69 Comments
  • Günter Göbert
    Februar 11, 2014

    Hallo Avalon und allesamt,

    für mich persönlich bedeutet praktizierte Liebe auch, sozial Ausgestoßenen und Misshandelten, beispielsweise verzweifelten Psychiatrieopfern, zur Seite zu stehen und sich für ihre Lebens- und Menschenrechte einzusetzen. Ich sehe darin auch ein Training für paradiesische Liebe und christlichen Frieden.
    Wie seht Ihr das?

    LG Günter Göbert

  • Nachdenker an Guenter Goebert
    Februar 11, 2014

    Hallo,
    du hast ja so recht. Von Jesus haben wir gelernt gegenueber allen Menschen Gutes zu tun, ohne Vorurteile zu haben oder gewisse Personengruppen vorzuverurteilen. Jesus hat da auch keine Unterschiede gemacht. Nein, Unterschiede macht nur die WTG, die den Kontakt mit Petsonen die ausgeschlossen wurden, verbietet. Warum ?? Es gibt keinen biblischen Grund dafuer und dieses Verhalten verstößt meines Erachtens gegen geltendes Menschenrecht. Echte und tiefe Freundschaften zerbrechen nur weil sich ein Teil fuer einen anderen Lebensweg entschieden hat, ohne dabei Druck auf den anderen Teil auszuueben oder gar gegen die WTG zu arbeiten. Nein, einfach darum, weil er fuer sich alleine einen anderen Weg gewaehlt hat. Darum gehen jahrzehntelange Freundschaften kaputt, bzw. werden durch unsinnige Anordnungen zerstoert. Es darf kein Kontakt mehr sein und man soll sich nicht mehr gruessen etc. Wo sind wir denn? Ist das gelebte Freundlichkeit und wie sieht denn so ein Verhalten aus, wenn es
    Aussenstehende beobachten??
    Aber wie sehen denn die Verhaeltnisse in den Versammlungen aus? Cliquenwirtschaft, Bespitzelung und seltenst ehrlich und wahre Liebe, Naechstenliebe, Anteilnahme und Hilfe. Jetzt ueberlegen wir mal weiter was die WTG Hoffnung weiter vorsieht. Harmagedon ueberleben und dann gemeinsam eine gereinigte Erde neu aufbauen etc. Wie pervers diese Vorstellung. Jetzt die Brueder und Schwestern, die ich fast taeglich sehe, am liebsten von hinten sehen und kaum echten Kontakt zu ihnen haben, aber dann wenns lt. WTG Auffassung in Harmagedon „brennt“ und eng wird, aufeinander zaehlen und angewiesen zu sein. Wie bitte soll das gehen, wenns schon vorher nie geklappt hat und das unter relativ entspannten Verhältnissen?
    Ich kann mir das nicht vorstellen, dafuer herrscht heute in vielen Versammlungen nicht das, woran man echte Nachfolger Jesu erkenben sollte, naemlich echte und tiefe Liebe und Anteilnahme. Durch nicht nachzuvollziehende Vorschriften der WTG wird eine herzliche, freie und entspannte Atmosphaere auch in keinster Weise gefoerdert und gewollt, waeren dann doch alle Kontrollmechanismen ausser Kraft gesetzt.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Dietmar
    Februar 11, 2014

    Lieber Günter!

    Absolut!

    Habe hier die Menschenrechts-Erklärung der UN (ohne Präambel)hereinkopiert.

    Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

    Artikel 1
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

    Artikel 2
    Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
    Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

    Artikel 3
    Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

    Artikel 4
    Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

    Artikel 5
    Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

    Artikel 6
    Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

    Artikel 7
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz.
    Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

    Artikel 8
    Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

    Artikel 9
    Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

    Artikel 10
    Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

    Artikel 11
    1. Jeder, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
    2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

    Artikel 12
    Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

    Artikel 13
    1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
    2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

    Artikel 14
    1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
    2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

    Artikel 15
    1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
    2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu
    wechseln.

    Artikel 16
    1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
    2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
    3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

    Artikel 17
    1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
    2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

    Artikel 18
    Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

    Artikel 19
    Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

    Artikel 20
    1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
    2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

    Artikel 21
    1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
    2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
    3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

    Artikel 22
    Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

    Artikel 23
    1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
    2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
    3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
    4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

    Artikel 24
    Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

    Artikel 25
    1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
    2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

    Artikel 26
    1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
    2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
    3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

    Artikel 27
    1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.
    2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

    Artikel 28
    Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

    Artikel 29
    1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.
    2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
    3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

    Artikel 30
    Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

    Quellen:
    http://www.un.org/depts/german/grunddok/ar217a3.html
    http://www.ohchr.org/EN/UDHR/Pages/Language.aspx?LangID=ger

    Im Wachtturm vom 15.6.1989, Seite 12, Absatz 10 wurde gesagt:
    Zitatanfang:
    Jesus Christus, „der am Busenplatz beim Vater ist“, ist ein weiteres nachahmenswertes Beispiel (Johannes 1:18).
    Er war im Umgang mit Menschen einerseits zart und mitfühlend, andererseits energisch und bestimmt; doch er war nie barsch oder unfreundlich.
    Über seine „außergewöhnliche Gabe, sich bei allen Arten von Menschen wohl zu fühlen“, heißt es in dem Buch The Man From Nazareth (Der Nazarener):
    „In der Öffentlichkeit wie im privaten Kreis verhielt er sich im Umgang mit Männern und Frauen wie jemand ihresgleichen. Er fühlte sich bei Kindern in ihrer Unschuld wohl und seltsamerweise auch bei Personen, denen das Gewissen schlug, weil sie sich durch Amtsmißbrauch bereichert hatten, wie zum Beispiel Zachäus.
    Geachtete Hausfrauen wie Maria und Martha konnten sich zwanglos und offen mit ihm unterhalten, aber auch Dirnen suchten ihn auf, als ob sie sich sicher waren, daß er sie verstand und sich ihrer annahm. . . .
    Daß ihm Grenzen, die gewöhnliche Menschen einengten, seltsamer-weise unbekannt waren, zählt zu den Eigenschaften, die ihn am meisten auszeichneten.“
    Zitatende.

    In diesem Sinne
    liebe Grüße
    Dietmar

  • Manfred Bleile
    Februar 11, 2014

    Liebe Verantwortliche,
    einmal ganz herzlichen Dank für diese wichtige Seite.
    Ich hoffe, dass viele sie lesen und dadurch erkennen, wer der „treue Sklave“ in Wirklichkeit ist.
    LG
    Manfred

  • Günter Göbert
    Februar 11, 2014

    Hallo Matthäus,

    vielen Dank für Deine vielen wahren Worte, im Namen aller Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Wahrheit liebenden Christen und aller Menschen überhaupt!
    Deine wahren Worte hätten ebenso der Heilige Geist oder Jesus persönlich so formulieren können. Sie sind logisch und wahr. Jeder, der noch selbstständig und unvoreingenommen denkt, erkennt das.

    Ich meine, sogar jeder Mensch, nicht nur jeder Christ oder jeder Kirchenfürst, der Autorität beansprucht, sollte diese Autorität aufgrund erduldetem, außergewöhnlich großem Martyrium, bewiesener Heiligkeit, edlem Heldentum, großer, sinnvoller Genialität und/oder allgemein nachprüfbar nachgewiesenem Auftrag Gottes erhalten. Ansonsten könnte ja jeder brutale Mensch Autorität für sich proklamieren. Und dies geschieht ja in unserer dämonisch beeinflussten Welt leider auch ständig. Diesbezüglich sind die Herren in New York ja in bester teuflischer Gesellschaft.

    LG Günter Göbert

  • Franki
    Februar 11, 2014

    Franki an Matthäus

    Du hast es genau auf den Punkt gebracht.

    Gruß
    Franki

  • Matthäus an Günter
    Februar 11, 2014

    Teil 4:

    Offener Aufruf zum Hass

    Kritik aus den eigenen Reihen fürchtet die Organisation so sehr, dass sie mit ihren Anweisungen für den Umgang mit sogenannten Abtrünnigen alle guten Grundsätze des Christentums über Bord warf. Das Gebot, alle ZJ, die die Organisation offen kritisieren, „vollständig zu meiden“ (WT 15.3.96), ist noch relativ harmlos. Der Wachtturm vom 1.10.93 fordert auf Seite 19 direkt dazu auf, sie nicht nur völlig zu meiden, sondern sie „mit vollendetem Hass zu hassen.“ Außerdem: „Wahre Christen teilen Jehovas Empfindungen gegenüber Abtrünnigen; sie möchten gar nicht wissen, was für Vorstellungen diese vertreten. Im Gegenteil, sie empfinden Ekel gegenüber denjenigen, die sich zu Feinden Gottes gemacht haben.“ Ständig werden kritische ZJ als „Feinde Gottes und der Wahrheit“ und als solche hingestellt, „ die Jehova hassen“ – wie in dem eben zitierten WT; und darum, heißt es weiter, „ muss ein Christ sie hassen.“

    Bruderhass statt Nächstenliebe! Das ist wirklich nicht das Evangelium, das Jesus Christus und die Apostel verkündigt haben. Die LK in der Weltzentrale will, dass jeder ZJ von all seinen Brüdern und Schwestern auf das tiefste gehasst wird, wenn er z. Bsp. aus Überzeugung offen sagt: „Gottes Königreich wurde 1914 nicht aufgerichtet.“ Mit der Aufforderung zum Bruderhass und der unsinnigen Lehre, dass das Königreich Gottes 1914 im Himmel aufgerichtet wurde, predigt die LK und alle ZJ, die den Unsinn nachplappern, „ein anderes Evangelium“ (gemäß Galater 1:8 eine sehr ernste Angelegenheit!)

  • Avalon
    Februar 11, 2014

    Hallo lieber Matthäus.

    Wenn Du diesen Satz,
    … aus Überzeugung offen sagt: „Gottes Königreich wurde 1914 nicht aufgerichtet.“ unter ZJ’s verlauten lässt, dann wirst Du wahrscheinlich bald handfeste Schwierigkeiten bekommen.

    Wenn es Dich ‚juckt‘, dann erweitere Deine Äußerung doch folgendermaßen:
    „Gottes sichtbares Königreich wurde, wie wir ja alle sehen können, 1914 nicht aufgerichtet, wie ja vor diesem Jahr postuliert; Auch die Weltmächte wurden nicht beseitigt.
    Ebenso ist anschließend noch keiner der Patriarchen aus den Gräbern hervorgekommen und hat seine Fürsten-Stellung, in der ja eigentlich dann schon vorhandenen irdischen Theokratie, eingenommen.

    Mit dieser Erweiterung hast Du ganz sicher nichts FALSCHES von Dir gegeben. Aber ich selbst würde Dir davon abraten! Bedenke, Deine Brüder hören auf den Sklaven.
    Der ja bekanntlich von sich behauptet unter der Leitung des Heiligen Geistes zu stehen. Seine Fehldeutungen entstehen ja nur, im euphorischen Prophetie-Eifer des Gefechts, durch ihre menschliche Unvollkommenheit. Dadurch steht der Sklave ganz scheinheilig, ganz sauber da und alle Schäflein wurden eingelullt und sind zufrieden.
    Von selbst Nachforschen, Nachsinnen, ob es sich so verhält, davon haben sie wohl noch nichts gehört. Jedenfalls lässt der Schäflein Reaktion, auf offensichtlich, biblische Ungereimtheiten, darauf schließen. Oh Matthäus, wie mich dieses Verhalten zutiefst traurig macht!

    Ach ja, es gibt noch einen Punkt aus Deiner email, der kurz anzusprechen wäre.

    Bruderhass statt Nächstenliebe!
    Lasse mich bitte an dieser Stelle Matth. 5:13-17 anführen!
    Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: „Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.“ Doch ich sage euch: „Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist …
    … Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? …..
    Lukas 6:27 Fahrt fort eure Feinde zu lieben, denen Gutes zu tun, die euch hassen; die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch beleidigen. ….

