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Bruderinfo

Kommentare (26)

  1. Andreas says:

    Hm, also mal ehrlich. Die Wahrheit hinter der Wahrheit? Also ich gehöre auch nicht zu denen, die nicht selber denken und auch ich bin mit einigem uneins. Aber das, was ihr hier macht und schreibt, hat mit der Wahrheit so gar nichts mehr zu tun. Aber ich finde es toll, das ihr meint, immer alles besser zu wissen, gerade das stößt mich ab.

    1. Tommy says:

      Guten Tag Andreas,
      was laesst Sie diese Seite als besserwisserisch empfinden?
      Tommy

  2. Anna says:

    Liebe Schwestern und Brüder,

    zum obigen Artikel passt ganz gut die neueste Mobilmachung für den Monat November. Da ist wieder eine Traktataktion geplant über Tod und Auferstehung. Da werden die Brüder wieder beschäftigt gehalten. Und schließlich müssen die Klingeln ja auch wieder auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.

    Gerade bei diesem sensiblen, zwangsläufig alle Menschen betreffenden Thema, werden die Brüder sich wieder der Blutschuld bewußt werden. Und mitmachen, sich verausgaben. Schon allein deswegen, damit man selber leben darf und liebe Angehörige und Freunde wiedersehen darf.

    Im selben Königreichsdienst wird auf unseren Dienst an den Feiertagen hingewiesen. Hierfür ist ein 5minütiger Vortrag vorgesehen. Auszugsweise heißt es in etwa, dass wir uns natürlich auch an den Feiertagen etwas ausruhen sollten ABER auch etwas Zeit auf für den Predigtdienst eingeplant werden soll. Damit die Brüder auch wirklich gehen sollen dann auch Treffpunkte geplant werden. Zu einer günstigen Zeit für den Wohnungsinhaber, also z.B. nachmittag wenn dieser gerade das Weihnachtsganserl verdaut 🙂

    Selbst die Brüder, die sich am Feiertagsdienst nicht beteiligen haben dann zumindest ein schlechtes Gewissen während sie sich erholen. Was die Organisation völlig ignoriert ist ja, dass sich sämtliche Versammlungsaktivitäten in der Freizeit der Brüder abspielen. Und Freizeit sollte ja der Erholung dienen.

    Hier kommen dann wieder Angstgefühle zu Tragen wie sie in anderen Kommentaren von @Winsten, @Bird und @Nachdenker kommentiert wurden. Vielen für eure offenen Gedanken hierzu. Wir dürfen unser Leben nicht mit sinnlosen Aktivitäten verbringen. Sondern uns an der Hoffnung freuen. Strahlen über die Liebe des Christus und diese Herrlichkeit ohne Zwang weitergeben.

    Herzliche Grüße Anna

    1. Matthäus says:

      Liebe Anna,
      auch deine zutreffenden Worte möchte ich um ein Zitat unseres Herrn Jesus erweitern – doch zuvor wieder das was die Organisation gerne vermitteln möchte:

      „Der Wachtturm“, 15. Mai 1981, Seite 19
      „Es besteht kein Zweifel, daß wir alle zum Verständnis der Bibel Hilfe brauchen. Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des ,treuen und verständigen Sklaven’ finden…“

      ODER:
      „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10
      „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst,
      für immer tot sein…“
      Welche Vorkehrungen gemeint sind, wird durch das Bild mehr als deutlich. In Gottes Händen die Zentrale der Zeugen Jehovas, aus der Bücher und Zeitschriften kommen. Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas will hoch hinaus.

      UND WAS VERMITTELT JESUS?
      Trotz des Umstandes dass er von seinem Vater direkt beauftragt
      wurde sind diese seine Worte demütig und wahr:

      Joh.7:16 Jesus beantwortete ihre Frage: „Was ich euch sage, sind nicht meine eigenen Gedanken. Es sind die Worte Gottes, der mich gesandt hat. 17 Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind. 18 Wer seine eigene Lehre verbreitet, dem geht es um das eigene Ansehen. Wer aber Anerkennung und Ehre für den sucht, der ihn gesandt hat, der ist vertrauenswürdig und tut nichts, was seinem Auftrag widerspricht.

