130 Comments
  • Nachdenker an fox
    Februar 14, 2014

    Hallo fox,
    hab lange über deinen Kommentar nachgesonnen (grins WT language). Du hast ja so recht. OK, dann sind wir halt als noch Mitglieder im Club Aussenseiter und sinsgeheim so was wie Fastabtruennige. Aber immer noch besser das falsche Spiel so mit zu machen.
    Nachdenker

  • Alois an W.F.
    Februar 14, 2014

    Lieber Brüder W.F.

    Der Vortrag ist von der Sache her auch nach meinem Verständnis richtig, aber eigentlich sollte er vom Text her Brüder und Schwestern ansprechen die gerade Zweifel über ihre Organisation bekommen haben. Für uns, die wir uns bereits völlig von der Organisation getrennt haben ist der Vortrag nur eine weitere Bestätigung dessen was wir sowieso schon wissen.
    Aber leider ist der Vortrag, aber auch schon der letzte Vortrag, auf eine Art geschrieben, bei der jeder zweifelnde aber noch organisationstreue Erstleser wieder davonlaufen muss. Dem Vortrag fehlt es an Einfühlungsvermögen und an Demut sowieso. Dieser Schreibstiel passt nach meinem Geschmack eher auf eine Sektenausstiegsseite was wir doch nicht sein wollen, oder neuerdings doch?

    Ich habe auch alle Deine Vorträge auf der Bi- Prophetie Seite gelesen und kann mich nicht erinnern so einen Schreibstiel bei Deinen sonstigen wirklich lesenswerten Vorträgen vorgefunden zu haben. Oder findet hier vielleicht eine Namensgleichheit statt?

    Lieb Grüße
    Alois

  • Frank&Frei@Robin
    Februar 14, 2014

    liebe(r) Robin
    die ganze WT Sache ist sehr verzwickt. Und das mit Russell: Ich habe vor Jahren die Original Zeitungsmeldungen als Scan gesehen in denen Russells unzüchtiges Verhalten dargelegt wurde, dass er sich in Schlafkleidung im Zimmer seiner junge Besucherin, die wohl auch bei ihm in der Inc. arbeitete von innen einschloss. Und seine Frau stand vor der verschlossenen Tür. Ich habe sie mir nicht runtergeladen. Und heute sind sie schwerlich zu finden.
    das wäre heute ein Fall fürs Rechtskommittee.
    er sagte jedenfalls zu seiner Frau sinngemaß: I am like a Yellyfish and swim from here to there“. Auf deutsch etwa: Ich bin eine Qualle, mal hier mal da.
    Und so war er, Rutherford war nicht besser. Die Betheliten fanden in seinem Bett die Haarnadel seiner SEkretärin und der KOmmentar der Brüder: ER ist in den besten Jahren und seine Frau ist krank.

    da mag jeder nun für sich denken was er will.
    allen einen schönen Sonntag

  • Bird an Myra
    Februar 14, 2014

    Ja klar Myra,

    Falls du mit Matthäus in Kontakt bist kannst du ihn auch um meine Addi bitten. Er hat mich auch auf Facebook

    BI darf dir die Adresse geben.

    Ganz liebe Grüße
    Bird

  • Myra
    Februar 14, 2014

    Hallo lieber Bird,

    hier nur ein kurzes update – ich habe auf meine Email an BI vor ein paar Tagen leider noch nichts gehört und ich habe Matthäus‘ Emailadresse nicht. Vielleicht reicht dies an Erfahrungsaustausch auch schon, immerhin ist jedes Kind anders und jeder Weg anders. Hier jedenfalls widerfährt uns genau die gleiche Unglaublichkeit wie vielen anderen vor uns schon: meinem Mann hat seine Mutter schon ins Gesicht gesagt, wenn er sich ausschliessen lassen sollte, wäre dies das letzte Mal, dass sie miteinander geredet hätten.
    Es ist eine Sache, so etwas nur in den Erfahrungen von anderen zu hören und eine andere, es selber zu erleben.

    Liebe Grüße und für alle wünsche ich die Ruhe, Zuversicht, Kraft und Liebe unseres Herren!

    Myra

  • Myra
    Februar 14, 2014

    Lieber Bird und Familie,

    ich würde mich sehr gerne mit euch austauschen, was das „Aufklären“ des Kindes beim Weggang aus der Organisation angeht, also „Aufklären“ über die Gründe des Kontaktverlustes mit Großeltern etc. Wie ihr damit umgegangen seid, wie es für euch war/ist – Vielleicht magst du mir privat antworten? Falls ja, wäre ich damit einverstanden, wenn BI dir meine Emailadresse mitteilt!

    Liebe Grüße
    Myra und Famile

  • Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Ergänzung:
    Hallo Fox, ich glaube du hast mich etwas falsch verstanden. Eben es war mir nicht wichtig wie der Älteste über mich dachte, weil ich dann reflektiert habe, dass er dazu kein Recht hat. Deswegen habe ich mir ja SEINEN Schuh eben nicht angezogen, und mein Verhalten NICHT nach ihm ausgerichtet. Ich sag nur es war meine Haltung, dass ich es zugelassen habe, dass er mich überhaupt verletzen konnte.
    Und trotzdem glaube ich, wenn ich ihm ewig hinterher grolle oder den Zorn nicht auflösen kann (mit dem Herzen und nicht mit dem Kopf), mir und meiner Gesundheit am meisten schade weil es einen (auch buchstäblich) zerfrisst.
    Ich betrachte alle meine Erfahrungen (natürlich manchmal auch nicht gleich) als einen wichtigen Teil von mir, der mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin.

    Vom Damals zum JETZT. Ich will meine Energie dann nicht mit übermäßigen Hinterherhängen an die Vergangenheit blockieren, sondern für das HIER und JETZT nutzen (um diesen Schritt zu gehen zu können, wird man das Vergangene natürlich erst in irgendeiner Form aufgearbeitet haben müssen, sonst verdrängt man ja nur.

    Ich hab aber in meinem Leben genauso Phasen, bei denen ich mich wie ein verwundetes Tier verletzt fühle und es dann auch unbedingt brauche mich meinem Selbstmitleid hinzugeben. Und dann will ich in dem Moment auch NUR Empathie und das letzte was ich da gebrauchen kann ist da positiver Input oder Ratschläge. Das kann dann zu einer späteren Zeit kommen, wenn man dafür wieder empfänglich ist.

    Ich würde mir hier manchmal einfach eine sachlichere Diskussion wünschen, die nicht nur polarisieren will.
    Aussagen wie „Es ist alles zum Erbrechen“ sind mir zu pauschal, da eben nicht ALLES Mist ist. Oder ist es z.B. Mist, dass zu einem persönlichen Bibelstudium oder Ehrlichkeit usw. angeregt wird? Aber freie Kommentare sprechen zumindest dafür, dass hier nicht zensiert wird.
    Man hat doch das eine „missionieren“ nicht aufgehört, um jetzt teilweise damit weiter zu machen jetzt die Zeugen bekehren zu wollen.
    Ist doch klar, dass sie vor allem Angst vor dem Kontakt haben, wenn man das Klischee erfüllt und sie jetzt von den falschen Komponenten ihres Glaubens überzeugen will. Bei leben und leben lassen, gibt´s ja i.d.R. auch kein Kontaktverbot. Wir haben auch einen in der Versammlung der seit Jahren nicht mehr kommt weil er seine ganz eigenen Ansichten hat, aber deshalb wurde er nicht als Abtrünniger ausgeschlossen, weil er niemanden aktiv von sich aus da „mit reinzieht“ und auf Nachfrage sachlich und nicht angriffslustig oder zornig diskutiert.
    Das ist doch wie mit einer Psychotherapie. Solange man innerlich zu dem Schritt nicht dazu bereit ist oder nicht will, bringt alles reden nix, da wächst nur der Widerstand, weil es nicht von einem selber ausging.

    Vom Besserwissen, zum besseren verstehen :-).
    Sogar den Intoleranten Toleranz entgegen zu bringen.

    Wär doch schön wenn man vor allem zu einem Fackelträger wird und durch seine Lebensweise, Charisma, Ausstrahlung (natürlich nix vorspielen) vorleben kann, dass es einem wirklich gut geht. Das wirkt mehr als viele Worte und zieht an. Daher finde ich auch nicht schlecht, dass man sich hier treffen will, denn schreiben wiegt keinen persönlichen Kontakt auf.

    Ich verstehe nicht immer das Problem.
    Viele sind doch hier froh, nicht mehr bei dem „Verein“ zu sein, und dass ihnen ein Licht aufgegangen ist. Ohne diese Missstände oder persönlichen (negativen) Erfahrungen wäre der Leidensdruck vielleicht gar nie so hoch gewesen, „den Absprung“ zu schaffen. Die größten Veränderungen passieren im Leben leider oft erst unter immensen Leidensdruck bevor man etwas verändert.
    Ich gebe zu, die Problematik mit dem Familien- oder Kontaktverlust ist manchmal immens (ich kenne aber auch ein paar, die das mit dem Einhaltungsgebot gar nicht so eng praktizieren). Hier muss man praktisch einen Lebenden Verwandten betrauern und innerlich Abschied nehmen, obwohl er buchstäblich noch nicht tot ist. Ich vermag nicht zu sagen, wie ich so eine Situation händeln könnte oder verkraften würde. Ist bestimmt sehr schwierig, weil man im insgeheimen immer doch noch die Hoffnung hat wieder in Kontakt kommen zu können. Eltern die ihr Kind verlieren weil es gestorben/ermordet ist, können es betrauern. Kinder die entführt worden sind und deren Eltern nie erfahren ob es tod oder lebendig usw. ist tun sich viel schwerer durch diese Unsicherheit.

    Was empfinde ich momentan? Angst, Unsicherheit, das Bedürfnis mich zu isolieren. Ungeduld das zu finden, was ich suche – was für mich stimmig ist.
    Ärger über mich, dass ich schon wieder viel zu viel schreibe – und trotz scheinbar liberalem Denken doch wahrscheinlich hier ebenfalls wieder unbewusst Überzeugungsarbeit leisten will,(ja ja, dieses Thema holt mich immer wieder ein, da kann ich noch viel lernen…) Ärger darüber, dass ich mich über mich selbst ärgere, Baustelle Selbstliebe…
    Aber auch Freude und Spannung auf das was immer kommen mag, denn es gibt immer einen Weg.
    Herrlich, dass Jehova uns diese Vielzahl an Gefühlen zugesteht!

    Wie dem auch sei, jetzt wisst etwas wie ich so „ticke“ und ich werde ganz viel beten.

    Heute viel geschafft? Fragt der Kopf
    Heute schon gelebt? Fragt das Herz
    Drum mach ich jetzt Schluss.

    Ich wünsche euch allen ganz ganz viel Heilung – es gibt zum Glück so gut wie fast nichts was nicht auch wieder heilen kann. Hilfen, Therapien und Möglichkeiten gibt´s zum Glück bei uns ja genug und ich hoffe von Herzen jeder findet da für sich das richtige 🙂

    Alles Liebe

    Himmelblau

  • Fox
    Februar 14, 2014

    Lieber Himmelblau,

    vielen Dank, ich finde deine Abhandlung nicht zu lang, das vorab.

    Das Schlimmste an der ganzen Sache ist eben dies – nach meiner Meinung, nicht allgemeinverbindlich – dass man sich einer Organisation zugewandt hat, von der man eben Ehrlichkeit und Co erwartet, so wie du geschrieben hast: es kann nicht verkehrt sein, wenn im Buchstudium zu Ehrlichkeit aufgefordert wird. Aber müsste das die Organisationsleitung nicht erst recht bringen? Wie glaubwürdig ist die Organisationsleitung, wenn sie zur Ehrlichkeit aufruft und ihren Mitgliedern diese Ehrlichkeit vorenthält? Ob es die vielen tausend Fälle von Kindesmissbrauch sind oder ihre Aktienanteile an der Rüstungsfirma, die Beteiligung an UNO und OSZE und anderen internationalen politischen Gremien, Glaubensgrundsätze wie die Rettung durch die unverdiente Güte Jesu Christi als einziges Mittel, dass eben NICHT das Predigtwerk das wichtigste auf der Welt ist, sondern das, was in Jak. 1:27 eindeutig benannt ist:“Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.“ und so weiter.

    Mit welchem Recht richtet die Organisation ihre Mitglieder, wo sie selbst in höchstem Maße unehrlich ist?

    Warum noch hier mitschreiben? Weil ich möglichst nicht vergessen möchte, wie ich mich gefühlt habe, als mir mehr als einmal gesagt wurde, ich könne Jehova nie was wert sein mit meinen psychischen Problemen! Weil ich niemals mitverantwortlich sein möchte, wenn jemand, der so etwas erleben muss, sein Leben beendet, weil er dies tatsächlich glaubt und niemand da ist, der es korrigiert. Nein, das hat nichts damit zu tun, Salz in die Wunde zu streuen, sondern mit der Hoffnung, dass Jesus Christus in der Lage ist, zwei humpelnde Schäfchen auf seine grüne Weide zu bringen, aber bis dahin können sich die beiden Schäfchen schon mal gegenseitig trösten und ihre Wunden lecken, die ihnen die durch die Organisationsführer beigebracht wurden. Zwei sind halt immer besser als einer – auch ein biblischer Grundsatz. Das hält mich nicht davon ab, mich persönlich weiterzuentwickeln.

    Und zur Vergebung: Vergebung setzt Reue des Täters voraus! Ohne Reue kein Anspruch auf Vergebung, das ist der Grundsatz insbesondere bei dieser Organisation. Worin liegt ihre Reue? Wenn ich meine Augen diesbezüglich aufschlage und hier lese, wem es gerade wieder mal super dreckig geht, weil wegen des Mitschreibens hier ein Rechtskommitee entschieden hat, dass Abtrünnigkeit vorliegt, dann kann ich beim besten Willen keine Reue erkennen und dann ist auch keine Vergebung möglich. Sie ist einfach nicht MÖGLICH! Und das tut mir mehr weh als diesen selbstherrlichen Ältesten. Dass unser himmlischer Vater uns mit einer großen Bandbreite an Emotionen ausgestattet hat erlaubt niemandem, mich zu verletzen. Und erst recht nicht einer Organisation, die sich als von Gott eingesetzt betrachtet. Und ich habe keine Ahnung, ob ich jemals damit abschließen kann, mit dem, was mir passiert ist und familiär bedingt noch passiert. Gerade weil die Reue fehlt und noch immer angestachelt wird, keinen Kontakt mit mir zu haben. Das ist kein Versehen, das ist die volle Absicht, unseren himmlischen Vater und Jesus als Boten der Nächstenliebe zu verletzen.

    Einen Grundsatz kann man meines Erachtens auf jeden Fall anwänden: EIN SKLAVE KANN DICH NIEMALS IN DIE FREIHEIT FÜHREN!
    Niemals, es ist unmöglich. Und deshalb bin ich stolz, glücklich und unsäglich kampfbereit, weil ich ein Kind Gottes sein darf, ich habe Jesus Christus als einen großen Bruder für mich! Der Retter der Welt ist mein Bruder, der mir den Weg zu unserem Vater zeigt, der mich dorthin begleitet, der darauf achtet, dass ich nicht verloren gehe und am Ziel wartet das ewige Leben in der Gegenwart des Vaters und Jesus. (Lies doch mal bitte Offb. 21, die NATIONEN wandeln im Neuen Jerusalem, noch bevor sie an die Blätter, die zur Heilung dienen, kommen. Sie gehen ZUSAMMEN mit den Königen dort ein und aus, ist das nicht toll?)

    Das, das kann nur ein Sohn bringen, Jesus. Das kann niemals ein Sklave erbringen. Und so jubelt Paulus, dass Jesus sich nicht schämte, die Seinen als Brüder zu bezeichnen, weil sie Miterben mit ihm sind, Teilhaber an der Ewigkeit, glorifiziert durch die Annahme seines Blutes und seines sündenlosen Leibes und dies versinnbildlichen durch das Abendmahl.

    Und weil ein Sklave nie Erbe sein kann, verbietet er es seinen Mitgliedern, Teilhaber an Jesu Blut und Leib zu werden, der Voraussetzung für die Wohnungsbelegung nach Joh. 14:2. Aber ich bin Kind geworden, ich sehne mich nach der ewigen Wohnung im Haus unseres Vaters und ich wünsche allen, dass sie diesen Zusammenhang erkennen können und den Mut haben, Miterben mit Jesus Christus zu werden.

    Deshalb ist es wert, hier mitzuschreiben, demütig immer an der untersten Stufe zu stehen um jemanden aufzufangen und ja – es ist oft unglaublich schwierig, nicht zornig zu sein, sehr oft möchte ich gern den Trick mit dem Feigenbaum anwänden (Matth. 21:19), wenn ich wieder über ein Schicksal weinen muss, weil jemand wieder durch diese Organisation so viel Leid erleben muss. Aber, Himmelblau, bekanntlich zählt das Ende einer Sache.

    Ich wünsche dir genügend Selbstliebe, einen Platz als Kind Gottes zu erobern.

  • Matthäus an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Liebe Himmelblau,
    ich weiß jetzt nicht ob du meinen Kommentar an dich vom 17.2. gelesen hast?http://www.bruderinfo.de/?p=1570&cpage=1#comment-87492

    Ich habe deine letzten beiden Kommentare gelesen und die haben mich doch sehr berührt. Wenn wir uns auch nicht persönlich kennen, so kann man aus Schilderungen einige Schlüsse ziehen. Du scheinst auch, wie viele andere die hier schreiben, verletzt worden zu sein. Genau das wundert mich überhaupt nicht. Ich kann mittlerweile auf über 50 Jahre der Zugehörigkeit zu ZJ zurückblicken, meine Mutter war eine eifrige Verkündigerin, mein Vater war viele Jahre Versammlungsdiener, wie das damals noch hieß.

    Meine Mutter ist an vielem was an Lieblosigkeiten in der Gemeinschaft passierte, zerbrochen. Obwohl sie aktiv war wie keine andere, mit Dutzenden hat sie „die Bibel“ studiert und viele von denen haben sich taufen lassen. Ich bin als Kind und Jugendlicher immer mit ihr zu den vielen Studien mitgefahren, das hat mich natürlich auch geprägt. Ich bin selbst sehr jung Pionier geworden, gleich nach meiner Hochzeit mit 21 Jahren in ein Gebiet gezogen wo Hilfe Not war. Ich war dort 15 Jahre Ältester (einer der Jüngsten damals) auch bis zur Geburt unserer 2. Tochter noch im Pionierdienst. Es würde Bände füllen wenn ich all das erzählen würde. Es gab sicher schöne Erlebnisse, aber der Überhang geht ins Negative. Der Streit, die Bespitzelung, die Bevormundung oder Strafmassnahmen (wie du sie ja selbst erfahren musstest) sind in einer Grössenordnung zu verzeichnen dass man das Merkmal der wahren Jüngerschaft Jesu (die Liebe) leider nur vereinzelt und im Ausnahmefall erfahren kann.

    Warum schreibe ich das? Es ist doch wieder negativ! Doch nur dann können Betroffene erkennen: HIER STIMMT ETWAS NICHT! Ist nicht die Bibel VOLL von Negativerfahrungen (wie in meinem letzten Kommentar an dich geschrieben), warum wurden all diese Begebenheiten aufgezeichnet?

    Würde sich das Gute nicht viel lieber lesen, würden damit nicht eher Menschen angezogen werden?
    Dann würde allerdings die Wahrheit auf der Strecke bleiben. Und genau das ist bei ZJ der Fall. Hast du schon einmal eine negative Erfahrung in den Zeitschrift gelesen – oder auf der Bühne von den unzähligen Kongressen, da ist alles Sonne, Wonne, Eitel schön. Sicher hört man lieber gute Erfahrungen, sie bauen auf – doch nochmals: Was bleibt auf der Strecke? Wie es wirklich um die Millionen Brüder und Schwestern steht. z.B. dass es unter ZJ eine überdschn. hohe Suizidrate gibt.

    Wenn sie doch die glücklichsten Menschen sind, warum ist das dann der Fall? Man hat sogar den Begriff des „geistigen Paradieses“ erfunden, indem sich angeblich ZJ befinden sollen. Es gab dazu auch ein gutes Monatsthema – http://www.digidatanet.de/?p=305 – sehr zu empfehlen!

    Im innersten deines Herzens bist du immer noch davon überzeugt dass ZJ die einzig wahre Glaubensgemeinschaft pflegen – oder habe ich dich da missgedeutet? Ich war Jahrzehnte davon überzeugt und habe all meine Kraft und Energie dafür geopfert um auch andere davon zu überzeugen. Mit teils bitteren eigenen Erfahrungen (nicht nur in meiner Familie) die auch zu einer schweren lebensbedrohlichen Krankheit führten. Bis ich verstand dass eigentlich unser Herr Jesus genug Warnungen und Merkmale nannte, an denen wir seine wahren Nachfolger erkennen können.

    Beachte doch einmal nur diese Worte Jesu: (nach der HFA)

    Eine Warnung vor falschen Propheten
    15 „Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. 16 Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt man sie an dem, was sie tun. Weintrauben kann man nicht von Dornbüschen und Feigen nicht von Disteln ernten. 17 Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte. 18 Ein guter Baum wird keine schlechten Früchte tragen und ein kranker Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt. 20 Ebenso werdet ihr die falschen Propheten an ihren Taten erkennen.“

    Und nun überlege: Wer hat sich als FALSCHER Prophet wie kein anderer erwiesen?
    Wer tritt wie ein sanftes Schaf auf, aber in Wirklichkeit sind sie reissende Wölfe? In meinem Fall hätten die Ältesten eiskalt einen Suizid in Kauf genommen. Ich war von der Behandlung so erschüttert und verletzt, dass ich nicht mehr leben wollte. Auf drängen meiner Frau habe ich ärztliche Hilfe mit Antidepressiva, in Anspruch genommen. Der Arzt stellte mir sogar ein ärztliches Attest aus: Hochgradig suizidgefährdet! Das war den Ältesten sowas von gleichgültig, dass die Beschreibung
    „sie sind wie reissende Wölfe“ mehr als zutreffend ist.

    An den vielen Erzählungen die hier schon geschrieben haben kann man diese grausamen Wölfe auch erkennen. Es gibt sicher Ausnahmen, genauso wie es viele (ich glaube sogar die meisten) ZJ ehrlich Christen sein wollen.

    Doch unter Wölfe sind nicht die Schafe gemeint, genauso wie Jesus von den Schriftgelehrten seiner Tage, mehr als deutliche Worte verwendet: Heuchler – Otternbrut – Lügner, die dem Vater der Lüge nachahmen, das waren SEINE Worte! Wölfe kümmern sich nicht liebevoll um Schafe sondern sind auf ihr Fleisch aus und bringen sie erbarmungslos um. Siehe auch Hes. 34:1-10

    Ich habe mir einen Spruch vorne in die Bibel geschrieben – er ist von Galileo Galilei:

    „Wer die WAHRHEIT nicht kennt – ist nur ein Dummkopf!
    Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt. der ist ein Verbrecher!“

    Die WTG mit ihrer LK, sie kennen die Wahrheit (z.B. dass Jerusalem nicht 607 zerstört wurde)
    und doch nennen sie diese geschichtliche Tatsache mit unzähligen Fakten zu belegen, eine Lüge.
    Folglich stimmt genau das was Galileo sagte. Oder um nochmals die Worte Jesu zu verwende, sie sind reissende Wölfe! Seine Worte waren auch unter der Überschrift in der HFA in Matth.23

    Fromm und doch gottlos
    13 „Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran. 15 Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr reist über das Meer und durchquert jede Wüste, um nur einen einzigen Nichtjuden dafür zu gewinnen, eure Gesetze anzuerkennen. Aber wenn ihr einen gefunden habt, dann wird er durch euch ein Kind der Hölle, das euch an Bosheit noch übertrifft. 16 Wehe euch! Ihr seid selbst blind und wollt doch andere führen.

    Wer die falschen Propheten -unter anderen- sind, das wird auch in weltlicher Literatur belegt:
    Die Irrtümer der Zeugen Jehovas – Niemand lag häufiger falsch, als die Zeugen Jehovas.
    Zitat aus: Welt der Wunder, August 2006, S. 82

    Was haben diese Männer im Laufe des letzten Jahrhunderts ihres Bestehens schon an verrückten falschen Lehren verbreitet und auch eingefordert – das BUCHSTÄBLICH viele das Leben gekostet hat.
    Oder denk nur einmal darüber nach: Rutherford der 2. Präsident hat den „gewöhnlichen Verkündigern“ untersagt beim Gedächnismahl von den Symbolen zu nehmen. Jesus erwartet etwas anderes:

    Joh. 6:53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch. 54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.

    Zuvor spricht er noch davon das DIES DER WELT (also nicht nur den 144.000) das Leben spendet.
    Was sagte er in Matth. 23 ?

    „Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt.
    Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran.“

    Dann gäbe es noch die deutlichen Aussagen von seinem Vater JHWH ob in 5. Mose 18:20-22 oder auch hier:

    „Jetzt gehe ich vor gegen diese Propheten, gegen diese Leute, die einander die Worte aus dem Mund stehlen und noch behaupten, sie stammten von mir! 31 Jetzt gehe ich vor gegen die, die ihr eigenes Gerede für mein Wort ausgeben, 32 die sich auf Träume berufen und ihre Träume weitererzählen und mit solchem Unfug mein Volk irreleiten! Von mir haben sie keinen Auftrag bekommen; ich habe sie nicht geschickt!“ sagt der Herr. „Sie bringen diesem Volk nichts als Schaden!“ (Jeremia 23:30-32, Die Gute Nachricht in heutigem Deutsch)

    Und solche WAHRHEITEN ist unsere Pflicht zu offenbaren! Wir sollten doch Jesus uns zum Vorbild nehmen und was sagte er? …in Joh. 7:7, 16,17

    7…Aber mich hassen sie, weil ich nicht aufhöre zu sagen, dass ihr Tun und Treiben böse ist.

    16 …was ich euch sage, sind nicht meine Gedanken. Es sind Gottes Worte!

    17 Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte
    von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind.

    Bitte denke über diese abschließenden Worte Jesu nach:

    „Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört
    ihr wirklich zu mir. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!“
    Joh. 8:31,32

    Ich hoffe dass ich dich nicht zu sehr mit negativem überfordert habe, doch diese Wahrheiten dürfen nicht untern Teppich gekehrt werden und sie sollen UNS ALLE wach rütteln, den von den Aussagen und Warnungen Jesu – die sich nur mal auch an den ZJ, wie an keiner anderen Religion erfüllen – hängt unser Lebensweg ab.

    Ganz liebe Grüsse Matthäus

  • Anna
    Februar 14, 2014

    Lieber Matthäus,

    das hast du aber schön geschrieben and @himmelblau.

    Und auch manch stiller Mitleser der artig mitmacht, kann Nutzen daraus ziehen.

    In meinem „geistigen Paradies“ ist in den Zusammenkünften derzeit vorher und nachher kaum ein Durchkommen. Sehr viele stehen mit Kalendern zusammen. Bald kommt ja im März und April der 30-Stunden-Hipi. Es gibt auch Sonntags-Treffpunkte. Ich weiß ja aus Erfahrung, dass das Herumlaufen mit dem Kalender einen nicht so isoliert. Dann ist man beschäftigt und muß nicht zwanghaft an einem Gespräch teilnehmen.

    Schönen Abend allen wünscht
    Anna

  • Frank&Frei
    Februar 14, 2014

    Wachrütteln – bedenken wir, dass gemäß Jesu Worten im Gleichnis vom Weizen Die Welt das Feld ist. Und die Engel die Schnitter sind, die in der Ernte den Weizen herauslesen und den Scheinweizen verbrennen.

    Was lernen wir daraus? Nicht die Zeugen oder eine andere namentlich sich als Christen bekennende Gruppe rettet die Menschen – es sind die Engel, die den Weizen, die Guten erkennen.

    Das sollte jeder von uns sich zu Gemüte führen, dann sieht man die WTG mit anderen Augen.

  • Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Lieber Matthäus,
    „Im innersten deines Herzens bist du immer noch davon überzeugt dass ZJ die einzig wahre Glaubensgemeinschaft pflegen?
    Hab ich mein Herz nicht mehr als deutlich ausgedrückt? Ich bin irritiert und weiß nicht, wie du aufgrund meinen Worten auf diesen Schluss kommst.
    Hm Fox, das mit der Reue muß ich mir in der Bibel anschauen. Manche haben hier ja auch die Ansicht, das der verlorene Sohn auch erst mal keine große Reue zeigte, sondern vor allem erst mal Hunger hatte (bzw. der Vater hat ihn so oder so mit offenen Armen empfangen, und zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich gewusst, wie reuevoll er war).
    Wer von uns will beurteilen wie aufrichtig eine Reue ist? Wir sehen ja wie fragwürdig menschliche Ansatz hierzu (Ältestenschaft) sind.
    „AUGE UM AUGE FÜHRT NUR ZUR ERBLINDUNG DER GANZEN WELT.“
    Man schneidet sich ins eigene Fleisch wenn man nicht verzeihen kann oder will. Es macht dich irgendwann psychisch und oder körperlich krank.
    So gut wie alle Ansätze oder Programme z.B. in der Psychologie laufen darauf hin, dass erst wirklich Heilung erfolgen kann, wenn man im letzten Schritt z.B. seinen Tätern oder Eltern vergeben kann. Und zwar unabhängig davon ob diese Reue zeigen, (oft ist dies ja eben leider nicht möglich, da schon verstorben, weigern sch drüber zu reden, oder sie zeigen eben keine Reue).