    Nun, lieber Matthäus, … Du, noch ich sind Feinde, Todfeinde unserer Brüder und Schwestern. Du, ich und andere hier auf BI sind nur dem Nachgegangen wozu uns die HL auffordert!
    NACHFORSCHEN, ob es sich so verhält, wie uns gesagt oder angewiesen, gehandelt, wird. Werden wir dann feststellen, es treten offensichtliche christliche Ungereimtheiten an den Tag, dann werden wir dementsprechend handeln müssen.
    Oder willst Du, wir alle, so langsam unsere Seele vernebeln, vergiften lassen?! Ein geistiges Siechtum akzeptieren, nur, um Ruhe zu haben!

    Ganz liebe Grüße an Dich und an alle Geschwister im Herrn

    Avalon

  • Matthäus an Avalon
    Februar 11, 2014

    Ja die Schwierigkeiten habe ich schon hinter mir!

    Als die Ältesten mich deswegen – weil ich nicht mehr 1914 akzeptieren konnte – belehrten, wollten sie mir
    einreden (mich zurechtweisen!) dass der „Sklave“ dem Lamm beständig folgen. Mit anderen Worten sie wollten mir klar machen, ich folge nicht dem was Jesus erwartet! Da konnte ich mir die Frage nicht verkneifen (es war bereits die Berufungsverhandlung) , warum dann der Sklave die Anweisung in Apg. 1:6,7 nicht beherzigt?
    Ich sagte Jesus wies doch seine Jünger zurecht, weil sie einen Zeitpunkt für die Errichtung des Königreiches wissen wollten. Er macht ihnen deutlich: Zeit und Zeitberechnung geht euch nichts an!

    Dann wollte ein besondes schlauer Ältester mir einreden: „Ja den Zeitpunkt des Gerichts wisse nicht einmal Jesus!“ …darauf sagte ich: WONACH haben die Jünger gefragt? Nach dem Zeitpunkt des Gerichts oder dem Zeitpunkt der Erichtung des Königreiches?

    Da war er sichtlich verwirrt, keiner der anderen 5 „weisen Männer“ hat ihm ausgeholfen, aber auch keiner ist für das eingestanden was Recht oder Wahrheit ist. Der selbternannte Richter hat dann, auf meine Frage, die Bibel zur Hand genommen, etwas verwirrt blind herumgeblättert und dann gesagt: „Ja das Licht wird ständig heller!“

    Dann habe ich es aufgegeben vor diesen sich selbst weidenen Hirten, irgendwie mich weiter zu verteidigen – das ist nur mehr sinnlos! Soviel zum „Rechtssystem“ der ZJ, da bekommt man noch eher von einem bösen Diktator Recht, als vor solchen bösen Hirten die nur einem gefallen möchten – dem Altherrenclub von Brooklyn!

    LG. Matthäus

  • Avalon
    Februar 11, 2014

    Hallo liebe Matthäus
    Toll dass Du mir gleich geantwortet hast.
    Ich habe die Vorgehensweise der sogenannten Ältesten wohl nicht am eigenen Leibe erfahren; aber durch Berichte, hier auf BI oder in Selbsthilfegruppen, habe ich von der Argumentation der Ältesten, gehört. Wer(wie ich) über Jahrzehnte die WTG-Publikationen mit Interesse verfolgt hat, konnte sich eigentlich schon ausmalen, woher der Wind wehen wird, wenn man die Realität, in der WTG, erkennt und sich darüber auch noch äußert. Du schreibst: Dann habe ich es aufgegeben, …., mich weiter zu verteidigen, ……, als vor solchen bösen Hirten die nur einem gefallen möchten – dem Altherrenclub von Brooklyn! (Sei bitte nicht so voller Frust und Verbitterung. Hole ganz tief Luft.) Denke Dir: “Sie wissen nicht was sie in ihrer Selbstüberschätzung tun“ Anstatt zu Dir zu kommen um Dir „die Schuhe zu putzen“, wie es Christus demonstrierte, sind sie immer wieder dabei, in ihrer „Vorauseilung“ und Fehldeutung, von Gottes Gesetz der Theokratie und der christlichen Nächstenliebe, in so manchen Facetten, schon fehl gegangen.

    Lieber Matthäus, wer die sachliche/christliche Wahrheit redet braucht sich eigentlich nicht zu verteidigen! Ich nehme an, Du fühltest Dich durch WTG-konditionierte Brüder bedrängt.
    Das ist auch der Trick aller „Mächtigen“. Nämlich, auch sachlich argumentierende Kritiker in die Ecke des Staatsfeindes, des Ungerechten/des Feindes der Theokratie/des Nörgler, zu stellen.
    Bei den ZJs wird auch nicht immer wirklich auf Grundlage der HL, sondern auf der Grundlage der L.K. entschieden und die ist nicht immer wirklich christlich fundiert.
    So ein Vorgehen ist ja auch in der ganzen Menschheitsgeschichte anzutreffen. Angebliche Gegner durch Scheinargumente anzuklagen und dann zu verurteilen.
    Dieses unmenschliche Vorgehen funktioniert wie ein Selbstläufer.
    Z.B, fragen dich die Ältesten: „Stehst du noch auf der Grundlage des TuVs? Und wehe, Du äußerst diesbezüglich irgendeinen Zweifel!
    Wenn Du keinen Ärger haben möchtest, kalkuliere die DENKE der Ältesten mit ein.
    Überlege vorher genau was Du sagen willst.
    Der selbsternannte Sklave denkt doch allen Ernstes, er wäre definitiv Gottes Mitteilungskanal und damit heilig, unangreifbar.
    Steht nicht in der HL geschireben: „Wer ist der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE“. Hier wird doch nur eine Frage gestellt und nicht ein bestimmter Sklave definiert,
    Wir werden ja in der Zukunft sehen, wer der Treue und verständige Sklave ist!
    Matthäus, ich bin über das Gebaren, die Selbstdarstellung der WTG tief betrübt. Diese Traurigkeit will einfach nicht aus mir heraus.

    Jetzt aber erst einmal weiter im Text:
    Als meine Frau und ich die Versammlung nicht mehr besuchten, bekamen wir oft Besuch von einem ehemaligen K.A. Unsere Gespräche drehten sich eigentlich immer nur um die christliche Lehre und besonders von mir angesprochen, über die WTG-Aussagen der rund vergangenen 140 Jahre.
    Anscheinend muss die Richtigkeit meiner Argumente nicht sehr von der Wirklichkeit/ Realität entfernt gewesen sein. Denn einmal, ganz unvermittelt, wurde ich gefragt, ob ich mit Feinden der WTG Kontakt hätte. Ich war damals über diese Frage tatsächlich sehr erstaunt!
    Matthäus, stell Dir doch mal vor, bis zu diesem Augenblick hatte ich überhaupt keine Ahnung, dass wir(ZJs) tatsächlich Todfeinde, bzw. böswillige Abtrünnige, hatten, die uns mit allen Mitteln diffamieren/zerstören wollten!
    Da kannst Du mal sehen, wie ich in der Organisation, auch noch zum damaligen Zeitpunkt, in ihrer Denke, geistig gefangen war!
    Ich will damit sagen, es gab bis dahin für mich nur eine Realität, nämlich noch immer die Versammlung mit allen „göttlichen“ Vorschriften.
    Trotz meines Fortgangs habe ich meinen GLAUBEN an Gottes Heilsplan, über Christus, nicht verloren. Für mich ist er der einzige Lebensweg, also Realität, und mein Gebet ist the GATE, um im Geiste vor dem Thron Gottes um Vergebung, um seinen Segen zu bitten, nicht nur für mich sondern für alle die den Christus annehmen.
    Und um JHWH-Gott ganz persönlich Dank zu sagen, dass er Gott ist und seine Macht an sich genommen hat. In diesem Zusammenhang wäre noch anzumerken:
    Ein Glück, dass wir einen Helfer, zur Rechten Gottes sitzen haben, Jesus Christus. Danke.

    Laufend höre ich die Begriffe Recht, Gerechtigkeit, RechtsKomitee.
    Wie steht es aber mit Gottes Liebe?
    Keiner hatte größere Liebe als Christus, nämlich sein Leben zu geben im Austausch für viele, bei Annahme.

    Ich, und sicherlich auch unzählige Menschen auf dem Erdenrund versuchen ein christliches Leben zu führen und durch diese Gesinnung, wie ich meine/verspüre, der Christus uns zu Gott zieht(Gott zieht uns).
    Ab Christus Zeit, sehe ich auch kein Gesetz Moses mehr, das zwischen Gott und mir steht.
    Kam der Christus nicht um zu erfüllen!
    Sondern ich sehe das Gesetz des Christus auch in mir. Dieses sollte tatsächlich in meinemunseren Herzen/Seele geschrieben sein. Was aber ist das Gesetz des Christus?
    Das Gesetz des Christus ist die LIEBE, SIE ist nicht nur ein Grundpfeiler von Gottes Persönlichkeit sondern sie ist auch Grundpfeiler seines ganzen ErdenHeilsPlans.
    Durch das Mosaische Gesetz werden unsere Fehler aufgedeckt und wir sind verurteilt.
    Aber das Gesetz des Christus, die LIEBE, befreit uns letztendlich aus aller Drangsal.
    Also, lieber Matthäus, Du siehst, die Liebe in Gottesfurcht sollte zu allererst die Triebfeder sein, die unser Denken und Handeln antreibt. Gott ist Liebe. Christus erfüllte seine Aufgabe aus Loyalität zu Gott und Liebe zu den Menschenkindern.
    Es ist ja auch ein erbarmungswürdiges Dasein, das wir fristen!
    Wenn wir dann wirklich die Liebe Gottes, die er zu uns Menschenkindern hat, erkennen, dann werden auch wir ganz automatisch Lieben, mit/von ganzem Herzen, mit/von ganzer Seele.

    Lieber Matthäus, das Gesetz der LIEBE braucht kein Gesetz des Moses mehr.
    Alles Damalige war doch nur ein Schatten der künftigen Dinge.
    Sagte Christus nicht: „Ein neues Gebot gebe ich euch“.
    Er sagte doch nicht etwa:“Noch ein Gebot füge ich dem mosaischen Gesetz hinzu“.
    Das Gesetzt des Christus, die Liebe, nimmt das Gesetz des Moses gefangen; letztendlich auch jedes zukünftige Verhalten eines Menschen gegen Gott und der Schöpfung.

    Das dann einst in unseren Herzen verankerte Gesetz der LIEBE wird keine Untaten mehr zulassen. Und sollte dann doch einmal, die LIEBE aus eines Menschen Herz verloren gehen, dann wird auch dessen Seele, durch Feuer aus dem Himmel, verloren gehen.
    Auf alle Fälle, brauchen wir Menschenkinder dann kein Recht mehr zu sprechen, auch keinen Ausschluss, auch keine Steinigung, mehr durchführen.
    Matthäus, ich habe schon in Dokumentationen mehrere Hinrichtungen gesehen, Steinigungen und Kopfabschneiden¸ bei vollem Bewusstsein dieser Delinquenten. Danach habe ich tagelang immer wieder urplötzliche Weinkrämpfe bekommen.
    Sie kamen mir vor wie Hinrichtung meiner eigenen Seele. Einfach grauenvoll.
    Lasst die Liebe zu Gott, die Menschenliebe, in euch wohnen, so, dass sie durch euer Handeln sichtbar wird.

    Für mich ist die LIEBE, in allen Facetten ihres Erscheinens, ein Geschenk der Superlative.
    Sie ist Hoffnung, Freude und frohe Herzenserwartung in einem.
    GOTT IST LIEBE.
    In diesem Augenblick denke ich mit Schaudern nochmals an das Gesetz des Mose.
    Wer könnte jemals durch jenes Gesetz vor Gott bestehen!
    Wir wären für immer verloren.

    Es bleibt also die LIEBE.
    Nur durch sie besteht zugesicherte Zukunft fürs Menschengeschlecht, in Jesus Christus.

    Viele liebe Grüße
    Avalon

  • Matthäus an Avalon
    Februar 11, 2014

    Da bleibt mir nur noch mit dem königlichem Gesetz abzuschließen:

    Jak. 2: 8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; 9 wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter.

