280 Comments
  • Esther
    August 20, 2012

    Hallo Maryam.Du schreibst über die Taufe.Meinst du es muss jemand getauft sein um ewiges Leben zu erlangen? Ich denke nicht,denn was sagt Jesus zu dem Schächer am Kreuz? Du wirst mit mir im Paradiese sein und glaube mir,der war nicht getauft.

  • Esther
    August 20, 2012

    Wie könnte ich all diese Dinge alleine verstehen?Siehe Aposelgeschichte 8:31.Verstehst du wirklich was du da liest,fragt Philippus.Der andere antwortet: Wie könnte ich,da ist niemand der mich anleitet.Wir benötigen Anleitung.Wenn Jehove sieht das wir ihn suchen,wird er uns durch jemanden anleiten.

  • Esther
    August 20, 2012

    Dann zähltest du zu den glücklichen Menschen,die in einer Zeit lebten wo die ganze Bibel erlaubt war.In meiner Jugend war es verboten eine Bibel zu haben.In meiner Zeit im Ursulinenkloster habe ich zum erstenmal ein Neues Testament gelesen.Mein Mann war Protestant und hatte eine ganze Bibel.Als die ersten ZJ mich besuchten habe ich mir eine Bibel gekauft.Es dauert lange sie mir Verstand zu lesen.Aus diesem Grunde habe ich eigentlich viele Fragen aber keiner kann sie mir richtig beantworten.Jeder nimmt sich das heraus (aus de Schriften) wie es ihm gerade gefällt.Man kann eigentlich alles und auch das Gegenteil mit der Bibel beweisen.Vielleicht mache ich es mir auch einfach zu schwer.Werde sehen was die Zeit bringt.Die Liebe ist jedenfalls das wichtigste.

  • Maryam
    August 20, 2012

    Liebe Esther,
    du hast Recht: Die Liebe ist das Wichtigste! Denn die Liebe versagt nie!
    Bitte gib nicht auf, in der Bibel zu forschen. Vieles klingt unverständlich und man hat oft den Eindruck, Texte werden verdreht oder Menschen picken sich die Rosinen raus!
    Jehova lässt sich finden, wenn wir ihn suchen. Bitte ihn immer und immer wieder darum – er wird dir helfen, die Ungewissheit auszuhalten und seinen Weg zu gehen!
    Maryam

  • Esther
    August 20, 2012

    Noch eine Anmerkung.Ohne Predigtdienst der ZJ aus der Versammlung wäre kaum jemand mit der Wahrheit in Berührung gekommen.Ja,er hätte sie gar nicht kennengelernt.Jedenfalls zu der damaligen Zeit.Aber wie heißt es schon: Es gibt fürv alles eine Zeit.Aber nun etwas anderes.Wie sieht es mit der Wassertaufe aus? Muß sie sein?LG:Esther

  • Maryam
    August 20, 2012

    Liebe Esther,
    die „frohe Botschaft“ wird nicht nur von ZJ verkündigt, sondern von vielen anderen christlichen Religionsgemeinschaften ebenfalls. Die Zeugen haben tatsächlich relativ wenig (im globalen Kontext) dazu beigetragen. Zwar drucken sie inzwischen biblisches Lesematerial in alles möglichen Sprachen, vor ihnen waren jedoch andere unterwegs. Protestantische, katholische und andere Prediger bemühen sich in allen Ecken und Enden der Erde, Menschen die Erlösung durch Jesu Opfer und die liebende Güte nahe zu bringen. Es stimmt, dass sich ZJ in ihren Anfängen als Bibelforscher noch etwas genauer mit der Bibel auseinander gesetzt haben. So haben sie beispielsweise erkannt, dass es keine Hölle gibt etc. Aber irgendwann sind sie davon abgekommen und haben in die göttliche Botschaft ihre eigene mit reingemischt. Sie haben sich beispielsweise mit den Deutungen von Prophezeiungen beschäftigt und eine These nach der anderen als „Wahrheit“ verkauft. Mit wie viel „Wahrheit“ ist man als ZJ also noch in Berührung? Ich persönlich habe – außer den Grundlehren – kaum noch Überschneidungen mit der „Wahrheit“, wie ZJ sie predigen. Ich bezeichne dieses Wissen auch nicht mehr als „Wahrheit“. Ich habe meine Wahrheit woanders gefunden, nicht im Wachtturm, sondern in der Bibel über nachsinnen und Gebet.
    D.h. wir müssen auch heute prüfen, was richtig ist und was nicht. Das gelingt uns nur über das Studium der Heiligen Schrift. Zu deiner zweiten Frage kann ich dir dies auch nur empfehlen. Wenn du wissen möchtest, ob die Wassertaufe ein biblisches Erfordernis ist, dann recherchiere doch einmal selbst. Es ist nämlich ziemlich egal, was hier oder anderswo Menschen darüber denken. Für deinen Glauben sollte nur deine eigene Überzeugung anhand der Bibel wichtig sein.
    Hier einige Texte mit Fragen, die dir den Einstieg erleichtern könnten:
    Mar 1:4 – Was ist der Unterschied zwischen der Taufe des Johannes und der Taufe, die Christus einführte?
    Mat 28:19 – Was heißt es, im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes getauft zu werden?
    Apostelgeschicht 8:24-28 – Muss die Taufe öffentlich sein? Wie wird sie durchgeführt?
    1Pe 3:21 – Was bedeutet die Bitte um ein gutes Gewissen in Verbindung mit der Taufe?
    LG M

  • Matthäus an Esther
    August 20, 2012

    Liebe Esther!

    Deine zusätzlichen Gedanken – nun ja – ich kann deine Gedanken wahrscheinlich nur z.T. nachvollziehen. Du zitierst den Vers aus 1.Kor. 11:19 und verbindest dies mit „die wahren Anbeter kommen aus der Versammlung“. Was schrieb den dort Paulus an die Korinther – hier nochmals den Zusammenhang:

    18 Zunächst höre ich da von Uneinigkeit bei euren Versammlungen. Etwas Wahres muss wohl daran sein. 19 Allerdings muss es auch zu Spaltungen unter euch kommen, denn nur so wird sichtbar, wer sich im Glauben bewährt hat. 20 Was ihr in euren Gottesdiensten feiert, ist gar nicht das Mahl des Herrn.

    Also es ging um eine Anweisung wie das Abendmahl in Würde und Anerkennung des Herrn mit Respekt und Glaube gefeiert werden soll. Auch unter den Korinthern gab es Brüder die diese Zusammenkunft verwendeten ihren „Durst und Hunger“ zu stillen und damit den wahren Wert oder die Bedeutung des Abendmahls verachteten.

    Warum schreibst du das damit kein Gericht mehr nötig sei? Gerecht ist, egal wie sehr sich jemand anstrengt, niemand von uns, den wir alle haben den Tod verdient. JHWH läßt nur eine Gerechtigkeit gelten, die hat Paulus an die Römer so formuliert:

    3:22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: 23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.

    Wie Bezügen wir diesen Glauben? Kehren wir nochmals auf die Grundlage zurück wie sie Paulus an die Korinther schrieb. Er gibt Anweisungen das Gedächnismahl würdig zu feiern. Glaubst du das ZJ dieses Mahl würdig besser richtig feiern?
    Versetze dich in die Lage du wirst von einem großen Königshaus eingeladen sein Gast zu sein. Der König selbst ist zugegen und sagt dir folgendes:

    Joh.6: 53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch. 54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken. 55 Denn mein Leib ist die lebensnotwendige Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank. 56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. 57 Ich lebe durch die Kraft des lebendigen Gottes, der mich gesandt hat. Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben. 58 Nun wisst ihr, was ich mit dem Brot meine, das vom Himmel zu euch gekommen ist! Eure Vorfahren haben zwar auch in der Wüste Brot vom Himmel gegessen, aber sie sind trotzdem gestorben. Doch wer dieses Brot isst, wird für immer leben.“

    Und nun überlege! Es wird dir Brot und Wein gereicht – doch du läßt es an dir vorüber gehen!? Wie wird der König dich ansehen? Ist das eine Wertschätzung für seine Gabe? Bitte mach nicht den Fehler wie es Rutherford den Gläubigen einreden wollte – er sagte NUR die 144.000 dürfen von diesem Brot und Wein nehmen. Doch wo steht das in Gottes Wort? Nirgends – im Gegenteil, schau den Vers 51 dazu an, was sagte Jesus hier? „Diese Brot ist mein Leib, …damit DIE WELT leben kann!“

    Oder beachte auch noch die Verse 63 und 64 dort unterstreicht Jesus es mit den Worten: „Gottes Geist schafft Leben. …Die Worte die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist, deshalb bringen sie euch Leben. 64 Aber einige glauben mir trotzdem nicht.“

    Hast du gewusst dass die Satanisten auch das Abendmahl feiern? Auch sie lassen dabei Brot und Wein reichen und vorüberziehen. Wem glaubst du mehr? Der Anordnung Rutherford (bei Russel haben noch alle von den Symbolen genommen) oder Jesus der sagte: …geht hin lehrt sie WAS ICH EUCH GEBOTEN habe!“

    So gesehen wird das Gericht beim Hause Gottes anfangen – alle die glauben im Hause Gottes zu sein und obige Anweisungen nicht beachten, werden mit einem Gericht zu rechnen haben – siehe Verse 53,54. Möge dir der Geist Gottes den richtigen Weg weisen!

    Liebe Grüsse
    Matthäus

  • Matthäus an Esther
    August 20, 2012

    Hier nochmals liebe Esther,
    zum Gedanken Predigtdienst ohne die keiner in der Wahrheit wäre! Glaubst du wirklich dass durch den PD wie ihn ZJ durchführen Menschen „in die Wahrheit“ geführt werden. Dann erkläre mir warum sie nicht das predigen was ich im vorigem Kommentar geschrieben habe! Genau das Gegenteil müssen sie auf Anweisung der LK predigen. Wo sind sie dabei „in der Wahrheit“ wenn die Umsetzung dessen ihren Tod bedeutet? Ich möchte mir kein Urteil erlauben, ich wiederhole nur Jesu Worte:

    Darauf erwiderte Jesus: “Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch.“

    Was hat dann der ganze PD für einen Sinn? Ein Jahrzehntelanger Ältester (er war sogar zeitweise Kreisaufseher) hat einmal folgende Gedanken niedergeschrieben:

    >>>Durch die zahlreichen Zusammenkünfte und Publikationen der WTG sind JZ einer fortgesetzten Dauerberieselung ausgesetzt, die zweierlei bewirkt. Entweder sie erzeugt ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle, weil nicht genug gepredigt wird, oder man stumpft ihr gegenüber ab und fühlt sich durch die fortgesetzten Aufrufe, sich völlig zu verausgaben und aufzuopfern, nicht mehr angesprochen. Ist Jehova ein unersättlicher Moloch, der nur schwer zufrieden zu stellen ist?

    Selbstverständlich nicht, aber „seine“ Organisation ist es. Sie missbraucht ihre Macht und Autorität, indem sie lehrt, Jehova sei mit seinen Zeugen erst dann zufrieden, wenn sie in ihrer Zeugnistätigkeit „aus dem letzten Loch pfeifen.“ Anders kann man den Wachtturm vom 15.8.88, S. 20, nicht verstehen: „Selbst eine regelmäßige Beteiligung am Predigtdienst würde ihn (Gott) nicht zufrieden stellen, sofern es nur ein Minimum dessen wäre, was wir leisten könnten, wenn wir alle Kraft daran setzen würden. Jeder Christ muß daher seinen Anteil am Predigtdienst einer ehrlichen Selbstprüfung unterziehen und sich fragen: ‚Tue ich wirklich alles, was ich kann’?“

    Gewissenhafte ZJ, die ihren Glauben sehr ernst nehmen, stehen ständig wie ein Dampfkessel unter Druck, weil sie anscheinend noch nicht genug predigen. Regelmäßig werden ihnen Schuldgefühle eingeimpft, die ihnen sagen, noch nicht mit allerletzter oder mit all ihrer Kraft zu arbeiten, denn Der Wachtturm sagt: „Mit jedem Tag wird die dem heutigen verderbten System der Dinge verbleibende Zeit kürzer, was bedeutet, dass unseren Gelegenheiten zu predigen, immer größere Bedeutung zukommt. Daher wollen wir jeden Tag unser Äußerstes tun, um uns als treue Nachfolger Jesu Christi zu erweisen.“ (1.5.82, S. 26)
    Wer möchte nicht ein treuer Nachfolger Jesu sein? JZ haben diesen Wunsch. Also wird überlegt, welche (angeblich) zweitrangigen Dinge im Leben gestrichen werden können, um noch mehr Zeit dem Predigen widmen zu können. Und wenn sie dann wirklich ihr Äußerstes tun, können sie dann endlich ein gutes Gewissen haben? Nein, denn dann kommt ein Wachtturm, der sie mit folgendem aufschreckt: „Von allen Dienern wird erwartet, dass sie ihr Äußerstes oder ihr Bestes tun, um Jehova zu gefallen. Unser Äußerstes, was das Tun des Willens Gottes betrifft, kann sich jedoch steigern.“ (15.4.93, S. 28)

    Die Gier der LK scheint grenzenlos zu sein. Tatsächlich spornte sie im Wachtturm zu noch mehr Eifer an mit den Worten: „Warum sollte er dem, was Jehova von ihm verlangen mag, eine Grenze setzen, wenn man bedenkt, wie viel er Jehova schuldet?“

    Diese grenzenlose Gier der LK nach immer noch mehr ist Götzendienst. Es gibt eine geistliche Habgier oder „Habsucht, die Götzendienst ist“ (Kolosser 3:5). Diese Anklage wiegt um so schwerer, da die Mehrheit der LK in New York den zweifelhaften Ruf hat, äußerst selten am Predigtdienst von Haus zu Haus teilzunehmen und ebenso selten das wöchentliche „Versammlungs-Buchstudium“ zu besuchen. Das, was die meisten von ihnen kaum tun, haben sie aber anderen als „eine heilige Pflicht, als ein Erfordernis, von dem unser Leben abhängt“ auferlegt.

    Dieser schwere Vorwurf ist aber noch relativ harmlos im Vergleich zu dem, was sich Präsident Rutherford geleistet hat. Er hat nicht nur den Predigtdienst zu einem Gesetz gemacht, das bei „Todesstrafe“ eingehalten werden muss (obwohl er auch nicht von Haus zu Haus ging), sondern er schrieb sogar allen ZJ verbindlichst vor, wie viel Stunden sie im Predigtdienst zu verbringen haben und wie oft sie ihr Predigtdienst-Gebiet in sechs Monaten durcharbeiten müssen. Das alles und noch viel mehr hat „der Herr“ für alle, ob Mann oder Frau, exakt festgelegt. Alles musste freiwillig und aus Liebe getan werden, und wehe, wenn sie es nicht taten.<<<

    Soviel zum Wert der Belehrung: predigen – predigen – und nochmals predigen! Anna hat die Videos für Kinder gepostet, ich habe mir diese angesehen. Es ist eine seelische Grausamkeit einem 7, 8 jährigem Kind gegenüber diesen Druck und das einhergehende schlechte Gewissen einzutrichtern. Nirgends in Gottes Wort (NT) gibt es einen Hinweis oder die Anordnung dass Kinder predigen müssen – doch genau das wird in mehreren dieser Videos eingefordert. Die LK weiß ganz genau das in Eph. 4:11 steht das nur EINIGE als Evangeliumsverkündiger ausgewählt wurden. Es heißt sogar: "EINIGE reden in Gottes AUSDRÜCKLICHEM Auftrag!"

    Kindern ein schlechtes Gewissen einzureden und die Verantwortung unterzuschieben – wenn sie es nicht tun dann gibt es für sie selbst und andere keine Rettung – ist eine Form von Kindesmissbrauch. Ich kann nur mehr sagen VERWERFLICH! Abgesehen davon wird erwartet Menschen zu und in eine Organisation zu führen und nur dann könne man gerettet werden*. Auch diese Art Menschen "in die Wahrheit zu führen" ist das genaue Gegenteil was Apg. 4:12 vermittelt: "Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. NICHTS und NIEMAND sonst auf der ganzen Welt rettet sie!"

    Liebe Grüße Matthäus

  • Matthäus an Esther
    August 20, 2012

    Das Sternchen bin ich dir schuldig geblieben:

    Wachtturm vom 15.1.97, S. 24: „Das Werk des Predigens und Jüngermachens ist eine Verpflichtung, ein Erfordernis, von dem sogar unser Leben abhängt.“

    In dem 158 Seiten starken Buch „Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde“, das nur Älteste als Hilfe für die Ausübung ihres Amtes erhalten, heißt es auf S. 35: „Hilf den Brüdern zu erkennen, dass die Beteiligung am Verkündigen der guten Botschaft eine heilige Pflicht ist, ein Erfordernis, von dem unser Leben abhängt (Röm. 10:10; 1.Kor. 9:16).“

    Im Wachtturm vom 15.5.83 werden vier grundlegende Erfordernisse für ewiges Leben behandelt.
    Ich zitieren das dritte und vierte:

    3. „Mit Gottes Kanal, seiner Organisation, verbunden zu sein ist ein drittes Erfordernis. … Wir müssen diese Organisation erkennen und in Gemeinschaft mit ihr Gott dienen, wenn wir ewiges Leben im irdischen Paradies erlangen wollen.
    4. Jemand mag die Wahrheit kennen, die zum Leben in einem irdischen Paradies führt, er mag ein sittlich einwandfreies Leben führen, er mag mit der Organisation Gemeinschaft pflegen und dennoch für das Leben als Bürger von Gottes gerechter neuer Ordnung nicht in Frage kommen. Was fehlt ihm? Er muss auch ein Verfechter der Wahrheit sein. Er muss das Königreich predigen.“

    Es gab sogar eine Zeit, die meisten wissen davon nicht das Rutherford sogar dies forderte:

    Jeder ZJ wird verpflichtet, 60 Stunden im Monat zu predigen

    Bei vielen Menschen nimmt durch Erfahrung im zunehmenden Alter auch die Weisheit, Nachsicht ,Toleranz und Bescheidenheit zu. Nicht bei Rutherford. Bei ihm nahm nur das krankhafte, manische Verhalten zu. Kurz vor seinem Tod (er starb 1942) stellte er noch höchst unvernünftige Quoten als „vom Herrn kommende Erfordernisse“ für alle ZJ auf, die von seinen Nachfolgern übernommen und bestätigt wurden.

    Das folgende Zitat aus dem Watchtower (dem Wachtturm in Englisch) vom 1. Juli 1943 stammt aus dem Buch von Raymond Franz: „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“.

    Unter dem Titel: „Zu Recht bestehende Erfordernisse“ schrieb The Watchtower auf den Seiten 204-206: „Der Herr gliedert unsere Handlungsanweisungen weiter auf, damit sie besser durchführbar sind und sagt uns durch seinen ‚klugen und treuen Knecht’ Genaueres….. Und in bezug auf die Versammlungsverkündiger sagt er: ‚Wir wollen eine Quote von 60 Stunden [im Monat] und 12 Rückbesuchen … für jeden Verkündiger festsetzen……. Das ist ein vernünftiges Erfordernis für den Dienst. Diese Willensäußerung des Herrn sollte jedem Streit ein Ende machen. Die Erfordernisse sind zu eurem Nutzen aufgestellt, denn durch sie seid ihr in die Lage versetzt, eure Redlichkeit unter Beweis zu stellen …. Diese Anweisungen des Herrn treffen uns als Einzelpersonen und als kollektive Einheiten … Es gibt absolut für niemanden, ob Mann oder Frau, eine Entschuldigung …. Jetzt sagt uns der Herr durch seinen ‚klugen und treuen Knecht’: ‚Wir wollen unser Gebiet viermal in sechs Monaten bearbeiten’.

    Das wird zu unseren Organisationsanweisungen und hat dieselbe bindende Wirkung für uns, wie es seine Aussage für den Logos hatte, als er sprach: ‚Laßt uns Menschen machen in unsrem Bild.’ Es ist unsere Pflicht, diese zusätzliche Anweisung anzunehmen und zu befolgen.“
    Damals gab es etwa Hunderttausend Verkündiger, die wie verrückt rackerten, um die Quoten (sie gelten offiziell nicht mehr) zu erreichen. Viele Versammlungen erreichten in Deutschland zu dieser Zeit einen durchschnittlichen Zeiteinsatz von ca. 30 Std. pro Verkündiger im Monat. Noch mehr war einfach nicht drin. Die erbrachten Leistungen konnten nur durch eine unglaubliche Ausbeutung und Versklavung der ZJ erzielt werden. Der durchschnittliche Stundeneinsatz ging dann in den darauffolgenden 10 Jahren immer weiter herunter und pendelte sich schließlich im Durchschnitt bei 10 Stunden im Monat pro Verkündiger (Pionier-Verkündiger nicht inbegriffen) ein. Es gab sogar eine Zeit (bis in die 60er Jahre) da gab es für jeden zugängliche Tafeln die im Königreichsaal aufgehängt war. Hier konnte jeder Besucher den „Eifer“ der Verkündiget in der Versammlung kontrollieren.

    Dieses 10 Stunden-Ziel gilt heute noch als ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn ein Diener diese Quote unterschreitet, muss sein Amt in Frage gestellt werden, jeder Verkündiget muss mit einem „Hirtenbesuch“ rechnen und sollte eine gute „Ausrede“ parat haben.

    Nicht nur die Männer, auch Frauen, alte Menschen und Kinder werden von der Organisation in die Pflicht genommen, als Evangeliumsverkündiger tätig zu sein. Zur Taufe wird nur jener zugelassen der dies erfüllt. Wo das allerdings in der Bibel steht diese Antwort bleibt man schuldig.

    Lg. Matthäus

  • hansi
    August 20, 2012

    guten tag alle zusammen.

    die taufe
    ist eine persönliche angelegenheit zu dem schöpfer und liebevollen vater jehova gott .
    dies kann keiner einem abnehmen ,jeder sollte dies aus freien willen heraus tun aus liebe zu gott ,und seinem sohn jesus christus .
    aber nocheinmal ich betone er oder sie allein kann diesen schritt nur tun .
    ich möchte speziefich kein alter angeben ,aber ich möchte schon erwähnen das ich da eine ausnahme mache bei kleinkindern ,kindern ,und jüngeren jugendlichen,sie sollten unbeschwert,ohne druck das leben als kind geniessen und erst einmal persönliche erfahrungen sammeln .
    ich bin entsätzt was da wieder der gesellschaft eingefallen ist .

    liebe eltern die ihr zeugen jehovas seid ,schenkt eure kindern liebe,geborgenheit,wärme ,ein liebevolles zuhause ohne vorwürfe,und lasst sie erst einmal das leben führen das ihnen als kind und jugenlicher zusteht .

    bitte ,bitte liebe eltern hört ausnahmsweise mal nicht auf die anweisung des tuvsklaven eure kinder so früh wie möglich zu taufe zu führen,eure kinder werden es euch später mal danken.lg hansi

  • Esther
    August 20, 2012

    Habe mich nicht klar genug ausgedrückt.Entschuldigung.Vielleicht verstehst du was ich meine.Das Gericht fängt beim Hause Jehovas an.Nicht bei den Nationen.Wenn also alle Anbeter gerecht wären brauchte es dieses Gericht nicht geben.1.Korinther11:19.Das heißt für mich soviel wie die wahren Anbeter kommen aus der Versammlung.Denn ich bin der Meinung das die Bibel nur für Juden(Gottlober) aus allen Nationen geschrieben ist.Habe ich mich jetzt klarer ausgedrückt?LG Esther

  • Matthäus an Esther
    August 20, 2012

    Liebe Esther,
    ich würde gerne etwas auf deine Frage eingehen! Doch ich kann deine Überlegung noch nicht so recht einordnen. Was meinst du mit „Harmagedon hat schon begonnen“ oder das „die Versammlung“ das richtige ist. Meinst du die Zusammenkünfte der ZJ? Warum soll DASS das richtige sein?
    Vielleicht ließt du den zitierten Vers einmal im Zusammenhang von 12-19, dann bekommst du auch schon einen besseren Einblick.
    Es ist von Angriffen und Anfeindungen gegenüber Christen die Rede, etwas was uns nicht verwundern sollte.
    Jesus selbst äußerte ähnliche Worte, er macht uns klar wenn wir uns zu ihm bekennen wir von verschiedener Seite mit diesen Anfeindungen rechnen müssen.
    Warum werden ehrliche Christen die Jesu Lehre hoch halten wollen von den Ältesten im Auftrag der Organisation „unter die Lupe“ genommen? Weil sie verlangen die Lehre der LK zu akzeptieren! Schau dir einmal im Brief von Judas die Verse 16-22 an und vergleiche sie mit den Versen die ich vorhin an Klaus geschrieben habe! Aber vielleicht möchtest du deine Gedanken etwas ausführlicher wiedergeben!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • pit an frank&frei
    August 20, 2012

    ja genau, danke.
    aber was meint jakobus damit?
    die dämonen müssen nichts glauben.
    sie haben ja gott selbst gesehen und wissen, das es ihn gibt.

  • Frank und Frei
    August 20, 2012

    Paulus definert Glauben gleich Wissen in Hebräer 11

  • Esther
    August 20, 2012

    Dadurch ,das es eurer Forum gibt,ist es eigentlich die Zeit ,das Harmagedon angefangen hat.1.Petrus4:17,oder sehe ich das falsch?Danach kann man doch erkennen das die Versammlung das Richtige ist.

  • Br. Bird an Esther
    August 20, 2012

    Liebe Esther,

    Ich sehe es gerade anders herum. Ich möchte dir gerne meine Gedanken schreiben.

    Dadurch, das die LK sich nun erhoben hat, sich über Jesus stellt, und selbst gegen JHWH spricht. (Durch das neue Licht) gegen JHWH spricht sie zB dann, wenn sie Sachen verlangt, die nicht Biblisch begründbar sind.
    Für mich stehen sie gerade auf, und ziehen die Brüder von der Lehre Jesu weg. Dadurch schaffen sie es auch, das die Brüder nicht mehr wach sind. Sie sind schläfrig geworden. Das zeigt sich dadurch, das sie ermattet sind und keine Kraft mehr haben selbst zu Prüfen und eine eigene Meinung zu haben.
    Apostelgeschichte 20:30 ELB71

    Und aus euch selbst werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her.

    Für mich ist jetzt die Zeit aus offb, wo es heisst geht hinaus mein Volk… Und nicht wieder wo hinein. Des weiteren heisst es das SIE eine Brutstätte der Dämonen GEWORDEN SIND.

    Die LK zeigt durch ihre OFFENBARUNG DES NEUEN LICHTS, das sie drunken vor Macht sind. Sie schrecken vor nichts mehr zurück. Johannes war VERWUNDERT. Warum ? Evtl weil er sich schreckte, weil gerade jene die Vorgaben die Wahrheit zu besitzen, jene sind die die Brüder vernichten wollen.?

    Offenbarung 17:1-6 ELB71

    Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf den vielen Wassern sitzt, mit welcher die Könige der Erde Hurerei getrieben haben; und die auf der Erde wohnen, sind trunken geworden von dem Weine ihrer Hurerei. Und er führte mich im Geiste hinweg in eine Wüste; und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tiere sitzen, voll Namen der Lästerung, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll Greuel und Unreinigkeit ihrer Hurerei; und an ihrer Stirn einen Namen geschrieben: Geheimnis, Babylon, die große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde. Und ich sah das Weib trunken von dem Blute der Heiligen und von dem Blute der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung.

    Des weiteren, töten sie jeden der sich zu JESUS bekennt, oder ihn zu nah tritt. Sie haben Römer Kap 10:10-17 verdreht, wo es darum geht, den Herrn JESUS anzurufen um gerettet zu werden. Sie basteln den Namen JHWH in Texte rein wo er nicht steht. Dadurch stellen sie sich über JHWH der die Bibel inspiriert hat.

    Esther, wann kommt das Ende? Ja wenn die letzten getötet wurden die sich zum Herrn bekennen.

    Offenbarung 6:9-12 ELB71

    Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, welche geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, o Herrscher, der du heilig und wahrhaftig bist, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und es wurde ihnen einem jeden ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet sein würden, die ebenso wie sie getötet werden würden. Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete: und es geschah ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,

    Offenbarung 20:4 ELB71

    Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und die Seelen derer, welche um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet waren, und die, welche das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und an ihre Hand, und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.

    LG Bird

  • edelmuth an Esther
    August 20, 2012

    Hallo Esther

    So falsch liegst du mit deiner Vermutung nicht.

    (1. Petrus 4:17) . . .Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?

    Bezieht man diese Bibelstelle auf die Versammlungen der Zeugen Jehovas, so bedeutet es, dass die Zeugen Jehovas Gottes Volk und reformierbar sein müssten. Ob sie Gottes Volk sind, darüber lässt sich heftig diskutieren, dass sie reformierbar wären und aufhörten den Sklaven als einen Gott, in den sie ihre gesamte Hoffnung auf Rettung setzen, zu verehren, glaube ich allerdings nicht. Mit der Aufgabe ihrer Lehre vom Sklaven als die judikative (rechtliche) und die exekutive (ausführende) Gewalt Gottes würde ihr gesamtes Glaubensgerüst und die Autorität des Sklaven zusammenbrechen.

    Jehova beurteilt nicht die Organisationszugehörigkeit, sondern die Herzen der Menschen. Diese Herzen werden durch die Offenlegung der Machenschaften des Sklaven gereinigt, sodass sie sich zu Jehova und seinen Sohn Jesus hinwenden, wie du es überall feststellen kannst.

    Ede

  • Kinderloser Vater
    August 20, 2012

    Wenn also Gott nicht die Organisationszugehörigkeit sondern die Herzen der Menschen beurteilt, dann braucht es keine Organisation und/oder eine Zugehörigkeit zu derselben.
    Fazit: nix wie raus, „wenn ihr nicht an ihren Sünden teilhaben wollt“, wie z. B. ihren Machtmißbrauch!

  • Frank und Frei
    August 20, 2012

    in Jesu Geichnis ist das Feld die Welt und in der Ernte, am Abschluß der Welt, in Harmagedon, werden die Guten, der Weizen, ausgelesen und die Taumellolche gesammelt und verbrannt.
    Die Guten sind somit überall verstreut.Warum dann sich in eine Sekte binden, die es bevorzugt, in ihren Publikationen unterschwellige, sprich subluminale Teufelsfratzen dem Leser ins Unterbewußtsein dringen zu lassen.
    http://www.youtube.com/watch?v=RgrakRpZPCQ

  • hansi
    August 20, 2012

    hallo kinderloser vater
    jetzt aber mal halblang.
    jesus ging in die synagoge um über seinen vater jehova gott zu lernen und zu hören,schon mit zwölf jahren,auch tat er dies im vorgerückten alter .
    was können wir daraus lernen .
    a .das er das mosaiche gesetz seines vaters anerkannte und für gut befand.
    b.das es anbeter des wahren gottes jehova gab die sich versammelten.

    später,als das mosaiche gesetz durch den tod unseres königs ,retters und erlössers jesus christus unwirksam wurde ,wurde die christenversammlung im 1jahrhundert gegründet ,wo sich jesu nachfolger versammelten um sich geistig zu stärken ,dieses dauert an bis auf den heutigen tag an .

    bitte überlege als jehova moses auserwählte um die israeliten aus ägypten herauszuführen es war schliesslich ein milionen volk,und moses es nicht mehr allein bewerkställigte gab ihm jehova ältere männer an seiner seite und das war ihm moses sicherlich eine grosse hilfe,dieses volk musste organisiert werden ,dafür sorgte jehova durch erfahrene männer
    .
    sicher jehova beurteilt die herzen der menschen ,aber ,laut der bibel würden sich anbeter jehovas ,und nachfolger jesu versammeln . ich meine immer noch jehovas zeugen sind gottes volk,und sie versammeln sich um jehovas worte zu hören .
    für mich ist das die wahre anbetungsstätte.

  • Kinderloser Vater
    August 20, 2012

    Lieber Hansi, erlaube mir bitte die Bemerkung: aus dir spricht die WTG-Gebetsmühle. Zeige bitte den Text im NT auf, der eindeutig beweist, dass im 1. Jhd eine der WTG ähnlich Organisation von den Aposteln, oder sonst jemandem, den Jesus beauftragt hatte, eingesetzt wurde.
    Dein Vergleich mit Mose hinkt aus diversen Gründen. Hier nur einmal kurz 2 angeführt: 1. dass Moses bei einem so großen Volk Führungskräfte zugewiesen wurden, damit er seine Mittlertätigkeit als unvollkommener Mensch, der seine Augen nicht immer überall haben kann und auch mal Schlaf braucht, war eine Hilfestellung von Jehova für ihn und damit das Volk. Jehova selbst hätte das nicht gebraucht. Er hätte Moses täglich beim morgentlichen Briefing sagen können, was das „Völkchen“ des Nächtens verbockt hat.
    2. Jesus, als Logos, durch den alle Dinge ins Dasein gekommen sind, als Sohn Gottes, der neben unserem himmlischen Vater sitzt (= direktester Draht), braucht das alles nicht. Das hat er als Mensch, nach seiner Auferstehung und nach seiner Himmelfahrt bewiesen. Keiner seiner – wohlgemerkt direkt, ohne irgendein Komittee – von ihm eingesetzten Apostel als Einzelner, noch als Gruppe hat ein Anspruch auf diese Position erhoben. Das waren Menschen, auf die man den Geist Gottes herabfahren sah! Kann das die LK von sich behaupten? Klar, wirst du sagen, denn mit den Aposteln hat das Geistausgießen und dergleichen ja aufgehört. Richtig! Nochmal: Richtig! Was lassen dagegen die Früchte der LK über die Jahrzehnte und heute insbesondere erkennen? Einige wenige nutzen ihre Position, anderen vielen ein Moralkodex aufzudrücken, den sie selbst nicht bereit sind einzuhalten. Beispiel: hier im BI liest man immer wieder, welchen Diensteinsatz (Stunden) die WTG von den Ältesten verlangt. Diese Stunden verbringen sie aber nicht im Hirtenwerk, also „der Pflege der Schafe“, weil sie diese „Pflege“ nicht berichten können. Gleichzeitig gibt es aber Mitglieder in der LK, die seit sie in ihrem Elfenbeinturm sitzen, noch keine einzige Stunde im Haus-zu-Haus-Dienst verbracht haben.
    Dieses Verhalten mag auch die geringschätzende Arroganz, mit der man in der Wortwahl bei der Jahreshaupt „auftritt“ nachvollziehbar, aber keinesfalls verständlich oder tolerabel machen. In der Welt würde so manche Frauenbewegung ein derartiges Gebaren als sexistisch und frauenfeindlich durch alle Gazetten an den Pranger stellen.
    Es entsteht der Eindruck, dass die Mitglieder der LK – man vergebe mir diesen Vergleich – auf den Ameisenhaufen „Verkündiger“ pisst und sich köstlich darüber amüsiert, wenn der eine oder andere in der von Jehova durch seinen Mitteilungskanal somit „gottgewollten“ Pisse den Ertrinkungstod erleidet.

    Viele Kommentare hier im BI geben noch weiteren Aufschluss darüber, wie über die Jahre eine Menge von Menschen, die Diener Jesu und seines Vaters sein möchten, um ihren Lohn beraubt werden (z. B. Endzeitdaten, etc.). Ein Kreisaufseher hat es mal in einem persönlichen Gespräch mir mit den Worten beschrieben: „Die Kämpfer sind müde geworden.“
    Erkennt man das bei der LK? Deren Taten sprechen nicht dafür. Im Gegenteil: es wird wieder einmal mit angeblich „neuer Erkenntnis“ gelockt und bleibt noch in der Veranstaltung den Beweis dafür schuldig. Warum? Weil es keine neue gibt! Mich erinnert das fatal an den 18.02.1943 im Berliner Sportpalast und all die „Wunderwaffen“.
    @ edelmuth: verstehst du nun, was ich meinte?

  • hansi
    August 20, 2012

    hallo kinderloser vater
    du hast wahrscheinlich nicht alle meine kommentare gelesen ,sonst würdest du nicht schreiben das ich völig konform mit der ansicht des tuvsklaven einhergehe das tue ich nicht.

    nein im gegenteil mit manchen lehrpunkten des tuvsklaven bin ich absulut nicht einverstanden ,aber deshalb muss ich doch nicht alles für schlecht halten ,es gibt sehr viele lehrpunkte die biblich zu begründen sind.
    aber einige eben nicht da wäre das leistungsevangelium mit dem ich nicht einverstanden bin nur die note 1 berechtigt ein guter zeuge jehovas zu sein völlig abwägig jehova verteilt keine noten wie in der schule wir sind alle kostbar in seinen augen ,und natürlich in jesu ,auserdem führt das zu konkurenzdenken und kann einem ein schlechtes gewissen einhämmern also predigtdienstbericht in den mülleimer ,soll nicht heissen ich bin gegen den predigtdienst ganz im gegenteil ,aber ohne druck ohne sanktionen ,ohne predigtdienstbericht jehova ,und jesus sehens sowieso und nehmen es zu kenntnis .
    bin zutiefst erschüttert wie die gesellschaft verfährt mit kindesmissbrauch die zwei zeugen regelung einfach nur peinlich .
    die vielen falschen zeitangaben betreffs harmagedon was zu vielen kummer in unseren reihen gesorgt hat milde ausgedrückt ,du siehst lieber kinderloser vater alles unterschreiben tue ich eben nicht was der tuvsklave mir vorlegt ,aber alles anzuzweifeln geht auch nicht ,dazu empfehle ich dir lese bitte den kommentar den ich jetzt an genovefe postete.lg hansi

  • Hopefull
    August 20, 2012

    Lieber Hansi

    und was hatte Jesus zu den Pharisäern gesagt?
    „Ihr habt das Haus meines Vaters zu einer Räuberhöhle gemacht!“ und was hat er dann gemacht? Er hat die „Dämonen“ (Geldwechsler) rausgeschmissen.
    Jesus Christus ist nun mal nicht mehr buchstäblich auf der Erde um die Synagogen (Versammlungen/Kirchen) rein zu erhalten. Sie füllten sich mit der Zeit wieder mit Dämonen bis heute und es wird immer schlimmer. Deswegen sagt Jesus Engel zu Johannes in Offenbarung: „Geht aus ihr hinaus!“. Nun bleibt es einem Christen nichts anderes mehr übrig als zu gehen, denn wir Menschen haben nicht die Kraft gegen Dämonen zu kämpfen. Jesus sagte ja zu seinen Jüngern, dass er weggehen werde. Also ist er weg. Sonst würden wir ja nicht auf seine Wiederkunft warten. Dass sich Dämonen in die Versammlungen der Zeugen Jehovas eingeschlichen haben, ist nicht von der Hand zu weisen (ich bin sogar der Meinung, dass sie von Anfang an mit dabei waren. Ist aber meine Meinung). Wir haben aber im Moment keinen, der sie für uns rauswirft so sollten wir den Rat in Offenbarung ernst nehmen!
    Deswegen hat Kinderloser Vater absolut recht, sich darüber Gedanken zu machen.

    Anbei, herzlich willkommen an alle Neuen hier auf BI. Schön, dass Ihr zu uns gefunden habt.

    Liebe Grüße Hope

  • Kinderloser Vater
    August 20, 2012

    Hallo Hope,
    deine Meinung bezüglich der Dämonen in der WTG teile ich. Der Bericht aus der Zeit vor der Flut und die späteren Ausführungen der in der Bibel zeigen deutlich, dass die Dämonen sich daran ergötzen können, Menschen zu manipulieren und zu beherrschen, egal mit welchen Mitteln. Traurig, aber wahr: auch bei der WTG hat sich Pred. 8:9 erfüllt.

  • sarai@hansi und an alle
    August 20, 2012

    Lieber Hansi –

    darf ich bitte mal was bei Dir nachfragen?
    Du hast dem *kinderlosen Vater* folgendes geschrieben: „später,als das mosaiche gesetz durch den tod unseres königs ,retters und erlössers jesus christus unwirksam wurde“..

    Meinst Du damit die für Juden auch heute noch so wichtigen 5 Bücher Mose, an die sie sich immer noch so treu halten oder gleich das ganze alte Testament? Weil es nach Jesus ein neues Testament gibt?

    Wenn ja, warum wird dann immer noch aus dem alten Testament so viel zitiert, wenn es doch *unwirksam* ist? Dort kommen auch fast die gesamten Tagestexte und bezugnehmenden Stellen für den Wachturm und das Erwachet und alle sonstigen Publikationen her. Auch bei den Zeugen.
    Oder gerade bei ihnen – denn die meisten Bibelstellen stammen bei ZJ ja fast NUR aus dem alten Testament… War auch irgendwie komisch, denn als ich ein Kind war, dachte ich deswegen, das sei eine *jüdische Sekte* …

    Es gibt ja sogenannte freie evangelikale Gemeinden, die NUR noch das Neue Testament als Bibel haben…

    Wenn es nicht so viele messianische jüdische Gemeinden und liberale jüdische Gemeinden gäbe, könnte man eventuell behaupten, daß die Juden Jesus nicht hätten… Doch so stimmt das nicht, – denn selbst diejenigen, die nicht zur Zeit gelebt haben, als Jesus auf Erden war und für ALLE Menschen seinen Erlösertod starb (mit Sicherheit auch für das Volk der Juden) also die vor Jesus Zeit, haben immer schon voller Sehnsucht auf das Kommen des Messiah gewartet und auch diejenigen, die dazischen gelebt haben und die orthodoxen und ultraorthodoxen Juden, die heute leben, warten auch sehnsüchtig darauf!
    Ausserdem geht es wie ein roter Faden durch das gesamte alte Testament, daß Gottvater IMMER sagt, das die JUDEN sein Volk seien, das er je und je geliebt habe und das er NIEMALS verlassen wird – kann Gott lügen?
    Auch ein weltlicher Vater wird erleben, daß seine Kinder eben nicht immer brav sind und mal nicht folgen und Fehler machen…
    Deswegen wird der weltliche Vater seine Kinder auch nicht aus dem Hause werfen, sie auf die Strasse setzen oder sie verstossen oder umbringen..?
    Ausserdem hat der himmlische Vater seine Judenkinder genauso mit dem freien Willen ausgestatte, genauso wie seine Christenkinder, die auch nicht immer alles richtig machen.
    Und der Himmelvater weiss auch, daß er uns alle nicht vollkommen gemacht hat …
    Ich finde das sehr vermessen, von den Versammlungs_Zeugen, zu behaupten, daß das Volk der Juden total verstossen sei und vernichtet werden wird – denn wenn man Juden näher kennt, sie beobachtet und sieht, mit welcher Inbrunst sie den damals ihnen klar gemachten Willen alle die (613) Vorschriften ihres Vaters halten, mit welchem ERNST und welcher LIEBE und welcher Gottgefälligkeit und dies Tag und Nacht und wie sie sein wichtigstes Gebot, das *s´hma* umsetzen; dann würde jedermann schlagartig einsehen, daß er sein eigenes Tun und Glauben erst einmal diesem der Juden anmessen muss – ich hab ganz ganz selten Christen gesehen, die auch nur annähernd felsenfest im Glauben standen und die dies im täglichen Leben dermaßen gut oder auch nur annähernd so umsetzen konnten, (hier bei BI natürlich schon) als JUDEN. Und ich weiss, wovon ich rede…
    Denn es passiert, daß ich manchmal WEHMÜTIG zurückschaue, wenn es rundherum um mich nicht so ganz gut passt…
    Es gibt auch ganz viele Bibelstellen, die belegen, daß JHWH sein geliebtes Urvolk retten wird, weil sie unbeirrt durch etliche Judenverfolgungen hindurch und durch den gesamten Holocaust hindurch und durch Anfeindungen und Antisemitismus, durch Bombenattentate auf öffentlichen israelischen Märkten, in Restaurants, auf Buswartehäuschen und in öffentlichen Bussen selbst und vor Schulen und täglichen Raketeneinschläge von Seiten der Palästinenser, welche tagtäglich durch die Raketenabwehrsysteme und schrille Sirenen angekündigt werden mit dem Wortlaut :“ADOM ZEWA, ADOM ZEWA; ADOM ZEWA“ – dies heisst übersetzt und mit Lautsprecherstimme gerufen: „ALARMSTUFE ROT; ALARMSTUFE ROT; ALARMSTUFE ROT“. Doch die Medien unterrichten die Welt nicht einmal darüber!!!
    Sderot ist eine dieser Städte und es gibt ein Lied von Gad Elbaz darüber und da sind diese fürchterlichen Szenen und die Angst der kleinen Schulkinder auch zu sehen – ich poste Euch hier den Link von Utube noch mit rein: http://www.youtube.com/watch?v=1B51HipsXsw

    Das noch komischer ist, daß es so viele neugegründete christliche freie Gemeindeversammlungen gibt, welche die meisten von USA kommen diese beten alle gleich direkt zu Jesus und übergehen somit den Vater und es ist so, als hätten sei den Vater nicht oder nicht mehr –

    die Bibel ermahnt uns aber: wer den vater nicht hat, der hat auch den Sohn nicht; und wer den Sohn nicht hat, der hat auch den Vater nicht – Die Juden haben den Vater absolut! – niemand hat den Vater so sehr, wie die Juden – die messianischen und die liberalen und die Lubawitscher haben den Christus sowieso und auch diejenigen, die vor Jesus gelebt haben und alle nachher lebenden, haben immer sich sehnsüchtigst! ihren Messias gewünscht und herbeigesehnt.
    Und der Befehl, daß Jesus getötet werden müsse, der ging von Pilatus aus, der hat die Order herausgegeben dazu, und das war nachweislich KEIN Jude, und stell dich mal sofort spontan gegen die Anweisungen eines Statthalters, dann bist du gleich einen Kopf kürzer ! und wo waren denn die vielen Gefolgschaften christlicher Natur – zum Beispiel, die so überaus zahlreich bei seiner Prdedigt am See Genezereth dabei waren und all die anderen Male, diese ganzen verzückt lauschenden Neochristen in Massen – wieso haben diese ihm denn nicht geholfen??? Aber immer werden gleich die Juden beschuldigt…

    Hm – sieht aus, als wäre mal wieder etwas von meinem Temperament mit mir durchgegangen – aber ich mag Ungerechtigkeiten nun mal nicht leiden.

    Nix für ungut, hansi – hoffentlich fühlst Du Dich jetzt nicht wieder mal zum *Handkuss* gekommen, so wie man im Ösiland sagt – das war nicht böse gemeint von mir – sondern nur nachdenklich –

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Manfred an Sarai
    August 20, 2012

    Liebe Schw. Sarai,

    zu Deiner Aussage: Und der Befehl, daß Jesus getötet werden müsse, der ging von Pilatus aus, der hat die Order herausgegeben dazu, und das war nachweislich KEIN Jude, und stell dich mal sofort spontan gegen die Anweisungen eines Statthalters, dann bist du gleich einen Kopf kürzer ! – Zitat Ende

    Lies Doch bitte mal die Begebenheit in Johannes Kap. 19 nach:

    1 Dann nahm nun Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln.
    2 Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt und warfen ihm ein Purpurgewand um;
    3 und sie kamen zu ihm und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie gaben ihm Schläge ins Gesicht.
    4 Und Pilatus ging wieder hinaus und spricht zu ihnen: Siehe, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr wisst, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde.
    5 Jesus nun ging hinaus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand. Und er spricht zu ihnen: Siehe, der Mensch!
    6 Als ihn nun die Hohenpriester1 und die Diener sahen, schrien sie und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn! Denn ich finde keine Schuld an ihm.
    7 Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat.
    8 Als nun Pilatus dieses Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr;
    9 und er ging wieder hinein in das Prätorium und spricht zu Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort.
    10 Da spricht Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht2 habe, dich loszugeben, und Macht habe, dich zu kreuzigen?
    11 Jesus antwortete: Du hättest keinerlei Macht3 über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat der, welcher mich dir überliefert hat, größere Sünde.
    12 Daraufhin suchte Pilatus ihn loszugeben. Die Juden aber schrien und sagten: Wenn du diesen losgibst, bist du des Kaisers Freund4 nicht; jeder, der sich selbst zum König macht, widersetzt sich dem Kaiser.
    13 Als nun Pilatus diese Worte hörte, führte er Jesus hinaus und setzte sich auf den Richterstuhl an einen Ort, genannt Steinpflaster5, auf Hebräisch aber Gabbata.
    14 Es war aber Rüsttag6 des Passah; es war um die sechste Stunde7. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König!
    15 Sie aber schrien: Weg, weg! Kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser.
    16 Dann nun lieferte er ihn an sie aus, dass er gekreuzigt würde. Sie aber nahmen Jesus hin und führten ihn fort8.

    Die Juden hatten sich dem Statthalter widersetzt, denn Pilatus wollte Jesus freilassen, die Juden wollten das aber nicht. Sie haben den Pilatus dazu gedrängt. Interessant ist auch die Aussage von Jesus im Vers 11.

    Liebe Grüße Manfred

  • hansi
    August 20, 2012

    liebe sarai.
    johannes 3,16.
    denn so sehr hatt gott die welt geliebt sprich menschen ,das er seinen einziggezeugten sohn dahingab ,damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren gehe,sondern ewiges leben habe .

    richtig ist zunächst gab jesus für alle menschen sein kostbares blut .
    aber nur für die die glauben an ihn bekunden wird ewiges leben ermöglicht joh3,16.
    tatsache ist auch der ganze himmel freut sich ,ja jehova nimmt einen gern in die arme bitte symbolich zu verstehen,der an seinen sohn glaubt es deutlicher zu sagen ,für jeden juden ist heute noch die gelegenheit vorhanden sich zu jesus zu bekennen .

    was aber ist die realität?,
    du hast es angesprochen liebe sarai sie warten immer noch auf den messias und zwar auf den für sie passenden.
    sie haben jesus damals verworfen ,sie verwerfen ihn heute noch ,das ist bittere realität.
    jehova ist geduldig ,und glaube mir liebe sarai er jéhova,sein sohn jesu,die heiligen engel ,die brüder jesu ,ja der ganze himmel freut sich ,was heute ja sehr selten genug auch geschieht ganz ganz wenige ,nehmen den einzigen weg zur rettung an ,und werden christen und laufen zu jesus was gleichbedeutend ewiges leben bedeuten kann.lg hansi

  • sarai@Manfred
    August 20, 2012

    Lieber Manfred, bitte magst Du DIr zu diesem Thema auch die Sichtweise des Professors für Geschichte und Literatur des frühen Christentums an der Universität Göttingen durchlesen?

    http://www.welt.de/welt_print/article3529990/Wer-war-schuld-am-Tode-Jesu.html

    bitte mach noch http:// vorne dran.
    Das ist bestimmt interessant und nicht von der Hand zu weisen.
    Aber danke nochmals für Deinen Hinweis –

    besonders liebe Grüße,
    Sarai

  • Tommy
    August 20, 2012

    Dann meinst Du, dass ein bisschen Recht haben genuegt? Dann kann ich aber auch Katholik werden……
    Weiss nicht.
    Tommy

  • edelmuth an den kinderlosen Vater
    August 20, 2012

    Guten Abend kinderloser Vater

    Zu erst ein herzliches Willkommen in dieser Runde

    Paulus vertrat den Standpunkt, dass er dem Juden ein Jude sein wollte, damit er mit ihnen Umgang haben konnte, weil Juden mit Andersgläubigen nämlich nicht verkehren.

    Nach dem Verlassen der Glaubensgemeinschaft dürfen Zeugen Jehovas mit ehemaligen Brüdern keinen Umgang haben, d.h. sie dürfen mit ihnen nicht einmal sprechen. Aus diesem Grunde drängt die Organisation alle Kritiker und Abtrünnige raus, um die Gemeinschaft vor abtrünnigem Gedankengut zu schützen. Dabei opfern sie eher ein Schaf, als die gesamte Herde zu gefährden.

    Warum sollte ich dem Sklaven den Gefallen tun und darauf verzichten meine Glaubensbrüder auf vorhandene Widersprüche zur Bibel hinzuweisen.

    Ede

  • pit
    August 20, 2012

    hallo liebe geschwister,
    ein text geht mir durch den kopf, aber ich finde ihn nicht.
    wer sagte sinngemäss: der teufel glaubt auch und erzittert. oder so ähnlich.
    weiss jemand, wo das steht?

  • Frank & Frei
    August 20, 2012

    pit guck mal hier:
    ELB Jak 2:19 Du glaubst, daß [nur] [einer] Gott ist ? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern.

  • Esther
    August 20, 2012

    Hallo liebe Maryam.Darf ich dich so nennen.Danke für deine Ausführungen über das Blut.Ich habe verstanden was du meinst.Immerzu habe ich Probleme wenn sich 2 Bibelstellen widersprechen aber durch deine Ausführungen geht es glaube ich besser.Darf ich mich nocheinmal an dich wenden wenn ich nicht weiterkomme?Lg:Esther

  • Maryam
    August 20, 2012

    Liebe Esther,
    wenn du eine Weile hier mitliest, wirst du sehen, dass wir uns gern gegenseitig Fragen stellen. Ob an eine bestimmte Person oder allgemein an alle ist egal – wer Zeit findet und etwas zu sagen weiß, antwortet in der Regel. Das ist das Schöne an diesem Forum: Wie in der ersten Christenversammlung kann jeder reden und jeder antworten. Was allerdings nicht ausbleiben darf, ist die jeweilige Prüfung, ob das, was jemand geschrieben hat, mit dem Bibelwort in übereinstimmung gebracht werden kann. Wie die Beröer muss jeder Einzelne hier forschen, was wohl gemeint ist. Dazu gehört auch das Gebet (Kommunikation mit Menschen ist gut und wichtig – aber das regelmäßige Gespräch mit Jehova ist noch viel wichtiger für uns end besser).
    Du wirst sehen mit ein bißchen Übung wird es dir leichter fallen zu entscheiden, was mit zwei widersprüchlichen Aussagen der Bibel zu tun ist. Jehova gibt uns Verständnis – allerdings müssen wir dranbleiben und nicht immer sofort eine Antwort erwarten.
    Bei diesem Prozess, Jehova und dein Verhältnis zu ihm noch besser kennenzulernen, wünsche ich dir viel Freude und Vertrauen.
    Ich freue mich, wenn ich hier weiter von dir lesen und mit dir austauschen kann.
    Herzlichst
    Deine Maryam

  • Esther
    August 20, 2012

    Danke.Dann werde ich bei Esther bleiben.Wünsche Euch Jehovas Segen für den heutigen Tag.LG.

  • Ruth2 Apostelg.
    August 20, 2012

    Nehme auch gerne einen anderen Namen.Leider weiss ich nicht,welche es schon gibt.Wie wäre es mit Esther?Bin kein ZJ.Mein Mann wurde 1974 getauft.Wäre damals gerne dabei gewesen,konnte aber das Rauchen nicht so schnell aufgeben.Mir wurde damals gesagt Männer wären auch wichtiger und ich muss sagen,das hat mich aufgeschreckt.Hatte auch viele Dinge von denen ich eine andere Meinung hatte aber die durfte ich nicht sagen.(Durfte nicht vorrausdrängen.Wenn ihr also mit Esther einverstanden seid,lasst es mich wissen.

    ================================================================

    Hallo Ruth 2

    Du kannst dich Ruth2 nennen oder auch Esther. Eine Esther gibt es hier noch nicht.
    Liebe Grüße
    BI

  • Ruth( ABC) oder Name.
    August 20, 2012

    Bin die Ruth mit Apostelgeschichte.Es tut mir leid das ich den Namen benutzt habe.Konnte ja nicht wissen das den schon jemand hat.Zur Zeit Jesu hatten auch viele den gleichen Namen.An Maryam :Aber machst du das nicht,legst du nicht die Bibel aus?

  • Matthäus an Ruth
    August 20, 2012

    Blut – im griechischen steht das Wort Haima was ist die tiefere Bedeutung?

    Erlaube mir auf Apg. 15:29 einzugehen = Enthalte dich des Blutes!

    Ist diese Anweisung in Gottes Wort für uns als Christen eine zu beachtende Verordnung?
    Niemals würde ich als überzeugter Christ eine Anordnung noch dazu wenn sie vom Heiligen Geist hervorgerufen wurde, in Frage stellen oder mich dagegen aussprechen!

    Das gleiche sollte auch die LK die diesen Vers 100fach in ihren Belehrungen zur Anwendung bringt zutreffen. Wenn es eine Anordnung Gottes ist, dass ein Christ sich von Blut zu enthalten hat, wer hat das Recht diese Anordnung in Frage zu stellen oder tlw. zu verändern?

    Auch keine LK oder trvSk. oder wer auch immer sich ein Lehrer sein möchte, darf ein Gesetz Gottes abändern. Im Besonderen auch wegen der Konsequenz von Jak. 3:1. Die Frage muss erlaubt sein, wenn diese Anweisung in Apg. 15:29 so zu verstehen ist wie es die LK seit Jahrzehnten erklärt, warum geht sie in den letzten Jahren selbst davon immer mehr ab. Tatsache ist dass vor 30, 40 Jahren, jeder Blutbestandteil verboten war, was ja auch Sinn macht – wenn es ein Gesetz Gottes ist darf niemand einen Teil davon für ungültig erklären – doch genau das macht die LK. Wenn das Blut auszugießen und mit Erde zu bedecken ist, wer darf dann Teile herausfiltern und behaupten diesen oder jenen Teil erlauben wir? Wobei noch früher in den 30, 40er Jahren war dies kein Thema, niemand wurde deswegen – bei Nichtbeachtung – ausgeschlossen.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist die Handlungsweise von den Lehrern der jüdischen Gemeinde. Ein Jude, selbst solche die als Hardliner gelten, bei dem jedes Fleisch koscher sein muss, also 100% sauber (von Blut) hat aber kein Problem wenn es um eine Blutübertragung geht. Warum?
    Ganz einfach weil es eine Ernährungsvorschrift ist. Die Frage die es demnach zu klären gilt:

    IST DIE ANORDNUNG VON Apg. 15 so zu verstehen wie es ZJ heute erklären?

    Beachten wir doch einmal den Zusammenhang! Es ging um eine vergleichsweise “belanglose Sache der Beschneidung”, ist sie notwendig oder nicht? Da diese Frage zu hitzigen Diskussionen führte wurde sie von den Aposteln unter hl. Geist geklärt. Herausgekommen ist die Anordnung nach der HFA der Vers
    29 Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren. Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. Wenn ihr danach handelt, verhaltet ihr euch richtig. Herzliche Grüße an euch alle.”

    Ist dir aufgefallen wie die HfA diesen Vers übersetzt? (völlig ausgeblutet UND kein Blut verzehren – ist das nicht dasselbe?
    Interessant wäre auch zu klären warum Paulus an die Korinther im 1. Brief Kap 8 dieses Götzen geopferte Fleisch NICHT mehr als “verboten” bezeichnet sondern dem eigenen Gewissen unterstellt und dazu ermuntert das Gewissen anderer zu berücksichtigen ? Widerspricht er demnach nicht der Anweisung von Apg. 15:29?

    Aber kehren wir zu Apg. 15:29 zurück, nochmals möchte ich betonen daß ich viele Jahrzehnte “dieses Gesetz” nahezu fanatisch befolgte. Ich habe nie ein Hähnchen gegessen wo ich nicht 100% sicher war das es ausgeblutet war. Bei Wurstwaren habe ich akribisch Nachfrage gehalten. Auch eine Blutübertragung ob eigenes oder fremdes wäre NIEMALS von mir gebilligt worden.

    In einem sind wir uns doch einig: Zu dieser Zeit im 1. Jhdt. gab es medizinisch keine Blutübertragung, jedoch sehr wohl wurde Blut ob direkt oder durch nicht ausgeblutet wie z.B. bei einem ersticktem Tier, gegessen. Warum wurde dann die Anweisung einmal auf Ersticktes und dann auf Blut extra
gegeben – siehe nach Schlachter:

    …euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, 29 daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. Lebt wohl!

    Warum wird hier das Blutverbot doppelt formuliert, jeder wußte warum Ersticktes nicht gestattet war – wegen dem Blut darin – warum “vom Blut enthalten” nochmals extra? Hat es vielleicht eine andere Bedeutung? Ich habe mithilfe der Elberfelder Studienbibel (mit Sprachschlüssel – als Anhang und Erklärung der griechischen Begriffe) mir die Sache genauer angesehen.

    Beim Begriff “BLUT” steht im griechischen das Wort “HAIMA” und dieses Wort wird wie folgt erklärt:
    Bedeutungen: a.) Blut als wesentliche Grundlage individuellem Leben – Bibelverweis auf Joh. 1:13 und Apg. 17:26
    b.) HAIMA selbst dient dazu das durch BLUTVERGIESSEN schwindende Leben und auslöschen von Leben durch Gewalt zu benennen. Bibelverweis auf Luk. 11:50 und Apg. 22:20. In beiden Versen steht die gewaltsame Tötung von treuen Zeugen und es wird jeweils der gleiche griechische Begriff haima verwendet.

    Nun welchen Schluss ziehst du daraus? Sich von Blut enthalten KANN oder besser gesagt bedeutet in diesem Fall “du sollst nicht morden”. Ein Gesetz der 10 Gebote das wenn auch das alte Gesetz erfüllt wurde, immer noch eine Bedeutung hat, ebenso wie Unzucht. Damit haben die Apostel mit Hilfe des Geistes nur jenes was relevant ist hervorgehoben. Warum hört oder liest man solche Erklärungen in der Literatur der ZJ nie?

    Nochmals wie hat Jesus gehandelt als es um das Leben eines Tieres ging das am Sabbat in die Grube viel. Hat er gesagt: Heute ist Sabbat auf keinen Fall dürft ihr das Gebot Gottes auf dem ja die Todesstrafe stand, dem Tier aus der Grube helfen um es zu retten. In Luk. 14 Vers 5 erweitert er die Anordnung auf ein Kind welches in den Brunnen viel. Er fragt: Zieht ihr es NICHT SOFORT aus dem Brunnen heraus oder wartet ihr bis der Sabbat vorbei ist?

    Jesus sagte mein Joch ist sanft und leicht, nehmt es auf euch! Wäre es leicht ein Kind im Brunnen ertrinken zu lassen nur weil Sabbat ist? Oder hätte es seine Billigung ein Kind sterben zu lassen wenn NUR EINE Bluttransfusion das Leben retten kann? 
Jeder soll sehr gut überlegen welche Antwort er letztlich vor Jesus seinem Herrn und Richter zu verantworten haben wird.

