154 Comments
  • Sascha
    Januar 3, 2013

    Liebe Geschwister,

    ich wollte mich noch einmal zu den Diskussionen der letzten Wochen äußern. Nicht um es warm zu halten, sondern einfach nur, um euch meine Gedanken dazu zu schreiben.

    Aus der Frage nach der Rolle der fleischlichen Juden ist im Laufe der Diskussion die Frage geworden: Legt sich die Bibel selbst aus?

    Dabei ist mir aufgefallen, dass keiner so richtig geklärt hat, was er überhaupt damit meint. Also lässt sich die Bibel unterschiedlich auslegen? Ja, natürlich, das sieht man ja an der WTG. In diesem Sinne legt sich die Bibel also nicht selbst aus, so als ob sie verhindern würde, dass Menschen unterschiedliche Schlüsse aus ihr ziehen. Ich glaube, das würde auch keiner bestreiten. Aber was diejenigen meinen, die sagen, dass die Bibel sich selbst auslegt, ist vielmehr, dass die Bibel sich selbst durch Aussagen, die an anderer Stelle in der Bibel zu finden sind, erklärt.

    Was ich damit sagen will: Wenn das „Vollkommene“ schon gekommen wäre, dann würden wir uns nicht mit unterschiedlichen Interpretationen beschäftigen. Oder wenn wir die Bibel noch einmal nach der Wiederkunft Jesu lesen, dann würden wir nicht mehr darüber streiten, wie eine Prophezeiung nun zu verstehen war. Wir werden uns in den Armen liegen und ich bin mir sicher: Kein Hahn kräht mehr danach, wer „Recht“ hatte!

    Weil wir heute aber nur bruchstückhaft erkennen, und die Ausschnitte, die jeder einzelne von uns erkennt, nicht identisch mit dem sein müssen, was unser Bruder oder unsere Schwester erkannt hat, ergeben sich daraus zwangsläufig Ungereimtheiten. Aber nur aus unserer menschlichen Sicht! Aus göttlicher, himmlischer Sicht nimmt alles seinen geplanten Lauf, ob wir uns bei einer Frage einig werden oder nicht.

    Deswegen ist es von Zeit zu Zeit gut, sich wieder auf das Wesentliche der guten Botschaft zu besinnen. Dazu gefällt mir dieser Text:

    2Ko 5:14 Denn die Liebe des Christus umfängt uns, wenn wir erklären: Einer ist für alle gestorben, also sind sie alle gestorben. 2Ko 5:15 Er ist für sie gestorben, damit sie nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.

    Der Leib Christi baut sich auf in Liebe, steht an anderer Stelle. Und hier wird ein Eckpfeiler der guten Botschaft genannt: Der Tod Jesu, um uns zu retten! Wenn wir diese einfache Grundwahrheit immer wieder auf uns wirken lassen, dann beurteilen wir nach und nach immer weniger nach menschlichen Maßstäben.

    2Ko 5:16 „Deshalb beurteilen wir jetzt niemand mehr nach menschlichen Maßstäben. Auch wenn wir Christus früher so angesehen haben, so tun wir das jetzt nicht mehr.“

    Warum brauchen wir niemanden beurteilen? Weil Paulus in Römer 2 einen weiteren Aspekt der guten Botschaft genannt hat:

    Röm 2:16 „Der Tag des Gerichts wird das ans Licht bringen, der Tag, an dem Gott durch Jesus Christus die verborgensten Dinge der Menschen richten wird. So entspricht es der guten Botschaft, die mir anvertraut ist.“

    Der Tag des Gerichts bringt ganz von alleine, völlig ohne unser menschliches Zutun, alles „ans Licht“. Wir sind also quasi von einer Last befreit worden, denn auf Dauer wirkt sich das ständige Beurteilen von anderen Menschen doch nicht gut auf uns aus. Wir fangen an, Kleinigkeiten aufzubauschen, wir werden negativer, was unsere Grundstimmung betrifft, und wir haben nach jeder neuen Unstimmigkeit das Gefühl, dass wir uns wieder nur im Kreis gedreht haben.

    Ich ziehe für mich persönlich aus diesen Texten den Gedanken, dass ich diesen Kreis durchbrechen kann. Und das es das Beste für mich ist, mich im Umgang mit meinen Geschwistern auf das Wesentliche der guten Botschaft zu konzentrieren. Ich vertraue darauf, dass ein liebevoller Umgang Früchte trägt, und auch darauf, dass wir zu „aufrichtiger geschwisterlicher Liebe“ fähig sind und auch immer wieder innerlich miteinander versöhnt werden.

    In diesem Sinne dachte ich, dass meine Gedanken zu dem Thema dieses Vortrags ganz gut passen.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • armes Schaf 2012
    Januar 3, 2013

    jeder wünscht sich irgendwie das alles bald aus biblischer sicht in einklang ist,und das friede herrschen möge..auch hier?!glaube soll versöhnen,bestimmt niemals wer zj war oder sogennant abtrünnig!das ist privat im mini kreis oder nie!jeder der 50er flattert heute doch schon.der ganze kongressmist der befreiung frisst sich selber auf!und das ganze schriftstellen gefasel,was soll das noch?jeder gärtner und landwirt weis was zu tun ist.also,nicht das das so wie bei den piraten hier endet.wäre traurig

  • Neoveritas an armes Schaf 2012
    Januar 3, 2013

    Hallo armes Schaf 2012,

    ich würde mich sehr freuen, wenn Du ein wenig auf Rechtschreibung und Struktur in deinen Kommentaren achten könntest.

    Es erleichtert die Lesbarkeit und den Gedankengang Deiner Kommentare, die ich übrigens sehr wertvoll finde.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Matth. 24
    31. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.
    32. Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.
    33. Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.
    34. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.
    35. Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.
    36. Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.
    37. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    38. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
    39. und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    40. Alsdann werden zwei auf dem Felde sein, einer wird genommen und einer gelassen;
    41. zwei Weiber werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.
    42. Wachet also, denn ihr wisset nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt.
    43. Jenes aber erkennet: Wenn der Hausherr gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb komme, so würde er wohl gewacht und nicht erlaubt haben, daß sein Haus durchgraben würde.
    44. Deshalb auch ihr, seid bereit; denn in der Stunde, in welcher ihr es nicht meinet, kommt der Sohn des Menschen. –

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    „Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer, wann wird denn dies sein, und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll? 8 Er aber sprach: Seht zu, dass ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin’s, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach!“

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Sascha
    Januar 3, 2013

    Liebe Brüder,

    ich habe mich erst gewundert, warum ihr Bibeltexte zitiert habt, ohne persönliche Erläuterungen. In Anbetracht der Diskussionen der letzten Tage haben sie aber natürlich deswegen nicht weniger Aussagekraft.

    Ich möchte mich gar nicht so sehr zu den strittigen Themen äußern, vielleicht nur den einen Punkt: Ich denke alleine der Name des letzten Buches sagt schon aus, dass es hier nicht um eine mögliche Zukunftsbeschreibung geht, sondern dass dem Johannes geoffenbart wurde, was dann tatsächlich geschehen wird.

    Was mich etwas mehr beschäftigt ist, dass es in letzter Zeit wieder sehr schnell zu persönlichen Angriffen in den Kommentaren kommt. Warum ist das so? Wir kennen uns doch teilweise schon über ein Jahr, manche schreiben schon von Anfang an hier mit. Gerade ihr müsstet euch doch mittlerweile kennen? So wissen wir doch von vielen Kommentaren, dass z.B. Bruder Alois kein Fanatiker ist, und dass Dennis nicht an die Evolution glaubt usw. Es ist aus meiner Sicht also unnötig, solche Dinge in den Raum zu stellen.

    Jeder von uns hat seine ganz eigenen Schwerpunkte, das kann man doch einfach so hinnehmen und akzeptieren. Ich finde, es darf auch nicht im Ansatz zu solchen Fraktionen kommen, bei der sich dann immer die eine Gruppe gegen die andere stellt, und man sich auf jeden Kommentar stürzt, der nicht dem eigenen Verständnis entspricht. Natürlich sind wir alles Menschen, aber einige Dinge kann man sich selbst ersparen, wenn man sich dazu bringt, einen Kommentar einfach auch mal so stehen zu lassen.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Zadok/Achim
    Januar 3, 2013

    Ihr Lieben,

    gerade eben gelesen:
    „16 Lebt in Frieden miteinander. Versucht nicht, euch wichtig zu machen, sondern wendet euch denen zu, die weniger angesehen sind. Und bildet euch nicht ein, alles zu wissen!“ Röm.12:16
    Ein schönes Motto zur Woche, finde ich.
    Lieber Gruß
    Achim

  • barnabas
    Januar 3, 2013

    Lieber Sascha,
    möchte dir gerne meine Beobachtungen zu folgende deiner Fragen mitteilen. Dein Zitat: Was mich etwas mehr beschäftigt ist, dass es in letzter Zeit wieder sehr schnell zu persönlichen Angriffen in den Kommentaren kommt. Warum ist das so? Zitatende
    Weil es leider von den Kommentatoren oftmals (meistens, nicht immer, unbewusst)so provoziert wird. Es ist anerkenneswert, dass sich viele ernsthaft mit Gottes Wort auseinander setzen. Das bringt uns alle weiter. Es öffnet Horizonte. Es bringt einem im Denken weiter. Nur zu häufig wird es mit einer Wortgewalt (oder Arroganz) rüber gebracht als wenn es der Weisheit letzter Schluss ist. Mit Worten wie: Fakt ist. Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. Rat wird erteilt mit Worten wie: Du musst. Du solltest. Wieviel besser wäre es doch zu sagen: Ich denke. Nach meinem Verständnis. Meines Erachtens. Für mich habe ich erkannt das … Meine Gedanken dazu sind… Ich empfehle etc. Es war die WTG die immer wieder eigenes Gedankengut zur absoluten Warheit erhoben und sich damit blamiert hat. Was hilft es uns, wenn wir sie, wenn auch berechtigt, kritisieren und es anschließend nicht besser machen. Manchmal habe ich den Eindruck: Je mehr Schriftstellen zitiert werden um so richtiger. Je doppeldeutiger um so wichtiger. Letzte Woche hat Ruth hier geschrieben: „Uns qualmt der Kopf. Ist denn garnichts mehr eindeutig zu verstehen?“ Ich kann sie verstehen. Mir sind die eindeutigen Dinge auch lieber. Und davon gibt es eine ganze Menge. Das Wesentliche ist eindeutig. Danke Ruth für deinen „Aufschrei“. Vor kurzem schrieb hier ein neuer Kommentator „Hermann“ etwas was mir sehr gefallen hat. Er hat nicht den Erfahrungshintergrund eines ZJ. Seine Eindrücke könnten uns weiter helfen. Ich zitiere: Was ich aber eigentlich sagen wollte, als aussenstehender, viele beiträge hier scheinen sehr vom wt geprägt zu sein, einem glauben, der wissen und gesetzlichkeit voraussetzt. Ich finds zwar durchaus spannend, den ausführungen der hardcore-apologeten zu folgen, aber das wissen-wollen-wie-es-wird wird zuweilen über glauben und vertrauen gestellt… Zitatende. Danke Hermann! Lass mal wieder was von dir hören.
    Meine Gedanken zu deiner oben zitierten Frage.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Manfred
    Januar 3, 2013

    Glückselig der Mann, der nicht wandelt im Rate der Gottlosen, und nicht steht auf dem Wege der Sünder, und nicht sitzt auf dem Sitze der Spötter, sondern seine Lust hat am Gesetz Jehovas und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Und er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blatt nicht verwelkt; und alles, was er tut, gelingt. Nicht so die Gesetzlosen, sondern sie sind wie die Spreu, die der Wind dahintreibt. Darum werden die Gesetzlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn Jehova kennt den Weg der Gerechten; aber der Gesetzlosen Weg wird vergehen. (Psalm 1:1-6 ELB)

    Diesen zweiten Brief, Geliebte, schreibe ich euch bereits, in welchen beiden ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke, damit ihr gedenket der von den heiligen Propheten zuvor gesprochenen Worte und des Gebotes des Herrn und Heilandes durch eure Apostel; indem ihr zuerst dieses wisset, daß in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an. Denn nach ihrem eigenen Willen ist ihnen dies verborgen, daß von alters her Himmel waren und eine Erde, entstehend aus Wasser und im Wasser durch das Wort Gottes, durch welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging. Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch sein Wort aufbewahrt, für das Feuer behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden. Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit! Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden. Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt. Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so befleißiget euch, ohne Flecken und tadellos von ihm erfunden zu werden in Frieden. Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat, wie auch in allen seinen Briefen, wenn er in denselben von diesen Dingen redet, von denen etliche schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben. Ihr nun, Geliebte, da ihr es vorher wisset, so hütet euch, daß ihr nicht, durch den Irrwahn der Ruchlosen mitfortgerissen, aus eurer eigenen Festigkeit fallet. Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit! Amen. (2. Petrus 3:1-18 ELB)

    Liebe Grüsse Manfred

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Paulus,

    du hast mir geschrieben, ich zitiere:

    Hallo Rico,

    Der Tag des Herrn gemäß Offenbarung 1:10, ein Sonntag !

