgegangen werden muß, um herauszufinden, ob seitens „sündiger“ Schäfchen nur „Unreinheit“ (asélgeia, Stufe 1), „zügelloser Wandel“ (akatharsía, Stufe 2), oder „Hurerei“ (Porneia, the real deal) vorliegt. Wurde „nur“ geknutscht, ohne daß „relevante“ Körperteile berührt wurden? Nur Unreinheit, nicht ganz so schlimm – gemäß WTG-Kodex. Oder kamen weibliche Brust, oder sogar Genitalien mit ins Spiel? Uiuiui – das ist schon sehr „zügellos“. Oder kam es zur Fast-Penetration, egal welcher Art? Das ist dann bereits genau so schlimm wie „echte“ Porneia. Hier einige delikate Auszüge aus dem „Hüte“-Buch:

    „Zügelloser Wandel ist eine schockierende, unverschämte Mißachtung der Sittenmaßstäbe Jehovas (Gal. 5:19; w83 15. 6. S. 31; w73 1. 12. S. 734, 735 – man beachte: Ein u.U. nicht relevanter Bibeltext, gefolgt von 2 WTG-Direktiven!). Dazu gehört unter anderem vorsätzliches, wiederholtes und leidenschaftliches erotisches Umarmen, Liebkosen und küssen oder vorsätzliches und wiederholtes streicheln der Brüste. Die Art, die Umstände und das tatsächliche Ausmaß dessen, was vorgefallen ist, können auf zügellosen Wandel hindeuten; in diesem Fall ist ein Rechtsverfahren erforderlich.“ – Zitatende. Das Herausfinden von „Art, Umständen und tatsächlichem Ausmaß“ geschieht durch eine „peinlichste Befragung“ a là Inquisitionstribunal seitens eines WTG-konformen (Un)“Rechts“komitees. „Was genau habt ihr gemacht? Wer hat wem wie oft wohin gefaßt? Absichtlich, oder nur zufällig? Nur ein- oder zweimal. Aaah – dreimal. Wieso mehrmals, wenn es doch nur zufällig war? War es nicht doch absichtlich? Nur oben, oder auch unten …? Nur leichtes Geknutsche, oder heftiger? Wie genau …? “

    Was weiter folgt, könnte man als „Pornographiekunde in steifstem Bürokratendeutsch“ bezeichnen: „porneia“ betrifft den unsittlichen Gebrauch der Geschlechtsorgane mindestens einer Person (sei es auf natürliche oder widernatürliche Weise), außerdem muß man an der unsittlichen Handlung noch eine Person männlichen oder weiblichen Geschlechts oder ein Tier beteiligt sein; bereitwillige Beteiligung macht schuldig und erfordert ein Rechtsverfahren. „porneia“ ist kein flüchtiges Berühren der Geschlechtsorgane einer anderen Person, sondern bezieht sich auf die Manipulation der Geschlechtsorgane (w83 1.9. S.23-26; w83 15.6. S. 30, 31 – wird wird schon gar kein Bibeltext mehr angeführt, nur noch WTG-Regularien.). Dazu gehören oraler und analer Geschlechtsverkehr oder gegenseitige Masturbation unter Personen, die nicht miteinander verheiratet sind, Homosexualität, Lesbianismus, Hurerei, Inzest, und Sodomie ( 3. Mo. 20:10, 13, 15, 16; Röm. 1: 24, 26, 27, 32; 1. Kor. 6:9, 10 ).“ – Zitatende.

    Es würde den Rahmen des hier Zulässigen und Gewollten sprengen, hier noch weiter in Einzelheiten zu gehen. Fest steht, daß dies allen WTG-„Rechts“komitees Tür und Tor öffnet, ihre „sündigen“ Schäfchen zu zwingen, sich bis in die dunkelsten Winkel ihrer Seele zu öffnen und sich selbst noch ihrer Unterwäsche zu entledigen, wobei sich die Frage stellt, in wie vielen Fällen hier unverschämteste Lüsternheit, Geilheit und Voyeurismus seitens verknöcherter regelhöriger WTG-Paragraphenreiter, die ansonsten für eine solche Aufgabe völlig inkompetent sind, voll auf ihre Kosten kommen.

    Im Lichte all dieser Sex-Manie, dieser Sexualobsession seitens der WTG sollte man sich wirklich fragen: Was geht hier eigentlich ab? Die Antwort: Es geht einzig und allein um Seelen- und Gefühlskontrolle, um Psychomanipulation, um die Schäfchen infolge unweigerlich (durch welche „Art, Ausmaß und Umstände“ auch immer) auftretender Schuldkomplexe i.V. mit der menschlichen Sexualität, die – neben der Angst vor dem Tod – als stärkster lebensbestimmender Faktor gilt, zu unablässigem „Sühn- und Buße-Einsatz anzutreiben“, um der Schuldgefühle Herr zu werden und der Angst vor dem göttlichen Strafgericht zu entfliehen. Wie zuvor die RKK, hat auch die WTG ganz genau erkannt, wie der Mensch tickt und was den eigenen Interessen dienlich ist, um die Herde gefügig in die Spur zu knüppeln und auf Gehorsamskurs zu halten. Sex sells, oder, besser: Sex makes it happen – auch hier.

    Gruß,

    M.N.

  • Myra
    April 10, 2014

    Lieber N.M.!

    Danke! Genau! Ganz genau! Mehr Worte finde ich aus Zeitnot im Moment nicht…. Ich glaube, ich drucke mir deinen Kommentar aus, lege einen Ordner an zu den Themen, die ich als strengste Beweise gegen die Organisation bisher gesammelt habe, damit ich etwas zur Hand habe, was ich zücken und vor Nasen halten kann, wenn es hier mit der weiteren Familie zum Weltkrieg kommt!

    Liebe Grüße und vielen Dank für deinen Kommentar!

    Myra und Familie

  • hansi
    April 10, 2014

    lieber m.n.
    grösstenteils stimme ich dir zu ,aber in einem punkt möchte ich dich koregieren zitat abgesehen davon,dass die wtg noch keine Beischlafs-bekleidungs Vorschriften macht,späht sie dennoch ihren verheirateten Schäfchen auf mehr als penetrante weise in die Schlafzimmer und betten,wenn sie genaueste Vorschriften erteilt,was erlaubt,und was verboten ist.zitat ende.

    wenn mich nicht alles täuscht lieber m.n.ist das licht von vorgestern. richtig früher wurde es so von der wtg gehandhabt ,und die Geschwister sollten es melden wenn jemand dagegen widerhandelt .
    aber wiegesagt es ist licht von vorgestern.
    wenn mich nicht alles täuscht gibt es auch in dieser hinsicht neueres licht wie sich die Geschwister im Schlafzimmer sich zu verhalten haben wie zumbeispiel unteranderem ist es jetzt völlig egal wie der Sexualverkehr durchgeführt wird .
    dazu gibt es ein Video auf jou tu Jehovas zeugen.lg hansi

  • hansi
    April 10, 2014

    lieber m.n.
    PS was vergessen üblich war früher die missionarstellung bei den zeugen üblich, allesandere an sexualstellungen war verpönt und verboten ,heute macht mann einen schritt auf die Geschwister zu ,indem es dem Ehepaar überlassen wird wie sie ihr Sexualleben gestalten.lg hansi

  • M.N. an Hansi
    April 10, 2014

    … wobei „gewisse Praktiken“ nach wie vor „verboten“ sind und als „porneia“ geahndet werden, sollte einer der Ehepartner den anderen aus welchem Grund auch immer bei den „Ältesten“ der Ausführung derselben anschwärzen. Siehe obige Zitate aus dem „Hütet Euch“-Buch, die weiterhin aktuell sein sollten (ich verzichte schon mit großer Freude seit geraumer Zeit auf das Ältesten-„Privileg“, und weiß demnach nicht, welch weiteres „Neues Unlicht“ seitens der WTG auf ihre ausführenden Organe inzwischen herniedergegangen ist, denke aber, obige Anweisungen sind nach wie vor aktuell. Man belehre mich bitte eines Besseren, sollte dem nicht mehr so sein).

    Des Weiteren eine Korrektur: Es sollte natürlich heißen „Frau des Potiphars“, nicht „des Pharaos“. Mit Gottes eigenem Wort wollen wir es doch genau halten. Auch wollte ich schreiben „Gott sieht DICH“. Daß er sich selbst sieht, würde in obigem Kontext keinen Sinn ergeben.

    Gruß,

    M.N.

  • Hopefull
    April 10, 2014

    Lieber hansi

    Dein Zitat:
    wenn mich nicht alles täuscht lieber m.n.ist das licht von vorgestern. richtig früher wurde es so von der wtg gehandhabt ,und die Geschwister sollten es melden wenn jemand dagegen widerhandelt .
    aber wiegesagt es ist licht von vorgestern.
    wenn mich nicht alles täuscht gibt es auch in dieser hinsicht neueres licht wie sich die Geschwister im Schlafzimmer sich zu verhalten haben wie zumbeispiel unteranderem ist es jetzt völlig egal wie der Sexualverkehr durchgeführt wird .

    Die WTG sollte sich mal angewöhnen sich für das schlechte Licht von Vorgestern bei den Betroffenen zu entschuldigen, anstatt alles mit angeblich „neuem (Funzel)Licht“ zu vertuschen. So kann man sich natürlich mit allem ganz bequem rausreden. Selbst wenn es in Sexualpraktiken von der WTG ein neues Licht für die Verkündiger gibt, hat die Organisation trotzdem nicht das Recht zu bestimmen wann, wie, wo, und was sich in den Schlafzimmern der Brüder abzuspielen hat. Dieses angeblich neue Licht, das Du anführst dürfte es gar nicht von der WTG als Vorschrift geben, denn es ist und bleibt privatsache!
    Selbst Jesus Christus hat dies respektiert.

    liebe Grüße Hope

  • hansi
    April 10, 2014

    liebe schwester hopefull.
    nur ruhig blut ,ich bin doch völlig bei dir, richtig es bleibt Privatsache ,nichts anderes wollte ich damit ausdrücken.
    liebe grüsse hansi.

  • Avalon
    April 10, 2014

    Liebe Hopfull,
    Ein paar zusätzliche Worte zum Thema Liebe machen: Wenn zwei Menschen den Bund fürs Leben schließen, dann tun sie dies, im Normalfall, aus Liebe. Wenn sie dann noch ein reifes christliches Gedankengut ihr Eigen nennen, dann wird durch ihre Liebe zueinander, durch ihren Respekt und Achtung füreinander, in Sorge umeinander, ein gesundes Sexualleben stattfinden. Sie tun dies auf ganz natürliche Weise und haben Spaß daran und zwar schon von Beginn der menschlichen Existenz an. Gott hat die Menschenkinder doch so geschaffen, dass sie sich durch ein natürliches Sexualleben lieben und dadurch auch Nachkommen zeugen können. Wenn es durch die Erbsünde aber zu Abartigkeiten kommen sollte, dann hilft wohl auch kein Regelwerk, weil, wie ich meine, diese abartigen Praktiken sich bestimmt im Geheimen abspielen werden.
    Wenn ich dann ein paar dieser kuriosen Besonderheiten in moralischen Fragen, wie es Ray Franz in seinem Buch: “Der Gewissenskonflikt” aufschrieb, nachlese, dann frage ich mich, was soll ein zerstörerisches Regelwerk in Sachen natürlicher Sexualität, bringen? (MatthäusKommentar beachten).
    Ganz liebe Grüße an Dich, Du liebe Kämpferseele. Avalon

  • Matthäus
    April 10, 2014

    Ein paar dieser kuriosen Besonderheiten in moralischen Fragen, wie es Ray Franz in seinem Buch
    „Der Gewissenskonflikt“ aufschrieb:

    Die oberste Leitung der Pharisäer und ihr zerstörerisches Regelwerk

    Behandlung von „Problempost“ durch die leitende Körperschaft

    Darüber hinaus brachte Präsident Knorr ab und an auch “Problempost“ mit, Anfragen zu bestimmten Handlungsweisen einzelner Zeugen Jehovas, wobei das Gremium entscheiden sollte, wie in jedem Fall zu verfahren sei, ob die Handlungsweise einen Gemeinschaftsentzug erforderte oder weniger streng geahndet werden sollte, oder ob überhaupt nichts zu unternehmen sei. In jener Zeit (und noch bis 1975) wurde bei allen Entscheidungen Einstimmigkeit erwartet. Gewöhnlich stellte nach einer Diskussion jemand einen Antrag, ein zweiter befürwortete ihn, und dann bat der Vorsitzende um das Handzeichen. Kam eine einstimmige Entscheidung nicht zustande, weil dieser oder jener einem Antrag nicht zustimmen konnte, so wurde im allgemeinen ein Kompromiß gesucht, dem alle zustimmen konnten.