      Und wieder das Gegenteil was die WTG lehrt oder gerade ein Beleg für obige Worte des Herrn Jesus:

      „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
      „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

      1. Matthäus says:

        Noch ein paar sehr zutreffende und passende Aussagen:

        Joh 3,16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

        Joh 5,24 Ich sage euch die Wahrheit: Wer meine Botschaft hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der wird ewig leben. Ihn wird das Urteil Gottes nicht treffen, denn er hat die Grenze vom Tod zum Leben schon überschritten.

        Joh 3,6 Ein Mensch kann immer nur menschliches Leben zur Welt bringen. Wer aber durch Gottes Geist geboren wird, bekommt neues Leben.

        1Kor 15,45 In der Heiligen Schrift heißt es ja, dass der erste Mensch, Adam, irdisches Leben in sich trug. Aber der letzte Adam war erfüllt vom Geist Gottes, der unvergängliches Leben schenkt.

        2Kor 3,6 Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden, den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Wir verkünden nicht länger die Herrschaft des geschriebenen Gesetzes, sondern das neue Leben durch Gottes Geist. Denn der Buchstabe tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben.

    2. Nachdenker says:

      Hallo Anna,
      danke fuer den tollen Kommentar. Hab den KD noch nicht gelesen, wie denn auch. Gehe ja seit Monaten nicht mrhr in die Versammlung und mein Literatukaestchen beim Zeitschriftendiener wird wohl ueberquillen. Du musst aber nicht denken das sich einer mal nach einem erkundigt oder die Zeitschriften wenigstens mal in den Briefkasten wirft. Nein, soweit geht die brüderliche Liebe dann doch nicht. Wir brauchen solche Aktionen auch gar nicht. Wenn wir alle ein im Sinne der Bibel einwandfreies Leben führen, vielleicht mit unserer Nachbarschaft mal ein lockeres Gespräch ueber Jehova, Jesus und die Bibel fuehren, sind wir allemal ein gutes Beispiel und Vorbild und msn wird uns schaetzen, weil man erkennen kann das wir das leben was wir auch glauben und sagen und diesbezüglich keine Heuchler sind wie die meisten ZJ, die selbst nicht nach leben was sie verkündigen.
      Gruesse
      Nachdenker

  3. armes Schaf 2012 says:

    Guten Abend!
    Wenig Kommentare!Hmmmm..ok!?
    Da kommt wohl das schlechte Gewissen doch durch? Langsam sollte man sagen ob man Zeuge Jehovas im allgemeinen ist,oder ein Zeuge Jehovas, der eine andere etwas christlicher gesinnte Biblische Richtung vertritt.Sonst kommt sich der Zeuge ja vor wie im Untergrund.Psst…

    1. Ulrike P. says:

      Hallo armes Schaf,
      ZITAT:
      „Guten Abend!
      Wenig Kommentare!Hmmmm..ok!?
      Da kommt wohl das schlechte Gewissen doch durch?“

      Wegen was…?…
      Ne, Schäflein…es ist nur so, wie´s meistens ist: Wo Einigkeit herrscht, gibt´s nicht noch viel drüber zu reden.

      LG Ulli

  4. Anna says:

    Liebe Brüder und Schwestern,
    ich schreibe meinen Kommentar jetzt hier bei diesem schönen Artikel über die Blutschuld aus dem Vorjahr. Ich denke, da passt er.

    Mir fällt auf, dass sowohl im WT als auch im Königreichsdienst sehr häufig darauf hingewiesen wird im Predigtwerk nicht nachzulassen. Auch jetzt im nächsten Studienartikel geht es wieder darum, dass wir im Wettlauf nicht lachlassen dürfen um den Preis zu erlangen.

    Hierzu ein Abschnitt Nr. 8, Seite 22:
    Luk. 21:34, 35).ZITAT
    8 Wir befinden uns auf dem letzten Streckenabschnitt. Wäre es nicht schade, wenn wir so kurz vor dem Ziel unseren Lauf durch
    irgendwelchen „Ballast“ erschweren und behindern würden? Paulus gibt einen sehr klugen Rat: „Gewiss ist sie ein Mittel zu großem Gewinn, diese Gottergebenheit zusammen mit Selbstgenügsamkeit“ (1. Tim.6:6). Nehmen wir uns diese Worte zu Herzen,
    dann steigen unsere Aussichten, den Preis zu erlangen ZITAT ENDE

    Dann das Bild mit den kaputten Läufern auf Seite 23… Und die Aussage in Absatz 13, dass „Jesus sozusagen ein Spitzenläufer war“
    und wir uns an ihm ein Beispiel nehmen sollten. Wir gehören doch schon Jehova, welchen Preis könnte man denn sonst noch erlangen.