    Ich will nur nicht selber (pauschal) verturteilen und richten, denn das steht mir nicht zu. Hört auf zu richten…
    Du kannst nicht ins Herz schauen, um zu wissen warum jemand so handelt wie er handelt.
    Saulus hat die Christen sogar umbringen lassen, weil er meinte er tat das richtige!…
    Und es ist nicht ALLES schlecht, immerhin hat man einen Großteil seines Bibelwissens über die Organisation bekommen, wenn davon die Hälfte falsch ist, ist immer noch die andere Hälfte richtig.
    Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht.
    Es wurden auch schon Menschen vom Selbstmord oder Abtreibung bewahrt, dadurch dass sie die Bibel studiert haben (auch wenn sie dafür danch vielleicht den geistigen Tod starben).
    Nicht ALLE sind unglücklich in der Organisation, nicht allen widerfährt Ungerechtigkeit. Meine Haltung zu dieser Heuchelei habe ich beschrieben.
    Es ist soooooo ein ernstes Thema, und die Informationen darüber würde ich halt gerne lieber in einer SZ lesen und nicht in der Bild. NICHTS gegen Bildleser, ich lese im Urlaub oder in der Freizeit etc. auch gerne Bild wenn ich mal eine in die Finger bekomme, aber dieses ganze Thema ist mir dazu einfach zu ernst und wichtig. Und hier gibts ja auch einiges an SZ-Anteilen :-).
    Der Stil von http://www.bruderdienst.de spricht mich persönlich z.B. an.

    Es ist wichtig die Wahrheit und Fakten zu nennen, aber man sollte andere nicht pauschal runter oder schlecht machen, nur damit es einem selber vielleicht „besser“ geht oder man besser dasteht? Das macht die WTG schon zu genüge.

    Ich versuche mein Glück nicht von äußeren Umständen oder anderen Personen abhängig machen,(gelingt mir auch nicht immer).
    Der Schlüssel dazu ist Selbstliebe. Jesus sagte ja, liebe deinen nächsten wie dich selbst. Wie soll man den nächsten aufrichtig lieben, wenn man sich selbst nicht wirklich liebt?
    Das ist meiner Meinung nach der Grund warum in der Versammlung UND auch außerhalb so viele ungut miteinander umgehen, da sie auch keine Selbstliebe haben.
    Nur wer Angst hat, strebt nach Macht.
    Und wenn man so viel schlimmes erlebt habt, wie ihr erleben musstet, ist es noch wichtiger diese Löcher mit Selbstliebe aufzufüllen und gut für sich und seine Bedürfnisse zu sorgen. Das ist nicht egoistisch, sondern egoistisch ist es, wenn man erwartet andere sollen gut für einen sorgen oder es reparieren oder sich ändern.
    Denn das Problem ist: Reagieren oder Handeln die so wie ich es erwarte oder wünsche geht´s mir gut. Tun sie es nicht, gehts mir schlecht. Dadruch hat mein Umfeld mich emotional völlig in der Hand.

    P.S. Ich hatte letztes Jahr: 2 Fehlgeburten, meine Mutter ist depressiv, ich habe 2 Alzheimerkanke Großeltern aufgrund deren Pflege-Überlastungssituation die ganze Familie (noch mehr) zerstritten ist, mein Onkel ist gestorben, mein Cousain hat sich erschossen (in beiden letzteren Fällen gab es keine Möglichkeit sich zu verabschieden oder eine Beerdigung besuchen zu dürfen).
    Der Vater von meinem Mann war im Knast, die Ehe meiner Schwägerin ging mit Haus und Kinder in die Brüche, die behinderte Schwiegermutter war im Krankenhaus und auf Reha.
    Bei all dem war ich mit meinem Sohn viel alleine, weil mein Mann auch noch mehrere Monate auf einer Weiterbildung weg war.
    All dies fand AUßERHALB der Organisation statt, da diese alle keine Brüder oder Schwester sind, oder waren. Es ist also nicht so, dass bei mir immer bloß alles eitlel Sonnenschein ist, aber ich habe aus allen Erfahrungen sehr viel lernen dürfen (z.B. loslassen, Abgrenzung usw.), und trotz allen Schmerz dabei auch positives erlebt.
    Ich bin wieder etwas gewachsen, und fühle mich stärker als vorher. Ich habe aber auch Unterstützung
    und Hilfe eingefordert, wenn ich nicht mehr weiter wußte. Ressourcen genutzt (was tut mir gut).
    Oft erkennt man erst hinterher für was manches gut ist oder war.
    Klar in bestimmten Situationen kotzte es mich erst auch wieder mega an, dass man oft nur so schmerzvoll lernt. Manchmal wünschte ich es mir auch es ging leichter oder von selber und man muss selber nicht so viel dran arbeiten.

    LG

    Himmelblau

  • Manfred an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Liebe Himmelblau,

    wie ich Deinen Worten entnehmen kann, hast Du letztes Jahr einiges mitmachen müssen. Das tut mir sehr leid. Ich wünsche Dir, dass Du gestärkt aus diesen Situationen hervorgehst und nicht Deinen Glauben an unseren Herrn Jesus Christus und seinen Vater verlierst. Auf eines in Deinem Kommentar möchte ich noch eingehen. Du hast gesagt:
    Und es ist nicht ALLES schlecht, immerhin hat man einen Großteil seines Bibelwissens über die Organisation bekommen, wenn davon die Hälfte falsch ist, ist immer noch die andere Hälfte richtig.
    Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht.
    – Zitat Ende.

    Der letzte Satz ist grundsätzlich richtig, vorausgesetzt es ist auch wirklich ein Schatten da. Schau mal was in Amos steht:

    Am. 5:18;NWÜ: 18 ‚Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht,

    Wenn nämlich kein Schatten mehr da ist, dann gibt es auch kein Licht, dann ist Finsternis. Wo Finsternis ist, kann es kein Licht geben. Das eine schließt das andere aus. Interessanterweise wird denen die den Tag Jehovas herbeisehnen, prophezeit dass für sie dieser Tag Finsternis sein wird und nicht Licht. Du weißt wer den Tag Jehovas herbeisehnt? Schau Dir mal die ganze Literatur der Gesellschaft an, dann wirst Du fündig werden. Auszüge daraus findest Du auch in diesem Vortrag: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1163.

    Ich glaube mittlerweile nicht mehr daran, dass die Hälfte richtig ist. Es ist viel, viel weniger.

    Liebe Grüße Manfred

  • Frank und Frei
    Februar 14, 2014

    ein Freimaurer namens Russel hat die Wachtturm AG gegründet. Wie kann aus einem Diener des Erleuchteten ein Diener des wahren Gottes werden? Er hat so manchen Skandal losgetreten, der Brooklyn Eagle, Zeitung von damals, berichtete ausführlich über seine pädophiolen Neigungen mit einer 15 jährigen.
    Wie der Herr so das Geschehr.

  • Robin an Frank und Frei
    Februar 14, 2014

    sorry, aber „Wachtturm AG“?

    Gleich deinen kompletten ersten Satz glaub‘ ich nicht und was der Brooklyn Eagle damals (?) berichtete, soll ich dir das glauben?

    Ich bin wirklich kein Fan von Russel und all seinen Fußstapfen-Nachfolgern, aber wir sollten als Christen miteinander die Wahrheit reden.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Frank und Frei@Robin
    Februar 14, 2014

    Watchtower Incorporated ist eine AG nach US Recht und unterliegt der Charity,der Gemeinnützigkeit.
    Bezichtige niemanden der Lüge,wenn du es nicht besser weißt.
    im Übrigen schau hier http://watchthetower.net/russ1.html

  • Robin an Frank und Frei
    Februar 14, 2014

    Lieber Frank und Frei,

    zu deiner Antwort vom 21. Februar 2014 um 23:10:

    Entschuldige bitte wenn du dich von mir angegriffen fühlst, aber ich habe dich nicht der Lüge bezichtigt, sondern verlange von dir, dass wir als Christen untereinander die Wahrheit reden.

    Jetzt sagst du die Wahrheit:

    „Watchtower Incorporated ist eine AG nach US Recht und unterliegt der Charity,der Gemeinnützigkeit.“

    Es gibt in den USA wohl zwei Arten von INC (wie bei Watchtower Bible and Tract Society inc.). Diese Corporations können gewinnorientierte oder nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaften sein. Die „WT inc“ ist eher die Gesellschaftsform, die in den Staaten für Stiftungen, Kirchen usw. gewählt wird.

    Es gab und gibt keine „Wachtturm AG“. Was eine AG (nur in deutschsprachigen Ländern) ist, muss ich hier nicht erklären.

    Jetzt interessiert mich auch dein Link. Danke dafür.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Fox
    Februar 14, 2014

    Liebe Himmelblau,

    zuerst möchte ich dir für deine Offenheit danken, auch dass du dir ein Herz gefasst hast, deine persönlichen Erfahrungen hier zum Ausdruck zu bringen. Was die Reue betrifft: Natürlich können wir nicht ins Herz eines anderen schauen und du hast auch völlig recht damit, dass die Organisation genau auf dieser Welle unzählige Rechtskommitees führt und böse ausurteilt. Es tut mir leid, wenn ich mich nicht klar genug ausgedrückt habe: Ich bin nicht sauer auf den einzelnen Zeugen, Blindgängern vergleichbar, sondern mit dieser Reue meine ich die Führungsebene, d. h. es müsste eine Änderung im Lehrverhalten geben. Genauso aber auch die Ältesten. SIE wissen, was sie da an Müll durchzusetzen haben. Und sie wissen, dass es Unrecht ist, Zweifel und Gegenargumente für eine Lehre zu unterdrücken. Du führst Paulus an, der sogar Menschen ermorden ließ und dachte, er liege richtig. Stimmt! Aber im Gegensatz zur LK ließ er sich bekehren. Er brachte danach keine Menschen mehr um, für mich wohl ein Zeichen von Reue. Die LK und ihre Vertreter tun es noch immer. Da liegt doch ein gewaltiger Unterschied, oder?

    Als ich gegangen bin hörte ich des Öfteren von Noch-Mitgliedern, Jehova wird diese Leute zur Rechenschaft ziehen. Kaum einer kann begreifen, dass es mir eben nicht darum geht, dass irgendjemand bestraft wird, vielleicht sein ewiges Leben verliert, sondern dass ich mich danach gesehnt hätte, auch solche Ältesten zur Umkehr bewegen zu können. Ich muss niemanden verurteilen, aber ich darf – und muss – für mich feststellen, wer für mich gut ist und wer nicht. Ach ja, da bin ich noch ein echter Lehrling! Natürlich könnten ALLE Mitglieder etwas tun, nämlich zeitig genug Einhalt zu gebieten, aber das kommt (noch) nicht. Da ich in meinem Fall definitiv weiß, wie schlecht über mich gesprochen wird und welche Unwahrheiten verbreitet wurden, darf ich sehr wohl feststellen, dass keinerlei Reue vorliegt. Ist nicht so, als gäbe es keine Möglichkeit seitens der ZJ-Obrigkeit nicht mit mir in Verbindung treten zu können. Aber sie meinen wirklich, mit ihren Lügen ihre Position festigen zu können und dies betrifft ja nicht nur mich, sondern alle, die ausgestiegen sind oder rausgeworfen wurden. Und krank wurde ich IN der Organisation, weil ich geglaubt habe, dass ich Jehova nie etwas wert sein könne mit meinen Defiziten. Und damit bin ich wirklich nicht allein.

    Meine Erfahrungen mit Psychotherapeuten liefen nicht darauf hinaus, das Negative positiv zu sehen. Ich denke, ich hätte sie gefragt, ob sie zwischen die Kochwäsche geraten sind! Quintessenz war, dass man andere Menschen nicht ändern kann, wohl aber sich selbst. Z.B. indem man solchen gemeingefährlichen Vereinen schnellstens den Rücken kehrt und sich von jedweder Art Schuldgefühlen frei macht. Und das ist eine sehr intensive Form von Selbstliebe.

    Das Problem mit dieser Organisation sehe ich nicht in erster Linie darin, wie sie ihre Gebäude hinstellen (obwohl das ein echt starkes Stück ist) oder wie sie ihre Literatur verbreiten, sondern das bewusste Manipulieren, insbesondere durch das Implizieren eines schlechten Gewissens, sobald jemand hinterfragt. Das geschieht ja nicht erst in diesem Moment, sondern erfolgt von Anfang an, damit niemand auf die Idee kommt, sich mit der Wahrheit hinter der Wahrheit zu beschäftigen. Und dafür bringen sie Menschenopfer wie die Majas.

    Außerhalb der Organisation gibt es sehr viel Leid, das stimmt. Und genau das wird ja auch immer herausgestellt. Aber innerhalb der Organisation gibt es nicht weniger Leid, oft sogar noch mehr, wenn man die Verhältnismäßigkeit betrachtet. Und das in einer menschlichen Vereinigung, welche sich selbst mit viel Liebe betrachtet und als einzige, die von der Wahrheit gepudert wurde. Seien wir doch ehrlich: Welche Menschen fühlen sich denn von Jehovas Zeugen angezogen? Solche, die schon viele schlechte Erfahrungen hinter sich haben, Erfahrungen wie Missbrauch (egal welcher Art), Verlust eines lieben Menschen, Lebenskrise – anders ausgedrückt: Überwiegend Soziopathen. Und denen wird dann die große Bruderliebe vorgegaukelt bis zur Taufe. Ein „Bruder“ formulierte es mal so: „Interessierte sind wie rohe Eier: mit der Taufe werden sie in die Pfanne gehauen“. Menschen, die in diese Organisation hineingeboren wurden, erleben den Druck auf ihre Eltern und mit zunehmendem Alter auch für sich selbst, schnellstmöglich für die Organisation tätig zu sein. Ein Ältester wird auf seine Eignung überprüft, wenn der Sproß sich abwendet (steht im Hüte-Buch), obwohl die Bibel klar sagt, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist.
    Und das ist es, was das Treiben dieser Organisation so verabscheuungswürdig macht. Mittlerweile frisst mich dies nicht mehr auf wie das anfänglich der Fall war. Und das, obwohl der Zirkus noch nicht beendet ist, aufgrund der familiären Konstellation.

    Du schreibst, Auge um Auge führe zur Erblindung der ganzen Menschheit. Nein, tut es nicht! Auge um Auge führt bei genauer Betrachtung genau zu dem, was Gottes Absicht war: Zur Obacht, zu Aufmerksamkeit dem Nächsten gegenüber. Denn wenn jeder auf die Augen seines Nächsten achtet bleibt das Sehvermögen der Menschen erhalten. Und es ist auch nicht so, dass die Hälfte dessen, was die Organisation treibt, gut ist, weil die andere Hälfte schlecht ist. Menschen wurden vor Abtreibung bewahrt, damit sie anderweitig versklavt werden??? Was soll daran gut sein? Und was soll an einem Selbstmord schlecht sein, wenn man dafür nicht geistig-seelisch versklavt wurde? Da überdurchschnittlich viele ZJ Suizidgefährdet sind, würde ich ohnehin nicht sagen, dass die wenigen, die davon abgehalten wurden, die vielen, die sich dazu bewogen fühlen, aufwiegen. Denn mit einer solchen Rechnung würden wir Leben käuflich machen, den Wert eines Lebens, das Jesus gehört, als ein Nichts abtun.

    Du schreibst, dass auch viele Menschen durch die Zeugen erst die Bibel kennengelernt haben. Nein, haben sie nicht! Sie haben eben nicht die BIBEL kennengelernt, sondern die Zeugen-Jehovas-Lehre. Wie oft ist es mir passiert seit ich hier auf BI lese, dass ich einen Text las und dachte: Mensch, habe ich noch nie so gesehen! Das ist auch der Sinn von BI, aber dafür braucht es eben BI, weil es in der Organisation nur eine einzige, vorgebene Sichtweise gibt – und die ist in großem Umfang unchristlich. Wenn mit der Hälfte, die negativ ist, Lügen verbunden sind, so ist es die gleiche Halbwahrheit, wie sie der Teufel in Eden anwandte und wir kennen ja die Misere daraus. Das darf man nur negativ sehen. Und im Übrigen denke ich, dass es ganz wichtig ist, zuerst mal das ganze Negative aus dem Herzen herauszulassen, bevor man die Liebe des Christus wirklich wirksam hineinlassen kann. Nein, wir werden unsere schlechten Erfahrungen niemals vergessen – aber man kann sich solche Schädlinge vom Hals halten und damit viel positives für das eigene Leben gewinnen. Und dennoch ist es für mich sehr wichtig, weiter aufzuzeigen, was für Erfahrungen Menschen in der Organisation machen müssen, damit diejenigen, die noch hinaus wollen, sich nicht allein fühlen müssen, erkennen, dass nicht sie die Problemverursacher sind.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Segen.

  • Dietmar
    Februar 14, 2014

    Lieber Fox!

    Vielen Dank für deine aufrüttelnden und weisen Worte.

    Bei der Organisation trifft mitunter folgender
    Ausspruch zu:

    „Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen,
    bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.“
    Quelle: Mark Twain

    Liebe Grüße und ebenfalls viel Kraft!
    Dietmar

  • Tommy
    Februar 14, 2014

    Hey Fox,
    hast natuerlich Recht, trotzdem bin ich einer von denen die dabei bleiben, dass wir (jedenfalls einige) ohne jene die Bibel nie kennengelernt haetten. Hast Recht, es war die WTG Lehre, wir aber, glaube ich, haben das Ding dann tatsaechlich mal gelesen und festgestellt…….
    Wer kennt schon Gottes Plan. Nun sind einige Christen hier, die fest an den Sklaven geglaubt hatten und feststellen mussten……usw.
    Aber Du hast ansonsten Recht.
    Tommy

  • pit an mein name
    Februar 14, 2014

    lieber mein name,
    ich würde dir gerne einmal schreiben. kannst du mir schreiben unter:

    spielwiese365@gmail.com

    dann musst du deine adresse nicht öffentlich schreiben.

    das gilt natürlich für jeden. ich bin immer erfreut über post.

    friede
    pit

  • Mein Name
    Februar 14, 2014

    Ihr Lieben,

    hier ist meine Analyse dieses „Studien“Artikel

    Kommentar zum wt v. 15.12.2013 „Studien“artikel Nr. 2 „WELCHE OPFER BRINGEN WIR FÜR DAS KÖNIGREICH?“

    Dieser Artikel dreht sich um eines der Lieblings-Mantren der WTG: „Mehr mehr mehr Leistung bringen.“

    Thema-Dechiffrierung: „Königreich“ (auch: Königreichsinteressen) = „WTG (WTG-Interessen)“

    „Opfer bringen“ – ein Lieblingsbegriff der WTG, um die Schäfchen zu noch größerer Leistung anzutreiben.

    Leittext:

    Der Leittext aus 2. Kor 9, 7 befindet sich im Kontext des „Dienstes für die Heiligen“ in Jerusalem, die aufgrund einer Hungersnot in eine Notlage geraten waren. Es geht also hier um das, was man als „karitative Hilfeleistung für Bedürftige“ bezeichnen kann. Die WTG jedoch, in ihrer egozentristischen Auslegung, biegt dies um auf „Opfer bringen für WTG-Verlagsinteressen“: NOCH mehr Vertriebstätigkeit, NOCH mehr Einsatz beim Immobilienschaffen für die WTG, NOCH mehr Gelder locker machen für das Finanzieren der WTG-Funktionärselite, …

    Rabulismus: „Opfer“ wird definiert als „in einer kultischen Handlung vollzogene Hingabe von jemandem [oder] etwas an eine Gottheit“ (www.duden.de). Demnach wird jegliches, WTG-verlagsinteressenorientiertes Leisten und Schaffen als „Gottesdienst“ deklariert und in die Sphäre des Heiligen erhoben, es erhält eine Aura des Sakralen, und verdrängt oder ersetzt echtes karitatives Helfen.

    §1:

    „Auch Jesus brachte Opfer für das, was ihm wichtig war. Er gründete keine Familie und verzichtete auf Luxus. Für ihn standen die Königreichsinteressen an erster Stelle (Mat. 4:17; Luk. 9:58). … Daher ist die Frage angebracht: Was steht für uns an erster Stelle?“

    Übersetzung: “ Königreichsinteressen“ = WTG-Interessen

    Das in den Folgeabsätzen stipulierte „Opfer bringen für die WTG“ wird hier gleichgesetzt mit den von Jesus Christus erbrachten Opfern: „So, wie Christus alles aufgab und opferte, so sollt auch ihr heute alles für uns – die WTG – opfern und aufgeben. Wir – die WTG –, das, was wir euch sagen, und unsere Interessen müssen das Wichtigste in eurem Leben sein.“ Somit stellt sich die WTG wieder mal mit dem Allein Wahren Gott auf eine Stufe, und ihre rein menschlichen Verlagsinteressen dem Erlösungs- und Rettungsplan Gottes gleich. Das mutet an wie Gotteslästerung.

    §2:

    „Jeder wahre Christ muss bestimmte Opfer bringen. Sie sind unerlässlich, um ein gutes Verhältnis zu Jehova aufzubauen und es zu bewahren.“

    Übersetzung: „Jeder JZ muß genau festgelegte Leistungen für uns, die WTG, erbringen. Sie sind unerläßlich, um sich die Gunst und Gnade der WT-Org zu erarbeiten und zu erhalten.“

    Sodann kommt der abzuarbeitende, „zeit- und kraftkostende“ WTG-Leistungskatalog, der tatsächlich „biblisch/christliche“ (Gebet, Bibellesen, Familiengemeinschaft) mit WTG-stipulierten menschlichen Erfordernissen vermischt (WTG-Meetings, Werbetätigkeit, „Bethel“arbeit, Immobilienbau).

    „Da Jehova UNSERE ANSTRENGUNGEN (!) segnet, kommt das Predigen voran und viele Menschen strömen weiterhin zum Berg des Hauses Jehovas.“

    D. h.: Würden JZ sich nicht (genügend) „anstrengen“, würde auch das Predigen nicht vorankommen und Menschen könnten nicht zur wahren Anbetung gelangen. Alles hängt also lt. WTG von uns kleinen Menschen und unseren unvollkommenen „Anstrengungen“ ab.

    Dies steht in krassestem Widerspruch zu Röm 9, 16:

    „So liegt es nun nicht an dem Wollenden, auch nicht an dem Laufenden, sondern an dem sich erbarmenden Gott.“

    Noch interessanter steht es allerdings im engl. Original:

    „As a result of our efforts and Jehovah’s blessing, the preaching work is accelerating …“

    Übersetzung: „Als Resultat unserer Anstrengungen und Jehovas Segen beschleunigt sich das Predigtwerk …“

    Man bemerke: ZUERST werden „unsere Anstrengungen“ genannt, dann erst „Gottes Segen“. Dies enthüllt vollends das, was hier seitens der WTG mal wieder geschieht: Hier wird rein menschliches Schaffen, Leisten, Leistung vergötzt, sodann der „Segen Gottes“ herbei-behauptet, obgleich diese Leistungssteigerungen (das „Beschleunigen“ der Haus-zu-Haus-Vertriebstätigkeit) die rein logische Konsequenz des die-Herde-zu-immer-größerer-Leistung-Anstachelns seitens der WTG ist. Anders ausgedrückt: Ich pumpe Hanteln im Fitnessstudio, pumpe mich mit Steroiden voll, der Schweiß rinnt – „oh schaut nur, wie Gott meinen Bizeps gesegnet hat!“

    Außerdem vergesse man nicht, was am Ende, als Resultat all dieses sich „mehr mehr noch mehr“-Aufopferns und sich Schindens seitens der leistungswilligen Herde „hinten rauskommt“: Mit ach und krach gerade mal 2,1 Prozentchen (falls man der WTG-Zuwachsstatistik trauen kann). Und von denen, die vorne hereinkommen, gehen die Hälfte durch die Hintertür wieder weg, Jahr für Jahr. Wie bereits früher im Forum bemerkt: Wenn DAS ein Beweis göttlichen Segens ist, dann haben die chemische Industrie in Deutschland, oder auch die Mormonen und Pfingstler ERHEBLICH mehr davon.

    §3:

    „Noch nie konnte man Gottes Königreich so sehr unterstützen wie heute.“

    Übersetzung: „Nie könnt ihr genügend für uns, die WTG, tun. Nichts ist für uns jemals genug. Even the sky is no limit. So viel ihr auch tut – es geht immer noch mehr.“

    Allerdings wurde auch hier wieder sehr merkwürdig übersetzt. Engl. Original:

    „Noch nie zuvor gab es einen größeren Bedarf an aktiver Unterstützung für das Königreich.“

    Ach wirklich? BRAUCHT der Allmächtige Gott uns kleine Menschlein zur Ausführung Seiner Pläne? BENÖTIGT er dich, WTG, oder irgendeine andere menschliche Gruppe oder Org.? Träum schön weiter, du WTG von eigenen Gnaden – wir wissen, daß der Alleinwahre Gott NIEMANDEN benötigt, sehr wohl aber wir Ihn – siehe Apg 17, 25.

    „Wir alle sollten uns genau prüfen: Können wir noch weitere Opfer für das Königreich bringen? Wie setzen wir Zeit, Mittel, Kraft und Fähigkeiten ein?“

    Das ewige „mehr mehr mehr“-Mantra. „Gib uns NOCH mehr von deiner Zeit und Kraft, tue NOCH mehr für uns, schaffe renne hetze dich NOCH mehr für uns ab, quetsche dir NOCH mehr Lebensblut aus deinem Körper, rauche dich NOCH mehr für uns auf. Erbringe das GANZopfer (Holocaust) deiner selbst auf dem Altar unserer Verlagsinteressen. Nichts ist je genug für uns.“

    §7:

    „Auch heute geben viele bereitwillig ihr Bestes für Jehova (= den Götzen WTG) und er freut sich darüber.“

    Die WTG behauptet einfach mal so, ungefragt und stellvertretend für den Allmächtigen „Der Gott des Himmels freut sich, wenn ihr für uns, die WTG, Leistung bringt und schuftet.“

    Dazu könnte man sagen: Ach ja? Hier muß wohl Gott selbst vom Himmel zum selbstordinierten WTG-ZK gesprochen haben, als es Mittwochs morgens auf schwarzmagische Weise aus 8 Einzelmenschlein zum kollektiven t.u.v.S zusammengeschmolzen ist. Denn in unseren Bibeln steht nirgends, daß der Ewige Gott ganz speziell Gefallen an Menschen hat, die sich im Abarbeiten des von der WTG ins Zentrum des Universums gestellten WTG-Leistungskatalogs verausgaben.

    „Ein Bruder, der sich (1) beim Bau von Königreichssälen und (2) in der Katastrophenhilfe einsetzt …“

    Hier werden echt-karitative Dienstleistungen (Katastrophenhilfe) geschickt mit rein WTG Org- interessenorientierter Leistung (WTG-Immobilien bauen) vermischt, wobei die WTG-Tätigkeit wohlgemerkt vornan steht. Durch das Mit-Einflechten/Anfügen von Katastrophenhilfe erhält auch das immobilienschaffen für die WTG einen „christlich-biblischen“ Anstrich. Tatsächlich erfüllt hier das Anführen von „karitativer“ WTG-organisierter Dienstleistung nur Alibifunktion. Alles ordnet sich den menschlichen Verlagsinteressen (hier: Immobilienerwerb) der WTG unter.

    §8

    „Jehovas neuzeitliche Organisation hat immer nach Gelegenheiten gesucht, sein Werk zu unterstützen.“

    Hä? Wenn die Org JHWHs Org ist und von IHM „gebraucht“ wird, wie von der WTG beharrlich behauptet wird, dann bedeutet dieser Satz im Grunde dies: Gott hat heute eine Org, vermittels derer er –Gott – immer nach Gelegenheiten sucht, Sein eigenes Werk zu unterstüzen. Geht’s noch verworrener? Braucht Gott eine Org, um sich selbst zu unterstützen? Das ist Nonsens pur.

    „Opfer für Jehova verlangen uns etwas ab, doch wir ernten viele Segnungen.“

    Das ist bloße Behauptung und Wunschdenken. Was für „Segnungen“ sollen das sein? „Segen“ in Form von größerer Anerkennung innerhalb der Versammlung? Die Genugtuung, an jedem Monatsende eine fette Stundenzahl auf einen WTG-Vordruck notieren zu können? Das „Vorrecht“, auf Kreis- und Bezirkskongressen dozieren zu dürfen? Das „Privileg“, mit erlauchter WTG-Elite auf Augenhöhe verkehren zu dürfen? Das sind „Segnungen“, auf die wir getrost verzichten angesichts dessen, was Jesus betreffs des Suchens von Ehre seitens Menschen sagte.

    „Können wir die Möglichkeiten, die wir haben, besser nutzen?“

    WTG-Sprech für „mehr mehr mehr gib uns immer noch mehr gib uns alles her dein Opfervorrat für uns sei niemals leer.“

    §§9-11:

    Das ewige Mantra „Gib uns deine ZEIT, deine MITTEL, deine KRAFT, deine FÄHIGKEITEN (letztere bitte schön nicht per verdammungswürdiger „höherer Bildung“ an einer bösen Universität Satans erworben, sondern auf wundersame Weise magisch erlangt)“.

    §9:

    „Jeder von uns hat nur 24 Stunden am Tag.“

    Wie wahr! Schön, daß du, WTG, dies auch schon bemerkt hast. Nur leider deinerseitens wieder und wieder außer acht gelassen, wenn du deinen Schäfchen einen unmöglich (mit einem in unserer raumzeitlichen Welt üblichen 24h/Tag-Rhythmus) zu erfüllenden Leistungskatalog überstülpst.

