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Bruderinfo

Kommentare (16)

  1. Manfred says:

    Lieber Brd. RBM und alle anderen,

    vielen Dank für die Aufarbeitung dieses Themas, das anscheinend sehr viele interessiert und auch zu heißen Diskussionen anreizt. Ich habe mich persönlich mit diesem Thema nie so richtig auseinander gesetzt, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass es für meinen Glauben keine Relevanz hatte.

    Zu allen Argumenten dafür oder dagegen, möchte ich einfach die Worte unseres Herr Jesus Christus zitieren:

    Aus Joh. 8:31,32; Elb, das Kapitel ist überschrieben mit:
    Wahre Freiheit
    31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;
    32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
    Wie einfach und klar diese Worte doch sind. Wir werden die Wahrheit erkennen und sie wird uns frei machen. Der Umkehrschluss bezüglich unseres Glaubens ist:

    Alles was uns nicht frei macht, kann nicht die Wahrheit sein.

    Macht der Sabbat uns frei?
    Macht uns der Predigtdienst Zwang frei?
    Macht uns der Druck beim Abendmahl nicht von den Symbolen zu nehmen frei?
    Macht uns der Zwang jede Zusammenkunft zu besuchen?

    Die Liste kann man beliebig fortsetzen. Nur wer im Wort von Jesus bleibt ist wahrhaft sein Jünger und nur er wird auch frei sein von allen Zwängen die Menschen uns auferlegen wollen.

    Jesus hat die Welt besiegt und wir können das auch. Der einzige Unterschied, wir können nicht sündenlos sein, aber unser Geist ist stark genug um alles zu halten was Jesus geboten hat. Alois hat diesen Text bereits zitiert.

    In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Tag.

    Liebe Grüße Manfred

    1. Shannon says:

      Interessante Gedanken, lieber Manfred

      ich habe diesen Text immer auf meine Einstellung im Zusammenhang im Umgang mit „der Welt“ gesehen. Damit will ich sagen, ich bin frei von allen Konventionen und Regeln, die man in Kultur und Gesellschaft so hat.

      Man tut dies und tut jenes, einfach wie es gesellschaftlich verankert ist. Im Zusammenhang mit dem Zwang zum Sabbat oder dem Predigtdienst habe ich es noch nicht gesehen.

      Aber auch da stimme ich dir zu, es bezieht sich auch auf religiöse Regeln.

      Liebe Grüße
      Shannon

  2. R.B.M. says:

    Liebe Shannon,

    dabei dachte ich, dass ich unbeobachtet bin, wenn ich mal abseits dieser Plattform, ein biblisches Gefecht austrage. Die Hintergrundgeschichte begann mit einem Menschen, wo ich eine Verbundenheit gespürt habe, wie selten. Und er bot mir auf einer gewissen Plattform meine Freundschaft an. Normal mache ich so etwas nicht so einfach. Aber ich nahm seine Freundschaftsanfrage an.

    Und kurz darauf klagte er sein Leid öffentlich, dass er sich von Christen, die den Sabbat zwingend als christliches Erkennungsmerkmal ansehen, belästigt fühlt. Und so begann eine hitzige Diskussion. Und mein Herz folgte dem Ruf. Es war mir eine Ehre an seiner Seite für die Bibel zu kämpfen.

    Immer wieder nach Argumenten und Gegenargumenten meine Frage: WO BLEIBT MEIN BIBELTEXT VON APOSTELGESCHICHTE BIS OFFENBARUNG, DENEN HEIDENCHRISTEN GEBOTEN WIRD, EINEN SABBAT ZU HEILIGEN. Aber keiner konnte mir diesen Text nennen. Das ging dann sogar so weit, dass jemand in seiner Verzweifelung schrieb: „SO LÄUFT DAS EINFACH NICHT!“ Bis die Stimmen verstummten. Ich hoffe, das die Person, die sich belästigt fühlte nie wieder mit diesem Thema belästigt wird.