    Es tut fast weh die Veranschaulichung mit dem Marathonlauf zu lesen. Das sind knapp 42 km und man weiß genau, wann die Strecke zu Ende ist, kanns ich also seine Kraft einteilen. Den Glauben kann man, so finde ich, verlieren, wenn man nur noch läuft und keine Zeit mehr hat die Seele baumeln zu lassen.

    Gestern habe ich kurz den neuen Studien-WT Februar 12 ,1. Studienartikel bezüglich Wachsamkeit, gibt es seit gestern auf jr.org., angesehen.

    Und als ich diesen Satz gelesen habe, Seite 5, Absatz 10… ZITAT:

    Abs. 10… Als eine Samariterin kam, um Wasser zu schöpfen,
    sah er sofort eine Gelegenheit, zu predigen. Eigentlich hätte er genauso gut ein Schläfchen halten können. Er hätte sicher auch Gründe finden können, um ein Gespräch zu vermeiden. Aber Jesus sprach die Frau an, zog sie ins Gespräch und gab ihr ein eindrucksvolles Zeugnis, das das Leben vieler in der Stadt veränderte (Joh. 4:4-26, 39-42). Wie steht es mit uns?

    Und dann der letzte Absatz 17 der uns vor Augen führen soll welche große Last wir tragen das Leben von 7 Milliarden Menschen zu retten:

    17 Ohne Frage, Jesus ist uns ein perfektes Beispiel. Sind wir so wachsam wie er, ist das nicht nur praktisch und hilfreich, sondern rettet auch Leben. Vergessen wir nicht, Satan will uns unbedingt in den Schlaf lullen, damit wir im Glauben schwach werden, uns unser heiliger Dienst gleichgültig wird und wir Jehova die Treue brechen (1. Thes. 5:6). Gib ihm keine Chance! Bleib im Gebet, beim Predigen und unter Prüfungen wachsam wie
    Jesus. Dann wirst du ein sinnvolles, glückliches Leben führen — sogar jetzt während des Ausklangs des untergehenden Systems. Wenn dann dein Herr kommt und einen Schlussstrich zieht, findet er dich wach und damit beschäftigt, den Willen seines Vaters zu tun. Wie gern wird dich Jehova dann für deine Treue belohnen! (Offb. 16:15). ZITAT ENDE

    Hier ist der Bibeltext 1. Thes. 5:6 im Zusammenhang. Und das zeigt ganz klar auf, dass wir Jehova NICHT die Treue brechen wenn wir mit unserer Kraft vernünftig haushalten:

    NEUES LEBEN: „5 1 Nun brauche ich euch wirklich nicht zu schreiben, wie und wann das alles geschehen wird, 2 denn ihr wisst ja selbst genau, dass der Tag des Herrn unerwartet kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn die Menschen sagen: »Überall herrschen Frieden und Sicherheit«, dann wird die Katastrophe so plötzlich über sie hereinbrechen, wie eine Frau vor der Geburt ihres Kindes von den Wehen überwältigt wird. Und dann wird es kein Entkommen geben. 4 Aber ihr, liebe Brüder, lebt nicht in der Finsternis und werdet nicht überrascht sein, wenn der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb. 5 Denn ihr seid alle Kinder des Lichts und des Tages; wir gehören nicht der Finsternis noch der Nacht.

    6 Seid also wachsam und schlaft nicht wie die anderen. Bleibt besonnen und nüchtern!

    7 Die Nacht ist die Zeit zum Schlafen, und wer sich betrinkt, ist nachts betrunken. 8 Wir dagegen, die im Licht leben, wollen einen klaren Kopf behalten. Wir wappnen uns mit Glaube und Liebe und schützen uns mit der Hoffnung auf Erlösung. 9 Denn Gott wollte uns nicht strafen, sondern wollte uns retten durch Jesus Christus, unseren Herrn. 10 Er starb für uns, damit wir, ob wir nun wachen oder schlafen, mit ihm leben. 11 Deshalb sollt ihr einander Mut machen und einer den anderen stärken, wie ihr es auch schon tut.“

    Bleiben wir also besonnen, trotz solcher Belehrung.

