518 Comments
  • Turtle
    März 25, 2013

    Möchte gerne noch eine Ergänzung zu dem Verweis auf den
    Studienartikel Juli 2013 machen: Das Bild links oben auf
    Seite 3, der Tempel erinnert mich sehr stark an ein anderes
    neuzeitliches Gebäude, ich glaube es hat hier schon mal jemand
    darauf hingewiesen in Verbindung mit dem Bild im Offenbarungsbuch S.302 (Skyline von Manhatten). Passend dazu die Abhandlung auf
    der letzten Seite dieses Wachtturms mit dem Titel „Was für
    eindrucksvolle Bilder“. Das ist die reinste Provokation.

  • tobi
    März 25, 2013

    Sonderzeichen zerstückeln den Kommentar
    2. Versuch:

    Ein kleiner Auszug aus dem Studienwachtturm vom Juli 2013, Seite 8, Abschnitt 17
    Zitat:
    In der Vergangenheit hieß es in unseren Veröffentlichungen, die letzten vier Bezugnahmen beträfen Jesu Ankunft oder Kommen im Jahr 1918.
    Nehmen wir Jesu Worte über den „treuen und verständigen Sklaven“. (Lies Matthäus 24:45-47.)
    Wir verstanden, dass die in Vers 46 genannte „Ankunft“ mit der Zeit verknüpft sei, als Jesus kam, um 1918 den geistigen Zustand der Gesalbten zu inspizieren.
    Ferner verstanden wir, der Sklave sei 1919 über die ganze Habe des Herrn gesetzt worden (Mal. 3:1).
    Doch wie eine weitere Betrachtung der Prophezeiung Jesu zeigt, muss unser Verständnis über
    die zeitliche Einordnung bestimmter Teile der Prophezeiungen Jesu geändert werden. Warum?
    Zitat Ende

    Nun, so scheinst, fällt gemäß der breit gefächerten Erklärung des“Neusten Lichts“ aus der Erzählstube in Brooklyn „Noch etwas“ darunter.

    Wachtturm vom 15. Februar 2009

    Zitat:
    „Noch etwas: Jesus Christus hat den „treuen und verständigen Sklaven“ „über seine ganze Habe“ gesetzt — alles, was auf der Erde mit dem Königreich zu tun hat (Matthäus 24:47).
    Das schließt die Gebäude der Weltzentrale und der Zweigstellen von Jehovas Zeugen in zahlreichen Ländern ein, ihre Kongress- und Königreichssäle sowie alle Tätigkeiten, die mit dem Verkündigen des Königreichs und dem Jüngermachen zu tun haben.
    Wer würde eine derart wertvolle „Habe“ jemandem zur Verwaltung und Benutzung übergeben, dem er nicht vertraut?
    Zitat Ende
    Hier nachzulesen, das „vergängliche“ Original: http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2009123#p10

    Passend dazu ein Auszug aus dem Artikel von E. F. „Der Wind der Lehre“ ( Epheser 4: 14)
    Zitat:
    Wind der Lehre? Sie sind im Kreis geweht worden, aber in Amerika sind Windwirbel ja etwas Bekanntes. Und jetzt sind sie wieder da, wo Babylon die Große schon lange ist.
    Es ist seltsam, daß der Gott derer von Brooklyn ihnen immer wieder Irrlicht schickt (oder gar der Gott der Bibel nach 2. Thessalonicher 2:10-12 ?), während er der abtrünnigen Christenheit in vielen Dingen schon die genaue Erkenntnis gewährt hat.
    Man darf mit Fug und Recht annehmen, daß es noch windig werden wird in den Stuben von Brooklyn,; der Wind der Lehre hat seit Januar in den Spezialausgaben des Wachtturm — Ausgabe nur für Zeugen — gerade erst einmal zu blasen angefangen.
    Aber ich kann gut verstehen, warum der Sklave diese Änderungen und Irrtumsberichtigungen nicht gern in die Wachtturmausgaben für die Öffentlichkeit einsetzen möchte.
    Man will sich doch nicht mehr blamieren ,als mit aller Gewalt und im besten Falle zu vermeiden ist‘.
    Ist dieser letzte Satz unklar? Ich bitte um Nachsicht, ich war so lange dem Wind aus B. ausgesetzt!
    Zitat Ende

    Dem ist nichts hinzuzufügen außer vielleicht ein wenig melancholische Ironie:
    „Es war einmal“—so beginnen viele, viele Märchen!

    tobi

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo tobi

    Deine Zitate würde ich gerne mit weiteren eher unscheinbaren aber bedeutungsvollen Zitaten und Kommentaren ergänzen wollen.

    » WT 15.7.2013 S.20 Abs. 2 (Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave)

    Dieser treue und verständige Sklave ist das Organ, durch das Jesus seine echten Nachfolger heute, in der Zeit des Endes, versorgt. Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova, abhängt. (Mat. 4:4; Joh. 17:3). «

    Dass Jesus seine Nachfolger durch den Sklaven mit „geistiger Speise“ versorgt, ist eher unwahrscheinlich, denn Jesus kann sich so ausdrücken, dass ihn auch der Sklave richtig verstehen kann und sich nicht ständig korrigieren muss. Der Sklave stellt alle, die ihn nicht anerkennen, als geistig ungesund, d.h. krank dar und unterstellt ihnen keine echten Nachfolger Jesus zu sein. Was haben die Menschen nur gemacht, als es den Sklaven noch nicht gab?

    Die vom Sklave angegeben Bibelstellen untermauern keinesfalls seine Behauptungen.

    (Matthäus 4:4) . . .Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.‘ . . .
    (Johannes 17:3) . . .Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus

    » Wie also ist Jesu Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven zu verstehen? «

    Gleichnisse vermitteln einen Grundsatz. Sie haben die Eigenschaft auf viele und nicht nur auf einen anwendbar zu sein. Das Gleichnis vom Treuen und Verständigen Sklaven ist somit auch auf Jesus und viele andere in beschriebener Situation anwendbar. Ein Gleichnis, das auf viele anwendbar ist, stellt niemals die Kenntlichmachung und Berufung eines Kollektivs dar.

    Ede

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    WT 15.7.2013 S.22 (Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave…)

    » 1919 setzte Jesus den treuen Sklaven über „seine ganze Habe“ — alles, was auf der Erde mit seinem Königreich zu tun hat. Aus dem Zusammenhang des Gleichnisses vom treuen und verständigen Sklaven geht hervor, dass es sich nicht von Pfingsten 33 an erfüllte, sondern sich heute erfüllt, in der Zeit des Endes. Wer ist also der treue und verständige Sklave? Dem Muster entsprechend, nach dem sich Jesus der Wenigen bedient, um die Vielen zu speisen, handelt es sich um eine kleine Gruppe geistgesalbter Brüder, die während der Gegenwart Christi federführend darin sind, die geistige Speise vorzubereiten und auszuteilen. Während der gesamten „letzten Tage“ haben die gesalbten Brüder, die den treuen Sklaven bilden, gemeinsam in der Weltzentrale gedient. «

    Ob sie sich das richtig überlegt haben, denn dieses neue Licht schmeißt alle LK-basierte Lehren von 33 u.Z. bis 1919 über den Haufen und wirft mehr Fragen auf als es beantwortet.

    Wenn es erst 1919 eine leitende Körperschaft, durch die Gottes Gedanken den Menschen vermittelt werden sollen, gab, wer hat dann die Menschen vor 1919 wie geleitet. Wurden sie, wie Jesus es ankündigte, fehlerfrei durch den Heiligen Geist geleitet, was machte es dann erforderlich 1919 einen Schritt zurück zu gehen und eine fehlerhafte von Menschen gestaltete leitende Körperschaft einzusetzen?

    Wenn der „Treue und verständige Sklave“ erst 1919 berufen wurde, ob in der Weltzentrale in Brooklyn/USA oder nicht, so sind alle von 33 u.Z. bis 1919 getroffenen Entscheidungen nicht durch besagte Leitende Körperschaft entstanden.

    Da reiste also einmal ein reisender Aufseher, namens Paulus, nach Jerusalem, um seine Auffassung von der Einhaltung jüdischer Bräuche mit seinen Glaubensbrüder zu besprechen.(Apg. 15:20,28,29) Anschließend hat er von ihnen auch ein Schreiben mitbekommen, dass ihn in seiner Anschauung bestätigte, um es anderen vorzulegen(Apg. 16:4). Toll! Diese Begebenheit zum Anlass zu nehmen, die getroffene Entscheidung für allgemeinverbindlich zu erklären und Menschen dafür sterben zu lassen, halte ich für unverantwortlich, zumal Paulus selber die vollständige Umsetzung und damit den gesamten Beschluss infrage stellte.

    Wenn es keine Verbindung der ersten Christen zu der LK in Brooklyn gibt, sind alle diesbezüglichen Spekulationen widerlegt. Nicht nur das, wie war es dem Sklaven möglich vom Herrn berufen zu werden, wenn nicht durch den heiligen Geist aufgrund ihres Herzens.

    Wir bräuchten uns keine Mühe geben, wenn nur diese Herren die richtige Herzenseinstellung haben könnten. Wir bräuchten Jehova auch nicht um den Heiligen Geist zu bitten, wenn nur diese Herren ihn empfangen könnten. Wir brauchen auch keine Gleichnisse Jesus zu verstehen, wenn wir lediglich der LK gehorchen müssten.

    Das gesamte Ausmaß dieses „neuen Lichtes“ wird sich erst noch in naher Zukunft abzeichnen.

    Ede

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    das is Selbstbeweihräucherung seitens der 8….
    Noch 1918 hat sich WTBS in den Krieg eingemischt – nicht allein mit Soldaten, sondern auch mit der Bereitschaft, gemeinsam mit den nordamerikanischen Kirchen für den Sieg gegen Kaiser Wilhelm zu beten.
    Da ist diese Anmaßung wahrhaft häretisch.
    Aber was erwarten wir von einer Gruppierung, der nichts heilig ist ausser ihr eigener äußerer Schein? —–

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Hallo Ede,
    ich habe dich früher auch öfter kritisiert, in diesem Kommentar muss ich sagen: Respekt!!!
    Sehr treffend analysiert, die LK ist sich der Tragweite ihrer Lehränderung (noch) nicht bewusst, aber sie wird
    Ihre Verworrenheit und Widersprüchlichkeit noch deutlich zu spüren bekommen!

    Aber wie soll es auch anders sein, wenn man laufend die Bibel missbraucht und auch in diesem Artikel
    vom WT 7/13 erneut Spr. 4:18 als Begründung für dieses „hellere Licht“ darstellt, braucht man sich nicht zu wundern dass die Erklärungen nach hinten los gehen!

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Weil der Vers w.o. So zutreffend ist hier nochmals die Erklärung wie hellers Licht funktioniert:

    w82 15. 5. S. 28-29 Der Pfad der Gerechten wird ständig heller

    9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat. Ende des Zitats

    http://www.bruderinfo.de/?p=418&cpage=1#comment-61795

  • Mel
    März 25, 2013

    Hallo liebe Geschwister,

    zum treuen und verständigen Sklaven…

    Ich hatte vor einigen Monaten eine – na sagen wir „Eingebung“, nach der ich plötzlich einen ganz persönlichen Bezug zur Bibel hatte und sofort anfing, sie zu lesen – ohne die WT-Brille oder die einer Kirche, nur mit meiner ganz persönlichen Brille.
    Die frühere und die neue Definition von Mat. 24:45-27 seitens der WTG war mir zu jenem Zeitpunkt unbekannt. Vor einigen Jahren habe ich mich Gott zugewandt (ohne die Bibel als sein Wort zu kennen) und versuche seitdem, einen offenen Geist und wache Augen zu kultivieren, um seinen Willen zu erkennen und wie ich danach als Einzelperson handeln kann. Als ich zur besagten Bibelstelle kam, dachte ich ganz überwältigt: Wie gut es war, immer wieder um den offenen Geist und die wachen Augen gebeten zu haben! Ich bin auf dem richtigen Weg! Ja, auch ich will mich als der treue und verständige Sklave erweisen!
    Ich habe die Stelle also ganz persönlich verstanden. Jeder, der wacht (Mat. 24:44), der nach Jehovas Willen handelt und dementsprechend mit seinen Mitmenschen umgeht, kann sich als solch ein Sklave erweisen. Und selbst, wenn er stirbt, bevor Jesus wiederkommt, kann er sich aber durch sein Verhalten als ein tuvS erwiesen haben. Die „Hausgemeinschaft“ kann die Familie, der Freundeskreis, natürlich auch eine christliche Versammlung, aber auch die Teamkollegen im Sportverein sein – die sozialen Kontakte. Und „Speise“ ist im positiven Sinne etwas Lebenserhaltendes, Wichtiges, Kräftigendes. Dies ist natürlich auch auf den geistigen Bereich anwendbar, nicht nur auf buchstäbliche Nahrung, aber ebenso auf die Gefühlswelt. Der Mensch braucht doch auch „emotionale“ Speise. Ebensowenig wie der Mensch allein vom Brot lebt, ebenso wenig lebt er auch allein von geistiger Speise. Es muss vielmehr alles in rechtem Maß zur rechten Zeit zusammen kommen, die Speisung der Bedürfnisse von Körper, Geist UND Seele.

    Aber: wer sich wirklich als der treue und verständige Sklave erwiesen haben wird, das kann nur Jesus bei seiner (irdischen) Wiederkunft entscheiden. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, diese Bibelstelle auf 8 ältere Herren in Brooklyn zu beziehen, die sich auch noch selbst als solcher definieren. Interessant, dass im selben Kapitel von Mat. vor falschen Propheten und Christussen in der Zeit der großen Drangsal gewarnt wird, die sagen „Ich bin’s!“ (Mat. 24:23-25). Und die ltd. K. sagt (als Gruppe): „Ich bin’s, der tuvS! – Und niemand anders sonst!“ Wie kann ein Sklave selbst sagen, ob er fleißig, verständig, faul etc. ist? Er ist ein Sklave! Nur sein Herr ist berechtigt zu sagen, was für eine „Art“ Sklave jemand ist!
    Die ltd. K. will angeblich vom Hlg. Geist geleitet sein, aber im w 15.7.2013 steht nichts davon, dass sie bei ihrer Neuinterpretation vom Hlg. Geist geleitet worden ist.

    W 15.07.2013, S. 22: „Weiteres gründliches Studium verbunden mit intensivem Nachsinnen unter Gebet führt zu dem Schluss, dass unser Verständnis der Worte Jesu über den treuen und verständigen Sklaven präzisiert werden muss (Spr. 4:18).“

    (Auch eine Farce, dass Spr. 4:18 immer wieder für Änderungen in der Lehre herhalten muss; auch diesen Spruch habe ich ohne WT-Lehre im Hinterkopf ganz anders interpretiert… Und „präzisiert“ zu verwenden für eine völlige Neuauslegung finde ich ebenso perfide. „Revidiert“ oder „neu interpretiert“ wäre passender – und ehrlicher.)

    Dass es sich – entgegen der aktuellen WTG-Interpretation – um Jesu irdische Ankunft handeln muss, wird m. E. nach bei Mat. 24:30-31 deutlich. Nach der großen Drangsal wird seinen Zeichen am Himmel erscheinen, die Menschen SEHEN ihn auf den Wolken des Himmels kommen. Wann dies passiert, kann niemand sagen (Mat. 24:36). Erst danach wird das Gleichnis vom tuvS genannt.
    Wie kann da der tuvS schon 1919 vor bzw. zu Beginn der großen Drangsal erkannt worden sein? Und dann ist dieser tuvS noch fast 100 Jahre darüber im Unklaren gelassen worden, dass er jener tuvS ist? Und Tausende von „Geistgesalbten“ glaubten fälschlicherweise, sie würden dazugehören…

    Hierarchische Zuspitzung des Machtanspruchs einer kleinen Gruppe! – Wie es dennoch Menschen geben kann, die das nicht „blicken“, lässt sich psychologisch gut erklären. Wenn ich jemanden erst einmal davon überzeugt habe, dass ich immer Wahrheit spreche, die direkt von Jehova kommt, dann kann ich diesem jemand erzählen, was ich will – er wird mir glauben, auch wenn es der größte Mist ist und er alle paar Jahre plötzlich etwas anderes glauben muss. Man glaubt dem „Wahrheitsverkünder“ sogar mehr als sich selbst, als seinen eigenen Augen, seinem Verstand, seinem Herzen. Man glaubt dem Verkünder mehr als der Wahrheit selbst.

    Soweit meine Gedanken zu diesem Thema.

    Ich wünsch euch Alles Gute. Bis zum nächsten Kommentar : )

  • Mel
    März 25, 2013

    Nachtrag zu meinen Ausführungen zum treuen und verständigen Sklaven:

    Ich habe geschrieben, dass sich auch Menschen als tuvSklaven erwiesen haben könnten, die schon bevor Jesus wiederkommt versterben. Ich beziehe mich da auf Luk. 12, wo das Gleichnis ebenfalls erwähnt wird.

    Hier heißt es bei Luk. 12:37-38 (NWÜ) => 37 Glücklich sind jene Sklaven, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet! Wahrlich ich sage euch: Er wird sich gürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen. /38 Und wenn er in der zweiten, ja wenn er in der dritten Wache eintrifft und sie so vorfindet, glücklich sind sie.

    Der Bezug zum andauernden Wachen ist klar, auch mehrere Wachabschnitte hindurch (zweite Wache, dritte Wache), weil ja niemand weiß, wann der Herr zurückkommt. Das kann man auf ein einziges Leben beziehen, aber auch auf eine Abfolge mehrerer Leben. Jemand wacht sein Leben lang und stirbt, ohne dass der Herr zurückgekommen ist. Danach übernimmt z. B. sein Sohn die Wache und wenn dieser gestorben ist, sein Enkelsohn usw. (oder Tochter, ist ja nicht nur für Männer geschrieben). So wachen die Menschen also über Generationen hinweg und versuchen ihre Hausgemeinschaft mit Speise zur rechten Zeit zu versorgen, bis der Herr zurückkommt. Wird dieser Herr nun bei seiner Wiederkunft die bereits Verstorbenen, die ihr Leben lang gewacht haben, verwerfen, es ihnen soz. anlasten, dass sie schon vor seiner Rückkehr verstarben? Natürlich kann ich mir nicht anmaßen, dies zu entscheiden. Aber so, wie ich die Bibel und die Lehre Jesu bislang verstanden habe, halte ich es zumindest für wenig wahrscheinlich, dass der Herr bei seiner Rückkehr nur die noch lebenden tuvSklaven bedenken wird und alle früheren wachenden und ihm ergebenen Sklaven nicht.

    Der Artikel über den tuvS in w 15.7.2013 bezieht sich auf S. 21 auch speziell auf „in Wirklichkeit“, Zitat:

    „Denken wir kurz über die Frage nach: „Wer ist IN WIRKLICHKEIT der treue und verständige Sklave?“ Im ersten Jahrhundert gab es gar keinen Grund, danach zu fragen. Wie wir im vorigen Artikel gesehen haben, konnten die Apostel Wunder wirken und sogar Wundergaben weitergeben — klare Beweise für Gottes Unterstützung (Apg.5:12). Warum hätte da irgendjemand fragen müssen, wen Christus wirklich mit der Führung betraut hatte?“

    In meiner NT-Ausgabe vom Internationalen Gideonbund finde ich weder in Mat. 24:45 noch in Luk. 12:42 etwas von „in Wirklichkeit.“

    Mat. 24:45-47 => 45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? /46 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. /47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

    Luk. 12: 42-44 => 42 Der Herr aber sprach: „Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht? /43 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. /45 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

    Liest sich hier deutlich anders, als in der NWÜ. Kein „in Wirklichkeit“ sondern „nun“ und „denn“, kein „verständig“ sondern „klug“, kein „Sklave“ sondern „Knecht“. Und ob man jemandem Speise zur rechten Zeit gibt oder das, was diesem jemand zusteht, ist auch nicht synonym zu verwenden.

    Leider hab ich derzeit keine anderen Vergleichsmöglichkeiten. Vielleicht kann und mag jemand von euch Mat.24:45-27 und Luk. 12:42-44 hier noch aus einer anderen Bibelausgabe zitieren? Das wäre lieb. Vielen Dank : )

  • Manfred
    März 25, 2013

    Liebe Mel,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier in unserer virtuellen Gemeinde. Ich finde es sehr beachtlich, wie Du in der Bibel Nachforschungen anstellst um den Lehren der Zeugen Jehovas auf den Grund zu gehen. Du bist in den Augen der Zeugen Jehovas ein Weltmensch von dem man sich getrennt halten sollte (Nicht in unseren Augen). Aber so wie Du vorgehst und die Lehren überprüfst, das würde ich mir wünschen wenn das die Zeugen in den Versammlungen auch mal machen würden. Aber sie lassen sich ja alles von denen verbieten, die angeblich vom Heiligen Geist geleitet sind. Wer einigermaßen aufmerksam den neuen Studien WT liest (15.7.13), dem müsste es wie Schuppen von den Augen fallen. Ich befürchte aber, das die wenigsten das tun werden.

    Auf der Bruderinfo-Prophetieseite gibt es zwei Vorträge, die sich mit dem treuen und verständigen Sklaven beschäftigen und anhand der Bibel zeigen, wer damit in Wirklichkeit gemeint ist. Diese kannst Du hier nachlesen:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776

    Was mich wundert, dass Dein Freund noch nichts von dem neueren „helleren Licht“ mitbekommen hat. Denn es steht ja seit 9. Nov. 12 auf der JW Org Hautpseite. Ich habe dieses Licht schon mal kommentiert und stelle den Link dazu ein. Wenn Du magst, kannst Du das hier nachlesen:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-2223
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-2236

    Wenn Du mehrere Bibelübersetzungen einfach vergleichen möchtest, dann kannst Du das über (www.) bibelserver.com machen. Das ist eine echte Hilfe. Da sind sehr schnelle Vergleiche möglich.

    Mach weiter so, ich wünsche Dir alles Gute.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mel an Manfred
    März 25, 2013

    Lieber Manfred,

    vielen Dank auch für dein herzliches Willkommen : ) Ich finde es schön, dass man sich hier auf der Seite über biblische Themen austauschen kann, ohne in eine vorgefertigte Lehrmeinung passen zu müssen, egal ob nun von der WTG,einer der vielen Kirchen oder sonst einer Organisation.

    Bei meinem Freund habe ich es so mitbekommen, dass er vor 10 bis 20 Jahren die damals aktuelle Lehrmeinung in seiner Zeit der „Verinnerlichung“ der Lehre als „wahr“ anerkannt hat, und die WTG als „von Jehovas Geist geleitete Organisation“ und seitdem hat er nicht mehr viel hinterfragt oder selbst recherchiert. Bei einigen Dingen hab ich das Gefühl, dass er sie sich so hinbiegt, wie er noch dahinter stehen kann ohne die Allmachtstellung der WTG anzweifeln zu müssen. Und wenn er doch mal das Bedürfnis hat, etwas nachzuschlagen, dann greift er zu den dicken „Einsichten“-Büchern, einem WT-Artikel oder anderer Literatur der WTG. Da wird’s ja erklärt, ein Bibelzitat ist auch angegeben – alles gut. Ich glaube, er MÖCHTE einfach an die „Wahrheit“ der WTG glauben, und wenn er dann mal wieder eine Lehränderung durch einen Studienartikel mitbekommt, dann ist das Licht wieder heller geworden und Spr. 4:18 hat sich ein weiteres Mal bestätigt. Wie beruhigend…

    Mein Freund hat mich vor einer Weile mal gebeten, meine Kritikpunkte an der Lehre aufzuschreiben und seitdem haben wir uns mit einigen davon befasst. Aber eine freie Herangehensweise ist es seinerseits nicht, denn eines ist wirklich in sein Hirn eingebrannt: Die WTG ist die von Jehova „persönlich“ eingesetzte und von seinem Geist geleitete Organisation.
    Traurig aber wahr, ich glaube, ich kenne mich inzwischen in dem Wahrheits- und Glaubenskonstrukt der WTG besser aus als er selbst.

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf! – Das habe ich schon in mehreren Kommentaren auf dieser Seite gelesen. Aber ich gebe das Beten für ihn nicht auf. Diese Website zeigt mir, dass sich auch Menschen, die in ZJ-Familien hineingeboren wurden und mit der WTG-Lehre aufgewachsen sind, irgendwann davon abgewandt haben. Und ich kann mir vorstellen, dass da erst Mal eine Welt zusammenbricht. Wie ich auf dieser Seite gelesen habe, sollen sich ja sogar schon Menschen deswegen umgebracht haben. Bei meinem Freund geht es mir noch nicht mal darum, dass er sich von der WTG abwendet, sondern um seine innere Zerrissenheit. Denn es geht ihm in und mit der Lehre nicht gut. Und solange er nur sich selbst hinterfragt, seine eigenen Bedürfnisse, Gefühle, Ansichten, aber nicht die WTG, wird sich an seinem Zustand, fürchte ich, nicht allzu viel ändern.

    Vielen Dank auch für den Link zum Bibelserver. Den werd ich bestimmt noch öfter nutzen : ) Mat. 24:45-27 und Luk. 12:42-44 hab ich schon mal in mehreren dort angegebenen Ausgaben nachgelesen und sie ähneln eher der Version im meiner Ausgabe des Int. Gideonbundes als der NWÜ. „Knecht“ statt „Sklave“, „klug“ statt verständig“ und nirgendwo ein „in Wirklichkeit“, höchstens „nun“ und „denn“.
    Ich werd mich auch noch ein bisschen auf der Prophetieseite einlesen. Die kannte ich bislang noch gar nicht.

    Dir auch Alles Gute.

    Liebe Grüße

    Mel

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Mel.

    Du hast zwei sehr treffende Beiträge geschrieben, die ich gerne ergänzen möchte, nein, nicht um dich zu belehren, sondern um den Brüdern die Feinheiten, die du auch siehst, mitzuteilen

    Beweisführung der neuen Lehrmeinungsänderung

    » Jesu Aussagen ab Matthäus 24:29 drehen sich im Wesentlichen um Ereignisse, die sich in unserer Zeit zutragen sollten. (Lies Matthäus 24:30, 42, 44.) Das legt den Schluss nahe: Erst nachdem die letzten Tage im Jahr 1914 angefangen hatten, begannen sich seine Worte über den treuen Sklaven zu erfüllen. «

    (Matthäus 24:29-30) . . .Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen.

    Die dem Sklaven als Grundlage dienen Bibelstellen beschreiben die große Drangsal, die aus heutiger Sicht noch in der Zukunft liegt und nichts mit 1914 zu tun hat.

    (Matthäus 24:42,44) 42 Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt. 44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.

    Wenn tatsächlich niemand sagen kann, wann der Herr kommt und wann die große Drangsal beginnt, so kann auch niemand sagen, dass die Zeit ab 1914 beginnt.

    » Setzt sich der treue Sklave aus allen geistgesalbten Christen auf der Erde zusammen? Nein. Tatsache ist: Nicht alle Gesalbten sind daran beteiligt, ihre Glaubensbrüder in der ganzen Welt mit geistiger Speise zu versorgen. Es gibt geistgesalbte Brüder, die in einer Versammlung als Dienstamtgehilfen oder Älteste dienen. Sie lehren im Predigtdienst und in ihrer Versammlung und halten sich loyal an die Anleitung aus der Weltzentrale. Mit dem Austeilen geistiger Speise an die weltweite Bruderschaft haben sie jedoch nichts zu tun.

    ….handelt es sich um eine kleine Gruppe geistgesalbter Brüder, die während der Gegenwart Christi federführend darin sind, die geistige Speise vorzubereiten und auszuteilen. Während der gesamten „letzten Tage“ haben die gesalbten Brüder, die den treuen Sklaven bilden, gemeinsam in der Weltzentrale gedient. «

    Worin besteht die Versorgung mit geistiger Speise?

    Aus dem Verwendung des Begriffes „Versorgung mit geistiger Speise“ lässt sich ableiten, dass der Sklave damit nicht der Predigtdienst, sondern das Verfassen von Artikeln mit seiner Erkenntnis versteht, die nur er zu Papier bringen darf und die von den anderen Brüdern verbreitet werden müssen. Ist das der Predigtauftrag Jesu?

    Ede

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Wer sind die Hausknechte

    » Von Bedeutung ist, dass der treue und verständige Sklave laut Jesu Gleichnis zwei verschiedene Ernennungen erhält: Erstens über die Hausknechte, zweitens über die ganze Habe seines Herrn. Und wer sind nun die Hausknechte? Einfach ausgedrückt: Alle, die mit geistiger Speise versorgt werden. In der Anfangszeit der „letzten Tage“ waren alle Hausknechte geistgesalbte Christen. Im Lauf der Zeit kam zu den Hausknechten auch die große Volksmenge „anderer Schafe“ hinzu. Und was ist mit den Brüdern der leitenden Körperschaft, die heute den treuen und verständigen Sklaven bilden? Auch sie müssen geistig ernährt werden. Daher erkennen sie demütig an, dass sie als Einzelpersonen ebenfalls Hausknechte sind, genau wie alle anderen echten Nachfolger Jesu. «

    Was gehört alles zu Jesu ganzer Habe und wann wurde er darüber gesetzt?

    » Er hat das Wörtchen „ganz“ nicht eingeschränkt, als ob nur Dinge auf der Erde dazu gehören würden. In Wirklichkeit hat Jesus enorme Autorität im Himmel. Wie er sagte, ist ihm „alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden“ (Mat. 28:18; Eph. 1:20-23). Seine Habe schließt heute das messianische Königreich ein, das ihm seit 1914 gehört und das er mit seinen geistgesalbten Nachfolgern teilen wird (Offb. 11:15). «

    Es gilt zu beachten, dass Jesus die zweite Ernennung in der großen Drangsal vornimmt, nachdem er gekommen ist und den Sklaven „so tuend findet“

    Beachten wir, dass der (gute & böse) Sklave in dem Gleichnis ungeachtet einer Bewährungsprüfung über seine Hausknechte gesetzt wurde, um ihnen die geistige Speise zur rechten Zeit zu geben. Deshalb ist es logisch, dass die Bewährungszeit, in der der Herr den Sklaven „so tuend“ findet, nach seiner Berufung zum Sklaven über seine Hausknechte statt findet, also nach Lesart des Sklaven in der Zeit von 1914 bis Harmagedon.

    Als Jesus am Pfahl starb, hatte er keine materiellen Güter, sondern nur seine Habe, die die „ Möglichkeit für das Hervorbringen und Einsammeln von Jüngern Christi bot, …. Diese „Habe“ übergab er seinen Jüngern“ (Gottes Tausendjähriges Reich hat sich genaht, S 219)

    Nach der unsichtbaren Wiederkunft des Herrn in der großen Drangsal werden alle Gesalbten zur Hochzeit des Lammes (Gleichnis von den Jungfrauen) in den Himmel aufgenommen werden. Dort muss der Sklave seine Vormachtstellung über seine gesalbten Hausknechte aufgeben, denn das Haupt eines Mannes ist ihr Bräutigam Jesus

    Der Widerspruch des Sklaven besteht in der zeitlichen Trennung von seiner Berufung zum „Treuen und verständigen Sklaven“ über seine Hausknechte 1914 und den Empfang der „Habe“ in der großen Drangsal, von der kein Mensch weis, wann sie kommt. Jesus Habe ist für das Austeilen von geistiger Speise für das Hervorbringen und Einsammeln von Jüngern zwingend erforderlich. Wenn daher der „Treue und verständige Sklave“ von sich behauptet, vom Herrn mit einem Predigtauftrag (was eigentlich keine Verteilung geistiger Speise darstellt) zur Einsammlung der Jünger Jesu gesetzt worden zu sein, so erfordert das die „Habe“ Jesu, die nicht erst in der großen Drangsal übergeben werden kann.

    Jesus „Habe“ bedeutet nicht die Erkenntnis, die nur dosiert vom Herrn durch seinen Heiligen Geist vermittelt werden kann. Jesus „Habe“ bedeutet die „Möglichkeit für das Hervorbringen und Einsammeln“ Jesus Jünger.

    Ede

  • Mel an Edelmuth
    März 25, 2013

    Liebe Edelmuth,

    vielen Dank auch für deine Ausführungen.

    Ich befasse mich erst seit ca. 6 Monaten mit der Bibel und zeitgleich mit der WTG-Lehre. Wenn ich da was mit den von der WTG selbst aufgestellten Zeitangaben – oder auch sonst – noch nicht „richtig“ verstanden haben sollte – ja, bitte korrigieren, ergänzen, verfeinern…
    Mit dem Datum 1914 hatte ich bislang nicht sooo die Probleme, da es ja Jahre zuvor „errechnet“ worden war und selbst in der historischen Forschung der 1. Weltkrieg als „Urkatastrophe des 20. Jh.“ bezeichnet wird. Skeptisch war ich schon, aber ich hab’s erst mal so stehen lassen. Hab inzwischen aber mitbekommen, dass der Ausgangspunkt der Berechnung – Zerstörung Jerusalems 607 v. Chr. – historisch nicht haltbar ist. Dann sind auch die 3,5 Jahre „Tempelinspektion“ bis 1919 hinfällig. Und du hast es ja auch sehr schön ausgeführt, dass in der Bibel gesagt wird, dass der Mensch keine Berechnungen darüber anstellen sollte, wann der Menschensohn zurückkehrt. Und mit der „Neuauslegung“ des tuvS passt das ganz offensichtlich zeitlich alles vorne und hinten nicht zusammen.
    Darüber hinaus widerspricht es auch meinem biblischen Verständnis, dass gerade eine kleine Gruppe älterer Männer in Anzügen – die auf den ersten Blick auch Bankmanager sein könnten und in einem riesigen Gebäudekomplex in NY „residieren“ – dieser alleinige tuvS sein soll, wo Jesus doch immer mit den Armen und Geknechtenen, mit den Notleidenden und Niedergedrückten war und sich deutlich gegen „allwissende“ Tempelvorsteher, Schriftgelehrte etc. gewandt hat. Jesus soll dieses Gleichnis für diese kleine Altherrenriege seinen Jüngern erzählt haben? Es war Gottes Wille, dass das Gleichnis genau DESWEGEN in der Bibel steht? Damit dieser tuvS sich ca. 2000 Jahre später darin selbst erkennt?

    Dazu fällt mir ein: Jesaja 5:20-21 (aus Elberfelder Bibel)
    20 Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!
    21 Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für verständig halten!

    Liebe Grüße

    Mel

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Guten Abend Mel

    Die wirkungsvollste Aufklärung ist, wenn man den Sklaven anhand seiner eigenen Publikationen widerlegt. Der direkte Vergleich mit der Bibel belegt, ob eine Lehre in diesem Punkt von Gott stammt. Viele Autoren sind alte Hasen und haben die Lehren früherer Jahre im Kopf. Sie wissen genau, was sie gegeneinander abwiegen müssen, um Widersprüche heraus zu stellen. Sie machen es gerne, um die Öffentlichkeit und andere Brüder zu informieren.

    Was dich, liebe(r) Mel betrifft, so mache dir keine Gedanken, wenn du etwas nicht weist. Wir freuen uns, dass jemand wie Du Interesse an Gottes Wort hat und sich objektiv informieren möchte. Wenn du also etwas nicht verstehst, frage ungeniert. Es wird sich immer jemand finden, der dir antwortet.

    Alte Hasen kennen die Dialektik des Sklaven und können entziffern, was zwischen den Zeilen steht, weil sie wissen, wie etwas gemeint ist.

    WT 15.7.13 S.23 Abs. 12 „Wer..“
    » Das stellte sich heraus, nachdem er und sein Vater von 1914 an bis in die erste Hälfte des Jahres 1919 hinein den geistigen Tempel inspiziert hatten — die Einrichtung, durch die Jehova angebetet werden möchte [3] (Mal. 3:1). Sie freuten sich über die kleine Gruppe treuer
    Bibelforscher, deren Herz für Jehova und sein Wort schlug. Zwar brauchten diese Christen eine gewisse „Reinigung“, aber sie waren demütig genug, sich während einer kurzen Phase prüfen und „läutern“ zu lassen (Mal. 3:2-4). Jene Bibelforscher erwiesen sich als der „Weizen“, die echten Christen. «

    Welche Anbetungsform fand der Vater vor, als er den „geistigen Tempel“ zwischen 1914 und 1919 inspiziert? Man hatte gerade die niederschmetternde Erfahrung machen müssen, dass Harmagedon 1914 doch nicht hereinbrach. Man feierte Weihnachten und Geburtstage und war noch fest in Babylon der Grossen verankert. Die große Volksmenge war noch nicht erkannt und man setze seine ganze Hoffnung auf die Wiederherstellung Israels als Gottes Volk. 1925 erwies sich als ein weiterer Fehlschlag, der die Hoffnung auf Harmagedon enttäusche. Weil man nicht weiter an der Irrlehre von der Wiederherstellung Israels festhalten wollte, trennte man sich 1928 von den Ernsten Bibelforschern und nannte sich fortan „Zeugen Jehovas“.

    Was mag den Herrn dazu veranlasst haben, diese Gruppe Menschen auszuwählen? Und wenn der Herr sie tatsächlich aufgrund ihrer Anbetung ausgesucht hat, sollten wir denn nicht eher Ernste Bibelforscher sein?

    Wenn, wie der Artikel zugibt, das Herz der Menschen, welches für IHN schlägt, für Jehova entscheidend ist, sodaß er sogar die Ernsten Bibelforscher mit der Option zur Läuterung wählte, haben wir im Forum allen Grund zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Viele von uns haben Fehler gemacht, aber unser Herz schlägt für Jehova. Auch wir sind geläutert und werden weiterhin geläutert, denn wir sind bereit unserem Vater und seinem Sohn Jesus zu folgen wie eine Herde Schafe seinem Hirten.

    Ede

  • Manfred an Mel
    März 25, 2013

    Liebe Schw. Mel,

    ich beziehe mich hier auf Deinen letzten Kommentar:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-62781

    Du hast ja geschrieben, dass Dir beim Bibelübersetzungsvergleich was aufgefallen ist, nämlich: „Knecht“ statt „Sklave“, „klug“ statt verständig“ und nirgendwo ein „in Wirklichkeit“, höchstens „nun“ und „denn“. – Zitat Ende.

    Ich gehöre zu denjenigen, die glauben, dass die Zeugen Jehovas schon das Volk Gottes sind, aber mittlerweile verworfen wurden, weil sie genauso Menschengebote lehren, wie es damals die Pharisäer taten. Es gibt das Gleichnis von dem Weizen und dem Unkraut, das wird auch in dem neuen Studienwachtturm behandelt. Dort sagte Jesus ja, dass der Weizen und das Unkraut bis zur Ernte stehen bleiben wird und dann werden es die Engel (Schnitter) trennen. Das liegt also noch in der Zukunft. Somit müsste es im Moment zwei Gruppen unter den Zeugen geben, die einen folgen der Organisation, ohne diese zu hinterfragen und die anderen erkennen, dass nur Jesus der Weg zum Vater ist. Er alleine.
    Wenn also Jehova seinen treuen Dienern Hinweise geben möchte, wo würde er diese dann platzieren? Hauptsächlich in der Neuen Welt Übersetzung, denn die anderen Übersetzungen werden ja von den Zeugen nicht genutzt. Und genau in dieser NWÜ steht nun die Frage:

    Wer ist in Wirklichkeit der Treue und verständige Sklave?

    Das hört sich doch so an, als würde sich jemand als dieser Treue und verständige Sklave ausgeben, aber in Wirklichkeit ist es jemand ganz anderes. Nur die LK der Zeugen Jehovas bezeichnen sich so und genau in Ihrer Bibel finden wir genau diese Formulierung. Wer also ein bischen aufmerksam die Bibel liest, würde daran erkennen, dass es nicht die LK sein kann. Ich glaube das Jesus damit gemeint ist. Weil sie somit diese eindeutige Stellung von Jesus sich angeeignet haben, haben Sie sich über den Sohn Gottes erhöht und dazu gibt es auch einige deutliche Bibeltexte.

    Jehova wusste zu jeder Zeit was wann passieren wird und so kann er genau dafür die entsprechenden Formulierungen in die NWÜ eingebracht haben. Denn mit genau dieser Übersetzung fordert die LK ja geradezu heraus, diese Frage genau zu betrachten. Auch die Jahrestexte sind immer ganz interessant. Man muss nur mal das ganze Kapitel lesen aus dem die Verse entnommen sind. Über den Jahrestext von 2011 gibt es auf der Prophetieseite auch einen Vortrag mit dem Thema:
    Benutzt Jehovas Geist unsere Organisation für Botschaften an uns?
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=625

    Also ich wünsche Dir weiterhin Erfolg bei Deinen Nachforschungen, evt. besteht ja noch Hoffnung, denn offensichtlich ist Dein Freund kein Hardliner, sonst wäre er nicht Dein Freund. 😉
    Auch dass er sich nicht ganz wohl fühlt, zeigt dass er seine Religion noch hinterfragen muss. Vielleicht steht er kurz vor dem Durchbruch.

    Liebe Grüße Manfred

  • Winston an Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Lieber Achim,
    ich glaube wir sollten uns wieder fruchtbareren Diskussionen untereinander widmen. Die Kommentare von Kyp werden immer unverständlicher. Der Herr lebt in einer anderen Welt, ist sehr schnell beleidigt, wenn man ihm widerspricht und nicht in der Lage konkret zu antworten. Ich für mich habe beschlossen diese Person zu ignorieren. Weiss zwar nicht was er wo studiert hat, aber besonderes intelligent ist er nicht aufgetreten. Sein letzter Kommentar ist voller Selbstmitleid und Unverständnis gegenüber Andersdenkenden.
    Das ist ja der Jammer. Die Klugen sind so voller Zweifel und die Dummen sind voll von Ihrer Meinung überzeugt.
    Zum Glück gibt es im BI-Forum überwiegend positive Beiträge aus denen wir alle lernen können.
    Liebe Grüße
    Thomas

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Lieber Thomas,
    da hast du recht und auch mir das Befassen mit der Bibel zehnmal lieber als Kyp und Co zu antworten. Letztes Jahr um diese Zeit hat Edelmuth das Forum aufgemischt mit WTG-Beiträgen exklusiv aus der CD-Rom.Aber es gibt halt zwei Möglichkeiten;
    Sprüche 26:4,5 NL
    So:Lass dich nicht auf die dummen Argumente eines Narren ein, denn sonst stellst du dich ihm gleich.
    oder so:Widerlege die dummen Argumente des Narren, damit er sich nicht für weise hält.
    in diesem Sinne
    lieber Gruß
    Achim

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    an den Wachtturm Apologeten Kyp

    Für dich ist 607 vuZ so sicher, dass du alles andere darauf baust.
    Leider. Und du vereinnahmst die Doktrin des Towers als gottgewollt.
    Folglich sind wir anderen irregeleitete Abtrünnige, die nur ein Ziel haben: Gülle auf den Tower zu gießen.
    Gülle bedeutet Anreicherung des Bodens. Sie stinkt zwar aber sie gibt Wachstum.
    Und nun gebe ich dir davon ein volles Maß für deinen Acker, der eher steinig ist und karge Ernte bringt wie eine Fata Morgana wirkt.

    Wir müssen davon ausgehen, dass die Bibel als Gottes Wort unanfechtbar ist.

    So auch zur Zerstörung Jerusalems.
    Das Buch Sacharja hilft da klar weiter und nimmt 607 den Boden weg. Kapitel 7:
    1 Es geschah aber im vierten Jahr des Königs Darius, daß das Wort des Herrn an Sacharja erging, am vierten Tag des neunten Monats, im [Monat] Kislev. 2 Damals sandte Bethel den Sarezer und Regem-Melech samt seinen Leuten, um das Angesicht des Herrn zu besänftigen, 3 indem sie die Priester am Haus des Herrn der Heerscharen und die Propheten fragten: Soll ich auch fernerhin im fünften Monat weinen und mich enthalten, wie ich es nun so viele Jahre getan habe?[1]
    4 Da erging das Wort des Herrn der Heerscharen an mich folgendermaßen: 5 Rede zu dem ganzen Volk des Landes und zu den Priestern und sprich: Wenn ihr jeweils im fünften und siebten Monat gefastet und geklagt habt, und zwar schon diese 70 Jahre – habt ihr denn da für mich gefastet?

    Und nun mal Klartext. Darius kam 521 auf den Thron. Sein 4,. Jahr war 517. Und das 2malige Fasten seit 70 Jahren galt der Ermordung Gedaljas und der Zerstörung des Tempels.
    Wo kommst du hin, wenn due von 517 vuZ 70 Jahre zurückrechnest?
    Vielleicht machst du es wie die Juden, die Daniel Kapitel 9 ignorieren, weil dort das kommen des Messias ersichtlich ist.

    Gottes Wort stellt somit die WT Lüge 607 vuZ klar als solche dar. Und die ihr wider besseres Wissen anhangen, werden an ihr ersticken im Glauben

    aus der wt online Bibliothek „Darius“
    Die Grundlage des Tempels wurde im Jahre 536 v. u. Z. gelegt, doch der Wiederaufbau wurde im Jahr 522 v. u. Z. verboten, und er „blieb eingestellt bis zum zweiten Jahr der Regierung des Darius, des Königs von Persien“ (520 v. u. Z.) (Esr 4:4, 5, 24). In diesem Jahr spornten die Propheten Haggai und Sacharja die Juden an, die Bautätigkeit wiederaufzunehmen, und so kam die Arbeit erneut in Gang (Esr 5:1, 2; Hag 1:1, 14, 15; Sach 1:1

    sein zweites Jahr war 520 vuz, somit kam er 521 auf den Thron

    doch zwefellos wird dich das nicht umstimmen, da du dich derart sklavenloyal positionierst und diesen Tagträumern alles glaubst.

    hier findest du den Brief des Wachturms an Hitler. Stell dir einen Eimer bereit, wenns dir hochkommt
    http://gimpelfang.de/index.php?id=15
    wegen eben diesem Brief, der nach hinten losging wurde Zweidiener Paul Balzereit als Verfälscher angeklagt und erst 38 Jahre nach seinem Tod im April 98 EW rehabilitiert. Bis dahin wurde er eiskalt gerufmordet
    Eine tolle Gesellschaft, der du die Stange hälst, ein Stange, die Gummi ist.

  • Kyp an Frank&Frei & Winston
    März 25, 2013

    Hallo Frank&Frei,

    die Argumente sind mir alle seit Jahren wohlbekannt. Es gibt sowohl gute Gründe an 607 festzuhalten als auch den Brief differenzierter zu sehen.

    Welche das sind? Wie schon geschrieben, kann ich jetzt nicht auf jedes Argument hier im Kommentarbereich eingehen. Es wurde mir ja schon negativ angekreidet, doch traue ich mich, es zu sagen: Auch über 607 habe ich bereits einen Artikel verfasst bzw. verweise auf weiterführende Informationen. Wie jemand die Beweislage dann in hoffentlich aller Aufrichtigkeit einschätzt bleibt jedem selbst überlassen.

    @Winston: Ich könnnte ja deinen Kommentar kopieren und wieder an dich adressieren, dann spare ich mir eine weitere Antwort. Das ist völliger, subjektiver Nonsens. Entweder du willst die Denkweise eines Menschen verstehen, oder du lässt es.

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    die guten Gründe an 607 festzuhalten stellen eher Abgründe dar, vorgehalten von einer Kirchenführung, die typisch jesuitisch handelt, an Traditionellem festhält.
    Die wissen längst, was Sache ist – denn warum haben sie jetzt festgelegt, dass der Sklave noch nicht über alles gesetzt wurde?
    ein Menschenleben lang galt dies als Realität und die, die es öffentlich nicht glauben konten wurden diskriminiert und seit etwa 1958 ausgeschlossen.
    Der WTG Konzern, der sonst wissenschaftliche Fakten vorführt, lehnt sie hier ab, ganz nach eigner Chuzpe.
    Die Bibel legt sich selbst aus und wer diese Harmonie ignoriert, weist den Geist von sich und ruft den Geist des Bösen ins Haus.
    Aber – wer nicht will – der hat schon und wird am Ende zusätzlich an seinem Frust und an der Beschämung tragen.

  • Dennis
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    also Anfangs dachte ich, dass Manfred und die anderen Dich und Dein Auftreten hier etwas zu kritisch sehen. Aber inzwischen bestätigst Du mit Deinen Kommentaren, dass die Skepsis Dir gegenüber völlig berechtigt ist.

    Vollmundig kündigst Du angebliche Beweise zur untermauerung der WTG Thesen an, bringst aber keine. Bisher bist Du immer im Nebel mit Deinen Argumenten geblieben. Aber im Wiederholen von bereits hier auf BI widerlegten WTG Lehren bist Du ziemlich gut.

    Meine Frage: Was möchtest Du damit erreichen?

    Ausserdem wäre ich Dir für Deine biblisch fundierte Argumentation zum Jahr 607 vuz dankbar.

    Gruss
    Dennis

  • Turtle
    März 25, 2013

    Guten Morgen,
    bin erst vor kurzem erwacht und (noch) stille Mitleserin und möchte das erst mal so bleiben. Möchte Euch gerne für die Artikel danken,
    die mir klar gemacht haben, wie betriebsblind man werden kann.
    Kurzer Hinweis bezüglich „heller werdendem Licht“: auf jworg
    ist der neueste Studierwachtturm Juli 2013 eingestellt. Man liest ihn am besten mit Sonnenbrille da Blendgefahr.
    Gruß
    Turtle

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Hallo Turtle!

    Durch deinen Hinweis auf den neuesten WT neugierig gemacht habe ich die 3 Studienartikel etwas überflogen!
    Es ist schon bemerkenswert wie man die Bibel und diverse Aussagen wie ein Gummiband hier und dahin ziehen kann um SICH SELBST zu legitimieren.

    Ein kleines Beispiel:
    7 Welche Rolle sollten die Apostel spielen? Kurz vor dem Pfingstfest 33 war bereits klar, dass sie ein „Aufsichtsamt“ bekleiden würden (Apg. 1:20). Doch worum sollten sie sich in erster Linie ku ̈ mmern? Einen konkreten Anhaltspunkt lieferte Jesus nach seiner Auferstehung in einer Unterhaltung mit dem Apostel Petrus. (Lies Johannes 21:1, 2, 15-17.) Im Beisein einiger anderer Apostel sagte er ihm: „Weide meine Schäflein.“

    In Apg. 1:20 ist vom untreuen Judas die Rede, seine Aufgaben sollte ein anderer übernehmen. Und was steht oben wie im Zitat? Auch die Verse aus Johannes, hier will Jesus dem Johannes vermitteln seine Schafe zu weiden! In gesamten WT geht es nur um ein: SIE die LK ist der trvSk. und verantwortlich geistige Speise zuzubereiten und zu verteilen. Sie wollen unsere Lehrer sein und jeder hat ihre wenn auch noch so dubiosen Ansichten zu akzeptieren. Hat das Johannes auch so verstanden? Seine eigenen Worte im 1.Brief 2:26,27 lassen keine Zweifel! Er erklärt klipp und klar mit einer gleichzeitigen Warnung: IHR BRAUCHT KEINE ANDEREN LEHRER! Der heilige Geist ist euer Lehrer, haltet an dem fest was der hl. Geist euch lehrt, so bleibt ihr bei Christus.

    Was mir auch noch aufgefallen ist, man muss natürlich die weiteren Worte Jesu „wenn jener Sklave …böse wird“ irgendwie erklären! Es grenzt schon an Unverfrorenheit wie man diesen Zusatz zu erklären versucht.
    In einem farblich unterlegten Kasten (Seite 24) bezieht man sich auf einen Bibelgelehrten, kein Name, keine Quellenangabe woraus dem seine Erklärung stammen soll – alleine das sollte jeden aufrichtigen Forscher und Prüfer mehr als skeptisch machen – wird dann aus JENER einfach abgeändert in: „wen …je …! Um ja nicht eine Verbindung zum trvSk. herstellen zu müssen. Wie schon gesagt wie ein Gummiband und „Beweisen“ die keine sind versucht man krampfhaft die eigene Stellung zu zementieren.

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Zu meinem obigen Kommentar über den neuen „verst. Sklaven“ ist mir noch ein gutes Zitat von Br. E.F. eingefallen der unter „Indoktrination“ genau das beschrieb was in dieser Studienartikelserie sehr gut ans Licht kommt:

    Indoktrinationsspiegel!
    Gibt es Gedanken, die ständig wiederholt werden, um den Lesern einzuprägen, daß sie nur bei Beachtung und Anerkennung bestimmter Sachverhalte in geistiger Ruhe und Sicherheit leben könnten? Und verlieren diese ,Indoktrinationsstoffe‘ auf Dauer ihre Wirkung und müssen deshalb intensiver oder häufiger angewandt werden? Diese Frage kam mir in den Sinn, als ich den Wachtturm vom 15. Juni 2008 las, und zwar den dritten ,Studienartikel‘, betitelt ,Die Autorität Jehovas anerkennen‘.

    Dieser Tage las ich in einem Lexikon unter dem Stichwort ,Blutspiegel‘ nach; dort wurde u.a. gesagt, dass sich der Ausdruck beziehe auf die Konzentration natürlich vorkommender Substanzen wie zum Beispiel Blutzucker oder Blutcalcium oder auch künstlich zugeführter Stoffe wie etwa bestimmte Arzneimittel im Blut. Normalerweise wird die Konzentration solcher Substanzen durch Regulationsmechanismen konstant gehalten, was zum körperlichen Wohlbefinden und zur Gesundheit notwendig ist.

Es gibt aber auch körperlich schädigende Substanzen, wie zum Beispiel Alkohol oder Drogen, nach denen der Körper beim Entstehen oder Vorliegen einer gewissen Abhängigkeit verlangt, und bei denen sich der Mensch nur noch wohl fühlt, wenn ebenfalls ein gewisser Spiegel dieser Stoffe im Blut konzentriert ist. Diese schädigenden Stoffe haben oft auch die Nebenwirkung, daß sich der Körper relativ schnell an eine bestimmte Konzentration gewöhnt, die übliche Reaktion dann nicht mehr eintritt und schließlich zum Erreichen einer bestimmten Wirkung eine größere oder auch häufigere Dosierung erforderlich wird.

Als ich das las, stellte ich mir die Frage, ob es auch ,Spiegelstoffe‘ für den Geist gibt, Gedanken, die ständig wiederholt werden, um den Lesern einzuprägen, daß sie nur bei Beachtung und Anerkennung bestimmter Sachverhalte in geistiger Ruhe und Sicherheit leben könnten, und daß auch diese ,Indoktrinationsstoffe‘ auf Dauer ihre Wirkung verlieren und deshalb intensiver oder häufiger angewandt werden müssen. Diese Frage kam mir in den Sinn, als ich den Wachtturm vom 15. Juni 2008 las, und zwar den dritten ,Studienartikel‘, betitelt ,Die Autorität Jehovas anerkennen‘.



    Nun würde kein Christ etwas dagegen sagen, die Autorität Jehovas und Christi anzuerkennen, wobei allerdings von Christi Autorität kaum oder gar nicht gesprochen wird. Den ersten 13 Absätzen kann man grundsätzlich noch gut folgen: Warnung vor verbreitetem Autoritätsmissbrauch, Begründung der Anerkennung göttlicher Autorität, Gottes Willen erkennen suchen usw. Doch wie es solche Artikel so an sich haben: sie gestalten sich aufsteigend, auf einen Höhepunkt zu. Dieser Höhepunkt wird hier mit den Absätzen 13-15 erreicht unter der Überschrift: ,Dem Geist der Unabhängigkeit widerstehen‘. Das wäre auch zu bejahen, wenn sich der Satz auf die Unabhängigkeit von Gott bezöge. Doch was ist der Kerninhalt der Absätze?

    Womöglich sperren wir uns manchmal gegen den Rat derer, die unter Gottes Volk die Führung übernehmen. Gott hat jedoch vorgesehen, daß die Klasse des treuen und verständigen Sklaven für geistige Speise zur rechten Zeit sorgt (Mat. 24:45-47). Wir sollten demütig anerkennen, daß das der Weg ist, durch den Jehova heute für sein Volk sorgt. ….. 
Beispielsweise erinnert uns die Klasse des treuen und verständigen Sklaven immer wieder daran, „wach und besonnen zu bleiben“ ….. Der treue und verständige Sklave sorgt für geistige Speise, die unter anderem durch Älteste in den Versammlungen ausgeteilt wird. ….. Wenn wir uns unterordnen, … zeigen wir, daß wir die Autorität Jehovas
Anerkennen: …. Das ist ein Grund dafür, warum wir uns demütig der Anleitung von Ältesten fügen und ihnen „über die Maßen“ Achtung erweisen. Ende des Auszug!

  • tobi
    März 25, 2013

    Ein kleiner Auszug aus dem Studienwachtturm vom Juli 2013, Seite 8, Abschnitt 17
    Zitat:

    Nun, so scheinst, fällt gemäß der breit gefächerten Erklärung des“Neusten Lichts“ aus der Erzählstube in Brooklyn „Noch etwas“ darunter.

    Wachtturm vom 15. Februar 2009

    Zitat:

    Hier nachzulesen, das „vergängliche“ Original: http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2009123#p10

    Passend dazu ein Auszug aus dem Artikel von E. F. „Der Wind der Lehre“ ( Epheser 4: 14)
    Zitat:

    Dem ist nichts hinzuzufügen außer vielleicht ein wenig melancholische Ironie:
    „Es war einmal“—so beginnen viele, viele Märchen!

    tobi

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Tobi

    Zitat aus dem von Dir genannten Wachtturm:
    Es ist also Jehova selbst, der den „Sklaven“ anleitet. Deshalb können wir uns voll und ganz auf das verlassen, was uns der „Sklave“ aus der Bibel erklärt und rät.

    Und was sagt Jehova durch seine Bibel dazu:

    Psalm 118
    8. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf den Menschen.
    9. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf Fürsten.

    Psalm 146:3
    Vertrauet nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei welchem keine Rettung ist!

    Jeremia 17:5
    5. So spricht Jehova: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arme macht, und dessen Herz von Jehova weicht!
    7. Gesegnet ist der Mann, der auf Jehova vertraut und dessen Vertrauen Jehova ist!
    8. Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt, und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. –

    Liebe Grüße
    Alois

  • Mark Schwarzer
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    danke für deine Ausfügrungen zum Jahr 1918 und wie man unter Berücksichtigung der 3.5 Zeiten von 1914 aus auf eben das Jahr 1918 kommt.

    Nur hat diese Berechnung einen kleinen aber entscheidenen Haken. Denn entgegen der Lehrmeinung der WTG gibt es für das Jahr 1914 gar keine biblische Grundlage und kann deshalb auch nicht als Anfangspunkt deiner Erklärung genommen werden.

    Die Zerstörung Jerusalems fand historisch einwandfrei nachweisbar 587 v. Chr. statt und damit ist die Grundlage der 70 Jahre Exil 607 – 537 v. Chr. hinfällig. Ohne diese Datumsgrundlage kannst Du dann auch 1914 und nachfolgend 1918 ad acta legen, weil es hierzu keine historische Grundlage mehr gibt.

    Somit bricht mit einem einzigen, wenn auch entscheidenen Detail das gesamte Glaubensgebäude der WTG krachend zusammen.

    Ich verspreche dir, wir werden es in den nächsten Jahren erleben, dass die WTG selbst von 1914 abrücken und die Lehre noch weiter verdrehen wird. Mit der Begründung dass Russel und Rutherford keine Erkenntnis hatten und ihre Lehren nicht mehr als Grundlage genommen werden müssen, da sie kein Teil des TusV sind, wie das neue Licht des April WT darlegt.

    Man schafft damit die Grundlage, um weiter nach dem Motto „Was schert mich mein Geschwätz von gestern“ leben zu können. Und am besten geht es, wenn man den ehemaligen Gründervätern der WTG nachträglich die theologische Kompetenz abspricht und die heutige Elite an deren Stelle setzt.

    Der Umbau des WTG Konzerns ist im vollen Gange und es werden sich noch einige über das Ergebnis wundern.

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Hallo

    und dann sollte man auch sich mal überlegen, welchen Kalender man für diese Berechnung nehmen möchte. Denn unseren, Gregorianischen, oder den jüdischen? Eigentlich müsste man den jüdischen nehmen und dann fällt das Kartenhaus zusammen, dieser hat nämlich keine 365 sondern, soweit ich weiß, „nur“ 360 Tage.

    Grüßle Hope

  • Neoveritas
    März 25, 2013

    Hallo Mark,

    dem Kommentar ist nichts hinzuzufügen. Die Evidenz gegen das Jahr 607 v. Chr. ist so überwältigend, dass sich die WTG in ihren WT Ausgaben von Oktober und November 2011 genötigt sah, dieses Datum zu verteidigen. Obwohl es, wie in dem Artikel zugegeben wird, von Wissenschaftlern keine Unterstützung für das Jahr 607 v. Chr. gibt. R. Franz hat dies in seinem Buch „Der Gewissenskonflikt“ ja eindrucksvoll beschrieben.
    Es ist sonderbar das sich eine Religionsgemeinschaft so auf ein bestimmtes Datum konzentriert. Für die WTG wird es eng; immer mehr Brüder und Schwestern haben die Gelegenheit sich im Internet über die unsinnigen Behauptungen diesbezüglich zu informieren. Mir persönlich ist es völlig egal wann Jerusalem nun genau zerstört wurde. Davon hängt nicht mein ewiges Leben ab; aber das Überleben einer Elite in Brooklyn.

    Neoveritas

  • Martin
    März 25, 2013

    Lieber Mark Schwarzer,
    „Der Umbau des WTG Konzerns ist im vollen Gange und es werden sich noch einige über das Ergebnis wundern“. Genau so ist es, die alte Vor -oder Kriegsgeneration ist eh nicht mehr präsent, die Nachkriegsgeneration, bezw. Aufbau-Generation der WTG wird älter und seniler und hat bald auch nichts mehr zu melden und die junge Generation schert sich nicht mehr um Anfangsvorgänge, Russel, Ratterforth, Knorr, Franz-und Henschel-Äras. Die freuen sich auf „frische Machtkompetenzen in der Organisation“ und folgen den neuen Führern „nach neuem Licht“, um „Harmagedon zu überleben“. Die Altlasten aus dieser Ära muss jeder für sich tragen, verarbeiten und ausbaden.
    LG
    Martin

  • Manfred an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    Ich antworte hier auf Deinen Kommentar, da aber die Spalte so eng ist, habe ich neu angefangen: http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-62110

    Du hast geschrieben, ich zitiere: Was mir hier ein bisschen fehlt, ist der Respekt; das was mir hier entgegengebracht wird, fühlt sich ein wenig wie ein Niedermachen an. Ich mache mich doch auch nicht über eure Ansichten lustig. Wenn schon von vornherein feststeht, dass man mich nur zum Narren machen will, da ich eh nur ein “Wachtturmhirn” habe, habe ich kein Interesse mit jemand, der so denkt, weiterzudiskutieren, das sage ich auch mal klar. Entweder man hat Respekt vor Menschen oder eben nicht. Übrigens genau das, was hier von denjenigen selbst eingefordert wird – wie lächerlich, von der Organisation Respekt einzufordern und selbst keinen zu zollen. Wie man in den Wald hineinruft kommt es eben zurück. Und wer nicht das Niveau für Respekt hat, hat auch nicht das Niveau für eine theologische Diskussion, sorry. – Zitat Ende.

    Dir fehlt der Respekt von mir und anderen hier. Obwohl Du in diesem Kommentar hier geschrieben hast, dass ich wohl wie ein Ältester mit pulsierender Halsschlagader schreiben würde:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-61960
    Habe ich Dir mit diesem Kommentar von mir geantwortet und Dich ganz sachlich gebeten, die Diskussion nicht emotional werden zu lassen. Das kannst Du hier nachlesen:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-62080

    Außerdem hatte ich Dir geschrieben, dass Du selbst den größten Nutzen davon haben wirst, wenn Du Dir die Beantwortung dieser zwei Fragen heraus arbeitest.

    Habe ich mich über Deine Ansichten lustig gemacht oder habe ich nur darum gebeten, dass Du doch bitte mal biblische Beweise dafür bringen sollst, dass die Organisation tatsächlich die Wahrheit lehrt? Du hast in Deinem Kommentar hier:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-61960
    geschrieben, ich zitiere: Ja, ich kann dir nun alle Bibelstellen zitieren und harmonisch servieren, die diese beiden Lehren stützen. Kann ich machen. – Zitat Ende.

    Doch in Deinem letzten Kommentar schreibst Du nun, dass Du es doch nicht machen kannst, weil wir/ich Dir nicht den nötigen Respekt entgegen gebracht haben. Oder lag es vielmehr daran, dass Du beim Nachforschen festgestellt hast, dass es diese Beweise nicht gibt und statt sich das einzugestehen lieber in die Offensive gegangen bist um Deine Diskussionspartner herabzuwürdigen? Weil mit so jemanden wie mir ist ja diskutieren zwecklos!

    Jetzt möchte ich ein paar Worte an alle stillen Leser hier bei Bruderinfo richten. Vielleicht mag der Eindruck entstehen, das man vorsichtig sein muss bei dem was man schreibt, sonst kommt man vielleicht auch in den Fokus einer Diskussion. Ich kann Euch versichern, das geschieht hier nicht, jeder ist aufgefordert frei seine Meinung und auch sein biblisches Verständnis zu äußern und auch wenn diese aus Sicht von anderen Brüdern hier falsch sein sollte, so kann man sich ja darüber austauschen. Keiner muss die Meinung eines anderen annehmen. Das ist die christliche Freiheit, die wir hier bei Bruderinfo und Bruderinfo-Prophetie geniessen dürfen.

    Wo bei mir und auch einigen andern Brüder hier die Alarmglocken schrillen, das ist wenn jemand auf der einen Seite fast in jedem Kommentar betont, dass nur die Bibel für ihn wichtig ist und er auf der anderen Seite sich immer wieder lobend über die Organisation äußert. Denn wie wir alle wissen, dreht sich die Organisation die Lehren so zu Recht wie sie es braucht und notfalls wird auch das reine Bibelwort verändert, damit es passt.

    Genau das hast Du getan. Wenn man Deine Kommentare oberflächlich liest, merkt man das da ein Bruder ist der sich nur an die Bibel halten möchte und das wird von allen positiv aufgefasst. Doch dann wird immer wieder die Organisation lobend hervorgehoben und das suggeriert beim Leser:

    Brd. Kyp hält sich nur an die Bibel, er lobt die Organisation = die Organisation hält sich auch an die Bibel.

    Diese Art von Kommentaren führt also wieder dazu, die Organisation besser darzustellen als sie tatsächlich ist, da sie mit der Bibel in Verbindung gebracht wird.

    Jetzt ist es ja so, dass ich mich auch täuschen kann und statt deshalb gleich auf einen vermutlich unschuldigen einen Sack voll Bibeltexten auszuschütten, habe ich darum gebeten, zwei einfache Fragen zu beantworten. Und zwar diese:

    1. Das die erste Auferstehung seit 1918 begonnen hat und Menschen im Himmel auferweckt wurden
    2. Das die Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten während des 1.000 jährigen Reiches stattfindet.

    Der Umgang mit diesen Fragen wird in jedem Fall zeigen, ob es derjenige tatsächlich ehrlich meint und wirklich der Bibel mehr glaubt als dem was im WT steht, oder nicht. Wer sich diese Antworten selbst anhand der Bibel erarbeitet, muss unweigerlich zum Schluss kommen, dass diese Hauptlehren der LK falsch sind. Das führt dann zu dieser Erkenntnis:


    1. Das sind zwei einfache Hauptlehren der Zeugen Jehovas.
    2. Wenn diese zwei einfachen Hauptlehren der Zeugen schon falsch sind, wie sieht es dann erst mit dem Rest aus?
    3. Die Bibel macht zu diesen zwei Lehren eindeutige zeitliche Angaben.
    4. Wenn die Bibel zu diesen Punkten so eindeutig ist, wie kann dann die Gesellschaft unter der Leitung des Heiligen Geistes schon 100 Jahre was Falsches lehren?
    5. Wenn diese zwei Lehren der Gesellschaft Falsch sind, ist bewiesen, dass sie nicht dem Heiligen Geist folgen!!!

