71 Comments
  • Eddi
    September 17, 2012

    In den vergangenen Wochen habe ich anhand der Ereignisse und dieses Artikels des Öfteren darüber nachgedacht, was eine Kindschaft überhaupt bedeutet.

    Haben Eltern nicht alle in der einen oder anderen Form damit zu kämpfen, dass Kindern die Einsicht fehlt in bestimmte Anforderungen? Warum sollte uns dies bei unserem himmlischen Vater anders gehen? Muss die vom Sklaven gelehrte Streifrage nicht dahingehend modifiziert werden, dass es „nur“ darum geht, in wie weit wir Einsichtsfähigkeit bekunden können in die von ihm gesetzten Anordnungen? Denn was soll Jahwe mit dem Teufel zu tun haben, gerade so als ob er ihm Rechenschaft schuldig wäre?! Und bezüglich unserer Fehler: Auch wir haben als Kinder unseren Eltern Sorgen bereitet und auch unsere Kinder bereiten uns Sorgen. Das sind nicht nur die kleinen Kinder. Wie oft haben wir von dem Einen oder Anderen einen Rat bekommen, etwa „ich hab das so und so gemacht und es hat funktioniert“. Aber wir wissen alle, dass jeder Mensch unterschiedliche Veranlagungen hat und auch unterschiedliche Reaktionen. Und daher gibt es keine allgemein verbindliche Regel. Auch Fehler und Verstöße sind aus unterschiedlichen Verstößen, graduell unterschiedlich und von ganz vielen Faktoren bestimmt. Hätten wir uns als Kinder nicht von ganzem Herzen gewünscht, dass unsere Eltern nicht nur gerecht, sondern auch barmherzig geurteilt hätten? Und können wir uns freisprechen davon, unseren Kindern gegenüber immer richtig gehandelt zu haben?
    Natürlich: Jahwe ist vollkommen, er KANN immer richtig urteilen und tut dies auch. Aber ist SEIN Urteil uns gegenüber nicht auch von unserem Herzenszustand abhängig? Wenn er uns vergibt, weil sein Sohn, unser geliebter Herr Jesus, sein kostbares Blut für uns dahin gegeben hat, aber unser Herz uns weiterhin verurteilt, sind wir da nicht deshalb schon strafwürdig? Ist es nicht geradezu eine christliche PFLICHT, die Vergebung genauso anzunehmen wie unsere Sündhaftigkeit?

    Ich bitte, mich nicht falsch zu verstehen: Das schließt eine absichtliche Umgehung von gerechten Grundsätzen aus, ich meine tatsächlich nur die tatsächliche Fehlerhaftigkeit, die doch mitunter auch schwere Folgen zeitigen kann. Aber die Schrift sagt, dass Gott größer ist als unser Herz. Auch wenn unser Herz uns verurteilt, so kennt unser Vater doch unsere Schwäche. Ich sehe es als Ergänzung der Aufforderung Jesu, unserem Nächsten genauso zu vergeben, wie wir Vergebung wünschen. Und doch ist dieser Text aus 1. Johannes 3:18-21 mehr:

    18 Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit! 19 Hieran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und wir werden vor ihm unser Herz zur Ruhe bringen, 20 dass, wenn das Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt. 21 Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott,22 und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun. 23 Und dies ist sein Gebot: dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er es uns als Gebot gegeben hat.
    24 Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm; und hieran erkennen wir, dass er in uns bleibt; durch den Geist, den er uns gegeben hat.

    Denn dieser Text zeigt meines Erachtens, dass unsere Gebete gar nicht zu Gott durchdringen können, wenn wir uns nicht als Kinder Gottes annehmen, die als Einzige Wesen im Universum durch Christi Opfer einen ANSPRUCH auf Vergebung und damit auf die Liebe durch den Vater haben. Und diesen Anspruch untermauert er mit einem weiteren Geschenk, nämlich durch SEINEN GEIST. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber nichts anderes, als dass jemand, der sich nicht als Kind Gottes sieht, auch niemals den Heiligen Geist haben KANN! Er/sie spricht sich diese Berechtigung selbst ab. Und ohne diesen Geist ist es UNMÖGLICH, Liebe zu haben. Vielleicht kann man noch hier und da etwas Liebe zeigen, quasi heucheln, aber man HAT sie nicht, es ist nicht der Besitz eines Menschen.

    Könnt ihr euch vorstellen, dass unser Vater uns betrachtet wie in einem geteilten Spiegel? Wenn wir seine Kinder sein möchten, dann sieht er nur diese eine Seite von uns, unser Bemühen, ihm zu gefallen. Unsere Anstrengungen dazu, unsere Trauer, unser Mitgefühl, unsere Freude….. Er sieht unsere „andere“ Seite gar nicht, der Christus hat diesen Teil unserer Persönlichkeit im Spiegel des Vaters durch seine eigene Person verdeckt!

    Natürlich haben wir es in der Hand, diesen Blick frei zu geben, dann aber sieht unser Vater eben auch nur noch diesen Teil, unsere „dunkle“ Seite. Mit was möchten wir dann aufwarten?

    Wenn wir uns jedoch völlig dem Glauben an Christi Blut hingeben und der Vater nur diesen guten Teil unserer Persönlichkeit sieht, wie könnte es jemals mit der Liebe des Vaters in Einklang zu bringen sein, dass irgend ein Mensch einen anderen verurteilt? Wenn unser Vater unsere Sünden weit von sich wirft, wer darf sie dann beurteilen? Sind diejenigen, die so sehr mit dem Erforschen von Sünden beschäftigt sind, nicht solche, die das Einsammeln wollen, was der Vater weggeworfen hat um ihre eigene Beurteilung vorzunehmen und somit dem himmlischen Vater Fehler unterstellen? Somit sind die „klassischen“ Rechtskomitees auch von diesem Standpunkt aus der Liebe Gottes völlig entgegen gesetzt. Er gab „einige als Hirten, einige als Lehrer“ – aber keinen als Richter. Und Brüder und Schwestern im Herrn: DAS IST GUT SO!

    Das waren so meine Gedanken dazu und ich freue mich auf eure Antworten.
    Eddi

  • Eddi
    September 17, 2012

    Entschuldigung,

    2x gelesen und doch noch einen Fehler:
    Zitat: “ Auch Fehler und Verstöße sind aus unterschiedlichen Verstößen,…
    müsste natürlich heißen: Auch Fehler und Verstöße sind aus unterschiedlichen Gründen….

  • Alois
    September 17, 2012

    Liebe Eddi

    Zitat:
    Er gab “einige als Hirten, einige als Lehrer” – aber keinen als Richter

    Das ist eine wichtige Erkenntnis!
    Eigentlich sollten die Hirten der Versammlungen die Schafe weiden. Sie sollten sie vor dem Wölfen schützen.

    Aber was machen die Hirten?
    Sie schützen die Schafe nicht vor der schlechten Nahrung der Orgaisation. Sie sollten die Schafe eigentlich auf die Weide Jesu führen.

    Die Schafherde und der Hirte wurden in der biblischen Gleichnisrede bewusst gewählt. Wenn man sich einen Hirten mit seiner Schafherde auf den Wiesen mal so anschaut kann man viel lernen.

    Ein guter Hirte nimmt nicht seinen Stock und schlägt ein Schaf wenn es krank ist, wenn es zu viel meckert oder wenn es manche Gräser nicht fressen mag. Ein guter Hirte würde niemals ein Schaf aus der Herde ausschließen. Er würde es vor wilden Tieren beschützen und wenn es schier sein Leben kosten würde.

    Aber unsere Hirten vertreiben die Schafe die nicht so spuren wie sie gerne hätten. Somit sind es schlechte Hirten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • armes Schaf 2012
    September 17, 2012

    Jesus Christus lässt im Königreich sicher keinen Abklatsch eines Stasiähnlichen BESPITZLUNGSAPPARATES zu,deren Neue-Welt Zeugen oder Christen na was den nun?!..in Mitteleuropa tropische Tiere in Brooklyn-US-Kitsch Manier im heimischen Garten zwischen Dienst und Schrott kleinschweissen, sreicheln und mit was denn?! füttern??!!Blos nicht mit solchen irren Durchhalteparolen die krank machen.Wer beseitigt oder baut ein AKW zurück?? Sicher nur durch Einsatz von Antimaterie die sicher einem Wunder gleichen würde!Vorwärts WTG-Ältestenfürsten in Richter.. Wartestellung!
    So ein Trauerspiel wird nie geschehen,denn das Ende ist nahe!Und euer Gericht..war wie???

  • armes Schaf 2012
    September 17, 2012

    Zieht dem irren Schecker mal langsam den Stecker!Gut das das Mittelalter vorbei ist,sonst gebe es eine Eselsmaske für so ein Schandmaul..nur ein Zitat…

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Du vermischt wohl alles, was nur noch geht und willst alles so drehen, dass alle von dir zitierten Bibelstellen deiner Meinung nach auf die neuzeitliche leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas zutreffen! Das kannst du natürlich machen und du kannst dabei auch das innere Gefühl des Rechthabens verspüren und du kannst in deiner selbstgerechten Überzeugung denken, genau so ist es und damit hast du recht und damit ist alles, was mit der WTG zusammenhängt widerlegt und falsch …
    Hast jedoch übersehen, dass es auch eine andere Sicht der Dinge gibt und in meinen anderen Beiträgen hier habe ich schon anklingen lassen, warum es den TREUEN und VERSTÄNDIGEN SKLAVEN gibt und welche Absicht DIESER von Anfang an verfolgt hat. Nämlich:
    Die reine biblische Botschaft
    Zurück zur urchristlichen Lehre, die von Jesus stammt
    Die Verherrlichung des Namens JEHOVA
    Die lebensentscheidende Loskaufsvorkehrung mit dem Opfertod Jesu
    Hingabe an JEHOVA mit der damit verbundenen Taufe
    Die Hauptrolle Jesu im Vorsatz JEHOVAs
    Das Königreich Gottes
    Die Verkündigung der guten Botschaft auf der ganzen Erde
    und
    und
    und
    Alles BIBLISCH, alles auf JEHOVA und JESUS ausgerichtet!!!!

    Und was macht ihr hier?? Ihr redet das in Grund und Boden, als ob alles menschlich erfunden sei. Und weil euch sonst nichts mehr einfällt, geht ihr auf Russel und Rutherford und auf Brooklyn los, obwohl diese Personen und diese Einrichtungen JEHOVAs Mittel oder Instrumente waren, derer ER sich zur Umsetzung SEINES Vorsatzes bediente…
    Dass der TREUE SKLAVE nicht inspiriert ist wie die Bibel selbst und dass er oft falsche Ansichten vertrat, aber sie dann doch demütig korrigierte, das lasst ihr nicht gelten … Für den ALLMÄCHTIGEN GOTT JEHOVA und SEINEN VOLLKOMMENEN MESSIANISCHEN KÖNIG JESUS CHRISTUS war das kein Hindernis, aber für euch kleine und unvollkommene, mit der Erbsünde behafteten Menschen ist dies doch ein zu großes Hindernis!! Doch mit solch einer Gesinnung werdet ihr schließlich selber stolpern, nicht der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE, der sich demütig und gehorsam korrigieren lässt – allerdings nur von GOTT und nicht von irgendwelchen Selbstberufenen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Selgora
    September 17, 2012

    Was sind denn „Selbstberufene“????? … Menschen, die andere krampfhaft davon überzeugen wollen, daß sie von Jesus zu irgendwas berufen wurden vielleicht? Kennst Du solche? Ich schon… Die sitzen auf ’nem goldenen hohen Roß in USA… Und sie werden garantiert nicht stolpern, sondern FALLEN!!!!! 😉

  • Dennis
    September 17, 2012

    AMEN !!!

  • Edelmuth
    September 17, 2012

    Guten Abend Irrelevant.

    Jehova hat mit keinem Wort den Sklaven bestätigt, wie er seinen Sohn bestätigt hat. Zu keinem Zeitpunkt hat Jehova gesagt: „Dieser ist mein Sklave, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Hört auf ihn!“

    In den Versammlungen wird der Sklave wie ein Gott verehrt. Ihm wird göttliche Autorität zugesprochen. Seine Worte dürfen weder hinterfragt noch kritisiert werden. Die Brüder setzen ihr gesamtes Vertrauen und ihre ganze Hoffnung auf den Sklaven und hoffen durch ihren Gehorsam ewiges Leben zu bekommen. Indem sie ihm die oberste Autorität zuerkennen, machen sie ihn zu ihrem Gott. Du hast hier einen lebhaften Beweis dafür geliefert.

    Wer Jehova kennt und weis, wie eifersüchtig ER sein kann, wird sicher sein, das ER die Götzenanbetung des Sklaven nicht mehr lange ertragen und ihm ein schnelles Ende bereiten wird.

    Ede

  • Dennis
    September 17, 2012

    Dann sag uns doch mal warum Du hier so fleißig schreibst?

    Was treibt Dich an, was ist Dein Ziel? Kannst Du schon Erfolge vorweisen?

    Hat sich jemand bisher bei Dir reumütig gemeldet, dass er wieder in den Schoß des „Sklaven“ zurück will?

    Oder hast Du einfach zu viel Zeit, dass Du uns mit Wachtturm-Anbetung bombadieren musst?

    Warum hälst Du nicht größtmöglichen Abstand zu Verrätern, Verleumdern und Satan-Gefolge wie uns?

    Warum befolgst Du den Rat des „Sklaven“ nicht?

    Wer zwingt Dich hier zu schreiben?

    Würde ein Glied der l.K. so handeln wie Du oder würde er sich an den Rat aus dem Wachtturm halten?

  • Edelmuth
    September 17, 2012

    » Die Verkündigung der guten Botschaft auf der ganzen Erde
    … Alles BIBLISCH, alles auf JEHOVA und JESUS ausgerichtet!!!!
    Und was macht ihr hier?? «

    Ja, Irrelevant

    Das ist ein Punkt an dem wir uns noch verbessern könnten.

    Mit unserem Bekenntnis, dass wir Zeugen Jehovas sind, bringen uns die Menschen immer noch mit den Irrlehren und dem Dogmatismus des Sklaven in Verbindung. Es dauert halt ein wenig, bis wir ihnen klar gemacht haben, dass wir uns vom Sklaven distanzieren.

    Wenn wir ihnen die Wahrheit anhand der Bibel bekannt gemacht haben, wird man den Brüdern nach uns im Gebiet schon die richtigen Fragen stellen. Interessierten kann man nicht die Gemeinschaft entziehen.

    Ede

  • Karl@Irrelevant
    September 17, 2012

    Hier vermischt niemand Bibelstellen. Nur weil die Leidende Körperschaft alle Verse zu sich hin verdreht, heisst das noch lange nicht, dass sich das mit der biblischen Wahrheit deckt.
    Oder glaubst du jemand liest ohne WT-Schrott die Bibel und kommt dann zu dem Schluss „Wow, Gott leitet ein Verlagsunternehmen, dessen Prophezeiungen komischerweise alle falsch waren und deren Dogmen alle biblisch nicht haltbar sind!“ ??????

    Es ist selbstgerecht, wenn man die WT-Lehre widerlegt? Nein. Wenn man gotteslästerliche Lügen widerlegt, die zum Götzendienst zwingen, ist das alles andere als selbstgerecht.

    Der selbsternannte Sklave wurde weder von Jesus noch von Gott selbst ernannt. Das sieht man an den falschen Dogmen und Prophezeiungen. Man kann sich davon überzeugen. Dazu sollte man aber die Wahrheit nicht im WT-Quatsch sondern in der Bibel suchen.

    Die biblische Wahrheit =
    Die reine biblische Botschaft: Das Evangelium dass Jesus für uns alle am Kreuz gestorben ist.
    Zurück zur urchristlichen Lehre, die von Jesus stammt: Feindes-, Gottes- und Nächstenliebe!
    Tut mir Leid, aber in der Bibel steht nix vom Namen „Jehova“. Dieser Name wurde im 11. Jahrhundert von einem Mönch zusammengedichtet.
    Die lebensentscheidende Loskaufsvorkehrung mit dem Opfertod Jesu
    Hingabe an JEHOVA mit der damit verbundenen Taufe: Richtig, die Taufe IM NAMEN DES VATERS, DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES UND NICHT AUF DEN NAMEN EINER ORGANISATION!
    Die Hauptrolle Jesu im Vorsatz Gottes: Richtig, das erlösende Opfer!
    Die Verkündigung der guten Botschaft auf der ganzen Erde: Ja, die Verkündigung der guten Botschaft, keine Weltuntergangsdrohgebärden, keine Endzeitangstmache, keine Lügen die Menschen wie dich einer Organisation untertan machen!

    Sobald das Predigen zu einer falschen Menschenorganisation führt, hat das keine biblische Berechtigung!
    Nach deiner Meinung würde Scientology vermutlich auch biblisch predigen, wenn sie statt Persönlichkeitstests Scientologytraktate studieren würden, die mit verdrehten Bibelversen Leuten Scientology als „Mitteilungskanal Gottes“ verkaufen würden!

    Wir reden hier nix in Grund und Boden, weil alles menschlich erfunden wurde! Sieh dir mal Russells Pyramidenchronologie an. Der war einfach nur ein verwirrter alter Spinner.

    Nenn mir doch mal einen biblischen Propheten, der mit dem Geist Gottes eine falsche Prophezeiung lieferte … !

    Der „Sklave“ hat sich für die verpassten Endzeitdaten nie entschuldigt. Im Gegenteil. Einerseits behauptete die LK, dass 1975 sicher das Ende da sei und ein zwei Jahre später konnte man nachlesen, dass die ZJ an sich selbst Schuld seien, und das obwohl die LK dazu unterschwellig aufforderte, dass man seine Häuser und Grundstücke getrost verkaufen könne, weil ja 1975 das Ende sicher komme!

    Wir alle sind mit Sünde behaftet, aber im Vergleich zur LK führen wir hier Menschen zum einzigen Weg zur Wahrheit und zum Vater, nämlich zu Christus! Du verblendest Menschen und führst sie in eine verlogene Organisation. Lies mal bitte in der Bibel nach bei wem wir unser Seelenheil suchen sollen. Frage: Bei Christus oder bei der LK? Und nein, Christus macht keinen Gebrauch von der LK, auch der Vater nicht!

