37 Comments
  • Wolseley
    März 2, 2014

    Lieber Bruderinfo !
    Du schreibst, Wann endlich werden sich auch die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas und die Ältesten, die gehalten sind, im Geist der Milde und der Eigenverantwortung zu handeln, von Jesu Vorbild leiten lassen? Ohne Vorurteile lädt er alle mit seinen Worten ein: “Komm folge MIR nach!”

    Wenn die LK und der T.v.Skl. den Christus verworfen haben, dann ist es ja unmöglich das sie die Aussagen des Christus ernst nehmen, von daher können wir vergeblich hoffen und darauf warten das da eine Änderung vorgenommen wird.

    Eine Änderung wird erst stattfinden, wenn der Christus zum zweiten mal wiederkommt, dann wird der Christus sagen „Weichet von mir ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Das ist das ende dieser org., was dann mit diesen Männern geschieht, liegt in der Entscheidung des Christus.

    Wir müssen lernen zu warten und auf Jehova zu vertrauen.

    Gruß Wolseley

  • waytodawn
    März 2, 2014

    Was für mich hier sehr bezeichnend ist, ist der Gedanke des Pharisäers. Er zweifelte an Jesu, weil er sich nicht so verhielt, wie es ein Pharisäer tat bzw wie es vermutlich jeder damals tat.

    Anders als die soziale Ächtung in der VS wenn jemand gestrauchelt ist, können wir sicher sein, dass Jesus und unser Vater in unser Herz sehen können und unsere Schwächen zudecken.

    Diese Barmherzigkeit ist in dem Leistungsdenken in den Versammlungen kaum zu spüren. Wenn das Allheilmittel für alles das „allezeit reichlich beschäftigt sein im Werke des Herrn“ ist … seien es Eheprobleme oder Depressionen oder oder oders… dann kann man wohl kaum glauben, dass die Frucht des Geistes… Liebe… als Erkennungsmerkmal von Jesu Nachfolgern in den VS zu finden ist.

  • Matthäus
    März 2, 2014

    .

  • Eveline
    März 2, 2014

    Liebe Anna

    Danke dir und auch den anderen für die lieben Worte und Ratschläge. Es tut gut zu sehen das man nicht alleine ist mit seinen Gedanken und Befürchtungen.
    Die beiden Bücher werde ich mir demnächst besorgen.
    Was die WTG Filmchen anbelangt so finde ich sie auch nur abstoßend. Nur mit Angst und Druck die Kinder solch ein Bild von Gott zu vermitteln geht mir total gegen den Strich.
    Auch in unserer Versammlung ist zu sehen, das immer mehr, auch lang gediente Brüder psychische Probleme haben.

    Nochmals Danke an alle und ich hoffe hier weiter nützlichen Rat und Hilfe zu finden.
    Eveline

  • Maria-Regula
    März 2, 2014

    Liebe Eveline
    Sei auch von mir ganz herzlich willkommen und umarmt, wenn ich das darf.Ich verstehe Dich sehr gut, du hast eine herausfordernde Situation.Ich möchte mich auch dem anschliessen was Dir unteranderem mit dem Typ des Buches das es auch auf DVD gibt ‚Du bist einmalig‘, empfohlen wurde.Es hat mir schon vor einigen Jahren sehr geholfen ein inniges Verhältnis zu unserem himmlischen Vater nach über 40Jahren wt Doktrin, auf zu bauen.Es ist wunderbar wenn Du deinen Kindern wenn sie noch klein sind ( Kindergarten),wenn ich das richtig verstanden habe,zeigen kannst ,dass es fùr unseren himmlischen Vater nichts schöneres gibt als ein inniges Verhältnis zu Ihm und das es eben nicht auf Leistung und was andere Menschen über uns denken geht.Ein Buch und DVD das zu Herzen geht.
    Ich wünsche Dir liebe Eveline viel ,viel Kraft,Mut und Weisheit von unserem lieben himmlischen Vater und unserem Erlöser Jesus Christus sowie dem heiligen Geist der unser Helfer, Tröster und Beistand ist.

    In Gedanken ,Gebet und christlicher Liebe mit Dir verbunden

    Maria -Regula

  • Sandie
    März 2, 2014

    Eingereicht am 05.03.2014 um 21:12 | von Sandie als Antwort auf Bruderinfo.

    hallo,
    eine wirklich interessante Seite. Ich verstehe nur eines nicht: wenn hier Älteste schreiben, auch wenn sie auf diesen Seiten nur “Denkanstösse” geben wollen. Diese Denkanstösse sind doch offenbar fundiert und etwas, wovon sie überzeugt sind. Thesen, die ein anderes Licht auf viele Dogmen der WTG werfen.
    Hier möchte ich Euch persönlich ansprechen: wie könnt Ihr es mit Eurem Gewissen vereinbaren, weiter in der Versammlung die Linie der Gesellschaft zu predigen? Wie könnt Ihr Euren Brüdern und Schwestern in die Augen sehen, Euren Freunden, die vielleicht heimlich, still und leise vor sich hinleiden und die Ihr aber weiter mit den Grundsätzen der Gesellschaft auf Kurs haltet?
    Versteht mich nicht falsch. Ich selbst bin Ausgeschlossene und ich verstehe Eure Angst vor Ausschluss, dem Verlust von Familienbanden und Ächtung, aber es gibt doch immer noch den Weg zu sagen: liebe Brüder, ich fühle mich dem Amt des Ältesten nicht mehr gewachsen. Ich möchte kein Ältester mehr sein.
    Wenn Euch Euer Gewissen schon nicht beisst, dann tut das doch wenigstens für Eure “Herde”. Sorry, dass ich so aggressiv rüberkomme, aber ich verstehe das einfach nicht. Ich meine, bisschen A. muss man doch in der Hose haben!

    ===================================================================================

    Hallo Sandie, schön das du unsere Seite gefunden hast und sie dich interessiert.