    Hat nicht JHWH zur Zeit des alten Israel die Kanaaniter u.a. deshalb ausgerottet weil sie Kinderopfer darbrachten? Und dann soll JHWH heute selbst, solche Opfer verlangen?

    lg. Matthäus

  • Maryam an Ruth(ABC)
    August 20, 2012

    Liebe Ruth(ABC),
    du fragtest mich (Zitat): Aber machst du das nicht, legst du nicht die Bibel aus?“
    Ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe, aber ich versuche einmal, darauf zu antworten. Ich schrieb (Zitat): „Also ich persönlich möchte die Bibel nicht wörtlich nehmen. Die Zeiten der konkretistischen Bibelauslegung sind für mich vorbei – hatte ich lang genug in den Versammlungen. Mir geht es darum, den tieferen Sinn und die symbolischen Bilder der Bibel zu erfassen.
    Sonst hätte ich auch echt Probleme mit Versen wie Joh 6:56 – Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.“
    Ich meinte damit nicht, dass ich die Bibel nicht auslege bzw. dies für falsch halte. Mein Einwand bezog sich auf KONKRETISTISCHE Bibelauslegungen. Mit Konkretismus meine ich das Festhalten an konkreten (gegenständlichen) Wortbedeutungen. Das kann man machen. Aber es verursacht häufig Schwierigkeiten, wenn man dann versucht, den tieferen Sinn des Gesagten zu erfassen.
    Beispiel: Eine Mutter sagt zu dem Kind, was die Streusel vom frisch gebackenen Kuchen klauen will: „Nimm die Finger vom Kuchen weg!“ Versteht das Kind die Aussage der Mutter konkretistisch, wird es vielleicht versuchen, die Streusel mit der Gabel (oder übertrieben gesagt, mit den Füßen oder sonstwie) vom Kuchen zu klauen. Dabei hat es den Gedanken: „Meine Mutter sagte ja, ich solle die Finger vom Kuchen nehmen. Aber wenn ich die Gabel nehme, habe ich die Finger ja nicht dran.“ Das Kind, das den Sinn hinter der Aussage versteht, wird vielleicht eher denken: „Meine Mama möchte nicht, dass ich die Streusel vom Kuchen klaue. Wenn ich jetzt die Streusel runteresse, sieht der Kuchen nachher nicht mehr schön aus und Mama hat den Kuchen bestimmt für heut Nachmittag gebacken, wenn Oma kommt.“
    Der Unterschied ist also, das das erste Kind Subtexte nicht versteht, sondern konkret am Gegenständlichen haften bleibt. Es denkt nicht weiter, WARUM das Verbot ausgesprochen wurde. Also hält es sich auch nur konkret in dieser Situation an das Verbot der Mutter. Das zweite Kind ANTIZIPIERT, WARUM das Verbot ausgesprochen wurde und handelt entsprechend. Es versteht also, worum es der Mutter bei dem Verbot geht, nämlich, dass sie der Oma einen vollständigen, gestreuselten Kuchen präsentieren möchte und keinen angeknabberten.
    Kommunikation basiert aber fast immer auf mehr als der konkreten Ebene. So ist es auch mit der Bibel. Gerd schrieb vorhin, es käme auf den gesunden Menschenverstand an, (Zitat) „wie wir so manche Bibeltexte vernünftig einzuordnen haben, buchstäblich oder symbolisch“. Dafür müssen wir aber darüber nachdenken. Denn den Verstand haben wir von Jehova zum Denken bekommen. Wenn ich das Gebot „Enthaltet euch des Blutes!“ konkret nehme, dann muss ich darüber nicht nachdenken. Du schriebst es ja selbst, wenn auch in anderen Worten: „Enthalten heißt, Finger weg.“ Wenn ich aber darüber nachdenke, was die symbolische Bedeutung des Blutes ist, WARUM Jehova will, dass wir uns davon enthalten, dann verstehe ich auch, auf welche Situationen ich dieses Gebot anwenden muss. (Oder auf das obere Beispiel bezogen: Die Mutter meint nicht, das Kind solle nie einen Kuchen mit den Finger anfassen, sondern nur in DIESER Situation mit DIESEM Kuchen, weil sie damit bestimmtes im Sinn hat.)
    Ich bin der Meinung, dass man die Bibel nicht lesen und verstehen kann, ohne sie auszulegen oder zu interpretieren. Es ist aber entscheidend, wie ich das tue. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass die Bibel ihr eigenes Wörterbuch enthält. Wenn ich also alle Texte, in denen „Blut“ vorkommt, rausnehme, im Kontext versuche zu verstehen, miteinander vergleiche etc., dann entschlüsselt sich langsam die Bedeutung des Wortes in seinem vollen Umfang (und der schließt die symbolische Ebene definitiv mit ein). Dafür brauchen wir eine Fähigkeit, die in der Bibel „Unterscheidungsvermögen“ genannt wird. Jehova möchte, dass wir verstehen, warum er uns bestimmte Sachen ver- oder gebietet. Es ist nämlich immer zu unserem Nutzen. Lies doch dazu mal das zweite Kapitel der Sprüche, dann versteht man vielleicht leichter, was ich versuche, hier auszudrücken.
    Wenn ich also die Bibel auslege, muss ich auch immer überprüfen, ob meine Auslegung oder Interpretation keinem anderen Teil der Bibel widerspricht. Wenn ich einen Widersprich finde, dann ist meine Interpretation falsch und ich muss weiter suchen. So ist es auch mit dem Blut. (Ein lieber Bruder hat mir geholfen, das zu verstehen – im Folgenden möchte ich kurz wiedergeben, wie ich seine Erklärung verinnerlicht habe).
    Auf der einen Seite heißt es, wir sollen uns des Blutes enthalten. Warum? 1. Mose 9:4 verweist auf die Verbindung zur Seele. Damit Geschöpfe lebende Seelen werden können, brauchen sie den „Odem des Lebens“. Den gab Jehova Adam. Jehova ist also Herrscher über Leben und Gesundheit. Dieses Recht hat er bis heute. Wenn ich die Symbolik des Blutes missachte und Blut eines Tieres esse, zeige ich damit, dass ich Gottes Herrscherrecht nicht anerkenne. Damit begehe ich eine schwere Sünde.
    In der Bibel steht nun aber nichts zur medizinischen Verwendung von Blut. Was also tun? Die Symbolik des Blutes bleibt erhalten. Nun muss ich also gucken, wie ich dieses Wissen auf die neue Situation (medizinischer Notfall) anwende. Dafür muss ich aber wissen, wir Jehovas Rechtssystem aufgebaut ist. Um das lang zu erklären, fehlt hier der Platz. In Kurzform: Es gibt/gab das geschriebene Gesetz (z.B. du sollst nicht töten) und Rechtsvorschriften, bei denen man je nach Situation überlegen muss, wie sie anzuwenden sind (z.B. Liebe deinen Nächsten). Dann gibt es noch eine dritte Ebene: Gottes richterliche Entscheidungen. Wenn also zwei Gesetze sich widersprechen, muss überlegt werden, welches das wichtigere ist und Jehovas Denken am nächsten kommt. Das eine Gesetz ersetzt das andere aber nicht – es wird nur eine Rangfolge der Gesetze bestimmt! (Beispiel: Matthäus Kapitel 12. Die Jünger pflückten am Sabbat Ähren und aßen sie, weil sie Hunger hatten. Lies mal Jesu Erklärung dazu und die Querverweise, wenn du magst!)
    Natürlich können wir nie Einsicht in Jehovas Gedanken haben, aber wir können nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden und Jehova unsere Entscheidung vorlegen. Wenn wir die richtige Herzenseinstellung haben, wird er uns seine Entscheidung deutlich machen. Haben wir uns falsch entschieden, werden wir es merken (z.B. durch einen Bibeltext, ein schlechtes Gewissen, einen guten Rat einer anderen Person, o.Ä.). Haben wir es richtig entschieden, merken wir es auch (gutes Gewissen, weitere Einsicht in biblische Fragen, Segnungen, o.Ä.). By the way: So funktioniert Gottes Erziehungssystem  “Think – Pray – Try – Blessing”. Und wenn nicht gleich im ersten Anlauf: Think – Pray – Try – Error – Pray – Correction – Blessing.
    Beim Blut haben wir solch einen Fall von kollidierenden Gesetzen. Einerseits müssen wir die Symbolik des Blutes achten und dürfen es nicht gedankenlos zu uns nehmen, andererseits haben wir unser Leben von Jehova bekommen und versprochen, es für ihn einzusetzen, um seinen Willen zu fördern. Was nun?
    Ich persönlich würde zu Jehova beten, ihm den Konflikt der zwei sich widersprechenden Gesetze erklären und ihn bitten, das eine Gesetz zu Gunsten des (Über-)Lebens hinter das andere zurückzustellen. Wichtig ist dafür natürlich, dass ich die Gesetze kenne und mich mit der Symbolik dahinter vertraut gemacht habe. Dann kann ich Jehova nur sagen, dass ich sein Recht über das Leben anerkenne, und versprechen, dass ich versuche, die beste Entscheidung zu treffen und das er mir vergeben, wenn ich es falsch entscheide, und mir helfen möge, es nächstes Mal richtig zu machen. Denn ich möchte ja weiter seinen Willen tun. Was Jehova dann entscheidet und ob er mich segnet, liegt in seiner Hand und er wird es anhand meiner Herzenseinstellung beurteilen – was er sicher besser kann, als ich selbst.
    Sicher ist das bei medizinischen Notfällen eine sehr ernste Entscheidung– deswegen sollte man sich ja vorher Gedanken dazu machen. Ich persönlich stand noch nicht vor einer solchen Entscheidung bezüglich der Annahme von Blut für medizinische Zwecke. Allerdings habe ich schon vor anderen Entscheidungen gestanden, die das oben beschriebene Vorgehen mit der Abwägung von zwei sich erst einmal widersprechenden Gesetzen nötig machten. Ich habe Jehova gebetsvoll damals um seine richterliche Entscheidung gebeten –und was soll ich sagen? Es ging gut aus, obwohl es aus menschlichem Standpunkt heraus, keine Lösung des Problems gab (zumindest sah ich keine).
    Das ist meine Meinung dazu. Und ich hoffe, ich konnte dir daran deutlich machen, worin für mich der Unterschied zwischen konkretistischer Auslegung („Enthaltet euch des Blutes. Punkt. Aus. Ende.“) und sinnverstehender, symbolischer Auslegung („Versteht den Sinn und handelt entsprechend eures Verständnissen und eurer Herzenseinstellung.“) ich für mich verstanden habe.
    LG an dich und alle anderen Leser
    Maryam

  • Manfred an Maryam
    August 20, 2012

    Liebe Maryam,

    Dein Vergleich mit den Kindern und dem Streusel vom Kuchen klauen, ist ganz hervorragend. Es kommt darauf an, was die Bibel tatsächlich aussagen möchte.

    Das herauszufinden ist die Aufgabe von mündigen Christen. Das eine ist die Milch und das andere die feste Speise. Bisher haben wir nur einen Einheitsbrei (Milchbrei) von der LK vorgesetzt bekommen. Da brauchten wir nicht kauen, sondern nur rein damit und runterschlucken. Nun kocht keiner mehr für uns und somit entscheiden wir selbst, was auf den Tisch kommt.

    Ich mag Steaks lieber wie Milchbrei. 😉

    Vielen Dank für diesen schönen Vergleich von Dir liebe Maryam.

    Liebe Grüße Manfred

  • Ruth
    August 20, 2012

    Bruderinfo könnt ihr BITe einmal nachsehen wer den Kommentar geschrieben hat ???ICH Habe diesen Kommentar nicht geschrieben ich bin gerade total verwirrt wenn hier jemand unter meinem Namen Kommentare schreibt ,die ICH NIE geschrieben habe?!wenn das nicht aufhört werde ich bruderinfo leider verlassen sowas geht ja gar nicht!!!!!!Gruß von Ruth

  • Ruth
    August 20, 2012

    ich frage mich wer das geschrieben hat mit dem Blut und enthalten das habe ich überhaupt nicht geschrieben!!!!!Wer loggt sich hier bitte mit meinem Namen ein???ich hab das grade erst gesehen und bin total schockiert !!!Ich lese das hier und frag mich wer das geschrieben hat???ICH jedenfalls nicht!!!Hier läuft gerade etwas falsch Bruderinfo könnt ihr bitte mal nachsehen???!!!Ich habe den Kommentar NICHt geschrieben das ist ja schon Betrug!Gruß von Ruth und ihrem schaf

  • edelmuth an Ruth
    August 20, 2012

    Guten Abend Ruth

    » Möchte nur etwas zur Blutfrage sagen. Wenn es heißt wir sollen uns des Blutes enthalten, braucht man gar nicht überlegen, was gemeint ist. Finger weg. Enthalten. «

    Ja, Ruth, so einfach ist es. Enthalten heißt völlig darauf verzichten. Um das umzusetzen müsstest du deine Pulsadern öffnen und… Ich behaupte, das überlebst du nicht. Im Gegenteil, das Blut in unseren Adern wurde von Jehovas dazu erschaffen, damit es uns nützt, und gerade der Mangel daran macht uns Probleme.

    „Es ist natürlich nur die Zuführung von fremdem Blut gemeint!“ Natürlich, Ruth. Deshalb können wir auch ungerührt eine Eigenbluttransfusion durchführen, oder? „Wenn das Blut den Körper verlassen hat, ist die Wiederaufnahme verboten!“. Vielleicht! Nur wo steht das? Dann ist die Dialyse und das Operationsverfahren, bei dem das ausgeflossene Blut gereinigt und dem Körper wieder zugeführt wird, auch verboten. Mach dass einmal den betroffenen Brüdern klar.

    So einfach ist das, Ruth.

    Wo und wann hat Jehova festgelegt, das wir uns des Blutes enthalten sollen?

    Ede

  • Ruth
    August 20, 2012

    HALLO;gibt es hier 2 Ruhts oder was??????Ich habe auch diesen Kommentar nicht geschrieben!!!Ich habe bereits bruderinfo eine e-mail geschickt !!was soll das Bitte!!!wer schreibt hier in meinem Namen?????Das ist Betrug!!!!Bruderinfo bitte kontrolliert das einmal Ich hjabe den Kommentar hier von dieser Ruth mit Apostelgeschichte nicht geschrieben!!!Kann hier denn niemand etwas tun???Oder die angebliche Ruth einmal Stellung beziehen warum sie hier in meinem Namen Kommentare schreibt???eigentlich lese ich hier ja nur mit und schreibe sehr selten .Heute durch zufall habe ich das bemerkt!!!!BITTE Bruderinfo checkt das mal!!!!!!

  • sarai@Ruth & Ruth
    August 20, 2012

    Hallo Ihr beiden lieben Ruths –

    habt BITTE ein bisschen Geduld 🙂
    das läßt sich bestimmt wieder auseinanderdröseln,
    ich denke mal, daß die Forensoftware schlicht und ergreifend die email-addis nicht untereinander abgleicht; so konnte das passieren…
    BI findest bestimmt einen Ausweg, oder Ihr seid so lieb und macht Ruth1 und Ruth2 ?
    Ich finds trotzdem klasse – 2 Ruths zu haben, das ist ja viel besser als gar keine 😉 – jedenfalls hatte ich bis eben gerade auch von der ersten noch keine Ahnung :-O

    Deswegen: ganz viele liebe Grüße an Euch BEIDE,
    Sarai

  • Ruth
    August 20, 2012

    Hallo andere Ruth, es gibt oder kommt hier zu Verwechslungen weil du dich auch Ruth nennst!Ich teile deine Ansichten überhaupt nicht und bin ganz anders eingestellt!ich habe auch bruderinfo schon 2 Mails geschriebenkönntest du dir bitte mal einen anderen Namen aussuchenoder das auch mal richtigstellen ???Gruß von der Ruth und ihrem schaf

  • Ruth3
    August 20, 2012

    TEST – Mal gucken, ob das wirklich so leicht geht :-O

  • Ruth
    August 20, 2012

    also da ich von Anfang an ruth heisse und du dazugekommen bist könntets du dir dann ja eine 2 dahinterstellen damit es wenigstens nicht zu Verwechslungen kommt, da wir ja verschiedene Ansichten haben?!Da ich eher selten schreibe werde ich mich soieso bedeckt halten ,und nur mitlesen langsam geht mir das auch auf die Nerven diese ewigen Verwechslungen man könnte ja meinen ,das einer schizophren wäre wenn einer mit dem gleichen Namen schreibt und total verschiedene Meinungen niederschreibt ?!Das ist mir zu anstrengend !Gruß von Ruth und ihrem Schaf

  • sarai@Gerd
    August 20, 2012

    Ach komm, liebe Ruth, jetzt ärger Dich doch nicht gleich so 😉

    schau doch mal, WIR sind alle noch unvollkommen und wieviel mehr darf es da auch mal so eine dumme Forumsoftware sein, hm? Lass Dir doch diese tolle Seite hier NICHT durch so eine SCHNELL aus dem Wege zu räumende Sache verderben und auch besonders nicht das *Schreiben* hier – ich bin noch relativ neu – ich kenne noch gar keine Kommentare von Dir, schreib doch mal bitte was, es wäre auch für mich und nicht nur für alle anderen schön, was von DIR hier lesen zu dürfen und aus Deinen Gedanken zu lernen 🙂

    Komm, gib Dir einen kleinen Schubbs, wenn nix schlimmeres passiert, das bisserl Nerv kratzen wir auch noch zusammen, um so ein doofes Hoppala zu überstehen, ja?

    Glaub mir, die Software kann nicht erkennen, wenn 2 mit gleichem Namen schreiben, noch dazu, wenn dazwischen etliches an Zeit liegt und weisst DU, solche UPDATES und Premium-Software, immer das neueste vom Neuen zu haben, das kostet einfach ganz wahnsinnig viel Geld – wer hat das denn schon einfach so locker sitzen?

    Die Brüder hier, die das ganze aufrecht erhalten, sponsern doch eh schon aus den eigenen Taschen ganz kräftig dazu und nicht nur das, sie müssen doch trotz ihrer normalen Arbeit hier immer präsent sein und Kommentare und Vorträge schreiben, Neuankömmlinge begrüssen und dies ist alles nur ein Bruchteil der Arbeit, die mit so einer Seite zusammenhängt…

    Also ich bin hier glücklich und sollte eine Namensvetterin von mir auftauchen – mein Schreibstil ist sowieso unverwechselbar und der Deine doch sicher auch 😀

    In diesem Sinne, sei ganz besonders herzlich gegrüßt und
    ich wünsche Dir den Shalom unseres gemeinsamen Papas,

    Deine Glaubensschwester,
    Sarai

  • sarai@RUTH
    August 20, 2012

    das sollte eben vorhin auch RUTH heissen, und nicht mehr GERD, bitte kann das noch wer ausbessern, oder wenigstens an Ruths Kommentar dranschieben, nein das ist auch Qautsch, so kann sie das ja nicht in der Leiste sehen – was machen wir denn da? 😉

    eine ratlose,
    Sarai 😀

  • Maryam
    August 20, 2012

    Liebe Ruth, also ich persönlich möchte die Bibel nicht wörtlich nehmen. Die Zeiten der konkretistischen Bibelauslegung sind für mich vorbei – hatte ich lang genug in den Versammlungen. Mir geht es darum, den tieferen Sinn und die symbolischen Bilder der Bibel zu erfassen.
    Sonst hätte ich auch echt Probleme mit Versen wie Joh 6:56 – Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.
    LG M

  • Maryam
    August 20, 2012

    Gibts vielleicht wieder Probleme, weil ein Name doppelt gewählt wurde? So wie letztens bei Jade und Jade(2) aka Yade?
    Meine Antwort ging an die Ruth, die die Bibel wörtlich nehmen möchte und nicht an Ruth (mit Schaf)
    LG M

  • Gerd
    August 20, 2012

    Ja, das ist auch eine heikle Thematik.

    Dazu kommt auch die Frage, wie weit die Bibelschreiber eine Verbalinspiration empfangen haben. Bei Johannes 17 – dem „Hohenpriesterlichen Gebet“ – müsste der Schreiber doch verbal den Text vermittelt bekommen haben, denn kaum ist anzunehmen, dass er das Gebet Jesu belauschte und mit stenographierte.

    Bleiben wir gleich bei diesem Kapitel.
    Vor einigen Wochen wies ich an anderer Stelle schon auf dieses Treffen hin:

    Erstes freies Freundestreffen am 6. November in Wien
    Liebe(r) Leser(in) des Buches „Die Lehre der Dreieinigkeit – die selbstverschuldete Wunde der Christenheit“ (A. Buzzard) in der Schweiz,
    Es gibt einige gläubige Menschen Österreich, die dieses Buch ebenfalls gelesen haben und sich nun bei einem Treffen in kleinem Rahmen darüber austauschen möchten.
    Hinter dieser Einladung steckt keine Kirche oder Organisation, sondern sie geht nur von mir persönlich aus. Die Kontakte sind fast ausschließlich durch Buchbestellungen entstanden…

    Ich war gestern dort. Es war eine gemischte Gruppe, keine Kirchenleute. In einem Punkt waren wir uns einig, dass die Trinität eine Erfindung von Theologen im 4. Jh. war. Weist man Trinitarier darauf hin, dass dieses Dogma den Aposteln und anderen Bibelschreibern fremd war, dann rechtfertigen sie diese Sicht mit der Erklärung, dies sei eine „progressive Offenbarung“ Gottes gewesen – nun gut…

    Auffallend war wieder, dass diese Gruppe die Ansicht des Autors Buzzard vertritt: Jesus kam als „Sohn Gottes“ erst bei der Geburt durch Maria ins Dasein. Er hatte also keine Präexistenz. Ich kenne keine wörtliche Bibelstelle, die dezidiert eine solche Aussage unterstützt. Mir sind aber etliche Stellen bekannt, die auf ein geistiges V o r-leben hindeuten. So komme ich nun wieder auch das Kapitel zurück, das ich oben nannte, Joh. 17:
    4 Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, welches du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte.
    5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

    Bei früheren Diskussionen, z.B. mit den Übersetzern des Buzzard-Buches, weiß ich, dass so festgefahrene Ansichten kaum zu widerlegen sind. Da werden viele buchstäbliche Bibelsätze versymbolisiert und umgedeutet. Damit müssen wir leben und darauf achten, dass wir nicht die gleichen Fehler an anderen Stellen machen.

    Positiv war im gestrigen Referat dann Hinweis auf eine Stelle, die mir nur im Unterbewusstsein in Erinnerung war, Markus 12:
    28 Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie sich befragten, trat herzu, und als er wahrnahm, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
    29 Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: „Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr…“

    Das sogenannte „Schema Israel“ (5. Mose 6:4), das bei gläubigen Juden immer im Mittelpunkt stand und steht, und gehört auch für Christen in das Zentrum des Gottesverständnisses und -glaubens.

    So bleibt es am Ende uns und dem gesunden Menschenverstand überlassen, wie wir so manche Bibeltexte vernünftig einzuordnen haben, buchstäblich oder symbolisch.

    Liebe Donnerstagsgrüße!
    Gerd

  • sarai@Gerd
    August 20, 2012

    Lieber Bruder Gerd,

    ach – ich darf gar nicht dran denken, daß dieses tolle Treffen und noch dazu in *meinem Wien* jetzt doch schon und das OHNE MICH stattgefunden hat 🙁

    Mein einzig benützbarer und fahrbarer Untersatz befindet sich wegen eines Achsbruches nun schon seit über 3 Wochen in Dauerreparatur :-/
    Ohne das Teil bin ich leider total aufgeschmissen…
    Tut mir so leid, Gerd, ich hatte mich doch sogar angemeldet in meiner ganzen Freude darauf. Magst Du mir denn das Buch noch per Nachnahme zuschicken, ich würde mich riesig freuen; denn gerade habe ich zu diesem Thema eine röm.kath.Freundin, die noch dazu Theologie studiert hat, weil Lehrerin – diese ist neulich völlig ausgezuckt, weil ich es anders sah als sie und hat mich dann nachher sogar noch am Phone zu sämtlichen positiv für ihre These sprechenden Inetseiten hindirigiert mit dem Satz: so – und nun – vielleicht kannst du dich ja dort *schlau* machen und mich dann zurückrufen, wenn Dus endlich kapiert hast – aber ich sehe das mit dem mir eigenen HUMOR 😉 und sie, naja sie, sie wartet noch immer auf diesen *Rückruf* 😀
    Danke für Joh.17 Vers 4 und 5 – Hammertext 🙂
    und für Markus 12:Vers 28 und 29 da möchte ich Dich gerne ganz fest geistig umarmen, wenn ich das darf – denn es flossen bei mir viele Tränchen der Erleichterung, und DU weisst warum :-)))

    Ebenso viele liebe Grüße zurück,
    Sarai

  • Gerd
    August 20, 2012

    Anknüpfe und zitiere:

    Maryam:
    6. November 2013 um 22:23
    Liebe Ruth, also ich persönlich möchte die Bibel nicht wörtlich nehmen. Die Zeiten der konkretistischen Bibelauslegung sind für mich vorbei – hatte ich lang genug in den Versammlungen. Mir geht es darum, den tieferen Sinn und die symbolischen Bilder der Bibel zu erfassen.

    Da bist du nicht allein, nämlich um das rechte Verständnis über biblische Aussagen ringend.

    Genau so erging es auch den Jüngern Jesu, Lukas 24:

    25 Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen und trägen Herzens, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben!
    26 Mußte nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
    27 Und von Moses und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.

    Einem anderen musste der Erklärer gewissermaßen „eingeflogen“ werden, Apg. 8:
    26 Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Stehe auf und geh gegen Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt; derselbe ist öde.
    27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe ein Äthiopier, ein Kämmerer, ein Gewaltiger der Kandace, der Königin der Äthiopier, der über ihren ganzen Schatz gesetzt war, war gekommen, um zu Jerusalem anzubeten;
    28 und er war auf der Rückkehr und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaias.
    29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an.
    30 Philippus aber lief hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaias lesen und sprach: Verstehst du auch, was du liesest?
    31 Er aber sprach: Wie könnte ich denn, wenn nicht jemand mich anleitet?
    Und er bat den Philippus, daß er aufsteige und sich zu ihm setze.

    Zur Anleitung brauchen wir weniger den Katechismus, oder Wachtturm, oftmals hilft der hl Geist und der nüchterne Hausverstand.

    Liebe Grüße und Dank an die BI-Servants vom BI-Server!
    Gerd

  • Irrelevant
    August 20, 2012

    Tssssssss, tssssssssssss …

    So, ich werde jetzt mal den Wachtturm-Studienausgabe für die morgige gemeinsame Betrachtung vorbereiten!!

    GEISTIGE SPEISE zur RECHTEN Zeit beruhend auf der Bibel und somit auf der Wahrheit, der GÖTTLICHEN WAHRHEIT – keine Lügen !!!!!!!!!

    THEMA: „Benehmt euch als Bürger des Königreiches!“

  • Alois
    August 20, 2012

    Hallo Irrelevant

    Ja dann labe Dich mal an dieser guten Speise. Als ich jung war und immer Milchbrei gegessen hatte, dachte ich das ist aber mal eine gute Speise.
    Als ich aber Erwachsen wurde erkannte ich dass es außer Milchspeise auch noch die gute Speise Jesu gibt.

    Jesaja 48
    1. Höret dieses, Haus Jakob! Die ihr mit dem Namen Israel genannt und aus den Wassern Judas hervorgegangen seid, die ihr schwöret bei dem Namen Jehovas und des Gottes Israels rühmend gedenket, doch nicht in Wahrheit und nicht in Gerechtigkeit;
    2. denn nach der heiligen Stadt nennen sie sich, und sie stützen sich auf den Gott Israels, Jehova der Heerscharen ist sein Name:
    3. Ich habe das Frühere vorlängst verkündet, und aus meinem Munde ist es hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich vollführte ich es, und es traf ein.
    4. Weil ich wußte, daß du hart bist, und daß dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn von Erz ist,
    5. so habe ich es vorlängst dir verkündet, ehe es eintraf, habe ich es dich hören lassen; damit du nicht sagen möchtest: Mein Götze hat es getan, und mein geschnitztes und mein gegossenes Bild hat es geboten.

    Ich weis nicht ob Du diese Jesaja Verse verstehst, normalerweise verstehen das Organisationszeugen nicht.

    Ich übersetze Dir mal den letzten Satz (in Klammer):

    damit du (Irrelevant) nicht sagen möchtest: Mein Götze (Organisation) hat es getan, und mein geschnitztes und mein gegossenes Bild (Wachtturm) hat es geboten.

    Denn Du bist am Tag des Gerichts selbst für das verantwortlich was Du tust und kannst Dich nicht damit herausreden dass der „Sklave“ dies oder das gebeoten hat.

    Grüße
    Alois

  • Karl
    August 20, 2012

    Oh du armer Tropf, wenn du dir Lügen als „helleres Licht“ verkaufen lässt, weil die WTG einen Vers für ihre Lügen missbraucht, kann dir wirklich nur noch der Herr helfen!

    Mein Tipp für den Inhalt des Artikels:
    Alles der WTG glauben, alle anderen lügen, und Harmageddon ist ja so „nah“!

  • Selgora
    August 20, 2012

    An Martin:

    Das mit der gewachsenen Überheblichkeit bei den Zeugen kommt vielleicht von dem ewigen Gerde um den „Preis, den wir fest im Blick behalten sollen“ … Dadurch können sich doch viele nur noch schon im Paradies wähnen und diese Welt nicht mehr wahrnehmen… An anderer Stelle hatte ich das ja schon mal als „Leberwurst-Taktik“ bezeichnet, weil sich bei dem thema „Preis“ immer gleich das Bild einer Hunderennstrecke im Kopf breitmacht… Wie Windhunde rennen viele Zeugen nur dieser Wurst hinterher und verausgaben sich völlig sinnlos im Kreis laufend. Sorry, daß ich jetzt Brüder und Schwestern mit Hunden vergleiche. Ist nicht böse gemeint. 😉

  • mike
    August 20, 2012

    bei der gastfreundschaft stimme ich euch zu!
    es werden immer du eingeladen die zu einem passe.
    Nächstenliebe sieht anders aus.
    sollten mal die kreisaufseher aufräumen! reden nur über die gastfreundschft machen sie aber nicht. sitze meistens alleine daheim rum, wenn ich frei von der arbeit habe.

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber mike,

    willkommen im Club! Geht mir genauso, obwohl ich weder Ausschlag noch eine feuchte Aussprache habe, aber dafür gute Tischmanieren, also von daher ist bei ZJ „Gastfreundschaft“ nur eine hohle Floskel.

    Eingeladen werden immer die selben und dann in einer Endlosschleife immer gegenseitig.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Gastfreundschaft bei den Zeugen – das ist nichts anderes als Sippentreff. Und da sie die Familien untereiander verschwägern, kaum sind die Mädels 18, da müssen sie unter die Haube um mal so richtig…. zu können.
    Und so lädt sich die Sippe immer selbst ein. Und wehe dir, du stehts mal unerwartet vor der Tür – da wirst du glatt abgewiesen.
    Bei mir waren alle wiederholt zu Gast, einige wenige luden auch mal ein. Aber es gibt Brüder, da hat bis auf den KA noch niemand jemals die Wohnung betreten.
    Dabei ist Gastfreundschaft ein „Merkmal“. Nun der KA bekommt sie, klar warum – weil man da ungezwungen mal über gewissen Brüder ablästern kann um sich selber besser ins Licht zu setzen.
    Ich habe solche Heuchelei zur Genüge kennengelernt. Nein Danke.

  • armes Schaf 2012
    August 20, 2012

    Ihr lieben alle,die hardliner und die brüder die von der gesellschaft abhängig sind,oder darin den letzten halt im leben sehen(so wie teile meiner familie)werden wie 45 mit ihr untergehen.hoffentlich kommt harmagedon noch vor der nordeisschmelze.sonst waterworld in selters.gruss vom deich!

  • Uwe Schöning an E.E.
    August 20, 2012

    Uwe Schöning an E.E.:
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    28. August 2012 um 18:34

    Hallo E.E.

    ich wurde von Edelmuth gebeten, mein mir möglichstes zu tun, um einen Kontakt zwischen euch herzustellen.
    Da in keinem deiner Beiträge eine Emailadresse hinterlegt ist, möchte ich dir hiermit meine Emailadresse anbieten, an die du DEINE Emailadresse schicken darfst.

    Diese Emailadresse würde ich dann gerne an Edelmuth weiterleiten.

    Ich bin mir sicher, dass ihr eure stellenweise unterschiedliche Ansichten auf christlicher Basis weiterführen könnt.

    Mit freundlichem Gruß

    Uwe

    Schoening.Uwe (at) gmx .de

  • Martin
    August 20, 2012

    Hallo Selgora,…“Kind des Teufels“

    …Sory, Zynik musste sein.

    Bitte streiche solche Anmerkungen ganz aus deinen Gehirnbahnen. Um dich wörtlich zu nehmen, selbst ein WTG-treuer ZJ würde nie sagen, dass die WTG Jesus sei. Doch das Unterfangen des Systems macht es offenbar, dass Jesus in den „hinteren Bänken“ Platz nehmen musste.

    Doch zunächst zu deiner Organisationszugehörigkeit. Bist du ein Teil der Organisation WTG als ungetaufte Verkündigerin? Aber selbstverständlich! Du hast dich bereits der Kontrolle der WTG unterzogen. Bevor du eine „ungetaufte Verkündigerin“ wurdest, musstest du im Auftrag der WTG zwei Ältesten bestimmte Fragen beantworten, die wir in dem in dem sogenannten „Organisationsbuch“ finden. Das war sozusagen die erste Zwischenprüfung nach deinem Heimbibelstudium, die Kontrolliert, ob der Studierende dich auch wirklich „zur Organisation“ geführt hat. Würdest du dies nicht durchlaufen, wärst du keine „ungetaufte Verkündigerin“. Danach wird dies unter Nennung deines Namens der Versammlung öffentlich bekannt gegeben, dass du nun der Riege „des Heeres der Verkündigerinnen der guten Botschaft“ angehörst. Es wird also von jetzt an erwartet, dass du die Botschaft verkündigst, die die WTG vorgibt. Deshalb solltest du ja auch die sogenannte Predigtdienstschule und Dienstzusammenkunft regelmäßig besuchen, um dich innerlich zu trainieren, eine WTG-Verkündigerin zu sein. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, dass du genügend Kenntnisse hast, Menschen die Bibel umfangreich zu erklären, sondern es kommt darauf an, einen Bibeltext als Aufhänger zu benutzen, und dann schnellstens die Wortwendungen zu finden: „Ich habe hier eine interessante Zeitschrift… oder ein Buch, das die Bibel erklärt…“ und damit bist du persönlich von der „genauen Erkenntnis befreit…, das übernimmt nun das Lehrprogramm der WTG. Dort hin sollst du die Menschen führen. Jetzt spielst du nur noch eine untergeordnete Rolle. Deshalb lautet eine wichtiger „Auftrag des Dienstes eines Zeugen Jehovas“ auch „Menschen zur Organisation führen“. Nicht „Menschen zu Jehova&Jesus Christus“ führen. Ob du bei ihnen ankommst, das entscheidet die Kontrollbehörde der WTG. Du hast erst einmal die kleine Hürde genommen. Die große steht einem ungetauften Verkündiger noch bevor.

    Doch was hat es auf sich, wenn du aufgehört hast, die Zusammenkünfte zu besuchen? Weshalb reagieren organisationstreue Brüder so, wie du beschreibst? Weshalb sehen dich solche plötzlich als „Kind des Teufels? Das möchte ich dir in einem nächsten Kommentar schreiben.

    1.Joh.5:20 „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
    (Natürlich nicht ein dreifaltiger Gott im Sinne der Dreieinigkeitslehre)

    Sei stark und mutig und suche weiterhin unseren himmlischen Vater und unseren Herr Jesus Christus. Dabei wünsche ich Dir Segen und Gelingen.
    Liebe Grüße Martin

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Liebe Selgora, zur Antwort von Martin und

    „dem Kind des Teufels“

    (wer wirklich ein Kind des Teufels ist oder wird, wird klar in 1.Joh. 3:10 und 4:7-21 beschrieben)

    möchte ich noch etwas hinzufügen!

    In der Organisation gibt zwar es den offiziellen Rat jedes Jahr solche Brüder und Schwestern, die gegangen sind (oder auch ausge-schlossen wurden) zu besuchen – doch wie sieht die Praxis aus?

    Ein Bruder der seit 5 Jahren ausgeschlossen ist, erzählte mir neulich, noch KEINER von den Ältesten hat bisher irgend ein Interesse an seiner Person als „verlorenes Schaf“ gezeigt. Das wäre Liebe (siehe oben die Bibelzitate) sich um solche „verlaufene Sünder“ zu kümmern.

    Und diese Liebe ist nicht vorhanden, es geht immer nur um Anklage, verurteilen und strafen, es gibt sicher Ausnahmen,
    aber Ausnahmen bestätigen die REGEL – und das stimmt mich nicht nur traurig sondern manchmal auch zornig.

    Oder wenn z.B. bekannt würde das ein Ausgeschlossener mit seiner Frau unter Gebet die Bibel liest, bekäme sie eine Verwarnung und in weiterer Folge den Ausschluß – da ist doch was FAUL in solchen Anweisungen – oder?

    Man will Menschen versklaven ihnen die Freiheit rauben und wozu führt dies oder wofür ist das eine Bestätigung? Es fehlt der Geist – wo Freiheit da Geist – ergo – wo keine Freiheit KEIN Geist!

    Galater 5
    Bewahrt die Freiheit, die Christus euch schenkt!

    1 Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben. Jetzt kommt es darauf an, dass ihr euch nicht wieder vom Gesetz versklaven lasst.

    4 Wenn ihr aber durch das Gesetz vor Gott bestehen wollt, dann habt ihr euch von Christus losgesagt und Gottes Gnade verspielt.

    5 Wir aber vertrauen darauf, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus von Gott angenommen werden. Er hat uns ja durch seinen Geist diese Hoffnung geschenkt.

    6 Wenn wir mit Jesus Christus verbunden sind, ist es völlig gleich, ….. Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in Taten der Liebe zeigt.

    7 Es hat so gut mit euch angefangen! Wer konnte euch nur so beeinflussen, dass ihr der Wahrheit nicht mehr folgen wollt?

    8 Gott bestimmt nicht! Er hat euch ja auf diesen Weg des Glaubens geführt!

    Dient vielmehr einander in Liebe.

    14 Denn wer dieses eine Gebot befolgt: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«, der hat das ganze Gesetz erfüllt. 15 Wenn ihr aber wie die Wölfe übereinander herfallt, dann passt nur auf, dass ihr euch dabei nicht gegenseitig fresst!

    22 Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, 23 Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern!

    All diese guten obigen Ergebnisse fehlen wenn Menschen beginnen Mitsklaven zu schlagen – und auch oder besonders dann nur weil jemand der Lehre Christi den Vorrang einräumt – und DESWEGEN geschlagen und entfernt wird, und sich so den Anordnungen des Herrn wiedersetzt. (siehe Matth. 18:12-35).

    lg. Matthäus

  • Selgora
    August 20, 2012

    Ich bin ja schon oft „negativ“ aufgefallen, weil ich sozusagen erst recht dann, wenn andere mir den Umgang mit jemanden verbieten wollten, diese Person erstmal selber „begutachtet“ habe, bevor ich mich von ihnen fernhalte. Ich halte mich dabei doch eigentlich mehr an Jesus und seine Art, mit anderen Menschen umzugehen. Er hat ja auch niemanden verstoßen, nur weil irgendwer ihm das nahegelegt hat… Ich finde gerade die Bibelstelle nicht, aber es heißt doch, das der Unvernünftige jedem Wort glaubt oder so ähnlich… Als eine „Ältestenschwester“ mir mal geraten hat, keine kaputten Leute anzuschleppen wegen der Verantwortung für die Versammlung hab ich nur noch sagen können, daß wir ganz schön im Schlamassel sitzen würden, wenn Jesus das so gehandhabt hätte… 🙂

    Und daß man mich noch nicht mal besucht hat, als ich noch garnicht „verloren“ war, ist ja auch so ein Schmuckstück für sich… Wie oft hab ich Brüder und Schwestern zu mir eingeladen, damit ich sie und sie mich kennenlernen können! Meist bekam ich nur sowas gesagt wie: „Dafür ist der Predigtdienst da. Wenn man von Haus zu Haus unterwegs ist, kann man sich am besten kennenlernen“ Ich fand das immer seltsam, weil man doch im Predigtdienst eigentlich sich mehr auf den „Dienst“ konzentrieren sollte, statt durch persönliches Gequassel z.B. in Treppenhäusern die Wohnungsinhaber schon „vorzuwarnen“… 😉 Jedesmal, wenn ich in Vorträgen zum Thema Gastfreundschaft was hören mußte, hat mich das innerlich nur immer mehr verärgert. Um Gastfreundschaft erweisen zu können, braucht man ja erst mal Gäste… Und wie soll ich im Predigtdienst die Brüder und Schwestern kennenlernen, wenn sie mit mir schon mal garnicht sich verabreden wollen? Manche sagten auch offen, daß ihnen abgeraten wurde, mit mir Umgang zu haben… Von wem und warum hab ich nie herausgefunden. Hängt vielleicht ein wenig damit zusammen, daß ich in Obdachlosenkreisen predige… Alleine. Weil ich keine Angst habe, auch z.B. mit Sexualstraftätern(Männer!!!) mal ein vertrauliches Gespräch zu führen. Unter 4 statt 6 Augen… 🙂 Ich glaube eben fest daran, daß man den Menschen nicht nur sagen soll, daß man auf Jesus und seinen Vater vertraut, sondern das auch im Lebenswandel zeigen muß. Und wie oft hat Jesus selbst Umgang mit Menschen gehabt, die ihm Schaden hätten zufügen können, wenn sie es wollten? Wie sollen solche Menschen die Liebe in der Lehre Jesu erkennen, wenn ich aus Angst vor ihnen garnicht erst mit ihnen rede? Und die meisten Obdachlosen oder Drogensüchtigen sehen nur furchtbar aus, sind aber ganz liebe Leute… Wie kann ich behaupten, ein Christ zu sein, wenn ich Menschen durch ihre Optik schon veurteile oder aufgrund von Gerüchten schmähe?

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Liebe Selgora, es ist traurig aber wahr, bei ZJ wird viel über die Liebe geredet, in der Praxis habert es sehr!

    Dabei gibt es eindeutige Aufforderung in GW!

    Röm. 14: Einander annehmen
    1 Nehmt auch den ohne Vorbehalte an, dessen Glaube noch schwach ist. Verwirrt ihn nicht noch dadurch, dass ihr über unterschiedliche Ansichten streitet.

    oder 1. Kor. 8:
    1 Nun wolltet ihr wissen, ob wir das Opferfleisch essen dürfen, das den Göttern geweiht wurde. Wir wissen zwar, dass wir alle die Fähigkeit haben zu erkennen, was richtig ist. Doch richtige Erkenntnis allein führt leicht zum Hochmut, Liebe dagegen baut die Gemeinde auf. 2 Wenn sich einer also einbildet, alles zu wissen, so weiß er gerade nicht, worauf es ankommt. 3 Wer aber Gott liebt, dem wendet sich Gott in Liebe zu.

    Auch an die Hebräer hat Paulus diesen Gedanken aufgegriffen:
    Kap. 13: 8 Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer. 9 Darum lasst euch nicht durch alle möglichen Lehren in die Irre führen. Es ist das Größte, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt. Fest im Glauben wird man nicht, indem man auf bestimmte Speisen verzichtet. Das hat noch niemandem genützt!

    All das menschliche Regelwerk wie es JZ einfordern, dem Wort Gottes hinzufügen, schafft eine lieblose und kalte Atmosphäre wo immer mehr erkennen: HIER FEHLT DIE LIEBE DIE DIE JÜNGERSCHAFT JESUS AUSZEICHNET!

    Siehe Joh. 13: 34 Heute gebe ich euch ein neues Gebot: Liebt einander! So wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr euch auch untereinander lieben. 35 An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“

    …und auch das finden wir als Maßstab:

    Joh 15,12 Und so lautet mein Gebot:
    Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.

    Röm 12,10 Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden, gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen.

    Gal 6,2 Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat.

    1Joh 2,7 Was ich euch jetzt schreibe, meine Lieben, ist kein neues Gebot, sondern die Botschaft Gottes, die ihr von Anfang an gehört habt.

    1Joh 3,16 Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte. Ebenso müssen auch wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister hinzugeben.

    1Joh 4,9 Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können.

    lg. Matthäus

  • Barbara
    August 20, 2012

    Liebe Selgora,

    M usste grade fürchterlich lachen als ich Deinen Kommentar gelesen habe. Da werden im Erwachet doch immer mal Erfahrungen angeführt wie Drogensüchtige und Obdachlose dank der „Wahrheit“ ein sinnvolles und „gottgefälliges Leben“ führen. Ausserdem heisst es doch immer so schön, man solle nicht auf das Äussere schauen, sondern jedem predigen.
    Soviel zur Nächstenliebe. Aber auch alte und kranke Geschwister werden links liegen gelassen , wie jeder der keine Leistung bringt.
    Ich hab mein Zuhause ja am anderen Ende der Stadt, zu Fuss hab ich eine Stunde in die Versammlung gebraucht.Weil ich ,als die Kinder klein waren, sehr wenig Geld hatte, bin ich oft gelaufen. Niemand kam auf die Idee uns mitzunehmen.
    Dann als die Kinder in die Schule gegangen sind, bin ich 20 min früher aus der Dienstzusammenkunft weg um den Bus nach hause zu kriegen.
    Plötzlich wollten die Ältesten es organisieren, dass ich mit meinen Kindern von Brüdern heimgefahren werde, w e i l e s j a n i c h t a n g i n g e , d a s s w i r
    d i e Z u s a m m e n k u n f t t e i l w e i s e v e r s ä u m t e n.
    Seltsam das sich sonst niemand dran gestört hat wenn ich wochenlang nicht in der Versammlung war. Da hat höchstens mal der Schulaufseher angerufen um zu fragen ob ich meine Aufgabe halte. Wie es mir ging oder warum ich nicht in der Versammlung war, hat keinen interessiert. Absurdistan.

    LG Barbara

  • Selgora
    August 20, 2012

    Ich bin selber lieber eine Dreiviertelstunde in die Versammlung gelaufen, statt mich von anderen bequem chauffieren zu lassen. Das hat einige auch verwirrt. Dabei ist doch nichts schlimmes dabei, wenn man sich die Zeit nimmt, unterwegs sich schon mal auf die Versammlung vorbereiten zu können, die aus lauter Nicht-Autisten besteht, die nicht damit zurechtkommen, daß ein Asperger-Autist mit den üblichen sozialen Gepflogenheiten wie Händeschütteln und sowas überfordert ist… Außerdem war das für mich immer die beste Zeit, mit Jehova zu reden. Und manchmal hab ich unterwegs noch Zeugnis geben können… Aber wer hält schon das Auto an, um einen ratlos herumstehenden Passanten auf der Straße zu fragen, ob man ihm helfen kann? Jesus blieb auch manchmal auf seinem Weg stehen, um sich um Menschen zu kümmern. Er rannte nicht mit Scheuklappen durch die Welt oder zum Tempel Jehovas, nur um sich selbst „ermuntern“ zu lassen oder ähnliches. Er nahm sich Zeit für die Menschen, denen er begegnete… Die Anbetung Jehovas findet nicht ausschließlich im „Tempel“ oder „Königreichssaal“ statt, oder doch? 😉

  • Martin
    August 20, 2012

    Hallo Selgora,

    Du bist eine orginelle Type, wenn ich das mal so sagen darf und deine Beobachtungen als jemand, der Kontakt mit JZ hat, sind gigantisch zutreffend. Händeschütteln mag nicht dein Ding sein. Aber damit bist du in den Augen der allgemeinen Gesellschaft schon etwas anders und natürlich auch in der Gesellschaft der priviligierten ZJ schon anders geartet.

    Unterweg ein Auge für Menschen zu haben, genau das war Jesus, der hat den Nikodemus sogar im Baumwipfel gesehen…und sein wahres Herz für ihn erkannt. Wissen tun das die Brüder. Anwenden sollen sie das auch obligatorisch im Predigtdienst, aber dann „geht der Rolladen runter“. Ein Blick für Arme, Bedürftige… die Zeiten sind auch unter JZ großteils vorbei. Eine Schwester, die sich auf der Straße in der Stadt den obdachlosen zuwandte wurde von der anderen Schwester gerügt…das bringt doch sowieso nichts…Natürlich trifft das nicht auf alle ZJ zu. Aber beobachte ihre Gesichter im Straßendienst. Aufrichtiges Interesse an Menschen, freundlich auf sie zugehen, dass fällt vielen schwer. Es ist in den letzen Jahren so eine gewaltige Überheblichkeit unter JZ gewachsen…viele schweben schon ins Paradies und sehen „die alte Welt“ garnicht mehr. Du sagst es richtig, Jesus lief nicht mit Scheuklappen umher.Man macht sich eher Gedanken, ob diese Leute ein gutes Bild für die Organisation abgeben würden und stellen sich beim Anblick schon mal vor, ob die wohl je in Anzug und Krawatte Jehova dienen würden. Traurig aber wahr.
    Gehe deinen mitfühlenden Weg weiter. Möge dich unser himml. Vater segnen.
    Liebe Grüße
    Martin

  • BruderinfoHPM
    August 20, 2012

    Da leider kein Freischaltbutton vorhanden war erfolgt die Freischaltung deines Kommentars auf diesem Weg. LG. Bruderinfo

    Selgora
    Eingereicht am 27.08.2012 um 19:54
    Hallo, Leute!
    Hab heute fast den ganzen Tag mich mal durch die Artikel und Kommentare gegraben, weil ich inzwischen auch schon die ersten “Ausschluß”-Erfahrungen mit bisher befreundeten Brüdern verdauen muß oder besser gesagt: möchte. Ich bin zwar kein getaufter Zeuge Jehovas, aber als ungetaufte Verkündigerin ja doch irgendwie Teil der Organisation gewesen. Und mein Entschluß, der Versammlung fernzubleiben, weil ich aufgrund vieler “Kleinigkeiten” allmählich meinen Glauben zu verlieren drohte, führt erwartungsgemäß nun schon zu entsprechendem Verhalten organisationstreuer Brüder. Einer meiner “Freunde” hat mich jetzt als Kind des Teufels bezeichnet, weil ich ihn darauf hinwies, daß die WTG nicht Jesus sein kann… Und mir seine “Gemeinschaft” entzogen, weil der Sklave das von ihm nach seinem Verständnis wohl erwartet und er garnicht erst auf eine entsprechende “amtliche” Entscheidung warten will. (Er wurde erst kürzlich zum Dienstamtgehilfen…  ) Ich nehme ihm das nicht übel, was er sagte, weil ich durch manche Kommentare hier schon ganz gut erkennen konnte, wie sehr manche Brüder verblendet werden können. Ich möchte jetzt nur mal einfach Danke sagen für die vielen doch aufbauenden Worte, die ich schon gefunden habe… Jetzt geh ich mit der Gewißheit zu Bett, daß ich kein schlechter Mensch bin, nur weil ich die Bibel anders verstehe, als dem “Sklaven” in den Kram passt! Kenn euch zwar noch nicht so, hab euch aber jetzt schon ganz doll lieb!!!   
    Gute Nacht! Fühlt euch umarmt!!!!!!

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi Selgora,

    falls du Zeit&Lust auf persönlichen Austausch hast, hier meine Mailadresse: mymail3000@vollbio.de

    LG
    Hans

  • Marlies
    August 20, 2012

    Lieber Bruder Bob,

    vielen Dank für deinen wunderbaren Kommentar mit den passenden Bibelversen den ich mich gern anschließe.
    In der letzten Zeit bin ich immer weniger in die Versammlung
    gegangen, da auch ich der Meinung bin, dass die WTG nicht zu Christus führt, denn nur er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Tag

  • Dennis
    August 20, 2012

    Liebe Marlies,

    ein herzliches Willkommen von mir und lass Dir sagen, Deine Erkenntnis bzgl. der WTG und Jesus Christus, sowie die Konsequenzen, die Du daraus gezogen hast, finden hier auf BI sicher viel Zustimmung.

    Sicher werden wir auch auf BI bald wieder unser Augenmerk mehr auf die zentrale Botschaft des Evangeliums richten und die Hoffnung, die uns durch Christi Leben und Sterben vermittelt wurde.

    Bis dann….

    LG
    Dennis

  • Rita
    August 20, 2012

    Liebe Bruder und Schwestern,

    Wir danken Jehova Gott und sein Sohn,dass wir Euch gefunden haben.

    Seit Jahren haben wir verspürt,dass wir anders sind.
    Das Wort Gottes hat uns geholfen den Kopf über die Oberfläche zu halten.

    Denn der ständige Kampf,wie es in der Versammlung sein sollte und wie es tatsächlich ist hat uns sehr müde gemacht.

    Das ist für uns eine Große Hilfe und Erleichterung Euch als Geselschaft zu haben.
    Und jetzt die CD und das Buch gibt uns zusätzliche Kraft auch für die Zeit,wenn wir in Urlaub sind, oder irgendwann Krank ins Bett gefeselt sind.
    Können wir 2CD`s für die jenigen laufen die wirklich die Wahrheit suchen und bereit sind,sich der Wahrheit zu stellen.
    Zwei haben wir zum nachdenken gebracht,einer sagt schon,dass er nachdenkt und wollte uns gerne zu hören.

    Unsere Liebe zu Jehover und seinem Sohn,konnte uns keiner wegnehmen,weil die Liebe gibt uns Einheit im wahren Glauben.

    Wir hoffen,das irgendwann werden wir uns alle sehen können.

    Wir Lieben Euch!!!
    Wir brauchen Euch!!!

    und Grüßen Herzlich

    Rita und Karol

  • Anna
    August 20, 2012

    Liebe Rita, lieber Karol,

    dankeschön für Euren Kommentar, der beinahe „untergegangen“ wäre.

    Bestimmt sind noch viele Brüder MÜDE durch den ständigen Kampf, wie es in der Versammlung sein sollte und wie es in Realität leider ist.

    Im Predigtdienst habe ich Samstag diesen Text vorgelesen, den ich sehr schön finde und der dazu paßt, dass viele von uns nicht mehr können und eine schöne Ermunterung darstellt:

    Hebräer 6:13-20 NWÜ
    13Denn als Gott dem Abraham seine Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er nicht bei einem Größeren schwören konnte,
    14indem er sprach: „Ganz bestimmt will ich dich segnend segnen, und ich will dich mehrend mehren.“15Und so erlangte [Abraham], nachdem er Geduld bekundet hatte, [diese] Verheißung.
    16Denn Menschen schwören bei dem, der größer ist, und ihr Eid ist das Ende jedes Wortstreites, da er für sie eine rechtsgültige Garantie ist.
    17Auf diese Weise trat Gott, als er den Erben der Verheißung die Unveränderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Maße zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel,
    18damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen.
    19Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang,20wohin unsertwegen ein Vorläufer gegangen ist, Jesus, der für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisẹdeks geworden ist. ZITAT ENDE

    Erklärt habe ich dann einer Frau dass auch wir Kinder Gottes inmitten dieser gottfeindlichen, unruhigen Welt einen Anker haben, Jesus Christus.

    Weil Christus ist eine gesicherte Verbindung mit unserem Vater Jehova. Jesus gehört zu uns, und wir gehören zu Ihm als Seine teuer Erkauften, die Er nie mehr loslassen wird.

    Was dem Schiff die Sicherheit gibt, ist der Anker. Auf dessen Festigkeit kommt es an, auf die Stärke der Ankerkette und die Beschaffenheit des Bodens, in dem der Anker ruht. So liegt auch unsere Sicherheit allein in Christus und nicht in unserer Kraft

    Er hat Seine Stärke unter Beweis gestellt, als Er „durch den Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist: den Teufel“. Diese Kette reißt nie!

    Eine Anregung an die fleißigen Brüder von BI wäre die Kommentaranzeige entweder wieder etwas länger zu machen oder mit einer Suchfunktion auszustatten. Weil auch mir glaubensstärkende Kommentare wie dieser von Rita und Karol und andere einfach fast entgehen oder auch tatsächlich, was ich sehr schade finde.

    Und noch an Dich liebe @Selgora: Bewahre Dir Deinen Glauben. Es ist schon schlimm, dass eine Belehrung die vom Christus wegführt jemanden sagen läßt, Du wärst ein Kind des Teufels.

    Wie @Rita bemerkt verstehen wir langsam, dass wir ANDERS sind und dass wir das 11. Gebot der WTG „Du darfst nicht WAHRNEHMEN“ ignorieren dürfen.

    Liebe Grüße an alle Anna

  • Bob
    August 20, 2012

    ERBAUENDES UND KRITISCHES

    Liebe Brüder, liebe Schwestern,

    mit Blick auf die ermüdenden und rückwärtsgewandten Diskussionen der letzten Tage schaue ich mit großer Besorgnis auf das, was sich in der Kommentarspalte abspielt. Ich erkenne nur noch selten Erbauendes, es wird mit den Ketten der WTG argumentiert, die viele von uns schon seit geraumer Zeit endgültig von sich geworfen haben. Immer noch belasten die Auseinandersetzungen zur schlechten, vermeintlichen oder doch irgendwie notwendigen prophetisch orientiert negativen Rolle der „Organisation“ die Gemüter.

    Wichtige Kommentare zur Bedeutung des „Leibes Christi“ werden nicht aufgenommen oder wahrgenommen. Die Ketten sind fortgeworfen und doch werden sie immer wieder aufgehoben, von allen Seiten betrachtet, kritisiert und in die Höhe gehalten. Einige Schwestern und Brüder merkten schon an, dass wenig Erbauliches in den Kommentaren zu finden ist. Immer wieder dreht man sich im Kreis und muss sich mit E.E.s und Edelmuths auseinandersetzen, deren kruden Sichten auf die Organisation niemanden hier weiterbringen. Es ist verständlich, wenn sich neue organisationskritische Brüder und Schwestern Impulse holen, um aufzuarbeiten, um abzuwägen, um zu prüfen. WTG Diskussionen zur Freiheitserlangung und mentalen Entlastung und nicht zur Selbstlegitimation eines vermeintlichen Verharrenmüssens. Doch wir sollten auch an all jene denken, die hier schon seit Jahren intensive Aufarbeitung betreiben und weiterkommen wollen. Dazu brauchen wir natürlich nicht Bruderinfo, sondern nur Gottes Wort und das Gebet. Schön wäre es aber, wenn auf Bruderinfo der Wachstum im Glauben jedes Einzelnen mehr Bedeutung hätte. Dann wäre auch das eigentliche Ziel von Bruderinfo, Brüder zum selbstbestimmten Glauben zu begleiten und dann loszulassen erfüllt.

    Die gegenwärtig geführten Themen in den Kommentarspalten dienen nicht zur Aufarbeitung sondern zur Verfestigung einer gottfernen Denkhaltung. Die WTG hat keine biblische Rolle, weder im negativen wie im positiven, sie ist Teil Babylons, ein Teil der falschen Religion. Deformieren wir nicht das prophetische Wort und gehen über das hinaus was geschrieben steht. Das Volk Israel steht für sich. Der Leib Christi kommt hinzu. Das neue Volk Gottes ist der Leib Christi. Falsche Propheten waren nie Teil des Leibes Christi, sie benutzten ihn nur, um mit Scheinlichtern die Schafe irrezuführen. Der wirkliche und wahrhaftige Leib Christi wird über das Herz und den Tempel des Heiligen Geistes definiert. Das Volk Israel war ein buchstäblich von Gott auserwähltes Volk. Der Rahmen des Auserwähltseins lies hier im Sinne der Propheten auch viel Böses gewähren. Die Wiedergeburt als inneres Ereignis darf mit dem äusserlichen Rahmen in Israel nicht gleichgesetzt werden. Dieser Denkfehler führt dazu, dass Kommentatoren der WTG trotz einer negativen Rollenzuweisung eine biblische Position einräumen. Die Projektionsfläche des Negativen bildet dann auch in der Argumentationsweise eines E.E. die Basis einer diffusen Positionierung, deren Motive im Hintergrund unklar bleiben. Diese biblisch hininterpretierte Negativrolle ist schon zu viel, weil sie für viele Brüder immer noch einen Stein darstellt, sich wirklich am Herrn zu erfreuen. Denn in einer christusfernen Welt lässt sich die Freude nicht so ausleben als in der Freiheit. Somit kann das Verharren im schlechten Rahmen aus sozialen Gründen nur eine begrenzte Freude schaffen, ist nur ein Kompromiss, denn mit dem Wachtturm in der Hand muss ich um jeden geistigen Freiraum physisch und psychisch immer wieder aufs Neue kämpfen.

    Bevor ich auf einige zentrale Aspekte eingehe, worum es aus meiner Sicht wirklich gehen sollte, möchte ich anmerken, was mich in den letzten Wochen ganz persönlich ermüdet, langweilt und erschreckt:

    Wir beschäftigen uns noch viel zu sehr mit dem Ort, der zu einer Behausung von Dämonen geworden ist. Der Ort, an dem der falsche Prophet zu Hause ist, der sich auf den Thron des Christus gesetzt hat und die Menschen irreführt.. Die WTG verbreitet nicht nur Lügen, sondern weitreichende Irrlehren, die einen Keil zwischen den Menschen und dem Christus treiben.

    „Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir GEMEINSCHAFT miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.“ (1. Johannes 1,5 Schlachter)

    Wie können wir diese Gemeinschaft in Christus befördern? Nicht, indem wir uns kontinuierlich mit Argumentationen beschäftigen, die Irrlehren bewusst oder unbewusst zuviel Raum geben.

    Es gibt hier sehr viele gutmütige und liebenswerte Kommentatoren, sie arbeiten sich ab an Menschen, die noch in Ketten sind. Sie wollen helfen, erklären, unterstützen. Stattdessen bekommen Sie immer wieder die Ketten um die Ohren gehauen, wie ermüdend. Niemand wird es erspart bleiben, lange und intensiv die eigene Glaubensgeschichte aufzuarbeiten. Und wenn das geschehen ist, das wünsche ich auch E.E. und Edelmuth, dann geht es eigentlich erst richtig los: was kommt dann? Der Neuaufbau des Glaubensgebäudes in christlicher Freiheit. Aber nicht nur das, der Aufbau eines persönlichen Verhältnisses zu Jesus Christus.

    „Denn der Vater richtet auch niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“ (Johannes 5,23 Schlachter)

    Wer Jesus aufnimmt, nimmt den Vater auf (Markus 9,37)
    „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus ERKENNEN“ (Johannes 17,3)

    „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH“ (Johannes 14,6 Schlachter)

    Was unser aller Ziel sein sollte: „Freut Euch im Herrn“ (Philipper 3,1)

    „Daher meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und Krone, so steht fest im Herrn, Geliebte!“ (Philipper 4,1 rev. Elberfelder)

    Und noch ein weiterer Text sollte uns als Basis dienen zu bestimmen, wie es mit dem geistigen Austausch hier bei Bruderinfo weitergeht:

    Ihr findet diese Gedanken auch im Hörbuch „Freut Euch im Herrn“ näher erläutert:

    „Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba Vater. Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ (Römer 8, 14-16 rev. Elberfelder)

    Hast Du, Edelmuth oder E.E. den Herrn Jesus erkannt, habt Ihr in aufgenommen, seid Ihr wiedergeboren, seid Ihr Kinder Gottes ?? Jeder von uns kann sich diese Frage stellen.
    Nach meiner Wahrnehmung die wichtigste Frage. Wir sollten uns gemeinsam, jetzt nachdem wir aufgearbeitet haben, darin unterstützen diese Frage für uns klar zu beantworten.

    Viele Szenarien eröffnen sich mir:

    Ich kenne Brüder, die haben aufgearbeitet, sind jetzt allerdings müde und trauern um ihren Lebensweg, wo sie viele Jahre in Organisationsloyalität Menschen und nicht dem Herrn gedient haben. Sie wenden sich von religiösen Dingen langsam aber sicher ganz ab, neigen zu atheistischen Tendenzen.

    Ich kenne aber auch Brüder und Schwestern, wie meine Eltern, die Jahrzehnte wenn auch oft mit Unbehagen dem Weg der Organisation gefolgt sind, seit Jahren intensiv aufarbeiten, beten und studieren. Eine ganz neue Freude gewonnen haben, den heiligen Geist verspüren und zu Kindern Gottes geworden sind.

    Ich merke hier aber auch Brüder, die müde geworden sind, erbauende Kommentare zu schreiben, weil sie keinen Widerhall verspüren.

    Auch ich bitte den Herrn mir zu helfen, meine Sorgen auf ihn zu werfen, dass er zu mir komme, mir hilft in der Nähe des Vaters zu sein. Für mich ist der Weg zum Christus noch ein Stück zu gehen. Aber ich nähere mich ihm mit jedem Tage.

    Wo sind die Bekenntnisse der Brüder und Schwestern hier? Wie habt Ihr den Christus erkannt? Wie habt Ihr Eure Wiedergeburt im neuen Geist mit Christus erlebt? Darüber lese ich wenig hier.
    Und mir ist aufgefallen, dass viele KommentatorInnen hier, die genau über Ihre Glaubensgefühle und neuen Einsichten gesprochen haben, jetzt kaum mehr zu lesen sind. Warum frage ich? Warum? Weil wir müde geworden sind, ewig über das Böse zu reden.

    Ich frage Euch nochmals, lieber E.E., lieber Edelmuth, habt Ihr den Christus erkannt, habt ihr ihn in Euer Leben aufgenommen, seid Ihr ernstlich daran interessiert, dass sich die Gemeinde im Herrn erfreut. Wenn nicht, dann bleibt bescheiden, nehmt Euch eine Auszeit, denkt und sinnt nach. Wenn ihr zu einem Schluss gekommen seid lese ich Euch wieder gerne.

    Von Dir Edelmuth erwarte ich schon gar keine konkrete Antwort mehr und Du, lieber E.E., Du hast noch nichts besseres gefunden und verbleibst in der Höhle des Bösen. Es soll Dir unbenommen bleiben, wenn Du aber Jesus wirklich gefunden hast, wirst Du nicht mehr schreiben, dass Du bisher nichts besseres gefunden hast.

    Ich möchte jetzt nicht überheblich wirken, es geht nicht um mich, ich könnte mich auch gar nicht mehr zu Wort melden. Ich merke aber um die Trauer der Brüder in vielen kleinen Kommentaren. Traurigkeit, dass wir uns hier an einer sinnlosen „Volk Gottes“ Debatte entkräften und den Leib Christi dabei bewusst oder unbewusst in die hinteren Reihen stellen.

    Der Leib Christi ist die Ergänzung des Volkes Israels, dass Gott als sein Volk erwählt hat.
    Aus allen organisierten Religionen flüchten Menschen, um den Herrn zu finden. Das ist die Gemeinde des Herrn. Diese zu pflegen, zu ehren, zu schützen heisst, dass wir Irrlehren keinen Raum mehr geben oder eben nur soviel, wie es uns zur Aufarbeitung als notwendig erscheint.

    Ich würde mir wünschen, dass wir den WTG Irrlehren keinen Raum mehr geben, denn sie sind schlimmer als Sünden, weil sie uns vom Christus fernhalten. Wir haben keine Gemeinschaft mehr mit der Finsternis, sondern leben im Licht des Christus. Sprecht über den Christus, erbaut Euch, trefft Euch, betet gemeinsam. Biblische Kritik an der WTG ist in den Aufsätzen bei BI genug zu finden. Nahezu alle Facetten. Das ist gut so. Doch wir müsen nach vorne schauen.

    Den WTG Irrlehren keinen Raum mehr geben heißt auch, sie nicht in ihrer negativen Rolle mit den Worten der Propheten zu positionieren. Auch bin ich vorsichtig von „Bibel-Fuzzies“ und „Bibel-Freaks“ zu sprechen, nur weil „Die Bibel“ ein Forum gegründet hat, in welchem sich Edelmuth erwartungsgemäß auch schon wieder tummelt. Es war nicht o.k., wie „Die Bibel“ vorgegangen ist, dennoch wurde ich wiederum an WTG Zeiten erinnert, als ich Titel wie die Obigen in den Kommentaren fand. Vom Motiv her ist es nämlich ganz gut zu verstehen, dass sich viele um einen erbauenden Austausch sehnen. Plötzlich waren wir wieder sehr schnell mit Abgrenzungstendenzen (von den rechtlichen Dingen einmal abgesehen, da bin ich ganz bei BI) Abgrenzung haben wir zu WTG Zeiten auch gut gelernt. Die WTG lebt davon. Doch wie lässt sich der Leib Christi abgrenzen??

    Noch eine Anmerkung: wenn ich ein „Forum“, wie ich Bruderinfo jetzt einmal nennen möchte, zermürben und auffliegen lassen möchte, dann gehe ich den Weg der Unterwanderung. Ohne zuviel Angriffsfläche zu bieten, verwirre ich die Brüder oder lenke den Fokus immer wieder auf das, was die meisten hier hinter sich gelassen haben: die Organisation. Da danke ich Dir noch einmal Manfred, der Du dich mühsam an den finsteren Dingen abgearbeitet hast.

    Jetzt, wo wir wir nur noch die immergleichen Kürzel in den Kommentarspalten lesen, wird es Zeit deutlich zu machen, worum es jedem einzelnen hier geht. Um die Zeit nach der WTG wieder geniessen zu können, sich zu freuen an der christlichen Freiheit, wirklich zum Christus zu finden und das auch zu bekennen. Viele tun dies auch, in vielen Kommentaren wird das auch deutlich.Viele Brüder und Schwestern sind aber auch von der Kommentarspalte verschwunden. Oberhand haben gerade die Debatten um Edelmuth und E.E. Einige harren noch aus und kämpfen gegen Windmühlen.

    Wir sollten Irrlehren wirklich keinen Raum mehr geben, wir alle brauchen Ermutigung und sehnen uns nach der Ruhe in Christus. Die Organisation darf mit ihren dunklen Schatten keine Rolle mehr spielen. Auch nicht mehr im nachhinein mit ihren schlechten Nachwirkungen. Denn sie ist Finsternis. Wir sind noch keine Gemeinde, denn dann wären wir alle hier in Christus vereint. Da Weg liegt noch vor uns. Lassen wir die Ketten endlich liegen.
    Wer die Nähe zum Christus intensiv sucht wird Gott sehr nahe sein, die WTG interessiert uns dann wirklich nicht mehr. Tragen wir alle dazu bei, dass Bruderinfo eine erbauende Plattform ist. Bekennen wir uns!

    Ganz liebe Grüsse und viel Freude wünscht Euch

    Euer Bruder Bob

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber Bob,

    ich kann dir nicht sagen, wie sehr mich Dein wohltuender Apell berührt hat. Wenn es nach mir ginge, könnte man diesen Kommentar gerne als eigenen Artikel posten, weil er so wunderbar ist. Ich kann Deinen Worten inhaltlich voll und ganz zustimmen!!!

    Möchte Deinen Kommentar jetzt auch nicht zerreden, sondern einfach nochmal DANKE sagen und Dir alles Gute wünschen auf Deinem Weg zu einem echten, unverfälschten „Weg“ zum Christus und somit auch zum Vater!

    Du bist auf diesem „Weg“ bestimmt schon etwas weiter als ich, weil ich die WTG-Ketten noch nicht zu 100% abgeschüttelt habe, was aber sehr bald der Fall sein wird.

    Liebe Grüße Dein Freund
    Dennis

  • Regina
    August 20, 2012

    Lieber Bruder Bob,
    Ich kann mich Deinem Kommentar voll und ganz anschließen. Du hast wieder einmal auf den Punkt gebracht, worauf es in einem Leben als Christ wirklich ankommt.
    Wir möchten dem Christus immer näher kommen, damit er in uns wirkt und uns zum Ziel führt.
    Apg. 4,12: Überdies gibt es in keinem Anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.

    1. Joh. 5, 11 u. 12: Und darin besteht das gegebene Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht. 13. Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

    Eph. 3, 17-19: damit der Christus durch euren Glauben mit Liebe in eurem Herzen wohne, damit ihr verwurzelt und fest gegründet seid, um völlig imstande zu sein, mit allen Heiligen zu begreifen, welches die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist. Und die Liebe des Christus zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigt, damit ihr mit all der Fülle, die Gott gibt, erfüllt sein mögt.