    Wer also dem Wort Gottes mehr glaubt als dem Menschenwort, wird zugeben müssen, dass diese Lehren falsch sind. Mit dem Wort Gottes kann man alles richtigstellen, damit ist man vollständig ausgerüstet.

    Wer aber statt sich ernsthaft mit der Bibel auseinander zu setzen, seine Diskussionspartner herabwürdigt, da muss ich jetzt leider schlussfolgern, dass derjenige nicht die Bibel über den WT stellt, sondern genau anders herum. Damit betreibt er Propaganda für die Organisation, egal ob er es aus sich selbst heraus tut, oder aber im Auftrag. Das Ergebnis bleibt das gleiche.

    Und ich finde, dass müssen wir offen ansprechen dürfen, wenn hier jemand diese Propaganda betreibt, denn und das habe ich auch immer wieder betont im Gegenzug wird uns dieses Recht in den Versammlungen verwehrt. Warum sollten also wir uns immer wieder mit unbewiesenen Behauptungen auseinander setzen müssen. Wer meint das die Organisation die Wahrheit lehrt, der soll es auch biblisch begründen und dann stellt das auch kein Problem da. Ist eigentlich ganz einfach.

    Du hast mir geschrieben, dass der Kommentarbereich für eine solche Dokumentation nicht ausreichen würde. Das dem nicht so ist, möchte ich nicht nur behaupten, sondern auch beweisen. Es sind genau zwei Verse, die ausreichen um zu zeigen, dass die Lehre von der Auferstehung der Gesalbten seit 1918 nicht biblisch ist. Die gleichen Texte belegen auch, dass es auch keine Auferstehung während der 1.000 Jahre gibt. Ich zitiere aber den Kontext mit, weil ich nichts mehr hasse wie Bibeltexte aus dem Zusammenhang zu reißen. Aber die die ich Fett markiert habe, das sind die Texte die die falsche Lehre aufdecken.

    1. Kor. 15:20-26 Elberfelder Bibel
    20 Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen;
    21 denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.
    22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
    23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;
    24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.

    25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan.

    Christus ist als Erstling auferweckt worden, das bedeutet, dass vor Jesus noch kein anderer Mensch zu himmlischen Leben auferweckt wurde. Bis zu seiner sichtbaren Wiederkunft wird keiner auferweckt werden. Da Jesus noch nicht sichtbar da ist, kann auch 1918 niemand auferweckt worden sein.
    Als nächstes werden dann die auferstehen, welche Christus gehören. Die die Christus gehören, sind diejenigen die mit seinem Blut von der Erde erkauft wurden. Dazu gehören also alle Personen auf die sein Loskaufopfer angewandt wird, also die verstorbenen und die die in der Endzeit leben und Harmagedon überleben werden.
    Diese Wiederkunft Christi ist nach der großen Drangsal und noch vor Harmagedon. Ja, die Auferstehung der Gerechten und Ungerechten wird vor Harmagedon stattfinden und nicht danach. Das hat die LK noch nie gelehrt, geht aber eindeutig aus der Bibel hervor.
    Während der 1.000 jährigen Herrschaft wird niemand mehr auferweckt, erst am Ende wieder, wenn Jesus seinem Vater das Reich übergibt und der Satan vernichtet ist.

    Selbst wenn man sich diesen Bibeltext so hindreht wie man ihn braucht, besagt er doch, dass während der 1.000 jährigen Herrschaft niemand mehr auferweckt wird. Genau das behauptet jedoch die Gesellschaft, dass die große Volksmenge die vielen belehren müssen, die dann aus den Gräbern kommen werden. Doch würde man annehmen, dass die Auferstehung 1918 gewesen ist, dann kommt ab diesem Jahr bis zum Ende des 1.000 jährigen Reiches niemand mehr zur Auferstehung. Also ist auch diese Lehre Falsch.

    Ich habe extra aus der Elberfelder Bibel zitiert, weil Du diese auf Deiner Internetseite als Texttreu hervorgehoben hast. Allerdings hast Du auch die Neue Weltübersetzung als texttreu genannt und die gibt diese zwei Bibelverse aber ganz anders wieder. Woran mag das wohl liegen?

    Ich zitiere aus der NWÜ:
    1. Kor. 15:20,26
    20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart. 24 Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.

    Welche Bibel ist nun eher textreu? Die Elberfelder oder die NWÜ? Ich habe auch alle anderen Bibeln nachgeschlagen und alle übersetzen es so wie es auch in der Elberfelder Bibel steht. Wurde hier bewusst die Bibel (NWÜ) manipuliert um diese Lehre der Auferstehung von 1918 zu rechtfertigen?

    Ich sage Ja, genau das wurde hier gemacht. Mein nächster Kommentar wird sich damit beschäftigen, dass man selbst mit der NWÜ beweisen kann, dass diese Textstelle manipuliert wurde. Außerdem folgen noch weitere Texte um die Beweise aus 1. Kor. 15 zu erhärten. Doch für heute ist mein Kommentar schon lange genug, doch der Teil um die Fragen zu beantworten ist sehr kurz, oder nicht?

    Liebe Grüße Manfred

  • Anna
    März 25, 2013

    Lieber Manfred, vielen Dank für deinen liebevollen Kommentar an Kyp.

    Und auch an die stillen Mitleser hast du dabei gedacht. Damit zeichnest du dich als wahrer Christenmensch aus.

    Herzliche Grüße Anna

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Lieber Manfred,
    Du versuchst „mit Engelszungen“ und dazugehörenden Bibelbelegen einen Bruder auf den rechten Weg zu führen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, im Gegenteil wir sollten alle mit Güte und Liebe es bei jeden immer wieder versuchen. Auch Jehova hat sein störrisches Volk über Jahrhunderte durch die Propheten immer wieder auf den rechten Weg zu führen versucht. (Siehe z.B. Nehemia Kap.9)

    Doch auch in der Zeit der Aktivitäten von Paulus gab es schon die gleichen Probleme, er schrieb und warnte einmal den jungen Timotheus vor Personen die behaupten „die Auferstehung sei bereits geschehen“. Und wer behauptet heute das gleiche (1918)? Siehe Vers 18!

    Und auf wen passen nachfolgende Worte vorrangig? Wer musste den seine falschen Lehren am häufigsten korrigieren? Wie unser Br. E.F. Es einmal sehr treffend sagte: „die Gesalbten von gestern“ (Russel, Rutherford etc.) sind die Abtrünnigen von heute! Und warum? Weil ihre Lehren heute jeden der diese vertritt vorm Komitee landet und mit dem Ausschluss rechnen muss! Und dennoch wird HEUTE es so dargestellt das diese Männer vom Geist Gottes geführt wurden. Es ist genauso wie es Paulus formuliert: wir sollten Gottes wahre Botschaft klar und richtig vertreten und sich nicht am leeren Geschwätz beteiligen!

    Am besten jeder liest die Worte selbst und nimmt sich heraus was entscheidend und wichtig ist:

    2.Tim.2:

    Warnung vor Irrlehrern
    14 An dieses Bekenntnis sollst du alle immer wieder erinnern. Weise sie vor Gott eindringlich darauf hin, dass sie endlich mit diesen sinnlosen Streitereien um Worte aufhören, was keinem nützt, aber viele durcheinander bringt. 15 Setz alles daran, dass du in deiner Arbeit zuverlässig bist und dich für nichts schämen musst. Sorg dafür, dass Gottes wahre Botschaft richtig und klar verkündet wird. 16 Beteilige dich nicht an dem heillosen, leeren Geschwätz gewisser Leute. Sie entfernen sich dadurch nur immer weiter von Gott. 17 Wie ein todbringendes Krebsgeschwür breitet sich ihre falsche Lehre aus. Zu ihnen gehören auch Hymenäus und Philetus.

    18 Sie setzen sich über die Wahrheit einfach hinweg und behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen. Auf diese Weise haben sie schon manchen vom Glauben abgebracht.

    19 Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, können sie nicht erschüttern. Es trägt die Aufschrift: „Der Herr kennt alle, die zu ihm gehören“, und ebenso: „Wer sich zum Herrn bekennt, der darf nicht länger Unrecht tun.“ 20 Nun gibt es selbst in einem reichen Haushalt nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch solche aus Holz oder Ton. Während die einen bei Festen und großen Feiern auf den Tisch kommen, gebraucht man die anderen für den Abfall.

    21 Wer sich von diesen Schwätzern fern hält, der wird wie eins der edlen Gefäße sein: rein und wertvoll, nützlich für den Hausherrn, geeignet für alles, was gut ist und Gott gefällt. 22 Widerstehe den Verlockungen und Leidenschaften, die jungen Menschen zu schaffen machen. Setz vielmehr alles daran, dass du das Richtige tust, dass dein Glaube fest wird und du in Liebe und Frieden mit allen lebst, die den Herrn aufrichtig anbeten.

    23 Lass dich nicht auf törichte und nutzlose Auseinandersetzungen ein. Du weißt ja, dass sie nur zu Streit führen.

    24 Wer Gott dienen will, soll sich nicht herumstreiten, sondern allen Menschen freundlich begegnen, ein geduldiger Lehrer sein, bereit, auch Böses zu ertragen. 25 Er soll versuchen, alle, die sich der rettenden Botschaft widersetzen, mit Güte auf den richtigen Weg zu bringen. Denn vielleicht führt Gott sie ja zur Einsicht, dass sie umkehren und die Wahrheit erkennen. 26 Dann können sie wieder frei werden von den Schlingen des Teufels, in denen sie sich verfangen hatten und sich von ihm für seine Zwecke missbrauchen ließen.

    Ich denke dass viele wertvolle und zutreffende Gedanken enthalten sind!
    Lg. Matthäus

  • Manfred an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    leider hatte ich Deinen Kommentar erst gelesen, nachdem ich meinen schon abgeschickt hatte, sonst wäre ich gleich drauf eingegangen. Auf jeden Fall bedanke ich mich bei Dir, das Du Dich der Diskussion doch noch stellen willst. Ich will Dich gewiss nicht vorführen oder nieder machen, sondern auf Bruderinfo haben sich die Menschen versammelt, die ein aufrichtiges Interesse an der unverfälschten Wahrheit haben und zwar an dem reinen Bibelwort. Uns liegt daran, die vielen Brüder aufzuwecken, die in einem geistigen Tiefschlaf versunken sind und die Lehren der Organisation nicht mehr hinterfragen. Evt. muss man da manchmal etwas lauter rufen, damit jemand wach wird. Wenn meine „Stimme“ in Deinen Ohren also etwas lauter geklungen hat, dann deshalb weil mir etwas an Dir liegt und ich immer hoffe, dass irgendein Bibeltext Dich vielleicht so fesselt, dass Du selbst weiterforscht und so die Lehre unseres Herrn Jesus findest. Allerdings ist mir auch bewusst, dass dies oft fruchtlos sein kann, denn es steht in Hesekiel:

    Hes. 3:4-7
    4 Und er sprach zu mir: Menschensohn, auf, geh hin zum Haus Israel und rede mit meinen Worten zu ihnen!
    5 Denn nicht zu einem Volk mit dunkler Sprache und schwieriger Rede bist du gesandt, sondern zum Haus Israel.
    6 Nicht zu vielen Völkern mit dunkler Sprache und schwieriger Rede, deren Worte du nicht verstehst. Würde ich dich zu diesen senden, sie würden auf dich hören.
    7 Aber das Haus Israel wird nicht auf dich hören wollen, denn sie wollen nicht auf mich hören. Denn das ganze Haus Israel hat eine harte Stirn und ein verstocktes Herz.

    Wer nicht auf Jehova hören will, den interessiert eben nicht was die Bibel sagt, denn sonst würde er ja seine Denkweise anhand der Bibel ausrichten und nicht versuchen, die Bibel nach seiner Denkweise hinzubiegen, so wie es die Organisation macht.

    Gestern habe ich geschrieben, dass ich noch die Beweise nachreichen wollte, dass die LK den Text aus 1. Kor. 15 mutwillig verfälscht hat um Ihre Lehre zu stützen. Es geht um diesen Text:

    1. Kor. 15:23 NWÜ
    23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart.

    In der Elberfelderbibel und in anderen Übersetzungen lautet es korrekterweise:
    23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die,
    welche Christus gehören bei seiner Ankunft;

    Warum schreibt die NWÜ „während seiner Gegenwart“ während alle anderen Übersetzungen schreiben „bei seiner Ankunft“? Der Unterschied in den Aussagen ist ja der:
    Wenn eine Person irgendwo angekommen ist, dann ist sie ab diesem Zeitpunkt da. Vergleichen wir das mit einem Zug, der um 12.00 Uhr in Frankfurt am Hauptbahnhof angekommen ist und dort bis 13.00 Uhr Aufenthalt hat, bevor er weiter Richtung Süden fährt.

    Dann ist die Zeit der Ankunft 12.00 Uhr und nicht 12.05 oder 12.10 Uhr. Denn ankommen kann er nur ein einzigstes Mal und das ist um 12.00 Uhr. Aber im Bahnhof gegenwärtig wird der Zug von 12.00 bis 13.00 Uhr sein. Also die komplette Stunde. Somit wäre die Zeitspanne der Gegenwart 1 Stunde während die Zeit der Ankunft vielleicht nur eine Minute ist, bis der Zug vollständig eingeparkt hat und zum Stillstand gekommen ist.

    Aber welche Variante ist jetzt in 1. Kor. Zutreffend? Dies möchte ich anhand der NWÜ belegen, denn sie widerspricht sich nun selbst und zwar im gleichen Kapitel. Wir brauche nur die Verse 51 und 52 zu lesen, ich zitiere:

    1. Kor. 15:51, 52
    51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

    Hier sagt uns Paulus ein heiliges Geheimnis und obwohl dieses Geheimnis nun in Klarschrift in der Bibel steht, war die LK über 100 Jahre nicht in der Lage dies in einer korrekten Glaubenslehre zu formulieren.

    Paulus präzisiert nun das was er in den Versen 23 und 24 gesagt hat in dem er den Gedanken erweitert um ein Merkmal: „Zur Zeit der letzten Posaune“. Ich muss jetzt noch mal aus der Elberfelder zitieren, da die NWÜ ja diesen Aspekt verfälscht hat:

    23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;
    24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.

    Der Zeitpunkt der Ankunft von Jesus wird also zur Zeit der letzten Posaune sein, dann wird die Posaune erschallen und es werden die Toten auferweckt und danach werden die in der Endzeit lebenden Personen verwandelt werden.

    Damit hat sich die Gesellschaft nun selber der Lüge überführt. Denn wenn sie behauptet, dass 1918 Menschen zu himmlischen Leben auferweckt worden sind, dann müssten auch kurz danach Personen, die noch nicht gestorben waren, verwandelt worden sein. So weit mir bekannt ist, ist dies 1918 nicht der Fall gewesen. Wenn also die lebenden Menschen von 1918 nicht verwandelt wurden, dann können auch nicht die Toten zu himmlischen Leben auferweckt worden sein. Denn beides geschieht zur gleichen Zeit, beim Schall der letzten Posaune. Interessanterweise gibt es noch mehr Texte über die Auferstehung und auch die Ankunft von Jesus und immer wird vom Posaunenschall gesprochen. Damit ist klar, dass alle Begebenheiten, den gleichen Zeitpunkt beschreiben. Allerdings muss ich auch hier wieder die Elberfelder zusätzlich zitieren, da dieser Bibeltext genauso wie der vorherige, verfälscht wurde. Wir lesen:

    1. Thes. 4:14-17 NWÜ
    14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

    Jetzt den Text aus der Elberfelder Bibel:

    14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen.
    15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.
    16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;
    17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

    Auch hier hat die Gesellschaft wieder die Ankunft Jesu zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder in eine Gegenwart mit unbestimmter Dauer geändert. Allerdings haben Sie wieder übersehen, dass das Merkmal, der Schall der Posaune angegeben ist. Diese Posaune wird ja nicht unbegrenzt lange geblasen, sondern sie soll ja nur die Ankunft von Jesus Christus kenntlich machen. Wenn Jesus dann sichtbar erschienen ist, kann auch die Posaune aufhören zu blasen.

    In diesen Versen aus Thessalonicher haben wir aber noch einen weiteren Aspekt, den die LK seit 100 Jahren falsch lehrt. Im Vers 16 und 17 wird wieder gesagt, dass zuerst die Toten auferstehen werden, dann werden die Lebenden ZUSAMMEN mit den Auferstandenen GEMEINSAM zu Jesus in den Wolken entrückt werden. Sie gehen Jesus somit von der Erde aus entgegen, da Jesus ja vom Himmel herabkommt. Da die Lebenden das gemeinsam mit den Auferstandenen machen, müssen die Toten hier auf der Erde auferweckt werden und können somit nicht im Himmel auferstanden sein. Denn sonst müsste der Text ja so lauten, dass Jesus mit den im Himmel auferstandenen zusammen vom Himmel herunterkommt, während die Lebenden ihnen von der Erde aus entgegen gehen.

    Somit halten wir fest: Die Auferstehung der Toten erfolgt auf der Erde und nicht im Himmel.
    Auf der Prophetieseite gibt es einen Vortrag über die Entrückung. Diesen findet Ihr hier:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=910

    Dann gibt es auch noch eine Abhandlung wie die Organisation die Entrückung beschreibt und zwar behandelt das der WT Studienartikel, der in der Woche vom 15. bis 21. April behandelt wird. Dies könnt ihr hier nachlesen.
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=905

    Nun müssen wir noch belegen, dass die sichtbare Ankunft Jesu auch beim Trompetenschall erfolgt. Das finden wir in:

    Mat. 24:29-31 NWÜ
    29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

    Diesmal haben sie den Text genauso übersetzt, wie die Elberfelder Bibel. Hier haben wir wieder zwei Zeitpunkte genannt.
    1. Jesus kommt nach der Drangsal sichtbar wieder
    2. Jesus kommt mit dem Trompetenschall und die Engel sammeln die Auserwählten zusammen

    Ihr müsst mal beim Lesen des neuen Studienartikels vom 15.7.13 darauf achten. Denn dieser Vers aus Matthäus kommt fast in jedem Artikel vor und er wird immer falsch wiedergegeben. Selbst in der NWÜ steht doch eindeutig, dass Jesus sogleich NACH der Drangsal wiederkommt. Aber sie schreiben jedes Mal, dass Jesus WÄHREND der Drangsal wiederkommt. Das heißt für mich, dass sie diesen Text damals beim Verfälschen der NWÜ vergessen haben und dies nun konsequent im WT tun. Wahrscheinlich fällt das keinem auf, das das ein Unterschied ist ob man während der Drangsal kommt, oder ob man nach der Drangsal kommt. Im ersten Fall läuft die Drangsal noch und im zweiten Fall ist sie beendet. Ich finde das ist ein erheblicher Unterschied.

    So jetzt müssen wir nur noch herausbekommen, wann die letzte Posaune geblasen wird. Dies finden wir in der Offenbarung:

    Off. 11:14,15
    14 Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.
    15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

    Die zweite Wehe ist die große Drangsal und die dritte Wehe ist Harmagedon. Die letzte Posaune ist die des siebten Engels. Dieser bläst also nach der großen Drangsal und das deckt sich somit mit Matthäus 24 und damit ist die Ankunft von Jesus zeitlich eingegrenzt. Da die Toten bei seiner Ankunft auferstehen, müssen sie nach der Drangsal und vor Harmagedon auferweckt werden. Die nächste Auferstehung gibt es dann erst wieder wenn die 1.000 Jahre vorbei sind, somit wird während der 1.000 Jahre niemand mehr auferweckt.

    Wo sollen also die Toten herkommen, die die LK 1.000 Jahre belehren will?

    Wie wir nun gesehen haben, stehen in der Bibel sehr deutliche Merkmale über zeitliche Abläufe geschrieben. Die LK behauptet vom heiligen Geist geleitet zu sein und lehrt seit 100 Jahren etwas anderes. Meint ihr wirklich, dass Jehova die LK durch seinen heiligen Geist zum Narren hält oder ist es nicht eher so, dass Sie überhaupt nicht vom Heiligen Geist geleitet werden?

    Mat. 15:14
    14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

    Und das ist die große Gefahr, wenn man die Organisation immer noch als positiv darstellt, obwohl offensichtlich ist, dass sie sich die Bibel zurechtbiegen wie sie es brauchen und kein Interesse an der Wahrheit haben. Sie sind blinde Leiter und wer ihnen folgt wird auch in die Grube fallen.

    Jeder muss selbst wissen wem er folgt, ich folge nur noch Jesus und wenn ich Jesus folge, folge ich auch automatisch seinem Vater. Da kann ich nichts falsch machen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Mel
    März 25, 2013

    Hallo zusammen,

    erst einmal einen ganz herzlichen Dank an die Initiatoren & Betreuer dieser Website sowie an jeden Kommentator, der hier aus seinem Herzen schreibt.
    Ich bin keine Zeugin Jehovas (weswegen ich hier auch nicht „liebe Brüder und Schwestern“ schreibe; ich möchte bei niemandem Anstoß erregen, im Herzen seid ihr aber alle meine Geschwister, ich ziehe solche Grenzen nicht anhand der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft).

    Warum ich hier dennoch etwas schreibe? Ich bin seit gut 7 Monaten mit einem Zeugen Jehovas zusammen. Wir haben uns letzten Sommer soz. im „weltlichen Leben“ kennengelernt, uns dann ein paar mal getroffen und etwas zusammen unternommen. Als wir gemerkt haben, dass da auch mehr draus werden könnte, hat er mir gesagt, dass er Zeuge Jehovas ist. Für mich war das kein „Hinderungsgrund“. Ich dachte mir: „Na, der eine ist dies, der andere das, warum nicht? – Ich bin ein toleranter Mensch.“ Und es ging und geht mir auch in erster Linie um meinen Freund als Person und nicht um seinen Glauben. Aber irgendwie gehört das doch zusammen. Ich hab zu ihm gesagt: „Ich akzeptiere deinen Glauben, aber versuch nicht, mich zu bekehren.“ Schnell musste ich merken, dass ihm das offensichtlich nicht möglich war. Immer wieder „konfrontierte“ er mich mit einzelnen Bibelzitaten, der WT-Literatur und seiner – meiner Ansicht nach – sehr eingeengten Weltanschauung, z. B. dass nur getaufte Zeugen Jehovas Armageddon überleben würden, jeder Nicht-Zeuge gehöre zur Welt Satans und nur die Zeugen Jehovas hätten die einzig richtige Wahrheit, alles andere seien vom Satan beeinflusste Irrlehren.

    Ich selber habe mich im Alter von 12 Jahren bewusst gegen die (evangelische) Kirche entschieden, in die ich als Baby „hineingetauft“ worden bin – aber auch gegen das Christentum an sich, das ich immer mit dem Begriff „Kirche“ verbunden habe. Nachdem ich einige Jahre lang jegliche Gottesexistenz verleugnet hatte, haben mich viele persönliche Erfahrungen zu der Ansicht gebracht, dass es eine „göttliche Schöpferkraft“ geben MUSS, die das Universum geschaffen hat und es immer noch durchringt, dass es gewisse „universelle Prinzipien“ gibt, und dass einem diese Schöpferkraft auch hilft, wenn man sich ihr unterordnet und sie um Beistand bittet. In einer sehr schwierigen Lebensphase habe ich meine persönliche Anbindung an diese Kraft gesucht und seitdem hat sich mein Leben immer weiter zum Positiven geändert. Ich war aber auch immer bereit, selbst etwas zu tun. Manchmal bin ich auf Irrwegen gewandelt, ja, aber ich habe auch immer etwas daraus gelernt und mich dem göttlichen Willen immer weiter unterstellt und an mir gearbeitet. Ich bekam das Gefühl, mich Gott immer weiter zu nahen, und dass er sich dadurch auch mir immer mehr nahte. (Jak. 4:8) Vielleicht wurde und werde ich auch von Gott „gezogen“. (Joh. 6:44)

    Durch meinen Freund habe ich die Bibel kennengelernt und inzwischen fasse ich sie auch als von Jehova inspiriertes Werk auf. Und ich habe erkannt, dass diese göttliche, schöpferische Kraft, der ich mich zugewandt habe, der Gott der Bibel ist.
    Ich habe mit dem NT angefangen und fühlte mich in vielem persönlich angesprochen. Ich spürte, wo ich bereits im Willen Gottes handelte (ohne die Bibel vorher inhaltlich genau gekannt zu haben) und wo noch nicht. Inzwischen habe ich schon den Großteil der Bibel in der NWÜ-Ausgabe gelesen (gesamtes NT und AT von 1. Mose bis einschließlich Sprüche). Aber je mehr ich mich mit der Bibel befasst habe und weiterhin befasse, desto kritischer stehe ich Teilen der WTG-Lehre gegenüber. Für mich besteht eine Diskrepanz zwischen einzelnen (wichtigen) Punkten der Lehre und der Bibel.
    Als ich vor einigen Wochen auf diese Website stieß, habe ich zum ersten Mal gesehen, dass es auch Zeugen Jehovas gibt, die nicht alle Lehren der WTG ohne Hinterfragen hinnehmen (möchten). Inte-ressanterweise bin ich bei meinem persönlichen Bibelstudium – mit gleichzeitiger Kenntnisnahme der WTG-Lehre durch meinen Freund und seine WT-Bibliothek – über viele Stellen „gestolpert“, die auch hier auf der Seite kritisch angesprochen werden, z. B. absolutes Verbot von Bluttransfusionen & außerehelichem Geschlechtsverkehr (selbst in festen Partnerschaften), Gruß- und Kontaktverbot für Ausgeschlossene (selbst enge Familienmitglieder!), 2. Tauffrage (seit 1985), Überbetonung des Predigtdienstes als „Ausübung des Glaubens“, (Neu)Interpretation des „treuen und verständigen Sklaven“ (06.10.2012). Dass im Laufe der Zeit immer wieder Lehrmeinungen geändert wurden und werden, macht mich stutzig. Und wenn die WTG sagt, dass das Licht ja immer heller wird und deswegen langjährige Lehrmeinungen auch mal komplett umgekrempelt werden, frage ich mich, ob nicht andere, eher menschliche Gründe dahinter stecken als die angebliche Tatsache, dass Jehova die von seinem Geist geleitete Organisation über Jahrzehnte hinweg mit „falscher“ geistiger Speise versorgt hat, weil das Licht eben noch nicht hell genug war. Jehova soll seine eigene von seinem Geist geleitete Organisation in mehreren wichtigen Punkten Jahrzehnte lang „falsch“ unterrichtet haben?
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass mit der WTG „irgendetwas faul“ ist und als „einzige und wahre Organisation Jehovas“ habe ich sie einfach nicht erkennen können. Es hätte auch anders kommen können, wenn ich die Lehre in allen Punkten aus der Bibel hätte herleiten können. Es gibt meinem Verständnis nach sogar viele Bibelstellen, die darauf hinweisen, dass die WTG nicht diese „einzig wahre“ Organisation sein kann.
    Dennoch respektiere ich den Glauben eines jeden einzelnen Zeugen Jehovas und in vielen Punkten teile ich auch die Ansichten der Lehre, z. B. Bibel als von Gott inspiriertes Werk, Ablehnung der Trinität und Feiern wie Weihnachten und Ostern, Glaube an Engel und Dämonen, das kommende Armageddon und einiges mehr.
    Ich bin davon durchdrungen, mich Jehova noch weiter zu nahen und dem Ideal von Jesus Christus nachzufolgen. Und ich möchte mich auch noch einmal taufen lassen, allerdings nicht im Namen irgendeiner Kirche oder anderen christlichen Organisation, sondern nur im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes (Mat. 28:19-20). Es gibt auch sog. „freie Theologen“ und „Laientäu-fer“, die das anbieten; habe schon zu jemandem Kontakt aufgenommen.

    Die Frage „Sollte ich ein Zeuge Jehovas werden?“ muss ich für mich mit einem klaren „Nein“ beant-worten. Dennoch glaube ich an Jehova und seinen Sohn Jesus Christus; ich möchte auf dem Pfad Jesu wandeln und dies durch eine selbstbestimmte Taufe sowie meinen Glauben und meinen Lebenswandel zeigen. Ein Zeuge Jehovas zu werden bedeutete für mich auch gleichzeitig, mich bedingungslos der WTG zu unterstellen und sie als „vom Geist Jehovas geleitete Organisation“ anzuerkennen – und genau das kann ich nicht. (Joh. 14:6 und viele andere Bibelstellen)

    Zurück zu meinem Freund:
    Er ist nicht in eine Familie von Zeugen Jehovas hineingeboren worden sondern hat sich selber mit Mitte 20 taufen lassen, nachdem er etwa ein Jahrzehnt „damit zu tun gehabt“ hatte (Versammlun-gen, Predigtdienst, Bibel- und Wachturmstudium). Er besucht die Versammlungen eher sporadisch, war schon länger nicht mehr im Predigtdienst und fast alle seiner sozialen Kontakte sind keine Zeu-gen Jehovas. Außerdem haben wir so ziemlich von Anfang an auch eine sexuelle Beziehung.
    Auf den ersten Blick könnte man meinen: ein nicht so „strenger“ Zeuge Jehovas. Aber wenn ich mich mit ihm unterhalte und wir zusammen in der Bibel lesen, wird für mich immer wieder deutlich, wie sehr er in seinem Inneren von der Lehre der WTG durchdrungen ist. Das, was die leitende Körperschaft sagt und das, was gerade die aktuelle Lehrmeinung ist, ist für ihn DIE WAHRHEIT. Die WTG ist für ihn die einzige von Jehova selbst eingesetzte und geleitete Organisation.
    Wie passt das zusammen? – Gar nicht, denn er „leidet“ unter inneren Spannungen und einer inneren Zwiespältigkeit. Ein Fakt, der auch auf dieser Seite von einigen der Kommentatoren angesprochen wurde. Ist ja auch klar, wenn man davon überzeugt ist, dass die WTG „Gottes Kanal“ ist und ein Anbeter Jehovas zu sein auch gleichzeitig bedeutet, sich bedingungslos der WTG zu unterstellen und man dann feststellt, dass das eigene Leben und die eigenen „Bedürfnisse“ damit nicht in allen Punkten übereinstimmen. Er schiebt das auf seine eigene „Schwäche“ anstatt die Allmachtstellung der WTG nur selbst in Einzelpunkten anzuzweifeln, auch wenn ihm einiges unklar ist, wie er selbst sagt. Auch dass die Versammlung nicht so „herzerwärmend, aufmunternd, familiär“ ist, wie es in diversen WT-Artikeln immer wieder dargestellt wird, schiebt er auf die Menschen der Versammlung und nicht darauf, dass mit dem System irgendwas nicht stimmt.

    Es ist manchmal schon schwer. Auf der einen Seite ist er ein sehr aufgeschlossener, intelligenter und auch liebesbedürftiger Mensch und auf der anderen Seite unheimlich hart, verschlossen, engstirnig und auch irgendwo „verblendet“. Ich weiß, dass es mir nicht zusteht, über andere Menschen zu richten, aber so ist es, wie es sich mir mit ihm darstellt. Die WTG steht über seinem normalen „Menschenverstand“.
    Er hat mir auch mal gesagt, dass er Angst hat durch die Beziehung zu mir sein „ewiges Leben“ zu gefährden. Ich habe aber in der Bibel keinerlei Hinweis darauf gefunden, dass außerehelicher Ge-schlechtsverkehr (in einer festen Partnerschaft) mit einer Nicht-Zeugin das ewige Leben gefährdet. In den Evangelien wird Jesus ja gefragt, was man tun muss, um das ewige Leben zu erlangen und in seiner Antwort geht es um das Halten der 10 Gebote (wovon er die beiden ersten als die „wichtigs-ten“ betrachtet).

    Ich habe ihm sogar guten Gewissens diese Seite empfohlen, weil ich dachte, es könnte ihm helfen, mal zu lesen, dass er mit seinen inneren Spannungszuständen nicht allein ist und dass ich mit meiner Kritik nicht allein bin. Er hat auch mal drauf geschaut auf die Seite, aber eher ablehnend reagiert mit „Das kann ich nicht glauben, was die da schreiben. Wenn sie so unglücklich in der Organisation sind, warum gehen sie dann nicht einfach? Wer weiß, ob die Seite überhaupt echt ist…“
    Aber ich habe hier an vielen Stellen richtigen Herzschmerz und Enttäuschung gelesen und ich sage mir: eine so vielfältig kommentierte Seite mit deutlich über 600.000 Zugriffen (allein im deutschsprachigen Raum!) in nicht mal drei Jahren Bestehen – das müsste schon eine sehr groß angelegte Verschwörung gegen die Zeugen Jehovas sein…

    Ich gehe weiter meinen Weg und bete jeden Tag für meinen Freund. Aber ich weiß, dass Erkenntnis nur durch Gott und persönliche Erfahrung gewonnen werden kann. Und genau dafür bete ich, dass Jehova sich seiner Seele annehmen und ihn in seinem Willen zu Erkenntnis verhelfen möge.

    An dieser Stelle beende ich meinen Kommentar, damit er nicht noch weiter ausufert.
    Ich freue mich über jeden, der ihn liest und es würde mich freuen, wenn ich auch zukünftig Kommentare schreiben „darf“, auch wenn ich keine Zeugin Jehovas bin. Ich bin zumindest eine „angehende“ Christin und fühle mich euch im Glauben verbunden.

    Liebe Grüße

    Mel

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Liebe Schwester Mel

    ich möchte Dich hier herzlichst willkommen heißen und vielen Dank für Deinen innigen Kommentar.
    Jeder, der Jesus Christus sucht, sich zu ihm bekennt und glaubt ist ein teil seines Leibes und somit auch Schwester oder Bruder. Jehova und Jesus schauen nicht auf Religionszugehörigkeit, nein, sie sehen auf den einzelnen Menschen. Ich finde es einfach nur toll wie Jesus Christus Dich gezogen hat und dass Du auch reagiert hast. Ich bin Jesus sehr dankbar Dich als meine Schwester haben zu dürfen.
    Bei Deinem Freund sieht man ganz deutlich wie weit eigentlich diese Gehirnwäsche der WTG bei einem Menschen wirkt, obwohl er, nach Deinen Aussagen, wohl kein streng organsiationstreuer Zeuge ist. Bei einem Zitat von Dir, dass Dein Freund glaube, dass nur die Zeugen gerettet werden und nur sie die einzigst wahre Religion haben, ist mir eine Begebeneheit eingefallen aus der Bibel. Das ist sehr interessant und habe ich auch noch nie in einer der Publukationen der Zeugen gelesen. Du wirst verstehen, warum sie diese nie erwähnen und bewusst weglassen.
    Es war die Begebenheit, als die Jünger von ihrer Mission zu Jesus zurückkehrten.
    Mark. 9: 38-40:

    „Johannes sagte zu ihm (Jesus): Lehrer, wir sahen jemand Dämonen austreiben in deinem Namen; und wir wehrten ihm, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus aber sprach: Wehrt ihm nicht, denn es ist niemand, der ein Wunder in meinem Namen tun und bald darauf schlecht von mir reden kann. Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Denn wer euch einen Becher Wasser geben wird aufgrund dessen, dass ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch: Er wird seinen Lohn gewiss nicht verlieren

    Ist das nicht schön? Das was Jesus hier sagt, beweist eindeutig dass es auch noch andere gibt, die von ihm anerkannt werden. Nicht Menschen bestimmen wer den Heiligen Geist bekommt, das macht Gott! Und er schaut auf die Erde ob es jemand gibt der ihn fürchtet und ihn sucht, und das hast Du gemacht, liebe Mel (Ps. 14:2; interessant ist, dass hier Jehova nach Einzelpersonen Ausschau hält und nicht nach einer Gruppe oder Organisation!). Du hast ihn gesucht und Jesus hat Dich bei der Hand genommen und Dich gezogen. Einfach nur wunderbar.

    Liebe Mel ich wünsche Dir viel Kraft, den reichsten Segen Gottes
    und natürlich freuen wir uns weiter über Deine Komentare. Vielen Dank

    Liebe Grüße Hope

  • Fuchs
    März 25, 2013

    Liebe Mel

    Vielen Dank für deinen Kommentar und ein ganz großes WILLKOMMEN.
    Jesus sagte einmal, als er daraufhin gewiesen wurde, dass seine Mutter da sei:
    Matthäus 12:46-50 „Während er noch zu den Volksmengen redete, siehe, da stellten sich seine Mutter und seine Brüder draußen hin und suchten ihn zu sprechen. Da sagte jemand zu ihm: „Siehe! Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.“  Als Antwort sagte er zu dem, der es ihm mitteilte: „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?“ Und er streckte seine Hand nach seinen Jüngern aus und sprach: „Siehe! Meine Mutter und meine Brüder. Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.““
    So sage auch ich zu dir Schwester Mel und freue mich auf weitere Kommentare aus deiner Feder.

    Gruß vom Fuchs und einen schönen Tag allen Lesern.

  • Sternchen
    März 25, 2013

    Liebe Mel,

    habe Deinen interessanten und berührenden Kommentar gelesen und wünsche Dir alles Gute für Deinen Weg, der -so finde ich- der Richtige ist und kann nur hoffen, das Dein Freund sich diese Seiten doch mal zu Herzen nimmt.
    Bin auch keine Zeugin und lese hier mehr als daß ich schreibe, aber das ist auch gut so 🙂 Liebe Grüße Sternchen

  • Mariel
    März 25, 2013

    Liebe Mel,
    danke für deinen offenen zu Herzen gehenden KOmmentar. Dein Freund lebt im Zwiespalt, auf der einen Seite ist er der WT dankbar für die Wahrheiten der Bibel, die sie ihm vermittelt. Auf der anderen Seite kann er sein Leben nicht mit der WT-Wahrheit überein bringen. Wenn seine Beziehung zu dir öffentlich wird, muss er mit einem Ausschluss rechnen. Das ist ein schlimmer innerer Druck und führt langfristig meistens zu Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen. Ich selbst kenne diesen Zwiespalt nur zu gut. Es ist auf die Dauer umumgänglich für sich selbst einen klaren Weg zu finden und das geht nur mit ganz viel Mut und Jehovas Hilfe. Jehova liebt uns Menschen und möchte das wir glückliche Anbeter sind und das geht nur, wenn wir uns frei fühlen. Frei von der Beeinflussung eines totalitären Systems, das auf Angst aufgebaut. Vielleicht wird dein Freud kritischer der WTG gegenüber, wenn du ihm vor Augen hälts, dass die Organisation mit angstmachenden Bildern beeinflusst. Teils offen, teils versteckt. Wenn man sich unvoreingenommen viele Zeitschriften und Bücher einmal anschaut, erkennt mann die Häufigkeit von dämonischen Darstellungen oder einfach angsterzeugenden Situationen. Die Kinderbücher sind in dieser Hinsicht alles andere als kindgerecht. Ich selbst habe in vielen Puplikationen sublimentale Bilder entdeckt und frage mich wirklich, was das in der Literatur der sog. wahren Religion zu suchen hat. Versteckte Dämonenfratzen und ander satanische Symbole in fast allen Pupbikationen. Ich schreib dir das nicht um Angst zu erzeugen, sondern um dir vielleicht ein zusätzliches Argument zu zeigen.
    Für mich war diese Bildersache der letzte Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Ich glaube nicht, dass Jehova so etwas in seiner Organisation, sofern es so etwas überhaupt gibt, dulden würde. Für mich ist Gott in erster Linie Liebe und jeder, der diese Liebe widerspiegeln möchte, ist auf dem richtigen Weg.
    Liebe Grüsse
    Mariel

  • Matthäus an Mel!
    März 25, 2013

    Liebe Mel!
    Auch von mir ein herzliches Willkommen! Deine Entschlossenheit wie du deinen christlichen Weg gehst kann nicht genug hervorgehoben werden! Pauls schrieb den Römern das JEDER seine eigene Verantwortung trägt, im Kap. 14 wird das sehr gut betont, wenn ich dir raten darf verwende eine andere Bibel als die NWÜ, da wird vieles viel leichter verständlich. Lies z.B. im Kap. 10 die ersten 4 Verse in der NWÜ und dann z.B. in der
    Hoffnung für alle, vielleicht liest du mit deinem Mann diese Verse und er soll sie erleutern – lass ihn in der NWÜ es lesen und er soll es erklären, das gleich könntest du mit Joh. 17:3 machen! Dann lest die gleichen Verse in der HFA.

    Zu seinen Bedenken das diese Seite womöglich „eine Fälschung“ ist, ein organisationloyaler Bruder muss so reagieren sonst bekommt er ein schlechtes Gewissen und müsste es sogar den Ältesten melden dass er sich auf „einer abtrünnigen Seite“ informiert hat.

    Vielleicht erzählst du die eine oder andere Erfahrung die dir ja positiv aufgefallen sind. Oder warum ich nach über 40 jahren des aktiven Dienstes seit meiner Kindheit bei den ZJ, meine Eltern waren schon ZJ, ich wurde deshalb ausgeschlossen weil ich Jesu Lehre in Apg. 1:6,7 ernst nehme! Er erwartet KEINE Zeitangabe für die Errichtung des Königreiches zu benennen. Davon abgesehen ist für 1914 keine biblische Grundlage vorhanden.
    Das Thema ist zu komplex um es hier ausführlicher zu erläutern. Ich kann dir gerne meinen Kampf mit 10 Ältesten, dem Kreisaufseher und dem Bethel Wien (vor über 7 Jahren) einem umfangreichen Schriftverkehr zur Verfügung stellen dann wird er sehr schnell erkennen wer hier falsch und verlogen, mittels Zeugen die keine sind zu grausamen Entscheidungen kommen. Selbst ein Wiederaufnahmeantrag (2 Jahre danach) wurde nicht einmal beantwortet. Unter zeugejesus@gmail.com kann ich dir gerne diese und andere gute Infos zu kommen lassen.

    Oder führ ihm doch einmal im neuesten WT folgendes vor Augen:
    http://www.bruderinfo.de/?p=418&cpage=1#comment-61795

    Lg. Matthäus

  • Anna
    März 25, 2013

    Liebe Mel, liebe Brüder und Schwestern,

    vielen lieben Dank für deinen zu Herzen gehenden Kommentar. Und fühle dich hier auf dieser Seite willkommen und wohl. Es stärkt meinen Glauben wenn du hier schreibst, dass du durch persönliche Erfahrungen gemerkt hast, dass es einen Schöpfer gibt. Und dann erfüllt sich automatisch wie du geschrieben hast der Bibeltext aus Jakobus 4:8 dass Jehova uns dann nahe kommt.

    Ich habe erst in den letzten Jahren auch durch dieses Forum hier gelernt dass der Allmächtige nach mir ganz persönlich gesucht hat und das macht mich manchmal sprachlos vor Staunen.

    Da gibt es einen wunderschönen Bibeltext in 1. Petrus 1:8 und 9, hier aus der Neuen Genfer Übersetzung:

    „8 Bisher habt ihr Jesus nicht mit eigenen Augen gesehen, und trotzdem liebt ihr ihn; ihr vertraut ihm, auch wenn ihr ihn vorläufig noch nicht sehen könnt. Daher erfüllt euch ´schon jetzt` eine überwältigende, jubelnde Freude, eine Freude, die die künftige Herrlichkeit widerspiegelt; 9 denn ´ihr wisst, dass` ihr das Ziel eures Glaubens erreichen werdet – eure endgültige Rettung“

    Ich darf dir versichern dass diese Seite keine Fälschung ist. Es ist schon erschreckend was die WTG-Lehre bei Menschen anrichtet. Ich habe 2 Kinder sozusagen „in der Wahrheit großgezogen“, beide gehen nicht mehr hin, haben sogar den Glauben an Gott durch die WTG verloren und meine jüngste Tochter ist immer noch in psychiatrischer Behandlung deswegen.

    Schön, dass du dich taufen lassen willst. Das wusste ich noch gar nicht, dass es diese Möglichkeit durch Laientäufer gibt. Und dann bist du eine Zeuge von Jesus, keine Zeuge Jehovas 🙂 gemäß Apostelgeschichte 1:8.

    Dir und allen einen schönen Tag mit dem Segen unseres Vaters Jehova wünscht

    Anna

  • Mel
    März 25, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich danke euch ganz herzlich für das liebe Willkommen und die aufbauenden Zeilen zu meinem Kommentar. Auch eure Bibelzitate tun mir gut. Ich bin natürlich bei weitem (noch) nicht so „bibelfest“ wie ihr, aber es ist ja auch ein Prozess,Gottes Wort zu erforschen.
    Ich möchte auf einige der Zuschriften noch mehr oder weniger kurz eingehen.

    @ Hopefull
    Ich verstehe es auch so, dass es Jehova als auch Jesus um jeden einzelnen Menschen geht. Psalm 14:2 finde ich sehr schön, einer der Stellen, die mich sehr berührten. Beim Lesen begegne ich immer wieder Versen, die mir Kraft geben, durch die ich mich persönlich angesprochen fühle und die mir auch zeigen, dass ich mich auf den von Jehova geleiteten Weg begeben habe (und nicht auf den seines Widersachers). Das mit dem Heiligen Geist sehe ich auch so. Kein Mensch kann bestimmen, wer ihn bekommt und wer nicht. Welcher Mensch kann sich anmaßen, für Jehova solch eine Entscheidung zu treffen? Das erinnert mich an:
    Mat. 7:1-2 (aus NWÜ)
    „1 Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; /2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch auch messen.“

    @Fuchs
    Die von dir zitierte Stelle aus Mat. 12 hat mich, als ich sie vor einigen Monaten zum ersten Mal las, sehr bewegt. Denn auch hier wird deutlich, dass es Jesus um den Glauben und das Befolgen des göttlichen Willens geht. Alle, die dies tun, sind seine – und damit auch untereinander – Geschwister.

    @ Mariel
    Ja, der Zwiespalt meines Freundes wird mir immer wieder deutlich. Er ist sich des Risikos wegen der Beziehung ausgeschlossen zu werden bewusst, und teilt auch die „strenge“ Ansicht der WTG in diesem Punkt nicht. Vor mir hatte er auch schon zwei Beziehungen zu Nicht-Zeuginnen seit seiner Taufe. So weit ich weiß, kam es nicht zur Trennung aufgrund von Druck durch die Organisation. Aber es hat mit beiden Frauen nicht allzu lange gehalten und er ist sich auch bewusst, dass das Risiko steigt, je länger eine Beziehung dauert. Einerseits sagt er zwar, dass Jehova den Menschen ja auch mit den „erotischen“ und partnerschaftlichen Bedürfnissen ausgestattet hat und dass er sich nicht vorstellen kann, dass es sein Wille sei, diese Bedürfnisse so lange zu unterdrücken bis man einen Trauschein hat, da sie ja schon in der Pubertät anfangen und nicht erst mit Ehebeginn. Auf der anderen Seite hat er natürlich auch Angst. Irgendwann wird er sich dieser stellen müssen. Entweder wird er sie besiegen oder von ihr verzehrt werden.
    Auf die Dämonenfratzen, Symbole u. ä. bin ich auch schon aufmerksam geworden. Es gibt dazu auch diverse Videos im Netz und ich habe auch selbst einige auf PDF-Dateien des Wachtturms entdeckt. Vor allem die Zeichnungen im immer gleichen unverwechselbaren Stil kamen mir von Anfang an merkwürdig vor. Selbst als ich noch gar nichts davon wusste, wirkten sie bedrückend auf mich; sogar sehr positive biblische Szenen, wie z. B. ein lachender, von Kindern umringter Jesus hinterließen kein angenehmes Gefühl in mir.

    Zu diesen subliminalen Bildern passt find ich ganz gut das Folgende:
    Wo versteckt man etwas, von dem man nicht möchte, dass es gefunden wird? – Dort, wo es jeder sehen kann, aber niemand es vermuten würde.
    Lügen, verdrehen, täuschen. Die Bibel hilft dabei zu erkennen, wer hinter solchen Taktiken steckt, z. B. Joh. 8:44 / Apg. 13:10 + 20:29-30 / Gal. 1:6-8

    Ich glaube, derzeit ist es nicht der richtige Zeitpunkt meinen Freund damit zu konfrontieren. Aber ich habe es im Hinterkopf. Und: Kommt Zeit, kommt Rat. Ich versuche mich da von Jehova leiten zu lassen, wann ich am besten was ihm gegenüber anspreche. Erst gestern habe ich ihn auf die Neuinterpretation von Mat. 24:45-27 durch die ltd. K. aufmerksam gemacht, wovon er noch keine Ahnung hatte. Der Bericht des Jahrestreffens vom 06.10.2012 ist zwar auf der JW-Homepage einzusehen, aber erst Ende September, kurz vor dem diesjährigen Treffen, wird dieser Punkt in den Versammlungen „vermittelt“. Zu meinen persönlichen Gedanken zum tuvS vielleicht an anderer Stelle mehr. Das würde hier sonst zuviel.

    @ Matthäus
    Ich habe mit der NWÜ angefangen, um die gleiche Ausgabe zu lesen, die mein Freund verwendet. Aber ich bin der NWÜ von Anfang an kritisch gegenüber gewesen und habe auch einige interessante Infos über sie im Netz gefunden, u. a. dass sie im Sinne der Lehre „gefärbt“ sei. Muss dazu sagen, dass ich den wissenschaftlichen, kritischen Umgang mit Quellen, auch historischer Art, an der Universität gelernt habe. Mit dieser „Brille“ gehe ich auch an die Bibel und die WT-Literatur. Primärliteratur (Bibel) im Vergleich mit Sekundärliteratur (WT-Literatur) + Vgl. der Primärliteratur untereinander.
    Ich habe noch eine NT-Ausgabe (+ Psalmen und Sprüche) des Internationalen Gideonbundes, die in meiner Schulzeit mal in der Klasse verteilt werden durfte.
    Viele Stellen, die mir im NT der NWÜ als „holperig“ bis umständlich zu lesen aufgefallen waren oder mir im Sinn der WT-Lehre „eingefärbt“ schienen, habe ich mit der Übersetzung des IG (im folgenden IGÜ genannt) verglichen und teilweise frappierende Unterschiede festgestellt, z. B.:

    … ist mir aufgefallen, dass oft Worte wie „fortwährend“, „unablässig“, „beständig“, „beharrlich“ u. ä. vorkommen. Und in der WT-Lehre liegt m. E. nach ein Fokus auf dem Tun: Predigtdienst, Versammlungsbesuch, WT-Studium.

    NWÜ: Mat. 7:7 => Bittet FORTWÄHREND, und es wird euch gegeben werden; sucht UNABLÄSSIG, und ihr werdet finden; klopft IMMER WIEDER an, und es wird euch geöffnet werden.

    IGÜ: Mat. 7:7 => Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.

    Entweder ist in der einen Übersetzung etwas hinzugefügt worden oder in der anderen etwas weggelassen… Ich tippe auf ersteres. Das Zitat ist auch im Sprachgebrauch recht bekannt, und ich habe es noch nie mit den in Großbuchstaben geschriebenen Worten gehört.

    NWÜ: Joh. 11:26 => Und jeder, der lebt und GLAUBEN an mich AUSÜBT, wird überhaupt nie sterben. Glaubst du das?

    IGÜ: Joh. 11:26 => Und wer da lebt und GLAUBT an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

    „Glauben ausüben“, von so einer Wortkombination hatte ich vor dem Lesen der NWÜ noch nie etwas gehört. Ich kenne nur „Glauben an etwas /jdn. haben“, (selber aktiv) „an etwas glauben“ und „gläubig sein“.

    NWÜ: Joh. 17:3 => Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie FORTGESETZT ERKENNTNIS IN SICH AUFNEHMEN über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

    IGÜ: Joh. 17:3 =>Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, ERKENNEN.

    „Erkenntnis in sich aufnehmen“, auch eine ungewöhnliche Kombination und das Aktive ist hier die „Aufnahme“, nicht die Erkenntnis, diese ist passiv, da sie aufgenommen wird. Sie existiert also schon vor der Aufnahme. Etwas (selber) erkennen ist in der IGÜ der aktive Vorgang. Erst durch das Erkennen entsteht Erkenntnis.

    Ich habe vor, auch noch in Gänze eine andere Bibelausgabe zu lesen(was natürlich auch seine Zeit braucht, ist ja ein dickes Buch). Mein Freund hat auch noch eine andere Bibelversion in zwei Büchern, ein Testament rot, das andere grün. Ich weiß jetzt aber nicht, welche Übersetzung in so einer Ausgabe erschienen ist. Danke aber auch für deine Empfehlung der HFA.

    Ich werd mich auch noch per e-mail an dich wenden. Danke für das Angebot : )

    @ Anna
    Dein Kommentar hat mich sehr berührt, vor allem, was du über deine Kinder schreibst. Es ist traurig, dass sie ihren Gottesglauben verloren haben. Aber es gibt auch für sie immer noch Hoffnung, dass sie eines Tages auf einem anderen Weg zu Gott zurückfinden können. Es liegt in Jehovas Hand und an deinen Kindern selbst.
    Auch wenn man sich einmal von Gott abgewandt hat – so wie ich – ist es möglich, wieder zu ihm zurückzufinden. Und wer nicht an ihn glaubt, aber ein gutes Herz in seinen Augen hat, den wird er noch einmal versuchen zu ziehen. Das kann u. U. mit schmerzlichen Erfahrungen verbunden sein, aber irgendwann wird man noch einmal vor der Entscheidung für oder gegen einen Gottesglauben stehen. Das Bsp. von dem verlorenen Schaf finde ich hier sehr schön.

    Mat. 18:12-14 (aus Übersetzung des Internationalen Gideonbundes)
    „12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eines unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? /13 Und wenn es geschieht, dass er’s finde, wahrlich, ich sage euch: er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. /14 So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.“

    Dich hat Jehova schon „gezogen“ – genauso wie mich und viele andere – und bei deinen Kindern wird er es bestimmt auch noch einmal versuchen. Nur, ob sie sich ziehen lassen, das liegt bei ihnen.
    Ich denke, was man selbst tun kann, ist beten und sich im Umgang mit ihnen versuchen lassen, von Jehova leiten zu lassen.

    Ich wünsche dir und deinen Kindern von Herzen alles Gute. Möge Jehova voller Liebe über euch wachen.

  • Manfred an Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth,

    hier das Zitat aus dem Galileo Bericht:

    Galileo Bericht über die Zeugen Jehovas am 31. Mai 2012 um 19.05 Uhr

    Galileo sagt bei etwa 3:40 min.:
    In den Heften gibt es keine Autoren Namen für die einzelnen Beiträge. Das ist Absicht, das wollen die Zeugen Jehovas nicht.

    Wolfram Slupina antwortet darauf:
    Da ist der Autor eben Gott selbst, durch Inspiration. Wir möchten also den einzelnen Menschen nicht in den Blickpunkt richten und das möchte auch derjenige nicht.

    Galileo sagt bei etwa 4:20 min.:
    Die Zentrale ist in New York in Brooklyn. Dort ist auch die religiöse Spitze der Zeugen. Ein Ältestenrat von 7, vergleichbar mit dem Vatikan in Rom. Von dort kommen auch die Leitlinien der Zeugen Jehovas. Dort werden auch alle Texte des Wachtturm und Erwachet kontrolliert, die hier in Selters für die ganze Welt gedruckt werden.

    Galileo sagt bei etwa 14:22 min.:
    Sind die Zeugen Jehovas eine Sekte? Sie selbst finden das nicht. Schließlich gelten Sie in fast allen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland als anerkannte Religionsgemeinschaft.

    Wolfram Slupina antwortet darauf:
    Wir sind keine Sekte. Stattdessen sind wir ja seit 2006 auch als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland anerkannt. Also als Religionsgemeinschaft, die gleichgestellt ist mit den Großkirchen, z.Bsp. der Katholischen Kirche oder mit der evangelischen Kirche. Und das ist auch der Fall in vielen anderen Ländern.

    Das soll diesen Kommentar von Dir ergänzen:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-61835

    Liebe Grüße Manfred

  • Bumerang
    März 25, 2013

    Hier das Pro, nach 1. Thessalonicher 5:21
    „Prüft aber alles, das Gute haltet fest!“ (1. Thessalonicher 5:21)

    be S. 281 Abs. 3
    HELFEN WIR MENSCHEN ZU VERSTEHEN, DASS . . .
    . . . man nur durch Jesus Christus in ein Verhältnis zu Gott gelangen kann, das dessen Wohlgefallen findet.
    . . . die Befreiung von Sünde und Tod allein durch Glauben an Jesus Christus möglich ist.
    . . . gemäß Gottes Willen alle Jesus als Herrn anerkennen sollen, und zwar nicht einfach dadurch, dass sie ihn „Herr“ nennen, sondern durch das Halten seiner Gebote.
    . . . das, was die Bibel über Jesus Christus sagt, wahr ist

    bw S. 122 Abs. 25
    Der Apostel Petrus gibt uns den Rat, unter solchen Umständen an unseren Herrn und sein Beispiel zu denken. Wir müssen darauf bedacht sein, Jesus Christus den größten Respekt zu zollen und ihm einen heiligen Platz in unserem Herzen einzuräumen. Wir sind seine Jünger, und wir sollten mit den Personen, die uns verhören, so reden, als sei unser Herr zugegen. Wir sollten die Gründe für unseren christlichen Standpunkt respektvoll und auf eine ruhige, milde Weise vortragen.

    Kap. 28 S. 622
    Russell 1896: „doch wir möchten nicht, daß wir oder unsere Veröffentlichungen mit Ehre und Huldigung bedacht werden; noch wünschen wir, Ehrwürden oder Rabbi genannt zu werden. Auch wünschen wir nicht, daß sich irgend jemand nach unserem Namen nennt.“

    kl S. 175 Abs. 9
    . ‘Im Namen des Sohnes’ getauft zu werden bedeutet, daß der Betreffende Jesus Christus — und besonders sein Loskaufsopfer — als einziges Mittel der Rettung anerkennt, für das Gott gesorgt hat (Apostelgeschichte 4:12).

    wt 15.12.10
    Unser Auftrag besteht nicht einfach darin, den Menschen zu sagen, sie sollen sich mit ihren Problemen an Gott wenden und alles wird gut. Viele gehen nur in die Kirche, weil sie genau das hören wollen, und die Kirchen kommen diesem Wunsch entgegen (2. Tim. 4:3, 4). Unser Dienst verfolgt einen anderen Zweck. Wir verkündigen die gute Botschaft, dass Jehova in seiner Liebe bereit ist, unsere Verfehlungen durch Christus zu vergeben. So kann sich für jeden, der möchte, die trennende Kluft schließen, und er kann mit Gott versöhnt werden (Röm. 5:10; 8:32).

    wt 15.6.11
    Dreh- und Angelpunkt der guten Botschaft: Jesus
    Damit wir unter Gottes Königreich leben und all das Gute, was es auf Dauer bewirken wird, miterleben, müssen wir zweierlei anerkennen:
    1. dass wir in Gottes Augen Sünder sind und 2. dass wir an Jesus Christus glauben müssen, damit unsere Sünden vergeben werden.

    Wer diese zwei Punkte versteht, für sich persönlich annimmt und die Zukunftsperspektiven sieht, die sich ihm dadurch auftun, kann einfach nur begeistert sein: Was für eine herrliche gute Botschaft!

    wt 15.1.71
    Der Müde findet jedesmal Erquickung, wenn er sich Christus zuwendet und sich ihm naht, und darüber kann er sich freuen. Diese Erquickung bedeutet Herzensfrieden, eine tiefe innere Ruhe, eine Zufriedenheit im Leben, die alles Denken übersteigt. Christen des ersten Jahrhunderts empfanden diese Erquickung, und sie schrieben davon in der Heiligen Schrift. — Joh. 14:27; Phil. 4:7.

    wt 15.6.72
    Gehe in Gottes Ruhe ein, und vertraue nicht auf deine Werke, sondern auf das völlig genügende Erlösungswerk Christi Jesu.

    wt 15.2.73
    Wenn wir die ewige Rettung begehren, müssen wir an der öffentlichen Erklärung, dem öffentlichen Bekenntnis oder der Anerkennung, festhalten, die wir vor unserer Wassertaufe abgaben, nämlich, daß Jesus Christus der Herr ist, den Jehova Gott in seine Stellung über uns eingesetzt hat und den wir mit Liebe als unseren Herrn annehmen.

    wt 15.7.74
    Jesus Christus konnte nach seiner Auferstehung im Geiste für diejenigen Menschen, die sein Opfer im Glauben und Gehorsam annehmen würden, ein Vater werden, der sie wieder vollkommen macht (1. Kor. 15:45; Jes. 53:10; Joh. 3:16).

    wt 1.12.76
    Christen ahmen heute Jesus und seine Apostel nach, indem sie die gute Botschaft von Gottes Königreich predigen und zeigen, daß man Jesus Christus als seinen Retter annehmen muß, um ewiges Leben zu erlangen.

    wt 1.9.84
    Der Christ wird seinen Lauf im Einklang mit der von Gott inspirierten Bibel und mit der Hilfe Christi Jesu, des Führers, fortsetzen.

    wt 15.7.99
    Könnte es sein, daß sich unser Lehren einzig um folgende Aussage dreht: „Wer für immer im Paradies leben möchte, muß studieren, die Zusammenkünfte besuchen und sich am Predigtwerk beteiligen.“? In diesem Fall würden wir den Glauben der Person nicht auf einer festen Grundlage aufbauen, und das, was wir errichten, wird womöglich weder feurigen Prüfungen widerstehen noch den Belastungen, die die Zeit mit sich bringt, standhalten können.

    Damit der Glaube Bestand hat, muß er auf ein persönliches Verhältnis zu Jehova Gott durch Jesus Christus gestützt sein. Als unvollkommene Menschen können wir in solch ein friedliches Verhältnis zu Gott nur durch seinen Sohn gelangen (Römer 5:10). Denken wir daran, daß Jesus sagte: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Wenn es darum geht, einem anderen zu helfen, im Glauben gestärkt zu werden, „[kann] kein Mensch . . . einen anderen Grund legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist“. Was schließt dies ein? (Johannes 14:6; 1. Korinther 3:11).
    Auf Christus als Grundlage aufzubauen bedeutet, so zu lehren, daß Personen, die die Bibel studieren, eine tiefe Liebe zu Jesus entwickeln, und zwar durch eine vollständige Erkenntnis über seine Rolle als Erlöser, Haupt der Versammlung, liebevoller Hoherpriester und regierender König (Daniel 7:13, 14; Matthäus 20:28; Kolosser 1:18-20; Hebräer 4:14-16). Es bedeutet, Jesus für die Betreffenden so real zu machen, daß er sozusagen in ihrem Herzen wohnt. Unser Gebet für sie sollte der Bitte gleichen, die Paulus zugunsten der Christen in Ephesus äußerte. Er schrieb: „Ich [beuge] meine Knie vor dem Vater . . ., damit er euch . . . [gewähre, daß] der Christus durch euren Glauben mit Liebe in eurem Herzen wohne, damit ihr verwurzelt und fest gegründet seid“ (Epheser 3:14-17).
    Wenn wir so bauen, daß sich die Liebe zu Christus im Herzen der Studierenden entfaltet, wird dies logischerweise eine Stärkung der Liebe zu Jehova Gott zur Folge haben. Jesu Liebe, seine Gesinnung und sein Mitgefühl sind ein genaues Abbild der Eigenschaften Jehovas (Matthäus 11:28-30; Markus 6:30-34; Johannes 15:13, 14; Kolosser 1:15; Hebräer 1:3). Lernen Menschen Jesus kennen und lieben, dann werden sie auch Jehova kennen- und liebenlernen (1. Johannes 4:14, 16, 19). Wir müssen Personen, die die Bibel studieren, lehren, daß Jehova hinter all dem steht, was Christus für die Menschen getan hat, und daß wir daher ihm als dem „Gott unserer Rettung“ Dank, Lobpreis und Anbetung schulden (Psalm 68:19, 20; Jesaja 12:2-5; Johannes 3:16; 5:19).
    Als Gottes Mitarbeiter wollen wir Menschen behilflich sein, sich Gott und seinem Sohn zu nahen, indem wir ihnen helfen, in ihrem Herzen Liebe und Glauben zu entwickeln. Dadurch wird Jehova für sie zu einer Realität (Johannes 7:28). Durch Christus können sie ein vertrautes Verhältnis zu Gott aufbauen, und sie werden ihn lieben und fest zu ihm halten.

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Hallo Bumerang!

    Gegen deine Zitate wird jeder aufrechte Christ der das was im Glauben zählt verstanden hat, keine Einwände haben, im Gegenteil nur zustimmen! Warum finde ich dann genausoviele Zitate, die ja schon zur Genüge hier eingestellt wurden, dass man nur als ZJ und wenn man sich der Organisation angeschlossen hat überleben wird?

    Warum will man dem ehrlichen Christen der an seinen Herrn Jesus glaubt und auch als Erwachsener getauft wurde, Z.B. Menoniten unbedingt davon überzeugen er müsse nochmals als ZJ getauft werden und sich dieser Religion anschliessen um Jesus nachzufolgen? Jeder der sich von der Organisation zurückzieht oder lieber mit anderen Christen Gemeinschaft pflegt weil er dort die Liebe gefunden hat die Jesus vorlebte und als Merkmal seiner Jüngerschaft nannte, wird als ser Abtrünniger gekennzeichnet den alle ZJ zu verachten ja zu hassen haben. Kannst du mir diese Fragen beantworten? Ich kann dir gerne alle von mir oben genannten Feststellungen heraussuchen!

    Lg. Matthäus

  • hansi
    März 25, 2013

    lieber matthäus das mit der hingabe und taufe ist eine persönliche und jeder muss dies für sich selbst verwirklichen niemand kann einem diese entscheidung abnehmen und keiner darf einen dazu drängen .lieber matthäus ich weiss nicht bevor du damalszeugejehovas wurdest hast du vor her einer anderen religion angehört?du hast dich letztenlich endschieden ein zeuge jehovas zu werden wie auch immer die gründe dafür waren ,frage an dich ,jehova fordert uns gemäß offenbarung auf,die falsche religion zu verlassen das hatt doch bestimmt auch für dich damals eine rolle gespielt bevor du zeuge jehovas wurdest?gut ich weis ja das du kein zeuge jehovas heute mehr bist.natürlich ist es notwendig sich neu taufen zu lassen ,wenn mann vorher einer religion angehörte und sich taufen ließ als säuglin unbewusst oder als erwachsener bewusst . lg hansi

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Lieber Hansi ich habe nur eine Frage zu deiner Stellungnahme von mir!
    Wer stellt fest wer oder was die richtige oder falsche Religion ist?
    Nach welchen Kriterien willst du die Religionsgemeinschaft der ZJ als richtig einstufen?
    Und wonach willst du z.B. die Menoniten (oder auch andere) als falsch einstufen?
    Lg. Matthäus

  • Anna
    März 25, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern,

    im Hinblick auf das WT-Studium unter dem Titel „Dies ist unser geistiges Erbe“ am Wochenende habe ich eine Frage.

    Hier erstmal der Gedanke aus Abschnitt 5, WT 15.02.13

    ZITAT
    … Bis dahin wurden Gottes Diener Bibelforscher genannt. Doch am Sonntag, den 26. Juli 1931 nahmen sie durch eine Resolution den Namen Jehovas Zeugen (Jehovah’s Witnesses) an. Über diesen biblischen Namen herrschte große Begeisterung. (Lies Jesaja 43:12.) „Ich werde nie den gewaltigen Ruf und den Beifall vergessen, mit dem die Kongressstätte erfüllt wurde“, erinnert sich ein Bruder. Niemand sonst auf der Welt wollte so bezeichnet werden. Wir aber dürfen dank des Segens Gottes diesen Namen schon über achtzig Jahre lang tragen. Ist es nicht ein ganz besonderes Vorrecht, ein Zeuge für Jehova zu sein? ENDE ZITAT

    Ich meine mich zu erinnern hier im Forum gelesen zu haben, dass sich auch andere Leute in Ihrer Bezeichnung den Namen Jehovas tragen.

    Hat jemand von euch Informationen hierüber die mir weiterhelfen?