    10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. 11 Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 12 Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. 13 Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

    Nicht umsonst werden jene die diese Liebe (zum Bruder) nicht an den Tag legen durch Johannes als Kinder des Teufels bezeichnet, die des ewigen Lebens verlustig gehen. Jeder ZJ sollte ehrlich in sich gehen und über diese biblische Tatsache nachdenken, wenn er weiterhin die Anweisungen der LK, seinen Bruder zu hassen, nachkommt. – siehe obigen Kommentar vom 14.2. – Teil 4 (übrigens auch von einem ehemaligen Kreisaufseher verfasst)

    LG. Matthäus

  • Matthäus an Günter
    Februar 11, 2014

    Teil 2:

    Gottes Organisation prüfen
    und – wenn nötig – kritisieren und korrigieren?

    Warum haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir das machen? Warum ist es bei uns nach der Taufe verpönt, das zu tun, wozu wir Andersgläubige in unserer Predigtätigkeit auffordern? In der Broschüre der WTG Jehovas Zeugen – Wer sind sie? erhalten wir auf S. 4 folgende Einladung: „Jehovas Zeugen glauben, dass alle religiösen Lehren anhand der Bibel geprüft werden sollten, ganz gleich, ob es sich um Lehren handelt, die sie selbst vertreten, oder um die Lehren von jemand anders.“

    Wie soll man aber das Kunststück fertig bringen, dieser Einladung zu folgen und zugleich die Aufforderung zu befolgen, an nichts, was die Organisation lehrt, zu zweifeln oder in Frage zu ziehen? Wenn ein ZJ einem Irrtum seiner Organisation auf die Spur kommt, muss er lt. Wachtturm vom 1.2.96 sofort etwas unternehmen, um die geringste Spur des Zweifels auszurotten: „Wenn sich eine Spur des Zweifels an … seiner Organisation in unserem Herzen festzusetzen droht, müssen wir schnell etwas unternehmen, um ihn auszumerzen, bevor er so zu nagen beginnt, dass er unseren Glauben zerstört.“

    Wer so spricht, muss große Angst vor der Wahrheit haben. Auf wie wackligen Füßen muss doch jene Wahrheit stehen, die sich davor fürchten muss, hinterfragt zu werden. Eine Lehre, die auf Wahrheit beruht, hält auch einer noch so scharfen Kritik Stand. In einer Sonderausgabe der Zeitschrift Erwachet! (v. 8.1.61), in der die katholische Kirche nach Strich und Faden kritisiert wurde, zitiert die WTG Dr. Albert Schweitzer mit den Worten: „Man kann einer Lehre keine größere Ehre erweisen als sie mit der gleichen Rücksichtslosigkeit zu prüfen, mit der man Stahl prüft, um herauszufinden, wie viel Wahrheit sie enthält.“ (S. 3) Erweisen wir daher der WTG die große Ehre, ihre anmaßenden Behauptungen und Sonderlehren zu prüfen, um herauszufinden, wie viel Wahrheit sie enthalten.

    Alle Ansichten der Organisation sind richtig und wahr – glauben fast alle ZJ, da es ihnen von oben oft genug gesagt wird. Darum darf sich kein ZJ angesprochen fühlen, wenn er im Wachtturm (obwohl er in aller erster Linie für JZ geschrieben wird) liest: „Entspricht dies auch deiner Ansicht über Wahrheit? Wenn ja, könnte es dann sein, dass du diese Ansicht übernommen hast, ohne sie gründlich zu hinterfragen?“ (1.7.95, S. 4) Wer anfängt, eine der Ansichten, die nur ZJ vertreten, zu hinterfragen, beschwört eine weitere Reihe von Fragen herauf, so dass der Zweifel zu nagen beginnt, bis er unseren Glauben (an die hinter- fragte Ansicht) zerstört.

    Wir werden zwar durch den Wachtturm ermahnt, keine Ansicht zu übernehmen, ohne sie gründlich zu hinterfragen, aber die Schreiber können darauf vertrauen, dass die große Masse der Leser das nicht tut. Denn der regelmäßige Leser ist schon so weit indoktriniert, dass er sich über niemanden, der in der Organisation Autorität ausübt, beklagt und über nichts mehr murrt. Er vertraut uneingeschränkt und folgt rückhaltlos. Er hinterfragt nichts mehr, weil er dann ein schlechtes Gewissen hätte. Wer es dennoch tut und dann zwangsläufig anfängt zu murren und zu klagen, wird im Wachtturm vom 15.6.96 auf Seite 21 bereits zu den „gottlosen Abtrünnigen“ gezählt! Unter der Überschrift „Warnung vor dem Murren“ wird auf dieser Seite mit folgenden Worten auf die gefährlichen Folgen dieser missachteten Warnung aufmerksam gemacht: „Das Murren und Klagen kann bei ihnen sogar so weit gehen, dass sie Veröffentlichungen des ‚treuen Sklaven’ kritisieren.“ Was für ein Vergehen, sogar so weit zu gehen! Wir dürfen selbstverständlich alle übrigen sechs Milliarden Menschen incl. der angesehensten Staatsmänner, Wissenschaftler, Bibelexegeten und alle hohen kirchlichen Amtsträger – allen voran den Papst – kritisieren, aber dann ist Schluss. Wenn es dann noch jemand von uns wagt, sogar so weit zu gehen, die LK des ‚treuen Sklaven’ zu kritisieren, dann liegt mehr als eine Majestätsbeleidigung vor. Das ist schon mindestens eine Blasphemie.

    Auch hinter dieser Warnung verbirgt sich die große Angst vor der Kritik denkender Menschen aus den eigenen Reihen. Wer von den ZJ eine Wachtturm-Aussage hinterfragt und dann kritisiert, ist in der Regel noch meilenweit vom Antichristen, von Gottlosigkeit und Abtrünnigkeit entfernt. Und doch wird jeder ZJ mit solchen und anderen Beleidigungen überschüttet, wenn er es wagt, im engsten Freundeskreis die angeblich prophetische Bedeutung der Jahre 1914, 1918 oder 1919 nach einer Überprüfung in Frage stellt. „Doch was wäre“ heißt es im oben zitierten Wachtturm weiter, „wenn wir eine negative Einstellung entwickeln würden, die in kritischen Diskussionen im engsten Freundeskreis zum Ausdruck käme?“ Wer das tut, ohne hinterher Tränen der Reue zu vergießen, wird am häufigsten mit dem Etikett Abtrünniger stigmatisiert. Und vor „Abtrünnigen“ wird mehr gewarnt als vor den außenstehenden Kritikern, an die sich die ZJ schon gewöhnt haben. Ja, die „abtrünnigen“ ZJ sind von der Organisation bereits zum Feindbild Nr. 1 erklärt worden, und sie ist daher sehr darauf bedacht, ihre Glaubwürdigkeit sogar durch Rufmord zu zerstören.

  • Matthäus an Günter
    Februar 11, 2014

    Teil 3:

    Wer ist ein Abtrünniger?

    In dem Bibellexikon der ZJ „Einsichten über die Heilige Schrift“ steht unter dem Stichwort „Abfall, Abtrünnigkeit“ folgendes: „In den Christlichen Grie- chischen Schriften [NT] bezeichnet er jedoch hauptsächlich den religiösen Abfall, das Sichdistanzieren von der eigentlichen Sache Gottes, von der Anbetung … und die vollständige Aufgabe von Grundsätzen und Glaubens- ansichten. … Die Lage dessen, der wegen Abtrünnigkeit abgeschnitten [aus- geschlossen] wird, ist hoffnungslos. … Letzteres bedeutet eine entschiedene und willentliche Abkehr vom Pfad der Gerechtigkeit…. so handelt es sich dabei stets um eine Auflehnung gegen Gott und eine Verwerfung seines Wortes der Wahrheit …“

    Im Widerspruch zu dieser Definition wendet die Organisation den Begriff „abtrünnig“ bewusst auf jeden ZJ an, der mit ihren Ansichten nicht übereinstimmt und ihnen aus Gewissensgründen oder Überzeugung widerspricht!

    Die offene Ablehnung eines einzigen Dogmas, das die LK für wichtig oder biblisch hält, genügt, um als Abtrünniger zu gelten und einen Gemeinschaftsentzug zu riskieren – d.h.: auf einem sinnbildlichen Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Den fürchtet jeder ZJ mehr als den Tod – wieso?

    Der Gemeinschaftsentzug – warum so gefürchtet?

    Durch diese Strafsanktion wird ein ZJ aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen oder exkommuniziert. Niemand darf mit ihm reden, noch nicht einmal grüßen. Wer sich nicht an diese Regel hält, wird ebenfalls ausgeschlossen. Der Grund des Ausschlusses wird der Versammlung nicht bekannt gegeben. Der Beschluss des Gemeinschaftsentzugs-Komitee muss von allen ZJ blindlings anerkannt werden. Für engste Familienangehörige, die nicht in derselben Wohnung leben, gilt: „Höchstwahrscheinlich ist es möglich, so gut wie gar keinen Kontakt mit diesem Verwandten zu haben.“ Und bei wichtigen Familienangelegenheiten muss man ihn „auf ein Minimum beschränken“. (WT v. 15.4.88) Da JZ in der Regel keinen „unnötigen Umgang“ mit Außenstehenden pflegen und alle Kontakte mit der „Welt“, der Organisation Satans, abgebrochen haben, führt ein Gemeinschaftsentzug oft zur Vereinsamung oder schweren Depressionen. So mancher „bereut“ daher und bittet um Wiederaufnahme oder – wenn er nichts zu bereuen hat – begeht Selbstmord. Die Zahl der Suizide bei JZ ist hoch.

    Weltweit werden jährlich 50 bis 60.000 ausgeschlossen – ohne jede Hoffnung auf künftiges Leben (wie allen eingehämmert wurde), wenn er nicht wiederaufgenommen wird. Der Wachtturm vom 15.7.95 verteidigt den Gemeinschaftsentzug auf S. 25 als „eine liebevolle Vorkehrung“.

    Der Ausschluss ist für den ZJ wie eine Hinrichtung.

    Warum „Abtrünnige“ nicht getötet werden, begründete der Wachtturm vom 15.1.53 wie folgt: „Da wir durch die Gesetze [des Staates und des Christus] eingeschränkt sind, können wir gegen Abtrünnige nur bis zu einem gewissen Maße Schritte unternehmen….[diese Gesetze] verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es Familienangehörige nach dem Fleische wären.“

    Nur das Gesetz hindert die LK daran, Abtrünnige zu töten. Angst und Hass wären groß genug, um (wenn sie die Macht dazu hätten) die Scheiterhaufen wieder auflodern zu lassen.

    Trotzdem sind wir nicht grundsätzlich gegen einen Gemeinschaftsentzug. Er wird in der Bibel an einigen Stellen gelehrt. In 1.Kor.5 heiß es ab Vers 12: „Es ist doch nicht meine Aufgabe, über die Außenstehen-den zu Gericht zu sitzen! Das wird Gott selbst tun. Eure Aufgabe aber ist es, die eigenen Leute zur Rechenschaft zu ziehen. Es heißt doch: Entfernt den Übeltäter aus eurer Mitte.“

    Verabscheuungswürdig finden wir nur die Art und Weise, wie diesen Worten Geltung verschafft und wie der Ausschluss als Waffe vor allem gegen Dissidenten verwendet wird. Die Bibel gebietet zwar, das Böse oder die bösen Taten, aber nicht die Übeltäter zu hassen.

  • Günter Göbert
    Februar 11, 2014

    Hallo,

    ich weiß nicht genau, ob meine Frage zu diesem konkreten, aktuellen Artikel passt, aber ich möchte hier mal allgemein folgende Frage stellen, die ich schon als kleiner Schuljunge stellte:
    Ich (60 Jahre und Zeuginnen-Sohn) habe mich schon immer darüber gewundert, weshalb Jehovas Zeugen niemals verlangen, dass die einzelnen Mitglieder der Leitenden Körperschaft beweisen, dass sie persönlich (angeblich) von Gott beauftragt wurden und dass sie sich von Glaubensbrüdern kontrollieren und kritisieren lassen müssen. (Sogar Jesus Christus hat aufrichtige, hinterfragende Kritiker nicht verdammt.)