    Sodann kommt eine krasse Bibel-Falschauslegung:

    „Jesus gab eine Anweisung, die uns (?) hier weiterhelfen kann. Als er seine Jünger in den PREDIGTDIENST (?) aussandte … Sie sollten erkennen, dass sie nicht unbegrenzt Zeit hatten, und diese so gut wie möglich für die wichtigeren Dinge nutzen … Können wir uns noch enger an diesen Grundsatz halten …?“

    Durch den Gebrauch ihres Spezialterminus aus eigener Prägung „PREDIGTDIENST“ usurpiert hier die WTG das damalige Wirken Christi für ihre eigenen Zwecke.

    Wie jedoch bereits früher im Forum ausgeführt, handelt es sich bei Jesu damaliger Verkündigung nicht um das „Missionieren aller Völker“, sondern um einen zeitlich sehr eingeschränkten „Spezialauftrag“ ausschließlich für die damaligen Juden, siehe Mat 10, 6.23; 15, 24, der vor dem Ende des irdischen Wirkens Christi abgeschlossen sein mußte. Hiervon einen „Grundsatz“ abzuleiten, der für Christen heute Gültigkeit hat im Sinne eines „schneller höher weiter mehr mehr NOOOCH mehr predigen Hektik Hektik presto dawai“ bedeutet Äpfel mit Birnen verwechseln. Der Allmächtige hat heutzutage durch sein geschriebenes Wort dafür gesorgt, daß seine göttliche Wahrheit allen Menschen, erdenweit, IMMER und GLEICHERMASSEN zur Verfügung steht, ohne daß seitens irgend einer Kirche, Gemeisnchaft oder Org Hektik und panischer Aktionismus entfaltet werden müßte. Auch hier nimmt sich die WTG mal wieder selbst viel zu wichtig.

    Absatzende: „… mehr Zeit für das Königreich …“ = „mehr Zeit für UNS, die WTG, und unsere Belange.“

    Wie üblich: Gib uns MEHR MEHR MEHR MEHR MEHR MEHR NOOOOOOCH MEHR… die Endlos-Tonband-Indoktrinationsschleife.

    §10:

    Geld Geld Geld. Geld regiert die Welt.

    Während sich andere Org. um humanitäre Hilfe, Trinkwasserbrunnen in Dürregebieten, Meerwasser-Entsalzungsanlagen, Hilfe und Unterkünfte für Opfer von Menschenhandel, Waisenhäuser, oder auch Pflege mißhandelter Tiere kümmern, geht es der WT-Org einzig und allein um die Finanzierung ihrer Funktionärselite, Erweiterung ihres von Freiwilligen geschaffenen Immobilienbesitzes, und – allem voran – das Drucken ihrer Verlagserzeugnisse.

    §11:

    „Wie im ersten Jahrhundert planen auch heute Brüder und Schwester im Voraus, ihren Verhältnissen entsprechend großzügig zu geben.“

    Setzt WTG-verlagsinteressenorientiertes Spenden mit urchristlichem (karitativem) Spenden zur Hilfe für damals notleidende Brüder auf eine Stufe, wodurch das Geben von Geld für WTG-Immobilien und –Verlagstätigkeit einen karitativen Anstrich erhält.

    „Jehova schätzt diese Gebefreudigkeit.“

    Auch dies wurde der WTG von einem Engelsboten aus himmlischer Höhe im Auftrag des Allmächtigen eingeflüstert.

    §12:

    „Jehova unterstützt unsere Bemühungen, Kraft und Fähigkeiten für das Königreich (=WTG) einzusetzen.“

    Will sagen: Gott hilft jedem, der sich für die WTG verausgabt. Das ist reines Wunschdenken.

    „Jehova kann unsere Talente ebenso fördern, wie er es bei Bezalel und Oholiab getan hat.“

    Rabulismus: Biblische Begebenheiten (Bezalel, Oholiab) werden als Pseudo-Beleg für das Versprechen göttlicher Hilfe i. V. mit heutigem WTG-konformem Wirken und Schaffen bemüht.

    §13:

    „Jehova fordert uns auf, unser Bestes zu geben und uns nicht zurückzuhalten.“

    Übersetzung: „Wir, die WTG, fordern euch auf, euer Bestes für uns zu geben …“

    Sodann rabulistisches Bezugnehmen auf den nachexilischen Tempelbau als Argumentationsstütze der Warnung vor Nachlassen und Leistungsschwund.

    „Wie steht es mit uns? Stimmen unsere Prioritäten mit denen Jehovas (= WTG-Prioritäten) überein? Können wir unser Herz auf unsere Wege richten und in den heutigen letzten Tagen einen größeren Anteil am Königreichswerk haben?“

    „GRÖSSERER Anteil – mehr mehr mehr.“ Offenes Anstacheln zu NOCH mehr Leistung und Hingabe für die menschlichen Interessen der WTG.

    §§14 15:

    „Selbst ärmere Brüder sind dankbar, etwas geben zu DÜRFEN.“

    Anforderung an die Ärmsten der Armen, sich doch bitte schön nicht hinter ihrer Armut zu verstecken, sondern auch noch den letzten Pfennig aus sich für die WTG herauszuquetschen, mit rabulistisch – biblischer Scheinbegründung (die mazedonischen Brüder des 1. Jhdts).

    Man beachte auch den typisch selbstherrlich-überheblichen Ton der WTG: Die Armen DÜRFEN etwas geben – die hochwohlgeborene WTG von eigenen Gnaden ERLAUBT es ihnen GNÄDIG und großmütig. Die Armen sollten sich darob im Staube wälzen vor Glück.

    „Jehova freut sich, wenn auch Arme gern geben.“

    Des Engels Stimme raunte dem t.u.v.S.?

    Nein, vielmehr – Übersetzung: „Es gefällt uns, der WTG, sehr, wenn auch Arme etwas aus sich herausquetschen, denn Kleinvieh macht auch Mist, und die Masse macht’s.“

    §16:

    Der WTG-Bürden nehmen kein Ende, es gibt immer noch mehr mehr mehr, es wird NOCH mehr draufgesattelt. All das bisher Gesagte ist noch nicht genug – jetzt gibt es auch noch ZUSÄTZLICHE Warnungen:

    „[Wir] müssen … darauf achten, dass unsere freiwilligen Opfer Gott annehmbar sind.“

    Ach WTG – was denn noch? Erst heißt es „mehr mehr gebt gebt tut tut“ – dann aber will Gott unsere Opfer gar nicht? Was ist denn das für ein Hin und Her, Vor und Zurück? WTG-typischer Zickzackkurs.

    „Wir haben in erster Linie Verpflichtungen gegenüber unserer Familie und in der Anbetung Jehovas. Deswegen müssen wir ausgeglichen bleiben. Auch wenn wir Zeit und Mittel für andere einsetzen, sollte das nicht dazu führen, dass wir die geistige Gesinnung oder das Wohl unserer Familie vernachlässigen. In Wirklichkeit würden wir dann etwas geben, was wir eigentlich gar nicht haben. … Auch auf unsere eigene geistige Gesinnung müssen wir achten.“

    Übersetzung: „Ihr MÜSST alles dies tun, aber dürft keinesfalls all dieses andere vernachlässigen. Ihr MÜSST auf ALLEN Hochzeiten tanzen, ÜBERALL und GLEICHZEITIG volle Leistung liefern, 1000%, ohne Fehl und Tadel. Ihr MÜSST eure Familie voll auf WTG-Kurs halten (= Bedeutung der verschleiernden Worthülse „geistige Gesinnung“). Wie ihr das mit einem normalen 24h/Tag-Rhythmus bewerkstelligt, ist uns egal. TUT ES! Nur wenn ihr dies tut, dann seid ihr annehmbar für Gott = für uns, die WTG.“

    §17

    „Viele Brüder und Schwestern gießen sich wie ein Trankopfer aus und unterstützen das Königreich (= uns, die WTG), wo immer nötig (= wann, wie und wo immer wir es verlangen und erwarten).“

    Wie wahr! Wie viele Menschen und Familien sind an der übermäßigen Belastung, die ein Leben des vollen und rastlosen Einsatzes für die WTG mit sich bringt, sowie am (auf WTG-gesteuerten, permanenten Schuldgefühlen basierenden) Ringen, ihres unmöglichen Leistungskatalogs gerecht zu werden, zerbrochen.

    §18:

    „Die Königreichsinteressen (= WTG-Interessen) zu unterstützen verlangt großen Einsatz.“

    Wie wahr. Die WTG usurpiert schamlos menschliche Energien, Talente und den Idealismus vieler Einzelner ihrer Schäfchen für ihre eigene, kleinlich-menschliche Verlags-Agenda, Leistung, die viel lieber im Dienst einer wahrhaft großen Sache, im Interesse der Gesellschaft und der Menschheit, sowie echten, wahren Christentums und tätiger, gelebter Nächstenliebe erbracht werden sollte, jedoch für diese verlorengeht. Man muß davon ausgehen, daß die WTG – allem voran, ihre selbsternannten „Oberen“ von eigenen Gnaden – dafür vom Wahren Gott zur Rechenschaft gezogen werden.

    Fazit:

    Während Jesus Christus sagte „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. … denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht“, sattelt die WTG ihren Schäfchen immer mehr drauf, auferlegt ihnen immer schwerere Lasten im endlosen Fordern und Verlangen nach immer mehr Leistung und Einsatz – „MEHR MEHR NOCH MEHR, wie, ist uns egal, kriecht, wenn nötig, auf dem Zahnfleisch, aber tut es. Wir wollen das, wir befehlen euch es, als Gottes Wort, als göttlichen Willen. Wir – euer Gott, die WTG – fordern es von euch. Tut ihr dies nicht, oder nur 80%, oder nur halbherzig, so seid ihr des Teufels und werdet in Harmagedon vernichtet werden!“

    Jeder muß entscheiden, ob er unter Christi sanftem Joch hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, oder unter der WTG eisenhartem Knüppeljoch dem Untergang entgegen ächzen möchte.

    *** Ende ***

  • Anna
    Februar 14, 2014

    Lieber Bruder Mein Name, liebe Schwestern und Brüder,

    beinähe hätte ich deine WT-Zusammenfassung in der Flut der Kommentare übersehen. Das wäre sehr schade gewesen. Ich möchte mich sehr dafür bedanken. Das war sicher viel Arbeit.

    Gut, dass du beim Abschnitt 2 noch Römer 9:16 angeführt hast, dass alles von Gottes Erbarmung abhängt. Und In Abschnitt 6 hast du noch den Text aus Apostelgeschichte 17:25 angegeben, ich füge ihn hier mal die Verse aus der Neuen Genfer Übersetzung ein:

    25 Er ist auch nicht darauf angewiesen, dass wir Menschen ihm dienen. Nicht er ist von uns abhängig, ´sondern wir von ihm`. Er ist es, der uns allen das Leben und die Luft zum Atmen gibt und uns mit allem versorgt, ´was wir zum Leben brauchen`.
    26 Aus einem einzigen ´Menschen` hat er alle Völker hervorgehen lassen. Er hat bestimmt, dass sich die Menschen über die ganze Erde ausbreiten, und hat festgelegt, wie lange jedes Volk bestehen und in welchem Gebiet es leben soll.
    27 ´Mit allem, was er tat,` wollte er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen; er wollte, dass sie – wenn irgend möglich – in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist ja für keinen von uns in ´unerreichbarer` Ferne.

    Das ist unser Gott und Befreier und diese Zusage, nicht ständiger Aufruf zu immer mehr Einsatz ist im Sinne des Christus.

    Viele Grüße an alle

    Anna diesmal aus dem Saharastaubregen

  • Matthäus
    Februar 14, 2014

    Zu diesem Gedanken:

    >Das “Privileg”, mit erlauchter WTG-Elite auf Augenhöhe verkehren zu dürfen? Das sind “Segnungen”, auf die wir getrost verzichten angesichts dessen, was Jesus betreffs des Suchens von Ehre seitens Menschen sagte.<

    …hat doch auch Jesus eine Äußerung von sich gegeben, die zeigt wonach Menschen "in der Regel" trachten: …im besonderen Vers 44 – Joh. 5:

    37 Gott selbst, der mich gesandt hat, ist also mein Zeuge. Aber ihr habt noch niemals seine Stimme gehört, habt ihn nie gesehen. 38 Ihr lebt nicht nach dem, was er gesagt hat; sonst würdet ihr den nicht ablehnen, den Gott zu euch gesandt hat.

    39 Ihr lest die Heilige Schrift gründlich, um ewiges Leben zu finden. Und tatsächlich weist sie auf mich hin. 40 Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um ewiges Leben zu haben. 41 Ich suche nicht die Anerkennung von Menschen!

    42 Ich kenne euch und weiß genau, dass ihr Gottes Liebe nicht in euch habt.

    43 Mein Vater hat mich zu euch geschickt, doch ihr lehnt mich ab. Wenn aber jemand in eigenem Auftrag zu euch kommt, den werdet ihr aufnehmen. 44 Kein Wunder, dass ihr nicht glauben könnt! Denn ihr seid doch nur darauf aus, voreinander etwas zu gelten. Aber euch ist völlig gleichgültig, ob ihr vor dem einzigen Gott bestehen könnt.

  • Matthäus an Julia
    Februar 14, 2014

    Liebe Julia,
    was erwartest du den von einem der 100% Pro ZJ? Dass er die WTG anklagt oder verteidigt?

    Aber ich kann dir helfen, ich habe eine Sammlung vom Aslan Verlag, in dieser Abhandlung werden die jeweiligen WT Zitate im Original, zumindest die jeweilige Seite wo das steht, aufgezeigt! Da gibt es noch viel
    mehr solcher Unsinnigkeiten. Schreib mir auf zeugejesus@gmail.com und ich schicke dir diese Übersicht!
    Liebe Grüsse Matthäus

  • Julia an Bruderinfo
    Februar 14, 2014

    Liebe BI, ich habe ein Problem und hoffe, Ihr könnt mir helfen:
    Oft wird ein WT zitiert: WT 1.11.1954 S. 474 (Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Gottes. Rebellion gegen den Sklaven ist daher Rebellion gegen Gott.) Auf der Seite von „Theologist“ pflückt er die Argumente der Kritiker auseinander und führt an, dass die erwähnte Stelle dort nicht zu finden sei. Damit ist sie für ihn nicht existent. Nach meiner Recherche habe ich nur einmal eine andere Jahreszahl des WT gefunden, also 1956. Da ich auf so alte Literatur nicht zugreifen kann… könntet Ihr mir sagen, ob dieser Wortlaut im WT zu finden ist und wenn ja wo? Er meinte nämlich, wenn u.a. dieses Zitat sachlich richtig wäre, dann hätten Zeugen Jehovas ein Problem, obwohl er ja mindestens 100%ig PRO- WTG-Lehre postet. Sehr gewagte Aussage.
    Nichts wäre unglaubwürdiger, als wenn man einen Auszug des WT zitiert, der nicht existiert. Liebe Grüße und vielen Dank für Eure Mühe Julia

  • Dietmar
    Februar 14, 2014

    Liebe Julia!

    Die Watchtower-Library-Cd der Wachtturm-Gesellschaft in Englisch beinhaltet die Wachtturm-Jahrgänge vom Jahre 1950 an bis laufend.
    Habe das Zitat von der Cd hierher kopiert.

    Zitatanfang:
    Since the “faithful and discreet slave” has been entrusted with all the Master’s goods, then let us view with proper mental perception that whatever the ‘faithful slave’ does is for our good.
    The slave is thereby fulfilling its own obligation before Jehovah in getting His work done.

    Therefore the slave’s will is Jehovah’s will.
    Rebellion against the slave is rebellion against God.
    Zitatende.

    Quelle: The Watchtower vom 1. Juni 1956, Seite 346, Absatz 11.

    Und hier die deutsche Übersetzung.

    Zitatanfang:
    Da dem „treuen und verständigen Sklaven“ alle Güter des Meisters anvertraut worden sind, laßt uns mit dem richtigen geistigen Wahrnehmungsvermögen die Sache so ansehen, daß was immer der ‚treue Sklave‘ tut, zu unserem Guten gereicht.
    Der Sklave erfüllt dadurch seine eigene Pflicht vor Jehova, daß er das Werk Jehovas tut.

    Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Jehovas.
    Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Gott.
    Zitatende.

    Quelle: Der Wachtturm vom 1. August 1956, Seite 474

    Liebe Grüße
    Dietmar

  • Fox
    Februar 14, 2014

    Lieber Dietmar, liebe Julia,

    dir, Dietmar, vielen Dank für die prompte Recherche samt Übersetzung.
    Julia, jetzt hat er ein Problem als 100%iger Zeuge Jehovas. Doch wird er wirklich dazu stehen? Wahrscheinlich doch nicht, denn Fakt ist auch, dass es sehr viele Beweise gibt, die man nicht wirklich zerpflücken kann eben weil es Beweise sind. Die Frage ist daher an dich, ob es sich lohnt, sich weiter mit diesem Zerpflücken zu beschäftigen oder ob es nicht hemmend wirkt, wo wir doch nach vorn schauen möchten.

    Liebe Grüße

  • Julia an Dietmar
    Februar 14, 2014

    Hallo Dietmar, auch Dir vielen Dank für Deine Recherche und die Quellenangaben. Das war mir sehr wichtig! Liebe Grüße Julia

  • Dietmar
    Februar 14, 2014

    Liebe Julia!

    Danke. Sehr gerne geschehen.
    Und falls du wieder einmal etwas benötigt. Fühle dich frei zu fragen.

    Habe jede Menge WTG-Literatur in greifbarer Form und auch elektronisch gespeichert.
    Dazu noch einiges von den Bibelforschern ab ca. 1870.

    Zudem habe ich mir im Laufe der Zeit etliche Bibelübersetzungen
    zu Studienzwecken angeschafft. Es sind derzeit 65 verschiedene Übersetzungen in deutscher Sprache.

    Liebe Grüße an dich
    Dietmar

  • Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Himmelblau

    Eingereicht am 17.02.2014 um 11:34 | Als Antwort auf Andreas.
    Mir geht es genauso. Ich fühle mich in vielen Dingen von der Organisation auch absolut nicht verstanden und einiges spricht auch mir aus dem Herzen. Aber hier wird sich leider nur auf das Negative konzentriert und alles zerpflückt.

    Ich konnte noch keinen wirklich positiven Kommentar/Seite finden. Ihr schreibt doch, ihr wollt das Gute beibehalten. Was haltet ihr denn überhaupt noch für gut?
Wie die Statistik zustande kommt, kann ich mir auch nicht erklären, da ja zum größten Teil bekennende “Ausgeschlossene” posten.

    Ist die Statistik älter und haben sich erst in den letzten 1-2 Jahren so viele zum Austritt entschlossen? Ich glaube der Beweggrund und die Anfänge dieser Homepage waren ehrenhaft, aber so wie hier über die “Brüder” der WTG oder “linientreue” Zeugen usw. geurteilt, gerichtet und gewertet wird, macht uns doch auch nicht besser. Da blasen wir doch ins selbe Horn. Es sind doch auch Menschen, auch wenn mir die Heuchlerei teilweise auch auf die Nerven geht.

    Die Vorstellung auf dieser Homepage in “Wir” finde ich sehr schön. Aber von dem Satz: “Wir möchten nicht verurteilen oder richten, sondern alles mit Liebe und Einfühlungsvermögen darlegen”, kann ich bei den meisten Postings leider nicht so viel erkennen. Leider sehen sich hier viele nur als Opfer.

    Ich habe nach einer Zurechtweisung (die mir auch den Boden unter den Füßen wegzog) gemerkt, dass ich unbedingt an meinem Selbstbewusstsein arbeiten muss, denn es liegt ja an meinen Gefühlen und Einstellung, wieviel es mir ausmacht, wie ein anderer Mensch oder “Ältester” über mich denkt, und ob ich mir den Schuh anzieh. Also mir hat diese Erfahrung einiges gebracht, auch wenn sie erst mal schmerzhaft war. Ist doch beruhigend, dass Jehova das Herz sieht und es irgendwann schon die richtigen erwischt.
    Die betreffenden “Brüder” sind doch mit sich selber schon gestraft genug, wenn sie so von ihrem Herzen und Gefühlen abgeschnitten sind.

    Himmelblau

  • turtle an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Hallo Himmelblau,

    wenn sich eine Organisation anmaßt, die Bibel ihren eigenen Lehren anzupassen, dann ist das eine bewußte Handlung, die ich nicht mit
    „wir sind doch alle Menschen und machen Fehler“ entschuldigen kann.
    Wenn man jahrzehntelang seine Zeit eingesetzt hat und fremde Menschen aufgefordert hat, ihre Religion anhand der Bibel zu prüfen und das dann selber auch macht, und dann von den Ältesten zu einer Gefahr für die Versammlung erklärt wird und aufgefordert wird, mit niemandem darüber zu reden (Dämonische Bilder in Publikationen, NGO-Mitgliedschaft), da man sonst mit Konsequenzen zu rechnen hat, möchte man nur noch aufklären. Ich finde es ist keine harmlose Sache, wenn Menschen im Namen Jehovas in die Irre geführt werden.
    Gruß, turtle

  • Bruderinfo
    Februar 14, 2014

    Liebe Himmelblau,
    dein Posting ist nachvollziehbar und dennoch ein wenig einseitig. Bisschen „Blau-äugig“ (ein kleiner Wortstreich 🙂 -mußte sein. Bissl Humor schadet niemand.
    Ja die Wahrheit wie es in Wirklichkeit unter den Brüdern aussieht ist manchmal sehr erschreckend. Auch die sogenannten Ausgeschlossenen sind UNSERE Brüder.

    Die Gesellschaft entledigt sich nur sehr gerne von Brüdern und Schwestern die nicht gehorsam im Sinne der Gesellschaft sind. Warum? Da diese nicht mehr lenkbar
    und schlecht zu leiten sind….sie stellen die falschen Fragen und der „selbsternannte treue Sklave“ könnte sich für jedermann als untreuer Sklave entpuppen.

    Es geht im Grunde nicht um Dich „Himmelblau“ als Person oder um „Uns“ als Personen, nein es geht darum wie leicht kannst du dich lenken lassen. Sobald du nämlich
    erkennst das du endlich die feste Speise möchtest und nicht immer den Milchbrei, sobald erkennst du das die Rettung von Jesu kommt und Er der Mittler ist und nicht

    eine selbsternannte menschliche Organisation. Jesus sagte: ICH bin der WEG die WAHRHEIT und das LEBEN. Er sagte nicht: ohhh wart mal ich glaub ich muß meinen Satz
    ergänzen…die Gesellschaft…äh die Aktiengesellschaft…der Buchdruckverlag in New York eben der zeigt euch den Weg und sagt die Wahrheit.

    Das Brüder und Schwestern die das erkennen, sich als erstes sehr verkohlt vorkommen und erstmal Ihrem Frust freien Lauf lassen ist doch sehr verständlich. Meinst du nicht auch?
    Natürlich wäre es Schwestern wie dir lieber wenn alles ein wenig weichgespühlter ist und man erstmal nicht wirklich mit der wirklichen Wahrheit bzw. Realität konfrontriert wird.

    Aber es ist nunmal nicht so. Das hier ist die Realität. Wenn du es schön findest von einem Komitee verurteilt oder gemasregelt zu werden, obwohl Jesus sagt: Ihr alle seid Brüder….
    und:…ihr sollt nicht richten, damit ihr nicht gerichtet werdet
    …, dann hast du die Worte Jesu nicht verstanden, die da heißen:…die Wahrheit wird euch frei machen. Wenn wir das nicht
    anerkennen, dann erkennen wir auch den Loskauf Jesus nicht an.

    Du denkst das dein Sebstbewusstsein klein ist und du dies durch das Komitee erkannt hast. Da denkst du falsch. Du wurdest gedemütigt und zum Gehorsam gezwungen….auch wenn du dies dir nicht eingestehen möchtest.
    Die Macht wurde dir demonstriert und wehe du hättest auch nur kurz gesagt das dies oder jenes nicht biblisch ist….dann hättest du die wirklichen Gesichter erkannt und erkannt, dass es nicht um dich geht, sondern einzig und allein um den Machterhalt der Gesellschaft und ihrem auszuübenden Organen.
    Jehova liebt Vielfalt und nicht Einfalt. Er liebt Menschen mit Ecken und Kanten nicht „Einheit um jeden Preis“, nicht gleichförmige Roboter. Schau in die Natur. Möchtest du Monokulturen wie in Amerika oder Vielfalt
    und Lebendigkeit wie Gott es vorgesehen hat?!

    Wach auf und prüfe alles wie die Beröer.

    Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Ich kann Himmelblau gut verstehen,denn vor einiger Zeit schrieb ich ja auch einen Kommentar in diese Richtung.Sicher ist es schön,wenn jeder Neue erst mal etwas darüber berichtet,was er durchgemacht hat und seinen Frust ablässt.
    Aber wenn man geistige Erbauung sucht,wo findet man sie dann,wenn nicht bei den wahren Nachfolgern Christi?Sicher ist es nicht nur Sache von Bruderinfo,hier ermunternde Berichte zu schreiben,sondern alle sollten sich ermuntern.Zuzuhören,wenn jemand von seinem Leid berichtet,tut demjeniegen bestimmt gut.
    Ich habe nur den Eindruck,dass viele noch immer so verbittert sind über vergangenes Ungemach,dass sie es sich zum Hobby gemacht haben,jeden Neuen mit einem WTG-Sündenregister zu begrüßen.Wem der Schuh nicht passt,der braucht ihn sich ja nicht anziehen.Habt Ihr denn überhaupt noch Zeit,Euch mit etwas auferbauendem zu befassen?
    Hier mal ein paar schöne Worte(müssen ja nicht immer Bibeltexte sein),die hoffentlich etwas Balsam sind für Eure geschundene Seele:

    Wann immer ich verzweifelt an der Welt
    Und nachts beim leisesten Geräusch erwache
    Aus Angst um mein und meiner Kinder Leben,
    Dann geh ich dorthin wo die große Echse
    In ihrer Schönheit auf dem Wasser ruht
    Und wo der Silberreiher fischt.
    Dann finde ich den Frieden wilder Wesen,
    die nicht ihr Leben schmälern durch die Sorge.
    Ich komme in die Gegenwart des stillen Wassers
    Und spüre über mir die Sterne,blind am Tage
    Still stehn mit ihrem Licht.Ich ruhe eine Weile
    In der Erhabenheit der Welt,und ich bin frei.
    (Wendell Berry,The peace of wild things)

  • Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt für ein Feedback.

    Hallo Miss Maple,

    genau das habe ich gemeint, diese Verbitterung ist einfach sehr deutlich zu spüren. Negative Brüder und Schwestern in der Versammlung, die Ihre Probleme vor allem immer nur auf Satan oder andere schieben gibt´s genug. Und hier wird der Zorn oftmals voll auf die WTG oder die Ältesten abgeladen.

    Es ist leider bestimmt viel Unrecht passiert und passiert leider nach wie vor, es ist auch wichtig und nachvollziehbar darüber traurig und wütend zu sein und sich mitzuteilen.
    Und jeder braucht unterschiedlich lange um zu trauern. Aber ich finde es wichtig, dass man auch irgendwann wieder schaut, was kann ICH für mich TUN (um aus der passiven Ohnmachtsrolle wieder rauszukommen), damit es mir wieder besser geht?
    Für viele ist dieses Forum hier wohl ein Weg um das Vergangene zu verarbeiten. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie dadurch wirklich einen Weg gefunden haben, damit es ihnen besser geht, und sie nicht an ihrem Zorn und Hass hängen bleiben, oder ihn nähren.
    Denn solange man grollt und hasst wird man das oder denjenigen emotional leider nicht los, sondern es hängt im Gegenteil wie eine Klette im Bewusstsein.
    Die Kür wird sein, irgendwann sogar verzeihen können, um dann auch emotional wirklich „frei“ zu sein.
    Und das ist doch das was Jesus uns eigentlich gelehrt hat, oder?

    Und wir sollten bei allem ja immer auch auf die Beweggründe schauen. Älteste und bestimmt auch manche Brüder der WTG handeln ja (oft) in der vollsten Überzeugung das richtige zu tun und meinen es gut weil sie es nicht besser wissen, oder es jemals besser gelernt oder gefühlt haben.
    Auch jeder von euch hatte wahrscheinlich mal eine Zeit lang geglaubt mit eurem Dienst 100% das richtige zu tun, oder?

    Ich treffe bei meinem Sohn manchmal auch Entscheidungen die sich hinterher als falsch erweisen, aber alles was ich tu, mach ich immer mit dem Hintergrund, dass ich versuche das Beste zu tun.
    Ich gebe zu, es gibt sicher auch die Fälle, bei denen Älteste aus Angst, „Gruppenzwang“, vielleicht auch teilweise aus Rache oder Machtaspekten oder wider besseren Wissens aus agieren, aber das würde ich den meisten jetzt nicht unterstellen.

    Ich schreib ja übrigens ganz lehrerhaft, aber ehrlicherweise haperts bei mir mit dem Verzeihen bei dem Ältesten der mich „zurechtgewiesen“ hat und seiner Frau (die den Anlass gab) auch noch etwas…
    (Zur Ergänzung: Es war glaub noch keine Zurechtweisung (die wird ja in der Versammlung bekannt gegeben) sondern 2 teilweise nicht liebevoll rüber gekommene Ermahnungen – eine davon mit einem zweiten Ältesten-, dessen Themen aber im Endeffekt absolut Gewissensfragen waren, aber des hab ich au erst hinterher gecheckt). Ich hatte danach ganz tolle Gespräche mit anderen Brüdern und Schwestern, auch mit anderen Ältesten – ohne die Vorgeschichte hätte ich diese Facette und Solidarität der Brüder und Schwestern wahrscheinlich nicht kennengelernt. Es könnte auch anders gehen!