    Und wenn ich daran denke, dass viele unserer Brüder aufgrund dieser Aussagen an sich selbst zweifeln, merken, dass das, was sie tun offenbar nicht genug ist kommen mir die Tränen! Und die Formulierung im Absatz 10 „Jesus hätte genausogut ein Schläfchen halten können“, das hört sich für mich so respektlos an. Und darf man sich denn nicht ausruhen! Matthäus hat uns ja schon oft aus früherer Literatur Quellen gezeigt, dass es immer dringend war, wir ständig Blutschuld auf uns laden usw. So unter dem Stichpunkt Wettlauf, dringend, wachsam.

    Vielleicht lieber Matthäus könntest du das nochmal gelegentlich posten, bzw. gibst uns den Kommentar nochmal. So von den Jahren 1940 bis 1970 (nachach haben wir ja Zugriff auf die WT-Library).

    Und wie viele Brüder sind daran schon zerbrochen dem Leistungsevangelium nicht gerecht zu werden.

    Unser Herr Jesus hatte einen ganz besonderen Auftrag: Er hat sein Leben für ihn gegeben. Und er war 3 1/2 Jahre seines Lebens sehr wachsam, hat sich verausgabt. Nur wir, wie lange müssen wir wachbleiben? Jahre, Jahrzehnte, bis zum burnout. Ich hoffe nur, die Brüder in den Versammlungen sehen diesen Artikel ausgewogen.

    Liebe Grüße Anna, wieder aus der Sonne 🙂

    1. Joshua says:

      Liebe Anna, danke für deinem Kommentar.
      Zitat: „Und wenn ich daran denke, dass viele unserer Brüder aufgrund dieser Aussagen an sich selbst zweifeln, merken, dass das, was sie tun offenbar nicht genug ist kommen mir die Tränen!“
      Das kann ich nur bestätigen. Vor einigen Tagen habe ich mit meiner 88jährigen Oma telefoniert der es gesundheitlich sehr schlecht geht und die weiß , das sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie ist seit ca. 60 Jahren getauft und hat bis heute ohne Unterbrechung ihren Predigtdienstbericht abgegeben. Sie sagte mir das sie hofft in Paradies zu kommen, sich aber nicht sicher ist, ob sie genug getan hat. Da habe ich auch innerlich geweint. Was hat die WT-Doktrin nur aus ihren Anhängern gemacht! Menschen die sich am Ende ihres Lebens als Leistungsevangelisten immer noch mit der Frage herumquälen, ob sie genug getan haben um errettet zu werden. Wie traurig!
      Ich werde sie nochmal anrufen und ihr sagen, das wenn dem Verbrecher neben Jesus nur aufgrund der Tatsache, das er an Jesus geglaubt und bereut hat, ein Platz im Paradies versprochen wurde, für sie ganz sicher auch einen Platz dort gibt.

      Viele Grüße!
      Joshua

      1. Ulrike P. says:

        Hallo Joshua,

        ZITAT:
        „Ich werde sie nochmal anrufen und ihr sagen, das wenn dem Verbrecher neben Jesus nur aufgrund der Tatsache, das er an Jesus geglaubt und bereut hat, ein Platz im Paradies versprochen wurde, für sie ganz sicher auch einen Platz dort gibt.“

        Das ist eine gute Idee!
        Es ist gut das Anna dies nochmal zur Sprache bringt, denn man muss dem ständigen Leistungsdruck einfach entegegewirken, sonst gehe wirklich noch alle daran zugrunde.

        Vor allem die Älteren und/oder Kranken, die Vollzeitmutti´s und Berufstätigen, sollten sich klar machen, dass mit diesem Wettlauf nicht allein der Predigtdienst gemeint ist, sondern das ganze Leben als Christ. Wenn man alles was man tut zur Ehre Gottes tut, dann braucht man nicht Stunden zählen. Dann weiß man, dass man Gott wohlgefällt. Sogar dann, wenn man mal die Seele baumeln lässt. Weil man dann nämlich Dankbarkeit empfindet.

        LG Ulli

      2. Frank&Frei says:

        Joshua, den Vergleich mit dem Übeltäter neben dem Christus ist ausgezeichnet – und ein Beispiel für Gottes Liebe, ohne Leistungdruck. herzliche Grüße

      3. Dennis says:

        Lieber Joshua,

        für mich auch unbegreiflich und erschreckend was die WT-Gehirnwäsche aus Menschen wie deiner Oma macht. Ein Leber voller Anstrengungen und Loyalität gegenüber der Organisation und ihren Lehren geht zu Ende und was bleibt? Unsicherheit, Niedergeschlagenheit, Selbstzweifel!