    Die natürliche Folge davon war, daß man unter einem gewissen Druck stand, mit der Mehrheit zu stimmen, statt als einzelner eine andere Meinung zu vertreten und so den Eindruck zu erwecken, man stehe außerhalb und zerstöre die Harmonie. Es gab Abstimmungen, bei denen ich nicht die Hand hob, doch in der Regel schloß ich mich den anderen an. Die wenigen Male, bei denen jemand einen Kompromiß vorschlug, weil ich nicht mit abgestimmt hatte, habe ich gewöhnlich eingelenkt und mich der Mehrheit angeschlossen, auch wenn der Kompro­mißvorschlag nicht vollständig akzeptabel für mich war. Man bekam das Gefühl, man müsse einlenken, um eine zügige Entscheidung nicht zu blockieren. Doch dann tauchten Fragen auf, bei denen mir dies immer schwerer fiel.

    Entscheidungsfinden über das Gewissen des Einzelnen hinweg:
    Pharisäischer Dschungel von kleinlichen Regeln

    Die Diskussionen in den Sitzungen drehten sich beispielsweise um die Frage, ob ein Vater für das Ältestenamt qualifiziert ist, wenn er seinem Sohn oder seiner Tochter mit nur achtzehn Jahren zu heiraten erlaubt; ob jemand Ältester sein darf, der es zuläßt, daß sein Sohn oder seine Tochter eine [46] Hochschule besucht;[5] ob jemand Ältester werden kann, der im Schicht­dienst arbeitet und manchmal (wenn er gerade Nachtschicht hat) die Zusammenkünfte versäumt; ob sich Älteste mit Indizienbeweisen für Ehebruch zufriedengeben dürfen oder mit der Aussage einer Frau, ihr Mann habe ihr den Ehebruch gestanden, und ob dann vom biblischen Standpunkt aus eine Scheidung und Wiederheirat zulässig sei; ob eine Scheidung biblisch rechtskräftig ist, wenn im Falle eines Ehebruchs der Schuldige und nicht der Unschuldige die Scheidung eingereicht hat;[6] inwieweit eine Scheidung wirksam sein kann, die aus anderen Gründen als Ehebruch ausgesprochen wurde, bei der aber hinterher Beweise für einen Ehebruch vor der Scheidung auftauchen; wie die Sache zu sehen ist, wenn eine Scheidung aus solchen Gründen ausgesprochen wird und es hinterher zu Ehebruch kommt; ob ein unschuldiger Ehepartner, der mit seinem ehebrecherischen Partner Geschlechtsverkehr hat (nachdem er von dessen Untreue erfuhr), deswegen kein Recht mehr hat, sich von seinem Partner scheiden zu lassen und jemand anders zu heiraten; ob ein Zeuge eine Geldstrafe zahlen soll, die ihm auferlegt wurde, weil er in Ausübung seiner Zeugnistätigkeit oder wegen des Eintretens für einen anderen Glaubenssatz ein Gesetz übertreten hat;[7] ob man Bedürftigen durch das Rote Kreuz Lebensmittel oder andere Hilfsgüter zukommen lassen dürfe (hierbei ging es vor allem darum, daß das Kreuz ein religiöses Symbol ist und das Rote Kreuz daher sozusagen als eine Art Religionsorganisation angesehen werden könne; die Diskussionen hierüber dauerten recht lange und mußten auf eine andere Sitzung vertagt werden); ob es richtig ist, wenn die Gesellschaft weiterhin Gelder für bestimmte Länder (beispielsweise Indonesien) auf nicht offiziellem Weg transferiert, um mehr aus dem Dollar herauszuschlagen, selbst wenn dies gegen Gesetze des betreffenden Landes verstößt, ob man Ausrüstungsgüter in bestimmte Länder auf eine Weise schaffen sollte, daß dabei die Entrich­tung hoher Zölle umgangen wird; ob Zeugen, die in der Gewerkschaft sind, Streikposten sein dürfen oder statt dessen in der Gewerkschaftsgeschäfts­stelle reinemachen können; ob Zeugen einer Einberufung zum Militär Folge leisten können, durch die sie lediglich zur Arbeit auf Baumwollfeldern herangezogen werden sollen (wie in Bolivien geschehen).

  • Matthäus
    April 10, 2014

    Hier noch einiges zu den Varianten des ehelichen Verkehrs im Schlafzimmer:

    Entscheidungen auf höchster Ebene mit einschneidenden Konsequenzen für die Betroffenen

    Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus den Themen, die in den ersten zwei Jahren meiner Tätigkeit in dem Gremium zur Sprache kamen. Unsere Entscheidungen hatten für die Betroffenen beträchtliche Konsequenzen. In Scheidungsfragen beispielsweise haben die Ältesten der Versammlung die Funktion eines Kirchengerichts, und wenn sie von der Gültigkeit einer [47] gesetzlichen Scheidung nicht überzeugt sind, dann wird derjenige, der nach einer Scheidung wieder heiratet, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Neben den bereits erwähnten Themen gab es noch eines, das großen Wirbel hervorrief. Es ging um ein Ehepaar aus Kalifornien, beide Zeugen Jehovas, bei denen jemand im Schlafzimmer Schriften und Bilder mit Darstellungen ungewöhnlicher Sexualpraktiken gesehen hatte. (Ich kann mich nicht erinnern, daß wir erfahren hätten, wie derjenige, der davon berichtete, eigentlich Zugang zu dem Schlafzimmer erlangt hatte.) Ermittlungen der Ältesten am Ort ergaben, daß das Ehepaar beim Geschlechtsverkehr tat­sächlich auch andere Praktiken als den einfachen Genitalkontakt pflegte.[8] Die Ältesten schrieben nach Brooklyn, und die leitende Körperschaft sollte nun beschließen, ob gegen das Ehepaar etwas unternommen werden sollte, und wenn ja, was.

    Keiner von uns, die wir an dem Vormittag diese Anfrage vom Präsidenten vorgelesen bekamen, hatte sich mit dieser Frage vorher beschäftigen kön­nen. Und doch wurde nach nur wenigen Stunden die Entscheidung gefällt, daß dem Ehepaar die Gemeinschaft zu entziehen sei. Später wurde das als offizielle Lehrmeinung veröffentlicht und galt für alle Personen, die sich vorsätzlich ähnlicher Praktiken bedienten.[9]

    Zensur der Sexualität des einzelnen Christen und das Erziehen hin zum Denunzianten

    Die Veröffentlichung wurde so verstanden und angewendet, daß Ehegatten sich gewöhnlich verpflichtet fühlten, den Ältesten Mitteilung zu machen, wenn derartige Praktiken in ihrer Ehe gepflegt wurden, ganz gleich ob im gegenseitigen Einverständnis oder auf Initiative nur eines Partners hin. (Im letztgenannten Fall wurde von dem Partner, der nicht die Initiative ergriffen hatte, erwartet, daß er sich von allein bei den Ältesten meldete, sofern der Partner, der dies verlangt hatte, dazu nicht bereit war.) Sich nicht von allein zu offenbaren gilt gemeinhin als Indiz für eine reuelose Haltung und wird als Anzeichen für die Notwendigkeit eines Gemeinschaftsentzugs angesehen. Dabei übt der Glaube, daß man durch den Gemeinschaftsentzug von der einzigen Organisation abgeschnitten wird, bei der Errettung zu finden ist, obendrein noch von allen Freunden und Verwandten, einen so großen Druck aus, daß sich die Betreffenden fügen, wenn das Geständnis (oder die Mitteilung) gegenüber den Ältesten auch noch so schwer fällt.

    Die Entscheidung der leitenden Körperschaft aus dem Jahre 1972 führte zu einer stattlichen Anzahl von „Komiteeverhandlungen“, in denen die Älte­sten solchen Mitteilungen oder Geständnissen über Sexualpraktiken nach­gingen. Frauen waren in solchen Anhörungen auf das Peinlichste betroffen, wenn sie Fragen der Ältesten über die intimsten Ehegeheimnisse zu beantworten hatten. Viele Ehen, in denen einer der Partner kein Zeuge war, [48] machten eine stürmische Zeit durch, da der Partner, der dem Glauben nicht angehörte, sich vehement wehrte gegen die seiner oder ihrer Ansicht nach unrechtmäßige Einmischung in private Eheangelegenheiten. Einige Ehen zerbrachen daran und wurden geschieden.[10]

    Das Intimleben von Jehovas Zeugen unter dem Seziermesser

    In den folgenden fünf Jahren ging eine noch nie dagewesene Flut von Briefen ein. In den meisten wurde Zweifel daran geäußert, daß es überhaupt eine biblische Grundlage für die Mitglieder der leitenden Körperschaft gab, sich derartig in das Privatleben anderer einzumischen, und es klang durch, daß man die Stichhaltigkeit der offiziellen Begründung hierfür nicht einsehen könne. (Diese stützte sich vor allem auf Römer, Kapitel, Verse 24 – 27, wo von Homosexualität die Rede ist, und nach Ansicht der Briefeschreiber sei nicht erkennbar, wie eine Anwendung des Textes auf heterosexuelle Beziehungen bei einem Ehepaar zu rechtfertigen sei.) Andere Briefe, oft solche von Ehefrauen, zeugten einfach von einer großen Verwirrung und einer Qual wegen der Unsicherheit darüber, ob das vom Briefschreiber praktizierte Vorspiel nun zulässig sei.

    Eine Frau teilte mit, sie habe mit einem Ältesten gesprochen, und er habe ihr gesagt, sie solle an die leitende Körperschaft schreiben, „um ganz sicher zu gehen“. So schrieb sie den Brief, erklärte, ihr Mann und sie liebten sich innig, beschrieb dann eine bestimmte Art von Vorspiel, an die sie sich beide gewöhnt hätten, und fügte hinzu: „Meiner Meinung nach ist das eine Sache des Gewissens, doch ich schreibe an Euch, um ganz sicher zu gehen.“ Sie schloß mit den Worten:

    „Ich habe schreckliche Angst, und ich fühle mich so verletzt, und diesmal habe ich vor allem die Sorge, wie (mein Mann) über die Wahrheit denken wird … Ich weiß, daß ihr mir sagen werdet, was ich tun soll.“

    In einem anderen typischen Brief schreibt ein Ältester, er habe ein Problem, das ihn sehr bewege, und dafür sei es seiner Ansicht nach das Beste, „sich an die ,Mutter‘ um Rat zu wenden“.[11] Das Problem bezog sich auf sein eheliches Sexualleben. Seine Frau und er seien sich im unklaren darüber, „wie weit man beim Vorspiel zum Geschlechtsakt genau gehen kann“. Er versicherte der Gesellschaft: „Meine Frau und ich werden jeden Rat, den Ihr uns gebt, genauestens befolgen.“

    Diese Briefe zeigen, welch absolutes Vertrauen diese Menschen in die leitende Körperschaft zu setzen gelernt hatten, Sie glaubten, die Männer in diesem Gremium könnten ihnen sagen, „wie weit man gehen kann“, selbst [49] in solch intimen Bereichen ihres Privatlebens, und meinten, sie müßten das dann „genauestens befolgen“.