    Röm. 14, 8.9.: Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.

    Liebe Grüße Regina

  • Manfred
    August 20, 2012

    Lieber Brd. Bob,

    vielen Dank für diesen auferbauenden Kommentar, der alles zusammen gefasst hat. Ja, ich habe es auch mit Sorge gesehen, dass sich gerade auch unsere lieben Schwestern in den letzten Tagen zurück gehalten haben und das ist auch verständlich. Denn so wie wir sie bisher kennen gelernt haben, sind sie eher ruhiger und auf Liebe bedacht und das hat diesem Forum auch diese Wärme gebracht, die nun leider fehlt.

    Wie wir jedoch anhand der Kommentare gesehen haben, ist Bruderinfo im Moment gespalten. Die einen würden gerne sehen, dass die WTG Kommentatoren hier nicht mehr schreiben können, dazu gehöre auch ich wie man sich denken kann und die anderen sehen das als eine Hetzjagd gegen jemanden der es nur noch nicht geschafft hat sich völlig von der Organisation zu lösen.

    Doch ich glaube genau das wurde zumindest dem Edelmuth nachgewiesen, dass er sich nicht bemüht selbst die Bibel besser kennen zu lernen, sondern die anderen wieder von der WT-Lehre zu überzeugen. Man könnte sagen, er predigt hier und wahrscheinlich ist sein Stundendurchschnitt durch BI gewaltig in die Höhe geschossen.

    Jetzt sind in der letzten Woche sehr deutliche Worte gefallen, das stimmt. Doch Jesus hat sich auch nicht zurückgehalten wenn es angebracht war, hier zwei Beispiele:

    Joh. 8:42-47
    42 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

    Mat. 21:11-13
    11 Die Volksmengen sagten fortgesetzt: „Dies ist der Prophet, Jesus aus Nạzareth in Galilạ̈a!“12 Und Jesus begab sich in den Tempel und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Geldwechsler und die Bänke der Taubenverkäufer um. 13 Und er sprach zu ihnen: „Es steht geschrieben: ‚Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt werden‘, ihr aber macht es zu einer Räuberhöhle.“

    Ich würde mir wünschen, dass wir uns alle wieder in Frieden, den wichtigeren Dingen zuwenden. Doch dazu müssen alle beitragen, auch ein Edelmuth. Die Zeit wird zeigen, ob es ihm daran gelegen ist den Frieden zu wahren oder weiter Gottes Wort mit den WTG Lehren zu zersetzen. Wenn Edelmuth auch Interesse daran hat, dass hier christliche Werte wieder in den Vordergrund treten, dann müsste es Ihm sein Gewissen sagen, nicht so provokante WTG Lehren hier einzustellen. Ich bin jederzeit bereit meine Meinung über ihn zu ändern, damit habe ich kein Problem, doch ich werde auch weiterhin deutliche Worte finden wenn es sein muss.

    Und Dir lieber Bob nocheinmal herzlichen Dank für diesen ausgewogenen Kommentar

    Liebe Grüße Manfred

  • Joshua
    August 20, 2012

    Danke Bob für deinen Kommentar, der mir mal wieder sehr aus dem Herzen spricht!
    Ich möchte anmerken, das wir solche Diskussionen und Debatten vermeiden können, wenn die Kommentare die Ausgangspunkt davon sind, einfach stehen lassen und nicht darauf eingehen. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Entweder keine Antwort weil der Kommentar, so gut war, das alles gesagt ist oder so daneben ist, das es sich nicht lohnt, Lebenszeit darauf zu verwenden, die wir anderweitig besser genutzt hätten. (Wenn ich links in der Spalte, E.E. oder Edelmuth sehe, klicke ich seit langer Zeit gar mehr an.)

    Gedankenwechsel: Durch mein Bibelstudium, bin ich wie du zu dem Schluss gekommen, das das Volk Israel nicht verworfen wurde. Und so wie ich die Bibel verstehe können wir als Christen in Israel eingespropft werden. Ich verstehe es jetzt z. B. so, das die Frau in 1. Mose 3:15 das Volk Israel ist. Allerdings ist vieles auch noch unklar für mich und die WTG- Interpretation lässt sich nur schwer aus meinem Gehirn entfernen, aber ich lasse mich beim Bibelstudium durch den heiligen Geist leiten und habe Freude daran, wenn sich neue Sichtweisen und Verständnisse einstellen.

    Lasst uns weiterhin in den Christus, der das Licht der Welt ist, hineinwachsen und die Dunkelheit hinter uns lassen! Shalom!

    Joshua

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo Bob

    Du hast dir wirklich viel Mühe gegeben und einen langen und ausführlichen Beitrag geschrieben. Viele Leser haben dich bereits dafür gelobt.

    Dein Engagement zur Befreiung der „Eingeschlossenen“ ehrt dich.

    Was können wir tun, um andere an dieser Befreiung teilhaben zu lassen?

    Wir können von Haus zu Haus geben und den Menschen die gute Botschaft vom Königreich und die Befreiung von der Sklaverei der Kirchen verkündigen? Tust du das?

    Wir können mit „Eingeschlossenen“ über ihre Sichtweise diskutieren, indem wir ihnen die Dinge anhand der Bibel, die Autorität, die sie akzeptieren, darlegen. Tust du das? Damit sie uns geistig folgen können, müssen wir aus ihrer Sichtweise argumentieren.

    Wir müssen durch unser Verhalten die Toleranz gegenüber Andersgläubigen, die wir vom Sklaven einfordern, beweisen. Tust du das?

    Warum sollte ich dann dem Sklaven den Gefallen tun und mir die Gemeinschaft entziehen, damit die „Eingeschlossene“ mit mir nicht mehr reden können und der Sklave keine Angst vor abtrünnigem Gedankengut haben braucht?

    Ede

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    solange ein Diener des Herrn freiwillig in der babylonisch unterwanderten Religion der WTG bleibt, setzt er sich der Gefahr aus, mit ihr gerichtet zu werden. Man kann nicht auf 2 Meinungen hinken, das kann nur die WTG nach innen hui – nach aussen pfui.
    Und wer das weiß und mit trägt ist Wasserträger einer gottentehrenden Einrichtung, die selbst einem blühenden Narzißmus an sich praktiziert. Sie evolutioniert die Bibel ganz nach Belieben und legt sie ebenso aus. Was sagte Jesus: Zeit und stunde weiß nur Gott allein.
    Aber die haben uns 1925 und 1975 vorgekaukelt, abgesehen vom WEltende 1914 oder 1915. Und Millionen jetzt lebender starben schon nach 1922. Die Wahrheit von damals ist der Irrtum von heute. Und immer war es angeblich Gottes Geist, der geleitet hat.
    Wie lächerlich will man Gott eigentlich noch weiter entehren?

  • Aaron
    August 20, 2012

    Hallo,
    leider sind wir noch zu sehr auf das fixiert was uns früher als wichtig erschien: ein Volk, eine Gemeinschaft der wir uns anschließen und sicher fühlen können. Wir sollten aber inzwischen gelernt haben durch Glauben zu wandeln, nicht durch schauen.
    Danke für deinen Kommentar Bob.
    Gruss
    Aaron

  • Zadok
    August 20, 2012

    Auch von mir ein Danke für diesen vernünftigen Apell an uns alle.
    Zitat:
    „Noch eine Anmerkung: wenn ich ein „Forum“, wie ich Bruderinfo jetzt einmal nennen möchte, zermürben und auffliegen lassen möchte, dann gehe ich den Weg der Unterwanderung. Ohne zuviel Angriffsfläche zu bieten, verwirre ich die Brüder oder lenke den Fokus immer wieder auf das, was die meisten hier hinter sich gelassen haben: die Organisation.“ Zitat Ende

    Genau darum geht es. Und exakt das tut Ede seit er hier schreibt.
    Wahrscheinlich war er jetzt im August Hipi und draussen war es sehr heiss. Also hat er hier die Leute geärgert; statt von Haus zu Haus eben bei BI.

    Aber Bob: es muss ganz klar erlaubt sein, die Propheten auf die
    WTG anzuwenden, wenn das die Bibel so hergibt. Denke da an Hes.13,
    auf wen willst du das sonst denn anwenden? Zumal das ja auch Der Thema-Vers des letzten Vortrags ist.

    Lieber Gruß
    Zadok

  • E.E.
    August 20, 2012

    Ich würde mir auch wünschen hier statt der ständigen WT-Kritik, positive Darlegungen alternativer Glaubens- und Gemeideformen zu lesen. Anstatt ständig das alte niederzumachen, wäre es doch besser zu zeigen, wie man es besser machen kann.
    Vielleicht solltet ihr deshalb auch mal überlegen, welche grundlegenden Glaubenslehren und Sittenmaßstäbe hier jemand mindestens anerkennen sollte, damit er als Jünger Jesu gelten kann. Nur in der Kritik an der WT-Gesellschaft einig zu sein, halte ich nicht für ausreichend.
    Die Glieder eines Leibes gehören doch zusammen und das sollte in der Praxis auch sichtbar werden, indem sie zusammenkommen und sich gegenseitig ermuntern. BI ist ja sogar schon eine Art virtuelle Gemeinde.
    Vielleicht wäre es gut zu überlegen, wie man eigene freie Gemeinden aufbauen kann, statt den Mitgliedern der Gemeinden, die mit der WT-Gesellschaft verbunden sind, pauschal abzusprechen ein Teil des Leibes Christi zu sein.
    Das Einzelkämpfer-Christentum erscheint mir jedenfalls nicht biblisch zu sein, sondern das Christentum ist schon immer mit einer Gemeinschaft verbunden gewesen, die in Liebe geeint ist.

  • Bruderinfo
    August 20, 2012

    Hallo E.E. und Edelmuth,
    Jesus sagte manchmal:….wie lange noch muß ich euch diese Dinge erzählen damit ihr sie versteht (sinngemäß)…..usw.. An diesen Worten konnte man sehen das es Ihm manchmal einfach zuviel wurde. Das ständige unsinnige „Geschwätz“ von Dir und Edelmuth haben wir langsam auch satt. Es raubt einen nur die Zeit und man dreht sich nur im Kreise. Euer Ziel ist nicht die Christenversammlung oder das Christsein, schon gar nicht die Wahrheit der Bibel. Euer Ansinnen ist einfach die Brüder hier im Kreise sich drehen zu lassen und insgeheim lacht ihr euch ins Fäustchen wenn ihr dann seht wie aufrichtige Brüder euch auf den Leim gehen. Wir dachten weil einer von Euch aus dem Bethel kommt, ist euer ansinnen vielleicht doch von brüderlicher Liebe angetan. Aber das Gegenteil hat sich herausgestellt. Auch Antworten wie eben:…Vielleicht solltet ihr deshalb auch mal überlegen, welche grundlegenden Glaubenslehren und Sittenmaßstäbe hier jemand mindestens anerkennen sollte, damit er als Jünger Jesu gelten kann. Das ist so unchristlich und herrschsüchtig das zum Glück die meisten hier dies erkennen. Jesus stellte keine Regeln und Glaubensdogmen auf. Und schon wieder auf die Schiene der Sittenmäßstäbe zu gehen um wieder einmal den Brüdern ein schlechtes Gewissen einzureden ist allerletzte Schublade. Jesus sagte ganz einfach: …wer glauben an mich ausübt wird gerettet werden…..und: ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben….und: …zwei Gebote gebe ich Euch : den Vater zu lieben und seinen Nächsten….Fertig. Das ist alles. Einfach die Liebe zu leben. Ach und übrigens zu deiner Antwort:… Vielleicht wäre es gut zu überlegen, wie man eigene freie Gemeinden aufbauen kann, statt den Mitgliedern der Gemeinden, die mit der WT-Gesellschaft verbunden sind… Dazu die Antwort von Jesus:….wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich unter Ihnen. Wir sind hier keine Einzelkämpfer sondern schon eine sehr sehr große Gemeinde. Viele Brüder treffen sich außerhalb und viele Freundschaften werden gepflegt und das ohne Regeln und Dogmen. Nur so ist die christliche Freiheit von der Jesus sprach zu verstehen….nicht Ihnen Bürden aufzuladen und Ihr Joch schwerer zu machen. Es ist wirklich sehr traurig zu sehen das Brüder wie ihr, es immer wieder versucht andere hinter sich herzuziehen. Sehr traurig. Wir werden euer Account nicht löschen, sondern den Brüdern draußen es überlassen ob Sie in Zukunft ihre Zeit an euch verschwenden möchten oder nicht. Wir werden es nicht mehr tun. Das Bruderinfo-Komitee 🙂 🙂 (kleiner Scherz)

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi BI,

    ZITAT „Wir werden euer Account nicht löschen, sondern den Brüdern draußen es überlassen ob Sie in Zukunft ihre Zeit an euch verschwenden möchten oder nicht“

    Das ist generell eine sehr sinnvolle Lösung.

    LG
    Hans

  • E.E.
    August 20, 2012

    Ich verstehe, keine allein richtige Meinung, keine verbindlichen Sittenmaßstäbe, keine organisierte Gemeinschaft, allein der Glaube an Jesus und die Liebe zählt. Deshalb auch die starke Ablehnung der WT-Gesellschaft, weil es da eine allein richtige Meinung, verbindliche Sittenmaßstäbe und eine organisierte Gemeinschaft gibt.
    Aber wenn ihr keine allein richtige Meinung festlegen wollt, warum besteht ihr dann darauf, dass meine Ansichten zur Organisation völlig falsch sind? Dadurch behauptet ihr ja, dass ihr die allein richtige Meinung in dieser Sache habt. Man kann auch den Undogmatismus zum Dogma erheben.

    Aber ich will euch nicht weiter nerven und hier höchstens noch auf Kommentare von Ede reagieren, falls er noch etwas von mir wissen will.

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    EE – wer legt die Sittenmaßstäbe fest? Christus schützte die Ehebrecherin: wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten sTein. Da ist der Mob abgezogen.
    Der WTG äußerte sogar mal in den 50igen, dass er bedaure, dass man heute Gesetze der bibel nicht mehr vollziehen kann – also Todesstrafe – sondern nur ausschließt.
    WEr von den Ältesten keine Sünde begeht und auch nicht schon mal begehrt hat – der ist vor sich selbst unehrlich.
    Wie sagte Pualus: Ich elender Mensch. ABer wie gut doch, dass Christus kam.
    Die geordneten Kreise der WTG – Ausschluß von Personen, die den Lügengebilden nicht weiter folgen – wenn du die vorziehst, hast du schon verloren. Christsein heißt, stets im Kampf mit seinem Gewissen zu sein, weil eben die WElt und das gefallen Fleisch zur Sünde neigen. Da braucht man kein Hüte-Buch, das im Laufe der Zeit genauso nachträglich korrigiert wird wie das Gebt Acht Buch.
    Die Bibel kann nun mal durch ncihts ersetzt werden und WT Gesetz – das ist Horror pur. Mal bist du ein kannibale, wenn du ne Leber bekommst und 10 Jahre später biste der gute Christ. Aber alle die zwischenzeitlich Organe abgelehnt haben, haben wohls in WT Gras beißen müssen. Was müssen sich deren Angehörige verhohnepääpelt vorgekommen sein. ABer nur nciht anmahnen, sonst gibts nen Rauswuf.
    Da gehe ich lieber freiwillig

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Das sagt BruderInfo über sich selber!

    Wer wir sind!
    Wir sind keine Abtrünnige, sondern Brüder die besorgt sind über den Zustand der Organisation, in der wir uns als Zeugen Jehovas befinden.
    Einige Brüder sind Geistgesalbte, und andere Brüder sind Älteste die schon viele Jahrzehnte in den verschiedensten Stellungen der Organisation dienen.

    LEIDER verlassen in vielen aufgeklärten Ländern nach unseren Erkenntnissen mehr Menschen die Versammlungen ….

    Warum diese Seite!
    Kurz gesagt: Um, wie die Beröer, eine Gesinnung des Prüfens und Forschens anzustreben, die der Apostel Paulus als “edel” bezeichnete.
    Unser Ziel ist es nicht zu entzweien oder gar Brüder von ihrer Versammlung weg zu locken, sondern um jeden einzelnen zu ermutigen offen über seine Zweifel und Sorgen zu sprechen
    Doch gerade heute in dieser Zeit benötigt die Versammlung Erquickung, und Liebe und geistige Erbauung. Wir wollen auf diesen Seiten den Glauben an unseren Retter Jesus Christus stärken.

    http://www.bruderinfo.de/?page_id=2

    – ohne Kommentar –

    Ede

  • Dennis
    August 20, 2012

    Geschickt versucht Edelmuth durch Teilzitate, die ihm in den Kram passen, so zu tun, als sei die Selbstbeschreibung von BI eine Bestätigung für SEIN Handeln und SEIN Auftreten hier.

    Doch wenn man die ganze Beschreibung im Zusammenhang ließt, klärt sich wieder das meiste auf. Die gesamte Beschreibung, besonders der Text, der unter „Wir“ hervorgehoben wird: „Wer sich nicht bewegt, spürt seine Ketten nicht“ zeigt doch, dass es hier um die unbiblischen Irrlehren und den verbauten Weg zu Jesus Christus geht.

    Einen Satz hat Edelmuth wohl bewusst überlesen:

    „Das Ziel unserer Gruppe besteht darin, uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern Christi zu machen“

    Leider hat sich Edelmuth dafür entschieden ein „fremdbestimmter“ und „nicht-denkender“ Nachfolger des Wachtturms zu bleiben. Sehr schade!

    Trotzdem würde ich empfehlen einige Formulierungen tatsächlich zu ändern, denn ich behaupte, dass sich auch diese Seite seit der Entstehung etwas gewandelt hat.

    LG an´s BI-Team

    Dennis

  • Alois
    August 20, 2012

    Alles was wir wissen müssen, alles was unser Herr Jesus und sein Vater von uns verlangt, steht klar und deutlich leserlich im der Bibel. Wir brauchen weder zusätzliche Menschengebote, noch eine menschliche Organisation die uns vorschreibt welcher Weg der richtige ist.
    Schon immer haben die Fürsten des Volkes Israel und Juda das Volk ins Unglück gestürzt, ich kann keinen biblischen Grund erkennen, warum dies bei den Zeugen Jehovas anders sein soll. Schon immer in der biblischen Geschichte war es eine Minderheit die nicht falschen Göttern gedient hat. Von einer relativ kurzen Zeit abgesehen. Auch dieses geschichtliche Tatsache sollte Dir zu denken geben.

    Aber ich weiß, wenn in der Bibel was Schlechtes steht, erfüllt sich das angeblich an der Christenheit. Die ZJ die Guten, die Katholischen die Bösen, so einfach ist das in der Zeugenwelt. Nur dass am Ende der biblischen Geschichten immer ein treuer Rest aus dem Bösen Volk gerettet wurde überseht ihr dabei. Denn dann müsste logischerweise ein Rest aus der Christenheit gerettet werden. Wo ist dann aber die Rettung der Zeugen? Ach ja die sind ja schon gerettet, wenn sie nur schön brav dieser menschlichen Organisation folgen, so wie Schafe die zur Schlachtbank geführt werden.
    Leider werden sie dann auch einem falschen Gott geschlachtet, wenn sie nicht vorher zu Jesus fliehen. Ich bin der wahre Hirte, sagte Jesus, allein diese Aussage sollte Dich wachrütteln.

    Ich Wünsche Dir den Geist unseres Vaters, damit Du Deinen Irrweg erkennst. Diesen Geist wirst Du jedoch erst erhalten wenn Du glaubst dass er überhaupt auf jeden von uns wirkt.

    LG
    Alois

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    lieber Alois, EDE & EE erinnern mich an den Autofahrer der Autoradio hört, dass auf seiner Route ein Geisterfahrer entgegenkommt. Und was sagt er: Éiner? Hunderte!!
    Damit ist alles gesagt

  • Dennis
    August 20, 2012

    (Zitat E.E.)
    „Aber ich will euch nicht weiter nerven…“

    Vielen Dank für dieses Versprechen!!!

    Gruß
    Dennis

  • Dennis
    August 20, 2012

    Bravo liebes BI-Team!!!! Eine souveräne Antwort!

    Manchmal sind klar und deutlich Worte einfach angebracht und ich bin der letzte, der das kritisieren würde 🙂

    Auch, dass ihr echte Größe zeigt und E.E. und Edelmuth nicht „ausschließt“, indem Ihr den Account löscht, spricht für Euch.

    Jeder soll das Recht haben auch Unfug und WT-Dogmen zu posten, auch wenn das uns allen hier schwer fällt zu ertragen, aber dann ist es an uns, die Diskussionen in eine andere Richtung zu lenken und die „törichten und einfältigen Streitfragen“ (2. Tim. 2:23) links liegen zu lassen.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Zu eurem fairen Kommentar was Ede un E.E. betrifft ist mir noch eine interessante Aufforderung der WTG unter gekommen, weil es gut dazu paßt möchte ich für alle, nicht nur für Ede und E.E. dieses Zitat hier einstelle:

    w04 1. 9. S. 17 Abs. 18 Höre nicht auf die „Stimme von Fremden“

    Was gebietet uns Jesus, der vortreffliche Hirte? Er sagt uns, wir sollten Jünger machen und dem „treuen und verständigen Sklaven“ vertrauen (Matthäus 24:45; 28:18-20). Seiner Stimme (?) zu gehorchen bedeutet für uns ewiges Leben (Apostelgeschichte 3:23)

    Die Frage die hierbei bleibt oder sich jeder stellen muß:

    Welcher Stimme folge ich: die des HERRN oder die des Sklaven?

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Als Nachtrag zu meinem Posting:

    Die im WT Zitat angeführte BIbelstelle von
    Apostelgeschichte 3: 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘

    Der Zusammenhang spricht hier von Jesus in Verbindung mit Moses, und dass dieser Prophet natürlich Jesus ist. Doch im WT steht natürlich der „tuvS“. „Seiner“ Stimme sollst Du gehorchen – doch der Zusammenhang von Apg. 3: ab Vers 19 läßt keine Frage offen, welche Stimme hier gemeint ist.

    Nach den Worten dieses Sklaven hängt Dein ewiges Leben vom Gehorsam gegenüber diesen Menschen ab. Wovor warnte Petrus:

    2. Petr.: 3

    14 Ich weiß, dass ihr, meine Freunde, voller Hoffnung darauf wartet, deshalb ermahne ich euch: Lebt so, dass ihr dem Herrn ohne Schuld und mit einem reinen Gewissen im Frieden gegenübertreten könnt. 15 Erkennt doch: Der Herr bringt euch so viel Geduld entgegen, damit ihr gerettet werdet! Das hat euch ja auch schon unser lieber Bruder Paulus gesagt, dem Gott in all diesen Fragen viel Weisheit geschenkt hat.

    16 Er schreibt in seinen Briefen mehrfach darüber. Allerdings ist manches davon nur schwer zu verstehen. Und deshalb haben Leute, die entweder unwissend oder im Glauben noch nicht gefestigt sind, vieles verdreht und verfälscht. So machen sie es ja auch mit den anderen Heiligen Schriften und stürzen sich damit selbst ins Verderben.

    17 Ihr aber, meine Lieben, wisst nun, wie gefährlich diese Irrlehrer sind. Hütet euch vor ihnen! Lasst euch nicht von eurem festen Glauben abbringen, und geht nicht mit ihnen in die Irre.

    18 Ich wünsche euch vielmehr, dass ihr in eurem Leben immer mehr die unverdiente Liebe unseres Herrn und Retters Jesus Christus erfahrt und ihn immer besser kennen lernt. Denn ihm allein gehört alle Ehre — jetzt und in Ewigkeit! Amen.

    Das zu verstehen, in den Vordergrund zu rücken, und als EINZIGEN Weg für unsere Rettung hinauszuposaunen, diese Aufgabe sollten WIR ALLE weiterhin als unser Ziel und Aufgabe sehen. Dann ist uns auch der Segen Gottes gewiss.

    lg. Matthäus

  • Barnabas
    August 20, 2012

    Lieber Bob,

    ich möchte dir für deine schönen Gedanken danke sagen. Ich lese deine Beiträge immer mit einer gewissen Erwartungshaltung die auch erfüllt wird. Obwohl du möglicherweise jünger bist als ich, bist du doch auf dem Weg zur christlichen Freiheit schon weiter. Das ist auch in Ordnung so und ich gönne dir das auch. In Hiob 32:6-9 kommt zum Ausdruck, das nicht nur die Alten das Recht verstehen. Das ist gut so. Man muss nicht erst 50+ werden um etwas zu raffen oder gar jene Arroganz pflegen die sagt: „Komme erst mal in mein Alter.“ Ich stimme dir in beinahe allen Punkten deiner Ausführung zu und wünsche mir sehr, das du mir abnimmst, das es mir nicht gefällt dir in einem Punkt zu widersprechen. Um das zu begründen, möchte ich einen Teil meiner persönlichen Erfahrungen einfließen lassen.
    Ich bin von der „Führer- Volks- und Vaterlands-Generation“ zum Gleichschritt und Gehorsam erzogen worden. Mein Vater ist von einem totalitaristischem System erzogen worden, hat sich aus Enttäuschung heraus zu einer totalitaristischen Religion bekannt und weil das Ende dieser Welt „ sehr“ nahe war, hat er sich entschlossen in einem totalitaristischem Staat zu leben, obwohl er die Wahl gehabt hätte. Ich nehme ihm das nicht übel. Es hatte aber Folgen.
    Es ist für uns Menschen kaum möglich die Mitte zu finden und aus diesem Grund ist es wichtig auf unseren Gott und seinen Christus zu hören und IHRE Anleitung anzunehmen.
    Ich habe zwei erwachsene Kinder. Ich liebe sie beide sehr. Das erste habe ich mit einer gewissen Härte erzogen die mir heute noch leid tut. Bei dem zweiten habe ich das ganz anders gemacht. Das tut mir zwar nicht leid aber vom Ergebnis her nervt und ärgert mich das mit unter. Was ist nun richtig?
    Dein Zitat: „ Plötzlich waren wir wieder sehr schnell mit Abgrenzungstendenzen (von den rechtlichen Dingen einmal abgesehen, da bin ich ganz bei BI) Abgrenzung haben wir zu WTG Zeiten auch gut gelernt. Die WTG lebt davon.“
    Die WTG hat es mit Abgrenzung weit überzogen und großen Schaden angerichtet. Da sind sich so gut wie alle bei BI einig. Ich auch.
    Sollten wir aber daraus schlussfolgern das Abgrenzung n u r negativ ist? Wo ist hier die Mitte? Wenn wir z.B. in einer ehelichen Beziehung leben, müssen wir uns gefühlsmäßig abgrenzen um uns nicht zu schaden.
    Unser lieber Bruder Matthäus schrieb in seinem Kommentar: Tit.3: Irrlehrer in der Gemeinde
    9 Wo aber nur leeres Stroh gedroschen wird und man und ist völlig sinnlos ….zu streitet, da hast du nichts zu suchen. Beteilige dich nicht an dem Gezänk über bestimmte religiöse Vorschriften. Das führt zu nichts und hat gar keinen Wert. 10 Wer falsche Lehren verbreitet, den sollst du ein- oder zweimal zurechtweisen. Kommt er trotzdem nicht zur Einsicht, dann trenn dich von ihm.
    Das heißt Abgrenzung, da wo Gott es wünscht.
    2.Johannes
    7 Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen; sie bekennen nicht, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist.
    8 Achtet auf euch, damit ihr nicht preisgebt, was wir erarbeitet haben, sondern damit ihr den vollen Lohn empfangt.
    9 Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn.2
    10 Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt, dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß.
    11 Denn wer ihm den Gruß bietet, macht sich mitschuldig an seinen bösen Taten.
    Hier ist von gottgewollter Abgrenzung die Rede.
    Nun kann man den Herren EDE zwar nicht unterstellen das sie den Christus im Fleische gekommen leugnen. Sie leugnen aber mit ihren Herren gemeinsam deren Wirkung und bleiben daher nicht in der Lehre Christi. Gott sagt mir an dieser Stelle das wir uns hier abgrenzen sollten.
    Wie haben sie auf deinen Beitrag reagiert? Sie haben durch ein paar unsinnige Fragen wieder jene Schmierseife ausgelegt auf der wir hier seit Wochen herumschlittern. Fragen die sie zig male beantwortet bekommen haben. Wir alle sitzen am Klavier und die Herren Ede legen uns die Noten auf. Ich will aber deren dämonische Musik nicht spielen. Es raubt mir den Frieden. Weil diese Leute keinen Frieden wollen obwohl er ihnen ständig angeboten wird. Weder ich noch ein Matthäus, Manfred, Alois, Anna, Ulrike u.v.m. wollten auf den Sermon der Herren EDE schreiben. Wir haben uns verantwortlich gefühlt die Arbeit von BI zu unterstützen. Wir haben uns verantwortlich gezeigt gegenüber den vielen stillen Lesern. Ich kenne einige davon.
    Ich bin im Dezember 2011 zufällig auf BI gestoßen. Das war bei ca. 163 000 Clicks. Die Arbeit von BI hat in meiner Familie zu Ergebnissen beigetragen, an die ich vor einem halben Jahr noch nicht zu denken gewagt hätte. In der Übertretung des 11.Gebots, wie Anna es formuliert: „Du sollst nicht merken.“ Ich will aber nicht zulassen, dass das Gute was bewirkt wurde wieder aufgefressen wird.
    Ich mache im Kommentieren auch mal Pause. Sieg nach Punkten für die Herren EDE. Ihr könnt feiern. Wenn ihr nicht aufpasst ist das vielleicht bereits euer ganzer Lohn.
    Die Herren Ede können sich das einrahmen. Bitte mehrfach. Einmal für dich Ede über das Bett. Einmal für den Eberhard im Steinfels. Dank seiner Argumentation besuche ich keinen Tagessonderkongress mehr, denn „Wir sind die wahre Religion, weil wir nicht über Lehrfragen diskutieren!“ Also die Fahrt dahin war das Wischwasser in der Scheibenwaschanlage meines Autos nicht wert was ich verbraucht habe. Nun brauche ich den Sprit auch nicht mehr dahin verkutschen. Bitte einmal in Gold gerahmt für den kleinen Dieter aus Tirol. Den Spitzenrethoriker der WTG. Den habe ich mir in diesem Sommer in Hannover auch das letzte mal angetan. Der Militärstaatsanwalt vor dem ich stand, die sogenannten Erzieher und fieseste Schließer im DDR-Knast haben mir keinen so nachhaltigen kapitalen Schaden gefahren wie der kleine Dieter aus Tirol mit samt seinen Tentakeln. Schuld bin ich selber auch. Ich habe die Leute zu lange für zu wichtig gehalten. Obschon ich dem kleinen Dieter aus Tirol verdanke, das er mich schon damals so ein klein wenig in Richtung 11.Gebot gebracht hat.
    Ich hoffe damit keinen der Autoren und aufrichtigen Kommentatoren verärgert zu haben. Ich kriege das nicht immer so leidenschaftslos hin. Lieber Bob, danke noch mal für deinen Beitrag. Den betrachte ich noch mal zusammen mit meiner Familie.

    Liebe Grüße Euer Bruder Barnabas

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Der Dieter aus Tirol.
    WEr ist das? Ist das der Ösi, der als BA sein WEsen treibt und irgendwo im wEstfälischen wohnt?
    Sicherlich kein Andreas Hofer
    vielleicht eher ein Ötzi?
    einer der mit Sandalen in die Hochalpen geht?
    und auf der Bühne als Einpeitscher steht?
    Ich kenne den nicht – oder doch – oder sollte man den kennen?
    Schall und Rauch.
    Früher hatten die mal nen Terry Dugan.
    Der konnte Menschen erreichen
    Soll aber auch ne Mücke gemacht haben
    sprich: nen flotten WT Abgang.
    Hat wohl gemerkt, wer dahinter steht.
    oder auch nicht – nämlich der Höchste.
    Tja, was soll man da sagen?
    Es gibt nix watt et bei den Zeugen nich gibt.
    Doch, etwas gibt es dort nur allein:
    das 11. Gebot: Du sollst nicht nachdenken

    Was ist Nachdenken. Nun, das Wort sagt es schon.
    man denkt nach einem Geschehen über bzw an etwas.
    Eigentlich sollte man eher Vordenker sein.
    Denn vor Denken – da kommt auch noch was –
    nämlich das blanke Bewußtsein, sein Leben zu meistern
    und es nicht in die Hände einer selbstverliebten Narzißorganisation zu legen, die ihre Doktrin wechselt, wie man Schuhe wechselt, die der Welt gefallen will und den Glaubenden eintrichtert, so gefalle sie Gott.
    ja, Selbstbetrug fängt dort an wo man andere auch neppen will.
    und Nepper, Schlepper Bauernfänger gibt es bei vielen Religionen,
    die heuer sogar Spenden per Check- oder Kreditkarte annehmen – etwas worüber man vor 20 <Jahren noch verächtliche Kommmentare hört.

  • Martin an Barnabas
    August 20, 2012

    Hallo, lieber Barnabas!

    Wo bleibt das Durchhaltevermögen, der Kampfgeist für unseren himmlischen Vater und unseren Herrn und Erlöser? Man kann mal kurzzeitig depremiert sein, aber hier werden doch keine Punktsiege vergeben. Wir brauchen dein wachsames Auge und wir freuen uns auf deine scharfsinnigen Kommentare. Wer wird da seinen Platz einfach vorrübergehend räumen wegen irgendwelcher Strategen? Ist es nicht der Geist Gottes, der uns beflügelt, eine Plattform auszufüllen mit Gedanken zur „wahren christlichen Freiheit“? Wir hoffen, schnellstens wieder was erbauendes von dir zu hören…übrigens auch von Sascha…Ullricke…und…und…und…
    Liebe Grüße
    Martin

  • Manfred
    August 20, 2012

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich möchte mich bei Euch entschuldigen, dass Ihr über mehrere Tage Zeugen einer sehr fruchtlosen Diskussion geworden seid, wie es einige von Euch so genannt haben. Damit habt Ihr auch absolut Recht.

    Eigentlich bin ich immer dafür in Liebe mit meinem Gesprächspartner einen Kompromiss einzugehen, wenn man unterschiedliche Ansichten hat und wenn es einfach nur bedeutet es mal so stehen zu lassen. Doch in Bezug auf eine eindeutige Wahrheit aus der Bibel, darf man keinen Kompromiss machen. Jesus ist für uns gestorben, weil auch er furchtlos für das eingestanden ist, was er von seinem Vater über zig Millionen Jahre gelernt hat. Jesus hat in der Bibel viel davon gesprochen, wie Jehova zu Lügnern und reuelosen Sündern eingestellt ist. Einiges wurde auch während dieser Diskussion zitiert.

    Bei Bruderinfo hat eigentlich jeder die Möglichkeit Kommentare zu schreiben, solange sie nicht obszön, ausfallend oder diskriminierend sind. Wenn Ihr die Kommentare von Edelmuth lest, wird Euch auffallen, dass er gegen keine dieser Regeln verstösst. Auch als ich Ihn offen angegangen bin um Ihn zu einer Antwort zu bewegen, ist er immer ruhig und sachlich geblieben. Warum?

    Damit es ihm nicht verwehrt wird hier weiter auf Bruderinfo zu schreiben.

    Jeder andere hätte auf meine Kommentare emotional reagiert, nicht jedoch Edelmuth. Deshalb ist ganz offensichtlich dass hier jemand ein doppeltes Spiel spielt und versucht die Schafe, die sich hier in Freiheit versammeln wieder in die Sklaverei der Organisationshürden hinein zu treiben. Normalerweise hätte ich es nach ein paar Kommentaren bewenden lassen, doch diesmal sollte es offensichtlich werden, welche Beweggründe Edelmuth verfolgt und es hat sage und schreibe 7 Tage gedauert, bis er mir eine wässrige Antwort gegeben hat, nein eigentlich hat er es immer noch nicht getan und trotzdem hat er sich verraten, weil er auf eine biblische Frage mit dem Einsichtenbuch der Gesellschaft geantwortet hat. Obwohl er immer behauptet, die Bibel sei für ihn massgebend und er würde seine Ansicht ändern, wenn man es ihm anhand der Bibel beweist.

    Jetzt wo seine Beweggründe klar sind, braucht man sich nicht mehr die Mühe zu machen, alles was er sagt zu widerlegen und kann sich die Zeit sparen. Man braucht nur mal ab und zu einen Link auf diesen Kommentar zu setzen und jeder der möchte, kann sich den Verlauf der Diskussion durchlesen und sieht wie sich Edelmuth geschickt durch die Kommentare „geschlängelt“ hat ohne eine aufrichtige Antwort zu geben.

    Dabei ist dieser Bibeltext aus Mat. 25:31-46 die wahre Gute Botschaft des Christus.

    Sie lautet: Jedes Schaf, dass Jesus vor Harmagedon einsammelt und dann endgültig von den Böcken abgesondert wird, ist gerecht und geht in das ewige Leben. Alle Schafe haben an der 1. ten Auferstehung teil, denn das bedeutet, dass man in das Buch des Lebens eingetragen wird.

    Es wird nicht nur einige wenige Gesalbte (allg. unter den 144.000 bekannt) betreffen, die an der 1.ten Auferstehung teilhaben, nein es werden alle Schafe sein, die sich Jesus zu seiner Rechten stellt.

    Das die Gesellschaft es anders lehrt hat damit zu tun, dass die Zeugen Jehovas im Allgemeinen genau das tun, was die Leitende Körperschaft von Ihnen verlangt. Aber erklärt mir folgenden Widerspruch:

    7 Männer vom heiligen Geist gesalbt legen in Brooklyn fest, was gelehrt wird. Dann gibt es noch ca. 8.000 bis 10.000 Gesalbte, die auf der ganzen Erde verteilt leben und einmal im Jahr von den Symbolen nehmen dürfen. Viele dieser Gesalbten sind noch nicht einmal Älteste, dass weiß ich aus sicherer Quelle, weil ich zwei persönlich kenne. Von dem einen weiß ich sogar, dass man ihn versucht hat mehrmals aus der Versammlung auszuschliessen und es wurde ihm verwehrt während des Wachturm Studiums Kommentare zu geben. Jetzt möchte ich mal anführen wie die Rangordnung gemäß der Bibel ist:

    1.Kor. 11:3
    3 Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

    1. Jehova
    2. Jesus
    3. Der Mann
    4. Die Frau

    Da gibt es keine Organisation, keine Ältesten dazwischen. Die Ältesten sollten lediglich Ihren Mitbrüdern dienen. Das hat Jesus immer wieder betont, wenn er sagte: Der größte unter Euch soll Euer Diener sein.

    Diese Ältesten oder Diener werden ja laut der Organisation unter Gebet, durch den Heiligen Geist ernannt. Doch dann gibt es ja noch die Gesalbten, die Direkt von Jehova durch seinen Heiligen Geist gesalbt werden.

    Halten wir also fest: Die Ernennung der Ältesten erfolgt durch die Organisation, die Gesalbten Jehovas werden hingegen direkt von Jehova gesalbt.

    Ist es nicht interessant, dass in der Rangordnung gemäß 1.Kor. 11:3 weder die Ältesten, noch die Organisation erwähnt werden, jedoch Jehova und die Männer und Frauen?

    Wie kann es also sein, dass Männer, die direkt von Jehova mit Heiligem Geist gesalbt wurden, innerhalb der Versammlung keinerlei Aufgaben haben, bzw. Ihnen sogar das Kommentargeben bei WT Studium verwehrt wurde? Ist den Ältesten denn nicht bewusst, dass diese Gesalbten mit Christus auf dem Thron sitzen und sogar Engel richten werden?

    1.Kor. 6:1-6
    6 Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir Engel richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht e i n Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

    7 Gesalbte bestimmen was gelehrt wird, während fast 10.000 Gesalbte, die heute auf der Erde leben nichts tun? Von Jehova gesalbt zu sein bedeutet, dass man ein Arbeiter ist in seinem Weinberg ist. Wer arbeitet, darf nicht einfach untätig in der Ecke sitzen. Für was soll er denn am Ende den Lohn erhalten? Dafür das man einmal im Jahr von den Symbolen genommen hat?

    Wenn man jetzt sagt, ja die können ja auch predigen gehen, dann tun sie was. Doch wofür wurden sie dann von Jehova gesalbt, denn das tun alle anderen 7,5 Millionen Zeugen Jehovas auch.

    Die Lehre von den 144.000, so wie es die Gesellschaft der Zeugen Jehovas lehrt und es auch Edelmuth hier immer wieder vorbringt. Ist nicht biblisch, sondern dient nur dazu, dass 7 Männer die Macht über ein Millionenvolk erhalten.

    Dadurch wird die wahre Gute Botschaft unseres Herrn Jesus Christus verschleiert und das kann nur das Werk von einem anderen Geistwesen sein, von dem es heißt:

    1.Mo. 3:15
    15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

    Liebe Grüße Manfred

    Die Wahrheit über Edelmuth, oder Ede wie er sich selbst nennt:

    Ausgelöst durch einen Kommentar von unserem Brd. Barnabas hat sich folgender Dialog zugetragen:

    Barnabas am 17.8. um 14:19 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14346
    Manfred am 17.8. um 18:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14357
    Edelmuth am 17.8. um 20:16 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14369
    Dennis am 18.8. um 8:38 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14398
    Dennis am 18.8. um 9:00 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14399
    Frank u. Frei 18.8. um 9:02 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14400
    Matthäus am 18.8. um 18:11 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14443
    Barnabas am 20.8. um 14:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14537
    Edelmut am 21.8. um 9:42 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14586
    Dennis am 21.8. um 16:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14609
    Manfred am 21.8. um 17:54 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14612
    Edelmuth am 21.8. um 20:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14622
    Martin am 21.8. um 23:29 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14635
    Hans am 22.8. um 6:34 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14644
    Manfred am 22.8. um 7:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14649
    Edelmuth am 22.8. um 14:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14667
    Edelmuth am 22.8. um 15:35 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14669
    Manfred am 22.8. um 15:52 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14670
    Alois am 22.8. um 18:59 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14676
    Dennis am 22.8. um 19:33 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14678
    Edelmuth am 23.8. um 7:45 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14698
    Manfred am 23.8. um 8:25 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14701
    Edelmuth am 23.8. um 11:49 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14703
    Matthäus am 23.8. um 12:57 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14704
    Manfred am 23.8. um 13:08 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14706
    Matthäus am 23.8. um 13:26 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14707
    Frank u. Frei am 23.8. um 15:47 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14709
    Edelmuth am 23.8. um 16:18 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14710
    Dennis am 23.8. um 17:38 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14714
    Manfred am 23.8. um 21:50 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14720

  • armes Schaf 2012
    August 20, 2012

    Ihr lieben alle,nun ja die gesellschafft möchte sich halt gern immer neu erfinden.Das ist halt showbizz.Diese nicht vom geist ernannten brüder sehen halt,was der theokratische markt so bringt.Natürlich weis ich nicht ob es finanziell oder moralisch nicht klappt wovon ich ausgehe Diese gesellschaft die vielleicht einem östlichen mittelmeerstaat gleicht,der wohl kaum noch zu beschirmen,oder nur noch kurzfristig pro forma zu retten ist.
    Nun ja,der Scharnagl will ja auch einen eigenen freistaat..Die bayern wollen weg.. aber er traut sich was zu sagen.Deshalb ist die bruder info halt sehr gut für den deutschen Zeugen Jehovas.

  • Alois
    August 20, 2012

    Liebe Maryam

    Willkommen bei uns, ich habe Dich jedenfalls noch nie gelesen.
    Wegen dem nicht mehr vorhandenen Antwortbutton schreibe ich zu Deinem Kommentar hier.

    http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14734

    Der Gedanke mit Sarah, die nicht warten konnte bis Jehova die versprochene Verheißung schenkt und deswegen die Hagar dem Abraham gab, das ist für mich ein neuer Gedanke, ist mir so noch nie aufgefallen. Danke dafür. Dass sie den Glauben ein Stück weit verloren hatte zeigt, dass sie lachte als der Engel Jehovas dem Abraham die Verheißung bestätigte als er bereits 99 Jahre alt war.

    Die Organisation hat wirklich sehr viele Prophezeiungen in die Zeit 1914 bis 1918 willkürlich abgeschoben. Nach meiner Ansicht ist damals im Verhältnis zu den vielen Prophezeiungen fast nichts passiert. Das prophetische Wort redet viel mit Beispielen und Gleichnissen, z.B. dass das junge Königreich geboren wurde. Wenn aber jemand geboren wird, dann kann er erst einmal gar nichts tun, außer strampeln, denn er ist ein Baby. Erst mit zunehmendem Alter kann jemand der geboren wurde etwas selbst tun.

    Beweisen kann man sowieso nichts prophetisches, man kann biblisch beweisen, dass man kein Blut essen soll, aber man kann nicht beweisen dass 1914 bis 1918 etwas Vorhergesagtes passiert ist, oder dass wir überhaupt in der Zeit des Endes leben. Man kann nur glauben und ich glaube, dass in dieser Zeit Jesus begonnen hat ein neues Volk aufzubauen, andere können das nicht glauben das respektiere ich, denn wer glaubt weiß nicht und kann immer auch falsch liegen. Der allergrößte Teil der Prophezeiungen erfüllt sich erst in den Jahren und Jahrzehnten vor dem Gericht, wann immer das dann auch sein wird, hauptsächlich an dem Volk der Zeugen Jehovas. Man kann die Zukunft aber nicht vorhersehen, denn wir haben nicht die prophetische Gabe, sondern wir können nur durch Beobachtung der Geschehnisse bei den Zeugen Jehovas oder auch an anderer Stelle erkennen welche prophetischen Äußerungen sich gerade erfüllen. Z.B der von Dir genannte Vers Luk. 21:20

    Liebe Grüße Alois

  • Maryam
    August 20, 2012

    Lieber Alois,
    danke für das Willkommen und deine Antwort! Das ist sehr nett und ich hab mich drüber gefreut!
    Hab noch einige weiterführende Gedanken zu deiner Antwort.
    Du sprichst die Geburt des Königreiches an. Beziehst du dich dabei auf Off 12:5, wo es folgendermaßen heißt?

    „Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron“ Das ist sehr bildgewaltig. Mir geht es in der Offenbarung häufig so, dass ich im Eifer des Gefechts schnell vergesse, dass es sich dabei um eine Vision handelt, in denen normalerweise in Bildern gesprochen wird. Wenn also hier eine Metapher verwendet wird, dann um zu veranschaulichen, dass die Geburt des himmlischen Königreiches Jesu unter viel Aufwand („Schmerzen“) geschah, wie dies bei einer Geburt normalerweise der Fall ist. Ich persönlich würde nicht soweit gehen, daraus zu schließen, dass das junge Königreich mit einem strampelnden Säugling zu vergleichen ist, der kurz nach der Geburt noch keine

    Selbstwirksamkeit besitzt. Ich bin sicher, dass das Königreich gleich nach der Geburt einsatzbereit und wirksam war bzw. sein wird (über den Zeitpunkt der Erfüllung kann man natürlich auch debattieren…). Was man m.E. auch aus den folgenden Versen erkennen kann, dass Michael mit seinen Engeln kämpfte, was nach meinem Verständnis der erste Akt der Königreichsinhaber war bzw. sein wird.

    Was soll dann auch „mit zunehmenem Alter“ bedeuten? Wenn wir überlegen, dass himmlische und menschliche Zeitrechnung nicht die gleiche ist (siehe 2. Petrus 3:8). Ab wann wäre das Königreich dann „groß genug“, um zu herrschen? Ein paar Jahre nach menschlicher Rechnung oder ein paar Jahrhunderte nach himmlischer Zeitrechnung? Ich denke ich weiß, was du mir mit deinen Worten sagen wolltest, aber Metaphern wörtlich oder konkretistisch zu verstehen, birgt immer die Gefahr, über ihre Anwendbarkeit hinauszugehen und damit den Sinn zu verschleiern bzw. ihn um unwichtige Punkte zu erweitern. Meine Meinung… Mir gehts nicht darum zu widersprechen oder kleinkariert jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Aber ich weiß, wie schnell es mir immer wieder passiert bzw. früher noch häufiger passiert ist, dass ich eine Metapher passend finde und versucht, sie bestmöglich „auszuschlachten“, um bis ins Kleinste einen Transfer auf die Wirklichkeit hinzukriegen.

    Eine Metapher ist aber nur eine sinngemäße Übertragung, die eine Ähnlichkeit oder Beziehung zwischen dem Ding-an-sich und dem Steht-für aufzeigen soll. Ich meine ja nur, dass es biblisch keinen Beweis gibt, dass Jesu Königreich nach Geburt nicht voll tätig sein kann oder konnte, sondern erst noch „wachsen“ bzw reifen muss oder musste. Zumindest kenne ich keinen Text, der eine solche Interpretation nahelegt.. Und was ich biblisch nicht begründen oder nachvollziehen kann, das glaube ich erstmal nicht.
    Und zum Thema Prophet oder prophetische Gabe haben: Ein Prophet, der von Gott berufen wurde bzw. sich von Gott berufen fühlt, ist meines Wissens erst in zweiter Bedeutung jemand, der die Zukunft voraussagt. In erster Linie, also der Wortbedeutung entsprechend, ist es jemand, der eine Botschaft verkündet, ein Übermittler von Gottes Wort. Das erkennt man sehr gut am Vergleich der Texte in 2. Mo 7:1, da steht:

    „Der Herr sprach zu Mose: Hiermit mache ich dich für den Pharao zum Gott; dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.“ Einheitsübersetzung. Und die Fußnote erklärt: „Wie Gott durch einen Propheten zu Menschen redet, so soll Mose durch seinen Bruder Aaron zum Pharao reden.“ Die ELB sagt in der Fußnote übrigens, ein Prophet sei jemand, der im Namen Gottes spricht. Und in 2. Mo 4:6 sagt Jehova zu Moses über Aaron, „Und er soll für dich zum Volk reden; und es soll geschehen, daß er dir als Mund dienen wird, und du wirst ihm als Gott dienen.“ (wobei Moses natürlich hier nicht mit Jehova gleichzusetzen ist, sondern in seiner Eigenschaft als Repräsentant Jehovas ein Gott genannt wurde.) Also ein Prophet dient als Mund Gottes. Und wenn ich nach DER Definition gehe, dann gibt es heute viele Menschen und Organisationen, die meinen, Propheten Gottes zu sein, oder sich doch zumindest so verhalten, auch wenn sie abstreiten, damit ein Prophet zu sein. Wer davon ein wahrer und wer ein falscher Prophet ist, stellt sich normalerweise immer irgendwann heraus.

    Ich versichere mich bei scheinbar in ihrer Bedeutung klaren Worten gerne erst, ob alle Gesprächspartner vom Gleichen sprechen. Hab schon oft festgestellt, dass gerade ZJs und alle, die von ihnen lange gelernt haben, häufig Worte selbstverständlich benutzen, ohne dass ihre Wortbedeutung wirklich klar und einheitlich ist. Dann redet man leicht aneinander vorbei bzw. bezieht sich auf was komplett anderes und der Sinn des Gesagten kann nicht von anderen nachvollzogen werden – was schade wäre. (bestes Beispiel: Matt 24:24 „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.“

    Hab ich schon als Kind nicht verstanden, was der Text sollte, bis ich auf BI gelesen hab, dass man nicht vergessen sollte, dass Christus eigentlich „Gesalbter“ bedeutet. Dann ergibt Jesu Warnung ja auch Sinn… auch in Bezug auf die Propheten übrigens.)
    Ja, soviel dazu. Ich mag euren Austausch hier übrigens. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an – auch, wenn nicht alle immer einer Meinung sind.
    Liebe Grüße
    Maryam

  • Wolseley
    August 20, 2012

    http://www.vimeo.com19603168
    Möglich, das das dann klappt

    Wolseley

  • Wolseley
    August 20, 2012

    Mein lieber Bruder HPM !

    Dein Aufsatz ist ja wieder Spitze. Es ist erstaunlich wie inteligente Männer und Frauen sich verklappsen lassen.

    Wusstest Du, das in der Literatur der Gesellschaft, versteckte Botschften in form von Bildern dargestellt werden.

    Du kannst diese Bilder aus dem Internet herunterladen, da gibt es eine Internetadresse. Die Adresse hat den Namen „Im schatten des Wachtturms“ interressant, sogar sind diese Bilder nur mit dem Spiegel erkännbar, was man machen muss, diese Bilder drehen, mal nach rechts, mal nach links, machmal ist es erst erkännbar wenn man das Bild auf dem kopf stellst. Die Internetadresse lautet: http://www.vimeo.com 19603168. fiel spaaß beim nachforschen und wundere dich nicht.

    Liebe grüße Dein Bruder Wolseley

    PS. Möglicherweise werden noch mehr Brüder oder Schwesten die Augen aufgehen.

  • Anna
    August 20, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    Dir, Bruder H.P.M. möchte ich für Deinen Vortrag danken. Ich hoffe dieser sehr gut zusammengefasste Bericht kommt auch in das Buch.

    Sich-etwas-Vormachen, das ist der Grund warum viele Brüder den ständigen Lügen glauben. Unser eigenes Wunschdenken.

    Wir alle „verdrehen“ manchmal die Wahrheit. Wir sehen gern das, was wir sehen wollen und blenden aus, das, was nicht sein darf.

    Deswegen sollten wir unsere EIGENE Wahrnehmung untersuchen. Warum haben wir den vielen Lügen geglaubt oder glauben manche immer noch.

    Viele unserer Brüder haben nie gelernt, dass der christliche Glaube Eigenverantwortung bedeutet. Dabei hat wurde es doch schon vor tausenden Jahren gezeigt, dass wir einzig von Jehova belehrt werden.

    Sprüche 2 ab Vers 1 (Hfa)

    Mein Sohn, höre auf mich, und befolge meine Ratschläge!
    2 Nimm dir die Lebensweisheiten zu Herzen, die ich dir weitergebe, achte auf sie, und werde klug!
    3 Ringe um Verstand und Urteilskraft,
    4 suche danach voller Eifer wie nach einem wertvollen Schatz!
    5 Dann wirst du Gott immer besser kennen lernen und Ehrfurcht vor ihm haben.
    6 Er allein gibt Weisheit, und nur von ihm kommen Wissen und Urteilskraft.
    7 Aufrichtigen Menschen verleiht er Glück; er hilft allen, die offen und ehrlich sind.
    8 Wer andere gerecht behandelt und Gott verehrt, steht unter seinem Schutz.
    9 Mein Sohn, wenn du auf mich hörst, wirst du vertraut mit dem, was richtig, gerecht und gut ist. So kannst du ein Leben führen, das Gott gefällt.
    10 Du erlangst Weisheit und lernst, das Leben zu meistern; darüber wirst du dich selbst am meisten freuen.
    11 Du lernst, wohlüberlegt zu handeln und dir selbst ein Urteil zu bilden.
    12 So wirst du vor Fehlern bewahrt. Du bist gewappnet gegen Menschen, die mit ihren Worten andere täuschen
    13-15 und selbst krumme Wege gehen. Vom Guten haben sie sich abgewandt, sie verdrehen die Wahrheit und haben ihre helle Freude daran. Alles, was sie sagen und tun, ist verlogen und verkommen.

    Salomos eindringliche Worte stehen dem gegenüber was uns als „Wahrheit“ vermittelt wird.

    Aber als erwachsene Christen müssen wir der WAHRHEIT auf den Grund gehen. Niemand wird gerne belogen und doch haben wir uns belügen lassen. Die Lüge ist ja nicht offensichtlich. Es sind gleitende Übergänge zum Täuschen und Wecken falscher Hoffnungen.

    Was ist mit denjenigen, die uns belogen haben und weiterhin lügen. Das schlimme finde ich ist, dass diejenigen, die uns heute täuschen

    1.selber belogen wurden

    2.in dieser Lüge gefangen sind und meistens selber an die Lüge glauben

    3.in diesem Zustand, damit das Lügengebäude nicht einstürzt, anderen bewusst etwas verschweigen, obwohl sie wissen, dass es sie interessiert, z.B. Offenlegung der Informationen über Kindsmißbrauch, Finanzberichte usw.

    Mir gehen viele Eurer Kommentare durch den Kopf. Oftmals spricht tiefe seelische Verletzung daraus. Aber um mit diesem Schmerz fertig zu werden darf man die Verantwortung m.E. nicht wieder an die Führung der WTG abschieben. Sondern auch hier selbst Verantwortung dafür übernehmen, dass wir uns haben belügen lassen.

    Einige von uns entwickeln dadurch innerlich einen Hass auf sich selber. In dem Sinn, wie konnte ICH nur so dumm sein diesen Lügen zu glauben. Es gibt Tage, da geht es mir auch so. Oder auf Eltern und andere Brüder die sie mit diesen Lügen belehrt haben. Heilung unserer Wunden finden wir erst wenn wir Frieden mit der Vergangenheit machen. Bei der Aufarbeitung ist sicherlich auch dieses Forum nützlich.

    Und selber, solange ich mich bemühe weiterhin die Zusammenkünfte zu besuchen, in den Dienst zu gehen usw. bin auch ich zwangsläufig ein Lügner. Das hat mich etwas erschreckt, als es mir gestern Abend klar geworden ist.

    Ich täusche meine ja Brüder weil ich ihnen verschweige, dass ich hier BI lese, Kommentare schreibe, den Sklaven nicht anerkenne usw.

    Es wäre so schön offen und frei mit allen zu reden. Vor allem wenn man in der Freizeit zusammen ist. Immer aufpassen ja kein falsches Wort zu sagen. Und in den Zusammenkünften mit Pokerface bei gewissen Programmpunkten dasitzen. Damit keiner merkt wie sehr sie mich langweilen oder innerlich zum Glühen bringen.

    Das tut mir manchmal weh mich so verstellen zu müssen. Aber, wenn ich ehrlich bin, dann werfen sie mich raus.

    Jehova und Christus wissen, was gut für mich ist bzw. wie viel ich innerhalb der Organsation aushalten kann. Gestern abend habe ich mit einer lieben Schwester die, obwohl sie jetzt die WAHRHEIT über den Sklaven kennt, noch in die Zusammenkünfte geht, telefoniert. Ich kenne diese auch über BI. Sie will für mich beten und das hat mich sehr berührt.

    Philipper 4:13 drückt es so schön aus:

    „Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.“

    Euch allen einen schönen Sommertag, nach der Arbeit gehe ich in den See plantschen, wenn mich nicht der Blitz erschlägt 🙂

    Liebe Grüße Anna

  • Sledgehammer
    August 20, 2012

    Liebe Anna,

    Du sprichst hier einen Punkt an, der mir beim Lesen der tollen Abhandlung sofort in den Sinn kam: „Die eigene Wahrnehmung untersuchen.“

    Die WTG hat ein 11., ungeschriebenes Gebot aufgestellt: ‚Du sollst nicht merken‘.

    Die eigene Wahrnehmung, so wurde es uns ja von klein auf beigebracht, ist trügerisch, sie selbst gaukelt uns die Lüge als Wahrheit vor.

    Nur die von außen an uns herangetragene (Podiums-)Wahrheit war wahr, niemals aber die eigene Wahrnehmung oder schlichtweg das instinktive Erfassen.

    Es ist ein Prozess, die eigene Wahrnehmung überhaupt ersteinmal wieder zuzulassen, sie als richtig und wahr zu begreifen, auf sie zu vertrauen und zu verlassen, selbst dann, wenn wir noch keine Worte und Begründungen für sie haben.

    Ich wünsche allen diesen Mut, den es aufzubringen gilt, wenn das 11. Gebot gebrochen wird.

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber Sledgehammer,

    herzlich willkommen und vielen Dank für diese treffende psychologische Analyse. Es gab ähnliche Gedanken bei mir, die ich aber bisher nicht richtig in Worte kleiden konnte.

    Das Thema Wahrnehmung ist ein sehr interessantes Thema auch und gerade im Hinblick auf die Entmündigungs-Theologie der WTG!

    LG
    Dennis

  • Anna
    August 20, 2012

    Lieber Sledgehammer, liebe Brüder und Schwestern,

    schön Dich hier zu lesen. Bei den fruchtlosen Diskussionen der letzten Tage wärst Du jetzt beinahe untergegangen.

    Vielen Dank für den Hinweis auf das 11. Gebot der WTG: „Du sollst nicht merken“.

    Ständig wird uns ja erklärt, dass das Herz trügerisch ist und daß wir uns nicht auf unsere Gefühle verlassen dürfen. Selbst für die Wahl eines Ehepartners gibt es eine Checkliste (Jugendbuch).

    Warum aber hat uns Jehova dann mit Gefühlen ausgestattet. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Was ja nicht heißt den Verstand auszublenden.

    Mir und vielen anderen hat mein „Bauchgefühl“ schon immer gesagt, dass da in der Organisation irgendwas nicht stimmig ist. Nur wahrhaben wollte ich es nicht.

    Ich schließe mich Deinen Wünschen an, dass wir alle den Mut aufbringen das 11. Gebot zu brechen. Und würde mich sehr freuen hier wieder mehr Gedanken zu lesen, die uns gegensteitig stärken und im Glauben weiterbringen.

    Liebe Grüße Anna

  • Sledgehammer
    August 20, 2012

    Vielen lieben Dank für Eure Begrüßung.

    Wir sind ja glücklicherweise nicht auf uns allein gestellt, Jesus hat uns den Heiligen Geist an seiner statt als Helfer, Führer und Tröster an die Seite gestellt.

    “Wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben” (Johannes 16:13).

    Euch alles liebe!

  • Barnabas
    August 20, 2012

    Liebe Anna, lieber Bruder Sledgehammer,

    du hast mir mit folgenden Worten aus dem Herzen gesprochen:

    Lieber Sledgehammer, liebe Brüder und Schwestern,
    schön Dich hier zu lesen. Bei den fruchtlosen Diskussionen der letzten Tage wärst Du jetzt beinahe untergegangen.
    UND
    Und würde mich sehr freuen hier wieder mehr Gedanken zu lesen, die uns gegensteitig stärken und im Glauben weiterbringen.
    Leider wird das so lange man einem Edelmuth hier weiter gestattet sein Unwesen zu treiben nicht möglich sein. Er hat noch seinen Freund E.E zu Verstärkung mitgebracht. Beide haben das Ziel soviel wie möglich WT-Ideologie unterzubringen. Im Moment widersprechen sie sich gerade zum Schein. So eine Art Ping Pong, warten bis jemand einsteigt und dann bilden sie ein Doppel. Das sind Brummkreisel. Wenn die einmal aufgezogen sind geben die immer die selben Töne von sich. Diese Töne sind: Die Organisation ist von Gott und die ZJ sein Volk egal wie.
    Egal wie schlimm, man sollte in jedem Fall dabei bleiben. Nun gut, ich bin auch noch dabei. Aber wie lange noch weiß ich nicht.
    In ihrer Zielsetzung stehen diese Brummkreisel in einer Front mit ihren Kollegen von der Hacker- und Drohmailabteilung.
    Das 11. Gebot: Du sollst nicht merken, ist ein Gebot von totalitaristischen Systemen.
    Ein anders Gebot eines solchen Systems heißt: Die Partei hat immer recht. (Da gibt es ein Lied von. Kannst du mal googeln.) Durchsetzen wollte man das indem man den Informationsfluss behindert, gestört oder verunglimpft hat.
    „Willst du ein echter Deutscher sein, so schalte nicht das Westfernsehen ein.“
    (Könnte auch heißen: „Willst du ein echter Zeuge sein, dann gehe nicht ins Internet rein.)
    In den ersten Jahren hat man dann noch die FDJ los geschickt und die Fernsehantennen absägen lassen. Das waren die „Hacker“ von damals. Für die, die dann doch Westfernsehen gesehen haben gab es dann die Sendung „Der schwarze Kanal“. Damit sollte das „falsche Gedankengut“ aus der verkehrten Richtung irgendwie neutralisiert werden damit man dem 11. Gebot folgt. Der Irrwitz der Geschichte ist, der Moderator der Sendung hieß, Karl Eduard von Schnitzler. Im Volksmund wurde der Sudel E D E genannt. Es gibt eben nichts neues unter der Sonne. –
    Möchte aber noch mit etwas schönem abschließen. Habe mich diese Woche mit meiner Frau über Maleachi 3:16 unterhalten. In der NWÜ steht er so: „Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.
    Es redete ein jeder mit seinem Gefährten! Mir ist dabei der Gedanke gekommen, das hier eine Zeit gemeint sein könnte, in der es nicht möglich sein würde offen miteinander zu reden. „Jehova merkte unablässig auf und hörte zu.“ Es gefällt ihm also und es wurde sogar in ein Gedenkbuch geschrieben.
    Schön das es hier solche Gefährten gibt.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Caleb
    August 20, 2012

    wir sind ja selber schuld, wenn wir EDE und Edelmuth mit Antworten, Kommentaren etc. eine Plattform für Ihre Gedanken geben, vor allem wenn diese Theman im Halbjahresabstand mit den gleichen Argumenten immer wieder aufgewärmt werden.

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Cale, die Umsetzung deiner Anregung bedeutet: einfch nicht mehr drauf reagieren.
    Aber solange es Leute gibt, denen die Fehler der WTG, die diese nie korrekt bestätigte und einräumte, statt dessen immer mit Ausflüchten kam unter den Teppich kehren – solange kann solch eine Person sich niemals innerlich vom Zwangsystem befreien.
    Es gibt zig Beispiele, die die verhärteten Herzen der WT Obristen blosstellen. Da kann man nicht einfach den Mantel des Vergebens drüber legen.
    Die haben viele Menschen ruiniert, in den Tod getrieben, sich über sie lächerlich gemacht und das alles unter dem Synonym „das Sprachrohr Gottes“ zu sein.
    Wie bitte soll man es bewerten, wenn sie 1968 sagten „Organtransplantation ist moderner Kannibalismus“?
    Aber sie erlauben Hemopur – Blutersatz aus Ochsenblut.
    Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar dazu. EE und EDE können das nicht für sich nutzbar machen. Die haben geistige Betablocker bekommen, die die Synapsen im Großhirn voneinander trennen.

  • Tobias
    August 20, 2012

    „Das 11. Gebot der WTG“,
    fürwahr, eine freundliche Interpretation einer doch so realen Mogelpackung.

    Vor diesen „Mogelpackungen“ warnte uns schon Jesus in Lukas 21:8-10

    „Sehet zu, lasset euch nicht verführen. Denn viele werden kommen in meinem Namen und sagen, ich sei es, und: „Die Zeit ist herbeigekommen.“ Folget ihnen nicht nach!
    Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Empörungen, so entsetzet euch nicht.
    Denn solches muß zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht so bald da.“

    Bei all den Dialogen bezüglich Bibel und Verständnis derselbigen, kommen mir die Worte aus 2.Petrus 1, 20-21 in den Sinn, bevorzugt zitiert aus der „Gute Nachricht“ Übersetzung:

    „Ihr müsst aber vor allem Folgendes bedenken:
    Keine Voraussage in den Heiligen Schriften darf eigenwillig gedeutet werden; sie ist ja auch nicht durch menschlichen Willen entstanden.
    Die Propheten sind vom Geist Gottes ergriffen worden und haben verkündet, was Gott ihnen aufgetragen hatte.“

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen von Gedeihen gekrönten „Kampf gegen biblische Mogelpackungen“.