    In dem Buch „ Einsichten über die Heilige Schrift „ , herausgegeben von der Wachtturm-Gesellschaft, wird in einer kurzen Abhandlung auf Seite 1077 zum Thema „Tag des Herrn“ Bezug genommen auf Offenbarung 1:10. Diese Schriftstelle wird in der Neuen Welt Übersetzung wie folgt wiedergegeben: Durch Inspiration befand ich mich am Tag des Herrn ..
    In der vorgen. Abhandlung heißt es nun: Da sich Johannes durch Inspiration am Tag des Herrn befand, kann es sich dabei nicht um einen bestimmten Wochentag gehandelt haben. Es wäre für Johannes nicht nötig gewesen, inspiriert zu werden, um sich an einem bestimmten Wochentag zu befinden. Demnach muss der Tag des Herrn jene Zeit in der Zukunft sein, in der die Ereignisse geschehen würden, die Johannes in Visionen zu sehen das Vorrecht hatte.

    Die Neue Welt-Übersetzung hat als Grundlage des Neuen Testaments das Werk von Westcott & Hort: The New Testament in the Original Greek .
    Die Übersetzung in die englische Sprache ist in der von der Wachtturm-Gesellschaft herausgegebenen„The Kingdom Interlinear Translation of the Greek Scriptures wiedergegeben. In dieser Wort-für-Wort-Übersetzung aus dem Griechischen ins Englische wird Offenbarung 1:10 korrekt übersetzt: „I came to be in spirit in the pertaining to Lord day …“. Wiedergegeben jedoch wird dieser Text in der Neuen Welt Übersetzung mit „By inspiration I come to be in the Lord’s day …“. Man muss nicht unbedingt perfekt sein in der englischen Sprache, um zu erkennen, dass der Text im Sinne der Wachtturmideologie manipuliert worden ist und einen ganz anderen Sinn bekommt. Aus „in spirit“ wurde „inspiration“, aus „in the pertaining to Lord day” wurde “to be in the Lord’s day”.

    Übersetzt ins Deutsche wird aus dem korrekt übersetzten englischen Wort-für-Wort-Text: „Ich geriet unter der Wirkung des Geistes, ich wurde vom Geist ergriffen am zum Herrn gehörenden Tag.“ Johannes wurde nicht durch Inspiration an einen Tag versetzt, der in der fernen Zukunft lag, sondern geriet unter der Wirkung des Geistes am zum Herrn gehörenden Tag um die Offenbarung zu empfangen.

    Diese Tagesbezeichnung begegnet man innerhalb der Bibel nur hier in Offenbarung 1:10. Im christlichen Schrifttum am Ende des ersten Jahrhunderts und Anfang des zweiten Jahrhunderts wird diese Tagesbezeichnung immer häufiger und zwar einmütig als christliche Benennung des ersten Tages der Woche in Erinnerung an die Auferstehung des Herrn Jesus Christus benutzt (siehe Wikipedia unter dem Stichwort „Sonntag“).

    Nach der jüdischen Zählung beginnt die Woche mit dem heutigen Sonntag. So wird auch dieser Text aus Offenbarung 1:10 in vielen modernen Übersetzungen wiedergegeben.

    Gute Nachricht

    Am Tag des Herrn nahm der Geist von mir Besitz.
    In der Fußnote heißt es: Tag des Herrn, der dem Herrn gehörende geweihte Tag; später die allgemeine Bezeichnung des christlichen Sonntag.

    Hoffnung für alle

    An einem Sonntag ergriff mich Gottes Geist.

    Menge Übersetzung

    Da geriet ich durch den Geist in Verzückung am Tag des Herrn (d. h. am Sonntag).
    Fußnote: Ich ward im Geist = ich wurde mit dem Geist des Herrn erfüllt (oder ich geriet in die Gewalt des Geistes).

    Jörg Zink-Übersetzung

    Da erfüllte mich Heiliger Geist – es war am Sonntag, dem Tag der Auferstehung des Herrn.

    Neue Genfer Übersetzung

    Hier auf Patmos wurde ich an einem Sonntag, dem Tag des Herrn, vom Geist Gottes ergriffen.
    In der Randnotiz heißt es wörtlich übersetzt: Ich war an dem Herrn zugehörigen Tag (eine Bezeichnung für den Sonntag, den Tag der Woche, an dem Jesus von den Toten auferstand)

    In dem Werk: Neuer sprachlicher Schlüssel zum griechischen Neuen Testament heißt es:Ich geriet unter die Wirkung des Geistes (Gottes), ich wurde vom Geist ergriffen, der Geist nahm Besitz von mir, zum Herrn gehörig, am Herrntag, am Tag des Herrn (d. h. am Sonntag).

    Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel und Handkonkordanz

    Ich war an des Herrn Tag im Geist …
    In der Fußnote heißt es zum Begriff Tag: wörtlich an dem Herrn gehörenden Tag.
    Im Sprachschlüssel heißt es: In der Wendung „kyriake hémera“, Herrntag, die den Wochentag bezeichnet, an dem der Herr Jesus auferstanden ist, der also ihm gehört und geweiht ist und an seine Auferstehung erinnert, der Sonntag.

    In dem Buch „Die Offenbarung, ihr großartiger Höhepunkt ist nahe“, herausgegeben von der Wachtturm-Gesellschaft, heißt es zu Offenbarung 1:10: „Der Tag des Herrn beginnt mit der Krönung Jesu zum himmlischen König“. Nach der Wachtturm-Lehre fand diese Krönung im Jahr 1914 statt. Nach dieser Interpretation wurde Johannes in das Jahr 1914 versetzt.

    Das ist nicht nur absurd, sondern es ist der unterschwellige Versuch vor dem man sich hüten muss, dass theologische Überzeugungen die Übersetzungen beeinflussen.
    Doch Johannes, so zeigt es die Offenbarung, geriet unter die Wirkung des Geistes und er sollte befähigt werden, Blicke in die Geschichte der Zukunft zu tun, um das zu sehen, wie es in Offenbarung 1:1 heißt: „ Was kommen muss und schon bald geschehen wird.“

    Doch die Wachtturm-Gesellschaft hat den Text aus dem Griechischen zwar korrekt übersetzt aber den Text – hier muss man feststellen bewusst manipuliert – in der Neuen-Welt-Übersetzung wiedergegeben, damit der Text in das Lehrgebäude der Organisation passt.

    Im Wachtturm vom 15. 4. 1991 heißt es auf den Seiten 26 – 27 zum Thema „Tag des Herrn“:
    Das richtige Verständnis des Ausdrucks „Tag des Herrn“ ist uns eine Hilfe, die ganze Offenbarung zu verstehen. Außerdem beweisen die Tatsachen, dass der „Tag des Herrn“ bereits begonnen hat.
    Nach der Wachtturminterpretation begann dieser Tag 1914 .

    Das richtige Verständnis und natürlich auch die Tatsachen, die zum richtigen Verständnis führen, sind natürlich“ nur bei der Wachtturm-Organisation zu finden.“

    Die Wachtturm-Organisation ist an einem richtigen Verständnis des Wortes Gottes gar nicht interessiert. Das zeigt die bewusst falsche Wiedergabe von Offenbarung 1:10 aus dem griechischen Originaltext in die Wiedergabe des Textes der Neuen-Welt-Übersetzung.

    Dieser Organisation geht es nur darum, ihr „Schlüsseldatum 1914“ zu halten, denn ihr ganzes Lehrgebäude ist auf dieses Datum aufgebaut.

    Zitat Ende

    Was das jetzt mit dem Sonntag zu tun haben soll hab ich noch nicht ganz verstanden! Vielleicht kannst du mir es ja noch mal erklären was du mir damit sagen möchtest!

    Lg Rico

  • Tommy
    Januar 3, 2013

    Sorry wenn ich mich nochmal einmische.
    Aber was gedenkt Ihr nun, die Ihr ja erhebliche Zweifel anmeldet und meistens Zeugen seid oder wart, aus dieser Sache.
    Was koennte Eures Erachtens nach der naechste Schritt sein?
    Mal die Versammlung informieren?
    Tommy

  • Manfred
    Januar 3, 2013

    Lieber Tommy,

    Du kannst die Versammlung nicht informieren. Wenn man noch in die Versammlung geht und heimlich über eine neue Erkenntnis mit seinen vermeindlichen Freunden spricht, gehen die danach sofort zu den Ältesten und verpetzen dich. Denn sie können es nicht mit Ihrem Gewissen vereinbaren an einer Sünde teilzuhaben. Drei meiner Freunde haben genauso gehandelt.
    Dann kommen die Ältesten und fordern dich zur Umkehr auf, gehst Du da nicht drauf ein, wirst Du ausgeschlossen um die Einheit in der Versammlung zu wahren. Danach redet keiner mehr mit Dir.

    Bist Du bereits ausgeschlossen und suchst das Gespräch mit Deinen Ex-Brüdern, dann wirst Du feststellen, dass schon gleich gar keiner mit Dir redet, weil Du bist ja ein Abtrünniger und hast nicht bereut. Denn hättest Du bereut, wärest Du ja nicht ausgeschlossen worden. Verstehst Du diesen Irrsinn?

    Nur wer selber merkt, dass etwas nicht stimmt, der forscht nach und dann gehen weitere Zweifel in ihm auf und evt. wird er etwas verändern. Aber man hat weder von innen wie außen die Möglichkeit Ihnen eine andere Erkenntnis zu vermitteln als sie es im WT gelernt haben. Die sind so auf die Einheit fixiert, dass sie gemeinsam Hand in Hand in völliger Einigkeit auf dem breiten Weg in die Vernichtung marschieren. Hauptsache Einheit. Was am Ende dabei herauskommt, ist nebensächlich.