    Ich kenne übrigens auch Schwestern und Brüder, die z.B Ausgeschlossene grüßen (einschließlich mir), in die gemischte Sauna gehen, jagen usw. und dabei kein schlechtes Gewissen sondern schon noch selber denken können und auch mal laut sagen was nicht passt (einer hat dem Ältesten dann bezüglich mir direkt den Spiegel vorgehalten). Man kann sich seinen Spielraum schon auch ein Stück weit erhalten.

    Aber was ich erlebt habe, war event. noch banal im Gegensatz zu dem was andere mitgemacht haben, daher kann ich mir gut vorstellen, dass es mit dem Verzeihen da noch um einige Ecken schwieriger wird.

    Vielleicht kann man am Ende sogar akzeptieren, das andere den Weg mit der WTG gehen wollen. Genauso sollten diese es aber natürlich ebenso akzeptieren, dass man hier im Forum oder in anderen Kulturen andere Wege geht. Leider tun sie das (immer noch) nicht, aber wie gesagt deswegen sollten wir nicht ins gleiche Horn blasen.
    Ich will anderen nicht mehr sagen wie sie zu leben haben und was die „Wahrheit“ ist (denn jeder hat aufgrund seiner Vergangenheit/Erfahrung seine eigene Sicht der „Wahrheit“), genauso will ich den Brüdern in der Versammlung nicht „die Augen öffnen“ um ihnen meine neue „Wahrheit“ oder Erkenntnis aufzuzwingen (außer es würde mich vielleicht jemand dem von sich aus aufrichtig drum bitten.)
    Und wer weiß, vielleicht ist meine momentane Wahrheit in 5 Jahren schon wieder eine ganz andere, denn wir wachsen doch alle.

    Ich brauch auch nicht im Forum zu lesen um zu wissen was alles in der Organisation schief läuft, das kriegt man früher oder später schon vor Ort mit das es da überall mehr als „menschelt“, nur sollten sie dann halt nicht so oft mit dem erhobenen Zeigefinger auf andere schauen.

    Ich freue mich einfach, wenn ich authentische Menschen um mich habe, die Widrigkeiten auch als Wegweiser sehen können, und es schaffen auch die positiven Seiten an ihren Erfahrungen zu sehen. (ich sage auch nicht, dass ich diese Menschen in den Versammlungen in Massen finde – leider -).
    Eines ist sicher, durch unsere Erfahrungen haben wir einiges dazugelernt und können z.B. anderen helfen, sofern diese die Hilfe von sich aus wünschen.
    Diese positive Grundhaltung zum Leben hat für mich nichts mit Schwestern-Weichsspühlerei zu tun, Bruderinfo. Ich benutze übrigens Weichspüler nicht mal in der Waschmaschine ;-)).

    An wayto dawn. Ich persönlich bin der Meinung, dass sich das Selbstbewusstsein vor allem in den ersten Lebensjahren ausbildet, und es gibt mehr als 1000 Möglichkeiten (nicht nur manche Ansätze der WTG) die es niedermachen können. Mir war der Glaube an Jehova TROTZ der WTG im meiner Kindheit in schwierigen familiären Umständen auch oft ein Halt, weil ich mich bei den Dauer-Turbulenzen (Mutter keine Zeugin – Mehrfachscheidungen usw.-aber ich mache ihr deshalb keine Vorwürfe) auf etwas verlassen konnte und ich wusste Jehova hört mir immer zu. Ich weiß nicht, wie ich heute dastehen würde wenn ich da keinen spirituellen Vater gehabt hätte.

    Zu den Spendenvorwürfen. Es wurde nach einer Naturkatastrophe auch schon bekannt gegeben, dass wir mit dem Spenden für diesen Zweck für die Brüder aufhören können, da hierfür bereits genug eingegangen ist. Also wenn sie nur so „hinterlistig“ mit den Spenden umgehen und dahinter wären, würden sie da nicht so handeln, sondern immer mitnehmen was geht.

    Und ich will noch anmerken, dass in den Veröffentlichungen auch immer mehr andere Bibelübersetzungen zitiert werden (auch wenn dann vielleicht die Gegenargumente kommen, nur wo´s der WTG reinpasst und aus Zusammenhängen gerissen).

    Außerdem gab´s auch Interessierte die es durchgezogen haben, die Bibel nur mit ihrer eigenen Bibelübersetzung zu studieren und die haben sich trotzdem taufen lassen, auch ohne manchmal zweifelhafte Neue-Welt-Übersetzung.

    Die Frage mit der Statistik würde mich aber nach wie vor interessieren und welche Grundlehren bei den Zeugen gut laufen auch.
    Gibt es hier irgendwo eine kurze Übersicht (z.B. keine Dreieinigkeit, kein Götzendienst etc.) oder muss man erst ALLES durchlesen um dann reflektiern zu können was nicht kritisiert wurde sieht man als i.O an?

    Und mich würde noch gerne wissen was ihr für eine Meinung dazu habt, warum es Jehova und sein heiliger Geist trotz berechtigter Kritik zulassen, dass die WTG sein Volk mit seinem Namen nach wie vor führt und es zu immer mehr Wachstum kommt. Wenn es nicht in seinem Sinne wäre, müßte er es doch um seiner Anbeter willen schon lange anders lenken. Alle Abspaltungen haben jedenfalls in der Vergangenheit nicht wirklich eine Bedeutung erlangt. Oder steht da was in Prophetie?
    Durch eigenes Bemühmen in dieser Richtung stellt man doch das Vertrauen in ihn in Frage, dass er die Missstände schon zu seiner Zeit und auf seine Art und Weise richten wird und kommt zu der menschlichen Überlegung, dass man z.B. durch solche Foren das Ruder rumreißen müsse.
    Soll nicht ironisch klingen, sondern die Frage beschäftigt mich ernsthaft.

    Danke für die Rückmeldung.

    Herzensgruß

    Himmelblau

  • Fox an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Guten Tag Himmelblau,

    du hast vollkommen recht, dass sich jeder dringend darauf konzentrieren muss, das, was er Negatives aus der Organisation mitnehmen musste – freiwillig geschieht dies selten – hinter sich zu lassen um nicht ernsthaft zu erkranken und daran zugrunde zu gehen. Das ändert nichts daran, dass die Verursacher aus der WTG-Schulung kommen, im Gegenteil, es unterstreicht diese Aussage. Sehr schön finde ich deine Akzeptanz, dass dieses Forum wichtig ist als Anlaufstelle für geschundene Seelen, die, anstatt verbunden zu werden, noch weggetreten wurden. Ja, ein Gedankenaustausch auch über diese negativen Dinge ist dringend erforderlich, damit der/die Betreffende erkennt, wirklich nicht allein zu sein mit dem Kummer und schon gar nicht, selbst schuld daran zu sein. Genauso wichtig ist es auch, was BI tut, nämlich darauf hinzuweisen, dass sie keine neue Religionsorganisation sind und/oder werden wollen.

    Solidarität innerhalb der Versammlung bekommt man aber nur, wenn man nicht ausgeschlossen wurde weil man die Wahrheit auf den Tisch bringt, wozu auch schriftliche Anfragen an Selters gehören und das Lesen von BI. Lass es mich so sagen: Bist du im Stimmbruch hat keiner was dagegen, wenn du nicht mit den Wölfen heulst, aber dies absichtlich zu verweigern kostet dich das Rudel.

    Nicht zu vergessen ist die kleine aber lebenwichtige Tatsache, dass es lebenswichtig wäre, gewisse Erfahrungen aufzuarbeiten, jedoch wird seitens der Organisationsführung ALLES getan um noch mehr Unmöglichkeiten aufzustellen. Das führt und führte bei Menschen zu Suizid und durch Kummer hervorgerufene lebensgefährlichen Erkrankungen – und deshalb sind alle Unterstützer dieses Systems Mörder, zu vergleichen mit Menschen, die zwar nicht selbst zur Waffe greifen, aber den Krieg auf dem Wahlzettel befürworten.

    Ganz sicher ist es so, dass Millionen Zeugen Jehovas tagtäglich aufgrund der ihnen vermittelten Lehre vom Gutmenschen auch daran arbeitet und danach zu leben versucht. Die meisten von Ihnen haben garantiert noch nie ein Hüte-Buch gesehen und/oder sich davon überzeugt, dass die Gesellschaft sowohl in der UNO vertreten war und danach in der OSZE, dass die Gesellschaft auf Kosten ihrer Kraft, Zeit und Finanzen riesige Gewinne erwirtschaftet etc. Macht dies die Gesellschaftsbosse besser? Mitnichten, dieses Ausnutzen der Arglosigkeit offenbart doch umso mehr ihre Schamlosigkeit. Hast du dich einmal gefragt, warum eine Gesellschaft, die so oft betont, „die Wahrheit“ zu haben, sich solche Geheimniskrämerei leistet? Da gibt es ein „Gesetzbuch“ für Zeugen Jehovas auf das sie bei der Taufe vereidigt werden und sie dürfen nicht einmal den Inhalt erfahren, ja, noch nicht einmal, dass es dieses Buch gibt! Und das macht Älteste schuldig, egal, ob sie es gut meinen oder nicht. Doch halte ich es für sehr wichtig, auch in dieser Richtung Unterscheidungsvermögen an den Tag zu legen. Für mich sind junge und „normale“ Zeugen Opfer.

    Du schreibst, dass Jehova sein Volk durch seinen heiligen Geist bis auf den heutigen Tag leitet und dies doch ein unverkennbares Zeichen sein musss für seine Gunst. Ich habe keine Ahnung, was dich zu einer solchen Aussage treibt, mal abgesehen von der Hypnose durch die Organisation. Im Ernst: die katholische Kirche besteht schon seit über 1600 Jahren und hat wesentlich mehr Mitglieder weltweit. Nach dem Maßstab der Organisation müsste also die Katholische Kirche weitaus mehr über Gottes heiligen Geist verfügen und so hätte die Organisation der Zeugen Jehovas die heilige Pflicht, sich dieser heiligen Mutter Kirche unterzuordnen!(So das Selbstverständnis der katholischen Kirche!)Die evangelische Kirche kam immerhin nach Luther ins Dasein, hat also auch wesentlich ältere Rechte und vergessen wir auch nicht den Islam, der seinen Höhepunkt 622 mit der Offenbarung an Mohammed erfuhr. Alles Zeichen von Gottes heiligem Geist? Entschuldige bitte, das gehört zu dem typischen Selbstbetrug eines Zeugen. Auch Zeitschriftendruck und Missionare sind kein Anzeichen von Heiligem Geist. So lesen wir in 1. Tim. 4:1 (Elb.): „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten,“
    DAS ist es, was der Heilige Geist tatsächlich sagt, dass sich viele in seinem Namen breit machen, aber in Wirklichkeit auf Dämonen hören. (Siehe hierzu auch Offb. 16:14)

    Da der Heilige Geist dies ausdrücklich sagt, dass diese Dinge in späterer Zeit geschehen und Jehovas Zeugen sehr darauf hinweisen, dass die Zeit nie später war als jetzt (logisch), trifft doch diese Äußerung erst recht auf eine sehr junge Sekte, wie die Zeugen Jehovas zu. Das ist doch schon in sich zwingend logisch!

    Es lohnt sich, alles genau zu prüfen und sich bereit zu machen, auf die EINZIGE Stimme zu hören, die uns retten wird, und zwar ausschließlich auf der Basis unverdienter Gnade, auf die Stimme Jesu.

    Hab einen schönen Tag und eine gute Zeit.

  • Fox an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Übrigens Himmelblau,

    auch Jehovas Zeugen sind nur eine Abspaltung. Wenn du also zu der Überzeugung gelangt bist, dass Abspaltungen das Grundproblem nicht beiseitigen, dann wird es Zeit, dort den Hut zu nehmen und auf den wahren Gott zu warten. Und wenn du denkst, das müsste er doch um seiner Anbeter willen schon längst getan haben, dann erinnere ich dich an die Lehre der Organisation, dass vom Tod der Apostel bis zur Gründung der Organisation – also knapp 1700 Jahre lang – keine geistige Führung vorhanden war! Und jetzt nochmal die Frage, was unser himmlischer Vater um seiner Anbeter willen tun müsste? Ganz sicher KEINE neue menschlich geleitete Organisation gründen, sondern den Fokus erst recht auf das Opfer seines Erstgeborenen lenken, dessen, der Herr der Herren und König der Könige ist, um dessentwillen sich jedes Knie zu beugen hat und anerkennt, dass Rettung nur durch diesen möglich ist. Und genau das tut unser himmlischer Vater auch, genau das! Wir dürfen unseren Blick nur nicht durch Menschen verstellen lassen.

    Danke auch für deine ganz liebe Art zu schreiben.

  • vie ratée@Bruderinfo
    Februar 14, 2014

    Liebe/r Schreiber/in von Bruderinfo!

    Ich möchte für den letzten Satz danke sagen, er war wie „Balsam auf meiner Seele“!

    Ich zitiere mal aus Elisabeth dem Musical, das Lied: Ich gehör nur mir! „Ich will nicht gehorsam, gezähmt und gezogen sein. Ich will nicht bescheiden, beliebt und betrogen sein. Ich bin nicht das Eigentum von dir, denn ich gehör nur mir!“

  • NoirVelvet@Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Liebe Himmelblau,

    wie Du es beschrieben hast, so dachte ich auch, als ich hier auf Bruderinfo begann mitzulesen. Ich kommentiere eher wenig, aber nehme mir vieles als „nachsinnenswertes“ von den Kommentaren und Beiträgen mit. Aber nicht alles….
    Ich habe in der Zeit der Zugehörigkeit zu den ZJ so sehr das kritische Denken verlernt, dass ich für alle Beiträge dankbar bin, die meine Sinne schärfen.

    Mein Motto ist, um es mit den Worten Raymond Franz zu sagen:

    >Vieles in der Bibel ist so ausgedrückt, daß es mehrere Deutungen zuläßt, die alle gleichermaßen mit der übrigen Bibel in Einklang stehen und den Glauben, die Hoffnung und die Liebe in gleicher Weise fördern. Warum sollte man dann starrköpfig auf einer dieser Möglichkeiten als der einzig richtigen bestehen? Das ist der Irrweg der Sekten.<

    Nicht auf eine menschliche Organisation, sondern auf Jesus Christus werde ich meine Aufmerksamkeit und mein Interesse richten, denn was so an biblischer Prophetie auf vielen Internetseiten geboten wird, und sei es noch so kunstreich, geheimnis­umwoben oder ausgefallen formuliert, das ist wirklich reichlich schal und oberflächlich, sobald man die Ergebnisse von Studium, Nachsinnen und Gebet dagegenhält, bei denen es darum geht, die Tiefe der Barmherzigkeit, der Liebe und der Güte Gottes besser zu erfassen.

    In einem aber, liebe Himmelblau, lese ich aus Deinen Worten heraus, dass Du hier die Nächstenliebe mitunter vermisst. Ich auch…:

    "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe."

    Lieben Gruß an Dich
    NoirVelvet

  • Matthäus an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Liebe Himmelblau,
    ich möchte dich herzlich willkommen heissen und freue mich jedesmal wenn neue Namen auftauchen und ich feststelle, dass es noch Schwestern und Brüder gibt, die nicht einfach alles abnicken und auch mal kritisch hinterfragen. Natürlich wie auch andere es schon anmerkten ist die erste Reaktion oft etwas verwirrt oder auch erstaunt, warum es soviele kritische Stimmen gibt.

    Hast du es schon einmal von dieser Seite beleuchtet: Warum wird in Gottes Wort, selbst über viele treue Männer und Frauen auch so mancher Tadel oder Klage vernommen? Ein David oder Mose alles Männer die ihre Treue Gott gegenüber unter Beweis gestellt haben. Gott hat sie auch trotz ihrer Fehler angenommen. Oder die Apostel, was haben die gestritten? Sollte das alles „untern Teppich gekehrt werden“? Warum sind dann diese Einzelheiten in der Bibel aufgezeichnet worden?

    Und wenn heute ein Ältester, ein KA oder BA oder auch die LK sich grobe Schnitzer erlauben, soll das alles immer unter dem Begriff – das sind doch auch nur Menschen – entschuldigt werden? Ich hätte kein Problem, doch dann darf ich umgekehrt das gleiche erwarten.

    Wie deine eigene Erfahrung es bestätigt ist es leider nicht so. Besonders schlimm wird es wenn diese Männer in Anmassung sich als Richter aufspielen und Menschen wie dich und mich in menschenverachtender Weise öffentlich demütigen. Die Zurechtweisung wie sie bei ZJ praktiziert wird hat KEINE biblische Grundlage!

    Das was mann als Grundlage hernimmt ist einer von vielen Missbräuchen der Heiligen Schrift!
    In 1. Tim. 5 wo dieses Zurechtweisen angesprochen wird, hier geht es AUSSCHLIESSLICH um Gemeindevorsteher (Älteste) die in besonderer Weise ein Vorbild sein sollten. Wenn einer von diesen sich nicht korrekt verhält, soll er vor den anderen Ältesten zurechtgewiesen werden damit die anderen Furcht haben, nicht den gleichen Fehler zu begehen:

    1 Tim. 5: nach HFA – Die Leiter der Gemeinde

    17 Alle, die der Gemeinde als Leiter verantwortungsvoll dienen, sollen nicht nur gut versorgt, sondern auch hoch geachtet werden; vor allem, wenn sie Gottes Botschaft verkünden und die Gemeinde im Glauben unterweisen.

    19 Nimm eine Klage gegen einen Gemeindeleiter nur an, wenn mindestens zwei oder drei Zeugen sie bestätigen. 20 Sollte sich einer tatsächlich etwas zuschulden kommen lassen, dann weise ihn vor allen anderen zurecht, damit auch sie gewarnt sind.

    Die Verse davor und danach – hier werden ausschließlich Älteste erwähnt, was ZJ daraus machen ist nicht in Ordnung. Abgesehen davon werden Glieder der Versammlung auch zurechtgewiesen oder gleich ausgeschlossen wenn jemand eine Lehre, und wenn diese Lehre auch mehrfach geändert werden MUSS, die der „trvSk.“ aufstellt. Da kannst du dich auf Jesus beziehen (Gott mehr gehorchen als Menschen) nein du hast das zu glauben und zu verbreiten (Zeitangaben z.B. 1975) auch wenn es falsche Zeitberechnungen sind – deren gibt es nicht nur eine – es wird erwartet auch eine Lüge zu verbreiten und da wird hart durchgegriffen. UND DAS KANN UND DARF NICHT einfach hingenommen werden.

    Jesus selbst hat einmal sehr treffende Worte geäußert die sich auch an den meisten Ältesten anwenden lassen – denk bitte einmal darüber nach: Joh. Kap.5

    39 Ihr lest die Heilige Schrift gründlich, um ewiges Leben zu finden. Und tatsächlich weist sie auf mich hin. 40 Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um ewiges Leben zu haben. 41 Ich suche nicht die Anerkennung von Menschen! 42 Ich kenne euch und weiß genau, dass ihr Gottes Liebe nicht in euch habt. 43 Mein Vater hat mich zu euch geschickt, doch ihr lehnt mich ab. Wenn aber jemand in eigenem Auftrag zu euch kommt, den werdet ihr aufnehmen. 44 Kein Wunder, dass ihr nicht glauben könnt! Denn ihr seid doch nur darauf aus, voreinander etwas zu gelten. Aber euch ist völlig gleichgültig, ob ihr vor dem einzigen Gott bestehen könnt.

    Liebe GRüsse Matthäus

  • Winston an Himmelblau und noir velvet
    Februar 14, 2014

    Liebe Schwestern,

    da ich Eure Gefühle nachvollziehen kann und Eure Feststellung, dass es einigen Kommentatoren an Liebe und Verständnis fehlt, möchte ich auch meine Gefühle in Worte fassen. Ich habe vollstes Verständnis für Zeugen, die sich nach Liebe und Zuneigung sehnen und daran arbeiten die Bibel besser zu verstehen. Ich anerkenne, Euren Eifer im Predigtdienst, der so viel wichtiger ist als die Pflege von kranken Angehörigen, die Mithilfe und Fürsorge für Mitbrüder, die in finanzieller oder psychischer Not nicht mehr wissen, wie sie ihr Leben meistern sollen, um den Ansprüchen des TuvS nachzukommen. Auch Eure Bemühungen die Bibel nur anhand des Wachtturms zu studieren, der Euch alle Verse bruchstückhaft zu einer allein glücklich machenden Lehre präsentiert und Euren Eifer, dies unkommentiert anzustreichen und vorzulesen verdient Respekt.
    Eure Opfer, die Ihr dieser Organisation erbringt, sei es durch Zeiteinsatz oder Spenden, die ohne Zweckangabe für Rechtsstreitigkeiten gegen Regierungen, Zweifler, Abtrünnige oder renitente Missbrauchsopfer verwendet werden, ist lobenswert.
    Dann die Liebe zu Vater, Mutter und Familienangehörigen, die dazu führt, dass man Nicht oder Nicht-Mehr Zeugen meidet und den Kontakt zu ihnen abbricht ist beispiellos. Ihr seid wahrhaft das auserwählte Volk, nur wer ist die Instanz, die Euch auserwählt hat?
    Allein die Tatsache, dass ihr hier mitlest und auch versucht Kontakt zu frei denkenden Christen zu bekommen, als Ausgleich für die, sagen wir einmal verbotene Meinungsäußerung in den Versammlungen, zeigt doch, dass auch ihr Zweifel hegt, ob der vorgegebene Weg der Organisation der Richtige ist. Wie fühlt Ihr Euch, wenn ein Mensch, der Euch vorher lieb und teuer war, nach seinem Ausschluß oder Austritt, Euch einen Blick zuwirft oder Euch sogar begrüßt? Ist Euer öffentliches Verhalten die praktizierte Nächstenliebe, die Ihr von uns Abtrünnigen einfordert. Oder habt Ihr einen Weg gefunden, im Geheimen den Ex-Zeugen Zuneigung zu erweisen ? Wie denkt Ihr über Artikel der WTG, die in krassem Widerspruch zur Bibel gelehrt werden ?
    Seid Ihr dankbar, dass die NWÜ jetzt endlich die Bibel korrigiert , weil es der TuvS besser weiß ? Wie oft habt Ihr Euch gefragt, warum gewisse Älteste ohne soziale Kompetenz über andere urteilen oder diese richten?
    Ich kann Euch verstehen, aber es ist für mich, wie viele andere Abtrünnige extrem schwierig, wenn nicht unmöglich, klare Fakten zu der WTG-Herrschaft positiv zu sehen. Dafür bitte ich Euch um Euer Verständnis, weil Ihr ja liebevolle Schwestern seid, die auf dem Weg sind, Toleranz und Verständnis für Andersdenkende zu entwickeln.
    Dem Abschlußsatz von Himmelblau
    Die betreffenden “Brüder” sind doch mit sich selber schon gestraft genug, wenn sie so von ihrem Herzen und Gefühlen abgeschnitten sind.
    kann ich nur zustimmen.
    einen schönen Abend
    Thomas

  • NoirVelvet
    Februar 14, 2014

    Lieber Thomas,
    da haben wir es wieder einmal – wie in der Zeugenversammlung wird vorverurteilt ohne denjenigen zu kennen, jedenfalls habe ich das so empfunden. Deine sarkastische Einschätzung tat mir schon weh.
    Zum besseren Verständnis: Ich bin seit 2007 nach 38 Jahren ausgestiegen und leide so sehr an dem Kontaktverbot zu meinen Kindern und Eltern, dass ich bei seelischen Rückfällen jedesmal meine Arme und Beine blutig zerfleische, um nicht den unsagbaren Schmerz des Herzens zu spüren.
    Dennoch lasse ich m ich nicht unterkriegen. Ich habe einen Verein für Sektenaussteiger gegründet und versuche anderen zu helfen, trotz des sozialen Todes weiterzuleben. Und ich studiere NICHT die Speise des Sklaven, sondern lese die Bibel objektiv und habe einige Konkordanzen zu Hilfe…. mit direktem Vergleich des hebräischen und griechischen Urtextes..

    Schade – es ist wieder ein Grund für mich, hier weniger zu schreiben.

    NoirVelvet

  • Dennis
    Februar 14, 2014

    Liebe NoirVelvet,

    leider kann ich Deine Kritikpunkte nicht verstehen. Du sagst, dass Du seit vielen Jahren keine ZJ mehr bist und sogar einen Sektenausstieg-Verein gegründet hast. Da frage ich mich warum es so schlimm ist, dass hier auf BI, auf einem sehr hohen Niveau im Vergleich zu anderen Foren, die Lehren und Praktiken der WTG kritisch und ablehnend kommentiert werden.

    Ich vermisse hier Deinen Gegenvorschlag. Wie bist Du bereit Dich durch positive Kommentare einzubringen? Deine letzten Kommentare sind leider auch sehr negativ.

    Im Übrigen ist es über Internet sehr schwer „Nächstenliebe“ zu zeigen. Für mich hat das immer auch einen menschlichen Aspekt, der via Bildschirm nicht zu vermitteln ist. Genauso wenig kann ich eine Psychotherapie über´s Internet machen. Sozialer Kontakt „face-to-face“ ist einfach nicht zu ersetzen. Und das ist ja auch hier möglich. Du kannst e-Mail-Adressen austauschen und Dich mit anderen treffen.

    Deine Antwort an Winston war für mich noch merkwürdiger, da Du einen sehr höflich und verständnisvollen verfassten Kommentar bewusst missverstanden hast. Das ist mein Eindruck.

    LG
    Dennis

  • NoirVelvet an Dennis
    Februar 14, 2014

    Guten Abend Dennis,
    Es ist nett, dass Du mich zu verstehen versuchst. Es scheint so, dass ich den Kommentar von Thomas völlig missverstanden habe. Aber wenn du seine Worte an mich und Himmelblau liest, bin ich in seinen Augen eine ach so liebe Schwester, die u.a. lieber in den Predigdienst geht, als kranke Angehörige zu pflegen… Woher will er das wissen?
    Bitte nenne auch Du mir, wo meine Kommentare alle negativ sind.

    Ich schrieb zur Himmelblau, dass ich Nächstenliebe mitunter vermisse, wenn die Kommentatoren sich gegenseitig nicht gerade mit Samthandschuhen anfassen. Das habe ich nicht ausgeschrieben, muss ich das? Muss ich alles ansprechen? Ich druecke mein Empfinden aus, mehr nicht. Ich klagte niemanden expliziet an. Im Gegenteil: Die Beiträge sind für mich schon sehr wertvoll und geben mir Denkanstöße.
    Kann es sein, dass ich so undeutlich schreibe?

    Lieber Gruß
    NoirVelvet

  • Anna
    Februar 14, 2014

    Liebe Schwester Himmelblau,

    herzlich willkommen hier. Ich denke du wirst auch Erbauliches hier finden. Und oft ist es schon gut zu wissen, dass man mit seiner Ablehnung eines selbsternannten Kanals nicht alleine ist. Ich gehe auch noch in die Versammlung und habe festgestellt, dass es seit 2011 als ich hier zum ersten Mal geschrieben habe schlimmer geworden ist.

    Ein Rechtkomitee ist ohnehin in Gottes Wort nicht vorgesehen und daher tut mir leid was du erleben musstest.

    Es gibt viele wertvolle Menschen hier, manche kenne ich persönlich und möchte diese Kontakte nicht missen. Weil es wahre Brüder sind, ausgeschlossen oder nicht.

    Nur Gottes Wort zählt und nicht Auslegungen, die sich auch noch ständig ändern.

    Viele Grüße an alle

    Anna

  • Bird an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Liebe/r Himmelblau,

    du schreibst, das hier nur negative Dinge geschrieben werden. Das kann ich aus folgenden Gründen die ich dir gerne erzähle nicht ganz nachvollziehen.

    Schau dich mal in der Prophetie Seite um da diskutieren Geschwister über verschiedene Biblische Themen. Sehr erbauend. Du kannst dich dort sogar einbringen. Auf beiden Seiten gibt es unter Biblothek sehr viele Vorträge zu verschiedenen Themen die zum Nachdenken anregen. Zum Unterschied zur Versammlung kannst du hier deinen Forscherinstinkt und dein Verhältnis zum Vater und seinen Sohn selbst aufbauen.

    Als ich im letzten Jahr, es war Jänner im Netz auf gewisse Sachen aufmerksam wurde, war ich so enttäuscht das ich 3h mitten in der Nacht in meinem Büro weinend verbrachte. Ich kam mir ausgenutzt vor. Anscheinend war meine Zeit zum Prüfen gekommen. Im Gebet flehte ich das mir JHWH und sein Sohn jetzt helfen, ich wusste nicht mehr weiter. Ich war so am Boden zerstört, verzweifelt, wusste nicht wie ich es meiner Frau meinen Eltern sagen sollte. ANGST, ENTÄUSCHUNG alles war gleichzeitig.
    Es war die selbe Nacht als ich BI fand. Ich war plötzlich so ruhig, als ob mir jemand die Hand herumlegte und sagt, schau da sind noch mehr keine Angst du bist jetzt in meiner Herde.
    Es war die Antwort auf mein Gebet. Hier lernte ich Brüder kennen die einem ermunterten die Bibel zu lesen und zwar offen frei und vor allem in einer anderen Übersetzung.
    Ich begann am nächsten Tag zu lesen, ich fand immer mehr zu Jesus, ich traute mich im zu nähern. Ja und die Antworten ließen nicht auf sich warten.
    Dann wurde ich von Ältesten besucht, ca 9h hatte ich mit ihnen Gesprochen. Sie konnten mir NICHTS anhand der Bibel beantworten. Sie stotterten sagten das ich Götzendienst mache wenn ich mit Jesus rede. Sie selbst erklärten mir das sie nicht alles glauben, aber man darf darüber mit keinem reden.
    Sie sprechen einem den Glauben an Jesus ab, denn ohne Dienst kein Glaube!