        Wenn man sieht wie verzweifelt mit den neuen Studien-Wts (15.2.12) alles von der ersten bis zur letzten Seite nur noch auf den Predigtdienst umgemünzt und gedeutet wird, erkennt man aber, dass immer mehr Brd. und Schwestern sich ein Leben unter Wt-Auslegungen nicht vorschreiben lassen. Immer mehr sitzen brav in der VS, studieren den WT, gehen auf Kongresse, in den Dienst, aber ihr Lebensinhalt und ihre Lebensfreude lassen sie sich nicht mehr vom WT bestimmen. Hoffentlich geht diese Entwicklung weiter.

        Liebe Grüße dein Freund
        Dennis

      4. Karin says:

        Lieber Joshua
        ich kann dich gut verstehen. Und könnte auch heulen wenn ich so etwas lese. Nun bin ich ja, wie schon an anderer Stelle erwähnt seit 11 Jahren von der WTG weg zu Jesus hin. Ich war eh die ewig Studierende, aber die Brüder haben nicht locker gelassen. Die sog. Wahrheit habe ich 1980 kennen gelernt, mich aber erst 1997 taufen lassen. Mein Ausschluss erfolgte dann im Dezember 2010. Ich hatte NIE das Gefühl, das was ich tue ausreicht. Ein permanenter Druck in mir. Auch dieses ständige Gefühl in mir, dass Gott mich nicht liebt. Bis ich dann den Absprung schaffte. Hin zu einem liebenden Gott und seinem liebenden Sohn. Die Gnade Gottes, die Gott Menschen anbietet, ist mit dem Verstand oft nicht zu fassen. Heute gebe ich Zeugnis an Menschen über die Gnade Gottes die er uns in seinem Sohn schenkt. Und wenn die Menschen es ablehnen, dann wische ich, wie die Bibel es sagt, den Staub von meinen Füssen. Ich muss nicht von Tür zu Tür laufen mit der Gnadenbotschaft. Ich glaube fest daran:

        2.Ti.2:19
        19 Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die sein sind;

        Gott weiss wer sich einmal zu ihm bekennt und zu seinem Sohn und seinen Sohn als Führer annimmt. Und diese zieht er auch. Das wiederspricht sich keineswegs mit den Bibelworten, das Gott nicht will das alle Menschen zur Wahrheit kommen. Ich will nur damit sagen, das JHWH es schon im voraus weiss. Er, der die Zukunft kennt.
        LG
        Karin

        1. Karin says:

          Zitat Karin
          Die sog. Wahrheit habe ich 1980 kennen gelernt, mich aber erst 1997 taufen lassen. Mein Ausschluss erfolgte dann im Dezember 2010.
          ——————————————————-

          Sorry, ich habe mich verschrieben. Mein Ausschluss erfolgte im Dezember 2000.
          LG
          Karin

    2. Matthäus says:

      Liebe Anna, gerne stelle ich eine Auswahl von Zitaten hier herein. Dazu die kurze Erzählung sowohl meiner Mutter – sie ist schon mehr als 10 Jahre tot – wie auch einer Freundin von ihr – sie dürfte auf die 90 zugehen, beide haben fast verzweifelt schon vor Jahren die Äußerung gemacht – schon über 50 Jahre erzählen sie uns: Jetzt, bald und gleich kommt das Königreich – ich kanns nicht mehr hören (oder glauben?).

      Meine Mutter hat noch 2 oder 3 Monate vor ihrem Tod wo sie schon sehr krank war, das Kommen des Reiches mit einem verzweifeltem Säufzer noch zu ihrer Lebzeit erwartet. Durch diese hinausgeschobene Erwartungshaltung macht man das Herz dieser treuen Christen krank – so steht es in Sprüche 13

      Nachfolgendes Zitat ist von der WTG Org. Homepage herunterkopiert – in Wahrheit ein Frotzelei Betroffener!