    Jesus zieht seine Schafe selbst heraus, weil wir es nicht können und es wird nicht ein Schaf verloren gehen, egal in welcher Religionsgemeinschaft sich solch ein Schaf befindet. Jesus hat das Buch seines Vaters bekommen in dem alle Namen drin stehen und diese wird er alle rufen und sie werden kommen. Dieses Buch kann nur Jesus lesen, daher gibt es auch nur durch Jesus die Rettung.

    Liebe Grüße Manfred

  • Paulus
    Januar 3, 2013

    Hallo Rico,

    Der Tag des Herrn gemäß Offenbarung 1:10, ein Sonntag !

    In dem Buch „ Einsichten über die Heilige Schrift „ , herausgegeben von der Wachtturm-Gesellschaft, wird in einer kurzen Abhandlung auf Seite 1077 zum Thema „Tag des Herrn“ Bezug genommen auf Offenbarung 1:10. Diese Schriftstelle wird in der Neuen Welt Übersetzung wie folgt wiedergegeben: Durch Inspiration befand ich mich am Tag des Herrn ..
    In der vorgen. Abhandlung heißt es nun: Da sich Johannes durch Inspiration am Tag des Herrn befand, kann es sich dabei nicht um einen bestimmten Wochentag gehandelt haben. Es wäre für Johannes nicht nötig gewesen, inspiriert zu werden, um sich an einem bestimmten Wochentag zu befinden. Demnach muss der Tag des Herrn jene Zeit in der Zukunft sein, in der die Ereignisse geschehen würden, die Johannes in Visionen zu sehen das Vorrecht hatte.

    Die Neue Welt-Übersetzung hat als Grundlage des Neuen Testaments das Werk von Westcott & Hort: The New Testament in the Original Greek .
    Die Übersetzung in die englische Sprache ist in der von der Wachtturm-Gesellschaft herausgegebenen„The Kingdom Interlinear Translation of the Greek Scriptures wiedergegeben. In dieser Wort-für-Wort-Übersetzung aus dem Griechischen ins Englische wird Offenbarung 1:10 korrekt übersetzt: „I came to be in spirit in the pertaining to Lord day …“. Wiedergegeben jedoch wird dieser Text in der Neuen Welt Übersetzung mit „By inspiration I come to be in the Lord’s day …“. Man muss nicht unbedingt perfekt sein in der englischen Sprache, um zu erkennen, dass der Text im Sinne der Wachtturmideologie manipuliert worden ist und einen ganz anderen Sinn bekommt. Aus „in spirit“ wurde „inspiration“, aus „in the pertaining to Lord day” wurde “to be in the Lord’s day”.

    Übersetzt ins Deutsche wird aus dem korrekt übersetzten englischen Wort-für-Wort-Text: „Ich geriet unter der Wirkung des Geistes, ich wurde vom Geist ergriffen am zum Herrn gehörenden Tag.“ Johannes wurde nicht durch Inspiration an einen Tag versetzt, der in der fernen Zukunft lag, sondern geriet unter der Wirkung des Geistes am zum Herrn gehörenden Tag um die Offenbarung zu empfangen.

    Diese Tagesbezeichnung begegnet man innerhalb der Bibel nur hier in Offenbarung 1:10. Im christlichen Schrifttum am Ende des ersten Jahrhunderts und Anfang des zweiten Jahrhunderts wird diese Tagesbezeichnung immer häufiger und zwar einmütig als christliche Benennung des ersten Tages der Woche in Erinnerung an die Auferstehung des Herrn Jesus Christus benutzt (siehe Wikipedia unter dem Stichwort „Sonntag“).

    Nach der jüdischen Zählung beginnt die Woche mit dem heutigen Sonntag. So wird auch dieser Text aus Offenbarung 1:10 in vielen modernen Übersetzungen wiedergegeben.

    Gute Nachricht

    Am Tag des Herrn nahm der Geist von mir Besitz.
    In der Fußnote heißt es: Tag des Herrn, der dem Herrn gehörende geweihte Tag; später die allgemeine Bezeichnung des christlichen Sonntag.

    Hoffnung für alle

    An einem Sonntag ergriff mich Gottes Geist.

    Menge Übersetzung

    Da geriet ich durch den Geist in Verzückung am Tag des Herrn (d. h. am Sonntag).
    Fußnote: Ich ward im Geist = ich wurde mit dem Geist des Herrn erfüllt (oder ich geriet in die Gewalt des Geistes).

    Jörg Zink-Übersetzung

    Da erfüllte mich Heiliger Geist – es war am Sonntag, dem Tag der Auferstehung des Herrn.

    Neue Genfer Übersetzung

    Hier auf Patmos wurde ich an einem Sonntag, dem Tag des Herrn, vom Geist Gottes ergriffen.
    In der Randnotiz heißt es wörtlich übersetzt: Ich war an dem Herrn zugehörigen Tag (eine Bezeichnung für den Sonntag, den Tag der Woche, an dem Jesus von den Toten auferstand)

    In dem Werk: Neuer sprachlicher Schlüssel zum griechischen Neuen Testament heißt es:Ich geriet unter die Wirkung des Geistes (Gottes), ich wurde vom Geist ergriffen, der Geist nahm Besitz von mir, zum Herrn gehörig, am Herrntag, am Tag des Herrn (d. h. am Sonntag).

    Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel und Handkonkordanz

    Ich war an des Herrn Tag im Geist …
    In der Fußnote heißt es zum Begriff Tag: wörtlich an dem Herrn gehörenden Tag.
    Im Sprachschlüssel heißt es: In der Wendung „kyriake hémera“, Herrntag, die den Wochentag bezeichnet, an dem der Herr Jesus auferstanden ist, der also ihm gehört und geweiht ist und an seine Auferstehung erinnert, der Sonntag.

    In dem Buch „Die Offenbarung, ihr großartiger Höhepunkt ist nahe“, herausgegeben von der Wachtturm-Gesellschaft, heißt es zu Offenbarung 1:10: „Der Tag des Herrn beginnt mit der Krönung Jesu zum himmlischen König“. Nach der Wachtturm-Lehre fand diese Krönung im Jahr 1914 statt. Nach dieser Interpretation wurde Johannes in das Jahr 1914 versetzt.

    Das ist nicht nur absurd, sondern es ist der unterschwellige Versuch vor dem man sich hüten muss, dass theologische Überzeugungen die Übersetzungen beeinflussen.
    Doch Johannes, so zeigt es die Offenbarung, geriet unter die Wirkung des Geistes und er sollte befähigt werden, Blicke in die Geschichte der Zukunft zu tun, um das zu sehen, wie es in Offenbarung 1:1 heißt: „ Was kommen muss und schon bald geschehen wird.“

    Doch die Wachtturm-Gesellschaft hat den Text aus dem Griechischen zwar korrekt übersetzt aber den Text – hier muss man feststellen bewusst manipuliert – in der Neuen-Welt-Übersetzung wiedergegeben, damit der Text in das Lehrgebäude der Organisation passt.

    Im Wachtturm vom 15. 4. 1991 heißt es auf den Seiten 26 – 27 zum Thema „Tag des Herrn“:
    Das richtige Verständnis des Ausdrucks „Tag des Herrn“ ist uns eine Hilfe, die ganze Offenbarung zu verstehen. Außerdem beweisen die Tatsachen, dass der „Tag des Herrn“ bereits begonnen hat.
    Nach der Wachtturminterpretation begann dieser Tag 1914 .

    Das richtige Verständnis und natürlich auch die Tatsachen, die zum richtigen Verständnis führen, sind natürlich“ nur bei der Wachtturm-Organisation zu finden.“

    Die Wachtturm-Organisation ist an einem richtigen Verständnis des Wortes Gottes gar nicht interessiert. Das zeigt die bewusst falsche Wiedergabe von Offenbarung 1:10 aus dem griechischen Originaltext in die Wiedergabe des Textes der Neuen-Welt-Übersetzung.

    Dieser Organisation geht es nur darum, ihr „Schlüsseldatum 1914“ zu halten, denn ihr ganzes Lehrgebäude ist auf dieses Datum aufgebaut.

    =====================================================================================

    Danke lieber Paulus für diese Erklärung zu Offb. 1:10.
    Wieder ein Beweis mehr, wie die WT-O das Jahr 1914 als das Schlüsseljahr ihres Lehrgebäudes mit BVibelverdrehung halten will.
    L.G.
    Bruderinfo

  • Hans
    Januar 3, 2013

    Sehr interessant Paulus,

    vielen Dank dafür!

    LG
    Hans

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Paulus,

    vielen Dank für diese Einsichten. Ich muss zugeben, dass ich zuerst an einen kl. Scherz dachte, als du Deinen Kommentar eingeleitet hast mit dem Hinweis auf „Sonntag“. Aber Du hast das völlig klar und eindeutig dargelegt. Diese Gedanken waren mir völlig neu, obwohl ich die von Dir genannten Übersetzungen auch verwende.

    Ich bin wirklich sehr überrascht, wie es immer mehr Bibeltexte zu geben scheint, die bewusst durch die WTG manipuliert wurden, für ihre eigenen Interessen und Auslegungen.

    Für mich verändert dieser eine Text die Sichtweise der Offenbarung erheblich. In den vorherigen Versen spricht Johannes zwar von „Prophezeiung“ und Dinge, die „in kurzem geschehen“ sollen. Für mich ist so gut wie ausgeschlossen, dass damit Dinge gemeint sein können, die auch heute 2000 Jahre später noch nicht in Erfüllung gegangen sind. Denn das kann er nicht mit „in kurzem“ gemeint haben. Göttliche Zeitmaßstäbe können hier natürlich keine Rolle spielen, weil ein Mensch immer nur von menschlichen Zeitmaßstäben ausgehen kann, das weiß auch Jehova.

    Ich war auch schon vorher der Meinung, dass Johannes himmlische Szenen beschreibt, die längst stattgefunden haben, wie z.B. der Hinauswurf Satans aus dem Himmel.

    Bist Du ein ZJ oder warst Du mal einer?

    Bin gespannt auf weitere Kommentare von Dir.

