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Bruderinfo

Kommentare (14)

  1. Alois says:

    Liebe Schwestern und Brüder

    Treffend beschreibt Paulus in Römer 1 HfA solche Menschen wie die organisationstreue Zeugen:

    20 Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung.
    21 Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, verweigerten sie ihm die Ehre und den Dank, die ihm gebühren. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster.
    22 Sie hielten sich für besonders klug und waren die größten Narren.
    23 Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie Götzenstatuen von sterblichen Menschen, von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.

    Man kann den letzten Vers in der heutigen Zeit auch so verstehen:
    23 Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie die LK eingesetzt von sterblichen Menschen, von Wachtturm bis JW.org

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Gerd says:

      Kopie aus dem Hauptartikel:

      Wenn die leitende Körperschaft die damaligen Apostel aber bereiTs als „treuer und verständiger Sklave“ anerkennen würden, so wäre klar, dass sich das Gleichnis von 33 u. Z. bis zum Kommen Jesu in Harmagedon erstrecken müsste. Damit wäre die Behauptung unhaltbar, dass sich das Gleichnis erst seit 1919 speziell nur an ihnen erfüllt.

      Die WTG war und ist ja so wandelbar, altes „Licht“:

      Heute mit der leitenden Körperschaft zusammenarbeiten:
      „Er wird ihn über seine ganze Habe setzen“ (Luk.12:44). Zu Pfingsten 33 u. Z. begann Jesus Christus, das Haupt der Versammlung, im Königreich seiner geistgesalbten Sklaven zu regieren. (WT, 15.3.1990, S. 15)

      Es wäre nicht verwunderlich, wenn manchem Betrachter diese ganze Sache verwirrend erscheint. In der Tat, es ist verwirrend. Die skurrilen Gedankengänge – in erweiterter Form – lauten nämlich so:

      Schätzt du den „treuen und verständigen Sklaven“?: Jehovas Zeugen glauben, daß sich dieses Gleichnis auf die eine wahre Versammlung der gesalbten Nachfolger Jesu bezieht. Von Pfingsten 33 u. Z. an hat diese sklavenähnliche Versammlung in den vergangenen 1 900 Jahren ihren Gliedern geistige Speise ausgeteilt und hat sich dabei als treu und verständig erwiesen. Besonders seit der Zeit der Wiederkunft oder Gegenwart Christi ist dieser „Sklave“ deutlich zu erkennen. Er ist an seiner Wachsamkeit und daran zu erkennen, daß er als „treuer und verständiger Sklave“ für die geistige Speise sorgt, die von allen in der Christenversammlung benötigt wird. Dieser „Sklave“ oder die geistgesalbte Versammlung ist in der Tat der von Gott anerkannte Kanal, der in der „Zeit des Endes“ sein Königreich auf der Erde vertritt (Dan. 12:4). Nach dem Verständnis der Zeugen Jehovas besteht der „Sklave“ aus der Gruppe der gesalbten Christen auf der Erde, die in den seit Pfingsten bis heute vergangenen 1 900 Jahren gelebt haben. Die „Hausknechte“ sind daher diese Nachfolger Christi als Einzelpersonen. (WT, 1.3.1981, S. 24).

      Solche Behauptungen sind „starker Tobak“ und verwirrten mich total. Da stellte sich die Frage, welcher „Sklave“ in der Vergangenheit trat als „Erblasser“ auf und wen setzte dieser als seinen Nachfolger ein? Nach den Worten des WT, befindet sich dieser Sklave – im übertragenen Sinn – in einem „Stafettenlauf“, da gibt er seine „Treue und Verständigkeit“ an den/die Nachfolger weiter. Bitte, wer „lief“ denn in der Vergangenheit? Daß es immer, in allen Jahrhunderten, Christen gab die Gottes Anerkennung besaßen, zeigt auch das Gleichnis Jesu vom „Unkraut und Weizen“ in Matthäus 13. Der „Weizen“ ist ein Bild der Kinder Gottes. Scheinchristen werden durch das „Unkraut“ veranschaulicht, das vom Teufel unter den Weizen gesät wurde. Dieses Gleichnis zeigt auch, daß beide Pflanzenarten zusammen wachsen sollten, bis zur Erntezeit. Dann würden Engel das Unkraut vom Weizen trennen. Dabei wird das Unkraut gestapelt und verbrannt, der Weizen geerntet und gelagert. Welche Christen sind in all den Jahrhunderten eigentlich Weizen und welche Unkraut gewesen? Wie hieß die Gemeinschaft, Kirche, oder Einzelperson? Um im genannten Bild zu bleiben, wer war der letzte Stafettenläufer, dessen Stafette die WTG übernahm?