    Nach einer Weile meidet man Regale, wie die mit dem WTG-Sortiment, ganz intuitiv, halt „aus dem Bauch heraus“.

    Gebrannte Kinder meiden das Feuer!

    Fernab jeglicher religiösen Organisationen seine christliche Freiheit genießen dürfen—für mich ein fantastisches Feeling.

    Tobi

  • renauLt
    August 20, 2012

    DANKE für den Vortrag!
    Ihr habt mich auf ein gutes Argument im Falle eines Ausschlußes
    gebracht.Oder wenn man wegen „Irriger“ Glaubensansichten von Ältesten mal angesprochen wird, sage ich dann:
    „In ein paar Monaten oder Jahren wird es der TuvS auch erkennen und im Wachturm als neues Licht veröffentlichen. Solltet ihr da nicht demütig sein und abwarten?
    (Bitte nicht zu ernst nehmen!)(oder doch)

    Schönen Abend noch liebe Geschwister
    renauLt

  • Eddi
    August 20, 2012

    Lieber Bruder HPM,

    ein sehr treffender Vortrag.

    Wie kann man denn Lügen glauben, wenn man doch von vornherein weiß, dass es sich um Lügen handelt? Ist es nicht die Fortsetzung dessen, was im Garten Eden geschah, immer dasselbe Muster? Damals hat Satan mit den für Eva bekannten Fakten argumentiert: Sollte Gott wirklich gesagt haben….? Heute: Von wie vielen „falschen Lehren“ wurden wir als Zeugen Jehovas befreit? Wir haben soviel „Wahrheit“ geschluckt, dass wir das Gewürz der Lüge nicht mehr heraus geschmeckt haben. Damals: Satan nutzte Evas Neugier aus, vielleicht auch stolz, dass sie vor ihrem Mann so sein könnte wie Gott, erkennend Gut und Böse. Was für ein Trottel muss Adam sein, sich so etwas von Gott verbieten zu lassen. Heute: Die WTG nutzte die Schwächen der Kirchen aus, den allgemeinen moralischen Verfall und die Sehnsucht der Menschen nach Neuorientierung. Und wer hätte nicht gern zu den ersten gehört, die ein neues System erleben können? Und werden heute nicht alle als abtrünnige Trottel bezeichnet, die im Wort Gottes bleiben wollen, z. B. den Christus höher zu achten als eine LK?

    Schmeckt und seht, dass Jehovah gut ist, nicht der Teller Linsen mit dem wir unsere Kindschaft verkaufen sollen. Um diesen vermeintlich kleinen Unterschied aufzudecken, bedarf es sehr viel Geduld – die ich hier allen Lesern und Autoren wünsche.

    Nochmals vielen Dank
    Eddi

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi HPM,

    vielen Dank für den Artikel! Den Hinweis auf Cameron finde ich gut, denn auch für mich war dieses Buch sehr hilfreich. Wer ist bis jetzt noch nicht kannte, ist vielleicht dadurch angeregt, es einmal zu lesen.

    ZITAT „Es ist offensichtlich, dass die Männer der leitenden Körperschaft sich in ihr eigenes Konstrukt der “Organisation Gottes” verliebt haben.“

    Logisch, die führen ja auch ein schönes Leben an der Spitze!

    ZITAT „Selbst im Falle der entfernten Möglichkeit, dass etwas nicht richtig ist, hat Gottes Volk die Pflicht, darauf zu warten, dass Gott die in seinen Augen passenden Berichtigungen vornimmt.“

    Das führt zum Abstreifen der Eigenverantwortung und zum inkongruenten in-sich-Hineinfressen von Missständen. Psychische Probleme werden meiner Meinung nach somit gefördert.

    ZITAT „Sie können (1) von sich aus die Gemeinschaft verlassen, oder (2) sie werden zwangsweise ausgeschlossen.
    In beiden Fällen wendet man die Verse 9-11 aus dem 2. Johannesbrief auf sie an“

    Dazu stelle Ray Franz fest, dass diese Änderung (also die Gleichsetzung von Gemeinschaftsentzug und freiwilligem Verlassen) kurz nach seinem Rauswurf aus der LK eingeführt wurde. Somit konnte er ausgeschlossen werden. Die Bücher schrieb er erst später.

    ZITAT „Für mich persönlich ist es immer wieder erschreckend festzustellen, wie Brüder die als Älteste dienen und die man persönlich als durchaus ausgeglichen und liebevoll kennt, in den “Komiteeverhandlungen” die Vorgaben der Organisation eiskalt umsetzen ohne sich die Folgen ihrer Entscheidung Gedanken zu machen.“

    Je nach deinem Stand in der Ältestenschaft und der Haltung der anderen beiden Richter fliegst du selber raus, wenn du die Vorgaben nicht umsetzt. Mitunter gelingt es zu mildern, aber früher oder später wirst du selbst Angriffsobjekt wegen Sklaven-Untreue.

    ZITAT „Reue sollte in solchen Fällen doch wohl eher bei denen zu erwarten sein, die für die Irrlehren und die irreführenden Informationen verantwortlich sind. Aber das ist bis jetzt noch nie geschehen.“

    Ich meine, das wird auch nie geschehen!

    ZITAT „Und es hatte den Anschein, als sei der Grund dafür, dass nur wenige in den Versammlungen bereit oder fähig sind, sich der Wahrheit zu stellen.“

    Ich habe jedoch den Eindruck, dass es mehr werden. Oder man erfährt einfach von mehreren als früher, z.B. durch das Internet.

    ZITAT „Die verschiedenen Arten von Zeugen Jehovas“

    In den angeführten Gruppen/Kategorien spielt wohl auch schlichte Existenzangst mit: Die Angst, vernichtet zu werden.

    LG
    Hans

  • Martin an ALLE
    August 20, 2012

    Liebe Mitleser und Kommentatoren,

    Ich schlage vor: „Reden ist Silber – Schweigen ist Gold“. Kann man nicht mal einen Kommentar stehen lassen, ohne ihn zu werten und zu kommentieren? Manche Kommentare sind es einfach nicht wert. In diesem Fall nicht „aufregen“. Einfach SCHWEIGEN! Übt euch mal. Du schaffst es!
    Liebe Grüße
    Martin

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi Martin,

    ZITAT
    „Kann man nicht mal einen Kommentar stehen lassen, ohne ihn zu werten“ …
    „Manche Kommentare sind es einfach nicht wert“
    ZITAT ENDE

    Ist das nicht auch schon eine Wertung?

    LG
    Hans

  • Martin
    August 20, 2012

    Lieber Hans

    (Matthäus-Zitat) Lieber E.E.!
    Schön von Dir zu lesen – du dürftest das erste mal einen Kommentar hier abgegeben haben – oder?
    Ich meine, E.E. war schon mal da, vor „deiner Zeit“.

    Schön, wieder von ihm zu hören. Herzlich willkommen.
    Martin

  • Hans
    August 20, 2012

    Häää???

  • Martin
    August 20, 2012

    Lieber Hans,
    endschuldige die „verschlüsselte Sprache“. Matthäus fragte ob E.E. das erste mal kommentiere oder???. Ich verwies darauf, dass er wahrscheinlich schon mal unser Forum besuchte und nach heftigen Debatten wieder „resignierend verließ“.Lange Pause… Deshalb vernahm ich in seinen Kommentar keine Veränderung seiner Meinung, sondern er hat mal wieder einen kleinen Platzregen hernieder gelassen. Das ist ja o.k. Nun erscheint er wieder und ist natürlich herzlich willkommen. Allerdings gab es damals viel Wirbel und deshalb meine Anmerkung, man muss nicht alles kommentieren oder werten. Manchmal sollte man gewisse Kommentare gelassen zur Kenntnis nehmen.Aber es folgten ja treffende Kommentare.

    Dennis hat den selben Eindruck und hat seine Meinung kommentiert. Diese erste Phase hast du noch nicht mitverfolgen können.Jetzt alles verstanden?
    LG Martin

  • Hans
    August 20, 2012

    Ok Martin, danke!

    Gelassenheit ist meistens gut! 🙂

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Martin,

    ich bin nicht EDE wie Barnabas vermutet, sondern immer noch der gleiche E.E. von früher, wie du schon richtig vermutet hast. Dass ich bei den vielen Organisationsenttäuschten und Unabhängigkeitsliebenden hier auf heftigen Widerspruch stoße, kann ich durchaus verstehen.

    Ich hänge auch nicht aus emotionalen Gründen an der Versammlung, sondern weil ich es als biblischen Prinzip sehen, dass Jesus durch die Versammlung wirkt und das entspricht auch meiner persönlichen Erfahrung.

    Volle Anerkennung erhält man hier wohl nur, wenn man bei der üblichen WT-Hetze mitmacht. Ich finde es aber sinnvoller darüber nachzudenken, wie man sich innerhalb einer JZ-Versammlung selbst als ein treuer und verständiger Sklave des Herrn Jesus erweisen kann.

    Ich habe mich auch schon intensiv nach Alternativen umgesehen und keine für mich bessere gefunden. Deshalb werde ich bleiben wo ich bin, solange mein Gewissen mir das erlaubt.

  • Sarah
    August 20, 2012

    Hallo E.E,
    ich möchte kurz auf deine Aussage eingehen. „Volle Anerkennung erhält man hier wohl nur, wenn man bei der üblichen WT-Hetze mitmacht“.
    Es geht in diesem Forum nicht um Anerkennung und ich weiß auch nicht was Du mit der „üblichen WT-Hetze meinst. Der Duden definiert Hetze so:
    Gesamtheit unsachlicher, gehässiger, verleumderischer, verunglimpfender Äußerungen und Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden, etwas erzeugen.
    Die meisten kritischen Aussagen über die WT werden sachlich belegt. Zum Beispiel mit Literaturquellen und Bibelstellen. Dann gibt es noch persönliche Schilderungen, dennoch habe ich bis jetzt nicht feststellen können das hier jemand die Wt hasst oder sie verleumdet.

  • Martin
    August 20, 2012

    Lieber Alois,

    es gibt noch eine andere Variante. Falls Edelmuth ein Alleinkämpfer wäre und hier „seinen zu berichtenden Predigtdienst absolviert“, um verlorene Schafe der WTG zurückzuführen, dann handelt es sich um eine starke Persönlichkeit, die ein langes Leben im Organisationsgefüge hinter sich hat mit gravierenden Höhen und Tiefen. Diese Tiefen beinhalten auch in seinem Leben tiefe Enttäuschungen. Doch diese Blöße will er sich nicht geben, dass vieles umsonst war. Ein Leben unter der „Maßgabe einer Organisation geführt zu haben, die zwar „biblische Wahrheiten beansprucht gelehrt zu haben“, wie viele andere christliche Gemeinden auch. Jedoch hat sie die Hörigkeit aufrichtiger wahrheitssuchender Menschen missbraucht und behandelt die Schafe des Herrn wie „ihr Eigentum“, mit dem sie machen können, was sie wollen. Was wir in den wechselnden Kommentaren feststellen können, ist eine Doppelpersönlichkeit. Da kann er es einerseits nicht fassen, das sich einige „schon auf der Erde auf die Throne gesetzt haben“, um zu regieren. Für diese Organisation hat Edelmuth wahrscheinlich schon sehr gelitten. Das darf nicht umsonst gewesen sein.

    Ich sage bewußt nicht, dass sie sich auf den Thron Jesus gesetzt haben. Das kann niemand, und wir sollten so etwas auch nicht formulieren, denn so ein Schwächling ist Jesus nicht, dass es sich vom Thron servieren lässt.
    Aber Paulus weist in 1.Kor.4:8 auf eine menschliche Tendenz der in der Versammlung geistgesalber Christen hin:
    „Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen? Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten“.
    Es war schon ein Problem für die „SPITZE DER GESALBTENKLASSE unter den Bibelforschern und späteren Zeugen Jehovas, das sie seit 1914, wie sie es erwarteten, noch nicht mitregieren durften. Also haben sie dann schon mal hier auf Erden begonnen, eine „neue theokratische Regierung aufzubauen“.

    König Rutherford befahl: Fortan nehmen nur noch Geistgesalbte von den Symbolen. Die die nicht eindeutig die Stimme des Geistes in sich verspüren, mit auf Thronen sitzen „ZU WOLLEN“, haben nicht mehr das Abendmahl zu nehmen.

    Es gibt ja auch Menschen, die wollen nicht, sondern warten auf „den Ruf des Herrn und nehmen seine Berufung so an, wie sie es zu Lebzeiten oder nach der Auferstehung“ vernehmen.

    In den Augen der LK sind nicht „Gerecht gesprochen“ durch das Opfer Jesu. Deswegen kann man mit diesen „symbolischen Wasserträgern“ auch machen was man will, kann sie ausschließen, wenn sie nicht den Vorgaben der Organisation entsprechen. „Millionen jetztlebender sind alle gestorben“ … aber Rutherford hatte ja recht… bei unserm himmlischen Vater leben sie bis zur Auferstehung weiter. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sind sie eben organisationstreu oder ausgeschlossen… aber der große Hirte lässt seine Schafe nicht in Stich, wenn sie den himml. Vater und Christus glaubensvoll im Herzen tragen.

    Für die sogenannte „große Volksmenge“ ist auch die Abhandlung der griechischen Schriften, das sogenannte Neue Testament“ nicht geschrieben. Sie bekommen eine neue Abhandlung. Bücher werden für sie geöffnet nach Harmagedon. Dann können sie sich in 1000 Jahren die Gerechtigkeit verdienen. Das alles, obwohl in Offenbarung 7:13 eindeutig gesagt wird über den sündigen Zustand einer großen Schaar Menschen, deren Reinheit und Gerechtsprechung:

     13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?“ 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, d u weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und SIE HABEN IHRE GEWÄNDER GEWASCHEN UND IM BLUT DES LAMMES WEISS GEMACH. Das beantwortet übrigens auch die Frage der Gerechten in Matth. 25, die Manfred an Ede stellte.

    Zurück zu Edelmuth. Ich habe ein gewisses Verständnis für Ihn. Jemand der über jahrzehnte nicht unbedeutende Wahrheiten der heiligen Schrift mit Drogen vermischt zu sich genommen hat, kommt davon nicht so schnell los. Warum sind viele ZJ „geistig Drogenabhänig“ oder „fehl ernährt“ geworden? Einerseits wurden sie ermuntert, täglich in der Bibel zu lesen. Andererseits sollte sie sich, wenn sie etwas nicht verstehen, die Antworten aus dem WT oder anderen Schriften holen. Viele, nicht alle, sind überhaupt nicht mehr fähig, Bibelerklärungen zu geben, ohne Vorlage. So ist unser System aufgebaut. Keine Selbstentfaltung. Keine Zusammenkunft ohne schriftliche Vorlage der Kirchenleitung (tuvS). Vortragsmanuskripte, WT-Studien, früher Versammlungsbuchstudien-heute taktische Täuschung des „dummen Volkes“ : Versammlungs- Bibelstudien an Hand des Buches, aber es werden nur von der Kirchenleitung vorgeschriebene ausgewählte fettgedruckte Bibelstellen gelesen. Kongressprogrammpunkte, Kreisaufseheransprachen, alles vorgegebene Manuskripte. Noch nicht mal die KAs dürfen eigene Gedanken in den Dienstansprachen entwickeln, höchstens nur ausschmücken im Geiste des Sklaven. So sind alle geistig „Drogenabhängig geworden“. Deshalb auch das Zitat von Ede aus dem „Einsichtenbuch“. Der Sklave nennt dies „Einheit im Glauben“ und sichert sich damit „theokratische Herrschaft auf Erden“.

    Meine lieben Schwestern und Brüder, an dieser Stelle möchte ich keine medizinischen Empfehlungen geben. Aber ich möchte kurz einblenden, dass ich ein Fan von Dr. Schnitzer bin. Es war ein Zahnarzt und hat sich mit Ernährungswissenschaft beschäftigt. Seine These ist für mich absolut richtig. Schon Jahrzehnte seines Lebens weist er auf die Fehlernährung der Bevölkerung hin und stellt die Machenschaften der Pharmaindustrie sowie der Ernährungsindustrie bloß und das es nur um Gewinne und Wachstum. Gleichzeitig beweist er durch viele Studien, wie viele Krankheitserscheinungen vermieden werden könnten, fände der Mensch zu einer gewissen Urnahrung zurück. Seine vielen Erfahrungswerte von Patienten bestätigen die Richtigkeit seiner Studie und seiner Empfehlungen. Ich kann z.B. Bluthochdruckpatienten nur empfehlen, einmal unter „Dr. Schnitzer Bluthochdruck“ zu“ googel“. Hoch interessant. Betrachtet dies nicht als Werbung, wenngleich ich mir vorstellen kann, dass es für den einen oder anderen hilfreich sein könnte. Aber warum diese Anmerkung?

    Natürlich wurden Jehovas Zeugen über 100 Jahre mit „geistiger Nahrung“ im Denken und im Handeln geformt, nicht immer mit toten und nutzlosen Vitaminen und anderen Nährstoffen. Aber die vielen Fehlernährungen in den letzten Jahrzehnten haben auch bleibende „geistige Zivilisationsschäden“ hervorgerufen. Eine Nahrungsumstellung ist für die meisten gar nicht mehr vorstellbar. Eine Umstellung auf die URNAHRUNG aus Gottes Wort über unseren himml. Vater und unseren Herrn Jesus Christus. Darüber wurde hier bereits zu genüge geschrieben und wird es auch weiterhin.

    So verstehen wir bitte, das eine Persönlichkeit wie Ede es nicht besser kann. Er trägt hier die Problematik seiner „doppelten Persönlichkeit“ aus. Falls es nicht so ist, das hier gezielte Politik von WTG-Beauftragten praktiziert wird, wie das von einigen vermutet wird, was ich mir kaum vorstellen kann. Es gibt eben auch hier Dinge, die wir ertragen müssen und durch wirksame Argumente widerlegen müssen und nicht durch heftige Angriffsattacken bekämpfen sollten. Aber ich denke doch, dass dieses Verhaltensmuster uns allen auch sehr lebendig zeigt, wessen Geisteskinder wir nicht sein sollten.

    Euch allen einen schönen Sonntag.
    Martin

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    lieber Martin, danke für deinen ausgewogenen Kommentar.
    WEr zu lange an der „Brust der Mutter “ hing, sprich der WTG, hat von ihr sehr viel Indoktrination in sich aufgenommen und hat gefüllte Synapsen, wo kaum noch Platz für Neues scheint.
    Doch unser Hirn ist riesig, es kann Neues aufnehmen, es muss nur die Barriere, der zweifel an den Dingen, hinten angestellt werden.

    Für mich ist die WTG mit ihren Lehren ein Synonym für Babylon. Bedenken wir doch ihre Metamorphose an Lehren, wo wir schnon „immer“ nder Wahrheit sind und diese sich laufend ändert. Und immer mit dem Anspruch „von Gottes Geist so geleitet“.
    Kann es eine größere Gotteslästerung geben als diese? Dem Schöpfer den ganzen stupiden Stoff zuzuschieben, Pyramidenlehre, dass Millionen jetzt Lebender niemals sterben werden – von 1922?

    Und konzedieren wir – Rutherfords Lehren sind Geschichte, lediglich der verchlossene Himmel ist noch aktuell – es wird aber nicht akzeptiert, derweil mehr und mehr sich die Symbole erlauben.
    Und wenn wir hochrechnen, wieviel davon seit den 30igern genommen haben, ist die Zahl der 144K zur Hälfte sicherlich weit überschritten. Es kann so alles nicht stimmen. das wissen die im ERfinderbüro Brooklyn schon lange, nur sie sind sich nicht einig, wie vorzugehen ist weil sie Schaden erwarten – Abfall. so auch wegen der 1914er Lehre, die einfach biblisch nicht belegbar ist.

    Mein Fazit: Lasst doch Ede und EE hier schreiben und kommentieren. Man muss doch gar nicht darauf eingheen, denn die gehen durchaus auch nicht auf jeden Kommentar ein. WERs lesen will – bitte. Wer es ignoriert – danke. Dann hört irgendwann das Rufen auf, weil es kein Echo gibt.

    Wir sollten uns viel mehr auf die Bibel konzentrieren und gebetsvoll erwägen, wie wir Jehovah am besten gefallen können und ihm näher kommen und auch seinem Sohn.
    Schließlich ist Christus unser starker Gott und Friedefürst, der unsere Zukunft sichert.
    Wir haben Gottes Wort, für alle Menschen geschrieben und wir müssen nicht an unserer rEchtfertigung arbeiten, wenn wir den Christus angenommen haben. Wir müssen auch keine Predigtmaschinen sein, die lustlos an den Türen stheen um Druckschriften einer dubiosen Organisation unters Volk zu bringen.
    Und die NWÜ habe ich in die Ecke geschmissen, Ich habe alle anderen Bibeln in D und Englisch, auch interlineare des griechischen und hebräischen Kontextes.
    Die heutige Bibel ist ein Konstrukt des Zusammenwirkens von Katholizismus und Judaismus und wurde von Männern zusammengestellt, die ihre religiöse Prägung und Vorurteile hatten.
    Geben wir es in Jehovahs Hand uns zu seiner bestimmten Zeit uns seine Dinge zu vermitteln. Er wird nicht fehlen.

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    » Ich sage bewußt nicht, dass sie sich auf den Thron Jesus gesetzt haben. Das kann niemand, und wir sollten so etwas auch nicht formulieren, denn so ein Schwächling ist Jesus nicht, dass es sich vom Thron servieren lässt. «

    Das stimmt, Martin.

    Allerdings ist die Behauptung, dass der Sklave sich bereits auf den Thron Jesu gesetzt hat, eher symbolisch zu verstehen. Tatsächlich thront Jesus in den Himmeln zur Rechten Jehovas und der Sklave amtiert hier auf der Erde. Aber in den Köpfen der Brüder ist meistens der Sklave gemeint, wenn Jesus gesagt wird, weil man jede Art von Aktivität vom Sklaven erwartet, als würde Jesus ausschließlich durch die LK handeln.

    Was deine Ergüsse über meine Persönlichkeit betrifft, kann ich damit leben. Ich erwarte von euch nicht besser behandelt zu werden als Jesus von den Juden. Ich suche nicht das eurige Lob, sondern das des Vaters.

    Versuch mich doch anhand der Bibel zu widerlegen, wenn du Schneid und Kenntnisse hast.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,

    nicht nur, dass Du nicht auf biblische Fragen eingehen kannst, Du bist auch noch sehr vergesslich, sonst hättest Du ja nicht das geschrieben:

    Versuch mich doch anhand der Bibel zu widerlegen, wenn du Schneid und Kenntnisse hast. Zitat Ende.

    Vor nicht einmal einem Tag wurdest Du von Dennis, Alois, Frank und Frei und Mir anhand der Bibel widerlegt. Und weil ich Deine Schliche schon im voraus erkannt hatte, dass Du immer wieder versuchst andere in eine Endlosdiskussion zu verstricken und sie so davon abhältst das Wort Gottes in Freiheit kennen zu lernen, deshalb habe ich Dich über eine Woche zu einer Antwort gedrängt.

    Von nun an braucht Dich keiner mehr zu widerlegen, weil Du längst widerlegt bist und es absolut keinen Sinn macht auf Deine Wachtturm Lehren einzugehen, die Du hier ständig vom Stapel lässt.
    Deshalb habe ich den Dialog mit Dir über eine Woche zusammen getragen und als Links abgespeichert und wann immer jemand geneigt ist zu prüfen, warum Dir in Zukunft keiner mehr schreibt, werde ich diese Linksammlung ab und zu mal wieder einstellen. Vor allem auch zu Deiner Erinnerung, da Du das ja schon nach einem Tag wieder vergessen hast.

    Dieser Dialog mit Dir ist eine Bankrott Erklärung daran, das Du behauptest das Wort Gottes an die erste Stelle zu setzen. Das ist definitiv eine Lüge. Für dich zählt nur das was die Gesellschaft schreibt und sonst gar nichts.

    Die Wahrheit über Edelmuth, oder Ede wie er sich selbst nennt:

    Ausgelöst durch einen Kommentar von unserem Brd. Barnabas hat sich folgender Dialog zugetragen:

    Barnabas am 17.8. um 14:19 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14346
    Manfred am 17.8. um 18:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14357
    Edelmuth am 17.8. um 20:16 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14369
    Dennis am 18.8. um 8:38 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14398
    Dennis am 18.8. um 9:00 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14399
    Frank u. Frei 18.8. um 9:02 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14400
    Matthäus am 18.8. um 18:11 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14443
    Barnabas am 20.8. um 14:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14537
    Edelmut am 21.8. um 9:42 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14586
    Dennis am 21.8. um 16:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14609
    Manfred am 21.8. um 17:54 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14612
    Edelmuth am 21.8. um 20:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14622
    Martin am 21.8. um 23:29 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14635
    Hans am 22.8. um 6:34 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14644
    Manfred am 22.8. um 7:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14649
    Edelmuth am 22.8. um 14:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14667
    Edelmuth am 22.8. um 15:35 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14669
    Manfred am 22.8. um 15:52 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14670
    Alois am 22.8. um 18:59 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14676
    Dennis am 22.8. um 19:33 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14678
    Edelmuth am 23.8. um 7:45 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14698
    Manfred am 23.8. um 8:25 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14701
    Edelmuth am 23.8. um 11:49 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14703
    Matthäus am 23.8. um 12:57 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14704
    Manfred am 23.8. um 13:08 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14706
    Matthäus am 23.8. um 13:26 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14707
    Frank u. Frei am 23.8. um 15:47 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14709
    Edelmuth am 23.8. um 16:18 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14710
    Dennis am 23.8. um 17:38 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14714
    Manfred am 23.8. um 21:50 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14720

  • Dennis
    August 20, 2012

    Genau Edelmuth, ich habe es eigentlich die ganze Zeit schon irgendwie gespürt:

    Du bist einzig wahre Nachfolger JESU Christi!!!

    Wir, die wir Dich als Kommentator so hart angehen, sind die neuzeitlichen, abgefallenen Juden. Uns erwartet bestimmt eine schlimmere Vernichtung als 70 u.Z., oder irre ich mich?

  • Alois
    August 20, 2012

    Danke Lieber Martin für den sehr guten Kommentar.

    Selbst bei meinem Glauben, obwohl ich mich schon sehr weit von der Organisation entfernt habe, entdecke ich immer wieder falsche Glaubensansichten, die noch von dieser falschen Organisationsernährung herrühren. Aber nach und nach wird alles was ich glaube auf den Prüfstein gestellt. Deswegen sind einige ältere Kommentare von mir nicht mehr unbedingt mit den heutigen Kommentaren kompatibel.

    Es gibt schon Einiges das ich, aber auch meine Mitbrüder und Schwestern, in unserem Glaubensbau verändert haben, nachdem hier in BI andere Brüder und Schwestern eine andere Ansicht haben und wir durch genaueres Prüfen zum selben Schluss gekommen sind.
    Aber genau dieses nachdenken und revidieren, das fehlt bei Ede scheinbar komplett. Wir Brüder möchten ihn aufwecken, aber egal wie laut der Weckruf ist, er wacht einfach nicht auf.

    Schade um jeden Menschen der sich nicht wecken lässt, aber vielleicht gibt es mal eine Flachschlaffase und er hört den Weckruf doch noch.

    Eph. 5
    14. Deshalb sagt er: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten!
    15. Sehet nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise,
    16. die gelegene Zeit auskaufend, denn die Tage sind böse.
    17. Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des Herrn sei.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Hallo Martin zu deinen guten Gedanken der Einschätzung die Person „EDE“ betreffend gibt es mehrere Ratschläge aus GW:

    Ich habe mich leider auch immer wieder hinreißen lassen auf seine Widersprüche immer wieder einzugehen – doch damit ist nun Schluß!

    Einmal sind es die Worte von Paulus an die Römer und auch an Titus, was zeigt dass es auch damals schon ähnliche Probleme gab:

    Warnung vor Irrlehrern
    Röm 16:17 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, dass ihr euch in Acht nehmt vor denen, die Zwietracht und Ärgernis anrichten entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und euch von ihnen abwendet. 18 Denn solche dienen nicht unserm Herrn Christus, sondern ihrem Bauch; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.

    und Tit.3: Irrlehrer in der Gemeinde
    9 Wo aber nur leeres Stroh gedroschen wird und man und ist völlig sinnlos ….zu streitet, da hast du nichts zu suchen. Beteilige dich nicht an dem Gezänk über bestimmte religiöse Vorschriften. Das führt zu nichts und hat gar keinen Wert. 10 Wer falsche Lehren verbreitet, den sollst du ein- oder zweimal zurechtweisen. Kommt er trotzdem nicht zur Einsicht, dann trenn dich von ihm. 11 Du weißt doch: Den Menschen, die ihre Sünde nicht einsehen wollen, kann man nicht helfen. Sie sprechen sich selbst das Urteil.

    In diesem Sinne!
    lg. Matthäus

  • Alois
    August 20, 2012

    Lieber Bruder Matthäus

    Du hast ja so recht, aber ich wollte mir wegen meinem Gewissen ganz sicher sein bevor ich aufgebe ihm zu helfen.
    Es ist wirklich sinnlos.

    Liebe Grüße aus Schwaben
    Alois

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber Matthäus,

    vielen Dank vor allem für Titus 3:10 aus der „Hoffnung für Alle“. Mir ist gerade beim Lesen Deines Kommentars bewusst geworden was ich lt. diesem Bibelvers zu tun habe.

    Ich habe z.B. vor langer Zeit 2 Briefe an Selters geschrieben wegen der unbiblischen Lehre von 1914 und allem was damit zusammen hängt. Damit haben sie 2 „Zurechtweisungen“ durch Gottes Wort und genügend Zeit von mir erhalten zur „Einsicht“ zu kommen, wie Paulus sagt. Da sie nicht reagiert haben, sondern diese Lehre weiterhin offensiv vertreten, bleibt mir nichts anderes übrig als mich „von IHNEN zu TRENNEN“.

    Und genau das werde ich demnächst tun 🙂

    LG
    Dennis

  • Bruderinfo
    August 20, 2012

    Ein Anliegen von unserem Bruder Uwe Schöning, geschrieben an Bruderinfo
    Hallo Team,

    es mag merkwürdig anmuten diesen Betreff zu lesen. Ich selbst war mir nicht sicher, wie ich meine Email sonst betiteln könnte. Als ich vor einigen Wochen das erste Mal auf eurerer Webseite aufschlug, war ich schwach… hatte meinen Glauben an den einen Gott erst kürzlich wiedererlangt (als freiwillig ausgeschlossener).

    Den Geist der Beröer wolltet ihr euch „auf die Fahne schreiben“. Ich bin über euere Artikel immer sehr erfreut, weil sie genau DAS wiederspiegeln. Ich habe die Kommentare auf BI zimelich gut verfolgt. Auch hier habe ich sehr vieles mitbekommen.

    Grundsätzlich war immer die Liebe der Christen unter einander zu spüren…
    doch in den letzten Wochen – besonders seit dem Hackerangriff, hat sich etwas verändert.

    Die Angelegenheit mit dem User „Fred“ habt ihr bereits „gelöst“, weshalb ihr meinen Respekt erhaltet.

    Die Umgehensweise mit dem übereifrigen User „die Bibel“ kann ich sehr nachvollziehen. Gerade mit seinem nahezu naiv anmutendem Vorhaben eine „Sicherung“ für Bruderinfo zu bieten ohne jegliche Copyrights im Netz zu beachten, mag sogar wie ein Angriff ausehen. Viele User haben sich diesbezüglich bereits geäussert. Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, man dürfe dem gut gemeintem Vorstoß des Users nichts böses nachstellen. Doch genau dies ist seitens vieler User der Fall.
    Momentan glaube ich, dass bei vielen Brüdern die WTG-Erfahrung ausbricht. Ich kann aus den mir ersichtlichen Texten auf BI nicht nachempfinden, warum der User „die Bibel“ Schafe irreführen wollte. Im Gegenteil glaube ich sogar an seine lauteren Beweggründe.

    Ebenso empfinde ich bei Edelmuth, der gerade im aktuellen Thema gerade zu „zerissen“ wird. Ob es an nicht freigeschalteten Antworten oder an seiner Art zu argmuentieren liegt… ich kann es nicht sagen.

    Ich persönlich glaube, das Edelmuth sehr viel Frische und Stoff zum diskutieren und hinterfragen bringt. Ich halte ihn nicht für einen blinden Nachfolger der Wachtturm-Gesellschaft, sondern für einen Christ, der für sich ein Joch auferlegt hat, was dem der Organisation ähnlich ist.
    Bisher konnte ich aber an seiner Argumentation nie etwas anstößiges finden.

    Doch gerade gegen ihn findet momentan ein regelrechtes „Bashing“ statt. Es wird ihm unterstellt Fragen auszuweichen oder mit WTG Rhetorik zu beantworten. Ich denke dem ist nicht so. Edelmuth argumentiert auf seinem Verständnis der Bibel und des Christseins.

    Warum ich diese Mail schreibe? Ich möchte unabhängig von den Kommentaren auf BI einen brüderlichen und offenen Geist zeigen. Ich möchte euch bitten nie den Weitblick und die Offenheit zu verlieren, für die ich euch schätze. Viele User momentan kommen mit indirekten Aufforderungen zum Boykott.. niemand soll mehr Kommentare wie von Edelmuth oder die Biebl lesen, die Teile der Lehren der Organisation wiederspiegeln.

    Ich glaube, eine Wahrheit – selbst vom Teufel dargereicht ist immer noch eine Wahrheit. Wir können nach wie vor nicht genau sagen, was es exakt auf sich nimmt ein Christ zu sein… wie können es andere Menschen?
    Wenn es auf der Bibel begründet ist und diskussionswürdig ist, so soll es nicht verschwinden.

    Aktuell werden Edelmuths kommentare freigeschaltet, sofern ich das beurteilen kann. Ich hoffe ihr lasst dies weiterhin zu, denn ich lerne dadurch viel selbst zu hinterfragen… wie die Beröer.

    Ihr dürft meine Mail und die Stellungnahme gerne öffentlich machen. Ihr dürft meinen Namen Uwe Schöning oder auch gerne mein Webpseudonym .

    Was ich von Bruderinfo wünschen würde, wäre mehr Möglichkeiten zur Beteiligung einzelner User… eigene kleine Foren…
    Was ich möchte ist, nicht zu vergessen, dass wir alle Jehova dienen und versuchen trotz unserer Sünden unser BEstes zu geben. Vielleicht fallen euch einige wichtige biblische Texte ein, die mein Anliegen unterstützen – zurechtrücken… all das um die brüderliche Liebe als Christen zu fördern.

    Das war der Sinn der Mail und sie ist ziemlich lang geworden.

    Macht euch eure Gedanken
    Ansonsten wünsche ich euch mal ein schönes Wochenende.

    ==============================================================================================

    Antwort von Bruderinfo

    Hallo Uwe,
    schön das du deinen Glauben wiedergefunden hast, und das dir Bruderinfo etwas helfen kann dein Verhältnis zu Gott und den Christus zu festigen.

    Wir möchten dir auf diesem Weg auf dein Anliegen Antworten, da wir denken, das sich auch andere wie du ähnliche Gedanken und sorgen machen.

    Bruderinfo möchte grundsätzlich dazu beitragen, das Brüder einen offenen Gedankenaustausch führen können, etwas was in den Versammlungen leider nicht möglich ist. Wie du weißt werden dort nur angepasste und WT-Konforme Gedanken zugelassen.

    Doch da wo frei jeder seinen Gedanken aussprechen kann, besteht auch die Gefahr, das jemand seine Meinung anderen gegenüber als allein richtig vertritt.

    Würden wir von Bruderinfo da eingreifen würden wir selbst Meinung machen. Das möchten wir nicht.
    Die Folge ist dann natürlich das solche unfruchtbaren Diskussionen wie in den letzten Tagen
    in Verbindung mit E.E. und Edelmut entstehen.
    Hier vertrauen wir auf die Brüder die hier lesen, das sie selbst entscheiden ob und welche Kommentare sie lesen und kommentieren.

    Wir von Bruderinfo stehen auch oft in der Versuchung diesen oder jenen Kommentar nicht freizuschalten weil er auf deutsch gesagt völlig absurd ist. Doch in der Regel erledigt sich dies durch die Kommentarschreiber von alleine.

    Es ist leider nicht von der Hand zu weisen, das einige Kommentarschreiber hier den Eindruck erwecken, nur Unfrieden stiften zu wollen, und wir nur noch mit unsinnigen Streitfragen befasst sind.

    Von daher ist es auch verständlich wenn einige dazu auffordern diese Kommentare nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen. Auch solche Aufforderungen werden wir nicht unterbinden. Wir Vertrauen auf das Urteilvermögen des Einzelnen und auf den Geist Gottes.
    Deshalb noch einmal, solange ein Kommentar nicht persönlich verletzend ist oder total daneben, lassen wir jeden zu Wort kommen und werden keine Zensur ausüben.

    Doch sollte die Mehrheit sich von dem ewigen hin und her zu einem Thema ermüdet fühlen, werden wir auch davon gebrauch machen es zu beenden, wenn alles gesagt ist. Ohne eine gewisse Moderation ist ein fruchtbarer Gedankenaustausch auch nicht möglich.
    In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch besonders dem Kommentar von Bob anschließen.

    Wir hoffen, das dies auch in deinem Sinne ist und wünschen dir weiter alles Gute.
    Bruderinfo

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo BruderInfo

    Eine sehr interessante Stellungnahme, die ihr auf das Schreiben von U.S. veröffentlicht habt.

    Was ist in euerem Sinne ein fruchtbarer bzw. unfruchtbarer Beitrag? In welchem Sinne sollte ein Beitrag Früchte tragen?

    Ede
    ==================================================================================================

    Hallo Edelmuth,
    zu deiner Frage was ist fruchbar und was nicht: Deine Fragen an Bob als Reaktion auf seinen Beitrag sind z. B. unfruchtbar, so wie der ganze Predigtdienst der all die Jahre von der Organisation gefordert und durchgeführt wird, und den du auch hier so in den Vordergrund stellst.

    L.G.
    Bruderinfo
    Bruderinfo

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Bruderinfo,

    ich will mal schauen, ob hier noch alternative Gedanken geduldet werden.

    Die im Vortrag angeführten Schriftstellen zeigen mir, dass Jehovas Zeugen Gottes neuzeitliches Volk sind, weil die Zustände denen im alten Israel gleichen.

    Auch gibt es in den Versammlungen die gleichen Missstände, die es auch schon in den Versammlungen im ersten Jahrhundert gab. Die Zustände in den Versammlungen gleichen auch dem vorhergesagten Muster der sieben Versammlungen in der Offenbarung, was sich ja erfüllen muss.

    So wie Hesekiel, Jeremia und Baruch sehe ich deshalb keine Notwendigkeit das Volk Gottes zu verlassen. Auch innerhalb der Organisation wird es am Tag Jehovas Überlebende geben. Man muss sich halt von den „unehrenhaften Gefäßen“ rein erhalten (2. Timotheus 2:20, 21).

    Wie sich die Prophezeiungen der Bibel tatsächlich erfüllen, kann man normalerweise erst nach ihrer Erfüllung verstehen. Dies ging auch Jesu Jüngern im ersten Jahrhundert so.
    Von daher wundert es mich nicht, dass die leitenden Brüder mit ihren Interpretationen von Prophezeiungen, deren Erfüllung noch in der Zukunft lag, so oft daneben lagen und auch heute noch falsche Vorstellungen von dem haben, was in Zukunft passieren wird. Über solche Fehler sehe ich großzügig hinweg.

    Wichtig sind für mich das richtige Gottesbild und die richtigen Sittenmaßstäbe.

    Aus der Bibel erkenne ich, dass Gottes Volk in Versammlungen organisiert sein sollte.
    Und da sehe ich keine alternativen Versammlungen zu den Versammlungen der Zeugen Jehovas. Ich frage mich, wieso es all denen, die im Laufe der letzten 100 Jahre die Versammlungen der Zeugen Jehovas verlassen haben, nicht gelungen ist alternative Versammlungen aufzubauen, die weltweit im Glauben verbunden sind und wie die ersten Jünger Jesu ein von allen anerkanntes Gremium zu Klärung von grundlegenden Glaubensfragen haben. Kritisieren ist leicht, weil Menschen immer Fehler machen. Aber es selber besser machen, dass würde mich wirklich überzeugen.

    Wenn ihr einem Kind die Puppe wegnehmen wollt, dann solltet ihr erst einmal einen Ersatz anbieten.

    LG

    E.E.

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Lieber E.E.!

    Schön von Dir zu lesen – du dürftest das erste mal einen Kommentar hier abgegeben haben – oder?

    Erlaube mir zu dieser deiner Aussage etwas anzumerken:

    >> Von daher wundert es mich nicht, dass die leitenden Brüder mit ihren Interpretationen von Prophezeiungen, … so oft daneben lagen und auch heute noch falsche Vorstellungen von dem haben, was in Zukunft passieren wird. Über solche Fehler sehe ich großzügig hinweg. <<

    Die Frage ist nicht ob WIR darüber hinwegsehen – ja wir sollten Fehler anderer IMMER vergeben – sondern die Frage die sich die LK und auch jeder Älteste ob KA oder BA stellen muß, in Anlehnung
    an Jak. 3:1 daß Lehrer ein strenges Gericht erfahren werden – wie Gott oder Jesus dies beurteilen?!

    Umsomehr dann wenn solche Personen IM NAMEN Jehovas Lehransichten auch Prophezeiungen zum besten geben – wir müssen uns fragen wie der Höchste über solche Anmaßung denkt? Er läßt uns nicht im unklaren mit diesen Worten:

    Hes. 13:
    Die falschen Propheten werden umkommen!

    3 Sag ihnen von mir, dem Herrn: Ich warne euch, ihr törichten Propheten, die ihr euren eigenen Eingebungen folgt und von Visionen redet, die ihr gar nicht gesehen habt!

    6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: 'So spricht der Herr!', obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse!*

    7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe. 8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! 9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus …!

    *z.B. nur um einen kleines Berispiel zu nennen!

    EW 93 22. 3. S. 3-4 Warum so oft falscher Alarm?

    Es gibt zwar solche, die spektakuläre Voraussagen über das Ende der Welt machen, um Aufmerksamkeit zu erregen und Anhänger zu gewinnen, andere jedoch sind ernsthaft von der Wahrheit ihrer Ankündigungen überzeugt. Sie verleihen Erwartungen Ausdruck, die auf ihrer eigenen Auslegung bestimmter Schrifttexte oder gewisser Ereignisse beruhen. Sie behaupten nicht, daß ihre Vorhersagen direkte Offenbarungen Jehovas seien, noch, daß sie in diesem Sinne im Namen Jehovas prophezeien würden.

    und was soll ich von solchen Worten halten?

    "Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen … Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. Warum? ….. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden."
    Erwachet, 8. April 1969, Seite 23

    Was hat dieser Sklave 1918 angekündigt hat :

    "Millionen jetzt lebender werden nie sterben", aber auch die Prophezeiung, dass die Menschen der Generation , die das Jahr 1914 erlebt haben, noch am Leben sein werden, wenn das Ende, bzw. Harmagedon kommt …. ,

    1914 kommt Harmagedon, ….

    1925 stehen die Patriachen auf! 1975 !!!

    In jeder Erwachet -Ausgabe, bis einschließlich der Ausgabe vom 22.10.1995, auf Seite 4, unter der Rubrik „Warum Erwachet herausgegeben wird", im letzten Satz abgedruckt wurde:

    „Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, DER verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden."

    Hat der Schöpfer es letztendlich für diesen Zeitpunkt verheißen? Nein, das hat er eindeutig nicht! Heute haben wir die absolute Gewissheit, dass ER es keineswegs verheißen hat. Nichts dergleichen ist eingetroffen. In keiner Hinsicht. Auch diese Interpretation des Sklaven hat sich als falsch erwiesen, als eine falsche Vorhersage (Prophezeiung) die bestimmt nicht durch Gott oder mittels seines heiligen Geistes eingegeben wurde, es sei denn, es lag in seiner Absicht, die Menschen in die Irre zu führen.

    Darüber hinaus maßt sich der Sklave an MEHR zu wissen als JESUS der HERR – er sagt er wissen weder den Tag noch Stunde für das
    Ende – der Sklave "weiß" es nicht nur einmal ist er mit seinen Vorraussagen IM NAMEN JEHOVAS (siehe Jehovas Ansicht in Hesekiel)
    auf die Nase gefallen. ZJ sind absoluten Spitzenreiter in Ankündigen von Endzeitdaten und falschen prophezeiungen.

    Wie denkst du darüber lieber E.E.?

    lg. Matthäus

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Matthäus,

    das meiste was du da schreibst sind alte Fehler, die sie inzwischen korrigiert haben. Inzwischen korrigierte Fehler zählen für mich nicht. Interessanter sind da aktuelle Fehler. Aber auch diese finde ich nicht so gravierend, dass ich da den Aufstand machen müsste.

    Wie der Höchste darüber denkt kann ich dir nicht sagen. Er kennt alle Umstände und ist gnädig.

    Ich denke da auch an folgendes Gebot unseres Herrn aus Matthäus 7:1, 2; „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen.“

    Oder folgende Aussagen: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; 15 wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Matthäus 6:14, 15).

    „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie.“ (Johannes 8:7)

    Ich bin deshalb mit meinem Urteil sehr vorsichtig, besonders wenn ich nicht beide Seiten befragen kann.

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Hallo E.E.!

    Danke für deine Antwort!

    Ob Fehler alt oder neu sind spielt vorrangig keine Rolle.

    Wenn ein Mord nach 30 Jahren geklärt wird ist es deswegen immer noch ein großes Verbrechen welches gesühnt werden muß. Man denke an die Kriegsgreuel wo Peronen nach 50 Jahren und mehr, noch zur Verantwortung gezogen werden. Dein Argument mit Matth. 7 läßt sich hierbei wohl kaum anwenden wie auch insgesammt die Heuchelei und Falschheit damit (siehe Urteil von Jesus über die Pharisäer) keine Entschuldigung oder Verständnis findet.

    Wobei ich noch zusätzlich zu bedenken geben darf:

    1. Fehler die nie eingesehen und bereut wurden bleiben der Person
    oder Gruppe haften. Denke an David in Psalm 32:5 – seine schweren Vergehen wurden erst nach Einsicht und ehrlicher Reue von Jehova vergeben.

    2. Sind falsche Zeitangaben, vorallem wenn sie sich letztlich auch aus Ungehorsam (geht nicht über das was geschrieben steht) nicht erfüllt haben, so einfach vom Tisch zu wischen? Ist mein Zitat vom Erwachet 1995 wirklich so ALT in dem man IM NAMEN JEHOVAS spricht, ER hätte kundgetan daß die Generation von 1914 NICHT vergeht? Man hat diese FALSCHE Ansage nur herausgenommen weil sie sich nicht mehr länger halten lies – gab es eine Entschudligung – eine Einsicht und Reue – NEIN !

    3. Die LK weiß genau daß die „Rechnung wie man auf 1914“ kommt FALSCH – eine LÜGE – ist und dennoch erwartet man von den Brüder diese falsche Lehre weiterhin zu verbreiten – warum – nur um die eigene Legitimation nicht aufgeben zu müssen. Im neuen Buch „Was die Bibel WIRKLICH lehrt und auch die neuesten WT oder EW Ausgaben vertreten nach wie vor diese Lügen. Welches Gericht Lügner erwartet kannst du dir selbst in Offenbarung 22:15 nachlesen.

    Oder auch die Worte in Spr. 30: „5 Was Gott sagt, ist wahr und zuverlässig; er beschützt alle, die Schutz* bei ihm suchen. 6 Füge seinen Worten nichts hinzu, sonst zieht er dich zur Rechenschaft, und du stehst als Lügner da!“

    Jeder der Jesus und seiner Anweisung in Apg. 1:6,7 gehorchen möchte, wird als böser Abtrünniger mit allen Konsequenzen geächtet. Und damit bleibt das biblische Gebot seinen Bruder zu lieben per Anweisung durch die LK auf der Strecke – wieviele von solchen haben die Behandlung nicht mehr ertragen und haben sich das Leben genommen? Damit ist dies ein schweres Vergehen wenn auch nicht aktiv so zumindest ein passiver Mord. Diese Handhabe ist keineswegs Vergangenheit sondern bis auf den heutigen Tag aktuell! Jesus lehrte uns „LIEBE DEINE FEINDE!“ Die LK lehrt selbst Brüder zu hassen! JZ die die Anweisung der LK umsetzen machen sich, wie sie sich selbst nach 1. Joh. Kap. 3 und 4 zu Menschen die Gott NICHT lieben können und damit zu Kindern des Teufels.(Jeder der seinem Bruder zürnt ist ein Todschläger)

    Das ist damit wohl kein Vergehen worüber wir großzügig hinwegsehen können. Vergeben ja, nach dem Vorbild Jesu (Vater vergib ihnen sie WISSEN NICHT was sie tun) Fehler jeder Art die ein Bruder mir gegenüber begangen hat, soll (muss) ich nicht nur einmal vergeben um auch meine Sünden vergeben zu bekommen.

    3. Und wie steht es mit der *Teilhaberschaft an politischen Organisationen – UNO – STAAT? Hat sich die LK je geschämt und sich für Handlungen auf diese Ebene entschuldigt? Hat sie je Reue gezeigt (10 Jahre als NGO Mitglied in der UNO?) NEIN, nur Rechtfertigung und schön reden. Jeder kleine Verkündiger der einen Fehler schön redet sich rechtfertigt wir sofort ein Mangel (KEINE) an Reue vorgeworfen und damit Ausschluß. Und genau aus diesem Grund schließt Jehova die verantwortliche falschen Propheten aus wie es Hesekiel mit diesen Worten verdeutlicht:

    Hes. 13:8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! 9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus!

    Doch genauso wie ein Volk ihrem Diktator ausgeliefert ist, genauso kann die LK von den ZJ nicht zur Verantwortung gezogen werden – dies wird aber nach Hesekiel ein anderer tun!

    Jahrzehnte hat die LK über andere Kirchen und ihre Mitteilhaberschaft und *Anbiederung am Staat, ein hartes Gericht gesprochen, vor 40 Jahren konnte man sogar lesen:

    Erwachet 8.3.74
    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

    Also folgen JZ heute AUCH NICHT MEHR DEM BEISPIEL JESU ? Die Organisation kämpft in allen Teilen der Welt bis hin zu den obersten Gerichtshöfen um staatliche Anerkennung um sich Vorteile zu verschaffen um in der Welt angesehener zu werden UM DEN GROSSEN Staatskirchen gleich gestellt zu werden (siehe PRO7 Beitrag) – JZ suchen Schutz im symbolischen Ägypten – andere werden verurteilt und selbst?

    Das Argument welches manche vorbringen – ja man kann damit gutes bewirken Verfolgung ist eingestellt worden – das Predigtwerk konnte ausgedehnt werden – Vorteile im Hinblick auf geschaffene Vermögenswerte (Druckereien, Bethelheime, Kongresse) Steuererleichertungen, all das sind billige Ausflüchte.

    Abgesehen davon hat Jesu Verfolgung Nachteile ja Hass von seiten der Welt angekündigt, als treue ergebene Christen müssen wir damit leben lernen und es ertragen. Oder wie oben in Spr. belegt, wir sollten bei Gott und nicht in dieser Welt Schutz und Anerkennung suchen!

    Das wollte ich dir lieber E.E. noch vermitteln – dazu gäbe es noch dutzendweise Argumente die die Sünden und Falschheiten der Organisation belegen. Wie oft hat man Gott NICHT mit Geist und Wahrheit angebetet – doch nach Jesu Worten SUCHT Gott NUR solche Anbeter. Was wurde alles als Wahrheit verkauft – ein Kreisaufseher hat die Bibliothek (alten Bücher) als Giftschrank der versperrt gehört bezeichnet.

    Damit möchte ich meine Antwort belassen – bitte denke
    darüber nach!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Der Volksmund sagt: WER im Glashaus sitzt, darf nicht mit Steinen werfen.
    Die WTG sitzt im Glaspalast und böllert mit der Panzerfaust.
    Sie hat immer schon eigene Wege beschritten und, wenn es der Umstand erfordert, halt eine Weiche gestellt.
    Verlogener gehts nicht. Uno Mitgliedschaft ist ein Beispiel.
    Und in älterer Zeit haben Sie von Rutherford einen Brief an Hitler verfaßt, den der Zweigdiener Balzereit 1:1 übersetzte und an den FÜhrer sandte. Das Ergebis war noch mehr Druck auf die Zeugen.
    Das Perverse daran war, dass man dann den Balzereit über 64 Jahre falsch darstellte, als einen, der Rutherfords Brief angeblich verfälschte, gleichwohl das engl. Jahrbuch von 34 ihn korrekt wiedergab und die Richtigkeit bestätigte. So wurde ein Mensch systematisch verketzert und ggü seinen Mitzeitgenossen als Betrüger dargestellt, der dann auch „ausgeschlossen“ wurde.
    Erst 1998 wurde er , fast 40 Jahre nch seinem Tod rehabilitiert.
    Hat ihm das was genutzt? Wurde er wieder geehrt?
    Nein, die herrschende Klasse der WTG treibt hier ihre Spielchen, indem sie ihre Doktrin pflegt und wenn sich was ändert, dann ist es die schuld der Gläubigen selbst,wenn sie Schaden haben.
    Wieviele meiner Zeitgenossen haben auf die 1975er Lehre gebaut und alles aufgegeben oder nicht mals einen Beruf erlernt sondern piooniert? Und heute sind sie in der Arbeitskette ganz unten.

    David und Paulus gaben ihre Bekenntnisse ab, dass sie fehlten. Die Obristen im WT wissen was recht ist und lehren trotzdem die Lüge. Der Mühlstein wartet schon auf diese Klasse – da kann es kein Pardon geben, weil eben keine Reue und Umkehr erzielt wird, nur Absolutismus und die Forderung, die eigenen Denkfähigkeiten aufzugeben. Orwellsche Maßstäbe. Es knirscht schon gewaltig im Gebälk

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Matthäus,

    du weißt ja nicht ob sie ihre Fehler vor Jehova bekannt und bereut haben. Wir können nur sehen, ob sie es nicht mehr tun.
    1914 muss nicht falsch sein. Im w11 1.11. S.26-27 gibt es dazu eine neue Erklärung.
    Die UNO-Assoziation ist wieder eine alte Geschichte, die man gelassen hat und deren Verantwortliche schon tot sind.
    Auch Paulus legte Berufung beim obersten Gericht ein. Ich halte es nicht für einen Fehler seine Rechte einzuklagen. Die Körperschaft des öffentlichen Rechts dient dazu neben dem Staat im öffentlichen Raum tätig zu sein. Sie wurde zur Trennung von Staat und Kirche eingeführt und ermöglicht mehr Unabhängigkeit und Distanz zum Staat. Man ist dann nicht mehr dem staatlichen Vereinsrecht unterworfen, sondern man kann neben dem Staat selbst sein eigenes öffentliches Recht prägen, und durch Veröffentlichung im eigenen Amtsblatt rechtsgültig machen. Unser theokratisches Recht ist dadurch Eins-zu-Eins in öffentliches Recht gegossen worden.

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Hallo E.E.!

    Deine Erklärung (Rechtfertigung für die Organisation) beruht entweder auf NICHT Kenntnis vieler Fakten (ähnlich wie bei den 1000en Fällen von Kindesmißbrauch) oder auf Naivität die Verantwortlichen in Schutz zu nehmen. Da sind einzelne „kleiner Brüder oder Schwestern“ wegen geringfügiger Belange, weil man einen Nebensaal im Pfarrhaus benütz hat oder ein Bruder war bei der Rettung aktiv hat diese finanziell unterstütz und diese haben größte Probleme bis hin zur Androhung des Gemeinschaftsentzug von ihren Handlungen lassen müssen !!!

    Im Jahr 1991 konnte man im WT folgendes lesen:

    Ein zweihörniges wildes Tier (die anglo-amerikanische Weltmacht) tritt in Erscheinung, und es macht diesem politischen Monstrum ein „Bild“, das heute als die Vereinten Nationen bekannt ist. Viele werden gezwungen, das wilde Tier anzubeten und sein „Kennzeichen“ anzunehmen, indem sie Dinge auf seine Weise tun und ihr Leben von ihm beherrschen lassen. Jehovas Zeugen weisen dagegen unerschrocken das dämonische Kennzeichen des wilden Tieres zurück. Der Wachtturm, 1. Mai 1991, S. 22 f.

    Im gleichen Jahr hat ein Glied der LK jedoch den Antrag gestellt als NGO bei der UNO aufgenommen zu werden – gibt es hierfür auch nur das geringste Verständnis? Das ist genaus so heuchlerisch wie die kath. Kirche gegen die Antibabypille wettert aber an Pharmakonzernen beteiligt ist wo die Pille hergestellt wird.

    Nachfolgend ein paar Belege – ich kann dir gerne eine Sammlung von 25 Seiten per Mail senden.
    (hier meine eMail zeugejesus@gmail.com)

    Wie wird man ein NGO bei der UNO?

    Eine NGO … sollte … ein offizielles Schreiben senden, in dem das Interesse an einer Assoziierung mit DPI bekundet wird.
    In diesem Schreiben sollen die Gründe für den Assoziierungswunsch angegeben und das Informationsprogramm der NGO kurz beschrieben werden. Dem Schreiben sollten mindestens sechs Muster von aktuellen Informationsmaterialien, die von der antragstellenden NGO veröffentlicht wurden, beigelegt werden.
    UN, http://www.un.org/dpi/ngosection/gerbro.htm

    Der Artikel „Die Vereinten Nationen – Ihr Streben nach
    Weltfrieden“ ist im Antragsjahr erschienen und durchaus
    als gefordertes Muster für „aktuelles Informationsmaterial“,
    das „von der antragstellenden NGO veröffentlicht wurde“
    geeignet. Erwachet! 8. September 1991

    Dieser Antrag wurde 1991 gestellt und von W. Lloyd Barry, Mitglied
    der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, und Ciro Aulicino,
    Schreibabteilung, unterschrieben. In dem vom DPI herausgegebenen Verzeichnis nichtstaatlicher Organisationen werden 1994 (S. 261) W. L. Barry, Ciro Aulicino und Robert Johnson als Vertreter der Watchtower Bible and Tract Society of New York genannt. Als Interessensfelder werden Kommunikation und Medien (COM), Erziehung (EDU), Umwelt (ENV) sowie Religionsund Glaubensfreiheit (REL) angegeben.

    Die Ausgabe 1999-2000 (S. 334) nennt die selben Vertreter aber die
    Interessensgebiete Abrüstung (DIS), Erziehung (EDU), Menschenrechte (HR) sowie Religions- und Glaubensfreiheit (REL).
    In der Ausgabe 2001-2002 (S. 345) sind, nachdem W. L. Barry verstorben war, als Vertreter Don Adams und Ciro Aulicino und als Interessensgebiete Abrüstung (DIS), Menschenrechte (HR) und Kinder und Jugend (YTH) aufgelistet.

    Die Namen der Repräsentanten und die Interessensgebiete wurden also laufend aktualisiert. Das setzt das Interesse der NGO und ihre aktive Mitwirkung voraus und läßt weniger auf eine notgedrungene sondern vielmehr auf eine lebende, geschätzte und gepflegte Beziehung schließen.

    In den Jahren danach wurde sehr oft löblich und positiv über die UNO im WT und EW geschrieben. (kann gerne die Quelle nennen) Neu war das genaue Gegenteil w.o im WT und davor, als mit harten Bandagen über das „wilde Tier“ geschrieben wurde. Oder suche in der WT Library etwas über das wilde Tier oder Offenb. 19 – nichts negatives mehr über die UNO !!!

    Es folgte eine auffällige Zurückhaltung im Gebrauch verurteilender
    Begriffe, wie zum Beispiel „abscheulich“, „dämonisch“ oder „lästerlich“. Stattdessen liegt die Betonung auf „obrigkeitliche Gewalten“, „Notwendigkeit“, „gebührende Achtung“ und „Gehorsam“.

    Die Widersprüchlichkeit und Heuchelei kommen auch hier mehr als deutlich zum Vorschein:

    Jede Kirche, die behauptet, eine dem Christus versprochene keusche Jungfrau zu sein, aber in Wirklichkeit mit der Welt (dem wilden Tier) vereint ist und von ihr unterstützt wird, müssen
    wir in der Sprache der Bibel als Hurenkirche verurteilen.”
    Wozu wurden die Leser des Wacht-Turms also ermuntert? Russell schrieb: „Wenn die Kirche, mit der du verbunden bist, in ehebrecherischer Gemeinschaft mit der Welt lebt, mußt du sie
    verlassen, damit du ein weißes Gewand haben kannst.”
    Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, S. 52

    Kannst du mich und tausende ehrliche ZJ verstehen warum viele die LK nicht mehr als von Gottes Geist geleitet angesehen wird? Obiges ist nur ein kleiner Auszug – wie gesagt ich kann gerne jedem die Dokumente – oder auch den sich rechtfertigenden Brief der LK an alle Ältesten (wurde auch in den Versammlungen vorgelesen) per Mail zukommen lassen.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Der vollständigkeit halber hier noch der Brief zur Erinnerung und warum man überhaupt diese Erklärung abgab oder sich genötigt sah:

    Am 8. Oktober 2001 berichtete die britische Tageszeitung The Guardian, dass die Watchtower Bible and Tract Society of New York Inc. seit mehr als zehn Jahren als nichtstaatliche Organisation (NGO) für das Thema Menschenrechte mit den Vereinten Nationen verbunden ist.

    Am 9. Oktober 2001 beendete die Wachtturm-Gesellschaft eilig ihren
    assoziierten Status und gab – nach einer Flut von Anfragen von Zeugen Jehovas und unterschiedlichen Antworten verschiedener Zweigbüros – am 1. November 2001 in einem Brief an alle Zweigkomitees und am 28. Januar 2002 in einem Brief an alle Ältestenschaften die folgende Erklärung:

    Brief der Wachtturmgesellschaft an alle
    Ältestenschaften und Zweigkomitees vom
    28. Januar 2002:

    „… Im Jahr 1991 haben wir uns zu dem Zweck beim Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Vereinten Nationen (DPI) als
    Nichtregierungsorganisation (NGO)registrieren lassen, um in den
    Bibliothekseinrichtungen der Vereinten Nationen zu sozialen und wirtschaftlichen Problemen sowie zum Thema Gesundheit
    Nachforschungen anstellen zu können. Die Bibliothek ist schon vor 1991 viele Jahre genutzt worden, doch in diesem Jahr wurde es
    erforderlich, sich als NGO registrieren zu lassen. Der Registrierungantrag, so wie er eingereicht wurde und bei uns in den Akten liegt, enthielt keine Aussagen, die zu unserem
    christlichen Glauben im Widerspruch waren.

    … Dennoch enthalten die Kriterien für die Registrierung als NGO – zumindest in ihrer jüngsten Version – Formulierungen, denen wir uns nicht anschließen können. Als wir darauf aufmerksam gemacht wurden, haben wir die Registrierung sofort zurückgezogen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Ausführungen dazu beitragen, irreführende Äußerungen von Gegnern zu begegnen. …“
    Ende des Briefes!

    Und war es notwendig um die Bibliothek der UNO nutzen zu können sich als NGO registrieren zu lassen? Zuvor noch ein EW Zitat:

    g78 8. 12. S. 3 Lässt du andere für dich denken?

    Beredsamkeit tritt häufig an die Stelle vernünftiger Argumente und lenkt die Aufmerksamkeit von unbequemen Wahrheiten ab,
    die nicht verheimlicht werden können. Man verfährt nach der Devise: Steck ein Haus in Brand, und während es brennt, plündere anderswo einen Laden.

    UN DPI, 4. März 2004,
    http://www.un.org/dpi/ngosection/doc.htm
    (Übersetzung ins Deutsche):
    In letzter Zeit erhielt die NGO-Sektion [d. h. die Sektion der Nicht-Regierungs-Organisationen der Vereinten Nationen]
    zahlreiche Anfragen über die Assoziierung der Watchtower Bible and Tract Society of New York mit der Hauptabteilung Presse und
    Information (DPI). Diese Organisation ersuchte 1991 um Assoziierung mit dem DPI, was ihr 1992 gewährt wurde. Mit Annahme der Assoziierung erklärte sich die Organisation einverstanden, einschließlich mit der Unterstützung und Achtung der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen sowie der Verpflichtung und dem Einsatz der Mittel um ihren Unterstützern und einem breiteren
    Publikum wirkungsvolle Informationsprogramme über UN-Tätigkeiten
    zugänglich zu machen.“

    UN Library, Schreiben vom 1. März 2002
    Übersetzung ins Deutsche:

    „Die Ausgabe eines Bibliotheksausweises ist unabhängig vom NGO-Status oder irgendeinem anderen Status. Es hat keine allgemeine Änderung der Bibliotheksausweisrichtlinien gegeben.“

    Zu dem Thema liegen noch weitere interessante Tatsachen vor – nicht aus der Feder von „Gegnern“, sondern aus öffentlichen und amtlichen Dokumenten der UN. Bis heute sind Organisationen der Wachtturmgesellschaft IMMER NOCH als Nichtregierungsorganisation beispielsweise aktiv auf Treffen der OSZE vertreten und beteiligen sich dort mit ihrem Stimmgewicht.

    Warum lügt die Wachtturmgesellschaft, wenn es um die Bibliotheksnutzung geht?

    Warum lügt die Wachtturmgesellschaft, wenn es um ihre wahren Beweggründe und ihre zahlreichen Aktivitäten als NGO der Vereinten Nationen geht?

    Warum diffamiert sie alle Informationen, die sachlich nachweisbar sind, als „irreführende“ Äußerungen von Gegnern?

    Warum verbietet die Wachtturmgesellschaft in Malawi den einfachen Erwerb einer Parteikarte , den die obrigkeitliche Gewalt unter schwerer Strafandrohung befehligte, und mit dem keinerlei politische Aktivität verbunden war, während sie selbst als NGO einer von ihr als „satanisch“ verfluchten Organisation politisch aktiv mitwirkte?

    Warum legt die Organisation gegenüber sich selbst andere Maßstäbe an, als sie es beispielsweise bei einem schwedischen Bruder tat, dem mit Gemeinschaftsentzug gedroht wurde, da er dem Roten Kreuz, welches seiner Frau das Leben gerettet hatte, Spenden zukommen ließ (mit der Begründung, das „Rote Kreuz“ wäre eine
    politisch aktive Organisation)?

    Was passiert wenn ein Bruder beispielsweise der Jungen Union der CDU beitritt? Diese hat auch keine tatsächliche Regierungsgewalt, ähnlich einer NGO der UN.

    Die Wachtturmgesellschaft sagt doch, sie sei nicht unfehlbar. Warum gibt sie offensichtliche Fehler nicht einfach als solche zu? Ist es Stolz? Man vergleiche einmal, mit welchem Maßstab sie ihre Mitglieder misst, die Fehler begangen haben:

    Gebt auch auf euch selbst und die ganze Herde, S. 114 ff.:

    „Wenn nachgewiesen ist, dass jemand tatsächlich eine schwere Sünde begangen hat, sollte das Rechtskomitee folgende Faktoren berücksichtigen: …Legte er von sich aus ein Bekenntnis ab, oder musste er von anderen beschuldigt werden, bevor er sein Unrecht bekannte? …Ihr habt guten Grund, Beteuerungen der Reue sorgfältig zu prüfen, wenn sich der Betreffende nachweislich der Heuchelei, der Lüge oder der bewussten Täuschung schuldig gemacht hat. …Ist der Betreffende zur Zusammenarbeit bereit? Beantwortet er freimütig Fragen, die ihm gestellt werden? …
    Hat er denen, gegen die er gesündigt hat und die durch seine falsche Handlungsweise geschädigt wurden, Wiedergutmachung geleistet bzw. sich dazu bereit erklärt oder sich
    bei ihnen entschuldigt?