    Hier erklärt sich niemand vermessenerweise als berufen. Und ganz davon abgesehen braucht sich jemand unter göttlicher Leitung nicht ständig zu korriegieren oder ist dein Gott nicht allwissend? Ach ja, stimmt, ich vergaß, du glaubst ja an Menschen und vergötterst sie … 😉

  • Karl@Irrelevant
    September 17, 2012

    P. S. mir fällt auch kein biblischer Prophet ein, der sich auch nur annähernd so oft „korrigieren“ musste wie die LK 😉

  • Frank&Frei
    September 17, 2012

    Warum ist nur antworten so viele dem Irrelevant? Wir wollen doch keine Perlen vor die Säue werfen. Seinen mistigen Götzen verehrt er, wie die Katholiken ihren Ratz. Der gilt als STellvertreter Gottes auf Erden.
    Und der Sklave? Er maßt sich an zu bestimmen WAS zu glauben ist. Und wer das ablehnt wird auf den Scheiterhafuen gesetzt.
    Dem Sklav en wird es gehn wie Robbespierre. ER ließ köpfen noch und nöcher und am Ende, nachdem er den Suezid verfehlte, wurde auch er einen Kopf kürzer gemacht – und die Guillutine war Geschichte.
    Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass so ein Sklavenanbeter es sich anmaßt gegen das Gebot seinse Herrn zu verstoßen und mit uns „Abtrünnigen“ hier zu kommunizieren.
    Ich stimme vom Gefühl her Matthäus zu, der annimmt, dass re im Namen von Selters hier Aufmischung betreibt.
    Brüder, fallt doch auf so eine leere Zisterne nicht hinein, die dasWasser nicht halten kann.
    All die „geistigen ERgüsse“ des Sklaven – jeweils nach ein paar Jahren ist alles widerrufen.
    Und trotzdem sind Zeugen sein Russell „in der Wahrheit“.
    Das ist sowas wie in einem runden Zimmer einen Haufen in die Ecke zu setzen. Der Irrelevant scheint es zu können – indem er Mauern zieht und winkel bildet.
    Ich kenne die Zeugen seit 1954. Ich habe dabei gute Menschen kennengelrnt, die in Sachsenhausen und Buchenwald einsaßen.
    Männer, die davon überzeugt waren, dass die Zeugen NIEE eine „Kirche“ sprich KdöR werden.
    Wenn die wüßten, was sich nach ihrem Ableben seit den 70igern veränderte – die würden sich im Grabe umdrehen, weil sie das zu keiner Zeit erwarten würden. Ich weiß noch wieder der KA, der zusahe wie sein Bruder erschossen wurde, was im Grossdeutschen Rundfunk bekannt gemacht wurde sagte: Mein lieber Frank, August ist für seine Überzeugung gestorben. Wir alles stehen unveränderlich für das Königreich.
    Allerdings nicht der Tower, der völlig schamlos annähernd 10 Jahre eine Kohabitation mit der UNO, dem Thron Satans, einging.
    Auf der einen Seite in ARtikeln die UNO loben – diese wurden ja an die UNO als Beweis gesandt, dass man für sie warb. Und im Folgeartikel haben sie kräftig über die UNO hergezogen, dass sie in den feuersee geht.
    Welch verlogene Moral, welch Doppelzüngigkeit.
    Das ist theokratische Wehrkraftzersetzung und darauf steht in Kriegszeiten nur eine Strafe.Und die wird Christus als Richter und Vollstrecker vollziehen.
    Und wenn Irrelevant meint, er muss sich da dran hängen – bitteschön. IM Feuersee ist Platz für alle, die das mit tragen.
    Brüder ihr seid hier zu ihm wie der Herr, der da sagte: Jerusalem, Jerusalem wie oft habe ich…aber ihr habt nicht gewollt.
    am Ende fiel die Stadt und ihre Bürger wurden versklavt – jedenfalls die 10 %, die überlebten.
    Brüder, laßt ein nicht ein, hier mit Irrelevant das Lied vom Storch und der Blindschleiche zu singen….
    Was hier mit ihm abgeht ist genauso zu definieren.
    allen einen schönen 3. Oktober, goldig hat der Tag begonnen.

  • Joshua
    September 17, 2012

    Lieber Karl,

    vielen Dank für deine Kommentare, die ich sehr gerne lese. Ist es dir möglich privat mit mir Kontakt aufzunehmen wegen eines Treffens von Lesern und Schreibern von BI?
    Email : Joshuagross68@yahoo.de

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Karl
    September 17, 2012

    Hallo,

    ja kannst sehr gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

    Um welche Art von Treffen handelt es sich?

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Dein Zitat>>>Die biblische Wahrheit =
    Die reine biblische Botschaft: Das Evangelium dass Jesus für uns alle am Kreuz gestorben ist.<<>>Tut mir Leid, aber in der Bibel steht nix vom Namen “Jehova”. Dieser Name wurde im 11. Jahrhundert von einem Mönch zusammengedichtet.<<>>keine Lügen die Menschen wie dich einer Organisation untertan machen!<<<

    Und du redest von Gottes Wort und berufst dich auf die Bibel???

    Dann forsche weiter nach – aber GENAUER – und dann sag mir:

    1. An welchem Hinrichtungsgegenstand Jesus gestorben ist?

    2. Wie oft der NAME GOTTES in der Bibel vorkommt und WIE er denn lautet?

    3. Wo steht in Matthäus 24:45-47, dass der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE irgendwelche Menschen UNTERTAN macht???

    Und meine ganz bescheidene, aber aufrichtig gemeinte Gegenfrage könntest mir auch noch beantworten:

    WESSEN UNTERTAN bist du denn, wem dienst du eigentlich????

  • Selgora
    September 17, 2012

    Zu Punkt 3: Lies doch mal das ganze Gleichnis vom „treuen“ Sklaven… Das hört nämlich erst in Vers 51 auf.

    Und wenn Du den Text nicht verstehst, solltest Du mal um den heiligen Geist aufrichtig bitten, dann kriegst Du die nötige Portion Weisheit, um die vernünftigen Schlüsse daraus zu ziehen.

    gutes Erwachen!

  • Eddi
    September 17, 2012

    Gegenfrage: Wenn er sie nicht untertan macht, wieso besteht denn der von dir als gültig genannte Sklave so sehr darauf, alle als Abtrünnig zu bezeichnen, die seine Organisation verlassen? Damit zeigt er nämlich, dass er nur Untertanen haben will!

  • Eddi
    September 17, 2012

    @ Irrelevant:
    Ergänzend möchte ich auf P. 1 deines Statements eingehen: Das war das Kreuz, einen Teil davon, offensichtlich ein Balken, hast du heute im Auge, er hindert dich, die klare, gute und reine Botschaft wahrzunehmen sondern veranlasst dich, über diejenigen lästerlich zu reden, die das Wort des Herrn suchen, leben und andern freudig mitteilen.

    Den Rest deiner Gesinnungstest-Spielchen magst du doch bitte mit deinesgleichen spielen, wir sind hier schon aus diesem Inhalt einer Windel raus!
    Eddi

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Ach ja, das hab ich noch vergessen …

    Das Kreuz mit dem Kreuz habt wohl ihr da:

    Bemühe bitte schnellstens einen kundigen Gräzisten und lass ihn mal unbefangen die Bibelstelle Lukas 24:20 übersetzen und lass es mich bitte wissen!!!
    Ohne deine Kommentare oder etwaige Zusätze – nur die Übersetzung!!

    Danke schon im Voraus ::))

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Erweitere dein Bibelrepertoire mit folgenden Texten,
    dann hast die Antwort:

    Matthäus 25
    2. Thessalonicher 2:3
    1.Timotheus 4:1

  • Eddi
    September 17, 2012

    @ Irrelevant:

    vielen Dank für dieses Posting. Es hat mich wirklich freudig überrascht. Zum ersten Mal hast du wenigstens „Alete“ benutzt:).

    Ganz ernsthaft, 3 Bibelstellen ohne ein Wachtturm-Zitat, das war schon echt viel mehr als erwartet. Tja, wer mit Weisen wandelt wird weise werden. Wie wahr doch wieder die Worte der Bibel sind. Und dazu hast du noch so hübsche Texte herausgesucht, u. a.
    2. Tess. 2:3 (NWÜ): „3 Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart.“

    Schön, nachdem du das erkannt hast, kannst du ja jetzt richtig kräftig zur Tat schreiten. Übrigens, das mit dem Abfall – da war jetzt nicht die Müllabfuhr mit gemeint, sondern Personen, die den Platz des Christus begehren.

    Und dann noch

    1. Tim. 4:1 (NWÜ): „4 Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämọnen achtgeben“

    Ja genau, in der „späteren Zeitperiode“ wurde die WTG gegründet. Das hast du richtig gut erfasst, da blüht mein Mutterherz richtig auf und ich möchte dich so gern motivieren: mach weiter mein Junge, das war schon richtig gut.

    Hab herzlichen Dank und ein glaubenstechnisch wertvolles Wochenende auf Bruderinfo.
    Eddi

  • Eddi
    September 17, 2012

    @ Irrelevant:
    Kopie aus „Wikipedia“ „Bedeutung in der Exegese“

    Der öfter gebrauchte Begriff hingegen, σταυρός[2] (staurós), umfasst zwei Bedeutungsebenen, nämlich „Holz“ und „Kreuz“, die beide gleichzeitig gedacht wurden, da der antike Grieche nicht zwischen dem Material und dem Zweck eines Gegenstandes unterschied (hebr. etz bedeutet sowohl Holz als auch Baum). Dieser Begriff findet sich über vierzig Mal im gesamten Neuen Testament und erfuhr erst durch die Übersetzung in die lateinische Sprache eine Verengung auf das Kreuz[3] (crux, lat.) hin, die historisch aber die bessere Übersetzung darstellt.

    Leider hast du keinen zusätzlichen Kommentar gewollt, sonst hätte ich dir mitgeteilt, dass das Kreuz = Stauros,Xylon auch eine innere Bedeutung hat, nämlich: Jesus kam vom Himmel zur Erde (also von oben nach unten) um die Menschen von der Seite der Böcke auf die Seite der Schafe zu holen (von links nach rechts). Das bedeutet einen Lebensweg. Zusätzlich bedeutet das Kreuz einen Weg der bewussten Entscheidung, bei dem es nur einen einzigen Mittelpunkt gibt.

    Da ein Organisationszeuge Jehovas keine eigenen Entscheidungen treffen darf, sind ihm diese tiefen Dinge Gottes natürlich verborgen.

    Im Übrigen möchte ich mich den Schwestern anschließen, dass der biblische Grundgedanke der ist, DASS JESUS FÜR UNS GESTORBEN IST, DAMIT JEDER, DER GLAUBEN AUSÜBT NICHT VERNICHTET WERDE SONDERN LEBEN ERLANGT
    Eddi

  • Karl@Irrelevant
    September 17, 2012

    1. An welchem Hinrichtungsgegenstand ist Jesus gestorben?
    Mit Sicherheit an keinem Indianerpfahl, der btw ein ziemlich heidnisches Symbol ist. Archäologie und Geschichte bestätigen, dass es ein Kreuz mit Querbalken war. Kann man zum Beispiel googlen. Natürlich nur wenn man nicht von Menschen abhängig ist! 😉

    2. Wie oft der NAME GOTTES in der Bibel vorkommt und WIE er denn lautet?
    Der Name lautet JHWH. Ausgesprochen Jahwe. „Jehova“ wurde von einem Mönch erfunden. Kann man auch nachlesen! 😉

    3. Wo steht in Matthäus 24:45-47, dass der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE irgendwelche Menschen UNTERTAN macht???
    Nirgends, dennoch herrscht die LK über die komplett verblendeten ZJ-Götzendienerschäfchen wie z. B. dich!
    Eine wirklich, wirklich tyranneihafte Art der Sektenführung!

    Und wieder Mal lieferst du hier ein tolles Beispiel, wie sehr dir dein Götze das Denken abgewohnt hat. Vom heiligen Geist oder Ahnung von der Bibel leider keine Spur … ! 😉

  • Dennis
    September 17, 2012

    Lieber Karl,

    spiel das miese Spiel von Irrelevant nicht mit.

    Er hat noch keine einzige Frage anhand der Bibel beantwortet, weil er nur in der Lage ist aus der WT-Lib ganze Artikel rauszukopieren und seine Sklaven-Verherrlichungs-Sülze dazu zugeben.

    Warum sollte man also seine kindischen und nicht ernst gemeinten Fragen beantworten? Du und alle anderen, Ihr habt schon so viel biblische Beweise für seinen Irrweg dargelegt, aber es hatte nur zur Folge, dass er noch mehr Ausrufezeichen setzt und noch mehr den selbsternannten „Sklaven“ verherrlicht. In Wahrheit hat Irrelevant keinen echten Glauben, denn er glaubt unerschütterlich fest nur an das was er sieht und das ist die allgegenwärtige ORGANISATION. Jehova, Jesus und auch die Bibel sind für ihn 2. rangig, wie man die letzten Tage nachlesen kann.

    Er ist nur auf Krawall gebürstet und versucht alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Den Gefallen sollten wir ihm nicht tun.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    September 17, 2012

    » 3. Wo steht in Matthäus 24:45-47, dass der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE irgendwelche Menschen UNTERTAN macht??? «

    Was steht in Matthäus 24:45-47

    (Matthäus 24:45-46,48) . . .Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, ….
    46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. . .
    48 Wenn aber JENER übelgesinnte Sklave …

    Jehova sprich hier von ein und demselben Sklaven, der einmal gut und einmal böse ist. Wenn daher Matthäus 24:45-47 auf die Brüder in Brooklyn zutreffen soll, dann müssten sie sowohl gut wie auch böse sein. Offensichtlich haben sie derzeit eine extrem lange böse Phase.

    Matthäus 24:45-47 ist ein Gleichnis, das auf Menschen mit den geschilderten Eigenschaften zutrifft. Es ist keine Herauswahl oder Bestimmung einer Gruppe von Menschen, die über andere Menschen gesetzt ist.

    Ede

  • Barbara an Irrelevant
    September 17, 2012

    Lieber Irrelevant,

    Die Bibel spricht von einem treuen Verwalter. Damit ist aber nicht die LK der ZJ gemeint.
    5. Mose 18,15
    Einen Propheten wie mich wird dir der Herr dein Gott erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören.
    Paulus bringt dieses Schriftwort mit dem Christus in Verbindung wenn er in Hebräer 3, 1-6 schreibt:
    1Aus diesem Grund sollt ihr euer Augenmerk auf Jesus richten, liebe Geschwister, auf den Apostel und Hohen Priester unseres Bekenntnisses. Ihr seid ja auch für Gott ausgesondert und zur Teilnahme an der himmlischen Welt berufen. 2 Haltet euch vor Augen, wie treu er dem dient, der ihn eingesetzt hat. In dieser Hinsicht war er wie Mose, der ein treuer Diener für das ganze Haus Gottes war. 3 Ihm jedoch kommt größere Ehre zu als Mose. Denn der Erbauer des Hauses genießt größeren Ruhm als das Haus.
    4 Jedes Haus hat ja einen Erbauer, aber der, der alles erbaut hat, ist Gott. 5 Und wenn Mose sich in Gottes ganzem Haus als treu
    erwies, bezieht sich das auf seinen Dienst als Verwalter. Damit war er ein Hinweis auf das, was später verkündigt werden sollte.
    6 Christus aber erweist seine Treue als Sohn und damit als Herr über das Haus Gottes. Und dieses Haus sind wir – vorausgesetzt, wir halten voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung fest bis wir am Ziel sind.
    In Hebräer 1,1und2 wird auch ganz deutlich gesagt das Gott durch Jesus zu uns spricht und nicht durch irgend eine LK:
    1 Früher hat Gott viele Male und auf unterschiedlichste Weise durch Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen. 2 Jetzt, in dieser Endzeit, sprach er durch den Sohn zu uns, den er zum Erben
    über alles eingesetzt hat und durch den er das ganze Universum schuf.

    LG Barbara

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Epheser 1:8-10 „Diese hat er auf uns überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis seines Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm,

    Es ist nun mal SCHRIFTGEMÄSS, dass JEHOVA für eine VERWALTUNG gesorgt hat und dass ER seinem messianischen König Jesus Christus (= ERZENGEL MICHAEL) alle macht und Gewalt im Himmel wie auf Erden vorübergehend übertragen hat!
    Tja und dieser nun königliche JESUS hat eben ebenfalls EINEN VERWALTER und der kümmert sich um SEINE HABE oder wenn du willst um SEINE ANGELEGENHEITEN diesbezüglich hier auf Erden …
    Mag es nicht doppelt schreiben,
    siehe und lies einfach meine Einträge zum den GLEICHNISSEN
    a) TREUER und VERSTÄNDIGER SKLAVE
    b) Talente
    c) 10 Jungfrauen

    Ohne Verwaltung würde es nicht einmal dann funktionieren, wenn JESUS allein alles mit seinen Engeln oder mit dem Helfer machen würde, selbst dann ist eine verwaltende Vorgangsweise nötig !!!

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Tja, die 1-Taste ist ganz gut und wichtig für die Hervorhebung und Betonung!!!

    (HALLO IRRELEVANT, WIR WERDEN HIER ZU DEINEM KOMMENTAR GLEICH UNSERE STELLUNGNAHEM EINFÜGEN, ETWAS WAS WIR SONST NIE TUN .)

    Schon recht, dass Jesus die Liebe als Erkennungsmerkmal der echten Nachfolger von ihm als Voraussetzung nannte, das heißt aber noch lange nicht, dass damit die übergeordnete Bezeichnung der WAHREN NEUZEITLICHEN DIENER GOTTES plötzlich nebensächlich wäre! Oh nein, wenn sich JEHOVA, der ALLMÄCHTIGE dies selbst erwählt, warum habt ihr euch dann daran zu stoßen???

    (DER BEGRIFF „NEUZEITLICHE DIENER GOTTES“ EXISTIERT NUR IN DER WT-SPRACHE, EINE ERFINDUNG DER WT-GESELLSCHAFT.
    UND DAS SICH JEHOVA DIE ZEUGEN JEHOVAS ERWÄHLT HAT IST EINE BEHAUPTUNG FÜR DIE ES KEINE BEWEIS GIBT.
    WANN HAT JEHOVA GESAGT „IHR SEID MEINE ZEUGEN“, SO WIE ER ES BEI SEINEM BUCHSTÄBLICHEN VOLK GEMÄSS JESJA GETAN HAT? MÜSSTE NICHT DIE GANZE WELT GEHÖRT HABEN WENN GOTT DIES GETAN HÄTTE?
    NUR WEIL WIR UNS SEIT DEN 30JAHREN DIESEN NAMEN SELBST GEGEN HABEN, SIND WIR NOCH LANGE NICHT WIRKLICH DAS VON GOTT ERWÄHLTE VOLK DAS ER AUS ALLEN VÖLKERN SELBST ERWÄHLEN WIRD.
    ES IST EINE ANMASSUNG, NICHTS ANDERES.

    Da mangelt es schon euch an der richtigen Erkenntnis oder an der richtigen Herzenseinstellung!?!?
    Ihr wollt einfach nicht die Tatsache von Sprüche 4:18 akzeptieren, dass alles seine Zeit hat… Damals war eben noch nicht die Zeit dazu, denn die Juden selbst als auserwähltes Volk „überzuckerten“ es nicht, dass sie bereits verworfen wurden.