    Herzlichen Dank für die Mühe

    Anna

  • Sascha an Anna
    März 25, 2013

    Liebe Anna,

    das andere Gruppen diesen Namen in ihrer Bezeichnung tragen, ist mir nicht bekannt. Ich kopiere hier aber einmal einen Auszug von der Wikipedia Seite zum Stichwort Jehova. Dort wird erklärt, von wem der Name im Laufe der Jahrhunderte und heute noch gebraucht wird:

    Zitat: „Im deutschsprachigen Raum verwenden zudem Hunderte von Kircheninschriften, Kirchenliedern, Münzen und literarische Werke bis ins 20. Jahrhundert hinein diese Schreibweise. Bekannt ist etwa das evangelische Kirchenlied aus dem Pietismus EG 328: „Dir, Dir Jehova will ich singen“ (Melodie 1690, Text 1695). Auch in Giuseppe Verdis Oper Nabucco ist der Name zu finden. Franz Schubert vertonte in seinem Lied „Die Allmacht“ (D 852 op. 79,2) den Text „Groß ist Jehova, der Herr“ von Johann Ladislaus Pyrker. In Georg Friedrich Händels Opern bzw. Oratorien Samson, Esther, Saul, Belshazzar und Jephtha steht Jehova; ebenso in Heinrich Heines Ballade Belsazer.

    Außerdem wurde Jehova im Mittelalter vielerorts in Kirchenaltäre eingraviert oder eingeschnitzt oder über Kirchenportalen eingemeißelt. Auch in Kirchenbauten der Barockzeit taucht er oft auf, z. B. als Tetragramm im Glasfenster hoch über dem Hauptaltar der Wiener Karlskirche.

    Viele christliche charismatisch-afrikanische Pfingst-Kirchen verwenden heute noch den Namen Jehovah in ihren Gottesdiensten und Gospelliedern.

    Die Zeugen Jehovas verwenden die Schreibweise durchgängig in ihrer „Neue-Welt-Übersetzung“. Deswegen wird diese Bezeichnung oft als Besonderheit dieser Religionsgemeinschaft aufgefasst, obwohl sie seit Jahrhunderten im deutschen Sprachraum verbreitet war.

    Auch die „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ (Mormonen), verwendet Jehova vor allem in ihren Tempelritualen. Im sonstigen Sprachgebrauch bleiben dort alle übrigen biblischen Gottesnamen und Attribute üblich.“ Zitat Ende, Quelle wikipedia.org/wiki/JHWH#Gottesdienstliche_Verwendung

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Liebe Anna,
    ja es gibt auch andere Gruppen die sich sogar DIE WAHREN ZEUGEN JEHOVAS nennen:
    Siehe hier:

    DER WAHRE GLAUBEN DIE ZEUGEN JEHOVAS
    str. Negoiului, no. 75, 540461 Tg. Mures, Romania
    e-mail: the-true-jw@oltenia.ro

    …auf ihrer Homepage findest du Bilder von Kongressen u.a.mehr.
    lg. Matthäus

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Hier die Homepage:
    … the-true-jw.oltenia.ro/fotografii.html
    lg. Matthäus

  • Anna
    März 25, 2013

    Danke dir und Sascha für die Info. Herzliche Grüße an alle Anna

  • Alois
    März 25, 2013

    Liebe Anna

    Ja sie mögen sich freuen den NAmen Jehovas im Religionsnamen angenommen zu haben. Aber damit trifft auch alles auf sie zu was in den Propheten steht:

    Jeremia 14
    9. Warum willst du sein wie ein bestürzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, JEHOVA, UND WIR SIND NACH DEINEM NAMEN GENANNT; verlaß uns nicht!
    10. So spricht Jehova zu diesem Volke: Also haben sie geliebt umherzuschweifen, sie hielten ihre Füße nicht zurück; und Jehova hat kein Wohlgefallen an ihnen: Nun wird er ihrer Missetaten gedenken und ihre Sünden heimsuchen. –

    14. Und Jehova sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und sie nicht entboten, noch zu ihnen geredet; sie weissagen euch Lügengesicht und Wahrsagung und Nichtigkeit und Trug ihres Herzens.
    15. Darum spricht Jehova also über die Propheten, welche in meinem Namen weissagen, und ich habe sie doch nicht gesandt, und die da sprechen: Weder Schwert noch Hunger wird in diesem Lande sein-:Die Propheten sollen durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben werden.
    16. Und das Volk, welchem sie weissagen, soll wegen des Hungers und des Schwertes hingeworfen liegen auf den Straßen von Jerusalem; und niemand wird sie begraben, sie, ihre Weiber und ihre Söhne und ihre Töchter; und ich werde ihre Bosheit über sie ausschütten.

    2. Chr. 7

    13. Wenn ich den Himmel verschließe, und kein Regen sein wird, und wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land abzufressen, und wenn ich eine Pest unter mein Volk sende;
    14. UND MEIN VOLK, WELCHES NACH MEINEM NAMEN GENANNT WIRD, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht, und kehren um von ihren bösen Wegen: so werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.

    Und wenn sie nicht umkehren, was bei der Organisation auch nicht zu erwarten ist, dann werden ihnen die Sünden auch nicht vergeben werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    März 25, 2013

    Lieber Alois,

    vielen Dank für die Verse aus Jeremia 14. Genauso ist es. Es nutzt einfach nichts nur nach Gottes Namen genannt zu werden.

    Herzliche Grüße an alle noch immer aus der Kälte im Süden

    Anna

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Zu dem von dir zitiertem WT.:
    > … Doch am Sonntag, den 26. Juli 1931 nahmen sie durch eine Resolution den Namen Jehovas Zeugen (Jehovah’s Witnesses) an. Über diesen biblischen Namen herrschte große Begeisterung. … Niemand sonst auf der Welt wollte so bezeichnet werden. Wir aber dürfen dank des Segens Gottes diesen Namen schon über achtzig Jahre lang tragen. Ist es nicht ein ganz besonderes Vorrecht, ein Zeuge für Jehova zu sein? ENDE ZITAT<<

    Interessant was die Fakten hergeben:

    In der von mir angegebenen Homepage der "wahren Zeugen Jehovas" kann man folgende Resolution nachlesen – beachte hierbei besonders die Pkt. 2 und 4!

    "Ergluehe und sage die Wahrheit!"
    2 Mai 1992
    RESOLUTION

    Wir, "Der Wahre Glauben Die Zeugen Jehovas", geben gemeinsam mit den Delegationen aus dem Ausland, die am 2. Mai 1992 in Cluj-Napoca, Rumaenien, am Kongress teilgenommen haben, der unter dem Titel "Ergluehe und sage die Wahrheit" stattgefunden hat, in Kenntnis realer Fakten und der biblischen Lehre, der Lage in den Reihen der Zeugen Jehovas in der ganzen Welt oeffentlich und aufrichtig unsere Standpunkte bekannt und erklaeren:

    1. Die Wahre Zeugen Jehovas haben immer fuer Wahrheit und Gerechtigkeit gekaempft und werden auch weiterhin fuer sie eintreten.
    2. Die Feinde Jehovas, an ihrer Spitze der Satan, setzen alles daran, alle blosszustellen, die Jehova treu und redlich anbeten und wahre Zeugen Jehovas sind.
    3. Im Einklang mit den biblischen Prophezeiungen hat der Satan fuer die Zeit, in der ueber das Volk Gottes zu Gericht gesessen wird, eine Nachahmung der wahren glaeubigen Klasse gebildet und entwickelt heute ein Werk der Irrefuehrung der Auserwaehlten (2. Thessalonicher 2:9-12, Matthaeus 24:24).
    4. Dieses gesetzlose Wesen und sein gesetzwidriges Werk finden ihren Niederschlag in der gegenwaertigen Arbeit der Gesellschaft Watchtower in Brooklyn, New York, U.S.A., die der politisch-religioesen Konspiration zum Opfer gefallen ist.
    5. Diese unsere Haltung beruht auf der Tatsache, dass diese Gesellschaft die grundlegenden Prinzipien des Glaubens nicht mehr achtet, die ein fuer allemal anlaesslich des Erscheinens unseres Herrn Jesus Christus im Tempel festgelegt worden sind, und unter der Bezeichnung "kontinuierlich helleres Licht" sind sie zur religioesen Finsternis zurueckgekehrt, die von Jehova Gott missbilligt wird (2.Petrus 2:20-22)
    6. Kompromittiert, wie sie ist, hat die Gesellschaft Watchtower die aetzende Wahrheit die seit 1922 der ganzen Welt verbreitet wird, zu versuessen versucht, zur Freude der Vertreter Satans die als "Die obrigkeitlichen Gewalten" bezeichnet werden, die Jehova eingesetzt haben soll (Roemer 13:1-7; Titus 3:1; 1.Petrus 2:12-17; 1.Timotheus 2:1,2).Indem sie sich einigen religioesen Prinzipien unterwirft, legt die Gesellschaft Watchtower auf die persoenliche Charakterentwicklung Wert, haelt Schritt mit der modernen Welt und wendet unter dem Vorwand einer "besseren Religion"-wie sie behauptet- alles an, was die Welt und die Daemonen ihr bietet.
    7. Diese falschen "Zeugen Jehovas", die sich als die "wahre Religion" bezeichnen, beeilen sich, das Vorhaben Satans zu erfuellen, der die wahre Anbetung in eine Scheinanbetung umwandeln will, um moeglichst viele Menschen anziehen zu koennen und den wahren Glauben der Zeugen Jehovas in eine neue Religion umzuwandeln (Roemer 1:21-25, Galater 1:6-14).
    8. Jehova gestattet keine solche religioese Organisation, und die Taetigkeit, die sie weltweit ausf�hrt, stellt er in 2.Thessalonicher 2:7,8 als ein gezetzloses Werk bloss, das im Harmagedon seine endgueltige Vernichtung erfahren wird (Matthaeus 7:20-23).
    9. Trotz alledem wird Jehova seinen Namen an der Schwelle des Harmagedons durch eine Minderheit glaeubiger Diener rechtfertigen, so wie er das zu alle Zeiten getan hat (Lukas 17:26-30; Jeremia 15:17; 42:2; 44:28 usw.).
    10. Wir sind keine Religion und bestehen darau religioese Traditionen und Lehren jeder Art zu verwerfen, fahren weiter darin fort, die Nationen aufzurufen, die Befolgung der Gesetze und Worte Gottes an hoechste Stelle zu setzen (Jesaja 8:20, Apostelgeschichte 20:20)

    Aufruf
    Ausgehend von dieser Resolution, die bei der gegenwaertigen Versammlung von ueber 3.000 Personen angenommen worden ist, moechten wir in der ganzen Welt einen Aufruf erlassen, den wir an alle richten, die mit uns eines Sinnes sind. Wir fordern sie auf, wo immer sie sich auch befinden moegen, dafuer zu kaempfen, dass der wahre Glauben rein und unbefleckt erhalten wird, gemaess Judas Vers.3.
    Moegen die Wahrheit und das Licht erstrahlen durch diese Bekanntmachung, die wir jetzt in der "Zeit des Endes" an die Menschheit richten. 2 Mai 1992, Cluj-Napoca, Rumaenien.

  • Humility
    März 25, 2013

    Hallo Brüder,

    beim diesjährigen Gedächtnismahl hatte ich ganz persönlich das Gefühl, das es hier nicht in erster Linie um Jesus geht…

    Es war nun auch für mich sehr befremdlich, die Symbole nur vorbeiziehen zu lassen, die Worte Jesu drängten in meine Gedanken das wir nur Leben erlangen können wenn wir von Seinem Leib essen und von Seinem Blut trinken.

    Der negative Höhepunkt war als der Redner dabei auch noch sagte, wir sind nur stille untätige Beobachter (Sinngemäß)…

    Es war ein ernüchternder und trauriger Abend…

    Übrigens: ein lieber Bruder hat mir ‚das neue Licht‘ in Form eines WT-Scans zukommen lassen. Wenn von BI Interesse signalisiert wird kann ich es gerne hochladen.

    Es ist der erste WT seit längerem, den ich mit wirklichem Interesse las, mein Fazit der Artikel ist allerdings – wie erwartet – ‚ich male mir die Welt, wie sie mir [momentan] gefällt.

    zB. solche Argumentationen:
    …eine weitere Betrachtung der Prophezeiung Jesu ergab…

    interessant wie eine Prophezeiung Jesu, die seit 2000 Jahren unverändert besteht, immer wieder zu neuem Licht führt…

    Womit begründen sie (LK) das der Weizen nur die ‚Gesalbten‘ sind?

    …Es musste also die wichtige Frage geklärt werden:“Wer von diesen Gruppierungen war der ‚Weizen‘?“ Zur Klärung begann Jesus 1914 den geistigen Tempel zu inspizieren….Die Inspektion umfasste die Spanne von 1914 – 1919…

    Interessant, aber wie mit der Bibel zu begründen???

    Die biblisch unbelegte Verquickung der Prophezeiung Jesu mit den Jahren 1914-1919 geht dann immer weiter…

    Liebe Grüße

    Humility

  • Markus
    März 25, 2013

    Hallo an alle
    Auch ich hätte mich damals bestimmt nicht taufen lassen, wenn mir zu der Zeit schon klar gewesen wäre, dass ich damit nur zum Werkzeug der WTG werden würde und somit nur ihren strengen und lieblosen Anforderungen zu erfüllen hätte – GENAU DAS WOLLTE ICH GANZ BESTIMMT NICHT. Mir war zu der Zeit nicht klar, dass es die WTG so sieht, als würde man sich ihr hingeben.
    Mein aufrichter Wunsch war und ist es den Willen Gottes zu tun, denn Jehova Gott liebt den freiwilligen Geber und alles was wir aus Liebe tun kommt vom ganzen Herzen.
    Die WTG unterstützt und hilft nicht ihren Mitgliedern auf eine liebevolle Art und Weise, stattdessen fordert sie nur unerbittlich. Das hat mit der von Jesus genannten Nächstenliebe überhaupt nichts zu tun – die WTG hat mich und Millionen andere schwer enttäuscht und lässt ein Feld der Verwüstung zurück.

    LG Markus

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Lieber Andi,
    wünsch dir viel Kraft für diese schwere Zeit; schön, dass du dich entschieden hast für Jesus und gegen die WTG.
    Wenn deine Lieben Schafe sind, dann werden sie mit dir kommen oder dir folgen. Jehova weiss es und das ist der einzige aber auch der beste Trost, den wir haben.
    Lieber Gruß
    Achim

  • andi
    März 25, 2013

    Hallo an alle, die mich so wunderbar aufgemuntert haben.
    Es ist schön zu wissen, dass man mit seinen Ängsten, Befürchtungen, aber auch der wirklichen biblischen Erkenntnis und Hoffnung nicht alleine ist.
    Ich komme aus dem Kölner Raum und suche Brüder und Schwestern mit denen ich mich austauschen kann, persönlich aber auch per Mail: and64@gmx.de
    Wer möchte kann sich ja mal melden.

    Liebe Grüße
    andi

  • andi
    März 25, 2013

    Hallo zusammen,
    ich bin 1997 getauft worden und kann nur sagen, wenn ich die Informationen gehabt hätte, die mir heute vorliegen und wie sie vielfach auf dieser Seite und in den Kommentaren erscheinen, hätte ich mich damals anders entschieden.
    Zur Zeit bin dabei mich als aktiver ZJ zu verabschieden, bis vor einem dreiviertel Jahr war ich Ältester, bin dann von mir aus zurückgetreten (diese Geschichte habe ich schon an anderer Stelle geschildert).
    Im Moment gibt es von seiten unserer Ältesten eine kleine Offensive, mich wieder auf Linie zu bringen. Erstmal das obligatorische Sechs-Augen-Gespräch, getarnt als „Hirtenbesuch“, dann die Einladung eine einzelnen Ältesten auf ein „Bierchen“, die Einladung eines anderen zum „Heimbibelstudium“ mitzukommen. Anscheinend hat man die Befürchtung, dass ich im Glauben schwach geworden bin, das Gegenteil ist aber der Fall, aber nicht aus Sicht der Ältesten und der WTG.
    Der März wird der erste Monat sein, für den ich keinen Predigtdienstbericht abgebe, mal sehen, wie dann die Reaktion ausfällt.
    Meine Befürchtungen richten sich aber ganz konkret dahingehend, dass meine Frau und zwei, meiner drei Töchter loyal zur Organisation stehen und sämtliche von mir vorgetragenen Argumente ausser Acht lassen.
    Ich möchte mir aber selbst treu bleiben und überlege daher, ob ich es zum offenen Bruch, also Austritt mit all seinen Konsequenzen kommen lasse oder nicht. Ich gelte dann ja als „Abtrünniger“ und werde sozial komplett ausgegrenzt, obwohl objektiv die besseren, sprich bilischen Argumente auf meiner Seite sind.
    Wenn ich bedenke, dass wir in einem Land mit freier Meinungsäußerung leben, ist das doch eigentlich der blanke Hohn…

    Viele Grüße
    Andi

  • Hans
    März 25, 2013

    Hi Andi,

    ich bin auch als Ältester zurückgetreten. Falls du Lust hast, in Kontakt zu kommen und dich auszutauschen:

    mymail3000@vollbio.de

    LG
    Hans

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Ja lieber Andi, wenn die ZJ diese Information zulassen würden die nur auf deser Plattform zusammengetragen wurde und diese ZJ ehrlich dies prüfen, was ja ein biblisches Gebot ( besser Rat) ist, dann würde es bald keine WTG geben. Das ist ja der Grund warum gegen solchen Informationsaustausch so gewettert wird, nach dem Prinzip: „Haltet den Dieb“ wenn man es selber ist! Siehe Königreichsdienst 9/2007 Fragekasten.

    Ich sage dir ja nichts neues was beim klaren Schnitt passiert, gerade wenn man Familie oder grosse Verwandtschaft hat ist es eine grosse Zerreissprobe. Andererseits wenn man dort und da dieses oder jenes anbringt und wenn 100 mal der Wahrheit entspricht, ist man schnell auf der Abschussliste und ein böser Abtrünniger den es zu hassen gilt. Das tragische dass die meisten nicht erkennen zu wessen Kindern sie sich machen lasse. Jeder der seinen Bruder hasst ist ein Totschläger und hat kein Anrecht auf ewiges Leben. Er wird lt. Johannes im 1.Brief zu einem Kind des Teufels.

    Lg. Matthäus

  • Holger
    März 25, 2013

    Ich sage dir ja nichts neues was beim klaren Schnitt passiert, gerade wenn man Familie oder grosse Verwandtschaft hat ist es eine grosse Zerreissprobe. Andererseits wenn man dort und da dieses oder jenes anbringt und wenn 100 mal der Wahrheit entspricht, ist man schnell auf der Abschussliste und ein böser Abtrünniger den es zu hassen gilt. Zitatende:
    # Das Problem der Brüder und Schw. liegt in den Versammlungen, die aus einer zu >80% großen Verwandtschaft und Freunde bestehen. Hier entsteht ein großes Druckmittel. Aus meinem Umfeld kann ich nur den Hinweis gehen, NICHTS überstürzt zu tun. Man wird dann fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Wenn ein Verslg.Mitglied eine Familie mit Kindern hat, sollte man warten, bis sie aus dem Hause sind. * Hilfreich ist das Buch „Habe Mut Zur Wahrheit“ * Die verklebten Augen werden dann wieder sehend. LG Holger

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Andi

    Deine Entscheidung und dein beabsichtigter Lebensweg verdient meinen großen Respekt. Aus Erfahrungen möchte ich dich vor einer möglichen Gefahr warnen.

    Die Ältesten beginnen eine Offensive, um dich zurück zu holen. Wenn es ihnen nicht gelingt, werden sie unberechenbar, denn es kann nach ihrem Verständnis nicht sein, dass sich ein Vorbild der Versammlung gegen ihre vom Sklaven geprägte Lehre entscheidet, um Gott zu dienen. Dann könnte es sein, dass sie alles versuchen werden, um dich auszuschließen. Da du dir vermutlich nichts zu schulden kommen lassen hast, werden sie versuchen dir in einem 6-Augen Gespräch Aussagen zu unterstellen, die du nie gesagt und auch nie so gemeint hast, um dir die Gemeinschaft entziehen zu können. Meide daher alle Gespräche in Gegenwart von Zeugen. Du kannst alles unter vier Augen besprechen. Es ist aber nicht erforderlich, dass du dein Verhalten begründest und dich vor ihnen rechtfertigst.

    Ob du wegen deiner Familie in der Gemeinschaft bleibst, musst du selber entscheiden. Ich könnte es verstehen. Achte aber darauf, dass die Ältesten, vertreten durch ihre Ehefrauen, keinen Keil in deine Familie treiben. Es ist eine schwierige Gratwanderung.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Jehovas Segen.

    Ede

  • Dennis
    März 25, 2013

    Lieber andi,

    wir sind der selbe Tauf-Jahrgang 😉

    Aber wenn man es genau nimmt war ich schon viel länger „dabei“, da in 3. Generation.

    Da ich nicht mehr genau weiß, ob wir nicht schon in e-Mail Kontakt waren, hier nochmal meine Adresse: mentalist1981@web.de Schreib mir wenn du magst.

    Natürlich ist es bei Dir eine viel kompliziertere Entscheidung als bei mir, da Du eine eigene Familie hast. Ich habe mich für den kompletten Schnitt entschieden, man könnte sagen aus „psychisch-hygienischen“ Gründen. Der 3.Weg, also eine Art „U-Boot-Dasein“ wird m.E. immer schwieriger innerhalb der WTG. Die Familienkomponente spielt auch hier wieder ein Rolle.

    Wünsche Dir alles Gute und innere Stärke!

    LG
    Dennis

  • Maravera
    März 25, 2013

    Lieber Andi,
    du hast geschrieben – Zitat:
    Ich möchte mir aber selbst treu bleiben und überlege daher, ob ich es zum offenen Bruch, also Austritt mit all seinen Konsequenzen kommen lasse oder nicht. Ich gelte dann ja als “Abtrünniger” und werde sozial komplett ausgegrenzt, obwohl objektiv die besseren, sprich bilischen Argumente auf meiner Seite sind.

    Deine Befürchtungen, dass deine Familie dann zweigeteilt ist, sind nicht von der Hand zu weisen. Wenn du dich ausschließen lässt, wird es nicht nur zum Bruch mit den Brüdern kommen, sondern auch zu einem Bruch innerhalb deiner Familie. Ich habe das selbst erlebt. Deine Familie wird genauso wie du wie Ausgeschlossene behandelt werden, weil die anderen nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Niemand wird euch mehr einladen, deine „Rest-„Familie auch nicht mehr, die Zeugen sind in solchen Angelegenheiten sehr hilflos und halten sich dann eher raus als Hilfestellung zu bieten. Es wird ein Alptraum, den du dir jetzt in seinem ganzen Ausmaß wahrscheinlich noch nicht vorstellen kannst. Soziale Ausgrenzung für alle! Aus lauter Hilflosigkeit.
    Tu deiner Familie das bitte nicht an! Wenn du mit dem Gedanken spielst, sprich mit deiner Frau darüber, aber stell sie bitte nicht vor vollendete Tatsachen. Für mich wäre damals jeder Ehebruch leichter zu verkraften gewesen, als wenn mein Mann die „Wahrheit“ verlässt.
    Und was dann in deinen Kindern vorgeht, wirst du erst in einigen Jahren richtig verstehen können. Du bist bis jetzt sicher das große geistige Vorbild deiner Kinder gewesen – und plötzlich erzählst du ihnen, alles (oder vieles), was du bis jetzt geglaubt hast, glaubst du nicht mehr. Du stehst nicht mehr hinter dem, was du sie jahrelang voller Überzeugung gelehrt hast! Ich weiß nicht, wie alt deine Kinder sind, aber das ist, glaube ich, für jedes Alter sehr schwer zu verkraften. Für sie bricht eine Welt zusammen.
    Du schreibst, du möchtest dir selber treu bleiben. Aber bitte vergiss nicht, welche Verantwortung du deiner Familie gegenüber hast. Wenn du jetzt falsch handelst, kannst du so viel kaputt machen. Denk bitte nochmal darüber nach, und suche einen Weg, mit dem ihr vielleicht alle leben könnt. Wenn nur einer in der Familie einen anderen Weg einschlagen will, ist es schon schwer genug. Aber wenn er das allein durchzieht, wird vieles zerbrechen.
    Ich wünsche dir Jehovas Weisheit bei dieser Entscheidung.

  • Joshua
    März 25, 2013

    Mein Gott! Es zerreisst mir da Herz – das ist so traurig, aber leider wahr. Wer gegen die Ehe und gegen die Familie arbeitet ist ja klar! Dem Teufel ist jedes Mittel recht, um das „Bild Gottes“ ( Mann UND Frau ) zu zerstören. Auch hier wird deutlich das sich die WTG und ihre Anhänger zum Handlanger Satans machen.

    Liebe Maravera, ich wünsche dir viel Herzensheilung durch unseren Herrn Jesus!
    Dein Bruder
    Joshua

  • Martin an Andi
    März 25, 2013

    Lieber Andy,
    Maravera schreibt u.a.:
    „Wenn du dich ausschließen lässt, wird es nicht nur zum Bruch mit den Brüdern kommen, sondern auch zu einem Bruch innerhalb deiner Familie. Ich habe das selbst erlebt. Deine Familie wird genauso wie du wie Ausgeschlossene behandelt werden, weil die anderen nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Niemand wird euch mehr einladen, deine “Rest-”Familie auch nicht mehr, die Zeugen sind in solchen Angelegenheiten sehr hilflos und halten sich dann eher raus als Hilfestellung zu bieten. Es wird ein Alptraum, den du dir jetzt in seinem ganzen Ausmaß wahrscheinlich noch nicht vorstellen kannst. Soziale Ausgrenzung für alle! Aus lauter Hilflosigkeit“.

    Das kann ich nach jahrelangen Beobachtungen in vielen Versammlungen nur bestätigen. Das schlimme ist, dass die LK von den Einzelnen Brüdern erwartet wird, dass sie sich an organisierter Liebe beteiligen und an organisierten Hass-Bekundungen (Man soll ja das Böse hassen). Menschen die sich an solche Aktionen beteiligen, wissen oft nicht im Detail, wie sie sich wirklich verhalten sollen. Aus Angst, unangenehm aufzufallen, übertragen sie dann ihre Gefühle auch auf die Angehörigen. Nur ganz wenige machen oberflächliche Ansätze, die nicht ausgeschlossenen Familienangehörigen freundlich mit fühlend zu behandeln, vorausgesetzt, sie sind aktiv im Predigtdienst und in den Versammlungsaktivitäten. Wenn nicht, werden sie auch als Gefährdungspotential behandelt. Genau an dem Punkt fangen für die Angehörigen die Herausforderungen an, ob sie dadurch Ihre Gefühle zu dir als Person beginnen zu kappen, denn es besteht ja die „Gefahr, dich in dem kurz bevorstehenden Harmagedon eh für immer zu verlieren“. Traurig aber wahr. Deshalb, überlege es dir gut. In der jetzigen Position hast du mehr Chancen, Tröpfchenweise deine Familie auf Ungereimtheiten aufmerksam zu machen. Kopf hoch, du wirst die richtige Entscheidung treffen, aber bitte aus einer Position der Stärke heraus.
    LG
    Martin

    =================================================================

    Hallo Martin,
    deine Aussage „organisierte Liebe und organisierter Hass“ ist einfach zutreffend.
    Diesen satz wrede ich mir merken.

    l.G.
    Bruderinfo

  • Martin an Andi
    März 25, 2013

    Lieber Andy,
    noch einen interessanten Kommentar findest du, zwar in einen anderen Zusammenhang auf der Prophetie Seite von Cheyenne:

    Obwohl der Begriff “Zweiklassengesellschaft” in unserer Zeit einen höchst anrüchigen Ruf genießt, glaube ich weiterhin dass es im tausendjährigen Königreich Jesu zwei Gruppen von Menschen geben wird. Es wird aber nicht so sein, wie wir es von heutigen Menschenherrschaften wie der LK, Königen oder Diktaturen gewohnt sind. In Satans System herrschen Menschen zum Schaden über andere Menschen. Die Herren in Brooklyn lassen sich wie die Könige ehren, werden Jesus sinnbildlich aus den Weg räumen und haben seine Schafe unterjocht. Wer sie kritisiert wird durch Gemeinschaftsentzug entsorgt und von der eigenen Zeugenfamilie geistig getötet. Die Ausschlusspraxis wird als “Jehovas Wille” verkauft und damit hält man sich ein Millionenvolk in freiwilliger moderner Sklaverei.
    (http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964#comment-2626) Zitatende.

    Ein Grund für die Existenz der BI-Initiative ist ja u.a. auch, dass die Initiatoren anfänglich aus den bekannten Gründen der Folgen eines Gemeinschaftsentzuges sich entschlossen haben, diesen anonymen Weg zu gehen. Deshalb überlege gut und wäge ab, was für dich und Deiner Familie der vorzüglichere Weg ist.
    LG
    Martin

  • Sarah
    März 25, 2013

    Hallo zusammen,
    bezüglich des Abendmahl möchte ich auf einen interessanten Link verweisen, googelt
    „anointedjw.org“, diese Webseite haben Gesalbte ins Leben gerufen, die der Meinung sind, dass die Lehrmeinung der WTg nicht haltbar ist und ALLE VON DES SYMBOLEN NEHEMN SOLLEN. Deswegen schreiben diese regelmässig an die Herren in Brooklyn. In ihrem Blog sind Erfahrungen von verschiedenen Versammlungen Weltweit, die ihre Eindrücke schildern. Besonders Interessant, die Tendenz der Brüder ist dahin gehend von den Symbolen zu nehmen, sogar als geschlossene Versammlung. Ein Anwesender einer Versammlung aus den USA schreibt folgendes:

    Well, well, well. How about 345 and one Circuit Overseer! That’s right dear friends, it was amazing. Three bottles of wine used up. It was the best ever. We stayed at the Kingdom Hall til 10:30 sharing stories of faith and our plans for the future. Oh yes friends, we are preparing for next year. We love you friends. ( Siehe Memorial Experiences 2013) Grüße.

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    an den Hansi
    mir scheint, du liebst Jim Knopf und die wilde 8erbande, die mit dem LukasWt durchs Gelände eiern und denen die Kohle ausgeht.
    Wenn pro Tag 700 Zeugen weltweit hinzukommen, dann frag dich einmal, wieviel ausgeschlossen werden und vor allen Dingen aus freien Stücken weg bleiben.Es gibt ja schon mehr Exzeugen als Zeugen.
    Warum wohl in letzter Zeit Schulungen und Schulungen für die Ältesten? und – bringt es was?
    Ich war jahrzehntelang Diener, habe die Heucheleien hautnah miterlebt, wie Seilschaften arbeiten. Ich stelle fest: der Segen sieht anders aus, wenn er von Gott kommt. da sind andere Kirchen erfolgreicher und denen traust du nicht zu, gesegnet zu sein.
    Du bist ein Lemming und wie solcher springst du für deine Führer über die Klippen.
    Was, Hansi, das der WT vorhersagte traf ein ? es ist wie beim Roulette: rien ne vas plus.
    Die Zeit kommt, da wirst du vor den Trümmern deines Rindfleisch-Glaubens stehen. anders kann man es nicht darlegen.
    Allein die 10 jährige UN Kohabitation ist Beweis genug, wie „ehrlich“ die es meinen. jeder andere, der beim CVJM Tennis gespielt hätte, wäre ausgeschlossen worden.

  • Robin an Hansi
    März 25, 2013

    Hansi, wo lebst du denn?

    Aus der Sklaven-Broschüre „DER WILLE JEHOVAS Wer lebt heute danach?“ zitiere ich zum Thema 19 aus dem letzten Absatz zu den „gesalbten Nachfolgern Jesu“ den letzten Satz:

    „Jehova segnet ihre Tätigkeit, was man daran erkennt, dass Gottes Volk immer größer wird und dass geistige Speise in Hülle und Fülle vorhanden ist (Jesaja 60:22; 65:13).“

    Hier eine Rechenaufgabe für dich (die Zahlen sind entnommen aus den Jahrbüchern der Zeugen Jehovas):

    Weltbevölkerung 1992: 5 478 009 000
    Verkündigerdurchschnitt: 4 289 737
    Gesamtzahl der Stunden: 1 024 910 434
    Bibelstudien Durchschnitt: 4 278 127
    Getaufte: 301 002

    Weltbevölkerung 2012: 7 052 135 000
    Verkündigerdurchschnitt: 7 538 994
    Gesamtzahl der Stunden: 1 748 697 447
    Bibelstudien Durchschnitt: 8 759 988
    Getaufte: 268 777

    Wenn du dann errechnest, wie viele Predigtdienststunden, bzw. Bibelstudien benötigt wurden, um einen Menschen zur Taufe zu führen, kannst du dir ein Bild machen, wie Jehova diese Tätigkeit „segnet“ und in Zukunft segnen wird.

    Dann lies mal in Ruhe Apostelgeschichte 8:26- 38 und denk darüber nach, wie lange damals Jesu Jünger gebraucht haben, um einen Interessierten zu taufen.

    P.S.
    Die Zahlen aus Deutschland oder aus den USA sind noch krasser.

    Gruß
    Robin

  • Bumerang
    März 25, 2013

    Einsichtenbuch, Band 1, „Götze, Götzendienst“:
    Ein Götze ist ein Bild oder eine Darstellung von etwas, ein Symbol, das ein Gegenstand leidenschaftlicher Verehrung ist und entweder tatsächlich oder nur in der Vorstellung existiert. Götzendienst ist, allgemein gesagt, die einem Götzen erwiesene Ehrfurcht, Liebe, Anbetung oder Verehrung. Er wird gewöhnlich in Verbindung mit einer wirklichen oder angeblichen höheren Macht ausgeübt, die lebt oder von der man glaubt, sie sei lebendig (wie ein Mensch, ein Tier oder eine Organisation), oder die unbelebt ist (wie eine Naturkraft oder ein lebloser Gegenstand in der Natur). Götzendienst ist gewöhnlich mit irgendwelchen Bräuchen, Zeremonien oder Riten verbunden.

    Wachtturm 1. November 1990
    Als Christen stehen wir heute vor ähnlichen Herausforderungen. Wir können uns an keiner Form neuzeitlichen Götzendienstes beteiligen — handle es sich um Gesten, durch die Bilder oder Symbole verehrt werden, oder darum, einer Person oder einer Organisation Rettung zuzuschreiben (1. Korinther 10:14; 1. Johannes 5:21).

    Wachtturm 15. Januar 1993
    Götzendienst wird gewöhnlich zugunsten einer wirklichen oder angeblichen höheren Macht ausgeübt, die lebt oder von der man glaubt, sie sei lebendig (wie ein Mensch, ein Tier oder eine Organisation). Doch auch in Verbindung mit unbelebten Dingen (wie einer Naturkraft oder einem leblosen Gegenstand in der Natur) kann Götzendienst getrieben werden.

    Wachtturm 1. April 1994
    „Es war für uns ein Segen, denn jetzt konnten wir mit dem Englischen Schritt halten. Wenn ich ‚englisch‘ sage, denke ich immer an die Organisation. Wir nennen die Organisation ‚Mama‘. Wir fühlen uns eng mit ihr verbunden. Es ist etwas Wunderbares, etwas unvergleichlich Schönes!“

    pe Kapitel 25, Absatz 17
    Dann gibt es in der Welt Feiertage zu Ehren bedeutender Männer. Wieder andere Feiertage dienen der Ehrung und Verherrlichung von Nationen oder weltlichen Organisationen. Aber die Bibel warnt uns davor, Menschen zu verehren oder auf menschliche Organisationen zu vertrauen in der Erwartung, daß sie das verwirklichen, was nur Gott tun kann (Apostelgeschichte 10:25, 26; 12:21-23; Offenbarung 19:10; Jeremia 17:5-7). Somit sind Feiertage, an denen ein Mensch oder eine menschliche Organisation verehrt wird, nicht in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, und wahre Christen werden sich nicht daran beteiligen (Römer 12:2).

    <– & Wachtturm 1. Januar 1985
    Am Samstag, den 6. Oktober 1984 fand die 100. Jahresversammlung der Mitglieder dieser Körperschaft — heute als Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania bekannt — in Pittsburgh statt. In der Tat ein außergewöhnlicher Anlaß! Da man auch in alter Zeit wichtiger Ereignisse gedachte, war es angebracht, daß Jehovas Zeugen anläßlich dieser Hundertjahrfeier der Watch Tower Society eine besondere Zusammenkunft abhielten. So konnten sie dem Souveränen Herrn Jehova Dank und Lobpreis darbringen, denn er hat diese wachsende Organisation die vergangenen stürmischen 100 Jahre hindurch beschützt und geleitet (Josua 4:4-8, 20-24; Esther 9:20-22; Psalm 23:1-6).

    Wachtturm 15. Februar 1994
    Weil sich Jehovas Zeugen so eng an die biblischen Lehren halten, gibt es bei ihnen keine Verehrung oder Vergötterung menschlicher Führer, wie sie für heutige Sekten charakteristisch ist. Sie verwerfen die Unterscheidung in Geistliche und Laien. In der Encyclopedia of Religion wird treffend erklärt: „Eine Geistlichenklasse und besondere Titel sind unzulässig.“
    Jehovas Zeugen folgen Jesus Christus als ihrem Führer und als Haupt der Christenversammlung. Jesus hat selbst gesagt: „Laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische. Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus“ (Matthäus 23:8-12).

    Erwachet 8. März 1974
    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel.

    Unterredungsbuch, „Antichrist“:
    Antichrist bedeutet gegen oder anstelle Christi. Der Ausdruck bezieht sich auf alle, die das leugnen, was die Bibel über Jesus Christus sagt, auf alle, die gegen sein Königreich sind, und auf alle, die seine Nachfolger mißhandeln. Er schließt auch Einzelpersonen, Organisationen und Nationen ein, die fälschlicherweise behaupten, Christus zu vertreten, oder sich unrechtmäßigerweise die Rolle des Messias zuschreiben.

    Wachtturm 1. Dezember 2006
    Wie die Texte erkennen lassen, ist der Antichrist ein Lügner und Betrüger, der alles daransetzt, jedes persönliche Verhältnis zu Christus und zu Gott zu zerstören. Deshalb forderte der Apostel seine Glaubensbrüder und -schwestern auf: „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind“ (1. Johannes 4:1).
    Auch Jesus warnte vor Betrügern oder falschen Propheten, die, wie er sagte, „in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten [oder Werken] werdet ihr sie erkennen“ (Matthäus 7:15, 16).

    Wachtturm 15. September 2010
    Die Kirchen der Christenheit haben Menschen als Führer, wie etwa den Papst oder die Patriarchen und Metropoliten der orthodoxen Kirche. Jehovas Zeugen dagegen sind keine Jünger oder Nachfolger eines Menschen, den sie als ihren Führer anerkennen würden. …
    Die Gesalbten und die mit ihnen verbundenen „anderen Schafe“ erkennen an: Dadurch, dass sie sich von der heutigen leitenden Körperschaft führen lassen, folgen sie in Wirklichkeit dem Christus als ihrem Führer.

    Wachtturm 1. Oktober 1970
    Christen müssen sich folgender Tatsache bewußt sein. Sie haben sich weder einer Organisation noch einem Werk, weder einem Menschen noch einer Regierung hingegeben, sondern einzig und allein dem Schöpfer, Jehova Gott, durch Jesus Christus.

    bh Kapitel 18, Absatz 24
    Man muss sich auch immer bewusst sein, dass die Hingabe Jehova Gott gilt, nicht einem Werk, einer Sache, irgendwelchen Menschen oder einer Organisation.

    Wachtturm 15. November 1971
    Gewisse Geistliche im Gebiet von New York gehen in der Sache ganz geschäftsmäßig vor. Sie senden monatlich Auszüge an ihre Kirchenmitglieder und erinnern sie an den Betrag, den sie ihrer Kirche schulden. Und von einem Geistlichen der Kongregationalistenkirche in Vermont wurde in der Presse berichtet, er habe hinter dem Hauptportal eine Kreditkartenmaschine aufgestellt für diejenigen, die es vorziehen, auf diese Weise Beiträge zu geben.

    Wachtturm 15. Mai 1973
    Oder gibt deine Religionsgemeinschaft nur vor, an den Namen Jesu zu glauben, während sie eigentlich auf den „Cäsar“, die Regierungen des gegenwärtigen Systems, als ihre Hoffnung blickt?

    Wachtturm 15. September 1974
    Auch der „falsche Prophet“ ist keine Person, sondern ein System oder eine Organisation. Ein „Prophet“ erhebt den Anspruch, von Gott inspirierten Aufschluß als Anleitung für andere zu haben. Ein „falscher Prophet“ würde somit andere dazu verleiten, sich von Gott abzuwenden und sich der falschen Anbetung zuzuwenden. Was tut dieser „falsche Prophet“, um dieses Ziel zu erreichen? In Offenbarung 13:11-17 wird er in einem anderen Gewand gezeigt, und zwar als ein zweihörniges „wildes Tier“. Als solches wird von ihm gesagt, er vollbringe vor dem siebenköpfigen „wilden Tier“ die Zeichen, mit denen er „die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bilde Anbetung darbringen“ (Offb. 19:20).

    fm Kapitel 22, Absatz 51
    So hatte dieses symbolische zweihörnige Tier aus der Erde „zwei Hörner gleich einem Lamm“, indem es vorgab der politische Vertreter des Lammes Gottes, Jesu Christi zu sein. Es gab vor, arglos, harmlos, nicht aggressiv, gleich einem Lamm zu sein, ohne Absicht, Schaden zu stiften oder irgend jemand zu übervorteilen.

    Erwachet März 2011
    Im Jahr 1546 wurden in Meaux (Frankreich) 14 Männer wegen Häresie zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Ihr Vergehen? Sie hatten sich in Privathäusern getroffen, um zu beten, Psalmen zu singen und das Abendmahl zu feiern, und sie erklärten, niemals den „päpstlichen Götzendienst“ zu übernehmen.

    Wachtturm 15. Mai 1976
    Wenn wir der Leitung Gottes durch seine Organisation nicht folgen würden, ließen wir dann nicht erkennen, daß wir die Herrschaft Gottes ablehnen?

    Wachtturm 15. August 1976
    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

    Wachtturm 15. Mai 1981
    Es stimmt, daß wir die Hilfe des heiligen Geistes Gottes benötigen, doch diese Hilfe wird uns in erster Linie zugänglich, wenn wir uns mit dem von Jehova Gott erwählten Kanal verbinden (1. Kor. 2:6-10). …
    Aber das, was die Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ in den letzten 100 Jahren getan hat, zwingt uns, dasselbe zu sagen wie Petrus. Als Jesus seine Apostel fragte, ob auch sie ihn verlassen wollten, erwiderte er: „Zu wem sollen wir gehen?“ (Joh. 6:66-69). Es besteht kein Zweifel, daß wir alle zum Verständnis der Bibel Hilfe brauchen. Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ finden.

    Wachtturm 1. April 1986
    Warum haben Jehovas Zeugen einige Personen, die sich immer noch zum Glauben an Gott, die Bibel und Jesus Christus bekennen, wegen Abtrünnigkeit ausgeschlossen (exkommuniziert)?
    Offensichtlich kann eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen nicht lediglich auf einem Glauben an Gott, an die Bibel und an Jesus Christus beruhen. Der Papst in Rom wie auch der anglikanische Erzbischof von Canterbury bekennen sich zu solchen Glaubensinhalten, dennoch schließt die Zugehörigkeit zu einer dieser Kirchen die Zugehörigkeit zur anderen aus. Ebenso wäre jemand, der sich lediglich zu solchen Glaubensinhalten bekennt, nicht berechtigt, als Zeuge Jehovas betrachtet zu werden.
    Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten. Um welche Glaubensinhalte handelt es sich dabei?
    Daß sich die große Streitfrage, die die ganze Menschheit berührt, um die Rechtmäßigkeit der Souveränität Jehovas dreht und daß er deswegen schon so lange das Böse zuläßt (Hesekiel 25:17). Daß Jesus Christus eine vormenschliche Existenz hatte und seinem himmlischen Vater untergeordnet ist (Johannes 14:28). Daß es heute auf der Erde einen „treuen und verständigen Sklaven“ gibt, der ‘über alle irdischen Interessen Jesu’ gesetzt ist und mit der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas verbunden ist (Matthäus 24:45-47). Daß das Jahr 1914 durch das Ende der Zeiten der Nationen und die Aufrichtung des Königreiches Gottes im Himmel sowie durch die Zeit für Christi vorhergesagte Gegenwart gekennzeichnet ist (Lukas 21:7-24; Offenbarung 11:15 bis 12:10). Daß nur 144 000 Christen den himmlischen Lohn empfangen werden (Offenbarung 14:1, 3). Daß Harmagedon, das sich auf die Schlacht des großen Tages Gottes, des Allmächtigen, bezieht, nahe ist (Offenbarung 16:14, 16; 19:11-21). Daß darauf Christi Tausendjahrherrschaft folgen wird, durch die weltweit das Paradies wiederhergestellt wird. Daß die ersten, die sich dessen erfreuen werden, die Glieder der heutigen „großen Volksmenge“ Jesu „anderer Schafe“ sind (Johannes 10:16; Offenbarung 7:9-17; 21:3, 4).
    Haben wir ein biblisches Vorbild für einen derart strikten Standpunkt? Durchaus. Paulus schrieb über einige seiner Zeitgenossen: „Ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. Gerade diese Männer sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger“ (2. Timotheus 2:17, 18; siehe auch Matthäus 18:6). Nichts deutet an, daß diese Männer nicht an Gott, an die Bibel und an Jesu Opfer geglaubt hätten. Doch wegen eines grundlegenden Punktes, nämlich wegen ihrer Lehre über die Zeit der Auferstehung, brandmarkte Paulus sie rechtmäßigerweise als Abtrünnige, mit denen treue Christen keine Gemeinschaft haben sollten.
    Der Apostel Johannes bezeichnete diejenigen, die nicht glaubten, daß Jesus im Fleisch gekommen war, als Antichristen. Sie mögen durchaus an Gott, an die Hebräischen Schriften und an Jesus Christus als Gottes Sohn geglaubt haben. Aber über diesen Punkt, nämlich daß Jesus wirklich im Fleisch gekommen war, waren sie anderer Meinung, und daher wurden sie als „Antichrist“ bezeichnet. Des weiteren sagte Johannes über Personen, die solche abweichenden Ansichten vertreten: „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil“ (2. Johannes 7, 10, 11).
    Wenn ein Christ (der sich zum Glauben an Gott, an die Bibel und an Jesus bekennt) in reueloser Weise falsche Lehren fördert, kann es gemäß den dargelegten biblischen Mustern notwendig werden, ihn aus der Versammlung auszuschließen. (Siehe Titus 3:10, 11.) Hat natürlich jemand lediglich Zweifel oder ist in einer Sache nicht informiert, dann werden ihm befähigte Diener Gottes liebevoll beistehen. Das stimmt mit dem Rat überein: „Fahrt auch fort, einigen, die Zweifel haben, Barmherzigkeit zu erweisen; rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reißt“ (Judas 22, 23). Daher kann die wahre Christenversammlung nicht berechtigterweise beschuldigt werden, streng dogmatisch zu sein, sondern sie setzt sich mit großer Wertschätzung für die Einheit ein, zu der in Gottes Wort ermuntert wird.

    Erwachet Juli 2009
    Niemand sollte zu religiösen Handlungen gezwungen werden, die er für unvertretbar hält. Und niemand sollte gezwungen werden, sich zwischen seiner Familie und seinem Glauben zu entscheiden. Die Bibel bringt Familien keineswegs auseinander. Sie rät Ehepaaren unterschiedlicher Konfessionen sogar ausdrücklich zusammenzubleiben (1. Korinther 7:12, 13).

    Wachtturm 15. März 1986
    Andere gehen noch weiter und behaupten, die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas oder andere verantwortliche Brüder würden auf die Freiheit des Gewissens übergreifen oder auf das „Recht“ des einzelnen, die Bibel auszulegen. Denke aber an Josephs demütige Worte: „Sind Deutungen nicht Sache Gottes?“ (1. Mose 40:8). Prophezeite Jesus nicht, daß in den letzten Tagen eine Organisation Gesalbter, nämlich „der treue und verständige Sklave“, damit betraut wäre, für die geistige Speise zur rechten Zeit zu sorgen? (Matthäus 24:45-47). Nimm dich vor Personen in acht, die ihren eigenen, andersartigen Meinungen Geltung zu verschaffen suchen.

    Tauffragen-Änderung Wachtturm 15. Juli 1987
    Vor kurzem wurden die beiden Fragen, die Taufbewerbern gestellt werden, vereinfacht, damit diese völlig verstehen, was es bedeutet, ein enges Verhältnis zu Gott und zu seiner irdischen Organisation zu erlangen, und damit sie dementsprechend antworten können.

    Wachtturm 1. September 1989
    Wie stand es um die Bevölkerung unter der Herrschaft der Geistlichkeit?
    Niemand war frei, Gott so zu dienen, wie er wollte, oder eine Meinung zu äußern, die derjenigen der Geistlichkeit widersprach. Dieseklerikale Intoleranz schuf in ganz Europa ein Klima der Furcht. Die Kirche rief die Inquisition ins Leben, um einzelne, die unerschütterlich an ihrer abweichenden Anschauung festhielten, auszurotten. Sie wurden als Ketzer betrachtet und vor die Inquisitoren geschleppt, die von ihnen mit der Folter ein Schuldbekenntnis erzwingen wollten. „Schuldige“ wurden oft auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

    Wachtturm 1. September 1989
    Nur Jehovas Zeugen — die Glieder des gesalbten Überrests und die „große Volksmenge“ — haben als vereinte Organisation unter dem Schutz des höchsten Organisators die biblische Hoffnung, das nahe bevorstehende Ende des zum Untergang verurteilten, von Satan, dem Teufel, beherrschten Systems zu überleben (Offenbarung 7:9-17; 2. Korinther 4:4).

    Wachtturm 1. November 1991
    Im Mai 1949 informierte ich das Büro der Gesellschaft in Bern, daß ich Marthe heiraten wollte und daß es unser Wunsch sei, im Vollzeitdienst zu bleiben. Wie war die Reaktion? Keinerlei Vorrechte außer dem allgemeinen Pionierdienst. Wir fingen damit nach unserer Hochzeit im Juni 1949 an, und zwar in Biel. Ich durfte weder Vorträge halten, noch durften wir bei der Suche nach Unterkünften für Besucher eines bevorstehenden Kreiskongresses mithelfen, wenngleich wir von unserem Kreisaufseher für dieses Vorrecht empfohlen worden waren. Viele grüßten uns nicht mehr; sie behandelten uns wie Ausgeschlossene, obwohl wir im Pionierdienst standen.
    Wir wußten jedoch, daß das Heiraten nicht unbiblisch war; also nahmen wir Zuflucht zum Gebet und setzten unser Vertrauen auf Jehova. Eigentlich entsprach diese Behandlung nicht der Auffassung der Gesellschaft. Es war einfach nur eine Folge von falsch angewandten organisatorischen Richtlinien.

    Wachtturm 15. Oktober 1993
    Große Königreichssäle, teure Lautsprecheranlagen, Kongreßsäle und schöne Bethelheime tragen zur Verherrlichung Gottes bei und sind ein stummes Zeugnis dafür, daß Gott sein Volk segnet.

    Erwachet 22. Juni 2000
    Der Propagandist verfügt außerdem über eine große Bandbreite von Symbolen und Zeichen, durch die er seine Botschaft übermitteln kann — seien es 21 Schuß Salut, sei es ein militärischer Gruß, sei es eine Fahne. Elternliebe läßt sich ebenfalls ausspielen. Aus diesem Grund ist die Symbolik in den Wörtern Vaterland, Mutterland oder Mutterkirche ein wertvolles Werkzeug in den Händen des gewieften Überzeugers.
    Die gerissenen Kunstgriffe der Propaganda können Denkprozesse lähmen, den Scharfblick und die Urteilsfähigkeit trüben und den einzelnen dazu bringen, mit der Masse zu gehen.

    Erwachet 8. Dezember 1978
    Symbole sprechen das Gefühl an. Wörter wie Mutter, Heim, Gerechtigkeit und Freiheit bewegen das Herz. Schlagwörter sind einprägsam und erscheinen äußerst klug. Vorteilhafte Tatsachen werden übertrieben, nachteilige entstellt oder verheimlicht. Beredsamkeit tritt häufig an die Stelle vernünftiger Argumente und lenkt die Aufmerksamkeit von unbequemen Wahrheiten ab, die nicht verheimlicht werden können. Man verfährt nach der Devise: Steck ein Haus in Brand, und während es brennt, plündere anderswo einen Laden.
    Zu den Taktiken, die angewandt werden, um deinen Geist im Sturm zu erobern, gehören die Tyrannei der Autorität, andere lächerlich machen, beschimpfen, verleumden, verunglimpfen und sarkastische Bemerkungen über sie fallenlassen. Stichhaltige Beweise, verstandesmäßige Überlegungen, Logik? Das sind die schlimmsten Feinde des Propagandisten. Er legt es deshalb darauf an, die Vernunft auszuschalten und die Emotionen anzuheizen. Je größer die Erregung, desto geringer das Urteilsvermögen; und unter den Peitschenhieben verletzender Worte und kaltschnäuziger Redegewandtheit wird der Geist in eine bestimmte Richtung gezwungen. Hier und da wird diese offene Form der Propaganda betrieben, doch neuerdings handelt es sich meist um die versteckte Form. Heute sind die Leute gebildeter und durchschauen Hetzreden, daher wird eine weniger aggressive Taktik angewandt.

    Erwachet 22. Februar 1985
    Selbst religiöse Leute sind nicht immer aufgeschlossen. Sie sind nur an „ihrem“ Glauben interessiert und sind nicht bereit, sich andere Ansichten auch nur anzuhören. Selbst wenn sie ihren Glauben nicht aus freien Stücken gewählt, sondern ihn von ihren Eltern übernommen haben, sind sie überzeugt, daß er der richtige ist. Aber nicht alles, was man ererbt, muß gut sein. Auch Eigenschaften wie Hitzköpfigkeit, Selbstsucht oder Hinterlist können von den Eltern ererbt sein, doch wünschenswert sind sie deshalb bestimmt nicht.
    Richtig kann nur der Glaube sein, der sich eng an das Wort Gottes hält. Ob unser Glaube diesem Kriterium standhält oder nicht, kann nur entschieden werden, wenn man ihn anhand der Bibel objektiv prüft.

    Erwachet 22. März 1993
    Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen „im Namen Jehovas“ zu äußern. Nie haben sie gesagt: „Das sind die Worte Jehovas.“ Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: „Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, „bedeutet nicht“, so Der Wachtturm, „daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind“ (15. August 1947, Seite 253). „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317).

    <– & Erwachet 8. November 1994
    Diese Zeitschrift [stärkt] das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden.

    <– & Wachtturm 1. Januar 1989
    Der Apostel Paulus ging im christlichen Missionardienst führend voran. Er legte auch die Grundlage für ein Werk, dessen Vollendung in das 20. Jahrhundert fällt.

    <– & kj Kapitel 4 Absatz 10, 16
    Wer bildet denn die Gruppe von Personen, die gegen Anfang dieser „Zeit des Endes“ damit beauftragt wurde, als Sprecher und aktives Werkzeug Jehovas zu dienen?
    Wem konnte der wirkliche „Wagen“ der Organisation Jehovas entgegenrollen, und vor wem konnte er stehenbleiben, damit Jehova dem Geeigneten den Auftrag erteile, als ein Prophet in seinem Namen zu reden?

    D E S H A L B :

    Wachtturm 1. Dezember 1995
    Prüfe die Überlieferungen
    Was sollte man angesichts der Gefahren tun, die damit verbunden sind, überlieferten Glaubensansichten und Bräuchen blindlings zu folgen? Gegen Ende des ersten Jahrhunderts gab der Apostel Johannes seinen Mitchristen folgenden Rat: „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen [wie man Wasser auf Reinheit prüfen würde], um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind“ (1. Johannes 4:1; siehe auch 1. Thessalonicher 5:21). Woher weiß man, ob eine Überlieferung schädlich ist? Man benötigt eine gewisse Autorität, eine Reinheitsnorm, um das zu prüfen, was man glaubt.
    Die Bibel ist eine solche Autorität.
    Jesus Christus sagte: „Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17:17). Er sagte auch: „Die Stunde [kommt], und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden“ (Johannes 4:23). Wer Gottes inspiriertes Wort zu Rate zieht, erhält das reine Wasser der Wahrheit, frei von Verschmutzungen durch menschliche und dämonische Philosophie (Johannes 8:31, 32; 2. Timotheus 3:16).
    Man denke daran, daß selbst geringfügige Verschmutzungen tödliche Folgen haben können. Manchmal dauert es Jahre, bis sich die Wirkungen zeigen. Shridath Ramphal, ehemaliger Präsident der Internationalen Union für Naturschutz, sagte: „Schmutziges Wasser ist zur Haupttodesursache auf der Welt geworden. Mindestens 25 000 Menschen täglich sterben daran“. In geistiger Hinsicht vergiftete Überlieferungen sind sogar noch gefährlicher.
    Hast du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen du jahrelang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich herausstellt, daß sie der Wahrheit widersprechen? Beachte die Warnungen. Schütze dich und deine Familie, indem du sicherstellst, daß die Überlieferungen, an die du dich hältst, mit Gottes reinem Wort der Wahrheit übereinstimmen (Psalm 19:8-11; Sprüche 14:15; Apostelgeschichte 17:11).

  • Dennis
    März 25, 2013

    Hallo Bumerang,

    vielen Dank für diese umfangreiche Gegenübestellung der WT-Lehren. Oder sollte man sagen des WT-Bumerangs? Das ist wohl auch der Grund Deines Namens! 😉

    Es gibt da so ein Sprichwort: „Der schlimmste Feind der WTG ist die eigene Literatur“

    Seit einigen Jahren ist es natürlich auch noch das Internet, dass diesen Austausch solcher Dinge an ein breites Publikum überhaupt erst ermöglicht.

    Dein Kommentar zeigt sehr deutlich, dass für den „Sklaven“ alles recht und billig ist, was ihm gerade nützt. Was mal als Götzendienst verurteilt wurde und bei anderen Religionen angeprangert, wird kurz darauf den eigenen Leuten als „Wahrheit“ verkauft, nämlich die „Verherrlichung“ einer menschl. Organisation.

    Darin zeigt sich aber auch die manipulative Macht dieser Organisation. Sie können den Brüdern offensichtliche Widersprüche, Lehränderungen um 180° und Irrlehren vorsetzen und doch bleibt an der WTG kein Makel hängen. Egal was auch passiert sie sind und bleiben Gottes „Auserwählte“ und Christi „irdische Vertreter auf Eden“.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    Dennis, die machen es wie Dr Goebbels. Schmeißen auf andere mit Dreck, weil dann immer etwas hängen bleibt. So lenken sie versuchsweise von sich ab, kriegen aber zunehmend volle Salven zurück. Ihr Ende naht mit großen Schritten – in einer lieblosen Organisation kann niemals Sein Geist erfolgreich wirken

  • Karen
    März 25, 2013

    Vielen Dank, Bumerang! Wir können das gerade sehr gut gebrauchen!
    LG
    Karen

  • walter
    März 25, 2013

    Hallo Michael,

    zum Thema „Eindrücke beim Gedächtnismahl“ kann ich mich
    Deinen und denen von Martin fast nahtlos anschließen.

    Während der Ansprache habe ich mich des öfteren gefragt,
    was dies mit einer Gedenkfeier zur Ehre Jesus Christi zu tun haben könnte.
    Die Ansprache war gut, keine Kritik. Meiner Meinung nach aber, war sie am Thema und am Anlaß vorbei.
    Auffallend empfand ich auch bei uns, wie krampfhaft versucht wurde, Jesus doch noch ein bischen einzubinden. Die Berührungsängste ihm gegenüber waren förmlich zu spüren.Besonders bei den Gebeten.

    „Tut dies immer wieder zum Gedenken an mich “ !

    Dieses Gedenken an Jesus ist eine dringende Notwendigkeit. Nicht nur an diesem Gedenktag.
    Jesus wird zwar hin und wieder erwähnt und über ihn gesprochen, aber ob man eine innige, enge, persönliche Bindung zu ihm hat, muß jeder für sich selbst entscheiden.
    Wir sind eingeladen Kinder Gottes zu werden und zu sein. Wir sind eingeladen,von Sünde und von Tod befreit zu werden. Mani hat das wunderschön erklärt.
    Welch herrliche Gute Botschaft.
    Den Weg zu Jesus dürfen, müssen wir aber alleine vollziehen.
    Wenn uns Menschen dabei behilflich sind, toll.
    Wenn nicht, können wir dies auch ganz alleine.

    Wir können uns dabei behilflich sein.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Mani
    März 25, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern!

    Ich möchte kurz nochmal das Vortragsthema bezüglich der Tauffragen ansprechen und euch mitteilen, wie sich die dadurch auftretenden Fragen von meiner Sicht darstellen:

    Ich habe mich im Jahr 1985 taufen lassen und daher diese Letztfassung der Tauffragen mit JA beantwortet. Es ist keine Frage, dass ich die 2. Tauffrage heute nicht mehr beantworten würde. Die Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen und die auch ich mir gestellt habe ist ja, ist die Taufe nun gültig oder müsste ich sie eventuell wiederholen?

    Um Klarheit zu verschaffen, habe ich darüber nachgedacht, wie die Situation damals war. Ich hatte die Bibel kennengelernt und damit auch den darin beschriebenen wahren christlichen Glauben. Ich wollte fortan den Willen Jehovas tun und habe mit gutem Gewissen die nachfolgende Frage mit JA beantwortet. Gemäß meinem damaligen biblischen Verständnisses!

    1. Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

    Diese Frage könnte ich auch heute jederzeit mit JA beantworten. Aber es war damals auch kein Fehler von mir, die 2. Frage ebenfalls mit JA guten Gewissens zu beantworten. Warum? Ich war damals so ungefähr 23 Jahre alt, war ein Papierchrist (katholisch) und lernte durch Zeugen Jehovas die Bibel, dann die Zusammenkünfte und somit das gesamte Versammlungsgeschehen kennen. Es ist schon beeindruckend, wenn man auf einmal mit Menschen zusammen ist, die alle eine gute Gesinnung aufweisen, die freundlich sind, die hohe Moralmaßstäbe anwenden, usw., also ich lernte durchaus Positives kennen. Ich sah auch durch das Geschehen im Königreichssaal, wie alles organisiert ist, wie geordnet alles abläuft und ich, und wahrscheinlich jeder andere auch, habe zum damaligen Zeitpunkt geglaubt, nachdem ich das so vermittelt bekam, dass es genau so und in der selben Art überall bei Zeugen Jehovas weltweit abläuft. Unter Organisation in diesem Sinn sah ich auch die übergeordnete weltweite Leitung als geordnete Struktur zum Ziele der Dienerschaft des Einzelnen und warum hätte ich gemäß meinem damaligen Verständnisses auch nur irgendwelche Zweifel an dieser so positiven Organisation haben sollen? Also konnte ich zum damaligen Zeitpunkt auch die folgende Frage mit JA beantworten.

    2. Bist du dir darüber im Klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?

    Ich bin mir auch heute noch im Klaren darüber, dass ich mich überall als Zeuge Jehovas zu erkennen gebe, aber im Unterschied dazu heute nicht mehr im Sinne einer Zugehörigkeit zu dieser gleichnamigen Religionsgemeinschaft, sondern im Sinne des Wortes Gottes. Aufgrund eines besseren Erkenntnisstandes aber zeigt sich mir heute, dass mein damaliges Verständnis zum Begriff Organisation Gottes falsch war. Aber, wie gesagt, erst aus heutiger Beurteilung der Lage. Aus diesem Grund könnte ich heute nie mehr diese 2. Frage mit JA beantworten.

    Ist nun meine Taufe ungültig. Nein, definitiv nicht. Weil ich den grundsätzlichen Glauben an die gute Botschaft und an das Loskaufsopfer von Jesus und damit die Vorkehrung Jehovas zu meiner Rettung schon damals mit dem Untertauchen im Wasser zum Ausdruck brachte. Der zweite Teil der zweiten Frage hat heute keine Bedeutung mehr für mich.

    Ich wollte diese meine Empfindungen bezüglich der Tauffragen nur deshalb hier veröffentlichen, weil vielleicht der Eine oder Andere diesbezügliche Unsicherheiten empfindet.

    Liebe Grüße an alle

    Mani

  • Johnny
    März 25, 2013

    Hallo Mani !

    Warum würdest du heute auf die zweite Frage mit NEIN antworten?? Du hast ja sehr positiv über die Organisation geredet also wieso glaubst du nichtmehr das die WTG die von Jehova ins Leben gerufene Organisation ist?? Gruss

  • Mani
    März 25, 2013

    Lieber Johnny,

    Ich unterscheide mittlerweile zwischen aufrichtigen Glaubensbrüdern und den Brüdern, die mir Glaubenslehren befehlen auszuüben. Insbesondere wenn es sich dabei um Lehren handelt, die konträr zur Heiligen Schrift stehen! So kann ich beim besten Willen diese Organisation nicht als eine von Gott dazu bestellte anerkennen. Durch die Hilfe des Hl. Geistes konnte ich ein besseres Verständnis im Sinne von wahrer Erkenntnis aus dem Worte Gottes erlangen und der Geist Jehovas bezeugt mir, dass es überhaupt keine von IHM ins Leben gerufene Organisation gibt!

    Liebe Grüße

    Mani

  • Manfred an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    Ich antworte Dir hier auf diese beiden Kommentare von Dir:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-60663
    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-60664

    Ich hatte Dich deshalb gebeten Dir die Broschüre “Hört auf Gott” anzusehen, weil dieses Alien im Ärmel des schwarzen Bruders auf Seite 19 bisher jeder sehen konnte. Ich habe das sogar einem befreundeten Ältesten gezeigt und daraufhin ist er zum Nachdenken gekommen. Doch dann hat er das mit einem anderen Ältesten besprochen und die haben sich gegenseitig „ermuntert“, dass es nicht sein kann was nicht sein darf. Obwohl er mir im ersten Gespräch bestätigt hat, dass er eine Fratze sieht, hat er mir im zweiten Gespräch gesagt ich bilde mir das nur ein. Komisch oder?

    Da Du also dort auch nichts erkennst, gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder lässt Dein Augenlicht nach und Du benötigst eine Brille, oder Du bist der LK so hörig, dass Du jedwede Irritationen ausblenden kannst. Ich tippe mal auf letzteres, vor allem wenn ich mir diesen Kommentar von Dir ansehe, ich zitiere:

    Mir persönlich geht es nur um die Bibel und ihre Botschaft. … Nach meinem jetzigen Kenntnisstand ragt die Organisation der Zeugen Jehovas dennoch in Bibelverbreitung und der Verbreitung der Lehren Jesu Christi heraus und das traue ich mich auch zu sagen. Kostenlose Bibeln, kostenlose qualitativ hochwertige Hörbibeln, kostenlose Bibelkommentare, kostenlose Online-Nachschlagewerke – ich bedauere, dass es so ist, doch in dieser nutzbaren Qualität stehen Jehovas Zeugen als Bibelverlag alleine da und niemand kann ihnen das Wasser reichen. Das sind noch keine eindeutigen Beweise für die Leitung durch den heiligen Geist, aber etwas Schlechtes oder Blasphemisches vermag ich darin definitiv nicht zu sehen. – Zitat Ende.

    Wenn es Dir wirklich nur um die Bibel ginge, dann hättest Du schon längst merken müssen, dass dies bei der Organisation nicht mehr der Fall ist. Und wo bitte schön ist es positiv zu bewerten, wenn die Organisation sich der Verbreitung einer manipulierten Bibel (gemäß Ihrer Lehre) als führend herausstellt? Wäre das nicht eher negativ wenn jemand bewusst eine falsche Übersetzung in Umlauf bringt und dies auch noch in solch großem Ausmass? Steckt da nicht kriminelle Energie dahinter. Und Du behauptest dass dies zu loben sei, weil Sie fleißig das verfälschte Wort Gottes überall verbreiten?

    Schau mal was hier über Falschgeld gesagt wird:

    Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. – Zitat Ende.

    Interessant ist, dass sogar derjenige, der Kenntnis davon hat, dass er Falschgeld in den Händen hat und es trotzdem weiter verteilt, er auch mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft wird. Was meinst Du nun wird mit denen geschehen, die sich an der Verteilung einer gefälschten Bibel beteiligen? Das findest Du in der Offenbarung:

    Off. 22:18,19
    18 Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind;
    19 und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.