    Diese Doppelzüngigkeit bedarf keiner weiteren Erklärung – oder?

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    lieber EE, du deckst die Schweinereien der WTG ganz liebevoll zu. Bist du dir im Klaren darüber, wieviele ehrlich denkende Menschen an diesen abstrusen Lehren und Verhaltensmustern gescheitert sind?
    Ich betone hier noch einmal, dass man mir in jungen Jahren seitens ehemaliger KZler ganz deutlich gesagt hat: JZ WERDEN NIEMALS KIRCHE WERDEN denn DIE KIRCHEN ZAHLEN GOTTES DINGE CAESAR ZURUECK.
    Und wie haben die auf die UNO geschimpft und dann das Heuchlerische: 1 Artikel in der Zeitschrift, geschönt für die UNO wurde dort placiert und der andere, da wurde wieder über sie hergezogen, wurde dem Fußvolk gegeben. Und haben sich die inzwischen Verstorenen oder deren „Erben“ jemals für diese Vrehaltensweise entschuldigt?
    Entschuldigungen gibts da nicht, Schuld sind immer die Brüder, die „ihre“ falschen Erwartungen hegten.
    Das ist so nicht zu verzeihen.
    Da hat selbst der König von Ninive Sacktuch angelegt, obwohl er Jehovah nicht kannte. Und die LK; die den Anspruch haben, von SEinem Geist geleitet zu sein, geben keine Konfession ihrer Untreue ab?!
    du magst das für dich beerdigen. Für die Mehrheit der Anbeter bleiben diese Kriterien bestehen, zu prüfen wie „wahr“ die Wahrheit ist, die die Metamorphose zur Lüge vorzog.

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Um meine Begründungen zur Sache UNO und NGO auf einen einfachen Nenner, mit der Frage, zu bringen:

    Wie würde eine Welt aussehen, die nach den Prinzipien gelenkt wird, wie sie die Wachtturm-Gesellschaft in diesem Fall vorgelebt hat?

    „Aus Lügen, denen wir glauben,
    werden Wahrheiten, mit denen wir leben.“

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    » Die Körperschaft des öffentlichen Rechts dient dazu neben dem Staat im öffentlichen Raum tätig zu sein. Sie wurde zur Trennung von Staat und Kirche eingeführt und ermöglicht mehr Unabhängigkeit und Distanz zum Staat. «

    Hallo E.E.

    Offenbar bist du noch sehr jung und kennst die Lehren deiner älteren Brüder nicht.

    EW 8.3.1974 S. 30 Wir beobachten die Welt

    Katholiken gegen „Privatisierung“ der Kirche
    Entschiedenen Widerspruch gegen die laut gewordenen Forderungen der FDP, die eine Änderung des Rechtsstatus der Kirchen und eine „Privatisierung“ anstreben, hat der politische Beirat des Zentralkomitees der deutschen Katholiken eingelegt. Eine politische Ordnung müsse, wenn sie freiheitlich sein wolle, offen sein sowohl „in Richtung auf den Ursprung der Werte“, denen sie diene, wie nach dem Bezirk, der „unmittelbar unter der Verantwortung der individuellen Gewissen“ stehe. Die Kirchen, so das Zentralkomitee, repräsentierten die „Transzendenz“, das heißt jenen Bereich, der jenseits aller geschichtlich-kulturellen Entwicklung liege. DIE KIRCHEN SEIEN ALS ÖFFENTLICH-RECHTLICHE KÖRPERSCHAFTEN KEINE „SYSTEMWIDRIGE KONZESSION“, SONDERN ENTSPRÄCHEN VIELMEHR „EINER WESENTLICHEN VORAUSSETZUNG DES FREIHEITLICHEN STAATES“. Der Beirat bezeichnet es als einen „Fehlschluß“, aus der weltanschaulichen Neutralität des Staates zu folgern, daß auch das öffentliche Leben weltanschaulich „neutralisiert“ werden müsse und die Kirchen zu privatisieren seien. Damit vervollkommne man die politische und soziale Freiheit nicht, „sondern reißt ihre Wurzeln aus“. — JESUS, DER GRÜNDER DES CHRISTLICHEN GLAUBENS, WAR NIEMALS BEMÜHT, ÖFFENTLICHE UND STAATLICHE ANERKENNUNG ZU FINDEN. IM GEGENTEIL, ER WURDE DURCH DEN RÖMISCHEN STAAT UND DIE VERTRETER DES JÜDISCHEN SYSTEMS VERURTEILT. DIE KIRCHEN DER HEUTIGEN ZEIT FOLGEN NICHT SEINEM BEISPIEL (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

    Gerade die Anerkennung zur Körperschaft des öffentlichen Rechts stellt nach Einschätzung des Sklaven die Nähe zum Staat als Vertreter des politischen Systems Satans her. Nach dieser Erklärung vom 8.3.1974 hat es kein neues Licht bezüglich der Anerkennung zur KdöR gegeben, d.h. der Sklave handelt in der Hoffnung, es würde niemanden mehr geben, der diese Artikel hervorholen kann, vorsätzlich gegen seine eigenen Lehren, so wie er es bei den NGOs der UN gemacht hat. Glaubst du wirklich, dass niemand das merkt?

    Ede

  • Dennis
    August 20, 2012

    Hallo E.E.,

    Deine Argumentation könnte 1:1 von der Presseseite von jw.org stammen. Das glaubst Du ja selbst nicht, was Du hier schreibst, oder etwa doch?

    Wenn doch, dann glaube ich, dass Du hier im richtigen Forum bist um Dir die Augen zu öffnen und damit Du gem. 2. Thess. 2:11 nicht weiterhin der „Wirksamkeit des Irrtums“ verfällst und „der Lüge glaubst“!

    Wer die Lügen und Irreführung zur UNO_NGO mit dem Satz wegwischt, dass der verantwortliche Bruder tot sei, der hat entweder keine Ahnung wovon er redet, weil es schlicht nicht stimmt, oder aber er versucht mit Eifer die WTG zu verteidigen, unabhängig davon was sie sagt und tut.

    Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne das umfangreiche Tatsachen-Material zur UNO_NGO-Sache per Mail zusenden. Dann würdest Du bestimmt diesen Kommentar nicht mehr so schreiben:

    mentalist19891@web.de

    Aber unser lieber Matthäus hat eigentlich die wesentlichen Sachen schon hier gepostet. Danke Dir an der Stelle!!!

    Zum Thema 1914 und dem missglückten Versuch der WTG mit der Artikel-Reihe im letzen Jahr ein Mio.-Publkikum hinter´s Licht zu führen, kann ich Dir auch gerne umfangreiches Material zusenden. Für´s erste reichen eigentlich auch die BI-Artikel:

    http://www.digidatanet.de/?p=370

    http://www.bruderinfo.de/?m=20120813

    Wenn Du Dich umfassend informiert hast, kannst Du ja selbst entscheiden, was Wahrheit und was Irrtum oder Lüge.

    1. Joh. 4:1
    „Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt.“

    LG
    Dennis

  • Eddi
    August 20, 2012

    Guten Morgen E.E.

    Zitat von dir: „du weißt ja nicht ob sie ihre Fehler vor Jehova bekannt und bereut haben. Wir können nur sehen, ob sie es nicht mehr tun.

    Die UNO-Assoziation ist wieder eine alte Geschichte, die man gelassen hat und deren Verantwortliche schon tot sind.“

    Nun, man weiß, ob sie es noch weiter tun, denn eine Änderung kommt bekanntlich immer als „neues Licht“ und offensichtlich ist ihnen da noch kein Licht aufgegangen.

    Was die UNO-Geschichte angeht: nein, man hat das nicht wirklich gelassen, die heutigen Verantwortlichen sind bei der Organisation für Frieden und Zusammenarbeit in Europa. Sei doch so lieb und rufe in der Rechtsabteilung in Selters an, ich habe mit Bruder B. Menne gesprochen, der erklärt dir das gern, dass man damit dem Gebot aus Römer 13 nachkommt, wenn man sich fleißig an diesen Sitzungen beteiligt. Auf jeden Fall kannst du in den Mitgliederlisten schauen, da finden sich jedes Mal die Zeugen Jehovas, weiter als 2009 bin ich auch noch nicht gekommen, weil bei mir gerade meine persönliche große Drangsal ausgebrochen ist.

    Tut mir leid, wenn ich dir gerade so nüchtern ein Argument entziehe, aber es geht um die Wahrheit. Und wenn es in den Versammlungen nichts ausmachen würde, die Wahrheit zu sagen würde ich mich deiner Gelassenheit gern anschließen. Aber doch, es macht was aus, jeder der eine solche Wahrheit äußert wird entweder hinausgeworfen oder solange übelst diskriminiert bis er/sie selbst geht, weil eine gemeinsame Anbetung zu einem friedliebenden Gott nicht mehr gegeben ist.

    Ich persönlich danke Gott auf Knien, dass ich es nicht mehr durch meine Anwesenheit moralisch unterstütze, wenn Menschen wegen der Wahrheit die Gemeinschaft entzogen wird.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Hopefull
    August 20, 2012

    Zitat E.E :
    >>Und wenn es in den Versammlungen nichts ausmachen würde, die Wahrheit zu sagen würde ich mich deiner Gelassenheit gern anschließen. Aber doch, es macht was aus, jeder der eine solche Wahrheit äußert wird entweder hinausgeworfen oder solange übelst diskriminiert bis er/sie selbst geht, weil eine gemeinsame Anbetung zu einem friedliebenden Gott nicht mehr gegeben ist. << Zitat ende

    Und deswegen kann es nicht die Wahrheit sein. Denn Jesus sagte, dass die Wahrheit frei macht. Und frei wird sie erst, wenn man sich frei äußern kann ohne Angst zu haben ausgeschlossen zu werden oder gleich zum Komiteefall zu werde.

    Grüßle Hope

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi EE,

    ZITAT „1914 muss nicht falsch sein. Im w11 1.11. S.26-27 gibt es dazu eine neue Erklärung.“

    Danke für den Hinweis. Der Artikel folgt allerdings genau dem Schema, das Ray Franz schon vor 30-40 Jahren beobachtete: Wenn du keine Beweise für 607 finden kannst, diskreditiere die Autoritäten hinter den anderen Meinungen.

    In dem Artikel steht z.B.:

    ZITAT 1
    „Die Frage ist jedoch: Wie fundiert sind die Berechnungen, die für 587 v. u. Z. sprechen?“

    ZITAT 2
    „Anmerkung: Keiner der hier zitierten Wissenschaftler ist der Ansicht, dass Jerusalem 607 v. u. Z. zerstört wurde.“

    Es wunder mich ehrlichgesagt, dass ZITAT 2 überhaupt mit in den Artikel aufgenommen wurde.

    LG
    Hans

  • E.E.
    August 20, 2012

    Die Fehler in der Vergangenheit zählen für mich nicht. Und Sachen, die ich nicht verifizieren kann auch nicht. Mich interessiert hauptsächlich in wie weit die aktuellen Lehren mit der Bibel vereinbar sind.

  • Hans
    August 20, 2012

    Glaube ich dir.

    Ich will die „alten“ Fehler auch nicht überbewerten, aber den heutigen Umgang der WTG mit ihren eigenen Fehlern sollte man sehr wohl im Auge haben.

    Spr 28:13
    13 Wer seine Übertretungen zudeckt, wird kein Gelingen haben,+ doch dem, der [sie] bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erwiesen werden.+

  • Hopefull
    August 20, 2012

    Die Fehler sind zu schwerwiegend,als dass man sie einfach übersehen oder wegwarten könnte, so nach dem Motto die Zeit heilt alle Wunden. In dem Fall ist es nicht so. Es leben heute noch zu viele, die unter den Fehlentscheidungen der LK leiden müssen, obwohl es schon Jahrzehnte hinter uns liegt. Und das kanns echt nicht sein! Immerhin hat man auch noch eine Verantwortung gegenüber Menschen.

    Es heisst nicht umsonst: Geht aus ihr hinaus…, wenn ihr nicht teilhaben wollt an ihren Sünden.

    Sorry, aber einfach nur die Scheuklappen auf und Augen zu und auf gut Ding machen, das geht gar nicht. Jedenfalls kann ich das nicht. Da bin ich zu emotional. Als im Frühjahr der WT-Artikel über Malawi rauskam hab ich nur geheult, weil ich die Hintergründe kenne und die Gesellschaft mal wieder alles wunderbar verschwiegen hat und es der damaligen Regierung in die Schuhe schob. Auch das persönliche Leid, was die Brüder und Schwestern und auch die Kinder erleben mussten, wurde einfach verschwiegen. Auf der anderen Seite loben sie die alten treuen Männer wie zB David, wie ehrlich er alles aufgeschrieben hat auch seine schwere Sünde mit Uria wegen Bathseba. Aber selbst verschweigen sie alles böse was sie gemacht haben. Irgendwie passt das nicht!!
    Aber das muss jeder selbst wissen, wie er damit umgeht. Mir fehlt die Liebe im/am „t.u.v.S.“. Irgendwie ham se die weggeschlossen und den Schlüssel weggeworfen.

    Grüßle Hope

  • E.E.
    August 20, 2012

    Ich hätte es auch besser gefunden, wenn man sich in manchen Fällen entschuldigt hätte, z.b. nach 1975, beim Zivildienst oder der UNO. Wenn meine Frau wegen meiner Entscheidung gelitten hat, dann kann ich auch nicht einfach sagen: „Ich habe jetzt neues Licht, ich weiß jetzt wie man es richtig macht“, sondern sie erwartet zu Recht zunächst eine Entschuldigung.

  • Anna
    August 20, 2012

    Lieber Hopefull,

    ich schreibe hier weil ich ähnlich wie Du empfunden habe bei den Berichten über Malawi.

    Das hat mir auch sehr weh getan. Bleibe bitte stark im Glauben an Jehova und Christus und lass das alles hinter Dir. Anders denke ich geht es nicht.

    An Dich @Bob noch einen ganz ganz lieben Gruß, falls Du das liest:
    Deinen Kommentar vom 26.08.2012, dem kann ich nur zustimmen. Danke Dir dafür und auch an @regina und Barnabas, Joshua, Dennis und andere, herzlichen Dank für Eure Kommentare.

    Schönen Abend Anna

  • Alois
    August 20, 2012

    Lieber E.E.

    Ich kenne einen Fall in meiner Familie, da hat man dem Bruder 1972 die Gemeinschaft entzogen, weil er nicht an Harmagedon geglaubt und dies auch noch zwei anderen Familien gesagt hatte. Er hätte damals bereuen können und zugeben dass 1975 doch Harmagedon kommt. Hat er aber nicht und so wurde er wegen dieser Uneinsichtigkeit ausgeschlossen.

    Das hatte ich vor ein paar Jahren 2 Ältesten meiner jetzigen Versammlung gesagt, die meinten dann auch, ja damals hätte man deswegen Ausschlüsse gemacht aber Heute nicht mehr. Es waren somit auch alte Fehler.

    Nur, wieso ist dann niemand gekommen und hat diesen inzwischen sehr alten Bruder wieder aufgenommen? Er hat wie wir alle inzwischen wisse nichts falsches getan, höchstens dass er der Organisation vorausgeeilt ist, denn diese hat erst 1976 zugegeben dass manche Brüder zuviel reingelesen hätten. Sie selbst ist bis Heute unschuldig.

    Welch ein Hohn, auch welch ein Hohn wenn Du von alten Fehlern sprichst. Das hilft den damals Ausgeschlossenen auch nicht weiter. Nach wie vor müsste er seinen Fehler zuerst bereuen, dann kann er wieder aufgenommen werden.

    Wie gesagt, der Fehler war dass er gesagt hatte 1975 wird kein Harmagedon kommen. Ich war damals als Einziger Zeitzeuge in der Kommiteeverhandlung dabei, dass ich überhaupt daran teilnehmen durfte, das lag daran dass der Bruder darauf bestanden hat.

    Es ist immer so dass man meint in der Gegenwart mache man alles richtig und nur in der Vergangenheit hätte man Fehler gemacht. Das gilt solange bis die Gegenwart zur Vergangenheit geworden ist, dann werden Deine Kinder und Enkel sagen, ja damals hatten unsere Väter dies und das falsch gemacht, aber wir machen alles richtig. So war es auch schon zur Zeit Jesu:

    Luk 11
    47. Wehe euch! Denn ihr bauet die Grabmäler der Propheten, eure Väter aber haben sie getötet.
    48. Also gebet ihr Zeugnis und stimmet den Werken eurer Väter bei; denn sie haben sie getötet, ihr aber bauet [ihre Grabmäler].

    Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Alois, das ist ein Thema wie as das 1925er. Dessen auswirkungen hat noch 30 jahre später Menschen erdrückt und die wurden dann – in meiner Jugendzeit – glattweg als Spinner von den Dienern hingestellt.

    diese Organisation ist – angefangen bei den Ältesten bis hinauf zu den Kings in der LK – total vermenschlicht und hat sich angemaßt, Gottes Platz einzunehmen.
    Sie beten zwar nicht direkt zur LK aber für den Sklaven in überschwenglichen Worten, die sie sonst nicht einmal ggü Gott gebrauchen.
    Babel fiel in einer Nacht. der Tower wird in einer Stunde fallen.
    Und ich bin sicher – die Gents wissen es schon, sind aber wie gelähmt und schlagen mit den Knien aneinander wie Beltsazar bei der Schrift an der Wand.
    man muss kein Daniel sein um dass zu erkennen.
    Und die, die den WT verteidigen – die werden dann am meisten auf ihn ablassen. das war schon immer so.
    Nur heute – wenn man da ein wort sagt – da kommt gleich der geistig Baseballschläger. Aber: Die Geanken sind frei, wer kann sie erraten…?

  • derleser
    August 20, 2012

    guten abend E.E.,

    genau richtig. die org richtet durch ihre handlanger. und das ist unbiblisch.

    liebe grüße dirk

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    hallo EE. im alten Israel wurde hochrangiger Götzendiesnt betrieben, bis in den Tempel hinein.
    Meinst du, dass ein loyaler Anbeter Jehovahs den Phallus im Heiligtum akzeptiert hätte oder gar dort anbeten gegangen wäre?
    Ich bin sicher – das hätte er nicht getan.
    Welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis?
    Wie kann man Wahrheit mit Lüge mixen und dennoch von wahrer Anbetung sprechen?
    Die WT Organisation ist – und das hat sie wiederholt bewiesen – korrupt bis ins Mark. Sie legt den Menschen schwere Lasten auf und wird den Mühlstein bekommen.
    Da gibts keinen Zweifel dran – allein das Flick-flacking in den Lehren, rein in die Kartoffeln und wieder raus und die Auflage: alle müssen mitmachen oder werden exkommuniziert.
    UNd wenn du in der Versammlung bist und es wird ein Gebet gesprochen und darin Dinge angepriesen die gottentehrend sind – da bist du mit verantwortlich.
    Bedenke bitte in deinen Überlegungen – „wo 2 oder 3 in meinem namen versammelt sind, da bin ich unter ihnen“.
    Das zeigt auf, es geht auch anders

  • Selgora
    August 20, 2012

    „UNd wenn du in der Versammlung bist und es wird ein Gebet gesprochen und darin Dinge angepriesen die gottentehrend sind – da bist du mit verantwortlich.“ …

    Ich wurde mal zu den Ältesten zitiert, weil irgendwer bemerkte, das ich nie „Amen“ sagte, wenn in der Versammlung Gebete gesprochen wurden. Ich sagte nur, das ich nur „Amen“ sage zu Dingen, denen ich vorbehaltlos zustimmen kann. Mal ganz abgesehen davon, daß mich das Stehen bei den Gebeten verwirrt. Wie war das doch mit den Heuchlern, die es lieben, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden??? (Matthäus 6:5) 😉

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi nochmal,

    ZITAT „Ich wurde mal zu den Ältesten zitiert, weil irgendwer bemerkte, das ich nie “Amen” sagte, wenn in der Versammlung Gebete gesprochen wurden.“

    Das ist schon wieder so eine lustige Begebenheit aus den Stasi-Methoden. Ich kenne auch die Variante, dass beurteilt wurde, WIE jemand Amen sagt. Mit welchem Klang usw.

    Gegenfrage: Wenn jemand bemerkt, dass du NIE „Amen“ sagst, was macht der dann IMMER am Ende des Gebets? Konzentriert er sich noch auf sich und Jehova oder ist er nur noch mit Überwachung beschäftigt? Sollte er sich nicht lieber um seine eigenen Angelegenheiten kümmern?

    Es wäre für mich noch nachvollziehbar, wenn man jemand unter 4 Augen dich darauf anspricht. Aber nur deshalb gleich eine Vorladung zu erhalten ist schon bemerkenswert ….

    LG
    Hans

  • Selgora
    August 20, 2012

    All diese „Kleinigkeiten“ haben mich ja jetzt nach mehreren Versammlungswechseln irgendwie in die Flucht geschlagen… Bevor ich meinen Glauben zu verlieren riskiere, verzichte ich lieber auf menschliche Gesellschaft… Das man Jehova im „Geist und Wahrheit“ anbeten soll heißt für mich, daß ich nicht laut aussprechen muß, was ich ihm zu sagen habe. Meistens habe ich mich eigentlich gleich für die Brüder, die gerade beten, bei Jehova „entschuldigt“, weil sie manchmal so richtigen „Unsinn“ gebetet haben. Und daraufhin hab ich dann „Amen“ gedacht… 😉

  • Hans
    August 20, 2012

    Liebe Selgora,

    zum Glück beurteilen uns Jehova bzw. Jesus und nicht Menschen 🙂

    LG
    Hans

  • Igel
    August 20, 2012

    Liebe E.E.

    ich habe auch viele Jahre gern mit der Puppe gespielt die J.Z. mir in den Sinn gepflanzt haben wie dies alle relig. Org. tun, dann kommen nämlich die Mitglieder nicht auf falsche Gedanken und bleiben geistige Kinder der Mutter Organisation oder einer Kirche. Es spricht auch nichts dagegen ein Zeuge zu bleiben oder Katholik oder…….., aber ich glaube wenn man sich mit der Org. beschäftigt kommt man irgend wann an den Punkt wo das Lügengebäude aus falschen Prophezeiungen und unsinnigen Anweisungen die sogar Menschenleben gekostet haben und kosten werden, nicht mehr mittragen zu können denn wer möchte gern an ihren Sünden teilhaben.
    Sicher würde ich mich freuen mit Brüdern die ähnliche Gedanken haben und Christen sind in einer Gemeinschaft oder Versammlung zusammen zu sein, im Moment habe ich BI und freue mich über die Ausarbeitungen und Kommentare.
    Würden die Zeugen Jehovas aufstehen und die Gemeinschaft reformieren d.h. von einem Zentralistischen System zurück zu eigenständigen Versammlungen mit gewähltem Vorstand und einer kleinen Dachorganisation die, die Publikationen im Namen der Versammlungen in Auftrag gibt ( übrigens benötigt man kein Betel das können normale Druckerein billiger) und die Koordination der Versammlungen übernimmt währe, das super und ich sofort wieder dabei!
    Für mich sind Jehovas Zeugen ein großes behäbiges Passagierschiff des wenn in fahrt und gesteuert von einer Idee unmöglich zu bremsen ist, b.z.w. nur äußerst schwierig auf neuen Kurs zu bringen ist. Wir als Passagiere können nur von Bord gehen um das Schiff leichter zu machen. Leider hält das Schiff Z.J. in keinem Hafen so das von Bord gehen nur durch einen Sprung ins kalte Wasser möglich ist, wovon die Zeugen sagen man wird sofort von den Haien der Welt gefressen. Ich kann nur sagen bin gesprungen, lebe noch die Haie sind friedlich da mir Jesus versprochen hat wer an mich glaubt wird gerettet werden. Also schwimme ich weiter wenn sich ein Boot findet gehe ich an Bord oder ich schwimme weiter bis zur entgültigen Rettung!
    Übrigens nicht nur mit Puppen macht Spielen Spaß, und warum die eine Puppe gegen eine andere tauschen, man kann auch mit Haien spielen wenn man die Regeln aus der Bibel beherzigt.

    Liebe Grüße euer Igel

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Zu deiner Erklärung (Haifische – bzw. Riesenschiffe) lieber Igel die hat in mir ein Schmunzeln ausgelöst – schön beschrieben!

    Zu dieser Meldung:

    >>Würden die Zeugen Jehovas aufstehen und die Gemeinschaft reformieren d.h. von einem Zentralistischen System zurück zu eigenständigen Versammlungen mit gewähltem Vorstand<<

    …möchte ich hinzufügen daß dies auch dem Urchristentum viel näher kommt. Den eine zentralistisches System gab es damals nicht, wenn auch die LK mit der Stelle aus Apg. 15 dies immer wieder allen einreden möchte. Auch zu Beginn der Bibelforscher
    gab es eine andere Form der Führung und Ernennung der Ältesten!

    EINSETZUNG VON ÄLTESTEN IN DEN VERSAMMLUNGEN

    ERST seit 1938 werden die Ältesten in den Versammlungen nicht mehr von deren Mitgliedern gewählt, sondern durch die WT-Gesellschaft eingesetzt.

    Was sagt aber die Bibel zu diesem Thema?

    "Als sie ihnen aber in jeder Versammlung Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und empfahlen sie dem Herrn." Apg. 14:23 (beachte bitte andere Bibelübersetzungen als die NWÜ)

    Schriftgemäße Grundsätze dieser Schriftstelle, wie die vielen anderen, wo von Ältesten in allen Versammlungen die Rede ist, rechtfertigt, daß es allgemein so gehalten wurde, wie es hier von Ikonium (und anderen Versammlungen) gesagt wurde.

    Es ist wichtig, zu wissen, auf welcher Grundlage die Ältesten sich als gewählt betrachten sollten. Die Versammlungen bezeichnen ihre Ältesten durch das Aufheben der Hände in öffentlicher Abstimmung. Das Wählen durch Handaufheben war damals allgemeiner Brauch. In der Urkirche waren alle frei, ihre Fähigkeiten nach eigenem Ermessen in den Dienst der Sache zu stellen. Die Versammlungen konnten beschließen oder ablehnen.

    Aber erwähnt denn das Neue Testament hinsichtlich der Ältesten nichts anderes als deren Wahl durch Handaufheben? Konnten sie von oben eingesetzt werden? Auf den ersten Blick scheint Titus etwas anzudeuten: "Deswegen ließ ich dich in Kreta, daß du in jeglicher Stadt Älteste anstellen möchtest." (1:5) Man sollte meinen, Titus sei ermächtigt gewesen, Älteste einzusetzen, ohne auf die Wünsche der Versammlung Rücksicht zu nehmen?

    Genauer betrachtet läßt dieser Vers jedoch erkennen, daß er dies nicht meinen kann. Titus sollte die Ältesten anstellen, wie Paulus es ihm geboten hatte. Wenn nun Paulus selber die Ältesten durch Handaufheben (abstimmen) bezeichnen ließ, gemäß Apg. 14:23, so hat er sicherlich Titus nicht geboten, es anders zu machen.

    Ohne Zweifel war den Brüdern der Rat des Apostels und des Titus sehr erwünscht. Gleichwohl suchten die Apostel und die, die ihrem Beispiel folgten, die Verantwortlichkeit da, wo Gott sie hingelegt hatte: nämlich bei der Versammlung. Es war Sache der Versammlung, die Geister (Lehren und Lehrer) zu prüfen, ob sie von Gott seien." (1. Joh. 4:1)

    Versammlung für alles verantwortlich

    So hoch auch treue Älteste als Diener geehrt und geschätzt werden mochten, so geschah es nicht etwa, weil sie selbst oder andere Älteste sie dieser Ehre würdig gehalten hätten.

    Die Wahlversammlung mußte sie anerkennen, SIE mußte im Lichte des geschriebenen Wortes Gottes erkennen, ob solche sich auch der Eigenschaften, Gaben und Fähigkeiten erfreuten, die sie für die Ältestenstellung kennzeichneten. Wo es an diesen gebracht, sollten die Versammlungen sie dieser Ehre nicht als würdig erachten. Kein Ältester kommt mithin durch Selbstwahl in seine Stellung. Hätte jemand die Neigung, die Versammlung zu übersehen und sich selbst und seine Meinung höher zu schätzen als das Ganze, so wäre er schon an diesem Mangel an Demut als ungeeignet, Ältester zu sein, erkennbar.

    Selbst dann, wenn kein Zweifel über die Wählbarkeit eines Bruders möglich ist, sollte ein solcher eine Stellung in der Versammlung nicht anders als nach erfolgter Wahl annehmen. Die schriftgemäße Methode zur Einsetzung der Ältesten ist die Wahl durch die Versammlung. Es ist eine Tat des Gehorsams gegen ein Gebot der Schrift, wenn ein Bruder verlangt, daß er in aller Form rechtlich gewählt werde. Dies gibt einerseits den Ältesten einen sicheren Halt, und andererseits erinnert es die Versammlung an ihre Pflicht.

    Nach der Schrift bleiben die Glieder der Versammlung für alles Reden und Handeln der Ältesten als ihrer Diener verantwortlich. Dies steht in Gegensatz zu Anschauungen, daß die Ältesten über die Versammlung zu verfügen und zu herrschen hätten.

    Gemeinschaftsentzug (Ausschluß) (– damit bekommt 2.Kor. 2:6,7 eine neue Sichtweise – die Versammlung – nicht die Ältesten sollte „ihn wieder aufnehmen“)

    Warum versteht man diese doch so klaren Angaben der Schrift nicht besser und stellt sie so wenig in den Vordergrund. Weil man diesem Hang gern nachgibt, nach Würde und Vorrang zu haschen, weil die bisherigen Verhältnisse Gewohnheit geworden sind. Ein Ältester, der sich als eifersüchtig erweisen sollte, sollte abberufen werden. Die Versammlung muß so wählen wie sie denkt, daß es der Herr gern sähe. Vielleicht ist es nicht unnütz davor zu warnen, daß ein Ungeeigneter gewählt werde.

    Alle sollten sich an der Wahl beteiligen und jeder mag Vorschläge machen. Das Wahlergebnis, des sei ein jeder eingedenk, ist der Wille des Herrn, der durch die Gliederung der Versammlung nach Maßgabe ihres Könnens und Vermögens zum Ausdruck gelangt ist. Wo die Liebe für die Wahrheit groß ist, wo um die göttliche Führung gebetet wird, wo jeder den anderen höher schätzt als sich selbst, wird eine Einigung darüber, welches wohl der Wille des Herrn sein möge, zu erzielen sein. "Bewahret die Einheit des Geistes in dem Bande des Friedens." -Eph. 4:3

    "Seid in Frieden untereinander" wie der Apostel ermahnt, bedeutet, daß die Versammlung, nachdem sie Älteste zu ihren Vertretern gewählt hat, von ihnen nun auch, erwartet, daß sie die Dienste verrichten, zu denen sie gewählt sind. Wie wir sehen, soll nicht ein jeder den anderen selbst richten, nur die Versammlung als Ganzes kann vor der Gemeinschaft ausschließen.

    Und auch diese Maßregel soll erst Platz greifen, nachdem die verschiedenen Schritte (mehr vertraulicher Art) getan wurden und alle Bemühungen, Besserung zu erzielen, nutzlos geblieben sind. Die Unordentlichen sollten also so lange zurechtgewiesen werden (in vertraulicher Art), bis es ernst genug wird, um die Entscheidung der Versammlung anzurufen. Ein Ältester hat nicht die Befugnis, irgend jemanden. auszuschließen Eine solche Maßregel steht nur der Versammlung zu. Die Versammlung vertritt den Herrn, der Älteste vertritt nur die Versammlung. Die Versammlung war es, die bei der Ältestenwahl dem Willen des Herrn nach bestem Wissen und Gewissen Ausdruck verlieh. Darum ist auch der Wandel eines Ältesten stets von der Versammlung, deren Anschauung den Willen des Herrn ausdrücken soll, zu beobachten und nötigenfalls zu berichtigen.

    lg. Matthäus

  • Bernhard
    August 20, 2012

    Mein lieber Bruder Igel,
    zu deinen Kommentar >Für mich sind Jehovas Zeugen ein großes behäbiges Passagierschiff des wenn in fahrt und gesteuert von einer Idee unmöglich zu bremsen ist, b.z.w. nur äußerst schwierig auf neuen Kurs zu bringen ist. Wir als Passagiere können nur von Bord gehen um das Schiff leichter zu machen. Leider hält das Schiff Z.J. in keinem Hafen so das von Bord gehen nur durch einen Sprung ins kalte Wasser möglich ist, <
    dazu fällt mir das Lied von Reinhard Mey ein in YOU TUBE zu hören"Das Narrenschiff" vielleicht hast du Zeit es anzuhören. Liebe brüderliche Grüße Bernhard

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi EE,

    vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist gut, Argumente für widersprüchliche Sichtweisen auszutauschen. BI lebt meiner Meinung nach von unterschiedlichen Ansichten und der (hoffentlich) sachlichen Diskussion darüber. Ein Angesicht schärft das andere. Man könnte viel aus deinem Kommentar aufgreifen, ich beschränke mich jetzt mal nur auf Weniges:

    ZITAT „Wie sich die Prophezeiungen der Bibel tatsächlich erfüllen, kann man normalerweise erst nach ihrer Erfüllung verstehen. Dies ging auch Jesu Jüngern im ersten Jahrhundert so.“

    Mag sein. Hat aber das von dir angeführte „Gremium“ für alle Christen im 1. Jhd. verbindliche und falsche Interpretationen der Prophezeiungen aufgestellt? Hat das „Gremium“ solche, die die Falschheit erkannt haben aus der Versammlung rausgeworfen? Wieviele der unzähligen wahren Propheten in der Bibel haben überhaupt falsche Vorhersagen getroffen?

    ZITAT „Über solche Fehler sehe ich großzügig hinweg.“

    Dann ist es doch ok. Für dich. Wenn DU kein Problem damit hast, werde ich dir auch keins einreden. Warum liest du eigentlich BI und kommentierst hier? Irgendwas hat dich ja hierhergeführt.

    ZITAT „von allen anerkanntes Gremium zu Klärung von grundlegenden Glaubensfragen haben.“

    Wie oft steht von diesem „Gremium“ etwas in der Bibel? Wieviele Glaubensfragen wurden denn geklärt? Wie hat das „Gremium“ deiner Meinung nach im späten 1. Jhd. und bis ins 19. Jhd. gewirkt?

    ZITAT „Ich frage mich, wieso es all denen, die im Laufe der letzten 100 Jahre die Versammlungen der Zeugen Jehovas verlassen haben, nicht gelungen ist alternative Versammlungen aufzubauen“

    Ich denke, das ist die falsche Frage! Wer ist das Haupt der Versammlung? Jesus Christus. Wer baut die Versammlung auf? Jesus Christus. Also muss man fragen, WIE BAUT JESUS CHRISTUS DIE VERSAMMLUNG HEUTE AUF? Das ist die Frage, die du dir selbst anhand der Bibel unter Wirkung des heiligen Geistes beantwortet solltest.

    LG
    Hans

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Lieber Hans, zu deiner Erklärung an E.E. wie Jesus heute seine Schafe einsammelt oder wie er die Versammlung führt habe ich noch eine interessante Argumentation wie widersinnig die Sache mit dem „trvSk.“ ist:

    Eine ganze Reihe der Lehren des trvSk., welche „die Wahrheit“ der Zeugen Jehovas ausmachen sollen, stehen auf äußerst wackligen Beinen. So zum Beispiel die Interpretation des „treuen und verständigen Sklaven“, mit der die WTG ihre eigene Stellung zu untermauern oder zu belegen sucht.

    Wer ist nun der kluge und treue Knecht, den der Herr eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen brauchen? Selig ist der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.
    Matth. 24:45-47; Einheitsübersetzung

    Diese Schriftstelle wird im Wachtturm wie folgt erklärt:

    „Wir sollten die Organisation der christlichen Zeugen Jehovas auch schätzen …Wir sollten deshalb Gottes irdische Organisation … sehr schätzen … Diese Organisation ist auch die EINZIGE, in der es ‘Gaben in Form von Menschen’ gibt.“
    Wachtturm , 1. Oktober 1973, Seite 594, Absätze 6, 7.

    „Es besteht kein Zweifel, daß wir alle zum Verständnis der Bibel Hilfe brauchen. Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des ‘treuen und verständigen Sklaven’ finden.“ Wachtturm, 15. Mai 1981, Seite 19.

    Wir wollen einmal nachsehen, ob das stimmt. In dem Buch Gottes tausendjähriges Königreich hat sich genaht wird auf Seite 350 gesagt:

    „Es ging um die Frage: Hat er die Speise – und zwar gute Speise – zur rechten Zeit ausgeteilt? Das war es, wonach der zurückgekehrte Herr den Sklaven beurteilen mußte …

    Bis zum Jahre 1919 u.Z. waren diese Christen bestrebt gewesen, dem ‘Haushalt des Glaubens’ oder den ‘Hausknechten’ des Herrn ‘Speise zur rechten Zeit’ zu geben … es mußte auch auf die Qualität der Speise geachtet werden. Die Gruppe der gehaßten, verfolgten Christen, die stets bemüht waren, treue Sklaven Jesu Christi zu sein, bestand diese Prüfung.“

    So bestand auf der ganzen Erde nur der Wachtturm die Prüfung, die richtige Art Speise gereicht oder die richtigen Dinge gelehrt zu haben. Was lehrte der Wachtturm nun, das zu seiner Ernennung als „treuem und verständigem Sklaven“ führte? Wir wollen uns dazu das Buch Das vollendete Geheimnis (aus dem Jahre 1917; vollständige deutsche Ausgabe 1922) ansehen, das der Wachtturm in dem Buch Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe auf Seite 165 als „eindrucksvollen Kommentar zur Offenbarung“ bezeichnet:

    Seiten 104-107: Du wirst den Leviathan (die Lokomotive) mit einem Haken (automatische Kupplung) ausdehnen, verlängern, oder mit einer Schlinge (Kuppelbolzen), mit der du seine Zunge (Kuppelverbindung) sich senken lassen wirst.

    Seite 306: Offenbarung 14:20 „Tausend sechshundert Stadien weit (In der sinaitischen Handschrift „tausend zwei hundert Stadien“)“ werden definiert als kürzeste Entfernung von der Weinkelter des Herrn, d.h. die Entfernung von Scranton, PA nach Brooklyn, NY über die Hoboken-Fähre.

    Ausgabe 1918, Seite 258: „Selbst die Republiken werden im Herbst 1920 verschwinden (deutsch: werden nicht zu bestehen vermögen in diesem großen Erdbeben) … Alle Königreiche der Erde werden untergehen [und in Anarchie vergehen] … Die drei Tage, während welcher Pharaos Heerscharen das Volk Israel in die Wüste verfolgten, stellen die drei Jahre von 1917 bis 1920 dar (deutsch: dürften die drei Jahre darstellen), während welcher Zeit alle Boten Pharaos (Diener Satans) im Meere der Anarchie schließlich untergehen … Und im Jahre 1918 (und nach dem Jahre 1918), wenn Gott die Kirchen insgesamt und die Kirchenmitglieder zu Millionen vernichtet … sich freuen werden über das Erbe der Verwüstung, das nach 1918 über die Christenheit kommen wird, so wird Gott mit der erfolgreichen revolutionären Bewegung verfahren: sie wird gänzlich vernichtet werden, „insgesamt.“ Keine einzige Spur von ihr soll die Verwüstungen der weltenweiten, allumfassenden Anarchie im Herbst 1920…“

    Es ist interessant, daß der Wachtturm über sie in jener Zeit (1914-1919) sagt, ihre Treue und geistige Weisheit im Dienste des Herrn seien ausschlaggebend dafür, daß sie wert erachtet würden, über alle irdischen Belange ihres Herrn gesetzt zu werden. Wachtturm 15. März 1978, Seite 187.

    Wenn man nur die wenigen oben zitierten Abschnitte aus dem Buch „Das vollendete Geheimnis“ liest, glaubt da wirklich noch jemand, sie würden in irgendeiner Weise geistige Weisheit oder Verständigkeit verraten? Oder:

    Im Jahre 1918 hielt J. F. Rutherford eine Ansprache mit dem Titel Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben. Diese Ansprache wurde auch als Broschüre herausgegeben.

    Der Wachtturm nannte diese Ansprache eine epochemachende biblische Ansprache und eine erstaunliche Rede Wachtturm, 1. November 1979, Seite 26.

    In Wahrheit war es nur eine von vielen Lügen und Voraussagen die einfach falsch waren. Wir wollen uns Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben einmal ansehen, hier die Seite 88:

    Auf das zuvor dargelegte Argument gestützt, dass also die alte Ordnung der Dinge, die alte Welt, zu Ende geht und daher verschwindet, und dass die neue Ordnung hereinbricht, und dass das Jahr 1925 die Auferweckung der treuen Ueberwinder des alten Bundes und den Beginn der Wiederherstellung markiert, ist es vernünftig zu schließen, dass Millionen jetzt auf Erden lebender Menschen im Jahre 1925 noch auf Erden sein werden. Sodann auf die Verheissungen, die in dem Worte Gottes niedergelegt sind, gestützt, müssen wir zu dem positiven und unbestreitbaren Schluss kommen, dass Millionen jetzt Lebender nie sterben werden.

    An E.E. würde ich nochmals die Bitte richten doch auch auf meine Stellungnahme:

    http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14571

    …eine Antwort zu bekommen!

    lg. Matthäus

  • Bruderinfo
    August 20, 2012

    Lieber Bruder E.E.

    natürlich darfst du anders denken oder alternative Gedanken haben. Die Vielfältigkeit der Schöpfung zeigt uns das Jehova die Vielfältigkeit liebt und deswegen ist jeder Mensch auch anders und jeder ist in Gottes Augen ein ungeschliffener Diamant.
    Die Liebe und die Tolleranz die Jesus unser Herr uns vorlebte sollte sich auch in uns wiederspiegeln. Wir können und möchten nicht eine Organisation ändern aber wir können uns im inneren ändern und dies mutig zeigen wie die Beröer.
    Ein geistiges Gesetz wiederspiegelt die Einfachehit der Dinge. Es lautet: So wie im kleinen so auch im Großen und umgekehrt. Wenn wir als kleine Menschen die Liebe ganz bewusst in unserem kleinen unbedeutenden Leben alltäglich anwenden, die Jesus uns vorlebte, dann werden wir gemeinsam etwas großes bewirken. So Gott will. Sein Wille soll geschehen nicht der unsere.
    Eine göttliche Organisation besteht darin, keine Regeln und Gesetze sprich Bürden aufzuladen sondern, die Liebe als oberstes Gebot zu leben. Wie Jesus sagte, den Vater zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst.
    Das erfordert manchmal großen Mut. Warum. Weil sich viele Brüder nicht mehr selber lieben. Der Sklave unterdrückt sie und redet Ihnen ein schlechtes Gewissen ein und bürdet Ihnen unnötige Lasten auf.
    Nur wer sich selbst akzeptiert und liebt mit seinen ganzen Schwächen und Fehler, kann auch den Nächsten lieben.Bruder E.E. dies ist sehr wichtig zu erkennen.
    Der Mensch ist im Grunde nicht klein…..NEIN er ist ein Ebenbild Gottes. Wir sind Kinder Gottes. Wird ein Vater sein Kind im Stich lassen? Das geschehe nie. Denke hier an den „verlorenen Sohn“.

    Der treue und verständige Sklave ist leider nach unserer Ansicht nicht mehr treu und schon gar nicht mehr verständig.
    Wir versuchen hier keine neue Religion zu gründen oder den Brüdern zu empfehlen aus den Versammlungen zu gehen. Unser Anliegen ist es unbiblische Lehren offen darzulegen und wie die Beröer zu handeln um ALLES zu prüfen.
    Der Sklave empfiehlt uns ja selbst dies zu tun.
    Zitat im WT 95 1.12. Seite 6/7 :
    Hast du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen du jahrelang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich herausstellt, daß sie der Wahrheit widersprechen? Schütze dich und deine Familie, indem du sicherstellst, daß die Überlieferungen, an die du dich hältst, mit Gottes reinem Wort der Wahrheit übereinstimmen.

    Eine Schwester wollte dies tun was geschah? (dies ist kein Einzelfall)
    Zitat aus unserem Artikel Betest du Gott in Geist und Wahrheit an:
    Vor kurzem schrieb mir ein Bruder aus Tirol, in “seiner” Versammlung ist eine 70 Jahre alte treue Schwester ausgeschlossen worden. Sie erlaubte sich eine Lehre der LK zu hinterfragen, eine Frage die der Lehre der Organisation widersprach.
    Ein junger Ältester von 34 Jahren sagt zu ihr: Akzeptierst du den Sklaven – SIE: “… aber wir sollten doch auf Jesu hören!” – ER: … der “tr.u.v.Sk.” ist unser Lehrer!”
    Hat für solche Aufseher das Wort Jehovas noch irgendeinen Stellenwert? Jehova verlangt: “Dieser ist mein Sohn: HÖRT auf IHN!”
    Es wird jeder daran gemessen werden woran sich jemandes Glauben orientiert.
    An “Der Organisation” oder an unserem einzigen Erlöser dem Herrn Jesu?
    Wenn Jesu Worte wirklich eine Bedeutung haben sollen, dann müssen seine Worte in Joh. 8:24, 28 -32 auch beachtet werden.
    Deshalb habe ich gesagt: Ihr werdet in euren Sünden umkommen. Wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, gibt es keine Rettung für euch.”
    Deshalb erklärte er ihnen: “Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, werdet ihr erkennen, wer ich bin, und einsehen, dass ich nichts von mir aus tue, sondern weitergebe, was mir mein Vater gesagt hat.
    Er, der mich gesandt hat, ist bei mir und lässt mich nie allein, weil ich immer das tue, was ihm gefällt.” Nach diesen Worten glaubten viele an Jesus. Wer sündigt, ist ein Gefangener der Sünde. Zu den Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: “Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!”

    Ja die Wahrheit wird Euch frei machen. Lieber Bruder E.E….schau dich doch einmal in der Versammlung um. Blicke in die Augen der Brüder. Sehen sie fröhlich frei und freudig aus? Oder sehen sie schwer beladen, traurig und bedrückt aus?
    Was sind denn die Früchte des selbsternannten treuen Sklaven? Siehst du sie wirklich die wahren Früchte? Oder verbirgst du dein Angesicht vor der Wahrheit? Jesus sagte einmal: Sie haben Ohren doch hören sie nicht, Augen doch vermögen sie nicht zu sehen……. Ergeht es uns denn nicht auch oft so? Verschließen wir uns denn nicht auch…aus Angst oder einfach weil wir keine Kraft mehr haben? Jetzt ist die Zeit aufzuwachen und hinzuschauen.
    Lieber Bruder E.E. bedenke bitte das Gleichnis mit dem barmherzigen Samariter. Übertrage dies einmal in die Neuzeit und du wirst feststellen das es ander Zeit ist den Mut zu haben hinzugehen und zu helfen. Es ist an der Zeit nicht mehr wegzusehen und das Elend zu ignorieren. Frei zu sein und auszusprechen was die wirkliche biblische Wahrheit bedeutet und wer wirklich die Macht und die Kraft hat uns zu erlösen. Nur Jesus ALLEIN konnte sagen: ICH BIN DER WEG DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN…. LG Bruderinfo:-)

  • Eddi
    August 20, 2012

    Das war wieder eine sehr schöne, ausgewogene Erklärung. Ich finde es sehr wichtig zu erklären, dass Bruderinfo weder eine neue Religion darstellt noch dazu ermuntert, die Versammlungen zu verlassen und genauso wenig erwartet, dass man auf Gedeih und Verderb in den Versammlungen bleibt.

    „Und die Wahrheit wird euch frei machen“. Wie sich diese Freiheit bei jedem persönlich ausgestaltet, darüber werden wir sicher nach Harmagedon noch viel Gesprächsstoff haben. Bis dahin mögen wir noch jede Gelegenheit ergreifen, uns gegenseitig zu ermuntern, denn dies haben wir alle sehr nötig.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • E.E.
    August 20, 2012

    Danke, dass ihr meinen Standpunkt veröffentlicht habt.

    Ich habe ja gar nicht bestritten, dass es Missstände bei der theokratischen Diktatur und ihres Zentralkomitees gibt. Ich überlasse das Urteilen und Richten darüber aber Jehova und werde mich zu Details nicht öffentlich äußern. Selbst im abtrünnigen Israel konnten wahre Anbeter Jehovas überleben. Und die meiste Zeit wurde das Volk Gottes zentralistisch regiert. Auch im ersten Jahrhundert gab es mit Paulus und den Ältesten in Jerusalem zentrale Autoritäten. Und solange es für mich keine wirklichen alternativen Versammlungen gibt, gilt für mich der Rat Martins: “Reden ist Silber – Schweigen ist Gold”. Denn irgendeiner Versammlung, die an eine Dreieinigkeit glaubt, möchte ich mich keinesfalls anschließen.

    Im Übrigen richtet sich mein Glaube weder danach, was die leitende Körperschaft sagt, noch danach was ihr sagt, sondern danach, was die Bibel mir sagt. Und da liege ich irgendwo dazwischen.

    Ich wollte eigentlich nur darlegen, warum ich trotz der Missstände weiter dabei bleibe, weil hier ja verschiedene Möglichkeiten dargelegt wurden. Ich gehöre zu denen, die nichts Besseres sehen können. Ich bin so frei mich zu demütigen und mich freiwillig in ein diktatorisches System einzufügen solange Jehova diese Autoritäten bestehen lässt. Ich wende Röm 13:1-7 auch auf die geistige Führung des Volkes Gottes an.

    Ich sehe das so: Entweder bleibt man und tut sein Bestes bedrückte Brüder im Rahmen des Möglichen zu ermuntern oder man findet genug Gleichgesinnte für eine eigene Versammlung, wo man dann alles besser macht. Und so etwas würde ich gerne einmal in der Praxis sehen. Wo kann ich mir solche Versammlungen einmal anschauen?

  • Neoveritas
    August 20, 2012

    Lieber E.E.,

    ich denke das Du das Recht hast, auch Standpunkte zu erörtern, die nicht unbedingt allen hier gefallen. Das ist Sinn und Zweck eines Diskusionsforums. Im Gegensatz zu dem Procedere in den Versammlungen, in denen Diskussionen wie sie hier stattfinden nicht opportun sind. Dennoch möchte ich Dir die Frage stellen, wie Du es vereinbaren kannst, einer Organisation anzugehören, die eine geistige Diktatur ihren Mitgliedern aufnötigt und zu der Du dennoch in kritischer Distanz stehst. Denn Du sprichst selbst von „geistiger Diktatur“. Du hast also das Problem erkannt. Ich habe diese Organistation verlassen ohne wenn und aber, nachdem ich das „Hüte-Buch“ gelesen habe. Ich sage nicht, dass das jeder so halten muß wie ich. Langfristig denke ich aber, dass Du in einem ungesunden Spannungsfeld lebst. Der ständige Spagat zwischen innerer Distanz und aufgezwungener Konformität kann nicht gut gehen. Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich bin weit davon entfernt, Dir irgend welche Ratschläge geben zu wollen. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden. Und manchmal sind radikale Befreiungsschläge im Leben nötig. Matthäus 12:29 ist vielleicht ein geeigneter Bibeltext.

    Wünsche Dir einen warmen Sommerabend.

    Neoveritas

  • Alois
    August 20, 2012

    Hallo E.E.

    Ich habe nun Deinen ersten Kommentar und auch die vielen guten und sehr guten Kommentare danach gelesen.

    Fast allem was Du geschrieben hast kann ich auch zustimmen. Ich glaube auch fest, dass sich an den Zeugen Jehovas das erfüllt was dem Volke Israel, Juda und Jerusalem gemäß dem AT wiederfahren ist. Auch dem was im Urchristentum bis hin zu den 7 Versammlungen in Offbg. 2 und 3 geschehen ist.

    Aus diesem Glauben heraus werde ich nie sagen ich sei kein Zeuge Jehovas. Auch wenn ich für meine Ansicht immer wieder viel Widerspruch ernte, ich glaube wirklich dass die Zeugen Jehovas das neuzeitliche (geistig gemeinte) Israel sind.

    Nur sollte man auch anhand der Zeichen der Zeit erkennen in welcher Zeit wir leben. Genau da mangelt es den meisten Zeugen.
    Nehmen wir das Beispiel von Jerusalem zwischen dem Wirken Jesu und seiner Zerstörung im Jahre 70 und übertragen das auf Heute:

    Wenn man als Nachfolger Jesu im Jahre 50 gelebt hat und hätte die Christenversammlung in Jerusalem verlassen, dann wäre man wahrscheinlich kein Nachfolger Jesu mehr gewesen. Nachdem man aber im Jahre 66 die Zeichen der Zeit über die Stadt Jerusalem richtig gedeutet hat, musste man als Nachfolger Jesu die Christenversammlung zu Jerusalem verlassen und in die Berge fliehen. Was somit vor dem Jahre 66 falsch war, war danach richtig und überlebensnotwendig.

    Die Drangsal für die Christen welche in die Berge geflohen sind steigerte sich von Monat zu Monat, nicht weil ihnen jemand ans Leder wollte, sondern weil nach der Flucht erst einmal nichts geschah. Es muss ein schwerer Gewissenskonflikt gewesen sein, ob sie wieder nach Jerusalem zurück gehen sollen oder nicht. Vielleicht hat man Verwande und Freude in der Stadt zurückgelassen.

    Das Ende ist bekannt. Auf Heute übertragen heißt das für mich, wir sollten uns unbedingt weiterhin dem Volke Jehovas zugehörig fühlen, obwohl (oder gerade deshalb) wir mit der Organisation wegen ihrer schweren Sünden nichts mehr zu tun haben wollen. Aber wenn die Zeit gekommen ist das neuzeitliche Jerusalem zu verlassen, dann muss man auch fliehen. Wann das neuzeitliche Jahr 66 sein wird, muss sich jeder mit Gebet, forschen in der Bibel und beachten der Zeichen der Zeit selbst überlegen.

    Der Name Zeuge Jehovas ist kein Markenzeichen und Eigentum der Organisation, sondern die Bezeichnung des neuzeitlichen Volkes Jehovas das schwer sündigt, das in der Mehrzahl nicht zu Jehova und seinem Sohn umkehrt und deshalb auch keine Gnade erhalten wird. In den Propheten ist immer nur von einem kleinen Rest aus dem Volke Jehovas die Rede das gerettet wurde.

    So wie beim alten Israel und wie es in den Propheten steht, wird ein treuer Rest aus diesem Volke gerettet werden. Der Rest kann nur der Rest sein, der eben nicht den falschen Lehren von Menschen aufgesessen ist, sondern nur auf Jesus hört. Was Jesus uns zu sagen hat, das steht alles in der Bibel, mehr als die Bibel und die Hilfe des Geistes unseres Vaters brauchen wir nicht.

    Uns wurden 2 Wege vorgelegt, den schmalen und den breiten Weg. Beide Wege befinden sich innerhalb der Zeugen Jehovas. Der bequeme Weg ist, sich alles durch Puplikationen der „LK“ vorsetzen zu lassen. Der steinige und beschwerlichere Weg ist, sich anhand der Bibel und der Hilfe des Geistes Jehovas möglichst viel selbst zu erarbeiten. Diese Vorgehensweise bedeutet sich sein Glaubenshaus mit Gold, Silber und kostbaren Steinen zu bauen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    August 20, 2012

    Hallo Alois,

    deine Komentare lese ich immer wieder gerne man merkt das du Bielkenntnis besitzt sowie den Heiligen Geist! Ich sehe das alles genauso wie du und ich weis das jeder am Ende das bekommen wird was er verdient auch die LK oder die WTG! Danke noch mal für deinen sehr guten Komentar!

    Lg Rico

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    » Aus der Bibel erkenne ich, dass Gottes Volk in Versammlungen organisiert sein sollte. «

    Eine wirklich interessante Erkenntnis, E.E. Wo in der Bibel findest du diesen Gedanken?

    » Von daher wundert es mich nicht, dass die leitenden Brüder mit ihren Interpretationen von Prophezeiungen, deren Erfüllung noch in der Zukunft lag, so oft daneben lagen und auch heute noch falsche Vorstellungen von dem haben, was in Zukunft passieren wird. Über solche Fehler sehe ich großzügig hinweg. «

    Auch die Apostel irrten sich, denn sie erwarteten die Aufrichtung des Königreiches noch zu ihren Lebzeiten. Wie würdest du den Sklaven bewerten, wenn du ihm eine wissendliche, vorsätzliche Lüge nachweisen könntest. Gibt’s nicht? Oh doch. Schau dir einmal unter Pro7/Galileo/Zeugen Jehovas den Film „Mein Leben als Zeuge Jehovas“ an und dann erzähle uns, was du davon hältst.

    Ede

  • Dennis
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,

    gibt´s eigentlich zwei „Edelmuths“, die hier schreiben?????

    Dieser Kommentar ist absolut konträr zu den Kommentaren des andern „Edelmuth“, der ständig WT-Lehren hoch hält und dazu auffordert in der VS zu bleiben und fleißig von HzH zu predigen, natürlich mit dem Ziel Menschen in die WTG zu führen um sie dann wieder aufzuklären, dass sie der WTG/Sklaven nicht gehorchen sollten.

    Ist das eine Taktik der Irreführung oder ist das Schizophrenie?

    Wenn Du der „Edelmuth“ bist, der die letzten Tage geschrieben hat, dann würde ich mich noch über die Antworten auf meine Fragen freuen. Danke!

    Gruß
    Dennis

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Guten Abend Dennis

    Es gibt hier nur ein Edelmuth. Ich stimme mit E.E. darin überein, dass die Versammlung viele Fehler hat. Da es z.Zt. aber nichts besseres gibt, pflege ich lieber mit Zeugen Jehovas Gemeinschaft als mit Trinitätsanbetern.

    Leider kann ich nichts daran ändern, dass sich der Sklave auf Jesus Thron gesetzt hat. Ich bin aber recht zuversichtlich, das sich Jehova das nicht mehr lange bieten lassen wird.

    Wenn etwas verändert werden kann, dann nur von innen heraus, nämlich in den Köpfen der Brüder. Das erreicht man, wie Jesus es uns vorgemacht hat, durch Gespräche mit Brüdern.

    Mein größter Wunsch wäre es, wenn die Brüder dann, wenn der Sklave sagt: „Alles hört auf mein Kommando“ sich nur noch an den Kopf fassen und ausschließlich auf Jehova hören und die Vorträge und WT-Artikel als Diskussionsgrundlage nutzen würden, um ihre Meinung dazu zu äußern.

    Inhaltlich kann ich mich dem Gedanken von E.E. völlig anschließen.
    »Im Übrigen richtet sich mein Glaube weder danach, was die leitende Körperschaft sagt, noch danach was ihr sagt, sondern danach, was die Bibel mir sagt. Und da liege ich irgendwo dazwischen.«

    Ede

  • Martin
    August 20, 2012

    Lieber Edelmuth,
    du schreibst:

    „Wenn etwas verändert werden kann, dann nur von innen heraus, nämlich in den Köpfen der Brüder. Das erreicht man, wie Jesus es uns vorgemacht hat, durch Gespräche mit Brüdern“.

    Mein lieber Edelmuth, was hat Jesus vorgemacht. Er kam als Sohn Gottes und wirkte mit einer ganz anderen Autorität. Er suchte sich glaubenstreue Männer aus, die er nicht veranlassen musste, Organisationsintern was zu verändern. Da gab es nur eines: Komm folge mir nach“. Er lud alle Angehörige der jüdischen Nation ein, dasselbe zu tun. Du kannst das doch nicht vergleichen mit dem, um was es hier geht. Du schreibst:

    Mein größter Wunsch wäre es, wenn die Brüder dann, wenn der Sklave sagt: „Alles hört auf mein Kommando“ sich nur noch an den Kopf fassen und ausschließlich auf Jehova hören und die Vorträge und WT-Artikel als Diskussionsgrundlage nutzen würden, um ihre Meinung dazu zu äußern.

    Sag mal, du bist kein Anfänger sondern ein geprägter „alter Hase“. Was soll eine solche Empfehlung. Du weisst genau, dass dies überhaupt nicht im derzeitigen Organisationsgefüge möglich wäre und es wird zukünftig noch weniger möglich sein, weil die Bandagen immer enger gezogen werden. Willst du die Brüder in die Falle locken? Der Sklave sagt schon lange, „alles auf mein Kommando hören“. Gleichzeit wird jede Möglichkeit einer freien Meinungsäußerung blockiert. Selbst Kommentargeber in den Zusammenkünften würden umgehend geschnitten, würde jemand auffällig von dem Inhalt der WTG-Schriften abweichen oder Dinge in Frage stellen. Sofort tritt das Vorrechts-Entzugsprogramm in Kraft. Sofort wären Meinungsäußerungen dieser Art ein „Objekt der Begierde für die organisationstreuen Abtrünnigen-Jäger“ in den Versammlungen, die sich an solche Personen für weiteren Aufstieg im WTG-Gefüge profilieren und diesen Brüdern den Kampf ansagen. Das weisst du ganz genau, dass diese Färte, die du hier legst, für Brüder absolut tödlich im straffen Organisationsgefüge wäre. Es ist nicht möglich unter Jehovas Zeugen, die „Unfehlsbarkeit des Papstes“, bezw. des tuvS in Frage zu stellen. Schon der gerinste Versuch bedeutet sofort erhöhte Wachsamkeit und vermehrte Distanz gegenüber einer solchen Person.

    Aber es gibt eine immer größere Menge an Anbetern Jehovas, die ein Doppelleben führen. Einer davon bist du. Das Recht hast du und auch alle anderen. Sie brauchen die Gemeinschaft und empfinden vieles auch als angenehm und erstrebenswert und nehmen anderseits in Kauf, das sich eine Organisation „auf den Thron Jesus setzt“. Und nun kommt ein interessanter Aspekt von dir: „Da kann ich doch nichts dafür“. Wirklich nicht? Du folgst ihr doch und erweckst den Eindruck der Einheit mit Ihr und auf diesem Forum hier brinst du deinen angeblichen Abscheu zum Ausdruck und ermutigst andere offen ihre Meinung zu äußern, damit sie auffällig werden und entsprechend saktioniert werden. Das ist kein Vorwurf. Das tun viele hier und das ist auch o.k und wünschenswert, denn das ganze ist ein Prozeß.

    Hast du völlig den Sinn für Realität in der Organisation verloren? Von Innen heraus ist da nichts zu ändern. Es geht nur von Aussen. Nur in ganz wenigen Fällen ist dies möglich und dazu muss auch eine bestimmte diplomatische Begabung vorhanden sein. Also bitte nicht als „Fallensteller“ fungieren. Nur Jehova durch unseren Herrn Jesus kann die Vase vom Sockel stoßen. Wir können uns nur konsequent der direkten durch den Geist geleitenen Führung unseres Herrn Jesus unterwerfen. Und diese Leitung müssen wir gebetsvoll suchen.

    LG Martin

    Vorsichtig wie du bist schreibst du natürlich: „Es wäre mein größter Wunsch…

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    lieber Ede, von innen wird da nichts komen. Nimm dir Beispiel am 12 STämme Reich, am 10 Stämme Reich und am 2 Stämme Reich.
    Alles hoffnungslos vermenschlicht, weit entfremdet von Gott, ihn entehrend und beleidgend.
    Ist es heute anders beim Sklaven der auf dem Trhon sitzt, der ihm nicht gehört?
    Sage, was du denkts und du hängst, zwar nicht am Galgen ( wenn die dürften dann sicherlich doch)aber im Sinn der Brüder als Exkommunizierter.
    Bei deren innerbetrieblicher Strukutr ist jeder Kritik unerwünscht, wieviel Brüder haben sich dort heiße Ohren und Raussmiss eingeholt, zB Carl Olof Johnson, der als Pionier mit guter Bildung die 7 Zeiten erörtere und fetstellte, dass das WT Dogma in die Irre geht.
    Und hat man ihm Wohlwollen entgegengebracht? Rausschmiss.
    Vergiss es allemal, diese korrupte Organisation ist zum Gützen geworden, der niemanden neben sich duldet, der den Fil& Ranks ein X für ein V vormacht und parallel dazu mit der POlitik und mit den Kirchen gemeinsame Sache macht – Orgien im Sinne eines Reinen Wandels. Dieser Krebs ist nicht heilbar, der gleicht einem Gangrän, das alles wegfrißt.
    UNd solange du in die Versammlung gehst und zu den GEbeten „Amen“ sagst, solange bist du Teil von denen.
    Ich kann zwar deine Gefühle verstehen – Bruderschaft – aber die Kraft dahinter ist nicht die von oben, sondern die ist dämonisch, was auch immer wieder die Fratzen und Zeichen verborgen in den subluminalen bildern unterstreichen. Wie sagte es einst Alberto, ein früherer Jesuit: Auch die ZJ sind von denen unterwandert. Und die Jesuiten haben auch einen Governing Body.
    Tja, was praktisch ist, wir halt übernommen

  • Manfred an Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,

    in seinem Kommentar vom 21.8. 16:53 Uhr hat Dennis darum gebeten, dass Du doch seine Fragen mal beantworten möchtest. Diese Fragen findest Du hier:
    http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14399

    Du hast zwar auf seinen Kommentar geantwortet, nicht aber seine Fragen beantwortet. Ich hatte Dich übrigens auch um eine Antwort gebeten. Die Frage dazu findest Du hier:

    http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14357

    Dann hast Du zum Schluss folgendes geschrieben, ich zitiere:
    »Im Übrigen richtet sich mein Glaube weder danach, was die leitende Körperschaft sagt, noch danach was ihr sagt, sondern danach, was die Bibel mir sagt. Und da liege ich irgendwo dazwischen.« Zitat Ende.

    Jetzt habe ich nur folgendes Problem wenn ich an Deine früheren Kommentare zurückdenke. Du schreibst das sich Dein Glaube nicht nach dem richtet, was die leitende Körperschaft sagt, postest aber ununterbrochen deren Lehren hier, die auf seltsamerweise genau Deine Ansicht widerspiegeln, obwohl Du Dich ja offensichtlich nur von der Bibel anleiten lässt. Somit müssten die Leser hier denken, dass Deine Ansicht (die ja auf der Bibel beruht, wie Du sagst), mit der der leitenden Körperschaft übereinstimmt. Das suggeriert wiederum, dass auch die Lehren der leitenden Körperschaft mit der Bibel in Übereinstimmung sind. Ist das Zufall, dass man diesen Eindruck gewinnen soll???

    Da Du also immer wieder betonst nur der Bibel glauben zu wollen, möchte ich Dich bitten meine Frage zu beantworten wo es darum geht, das Jesus zu den Schafen sagt, sie sind gerecht und gehen in das ewige Leben. Dies sagt er bei der Trennung von den Schafen und den Böcken. Ich habe Dir ja den Link oben eingestellt. Du bist einer der fleissigsten Kommentarschreiber hier und ich glaube jeder andere hier hat mal ein Recht darauf, dass Du auf eine klar fomulierte Frage eine klar formulierte Antwort gibst, ohne wie sonst üblich um den heißen Brei herum zu reden. Wenn für Dich die Wahrheit der Bibel die höchste Priorität hat, dann muss es für Dich möglich sein so eine Antwort zu geben.