    Dann beobachtest du beim GM die Mitbrüder wie sie über einen Gesalbten lächeln weil er von den Symbolen nimmt. IST DAS EHRE AN JEHOVA DACHTE ICH MIR.
    Man sieht plötzlich alles mit anderen Augen.

    Es mag auf den ersten Blick so scheinen Himmelblau das hier viels Negativ rüber kommt. Aber glaube mir die meisten hier wollen nur aufklären und ich finde das sehr gut.
    Vielleicht bist du noch am Anfang deiner Forschung, aber jetzt ist anscheinend die Zeit gekommen wo die Engel die Decke vor den Geschwistern wegnehmen.
    Und dafür bin ich sehr Dankbar und es erfreut mein Herz zu sehen wie immer mehr Menschen Babylon verlassen so wie es in OFFB steht und nict wieder irgendwo reingehen.

    Und ich bin auch dankbar das meine ganze Familie inkl. meinen Eltern aus dieser Finsternis raus gefunden haben.

    Ich wünsche dir auf deinem Weg alles LIEBE und vor allem den Segen unsers Herrn Jesus.
    Bird

  • Mecki
    Februar 14, 2014

    Lieber Bird
    Mein Herz schlägt bis zum Hals, denn es ist nicht mein Ding mitzureden. Ich bin lieber ein stiller, wenn auch ein sehr dankbarer, Mitleser. Aber du hast mir, und auch meinem Mann, tief aus dem Herzen gesprochen. Auch wir haben Jehovas und Jesu Hilfe deutlich gespürt. Auch unsere Gefühle sind mit uns Achterbahn gefahren. Manchmal hat man gedacht: Morgen früh wach ich auf, und alles war nur ein böser Traum! Doch wenn man immer wieder im Gebet Jehova bittet, dass er uns den Unterschied zwischen seinen Gedanken und Menschengedanken zeigen möge, dann muss man es auch ertragen lernen, wenn er uns die Augen öffnet – und er gibt uns die Kraft dafür! Auch durch BI.
    Gemeinsam wollen wir weiterkämpfen, Jehova und Jesus werden uns schon den Weg zeigen!
    LG (wir beten für euch alle) Mecki

  • Julia an Mecki
    Februar 14, 2014

    Oh Mecki, das kann ich nur 100%ig unterschreiben. Genauso ging/geht es mir. Mir fällt in den letzten Tagen immer wieder ein Spruch ein und ich weiß nicht mehr, wo ich ihn gelesen habe:
    – Dir Wahrheit ist wie bittere Medizin, manchmal bleibt man lieber krank, ehe man sie nimmt. –
    Trifft auf viele zu, die ich kenne, und ich selber nehme mich da nicht aus. Lass Dein Herz ruhig klopfen, aber schreib was! Das tut gut und hilft. Liebe schwesterliche Grüße Julia

  • Fox
    Februar 14, 2014

    Liebe Mecki,

    ganz herzlich willkommen hier. Schön, dass du dein Herz so herausgefordert hast um hier mitzuschreiben. Du weißt ja, einmal am Tag sollte der Puls auf 130 sein 🙂

    Danke für dein Beten, danke für deinen Kommentar, schreib doch weiter, er ist doch schön.

    Liebe Grüße

  • Mecki
    Februar 14, 2014

    Ein ganz herzliches Dankeschön an dich liebe Julia und an dich lieber Fox! Ihr habt mir wirklich Mut gemacht zu schreiben! In unserer über 44jährigen Ehe war das Thema Depression immer aktuell. Statt Zuspruch, bekam mein Mann den Rat: Aufgaben sind Vorrechte, und Vorrechte lehnt man nicht ab! So hat er weiter gemacht bis nichts mehr ging. Sein Gefühl war, irgend etwas stimmt da nicht, da der Druck in der Organisation immer größer wurde. Das Leben wurde zur Qual – ewiges Leben bedeutete ewige Qual. Aus diesem Tal hat uns Jehova rausgeführt, uns gezeigt: ihr müsst gar nichts. Dann fingen wir an die Bibel (verschiedene Übersetzungen) zu lesen. Endlich hatten wir Zeit dazu. Nach und nach haben uns Jehova und Jesus Christus durch den hl. Geist unglaubliche Wahrheiten erkennen lassen. Unsere Reaktion war, das müssen doch auch andere so sehen! Am nächsten Tag kam mein Mann ganz aufgeregt an und sagte er hätte da eine Seite im Internet gefunden – das war BI!!! Jetzt waren wir nicht mehr allein!
    Wir sind so froh, dass wir euch (BI und ihr alle) haben. Auch wenn Einige manchmal Ecken und Kanten zeigen, vollkommen sind wir alle nicht.
    GLG eure Schwester Mecki

  • Bird an Mecki
    Februar 14, 2014

    Liebe Mecki,

    Sorry das ich erst jetzt zurück schreibe. Da ich beruflich im Moment sehr eingespannt bin ist es mir leider nicht immer möglich gleich zu Antworten.

    Ich habe mich sehr gefreut das du dich gemeldet hast. Zeigt es doch das diese Liebe zum Christus und die Erfahrung mit unserem Vater und ihm uns aus der Reserve locken kann.

    Ja sie können Wunden wahrlich lindern, so das wir alles ertragen können.
    Ich bin mir sicher und glaube daran das noch viele nachkommen werden.
    Es oist denke ich bald die Zeit wo wir unsere Häupter hoch strecken und nach vorne blicken können.

    Ganz liebe Grüße auch an deinen Mann.
    Und es wäre schön wenn du weiter Kommentare schreiben könntes ((((:

    Bird

  • Matthäus an Bird
    Februar 14, 2014

    Deine Erzählung lieber Bird kann ich genauso bestätigen!

    Ich haben von einem Bekannten erfahren dass er mit ZJ in Kontakt ist und ihre Literatur studiert.
    Ich habe ihm eine eMail geschickt und ihm Lob gespendet weil er die Bibel kennenlernen will. Ich ermunterte ihn, lediglich gemäß dem Rat der Bibel, alles zu genau zu prüfen und wenn er Fragen hat, ich ihm durch meine über 50 jährige Zugehörigkeit, gerne behilflich bin.

    Darauf kam ein blödes eMail retour, ich soll ihn und seine Familie in Ruhe lassen, er untersagt mir, weder schriftlich noch persönlich mit ihm oder seiner Familie in Kontakt zu treten. Ich war erschüttert über diese Reaktion, war es doch von mir nur ein freundliches Angebot. Ein paar Tage später erfuhr ich die Gründe.
    Über mich wurden Lügen erzählt, ich sei am letzten Sommerkongress in Salzburg gewesen und hätte eine riesen Wirbel geschlagen. Tatsache ist ich gehe seit über 7 Jahren weder in einen Königreichsaal und war seit dieser Zeit bei KEINEM Kongress. Aber wie steht es schon in der Bibel: „Mein Volk das sogerne Lügen hört!“
    Wenn die Argumente der Wahrheit nicht mehr verfügbar sind, weil sie keine haben, dann hilft nur mehr mit Dreck zu werfen, irgendetwas bleibt immer hängen. Was hat man selbst über Jesus alles böse gesprochen.

    Nur eins kommt dabei deutlich ans Licht:

    DIE WAHRHEIT BRAUCHT DIE LÜGE NICHT ZU FÜRCHTEN – WOHL ABER DIE LÜGE DIE WAHRHEIT!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Matthäus an Bird
    Februar 14, 2014

    Hier noch 2 Literatur Zitate:

    Trost, 15. Januar 1946: (Früherer ERWACHET)
    „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern, weil er die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    w06 15.01. S.23:
    „Werden wir also Abtrünnigen zuhören, ihre Veröffentlichungen lesen oder uns im Internet mit ihren Websites befassen? Wer Gott und die Wahrheit liebt, wird das nicht tun.“

  • Matthäus an Bird
    Februar 14, 2014

    Oder diese Wahrheit – nur wer muss sich dabei „an der Nase nehmen“?

    w00 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die Bibel lieb und teuer war ***
    Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. … Leider tritt eine solche Haltung noch heute in verschiedenen Formen zutage. Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung behindern.

    Oder:

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken? ***
    Aber selbst gebildete, intellektuell anspruchsvolle Personen fallen einer Form der Propaganda zum Opfer, die unfair und unsachlich ist. Diese Form der Propaganda tut den Standpunkt eines Andersdenkenden mit einer überlegenen Geste ab und behandelt ihn als bemitleidenswert, als einen Standpunkt, der keine Beachtung verdient.

    Ich erinnere mich als ich noch bei einem Kreiskongress einen Bethelredner sagen hörte, es ging um einen Skandal in Russland wo mehrere Schwestern Selbstmord begingen, und der Bethelredner genau diese Form wählte: Brüder ihr werdet das doch nicht glauben! – soviel zur Propaganda der WTG!

  • Bird an Matthäus
    Februar 14, 2014

    Hallo Matthäus,

    (((: ist schon krass was da so alles behauptet wird. Vieleicht sollten wir da wirklich mal auftauchen und auf die Bühne gehen. (((:

    Ups: jetzt werden die Bühnen sicher bewacht werden.

    Bird

  • Gerd
    Februar 14, 2014

    Bird zitierte Teile der Anklage gegen ihn so:

    „Dann wurde ich von Ältesten besucht, ca 9h hatte ich mit ihnen Gesprochen. Sie konnten mir NICHTS anhand der Bibel beantworten. Sie stotterten sagten das ich Götzendienst mache wenn ich mit Jesus rede.“

    Hier verbietet eine, sich „christlich“ nennende, Institution, ihren Mitläufern, dass sie nicht mal den der sie erlöste, der in der Voraussage in Jes. 9:6 „VATER der Ewigkeit“ genannt wird, SPRECHEN zu dürfen!
    Aus dem Wachtturm:

    *** w84 15. 12. 7 Weihnachten – Warum gefährlich? ***
    Außerdem hat das Weihnachtsfest dazu beigetragen, daß man Jesus anstelle seines Vaters, Jehova Gott, anbetet. Das ist eine weitere Form des Götzendienstes, da der verherrlichte Herr Jesus Christus „der Anfang der Schöpfung Gottes“ ist (Offenbarung 3:14; siehe auch Römer 1:25). Zitatende

    Jedoch der „herausragende Bibelforscher“, wie C.T. Russell im WT vom 15.März 2000 (mit großer Abbildung auf S. 12) genannt wurde, hat, gemeinsam mit seinen damaligen Mitstreitern, zu Jesus gebetet! Der Gründer der einzigen wahren Organisation Gottes demnach ein Götzendiener !?

    Jesus verdient Huldigung

    Mit dieser Überschrift beginnt ein Artikel im „Erwachet!“ vom 8.4.00 und stellt die Frage: „Verdient Jesus solche Huldigung? Ganz bestimmt! Der Apostel Paulus erklärt in seinem Brief an die Hebräer, als ´Erbe aller Dinge´ habe sich Jesus ´zur Rechten der Majestät in den Höhen gesetzt´ (Hebr 1:2-4). Daher ist es passend, daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters“ Phil 2:10, 11. – Zitatende

    Meine Frage an aktive Zeugen Jehovas, wenn gemäß angeführtem Artikel „Jesus Huldigung verdient“, wie wird das denn praktiziert? Die gleiche EW-Ausgabe wies auf der letzten Seite auf das Gedächtnismahl am 19. April 2000 hin. Wurde während dieser Abendmahlsfeier in der vier Gebeten gesprochen werden, zumindest einmal Jesus „huldigend“ gedankt?

    Ich fühle mich heute frei zu meinem himmlischen Vater im Gebet zu sprechen, ebenfalls spreche ich zu meinem Erlöser und „großem Bruder“!
    Ist das verwerflich?

  • Bird an Gerd
    Februar 14, 2014

    Lieber Gerd,

    Danke für deinen Beitrag! Ja mir hat es auch die Sprache verschlagen. Haben sie mir glatt einen WT gezeigt. Wo es auszugsweise heißt: es ist nicht vorgesehen das Versammlungsmittglieder Kontakt mir Jesus aufnehmen,,,,,,“

    Na das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Sie regeln sogar mit wem man sprechen darf.

    Liebe Grüße
    Bird

  • Manfred an Bird
    Februar 14, 2014

    Lieber Brd. Bird,

    das wusstest Du doch schon lange, dass sie regeln mit wem man sprechen darf und mit wem nicht. Mit mir und Dir dürfen sie doch auch nicht sprechen und da Jesus unser Bruder ist, darf auch keiner mit ihm sprechen.

    Verstehst Du? Wer mit „Abtrünnigen“ Umgang hat, wird selbst auch wie ein „Abtrünniger“ betrachtet. Da Jesus bei uns ist, behandeln sie ihn eben genauso wie uns oder sie behandeln uns so wie Jesus. Ist eigentlich egal wie rum man das sieht.

    Derjenige der sich zu Christus hingezogen fühlt, der wird vom Antichristen eben schlecht behandelt. http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1142.

    Daher sollten wir weiterhin ausharren, damit wir den vollen Lohn erlangen können und niemand mehr uns den Siegeskranz stehlen kann.

    Off. 3:11,12 11 Ich komme bald! Haltet fest, was ihr habt, damit euch niemand den Siegeskranz streitig macht!
    12 Alle, die durchhalten und den Sieg erringen, werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und sie werden immer darin bleiben. Ich werde den Namen meines Gottes auf sie schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes. Diese Stadt ist das neue Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommen wird. Ich werde auch meinen eigenen neuen Namen auf sie schreiben.

    Liebe Grüße Manfred

  • Bird an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Nachtrag!

    Schau Himmelblau, erzähle du uns doch die positiven Dinge! Ich glaube auch das die gibt aber leider nur so lange man dem Gruppenzwang nachgibt. Leider das sind Tatsachen.

    Hier einige Beispiele was geschah als WIR die ORG verlassen haben. In meinem Abschiedsbrief habe ich die Ältesten von ihrer Entscheidung entbunden! Ich wollte diese Last ihnen nicht tragen lassen.

    Freunde haben uns per SMS mitgeteilt das sie den Kontakt abbrechen unter anderem weil sie erfahren haben das wir über unsere Freunde lästern! Woher solche Lügen kamen ist uns Schleier Haft!

    Älteste haben der GESAMMTEN Versammlung erklärt das ich keine Gespräche wollte. (Habe 9 Stunden mit ihnen gesprochen)

    Ich habe Emails gesehen, wo wir als „GURUS“ beschimpft wurden. Oder wir wurden als die „ERLEUCHTETEN“ bezeichnet.
    Oder einmal stand drinnen „Der behauptet das er mit Jesus reden kann, ist ja komisch“

    Meine Schwiegereltern haben den Kontakt zu uns abgebrochen. Erklär das bitte mal einem 7 jährigen Kind! Unsere Tochter hat das heute noch nicht verkraftet. Es sind ihre Großeltern.!!

    Wir wurden als Lügner bezeichnet die Aufgestanden sind.

    Und so weiter und so fort.

    Ja Himmelblau, leider von Menschen mit denen ich groß geworden bin kamen solche Aussagen.
    Denen wir vertraut haben. Bei denen man bei deren Scheidungen da war!!
    Sie sind weg, fort.

    Und wenn du dich umsiehst gibt es eine Menge hier die noch mehr und schlimmeres mitgemacht haben.

    Das positive ist das man jetzt ein engeres Verhältnis zu unserem himmlischen Vater haben darf.
    Denn auf ihn ist verlass!!

    Versteht du was ich meine?

    Bird

  • Frank&Frei
    Februar 14, 2014

    lieber Bird, es ist eine schrecklich verkommene Organisation, die sich anmaßt Gottes Verwalter zu sein.
    Sie deckeln das Böse ihrer Ältesten, die ohne jegliche Konsequenz in der einen oder anderen VErsammlung sexuelle Übergriffe an jungen Mädchen vollziehen und dann die Unschuld vom Lande spielen.
    Es ist alles zum Erbrechen, weil man mit Gründen und beweisen und Zeugen nicht weiterkommt.
    Wenn so etwas blockiert wird, ist es der ERleuchtete selbst, den wir als Luzifer kennen, der seine Handpuppen steuert.
    Aber wer kann uns von Gott trennen? Doch nicht die Möchtegerns von Christen, die an ihrem „AMT“ kleben wie ein Politiker wobei der Friedrich von der CSU ja einen sehr glatten Abgang machte.

    Es ist gut zu wissen, dass das Gericht an SEINEM Haus anfangen wird. Und da sind viele, die können schon mal zum Steinmetz gehen, sich Maß nehmen lassen für den Mühlstein, der ihnen um den Hals gelegt wird, weil sie ihre Brüder zum STraucheln brachten.

    liebe Grüße

  • Bird an F&F
    Februar 14, 2014

    Lieber FuF

    Ja du hast recht, und ich glaube das es angefangen hat. Das Wasser steht bis zum Mund.

    Bin echt gespannt wie das ablaufen wird. In der Hoffnung das viele aufwachen.

    Lg
    Bird

  • Frank&Frei
    Februar 14, 2014

    lieber Bird, die fahren die Karre von Tag zu Tag tiefer in den Dreck. Der Älteste, der da bei jungen Schwestern am Oberschenkel fummelte, es abstritt aber überführt wurde ist nach wie vor im Amt und stolziert wie ein Gockel durch den Saal. Seine Frau weiß von nichts und wird dumm gehalten. Das Thema rumort unterschwellig, weil alle entsetzt sind. So funktionieren Seilschaften wo nicht sein kann, was nciht sein darf – so opfern sie ihre Brüder, ihre Kinder ja ganze Versammlungen, die dann in einer anderen aufgehen, nur an die eigene Nase packen sie sich nicht und die Kreisis – das sind Zahlenjongleure, die kommen, mehren in 3 Jahren und 6 Runden die anzhal der Pioniere, gucken, ob sie ein paar Männer mit gutem Durchschnitt auf der VK-Karte als DAG oder Ä empfehlen können. Aber komme nicht mit begründeter Kritik, das wollen sie nicht hören, da setzt die soziale Kompetenz aus und sie freuen sich, bald wieder in einen anderen Kreis zu kommen. Alles Elis. Und der fiel vom Stuhl und brach sich das Genick.

  • Myra
    Februar 14, 2014

    Oh lieber Bird, wie schrecklich es für die Kinder ist! Ich fühle mit euch und eurer süßen Tochter, die gar nicht verstehen kann, weshalb sie nicht einfach wie früher Kontakt mit Oma und Opa haben kann, weshalb die auf einmal ihr Leben nicht mehr mit ihr teilen wollen, kein Interesse mehr an ihr haben – denn ganz genauso so fühlt es sich an, und nicht nur für das Kind -, das wird lange in ihr arbeiten. Ich spreche aus Erfahrung, habe ich doch als Scheidungskind einen ganzen Familienzweig verloren, der sich, so fühlt es sich heute noch an, keinen feuchten Kehricht um mich schert. Mein Mann und ich sind ein wenig gelähmt von der Aussicht, dass unser 6-jähriger seine Großeltern verlieren wird, sollten sie sich dazu entscheiden, den Kontakt abzubrechen, sobald wir uns definitiv ausschliessen lassen. Noch wagen wir diesen Schritt nicht, genau aus diesem Grund. Wir sind allerdings bereits nicht mehr in der Versammlung und auch nicht mehr auf Kongressen. Nun gibt es ja zwei Möglichkeiten, das Kind auf so eine unnätürliche Trennung von den geliebten Großeltern vorzubereiten, entweder man biegt die Realität so hin, als wäre der wenige bis gar kein Kontakt ganz normal, oder man erklärt dem Kind genau, weshalb nichts mehr normal ist. Je länger ich diese Szenarien bereits gedanklich durchspiele, desto sicherer bin ich, dass nur Offenheit und Ehrlichkeit dem Kind in dieser Sache weiterhelfen wird. Wie habt Ihr das gemacht? Habt Ihr Eurer Tochter gesagt, pass mal auf, weil wir keine Zeugen Jehovas mehr sind und weil Zeugen Jehovas die Regel haben, mit niemandem zu reden, der kein Zeuge Jehovas mehr sein will, reden Oma und Opa nun nicht mehr mit uns. Es ist nicht deine Schuld und nicht unsere Schuld. Uns macht es sehr sehr traurig, dass Oma und Opas sich an diese lieblose Regel halten. Jesus hat aber gesagt, wir sollen alle Menschen lieben, auch die, die etwas falsches machen. WIr sollen ihnen immer helfen, die Liebe nicht zu verlieren, also werden wir weiter versuchen, wieder mit Oma und Opas zu reden. Oder lässt man lieber keine Hoffnung im Raum stehen, dass Oma und Opa sie doch einmal wieder umarmen und wieder wie früher für sie da sind?
    An den Kindern sieht man dann, wenn man in so eine Erklärungsnot kommt, wie abartig konstruiert und unnatürlich diese Regeln sind. Wie wenig sie den Kindern einleuchten.
    Ich habe angefangen, unserem Kleinen ehrlich zu erklären, weshalb zB. diese eine Mutter aus der Versammlung beim Vorbeigehen an unserem Haus immer so tut, als würde sie uns nicht sehen – das hat er mich letztens gefragt. Und es fühlt sich verdammt seltsam an, dann aussprechen zu müssen, dass Zeugen Jehovas so etwas tun, wenn man nicht mehr in die Versammlung geht und kein Zeuge Jehovas mehr sein will. Dann tun sie nicht nur so, als würden sie einen nicht mehr kennen, sondern auch, als würden sie einen nicht mehr sehen. Eine Frage der Zeit, wann er (vielleicht) fragen wird, ob das dann bei Oma und Opa auch so sein wird.
    🙁

    Einen schönen Freitag wünsche ich euch!

    Myra

  • Bird an Myra
    Februar 14, 2014

    Liebe Myra,

    Anscheinend ist unser Kontakt nicht zu dir durchgedrungen.
    Gerne kannst du uns schreiben. Jesu.christen@gmail.com
    wir freuen uns auf euch. Da können wir über die Kids reden. 🙂

    Lg
    Bird

  • Christa
    Februar 14, 2014

    Eingereicht am 26.02.2014 um 21:40 | Als Antwort auf Interessierter.

    Hallo lieber Interessierter,

    Willkommen und schön das Du hier gelandet bist, Du glücklicher. Du hast wenigstens nicht über 40 Jahre gebraucht um die Gehirnwaesche zu erkennen.
    Ich bin auch erst kurz auf dieser Seite, und nach den letzten Änderungen hatte ich sehr viele Fragen, doch ich konnte mitniemanden
darüber reden. Und um so mehr ich über die Änderungen nachdachte desto mehr bekam ich Angst über meine eigene Gedanken. Da habe ich erst gemerkt wie gefangen wir sind.
    Die Seite ist toll, ein großes Dankeschön! Habe schon sehr viele interessante Gedanken gelesen die es wert sind nachzudenken.
    Und wie ich bemerkt habe sind nicht nur Zeugen dabei, das macht das ganze noch objektiver.
    Also ich freue mich schon auf Deine Kommentare und Fragen.

    Alles Liebe
Christa

  • waytodawn @HImmelblau
    Februar 14, 2014

    Hallo Himmelblau,

    willkommen.

    Ich glaube wenn du dir die Mühe machst und noch mehr Beiträge und KOmmentare durchliest wirst du sehen, wie viele Schreiber sich mit dieser Seite mitentwickelt haben.

    Du suchst positive Kommentare… würdest du etwas loben, das es nicht wert wäre zu loben? Die meisten Schreiber hier haben ihre eigene Erfahrung mit der Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ gemacht.

    So wie du schreibst, scheinst du auch nicht so huntertprozentig hinter dem System der Organisation zu stehen. Das ist ein gutes Zeichen. Es gibt dir die Möglichkeit ohne schlechtem Gewissen ausserhalb der Publikationen der ZJ zu forschen. Wie zB auf dieser Seite in der es keine allgemein gültige Wahrheit gibt… kein Zwang… bis auf eines: Jesus ist unser Retter… DER Weg… die WAHRHEIT…

    Die hier schreibenden KOmmentatoren haben die Schriften geprüft, wie es ihr Leitmotto ist… und genau das erkannt: Die achtköpfige Führung der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas setzt den Gehorsam ihnen gegenüber dem Gehorsam gegenüber Gott gleich. Und in ihrer BLindheit und falschen Lehren ziehen sie eine Schar Schafe mit sich in den Abgrund.

    Ich bin mir sicher, dass du kritisch genug bleiben wirst, um selbst zu prüfen, wie sich die Dinge verhalten. Gerne kannst du positive Energie in diese Seite einbringen.

    Was mir persönlich noch auffiel war das von dir erklärte mangelnde Selbstbewusstsein. Du sagst, du seist selbst schuld, dass dir die Rüge der Ältesten so nah ging, es dir den Boden wegzog … dein Selbstbewusstsein ist SO erzogen worden! Nicht von dir, sondern von der Organisation.
    Du sagst das natürlich jetzt so einfach, dass du für deine Gefühle etc verantworlich bist und wie du das an dich ranlässt.

    Aber viele Jugendliche die heranwachsen haben am Ende diese Probleme mit dem Selbstbewusstsein. Ich schließe mich da mal mit ein, obwohl ich nicht unbedingt noch ein Teenager bin.

  • Fox an Himmelblau
    Februar 14, 2014

    Guten Abend Himmelblau,

    sei herzlich willkommen mit deinem Kommentar. Du empfindest die Kommentare als negativ und das ist leider auch oft so. Der Grund ist ganz einfach: Es sind Erfahrungen. Erfahrungen, die weit über ein verdorbenes Essen oder einen verpatzten Urlaub hinausgehen. Es geht auch nicht um ein Missverständnis unter geistlichen Geschwistern – nein, es geht um die pure Existenz. Bitte stelle dir vor, jemand sagt zu dir, du bist so krank, du bist so gut wie tot, einfach unheilbar. Und du hast diesem Jemand vertraut, hast das Schild an der Türe ernst genommen, das eine Kompetenz auswies – und dann erfährst du, dass die Putzfrau der Praxis dir diese Diagnose gestellt hat. Willst du erzählen, du würdest dies leicht nehmen? Genau das aber haben viele hier von der Organisation erfahren, sie (wie ich auch) wurden von der Organisation für tot erklärt, Familien zerstört, Angehörige getrennt und so weiter. Und warum? Weil jemand, der Diener sein soll, sich als Herr aufspielt.

    Du schreibst, es sei deine Sache, wie ein Ältester über dich denkt! Und du fragst dich nicht, wie dein Gott und dein Retter Jesus über dich denken? Ist es wichtig, wie ein Ältester über dich denkt? Natürlich nicht! Jedenfalls nicht nach der Bibel, nach der Lehre der Organisation aber doch. So ist es doch unübersehbar, dass die Organisation im Widerspruch zu unserem himmlischen Vater ist. Ist dir das egal?

    Und doch, es gibt sie, die guten, positiven Kommentare. Und weißt du warum? Weil es Menschen gibt, die erkannt haben, dass der Preis am Ende verteilt wird – und zwar ausschließlich (!)von Jesus Christus. Aber viele der hier zu findenen Kommentare stehen im krassen Widerspruch zu dem, was die Organisation sagt und das empfindest du sicher als negativ und kritisch. Es ist auch negativ und kritisch, ändert aber nichts daran, dass es die Wahrheit ist. Aufrichtige Christen, wie die Ältesten und vor allem der Sklave es doch sein wollen, sind nach der Bibel in der Pflicht, zu prüfen, ob die Vorwürfe gegen sie gerechtfertigt sind, denn niemand darf Ältester sein, der in einem schlechten Ruf steht. Aber tun sie das? Fragen Sie bei BI oder den Kommentatoren nach? Mitnichten, man verhetzt die Wahrheit noch als Lüge. Und deshalb gehört Kritik zur Nächstenliebe und zur Liebe zu Gott.

  • Altocumulus
    Februar 14, 2014

    Hallo,

    in meiner Heimat-Versammlung ist es üblich das einige Brüder die Bibeltexte für WT-Studium in ein Dokument zusammenkopieren (aus WT-library), welches dann rumgemailt wird. Das wird dann schön ausgedruckt und von praktisch jeden bei Vorbereitung und auch in der Versammlung verwendet, da man sich so die viel Zeit zum Nachschlagen spart. Oft hab ich sogar beobachtet dass der WT-Leiter die Texte welche zu lesen sind auch nur von dem Ausdruck nachießt statt die Bible aufzuschalegen. Da hat man dann auch kaum Zeit die Texte in der Bibel nachzuschlagen…

    Dabei hat man also nur die Texte welche zitiert werden, schön übersichtlich auf einem Blatt Papier ohne jeglichen Zusammenhang zur eigentlichen Aussage. So kann niemand auffallen das die Texte komplett aus dem Zusammenhang gerisen werden,wie hier vom Autor schön beschrieben.