    LG
    Dennis

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Hallo Paulus

    ich finde Deine Ausführung sehr interessant, bin aber gerade ziemlich verwirrt. Wieso ein Sonntag? Jesus hat am Freitag abend das Abendmahl eingeführt und vorher das Passah gefeiert. Soweit ich weiß ist das immer ein Freitag. Das Foltern, Jesus bei Pilatus, ihn dem Volk vorführen, dann die Sache mit dem Barrabas, das brauchte Zeit. Das macht man nicht in 2 Stunden. Also müsste Jesus mindesten am Samstag Nachmittag oder gar abends gestorben sein. Und das alles zusammen ging dann ziemlich schnell. Alles an einem Tag. Wenn man dann drei Tage tot ist, wie kommt man dann auf einen Sonntag? Oder wurde das Passah an einem Donnerstag gefeiert?
    Es muss ja nicht unbedingt der Sonntag der Tag des Herrn sein. Auch wenn der Sonntag im jüdischen der erste Wochentag ist.

    vielleicht hat ja jemand eine Idee

    Aber sonst sind Deine Ausführungen klasse. Vielen Dank

    Liebe Grüße Hope

  • Zadok/Achim
    Januar 3, 2013

    Liebe Hope,

    der Tag begann bei den Juden abends bei Sonnenuntergang, der 14. Nisan also begann abends am 13.Nisan sozusagen.Zu diesem Zeitpunkt feierten sie das Abendmahl.Gegen Mitternacht gingen sie in den Garten Gethsemane und gegen morgens vier Uhr wurden Jesus verhaftet.An den Stamm oder Kreuz genagelt wurde er gegen 12.00 und der Tod trat gegen 15.00 ein.(Matth.27:46) Dann war er den restlichen Freitag, den Samstag und einen Teil des Sonntags tot.Dieser begann ja nach unserer Zeiteinteilung am Samsatg abend und früh morgens gingen die Frauen zum Grab. Jesus war keine kompletten drei Tage tot, sondern nur Teile von drei Tagen.
    Lieber Gruß
    Zadok/Achim

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Lieber Achim

    vielen Dank. Aber dann war das Passah an einem Donnerstag. Bzw der Tag des Herrn fällt dann eher auf einen Montag, wenn man den jüd. Kalender auf unseren ( was ham wir für einen?Gregorianisch?) christl. Kalender überträgt. Wenn bei den Juden der Tag abends beginnt, ist dieser im christl. Kalender ja schon so gut wie rum. Dann sind ja vielleicht grad noch 5 -6 Std, die sich miteinander überschneiden.
    Jedenfalls stimmt da was nicht. Oder Christus ist nach dem christl Kalender kurz vor 00:00 Uhr Mitternacht gestorben. Dann könnte das mit dem Sonntag, wie wir ihn heute kennen grad so hinhaun.

    liebe Grüße Hope

  • Tommy
    Januar 3, 2013

    Ganz klar Dennis,
    das habe ich damit gemeint als ich sagte, ich sei ein aussen stehender. Was fuer uns im Bruchteil einer Sekunde entschieden ist, ist fuer ein Mitglied der versammlung wahnsinnig schwer. Das glaube ich. Man kann dann nur ermuntern Hiob zu lesen und die Erfahrungen anderer „Aussteiger“. Diese durften oftmals erleben, dass sie trotz Verlust unglaublich viel dazugewonnen haben. Vertraue dem Herrn und somit seinem Vater, die lassen niemanden alleine der sie ernsthaft sucht.
    Frank und Frei moechte ich dazu sagen, o. k., auch das ist richtig. Man hat die leute, die eh schon abhaengig waren mit der eigenen Literatur versucht auf Linie zu halten. Auch das bestreite ich nicht. Wir muessen doch aber alle sagen, dass unser Blickwinkel auf die Bibel sich durch den Kontakt mit den zeugen veraendert hat. Ich muss das so sagen. Und da ich noch Kontakt zu ihnen habe muss ich auch sagen, dass es doch einige gibt, die gar nicht so verkehrt ueber die Dinge nachdenken. Schau mal hier ins Forum (lach) aber ist ja so.
    Es tut sich ein bisschen was und ich zitiere nochmal Daniel 12:4, „…die Wahrheit wird ueberstroemend werden….“ oder so aehnlich.
    Vergewisseseren wir uns anhand der Schrift und fassen Mut. So oder so. Es waere ja fuer die richtige Sache und eigentlich fuer die einzig richtige.
    Gottes Segen fuer Euch alle.
    Tommy

  • BruderinfoHPM
    Januar 3, 2013

    Eingereicht von Pinehas am 19.01.2013 um 15:22

    Hallo lieber Pinehas, dein Kommentar war wieder ohne Funktion. Habe ihn jetzt kopiert und unter Bruderinfo freigeschaltet.Versuche das nächste mal deine Mailadresse etwas zu ändern. Spielt in Prinzip keine Rolle. Hier dein Kommentar

    Hallo lieber Nichtausschließer,
also bei den 7 Tage Adventisten bin ich nicht. Seit 25 Tagen bin ich freier Christ.
Ich war 22 Jahre Zeuge Jehovas .
    Als ich die Brüder in meiner Exversammlung auf viele Ungereimtheiten , durch einen Brief aufmerksam gemacht habe, schlossen sie mich aus.

    Dies war vor 25 Tagen
Wir als Zeugen oder Exzeugen müssen in vielen Bereichen umdenken auch wenn es schwer fällt.
    Hat man uns Jahrzehnte lang gebetsmühlenartig erklärt, dass alles, außer der WTG , zur falschen Religion gehört, müssen wir Akzeptieren, dass dem nicht so ist.
Nur diejenigen die sich direkt oder indirekt gegen Jesus stellen , ist die falsche Religion bzw. Anbetung.
Die kann ich bei so einigen u.a. den 7 Tage Adw. nicht feststellen.
    Natürlich haben sie einen anderen Erkenntnisstand als wir oder andere, Stichwort Sabbat oder 10-abgabe. Die Frage ist doch, sind dies Sünden die Jehova missfallen? Verurteilt es Jehova wirklich wenn sich jemand bewusst den ganzen Samstag frei nimmt um an sein Verhältnis mit Gott zu arbeiten, sich dem Gebet und Bibelstudium widmet und dies dann Sabbat nennt ?
    Untergraben sie damit wirklich das Loskaufsopfer Jesu ? Das selbe mit dem 10 ten geben ?
Ich bin überzeugt, das unser Herr Jesus sagen wird: Ihr hättet dies nicht tun müssen , aber es spricht auch nichts dagegen.
Ich persönlich würde aber dennoch in keine solche Gemeinschaft eintreten, da ich dann wieder in meiner christlichen Freiheit versklavt werde, da sie die genannten Merkmale schon recht deutlich fordern.
Dennoch versuchen sie unseren Herrn Jesu zu folgen so gut wie sie es verstehen und sind mit Herzen dabei die Bibel bestmöglich zu ergründen. Die Ergebnisse kann man sich im Netz anhöhren und somit kann ich sie nur empfehlen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Ein ruhiges Wochenende allen wünscht PINEHAS

  • Sascha
    Januar 3, 2013

    Liebe Geschwister,

    passend zum Artikel und vor allem dem Aspekt „Versöhnt miteinander“ wollte ich gerne auf die Entwicklung der Christenverfolgung hinweisen. Wir sprechen bei dem, was wir teilweise mit der WTG erlebt haben, von Drangsalen. Oft spielen sich für uns diese Drangsale in erster Linie auf der geistigen oder psychischen Ebene ab. Es gibt auf der Welt aber auch viele Christen, die ihre Drangsale hautnah und körperlich erleben. In Jeremia habe ich vor einiger Zeit gelesen:

    Jer 49:23 Über Damaskus. „Bestürzt sind Hamat und Arpad. / Sie erhielten eine schlimme Nachricht, / und sie vergehen vor Angst. / Auch an der Küste ist man sehr besorgt. / Niemand kommt mehr zur Ruhe. Jer 49:24 Damaskus ist mutlos geworden, / es wendet sich zur Flucht. / Panik ist in der Stadt. / Von Angst und Wehen sind sie gepackt, / wie eine gebärende Frau.
    Jer 49:25 Man hätte sie verlassen sollen, / die Stadt des Ruhmes, / die Burg meiner Freude.

    Dazu möchte ich einen Auszug aus einer Meldung über die Situation der Christen in Syrien zitieren.

    Damaskus (Quelle : kath.net/ idea)
    Zitat Anfang: In Syrien wird die Lage der christlichen Minderheit immer verzweifelter. Die Christen befinden sich zwischen den Fronten des Bürgerkriegs; sie selbst, ihre Häuser und Kirchen werden immer häufiger zu Zielen gewaltsamer Übergriffe. Hinzu kommen Inflation, Armut, Mangel an Lebensmitteln und Brennstoffen sowie Entführungen. Das berichtet das christliche Hilfswerk Barnabas Fund (Pewsey/Südwestengland), das Kontakt zu den christlichen Gemeinden hält.
    Als ein Beispiel führt es die Millionenstadt Homs an, in der einst etwa 50.000 bis 60.000 Christen lebten. Die meisten seien geflohen. Doch in der Altstadt würden etwa 80 Personen von salafistischen Aufständischen als Geiseln und „menschliche Schutzschilde“ gegen Angriffe der Regierungstruppen festgehalten. Trotz der massenhaften Flucht ins Ausland plädierten Kirchenführer dafür, im Lande zu bleiben, weil das ihr von Gott angewiesener Platz sei.

    Barnabas Fund ruft zu Gebeten für die syrischen Christen in der kritischen Phase des Bürgerkriegs auf, der nach Schätzungen schon mehr als 47.000 Todesopfer gefordert hat. Die Zahl der Flüchtlinge wird auf mindestens 700.000 geschätzt.

    Ich finde den Gedanken sehr gut, auch für die Christen in Syrien zu beten, z.B. auch speziell darum, dass sie entscheiden können, was das beste für sie und ihre Familien ist. Sie müssen jeden Tag damit rechnen, angegriffen, entführt oder getötet zu werden, und viele sind bereits geflohen. Wer weiß, vielleicht weil sie diesen Text aus Jeremia auf sich angewandt haben.

    Dann möchte ich jedem auch gerne empfehlen, sich einmal auf dieser Seite über den aktuellen Stand der Christenverfolgung zu informieren: http:via-dolorosa.de/world-watch-list/map/

    Dort findet man eine Weltkarte und Informationen über die 50 Länder mit der größten Verfolgungsrate. Auch hier möchte ich einen Auszug aus dem Bericht über Afghanistan zitieren:

    Platz 2: Afghanistan

    Das muslimisch geprägte Land rückte einen Platz nach vorn. Zehn Jahre nach dem Ende des Taliban-Regimes hat sich die Lage insbesondere für Christen kaum verbessert. Obwohl die Regierung internationale Abkommen unterzeichnet und sich verpflichtet hat, die Religionsfreiheit zu schützen, kann sie die grundlegendsten Prinzipien dieses Rechts nicht gewährleisten. Heute gibt es in Afghanistan keine öffentliche Kirche mehr. Gefährdet sind vor allem afghanische Christen muslimischer Herkunft. Sie halten ihren Glauben geheim. Andernfalls müssen sie als «Abtrünnige» vom Islam mit der Verfolgung durch die eigene Familie sowie durch Behörden und muslimische Geistliche rechnen und im schlimmsten Fall sogar mit ihrer Ermordung. Auf einer Internetseite haben die Taliban im Oktober 2011 allen Christen im Land den Vernichtungskampf angesagt. Insbesondere christliche Entwicklungshelfer sind im Visier von Aufständischen.

    Oder über die Türkei, die auf Platz 31 liegt, und trotzdem seit Jahren über einen Beitritt zur EU diskutiert:

    Muslimische Türken, die sich für den christlichen Glauben interessieren, werden häufig Opfer von Diskriminierung durch ihre Familien. In einer patriarchalischen Gesellschaft wie in der Türkei gilt der Religionswechsel eines Familienmitgliedes mancherorts noch als Verletzung der Familienehre. Viele Christen muslimischer Herkunft werden enterbt oder aus dem Familienverbund verbannt. Ihnen droht auch der Arbeitsplatzverlust.
    Die Regierung verhält sich passiv im Blick auf diese Arten der Diskriminierung, da sie nur eine kleine Minderheit betreffen. Einige registrierte Gemeinden dürfen Gottesdienste organisieren. In der Öffentlichkeit zu predigen, ist gestattet, doch riskieren diese Prediger, von der Polizei und türkischen Nationalisten drangsaliert zu werden. Evangelisation ist möglich, doch bekommen Christen hierfür kein Dauervisum.

    Das waren nur Auszüge und es ging mir dabei darum, dass wir bei all dem, womit wir uns herumschlagen müssen, nicht die vergessen wollen, die jeden Tag am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, auf körperliche Art in Drangsale zu kommen. Ohne die Probleme herunterzuspielen, die wir in unserem Leben haben, kann das Nachdenken über solche Berichte in uns die Liebe zu allen Geschwistern fördern, und vielleicht relativieren sich unsere eigene Drangsale auch etwas.