    Natürlich ist mir bewusst, dass es für Dich ein kleines Dilemma ist.

    Schreibst Du, dass die Schafe vor Harmagedon schon gerecht gesprochen sind und auch dann schon ewiges Leben erhalten, so wie es in der Bibel steht, dann kannst Du nie mehr einen Kommentar darüber schreiben, dass die Gesalbten ihr irdisches Leben aufgegeben haben um so den anderen Menschen ewiges Leben zu ermöglichen. Und das es 1.000 Jahre braucht bis auch die anderen zur Gerechtigkeit geführt sind. Außerdem würdest Du offen anerkennen, dass die Lehre der Organisation der Zeugen Jehovas damit absolut falsch liegt. Das würde wiederum bedeuten, dass die leitende Körperschaft nicht vom heiligen Geist geleitet sein kann, sonst würde sie nicht so einen Unsinn schreiben, wo doch die Worte der Bibel absolut klar und verständlich sind. Aber es würde zeigen, dass Du tatsächlich die Bibel höher achtest als das Menschenwort.

    Bleibst Du aber bei Deiner Meinung, dass die Gesalbten eben Ihr irdisches Leben für die anderen zurücklassen müssen, dann ist offensichtlich, dass Du diese Lehre der Gesellschaft hier unter die Leute bringen willst und es Dich eben nicht interessiert was die Bibel wirklich sagt. Du würdest damit sogar Jesus einen Lügner nennen, denn er hat diese Worte damals gesprochen. Wenn Du das also tust, dann hättest Du Dich nun selbst geoutet und Deine wahren Beweggründe offen gelegt. Dann würde jeder stille Mitleser erkennen, dass Du nur hier bist um die Schafe Jesu wieder zurück in die Organisationshürde zu führen. Was Du im übrigen ja auch schon offen geschrieben hast, wenn Du sagst man muss zuerst ein Bibelstudium mit den Zeugen machen, damit man die Grundlehren der Bibel versteht.

    Wieso ermunterst Du eigentlich andere die Lehren des Sklaven zu studieren, wo Du doch von Dir selbst sagst, Du glaubst nur der Bibel? Trifft da nicht auf Dich dieser Text zu?

    Röm. 2:17-24
    17 Wenn du nun dem Namen nach ein Jude bist und dich auf [dem] Gesetz ausruhst und deinen Stolz auf Gott setzt 18 und seinen Willen kennst und Dinge billigst, die vorzüglich sind, weil du mündlich aus dem GESETZ unterwiesen bist, 19 und du bist überzeugt, daß du ein Leiter der Blinden bist, ein Licht für die, die in Finsternis sind, 20 ein Zurechtweiser der Unvernünftigen, ein Lehrer von Unmündigen, der den Rahmenbau der Erkenntnis und der Wahrheit im GESETZ hat — 21 du aber, der du einen anderen lehrst, lehrst dich selbst nicht? Du, der du predigst: „Stiehl nicht“, stiehlst du? 22 Du, der du sagst: „Begeh nicht Ehebruch“, begehst du Ehebruch? Du, der du Abscheu vor den Götzen zum Ausdruck bringst, beraubst du Tempel? 23 Du, der du deinen Stolz auf [das] Gesetz setzt, verunehrst du Gott durch deine Übertretung des GESETZES? 24 Denn „der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert“, so wie geschrieben steht.

    Im übrigen hatten die Pharisäer damals auch so eine Frage von Jesus gestellt bekommen, auf die sie nicht antworten wollten. Hier die Begebenheit:

    Mark. 11:27-33
    27 Und sie kamen wieder nach Jerusalem. Und als er im Tempel umherging, traten die Oberpriester und die Schriftgelehrten und die älteren Männer zu ihm 28 und begannen zu ihm zu sagen: „Mit welcher Befugnis tust du diese Dinge? Oder wer hat dir diese Befugnis gegeben, diese Dinge zu tun?“ 29 Jesus sagte zu ihnen: „Ich will euch e i n e Frage stellen. Ihr antwortet mir, und ich will auch euch sagen, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue. 30 War die Taufe des Johạnnes vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir.“ 31 Da begannen sie, unter sich zu überlegen, und sprachen: „Wenn wir sagen: ‚Vom Himmel‘, wird er sagen: ‚Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?‘ 32 Dürfen wir aber sagen: ‚Von Menschen‘?“ — Sie hatten Furcht vor der Volksmenge, denn sie alle hielten dafür, daß Johạnnes wirklich ein Prophet gewesen war. 33 Als Antwort sagten sie daher zu Jesus: „Wir wissen es nicht.“ Und Jesus sprach zu ihnen: „Dann sage ich euch auch nicht, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue.“

    Ich frage Dich also noch einmal. Glaubst Du, dass der Bibeltext in Mat. 25:31-46 richtig ist und die Schafe schon vor Harmagedon gerecht gesprochen sind und auch sofort ewiges Leben erhalten?

    Du kannst Dich hier nicht herausreden und sagen Du weißt es nicht, sowie die Schriftgelehrten, denn ich frage Dich ob Du GLAUBST das die Bibel die Wahrheit spricht.

    Du weißt doch was Du glaubst, oder? Denn wenn Du es nicht weißt, wie kannst Du andere belehren wollen?

    Solltest Du mir aber weiterhin keine Antwort geben wollen, oder nur drum herumreden, so trifft der Grundsatz zu:

    Keine Antwort ist auch eine Antwort!

    Auch dann wird offensichtlich, dass Du nicht glaubst, das die Bibel hier die Wahrheit spricht, denn sonst könntest Du es ja einfach zugeben. Das wird dann dazu führen, dass keiner mehr auf Deine Organisations Schlichen hereinfällt.

    Im übrigen wundere ich mich, dass Deine Kommentare immer mit Edelmuth überschrieben sind, Du aber am Ende immer „EDE“ schreibst. Bei EDE kommt bei mir immer der EDE WOLF in meinen Sinn. Kann es sein, dass Du hier auf Bruderinfo so schreibst, wie ein Wolf im Schafspelz? Ein bischen sagen, dass der Sklave sich auch irren kann um im nächsten Atemzug wieder seine Lehren als richtig hinzustellen? Um dann die Schafe hinter sich her wegzuziehen? Das kommt mir so vor, wie die subliminalen Bilder in den Publikationen der Gesellschaft. Eigentlich ist ganz offensichtlich, was Du bezweckst, es ist aber gut verpackt, so dass es viele nicht gleich durchschauen und genau darauf zielst Du ab.

    Vielleicht habe ich Dir jetzt hier zu Unrecht etwas unterstellt, doch Du kannst es ja widerlegen, indem Du die Frage von mir beantwortest und zwar Klar und Deutlich und wenn Du schon dabei bist, kannst Du auch die Fragen vom Dennis mit beantworten.

    Im übrigen haben wir hier auf Bruderinfo einen Propheten unter uns. Es ist Brd. Matthäus. Er hat dem Dennis schon prophezeit, dass er von Dir keine Antwort bekommt. Diesen Kommentar kann man hier nachlesen:
    http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14443

    Manfred

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Lieber Manfred,
    deine Bemühungen um Edelmuth in Ehren doch ich kann nur an einen Namen erinnern: >>> Sisyphos <<<

    Ede hat noch immer, wie ich es auch bei anderen Organisationloyalisten feststellen mußte, wenn sie Fragen nicht beantworten können oder wollen, dann schweigen sie!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Manfred legt gerne Puzzles zusammen, die dann en stimmiges Bild geben

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Manfred, der Vergleich mit Ede Wolf mag stimmig sein, denn der Ede Wolf ist ja immer in der Rolle des Verlierers zu finden, sogar sein Sohn ist gegen ihn.
    Und es ist nun einmal nicht von der Hand zu weisen, dass die Lehren des Wachtturm so sind wie ein Chamäleon. Sie passen sich dem Zeitgeist an und werden File & Ranks dann als „Neues Licht“ verkauft.
    Von daher sind alle die diesem Systemgeist die STange halten des WT Büttel und müssen in der Konsequenz damit leben, auch als Büttel ihren Teil zu bekommen.
    Ich kann zu den Dingen, die da im Saal praktiziert werden und zu den dazu passenden, die LK huldigenden Gebete keinesfalls mehr „Amen“ sagen, so sei es – nein, niemals.
    Warum sollte ich deren Dogmen preisen, diejenigen, die nach innen von der UNO als sthron des Tieres sprechen und nach aussen sich dem Tier prostituieren?
    Warum sollte ich deren Ablehung der babylonischen Religionen annehmen, wenn sie sich mit denen in einem Booot befinden um irgendwo an Bakschisch zu kommen?
    Pecunia non olet – das sagte mal Vespasian und diese Devise – Geld stinkt nicht – die ist auch der WTG zu eigen, sogar soweit, dass sie Anteile Rand Engine hat oder hatte, einer Fabrik, die Systemtechnik für Panzerfahrzeuge entwickelt.
    Das ist so wie katholisch – gegen die Pille aber Aktien an den Fabriken. WEnn man als Privatperson so eine Doppeldeutigkeit hat, wenden sich alle Freunde ab.
    Der WT hat sich noch NIE für die vielen Fehlverhalten entschuldigt. Es wird Zeit, dass abgerechnet wird und besonders die Opfer von Kindsmissbrauch zu ihrem rEcht kommen. Und in Amerika sind ja Gesamtkosten je Fall von weit über 20 MIo Dollar drin.
    Mal sehen, wo die bleiben,wenn so auch nur 100 bis 2000 Fälle abgeklärt werden.
    Da werden vorher einige die Aktien nehmen, versilbern undmit ner neuen Religion aufwarten um das Heer der Lemminge zu ködern

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    » Du schreibst das sich Dein Glaube nicht nach dem richtet, was die leitende Körperschaft sagt, postest aber ununterbrochen deren Lehren hier, die auf seltsamerweise genau Deine Ansicht widerspiegeln, obwohl Du Dich ja offensichtlich nur von der Bibel anleiten lässt. Somit müssten die Leser hier denken, dass Deine Ansicht (die ja auf der Bibel beruht, wie Du sagst), mit der der leitenden Körperschaft übereinstimmt. Das suggeriert wiederum, dass auch die Lehren der leitenden Körperschaft mit der Bibel in Übereinstimmung sind. «

    Verehrter Manfred.

    An dieser Stelle möchte ich für den Fall, dass meine Beiträge wieder nicht freigeschaltet werden, noch einmal darauf hinweisen, dass ich Dennis zuvor gestellten Fragen beantwortet habe.

    Deine Schlussfolgerungen sind falsch. Jeder Katholik, jeder Protestant und auch jeder Zeuge Jehovas kann das, was er an „seiner“ Kirche für biblisch hält, hervorheben, und andere Dinge, die er für unbiblisch hält, kritisieren, so, wie ich es mehrfach getan habe, ohne mit der gesamten Kirche einig zu gehen.

    » Schreibst Du, dass die Schafe vor Harmagedon schon gerecht gesprochen sind und auch dann schon ewiges Leben erhalten, so wie es in der Bibel steht, dann kannst Du nie mehr einen Kommentar darüber schreiben, dass die Gesalbten ihr irdisches Leben aufgegeben haben um so den anderen Menschen ewiges Leben zu ermöglichen. «

    (Römer 6:23) 23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.

    Wir sind uns einig, dass die Gesalbten noch zu ihren Lebzeiten auf der Erde gerecht gesprochen werden. Dafür ist es erforderlich, dass sie unter Leitung des Geistes Gottes geistig gerecht sind, d.h. das Richtige wollen, aber allein aufgrund ihr unvollkommenes Fleisch zum Sündigen verleitet werden. (Römer 7:15-20) Wann ein Gesalbter von Jehova als gerecht angesehen wird, weis allein Jehova. Nach ihrem Tod ist keine Gerechtsprechung aufgrund Jesu Opfer mehr möglich, weil der Tod alle Sünden sühnt. (Römer 6:23).
    Aufgrund ihrer Gerechtsprechung sind die Gesalbten fehlerlos. Deshalb haben sie keinen Tod verdient. Sie sind ja von Jehova gerecht, d.h. sündenlos gesprochen worden. Dennoch müssen sie sterben, da kein Fleisch den Himmel erben kann. (1. Kor 15:44,50) Sie sterben wie Jesus einen sündenlosen Tod und werden wie Jesus zu himmlischem Leben auferweckt. Da sie keine Ursache für ihren Tod gegeben haben, denn sie wurde zuvor sündenlos gesprochen, haben sie wie Jesus einen Anspruch auf irdisches Leben, auf das sie, wie Jesus, verzichten. (Offenbarung 3:12). Jesus ist zu himmlischem Leben gerettet, die Gesalbten sind zu himmlischem Leben gerettet. Wer sollten die Nutznießer der Opfer der Gesalbten sein? Deshalb haben nur die Gesalbten Leben in sich. (Johannes 6:53)

    Die anderen Frage beantworte ich dir auch noch gerne anhand der Bibel, vorausgesetzt, dass meine Beiträge frei geschaltet werden.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,

    jetzt machst Du es ja schon wieder. Du weichst meiner ursprünglichen Frage aus um hier wieder eine Unmenge an Bibeltexten anzuführen um zu zeigen, dass meine Schlussfolgerung falsch ist. Wäre es nicht an der Zeit, dass Du meine erste Frage beantwortest? Das ist die typische Ablenketaktik der Gesellschaft. Einfach Behauptungen in den Raum stellen, Bibeltexte nur zu zitieren und aus dem Zusammenhang reißen und sagen, alles hat eine biblische Grundlage. Aber der unbequemen Frage geht man einfach aus dem Weg.

    Aber damit nun für jeden offensichtlich wird, welches Spiel Du hier treibst, werde ich Dein Kommentar einer genauen Prüfung unterziehen und alle Bibelstellen, die Du genannt hast ausschreiben und wenn es nötig ist den Kontext heranziehen, damit der Leser erkennt um was es wirklich geht.

    So der Reihe nach.
    Du hast geschrieben, dass Du nur das von der Gesellschaft übernimmst was biblisch ist. Da bin ich völlig Deiner Meinung. Nur dann müsste es auch wirklich in der Bibel zu finden sein. Denn wenn es nicht in der Bibel steht, dann hast Du hier eine Lehre der Gesellschaft angeführt und behauptet das dies biblisch ist. Das wäre dann eine glatte Lüge. Entschuldige wenn ich so deutlich werde, aber manchmal geht es nicht anders. Also wollen wir doch mal sehen, ob meine vorherigen Schlussfolgerungen wirklich falsch waren.
    Du hast Römer 6:23 angeführt.
    23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.

    In diesem Text gibt es aber keine Einschränkung auf welche Personen das angewendet wird. Es heißt nur, dass die Gabe die Gott gibt, ewiges Leben ist und das dies durch den Christus geschieht.

    Dann schreibst Du, Wir sind uns einig…, unsere Ansichten über die Gesalbten Jehovas gehen soweit auseinander wie es nur gehen kann und ich widerspreche dem in aller Deutlichkeit, dass ich hier mit Dir die gleiche Ansicht teile.

    Dann hast Du Römer 7:15-20 angeführt, ich zitiere den Text mal ab Vers 13:
    13 Gereichte mir denn etwas, was gut ist, zum Tod? Das geschehe nie! Die Sünde aber tat dies, damit sie als Sünde aufgezeigt werde, die durch das, was gut ist, für mich den Tod bewirkt, damit Sünde durch das Gebot weit sündhafter werde. 14 Denn wir wissen, daß das GESETZ geistig ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn was ich vollbringe, weiß ich nicht. Denn was ich wünsche, das pflege ich nicht zu tun, sondern was ich hasse, das tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht wünsche, stimme ich zu, daß das GESETZ vortrefflich ist. 17 Jetzt aber bin nicht mehr ich es, der es vollbringt, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn die Fähigkeit zu wünschen ist bei mir vorhanden, aber die Fähigkeit, das zu vollbringen, was vortrefflich ist, ist nicht [vorhanden]. 19 Denn das Gute, das ich wünsche, tue ich nicht, sondern das Schlechte, das ich nicht wünsche, das treibe ich. 20 Wenn ich nun das, was ich nicht wünsche, tue, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

    In Vers 14 steht: 14 Denn wir wissen, daß das GESETZ geistig ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.

    Wo ich Dir Recht gebe ist, dass nur Jehova weiß wer ein Gerechter ist und diesen wird er in sein Gedenkbuch eintragen.

    Mal. 3:16-18.
    16 Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.
    17 „Und sie werden gewiß mein werden“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „an dem Tag, an dem ich ein besonderes Eigentum hervorbringe. Und ich will ihnen Mitleid erweisen, so wie ein Mann seinem Sohn Mitleid erweist, der ihm dient. 18 Und ihr werdet bestimmt wieder [den Unterschied] zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat.“

    Jetzt kommen wir mal zu dem Widerspruch in Deinem Kommentar. Du hast zuerst geschrieben:
    Dafür ist es erforderlich, dass sie unter Leitung des Geistes Gottes geistig gerecht sind, d.h. das Richtige wollen, aber allein aufgrund ihr unvollkommenes Fleisch zum Sündigen verleitet werden.

    Zwei Sätze weiter hast Du dann das geschrieben:
    Aufgrund ihrer Gerechtsprechung sind die Gesalbten fehlerlos. Deshalb haben sie keinen Tod verdient. Sie sind ja von Jehova gerecht, d.h. sündenlos gesprochen worden.

    Also was denn nun? Sündigt Ihr unvollkommens Fleisch noch, dann können Sie nicht fehlerlos sein. Sind Sie jedoch fehlerlos, dann können Sie nicht sündigen. Der einzige Mensch, der nicht sündigte, ist Jesus gewesen. Sonst niemand. Warum? Weil er vollkommen war. Doch auch wenn Jehova Menschen als Gerechte bezeichnet, sind sie noch unvollkommen und somit machen sie weiterhin Fehler und sündigen.

    Dann hast Du wieder einen Bibeltext nur angeführt, ohne den Zusammenhang zu berücksichtigen. Es geht um 1. Kor. 15:44, 50. Ich habe Dir hier mal den Kontext ab Vers 42 eingefügt:

    1. Kor. 15:42-54
    42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. 44 Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist. 46 Dessenungeachtet ist das erste nicht das, was geistig ist, sondern das, was physisch ist, danach das, was geistig ist. 47 Der erste Mensch ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch ist aus dem Himmel. 48 Wie derjenige [ist], der von Staub gemacht ist, so [sind] auch die, die von Staub gemacht sind; und wie der Himmlische [ist], so [sind] auch die Himmlischen. 49 Und so, wie wir das Bild des von Staub Gemachten getragen haben, werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.50 Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“

    Jetzt wollen wir doch mal prüfen, was Paulus hier eigentlich sagte. Du hast Dir ja nur den Vers 44 und 50 herausgegriffen. Genauso macht man es auch in den Publikationen der Gesellschaft und wenn der Leser zu bequem ist um den Zusammenhang zu lesen, gewinnt man den Eindruck dass die Gesellschaft Recht hat.

    Du hast direkt nach dem Bibelzitat weiter geschrieben:
    (1. Kor 15:44,50) Sie sterben wie Jesus einen sündenlosen Tod und werden wie Jesus zu himmlischem Leben auferweckt. Da sie keine Ursache für ihren Tod gegeben haben, denn sie wurde zuvor sündenlos gesprochen, haben sie wie Jesus einen Anspruch auf irdisches Leben, auf das sie, wie Jesus, verzichten. (Offenbarung 3:12). Jesus ist zu himmlischem Leben gerettet, die Gesalbten sind zu himmlischem Leben gerettet. Wer sollten die Nutznießer der Opfer der Gesalbten sein? Deshalb haben nur die Gesalbten Leben in sich.

    Mal abgesehen davon, dass die Gesalbten keinen sündenlosen Tod sterben können, weil das ja falsch ist, wie ich Dir es vorher belegt habe, beweist der von Dir angeführte Text genau das Gegenteil von dem was Du beweisen möchtest. Du hast geschrieben:

    Sie sterben wie Jesus einen sündenlosen Tod und werden wie Jesus zu himmlischem Leben auferweckt.

    Doch im Bibeltext schreibt Paulus:
    51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

    Diesen Bibeltext wendest Du ja eindeutig auf diejenigen Menschen an, die Deiner Meinung nach in den Himmel kommen und mit Jesus regieren. Du schreibst, Sie müssen sterben, Paulus sagt aber, dass es welche geben wird, die nicht sterben, sondern verwandelt werden. Sie werden eben nicht alle im Tod entschlafen, doch Du hast behauptet das ist zwingend erforderlich. Woran mag das liegen, dass Dir das nicht aufgefallen ist? Kann es damit zusammenhängen, dass Paulus schrieb dies ist ein heiliges Geheimnis?

    Also zusammenfassend kann man sagen, dass Deine Aussagen absolut der Bibel widersprechen, nicht jedoch der allgemeinen Lehre der Zeugen Jehovas. Du benutzt die gleichen Manipulationstaktiken wie die Gesellschaft, Du postest die gleichen Lehren wie die Gesellschaft, reißt genauso die Bibeltexte aus dem Zusammenhang wie die Gesellschaft und noch etwas machst Du genau wie die Gesellschaft.

    Hat Dir mal jemand anhand der Bibel bewiesen, dass Du falsch liegst, dann ignorierst Du das und gehst trotzdem nicht von Deinem Standpunkt ab, genau wie die Gesellschaft.

    Zum Schluss hast Du noch das geschrieben:
    Die anderen Frage beantworte ich dir auch noch gerne anhand der Bibel, vorausgesetzt, dass meine Beiträge frei geschaltet werden.
    Ergänzend dazu noch Dein anderer Kommentar, nachzulesen hier:
    http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14667
    Verehrter Manfred.
    Leider sind 5 Beiträge von mir, unter denen auch eine Antwort auf deine Frage war, nicht frei geschaltet sondern verlorengegangen worden.

    Wenn ich das richtig verstehe, dann hast Du mir bereits eine Antwort auf meine Frage geschrieben, diese wurde aber nicht freigeschaltet. Somit hast Du Bruderinfo den schwarzen Peter in die Schuhe geschoben, dass sie es verhindert haben, dass ich Deine Antwort auf meine Frage lesen konnte.
    Meine Frage findest Du ja hier, nur das es nicht vergessen geht:
    http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14357
    http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14649

    Deine Behauptung ist ja jetzt mal leicht nachzuprüfen.
    Liebes Bruderinfoteam, ist es so richtig, dass Edelmuth meine Frage bereits beantwortet hatte und Ihr seinen Kommentar nicht freigeschaltet habt?

    Wenn es nämlich nicht so ist, dann hat Edelmuth hier eindeutig gelogen und Euch die Verantwortung dafür zugeschoben, dass er nicht bereit war auf eine Klar formulierte Frage eine Deutliche Antwort zu geben. Eure Seite wurde von Außen gehackt und weil das nicht geklappt hat, wird sie von Innen mit dem Sauerteig der Pharisäer durchsäuert. Mich hat eine Mail erreicht, dass ein Kommentarschreiber, der schon sehr lange auf Bruderinfo mitgeschrieben hat, sich von hier abwendet weil hier permanent nur WTG Lehren verbreitet werden. Ich weiß das Ihr das auch nicht wünscht, denn wir wollen ja weg von dem alten Sauerteig. Ich bin auch nicht fürs Ausschliessen, doch die Diskussion der vergangenen Tage hat gezeigt, dass Edelmuth eben nicht Biblische Gedanken äussert, sondern die der Gesellschaft. Und solltet Ihr den Kommentar von Ihm an mich nicht gelöscht haben, dann hat er hier offensichtlich gelogen. Ich glaube das wäre ein Grund ihn daran zu hindern hier weiterhin Organisationslehren zu verbreiten. Das ist meine Meinung dazu und ich glaube dann würde hier auch ganz schnell wieder der Frieden einkehren und wir könnten uns der wichtigeren Dinge widmen.

    Ein lieber Bruder hat mich auf folgenden Bibeltext aufmerksam gemacht, der hier eindeutig zutrifft:

    Tit. 1:9-16
    9 am zuverlässigen Wort festhaltend, was seine [Kunst] des Lehrens betrifft, damit er imstande sei, durch die gesunde Lehre sowohl zu ermahnen als auch die Widersprechenden zurechtzuweisen.10 Denn es gibt viele Widerspenstige, eitle Schwätzer und Sinnesbetörer, besonders die, die an der Beschneidung festhalten. 11 Es ist nötig, diesen den Mund zu stopfen, da gerade diese Personen fortfahren, ganze Haushalte zu untergraben, indem sie um unehrlichen Gewinnes willen Dinge lehren, die sich nicht gehören. 12 Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: „Kreter sind immer Lügner, schädliche wilde Tiere, unbeschäftigte Fresser.“13 Dieses Zeugnis ist wahr. Gerade deswegen fahre fort, sie mit Strenge zurechtzuweisen, damit sie im Glauben gesund seien 14 und jüdischen Fabeln und Geboten von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden, keine Aufmerksamkeit schenken. 15 Den Reinen sind alle Dinge rein. Den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihr Sinn als auch ihr Gewissen ist befleckt. 16 Sie erklären öffentlich, Gott zu kennen, aber sie verleugnen ihn durch ihre Werke, weil sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und für jedes gute Werk unbewährt sind.

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    » Sind Sie jedoch fehlerlos, dann können Sie nicht sündigen. «

    Das ist grundsätzlich falsch, verehrter Manfred. Adam war bei seiner Erschaffung fehlerlos. Eva war bei ihrer Erschaffung ebenfalls fehlerlos. Jehova hat keinen Fehler gemacht. Dennoch haben sie vorsätzlich gesündigt.

    Satan war bei seiner Erschaffung ein vollkommener Engel. Jehova hat auch hier keinen Fehler gemacht. Satan und seine Dämonen sind Geistgeschöpfe ohne Fleischesleiber. Sie haben alle gegen Jehova vorsätzlich gesündigt. Jesus Opfer kann nicht auf Geistwesen, sondern nur auf Menschen mit einem geerbten unvollkommen Fleischesleib angewendet werden, wenn die Ursache ihrer Sünden ihr unvollkommener Fleischesleib ist. (siehe Paulus)

    (Römer 6:23) 23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. . .

    Römer 6:23 ist ein Grundsatz Gottes, den er bereits Adam & Eva mitgeteilt hat. Wer davon betroffen ist, erläutern andere Bibelstellen. Diesen Grundsatz für nichtig zu erklären, weil er nicht bereits sämtlich Einzelheiten beschreibt, hieße auch das ewige Leben durch Jesus für nichtig zu erklären. Auch hier beschreiben andere Bibelstellen, wer in den Genuss des ewigen Lebens kommt.

    » In Vers 14 steht: 14 Denn wir wissen, daß das GESETZ geistig ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft «

    Wir wissen, dass das Gesetz Jesus, das die Liebe beschreibt, geistig ist. Kein Mensch ist nur instinktgesteuertes Fleisch. Jeder Mensch hat von Gott die Entscheidungsfreiheit bekommen. Paulus wusste, geleitet durch den Heiligen Geist, was Jehova und sein Sohn gerne wollten. Sein unvollkommenes Fleisch hinderte ihn aber daran das Rechte zu tun.

    Stell dir vor, du stellst ein gewisses Übergewicht an dir fest und nimmst dir vor, weniger zu essen. Du siehst einen schönen Schokoriegel(alternativ: Schwarzwälder Kirschtorte), eine richtige Kalorienbombe, und kannst nicht widerstehen. Ebenso erging es Paulus mit seinen guten Vorsätzen. In dem Augenblick, in dem er sündigte und davon naschte, war sein unvollkommenes Fleisch Herr über ihn. Paulus machte es deutlich, als er sagte, dass er das Richtige wollte, nämlich den Schokoriegel nicht zu essen, aber sein sündhaftes Fleisch ihn verleitet habe. Er machte nicht seinen Geist, sondern sein Fleisch für seine Sünden verantwortlich.

    Jehova kennt unsere Gefühle und unsere Gedanken. Er kann diese Dinge sehr gut auseinander halten. Wenn Jehova sieht, dass jemandes Herz und Sinn rechtschaffend sind und er vielleicht aufgrund von Wissenslücken Denkfehler macht, kann er diese Dinge berücksichtigen und sagen: „Wenn du einen neuen vollkommen geistigen Leib erhältst und deine Wissenslücken ausgleichst, bist du in meinen Augen gerecht. Du tust dein Möglichstes und wenn du noch Fehler aufgrund deines sündigen Fleisches machst, werden sie aufgrund Jesus Opfer vergeben“. Damit gab es keinen Grund mehr für den Paulus hätte sterben müssen.

    Paulus wurde zu Unrecht hingerichtet. Da es zum Zeitpunkt seines Todes keinen Grund gab, der gegen ihn sprach und seinen Tod gerechtfertigt hätte, hat er bei Jehova das Recht auf ein neues irdisches Leben. Auch Paulus wird zu Gunsten anderer darauf verzichten und einem unsterblichen Leben an Jesus Seite im Himmel vorziehen.

    » Mal abgesehen davon, dass die Gesalbten keinen sündenlosen Tod sterben können, weil das ja falsch ist, «

    Jesus und Paulus waren Gesalbt. Welche Sünde wirfst du Jesus und Paulus vor, für die sie zu Recht nach Römer 6:23 gestorben sind? Mir fällt da nichts ein.

    (1. Korinther 15:51-52) . . .Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.. . .

    Die von dir angesprochene Auferstehung findet zur Zeit der letzten Posaune statt. Selbst Jesus wurde nicht in einem Nu auferweckst, sondern war drei Tage im Scheol.

    Ede

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Zu Edelmuth und seiner Antwort an Manfred:
    Edelmuth: 23. August 2012 um 11:49

    Manchmal glaube ich dieser Edelmuth ist in seinem Bewußtsein gespalten!? Einerseits hat er gut Gedanken oder Vergleiche (das mit dem Schokoriegel) andererseits bringt er teils nur mehr Verrücktes „zu Papier“ so wie diese Anmerkung:

    >> Jesus und Paulus waren Gesalbte. Welche Sünde wirfst du Jesus und Paulus vor, für die sie zu Recht nach Römer 6:23 gestorben sind? Mir fällt da nichts ein <> << ?

    Zuguter letzt noch im gleichen Kap. von Timotheus die Ermahnung von Paulus und die möglichen Folgen wenn das unbeachtet bleibt:

    19 und sich ein gutes Fundament für die Zukunft schaffen, um das wahre Leben zu gewinnen. 20 Lieber Timotheus, bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von allem gottlosen Geschwätz und dem leeren Gerede von Leuten mit ihrer angeblich so neuen Erkenntnis. 21 Manche sind schon vom Glauben abgekommen, weil sie sich darauf eingelassen haben. Gottes Gnade sei mit euch allen!

    lg. Matthäus

  • Manfred an Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,
    ich empfehle Dir stark Politiker zu werden. Die können auch mit vielen Worten gar nichts sagen. Und wenn mal von Ihnen eine klare Antwort verlangt wird, reden Sie solange rum bis der Fragende nachher gar nicht mehr wusste was er wollte. Doch ich kenne meine Frage noch, diese findest Du nach wie vor hier:
    http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14357
    http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14649

    Und die Antwort auf diese Frage lässt Dein gesamtes Kartenhaus was Du Dir bezüglich der Gesalbten zurecht gezimmert hast zusammenbrechen. Bei einem Deiner vorherigen Kommentare hast Du mir folgendes geantwortet:

    Die anderen Frage beantworte ich dir auch noch gerne anhand der Bibel, vorausgesetzt, dass meine Beiträge frei geschaltet werden.

    Mittlerweile hast Du schon zwei weitere Kommentare auf Bruderinfo geschrieben ohne jedoch meine Frage zu beantworten. Darf ich davon ausgehen, dass ausgerechnet dieser Kommentar von Dir wieder einmal von Bruderinfo gelöscht wurde und die anderen nicht? Oder warum antwortest Du nicht?

    Ich kopiere Dir hier noch mal den Bibeltext aus Mat. 25 rein und Du brauchst nur zu schreiben ob Du diesem Bibelwort glaubst, Ja oder Nein. Allerdings gebe ich Dir zu Bedenken, dass wenn Du JA antwortest damit gleichzeitig zugibst, dass Deine bisherigen Kommentare bezüglich der Gesalbten falsch sind.
    Antwortest Du jedoch mit NEIN, dann ist offensichtlich, dass es Dir völlig egal ist was in der Bibel steht, Hauptsache Du hast einen Wachtturm in dem schön erklärt wird wie man das Bibelwort verdreht. Es wird offenbaren, wessen Geistes Kind Du bist.

    Mat. 25:31-46 aus der NWÜ
    31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘41 Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

    Also die Schafe werden als Gerechte bezeichnet und gehen als Gerechte in das ewige Leben.
    Ist diese von Jesus geäußerte Aussage richtig, Ja oder Nein?

    Gruß Manfred

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Bei meinen letzten Kommentar wurde erneut etwas „verschluckt“ – ob das mit den Zeichen >> etwas zu tun hat weiß ich nicht.

    Ich habe zum guten und deutlichen Rat von Manfred an Edelmuth mit der Stelle aus Tit.: 1:9-16 noch einen weiteren guten Rat gefunden. Offensichtlich gab es auch unter den ersten Christen solche die wie folgt beschrieben werden:

    1. Tim. 6:

    3 Wer aber etwas anderes behauptet, wer sich nicht an die heilsamen Worte unseres Herrn Jesus Christus hält und die Lehre unseres Glaubens in den Wind schlägt, 4 der nimmt nur sich selbst wichtig, weiß aber überhaupt nichts. Solche Leute sind aufgeblasen und zetteln fruchtlose Streitgespräche an. So entstehen Neid, Zank, böses Gerede und gemeine Verdächtigungen. Ja, diese Leute sind wie von einer Seuche befallen.

    5 Ständig sind sie in Streitereien verwickelt. Man könnte meinen, sie hätten den Verstand verloren und die Wahrheit nie gehört!

    Wie oft in den letzten Wochen haben wir uns durch die skurilen sich oft wiedersprechenden Aussagen von Ede in sinnlose Diskussionen verzetteln lassen. Paulus mußte deshalb öfter mehr als deutliche Worte, so auch darin:

    15 Gebrauch deine Gabe und übe dich darin, dann wird jeder erkennen, wie du Fortschritte machst. 16 Achte auf dich selbst; sieh zu, dass du die Lehre von Jesus Christus rein und unverfälscht weitergibst. Lass dich auf keinen Fall davon abbringen. Dann wirst du selbst gerettet und alle, die auf dich hören.

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    lieber Manfred, Perlen gehören aufgereit in eine Kette oder Armband.
    Frauen wissen das zu schätzen. In Diskussionen wenn 2 Fronten aufeinander prallen gibt es nur Materialschlachten, das ist Vergeudung von Kraft, Zeit und Motivation. Manche Dinge werden halt nicht angenommen, selbst mit besten Argumenten nicht.
    Dabei wissen wir schließlich noch recht wenig und warten darauf, dass der Christus manifestiert wird und, meines Erachtens auch wieder der Geist ausgeschüttet wird. Denn den werden wir dann in der Bedrängnis sicher brauchen. Das wird auch die Zeit der Scheidung sein – wie bei Aschenputtel.
    Mir steht es nicht zu hier irgend ein Urteil zu sprechen, doch mein Gewissen sagt mir: aufpassen, Geduld haben und auf Gott vertrauen. Wir Menschen neigen gern dazu übers Ziel hinauszuschießen, ich muss mich auch immer wieder bremsen.
    Aber ich bin sehr glücklich, hier liebe wertvolle Menschen gefunden zu haben, die Achtung vor der Bibel haben und Glauben an Gott voranbringen. Und man kann auch mal laut denken ohne gleich die Kommiteefaust zu spüren.

  • Manfred an Edelmuth
    August 20, 2012

    Lieber Edelmuth,

    ich wundere mich gerade auch über Deinen Kommentar. Er ist so ganz anders wie sonst.
    Vielleicht ist es Dir nicht aufgefallen, aber ich hatte einen Kommentar direkt an Dich gerichtet. Vermutlich hast Du ihn übersehen. Hier ist der Link dazu:
    http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14357

    Ich würde mich freuen, wenn Du da mal drauf eingehst und uns mitteilst wie Du diesen eindeutigen Bibeltext verstehst.

    Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi Manfred,

    ZITAT „ich wundere mich gerade auch über Deinen Kommentar. Er ist so ganz anders wie sonst.“

    Vielleicht sind „Ede“ mehrere Personen? 😉

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Verehrter Manfred

    Um den Beitrag noch lesbar zu machen, veröffentliche ich ihn an dieser Stelle.

    Bei der Beantwortung deiner Frage zu Matthäus 25:31-46 sollte zunächst geklärt werden, wann die Trennung in Böcke und Schafe aufgrund ihrer Tätigkeit erfolgt.

    Bis Harmagedon werden die Menschen nicht nach ihren Taten, sondern aufgrund ihres Herzens beurteil. Da sich niemand das ewige Leben verdienen kann, schon gar nicht durch einen intensiven Krankenbesuch seiner Brüder, stellt Matthäus 25:40 den Ausdruck einer von Herzen kommenden Liebe zu seinen Brüder nach Jakobus 2:26 dar. Die Trennung in Böcke und Schafe ist etwas Endgültiges und beschreibt das Gericht Gottes.

    *** Einsichtenbuch Band-1 S. 873 Gerechtsprechen ***

    Genauso wurde Abrahams Glaube, der mit Werken in Verbindung stand, „ihm als Gerechtigkeit angerechnet [oder gutgeschrieben]“ (Rö 4:20-22). Das bedeutet natürlich nicht, daß er oder andere treue Männer der vorchristlichen Zeit vollkommen oder frei von Sünde waren; sondern auf Grund dessen, daß sie Glauben an Gottes Verheißung bezüglich des „Samens“ ausübten und weil sie sich bemühten, Gottes Gebote zu befolgen, wurden sie nicht als ungerecht erachtet, so, als hätten sie wie die übrige Menschenwelt keinen guten Stand vor Gott (1Mo 3:15; Ps 119:2, 3). In liebevoller Weise betrachtete Jehova sie im Vergleich zu der von ihm entfremdeten Menschenwelt als schuldlos (Ps 32:1, 2; Eph 2:12).

    Die Gerechtsprechung dieser Christen hat daher viel größere Auswirkungen als die bereits erörterte Gerechtsprechung Abrahams (und anderer vorchristlicher Diener Jehovas). Der Jünger Jakobus deutete das Ausmaß der Rechtfertigung Abrahams an, als er schrieb: „Das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: ‚Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet‘, und er wurde ‚Freund Jehovas‘ genannt“ (Jak 2:20-23). ABRAHAM WURDE ALSO WEGEN SEINES GLAUBENS ALS EIN FREUND GOTTES GERECHTGESPROCHEN, NICHT ALS EIN SOHN GOTTES, WEIL ER NICHT „WIEDERGEBOREN“ WORDEN WAR UND NICHT DIE AUSSICHT AUF HIMMLISCHES LEBEN HATTE (Joh 3:3). Aus dem Bibelbericht geht deutlich hervor, daß vor dem Kommen Christi den Menschen weder die Sohnschaft noch die himmlische Hoffnung ermöglicht wurde (Joh 1:12, 17, 18; 2Ti 1:10; 1Pe 1:3; 1Jo 3:1).
    Obwohl sich diese Christen eines gerechten Standes vor Gott erfreuen, sind sie nicht wirklich oder buchstäblich im Fleisch vollkommen (1Jo 1:8; 2:1). Angesichts der Aussicht auf himmlisches Leben, die sie als Nachfolger Christi haben, ist buchstäbliche Vollkommenheit des Organismus nicht wirklich erforderlich (1Ko 15:42-44, 50; Heb 3:1; 1Pe 1:3, 4). Dadurch, daß sie gerechtgesprochen werden, daß ihnen Gerechtigkeit „angerechnet“ wird, ist den rechtlichen Forderungen Gottes Genüge getan, und er nimmt die an Sohnes Statt Angenommenen in den „neuen Bund“ auf, der durch das Blut Jesu Christi in Kraft gesetzt wurde (Luk 22:20; Mat 26:28). Diese adoptierten geistigen Söhne in dem neuen Bund, der mit dem geistigen Israel geschlossen wurde, werden ‘in Christus getauft’ und sterben schließlich einen Tod gleich dem seinen (Rö 6:3-5; Php 3:10, 11)

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,

    ich habe Dir ja im vorherigen Kommentar an Dich geschrieben, dass die Antwort zu Matthäus 25:31-46 offenbaren wird wessen Geistes Kind Du bist. Das hast Du jetzt offenbart.
    Zugegeben, die Frage die ich Dir gestellt habe hast Du geschickt wieder umgangen und sie eigentlich nicht beantwortet, genau die Taktik, die die Gesellschaft anwendet.

    Und doch hast Du eine deutliche Antwort gegeben und zwar diese:

    *** Einsichtenbuch Band-1 S. 873 Gerechtsprechen ***

    Um eine simple Frage aus der Bibel zu beantworten, wusstest Du nicht mehr ein noch aus und stellst direkt ein Zitat aus dem Einsichtenbuch der Wachturmgesellschaft ein. Somit hast Du nun endlich offenbart welche Autorität Du anerkennst. Es ist jedenfalls nicht die Bibel, sondern Dein Glaube beruht auf Menschenwort. Trotzdem behauptest Du immer, dass nur die Bibel für Dich massgebend ist. Nach diesem Kommentar hast Du Dich selbst der Lüge überführt.

    Du hast geschrieben, ich zitiere:
    Bei der Beantwortung deiner Frage zu Matthäus 25:31-46 sollte zunächst geklärt werden, wann die Trennung in Böcke und Schafe aufgrund ihrer Tätigkeit erfolgt.

    Hast Du denn den Bibeltext noch nicht mal gelesen? Es brauchte gar nicht geklärt werden, wann die Trennung der Schafe und Böcke erfolgt. Es stand direkt in den ersten beiden Versen:

    31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt.

    Du kannst ohne eine Publikation der Gesellschaft nicht mal aus dem Bibeltext herauslesen zu welchem Zeitpunkt sich das abspielt und dann willst Du über sämtliche Lehren genau Bescheid wissen? Wach auf Edelmuth, Du steckst bis zum Hals im Morast der Organisationslehren. Und wenn Du behauptest, dass Dein Zitat aus dem Einsichtenbuch richtiger ist als die Worte von unserem Herrn Jesus Christus, der der Sohn Gottes ist, des Allmächtigen. Dann hast Du Jesus nun einen Lügner genannt. Dann trifft auch dieser Text auf Dich zu:

    1. Joh. 2:22,23
    22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

    Wer den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht und ist der Antichrist. Der hat am Ende gar nichts. So steht es geschrieben, so wird es auch eintreffen. Denk auch mal über diese Worte nach:

    Heb. 10:26-31
    26 Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

    Soll ich Dir sagen, was die einzige richtige Antwort auf meine Frage gewesen wäre, wenn Du tatsächlich nur das tun wolltest, was in der Bibel steht?

    Du hättest einfach mal sagen können, dass Du Dich geirrt hast und die Worte Jesus so nicht mit Deinem Thema über die Gesalbten verbunden hattest. Jeder hätte es verstanden. Denn diese Worte sind eindeutig. Aber genauso wenig wie sich die Organisation einen Fehler eingesteht, kannst Du das auch nicht, weil Du genau aus dieser Ecke kommst wie Du selbst mit Deinem Zitat aus dem Einsichtenbuch belegt hast.

    Jeder von den hier regelmäßig schreibenden hat sich schon mal für das eine oder das andere entschuldigen müssen, nur von Dir habe ich das noch nie gelesen. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Mensch in Bezug auf die Bibel das absolute Verständnis hat? Und komm mir jetzt nur nicht, dass Du vom Geist Gottes geleitet wirst, vom Geist des Widersachers, das glaube ich Dir sofort.

    Ich wünsche Dir, dass Du Deine Einstellung noch ändern kannst, solange es noch Zeit ist, denn Hebr. 10:31 ist ja sehr deutlich:

    31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

    Manfred

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    lieber Manfred, die Einfachheit der Lehre stellt für viele ein Hindernis dar. Und der WT hat darin geübte Praxis, Dinge zu verdrehen bis hin zur Unkenntlichkeit so dass deren „Schafe“ zu Carnivoren werden und daran erkranken.
    Der Ede hat mE so zwischen 60 und 70 Lebensjahre auf dem Buckel und ist vom WT geprägt. Da ist es sehr schwer das abgelegte Gehirn wieder zu gebrauchen und neue Strukturen in Denkmustern zu finden.
    Gut, dass wir hier in einem Team arbeiten und uns die Facetten der Bibel auch aus anderen Perspektiven erschließen.
    Was den Namen Russell anbelangt, hier nur kurz eine Zwischenbenmerkung – Die Familie zählt zu den 13 satanischen Blutlinien. Thewatcherfiles.com gibt über diese Familien Aufschluss.

  • Eddi
    August 20, 2012

    Hallo Ede,

    seit wann genau macht denn die Bibel einen Unterschied in der Gerechtigkeit? Da wird Abraham gerecht gesprochen und hat trotzdem keine Rechte, sondern nur die 144000, die auch gerecht gesprochen werden? Während Abraham seinen Glauben unter Beweis stellte, brauchen die andern das nicht?

    Wenn ich als einfaches Schaf meines Herrn bete: „und vergib uns unsere Schuld….“ dann habe ich nicht das Ehrenwort Gottes, dass er das auch tut?

    Nee, ehrlich, das ist jetzt grad kein Gott für mich, das macht mich wusch. Aber vielleicht kann es mir ja jemand genauer erläutern. Dass der WT erstaunlicherweise auch keinen Unterschied macht, hatten wir zwei ja schon einmal.

    Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Eddi

  • Barbara
    August 20, 2012

    Liebe Eddi,
    falls Du magst, und es Dir gesundheitlich möglich ist würde ich mich gern mit Dir persönlicher austauschen.
    Meine Mailadresse: barbara.nadeem@web.de
    LG Barbara

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,

    dass Gottes Volk eine weltweite geeinte Versammlung oder Bruderschaft sein sollte, die in Orts-Versammlungen mit Ältesten gegliedert ist, entnehme ich folgenden Bibelstellen:
    Matthäus 16:18; 18:17; Epheser 3:10; 1. Timotheus 3:15; 1. Petrus 5:9; Offenbarung 2:7,11,17,29; 3:6,13,22; Apostelgeschichte 14:23; 20:28; Epheser 4:8-13; Hebräer 13:17; 1. Petrus 5:1-4; 1. Korinther 1:10; Philipper 2:2: 2. Korinther 13:11

    Die Bibel zeigt auch, dass die ersten Christen Zusammenkünfte hatten:
    Apostelgeschichte 2:1-2,42; 18:26; Römer 16:3-16; Apostelgeschichte 18:4; 19:9; 20:7-8; Römer 1:11-12; Hebräer 10:24-25

    Es gab auch eine zentrale Gruppe, die das Werk leitete und sittliche Grundsätze festlegte (natürlich nicht so detailliert wie bei JZ):
    Apostelgeschichte 6:1-7; 8:14-25; 11:22-24; 15:2,6; 16:4

    Für die Versammlungen der Heidenchristen war übrigens Paulus die zentrale Autorität. Es schreibt an viele Versammlungen und gibt ihnen nicht nur direkte Weisungen Jesu weiter, sondern auch situationsbezogene Ratschläge. (z.B. 1. Korinther 7; 14:26-34,40; 16:1)
    Nach seinem Tod fehlte eine zentrale Autorität und es kam es zum Abfall vom Glauben. (Apostelgeschichte 20:29, 30; 2. Thessalonicher 2:6, 7)

    Eine zentrale Autorität erscheint mir deshalb unverzichtbar. Über die konkrete Ausgestaltung und Autorisierung könnte man allerdings diskutieren.
    Die Autorität der leitenden Körperschaft wurde übrigens 1938 durch eine Resolution legitimiert, der die meisten Versammlungen zustimmten. Die Versammlungen wollten es also so haben und wir müssen jetzt damit leben. Es ist wie beim alten Israel. Nachdem man sich einmal gegen den Willen Jehovas für einen König entschieden hatte, mussten die Nachkommen damit leben. Sie hatten keine Wahl mehr. Doch Jehova hat deshalb sein Volk nicht verworfen, sondern handelte auch mit dem König.

    Und solange Jehova den König nicht absetzt, werde ich ihn respektieren, auch wenn ich ihm nicht alles glaube und nicht alles gut finde was er tut.

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Lieber E.E.!

    Zu deiner Antwort an Ede hast du eine Menge an Bibelversen angeführt, dies ist gut und richtig! Ich möchte nur einen Gedanken herausgreifen:

    >> Für die Versammlungen der Heidenchristen war übrigens Paulus die zentrale Autorität. Es schreibt an viele Versammlungen und gibt ihnen nicht nur direkte Weisungen Jesu weiter, sondern auch situationsbezogene Ratschläge. (z.B. 1. Korinther 7; 14:26-34,40; 16:1)
    Nach seinem Tod fehlte eine zentrale Autorität und es kam es zum Abfall vom Glauben. (Apostelgeschichte 20:29, 30; 2. Thessalonicher 2:6, 7)

    und diese Überlegung:

    >>Doch Jehova hat deshalb sein Volk nicht verworfen, sondern handelte auch mit dem König.<<

    Lieber E.E. du vergißt daß Jehova sein Volk und viele Könige sehr wohl verworfen hat. Auch vergißt du was du mit dem Vers Apg. 20:29,30 eigentlich vermitteln möchtest:

    AUS EURER MITTE werden Männer aufstehen ….und HINTER die Schafe SICH herziehen werden!

    Und wenn das damals schon zutraf wieviel mehr heute?

    Hat nicht Paulus an die Korinther geschrieben: WIR PREDIGEN UNS NICHT SELBST?

    …und wen predigt die LK vorrangig? SICH SELBST !!!

    Ein kleiner Beleg, ich hatte ihn erst kürzlich in einem Kommentar erwähnt: In der Belehrung durch die Library 2007 wird bei einer Suchanfrage: "Interessierte zur Organisation führen" mit über 130 Treffer der Suchende konfrontiert.

    Die gleiche Suchanfrage mit: "Interessierte zu Jesus führen" mit gerade mal 10 Treffer fündig. Damit dürfte wohl eindeutig der Beleg erbracht werden auf wenn die Voraussage in Apg. 20:30 anzuwenden ist.

    lg. Matthäus

  • Alois
    August 20, 2012

    Lieber Bruder E.E

    Dem Schluss Deines Kommentars kann ich zustimmen, ich habe die selbe Ansicht. Jedoch mit folgender Einschränkung:

    Die Geschehnisse von Jerusalem bis zu seiner Zerstörung sollten uns ein Vorbild sein, damit meine ich beide Zerstörungen.

    Jeremia wurde 40 Jahre vor der Zerstörung der Stadt beauftragt gegen die Stadt zu predigen. Ungefähr zur Mitte seines Wirkens, also so um das Jahr 606 v.Chr. kam der König Nebukatnezar und hat besonders die besser gebildeten Menschen nach Babylon weggeführt. Auch wurden wertvolle Geräte des Tempels weggeschafft.
    Jehova hat das zugelassen und deshalb gehe ich davon aus dass spätestens zu diesem Zeitpunkt Jehova dieses Königreich verworfen hatte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war es fatal nicht auf Jeremia zu hören, der nur das gesagt hat was ihm Jehova aufgetragen hat zu sagen.

    Heute gibt es zwar keinen neuzeitlichen Jeremia, denn alles ist in der Bibel geschrieben. Aber es gibt Menschen die auf das hinweisen was in der Bibel geschrieben steht. Wer es hören möchte und alles prüft und die Konsequenzen daraus zieht, wird wie im Jahre 66 aus der verurteilten Stadt rechtzeitig fliehen.

    Wer allerdings bis zur Vernichtung Jerusalems in Treue zur herrschenden theokratischen Klasse in der Stadt bleibt, der wird mit untergehen.

    Deine Aussage war nach meiner Erkenntnis solange richtig, wie die Organisation von Jehova nicht verurteilt war. Sollte sie aber bereits verurteilt sein, was ich fest glaube, dann muss man unbedingt aus ihr fliehen. Für die Flucht ist es noch nicht zu spät, aber es wird nicht mehr viel Zeit bleiben.

    Um zu erkennen ob man aus der Organisation raus muss oder nicht, ist es sehr wichtig durch die Zeichen der Zeit zu erkennen wie weit die Zeit vorgerückt ist.

    Wer das nicht erkennen möchte, oder kann, wird sich sehr schwer tun die richtige Entscheidung zu treffen.

    LG
    Alois

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Alois,

    ich würde die Parallelen anders ziehen. Das Volk Gottes hat in biblischen Zeiten nur einmal seine Identität geändert, nämlich als sie vom Judentum zum Christentum überging. Um weiterhin Gottes Gunst zu genießen, mussten sich die Juden der jüdischen „Sekte“ des Nazareners anschließen. Kurz vor dem endgültigen Ende des jüdischen Systems hat sich die Christenversammlung dann sogar physikalisch von den Juden getrennt, indem sie Judäa verlassen hat. Jerusalem steht hier für das Judentum.

    In Analogie verlor die Christenheit als Ganzes die Gunst Gottes und sie wurde einer bestimmten christlichen Sekte übertragen. Um weiterhin Gottes Gunst zu genießen, mussten Christen sich nun dieser „Sekte“ anschließen. Jerusalem steht nun für die Christenheit. Ich denke, dass sich auch diesmal Gottes neues Volk von dem alten Volk physikalisch trennen wird, bevor in Analogie zum Gericht an den Juden, das göttliche Gericht an den Christen vollzogen wird.

    Natürlich gibt es auch innerhalb des Hauses Gottes ein Prüfen und Sichten und schlechtes wird aussortiert werden, aber die Identität des Volkes Gottes wechselt nicht mehr zu einer weiteren neuen „Sekte“. Man muss sich deshalb innerhalb des Volkes Gottes nur von unehrenhaften Gefäßen und Gruppierungen fernhalten, die in der Offenbarung als Isebel, Bileam und Nikolaus-Sekte bezeichnet werden. Ältesten, die verdrehte Dinge reden, sollte man nicht folgen (Apg 20:30).

  • Hans
    August 20, 2012

    Hi EE,

    ZITAT „Ich denke, dass sich auch diesmal Gottes neues Volk von dem alten Volk physikalisch trennen wird,“

    Wie stellst du dir das vor?

    LG
    Hans

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber E.E.,

    eine wirklich sehr beeindruckende Geschichte, dabei stellt sich für mich nur die Frage woher Du das Wissen dafür hast?

    Aus der Bibel kann es nicht stammen, denn Du hast für diese Theorie keine einzige Bibelstelle angegeben oder irre ich mich?

    Zuerst Juden, dann eine „Sekte“ aus den Juden, dann wird diese richtige „Sekte“ (Christenheit) wiederum von Jehova verworfen, nachdem aus dieser ehemaligen richtigen „Sekte“ (Christenheit) wieder eine neue „gute Sekte“ (Zeugen Jeh.) gewonnen wurde. Aber danach gibt´s dann keine weitere „Sekte“ aus der „guten Sekte“. Hab ich Dich da richtig verstanden?

    Warum wird die derzeitige „gute Sekte“ der ZJ nicht mehr von Jehova verworfen sondern bleibt immer eine „gute Sekte“ bis Harmageddon ????

    Danke für die Antworten!

    LG
    Dennis

  • Alois
    August 20, 2012

    Hallo E.E

    Zitat:
    Jerusalem steht nun für die Christenheit. Ich denke, dass sich auch diesmal Gottes neues Volk von dem alten Volk physikalisch trennen wird, bevor in Analogie zum Gericht an den Juden, das göttliche Gericht an den Christen vollzogen wird.

    Ja genau das lehrt die Organisation und ich glaube das ist völlig falsch. Ich glaube das neuzeitliche Jerusalem sind die gesammten Zeugen Jehovas und diejenigen die aus dieser Stadt spätestens 66 geflohen sind, das sind diejenigen welche nicht mehr die Organisation als ihre Mutter sehen, sondern nur noch ausschließlich Jesus folgen wollen, ohne angeblichen menschlichen Kanal.

    Tatsächlich trennen sich die 10 Jungfrauen in fünf kluge und fünf unkluge. Die fünf unklugen folgen weiterhin der Organisation oder anderen Menschenfängern.

    Klug kann nur jemand sein wenn er Jesus folgt und nicht Menschen!

    LG
    Alois

  • E.E.
    August 20, 2012

    Die physikalische Trennung ist ein Analogieschluss und es gibt auch Bibelstellen, die darauf hindeuten (wer sucht, der findet). Ganz sicher kann man aber erst hinterher sein, deshalb will ich darauf nicht weiter eingehen.
    Bis das alte Volk ersetzt wurde dauerte es jeweils über 1000 Jahre. So schnell gibt Gott sein Volk nicht auf. Zunächst wäre erst einmal eine Sanktion wie ein babylonisches Exil fällig (und die wird auch kommen).

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    EE – unehrenhafte Gefäße entfernen. Wenn das umgesetzt wird, ist die „geistige“ Führung in Brooklyn weg vom Fenster, alles bricht zusammen, kollabiert.
    Was übrig bleibt ist der Christenmensch, der sich Jehovah durch Christus hingegeben hat und für sich erkennt, dass es nur dort Rettung gibt.
    Der ganze WT Schwindel – man bedenke, die lehren uns wir sind seit Russell in der „Wahrheit“ und alles was ab Schriftstudien damals gechrieben wurde ist heute im „Giftschrank“. Von Rutherfords Wirren ist nur noch der seit 1935 „verschlossene“ Himmel akzeptiert, wobei eine zunehmende anzahl vonb Symbolnehmern alles konter karrieren.
    Seit 1935 bis heute haben mindestens 80.000 vom Brot und wein genommen und es werden von Jahr zu Jahr mehr. So als ob es früher kaum oder keine Christen gab. Bedenke doch nur einmal, dass um 150 uZ in Agäpten rund 150.000 Christen gemordet wurden.
    Der WT hat keine Antworten auf begründete Kritiken zB auf die verlogene Lehre von 587 vuZ statt 607 oder der tatsache, dass es 70 jarhe FÜR Babylon stattt IN Babyloin sind.
    Schreib denen doch mal deine Meinung. Du kreigst schon gar keine Antwort und deine Ältestenschaft wird dich rügen und sagen: das, was du machst ist „unabhängies Denken“.
    Ich erspare mir jeglichen weiteren Kommentar in dieser Antwort, weil das alles schon zig mal gesagtworden ist.

  • Maryam
    August 20, 2012

    Lieber Alois,
    du schriebst: „Ich glaube das neuzeitliche Jerusalem sind die gesammten Zeugen Jehovas und diejenigen die aus dieser Stadt spätestens 66 geflohen sind, das sind diejenigen welche nicht mehr die Organisation als ihre Mutter sehen, sondern nur noch ausschließlich Jesus folgen wollen, ohne angeblichen menschlichen Kanal.“

    Ich denke auch, es ist das gesamte Volk der Zeugen Jehovas und folge auch sonst deiner Argumentation, dass man nicht in der Organisation die Mutter sehen darf – wie auf dem letzten BZK sogar als Programpunkt angebracht – siehe Galater 4:26: Das Jerusalem droben dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter. –> Deswegen heißt es auch auf die Erfüllung von Verheißungen zu warten und sie selber nicht beschleunigen wollen, so wie Sarah es tat, als sie Abraham Hagar gab, um durch sie Nachkommen zu haben, wie Jehova es versprochen hatte.

    Wenn jetzt oder in naher Zukunft spätestens die Zeit ist, aus Jerusalem zu fliehen, dann frage ich mich schon länger, ob Lukas 21:24, wo Jesus über die Zeichen seiner Gegenwart spricht, in Verbindung mit Epheser 1:10 nicht für die neuzeitliche Erfüllung der Prophezeiung den Schluss aufdrängt (mir drängt sich der Schluss auf, aber vielleicht liege ich falsch, dann wäre ich für eine Korrektur dankbar), dass die „bestimmten Zeiten der Nationen“ eben noch nicht erfüllt sind und daher „eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten“ auch noch gar nicht von Christus eingesetzt werden konnte, da die Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten noch in der Zukunft liegt, ergo weder 1914 als Berechnung des Endes der bestimmten Zeiten stimmt, noch Menschen bis jetzt das vom Himmel aus legitimierte Recht hatten, sich als von Christus eingesetzte Verwaltung (LK) über ihre Brüder und Schwestern zu bezeichnen.

    Damit wär auch in diesem Punkt die LK (ob Einzelne, die innerhalb der LK federführend sind, oder alle ihre Mitglieder sei erstmal dahingestellt) in biblischer Prophetie mehr als vorausgeeilt und sicher, dass sie ohne Legitimation von Jehova für ihr Handeln nicht die volle Unterstützung Jehovas und daher auch keinen Erfolg (siehe Jesaja 55:10, 11) hatten und haben werden, bis sie das erkennen und sich womöglich noch ändern bzw. vom jetzigen Weg umkehren.

    Nur mal so als Überlegung, weil doch in den letzten Jahren in den Versammlungen immer wieder darauf hingewiesen wird, dass die neuzeitliche Zerstörung Jerusalems noch kommt und sich wahre Nachfolger Christi bereit machen müssen, um aus Jerusalem zu fliehen und nicht zurückzukehren. Ich weiß, dass die WTG schreibt, diese neuzeitliche Erfüllung wäre schon nach 1914 gewesen und deswegen gäbe es schon seit damalseine Verwaltung. Aber warum weisen sie dann immer wieder darauf hin, dass die Erfüllung noch kommt? Siehe Drama auf dem BZK 2011 bzw DVD vom BZK 2012. Das ist widersprüchlich – und keinem fällts auf bzw. es sagt keiner was dazu (zumindest ist mir das noch nie passiert). Kann mir nicht vorstellen, dass es zwei neuzeitliche Erfüllungen einer Prophezeiung innerhalb von nur circa 100 Jahren gibt. Gabs noch nie und macht meines Erachtens nach auch keinen Sinn.

    Ich lese hier schon länger mit und wollte das nur mal in die Diskussion einwerfen. Vielleicht lern ich ja was Neues, weil ich in meiner Argumentation irgendeine Bibelstelle nicht bedacht habe. Freu mich also auf Antwort
    LG
    Maryam

    Hier nochmal die Texte zum Vergleichen. Galater 4, ab Vers 21
    21 Sagt mir, ihr, die ihr unter Gesetz sein wollt:+ Hört ihr das GESETZ nicht?+ 22 Zum Beispiel steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd+ und einen von der Freien;+ 23 aber der von der Magd wurde in Wirklichkeit nach der Weise des Fleisches geboren,+ der andere, von der Freien, durch eine Verheißung.+ 24 Diese Dinge sind ein symbolisches Drama;*+ denn diese [Frauen] bedeuten zwei Bündnisse,+ das eine vom Berg Sịnai,+ welches Kinder zur Sklaverei hervorbringt, und das ist Hạgar. 25 Diese Hạgar nun bedeutet [den] Sịnai,+ einen Berg in Arabien, und sie entspricht dem heutigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Sklaverei.+ 26 Das Jerusalem+ droben dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter.+

    und Lukas 21, ab Vers 20:
    20 Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren umlagert seht,+ dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist.+ 21 Dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen;+ 22 denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird,* damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht.+ 23 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen!+ Denn dann wird große Not im Land* sein und Zorn über diesem Volk; 24 und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden;+ und Jerusalem wird von den Nationen* zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten+ der Nationen erfüllt sind*.

    Und aus Epheser 1, ab Vers 8:
    8 Diese hat er auf uns überströmen lassen in aller Weisheit+ und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis+ seines Willens bekanntgemacht hat.* Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen* hat in sich selbst,+ 10 für eine Verwaltung*+ an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten,+ nämlich in dem Christus+ wieder alle Dinge zusammenzubringen*+, die Dinge in den Himmeln+ und die Dinge auf der Erde.+ [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben+ eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt,+ 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit+ dienen sollten, wir, die wir zuerst* auf den Christus gehofft haben.+ 13 Doch auch ihr habt auf ihn gehofft, als ihr das Wort der Wahrheit,+ die gute Botschaft über eure Rettung,+ gehört habt. Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid,* mit dem verheißenen heiligen Geist+ versiegelt worden,+ 14 der* ein im voraus gegebenes Unterpfand*+ unseres Erbes+ ist, zum Zwecke der Befreiung durch* ein Lösegeld+ des besonderen Besitzes+ [Gottes]*, zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

    Und Jesaja 66: 10, 11:
    10 Denn so, wie der strömende Regen und der Schnee von den Himmeln herabkommt und nicht an jenen Ort zurückkehrt, es sei denn, er habe tatsächlich die Erde satt getränkt und sie [Ertrag] hervorbringen und sprossen lassen+ und dem Sämann tatsächlich Samen gegeben und Brot dem Essenden,+ 11 so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht.+ Es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren,+ sondern es wird gewiß das tun, woran ich Gefallen gehabt habe,+ und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe.+

  • KlausPeterMueller
    August 20, 2012

    @ E.E. Zitat:“die Identität des Volkes Gottes wechselt nicht mehr zu einer weiteren neuen „Sekte“. Man muss sich deshalb innerhalb des Volkes Gottes nur von unehrenhaften Gefäßen und Gruppierungen fernhalten“ Wen oder was meinst Du mit „VOLK GOTTES“? Gemäß der Heiligen Schrift gibt es nur Christen oder Nichtchristen. Die ganzen Sekten und Kirchen sind menschliche Konstrukte, die mit dem Leib Jesu NICHTS gemein haben.KEINE Organisation, Gemeinschaft oder Kirche ist „DAS VOLK GOTTES“! Diejenigen, die IN CHRISTUS sind, sind wahre Christen, wie es Paulus deutlich betonte. 2Th 3,5-6 „Der Herr aber lenke eure Herzen zu der Liebe Gottes und zum Ausharren des Christus! 6 Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurückzieht, der unordentlich* wandelt und nicht nach der Überlieferung, die er von uns empfangen hat.

    * ἀτάκτωςataktōs at-ak‘-toce wörtlich: abweichend von der Regel oder dem Gebot

    Wenn dieser „Bruder oder Brüder“ jedoch die Leitung einer menschlichen Organisation für sich beanspruchen so sind die IN CHRISTUS verpflichtet, sich von einem solchen untreuen Bruder-Gremium zurückzuziehen wie Paulus schrieb. Weiter schrieb er: 2Ko 6:14-18 „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen*! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?16 Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: „Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein“ 17 Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, 18 und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.“

    * ἄπιστος apistos ap‘-is-tos Thayers Greek Definitions – 1) unfaithful, faithless, (not to be trusted, perfidious) 2) incredible 2a) of things 3) unbelieving, incredulous 3a) without trust (in God) Diese „Ungläubigen“ sind KEINE Heiden oder Atheisten, sondern wie der griechische Text zeugt „Untreue“ d.h. Personen, Gruppen oder Gremien, die sich nicht an die Wahrheit der Heiligen Schrift halten. Was haben Treue mit diesen Untreuen gemein fragt Paulus. Im Vers 17 zieht er die für jeden wahren Christen nötige Konsequenz: „Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen.“ Damit sagt Paulus – wer das nicht tut, den wird Gott nicht aufnehmen. AMEN Brüder Wir müssen Gott dem Herrscher mehr gehorchen als den Menschen!