    Nicht dass ich der Person, die schrieb, „So läuft das einfach nicht“, böse wäre. Ich habe nichts gegen Personen, die den Sabbat heiligen wollen. Ist doch jedermann Sache. Das Einzige was mich wirklich stört ist, dass Diese in der Regel keine Toleranz für Christen wie mich zeigen. Und Andere davon mit Argumenten statt mit Bibeltexten überzeugen wollen. Und mich deshalb nicht als vollwertigen Christ akzeptieren wollen. Nicht Alle. Aber viele.

    Ich habe schon Sätze gelesen: „Du wirst schon sehen, was du davon hast.“ Für mich eine Drohung mit dem Strafgericht Gottes. Aber ist nicht genau dieses, was uns auch an den Zeugen Jehovas so stört. Wir wünschen uns nur ein bisschen mehr TOLERANZ. Das man uns auch als Christen akzeptiert, auch wenn wir vermeintliche andere/falsche Glaubensansichten haben. Keiner Kirche angehören. Sondern das sind, was vor langer Zeit im Wachtturm zu der Frage geschrieben wurde, ob ZJ auch so eine Kirche werden wollen wie die Katholiken: WIR SIND EINFACH NUR CHRISTEN.

    Es hat lange gedauert, bis ich einzelne Zeugen Jehovas wieder als Christen wahrnehmen konnte. Zu sehr war noch der Gedanke in mir, der glaubt etwas Falsches, der kann kein Christ sein. Übrigens eine Eigenart jeder Kirche, Religion und Sekte. Zu sehr hat diese Kirche der ZJ meiner Vorstellung christlichen Lehren widerstanden. Haben ihre Grundlehren der Bibel widersprochen. Aber darf ich von der Führung der Kirche auf ALLE Einzelnen schließen? Ich bin doch nicht Jesus. Der wird über die Zukunft jedes einzelnen Menschen entscheiden. Und ich beuge mich demütig Jesu Richterschluss über mich. Und auch dem Richterschluss Jesu über die anderen Menschen.

    Das bedeutet aber nicht, dass man den Mund nicht aufmachen sollte, wenn man biblisch etwas als falsch ansieht. Und das auch biblisch zu beweisen vermag. Das ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern eine Pflicht eines jeden Christen.

    Und wenn wir hier gerade beim Sagen der Wahrheit sind: Liebe Zeugen Jehovas, die hier mitlesen. Nach meiner jetzigen Überzeugung, habt ihr das mit dem Sabbat absolut richtig erkannt, dass Heidenchristen nicht dazu verpflichtet sind den Sabbat zu heiligen. Was Wahr ist, muss auch wahr bleiben. Ein Thema, wo wir uns einig sind.

    Was mich angeht, versuche ich jeden Tag so zu halten, mich mit Gottes Wort zu beschäftigen. Also jeden Tag ein Sabbat. Ich weiß eigentlich nicht, was die Verfechter des Freitag/Samstag überhaupt gegen mich haben. Wie sagte Jesus: Wacht beharrlich, also jeden Tag.

    Wie war das noch mal mit Adam? In der Zeit der Priese sprach JHWH mit Adam, also so um die Zeit so um 18 Uhr am Abend. Für mich keine Frage, warum der Tag der Israeliten am Abend begann. Der Tag beginnt mit einer Unterredung mit Gott. Was an sich ein Widerspruch ist. „Der Tag beginnt am Ende eines Tages?“ Nur Gott weiß, warum er gerade das Ende eines Tages bei Adam dafür ausgesucht hat.

    Wenn wir es aber schaffen in den Sabbat Gottes einzugehen (Heb.), wird es eine vollständige (vollkommene) Ruhe für uns sein. Dann ist jeder Tag für uns Sabbat.

    Werde vielleicht später noch einige Argumente der Sabbatverfechter nennen. Und deren Ende.