    (DAS JEHOVA SEIN AUSERWÄHLTES VOLK ENDGÜLTIG VERWORFEN HAT, IST EIN WUNSCHDENKEN DER WT-GESELLSCHAFT, DEN NUR SO KANN SIE SICH ALS DAS „NEUIZEITLICHE VOLK GOTTES „ POSITZIONIEREN.
    DIE BIEBL GIBT KEINENANLASS ZU DER ANNAHME, DAS JEHOVA SEIN VOLK AUFGEGEBEN HAT.
    PAULUS SAGT IN RÖMER 11: „So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! ….Gott hat sein Volk NICHT verstoßen, das er zuvor erwählt hat. Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen….Verstockung ist NUR einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
    Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen.
    Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich ALLER erbarme.“

    WARUM NIMMT DIE WTG DIESE TATSACHE NICHT ZUR KENNTNIS?

    Als dann im Jahre 70 u.Z. die angesagte dem Erdboden gleich gemachte Tempelvernichtung kam, dämmerte es vielleicht einigen, aber da war sowieso schon alles zu spät und verloren …

    ( DAS JERUSALEM 70 n.CH. ZERSTÖRT WURDE IST KEIN BEWEIS FÜR DIE ENDGÜLTIGE VERWERFUNG DER JUDEN, WIE PAULUS JA UNMISSVERSTÄNDLICH KLARGESTELLT HAT.

    Daraufhin wirkten zwar einige Apostel noch als Hemmnis, doch nun kam der Abfall, der Mensch der Gesetzlosigkeit und anschließend die sogenannte „finstere Zeit“. Es war noch nicht die Zeit – wir sind wieder bei Daniel 12:4, wonach die Erkenntnis versiegelt und verborgen war bis zur Zeit des Endes !!!

    ( RICHTIG, DIE APOSTEL WIRKTEN ALS HEMMNIS GEGEN DEN MENSCHE DER GESETZLOSIGKEIT. DER MENSCH DER EGSETZLOSIGKEIT IST DIE „WTG“ SELBST, IN IHERM BEMÜHEN EINE SOGENANNTE „SKLAVENKLASSE“ NEBEN DEM CHRISTUS ZU ETABLIEREN, UND DIE WAHRE BEDEUTUNG DES OPFERS JESU FÜR ALLE MENSCHEN HERRUNTER ZU SPIELEN)

    Da könnt ihr rütteln und tüfteln, wie viel ihr wollt, ihr könnt die Geschichte und den Lauf der Dinge nicht um einen Millimeter umdrehen …
    Macht euch lieber einmal genaue Gedanken über die „sieben Zeiten der Nationen“ und wann der „Tag des Herrn“ begann!!!!

    (DAS MACHEN WIR SICHERLICH AUCH, ABER NICHT AUF DER GRUNDLAGE VON SPEKULATIONEN, WIE ES DIE „WTG“ ALL DIE JAHRE GETAN HAT, UND SICH DABEI MEHR ALS EINMAL ALS FALSCHER PROPHET ERWIESEN HAT UND WIE KEINE ANDER RELIGIÖSE ORGANISATION DEN NAMEN GOTTES LÄCHERLICH GEMACHT HAT.)

    Der TREUE und VERSTÄNDIGE SKLAVE kann euch dabei sehr, sehr, sehr behilflich sein, denn Jesus gebraucht NUR ihn, um die „WAHRE ERKENNTNIS“, von der Daniel sprach, überströmen zu lassen!
    Wenn ihr aufrichtig und echt wahrheitsliebend wäret und wirklich Jesus nachfolgen würdet, dann würdet ihr seine Stimme, die er durch den treuen Sklaven hören lässt, der sich AUSSCHLIESSLICH und NUR AUF DIE BIBEL stützt, wahrnehmen und annehmen!! So aber seid ihr im Herzen verbittert, verstockt, verletzt oder gekränkt (vielleicht durch irgendwelche menschliche Fehler, die halt passiert sind) und vielleicht auch aufgrund mangelnder Demut zu „fleischlich“ und könnt die Dinge oder Sachlage nicht richtig zuordnen/verstehen/deuten, weil ihr dies alles nicht mehr GEISTIG beurteilt, wie es der von Paulus erwähnte Geistesmensch tun sollte, ja müsste … !!!

    (HIERZU FÄLLT MIR NICHTS MEHR EIN)

  • Dennis
    September 17, 2012

    @Irrelevant

    Wenn DU aufrichtig und echt wahrheitsliebend wärst und wirklich Jesus nachfolgen würdest, dann würdest DU seine Stimme, die er durch die Bibel und den heiligen Geist hören lässt, wahrnehmen und annehmen!! So aber bist DU im Herzen verbittert, verstockt, verletzt oder gekränkt (vielleicht durch irgendwelche unwiderlegbare Tatsachen und Lügen der WTG, die halt passiert sind) und vielleicht auch aufgrund mangelnder Demut zu “fleischlich” und kannst die Dinge oder Sachlage nicht richtig zuordnen/verstehen/deuten, weil DU dies alles nicht mehr GEISTIG beurteilt, wie es der von Paulus erwähnte Geistesmensch tun sollte, ja müsste … !!!

  • Anna
    September 17, 2012

    Liebe BI-Brüder,

    einfach nur DANKE für Eure Stellugnnahme. 🙂 Morgen = Feiertag gehe ich in die Berge, auch mit einem meines Wissens organisationstreuen Ehepaar. Und jetzt gehe gehe ich mit einem Nachtgebet zu meinem Schöpfer und dem Christus in mein Bettchen.

    Gute Nacht an alle Anna

  • Eddi
    September 17, 2012

    @Irrelevant:

    Gebe Gott, dass es bei diesem, deinem letzten Satz bliebe!

    Die Brüder und Schwestern sollten dich das sein lassen, was du unbedingt sein möchtest: völlig irrelenvant, was Glaube, Liebe, Hoffnung und die unverdiente Güte Gottes betrifft, die du fleißig in den Schmutz zu ziehen versuchst.

    Aber du bist echt gut an der Erfüllung von Gottes Vorsatz beteiligt, nämlich um jedem praktisch aufzuzeigen wie es aussieht, wenn jemand sein Herz verstockt hat. Jedenfalls, wenn du so weiter machst.

    Vielen Dank für die Leerstunden und des damit verbundenen Bestätigens, wie notwendig und barmherzig es ist, auf diesen und anderen Seiten wie auch in persönlicher Korrespondenz, seinen Glauben zu stärken, damit man von dem praktizierten WTG-Murks Abstand gewinnt ohne Schaden zu nehmen.
    Eddi

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Nein, nein – da machst du es dir zu einfach! Es liegt nicht am Nichtkennen des Namens!!
    Es liegt einzig und allein daran, dass ihr was Neues, Anderes oder Besseres ersinnen wollt als das, was Gott uns durch SEINEN treuen Sklaven mitteilen lässt!!
    Das ist aber nur EUER Problem, nicht unseres!!!

    In der vorchsristlichen Zeit waren es die Hebräer, dann die unbenannten Israeliten und in der christlichen Zeit sind es die Christen, wobei das Israel Gottes jedoch nicht das Gleiche bedeutet wie die natürlichen Israeliten.
    Natürlich kannst du gemäß Apostelgeschichte sogar behaupten, ein Zeuge Jesu zu sein, was schriftgemäß ist. Dennoch heißt gegenwärtig, also heute oder in der Neuzeit, das WAHRE AUSGEWÄHLTE VOLK GOTTES nicht irgendwie, sondern so wie es Gott selbst haben möchte: JEHOVAs ZEUGEN, was voll und ganz der Schrift entspricht (Jesaja 43:10 und Apostelgeschichte 15:14)!!
    Der Grund ist ebenso einfach wie logisch:
    Da es so viele Konfessionen gibt, die sich gottgläubig und christlich nennen, besteht der ALLEIN WAHRE GOTT JEHOVA oder JAHWE oder JHWH unbedingt darauf, dass SEINE echten Anbeter auch am SEINEM Namen zu erkennen wären/sind!!!!!!!!

  • Hans
    September 17, 2012

    Hi Irrelevant,

    pass bitte auf die 1-Taste an deiner Tastatur auf, damit sie nicht kaputt geht.

    Nach Joh 13:35 sind die wahren Jünger Jesus für alle an ihrer Liebe zu erkennen. Vom Namen steht da nix.

    Wo steht in Jes 43:10, dass man sich so benennen soll? Und wenn du das schon aus dem Text schließt, warum haben sich die ersten Christen nicht so genannt? Kannten die Jes 43:10 nicht? Achja, da war bestimmt mal wieder das Licht Gottes kaputt, damit’s der Richter einschalten konnte.

    Warum gab es keine zu Apg 15:14 passende Benennung in der damaligen Zeit? Es wird von Simeon gesprochen, der nicht über die Zukunft sinnierte, sondern zeigte, „wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“.

    Offensichtlich existierte bereits ein „herausgenommenes Volk“. Das hieß nur dummerweise nicht „Zeugen Jehovas“. Warum nicht?

    LG
    Hans

  • Dennis
    September 17, 2012

    @Hans

    „pass bitte auf die 1-Taste an deiner Tastatur auf, damit sie nicht kaputt geht.“

    Selten so genüßlich gelacht wie bei deinem Post lieber Hans :-))))

  • Manfred an Irrelevant
    September 17, 2012

    Hallo Irrelevant,

    schön das Du gerade bestätigt hast, dass wenn die Bibel vom Volk Gottes spricht, das nach seinem Namen genannt ist, das damit die Zeugen Jehovas gemeint sind. Vielleicht wunderst Du Dich aber darüber, was so über dieses Volk in der Bibel steht. Könnte sein, dass Dir Dein unverständiger Sklave immer gesagt hat, das betrifft die anderen Religionen, weil es negativ ist. Aber dadurch dass dieses Volk nach dem Namen Gottes benannt ist, treffen eben auch diese negativen Prophezeiungen auf sie zu. Das kannst Du Dir mal in Ruhe durchlesen. Am besten nimmst Du Dir über den Feiertag mal die Bibel und liest die ganzen Kapitel nach:

    Jeremia 7:3-15
    3 Dies ist, was Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, gesagt hat: „Macht eure Wege und eure Handlungen gut, und ich will euch an dieser Stätte weilen lassen. 4 Setzt euer Vertrauen nicht in täuschende Worte, indem [ihr] sprecht: ‚Der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas sind sie!‘ 5 Denn wenn ihr eure Wege und eure Handlungen ganz bestimmt gut machen werdet, wenn ihr auch wirklich das Recht ausüben werdet zwischen einem Mann und seinem Gefährten, 6 wenn ihr keinen ansässigen Fremdling, keinen vaterlosen Knaben und keine Witwe bedrücken werdet und ihr kein unschuldiges Blut an dieser Stätte vergießen und ihr nicht anderen Göttern, zum Unglück für euch, nachgehen werdet, 7 so werde ich euch meinerseits gewiß dauernd an dieser Stätte weilen lassen, in dem Land, das ich euren Vorvätern gegeben habe, von unabsehbarer Zeit ja bis auf unabsehbare Zeit.“ ‘ “
    8 „Seht, ihr setzt euer Vertrauen in täuschende Worte — es wird bestimmt von gar keinem Nutzen sein. 9 Kann man etwa stehlen, morden und Ehebruch begehen und falsch schwören und dem Baal räuchern und anderen Göttern nachgehen, die ihr nicht gekannt hattet — 10 und ihr wollt herkommen und vor mich treten in diesem Haus, über dem mein Name genannt worden ist, und wollt sprechen: ‚Wir werden gewiß befreit werden‘ ungeachtet all dieser verübten Abscheulichkeiten? 11 Ist denn dieses Haus, über dem mein Name genannt worden ist, in euren Augen eine bloße Räuberhöhle geworden? Siehe, ich selbst habe [es] auch gesehen“ ist der Ausspruch Jehovas.
    12 „ ,Geht jedoch nun zu meiner Stätte, die in Sịlo war, wo ich meinen Namen zuerst weilen ließ, und seht, was ich ihr wegen der Schlechtigkeit meines Volkes Israel getan habe. 13 Und nun, weil ihr fortgesetzt all diese Werke tatet‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚und ich ständig zu euch redete, indem ich mich früh aufmachte und redete, ihr aber nicht hörtet, und ich euch ständig rief, ihr aber nicht antwortetet, 14 will ich auch dem Haus, über dem mein Name genannt worden ist, auf das ihr vertraut, und der Stätte, die ich euch und euren Vorvätern gab, ebenso tun, wie ich Sịlo tat. 15 Und ich will euch von meinem Angesicht wegwerfen, so wie ich alle eure Brüder weggeworfen habe, die ganze Nachkommenschaft Ẹphraims.‘

    Jeremia 7:29-34
    29 Schere dein ungeschnittenes Haar ab, und wirf [es] weg, und auf den kahlen Hügeln erhebe ein Totenklagelied, denn Jehova hat die Generation, über die er sehr erzürnt ist, verworfen und wird [sie] im Stich lassen. 30 ‚Denn die Söhne Judas haben getan, was böse ist in meinen Augen‘ ist der Ausspruch Jehovas. ‚Sie haben ihre abscheulichen Dinge in dem Haus aufgestellt, über dem mein Name genannt worden ist, um es zu verunreinigen. 31 Und sie haben die Höhen des Tọphet gebaut, das im Tal des Sohnes Hịnnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.‘
    32 ‚Darum siehe, Tage kommen‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚da man es nicht mehr Tọphet und das Tal des Sohnes Hịnnoms heißen wird, sondern das Tal des Tötens; und man wird im Tọphet begraben müssen, ohne daß es genug Platz gibt. 33 Und die Leichname dieses Volkes sollen den fliegenden Geschöpfen der Himmel und den Tieren der Erde zur Speise werden, ohne daß jemand [sie] aufschreckt. 34 Und ich will von den Städten Judas und von den Straßen Jerusalems aufhören lassen die Stimme des Frohlockens und die Stimme der Freude, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut; denn das Land wird zu nichts als zu einer verwüsteten Stätte werden.‘ “

    Jeremia 14:9-16
    9 Warum wirst du wie ein bestürzter Mann, wie ein starker Mann, der nicht imstande ist, irgendwie zu retten? Doch du selbst bist in unserer Mitte, o Jehova, und über uns ist dein eigener Name genannt worden. Laß uns nicht im Stich.
    10 Dies ist, was Jehova hinsichtlich dieses Volkes gesagt hat: „So haben sie geliebt umherzuschweifen; ihre Füße haben sie nicht zurückgehalten. Daher hat Jehova selbst kein Wohlgefallen an ihnen gefunden. Jetzt wird er ihrer Vergehung gedenken und wird die Aufmerksamkeit auf ihre Sünden richten.“
    11 Und Jehova sprach dann zu mir: „Bete nicht für dieses Volk zum Guten. 12 Wenn sie fasten, höre ich nicht auf ihr inständiges Rufen; und wenn sie das Ganzbrandopfer und das Getreideopfer opfern, habe ich kein Wohlgefallen an ihnen; denn durch das Schwert und durch Hunger und durch Pest bereite ich ihnen ihr Ende.“
    13 Darauf sagte ich: „Ach, o Souveräner Herr Jehova! Siehe, die Propheten sprechen zu ihnen: ‚Ihr werdet kein Schwert sehen, und es wird euch keine Hungersnot widerfahren, sondern wahren Frieden werde ich euch an diesem Ort geben.‘ “
    14 Und Jehova sprach weiter zu mir: „Falsches prophezeien die Propheten in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, noch habe ich ihnen geboten, noch zu ihnen geredet. Eine falsche Vision und Wahrsagerei und Wertlosigkeit und den Trug ihres Herzens reden sie prophetisch zu euch. 15 Dies ist daher, was Jehova hinsichtlich der Propheten gesagt hat, die in meinem Namen prophezeien und die ich selbst nicht sandte und die sprechen, daß sich weder Schwert noch Hunger in diesem Land einstellen werden: ‚Durch Schwert und durch Hunger werden jene Propheten ihr Ende finden. 16 Und das Volk selbst, dem sie prophezeien, wird zu Menschen werden, die hinausgeworfen sind auf die Straßen Jerusalems wegen der Hungersnot und des Schwertes, ohne daß jemand sie begräbt — sie, ihre Frauen und ihre Söhne und ihre Töchter. Und ich will ihr Unglück über sie ausschütten.‘

    Dan. 9:18,19
    18 Neige dein Ohr, o mein Gott, und höre. Öffne doch deine Augen, und sieh unsere verödeten Zustände und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist; denn nicht gemäß unseren gerechten Taten lassen wir unsere flehentlichen Bitten vor dich niederfallen, sondern gemäß deinen vielen Erbarmungen. 19 O Jehova, höre doch. O Jehova, vergib doch. O Jehova, schenke doch Aufmerksamkeit und handle. Säume nicht, um deiner selbst willen, o mein Gott, denn dein eigener Name ist über deiner Stadt und über deinem Volk genannt worden.“

    Jeremia 25:29
    29 Denn siehe, über die Stadt, über der mein Name genannt wird, fange ich an, Unglück zu bringen, und ihr selbst solltet irgendwie straffrei ausgehen?“ ‘,Ihr werdet nicht straffrei ausgehen, denn da ist ein Schwert, das ich gegen alle Bewohner der Erde rufe‘ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen.

    Ja, Ja, Irrelevant. Es ist so eine Sache, wenn man sich Bibeltexte aus dem Zusammenhang reißt. Das kann nicht gut gehen und um das nochmal deutlich hervorzuheben, hier Dein Zitat: Dennoch heißt gegenwärtig, also heute oder in der Neuzeit, das WAHRE AUSGEWÄHLTE VOLK GOTTES nicht irgendwie, sondern so wie es Gott selbst haben möchte: JEHOVAs ZEUGEN, was voll und ganz der Schrift entspricht (Jesaja 43:10 und Apostelgeschichte 15:14)!! – Zitat Ende.