    Natürlich: Wenn mir ein Hammer auf den Zeh fällt, dann tut es weh, und in dem Moment nützt mir auch ein Vergleich mit einem Menschen, der eine schlimme Krankheit hat, nichts. Dadurch tut es nicht weniger weh. Aber selbst wenn ich mich in dem Moment nur auf meinen eigenen Schmerz konzentrieren konnte, weiß ich, dass sich ein Zeh schneller heilen lässt, als eine langwierige Krankheit. Und wenn ich bei mir selbst eine Verbesserung der Situation verspüre, wenn mein eigener Schmerz nachlässt, dann wächst in mir auch wieder die Aufmerksamkeit für meinen kranken Mitmenschen.

    Wir können unseren Geschwistern die in irgendeiner Form verfolgt werden, im Moment vielleicht keine praktische Hilfe vor Ort leisten, aber wir können sie in unsere Gebete einschließen und ihnen so beistehen. Abschließen möchte ich den Kommentar mit den Worten von Paulus:

    1Ti 2:1 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen…“

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Sascha,

    Dein Appell ist mir aus mind. 2 Gründen sympathisch:

    1. Du ziehst keine künstliche Grenze zw. Christen einer Kirche/Organisation und der anderen. Du denkst und betest für sie einfach nur weil sie sich zu Christus bekennen und deshalb echter Verfolgung ausgesetzt sind.

    2. Man wird sich wieder bewusst in welch paradisischen Zuständen wir als Christen aller Couleur hier in Deutschland und Europa leben. Wir haben jederzeit die Möglichkeit uns zu entscheiden, wie und wo wir unseren Glauben leben wollen.

    Vielen Dank für Deinen Kommentar!

    LG
    Dennis

  • Anna
    Januar 3, 2013

    Lieber Sascha, lieber Dennis, leibe Brüder und Schwestern,

    herzlichen Dank für deinen Kommentar. Den Worten von Dennis kann ich mich nur anschließen.

    Ich habe mich vor 2 Tagen schon damit auseinandergesetzt als ich einen Bericht auf Spiegel-online gelesen habe und mich dann auf der Website von OPEN DOORS umgesehen habe. Dort ist ein Christenverfolgungsindex und eine Datei „Gesichter der Verfolgung“. Was ich da gelesen habe hat mich erschüttert. Ich werde versuchen auch in meinem Umfeld die Brüder darauf aufmerksam zu machen.

    Auch im Hinblick darauf, dass das neue Jahrbuch verfügbar ist.

    Inzwischen ist es ja leider so geworden, dass es unsere Brüder schon als „Drangsal“ ansehen, wenn ihnen die Türe vor der Nase zugehauen wird.

    Ich finde deinen Gedanken gut diese Brüder und Schwestern in unsere Gebete miteinzuschließen. Und wir sollten viel sensibler auf die Probleme unserer Mitmenschen eingegehen.

    Gestern ist mir beim Beginn des „Vaterunsers“ in Math. 6:9 etwas aufgefallen:

    Jehova ist der „Vater“ von allen Menschen.

    Und sobald ich „U n s e r Vater“ sage, dann weiß ich auch, daß ich Geschwister habe: die Menschen und anderen Mitgeschöpfe auf der Welt. Und dass ich verantwortlich mit allen Geschöpfen umgehen muss – ein MITEINANDER aller Menschen.

    Im „Vater Unser“ kommen die Worte: „ich“, „mein“ , „mir“, „mich“ überhaupt nicht vor. Jesus hat uns gelehrt zu beten: „unser“ Vater.

    Es gibt so vieles was man mit Menschen teilen kann. Ende Dezember war ich im Konzert, u.a. 9. Sinfonie von Beethoven und das ist so ergreifend wenn ein großer Chor die Ode an die Freude von Schiller dazu singt. Hier zur Auferbauung ein Teil der 2. Strophe und die letzte Strophe:

    …“Alle Menschen werden Brüder,
    Wo dein sanfter Flügel weilt.“

    „Seid umschlungen, Millionen!
    Diesen Kuß der ganzen Welt!
    Brüder, überm Sternenzelt
    Muß ein lieber Vater wohnen.
    Seid umschlungen,
    Diesen Kuß der ganzen Welt!
    Freude, schöner Götterfunken
    Tochter aus Elysium,
    Freude, schöner Götterfunken“

    Dies und die Musik dazu hat mein Herz berüht und ich bin so dankbar, dass ich im Konzerthaus so schönen Klängen lauschen durfte.

    Liebe Grüße an alle herzlich Anna

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    Anna, ich habe das Konzert im TV gesehen. Der Kontext Schillers ist ein Ausdruck des Glaubens und der Hoffnung denn er sagt ja auch:
    Wem der große Wurf gelungen,

    Eines Freundes Freund zu seyn,
    15
    Wer ein holdes Weib errungen,

    Mische seinen Jubel ein!
    Ja – wer auch nur eine Seele
    Sein nennt auf dem Erdenrund!
    Und wer’s nie gekonnt, der stehle
    20
    Weinend sich aus diesem Bund!

    Was den großen Ring bewohnet,
    Huldige der Sympathie!
    Zu den Sternen leitet sie,
    Wo der Unbekannte thronet.

    25
    Freude trinken alle Wesen

    An den Brüsten der Natur,
    Alle Guten, alle Bösen
    Folgen ihrer Rosenspur.
    [123]
    Küsse gab sie uns und Reben,
    30
    Einen Freund, geprüft im Tod,

    Wollust ward dem Wurm gegeben,
    Und der Cherub steht vor Gott.

    Ihr stürzt nieder, Millionen?
    Ahndest du den Schöpfer, Welt?
    35
    Such ihn überm Sternenzelt,

    Ueber Sternen muß er wohnen.

    Freude heißt die starke Feder
    In der ewigen Natur.
    Freude, Freude treibt die Räder
    40
    In der großen Weltenuhr.

    Blumen lockt sie aus den Keimen,
    Sonnen aus dem Firmament,
    Sphären rollt sie in den Räumen,
    Die des Sehers Rohr nicht kennt.

    [124]

    Chor.

    45
    Froh, wie seine Sonnen fliegen

    Durch des Himmels prächt’gen Plan,
    Laufet Brüder eure Bahn,
    Freudig wie ein Held zum siegen.

    Aus der Wahrheit Feuerspiegel
    50
    Lächelt sie den Forscher an.

    Zu der Tugend steilem Hügel
    Leitet sie des Dulders Bahn.
    Auf des Glaubens Sonnenberge
    Sieht man ihre Fahnen wehn,
    55
    Durch den Riß gesprengter Särge

    Sie im Chor der Engel stehn.

    Duldet muthig Millionen!
    Duldet für die bess’re Welt!
    Droben überm Sternenzelt
    60
    Wird ein großer Gott belohnen.

    [125]
    Göttern kann man nicht vergelten,

    Schön ist’s ihnen gleich zu seyn.
    Gram und Armuth soll sich melden,
    Mit den Frohen sich erfreun.
    65
    Groll und Rache sey vergessen,

    Unserm Todfeind sey verziehn.
    Keine Thräne soll ihn pressen,
    Keine Reue nage ihn.

    Unser Schuldbuch sey vernichtet!
    70
    Ausgesöhnt die ganze Welt!

    Brüder – überm Sternenzelt
    Richtet Gott – wie wir gerichtet.

    Freude sprudelt in Pokalen,
    In der Traube gold’nem Blut
    75
    Trinken Sanftmuth Kannibalen,

    Die Verzweiflung Heldenmuth – –
    [126]
    Brüder fliegt von euren Sitzen,

    Wenn der volle Römer kreist,
    Laßt den Schaum zum Himmel spritzen:
    80
    Dieses Glas dem guten Geist!

    Den der Sterne Wirbel loben,
    Den des Seraphs Hymne preist,
    Dieses Glas dem guten Geist
    Ueberm Sternenzelt dort oben!

    85
    Festen Muth in schwerem Leiden,

    Hülfe, wo die Unschuld weint,
    Ewigkeit geschwor’nen Eiden,
    Wahrheit gegen Freund und Feind,
    Männerstolz vor Königsthronen, –
    90
    Brüder, gält es Gut und Blut –

    Dem Verdienste seine Kronen,
    Untergang der Lügenbrut.

    [127]

    Schließt den heil’gen Zirkel dichter,
    Schwört bei diesem gold’nen Wein;
    95
    Dem Gelübde treu zu seyn,

    Schwört es bei dem Sternenrichter!


    man erkennt im Text den christlichen Konsens, ein wenig vermischt mit der Mode der Zeit. Aber alles insgesamt ein Zeugnis des Glaubens an Gott.

  • PINEHAS
    Januar 3, 2013

    Hallo Sascha,
    dein Kommentar war nicht nur sehr wertvoll, sondern ein Wink für dieses Forum, von unserem HERRN.
    Da alle echten Christen zum Leib Christi gehören, dürfen wir unsere Augen nicht davor verschließen.
    Ich habe mich in dieser Seite hineingelesen und bin erschüttert.
    Dies war mir alles so nicht bewusst.
    Ich zweifele nicht im geringsten daran, das diese Christen Jesu und somit auch meine Brüder sind.
    Mir hat dies vor Augen geführt, und jetzt schreibe ich mal etwas provokativ, dass wir Christen hier auf sehr hohen Niveau jammern.
    Ich lebe auf einen Grundstück zusammen mit drei Organisationstreuen Zeugen, ehemalige „Freunde“ interessieren sich nicht mehr für mich, wurde ausgeschlossen und nun reden sie demzufolge abfällig über mich.
    Aber was soll ich noch jammern, wenn ich die genannte Seite öffne und mir ein kleines Kind gezeigt wird, dem ein Arm fehlt, deren Eltern getötet wurden, weil sie Christen waren.
    Da wir alle ein Leib sind, lasst uns auf jeden Fall helfen. Wir sollten unser Mund und wer kann Geldbeutel, nicht verschließen.

    Grüße PINEHAS

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Sascha

    Leider kann ich mich dem Kommentar wie ich ihn verstanden habe, nicht komplett zustimmen.
    Es hört sich zwar toll an, dass alle christlichen Religionen unsere Brüder sind, es werden weltweit auch Christen verfolgt, aber wenn man mit diesen Kriterien die Du anlegst die Sache zu Ende denkt, dann hat sich die Welt bekehrt wie einst Ninive.

    Kann sein dass sich die Welt wie einst Ninive bekehrt hat, aber ich glaube es nicht. Vor hundert Jahren wurde selbst ein evangelischer Mensch in einem katholischen Dorf verspottet. Wer war dann unser Bruder, der evangelische Mensch in einem katholischen Dorf, oder der katholische Mensch in einem evangelischen Dorf?

    Was ich damit sagen will, Verfolgung alleine ist keinerlei Beweis dafür, dass es sich um um die Verfolgten um unsere Brüder handelt. Wobei ich auch der Ansicht bin dass nicht nur aus den Zeugen die Schafe Jesu kommen.