  • E.E.
    August 20, 2012

    @KlausPeterMueller
    Die Volk Gottes besteht aus den Versammlungen Gottes, die von Jesus anerkannt werden.

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Verehrter E.E.

    Da sind wir offenbar unterschiedlicher Meinung.

    » Es gab auch eine zentrale Gruppe, die das Werk leitete und sittliche Grundsätze festlegte (natürlich nicht so detailliert wie bei JZ): Apostelgeschichte 6:1-7; 8:14-25; 11:22-24; 15:2,6; 16:4 «

    Eine Leitende Körperschaft, wie sie uns durch die LK in Brooklyn dargestellt wird, hatten die ersten Christen nicht, wohl aber Brüder, die von der Versammlung aufgrund ihres Zeugnissen mit besonderen Aufgaben betraut wurden (Apg. 6:1-7). Petrus und Johannes wurden in außerordentlichem Maße von Jehova gesegnet. Niemandem von der LK in Brooklyn ist es möglich, wie Petrus und Johannes durch Handauflegen den Heiligen Geist zu vermitteln. (Apg. 8:14-25) Ein Handauflegen ist kein Zeichen einer Berufung zur leitenden Körperschaft.

    Der christliche Glaube ging von Jerusalem aus. Deshalb war es klar, dass die Ortsversammlung, als sie hörte, dass das Wort in Antiochia mit Begeisterung angenommen wurde, zwei Brüder zur Verstärkung hinsandten (Apg. 11:22-24) Zwei Sonderpioniere in einem Hilfe-Not-Gebiet machen noch keine Leitende Körperschaft aus.

    Geschickt klammerst du den Jerusalemer Beschluss aus, der die Grundlage für Apg. 16:4 bildet. Anders, als es uns über die LK in Brooklyn gelehrt wird, nämlich dass Jehova seinen Geist gebraucht, um LK die Dinge richtig erkennen (aber gelegentlich auch falsch verstehen) zu lassen, hat Jehova seinen Geist in Jerusalem nicht genutzt, sondern Paulus dorthin geschickt, um die Ortsversammlung, von der die Irrlehre über die Einhaltung bestimmter mosaischer Gesetzesteile, wie die Beschneidung, ausging, zurecht zu bringen.

    Der Beschluss wurde unter Leitung des Heiligen Geistes gefasst (Matthäus 15:28) hatte aber nicht die Bedeutung eines Gesetzes Gottes, sondern war ein Speiseverbot im Umgang mit den Judenchristen, die von ihrem alten Gesetz nicht lassen konnten.

    (Apostelgeschichte 15:28-29) . . .Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch VON DINGEN ZU ENTHALTEN, DIE GÖTZEN GEOPFERT WURDEN, SOWIE VON BLUT UND VON ERWÜRGTEM UND VON HUREREI. . .

    Diesem Beschluss widersprach Paulus inhaltlich, indem er das Essen von götzengeopfertem Fleisch für biblisch erklärte

    (1. Korinther 8:1-8) . . .Was nun Speisen betrifft, die Götzen dargebracht werden: Wir wissen, wir alle haben Erkenntnis. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. 2 Wenn jemand denkt, er habe Erkenntnis über etwas erworben, so erkennt er [es] noch nicht so, wie er [es] erkennen sollte. 3 Wenn aber jemand Gott liebt, so ist dieser von ihm erkannt. 4 Was nun das Essen von Speisen betrifft, die Götzen dargebracht worden sind, so wissen wir, daß ein Götze nichts ist in der Welt und daß es keinen GOTT gibt außer e i n e m. 5 Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, 6 so gibt es für uns tatsächlich e i n e n GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt e i n e n Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. 7 Dessenungeachtet haben nicht alle diese Erkenntnis; sondern einige, die bis jetzt an den Götzen gewöhnt sind, essen Speise als etwas einem Götzen Geopfertes, und ihr Gewissen, das schwach ist, wird befleckt. 8 Aber Speise wird uns bei Gott nicht empfehlen; wenn wir nicht essen, haben wir keinen Nachteil, und wenn wir essen, ist dies für uns kein Verdienst.

    Aus Jehovas sicht kann jeder götzengeopfertes Fleisch essen, wenn niemand dabei ist, der sich daran stört.

    Paulus würde nie einem Gesetz Gottes widersprechen. Deshalb ist der von der „Leitenden Körperschaft“ in Jerusalemer gefasste Beschluss kein Gesetz Gottes, sondern ein Speisegebot wie die Kleiderordnung, die entsprechend einzuhalten ist.

    Warum Paulus den für Menschen unbedeutenden Genuss von götzengeopferten Fleisches erlaubt aber eine lebensrettende Bluttransfusion unter Inkaufnahme des Verlustes seines Lebens verbieten sollte, entzieht sich meiner Vorstellung.

    Nach der Zerstörung Jerusalems und die Vertreibung in die Diaspora wurde der christliche Glaube in den Versammlungen Roms weitergeführt. Die Enkel einer möglichen leitenden Körperschaft des christlichen Glaubens findet man im Vatikan. Wenn sich die Menschen dieser Leitenden Körperschaft unterordnen wollen, können sie es gerne machen, aber hinzugehen und eine neue Leitende Körperschaft zu gründen, weil die alte zu schlecht ist, und allen zu sagen „Alles hört auf unser Kommando“, und Gehorsam von uns zu fordern, dazu haben sie kein Recht.

    Eine Gruppe, die von sich behauptet, im Auftrage Jehovas zu handeln und in der Öffentlichkeit (Pro7) vorsätzlich Lügen verbreitet, um Jehova für ihre Fehler verantwortlich zu machen, hat keinen Bestand. Jehova wird entsprechend seinem Vorsatz an ihnen handeln. Da bin ich mir sicher.

    Ede

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Edelmuth,

    interessante Argumentation bezüglich „DINGEN ZU ENTHALTEN, DIE GÖTZEN GEOPFERT WURDEN“. Da muss ich noch mal nachforschen. Ob sich das einfach auf das Blut übertragen lässt halte ich aber erst einmal für fragwürdig. Dann könnte ihnen ja auch die Hurerei nur wegen der Juden verboten worden sein. Hinter dem Verbot der Hurerei steckt aber ein allgemeiner sittlicher Grundsatz. Man müsste also ausschließen können, dass hinter dem Blutverbot ein allgemeiner sittlicher Grundsatz steht, der für alle Menschen und nicht nur für Juden gültig ist. Wurde denn das Blutverbot, dass Gott den Menschen in den Tagen Noahs gab aufgehoben?

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Guten Morgen E.E.

    Ich freue mich, dass du dich ernsthaft diesem Thema stellst.

    Du hast natürlich mit deiner Argumentation recht. Es muss daher für das Blutverbot weitere biblische Argumente, die einzeln zu bewerten sind, geben. Der Jerusalemer Beschluss ist völlig ungeeignet ein Blutverbot zu begründen und noch weniger geeignet, um deshalb zu sterben.

    Sich des Blutes zu enthalten, hieße vollständig darauf zu verzichten, und das kann ich und andere Zeugen Jehovas auch nicht. In jedem Menschen plätschern ca. 3 Liter Blut. Was wie ein Joke klingt hat einen ernsten Hintergrund. Jeder Zeuge Jehovas würde selbstverständlich das eigene Blut vom Blutverbot ausschließen. Würde er es dann auch von einer Eigenbluttransfusion ausschließen. Immerhin wurde das Blut von Gott geschaffen, damit es den Menschen nützt und ihn am Leben erhält. Man würde dann auf die Zeit hinweisen, die das Blut nicht außerhalb des Körpers gelagert werden darf. Dafür finde ich aber keinerlei biblischen Hinweise. Auch steht diese Argumentation im Widerspruch zur Dialyse und zu bestimmten von der Gesellschaft tolerierten Operationsmethoden.

    Allein diese von der Gesellschaft geduldete Toleranz steht im Widerspruch zu Gottes Wort, denn bei Jehovas Wort kann die Gesellschaft nichts tolerieren. Es ist allein seine Entscheidung.

    Auf dein Argument mit dem Blutverbot Noahs würde ich gerne in einem nächsten Beitrag eingehen, denn es gibt für bestimmte Personen tatsächlich ein biblisches Blutverbot.

    Ede

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Hallo E.E.

    Du hast dich auf das Blutverbot, das Noah gegeben wurde, bezogen, um deutlich zu machen, dass das Verbot eine über das mosaische Gesetz hinausgehende Gültigkeit hat. Das war sehr klug von dir.

    (1. Mose 9:4) . . .Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen. . .

    Bezieht man das Blutverbot auf den heutigen Kenntnisstand, so ist sicherlich das vollständige Enthalten der Hauptbestandteile(außer bestimmter Fraktionen) von Tierblut gemeint.

    Warum bestand Jehova auf den Verzicht von Tierblut?

    (3. Mose 17:10-12) . . .Was irgendeinen Mann vom Hause Israel betrifft oder einen ansässigen Fremdling, der als Fremdling in eurer Mitte weilt, welcher Blut von irgendeiner Art ißt, gegen die Seele, die das Blut ißt, werde ich bestimmt mein Angesicht richten, und ich werde sie tatsächlich von den Reihen ihres Volkes abschneiden. 11 DENN DIE SEELE DES FLEISCHES IST IM BLUT, UND ICH SELBST HABE ES FÜR EUCH AUF DEN ALTAR GEGEBEN, DAMIT SÜHNE GELEISTET WIRD FÜR EURE SEELEN, denn das Blut ist es, das Sühne leistet durch die Seele [darin]. 12 Darum habe ich zu den Söhnen Israels gesagt: „Keine Seele von euch soll Blut essen, und kein ansässiger Fremdling, der als Fremdling in eurer Mitte weilt, soll Blut essen. . .

    Jehova hat den Menschen ausdrücklich verboten Tierblut zu sich zu nehmen, weil er es als Opfergabe auf den Altar gelegt hat.

    Jehova ist vollkommen. All sein Tun ist vollkommen. Die Tiere haben nicht gegen Jehova gesündigt. Sie sind vollkommen, nämlich immer noch so, wie Gott sie erschaffen hat. Nur vollkommene Dinge dürfen auf Jehovas Altar.

    Das Blut von unvollkommenen, fehlerhaften Menschen kann Jehova nicht auf den Altar legen. Weil aber alle Menschen (außer Jesus) unvollkommen waren/sind hat Jehova zu ihrer Rettung das Blut seines vollkommenen Menschensohnes ein für alle mal auf den Altar gelegt, das einige vollkommene Opfer, das uns retten kann. Jehova legt kein unvollkommenes Opfer von fehlerhaften Menschen auf seinen Altar. Deshalb trifft das Blutverbot auf das Blut unvollkommener Menschen nicht zu.

    Auf wen trifft das Blutverbot denn dann zu?

    Aufgrund Jesus Opfer werden die Gesalbten zu ihren Lebzeiten gerecht gesprochen. Wenn sie ihren irdischen Lauf beenden, ist ihr Blut so gerecht, dass sie in den Himmel aufgenommen werden können. Ihr Blut, ihr Recht auf Leben, wird wie Jesus Leben auf dem himmlischen Altar Jehovas für das Leben anderer geopfert. Sie kehren nie wieder auf die Erde zurück (Offenbarung 3:12)

    Gesalbte müssen sich somit jedes (außer ihr eigenes)Blutes enthalten, weil ihr Blut gerecht ist und auf dem himmlischen Altar Jehovas gegeben wird.

    Ede

  • Alois
    August 20, 2012

    Hallo Ede

    Zitat:
    Sie kehren nie wieder auf die Erde zurück (Offenbarung 3:12)</em

    In diesem zitirten Vers steht:
    12. Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

    Wieso schreibst Du:
    Sie kehren nie wieder auf die Erde zurück (Offenbarung 3:12)</em
    wenn es in Offenbarung heist …..das aus dem Himmel herniederkommt….

    Kannst Du diesen Wiederspruch bitte auflösen?

    Denn wenn sie für immer im Tempel Jehovas sind, dieser Tempel im himmlischen Jerusalem steht, dieses Jerusalem aber vom Himmel herniederkommt, dann müssten auch diese von Dir genannten Menschen auf die Erde kommen.

    LG
    Alois

  • Hopefull
    August 20, 2012

    Wenn Tiere vollkommen sind, wieso werden sie ebenfalls krank wie wir oder werden mit Fehlbildungen geboren?
    Bis jetzt konnte mir das noch keiner erklären. Jemand sagte, dass die Tiere durch den Sündenfall auch unvollkommen wurden weil sie uns untertan sind.
    Und wenn sie vollkommen wären, dann müsste doch eines für alle reichen. Also ein Opfer meine ich. Denn das Vollkommene hebt immer das Unvollkommene auf

  • Uwe Schöning
    August 20, 2012

    Hallo E.E. und herzlich Willkommen hier.

    Viele Kommentare hast du ja bereits erhalten.
    Hier sind meine Gedanken dazu (zitierte Stellen sind hierbei kursiv gesetzt):

    „Die im Vortrag angeführten Schriftstellen zeigen mir, dass Jehovas Zeugen Gottes neuzeitliches Volk sind, weil die Zustände denen im alten Israel gleichen.“

    Gerade bei diesem Absatz musste ich an die Parallelen denken. Doch was ist mit dem alten Israel passiert? Sie haben zuerst Gott verworfen, indem sie anderen Götter huldigten und bestraft wurden. Dies immer wieder. Dann haben sie sich von ihren religiösen Führern blenden lassen. Die Pharisäer legten den Menschen ziemliche Bürden auf – stellten sich selbst zur Schau.
    Am Ende vom Lied verwarfen sie Jesus.
    Du hast Recht: die Organisation der Zeugen Jehovas gleicht dem alten Israel wirklich!

    „So wie Hesekiel, Jeremia und Baruch sehe ich deshalb keine Notwendigkeit das Volk Gottes zu verlassen. Auch innerhalb der Organisation wird es am Tag Jehovas Überlebende geben. Man muss sich halt von den „unehrenhaften Gefäßen“ rein erhalten (2. Timotheus 2:20, 21).“

    Um beim Beispiel des alten Israels zu bleiben:
    Es gibt tatsächlich genug Beispiele, die zeigen, dass treue Diener Jehovas ausharrten. Daniel zB blieb ja sogar in Babylon. Hierbei dürfen wir aber nicht vergessen, dass die Anbetung dennoch rein war! Wir müssen Jehova mit Geist und Wahrheit anbeten. Kommt dieser Grundsatz mit den Bestimmungen der GEsellschaft in Konflikt – und das wird er sobald jemand eigenständig denkt – dann müssen wir Stellung beziehen!


    „Wie sich die Prophezeiungen der Bibel tatsächlich erfüllen, kann man normalerweise erst nach ihrer Erfüllung verstehen. Dies ging auch Jesu Jüngern im ersten Jahrhundert so.
    Von daher wundert es mich nicht, dass die leitenden Brüder mit ihren Interpretationen von Prophezeiungen, deren Erfüllung noch in der Zukunft lag, so oft daneben lagen und auch heute noch falsche Vorstellungen von dem haben, was in Zukunft passieren wird. Über solche Fehler sehe ich großzügig hinweg.“

    Bitte verstehe mich nun nicht falsch. Ich möchte dir deine Toleranz was Fehler angeht, absolut nicht absprechen. Es ist dein Gewissen, das hier entscheiden muss.
    Die ersten Christen haben damals viel falsch verstanden, ebenso wie es die WTG und auch aufrichtig Suchende getan haben. Der Unterschied liegt darin, wie man mit der Erkenntnis umgeht, dass man einen Fehler begangen hat.
    Wer rehabitiliert die Ausgeschlossenen, die mit dem damals „hellerem Licht“, welches doch falsch war, nicht Schritt gehalten haben? Oder „vorausgeilt“ waren? Wieso entschuldigt sich die WTG nicht bei den Brüdern, die wegen den Publikationen zu 1975 predigten und denen sie dann am Ende unterstellten, sie wären zu übereifrig gewesen?

    „Aus der Bibel erkenne ich, dass Gottes Volk in Versammlungen organisiert sein sollte.
    Und da sehe ich keine alternativen Versammlungen zu den Versammlungen der Zeugen Jehovas. „

    Ich sehe das anders, nämlich wo nur zwei oder drei Brüder versammelt sind, dort wird Jesu sein – und der Geist Jehovas.

    „Ich frage mich, wieso es all denen, die im Laufe der letzten 100 Jahre die Versammlungen der Zeugen Jehovas verlassen haben, nicht gelungen ist alternative Versammlungen aufzubauen, die weltweit im Glauben verbunden sind und wie die ersten Jünger Jesu ein von allen anerkanntes Gremium zu Klärung von grundlegenden Glaubensfragen haben. Kritisieren ist leicht, weil Menschen immer Fehler machen. Aber es selber besser machen, dass würde mich wirklich überzeugen.“

    Die Welt ist voll mit Splittergruppierungen. Niemand braucht noch mehr. Nur Jesu und der Geist Gottes werden das Volk Gottes zusammenrufen. Niemand kommt zum Vater, es sei denn er ziehe ihn.
    Ein Glaube, basierend auf der Bibel IST die Verbindung.

    „Wenn ihr einem Kind die Puppe wegnehmen wollt, dann solltet ihr erst einmal einen Ersatz anbieten.“

    Ich möchte hierbei auf die Antwort von Bruderinfo verweisen. Ich denke ich gehöre zu den Leuten, die sagen, dass es gut ist, dass hier eben KEINE alternative Versammlung als Konkurrenz gegründet wurde.

    Viele Grüße

    Uwe

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber Uwe,

    Du hast eine ausgewogenen Kommentar gegeben. Danke dafür!

    Wer allerdings behauptet, die heutigen ZJ seine „Gottes Volk“, der sagt doch eigentlich nichts anderes, als das Jehova Menschen in die Irre führt und von Jesus als Erlöser entfremdet und dann von den Gläubigen erwartet, dass man das akzeptiert oder erduldet.

    Wer behauptet, dass die ZJ heute „Gottes Volk“ sind, hat auch kein Recht den Sklaven oder die WTG oder sonst was zu kritisiere, weil das Gotteslästerung wäre.

    Für mich steht immer noch die Frage im Raum, wie man darauf kommen kann, dass ZJ einzig und allein „Gottes Volk“ waren oder noch sind, mit denen Gott handelt??? Es ist mir ein großes Rätsel wie man das begründen oder gar beweisen will. Das Argument mit den Propheten, die sich angeblich an IHNEN erfüllen, ist sehr fragwürdig, weil auch auf andere Religionen anwendbar.

    Doch die Beweise, die zeigen, dass sie NICHT Gottes Volk sein können, liegen auf der Hand.

    Mir fällt immer wieder auf, dass viele organisationstreue ZJ an der WTG fest halten, weil sie durch biblischen Übereinstimmungen glauben sich in „Gottes Volk“ zu befinden. Sie begründen dies mit den guten Taten, der Liebe, der Einheit und dem Predigen usw.. Doch im Gegenzug halten einige Kommentatoren auf BI ebenfalls daran fest, dass die WTG „Gottes Volk“ ist, weil sie genauso biblisch Übereinstimmungen finden, nur eben aus ihrer Sicht negative.

    Das Denkmuster ist im Grunde das gleiche, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

    Don Cameron würde würde wohl zu beiden Gruppen sagen: „Sich selbst gefangen halten mit der Bibel“

    LG
    Dennis

  • Alois
    August 20, 2012

    Lieber Dennis

    Zitat:
    Wer allerdings behauptet, die heutigen ZJ seien “Gottes Volk”, der sagt doch eigentlich nichts anderes, als dass Jehova Menschen in die Irre führt und von Jesus als Erlöser entfremdet und dann von den Gläubigen erwartet, dass man das akzeptiert oder erduldet.

    Das Volk Israel des AT war definitiv Jehovas Volk und trotzdem haben sie immer wieder schwer gesündigt. Willst Du damit sagen Jehova sei für die Sünden seines Volkes damals verantwortlich gewesen?
    Das Volk Israel war selbst zur Zeit Jesu Gottes Volk. Jesus sagte doch dass er diesem Volk predigen muss. So auch Heute, Gottes Volk ist wie damals ein Jehova abtrünniges Volk, aber verantwortlich für die Abtrünnigkeit ist Jehova deswegen nicht.

    Ich kann Deine Ansicht nicht nachvollziehen respektiere sie aber.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Michael2
    August 20, 2012

    Hallo lieber Alois,

    ich möchte mich in deinen Gedankenaustausch mit Dennis kurz einmischen. Ich glaubeAlois, das du einem Denkfehler erliegst, wenn du sagst das für dich die Zeugen Jehovas das neuzeitliche Volk Gottes sind. Ich weiß das dies für dich eine Grundlegende Ansicht ist und du gerne alle Prophezeiungen in Verbindung mit den buchstäblichen Israel auf Jehovas Zeugen anwendest.

    Doch mir scheint, das du nicht beachtest, das das buchstäbliche Israel von Jehova als sein Volk erwählt wurde und er niemals gesagt hat, er werde sich ein neues Volk an stelle der Israeliten erwählen.
    Jehovas Zeugen haben sich selbst zum neuzeitliche Volk Gottes ernannt, aber es gibzt keinen Beweis das Jehova sie als solches sieht. Nur weil sie den Namen Gottes rauf und runter beten ist dies noch lange kein Beweis das es so ist.
    Ich gehe allerdings mit dir einig, das man die Aussagen der alten Propheten im übertragenen Sinn auf Jehovas Zeugen anwenden kann.

    Im übrigen gehöre ich zu denjenigen, die davon überzeugt sind, das die buchstäbliche Nation Israel nicht endgültig von Gott verworfen ist. Paulus mit Bezug auf die Propheten eindeutig darlegt, das Gott sein Volk nicht verworfen und niemals verwerfen wird, er hält seine Zusagen ein.
    Lediglich die einmalige Gelegenheit die Königreichsregierung alleine zu bilden wurde ihnen genommen.

    Es wird einmal der Tag kommen wo sich Gott ein Volk in Verbindung mit dem Volk Israels ein Volk für seinen Namen erwählen wird aus allen Völkern der Erde und dieses Volk wird dann die gesamte Menschheit einbinden, die bereit ist ihr Herz von Gott formen zu lassen. Alle anderen werden dann nicht mehr da sein. Aber dies liegt noch in der Zukunft.

    Dies ist aber nur meine persönliche Überzeugung wie ich sie aus der Bibel verstehe.
    Wenn wir uns in diesem Punkt auch nicht einig sind, so schätze ich doch deine Kommentare lieber Alois, die von einem tiefen Glauben an Christus und seinen Verheißungen zeugen.

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Alois
    August 20, 2012

    Danke Michael

    Ich habe Deinen Kommentar gelesen und man kann es auch so verstehen wie Du das verstehst, ich respektiere das so wie Du auch meine Ansicht respektierst.

    Diese Punkte sind wie viele andere für die Rettung auch nicht wichtig, da uns nicht eine richtige Ansicht rettet, sondern der Glaube an Jesus, seinen Vater, die Verheißung und die Gnade durch Jehova.

    LG
    Alois

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    wenn die Schnitter, die Engel, am Ende der Ziet die Guten auslesen, läßt das darauf schließen, dass sie aus vielen Destinationen kommen mögen.
    Im Schleppnetz sind auch alle zusammen und es werden die Guten auserlesen.
    mal so zum Nachdenken

  • Alois
    August 20, 2012

    Lieber Dennis

    Ein paar biblische Beweiae, dass Jehovas Volk meistens sündig war:

    Ps. 81
    11. Aber mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört, und Israel ist nicht willig gegen mich gewesen.
    12. Und ich gab sie dahin der Verstocktheit ihres Herzens; sie wandelten nach ihren Ratschlägen.
    13. O daß mein Volk auf mich gehört, daß Israel in meinen Wegen gewandelt hätte!

    Jes. 1
    2. Höret, ihr Himmel, und horche auf, du Erde! Denn Jehova hat geredet: Ich habe Kinder großgezogen und auferzogen, und sie sind von mir abgefallen.
    3. Ein Ochse kennt seinen Besitzer, und ein Esel die Krippe seines Herrn; Israel hat keine Erkenntnis, mein Volk hat kein Verständnis.
    4. Wehe der sündigen Nation, dem Volke, belastet mit Ungerechtigkeit, dem Samen der Übeltäter, den verderbt handelnden Kindern! Sie haben Jehova verlassen, haben den Heiligen Israels verschmäht, sind rückwärts gewichen. –
    5. Warum solltet ihr weiter geschlagen werden, da ihr nur den Abfall mehren würdet? Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ist siech.

    Jes. 3
    12. Mein Volk-seine Bedrücker sind Buben, und Weiber herrschen über dasselbe. Mein Volk, deine Leiter führen irre, und den Weg deiner Pfade haben sie dir entrückt.

    Jes. 5
    13. Darum wird mein Volk weggeführt aus Mangel an Erkenntnis, und seine Edlen verhungern, und seine Menge lechzt vor Durst.

    Jes. 54
    5. Und nun, was habe ich hier zu schaffen? spricht Jehova. Denn mein Volk ist umsonst hinweggenommen; seine Beherrscher jauchzen, spricht Jehova, und beständig, den ganzen Tag, wird mein Name gelästert.
    6. Darum soll mein Volk meinen Namen kennen lernen, darum an jenem Tage erfahren, daß ich es bin, der da spricht: Hier bin ich!

    Jer. 2
    11. Hat irgend eine Nation die Götter vertauscht? Und doch sind sie nicht Götter; aber mein Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht gegen das, was nichts nützt.
    12. Entsetzet euch darüber, ihr Himmel, und schaudert, starret sehr! spricht Jehova.
    13. Denn zweifach Böses hat mein Volk begangen: Mich, den Born lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen auszuhauen, geborstene Zisternen, die kein Wasser halten.

    Jer. 4
    22. Denn mein Volk ist närrisch, mich kennen sie nicht; törichte Kinder sind sie und unverständig. Weise sind sie, Böses zu tun; aber Gutes zu tun verstehen sie nicht. –

    Jer. 5
    30. Entsetzliches und Schauderhaftes ist im Lande geschehen:
    31. die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen unter ihrer Leitung, und mein Volk liebt es so. Was werdet ihr aber tun am Ende von dem allen?

    Jer. 18
    15. Denn mein Volk hat mich vergessen, sie räuchern den nichtigen Götzen; und diese haben sie straucheln gemacht auf ihren Wegen, den Pfaden der Vorzeit, um Steige zu gehen, einen Weg, der nicht gebahnt ist,

    Jer. 23
    2. Darum spricht Jehova, der Gott Israels, also über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie vertrieben, und habt nicht nach ihnen gesehen; siehe, ich werde die Bosheit eurer Handlungen an euch heimsuchen, spricht Jehova.
    13. Und an den Propheten Samarias habe ich Torheit gesehen: Sie weissagten durch den Baal und führten mein Volk Israel irre.

    Es gibt noch viele weitere Beweise dass das Volk Jehovas vor allem durch seine Führung ins Unglück gestürzt wurde und obwohl sie Gottes Volk waren schwer gesündigt hatten. Warum soll es Heute nicht so sein?

    Es gibt kein Volk Jehovas das rein ist, zumindest noch nicht. In der Zukunft wird es das natürlich geben.

    LG
    Alois

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber Alois,

    ich verstehe Deine Argumente, aber wie ich schon sagte, für Dich ist das SCHLECHTE bei den ZJ der Beweis, dass sie Gottes Volk sind, für organisationsloyale Brüder ist es das GUTE!

    Aber beides reicht nicht aus um die ZJ als „Gottes Volks“ zusehen, weil auch auf andere anwendbar.

    Der Beweis, dass die Juden Gottes Volk waren (noch sind), ist nicht in ihrer Schlechtigkeit oder ihrer Tugendhaftigkeit zu finden, sondern in der zweifelsfreien Bestätigung von Jehova Gott selbst.

    Die übernatürlichen Wunder in Verbindung mit den Juden und deren Propheten, die sich nicht geirrt haben und im Namen Jehovas sprachen, waren die tatsächliche Bestätigung, dass SIE „Gottes Volk“ waren (noch sind).

    Diese beiden Merkmale fehlen bei den ZJ heute völlig, von daher können sie für mich nicht Gottes Volk sein, wie es die Juden waren (noch sind) !!!

    LG
    Dennis

  • Alois
    August 20, 2012

    Lieber Dennis

    Wir wissen beide dass wir in manchen Punkten völlig verschiedene Ansichten haben, das ist auch nicht schlimm und ich respektiere das. In weiten Bereichen sind wir uns auch einig, uns verbindet mehr als uns trennt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Caleb
    August 20, 2012

    Zur Diskussion, ob JZ das neuzeitliche Volk Gottes sind oder nicht, ein paar Gedanken von mir:

    Als Jehova die Israeliten als sein auserwähltes Volk annahm, war dies auch für Außenstehende durchaus sichtbar und ist als solches auch anerkannt worden (z. Bsp. Plagen und Auszug aus Ägypten, der damaligen Weltmacht immerhin).

    Selbst Jesus, der Sohn Gottes ist vor den Augen anderer öffentlich, von Jehova, als Messias bekannt gemacht worden.

    Die Annahme der ZJ als Gottes Volk hingegen lief unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

    Israel bzw. die Juden waren bzw. sind trotz ihrer Kleinheit immer wieder im Blickpunkt des Weltgeschehens und haben auch unter anderem wegen ihrer Kapitalstärke viel Einfluss auf eine Weltmacht. Zur Zeit steht Israel kurz davor, einen Flächenbrand im Nahen Osten zu entfachen.

    ZJ sind seit ihres Bestehens maximal eine Randnotiz, wenn überhaupt. Wir freuen uns schon, wenn in einem Bezirksblatt einen Randnotiz über einen BK erscheint oder ein 15 Minutenbericht in Galileo. Es wäre so als würde sich Andorra als wichtiger Staat im Weltgeschehen sehen.

    ZJ sind im Prinzip keine eigene Religion sondern eine Sekte der ernsten Bibelforscher die sich in Richtung eine Psychosekte in eine Ecke mit Scientology entwickelt haben.

    Es gibt auch nichts neues unter der Sonne. Schaut auch einmal die Wiedertäufer aus den 16. Jahrhundert an. Hier sind gerade in den Anfängen ganz große Parallelen zu den ZJ zu finden, auf die sich auch viele Prophezeiungen der alten Propheten anwenden lassen.

    Mein Fazit:

    1. Jehova wird sein Volk kenntlich mach, sodaß es ein Großteil der Menschheit dies mitbekommen wird und nicht nur ein paar Herrschaften in einem Hinterzimmer
    2. 66 u.Z. war es für alle Christen sichtbar, dass sie fliehen sollten. Selbst für die, die nicht geflohen sind, war es im Nachhinein klar, dass sie einen Fehler begangen hatten. Dieses Ereignis steht meines Erachten noch aus.
    3. Das Volk Gottes muss ganz einfach eine bedeutendere Rolle als die ZJ im Weltgeschehen innehaben (lt. WTG wenn die Nationen die ZJ angreifen wird Harmagedon kommen?????)

    Meiner Meinung nach können wir heute noch gar nicht sehen, ob die Juden das auserwählte Volk sind oder ob Christen als Gesamtes, oder einzelne Gruppierungen oder Einzelpersonen das Volk Gottes bilden. Das sind im Moment alles Spekulationen. Die ganzen Geschehnisse werden EINDEUTIG und schnell ablaufen, also immer wachsam sein.

    Herzlichst

    C.

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    Caleb, ich denke, dass, wenn Jesus als Köing gekommen ist und manifestiert ist, sich die Dinge entwickeln werden.
    Derzeit sind wir gefangen im babylonischen Labyrinth der von Satan beeinflußten und geseuerten Religionen. Diese sind alle gleich – jede erwartet Gehorsam ihren Doktrin gegenüber und der es wagt anzuzweifeln, steht schlecht dar, oder wird einfach exkommuniziert.

    Der Staat Israel, der heute existiert, ist eine schöpfung von Bron Rothschild, der in den 1870iger Jahren beim osmanischen Sultan in Palästina Land kaufte mit dem Ziel, Juda zu reinstallieren. Man war sich klar, dass der „kranke mann am Bosporus“ sein Empire von Euroa über die ganze arabische Halbinsel bis hin nach Ägypten nicht wird halten können. Und so traf man Vorbereitungen, wenn es zersplittert – dann mit dem Aspekt, Juda zu erwecken.
    Das wurde dann um 1961 manifestiert, als in den weltkrieg das Großkapital von Rothschild und Co eingebracht wurde.
    Die Balfour Deklaration war ein bekenntnis für Juda.
    Es hat dann zwar noch 32 jahre gedauert und mit deutscher „Hilfe“ – 2.WK und Judenprogrome – srogten dann dafür das 1948 der Staat ausgerufen wurde.
    Der existiert und handelt um die wahre Endzeit zu formen.
    Wir werden sehen, was da noch bei rauskmmmt. Derzeit gibts ja die Leckagen, das was durchsichkert zum Thema Iran zerstören.
    nun, wir werden nichts daran ändern – weder wollen noch können. Aber wir werden erkennen, was das im Lichte der Prophetie abgheen wird.

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    es muss 1916 heißen nicht 1961. Ich glaube, ich brauche ein neues Keybord

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Hallo Caleb,
    sehr gut analysiert !!!

    Heute war in den Salzbg. Nachrichten ein guter Bericht über die Momonen – Anlaß war der Präsidentschaftskanditat Mitt Romney als Mormone.

    Noch nie zuvor ist mir dabei so klar geworden daß JZ mit seinem Gründer CH.T.Russel einer unter vielen war der im 19. Jhdt. ebenso wie Josef Smith, der die Mormonen gründete.

    Im Jahr 1830 bildete sich J.Smith ein Botschaften in Form von goldenen Tafeln gefunden zu haben. In diesen weiteren Jahrzehnten wurden eine Reihe von anderen Gruppierungen gegründet u.a. die Adventisten, Pfingstler, ZJ als Bibelforscher usw.

    Die Menschen sehnten sich nach religiösen Erzählungen, Russel verstand es dies zu nutzen mit seinen Pyramiedenlehren als der „Bibel in Stein“ seinen verrückten Berechnungen und fixen Zeitangaben die allesamt sich als FALSCH erwiesen. Und genau DIESEN Mann soll Jesus als EINZIGEN auserwählt haben, seine Interessen auf Erden zu vertreten. Wie war ich als Kind und später als Jugendlicher (habe mich mit 14 taufen lassen) stolz zu dieser auserwählten Elite zu gehören. Oder wie habe ich dann über Jahre „unseren trvSk.“ verteidigt und glaubte tatsächlich nur diese Männer hätten den direkten Draht zu Gott – bis über 30 Jahre später die Ernüchterung und immer deutlicher die Erleuchtung vonstatten ging, was diese Männer alles an Blödsinn und Lügen (leider ließ ich mich mißbrauchen) auch mittels Millionen von Druckschriften, von dem heute vieles nicht daß Papier Wert ist auf dem es gedruckt ist, zu verbreiten verlangten.

    Schlimmer noch würde man heute ein altes Buch aus den 50er Jahren verbreiten und mit Menschen studieren hätte dies den unmittelbaren Ausschluß zur Folge sofern man nicht bereut und das einstellt. Dann sollte der oder die Neue noch vorbereitet werden DIE ORGANISATION als von Gottes Geist (einzige) geleitet zu vermitteln. Ohne diese Anerkennung – obwohl Jesus klar lehrte nur ER habe Worte ewigen Lebens – würde der neue NIE getauft werden.

    Sogesehen, da diese Gemeinschaft von diesem Erfordernis keinen Millimeter abweicht, wird sie früher oder später in die Bedeutungslosigkeit verschwinden. Wenn sie auch vorgeben Jesu Auftrag zu erfüllen, doch wie ermunterte UND warnte Paulus mit diesen Worte:

    1 Folgt meinem Beispiel, so wie ich dem Vorbild folge, das Christus uns gegeben hat.

    … ebenfalls an die Korinther im Kap. 15 diese Worte:

    1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet.

    2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.

    3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    10 Alles, was ich bin, bin ich allein durch Gottes vergebende Gnade. Und seine Gnade hat er mir nicht vergeblich geschenkt. Ich habe mich mehr als alle anderen eingesetzt, aber das war nicht meine Leistung, sondern Gott selbst hat alles in seiner Gnade bewirkt. 11 Doch ganz gleich, ob die anderen Apostel oder ich: Wir alle haben diese eine rettende Botschaft verkündet, und dadurch seid ihr zum Glauben gekommen.

    Und was möchten die Nachfolger Russels?

    Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?
    Weil sie nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    Die sündige, unvollkommene WTG verspricht ihren Anhängern Rettung.

    Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas verlangt daß ein ZJ bedingungslos gehorchen muß, ansonsten wird er ausgeschlossen die Botschaft wie sie Paulus formuliert hat in Wahrheit keine Bedeutung.

    lg. Matthäus

    =====================================================================================================================================================================

    KOMMENTAR VON MANFRED
    Manfred
    Eingereicht am 25.08.2012 um 11:26
    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich möchte mich bei Euch entschuldigen, dass Ihr über mehrere Tage Zeugen einer sehr fruchtlosen Diskussion geworden seid, wie es einige von Euch so genannt haben. Damit habt Ihr auch absolut Recht.

    Eigentlich bin ich immer dafür in Liebe mit meinem Gesprächspartner einen Kompromiss einzugehen, wenn man unterschiedliche Ansichten hat und wenn es einfach nur bedeutet es mal so stehen zu lassen. Doch in Bezug auf eine eindeutige Wahrheit aus der Bibel, darf man keinen Kompromiss machen. Jesus ist für uns gestorben, weil auch er furchtlos für das eingestanden ist, was er von seinem Vater über zig Millionen Jahre gelernt hat. Jesus hat in der Bibel viel davon gesprochen, wie Jehova zu Lügnern und reuelosen Sündern eingestellt ist. Einiges wurde auch während dieser Diskussion zitiert.

    Bei Bruderinfo hat eigentlich jeder die Möglichkeit Kommentare zu schreiben, solange sie nicht obszön, ausfallend oder diskriminierend sind. Wenn Ihr die Kommentare von Edelmuth lest, wird Euch auffallen, dass er gegen keine dieser Regeln verstösst. Auch als ich Ihn offen angegangen bin um Ihn zu einer Antwort zu bewegen, ist er immer ruhig und sachlich geblieben. Warum?

    Damit es ihm nicht verwehrt wird hier weiter auf Bruderinfo zu schreiben.

    Jeder andere hätte auf meine Kommentare emotional reagiert, nicht jedoch Edelmuth. Deshalb ist ganz offensichtlich dass hier jemand ein doppeltes Spiel spielt und versucht die Schafe, die sich hier in Freiheit versammeln wieder in die Sklaverei der Organisationshürden hinein zu treiben. Normalerweise hätte ich es nach ein paar Kommentaren bewenden lassen, doch diesmal sollte es offensichtlich werden, welche Beweggründe Edelmuth verfolgt und es hat sage und schreibe 7 Tage gedauert, bis er mir eine wässrige Antwort gegeben hat, nein eigentlich hat er es immer noch nicht getan und trotzdem hat er sich verraten, weil er auf eine biblische Frage mit dem Einsichtenbuch der Gesellschaft geantwortet hat. Obwohl er immer behauptet, die Bibel sei für ihn massgebend und er würde seine Ansicht ändern, wenn man es ihm anhand der Bibel beweist.

    Jetzt wo seine Beweggründe klar sind, braucht man sich nicht mehr die Mühe zu machen, alles was er sagt zu widerlegen und kann sich die Zeit sparen. Man braucht nur mal ab und zu einen Link auf diesen Kommentar zu setzen und jeder der möchte, kann sich den Verlauf der Diskussion durchlesen und sieht wie sich Edelmuth geschickt durch die Kommentare „geschlängelt“ hat ohne eine aufrichtige Antwort zu geben.

    Dabei ist dieser Bibeltext aus Mat. 25:31-46 die wahre Gute Botschaft des Christus.

    Sie lautet: Jedes Schaf, dass Jesus vor Harmagedon einsammelt und dann endgültig von den Böcken abgesondert wird, ist gerecht und geht in das ewige Leben. Alle Schafe haben an der 1. ten Auferstehung teil, denn das bedeutet, dass man in das Buch des Lebens eingetragen wird.

    Es wird nicht nur einige wenige Gesalbte (allg. unter den 144.000 bekannt) betreffen, die an der 1.ten Auferstehung teilhaben, nein es werden alle Schafe sein, die sich Jesus zu seiner Rechten stellt.

    Das die Gesellschaft es anders lehrt hat damit zu tun, dass die Zeugen Jehovas im Allgemeinen genau das tun, was die Leitende Körperschaft von Ihnen verlangt. Aber erklärt mir folgenden Widerspruch:

    7 Männer vom heiligen Geist gesalbt legen in Brooklyn fest, was gelehrt wird. Dann gibt es noch ca. 8.000 bis 10.000 Gesalbte, die auf der ganzen Erde verteilt leben und einmal im Jahr von den Symbolen nehmen dürfen. Viele dieser Gesalbten sind noch nicht einmal Älteste, dass weiß ich aus sicherer Quelle, weil ich zwei persönlich kenne. Von dem einen weiß ich sogar, dass man ihn versucht hat mehrmals aus der Versammlung auszuschliessen und es wurde ihm verwehrt während des Wachturm Studiums Kommentare zu geben. Jetzt möchte ich mal anführen wie die Rangordnung gemäß der Bibel ist:

    1.Kor. 11:3
    3 Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

    1. Jehova
    2. Jesus
    3. Der Mann
    4. Die Frau

    Da gibt es keine Organisation, keine Ältesten dazwischen. Die Ältesten sollten lediglich Ihren Mitbrüdern dienen. Das hat Jesus immer wieder betont, wenn er sagte: Der größte unter Euch soll Euer Diener sein.

    Diese Ältesten oder Diener werden ja laut der Organisation unter Gebet, durch den Heiligen Geist ernannt. Doch dann gibt es ja noch die Gesalbten, die Direkt von Jehova durch seinen Heiligen Geist gesalbt werden.

    Halten wir also fest: Die Ernennung der Ältesten erfolgt durch die Organisation, die Gesalbten Jehovas werden hingegen direkt von Jehova gesalbt.

    Ist es nicht interessant, dass in der Rangordnung gemäß 1.Kor. 11:3 weder die Ältesten, noch die Organisation erwähnt werden, jedoch Jehova und die Männer und Frauen?

    Wie kann es also sein, dass Männer, die direkt von Jehova mit Heiligem Geist gesalbt wurden, innerhalb der Versammlung keinerlei Aufgaben haben, bzw. Ihnen sogar das Kommentargeben bei WT Studium verwehrt wurde? Ist den Ältesten denn nicht bewusst, dass diese Gesalbten mit Christus auf dem Thron sitzen und sogar Engel richten werden?

    1.Kor. 6:1-6
    6 Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir Engel richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht e i n Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

    7 Gesalbte bestimmen was gelehrt wird, während fast 10.000 Gesalbte, die heute auf der Erde leben nichts tun? Von Jehova gesalbt zu sein bedeutet, dass man ein Arbeiter ist in seinem Weinberg ist. Wer arbeitet, darf nicht einfach untätig in der Ecke sitzen. Für was soll er denn am Ende den Lohn erhalten? Dafür das man einmal im Jahr von den Symbolen genommen hat?

    Wenn man jetzt sagt, ja die können ja auch predigen gehen, dann tun sie was. Doch wofür wurden sie dann von Jehova gesalbt, denn das tun alle anderen 7,5 Millionen Zeugen Jehovas auch.

    Die Lehre von den 144.000, so wie es die Gesellschaft der Zeugen Jehovas lehrt und es auch Edelmuth hier immer wieder vorbringt. Ist nicht biblisch, sondern dient nur dazu, dass 7 Männer die Macht über ein Millionenvolk erhalten.

    Dadurch wird die wahre Gute Botschaft unseres Herrn Jesus Christus verschleiert und das kann nur das Werk von einem anderen Geistwesen sein, von dem es heißt:

    1.Mo. 3:15
    15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

    Liebe Grüße Manfred

    Die Wahrheit über Edelmuth, oder Ede wie er sich selbst nennt:

    Ausgelöst durch einen Kommentar von unserem Brd. Barnabas hat sich folgender Dialog zugetragen:

    Barnabas am 17.8. um 14:19 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14346
    Manfred am 17.8. um 18:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14357
    Edelmuth am 17.8. um 20:16 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14369
    Dennis am 18.8. um 8:38 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14398
    Dennis am 18.8. um 9:00 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14399
    Frank u. Frei 18.8. um 9:02 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14400
    Matthäus am 18.8. um 18:11 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14443
    Barnabas am 20.8. um 14:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14537
    Edelmut am 21.8. um 9:42 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14586
    Dennis am 21.8. um 16:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14609
    Manfred am 21.8. um 17:54 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14612
    Edelmuth am 21.8. um 20:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14622
    Martin am 21.8. um 23:29 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14635
    Hans am 22.8. um 6:34 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14644
    Manfred am 22.8. um 7:53 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14649
    Edelmuth am 22.8. um 14:30 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14667
    Edelmuth am 22.8. um 15:35 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14669
    Manfred am 22.8. um 15:52 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14670
    Alois am 22.8. um 18:59 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14676
    Dennis am 22.8. um 19:33 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14678
    Edelmuth am 23.8. um 7:45 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14698
    Manfred am 23.8. um 8:25 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14701
    Edelmuth am 23.8. um 11:49 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14703
    Matthäus am 23.8. um 12:57 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14704
    Manfred am 23.8. um 13:08 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14706
    Matthäus am 23.8. um 13:26 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14707
    Frank u. Frei am 23.8. um 15:47 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14709
    Edelmuth am 23.8. um 16:18 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14710
    Dennis am 23.8. um 17:38 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=817&cpage=1#comment-14714
    Manfred am 23.8. um 21:50 Uhr: http://www.bruderinfo.de/?p=894&cpage=1#comment-14720

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber E.E.,

    wenn ich mich recht erinnere warst Du vor einiger Zeit schon mal hier aktiv, oder?

    Wie dem auch sei, Deine Kommentar zeigt mir, dass Du immer noch im Organisationsdenken verhaftet bist. Du kannst Dir also kein Leben ohne eine organisierte Religion vorstellen und genau hier liegt der „Hund begraben“, wie man so sagt. Das ist kein Vorwurf an Dich persönlich. Ich habe selbst so mein ganzes Leben gedacht.

    Ich suche immer noch die Bibelstelle, die zeigt, dass Jehova und Jesus eine organisierte Religion gegründet haben!

    Beim Volk der Juden im AT muss man sich entscheiden:

    Entweder sie waren ein organisiertes Volk von „wahren Anbetern“ und sind von Jehova dazu auserwählt Gottes Volk zu sein, dann sind sie es auch heute noch gem. Römer 11. Oder aber sie waren Gottes organisiertes Volk bis Jesus kam und eine „geistige Gemeinschaft“ von Juden und Nicht-Juden gründete.

    Das Märchen, dass die Apostel und die Ä. in Jerusalem eine Zentrale der Christen bildete ist leider eine Irrlehre, die sich in den Köpfen von Mio. ZJ festgesetzt hat, aber mit der Bible leicht widerlegt werden kann. Gerade das Beispiel von Paulus, der nie Mitglied der sog. „leitend. Körperschaft“ war, zeigt eindeutig, dass er von sich aus ohne Genehmigung der Apostel, Versammlungen gründete, sie unterwies und sogar Anweisungen gab wie Ä. und DAG zu ernennen wären = lies hierzu 1. Tim. 3:1-10 und Titus 1:5-9 und achte darauf wer die Anweisungen gab.

    Der vielzitierte Vers aus Joh. 6:67 ist sehr klar und sagt im Grunde alles aus.

    Du wirst keine einzige Bibelstelle finden, wo gesagt wird, das man Mitglied in einer Religionsgemeinschaft sein sollte oder muss, wenn doch würde ich gerne diese Bibelstelle erfahren. Im 1. Jhdt. wurde nicht eine neue Religion gepredigt, sondern Jesus (Apg. 4:12; Röm. 1:5-7).

    Ich stelle mir vor wie ein Katholik, ein Mormone oder ein Neuapostole argumentieren würde, wenn er merkt, dass etwas nicht stimmt, aber es sich auch nicht zu schwer machen will. Er sagt einfach „ich sehe nichts besseres als das“, obwohl er sich nie ernsthaft und eingehend mit anderen Religionen oder der „Freiheit im Glauben“ beschäftigt hat, und bleibt da wo er ist. Natürlich kann es jeder so handhaben wie er will, aber glücklich und zufrieden würde mich diese Einstellung nicht machen.

    LG
    Dennis

  • Hopefull
    August 20, 2012

    Hallo Ihr Lieben

    auch ich sehe das so, dass wir nicht unbedingt eine Organisation brauchen. Jesus sagte eindeutig: „Kommt zu MIR“; ICH will Euch erquicken und MEINE Last ist leicht“. Er sagte nicht geht zum t.u.v.S. oder zur LK. Auch brachte er das mit dem Gleichnis des Weinstocks wunderbar zum Ausdruck in Johannes 15. Im Vers 5 sagte er: “ ICH bin der Weinstock, IHR seid die Reben. Wer in MIR bleibt und ICH in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun“.
    Nur die Rebe, die direkt mit dem Weinstock verbunden ist, bekommt auch den nötigen Saft zum Blühen oder um Frucht hervorzubringen. Sobald aber etwas zwischen dem Weinstock und der Rebe steckt dann wird der Saft der in die Rebe fließt, blockiert und sie wird faul.

    Die Gesellschaft der Z.J. hat nicht das geringste Interesse daran uns zu Jesus zu führen. Ganz im Gegenteil, sie möchte nur 3-4 jähriges ausgebildetes ordiniertes Zeitschriftenpersonal und immer gefüllte Geldbeutelchen haben. Somit ist sie eine Behausung für Dämonen geworden und hat mit Christsein überhaupt nichts gemein.

    Betrachtet doch einmal 1. Kor. 6:15-17
    15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Auf keinen Fall! 16 Oder wisst ihr nicht, dass, wer der Hure anhängt, EIN Leib mit IHR ist? „Denn es werden“; heißt es, „die zwei ein Fleisch sein“. 17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist EIN Geist mit ihm.

    Ich fand diesen Text sehr interessant. Ob ich jetzt damit richtig liege, oder ob der Apostel Paulus auch so dachte, kann ich mit Bestimmtheit nicht sagen. Ich fragte mich jedenfalls wer ist denn die Hure? Ist das nicht Babylon, die Große, das Weltreich aller Religionen und christl. Organsiationen?
    Wie hatte Paulus das gesagt? „Wer der Hure anhängt, ist ein Teil von ihr und nicht des Christus“.
    Da die Zeugen ja mit aller Macht weltweit die Körperschaften des öffentlichen Rechts undbedingt, egal wie, erzwingen wollen, machen sie sich doch selbst zur Babylon der Großen. (Sie übertreten dabei ihr eigenen Gesetze und Lehren).
    Wer möchte denn einen Keil zwischen Jesus und den Menschen schieben? Satan. Was macht die Gesellschaft? Macht sie nicht das Gleiche? ZB, dass wir nicht von den Symbolen des Gedächtnismahls nehmen dürfen, oder behaupten, dass Jesus nur ein (außer-)gewöhnlicher Engel wäre? Indem sie für sich selbst Anbetung fordern und unseren Herrn vom Thron geschubst haben? Ich lese im Moment gerade das Urania-Buch. Was man da erfährt, wie die Gesellschaft Kontakte zu den Politikern hatten und wie sie den WT als Propaganda genutzt haben um Kapital daraus zu schlagen, das ist unglaublich. Wie ein Fähnchen im Wind haben sie sich gedreht, je nach politischer Orientierung haben sie sich geschickt angepasst.

    Ich bin froh, dass unser Schöpfer nach dem Menschen selbst sieht, jedes Herz und jede Niere des Einzelnen überprüft. Organsiationen beeindrucken ihn wenig.

    Natürlich haben sich auch Versammlungen gebildet, kleine Hausgemeinschaften um über Jehova zu reden und Jesus zu huldigen. Das ist ganz normal und das weiß auch unser Höchster. Adam hatte auch den innigen Wunsch nach einer Gemeinschaft, sonst hätte Jehova nicht gesagt:“ Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.“ Jehova möchte, dass wir zusammenkommen und zusammen anbeten und uns erbauen. Aber er möchte, dass wir unsere Gedanken frei äußern, aus dem Herzen heraus und nicht von der Organsiation aufgestempelte Meinungen. Nur unsere freie Anbetung ist für Jehova kostbar und annehmbar.

    Warum hat d.t.u.v.S. Angst wenn wir von „Abtrünnigen“ Bücher oder Kommentare im Netz lesen? Ich frag mich immer, wenn sie wirklich von Gott ordiniert sind, warum ihn dann nicht mal auf die Probe stellen und den Kontakt zu den Ausgeschlossenen erlauben? Ist Jehova nicht stärker als Satan? Satan kann nicht einfach jemanden wegziehen der unter dem schützenden Schirm Jesu steht. Weil sie wissen, dass sie verlieren werden da sie Joh. 8:44 entsprechen.

    In Liebe

    Eure Hope

  • Barnabas
    August 20, 2012

    Lieber Dennis, lieber Uwe,
    es ist immer wieder erfreulich wenn man seine eigenen Gedanken in den Kommentaren seiner Brüder wieder findet. Ich kann euren Argumenten nur zustimmen. Das ich nichts besseres gefunden habe, muss nicht heißen, das das was ich habe gut ist oder?
    Etwas möchte ich E.E noch zu bedenken geben. Obschon etwas sehr merkwürdig ist. Wenn ich zwischen E.E den Punkt in der Mitte weg nehme und durch ein D ersetze habe ich es vom Tenor her zum alten EDE wieder passend. Sollte das nicht stimmen, dann entschuldige ich mich bei E.E schon im voraus. Auch ich gehe n o c h in die Versammlung.
    Die Posten und Positionen in der Org. mit deren Auswirkungen auf den Einzelnen waren niemals von unserem Christus so gedacht, eingerichtet oder gar gut geheißen. Das konnte mir noch keiner an Hand der Bibel nachweisen. Somit ist das Gebilde „Organisation“ niemals eine göttliche Einrichtung mit weitreichenden Befugnissen. Zur Geschichte. Wenn ein Bezirksaufseher und ein Stadtaufseher in der DDR bei der Stasi waren oder ein Leo Greenles und Ewert Chittey als Glieder einer Leitenden Körperschaft eine andere sexuelle Identität hatten wie offiziell toleriert, (siehe „Endzeit ohne Ende“ von James Penton) so frage ich mich wo hier eine „Leitung des heiligen Geistes“ erkennbar sein soll.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • E.E.
    August 20, 2012

    Die Spalten werden immer enger, da fange ich hier noch einmal an.

    Die Zusammenarbeit mit gewissen politischen Organisationen würde ich gemäß meiner derzeitigen biblischen Erkenntnis in einer Grauzone sehen, wo das Gewissen abhängig von den jeweiligen Umständen so oder so entscheiden kann. Ist auf jeden Fall grenzwertig, weil man sich leicht sich auf menschliche Organisationen, statt auf Jehova stützen könnte. Andererseits halte ich es nicht für prinzipiell verkehrt sich an Regierungs-Organisationen wegen eines Anliegens zu wenden oder sie um Hilfe zu bitten. Ich habe keine Lust in jedem Einzelfall zu prüfen, ob da jetzt eindeutig eine Grenze überschritten wurde. Letztendlich müssen sie sich vor Jehova dafür verantworten.

    @Ede
    Interessante Theorie zum Menschenblut. Doch Menschenblut erscheint mir im Gegensatz zu Tierblut noch wertvoller, weil es im Gegensatz zu Tierblut nicht vergossen werden durfte (1Mo 9:5-7).
    Da die Seele (das Leben) im Blut ist, hat das Blut Opferwert, doch ich würde das Blutverbot nicht allein darin begründet sehen, sondern besonders darin, dass Blut und Leben in den Augen Gottes gleichgesetzt ist (3. Mose 17:14).
    So wie Hurerei die unerlaubte Vereinigung zweier Leiber ist, sehe ich im Blutgenuss, die unerlaubte Vereinigung zweier Leben. Das Blutverbot ist für mich deshalb ein sittlicher Grundsatz, der auf der gleichen Stufe steht, wie das Hurereiverbot und das Verbot der Vereinigung mit einem fremden Gott.

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Guten Abend E.E.

    Das erklärt nicht, warum Jehova das Blut unvollkommener Menschen als Opfer nicht zugelassen hat, sondern seinen kostbaren vollkommene Sohn gegeben hat.

    Es ist schwer sich von alten hergebrachten Vorstellungen der Gesellschaft zu lösen und für eigene Entscheidungen die Verantwortung zu übernehmen. Wir können nur nach bestem Wissen und Gewissen handeln, so richtig oder falsch es auch sein mag.

    Ede

  • E.E.
    August 20, 2012

    Hallo Ede,

    ein Menschenleben ist mehr wert, als ein Tierleben, aber das Opfer eines sündigen Menschen, kann kein ewiges Leben vermitteln, weil sein Leben limitiert ist, genauso wie das Leben eines Tieres.
    Menschenopfer, wie es bei den Kananitern der Brauch war, sind Mord und damit wertlos. Die Gerechtigkeit verlangt, dass das Opfer sein Leben zurück erhält. Nur weil Jesus durch seine Geburt als Mensch ein zweites Leben bekam, konnte er zu unseren Gunsten auf ein ewiges Leben verzichten, weil er ja wieder sein erstes ewiges Lebensrecht weiter nutzen konnte.

  • Michael 2
    August 20, 2012

    Hallo E:E:
    habe lange überlegt ob ich auf deinen Kommentar oder besser deine Kritik reagieren soll.
    Du sagst : statt der ständigen WT-Kritik, möchtest du positive Darlegungen und alternative Glaubens- und Gemeideformen lesen.
    Ich weiß nicht wie du dazu kommst zu sagen hier nur WT-Kritik zu lesen. Sowohl in den Kommentaren aber auch besonders in den Artikeln habe ich Dinge gelesen und erkannt, die mir 30 Jahre WT Belehrung nicht gebracht haben. Mache dir doch einmal die Mühe und lesen alle Artikel die hier veröffentlicht wurden. Selbst in denen wo die Kritik an die WT Organisation im Vordergrund steht findest du gute biblische Gedanken die dich zum nachdenken anregen können.
    Hier sind wirklich, wie du erwartest, grundlegenden Glaubenslehren und Sittenmaßstäbe zu finden die jeder anerkennen kann, weil sie der Lehre Christi entsprechen.
    Wenn du allerdings erwartest, das hier wie in der WT Organisation dir genau vorgeschrieben werden soll wie du in dieser oder jener Situation zu handeln hast, und du es gerne hast das dir einer sagt was und wie du dich zu kleiden hast und was heute Gut und Richtig ist und was du zu glauben hast, morgen aber durch helleres Licht über den Haufen geworfen wird, dann bist du doch in der WT- Organisation gut aufgehoben. Warum bist du dann hier gelandet?
    Wir wollen hier keine neue Gemeinde aufbauen, die Gemeinschaft ergibt sich aus den Zielen die wir verfolgen, und jeder der sich hier angesprochen fühlt kann sich anschließen ohne Mitglied einer Organisation zu werden.
    Die Bibel ermuntert uns zusammenzukommen, das ist richtig. Das Ziel des Zusammenkommens sollte sein sich gegenseitig im Glauben an Christus zu ermuntern. Ich denke dies geschieht hier auf eine bessere Art und weise wie in den Versammlungen der Organisation, auch wenn wir nur eine Gemeinde bilden, die virtuell zusammen kommt. Das die WT-Organisation eine straffes Versammlungsstruktur aufgebaut hat, ist ja noch lange kein Beweis, das sie dem Geiste Christi entspricht. Aber wenn du dich in dieser Organisation wohlfühlst, dann bleibe doch dort. Versuche allerdings nicht, Dinge zu hinterfragen, den sonst könnte dein Wohlgefühl schnell verloren gehen.
    Sollte dir die Wahrheit jedoch wichtiger sein als eine Versammlungsstruktur, dann kann es passieren das du alleine dastehst. Dann müssen Christen auch als Einzelkämpfer bestehen können.
    L.G.
    Michael 2

  • armes Schaf 2012
    August 20, 2012

    Lieber Bruder und Verfasser diese Vortrages,
    du hast uns sehr viel Glauben durch reale Tatsachen nahe gebracht.Ja,so ist es!Du, und die Brüder der Info vermitteln wahren Biblischen Glauben der auf den Vater und seinem Sohn, den geliebten Jesu beruht.Die darlegung der Schriftstellen und Hinweise zb,Was die NW betrifft sind fakt.Endlich spürt man immer mehr Kraft auch den Mund aufzutun um sagen zu können das man Christ sei!Grüsse an alle vom Schaf,denn ein Schaf hört die Stimme..

  • Eddi
    August 20, 2012

    Hallo liebes armes Schaf,

    stimmt: ein Schaf hört auf die Stimme seines Herrn.

    Aber dann ist es kein armes Schaf mehr, sondern ein reich geliebtes und sehr wertvolles Schaf, das genau weiß, dass der liebevolle echte Hirte es auf satte Wiesen und reinem Wasser führt. Auch wenn der Weg dorthin teilweise bei Nacht durch tiefe Täler und gefährliche Schluchten geht, fürchtet das Schaf kein Unglück, keine Schlangen, kein Steinschlag von Organisationszeugen, denn es weiß, dass unser Hirte einen Wasservorrat für die Zeit der Dürre hat und seine Engel lagern sich während der Rast um die Schafe, so dass nichts Böses an sie herankommt. Bedenken wir, dass ein einziger Engel in einer Nacht 185000 Assyrer tötete und ein anderer Engel in einer Nacht die gesamte Erstgeburt Ägyptens, sowohl von Mensch als auch vom Vieh. Bei soviel gottgegebener Gewalt können wir uns als Schafe wirklich unserem Hirten anvertrauen, der im Garten Gethsemane nach Matth. 26:53 sagte, er könne seinen Vater jederzeit um 12 Legionen Engel bitten. Zur Zeit Christi bestand eine römische Legion aus ca. 5500 Mann, 12 Legionen Engel wären somit aus 66000
    Engel á 185000 Anfeindungen ergibt 12 Milliarden und 210 tausend zu bewältigende Hindernisse in einer einzigen Nacht. Und bitte: nirgendwo steht, dass der eine Engel nicht noch mehr hätte erledigen können in dieser Nacht.

    Also liebes Schaf: Jetzt bist du ein wirklich reiches Schaf!
    Und du hast auch eine tolle Herde um dich.

    Einen grasreichen und erfrischenden Tag wünsche ich
    Eddi

  • Alois
    August 20, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.

    Vielen Dank für diesen ausgesprochen guten Vortrag!
    Dass es in den Propheten bereits vorhergesagt wurde, dass das geschehen wird, was wir in der Organisation erlebt haben und noch im Gange ist, hast Du sehr gut dargelegt.
    Das Ende dieses bösen Sklaven, oder der Diener des Baal steht auch in den Propheten.
    Eine dieser Geschichten die sich wahrscheinlich an der Organisation (neuzeitlicher Baal) und seinen Dienern erfüllen werden, steht in 2. Kön. 10
    Bei dieser Geschichte hat Jehu mit einer List gearbeitet um wirklich alle Baalsanbeter umbringen zu können:

    18. Und Jehu versammelte das ganze Volk und sprach zu ihnen: Ahab hat dem Baal ein wenig gedient, Jehu will ihm viel dienen.
    19. Und nun, rufet alle Propheten des Baal, alle seine Diener und alle seine Priester zu mir; kein Mann werde vermißt! Denn ich habe ein großes Schlachtopfer für den Baal. Keiner, der vermißt wird, soll am Leben bleiben! Jehu handelte aber mit Hinterlist, um die Diener des Baal umzubringen.
    20. Und Jehu sprach: Heiliget dem Baal eine Festversammlung! Und man rief sie aus.
    21. Und Jehu sandte in ganz Israel umher. Da kamen alle Diener des Baal: keiner blieb übrig, der nicht gekommen wäre; und sie gingen in das Haus des Baal, und das Haus des Baal ward voll von einem Ende bis zum anderen.
    22. Und er sprach zu dem, der über die Kleiderkammer war: Bringe Kleider heraus für alle Diener des Baal! Und er brachte ihnen Kleidung heraus.
    23. Und Jehu und Jonadab, der Sohn Rekabs, gingen in das Haus des Baal; und er sprach zu den Dienern des Baal: Forschet und sehet zu, daß nicht etwa einer von den Dienern Jehovas hier bei euch sei, sondern nur Diener des Baal allein!
    24. Und sie gingen hinein, um Schlachtopfer und Brandopfer zu opfern. Jehu hatte sich aber draußen achtzig Mann bestellt und gesagt: Derjenige, welcher einen von den Männern entrinnen läßt, die ich in eure Hände gebracht habe, sein Leben soll statt dessen Leben sein.
    25. Und es geschah, als man das Opfern des Brandopfers vollendet hatte, da sprach Jehu zu den Läufern und zu den Anführern: Gehet hinein, erschlaget sie; keiner komme heraus! Und sie schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes. Und die Läufer und die Anführer warfen sie hin. Und sie gingen nach dem Stadtteil des Baalhauses,
    26. und brachten die Bildsäulen des Baalhauses heraus und verbrannten sie; und sie rissen die Bildsäule des Baal nieder;
    27. und sie rissen das Haus des Baal nieder und machten Kotstätten daraus bis auf diesen Tag.
    28. Also vertilgte Jehu den Baal aus Israel.

    So wird auch eines Tages die Organisation und deren Diener vollständig vertilgt werden.

    Amos 3
    7. Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. –

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    August 20, 2012

    Lieber Brd. HPM,

    eine schöne Kurz-Zusammenfassung des Cameron-Buches, das auch für mich ein entscheidender Baustein in die geistige Freiheit war. Man muss sich tatsächlich erst von dieser Organisation innerlich lösen und sie als einen der größten Lügenpropheten der Neuzeit entlarven, dann fällt alles andere leichter. Wenn man sein ganzes Leben in dieser Organ. verbracht hat, durfte man ja auch gutes und schönes erleben, was es wiederum so unendlich schwer macht einen Abnabelungsprozess zu beginnen und ihn auch zu Ende zu führen.

    Die WTG belügt und betrügt Mio. Menschen wissentlich und willentlich, wobei sie natürlich nicht die einzigste religiöse Organ. dieser Art auf der Erde ist, das ist auch klar.

    Aber diese Erkenntnis MUSS für meine Begriffe ausreichen um sich von der WTG zu distanzieren, auf die eine oder ander Art und Weise.

    Wer alles über die WTG weiß und sich trotzdem mit ihr identifiziert oder ihr huldigt, hat in der Tat keine Liebe zur Wahrheit.

    Die Masche des „nicht-wahr-haben-wollens“ und der Überheblichkeit zieht sich wie ein roter Faden von Russell über Rutherford bis zur heutigen leitend. Körperschaft.