    Deine offenen Worte sind sicherlich nicht unberechtigt.
    Doch es gibt inzwischen einige Älteste hier, deren Gewissen sie veranlasst hat ihr Amt niederzulegen.
    Als Bruderinfo vor 3,5 Jahren ins Netz ging war die Ausgangssituation anders wie sie sich heute für uns darstellt.
    Einige Älteste von uns hatten die Hoffnung von innen etwas zu verändern. Das hat sich als Trugschluss erwiesen. Es zeigt sich das die Brüder in den Versammlungen zum großen Teil gefangen sind und nicht bereit sind offen gegen die Missstände zu reagieren. Je mehr sich Älteste kritisch äußern, um so mehr klammert sich die Mehrheit an den Sklaven. Kritik zu üben ist den Zeugen abhanden gekommen.

    Bitte denke daran, das auch Älteste eine gewisse Zeit brauchen um sich irgend wie zu entscheiden. Es ist nicht einfach, alles aufzugeben wofür man viele Jahre gearbeitet hat.
    Die meisten Ältesten von uns haben in der Zwischenzeit so wie du erwartest „A— in der Hose“ gezeigt und ihr Amt aufgegeben.
    Aber es geht hier nicht um die Ältesten sondern um die Wahrheit in und über die WTG, und um den ehrlichen Glauben derer die „seufzen und jammern über die Gräuel die in ihrer Mitte geschieht“.

    In diesem Sinn liebe Grüße
    Bruderinfo

  • heibea
    März 2, 2014

    Liebe Sandie,
    Glaubenlebenswichtige Entscheidungen zu treffen erfordern ein
    immenses Wissen, Erfahrung und daraus resultierende Veränderung
    im Leben eines jeden von uns! Das erfordert Zeit und Mut, sich
    letztendlich zu „outen“. Manche haben es bereits getan, andere
    sind im Begriff,es zu tun, und einige entscheiden sich nun mal
    dazu, auf „zwei Hochzeiten zu tanzen“(sie schreiben hier Kommen-
    tare und versäumen kaum eine „Zusammenkunft“-auch Schwestern).
    Für mich persönlich auch unverständlich, da wir unserem
    himmlischen Vater und seinem Sohn gegenüber Verantwortung haben,
    und nicht Menschen!- Aber es steht u n s nicht zu, eine Lebens-
    situation zu beurteilen oder zu richten….T o l e r a n z ist
    hier das „Zauberwort“! Wir sind alle frei, das zu tun, was w i r
    möchten!
    In diesem Sinne hei-bea

  • vie ratée@eveline
    März 2, 2014

    Liebe Eveline,

    Zur Blutfrage, kann ich von einer Situation im Bekanntenkreis sprechen: Das zu früh geborene Baby, wurde bei der Geburt verletzt und hat letztendlich mehrere Transfusionen benötigt. Die Eltern haben einen Brief aufgesetzt: Dass sie zwar gegen eine Bluttransfusion sind, falls aber das KH Bluttransfusionen durchführt – werden die Eltern nicht gegen das KH vorgehen. Das Kind bekam die Transfusionen, überlebte und die Eltern bekamen keine Probleme.

    Liebe Grüße

  • Eveline
    März 2, 2014

    Hallo Achim,

    danke für deine Antwort auf meine Fragen. Den Blutartikel habe ich schon gelesen, werde ihn aber noch einmal richtig durchgehen um mir die Argumente zu verinnerlichen.
    Du sagts das die mir liebgewonnen Menschen mich ganz schnell links liegen lassen, wenn ich erwähne, dass Christus wichtiger ist als der. Das mag auf einige zutreffen, aber ich bin auch davon überzeugt das ich auch wirkliche Freunde in der Versammlung habe, und um diese geht es mir.
    Aber wie du schon sagst, es kommt auf mein Vertrauen Gott gegenüber an und jeder muß für sich Entscheidungen treffen die er vor sich Gott und seinem Gewissen vertreten kann.
    Ich hatte nur gehofft das es vielleicht einige gibt die Erfahrung in solch einer ähnlichen Situation haben.

    Liebe Grüße
    Eveline

  • Anna
    März 2, 2014

    Liebe Eveline,

    schön, dass du deine Gedanken hier schilderst. Deine Situation ist nicht einfach. Bist du alleinerziehend? Sobald Kinder da sind ist das Leben in der Organisation sehr schwierig. Meine Kinder waren bei meiner Taufe 6 und 9 Jahre alt. Wir waren eine Vorbildfamilie, Vater Ältester. Ich war mindestens 2mal jährlich trotz Berufstätigkeit im damals noch 50-Stunden-Hipi. Die Kinder haben sich jeweils mit 16 taufen lassen und heute gehen sie nicht mehr hin.

    Beide, vor allem die jüngere haben psychische Schäden. Dank guter Therapeuten und Psychopharmaka geht es nun besser.

    Sie haben mir kürzlich erst erzählt wie schlimm das Gefühl in der Schule war „anders“ zu sein. Stets in den Zusammenkünften von Tod und Vernichtung zu hören. Angst zu haben, dass Schulkameraden sterben müssen weil man sein persönliches Gebiet in der Schule aus Sorge ausgelacht zu werden nicht gründlich bearbeitet hat. Und der Druck nicht zu genügen ist immer noch da und geht ins normale Alltagsleben.

    Meiner älteren Tochter habe ich kürzlich für sie und meine kleine Enkelin das Buch von Max Lucado „Du bist einmalig“ mitgebracht. Kürzlich habe ich mir das Buch von diesem Autor „Gott findet, du bist wunderbar“ gekauft. Hier wird Kindern und auch Erwachsenen unser himmlischer Vater auf eine liebevolle Weise näher gebracht. Nicht wie in den WTG-Filmchen für die Kinder immer die Betonung darauf, dass Jehova sich freut oder traurig ist. Jesus hat uns das vorgelebt und die Kinder einfach in die Arme genommen.