    Hab euch lieb
    R.B.M.

    1. R.B.M. says:

      Ich wollte allen Kommentatoren, auch ohne sie einzeln Aufzuzählen, zuerst Danken, welch schöne, nachdenkenswerte und nützliche Gedanken sie haben.

      Was mir zu den Schöpfungstagen aufgefallen ist, die Nacht als Bestandteil des Tages wird im Schöpfungsbericht nicht erwähnt. „Es wurde Morgen und es wurde Abend. Erster Tag.“ Zu jedem Tag gehört auch die Nacht als Bestandteil eines vollständigen Tages. Also jeweils ein Teil der Arbeit und des Ausruhens. Und nach dem Ausruhen geht es mit neuer Tatkraft an die Arbeit. Also besteht jeder Tag aus einer Zeit der Besinnlichkeit und des Ausruhens. Und danach aus dem Teil der Arbeit. Also einen kleinen Sabbat Tag um Tag.

      Dadurch erhalten für mich die Worte Jesu eine neue Bedeutung, dass wir ALLE Zeit, also jeden Tag, wachsam sein sollten. Jeder Tag also den Gedanken eines Sabbats beinhaltet. Auch Gott ruhte symbolisch an JEDEM (Arbeits-)Tag. „Und Gott sprach…“ Sein Arbeitstag begann nach der Zeit der täglichen Ruhe.

      In welchem Teil eines siebten Tages Gottes befinden wir uns heute? In der Arbeitszeit oder in seiner Ruhezeit? 2. Mose 2:3 sagt, dass er am siebten Tag FORTAN von seinen Werken ruhte. Und es sollte ein Tag des Segnens sein/werden. Jeder kann sich so seine eigenen Gedanken dazu machen. Hat er diesen siebten Tag wirklich ohne Arbeit verstreichen lassen? War er an diesem Tag wirklich untätig? Bezüglich etwas Neuem? Oder dem Zurechtbringen von etwas Altem? Wie engstirnig doch die Pharisäer waren Gesetze zu erlassen, die jegliche Arbeit am Sabbat verboten. Für Jesus war es selbstverständlich auch am Sabbat ein Tier zu bergen, welches in ein Brunnen gefallen war. Nun verstehe ich auch wieso…

      Wie gesagt, jeder kann sich so seine Gedanken über das Thema Sabbat machen.

      Wünsche euch allen nach einer mehrfach unterbrochenen Nacht wegen Papa einen schönen Morgen

  3. Shannon says:

    Danke lieber Bruder RBM,

    für diesen Beitrag. Du hast alles so schön zusammen gefasst. Ich habe dich schon bewundert, wie du mit einer Ruhe und Geduld die Diskussion in einem anderen Portal gemeistert hast. Gleichzeitig hat mit entsetzt mit welch sektiererischer Sturheit am Sabbatgebot festgehalten wurde.

    Für mich gibt es nur die beiden Gebote, die unser Herr Jesus uns gegeben hat und das umfasst alles. Wäre es erforderlich, den Sabbat zu halten, hätte er es uns gesagt.

    Herzliche Grüße euch an euch alle da Draußen

    Shannon

  4. Lieber R.B.M.,

    jetzt habe ich mir deinen Artikel noch einmal durchgelesen, du hast sehr viele schöne Gedanken angeschnitten. Auch Alois ist ja schon darauf eingegangen.

    Sabbat bedeutet wörtlich „Ruhe“, schon dieses Wort tut einem im Innersten gut, denn wo gibt es heute noch richtig Ruhe?

    Im AT erkennen wir, dass Gott selbst für den Menschen diesen Ruhetag bestimmt hatte, doch was geschah mit der Zeit, mit diesem Sabbatgebot? Die jüdischen Gesetzeslehrer bauten viele Zusätze ein, und machten den Menschen das Leben dadurch schwer. Sie legten genau fest, welche Tätigkeiten am Sabbat verboten und welche erlaubt waren. Jesus hielt ihnen immer wieder diesen Spiegel der Herzlosigkeit vor Augen. Denn der Sabbat wurde doch für den Menschen geschaffen und nicht der Mensch für den Sabbat.