    Und jetzt lesen wir mal das ganze von Dir angeführte Kapitel im Zusammenhang. Vielleicht fällt Dir was auf, ich habe es FETT hervor gehoben:

    Jes. Kaptitel 43 aus der NWÜ
    43 Und nun, dies ist, was Jehova, dein Schöpfer, gesprochen hat, o Jakob, und dein Bildner, o Israel: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich zurückgekauft. Ich habe [dich] bei deinem Namen gerufen. Du bist mein. 2 Falls du durch Gewässer ziehen solltest, will ich mit dir sein, und durch die Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Falls du durchs Feuer schreiten solltest, wirst du nicht versengt werden, noch wird dich die Flamme ansengen. 3 Denn ich bin Jehova, dein Gott, der Heilige Israels, dein RETTER. Ich habe Ägypten als Lösegeld für dich gegeben, Äthiopien und Sẹba an deiner Statt. 4 Der Tatsache zufolge, daß du kostbar gewesen bist in meinen Augen, bist du als ehrenwert betrachtet worden, und ich selbst habe dich geliebt. Und ich werde Menschen statt deiner geben und Völkerschaften statt deiner Seele.
    5 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Vom Sonnenaufgang her werde ich deinen Samen bringen, und vom Sonnenuntergang her werde ich dich sammeln. 6 Ich werde zum Norden sprechen: ‚Gib her!‘ und zum Süden: ‚Halte nicht zurück. Bringe meine Söhne von fern her und meine Töchter vom äußersten Ende der Erde, 7 jeden, der nach meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner eigenen Herrlichkeit erschaffen habe, den ich gebildet, ja den ich gemacht habe.‘ 8 Führe heraus ein Volk, [das] blind [ist], obwohl doch Augen da sind, und die, die taub sind, obwohl sie Ohren haben. 9 Mögen die Nationen alle an e i n e n Ort zusammengebracht werden, und mögen Völkerschaften versammelt werden. Wer ist unter ihnen, der dies mitteilen kann? Oder können sie uns gar die ersten Dinge hören lassen? Laßt sie ihre Zeugen stellen, damit sie gerechtgesprochen werden mögen, oder laßt sie hören und sagen: ‚Es ist die Wahrheit!‘ “ 10 „Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. 11 Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.“
    12 „Ich selbst habe [es] verkündet und habe gerettet und habe [es] hören lassen, als kein fremder [Gott] unter euch war. Und ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „und ich bin Gott. 13 Auch bin ich die ganze Zeit derselbe; und es gibt keinen, der Befreiung aus meiner eigenen Hand bewirkt. Ich werde handeln, und wer kann sie abwenden?“
    14 Dies ist, was Jehova, euer Rückkäufer, der Heilige Israels, gesprochen hat: „Um euretwillen will ich nach Babylon senden und die Riegel der Gefängnisse herunterkommen lassen und die Chaldạ̈er in den Schiffen mit wimmernden Rufen von ihrer Seite. 15 Ich bin Jehova, euer Heiliger, der Schöpfer Israels, euer König.“
    16 Dies ist, was Jehova gesprochen hat, der selbst durch das Meer einen Weg macht und einen Pfad sogar durch starke Wasser, 17 der den Kriegswagen und das Roß herausführt, die Streitmacht und die Starken zur selben Zeit: „Sie werden daliegen, sie werden nicht aufstehen. Sie werden bestimmt ausgelöscht werden. Wie ein Flachsdocht[licht] sollen sie ausgemacht werden.“
    18 „Gedenkt nicht der ersten Dinge, und den früheren Dingen schenkt nicht eure Beachtung. 19 Siehe! Ich tue etwas Neues. Jetzt wird es aufsprießen. Werdet ihr es nicht erkennen? In der Tat, durch die Wildnis werde ich einen Weg legen, durch die Wüste Ströme. 20 Das wildlebende Tier des Feldes wird mich verherrlichen, die Schakale und die Strauße; denn ich werde auch in der Wildnis Wasser gegeben haben, Ströme in der Wüste, um mein Volk, mein auserwähltes, trinken zu lassen, 21 das Volk, das ich mir gebildet habe, damit es meinen Lobpreis erzählt.
    22 Aber du hast selbst mich nicht angerufen, o Jakob, weil du meiner müde geworden bist, o Israel. 23 Du hast mir nicht die Schafe deiner Ganzbrandopfer gebracht, und mit deinen Schlachtopfern hast du mich nicht verherrlicht. Ich habe dich nicht genötigt, mir mit einer Gabe zu dienen, noch habe ich dich mit duftendem Harz ermüdet. 24 Für mich hast du kein [Würz]rohr mit Geld gekauft; und mit dem Fett deiner Schlachtopfer hast du mich nicht gesättigt. Ja, du hast mich wegen deiner Sünden zu dienen genötigt; du hast mich ermüdet mit deinen Vergehungen.
    25 Ich — ich bin es, der deine Übertretungen austilgt um meinetwillen, und deiner Sünden werde ich nicht gedenken. 26 Erinnere mich; laßt uns miteinander ins Gericht gehen; erzähl deinen eigenen Bericht, damit du recht bekommst. 27 Dein eigener Vater, der erste, hat gesündigt, und deine Wortführer, sie haben sich gegen mich vergangen. 28 So werde ich die Fürsten der heiligen Stätte entweihen, und preisgeben will ich Jakob als einen der Vernichtung Geweihten und Israel den Schimpfworten.

    Wie Du siehst, sind diese Worte in Jesaja Kap. 43 nicht nur positiv. Denn gegen Ende wird gesagt, dass diejenigen der Vernichtung geweiht sind. Und warum? Steht in Vers 22 bis 24.

    Oder was sagst Du zu Off. 3:9
    9 Siehe! Ich will die aus der Synagoge des Satans geben, die sagen, sie seien Juden, und doch sind sie es nicht, sondern lügen — siehe, ich will sie veranlassen, zu kommen und vor deinen Füßen zu huldigen, und sie wissen lassen, daß ich dich geliebt habe.

    Wer sagt denn, dass sie das geistige Volk Israel sind? Sind das nicht die Zeugen Jehovas? Das geistige Volk Israel ist genau das gleiche wenn die Bibel sagt, sie seien Juden, und doch sind sie es nicht, sondern lügen. Diese sind aus der Synagoge des Satans.

    Off. 2:2
    2 ‚Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden.

    Wie gesagt, die Offenbarung ist für die Endzeit geschrieben. Wer sagt denn immer, dass Sie aus geistgesalbten Brüdern bestehen und die Nachfolger der Apostel sind. Ist das nicht die Leitende Körperschaft in Brooklyn? Weiterhin heißt es, dass sie Lügen und genau das tun sie indem sie die Bibel systematisch verdrehen. Das wurde hier bei BI schon zigfach festgestellt.

    Wenn Du also stolz darauf bist, zu dem Volk zu gehören, dass nach dem Namen Jehovas benannt ist, dann lies Dir aufmerksam durch was Jehova diesem Volk angedroht hat, wenn sie nicht zu Ihm umkehren werden. Ich an Deiner Stelle würde zu sehen, dass ich da wegkomme und nur noch Jesus nachfolgen, statt Menschen. Denn bei Menschen gibt es keine Rettung.
    Manfred

  • Alois
    September 17, 2012

    Lieber Bruder Manfred

    Danke für die Auflistung und Beweise dass es schon lange vohergesagt war, dass die organisationsgeleiteten Zeugen Jehovas ein schlimmes Völkchen sind das auf breitem Wege dem Untergang entgegengeht.

    Für uns ist es ein Beweis, dass sich die Bibel erfüllt und wir schließen daraus, dass wir wegen dieser Erfüllungen wirklich in der Zeit leben, in der sich auch noch der Rest von dem was vorhergesagt wurde erfüllen wird.

    Nur der irre geleitete Irrelevant wird Deinen Kommentar vermutlich nicht richtig lesen, geschweige verstehen.

    Über diejenigen die sich Holz, also auch bedrucktes Papier, wie beispielsweise der Wachtturm zum Götzen machen, schreibt Jesaja in Kap. 44
    18. Sie haben keine Erkenntnis und keine Einsicht; denn er hat ihre Augen verklebt, daß sie nicht sehen, und ihre Herzen, daß sie nicht verstehen.

    Für die Zeit nach der Organisation schreibt Jesaja:
    Jes. 33
    18. Dein Herz wird des Schreckens gedenken: Wo ist der Schreiber? Wo der Wäger? Wo, der die Türme zählte?
    19. Du wirst das freche Volk nicht mehr sehen, das Volk von unverständlicher Sprache, daß man sie nicht vernehmen, von stammelnder Zunge, die man nicht verstehen kann.

    So wie Irrelevant uns nicht versteht, verstehen wir ihn und sie wegen der „unverständlichen Sprache“ nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    September 17, 2012

    Na dann muss sich der Apostel Paulus wohl sehr geirrt haben als er sagte, dass das Volk Jehovas die Israeliten sind. Also eine Aussage stimmt nicht, entweder Deine (bzw. die des angeblichen Sklaven) oder die des Paulus.
    Denn er sagte in Rö. 11:1:
    Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Auf keinen Fall! Denn auch ich bin ein Israelit aus der Nachkommenschaft Abrahams, vom Stamm Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er vorher erkannt hat.

    Weisst Du, wir lassen die Bibel sprechen, Du den WT. Das ist der feine Unterschied.

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Ganz und gar verworfen?
    Der Apostel Paulus wies deutlich darauf hin, daß sich die Verheißungen des Alten Testaments in bezug auf Israel noch erfüllen müßten. Er schrieb: ‚Ich frage nun: Hat Gott sein Volk verstoßen? Auf keinen Fall!‘ (Röm. 11:1, NIV). Sie zitieren allerdings nicht den Rest dieses Verses: „Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin.“ Was meinte Paulus damit?
    Er kann nicht geglaubt haben, daß die Israeliten als Nation immer noch eine besondere Stellung bei Gott einnahmen, denn er selbst drückte „großen Kummer und unaufhörlichen Schmerz“ darüber aus, daß sie für Gottes Güte unempfänglich waren (Römer 9:2-5). Gemäß Römer 9:6 führte er weiter aus: „Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes [an Abraham] versagt hätte. Denn nicht alle, die von [dem natürlichen] Israel abstammen, sind wirklich ‚Israel‘.“ Beachte, was Paulus damit sagen wollte: daß Gott die Juden nicht mehr als Israel betrachtete, da sie Christus verworfen hatten. Die Versammlung der gesalbten Nachfolger Jesu Christi war nun das wirkliche „Israel“, das Mittel, durch das Gott die ganze Menschheit segnen würde (1. Petrus 2:9; Galater 3:29; 6:16; 1. Mose 22:18).
    Gott verwarf indessen nicht den einzelnen Juden, denn Paulus hob hervor: „Denn auch ich bin ein Israelit.“ Ja, Einzelpersonen aus der jüdischen Nation, wie Paulus, konnten ein Teil des geistigen Israel werden, wenn sie Christus anerkannten. Nur „ein Überrest“, eine Minderheit, entschied sich dafür (Römer 11:1, 5).

    Klingt besser und logischer …

  • Dennis
    September 17, 2012

    Nein, nein – da machst du es dir zu einfach! Es liegt nicht am Nicht(er)kennen des selbsternannten Sklaven!!

    Es liegt einzig und allein daran, dass DU was Neues, Anderes oder Besseres ersinnen WILLST als das, was Gott uns durch SEINEN „einziggezeugten Sohn“ und die Bibel mitteilen lässt!!

    Das ist aber nur DEIN Problem, nicht unseres!!!

  • Eddi
    September 17, 2012

    @Irrelevant:

    Was denn nun: Jehova, Jahwe, oder JHWH?
    Da wird man ja ganz wusch, einerseits soll es so unbedingt auf den Gebrauch des RICHTIGEN Namens ankommen und dann servierst du uns 3 davon! Und nun? Wird was schwierig werden, „Ein Volk für seinen Namen“ zu sein, wenn man den selber nicht kennt!

    Aber: Ein Quäntchen sachlicher bist du schon geworden. Ein Warnhinweis wurde von Bruderinfo allerdings nicht gegeben: Vorsicht, Aufrichtigkeit kann ansteckend sein.

  • Irrelevant
    September 17, 2012

    Kann man ein Kind Gottes sein, wenn man nicht dem entspricht, was
    Apostelgeschichte 15:14 aussagt? „Sịmeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für SEINEN NAMEN herauszunehmen.“

  • Hopefull
    September 17, 2012

    Dann frag ich mich warum heissen wir dann nicht Zeugen JHWH? Das Problem ist, dass wir den wahren und genauen Namen Gottes nicht kennen. Hast Du vielleicht auch mal daran gedacht, dass mit der Bezeichnung „Namen“ mehr gemeint ist als nur Buchstaben? Jesus sagte auch, “ Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gegeben“, hat ihn aber komischer Weise so gut wie nie in den griechischen Schriften erwähnt. Er sagte vorwiegend „mein Vater“. Auch hat Jehova sein auserwähltes Volk „Israel“ genannt und sagte, dass sein Bund für ewig dauert. Wieso so sollte er das ändern. Israel, also die Juden sind seine Erst geborenen und wir die, Heiden, sind die anderen Schafe, die Jesus auch bringen muss.

  • Eddi
    September 17, 2012

    @ Irrelevant:

    (14 Sịmeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen.)
    Wie kommt es, dass Zeugen Jehovas heute noch kein Volk sind, sondern nur eine Ansammlung von Menschen? Was ist mit der Zugehörigkeit zu diesem Volk verbunden? Musste dieses Volk erst „neu erfunden“ werden? Mitnichten, denn dieses Volk wurde schon Jahrtausende vorher VON GOTT SELBST berufen. Das zeigt auch der weitere Text:
    (Lies ApG. 15:15-18: 15 Und damit stimmen die Worte der PROPHETEN überein, so wie geschrieben steht: 16 ‚Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Hütte Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Trümmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten, 17 damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, die nach meinem Namen genannt sind, Jehova ernstlich suchen, spricht Jehova, der diese Dinge tut, 18 die seit alters bekannt sind.
    UND DAS STEHT IN DEINER BIBEL)

    Also: 1. Das Volk Gottes existiert schon seit „alters her!“
    2. Dieses Volk agiert mit Menschen aus den Nationen, aber nur mit denen, die dieses Volk als von Gott erwählt beachten und würdigen. 3. Wenn diese Menschen zusammenarbeiten, wird die Hütte Davids wieder aufgerichtet. Nicht vorher.

    Also: Kind Gottes kannst du sein, wenn du das Volk Gottes, die Israeliten, die vor Tausenden von Jahren vom Allmächtigen und Heiligen Israels selbst erwählt wurde als solches anerkennst (immer noch als Volk Gottes), ernstlich den Willen Gottes suchst und beachtest, was weiter geschrieben steht:

    (Lies ApG. 15:22-29: 22 Da befanden es die Apostel und die älteren Männer zusammen mit der ganzen Versammlung für gut, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, der Barsabbas genannt wurde, und Silas, führende Männer unter den Brüdern; 23 und durch ihre Hand schrieben sie:

    „Die Apostel und die älteren Männer, Brüder, den Brüdern in Antiochia und Syrien und Zilizien, die aus den Nationen sind: Grüße! 24 Da wir gehört haben, daß einige aus unserer Mitte euch durch Reden beunruhigt haben, indem sie eure Seele zu erschüttern suchten, obwohl wir ihnen keine Anweisungen gaben, 25 sind wir zur vollen Übereinstimmung gekommen und haben es für gut befunden, Männer auszuwählen, um sie zusammen mit unseren Geliebten, Barnabas und Paulus, zu euch zu senden, 26 Menschen, die ihre Seele für den Namen unseres Herrn Jesus Christus hingegeben haben. 27 Wir senden daher Judas und Silas, damit sie dieselben Dinge auch mündlich berichten. 28 Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“)

    Also: niemandem eine Bürde aufzuerlegen, die nicht vom Heiligen Geist kommt und das sind nur diese vier!

    Interessant ist die Feststellung, dass es erst nach dieser Klärung eine kontinuierliche große Mehrung gab, während vorher etliche Männer damit beschäftigt waren, den Brüdern allerlei „selbstgebrautes“ zuzumuten. Deshalb schrieben die Apostel auch, dass diese nicht dazu ermächtigt waren.

    Jetzt hast du 2 Möglichkeiten ein Kind Gottes zu werden:
    1.) Du wirst als Jude geboren, aber das haben deine Eltern schon vergeigt, oder
    2.) Den Geist Gottes wirken lassen. Achtung!!!!!!!Das schließt eine fortwährende Behinderung durch Beleidigungen und Herabwürdigungen ausdrücklich aus!!!!!!!
    Lies bitte den V26 nochmal laut: „die ihre Seele für den Namen unseres Herrn Jesus Christus hingegeben haben.“ Vergleiche bitte mit Joh. 14:6 (6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

    Mir völlig egal, wie du es halten willst, ich weiß, dass Jesus nur Kinder Gottes zum Vater bringt, ich bin eins davon.
    Eddi 

  • Eddi
    September 17, 2012

    Lieber Bruder MM,

    vielen Dank für diesen Artikel.

    Kann man denn überhaupt Harmagedon überleben, wenn man nicht Kind Gottes ist? Für Freunde hat der Vater keine Verantwortung zu übernehmen, aber für Kinder. Die Frage ist doch, ob ich als Mensch möchte, dass Gott sich für mich verantwortlich erklärt. Das heißt im Umkehrschluss natürlich auch, dass ich die Verantwortung des Vaters wahrnehme und ihn in der Erfüllung dieser Verantwortung unterstütze und mich nicht entgegen stelle. Das ist eine familiäre Verpflichtung, nichts, das von außen geregelt und/oder zu bewerten ist. Es ist aber auch die innigste Beziehung, die eine Person überhaupt erfahren kann. Das ist kein passives abwarten, keine Terminsache. Der Begriff des Vaters ist nicht einfach eine übergeordnete Stellung einer Ansammlung von Brüdern und Schwestern, sondern die tiefe Wechselwirkung des Interesses am Wohl des andern, das völlige sich-hingeben.

    Die Geschichte Hiobs hat mir persönlich gezeigt, dass nicht nur wir Menschen uns Gott hingeben, sondern Jehovah sich auch Menschen hingibt. Jehovah war bereit, Hiob völlig zu vertrauen, so sehr, dass er Satan gewähren ließ, Hiob physisch anzugreifen, obwohl er es ihm zunächst untersagt hatte. (Hiob 1:12)Die höchstmögliche Steigerung dieses Vertrauens fand sich ohne Zweifel bei der Verhaftung/Hinrichtung Jesu. Viele tausend Jahre haben sie im Himmel alles zusammen gemacht und nun greift der Vater nicht zugunsten des Sohnes ein (Wie bei Abraham). Er hat sich mehrmals mit diesem seinem Sohn identifiziert (bei Jesu Taufe, bei der Umgestaltungsszene) und nachdem er seinen Sohn noch einmal durch einen Engel stärken ließ, lässt er ihn den fürchterlichen Rest des Weges allein gehen.
    Wie weit kann mein Vater in Bezug auf mich entspannt seine Hand zurück ziehen? Wann bin ich soweit, mich völlig auf ihn einzulassen? Was mich betrifft stelle ich große Defizite fest.

    Als Jesus die Menschen beten lehrte: Unser Vater, der du bist im Himmel….da war er nicht nur mit seinen Jüngern zusammen. Dies war eine öffentliche Veranstaltung, die berühmte Bergpredigt. Es gab vorher keine Auslese, dass nur Gläubige und solche, die Jesus wohlgesonnen waren, anwesend waren. Das Angebot des allmächtigen Gottes, IHN als Vater anzunehmen, galt allen Arten von Menschen. Das ist m. E. ein deutlicher biblischer Beleg, dass das Angebot der Vaterschaft nicht nur für die 144000 gedacht war.

    Allerdings habe ich eine Frage: Schließt es sich aus, als Kind Gottes auch sein Freund zu sein? Jesus hat nach Joh. 15:15 seine Apostel Freunde genannt, weil er ihnen alle Dinge über den Vater gesagt hatte. Sind die Freunde Jesu nicht auch die Freunde Gottes? Kann mein Vater nicht auch mein Freund sein?