    Herzliche Grüße an alle
    Anna

  • Omma@Anna
    März 2, 2014

    Liebe Anna
    Dein Satz: „Und der Druck nicht zu genügen ist immer noch da geht ins normale Alltagsleben.“, drängt mich dir zu schreiben, denn dieses Gefühl kenne ich nur zu gut. Wie diese Denkweise entsteht, ist mir nach dem Lesen der Bücher von Josef Giger-Bütler klar geworden – man kann sich daraus befreien! Ich habe es geschafft, aber es braucht seine Zeit.
    Wenn ich an den Druck in der WTO denke, und an die gleich folgende Beschreibung depressiver Menschen, muß es ja zum Zusammenbruch kommen.

    „Menschen sind depressiv,
    die ihr Leben lang geleitet sind, das zu machen, was andere von ihnen erwarten, die immer auf die andern ausgerichtet sind,
    die sich zurückstellen, sich übergehen, sich nicht spüren und nicht erst nehmen,
    die ständig im Gefühl leben, etwas zu müssen, und sich ständig verpflichtet fühlen.
    Sie geraten in einen Zustand ständiger Überforderung und zunehmender Erschöpfung, den man als Depression bezeichnet.
    (Aus dem Buch: „Jetzt geht es um mich“ von Josef Giger-Bütler)

    Mein Rat, raus aus diesem Müssen, auch innerlich, aber es braucht seine Zeit. Vielleicht sind diese Bücher dem Einen oder Anderen eine Hilfe.

    Viel Kraft, besonders für deine Tochter, liebe Anna.

    GLG Omma

  • Anna
    März 2, 2014

    Lieber Omma,

    das ist aber gut, dass du dich zu Wort meldest. Und vielen Dank für die Buchempfehlung, ich werde es mir bestellen, erstmal selber lesen und dann an den Nachwuchs weitergeben. Mit der Hilfe unseres Schöpfers und seines Sohnes werden wir es schaffen.

    Der Druck wird ja weiterhin verschärft, wenn man an die neuesten Königreichsdienste denkt. Dort wird beim Zeitschriftenangebot mit Fragen und Antworten analysiert was man alles richtig bzw. falsch machen kann. Es gibt von Gerhard Polt auf youtube ein Video: Teletraining.

    Das bringt wenigtens zum Lachen. Weil es genau das ist was uns in der Dienstzusammenkunft und bei Treffpunkten serviert ist.

    Nochmals herzichen Dank dir und allen liebe Grüße

    Anna

  • Omma@Anna
    März 2, 2014

    Hallo, hier noch eine kurze Anmerkung zu den Büchern. Der Autor hat bis jetzt 4 Bücher geschrieben. Das oben von mir genannte ist ein Therapie-Buch, das einem helfen soll sein Denken und Handeln zu verändern. Vielleicht ist das 2. Buch am Anfang leichter zu lesen.(„Endlich frei“)
    Mir haben diese Bücher sehr geholfen und den Rücken gestärkt. Ich lasse mich nicht mehr unter Druck setzen, und mache nur das, was für mich stimmig ist. Auch für Angehörige ist es hilfreich, um den Depressiven besser zu verstehen.
    Da auch wir über viele Jahre sehr extrem waren, haben auch unsere Kinder psychische Probleme. Sie lehnen diese Bücher aber ab, da sie nicht mit der WT-Lehre übereinstimmen.

    GLG und viel Kraft von Jehova und Jesus Christus
    Omma

  • heibea
    März 2, 2014

    Liebe Eveline,
    ich habe als fast „hineingeborene“ c.a 40 Jahre in der sog.
    „Wahrheit“ verbracht, nicht durchgehend. Ich war „ungehorsam“,
    habe einen „Weltmenschen“ geheiratet und mit ihm drei wunder-
    bare Kinder bekommen und aufgezogen. Ich bin zu der Zeit zwar
    wieder „aufgenommen“ worden, war aber insgesamt viel kritischer
    Versammlungsdingen gegenüber. Mit meinen Kindern habe ich Ge-
    burtstag gefeiert, ich war ja froh,dass es sie gab, und hatte
    dabei k e i n schlechtes Gewissen, egal- wie es die anderen sa-
    hen! Ich wollte nie „everybody´s darling“ sein und vor dem Höch-
    sten fühlte ich mich in keinster Weise schuldig.
    Für die Ältesten (nicht alle),war ich oft dadurch ein „Dorn“ im
    Auge, weil ich die Themen, die ich anders sah als JZ, ausdisku-
    tieren wollte – ich will mal so sagen, sie haben den Kontakt zu
    mir nicht gerade gesucht… Ich hab`s nicht nur überlebt, nein,
    ich habe auch durch meine Art wirklich g u t e Freunde in der VS
    gefunden, mit denen ich weiterhin (liebe stille Mitleser aus Sel-
    ters) regen Kontakt pflege, und das nach meiner „freiwilligen“
    Trennung von den ZJ vor kurzer Zeit. Mein Trennungsgrund war u.a.
    der unterschiedliche Maßstab, den die Ältesten meiner ExVS bei
    sich und ihren „Schafen“ angelegt haben und natürlich in erster
    Linie die „neue“ biblische Sichtweise, die ich mir auch mit Hil-
    fe von BI erarbeitet habe. Endlich bin ich frei und nur noch mei-
    nem Höchsten und seinem Sohn gegenüber verantwortlich, und nicht
    mehr selbsternannten „Richtern“, die sich anmaßen, Dein Leben zu
    reglementieren nach ihren Vorstellungen, die selten wirklich et-
    was mit der bibl. Wahrheit zu tun haben!
    Lass Dir bei allem Zeit, Eveline. Ich wünsche Dir viel Freude
    beim Forschen …
    liebe Grüße hei-bea

  • Nachdenker an heibea
    März 2, 2014

    Hallo heibea,
    bewundere deinen Mut den du seinerzeit als ZJ gezeigt hast und deine tolle, offene und nicht weltfremde Einstellung. So sollte eigentlich auch jeder ZJ eingestellt sein, aber wir wissen ja das dies nicht sein darf. Toll das du deinen Weg trotz aller Probleme so konsequent gegangen bist. Vielleicht ein Vorbild für so manchen fremdbestimmt ZJ, der keinen eigenen Willen hat und haben darf.
    Grüße
    Nachdenker

  • Bird an Eveline
    März 2, 2014

    Liebe Eveline,

    Erstmal Herzlich willkommen hier. Meine Frau und ich sind in der Organisation Groß geworden. Wir haben zwei Kinder 7Jahre und 6 Monate. Wir sind voriges Jahr ausgetreten. Unsere Kids im Glauben großzuziehen das liegt uns sehr am Herzen.