    Das Beispiel Türkei, das Du angeführt hast kann ich recht gut beurteilen, ich lebe einen großen Teil und schon seit fast 20 Jahren in der Türkei, spreche recht gut die Sprache. Ich habe auch noch keine Daueraufenthaltsgenehmigung nach so langer Zeit. Obwohl ich von Gesprächen mit Bekannten abgesehen nicht missioniere ist das so, aber die Missionare sehen gleich eine Behinderung oder gar Verfolgung darin. Ich frage mich dann nur, wieso bimmeln dann in Izmir täglich die Kirchenglocken, wenn da eine Verfolgung sein soll?
    In der Türkei kann jeder machen was er will, viele Menschen welche offiziell Moslems sind trinken harten Alkohol, ungefähr die Hälfte der jüngeren Bevölkerung in der westlichen Türkei fastet während der Fastenzeit nicht. Für einen Moslem ist Fasten unbedingt einzuhalten. Niemand stört sich daran, oder beschimpft diese als Abtrünnige.

    Es gehört zur Politik der Christen Einzelfälle aufzubauschen. Im Irak muss man sich nicht wundern dass Christen verfolgt wurden, denn Christen G.W.Busch haben sehr viel Leid in das Land gebracht und das Volk leidet immer noch. In Syrien haben die Christen mit Assad sympathisiert mit von Dir erwähntem Ergebnis.

    Deshalb nochmal, eine Verfolgung alleine ist kein Beweis dass es sich bei den Verfolgten um unsere Brüder handelt, kann sein, kann auch nicht sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Januar 3, 2013

    Hi Alois,

    ich denke auch, ALLEINE an Verfolgung kann man nicht definieren, wer Christ ist und wer nicht. An der Konfession auch nicht unbedingt.

    Erstmal ist zu klären, was wir eigentlich unter Verfolgung verstehen. Wenn man z.B. schlichtweg von Übertretung der Persönlichkeitsrechte ausgeht, von Nicht-Gleichbehandlung, dann fällt auch Diskriminierung im Alltag darunter. Wenn jemand definiert, Verfolgung ist nur dann gegeben, wenn’s um Leib und Leben geht, ist die betroffene Personenmenge natürlich deutlich kleiner.

    Das alles führt auch zu der Frage, wie dann die Definition für „Bruder“ lautet? Woran macht man das fest?

    Und diese ganzen Überlegungen führen zu der zumindest für mich entscheidenden Frage: Warum ist es wichtig, das beurteilen zu können? Muss ich das überhaupt? Wozu dient es?

    Wir alle sind sowieso aufgefordert, unseren Nächsten zu lieben. Ohne Bedingung. Wenn der Nächste auch noch christliche Ansätze hat, gibt’s noch mehr Gemeinsamkeiten als z.B. mit einem Hindu oder einem Atheisten. Um so besser.

    LG
    Hans

  • Barnabas an Hans
    Januar 3, 2013

    Mein lieber Bruder Hans,
    gerne möchte ich auf untenstehendes Zitat von dir eingehen. Vorab möchte ich dir dafür schon mal 100 Punkte plus Bonus geben. 🙂
    Zitat Anfang: Und diese ganzen Überlegungen führen zu der für mich entscheidenden Frag: Warum ist es wichtig, das beurteilen zu können? Muss ich das überhaupt? Wozu dient es? Wir alle sind sowieso aufgefordert, unseren Nächsten zu lieben. Ohne Bedingung. Zitat Ende
    In Johannes 5:22,27 lesen wir, das N U R der Sohn richtet. Er weiß also sehr genau wer seine Brüder sind und sein Vater vertraut ihm. Deshalb bin ich froh, daß ich das gar nicht zu beurteilen habe. Was, ich glaube, so ziemlich alle Kirchen gleich haben, ist das bestreben schon mal vorzusortieren. Die WTG ist da Weltmeister. Sie stellen dazu Regeln oder Bedingungen der lächerlichsten Art auf wie z.B. Besuch ihrer Zusammenkünfte, Frisur, Kleidung, Konfettistreuen bei Hochzeiten, Gläser anstoßen und, und, und. Wir alle haben diese verschmutzte Luft zu lange geatmet. Christus wird aber bei seinem sichtbarem kommen weder nach Rom noch nach Brooklyn oder sonst wohin kommen um sich dort Rat zu holen. Ich glaube auch nicht, das er sich auch nur eine Verkündigerberichtskarte anschauen wird. Als der von Menschen verurteilte Verbrecher neben ihm in letzter Minute Glauben (sogar ohne Werke!) zeigte, hat er ihm Leben zugesichert. Was er vorher war, also Religionszugehörigkeit oder gar Atheist, ist nicht überliefert weil es überhaupt nicht relevant ist. Wir wissen selber zu gut, was es heißt alte Sichtweisen aufzugeben. Ich kannte mal einen alten Herrn der mir tief bewegt, mit Tränen in den Augen sagte: Ich kann nicht glauben. Von Kindheit an ist er vom Pfarrer verprügelt worden, weil er unbequeme Fragen gestellt hatte. An der Ostfront hatte er schlimmes erlebt. Er musste mit zusehen, wie ein Pfarrer erst drei seiner Kameraden segnete die anschließend hingerichtet wurden. Er hatte eine Blockade. Er war gelähmt. Christus würde keinen gelähmten auffordern sich selbst aus einem brennenden Haus zu retten.
    Welche Chance hat denn ein Mensch der als Muslim aufgewachsen ist und in einem solchen Land lebt den Vater und den Sohn zu erkennen? Johannes 17:3 Sind die jetzt alle verloren?
    Hilfreich ist mir auch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Lukas 10:25-37
    Hier geht für mich u.a. hervor, daß es nicht darauf ankommt wo ich dazu gehöre oder was ich weiß sondern ob ich die richtige Einstellung zu meinem Nächsten habe, die mich in entscheidender Situation zur Nächstenliebe treibt. Bewusst hat Jesus hier einen Priester und einen Leviten (die geistige Elite der Israeliten, des Bundesvollkes!) einem verhasstem Samariter gegenübergestellt. Er hat auch keine Klammer auf gemacht und erwähnt, was der Samariter noch so besonderes an sich hatte. Wer hatte jetzt einen Blick für das was in entscheidender Situation zu tun war. Darauf kam es an. Der Schächer am Holz hatte die richtige Einstellung. Tun konnte er nichts mehr. Jesus konnte das beurteilen. Der Priester und der Levit gingen auf die andere Straßenseite. Der Samariter tat das Richtige nach seinen Möglichkeiten.
    Es ist nicht unsere Sache herauszufinden wer zu den Brüdern Jesu gehört. Unser Herr weiß das.
    „Was ihr diesem, einer meiner Geringsten getan habt, habt ihr mir getan.“ sagt Jesus.
    Wenn ich also, wie du sagst, ohne Bedingung, Nächstenliebe bekunde, betrachte ich jeden Menschen als einen potentiellen Bruder. Damit stehe ich nicht in der Gefahr einen seiner, Jesu, Geringsten zu übersehen. Ich glaube, das uns das Jesus, ganz unzweideutig sagen will.
    Danke noch mal für deinen sehr treffenden Kommentar.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Mali
    Januar 3, 2013

    mali Eingereicht am 11.01.2013 um 18:34
    Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,
    wenn ich das so sagen darf, denn ich bin ein ausgeschlossener. Ich möchte euch dies im Vorfeld mitteilen, das ihr wisst mit wem Ihr es zu tun habt.
Ich möchte euch erst mal von mir erzählen den Vertrauen hat auch mit wissen zu tun, und wenn Ihr nicht wisst wer ich bin, oder besser wie ich bin, könnt Ihr mir auch nicht Vertrauen.
Ich war ca. 15 Jahre ein ZJ aller Dings mit Unterbrechung. Mit 12 Jahren kam zu den ZJ durch meine Mutter die ein Bibelstudium angefangen hat. Damals war das blaue Wahrheistbuch die Grundlage des Studiums. Mit 19 wurde ich erstmals vor ein rechts Komitee zitiert weil ich mit Weltlichen Jugendlichen in Urlaub gefahren bin. Weil ich hier den Fehler nicht einsah wurde ich ausgeschlossen. Ich gebe zu mich auch nicht bemüht zu haben wieder aufgenommen zu werden.

    1984 habe ich dann geheiratet und da mich das Wort Gottes nicht los lies sind meine Frau und ich zusammen 1991 wieder zu den ZJ zurück gekehrt. Im nach hinein war es das selbe Spiel wie davor.
Mein glauben stärkte dies nicht. Ich würde sagen, das es das es aus heutiger Sicht nicht mehr als ein mitlaufen war um nicht in Harmagedon um zu kommen. Dieser Gedanke hat mich nie los gelassen.
    Wie es so ist in dieser Welt wurden wir geschieden, da der Glaube uns wohl nicht zusammen gehalten hat. 2001 war ich wieder allein.
Dann kam der größte Fehler meines Lebens. Auf Grund der Tatsache das ich mir auf das alles kein Reim mehr machen konnte bin ich auf die falsche Seite gelangt von der ich mir Hilfe versprach.
Wieder besseres wissen bin ich zum Karten legen gegangen und konnte dadurch Dinge erfahren die im ersten Moment eine Hilfe waren sich aber auf Dauer als böser Fehler entpuppten.
Das was ich gesagt bekommen hatte lies mir fortan keine Ruhe mehr. Es waren Wahrheiten mit Unwahrheiten gemischt. Erst wahr ich Fasziniert und nach einer Weile hätte ich besser nichts davon Gewusst. Ich verbrannte alles was ich an Büchern und Schriften hatte um Ruhe zu finden. Aber ich fand keine.
    2009 überkam es mich wie ein Blitz. Ich habe keine Erklärung dafür. Fortan beschäftigte ich mich mit dem Wort Gottes und das so heftig das alles rund her um nicht mehr wichtig war. Ich hatte einen Freund, mein Vater, der auf meine Hilfe angewiesen war da er im Rollstuhl saß und den ich seit 2002 Pflegte. Er wohnte nicht bei mir und ich musste mehrmals die Woche zu Ihm fahren.
Leider musste ich meinen Freund und Vater im Oktober 2012 zu Grabe tragen.

    
Meine Geschwister ihre Anteilnahme beschränkte sich auf´s kommen zur Beerdigung, allesamt ZJ (mein Vater war kein ZJ).
    Ich kenne Ihren Glauben, von daher nehme ich es Ihnen nicht Übel das sie sich nicht um unseren Vater jemals gekümmert haben (lasst die Toten Ihre Toten begraben).
    In meinem Glauben wurde ich akriebisch, so das ich schon sagen kann das ich Tag und Nacht geforscht habe. Nur dieses mal beschäftigte ich mich auch mit anderen Religionsgemeinschaften wie Evangelische und Freie Evangelische. Ich bin sogar zu denren Gottesdiensten gegangen und habe mir dies angeschaut. Da ich dort auch Fehler fand wollte ich wieder zu den ZJ zurück kehren.
Ich war dann auch in der Versammlung und habe wiederum festgestellt das ich quasi immer noch mit “Aussatz” behaftet war.

    Völlig ignoriet von den Brüdern und Schwestern. Neue die mich nicht kannten haben mich begrüsst, aber nur das erste mal. So kann hier auch was nicht stimmen, habe ich mir gedacht und habe die Besuche in der Versammlung wieder eingestellt. Aber mein Studium habe ich bis heute täglich fortgeführt. Meine liebe Frau, die ich im Juni 2012 heiraten durte, ist mir eine große Hilfe, da ich mit Ihr über all die Themen der Guten Boschaft, wie sie die Bibel sagt, unterhalten kann und Ihr auf diese Weise; Jesus und Gott Jehova näher bringen kann. Immer Stück für Stück.
Heute denke ich wie im Vortrag von Bruder N.S. “Die Generation / Das Geschlecht wird nicht vergehen” das der Herr, Jesus, seine Schafe heraus ruft zu einem Volk unter einem Hirten.
Die Bibel, das Wort Gottes, ist ein unglaubliches Geschenk. Und der glaube an unseren Herrn, Jesus Christus ist unser Leben.