    Das ist die Strafe die Gott für das Entfremden seines Wortes verhängen wird. Da wäre es besser, Du würdest Falschgeld unter die Leute bringen, dass wird nur mit Zuchthaus bestraft.

    Hier nochmal die von Dir angeführten positiven Aspekte der Gesellschaft:

    1. Kostenlose Bibeln, – nutzlos, da verfälscht
    2. kostenlose qualitativ hochwertige Hörbibeln, – nutzlos, da verfälscht
    3. kostenlose Bibelkommentare, – nutzlos, da verfälscht
    4. kostenlose Online-Nachschlagewerke – – nutzlos, da verfälscht

    Wenn das was Sie verbreiten auf einer Lüge beruht und nicht die Wahrheit ist, ist alles vollkommen nutzlos, weil wenn man es glaubt, man einer Lüge folgen würde. Du hast geschrieben:

    ich bedauere, dass es so ist, doch in dieser nutzbaren Qualität stehen Jehovas Zeugen als Bibelverlag alleine da und niemand kann ihnen das Wasser reichen. – Zitat Ende.

    Nur weil Falschgeld von einer sehr hohen Qualität ist, wird es nicht zu echtem Geld. Es bleibt immer noch Falschgeld, auch wenn es sehr hochwertiges Falschgeld ist. Denn es fehlt die Legitimation dieses Geld zu drucken und wer Falschgeld herstellt, suggeriert dadurch, er habe das Recht es zu tun und wenn die Fälschung besonders gut ist, dann glaubt man es ihm sogar.

    Auf die Organisation übertragen ist es genauso. Sie sind so gut im Verfälschen des Wortes Gottes um die Lehren so aufzubereiten, dass 8 Männer in Brooklyn die alleinige Macht in der Religionsgemeinschaft haben, dass man ihnen sogar glaubt sie würden im Auftrag Gottes handeln. Doch Ihnen fehlt auch die Legitimation. Das werden sie schmerzlich erfahren, am Tage des Gerichts. Ist es nicht seltsam, dass in der Bibel steht:

    1. Petr. 4:17 Elberfelder
    Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange beim Haus Gottes;
    wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

    Wenn die Zeugen Jehovas also das Volk Gottes sind, dann werden Sie zuerst gerichtet werden und erst danach die anderen Menschen, genau deshalb weil sie sich so sehr gegen Jehova und vor allem gegen seinen Sohn Jesus versündigt haben.

    Aber mir ist klar, dass dies alles an Dir ab prallt und Du Deine Meinung nie ändern wirst. Wenn Du möchtest, dann kannst Du gerne beweisen dass die Organisation die Wahrheit lehrt. Bitte zeige uns anhand der Bibel, dass die folgenden Lehren richtig sind:


    1. Das die erste Auferstehung seit 1918 begonnen hat und Menschen im Himmel auferweckt wurden
    2. Das die Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten während des 1.000 jährigen Reiches stattfindet

    Du kannst dafür die komplette WTLib benutzen um Dir die Beweise zu sichern, aber aufschreiben solltest Du dann bitte die Bibeltexte die dies belegen. Du kannst auch gerne Zitate aus der WT-Lib verwenden, wenn diese markant sind und Du diese nicht seitenweise kopierst.

    Ich werde Dir dann antworten, allerdings nur mit der Bibel, denn mehr benötigt man nicht:

    2. Tim. 3:16,17 NWÜ
    16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

    Du hast damit die Möglichkeit das was Du vorher über die Organisation gesagt hast zu beweisen. Du hast ja selbst geschrieben: Mir persönlich geht es nur um die Bibel und ihre Botschaft. – Zitat Ende.

    In dem Punkt sind wir uns also einig. Jetzt wäre also die Frage zu klären, ob es der Organisation auch nur darum geht. Du hast also die Gelegenheit zu zeigen, dass wir alle falsch liegen und Du mit Deinen Lobhuddeleien auf die Organisation Recht hast.

    Liebe Grüße Manfred

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Manfred,

    was ich von der NW-Kritik halte habe ich im vorigen Kommentar, der auch hier rumschwirrt, geschrieben.

    Ich denke, man geht zu weit, wenn man über Dinge urteilt, die man selbst nicht völlig überblicken kann. Ja, auch Urteilen ist Richten. Nur Jesus weiß, inwieweit sich die Organisation in seinen Augen schuldig gemacht hat oder inwieweit sie sich aufrichtig bemühte, ihm nachzufolgen.

    Die Interpretationen der Organisation mögen schön und gut sein, doch mache ich meinen Glauben davon nicht abhängig. Mein Glauben hängt komplett an der Bibel und an Jesus Christus, an niemand sonst. Über 1918 und das 1000-Jahrreich kann man sich viel diskutieren und ich denke der Rahmen des Kommentarbereiches hier reicht dafür nicht aus. Ich würde mich aber zweifellos so einer Diskussion stellen. Wenngleich du auch nicht davon ausgehend solltest, dass ich jemand bin, der Jubelhymnen auf eine Organisation singt. Dafür müsstest du dir einen anderen suchen, der weniger seinen eigenen Weg mit Gott gehen möchte.

    Grüße im Herrn Jesus

    Kyp

  • Winston@Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,
    nach all Deinen Kommentaren, die Du zum Thema TuVs geschrieben hast, bist Du für mich einer der Wenigen, die zwar keine Jubelhymnen, aber konsequent die offizielle Lehrmeinung der LK vertreten.
    Die Literatur der ZJ ist nachweislich für Menschen gemacht, die sich schwer tun die Bibel zu verstehen und dankbar sind, wenn andere das für sie tun. Jungen ZJ wird ja von klein auf abgeraten, sich weiterzubilden und andere Denkansätze zu überlegen und zu hinterfragen.
    Am Besten Ihr Weltbild und Verständnis für Religion und Philosophie bleibt lebenslang auf dem Niveau des Paradiesbuches.
    Wir EX-Zeugen in diesem Forum, wollen alles andere als die ZJ verurteilen und richten. Allerdings ist es eine Tatsache, dass über unsere Ansichten sehr wohl gerichtet und geurteilt wird. Und zwar nicht durch einzelne Zeugen sondern durch die Regeln der WTG, die allen unseren noch eingeschlossenen Brüdern und auch Familienangehörigen den Haß mit Andersdenkenden vorschreibt.
    Nur warum werden die Menschen, die wie alle Urchristen die Bibel kritisch prüfen, vertrieben und als Abtrünnige gehaßt ?

    Auch einige, wenige, wie Du sagst, entschuldbare Irrlehren, wie 607 v.u.Z., 1918, 1975, die 144.000, Blutfragen, UNO, Zivildienst und die Doktrin, dass nur ZJ gerettet werden, sind keine Ausrutscher, das sind elementare Glaubensrichtlinien, nach denen Millionen Menschen gelebt haben und noch leben. Genau das unterscheidet diese Organisation von anderen christlichen Gemeinschaften. Diese Fehler in den Lehren wurden bis heute nicht zugegeben und werden nach innen und außen nach wie vor geleugnet.
    Ich kann Deine Beweggründe an diesen Foren teilzunehmen nicht ganz nachvollziehen. Legst Du hier aktiv Zeugnis ab für die Organisation oder handelst Du als agent provocateur, um andere Gedanken und Sichtweisen kennenzulernen ? Versuche doch mal Deine Fragen an die Ältesten Deiner Versammlung zu richten, die können Dir doch sicherlich besser weiterhelfen in der Erklärung der hier diskutierten Themen.

    Ich unterstelle Dir, dass Du wie ich auf der Suche nach der Wahrheit bist und es naturgemäß etwas schwer hast, Christen in Deinem Umfeld zu finden, mit denen man offen und ehrlich über Glaubensthemen und die Bibel diskutieren kann. Ich wünsche Dir alles Gute auf der Suche des für Dich und Dein persönliches Umfeld richtigen Glaubens und Verständnisses für die Bibel.
    Gruß
    Thomas

  • Kyp an Winston
    März 25, 2013

    Hallo Thomas,

    danke für deine interessanten Zeilen.

    Um was es mir geht? Darum, was die Bibel wirklich lehrt. Ich scheue mich nicht davor zu sehen, welche Argumente für welche Ansichten gebracht werden und erweitere dadurch meine Erkenntnis, meinen Horizont und – jetzt kommt ein Wort, das die meisten, die es gebrauchen, wahrscheinlich eher selten richtig verstehen – Unterscheidungsvermögen (Rationalität wäre übrigens ein Synonym).

    Ob ich ein Vertreter der Lehrmeinungen der LK bin? Ich sehe mich als Vertreter der Lehren der Bibel. Dadurch überschneide ich mich automatisch mit der LK in vielen Dingen, aber, und so ehrlich bin ich, nicht in allen. Nimm bspw. meinen ersten Kommentar im porneia-Thema und schließe selbst daraus, ob ich blind glaube oder ob es mir nur um die Wahrheit der Bibel in ihre Essenz geht.

    Grüße im Herrn

    Kyp

  • Winston an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    nach Deinem Kommentar an Manfred scheinst Du ziemlich dünnhäutig zu sein, wenn Dir jemand sachlich und direkt widerspricht. Deine Antworten sehen immer gleich aus. Ich halte mich nur an die Bibel und kann nicht erkennen, dass diese der Lehrmeinung der LK widerspricht. Nachgewiesene Fehler, die bis heute nicht zugegeben werden, sind für Dich Detailfragen, über die Du nicht diskutieren willst. Diese sog. Detailfragen sind das Fundament dieser Organisation. Ohne 144.000 Gesalbte gibt’s keinen TuvS. Ohne die Lehren zu 1918 gibt es keine irdische Organisation Gottes. Ohne die Zeit des Endes und die Behauptung nur ZJ werden gerettet erübrigt sich der Predigtdienst.
    Bis heute bist Du uns alle Bibelstellen schuldig geblieben, die Du zur Bestätigung Deiner Meinung über die Organisation nebulös andeutest. Auch Fragen zu Deinem Verständnis über den TuvS bleiben unbeantwortet. Warum, fällt Dir da nichts mehr ein ? Die NWÜ ist eine nicht anerkannte Bibelübersetzung, die von allen Theologen weltweit abgelehnt wird. Hast Du überhaupt eine richtige weltweit anerkannte Bibelübersetzung zu Hause (Elberfelder oder Lutherübersetzung) und wenn ja, warum liest Du nicht mal da nach.
    Was mich an Deinen Argumenten aber wirklich stört, ist Deine Ansicht über die dummen ungebildeten Mitbrüder, die ohne Hilfen der ZJ Literatur sowieso nix verstehen und angeleitet werden müssen. Die Organisation ist deshalb für die Schafe und für deren Verständnis der Bibel notwendig. Hier erkenne ich eine Arroganz, die sich genau mit der Selbstdarstellung der Organisation deckt. Du bist von Deiner Meinung sehr überzeugt, kannst diese aber sachlich und biblisch nicht begründen . Ich bin mal neugierig, wie Du die angekündigten biblischen Beweise für die offenen Fragen von Manfred darlegen wirst.
    Gruß
    Thomas

  • Manfred an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    ich muss mich dem Kommentar von Thomas anschließen, er hat das wunderbar auf den Punkt gebracht.
    Du hast ja geschrieben, ich zitiere:
    Ich denke, man geht zu weit, wenn man über Dinge urteilt, die man selbst nicht völlig überblicken kann. Ja, auch Urteilen ist Richten. Nur Jesus weiß, inwieweit sich die Organisation in seinen Augen schuldig gemacht hat oder inwieweit sie sich aufrichtig bemühte, ihm nachzufolgen. Die Interpretationen der Organisation mögen schön und gut sein, doch mache ich meinen Glauben davon nicht abhängig.

    Es ist ein Unterschied, ob man eine Sachlage anhand von Fakten (in dem Fall die Bibel) beurteilt, oder ob man jemanden verurteilt. Beurteilen kann und darf jeder der sich mit den Fakten vertraut macht. Doch verurteilen sollte man unserem Schöpfer überlassen. Du möchtest uns aber auf die Stufe (Niveau) der Organisation runter ziehen in dem Du behauptest, auch Urteilen ist Richten. Das ist Falsch. Es gibt ein Sprichwort:

    Wer im Glaushaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

    Ausgerechnet diese Organisation, die Du hier immer lobend hervorhebst (ich gebe zu nicht bejubelnd, aber positiv hervorhebend), diese Organisation erlaubt sich über alles und jeden zu urteilen, verurteilen und zu richten und die Hinrichtung (Gemeinschaftsentzug) auch noch gleich auszuführen. Aber die die selbst alle verurteilen, sollen noch nicht mal beurteilt werden? Ja noch nicht einmal anhand der Bibel überprüft werden? Entweder gilt das für alle oder für keinen. Wir hier haben zumindest vor die ganz offensichtlichen falschen Lehren der Gesellschaft bloß zustellen, damit nicht noch weitere Menschen drauf hereinfallen.

    Du hast ja weiter geschrieben: Die Interpretationen der Organisation mögen schön und gut sein, was auch wieder falsch ist, denn sie sind weder schön noch gut.

    Mir ist schon klar, dass Deine Kommentare eine gewisse Gratwanderung bedeuten. Die Gesellschaft nicht zu bejubeln, sonst würden alle etwas dagegen schreiben, aber auch wenn etwas offensichtlich falsches auf den Tisch kommt, immer wieder ein paar positive Worte über die Organisation einzustreuen, genau wie Du es in dem letzten Zitat gemacht hast. Du erwähnst auch immer wieder, dass Dir die Organisation nicht wichtig ist, Du Dich nur an die Bibel halten willst und dann gibt es ein positives Statemant über die Organisation.

    Die Organisation mit Ihren falschen Lehren mit der wahren Lehre der Bibel in Übereinstimmung zu bringen ist nicht möglich. Das ist schon ein Widerspruch in sich. Alleine das diese ach so reine Organisation in Amerika zu 18 Mill. Dollar Strafe verurteilt wurden, weil sie den Kindesmissbrauch durch die zwei Zeugen Regel, begünstigen zeigt schon das da was gehörig schief läuft. Oder glaubst Du wirklich Jehova hätte das veranlasst? Denn alles was die Organisation sonst so im WT druckt, kommt doch angeblich von Jehova direkt. Somit müsste auch er die Schuld an dieser überaus großen Vertuschungsaktion haben. Am 27. März haben sie nun die Berufung eingelegt. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

    Dann hast Du geschrieben:
    Über 1918 und das 1000-Jahrreich kann man sich viel diskutieren und ich denke der Rahmen des Kommentarbereiches hier reicht dafür nicht aus. Ich würde mich aber zweifellos so einer Diskussion stellen.
    Ich kann Dir versichern, um diese zwei an Dich gestellten Fragen zu beantworten, ist der Rahmen des Kommentarbereiches durchaus ausreichend. Also mir würde er auf jeden Fall ausreichen um anhand der Bibel zu belegen, dass die Gesellschaft damit falsch liegt. Da Du ja gesagt hast, dass Du Dich der Diskussion stellen würdest, möchte ich Dich nochmals bitten, diese Fragen anhand der Bibel zu beantworten:

    1. Das die erste Auferstehung seit 1918 begonnen hat und Menschen im Himmel auferweckt wurden
    2. Das die Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten während des 1.000 jährigen Reiches stattfindet.

    Dich zwingt natürlich keiner dazu die Fragen zu beantworten, doch wenn Du sie nicht beantwortest, würde ich Dich bitten aufzuhören die Lehren der Organisation zu loben und als richtig hinzustellen, wenn diese ja wohl nachweislich nicht der biblischen Wahrheit entsprechen. Oder erbringe den Nachweis das diese richtig sind und dann ist es völlig legitim wenn Du das weiter behauptest. Aber behaupten ohne Beweise dafür zu erbringen, dass kann jeder. Ich kann ja auch hergehen und behaupten die Erde sei eine Scheibe und wird von 4 Elefanten getragen. Aber könnte ich diese Behauptung auch beweisen? Das wohl eher nicht.

    Fairerweise möchte ich Dich darauf hinweisen, dass ich diese zwei Fragen absichtlich so gewählt habe und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Das sind zwei einfache Hauptlehren der Zeugen Jehovas.
    2. Wenn diese zwei einfachen Hauptlehren der Zeugen schon falsch sind, wie sieht es dann erst mit dem Rest aus?
    3. Die Bibel macht zu diesen zwei Lehren eindeutige zeitliche Angaben.
    4. Wenn die Bibel zu diesen Punkten so eindeutig ist, wie kann dann die Gesellschaft unter der Leitung des Heiligen Geistes schon 100 Jahre was Falsches lehren?
    5. Wenn diese zwei Lehren der Gesellschaft Falsch sind, ist bewiesen, dass sie nicht dem Heiligen Geist folgen!!!

    Du siehst, ich bin ehrlich mit Dir und sage Dir im Vorhinein auf was Du Dich einlassen würdest, wenn Du Dich dieser Diskussion stellst. Ich habe auch nichts dagegen, wenn Du Dir in der Schreibabteilung in Selters dazu Rückendeckung holst, allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass sie auch nur in der WTLib nachsehen und das antworten. Somit könntest Du das auch selber raussuchen.

    Du hast hier wirklich die einmalige Gelegenheit zu beweisen, dass die Organisation Recht hat. Ich würde mich freuen, wenn man mir die gleiche Gelegenheit geben würde in der Versammlung zu beweisen dass die Organisation Falsch liegt, aber das wird mir aus den bereits bekannten Gründen verwehrt. Damit dürfte auch klar sein, dass wir hier nicht auf dem tiefen Niveau der Gesellschaft angesiedelt sind. Hier ist diskutieren ausdrücklich erwünscht. Also ich bin jedenfalls sehr auf Deine Beweisführung gespannt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Kyp an Manfred
    März 25, 2013

    Hallo Manfred,

    ich verstehe deinen Ton nicht – macht es Spaß, wie ein Ältester mit pulsierender Halsschlagader zu schreien: Entweder duuuuu beantwortest mir jetzt meine Frage, oder duuuu hast gar nichts mehr zu melden?

    Wie dem auch sei.

    Ja, ich kann dir nun alle Bibelstellen zitieren und harmonisch servieren, die diese beiden Lehren stützen. Kann ich machen.

    Parallel dazu weise ich dich darauf hin, dass ich diese beiden Punkte nicht für Hauptlehren halte. Warum ist auch ganz einfach: Weil ich sie nicht für Hauptlehren der Bibel halte. Daher sind sie für mich indifferent. Diese Themen sind Detailthemen. Sie werden nciht jubelnd in Leitartikeln des WTs für die Öffentlichkeit verkündet (zumindest die 1918-Lehre nicht). Das Millenium ist ein biblischer Terminus, und die Grundaussage dahinter ist sicherlich nicht falsch.

    Wie du siehst, haben wir unterschiedliche Sichtweisen. Es kümmert mich nicht, was im Wachtturm von 1931 auf Seite 10 Absatz 5 stand, da es mir um Jesus Christus und das Evangelium geht und das finde ich in der Bibel und nciht im Wachtturm von 1931, S. 19, Abs. 5.

    Grüße

    Kyp

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Bruder Kyp

    Ich halte Dir zugute dass Du in manchen Kommentaren wirklich eine andere und bessere Ansicht hast als die „LK“. Das macht mir Hoffnung, dass Du am Ende vielleicht doch noch erkennst, dass nur Jesus unser Retter ist und die Organisation niemanden retten kann. Dass sie allenfalls ein Werkzeug des Herrn ist, aber sich so darstellt, als sei sie der Herr selbst und Jesus nur ein gutes und vollkommenes Vorbild.

    Trotzdem würde mich interessieren wie Du die von Bruder Manfred genannten Lehren beweisen willst.

    Du kannst es scheinbar, denn Du hast geschrieben:

    Ja, ich kann dir nun alle Bibelstellen zitieren und harmonisch servieren, die diese beiden Lehren stützen. Kann ich machen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,
    du schreibst:
    „Ja, ich kann dir nun alle Bibelstellen zitieren und harmonisch servieren, die diese beiden Lehren stützen. Kann ich machen.“

    Das finde ich eine gute Idee, mach das doch bitte und zeig diesem Manfred mal was ein gut geschultes Wachtturmhirn alles drauf hat.
    Ein Tipp von mir:
    Ohne das hellere Licht des Sklaven wird es nicht gehen…also lies das bitte auf WT-Org nach bevor du antwortest; oder du gehst auf jwsurvey, dort gibt es den WT v.15.7. schon vorab, der das hellere Licht in Studien-Artikeln aufbereitet..als wohlschmeckende geistige Speise. Ist halt in englisch, aber macht nichts, denn wir haben alle eine ersklassige Schulbildung vom Sklaven genehmigt bekommen.
    Nur Mut, wer die Wahrheit hat, braucht nichts zu fürchten!
    LG
    Zadok

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Die Argumentation von Kyp ist auf dem gleichen Niveau als jene die im Auftrag der Organisation unterwegs sind! Vor Jahren gab es bei uns in Österreich grosse Unruhe und Diskussion über die Haltung der Org.
    gegenüber der UNO. Der Kreisaufseher hat dann am KK gesagt:

    „Brüder ihr werdet doch das nicht glauben!“ …im Zuge dessen hat er auch noch einfliesen lassen das die WTG sich niemals dem Hitler angebiedert hat, also auch hier: Ihr werdet doch diesen Blödsinn nicht glauben! …ohne
    Irgend einen Beweis zu liefern!

    So lieber Kyp kann man auch eine Antwort geben. Glaubwürdiger wird sie deshalb nicht!
    Lg. Matthäus

  • Manfred an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    Jetzt muss ich Dir doch noch mal vor Deiner Ausarbeitung an mich antworten. Ich bin mit Sicherheit kein Ältester mit pulsierender Halsschlagader, wie Du mich dargestellt hast. Ich kenne aber dieses Bild, weil zwei unserer Ältesten nach unseren Gesprächen genauso ausgesehen haben. Dem neuesten Kommentar von Thomas (Winston) an Dich muss ich wieder zustimmen. Es mag aus Deiner Sicht keine Hauptlehre der Bibel sein, da stimme ich Dir zu, aber aus Sicht der LK in Brooklyn sind diese zwei Fragen, die ich Dir gestellt habe, das Fundament auf dem sie Ihr Glaubensgebäude und die Rechtfertigung Ihrer Machtansprüche herleiten. Wenn diese zwei Lehren nicht biblisch belegbar sind, fällt das ganze Kartenhaus zusammen.

    Ich habe Dir im vorherigen Kommentar schon geschrieben, dass ich in der Versammlung nicht die Gelegenheit bekomme meinen Glauben aufgrund der Bibel zu vertreten. Würde ich noch hingehen, müsste ich in der letzten Reihe sitzen, das tat ich vorher auch schon, aber ich dürfte niemanden grüßen und mich würde niemand grüßen, geschweige denn, das ich die Möglichkeit bekäme 5 Minuten auf der Bühne zu sprechen. Warum das so ist, liegt an den hartherzigen menschlichen Regeln, der Organisation, von der Du immer so sprichst, dass die meisten Ihrer Lehren doch stimmen. Nicht alle aber die meisten.

    Zumindest an den Lehren, die meine zwei Fragen betreffen hast Du keinerlei Zweifel, da Du ja geschrieben hast, dass Du mir die biblischen Beweise dafür bringen kannst.

    Es geht hier also nicht darum, Dir den Mund zu verbieten, sondern nur einfach mal die Beweise dafür zu bringen, dass das was Du bisher immer behauptet hast auch der Wahrheit entspricht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn wir müssen uns nicht fortwährend Lügen anhören bis zum St. Nimmerleinstag. Wir möchten uns der Wahrheit widmen und nicht der Falschheit, deshalb haben wir uns von der Organisation getrennt. Da muss es Dir doch als aktivem Zeugen Jehovas verständlich sein, dass man sich von falschem Gedankengut getrennt halten will. Genau das macht Ihr doch mit denjenigen, die Ihr als Abtrünnig bezeichnet habt und denen die Gemeinschaft entzogen wurde. Doch im Gegensatz zu dem wie Ihr in den Versammlungen andersdenkende behandelt, hast Du nun die Gelegenheit Deine Behauptungen zu beweisen und wenn Du Recht hast, bin ich der Erste der sich bei Dir entschuldigt.

    Deshalb möchte ich wirklich zur Liebe ermahnen und diese Diskussion so sachlich wie möglich auszutragen und der einzige Masstab anhand dessen man die getroffenen Aussagen bewerten wird, ist die Bibel. Du kannst ja gerne Schlussfolgerungen aus dem WT zitieren, aber es sollte immer ein ausgeschriebener Bibeltext enthalten sein. Ein Zitat ohne Bibeltext kannst Du gleich weglassen, da dieser keine Beweiskraft hat.

    Ausserdem hoffe ich, dass wenn Du Dich nun selber mal mit diesen zwei Fragen anhand der Bibel eindringlich beschäftigst, evt. darauf kommst, dass diese Lehren aus Brooklyn doch keine biblische Grundlage haben. Das was man sich selbst erarbeitet ist wertvoller, als das was man aufgetischt bekommt.

    Du erarbeitetest somit diese Fragen nicht für mich, sondern auch für Dich. Denn hast Du Recht und diese Lehren stimmen, dann hast Du den Beweis und kannst so weiterleben wie bisher. Erkennst Du aber selbst, dass die biblische Grundlage fehlt und sogar falsch ist, dann wird sich zeigen ob Du Dich wirklich an das hältst, was Du bisher immer gepostet hast:

    Mein Glauben hängt komplett an der Bibel und an Jesus Christus, an niemand sonst.

    Ich wünsche Dir wirklich vom ganzen Herzen, dass Du beim Nachforschen die Wahrheit findest, so oder so.

    Liebe Grüße Manfred

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    lieber Manfred,
    deine herzlichen Worte sollten für den Kyp Balsam sein.
    Vielleicht schafft er es, so er nicht in Selters auf der Payrole steht, bisher akzeptiertes infrage zu stellen.
    Die Vermessenheit des Sklaven – nach dem Motto !friß oder stirb!
    geht an Christi Beispiel vorbei.
    Es ist hahnebüchen, was fürn Stuss schon gelehrt wurde, nit der Erwartubg, die Zeugen müssen es !glauben!
    1925, 1975, Impfungen, Ztansplantationen – 1968 galt das als moderne Form des Kannibalismus.
    So heißt es heute hin und morgen zurück. Und alles mit dem Anspruch !geistgeleitet!
    So entehrt man Gott, versklavt die Brüder und setzt Jesus ab.
    Wer ist der Führer zum Leben ? Allein Jesus und niemals die Altherrenriege der 8 Einsamen Herrscher.
    Sie haben beim Kindsmissbrauch den Bogen überspannt. Und nun kommt das Echo!!!!
    Die Milliardenforderungen werden sie nackt machen und was übrig bleibt kommt ins Museum – zur Abschreckung.
    Das doppelte Leben vieler Zeugen von heute demonstriert, dass sie ihr Leben selbst bestimmen wollen wobei sir auf konform in der Versammlung machen. Aber privat sind sie wie Major Tom: völlig losgelöst.
    Die Ältesten werden noch und nöcher geschulz – mit dem Ergebnis, dass zwar Rechtsfälle pflegen köennen, nicht aber zwischenmenschliche Beziehungen. Die Schere zwischen Anspruch und Realität klafft immer weiter auseinander, bis sie an Kraft zum Schneiden verliert und nutzlos ist.
    Wie kann man Blutspenden verweigern abder Derivate aus solchen akzeptieren? Oder noch schlimmer: Bovines Blut in Hemopur als Blutersatz. Bovin = Rind.
    Da wachsen den Zeugen Hörner.
    „Hemopure® wird aus den roten Blutkörperchen von Rinderblut hergestellt, die hochgereinigt, verarbeitet und mit einer Salzlösung vermischt werden. Hemopure® kann, ungeachtet der Blutgruppe, jedem verabreicht werden. Die Substanz ist gegenwärtig in der klinischen Erprobung, und die Firma hofft, die Marktzulassung nächstes Jahr zu erhalten. Pakete mit Hemopure® kamen innerhalb von zwei Tagen nach Semlachers Anruf im Krankenhaus an. Nachdem Orduño das Medikament drei bis vier Tage lang intravenös verabreicht worden war, schoss sein Hämoglobinwert in die Höhe, und der Körper war wieder in der Lage, neue sauerstoffbefördernde rote Blutkörperchen zu produzieren.

  • Kyp an Manfred und Winston
    März 25, 2013

    Hallo Winston und Manfred,

    ich schreibe euch mal im Kollektiv 🙂

    Dann erwecke ich wohl den falschen Eindruck, wenn ihr mich so einschätzt.

    Wenn ich euch die beiden Fragen beantworte, dann wäre es das gleiche, wie wenn du alle biblischen Belege, die in der Literatur erwähnt werden, zusammenträgst und paraphrasierst. Ich kann noch einige Hinweise aus der Bibel einstreuen, in denen ich einen weiteren möglichen Beleg sehe, aber das war es dann schon. Danach kann dies jemand als möglich, wahr oder falsch akzeptieren oder ablehnen. Also geht es hier lediglich darum, ob jemand die Argumentation der Organisation nüchtern betrachten will oder nicht. Denn mehr wird die meine auch nicht sein.

    Ich finde es amüsant, wie hier gedacht wird, ich hätte einen auf die Organisation beschränkten Blick und würde mich weder mit anderen christlichen Religionen, alternativen Bibelauslegungen und den Kritikpunkten an den Zeugen Jehovas auskennen. In der Tat kann ich mich jedoch zurücklehnen, da mir nichts mehr neues begegnet (oder kaum noch). Es sind die immergleichen Jammerreden mit den immergleichen ausgelutschten Argumenten. Nehmen wir mal Joh. 17:3 – meine Sammlung, welche Übersetzungen möglich und sinnvoll sind, kann ich der Länge nach schon zu einem Buch binden. Und dann erzählt mir jemand in zwei Sätzen, das wäre das Ultimativargument gegen die NW, das ich bestimmt noch nicht kenne, wobei er das tut, was er vorgibt zu verabscheuen (nämlich das Nachplappern anderer Meinungen – früher von der Orga, heute von fragwürdigen, selbsternannten Kritikern).

    Was Bibelübersetzungen betrifft – ich rede nicht gern auf persönlicher Ebene, aber da du nachgefragt hast: Ich besitze alle etablierten Übersetzungen und lese ausschließlich diese und nicht die NW (ich denke auch das ist wieder ein Punkt, an dem man eigentlich merkt, dass ich kein “klassischer Organisationsvertreter” bin). Das tue ich, um die Ursprachen zu verstehen und wie man sie noch übersetzen kann (meine Kenntnisse reichen nicht aus, um direkt hebräisch oder Koine-Griechisch zu lesen, ich kann nur einzelne Wörter und ein paar Grammatikgrundlagen). Man merkt schnell, dass die Bandbreite an möglichen Übersetzungen größer ist, als man beim Lesen von nur einer feststellt (auf meinem Blog ist hierzu ein Artikel).

    Was das Thema Arroganz betrifft – ich bin lediglich Realist. Dass man dies als Arroganz auslegen kann ist wahr, aber keinerlei Absicht meinerseits.

    Dass du denkst, die Organisation würde dies als Hauptlehren sehen ist schön und gut. Eindeutig belegt sehe ich das nicht und zudem fühle ich mich dadurch nicht veranlasst, es genauso zu sehen, wenn mein biblisches Verständnis dies nicht erfordert.

    Interessant ist, dass ihr meine Worte so interpretiert, als würde ich gnadenlos organisationskonform sein. Meiner Ansicht nach werde ich von anderen eigentlich nicht so empfunden. Ich kann mich z.B. noch an das Entsetzen im Gesicht einer Schwester meiner damaligen Versammlung erinnern, als ich von einem Bibelkreis an meiner damaligen Hochschule erzählte, als ob sich es für einen Zeugen Jehovas nicht gehört, die Ansichten anderer Christen in Erfahrung zu bringen 😀 (und was außerdem von manchen über universitäre Ausbildung gedacht wird, brauche ich ja nicht zu erwähnen)

    Was mir hier ein bisschen fehlt, ist der Respekt; das was mir hier entgegengebracht wird, fühlt sich ein wenig wie ein Niedermachen an. Ich mache mich doch auch nicht über eure Ansichten lustig. Wenn schon von vornherein feststeht, dass man mich nur zum Narren machen will, da ich eh nur ein “Wachtturmhirn” habe, habe ich kein Interesse mit jemand, der so denkt, weiterzudiskutieren, das sage ich auch mal klar. Entweder man hat Respekt vor Menschen oder eben nicht. Übrigens genau das, was hier von denjenigen selbst eingefordert wird – wie lächerlich, von der Organisation Respekt einzufordern und selbst keinen zu zollen. Wie man in den Wald hineinruft kommt es eben zurück. Und wer nicht das Niveau für Respekt hat, hat auch nicht das Niveau für eine theologische Diskussion, sorry.

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Guten Abend Kyp

    Erlaube mir bitte, dass ich mich in eure Diskussion einmische.

    Es stört mich und vielleicht auch andere, dass sich die Organisation stets als unverzichtbares Mittel zwischen uns und Jehova bzw. Jesus stellen will. Was mich betrifft, so lasse ich das nicht zu!

    Interessant sind dabei die Mittel zu denen sie zur Erreichung ihrer Ziele greift. Diese Mittel sind ein Hinweis, wessen Geisteskind sie ist und auf wessen Seite sie steht, und das ist, was mich so erschreckt.

    Schau dir einmal Apg. 15:17 an. Dort übersetzt die Organisation in der NWÜ „die nach meinem Namen genannt sind“, um sowohl ihren Namen wie auch ihre Berufung durch die Bibel, Gottes Wort, zu rechtfertigen. Im Vergleich zu anderen Bibelübersetzungen ist erkennbar, das die Brüder beim Übersetzen in der NWÜ einfach einwenig „geschummelt“ haben, um es einmal freundlich auszudrücken.

    (Apostelgeschichte 15:16-17) . . .Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Hütte Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Trümmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten, 17 damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, DIE NACH MEINEM NAMEN GENANNT SIND, Jehova ernstlich suchen, spricht Jehova, der diese Dinge tut,

    WT 15.4.1996 S. 17-18 Abs. 5
    Warum die wahre Anbetung von Gott gesegnet wird
    Während die meisten Übersetzer der Christenheit und des Judentums den Gottesnamen aus ihren Bibeln verbannt haben, räumen Jehovas Zeugen in der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift diesem Namen respektvoll die ihm gebührende Stellung ein. Sie ehren diesen Namen genauso wie die ersten Christen. Jakobus erklärte: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen. Und damit stimmen die Worte der PROPHETEN überein[: ‚]. . . damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, DIE NACH MEINEM NAMEN GENANNT SIND, Jehova ernstlich suchen, spricht Jehova, der diese Dinge tut‘ “ (Apostelgeschichte 15:14-17; Amos 9:11, 12).

    Einst galt diese Schriftstelle als tragendes Argument, dass ZJ Gottes Volk sind. Nur können ZJ selber nicht genau sagen, wie Gottes Eigenname lautet. Inzwischen gibt es bereits zwei Organisationen, die sich Zeugen Jehovas nennen.

    Wer andere wie dumme Kinder behandelt und sie zu täuschen versucht, muss sich nicht wundern wenn sie so dumm sind, dass sie ihm nicht glauben.

    Gerne werde ich dir weitere Beispiele nennen, die du überprüfen und dann mit dem KA besprechen kannst.

    Ede

  • Andreas
    März 25, 2013

    Lieber Kyp;
    warum machst du es dir so schwer.
    Dein Zitat
    “ Ja, ich kann dir nun alle Bibelstellen zitieren und harmonisch
    servieren, die diese beiden Lehren stützen. Kann ich machen.“

    Mach es bitte einfach mit jedem weiteren Kommentar wo du es nicht tust, wirst du unglaubwürdiger.

    LG Andreas

  • Sascha an Kyp
    März 25, 2013

    Lieber Kyp,

    vielleicht kannst du dich erinnern, aber ich habe dir z.B. bei deinem Aufruf, nicht fanatisch zu werden, zugestimmt. Bei anderen Dingen, die du geschrieben hast, habe ich eine andere Meinung, und diese muss ich nicht immer auf Biegen und Brechen loswerden.

    Man muss aber eben auch bedenken, dass viele von uns hier schwer getroffen wurden, und einen alles andere als „guten Abgang“ in der Versammlung hatten. Wir (meine Frau und ich) haben z.B. immer nur über die Bibel gesprochen, wir haben mit den Ältesten weder über irgendwelche Bilder in den Zeitschriften oder andere „menschlichen“ Kritikpunkte an der WTG gesprochen, noch auf Wissen von „kritischen Internetseiten“ zurückgegriffen. Und trotzdem hat man am Abend unseres Ausschlusses direkt im Anschluss an die Mitteilung Örtliche Bedürfnisse über das Thema Abtrünnigkeit gehalten. 🙂

    Viele von uns erleben die Diskriminierung durch ihre Familienangehörigen und ehemalige Freunde, und da kann es schon schwer fallen, objektiv an Argumente heranzugehen. Schnell kommt man dann auf die persönliche Ebene, statt sich inhaltlich auszutauschen.

    Aber vielleicht kannst du ja auch etwas Verständnis dafür aufbringen, dass hier nunmal viele schlechte Erfahrungen gemacht wurden, und es Zeit braucht, bis man diese verarbeitet hat, und womöglich konstruktiv für seine eigene Entwicklung nutzen kann.

    Diese Plattform sehe ich als eine Möglichkeit an, sich offen auszutauschen. Das muss aber in beide Richtungen gehen, und der von dir beschriebene Respekt darf dabei nicht fehlen, im Gegenteil: Mit der Zeit sollte er wachsen. Also fühl dich bitte so frei, auch in Zukunft deine Argumente vorzubringen, ob sie nun der Meinung der Mehrheit hier entsprechen oder nicht. Wenn wir uns dabei auf das Wort Gottes stützen, dann sollte es möglich sein, über die verschiedenen Standpunkte auf Augenhöhe zu diskutieren.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Aaron
    März 25, 2013

    Hallo Kyp und alle anderen,

    ich kann gut nachempfinden wie du dich hier in diesem Forum fühlst. Leider ist es so, dass es hauptsächlich um 2 Läger geht – Pro und Kontra WTG. Aus deinen Kommentaren kann man sehr wohl erkennen, dass du kein WTG Hardliner bist. Andererseits kann ich natürlich auch alle auf BI gut verstehen, die jeglichen Versuch der Verteidigung der WTG Linie meinen „niedermachen“ zu müssen. Alles was irgendwie nach WT riecht erzeugt eine Abwehrhaltung. So wie Sascha es geschildert hat, erging es vielen die hier unterwegs sind. Ich selbst wurde ausgeschlossen, nur weil ich der Meinung bin, dass Gott die Zukunft jedes einzelnen Menschen voraussieht. Das genügte um mich zum Tode zu verurteilen. Inzwiscehn sind ein paar Jahre vergangen und ich kann etwas gelassener damit umgehen, aber es war nicht leicht. Ich bin der Überzeugung, dass Objektivität zu einer der größten Herausforderungen in unserem Leben gehört. Das gilt für alle. Eine Diskussion sollte daher mit Unvoreingenommenheit und Aufgeschlossenheit geführt werden. Die Liebe zur Wahrheit sollte für uns alle immer noch ein wichtiger Antrieb sein und nicht nur etwas dass wir von „Wohnungsinhabern“ erwarten wenn wir von Haus zu Haus gehen. Die Vielfalt der verschiedenen Meinungen ist doch das was viele Aussteiger lobend erwähnen, also sollten wir auch objektiv mit Meinungen umgehen, die von der WT Doktrin beeinflusst sind und sachlich damit umgehen. In diesem Sinne wünsche ich dir und uns allen weiter viel Freude und Bereicherung für unser Glaubensleben durch dieses Forum.
    Gruß Aaron

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Liebe Geschwister,
    es gibt überhaupt keinen Grund die WTG zu verteidigen. Warum das so ist, steht in Hesekiel 13:6 ich zitiere mal die NeÜ:
    „Sie schauen Hirngespinste, verkünden falsche Orakel und sagen: ‚So spricht Jahwe!‘, obwohl Jahwe sie gar nicht gesandt hat. Und dann erwarten sie auch noch, dass er ihr Wort eintreffen lässt.“
    Die WTG sieht sich als das neuzeitliche Volk Gottes. Und ihre Nachfolger finden das gut.Deshalb steht auch in Vers 19 des selben Kapitels:
    „…und indem ihr mein Volk, das so gern auf Lügen hört, anlügt.“
    siehe ausserdem hierzu folgenden Vortrag aus dem letzten Jahr:
    http://www.bruderinfo.de/?p=894
    Wenn also jemand wie Kyp, der hier übrigens auch nur Werbung für seinen Blog machen möchte (manchmal verlinkt er sein Pseudonym)der so vor sich hindümpelt, WTG-Reklame macht, dann darf man das ohne Weichspülen auch so benennen. Jehova tut es auch. Klar und deutlich.
    Im übrigen sind Manfreds Fragen immer noch nicht beantwortet und da wird auch nichts mehr kommen.
    Liebe Grüße
    Achim

  • Winston an Kyp
    März 25, 2013

    Lieber selbsternannter Theologe,

    Deinem letzten Kommentar ist eigentlich nichts mehr zu erwidern. Deine groß angekündigten Bibeltexte, die Dein Verständnis bzgl. Der Organisation der ZJ klar belegen können, willst Du uns scheinbar nicht mitteilen.
    „Wenn ich euch die beiden Fragen beantworte, dann wäre es das gleiche, wie wenn du alle biblischen Belege, die in der Literatur erwähnt werden, zusammenträgst und paraphrasierst.
    Also geht es hier lediglich darum, ob jemand die Argumentation der Organisation nüchtern betrachten will oder nicht. Denn mehr wird die meine auch nicht sein.“
    Schade ich war gespannt mit welchen Texten Du uns die Rolle des TuvS anhand der Bibel erklären kannst.
    Ich möchte noch klar stellen, dass der Kommentar bzgl.
    “Wachturmhirn“ weder von Manfred noch von mir geschrieben wurde. Diesbezüglich mußt Du Dich an einen anderen Teilnehmer dieses Forums wenden.
    Das was Du unter Respekt verstehst, hast Du uns ja jetzt unmissverständlich mitgeteilt.
    „Es sind die immergleichen Jammerreden mit den immergleichen ausgelutschten Argumenten.“ oder
    „nämlich das Nachplappern anderer Meinungen – früher von der Orga, heute von fragwürdigen, selbsternannten Kritikern“.
    „wie lächerlich, von der Organisation Respekt einzufordern und selbst keinen zu zollen. Und wer nicht das Niveau für Respekt hat, hat auch nicht das Niveau für eine theologische Diskussion, sorry“.
    Wenn Dein Anspruch darin besteht niveauvolle theologische Diskussionen zu führen, die jegliche Kritik an der WTG Organisation und an Deinen sehr nebulösen Ergüssen weglassen, dann muß ich für mich anerkennen, dass ich einem derart
    (ein)gebildeten Menschen nicht ebenbürtig bin. Auch sehe ich mich nicht als Theologe. Ich bin lediglich ein einfacher Mensch, der versucht die Bibel zu verstehen.
    Bis heute ist es keinem Zeugen Jehovas gelungen, mir anhand der Bibel zu erklären,
    warum die Organisation die irdische Vertretung Jehovas ist,
    warum es mehrere Klassen von Christen gibt,
    warum nur Zeugen Jehovas gerettet werden und alle anderen Christen dem Tod geweiht sind
    warum nicht konforme Gedanken über die Bibel etwas mit Abtrünnigkeit zu tun haben
    und warum Familienangehörige das Kontaktverbot beachten müssen.

    Ganz abgesehen von eher unwichtigen Lehrmeinungen über Hurerei, Kleidungsvorschriften und vieles mehr, für die ich keinen passenden Bibeltext gefunden habe.
    Ich hoffe Du findest andere intelligentere niveauvolle Menschen, die Dir das Wasser reichen können, um mit ihnen theologisch anspruchsvolle Diskussionen führen zu können.
    Thomas

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Lieber Thomas,
    du schreibst:
    „Bis heute ist es keinem Zeugen Jehovas gelungen, mir anhand der Bibel zu erklären,
    warum die Organisation die irdische Vertretung Jehovas ist,
    warum es mehrere Klassen von Christen gibt,
    warum nur Zeugen Jehovas gerettet werden und alle anderen Christen dem Tod geweiht sind
    warum nicht konforme Gedanken über die Bibel etwas mit Abtrünnigkeit zu tun haben
    und warum Familienangehörige das Kontaktverbot beachten müssen.“
    Zitat Ende
    Siehst du, genau diesen Sachverhalt kann man nur erklären, wenn man sein „Hirn“ mit Gedanken aus dem „Wachtturm“ füllt. Also mit dem „Wachtturmhirn“. Für jeden, der den WT der Bibel vorzieht, sollte es eine Ehre sein, seinen Sitz der Denkfähigkeit so benennen zu dürfen. Verstehe nicht, warum Kyp deshalb gekränkt ist. Ich bin doch auch nicht beleidigt, wenn man mich als Abtrünnigen – oder für Kyp etwas intellektueller formuliert – als Apostat bezeichnet.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Kyp an „alle“
    März 25, 2013

    Hallo zusammen,

    erstmal danke für die netten Kommentare der Beiden, die mich anscheinend in etwas positiverem und sympatischerem Lichte sehen.

    Möchte kurz auf einiges eingehen, auch den anscheinend mit Heißhunger erwartetem biblischen Kommentar meinerseits.

    Es ist wiederum erstaunlich, dass sich jemand an dem Wort „theologisch“ stört. Du kannst es in meinem Falle auch mit „Bibelauslegung betreffend“ oder „religiöse Abwägungen betreffend“ ersetzen, es macht keinen Unterschied. Anscheinend fühlt man sich auch gekränkt, weil ich Hochschulbildung habe und man selbst nicht. Also das, was ihr Jehovas Zeugen vorwerft, nämlich, dass sie weder theologische Affinität noch Hochschulbildung befürworten, macht ihr mir hier zum Strick 🙂 Auch ich bin nur ein kleiner Mensch der im Rahmen seines bescheidenen Lebens, in dem er gern auch den korrekten Fachbegriff benutzt, Gott durch die Bibel sucht.

    Was meinen verlinkten Blog betrifft: Da steht „Website: …“ und ich habe die meine eingetragen. Wenn das nicht gewünscht ist, so sollen die Admins das Feld entfernen, ansonsten brauche ich mir doch diesbzgl. keine Vorwürfe anzuhören.

    Und dann mein heiß erwarteter Kommentar zu 1918 und dem Millenium. Vielleicht hofft mancher mit unglaublich stimmigen Argumenten wieder zu Organisation geführt zu werden (höhöhö). Doch erzähle ich meine Gedanken: Anfangs hieß es quasi – schreib doch mal was über 1918 und das Millenium. Da ich das nicht innerhalb von 5 Minuten tun wollte, schrieb ich – gerne, kann ich mal machen. Doch je mehr Kommentare zu diesem Thema kommen, desto gewisser ist, dass es denjenigen darum geht, mich vorzuführen. Daher versuchte ich den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem ich schrieb, ich werde ohnehin nur die „Beweisführung“ der Organisation zusammenfassen, die auf biblischen Indizien beruht. Anscheinend geschieht ein gewisses Aufgeilen auf diesem Thema, alà „ha ha, schaut nur, jetzt kneift er doch“, aber ist euch bewusst, dass ihr gerade einem Banker sagt, er soll einen Vortrag über Giralwertschöpfuung halten und ihn auf die Zirkusbühne mit Clownnase schickt?

    Also lassen wir das und ich fasse kurz zusammen: Daniel 7:7, 25 spricht von 3,5 Zeiten, die man als 3,5 Jahre interpretieren kann und die aufgrund des Kontextes als ab 1914 beginnend angesehen werden können. So kommt man auf das Jahr 1918. Eine Parallele dazu findet man offensichtlich in Offenbarung 11, in der uns dieser Zeitraum wieder begegnet. Verbindet man diese beiden Darstellungen, findet man ein Predigtwerk, das in Sacktuch erfolgt und eine Befehdung wieder, die auf die Geschehnisse in der Organisation ab 1914 passt. Davon ausgehend führen etliche Zweige zu weiteren Bibelpassagen und Themen, so logischerweise u.a. auf die etwaige Richtigkeit von 1914.

    Grüße im Herrn Jesus auf dass er uns gnädig sei

    Kyp

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Guten Abend Kyp

    Du bist mit Sicherheit nicht der einzige Akademiker hier im Forum. Eine akademische Ausbildung ist nicht erforderlich, um die einfachsten Dinge der Bibel zu verstehen. Die Schlussfolgerung, die der Sklave aus 3½ Zeiten nach 1914, nämlich seine Berufung zum einzigen treuen und verständigen Sklaven der Herrn zieht, ist schlichtweg falsch. Der Sklave sucht sich Parallelen aus der Bibel heraus, erstellt damit einen Koefitientenvergleich und kommt zu seinem Ergebnis: passt!, und macht sein Ergebnis für alle allgemeinverbindlich.

    Nein, Kyp! So geht es nicht! Ein biblischer Beweis, dass das Wort oder der Gedanke von Gott stammt, ist immer noch, dass er unfehlbar eintrifft, und da hat der Sklave kläglich versagt und eher das Gegenteil bewiesen.

    Wenn du der Überzeugung bist, dass der Herr sein Amt 1914 angetreten hat und den Sklaven 1918 berufen hat, dann nenne uns bitte die Gründe, die den Herrn dazu veranlasst haben mag. Worin hat der Herr den Sklaven vor 1918 so tuend gefunden?

    Die Brüder saßen im Gefängnis. Andere Brüder kamen gerade aus den Schützengräben des ersten Weltkrieges. Das Predigtwerk war nahezu zum Erliegen gekommen. Man feierte Weihnachten und Ostern und war ein Teil Groß Babylons. Man glaubte, dass alle Menschen in den Himmel kommen und dass Jehova Israel als Gottes Volk wieder herstellen würde. Eine Leitenden Körperschaft war noch nicht berufen worden, und man glaubte, dass nach der unerfüllten Prophezeiung von 1914 Harmagedon 1925 kommen würde.

    Und wenn du diesen Unsinn in der Versammlung als die Wahrheit verbreiten würdest, wärst du die längste Zeit ein Zeuge Jehovas gewesen. Nun erzähle uns bitte allen, woran du diese Leute als treuer und Verständiger Sklave des Herrn manifestieren willst.

    Ede

  • Winston an Manfred
    März 25, 2013

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für Deine, wie immer treffenden Aussagen. Deine Meinung zu Kyp deckt sich voll mit meiner Wahrnehmung seiner bisher geschriebenen Kommentare. Ich vermute Kyp ist zumindest Ältester und fühlt sich zum Pressesprecher im Internet berufen. Oder er gehört der Selters-Abteilung an, die damit beschäftigt ist, an einem positiven Bild der Organisation nach außen zu arbeiten. Seine Sätze sind ebenso nebulos und zweideutig formuliert, wie die offiziellen Interviews der Vertreter aus Selters in Zeitungsinterviews. Eigentlich sollten wir Menschen wie Kyp dankbar sein, uns in diesem Forum die abstruse Lehrmeinung der WTG erklären zu wollen. Das bestätigt uns in unserer Meinung, dass diese Organisation nicht auf dem Fundament des christlichen Glaubens und der Bibel steht. Wieso sollten wir uns einer Gemeinschaft anschließen, die das Denken verbietet und ihre Schafe als dumm bezeichnet und daran arbeitet, dass diese nichts dazulernen. Ich glaube, daß es viele intelligente ZJ gibt, die allerdings durch Angst vor Konsequenzen, daran gehindert werden ihre persönliche Meinung unter Brüdern ehrlich zu vertreten. Es würde der ZJ Literatur nicht schaden das Niveau ihrer Publikationen auch an intelligente Brüder anzupassen.
    Ich bin froh ein Leben als Abtrünniger führen zu können, der sich kritisch und ehrlich mit der Bibel auseinandersetzt. Zum Glück gibt es sehr viel mehr christliche Freidenker als ZJ auf der Welt, mit denen man fruchtbare Diskussionen führen kann.
    Brüder wie Kyp tun mir leid, weil sie trotz ehrlicher Suche nach der Wahrheit nur das akzeptieren, was ihnen vorgesetzt wird. Dies zu verteidigen scheint seine Mission.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Kann ich mich nur anschliessen Thomas!

  • Barnabas
    März 25, 2013

    Hallo Winston,

    „Oder er gehört der Selters-Abteilung an, die damit beschäftigt ist, an einem positiven Bild der Organisation nach außen zu arbeiten. Seine Sätze sind ebenso nebulos und zweideutig formuliert, wie die offiziellen Interviews der Vertreter aus Selters in Zeitungsinterviews.“ Ende Zitat
    Danke für deinen Kommentar Winston. Ich freue mich das das noch mehreren auffällt.
    Habe mir letzte Woche die „Welt der Wunder“ 4/13 gekauft. Titelseite: „Wird das Internet die neue Weltmacht?“ Dort werden die 5 Feinde des Internet genannt: Bahrain, China, Iran und Vietnam.
    Eigentlich sind es 6, denn die WTG gehört auch dazu.
    Folgendes ist mir an China aufgefallen. Sie wissen, dass sie das Internet nicht aufhalten können.
    Was machen sie? Sie bauen ein kontrolliertes, paralleles Internet auf. Mich würde es überhaupt nicht wundern, wenn die WTG so etwas auch bald hat. Zumindest weiß ich aus zuverlässiger Quelle, dass bei ihren neuen Bauvorhaben große Serverräume projektiert sind. Soweit meine Vorahnung. Muss nicht richtig sein.
    Aber interessanter ist, was den Chinesen noch eingefallen ist. Sie haben eine 50-Cent-Armee.
    In China besteht sie aus 300 000 Männer und Frauen. Ihre Befehle erhalten sie per E-Mail. Dann schwärmen sie aus und verbreiten auf Blogs und Foren die Doktrin der Kommunistischen Partei Chinas. Für jeden Beitrag erhalten sie einen Betrag von umgerechnet 50 Cent. Darum heißen sie auch 50-Cent-Armee. Sicher nicht in der Entlohnung aber vom Prinzip her gab/gibt es hier solche Leute. Teilweise schwimmen sie hier mit um immer und immer wieder die WT-Doktrin zu predigen oder einen Eimer Weichspüler an die Beiträge zu kippen. Der bekannteste von ihnen ist nach längerer Pause gerade wieder zurückgekehrt. Im Moment noch verhältnismäßig unauffällig. Mal sehen wie er sich weiterentwickelt. In gewisser Weise spiegelt es die Verzweiflung der WTG wieder. Sie erleben im Moment gerade ihren „arabischen Frühling“.

    Grüße von Barnabas

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Barnabas

    Das große Vorbild für die Globalisierung Heute, zu der auch das Internet gehört, ist das alte Nimrod’sche Babel. Auch Nimrod wollte alle Menschen durch den Bau des Turmes an eine Idee fesseln und offensichtlich ist ihm dies auch bis zum Eingreifen Jehovas gelungen.
    So wie es damals notwendig war Ziegeln zu brennen, damit der Turm wächst, benötigt man Heute das Internet um die Vereinigung aller Menschen voranzutreiben. Jede Geschichte der Bibel wurde auch als prophetische Geschichte niedergeschrieben und hat seinen Sinn. Nicht umsonst heist es in der Bibel:

    1. Thessalonich 5
    3. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! -dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.

    Friede und Sicherheit kann es natürlich nur geben wenn alle einem gemeinsamen Ziel dienen. Je mehr sich alle diesem gemeinsamen Ziel nähern, desto näher ist der Tag der in Vers 2 steht:

    1. Thessalonich 5
    1. Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, daß euch geschrieben werde.
    2. Denn ihr selbst wisset genau, daß der Tag des Herrn also kommt wie ein Dieb in der Nacht.

    Wir brauchen somit keine Zeiten und Zeitpunkte, sondern Paulus sagte uns was geschehen muss bevor der Tag des Herrn kommt.

    Noch ist es nicht soweit, noch müssen einige Konflikte aus der Welt geschaffen werden. Bleiben wir einfach wach und in der Herde Jesu, das reicht dann schon.

    Zu Deiner Schlussbemerkung in der Du die Brüder ansprichst, welche WT-Doktrin auf Bi posten, möchte ich noch folgendes sagen:

    Zwischen einem reinen Nachfolger der Organisation und einem Nachfolger Jesu, der gar nichts mit den Organisationslehren zu tun haben will, gibt es sicherlich unzählige Schattierungen. Je nach Verständnis des Einzelnen findet manche(r) viel von dem was die Organisation lehrt richtig, anderes falsch.

    Wir können nicht beurteilen, inwieweit es nur an einem anderen Verständnis liegt, dass die von Dir gemeinten Brüder immer mal wieder Lehren der Organisation hoch halten. Das können sie nur selbst wissen und ich finde wenn wir uns mit Liebe damit auseinandersetzen, können wir nichts falsch machen. Erst wenn es beleidigend oder eine Endlosschleife wird, sollten die Admins eingreifen.
    Denn gerade durch das Posten von biblisch leicht zu widerlegende WT-Lehren sind andere Brüder in der Lage den biblisch fundierten Standpunkt darzulegen, wie es beispielsweise Bruder Manfred mit sehr viel Liebe und Geduld macht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Neoveritas
    März 25, 2013

    Lieber Author,

    vielen Dank für diesen gut ausgearbeiteten Artikel. Er entspricht etwa dem was auch ich erfahren habe und retrospektiv über mein vorheriges Leben als „Zeuge Jehovas“ denke. Zu einem gewissen Grad fühle ich mich immer noch als solcher. Und es wird vielen in diesem Forum vielleicht genauso gehen. Die Entscheidung ein „Zeuge Jehovas“ zu werden, wird natürlich nicht immer rational getroffen. Was soll man als Kind tun, wenn die Eltern beide in dieser Religion verhaftet sind und man in der „Wahrheit“ großgeworden ist? So ist es mir ergangen und ich blicke auf mein leben nicht in Trauer zurück. Die Lehren der Bibel sind mit Sicherheit für das Leben jedes Menschen von Vorteil. Wenn auch, wie bei den „Zeugen Jehovas“ zum Teil stark eingefärbt von der Organisation.Viele Menschen, die am Abgrund waren, haben ihr Leben wieder in den Griff bekommen. Ich bitte dies nicht zu vergessen, trotz aller berechtigten Kritik der jetzigen Zustände in der Gemeinschaft der „Zeugen Jehovas“. Leider haben „Zeugen Jehovas“, wie viele andere Relegionsgemeinschaften übrigens auch, ihr kritisches Denkvermögen einer Führungskaste übertragen. Und dies ist ein wesentlicher Faktor. Das Resultat vieler historischer Irrtümer und Versäumnisse, die in diesem Forum schon oft diskutiertt wurden. Die Frage ob oder ob nicht ist also eine schwierige Gratwanderung. Kann man sich sein kritisches Denkvermögen bewahren und hat den Mut seine Meinung zu vertreten, dann mag das gut gehen.Man wird ein Nieschendasein führen müssen, wenn überhaupt. Falls nicht, sollte man sich diesen Schritt dreimal überlegen.

    Einen angenehmen Abend wünscht Neoveritas

  • Martin
    März 25, 2013

    Lieber Mani,
    vielen Dank für Deine Darstellung, die deine innerste tiefgründige Überzeugung auf nachvollziehbare Weise erklärt. Natürlich ergeben sich hier so mancherlei Fragen. Ganz offensichtlich bist du, was die Sache unseres Herrn Jesus betrifft kein Suchender, wohl aber ein Suchender in der Sache derer, die dasselbe biblische Verständnis erlangt haben, wie Du und Deine liebe Frau. Hier ergeben sich natürlich viele Fragen. Ich wünsche Dir auf diesem Weg weiterhin den Segen unseres himmlischen Vaters.
    LG
    Martin

  • Mani an Martin und alle anderen
    März 25, 2013

    Lieber Martin!

    Liebe Brüder und Schwestern!

    In Bezug auf die Situation meiner Frau und mir möchte ich Euch mitteilen, dass wir uns bis heute keiner anderen Glaubensgemeinschaft angeschlossen haben. Denn wohin sollten wir auch gehen?

    Diese Frage versuchte ich für mich in den letzten Monaten wie folgt zu klären: Im Zuge meines persönlichen Bibelstudiums bediente ich mich sehr oft der Hilfe von verschiedensten Internetseiten. Ich konnte erfahren, dass es wirklich viele, sehr, sehr gute Erklärungen für die meisten biblischen Themen gibt, leider aber auch das Gegenteil davon. Bei den meiner Meinung nach bibelkonformen Ausführungen schaute ich mir dann diese Webseiten näher an, um zu erfahren, welche Glaubensgemeinschaften dahinter stehen. So kam ich zu der Erkenntnis, dass sich neben Zeugen Jehovas auch noch sehr viele andere Gruppierungen und auch Einzelpersonen intensiv mit der Bibel auseinander setzen und auch in aufrichtiger Art und Weise versuchen, ihre Erkenntnisse darin resultieren zu lassen, unserem Herrn Jesus Christus nachfolgen zu wollen. Was mir dabei aber auffiel:

    Ich habe bisher keine einzige Glaubensgemeinschaft gefunden, und ich verbrachte wirklich sehr viel Zeit mit der Suche, welche meinem Bibelverständnis wirklich zu hundert Prozent, in allen für mich wesentlichen Punkten, entsprach.

    Meiner Meinung gibt es auch eine Erklärung dafür: In der Offenbarung liest man am Anfang davon, dass Jesus an die 7 Versammlungen schreibt. Die 7 Versammlungen bedeuten nach meinem Verständnis die Gesamtheit aller erdenweiten Christenversammlungen (nicht nur die von Zeugen Jehovas!). Jesus lobt und tadelt, das bedeutet auch, dass nicht in allen Christenversammlungen alles in Ordnung ist und sein wird, aber aus allen dieser Versammlungen wahre Christen den Sieg erringen können, d. h., schlussendlich ewiges Leben erlangen werden.

    Gerade in unserem Fall (keiner von uns hat zu dem Zeitpunkt, als man Zeuge Jehovas geworden ist, daran gedacht, dass man irregeführt werden könnte) ist man in dieser Hinsicht sehr vorsichtig geworden. Da der Weg zum Leben ein sehr schmaler ist, ist es für mich momentan sicherer, wenn nötig, auch alleine diesen Weg zu gehen, es ist besser, auf sich allein gestellt sicher anzukommen, als eventuell mit der Masse von Irregeführten in die falsche Richtung zu gehen.

    Generell muss ich aber zugeben, dass dieses Thema nicht in ein paar Zeilen abgehandelt werden kann, denn es tun sich für mich immer noch folgende Widersprüche auf: Auf der einen Seite muss man aus „Babylon“ hinausgehen um nicht Strafe zu erleiden. Vorhin habe ich angeführt, dass aus allen weltweiten Christenversammlungen Menschen ewiges Leben erhalten werden. Auch Zeugen Jehovas (und hier meine ich nicht die Leitung, sondern die einzelnen Glaubenden) üben Glauben an Jesus Christus aus und bezeichnen sich als Christen. Aber Jesus hat auch gesagt: „Nicht jeder, der Herr, Herr sagen wird, wird auch ins Himmelreich eingehen“. Zählen jetzt nun die Versammlungen (im Sinne der einzelnen Gläubigen) von Zeugen Jehovas zu Babylon oder befinden sie sich ebenfalls innerhalb der symbolischen 7 Versammlungen?

    Welche Glaubensgemeinschaften gehören überhaupt zu den 7 Versammlungen aus der Offenbarung?

    Man sieht also, dass eine generelle Aussage gar nicht so einfach zu treffen ist.

    Ich kann nur für mich sprechen und für mich entscheiden. In diesem Sinne bin ich weiter auf der Suche nach wahren Glaubensbrüdern. Viele findet man sicherlich hier auf Bruderinfo, wenn man sie vorerst auch nicht körperlich kennenlernen kann. Viele wird man vielleicht auch bei anderen christlichen Glaubensgemeinschaften finden können. Von vielen wird man es aber auch gar nicht wissen, dass sie Glaubensbrüder sind, denn die meisten unserer Geschwister wird man erst bei der Offenbarung der Kinder Gottes kennenlernen, wenn Jesus bei seinem Kommen alle zusammen als geeinte Herde in das ewige Leben führen wird.

    Um aber nochmals auf den Kern unseres Problems zu sprechen zu kommen: Man müsste die Frage klären, ob die gesamte Glaubensgemeinschaft von Zeugen Jehovas „Babylon die Große ist, oder ein Teil von ihr, und wenn ja, wie man sie verlässt“?

    Wenn man unsere geistige Führung, also die leitende Körperschaft als treuen und verständigen Sklaven, als einen Teil von „Babylon“ ansieht, wie könnte man die einzelnen Gläubigen dann nicht als Teil von „Babylon“ ansehen? Einzelne Gläubige könnten „Babylon“ nur insofern verlassen, in dem sie sich klar gegen die falschen Lehrmeinungen innerhalb der Versammlung aussprechen oder diese freiwillig verlassen. Dieses öffentliche Bekenntnis führt also unweigerlich zum Ausschluss aus dieser Gemeinschaft! Wenn man die Wachtturmorganisation also zu „Babylon“ zählt, muss man sich definitiv von ihr trennen um nicht ihrer Strafe teilhaftig zu werden.

    Wenn man definitiv sagen könnte, die Wachtturmorganisation gehört nicht zu „Babylon“, dann ergäbe sich folgendes Bild: Dann müsste man die Versammlung nicht verlassen! Aber wäre das denn überhaupt möglich? Gott anzubeten bedeutet, ihn mit Geist und Wahrheit anzubeten. Wahrheit ist das Gegenteil von Lüge. Man könnte genauso sagen, Jesus ist das Gegenteil von Satan. Licht das Gegenteil von Finsternis. Wenn ich die Erkenntnis habe, dass Jesus die Versammlung lobt oder tadelt, und nicht die Versammlung als Lohn ewiges Leben erhält, sondern der Einzelne daraus, dann muss ich als Einzelner gemäß dem göttlichen Auftrag handeln, auch in Wahrheit zu wandeln. Ich kann nicht innerhalb der Bruderschaft die Lüge decken, indem ich die Wahrheit nicht zur Sprache bringe, sofern ich die Wahrheit einmal kennengelernt habe. Würde ich das tun, würde ich mich zum Heuchler machen. Jeder, der selbst die Bibel gelesen hat, weiß, wie Jehova und Jesus Heuchler beurteilen! Es bleibt also keine andere Wahl als Irrlehren zur Sprache zu bringen, bzw. sich öffentlich davon zu distanzieren. Auch das bedeutet die Trennung von dieser Organisation.

    Und hierin offenbart sich das Dilemma, dem der einzelne Zeuge Jehovas ausgesetzt ist. Von welcher Seite man es auch betrachtet, ob man will oder nicht, ein wahrer Christ kann in dieser Organisation aus obigen Gründen nicht dauerhaft verbleiben.

    Obiges müsste aber auch bei Überprüfung anderer christlicher Glaubensgemeinschaften ebenfalls in Betracht gezogen werden. Wenn ich eine biblische Wahrheit erkannt habe und diese Erkenntnis nicht mit der Bibel zu widerlegen ist, und wenn diese für mich richtige Erkenntnis die Konsequenz nach sich ziehen würde, dass ich mit meinem Glauben keine Möglichkeit habe, in dieser Glaubensgemeinschaft verbleiben zu können, so wäre eine solche Glaubensgemeinschaft nicht die richtige.
    Wäre es mir aber trotz meines andersartigen Verständnisses möglich, dieser Glaubensgemeinschaft dennoch anzugehören, ohne das ich deswegen als Abtrünniger angesehen werde und dies einen Ausschließungsgrund zur Folge hätte, so würde es mir möglich sein, guten Gewissens einer solchen Gemeinschaft anzugehören. Aber nur insofern, dass diese nicht ein Teil „Babylons“ ist!