    Gerne kannst du uns kontaktieren. Jesu.christen@gmail.com

    Glg
    Die Birds

  • Zadok/Achim an Evelin
    März 2, 2014

    Liebe Evelin,

    ich fange mal mit dem einfachsten an, denn zur Blutfrage gibt es einen schönen Vortrag: http://www.digidatanet.de/?p=178
    Der klärt sehr viel biblisch.

    Weiter schreibst du:
    „Wie soll ich mich innerhalb der Versammlung verhalten, da ich viele liebgewonne Menschen kenne die ich nicht aufgeben möchte.“

    Diese liebgewonnen Menschen werden dich ganz schnell links liegen lassen, wenn du z.B. sagst, dass Christus wichtiger ist als der Sklave oder irgendwelche anderen Gedanken äußerst, die nicht konform mit der WT-Lehre sind.

    Ich kann dir nur eines wärmstens empfehlen und das ist das intensive Gebet zu Jehova und auch zu seinem Sohn. Sie werden dich anleiten, wie du mit deiner Situation umgehen kannst, und sie werden dir auch den Weg nach draußen zeigen – deinen ganz persönlichen.
    Deine Kinder werden es dir sehr danken wenn sie groß sind, dass
    sie von der WTG-Gehirnwäsche verschont geblieben sind. Das zeigen so viele Erfahrungsberichte.

    Lieber Gruß aus dem Schwabenland
    Achim

  • Eveline
    März 2, 2014

    Hallo

    ich bin schon seit einiger Zeit hier bei Bruderinfo als stiller Mitleser dabei.
    Dass ich diese Seite mehr durch Zufall gefunden habe macht mich sehr glücklich.
    Die Artikel und Informationen die ich hier finde sind für mich eine Offenbarung.

    Vor allem sehe ich, das ich nicht alleine bin mit meinen Zweifeln an dem was diese
    Organisation uns vermittelt.
    Ich empfinde aber auch einen großen psychischen Druck, der mir immer mehr zuschaffen macht.
    Wie soll ich mich innerhalb der Versammlung verhalten, da ich viele liebgewonne Menschen kenne die ich nicht aufgeben möchte.
    Aber was mich am meisten belastet ist die Frage, wie ich meinen Kindern Gott näherbringen kann ohne sie mit dem Wachtturmmüll zu belasten. Zum Beispiel Geburstagsfeiern im Kindergarten oder der Schule, oder ähnliches.
    Ich kann ihnen ja nicht guten Gewissens etwas ausreden wenn ich selber nicht dahinter stehe.
    Immer die Furcht im Nacken, dass irgend wann ein Ältester erscheint, um mir zu sagen was ich meinen Kindern zugestehen kann und was nicht.
    Wie handhabt ihr es, die eventuell in der gleichen Situation sind oder waren?
    Auch die Blutfrage belastete mich sehr, wenn ich mir vorstelle mich oder meine Kinder verbluten lassen zu müssen.

    Liebe Grüße
    an alle die hier lesen und besonders an
    Die Macher von Bruderinfo
    Eveline

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ ➠ Eveline
    März 2, 2014

    Liebe Eveline,

    sei ganz lieb WILLKOMMEN geheissen hier bei Bruderinfo!

    Gerne schliesse ich mich dem Kommentar von Achim an, der Dir Mut machen wollte mit seinen liebevollen Worten:

    “ Ich kann dir nur eines wärmstens empfehlen und das ist das intensive Gebet zu Jehova und auch zu seinem Sohn. Sie werden dich anleiten, wie du mit deiner Situation umgehen kannst, und sie werden dir auch den Weg nach draußen zeigen – deinen ganz persönlichen.“

    Es war Immanuel (ich mag diesen Namen=Titel) der in Luk. 6:21b bis 23a(ELB) liebevoll folgendes zu verstehen gab:

    “Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen. Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel.“

    Wer es schafft die „Organisation“ der WTG/WTO zu verlassen, der erleidet zunächst einen sogenannten „Sozialen Tod“. Das können einige, der hier bei Bruderinfo-Aktiven (z.B. ich auch), sicherlich bestätigen. Das macht Angst – zunächst – aber Du wirst, gestützt von sehr liebevollen Geschwistern hier bei Bruderinfo, aufgefangen U N D G E T R A G E N! Ist das nicht toll, liebe Eveline?

    Es ist schön zu wissen, dass Immanuel als unser Führer uns allen beisteht und uns niemals „hängen“ lässt. Ich finde auch deshalb seine folgenden Worte aus Luk. 6:21b – 23a (ELB) sehr schön:

    “Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen. Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel“

    Liebe Eveline, nehmen wir einmal eine Münze und betrachten dessen 2 Seiten. Die Münze soll in meinem Vergleich dich darstellen. Eine Seite sagt nun:☞
    “ …innerhalb der Versammlung …da ich viele liebgewonne Menschen kenne die ich nicht aufgeben möchte…“

    Hier frage ich dich: Was ist DIR wichtiger – Immanuel oder die liebgewonnenen Menschen in deiner Versammlung?