    Detaillierte Betriebsanweisungen zum Vor- und Nachspiel im Bett

    Die Gesellschaft verschickte viele Antwortbriefe zu diesem Thema. Man bemühte sich darin oft um eine begrenzte Klarstellung (wobei man Dinge sagte, ohne sie direkt beim Namen zu nennen), welches sexuelle Vorspiel zu den verurteilten Handlungen gehörte, so daß andere Varianten dadurch ausgenommen wurden.

    In einem Bürovermerk eines Mitarbeiters der Dienstabteilung der Gesell­schaft vom Juni 1976 wird über ein Telefongespräch mit einem Unterweiser der Schulungskurse für Älteste berichtet. Diesem internen Vermerk zufolge rief der Dozent wegen eines Ältesten in einem seiner Seminare an, der sich zu bestimmten mißbilligten sexuellen Praktiken in seiner Ehe bekannt hatte. Wörtlich heißt es:

    „Bruder (es folgt der Name des Dozenten) besprach die Angelegenheit eingehend mit ihm, um herauszufinden, ob es sich wirklich um orale Kopulation handelte. … (Der Dozent) teilte ihm mit, in Anbetracht der Umstände solle er mit den anderen im Komitee sprechen. Zufällig waren die beiden anderen Mitglieder des Komitees im selben Kurs, und so ging er zu ihnen und sprach mit ihnen. (Der Dozent) weiß nun nicht, wie es weitergehen soll. … Ihm wurde vorgeschlagen, er solle den Fall der Gesellschaft ausführlich schildern, damit er in Zukunft genau weiß, was er zu tun hat, und nicht anzurufen braucht.“

    Hieran wird deutlich, wie weit in den Intimbereich die Befragungen gingen und wie fest die Zentrale die Fäden in der Hand hielt. Ende des Zitats!

    Ein aufgeschlossener erwachsener Mensch muss sich hierbei fragen: Und diese Männer behaupten vom Geist Gottes geleitet zu sein? Was bilden sich diese in Wirklichkeit ein, wer sie sind? Sie wollen Herren über ihre Brüder sein, dabei schrecken sie nicht einmal vor der Schlafzimmertür zurück. Ich könnte mir vorstellen, würde die Anweisung von der LK kommen: Es muss in jedem ehelichen Schlafzimmer eine Videokamera installiert werden, und die Aufzeichnungen müssen regelmäßig kontrolliert werden, selbst das würden manche tun!

  • M.N.
    April 10, 2014

    Der Genauigkeit halber noch ne Korrektur betreffs der griechischen Begriffe (tut mir leid für die Ungenauigkeit, bin schon länger nicht mehr „drin“ im WTG-Règlement – werde nächstens besser aufpassen):

    Stufe 1 „Unreinheit“ – akatharsía. Nicht ganz so schlimm; leichter Klaps auf den Hinterkopf genügt, kann von 2 Ältesten still und leise abgehandelt werden; kein RK und keine öffentliche Proklamation (Pranger) erforderlich.

    Stufe 2 „Zügelloser Wandel“ – asélgeia. Die alte NWÜ-Fußnote hat „Ausschweifung, Üppigkeit, schamloser Wandel … lateinisch: impudicitia“. Für ihre RKs betont die WTG den Aspekt des „Willentlichen, Absichtlichen, Gewollten“ Sündigens, das nicht eine Verfehlung aus momentaner Schwäche heraus darstellt, sondern im Vollbewußtseins der Verkehrtheit hiervon erfolgt. Die Beurteilung solche Finessen wird seitens der WTG psychologisch i. d. R. völlig ungeschulten, und menschlich sehr oft völlig inkompetente Laien übertragen; welche Qualität die von solchen Leutchen getroffenen Entscheidungen wohl haben? Auf jeden Fall erfolgt: RK, Privilegienverlust gestaffelt je nach Schwere, öffentlicher Pranger.

    Stufe 3 „Hurerei“ – porneía. Das muß, wie bereits erörtert, nicht mal „vollendeter Beischlaf“ in welcher Form auch immer sein, sondern alles, was die WTG gemäß „Hütet Euch“-Buch hierunter einordnet („Fummeln“ an gewissen Körperteilen z.B. – siehe obiges Zitat). Hier kommt der richtig dicke Hammer nieder: RK, Totalprivilegienverlust, Bekanntmachung, evtl. Warn-Ansprache betreffs der spezifischen verübten „Sünde“, Exkommunikation bei „nicht ausreichend gezeigter“ Reue wie im Video gezeigt, ansonsten „nur“ Gebrandmarktsein innerhalb der VS für unbestimmte Zeit; „Privilegien“ müssen sich wieder errungen werden.

    Nochmals: Betreffs einer Einschätzung einer „Verfehlung“ als nur aus momentaner Schwäche, oder willentlich erfolgt, werden von untrainierten Laienpredigern Wunderdinge verlangt. Ach so, ja, natürlich: Die Org ist ja geistdurchwaltet; der Heilige Geist wird’s schon richten. Was der Franzi Müller, Seppl Oberhuber und Hans Wurst auf der Erde binden, wird im Himmel gebunden sein. Und die Erde ist eine Scheibe …

    Gruß an alle.

  • Ruth
    April 10, 2014

    Liebe Brüder, gerade habe ich gelesen, das vom 14 auf den 15 der sogenannte Blutmond, sichtbar wird.In Israel bei den Juden ist dies ein Zeichen gemäß ihrer Überlieferung.Könnte es sein, das dann Veränderungen auf der Erde eintreten und der Christus eingreift?Schließlich müsste ,so wie jeder von uns weis ,und hofft, endlich etwas passieren?!Was meint ihr dazu? Liebe Grüße von Ruth

  • Hopefull
    April 10, 2014

    Liebe Ruth

    ich denke mal nicht. Denn wenn Jesus auf der Erde eingreift werden alle, die auf der Erde wohnen es mitbekommen. Dieser Blutmond am 15.04.2014 ist laut I-Net nur in Amerika zu beobachten.In Mitteleuropa ist zu dieser Zeit des Geschehens der Mond schon untergangen und nicht mehr sichtbar. Laut Wikipediea waren Blutmonde auch zu beochten im August 1906; Juli 1935; Juli 1953; Juni 1964; Juli 1982; Juli 2000; Juni 2011.
    Wir sind immer noch im „alten System“.

    Wenn Jesus für alle sichtbar wieder kommt, wird mehr passieren als „nur“ eine totale Mondfinsternis. Meines Erachtens müsste es eine totale Sonnenfinsternis und eine totale Mondfinsternis gleichzeitig passieren. Denn die Bibel sagt, dass jeder Mensch auf der Erde es mitbekommt, wenn Jesus kommt (Mat. 24:27). Da die Erde aber rund ist und auf der einen Seite Nacht und auf der anderen Seite Tag ist, wäre es für mich nur zu logisch, dass es auf beiden Erdhälften gleichzeitig dunkel wird. Da wo Tag ist wird die Sonne nicht mehr scheinen und da wo Nacht ist wird der Mond nicht mehr scheinen. Und zwar gleichzeitig. In Mat 24:19 heißt es auch, dass es NACH der Bedrängnis dieser Tage geschehen wird und dass auch die Kräfte der Himmel erschüttert werden. Es wird also noch viel mehr passieren als nur eine Mond-und Sonnenfinsternis.

    So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde Mat.25:13

    Wir können uns so anstrengen wie wir wollen, wir werden es nie erraten, wann Diese Stunde ist.

    Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. Deshalb seid auch ihr bereit! Denn die Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. (Mat. 24:42-44)

    Ja, bleiben wir wachsam und passen gut auf, dass der Dieb nicht in unser Haus einbricht, nämlich in unser Herz und es zum Bösen verführt. Lassen wir nur unseren Herrn und Erlöser hinein. Wenn er in unserem Herzen ist, hat kein Dieb eine Chance einzubrechen. Das ist die Warnung, die Jesus uns mit auf den Weg gibt. Denn wenn Jesus der Dieb wäre, hätte doch der Hausherr ihn gerne einbrechen lassen, oder nicht? Während wir auf unseren Erlöser und Heiland warten lassen wir es auf gar keinen Fall zu, dass Satan unser Herz stiehlt.

    Liebe Grüße Hope

  • Tommy
    April 10, 2014

    Tatsaechlich war es dann doch eine Gerichtsverhandlung, die voellig ohne persoenliche Gedanken auskommen musste und eigentlich auch ohne den heiligen Geist denke ich. Im Vertrauen auf jenen haetten die Aeltesten gar kein Buch gebraucht. So haben sie einfach in Ihrer Strafprozessordnung geblaettert. Ist aber wieder mal nur meine Meinung.
    Am Schluss noch ein Punkt fuer die Aeltestenschaft, dass der „angeklagte“ dann Jesus oder auch Gott nicht erwaehnte bei der Frage danach, wem er weh getan haben koennte, sprach nicht direkt fuer ihn.
    Anyway, wie oben schon steht, wenn es Gottes Werk ist……einige von Euch sind ja noch Mitglieder. Gottes Segen fuer Euch.
    Tommy

  • Horst
    April 10, 2014

    PS:
    Danke für Eure Geduld, wenn Ihr so einen umfangreichen Kommentar tatsächlich durchlest.
    Ich denke, wir sollten die biblischen Grundlagen zur Beurteilung heranziehen, und die Erfahrungen. Wen es interessiert, ich kann Euch gerne noch darüber berichten, was in den Jahren 1960 bis 1980 so los war in den Versammlungen.
    Da sträuben sich euch die Haare …