    Mich wundert nur dass ich mal an einem Kongress gehört habe dass man es so nicht machen sollte, sondern lieber die Bibel gebrauchen sollte. Eigentlich hätte man ja lieber empfehlen sollen das so zu machen damit niemanden diese Ungereimtheiten auffallen…

    lg Ac

  • Bird an Altocumulus
    Februar 14, 2014

    Hallo Altocumulus,

    Das ist uns auch damals aufgefallen. Aber es ist eigentlich egal, denn die meisten lesen sowieso nur das was dort steht und nicht mehr. Bei uns war es dann oft so, das wenn jemand mehr gelesen hat sofort ein Stop von der Bühne kam. Dann merkt man auch das alle die geringen sitzen unruhig werden.

    Wer Anfängt zum mehr lesen, kommt meines Erachtens bald zum Nachdenken.
    Bsp aus dem Jeremia Buch . da steht lies Jeremia 12:1,3 und das lesen sie dann auch alle so.
    Vers 3 wird tot geschwiegen.

    Herzliche Grüße
    Bird

  • Neu
    Februar 14, 2014

    Auch bei uns hat sich der BK und der KA sehr herzlich für das neue Leasing-Auto bedankt. Hoffe nur, dass die Verkündiger auch bald eins bekommen..
    Möchte hier eine kleine Rechnung aufmachen und ermuntere alle Leser und Leserinnen zum Vervollständigen.
    Mit welchen Mitteln muss ein Druchschnittsverkündiger-Ehepaar im Monat klar kommen und welche Mittel erhält ein KA und seine Frau im Monat in deutscher Zuteilung, bitte nicht in afrikanischer oder russischer Dienstzuteilung?
    Auf das Leasingauto kommen wir zum Schluss der Berechnung noch zu sprechen.
    1. Warmmiete VK-Ehepaar, ca. 500-800€
    1. Warmiete KA und Frau, ca. 0 €
    Strom, Telefon, Nahrungsmittel usw….?

  • Samariter
    Februar 14, 2014

    Pro Woche einige 100€ nicht zu versteuerde Spenden in bar auf die Hand…

  • Hans
    Februar 14, 2014

    Möchte trotzdem mit keinem KA/BA sonstwie betitelten Sonderdiener tauschen!

    In der Pyramidenstruktur eines Kultes mit Bewusstseinskontrolle wird es immer enger, je höher man steigt …

    LG
    Hans

  • Patricia
    Februar 14, 2014

    Hallo meine lieben Brüder und Schwestern! Ich schreibe jetzt zum ersten mal hier, lese aber schon seit einigen Monaten mit. Ich bin zur Zeit ausgeschlossen und überlege ernstlich ob ich zurück zu der Organisation gehen soll die auf gewisse Art und Weise Jesus verleugnen. Aber man hat ja keine Wahl wenn man zurück zu seiner Familie möchte. Jetzt aber zum Thema Spenden: Wir waren heute auf dem Kreiskongress in Glauchau. Der Bezirksaufseher hielt den Schlussvortrag und „bedankte“ sich wieder einmal für die zahlreichen Spenden. Auf dem letzten Kongress waren es wohl über 14000€. Als er damit fertig war die Kosten für den Kongress aufzuzählen sagte er folgendes: „Außerdem möchte ich mich ganz herzlich für mein neues Auto bedanken das von der Organisation gekauft oder geleast wurde um unseren Dienst zu verrichten und in die Versammlungen zu gelangen. Und auch für die Autos der Kreisaufseher. Nur durch eure Spenden wurde dies ermöglicht. Ich bedanke mich jetzt jeden Morgen im Gebet dafür bei Jehova. Früher musste ich dafür beten das mein Auto am nächsten Morgen anspringt oder das nichts kaputt geht. Aber jetzt brauche ich mir darüber keine Sorgen mehr machen weil ich dann nur eine Nummer wählen muss und einen Ersatzwagen bekomme. Das ist alles nur euren freiwilligen Spenden zu verdanken…!“ Soviel dazu. Es wird immer gepredigt wir sollen bescheiden sein und unser Leben vereinfachen. Am besten weniger arbeiten damit man mehr in den Dienst gehen kann. Und dann bereichern sich offiziel die reisenden Aufseher von den Spenden der gutgläubigen Zeugen?! Ich hoffe sehr das endlich noch einige wach werden und dahinter blicken was das für eine Organisation bzw Konzern ist! In den oberen Rängen kann wohl kaum von Bescheidenheit die Rede sein! Da geht es um Millionen oder Milliarden. All die Sähle umd Grundstücke wie zum Besitz der Wachstumgesellschaft gehören… Kann ein Kreisaufseher nicht mit einem Gebrauchtwagen fahren? Oder muss es der neuste Audi oder Mercedes sein?!
    Ich möchte mich jetzt noch ganz lieb für die Beiträge hier bedanken! Nur so kann man einigermaßen durchhalten!

    =====================
    Hallo Patricia
    Schön das du dich hier Wohlfühlen, herzlich Willkommen.
    Zu den Fahrzeugen der redenden Aufseher,
    So viel ich weis fahren sie alle jetzt einen Opel
    Astra und keinen Audi oder so.
    Liebe Grüße
    BI

  • Markus
    Februar 14, 2014

    Hallo Patricia,

    auch von mir ein Herzliches Willkommen. Vor einiger Zeit gab es hier bereits den Artikel: „Sie predigen Wasser, selbst aber trinken sie Wein“ (sinngemäß) Ein sehr aufschlussreicher Bericht über die Führung der Zeugen Jehovas, in dem deutlich wurde, wie gut (finanziell gesehen) sie es in erster Linie mit sich selbst meinen, den kleinen Verkündiger jedoch ständig dazu ermuntern bescheiden zu leben – sicher auch damit noch möglichst viel zum Spenden übrig bleibt… – Mal ergänzend zu dem was du über die Worte des Kreisaufsehers schreibst.

    LG Markus

  • Dennis an Patricia
    Februar 14, 2014

    Liebe Patricia,

    schön dass Du aus dem „stillen“ Mitlesen jetzt rausgetreten bist. Willkommen!

    Deine zitierten Aussagen zu dem neuen Auto und die für mich ziemlich arroganten Aussagen des BZA dazu, finde ich schon krass. Ich würde mich schämen soetwas vor den Brüdern zu sagen, die danach zum Parkplatz gehen und in eine „Schrottmühle“ steigen müssen. Aber mich wundert eigentlich nichts mehr in diesem Verein.

    Was mir mehr sorgen macht ist Deine Situation, in der Du momentan bist. Du hast im Grunde in einem Satz die emotionale Erpressung der WTG mit der Ausschlusspraxis beschrieben. Dass sie Jesus verleugnen oder mindestens in die hinteren Reihen verbannt haben, hast Du ja selbst schon erkannt. Somit wäre es für Deinen Glauben doch fatal, wenn Du wieder zurück gehen würdest, oder nicht? Und trotzdem ist das für Dich anscheindend eine Option, was ich aus persönlicher Sicht sehr gut verstehen kann.

    Aber bitte überlege Dir ob Du weiter einer Organisation dienen und sie unterstützen willst, die Dich durch ERPRESSUNG und Drohung dazu gebracht hat wieder zurück zu kommen. Wie würdest Du wohl über Scientology oder andere Sekten denken, die das gleiche mit „Ausgeschlossenen“ machen?

    Wir brauchen uns wohl kaum darüber unterhalten ob diese Praxis biblisch ist oder sie von Gott unterstützt wird.

    Bin gespannt noch mehr von Dir zu lesen!

    LG
    Dennis

  • waytodawn @Patricia
    Februar 14, 2014

    Liebe Patricia,

    zuerst einmal Willkommen.

    Du hast natürlich berechtigte Zweifel daran, zur Organisation des Sklaven zurückzukehren – ist der Weg zur Erlösung doch wesentlich kürzer und einfacher.

    Soviel ich weiß wurde letztes Jahr in den Versammlungen bekanntgegeben, dass für geleaste Fahrzeuge ein Betrag X nötig sei… inoffiziell wurde der Betrag X anhand der Anzahl der Verkündiger einer Versammlung berechnet.

    Jedoch sind das soviel ich weiß keine Sportwagen – und keineswegs als BEreicherung für die Aufseher gedacht.

    Liebe Grüße

    Uwe

  • Anna
    Februar 14, 2014

    Lieber Bruder @waytodawn, liebe Schwestern und Brüder,

    danke Uwe für die Klarstellung. Man muß nun einen Unterschied machen, dass die WTG die Kosten für die Fahrzeuge auf die Versammlungen abwälzt und darüber dass, wie man auch sonst über diese Organisation denken mag, die reisenden Brüder natürlich ein Auto benötigen. Inzwischen ist es ja so, dass der Kreisaufseher nach der Besuchswoche seine Benzinkosten und weiteren Aufwand der jeweiligen Versammlung in Rechnung stellt.

    Zumindest ist die jetzige Regelung insofern gerechter als es keine Unterschiede mehr bei den Fahrzeugen gibt. Alle KA/BA MÜSSEN diese Fahrzeuge benutzen. Unabhängig davon, ob sie ein Auto aus anderen Quellen gesponsert bekommen und dieses dann privat fahren. Während der Dienstwoche dürfen sie ihr Privatauto, sollten sie eines haben, nicht fahren.

    Ich weiß auch von Reisenden, die klapprige Kisten gefahren sind weil sie eben keine Unterstützung von Verwandten und Freunden bekommen haben. Und andere hatten Luxuslimusinen.

    Ich denke man sollte einen Unterschied zwischen dem Menschen = KA/BA und dem Amt, das er hat machen. Auch das sind unsere Brüder, leider (noch) in der WTG-Illusion gefangen. Und sie sind ja eine der ersten die Sklavenvorschriften an die Ältesten weitergeben müssen. Wohin sollten sie auch gehen, auf’s Arbeitsamt nach 10, 20 oder mehr Jahren Reisedienst?

    Wir können nur vertrauensvoll abwarten, wie Jehova und der Christus die Dinge lösen werden. Zur Zeit Jesu waren auch einige von den Pharisäern heimlich gläubig und bekannten sich später als Christen.

    Viele Grüße aus dem Vorfrühling wünscht

    Anna

  • Julia an ALLE
    Februar 14, 2014

    Ist Euch allen aufgefallen, wie sich unsere Besucherstatistik entwickelt hat? Ist das nicht ein Grund zur Freude, wenn man sieht wie viele hier hereinschauen? Und ich denke, dass sind zu einem großen Teil „Wiederholungstäter“, wie ich auch einer war. Ich kann`s verstehen. Liebe Grüße, Julia

  • Manfred
    Februar 14, 2014

    Liebe Geschwister,

    Noch etwas ist mir in diesem Studienartikel aufgefallen:

    Im Abs. 6 schreiben sie, ich zitiere auszugsweise:
    Erstens: Er musste das Beste geben.
    Zweitens: Der Opfernde musste rein und unbefleckt sein.

    Wer diese zwei Aussagen sieht, weiß schon wo der Hase hin will. Angenommen, Du opferst Dich auf und gehst schon neben den ganzen Versammlungsaktivitäten noch 20 Stunden im Monat von Haus zu Haus predigen. Wahrlich ein großartiges Opfer im Sinne der Organisation, weil Gott verlangt ja so was nicht mehr. Wenn Du aber jedes Wochenende noch 2 Stunden für Dein Hobby aufwendest. Hat man dann sein Bestes gegeben? Würde man das Hobby bis ins neue System zurückstellen, dann könnte man noch zusätzliche 8 Stunden im Predigdienst aufwenden. Schafft man es dann noch weitere 2 Stunden irgendwo abzuzwacken, dann könnte man sogar den Mini-Hilfspionierdienst aufnehmen. Doch wer soviel Zeit im Predigdienst und mit Versammlungsaktivitäten verbringt. Wie kann er noch sein persönliches Bibellesen durchführen? Würde nicht unweigerlich der immense Zeitaufwand für die Opfer der Organisation, dazu führen die Zeit bei den Opfern für Gott abzuzwacken? Wenn Du in die Zusammenkünfte gehst, dann kann man anhand Deiner Bibel nicht erkennen, ob Du sie gelesen hast oder nicht. Doch ob Du Dich auf die Dienstzusammenkunft oder das Wachtturmstudium vorbereitet hast, dass kann man erkennen. Je „weißer“ ein WT oder KD ist, desto nachlässiger bist Du beim Studium gewesen. Deshalb ist es für einen guten Eindruck unerlässlich, alle Antworten fein säuberlich angemalt zu haben. Daher wird in der Regel zuerst das Bibellesen gestrichen, wenn man nicht mehr Schritt halten kann, denn das fällt am wenigsten auf.

    Es versteht sich von selbst, dass jeder der sich Gott nahen möchte, rein und unbefleckt sein muss und das kontrolliert die Organisation aufs Genaueste. Bist Du rasiert, sind die Haare kurz genug geschnitten, rauchst Du etwa? Studierst Du mit Deiner Familie regelmäßig und mit den Kindern noch ein extra Kinderstudium usw. Die Schwestern werden beäugt, ob sie in der Versammlung schicklich gekleidet und die Röcke nicht zur kurz sind. Der Haushalt immer ordentlich ist, so dass die Organisation nach Außen immer in einem guten Licht erscheint. Doch sind dies wirklich alles biblische Anordnungen von unserem himmlischen Vater, wie man sich rein erhalten sollte? Ja, zum Teil kann man das so lesen. Doch in Bezug auf den Bart wundere ich mich jedes Mal wenn ich die Publikationen der Organisation aufschlage und dort Jesus uns seine Apostel mit einem Vollbart sehe. Wenn wir doch genaue Fußstapfennachfolger Jesu Christi sein sollten, müssten dann nicht alle Männer auch einen Vollbart tragen, statt glatt rasiert zu sein? Nicht das ich glaube, dass es eine Pflicht wäre einen Vollbart zu tragen, doch wie kann man ein Verbot daraus ableiten, wenn selbst unser Herr Jesus so rumgelaufen ist??? Wenn es also kein biblisches Gebot ist, keinen Bart zu tragen, dann ist es ein Menschengebot.

    Mark. 7:6-8; NWÜ: 6 Er sprach zu ihnen: „Jesaja hat treffend von euch Heuchlern prophezeit, so wie geschrieben steht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 7 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ 8 Ihr gebt das Gebot Gottes auf und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.“

    Die ganze Anbetung und die Lippen Bekenntnisse sind vergeblich, weil sie als Lehren Menschengebote lehren. Das einhalten dieser Menschengebote bewirkt, dass sie in den Augen der Organisation rein und unbefleckt sind, doch in den Augen Gottes ist dies nichts wert. Warum? Weil sie die Gebote Gottes aufgeben und nur an den Überlieferungen der Menschen festhalten.

    Wenden wir uns nun dem Abs. 10 zu in dem es um „Unsere Mittel“ geht. Es wird aufgelistet, welche gewaltigen Kosten der Organisation entstehen und wer dafür aufkommen soll. Nämlich, ich zitiere: Das alles wird durch freiwillige Spenden ermöglicht.

    Die wenigsten Wohnungsinhaber spenden etwas für die Publikationen der Organisation. Daher werden die Leser nun aufgefordert: Unter Inspiration regte er die Brüder in Korinth an, nicht abzuwarten, was am Ende einer Woche übrig bleibt, sondern gemäß ihren Möglichkeiten schon zu Beginn der Woche etwas zurückzulegen. Da wie wir vorher gelesen haben, die meisten Opfer für die Organisation gegeben werden, ist es nur allzu verständlich, dass sie im Abs. 11 aufrufen, großzügig zu geben. Weiter schreiben sie, ich zitiere: Jehova schätzt diese Gebefreudigkeit. Die Organisation schätzt diese Gebefreudigkeit noch viel mehr, da sie ja in erster Linie die Nutznießer davon sind. Man darf gar nicht dran denken, was sie mittlerweile von den freiwilligen Spenden an Immobilienwerten angehäuft haben. Alleine der Verkaufserlös für das Bethel in Brooklyn ist mehr als beachtlich.

    Interessant auch was sie im Abs. 13 schreiben, ich zitiere: Jehova fordert uns auf, unser Bestes zu geben und uns nicht zurückzuhalten (Spr. 3:27). Das Beste zu geben, hatten sie auch schon im Absatz 6 gefordert. Anscheinend reicht eine Ermahnung nicht aus. Daher fordern sie das noch mal ein. Doch auch hier die Frage. Was sagt der in Klammern angeführte Text eigentlich aus? Geht es hier tatsächlich um die Opferbereitschaft für Jehova? Wir lesen im Zusammenhang:

    Spr. 3:27-30; Gute Nachricht: Richtiges Verhalten unter Menschen
    27 Wenn ein Mitmensch Hilfe braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht, es zu tun.

    28 Und wenn du ihm sofort helfen kannst, dann sage nicht, er soll morgen wiederkommen.
    29 Schmiede keine bösen Pläne gegen deinen Nachbarn, der dir vertraut.
    30 Streite dich nicht grundlos mit jemand, der dir gar nichts getan hat.

    Hier geht es also um Nächstenliebe unter den Menschen. Da sollten wir uns großzügig erweisen und Hilfe nicht verweigern, wenn wir in der Lage sind, Hilfe zu leisten. Nicht mal auf die lange Bank sollten wir das schieben, sondern möglichst sofort Hilfe geben. Doch sie wenden diesen Text so an, dass wir Jehova unser Bestes (auch Geld) geben und für ihre Zwecke (Organisationszwecke) opfern sollten. Aber ist zu erwarten, dass es irgendwann mal genug Opfer oder Spenden gegeben hat, so dass sich der Leser auch mal auf sein eigenes Leben konzentrieren kann? Die letzten Sätze aus dem Abs. 13 sagen etwas gegenteiliges, ich zitiere: Stimmen unsere Prioritäten mit denen Jehovas (gemeint ist auch die Organisation) überein? Können wir unser Herz auf unsere Wege richten und in den heutigen letzten Tagen einen größeren Anteil am Königreichswerk haben?

    Nein, Opfer kann die Organisation wohl nie genug haben, da sind sie unersättlich.

    Liebe Grüße Manfred

  • Andre
    Februar 14, 2014

    Hallo,
    Opfer für die Organisation… wer kommt für all die Folgen auf, die Aufgrund der leeren Versprechungen eintraten ?
    Als ich 1986 meine Ausbildung anfing, kam ein Bruder auf mich zu
    (Versicherungsmakler) und verkaufte mir Versicherungen. Da das Ende kurz vor der Tür stand, sagte er wortwörtlich: „Mach die Berufsunfähigkeitsversicherung nur max 10 Jahre, dann sind wir im Paradies“. Nach 10 Jahren stand ich ohne da, war auch noch nicht im Paradies. Keine Versicherung wollte mich, da ich an Angst und Panikattaken litt.
    Zum Glück, jetzt nach etlichen beschwerdefreien Jahren (bestimmt auch dank der neu gewonnen Freiheit) hab ich jetzt wieder eine Versicherung, um ggf. zeitgemäß für meine Familie sorgen zu können. Aber wer kommt für den höhreren Beitrag auf ? Die Organisation ?! Nein..

    Passt jetzt zwar nicht zu dem Thema, aber überraschen tun mich die Wachtturm Führer immer wieder: Hab mir letztens die Mühe gemacht, den Tagestext vom 17.2. runterzuladen. Unglaublich. Konnte nicht glauben, was hier in einem Kommentar stand.
    Meine Mama hat immer so über den Papst geschimpft. Richtig in Rage. Wie kann er ein Stellvertreter Gottes auf Erden sein. Und jetzt stehts von den Ältesten selbst im Tagestext. Wie arrogant und überheblich !!! Eine Schande.. Nur schade, dass meine Mama das nie lesen–> begreifen wird.
    LG
    Andre

  • Matthäus an Andre
    Februar 14, 2014

    Lieber Andre,
    tröste dich, das was andere gemacht haben und womöglich noch das Geld gespendet haben,
    wäre viel tragischer. Wieviele müssen heute zur Miete wohnen und ihr Leben lang Kosten bestreiten die sie ohne Organisation, nicht gehabt hätten.

    Unser Königreichsdienst (englische Ausgabe), Mai 1974:
    „Das Ende des Systems ist so nahe… .Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihrer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.“

    Und das ist heute 40 Jahre her, da haben andere 2 Oder 3 Häuser gebaut oder gekauft – diese Brüder können einem nur mehr leid tun.

    LG. Matthäus

  • Freigeist
    Februar 14, 2014

    Lieber Interessierter,

    was sollen sie auch noch schreiben? Jedes Argument wurde in den vergangen Jahrzehnten umgedreht, durchgekaut und als neue Erkenntnis dargestellt..Schlimm ist einzig daran, dass sie Gottes Wort dazu missbrauchen, ihre Lügen als Wahrheit zu verkaufen.

  • Neu
    Februar 14, 2014

    Erstmal vielen Dank für das sehr gute WT-Studium hier im Forum.
    Kann gar nicht verstehen, warum die WTG diesen Bettelbrief in Form eines WT-Studiums seinen Schafen zum wiederkäuen serviert.
    Die WTG hat doch $375 Million Dollar von Jared Kushner erhalten.
    http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702304906704579113823704492920

    Mit diesem Geld kann die WTG mindestens 10.000 neue Königreichssäle finanzieren.
    Übrigens, als wir mal in Brooklyner Bethel zum Essen eingeladen waren gab es Seezunge.
    Ich hab die Seezunge gegessen und nicht weiter nachgefragt.

    Achso, hier noch das Zitat aus „The Wall Street Journal“
    A partnership including Jared Kushner, a 32-yearold
    real estate developer and technology investor,
    closed on Wednesday on five of six properties in
    a $375 million deal and he said they plan to convert
    them into a hub for technology companies.
    The Watchtower properties are being sold by the
    Jehovah’s Witnesses, one of the largest properties
    the church has sold as it relocates its headquarters
    upstate. An agreement to sell the sixth building
    would close in 2017.

  • BrightKnight @ Neu, Patricia
    Februar 14, 2014

    Hallo Neu,
    Der Artikel aus dem Wall Street Journal ist Gold wert, super, klasse recherchiert. Das ist richtig viel Geld. Ein 100 Meter beheizter Außenpool sollte für das neue Bethel jetzt schon drin sein…. Geld sucht hochzinsige Anlage. Tipp: argentinische Staatsanleihen.
    Bin gespannt, ob Sie das Stanley Theater auch verkaufen. 1983 für 800.000 $ gekauft, aufwändigst renoviert, vor kurzem noch einmal renoviert, das dürfte jetzt einen guten Liebhaberpreis wert sein. Hatte das Mitte der 90-er mal besucht, es ist wirklich phantastisch.
    Hallo Patricia,
    Herzlich willkommmen hier. Das ist schon der Hammer, Wenn sie sich beim Kongress von der Bühne für die neuen Autos bedanken. Kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man den Kreisaufseher nicht nur zum Essen einlud, sondern ihm auch direkt eine kleine Geldspende gab, 20 DM odes so, damit er für einen neuem Anzug sparen konnte.
    Ist vielleicht heute nicht mehr nötig. Wahrscheinlich besser, man spendet für eine Hilfsorganisation, der man vertraut.
    LG BrightKnight

  • Interessierter
    Februar 14, 2014

    Interessierter
    Eingereicht am 15.02.2014 um 15:55

    Ich hatte schon ein Bibelstudium hinter mir und irgendwann verspürte ich den Wunsch in den Predigtdienst zu gehen. Was ich auch einmal tat.
Warum ich nicht weiter machte lag an den an Gehirnwäsche erinnernden Zusammenkünften.Es wird vorgefertigtes Gedankengut angeboten. Das gibt sicher vielen Menschen Halt und Sicherheit.Mir ist das zu wenig , ich möchte Dinge kritisch hinterfragen dürfen ohne mißbilligende Reaktionen zu “ernten ”

    Da ich immer noch Gott suche bin ich froh hier gelandet zu sein .

  • Matthäus an Interessierter
    Februar 14, 2014

    Hallo Interessierter,
    herzlich willkommen bei freien Christen die auch eigene Gedanken sich getrauen, zu äussern.
    Für viele hat oder hatte dies schlimme Konsequenzen. Gut das du die Gehirnwäsche rechtzeitig erkannt hast. Damit einher geht ja auch die Eigenverantwortung die jeder Christ hat.

    Ja es ist genauso wie du es beschreibst, ZJ glauben durch den Einheitsbrei der ihnen natürlich nur von 8 alten Herren der LK (wobei 2 jüngere dazu kamen) verabreicht werden, die einzig seligmachende Gemeinschaft in Christus zu besitzen. WIR sind in der Wahrheit, dieser Begriff der bei ZJ zu einem Synonym mutiert ist, macht sie glauben dass nur IHR Weg zu Gott oder Christus führt. Doch die vielen Änderungen, Weglassungen, Hinzufügungen bringen eine Wahrheit zu Tage. SIE machen sich der abschließenden Worten der Bibel in Offenbarung 22:18,19 schuldig – auf niemand trifft diese Warnung deutlicher zu wie auf ZJ. Das gleiche trifft auf die Warnung Jesu über die falschen Propheten und falschen Lehrern in Matth. 7:15 zu. Wenn du hier noch mehr ließt wirst du auf diese Fakten und auch vielen Erfahrungen stossen, die oft nach Jahrzehnten (in meinem Fall waren es über 40 Jahre) erleben mussten wie man als böser Abtrünniger hinausgeworfen wird, nur weil man eine Lehre von Jesus für wichtiger erachtet. Das ist dir sicher erspart geblieben.

    Solltest du aus Österreich sein dann würden wir dich gerne zu unserem Treffen mit einigen BI Kommentatoren einladen.

    Auch sonst kannst du mich gerne privat anschreiben: zeugejesus@gmail.com – freue mich auf jede neue Bekanntschaft aus denen auch schon einige Freundschaften entstanden sind.

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Hopefull
    Februar 14, 2014

    Lieber Manfred

    als mein Mann und ich den Kommentar zum WT 15.12.13, den Leittext aus 2.Kor.9:7 gelesen haben, und zwar ganz, ist dies uns auch aufgefallen. Der WT spricht immer von einem Opfer. Der Text aus 2.Ko.9:7 dagegen spricht überhaupt nicht von einem Opfer, sondern nur von einem freiwilligen Geben ohne Zwang.
    Jesus Christus verlangt überhaupt gar keine Opfer, denn er hat alle Opfer vollkommen gemacht durch sein eigenes Opfer. Das Geben hat gar nichts mit einem Opfer zu tun.
    Hier missbraucht die WTG wieder Bibelstellen und würfelt alles durcheinander nur für ihre eigenen Zwecke.
    Der Heilige Geist bewirkt in uns Gutes und wir tun durch ihn Gutes (Eph. 5:22) in Vers 25 heißt es:
    „Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln!“
    Der Heilige Geist hat es nicht nötig uns zum opfern anzuhalten.
    Es ist die Liebe, die das ganze Gesetz erfüllt und nicht Opfer. (Eph.5:14)
    Die WTG braucht aber diese Opfer und erpresst sie von ihren Mitgliedern durch falsche Darstellungen, Verdrehungen und schlechtes Gewissenmacherei. Damit untergraben sie die Liebe und auch das Opfer Jesu.
    Die WTG weiß ganz genau, warum sie Bibelstellen aus dem Zusammenhang reißt und nur zur Hälfte zitiert. Dieser ganze WT-Artikel ist ein Hohn gegen das Opfer Jesu. Das hat gar nichts mit Lobpreis zu tun. Die LK zeigt hier wieder ganz genau wem sie wirklich dienen.
    Das hast Du sehr gut erkannt, lieber Manfred.

    Vielen Dank auch an den Kommentarschreiber. Das ist alles sehr gut recherchiert und auf den Punkt gebracht.

    Liebe Grüße Hope

  • johann
    Februar 14, 2014

    Hallo liebe Brüder,

    in meinem privaten Studium zum Wochenende, habe ich mal nach den alten Festen der Juden geforscht.
    Da ist mir dass Sühnefest aufgefallen.
    Dort geht es ja auch um dass „opfern“.
    3. Mose 16:10 Der Bock aber, über den das Los für Asasẹl heraufkam, sollte lebend vor Jehova gestellt werden, damit man für ihn Sühne leistet, um ihn für Asasẹl in die Wildnis wegzusenden.

    Im Einsichtenbuch schreiben sie zum Schluss : Er hat die Sünden aller Menschen ‘weggetragen’, die an den Wert seines Opfers glauben. Durch ihn wurde die Vorkehrung Gottes offenbar, die Sündhaftigkeit vollständig der Vergessenheit zu überlassen. Auf diese Weise versinnbildet der Bock „für Asasel“ das Opfer Jesu Christi.

    Nur wer oder was ist dieser „Asasel“?
    Und dass sagt wikipedia dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Asasel

    Nach meinem Verständnis wurde doch Gottes Sohn, als Lösegeld für unsere Sünden geopfert.
    Warum sollte Jehova seinem Sohn einem Dämon opfern, wie ist im Einsichtenbuch steht?
    Ich bin echt etwas verwirrt.

    liebe Grüße
    Johann

  • Matthäus an Johann
    Februar 14, 2014

    Hallo Johann,
    das ist ja das Problem welches die LK vor sich her trägt. Sie stützen sich auf das alte Gesetz
    und gebrauchen alle möglichen Verbindungen, die wenn überhaupt, ein Schatten künftiger Dinge sind.

    So sind all die Feste und Regelwerke des alten Bundes doch nur ein schwacher Abklatsch der wahren Erlösungsvorkehrung. Jeder der an diese Regelwerke oder deren Verbindungen verweist steht unter einem Fluch. Das hat Paulus den Galatern geschrieben, sie waren noch zusehr am Erfüllen dieser alten Regelwerke verpflichtet. Diese Worte sind deutlich und klar – mehr brauchen wir nicht:

    Kap. 1
    3 Euch allen wünschen wir Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. 4 Er hat sein Leben für unsere Sünden hingegeben. Er hat uns davon befreit, so leben zu müssen, wie es in dieser vergänglichen, vom Bösen beherrschten Welt üblich ist. Damit erfüllte er den Willen Gottes, unseres Vaters.