      Die „geistige Speise“, ist nach Auslegung der WTG der Inhalt ihrer Schriften, da sollten doch von „Vorgängern“ auch solche vorhanden sein. Es gibt eine Menge religiösen Schrifttums aus der Vergangenheit, was ist davon „Speise zur rechten Zeit“? Laut WTG, waren alle christlichen Religionen vor ihnen unerleuchtet und Teil „Babylons der Großen“, eben die abgefallene Christenheit. Ich fand weder eine schriftliche noch persönliche Spur von irgend einem „Sklaven“ vor der WTG-Ära! Waren das nicht alles nur reine Behauptungen?
      ———————————————
      Ist Kopie aus meinem Buch und nun „altes Licht“

      Mit Gruß!
      Gerd

    2. Alois says:

      Im letzten Kapitel des Römerbriefes warnt uns Paulus: (GNB)

      17 Ich bitte euch sehr, meine Brüder und Schwestern: Nehmt euch in Acht vor denen, die Spaltungen hervorrufen und etwas anderes lehren, als was ihr gelernt habt. Sie wollen euch von eurem Glauben abbringen. Geht ihnen aus dem Weg!
      18 Solche Menschen dienen nicht Christus, unserem Herrn, sondern nur ihrem eigenen aufgeblähten Ich. Mit schönen Worten und einschmeichelnden Reden führen sie arglose Menschen in die Irre.

      Die etwas anderes lehren sind die welche sich nicht streng an die Worte der Bibel halten, somit etwas anderes lehren als das was wir in der Bibel lesen können. Schon genug wurden die Lehren der LK gerade hier in Bi widerlegt, sodass klar ist wer arglose Menschen in die Irre führt. Sie dienen nicht dem Christus sondern sich selbst!

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Tommy says:

        Tja Alois,
        wie bringt man es an die Menschen heran? Erscheinen biblisch belegte Argumente als unvernuenftig?
        Ich wuensche Bruderinfo viel Erfolg.
        Tommy

  2. Manfred says:

    Lieber Brd. RBM,

    ich wollte schon die ganze Zeit noch eine Ergänzung zu Deinem Artikel schreiben und zwar zu der geänderten Sichtweise der Leitenden Körperschaft, was sie als selbst ernannten Treuen und verständigen Sklaven betrifft.

    Ich zitiere aus der WT Lib von 2009, dort steht auf Seite 110 des Buches: „Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich“:

    Wie bei den ersten Christen gibt es auch bei Jehovas Zeugen heute eine leitende Körperschaft. Sie setzt sich aus geistgesalbten Männern zusammen, die den „treuen und verständigen Sklaven“ vertreten und Jehova mit Hingabe dienen (Mat. 24:45) . Diese Brüder treffen sich jede Woche zu einer Besprechung. Daneben sind sie auf sechs Komitees mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen aufgeteilt. – Zitat Ende.

    Und Heute lautet der Absatz so, ich zitiere:

    Wie bei den ersten Christen gibt es auch bei Jehovas Zeugen heute eine leitende Körperschaft. Sie setzt sich aus geistgesalbten Männern zusammen, die Jehova mit Hingabe dienen. Diese Brüder treffen sich jede Woche zu einer Besprechung. Daneben sind sie auf sechs Komitees mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen aufgeteilt. – Zitat Ende.