    Markus 2:27+28 (NGÜ)

    27 Und Jesus fügte hinzu: »Der Sabbat ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat.
    28 Darum ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.«

    So stellte Jesus Gottes Absicht, dem Menschen Ruhe und Gemeinschaft mit ihm zu ermöglichen, den kleinlichen Gesetzen der jüdischen Gelehrten entgegen.

    Sehr schön stellst du auch durch den Text von Hebräer 9:9-11 den eigentlichen Sinn des Sabbats, die Beschäftigung mit Gott und dessen Anbetung sehr schön in den Mittelpunkt.

    Selbst für diejenigen, die heute im Glauben und Vertrauen zu unseren Höchsten sterben sollten, gibt es einen hoffnungsvollen Text:

    Offenbarung 14:13 (Hoffnung für alle)

    13 Dann hörte ich eine Stimme vom Himmel, die mich aufforderte: »Schreib: Es kann sich jeder glücklich schätzen, der von jetzt an im Vertrauen auf den Herrn stirbt!« »Ja«, antwortete der Geist, »sie dürfen von ihrer Arbeit und ihrem Leiden ausruhen. Der Lohn für all ihre Mühe ist ihnen gewiss!«

    Es grüßen ganz herzlich Omma und Oppa

  5. Alois says:

    Lieber Bruder R.B.M

    Dein kurzer Vortrag entspricht auch meiner Meinung, danke für die tolle Worte.
    Ein Gedanke von Dir ist neu für mich und ein schlagendes Argument. Nämlich, wer meint den Sabbat jede Woche halten zu müssen, der müsste auch alle 7 Jahre das Sabbatjahr halten und auch das Jubeljahr.
    Für einen Rentner wäre das noch gut machbar, aber für berufstätige Menschen praktisch unmöglich. Welcher Arbeitgeber würde akzeptieren wenn ich käme und mal ein Jahr frei haben möchte? Der berufliche Aufstieg wäre auch erledigt.
    Auch steht im Gesetz Mose noch vieles was nicht mal strenge Juden einhalten, nämlich die vielen Opfergaben.
    Ein Glück kam Jesus unser Herr und hat die ganzen Gesetze erfüllt. Nun gibt es nur noch 2 Gesetze die alles inkludieren:
    Matth. 22 (Elberf. unrev.)
    36. Lehrer, welches ist das große Gebot in dem Gesetz?
    37. Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande“.
    38. Dieses ist das große und erste Gebot.
    39. Das zweite aber, ihm gleiche, ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“.
    40. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

    Das schrieb ganz kurz auch Bruder Paulus:
    Röm. 13 (Elberf. unrev.)
    8. Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben; denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.

    Da ist kein Platz für weitere Gesetze, weder von Zeugen Führern noch von Sabbatisten. Wer jedoch Lust hat den Sabbat und die Sabbatjahre einzuhalten darf das gerne tun, wenn er sich dann besser fühlt. Aber strenge Juden drehen am Sabbat nicht einmal am Zündschlüssel des Autos.

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Lieber Alois,

      das hast du sehr schön gesagt, an den zwei größten Geboten, „Gott über alles lieben, und unseren Nächsten, wie uns selbst“, hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

      Sofort angenehm ins Auge gefallen, ist mir auch dieser Satz von dir: „Da ist kein Platz für weitere Gesetze, weder von Zeugen Führern noch von Sabbatisten.“

      Ja, vielleicht ist die große Sehnsucht nach Ruhe bei uns, da gegründet, weil wir in der Org. nur in Trapp gehalten wurden, uns einfach keine Ruhe gegönnt wurde. Selbst wer alt und krank war, oder wer eine Familie zu versorgen hatte, alle wurden und werden ständig angetrieben. Wir konnten zum Schluss den Kalender von JW.ORG. nicht mehr sehen, kein Tag war übrig, um sich mal zu erholen. Für uns, der Omma und dem Oppa, war der Gedanke an ein ewiges Leben, so wie es die Org. beschrieb, nur eine ewige Qual. Wir sagten immer wieder, wenn wir dieses Leben, als Qual empfinden, dann bedeutet ewiges Leben, für uns ewige Qual.