    5 Ihn wollen wir in alle Ewigkeit loben und ehren. Amen.

    Es gibt nur einen Weg zu Gott

    6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben?

    7 Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen. 8 Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als die rettende Botschaft, die wir euch verkündet haben, den wird Gottes Urteil treffen – auch wenn wir selbst das tun würden oder gar ein Engel vom Himmel.

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Aber es steht ja immerhin in der Bibel,dass diese Dinge ein Schatten der künftigen Dinge sind und nicht nur die WTG sieht das so!

  • Hopefull an Johann
    Februar 14, 2014

    Lieber Johann

    das ist ein sehr interessanter Hinweis mit dem ich mich auch schon beschäftigt habe. Auch hier verdreht die LK, bzw. IHR GOTT, dieses Opfer und stellt Asasel als gut hin und das Opfer für den HERRN, nämlich den Bock, den Jesus darstellt, als böse hin.
    Wenn Du nämlich den Vers 8 einmal richtig liest:

    Und Aaron soll Lose werfen über die zwei Ziegenböcke, ein Los für den HERRN und ein Los für Asasel.

    Es heißt hier ein Los für den HERRN und eines für Asasel. Also kann Asasel ja gar nicht für den HERRN stehen. Der Bock, über dem das Los für den HERRN geworfelt wurde, wurde geopfert, der, der das Los Asasel bekam, wurde in die Wüste, also in den Tod geschickt, aber nicht als Sühnopfer..
    Wer ist nun Asasel? In der Elberfelder Studienbibel im Sprachschlüssel gibt es 4 Bedeutungen.
    1) Asasel bezeichnet den Ziegenbock selbst, der weggeschickt wurde und wäre mit: „der weggeschickte Ziegenbock“ zu übersetzen.
    2)Das Wort bezeichnet einen Ort in der Wüste und wäre mit „zerklüfteter“ Felsen zu übersetzen oder es bezeichnet die öde Wüste selbst.
    3)das Wort bezeichnet einen Wüstendämon bzw. Satan
    4)das Wort heißt Zerstörung oder Beseitigung

    1) schließe ich aus, weil ja in Mose steht, dass der Ziegenbock FÜR Asasel weggeschickt wird. Wenn er FÜR Asasel weggeschickt wird, kann er nicht gleichzeitig Asasel sein. Sonst würde dastehen, das Asasel weggeschickt wird.
    2) Glaube ich auch nicht, denn da ist das gleiche Wortspiel, für Asasel und nicht zu oder nach Asasel.
    3)+4) kommt meiner Meinung schon eher hin. Interesseant ist, dass das Buch Henoch Satan als Asaziel bezeichnet, was Asasel sehr nahe kommt. Auch die Übersetzung, nämlich „Zerstörung“, stimmt mit Offenbarung 9 überein, wo Satan der Teufel von Jesus den Schlüssel des Abgrundes bekommt und Satan all seine Dämonen an die Oberfläche holt. In Vers 11 heißt es, dass die Dämonen einen König über sich haben…..,den Engel des Abgrundes; sein Name ist auf Hebräisch Abaddon, und im Griechisch hat er den Namen Apollyon.

    Abaddon und Apollyon heißt beides übersetzt: „Zerstörer“ oder „Verderber“. Das ist schon Interessant, dass der Name Asasel auch Zerstörer heißt.

    Meines Erachtens verdreht hier die LK mal wieder ganz geschickt die Bedeutung dieses Festes um ihren Gott, Satan, mehr Ehre zu geben und Jesus als böse hinzustellen. Wie sie auch Offenbarung 9 falsch darstellen und behaupten, dass der Engel des Abgrundes Jesus sei oder das erste weiße Pferd, der Apokalyptischen Reiter, auch Jesus sei, obwohl es den Antichristen darstellt. Denn er hat einen Bogen in der Hand und nicht ein Zepter.

    Lass Dich von der Organisation nicht verwirren, sondern vertraue auf Jesus und seinen Helfer, den Heiligen Geist. Erforsche und erarbeite Dir selbst Deinen Glauben, und prüfe genau anahnd der Bibel (nicht die NWÜ)nach was im WT behauptet wird. Die Organsiation der ZJ ist eine Behausung von Dämonen geworden (Off.18:2) und haben kein Interesse Jesus zu ehren, ganz im Gegenteil, sie ehren nur ihren Gott, Satan. Wäre Jesus auf der Erde würde er ihnen mit den gleichen Worten antworten die er zu den Pharisäern sprach aus Johannes 8:44.
    Ihr seit aus eurem Vater, dem Teufel…..

    Liebe Grüße Hope

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Hallo Hopefull,
    in welchem Absatz liest Du das die WTG das falsch darstellt???Habe ich was übersehen?

  • Hopefull an Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Hallo Miss Maple

    ich habe das Einsichtenbuch jetzt nicht zur Hand genommen und es nachgelsen, aber vor zig Jahren gab es ein Studienartikel mit dem genau diesem Beispiel, wo der Bock des Asasel als Sündenbock hingestellt wurde und gesagt wurde, dass dieser Sündenbock Jesus Christus sei, da er alle Sünden des Volkes auf sich nahm und wegtrug. Für mich war das damals ein „Aha“-Erlebnis und habe es genauso angenommen wie es im WT stand. (Mein Mann kann sich ebenso genau an diesen WT-Artikel erinnern, wie er es mir gerade betsätigt). Das habe ich noch sehr gut in Erinnerung, ich kann Dir aber nicht mehr sagen welcher Studienartikel das war. Daher weiß ich was die LK in diesem Bezug lehrt. Sie verdrehen die zwei Böcke. Das ist mindestens 8-10 Jahre, oder sogar länger noch, her.
    Außerdem zitiert Johann ja das Einsichtenbuch:
    Im Einsichtenbuch schreiben sie zum Schluss : Er hat die Sünden aller Menschen ‘weggetragen’, die an den Wert seines Opfers glauben. Durch ihn wurde die Vorkehrung Gottes offenbar, die Sündhaftigkeit vollständig der Vergessenheit zu überlassen. Auf diese Weise versinnbildet der Bock „für Asasel“ das Opfer Jesu Christi.

    Und da stehts ja, der letzte Satz: „Auf diese Weise versinnbildlicht der der Bock „für Asasel“ das Opfer Jesus Christi

    Und wenn man mal genau nachdenkt, kann das ja nicht sein. Erstens ist Asasel nicht der HERR, also KANN der Bock für Asasel schon mal gar nicht für Jesus stehen (denn Jesus gehört zu seinem Vater dem HERRN), und zweitens wird der Bock in die Wüste geschickt, Jesus dagegen wurde aber gekreuzigt, also geopfert. Er wurde ja nicht in die Wüste geschickt.
    Ich habe jetzt trotzdem mal nachgeschaut, Einsichtenbuch, unter Asasel Seite 207/208 letzter Absatz vor „Asasja“.

    Meines Erachtens ist es eine Falschdarstellung und die Erklärung der LK ist für mich nicht logisch. Aber ich muss ja auch nicht richtig liegen 😉

    Wenn sich Deine Frage aber eher auf Offenbarung 9 bezieht, da gibt es einen relativ neuen Studienartikel, der Off.9 behandelt und behauptet, dass Jesus dieser Stern wäre, der den Schlüssel des Abgrundes bekommt und den Abgrund aufschließt. Es wird allerelei Getier erwähnt, das herauskommt, was in meinen Augen nur Dämonen darstellen kann und in Vers 11 wird eben gesagt, dass ihr König, Abaddon und Apollyon heißt. Und das ist auf gar keinen Fall Jesus. Jesus hat andere Namen bekommen wie „Ewigvater“, Emmanuel, „Fürst des Friedens“ usw. Da steht nichts von kaputtmachen oder zerstören. Das passt gar nicht. Ich kann Dir aber natürlich nicht mehr sagen welcher WT das war. Aber es ist ein relativ neuer. Wenn ich mal Muse und Zeit habe kann ich es ja mal raussuchen, oder jemand weiß es gerade aus dem Kopf.

    Liebe Grüße Hope

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Liebe Hope!
    Ich wollte auch nicht agressiv rüberkommen,aber ja,das hat mich schon etwas aufgeregt,weil ich Deinen Kommentar unsachlich fand und auch taktisch unklug.
    Du hast geschrieben:
    „Meines Erachtens verdreht die LK mal wieder ganz geschickt die Bedeutung dieses Festes um ihren Gott,Satan,mehr Ehre zu geben und Jesus als böse hinzustellen..“
    Aber weder aus dem Einsichten-Buch noch sonstiger WTG Literatur geht hervor,dass der Bock böse ist.Wie ich ja schon schrieb,ist der Bock ursprünglich ein ganz normales Opfertier gewesen und erst später zum Symbol des Bösen geworden (Achtung,hier die Quelle für Achim und alle die es interessiert:Isidor Scheftelowitz-Die altpersische Religion und das Judentum und ihre gegenseitige Beeinflussung).Den Rabbi habe ich nur zitiert,um zu zeigen,dass es auch andere gibt,die das so auslegen,dass der Bock zu Satan geschickt wird und demnach nicht das Böse selbst sein kann.Er trägt das Böse weg,dahin wo es hingehört.
    Hast Du denn mal bei Wikipedia dazu nachgelesen(Johann zitierte es ja auch)?
    Dort steht:Generell wird diese Zeremonie dahingehend gedeutet,dass die Sünde symbolisch aus der Mitte Israels verbannt wird und zu ihrem Ursprung zurückgejagt wird.Der Bock ist also nicht das BÖse,er trägt es weg und das ist symbolisch gesehen das was Jesus später für unser aller Sünden getan hat.Und etwas anderes steht auch im Einsichten Buch nicht.Ich habe das auch nur darin nachgelesen,weil Du es zitiert hast.Normalerweise studiere ich nämlich überhaupt nicht mithilfe der WTG Literatur.Lese nur noch das Aktuelle um auf dem Laufenden zu bleiben.
    Im GRunde finde ich aber diese Erklärung,wenn man die ganze Bibel als inspiriert anerkennt,am plausibelsten.Ich wollte nicht sagen,dass die LK nicht schon viel Quatsch geschrieben hat und dass ich die Verantwortlichen nicht auch als böse empfinde,aber wir können denen nicht aus Wut etwas in den Mund legen,was sie nicht gesagt haben.Damit machen wir uns unglaubwürdig!
    L.G.
    Miss Maple

  • Hopefull an Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Liebe Miss Maple

    ich glaub ich habs verstanden, worauf Du hinaus willst. Du hast recht, nicht der Bock ist böse, aber sein Herr (Asasel) für den er geopfert wird. Da habe ich wirklich nicht richtig überlegt,das stimmt.
    Aber dadurch, dass die LK den Bock für den HERRN (JHWH) mit dem Bock Asasels, ein Wüstendämon, vertauschen, schmählern sie das Loskaufsopfer Jesu und behaupten, dass Jesus zu Asasel, einem Wüstendämon gehört. Ein Wüstendämon ist nun mal böse und man kann Jesus nicht zu einem Wüstendämon zuordnen. Er gehört zum HERRN.
    In meinen Augen steht da trotzdem eine Absicht dahinter, die zeigt wem die LK wirklich dient.

    Aber jetzt weiß ich wenigstens, was Dich genau gestört hat. Vielen Dank für Deinen Hinweis.

    Liebe Grüße Hope

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Ich noch mal!
    Hast Du denn die Erklärung im Einsichten Buch mal ganz gelesen?
    Erkläre mir doch mal wie „Du“ diese Textpassage deutest?
    Ich kann mir nicht vorstellen,dass nur die WTG das so sieht.Aber sie ist für viele von Euch eben „das Böse par excellence“und wenn irgendwelche Passagen im alten Testament negativ besetzt sind,ist es auf jeden Fall die WTG Schuld.Oder meinst Du nur das neue Testament hat Gültigkeit und im alten Testament könnte man sich die Stellen rauspicken die einem gefallen und den Rest verwerfen?
    Wie ich schon weiter oben schrieb,finde ich es fragwürdig,dass dieses Opfergedöns etwas mit dem wahren Gott zu tun hat.
    Ein Auszug aus Pirque de Rabbi Eliezer:
    „An dem Tage,da das Gesetz offenbart wurde,sprach Samael(Satan) vor dem Ewigen:“Herr der Welt!Über alle Sternenanbeter hast Du mir Erlaubnis erteilt und über Israel willst du mir keine gewähren?“
    „Siehe“,entgegnete ihm GOtt,“du hast die Erlaubnis über sie am Versöhnungstage,sonst aber mögen sie Sünden haben oder nicht,ist dir die Erlaubnis über sie entzogen.“
    Deshalb pflegen die Israeliten am Versöhnungstage Bestechung zu geben,damit er das Opfer Israels nicht vereitle,wie es heisst(3.Mose 16:8) “
    Ich finde das auch widerlich!Jedoch könnt Ihr nicht die Schuld dafür bei der WTG suchen,die versucht die Bibel im Zusammenhang zu erklären statt sich ihre Religion selbst zu stricken.So kommt es immer wieder zu den Aussagen „die bösen Abtrünnigen verbreiten Lügen über uns…“
    Versteh mich nicht falsch und sei mir bitte nicht böse,wenn ich das so sage.Auch ich bin der Meinung,dass die WTG schwere Schuld auf sich geladen hat und das den Verantwortlichen das Handwerk gelegt werden muss.Aber man muss auch immer bei der Wahrheit bleiben,sonst sind wir ja auch nicht besser.
    Ich habe so den Eindruck,dass hier die WTG die Rolle der Juden einnimmt.Irgendein „schwarzes Schaf“braucht man ja für seine Erregungsabfuhr.

  • Zadok/Achim
    Februar 14, 2014

    Liebe Maple,

    du schreibst:
    „Jedoch könnt Ihr nicht die Schuld dafür bei der WTG suchen,die versucht die Bibel im Zusammenhang zu erklären statt sich ihre Religion selbst zu stricken.“ Ende
    Ich habe die Lehre der Zeugen – und ich bin ein Hineingeborener, die sich damit etwas schwerer tun – in Ihre Einzelteile zerlegt und muss dir sagen: Da hast meinerAnsicht nach unrecht.
    Überprüfe doch mal die Blufrage oder das Predigen „von Haus zu Haus“ da wirst du sehen, wie sehr diese Lehren zusammengepuzzelt
    sind. Ich empfehle ausserdem das Buch“Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ von Raymond Franz. Alles schön nachprüfbar in der Literatur der WTG und dann meld dich wieder…
    Lieber Gruß
    Achim

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Lieber Achim!
    Ich verteidige nicht generell die Lehren der WTG.Vielleicht habe ich mich hier falsch ausgedrückt.Ich meinte das nur auf diese Textpassage bezogen(siehe meine Antwort an Hope).
    Auch ich bin eine Hineingeborene.Ich weiß nicht ob Du meine ersten Kommentare hier gelesen hast,da Du bis vor kurzem noch so krank warst.Daraus geht eigentlich hervor,dass auch ich nicht gut auf die LK zu sprechen bin.
    Das Buch von R.Franz habe ich schon vor ca.10 Jahren gelesen.Ich finde es auch sehr empfehlenswert.
    L.G.
    Miss Maple
    P.S.:Wenn ich hier manchmal zu meinen Aussagen keine Quellenangaben machen kann,dann deshalb,weil ich die Quelle nicht aus dem Stegreif weiß.Entweder zitiere ich aus dem Kopf oder vieles habe ich im laufe der Jahre zusammengetragen.Solltest Du aber ernsthaft wissen wollen,wo ich etwas gelesen habe,suche ich natürlich gern danach.

  • Hopefull an Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Liebe Miss Maple

    Frage an Dich, muss ich jetzt das Einsichtenbuch studieren oder soll ich mich lieber an die Bibel halten? Ich bevorzuge das Letztere.
    Ich weiß nicht warum Du plötzlich so wütend wirst.
    Nein, die WTG ist NICHT daran schuld WAS in der Bibel steht, auch wenn es negativ ist. Sie ist aber daran schuld, für ihre Haltung gegenüber ihren Lehren, da sie andere Meinungen nicht zulässt und behauptet, dass SIE der Vertreter Jehovas wäre und alles was SIE lehrt unangefochten angenommen werden muss. DAS ist ihre Schuld!
    Ich weiß nicht was Du hast?
    Wir haben uns jetzt nun mal über diese Bibelstelle unterhalten und diskutiert, das heißt doch noch lange nicht, dass wir jetzt bestimmte Bibelstellen nach WTG-Manier rauspicken. Ich sehe das Buch AT+NT als EIN Buch und trenne es nicht.
    Dass man das Opfer dieser zwei Ziegenböcke vielleicht gar nicht auf Jesu Opfer beziehen kann, da gebe ich Dir vollkommen Recht! Das kann gut sein, aber genauso gut kann es auch sein, dass es so ist. Die WTG dagegen sagt, dass IHRE Lehre die absolute Wahrheit ist! DAS ist das Verwerfliche daran. Und wer es nicht so sieht wird mundtot gemacht und ausgeschlossen.
    Ich hatte Dir ja geschrieben, dass ich auch falsch liegen kann, was die WTG im Gegensatz dazu NICHT macht. Sie sagt, sie wären die Vertreter Jehovas und alles was sie behaupten stimmt mit absoluter Verlässlichkeit mit Gott überein. LÜGE!
    Die WTG hat es nun mal so geschrieben und meines Erachtens die zwei Böcke verdreht. Das ist MEINE Meinung. Ich habe auch Argumente anhand der Bibel gezeigt, warum ich so denke, Du zitierst dagegen Gedanken eines Menschen, der sich genauso irren kann wie ich, auch wenn er ein jüdischer Rabbi ist. Trotzdem respektiere ich Deine Meinung!

    Dass ich kein Freund der WTG bin gebe ich offen zu, da stehe ich dazu. Denn sie hat mich getäuscht, belogen, zutiefst verletzt. Sie hat mich nicht zum Christus geführt, sondern in eine Organisation, die die Stellung Christi nicht respektiert und gerne selbst auf seinem Stuhl sitzt. Auch hetze ich nicht gegen die WTG, sondern lege die Tatsachen auf den Tisch. Und das ist nicht verboten.
    Die WTG misst mit sehr hohem Maßstab andere Religionsgemeinschaften, macht sich über sie lustig und stellt sich höher da als sie es ist.
    Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, werdet ihr gemessen werden Mat.7:2
    Wenn man andere unverschämt beurteilt muss man auch damit rechnen, dass man selbst mit den gleichen Maßstab ebenso beurteilt wird. Und das tue ich, damit ich andere vor den Machenschaften dieser Organisation warnen kann. Ich verurteile sie nicht, weil es mir gar nicht zusteht. Das macht der Christus!

    Ich kann so viele Lehren der WTG anhand der Bibel widerlegen. Kein Ältester konnte mir anhand der Bibel die Lehren der WTG beweisen. Für mich ist die Organsiation eine gefährliche Organisation, deren Gott nicht JHWH ist. Ich betone, es geht nicht gegen die kleinen Verkündiger. Je weiter man unter die Rangliste sieht um so reiner sind die Herzen und die Beweggründe. Aber je höher man die Leiter hochklettert um so schmutziger werden die Sprossen.
    Für mich ist die LK böse, ja, weil sie nicht das Evangelium des Christus predigen und wie ein Dieb seine Schafe über den Zaun reißen und sie ihm damit stehlen (Johannes 10:1). Aber nicht der kleine Verkündiger, das kleine Schäflein. Dieser wird nur ausgenutzt in seiner Gutmütigkeit. Und der Glaube an Gott eines kleinen Verkündigers ist groß.

    Die meisten „Abtrünnigen“ hetzen nicht gegen die Organisation. Aber die WTG hetzt gegen die Abtrünnigen auf Kongressen, indem sie immer wieder Programmpunkte gegen Abtrünnige bringt und Sätze wie „Abtrünnige sind Küchenhelfer Satans“ um sich wirft. DAS ist Hetzen.

    Deine Aufregung ist ganz umsonst. Jeder darf seine Meinung verteten und wird auch respektiert. Man sollte nur nicht darauf bestehen, dass es die absolute Wahrheit wäre, denn die absolute Wahrheit hat nur der Christus und sein himmlischer Vater.

    Vielleicht hätte ich den einen Satz mit der Offenbarung 9 und dem weißen Pferd etwas anders schreiben sollen. Auch mein Schwiegervater sagte mir, dass das etwas hart rüberkam. Dafür entschuldige ich mich bei allen. Natürlich ist das MEINE Erkenntnis, die ICH mir erarbeitet habe, was allerdings nicht richtig sein muss.

    „In wichtigen Grundfragen muss unter Christen Einheit herrschen,
    in unwichtigen Fragen Freiheit,
    in Uneinigkeit Liebe.“

    Liebe Grüße Hope

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Ich finde diese Stelle ehrlich gesagt dämonisch!Früher opferten die Menschen,um Dämonen zu beschwichtigen(denken wir mal an den Film King Kong).
    Da die Ziege besonders oft zur Beschwichtigung der Dämonen geopfert wurde,ist sie in manchen Kulturen ein dämonisches Tier geworden.
    Die Vorstellung,dass man die Schuld oder das Leiden auf ein anderes Wesen übertragen kann,gab es schon immer bei primitiven Völkern.
    Meiner Ansicht nach handelt es sich dabei um eine Art Übertragungsmagie,ähnlich wie beim Voodoo-Kult.
    Hier mal 2 Texte aus der Bibel,die mir zu denken geben.
    1)2.Sam.24:16-18
    Hier baute David an der Stelle,wo sich der Engel der Pest befand,einen Altar,und Opferte dem Herrn und das Sterben wurde abgewehrt in Israel
    2)2.Mose 4:24-26
    Diese Texte finde ich sehr fragwürdig!
    Diese ganze Opferei und das Blutgespritze passt doch nicht zu folgendem Text:
    „Ich mag nicht den Stier aus deinem Hause,noch Böcke aus deinen Hürden,mein ist ja alles Getier des Waldes,das Wild auf meinen Bergen zu Tausenden.Ich kenne alle Vögel des Himmels und was auf dem Felde sich regt,ist mir kund.Wenn mich hungerte,ich brauchte es dir nicht zu sagen;denn mein ist der Erdkreis und was ihn erfüllt.Sollte ich das Fleisch von Tieren fressen und das Blut von Böcken trinken? Psalm 50:9-13
    Was denn nun? Mal so – mal so!

  • Alois an Johann
    Februar 14, 2014

    Lieber Johann

    Es gibt im Archiv ein Vortrag, bei dem auf Dein angesprochenes Problem, das Einsichtenbuch und das Buch Henoch eingegangen wird.

    Du findest das in folgendem Vortrag etwa ab der Mitte:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=886

    Liebe Grüße
    Alois

  • pit an alois
    Februar 14, 2014

    lieber alois.
    ich sehe da ein manko.
    einmal ist christus durch aaron vorgeschattet.
    dann ist das opfer christi durch den sündenbock vorgeschattet.
    und nichts anderes sagt das einsichtenbuch.
    nicht gleichzeitig 2x christus. der bock und aaron.

    oder seh ich das falsch?

    friede
    pit

  • Alois an Johann
    Februar 14, 2014

    Lieber Pit

    Es ist nicht mein Vortrag, deshalb kann ich auch nur lesen was da steht. Aber der Autor schrieb, dass der Sündenbock nicht Jesus vorschattet, im Gegensatz zum Einsichtenbuch. Im Buch Henoch ist Asasel der Satansfürst, der dann bei Mose mit den aufgeladenen Sünden weggeschickt wird.

    Jesus hat unsere Sünden mit auf den Stamm mit hinauf genommen, aber er wurde nicht weggeschickt. Das ist ein Unterschied.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Februar 14, 2014

    Liebe Geschwister,

    hier noch etwas was mir in diesem Studien WT ab Abs. 6 aufgefallen ist:
    In den nachfolgenden Absätzen werden nun die Opfergaben aus dem alten Israel als Beispiel angeführt. Im Absatz 6 schreiben sie, ich zitiere: Sein Gesetz schrieb vor, das Blut eines Tieres auszugießen. Das war ein „Schatten der künftigen guten Dinge“, die durch Jesus kommen sollten (Heb. 10:1-4). – Zitat Ende.

    Nun wurde ja Heb. 10:1-4 angeführt. Doch warum hört man hier auf zu lesen? Gerade die weiteren Verse aus diesem Kapitel zeigen ja erst, worum es dem Bibelschreiber in Wirklichkeit gegangen ist. Daher zitiere ich die Bibelverse mal im Zusammenhang:

    Heb. 10:1-18; Elberf.: 1 Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie alljährlich darbringen, die Hinzunahenden für immer vollkommen machen. 2 Denn würde sonst nicht ihre Darbringung aufgehört haben, weil die den Gottesdienst Übenden, einmal gereinigt, kein Sündenbewusstsein mehr gehabt hätten? 3 Doch in jenen Opfern ist alljährlich ein Erinnern an die Sünden; 4 denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden wegnehmen. 5 Darum spricht er, als er in die Welt kommt: „Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet; 6 an Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen gefunden. 7 Da sprach ich: Siehe, ich komme – in der Buchrolle steht von mir geschrieben -, um deinen Willen, Gott, zu tun.“ 8 Vorher sagt er: „Schlachtopfer und Opfergaben und Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, auch kein Wohlgefallen daran gefunden“ – die doch nach dem Gesetz dargebracht werden -; 9 dann sprach er: „Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun“ – er nimmt das Erste weg, um das Zweite aufzurichten. 10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. 11 Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden hinwegnehmen können. 12 Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes. 13 Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße. 14 Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. 15 Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist; denn nachdem er gesagt hat: 16 „Dies ist der Bund, den ich für sie errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr, ich werde meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie auch in ihren Sinn schreiben“; 17 und: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.“ 18 Wo aber Vergebung dieser Sünden ist, gibt es kein Opfer für Sünde mehr.

    Täusche ich mich hier gewaltig oder steht in diesen Versen das genaue Gegenteil von dem was im WT ausgesagt werden soll? Die LK will ja mit dem Hinweis auf die Opfer im alten Israel belegen, wie wichtig auch die heutigen Opfer für Gott sind. Doch zweimal steht in diesen Versen: „Schlachtopfer und Opfergaben und Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, auch kein Wohlgefallen daran gefunden“ und weiter: 10 In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. Also schon zur damaligen Zeit als der Hebräerbrief niedergeschrieben wurde, war klar das Jesus seinen Leib als einmaliges Opfer dargebracht hat, das nie mehr erneuert werden muss. Aufgrund dieses Opfers kann unser himmlischer Vater unsere Sünden von dieser Zeit an vergeben und weil er unsere Sünden nun vergeben hat, brauchen wir keine Opfer mehr für unsere Sünden zu bringen. Uns wird die Gnade zuteil aufgrund des einmaligen Opfers unseres Herrn Jesus Christus. Wer jedoch das Opfer unseres Herrn Jesus Christus ablehnt, für den bleibt kein weiteres Opfer übrig. Das wäre allerdings eine Erklärung, warum ein Zeuge Jehovas als weiter opfern möchte, da er doch beim Abendmahl das Blut und den Leib in Form der Symbole an sich vorüber ziehen lässt, ohne davon zu nehmen. Da er das Opfer von Jesus ablehnt, muss er andere bringen. Doch kein anderes Opfer hat zur Folge, dass wir von unseren Sünden freigesprochen werden. Wie haben wir im Vers 4 gelesen? … denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden wegnehmen. Auf heute übertragen gilt das für alle Ersatzopfer, die man stattdessen darbringen möchte. Kein anderes Opfer außer dem Leib von Jesus kann unsere Sünden wegnehmen. Wer etwas anderes behauptet lehrt ganz klar gegen die Bibel und lehnt das Opfer unseres Herrn Jesus ab.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus an Manfred
    Februar 14, 2014

    Deine Schlussfolgerung wird ja auch von Paulus an die Römer bestätigt:

    Kap. 10:

    2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht.

    3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen. 5 Wer dennoch durch das Gesetz vor Gott bestehen will, für den gilt, was Mose geschrieben hat: „Wer alle Forderungen des Gesetzes erfüllt, wird dadurch leben.“

    Gott der Vater möchte uns etwas schenken (was wir NIE bezahlen könnten) – wer würde für ein Geschenk etwas bezahlen, dies wäre eine Beleidigung für den Schenkenden. Doch genau das will die LK ihren Mitgliedern einreden und deshalb lehnen sie Gott und sein Geschenk ab!

    Oder wie es Paulus auch im Kap. 4 (HFA) beschreibt:

    14 Würde dagegen die Zusage für die gelten, die sich auf die Erfüllung des Gesetzes verlassen, dann wäre der Glaube außer Kraft gesetzt und Gottes Versprechen würde aufgehoben.

    15 Tatsächlich bringt uns das Gesetz nichts als den Zorn Gottes ein. Nur da, wo es kein Gesetz gibt, wird niemand schuldig.