    Im WT v. 15.09.12 ab S. 23 kann man wieder einmal sehr schön sehen, wie Lügenorganisation der WTG zu Werke geht um Menschen in die Irre zu führen. Sie versuchen ab Abs. 11 geschickt das vollständige Scheitern aller Vorhersagen zu 1914 zu übergehen und behaupten, die damaligen Bibelforscher hätten ja nur das falsche zur richtigen Zeit geglaubt und verkündet. Dann wieder wird eine Behauptung als Tatsache hingestellt, die man überhaupt nicht mehr zu beweisen braucht: 1919 hätte angebliche Jesus seinen „geistigen Tempel“ inspiziert und dann, welch Überraschung, die WTG als „treuen Sklaven“ anerkannt. Was für ein Hohn man hier auf Jesus ablädt.

    Der Gipfel ist dann das Zitat in Abs. 13 aus dem WT vom 01.02.1916:

    „Wir wünschten ja nicht, dass unser Wille geschehe; als wir daher feststellten, dass wir für Oktober 1914 etwas Falsches erwarteten, waren wir glücklich, dass der Herr nicht um unseretwillen seinen Plan änderte. Wir wünschten nicht, dass er es tue. Wir wünschen nur, seine Pläne und Absichten erfassen zu können.“ Im WT-Artikel heißt es weiter: „Diese demütige Haltung und Ergebenheit zeichnet die Gesalbten des Herrn noch heute aus.“ (WT 15.09.12 S. 26)

    Oh ja, wie demütig es doch war jahrzehntelang den Menschen vorzugaukeln, sie müssten an dies oder jenes glauben, weil Jehova Gott oder Jesus dies ihn der Bibel hat niederschreiben lassen, es sich aber als Irrlehre herausgestellt hatte. Komisch nur, dass weder Jehova noch Jesus es für nötig hielt Russell oder einen anderen in der WTG darauf aufmerksam zu machen, dass alles was zu 1914 vorhergesagt wurde falsch war und zwar noch bevor man sich bis auf die Knochen blamierte und Jehovas und Jesu Namen lächerlich machte.

    Dann im Nachgang, als das vollständige Scheitern offensichtlich war, auch noch zu behaupten man hätte ja nur reine Beweggründe gehabt und man sei „froh“, dass Jesus es nicht für nötig hielt, falsche Vorhersagen in Erfüllung gehen zu lassen, grenzt für mich schon an Realitätsverlust, überheblicher Arroganz und mangelnder Liebe zur Wahrheit.

    Harold Camping hatte wenigstens den Mut, wenn auch sehr spät, sein Scheitern einzugestehen und nicht die Schuld bei Gott, Jesus oder den Anhängern zu suchen, sondern bei sich selbst. Auch hatte er den Mut sich einzugestehen, dass er zu keinem Zeitpunkt unter hl. Geist stand und auch kein besonderes Verständnis der Bibel besaß. Auf dieses Eingeständnis wartete man bei Russell und Rutherford vergeblich, bei deren Nachfolgern heute ebenso.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Da diese Verse: Hes. 13:1-6 und Vers 19

    >> Und dann erwarten sie auch noch, dass er ihr Wort eintreffen lässt. Habt ihr nicht Trugbilder geschaut und falsche Vorhersagen verkündet, als ihr sagtet: ‘So spricht Jahwe!’, wo ich doch gar nicht geredet habe?’ Darum, so spricht Jahwe, der Herr: “Weil ihr Trugbilder erzählt und Täuschungen schaut, sollt ihr mich kennenlernen!”, ‘ …… Ist die Mauer gefallen, wird man über euch spotten: ‘Wo ist nur der schöne Lehmanstrich geblieben?
    Hesk. 13:1-6 NeÜ

    Offensichtlich geht Jehova durch Hesekiel mit den geistigen Führern und falschen Propheten des Volkes Gottes hart ins Gericht. Wir werden immer dahin gehend belehrt, dass sich diese Worte Jehovas auf die Geistlichkeit der Christenheit bezieht.

    Doch ich kann mich nicht erinnern, das die Geistlichen Führer der Christenheit jemals im Namen Jehovas irgend welche Ankündigungen gemacht haben. Alle falschen Vorhersagen kamen von dem t.u.v.S. die sich anmaßen im Namen Jehovas zu sprechen.

    Deshalb ist doch eher logisch diese Worte auf uns selbst, dem angeblichen Volk Jehovas, und nicht auf die Christenheit anzuwenden. << Ende des Zitats

    …ein wesentlicher Grundgedanke des ganzen Artikels ist, habe ich in der WT Library 2007 für diese Verse und eine Erklärung gesucht.

    Man findet die Verse schon, aber auf die direkten deutlichen Worte Jehovas durch seinen Propheten, gibt es nicht eine Bezugnahme – diese Botschaft und das vernichtende Urteil Jehovas wird einfach ignoriert.

    Ich habe es ja auch schon mindestens einmal gepostet – selbst im sogenannten "Hesekielbuch" aus den 60er Jahren das grüne "Dann sollen die Nationen erkennen das ich Jehova bin" welches eine Vers für Vers Betrachtung des Hesekielbuches sein sollte, dieses Kap. 13 wird einfach ausgelassen – WARUM ? – ich rufe alle MITLESER aus SELTERS auf, diese Frage zu beantworten !!!

    lg. Matthäus

  • heinelke
    August 20, 2012

    Mein Mann und ich sind seit kurzem ebenfalls wach geworden. Wir haben uns auch schon mit anderen ausgewählten Zeugen über das Thema Sklave und 1914 unterhalten. Und zu unserem Erstaunen waren die schon sehr gut informiert. Es gibt in unserer Versammlung(noch sind wir nicht ausgeschlossen) immerhin etwa 6 Familien, oder Teile davon, die sehr gut Bescheid wissen. Ups. Da haben wir nicht schlecht gestaunt. Die Wahrheit über die Organisation wird sich nicht mehr lange vom Sklaven verheimlichen lassen. Immer mehr wachen auf, und wenn sie nicht über ihre Familie an die Organisation gebunden sind, lassen sie sich den Mund nicht mehr verbieten. Nur wenige, die kein Internet haben, werden dem Sklaven treu bleiben bis zum Tod.
    Wir denken, das es keine 10 Jahre mehr dauert, bis die Versammlungen langsam aber sicher dahin schwinden werden. Bis auf einen harten Kern, der wie du schon gesagt hast, nicht weiß wo er sonst hingehen könnte. Oder weil sie es sich gemütlich eingerichtet haben, oder weil sie immer noch glauben ohne die Leitung des Sklaven in Harmagedon umkommen zu müssen. Aber die grosse Masse wird früher oder später die Org. verlassen. Gerade die Jungen unter uns tun sich sehr schwer einen passenden Ehepartner zu finden. Die meisten verlassen schon deshalb die Versammlung in jungen Jahren. Und begeben sich dann im Internet auf die Suche nach Informationen. Schade wäre nur, wenn sie sich dann aus Enttäuschung ganz von unserem himmlischen Vater zurück ziehen würden. Auch werden die Eltern ihren erwachsenen Kindern einmal erklären müssen, warum sie zweimal in der Woche in die Versammlung gehen mussten und in den Predigtdienst. Während andere Kinder in dieser Zeit unbeschwert spielen durften. Auch wir müssen uns diesen Vorwurf heute machen. Wenn die Fakten auch heute unbequem sind, und uns vor neue Herausforderungen stellt, der Wahrheitssame ist gestreut und geht unaufhaltsam auf. Wir werden unseren Glauben an Jehova deshalb nicht aufgeben, sondern die Bibel neu und unverfälscht kennenlernen. Wir freuen uns darauf, mit euch Gottes Wort neu zu entdecken.
    Liebe Grüsse

  • Bob
    August 20, 2012

    Liebe Schwester Heinelke,
    die Verantwortung der Eltern,darauf zu achten in welchem tatsächlichen geistigen Umfeld die Kinder aufwachsen hat auch mich und meine Frau motiviert, die Aufarbeitung intensiv voranzutreiben. Sich von der WTG-Denkwelt endgültig zu verabschieden ist nicht so einfach. Ein komplexes psychologisches System wirkt in alle Verästelungen der Wahrnehmung hinein, vom manipulierten Gewissen angefangen über eingeredete Scheinwelten bis hin zu Ängsten über den Verlust eines pseudosozialen Umfeldes.
    Die ganze Fremdbestimmung ist übermächtig gewesen, wenn dieser Ballast versenkt wurde, kann man die neu erlangte Freiheit wirklich geniessen.Das Bibellesen, der Glauben kann völlig neu entdeckt werden.

    Wie Du ja festgestellt hast, ist die Dunkelziffer an zweifelnden Brüdern gross, wie in einem totalitären System bilden sich kleine Nischen der vorsichtig offenen Kommunikation. Ein Wahnsinn, wenn man bedent, das uns Christus Freiheit versprochen, wirkliche christliche Freiheit.

    Acuh ich und meine Familie freuen uns über die vielen offenen Gespräche, unbefangen im Miteineinander umgehen zu können ist eine tolle Erfahrung.

    Doch heute, nachdem wir schon seit einigen Jahren vieles intensiv aufgearbeitet haben, den Weg in die Freiheit gefunden haben,die Versammlung seit nunmehr 1,5 Jahren nicht mehr besuchen, das WTG Gedankengut noch minimale Altlasten in unseren Köpfen zurückgelassen haben, die Wirkungen aber sehr verblasst sind. Doch bleibt zu sagen, dass es mir und meiner Familie wichtg erscheint, und das können wir vielen auch nur empfehlen, paralell zur Aufarbeitung nach Oasen Ausschau zu halten, wo der zum Glück bewahrte und neu gefundene Glauben an den Christus einen Ort hat.

    Sich wirklich innerlich aufzubauen und sich nicht nur im Rahmen der Aufarbeitung mit den WTG Werken des Bösen zu beschäftigen.
    Die WTG ist wie alle organisierten Religionen ein Werk der bösen Mächte. Der meist bekämpfte Bibeltext, ein Text der nahezu von allen Religionen bewusst oder unbewusst nicht gebührend und wahrheitsvoll beachtet wird, lesen wir in Johannes 14,6:

    „Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater AUSSER DURCH MICH“

    Alle anderen Türen sind Lügengebilde. Meine Familie und ich haben festgestellt, dass der aufrichtige, geisterfüllte Weg durch diese Türe nicht so einfach ist. In Worten ist das leicht gesagt, aber wirklich zu erfahren, was es heisst seine ganze Sorge, sein Leben in die Hände des Christus zu legen, losgelöst von allen eingeübten Denkeskapaden aus WTG Zeiten, ist ein spannender aber auch schwieriger Weg. Wir gingen einst von Haus zu Haus und haben in unserer christusfernen organisationsnahen Haltung etwasverkündet, was die wirkliche Grundlage allen Glaubens vermissen liess. Das jahrelang zu tun bleibt nicht folgenlos. Der Weg für manchen Ex-Zeugen Jehovas zum Christus ist beschwerlicher als für manch andere. Das zeigen die vielen erbauenden Predigten von Menschen, die Jesus verkünden, losgelöst von jeder Denomination aus sich und der Nähe zum Herrn redend.

    Diese Last haben wir zu tragen. Und wir müssen Lernen, auch zum Christus sprechen zu können, er der von seinem Vater über alles gesetzt wurde. Das „Wort“ Gottes. Jedes noch so kleine Stückchen WTG Gedankengut ist ein Stein, der uns das Gehen durch die Tür des Christus behindert. Ich wünsche Euch, dass Ihr diesen Weg in Freude gehen könnt, lasst Euch von niemanden auch ein noch so kleines Steinchen in den Weg legen. Freut Euch um Eure neu gewonnene christliche Freiheit. Ich freue mich mit Euch.

    Liebe Grüße
    Euer Bruder Bob

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Hallo Bob,
    einen sehr schönen Kommentar hast du an Sr. Heinelke geschrieben im besonderen diese einfache Aussage:

    >> Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater AUSSER DURCH MICH” <<

    Und was schreibt die LK?

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?
    Weil sie nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    oder:

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, … herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich.
    Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    oder:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?
    Weil sie nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    Nur zur Erinnerung wohin uns die WTG führen möchte!

    lg. Matthäus

  • Barnabas
    August 20, 2012

    Hallo und herzlich willkommen,

    lese hier das erste mal von euch. Möchte euch in allem zustimmen. Glaube nur das der Zeitrahmen von 10 Jahren für die Org. ewas zu weit gesteckt ist. Gebe zu das das natürlich reine Spekulation von mir ist. Also mit dem Mauerfall war das so. 1989 im Frühjahr wurde der Honecker noch mit über 90% vom Volk gewählt. Vorher sagte er: Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Dann meinte er das die Mauer noch 100 Jahre stehen würde. Im Oktober 1989 gab es dann keine Mauer mehr und den Honecker haben sie fortgejagt. So kann es kommen. Wir wissen das natürlich nicht ob das in diesem Fall auch so sein würde. Wir wissen aber das unser himmlischer Vater für alle einstehen wird die an ihn glauben und auf seinen Sohn hören.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Hallo Barnabas!

    Aufgrund deiner gewählten Worte schlussfolgere ich daß du heute zum ersten mal hier schreibst – oder? Auf alle Fälle herzlich willkommen bei uns einer lieben Gemeinde die sich klar zu Jesus bekennt und ihm die Stellung würdigt die im zusteht.

    Vielleicht nur eins, wir haben schon einen Barnabas, folglich wäre es klug einen anderen Namen zu wählen, vielleicht Petrus oder
    Lukas auch einen Markus gibt es noch nicht, um keine Verwechslungen zu erreichen.

    lg. Matthäus

  • Barnabas
    August 20, 2012

    Lieber Matthäus,
    ich hätte mich besser ausdrücken sollen. Hatte auf Heinelke geantwortet und diese Willkommen geheißen.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Alles klar, du bist „UNSER“ Barnabas und nich ein neuer!
    lg. Matthäus

  • Joshua
    August 20, 2012

    Lieber Bruder H.P.M. ,

    vielen Dank für den Aufsatz, der sich auf das Buch „Gefangene einer Idee“ von Don Cameron stützt. Dieses Buch hat mir sehr geholfen meinen Weg in die christliche Freiheit zu finden. Ich bin in diese Religionsorganisation hineingeboren worden. Und trotz vieler theokratisch-traumatischer Kindheitserlebnisse, habe ich die Organisation und alles theokratische geliebt. ich habe mich quasi in die Theokratie geflüchtet um meine seelischen Nöte zu verdrängen. Wir haben als Kinder sogar mit unseren Legosteinen den Kongressaal nachgebaut und Kongress gespielt. Ich will damit sagen, das Zeuge Jehovas zu sein für mich in meine Gene eingegangen war. Die Illusion in Gottes Volk zu sein war meine Wirklichkeit. Um so schmerzhafter ist es nun für mich die Realtität zu erkennen, das das Volk Gottes oder der Leib Christi keine organisatorischen Grenzen hat. Obwohl ich jetzt schon 1 Jahr nicht mehr in die Zusammenkünfte gehe, denke ich oft daran wie es war. Oft erscheint die Vergangenheit schöner als sie wirklich war. Ich muss mir dann immer selbst sagen, wie oberflächlich die Ansprachen und Vorträge waren und wie oft ich am liebsten aufgestanden wäre und „Heuchler“ und „Lügner“ geschrien hätte. Es macht mich sehr traurig wenn ich daran denke, wie wenig Persönlichkeitsarbeit bei den Zeugen gemacht wird. Es gibt so viele gute Ideen für christliches bzw. spirituelles Wachstum, so viele Gestaltungsmöglichkeiten für eine lebendige Gemeinde und da gehen die Millionen seit vielen vielen Jahren in die K-Säle und sind Pioniere und haben sich doch nicht wirklich verändert oder sind als Christen gewachsen. Auch über die vielen Jahre, der ich dieser Organisation hörig war und ihr gedient habe muss ich nun Trauerarbeit leisten, denn sonst wird meine Zukunft durch meine Vergangheit bestimmt, da ich sonst zu viel von meinen religiös-traumatischen Erlebnissen in die Gegenwart projeziere und ich nicht möchte das die WTG weiterhin mein Leben bestimmt.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr weitere Gedanken aus Don Cameron Buch „Gefangene einer Idee“ als Artikel aufarbeiten könntet.

    Euer Bruder im Herrn
    Joshua

  • Bob
    August 20, 2012

    Lieber Joshua,

    Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht, Zukunft hat immer auch Herkunft und Vergangenes wirkt, auch wenn man es nicht wahrhaben will. Viel Lebenszeit wurde in ein Lügengebäude investiert und trotz manchmal auch angenehmer Zeit, wiegt das schwer. Wir konnte man sich nur der Illusion hingeben? Warum war man so blind? Doch wir können uns trösten. Wir haben wenigstens zu Lebzeiten erkannt, dass der Weg zum Vater ein anderer ist. Es ist müssig über die Vergangenheit zu trauern, letztlich gilt was vor uns liegt, dennoch verstehe ich sehr gut was Du meinst. Wie oft muss ich heute nach Jahren der Aufarbeitung noch feststellen, dass die Vergangenheit noch nachwirkt. Aber sie ist nicht zu ändern, aber sie sollte keine Macht mehr über uns haben. Und die Vergangenheit hat Macht, wenn wir uns heute schwer tun, wirklich, und ich meine wirklich durch die Tür des Christus zu gehen. Man merkt auch in Gesprächen mit anderen Gliedern des Leibes Christis, wie schwer man sich tut. Das stimmt mich manchmal traurig. Aber es ist mir und meiner Familie gelungen. Und dafür danken wir dem Vater. Wir konnten trotz aller düsteren Erfahrungen der Vergangenheit den Glauben bewahren. Allerding müssen wir ihn in neuem Sinne vertiefen. Wenn wir uns wirklich als Gemeinde Christi verstehen, losgelöst von allen Vereinen und Organisationen, dann merken wir das an unseren eigenen Worten, Taten und Einschätzungen. Dann interessieren uns keine Zuordnungen mehr über Ex-Zeugen-Lebenswelten, sondern nur noch die Nähe zum Christus. Sich diese Nähe in Geist, Wort und Tat zu erschliessen ist jetzt unsere vornehmliche Aufgabe. Die Vergangenheit wird dann endgültig entmachtet. Danken wir dafür unserem Herrn.

    Wünsche Dir, lieber Joshua alles Gute, viele freudige Zeiten und ein endgültiges Begraben der WTG Wirkungen in die Gegenwart und in die Zukunft.

    Herzliche Grüsse
    Dein Bruder Bob

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Obiger Artikel – vielen Dank dafür, paßt ja auch sehr gut dieser
    Artikel: http://www.bruderinfo.de/?p=821 dazu!

    Die Aussage von Carl Sagan ist STARK und trifft den berühmten Nagel auf den Kopf:

    “Eine bekannte amerikanische Religionsgemeinschaft sagte zuversichtlich voraus, die Welt würde im Jahre 1914 enden …Angesichts solcher durchsichtiger Ausflüchte ist es schon erstaunlich, dass diese Religion überhaupt Anhänger hat … Die Tatsache, dass [die Wachtturm-Gesellschaft] auf so schamlose Weise unehrlich sein kann und so sehr die Intelligenz ihrer Anhänger verachtet, und doch gedeiht, ist kein gutes Zeugnis für die Robustheit der [Zeugen Jehovas].

    Eine traurige aber zutreffende Wahrheit!
    Jeder falsche Prophet der hinterher festellen muß daß seine Prognosen FALSCH waren, schämt sich für seine Ansagen, möchte am liebsten die Worte beseitigen die dort oder da festgeschrieben waren.

    Und Bei ZJ ?

    Man denke nur an eine Botschaft „Millionen jetzt Lebender werden NIE sterben!“ (geäußert um 1920) …diese Ankündigung bezeichnet man heute noch als legendär, ist stolz auf solche Lügen und zitiert diese immer noch anstatt sie klamheimlich verschwinden zu lassen daß die Leute es einfach vergessen.

    Ist das vielleicht verrückt? Wie kann man nur stolz sein auf Lügen und Falschankündigungen? Dein Artikel hat dies sehr gut herausgearbeitet – nochmals danke!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    wie sagte Goebbels, oder war es Hitler? die Lüge muss nur groß sein und iommer wiederholt werden und sie wird geglaubt – wie die vom 1000 jährigen Reich, dass nach 12 Jahren und 3 Monaten nur noch ein Futsches reich war

  • Selgora
    August 20, 2012

    „Erschreckend ist in dieser Frage das Bild, das die große Mehrzahl der Ältesten in den Versammlungen abgibt. Warum sind die Ältesten, die doch sicherlich keine dummen Menschen sind und sehen was hinter den Kulissen abgeht nicht in der Lage auf Missstände und falsche Auslegungen des Wortes Gottes zu reagieren? Warum sind sie so bereitwillig damit beschäftigt die Lehren des Sklaven ohne offenen Widerspruch dem “Volk” zu vermitteln?

    Und wenn man dann noch beobachtet, was sie reden und was sie davon selber tun, dann ist die Frage, was Glauben sie eigentlich wirklich mehr als angebracht.“ … Eine gute Frage!!!! 🙂

    Wie sehr manche Älteste vorsätzlich die Lehre Jesu mißbrauchen, um ihre „Macht“ über die Versammlungsangehörigen zu festigen, hab ich auf meiner nunmehr 7jährigen Oddysee durch insgesamt 4 Versammlungen sowohl in Bezug auf mich selbst als auch bei anderen beobachten können. Allein die Aussage, daß sie im Gebet von heiligem Geist geleitet werden, um bei wichtigen Entscheidungen die richtige Wahl zu treffen, ist oft ganz offensichtlich eine Lüge. Da war ein junger Bruder, der bei einem nur den Ältesten bereits bekannten mit homosexuellen Neigungen kämpfenden älteren Bruder übernachtete. Dieser setzte ihn vorsätzlich unter Alkoholeinfluß und verging sich daraufhin auch an dem jungen Mann. Als dieser zu den Ältesten ging, um zu fragen, ob er bei der Polizei eine Anzeige machen soll oder nicht, wurde gebetsvoll empfohlen, alles mit dem „Deckmantel“ der Liebe zuzudecken. Was dann passierte, könnt ihr euch ja vielleicht denken… Wie können Älteste einem jungen Mann sagen, daß er selbst für das, was passierte, verantwortlich ist und nicht die Schuld auf den älteren Bruder schieben soll? Und verbieten wollten sie ihm den Gang zur Polizei auch. Er wurde zwar noch nicht ausgeschlossen, aber viel hatte nicht mehr zu diesem Schritt gefehlt. Der ältere Bruder dagegen wurde nicht ein bißchen zurechtgewiesen… Soviel zum Thema „Täter der Gesetzlosigkeit“…
    Und daß in meinem Fall die Ältesten partout darauf bestanden, daß eine Schwester mit mir studiert, obwohl ich mit Frauen generell nicht gut klarkomme, ist auch so eine Spezialität für sich. Eine dieser Schwestern hatte mich monatelang mit ihren lächerlichen Therapiemethoden aus Boulevardzeitschriften zu „heilen“ versucht, obwohl Autismus nicht heilbar ist. Zumindest nicht von Menschen. Um Bibelverständnis ging es in dem „Bibelstudium“ mit dieser Frau grundsätzlich nie. Sie wurde sogar oft wütend auf mich, wenn ich Fragen stellte, die sie nicht hören wollte. Soviel zum Thema „Wahrheitsliebe“… 🙂

    Als dann ein Bruder mit mir studierte, war ein versammlungsinternes „Harmageddon“ die Folge… Mit beispielloser Aggresivität wurde versucht, die familiäre Freundschaft zwischen mir und diesem Bruder zu zerstören. Er ist 20 Jahre älter als ich und für mich sowas wie ein Pflegevater geworden. Auch für seine Frau bin ich wie eine weitere Tochter geworden. Und trotz allem unterstellte man insbesondere mir ein unmoralisches Interesse an dem Mann. Bis heute hab ich nicht herausgefunden, wieso eigentlich. Als ich die Ältesten fragte, ob sie es nicht genauso geschmacklos finden wie ich, einem nachweislich als Kind mißbrauchten Mädchen zu unterstellen, sexuell an ihrem „Ersatzpapa“ interessiert zu sein, erntete ich nur böse Blicke …

    Das dieser Bruder mir wirklich half, so manches aus der Bibel endlich mal zu verstehen, möchte ich hier nur am Rande noch erwähnen… 🙂

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    liebe Selgora, wenn du mit einem Mann studierst, auch wenn er dein „väterlicher “ Freund sein mag – demn wäre nichts hinzuzufügen, wenn seine Frau oder Tochter dabei wäre.
    Christen vermeiden Herausforderungen und allein zu sein ist eine solche und ich kenne zig Fälle, wo ein Ältester schließlich die Frau „flach“ legte und Familien kaputt gingen.
    Es mag ja solche Fälle geben, dass man die Relation als ein ähnliches Vater-Tochter-Verhältnis darlegt. Aber ich empfehle ganz klar -meiden sollte man jeden Umstand der ins Abseits führen könnte und ich würde keinesfalls allein zu dir gehen.
    Und die Ehefrau mag ja hin und wieder durch Bemerkungen der Brüder zweifeln. Da könnte es sein, dass sie mal die Nerven verliert und dir in deiner Wohnung eine Szene macht.
    Und das mag Folgen haben in deiner Nachbarschaft, bei deinen Kindern – falls gegeben – und, wenn du geschieden bist, verlierst du plötzlich das Sorgerecht. Undenkbar? das denke ich nicht.
    Ich habe aus einr Großtstadt mit vielen Versammlungen schon manches gehört und selbst wenn du irgendwo in derP Provinz deinen Autismus erleidest – du bist immer noch ein Mensch mit Gefühlen, und die können trügerich sein und verleiten.
    Und wenn dann der Bruder dich mal besucht und aus dem Haus kommt – ws wird gesehen – da gehen dann die Gerüchte richtig los. Und Älteste sind gehalten sich an Grundsätzen auszurichten NIE allein zu einer Schwester zu gehen. Wenn dein „väterlicher“ Freund sich darüber wegsetzt bringt das zum Ausdruck, dass er die Anweisungen des Sklaven, denen er sonst sicher breiten Raum gewährt, für nichts erachtet.
    Wo ein Wille ist, ist ein Weg für alle von uns im Konsens der Überlegungen.

  • Selgora
    August 20, 2012

    Gerüchte kann man nicht verhindern, außer man meidet jeglichen Kontakt zu anderen Menschen. Und selbst dann wird man als seltsam abgestempelt. Der Bruder kam meist mit anderen Brüdern, weil seine Frau oder andere Schwestern keine Zeit hatten. Inwiefern ist es denn eigentlich sinnvoll, das zwei Männer zu einer Frau gehen? Das müßten Älteste ja auch so machen, wenn keine Schwester zur Verfügung wäre.. Und als nur Schwestern zu mir kamen, war ich in meiner Nachbarschaft eben als „Lesbe“ bekannt… Und wenn Paare kommen, dann wirds so richtig pervers in den Köpfen anderer Leute. Was ist denn nun mit so schlauen Sprüchen, daß unzüchtige „Späße“ unter Brüdern nicht mal erwähnt werden sollen? Es ist doch ein typisch weltliches Merkmal unserer Zeit, immer nur sexuell zu denken. Als mein leiblicher Bruder aus dem Jugendheim auszog, als er volljährig wurde, wohnte er zuerst auch bei mir etwa ein Jahr, bevor er eine eigene Wohnung fand. Die Tatsache, daß er mein Bruder ist hielt niemanden aus meiner Nachbarschaft davon ab, mir eine Beziehung inklusive zahlreichen Schwangerschaften mit ihm anzudichten… Und wieso denken Menschen ganz allgemein denn nur an sexuelle Beziehungen, wenn sie z.B. im Bus eine junge Frau mit einem älteren Mann reden sehen? Oder in einem Flur beim Amt? Nur ein einziges Mal möchte ich erleben, das Menschen erst fragen, wie zwei andere zueinander stehen, bevor sie sich irgendwas denken und das dann auch noch als „Wahrheit“ verkünden. Und daß Älteste soviel Energie beim Versuch verschwenden, zwei Leute aufgrund von unbestätigten Gerüchten soweit zurechtzubiegen, daß keine Gerüchte mehr entstehen, ist doch auch mehr lächerlich als sinnvoll. Erst durch so merkwürdige Zwangsmaßnahmen wie z.B. daß ich nicht mehr in der Versammlung neben diesem Bruder sitzen darf, wenn sonst kein anderer in derselben Stuhlreihe (!) sitzt, werden doch Gerüchte so richtig wild. „Warum darf die da nicht mehr sitzen?“ fragten einige. Allerdings nicht mich und den Bruder, sondern wieder andere, die auch nichts wußten und sich nur was dazu „dachten“. Wessen Schuld ist es denn, daß in einer Reihe von 10 Stühlen nur zwei Leute sitzen, wenn es insgesamt etwa 12 Reihen gibt, die auch nicht vollständig besetzt sind? Wie soll man einem Interessierten denn nun erklären, daß es zwar 12 Reihen mit je 10 Stühlen gibt, aber nur 60 Sitzplätze? Dazu würde nämlich auch die „ein Platz dazwischen freihalten“-Regel führen. Jeder zweite Stuhl müßte frei bleiben, damit auf keinen Fall ein Bruder neben einer Frau sitzt, die nicht seine Frau oder Mutter oder Tochter/Enkelin ist. Und das in der Versammlung, wo sicher niemand irgendwelche unmoralischen Dinge tut, selbst wenn er daran denken mag… Und im Stadion auf Kongressen macht sich das auch nicht gerade gut… Das eigentlich unmoralische Verhalten findet doch in den Köpfen der Leute statt, die nur schlecht von anderen denken können oder wollen. Und das kann auch nicht wirklich im Sinne der Lehre Jesu sein.

    Ach ja: Ich wohnte bis vor kurzem in einem Haus mit über 70 Wohnungen. Bei wem war der Bruder, wenn er das Haus alleine verläßt? Zwangsläufig bei mir? Allein? In meiner Wohnung? Oder nicht vielleicht doch bei meinem männlichen Nachbarn, dessen Studium ich initialisiert und dem Bruder abgegeben habe, wie es vorgesehen ist.

    Dieser Bruder hat bereits erwachsene Kinder etwa in meinem Alter. Die waren mit ihm auch schon mal bei mir und haben sich bisher über nix beklagt, außer daß sie gerne mehr Zeit hätten, um mal wieder mit zu mir zu kommen. Daß den Gerüchten innerhalb der Versammlung nicht einmal ein deutliches Veto der Frau des Bruders Einhalt gebieten konnte, ist doch auch eher ein geistiges Armutszeugnis für diejenigen, die Gerüchte trotz gegenteiliger Beweislage weiterverbreiten, oder nicht??? Und wie ist es mit denen, die diesen Gerüchten dann weiter Glauben schenken? Vor allem Älteste?????

    Wie war das mit Jesus und der Frau am Brunnen? Hat er ihr gesagt, er darf nicht mit ihr reden, weil seine Frau grad nicht dabei ist? Soweit ich weiß, wurde er auch von anderen dabei beobachtet, als er mit ihr sprach… Wie soll ich denn Johannes 4:27 (Und darüber kamen seine Jünger und wunderten sich, dass er mit einer Frau redete. Dennoch sagte niemand: Was suchst du? Oder: Was redest du mit ihr?) verstehen? 🙁

  • Martin
    August 20, 2012

    Liebe Selgora

    Vielen Dank für deine offene Schilderung deiner Erlebnisse. Wenn man diese Schilderung so liest, mag jemand denken, das gibt es doch gar nicht. Das ist doch alles nicht normal. Aber ich möchte dir Eingangs gleich sagen, dass solche Vorgänge in so manchen Versammlungen sich in ähnlicher Weise abspielen. Das was du beschreibst, entspricht der Realität, wie es tatsächlich in Versammlungen „unter Reinheitswahn-orientierten Ältesten“ ablaufen kann.

    Ich erinnere mich an eine Versammlung in einer Großstadt, dort diente eine Allgemeine Pionierin. Ihr Mann war auch Ältester. Es war eine hübsche gut aussehende verheiratete Schwester. Schönes langes Haar, eine anmutige Oberweite. Zudem hat sie eine freundliche unbeschwert wirkende Art und ging auf alle, Schwestern oder Brüder, auch ledige junge Brüder herzlich zu und war auch ein Typ der lachen konnte und fröhlich sein konnte.

    Aber das sollte nicht allzu lange dauern. Was ich in den wenigen Monaten meines Dienstes in dieser Versammlung erlebte, war genau das, was du schilderst. Da gab es doch tatsächlich Personen, die ihr unehrenhafte Absichten unterstellten und sogar Gerüchte verbreiteten und zu so manchen Tränen Anlass gaben. Das ging so weit, dass sie sogar Ihren Dienst aufgeben wollte und es belastete natürlich auch ihren Ehemann. Und zu was dann JZ in der Gemeinschaft fähig sind, das ist unfassbar. Da gibt es dann den „Unruhe-Paragraphen“, das heißt, die Ältesten müssen aktiv werden, wenn Unruhe in der Versammlung entsteht. Dann sind plötzlich nicht mehr die „Gerüchtekocher“ die Unruhestifter, sondern die betroffene Person muss sich überprüfen. Plötzlich werden die Hüte-Buch Direktiven der WTG für die Ältesten zum Selbstläufer für Maßnahmen, die unter normalen Menschen nicht mehr erklärbar sind. Plötzlich wird ein solcher an nichts Böses denkende Mensch zum Objekt „für möglicherweise bösen Einfluß in der Versammlung. Zum Glück hat dieses Ehepaar diese Zeit unnötiger Angriffe und Ältestenbesprechungen und Gerüchte überstanden nach ein paar Jahren.

    Dahinter steht aber nicht nur der übertriebene Reinheitswahn der WTG-gesteuerten Ältesten, die „manchmal nicht mehr wissen, was sie tun“, sondern auch noch eine andere Tatsache. In vielen Ehen unter JZ herrscht ein regelrechter Stress und Frust durch die sogenannte dringlichkeitsbewusste Theokratie, sodaß auch – um es einmal offen zu sagen- bei nicht wenigen „im Bett nicht mehr viel los ist“. Da ist der viele Arbeitsstress, Versammlungsstress, Vorbereitung, Aufgabe für die Zusammenkünfte, Kongresse, Familienstudium, Administrative Aufgaben der Ältesten – von wahrem Hirtendienst wollen wir gar nicht sprechen. Dazu haben die meisten eh keine Zeit und aufrichtiges persönliches Interesse an ihre Brüder. Wichtig ist die Zahlen stimmen. Hinzu kommt die dauernde in sich wirkende „nahe Harmagedon-Erwartung“, geschürt auf allen Kongressen und in der Literatur. Viele Ehepaare haben überhaupt keine Ambition mehr, sich im Geiste des Hohenliedes oder des Sprücheschreibers, demgemäß sich der Partner an „der Frau seiner Jugend ERFREUEN sollte“, dies zu praktizieren und dem Partner das zu geben, was ihm zusteht. Da läuft vieles im sexuellen Bereich nur noch im „Hau-Ruck-Ablauf“ in den Ehen von nicht wenigen ZJ. Hinzu kommt noch die Angst im Bett, ob man auch alles richtig macht und sich nicht noch gegen WTG-Bedenken verstößt. Vorspiel, sexueller Genuss, so wie Jehova dies den Menschen eingeräumt hat, kennen viele gar nicht mehr, geschweige denn, dass sie mit ihrem Partner über ihre sexuellen Wünsche sprechen können. Das ist für nicht wenige abstoßend.

    Dadurch sind natürlich nicht wenige unerfüllt entweder durch Alleinsein, oder durch zu wenig sexuelle Befriedigung in ihrer eigenen Ehe und damit sind sie dann anfällig für solche übersensiblen Reaktionen. Ihre Hirnzellen spielen verrückt, sonst würden sie in den Versammlungen nicht solche Akrobatik, wie du es beschreibst, praktizieren. Die sehen dich schon bei der kleinsten kurzen freundschaftlichen Berührung „im Bett mit dem entsprechenden Bruder“. „Vergib ihnen, sie wissen nicht was sie tun“. Natürlich ist es sicherlich richtig, wie unser lieber Frank es schrieb, im Fall eines persönlichen privaten Bibelstudiums, das ein Bruder dies nicht in der Wohnung mit dir alleine durchführt. Aber das war doch eh nicht bei dir der Fall. Sei also guten Mutes. Es liegt nicht an dir. Die Problematik liegt bei den „unerfüllten Wünschen“ deiner „Mitgenossen“. Es ist eine völlig richtige Schlussfolgerung, wenn du schreibst:
    „Das eigentlich unmoralische Verhalten findet doch in den Köpfen der Leute statt, die nur schlecht von anderen denken können oder wollen. Und das kann auch nicht wirklich im Sinne der Lehre Jesu sein“.

    Lass dich also bitte nicht durch solches fehlgesteuerte Verhalten davon abhalten, unserem himmlischen Vater zu danken und unserem Herrn Jesus zu folgen. Und wenn auch du tatsächliche Bedürfnisse in irgendeiner Form verspürst, dann denke daran, dass Jehova uns mit solchen Gefühlen ausgestattet hat und auch dafür sind wir dankbar. Aber lass dir auch durch deine Umwelt keine schlechten Beweggründe unterstellen, sondern wachse weiterhin in der Liebe zu unserem Herrn. Gebe dich ihm hin und lebe für ihn.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    lieber Martin, ich empfinde ebenso, wie du es darlegst. Inkompetenz und geistliche Impotenz, die das Hütebuch, einem Viagra gleich benutzt um sich selbst was vorzumachen. Diese Männer, zu denen ich viele Jahre zählte, haben zwar immer wiéder ihre „Schulung“, die nächste ist ja schon wieder geplant, wie ich hörte – aber sie lernen dort keinesfalls eine soziale Kompetenz zu entwickeln, sondern lediglich das Hüte-Buch zu gebrauchen – in Rechtsfällen.
    Und Apparatschiks erreichen nichts – das hat der reale Sozialismus über 80 Jahre vorgeführt und hat zig Menschenleben gefordert.
    So lebt die Versammlung siechend vor sich hin, 2 mal im Jahr kommt der Oberaufseher, zu checken ob alles im Lot ist – gewisse Dinge werden ihm ja sowieso vorenthalten, da ist sich die Elite wie immer einig und man konditioniert ihn zu Brüdern – indem man einen auf WT konform macht und Mitälteste anschwärzt.
    Dort, wo er kritische INformation bekommen könnte, wird er nciht hingeführt und so schwächelt die Versammlung mit einem aufgesetzten LÄcheln, viele bleiben häufiger mal weg und ein Zusammengehörigkeitsgefühl gibt es schon lange nicht mehr.
    Ich glaube nicht, dass das noch viele Jahre so gehen kann. Wenn die Luft raus ist, nutzt die Schwimmweste gar nichts mehr.
    Der Zug der Lemminge wird irgendwann enden – spätestens wenn Brooklyn / Patterson, durch Gerichtsbeschluss alle Finanzen genommen werden um Opfer von Kindsmissbrauch zu entschädigen und Pönnalen zu zahlen.
    Das wird viele, die immer davon reden „in der Wahrheit zu sein“ ohne jemals infrage zu stellen, wie oft die „Wahrheit“ getürkt worden ist, den Boden uner den Füßen wegziehen.
    Für mich ist das nicht mehr mein geistiges Zuhause. Gott bin ich nah im Gebet, im Nachsinnen und in der Bibel.
    Es ist sicherlich kein leichtes Leben, aber ich empfinde Glück im Verhältnis zu Gott und Christus.

  • Hans
    August 20, 2012

    Lieber FF,

    ZITAT „einesfalls eine soziale Kompetenz zu entwickeln, sondern lediglich das Hüte-Buch zu gebrauchen – in Rechtsfällen.“

    So isses und deswegen wird an sich an der inkompetenten „Seelsorge“ nix ändern. Der prozentuale Anteil von Rechtszeugs in der KDS ist dermaßen hoch, dass man klar erkennen kann, worum es hauptsächlich geht.

    Wieviele empfanden ein Rechtskomitee als wirkliche, liebevolle Hilfe?

    ZITAT „Gott bin ich nah im Gebet, im Nachsinnen und in der Bibel.
    Es ist sicherlich kein leichtes Leben, aber ich empfinde Glück im Verhältnis zu Gott und Christus.“

    Das ist eine wunderbare Zusammenfassung des heutigen Christseins! So empfinde ich auch, danke für die klaren Worte!

    LG
    Hans

  • Selgora
    August 20, 2012

    Ich denke, ich bin „arrogant“ genug, um lieber auf den Versammlungsbesuch zu verzichten als meinen Dienst für Gott einzustellen. 😉 So wichtig kann mir der private Kontakt zu anderen Menschen grundsätzlich nicht werden, weil ich es schon als Kind Gott versprochen habe und zu meinem Wort stehe, selbst wenn es zu meinem Nachteil wäre. Ich mußte schmunzeln, als ich feststellte, das dies sogar eine „Anweisung“ aus der Bibel ist… Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, habe ich ganz offen die Meinung vertreten, daß ich sogar verpflichtet bin, einem Menschen zu helfen, die Bibel zu verstehen, selbst wenn ich dafür die Versammlung „versäume“, weil derjenige nur zu dieser Zeit eben Zeit hat… Viele sehen das aber leider anders. Dabei heißt es doch in Sprüche 3:27, 28 „Enthalte Gutes dem nicht vor, dem es gebührt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun!
    28 Sage nicht zu deinem Nächsten: Geh, komm später wieder, und morgen will ich geben!, – wo du doch hast.“ … 🙂

  • Anna
    August 20, 2012

    Lieber Martin, liebe Brüder und Schwestern,

    das hast Du sehr treffend an Selgora geschrieben. In vielen Versammlungen ist das leider so.

    Amüstiert hat mich eben Deine Schilderung des Sexuallebens mancher Ehepaare. Da hast Du recht. Ich beobachte ja auch viel. Vor ein paar Jahren hat mal ein Kreisaufseher bei der Ältestenbesprechung den Brüdern empfohlen (hat mir damals mein verstorbener Mann erzählt) sich Bücher o.ä. zu besorgen wie man eine erfüllte Sexualität haben kann und hierbei auch die Wünsche der Frau berücksichtigt. Hintergrund waren in der damaligen Versammlung und im Kreis Fälle von Ehebruch und meist Scheidungen. Vielfach auf Wunsch der Frau…

    Dieser KA hat dies seinerzeit allerdings sehr viel deutlicher formuliert. Das müßte dann allerdings BI ggf. löschen 🙂 .

    Schönen Tag an alle!

    Sonnige Grüße Anna

  • Frank&Frei
    August 20, 2012

    na, den alten Kolle Film „Wunder der Liebe“ oder „deine Frau das unbekannte WEsen“ aus den 60igern reaktivieren. Aber aufpassen, wenn das die 150%igen bemerken, ist man ganz schnell der Pornokingkong. Es müssen furchtbar verklemmte Leute sein, die ihre eigene Sexualität von sich weisen, Lebensfeindlichkeit praktizieren.
    Fehtl eigentlich nur noch die direkte Geisselung. Geisselungsähnlich ist ja die Schikane des vermehrten Dienstes – mit Flunsch an die Tür nd mit strahlemdem Gessict nach Hause – endlich, der Moant ist rum und habe nen Bericht. So ist es doch bei vielen. Alles Wolkenkukucksheim

  • Zadok
    August 20, 2012

    @Selgora
    mach dir mal keine übertriebenen Sorgen; ich war 11 Jahre lang Ältester, habe Schwestern alleine besucht, mit anderen Schwestern zusammen, mit anderen Männern, war mit ihnen im Dienst…das volle Programm. Und ja, es ist so: wenn du mit jemandem vom anderen Geschlecht was anfangen willst, dann wird das auch klappen. Egal, ob als ZJ oder kein ZJ. Auch hat jede Versammlung ein individuelles Niveau, was die Handhabung dieses Themas betrifft. Unsägliches Dauerthema hierbei: Die Rocklängen und Hosen im PD, ätzend, mit welcher Hingabe Älteste hier Rat geben… Was du beschreibst, ist sicher wahr und genauso traurig. Mit Argusaugen auf Männlein und Weiblein achten, das können sie. Aber ihre kleinen Kinder schützen, das klappt nicht.
    LG
    Zadok

  • Selgora
    August 20, 2012

    Ich denke, die Leute haben ein Problem damit, daß ich eben kein „natürliches“ Bedürfnis nach sexueller Betätigung habe. Das war schon im Kinderheim nervig für mich, ständig wegen meinen sexuellen Vorlieben von den Psychologinnen ausgefragt zu werden. Die erdreisteten sich ja sogar, mir im Alter von 14 Jahren (!!!) weismachen zu wollen, daß ich aufgrund meiner Mißbrauchserfahrung im Elternhaus niemals eine Beziehung zu einem Mann haben werde und mich doch mal nach Frauen umschauen sollte… Das ich weder das eine noch das andere „brauche“, wollten die einfach nicht kapieren. 🙁 Das ich inzwischen zwei Kinder habe ist lediglich die Folge aus diesem jahrelangen Psychoterror. Ich wollte unbedingt herausfinden, ob ich nicht doch zu derartigen „Gefühlen“ fähig bin, die für andere so wichtig sind. Also hab ich mir einen Typen „geschnappt“ und mich trotz meiner autistischen Probleme mit Körperkontakt quasi selbst vergewaltigt. Und das gleich zweimal, weil ich kein Einzelkind aufziehen wollte…
    Interessanterweise war es gerade das Kleidungsdogma der WTG, das mir half, meine Angst vor dem „Frausein“ zu überwinden. Früher konnte ich mir einfach nicht vorstellen, das ich jemals selbst so tolle Klamotten anziehen könnte, die ich bei anderen Frauen so schön fand. Allerdings ist mein Modegeschmack diesbezüglich auch sehr speziell… Ich trage inzwischen sehr gerne lange und knallbunte „Zigeunerröcke“, wie ich sie immer nenne. Manchen Brüdern und Schwestern sind diese Röcke tatsächlich „zu lang“, weil sie mindestens bis zu den Knöcheln reichen und obendrein auch sehr viel Stoff haben, der sich beim Laufen oder starkem Wind schon mal um die Beine wickeln und dann fast zu einer Hose werden … ;)Aber mir gefallen sie. Und ich trage sie wirklich gerne. Das haben die zahlreichen Therapeutentipps nie bei mir bewirken können… 🙂

  • Barbara
    August 20, 2012

    Liebe Selgora,
    echt haarsträubend Deine Erfahrungen!
    Leider kein Einzelfall :-(.
    Ich hab ähnliches erlebt. Ich hatte das Problem das man mir unlautere Absichten unterstellte,
    ganz gleich ob ich mit Männern oder Frauen jüngeren Alters sprach.
    Ich hab mich dann mit einer Schwester angefreundet, die 8 JAHRE älter war als ich. Sie wurde
    davor gewarnt sich mit mir anzufreunden, da ich meine homosexuelle Neigung ja früher ausgelebt hätte und man mir nicht trauen könne.
    Nach meiner Scheidung war ich dann auch verdächtig, jeden Bruder ins Bett zerren zu wollen.
    Aber das hat mich nicht arg getroffen, ich bin sowieso eher eine Einzelgängerin. Ich hab Asperger.
    Ich denke Zeugen Jehovas haben einen total verkrampften Umgang mit dem jeweils anderen Geschlecht und erschaffen damit erst recht genau die Probleme die sie zu vermeiden suchen.
    Das ist jetzt meine persönliche Meinung.

    LG Barbara

  • Selgora
    August 20, 2012

    Hallo Barbara! Ich hab grad gelesen, das Du auch Asperger-Autist bist. Oder hab ich das falsch verstanden? Langsam glaube ich, das alle Aspi’s aus den Versammlungen ins Internet „flüchten“… 🙂 Ich persönlich bin relativ ungezwungen im Umgang mit anderen Menschen. Vor allem mit obdachlosen und anderen „abgestürzten“ Männern kann ich gut über Gott reden und ihnen anhand der Bibel oft helfen, so manches Problem loszuwerden, das sie jahrelang mit sich herumtragen. Und wenn man sich ein wenig mit diesen Menschen und ihren Lebensbedingungen auskennt, weiß man, daß es eher hinderlich ist, wenn gleich zwei Leute auf einen einreden und wenn man als Frau schon mal garnicht alleine mit einem Mann reden „darf“… Ich war selbst obdachlos und kenne viele ähnliche Schicksale solcher Art in meiner Umgebung. Einigen konnte ich schon aus ihrer „hoffnungslosen“ Lage heraushelfen. Anderen, wie z.B. meinem ehemaligen Nachbarn, konnte ich helfen, garnicht erst soweit abzustürzen. Das gelingt mir oft erst durch meine „Vertrauensseligkeit“ oder wie auch immer man das nennt. Ich meine: Wie sollen andere mir vertrauen, wenn ich ihnen grundsätzlich mißtraue? Ich gehe keine unnötigen Risiken oder sowas ein. Ganz im Gegenteil. Meine ungezwungene Art schützt mich irgendwie einfach, weil sie mir bei diesen Menschen einen entsprechenden Respekt verschafft. Ein zu offensichtlich auf Sicherheit ausgelegtes Verhalten weckt gerade bei einschlägig vorbestraften Männern (die häufig in obdachlosen Kreisen anzutreffen sind) sowas wie einen Jagdinstinkt… Ich denke, das es nie verkehrt ist sogenanntes „Unterscheidungsvermögen“ zu entwickeln und anzuwenden… 🙂

  • Barbara
    August 20, 2012

    Liebe Selgora,

    ja ich bin Asperger-Autist.
    Mit Männern geh ich auch ganz ungezwungen um und man begegnet mir durchweg respektvoll. Ich wirke nach aussen auch sehr selbstbewusst und bin auch nicht gerade sehr feminin, das macht natürlich viel aus. Wer schon wie ein Opfer wirkt, der wird auch so behandelt. Ich nehm die Menschen einfach wie sie sind, und da ich auch schon ganz unten war, drogenabhängig, begegnet man sich auf Augenhöhe.
    Also manches Regelwerk der Gesellschaft hab ich nie verstanden, z.B. warum durfte ein lediger junger Bruder nicht bei einer alten Schwester zur Untermiete wohnen, oder eben eine Schwester nicht bei einem älteren Bruder? Was bitteschön sollte denn passieren? Da fehlt nur noch die Burka und bei Männern ein Rauschebart und man könnte meinen ZJ gehören zum Islam.
    Falls Du magst, würde ich mich gerne direkter mit Dir austauschen.
    Meine Mailadresse: barbara.nadeem@web.de

    LG Barbara

  • Rico
    August 20, 2012

    Liebe Selorga,

    ich finde es schon krass was dir wiederfahren ist aber ich glaube das dass Problem mit der Sexualität und dem anderen Geschlecht nicht nur bei ZJ anzutreffen ist sondern auch bei den Moslems sowie den Katholiken und anderen religiösen Organisationen! Sie alle haben Gott und sein Wort nie wirklich richtig verstanden sonst wären sie nicht so sexualfeindlich und weltfremd eingestellt!

    Ich war selber nie ZJ zum Glück muß ich dazu sagen aber ich hab 5 Jahre lang die Bibel und einige Schriften der WTG mit einer Zeugin studiert die auch 20 Jahre älter war als ich. Als das ein älteres Ehepaar was ich persönlich sehr schätze die auch ZJ waren davon hörten sagten sie zu mir: Sowas darf nicht sein! Ich fragte wieso nicht? Sie sagten darauf: Das sich sowas nicht gehören würde und das eine Frau nicht alleine mit einem Mann studieren dürfte! Aber Jehova weis das ich nur die Bibel studieren wollte und mehr nicht! Außerdem wäre sie eh nicht mein Typ gewesen aber das nur mal am Rande erwähnt! Ich habe lange gebraucht bis ich diese verkrampften Ansichten loswerden konnte! Alles was ich tue muß ich eines Tages Jehova und Jesus gegenüber verantworten aber keinem Menschen!!! Denn wir alle sündigen der Eine mehr als der Andere! Aber es ist niemals verkehrt eine gesunde Sexualität zu pflegen! Das was dir angetan wurde von sogennanten „Hütern der Herde Gottes“ müssen sie eines Tages vor Gott verantworten das steht erstmal fest!

    Ich wünsche dir Gottes reichen Segen!

    Lg Rico

  • Eddi
    August 20, 2012

    Liebe Barbara,
    liebe Selgora,

    immer wieder blutet mir das Herz, wenn ich solche Erfahrungen lese. Für mich sind Männer, „Brüder“, ein Anlass zur Übelkeit und Krämpfen, wenn sie erklären, nur zu zweit kommen zu dürfen, damit nichts passiert, denn ich weiß ja, dass von meiner Seite her nie etwas passiert. Also sind Älteste potentielle Vergewaltiger, die sich nicht im Griff haben, ein Faktor, der Gefahr für Leib und Leben darstellt. Diese Vergewaltiger gehen von Haus zu Haus und reden dort und in den Versammlungen davon, wie liebevoll sie sind.

    Es gab eine Zeit, da habe ich deswegen, genau wegen dieser Zeugen Jehovas eigenen Auslegung der „Liebe“ ihren Gott verflucht. Ich bin ausgetreten, obwohl es mir sehr schwer fiel, damit ich meinen Glauben behalten kann, um nicht Gott für das Erlebte verantwortlich zu machen, gleichzeitig verbunden mit der Hoffnung, dass man nicht meinetwegen schlecht über die Organisation reden möge.

    Fühlt euch herzlich umarmt.
    Eddi

  • Barbara
    August 20, 2012

    Liebe Eddi,

    danke für die Umarmung 🙂 .
    Ja, wenn man an das Regelwerk denkt, das den Umgang der Geschlechter miteinander regelt,
    muss man echt den Eindruck gewinnen, das alle Brüder nen lockeren Reißverschluss haben.
    Welch ein Armutszeugnis!
    Würde man das jetzt ganz genau nehmen, dürfte nie eine Schwester mit einem Bruder in den Dienst, es sei denn bei Gruppenweise Zeugnisgeben. Kein Bruder dürfte ,auch am hellichten Tag ,mit einer Schwester mit der er nicht verheiratet oder verwandt ist im Auto „dienstlich“
    von A nach B fahren etc. pp.
    Manchmal denke ich im Tower gibts ausser Sex kein anderes Thema ;-).

    LG Barbara

  • Eddi
    August 20, 2012

    Liebe Selgora,

    du hast so recht. Der Notstand bei den Herren muss enorm sein. Weißt du, dem Reinen sind ALLE Dinge rein und diejenigen, die Christi Sinn haben, sehen in einer Frau, mit der sie nicht verheiratet sind, eine Mitgläubige, ein weiteres Kind Gottes, eine Glaubensschwester.

    Diejenigen, die in einer „Glaubensschwester“ eine „Gefahr“ sehen, haben ihr schmutziges animalisches Gedankengut nie abgelegt.

    Stell dir mal vor, Jehovah und Jesus hätten das genauso gesehen! Du hast schon das Beispiel von der Samariterin am Brunnen genannt, mit der Jesus ALLEIN war! Da war niemand dabei. Jesus bei Martha und Maria, wobei Martha nur in der Küche beschäftigt war, das war damals aufwändig.

    Und unser himmlischer Vater hat im Obersaal zu Jerusalem den Heiligen Geist sowohl auf Männer als auch auf Frauen ausgegossen. Setz doch mal bitte voraus, dass es 144000 Personen gibt, die mit Jesus als Könige und Priester regieren werden, da sind auch Frauen dabei! (So die Körperschaft des Öffentlichen Rechts). Hat unser Vater genauso gedacht wie diese Menschen?

    Es mag Personen geben, wie Frank sie beschreibt, dass es in gewissen Situationen zu sexuellen Handlungen kommt. Das mag jede/r für sich beurteilen und dem andern aufrichtig sagen. Mir persönlich wird es speiübel, wenn ich auch nur einen Gedanken daran verschwende, mit meinem Bruder zu schlafen, egal, ob verheiratet oder nicht. Es ekelt mich aus tiefster Seele. Und wenn sich jemand nicht im Griff hat, egal ob männlich oder weiblich, wird er/sie auch eine Gelegenheit finden, das verhindert kein Ältestenlehrbuch und kein Wachtturm.

    Wenn ich mir vorstelle, dass Gott im Garten Eden zu Adam und Eva gesagt hat, „die zwei werden ein Fleisch sein“, dann ist jede sexuelle Handlung mit einem Verheirateten gleichzeitig eine homosexuelle Handlung, denn ich würde ja mit dem Gegenstück, also meinesgleichen, gleichzeitig den Beischlaf ausüben. Ist das nicht ein wirklich widerlicher Gedanke? Ein Ehepaar ist das leibliche Gegenstück Gottes, von dem gesagt wird, er hätte den Menschen in seinem Bilde gemacht, männlich und weiblich erschuf er sie. Also Gott hat Mann und Frau in seinem Bild gemacht, verkörpert somit beides, genau wie ein Ehepaar. Daher ist es definitiv undenkbar, mit einem Verheirateten zu schlafen. Wenn ein Verheirateter fremd geht ist es so, als würde er/sie etwas von Gott abschneiden wollen.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Führung der ZJ es gar nicht so deutlich sagen möchte, statt dessen den Auftrag gibt, jeden „sexuellen Fehltritt“ zu erforschen und gleichzeitig einen Grund hat, Frauen zu diskriminieren.
    Das ist ein Grund, weshalb außer meinem Sohn nichts Männliches mehr zur Haustür hereinkommt, ich bleib lieber allein.

    Lass dich nicht entmutigen, wir sind für Jahwe und Jesus allemal gut genug – und mehr ist nicht wichtig.
    Eddi

  • Hans
    August 20, 2012

    Liebe Selgora,

    ZITAT „Als dieser zu den Ältesten ging, um zu fragen, ob er bei der Polizei eine Anzeige machen soll oder nicht“

    Fehler Nr. 1: Ich wäre zum Arzt, dann zur Polizei, anzeigen und fertig. Dienstamt hin oder her. Aber klar, ein „gut trainierter“ ZJ geht zuerst zu den Ältesten.

    Letztlich haben die Ältesten auch nur soviel Macht über mich, wie ich ihnen einräume. Natürlich steht in jedem WT drin, mal soll den Ältesten gehorchen usw. Gerade in letzter Zeit häufen sich aus meiner Sicht diese Hinweise.

    Trotzdem ist es biblisch, dass jeder für sich selbst entscheidet. Sogar entscheiden muss.


    Gal 6:4,5
    4 Darum soll jeder sich selbst genau prüfen. Dann wird er sich über seine guten Taten freuen können, aber keinen Grund zur Überheblichkeit haben.
    5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!

    Ich wünsche dir Jehovas Segen, Jesu Unterstützung und heiligen Geist, um diese Geschehnisse und dein Leben „richtig“ einordnen zu können und Jehova und Jesus „trotz WTG“ weiterhin näher zu kommen.

    LG
    Hans

  • Zadok
    August 20, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.,

    vielen dank für diese Ausarbeitung! Das ist erstmal ein provozierender Titel, aber eben biblisch…das sind symbolische
    Einschläge in das Glaubensgebäude eines jeden Zeugen, oder – meine Erfahrungen zugrundegelegt – Erdbeben, die einen aus der Behaglichkeit – siehe oben Punkt 6,7 und 8 – herauskatapultieren.
    Spontan fällt mir hierzu Galater 4:16 ein:“Bin ich euer Feind, wenn ich euch die Wahrheit sage?“

    Und doch ist es so, wie du hier schreibst:

    „Es ist zwar gut, wenn man Beweise hat, die ein Zeuge Jehovas kennen lernen sollte, doch wir müssen in der Lage sein sie in sanft und freundliche darzulegen, aber ob sie dann fähig sind, ihre Bedeutung zu erkennen, hängt letztlich davon ab, was Gott tut.

    Istes nicht so, dass wenn unsere lieben Zeugenangehörigen und Freunde im Gedenkbuch Jehovas stehen gem. Mal.3:16, dass sie Jehova dann zu sich ziehen wird ? Deswegen werden „viele“ gerettet,aber nicht alle, denn 2. Thess.2:20,11 muss sich auch erfüllen…

    Mit nachdenklichen Grüßen
    Zadok

  • Manfred
    August 20, 2012

    Lieber Brd. H.P.M.,

    vielen Dank für diesen Vortrag der mehr als deutlich gezeigt hat, dass bei den Zeugen Jehovas gravierende Missverhältnisse herrschen. Wie Ihr ja wisst, wurde ich vor etwa 4 Wochen ausgeschlossen und obwohl kaum noch einer mit mir redet, sickert doch immer mal wieder was durch. Diese Erfahrung möchte ich gerne mit Euch teilen.

    Ein Ehepaar war in der örtlichen Bank. Der Mann war drinnen und die Schwester wartete draußen. Dann kam eine ältere Schwester aus der Bank und die Ehefrau fragte diese, ob Sie denn auch drinnen Ihren Mann getroffen hat. Die ältere Schwester verneinte dies und sagte:

    Der darf mich doch gar nicht kennen und grüßen, der ist doch ausgeschlossen!

    Diese Schwester hatte den Mann mit mir verwechselt.

    Nur um das mal für die mitlesenden organisationsloyalen Zeugen klar zustellen:

    Ich wurde ausgeschlossen und deshalb interessiert es mich nicht die Bohne, welche Auflagen die Gesellschaft über ausgeschlossene verhängt hat. Denn gerade weil ich ausgeschlossen wurde, haben sie keinerlei Macht mehr über mich und dürfen mir irgendwelche Verhaltensregeln aufdiktieren. Im Gegenteil, für mich gelten nur noch die Gebote unseres Herrn Jesus und der hat gesagt:

    1. Joh. 4:20
    20 Wenn jemand erklärt: „Ich liebe Gott“ und doch seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und wir haben dieses Gebot von ihm, daß der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.

    Joh. 3:16
    13 Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.

    Also wenn ich einen Zeugen Jehovas aus unserer Versammlung auf der Straße oder in einem Geschäft treffe, dann werde ich denjenigen grüßen, denn ich weiß, dass Ihr Gefangene einer Ideologie seid und die offensichtliche Wahrheit der Bibel nicht mehr erkennen könnt. Ihr seid immer noch meine Brüder und als solche liebe ich Euch.


    Dann hast Du in Deinem Vortrag noch geschrieben, dass einige Zeugen sich darauf verlassen, dass wenn etwas in Gottes Organisation falsch läuft, dann wird es Jehova zu seiner Zeit richtig stellen. Dieses Argument musste ich mir auch von verschiedenen Personen anhören. Und in gewisser Weise ist das sogar absolut korrekt. Jehova wird es zu seiner Zeit richtig stellen und das ist auch in der Bibel so angekündigt. Der Punkt ist nur der.
    Dieser Zeitpunkt wird Harmagedon sein und wer es bis dahin noch nicht aus der falschen Religion rausgeschafft hat, wird auch an den Sünden teilhaben müssen. Das steht wortwörtlich so in der Offenbarung. Wieso werden diese Texte ignoriert?

    Off. 18:4,5
    4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

    Das besagt doch eindeutig, dass wir, jeder für sich persönlich, Initiative zeigen müssen und unseren Standpunkt vor Gott klar bekunden. Man kann nicht einfach der Masse auf dem breiten Weg nachlaufen und hoffen, dass man verschont wird. Nein, irgendwann muss man abbiegen und auf dem schmalen Weg weitergehen auch wenn dieser beschwerlich ist und einem von den anderen Steine in den Weg gelegt werden, so wie es geschieht, wenn niemand mehr mit den Ausgeschlossenen redet.
    Jesus wurde auch von seinem Volk im Stich gelassen und er sagte, dass seine Jünger das gleiche durchmachen müssten. Jeder sollte seinen Marterpfahl auf sich nehmen.

    Mat. 7:21,22
    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Zu dem Vers 22 könnte man noch ergänzen:
    22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben, in Deinem Namen vermeintlich Abtrünnige ausgeschlossen und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘

    Ja, die Zeugen Jehovas tun alles, wirklich alles im Namen Jesus Christus, weil sie egal was sie tun ein Anfangsgebet und später ein Endgebet sprechen und immer die Floskel verwenden:

    Im Namen Deines Sohnes Jesus Christus, Amen!

    So bin ich mir sicher, dass sie so ein Gebet auch bei meiner Komitteeverhandlung gesprochen habe, obwohl ich ja nicht dabei war. Ich habe bewusst das „Rechts“ weggelassen, da diese Verhandlungen mit RECHT nichts zu tun haben.

    Mit dieser Verfahrensweise, lasten sie wirklich alles was sie tun dem Sohn Gottes an, sind sich aber keiner Schuld bewusst. Doch Jesus wird Ihnen dann antworten:

    23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Also vielen Dank für diesen Vortrag, der das Missverhältnis zwischen der persönlichen Wahrnehmung und des Wortes Gottes klar gestellt hat.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    August 20, 2012

    Tolle Schlußfolgerung lieber Manfred!

    >>Mit dieser Verfahrensweise, lasten sie wirklich alles was sie tun dem Sohn Gottes an, sind sich aber keiner Schuld bewusst. Doch Jesus wird Ihnen dann antworten:

    23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.<<

    Ist mir so noch nie in den Sinn gekommen – aber sehr zutreffend!

    lg. Matthäus

  • Irrelevant
    August 20, 2012

    Zitat>>>Also wenn ich einen Zeugen Jehovas aus unserer Versammlung auf der Straße oder in einem Geschäft treffe, dann werde ich denjenigen grüßen, denn ich weiß, dass Ihr Gefangene einer Ideologie seid und die offensichtliche Wahrheit der Bibel nicht mehr erkennen könnt.<<<

    Was für Gefangene? Wer sperrt wen wohin ein?
    Welche Ideologie meinst du?
    Wer kann die Wahrheit der Bibel nicht erkennen?

  • Alois
    August 20, 2012

    Hallo Irrelevant

    Wer die Wahrheit nicht erkennen kann?

    Das sagt Jesaja 42: (Knecht = Sklave)

    18. Höret, ihr Tauben! Und ihr Blinden, schauet her, um zu sehen!
    19. Wer ist blind, als nur mein Knecht? Und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Vertraute, und blind wie der Knecht Jehovas?
    20. Du hast vieles gesehen, aber du beachtest es nicht; bei offenen Ohren hört er nicht.

    Es steht alles in der Bibel, wie Du siehst auch dass der „Sklave“ Jehovas blind und taub ist. Allerdings beweist dieser Vers auch dass der Knecht, Jehovas Knecht ist, aber das nützt dem Knecht nichts, weil er blind und taub ist und deswegen bereits von Jehova verworfen wurde.

    Was sagte Jesus in Matth. 15 zu den Blinden und was ist mit Dir?

    14. Laßt sie; sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.

    Bete zu Jehova dass er Dir die Blindheit nehme, es geht um Dein Leben.

    Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    August 20, 2012

    Guten Abend Irrelevant

    Die erfolgreichste Tyrannei ist nicht diejenige, die Macht braucht um die Einheitlichkeit sicherzustellen, sondern diejenige, die das Bewusstsein anderer Möglichkeiten entfernt, die es scheinbar unvorstellbar macht, daß andere Wege existieren, die das Gefühl, das es ein Draußen gibt, entfernt.

    Allan Bloom: The Closing of the American Mind

    Verstehst du das?

    Ede

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