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo lieber Horst.
    An dieser Stelle wollte ich Dich eigentlich um die Informationen(aus den Jahren 1960-1980) bitten.
    Aber seit den Informationen und Kommentaren der letzten Tage auf BI, ist mir das Bitten darum, auf das Gründlichste, vergangen. Die jetzigen Geschehnisse sind aufschlussreich genug um zu verstehen, dass das Böse herum geht, wie ein brüllender Löwe.
    In den letzten Stunden habe ich nochmals auch meine Kommentare auf BI durchgesehen. Obwohl meine Frau sagt, meine Schreibe hat sich in den letzten Monaten deutlich gebessert(meine Korrespondenz allgemein), empfinde ich mein Geschreibe doch noch ziemlich miserabel. Für mich ein beschämender Zustand. Ich hoffe, Du/Ihr alle auf BI findet durch den Wust meiner Worte, meinen Gedankenfaden, hindurch!
    Lieber Horst, in einem früheren Kommentar an mich äußertest Du die Vermutung, ich sei nicht ganz gesund.
    Ein paar Zeilen dazu: Wenn der Augenblick eines Unglücks dich ereilt und dir Dein Leben im Rinnstein versickert, anstatt durch deine Andern zu fließen, dann trifft dich, wie mir, baldigst das Vergessen.
    Und wenn du dich dann auf dem Wege ins Licht befindest, dann sei froh wenn es einen Weg zurück gibt, aus dem Vergessen im Nichts. Ja, lieber Horst, ich stand schon am Ereignishorizont der Singularität(des ewigen Schlafs), bis zur Auferstehung im Paradies.
    Als ich aus dem Jenseits zurück kam, weil ich dort lauthals protestierte: „Hier will ich nicht bleiben, hier ist keine Liebe“ (wo in der Hölle gibt es schon Liebe!) da hatte ich fast alles vergessen, sogar das richtige Sprechen, das Lesen(Ich konnte anfangs ja gar nicht richtig sehen, ich sah alles nur sekundenlang in Graustufen und dann wieder nichts. Anfangs sah ich mehr mit meinem Gehör als mit meinen Augen. Als ich wieder sehen konnte, da konnte ich wohl Worte erkennen und lesen, aber der Sinn eines Satzes erschloss sich mir dadurch noch lange nicht.
    Um es in der Computersprache auszudrücken: Am Anfang meiner Rückkehr aus der Zwischenwelt, war nur das Betriebssystem funktionsbereit und vielleicht nur noch ein paar Apps.
    Fast alles Wissen, dass mir jetzt noch für wichtig erscheint, musste ich neu in mich aufnehmen.Ich musste es verstehen lernen und ich musste auch wieder vieles über Gottes Heilsplan lernen.
    Denn, wie schon erwähnt, meine Gedächtnisspeicher waren so ziemlich ohne Inhalt.
    Seit dieser Zeit sammle/häufe ich jeden Tag neues Wissen an, verknüpfe es, um zu verstehen.
    So, wie ein Sportler gezielt um die erwünschte Leistung zu erreichen, trainiert, so auch ich, auf geistiger Ebene. Wenn Du mich persönlich treffen würdest, dann wirst Du einem sportlichen Rentner gegenüber stehen, von dem Du nicht annimmst, dass er schon ein paar Jahre mehr auf Erden war als es den Anschein hat. Dieser, meiner körperliche Fitness, hat mir mein Leben erhalten, sagten damals die Ärzte im Klinikum.
    Ich denke, alle meine bisherigen Fortschritte gehen größtenteils auf das Konto/die Unterstützung meiner Frau. Danke.
    Über mein Malheur habe ich mit einem meiner Garagennachbarn gesprochen. Als ich ihm erzählte, das dort Drüben –im Jenseits- nichts weiter ist als das ewige Vergessen, also der Tod,
    da protestierte er lautstark aber nicht unfreundlich. War wohl ein Katholik!
    Auch als ich ihm von den Auferstehungsgeschichten der Bibel erzählte, z.B. dass auch Lazarus nach seiner Auferstehung nichts von einem Paradies erzählte, aus dem ihm unser Herr Jesus zurück geholt hatte, begriff er nicht und er zog sich freundlich grüßend zurück.
    Nun, Horst, wirst Du auch verstehen warum ich im Augenblick noch so eine überaus komische Schreibe habe und obendrein, warum ich so einfältige Fragen an Euch auf BI stelle, und das als ja, eigentlich langgedienter ZJ.
    Das Wichtigste für mich: Ich bin recht froh, dass ich mich an meinen Herrn Jesus Christus erinnern kann.
    Auch daran, dass mein christlicher Glaube wieder voll mein augenblickliches Dasein bestimmt, also gelebt wird. Mich füllt völlig das Gesetz des Christus, das Gesetz der Liebe(angefangen vom Heilsplan Gottes über Christus bis zur Aufrichtung in einer neuen Welt, in der nicht nur Gerechtigkeit wohnen wird, sondern auch Liebe ohne Ende)aus. Amen.
    Ganz liebe Grüße an Dich und an alle Brüder im Herrn. Avalon

  • waytodawn @Avalon
    April 10, 2014

    Lieber Avalon,

    ich finde deinen Schreibstil mitreißend und auch wenn ein paar Absätze mehr dem Lesefluss sicher nicht geschadet hätten, so habe ich alles gut verstanden.

    Dass du aus deiner Situation heraus das Beste versuchst, finde ich bewundernswert und auch die Kraft, die deine Frau lange Zeit für euch Beide aufbringen musste. Das hat sehr viel Respekt und Anerkennung verdient!

    Ich wünsche euch beiden den Segen unseres Vaters im Himmel.

    Einen gesegneten Start in die neue Woche

    Gruß

    Uwe

  • Horst
    April 10, 2014

    Lieber Avalon,
    für einen Rentner mit Handycap funkioniert Dein „ARBEITSSPEICHER“
    aber sehr gut ! Ich musste auch schmunzeln bei Deinen Zeilen – den Humor hast Du ja auch nicht vergessen. Du hast weder eine „komische Schreibe“ noch stellst Du „einfältige Fragen“. Bin zwar selbst nicht mehr der Jüngste, aber ich denke die Erfahrung des Lebens ist auch etwas wert, und die „Jüngeren“ können beileibe davon profitieren.Alles Gute für dich und bleib recht lange fit. Herzlichen Gruss.

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo lieber Uwe. Hallo lieber Horst. Hallo lieber Matthäus.
    Vielen Dank für Eure aufmunternden Worte; so auch an alle anderen Kommentarschreiber. Ich wundere mich immer wieder wie fix Ihr, immer wieder zu eingestellten Kommentaren, Eure Gedanken dazu abgebt. Meistens profitiere ich tatsächlich davon. Und nach Kenntnisname, schiebe ich, möglichst viel davon, in meine BIO-Gedächtnisspeicher. Ach ja und auch in die dazu passenden Datenbanken auf meiner PowerStation.
    _____________………….
    Durch das Video: „ …. internationalen “Königreichsdienstschule” für Älteste 2012, bin ich doch so ziemlich erschreckt und mir im Augenblick nochmals so einer Seelentortour auszusetzen, vielleicht! Ein paar Tage werden wohl noch ist Land gehen, um mir eine neue „Konfrontation“ mit organisatorischen GeistesErgüssen der WTG zu genehmigen. Jedes Mal, wenn ich auf BI in den Kommentaren unterwegs bin, treffe ich auf Kommentatoren, die mir durch ihre dort festgehaltenen Gedanken und/oder ihren geschilderten Erlebnissen an Herz wachsen. Es ist mir, ob ich viele von Euch persönlich kennen würde, obwohl dem nicht so ist.
    Viele liebe Grüße. Avalon

  • Nachdenker an Avalon
    April 10, 2014

    Hallo Avalon,
    danke für deinen Kommentar. Ich finde dich bewundernswert und deine Schreibe und Gedanken sind doch vollkommen ok. Warum nur sind uns Menschen wie du und z.B. sarai, die alle schon viel hinter sich gebracht haben und erlitten haben stets so eine auferbauende und nachahmenswerte Beispiele und Vorbilder? Von ihrer Stärke und Glauben koennen wir oft sehr viel lernen.
    Liebe Gruesse auch an deine Frau.
    Nachdenker

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo lieber Nachdenker.
    Ich freue mich sehr über Deine Worte an mich.
    Sie haben mich aber auch tief beschämt, denn so wie ich eigent- lich, trotz aller meiner Unvollkommenheit, sein möchte, im christlichen Sinne, in Brüderlichkeit, bin ich noch lange nicht. Mein Bemühen ist unentwegt auf dem Wege dorthin. Eine kleine Episode am Rande möchte ich Dir hier erzählen: Weil ich ein kontaktfreudiger Mensch bin, ohne aufdringlich zu sein, fällt es mir eigentlich immer wieder leicht mitmenschliche Kontakte,schnell aufzubauen.
    Erst vor wenigen Tagen kam ich, wie der Zufall es so will, mit einer sehr jungen Muslima, Mutter zweier kleiner Kinder, ins Gespräch.
    Wir unterhielten uns über Gott den Allmächtigen Schöpfer(beachte, wie ich unseren Gott vor der Muslima nannte). Über die Weltverhältnisse. Über die Stellung der Frau/Mutter in der Familie und der Gesellschaft. Und auch, welchen besonderen Respekt ich vor den Leistungen der Frau habe. Außerdem seien die Frauen ein besonderes kostbares Geschenk des Allmächtigen an den Mann, einfach wunderbar; ich denke ich träume. Da ihr anscheinend meine Worte, in Bezug auf Gott und die Menschenwelt, zutiefst ihr Herz berührten, da berührte sie ganz sanft meine Hände (bedenke an dieser Stelle, sie ist eine verheiratete Muslima und ich, in ihren Augen, eigentlich ein Kafir(Ungläubiger)) und sagte:
    Ach, was bist du(wir waren gleich beim Du gelandet (ich ein alter Mann, sie eine junge Frau)) doch für ein lieber Opa, ein so gottesfürchtiger Mann, siehst aus, als wenn du erst 50 Jahre wärst und trotzdem so lebendig und toll sportlich. Diese Worte berührten mein Herz sehr und beschämten mich zugleich, so wie Deine Worte es taten.
    Lieber Nachdenker, Ich danke Gott im Besonderen, dass er das Menschengeschlecht so erschaffen hat, wie es ist. Welch eine geniale, biologische Konstruktion. Und dann auch für seinen Heilsplan der Liebe, über Christus, für die Menschheit, Danke. Bei der Erwähnung des Christus fällt mir seine Bergpredigt ein. Sehr oft höre ich sie mir an. Auch nach so vielen Wiederholungen bleibt mir noch immer fasst der Verstand stehen, weil für mich Christus Worte einfach überirdisch sind. Sie bringen meine Selle, mein Herz zum Klingen und Singen Auch deshalb meinen besonderen Dank an JHWH Gott. Danke dass Du Deine Macht an dich genommen hast, über unseren Herrn Jesus Christus, Danke. Amen.
    Meine Worte waren an Horst aus zwei Gründen gerichtet. 1tens, weil mir die Formulierungen meiner Gedanken, beim Nachlesen, Tage später, so ziemlich umständlich erschienen, vom Satzbau, Rechtschreibung, usw. ganz zu schweigen. Und 2tens, warum dieses im Augenblick so ist. Dies wohl in einer sehr kurz gefassten Zusammenstellung meines Erlebnisses, Ein Erlebnis, welches mein augenblickliches Verhalten doch sehr beeinflussen. Auf jeden Fall hat das Erlebte mir im besonderen Maße die Verletzlichkeit der menschlichen Existenz, der eigentlichen Nichtigkeit,des Menschen, im Getriebe der Zeit aufgezeigt. Zu meinem Glück habe ich den Ereignishorizont, das ist hier der Punkt an dem es keine Rückkehr in die Realität der Menschenwelt gibt, nicht wirklich überschritten.
    Und somit ist es mir vergönnt, Dir diese Zeilen zu schreiben. Und auch unseren Gott JHWH immer wieder zu danken für die fantastische materiale Schöpfung, von der ich ein Teil sein darf und auch ihr alle auf BI. Für Gottes Liebe zu seinen Menschenkinder und so fort. Danke in Demut von mir ohne Ende.
    Du hast sicherlich, auf Youtube, schon von vielen Nahtoderfahrungen gehört. Und auch von den daraus abgeleiteten Schlüssen dieser Personen. Leider tun diese Menschen zumindest nicht den heutigen medizinischen Wissenstand in ihre Überlegungen mit einbeziehen. Nämlich, dass das Gehirn in dieser Stresssituation, Endorphine, vom Körper selbst produziertes Opioid(nach Wikipedia), freisetzt.
    Dazu kommen noch die kulturellen, besonders die religiösen Einstellungen, dieser Personen hinzu.
    Und schon sind diese Menschen überzeugte Paradiesanhänger, waren nach ihrer Meinung schon im Himmel, bei Jesus, bei ihren lieben Familienangehörigen, die schon auf sie gewartet haben oder so ähnlich. Ein tödlicher Trugschluss, und dabei eigentlich nur aufgebaut, auf religiösem Irrglauben.
    Hätten sie doch lieber mehr in ihrer Bibel nachgeforsch, wie es sich wirklich verhält!
    So ein Erlebnis bezeichne ich, als die Barmherzigkeit des Todes(ein Leichtes in den Todesschlaf hinüber gleiten ohne es wirklich wahrzunehmen).
    Ausserdem verspüre ich, durch mein fasst tödliches Erlebnis, eine kaum noch nachvollziehbare Menschenliebe. Ganz oben steht in meinem christlichen SozialVerhalten: ‚Erst kommst du‘, ‚Dann die Barmherzigkeit‘, ‚Dann die Bereitschaft zum Vergeben‘, Mitgefühl und Streicheleinheiten ohne Ende, usw.
    Natürlich, ist in vielen Fällen die Zuchtrute unabdingbar. Aber diese notwendige Maßnahme wird vom Uneinsichtigen selbst ausgelöst und nicht durch: Wenn und Aber, es ist zu Vermuten.
    So, lieber Nachdenker, für heute beende ich meine Worte an Dich erst einmal.
    Bleibe bitte in jeder Hinsicht gesund. Liebe Grüße, Avalon