    Insofern sieht man, wie Komplex die ganze Materie für uns ist.

    Doch mit Hilfe des Gebetes und im sicheren Glauben an die Stärke des Geistes Jehovas und unter der Führung unseres Herr Jesus werden wir, sofern wir nicht aufgeben und sofern wir bis zum Ende ausharren, unser gemeinsames Ziel mit Sicherheit erreichen!

    Liebe Grüße an alle

    Mani

  • Sascha
    März 25, 2013

    Lieber Mani,

    deine Erkenntnisse decken sich zu 100 % mit meinen. Danke für die Mühe, die du dir mit dem Schreiben des Kommentars gemacht hast.

    Brüderliche Grüße
    Sascha

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Mani

    Du hast einige sehr wichtige Gedanken geäußert, die mich tief beeindruckt haben. Bleibe dabei!

    » Wenn ich die Erkenntnis habe, dass Jesus die Versammlung lobt oder tadelt, und nicht die Versammlung als Lohn ewiges Leben erhält, sondern der Einzelne daraus, dann muss ich als Einzelner gemäß dem göttlichen Auftrag handeln, auch in Wahrheit zu wandeln. Ich kann nicht innerhalb der Bruderschaft die Lüge decken, indem ich die Wahrheit nicht zur Sprache bringe, sofern ich die Wahrheit einmal kennengelernt habe. Würde ich das tun, würde ich mich zum Heuchler machen. Jeder, der selbst die Bibel gelesen hat, weiß, wie Jehova und Jesus Heuchler beurteilen! Es bleibt also keine andere Wahl als Irrlehren zur Sprache zu bringen, bzw. sich öffentlich davon zu distanzieren. «

    Jehova beurteilt die Herzen, nicht die Organisationszugehörigkeit. Kornelius gehörte dem Militär an, ebenso der Hauptmann, dessen Kind Jesus rettete. Beide offenbarten aber einen tiefen Glauben gepaart mit einer gottgefälligen Herzenseinstellung.

    „Geht aus ihr hinaus..“ Diesen Rat gab Jesus seinen Jüngern, damit sie rechtzeitig aus Jerusalem fliehen konnten. Diesen Rat bezieht der Sklave auf Babylon die Grosse, wobei er selber festlegt, wer dazu gehört. Jesus forderte seine Jünger nicht auf, die jüdische Glaubensgemeinschaft zu verlassen, obwohl er ihr vorwarf, Jehovas Propheten zu ermorden und selber auf Veranlassung ihrer religiösen Führer an den Pfahl geschlagen wurde.

    Sicherlich wird unser Herz uns dazu veranlassen, eine Glaubensgemeinschaft, mit der wir nicht mehr einig gehen, zu verlassen (Jak. 2:26). Aber die Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft dient nicht zu Rettung und verhindert auch keine Rettung, sonst würden keine Menschen, die vor den Zeugen Jehovas gelebt haben, gerettet werden können.

    Ede

  • Rico
    März 25, 2013

    Hallo liebes BruderInfo Gemeinde,

    in dem Vortrag wurde unteranderem erwähnt ich zitiere:

    Betrachtet man, was die Bibel zum Thema Taufe lehrt, so stellt man fest, dass der Sinn der Taufe von der WTG in ein sogenanntes “Hingabegelübde” umgedeutet wird, das erfüllt werden muss, um errettet zu werden, indem man sich für die “Organisation Gottes” verausgabt.

    Nach der Taufe wird jeder “Neu-Verkündiger” mit der Zeit erleben, dass er daran beurteilt wird, inwieweit er seinem angeblichen Hingabegelübde entsprechend lebt. Sollten die Ältesten seiner Versammlung feststellen, dass einer ihrer Zeugen auf einem Gebiet des Dienstes und des Einsatzes für die Organisation Jehovas kränkelt, wird er “liebevoll” ermuntert seine Beweggründe zu überprüfen.

    Zitat Ende

    In Epheserbrief steht das es nur eine Taufe gibt die bei Gott Gültigkeit besitzt und das ist sicherlich nicht die Taufe der Zeugen Jehovas da man laut Jesus im Namen des Vaters,des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden soll und kein Hingabegelübde irgendeiner Organisation abgeben soll! Aber da heutzutage alle Konfestionen babylonische bzw. freimaurerische Elemente besitzen werde ich mich keiner dieser Organisationen oder Konfestionen durch einer Taufe anschliesen! Gott und auch Jesus wissen das ich sie liebe und genau deshalb werde ich konfestionslos bleiben das ist besser als sich zum Teil von Babylon der Großen machen zu lassen! Das ist jedenfalls meine Meinung dazu!

    Menschen können einem Menschen entäuschen, Gott und Jesus werden das nie tun!

    Lg Rico

  • Matthäus
    März 25, 2013

    
1. Johannes 2: 26 Das müßt ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    „Nur einer ist euer Lehrer“ das ist das Bibelwort und Hinweise dass wir Menschen zu Jesus führen sollten sind zur Genüge gegeben worden!

    Vorschlag: Gib in die WT-CD einmal den Suchbegriff ein:

    „Interessierte zur Organisation führen“ – 137 Treffer – regelmäßig wird im KD mit genau diesem Thema aufgefordert wie: INTERESSIERTE ZUR ORGANISATION FÜHREN

    Und dann gibt den Wortlaut ein: „Interessierte zu Jesus führen“ – 10 (!!!) Treffer

    Nur ein Zitat: Der Fortschritt des Studierenden ist untrennbar damit verknüpft, daß er Jehovas Organisation aner-kennt. Zu unserer Verantwortung als Lehrer gehört es daher, das Interesse des Studierenden auf Gottes Organisation zu lenken.

    Vergleiche bitte diese Aufforderung mit jenen von Jesu Worten!

    Die Bibel kann, getrennt von der sichtbaren Organisation Jehovas,
    nicht richtig verstanden werden. WT 15.01.68.

     Johannes 6: 45 Bei den Propheten heißt es: › Alle werden von Gott lernen! ‹ Wer also auf den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir. 63 Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist; deshalb bringen sie euch das Leben. 64 Aber einige von euch glauben mir trotzdem nicht.«

    Das sind Fakten !!!
    lg. Matthäus

  • Dennis
    März 25, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern,

    falls jemand einigermaßen Englisch versteht und eine kurze Abhandlung über das „heller Licht“ bzgl. des „Sklaven“ lesen möchte, kann ich diese Seite empfehlen:

    http://jwsurvey.org/cedars-blog/new-light-watchtower-magazine-leaked-from-organization-weeks-ahead-of-general-release

    Obwohl die offizielle Veröffentlichung diese WTs v. 15.07.13 erst in ca. 3 Wochen stattfinden wird, ist sie schon jetzt durchgesickert.

    Einer der „Höhepunkte“ dieser 4 Studienartikel ist folgendes Zitat:

    (WT 15.07.13)

    „It is vital that we recognize the faithful slave. Our spiritual health and our relationship with God depend on this channel.” – Matthew 4:4; John 17:3.“

    (Übersetzung von mir):

    „Es ist lebenswichtig (entscheidend) dass wir den treuen Sklaven anerkennen. Unsere geistige Gesundheit und unsere Beziehung zu Gott hängen von diesem Kanal ab.“

    LG
    Dennis

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Dennis

    Danke dass Du den wichtigsten Satz des „neuen Lichts“ des Widersachers gepostet hast.

    Die Organisation lehrt somit exakt das Gegenteil von Jesus:

    Matth. 18
    19. Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgend eine Sache, um welche sie auch bitten mögen, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    20. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

    Matth. 23
    9. Ihr sollt auch nicht jemand auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist.
    10. Laßt euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus.

    Im Gegenteil zur Organisation sagte Jesus in Joh. 10:
    9. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein-und ausgehen und Weide finden.

    Es ist ja schon lange klar, aber nun noch klarer, der „treue und verständige Sklave“ hat sich an die Stelle des Christus gesetzt und ist somit der neuzeitliche Antichrist.

    Aber einen treuen Anbeter des neuzeitlichen Baal kann auch sowas nicht vom breiten Weg abbringen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Kyp
    März 25, 2013

    Wenn der Sklave als einziger auf Erden die klaren Lehren der Bibel vertritt und verständlich macht, dann hat diese Aussage Berechtigung und ist alles andere als antichristlich. Das sollte man bedenken, bevor man Baalsvorwürfe bringt. Viele Menschen haben nunmal nicht den Intellekt, die Bibel ohne Anleitung zu lesen und zu verstehen. Wenn die Organisation nur dem Zwecke dient, Menschen zu Jesus zu führen, dann würde auch gegen die Organisation und dass man sie aktiv unterstützt nichts sprechen. Nun kann man das anders sehen, doch wie ich bereits sagte, halte ich die Worte Jesu für eindeutig, dass wir nicht zu Richtern erhoben wurden, auch nicht über die Organisation der Zeugen Jehovas. Was heißt es denn, wenn ein Zeuge Jehovas „der Organisation dient“? Es bedeutet, dass er biblische Gedanken unter das Volk streut und für Maßstäbe einsteht, die meist biblische Berechtigung haben („meist“ deshalb, da es klar ist, dass es biblisch nicht erforderlich ist, z.B. Männer zu ermuntern, Krawatte zu tragen, wenn sie es nicht für erforderlich sehen). Mir scheint, als hast du künstlich ein Feindbild, einen Antichristen, erschaffen und zwar mit Grundlagen, die in deinem Kopf existieren, nicht aber in der Realität. Für andere hier ist ja die katholische und evangelische Kirche wieder interessant geworden, wo ich mir persönlich dann sage: Aha, die Zeugen Jehovas sind der neue Antichrist, aber die Großkirchen, die seit Jahrhunderten Blutschuld und Heuchelei auf sich laden sind dann doch nicht so schlimm, wie man meinen mag. Welch Narrtum.

  • Johnny
    März 25, 2013

    Hallo Kyp 🙂

    Ich würde gerne dazu was sagen!
    Natürlich läuft alles sehr nahe beieinander. Man kann nicht alles pauschalisieren und schlecht machen. Jder macht halt seine eigene Erfahrung mit dieser Glaubensrichtung und Orga. Es kommt auch auf den Typ an wie jemand es aufnimmt und wie jemand geschaffen ist. Viele sind sehr glücklich und machen nur positive Erfahrung.
    Ich z.b habe immer vieles hinterfragt und was mich nach Jahren distanziert hat war die peinlich genaue Kontrolle von Ältesten und die Voreingenommenheit von den meisten Brüdern. Viele haben keinen eigenen Charakter oder Persönlichkeit so als möchte jemand einen Mantel anziehen der garnicht zu ihm passt!! Ich habe so ne Art Bewusstseinskontrolle verspührt und vieles hat mit Angst zu tun und schlechtes Gewissen wegen kleinigkeiten. Ich war z.b mal in eine 28-jährige Schwester verliebt und wir waren ein paar mal alleine bei ihr zuhause aber wir waren frisch verliebt und sehr anständig. Aber als es ihre Freunde und auch die Ältesten mitbekommen haben hat sie voll die Gespräche gehabt und vor allem mit den Ältesten!! Sie haben ihr so ein schlechtes Gewissen eingeredet das sie mit mir schluss gemacht hat! Naja verstehst du den Unterschied zwischen christliche Freiheit und Liebe und Knechtschaft und Bewusstseinskontrolle?? Naja wie gesagt nicht jeder macht gewisse Erfahrungen durch wo dich dazu bringen die AUGEN zu öffnen und mal alles von aussen zu sehn 🙂 Gruss

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Johnny,

    die von dir erwähnten Dinge sehe ich ebenso negativ, doch geht es mir um die Botschaft der Bibel. Und die Grundsätze der Bibel werden von Jehovas Zeugen im Großen und Ganzen gut vertreten. Wie man als Individuum da dazupasst ist eine andere Frage.

    Grüße im Herrn Jesus

    Kyp

  • Daniel
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    es werden gewisse Grundsätze gut vertreten. Gewiss.

    Das Problem ist allerdings der eigene Anspruch. Sie geben sich als Kanal Gottes aus, als Vertreter Jesus.

    Und da kann man sich meiner Meinung nach, keine Fehler erlauben und keine 180 Grad Wechsel.

    Den Papst haben sie in früheren Schriften (zu Recht) wegen seiner Unfehlbarkeit angegriffen, den gleichen Maßstab legen sie aber leider nicht an sich an.

    Trotzdem sagen sie, wir müssen den jetzigen Lehrpunkt als richtig und von Gott kommend annehmen, auch wenn es unserer persönlichen Überzeugung widerspricht, und warten, bis das rechte Licht scheint.

    Das kann es meiner Meinung nach nicht sein.

  • Kyp an Daniel
    März 25, 2013

    Hallo Daniel,

    sehe ich genauso. Doch aus meiner Sicht muss ich diese unbedingte Konformität nicht mitspielen und kann dennoch ein Zeuge Jehovas sein. Ob das immer gutgeht, weiß ich nicht, besonders in Fragen, die in die Privatsphäre einschneiden und dennoch kein biblisches Fundament haben, aber das sehe ich ja dann zwangsläufig.

    Auf der anderen Seite sehe ich keinerlei 180-Grad-Wendungen bei gewichtigen Lehren. Das gab es bei gewagten Intepretationen, die man nie so definitiv hätte treffen sollen.

    Grüße im Herrn Jesus

    Kyp

  • Barnabas
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    „Wenn der Sklave als einziger auf Erden die klaren Lehren der Bibel vertritt und verständlich macht, dann hat diese Aussage Berechtigung und ist alles andere als antichristlich.“ Zitatende
    Als e i n z i g e r und dann auch noch k l a r und v e r s t ä n d l i c h !
    Ich glaube nicht, dass du dir selbst schon mal die Mühe gemacht hast die Bibel ohne Anleitung eines TUVS zu lesen. Geschweige denn untersucht hast, was in jenem Jahrhundert in denen der TUVS angeblich von Gott eingesetzt war, alles schon mal als klar und verständlich anzusehen war.
    „Viele Menschen haben nunmal nicht den Intellekt, die Bibel ohne Anleitung zu lesen und zu verstehen.“ Zitatende
    Eine Tatsache ist doch, das ein ZJ die Bibel ohne Anleitung zwar lesen darf. Was er aber zu verstehen hat ist vorgeschrieben. Möchte er das in der Gruppe mit anderen ZJ tun, darf er das gar nicht. (Siehe Königreichsdienst 9/07 Fragekasten)
    Unter wessen Anleitung hat denn der TUVS die Bibel gelesen? Etwa vom Geist geleitet?
    Das zu behaupten ist m.E. eine grob fahrlässige Beleidigung des Geistes.
    „. . . doch wie ich bereits sagte, halte ich die Worte Jesu für eindeutig, dass wir nicht zu Richtern erhoben wurden, auch nicht über die Organisation der Zeugen Jehovas.“ Zitatende
    Da hast du vollkommen recht. Nur scheint mir, dass du hier Richten mit Kritisieren gleichsetzt.
    Dieses „schlimme“ Wort Kritisieren bedeutet dem eigentlichen Sinne nach „Einschätzen“ und „Beurteilen“. Das recht dazu hat Jeder. Der TUVS spricht das Jedem ab.
    Fand das Zitat von Voltaire sehr passend was Matthäus gepostet hat: „Sage mir wen du nicht kritisieren darfst und ich sage dir wer über dich herrscht.“
    Herrscher unter Brüdern sind aber vom Christus nun mal nicht vorgesehen. (Fußwaschung)
    „ Es bedeutet, dass er biblische Gedanken unter das Volk streut.“ Zitatende
    Leider ist eben auch jede Menge Humbug gestreut worden.
    „Für andere hier ist ja die katholische und evangelische Kirche wieder interessant geworden, wo ich mir persönlich dann sage: Aha, die Zeugen Jehovas sind der neue Antichrist, aber die Großkirchen, die seit Jahrhunderten Blutschuld und Heuchelei auf sich laden sind dann doch nicht so schlimm, wie man meinen mag.“ Zitatende
    Hier kann ich dich beruhigen Kyp. Mich und meine Frau wird kein Kirchenregister dieser Welt wieder führen. Ich glaube auch das die Mehrheit hier genauso denkt.
    Weil, was Heuchelei angeht, hat auch die WTG kein Recht anderen etwas vorzuwerfen. Und Blutschuld? Sie sollten lieber schweigen. (Blutdoktrin, Gemeinschaftsentzug = soziale Isolation. Von der UNO als weiße Folter geächtet.)

    Welch Narrtum Kyp, welch Narrtum!

  • Kyp an Barnabas, Manfred, Alois
    März 25, 2013

    Hallo Barnabas, hallo Manfred, hallo Alois,

    beachtet den Konjunktiv, in dem ich schrieb.

    Mir persönlich geht es nur um die Bibel und ihre Botschaft. Ich werde mir sicher von niemand sagen lassen, mein Hirn auszuschalten und etwas als Lehre zu akzeptieren, das ich nicht für biblisch halte. Da sollten wir uns schon richtig verstehen. Auch auf meinem Blog werdet ihr viel darüber finden, dass ich die Bibel möglichst von einem intellektuellen, rationalen, theologischen Standpunkt aus versuche zu betrachten, nicht in Jubelfanfaren auf die Organisation.

    Nach meinem jetzigen Kenntnisstand ragt die Organisation der Zeugen Jehovas dennoch in Bibelverbreitung und der Verbreitung der Lehren Jesu Christi heraus und das traue ich mich auch zu sagen. Kostenlose Bibeln, kostenlose qualitativ hochwertige Hörbibeln, kostenlose Bibelkommentare, kostenlose Online-Nachschlagewerke – ich bedauere, dass es so ist, doch in dieser nutzbaren Qualität stehen Jehovas Zeugen als Bibelverlag alleine da und niemand kann ihnen das Wasser reichen. Das sind noch keine eindeutigen Beweise für die Leitung durch den heiligen Geist, aber etwas Schlechtes oder Blasphemisches vermag ich darin definitiv nicht zu sehen.

    Grüße im Herrn

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Kyp

    Du magst ja Recht haben, dass die Zeugen Jehovas in Punkto Bibelverbreitung die Fleisigsten sind.
    Nur reicht das? Ein Blick in die Geschichte des alten Israel und Juda lehrt uns, dass dies nicht ausreicht.
    Im alten Juda wurde bis zuletzt im Tempel Jehovas täglich Jehova den Vorschriften gemäß geopfert. Die Menschen könnten nicht verstehen, dass da ein Jeremia kommt und ihnen sagt, dass sie schwer sündigen und sie deshalb in Gefangenschaft gehen müssen und Jerusalem zerstört werde.

    Stelle Dir mal vor, die Priester und Fürsten haben regelmäßig Jehova Opfer dargebracht, so wie Heute die Zeugen Jehovas auch dem Jehova Opfer in Form von Predigtdienst darbringen. Alle anderen Nationen ringsum, hatten nichts mit Jehova am Hut, somit konnte man auch damals sagen, das Volk Israel und Juda sind die Einzigen die dem Gott Jehova dienen und im Opfer darbringen. hat es ihnen was genützt?
    Nein, denn es reicht nicht Jehova täglich Opfer darzubringen, wenn man nicht mit ganzem Herzen für Jehova, heute besonders auch Jesus Christus, da ist.

    Die Zeugen Jehovas sind wirklich nahe dran an der richtigen Anbetung, aber leider dienen die Meisten neben Jehova auch noch einer menschlichen Organisation, welche von sich behauptet von Jehova eingesetzt zu sein.
    Behaupten kann man viel, nur ob es auch so ist, das muss jeder selbst prüfen. Die Schlange die Eva verführte hat auch viel behauptet, aber es war eine dreiste Lüge des Satans!
    Deshalb sollten wir nicht auf die Lüge hören, sondern auf die Stimme Jesu. diese Stimme von Jesus kann man über die Organisation leider nicht hören. Das war früher wesentlich besser, aber die letzten Jahre lehrt die Organisation, dass nur durch sie Rettung möglich ist. Damit hat sie Jesus dem wahren Retter die Schafe gestohlen und ist ein Räuber und Dieb.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Lieber Kyp

    Hitler hatte damals mit seinem Straßenbau auch etwas Gutes getan, indem er Arbeitsplätze schuf. Allerdings war der Beweggrund der falsche. Er ließ die Straßen bauen, damit die Panzer schneller vom Fleck kamen, er baute also für den Krieg und nicht um den Menschen Arbeit zu geben oder, dass das Volk bequem von A nach B kam.
    Mit der gleichen List hintergeht die Organisation ebenfalls die Menschen indem sie zwar viele Bibeln drucken und sie verbreiten, die Menschen aber nicht zu Jesus führen, sondern zur Organisation selbst. Und das ist verwerflich.
    Siehe KD vom März 2013 S. 3: „Unsere neue Broschüre, um Menschen zur Organisation zu führen“.
    Somit ist das Bemühen der Organisation umsonst, weil sie die Schafe Jesu über den Zaun ziehen und sie von ihm wegführen zur Organisation hin und nicht durch die Tür zu ihm kommen lassen. Johann. 10: 1-21
    Sie sind die Lohnarbeiter, von denen Jesus sprach, dass sie sich aus dem Staub machen wenn es für sie eng wird und plötzlich der eigene Kopf in der Schlinge steckt, vor allem dann wenn es ums Geld geht. Dann lassen sie ihre Schafe dafür bluten und behaupten, dass die Schafe etwas falsch verstanden hätten oder schließen diese einfach aus, wenn diese für die LK unbequem werden, weil sie (Schafe) auf Missstände hinweisen, so ganz nach Rutherford-manier.

    Die Organisation druckt zwar viel, das stimmt; die Qualität ist allerdings schlecht. Schon allein durch das zurrechtbiegen der Bibel indem sie Bibelstellen verändert haben um eigene leere Lehren zu unterstützen.
    Da bleib ich lieber bei der unverfälschten Milch, der Bibel selbst und sage „nein danke“ zum geistigen Junkfood.

    liebe Grüße Hope

  • Kyp an Alois, Hopefull
    März 25, 2013

    Hallo Alois,

    ja, mag alles richtig sein, was du sagst, ich werde mit dennoch am Feldzug gegen Jehovas Zeugen nicht beteiligen und überlasse das Urteil dem Herrn.
    In welcher Form dient ein JZ denn der Organisation? Eigentlich in keiner, außer dass er sich an Regeln und Erwartungen hält, die mehr oder weniger der Bibel entnommen sind.
    Dass Rettung nur über die Organisation möglich wäre, könnte man nur mit der Vorstellung entschuldigen, dass jeder, dem etwas an der Bibel und ihren wahren Lehren läge, sich ohnehin Jehovas Zeugen anschließen würde. Und wahrlich, so denkt jeder Zeuge Jehovas. Wenn dem nicht so ist und man auch außerhalb der Zeugen Jehovas wahre Christen finden kann, ist diese Denkweise natürlich Quatsch. Doch auch hier soll der Herr einst urteilen, wer ihm ein wahrer Nachfolger war.

    Hallo Hopefull,

    dir kann ich eigentlich das gleiche sagen wie Alois: Es ist nichts verwerfliches an dem Organisationsgedanken an sich. Warum? Siehe oben. Auch die immer wieder aufgegriffene Ansicht der Verfälschung der Bibel halte ich für eine große Farce. Die Studienbibel bspw. erwähnt in Fußnoten alle Übersetzungalternativen, die Kritiker der NW eigentlich gerne sehen würden. Ansonsten sind einige Verse lediglich alternativ übersetzt, aber m.E. nicht bösartig, sondern in der Ansicht, dass der jeweilige Vers tatsächlich so übersetzt werden sollte (auch Joh. 17:3 – Koine gibt das her, es so zu übersetzen).

  • Alois
    März 25, 2013

    Hallo Kyp

    Du hast die Frage gestellt:
    In welcher Form dient ein JZ denn der Organisation?

    Berichte abgeben,
    gewisse Stundenziele erreichen,
    Puplikationen verteilen,
    dem Sklaven alles glauben,
    Regelabweichungen von Brüdern den Ältesten melden,
    Zusammenkünfte regelmäßig besuchen,
    regelmäßig spenden,
    Ausgeschlossene nicht grüßen,
    dem „Sklaven mehr gehorchen als dem Wort der Bibel,
    keine eigenen Nachforschungen in der Bibel betreiben (also ohne die Puplikationen)
    Die Liste könnte man noch weit fortsetzen.

    Das Problem ist, dass der normale Zeuge Jehovas das was die Organisation will mit dem Willen Jehovas gleichsetzt.

    Das ist aber ein Trugschluss!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Lieber Kyp

    da stimme ich Dir ganz zu, überlassen wir die Rettung doch unseren Herrn Jesus Christus. Ich habe kein Problem damit und bin auch froh, dass das nicht meine Aufgabe ist. Leider hat dies, der angebliche Sklave nicht erkannt und urteilt jetzt schon, wer gerettet wird und wer nicht.
    Was mich letztes Jahr sehr zum Nachdenken gebracht hatte war die Aussage des „Sklaven“ in einem Studienartikel von März, April (ich weiß es nicht mehr genau, aber dafür weiß ich noch um so genauer die Formulierung): „Die Rettung der großen Volksmenge ist abhängig von den Gesalbten“
    Absolute Blasphemie.
    Woher kommen denn diese Gedanken von Brüdern über angeblich Abtrünnige, dass sie jetzt in die Welt, in die Vernichtung oder zu Satan zurückgegangen wären? Das sind alles Gedankengänge, die die Gesellschaft den Brüdern, ohne dass sie es merken, ins Hirn hämmert. Somit verleiten sie doch die normalen Verkündiger dazu, andere jetzt schon zum „Tode“ zu verurteilen, gerade das, wovor Jesus uns warnte. Wir sollen nicht richten. Überlassen wir das Jesus, er hat alle Macht bekommen und auch den nötigen Weitblick um absolut gerecht zu sein.
    Die Organisation bringt nicht die Rettung, sondern der Glaube an den Christus und die Gnade JHWH. Natürlich kann man auch als Zeuge Jehovas gerettet werden, aber dann liegt das nicht daran, dass man ein Zeuge ist, sondern daran, dass dieser sich zu Jesus bekannt hat und für ihn einsteht.

    Ich stimme Dir nicht zu, dass die NWÜ korrekt und mit bestem Gewissen übersetzt wurde. Es gibt eine PDF von Mehmet Aslan, der sehr viele falsche und bewusste Änderungen in der NWÜ aufgezählt hat. Ja, er hat sich sogar die Mühe gemacht und hat Bibelgelehrte aus aller Welt angeschrieben, dass sie sich einige Bibelstellen der NWÜ mal ansehen und zu deren Übersetzung Stellung nehmen. Und da kommen einige böse Dinge zum Vorschein. Unter anderem auch Bibelgelehrte, die angeblich, laut der Gesellschaft, die NWÜ hoch gelobt haben. Sie haben in diesen Briefen klargestellt, dass sie diese Komentare nie so gesagt haben und die Gesellschaft die Sätze aus dem Zusammenhang gerissen hatte. Einer von ihnen hat der Gesellschaft verboten ihn je wieder zu kommentieren.

    Dann verweise ich noch mal auf den „Walsh-Prozess“ von 1953/54. Wo die Gesellschaft vor dem Gericht zugegeben hat falsche Lehren zu verbreiten und, dass das jeder Zeuge zu glauben hat. Wenn nicht würde er ausgeschlossen werden. „Einheit um jeden Preis“.
    Aber das kannst Du selbst nachforschen.

    Ich würde Dir sehr den „Gewissenskonflikt“ von Raymund Franz ans Herz legen. Es ist sehr schön geschrieben mit sehr viel Liebe und ohne Hetze gegen die Organisation, aber mit allen Wahrheiten.

    Liebe Grüße Hope

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Alois,

    all die Dinge, die du erwähnst, kann jemand auch tun, um seinen persönlichen Glauben in Gemeinschaft mit anderen organisiert auszuleben, ohne ebenjene Organisation dadurch zu vergöttern. Ich denke hier geht es um eine Frage der Sichtweise und hier wird man keine endgültige Ansicht als richtig oder falsch benennen können.

    Grüße im Herrn

    Kyp

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Guten Morgen Kyp

    Eine bisher nicht erwähnte Form, in der ZJ der Organisation statt Jehova dienen, ist der blinde Gehorsam. Der Sklave bestreitet zwar, dass es ihn gibt, erwartet ihn aber von seinen Gläubigen. Diesen blinden Gehorsam umzusetzen erfüllt den Tatbestand der Götzenanbetung, und das ist Jehova zuwider, und wir wissen aus den Geschichtsberichten in der Bibel, wie Jehova mit Götzenanbetern umgeht.

    Der Sklave sieht sich in seiner Literatur als alleiniger Mitteilungskanal Gottes, durch den sich Jehova den Menschen offenbaren würde. Damit verschafft sich der Sklave göttliche Autorität, denn sein Wort entspricht nach seiner Lesart dem Wort Gottes, das nicht angezweifelt und dem auch nicht widersprochen werden darf, sondern dem gehorcht werden muss. Das führt dazu, dass unter dem Verständnis, dass dies der Wille Gottes sei, oft Irrlehren verbreitet und von den Brüder als Gottes Willen aufgenommen wird, was später korrigiert werden muss.

    Ferner sieht er sich als irdische Abteilung des „Weibes“, der himmlische Organisation Gottes, die es sich durch die Hervorbringung ihres Sohn Jesus, dessen Vater Jehova ist(Offenbarung 12:1) zur Aufgabe gemacht hat, die Menschen zu retten. Damit rückt sich der Sklave mit göttlicher Autorität ausgestattet in die Nähe Jehovas, etwas unter den Vater.

    Außerdem betrachten sich ausschließlich die Gesalbten, vornehmlich die LK, als der Leib Christi, der unter Befehlsgewalt seines Hauptes Christi steht, und somit Jesus Gedanken äußert und umsetzt.

    Wird diese vom Sklave verbreitete Lehre vom Vater gestützt?

    Aus der Offenbarung des Johannes wissen wir, dass der Vater in der Lage ist, Informationen seinen Dienern so zukommen zu lassen, dass sie sie in der richtigen, gottgewollten Weise verstehen.

    Die in immer kürzer werdenden Abständen erfolgten Korrekturen der oft widersprüchlichen Lehrmeinung vermitteln nicht den Eindruck, dass die Organisation vom Geist Gottes geleitet ist, denn Jehova kann sich nicht irren. Ihre regelmäßigen Missverständnisse werden damit begründet, dass sie aufgrund ihrer menschlichen Unvollkommenheit, für die sie keine Verantwortung tragen, nicht in der Lage waren, den Vater richtig zu verstehen. Damit machen sie den Vater für ihre Fehler verantwortlich, denn sie unterstellen ihm, dass er nicht in der Lage oder nicht willens ist, sich in für sie verständlicher Weise zu äußern. Deshalb übernehmen sie für ihre Fehler auch keinerlei Verantwortung und entschuldigen sich auch nicht dafür.

    Linientreue Zeugen setzen ihre gesamte Hoffnung aus den o.g. Gründen in die Orga. und hoffen, dass sie ewiges Leben bekommen, wenn sie der LK, vertreten durch ihre Ältesten, widerspruchslos gehorchen. Als ungeschriebenes Gesetz gilt, dass alles, was der Sklave sagt, Gottes Wille ist und er bei bedingungslosem Gehorsam ewiges Leben gewährt. Um diese Grundhaltung bei allen durchzusetzen und Andersdenkende auszusortieren, werden Gewissensprüfungen von zwei Ältesten über die persönliche Ansichten des Bruders zum Sklaven durchgeführt.

    Wir kennen alle den Vater aus der Bibel und wissen wie eifersüchtig er sein kann, wenn Menschen anderen die Ehre und Anbetung, die allein IHM zu seht, gewähren. Sein Sohn Jesus wird alles tun, um den Namen des Vater von Verdächtigungen, seine Diener nicht in für sie verständlicher Weise unterrichten zu können, rein waschen.

    Der Vater lässt es zu, dass sich der Sklave irrt. Deshalb dürfen wir den Sklaven in unserem Herzen und in unserem Denken nicht an die Stelle Jehovas oder Jesus stellen, sondern müssen alles anhand der Bibel auf Übereinstimmung mit Gottes Willen prüfen.

    Ede

  • Kyp an Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth,

    danke für deine Antwort.

    „Die in immer kürzer werdenden Abständen erfolgten Korrekturen der oft widersprüchlichen Lehrmeinung“

    Die Lehranpassungen der letzten Jahre kann ich an einer Hand abzählen. Es so zu beschreiben ist eine maßlose Übertreibung. Du schreibst als wären es ein Dutzend pro Monat.

    Hier sind wir allerdings auch wieder bei einer quasi soziologischen Frage. Die Organisation denkt offensichtlich, dass sie die Schafe nur dann richtig anleiten kann, wenn sie ihnen klare Linien vorgibt. Würde man das Tor für Kritik und individuelle Meinungen öffnen, würden sich die Versammlungen nach dieser Denkweise selbst zersetzen.

    Grüße im Herrn

    Kyp

  • Alois
    März 25, 2013

    Hallo Kyp
    Würde man das Tor für Kritik und individuelle Meinungen öffnen, würden sich die Versammlungen nach dieser Denkweise selbst zersetzen.

    Da kann ich Dir nur Recht geben. Denn gäbe es den Geist der Liebe und den Geist Jehovas in den Versammlungen, dann müsste man sich gar keine Sorgen machen dass die Versammlungen sich selbst zersetzen.
    Hier in Bi gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Meinungen und nichts wird zersetzt. Schon Deine Meinung ist eine ganz andere als meine und trotzdem sende ich Dir
    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp

    Wenn du die Änderung der Lehrmeinung der letzten 50 Jahre einschließlich des neuen Lichtes, das anlässlich der Jahresversammlung 2012 veröffentlich wurde, berücksichtigst, dann musst du ungewöhnlich viele Finger an deiner Hand haben.

    » Würde man das Tor für Kritik und individuelle Meinungen öffnen, würden sich die Versammlungen nach dieser Denkweise selbst zersetzen. «

    Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Wir können bereits eine schleichende Zersetzung durch geringeren Versammlungsbesuch verbunden mit einer geringer werdenden Spendenbereitschaft diagnostizieren.

    Nur, was bedeutet deine Feststellung im Umkehrschluss? Zunächst bedeutet es, dass es berechtigten Anlass zur Kritik gibt, was in einer von Gott geleiteten Organisation eigentlich undenkbar ist. Zum Anderen bedeutet es, dass die Versammlungen unter Druck und Verbot gegen die Bedürfnisse der Brüder zusammengehalten werden. Ist das zukunftstragend? Jeder, der sich unwohl fühlt wird sich irgendwann zumindest innerlich dagegen auflehnen. Jeder weiß, dass eine Glaubensgemeinschaft, in der er sich nicht wohl fühlt, nicht von Gott geschaffen sein kann, denn Jehova kennt unsere Bedürfnisse.

    Das, was du richtig erkannt hast, ist nicht die christliche Freiheit, von der Jesus sprach.

    Wenn Jesus zu regieren beginnt, was erwartest du dann bezüglich der Zeugen Jehovas?

    Ede

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Also zu dieser Behauptung von dir lieber Kyp muss ich etwas erwidern!

    >Die Lehranpassungen der letzten Jahre kann ich an einer Hand abzählen. Es so zu beschreiben ist eine maßlose Übertreibung. Du schreibst als wären es ein Dutzend pro Monat.<

    Also Ede hat nicht von einem Dutzend pro Monat geschrieben, wer übertreibt hier maßloß?

    Faktum ist das es DUTZENDE widersprüchliche Lehransichten durch den trvSk. im Laufe von Jahren gibt und gab. EINE ist ausreichend um damit zu belegen daß sie nicht von Gott oder seinem Geist geleitet sein können – mein Beispiel davor – 4 Kommentare in Folge – belegen dies sehr deutlich.

    Es gibt Brüder die sich die Mühe gemacht haben die letzten 3-4 Jahrzehnte die jeweiligen Widersprüche herauszusuchen. Diese PDF Dateien behandeln Themenkomplexe wie oder was für die WTG WAHRHEIT ist – oder PROPHETISCHE Aussagen wo die meisten Lügen und Falschheit enthalten – oft kann man im gleichen WT zu einem Thema die 100% gegensätzliche Lehrmeinung nachlesen, ich habe diese Beispiele nicht erst einmal hier eingestellt..

    Eine solche Chuzpe kann man nur mehr mit warnenden Aussage der Heiligen Schrift seiner Verurteilung zu führen:

    2. Kor, 10:5,6 – solche die sich stolz gegen Gott UND SEINE Wahrheit erheben!
    2. Kor. 10:17,18 – ist jemand ein Diener der sich SELBST empfiehlt ?
    2. Kor. 11:4,19,20 – WEM und WAS glaube ich ?
    2. Kor. 4: 2-5 – Wer ist bei der WTG der Mittelpunkt der Predigten?

    Abschliessen möchte ich mit der Ermahnung des Paulus an den jungen Timotheus was bezeugt das eine widersprüchliche Erkenntnis ausreicht um Menschen vom Glauben abzubringen!

    1. Brief 6:20,21 …behüte was dir anvertraut wurde, wende dich ab von leeren Reden die verletzen was heilig ist! Wende dich ab von den WIDERSPRÜCHEN der fälschlich so genannten "ERKENNTNIS", …einige stellen diese zur Schau und sind vom Glauben abgewichen!

    lg. Matthäus

  • Edelmuth an Kyp
    März 25, 2013

    Guten Abend Kyp

    Leider habe ich den Hinweis auf den Film „Mein Leben als Zeuge Jehovas“ auf Pro7 unter Galileo vergessen. Dort kannst du Brd. Slupina, offizieller Sprecher des Zeigbüros in Selters, hören, wie er bei 3:13 Min. auf die Frage des Reporters nach dem Autor des WTs antwortet: „Da ist Gott eben der Autor selber durch Inspiration“.

    Würden ZJ das selber glauben, hätten wir jeden WTG-Artikel als das Wort Gottes aufbewahrt und der Bibel angehangen, was natürlich verboten wäre. Da dies aber niemand glaubt, nicht einmal der Sprecher selber, stellt sich mir die Frage, warum er das gesagt hat. Sollten wir es vielleicht glauben, um…..

    Wie steht Jehovas Name in der Öffentlichkeit dar, wenn jemand diesen Beitrag sieht und von Lehrmeinungsänderungen Kenntnis bekommt? Wir müssen dringend daran arbeiten, dass die Menschen zwischen dem Sklaven und Jehova zu unterscheiden lernen und Gott nicht mehr für die Fehler des Sklaven verantwortlich machen.

    Ede

  • Dennis
    März 25, 2013

    Die katholische Kirche tritt auch für die „wahren Lehren der Bibel“ ein. Somit muss sich jeder, der als „wahrer Christ“ gelten will, an den „stellvertreter Christi auf Erden halten“.

    Und obwohl die katholische Kirche, die „einzig wahre Kirche“ ist und der Papst „Universalgewalt“ hat, wirst Du nirgends lesen, dass das EWIGE LEBEN eines Menschen von diesem Papst abhängt.

    Hier unterscheidet sich die WTG ganz klar von der sog. „Hure Babylons“. Sie behaupten, dass nur durch sie Menschen gerettet werden können.

    Allein schon Deine Aussage, dass der selbsternannte „Sklave“ als EINZIGSTE Institution der Welt die „klaren“ Lehren der Bibel vertritt und diese anmaßende Aussage „Berechtigung“ hat, zeigt mir, dass es Dir überhaupt nicht um die Bibel geht.

    Wenn Du die Bibel unvoreingenommen und objektiv gelesen hättest, würdest Du bemerken, dass das ein Widerspruch in sich ist.

    Diese oben zitierte Aussage aus dem WT 15.07.13 ist in DIREKTEM WIDERSPRUCH zur Bibel.

    Falls Du anderer Meinung bist, dann zeige mir wo in der Bibel steht, dass …

    1. … nur durch eine menschliche Organisation (geleitet von 8 Männern) die Bibel „richtig“ verstanden werden kann?

    2. … nur durch eine menschliche Organisaton (…) einen „Beziehung zu Jehova“ möglich ist?

    3. … nur durch eine menschliche Organisaton (…) meine „geistige Gesundheit“ erhalten werden kann?

    4. … Jesus einen „Sklaven“ (als Klasse) ernannt hat und wann? Und wie dies mit der Geschichte der WTG seit 1919 in Übereinstimmung zu bringen ist?

    5. … sich „Wahrheiten“ der Bibel innerhalb einiger einiger Jahre 3mal in´s genaue Gegenteil ändern könnnen („Generationen“-Lehre) und trotzdem zu jedem Zeitpunkt der demutsvolle ZJ die ganze Zeit über IN DER WAHRHEIT war?

    Danke vorab für Deine biblisch fundierten Antwoten!

    LG
    Dennis

  • Kyp an Dennis
    März 25, 2013

    Hallo Dennis,

    unter in der Wahrheit versteht man nicht, die Wahrheit über 1918, sondern die Wahrheit über Jehovas und Jesus Christus. Ich halte irgendwelche Interpretationen über Detailthemen (ich nenne sie bewusst Detailsthemen) völlig unerheblich, wenn es doch um viel gewichtigeres gehen sollte, nämlich wer Jesus war, was er lehrte, was sein Tod bewirkte. Dadurch bin ich in einer Situation, in der ich sagen kann, dass wir uns auf die gewichtigen Themen und nicht irgendwelche theologischen Detailfragen konzentrieren sollten und daran messen sollten.

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    » Wenn der Sklave als einziger auf Erden die klaren Lehren der Bibel vertritt und verständlich macht, dann hat diese Aussage Berechtigung und ist alles andere als antichristlich. …. Viele Menschen haben nunmal nicht den Intellekt, die Bibel ohne Anleitung zu lesen und zu verstehen. Wenn die Organisation nur dem Zwecke dient, Menschen zu Jesus zu führen, dann würde auch gegen die Organisation und dass man sie aktiv unterstützt nichts sprechen. «

    Hallo Kyp

    Der Sklave tauscht Jesus gegen die Organisation und setzt sich damit auf den Thron Jesu. Er setzt seine Überlieferungen im WT mit Gottes Wort, der Bibel, in der Bedeutung gleich, und lehrt, dass wir die Interessierten zur Organisation (statt zu Jesus)führen sollen. Andere Menschen verstehen die Bibel anders als Zeugen Jehovas. Deshalb ist es wichtig, wie die Bibel verstanden wird. Das Verständnis wird an den Ergebnissen im Vergleich zur Bibel gemessen.

    Der Sklave lehrt, dass wir ihm (statt Jehova und Jesus) gehorchen sollen und verspricht uns im Gegenzuge dafür ewiges Leben. Er behauptet, dass das der Wille Jehovas wäre.

    Ob ein Götze aus Holz oder Stein, einer Person oder einem Kollektiv besteht ist für Jehova zweitrangig. Bedeutsam ist die Verehrung als Götze, indem die Menschen dem Götzen mehr Herrlichkeit als Jehova zuerkennen und ihre gesamte Hoffnung auf Rettung in ihn (den Götzen) setzen. Ich verwette meinen A…. darauf, dass sich Jehova das nicht mehr lange gefallen lassen wird. Den Götzen erkennt man darin, dass sich seine Prophezeiungen und Lehren nicht erfüllen.

    Ede

  • Kyp an Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth,

    wie ich bereits in einem anderen Kommentar vorhin an dich geschrieben habe, verstehe ich deine Ansicht nicht.

    Wo wird denn die Bibel mit dem WT getauscht? Und wer sagt, dass du das tun solltest? Die Bibel ist und bleibt die Nr. 1 und wenn etwas im WT stehen sollte, was ich für nicht biblisch fundiert halte, dann übernehme ich diese Meinung eben nicht. Wo ist das Problem? In kaum einen Fall hat das den Ausschluss zur Folge, außer ich drucke meine persönliche Ansicht ab und verteile sie an die Versammlung, denn in der Tat, dies würde Kontroversen verursachen, die wohl völlig unnötig sind. Und wo werden Jesus und die Orga getauscht? Die Organisation ist Jesus untergeordnet und wird sich logischerweise niemals an seinen Platz erheben können. Und das sieht jeder Zeuge Jehovas genauso.

    Kyp

  • Alois
    März 25, 2013

    Hallo Kyp

    Ich weiß nicht in welcher Traumwelt Du lebst.

    Ich kenne einige Brüder die wurden sehr wohl wegen anderer Ansichten zur Organisation ausgeschlossen. Sie haben keine Zettel verteilt, sondern nur Brüdern denen sie vertraut haben ihre Ansicht gesagt. Allerdings kann man den den meisten Zeugen nicht trauen, denn es dürfte außer in Nordkorea kaum ein Volk mit so vielen Radfahrern geben.

    Der erste Fall den ich als damals noch Jugendlicher erlebt habe, war ein Bruder der nicht geglaubt hatte dass 1975 Harmagedon kommt. Er hat den Ältesten bewiesen dass die Chronologie der WT-Organisation mit der Zerstörung Jerusalems in dem Jahr 607 v.u.Z. falsch ist. Das entsprach einem Hofverrat!

    Schon damals wurde ihm wegen Abtrünnigkeit 1972 die Gemeinschaft entzogen. Als dann das Jahr 1976 kam, wurden 2 am Komitee beteiligten Ältesten wegen Hurerei die Gemeinschaft entzogen, es waren somit 1975- Spekulanten. Aber dem 1972 ausgeschlossenen Bruder wurde nie die Wiederaufnahme angeboten und betteln gehen wollte er nicht.

    Mache doch mal einen Versuch in Deiner Versammlung.

    Sage doch mal Deinen Brüdern dass Du glaubst, dass Jesus unser Retter und derjenige ist, der die Speise den Gläubigen gibt, so wie das Mannah zur Zeit Mose auch vom Himmel kam und nicht durch eine menschliche Organisation. Wenn Du das mal gemacht hast, dann kannst Du zu diesem Thema überhaupt erst mitreden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sarah
    März 25, 2013

    Lieber Kyp,
    wenn ich das was in Epheser 4: 25 steht anwenden möchte,begebe ich mich als Zeuge Jehovas in eine Zwickmühle. „Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind“.
    Wenn ich als Zeuge Jehovas Wahrheit reden will, muss ich schweigen.
    Das widerspricht aber dem Bibeltext.
    Du sagst: „In kaum einen Fall hat das den Ausschluss zur Folge, außer ich drucke meine persönliche Ansicht ab und verteile sie an die Versammlung, denn in der Tat, dies würde Kontroversen verursachen, die wohl völlig unnötig sind.“
    Ich denke da an die Begebenheit von Jesus und Natanael ( Johannes 1:43-51). Natanael stellte Jesus die provozierende Frage: „Nazaret? Kann von da etwas Gutes kommen? Und Jesus antwortete: „Das ist ein wahrer Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Wieso darf ich als Zeuge Jehovas- als Wahrheitssuchender, nicht kritisch denken und kritischen Austausch pflegen? Jesus begrüßte kritische Fragen und Kontroversen. Als Zeuge Jehovas führt „das Wahrheit untereinander reden“ und das stellen von provokanten Fragen zum Ausschluss.
    Die Bibel hat damit aber kein Problem.
    Lieben Gruss, Sarah

  • Kyp an Alois
    März 25, 2013

    Hallo Alois,

    ich verstehe deinen Punkt, aber warum sollte ich das tun?

    Ich habe bislang noch nie mit einem Funkeln in den Augen über die Organisation geredet, wenn ich über geistiges mit Mitbrüdern sprach, sondern über die Bibel und über Jesus. Man kann sich diese Interpretationsthemen auch einfach sparen und sich auf wichtigere Dinge konzentrieren.

    Dein Vorschlag klingt wie:

    WT-Leiter: „Welche Erfahrung machte Marcello gemäß dieses Abschnitts?“
    Kyp: „Jesus Christus ist mein Erretter und sonst niemand!!“

    Ich bin nur eine Stimme. Ein Bibelforscher. Mehr nicht. Kein JZ-Kritiker und kein JZ-Revolutionär. Mich interessiert nur Jesus Christus und die Bibel und sonst nichts. Natürlich wird einem im Laufe der Jahre bewusst, dass man nicht allem jubelnd beipflichtet.

  • frank und frei
    März 25, 2013

    was meinst du kip, wieviel zeugen wegen der blutdoktrin ins gras bi ssen. dabei liegt es auf der hand eine blutspende kommt nicht von einem opfer, dass starb sondern ist seele, die ein lebender gibt um zu retten.
    bedenke bitte all den nonsense der lehren der wtg.
    1918 beteten sie mit den kirchen nordamerikas, dass kaiser wilhelm den krieg verliert. ich erinnere an 1925 beth sarim. alles humbug. und nun explodiert die zahl der teilnehmer an den symbolen.
    das kartenhaus wird falleen. lass dich nicht mit begraben.

  • Kyp an frank und frei
    März 25, 2013

    Mag sein. Dennoch reicht es nicht aus, die Zeugen Jehovas zu verurteilen. Ich denke, dass viele von Bruderinfo das genauso sehen. Man müsste lediglich einige extremistische Dinge entfernen und sich wieder vollendes auf die Bibel und weniger auf Interpretationen konzentrieren.

  • Manfred an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    Meinst Du das wirklich im Ernst was Du hier geschrieben hast? Ich zitiere: Wenn der Sklave als einziger auf Erden die klaren Lehren der Bibel vertritt und verständlich macht, dann hat diese Aussage Berechtigung und ist alles andere als antichristlich. – Zitat Ende.

    Nach allem was Du hier auf Bruderinfo gelesen hast, bist Du immer noch der Meinung, dass der Sklave aus Brooklyn der einzige ist, der die klaren Lehren der Bibel vertritt und verständlich macht?
    Dir ist also nicht aufgefallen, dass dieser Sklave die Bibeltexte nach belieben vertreht und seiner Lehre anpasst wie es ihm gefällt?

    Ich möchte das jetzt nicht noch mal wiederholen, deshalb setze ich hier einen Link auf meinen Kommentar an Sloothooper. http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-60465

    Dort habe ich Bibeltexte angeführt die mehreren Lehren des Sklaven aus Brooklyn widersprechen. Wem sollte man jetzt eher glauben? Dem WT oder der Bibel? Was meinst Du?

    Kann man davon ausgehen, dass der Sklave in den vielen anderen Lehren wirklich die Wahrheit lehrt, wenn er in grundlegenden Fragen wie der Rettung und Auferstehung etwas vollkommen falsches lehrt? Glaubst Du das wirklich?
    Warum lehrt denn die LK, dass nur 144.000 zu den Brüder Christi gehören? Doch nur deshalb, weil sie sich dadurch über die anderen erheben können und dadurch Macht über sie bekommen. Und diesen Text den Dennis freundlicherweise übersetzt hat, ich zitiere:

    “Es ist lebenswichtig (entscheidend) dass wir den treuen Sklaven anerkennen. Unsere geistige Gesundheit und unsere Beziehung zu Gott hängen von diesem Kanal ab.”

    …zeigt doch eindeutig worum es geht, oder nicht? Wir sollen alles glauben was aus Brooklyn kommt und uns ihnen völlig unterwerfen. Nichts anderes haben sie im Sinn und dadurch machen sie sich zu Sektenführern. Denn ein wahrer Hirte seiner Schafe hätte immer deren Wohlergehen im Sinn, doch sie denken nur an sich. Sie sind diejenigen, die zu den 144.000 gehören, sie werden über die Erde herrschen und nur durch sie gibt es Rettung. Dabei hat Jesus schon davor gewarnt:

    Mat. 15:14 Elberfelder
    Lasst sie! Sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.

    Nun hast Du ja geschrieben, dass die LK die einzigen wären, die die Bibel verständlich erklären könnten. Dann lies Dir bitte mal diesen Vortrag durch:

    Der Treue u. Verständige Sklave – Teil 2
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776

    Dann schau auf das Datum wann dieser veröffentlicht wurde, es ist der 9. Oktober 2012 gewesen. Dann warte bis in ca. 3 Wochen der neue Studien WT zum download bereitsteht und lies Dir die Arkikel über das „neue hellere Licht“ durch. Bis dieser WT in den Versammlungen studiert wird, sind es ca. 12 Monate nach der Veröffentlichung des Vortrages auf Bruderinfo.

    Wenn also die LK die einzigen sind, die die Bibel richtig verstehen, dann erkläre mir bitte wie es sein kann, dass auf einer Internetseite, die nachweislich nicht von diesem Sklaven betrieben wird, die gleiche Kernaussage getroffen wird, nämlich dass sich der Text aus Mat. 24: 44-51 erst in der Zukunft erfüllen wird? Doch die LK wird es wieder so hindrehen, dass sie der Sklave sind, der dann über alles gesetzt wird und haben nicht erkannt, dass sie der böse Sklave sind, der dann seine Strafe für seine unzähligen Lügen und falschen Prophezeiungen erhalten wird.

    Im übrigen habe ich das neuere Licht auch schon mal kommentiert, nachdem es auf der deutschen Seite von jw. Org zu lesen war. Diese zwei Kommentare findest Du hier:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-2223
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776#comment-2236

    Lieber Kyp,
    pass bitte auf von wem Du Dich leiten lässt, denn der der den blinden Leitern folgt ereilt das gleiche Schicksal. Sie werden beide in die Grube fallen. Prüfe die Lehren der Gesellschaft anhand der Bibel so wie die Beröer und behalte das Beste. Folge nur Christus nach, denn nur er ist der Weg und die Wahrheit die zu ewigem Leben führt und keiner kommt zu Jehova außer durch ihn. Wenn jemand anderes Dir sagt, er kann Dir die Rettung versprechen, dann glaube ihm nicht, denn Jesu Worte sind eindeutig und daher stelle ich sie noch mal unverfälscht ein:

    Joh. 14:6 Elberfelder
    Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    Jeder der was anderes behauptet ist ein Lügner und Betrüger und stiehlt die Schafe Jesu.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Kyp

    Der sogenannten „treue und verständige Sklaven“ und die „leitende Körperschaft“ sind Menschen, oder etwa nicht?

    Ich nehme an dass Du mir zustimmst, dass es Menschen sind aus Fleisch und Blut, so wie Du und ich. Nur dass Du glaubst sie seien von Jehovas Geist geleitet. Das dürfte auch bei Dir soweit gehen, dass Du dieser „Mutter“ mehr glaubst als der Bibel. Denn sonst würdest Du Dir folgende Verse der Bibel zu Herzen nehmen:

    Psalm 118
    8. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf den Menschen.
    9. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf Fürsten. (heißt Heute „LK“ bis zum Ältesten)

    Psalm 146:3
    Vertrauet nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei welchem keine Rettung ist! (die Organisation kann niemanden retten!)

    Jeremia 17:5
    5. So spricht Jehova:
    Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arme macht, und dessen Herz von Jehova weicht!
    7. Gesegnet ist der Mann, der auf Jehova vertraut und dessen Vertrauen Jehova ist!
    8. Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt, und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. –

    Man kann nur durch Jesus Christus zu unserem Gott Jehova kommen und ihm völlig vertrauen und nicht durch Menschen, egal welcher Konfession. Aber wie schon angedeutet, einen treuen Organisationsanbeter bringen noch so viele Worte der Bibel nicht vom breiten Weg ab.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Lieber Dennis,lieber Alois
    das wird noch spannend, wenn diese Artikel zu Beginn des neuen Diensjahres studiert werden.
    Interessant auch die Bibelstellen. In Matth4:4 wird gesagt, dass der Mensch von den Äußerungen aus dem Mund Gottes lebt; unterschwellig heisst das dann: Wir sind das Sprachrohr Gottes und sagen euch was von Gott kommt.
    Johannes 17:3 ist da schon schwieriger zu verbiegen; denn hier kann man den Christus nicht weg interpretieren.
    Aber jeder mittelmäßige Wt-Studienleiter kriegt das schon gebacken.
    @Alois
    Der Vers 8 aus Johannes 10 spricht das Urteil über die WTG:
    „Alle, die vor mir kamen, waren Diebe und Räuber.Doch die Schafe hörten nicht auf sie.“
    Wer glaubt,dass Jesus 1914 kam, muss zugeben, dass die WTG schon vorher da war…und wer glaubt, dass er erst in der Zukunft kommt, auf den trifft das erst recht zu.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Hans
    März 25, 2013

    Hi Dennis,

    danke! Der Umkehrschluss: Ohne den „Sklaven“ sind wir geistig krank und haben keine Beziehung zu Gott.

    Da finden wir sie wieder, wenn auch leicht verklausuliert:
    Die Vernichtungsangst als Druckmittel zur Machterhaltung.

    LG
    Hans

  • Robin
    März 25, 2013

    Liebe Brüder,

    hier noch eine Bestätigung, in welche Richtung die Orga ihre Schäfchen ziehen möchte:

    In der Woche vor dem Gedächtnismahl wurde die neue Broschüre besprochen.
    Thema der Broschüre „Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?“
    Thema der Besprechung in Frage und Antwort „Unsere neue Broschüre um Menschen zur Organisation zu führen“.

    ZITAT aus Absatz 4:
    „Wir studieren die Bibel mit den Menschen, damit sie unseren Vater im Himmel kennenlernen. Es ist jedoch gleichermaßen wichtig, Jehovas Organisation zu kennen (Spr. 6:20). . . ..“
    ZITATENDE

    Sprüche 6:20 aus der NWÜ
    Beobachte, o mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht das Gesetz deiner Mutter. 

    Das Thema „Mutter“ hatten wir ja schon an anderer Stelle auf Bruderinfo. Ich habe mir trotzdem erlaubt im Kommentar zu Absatz 4 darauf hinzuweisen, dass wir ja die Menschen zum Gedächtnismahl Jesu Christi einladen und die Wichtigkeit betont von

    (NWÜ)Johannes 17:3  Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. 

    (NWÜ)Johannes 6:44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. 

    Mal sehen, wie lange ich das noch machen kann.

    LG
    Robin

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Lieber Robin,
    du schreibst:
    „ZITAT aus Absatz 4:
    “Wir studieren die Bibel mit den Menschen, damit sie unseren Vater im Himmel kennenlernen. Es ist jedoch gleichermaßen wichtig, Jehovas Organisation zu kennen (Spr. 6:20).“ Ende

    Wie unverfroren muss man sein, einen Text so falsch an zu wenden, unglaublich. Und wie vernagelt muss man sein, das so hin zu nehmen..ganz abgesehen von der Herabwürdigung des Sohnes Gottes, Jesus Christus.
    Danke für diesen Hinweis.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Im Kö-Dienst 3/13 S.5 Abs. 4 heißt es zum Thema: „Unsere neue Broschüre…“:

    » Gewöhnlich findet man die Antwort zu einer Frage in dem jeweiligen Absatz. Doch diese Broschüre lässt hauptsächlich die Bibel sprechen….Deshalb ist so gut wie keine Bibelstelle ausgeschrieben (!!!). «

    Ist klar! Für Manche ist die Literatur der Gesellschaft der geeignete Bibelersatz. Ob Jehova damit einverstanden ist?

    Ede

  • Martin
    März 25, 2013

    Lieber Robin,
    auch mir fiel die Eingliederung der Broschüre auf. Früher wurden wir geschult, am Ende des Bibelstudiums immer noch etwas über die Organisation zu sprechen, um Menschen zur Organisation zu führen. Die Gestaltung blieb aber noch dem Ermessen des Einzelnen überlassen. Nach dem Studienstoff wird also auch hier dem Verkündiger eine Vorgabe gemacht. Für den Einzelnen also immer weniger eigenen Gestaltungsraum, es sei denn, der Verstand ist eingeschaltet und der denkende Verkündiger weiß, zu wem er Menschen zu führen hat.
    An dieser Stelle möchte ich auch eine kleine Lanze brechen für all diejenigen, die weiterhin noch die Zusammenkünfte besuchen und sich aktiv am Predigtwerk beteiligen. Einige haben auch weiterhin die Kraft und den inneren Wunsch dazu, ihren Glauben mit anderen zu teilen. In früheren Ältestenschulungen hieß es über den Zweck der Organisation: „Die Organisation hilft uns, Gott zu dienen“. Das war akzeptabel. In der Tat, Hilfe ist immer angebracht und KANN angenommen werden, wenn die Mittel dazu dienen, Menschen zum Vater und zum Sohn zu führen. Ich denke, es liegt an jeden einzelnen selber, bei Menschen, die Interesse zeigen, dafür zu sorgen, dass wir mit „feuerbeständigen Material“ bauen. Dazu gehört auch, sie zu schulen und darauf zu achten, nicht Menschen zu folgen und sich davor zu hüten, eine Organisation als Mittel zur Rettung zu sehen.

    Gedächtnismahl 2013
    In dem Zusammenhang gab es ja in diesem Jahr ein neues Manuskript der WTG für die Gedächtnismahlansprache. Dabei fiel auf, jedenfalls in unserer Versammlung, dass sehr lange über die Hoffnung eines irdischen Paradieses gesprochen wurde, um den Zuhörern den Eindruck zu vermitteln, dass doch diese irdische Hoffnung erstrebenswert ist und dafür Jesus gestorben ist. In nur wenigen Sätzen wurde auf den „neuen Bund“ verwiesen, und natürlich das nur noch sehr wenige aus diesem Grund vom Abendmahl nehmen. Fast die ganze Zeit wurde Jehova als der Gott der Liebe zigmal erwähnt. Obwohl es eine Gedenkfeier an den Tod Jesu sein sollte, dachte man eher, es ist ein Gedenktag für Jehova.

    Auffällig ist auch, wie unfähig die meisten im Gebet sind, zu umschreiben, was das Brot unseres Herrn in der Tat für den Einzelnen bedeutet, sowie der Wein. Das ganze „Gebetsvolumen“ dreht sich nur um „Danke für die Vorkehrungen des Königreiches, des ewigen Leben im Paradies und das er den tuvS segnen möge, dass er uns weiter Speise zur rechten Zeit gibt. Dabei soll es eine Gedenkfeier anlässlich des Todes Jesus sein. Hier ist eine fatale Entfremdung des Abendmahl-Gedanken so auffallend. Man spürt förmlich eine Unsicherheit zwischen den Rollen beiden göttlichen Persönlichkeiten Jehova und Jesus und es ist offensichtlich, das eine innere Unsicherheit bei nicht wenigen festzustellen ist. Leider merken sie es nicht.

    Noch eine andere interessante Episode.
    Aus einer Versammlung wurde mir tel. berichtet, dass dort 3 oder 4 Ausgeschlossene fast regelmäßig die Zusammenkünfte besuchen und sich auch gegenseitig begrüßen und miteinander sprechen. Natürlich „ein riesen Problem für die Ältesten“, die ganz besorgt sind um die anderen Brüder in der Versammlung nur nicht wissen, wie sie oder ob sie eingreifen sollen. Die Gruppe der miteinander Redenden vergrößert sich dann noch durch die mitbegleitenden sogenannten weltlichen Ehepartner, sodass sich der Kreis der Miteinander Redenden noch mehr vergrößert und die „Stielaugen der Zusammenkunft-Anwesenden werden immer größer“. Was tun? Was es nicht alles für Reinheitssorgen in der theokratischen Organisation der ZJ gibt? Stellen wir uns vor, alle Ausgeschlossenen kommen in die Zusammenkünfte und bilden eine herzliche Gemeinschaft miteinander, was wäre das wohl für eine Katastrophe, die sofort wieder ein neues „Hütebuch“ oder einen neuen Hirtenbrief mit neuen Gesetzen erfordern würde. Was man nicht so alles aus den Versammlungen erfährt.

    Euch allen erholsame Ruhetage.
    LG Martin

  • Karen
    März 25, 2013

    Lieber Martin,

    was für eine schöne Geschichte!

    Wäre ja eine Überlegung wert, ob sich nicht Ehemalige, denen die Gemeinschaft mit Geschwistern fehlt, regional zusammenschließen sollten, um zu Besuchen der Zusammenkünfte zu gehen.

    Dazu muß man natürlich etwas abgebrüht sein, um die WT-Lehren ertragen zu können.
    Ich könnte das nicht mehr.

    Wir haben Kontakt zu den „Freien Bibelforschern“, die keine Kirche sind, bei denen sich alle Richtungen Christen mehrmals im Jahr treffen. In manchen Gegenden treffen sie sich öfter. Allerdings gibt es einen besonders großen Anteil Ex-ZJ.
    Bei Facebook zB kann man die „Freien Bibelforscher“ auch finden.

    LG
    Karen

  • frank und frei
    März 25, 2013

    lieber Martin. alles laeuft aus dem Ruder. der Sklave kommt in Zugzwang aber erreicht nichts. gott hat sich schon lange abgewandt. das Zeugenland wartet auf die Flut.

  • hansi
    März 25, 2013

    wo,lebst du denn,auf lummerland,takerdukerland,auf phantasia,frankundfrei,die grosskirchen 5 prozent der gläubigen,besuchen noch die andachten,viele austritte diese religionen sind schwache religionen,bei den freikirchlichen ist es ähnlich.aber was beide gemeinsam haben sie lehren lügen ,und nicht die wahrheit wie es gottes volk jehovas zeugen tun.wie kommst du dazu zu behaupten gott schenke nicht seinem volk jehovas zeugen heiligen geist.die zahlen sprechen aber eine eindeutige sprache und machen dich frankund frei unglaubwürdig,cirka 700 strömen weltweit jeden tag zu gottes volk cirka 250000jedes jahr das nenne ich eine starke gemeinschaft .und wenn ich nur darüber nach denke was alles schon probiert wurde diese wahrheit zum schweigen zu bringen. ist nicht gelungen bis auf diesen tag wird auch niemals gelingen weil jehovas heiliger geist auf sein volk jehovas zeugen ruht.les dir apostelgeschichte in ruhe durch und denke dabei an gehmahlies worte. lg hansi

  • Mark Schwarzer
    März 25, 2013

    Lieber Dennis,

    wohne in Berlin und da sind es mit dem Brandenburger Umfeld rund 50 Versammlungen – die Fremdsprachigen mitgezählt – je nachdem wie groß Du den Radius nimmst.

  • Dennis
    März 25, 2013

    Dachte mir schon, dass nur Berlin dafür in Frage kommen könnte, incl. aller fremdsprachigen Vers.! 🙂

  • Tina
    März 25, 2013

    hallo dennis 🙂
    hamburg hat als hafenstadt auch ca 57 versammlungen
    (davon 32 deutsche) und gruppen incl dem näheren umfeld 🙂
    lg tina

  • armes Schaf 2012
    März 25, 2013

    LK sollte auch einmal denen,die für sie in den dienst gehen öffentlich wie christus die füsse waschen!eigentlich sehen sie schon die rücklichter des zuges der menschen in aller welt,denn andere die sich auch christen nennen, zeigen wie es geht und was bei menschen ankommt.der us kitsch zieht nicht mehr!!!

  • Heidi
    März 25, 2013

    Lieber Manfred,
    danke für deine Mühe, so einen schönen und interessanten Text einzustellen. Ich habe lange geglaubt, nur wenn ich in einer Religionsgemeinschaft bin, bin ich ein für Jesus/Gott richtiger Christ. Aber das mit den richtigen Gemeinschaften ist ja nicht so einfach 🙂 Leider ist mein privates Umfeld nicht so gläubig, so dass ich hier kaum Antworten oder Aufbauung finden kann. Um so mehr freut es mich, dass ich auf diese Seite gestoßen bin.
    Lg Heidi

  • Mani an Sloothopper und alle anderen
    März 25, 2013

    Lieber Sloothopper!

    Nachdem Du aufgrund deines Hilferufes schon sehr viele Ratschläge erhalten hast, möchte auch ich Dir zu helfen versuchen. Auch meiner Meinung kann nur Jehovas Geist die Sache zum Guten bewirken. Deine Frau wirst Du nicht überzeugen können, es sei denn, sie lässt sich aufgrund ihrer eigenen Denkweise dazu anleiten. Wie Du dies versuchen könntest, möchte ich Dir hiermit zeigen. Vorerst einmal: Vergiß jeden Gedanken von „hintenherum“. Versuch es gar nicht mit irgend einem Buch oder irgendwelchen Videos oder Artikeln im Internet. Versuch es gar nicht! Vergiß auch die subliminalen Bilder. Dies alles führt nur zu Endlosdiskussionen und auch zu Streitgesprächen.