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Peter
    September 17, 2012

    Zitat von Eddi: „Kann mein Vater nicht auch mein Freund sein?“

    Ja klar kann er das. Aber das wird so seine Zeit dauern. Ich habe selber Kinder und weiß wie solch eine Entwicklung vonstattengeht. Eine Freundschaft zwischen Vater und Sohn beginnt nach meiner Erfahrung erst so richtig wenn der Sohn seine persönliche Reife entwickelt hat. Dieses ist noch nicht der Fall im Kindesalter, auch noch nicht im frühen Stadium der Jugend. Zu dieser Zeit braucht er jemandem der ihm zeigt wie er sein Leben meistern kann. Da entwickelt sich eine Freundschaft. Auf der einen Seite bleibt er Dein Kind, aber nun ist er Dein Freund den Du nicht mehr erziehen musst. Er hat von Dir Grundsätze und Richtlinien gelernt. Er respektiert Dich weiterhin als seinen
    Vater aber er ist in einem Stadium in dem er sich selbst verwirklichen möchte. Ihr macht weiterhin vieles gemeinsam, aber auf der Ebene von Freunden.
    Was aber, wenn Dein Sohn, der Dein Freund ist, plötzlich Wege betritt die ganz entgegengesetzt dem laufen, was Euch bisher als Freunde verbunden hat?
    Und damit komme ich zu dem Thema hier, sind wir Freunde oder Kinder Gottes.
    Jesus selbst gibt uns die Antwort. Lukas 15:1: „Es waren aber gerade die Zöllner und Sünder die, die ihm nahe zu kommen suchten, um ihn zu hören.“ (Menge) Die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten darüber. Und Jesus erzählte Gleichnisse. Bemerkenswert ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn ab Vers 11. Wir kennen es alle. Nun überlegen wir einmal folgendes: Adam war ein Sohn Gottes, er war auch sein Freund, denn Gott erzählte ihm alles und Adam erzählte Gott alles. Adam hatte direkten Kontakt zu seinem Vater. Nun meinte aber Adam ganz alleine ohne seinem Freund und Vater leben zu können. Gott brach den Kontakt zu seinem Sohn ab. Er kündigte ihm die Freundschaft. War er aber ab diesem Zeitpunkt nicht mehr sein Sohn, sein Kind? Doch, das blieb Adam bis zu seinem Tod. Kind seines Vaters. Nur die Freundschaft war nicht mehr da. Denn Adam hatte gegen seinen Vater wissentlich falsch gehandelt. Daher konnten auch Adams Kinder nie Freunde Gottes sein (Abraham muss hier in einem anderen Zusammenhang betrachtet werden).
    Zurück zu Jesus Gleichnis. Der verlorene Sohn glaubte auch er könne ohne seinen Vater ein tolles Leben führen, frei von Verantwortung und Sorge um die Familie. Die Freundschaft zwischen Vater und Sohn war dahin. Dennoch blieb der verlorene Sohn ein Sohn seines Vaters. Er war aber nicht mehr der Freund seines Vaters. Der Sohn ging Wege die der Vater nie akzeptieren konnte.
    Irgendwann, am absoluten Nullpunkt besann sich der Sohn und kehrte zurück. Ab diesem Zeitpunkt begann der Sohn seine Tat zu bereuen, er kehrte zurück. Aus seiner Sicht hatte er seinen Vater verloren, seinen Freund verloren. Er sah ein dass alles andere nur schädlich für ihn war. Aber es lag noch ein Weg vor ihm und die Frage: Wie reagiert mein Vater? Was mag mit meiner Familie sein, wie empfangen sie mich?
    Wie reagierte der Vater? Er sah den Sohn von weitem und lief ihm entgegen. Als er seinen Sohn vor sich hatte umarmte er Ihn. Erst in den Armen seines Vaters war er wirklich wieder „sein Sohn“. Für den Sohn konnten aber immer noch Zweifel vorhanden sein, denn sie befanden sich ja noch auf dem Weg. Sie hatten das Ziel, Ihr Zuhause noch nicht erreicht. Bestimmt kamen Ihm Gedanken wie: was wird mein Vater mit mir machen, was werden die anderen denken usw. Für den Vater gab es absolut keinen Zweifel. Als sie Ihr Ziel erreichten ordnete der Vater an seinen Sohn mit dem besten zu bekleiden und ein großes Fest für Ihn zu veranstalten.
    Lassen wir das Gleichnis bis hierhin auf uns wirken. Was danach geschieht ist eine weitere Erklärung die für diese Betrachtung nicht wichtig ist.
    Adam verlor durch seine uneigennützige Handlung die Freundschaft mit seinem Vater und somit auch für seine Nachkommen. Nicht nur das, er schloss sich dem Feind und Widersachers seines Vaters und Freundes an. Das musste tiefgreifende Konsequenzen haben. Adams Nachkommen erhielten jedoch eine Chance. Aber auch sie müssten wie der verlorene Sohn alle erst am Nullpunkt sein um zu erfahren was sie verloren haben. Und der Weg war ein langer Weg. Da mussten alle lang. Erst als Sie sich auf dem Weg machten wurden Sie von weitem von Ihrem Vater gesehen der Ihnen entgegenlief. Er umarmte Sie und führte Sie heim. Doch dabei kamen dann wieder die Überlegungen, die Zweifel: Was wird der Vater mit mir machen, wie werden mich die anderen empfangen? Dann gab es die Kleidung, erst dann gab es ein Fest. Ja die Umarmung, das war es, man war als Sohn wieder willkommen, man war wieder daheim, in der Gemeinschaft der Familie.
    Doch bin ich auch wieder sein Freund? Nein! Die Freundschaft hatte Adam komplett verloren, und alle anderen sind die Nachkommen Adams, ja und auch Kinder Gottes. Aber so schnell wird man nicht wieder ein Freund. Das bedarf Zeit. Da muss wieder Vertrauen aufgebaut werden. Und da kommen wieder Rückschläge. Das weiß ein Vater. Und in diesem Fall hat der große Vater vorgesorgt, er gab dafür seinen einziggezeugten Sohn Jesus. Durch sein Opfer und seine Fürsorge hilft er allen die möchten wieder Freunde Gottes zu werden. Erst wenn der verlorene Sohn, die unvollkommene Menschheit, alle verlorenen Vorrechte wieder hat, erst dann werden wir auch Freunde Gottes sein. Solange werden wir fürsorglich von Jesus begleitet.
    Der oben niedergeschriebene Vortrag von Bruder M.M zitiert die Verse aus Römer 8:18-23. Erst wenn sich dieser Text erfüllt hat, die Menschheit komplett von den Fesseln des Todes befreit und in die Herrlichkeit des ewigen Lebens übergeht sind wir wirklich auch Freunde Gottes. Bis dahin sind wir Kinder Gottes und wenn wir dieses anerkennen und uns danach ausrichten sind wir glücklich zu schätzen.
    Ein ganz anderes Thema ist, wie steht es um diejenigen die gemäß Röm. 8:23 mit dem Geist Gottes gesalbt sind? Sind sie Kinder Gottes und auch schon Freunde Gottes? Und auch da denke ich Nein! Denn sie sind ja genauso unvollkommen wie alle anderen Menschen. Sie werden durch die Auserwählung ja nicht plötzlich fehlerfrei. Paulus selbst sagte ja sinngemäß: Das Gute würde ich ja gerne tun doch meine Unvollkommenheit hindert mich daran.
    Jesus gab uns soviele Gleichnisse zur Hand. Schön dass wir heutzutage die Möglichkeit haben den tieferen Sinn zu erfassen und das Ganze mit anderen auszutauschen.

    Brüderliche Grüße
    Peter

  • Eddi
    September 17, 2012

    Guten Abend Peter,

    vielen Dank für die Mühe, die du dir mit diesem Kommentar gemacht hast.

    Bist du neu hier? Dann sei herzlich willkommen.

    Deine Erklärung ist gut nachzuvollziehen, ich muss das alles erst einmal verarbeiten. Es ist für mich ein sehr sensibles Thema und es hat auch viel mit Ungerechtigkeit zu tun. Ich kann doch nichts dafür, dass Adam so blöd war, aber ich möchte einen zuverlässigen Freund haben. Ich möchte nicht einfach nur „verwahrt“ sein. Was denkt Gott eigentlich: Dass mir meine Unvollkommenheit gefällt? Meint er denn, ich wäre nicht gern auch gesund und fit und fröhlich? Und ich habe es so unendlich satt, immer irgendwo nicht gut genug zu sein, dass ich manchmal denke, es ist sehr viel einfacher, einfach den Tod in Kauf zu nehmen.

    Der „verlorene Sohn“ aus dem Gleichnis ist von sich aus von Zuhause fort gegangen, aber ich hatte nie wirklich ein „Zuhause“. Und das ist ungerecht, weil das Sache des Vaters ist! Ich möchte ihn lieben, ich sehne mich nach ihm, aber das reicht nicht, weil so ein Blödmann ein paar tausend Jahre vorher eine Obstkur machen musste wider besseren Wissens. Das empfinde ich nicht als gerecht!

    Und dann kam Jesus und er hat es geschafft. Er hat Satan ganz klar in die Schranken gewiesen, ihm seine Existenzberechtigung genommen und trotzdem: Es reicht gerade mal zum Leben, zum Existieren in emotionalem Minimalismus, aber nicht für Freundschaft. Das ist ungemein entmutigend. Eigentlich eine Verschwendung meiner Liebe und Sehnsucht. Wozu?

    Es ist mir schon klar, dass diese sehr offenen Gedanken und Empfindungen nicht von vielen verstanden werden, aber ich hatte nie die Chance, das aufzuarbeiten und jetzt bin ich einfach nur platt, erlebe menschlich-soziales Scheitern in der 4. Generation und bin weder gewillt noch in der Lage, immer nur zu funktionieren.

    Aber natürlich weiß ich trotzdem die vielen Bemühungen zu schätzen, die Wahrheit zu ergründen, die uns zu unserem himmlischen Vater führen sollen und auch dein Kommentar ist ein großer Beitrag dazu. Ich bitte darum, das nicht als einen persönlichen Angriff zu werten – von niemandem hier, denn das ist nicht beabsichtigt.

    Nochmal vielen Dank für deine Arbeit und Vorfreude auf das Wochenende.
    Eddi

  • Orakel Fred
    September 17, 2012

    Hallo,

    ich lese hier seit etwa 2 Monaten mit. Wer noch halbwegs regelmäßig in der Versammlung ist, dem werden Gedanken, die zu diesem Artikel passen auch wieder am Wochenende im WT-Studium aufoktroyiert. Schnell in 2 Absätzen etwas als Tatsache hinstellen um dann darauf aufbauend im Artikel fortfahren. In dieser Woche ist das Thema: „Ein Jehova vereint seine Familie“. Unterthema zu Absatz 3 und 4 „Die Verwaltung und was sie bewirkt“ Ziel:Alle Dinge im Himmel und auf Erden im Christus zusammenbringen (Eph.1:8-10). „Umgesetzt wird dieses Ziel in 2(!) Stufen (Schriftverweis?). „Gestützt auf das Loskaufsopfer Christi sind die Gesalbten zum Leben gerechtgesprochen worden. Sie sind fest überzeugt, dass sie als Gottes Kinder von ihm adoptiert worden sind.“ (Verweis auf Röm.8:15-17). Dann die zweite Stufe wo antürlich die große Volksmenge angführt wird, dann die Schlussprüfung. „Alle, die darin treu bleiben, werden dann als irdische Kinder Gottes adoptiert“. Verweis auf Röm.8:21, wo jedem der obigen, übrigens sehr gut zusammengefassten Artikel hier auf BI, gelesen hat klar ist, dass in diesem Vers natürlich die gleiche Gruppe wie vorher gemeint ist.

    Ich lese gerade das Buch „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ von Raymond Franz. Dort ist auch ein Zitat aus dem Erwachet vom 22.Mai 1990, S.12,13 („Fünf übliche Irreführungen“): „Angriff auf die Person: “Bei dieser Art Irreführung geht es darum, ein Argument oder eine Erklärung, die völlig stichhaltig ist, anzuzweifeln oder zu widerlegen, indem man die Person angreift, die sie unterbreitet.

    Wie leicht ist es doch, jemanden als „dumm“, „verrückt“ oder „ungebildet“ zu bezeichnen, wenn er etwas sagt, was man nicht hören möchte. Eine ähnliche Taktik besteht darin, die Person mit versteckten Anspielungen anzugreifen.

    Persönliche Angriffe, ob direkt oder indirekt, können zwar einschüchternd und überzeugend sein, sie widerlegen jedoch nie das Gesagte. Nehmen wir uns also vor dieser Irreführung in acht.““

    Und was kommt in den Publikationen sonst vor? Genau dasselbe! Letztens hat mich ein Ältester gemaßregelt mithilfe des WT von 1994 (Monat weiß ich grad nicht), wo die derbsten Anschuldigungen gegen „Abtrünnige“ vorgebracht werden.

    Der User Matthäus liegt vollkommen richtig, wenn er sagt, dass dieses Zeug nur dazu dient die falsche Wahrheit zu verteidigen. Den beklagenswerten Zustand haben sich aber auch viele Brüder in den Versammlungen selbst zuzuschreiben. Sie haben die Liebe zu Wahrheit nicht angenommen (Wahrheit im Sinne von Realität). Wie sonst kann man sich Kommentare erklären, wo sinngemäß behauptet wird, dass wir eine Gehirnwäsche in der Versammlung bräuchten um von dem ganzen Müll aus der Welt gereinigt zu werden. Gehirnwäsche bleibt Gehirnwäsche, egal wer sie vornimmt.Oder ein Bruder unterhielt sich mal mit mir über ein geopoltisches Thema und wies ihn auf Fakten hin, die er noch nicht kannte. Der sagte dann, dass es manchmal besser wäre nicht die Wahrheit zu wissen, das würde doch nur belasten. Diese Haltung steht symbolisch für viele Zeugen Jehovas. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, dann wäre ja alles umsonst gewesen. Aber immer schön auf Menschen in der Welt blicken und einige mit dem abfällig gemeinten Ausdruck „Wohlfühlreligion“ in Verbindung bringen. Auch so ein bescheuertes Argument. Ich fühle mich in einer religion wohl, also kann es nciht die Wahrheit sein, ODER WAS?????

    So, das reicht fürs erste, einen angenehmen Tag noch.

  • Eddi
    September 17, 2012

    Guten Tag Orakel Fred,

    erst einmal ein herzliches Willkommen für dich hier bei Bruderinfo.

    Du liest erst seit 2 Monaten mit? Dafür bist du aber sehr geradeaus. Entschuldige bitte, wenn ich das mal so feststelle, also ich persönlich habe einen sehr viel längeren Loslösungsprozess gehabt und war oft am zweifeln, ob die Gesellschaft nicht doch recht hätte. Ja, ihr Recht haben war für mich fast tödlich, dennoch habe ich ganz lange gebraucht, bis ich verstehen konnte, dass die mindestens genauso neben der Spur sind wie ich.

    Das mit dem Verächtlich-machen einer Person ist nichts Neues. Das haben die Pharisäer ja mit Jesus auch gemacht, als sie „feststellten“, sie seien Kinder Abrahams und nicht wie er aus Hurerei geboren. (Na wenigstens wussten sie, wie lange eine Schwangerschaft dauert, hätte man ihnen gar nicht zugetraut, was?) Oder als sie ihn fragten, mit welcher Befugnis er lehrte und heilte. Nun hat das an der eigentlichen göttlichen Wahrheit nicht geändert und Jesus konnte mit dieser Art Anfeindung leben. Wir auch, oder? Jesus Christus lehrte die tiefen Dinge Gottes und wir lehren heute den Christus und damit natürlich auch den, der hinter dem Christus steht – unseren himmlischen Vater.

    Du wurdest gemaßregelt wegen „Abtrünnigen“? Wer im Glashaus sitzt…Da steht in 2. Joh. 10 ganz klar, wer diese Lehre (über den Christus) nicht bringt, den soll man nicht in sein Haus aufnehmen. Und natürlich würde man so jemand auch nicht besuchen, oder? Na, da interessiert es mich aber oberspannend, warum dann die Zeugen Jehovas im Predigtdienst zu denen gehen, die aus Überzeugung den Christus ablehnen, sei es aus religiösen Gründen oder als Atheisten. Da suchen sie selbst nach „Abtrünnigen“ wie sie in der Bibel beschrieben sind und die Organisation verkündet stolz, zu allen Menschen hinzugehen. Und begründen das damit, es würde ja sonst keiner tun, wenn sie das nicht tun würden.

    Also, sie tun das, von dem Gott gesagt hat, es nicht zu tun, weil es ja sonst keiner tun würde, aber die andern sind die Abtrünnigen. Man nennt sowas Wahrnehmungsstörung, Realitätsverlust….

    In dem WT von 1994, den du genannt hast, werden Zeugen Jehovas aufgefordert, Abtrünnige mit tiefem Hass zu hassen. Während Jesus sagte: Liebet eure Feinde. Und in 1. Johannes 2:11 (NWÜ) heißt es: „11 Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat.“

    Ich wünsche dir die nötige Kraft durch unseren Herrn Jesus Christus und den Heiligen Geist, die Dinge zu verstehen, den Humor, sie zu ertragen und die Weisheit, das nicht zu verstehen, was in der Versammlung gesagt wurde.

    Herzliche Grüße
    Eddi

  • Matthäus
    September 17, 2012

    Zu diesem Gedanken im Artikel möchte ich noch ein paar WT Zitate hinzufügen!

    Zitat: Ich kann nur hoffen, dass wenigstens einige Zeugen, durch solche Äußerungen angeregt, sich fragen: Hat eine Organisation das Recht, solche Vorschriften zu machen, bis hin zum Verbot privater Gespräche über die Bibel, wenn diese Gespräche nicht im Sinne der Lehren der WTG geführt werden? Wie sagte der Wachtturm von 1956: “Warum sich durch Hampelmänner, die sich ihrer eigenen geistigen Knechtschaft nicht bewusst sind, das Gehirn waschen lassen?”

    Das unterbinden von solchen privaten Gesprächen daß verbieten sich perönlich zusammen zu setzten um diverses zu erörtern kann nur einen Grund haben (genauso wie das ständige wettern gegen das böse Internet) SIE HABEN SORGE DAS IHRE „FALSCHE WAHRHEIT“ entlarvt wird !!! Denn die tatsächliche Wahrheit hält jeder Prüfung stand, würde die LK nur die Wahrheit der Bibel vertreten und verbreiten, warum sollten sie Angst haben daß jemand solche Lehransichten einer gründlichen Prüfung unterzieht?

    Siehe:
    Trost, 15. Januar 1946:
    „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen
    gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern, weil er
    die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    Wie wahr doch auch diese Zeilen sind:

    w81 1. 11. S. 15 Die Waldenser — Ketzer oder
    Wahrheitssucher?

    Die ersten Waldenser meinten, es sei nicht notwendig,
    zur Anbetung Gottes in ein Kirchengebäude zu gehen. Sie
    versammelten sich heimlich in Scheunen,
    Privatwohnungen oder wo immer sie konnten. Dort
    studierten sie die Bibel ….