  • Horst
    April 10, 2014

    Danke für den Beitrag. Das Hauptproblem der WTG sind die modernen Möglichkeiten der Verbreitung von Informationen und mutige Christen, die diese Informationswege zur Blosstellung ihrer Machenschaften nutzen.
    Die Methodik selbst ist nicht neu. Unter dem Motto „Gehorsam ist besser als Schlachtopfer“ und der vorgegebenen Aufgabe, die „Versamlung rein zu erhalten“, wurden schon in den letzten Generationen „unliebsame“ Personen aus den Versammlungen entfernt. Wohlgemerkt nicht, weil sie sich gegen Gott versündigt hätten durch Gotteslästerung oder einen liederlichen Lebenswandel, oder Christi Gebot der Gottes- und Nächstenliebe vernachlässigt hätten. Der Mensch ist nicht fehlerlos und auf die Güte Gottes angewiesen. Unsere Brüder wurden aber aufgrund von „Vergehen“ (Rauchen, Umgang mit den Älstesten nicht genehmen Personen, Teilnahme an weltlichen Veranstaltungen, weltlicher Kleidung und Frisur und anderen Menschlichkeiten) vor Kommitees geladen, blosgestellt, erniedrigt und ausgeschlossen, nur weil sie anderen nicht „passten“. Sogar ihre unschuldigen Angehöringen
    wurden öffentlich als „schlechter Umgang“ bezeichnet und gemieden. Alles aufgrund offizieller Anweisungen seitens der LK, wobei diese Verantwortlichen aufgrund ihrer Stellung in ihren eigenen Familien ganz andere Sachen „zudecken“ konnten. Da konnte der Schwiegervater schon mal bei kleinen Mädchen in der Versammlung über die Strumpfhose streicheln, da kam aber nix dabei raus.
    Die neue Rückendeckung für die Ältesten von seiten der WTG setzt natürlich noch neue Maßstäbe und wird den Willkürlichkeiten noch mehr Tür und Tor öffnen.
    Wie weit entfernt sind diese Menschen von der Gnade und Barmherzigkeit Gottes (Psalm 103:8, Epheser 2:4-5) und der Barmherzigkeit Jesu (Luk. 20:25-37, Markus Kapitel 1, Lukas Kapitel 8 usw.) doch entfernt !
    „Sie haben sich selbst erhöht – sie werden erniedrigt werden“- und im Umkehrschluss zu Matthäus 5:7 „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“ bete ich zu Gott, daß diese Unbarmherzigen ihren gerechten Lohn empfangen werden.

  • M.N.
    April 10, 2014

    „… diesem beunruhigenden Wandel hin zu einer noch strengeren und drakonischeren Haltung … “

    Diese Entwicklungen sind keinesfalls als „beunruhigend“ oder schlecht, sondern als begrüßenswert zu sehen, denn auch dadurch demontiert sich die WTG selbst und schaufelt sich ihr eigenes Grab.

    Denn wenn immer mehr „treue Schäfchen“ aufwachen ob der immer größer werdenden lehrmäßigen Verwirrung und theologischen Verzettelungen ihre „Mutter-Org.“, und dabei auch noch wie räudige Hunde getreten und geschlagen werden, daß es nur so kracht, dann bedarf es keiner großen Phantasie, sich auszumalen, wie lange das noch gutgehen kann, denn der Krug geht nur so lange zum Brunnen, bis er bricht.

    Die Älteren werden – wenn sie denn nicht mittlerweile hinsichtlich des wahren Wesens der WTG aufgewacht und in die innere Emigration gegangen sind – immer müder und matter, und dünnen naturgegeben immer mehr aus; ob und inwieweit sich die junge Generation sich solche Spielchen seitens eines megalomanen und völlig lernresistenten ZK, das sich ungefragt zum Herrscher über Millionen eingesetzt hat, gefallen läßt, wird man sehen. Stichwort „Abstimmung mit den Füßen.“

    Der Trend ist ja bereits recht heftig ausgeprägt; vielerorts gibt es so gut wie keine Teenager/Jugendlichen mehr in den VS. Die haben alle das Weite gesucht. In etlichen VS, die ich kenne, gibt es so gut wie keine, oder gar keine „Dienstamtgehilfen“ mehr, da die wenigen, die es gab, entweder „entnannt“ wurden oder getürmt sind. Vielen „Ältesten“ schlägt belastungsmäßig das Wasser über dem Kopf zusammen, da kommt also auch keine Freude auf. Auch die Mutationen im Middle Management (BA -> KA) weisen auf organisatorische Notstände hin (ein von chronisch zu dramatisch gewordener Mangel an KA).

    All dies ist gut, es ist wünschens- und begrüßenswert, denn „wenn dieses Werk aus Menschen ist, so wird es zugrunde gehen; wenn es aber aus Gott ist, so [wird es] nicht zugrunde [gerichtet werden] können.“ Mir (und nicht nur mir) scheint, die ersten Teil-Sterbeprozesse innerhalb und in Verbindung mit der WTG haben bereits begonnen; sie kam aus dem Nichts, trieb ihr Unwesen, und ist dabei, sich wieder ins Nichts zu verflüchtigen. Die Erde wird sich weiter drehen, auch wenn wir keinen WT sehen. Im Großen Ganzen der Erdgeschichte, oder gar des Kosmos, wird die WTG noch nicht mal ein feuchtes Staubkorn gewesen sein.

    Gruß,

    M.N.

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    April 10, 2014

    Lieber Bruder Klaus D.,

    Let me tell you this: You did a great job!

    Deine Übersetzung ist bestens.

    Was der WTG jetzt nur noch fehlt ist der „Weihrauch“… Was die meisten anderen Glaubensgemeinschaften durch gehen lassen, wird innerhalb der WTG mit Druck – bedingungsloser Gehorsam – Strafe unter dem Deckmantel „lasst alle Eure Angelegenheiten nach Anordnung geschehen“ durch ein Exekutionskommando verfolgt.

    Das Hohelied der Liebe scheint hier einen totalen Auszug vorgenommen zu haben.

    Danke für diesen Beitrag. Danke, dass es EUCH gibt!

    Möge Immanuel/Christus seinen Segen weiterhin bereitstellen.

    Athalja

  • Esther2
    April 10, 2014

    Hallo, liebe Schwestern und Brüder,

    genau diese Härte und Konsequenzen , wie im Einführungsartikel gefordert wird, bekommen die Verkündiger dann mit der ganzen Tragweitete zu spüren. Als uns der Ä. im Oktober 2013 anrief um uns zu einem Rechtskommitee vor zu laden, sagte er zu mir am Telefon wörtlich: Wir wollen hier echte Reue sehen und keinen Nervenzusammenbruch! – Fazit natürlich keine Reue, sondern Ausschluss, das Frage ich mich, können Menschen jetzt auch wie Jehova ins Herz sehen???? Kann man sich solches Verhalten von Jesus vorstellen, z. b. als er mit seinen Jüngern immer wieder die selben Themen erörterte?

    Liebe Grüße
    Esther

  • Esther
    April 10, 2014

    Liebe Esther,
    das war sicher eine sehr schreckliche Erfahrung für Euch. Andererseits hat es Euch die Augen geöffnet, oder?
    Ich kann mich auch noch gut an diverse Situationen erinnern, als mein Vater mehr oder weniger regelmässig die Ältestenschaft auf mich gehetzt hat. Es war peinlich, demütigend und hasserzeugend.
    Ich habe mich in all den Jahren danach immer gefragt, ob ich wirklich nur „seiner würdig“ bin, wenn ich nur als aktives Mitglied brav wie ein Schaf, in den Reihen der ZJ sitze?! Bin ich kein liebenswerter Mensch – auch ohne Vereinszugehörigkeit? Wo ist dieser liebende und alles-verzeihende Gott? Der ist mir bei den ZJ nicht begegnet. Ich hatte nur Gefühle wie tiefgreifende Angst ihm gegenüber. Sorry, aber das widerspricht sich doch, oder?
    Ich kann heute nur hoffen, dass er mir doch ab und an zuhört und weiss, wie es in meinem Herzen aussieht. Und das weiss er sicher. Und zwar NUR ER!!! Und keine Glaubensgemeinschaft, kein Ältestenrat, kein einziger anderer Mensch! Wer wagt es da zu richten?
    Lieben Gruss
    Auch Esther 🙂

  • Esther2@Esther
    April 10, 2014

    Liebe Esther,
    Sei Dir sicher, das uns unser himmlischer Vater siehe und das ihm jeder würdig ist. Nur er kennt das Herz und ihm können wir auch nichts vor machen. Wenn ich in der Versammlung gehört habe, wir müssen Erfahrungen mit Jehova machen, da ist mir sozusagen immer schon der Kamm geschwollen. Sicherlich ist das bei vielen nur hohles Gerede gewesen, doch erst jetzt, nachdem ich nach über 40 Jahren raus bin (in der „Wahrheit“ erzogen) habe ich gemerkt, das man mit Gott wirklich Erfahrungen machen kann. Das haben mir auch andere bestätigt, die keine ZJ sind. Oft sind es nur die kleinen Dinge, die uns manchmal gar nicht so auffallen. Aber ich bete sehr viel zu unserem himmlischen Vater, TU es auch, wenn Du kannst. Du wirst sehen es hilft wirklich. Es hilft auch wenn wir füreinander beten und ich schließe alle mit ein, denen es nicht gut geht und die Hilfe brauchen.