    Auf der Seite 1 dieses Buches steht geschrieben, ich zitiere:

    2009
Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania “Bearing Thorough Witness” About God’s Kingdom Alle Rechte vorbehalten
    2009
Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, e. V., Selters/Taunus Legt gru ̈ ndlich Zeugnis ab für Gottes Königreich
Alle Rechte vorbehalten

    Auflage November 2012

    Dieses Buch wird im Rahmen eines weltweiten gottesdienstlichen Werks zur Verfügung gestellt, das durch freiwillige Spenden unterstützt wird. Es ist nicht zum Verkauf bestimmt.
    ̈ Wenn nicht anders vermerkt, sind die Bibelzitate
der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen entnommen

    “Bearing Thorough Witness” About God’s Kingdom German (bt-X)
Made in Germany
Druck und Verlag: Wachtturm-Gesellschaft, Selters/Taunus – Zitat Ende.

    Heimlich still und leise wurde einfach ein Satz entfernt, ohne das dies ersichtlich ist, dass es sich hier nicht nur um die Auflage des Buches von 2009 handelt, sondern um eine revidierte Ausgabe. Der Satzteil:

    den „treuen und verständigen Sklaven“ vertreten und und (Mat. 24:45) wurde herausgenommen. Warum? Etwa deshalb weil sie ab 2012 nun nicht mehr nur den Treuen und verständigen Sklave vertreten, sondern es nun selbst sind?

    Wen haben sie denn vorher vertreten? Wer ist dann derjenige an dessen Stelle sie sich gesetzt haben?
    Warum bekennen sie sich nicht dazu, dass sie 2009 noch gedacht hatten, dass sie den T.u.v.Sklaven nur vertreten würden und sie es 2012 nun selbst sind?

    Kann man sich wirklich treu und verständig nennen, wenn man 2009 noch dachte, man würde den T.u.v.Sklaven nur vertreten und dann 2012 behauptet, dass man selbst (Leitende Körperschaft) dieser Sklave ist, der bereits 1918/1919 von Jesus eingesetzt wurde? Man hat somit erst rund 90 Jahre nach der Ernennung in diese Stelle erkannt, dass man ernannt worden ist? Da ist der Groschen aber ziemlich lang gefallen.

    Vielleicht liegt es aber einfach nur daran, dass sie überhaupt nicht ernannt worden sind, weder 1918/19, noch 2012. Es ist eine reine Behauptung ohne jeglichen Beweis. Es gibt keine stichhaltigen Beweise dafür, dass sie gemeint sind, aber es gibt stichhaltige Beweise dafür, dass sie weder Treu noch verständig sind.

    Sie sind ihrem Herrn gegenüber nicht treu und handeln nicht nach seinen Anweisungen und das sie nicht verständig sind, beweist ja die Tatsache, dass sie 90 Jahre lang nicht mal wussten, dass sie gemeint waren. Sie dachten ja, dass sie nur Stellvertreter wären.

    Liebe Grüße Manfred

    1. R.B.M. says:

      Lieber Manfred,

      vielen Dank für Deine gute Recherche. Vor 2012/2013 glaubten die Männer der LK der Zeugen Jehovas, dass sie als kleine Gruppe die lebenden Geistgesalbten, die damals als Gesamtheit als t.u.v.S. wahrgenommen wurden, vertreten würden.

      Heute gibt es keine Vertretung des t.u.v.S. mehr. Sie sind nach eigener Meinung der t.u.v.S. Und sie waren es auch in den vergangenen 90 Jahren, ohne dass es ihnen bewusst war. So wird aus einer Demokratie eine Diktatur. Zuerst meint man, den Willen des Volkes umzusetzen und stellvertretend für das Volk Richtlinien und Erklärungen zu veröffentlichen. Und dann plötzlich spielt der Wille (oder das Verständnis) des Volkes keine Rolle mehr. Nur die eigene Auffassung gilt es zu berücksichtigen.

      „Macht ist etwas sehr gefährliches. Sie verdirbt die Guten. Und zieht das Böse magisch an. Macht ist nur etwas für Menschen, die bereit sind sich tief zu bücken, um sie zu ergreifen.“

      Mit ganz lieben Grüßen
      R.B.M.

  3. Edelmuth an R.B.M. und alle says:

    Guten Abend R.B.M.

    Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Du analysierst sehr scharfsinnig, untersuchst das Projekt aus mehreren Blickwinkeln und verfällst nicht in einen abgrundtiefen Hass gegen den Sklaven. Die Beitrag ist sehr sachlich und liebevoll geschrieben. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Deinen Beitrag möchte ich noch durch eine Hypothese ergänzen, nicht als Kritik, sondern um die Behauptung des Sklaven auch von dieser Seite zu untersuchen.

    Die Menschen lassen sich in Sklaven und Nicht-Sklaven Gottes einteilen. Zu den Nicht-Sklaven zähle ich Ungläubige und die, die nichts mit Gott zu tun haben wollen.

    Die Sklaven, die Gott in irgend einer Weise kennen gelernt haben, lassen ich grob in Treue und Verständige Sklaven und böse Sklaven einteilen. Bei meinen Überlegungen gehe ich davon aus, dass ein Sklave nicht unbedingt von Gott dazu berufen sein muss. Er kann sich auch als sein Sklave erweisen, indem er seinen Willen tut oder auch nicht.

    Was wäre, wenn die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas recht hätte, dass es den Treuen und Verständigen Sklaven erst ab 1919 gibt. Welche Konsequenzen hätte das?

    Das würde bedeuten, dass es diesen Treuen und Verständigen Sklaven nicht schon 1918 oder im Mittelalter oder im 1. Jahrhundert oder in vorchristlicher Zeit gab. Welche Art Sklaven waren sie dann? Wenn es den Treuen und Verständigen Sklaven erst ab 1919 gab, müssen alle Sklaven vor 1919 dem bösen Sklaven angehört haben.

    Die Bibel wurde von Sklaven Gottes geschrieben. Welche Bedeutung hätte sie für uns, wenn sie vom bösen Sklaven geschrieben wurde? Könnten wir ihr besonders in Bezug auf unsere Rettung vertrauen? Welche Sinn macht es, dass sich die leitende Körperschaft auf die Bibel beruft, wenn diese nicht vom treue und verständige Sklaven geschrieben wurde.

    Ist es denkbar, dass der Heilige Geist Gottes zusammen mit dem bösen Sklaven einen Beschluss im Umgang zwischen Heidenchristen und Judenchristen in Jerusalem fällt (Apg. 15:28) aufgrund dessen Zeugen Jehovas eher sterben als sich Blut zu transfundieren.

    Wer kommt in den Himmel?

    Natürlich nur treue und verständige Sklaven, das Beste, was die Menschheit zu bieten hat, bekommen Zutritt zum Himmel. Wenn es den Treuen und Verständigen Sklaven erst ab 1919 gäbe, wäre die Einsammlung auch erst ab 1919 möglich. Das kommt der Leitenden Körperschaft natürlich sehr gelegen, weil es die Zunahme derer, die von den Symbolen nehmen, erklären könnte. Allerdings hätten jene, die vor 1919 von den Symbolen nahmen, dann zu Unrecht davon genommen, weil sie keine himmlische Auferstehungshoffnung haben konnten

    Als Jesus sage: „Nehmt, eßt! Dies bedeutet meinen Leib.“ Auch nahm er einen Becher, und nachdem er Dank gesagt hatte, gab er ihnen diesen und sprach: „Trinkt daraus, ihr alle; denn dies bedeutet mein ‚Blut des Bundes‘, das zugunsten vieler zur Vergebung der Sünden vergossen werden wird. (Matthäus 26:26-28) hätte er sie somit zum Unrechttun aufgefordert, und das kann nicht sein!

    Jesus würde nie mit dem bösen Sklaven ein Bündnis schließen.

    Wenn Paulus und Petrus und Jesu andere Jünger aufgrund ihrer frühen Geburt vor 1919 keine treuen und verständigen Sklaven mit himmlischer Auferstehungshoffnung sein konnten, dann konnte es wohlmöglich Jesus selber aufgrund seiner frühen Geburt auch nicht sein….. Da sehen wir wohin die Behauptung der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, Treue und Verständige Sklaven hätte es vor 1919 nicht gegeben, in letzter Konsequenz führen könnte

    Jesus hat sich vorbildlich als treuer und verständiger Sklave, der das Gleichnis vollkommen erfüllt hat, erwiesen.