    Schauen wir uns doch mal Luk. 8:19-21(ELB) an:
    Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm; und sie konnten wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen. Und es wurde ihm berichtet: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun.

    Die andere Seite der Münze sagt nun:☞

    “ Ich kann ihnen ja nicht guten Gewissens etwas ausreden wenn ich selber nicht dahinter stehe. Immer die Furcht im Nacken, dass irgend wann ein Ältester erscheint, um mir zu sagen was ich meinen Kindern zugestehen kann und was nicht.“

    Hier lautet meine Frage an dich: Wohin leitet dein Gewissen dich?

    Nehmen wir nochmal die eben zitierten Worte Immanuels ins Visier:
    »Meine Mutter und meine Brüder sind alle, die das Wort Gottes hören und danach handeln.«

    Wenn wir nun die „Mutter“ durch „Immanuel“ und „meine Brüder“ durch „Die Gemeinschaft der Bruderinfo“ ersetzen würden, dann könntest Du eine Einrichtung vorfinden, die dir vollstes Verständnis und Liebe erweist.

    Ich habe selbst diesen Prozess seit 1992 hinter mir. Damals trennte ich mich von der WTO/WTG und „opferte“ alle meine Freunde innerhalb der Versammlung. Auch den Kontakt zu meinen 3 Kindern habe ich, da die Mutter weiterhin eine ZJ ist, verloren. Seit 2001 habe ich meinen ältesten Sohn nicht mehr gesehen und mein jüngster Sohn hat mich noch nicht einmal informiert, dass er heiratet bzw. verheiratet ist. Von den beiden anderen Jungs habe ich auch nur via Internet erfahren, dass sie verheiratet sind. Ein Suizid-Versuch meinerseits wurde deswegen auch unternommen, jedoch hat mich „irgendjemand“ daran gehindert. Heute weiss ich wer das war: Immanuel!

    Liebe Eveline, Du hast sehr viele Verbündete hier bei Bruderinfo.✔ Du wirst nicht allein gelassen – wenn Du dich eng an Immanuel und JHWH bindest.✔ Nur dann wirst Du dich leiten lassen können und ein gutes Gewissen erhalten. Das kann nicht nur für dich von Bedeutung sein, auch deine Kinder werden davon sehr profitieren. Hab Mut und stütze dich auf Immanuel. Du magst einiges verlieren, aber gewinnen kannst Du viel mehr!✔❀❁

    Take it easy… but take it!

    ©Agapé ❤
    Athalja

  • Miss Maple
    März 2, 2014

    Lieber Artikelschreiber und Brüder von BI !
    Der Artikel ist sehr ermunternd für Menschen,die starke Schuldgefühle haben und sich fragen,ob sie für Gott überhaupt annehmbar sein können.Auch dass wir Gott nicht durch Leistungen bestechen brauchen,habt Ihr betont.Das was er für uns getan hat,können wir uns nicht verdienen!
    Leider versuchen immer noch viele Zeugen durch Leistung in einen gerechten Stand vor Gott zu kommen.
    Dabei vielen mir die „Pionierflyer“ein,die früher immer so viel verteilt wurden und in denen oft zum Ausdruck kam:“Wenn du dich mehr im Dienst einsetzt,hat Jehova dich „besonders“lieb!“

    Jedoch muss ich auch in einer Sache Widerspruch einlegen.Ihr kritisiert die Pharisäer,weil ihr Name „die Abgesonderten“bedeutet,so als wäre das ein Ausdruck ihres Hochmutes.
    Doch was erwartet Gott von seinen Dienern auf der Erde?
    In 1.Petrus 1:15,16 heisst es:
    „sondern wie der,welcher euch berufen hat,heilig ist,sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.Denn es steht geschrieben:Ihr sollt heilig sein,denn ich bin heilig.“
    Wir alle sollten also für den Dienst Gottes geheiligt=abgesondert sein,d.h.in Gottes Augen rein sein von falschen Lehren und verkehrten Handlungsweisen,die Gottes Moralbegriffen widersprechen.
    Ausserdem schreibt Ihr:
    „Diese kritische Haltung des Unglaubens war typisch für die stolzen Pharisäer der damaligen Zeit im allgemeinen!
    Man darf aber weder Älteste noch Pharisäer kollektiv zu Bösewichten entwürdigen,genausowenig wie man „die Deutschen“kollektiv an dem von den Nazis begangenen Völkermord beschuldigen kann.
    Jesus erwähnte die Pharisäer auch lobend(Mark.12:34),teilweise benutzte er auch ihre Lehrmethoden und Gleichnisanwendungen(Matt.5:18).
    Gemäß dem jüdischen Glauben stellte Liebe und Gesetz keinen Gegensatz dar,sondern eine Harmonie.Auch wenn es damals wie heute Machtmenschen gab,die nur Gesetz-ohne Liebe anwandten.
    In den Evangelien jedenfalls gibt es auch Bezeugungen von Solidarität seitens einiger Pharisäer gegenüber dem von den „Römern“verfolgten Jesus.Zum Bsp.wurde Jesus von einem Pharisäer das Leben gerettet,als Herodes ihm nachstellte(Luk.13:31),die pharisäischen Frauen leisteten ihm auf dem Weg zur Hinrichtung Beistand,Joseph von Arimathia erbettelte unter Lebensgefahr den Leichnam Jesu von Pilatus,um ihn in seiner Familiengruft zu bestatten.Man denke auch an Nikodemus und Gamaliel.Warum werden solche Beispiele immer unter den Tisch fallen gelassen und die Negativbeispiele hervorgehoben?
    Jesu Botschaft leuchtet doch hell genug!Da brauchen wir keinen schwarzen pharisäischen Hintergrund als Kontrast!
    Wir sollten uns lieber mal folgendes fragen:Wodurch zeigen „wir“denn,dass wir die Menschen lieben?Dadurch,dass wir sie mit dem Vater der Lüge in einen Topf werfen,wenn ihre Meinung von der unseren abweicht?!
    Das Christentum war am Ende des 2.Jahrhunderts bereits so dogmatisch geprägt,auch so rigoros in seinem Durchsetzungswillen und so intolerant,dass eine Selbststeuerung durch neue Erfahrung,durch neu einzubringende ehrliche Gedankengänge immer weniger möglich wurde.
    L.G.
    Miss Maple

  • Matthäus an MM
    März 2, 2014

    …und wer kann von sich sagen: „Ich bin heilig!“ ?