    LG Günter Göbert

  • Zadok/Achim
    Februar 11, 2014

    Hallo Günter,

    erstmal herzlich willkommmen hier auf dieser Seite.

    Man lernt als Zeuge sehr schnell niemals zu hinterfragen, wieso sich jemand zu den 144000 zählt. In unserer Generation hat das Alter der Überrestmitglieder ja noch ganz gut zu dem gepasst was gelehrt wurde. Und später wurde man auch sehr schnell in die Ecke der „geistig Unreifen“ gestellt, hat man das mal getraut zu hinterfragen.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Hopefull
    Februar 11, 2014

    Lieber Günter

    linientreue Verkündiger werden das auch nie hinterfragen. Denn wenn sie die LK kritisieren, kritisieren sie ja Jehova und das ist für einen ZJ das schlimmste. Wenn sie von der LK Beweise verlangen würden, ob sie auch wirklich der Kanal Gottes wären, wäre es so, als würden sie Jehova herausfordern. Die LK wird mt Jehova gleichgesetzt, so haben sie es gelernt. Alles was die LK sagt kommt von Gott und ist zu befolgen. Auch sind sie felsenfest davon überzeugt, dass der „treue und verständige Sklave“ niemals lügt.
    Das etwas nicht stimmt, fällt eigentlich fast jedem Zeugen auf, denn der Druck wird immer größer, ja, fast unerträglich. Nur suchen die meisten Zeugen den Fehler bei sich und nie bei den Lehren der LK. Es wird ja auch im WT mit unendlichen Beispielen aus dem AT immer wieder gezeigt, was mit dem murrenden Volk Israel passierte und auch immer wieder speziell daraufhingewiesen, wenn das Volk gegen Mose murrte, haben sie gegen Jehova gemurrt. Wenn also ein kleiner Verkündiger gegen den t.u.v.S. murrt, murrt er gegen Gott. Die Gehirnwäsche ist perfekt und wer dahinter kommt und den Mund aufmacht wird mundtot gemacht und ausgeschlossen. Da die meisten Verkündiger Jesus auch nie richtig kennen gelernt haben, dank der LK, haben sie ja auch gar keine Vergleichsmöglichkeit. Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass Jesus auch auf Kritiker eingegangen ist, ZB sein eigener Jünger Thomas.(„Ich glaube erst, dass Jesus auferstanden ist, wenn ich in seine Wunden lange“)
    Sie werden durch die Lehren in eine Denkrichtung geformt die Kritik gar nicht zulässt, nur bei sich selbst aber niemals beim Sklaven.

    Ich empfehle dir das Buch: „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ von Raymond Franz. Da wird dieses Phänomen sehr schön erklärt.

    liebe Grüße Hope

  • Matthäus an Günter
    Februar 11, 2014

    Hallo Günter, vorerst herzlich willkommen!

    Du bist neu – oder warst du eher der stille Mitleset?

    Es sind immer mehr die die Vermessenheit des „trvSk.“ erkennen und deutlich anklagen!
    Selbst ein ehemaliger Kreisaufseher, von ihm habe ich diese Zeilen unter dieser Überschrift:

    Wir sind der Weg, die Wahrheit und das Leben.
    Niemand kommt zu Gott außer durch uns.

    Nie sind größere oder anspruchsvollere Worte gesprochen worden als: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Kein Nachfolger Christi protestiert bei diesen Worten Jesu aus dem Johannes-Evangelium Kapitel 14 Vers 6. Auch JZ stimmen ihnen zu.

    Wer kein Nachfolger Christi ist, wird jedoch den Standpunkt vertreten müssen, dass nie anmaßendere Worte als diese ausgesprochen wurden. Denn welcher normale Mensch – es sei denn, er ist weit mehr als das – kann ernsthaft und ungeniert von sich behaupten, allein die göttliche Wahrheit zu lehren und der einzige Weg zu sein, der zu Gott und zum ewigen Leben führt?

    Wer das von sich behauptet, ist entweder größenwahnsinnig, verrückt oder ein Betrüger, ein gewaltiger Hochstapler. War Jesus Christus das? Das herauszufinden, war einst die große Frage, vor der jeder Christ einmal stand. Jesu Lehre, Lebensweise und Werke halfen ihm, auf diese wichtige Frage eine Antwort zu bekommen. Größen- wahnsinnig war er nicht. Ein Betrüger schon gar nicht. Er war ohne Zweifel ehrlich, demütig und bescheiden. Wenn ein solch wahrheits- liebender Mensch, der für die Wahrheit zu sterben bereit war, sagte „Ich bin der Weg, die Wahrheit und ….“, dann muss er mehr gewesen sein als lediglich ein guter und großer Mensch. Man kann auch als kritischdenkender Mensch zu dem Schluss kommen: „Entweder er (Jesus) war das, was er zu sein behauptete, oder er war ein raffinierter Hochstapler; doch weder das eine noch das andere lässt den Schluss zu, er sei lediglich ein guter Mensch gewesen.“ („Unterredungen an Hand der Schriften“, WTG, S. 239)

    Jesus verlangte keinen blinden Glauben. Er verfügt über erstklassige Referenzen, konnte sich ausweisen und bestens legitimieren, wenn er sagte „Ich bin…“. Das veranlasste viele Millionen Menschen, sich der Führung Christi rückhaltlos anzuvertrauen und an seiner Lehre uneingeschränkt festzuhalten. Ihre Entscheidung steht unserer Überzeugung nach auf einer guten Grundlage.
    Vor der gleichen Entscheidung steht heute jeder, wenn er hört, wie Menschen großsprecherisch dem Sinne nach predigen: Wir sind der Weg, die Wahrheit und das leben. Niemand kommt zu Gott außer durch uns. Und wieder werden uns JZ zustimmen und fragen: Wer sind diese Gotteslästerer, die größenwahnsinnig solchen Absolutheitsanspruch erheben und sich mit Gottes Sohn auf eine Stufe stellen? Das Traurige und Unfassbare an dieser Frage ist die Tatsache, dass JZ in ihrer Verblendung und ihrem Organisationskult nicht merken, dass sie mit dieser aufbegehrenden Frage ihrer über alles geschätzten Organisation das vernichtende Urteil sprechen!

    Empört wird jetzt jeder ZJ wissen wollen, wann die Organisation sich jemals angemaßt hat, mit der Kompetenz eines Jesus Christus zu sprechen? Nichts ist leichter als die Beantwortung dieser Frage.

    Wir werden Beispiele anführen, die unwiderlegbar beweisen, dass sich die LK der ZJ eine Christus-gleiche Autorität anmaßt und von uns Dinge verlangt, die weder Gott noch Christus von uns gefordert haben. (Von ihren abwegigen Sonderlehren wollen wir jetzt noch gar nicht reden.) Anspruchsvoller geht es wirklich nicht mehr. Bei so hohen Ansprüchen, bei denen es gemäß der Lehre der WTG um ewiges Leben und ewigen Tod oder zumindest um Dinge geht, die das ganze Leben entscheidend beeinflussen, sollte es besonders der ZJ als seine Pflicht betrachten, diese Ansprüche einer gründlichen Prüfung (auch nach seiner Taufe) zu unterziehen.

    Teil 1 – es folgt Teil 2

  • Altocumulus
    Februar 11, 2014

    Hallo,

    ist euch schon der neue WT vom Mai 2014 aufgefallen?
    „Jehova – ein Gott der Organisation“
    „Halten wir Schnritt mit Jehovas Organisation?“

    Hab das zwar nur kurz durchgeschaut, wobei im dem letzten Artikel Abatz 15 mit folgender Satz aufgefallen ist: „Wer in Jehovas Gunst stehen und von ihm gesegnet werden möchte, MUSS seine Organisation unterstützen und Verbesserungen im biblischen Verständnis annehmen.“ (Wachtturm Mai 2014)

    Da kommt wohl nach dieser langen Vorbereitung durch diverser Artikel wohl eine gravierende Änderung („Verbesserungen im biblischen Verständnis“) auf die Organisation zu?

    lg Ac

  • Anna
    Februar 11, 2014

    Lieber Altocumulus,

    ja ja, ich hab’s nur ganz kurz quergelesen. Jetzt im Jahr 2014 schweben sie auf Wolke 7 und meinen, sie können sich alles erlauben. Das wird noch spannend.
    Viele Grüße an alle aus der Sonne 🙂
    Anna

  • pit an altocumulus
    Februar 11, 2014

    so gehen sie immer vor, um die brüder sachte auf einen grossen knall vorzubereiten.
    werden sie diesesmal nicht nur morsche dachträger (überholte dogmen) austauschen, oder jetzt das ganze dach erneuern.
    nach 1914 haben sie das ganze dach ausgetauscht und das kommen des Herrn einfach in den himmel verlegt. da verliessen viele die gemeinden.

    aber das schadet ja nichts. sind ja eh abtrünige auf die man leicht verzichten kann. besser sind da schon die 150%igen, die das auch fressen werden. auf die ist wenigstens verlass.

    wie auch immer, wenn sie etwas neues formulieren, dann so, dass sie hinterher immer behaupten können: „wir haben das so nicht gesagt. einige übereifrige brüder…“
    das haben sie aus 75 gelernt.

    man darf gespannt sein.

    sie werden doch nicht so verrückt sein und die grosse drangsal, mit weltweiter verfolgung postulieren. um diese dann bewusst bei den einzelnen staaten auch zu erzeugen?
    na hoffentlich nicht.

    in selbsterfüllender prophetie sind sie ja ungeschlagen.

  • Freigeist
    Februar 11, 2014

    wie auch immer, wenn sie etwas neues formulieren, dann so, dass sie hinterher immer behaupten können: “wir haben das so nicht gesagt. einige übereifrige brüder…”
    das haben sie aus 75 gelernt.

    Lieber Pit, danke für Deine Erläuterungen, denen ich folgendes hinzufügen möchte-

    einige haben das gesagt? Wortlaut WT. Das ist doch eine Verdrehung von Tatsachen durch die WT.

    ich zitiere aus: http://www.manfred-gebhard.de/Offenburg.htm

    auszugsweise:

    Auf den Kongressen des Jahres 1966 wurde mit dem Buch „Ewiges Leben in der Freiheit der Söhne Gottes“ und dann mit dem deutschen WT vom 1. Januar 1967 das Jahr 1975 als Ende der 6000 Jahre „dieser Welt“ und damit als Ende der Schlacht von Harmagedon und Beginn des Tausendjahrreiches oder Paradieses auf Erden verkündigt. Der Fanatismus von Zweigdiener Franke entsprechend dieser Jahreszahl 1975 als endgültiges und unanzweifelbares Weltende“ ist bekannt. (Lies den Bericht über einen Vortrag von Franke 1968 vor Hamburger Dienern in CV 35 unter dem Titel „Warum mußte Konrad Franke als Zweigdiener abgelöst werden?“) Seit dem Buch „Die Wahrheit wird euch freimachen‘ (dt. 1946) wird auch das Jahr 1972 als Ende der 6000 Jahre verkündigt (Tabelle und Zeitrechnung S. 146 ff). So kurz vor Harmagedon noch heiraten und deswegen das Bethel verlassen?

    man nennt es auch Geschichtsklitterung. http://www.wikiweise.de/wiki/Klitterung

  • mäuslein2
    Februar 11, 2014

    Liebe Icredenti,

    ich kann Dich nur all zu gut verstehen.

    Missbrauch?

    Das ist Missbrauch am Kind!

    Jehova hat es nicht vorgesehen, aus Kindern
    kleine geistige Kampfmaschienen zu machen.

    Harmagedon, Endzeitstimmung, Bilder der
    Vernichtung von „den bösen Menschen“,
    Teufels und Drachenbilder und ganz abgesehen
    von versteckten Botschaften in der WTG Literatur.

    All diese schrecklichen Bilder prägen doch
    die kleinen Kinder.

    Und später?

    Viele führen ein Doppelleben was wiederum
    der Psyche schadet.