    (Philipper 2:5-11) . . .Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

    Jesus wurde vom Vater als SEIN Treuer und Verständiger Sklave anerkannt, der Satan als Lügner überführt und durch sein Opfer unser Leben gerettet hat. Ihm wurde alle Gewalt im Himmel und auf der Erde übertragen (Matthäus 28:18) und der Heilige Geist des Vaters zur Verfügung gestellt (Joh. 16:7). Damit ist alles das, was Jesus tut, so als hätte es der Vater selber getan.

    Mehr noch! Indem Jesus als Einzelperson unstrittig das Gleichnis vom Treuen und Verständigen Sklaven erfüllt hat, hat er bewiesen, dass dieser Sklave – wie von der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas fälschlich behauptet – kein Kollektiv sein kann.

    Wie immer man es dreht und wendet, die Erklärungen des Sklave bezüglich seiner Stellung als der von Gott berufener und eingesetzte Treuer und Verständiger Sklave halten einer Prüfung anhand der Bibel nicht stand.

    Ede

  4. Omma@R.B.M. says:

    Lieber R.B.M.,

    ich möchte mich den lieben Genesungswünschen der Geschwister anschließen!

    Auch ich bin zur Zeit allein, denn der liebe Oppa ist auch im Krankenhaus. Die Beschaffenheit eines Knotens am Hals soll geklärt werden, er soll entfernt werden, dann wissen wir mehr.

    Für dich weiterhin alles Gute und noch einmal Danke für deinen Artikel. Die Idee, ihn auszudrucken und ganz in Ruhe zu lesen, wie es einige Kommentarschreiber machen, auf den Gedanken war ich noch gar nicht gekommen. Eine GUTE IDEE!!!

    Ganz liebe Grüße sendet die Omma

  5. Anna says:

    Lieber Autor, liebe Schwestern und Brüder,
    dir herzlichen Dank für die Ausarbeitung und Gute Besserung. In deinem Aufsatz sind viele nachdenkenswerte Ansätze. Ich habe mir diesen nun ausgedruckt und werde es in Ruhe lesen, vorzugsweise draußen in der Natur. Da bin ich meinem Schöpfer und dem Christus näher.
    Soweit ich dies nun beim Querlesen merke verurteilt der Artikel nicht sondern regt zum Nachdenken an. Da sollten sich auch unsere organisationstreuen Brüder trauen diesen zu lesen.

    Liebe Grüße Anna

  6. Liebe Geschwister,

    ich habe heute mit unserem Brd. RBM telefoniert. Er ist für ein paar Tage im Krankenhaus. Es ist nichts lebensbedrohliches, aber ein Krankenhaus Aufenthalt ist halt immer irgendwie unglücklich. Daher wird es etwas dauern, bis er auf Fragen oder Kommentare zu seinem aktuellen Artikel antworten kann.

    Wir hoffen, dass er bald wieder entlassen wird und es ihm besser geht. Zumindest wünschen wir es ihm.

    Liebe Grüße Manfred

  7. Lieber Brd. RBM,

    ich wollte Dir auch schon antworten, aber leider wird die Zeit immer schnellebiger. Dann hatte ich noch einen Internet-Totalausfall, der jetzt wieder behoben ist. Da merkt man erst einmal wie abhängig man von der ganzen Technik ist. 🙂

    Also vielen Dank für die umfangreiche Aufarbeitung dieses Themas. Du hast das aus der Sicht eines Zeugen Jehovas geschrieben, der sich evt. fragt, warum mit dem Gleichnis über den “Treuen und verständigen Sklaven” nur die heutige Leitende Körperschaft gemeint sein soll und nicht auch der Petrus oder die anderen Apostel. Wenn man dieses Gleichnis somit auf Menschen anwendet, dann müsste man es eben auch auf den Petrus anwenden. Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Somit wäre damit schon mal bewiesen, dass es sich nicht ausschliesslich auf jemanden bezieht der in der Zukunft behauptet: Ich bzw. wir 7 sind der Treue und verständige Sklave.