      Wie ganz anders erlebten wir unsere Beiden Höchsten, als wir der Org. den Rücken gekehrt hatten. Endlich begannen wir unseren lieben Vater und seinen lieben Sohn, von Herzen zu lieben. Als wir anfingen die Bibel täglich zu lesen, sagte der Oppa zu mir, das klingt alles ganz anders, es geht zu Herzen. So, wie die Worte Jesu an die bedrückten Menschen seiner Tage:

      Matthäus 11:28-30 (Hoffnung für alle)

      28 Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.
      29 Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben.
      30 Das Joch, das ich euch auflege, ist leicht, und was ich von euch verlange, ist nicht schwer zu erfüllen.«

      Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

      1. Alois says:

        Danke liebe Omma und Oppa für die lieben Worte. Ich freue mich immer wenn ich von Euch etwas lese.

        Es ist die Taktik des „Systems Teufel“ die Menschen immer wie im Hamsterrad völlig zu beschäftigen. So bleibt den Menschen keine Zeit sich tiefer mit dem Glauben zu beschäftigen. Oder sie glauben bereits sehr viel für den Glauben zu tun und forschen nicht weiter. Man kann es auch „Last“ nennen, die vom „System Teufel“ den Menschen ständig auferlegt wird. Schon Nimrod hat damit angefangen die Leute zu beschäftigen. Er hat es schon damals geschafft die Menschen für ein gemeinsames Ziel zu begeistern, damals war es der Turmbau zu Babel. Diese Taktik hat sich im „System Teufel“ bis Heute erhalten, bis hin zu den WTG- Zeugen. Je mehr man sich persönlich mit dem Glauben beschäftigt, desto mehr wird eine „Last des Teufels“ auf die Schultern der Menschen gelegt.

        Ganz das Gegenteil ist die „Last des Christus“ so wie Du es zitiert hast: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“ Glücklich diejenigen die sich von der „Last des Teufels“ befreit haben!

        Somit ist die Höhe der „Last“ ein Merkmal jeder Religion um festzustellen ob die Religion zum „System Teufel“ gehört oder nicht. Die WTG und LK laden besonders viel Last auf die Schultern der Zeugen. Damit ist es für mich bewiesen dass sie besonders stark zum „System Teufel“ gehören. Für mich sind WTG und LK der neuzeitliche Baal. Und wenn sie der neuzeitliche Baal sind, dann werden sie auch ein baldiges Ende finden. Das geht für mich aus den Propheten eindeutig hervor.

        Ihr Lieben Geschwister, macht weiter so im Glauben an unseren Herrn Jesus und seiner Verheißung.

        Liebe Grüße
        Alois

        1. Lieber Alois,

          ich habe noch lange über deinen Kommentar nachgedacht, besonders über den neuzeitlichen „Baal“.