    Das Ergebnis:

    Wohl in den wenigsten Fällen verlassen später die
    Org..

    Und dann haben wir ZJ die keinen klaren
    Blick mehr haben, eiskalt sind und Blind der
    WTG, nicht Jehova und seinem Sohn Jesus
    folgen.
    Ganz liebe Grüße und viel Kraft mit Deinen
    Enkel

  • inge
    Februar 11, 2014

    Lieber Barnabas, die Entdeckung deiner Frau, dass sich hinter dem Wachturmbild vom 15.12.2013 in umgekehrter Form, sich ein Ziegenbock versteckt, das haut mich um. Frage: Wie komme ich noch an diesen Wachturm, um mich davon zu überzeugen und vielleicht auch andere ZJ, die an meiner Türe künftig klingen sollten. Das ist ja der Hammer, wenn das kein Zufall ist, sondern Absicht dahinter steckt.Nein das ist Gotteslästerung.

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Art der Verbindung über Bruderinfo unter den Christen heute ähnlich abläuft wie zu früheren Zeiten, als man sich Briefe geschrieben hat von einer Versammlung an die andere. Heute informieren und stärken wir uns über die möglichen Plattformen, per mail, per Telefon und es klappt das Gemeindeleben klappt ebenso gut wie zu damaliger Zeit.
    Seht ihr das auch so? (Das mal nur so nebenbei bemerkt) Mit der Ausnahme, dass die Informationen untereinander schneller ausgetauscht werden als früher.
    Es ist eine neue Art der Christenversammlung entstanden, frei von Organisationen, Religionsgemeinschaften und nur auf Grundlage der einzigen vorhandenen Literatur: der Bibel. Ehrlicher geht es doch gar nicht mehr,oder?

    Gruß Inge

  • Sem
    Februar 11, 2014

    Wie komme ich noch an diesen Wachturm, um mich davon zu überzeugen und vielleicht auch andere ZJ, die an meiner Türe künftig klingen sollten. ~ ~ Gehe auf die www. JW.org Seite und Unter: Zeitschrften, Wachttum-> 2013 download als PDf. ~ ~

  • andi
    Februar 11, 2014

    meine Tochter (17), die mit mir vor kurzem ausgetreten ist, sagte mir in einem sehr emotionalen Gespräch, dass sie immer sehr viel Angst verspürte, dem Anspruch der Zeugen nicht gerecht werden zu können und meinte die ZJ hätten nur die katholische Hölle mit ihrem Harmageddon ausgetauscht.
    Sie hatte immer die Angst in Harmageddon vernichtet zu werden…

    Ich bin so betroffen, dass ich dass jahrelang mitgemacht habe und meinem Kind in dieser Beziehung nicht beigestanden habe. Das kann ich mir nicht verzeihen.
    Diese Gesellschaft hat soviel Schuld auf sich geladen.

    Nur nach aussen hin, ist es das reinste Paradies.

    Dieser Sekte gehört das Handwerk gelegt.

    LG
    andi

  • icredenti
    Februar 11, 2014

    Lieber andi und alle Mitfühlenden

    .. Eure Anteilnahme tut mir so unendlich gut. Vielen, vielen Dank.
    Ihr glaubt nicht, aber ich kann wieder mal weinen, jaa…den Tränen freien Lauf lassen.
    Es ist GRAUSAM, wie WENIG die Kinder in dieser WTG ankommen.
    Z.B. Nur kinderlose Pioniere sind als Missionare in anderen Ländern erwünscht. Werden sie Eltern, müssen sie sofort aufhören zu predigen!! Ihren „Jehova“ duldet es nicht mit Kind den „WTG Schmarren“ bekanntzumachen! Mit Kind sind sie zu wenig rentabel. Auch das ist doch ein Beweis für ihre Grausamkeit! Für ihre Lieblosigkeit! Für ihre ungeteilte Heuchelei!

    LG I

  • Nachdenker an icredenti und andi
    Februar 11, 2014

    Hallo ihr beiden,
    das Thema Kinder in der WTG beschäftigt mich auch seit Jahren. Zum Glueck ist unseren Kindern das schlimme Schicksal und Leid in der Organisation erspart geblieben. Als Aussenseiter und sich nicht an die unsaeglichen Vorgaben der Organisation haltend haben die Kinder die Jahre der mehr oder weniger regelmäßigen Besuche der Versammlung ohne Schaden ueberstanden. Da wir seit 1Jahr die Versammlung nicht mehr besuchen kam ihrerseits auch nie die Frage warum das so ist und es fehlt ihnen auch definitiv nicht. Und das obwohl ein Schulkamerad ( 8 Jahre alt ) unseres Sohnes, der im selben Dorf wohnt, regelmäßiger und fanatischer Clubgaenger ist. Kurzum, ich kenne kein ZJ Kind das in meinen Augen nicht in irgendeiner Art und Weise auffaellig ist. Die Organisation bietet den Kindern nichts und auch sie werden nur als Werkzeuge gebraucht. All die Dinge die kindgerecht sind und die sie in den fruehen Jahren brauchen bekommen sie in der Organisation nicht. Um Selbstbestaetigung, Liebe und Ansehen zu bekommen machen sie um ihrer Eltern und um der Organisation wegen dieses Spiel bis zu einem gewissen Alter, wo sie vielleicht dann erwachen und erkennen welch boeses Spiel da gespielt wird, mit. Wo sonst koennen sie denn sonst eine Bestätigung und Anerkennung bekommen, wenn nicht in der Versammlung. Leider ist dies eine weltfremde Scheinwelt. In der boesen Welt fallen sie auf, weil sie nicht alters und kindgerecht auftreten und weil sie mit vielen Dingen des taeglichen Lebens nicht klar kommen. Und so werden aus diesen Kindern, denen man eine schoene und offene Kindheit gestohlen hat, weltfremde und in einer Scheinwelt lebende Schaefchen. Wenns besser läuft, erkennen sie selbst recht bald das boese Spiel und verlassen den Club. Welch Schande für ihre Eltern die doch nur ihr Bestes wollten und die jetzt als nicht mehr vorbildlich dastehen.
    Diese schlimme Entwicklung, die auf Dauer jedes ZJ Kind mitmachen muss, koennen wir leider nicht aendern. Wir können die schlimmen Zustände nur immer wieder anprangern und hoffen das einige Eltern aufwachen und ihren Kindern dann wirklich das geben was sie brauchen. Eine liebevolle Erziehung hin zu selbstbewussten, selbstständig denkenden Individuen. Die Liebe zum Schoepfer und zu Jesus sollte ihnen eingepflanzt werden, aber bitte kindgerecht, auf natuerliche Art ohne Zwang und Druck und ohne eine Organisation, die nicht ihr Bestes will.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Hopefull
    Februar 11, 2014

    Lieber Andi

    „Der strengste Richter ist das eigene Gewissen“.
    Du hast überhaupt gar keinen Grund Dir selbst nicht zu verzeihen. Denn auch Du bist ein Opfer der WTG. Ein Opfer der Gehirnwäsche und des Missbrauchs der eigenen gierigen Zwecke der LK.
    Wenn Dir Deine Tochter verziehen hat, kannst Du auch Dir selbst verzeihen. Und ich denke dieses emotionale Gespräch war schon mal ein guter erster Schritt.
    Die Schuldigen sitzen weiter oben. Mach Dich deswegen nicht kaputt.
    Jetzt seit ihr frei und könnt ganz neu auf Jesus aufbauen.
    Nachdem mein Mann und ich von der Organisation Abstand genommen hatten, erlebten und verstanden wir erst richtig, was die Worte Christi überhaupt bedeuten: „Die Wahrheit wird euch frei machen!“
    Die WTG missbraucht diesen sagenhaften Text immer wieder für ihre Knechtschaft und versklavt die Verkündiger und gaugelt ihnen eine „Freiheit“ vor, die gar keine ist. Wenn sie diesen Text zitieren, ziehen sie dabei gleichzeitig die Ketten der Verkündiger enger, ohne dass sie es merken.
    Ganz anders Jesus Christus. Er ist die Wahrheit und er macht tatsächlich frei und ich bin mir auch ganz sicher, dass er Dir auf alle Fälle verziehen hat. Und wenn er Dir verziehen hat, kannst Du Dir auch selbst verzeiehen.

    „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst
    Mit ganz viel Liebe schafft Ihr zwei das!

    Liebe Grüße Hope

  • mäuslein2
    Februar 11, 2014

    Liebe Brüder,

    in Markus 10:13-16 (NWÜ) findet sich ein schöner Bericht von Jesus:

    13 Nun begann man, kleine Kinder zu ihm zu bringen, damit er diese anrühre; die Jünger aber verwiesen es ihnen. 14 Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: „Laßt die kleinen Kinder zu mir kommen; versucht nicht, sie daran zu hindern, denn das Königreich Gottes gehört solchen, die wie sie sind. 15 Wahrlich, ich sage euch: Wer immer das Königreich Gottes nicht aufnimmt wie ein kleines Kind, wird bestimmt nicht in dasselbe eingehen.“ 16 Und er schloß die Kinder in seine Arme und begann sie zu segnen, indem er ihnen die Hände auflegte.

    Sicher kann man, wenn man diesen Bericht liest, die Fürsorge und Liebe Jesu gegenüber den Kindern spüren.

    Schauen wir uns nun den Vater des WT auf Seite 10 an:

    Prüfend, Schulmeisterisch, kalt.

    Wie armselig diese Buben da stehen.Die Hosen, die Hemden…………….

    Wollte das Jesus so?

    Jesus segnete die Kinder. Es wäre für Jesus ein leichtes gewesen, hätte er es so gewollt, konkret zu sagen, die Kinder sollen/müssen Predigen gehen oder es zumindest lernen.

    Aber genau das tat Jesus nicht.Ohne Predigtauftrag versprach Jesus den Kindern das Königreich.

    Ist der WTG klar, welchem Gespött die Kinder ausgesetzt sind, ganz zu schweigen von den psychischen Schäden.

    Wie viele Kinder haben im Dienst jede Menge Angst auf Freunde oder Schulkameraden zu treffen.

    Zu behaupten, dies würde keine bleibenden Schäden verursachen, geht weit an der Realität vorbei!

    Liebe WTG!

    Besinnt Euch bitte in Gottes Namen und macht die Anbetung Jehovas nicht weiter zu einem Kasperltheater.

    LG

  • icredenti
    Februar 11, 2014

    Guten Abend mäuslein2

    Wie recht du hast, liebes mäuslein2, die Kinder der WTG leiden unermesslich. Sie erleben schon im Vorschulalter verletzende Ablehnungen seitens ihrer Spielkameraden. Aber diese Geschehnisse interessieren die Aeltesten und sowieso die WTG keinen Deut! Ich stelle das selber an meinen zwei Enkel fest, es ist ihnen sehr schwer zu Mute, von Haus zu Haus die auswendig gelernten Texte und Zeitschriftenangebote vorzutragen. Die Eltern sind zwar stolz auf sie, aber ebenso auch blind! Sie merken nicht wie ihre Kinder in der Seele leiden ja sogar geschädigt sind. Den Kontakt mit ihnen zu pflegen, ist mir ja streng untersagt. Einmal hatte ich die Chance und tröstete den Enkel, mit den gleichen Bibelworten, die du erwähnt hast. Ich fügte noch an, dass Jesus ihn sehr liebe. Dass er ihn ganz fest umarme und ihn annehme und nicht ablehne, das Wort „segnen“ gäbe das zu erkennen. Er staunte unglaublich über das gehörte und meinte, dass habe er gar nicht gewusst, dass gerade Jesus Kinder so liebe..!. Ich bin überzeugt, die Liebeserklärung die Jesus Christus den Kindern und jungen Menschen zusichert, unterdrückt die selbstgerechte WTG ganz bewusst! Ach, du glaubst nicht, wie traurig mich das macht. Ich empfinde es sogar als eine Art Kindsmissbrauch!