    Liebe Grüße ich Drück Dich

    auch Esther

  • Esther
    April 10, 2014

    Liebe Esther2 :),
    Es fällt mir noch schwer, aber ich bin dran. Noch alles ziemlich neu für mich nach all den Jahren „Glaubensabstinenz“. Ich danke Dir!
    Lieben Gruß und Umarmung zurück, Esther

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo liebe Ester2
    In Deinem Kommentar zeigst Du auf, wie die Worte:
    „… Wir wollen hier echte Reue sehen und keinen Nervenzusammenbruch!“ … Dich immer noch betroffen machen.
    Aus den Worten des Ältesten gehen, nach meiner Meinung, doch eindeutig Lieblosigkeit und Unbarmherzigkeit hervor.
    ……… habe auch ich erhalten und natürlich gleich herunter geladen. Zwei Anläufe habe ich gebraucht um das ganze Video anzuschauen. Für meine Seele einfach ein grauenvolles Szenario . Durch die spekulativen Äußerungen, Vermutungen, des RechtsKomitees, in reinster Negation, auch auf die Zukunft bezogen, lässt hier keinen Raum mehr für die Liebe, Barmherzigkeit, die Jesus uns in seinem kurzen Erdendasein vorlebte, übrig. Was ich da vernommen habe, war nichts weiter als wichtigtuerische Rhetorik in sektiererischer Reinkultur.
    Auch wenn hier im Video der „Delinquent“ quasi gezwungener Maßen, zur Reue kam, so kam er doch und wohl nicht nur, um letztendlich bloß nicht den Kontakt zu seiner Familie, Bekannten, Freunden, zu verlieren. Sondern auch, um aus seiner Sicht, weiterhin inmitten der Versammlung Gottes sein zu dürfen.
    Steht nicht in etwa geschrieben: „Nicht einmal, nicht zweimal, sondern 77 Mal sollst du vergeben“.
    Wahrscheinlich würde jetzt sofort ein Ältester dieses RechtsKomitees aufspringen und sagen. „Das gilt doch aber nur bei aufrichtiger Reue!“
    Darauf bleibt mir nicht nur die Spuke weg, sondern auch jedes Verständnis für die Geisteshaltung dieses Ältesten. Denn wie will dieser „Richter“ wissen, was sich im Herzen dieses Menschen abspiel; wie sich die Zukunft dieses Sünders entwickeln wird!
    Liebe Ester2, zum Abschluss meiner Zeilen an Dich, möchte ich an dieser Stelle an eine historische Begebenheit erinnern, die in meinen Augen, in vielerlei Hinsicht, viel schwerer wog und doch für den Schuldigen letztendlich gut ausging. Denke doch bitte an die Begebenheit/die Schandtaten, die König David, gleich in doppelter Weise, vollbrachte. Die Geschichte mit der Ehefrau einer seiner Offiziere und vorweg die Ermordung des Offiziers.
    Wichtig ist es mir, dass Du/wir erkennen, dass König Davids schwere Sünde aufgedeckt wurde und es ihm erst gesagt werden musste, welche Ungeheuerlichkeiten er begangen hatte. Obwohl es also genau umgedreht war, wie in unserem „Fall“ wurde ihm vergeben. Ich gehe davon aus, weil bei JHWH, auch im Nachhinein, Reue, Barmherzigkeit, Vergebung, auch für einen König Gültigkeit, ja oberste Priorität hatte. Anm.: Denke doch bitte auch an all die Liebestaten, die unser Herr Jesus Christus an so vielen seiner Zeitgenossen vollbracht hatte! Hat Jesus jemals gefragt: „Glaubst Du, dass ich der Prophet Gottes, der in die Welt kommen soll, bin?“ Christus sah immer nur den Menschen der Hilfe benötigte. Jesus war immer wieder im Herzen tief bewegt ob all dem Übel, dass durch die Sünde/Erbsünde in die Welt gekommen war/ist.
    So wie die Erbsünde, mit all ihrer Unbarmherzigkeit, sich unseres Leibes annimmt, so empfand ich die Vorgehensweise der Ältesten, im Video.
    Ihre vorbeugende Rechthaberei, ihre Seelenbarberei, ist nach meinem Empfinden, an Selbstgefälligkeit kaum noch zu überbieten.
    Ganz liebe Grüße an Dich und an alle Brüder im Herrn,
    Avalon

  • hansi
    April 10, 2014

    lieber avalon.
    in vielem gebe ich dir recht ganz besonders das die ältesten nicht in das herz schauen können es steht ihnen einfach nicht zu jemand der bereut ihn trotzdem auszuschliessen die ältesten sollten sich bei Jesus nicht nur eine scheibe abschneiden was bamherzigkeit betrifft sondern mehrere .
    ich selbst kenne eine schwester aus meiner früheren Versammlung in vielen Gesprächen mit ihr sie hatt unteranderem Alkohol Probleme gehabt sychische Probleme ich hab sie verstanden denn ich hab die gleichen ausserdem hatt sie vielmitgemacht ihr Ehemann hatt sie betogen und noch schlimmer er hatt die gemeinsammen kinder auf seiner seite gebracht so das sie im augenblick kein kontakt zu ihren kindern hatt das mann da durchdreht ich habe dafür vollstes verständniss .
    Staat sie zu ermundern,zu erbauen ja ihr hilfe zu bieten wurde ihr von der ältestenschaft nicht geglaubt obwohl sie bereute und wurde ausgeschlossen geht gar nicht.
    Jesus war ganz anders ,er wurde freund genannt von sündern und er gab das allerbeste Beispiel nämlich das Beispiel mit der Ehebrecherin er handelte bamherzig das vermisse ich des Öfteren bei ältesten nicht in jedem fall ich meine jetzt fälle bei denjenigen die absulut nicht bereuen und in schweren sünden verharen den ältesten bleibt dann keine andere Möglichkeit als der gemeinschaftsausschluss aber bei den vielen anderen fällen bei den Geschwistern die bereuen fehlt ihnen die bamherzigkeit die Jesus hatte.
    mir fällt dabei immerwieder spondan ein bevor Jesus die Bergpredigt hielt heilte er Jesus, und zwar jeden denen es schlecht ging zum Beispiel wegen einer Krankheit er konnte die menschen nicht leiden sehen und er machte keine Bedingung davon abhängig er hätte ja sagen können ich heile euch nur wenn ihr meine jünger werdet nein das tat er nicht auch schon deshalb nicht weil er das geschenk seines vaters die Willensfreiheit akzepttierte und sie für sehr kostbar hielt.also nur ein tip von mir an euch älteste orientiert euch mehr an Jesus bevor ihr wieder ein gemeinschaftsausschluss ausspricht.lg hansi

  • Horst
    April 10, 2014

    Lieber Hansi,
    ich bitte Dich, schau mal auf Deiner Tastatur nach, ob da nicht wenigstens Kommas und Punkte sind. Oder sogar eine
    Taste für Großschreibung. Du tust uns einen großen Gefallen damit. Glaub mir, wir können Deine Kommentare dann viel besser lesen.
    Nichts für ungut und viele Grüße.

  • hansi
    April 10, 2014

    lieber horst.
    es gibt so ein Sprichwort,alle guten dinge sind 3
    ,zweimal schon hast du mich schon aufmerksam gemacht das meine Rechtschreibung zu wünschen übriglässt ,also kann ich davon ausgehen ich werde ein drittes mal von dir hören .
    lieber horst lass es es ist gut ich weiss bescheid ich werde mir mühe geben versprochen. lg hansi.

  • Omma@Avalon
    April 10, 2014

    Lieber Avalon,

    mich hat diese Geschichte auch sehr betroffen gemacht. Als ich heute Nacht nicht schlafen konnte, ging mir auch noch folgender Gedanke durch den Kopf: Was ist mit dem Kind, das geboren werden würde. Hat es nicht das Recht auf Mutter UND VATER. Wie kann man von einem werdenden Vater verlangen, sein Kind zu ignorieren. Und was ist mit der Mutter des Kindes, das scheint allen völlig egal zu sein. Diese Herzlosigkeit stinkt zum Himmel!!!

    GLG Omma

  • Anna
    April 10, 2014

    Liebe Omma, liebe Schwestern und Brüder,

    das Fehlen jeglichen Mitgefühls für die werdende Mutter, den überforderten Vater und das ungeborene Kind ist mir auch aufgefallen.

    Da ist kein JA zum werdenen Leben. Und bezüglich der fehlenden Reue:

    Wenn ich versuche mich in die Situation hineinzuversetzen: Kann man Liebe und Leidenschaft wirklich bereuen? So heucheln, als ob das alles nicht schöne Gefühle gewesen sind? Kann ich ehrlich sagen, wenn Gefühle im Spiel sind, wie es dem jungen Bruder untergeschoben wurde, „SIE hat mich verführt“! Kein normaler Mann sagt so etwas!!! Jeder Mann legt nach meinem Verständnis Wert darauf die Frau zu erobern. Und die WTG-Argumentation, dass ein Mann die dann nach Befriedigung seiner Wünsche dann links liegen läßt ist Unsinn.

    Nur Jehova und Jesus kennen unser Herz. Leidenschaft ist auch wahrhaft schwer zu bereuen.

    Es gibt einen Spruch: „Man lobe nicht als Sittlichkeit, den Mangel an Gelegenheit“.

    Jedenfalls schönen Abend und fröhliches Erwachen wünscht Anna

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo Omma. Hallo Hansi,
    Danke für Eure Kommentare. Zuerst ein paar Worte an Dich Omma.
    Wie Du ja aus meinem obigen Kommentar entnehmen kannst, brauchte ich zwei Anläufe, um das Demo-Video, mit klarem Verstand, bis zum Ende, anzuschauen. So, wie sich für mich die augenblickliche Rechtsprechung, durch dieses Demo-Video, in der WTG darstellt, wird von der oberen Führungsebene anscheinend verlangt, dass die RechtsKomitees ihre soziale Intelligenz, ach ja, auch die christliche Intelligenz (die der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit etc.) so ziemlich im hintersten Winkel ihrer Menschlichkeit zu verstecken haben.
    Du erkennst sicherlich, aus meinem Geschreibe, meine Empörung. Meine Seele ist außer sich vor Frust und Ohnmacht! Siehe, wenn schon ich elender, unvollkommener Mensch, soviel Barmherzigkeit aufbringe um zu vergeben, wie da erst Jesus unser Herr und nicht zu vergessen unser Schöpfergott JHWH. Und was sehe, höre ich vom Video!
    Wenn ich da nur an die Geschichte von der Maria Magdalena denke!
    Und damit spreche ich Dich, lieber Hansi, an. Nach meiner Information ist diese Begebenheit aus der neuen NWÜ gestrichen worden. Oder bin ich da einer Fehlinformation aufgesessen?
    Da ich diese Geschichte, über die Barmherzigkeit Jesu, der Maria gegenüber, noch in meinen anderen HLs habe, stört mich die Weglassung dieser Geschichte, wenig, sofern die Weglassung zutrifft. Schon oftmals hat mir die Maria-Magdalena-Geschichte, bei so ziemlich betrübten Mitmenschen, sehr geholfen, ins Gespräch zu kommen. Besonders bei Andersgläubigen, die unserem Gott JHWH immer als einen rechthaberischen, blutrünstigen Gott sehen, der immer nur: „Mein ist die Rache“ brüllt.
    Hansi, für gewisse Straftaten, im alten Israel, war die Todesstrafe durch Steinigung angesagt. Dazu zählten wohl auch Hurerei und Mord. Jetzt meine Frage an Dich: Wenn nun aber jemand, der eine schwere Sünde begangen hatte, und sie, bevor sie öffentlich wurde in seinem Herzen bereute und sich den Priester offenbarte, wurde er dann mit einer anderen Strafe als der Todessstrafe belegt?
    Meine Frage hängt nämlich mit der Mörder/Hurerei-Geschichte von David zusammen. Ihm wurde doch rundherum vergeben, weil er zutiefst bereute; obwohl ihm zuerst durch einen Priester, seine Gräueltaten, in aller Öffentlichkeit, ins Gesicht gesagt werden mussten!
    Woher wussten die Priester Israels überhaupt, dass David ihnen nicht nur einen reuigen König vorspielte. Und wodurch war ihnen sein zukünftiges, besonders in theokratischer Hinsicht, reines Verhalten sicher? Wenn sie sich nicht sicher waren, dann hätten sie ja ihren eigenen König steinigen müssen, oder? Durch meine Fragenstellerei baut sich nämlich ein ähnliches Szenarium auf, wie die Geschichte auf dem Demo-Video.
    In beiden Fällen ergibt sich, jedenfalls für mich, dass zuerst einmal Barmherzigkeit, sprich Vergebung, angesagt ist. Bei David und bei unserem „Delinquenten“ kommt es doch darauf an, dass beide Reue zeigten und der darauf folgende Lebenswandel wird sie beurteilen bzw. verurteilen. Aber, wie zu erkennen ist bei dem RechtsKomitee so ziemlich Zweifel, Misstrauen angesagt Oder muss ich bei diesen Gedanken meine Geistesoptik neu justieren?
    Ich hoffe von Euch Antworten zu erhalten und auch von anderen Brüdern/Schwestern, auf BI.
    Ich bin jedenfalls, nach diesem Video ganz schon in den Wind. Sogar meine Frau hat mich schon mehrmals angesprochen, was mich so bedrückt.
    Im Augenblick will ich am liebsten von keiner Sekte/Kirche etwas hören. Ich verkrieche mich lieber, mit meinen Tonträgern der Bibel, in meine eigene Zuhörer/Gedankenwelt.
    Gott möge Euch Barmherzigkeit erweisen. Ihr lieben bittet im Gebet darum.
    Ganz liebe Grüße von mir, bleibt gesunden und gesunden Sinnes. Avalon

  • Omma@Avalon
    April 10, 2014

    Hallo Avalon,

    es tut mir aufrichtig leid, dass du zur Zeit gefühlsmäßig so viel durchmachst, ich kann dich sehr gut verstehen. Ich kann jedenfalls mit meinem Mann über alles sprechen, jedenfalls fast, denn er muß auf sein Herz (buchstäbliches) aufpassen, und Aufregung tut ihm nicht gut.