    … Die ersten Waldenser aber, obwohl sie angeklagt
    wurden, „Ketzer“ zu sein, suchten in Wirklichkeit aufrichtig
    nach der Wahrheit und waren Pioniere im Übersetzen
    und im Lehren der Bibel … Sie lebten … offensichtlich
    gemäß der Erkenntnis, die sie aus Gottes Wort gewonnen
    hatten. … Natürlich kennt nur „Jehova . . . die, die ihm
    gehören“.

    Und warum dann diese Anweisung?

    km-x 2007/09 S. 3 Fragekasten:
    „Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische
    Themen zu untersuchen und zu debattieren?

    Nein. Dennoch haben sich einige zusammengetan [und] …
    beschäftigen [sich] gemeinsam mit anderen eingehend mit dem biblischen Hebräisch und Griechisch, um die Genauigkeit der Neuen-WeltÜbersetzung zu überprüfen. Andere erforschen wissenschaftliche Themen, die mit der Bibel zu tun haben. …

    Der „treue und verständige Sklave“ [billigt] keine Literatur, keine Websites und keine Treffen, die nicht unter seiner
    Leitung hergestellt oder organisiert werden.“.

    Und hier erneut das Gegenteil:

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken?

    Aber selbst gebildete, intellektuell anspruchsvolle
    Personen fallen einer Form der Propaganda zum Opfer,
    die unfair und unsachlich ist. Diese Form der
    Propaganda tut den Standpunkt eines Andersdenkenden mit einer überlegenen Geste ab und behandelt ihn als bemitleidenswert, als einen Standpunkt, der keine Beachtung verdient.

    Und warum nimmt sich die LK, die sich selbst damit zu den Hampelmänner machen, nicht von ihrer eigenen Berichterstattung ein Beispiel nach dem Prinzip: DU DER DU ANDERE LEHRST – LEHRST DICH SELBST NICHTß

    w00 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die
    Bibel lieb und teuer war

    Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. … Leider tritt eine solche Haltung noch heute in verschiedenen Formen zutage. Dies ist ein
    ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn
    Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit
    und die freie Meinungsäußerung behindern.

    lg. Matthäus

  • Joshua
    September 17, 2012

    Vielen Dank für diesen Artikel! Habe mich erst vor kurzem mit Hans am Telefon über dieses Thema unterhalten und jetzt kommt dieser Artikel der mich sehr in meinen Gedanken über dieses Thema bestärkt hat. Es tut so gut wenn ich meine Gebete mit „Vater Jehova, ich komme als dein Kind zu dir“ beginne. Und auch den Tag beginne ich damit, das ich auf der Bettkante sitze und gegen den Himmel schaue und mich freue, das ich Kind des himmlischen Vaters sein darf. Oft sage ich dann laut: „Ich bin ein geliebtes Kind Gottes und ein neuer Tag an der Hand Gottes wartet darauf gelebt zu werden, – Vater bitte ergreife meine Rechte!“

    Ich bin gerne Kind 🙂

    Euer Bruder im Herrn
    Joshua

  • ChopSue
    September 17, 2012

    Ja danke. Die erste Frage wurde beantwortet während ich meinen Kommentar geschrieben habe.

  • Martin
    September 17, 2012

    Lieber Bruder M.M.

    Auch ich möchte meine Wertschätzung für deinen Aufsatz zum Ausdruck bringen. Im Prinzip gäbe es einen ganz einfachen Lösungsweg für alle, die deine Darstellung teilen und sich noch als Zeugen Jehovas fühlen: Als Kinder Gottes bekunden wir unsere Verbundenheit mit unserem Herrn Jesus dadurch, dass wir das Abendmahl einnehmen, wobei wir es ihnen überlassen, wo unser Platz sein wird, ob „auf dem Thron“ oder „vor dem Trhron“. Das jemand plötzlich vom Abendmahl nimmt ist jedem seine persönliche Angelegenheit. Niemand muss darüber mit jemand anders diskutieren in der Versammlung, da es ja eine höchst persönliche Angelegenheit ist. Dann sind wir wirkliche Kinder Gottes und Freunde Jehovas sowie unseres Herrn Jesus Christus. Das wäre auch eine unserer wichtigen Konsequenzen.
    Es muss danach keine Frage beantwortet werden, keine Rechenschaft abgelegt werden, weil einfach der „Geist in unserem Geiste bezeugt, dass wir Kinder Gottes sind“.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Hans
    September 17, 2012

    Hi Martin,

    das wäre doch mal eine Belebung für die alljährliche Statistik:
    Ein Ansprung der sog. „Überrestglieder“ um ein paar Hundert oder gar Tausend Prozent 🙂 🙂

    Wäre interessant zu beobachten, wie man im Turm darauf reagieren würde, wenn auf einmal weltweit sehr viel mehr von den Symbolen nehmen würden.

    Aber genug vom was wäre wenn.

    LG
    Hans

  • Martin
    September 17, 2012

    „JHWH – Gott der Vater“
    Liebe Schwestern und Brüder, liebe Kommentarleser und Kommentargeber.

    Im Rahmen dieses Themas erlaube ich mir eine noch etwas andere Sachverhaltsdarstellung, die uns ermutigen möge, als Kinder Gottes uns zu fühlen und damit auch ein inniges Verlangen nach unserem Vater zu entwickeln und zu bewahren.

    Es ist ein Bekenntnis unseres Glaubens, den „Vater den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde“ zu nennen. Nur Kinder nennen ihren Vater „Vater“. Gott war und ist für viele Menschen aller Zeiten ein großes Geheimnis, ein Rätsel. Deshalb trägt Gott in den Religionen und Vorstellungen der Menschen auch viele Namen. Manche nannten ihn Zeus oder Juppiter, Allah, Jahwe, Jahwah oder Jehova; die Philosophen bezeichnen ihn als „den letzten Grund“, für Aristoteles die reine materielose „Form“. Für nicht wenige Menschen ist Gott: „irgendetwas wird es schon geben!“

    Alle Religionen und Philosophien suchen ja, ob sie nicht etwas von dem geheimnisvollen Letzten, das allgemein Gott genannt wird, „ertasten und finden könnten“ Apostelgeschichte 17:27 (NWÜ) „damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist.
    (NGÜ): Mit allem, was er tat,` wollte er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen; er wollte, dass sie – wenn irgend möglich – in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist ja für keinen von uns in ´unerreichbarer` Ferne.

    Christen, auch wir bei den Zeugen Jehovas genießen gewissermaßen ein Privileg, im Glauben zu wissen, dass jener für manche scheinbar geheimnisvolle Gott „unser Vater“ ist. Täglich rufen wir Jehova Gott unter dem Namen „Vater“ an, wenn wir dasjenige Gebet beten, um das Christus uns zu beten gelehrt hat. Das Vater-Unser ist mit Recht ein Muster unserer christlichen Gebete. Keine andere Religion wagt es, Gott mit einem so vertrauten und liebevollen Namen anzureden: „Unser Vater im Himmel….“ Aber woher wissen wir, dass Gott unser Vater ist?

    Die Antwort lautet: Allein durch die Offenbarung Jesu Christi. Er sagt: „Wer mich sieht, hat den Vater gesehen!“ (Joh 14:9; 12:45) In Jesus Christus allein wird das Wesen Gottes, des Vaters, sichtbar, das sonst für menschliches Erkennen verborgen ist: Er allein ist „das Ebenbild des unsichtbaren Gottes“ (Kol 1:14). Der menschgewordene Sohn ist der „Abglanz seiner [göttlichen] Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens“ (Hebr 1:3). Weil er der Einzige ist, der „am Schoß des Vaters ruht“, hat er vom Vater Kunde gebracht (Joh 1:18). Ohne Jesus Christus wüßten wir nicht, daß Gott „unser Vater“ ist.

    Wenn wir also über den Vater nachdenken, dann sind wir nicht auf luftleere Spekulationen, philosophische Grübeleien und Tüfteleien angewiesen. Wir Christen brauchen Gott nicht mehr krampfhaft zu suchen, denn er hat uns von sich aus in seinem Sohn sein liebendes Antlitz zugewendet. „Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört“, sagt Jesus (Luk 10:24). Mose im Alten Testament durfte Gott nicht von Angesicht zu Angesicht sprechen, er mußte seine Augen mit einer Binde verhüllen, wenn er Gott auf dem Sinai gegenübertrat (2.Mose 34:33.35; 2 Kor 3:13) Am leeren Grab finden die Jünger das Schweißtuch, dass das Antlitz Jesu verdeckte, zusammengefaltet liegen. Das soll besagen, das jetzt das Antlitz Gottes endgültig ENTHÜLLT ist (Joh 20:7; vgl. Luk 24:12); ebenso wie der Tempelvorhang beim Tod Jesu entzweireißt, um den Blick auf das Allerheiligste für alle Menschen freizugeben, den Blick auf das innerste des Heiligtums oder man könnte auch sagen, auf das innerste des Wesen JEHOVAS, unseres Vaters.

    (Markus 15:38) Und der Vorhang des Heiligtums wurde von oben bis unten entzweigerissen.
    (Matthäus 27:51) Und siehe, der Vorhang des Heiligtums wurde von oben bis unten entzweigerissen, und die Erde erbebte, und die Felsen wurden gespalten.
    (Lukas 23:45) denn das Sonnenlicht blieb aus; dann wurde der Vorhang des Heiligtums in der Mitte zerrissen.
    (Hebräer 10:20) den er für uns als einen neuen und lebendigen Weg eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch,

    Der Kern der Offenbarung Jesu Christi liegt also darin, dass er uns den unsichtbaren Gott, seinen Vater, als unseren Vater enthüllt. Eine wichtige Erkenntnis, wenn wir darüber nachdenken, ob wir Freunde Gottes sind oder Kinder Gottes. Ich behaupte, dass viele Christen diese Tatsache übersehen. Es gibt eine spezifische „Vatervergessenheit“ unter vielen Christen. Sie haben „den Vater“ vergessen oder in ihrem Glaubensleben das Gleichgewicht verloren. Was sind die Gründe für dieses Verdrängen und Vergessen? Hier dazu einige Punkte. Als Christen muss uns bewusst sein, das sich alle Gebete an den Vater, den allmächtigen Gott richten. Der Vater ist das Ziel aller unserer Gebete, zu ihm steigen unsere Bitten durch den Mittler Jesus Christus auf.

    Es sollte uns deutlich sein, das der Vater das erste und letzte Ziel der Anbetung und Verherrlichung ist. Alle Gebete gehen an ihn. Christus wird als Sühneopfer auf dem Altar gegenwärtig. Am Schluss eines jeglichen Gebetes erklären wir: „Durch Jesus unseren Herrn erhöre uns bitte, odgl.“ In unseren Gebeten stehen wir also immer vor dem allmächtigen Gott, und das ist vielen Christen oft zu wenig bewusst und jeder für sich sollte bedenken, dass wir wie Mose niemand geringerem als dem allmächtigen Gott unsere Arme entgegenbreiten, wenn z.B. Älteste oder die Gläubigen der Versammlung andere zum Gebet auffordern: „Lasst uns beten!“

    Leider stellen wir fest, dass die Gottesfurcht immer mehr verdrängt wird. Der moderne Mensch fürchtet sich nicht mehr vor Gott. Dabei ist die Gottesfurcht eine Grundhaltung, die der Mensch gegenüber Gott einnehmen soll. Die Bibel spricht von der Furcht Gottes und meint damit nicht die „Angst“ vor einem dunklen und bösartigen Gott, sondern vielmehr den ehrfürchtigen Respekt vor einem liebenden und sorgenden Gott. Wer Gott fürchtet, achtet ihn in Ehrfurcht. An etlichen Stellen der Schrift heißt es, dass die Gottesfurcht „der Anfang der Weisheit“ ist (Ps 111:10; Spr 1:7; 9:10; Hiob 28:28).

    Hier geht auch ein Vorwurf an die christliche Verkündigung etlicher christlicher Religionen, die zu fragen sind, ob sie den biblischen Gott nicht zu sehr verharmlost haben. Es ist zwar eine große und positive Errungenschaft der letzten Jahrzehnte, das man so viel über die Liebe Gottes gesprochen hat. Aber die Rede von der „Liebe“ wird oft nicht biblisch verstanden: Liebe ist das belanglose Tun, was einem gefällt, Lust und Spaß macht, ein unernstes Tun. Die Liebe, die Gott uns aber erweist, ist nicht eine unernste Liebelei, sondern kommt in der blutigen Gestalt unseres Herrn Jesus auf Golgatha daher: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3:16)

    Der allmächtige Vater liebt uns nicht harmlos, sondern radikal. Er bietet uns in seinem Sohn Rettung an, aber wir müssen sie auch noch frei und ganz annehmen, sonst wehe uns! Das Angebot der Barmherzigkeit gilt, der barmherzige Vater hat den Tod seines Sohnes mitten in der Weltgeschichte aufgerichtet. Wir bleiben weiter frei, und der liebende Gott bleibt weiter gerecht.

    Der Mensch der Moderne wollte keine transzendente Autorität anerkennen, er wollte selbst mit dem Leben, mit den Weltproblemen, mit der Sinnfrage fertigwerden. Dazu meinte er, Gott abschaffen zu müssen, um frei und furchtlos zu sein. Wir erleben ja gerade, wie die Menschen, die den liebenden Gott nicht mehr kennen oder kennen wollen, neuen Ängsten anheimfallen: die Angst vor der Sinnlosigkeit treibt sie in postmodernen Aberglauben, esoterische Irrtümer, okkulte Praktiken oder hedonistische Beschwichtigungsrituale. Wer sich vor Gott nicht mehr fürchtet und keine anderen Wirklichkeiten als die des Diesseits anerkennt, fällt er viel schrecklicheren Ängsten anheim. der Angst vor dem Nichts. Vielleicht reden und denken manche deshalb nicht gerne über die erste göttliche Person, weil wir die biblische Wahrheit verdrängen wollen, dass Gott der allmächtige Herr ist und es uns geboten ist, ihn zu fürchten. Natürlich nicht sklavisch, sondern aus freier Liebe, weil er die Liebe ist. (5.Mo. 10:12.20; Matth10:28; Röm11:20). Maria betete, dass Gott sich über alle erbarmt, „die ihn fürchten“ (Luk 1:50).

    Wenden wir uns nun der christlichen Botschaft von Jehova oder Jahwe Gott „dem Vater“ zu – Der Name Gottes. Jesus offenbart einen neuen Namen Gottes: Dieser Name lautet: JHWH Gott ist „Vater“. Dazu müssen wir einiges darüber wissen, was „Name“ im jüdischen bzw. orientalischen Denken bedeutet. „Name“ ist nämlich etwas überaus Wichtiges für den Juden. Wir beten: „Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn“. In den Psalmen wird unzählige Male „der Name“ des Herrn gepriesen usw.

    Schon diese Beispiele sind uns ein Hinweis darauf, daß der „Name“ in biblischer Zeit – wie überhaupt im Orient – mehr ist als nur ein „Rufmittel“. Kurz: „Name“ steht für Identität, steht für Wesen. Deshalb ist es auch so aufregend, daß Gott bei der Schöpfung dem Menschen das Recht einräumt, die Tiere zu benennen; hier darf der Mensch mitwirken am Schöpfungswerk Gottes (1.Mo.2:19). Wir sehen das aber auch daran, daß im AT die Namen, welche man Personen gibt, immer eine Eigenschaft ausdrücken sollen. Oft steckt in diesen Personen auch der Gottesname. Die Anfangssilbe „J‘“ etwa ist die Kurzform für „Jahwe“, sie steckt etwa in Joschua, Jesaja, Jeremia, Johannes, Jesus usw. Der Name Jesus will etwa schon in sich ein Programm besagen: „Gott/Jahwe schafft Heil“. Dasselbe gilt für die Kurzform „El“ des Gottesnamens „Elohim“: Eljakim, Elischa, Samuel. Die Bedeutung des Namens zeigt sich aber auch darin, daß ein Wechsel des Namens auch immer eine Änderung des Wesens aussagt: Aus Abrahm wird Abraham (1.Mo. 17%5), aus Jakob wird Israel (1.Mo. 35:10), aus Sarai wird Sara (Herrin: 1.Mo. 17:5); und im Neuen Testament geht das weiter: aus Simon wird Petrus, aus Saulus wird Paulus.

    Wenn der Name also das Wesen bezeichnet, dann verstehen wir auch, warum die Selbstoffenbarung Gottes auf dem Sinai vor allem in der Offenbarung des Namens Gottes besteht: Gott gibt sich vom brennenden Dornbusch weg den Namen: „Ich bin der ich bin da!“ (2.Mo. 3:14) Eine Art Kurzformel dieser Selbstbeschreibung ist der Gottesname Jahwe. Dieser besteht, da die hebräische Schrift keine Zeichen für die Vokale a-e-i-o-u kannte, nur aus den 4 Konsonanten JHWH.

    Man war zurückhaltend mit dem aussprechen des erhabenen Gottesnamen. Nach jüdischem Sprachgebrauch ist es nicht ausgeschlossen, dass er mit Jahwe oder Jahwah oder Jehova ausgesprochen wurde. Das Aufregendere ist eigentlich die Ehrfurcht vor dem Gottesnamen. Wenn Gott seinen Namen nennt, so gibt er gleichsam sein Wesen preis. Er lüftet sein innerstes Geheimnis: Jahwe oder Jehova ist der Gott, der schlechthin ist. Gott ist der gleichbleibende. Als die hebräische Bibel dann um 150 vor Christus von vielenWeisen ins Griechische übersetzt wird, da gibt man 2.Mo. 3:14 wieder mit: „Ego eimi ho oon“. „Ich bin der Seiende.“ In der Apokalypse nennt er sich „der da ist und der da war und der da kommt.“ (Offb 1:8) „Ehre sei dem Vater“, das heißt: „wie es war im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit“. Eigentlich ist das eine Umschreibung für das Jahwe-Sein Gottes, für sein ewiges: „Ich bin der ich bin.“ Für die Juden war dieser ewig-seiende Gott, der nun mit seinem Volk einen Bund einging, der „Herrliche“ und „Heilige“, dem man Ehrfurcht, Anbetung und Furcht schuldete.
    Wir müssen festhalten, daß das Alte Testament darauf abzielt, Gott als den einzigen zu offenbaren und den Israeliten Ehrfurcht vor dem Namen Gottes einflößt. Gott erzieht die Menschen, daß sie ihn so annehmen, wie er wirklich ist. Der Name, unter dem Gott sich im AT offenbart, ist noch nicht der „Vatername“. Sehr wohl aber offenbart er sich bereits in seinem Verhalten „wie ein Vater“.