          Nun haben der Oppa und ich heute das 7. Kapitel von Jeremia gelesen, die Worte sind zwar an das Volk Israel gerichtet, wir denken aber, dass der Inhalt, also die Warnungen, in diesem Kapitel, sehr gut auch eine Warnung für die heutige Zeit sein kann. Hier eine Zusammenfassung dieses Kapitels:

          Jeremia 7 (Hoffnung für alle)

          2 …. Ihr kommt hierher zum Tempel, um den HERRN anzubeten.
          3 Doch der HERR, …. spricht: Ihr müsst euer Leben vollkommen ändern, …..
          4 Glaubt den Lügnern nicht, die euch ständig einreden: ›Hier sind wir sicher, denn dies ist der Tempel des HERRN. Ja, dies ist der Tempel (die Anbetungsstätte), in dem unser Gott wohnt.‹
          5 Ich sage euch: Ändert euer Leben von Grund auf! Geht gut und gerecht miteinander um,
          6 unterdrückt nicht die Ausländer, die Waisen und die Witwen (die einfachen Verkündiger), und hört auf, hier das Blut unschuldiger Menschen zu vergießen! (1. Johannes 3:15 (NGÜ): Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben hat; das Leben, das Gott uns schenkt, ist nicht in ihm.) Lauft nicht mehr anderen Göttern nach (jw.org.), denn damit schadet ihr euch bloß selbst.
          9 …. ihr bringt dem Götzen Baal Opfer dar und verehrt fremde Götter, die ihr früher nicht kanntet. (Seit wann gibt es jw.org?)
          10 Dann kommt ihr in meinen Tempel, tretet vor mich hin und sagt: ›Uns kann nichts geschehen!‹ ……
          11 …… Ich, der HERR, sehe genau, was ihr tut. Darauf könnt ihr euch verlassen!
          13 ….. ich habe euch gerufen, aber ihr habt mir keine Antwort gegeben.
          21 So spricht der HERR, der allmächtige Gott Israels: Ich will eure Brandopfer nicht mehr! (Predigtdienst = Opfer der „Lobpreisung“) ……
          23 Ich habe ihnen nur dies eine befohlen: ›Hört auf mich, dann will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Lebt ganz so, wie ich es euch befohlen habe, dann wird es euch gut gehen.‹
          24 Aber sie gehorchten mir nicht, ja, sie hörten mir nicht einmal zu, sondern lebten so, wie sie es wollten, und taten, wozu ihr Eigensinn sie trieb. Sie wandten sich von mir ab und kehrten mir den Rücken.
          25 So ist es bis heute geblieben. …….
          27 Und selbst wenn du, Jeremia, ihnen dies alles verkündest, werden sie doch nicht auf dich hören. Dein Rufen wird ohne Antwort bleiben. (Würden sie auf die Warnung der Bibel hören, wenn wir sie zeigen würden?)
          28 Sag ihnen: Ihr seid das Volk, das dem HERRN, seinem Gott, nicht gehorcht und sich nichts sagen lässt. Treue und Wahrheit habt ihr verloren, ihr sprecht nicht einmal mehr darüber!« (Johannes 14:6 (NGÜ): Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.)

          Ach, wenn sie doch nur die Wahrheit (unseren Herrn Jesus Christus) annehmen würden ……

          Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

          1. Alois says:

            Liebe Omma und Oppa

            Absoluter Volltreffer was Ihr das rausgefunden habt. Genau gleich denke ich auch.

            Wenn man das zu Ende denkt, sind die ZJ schon das neuzeitliche Gottesvolk, aber die Meisten sind von Ihrem Gott abgefallen.
            Jetzt würden die ZJ sagen, wieso, wir beten doch Jehova an. Aber dann muss man entgegnen, was ist mit Jesus, unserem Herrn und Retter, gebt ihr ihm dieselbe Ehre wie Jehova?

            Joh. 5 (Elberfelder 1871)
            21. Denn gleichwie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, also macht auch der Sohn lebendig, welche er will.
            22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,
            23. auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

            Aufgrund des Textes ist klar dass wir den Sohn Jesus genauso ehren sollen wie den Vater. Aber das tun die ZJ definitiv nicht. In den Gebeten der ZJ wird der Vater deutlich mehr geehrt als der Sohn. Meistens wurde sogar der „t.u.v.Sklave“ mehr geehrt als Jesus.
            Früher gab es nur Königreichssäle, der Name war ein klares Bekenntnis zum König Jesus. Aber mittlerweile prangt überall das JW.ORG Schild daneben.