    Zu deiner Geschichte über David möchte ich noch ergänzen, dass David selbst auch oft mit anderen barmherzig war, und so Jehova auch mit ihm barmherzig verfuhr.
    Außerdem konnte Jehova in sein Herz schauen, was Menschen nicht können.
    Da wir mit dem Maß gerichtet werden, wie wir andere messen, sollten wir uns davor hüten hartherzig und verurteilend zu sein, wie du es auch in deinem Kommentar beschreibst.

    Es heisst zwar, die Rechtskommit. würden unter dem heiligen Geist urteilen, ich frage mich aber, wieso so viele Fehlurteile gefällt werden. Ich kenne persönlich Fälle, wo aufgrund von Falschaussagen, jemand die Gemeinschaft entzogen worden ist.
    Man kann nur erahnen, wie viel Leid und Verzweiflung bei den Betroffenen herrschen muß. – Aber Jehova und Jesus sehen alles, und sie sind gute Richter! Haben wir noch ein wenig Geduld, und werfen wir unsere Bürde auf unseren liebevollen Gott.

    Viel Kraft von Jehova und seinem Sohn, und GLG Omma

  • Hopefull
    April 10, 2014

    Lieber Avalon

    Du schriebst:

    Meine Frage hängt nämlich mit der Mörder/Hurerei-Geschichte von David zusammen. Ihm wurde doch rundherum vergeben, weil er zutiefst bereute; obwohl ihm zuerst durch einen Priester, seine Gräueltaten, in aller Öffentlichkeit, ins Gesicht gesagt werden mussten!
    Woher wussten die Priester Israels überhaupt, dass David ihnen nicht nur einen reuigen König vorspielte. Und wodurch war ihnen sein zukünftiges, besonders in theokratischer Hinsicht, reines Verhalten sicher? Wenn sie sich nicht sicher waren, dann hätten sie ja ihren eigenen König steinigen müssen, oder?

    So wie ich die Geschichte Davids mit Bathseba verstanden habe, musste David vor Gott Rechenschaft ablegen und nicht vor den Priestern. JHWH hat Nathan zu David geschickt um ihm zu zeigen, dass vor Gott nichts verheimlicht werden kann. Die Menschen um ihn herum haben nichts bemerkt, auch die Priester nicht. Nathan erfuhr erst davon, als Gott ihn zu David sandte. Außerdem war David ein Gesalbter. So hätten die Priester nie das Recht gehabt, einen Gesalbten zu steinigen. So wie auch David mit Saul verfuhr. David hatte die Gelegenheit seinen Größten Feind zu töten und sein Gefolge ermunterten ihn es zu tun. Was sagte David aber?:

    Das sei vor dem HERRN fern von mir, dass ich so etwas an meinem Herrn, dem Gesalbten des HERRN, tun sollte, meine Hand an ihn legen, denn er ist der Gesalbter des HERRN! Und David wehrte seinen Männern mit diesen Worten und erlaubte ihnen nicht, sich an Saul zu vergreifen (1.Sam. 24:1-8)

    Er überlies diese Angelegenheit Gott.
    Vers 13,16:
    …und möge der HERR mich an dir rächen! Aber meine Hand soll nicht gegen dich sein. … So sei denn der HERR Richter zwischen mir und dir!

    Da Gott in die Herzen der Menschen hineinsieht und nichts vor ihm verborgen ist, wusste Nathan schon, ob David wirklich bereute oder nicht. Denn Nathan folgte nur den Befehlen Gottes und dieser lies es ihn wissen. Auch musste David sich vor Gott rechtfertigen und nicht vor den Priestern oder einem Propheten.

    Zu der Sache mit der Barmherzigkeit Gottes ist mir noch ein anderes Beispiel eingefallen.
    Nämlich die Stadt Ninive. Eine böse und blutrünstige Stadt, einst erbaut von Nimrod. Jona bekam von Gott den Auftrag durch die Straßen zu gehen und die Bewohner vor dem Zorn JHWH´s zu warnen. Und was machte der König? Er ordnete an, dass alle Bewohner sich mit Sacktuch bekleideten, sich Asche über das Haupt warfen und Buße taten. Die ganze Stadt kehrte um mit samt dem König.
    Wie Reagierte nun Gott? Er war barmherzig und gütig und verschonte Ninive. Jona aber wurde zornig und ihm missfiel die Reaktion Gottes und Gott musste ihm eine Lehre mit der Rizinuspflanze (in der Elberfelder ist es eine Rizinus) erteilen.

    Und Gott sprach zu Jona: Ist es recht, dass du wegen des Rizinus zornig bist? Und er sagte: Mit Recht bin ich zornig bis zum Tod! Und der HERR sprach: Du bist betrübt wegen des Rizinus, um den du dich NICHT gemüht und den du NICHT großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. Und ich soll nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?

    Das letzte Wort hat immer noch Gott. Und auf seine Barmherzigkeit können wir vertrauen.

    Liebe Grüße Hope

  • hansi
    April 10, 2014

    lieber avalon .
    ich möchte mich zunächst omma anschliessen und dir alles erdenklich gute wünschen ich kann mich gut in dich hineinversätzen mit der gefühlswelt und den offenen fragen die mich auch in ein gefühlskaos stürzten und der prozes ist noch nicht abgeschlossen,aber dafür sind wir ja hier bei bruderinfo da einander zu ermundern und vieles richtigzustellen was unteranderem aber auch ein schmerzhafter Prozess bedeuten kann.
    schwester hope,hatt dir ja schon etwas geschrieben was ich auch unterschreiben kann.
    richtig ,auch david stand unter dem mosaichen gesetz und richtig ist für Mörder,hurrer,ehebrecher für sie gab es die Todesstrafe,david hatt das überlebt nicht nur weil er bereute sondern und das ist das ausschlaggebende weil sich Jehova persönlich david annahm ,und Jehova david in grossem masse bamherzigkeit erwiess Jehova selbst nahm sich seiner an weil auch gottes wort sagt weil Jehovas knecht david bei Jehova in gutem licht stand er war König in Israel und von klein auf war david gesegnet von Jehova in Jehovas augen war david besonders .
    wie gut lieber avalon das ,wir christen heute unter einem besseren gesetz stehen unter Jesus Christus.
    ich will damit nicht sagen das das mosaiche gesetz schlecht war ,wie könnte ich, denn unser herr jesus hatt das gesetz seines vaters für bindend erklärt er sagte ja die allbekannten worte zu seinem Volk der Israeliten handelt nach dem gesetz ahmt aber ihnen nicht nach ,damit meinte Jesus die selbstgerechten Pharisäer,saduzäer,schriftgelehrten.
    das mosaiche gesetz war gut und gerecht an sich und Jesus fügte sich dem ,es war ja von seinem vater .
    aber heute stehen wir unter Jesus Christus und da wird das wort bamherzigkeit grossgeschrieben ,die ältesten in den Versammlungen sollten sich endlich mal an Jesus orientieren den er hatt bamherzigkeit gelebt.
    lg hansi

  • Esther2@Omma
    April 10, 2014

    Mir ist auch die Bemerkung total auf gestoßen von den Ältesten , das die werdende Mutter eine Frau ohne jegliche Moralvorstellungen sei, als wenn alle die keine ZJ sind nur „Hurer“ sind. Ist doch eine Frechheit so eine Unterstellung.

    liebe Grüße
    Esther

  • Omma@Esther2
    April 10, 2014

    Liebe Esther,

    die Denkweise der WTG zeigt sich auch im neuen WT, vom 15.Juli:

    Seite 15

    15 Was will uns diese Veranschaulichung
    sagen? Paulus setzte die Versammlung
    mit einem großen Haus gleich und
    ihre Mitglieder mit Gefäßen. Einige Gefäße
    im Haus können durch gefährliche
    Stoffe oder unhygienische Bedingungen
    verunreinigt worden sein. Sie werden von
    sauberen Gefäßen wie Kochgeschirr getrennt
    gehalten.

    16 So ähnlich ist es bei Dienern Jehovas
    heute. Sie möchten ein reines Leben führen
    und müssen sich daher von Personen
    in der Versammlung fernhalten, die ständig
    Jehovas Grundsätze missachten. (Lies
    1. Korinther 15:33.) Wenn das auf einige
    in der Versammlung zutrifft, gilt es dann
    nicht UMSO MEHR für den engen Kontakt
    mit denen AUSSERHALB DER VERSAMMLUNG?

    Liebe Esther beachte folgende Beschreibung:

    Viele sind geldliebend, den Eltern ungehorsam,
    nicht loyal, Verleumder, brutal,
    ohne Liebe zum Guten, Verräter und lieben
    Vergnügungen mehr als Gott (2. Tim. 3:1-5).

    Oh, diese bösen Weltmenschen!

    …ach ja, wir lieben unsere Mitmenschen ja so sehr …

    GLG Omma

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo Omma
    Ich besuche die BI-Seite eigentlich jeden Tag.
    Einerseits treibt mich meine Wissbegierde dazu.
    Andererseits fürchte ich mich aber auch sehr, die, auf BI, eingestellten Beiträge zu lesen und ebenso Eure Kommentare. Welche unfassbaren Informationen bieten sich da mir immer wieder aufs Neue an! Und meine stille Frage deswegen, wie wird meine Seele darauf reagieren! Wie vielen von euch BI-Lesern mag es ähnlich ergehen!
    Omma, meine Seele fragt immer wieder, wo sind bloß alle meine Träume, betreffs der Zukunft, mit der WTG, geblieben! Als kleiner Junge, war ich oftmals im Himmel und spielte dort in meiner Fantasie mit den Haustieren. Ich denke, es kam daher, weil meine Großmutter immer vom Paradies im Himmel erzählte. Und heute? Heute sehe ich auch die Tür des sehr nahen Paradieses offen stehen. Es gibt da eigentlich nur eine Lösung um dahin zu gelangen. In der Schrift forschen was der Wille Gottes ist. Gebetsvoll/Glaubensvoll durch das TOR des Christus gehen, mit Gleichgesinnten. Und hoffentlich, werden dann durch die Barmherzigkeit JHWH’s tatsächlich alle unsere Zukunftsträume gelebt werden können, in Frieden.
    Dir und Deinen Lieben ganz liebe Grüße. Avalon

  • Omma@Avalon
    April 10, 2014

    Hallo Avalon,

    vielen Dank für deine zu Herzen gehenden Worte, die meinen Mann und mich sehr berührt haben.