      Zitat:
      Die Bibel sagt auch: „Hinausgeschobene Erwartung macht das Herz krank“ (Sprüche 13:12). Wenn wir etwas Gutes sehnsüchtig erwarten, sind wir voller Freude, aber lässt das Ersehnte allzu lange auf sich warten, weicht die Freude oft der Ernüchterung und Niedergeschlagenheit. Donald* beispielsweise, der mit Leib und Seele Missionar war, sah sich nach vielen Jahren im Auslandsdienst gezwungen, mit seiner Frau nach Hause zurückzukehren. Er berichtet: „Zum ersten Mal in meinem Leben verlor ich völlig die Orientierung. Ich hatte gar keine Ziele mehr. Alles schien auf einmal so unwichtig.“

      Und nun nur einige Zitate dessen:
      DAS ENDE STEHT UNMITTELBAR BEVOR!

      Erwachet 1999 8.12. Seite 10
      „Eine völlig neue Welt steht unmittelbar bevor.“

      Wachtturm 1998 1.3. Seite 7
      „Tatsächlich steht das Gericht an der ganzen Menschheit unmittelbar bevor.“

      Wachtturm 1997 1.4. Seite 11
      „Die sich ständig verschlimmernden Weltverhältnisse sind ein unleugbarer Beweis dafür, daß eine gewaltige Änderung – ja eine großartige Befreiung – unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1996 15.7. Seite 23
      „Weil das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge unmittelbar bevorsteht und die Probleme noch nie so drückend waren wie heute.“

      Wachtturm 1995 15.4. Seite 15
      „So furchterregend diese Bombenexplosion auch war, sie verblaßt zur Bedeutungslosigkeit im Vergleich zu dem „großen und furchteinflößenden Tag Jehovas“, der unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1994 1.10. Seite 8
      „Und jetzt scheinen die Nationen nahe daran zu sein, eine Behauptung aufzustellen, die unmissverständlich signalisieren wird, dass die Vernichtung der Welt unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1993 1.3. Seite 4
      „Es gibt triftige Gründe zu der Annahme, daß die Drangsal unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1992 1.7. Seite 32
      „Tatsächlich deutet die Erfüllung biblischer Prophezeiungen darauf hin, daß dieser Tag unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1991 15.7. Seite 5
      „Unmittelbar vor uns liegt die große Drangsal.“

      Wachtturm 1990 15.10. Seite 19
      „Aber das Elend auf der Erde beweist, daß das Ende der Herrschaft Satans
      unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1986 15.2. Seite 6
      „Und in der Bibel wird auf zukünftige Ereignisse hingewiesen, die anzeigen werden, daß die Apokalypse unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1984 15.2. Seite 23
      „Die Prophezeiungen der Bibel konzentrieren sich auf unsere Zeit. Sie zeigen uns, was unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1983 1.11. Seite 7
      „Wir wissen, daß Befreiung unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1982 15.11. Seite 9
      „Die Bibel prophezeit eine von Gott bestimmte universelle Säuberungsaktion, die unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1981 1.5. Seite 24
      „Deshalb muß die „Wächter“- Klasse dringend die Warnung erschallen lassen, daß das „Jahr“ des Wohlwollens Jehovas zu Ende geht und sein „Tag der Rache“ unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1976 15. 3. Seite 177
      „Wir wissen, daß Babylon der Großen und ihren politischen Vernichtern jetzt die „große Drangsal“, die die größte der Menschheitsgeschichte sein wird, unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1975 15. 10. Seite 635
      „Die Erfüllung der Prophezeiung Jesu Christi über den „Abschluß des Systems der Dinge“ zeigt, daß die Vernichtung dieses Systems unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1974 1. 3. Seite 139
      „Da der Zeitpunkt, an dem alle Feinde des Messias und rechtmäßigen Königs der Erde hingerichtet werden, unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1973 1. 11. Seite 668
      „Im Gegensatz zu diesen treuen Dienern der alten Zeit stehen wir unmittelbar an der Schwelle des neuen Systems.“

      Wachtturm 1972 1. 3. Seite 131
      „Diese Änderung wird sich zu unserem Segen auswirken, sofern wir jetzt die Gelegenheit ergreifen und herausfinden, was wir tun müssen. Sie steht unmittelbar bevor.“

      Wachtturm 1971 1. 6. Seite 344
      „Alles deutet darauf hin, daß Gottes neue Ordnung unmittelbar bevorsteht.“

      Wachtturm 1970 1. 8. Seite 470
      „Da das alte System der Dinge, dessen Gott Satan ist, nun bald zu Ende geht und das neue System unmittelbar bevorsteht, sollten wir den Weg, der in die Vernichtung führt, jetzt unverzüglich verlassen.“

      Das sind nur 30 Jahre und jeweils nur eine Bezugnahme pro Jahr – die könnten noch 100fach erweitert werden.