    Warum schrieb Paulus: …das Gute wümsche ich zu tun, das Schlechte treibe ich! Röm. 7:19
    Oder warum sagt er in Röm. 3:10: …Es gibt keinen, AUCH nicht EINEN EINZIGEN, der ohne Sünde ist.

    Beginnt nicht damit genau das was man den Pharisäern zu Recht vorhalten muss:
    „Ich danke dir das ich nicht so ein schlechter Sünder bin!“

    LG.

  • Miss Maple
    März 2, 2014

    Hallo Matthäus!
    Natürlich ist keiner von uns heilig.Aber weil Jehova heilig ist,sollten auch wir diese Heiligkeit anstreben(2.Kor.7:1)
    Es ist ja auch nicht verwerflich,wenn man sich als Christ von der „großen Masse“abheben möchte(wobei ich es nicht schön finde den Ausdruck Weltmensch zu gebrauchen).
    Zu den Pharisäern:
    Überlegen wir mal,ob wir auch auf eine Gruppe Mönche mit dem Zeigefinger zeigen würden,weil sie sich „die Abgesonderten“nennen!
    Einem Titel,bei dem man gar nicht genau weiß,wie und warum er entstanden ist,sollte man nicht so viel Bedeutung beimessen.
    Nach Josephus gab es zur Zeit Jesu ca.6000 Pharisäer.Das waren die Mitglieder der Gesellschaft der „Kameraden“(Haverim),wie sie sich selbst nannten.Aus dem Talmud erfahren wir,dass die führenden Pharisäer wie Hillel,Schammai,Hanina ben Dosa und Akiva aus dem Handwerkerstand kamen und selbst auf der Höhe ihres Ruhmes als Holzfäller,Schäfer,Zimmerleute,Schuhmacher usw.arbeiteten.
    Hätte es zwischen Jesus und anderen Rabbinern eine prinzipielle Uneinigkeit gegeben,hätte man ihn wohl kaum ständig in ihren Synagogen betend,Tora vorlesend und predigend vorgefunden,wie die Evangelien mehrmals berichten.
    Versuchen wir uns mal in die Lage anderer Menschen zu versetzen.Wie mag ein neuzeitlicher Rabbiner empfinden,wenn er in einer Getränkekarte das Wort „Pharisäer“liest?Dieses leckere Getränk,das den superfrommen den Alkoholgenuss vertuschen will.Statt zu sagen:“Ich möchte einen Pharisäer!“,könnte man auch sagen:“Gib mir einen Schluck Heuchler!“
    Die antipharisäische Einstellung reicht bis in die Bereiche von Erziehung,Gesellschaft,Politik und Medien.
    Ich sehe eine deutliche Parallele zwischen den Ältesten von heute und den Pharisäern von damals.Wir unterhalten uns hier auch sehr viel über negative Vorkommnisse,genauso wie in den Evangelien auch die Auseinandersetzungen Jesu mit den Pharisäern geschildert sind.Aber es gab auch bei den Pharisäern unterschiedliche Charaktere und Strömungen.Man kann nicht generell sagen alle Ältesten oder alle Pharisäer sind lieblos und hochmütig.
    L.G.
    Miss Maple

  • hansi
    März 2, 2014

    liebe miss maple.
    entschuldige und ich hoffe es macht dir nichts aus das ich auch mein Senf dazu abgeben möchte.
    zunächst liebe miss maple im vertrauen ,ich mag den begriff Weltmensch den die Organisation die wt Gesellschaft so gerne in den mund nimmt absulut auch nicht ist mir suspekt.
    aber jetzt zum eigendlichen Thema der Pharisäern.
    ich bin völlig bei dir und das sagt ja auch ein bekannter satz,der da heisst bitte nicht alle über einen kamm scheren mit anderen worten bitte nicht pauschalisieren.
    es gibt solche und solche und dein Kommentar an bruder matthäus stimme ich teilweise zu .Jesus befand das mosaische gesetz für sehr gut schliesslich stammt dieses gesetz von seinem vater Jehova,jesus sagte auch die bekannten worte tut das was die gelehrten zu euch sagen was das mosaiche gesetz betrifft ,aber ahmt sie die Pharisäer in ihrer Handlungsweise in ihrem Charakter nicht nach ,warum sagte Jesus dies?
    a die Pharisäer bürdeten den Juden zusätzlich zum mosaichen gesetz unzählige ,unmenschliche unbamherzige richtlienien auf ,die mit der norm Jehovas also jesu vater nichts gemein hatten und mit der bamherzigkeit Jehovas nicht zu vereinbaren war.
    b oder zweitens die Pharisäer waren stolze menschen besser gesagt sie sind es immer noch das normale Volk damals wie heute ist ihnen immer noch ein Dorn im auge .
    und c drittens das entscheidene wie damals zu jesu Zeiten wo nur wennige bereuten und Jesus als den Messias annahmen und glaubten das Jesus der sohn des lebendigen gottes ist die das taten über sie freute sich der ganze himmel.
    und wie sieht die Realität heute aus?
    antwort es hatt sich wie zu jesu Zeiten auch heute nichts geändert,die Juden die Israeliten die führenden köpfe wie Pharisäer lehnen weiterhin und das in der grossen Mehrzahl Jesus weiterhin ab .lg hansi