    Du fragst, wie wird deine Seele auf alles reagieren?

    Vielleicht hilft es dir ein wenig, wenn ich dir erzähle, wie es bei mir war, und zum Teil noch ist.

    Als ich die ersten Ungereimtheiten zwischen der Bibel und der Org. erkannte, dachte ich nur ungläubig: das kann doch nicht sein. Wir studierten weiter intensiv die Bibel (verschiedene Übersetzungen). Dann hatte ich das Gefühl, Jehova öffnete mir immer mehr die Augen, Stück für Stück. Wahrscheinlich hätte ich alles auf einmal gar nicht ertragen.
    In dieser Zeit kamen die unterschiedlichsten Gefühle auf: – tiefe Traurigkeit, bis hin zu Depressionen – dann Zorn, Enttäuschung (man fühlte sich betrogen und ausgenutzt) – dann hatte ich das Gefühl irgendwie heimatlos zu sein, und wo sollte ich nun nachschauen, wenn ich beim Bibellesen eine Frage hatte? Der WTG vertraute ich nun nicht mehr, und mit manchen Kommentaren auf BI WAR ich einfach überfordert. Ich musste es erst lernen, dass ich selbst denken durfte.

    Ja, Avalon, es kostet alles sehr viel Kraft, und manchmal habe ich eine tiefe Erschöpfung gespürt. Glaub mir, das ist Schwerstarbeit, aber Jehova und sein Sohn stehen uns bei!
    So habe ich trotzdem die meiste Zeit eine ungewöhnliche innere Ruhe und Frieden gespürt, die nur von Jehova und seinem Sohn durch den heiligen Geist gekommen sein kann.

    Diese Ruhe und diesen Frieden wünsche ich auch dir.

    Und, Avalon, habe Geduld mit dir.

    Sei ganz lieb gegrüßt Omma

  • Amalie an Avalon&Omma
    April 10, 2014

    Ihr lieben Geschwister,
    mir sind gerade die Tränen gekommen als ich Eure Worte gelesen habe! Ich erinnerte mich daran wie meine Oma mir als kleines Mädchen „Hab Dank Herr Jehova“ vorgesungen hatte. Dabei hat sie sich im Bett fest an mich gekuschelt. Dann hat sie mir vom Paradies erzählt! Aber sie wurden nur betrogen, genau wie meine Eltern. Das macht mich wütend und sehr traurig! Wundervolle Menschen, die ihr Leben der WTG voller Vertrauen gegeben haben :-/

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo liebe Amalie.
    Hallo liebe Omma.

    Ich komme gerade von der Mountenbike-Tour. Weil ich immer unter Leistung fahre, da ist dann das Schwitzen mein treuer Begleiter. Als ich dann wieder zu Hause angekommen war, rief ich sogleich die BI-Seite auf. Beim Lesen Deiner Zeilen habe ich sogar aus den Augen ‚geschwitzt‘. Ich las flugs Deine Zeilen meiner Frau vor. Dabei habe ich dann, vor Rührung, noch mehr aus den Augen ‚geschwitzt‘. Wenn ich darüber lese, wie es so manchen Geschwistern in der ORG ergangen ist oder ergeht, dann bin ich immer ganz sprachlos. Mir kommt es dann vor, als wenn ich in einem Alptraum feststecke oder ich mir die Geschehnisse nur schwärzer ausmale, als sie in Wirklichkeit sind. Aber anderer- seits sind mir aus eigener Beobachtung die Wirklichkeit nicht fremd. Ich nehme Dich und Omma, stellvertretend für alle anderen Schwestern,die in großer Seelennot sind, ganz liebevoll und tröstend in meine Arme und küsse Euch, mit heiligem Kuss, auf Euer Haar.
    Hier ein kleiner Trost für Euch: Ihr Männer, wißt ihr nicht, dass die Frauen ein Geschenk unseres Gottes JHWH sind. Die Frauen sind nicht nur die Parnerinen des Ehemanns, sondern auch das Rückgrat der Familie und der Gesellschaft.
    Die Frau an sich, ist der Traum eines jeden Mannes. Der Wunschtraum Adams ist durch die Frau, wahr geworden. Ihr Frauen, ihr seid somit der Lebenstraum Eurer Männer. Ihr seid aller Ehre und Liebe Eurer Männer, wert. Erst recht in dieser noch schrecklichen Welt. Auch wenn der mühselige Alltag so vieles Gute in einer Partnerschaft, ins Hintertreffen geraten lässt. Verliert trotzdem den Traum vom Avalon(Paradies) nicht aus Euren Herzen. Träumt diesen Traum immerfort, bis er in unsere Wirklichkeit eingetreten ist. Und dann, Ihr Lieben, ja dann werden wir alle diesen Traum leben, immer fort, bis es keine Zeit mehr geben wird. Gott weiß es.
    Um das Glück dann auf Erden vollkommen werden zu lassen, wird Gott selbst bei den MenschenKindern weilen. Und die Herzen der Menschen werden Gottes Tempel sein. Ich denke, unsere Herzen werden in einem fort singen. Halleluja.
    Nur noch eine kleine Weile, dann wird sich unsere geglaubte Hoffnung, vor unseren Augen erfüllen. Bis zur Neuen Zeit aber werden wir glaubensvoll unser Leben leben. Amen
    Ganz liebe Grüße, bleibt mir ja gesund. Avalon

  • Esther2@avalon
    April 10, 2014

    Lieber Avalon,
    Danke für deine aufmunterden Zeilen, obwohl es Dir selbst gerade nicht so prickelnd gut geht.
    Aber dazu gibt es ja BI zum gegenseitigen Ermuntern und Auferbauen. Jesus sieht wie seine Schafe geschunden und umhergestoßen werden. – Ihm ist die Rache, er wird vergelten.
    Ich wollte noch anmerken, was dem ganzen ja noch einen Hut aufsetzt,
    Bei uns war der Ausschluss nicht wegen Hurerei oder einer anderen schweren Sünde, die man wirklich bereuen sollte, sondern weil wir den Kontakt zu unserer ausgeschlossenen Tochter nicht abgebrochen haben, obwohl wir die Hilfe von ihr zur Pflege unserer Demenzkranken Mutter brauchen. Aber jetzt sind wir froh, wie alles gekommen ist und wir haben auch unseren Herzens Frieden gefunden. Eine Religion, die Krankheiten und Schmerz verursacht, kann nicht die wahre sein. Ich verstoße doch nicht wegen so einer Religion meine Kinder !

    Viele liebe Grüße und die Kraft unseres Herrn
    Esther
    Liebe Grüße Esther2

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo liebe Esther2
    Weil ich gar nicht mehr mit einer Antwort von Dir gerechnet habe, da ist natürlich meine Freude, über Deine offenen Zeilen, umso größer. Danke
    Weil Du die Gründe Eures Ausschlusses ansprichst, da möchte ich nicht versäumen Dir dazu ein paar Zeilen zu schreiben Die Ausschlusspraxis in dieser Organisation erschließt sich mir persönlich nicht, jedenfalls nicht nach dem NT. Ich selbst habe noch keinen Ausschluss. Es steht auch kein AusschlussVerfahren an. Ich weiß auch von keiner ernsten Ermahnung oder was es sonst noch für Zuchtmaßnahmen in der Versammlung, gegen mich geben sollte. Mein Wegbleiben hat nichts mit meinem Glauben an JHWH Gott, noch wegen eines Zweifels an Gottes Heilsplan, über Jesus Christus, zu tun. Es hat grundsätzlich mit den Geschehnissen innerhalb dieser Organisation zu tun, Geschehnisse die auch auf BI immer wieder angesprochen/diskutiert werden. Du sprichst Eure familiäre Situation an, die letztlich zu Eurem Ausschluss führte.
    Von solchen ähnlichen Fällen ist mir schon des Öfteren zu Ohren gekommen. Ganz gleich wie ich, in meinem Geiste solche Vorgehensweise drehe und wende, ich bekommene einfach keinen Draht zu dieser lieblosen, für mich unchristlichen, Handlungsweise.
    Liebe Esther2, behalte für die Zukunft fest im Sinn:
    Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, ließ uns Christus wissen. Und es wird auch gesagt: „Wer ist der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE“
    Esther2, hast Du etwa gelesen, dass unser Herr Jesus sagte: „Der treue und verständige Sklave der Zukunft, zur Zeit der siebenten Weltmacht und des Achters, ist die WTG. Als diese Frage gestellt wurde, da war sie erst nur eine rhetorische Frage und die Beantwortung lag noch in der Zukunft. Ich kann einem selbsternannten Propheten, der Dinge prophezeit, die Gott so nicht geheißen hat, nicht als den TuVS annehmen. Und auch nicht einen TuVS der seine ihm anvertrauten „Schafe“ oftmals wie in Orwells 1984 behandelt.
    Oh, wie mir diese letzten Zeilen in meiner Seele wehtun!
    Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Familie. Bleibt in jeder Hinsicht gesund.
    Lass Dich möglichst des Öfteren auf BI blicken!
    Avalon

  • Matthäus
    April 10, 2014

    Ich kann nur mehr tief traurig und erschüttert eure Schilderungen „zur Kenntnis“ nehmen.
    Wie hartherzig solche Hirten sind (Kontakt wegen Pflege der kranken Mutter) was genauso von unserem wahren Hirten Jesus gesagt wurde: Siehe Vers 10 von Joh. Kap. 10

    5 Einem Fremden würden sie niemals folgen. Ihm laufen sie davon, weil sie seine Stimme nicht kennen.“ 6 Die Leute, denen Jesus dieses Gleichnis erzählte, verstanden nicht, was er damit meinte. 7 Deshalb erklärte er ihnen: „Ich sage euch die Wahrheit: Ich selbst bin die Tür, die zu den Schafen führt. 8 Alle, die sich vor mir als eure Hirten ausgaben, waren Diebe und Räuber. Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden. Er kann durch diese Tür ein- und ausgehen, und er wird saftig grüne Weiden finden. 10 Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten.

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Brandy
    April 10, 2014

    Lieber Avalon,
    ich muss Dir einfach für Deine beiden zu Herzen gehenden, gefühlvollen Kommentare danken. Auch meine Augen „schwitzen“ beim Lesen, was normalerweise nicht so schnell passiert. Als jahrelange „Einzelkämpferin“ tun Deine Worte einfach nur gut.:-) Ich wünsche Dir und Deiner lieben Frau ganz viel Kraft und Freude durch unseren liebevollen Gott und unseren aufopfernden Loskäufer Jesus Christus.
    Seid herzlich gegrüßt von
    Brandy

  • Avalon
    April 10, 2014

    Hallo liebe Brandy.
    Ich freue mich, dass Du mich angeschrieben hast. Meine vorangegangenen Zeilen, enthalten Visionen der Zukunft, aus der HLS. Leider habe ich am Ende meines Kommentars wieder einige Flüchtigkeitsfehler gemacht. Ich denke meine Spannkraft war zu diesem Zeitpunkt wohl sehr niedrig. Ich muss noch lernen diesem Engpass einen Riegel vorzuschieben.
    Für Eure Zukunft nehmt bitte Du und Deine Lieben, Eure Herzen in beide Hände und geht durch das Tor, das Christus auch vor Euch hingestellt hat. Ich bin die Wahrheit, der Weg und das Leben lässt uns Christus wissen. Führt bitte ein glaubensvolles Leben in Christus und habt dabei die Visionen von einer herrlichen Zukunft im Herzen, so, wie ja auch geschrieben steht.
    Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Lieben. Avalon.

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