    
Ich wüsche es uns allen und erhoffe es in ernster Erwartung das wir uns nach Harmagedon wiedersehen.
    mali

  • armes Schaf 2012
    Januar 3, 2013

    grüsse von meiner frau und mir mali!jesus hat niemanden ausgeschlossen!die sogenannten begründer der wtg in den usa waren starke trinker und hurer!ihr denken ist eine künstliche us amerikanische neuauslegung.ausserdem waren die usa mit dem, und den jahrelangen spätfolgen des bürgerkrieges zwischen den südstaaten und der union beschäftigt. mit streichungen von bibelpassagen für die nwü in den 60ern und 70ern im 20.jahrh. war der sheriff glauben made in usa an jehova fertig gedeichselt!die bibel sagt etwas anderes,denn mit der richterstellung in unserer neuzeitlichen situation ist christus in der endzeit beauftragt!alle hier stehen dir und deiner frau bei,wenn sie es wünscht!hier werden keine steine geworfen oder in den weg gelegt.

  • Zadok
    Januar 3, 2013

    Lieber Mali,
    herzlich willkommen hier auf dieser Seite!
    Habe in deinem Bericht doch einige Gemeinsamkeiten mit meinem Leben mit und ohne die Zeugen festgestellt. 🙂
    Am schönsten ist es aber mit Jehova und Jesus Christus zu leben, das geht so wunderbar ehrlich und ohne jedwede Heuchelei.
    Freue mich auf deine Beiträge hier, denn wer viel erlebt hat, kann viel erzählen..
    Lieber Gruß Zadok/Achim
    P.S.: Werde ab sofort mit meinem Klarnamen schreiben,das ist mein Vorsatz für dieses Jahr.

  • Sascha
    Januar 3, 2013

    Lieber Bruder Barnabas, liebe Geschwister,

    Du hast geschrieben: „Wenn ich also, wie du sagst, ohne Bedingung, Nächstenliebe bekunde, betrachte ich jeden Menschen als einen potentiellen Bruder. Damit stehe ich nicht in der Gefahr einen seiner, Jesu, Geringsten zu übersehen. Ich glaube, das uns das Jesus, ganz unzweideutig sagen will.“ Zitat Ende

    Genau aus diesem Grund hatte ich meinen Kommentar zum Thema Christenverfolgung geschrieben, besser hätte ich es nicht sagen können… 🙂

    Da ich als Mensch nicht bewerten muss, wer nun alles zu den Schafen Jesu gehört, gehe ich davon aus, dass in allen Religionen verstreut solche Schafe zu finden sind. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass ich alle Religionen für richtig halte, sondern dass ich den Menschen aus diesen Religionen zugestehe, dass sie Jesus genauso als Herrn über sich haben können. Deswegen gehe ich auch davon aus, dass sich unter den Menschen in z.B. Syrien auch wahre Schafe Jesu befinden. Da ich leider niemanden persönlich kenne, und da ich nicht weiß, wer zu den Schafen Jesu gehört und wer nicht, und weil es überhaupt nicht meine Aufgabe ist, so eine Bewertung vorzunehmen, bete ich unparteiisch, einfach für die Menschen, die sich in diesen Krisenländern aufhalten.

    Und wenn ich spezieller Berichte z.B. von Open Doors lese, dann kann ich vielleicht auch spezieller bitten. Ich halte das Thema jedenfalls für sehr wichtig, einfach weil es mein Mitgefühl und meine Liebe zu anderen Menschen wirklich stark gefördert hat. Ich hatte dazu in einem anderen Kommentar schon 2. Pet. 1 zitiert, aber er passt hier wirklich gut hin, und achtet mal genau auf die Abfolge der Entwicklung. Das ist einfach super von Petrus beschrieben worden:

    2Pe 1:5 Deshalb müsst ihr nun auch allen Fleiß daransetzen, eurem Glauben ein vorbildliches Leben beizufügen, und diesem Leben die Erkenntnis. 2Pe 1:6 Der Erkenntnis muss die Selbstbeherrschung folgen, der Selbstbeherrschung die Geduld und der Geduld die liebevolle Ehrfurcht vor Gott. 2Pe 1:7 Diese Gottesfurcht wiederum führt zur geschwisterlichen Liebe und aus der Liebe zu den Gläubigen folgt schließlich die Liebe zu allen Menschen. 2Pe 1:8 Je mehr ihr in dieser Hinsicht vorankommt, desto mehr wird sich das auswirken und Frucht bringen, und ihr werdet unseren Herrn Jesus Christus immer besser erkennen.“

    Besonders der Vers 7 gefällt mir. 🙂

    Liebe Grüße
    Sascha

    P.S. Danke auch an alle die sich zu diesem Thema geäußert haben. Dennis und Pinehas haben schon geschrieben, wie sich solche Berichte auf unsere Einstellung zu unserer eigenen Situation auswirken können. Ich habe genau diese Erfahrung gemacht, und ich weiß jetzt viele Dinge in meinem eigenen Leben mehr zu schätzen.

    ===================================

    Hallo lieber Sascha und lieber Barnabas,

    Möchte euch herzlich danken für tiefen Gedanken.
    Ich kann dem nur voll und ganz zustimmen.

    H.P.M.

  • Hans
    Januar 3, 2013

    Ebenso vielen Dank an euch, Sascha und Barnabas für eure Gedanken!

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Lieber Barnabas!

    Zu deinem Satz: „Der Priester und der Levit gingen auf die andere Straßenseite.“
    und deinem wirklich sehr tiefsinnigen und zutreffenden Überlegungen möchte ich noch etwas hinzufügen. Wieviele ZJ ahmen diesem Priester nach? Wieviele die nicht mehr in die ZK gehen, was immer auch ihre teils berechtigten Gründe sind, bei jenen die ausgeschlossen wurden sowieso, besonders schlimm wenn die Gründe jene sind WEIL jemand die Lehre und Anweisung Christi (wir müssen Gott mehr gehorchen als Menschen – Organisation) den Vorrang gibt.

    Sind sich jene ZJ überhaupt dessen bewußt WENN SIE GENAUSO handeln wie dies Jesus in diesem Gleichnis schilderte, auf welche Seite sie sich schlagen – sicher nicht auf die Seite Jesu der erwartete:

    „ICH WILL BARMHERZIGKEIT!“ …was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mit getan.

    Wie oft erzählen Brüder und Schwestern wo sie genauso behandelt werden, kein freundliches Wort, kein Gruß, die Straßenseite wird wenn möglich gewechselt. IST DAS DIE LIEBE und Gnade oder Güte, ist das die menschliche Würde die man zwar vollmundig in der Belehrung des Sklaven finden kann aber die Praxis schaut anders aus.

    Wie schön wäre es solche Belehrung auch zu praktizieren:

    g99 8. 1. S. 12 Der Schutz der Freiheiten — Wie zu erreichen? ***
    Federico Mayor, Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, schrieb: „Toleranz ist die Tugend des Menschen, der eine Überzeugung hat.“ Der dominikanische Priester Claude Geffré äußerte sich in der Zeitschrift Réforme wie folgt: „Wahre Toleranz beruht auf einer starken Überzeugung.“ Wer mit seinen eigenen Glaubensansichten rundum zufrieden ist, wird sich nicht so leicht von den Glaubensansichten anderer bedroht fühlen.

    Liebe Grüße an alle die die christliche Freiheit und Liebe verstanden haben und so praktizieren
    wie es unser Herr vorgelebt hat.

    Mattäus

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Um die teils gute und richtige Belehrung der WTG auch einmal hervorzuheben dieses WT Zitat was jedoch nur eines belegt, so wie es Jesus selbst: ALLES WAS SIE EUCH SAGEN TUT UND HALTET,
    handelt jedoch nicht nach ihren Taten, sie sagen es wohl handeln aber nicht entsprechend!

    g84 8. 2. S. 7-10 Die Welt von heute — tolerant oder gleichgültig?

    MANCH einer ist der Auffassung, wir würden in einem Zeitalter der Toleranz leben — tatsächlich kann man sich in den meisten Ländern nicht vorstellen, daß jemand wegen seines Glaubens gefoltert oder getötet wird. Doch wie tief wurzelt der Gedanke der Toleranz? Könnte es sein, daß das vielgerühmte Zeitalter der Toleranz lediglich ein Zeitalter der Gleichgültigkeit ist?

    Der Toleranzgedanke setzt sich durch

    Die Toleranzidee ist selbst in der westlichen Kultur verhältnismäßig neu. Nach Meyers Großem Taschenlexikon stammt das Wort Toleranz von dem lateinischen Wort tolerare, das „ertragen, erdulden“ bedeutet. In dem französischen Werk Vocabulaire de la Philosophie von André Lalande wird gesagt: „Das Wort Toleranz ist im 16. Jahrhundert als Folge der Religionskriege zwischen den Katholiken und den Protestanten entstanden. Zum Schluß duldeten die Katholiken die Protestanten und umgekehrt.“

    In Frankreich endeten die Religionskriege 1598 durch das Edikt von Nantes, in dem König Heinrich IV. den Protestanten eine begrenzte Freiheit gewährte. Dennoch war die Religionsfreiheit in Frankreich noch lange nicht gesichert. Im Jahre 1685 widerrief König Ludwig XIV. dieses Edikt (Revokationsedikt), und in den darauffolgenden hundert Jahren wurden die Hugenotten wieder eingesperrt, auf die Galeeren geschickt oder getötet. Erst nach Ausbruch der Französischen Revolution im Jahre 1789 wurde die Religionsfreiheit in Frankreich garantiert.

    In Deutschland endeten die Kämpfe zwischen den katholischen und den lutherischen Fürsten 1555 mit dem Augsburger Religionsfrieden. Er gab ihnen jedoch das Recht, ihren Glauben ihren Untertanen aufzuzwingen. Für Andersgläubige gab es keine Religionsfreiheit. Der Dreißigjährige Krieg zwischen den Katholiken und den Protestanten Europas endete 1648, und im Westfälischen Frieden erhielten auch die Kalvinisten den Status eines im Reich anerkannten Bekenntnisses. Aber erst das 1781 erlassene Toleranzpatent gewährte allen Nichtkatholiken Religionsfreiheit, allerdings nur in beschränktem Maße.

    In England wurde ebenfalls lange und heftig gekämpft, bis sich der Toleranzgedanke endlich durchzusetzen vermochte. Jede Gruppe — die Katholiken, die Anglikaner und die Puritaner — verfolgte, wenn sie an die Macht kam, die Andersgläubigen. Im Jahre 1689 wurde unter dem protestantischen König Wilhelm III. die Toleranzakte veröffentlicht. Doch sie verbot das Predigen gegen die Dreieinigkeit, und Dissenters durften keine politischen Ämter bekleiden. Im 18. Jahrhundert wurden verschiedene Gesetze erlassen, in denen allmählich auch den nicht der Kirche von England angehörenden Gläubigen Religionsfreiheit gewährt wurde. Gewisse bürgerliche Rechte wurden den Katholiken, den Juden und den Dissenters allerdings immer noch nicht zugestanden. Erst in den 1820er Jahren wurden diese Einschränkungen aufgehoben. Den Dissenters wurde sogar erst 1880 — also vor nur etwa 100 Jahren — erlaubt, ihre Toten nach ihrem Ritus zu beerdigen.
    Einigungsbestrebungen — Toleranz oder Gleichgültigkeit?