    16 Deshalb gilt Gottes Zusage allein dem, der glaubt. Denn was Gott versprochen hatte, sollte ja ein Geschenk sein.

    Die LK hängt am alten Gesetz und will allen einreden nur durch das erfüllen der Gebote könnt ihr gerettet werden, das ist eine andere Botschaft als jene die von Jesus oder Paulus kam.

    siehe auch:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1567&cpage=1#comment-87073

  • Maryam an Manfred
    Februar 14, 2014

    Lieber Manfred,
    ich glaube, du täuschst dich nicht. Ich habe das Kapitel im Hebräer-Brief heute noch einmal gelesen und gebe dir Recht. Das mosaische Gesetz warf nur „einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst“. Jesu Opfer war weit mehr wert, als die Opfer, die die Israeliten darbringen sollten. Vers 19 sagt ja: „Wo Vergebung von Sünde ist, da ist keine Opfergabe mehr nötig“. Und vorher weist Paulus darauf hin, dass die Israeliten Jahr für Jahr durch ihre Opfer an ihre Sündhaftigkeit erinnert werden – genau wie die Zeugen heute durch ihre Opfer…
    Ich habe noch den Satz eines Bruders im Ohr: „Ein richtiges Opfer muss wehtun.“ Da hab ich mich beim Lesen des Artikels auch gefragt, was mit Opfer gemeint ist. Der Artikel gibt keine Definition an. Offensichtlich wird angenommen, dass alle Leser wissen, was die WTG mit „Opfer“ meint… Meines Erachtens nach wird hier JEDE Tätigkeit für Jehova (bzw. die Organisation) mit gezählt. Ich persönlich habe lieber das Gefühl, Gott eine Gabe darzubringen. Das ist für mich nur positiv besetzt und nicht mit „Schaden“ oder „Verlust“ oder „persönlicher Einschränkung“ konnotiert.
    Abgesehen davon ist es doch sehr tröstlich zu wissen, dass uns die unverdiente Gottes durch Jesu Opfer rettet und nicht die Opfer, die wir in unserer sündigen Minderwertigkeit durch Werke zu verbringen suchen… (siehe Galater-Brief und die Errettung durch Werke).
    LG Maryam

  • Mäuslein
    Februar 14, 2014

    An Matthäus:
    Dein Artikel ist korrekt so, die sogenannte Abgeltungssteuer für Zinseinkünfte sieht eigentlich auch die Kirchensteuer vor, nur zahlt die niemand, weil man das der Bank nicht sagt und bei der Steuererklärung gibt man es einfach nicht an,es ist ja abgegolten. Dies betrifft nur die Kirchen, die offiziell Kirchensteuer erheben, also meines Wissens nach die beiden großen mit allen Unterformen.Das bedeutet, das Watch erst generell die Kirchensteuer generell einführen muss, damit dies auch für sie greift. Ich denke aber, das ist nur noch eine Frage der Zeit.
    Dies nur kurz zur Info.

  • BrightKnight @Mäuslein,Matthäus
    Februar 14, 2014

    Hallo Mäuslein und Matthäus u. alle anderen,
    Ich rechne eigentlich auch fest damit, dass unsere KdöR früher oder später die Kirchensteuer einführt oder es für sich eingeführt bekommt.
    Heute morgen war meiner Frau und mir kurz der Atem stehen geblieben, als wir die Kontoauszüge durchblätterten, nicht wegen der Zahlen, die können ja auch stets zum erschrecken sein, nein, wegen eines Briefes der Deutschen Bank, der besagt, dass ab 1.1.2015 die Kirchensteuer auf Kapitalerträge abgeführt wird. Erst beim 2. Durchlesen war dann klar, dass das Wahlrecht der Abgabeweise entfällt. Wie auch immer….
    Die entscheidende Frage ist für mich im Augenblick eher nicht, ob die WTG die Kirchensteuer einführen wird, sondern ob eher der Staat dafür sorgt, dass für alle Körperschaften des öffentlichen Rechts einfach per „Zwangsabgabe“ die Kirchensteuer eingeführt wird.
    Das würde Selters ja sehr entgegenkommen. Dann hätten nicht sie die Kirchensteuer eingeführt, sondern die BRD.
    Weiß da jemand was konkretes oder hätte gar juristischen Rat, ob so etwas passieren könnte? (Alle dürfen sich bitte melden, nur bitte unser „Superrichter“ nicht… hihi….)
    Abgesehen von diesem möglichen Weg könnte unsere Org die Kirchensteuer auch einfach so einführen und das mit hellerem Licht erklären. Ich wüsste zwar nicht wie, ohne das alle abhauen, aber ihrer Phantasie sind ja bekanntlich Grenzen gesetzt.
    Bei welchem Amt müsste man offiziell bekunden, dass man kein ZJ mehr ist, damit einen der KdöR-Spuk nicht noch länger verfolgt? Weiß das das jemand zufällig?
    Herlichen Dank, LG BrightKnight

  • Mäuslein
    Februar 14, 2014

    Huhu bright night,
    du wirst keine kirchensteuer abführen müssen, bis die watch sagt, wir ordnen sie an. so lange giltst du für die bank als in keiner kirchensteuererhebenden kirche angehörig seiend.
    Kurz zu den Steuergesetzen: die Abgeltungssteuer wurde ja eingeführt,damit die die viel Geld haben und einen höheren persönlichen Steuersatz als 25 % haben, ihr Geld nicht ins Ausland transferieren. Dazu gehört auch ein Solidaritätszuschlag und bei Mitgliedern einer Kirche auch die dazugehörige Kirchensteuer. Also bei der evangelischen Kirche oder katholischen Kirche.
    Da aber niemand bei der Bank sagt: zieh mal von den Zinsen auch noch die Kirchensteuer ab, muss man das eigentlich bei der Steuererklärung nacherklären. Da das aber auch wiederum keiner macht, wird dies jetzt zwangsweise gemacht, betrifft uns aber noch überhaupt nicht.

  • ⒸⒶⓃⒶⓉⒺⓇⒾⓃⒶ➞➞BrightKnight
    Februar 14, 2014

    Howdy BrightKnight,

    Deine Frage „Bei welchem Amt müsste man offiziell bekunden, dass man kein ZJ mehr ist, damit einen der KdöR-Spuk nicht noch länger verfolgt?“ kann ich Dir folgendes benennen:

    Das Einwohnermeldeamt ist dafür zuständig, da hier die Religionszugehörigkeit angegeben/erfasst wird. Entsprechend wäre auch dieselbe hier aufzukündigen.

    Ratsam ist auch, gegebenenfalls ein „Austrittsschreiben“ an die Ältestenschaft deiner Versammlung zukommen zu lassen.

    ©Agapé,
    Canaterina

  • Brandy
    Februar 14, 2014

    Lieber BrightKnight,
    ich wohne in SH und bin letzten Monat zum Standesamt marschiert, habe meine Heiratsurkunde, Ausweis und einige Euro vorgelegt und habe genau wie bei den großen Kirchen eine Austrittsbescheinigung aus der WTO K.d.ö.R bekommen. Die schicken die Bestätigung selbst (müssen sie)direkt zum zuständigen Bethel, wenn man ihnen die Adresse sagt. Viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Brandy

  • Dennis
    Februar 14, 2014

    Lieber BrightKnight,

    als Banker kann ich Dir wohl weiter helfen 🙂

    Es ist so, dass ab 01.01.2015 die Banken/Sparkassen beim Bundeszentralamt für Steuern, die Religionszugehörigkeit abfragen. Aufgrund dieser Auskunft werden die Banken zukünftig die fällige Kirchensteuer auf Zinserträge abführen, d.h. 8% auf den fälligen Abgeltungssteuer-Betrag.

    Mal davon abgesehen, dass es nur für mittlere bis große Vermögen eine Rolle spielt, da ein Zinsfreibetrag von EUR 801/1602 existiert (Niedrigzinsen!!!), passiert hier nichts was die WTG ausnutzen könnte.

    Da die WTG keine Kirchensteuer erhebt, ändert sich also effektiv nichts. Eine „Zwangsabgabe“ ist die Kirchensteuer bereits. Wenn man in einer Kirche mit Steurrecht Mitglied ist MUSS man die Ki-Steuer bezahlen. Welchen größeren Zwang könnte es noch geben?

    Dass man irgendwann sagt JEDE K.d.Ö.R. MUSS die Kirchensteuer verlangen halte ich für extrem unwahrscheinlich, da die Stimmen immer lauter werden, die den Kirchen ihre Priviliegien beschneiden und nicht ausweiten wollen.

    Natürlich kann man sagen: „Alles ist möglich“, aber darauf sollte man besser nicht warten. Ich habe meinen Austritt erklärt und mir das auch von der WTG bestätigen lassen.

    LG
    Dennis

  • Anna
    Februar 14, 2014

    Lieber Dennis, liebe Schwestern und Brüder,

    danke für die Info in Sachen Kirchensteuern. Meine Bank hatte diese Information auch auf dem Kontoauszug. Ich denke mir, die WTG sichert sich die Finanzen eher über weitere Resolutionen (ggf. gibts ja bald den Traktatefonds bei diesen massiven Werbefeldzügen 😉 ). Oder was auch möglich ist man erhebt Mitgliedsbeiträge.

    Wie auch immer, lassen wir uns durch diese Transaktionen einer Organisation nicht unsere Freue an Jehova und seinem Christus nehmen.

    Schönen weiteren Sonntag wünscht Anna

  • Markus
    Februar 14, 2014

    Hallo zusammen!

    Was mit den Spenden passiert, sollte eigentlich jeden interessieren … Jede Versammlung muss einen Spendenbericht monatlich aushängen — mittlerweile wird er ja auch wieder vorgelesen (weil zu wenig gespendet wurde …). Seit über 10 Jahren frage ich mich, was die WTG mit den Spendengeldern so alles regelt. Warum legt sie keinen Rechnungsbericht den Brüdern vor? Da ich in der Welt viel herumgekommen bin, kann ich leider nur bestätigen; dass es bei den Zeugen Jehovas ebenfalls alles gibt, was auch „in der Welt“ passiert!

    Vor einigen Jahren wurde in Berlin ein neuer Königreichssaal gebaut, und die Brüder wurden ermuntert zu spenden — was auch mich bewegt hat, eine vierstellige Summe von Herzen zu geben. Dankbar hat dies der Sekretär angenommen und mit einer normalen Spendenquittung bestätigt. Erst als mein Steuerberater eine offizielle Spendenquittung verlangte, ist der Bruder aufgeflogen … Hat er doch die komplette Spende in die eigene Tasche gesteckt. Nach einigen hin und her, wurde er ausgeschlossen … Natürlich hat niemand in der Versammlung irgend etwas erfahren; warum, weshalb, wieso …

    Auch heute ist es im großen Stil der WTG nicht anders: niemand weiß, was z.B. mit den Geldern der Immobilienverkäufe in Brooklyn, oder der Rückzahlung aus Frankreich passiert …

    Ich für meinen Teil habe nach meinem Spendenvorfall (der mich tief getroffen hat) entschieden, überwiegend nur noch Sachspenden (Möbel, etc.) zu spenden. Heute will allerdings das Bethel nicht mal mehr gute Klamotten — Geld ist ihnen viel lieber! Leider kommt aber bei den lieben Brüdern davon nichts an. Wie viele verausgaben sich im Sonderdienst und müssen mit wenig finanziellen Mitteln auskommen. Oder die Brüder in den Betheln: müssen mit Kürzung ihres monatlichen Taschengeldes auskommen. Die Brüder der Leitenden Körperschaft fliegen dafür erster Klasse … In Deutschland wird eine Resolution nach der anderen abgenickt und Geld für Nichtigkeiten ausgegeben (… mal wieder die Stühle neu beziehen, etc.); wo in Südamerika die Versammlungen froh wären, wenn sie 100.-€ mehr im Monat zur Verfügung hätten. Da habe ich noch nicht gesehen, dass die WTG für „Ausgleich“ gesorgt hat …

    Aber zum Glück, darf man sein Herz zum Spenden auch weiterhin öffnen, und die Brüder (egal ob hier in Deutschland oder in Südamerika) persönlich und auf direktem Wege unterstützen — was ich bisher sehr gerne getan habe und auch andere dazu ermuntern möchte! Denn: ewiges Leben kann man sich durch Spenden an die WTG auch nicht erkaufen …

  • Zadok/Achim
    Februar 14, 2014

    Lieber Markus!
    Deine Vorgehensweise ist sicher richtig, nur noch auf direktem Wege zu unterstützen.
    Ich war in den 80ern Kontoführer und habe auch einen Königreichsaalbau finanziell abgewickelt.Ich kenne das Gefühl, mit einem prall gefüllten Mäppchen erst nach Haus und dann kurz darauf zur Post zu laufen um es einzuzahlen.
    Wir haben aber schon damals peinlich genau dsrauf geachtet, dass
    absolut jede Quittung von zwei Personen unterschrieben wurde; von mir und einer weiteren Person, die immer mal gewechselt hat.
    Alles Geld wurde für alle Anwesenden sichtbar gezählt und aus dem Spendenkasten entnommen. Das war abe nie viel, sehr oft war es weniger als 100 Mark. Wir haben bei jeder Gelegenheit darauf hingewiesen, dass es Vortele hat, das geld bargeldlos zu überweisen. Viele hatten einen Dauerauftrag, was für sehr große Transparenz gesorgt hat. wenn die Geschwister mal akzeptiert hatten, dass einige wenige – VA,KA und ich den Betrag sehen konnten – dann haben sie die Vorteile in den Vordergrund gestellt und das ging viele Jahre so.
    Ich will für die hoffen, dass es der kleinste 4 stellige Betrag war… 🙂
    Lieber Gruß
    Achim

  • Zadok/Achim
    Februar 14, 2014

    entschuldige die Tippfehler, ich habs nicht mehr quergelesen.

  • Markus
    Februar 14, 2014

    Hallo Markus,

    Herzlich Willkommen bei BI – Ich war ganz überrascht meinen Namen zu lesen, obwohl ich diesen Artikel ja gar nicht geschrieben hatte. Damit es in Zukunft keine Verwechslungen gibt, wäre es besser, wenn du deine Kommentare z.B. mit „Markus2“ unterschreiben würdest. Ich selbst schreibe hier (auch wenn nicht so oft) bereits seit Jahren.

    LG Markus

  • johann 2
    Februar 14, 2014

    Hallo !
    Wie ist also dann der scheinbare Widerspruch zwischen den Versen 4 b und 7 in Lukas Kap. 10 zu erklären?

    Also, meiner Meinung nach, muss man den Vers 1 als den Zusammenhang in Betracht ziehen . Dort heißt es:
    „Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, WOHIN ER SELBST ZU GEHEN IM BEGRIFF WAR.

    Die Jünger hatten also offensichtlich einen Auftrag ! ( WTG würde sagen : ein „Gebiet“ ).
    Die Siebzig sollten sich somit UNTERWEGS bis dahin, nicht durch die zeitaufwendige Begrüßungen aufhalten . . .
    Und dann , wenn sie am Ort gelangt sind,
    DANN dürfen sie auch an einem „Gastmahl“ teilnehmen . . . im Haus ,
    wo sie auch die Unterkunft bekommen werden . . .

  • Mäuslein
    Februar 14, 2014

    Ich hoffe ich habe mich mit dem Namen nicht vertan und ich heiße hier eigentlich mäuschen-falls dem so ist tut es mir leid

  • Mäuslein
    Februar 14, 2014

    Liebe Brüder, mit Freude beobachte ich nun eure Website und wollte gern mal danke sagen! Euer mäuslein das die ganze Zeit mitliest

  • mäuslein2
    Februar 14, 2014

    Lieber Matthäus,

    ich hatte ja schon vor kurzem darüber geschrieben.

    Dieser Tage wird in den Versammlungen ein Brief vorgelesen in dem
    steht:“ Aufgrund der vielen Nachfragen der Brüder möchten wir folgenden Hinweis geben. Bei Spenden per Überweisung ist als Verwendungszweck „Spende“ anzugeben…………..“

    Warum dieses?

    Was für nachfragen?

    Sollen wir tatsächlich glauben, wenn jemand nicht weiß wie zu spenden ist, diese dann nach Selters schreiben?

    Wohl jeder geht doch zuerst zum Sekretär und frag da nach.

    Warum wird eine derartige „Empfehlung“ nicht im Königreichsdienst veröffentlicht?

    Hätte das rechtliche Konsequenzen?

    Offenbar werden die Spenden nicht ausschließlich für das weltweite Werk eingesetzt.

    Aber mir ist noch etwas eingefallen.

    Wie oft wurde uns die Opferbereitschaft der Missionare vorgekaut.

    Berichte, bei denen Missionare heute nicht wussten was sie morgen essen sollten weil ihnen die Mittel fehlten, lesen wir nur all zu oft.

    Wo bleibt die Hilfe, Unterstützung und Spendenfreudigkeit der WTG?

    Die Herren der LK verzichten sicher nicht auf ihre 3 Mahlzeiten, verzichten sicher nicht auf ärztliche Versorgung bei Krankheit und gehen sicher nicht zu Fuß bei Sturm und Regen.

    Matth. 23:25-28 beschreibt treffend die LK auch in dieser Hinsicht.

    Vielen Dank Bruder F.W. für Deinen passenden und Kritischen
    Artikel.

    LG

    ===========================

    Ja, dieser Brief wurde schon vorgelesen.
    BI

  • Anna
    Februar 14, 2014

    Lieber Bruder W.F. liebes Mäuslein2, liebe Schwestern und Brüder,
    danke Bruder W.F. für deine Mühe.

    der Brief wurde auch bei uns schon vorgelesen.

    Bald deneke ich, führen sie den Klingelbeutel ein. Das ist einfach nur grotest. Danke auch dir Matthäus für die Hinweise aus früherer Literatur.

    Schönen Abend an alle Anna

  • Matthäus an Alle
    Februar 14, 2014

    Da ist bereits der nächste Schachzug wie die Kirchen (zu denen sich ja Zj stolz zählen) zu ihrem
    Geld in Form von Kichensteuer kommen – da kannste sicher sein das ZJ davon Gebrauch machen werden:

    Siehe:
    http://www.derwesten.de/wirtschaft/kirchensteuer-auf-zinsertraege-ist-ab-2015-gesetzliche-pflicht-id8813237.html

    Weiss hier jemand mehr?

    LG. Matthäus

  • Matthäus
    Februar 14, 2014

    Danke für die sehr gute Analyse! Mir fällt zu diesem Thema nur ein was Jesus selbst einmal äußerte:
    KOSTENFREI habt ihr bekommen – KOSTENFREI gebt!

    Ich kann mir nicht vorstellen, würde Jesus heute auf der Erde sein dass er diese permanenten Aufrufe des Spenden gut heissen würde. Vor allem wenn man bedenkt wofür die WTG die Millionen an Spendengelder auch verwendet. Da sind -keiner weiss wieviel- Unsummen in Hedgfonds irgendwo vernichtet worden, da hat man tausende Brüder missbraucht um altehrwürdige Häuser ob das Bossert Hotel oder das Stanley Theater aufwendigst IN LUXUSS zu renovieren um es dann Gewinn bringend zu verkaufen. Vieles von dem was hier läuft ist dem einfachen Verkündiget, ja selbst Verantwortliche ob KA, BA werden nicht in solche Geschäfte eingeweiht, unbekannt.

    Das wäre das Mindeste, wie bei jedem gemeinnützigen Verein, die Finanzen OFFEN zu legen und Rechenschaft abzulegen, woher und wohin das viele Geld welches sich im Milliardenbereich bewegt,
    (alleine für alle Gebäude in Brooklyn kann man von rund 1 Milliarde Dollar ausgehen) bewegt wird.

    Was ist mit dem Geld passiert welches für die Bethelheime wie Wien, Thun, Rom, Madrid, um nur ein paar zu nennen, oder wie derzeit im Verkauf befindliche Bethel von Schweden u.v.a. Was geschieht mit diesen Millionen – WARUM gibt die LK der WTG hierzu keinerlei Auskünfte? Offensichtlich gibt es viel zu verheimlichen – oder wie seht ihr das?

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    Februar 14, 2014

    Noch etwas ist mir eingefallen!

    Die Begebenheit als ein junger Mann zu Jesus kam und die Frage stellte: „Was muss ich tun um ewiges Leben zu ererben? Jesus sagte: „Halte die Gebote!“, der junge Mann erwiderte: „Das tue ich von meiner Jugend an.“ …dann geh hin verkauf ALLES und GIB ES DEN ARMEN (und nicht der WTG) und folge mir nach! Der Mann ging betrübt weg, denn er war sehr reich. Markus 10:17

    Ist das so zu nehmen wie er es gesagt hat? Wie passt das dann mit einer anderen Aussage zusammen, wer für die Seinen nicht sorgt ist schlimmer als ein Ungläubiger? Ist es deshalb so schwer, diesen engen Weg zu gehen? Auch Jesu Jünger waren darüber entsetzt und fragten ihn: „Wer kann dann überhaupt gerettet werden?“ Jesus sah sie ernst an: „Für Menschen ist es unmöglich, aber nicht für Gott.“ Verse 26,27

    Und das ist der wesentliche Punkt! `Ringt danach´, kann nicht bedeuten, dass UNSERE Anstrengungen zum Ziel führen, denn das wäre dann mit anderen Aussagen der Bibel nicht in Einklang zu bringen, z.B. Röm.3:26-28: „Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten, die ich Gott vorweise, werde ich von meiner Schuld frei gesprochen. Gott alleine ist gerecht und er sprich mich frei, wenn ich an seine Vorkehrung glaube.“

    Gott fordert uns auf Buße zu tun, d.h. dass wir Sünder sind und das Gericht Gottes verdient haben. Das ist unbequem. Was Recht und Unrecht ist, diese Entscheidung trifft alleine Gott und „religiöse Verdienste oder Spenden“, wie es die WTG gerne betont, haben keinen Platz.

    Ja selbst wenn jemand – wie der junge Mann bei Jesus – alle Gebote erfüllt hat, wird ihm seine Leistung nicht das Ziel bescheren. „Deshalb gilt Gottes Zusage nur dem, der glaubt. Was Gott versprochen hatte, sollte ja ein Geschenk sein.“ Röm. 4:15 nach HFA

    Und Jesus selbst versichert uns:
    „Alle die zu Mir kommen, und keinen werde zurückstossen.“ (Joh. 6:37 HFA)

    Es gibt auch keinen Hinweis in GW dass wir irgendeine menschliche Institution unterstützen MÜSSEN, sondern es gilt alleine diese Aussage in Apg. 4:11 Jesus ist der Stein, von dem in der Heiligen Schrift gesprochen wird: ‚Ihr Bauleute habt ihn als unbrauchbar weggeworfen. Nun aber ist er zum Grundstein des ganzen Hauses geworden.‘ 12 Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie.“ NICHTS – auch keine „Organisation Gottes“ !!!

  • Matthäus
    Februar 14, 2014

    Naja vielleicht ist auch das der Grund warum die WTG einen so nachhaltigen Aufruf zum Spenden,
    und das nicht nur einmal am Ende des Jahres, den Verkündigen nahelegt:

    Außerdem werden in Ländern wie den Vereinigten Staaten und Kanada die Kirchenkassen geleert durch die hohen Ausgaben in Verbindung mit Prozessen und Urteilen gegen Geistliche, die Schändliches mit Kindern und mit Erwachsenen getrieben haben (Matthäus 23:1-3).
    Der Wachtturm, 15. August 1994, S. 11-13

  • Matthäus
    Februar 14, 2014

    Irgendwie holt einem die eigene Lehre ein:

    Die Bibel gebietet dies nicht ohne Grund. Ernannte Diener in einer Versammlung mögen beispielsweise mit Geld zu tun haben. Sie dürfen keinesfalls habsüchtig sein. Würde jemand ernannt, der auf diesem Gebiet eine ernsthafte Schwäche hat, so könnte er versucht sein, das ihm Anvertraute zu veruntreuen und sich etwas anzueignen, worauf er kein Recht hat. Auch Älteste sollten darauf achten, daß sie ihre Stellung nicht dazu gebrauchen, sich irgendeinen Vorteil oder Gewinn zu verschaffen. Es wäre nicht nur verkehrt, wenn sie materiellen Gewinn anstrebten, sondern auch, wenn sie sich aufgrund ihrer Stellung, ihrer Autorität oder ihres Ansehens andere persönliche Vorteile verschafften.
    
    Der Wachtturm 1. Dezember 1977, S. 719

    Häufig wird die Frage gestellt: „Woher kommt all das Geld?” Jehovas Zeugen führen nicht wie die Kirchen der Christenheit Kollekten durch, und sie richten auch an niemand irgendwelche Spendenaufforderungen. Statt dessen findet man in ihren Königreichssälen Spendenkästen –
    vergleichbar mit den Schatzkästen in biblischer Zeit.
    Der Wachtturm, 1. Dezember 1987, S. 30

    Nun wird wohl niemand bestreiten wollen, dass zum Gottesdienst eines Christen auch das Spenden gehört. Aufdringliche Spendenaufrufe aber gehen uns wahrscheinlich gegen den Strich, stoßen uns gar ab.
    Der Wachtturm, 1. Dezember 2002, S. 3

    Statt zu spontanem Geben zu ermutigen, üben sie auf feine oder gröbere Weise Druck aus und appellieren wie das Spielen auch an die Selbstsucht.

    Was ist dagegen über die christlichen Zeugen Jehovas zu sagen? Welche von diesen Methoden wenden sie an? Tatsächlich wenden sie keine davon an, auch nicht die allgemein übliche, einen Kollektenteller herumzureichen. …, selbst seit den frühesten Tagen der neuzeitlichen Zeugen Jehovas ist es ihr Grundsatz gewesen, nie Kollektenteller herumzureichen oder auf ähnliche Weise um Geld zu betteln. Es war ihre Überzeugung, daß dies Jehovas Werk ist und daß er die Herzen seines Volkes öffnen würde, die notwendigen Beiträge beizusteuern, so daß stets die nötigen Geldmittel für die Ausdehnung der Verkündigung des Evangeliums vorhanden wären.
    Der Wachtturm, 15. November 1971, S. 698-699

    Bereits in der zweiten Ausgabe des Wacht-Turms (August 1879, engl.) erklärte Bruder Russell: „Die Zeitschrift ‚Zions Wacht-Turm‘ wird, wie wir glauben, von JEHOVA unterstützt und braucht deshalb nie bei Menschen um Unterstützung zu bitten oder zu betteln. Wenn er, der sagt: ‚All das Gold und Silber der Berge ist mein‘, nicht mehr die nötigen Mittel zur Verfügung stellt, nehmen wir an, daß es Zeit ist, ihr Erscheinen einzustellen.“ Damit in Übereinstimmung wird in der Literatur der Zeugen Jehovas nicht um Geld gebettelt. …

    Hat Ch. T. Rüssel sich hier geirrt?
    Oder warum tun sie genau das was sie einst so vollmundig abgelehnt haben?

    LG. Matthäus

  • Frank und Frei
    Februar 14, 2014

    pecunia non olet sagte Vespasian und kassierte Geld aus öffentlichen Bedürfniseinrichtungen.Ja, Geld stinkt nicht, nur die, die es stinkig ergattern, die stinken wie die Geld-Skunks.
    und die WT Manier ist kalar darauf fixiert. Als die TV Prediger mit Kreditkartenspenden aufkamen, wurde vom WT gelästertobdieser Form der Spenbde. Nu hängen sie selbst am Tropf des Plastikgeldes.Wendehälse.

  • hansi
    Februar 14, 2014

    lieber matthäus.
    ich glaube der sychologische aspekt bei spenden von zeugen jehovas an die organisation ist ein ganz wesendlicher und nicht von der hand zuweisen .ich meine damit in vielen religionsgemeinschaften fordert mann die kirchensteuer ,und bei kleineren christlichen gemeinden gibt mann ein zentel vom lohn,nennt mann auch zentelabgabe oder so ähnlich bin mir nicht sicher wie mann das nennt.
    du hast selber lieber matthäus die worte unseres herrn jesus christus genannt kosten frei habt ihr empfangen kostenfrei gebt.
    ich bin mir sehr sicher das dadurch unsere geschwister in den versammlungen angespornt werden ihr herz zu öffnen um zu spenden.
    bei vielen geistert dann herum wir haben nicht nur die wahrheit sondern brauchen für die wahrheit auch nichts zu bezahlen ,ich denke das wird der hauptgrund sein bei den geschwistern zu spenden mit dem motto ich werde nicht dazu gezwungen also gebe ich von herzen und die organisation ist der nutzniesser von all dem. milliarden schwer für mich ein wirtschaftsunternehmen paar azolong .
    wenn ich nur an die zeit geld operbereitschaft die unsere lieben geschwister in den versammlungen an den tag legten und so manchen schweisstropfen opferten und königreichsääle bauten und diese bettelten mussten um hochzeitansprachen durchführen zu können wird es mir schlecht und die galle kommt mir hoch wenn die organisation diese königreichsääle oder andere imobilien gewinnbringend verkaufen ich frage mich was hatt der ottomormalverkündiger davon, die achter gang lebt in saus und braus alles vom geld der verkündiger denn die verkündiger bauten die imobilien während die oberen herren beim geld zählen zu beschäftigt waren.lg hansi

  • Miss Maple
    Februar 14, 2014

    Immobilien möglichst gewinnbringend zu verkaufen ist ja legitim.Dagegen lässt sich nichts sagen!
    Nur das die lieben Schäfchen über diese „Geschäfte“immer im unklaren gelassen werden,ist nicht gerade vertrauenerweckend.
    Als wir vor einigen Wochen die Broschüre „Der Wille Jehovas.Wer lebt heute danach?“studierten,und zu dem Kapitel kamen:Wie wird unser weltweites Werk finanziert?“,musste ich mir wieder mühsam einen giftigen Kommentar verkneifen,da die lieben Brüder-wie solls auch anders sein-brav das antworteten was die WTG hören will,nämlich das unser Werk durch freiwillige Spenden finanziert wird.Ich weiß dass andere ihren Mund nicht halten konnten und heftig Unruhe in die Versammlung gebracht haben,haha!

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