    Ich möchte auch gerne Deine mahnenden Worte wiederholen:

    Ein jeder, der das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven auf sich selbst als prophezeiter treuer und verständiger Verwalter in voller Stärke und Verantwortung anwendet, sollte überdenken, ob er WIRKLICH von Jesus dazu berufen wurde, als liebevoller Diener (Sklave) über seine Brüder zu wachen, Speise auszuteilen und sie zu beschützen. Oder ob Jesus eher die Aufgabe der „Üblichen“ für ihn vorgesehen hat. Schon Lehrer werden ein strengeres Gericht erfahren (Jak. 3:1). Wie sieht es dann erst mit denen aus, die zu Verwaltern bestimmt sind. Ganz zu schweigen von denen, die nur meinen diese Stellung erhalten zu haben? Bist Du bereit die Last und auch Dein Gericht / Deine Beurteilung als Verwalter zu tragen, der über die Dienerschaft gesetzt ist? Ich gehe davon aus, dass jeder beurteilt wird; egal ob er von Jesus dazu erwählt wurde Großes oder Kleines zu verrichten. Oder ob jemand sich diese Aufgabe eigenmächtig herausgesucht hat. „Der größte unter euch, soll euer Diener sein“. – Zitat Ende.

    Ich sehe da auch eine sehr große Gefahr bei den ehemaligen Zeugen Jehovas, die sich nun auch in der Rolle dieser Verwalter Klasse sehen. Denn wenn diese Worte als Gleichnis tatsächlich vorrangig für den Petrus und die Apostel bestimmt waren, dann waren sie eben nicht für alle Jünger bestimmt. Und dann muss man sich selbst fragen, ob man heute ein mit den Aposteln vergleichbarer Jünger ist oder ob man nur ein „normaler Jünger“ ist, der nicht die Aufgaben eines Apostel hat.

    Denn der Verwalter hat offensichtlich eine Aufgabe, die nicht jeder hat. Ich will das mal veranschaulichen.
    Jeder der hier in Deutschland geboren wurde und die Deutsche Staatsbürgerschaft hat, kann wenn er 18 Jahre alt ist wählen oder sich auch für ein bestimmtes Amt wählen lassen. Nehmen wir da mal das Amt des Bundeskanzlers. Der hat ja die Aufgabe, dem Volk vorzustehen und die Geschicke des Landes zusammen mit der Regierung zu gestalten und zwar zum Wohle des Volkes.

    Theoretisch kann jeder volljährige Deutsche Mitbürger zum Bundeskanzler gewählt werden, aber nicht jeder hat dieses Amt inne. Es ist immer nur einer bzw. eine. Dieser Eine wird gewählt und ernannt. Es kann jemand der Beste Mitbürger sein, wenn er nicht gewählt und ernannt wird, ist er nun mal kein Bundeskanzler. Auch wird keiner Bundeskanzler in dem er sich hinstellt und sagt: Ich bin der Bundeskanzler!

    Wenn man das Gleichnis des „Treuen und verständigen Sklaven“ somit auf Menschen anwendet, bleibt die Tatsache bestehen, dass nicht jeder das Amt gleichermaßen ausfüllen kann. Es könnte sogar tatsächlich eine Gruppe von Menschen sein wenn es Menschen wären, wie z.Bsp. die Apostel, es können aber niemals alle Christen sein. Weil wenn alle über alle gesetzt sind, dann macht ein Verwalter einfach keinen Sinn mehr und führt das Gleichnis Jesu ad absurdum.

    Also wer von uns kann von sich behaupten, von Jesus als Verwalter eingesetzt worden zu sein? Wenn dies keiner behaupten kann und er dennoch sich selbst in der Rolle dieses Verwalters sieht, wo bleibt die Verständigkeit???? Wenn man wirklich verständig ist, würde man dann nicht erkennen, dass die Grundlage fehlt, dass man diese Amt inne hätte?

    Was sagte Jesus?
    Mt 23,12 Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.

    Lieber Bruder, ich danke Dir dafür, dass Du auf diesen Umstand aufmerksam gemacht hast, denn es könnte dazu führen, dass nicht nur die ZJ erwachen, sondern auch die die sich selbst in dieser Verwalterrolle sehen. Daher herzlichen Dank für Deinen ausgewogenen Artikel.