            Wenn man bedenkt, dass wenn im Alten Testament Jehova steht, meist Jesus als Mittler zwischen dem Vater und den Menschen gedient hat, dann haben die alten Israeliten schon damals neben dem Mittler Jesus (alias Jehova) den Gott Baal angebetet und geehrt.
            Wie ihr richtig erkannt habt sehe ich das auch, der neuzeitliche Baal ist spätestens mit JW.ORG deutlich in Erscheinung getreten.
            Die Folge ist, wer das glaubt was JW.ORG lehrt, ist ein Baalsanbeter. Und die Führer der ZJ die das verteidigen und Umsetzen was JW.ORG vorgibt sind somit Priester des Baal.

            Am Ende ist interessant was die Bibel über den Baalsaltar und die Priester des Baal schreibt. Dazu könnt Ihr mal folgende Geschichten lesen:
            Richter 6:25 bis 32
            2. Kön. 10:18 bis 28
            Biblische Geschichten können sich auch in der Neuzeit wiederholen.

            Liebe Grüße
            Alois

          2. Omma@Alois says:

            Lieber Alois,

            haben dir einen Kommentar geschrieben, der leider erst erscheint, wenn wir angemeldet sind, vielleicht hakt er etwas im System. 😉

            Kannst du ihn sehen?

            Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

          3. Alois says:

            Liebe Omma
            Lieber Oppa

            Nein leider sehe ich keinen neuen Kommentar von Euch

            Liebe Grüße
            Alois

          4. Lieber Alois, (hier mein 2. Versuch, ohne Link)

            ich möchte dich gern wieder an einen Text aus dem Buch Jeremia teilhaben lassen, den wir heute lesen durften, und der unser Herz berührt hat. Er zeigt uns, wie leicht uns unser Herz in die Irre führen kann, selbst der Prophet Jeremia musste von Gott zurechtgebracht werden.

            Jeremia 15:1, 6, 10+11, 15-21 (Hoffnung für alle)