    Das einzige, was man versuchen kann, ja versuchen muß, wäre folgendes: Du hast geschrieben, dass Du die dickköpfigste Frau der Welt hast. Ich würde dies jetzt nicht negativ bewerten, sondern als positiven Aspekt sehen. Diese Dickköpfigkeit würde ich interpretieren als eine Eigenschaft von ihr, aus der man ihren starken Glauben erkennen kann. Deshalb nütze diesen scheinbaren Nachteil. Fordere sie heraus. Sie soll Dir aus ihrer eigenen Bibel belegen, dass Deine Ansicht in Bezug auf ein biblisches Thema falsch ist. Jetzt wirst Du sagen, das habe ich schon oft versucht. Oder es gibt ja verschiedenste Themen, welches wäre geeignet?

    Meiner Meinung gibt es in Bezug auf falsche Lehren von Zeugen Jehovas nur ein einziges Thema, wirklich nur ein einziges, worin man ihr ganzes falsches Glaubensgebäude zum Einsturz bringen kann. Dieses Thema sind die 144000. Ich behaupte, nein, ich weiss, durch die Hilfe des Geistes Jehovas, dass allein schon ein einziges Bibelbuch, nämlich der Römerbrief, unwiderlegbare Begründungen beinhaltet, mit denen man beweisen kann, dass das Nehmen von den Symbolen anlässlich des Gedächtnismahles, wie es von Jehovas Zeugen praktiziert wird, völlig den wahren Lehren der Bibel widerspricht. Die Lehre über die Kinder Gottes, denen es allein von den Symbolen zu nehmen gestattet ist, ist eine völlig falsch verstandene Lehrmeinung!

    Um dies auch zu belegen habe ich einen Artikel zusammengestellt, den ich nachstehend anführen werde. Ich habe ihn unter das Thema gestellt: Wer sind die Kinder Gottes? Versuche bitte diesen Artikel, der sich einzig und allein auf die Aussagen der Heiligen Schrift stützt, in Form eines Familien-Studiums mit deiner Frau gemeinsam zu besprechen. Wenn sie gläubig ist, wird sie ihn verstehen!

    Liebe Brüder und Schwestern!

    Ich weiß, dass dieser Kommentar sehr viel Platz einnimmt, doch möchte ich wegen der Wichtigkeit der Sache um Verständnis bitten. Vielleicht hilft gerade dieser Artikel irgend jemanden. Auch wenn es vielleicht nur ein Einziger ist.

    Wer sind die Kinder Gottes?

    Im Zuge der jährlichen Gedächtnismahlfeier anlässlich des Todestages unseres Herrn Jesus Christus wird bei Zeugen Jehovas den bei dieser Feier anwesenden Gästen durch Betrachtung mehrerer Bibelstellen stets erklärt, warum nicht alle anwesenden Gläubigen von den Symbolen „Brot und Wein“ nehmen. Es wird gezeigt, dass es nur einem kleinen Überrest von wenigen Menschen heutzutage gestattet ist, diese Symbole zu sich zu nehmen. In Beantwortung der Frage, wie jemand sich völlig sicher sein könne, um die Berechtigung zu haben von Brot und Wein zu nehmen, wird folgender Bibeltext vorgelesen:

    „Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind“ (Römer 8:16)

    Das diesbezügliche Glaubensverständnis von Zeugen Jehovas beruht auf ihrer Annahme, dass insgesamt nur 144000 „berufene oder auserwählte oder von der Erde erkaufte“ Menschen (diese Zahl wird dem Bibelbuch Offenbarung Kapitel 7:4 und 14:1 entnommen) berechtigt sind von den Symbolen zu nehmen. Diese Gesamtzahl hat sich seit dem Tod von Jesus Christus bis heute ständig reduziert und aus diesem Grund gibt es nun weltweit gesehen nur noch ein paar, einen kleinen Überrest von wenigen tausend Personen, deren Geist, wie es der obige Bibelvers sagt, vom heiligen Geist Gottes die diesbezügliche Bestätigung erhält.

    Der größte Teil aller anderen christlichen Glaubensgemeinschaften stimmt dieser Ansicht aber nicht zu!

    Wie ist es uns nun möglich, die Gewissheit darüber zu erhalten, welche Auffassung die richtige ist?

    2. Timotheus 3:16: 16Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, …

    Unser Glaube an die Echtheit dieses Bibeltextes ermöglicht uns auch heute noch die Heilige Schrift als Maßstab zum Richtigstellen der Dinge anzusehen. Um die in der Einleitung angeführten Auffassungsunterschiede zu klären und uns deutlich zu zeigen, wer nun die Kinder Gottes sind, soll uns der Römerbrief aus der Bibel zum Richtigstellen der Dinge als göttliches Werkzeug dienen.

    Der Apostel Paulus bezeichnet in seinen einleitenden Worten im Brief, welcher an die an Gott und Jesus glaubenden Christen in Rom gerichtet war, diese Gläubigen als „berufene Jesu Christi, geliebte Gottes und berufene Heilige“ (Röm. 1:6-7).

    Die nachstehende Betrachtung soll zeigen, dass diese Bezeichnungen – „berufene Jesu Christi, geliebte Gottes und berufene Heilige“ – auch für jeden gläubigen Christen, zu jeder Zeit und an jedem Ort dieser Welt, daher auch für uns, für jeden Einzelnen von uns, heute noch Geltung haben und sich auch auf uns persönlich beziehen.

    Auch wenn man vorerst, vielleicht aufgrund eines falschen Verständnisses, meinen könnte, dass sich jene Worte des Paulus nur auf Gläubige in Rom – und wie man speziell als Zeuge Jehovas zu glauben gelehrt wurde, sich nur auf eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Menschen – beziehen sollten, zeigt sich in den weiteren Ausführungen des Apostels sehr schnell, dass dem nicht so ist, sondern dass alle, wirklich ALLE, an Christus glaubende Menschen darin mit eingeschlossen sind.

    Nachstehende Bibelzitate entstammen der NWÜ-Online:

    Paulus bezeichnet sich selbst als ein Schuldner an der guten Botschaft. Für ihn war es ein Bedürfnis die gute Botschaft, soweit es ihm möglich war, überall zu verbreiten, deshalb konnte er auch folgendes schreiben:

    Römer Kap. 1 Vers 14 u. 15: 14Sowohl Griechen als auch Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner;15daher bin ich, was an mir liegt, voller Eifer, die gute Botschaft auch euch dort in Rom zu verkündigen.

    Römer Kap. 1 Vers 16 u. 17: 16Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der Glauben hat, für den Juden zuerst und auch für den Griechen;17denn in ihr wird Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens und zum Glauben geoffenbart, so wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber — durch Glauben wird er leben.“

    Obwohl die Schriften des Paulus im allgemeinen nicht immer leicht und sofort zu verstehen sind, ist im Vers 16 doch sehr deutlich zu lesen und klar formuliert, dass die „gute Botschaft“ zur Rettung dient, nicht nur den angesprochenen Personen in Rom, sondern „FÜR JEDEN, DER GLAUBEN HAT“.

    Im weiteren Verlauf seines Briefes schreibt Paulus über zwei Gruppen von Menschen. Wohlgemerkt, Paulus bezeichnet nur „zwei“ Möglichkeiten, die man zur Auswahl hat:

    Römer Kap. 2 Verse 6-11: 6Und er wird einem jeden nach seinen Werken erstatten:7ewiges Leben denen, die durch Ausharren im Wirken des Guten Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen;8für die aber, die streitsüchtig sind und die der Wahrheit nicht gehorchen, sondern der Ungerechtigkeit gehorchen, wird es Zorn und Grimm geben,9Drangsal und Bedrängnis über die Seele jedes Menschen, der das Schlechte wirkt, zuerst des Juden und auch des Griechen;10dagegen Herrlichkeit und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, zuerst dem Juden und auch dem Griechen.11Denn bei Gott gibt es keine Parteilichkeit.

    Nüchtern analysiert bedeutet dies: Die eine Gruppe wird leben, die andere wird sterben.

    Römer Kap. 2 Vers 16: 16Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.

    Paulus schreibt in weiterer Folge über jene, die natürliche Juden waren und unter dem Gesetz Mose standen, wie auch von jenen, die Gott nicht kannten, also Menschen von den übrigen Nationen. Paulus stellt klar, dass weder ein Jude noch ein Nichtjude jemals vor Gott hätte gerecht gesprochen werden können. Einzig und allein ist es der Glaube. Der Glaube an Jesus. Der Glaube an die Erlösungstat Jesu durch sein vergossenes Blut. Dieser Glaube allein kann jemanden in die Lage versetzen, in den Augen Gottes als gerechtfertigt angesehen zu werden.

    Römer Kap. 3 Verse 21-25: 21Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird,22ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied.23Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes,24und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerecht gesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld.

    Im Vers 22 lautet es unmissverständlich „für ALLE, die Glauben haben“ und Vers 25 bezeugt, dass das von Jesus erbrachte Lösegeld die Gerechtsprechung vor Gott bedeutet, wohlgemerkt, sofern man diesen Glauben hat!

    Dieser Gedanke wird auch im 5. Kapitel weitergeführt. Es ist beachtenswert, dass Paulus davon spricht, dass wir aufgrund dieses Glauben jetzt schon gerechtfertigt sind! Auch spricht Paulus in der Wir-Form, was wieder den zuvor erwähnten Aspekt mit einschließt, dass wirklich ALLE (alle Gläubigen) damit auch gemeint sind:

    Römer Kap. 5 Verse 1-2: 1Darum lasst uns, da wir nun zufolge des Glaubens gerecht gesprochen worden sind, uns des Friedens mit Gott erfreuen durch unseren Herrn Jesus Christus,2durch den wir auch durch Glauben unseren Zutritt erlangt haben zu dieser unverdienten Güte, in der wir jetzt stehen; und lasst uns aufgrund der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes frohlocken.

    Nun folgt eine weitere Bestätigung dessen, was schon bisher genannt wurde. Jetzt aber nochmals deutlicher und absolut unmissverständlich:

    Römer Kap. 5 Vers 12: 12Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten.

    Durch die Übertretung des Gebotes Gottes am Anfang der Menschheitsgeschichte kam es dazu, dass bis zum heutigen Tag a l l e Menschen zum Tode verurteilt sind und sterben. ABER:

    Römer Kap. 5 Verse 18-19: 18Wie es also durch e i n e Verfehlung zur Verurteilung für Menschen von allen Arten kam, so kommt es auch durch e i n e n Akt der Rechtfertigung für Menschen von allen Arten zu deren Gerechtsprechung zum Leben.19Denn so, wie durch den Ungehorsam des e i n e n Menschen viele zu Sündern gemacht wurden, so werden auch durch den Gehorsam des e i n e n viele zu Gerechten gemacht werden.

    Paulus schreibt im Vers 12, dass durch den einen Menschen „alle gesündigt hatten“ und daher alle dem Tod preisgegeben waren. Durch Jesus aber kam es durch diese eine Rechtfertigung wiederum zur Befreiung der gesamten Menschheit aus der Sünde und somit auch zur Befreiung vom Tod . Im Vers 19 schreibt Paulus von VIELEN die zu Gerechten gemacht werden. Warum spricht Paulus nicht davon, dass alle zu Gerechten gemacht werden? Der Grund ist der, dass nicht alle Menschen diese Vorkehrung Gottes der Rettung durch das Lösegeld Jesu annehmen. Diese „VIELE“ sind aber in diesem Kontext „ALLE“, alle diejenigen, die Glauben an das Lösegeldopfer Jesu ausüben!

    Paulus beschreibt im weiteren Verlauf, im Kapitel 6, dass wir von der Versklavung der Sünde durch den Opfertod Jesu bereits befreit wurden! Paulus erklärt, dass wir sozusagen durch unseren Glauben an Jesus auch mit ihm mit gestorben sind. Deshalb die Frage des Paulus:

    Römer Kap. 6 Vers 2: Da wir hinsichtlich der Sünde gestorben sind, wie sollen wir da noch weiter in ihr leben?

    Wir müssen, nachdem wir diese Erkenntnis von unserer Befreiung aus der Versklavung der Sünde erfahren haben, alles daran setzen, unsere sündhaften Neigungen zu bekämpfen. Paulus ermahnt uns daher:

    Römer Kap. 6 Verse 12-13: 12Daher lasst die Sünde nicht weiterhin als König in eurem sterblichen Leib regieren, so dass ihr deren Begierden gehorchen würdet.13Auch stellt eure Glieder nicht mehr als Waffen der Ungerechtigkeit der Sünde dar, sondern stellt euch Gott dar als solche, die aus den Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.

    All das bisher betrachtete soll immer unter dem Aspekt verstanden werden, dass diese Worte, so wie anfangs erwähnt, ALLE Menschen betreffen und auf jeden einzelnen von uns anwendbar sind!

    Paulus schreibt im Vers 13 „stellt euch Gott dar als solche, die aus den Toten lebendig geworden sind“. Nun, wie kann man das verstehen? Paulus erklärt uns im Kapitel 7 dass dies vorerst einmal in geistiger Hinsicht gemeint ist. Er stellte für sich selbst fest, dass es für ihn einen ständigen Kampf seines Sinnes, seiner geistigen Erkenntnis gegen die Sündhaftigkeit seines fleischlichen Körpers bedeutete, da die Sündhaftigkeit in seinem natürlichen Leib noch immer vorhanden war, jedoch in geistiger Hinsicht er sich bereits der Freiheit von der Sklaverei der Sünde bewusst war. Deshalb schrieb er auch folgende Worte:

    Römer Kap. 7 Verse 15 und 24: …Denn was ich wünsche, das pflege ich nicht zu tun, sondern was ich hasse, das tue ich. …Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist?

    Im Kapitel 8 beschreibt Paulus den Ausweg aus dieser anscheinenden Hoffnungslosigkeit:

    Römer Kap. 8 Verse 1-2: 1Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung.2Denn das Gesetz des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht.

    Hier spricht Paulus davon, dass nur die Gemeinschaft mit Jesus Christus vom Tode frei machen kann. Wenn Paulus diese Gedanken, die er auf sich selbst angewandt hat und diese Worte in seinem Brief, wie man bisher feststellen konnte, auch allen anderen sündigen Menschen gelten, so ist es ganz wesentlich, auch das nachstehend Angeführte genau zu verstehen:

    Die Gemeinschaft mit Jesus Christus bringt Rettung. Wie aber können wir mit Jesus in Gemeinschaft sein? Generell befinden sich ja alle lebenden Menschen körperlich im Fleisch, wie es Paulus ausdrückt. Da Jesus nach seiner Auffahrt in den Himmel nicht mehr körperlich in Gemeinschaft mit Menschen sein kann, kann die Gemeinschaft mit ihm daher nur auf geistiger Ebene stattfinden. Dazu ist eine „innere geistige Gesinnung“ notwendig. Paulus schreibt:

    Römer Kap. 7 Verse 22-23: .22Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, 23aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.

    Das Gesetz Gottes, das er auch als das Gesetz seines Sinnes bezeichnete, war diese innere geistige Gesinnung gemäß dem Menschen, der er innerlich ist, wie er es uns auch beschrieben hat. Es war sein Wunsch, allen Anforderungen Gottes zu entsprechen. Aufgrund dieser Erkenntnis war Paulus folgendes bewusst:

    Römer Kap. 8 Vers 5: .5Denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber mit dem Geist in Übereinstimmung sind, auf die Dinge des Geistes.

    Wenn man jetzt wiederum den Gesamtzusammenhang berücksichtigt, ergibt sich bisher folgendes Bild:

    Paulus schreibt an „gläubige“ Christen. Jesus hat durch sein Loskaufsopfer jedem einzelnen Menschen die Möglichkeit geboten, von Sünde und damit von Tod befreit zu werden, vorausgesetzt man glaubt an diese Vorkehrung, die unser himmlischer Vater getroffen hat. Dazu ist es notwendig, in Gemeinschaft mit Jesus zu sein, was uns in geistiger Hinsicht auch tatsächlich möglich ist. Alle diese Gedanken müssen auch unter dem Aspekt der guten Botschaft verstanden werden, wie wir bereits schon gesehen haben:

    Römer Kap. 1 Vers 16: 16Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung FÜR JEDEN, DER GLAUBEN HAT …

    Dies alles im Sinn kommen wir nun zum Hauptpunkt, zur Klärung der Frage des Themas:
    Wer sind die Kinder Gottes?

    Nachdem uns Paulus im Kapitel 8 Vers 5 zeigt, dass es solche gibt, die in Übereinstimmung des Fleisches wandeln, was reueloses, sündhaftes Verhalten und schlussendlich Tod bedeutet, zeigt er auch dass andere mit dem Geist in Übereinstimmung sind. Wenn es also bedeutet, dass ein sündhaftes Leben den Tod nach sich zieht, dann bedeutet der Umkehrschluss daraus, dass ein sündloses Leben Gegenteiliges bewirkt, nämlich ewiges Leben. Sündloses Leben in diesem Zusammenhang bedeutet, Glauben an die gute Botschaft auszuüben. Es bedeutet nicht, überhaupt keine Sünden mehr zu begehen, wie wir ja vorhin im Kapitel 7 Verse 15 und 24 aus des Paulus eigenen Worten vernommen haben. Diejenigen also, die nicht mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind – also jene, die in aller Aufrichtigkeit ihres Sinnes oder ihres Geistes den Willen Gottes tun möchten – alle jene sind daher gemäß Kapitel 8 Vers 5 in Übereinstimmung mit dem Geist. Was dies nun bedeutet, lesen wir in folgenden Versen:

    Römer Kap. 8 Verse 9-11: 9Ihr dagegen seid nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern mit dem Geist, wenn Gottes Geist wirklich in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser ihm nicht an.10Ist aber Christus in Gemeinschaft mit euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber ist Leben der Gerechtigkeit wegen.11Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber durch seinen in euch wohnenden Geist lebendig machen.

    Von besonderer Bedeutung ist der Wortlaut „Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt …“! Dieser Geist kann nur der Heilige Geist Gottes sein. Wie wir alle wissen, ist der Heilige Geist die Kraft Gottes, die Kraft, mit der unser himmlischer Vater seinen Sohn Jesus wieder zum Leben erweckt hat. Und genau diese Kraft, dieser Geist ist es, der auch alle für würdig befundene Gläubige zum ewigen Leben bringen wird. Wenn wir daher zu jener Personengruppe gehören, die nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch wandeln, dann wohnt dieser Geist schon heute in uns, wie wir oben gelesen haben.
    In „uns“ bedeutet in jedem von uns, der an die Kraft dieser guten Botschaft glaubt.

    Zufolge dem vorhin Dargelegtem sollten wir ALLE, die wir uns von den Worten des Paulus angesprochen fühlen, folgendes unbedingt beachten:

    Römer Kap. 8 Verse 12-16: 12Demnach nun, Brüder, sind wir nicht dem Fleisch verpflichtet, um in Übereinstimmung mit dem Fleisch zu leben;13denn wenn ihr in Übereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben.14Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.15Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater!“16Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

    Da wir vorher den Gesichtspunkt betrachteten, dass es nur zwei Gruppen oder Möglichkeiten gibt, entweder ewiges Leben anzunehmen oder den Tod zu wählen, so erklärt sich nun eigentlich von selbst, wer die Kinder Gottes sind. Kinder Gottes können gemäß den angeführten Worten des Paulus bzw. gemäß der Heiligen Schrift also nur diejenigen sein, die sich für das Leben entscheiden, indem sie Glauben an Jesus Christus ausüben. Jeder also, der sich selbst nicht als Kind Gottes ansieht, wählt das Leben nicht, er nimmt das Loskaufsopfer unseres Herrn Jesus nicht an!

    Paulus selbst führte diesen Gedanken an das Lösegeld im Kapitel 3 Vers 24 an: 24und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerecht gesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld.

    Dies aber nur unter Beachtung des schon erwähnten Erfordernisses des Glaubens an diese gute Botschaft: Römer Kap. 1 Vers 16: 16Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung FÜR JEDEN, DER GLAUBEN HAT.

    Im weiteren Bericht im Kapitel 8 schreibt Paulus von dieser einzigartigen Hoffnung und von der Zeit, zu welcher dann die Söhne bzw. Kinder Gottes geoffenbart werden. Bis dahin gilt es, diese Hoffnung nicht aus den Augen zu verlieren und mit Ausharren darauf zu warten.

    Römer Kap. 8 Verse 28-30: 28Nun wissen wir, dass Gott alle seine Werke zum Guten derer mitwirken lässt, die Gott lieben, derer, die nach seinem Vorsatz die Berufenen sind;29denn die, die er zuerst anerkannt hat, hat er auch vorherbestimmt, nach dem Bild seines Sohnes gestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei.30Überdies sind die, die er vorherbestimmt hat, die, welche er auch berufen hat; und die, die er berufen hat, sind die, welche er auch gerecht gesprochen hat. Schließlich sind die, die er gerecht gesprochen hat, die, welche er auch verherrlicht hat.

    Im Vers 28 haben wir gelesen „… die Gott lieben …“. Wer Gott liebt, auf den treffen demzufolge auch die Worte bis Vers 30 zu!

    Deshalb die wichtige Frage: Liebst du Gott? Wenn du diese Frage mit JA für dich beantwortest, dann bist auch du ein Kind Gottes!

    Alle bisherigen Ausführungen haben gezeigt, dass ALLE an Jesus Christus Glauben ausübende Menschen sich zur Familie Gottes als seine Kinder zählen dürfen. Der Römerbrief ist aber nur ein Bruchteil der Heiligen Schrift und wir haben ihn erst bis zum 8. Kapitel betrachtet. In den weiteren Kapiteln, in vielen anderen Briefen oder Bibelbüchern sind viele weitere eindeutige Aussagen enthalten, die all das zuvor Gesagte ebenfalls bestätigen. Doch erkennt man schon aus dieser kurzen Betrachtung, dass die besprochenen Texte sich in ihrer ganzen Tragweite auf jeden Einzelnen von uns beziehen.

    Abschließend nochmals Worte des Paulus aus dem Römerbrief , wobei Paulus auch Worte aus den Büchern 5.Mose, Jesaja und Joel zitiert (diesmal aus der Elberfelder Übersetzung):

    Römer Kap. 10 Verse 4-13: 4Denn das Endziel des Gesetzes ist Christus, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.5Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: „Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.“6Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: „Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?“, das ist: Christus herabführen;7oder: „Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?“, das ist: Christus aus den Toten heraufführen.8Sondern was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen,9dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.10Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil.11Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“12Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen;13″denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden“.

    Im Vers 4 hat es geheißen „JEDEM GLAUBENDEN“, im Vers 11 „JEDER, DER AN IHN GLAUBT“ im Vers 13 „JEDER, DER DEN NAMEN DES HERRN ANRUFEN WIRD, WIRD GERETTET WERDEN“.

    Beurteilt man nun alles, so erkennt man in aller Klarheit das falsche Verständnis von Zeugen Jehovas bezüglich der Kinder Gottes. Nirgendwo war zu lesen, dass sich Kinder Gottes von irgendwelchen übrigen Christen in irgendeiner Weise unterscheiden. Nirgendwo wird auch nur im Geringsten angedeutet, dass es zwei verschiedene Gruppen von Christen gäbe. Wenn jemand dies anders sieht, so soll er erklären und die Textstellen benennen, wo im Römerbrief oder der übrigen Bibel er das gelesen haben will!

    Im Lichte des Römerbriefes muss deshalb zum Schluss die dringende Frage an Zeugen Jehovas gerichtet werden: Ist es überhaupt zulässig, mit der Bibel erklären zu wollen, dass es heute wirklich nur mehr ein paar tausend gläubigen Christen erlaubt sein soll, anlässlich des Gedenkens Jesu von den Symbolen „Brot und Wein“ zu nehmen?

    Die Bibel hat jedenfalls eines eindeutig und unmissverständlich erkennen lassen:

    ALLE AN JESUS CHRISTUS IN AUFRICHTIGKEIT GLAUBEN AUSÜBENDE MENSCHEN – DIES BEZEUGT DAS HEILIGE WORT GOTTES –
    SIND KINDER GOTTES.

  • Martin
    März 25, 2013

    Lieber Mani,
    du hast dir ebenfalls viel Mühe gemacht, die Gedanken des Paulus im Römerbrief auf den Punkt zu bringen. Vielen Dank.
    Leider wissen wir, das es in den Köpfen der Brüder so eingemauert ist, dass dies alles nur noch auf die „letzten Überrestglieder der 144000 unter Jehovas Zeugen“ zutrifft. Deshalb werden diese Texte alle ins St.Nimmerlein verlegt, lediglich wenn sich eine Motivation für den Predigtdienst herauslesen lässt, dann ist der Römerbrief interessant. Man darf gar nicht daran denken. Übrigens wie war es in diesem Jahr 2013 bei Dir? Warst du am Gedächtnismahl anwesend und hast du vom Brot und Wein genommen oder hast du privat für dich des Todes Jesu gedacht?
    LG
    Martin

  • Mani
    März 25, 2013

    Lieber Martin!

    Ich habe im vorigen Jahr das letzte Mal das Gedächtnismahl im Königreichssaal gefeiert und war seitdem bei keiner Zusammenkunft mehr. Ich habe im August vorigen Jahres ungefähr 10 Ältesten meiner Ortsversammlung und benachbarten Versammlungen persönlich einen von mir verfassten Brief ausgehändigt, worin ich unmissverständlich kundtat, dass ich die falsche Lehre über die 144000 nicht mehr für mich gelten lasse. Ich bat sie, mir meinen Irrtum schriftgemäß zu belegen wenn sie dies könnten! Seither, also bis zum heutigen Tag, hat sich keiner dieser Ältesten, mit denen ich jahrelang eng im Glauben verbunden war, bei mir gemeldet. Keine einzige Rückmeldung kam! Aber auch kein Ausschluß. Schon merkwürdig, oder?

    Heuer habe ich dann mit meiner Frau zusammen, zu zweit, ganz allein das Gedächtismahl gefeiert. Stimmt nicht ganz. Jesus war in unserer Mitte!

    Wenn jemand diesen oben erwähnten Brief gerne lesen würde, so lasse er mir bitte seine Emailadresse zukommen.

    Liebe Grüße

    Mani

  • Mani
    März 25, 2013

    Nachtrag zu vorhin: Ja, meine Frau und ich, wir haben erstmalig von den Symbolen genommen.

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Hallo Mani,
    Gerne würde ich deinen Brief an die Ältesten lesen!
    Meine eMail ist: zeugejesus@gmail.com
    Lg. Matthäus

  • Martin
    März 25, 2013

    Lieber Mani,
    eigentlich habe ich von Dir keine andere Darstellung erwartet, weil deine Ausführungen sehr deutlich gezeigt haben, dass Glauben ausübende Menschen Gottes Kinder sind. Schön, das du in diesem Erkenntnisstand auch eine harmonische Einheit mit deiner Frau bildest. Ihr seit ein gutes Beispiel für konsequentes Umsetzten biblischer neugewonnener Erkenntnis. Das du noch nicht ausgeschlossen bist, liegt wahrscheinlich daran, dass sich noch keine Zeugen „bei den Ältesten gemeldet haben“, die deine Äußerungen als Abtrünnigkeit empfunden haben. Du bist ferner mit einer Bitte an die Ältesten herangetreten. Das darf jeder Zeuge Jehovas. Zum weiteren hast du insofern Verschonung, dass sie noch nicht bei dir vorstellig wurden um dir die Frage zu stellen und zu ermitteln, ob du den treuen und verständigen Sklaven noch als Gottes Kanal betrachtest. Aber solche Fragen muss man ja auch nicht offen beantworten.
    Euch Beiden weiterhin alles Liebe und Gute.
    LG
    Martin

  • Johnny
    März 25, 2013

    Hallo Mani !

    Kannst du mir bitte den Brief an meine email schicken??
    salvosalva80@web.de Danke 🙂

  • frank und frei
    März 25, 2013

    eine kopie des Briefes erbeten ostfalen@gmail.com danke

  • Mark
    März 25, 2013

    Lieber Mani
    Ich freue mich für dich, dass du das GDM mit deiner Frau feiern konntest. Mit meiner Frau muss ich viel Geduld haben, gebe aber die Hoffnung nicht auf 🙂
    Dein Schreiben an die Aeltesten würde mich auch sehr interessieren. Bitte an mysfcf@gmail.com

    Liebe Grüsse aus der wieder verschneiten Schweiz
    Mark

  • Sascha an Mani
    März 25, 2013

    Lieber Mani,

    ich würde mich auch über den Brief freuen. Meine Adresse lautet: br.sascha@web.de Vielen Dank vorab!

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Michael 2
    März 25, 2013

    Hallo ihr Lieben,

    auch zum Thema „ Erfahrung zum Gedächtnismahl in der Vers.“ möchte meine Eindrücke hier niederlegen.

    Auch mir fiel auf, das der Redner mehr über das irdische Paradies sprach als über den Wert des Opfers Jesu. Ein Bruder erwähnte am Schluß die Vermutung, dass der Redner sich vielleicht vertan hat und statt der „Gedächnismahlansprache“ schon den Sondervortrag gehalten haben könnte.

    Doch wie ich jetzt erfahren habe, war es wohl doch so, dass sich der Redner eng an das vorgegebene Manuskript gehalten hat.

    Auch mir ist unangenehm aufgefallen das es nur um Jehova und unseren „Dienst für Jehova“ ging, den wir aus Dankbarkeit Jehova gegenüber zu erbringen haben. Und im „neuen System (Paradies) werden nur Menschen leben, die bereit sind Jehova zu dienen.

    Überhaupt kam das Wort „dienen“ in jeden zweiten Satz vor, das Wort Gnade oder Barmherzigkeit muss ich wohl überhört haben.

    Was die Besucherzahl anbelangt, so hatten wir wieder einmal einen absoluten Minusrekord. Es ist ja für die Ältesten immer die wichtigste Frage am Ende der Veranstaltung: „wie viele Anwesende sind gezählt worden“?. Die Gesichter werden jedes Jahr länger.

    Aber die Ältesten trösteten sich wie jedes Jahr über die schwindende Zahl der Besucher hinweg, in dem sie feststellten: „aber es waren einige neue Gesichter wieder da“.

    Das haben sie allerdings in den vergangenen Jahren auch schon festgestellt, aber es kam von den neuen Gesichtern keiner wieder, nicht einmal zum Sondervortrag.

    Trotz der großen Einladungsaktion, an der sich eine große Zahl von 30Std. HiPis beteiligten, war es wieder ein Schlag in die Luft.

    Dies sind so meine Eindrücke gewesen.

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Daniel
    März 25, 2013

    Dieser Punkt ist auch mir beim GDM aufgefallen.

    Es ging in erster Linie um die Segnungen aus der Loskaufopfervorkehrung. Verselang aus Jesaja.

    Jesus wurde eher am Rande erwähnt.

    Positiv war allerdings, daß kein einziges Mal das Wort Organisation vorkam.

  • Hans@Mani
    März 25, 2013

    Hi Mani,

    dein Brief würde mich auch interessieren.

    mymail3000@vollbio.de

    Danke!

    LG
    Hans

  • Joshua
    März 25, 2013

    Hallo Mani,
    ich bin sehr interessiert deinen Brief zu lesen, kannst du ihn mir bitte an Joshuagross68@yahoo.de schicken?

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Andre
    März 25, 2013

    Hallo Mani,
    auch mich würde der Brief interessieren.
    Meine Mail: andrebiallas@hotmail.com
    Vielen Dank und alles Gute
    Andre

  • Mark
    März 25, 2013

    Lieber Mani
    Danke für diesen erbauenden Kommentar zum Römerbrief! Ich sehe mich auch als Teil der Kinder Gottes und bemühe mich mit anderen diesen Glauben zu teilen.
    Was ich aber nicht konnte, ist dies öffentlich in der VS zu tun durch die Teilnahme am Abendmahl. Habe dies privat getan und hoffe, dies in Zukunft mit anderen zu teilen. Der Ablauf dieser Feier in der VS kommt für mich einer offenen Ablehnung des Opfers Jesu gleich. Einfach undenkbar für mich da noch hinzugehen. Ist aber nur meine Meinung und wenn meine Frau ein grosses Problem mit meiner Abwesenheit gehabt hätte, wäre ich für sie auch hingegangen.

    Herzliche Grüsse an alle freien Geschwister hier im Herrn
    Mark

  • Anna
    März 25, 2013

    Lieber Sascha, liebe Brüder und Schwestern,

    vielen Dank Sascha für deinen Kommentar dass wir uns auch gegenseitig ermuntern sollten nach vorne zu schauen. Das ist sehr wichtig.

    Du hast auf der Prophetie-Seite an @Glückskind eine Frage gestellt und ich hoffe es ist für dich in Ordnung wenn ich diese jetzt hier einstelle:

    ZITAT Sascha:
    Meine Frage an dich wäre, wie du diese Liebe innerhalb der Versammlung beurteilst. Siehst du da Handlungsbedarf bei den Zeugen, oder hälst du die Beschreibungen in den Kommentaren auf diesen BI-Seiten für übertrieben? Ich selbst habe auch meine Erfahrungen gemacht, habe diese aber für mich verarbeitet und sehe keinen Grund darin, immer wieder darauf herumzureiten. Und beileibe habe ich im Laufe der über 30-jährigen Zeugenzugehörigkeit nicht nur negative Erfahrungen gemacht, da gab es auch viele gute Dinge, auf die ich gerne zurückblicke.

    Was dann aber in den letzten Jahren passiert ist, und wie sich die Situation und die Gesamtatmosphäre unter den Zeugen verändert hat, das hat mir sehr zu denken gegeben. Und durch die Kommentare der Geschwister hier auf BI habe ich gesehen, dass es sich bei meinen Erfahrungen eben nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass viele, wirklich viele Menschen solche negativen Erlebnisse zu verarbeiten haben. Und deswegen sehe ich die mangelnde Liebe als das Hauptproblem unter den Zeugen Jehovas an. Wie siehst du das?
    ZITAT SASCHA ENDE

    Es wäre schön wenn möglichst viele hier ihre Eindrücke schildern könnten. Und zwar nicht nur negative sondern auch die schönen Erlebnisse.

    Wie Sascha sehe auch ich die mangelnde Liebe als ein großes Problem unter den Zeugen Jehovas. Es traut sich nur keiner der Brüder und Schwestern in den Versammlungen darüber weiterzudenken, dass alles eigentlich nur schöne Fassade ist und darunter keine wirkliche Gemeinschaft da ist.

    Stellt doch bitte eure Erfahrungen zur Verfügung.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße

    Anna

  • Sascha
    März 25, 2013

    Liebe Anna,

    natürlich ist es in Ordnung, dass du die Frage hierhin kopiert hast… 🙂

    Was ich mit meinem Kommentar sagen wollte, hat auch etwas mit Objektivität zu tun. Ich muss zugeben, dass mir diese Sichtweise erst wieder mit einem gewissen Abstand möglich war. Denn die negativen Erfahrungen der letzten mindestens 5 Jahre haben mich schon eine ganze Weile beschäftigt. Wenn ich heute an „früher“ denke, dann fallen mir aber eben auch die Dinge ein, die ich als schöne Erinnerungen in mir habe: Die Kongresse, besonders das Singen in einer großen Gruppe hatte für mich auch immer etwas Emotionales, auch die freiwilligen Dienste, die man ja wirklich nicht für Menschen gemacht hat, sondern für Jehova. Dann im Laufe der Zeit festzustellen, dass Jehova viele Dinge gar nicht fordert und erwartet, war auch ein schmerzlicher Prozess, und trotzdem würde ich die Zeit nicht als vergebliche Liebesmühe sehen. Denn alles in allem haben mich diese Dinge ja dazu gebracht, mich immer wieder mit dem Wort Gottes zu beschäftigen, etwas, was mir heute immer wieder eine Hilfe ist.

    Die ganzen rein organisatorischen Dinge waren sowieso nie so mein Ding, und ich bin nie richtig darin aufgegangen. Man hat zwar versucht, mich mit verantwortlichen Aufgaben zu „ködern“, aber selbst wenn ich diesen Dingen für kurze Zeit mal auf dem Leim gegangen bin, war ich nach kurzer Zeit wieder auf dem „Boden“ und habe davon Abstand genommen.

    Die Veränderungen haben sich dann schleichend ergeben, und wenn ich mir heute ab und zu mal einen WT Artikel zu Gemüte führe, dann habe ich danach ehrlich gesagt noch größeres Mitgefühl für die Zeugen. Denn in der Regel sind sie ja keine schlechten Menschen. Sie sind einfach völlig überzeugt davon, dass sie das Richtige tun und merken dabei nicht, dass sich sich z.B. durch das Meiden von Geschwistern, die der WTG nicht mehr folgen, mitschuldig machen. Umso schmerzhafter wird das Erwachen sein, und aus meiner Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, dass sie feststellen, dass sie Menschen gefolgt sind. Wenn das bei Einzelpersonen passiert, und sie dann auf der Suche nach Bestätigung für ihre Zweifel sind, dann können wir hier dazu beitragen, dass sie aufgefangen werden. Nämlich dadurch, dass sie sehen, dass ein Leben ohne WTG möglich ist, und dass dieses Leben kein „Hundeleben“ ist, sondern ein positives, von innerem Frieden bestimmtes Leben.

    Aus diesem Grund hatte ich schon mehrfach diesen Text zitiert:

    1Ko_4:5 „Verurteilt also nichts vor der von Gott bestimmten Zeit, wartet bis der Herr kommt! Er wird das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die geheimen Motive der Menschen offenbaren. Dann wird jeder das Lob von Gott erhalten, das er verdient.“

    Jesus hatte Mitleid, als er die Menschen sah, die wie Schafe ohne Hirten umherirrten. War das aber den Menschen damals schon bewusst, dass sie solche umherirrenden Schafe sind? Vermutlich nicht, denn sonst hätten ihn alle Menschen damals schon als Hirten anerkannt. Nein, die meisten haben sich in ihrem jüdischen System sicher und gut aufgehoben gefühlt. So sehe ich auch die vielen Zeugen, die aus aufrichtigem Herzen glauben, dass sie Jehova dienen. Sollten sie bis zum Ende weiterhin in ihrer Einstellung verharren, und sollten sie dann keine Schafe Jesu sein, dann ist es auch nicht meine Sache, wie der zitierte Text deutlich macht.

    Also höre ich nicht auf, allen Menschen, ob Zeugen oder nicht, zu wünschen, dass sie zu den Schafen Jesu gehören und die die wahre Bedeutung von Johannes 17:3 am eigenen Leib erfahren. Und das sie Jesus als ihren Hirten erkennen, statt die dort genannte Erkenntnis mit Bibelwissen zu verwechseln. Was einzelne mir persönlich angetan haben, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Deswegen möchte ich mit einem wirklich schönen Text abschließen:

    1Jo 4:16 „Wir haben jedenfalls erkannt, dass Gott uns liebt; und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm. 1Jo 4:17 Auch darin ist die Liebe in uns zum Ziel gekommen. Und dem Tag des Gerichts können wir mit Zuversicht entgegensehen, denn wir sind hier in dieser Welt ebenso mit dem Vater verbunden, wie Jesus es war. 1Jo 4:18 In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei dem hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.“

    Der Vers 18 zeigt, dass wir ohne Furcht leben können, wir brauchen keine Angst davor zu haben, ohne menschliche Führung oder eine religiöse Gemeinschaft zu leben.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen weiter den Heiligen Geist und vor allem, dass die Liebe in uns wächst.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Hans
    März 25, 2013

    Hi Anna,

    du lädst hier zum Einstellen von positiven und negativen Erlebnisberichten ein.

    Darf ich fragen, worauf du letztendlich hinaus willst?
    Was sollen die Berichte uns zeigen oder nicht zeigen?

    LG
    Hans

  • Anna
    März 25, 2013

    Lieber Hans, liebe Brüder und Schwestern,

    bezüglich des Einstellens von positiven und negativen Erlebnisberichten habe ich mir gedacht, dass es gut ist, das vergangene Zeugenleben im Ganzen zu sehen. Ich denke, wenn wir NUR die negativen Seiten aufzeigen werden wir nicht wirklich geheilt. Mir geht es ja manchmal so, dass ich mir überlege: „Wie konnte ich damals nur so dumm sein“. Und dann habe ich mir mal bewußt gemacht, dass ich ja nun auch nicht der Mensch wäre der ich jetzt bin OHNE Zeuge Jehovas geworden zu sein. Ich darf nicht den Fehler machen mein vergangenes Leben als vertane Zeit zu sehen. Das meinte ich damit, dass wir auch über die angenehmen Seiten nachdenken sollten, die wir doch zweifelsohne alle mal erlebt haben. Wenn wir nur grübeln was wir alles versäumt haben bzw. unseren Kindern angetan haben werden wir doch depressiv.

    Nach vorne schauen und den Blick zurück ohne Zorn finde ich wichtig. Und dann Jehova und Jesus bitten uns bei der Heilung unserer Wunden zu helfen. Und unseren noch im Käfig sitzenden Brüdern so weit wie möglich helfen.

    Niemand kann mir was tun wegen Taten der Nächstenliebe an meinen Brüdern oder Verwandten, Mitmenschen usw.

    Herzliche Grüße Anna

  • nathan
    März 25, 2013

    Nun, Anna, in Matthäus 24 wird unter anderem auch prophezeit, dass die Liebe der meisten erkalten wird. Dies trifft bestimmt auch auf Gottes Volk zu. Der Grund wird im gleichen Vers ebenfalls genannt : zunehmende Gesetzlosigkeit ( von aussen ). Wenn wie bei JZ dann auch noch „zum-Himmel-schreiende“ Umstände in den Versammlungen hinzukommen ( von innen ), kann schon mal der ein oder andere erkalten. Von der internen „Gesetzlosigkeit“ ganz zu schweigen ! Und da sind wir mittendrin ! Die meisten Ältesten in den Versammlungen haben einfach nicht den Mumm, etwas in die richtige Richtung zu unternehmen. Es ist wie mit den Spritpreisen : Würden alle Bürger sich gemeinsam entschliessen, für sagen wir zwei Wochen mit dem Rad zu fahren ( auch wenn das für einzelne konkrete Missstände bedeuten würde ), würde sich an den Preisen schnell was ändern. Und bei der nächsten Preiserhöhung wüssten alle, was zu tun ist. Doch wie soll man das bitteschön durchführen ohne Volksaufhetzung ? Und wir wissen ja auch alle, dass es viele „Pappenheimer“ gibt, die aufgrund des eigenen „Mikrokosmos“ niemals mitmachen und somit das Gesamtergebnis schmälern. Ich denke genau da liegt das Problem. Keiner traut sich richtig zu äussern. Ich war mal in einer Firma mit ca 3000 Mitarbeitern tätig, davon ca 2000 Franzosen. Wenn denen die Bezahlung oder irgendein Missstand nicht passte- schwupps stand innerhalb fünf Minuten die Produktion. Die hielten halt zusammen und hatten einen „internen“ Nachrichtendienst. Für „UNS“ würde das übertragen bedeuten : per geheimer Nachricht würden am Tag XY die Sääle leer bleiben, da möchte ich mal die Gesichter sehen ! Na ja, Spass beiseite ! Ist halt ne irre Welt, in der wir leben und ohne den berühmten „Riss in der Schüssel“ kommt hier keiner raus. Gruss aus dem Norden

  • Sledge Hammer
    März 25, 2013

    Die Taufe – noch heute wundere ich mich über das, was ich bei meiner Taufe erlebte.

    Ich freute mich sehr über meine anstehende Taufe, bewußt wollte ich mich Jehova hingeben und ihm dienen, von ganzem Herzen.

    Als ich aber untergetaucht wurde war mir, als hätte man einem Besoffenen einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf gegossen, der daraufhin urplötzlich wieder nüchtern und klar wird.

    Mit dieser erfolgten Taufe war meine Verbindung zu Gott gerissen, ich fühlte mich so allein und verlassen. Mit einem Schlag wurde mir bewußt, daß das, was ich da soeben getan hatte, nicht gut war. Nur verstehen konnte ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

    Fragen, wie ‚Na, hast du gemerkt, wie Jehova dich an die Hand nimmt?‘, habe ich mit einem klaren Nein beantwortet. Die Fragenden machten nur ein verdutztes Gesicht und gingen.

    Obwohl ich mich in den darauffolgenden Jahren auch noch so sehr und so aufrecht bemühte ‚treu und ergeben‘ zu sein, war ausgerechnet die Taufe der Anfang vom Ende für mich.

  • Mark Schwarzer
    März 25, 2013

    Liebe Anna,

    auf dem Gedächtnismahl auf dem ich war kannte ich niemanden. Bin vor 1,5 Jahren aus meiner damaligen Versammlung weggezogen, habe mich dort aber nie abgemeldet. Daher auch hier vor Ort in keiner Versammlung gemeldet. Glücklicher Weise gibt es bei uns dutzende Versammlungen, sodass ich völlig anonym in die Zusammenkünfte gehen kann – wenn ich denn mal gehe.

    Deshalb habe ich keinen Vergleich wie es sonst in der Versammlung dort beim Abendmahl zugeht, aber die Atmosphäre war doch recht fröhlich und weniger formell als ich es von früher gewohnt bin, d. h. niemand lief im Smoking mit Fliege oder Ballkleid herum, was in meiner ehemaligen Versammlung zum Standard der Abendmahlsfeier gehörte. Sehr viele Kinder unter 6 Jahren, schätze beinah ein Viertel der Anwesenden, aber auch offenbar keine Interessierten. Zumindest keine die man an der Kleidung erkannt hätte. Auch keine, die bei dem Nachbarn mit in die Bibel oder ins Liederbuch schauten. Habe besonders darauf geachtet und es ist mir niemand aufgefallen.

  • Dennis
    März 25, 2013

    Hallo Mark,

    in Deutschland kenne ich keine Großstadt mit Dutzenden Versammlungen. Darf ich fragen wo du wohnst?

    Lg
    Dennis

  • Anna an Dennis
    März 25, 2013

    Lieber Dennis,

    das mit den Dutzenden stimmt schon, es gibt in verschiedenen Städten diese Mehrfachkönigreichssäle. Z.B. in Berlin, Nähe Gesundbrunnen. Ich war dort schon mal. Das sind meiner Erinnerung 4 Säle, die von mehreren Versammlungen zu den verschiedenen Zeiten benutzt werden. Wenn du da hinkommst kennt keiner wirklich den anderen. Auch in München gibt es einen Mehrfachkönigreichssaal in der Landsberger Straße. Ich denke mal es sind in Großstädten zwischen 30 und 50 Versammlungen.

    Herzliche Grüße Anna

  • Meinname
    März 25, 2013

    Mein Name Eingereicht am 27.03.2013 um 17:21
    OK, da sind nun all diese Übel, und Mißstände, und all dieser faule Kram und das falsche Verständnis und all diese Verirrungen, Abirrungen und Aberationen in der WT-Org. Was ist die Lösung?
    Wer hat was anderes, was besseres anzubieten? Wo, oder wer ist die laut Mat. 16:18 von Christus erbaute Ekklesia heute? Sind es lediglich weltweit verstreute Einzelpersonen, die – jeder für sich selbst – Gott im stillen Kämmelein anbeten und “Christus in ihrem Herzen gefunden haben”? Wie steht es mit Passagen aus der Heiligen Schrift wie z.B. 1. Kor. 14:23-26 et al., die auf die Existenz einer klar definierten Gemeinschaft hindeuten, die vor “Außenstehenden” das Evangelium Gottes verkünden? Wer ist das heute?

    Wie und wo müssen wir heute nach dieser Gemeinschaft suchen, in welcher Form besteht sie jetzt, wie wirkt sie, wie wird und ist man ein Teil davon? Die WTG kann es ja wohl nicht sein, in Anbetracht der überwältigenden Faktenlage.

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Gute Frage, Meinname

    Hättest du diese, deine Frage von 200 Jahren gestellt, als es die Zeugen Jehovas noch nicht gab, zu welchem Ergebnis wärst du dann gekommen?

    Ede

  • Heidi
    März 25, 2013

    Das genau ist auch mein Gedankengang…………Wo ist die richtige Gemeinschaft, wo müssen wir suchen…………..?

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Hallo zusammen

    eigentlich ist es doch ganz einfach. Machen wir es doch so wie die ersten Christen auch: Die eigene Hausgemeinschaft.
    Es heisst nicht umsonst:
    „Lydia und ihre Hausgemeinschaft, Kornelius und seine Hausgemeinschaft“….und noch viele mehr.
    Die ersten Versammlungen waren die eigenen Hauskreise ohne Religionszugehörigkeit, es waren einfach „nur“ Christen.
    Ich verstehe nicht warum man immer nach DER wahren Religion suchen muss wenn es gar keine wahre Religion gibt. Jesus hat nie eine Religion ins Leben gerufen. Er sucht die Glieder für seinen Leib zusammen (deswegen leben wir auch in der Zeit der Nationen) und jeder der sich zu Jesus bekennt ist ein Teil von ihm. Das ist unsere Gemeinschaft. Jesus Christus. Durch Jesus werden alle Christen miteinander verbunden und bilden eine Gemeinschaft. Und die Glieder erkennen sich daran, dass der heilige Geist wirkt durch Nächstenliebe. Das können christliche Gläubige im eigenen Haus sein, Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen……BI
    🙂
    Ich glaube da muss man gar nicht so weit weg suchen gehen. Einfach mal das eigene Umfeld durchforschen 🙂

    Liebe Grüße Hope

    ===============================================================

    Hallo Hope,
    danke für diesen interesanten Gesichtspunkt zur Frage der Gemeinschaft, der sich sicherlich noch erweitern lässt.
    Liebe Grüße
    Brudreinfo

  • Sascha
    März 25, 2013

    Liebe Schwester Hope,

    genauso sehe ich es auch…

    Bruder Achim hatte vor kurzem den Text aus Johannes 6 angeführt:

    Joh 6:68 „Herr, zu wem sollen wir denn gehen?“, antwortete Simon Petrus. „Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen.
    Joh 6:69 Und wir glauben und wissen, dass du der Heilige bist, der das Wesen Gottes in sich trägt.“

    Und zusammen mit der Aussage Jesu, die Bruder Alois in seinem Kommentar genannt hat, „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…“ ergibt sich für mich das Bild, dass wir uns nicht weiter auf die Suche machen müssen, wenn wir zu Jesus als unserem Herrn gefunden haben. Genau genommen, ist dann jedes Gespräch über den Glauben, dass ich mit meiner Frau, meinen Kindern, meinen Bekannten, Nachbarn etc. führe, eine solche „Versammlung“.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Dennis
    März 25, 2013

    Liebe Hopefull,

    besser kann man es nicht ausdrücken, danke!

    Es gibt nicht DIE wahre Religion oder Gemeinschaft, das sollte jedem im laufe der Zeit bewusst geworden sein, wenn er sich mal mit den Abgründen der versch. Religionen beschäftigt hat.

    Lg
    Dennis

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    (Johannes 10:3-5, 27-29) . . .Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er die Seinen alle hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen.“ 27 Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. 28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen.

    Wir wissen zwischen unserem Herrn Jesus und dem Sklaven zu unterscheiden, denn wir kennen unseren Herrn und Hirten und seine Stimme.

    Ede

  • genovefa Widmann
    März 25, 2013

    Hallo Dennis!

    Laut WTG wird das Wort Religion im Unterred.buch als „Form der Anbetung“ definiert.
    Es gibt so viele Formen der Anbetung und die WTG hatte uns weisgemacht, dass IHRE die richtige sei. Doch Jesus hatte die einzige WAHRE FORM DER ANBETUNG praktiziert, deshalb werden wir entschlossen uns bemühen ihn nachzuahmen.
    Bis auf bald.

    Genovefa

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    danke Dennis. In einem Satz alles auf den Punkt gebracht. Besser kann man es einfacher nicht darlegen

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Hopefull,

    leider passen aber dazu nicht all die paulinischen Aussagen zur Christengemeinde. Er schreibt nicht an Hausgemeinschaften oder lockere Verbünde, sondern an Glaubensgemeinden, die aus verschiedensten Personen bestanden und in denen es auch Leitung durch Älteste gab. Das passt leider nicht zu lockeren, teilweise durch verwandschaftliche Verhältnisse entstehende Anbetungstreffen, wie du sie hier darstellst.

    Grüße im Herrn Jesus

    Kyp

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Und warum hat dann Paulus auch an EINZELPersonen
    geschrieben? Erklär uns doch bitte das lieber Kyp!
    Lg. Matthäus

  • Kyp
    März 25, 2013

    Einfache Antwort: AUCH, aber nicht nur.

  • Dennis
    März 25, 2013

    leider falsch!

    Zu welcher festgefügten Versammlung gehörte Paulus?

    Zu welcher festgefügten Versammlung gehörte Timotheus?

    Im Epheser-Brief zum Beispiel ist überhaupt nicht von Ältesten oder einer Versammlungs-Struktur die Rede. Paulus schreibt an:

    „… die Heiligen, die [in Ẹphesus] sind, und [die] Treuen in Gemeinschaft mit Christus Jesus“

    Nichts von Versammlung e.V. like WTG!

    Gruß
    Dennis

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Kyp

    Gemäß dem neuen Licht hat es erst ab 1919 eine leitende Körperschaft im Zweigbüro der Watschtower Society gegeben, somit nicht zur Zeiten der ersten Christen in Jerusalem.

    Durch wen wurden diese ersten Christen bis 1919 geleitet? Warum soll sich das ab 1919 geändert haben?

    Ede

  • Alois
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth

    Gute Frage, wenn die ersten Christen durch den Heiligen Geist geleitet wurden, kann man annehmen dass sich das nie geändert hat.

    Aber ich vermute mal dass sich im Tower ein anderer Geist breit gemacht hat, der nicht von Jehova stammt. Dies deutete schon Paulus an:

    2.Tes. 2
    3. Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,
    4. welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.

    Ja die Organisation und deren Führung hat sich selbst erhöht und wird definitif verehrt. Denn wer sie nicht verehrt, fliegt raus.

    Denn ich gehe durch viele Hinweisen aus der Bibel davon aus, dass die Zeugen Jehovas Gottes neuzeitliche Volk sind, aber sie nahezu alle verworfen werden, weil sie nicht Jehova treu geblieben sind, sondern dem neuzeitlichen Baal Organisation / „LK“ folgen.

    Damit passiert Heute genau das selbe wie schon bei Moses und später mit Israel, Juda und Jerusalem passiert ist. Nur ein kleiner Rest bleibt übrig.

    Damit sage ich nicht dass es nicht auch andere Menschen gibt welche Jesus in seine Herde aufnimmt, sondern nur, dass sich am Volk, das den Namen Jehovas angenommen hat, auch alles was in den Propheten und Geschichten der Bibel an schlechten Dingen steht, erfüllt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Kyp
    März 25, 2013

    Sowohl Paulus als auch Timotheus waren so etwas wie reisende Aufseher. Wie schon die Betitelung der paulinischen Briefe impliziert, gab es ortsspezifische Gemeinden.

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth,

    Leitung erfolgte durch die Bibel, den heiligen Geist und Bruder, die vom Herrn bzw. den Ältesten dazu ernannt wurden. Das ist den chr. gr. Schriften deutlich zu entnehmen; daher halte ich das eigentlich für nicht diskussionswürdig. Wenn doch, so unterstellt man nahezu allen Bibelkommentaren und Bibelkundigen, sich zu irren.

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    » Leitung erfolgte durch die Bibel, den heiligen Geist und Bruder, die vom Herrn bzw. den Ältesten dazu ernannt wurden. «

    Aha, Kyp! Wo es keine Ältesten gibt, gibt es keine Leitung durch den Heiligen Geist. Wo es keine leitende Körperschaft gibt, gibt es keine rechtmäßige Ernennung der Älteste, denn die LK nimmt für sich in Anspruch, alleine das Recht und die Fähigkeit zu besitzen, Älteste unter Leitung des Heiligen Geistes zu ernennen. Die Leitende Körperschaft gibt es nach neuster Erkenntnis aber erst seit 1919. Kann es sein, dass Russell deshalb die Studienschriften verfasst hat. Ich mein, das würde doch einiges erklären.

    Spaß beiseite, Kyp. Die These, dass Heiliger Geist nur auf Älteste, insbesondere auf die, die vom Sklaven ernannt wurden, ausgegossen wird, ist biblisch nicht haltbar und kann unverzüglich widerlegt werden. Seine Behauptung dient dem Sklaven lediglich dazu, seinen Ältesten Macht und Autorität über die Brüder in der Versammlung zu geben. Im Übrigen sagt Jehova, dass Heiliger Geist auf jede Art (menschliches) Fleisch, auf Töchter und Söhne, auf Knechte und Mägde ausgegossen wird. (Joel 2:28)

    Jemanden zum Ältesten zu ernennen, ist kein Problem. Das machen andere Kirchen auch. Es kommt darauf an, wie die Leitung durch Älteste ausgeübt wird, nämlich als Vorbilder. Gehorchen sollen wir aber allein Jehova, denn er verlangt ungeteilten Gehorsam. Hören sollen wir auf unseren Herrn Jesus, denn er ist unser Haupt.

    Ede

  • Kyp an Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth,

    die Dinge, auf die du eingehst, haben eigentlich nichts mit dem zu tun, was ich schrieb. Die Leitung erfolgte durch hl. Geist UND Älteste. Nicht durch hl. G. ÜBER Älteste. Die Bedeutung der Ältestenschaften und ernannter Männer ist biblisch verbürgt (siehe Apg und paulinische Briefe).

    Grüße im Herrn

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Lieber Kyp

    solche Versammlungen , wie wir sie heute kennen, gab es nicht von Anfang an. Anfangs waren es Hausgemeinschaften, die im Kleinen entstanden sind in Familien und den dazugehörigen arbeitenden Angestellten im Hause. Freunde wurden dazu eingeladen und so wurden die Hauskirchen größer und wuchsen. Meinst Du etwa die Versammlungen sind einfach aus dem Boden rausgeploppt?
    Jesus sagte, wenn sich 2 oder 3 in meinem Namen versammeln, da bin auch ich.
    Das Haupt der Versammlung ist Jesus Christus. Und wenn man nun mal nur zu zweit ist, dann erkennt Jesus auch das als Versammlung an, sonst hätte er das ja nicht, wie oben erwähnt, gesagt. (Mat. 18:20). Ja er sagt sogar, dass er in ihrer Mitte ist. Und eins kannste mit glauben, so ein Zusammenkommen ist um einiges ernsthafter als das lockere Zusammenkommen in der Versammlung der Zeugen. Da schläft keiner.

    Teilweise waren die ersten Treffen sogar recht unorganisiert und wohl sehr durcheinander. In 1. Kor. 14:26-40 hat der Apostel Paulus etwas Ordnung hineingebracht, indem er der Gemeinde Tips gab. Sehr interessant, dass jeder einfach etwas vortragen durfte, was ihnen so in den Sinn kam.
    Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

    Da gab es KEIN Programm von einem angeblichen Sklaven, der ein Papyros vorher ausgeteilt hat was besprochen werden sollte. Nein, JEDER männliche hatte einen Gedanken und durfte diesen vortragen. Aber nicht mehr als 3 auf einmal und nacheinander.
    Wahrscheinlich sind sie zusammengekommen und haben durcheinander geredet, jeder mit seinem Nachbarn und die vielen schönen Gedanken sind verloren gegangen.
    Interessant ist auch, dass Frauen eigentlich den Mund halten sollten, laut V. 34. Und wenn sie etwas lernen wollten, sollten sie daheim ihre eigenen Männer fragen. V. 35. Wahrscheinlich war die Befürchtung groß, dass die Männer dann gar nicht mehr zu Wort kamen 🙂
    Also nichts mit Aufgaben oder Demos vorne auf der Bühne.

    Natürlich gab es auch Älteste, auch in den Hausversammlungen. Wer waren denn diese Ältesten? Ältere Männer…..einfach nur ältere Männer, die es bestimmt in jeder Hausgemeinschaft gab. Sie hatten allerdings nicht die Aufgabe die Herren über den Glauben der Gläubigen zu sein. Sie sollten einfach nur der Ruhepol und eine Stütze in den Gemeinden sein. Sie hatten keine Richterfunktion, keine Kontrollfunktion, kein Hütebuch, Probleme wurden vor der ganzen Versammlung ausgetragen, es gab keine Geheimnisse ( wir würden heute „transparenz“ dazu sagen).

    Wie Jehovas Zeugen behaupten können diesen Urchristen am nächsten zu sein, ist schon allerhand.

    Liebe Grüße Hope

  • Kyp an Hopefull
    März 25, 2013

    Hallo Hopefull,

    ich verstehe deinen Gedanken und stimme ihnen auch teilweise zu, doch muss man eben einiges beachten, wenn man über diese Thematik spricht.

    Keine Kontrollfunktion? 1. Kor 5, 1. Thes 3 – zwar offensichtlicher weniger extremistisch und nur bei Extremfällen angewandt, dennoch gab es das.

    Organisierte Versammlungen – biblisch wirst du auch nichts finden, was GEGEN örtliche Gemeinden spricht. Gegen deine Anschauung spricht biblisch natürlich nur bedingt was insofern, dass die paulinischen Briefe an Ortsgmeinden und nicht an lockere Personentreffs adressiert wurden.

    Was das weitere betrifft – die ersten Christen hatten gaben, die es heute offensichtlich nicht mehr gibt, allen voran die Erkenntnisgabe. Wir haben die Bibel, die diese Funktion einnimmt. Der Umkehrschluss lautet allerdings, dass wir mehr erklären und mehr vereinfachen müssen, als es die ersten Christen mussten, da sie durch Gott direkter angeleitet wurden als wir es durch die Bibel werden. So verstehe ich zumindest diesen Punkt.

    Der Anspruch an einen sollte sein, das Evangelium zu verstehen und auszuleben. Und ich werde sicher nicht behaupten, dass dies als Zeuge Jehovas nicht möglich ist. Ob und welche Rolle sie in Gottes Wegen spielen kann man wohl nicht mit Bestimmtheit sagen.

    Grüße im Herrn Jesus

    Kyp

  • Maravera
    März 25, 2013

    und was machst du, wenn du keine Hausgemeinschaft hast? Man steht ja eh zwischen den Stühlen. Man fühlt sich bei den Zeugen nicht mehr familiär aufgehoben, und die anderen (die ich kenne) wollen sich mit Religion nicht befassen. Also, was tun?

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Liebe Maravera

    Das ist natürlich ein Problem und man möchte ja schon Kontakt zu Gleichgesinnten haben.
    Schau doch mal in Deinem Ortsblättchen. Manchmal werden dort Bibelkreise angeboten, wo sich einfach ein paar Leute treffen, unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Manchmal macht die evangelische Kirche solche Hauskreise. Oder mal im Ort auf dem Rathaus mal nachfragen. Meine Mutter war auch schon mal in ihrem Ort mit dabei, in einer kleinen Gruppe, die sich abends getroffen haben und über die Bibel gesprochen haben. Es hat ihr sehr gut gefallen.

    Liebe Grüße Hope

  • Joshua
    März 25, 2013

    Lentweder be Maravera,
    Ich kann das Dilemma zwischen den Stühlen zu sitzen sehr gut nachvollziehen. Mir erging es vor 2 Jahrebestätig.
    Um mit anderen Chinteressanten in Kontakt treten gibt es schon ein paar Möglichkeiten. In vielen Kirchen gibt es Hauskreise. Dann gibt es die „Freien Bibelforscher“ wo es viele Ex-Zeugen gibt. Einige auch in Berlin. Ausserdem gibt es Selbsthilfegruppen fuer Sektenaussteiger, in denen es Menschen gibt, die ihren christlichen Glauben nicht verloren haben. Und es gibt das ueberkonfessionelle 12 Schritte Programm, welches aus der urchristlichen Oxfordgruppe entstanden ist – die 12 Schritte sind alle in der Bibel zu finden – es gibt die verschiedensten Gruppen, aber für Sektenaussteiger empfehle ich die Emotions Anonymous Gruppen. Und dann fallen mir noch die Gebetsraeume der 24/7 Prayers ein, wo man sich mit Christen treffen kann.
    Den Wunsch mit anderen Christen in kleinen Gruppen zusammenzukommen ist auch eine Sache, um die man beten kann, und ich kann bestaetigen, das sich dann interessante Möglichkeiten auftun.
    Nur Mut – mit dem Herz einer Löwin, Maravera!

    Dein Bruder im Herrn
    Joshua

  • Joshua
    März 25, 2013

    Schwierig mit dem Handy zu schreiben. Entschuldigt die Rechtschreibung!
    Josh

  • Bruderinfo
    März 25, 2013

    Hier ein schöner Artikel dazu: http://www.bruderinfo.de/?p=332 Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Alois
    März 25, 2013

    Ganz einfache Antwort:
    In Matth. 18 sagte Jesus:
    19. Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgend eine Sache, um welche sie auch bitten mögen, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    20. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

    Braucht man mehr als dass Jesus in unserer Mitte ist, auch wenn wir uns nur zu zweit in seinem Namen versammeln?

    Ich glaube nicht, denn es sind die Worte Jesu die ich zitiert habe!
    Aber die meisten Zeugen trauen Jesus nicht zu, dass er als unser Hirte uns mit dem Helfer „Heiligen Geist“ ausreichend versorgen kann, so wie auch das ganze Volk Israel vom Himmel aus 40 Jahre lang mit dem Mannah versorgt wurde.

    Man braucht schlicht keine Organisation, Jesus ist unser Retter und Hirte, vertraut ihm, er kann das auch ohne Papst und „LK“.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Liebe Hope, lieber Alois,
    du schreibst:
    „Aber die meisten Zeugen trauen Jesus nicht zu, dass er als unser Hirte uns mit dem Helfer “Heiligen Geist” ausreichend versorgen kann.“ Zitat Ende
    Genau das ist der Punkt. Im goldenen Käfig ist es ja gemütlich…das Essen kommt pünktlich, der Käfig wird geputzt, einen Spiegel gibt es auch,damit man sich nicht so allein fühlt,weil der Käfig immer leerer wird..
    Nein, danke, ich bin in der christlichen Freiheit und ich habe auch Teil an einer kleinen christliche Hausgemeinschaft, worüber ich sehr glücklich bin. Sie besteht aus zwei Personen, aber das reicht ja..
    Lieber Gruß
    Achim

  • Michael
    März 25, 2013

    Hierzu ein Gedanke aus 5.Mose 18:21-22(HfA):
    „Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir ob jemand im Auftrag der Herrn spricht? Nun,wenn ein Prophet im Namen des Herrn etwas ankündigt und ES TRIFFT NICHT EIN,dann waren seine Worte nicht vom Herrn.Er hat eigenmächtig geredet,und ihr braucht ihn nicht ERNST zu nehmen.“
    Noch Fragen?
    Schöne Grüße aus dem kalten aber sonnigen Frankenland,Michael

  • Andre
    März 25, 2013

    Hallo Alois,
    danke, sind schöne Worte. Aber es dauert, bis man das
    verinnerlicht hat. Wenn dir zeitlebens dieser Blödsinn eingeredet wurde, dass die LK als „die Organisation“ hingestellt wird, mit dem alleinigen Recht, Speise auszuteilen und sich über den Hinweis
    Jesus hinwegesetzen, das er für uns da ist…
    Ich halte mir öfters die Worte der Jünger Jesu vor Augen: Zu wem sollen wir gehen, du (Jesus) hast Worte ewigen Lebens.
    Warum, wenn es notwendig wäre, hat Jesus nichts drauf erwiedert,
    im Sinne von der LK in Jerusalem oder anderen, von Menschen geschaffenen Organisationen oder Einrichtungen….

    Lg
    Andre

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Lieber Alois

    da stimme ich Dir voll zu. Ohne eine Lk hat sich das Wort damals bis sogar nach Rom ausgebreitet, denn als Paulus das erste mal nach Rom kam, gab es da schon eine blühende Versammlung ohne, dass jemand von einer „leitenden Körperschaft“ da war.
    Nicht umsonst sagte Jesus in Johann. 3:8 :
    Der Wind weht wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.

    Und das schöne daran ist, dieser Wind weht um jeden persönlich und nicht nur kollektiv um 8 Menschen herum.

    liebe Grüße Hope

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Das Evangelium verkünden – war deine Frage!