      Und was sagte Jesus? Zu einer Zeit wo ihr es NICHT erwartet werde ich wiederkommen! Luk. 12:46

      Warum nicht diese einfache Lehre so stehen lassen wie es der HERR sagte? Er warnte noch davor:

      23 „Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Hier ist der Christus!‘ oder: ‚Dort ist er!‘, glaubt ihm nicht! 24 Viele werden sich nämlich als ‚Christus‘ ausgeben, und es werden falsche Propheten auftreten. …(1914 – 1925 – 1975)… 25 Deshalb bleibt wachsam! Ich habe euch gewarnt! 26 Wenn euch jemand erzählt: ‚Der Retter ist draußen in der Wüste‘, so geht nicht hin. Wenn er sich irgendwo verborgen halten soll, glaubt es nicht.

      1. Alois says:

        Liebe Geschwister

        Trotz alledem, den Retter Jesus gibt es. Und wenn es einen Retter gibt, so wird er auch alle die im Glauben gestorben sind und zum Zeitpunkt der Rettung noch leben auch retten!

        Nur weil schon zig mal falsche Hoffnungen geweckt wurden sollte man in seinem eigenen Interesse nicht die Hoffnung und den Glauben an die Verheißung aufgeben. Ob ich noch lebe, oder mein Körper gestorben ist, ist völlig egal, denn vor Gott leben alle die im Glauben an die Verheißung im Leib gestorben sind. Der Geist ruht oder schläft bis zur Auferstehung bei Gott.

        Deswegen gibt es nicht den geringsten Grund vor dem Tod Angst zu haben.

        Liebe Grüße
        Alois

      2. Anna says:

        Lieber Matthäus,
        vielen Dank für die Zusammenstellung des unmittelbar bevorstehenden Endes. Inzwischen ist meiner Einschätzung nach der Ausdruck „das Ende steht unmittelbar bevor“ durch die Worte „das Donnergrollen von Harmagedon ist schon zu hören“ ersetzt worden.
        Viele Grüße Anna

      3. Diener 1000 says:

        Durch diese falschen Endzeiterwartungen der WTG,sind doch viele Brüder in Wirklichkeit schon depressiv geworden!Man brauch sich doch nur mal die ausdruckslosen Gesichter zb.auf den Kongressen ansehen!Als ich vor Jahren das letzte mal in Meckenheim war,wurde mir das klar vor Augen geführt.Die verschlafenen Gesichter morgens.Man sitzt doch nur noch aus Routine da,reine Gewohnheit.Durchhalteparolen!Wir sind wie kleine Kinder denen man etwas ständig verspricht und es nie hält.Da ist was faul…

  5. Norbert says:

    Irgendwie scheint alles so angelegt sein, dass es einem schwer fällt. Und wenn es einem nicht schwer fällt, dann wird es einem schwer gemacht.

    Mir z.B. viel und fällt es überhaupt nicht schwer, über die Wahrheit zu sprechen. Bereits vom ersten Tag an, fallen mir die Gelegenheiten in den Schos – ob formel, informel oder „indirekt“. Und die Leute hören mir sogar zu, und besuchen mich sogar im Geschäft. Also wurde mir von Anfang an das Leben schwer gemacht und mir der Verkündiger beim 1. Mal entzogen, weil ich in meinem Zoogeschäft Literatur liegen hatte und noch habe.

    Nachdem ich festgestellt habe, dass die Menschen mehr Vertrauen haben, wenn wir nicht in Überzahl an der Tür stehen, wollte man mir biblisch begründet weis machen, dass wir nur zu zweit unterwegs sein dürfen und forderte mich auf, die Gebiete wieder abzugeben. Nun bin ich nach einer regelrechten Hexenjagd wieder draußen. Hauptsache das Verkündigerleben wird einem schwer gemacht- oder?