    Liebe Grüße Manfred

  8. Alois says:

    Lieber Bruder R.B.M

    Danke für die große Mühe die Du für uns Leser auf Dich geladen hast diesen Vortrag zu verfassen. Der Vortrag ist sehr lang geraten, aber ich kann auch nicht sagen was man hätte weglassen können.

    Es ist tatsächlich so dass wir verschieden viel aus dem machen was uns unser Herr Jesus an Heiligen Geist geschickt und geschenkt hat. Der eine macht ganz viel daraus indem er weiter in der Bibel forscht. Ein Anderer macht weniger daraus, aber macht etwas daraus. Wieder ein Anderer mag auf dem Standpunkt stehen dass es besser ist weniger die Bibel zu studieren, sondern mehr die bibelerklärenden Schriften. Er mag sogar der Ansicht sein dass der Heilige Geist nur an bestimmte Personen gegeben wird.

    Jeder muss selbst erkennen was er aus dem anvertrauten Gut, den Heiligen Geist macht. Leider machen viel Menschen nichts daraus, sie vermehren das anvertraute Gut nicht.

    Mögen möglichst viele Schwestern und Brüder erkennen, dass es über uns nur einen Herrn, Führer, Retter, Lehrer, König und Hirte gibt, nämlich Jesus Christus. Nur er sendet uns den Heiligen Geist des Himmlischen Vaters. Alle anderen die sich in religiösen Angelegenheiten über uns Menschen stellen sind falsche Hirten, Diebe, wilde Tiere, Antichristen.

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Omma@Alois says:

      Lieber Alois,

      du hast mir eine Brücke gebaut, danke dafür. Jeden Tag habe ich BI aufgerufen, in der Hoffnung, dass unser lieber R.B.M. einen oder mehrere schöne Kommentare bekommen möge. Er ist so ein lieber Bruder, und hat sich so viel Mühe gegeben. Wofür ich ihm von Herzen danken möchte!

      Ich gebe zu, ich habe nur einen Teil gelesen, da mir die Kraft fehlte, alles zu lesen. Sorry lieber R.B.M.

      Lieber Alois, du schreibst: „Mögen möglichst viele Schwestern und Brüder erkennen, dass es über uns nur einen Herrn, Führer, Retter, Lehrer, König und Hirte gibt, nämlich Jesus Christus.“

      Dazu fällt mir ein Bibeltext ein, den wir heute gelesen haben:

      1. Petrus 2:24+25 (Hoffnung für alle)
      24 Christus hat unsere Sünden auf sich genommen und sie am eigenen Leib zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir für die Sünde tot sind und jetzt leben können, wie es Gott gefällt. Durch seine Wunden hat Christus euch geheilt.
      25 Früher seid ihr herumgeirrt wie Schafe, die sich verlaufen hatten. Aber jetzt seid ihr zu eurem Hirten zurückgekehrt, zu Christus, der euch auf den rechten Weg führt und schützt.

      Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

      1. R.B.M. says:

        Lieber Omma, Lieber Oppa,
        und auch die Übrigen, die zu diesem Thema etwas geschrieben haben.

        Natürlich freue ich mich über Kommentare. Seien sie nun bestätigend. Oder auch kritisch. Doch lobende Kommentare sind nicht das Ziel meines Schreibens. Ich sehe mich nicht in einem Rennen. Sondern als Langstreckenläufer. Irgendwann liest ein Zeuge den einen oder anderen Artikel und beginnt darüber nachzudenken. Und mögen Jahre nach seiner Veröffentlichung vergehen. Dann ist mein Ziel erreicht.

        Dir, liebe Omma und Oppa wünsche ich, dass die Auswertung des Knotens gut ausfällt. Das Warten auf das Ergebnis würde mir große Unruhe bereiten. Aber ich bete weiterhin täglich für Euch, so wie ich es euch vor Jahren versprochen habe. Ich habe euch nicht vergessen! Denn das Gebet besitzt viel Kraft.

        Ich grüße alle in brüderlicher Liebe
        R.B.M.

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