    Es ist völlig falsch zu denken NUR ZJ kämen dieser Aufgabe nach, ergo müssen sie jene sein die Jesus nachfolgen. Wir befinden uns im Informationszeitalter. Gib irgendeinen beliebigen Begriff bei Google ein und du bekommst Informationen auf 100.000enden Seiten.
    Wenn ich eine Bibelstelle suche, die ich im Kopf habe, einfach ein paar Begriffe eingeben und du hast Information ohne Ende. Also das Evangelium braucht wahrlich nicht von „Haus zu Haus“ gepredigt werden, da gibt es heute effizientere Methoden.

    Ich sehe es genauso wie Alois und auch Hope es sehr schön geäußert haben. Es braucht keiner großen Gemeinschaft sonder die vielen Schafe ob verstreut oder kleiner und größerer Gruppen können unter dem Schirm des Höchsten und seines Sohnes geborgen sein.

    Organisation das ist Menschenmachwerk, der Mensch will alles regeln und organisieren und damit letztlich kontrollieren. Wir haben einen der uns führt – Jesus sagte NUR EINER ist euer Führer ebenso nur einer ist euer Lehrer – wozu Mensch folgen?

    lg. Matthäus

  • Manfred
    März 25, 2013

    Lieber Mein Name, Liebe Heidi,

    ich möchte einen Bibeltext einstellen zu dem Thema wohin sollen wir gehen. Es sind die Worte unseres Herrn Jesus:

    Joh. 10:1-16 NWÜ
    1 „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Plünderer. 2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe. 3 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er die Seinen alle hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen.“ 6 Jesus sagte ihnen dies in bildlicher Rede; doch erkannten sie nicht, was die Dinge bedeuteten, die er ihnen sagte.
    7 Daher sprach Jesus wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8 Alle die, die an meiner Statt gekommen sind, sind Diebe und Plünderer; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür; jeder, der durch mich eintritt, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben könnten. 11 Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.
    16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten.

    Im Vers 3 wird gesagt, dass Jesus seine Schafe aus der Hürde herausruft. Diese Hürde würde ich als jegliche Religionsorganisation verstehen. Somit holt Jesus seine Schafe aus den Organisationen heraus und führt sie in die Freiheit. Das würde aber bedeuten, dass man unter Umständen auch eine Zeitlang völlig auf sich und Christus gestellt ist. Die Offenbarung spricht davon, dass das Weib in der Wüste ernährt wird. Obwohl man also fernab der Zivilisation ist (Organisation), wird man trotzdem nicht zugrunde gehen, sondern durch Jesus und den heiligen Geist seines Vaters am Leben erhalten werden.
    Schaut mal was im Vers 8 steht und da es in der NWÜ nicht sehr deutlich ist, habe ich noch andere Übersetzungen angeführt:

    NWÜ
    8 Alle die, die an meiner Statt gekommen sind, sind Diebe und Plünderer; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
    Elberfelder
    8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
    HFA
    8 Alle, die sich vor mir als eure Hirten ausgaben, waren Diebe und Räuber. Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
    Luther
    8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.
    Neue evangelistische Übersetzung
    8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber. Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
    Neue Genfer Übersetzung
    8 Alle, die vor mir5 gekommen sind, sind Diebe und Räuber. Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.

    Die NWÜ schreibt hier, dass die die an Jesus Statt gekommen sind, Diebe und Plünderer wären. Damit trifft das nicht auf die Führung der Zeugen Jehovas zu, denn sie kommen nicht im Namen Christi, sondern in Ihrem eigenen Namen. Dazu dieser Text:

    Joh. 5:39-44 NWÜ
    39 Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

    Ist es nicht so, dass die Zeugen Jehovas die Schriften erforschen und denken dadurch ewiges Leben zu haben, aber ignorieren, dass Jesus derjenige ist an den man glauben muss? Mir hat ein Bruder erzählt, dass Organisationstreue Zeugen ihm gesagt hätten, dass Jesus nicht wichtig sei. Jehova und die Organisation sei wichtig, Jesus nicht. Für uns völlig unverständlich, doch obwohl sie jetzt erst des Todes Jesu gedacht haben, hat er eigentlich keinen Einfluss mehr auf sie, denn sonst würden sie auf seine Stimme hören. Doch was sagte Jesus im Vers 43:

    43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen.

    Dieser andere, der in seinem Namen kommt, ist die Führung der Zeugen Jehovas. Nur was im WT steht ist wichtig, wichtiger als alles was in der Bibel steht. Das wird man bald wieder merken, wenn die Studienausgabe vom Juli 2013 veröffentlicht wird. Wenn wir jetzt nochmal auf Joh. 10:8 zurückkommen und ich zitiere nun aus der:

    Elberfelder
    8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.

    ALLE die vor Jesus gekommen sind, sind Diebe und Räuber. Da steht nicht einige, nicht wenige oder vereinzelte, sondern da steht ALLE. ALLE heißt ohne Ausnahme. Somit schliesst das auch die LK ein, denn auch sie sind vor Christus gekommen. Denn Christus kommt ja am Ende der großen Drangsal wieder gemäß Mat. 24:29-31:

    NWÜ
    29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

    Selbst wenn die LK behauptet, dass Jesus ja schon seit 1914/1919 unsichtbar gekommen ist, war die Führung der Zeugen Jehovas schon vorher da. Denn die Zeugen haben sich ja bereit um 1984 als Ernste Bibelforscher versammelt und daraus sind die Zeugen entstanden.

    Somit ist durchaus nachvollziehbar, warum in der NWÜ der Text Joh. 10:8 anders wiedergegeben wird als in allen anderen Bibelübersetzungen.

    Deshalb liebe Brüder, wenn die Frage lautet: Wohin sollen wir gehen? Dann müsste auch heute die Antwort wieder lauten, nur Jesus zu folgen, auch wenn es bedeutet ein stückweit ohne andere Menschen den Weg gehen zu müssen. Doch offensichtlich sind wir nicht mehr alleine, heute gibt es das Internet und so tauschen wir uns darüber aus. Sind wir also noch allein? Nein, ich fühle mich hier gut aufgehoben und habe viele Kontakte geknüpft, mit denen ich mich auch privat per mail oder auch telefonisch austausche. Deshalb kann ich nur empfehlen, sich ein privates Netzwerk aufzubauen, damit man nicht mehr völlig alleine ist, falls Bruderinfo oder Bruderinfo-prophetie mal wieder offline ist. Jesus hat ja noch einen weiteren Hinweis gegeben, dass man erkennen kann, dass seine Schafe überall auf der Erde verstreut leben:

    Mat. 24:31
    31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

    Die Engel werden beim Schall der 7.ten Posaune alle Schafe von überall her auf der Erde zusammensammeln, egal wie verstreut man sein wird. Jesus wird jeden einzelnen retten, kein Schaf wird verloren gehen.

    Dieser Text wird auch in einem Vortrag behandelt mit dem Thema:

    Die Entrückung, buchstäblich oder sinnbildlich? – Sacharja Kapitel 14
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=910

    Lasst uns also ausharren und schließen wir uns keiner Religionsorganisation mehr an, denn alle die vor Jesus gekommen sind, sind Diebe und Räuber.

    Liebe Grüße Manfred

  • Bruderinfo
    März 25, 2013

    Hier ein guter Artikel der geistig dazu beitragen kann: http://www.bruderinfo.de/?p=332 Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  • Hermann_err
    März 25, 2013

    Hallo,

    ich weiss nicht, ob das hier schonmal thema war, aber mir sind die titelseiten der beiden letzten öffentlichkeits-wachttürme aufgefallen, sie unterscheiden sich sehr von allen abbildungen, die ich bisher in den schriften der zj gesehen habe.

    Auf der mai-ausgabe prangt ein fettes gestürztes kreuz (in form eines strommastens) und ich hab sehr lachen müssen, als ich im vorderen teil des bildes einen roten schuh im unrat habe treiben sehen… Text: ist gott grausam?

    Die aktuelle ausgabe zeigt eine gruppe gut gelaunter männer unterschiedliche herkunft in einer autowerkstatt. Auch dieses bild enthält wieder an zentraler stelle ein kreuz, gebildet von der hebebühne und dem zierstreifen das darauf stehenden autos. Schaut man noch genauer hin stellt man fest, dass dieses bild dem formalen aufbau alter christlicher kreuzigungsdarstellungen entspricht: Das kreuz belegt die zentralachsen horizontal und vertikal, starke linien (hier: insbes. die offene motorhaube) leiten den blick des betrachters zum mittelpunkt des geschehens. Zentralpunkt des bildes ist ein farbiger monteur mit wie zum gebet gefalteten händen, sich lachend in einem stuhl flegelnd. Diese figur ist hervorgehoben durch einen farbkontrast der kleidung (hell/dunkel und warm/kalt-kontrast), er ist eindeutig bildmittelpunkt. Von der haltung her (er liegt fast in seinem stuhl) entspricht er der darstellung des toten jesus in der alten malerei bei kreuzabnahmen.

    Alle sind fröhlich, die männer trinken, lachen (fast hätt ich geschrieben über obszöne witze…), die christus-figur inclusive

    Müsst mal ein paar kreuzabnahmen googeln, vom bildaufbau her gibts da kein vertun…

    Hab mich gefragt, ist das der scherz eines gelangweilten grafikers einem unbedarften publikum gegenüber, bitterböse satire oder einfach nur schlichte blasphemie?

    Will auch nicht weiterdenken, weil eigentlich isses ja kein kreuz sondern nur ein – pfahl

    Hermann

  • Maryam
    März 25, 2013

    Lieber Hermann,
    hab mir jetzt die Bilder der Zeitschriften nochmal genau angesehen und auch Bilder von Abhängungen gegoogelt und ich kann deine Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen dazu in keinster Weise bestätigen.
    Nicht jedes Mal sind zwei sich kreuzende Linien oder Balken ein Kreuz (schon gar nicht die Kombi aus Teil vom Auto und Teil von der Hebebühne), nicht jeder aufrechtstehende Balken ist ein Phallus. Ich seh in dem – vielleicht ein bisl hypotonen – jungen Mann im gelben Anzug auch kein Jesus-Imitat. Und für mich ist er nicht der Bildmittelpunkt, auf den durch die offene Autoklappe gelenkt wird.
    Wie Freud schon sagte: „Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre.“ Das ist auch meine Meinung. Zuviel Bedeutung irgendwo reinzulesen, kann ungesund werden (siehe der Film „A beautiful Mind“). Ich persönlich lass lieber die Kirche im Dorf und unterstelle den Grafikern der WTG lieber einmal zu wenig Absicht als einmal zu viel.
    Nichts für ungut
    Maryam

  • Hans
    März 25, 2013

    Hi Maryam,

    dito. So manche Fratze finde ich zwar auch relativ eindeutig und womöglich intendiert, aber seitdem ich auch im Dschungelbuch und auf sonstigen beliebigen Natur-Bildern (!!) Fratzen finde – wenn ich will – bin ich da ebenfalls sehr vorsichtig.

    Vielleicht ist noch für alle anderen ein Stichwort aus der Psychopathologie interessant: PAREIDOLIE. Ich kopier mal aus Wikipedia:

    Als Pareidolie (von griechisch παρα, para; zu dt. „daneben, vorbei“, und εἴδωλον, eidolon; zu dt. „Bild, Erscheinung“) verstehen Psychologen, Psychiater und Neurologen ein verbreitetes Phänomen, in völlig abstrakten Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen und Gegenstände erkennen zu wollen.
    Inhaltsverzeichnis

    Beispiele

    Bekannte Beispiele für Pareidolien sind unter Anderem vorbeiziehende Wolken, deren Form an alltägliche Dinge erinnern, aber auch Landschaftsformationen, wie zum Beispiel das „Marsgesicht“ in der Cydonia-Region des Planeten Mars. Die Flecken des Mondes rufen ebenfalls vermeintliches Gestaltensehen hervor, so der „Hase im Mond“. Ein weiteres, bekanntes Phänomen, das mit Pareidolien einhergeht, ist das der sogenannten „Marienerscheinungen“.

    Ursache

    Pareidolien sind das Resultat bewusst oder unbewusst hervorgerufener Fehlinterpretationen durch das menschliche Gehirn: dieses neigt dazu, diffuse und scheinbar unvollständige Wahrnehmungsbilder und Strukturen zu komplettieren und vertrauten Mustern und Formen anzugleichen. Dabei scheinen die Art und Gestalt der Trugbilder von der Erwartung des Gehirns abhängig zu sein. Dass besonders oft menschliche Gesichter wahrgenommen werden, gründet wahrscheinlich auf einer Art „natürlichen Alarmfunktion“, die sicherstellen soll, dass der Mensch im Alltag auch sich versteckende Personen und Gesichter ausfindig machen und (wieder-)erkennen kann.

    Pareidolien unterscheiden sich von Halluzinationen und Apophänien dadurch, dass sie zum Einen willentlich gesteuert werden können und zum Anderen nicht verschwinden, wenn man das vermeintliche Gesicht/Objekt angestrengt beobachtet. Außerdem kann eine natürliche Pareidolie (Wolke, Landschaftsformation etc.) von mehreren Personen gleichzeitig wahrgenommen werden.

    LG
    Hans

  • Hermann_err
    März 25, 2013

    Hmm, nein, zu den fratzensehern gehöre ich nicht, mal von den zwei, drei offensichtlichen merkwürdigkeiten abgesehen, im gegenteil, ich finde die abbildungen in den schriften der wto immer sehr schön auf den punkt gebracht und illustrativ.
    Unter all den vielen bildern, die ich gesehen habe, ist mir nur eine manipulative abbildung in erinnerung, ein kranker mit blutkonserve, überschnitten mit einem alkoholiker, dessen leere flaschen auf einer ebene mit der blutkonserve stehen…
    Genau aus diesem grund – der üblichen neutralität der abbildungen – fand ich die beiden letzten titel auch so seltsam, insbes. der „welt“ gegenüber
    Vllt. bin ich ja wirklich etwas übersensibel, was ikonographie und formale strukturen betrifft, mal die nächsten ausgaben abwarten…

    Hermann

  • Michael 2
    März 25, 2013

    Hallo ihr Lieben,

    wie schon oft in der Vergangenheit dreht sich hier die Diskussion mal wieder um die versteckten Frazenbilder.

    Ich muß gestehen, dass ich in der Vergangenheit auch zu den Leugner solcher Bilder gehörte. Doch es gibt sie tatsächlich.

    Sie sind zwar oft erst beim zweiten hinsehen offensichtlich, aber dann deutlich zu erkennen.

    Aber jetzt kommt mein Einwand, die meisten von diesen angeführten Beispielen hier sind für mich nicht nachvollziehbar, kurz gesagt man braucht viel Fantasie um sie als solche zu deuten.

    Ich habe das Gefühl, das sich viele nur noch mit der Suche nach solchen Bilder befassen, indem sie mit der Lupe nach möglichen Fratzen suchen. Und mit viel Fantasie kann man so manches deuten wie man möchte.

    Ich denke man sollte diese Thema langsam ruhen lassen und vor allem nicht voller Energie versuchen andere zu überzeugen. Es gibt wichtigere Dinge die angesprochen werden könnten , sollten, und hier auch angesprochen werden.
    Das ist jedenfalls mein Standpunkt dazu

    Liebe Grüße Michael 2

  • Dennis
    März 25, 2013

    Lieber Michael,

    ich bin da bei Dir. Bis vor ca. einem Jahr hab ich diese Bilder auch noch nie wahrgenommen. Auch heute noch sehe ich viele Bilder nicht, die andere sehen. Tatsache ist für mich, dass sie da sind. Das Warum ist damit natürlich noch nicht geklärt. Es macht aber auch keinen Sinn zu versuchen jemanden davon zu überzeugen etwas zu sehen was er nicht sehen kann (oder will).

    Früher habe ich selbst die eindeutigen Bilder im Offenbarungsbuch nicht bemerkt. Als ich das einem Freund zeigte, der i.d.R. auch „blind“ auf diesem Auge ist hat er es sofort bemerkt und war geschockt. Er ist noch „aktiver“ ZJ.

    LG
    Dennis

  • Daniel
    März 25, 2013

    Mein Senf zu dem Thema Fratzenbilder:

    Am Anfang hab ich gar nix gesehen, so wie die 3D Bilder, wo man hineinstarrt, bis man was erkennt.

    Irgendwann ging es klick, und ich seh in jedem Bild eine Menge dieser Fratzen.

    Solange kein Zeichner auspackt, galt dieser Punkt, meiner Meinung nach als strittig, bis ich mir folgendes überlegt habe:

    Es gibt im Internet etliche Videos und Kommentare zu diesem Thema und was macht die WTG? Sie ignoriert es ganz einfach.

    Meiner Meinung nach müsste sie, um über jeden Verdacht erhaben zu sein, ihre Illustrationen grundlegend ändern, um keine Angriffsfläche mehr zu bieten.

    Das macht sie nicht.

    Aus diesem Grund gehe ich davon aus, das diese Fratzenbilder zumindest in Kauf genommen werden.

    Ob man die Bilder sieht oder nicht, hat auch damit zu tun, ob man sie sehen will oder nicht (nach dem Motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf).

  • Mani
    März 25, 2013

    Lieber Daniel!

    Deiner Ansícht muss ich widersprechen:

    „Ob man die Bilder sieht oder nicht, hat auch damit zu tun, ob man sie sehen will oder nicht (nach dem Motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf).“

    Ich gehöre jener Gruppe an, die das übertriebene Suchen nach subliminalen Bildern grundsätzlich ablehne. Weil, wenn sie auch bewusst in die Zeitschriften gestellt werden sollten, sie damit im Endeffekt nichts damit erreichen können. Es wird ein Zeuge Jehovas nicht deshalb nicht zur wahren Erkenntnis kommen, weil in seinen Publikationen solche Bilder enthalten sind.

    Diejenigen, die solche Bilder vermehrt wahrnehmen, befinden sich bereits hier bei Bruderinfo. Es wird hier jedoch keiner gezwungen, sich die Zeitschriften der WTO anzusehen. Wozu nützt mir dann das Wissen um solcher Bilder? Werde ich damit einen organisationstreuen Zeugen wirklich helfen können? Sollte nicht die Heilige Schrift dies bewirken können?

    Ich habe das zwar schon einmal auf BI veröffentlicht, aber ich kann, bis auf ungefähr drei solcher Bilder, in allen anderen Fällen nur mit einem Übermaß an Phantasie solche „Fratzen“ erkennen. Aber auch wenn es mehrere sein sollten, was bedeutet es für mich? Auch wenn ich eine deutliche Absicht dahinter eindeutig erkennen würde, so würde ich dem keinerlei Bedeutung beimessen, denn dass Zeugen Jehovas als Glaubensgemeinschaft nicht mehr von Relevanz sind, kann man, wenn man ihre Lehrmeinungen anhand der Bibel überprüft, bei weitem einfacher und deutlicher erkennen.

    Unter diesem Aspekt muss ich meinen Widerspruch zu Deinem Kommentar schon wieder zurücknehmen, denn Du hast ja geschrieben:

    „Ob man die Bilder sieht oder nicht, hat auch damit zu tun, ob man sie sehen will oder nicht …“

    Liebe Grüße

    Mani

  • Sloothopper
    März 25, 2013

    Hallo und Danke für eure lieben und mitfühlenden Worte.

    An ein Gebet habe ich auch schon oft gedacht und dann klingt immer der Gedanke mit: ,,Warum sollte man gerade mich erhören?“ Es gibt bestimmt viele viele Menschen, die größere Probleme haben als ich, da bin ich doch nur ein kleiner Tropfen im Meer.

    Trotzdem werde ich es gerne tun. Solange es von Herzen kommt und die Beweggründe nicht egoistisch sind, kann es ja etwas bringen. So habe ich es in einer WT- Zeitschrift gelesen, glaube ich…und auch in anderen Büchern.

    Von diesen ,,Fratzen“ habe ich auch schon einmal gehört, aber ich möchte hier die Frage stellen: ,,Worauf will ich dann damit hinaus?“ Die sind dann ja halt da und von meiner Frau wird bestimmt auch wieder nur Kontra kommen. Bitte seid nicht böse, ich versuche nur zu verstehen, warum so eine ,,Fratze“, wenn sie auch nicht mit Absicht darin ist, so schlimm ist? Oder auch:,,Warum wurde das mit vollster Absicht dorthin gemalt?“

    Falls noch jemand wichtige Informationen hat und dies gerne privat machen möchte, meine Mail-Addy ist:
    Jim1985Panse@gmx.de

    Ich danke euch allen. Möge die Wahrheit euer Licht erstrahlen lassen.

    Sloot

  • Anna
    März 25, 2013

    Lieber Autor des Artikels, liebe Brüder und Schwestern,

    du hast sehr treffend analysiert welche Gesichtspunkte ein Taufanwärter berücksichtigen sollte.

    Hätte ich das vor fast 20 Jahren gelesen, ich hätte mich niemals taufen lassen.

    Dieser Artikel könnte statt den Zeitschriften an die Rückbesuche verteilt werden 😉

    Schwierig wird jedoch die Information für die Zeugen der 2. und 3. Generation. Diese kennen es ja gar nicht anders, sie wachsen damit auf „in der Wahrheit zu sein“.

    Die Taufe ist bei diesen nur ein von allen erwarteter Schritt und man erfüllt dies um in der Gemeinschaft zu bleiben. Dort hat man seine Freunde und Verwandten, es wird beim Renovieren und Umziehen geholfen usw. Die Taufe der Hineingeborenen ist für diese nichts anderes als Konfirmation oder Firmung in anderen Religionsgemeinschaften. Vielfach gibt es von Verwandten und Brüdern Geschenke und eine Feier danach. Daher denke ich dass die meisten gar nicht merken zu was sie da JA sagen. Es wird nicht hinterfragt. Die Lehren werden von vielen einfach angenommen.

    Erschreckend war für mich gestern die Stimmung beim Gedächtnismahl. Alle schienen sehr fröhlich zu sein. Ganz anders als sonst, wie aufgezogen. Ich kenne ja meine Brüder. Und der Saal war ganz voll. Viele, vor allem junge Brüder und Schwestern, sind danach noch zusammen essen gegangen. Es wird wohl irgendwie als Event gesehen. Und da fast Monatsende auch bei vielen ein Grund zum Feiern um den vermehrten Einsatz im Dienst zu würdigen.

    Ich war sehr traurig danach. Es hat mich diesmal sehr angestrengt brav zuzuhören und die Symbole weiterzureichen. Und es ist mir wirklich schwer gefallen den Mund zu halten. Ich schließe mich auch der Bitte von Bruder Manfred an, dass noch ein paar von uns ihre Empfindungen beim gestrigen Abendmahl hier kommentieren.

    Zu den Tauffragen fällt mir noch ein, dass die 2. Frage durch das „JA“ zur 1. Frage ungültig wird. Weil:

    Frage 1:
    HAST DU AUF DER GRUNDLAGE DES OPFERS JESU CHRISTI DEINE SÜNDEN BEREUT UND DICH JEHOVA HINGEGEBEN, UM SEINEN WILLEN ZU TUN?

    Also ich sage bei der Taufe JA den Willen Jehovas zu tun! So und da es nicht der Wille Jehovas ist eine Organisation zu haben ist die 2. Frage nicht mehr relevant. So einfach sehe ich das.

    Herzliche Grüße Anna

  • Heidi
    März 25, 2013

    Ein wirklich sehr guter und interessanter Artikel. Ich bin sehr froh, dass ich nach dem Bibelstudium doch noch den Absprung geschafft habe. Ihr lieben Verfasser dieser Seiten, wie schafft ihr das, so eine gute Hompage anzubieten und doch immer wieder zurückzukehren zu den Versammlungen u.s.w.?
    Lg an Alle

  • Mark Schwarzer
    März 25, 2013

    Eine kurze amüsante Anekdote vom Abendmahl gestern:

    Jeweils vor dem Reichen von Brot und Wein wurde wie gewöhnlich ein kurzes Dankgebet gesprochen. Beide Brüder erwähnten im Gebet u. a., dass Jehova all denen Einsicht und Verständnis schenken möchte die als Geistgesalbte nun von den Symbolen nehmen, damit sie als weltweite Klasse des treuen und verständigen Sklaven uns weiterhin mit geistiger Speise versorgen können.

    Wie gesagt, es waren zwei Brüder in zwei Gebeten und keiner merkte, dass man mit seinem AMEN quasi jedes Mal einer neuen WTG Lehre widersprochen hat.

    Das leichte Grinsen konnte ich mir dann verständlicher Weise nicht verkneifen.

  • Manfred
    März 25, 2013

    Lieber Mark,
    Ja, sowas kommt dabei heraus, wenn man das Internet verteufelt hat und daher gezwungen ist auf die neueste gedruckte Literatur zu warten. Mittlerweile ist es ein halbes Jahr her, dass dieses neue Licht im Internet steht und man fragt sich wieso der „schnelle Wagen Jehovas“ da nicht hinterher kommt. Könnte vielleicht daran liegen, dass es nicht Jehovas Wagen ist?

    Aber selbst wenn die Lehre nicht geändert worden wäre, hätten die Brüder etwas falsches gesagt, da die einfachen Gesalbten noch nie Speise ausgeteilt hatten. Es waren immer nur die aus Brooklyn. Hat nur keiner gemerkt.

    Wie war die Stimmung an sich?

    Liebe Grüsse Manfred

  • Birds
    März 25, 2013

    Nachtrag. Meinten natürlich, Schwindeln ist nicht die Richtige Vorgehensweise. War leider die Rechtschreibung am Tablet.

  • Maria
    März 25, 2013

    Lieber Sloothopper,
    ich kann so gut mit Dir mitfühlen, aber den Schritt des Beschwindelns würde ich dann doch nicht gehen. Meine Erfahrung ist, dass nur derjenige selbst durch Zweifel oder durch eigenes Nachdenken ins Grübeln kommt, und evtl. das Ganze hinterfragt.
    Leider muss ich Dir sagen, dass ich oder wir (mein Mann und ich) das auch erst im Alter von Mitte 40 verstanden haben…wir waren seit Kindheit dabei.
    Auch wir haben eine pubertierendeTochter und gerade das war der Punkt, die Glaubenslehre der WTG zu überdenken, denn so aufzuwachsen wie wir, das sollte sie nicht erleben. Als Erwachsener ist man schon durch diese Ideologien eingeschränkt, wieviel mehr als Jugendlicher.
    Aus welcher Ecke Deutschlands kommst Du denn?

    LG Maria

  • Kyp
    März 25, 2013

    Sloothopper, Maria,
    meint ihr denn nicht, dass es auch eine Zwischenlösung gibt? Natürlich kann man sehr viel an den jetzigen Interpretationen und Regeln der ZJ kritisieren, aber für abgrundtief böse kann man sie einfach nicht halten – sie meinen eben auf dem richtigen Weg zu sein und die Bibel recht auszuleben. Und wie ich zu sagen pflege: Bislang ist mir keine bibeltreuere Religion untergekommen. Dass bedauerlicherweise auch in Extreme gegangen wird, die es biblisch nicht braucht und wohl auch nicht geben sollte, bestreitet ja niemand.

  • ChopSue
    März 25, 2013

    Viele hier sind der Überzeugung das es heute überhaupt keine wahre Organisation gibt. Hier wird gerne Johannes 6:68 zitiert. Dort sagt Petrus zu Jesus: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens“. Nach diesen Worten sollen wir nur zu Jesus gehen und nicht zu jemand anderen. Er ist der einzige Mittler zwischen Mensch und Jehova. Eine Organisation stellt sich nur zwischen Jesus und Jehova und versperrt somit nur den Zugang zu unseren Schöpfer. Das ist die Grundeinstellung der Mehrheit hier. Zusätzlich sind hier viele von der Organisation enttäuscht worden. Das sind die Hauptgründe warum deine Argumente auf taube Ohren stoßen werden. Meine Frage nochmal wer ist der schottische und italienische Bruder von der LK. Würde mich echt interessieren.

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo ChopSue,

    Brd. Sydlyk war Italiener. Wer der Schotte war, weiß ich auswendig nicht, aber wenn ich drüber stolper, schreibe ich es dir.

    Das ist ja das gute Recht von jedem so zu denken – ich versuchte eben Dinge als positiv zu sehen, die es vom Grundgedanken auch sind. Ich hoffe, dass niemand den Fehler begeht in seiner Anti-ZJ so fanatisch zu werden, wie er es den ZJ selbst unterstellt in die konträre Richtung zu sein. Das wäre nur noch närrisch und derjenige wäre selbst zu dem Charakter geworden, den er vorgibt, zu verfolgen und zu entblößen.

  • Sascha
    März 25, 2013

    Lieber Kyp,

    deinen Gedanken, nicht genau so fanatisch zu werden, wie die, von denen wir uns abgewandt haben, möchte ich mit einem bekannten Bibeltext unterstützen:

    Röm 12:19 Rächt euch nicht selbst, ihr Lieben, sondern lasst Raum für den Zorn Gottes! Denn in der Schrift steht: „Es ist meine Sache, das Unrecht zu rächen, sagt der Herr, ich werde Vergeltung üben!“ Röm 12:20 „Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du ihn zutiefst beschämen. Röm 12:21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse mit dem Guten!“

    Das ist auch einer der Gründe, warum Jesus zu Petrus sagte, dass er sein Schwert steckenlassen sollte. Für mich persönlich bedeutet das: Der Austausch über gemeinsame Erfahrungen ist in Ordnung, aber Hetze und womöglich Aktionen starten, um gegen die WTG zu kämpfen kommen für mich nicht infrage.

    Deswegen sehe ich es nach wie vor kritisch, dass hier seit Wochen in erster Linie über die Ausschlusspraxis und ähnliche Dinge gesprochen wird. Der Artikel über die Bergpredigt z.B. hat in mehreren Wochen gerade mal 16 Kommentare zusammenbekommen, während bei den anderen Artikeln oft sogar die 100er Marke locker überschritten wird, und das in kürzester Zeit. Das zeigt mir, dass das Ankreiden von Fehlern besser ankommt als konstruktive biblische Gedankengänge. Versteht mich nicht falsch, liebe Geschwister: Ich habe Verständnis für jeden, der noch etwas verarbeiten muss. Jeder, der mit mir schon persönlich Kontakt hat, weiß das auch. Und die meisten wissen auch, dass ich selbst die volle Breitseite von der WTG abbekommen habe.

    Aber letztendlich stellen diese Themen für viele Leser ein Blick nach hinten dar. Und darüber hat Paulus geschrieben:

    Phi 3:12 „Ich will nicht behaupten, das Ziel schon erreicht zu haben oder schon vollkommen zu sein; doch ich strebe danach, das alles zu ergreifen, nachdem auch Christus von mir Besitz ergriffen hat. Phi 3:13 Nein, ich bilde mir nicht ein, es schon geschafft zu haben, liebe Geschwister; aber eins steht fest: Ich vergesse das Vergangene und schaue auf das, was vor mir liegt.
    Phi 3:14 Ich laufe mit aller Kraft auf das Ziel zu, um den Siegespreis droben zu gewinnen, für den Gott uns durch Jesus Christus bestimmt hat.“

    Paulus wusste ganz genau, dass der Blick nach hinten uns auf lange Sicht nur davon abhält, das „Ziel“ im Auge zu behalten. Und dass wir uns selbst einen Gefallen tun, wenn wir das „Vergangene vergessen“. Denn Jesus hat gesagt:

    Joh 14:27 „Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst.“

    Inneren Frieden kann man nicht empfinden, wenn man sich permanent mit den negativen Dingen aus der Vergangenheit beschäftigt. Ich weiß, dass einige jetzt wieder einwenden werden, dass eben jeder seine Zeit braucht und das man doch Verständnis haben muss. Aber um diesen Punkt geht es aus meiner Sicht überhaupt nicht.

    Wenn die, die diesen Weg der Abnabelung schon hinter sich haben, den neuen Lesern nicht durch konstruktive Kommentare „vorleben“, dass es letztendlich das Beste war, was uns passieren konnte, von dieser menschlichen Org. befreit zu werden, dann werden wir uns hier auf Dauer nicht von Infolink und anderen Aussteiger-Foren unterscheiden. Und vor allem müssten wir uns fragen: Vermitteln wir anderen Lesern den Eindruck, dass wir diesen Frieden Jesu bekommen haben, wenn wir immer und immer wieder die gleichen Dinge in unseren Kommentaren thematisieren?

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Sascha, eine erfrischende Ansicht, stimme dir zu, vielen Dank.

  • Rico
    März 25, 2013

    Hallo Sascha,

    ich kann dir auch nur zustimmen mit dem was du geschrieben hast! Obwohl ich auch sagen muß, das ich diesen Vortrag sehr gut finde da er die Organisation der Zeugen Jehovas so darstellt wie sie in Wirklichkeit ist! Viele ehmalige Zeugen Jehovas werden mir da sicher recht geben das dem so ist! Aber du hast schon recht damit das man sich bei BruderInfo mehr um biblische Themen kümmern sollte als in jeden zweiten Vortrag zumindest auf der Hauptseite von BruderInfo sich mit der WTG beschäftigt! Es gibt jetzt glaube ich genug Vorträge darüber wie unbiblisch die WTG ist! Das Ziel sollte es sein aufzubauen mit biblischen Komentaren und Vorträgen und nicht niederzureissen auch wenn ich verstehen kann das es psychische Folgen hat wenn man Sklave von Seelenfängern wie von Zeugen Jehovas war!

    Lg Rico

  • Mani
    März 25, 2013

    Lieber Sascha!

    Treffend hast Du Deine Gedanken formuliert und mir aus dem Herzen gesprochen. Möge doch Jehovas Geist einige Kommentarschreiber hier dazu anleiten, dies ebenso zu sehen und zu verstehen!
    Danke und liebe Grüße
    Mani

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Guten Abend Kyp

    In der NWÜ heißt es auszugsweise:

    (Johannes 15:15) 15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut. Ich habe euch aber Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekanntgegeben habe.

    Was meinst du, sind die Brüder in Brooklyn/USA die gesalbten von ihm unterwiesenen Mitbrüder Jesus, dann können sie nicht der ahnungslose treue und verständige Sklave sein.

    Oder sind sie der ahnungslose treue und verständige Sklave, dann können sie unmöglich Jesus gesalbte Brüder sein.

    ….und Jesus Worte sind wie das Wort Jehovas absolut wahr.

    Ede

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth,

    auch hier kann ich nur wieder sagen: Jesus hat das Gericht über einzelnen Religionen inkl. der Zeugen Jehovas nicht mir und auch nicht dir übertragen, daher werde ich nicht richten. Es liegt am einzelnen wie die Beröer einfach persönliche Entscheidungen zu treffen, durch die Glauben an den Herrn bekundet wird (sofern man diesen Glauben ausleben möchte – viele Ehemalige haben bedauerlicherweise das Interesse an Jesus verloren).

    Grüße

    Kyp

  • Alois
    März 25, 2013

    Zitat:
    viele Ehemalige haben bedauerlicherweise das Interesse an Jesus verloren

    Ja leider und die Oganisation trägt da eine große Mitschuld, weil sie die Zeugen zur Organisation geführt hat und nicht zu Jesus!

  • Edelmuth
    März 25, 2013

    Guten Abend Kyp

    Woraus schließt du, dass Ehemalige das Interesse an Jesus verloren haben? Könnte es nicht sein, dass Ehemalige die in der Versammlung praktizierte Verehrung des Sklaven mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, weil sie Jesus und den Vater mit seinem Wort höher und wertvoller erachten als den Sklaven und seine Überlieferungen.

    Die Versammlung folgt dem Sklaven, wir folgen Jesus.

    Ede

  • Kyp an Edelmuth
    März 25, 2013

    Hallo Edelmuth, das ist meine Erfahrung mit Menschen, die sich von Jehovas Zeugen distanziert haben, dass dem so ist.

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Lieber Kyp

    dann hoffe ich doch, dass Du durch BI eines Besseren belehrt worden bist und nicht alle angeblich „Abtrünnige“ als gottlos betrachtest, oder als solche, die von Gott nichts mehr wissen wollen. Denn hier gibt es viele, die sich von den „Zeugen Jehovas“ distanziert haben aber nicht von Jesus und von JHWH. Ganz im Gegenteil, sie sind ihnen sogar so nahe gekommen, was man vorher nie für möglich hielt und das einem organisationstreuen Zeugen nicht möglich ist. Denn da steht immer die Organisation im Weg.

    Durch die Komentare hier sieht man den Geist Jehovas hier auf BI.

    Liebe Grüße Hope

  • Alois
    März 25, 2013

    Liebe Hope

    Ich fühle mich immer noch als Zeuge Jehovas.
    Denn nicht wir sind Jehova gegenüber abtrünnig, sondern diejenigen welche der Organisation folgen wollen und die Organisation selbst sowieso.
    Jesus sagte man kann nicht 2 Herren dienen, unser Herr ist Jesus Christus. Wir haben uns somit nur für einen Herrn entschieden.

    Wer über der „LK“ steht wurde ja auf einem Bild im Wachtturm vom 15.04.13 Seite 29 sehr gut deutlich gemacht. Denn über der Organisation gibt es nur einen Thron und er sieht aus wie ein Engel des Lichts. Jehova und Jesus sitzen aber auf 2 Thronen, denn er sitzt zur Rechten Jehovas.

    2. Thess. 2
    3. Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,
    4. welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Lieber Alois

    da stimme ich Dir voll zu. Meine Betonung lag auch auf dem „organsiationstreuen“ Zeugen Jehovas, weil ich mir schon dachte, dass mein Komentar ein Zeuge, der Jesus als seinen Herrn anerkennt und nicht die Organisation, falsch verstehen und sich angegriffen fühlen könnte.
    Das war ganz bestimmt nicht meine Absicht.
    Für Jehova zählt der einzelne Mensch, das ist das Schöne

    Liebe Grüße Hope 🙂

  • Birds
    März 25, 2013

    Alois, du zitierst 2.Thes 2:2-4. Wir hatten gestern den Kreis Kongress, und mir wurde hier wieder sehr deutlich wo wir stehen. Der erste Satz am Kongress war, das keine Aufnahmen gemacht werden dürfen, und diese uns Internet gestellt werden dürfen.
    Aber was mich mehr nervös machte war die Schluss Ansprache des Bezirksaufsehers.
    Thema: Wer formt unser Denken.?
    Es wurde herausgestellt, das es in Österreich eine Bewegung von Abtrünnigen gibt, die sogar noch in der Versammlung sind, ANNONYM 🙂 und die Stellen sogar fragen, so das du etwa zum zweifeln kommst.
    Und jetzt wurde noch erwähnt, wenn wir im Internet etwas sehen, sollten wir diesen Gedanken untergraben, und beten. Sollte der Gedanke nicht weggehen, 50 oder 100 mal beten. Geht er noch immer nicht weg trotzdem untergraben weil er nicht von Jehoba kommen kann.
    Wir müssen uns eng an die ORG und an den von ihm erwählten Kanal hängen.
    Diese Gedanken, zusammen mit dem neuen Licht, stellt sich der TUVS dich schon auf den Stuhl Jehovas. Denn wer sagt mir wenn ich etwas verabscheuungswürdiges über die Org gesehen habe, darum bitte das Jehova mir die Wahrheit zeigt, ich es dann als Unsinn weglege obwohl mir der Geist was anderes sagt.
    Da stellen die sch doch auf die Stelle des Gottes. Mann könnte ja fast meinen, das wäre das Abscheuliche Ding aus Daniel.

    LG an alles Brüder und Schwestern.
    Die Birds

  • ChopSue
    März 25, 2013

    Danke für die schnelle Antwort. 😉 Hätte bei dem Namen, Daniel Sydlik nicht gedacht das er Italiener war. Behalte Dir deine vernünftige Denkweise. Enttäuschung kann zur Hass führen und Hass schaltet das Denken aus. Lasst das nie zu.

  • Dieter
    März 25, 2013

    Sehr guter Gedanke, Hass schaltet das Denken aus. Deshalb finde ich es auch gut, hier sachlich und logisch verfasste Artikel lesen zu können.

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Lieber Kyp,
    Das meinen auf dem richtigen Weg zu sein ist zuwenig! Kennst du nicht die Worte Paulus:

    1.Kor.4: Seht in uns Diener Christi und Boten, die Gottes Geheimnisse verkünden. 2 Von solchen Boten verlangt man vor allem Zuverlässigkeit. 3 Wie es bei mir damit steht? Mir ist es nicht so wichtig, wie ihr oder irgendein menschliches Gericht in diesem Punkt über mich urteilen. Ich maße mir auch über mich selbst kein Urteil an. 4 Zwar bin ich mir keiner Schuld bewusst, aber damit bin ich noch nicht freigesprochen. Entscheidend ist allein Gottes Urteil.

    Und dieses Urteil hat Jehova mehr als deutlich gesprochen – du kannst es nachlesen in Hes. 13:1-8!
    Lg. Mathhäus

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Kyp

    Nein es gibt keine Jehova gefällige Zwischenlösung.

    Lese mal 1.Kön. 18 da war Elia und das Volk in genau der gleichen Situation wie die Zeugen Jehovas jetzt. Nur sehr wenige haben damals nicht dem Baal gedient und die (heute geistige) Hungersnot (Vers 2) war stark.

    Elia hat aber dann versucht eine Scheidung herbeizuführen aber das Volk stand wie ein Mann auf Seiten des Baal und das Volk schwankte hin und her. Genau so wie die Zeugen zischen „LK“ und Jesus hin und her schwanken. Deshalb sagte er auch:

    21. Da trat Elia zu dem ganzen Volke hin und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Wenn Jehova Gott ist, so wandelt ihm nach; wenn aber der Baal, so wandelt ihm nach! Und das Volk antwortete ihm kein Wort.

    Lese das ganze Kapitel, nachdem die Propheten des Baal umgebracht wurden, kam auch wieder der Regen und die (geistige) Hungersnot war zu Ende.

    Das ist in de rEndzeit noch nicht geschehen, denn die Propheten des Baal sitzen noch fest im Tower.

    Aber der neuzeitliche Elia wird das Gericht schon noch am Hause Gottes anfangen lassen.

    Deshalb, hinke nicht auf 2 Seiten und nehme klar Stellung zu Jesus!

    Übrigens: „Und das Volk antwortete ihm kein Wort.“ Ist es auch nicht so, dass das Volk der Zeugen einem Bruder, der sich nur an Jesus hält und deshalb ausgeschlossen wurde, auch kein Wort antworten?

    Da kann man wieder sehen wie genau das prophetische Wort auch Heute anwendbar ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Kyp
    März 25, 2013

    Sicher eine interessante Anwendung des Wortes, aber ich kann nach meinem jetzigen Erkenntnisstand beim besten Willen nicht die LK mit Baalspriestern in einen Topf werfen.

  • Alois
    März 25, 2013

    Ich schon und nicht nur die „LK“, sondern alle Ältesten und Brüder die einer Organisation dienen.
    Es macht für Jehova keinen Unterschied, ob man einen geschnitzten oder gegossenen, von Menschenhand gemachten Gott anbetet, oder eine von Menschenhand gemachte Organisation.
    So einfach ist das.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Kyp
    März 25, 2013

    Auch hier muss ich wieder sagen: Natürlich besteht ein Unterschied. Wenn man Bedürftigen hilft, werden diese ja auch nicht automatisch zum persönlichen Götzen, sondern i.d.R. ist dies in Gottes Augen sehr gut, so zu tun. Es kommt also auf das Maß und den Grad eines Dienstes an, der sich in den Dienst Gottes integriert.

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Sehr gut argumentiert Alois! Danke!
    lg. Matthäus

  • Mani
    März 25, 2013

    Lieber Alois!

    Einen interessanten Gedanken und eine ganz klare Aussage, die Du hier vertrittst.

    Das würde aber auch mit allen damit verbundenen Konsequenzen erfordern, sich von dieser falschen Gemeinschaft zu trennen. Nicht irgendwann einmal, nein, sondern unmittelbar und sofort. Und dies gilt für alle, auch die noch aktiven Ältesten von Bruderinfo. Denn wieso sollte man denn sicher sein können, dass das Gericht nicht schon in den nächsten Tagen anfangen könnte?

    Nur zum Nachdenken!

    Liebe Grüße

    Mani

  • Martin
    März 25, 2013

    Lieber Mani,
    darf ich dich nach deiner Anmerkung über mögliche Konsequenzen, die jeder ziehen sollte, fragen, ob du und deine Frau sozusagen Alleingänger geblieben seid oder habt ihr euch irgend einem Bibelkreis angeschlossen, in dem ihr euch gegenseitig Ermunterung und Erkenntnis austauscht?
    LG
    Martin

  • Birds
    März 25, 2013

    Hallo Sloothopper,
    Weist du, die Wahrheit zu erschwindeln ist noch die richtige Vorgehensweise. Frage sie warum russel 1914 anhand einer Pyramiden Lehre verrechnet hat, bzw auf den Zeitschriften das Zeichen des Gottes Rar abgebildet sind. Jehova hat nichts mit Götzen zu tun. Siehe youtub nach Who1ts2Live4Ever2 kanal . Diese Videos belegen anhand der Eigenen Literatur das hier grob was im Faulen liegt. Das war ein teil der uns die Augen geöffnet hat. Durch das Gebet nun sehen wir dank unseres Herrn jetzt vieles anders.

    Lg

  • Sloothopper
    März 25, 2013

    Hallo, liebe Brüder und Schwestern. (ich darf doch oder?)

    Es ist wirklich immer sehr ermunternd zu lesen, dass so viele den richtigen Weg gefunden haben. Ich wünsche mir das für meine Frau auch…meine Bemühungen laufen meistens ins Leere und ich habe den Eindruck, dass ich vielleicht zu viel auf einmal will.

    Es ist echt nicht einfach ihr irgendeinen Punkt der falschen Lehre näher zu bringen. ,,Alles Lüge , gib UNS (den Zeugen) doch auch mal eine Chance , glaub nicht alles was du ließt usw.usw.usw.

    Was soll ich da bloß zu sagen? Ich habe ihr schon erklärt, dass ich sie über alles liebe und darum auch nichts böses will ; dass sie mit mir reden kann und wenn sie wirklich die Wahrheit hat, dann kann sie auch gerne einen Blick in ein ,,Abtrünnigen-Buch“ wagen (so habe ich da Buch natürlich nicht genannt).

    Zum Thema Ausschluss habe ich auch ab und an etwas gesagt und die Antwort war eher: ,,Wo hast du den Quatsch denn her? DA wird man nicht gleich ausgeschlossen.“

    Leute, bitte helft mir. So viele Ansätze und kein Erfolg in Sicht. Selbst mit 1914 könnte ich nicht argumentieren. Habe eben gelesen, dass die Forscher mit der Zerstörung Jerusalems und den Steintafeln auch nur unter Vorbehalt datieren.

    Ich möchte gerne meine ,,alte Frau“ zurück, die noch Spaß im Leben hat, ganz egal welchen Film wir gucken, welches Lied gerade läuft oder wer gerade da ist. Aber vor allem will ich eine Familie sein – auch mit ihren ausgeschlossenen Geschwistern.

    Würde jemand vielleicht bei folgendem Plan mitmachen? Ist nur ein Entwurf und wer nicht Lügen will (ist ja nur teilweise Schwindelei), der wird wohl ablehnen.

    Jemand von euch ist ein guter Bekannter von mir und wir haben uns ewig nicht gesehen.Ich stelle ihn oder sie meiner Frau vor und irgendwann stellt sich heraus, dass dieser Bekannter ebenfalls ein Zeuge ist (ich bin natürlich völlig Baff). Und wenn meine Frau nun vertrauen gefasst hat, und die Gespräche werden sich eh nur um das eine drehen, dann könnte mein Bekannter ein paar kleine Zweifel äußern…und so den Stein ins Rollen bringen.

    Wie gesagt, wenn man verzweifelt ist, kommt man auf solche Ideen. Ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, dass jemand für mich diese Situation regeln muss. Aber wenn nichts hilft, was soll ich tun? Ich würde diesen letzten Strohhalm ergreifen.

    Oder ist es vielleicht sogar so, dass sie in ihrer ,,Matrix“ (Scheinwelt) glücklicher ist? Mir könnte ihr glaube ja eigentlich egal sein, aber wegen unserer Tochter kann ich nicht so gleichgültig sein.

    Wie so oft möchte ich euch um Rat fragen. Ich habe die dickköpfigste Frau die es gibt.

    Euer Sloothopper

  • Karen@Sloothopper
    März 25, 2013

    Stell doch mal eine Email-Adresse hier rein.

    LG

  • Dennis
    März 25, 2013

    Hallo sloothooper,

    ich kann Deine Besorgnis gut nachvollziehen. Aber leider ist es in 99% der Fälle so, dass man jemanden nicht zum Hinterfragen zwingen kann. Deine Frau wird jeden noch so gut gemeinten Versuch von Deiner Seite abblocken. Es ist dieser über Jahre aufindoktrinierte Schutzmechanismus, der einen Zeugen auch für fundierte Argumente und Bibelbeweise unzugänglich macht. Die WTG Propaganda ist sehr raffiniert und ausgeklügelt.

    Sorry, dass ich keine bessere Idee habe, aber letztlich kannst du Dich wohl nur weiter positiv Deiner Frau gegenüber verhalten und ihr vlt. hin und wieder biblische Fragen stellen, die auf sie Widersprüche in der Lehre lenkt. Bleibe in der „Schüler“-Position damit sie in der „Lehrer“-Position ist.

    Hier kann ich nur das spitzenmässige Buch von Don Cameron empfehlen „Gefangene einer Idee“. Er beschreibt auhc sehr schön und klar den Selbstbetrug eines sklaventreuen Zeugen und die versch. Arten von Zeugen, was Zweifel usw. betrifft.

    Wünsche Dir weiterhin viel Kraft und konzentriere Dich nicht nur auf diese Sache.

    Lg
    Dennis

  • Dennis
    März 25, 2013

    …. Kleiner Nachtrag noch….

    Die Zerstörung Jerusalems ist FAKT und vollständig erwiesen im Jahre 587 vuz. passiert. Diese Sache war mein Anfang vom Ende der Sklavenhörigkeit. Sie lügen und betrügen um das Jahr 1914 nicht zu gefährden.

    Ich habe umfangreiches Material darüber. Wenn Du oder jemand anderes daran Interesse hat, dann schreib mir:

    mentalist1981@web.de

    Dennis

  • nemo
    März 25, 2013

    Hallo lieber Sloothopper – wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. – Google doch einfach mal nach „Jehovas Zeugen subliminale Bilder“ und schau dir die Ergebnisse an. Selbst die jüngste doppelseitige illustrierte Einladung zum Gedächtnismahl enthält zwei dieser Dämonenfratzen, auf der ersten Seite eine kleine direkt über dem linken Ohr in der Frisur „Christi“ und eine große direkt an der rechten Körperseite des Christus am Pfahl auf der 2. Seite von unterhalb der rechten Brustwarze bis zum Ansatz des Lendenwickels. Schau auch mal unter nach unter vimeo.com/19603168.

    Zeig‘ das deiner Frau einfach mal; diese Fratzen erkennt jeder.

  • Kyp
    März 25, 2013

    Die Behauptung mit den Fratzen ist abstrus – die kann man immer und überall sehen, wenn man kreativ genug ist.

  • Dennis
    März 25, 2013

    Das dachte ich auch mal, aber wenn du die zahlreichen Beweise dafür dir anschauen würdest, wäre dein Urteil bestimmt nicht mehr „abstrus“. Es gibt fragwürdige Bilder und Phantasie Bilder, aber es gibt auch eindeutige Fratzen, die man nur bewusst so malen kann und due nicht zufällig da hin kommen können.

  • Karen
    März 25, 2013

    Kyp,
    ich habe mir wirklich vor einer Weile viele normale Zeitschriften („weltliche“)genommen und die Fotos etc in Artikeln und Werbung angesehen. NICHTS! Nirgendwo seltsam „verkrepelte“ Falten, verwuselte Haare o.ö. in denen eindeutig etwas zu erkennen ist.

    Gib mir bitte ein mit der WTG-Literatur vergleichbares Beispiel aus einer aktuellen Zeitung. Ich kaufe sie mir und sehe nach.

    LG
    Karen

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo zusammen,

    einfache Erklärung: Zeichnungen waren schon immer fratzeneinbildungsanfällig. Normale Zeitschriften haben eben keine handgemachten Zeichnungen, daher ist das nicht wirklich vergleichbar.

    Grüße im Herrn

    Kyp

  • Dennis
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    das mag wohl so sein. Die Frage ist dann natürlich:

    Warum diese kindisch naiven Zeichnungen in Zeitschriften für Erwachsene?

    Mich würde auch interessieren warum die Studien-WTs seit März 2013 auf dem Titel KEINE Nachzeichnung des Fotos auf der Innenseite mehr enthalten?

    Es ist schon sehr bemerkenswert, dass das Layout des Studien-Wts ab 01/2012 komplett überarbeitet wurde und schon 15 Monate später wieder eine starke optische Änderung erfolgt. Auf den Titelbildern waren auffällig viele Fratzen und dergleichen zu erkennen.

    LG
    Dennis

  • Kyp
    März 25, 2013

    2012 auf 2013 war eine sehr geringfügige Layoutänderung im Vergleich zu 2011 zu 2012. Ist doch gut, wenn man optisch ansprechend bleiben will und öfter mal was neues bietet. Ansonsten kann ich nur auf die Kommentare derjenigen hier verweisen, die meine Meinung teilen und die Fratzen“sucht“ ebenfalls für eine Illusion halten.

  • Manfred
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    lade Dir die Broschüre „Hört auf Gott“ runter. Das ist die Broschüre mit ganz wenig Text für diejenigen die nicht lesen können. Dann schlag die Seite 19 auf und betrachte den linken Ärmel des schwarzen Bruders, der ganz unten am Ende des Bildes ist.

    Wenn Du meinst dass diese Fratze zufällig, samt angehängtem „S“ dort erscheint, dann erkläre mir bitte wie so etwas zufällig entstehen soll. Es ist offensichtlich und diesen Alien hat bisher noch jeder gesehen. Doch was hat so was in einer von Gottes angeblich reiner Organisation zu suchen?
    Wenn es Jehovas Organisation wäre, würde nicht ein subliminales Bild zu sehen sein, denn er würde es verhindern. Da Jehova es aber offensichtlich nicht verhindert, ist es nicht Gottes reine Organisation, sondern die des Widersachers. Denn der hat schon ein Interesse, dass diese Fratzen dort erscheinen, denn sie erzeugen im Unterbewusstsein Angst und wer Angst hat, lässt sich leichter führen als einer den so leicht nichts erschreckt.

    In dem WT vom 15.4.13 auf Seite 29 findest Du angeblich die Organisation Jehovas abgebildet. Doch ganz oben auf dem himmlischen Wagen findest Du nur einen Thron auf dem nur ein Einziger sitzt. Darunter sind die „Engel“ angeordnet und dann direkt danach die LK in Brooklyn. Doch dieses Bild ist ein einziges großes subliminales Bild, denn es stellt nicht die Organisation Jehovas dar, sondern die des Satan.
    Wäre das Bild richtig, müssten auf dem himmlischen Wagen mindestens zwei Throne stehen. Denn Jesus sitzt zur Rechten von Jehova. Um diese beiden Throne herum stehen noch die Throne der 24 Ältesten. Auch diese fehlen dort.

    Es gibt nur ein Wesen, dass die alleinige Herrschaft beansprucht und ganz oben stehen will, dass ist Satan. Alle anderen haben sich ihm zu unterordnen und deshalb sind die Engel unter diesem Thron seine Dämonen und dann kommt direkt die LK.

    Jesus sagte man würde seine Nachfolger an der Liebe untereinander erkennen. Da die LK jeden unbarmherzig aus der Gemeinschaft ausschliesst, der anderer Meinung wie sie ist und dann alle anderen auffordert denjenigen zu meiden und ab sofort kein Wort mehr mit diesem zu wechseln, deshalb kann das niemals Gottes Organisation sein. Jesus hat immer gesagt er möchte Barmherzigkeit und man solle nicht richten. Das interessiert aber niemandem im Tower, da wird gerichtet was das Zeug hält, abgerechnet wird aber immer am Schluss und dann möchte ich nicht in deren Haut stecken wenn herauskommt, dass sie der böse Sklave sind.

    Liebe Grüße Manfred

  • Karen@Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    schade, dass Du mich/uns für doof hälst.

    Natürlich meine ich die Fotos in Zeitschriften, nicht die Zeichnungen!!! Du weißt genau, dass die subliminalen Botschaften auch in den Fotos vorhanden sind (oder für Dich: sein sollen) und wir alle hier auch, also was bringt Deine Antwort?

    Also nochmal meine Bitte:
    Zeige bitte auf in welcher aktuellen Zeitschrift auf FOTOS versteckte Symbole vorhanden sind, denn damit habe ich zumindest bei Werbung gerechnet. Ich habe aber nichts gefunden.

    Danke schonmal!

    LG
    Karen

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Karen und Manfred,

    ich kann nur nochmals betonen: Wie viele andere hier, sehe ich keinerlei Erwiesenheit von Fratzenbildern in der Literatur der Zeugen Jehovas. Dies entspringt der Phantasie des Betrachters. Beispiele, dass dies nahezu überall vorkommt, findest du genug. Sollte ich die Tage auf ein gutes stoßen, werde ich es dir, Karen, gerne hier posten.

  • Manfred an Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,

    Hast Du Dir denn die Broschüre runtergeladen und angeschaut? Bitte lade Dir expliziz diese Broschüre “Hört auf Gott” runter. Das ist die Broschüre mit ganz wenig Text für diejenigen die nicht lesen können. Dann schlag die Seite 19 auf und betrachte den linken Ärmel des schwarzen Bruders, der ganz unten am Ende des Bildes ist.
    Dann sag uns bitte ob Du da was in dem Ärmel gesehen hast. Dann weisst Du was wir meinen, wenn wir von subliminalen Bildern in den Publikationen reden.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Manfred,

    ja, habe es mir in der gedruckten angesehen. Ich sehe dort einen gezeichneten Ärmel, der sich wie jeder Kleidungsärmel ein wenig wellt und in den du etwas hineininterpretierst. Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, sich nun auf das Zeichnen von wellenlosen Ärmeln zu beschränken, weil Manfred darin eine Fratze erkennen könnte.

    Grüße im Herrn

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Hast du dir überhaupt dieses Video von Vimeo angesehen? Wenn du darin nichts siehst dann bist du blind!
    Insbesondere die Spiegeltechnik, noch dazu das Traktat „Wer ist Jehova?“ Ist eine Schmähung des Höchsten, gleich an Titelblatt eine EINDEUTIGE Teufelsfratze. Wie fragte Paulus einmal:
    Welche Teilhaberschaft habt ihr mit Dämonen? Vom kleinen Verkündiger wird erwartet seine CD Plattenhüllen genau unter die Lupe zu nehmen, und die LK lässt solche Fratzen noch Millionenfach drucken und spannt ein Millionenvolk ein um an dieser schweren Sünde teilzuhaben – geht es noch dreister?

    Wach auf kann ich da nur mehr sagen!
    Lg. Matthäus

  • frank und frei
    März 25, 2013

    dann besorg dir ne dore bibel mit hunderten von stichen und du wirst nichts finden

  • Ruth
    März 25, 2013

    Hallo Kyp,ich finde Deine Antworten auch abstrus!Klar immer schön die Augen geschlossen halten und nichts sehen wollen so rennen ja die Brüder &Schwestern in den Versammlungen umher!Sie sehen nur, das was die WTG ihnen vorgibt?!Und ich schäme mich , das ich jahrelang genauso blind umher gegangen bin und alles gutgeheissen habe was mir auferlegt und gesagt wurde?!Jetzt darf ich endlich sehen, sehen was ich möchte und keine Angst mehr haben, gesagt zu bekommen, ich hätte keinen Geist mehr oder werde gemieden weil ich etwas sage was ich denke ,sehe, und fühle und nicht was die WTG mir gebietet!Der einzige der mir was sagen kann ist Jehova und sein Sohn !Ich fühle mich frei ,sublimale Bilder zu sehen ohne, das mich jemand darauf aufmerksam machen muss !Wenn du diese sublimalen bilder nicht siehst ist es ja dein Ding, aber lass die andern doch ihre Meinung hier zu äussern und stell sie nicht als dumm oder abstrus da denn genauso geht es ja in den Versammlungen zu !Hier haben wir endlich die Freiheit zu sagen was wir sehen und es ist nicht abstrus!LG Ruth

  • Kyp
    März 25, 2013

    Die meisten kennen vermutlich den Link, aber selbst offene Gegner und ehemalige JZ teilen meine Meinung:
    http://www.manfred-gebhard.de/Parsimony.24323.htm
    Es ist doch wohl nicht dein Ernst, dass das Bild, das den Herrn am Pfahle zeigt und seine von Schmerzen gequälte Hand in einer zu der Situation passenden Haltung abbildet einen impliziten Satansgruße präsentieren soll. Dann lass uns bitte gleich mit der gefälschten Mondlandung un der Lüge des Klimawandels weitermachen.

  • Dencker
    März 25, 2013

    Hallo Sloothooper und alle Brüder und Schwestern hier bei Bruderinfo,
    ich kann gut verstehen wie es bei dir zuhause zugeht, habe nämlich das selbe Problem das ich hier schon geschildert habe.Es gibt in dieser Situation meiner Meinung nur eine Lösung,wende dich an deinen Schöpfer und seinen Sohn Jesus die sind die Einzigen die dir dabei helfen können.Erwähne dein Problem immer wieder im Gebet zu Ihm.Du darst nicht vergessen die WTG hat ganze Arbeit geleistet die Menschen von sich abhängig zu machen und glaube mir es ist ihnen bei den meisten zu 100% gelungen. Sie hat in den meisten Köpfen ein Raster errichtet und das funktioniert so: alles was du sagst muß durch dieses Raster und wenn es auch nur den Hauch einer Kretik gegen den Sklaven vermutet, dann geht es nicht bie ins Gehirn durch.Glaube mir ich habe schon alles versucht, selbst bibliche Beweise sin ohne Wert.Aber gib die Hoffnung nicht auf und vertrauhe auf die Kraft von unseren Herrn Jesus und seien Heiligen Geist denn er hat von seinen Vater alle Macht bekommen.
    Liebe Grüße euer Denker

  • Maryam
    März 25, 2013

    Lieber Sloothooper, lieber Dencker,
    die Verfahrensweise, die Dencker schon beschrieb, würde ich auch raten. Das Gebet und die Hilfe Jehovas sind die beste Unterstützung. Vielleicht dauert es eine Weile, bis der Partner bzw die Partnerin erkennen, was wirklich der Weg und Wille Gottes ist. So lange heißt es beten um Geduld und 1. petrus 3:1,2 anwenden – egal ob Mann und Frau – den Partner bzw die Partnerin gewinnen wollen. Druck macht es häufig nur schlimmer, im schlimmsten Fall bis zur Trennung, weil einer der beiden es nicht länger aushält, den anderen nicht überzeugen zu können. Meiner Erfahrung nach helfen zusätzliche Lektüre und Infos über subliminale Bilder (die mich zB auch nicht überzeugen) weniger als sein eigenes Verhalten nach Gottes Willem auszurichten und selbst wortlos zu beweisen, dass man den richtigen Weg geht und Gottes Segen hat.
    Ihr könnt mir auch gern schreiben. BI leitet euch auf Anfrage sicher gern meine emailadresse weiter.
    Herzlichst
    Maryam

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Ihr gebt dem Sloothopper sicher einen guten Rat – Gebet, Vertauen in Jehova etc., soweit ich mich erinnere
    war er nie ein ZJ, die Frage ist er ein gläubiger Christ? Folglich bedarf es praktischer Hilfe, konkrete Hilfestellung zu Fragen die er stellen soll – welche- und dann die Hilfestellung:
    Was sagt die Bibel, und was lehrt die WTG! Dann muss sie sich entscheiden welche Autorität zählt für seine Frau – die von Gott oder die von Menschen!

    Z.B. Lehrte Jesus in Matth. 15:9: jeder der als Lehre Menschengebote vertritt, dessen Anbetung ist vergeblich!
    Frage an die Frau: Möchtest du das deine Anbetung umsonst, wertlos ist, die Regeln hierfür stellt Jesus und nicht die WTG auf.

    Es gab einen guten Artikel im Mai 2012: Betest du Gott mit Geist und Wahrheit an, hier sind viele Beispiele enthalten. Oder die Verse von Hes. 13:1-8 lesen und erklären lassen! Frage auf wen trifft dies zu? Wie beurteilt Gott solche selbsternannten Propheten die „IM NAMEN GOTTES“ reden. Und dann z.B. Fragen warum in der gesamten Literatur der ZJ diese Verse einfach ignoriert werden! Weil jede Erklärung auf sie selbst zurückfallen würde. Und warum sollte plötzlich für ZJ dieses Bibelwort nicht gelten? usw.

    Lg. Matthäus

  • Alois
    März 25, 2013

    Lieber Sloothopper

    Ich möchte Dir einen Rat geben:
    Du selbst kannst Deiner Frau nicht helfen, bevor sie selbst das Denken beginnt und bevor sie auf die Stimme Jesu hört wird sich nichts ändern.
    Sie hört momentan auf die Stimme der Organisation und wer hinter dieser Organisation steckt, ich denke wir wissen es alle.

    Dir und Deiner Frau kann nur Jehova und Jesus mit dem Heiligen Geist helfen. Du weist wie oft Jasus als er auf der Erde war böse Geister aus den Menschen ausgetrieben hat. Nachdem diese bösen Geister ausgetrieben waren, waren die befreiten Menschen meist gläubig.

    Ich denke Jesus kann und wird immer noch böse Geister austreiben wenn man Jehova und Jesus immer wieder, ohne aufzugeben darum bittet. Bitte darum dass Jehova Deiner Frau den bösen Geist nimmt und durch einen Geist eines Engels ersetzt. Bitte darum dass Jehova dafür sorgt, dass kein böser Geist mehr es wagt in die Nähe von Euch beiden zu kommen.

    Dieses immer wieder bitten und hartnäckig im Gebet bleiben beschrieb Jesus in einem Gleichnis, zum besseren Verständnis, stelle Dir vor, Jehova sei der nachfolgend genannte Richter (weil er keinen Gott fürchten muss):

    Lukas 18
    1. Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, daß sie allezeit beten und nicht ermatten sollten,
    2. und sprach: Es war ein gewisser Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und vor keinem Menschen sich scheute.
    3. Es war aber eine Witwe in jener Stadt; und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht von meinem Widersacher.
    4. Und eine Zeitlang wollte er nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und vor keinem Menschen mich scheue,
    5. so will ich doch, weil diese Witwe mir Mühe macht, ihr Recht verschaffen, auf daß sie nicht unaufhörlich komme und mich quäle.
    6. Der Herr aber sprach: Höret, was der ungerechte Richter sagt.
    7. Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und ist er in Bezug auf sie langsam?
    8. Ich sage euch, daß er ihr Recht schnell ausführen wird.

    Somit bete und „quäle“ Jehova solange bis er Dir hilft. Er kann es, wenn er will.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Sloothooper
    März 25, 2013

    Lieber Sloothopper,

    Dir haben ja schon viele Schwestern und Brüder geantwortet. Ich glaube auch nicht, dass es der richtige Weg ist, Deine Frau in die Irre zu führen, denn dann wärest Du ja auch nicht besser wie die, vor der Du sie beschützen möchtest. Jesus hat gesagt: Die Wahrheit wird Euch frei machen. Das sind deutliche Worte. Mit Lüge und Täuschung hat das nichts zu tun. Ich befürworte auch den Weg, dass Du Deine Frau biblisch belegen lässt, warum sie dies oder jenes glaubt. Dann ist sie gezwungen die Beweise dafür in der Bibel zu suchen und Dir vorzulegen. Wenn Sie dann keine findet, mag sie zum Nachdenken kommen. Das muss aber nicht so sein, denn wer der Organisation zu 100 % loyal ist, wird im Zweifel eher auf den WT hören, als auf Gottes Wort. Das habe ich selbst erlebt, als ich mit mehreren Ältesten über die Bibel gesprochen habe. Sie konnten meine Einwände nicht widerlegen, aber das hat sie nicht daran gehindert mich wegen Abtrünnigkeit auszuschliessen. Das Du also mit der Methode Erfolg haben wirst, kann nicht garantiert werden.