    LG

  • Anna
    Februar 11, 2014

    Lieber mäuslein 2, liebe incredite und alle Anbeter unseres Schöpfers,

    ein wunderbarer Text von Jesus wie er mit Kindern umging. Segen ohne Predigtdienst. Es ist Kindsmißbrauch kleine Wesen zu Zeitschriftenvertretern heranzuziehen. Ich habe das seinerzeit mit meinen Kindern leider auch gemacht. Sie haben mir verziehen. Aber die Schäden sind da. Und dann wie du mäuslein2 schreibst die Angst Schulkameraden usw. zu treffen.

    An dich @increditi: offenbar habe ich übersehen ob du schon gepostet hast, dass du deine Enkel nicht sehen darft. Das ist ja schrecklich! Für dich und die Kinder. Vor allem würde mich interessieren mit welchem Argument Kindern erklären soll, dass sie mit Oma oder Opa keinen Kontakt haben dürfen.

    Liebe Grüße
    Anna

  • pamara
    Februar 11, 2014

    Hallo Ihr Lieben, eine Schwester und Freudin,jetzt wohl nicht mehr ,weil ich die Gemeinschaft velassen habe.Der Sohn hat ein sogenannter Weltmensch geheiratet hat ein Enkelkind. Die Schwiegertochter möchte nicht das sie kontakt hat . Das ist auch berechtigt,weil sie bei jeder Gelegenheit über ihr Glauben spricht und versucht sie zu beeinflussen.Diese Religion spaltet so oder so die Familien.Übrigens ich hätte auch eine lange Geschichte zu erzählen. Viele Lieben Grüßen

  • Tommy
    Februar 11, 2014

    Richtig Maeuslein2, noch viel wichtiger ist m. E. aber, warum Jesus die Kinder so vorne angestellt hatte, als Beispiel. Weil jeder, der das Koenigreich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind……
    In der Bergpredigt sagte er, jeder der diese Worte tut, ist schon im Himmel usw.
    Kinder sind da noch ganz offen und ehrlich. Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen, so gut wir koennen. Genauso wie die, die uns fuehren wollen. Diese Kinder sind noch frei, unbedarft usw., usw. Glauben noch an das Gute.
    Schlimm, wenn man ihnen das so frueh wie moeglich nehmen will.
    Tommy

  • Denker
    Februar 11, 2014

    Hallo M.N.,
    super dargelegt den WT-Artikel, mich hat es nicht gewundert das die Kommentare der Br. und Schw. Wachtturm getreu waren weil zum einen können sie es gar nicht anders sehen weil sie es nicht dürfen und zum zweiten, selbst wenn sie es anders sehen und es vielleicht noch so sagen in der Versammlung müssen sie Angst haben das sie danach ein ernstes Gespräch mit den Ältesten haben und das wollen die meisten nicht. Ich habe zum Beispiel versucht bei der Vorbereitung mit meiner Frau (100%ig)auf ein paar Dinge aufmerksam zumachen aber es endete im Streit und sie hat mich nur persönlich angegriffen, was mir wieder gezeigt hat wie schwer es ist auf Widersprüche aufmerksam zumachen.Im Bezug auf den Kindesmissbrauch hat sie mir gesagt sie wartet darauf was der Sklave dazu sagt, da habe ich nur gesagt das sie darauf wohl lange warten kann. Da kam dann als Antwort dann war es eben nicht so,dann habe ich es aufgegeben.
    Übrigens geht es im nächsten WT-Artikel gleich so weiter, vielleicht hast du auch dazu einen guten Kommentar würde mich freuen.
    Biss bald und schöne Grüße an Alle der Denker

  • Miss Maple
    Februar 11, 2014

    Das erinnert mich an den Kommentar von Früchtchen(?).Sie würde doch gerne eine Selbsthilfegruppe für Ehepartner von Abtrünnigen gründen.Ich glaube aber der umgekehrte Fall hätte dies eher nötig.Ich kann Dir das jedenfalls sehr gut nachempfinden!
    L.G.
    Miss Maple

  • Anna
    Februar 11, 2014

    Hallo lieber Denker, liebe Schwestern und Brüder,

    das ist schon sehr schwierig mit einer 100%igen. Macht sie ihren Studierabend alleine oder mit dir zusammen? Das ist ja auch so ein Unsinn.

    Bezüglich des nächsten WT-Artikels würde ich mich selbstverständlich auf über einen Kommentar freuen. Es geht da angeblich um die Opferbereitschaft für Jehova. In Wirklichkeit geht es darum sich für eine Organisation aufzuopfern.

    Herzliche Grüße aus der Nachmittagssonne, bei mir blühen die ersten Krokusse 🙂

    Anna

  • Denker
    Februar 11, 2014

    Guten morgen Anna,
    ich studiere öfter mit meiner Frau zusammen, obwohl ich weiß das es Unsinn ist. Aber ich hoffe immer noch das ich so auf Widersprüche hinweisen kann. Nur hat die WTG bei ihr ganze Arbeit geleistet und hat es geschafft das sie nur noch in Wachtturmmanier denken kann. Auf der anderen Seite möchte ich sie auch nicht aufgeben, denn sie ist meine Frau und außerdem weiß ich ja wie sie früher einmal gedacht hat, dazu kommt noch das wir einen Helfer haben „unseren Herrn Jesus und seinen Vater“ und darauf vertraue ich auch.
    Einen schönen Tag noch der Denker

  • Mein Name an Denker
    Februar 11, 2014

    Jawohl, lieber Denker, der Kommentar ist bereits bei BI, ich denke mal, sie sind dabei, ihn für die Veröffentlichung vorzubereiten.

    Gruß,

    M.N.

  • Neoveritas
    Februar 11, 2014

    Lieber Verfasser,

    vielen Dank für diesen sehr guten Kommentar.
    Es kommt mir vor wie bei einer börslichen Gewinnwarnung, die die Anleger über das bevorstehende und unausweichliche Desaster psychologisch vorbereiten sollen. Es könnte für die WTG diesmal wirklich kritisch werden, wenn die Gerichte den Klägern der Missbrauchsopfern recht geben. Eine verfehlte Politik fordert ihren hohen Preis. Die Summen die dann zu zahlen sind, sind kein Pappenstiel.
    Alle Dinge werden aufgedeckt werden, über kurz oder lang. Der Nimbus des „Sprachorgans Gottes“ ist für immer zerstört. Traurig ist nur, das durch diese Jungs in Brooklyn Schande über diesen wunderbaren Gott gebracht wird, der alles ins Dasein gebracht hat. Zu hoffen ist allerdings, dass immer mehr Zeugen Jehovas die Wiedersprüche und unhaltbaren Aussprüche erkennen werden.

    Einen angenehmen Abend wünscht Neoveritas

  • Tommy
    Februar 11, 2014

    Das stimmt natuerlich Neoveritas. Leider sind sie da nicht die Einzigen. Das passiert weltweit. Eng ist das Tor……
    Traurig aber vorausgesehen.
    Tommy

  • Dennis
    Februar 11, 2014

    Lieber Neoveritas,

    ich kann Deine Ansichten gut verstehen. Man wünscht sich wirklich, dass alles aufgedeckt wird und die Verantwortlichen incl. l.K. dafür zur Verantwortung gezogen werden. Leider fehlt mir hierfür der Glaube, dass es so kommen wird.

    Man denke nur an die RKK und ihre Schandtaten und Verbrechen. In Sachen Kindesmissbrauch reden wir hier von einem Ausmaß, dass die Causa WTG weit übertrifft. Selbst die UNO hat sich kritisch zur RKK und ihren Umgang mit diesen Fällen geäußert und das sehr deutlich.

    Obwohl das so ist und dies auch in allen Medien sehr ausführlich berichtet wurde, kann ich keinen Niedergang der Institution RKK erkennen. Es gab/gibt noch nicht mal Massen-Austritte, was ich sehr erstaunlich finde.

    Ich bin Realist und als solcher gehe ich davon aus, dass die WTG relativ unbeschadet aus dieser Sache raus kommen wird. Sowohl finanziell als auch medientechnisch. Falls es sich doch nicht ganz verheimlichen lässt und in großen Medien berichtet wird, werden Sie sich einfach auf die jetzt aktuellen WT-Artikel beziehen und von „Lügenpropaganda“ sprechen.

    9 von 10 Zeugen werden der WTG wahrscheinlich sogar noch mehr die Treue halten.

    Angriff von außen bewirkt bei sektenähnlichen Gemeinschaften meistens das Gegenteil, von dem was man erwarten würde. Es wird Solidaritätsbriefe ohne Ende geben und die Brüder werden über den bösartigen Angriff Satans in den Vers. sprechen. Sie werden sich noch mehr an die „arme, verleumdete“ WTG klammern.

    Warten wir einfach mal ab, was noch kommt!

    LG
    Dennis

  • Freigeist
    Februar 11, 2014

    Lieber Denis,

    ich bin seit Längerem hier stiller Mitleser und wurde von Matthäus, den ich persönlich gut kenne, auf diese Seite aufmerksam gemacht.

    Leider muss ich Dir Recht geben. Sie werden nur mit leichtestem Blechschaden aus dieser Sache herauskommen.
    Warum? Meine Mutter ist seit 60zig Jahren Zeugin Jehovas. Auf die hier in Bruder-Info vorgebrachten Argumente gegen die WT, auf Widersprüche in deren Publikationen, auf all die Irrtümer und Vergehen angesprochen kam nur eine Reaktoin. Du, also ich, suchst nur ständig um uns in Misskredit zu bringen. Egal was geschieht ich bleibe Zeugin Jehovas, denn das Internet lügt.
    Und so gebe ich mich geschlagen und lasse ihr die wohlverdiente Ruhe. Traurig aber wahr.

  • Dennis
    Februar 11, 2014

    Lieber Freigeist,

    ich kann hier total mit Dir fühlen. Dieses Eingeständnis ist eigentlich noch schmerzvoller, als das eigene Aufwachen: Jeder einzelne ist für sein geistiges Wohl verantwortlich, jeder einzelne entscheidet was er glauben WILL oder nicht.

    Man möchte natürlich seine Familie und Freunde nicht im Unklaren lassen und versucht sie auf gewisse Dinge zu stoßen. Aber ich muss auch sagen, dass KEINE Info von außen mich noch vor 5 Jahren hätte erschüttern können.

    Auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, aber es muss aus einem selbst kommen. Man muss sich selbst überwinden und bereit sein kritische Fragen zu stellen und diese bis zum (bitteren) Ende zu verfolgen. Egal wie das Fazit oder die Konsequenzen danach aussehen mögen. Das kostet wahnsinnig viel Kraft und raubt einem buchstäblich den Schlaf, so war es zumindest bei mir.

    Aber es ist nicht gesagt, dass man ab einer gewissen Anzahl von Jahren oder Jahrzehnten nicht doch noch zum Aufwachen kommt. Mein Vater ist mitte 60 und auch er hat erst vor einigen Jahren angefangen die ganze Zeugen-welt mit anderen Augen zu sehen.

    Es kann auch nicht unsere Aufgabe sein jeden Menschen auf Illusionen und Irrlehren aufmerksam zu machen. Selbst wenn wir uns jeden Tag nur damit beschäftigen würden, bräuchte man einen 48-Stunden-Tag ohne Schlaf. Wenn ich es global sehe gibt es noch unzählige Mio. Menschen von Scientology bis Mormonen, die es verdient hätten alle Informationen zu bekommen und sich vlt. anders zu entscheiden. Aber da stoßen wir an unsere Grenzen.

    Ich habe auch schon genug damit zu tun meine WT-Vergangenheit zu verarbeiten und nach vorne zu schauen. Bin mir aber sicher, dass noch einige in´s Grübeln kommen werden die nächsten Jahre.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Februar 11, 2014

    Lieber MN,

    sehr gut analysiert. Kompliment!

    Die Manipulation der WT-Artikel ist inzwischen ohne jede Zurückhaltung. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, da ich ja nicht mehr dabei bin, aber was da vom Stapel gelassen wird ist dermaßen unverschämt, dass irgendwie schon gespannt bin was als nächstes kommt.

    Da frage ich mich wo die Schreibabteilung kopiert? Bei Scientology oder bei kommunistischen Pamphleten der 50iger Jahre?