    Wie gesagt: Der Gott des AT trägt den erhabenen Namen „Jahwe“ oder Jehova, vor ihm neigt sich der ganze Erdkreis. Er ist der Schöpfer, der allmächtige Herrscher. Alle Hilfe, die Israel hat, liegt im „Namen des Herrn“, der „Himmel und Erde erschaffen hat.“ (Ps 124:8). Aber im Alten Testament wird nur das väterliche Leiten und Sorgen Gottes geoffenbart, nicht aber, daß „Vater“ die innerste Bezeichnung des Schöpfergottes selbst ist. Gott selbst wird nur an seltenen Stellen mit dem Vaternamen bezeichnet. Das Wort „ab“ kommt etwa 1200mal im hebräischen Alten Testament vor. Aber davon sind nur 15 Stellen, wo Gott „Vater“ genannt wird. (5.Mo.32:6; 2 Sam 7:14; 1 Chr 17:13; 22:10; 28:6; Jes 63:16; 64:7; Jer 3:4.9; 31:9; Mal 1:6; 2:10; Ps 89:27; Es geht in diesen Stellen auch nicht um den Namen Vater, sondern um ein Bild für Gott, um einen Vergleich: Gott handelt sorgend wie ein Vater. Es soll dadurch ausgesagt werden: Jahwe oder Jehova handelt väterlich. Er will deshalb auch wie ein Vater geehrt werden: „Der Sohn ehrt den Vater, und der Unrecht fürchtet seinen Herrn. Wenn ich nun Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich der Herr bin, wo ist die Furcht vor mir?, spricht Jahwe Zebaoth.“ (Mal 1:6) Mose muß sich etwa vor das abtrünnige Volk hinstellen und es daran erinnern, daß Gott doch bisher wie ein Vater für sie gesorgt hat: „Ist Gott nicht dein Vater, dein Schöpfer?“ (5.Mo. 32:6)

    Wir können sagen: Der Vatername ist im Alten Testament eine Eigenschaftsbezeichnung Jehovas/Jahwes, also ein Bild, ein Vergleich: Gott sorgt „wie ein Vater“. Deshalb ist es dem AT auch egal, ob man den Vater oder die Mutter als Vergleichspunkt heranzieht. Es gibt etliche Stellen, in den die Sorge Gottes auch durch Vergleiche mit weiblich-mütterlichen Eigenschaften beschrieben wird. Durch einen Satz wie: „Kann denn eine Frau ihr Kind vergessen, eine Mutter ihren eigenen Sohn? Und selbst wenn sie ihr Kind vergessen würde, ich vergesse dich nicht!“ (Jes 49:15; vgl. Hos 11:1-4; Jes 66:9.13) soll das Fürsorge-Verhältnis Gottes zu Israel beschrieben werden. Wenn aber die Bezeichnung „Vater“ auf Gott angewandt wird, handelt es sich um ein „Beziehungswort“. Doch wir verlassen jetzt das Alte Testament und kommen ins Neue Testament, zu Jesus Christus.

    Jesus offenbart Gott als seinen Vater und durch Jesus Christus kommt nicht bloß eine Vertiefung, sondern etwas völlig Neues. Daß Gott „väterlich“, wie ein Vater, für die Menschen sorgt, das war vom Alten Testament her erkennbar. Aber daß er einen Sohn bis in alle Ewigkeit hat und diesen uns schenken will, diese Offenbarung erfolgt erst im Neuen Testament. Und erst hier wird auch erkennbar, daß „Vater“ nicht irgendeine Eigenschaft von vielen ist, die man Gott zuerkennen kann, sondern hier wird seine intimste und innerste Seite angesprochen. Und ich bitte wirklich zu beachten, daß hierin eine Besonderheit der christlichen Offenbarung liegt.

    Doch zunächst einmal müssen wir feststellen, daß Jesus die Linie des Alten Testamentes fortsetzt. Auch er verkündigt, daß Gott „wie ein Vater“ ist, daß er „väterlich sorgt“. In seinen Gleichnissen vergleicht Jesus das Verhalten Gottes ja zigmal mit dem eines gütigen Vaters! Denn „Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet“ (Matth 6:7). Über 150 mal nennt Jesus in den Evangelien Gott „Vater“: Jesus möchte sagen: Gott sorgt sich um euch, wie ein Vater um seinen verlorenen Sohn (Luk 15:11-32); er gibt euch, seinen bettelnden Kindern, nur Gutes wie ein Vater, wenn er durch Bitten bedrängt wird (Matth 7:11; Luk 11:13) usw. Wir kennen alle diese Gleichnisse.

    Dabei fällt aber schon etwas auf, und dem stimmen alle Bibelforscher zu: Daß Jesus nämlich immer einen Unterschied macht zwischen „mein Vater“ und „euer Vater“. Offensichtlich meint Jesus etwas Tieferes, wenn er den Gott Israels als seinen Vater anredet. Jedenfalls unterscheidet er eindeutig zwischen „mein Vater“ (Matth 11:27; Luk 22:29) und „euer Vater“ (Luk 6:36, 12:30; Mak 11:25; vgl. Matth 23:9; Joh 20:17). Sehr eindrucksvoll etwa in Joh 20:17, wo Jesus zu Maria von Magdala sagt: „Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.“ (Joh 20:17) Warum macht Jesus eine solche Unterscheidung? Weil er sein Verhältnis zu Gott dem Vater als etwas einzigartiges weiß: es ist das Verhältnis des eingeborenes Sohnes Gottes zu seinem Vater, der ihn in die Welt gesandt hat, um allen Menschen zu retten. Jesus ist der Sohn des ewigen Vaters, er ist aus der Wesenheit Gottes des Vaters hervorgegangen und hat Menschengestalt angenommen in der Zeit.

    Es gibt im Evangelium eine Stelle, die sicher nicht Erfindung der Evangelisten ist, sondern aus dem Munde Jesu stammt. Und dort läßt uns Jesus gleichsam in die intimsten Abgründe seiner Beziehung zu Gott schauen. Es ist dies die Stelle im ältesten Evangelium, also bei Markus, und zwar in der Erzählung vom Ölberg: Markus überliefert, daß Jesus in der Not von Gethsemane mit folgenden Worten betet: „Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst (soll geschehen).“ (Mark 14:36) Warum ist diese Stelle so bedeutungsvoll? Die Evangelien des NT sind in griechischer Sprache verfaßt worden. Jesus aber hat aramäisch gesprochen. Nur ganz wenige aramäische Worte sind uns überliefert: Z. B. „Amen“, „Kephas“, „Talita kum“ oder „Maranatha“ (1 Kor 16:22; Offb 22:20). Hier nun findet sich auch ein hebräisches Wort, mit dem Jesus Gott anredet: „Abba, Vater“.

    Es fällt dabei auf, das der griechisch schreibende Markus dieses aramäische Fremdwort dort gerade in der extrem zugespitzten Todessituation am Ölberg bringt. Warum gerade hier „abba“? Offensichtlich sagt Jesus auch und gerade in dieser Situation äußerster Bedrängnis noch „abba“, weil das seine Grundrelation auf Gott hin ist: Gott ist sein „abba“.

    Was bedeutet „abba“? Lange Zeit hat man gemeint, daß es sich bei dem Ausdruck „abbah“ um eine völlig außergewöhnliche, diminutive und affektive Form von „ab“ handelt. Sie sei etwa im Sinn von „Papi“, „Papilein“, „Papsch“ oder „Daddy“ zu verstehen. Man könnte sagen: Abbah sei eine kindliche aber nicht kindische Anrede des Kindes an den Vater gewesen, etwa vergleichbar unserem „Papa“. Wie auch immer: eindeutig schwingt in „abba“ ein aufregender Hauch von Intimität mit. Und eine solche Anrede an Gott ist für Juden unerhört: Gott ist transzendent, Gott ist herrlich, Gott ist erhaben und heilig, – so heilig, daß man nicht einmal seinen Namen aussprechen darf. Und da kommt Jesus, und spricht Gott als „Papa“ an, noch dazu in der Situation, wo er sich von Gott eigentlich verraten und verlassen fühlen müßte.

    Wir wissen heute, daß es für Juden zur Zeit Jesu unvorstellbar gewesen wäre, Gott als „Vater“ anzureden (als würde man den Bundespräsidenten mit „Schatzimausi“ begrüßen). Ein solcher vertrauter, umgangssprachlicher Ton – und es handelt sich hier unbestreitbar um ein originales Jesuswort – bezeugt, wie vertraut der göttliche Vater Jesus war. Das ist mehr als die Vertrautheit zwischen einem menschlichen Propheten und einem göttlichen Meister. Das ist vielmehr die Vertrautheit dessen, der von sich sagen kann: „Der Vater und ich sind eins“. „Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.“ „Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.“ (Matth 11:27 vgl. 28:18; Joh 3:35; 1:,3; 10:15)

    Halten wir also fest: Jesu Beziehung zu seinem Vater ist also einzigartig. Und mehr noch: Er offenbart uns etwas Neues, Tieferes, als es je vom Alten Testament her erfahrbar gewesen wäre: Er offenbart uns, das der innerste Name Gottes, des Schöpfers und Herrschers über Himmel und Erde, das dieser Name „Vater“ ist: Und zwar nicht nur SEIN Vater, sondern sogar UNSER Vater. Jesus will diese Beziehung nicht für sich behalten. Sondern er will, daß wir alle an ihr teilnehmen. Er will, daß auch wir die Liebe Gottes erkennen, damit auch wir zu Gott „Vater, Abba“ sagen können.

    Kommen wir jetzt am Schluß zum eigentlichen und entscheidenden: zu dem, was das Vatersein Gottes „für uns“ bedeutet: WIR SIND GOTTES KINDER! Es geht darum, daß wir erkennen, daß wir Kinder Gottes sind. Jesus hat Gott, seinen „Vater“ unendlich geliebt. Er wollte offenbaren, daß dieser Vater kein grausamer Tyrann, verborgen hinter Blitzen und Donner ist, wie die Römer und Griechen das dachten; er wollte offenbaren, daß Gott nicht bloß eine abstrakte mitleidslose Schicksalsmacht ist; er wollte offenbaren, daß Gott den Sünder nicht verwirft, sondern ihn retten will, daß er wie ein barmherziger Vater Ausschau hält nach der Rückkehr des verlorenen Sohnes. – Daher geschah es, als die Jünger Jesus baten: „Herr, lehre uns beten!“, da antwortete er: So sollt ihr beten: Und er lehrte die Jünger, Gott als „unseren Vater“ (Matth 6:9; Luk 11:2) anzureden. Er will, daß wir erkennen, daß sein Vater auch unser Vater sein will. Anders gesagt: Er will, daß wir Kinder Gottes werden.

    Wie wird man zum Kind des Vaters? Indem man Glauben an Christus bekundet; das geschieht durch die Taufe. In der Taufe ziehen wir Christus gewissermaßen wie ein Gewand an, er wird zu unserem inneren Licht, wir werden gesalbt, weil Christus ja Gesalbter heißt, und dürfen fortan nicht nur den Namen des Vaters tragen, sondern auch den Namen Christ tragen, was ja so viel heißt wie „Gesalbter“. Durch die Taufe sind wir Kinder Gottes, genauer: wir sind Söhne im Sohn. Und weil der Sohn den Heiligen Geist ausgießt, schreibt Paulus: „ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!“ (Röm 8:15; vgl. Gal 4:6)

    Das ist eigentlich aufregend: Wir sterblichen Menschen haben durch den Sohn Gottes eine solche Salbung durch den Geist empfangen, daß wir in genau derselben Zutraulichkeit zu Gott beten dürfen, wie Jesus selbst. Wir dürfen zu Gott auch sagen: „Abba“, „Papa“. Unser guter lieber Vater.

    Und keine Angst: Dadurch verharmlosen wir Gott nicht, weil er ja weiterhin der Allmächtige bleibt, der Schöpfer, der erhabene Herrscher aller Mächte und Gewalten. Wir haben als Christen das Privileg, diesen Gott, den alle Religionen suchen, als unseren guten Vater zu kennen und anzubeten. Wir können mit dem Epheserbrief beten: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.“ (Eph 1:3; vgl. 1 Petr 1:3; 2 Kor 1:3)

    Erwecken wir in uns das Gefühl für die Größe und Erhabenheit Gottes. Das zweite Gebot ist weiterhin aktuell: Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. Denken wir einmal nach, wie es mit der Gottesfurcht bei uns steht. Unsere Gebete sollten davon zeugen. Maria z.B. betet auch: „Der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig!“ Der Name Gottes ist wahrhaft heilig!

    Beten wir bewusst mit dem Herzen mit. Denken wir tiefer über das Erlösungswerk nach, das der ewige Gott Jehova durch seinen Sohn an uns getan hat. Er, der Gott aller Menschen, hat uns die Fülle seiner Erlösung geschenkt. Am Ende der Schöpfung wird Christus dem Vater alles zu Füßen legen, und Gott wird alles in allem sein, wie Paulus schreibt.

    Die Ehrfurcht vor der Schöpfung ergibt sich von selbst, wenn wir den Schöpfer ehren. Aber es ist nicht nur eine Ehrfurcht vor Hunden und Katzen, Bäumen und Wiesen, sondern es ist eine Ehrfurcht auch vor jenen Gesetzen, die der Schöpfer in seine Schöpfung gelegt hat. Es gibt Gut und Böse, das Böse widerspricht der Natur, dem Plan, den der Schöpfer mit dem Menschen hat.

    Jesus, der Sohn des ewigen Vaters, ist deshalb Mensch geworden, damit wir die Sohnschaft erlangen, damit wir Kinder Gottes werden. Er sagt zu seinem Vater „Abba, lieber Vater, Papa!“ und das in der Stunde seiner Todesangst. Bedenken wir also, dass wir nie in den Abgrund des Nichts fallen können, weil Jesus uns geschenkt hat, Kinder Gottes zu sein. Wir dürfen „durch ihn und mit ihm und in ihm“ Gott unseren Vater, ja unseren Papa nennen.

    Zu Recht können wir also in unsere Gebete folgende Gedanken einfließen lassen:
    Mein lieber Vater Jehova, ich überlasse mich Dir. Mach mit mir, was Dir gefällt. Was immer Du mit mir tust, ich danke Dir. Ich bin in allem bereit deinen Willen zu tun, ich nehme alles an. Wenn nur Dein Wille an mir geschehe und an allen Deinen Geschöpfen, so wünsche ich nichts anderes, mein Gott JHWH (Jahwe, Jehova, Jahwah). Ich lege mich in Deine Hände. Ich schenke mich Dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens. Weil ich Dich liebe und es mich aus Liebe danach verlangt, mich zu geben, mich in Deine Hände zu geben, ohne Maßen, mit unendlichem Vertrauen. Denn Du bist mein Vater. Durch Jesus Christus (Jeschuah). Amen.

    In diesem Verständnis mit euch allen verbunden
    Wünsche ich Euch den Segen unseres himmlischen Vaters
    Martin

  • AKAZIE
    September 17, 2012

    Danke, lieber Martin für diese guten Gedanken und Erklärungen und auch Danke überhaupt am die letzten Hauptartikel von Bruderinfo.
    Viele liebe Grüße an Alle.
    AKAZIE

  • Eddi
    September 17, 2012

    Lieber Martin,

    das hast du sehr bewegend ausgedrückt. Danke.

    Zum ersten Mal sehe ich in der Taufe mehr Sinn als nur eine „wässrige Organisationszugehörigkeitszeremonie“.

    Zu deiner Anmerkung, dass viele heute einen himmlischen Vater ausblenden möchte ich auch anmerken, dass es unglaublich schwierig ist, mit einer Vaterfigur klar zu kommen, wenn man selbst keinen hatte. Bitte bedenke, jedes 3. Kind wächst in einer Ein-Eltern-Familie auf und 80% aller Alleinerziehenden sind Mütter. Das „Koblenzer Modell“ wird nur dort im Umkreis gepflegt, d. h. es ist EIN Richter in Deutschland, der sich dafür einsetzt, dass getrennt lebende Eltern eine Paartherapie machen, wenn sie einen Anteil am Sorgerecht für die Kinder haben möchten. Und oft sind es die Mütter, die sich dagegen sperren. Erst im vergangenen Jahr konnte ein Vater vor dem EuGM durchsetzen, als lediger Vater an der Erziehung seines Sohnes teilhaben zu dürfen. Noch gibt es kein Gesetz dafür bei uns. 98% aller Grundschullehrer sind weiblich, in den Kindergärten ist es das Gleiche und nicht-zahlende Väter und solche, die ihr Umgangsrecht nicht wahrnehmen, lediglich Erzeuger sind, genießen eine höhere soziale Anerkennung als ein Betrüger, obwohl sie ihr eigen Fleisch und Blut um die Kindheit betrügen.
    Ehrlich, es ist schwer, vor einem „Vater“ Respekt zu haben, dessen Anteil an den Kindern sich in der Zeugung erschöpft. Abgesehen davon, dass es fast unmöglich ist, die Denk- und Handlungsweise eines Vaters zu ergründen, Ansporn und Rückhalt zu erfahren, etc.
    Die Order „nach Witwen und Waisen“ zu sehen hat ihre volle Berechtigung, aber von wem wird sie denn gepflegt?
    Bei allen Fehlern, die ein menschlicher Vater hat, ist er doch Orientierungspunkt. Und wenn der fehlt, da soll man einfach so etwas Unsichtbares respektieren können als Vater?

    Manchmal überkommt mich große Angst, das Ziel nie zu erreichen.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • ChopSue
    September 17, 2012

    Sorry. Ich muss meinen Kommentar berichtigen. Ich meinte Abraham wurde als Freund Gottes bezeichnet und nicht als Kind Gottes.

  • Matthäus
    September 17, 2012

    Zu Abraham möchte ich nur noch Paulus und seine Darstellung an die Römer Kap. 4 wiedergeben:

    Abraham: ein Mensch, der vor Gott bestehen kann

    1 Ich möchte das jetzt noch deutlicher machen. Wodurch konnte Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes, vor Gott bestehen?

    2 Bestimmt nicht wegen seiner guten Taten! Damit hätte er zwar bei den Menschen Ruhm und Ansehen gewinnen können, nicht aber bei Gott.

    3 In der Heiligen Schrift heißt es: „Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.“1 4 Es ist doch so: Wenn ich eine Arbeit leiste, habe ich Anspruch auf Lohn. Er ist kein Geschenk, sondern ich habe ihn mir verdient.

    5 Aber bei Gott ist das anders. Bei ihm werde ich nichts erreichen, wenn ich mich auf meine Taten berufe. Nur wenn ich Gott vertraue, der den Gottlosen von seiner Schuld freispricht, kann ich vor ihm bestehen. 6 Davon hat schon König David gesprochen, als er den Menschen glücklich nannte, der von Gott ohne jede Gegenleistung angenommen wird. David sagte:

    7 „Glücklich sind alle, denen Gott ihr Unrecht vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat! 8 Glücklich ist der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet.“ 9 Für uns ergibt sich hier die Frage: Gelten Davids Worte nur für die Juden oder auch für alle anderen? Wie gesagt, es heißt in der Heiligen Schrift: „Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.“

    10 Aber nun müssen wir genauer fragen: Wann fand Abraham die Anerkennung Gottes? War es vor oder nach seiner Beschneidung? Wir wissen, dass es vorher war. 11 Denn Abrahams Beschneidung war ja gerade das äußere Zeichen dafür, dass er durch seinen Glauben Anerkennung bei Gott gefunden hatte. Und diese Anerkennung fand er, noch ehe er beschnitten war! Auf diese Weise ist Abraham zum Stammvater für alle Unbeschnittenen geworden, die allein wegen ihres Glaubens von Gott angenommen sind. 12 Doch Abraham ist ebenso der Vater der Beschnittenen. Allerdings genügt die Beschneidung nicht, um zu seinen Nachkommen gezählt zu werden. Entscheidend ist vielmehr, dass wir denselben Glauben haben, den unser Vater Abraham schon vor seiner Beschneidung hatte.