  • Tommy
    März 2, 2014

    Gut, wir hoeren hier (keine Kritik) immer wieder wie furchtbar die Gesellschaft doch ist usw. Man kann das noch zehntausend mal behandeln.
    Liebe Schwestern und Brueder, lasst uns vielmehr darueber nachdenken, wie wir das richtiger machen koennen, damt man vielleicht mal uns als Juenger Jesu erkennt.
    Tommy

  • Matthäus an Horst & Hans2
    März 2, 2014

    Ich bin auch nicht für pauschale Verurteilung – es gibt sicher Ausnahmen unter Ältesten!
    Aber die meisten allem voran jene die als KA oder BA eine gewisse Macht und Autorität haben und ihre Loyalität zur Sklavenklasse „unter Beweis“ stellen wollen, treten in Schafskleidern auf. Hat nicht genau davor Jesus unser Meister gewarnt:

    Matth. 7:
    Warnung vor falschen Propheten
    15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!

    18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.

    Wo sind das gute Früchte wenn solche Älteste im Auftrag der Organisation Brüder hinauswerfen, weil sie viele falsche Lehren oder Prophezeiungen des Sklaven, anprangern?

    Reissende Wölfe ist für solche eine legitime Beurteilung!
    LG Matthäus

  • hansi
    März 2, 2014

    lieber matthäus.
    ich bin bei dir wenn es um die ungerechtfertigten gemeinschaftsausschlüsse der Organisation geht vieviel elend dadurch verursacht wird ,und nicht mit Jehovas ,und seines sohnes Jesus Christus liebe der bamherzigkeit zu vereinbaren ,diese ausschlüsse sind mit gottes wort nicht zu akzeptieren.
    du liegst aber falsch wenn du Jehovas zeugen meinst mit den falschen prohefeten Jesus Christus hatte nicht die zeugen im visier ,sondern eindeutig die falschen Lehrer seiner zeit.
    die Pharisäer,saduzäer,schriftgelehrten,hohepriester,diese hatte jesus im sinn ,als er seine jünger ,seine Nachfolger ja das Volk der Juden der Israeliten davor warnte ihnen nicht zu folgen und diese bezeichnete unser herr und retter Jesus zu recht als falsche prohefeten und keine zeugen Jehovas in ihrer Gesamtheit.lg hansi

  • Bird an Matthäus
    März 2, 2014

    Lieber Matthäus,

    Mir hat ein Ältester unter beisein eines Mitältesten gesagt das er selbst nicht an alles glaubt was die Organisation lehrt. Auch das Offenbarungsbuch sei Großteil ein Unsinn. Man darf nur mit keinem darüber reden!
    Schön und gut das er das so sieht, aber er verlangt eigentlich von den anderen das auch zu glauben oder einfach zu schlucken.

    Möchte nicht wissen wie viele es auch von diesen gibt. Traurig das jener nicht den Mut aufweist mehr zu prüfen.

    Liebe Grüße
    Bird

  • Barnabas@Matthäus
    März 2, 2014

    Lieber Matthäus,
    da wir uns ja auch persönlich kennen ist mir zu deinem Zitat (Wo sind das gute Früchte wenn solche Älteste im Auftrag der Organisation Brüder hinauswerfen, weil sie viele falsche Lehren oder Prophezeiungen des Sklaven, anprangern?) folgendes eingefallen:
    Kann es sein, dass du deshalb von der „Organisation“ hinausgeworfen werden musstes weil der Vater dich gezogen hat?
    So gesehen waren das wohl doch gute Früchte obwohl jene Hardliner das anders gedacht hatten.
    Kirche ist nicht reformierbar. Verlassen, ist das Beste was man mit Kirche machen kann.

    Grüße von Barnabas und Fam.

  • Horst
    März 2, 2014

    Alle Versammlungsältesten mit Pharisäern gleichzustellen, scheint mir doch recht weit hergeholt. Hier wäre im Sinne der Milde doch etwas Unterscheidungsvermögen angebracht.
    Tatsache ist, daß das vielzitierte Gal.6:1 in der Praxis keinerlei Anwendung zu finden schein: „Wenn auch ein Mensch einen Fehltritt tut, ehe er es gewahr wird, versucht ihr, die geistig Befähigten, ihn im Geist der Milde wieder zurechtzubringen.“ Damit diese Milde nicht zugunsten der Mildebedürftigen im landläufigen Sinne mit Verzeihen, Gnade, Güte und Langmut einhergeht, wird sie im Einsichtenbuch Band 2 entsprechen WTG-definiert:
    Hier heißt es unter anderem, daß Milde in der Bibel immer mit Geist zu tun hat. Es erfolg ein großer Bogenschlag zu Spr.25:28, „wer seinen Geist nicht im Zaum hält..ist für unrechte Handlungen empfänglich“.
    Dann wird erklärt, daß der Aufseher milde ist, wenn er ein Problem erträgt, bis es gelöst ist..und schon sind wir bei dem, der wirklich „Milde“ zeigen muss: „Milde ist notwendig, um Zucht anzunehmen. Wir verhindern dadurch, daß die Autoritätsperson noch zorniger wird. Milde hilft uns, in der uns zugewiesenen Stellung zu bleiben und Zucht anzunehmen.“ – Ich habe selten erlebt, daß der Begriff „Milde“ und Jesu Worte so verdreht wurden.