            1 Der HERR sprach zu mir: »Selbst wenn Mose und Samuel jetzt vor mir stünden und um Gnade flehten, würde ich sie nicht erhören. ICH HABE KEIN HERZ MEHR FÜR DIESES VOLK! Vertreib sie aus meiner Nähe, fort mit ihnen!
            6 (An Jerusalem) MICH, DEINEN HERRN, HAST DU ABGELEHNT UND MIR DEN RÜCKEN GEKEHRT. Darum erhebe ich meine Hand, um dich ein für alle Mal niederzuschlagen. Ich bin es müde, Erbarmen mit dir zu haben.
            10 (Jeremia leidet) Ich unglücklicher Mensch! Warum hat meine Mutter mich überhaupt geboren? Jeder im Land streitet mit mir und bekämpft mich. Ich habe niemals Geld gegen Wucherzinsen verliehen und schulde niemandem etwas. Trotzdem verfluchen mich alle!
            11 Da antwortete der HERR: »Ich werde dich bewahren und dafür sorgen, dass alles für dich ein gutes Ende nimmt. Das verspreche ich dir. Deine Verfolger werden in Not und Bedrängnis geraten und dich anflehen. (Der Herr verspricht Jeremia, ihm zu helfen)
            15 (Jeremia fehlt es zeitweise am nötigen Vertrauen, daher jammert er) HERR, du siehst doch alles! Denk an mich und setz dich für mich ein! Lass meine Feinde ihre gerechte Strafe bekommen. Halte deinen Zorn gegen sie nicht länger zurück, sonst komme ich noch um! Du weißt doch, dass sie mich deinetwegen beschimpfen.
            16 (Jeremia nahm die Worte Gottes mit Verlangen auf, und verspürte Freude, wenn er sie hörte) Immer wenn du mit mir sprachst, nahm ich deine Worte mit großem Verlangen auf. Ja, dein Wort ist meine Freude und mein Glück, denn ich gehöre dir, HERR, allmächtiger Gott.
            17 (Dennoch fühlte er sich einsam, ihm war das Lachen vergangen) Nie saß ich fröhlich mit anderen Menschen zusammen, ich konnte nicht mit ihnen lachen. Nein, einsam war ich, weil deine Hand auf mir lag; dein Zorn über dieses Volk hatte auch mich gepackt. (Wahrscheinlich war Jeremia noch zu sehr mit seinem Herzen, mit dem verurteilten Volk verbunden)
            18 (Daher spürte auch er die Schmerzen, und fühlte sich verwundet) Warum hören meine Schmerzen nicht auf? Warum wollen meine Wunden nicht heilen? Du hast mich enttäuscht, du bist wie ein Bach, der versiegt.
            19 (Ja, Jeremia war auf einem falschen Weg gelandet, weg vom Herrn. Es war ein gefährlicher Weg! Er musste sich unbedingt entscheiden: Sollte sein Herz fürs untreue Volk schlagen, oder für seinen Gott und Herrn, der ihm seine Hilfe anbot?) Da antwortete der HERR: »Kehr um zu mir, dann nehme ich dich wieder in meinen Dienst. Wenn du nicht leichtfertig daherredest, sondern das sagst, was Wert hat, wirst du mein Bote bleiben. Das Volk soll wieder auf dich hören, du aber höre nicht auf sie! (Mit der Hilfe seines Gottes, hatten seine Worte wieder Gewicht, aber er sollte sich nicht von den Worten des untreuen Volkes betören lassen)
            20 Ich werde dich ihnen gegenüber stark machen wie eine Mauer aus Bronze. SIE WERDEN DICH BEKÄMPFEN – DOCH OHNE ERFOLG, DENN ICH BIN BEI DIR UND WERDE DICH RETTEN UND BEWAHREN. Ich, der HERR, verspreche es dir.
            21 Aus der Hand boshafter und gewalttätiger Menschen werde ich dich erlösen.«

            Ja, lieber Alois, so haben wir es auch erlebt, als wir uns für unsere Beiden Höchsten entschieden, und damit jedem zeigten, dass wir unsere Höchsten mehr lieben, als Familie und Freunde. Ja, wir müssen stets auf unser Herz achtgeben.

            Hier hatte ich einen Link eingefügt, den ich jetzt entfernt habe, du kannst aber, den von mir genannten Aufsatz, unter: „Allgemein – Sie werden gegen dich kämpfen“ finden, wo ich unsere Geschichte aufgeschrieben hatte.

            Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

          5. R.B.M. says:

            Lieber Omma,
            Lieber Oppa,

            Ich habe eure Zeilen sehr genossen. Ich habe sie ganz langsam laut gelesen. Und dazu eure Erklärungen zu Jeremia. Ich konnte mich so Richtig in Jeremia hineinversetzen. Und den Antworten Gottes an ihn so richtig verstehen. Es war mir eine Wonne. Ein tiefes Spüren und Wirkens des Heiligen Geistes. Danke für diese Wohltat.

            R.B.M.

  6. Omma@R:B:M:@Bruderinfo says:

    Lieber R.B.M., liebes Bruderinfo,

    Ich habe den Artikel zwar, aus Zeitmangel, noch nicht gelesen, aber das Titelbild finde ich einfach Spitze!!! Obwohl ich hier kurz allein vor meinem PC sitze, habe ich aus vollem Herzen lachen müssen, denn das Bild ist sowas von passend, dass ich einfach erst einmal DANKE sagen (schreiben) musste.

    Ich freue mich schon auf den Artikel, doch zunächst muss ich meinen Wocheneinkauf machen.

    Noch einmal DANKE und ganz liebe Grüße von der Omma und ihrem Oppa

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