    Gesetz und Glaube

    13 Gott hatte Abraham versprochen, dass er und seine Nachkommen die ganze Welt zum Besitz erhalten würden. Aber dieses Versprechen gab Gott nicht, weil Abraham das Gesetz erfüllte, sondern weil Abraham Gott unerschütterlich vertraute. Damit fand er Gottes Anerkennung.

    Ich denke es bedarf keiner weiteren Erklärung!
    lg. Matthäus

  • ChopSue
    September 17, 2012

    Hallo liebes Team!

    Sind wir als Christen ” Freunde” oder “Kinder” Gottes? Das ist eine Frage die ich mir auch schon gestellt habe. Doch was ist mit Abraham? Er wurde doch als Kind Gottes und nicht als Freund Gottes bezeichnet. Eurer Auslegung nach kann man erst nach Jesu Tod als Kind Gottes bezeichnet werden. Liege ich da richtig? Also ich finde man sollte Abraham auch ins Gespräch bringen.

    Noch eine ganz andere Frage. Sie passt hier nicht zum Thema aber sie lässt mir einfach keine Ruhe. Wer ist euerer Vermutung nach der König des Nordens. Oder ist der Konflikt zwischen den König des Nordens und den König des Südens schon zu Ende? Das glaube ich nämlich.

    Lg

    =================================================================================================

    Hallo,
    zu deiner Frage siehe die Antwort an Zadok

  • Hans
    September 17, 2012

    Hi ChopSue,

    ZITAT „lässt mir einfach keine Ruhe. …Oder ist der Konflikt zwischen den König des Nordens und den König des Südens schon zu Ende? Das glaube ich nämlich. “

    Wie kommst du zu der Vermutung?

    LG
    Hans

    P.S.
    Ich kann dir keine Vermutungen und Spekulationen diesbezüglich anbieten. Dafür habe ich aber große Ruhe, was das Thema angeht 😉 Bin aber gespannt auf die Antworten.

  • ChopSue
    September 17, 2012

    Wenn man wissbegierig ist aber keine Antwort auf eine Frage erhält dann lässt das einem keine Ruhe weil man ständig weiter sucht bis man eine befriedigende Antwort erhält. So geht es mir zumindest. Auch ärgert es mich das der Sklave einfach darüber schweigt was aber leider nicht das erste Mal ist/war.

    Ich habe habe hier eine sehr gute Erklärung über das Standbild gelesen. Ihr habt euch hier auch mit anderen Prophezeiungen beschäftigt und deshalb hätte mich eure Erklärung zu dem Konflikt zwischen dem König des Nordens und des Südens interessiert.

    Ich habe meine eigene Vermutungen. Im Moment gibt es keinen Konflikt zwischen den König des Südens und den König des Nordens. Es gab auch früher immer einmal konfliktfreie Zeiten zwischen den beiden Königen. In so einer Zeit leben wir heute auch. Die Erklärung zu Kapitel 11 im Danielbuch erscheint mir logisch. Da es früher die Sowjetunion war kann ich mir vorstellen das es immer noch Russland ist, nur mit anderen Verbündeten. Zu den heutigen Verbündeten Russlands gehört China und die islamische Welt. Viele Menschen empfinden den Islam als eine Gefahr und vielleicht führt das letztenendes zum Verbot der Religion. Aber im Moment kann ich mir das nicht vorstellen wohl aber in der Zukunft.
    Vielleicht ist es aber leider auch so das wir diese Prophezeiung nicht verstehen können weil sie noch in der fernen Zukunft liegt. Ich kann mir vorstellen das keiner hier das Ende erleben wird auch wenn ich so gerne die Erfüllung dieser Prophezeiungen erleben würde.

  • Hans
    September 17, 2012

    Hi ChopSue,

    danke für deine Antwort!

    Manche der alten, bereits erfüllten Prophezeiungen konnte man erst im Nachhinein korrekt zuordnen. Vielleicht geht’s uns auch so mit den noch ausstehenden.

    LG
    Hans

  • Manfred
    September 17, 2012

    Hallo ChopSue,

    Du hast geschrieben, dass wir alle vielleicht nie die Erfüllung der Prophezeiungen miterleben werden. Das ist eine gute Frage. Ich habe mir darüber auch Gedanken gemacht und auf der Prophetie Seite mal unter Fragen und Antworten eine Diskussion angestossen, über die Zeichen des Endes. Dies findest Du hier:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605#comment-1705

    Vielleicht magst Du Dich ja auch beteiligen. Denn ich sehe schon einige Parallelen in unserer Zeit heute, die Jesus als Zeichen des Endes benannt hatte. Jesus sagte ja in Mat. 24:


    32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
    33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.
    34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.

    Das heißt ja nichts anderes, wenn sehr viele Zeichen zusammen kommen, dann wissen wir das es soweit ist. Also müsste man mal alle Zeichen prüfen, ob sie schon vorhanden sind oder nicht, dann wüsste man wo man im Strome der Zeit steht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    September 17, 2012

    Liebe ChopSue, (Dein Lieblingsgericht 😉 )

    (Zitat)
    „Auch ärgert es mich das der Sklave einfach darüber schweigt was aber leider nicht das erste Mal ist/war.“

    Ganz objektiv betrachtet, wäre es am Besten gewesen der selbsternannte „Sklave“ hätte zu allen möglichen Themen sehr viel häufiger geschwiegen. Stattdessen hat er sich für oft haarsträubende Erklärungsversuche entschieden, die er allesamt als „biblisch begründet“ oder als „Speise zur Rechten Zeit“ deklariert hat. Ich denke wir wären heute nicht hier und es gäbe auch kein BI, wenn es tatsächlich ein „treuer und verständiger“ Sklave wäre, aber das ist halt ganz eindeutig nicht.

    Zu diesen Erklärungsversuchen gehörte ja auch die „biblische Wahrheit“ zum König des Nordens und was damit zusammenhängt. Alles Schall und Rauch heute!

    Hier findest Du übrigens den Stanbild-Artikel: http://www.digidatanet.de/?p=794 (leider unformatiert)

    Was die Erklärungen im Daniel-Buch betrifft, solltest Du bedenken, dass alles was die WTG bisher veröffentlich hat auf den ersten Blick logisch und nachvollziehbar war…irgendwie. Ich werde aber den Fehler der WTG nicht machen und mir die weltpolitische Lage so zurecht zimmern, damit eine Erfüllung der Daniel-Prophezeiung dabei heraus kommt. Diese Gefahr besteht ganz einfach, wenn man so sehr auf den „Erlebensfall“ von Pophezeiungen fixiert ist. Da kommen dann noch ein paar Verschwörungstheorien aus dem Internet dazu und Harmagedon steht wieder vor der Tür, weil angeblich alles den Bach runter geht und die Welt in der Hand von Illuminaten ist oder irgend ein anderer Unfug.

    (Zitat)
    „Vielleicht ist es aber leider auch so das wir diese Prophezeiung nicht verstehen können weil sie noch in der fernen Zukunft liegt. Ich kann mir vorstellen das keiner hier das Ende erleben wird auch wenn ich so gerne die Erfüllung dieser Prophezeiungen erleben würde.“

    Wieder ganz objektiv betrachtet, ist diese Annahme das wahrscheinlichste Szenario. In Prozent ausgedrückt ca. 99,99%, ganze einfach deshalb, weil schon unzählige Millarden Menschen gestorben sind, die auch glaubten das noch mitzuerleben. Wenn aber die 0,01% eintreffen freuen wir doch uns alle und wir können in der Rückschau sagen, dass wir eine einmalige Generation waren 😉 !

    LG
    Dennis

  • ChopsSue
    September 17, 2012

    Eigentlich heißt das Gericht Chop Suey aber war damals nicht mehr frei. Ist aber nicht so wichtig. Ich mag allgemein die asiatische Küche aber auch die griechische, indische… 😉

    Der Sklave kann ruhig schweigen aber er könnte wenigstens sagen das er das im Moment nicht weiß anstatt so zu tun als gäbe es dieses Thema überhaupt nicht. Das ist ja das schlimme an seinem Schweigen.

    Das jemand das Ende persönlich erleben möchte kann ich voll verstehen. Ich selbst gehöre ja auch dazu. Es selbst zu erleben anstatt es später nur erzählt zu bekommen ist doch viel spannender. Ich kenne aber auch Brüder/Schwestern die es nicht live erleben möchten.

    Die Erklärung mit dem Standbild habe ich mit großem Interesse gelesen. Mir ist vorher tatsächlich noch nie aufgefallen das von vier Königen die Rede ist. Danke trotzdem für den Hinweis.

    Liebe Grüße

  • Dennis
    September 17, 2012

    Danke Brd. M.M. für die Ausarbeitung!

    Eine schöne Zusammenfassung und Berichtigung des WT-Artikels.

    Die Aussage dieses zitierten Ä. es sei doch eigentlich egal ob „Kind“ oder „Freund Gottes“ kenne ich nur zu gut. Auch ich dachte früher eigentlich in die selbe Richtung, weil es „nur“ Begrifflichkeiten für mich waren. Aber die Antwort von E.E. zeigt geht es um mehr als um Begriffe.

    Es ist offensichtlich, dass der „Sklave“ Stück für Stück versucht sich in die 2. Vermittlerposition zu stellen, weil das Loskaufsopfer nicht ausreichend ist.

    Die Selbsterhöhung des „Sklaven“ funktioniert natürlich effektiver, wenn man die „normalen“ Gläubigen gleichzeitig erniedrigt, in ihrer Stellung gegenüber Jehova und Jesus Christus.

    Genau nach diesem Muster ist auch dieser WT-Artikel aufgebaut, wie so viele der letzten Zeit. Es werden zwar fleißig Bibelstellen zitiert und sogar gelesen, aber sie werden einfach uminterpretiert oder in´s Gegenteil verkehrt, was Du ja auch sehr gut herausgestellt hast.

    Die Sache mit der „Gerechtsprechung“ ist in Röm 3:21-26 so klar dargelegt wie es überhaupt nur sein kann. Es gehört eine gehörige Portion Arroganz und Missachtung Jehovas und der Bibel dazu, diesen Text so anzuwenden, dass 7,5 Mio. Menschen aus der umfassenden Anwendung des Loskaufsopfer ausgeschhlossen werden.

    Das ganze Gefasel von Liebe und Einheit (Uniformiertheit) ist eine gigantischer Selbstbetrug, der Menschen von der Botschaft des Evangeliums ablenkt. Die Art und Weise der „Belehrung“ und die Selbstdarstellung des „Sklaven“ zeigen, wessen Geist es Kind er ist. Mit jedem Tag wird mir das klarer.

    Der Selbsterhaltungstrieb und die Festigung der Machtposition ist ihnen wichtiger als alles andere.

    Vielen Dank nochmal und Dir alles Gute!

    LG
    Dennis

  • Zadok
    September 17, 2012

    Lieber Bruder M.M.,

    vielen Dank für deine glaubensstärkenden Ausführungen!

    Aber sag mir bitte, wie verhält es sich denn mit Jak 2.23,24, wo Abraham „Freund Gottes“ genannt wird? Abraham konnte Jesus Christus nicht bekennen, da er ihn nicht kannte. Aber er war ein Sohn Gottes; war er ein „Freund Gottes“ in dem Sinne, dass er besondere Glaubenstaten volllbrachte in seinem Leben? Weil er Taten der Nächstenliebe und Gottesliebe in besonderem Maße vollbrachte? Mag sein, dass dies ein Grund für viele Zeugen ist, auf den Status „Freund“ so stolz zu sein und sein zu wollen wie Abraham.

    ==============================================================================================
    Hallo Zadok,
    gerne möchte ich auf deine Frage eingehen was die Freundschaft Abrahams mit Gott betrifft.
    Jakobus 2:23 „So ist die Schrift erfüllt, die da spricht (1.Mose 15,6): »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden«, und er wurde »ein Freund Gottes« genannt.

    Es muß festgehalten werden, das sich nicht Abraham als ein Freund Gottes bezeichnete und er auch nicht von Aussenstehenden so genannt wurde, sondern das Gott ihn selbst als seinen Freund bezeichnete.
    Warum konnte Jehova das tun, obwohl Abraham doch genau so ein unvollkommnere Mensch war wie alle?. Die Bibel sagt, er glaubte an Gott, und dies wurde ihn zur Gerechtigkeit angerechnet. Das bedeuetet, er wurde von Gott gerechtgesprochen, ohne das Opfer Jesu schon zu haben.
    Wenn es heißt, er glaubte Gott, dann ist damit gemeint; er vertraute voll und ganz auf die Verheißungen Gottes, das einmal in seinem Samen die Völkre der Erde gesegnet werden. Seine Glaubenstat ist beispielloß, und er wird deshalb von Paulus als der Vater der Glaubenden bezeichnet.
    Sein Glaube ist ein Beispiel der Liebe Gottes zu den Menschen, in seiner Bereitschaft seinen Sohn zu opfern. Auch Abraham war bereit, wie Gott alles zu tun um die Verheißung zum Segen der Menschheit zu verwirklichen. Kein Mensch nach Abraham hat je einen solchen Glauben gezeigt, und daher steht Abraham, was die Bezeichnung „Freund Gottes“ betrifft einmalig da.
    Keiner von uns sollte und kann sich einbilden ein Freund Gottes zu sein, nur weil er die Gesetzes Gottes versucht auszuleben. Dies wäre eine Herabwürdigung dieses einmaligen Status Abrahams, der ihm von Gott verliehen wurde.

    Wenn Jakobus die Glaubeswerke Abrahams anspricht, auf Grund dessen er gerechtgesprochen wurde, sind nicht die Gesetzeswerke gemeint, die auch Abraham nicht vollkommen erfüllt hat, sondern die Werke die sich aus seinem Galuben und Vertrauen in die Verheisung Gottes ergaben.

    l.G.
    M.M.
    Bruderinfo

    LG
    Zadok

  • Igel
    September 17, 2012

    Hallo liebe Kinder Gottes die hier schreiben und lesen!

    Vielen Dank lieber Bruder M.M. für Deinen Artikel und die klare Argumentation das wir alle die wir an Jesus Christus glauben Kinder Gottes sind und Brüder von unserem Vorbild Jesus Christus .Warum sprechen sich ZJ mit Bruder und Schwester an? Wenn sie doch nur Freunde sind? Wenn man die Lehre des Sklaven richtig sieht sollten doch eigentlich nur die 144 000 Gesalbten sich Brüder nennen dürfen . Bei der großen Volksmenge müsste man sich dann mit Freund …… ansprechen. Wenn man über die Selbsterhöhung des selbsternannten Sklaven nachdenkt merkt man erst einmal wie weit sich die Organisation von der Familie der wirklichen Christen entfernt hat. Wenn man das Leben von Jesus betrachtet dann wird klar gezeigt, wir sollten alle wie Kinder sein und Liebe unter uns haben, niemand sollte sich selbst erhöhen ganz im Gegenteil! Ich jedenfalls bin froh nicht mehr zur christlichen Unterfamilie der ZJ zu gehören mit Ihrem unbiblischen Klassendenken a la : „Falsche Religionen“ „Weltmenschen“, Freunde Gottes, Gesalbte, tuvS. u.s.w. In meinen Augen kann man so unserem Schöpfer Jehova nicht gefallen. Wenn man sich das Klassendenken als Pyramide vorstellt und Jesus an der Spitze ist, wo befindet sich dann der Selbsternannte Sklave? Nun ich glaube kaum jemand der bei klarem Verstand ist würde sagen die Männer sind ganz unten und sie waschen den Brüdern die Füße! Aber da müssten sie sein um von Jesus angenommen zu werden um sein Volk zu belehren und zur Vollkommenheit zu führen!

    Liebe Grüße euer Bruder Igel

  • Matthäus
    September 17, 2012

    Die Frage ob wir Freunde oder Kinder Gottes sein dürfen hat Jesus so eindeutig erklärt wie es diese Worte zeigen:

    „So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden“ (Joh. 1:12) Und wir sind es (1.Joh. 3:1)!

    Hier noch ein paar Argumente von E.F. aus einem anderen Aufsatz:

    ‘So viele’, das heißt alle, die ihn aufnahmen; und diese wurden durch den Glauben aus Gott geboren (Joh. 1:13). Das ist das Geheimnis der Wiedergeburt: von Gott durch seinen Geist bewirkt an denen, die Glauben haben, die Jesus als Herrn angenommen haben (1.Petr. 1:3,23); auch Paulus spricht von dieser Wiedergeburt (Titus 3:4-5).

    Man sagte uns: nur die 144.000 sind wiedergeboren und Kinder Gottes, alle anderen sind nur Freunde Gottes. Aber wessen Wort zählt mehr? Das Wort von Menschen oder das der Bibel? Laß uns doch kurz in Johannes, Kapitel 3 schauen; den Vers 36 wenden wir an auf die himmlische und die irdische Klasse; auch der berühmte Vers 16 einschließlich der folgenden Verse wird immer wieder auf beide Klassen bezogen.

    Aber gerade der Vers 16 ist ja Bestandteil des Gesprächs Jesu mit Nikodemus, dem Mitglied des Hohen Rats. Jesus sprach mit ihm über die Möglichkeit, in das Reich Gottes zu gelangen, es ‘zu sehen’; Nikodemus als Jude dachte hier nicht an eine himmlische Hoffnung, sondern durchaus an eine irdische; und was sagte nun Jesus in diesem Gespräch über jene, die in das Königreich gelangen wollen –sei es im Himmel oder auf Erden? Er sprach: „…wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Vers 3); ‘wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen’ (Vers 5); ‘wundere dich nicht, daß ich dir sagte, ihr müßt von neuem geboren werden’ (Vers 7). Diese Verse gehören mit Vers 16 zusammen; und was sagt Jesu damit? ‘Wenn jemand nicht … dann nicht’; ‘alle, die … haben das Recht’! Jesus spricht über die Wiedergeburt im Glauben; er sagt: ‘wenn … dann’; ‘wenn nicht … dann nicht’! Es ist ein entweder-oder; aber es gibt keine Gruppe, bei der es heißen könnte: ‘wenn nicht … dann doch …’; die nicht wiedergeboren ist, aber dennoch in das Königreich eingehen wird, sei es im Himmel oder auf der Erde; denn daß Menschen auf der Erde leben werden unter der Herrschaft Christi, das zeigt die Bibel deutlich; doch das ist jetzt nicht das Thema, sondern vielmehr, daß wir alle eine Herde Christi sind, wo immer auch wir in Gottes Vaterhaus wohnen werden (Joh. 14:2).

    lg. Matthäus

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

14 + neun =