  • Hans2 an Horst
    März 2, 2014

    Lieber Horst,
    leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß sich Älteste wie Pharisäer aufführen und deshalb in der Versammlung auch den Beinahmen „Reißende Wölfe“ erhielten. Wie viele Brüder haben solche Erfahrungen machen müssen? Das hatte nichts mit einer Zurechtweisung zu tun, sondern war böswillig und machtbesessen. Sie amten noch immer. Denn sie haben alles richtig gemacht bei der Durchsetzung, was der Wille des Sklaven im Beherrschen des Glaubens von Menschen ist. Ohne Milde! Schön, daß es Dich nicht betrifft.
    Viele Grüße
    Hans2

  • Jürgen
    März 2, 2014

    Dieser Vortrag bringts voll auf den Punkt!
    Es ist wirklich zutreffend, dass ZJ der Meinung sind, gerechter zu sein als alle anderen Menschen. Sie sind derart damit bemüht alles richtig zu machen, das man den Eindruck hat, sie würden der Vergebung durch Jesu Opfer nicht so richtig trauen.
    Ich persönlich finde es gefährlich, wenn Menschen versuchen perfekt zu sein. In deren Gesellschaft fühlt man sich unwohl. Das sind typische Merkmale von Sekten – die Überzeugung gerechter zu sein verbunden mit dem Streben nach Perfektion.
    Das ist schon irgendwie arrogant dieses Verhalten…diese Selbstgerechtigkeit!

    VG, Jürgen

  • Anna
    März 2, 2014

    Liebe BI-Brüder, liebe Schwestern und Brüder,

    ach das ist aber wirklich nett, dass ihr zum Sonntag diesen Artikel eingestellt habt. Ich wünsche mir, dass viele lesen.

    Liebe Grüße Anna

  • Günter Göbert
    März 2, 2014

    Hallo,

    es ist so, wie Ihr schreibt.
    Hoffentlich wird diese Aufklärungsarbeit gesegnet und trägt reichlich Früchte. Darum sollten wir alle aufrichtig beten.

    LG Günter G.

  • Träumer
    März 2, 2014

    Hallo HGM und danke für diesen Bericht.

    Ich erwische mich selber immer wieder dabei, wie ich urteile weil ich verletzt wurde oder dergleichen. Dann fällt mir immer wieder die Sache mit dem Balken im eigenen Auge und dem Strohhalm im Auge meines Gegenübers ein und ich versuche mich zu mäßigen. Ich denke, daß gerade das Thema Vergebung nicht immer einfach ist, solange man noch in seinem Schmerz gefangen ist. Was bei den ZJ noch dazu kommt, ist wohl einfach die tatsache, daß sie meistens über einen sehr langen Zeitraum in diesem Verhalten geschult wurden.

    Man muß ja nur mal das eigene Verhalten kritisch reflektieren und stellt dann fest, wie oft man vorschnell urteilt ohne wirklich alle Seiten betrachtet zu haben. Einfach nur, weil man sich an gewisse Muster gewöhnt hat und automatisch reagiert, weil man dies schon immer so getan hat. Gerade da setzt dann dein Bericht, bzw eben die entsprechenden Stellen in der Bibel an. Wo man am Verhalten Jesu sehen kann, wie man es eigentlich tun sollte.

    Ich erwische mich auch immer wieder bei der Frage, ob ich „würdig“ bin, ins Paradies einkehren zu dürfen. Liegt vielleicht auch daran, weil ich mich erst seit knapp über 2 Monaten intensiver mit der Bibel auseinander setze und noch einiges zu lernen habe. Ich versuche im Grunde, so gut es mir mörglich ist, nach Jesu Worten zu handeln und gestehe mir dabei trotzdem auch ein, daß ich da noch das ein oder andere Mal stolpern werde. Für mich war dieser Bericht mal wieder sehr erhellend und ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen auf BruderInfo. Einen schönen Sonntag euch allen.

    LG
    Träumer

  • Horst
    März 2, 2014

    Hallo Träumer,
    ich schätze mal, daß Dein erwähnter „Schmerz“ noch recht tief sitzt, und Dein Kommentar läßt eine tiefe innere Zerissenheit erkennen. Ich verstehe das sehr gut, glaub mir, auch über 36 Jahre nach einer üblen Erfahrung hat man diese noch nicht ganz überwunden.
    Ich bin sicher, daß Jesus nicht Deine in Deinen Augen erst kurze Erfahrung mit der Bibel zu Deinen Ungunsten auslegen würde. Seine Milde und Güte bemisst sich nicht nach Zeitvorgaben und Wissensstand, sondern nach dem Herzen. Der Mensch ist nicht vollkommen, und Gott ist gerecht. Wer eigentlich sonst !?

  • Träumer
    März 2, 2014

    Hallo Horst,
    ich gebe dir zum Teil Recht ;). Wobei ich deine aufgeführte Zerissenheit eher als noch leicht verwirrt und unsicher beschreiben würde. Eben weil ich mich noch nicht wirklich lange und intensiv mit Gott und dem Glauben ansich befasse, sind da bei mir natürlich noch viele Fragen offen. Bzw ist es eben erst jetzt so, daß ich mir über mein eigenes Verhalten anderen gegenüber viel mehr Gedanken machen, als ich das früher getan habe.

    Daher lese ich auch hier viel mit und auch auf der Prophetie-Seite. Weil eben durch die Berichte und eure Kommentare (danke übrigens dafür), auch mein christlicher Horizont erweitert wird :).

    LG
    Träumer

  • Alois
    März 2, 2014

    Danke für die Einstellung dieses Vortrages.

    Zur Frage ganz am Ende des Vortrages:
    Wann endlich werden sich auch die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas und die Ältesten, die gehalten sind, im Geist der Milde und der Eigenverantwortung zu handeln, von Jesu Vorbild leiten lassen?

    Gemäß den Propheten und deren Prophezeiungen wird die LK der Zeugen und die Ältesten sich niemals mehr von Jesu Vorbild leiten lassen, denn ihr Vater ist nicht Jehova, sondern der sich als Engel des Lichts ausgibt und sich in den Tempel Gottes gesetzt hat.
    Deshalb sollen wir aus deren Mitte hinausgehen und Zuflucht bei unserem Hirten und Retter Jesus suchen was wir auch tun, sonst würden wir hier nicht lesen. Die LK und die ganze Organisation werden am Ende untergehen, nicht aus Menschenhand, sondern Gotteshand.

    Liebe Grüße
    Alois

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