    Mein Eindruck ist, dass die geistige Abschottung der l.K. an Fahrt auf nimmt um zukünftig große einschneidend Änderungen bzw. „helleres Licht“ zu präsentieren. Vielleicht auch um die armen Schafe auf harte Fakten zu Kindesmissbrauch vorzubreiten.

    Die Verhöhnung Jehovas ist wirklich krass, wenn der WT schreibt, dass man „dankbar“ das „Verständnis“ vieler biblischer Prophezeiungen sein soll. Man schiebt also jede Irrlehre und falsche Vorhersage Jehova in die Schuhe. So muss man nie Verantwortung für sein „Geschwätz“ von gestern übernehmen. Gleichzeitig ist auch schon der Boden für eine komplett gegenteilige Lehre bereitet, wenn man es für angebracht hält. Jehova ist ja die Quelle dafür und welcher aufrichtige Zeuge wagt es schon Jehova zu widersprechen? Raffiniert und genial!

    Das ist m.E. die höchste Kunst der Manipulation: Eine Behauptung aufstellen und sie Mio. Menschen als göttliche Wahrheit präsentiern, wobei genau das Gegenteil der Fall ist.

    Fakt ist, dass sich KEINE EINZIGE Vorhersage oder „Prophezeiung“ des selbsternannten Sklaven in 130 Jahren bewahrheitet hat. Und dafür soll man also Jehova „dankbar“ sein.

    Unglaublich diese Dreistigkeit!

    LG
    Dennis

  • Hans
    Februar 11, 2014

    Hi Dennis,

    zum Glück ist heutzutage gut bekannt, wie Manipulation funktioniert!

    Das Problem ist nur, die entsprechenden psychologischen Kenntnisse haben zu wenige Menschen. Eigentlich müsste das zur Grundbildung in den Schulen unserer Kinder gehören.

    Man kann sich im Leben und im Alltag Manipulationsversuchen nicht entziehen. Entscheidend ist, ES ZU MERKEN 🙂 Dann kann man sich selbst bewusst entscheiden, wie es weitergeht.

    Besonders für Kultmitglieder wie ZJ ist daher u.a. sachliche Aufklärung wichtig.

    LG
    Hans

  • Tommy
    Februar 11, 2014

    Ich wudere mich zuweilen, dass man eindeutige Aussagen aus der Schrift einfach ueberspielt. Wer nicht von Gott selbst geschickt ist oder auch jesus, auf den sollte man nicht einmal ansatzweise hoeren.
    Was faellt einem noch ein?
    Tommy

  • Winston an alle
    Februar 11, 2014

    Auch wenn Ihr mich wegen Blasphemie verurteilt, ich kann nicht anders als mir vorzustellen, wie die neue Welt Übersetzung in der revidierten WTG Fassung die Bibel neu interpretiert.

    Sklave unser im Bethel Amerikas
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme baldigst, unmittelbar und in kurzer Zeit.
    Dein Wille geschehe in allen Versammlungen, und im Privatleben
    gemäß den Gesalbten der LK mit himmlischer Hoffnung, und bei den dummen Schafen der Volksmenge auf der Erde.
    Unser tägliches geistiges Wachtturm-Brot gib uns heute, auf das wir es wiederkäuen, anstreichen und vorlesen.
    Vergib uns unser Verständnis für Abtrünnige,
    wie auch wir vergeben den Ältesten, die Kinder missbrauchen.
    Und führe uns nicht in Versuchung zu Denken,
    sondern erlöse uns von dem Irrglauben an Jesus.
    Denn nur Dein ist der Kontakt zu Jehova
    und die Kraft zu richten und die Herrlichkeit unserer Leitenden Körperschaft, der Kreisaufseher und Ältesten
    in Ewigkeit wartend auf Harmagedons und blindem Gehorsam
    So sei es.
    schönen Abend
    Thomas

  • Barnabas
    Februar 11, 2014

    Hallo Winston,
    wir verstehen dich. Die Blasphemie findet doch ganz wo anders statt.

    Liebe Grüße von Barnabas und Frau.

  • andi
    Februar 11, 2014

    beim Bibellesen habe ich heute diesen Text aus Epheser 1:15-23 wiederentdeckt:

    15 Seit ich das erste Mal von eurem festen Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Gläubigen hörte,
    16 habe ich nicht aufgehört, Gott für euch zu danken. Ich bete ständig für euch
    17 und bitte den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Einsicht4 zu schenken, damit eure Erkenntnis von Gott immer größer wird.
    18 Ich bete, dass eure Herzen hell erleuchtet werden, damit ihr die wunderbare Zukunft, zu der er euch berufen hat, begreift und erkennt, welch reiches und herrliches Erbe er den Gläubigen geschenkt hat5.
    19 Ich bete, dass ihr erkennen könnt, wie übermächtig groß seine Kraft ist, mit der er in uns, die wir an ihn glauben, wirkt. Es ist dieselbe gewaltige Kraft,
    20 die auch Christus von den Toten auferweckt und ihm den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite im Himmel gegeben hat.
    21 Jetzt ist er als Herrscher eingesetzt über jede weltliche Regierung, Gewalt, Macht und jede Herrschaft und über alles andere, in dieser wie in der zukünftigen Welt.

    22 Gott hat alles der Herrschaft von Christus unterstellt und hat Christus als Herrn über die Gemeinde eingesetzt.
    23 Die Gemeinde aber ist sein Leib, und sie ist erfüllt von Christus, der alles ganz mit seiner Gegenwart erfüllt.

    Ein wunderbarer Text, der die ganze Liebe, die Stärke und Dynamik unseres Gottes und seines Christus ausdrückt.

    Ich lese da aber rein gar nichts von einem „Sklaven“ oder einer „Gesellschaft“

    Liebe Grüße
    Andi

  • Anna
    Februar 11, 2014

    Danke lieber Andi,

    ein sehr Text.

    Viele Grüße Anna

  • Nachdenker an andi
    Februar 11, 2014

    Hallo andi,
    schön deine angefuehrten Verse. Klar ist da nirgendwo vo einer Organisation, einem tuvskl oder sonstwas zu lesen, wissen wir doch. Ist damals wie auch heute nie noetig gewesen und wurde auch nie vorgesehen. Vertrauen wir drauf das diesem unverschämten Treiben dieses Sklaven bald ein Ende gemacht wird.
    GRUESSE
    Nachdenker

  • Anna
    Februar 11, 2014

    Lieber M.N., liebe Schwestern und Brüder,

    vielen Dank für die nochmalige Zusammenfassung des WT-Studienartikels.

    Bei dem Bild über das Üben im Familienkreis der Zeitschriften ist mir auch das Aktentäschchen des kleinen Jungen aufgefallen. Das ist, wie Bright Knight schreibt schon zum Lachen. Die Tragik dahinter ist halt schlimm. Statt Spass und Spiel im Familienkreise stets üben die neue Lektüre anzubieten.

    Im Abschnitt 16, dass Jehova uns im Verlauf der Jahre ein besseres Verständnis gibt wird ja wieder darauf verwiesen, dass Jehova uns HELLERES LICHT gibt. Mir ist dazu ein Beispiel aus der Morgendämmerung eingefallen weil ich ja oft früh in den Bergen bin.

    Also, wenn es langsam hell wird, dann sehe ich am Horizont etwas was wie ein Laubbaum aussieht. Nur erkenne ich noch nicht, ist es eine Kastanie, eine Eiche oder eine Buche. Wenn es dann langsam heller wird sehe ich dass es z.B. eine Buche ist, am Stamm und an den weitverzweigten Wurzeln. Und wenn es ganz hell ist sehe ich auch noch das Eichhörnchen am Stamm. Nur das Licht der WTG ist ja so, dass der vermutete Baum dann zum Elefanten mutiert. Das ist dann das Morgengrauen der Organisation.

    In einem anderen Kommentar, ich glaube von gestern wurde geschrieben, dass unsere Brüder alle gleichgeschaltet sind was das Aufschlagen der Bibelverse betrifft. Ja, wenn sie denn nur wenigstens den Kontext lesen würden. Aber das tun sie ja nicht. Es sind ja auch immer nur dieselben Verse die bemüht werden.

    Kürzlich wurde ich von der Schwester neben mir gefragt, warum ich bei der Bibellesung in der Predigtdienstschule die Bibel nicht aufschlage und mitlese was der Bruder vorliest. Darauf habe ich ihr dann geantwortet, dass Jehova mir Ohren gegeben hat und dass ich ja bei einer Dichterlesung auch nicht das Buch mitbringe sondern mir das anhöre. Da merkt man dann erst wie gleichgeschaltet die Brüder sind.

    Und an dich @NEU: Ich denke in Selters wird hier schon mitgelesen. Ob’s bei den einelnen was bringt, keine Ahnung.

    Viele Grüße aus der Sonne :-), in der Mittagspause habe ich einen schönen Spaziergang am Fluss gemacht.

    Anna

  • Barnabas
    Februar 11, 2014

    Liebe Anna,
    normalerweise lesen wir ja keinen Wachtturm mehr. Aber genau diese Ausgabe haben wir im Original zufällig in die Hand bekommen.
    Dein Zitat: „Bei dem Bild über das Üben im Familienkreis der Zeitschriften ist mir auch das Aktentäschchen des kleinen Jungen aufgefallen.“
    Uns ist noch was anderes aufgefallen.
    Meiner Frau kam das Bild mit dem kleinen Jungen merkwürdig vor. Sie hat mir mit einer Bluse demonstriert, dass ein Hemd oder Bluse normalerweise nicht solche Falten zieht. Darauf hat sie das Bild auf den Kopf gestellt. Am Bauch war dann eindeutig ein Ziegenbock zu sehen. Mit Nase und Augen im blauen Hemd. Die Hörner befinden sich in der braunen Hose in den Bundfalten. Auf dem Rücken ist in den Falten ein „A“ (Antichrist) mit einem runden Bogen verborgen. Das nur mal so nebenbei.

    Grüße von Barnabas und Frau.

  • Bernhard an Barnabas
    Februar 11, 2014

    Hallo Barnabas,
    auf der Seite 24 des WT 15.12.13 Bericht über Gedächtnismahl hat der 4 Apostel von rechts nur 4 Finger???
    Brüderliche Grüße Bernhard

  • Amalie@B+B
    Februar 11, 2014

    Es ist tatsächlich so, dass der Apostel nur 4Finger hat und das was Barnaba’s Frau gesehen hat ist auch nicht abwegig! Kann es auch erkennen. Aber warum diese entarteten Hände, war mir auch schon mal aufgefallen beim Liederbuch oder jetzt bei dem Buch im Versammlungsbibelstudium (man beachte die Formulierung), dass Bild mit dem Hirten und dem Schaf auf der Rückseite, der hat keinen Daumen sondern fünf gleich lange Finger!
    Warum das alles?
    Gruß Amalie

  • Barnabas@Amalie,B
    Februar 11, 2014

    Liebe Amalie, lieber Bernhard,
    ich habe folgendes ausprobiert. Den Artikel heruntergeladen, einen Ausschnitt von dem Kind mit blauem Hemd gemacht. Blaues Hemd und Hälfte der Hose. (Mit Snipping Tools, Standartprogramm bei Windows7)
    Die Datei abgespeichert und danach über Windows Fotoanzeige wieder geöffnet. Das ganze auf den Kopf gedreht und vergrößert.
    Wenn du das dann mit einem Abstand von mindestens 3 Meter betrachtest, ist es eindeutig. Das „A“ im Rücken muss man zunächst suchen. Es kommt aber „zufälliger Weise“ in der WTG-Literatur öfter vor. Wenn mir jemand erklären will, dass das ein Zufall ist dann kann ich auch glauben das das Leben auf der Erde zufällig entstanden ist. Über den genauen Sinn oder Unsinn solcher Machenschaften bin ich mir nicht im Klaren. Ich habe aber selbst anhand eines Altarbildes von Lucas Cranach gesehen, dass er sowas auch schon gemacht hat. In den Stofffalten von der Bekleidung des gekreuzigten Jesus.

    Grüße von Barnabas und Fam.