    Brd. Mani hat Dir ja schon einen guten Ansatz mitgeteilt, doch ich befürchte, dass Du nicht die Zeit haben wirst so ausführlich mit Deiner Frau zu diskutieren. Sobald Du das aber von einem Zettel abliest, weiß sie dass Du die Information woanders her hast. Du kannst sie nur zum Nachdenken bringen, wenn Du Bibelstellen gebrauchst, die so deutlich sind, dass sie keiner Erklärung bedürfen. Wenn diese dann im Widerspruch zu einer Lehre der Organisation steht, kann Sie nur noch mit dem WT argumentieren und damit die Bibel außer Kraft setzen. Bitte sie dann doch einfach, Deine Bedenken anhand der Bibel auszuräumen. Dann wird sie irgendwann aufgeben, was aber nicht bedeuten muss, dass sie an der LK zweifelt. Sie wird dann mit Dir halt nicht mehr über geistige Dinge reden. Das ist leider sehr oft so. Ich nenne Dir nun mal einige Bibeltexte, die absolut im Widerspruch zur Lehre der LK stehen. Ich zitiere immer die NWÜ, denn eine andere Übersetzung würde sie gleich als Falsch abtun:

    Joh. 10:16
    16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten.

    Das ist jetzt einfache Mathematik, wenn eine Herde im Himmel ist und eine Herde auf der Erde, dann sind es zwei Herden. 1+1=2. Somit kann die Lehre, dass 144.000 im Himmel regieren und die große Volksmenge auf der Erde regieren nicht richtig sein, da es so zwei Herden wären. Außerdem steht dort: und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten.
    Nach der Lehre der LK sind aber die große Volksmenge unter 144.001 Hirten. Denn alle die angeblich im Himmel regieren, werden ja die Herde auf der Erde weiten. Die 1 am Ende steht für Jesus Christus. Also haben wir in diesem einen Bibeltext zwei Argumente dafür, dass die Lehre der LK falsch ist. Nächstes Beispiel:

    Off. 3:12
    12 Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.

    Im Offenbarungsbuch Kap. 12 Abs. 22 schreibt die LK folgendes zu diesem Text, ich zitiere:

    22 Welch ein Vorrecht ist es doch, eine Säule im Tempel Jehovas zu sein! Im alten Jerusalem war der Tempel der Mittelpunkt der Anbetung Jehovas. Im „Allerheiligsten“ des Tempels brachte der Hohepriester einmal im Jahr das Blut der Opfertiere vor dem übernatürlichen Licht dar, das die Gegenwart Jehovas darstellte (Hebräer 9:1-7). Bei der Taufe Jesu kam ein anderer Tempel ins Dasein — eine große geistige, tempelgleiche Einrichtung, die der Anbetung Jehovas dient. Das Allerheiligste dieses Tempels befindet sich im Himmel, wo Jesus ordnungsgemäß „vor der Person Gottes“ erschien (Hebräer 9:24). Jesus ist der Hohepriester, und es ist nur e i n Opfer zur vollständigen Bedeckung von Sünden dargebracht worden: das vergossene Blut des vollkommenen Menschen Jesus (Hebräer 7:26, 27; 9:25-28; 10:1-5, 12-14). Solange gesalbte Christen treu bleiben, dienen sie auf der Erde als Unterpriester in den irdischen Vorhöfen dieses Tempels (1. Petrus 2:9). Aber wenn sie gesiegt haben, betreten auch sie das himmlische Allerheiligste und werden wie Säulen unveränderliche Stützen der mit einem Tempel vergleichbaren Einrichtung, die der Anbetung dient (Hebräer 10:19; Offenbarung 20:6). Es besteht nicht die Gefahr, daß sie diesen Tempel verlassen, denn sie werden „auf keinen Fall mehr aus ihm hinausgehen“.

    Dies ist der wichtige Satz, den sie auf die 144.000 mit himmlischer Hoffnung beziehen:
    Aber wenn sie gesiegt haben, betreten auch sie das himmlische Allerheiligste und werden wie Säulen unveränderliche Stützen der mit einem Tempel vergleichbaren Einrichtung, die der Anbetung dient.

    Danach musst Du dann diesen Bibeltext aus der Offenbarung vorlesen:

    Off. 7:13-15
    13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?“ 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, d u weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.

    Hier steht nun, dass die große Volksmenge im Tempel dient und zwar Tag und Nacht. Doch dazu schreiben sie im Offenbarungsbuch Kap. 20 Abs. 25, ich zitiere:

    25 Sie legen auch eifrig für Jehova Zeugnis ab — „Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar“. Gehörst du zu dieser Gott hingegebenen großen Volksmenge? Wenn ja, dann darfst du Jehova im irdischen Vorhof seines großen geistigen Tempels ohne Unterlaß dienen. Unter der Leitung der Gesalbten bewältigt die große Volksmenge bei weitem den größten Teil des Zeugniswerkes. Trotz weltlicher Verpflichtungen haben Hunderttausende für den Vollzeitdienst als Pioniere Raum geschaffen. Doch ob du zu dieser Gruppe gehörst oder nicht, als Gott hingegebenes Glied der großen Volksmenge kannst du dich freuen, denn aufgrund deines Glaubens und deiner Werke bist du als Freund Gottes gerechtgesprochen worden und bist als Gast in seinem Zelt willkommen.

    Wenn man nun bedenkt, dass in dem Bibeltext geschrieben stand, dass dieses große Volksmenge aus der großen Drangsal kam, dann ist das Zeugniswerk auf der Erde bereits beendet. Denn nun steht ja Harmagedon direkt bevor. Doch was schreibt die LK, ich zitiere?

    Wenn ja, dann darfst du Jehova im irdischen Vorhof seines großen geistigen Tempels ohne Unterlaß dienen. Unter der Leitung der Gesalbten bewältigt die große Volksmenge bei weitem den größten Teil des Zeugniswerkes. Trotz weltlicher Verpflichtungen haben Hunderttausende für den Vollzeitdienst als Pioniere Raum geschaffen.

    Komisch oder? Der Bibeltext bezieht sich eindeutig auf nach der großen Drangsal und sie schreiben, dass es bedeutet hier auf der Erde als Pionier Zeugnis zu geben. Während also die Gruppe aus Off. 3:12 im Tempel im Himmel dient, darf die große Volksmenge nur auf der Erde predigen, obwohl sie doch auch im Tempel dienen. Also auch hier wieder ein glatter Widerspruch zur Bibel.
    Als nächstes könntest Du sie fragen, ob sie an der 1. Auferstehung teilhaben wird, oder erst an der zweiten?
    Da wird sie Dir dann antworten. Ich zähle mich zur großen Volksmenge, also habe ich an der zweiten Auferstehung teil.
    Nun könntest Du sie fragen, ob Sie denn das Zeichen des wilden Tieres annehmen wird?
    Da wird sie ganz selbstverständlich sagen, dass sie dies nicht tun wird.
    Darauf könntest Du ihr dann den Bibeltext aus Off. 20:4-6 vorlesen:

    4 Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. 5 (Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

    In diesem Text wird klipp und klar gesagt, wer das Zeichen des wilden Tieres nicht annimmt, der hat an der 1.ten Auferstehung teil und regiert mit Christus 1000 Jahre. Was wird mit denen geschehen, die das Zeichen des wilden Tieres angenommen haben?

    Off. 19:20-21
    20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

    Halten wir fest:
    1. Die die das Zeichen des wilden Tieres angenommen haben, werden sterben.
    2. Die die das Zeichen des wilden Tieres nicht angenommen haben, haben an der ersten Auferstehung teil, werden ewig leben und mit dem Christus 1.000 Jahre regieren.

    Zu welcher Gruppe will also nun Deine Frau gehören? Da sie nicht das Zeichen annehmen will, gehört sie automatisch zu den 144.000 und darf mit Christus 1.000 Jahre regieren, doch die Lehre der LK verbietet dies. Nur sie wollen mit Christus regieren, der normale Verkündiger darf dies nicht. Also wieder ein Widerspruch zur Bibel.

    Dann könntest Du noch mit Mat. 25 die Verse 31-46 anführen:

    31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
    34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘
    41 Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

    Deine Frau wird sich ja zu den Schafen zählen wollen, doch im Vers 37 werden die Schafe schon „Gerechte“ genannt und im Vers 46 wird gesagt, dass die „Gerechten“ ins ewige Leben gehen. Also gibt es keine große Volksmenge, die 1.000 Jahre warten muss, bis sie ewiges Leben bekommen, sie haben es direkt von Anfang an, denn die große Volksmenge ist mit den 144.000 identisch. Denn beide Gruppen werden in der Offenbarung beschrieben, das sie weiße lange Gewänder anhaben und im Tempel dienen werden.

    Nun wird Deine Frau sagen, aber die 144.000 sind doch versiegelt worden. Das stimmt, doch womit werden sie versiegelt? Was ist das Kennzeichen zur Rettung?

    Eph. 4:30
    30 Auch betrübt nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für einen Tag der Befreiung durch Lösegeld.
    Eph 1:13
    13 „Und nachdem ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft von eurer Rettung, gehört habt und zum Glauben gekommen seid, wurdet auch ihr mit dem versprochenen Heiligen Geist versiegelt.“
    2. Kor. 1:21,22
    21 „Gott hat uns mit euch zusammen fest auf Christus, den Gesalbten, gegründet. Ja, er hat uns gesalbt, 22 uns sein Siegel aufgedrückt und als Anzahlung seinen Geist in unsere Herzen gegeben.“

    Der heilige Geist ist das Siegel, mit dem man versiegelt wird für den Tag der Befreiung. Somit müssen alle Menschen, die Harmagedon überleben geistgesalbt sein. Es können nicht nur 144.000 buchstäbliche Menschen sein, es müssen alle sein. Denn wer das Siegel Gottes nicht trägt, trägt das Zeichen des wilden Tieres. Es wird nirgends ein drittes Zeichen genannt für Personen, die nicht geistgesalbt sind, aber dennoch überleben sollen.

    Kann es sein, dass Jesus Christus 1914 bis 1919 unsichtbar wiedergekommen ist, so wie es die LK behauptet? Das kann man anhand von drei Bibeltexten widerlegen. Wir lesen:

    Mat. 28:19
    19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

    Jesus hat dies damals zu seinen Jüngern gesagt und auch sie haben ja schon gepredigt. Jesus hat Ihnen versichert, dass er bei Ihnen ist, bis zum Abschluss des Systems der Dinge und zwar ALLE TAGE. Also ist Jesus schon seit dem Jahre 33 u.Z. unsichtbar gegenwärtig und wer schon da ist, braucht ja nicht nochmal unsichtbar zu kommen, oder nicht?
    Wann wird Christus sichtbar wiederkommen?

    Mat. 24:29-31
    29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

    Wie gesagt ich zitiere aus der Neuen Welt Übersetzung und auch hier steht eindeutig, dass Jesus NACH der Drangsal jener Tage sichtbar wiederkommt. Doch diesen Text manipuliert die LK so, dass es heißt er würde WÄHREND der Drangsal unsichtbar wiederkommen. Nur um das mal zu veranschaulichen.
    Angenommen ich komme zu spät ins Kino und der Film hat bereits angefangen, dann ist es völlig egal ob ich fünf Minuten, 1 Stunde zu spät bin oder sogar erst fünf Minuten vor Schluss komme. Dann komme ich während der Film bereits läuft und werde noch einen Teil vom Film sehen. Doch komme ich NACH dem Film ins Kino, dann ist der Film bereits beendet und ich sehe gar nichts davon, nicht mal 5 Minuten. Wenn Jesus also sagt er kommt NACH der Drangsal, dann ist diese bereits vorbei. Danach kommt dann Harmagedon. Da wir Harmagedon noch nicht haben, kann auch Christus noch nicht sichtbar gekommen sein, denn unsichtbar ist er ja schon seit 33 u.Z. da. Kommt er wirklich sichtbar wieder? Auch dafür gibt es einen Bibeltext:

    Apg. 1:9-11
    9 Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: „Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

    Da die Männer von Galiläa Christus offensichtlich beobachten konnten, wie er in den Himmel auffuhr, deshalb wird gemäß der beiden Engel die dort standen, Jesus genauso wieder kommen. Sichtbar vom Himmel herab.

    Dafür gibt es auch weitere Bibeltexte, dass Jesus vom Himmel herabkommt und diese haben mit der Auferstehung zu tun, was auch wieder ein Beweis dafür ist, dass 1914 noch niemand auferweckt wurde, dass keiner in den Himmel kommt und dass keiner während der 1.000 Jahre auferweckt wird, sondern dies schon vor Harmagedon passiert. Denn der Zeitpunkt der Auferstehung ist genau benannt. Der Schall der letzten Posaune. Wir lesen:

    1.Thes. 4:14-17
    14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

    1. Kor. 15:51-52
    51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

    Wann wird die letzte Posaune geblasen?

    Off. 11:14, 15
    14 Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.
    15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

    Die letzte der sieben Posaunen wird nach der großen Drangsal (zweite Wehe) und vor Harmagedon (dritte Wehe) geblasen. Somit stehen die Toten vor Harmagedon auf und werden die Rettung der ganzen Menschheit live miterleben und nicht im Grab verschlafen. Und alle haben an der 1. Auferstehung teil.

    Diese Textstellen sind aus einigen Vorträgen von http://www.bruderinfo-prophetie.de/ entnommen. Da gibt es auch noch weitere Vorträge über Gleichnisse, die Jesus gesprochen hat.

    Lieber Sloothoopper,
    ich glaube nicht, dass Du alle Punkte bei Deiner Frau anführen kannst, denn sobald sie merkt, dass Du ihr anhand der Bibel Gegensätze zeigen kannst, wird sie die Gespräche abbrechen, es sei denn das sie vom Vater gezogen wird. Dann wird sie zum nachdenken kommen. Aber nur dann, wer der Organisation verfallen ist, wird weiterhin in dem Lauf verharren und alles schlucken was aus Brooklyn kommt, egal wie an den Haaren herbei gezogen das ist. Das ist leider so.

    Ich wünsche Dir das Beste und vielleicht kannst Du ja Deine Erfahrung mal wieder posten.

    Liebe Grüße Manfred

  • Sloothopper
    März 25, 2013

    Vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast dir sehr viel Mühe gegeben und das kann ich nicht wieder gutmachen.

    Ich hoffe von ganzem Herzen, das der Vater sie zieht und sie zum Nachdenken kommt.

    Liebe Grüße

    Sloot

  • Sloothopper
    März 25, 2013

    Hallo Manfred.

    Deine Ausführungen sind sehr schön und auch leicht verständlich. Nun möchte ich dir sagen, was ich damit erreicht habe.

    Heute habe ich fast alle Punkt gegenüber meiner Frau angesprochen.

    1. Eine Herde unter einem Hirten = Das ist ja Quatsch, sagt sie, weil es ja in der 1000 Jahr- Herrschaft Christi auch Menschen geben wird, die vielleicht niemals das Evangelium hören konnten. Somit müssen diese Aufgabe die Geistgesalbten 144000 übernehmen. So ganz konnte ich ihrer Argumentation nicht folgen, aber letztenendes hat sie Recht und ich Unrecht…so ist das eben.

    2. Jeder ist eine Stütze im Tempel = Hier hat sie, wie es scheint, dieselbe Logik wie bei der Herde im Kopf. Dass wir alle erst wirklich ,,leben“ werden, wenn nach der 1000 Jahres-H. alle vollkommen sind.

    Sie hat auch nicht wirklich anhand der Bibel argumentieren können. Erstmal hat sie zwei, drei Bücher geholt, wild geblättert und dann irgendeinen Brooklyner- Schmarn diktiert. Wenn ich ihr dann sage, dass ich nicht glaube, dass die Bibel SICH widerspricht, sondern die Bibel dem WACHTURM (sammt aller Bücher, etc.), dann wird mit gesagt:,,Aber wir haben ja alle Literatur und den Segen Jehovas…“ natürlich als einzige Gemeinschaft!

    Es tut mir sehr Leid für sie und auch für alle, die jetzt sehen müssen, dass die mühevoll zusammengetragenen Informationen wie Seifenblasen zum Platzen gebracht werden. Ich hab mir echt gedacht:,,Ja, das kann was werden…“

    Ich habe neulich auch erfahren, dass sie sich mit dem Jahr 1914 noch nie beschäftigt hat und heute nur mal so erwähnt, dass in meiner Elberfelder steht, dass der Tempel 587/586 v.u.Z. zerstört wurde. Ja, dass wird dann so stimmen, sagte sie und ich habe dann mal gefragt, wie sie auf das Jahr 1914 gekommen sind (die Zeugen). Wieder wurde ein Buch gezückt (das kleine Gelbe), aber da hat sie mir was anderes vorgelesen. Kein Wort von dem Tempel, sondern von irgendeinem König. Habe ICH nun, bevor ich falsche Argumente benutze, einen falschen Anhaltspunkt?

    Kann mir auch jemand sagen, ob im Juli/August mit einem neuen Licht zu rechnen ist? Meine Frau hat da sowas gehört…vielleicht kann man da ja irgendwie was argumentieren so nach dem Motto: Wo ist die alte Wahrheit hin?

    3. Zum Schluss noch das Argument, dass niemand 1000 Jahre warten muss =
    ,,Das bezieht sich alles nur auf die 144000!“
    ,,Aber die Zahl kann doch auch symbolisch gedeutet werden.“
    ,,Nein, es sind nur die paar Menschen!“
    ,,Ich glaube, das ist eine Sache der Auslegung.“
    ,,Nein, denn hier steht ja (Lamm steht auf dem Berg und nur 144000 können das neue Lied singen)…“
    >>ich lese die Erklärung der Elberfelder vor >> 144000 Zahl der Fülle und in Vers 9 die Unzählbarkeit >> große Volksmenge <<
    ,,Das stimmt trotzdem nicht. In dem Buch (keine Ahnung welches das war) ist ja alles genau erklärt und wir haben Jehovas Segen und das ist mit seinem Segen und unter seiner Führung entstanden!"
    ,,Ich sag jetzt gar nichts mehr…"

    Damit war das Gespräch beendet. Ich komme nicht weiter gegen diese Mauer aus Ignoranz und Selbstbeweihräucherung.

    Ich glaube, ich versuche es mit kleineren Happen. Was kann man denn dagegen tun, dass alles immer mit DEREN Literatur widerlegt wird?

    Sie erkennen ihren Irrtum nicht, selbst, wenn nur die Bibel spricht!!!

    Ist es richtig, dass ich nichts sage, wenn ich merke, dass mir die Argumente ausgehen? Ich habe das Gefühl, dass sie sich nur noch mehr als "Sieger" sieht, wenn ich nicht weiter weiß.

    Liebe Brüder und Schwestern,
    ich hoffe auf euren Rat. Alles Liebe
    Sloot

  • Manfred an Sloothopper
    März 25, 2013

    Lieber Sloothopper,

    Du hast nichts falsch gemacht. Ich hatte Dir ja schon gesagt, dass es schwierig wird mit einem organisationsloyalen Zeugen über die Bibel zu sprechen. Denn für sie ist heute nicht mehr die Bibel maßgebend, sondern das was im WT steht. Ich hatte 5 Älteste unserer Versammlung gefragt was sie tun würden, wenn im WT etwas anderes stehen würde als in der Bibel. Wonach würden sie sich dann richten. Ausnahmslos alle haben gesagt: Nachdem was im WT steht. Einer hat ergänzt, dass sowohl die Bibel als auch die Publikationen des Sklaven aus Brooklyn von Jehova stammen. Da die Publikationen neueren Datums sind, würde man sich danach richten.

    Es ist so wie es ist. Wenn der Vater jemanden nicht zieht, dann kannst Du Dir den Mund fusselig reden ohne dass es was bringt. Vorgestern habe ich diesen Kommentar hier gepostet:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1195&cpage=1#comment-62436

    Da habe ich Hesekiel zitiert, wo genau das angeschnitten wird. Deine Frau will nicht auf Dich hören, weil sie nicht auf Jehova hören will. Sie will nur auf den Sklaven hören, weil sie glaubt das der ihr die Rettung bringen kann. Doch das kann er nicht. Das werden viele aber erst zu spät bemerken. Leider ist es so.

    In diesem Kommentar habe ich biblische Beweise dafür gebracht, dass noch niemand außer Christus zu unvergänglichem Leben auferweckt wurde, dass die Auferstehung der Toten nach Jesu Wiederkunft erfolgen wird und zwar hier auf der Erde und das während der 1.000 jährigen Herrschaft niemand mehr zu ewigem Leben auferweckt wird. Erst nachdem der Satan endgültig gerichtet ist, kommen die nächsten zum ewigen Leben.

    Das sind drei Grundlehren der Zeugen Jehovas und obwohl täglich ca. 1.200 bis 1.500 Zugriffe auf Bruderinfo erfolgen, gibt es keinerlei Reaktion. Das hat mich schon ein bischen verwundert. Ich kann es mir eigentlich nur so erklären, dass ein Teil der Schwestern und Brüder, die hier regelmäßig lesen diese Bibelstellen akzeptieren und meinen Schlussfolgerungen folgen können, aber nichts dazu schreiben. Dann gibt es die anderen, die lesen das und denken sich, das hat sich dieser Manfred ja schön zurechtgelegt, im WT wird es aber ganz anders erklärt. Die schreiben dann auch nichts dazu, weil eine solche Diskussion ja unter ihrem Niveau ist. Wo kämen wir denn hin, wenn wir jetzt beim Bibelstudium den WT außen vorlassen würden?

    Verstehst Du was ich Dir damit sagen will. Man kann nur immer wieder die Bibel zitieren, ob das jemand annimmt, das liegt an seiner persönlichen Einstellung zu Jehova und vor allem zu Jesus. Jesus hat in Joh. 17:17 gesagt:

    Dein Wort ist Wahrheit.

    Dieser Text hing nun für das komplette Jahr 2012 im Königreichssaal. Doch trotzdem orientiert sich der Durchschnittszeuge an dem was im WT steht. Die Birds haben einen Kommentar geschrieben, wie für sie der letzte Kreisskongress war. Dies kannst Du hier nachlesen:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=975#comment-2665
    Da hat der Redner gesagt, dass es unter ihnen Abtrünnige gibt, die eine Homepage haben und sogar FRAGEN stellen. Selbst die Fragen sind schon verboten und trotzdem gibt es dort keinen Aufschrei.
    Sie akzeptieren wirklich alles was ihnen vorgesetzt wird, so unglaublich das auch sein mag.

    Wegen dem neuen helleren Licht, kannst Du Dir auf jw.org den Studienartikel vom 15.07.13 runterladen. Alle 4 Artikel enthalten neueres Licht und angestrahlt werden damit nur die 8 Brüder in der LK in Brooklyn. Allerdings sind diese Änderungen schon seit 9. Oktober 2012 auf allen möglichen Seiten im Internet zu finden, nur auf jw.org gab es diese Meldung erst einen Monat später. Anscheinend hat der Wagen Jehovas eine Panne gehabt auf dem Weg zu den Zeugen, er ist erst bei den vermeintlich Abtrünnigen vorbei gefahren und hat diese informiert. 😉

    Wenn Deine Frau diesen WT durchliest, müsste sie sich eigentlich fragen, wieso die Hauptlehre des Treuen und verständigen Sklaven jetzt komplett geändert wurde und die Ankunft Jesu Christi doch noch in die Zukunft verlagert wurde, obwohl sie doch behaupten er sei seit 1914 schon da. Auf der Prophetieseite gibt es genau zu diesem Thema einen Vortrag, der schon ein Monat vor der öffentlichen Auskunft auf jw.org online war und darauf hingewiesen hat, dass dieser Zeitpunkt in der Zukunft liegt.
    Wie ist es nur möglich, dass jemand der eigentlich abtrünnig ist und nicht den Geist Gottes besitzen kann, denn das haben ja nur die Überrest Glieder der 144.000, zu der gleichen Erkenntnis kommen konnte wie sie die vom heiligen Geist geleitet werden? Allerdings gibt es noch einen gravierenden Unterschied, in dem Vortrag wird Jesus Christus als der Treue u. Verständige Sklave kenntlich gemacht und nicht die LK. Dies kannst Du hier nachlesen:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776
    Diese sind der böse Sklave in den Versen danach, die Ihre Brüder schlagen und behaupten der Herr lässt auf sich warten. Ich zitiere aus der Elberfelder Mat. 24:48-51:

    48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,
    49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen,
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Ich glaube das sich dieser Vers 48: Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten,..
    Genau durch diesen neuen Studienartikel erfüllt hat. Vorher haben sie doch immer behauptet, Jesus sei seit 1914 gekommen, jetzt schreiben Sie er kommt erst noch in der Zukunft. Somit lässt der Herr auf sich warten. Die Bibel wird sich vollständig erfüllen. Nicht ein Wort wird verloren gehen.

    Laß bitte den Kopf nicht hängen, evt. wacht Deine Frau auf wenn sie den neuesten Artikel liest weil es eine 180 Grad Wendung in der Lehre ist. Aber drauf vertrauen würde ich nicht. Die Zeugen sind sehr geduldig mit dem was der Sklave von sich gibt, aber wehe ein einfacher Zeuge zitiert die Bibel, dann wird er als abtrünnig gebrandmarkt.

    Ich wünsche Dir alles Gute und halte uns bitte auf dem Laufenden wenn sich bei Dir was ergibt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Maravera
    März 25, 2013

    @ Sloothopper: 26. März 2013 um 15:42
    Hallo Sloothopper,
    ich kann dir nur raten, setze deine Frau nicht unter Druck. Je mehr du Druck ausübst, umso mehr wird sie an dem festhalten, was sie hat. Ich kann dir das aus Erfahrung sagen, ich war auch mal so eine Ehefrau. Und je mehr Druck mein Mann ausübte, umso panischer wurde ich. Die Trennung war dann (damals) wie eine Befreiung für mich.
    Abdf das unglaubliche Unglück, das damit seinen Lauf nahm, vermag ich nicht hier zu beschreiben.
    Wenn du deine Frau liebst, akzeptiere ihren Glauben, lobe sie dafür, gehe auf sie zu, so dass sie wieder Vertrauen zu dir fassen kann. Und fang bitte nicht an, sie anzulügen, der Schuss geht nach hinten los.
    Ich habe gelernt, miteinander reden, die eigenen Gefühle äußern, erklären und nach den ihren fragen und sie zu verstehen suchen – das ist die einzige Möglichkeit zusammen zu kommen und zu bleiben.
    Jeder Druck, den anderen manipulieren zu wollen, wird die gegenteilige Wirkung haben!
    Zum Schluss noch eine Anekdote, die dich vielleicht zum nachdenken bringt:
    Eine Geschichte von der Sonne und vom Wind

    Eines schönen Tages stritten sich die Sonne und der Wind darüber, wer von beiden der Stärkere sei. Der Wind sagte: „Ich bin stärker als Du. Siehst Du dort unten den alten Mann im Mantel? Ich wette, ich kann ihn schneller dazu bewegen, seinen Mantel auszuziehen, als Du.“

    Die Sonne schlüpfte daraufhin hinter eine Wolke, und der Wind blies und blies. Doch je kräftiger und stürmischer er blies, desto fester hüllte sich der alte Mann in seinen Mantel. Schließlich ließ der Wind nach und gab auf.

    Da kam die Sonne hinter der Wolke hervor und lächelte freundlich auf den alten Mann hinunter. Bald darauf trocknete er sich die Stirn vom Schweiß. Und nach kurzer Zeit zog er seinen Mantel aus.

    Hierauf sagte die Sonne zum Wind:“ Güte und Freundlichkeit sind immer stärker als Kraft und Gewalt.“

    Liebe Grüße
    Maravera

  • nathan
    März 25, 2013

    Hallo sloothopper,

    ich habe jetzt hier schon mehrmals Deine wirklich verzweifelten Zeilen gelesen und kann alles gut nachvollziehen.Aus meiner Sicht heraus hat Deine Frau einfach nur Angst, teilweise ja vielleicht berechtigt. Mir stellt sich die Frage, was Du von Deiner Frau in letzter Instanz erwartest.Ich denke auch, dass in Eurer Bezieung Faktoren mitschwingen, die Du hier nicht erwähnst ( was auch gut ist ). Meine Erfahrung lehrt mich, dass Du mit noch mehr Bohren oder Diskutieren eher das Gegenteil bei ihr erreichst. Inwieweit bist Du bibelfest ? Davon hängt alles ab. Lass Dir bitte von BI meine mail Adresse geben, dann kannst Du dich gerne bei mir melden.

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    der schotte ist Glenn Fiddich und der -Italiener ist Br Grappa, stets voller Geist in der Flasche auf dass die Ideen kommen. verzeiht mir bitte fie kleine ironie

  • winston
    März 25, 2013

    Lieber Frank&Frei, ChopSue & Kyp,

    eigentlich ist es völlig unerheblich aus welcher Nation, die benebelten LK Mitglieder rekrutiert werden. In good ol america lernen die schnell, wie man seine Anhänger managed, anleitet und kontrolliert. Auch auf public relations nach außen zur Beruhigung der Außenstehenden wird großer Wert gelegt. Da sie, vermute ich, dem Alkohol und bewußtseinserweiternden Kräuterzigaretten abhold sind, frag ich mich, wie die offiziellen Vertreter des tuvS sich in Trance versetzen konnten , wenn sie beispielsweise die Offenbarung interpretieren oder den nächsten Wachturm optisch entwerfen. Oder sie brauchen keinen Stimulanzen um auf eso-histerische Ideen zu kommen, weil sie als Kinder in einen Paradiesbuch-Zaubertrank gefallen sind, der sie zeitlebens high macht.
    nichts für ungut
    Thomas

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo Frank/Frei, vielleicht bin ich zu gläubig dafür, aber das finde ich nicht lustig, sorry.

  • frank und frei
    März 25, 2013

    lustig ist das nicht, eher frustig, weil eben die Elite alles darf und alles kann waehrend file und ranks zum Lemming werden, weil sie alles, was da rueberkommt bedingungslos annehmen MUESSEN, wollen sie nicht als abtruennig rausgeschmissen werden.

  • ChopSue
    März 25, 2013

    :-)))) Nein nein da liegst du falsch. Waren es nicht Bruder Ramazzotti und Bruder Talisker? :-))

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Ein sehr gut formulierter Vortrag, der die Dinge auf den Punkt bringt.Danke!
    Ich will noch zu dem Punkt „Gleichheit“ etwas bemerken. Denn es fällt schon auf, dass die LK über all die Jahrzehnte immer nur aus Männern weißer Hautfarbe bestand; erst mit S.Herd wurde hier etwas verändert.Müßig und abendfüllend darüber zu spekulieren, warum das so ist…Würden diese Männer Jesus Christus folgen, dann wären sie internationaler vertreten, denn Jesus schickte sie zu Menschen aller Nationen. Die internationale Mischung wird ja auch zelebriert auf Kongressen und den Mitglieder-Versammmlungen, aber eben nur bis zur Ebene
    unterhalb der LK, ab dieser Stufe denkt man weiß.

  • Dennis
    März 25, 2013

    Lieber Achim,

    das stimmt, man könnte std. lang über die Zusammensetzung und das Selbstverständnis der WTG sprechen. Auch ich denke, dass S. Herd sowas wie der „Quoten-Schwarze“ der l. K. ist. Es sieht einfach besser aus fürs Image nach außen, wenn auch ein Dunkelhäutiger in der Spitze dabei ist. Das ist typisch US-amerikanisches Denken. Er ist ja auch kein Schwarzafrikaner sondern US-Amerikaner. Es gibt kein Mitglied in der l. K. aus Asien, Südamerika oder Afrika, von Arabien will ich gar nicht sprechen.

    Die ganze Philosophie der WTG und dieses penetrante Sendungsbewusstsein gepaart mit unerschütterlichem Missionierungseifer ist etwas zutiefst amerikanisches.

    Darüber könnte man wirklich Bücher schreiben.

    Lg
    Dennis

  • Kyp
    März 25, 2013

    Kann deine Ansicht nicht ganz nachvollziehen – derzeit sind ein Österreicher, ein Australier und ein Schotte in der LK (früher noch ein Italiener und ein Halbtscheche).

  • ChopSue
    März 25, 2013

    Da stimme ich dir zu. Gerrit Lösch ist z.B ein Österreicher. Aber wer ist der Schotte und wer war Italiener? Das ist mir neu.

  • Elke
    März 25, 2013

    Na gut, aber die sind doch auch weiß.
    Vielleicht manchmal blau, aber so ganz grundsätzlich widerspricht das dem Kommentar nicht.

    Liebe Grüße
    Elke

  • mia-sophie
    März 25, 2013

    Der Artikel beschreibt weitestgehend objektiv die Sachlage. Danke, liebe Brüder, für die Arbeit, die ihr euch immer wieder macht.
    Ich möchte nur zwei Dinge anmerken:

    Man kann sich schon noch über früher verfasste Werke informieren, zwar nicht über die CD-ROM, wohl aber über die Bibliothek im Saal. Und viele ältere Brüder, die schon lange dabei sind, besitzen die allermeisten Bücher und Broschüren von früher auch noch. Allerdings macht es Arbeit, sich auf diese Weise zu informieren, ist aber nicht unmöglich und man ist nicht ausschließlich auf das Internet angewiesen.

    Und das Zweite ist eine Anmerkung zu den Erfordernissen vor der Taufe. Schon während des Bibelstudiums wird man angehalten, sein Leben in Ordnung zu bringen, ungetaufter Verkündiger zu werden und ich weiß von einem Fall, bei dem auch die angestrebte Stundenzahl inoffiziell vorgegeben wurde, damit derjenige sich taufen lassen konnte.
    Also ohne Predigdienst keine Taufe.

    Nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand würde ich niemandem mehr raten, ein Zeuge Jehovas zu werden.
    Ich empfehle aber trotzdem jedem, sich mit dem Wort Gottes zu beschäftigen und ein Nachfolger Jesu zu werden. Das ist für mich der beste Lebensweg.

    LG Mia

  • Dennis
    März 25, 2013

    Liebe mia-sophie,

    möchte Dir bei Deiner Anmerkung zu den „Erfordernissen“ eindeutig zustimmen. Das ist überhaupt DAS Kriterium ob jemand zur Taufe zugelassen wird. Es kann noch so manches bei dem „Anwärter“ im Argen liegen, aber wenn er nicht predigen geht obwohl es für ihn geistig und körperlich möglich wäre, ist das ein k.o.-Kriterium.

    Auch in dieser einen Frage zeigt sich wie genau diese Orga. der Wahrheit der Bibel folgt. Antwort: 0,0.

    Dieses von Menschen erfunden „Erfodernis“ existiert überhaupt nicht in der Bibel. Es dient vielmehr dazu gleich zu Beginn jedem Interessierten darauf einzuschwören er können Gott nur „wohlgefällig“ sein, wenn er auch eifrig die WT-Publikationen von HzH unter die Leute bringt. Nach der Taufe wird das dann natürlich nicht mehr hinterfragt.

    LG
    Dennis

  • Maria
    März 25, 2013

    Dazu ein Zitat aus einem Interview einer Zeitung mit Bruder Rudtke aus Selters.
    Wie freiwillig ist dieser Dienst?
    Rudtke:Völlig freiwillig.Auch der Predigdienst an den Haustüren ist absolut freiwillig.In Glaubensfragen kann man niemanden zwingen.
    Da wird auch keine Statistik geführt?
    Rudtke:Es gibt keine Kontrollen.

    Auszug aus einem Interview vom 13.01.2007

    LG Maria

  • Dieter
    März 25, 2013

    Lach! Völlig freiwillig und es gibt keine Kontrollen.
    Ha Ha Ha, das klingt wie aus einer Satireshow

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Und das ist nur eine Lüge im Interview!
    Damit dürfte klar sein diese „oberen“ (wird als Vorstandsvorsitzender im Interview bezeichnet) haben jeden Bezug zu Wahrheit, Ehrlichkeit sowie Redlichkeit verloren. Damit glauben für mich diese Personen nicht mehr an das was Gottes Wort sagt und verlangt.

    Wäre es so hätten sie Angst und Gottesfurcht das diese Worte irgendwann auf sie zutreffen:

    Offenb. 22:15
    Draussen vor der Stadt … sind alle Feinde Gottes, …die gerne lügen und betrügen!

    lg. Matthäus

  • winston
    März 25, 2013

    Liebe Maria, Dieter und Matthäus,

    laßt doch mal den armen Bruder Rudtke in Ruhe, der vertritt gut geschult die offizielle Propaganda der WTG. Sicherlich glaubt er auch ganz fest an alles was er da von sich gibt.
    Bei ZJ gibt es keine Kontrollen, alles ist freiwillig. In ganz wenigen Fällen bieten sie ja nur Hilfe an, um auf dem rechten Weg zu bleiben.
    Wie toll wäre es, wenn alle normalen Verkündiger einen oder zwei Monate keinen Predigtdienstbericht abgeben, alleine um die Aussage des lieben Bruder Rudtke unter Beweis zu stellen.
    Ich hab das in meiner aktiven Zeit mit zwei Brüdern mal gemacht. Da war dann aber was los mit den Hirten und Aufsehern. Da das Licht aber heute viel heller leuchtet, brauchen sich die aktiven ZJ ja jetzt nicht mehr vor Repressalien fürchten, wenn sie keinen Berichtszettel mehr ausfüllen wollen. An alle, die noch in der Gemeinschaft ein Amt bekleiden meine Frage, seht Ihr das genauso ?
    Gruß
    Thomas

  • Matthäus
    März 25, 2013

    Zu diesem Absatz:
    >Ebenfalls fragwürdig ist der Umgang der WTG mit Zitaten in ihren eigenen Publikationen. Besonders zu Themen wie Evolution oder Bibelchronologie werden gerne Wissenschaftler derartig entstellend zitiert, dass sich deren Aussage komplett ins Gegenteil verkehrt. Da kaum ein Leser Zugriff auf die Originalpublikationen hat, fällt das nicht weiter auf. Diese Praxis wird seit längerem systematisch betrieben, sodass man kaum von vereinzelten Ausrutschern oder von “Wunschdenken” sprechen kann.<

    …Ist mir ein gutes Beispiel dass es genauso ist, vor kurzem untergekommen, entnommen aus "Ihr seid meine Zeugen" (Dokumentation)

    Zitat: Die Artikelserien des Wachtturms vom 1. März 2011 (Seite 18) sowie 1. April 2011 (S. 10) versuchen die Behauptung aufzustellen, Jesus sei an einem aufrechten stehenden Pfahl ohne den Querbalken gestorben. Zur Stütze dieser Lehre enthält der Wachtturm vom 1. März 2011 (S. 18) eine Zeichnung aus dem Werk De cruce libri tres des katholischen Gelehrten Justus Lipsius:

    Allerdings wird oben im Bild nicht der sterbende Jesus dargestellt, sondern nur eine Hinrichtungsmethode. Auf Seite 19 heißt es im Buch von Justus Lipsius [nach der Englischen Übersetzung): Auch haben wir keinen Zweifel, dass Bäume häufig diesem Zweck dienten, insbesondere bei der Massenhaftigkeit an Kreuzigungen. Entweder wurden sie leicht beschnitten und dem Kreuz angepasst oder belaubt gelassen“. Im gleichen Buch begegnen wir auf S. 46 und 47, wie Jesus an einem Kreuz starb (Foto unten). Auf Seite 47 heißt es [Übersetzung aus dem Englischen]: „Das Kreuz des Herrn bestand aus vier Holzstücken: Den aufrechten Stamm, den Querbalken und den Baumstumpf (Holzstück), das unten angebracht war, und die Inschrift (Titulus) oben.

    Die folgenden Darstellungen aus dem Werk Justus‘ Lipsius hat die WTG unterschlagen:

    Wie aus historischen Quellen und archäologischen Funden bekannt, fand die römische Kreuzigung folgendermaßen statt: Der Verurteilte trug nicht das ganze Kreuz, sondern nur den Querbalken, das patibulum oder QUERHOLZ des Kreuzes, zum Hinrichtungsplatz ‒ wobei der Stamm bereits aufgerichtet war. Auf der Erde wurde der Verurteilte dann mit ausgestreckten Armen mit Seilen an das Querholz angebunden oder mit Nägeln daran befestigt. Anschließend wurde das Querholz zusammen mit dem Körper an den aufrecht stehenden Pfahl gebunden.

    Die WTG präsentiert auf unredliche Weise ihre eigenen Lehren und Glaubensauffassungen, insbesondere beim Verweis auf andere Quellen. Ein Beispiel hierfür liefert der Wachtturm vom 1. April 2011. In diesem Artikel wird mit Bezug auf das Kreuz aus dem Buch Palestine in the Time of Jesus :

    Der Wachtturm erwähnt jedoch nicht, dass es gemäß dem Werk Palestine in the Time of Jesus als gesichert gilt, dass das Marterinstrument aus zwei sich rechtwinklig kreuzenden Balken bestand und kein aufrechtstehender Pfahl war.

    Eine übliche römische Methode der Kreuzigung bestand darin, das Handgelenk des Verurteilten an den Querbalken (lat. patibulum und gr. staurós) festzubinden und anschließend diesen Balken an einen Stamm oder Pfahl anzubringen, was so das Kreuz bildete. Diese Hinrichtungsart wird unten in den Bildern dargestellt:

    Hier der Link: ihrseidmeinezeugen.de/dokumente/?p=51

    Die Beweisführung FÜR die Todesart Jesu – ein Pfahl – wird in der NWÜ Studienbibel im Anhang "belegt" aber eben nur mit jenem Bild wie oben dargestellt, die gesamte Geschichte bzw. Beweisführung wird unterschlagen!

    Lg. Matthäus

  • genovefa Widmann
    März 25, 2013

    Lieber Matthäus!

    Ich habe den Artikel in dem angegebenen Link gelesen. Wieder ein Grund mehr zu sehen, dass man uns bewusst auf die falsche Bahn gelenkt hatte. Danke für solche Hinweise.

    Genovefa

  • glückskind
    März 25, 2013

    AUZUG AUS LIPSIUS‘ WERK:

    „Ibid., page 650: A man nailed by each hand and both feet (i.e. 3 nails total) to a † shaped two-beamed cross [left], made out of two round (in cross-section) tree-trunks. This is the first of two examples that Lipsius gives of the crux immissa (also known as the Roman or Latin cross). This is traditionally the shape of the cross on which Jesus was executed (Finegan, 1992, p.352; Zugibe, 1988, p.32; Encyc. Brit., 1984, p.iii:256; Green, 1984, pp.21-22; Scott, 1984, p.287; Torrance, 1982, p.253; Unger, 1966, p.227),

    …..because it best fits the Biblical data of „the nail marks in his hands … where the nails [plural] were“ (Jn 20:25-27 NIV) and „Above his head [not above his hands] they placed the written charge against him“ (Mt 27:35-37 NIV).“

    Lipius‘ Ziel war zweifelsfrei, die Ansicht der katholischen Kirche über das Römische oder Lateinische Kreuz zu stützen.

    Der letzte Teil des o. g. Auszugs soll die „Beweisführung“ für die Favorisierung des Römischen Kreuzes als DAS Kreuz der Hinrichtung sein.
    Begründet wird dies mit den Wundmahlen durch die Nägel und das Schild mit der Inschrift „I.N.R.I“.

    ZUm einen bleibt festzustellen, dass
    1. die Hände auch über dem Kopf mit Näglen zu befestigen waren und sehr ähliche Wundmale nach sich ziehen würden,
    2. das o. g. Schild trotz der Arme selbst dann „über dem Kopf“ angebracht wäre, wenn dieses oberhalb der nach oben gestreckten Arme befästigt wäre – auch dann wäre es noch über seinem Kopf!

    Entscheidend ist der Urtext in Koine-Griechisch,
    hier findet man in allen wichtigen Manuskripten das Wort „stauros“, dass nun mal dem Pfahl oder Stamm bezeichnet
    und nicht das Römische Kreuz.

    Siehe dazu: Abingdons and Strongs Exhaustive Concordance, keyword „Cross“, Griech. Basiswort Nr. 4716 = Stauros,
    zu übersetzten mit „Pfahl, Pfosten oder Stamm“.

    Im HInblick auf das Zitat der WTG aus dem Werk des Lipius bleibt anzumekren, dass

    a) Lipius selbst erläuterte, dass es unterschiedliche „Kreuze“ gab,
    b) die WTG nun zunächst mal das gleiche Recht wie die katholische Kirche hat, sich für eines der von Lipius beschriebenen Kreuze zu entscheiden.

    Entscheidend ist – wie immer – der verfügbare Text der ersten Christen, der nun jedoch eindeutig auf den stauros oder Pfahl hinweist.
    Folgerichtig hat die WTG „stauros“ mit Pfahl wiedergegeben.
    Daran ist nicht zu rütteln….wenn man Interesse an der WAHRHEIT hat.

    Schluckauf!

  • Bruderinfo
    März 25, 2013

    Hallo Glückskind,
    dieses Thema ist oft ein Streitpunkt und wird wahrscheinlich auch immer einer bleiben, wenn man die Logik aussen vor läßt.
    Was denkst du Glückskind schleppte Jesus durch Jerusalem? Einen Querbalken oder einen Stamm?
    Wenn du tatsächlich denkst das Jesus einen ca. 4- 6 Meter langen Stamm durch Jerusalem schleppte,

    dann gehe bitte einmal zu deinem Förster in den Wald und versuche dies einmal selbst.
    Wir haben dies getan. Schlicht und einfach. Unmöglich. Wir hatten sogar einen Gewichtheber dabei. Selbst für diesen war es unmöglich.
    Die Antwort lautet ganz einfach das Jesus den Querbalken durch Jerusalem schleppet, der selbst bis zu einer länge von 2 bis 2,5 Meter sein konnte.

    Dies testeten wir auch…Mit einem zwei Meter Stamm der nicht so dick war, ging es unter großen Mühen ca. 50 Meter weit.
    Da der Mensch von Jehova mit Logik ausgestattet wurde, ist dies die wahrscheinlichste Art.
    Auch hier kann man sagen das Jesus an einen Stamm genagelt wurde.

    Eben ein Stamm mit einem Querbalken. Da die zwei Missetäter diesen Balken nicht schleppen mußten ist anzunehmen, das Diees an den bloßen Stamm genagelt wurden.

    Wie dem auch sei es ist wie man es dreht oder wendet nicht richtig sein Dogma (egal ob katholische Kirche oder Zeugen Jehovas) als die einzig wahre Lehre darzustellen.

    Vor allem da diese Dogmen vom eigentlichen Opfer Jesu nur ablenken,- und dies genau das is,t was Satan möchte. Also behalten wir lieber das Loskaufsopfer im Sinn und nicht
    einen Balken im Kopf.

    Grüße Bruderinfo 🙂

  • Igel
    März 25, 2013

    Hallo liebe Brüder,

    ich möchte mich den letzten Sätzen von euch voll und ganz anschliessen, ich glaube auch das es nicht so wichtig ist ob Pfahl oder Kreuz, was das Gewicht angeht ist die Frage ob das Holz nass ist oder trocken von großer Bedeutung, einen frischen nassen Stamm im Wald kann man nicht bewegen, aber einen trockenen möglicherweise schon bearbeiteten Stamm mit ca.20 cm Durchmesser schon, es ist ja nicht unwahrscheinlich das es einen Tischler oder Holzhändler unter den Juden gab der die Stämme trocknete und bearbeitete um sie dann für Hinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Ehrlich gesagt denke ich manchmal die Diskusion ob Pfahl oder Kreuz ist eigentlich völlig unwichtig da für uns das Opfer von Jesu wichtig und lebendsrettend ist, auch die Art und weise des Todes von unserem Herrn Jesus Christus musste so unendlich grausam sein, denn nur so kann niemand sagen er hatte einen leichten Tod und das Opfer war nicht viel wert. Jeder von uns kann sich ja die Frage stellen wäre ich bereit ein schwehres Holz auf einen Berg zu schleppen und mich dann daran Annageln zu lassen bis ich durch die Schmerzen und den Blutverlust sterbe?
    Dazu muss man noch sagen wir wissen nicht wie das ist, aber Jesus wusste schon vorher sehr genau. Ich glaube die WTG benutzt die Sache nur um sich von den anderen christlichen Religionen abzugrenzen, damit die Schäfchen nicht den Schäfer wechseln, da es sicher Schäfer gibt die nicht das Gesetzesbuch verschlossen im Schrank haben sondern die Bibel und die Lehren von unserem Herrn Jesus anwenden um die Schafe zu weiden. Abschließend möchte ich nur sagen für mich ist es einfach nur schlimm das wir alle als ZJ gelernt haben die Bibel zu lesen nur die WTG verweigert uns durch ihre eigenen Gesetze das Recht sie auch zu verstehen und den Glauben zu leben.

    Liebe Grüße Igel

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    ich kann den Ausführungen von BI nur beipflichten. Christus trug den Patibulum, den Querbalken, wurde daran genagelt und dann wurde der Patibulum auf den schon errichteten Stauros aufgesetzt.
    Ich habe darüber eine Studie, sende sie an BI und sie kann von dort erfragt werden.
    Die Abschaffung von Kreuz, Geburtstagen etc war eine Massnahme Rutherfords da er ein Marktproblem hatte. Nachdem die Direktoren fluchtartig 1917 das Bethel verlassen hatten – wg der Veröffentlichung des Bandes 7 der Schriftstudien, was von Rutherford in einer Nacht- u. Nebelaktion geschah, sah er sich vielerlei Bibelforschergruppen ausgesetzt.
    Er betrieb Marketing, veränderte die Lehren und schuf die Marke ZJ.

  • Elke
    März 25, 2013

    Guten Abend Bruderinfo-Team,

    vielleicht hättet ihr noch ausprobieren sollen, ab welchem Gewicht Haut, Sehnen und Knochen einer Hand reißen, wenn sie an einen Stamm genagelt unter dem Eigengewicht des Körpers leidet. Zumal sie durch die großflächigen Nägel ohnehin schon geschädigt ist.

    Der wissenschaftliche Versuch liegt m. W. bei ca. 35 kg. aber es wäre ja mal ein Experiment, oder?

    Das mit dem dürren Stamm klappt auch nicht, denn er musste ja das Gewicht des Delinquenten halten und zwar auch unter Witterungseinfluss. Wir wissen diesbezüglich, dass es nach dem Eintreten des Todes Jesu ein Erdbeben gab. Dem hielt der Stamm stand.
    Ein Holz,das solchen Anforderungen genügt, muss eine bestimmte Härte aufweisen. Dazu kommt, dass die Tafel mit der Inschrift befestigt wurde, als Jesus bereits gekreuzigt war, d. h. es musste ein Soldat mit einer Leiter an das Holzkreuz und dann die Tafel befestigen. Bedeutet konkret, da hing das Gewicht von zwei Personen dran plus der Leiter.
    Zudem rechneten die Römer damit, dass Todeskandidaten eine ungeheure Energie freisetzen können, das wird ihnen die Erfahrung gelehrt haben. Jesus hatte Kranke geheilt, Tote auferweckt, angekündigt, den Tempel in drei Tagen niederzureißen und wieder aufzubauen, etc. Bei einer derart wichtigen und körperlich starken Person werden die nicht experimentiert haben.

    Nein, die einzige Möglichkeit des Todes Jesu, so wie ihn die Bibel beschreibt, ist das Gebundensein an den Querbalken, welcher auf den Längsstamm aufgebracht wurde.

    Allerdings pflichte ich den Kommentatoren bei, die sagen, es ist letztlich nur Ausschlag gebend, dass Jesus für uns gestorben ist, er gab sein Leben freiwillig dahin.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Glückskind
    März 25, 2013

    Logik…..ja damit könnte man es auch versuchen: Auch ein bearbeter Stamm in Form eines Bslkens , z. B. 20 cm auf 20 cm,2,5 m lang, kann Verwendung gefunden haben, dies ist sogar wahrscheinlich, weil auch zur Zeit Jesu Baumstämme nicht jederzeit verfügbar waren.
    Die o. g. Maße ergäben einen Stamm mit 0,1 cbm Rauminhalt,
    1 cbm Nadelholz wiegt durchschn. 0,9 to oder 900 kg,
    somit würde so ein Balken=Stamm 90 kg wiegen, ein Gewicht, dass ein erwachsener Mann durchaus auf dem Rücken leigend ziehen kann.

    Ein Balken=Stamm mit den Maßen 0,15 x 0,15 x 2,5 m würde auch genügen, hätte des Rauminhalt von 0,056 cbm und würde nur rund 50 kg wiegen……solche Balken finden z. B. bei Dachkonstutionen Verwendung und tragen dann Lasten von bis zu einer to/qm.

    Soviel zur Logik…….

    …..allerdings geht es hier um etwas anderes:
    Ist die Bibel von Gott inspiriert oder nicht?
    Wenn ja, sind die uns überlieferten Angaben genau oder nicht?

    Die griechische Benennung des Gegenstadnes, an dem Jesus sterben mußte, scheint ja unstrittig: stauros, was mit Stamm zu übersetzen ist.
    Gottes Inspiration oder menschlich-fehlerhafte Überliefeurng?

    Schluckauf

  • Dennis
    März 25, 2013

    Hallo „Schluckauf“,

    keine Wunder bei dem von Dir so scheinbar eloquent vorgetragenem nutzlosen Wissen, dass in Wahrheit völliger Quatsch ist, kann man wirklich Schluckauf bekommen. Bei mir passiert das aber aus anderen Gründen, z.b. wenn ich Deine Kommentare lese.

    Hast Du etwa Holzwissenschaft studiert oder erfindest Du gerade diese Richtung?

    Der Satz „kann man vernünftigerweise annehmen“ erinnert mich sehr stark an den WT-Sprech, wenn sie jedes mal versuchen was zu begründen und als logisch hinzustellen, obwohl es reine Spekulation ist.

    Niemand auf der Welt kann zweifelsfrei beweisen oder widerlegen wie Jesu Hinrichtung genau ablief oder nicht. Fakt ist, dass er hingerichtet wurde und vorher ein Martyrium durchlief, das alles ist schlimm genug und für uns kaum vorstellbar.

    Die Erklärung, dass der sehr große Stamm bereits auf dem „Todeshügel“ (Golgotha) in den Boden gerammt war und Jesus „nur“ den Querbalken trug ist 100mal plausibler als alles was ich bisher zu diesem Thema gehört habe.

    Gruß
    Dennis

  • glückskind
    März 25, 2013

    Logik, die Zweite:
    In Eurer Einlassung wird nicht erkennbar, wieso der von jesus zu tragende „Stamm“ 4-6 m lang sein sollte.

    Aber: Wenn es ein Rundholz wäre, z.B. ein Stamm ohne Rinde,
    mit einem Durchmesser von 50 cm und einer Länge von 5m ergäben sich knapp ein Festmeter Holz, Gewicht je nach Holzart und Feuchtegehalt zwischen 450 und 650 kg!
    Einen derartigen Stamm hat man für die Pfählung verwendet?
    Sicher nur, wenn die Hinrichtungsstätte mehrere Tage zuvor vorbereitet werden konnte, denn zu Transport und Aufrichtung inkl. Aufrichtung=in die Erde eingraben…..benötigt man mehr als eine Person.

    Zu meiner vorherigen Antwort noch eines:
    Die von mir genannten Gewichtsangaben, gelten für „schlagfrisches“ Holz, alos VOR EINER Trocknung, welcher Art auch immer.
    Getrocknetes Holz ,mit einer Restfeuchte < 19 %, wiegt dann nur noch ca. 55 % der von mir zuvor genannten Gewichte.

    Da vernünftigerweise anzunehmen ist, dass bei Gericht/Hof sowie an der besagten Stelle, an der regelmäßig Hinrichtungen stattfanden, Holz vorrätig gewesen sein könnte, dann weiterhin angenommen werden kann, dass es sich um vorbereitetes Holz handelte = Länge/breite/Dicke etc. entsprechend dem Bedarf gemäß den infrage kommenden Bestrafungsmethoden, bei denen Holz benötigt wurde, darf sicher auch in Erwägung gezogen werden, dass diese Holzteile bereits getrocknet (evtl. tlw.) waren.

    Damit wird ein geeigneter Holzständer auch "tragbar"….
    …soviel zur Logik.

    Schluckauf, die Zweite.

  • frank und frei
    März 25, 2013

    der Stauros war an der Schaedelstaette doch laengst im Boden verankert. Schliesslich wurde dort regelmaessig hingerichtet.
    Die Delinquenten trugen lediglich den ca 2 m langen Querbalken hinauf. daran wurden sie fixiert und dann mittels stabilen Astgabeln auf den Stauros gehievt.
    waere die Hinrichtung allein an einem Stamm geschehen – wie koennte dann der Bibelbericht von der Spur der Naegel an seinen Haenden sprechen
    Der Wachtturm tritt auf mit dem Anspruch immer recht zu haben. Der Juli WT zeigt auf, wie schnell man doch auch Lehrdoktrin aendert. Und die Zeugen muessen es dann glauben, so wie die Elsaesser Gaense das Stopfen lieben.
    Genasuso ist es mit 607 statt 587.
    Die Geschichte kennt da kein Pardon und so kann ein Glueckskind dann ploetzlich zum Pechvogel werden

  • Sledge Hammer
    März 25, 2013

    Liebes BI-Team,
    insbesondere Eurem Schlußsatz möchte ich mich anschließen. Es ist die von der Bibel selbst vorgegebene Symbolik des Kreuzes (meinetwegen auch Pfahles), die beim Beharren des eigenen Standpunktes untergeht und dabei so wichtig ist.

    Mt 10,38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.

    Mt 16,24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.

    Mk 8,34 Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

    Lk 9,23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.

    1Kor 1,17 Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen – nicht mit klugen Worten, damit nicht das Kreuz Christi zunichte werde.

    1Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft.

    Gal 6,14 Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.

    Eph 2,16 und die beiden versöhne mit Gott in „einem“ Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.

    Phil 3,18 Denn viele leben so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich’s auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi.

    Kol 2,14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.

    @frank u. frei und Dennis: schaut Euch bitte mal die Site http://hgp.blogger.de/stories/2154494/
    an, dann wißt Ihr schon jetzt, welche Argumente Glückskind nachschiebt.

    Liebe Grüße vom Sledge, der sich gerne der Holzklasse zuzählt, wenn sich dies auf das Holz/Kreuz Jesu bezieht.

  • Dennis
    März 25, 2013

    Danke SH!

    Dieser selbsternannte „Theologist“ umgibt sich mit der Aura eines unabhängigen Erforschers der Bibel und bei näherer Betrachtung ist er doch nur einer kleiner WT-Apologet.

    Fleißig verlinkt er zur offiziellen jw.org-Seite und der NWÜ-online. Die NWÜ wird natürlich in ihren Anpassungen zur WT-Lehre auch verteidigt. Er bereitet sogar jedes Jahr die das wöchentliche Bibellesen vor dem Gedächtnismahl „mundgerecht“ auf. Muss man mehr sagen?

    Wer WT-(Un)Wahrheiten in einem anderen Gewand präsentiert haben will kann sich diese Seite antun.

    LG
    Dennis

  • Dieter
    März 25, 2013

    Ein wunderbarer Artikel, sehr sachlich und neutral geschrieben. Kleine Erinnerung aus meinem Erleben: Mir sagte ein Ältester mal: Der Wachtturm sagt, wer sich von der Organisation zurückzieht ist ein Abtrünniger.
    Einen Bibelvers zur Begründung nannte er dabei nicht………..
    Was mich in den Jahrzehnten bei den ZJ gestört hat war z.B. , dass für die meisten der Wachtturm und die Lehren aus Brooklyn ebenso bedeutsam wie die Bibel waren, für zu viele sogar wichtiger als die Bibel.

  • Zadok/Achim
    März 25, 2013

    Lieber Manfred,
    da hast du schon recht:
    „Weiterhin glaube ich, dass in der nächsten Zeit noch vermehrt Brüder ausgeschlossen werden und wenn man die einzelnen Kommentare hier gelesen hat, gehen die Bestrebung der Ältesten ja eindeutig in diese Richtung. Kurzen Prozeß zu machen und die Versammlung rein zu erhalten.“ Zitat Ende
    Dieses krankhafte „Reinerhalten“ kann ja überhaupt nicht funktionieren.Aus dem Gleichnis vom Weizen und Unkraut geht ganz klar hervor, dass beides nebeneinander wächst und erst am Ende wird geschnitten und aussortiert. Also können sie „rausrupfen“ soviel sie wollen, es wird immer unbiblisch in der Vorgehensweise sein. Und genau so fühlt es sich auch an für die Betroffenen.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Empört_Euch!
    März 25, 2013

    Sehr schöner Artikel, gibt objektiv Vor- und Nachteile wieder. Hab eine Frage: Im Artikel wird davon gesprochen, dass man auch in Abwesenheit ausgeschlossen werden kann – könnte das etwas genauer erläutert werden? Setzt das ein beobachtetes Fehlverhalten voraus oder reicht die blosse Abwesenheit von der Versi schon aus? Muss man darüber informiert werden? Gehe seit drei Jahren nicht mehr in die Versi, weil ich es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte – würd mich schon interessieren ob sie mich in der Zwischenzeit ohne mein Wissen gefeuert haben.

  • Kyp
    März 25, 2013

    Hallo „Empört Euch“,

    in Abwesenheit wird man nur ausgeschlossen, wenn man zu der Komiteevorladung absichtlich nicht erscheint und die „Beweislast“ dennoch ausreicht. Meines Wissens wird die Entscheidung wo immer möglich persönlich mitgeteilt. Ich vermute, dass es bei Untersagung der Kontaktaufnahme, also wenn man den Ältesten verbietet, weiter in Kontakt zu einem zu treten, schriftlich mitgeteilt wird.

    Grüße im Herrn Jesus

    Kyp

  • Robin
    März 25, 2013

    Vielen Dank für diesen insgesamt gut recherchierten Vortrag, allerdings sind meiner Ansicht nach bei folgendem Absatz einige Korrekturen notwendig:

    ZITAT:
    Viele Ausstiegswillige, besonders solche mit Familienangehörigen, die weiter der Organisation angehören, versuchen daher sich leise zurückzuziehen. Sie erklären dann nicht ihren offiziellen Austritt, sondern sie besuchen einfach immer seltener die Zusammenkünfte und bleiben irgendwann ganz weg. Auf die unvermeidlichen Ältestenbesuche und Nachfragen reagieren sie höflich ausweichend, manche ziehen sogar um, damit sie weniger im Blickfeld stehen. Gelingt das, gelten sie nicht mehr als aktive Mitglieder, sind aber eben auch keine “Abtrünnigen”. Gelingt es nicht sie zur Umkehr zu bewegen, können sie in Abwesenheit ausgeschlossen werden.
    ZITATENDE

    Hier meine Kommentare zu den in Klammern gesetzten Aussagen:

    „unvermeidlichen Ältestenbesuchen“:

    Die WT-Gesellschaft empfiehlt Hirtenbesuche vor dem Gedächtnismahl, um die Brüder einzuladen. Manche werden immer seltener besucht, wenn kein Interesse erkennbar ist. Hier im Forum haben sich auch schon Brüder beschwert, weil sie nicht mehr besucht wurden. Zieht ein Bruder um, wird seine Verkündigerkarte an die dann zuständige Versammlung weitergeleitet, wenn die neue Adresse bekannt ist.

    „Gelingt das, gelten sie nicht mehr als aktive Mitglieder“

    Wenn ein Verkündiger sechs Monate in Folge keinen Bericht abgibt, gilt er als Untätiger und ist somit kein aktives Mitglied mehr.

    „Gelingt es nicht sie zur Umkehr zu bewegen, können sie in Abwesenheit ausgeschlossen werden.“

    Warum?
    Wem das „Hütebuch“ zur Verfügung steht, hier mein Kommentar zu dieser Behauptung:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1121&cpage=1#comment-57550

    Trotzdem nochmals Danke für deine Ausarbeitung
    Robin

  • Hopefull
    März 25, 2013

    Huhu Robin

    ich habe es nicht vergessen und bin immer noch auf der Suche. Ich habe im Hütebuch wieder von vorne angefangen und bin nun auf der Seite 51, und habe es bis jetzt noch nicht gefunden. Wenn ich es bis zum Schluss nicht gefunden habe, muss ich natürlich meine Aussage zurückziehen. Dann habe ich es woanders gelesen. Tut mir leid.
    Im Moment habe ich aber echt viel um die Ohren und geht daher nur schleppend vorran.

    liebe Grüße Hope

  • Frank&Frei
    März 25, 2013

    Besuche ? nur wenn s nichts kostet zbd man nahe dabei ist. wer entfernter wohnt bleibt unbesucht, selbst vom KA

  • Karl
    März 25, 2013

    Sehr guter Artikel!

    Ich finde schon, dass die Lehre vom „Sklaven“ eine Geheimlehre ist. Sie wird dem Interessierten erst eingeimpft, wenn er schon ohne nachzudenken die WT-Lehren übernimmt.

    Würden ZJ öffentlich die Organisation verkünden hätte sich das Thema mit dem „Mitteilungskanal Gottes“ schnell erledigt, weil niemand mehr drauf reinfallen würde!

  • Manfred
    März 25, 2013

    Lieber Autor,

    Vielen Dank für Deine interessante Analyse über die Zeugen Jehovas. Das hast Du sehr gut geschildert. Zu der zweiten Tauffrage möchte ich noch was ergänzen, diese lautet ja:

    Bist du dir darüber im Klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?

    Als ich letztes Jahr die Gespräche mit den Ältesten geführt habe, hat mich ein Ältester genau auf diese zweite Frage festnageln wollen, so nach dem Motto:

    Du hast doch bei Deiner Taufe auch bei der zweiten Tauffrage mit JA geantwortet, dann halt Dich doch jetzt gefälligst daran!

    Blöd war nur für ihn, dass ich schon 1983 getauft wurde und da der Älteste knapp 10 Jahre jünger ist wie ich, wusste er nicht das die Fragen 1985 geändert wurden. Doch es war schon sehr interessant zu sehen, das dieser Älteste auf diese Tauffrage Bezug genommen hat, was deutlich zeigt, dass in den Ältestenbesprechungen darauf hingewiesen wird, die Verkündiger an Ihr Gelöbnis zu erinnern. So nach dem Motto, wer sich einmal der Gesellschaft verschworen hat, muss sich immer daran halten, egal was die Bibel dazu sagt. Somit hat es diese Tauffrage faustdick hinter den Ohren, denn man verschreibt sich nicht Christus, sondern einer menschlichen Organisation.

    Interessant ist auch, dass in der zweiten Tauffrage nicht „vom heiligen Geist geleiteten Organisation Jehovas“ die Rede ist, sondern nur von der „vom Geist geleiteten Organisation Gottes“. Könnte es sein, dass diese Organisation von einem anderen Geist geleitet wird, von dem Geist des Gottes dieses Systems, dem Herrscher der Welt? Ist jedenfalls eine interessante Formulierung, so dass niemand sagen kann er wurde betrogen, weil man bewusst so formuliert hat, dass man denkt Jehova seinen Gehorsam zu geben, in Wirklichkeit dient man aber dem Widersacher. Denn bedenken wir, wenn diese Organisation tatsächlich von Jehovas Geist geleitet würde, gäbe es in keiner Zeitschrift ein subliminales Bild oder falsche Lehren. Denn wenn es so wäre, würde der Heilige Geist absichtlich die Gläubigen in die Irre leiten, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann.

    Weiterhin glaube ich, dass in der nächsten Zeit noch vermehrt Brüder ausgeschlossen werden und wenn man die einzelnen Kommentare hier gelesen hat, gehen die Bestrebung der Ältesten ja eindeutig in diese Richtung. Kurzen Prozeß zu machen und die Versammlung rein zu erhalten. Ich glaube, dass sich dadurch auch ein Text der Offenbarung erfüllt, nämlich dieser hier:

    Off.13:15
    15 Und es wurde ihm gewährt, dem Bild des wilden Tieres Odem zu geben, damit das Bild des wilden Tieres sowohl rede als auch veranlasse, daß alle, die das Bild des wilden Tieres nicht auf irgendeine Weise anbeteten, getötet würden.

    Dazu habe ich auf der Prophetieseite schon einen Kommentar geschrieben und möchte ihn nicht wiederholen. Wer möchte kann ja dem Link folgen:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964#comment-2612

    Also vielen Dank für diese interessante und stimme Analyse.
    Liebe Grüße Manfred

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