  6. schneerose says:

    hallo bernd

    du kennst die begebenheit wo ein blindgeborener denn jesus heilte aus der synagoge ausgeschlossen wurde…durch seinen glauben an den verheißenen messias hat er etwas sehr wertvolles bekommen.. sein augenlicht…

    der ausschluss war aber ein hoher preis ..weil er damit sein soziales umfeld verlor…

    viele brüder müssen ebenfalls einen hohen preis zahlen..weil sie den weg jesu gehen … sie gehorchen jah. mehr als den menschen… nur die ..die nach dem worte gottes handeln sind auch seine zeugen egal ob die geistlichen führer sie ausschließen oder nicht…

    zur zeit jesu stöhnten die ganzen israeliten über die schweren lasten…gerettet wurden aber nur die …die sich an jesu worte erinnerten und danach handelten…

    jesus hat die israeliten nicht reformiert sonder er zeigte ihnen das man auch in sehr schweren zeiten nach dem wort jahs. leben und es erfüllen kann..

    unsere aufgabe besteht nicht in der reformation sondern das wir jesu weg genau gehen…..das kann manchmal sehr schmerzlich sein

    denn spagat machen die die von gott und seine liebe reden..aber nicht danach handeln

  7. Bernd says:

    Also ich muß schon sagen, es ist ausgesprochen wohltuend, daß es diese Seite gibt, die mein Bild von den ’strammen‘ Zeugen, die man so kennt, etwas mildert. Allerdings frage ich mich, wie dieser Spagat zwischen ‚innerem‘ Wissen und offiziellem Glauben auf Dauer gelingt. Wie lange kann man Zeuge Jehovas bleiben, wenn sich doch ein deutliches Konfliktpotenzial zeigt und dies nicht dazu dienen kann, die Zeugen von innen zu reformieren, weil jede Verlautbarung darüber zu Regulierungsmaßnahmen führen würde.

  8. Alois says:

    Hallo Johannes

    Viel Brüder und Schwestern erkennen dass die Bruderinfo-Seite biblischer ist als das was wir sonst vorgesetzt bekommen. Der Weg ist lange, von einem Menschen der kritiklos alles glaubt was die Organisation uns vorsetzt, zu einem Menschen welcher mit Hilfe des Heiligen Geistes Jehovas selbst in der Lage ist, die tiefen Weisheiten des Wortes Gottes zu erkennen.
    Ich denke die Bruderinfoseite soll zum Nachdenken anregen, als Grundlage zum eigenen, ausschließlich auf die Bibel bezogenen Studium mit der Hilfe Jehovas ohne Umwege. So wie es eigentlich sein sollte, reif zum Essen der festen Speise. Für mich sind die Zeugen Jehovas das neuzeitliche Israel. Die Entscheidung ob man den breiten Weg, auf dem viele Brüder gehen, oder den schmalen Weg gehen will, den nur wenige Brüder finden, das entscheidet jeder selbst. Am Ende zählt das Ausharren, der Glaube und die Gnade unseres Vaters Jehova. Die Bibel ist für das Volk Jehovas geschrieben worden, nicht für Andere. Nur wenige Prophezeihungen der Bibel erfüllten oder erfüllen sich außerhalb des Volkes Israel.
    Falls ich Dir oder anderen Brüdern und Schwestern helfen kann, meine Mail Adresse kennt die Redaktion von bruderinfo. Vielleicht leitet die Redaktion meine Adresse weiter, falls jemand darum bittet. Es gibt momentan leider keine Möglichkeit untereinander in Kontakt zu treten.

    1. Matthäus says:

      Und das sind die Belehrungen des WT:

      WT 15.1.2013, S. 26 Abs 14 Zitat:
      “Diene ich Gott weiterhin treu, damit ich mir künftig nichts vorzuwerfen habe? Da die große Drangsal nahe ist, möchten wir nicht von Fragen gequält werden wie: Hätte ich im Dienst Gottes nicht mehr tun können? Warum habe ich nicht den Pionierdienst aufgenommen, als ich die Gelegenheit dazu hatte? Was hat mich zurückgehalten, mich darum zu bemühen, ein Dienstamtgehilfe zu werden? Habe ich mich wirklich angestrengt, die neue Persönlichkeit anzuziehen? Bin ich die Art Mensch, die Jehova in seiner neuen Welt haben möchte? Statt nur über solche ernüchternden Fragen zu grübeln, sollten wir sie nutzen, um uns selbst zu prüfen und sicherzustellen, dass wir jetzt im Dienst für Jehova unser Bestes geben. Sonst könnten wir weiter einen Weg verfolgen, auf dem wir uns schließlich noch mehr vorzuwerfen hätten (2. Tim. 2:15).

  9. Johannes says:

    Der Dienstag ist für unsere Familie küntfig Bruderinfo-Tag.

    So erfahren wie die ganze Wahrheit hinter der Wahrheit.

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