  • Manfred an Barnabas
    Februar 11, 2014

    Lieber Barnabas,

    Wenn Du Dir die Bibeltexte in diesem Vortrag mal genau durchliest und auch die Kommentare dazu verfolgst, dann weisst Du warum Du öfter das A in den Publikationen findest. Hier der Link dazu:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1142

    Ich sehe den Ziegenbockkopf und das A auch. Das ist volle Absicht und ich denke das A steht für Antichrist.

    Liebe Grüße Manfred

  • NEU
    Februar 11, 2014

    Sehr gut und treffend beschrieben, nur Schade das es so wenige erreichen wird.
    Die JW.ORG-Site prahlt gerade mit folgendem Slogan „Auf der Rangliste der Websites mit den meisten Zugriffen steht jw.org an zweiter Stelle! (Stand: Juli 2013.) An erster Stelle steht eine kommerzielle Website, die den Onlinezugriff auf verschiedene Bibelübersetzungen anbietet.“

    Wir sollten o.g. WT-Zusammenfassung unseren Brüdern und Schwestern in der Versammlung und im Bethel Selters zukommen lassen.

  • Dennis
    Februar 11, 2014

    Lieber NEU,

    wie immer hat diese großspurige Meldung der WTG nichts mit den Tatsachen zu tun.

    Hier die Rangliste der meistebesuchten Internetseiten weltweit:

    http://www.alexa.com/topsites

    http://blackphantom.de/artikel/die-meistbesuchten-websites-der-welt-2013/

    Die JW.Org Seite ist nicht mal unter den ersten 100!

    LG
    Dennis

  • Samariter
    Februar 11, 2014

    Hier noch etwas genauer…
    http://www.alexa.com/siteinfo/watchtower.com

    Interessant ist, dass die November Aktion nichts gebracht hat…

  • andi
    Februar 11, 2014

    das Ranking bezieht sich auf die Unterkategorie „Religion und Spiritualität“ in der Kategorie „Gesellschaft“.

    Auf jw.org wird das auch so geschrieben, aber der Eindruck, der erweckt wird, ist WT-typisch ein anderer (großkotziger).

    http://www.alexa.com/topsites/category/Top/Society/Religion_and_Spirituality

    Interessant ist bei alexa auch die Verteilung nach Ländern

    LG
    Andi

  • Dennis
    Februar 11, 2014

    Lieber Samariter,

    vielen Dank für diesen Link, der sehr deutlich die wt seite auswertet. Was mich wundert dass hier aber „watchtower.org“ steht und nicht jw.org.

    Interessant für mich ist, dass mehr als 20% aller Besucher aus den USA kommen. Alle anderen Länder sind nur marginal vertreten.

    Und der Chart ganz oben zeigt, dass die WTG seite vom ranking wieder auf den Stand von 2012 zurück gefallen ist.

    Deshalb wohl auch die Traktat Aktion im August und die jw.org zu pushen.

    Lg
    Dennis

  • Samariter
    Februar 11, 2014

    Jw.org, ZeugenJehovas.de etc verlinken alle auf watchtower.com

    Viele Wege führen nach Rom…

  • BrightKnight
    Februar 11, 2014

    Lieber M.N.,
    Brillant zusammengefasst und witzig kommentiert. Ich hätte mich ja gerne vor Lachen ein paar Mal unter den Tisch gelegt, wenn das alles nicht so traurig und die Selbstverherrlichung des tuvS nicht so häßlich und brutal wäre. Das Licht flackert und momentan scheint es gerade ausgefallen zu sein. Jemand muss mal die Sicherung suchen. Man könnte auch zynisch formulieren: Die Speise ist schon zeitgemäß. Sie passt ins Weltbild und gibt dem Zeugen ein Ziel direkt vor die Augen. Jetzt in Kürze. Unmittelbar… So, wenn das verflogen ist, gibt’s neue Ziel und Erklärungen. Eben alles zeitgemäß. Sie könnten ja heute nicht prophezeien, das in Kürze alte treue Vorbilder wieder auferstehen würden. Das war eben 1925 zeitgemäß. Um ein Haar wollten meine Eltern mich nicht einschulen, da 1975 das Ende kommen musste. Nun das war in den 70 er zeitgemäß. Und heute? Was ist heute zeitgemäß? Besonnen sein, unerschütterlich sein, Abgrenzen gegen Abtrünnige und eigentlich gegen alle grauen, beigen, braunen und schwarzen Schaafe. Eigentlich gegen alle, die nicht voll auf Linie sind. Ist das Schaaf nicht mit Weißen Riesen gewaschen, also ist es vielleicht ganz schwach gräulich, so gehõrt es sich auch zu dem distanziert.
    (Das war in den 70-ihren noch einfacher, da haben wir oft in die Predigdienstnotizen „B“ oder „S“ geschrieben, also keine Differenzierung in alle Schattierungen.)
    Also alles ist heute zeitgemäß, was im WT steht. So viel wie möglich freigiebig Spenden, siehe nächster Artikel. Und Wenn in 4 Jahren alles anders ist, kein Assyrer angegriffen hat usw, so ist eben das Neue dann zeitgemäß…… Es wäre sicher nicht zeitgemäß, zu schreiben, Liebe Brüder, nach ewig langem Nachsinnen und dem Erhalten neuen Verständnisses wurde uns helleres Licht offensichtlich, wir rechnen nicht unmittelbar mit Harmageddon. Es kommt gewiss, aber vielleicht erst in 200.Jahren.
    Ich meine, wie würde das funktionieren? Keiner wäre mehr ZJ. Keine unmittelbare Bedrohung, kein Ziel, kein Glaube mehr. Die würden alle austreten.
    Nein nicht zeitgemäß. Kann so nicht funktionieren.
    Was kommt als Nächstes? Auf alle Fälle sorgt die Fülle an geistiger Speise dafür, dass alles alte superschnell in Vergessenheit gerät.
    Ich rechne eigentlich mit einem neuem Datum. Die Zeit dafür ist überreif. Eine Genartion gibt es an die nächste usw. Das ist zu unspezifisch. Ein neues Datum muss her. Die jetzige Generation hat die erste um 1914 erlebt. Beide Generationen müssen also ca. 20 Jahre alt gewesen sein, um irgend etwas bewusst zu erleben. Mit spätestens 80 tot, rechnen wir aber mit 70 Jahren.
    Also 1914 war die erst G. 20 Jahre und hat 70 Jahre bis 1984 gelebt. Da war die 2. G. schon 20 Jahre. Sie wird von 1984 an noch 50 Jahre leben. Somit kommt das Ende 2034. Das ist noch ein wenig lang hin. Vielleicht kann man die Kalkulation noch frisieren.
    Also noch mal, sehr gute Analyse des aktuellen WT Artikels. Und wenigstens kann man auch mal wieder lachen mit etwas mehr Abstand zur WTG.
    LG BrightKnight

  • Frank&Frei
    Februar 11, 2014

    das Licht – es flackert
    die Herde gackert
    der Pionier rackert
    der KA tackert
    und die Hose schlackert
    ja, sie müssen sie bald zubinden
    um nicht aufzufallen, wie die Angst
    ihnen auf den Damm drückt.
    Es geht nur noch abwärts
    wie einst mit der Tätära – DDR

  • Frank&Frei
    Februar 11, 2014

    wenn die Führer kopflos sind, die Geführten gedankenlos, die Verführten hirnlos und die Abgeführten und Ausgeschlossenen heimatlos – so sind sie alle was los – völlig losgelöst von der Erden schwebt das Raumschiff völlig schwerelos
    so gings mal im Text beim Lied Major Tom.
    Man erkennt zunehmend klarer, dass bei denen im Elfenbeinturm die grauen Zellen weniger werden, sie, wie einst das ZK der SED nun auf noch mehr Druck setzen, so wie Rehabeams Berater und am Ende weitet sich der Riss zu einem Bruch aus und das Gefäß birst.

    Im Grunde genommen wissen die 8 in der Führung, dass sie verspielt haben, dass sie ständig neue Kaninchen aus dem Hut zaubern müssen um die Aufmerksamkeit zu erlangen. Aber das wird langsam langweilig. Sie sollte mal die Taube rausholen – Frieden schaffen, bekennen, dass sie neben der Spur gingen, sich entschuldigen.
    Aber: das wird nie kommen, da sie schon allein durch ihren Gründer Charles Taze Russel, einem Freimaurer, dem Bösen sich geöffnet haben. man sehe sich doch nur mal die Pyramide an, die auf Russel’s Grab steht. Oben auf mit Ra’s Auge.Ra = Luzifer.
    http://www.panoramio.com/photo/37388366

  • Tommy
    Februar 11, 2014

    Hi Bright Knight,
    nein, ich glaube so weit wagt man sich nicht mehr vor, ein Datum zu nennen, nachdem das schon 1975 nicht direkt gut ging.
    Tommy

  • Mein Name an BrightKnight
    Februar 11, 2014

    Hallo heller Ritter,

    das neue Datum hatten wir hier schon mal berechnet. Es geht so:

    1. Diese Generation wird nicht vergehen, bevor Harmagedon kommt.

    2. Die Generation besteht aus 2 Teilen: Einem älteren Teil, der 1914 miterlebt hat, und einem jüngeren, der sich mit dem älteren überlappt.

    3. Glieder des jüngeren Teils sind derzeit in den 40ern. Nehmen wir als Berechnungsgrundlage den neuen t.u.v.S.-Jüngling Sanderson, welcher derzeit schlappe 48 Jährchen auf dem Buckel hat.

    4. Laut Ps 90, 10 ist die Lebenserwartung des Menschen, wenn hoch gegriffen, 80 Jahre.

    5. Ergo: 80 – 48 = 32; 2014 + 32 = 2046; runden wir mal auf auf 2050 (denn die heutige Lebenserwartung in den Industrieländern liegt deutlich über 80).

    6. Somit können wir DERZEIT (!) WTG-gemäß das Jahr 2050 für das Kommen von Harmagedon veranschlagen, da um dieses Jahr der der sog. „jüngere (zweite) Teil der Generation“ ablebt.

    7. Was die WTG selbstredend nicht davon abhalten wird (falls es sie dann überhaupt noch gibt, s.u.), so gegen 2045 hin einen „dritten Teil“ der Generation auszurufen, danach eine vierten, fünften, …

    Die RKK hat es geschafft, sich über 1,5 Jahrtausende zu halten; die Protestaten immerhin ein halbes Jahrtausend. Ich wage zu bezweifeln, daß es die WTG – in ihrer derzeitigen Form – schafft, auch nur ansatzweise Vergleichbares zu erreichen. Aber man soll ja niemals „nie“ sagen; wer weiß, zu welchen „Neues Licht“-Mutationen, wunderlichen Metamorphosen und Salto Mortales diese wendige Org. noch fähig ist. Wölfe fressen ja auch Kreide, und Pferde übergeben sich vor der Apotheke …

    In diesem Sinne grüßt

    M.N.

  • BrightKnight an M.N.
    Februar 11, 2014

    Hallo M.N.
    Ja vielen Dank. So kann man das sicher auch rechnen. Also kommt es noch später. Wie soll sich ein ZJ da noch kurzfristig motivieren zu Höchstleistungen. Na man könnte die Stundenziele für den Hilfspionierdienst noch einmal reduzieren, das würde entlasten. Oder den PD noch kreativer zu gestalten zuzulassen. Beispielsweise ist ja wohl das Zeugnisgeben in einem Online-Forum noch nicht als PD zu werten, das könnte ja noch geändert werden. Was ich all die Jahre über auch vermisst habe, war, das es keine Möglichkeit gab, seinem Bericht anonym abzugeben, oder online chiffriert. Das würde ungemein entlasten. Das Abgeben des monatlichen Leistungsnachweise mit klar ausgeschriebenen Namen war mir immer sehr peinlich…..

    Anm. noch zu Deinem obigen Artikel: Soweit ich noch auf dem laufenden bin, ist der Mensch der Gesetzlosigkeit in den letzten Jahrzehnten immer mit der Geistlichkeit der Christenheit erklärt worden, nicht mit Abgefallenen.
    Gruß BrightKnight

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