    Das alles zeigt, daß die jetzt anscheinend geübte Toleranz nicht tief in der Geschichte wurzelt. Was veranlaßt heute die Menschen, tolerant zu sein? Werden die Rechte Andersdenkender aufrichtig anerkannt, oder ist man auf religiösem Gebiet lediglich gleichgültig?
    Die römisch-katholische Kirche vertritt die letztere Auffassung. In dem Werk The Catholic Encyclopedia wird ganz offen gesagt: „Die Toleranzidee setzte sich durch, als der Glaube verlorenging.“ Ferner heißt es in diesem Werk: „Die Kirche scheint merkwürdig inkonsequent zu sein, denn während sie für sich Toleranz und Freiheit beansprucht, ist sie allen übrigen Religionsgemeinschaften gegenüber stets intolerant gewesen und ist es noch.“

    Ein typisches Beispiel ist folgendes: Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das 1965 endete, erkannte die katholische Kirche zum ersten Mal in der Geschichte die Notwendigkeit der Religionsfreiheit an. Liest man aber die offizielle, von Paul VI. stammende Erklärung über die Religionsfreiheit, so merkt man, daß ihm die Freiheit für die katholische Kirche in Ländern, in denen sie gefährdet ist, mehr am Herzen lag als die Freiheit für nichtkatholische Religionsgemeinschaften. Und die Bedeutung, die der gegenwärtige Papst dem Marienkult und dem Zölibat beimißt, verrät, daß ökumenische Bestrebungen für ihn soviel wie eine Rückkehr der Protestanten in den Schoß der katholischen Kirche bedeuten.
    Über die gegenwärtige ökumenische Bewegung, in der der Ökumenische Rat der Kirchen, dem orthodoxe und protestantische Kirchen angehören, eine wichtige Rolle spielt, lesen wir in dem Werk The New Encyclopaedia Britannica: „Die ökumenische Bewegung des 20. Jahrhunderts hat versucht, durch Klärung der nichttheologischen Faktoren einen Beitrag zur Einheit der Kirchen zu leisten“.

    Überzeugt, aber nicht intolerant

    In dem Werk Cyclopaedia of Biblical, Theological, and Ecclesiastical Literature von M’Clintock und Strong heißt es: „Als die christliche Kirche noch rein war, kannte sie so etwas wie Intoleranz nicht und hat sich deshalb nie der Verfolgung schuldig gemacht“ (Kursivschrift von uns). Ferner werden darin folgende Worte des englischen Protestanten John Jortin zitiert, der im 18. Jahrhundert lebte und der Sohn von Hugenotten war: „Da, wo die Verfolgung beginnt, hört das Christentum auf.“

    Außerdem heißt es in dem Werk: „Erst als das Christentum die anerkannte Reichsreligion geworden war und die Geistlichen zu Reichtum und Ehren gekommen waren, erreichte das gräßliche Unheil der Verfolgung ein gigantisches Ausmaß und übte es seinen verderblichen Einfluß auf den Evangeliumsglauben aus.“

    Ja, erst nachdem das Christentum seine Reinheit verloren hatte, wurden die „Christen“ intolerant und begannen, andere zu verfolgen. Diese Entwicklung sagte der Apostel Paulus mit den Worten voraus: „Es wird die Zeit kommen, da werden die Leute gesunde Lehre unerträglich finden . . . Sie werden dadurch immer mehr von der Wahrheit abkommen und den Mythen verfallen“ (2. Timotheus 4:3, 4, Bruns). Die Glaubensbekenntnisse der „christlichen“ Kirchen enthalten viele von Menschen ersonnene Mythen, und gerade wegen solcher Mythen wurden vom reinen Christentum abgefallene „Christen“ zu Verfolgern. Der „Mythos“ von „drei göttlichen Personen in einem Gott“ zum Beispiel gab unter den „Christen“ des vierten Jahrhunderts Anlaß zu heftigen Streitereien und Verfolgungen. Gegner der Trinitätslehre wurden im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verfolgt.

    Wahre Christen jedoch verfolgen keine Andersdenkenden. Das bedeutet aber nicht, daß sie keine feste religiöse Überzeugung hätten oder daß sie Irrtümer nicht bekämpfen würden. Wie der wahre Christ sich verhalten sollte, zeigen folgende Worte des Apostels Paulus: „Denn die Waffen unserer Kriegführung sind nicht fleischlich, sondern machtvoll durch Gott, um starke Verschanzungen umzustoßen. Denn wir stoßen Vernunftschlüsse und jede Höhe um, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt; und wir nehmen jeden Gedanken gefangen, um ihn dem Christus gehorsam zu machen“ (2. Korinther 10:4, 5).

    Auch Jehovas Zeugen kämpfen nur mit biblischen Wahrheiten gegen die starken Verschanzungen gleichenden religiösen Mythen. Niemals zwingen sie Personen, die anderer Meinung sind als sie, etwas auf oder verfolgen sie gar, obwohl sie selbst von religiösen und politischen Machthabern brutal verfolgt worden sind. Sie handeln nach dem Ratschlag des Apostels Paulus: „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: ‚Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova‘ “ (Römer 12:17-19).

    Vielleicht wendet jetzt jemand ein, daß Jehovas Zeugen doch auch intolerant seien, weil sie Übeltäter und Personen, die nicht nach ihren religiösen Überzeugungen handelten, aus der Versammlung ausschließen würden. Diesem Vorgehen liegt aber keine menschliche Norm zugrunde und auch kein persönliches Vorurteil. Gott selbst gebietet Christen, Übeltäter aus der Versammlung hinauszutun (1. Korinther 5:9-13). Jehovas Zeugen verleumden, beschimpfen oder belästigen ausgeschlossene Personen jedoch in keiner Weise. Sie halten sich lediglich an das biblische Gebot, mit solchen Menschen keinen Umgang mehr zu pflegen. So bleiben die Reinheit und die Identität der Christenversammlung erhalten. Wie sehr unterscheidet sich diese Handlungsweise von der der Kirchen, die Andersgläubige blutig verfolgt haben! Ende des Zitats!

    Und ist das keine Form von Verfolgung oder Verachtung wenn ZJ angewiesen werden selbst Familienangehörigen jeden Umgang zu vermeiden? Warum wird in obiger Erklärung zu 1. Kor. 5 nicht hinzugefügt dass:

    1. Diese Anweisung NICHT ALLE damaligen Christen in Korinth diese EMPFEHLUNG des Paulus auch genauso umgesetzt haben – siehe 2. Kor. 2: 5,6

    2. Dass Paulus nur ca. 2 Monate nach seiner Aufforderung „Entfernt den Bösen“ im 2. Brief auch das Gegenteil gefordert hat – siehe Kap. 2 Verse 7-11!

    Lg. Matthäus

  • Sascha
    Januar 3, 2013

    Lieber Matthäus,

    es hat für mich den Anschein, als ob im EW oft richtige Dinge geschrieben werden, die dann durch Zitate aus dem WT wieder aufgehoben werden, quasi als intere Sprache, während der EW sich ja in erster Linie an Menschen richtet, die keine Zeugen sind. Gerade bei den Zitaten, die du hier einstellst, ist mir das aufgefallen. Oder habe ich nur das Gefühl, dass es so ist?

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Hans

    Es ist für uns fast nicht von Bedeutung wer gerettet wird. Für uns ist wichtig ob wir selbst gerettet werden und nicht was mit den Menschen im Irak passiert.

    Nur aus einem Grund könnte es von Bedeutung sein:

    Wir alle kennen die Geschichte als Abraham mit Jehova verhandelt hat, als es um die Zerstörung von Sodom ging.

    1. Mos. 18
    20. Und Jehova sprach: Weil das Geschrei von Sodom und Gomorra groß, und weil ihre Sünde sehr schwer ist,
    21. so will ich doch hinabgehen und sehen, ob sie nach ihrem Geschrei, das vor mich gekommen ist, völlig getan haben; und wenn nicht, so will ich’s wissen.
    22. Und die Männer wandten sich von dannen und gingen nach Sodom; Abraham aber blieb noch vor Jehova stehen.
    23. Und Abraham trat hinzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gesetzlosen wegraffen?
    24. Vielleicht sind fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt; willst du sie denn wegraffen und dem Orte nicht vergeben um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind?
    25. Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Gesetzlosen zu töten, so daß der Gerechte sei wie der Gesetzlose; fern sei es von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?
    26. Und Jehova sprach: Wenn ich in Sodom, innerhalb der Stadt, fünfzig Gerechte finde, so will ich um ihretwillen dem ganzen Orte vergeben.
    27. Und Abraham antwortete und sprach: Siehe doch, ich habe mich unterwunden zu dem Herrn zu reden, und ich bin Staub und Asche.
    28. Vielleicht mögen an den fünfzig Gerechten fünf fehlen; willst du wegen der fünf die ganze Stadt verderben? Und er sprach: Ich will sie nicht verderben, wenn ich fünfundvierzig daselbst finde.
    29. Und er fuhr fort, weiter zu ihm zu reden, und sprach: Vielleicht mögen vierzig daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will es nicht tun um der vierzig willen.
    30. Und er sprach: Möge doch der Herr nicht zürnen, und ich will reden. Vielleicht mögen dreißig daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will es nicht tun, wenn ich dreißig daselbst finde.
    31. Und er sprach: Siehe doch, ich habe mich unterwunden, zu dem Herrn zu reden; vielleicht mögen zwanzig daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will nicht verderben um der zwanzig willen.
    32. Und er sprach: Möge doch der Herr nicht zürnen, und ich will nur noch diesmal reden. Vielleicht mögen zehn daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will nicht verderben um der zehn willen.

    Nehmen wir mal an in der Stadt Sodom hätten nur 1000 Menschen gelebt, dann hätte Jehova wegen 10 Gerechter die anderen 990 Menschen am Leben gelassen! Das muss man sich mal vorstellen!
    Das heißt, wären ein Prozent gerechte Menschen in Sodom gefunden worden, so wäre das Strafgericht komplett ausgefallen.

    Auch bei Noah haben nur 8 Menschen überlebt, nicht viel mehr waren es in Jericho, oder als die 185.000 Assyrer starben zur Zeit Hiskias.

    Im Gegensatz dazu wurde Ninive verschont, weil sie bereut und gefastet haben.

    Fazit: Wenn nur ein Prozent der Weltbevölkerung für Jehova zu den Gerechten zählen würden, würde Harmagedon gemäß dem Vorbild Sodom ausfallen. Das biblische Beispiel belegt das, Jehova ist ewig und ändert sich nicht.

    Das bedeutet heute, je mehr man selbst behauptet die und der gehören auch zu den gläubigen Christen die gerettet werden, nur weil sie verfolgt werden und an Jesus glauben, also je mehr man den Kreis der Brüder erweitert, desto eher akzeptiert man dass Harmagedon ausfällt, weil Jehova wie im Falle Sodom, nur wegen einem Prozent Gerechter Harmagedon ausfallen lassen würde.

    Alles was passieren wird, ist nur dann von uns richtig erkannt, wenn es in biblischen Geschichten schon einmal so vorgelebt wurde. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, Harmagedon kommt oder die Welt hat sich bekehrt wie einst Ninive und alles bleibt wie es ist.

    Das wäre vielleicht ein Grund für die kommende große Drangsal, glaubt man noch an die Rettung durch Jesus Christus, oder neigt man zur These, die Welt hat sich bekehrt wie einst Ninive, weil zu viele gute Menschen auf der Erde wohnen und die Rettung in unserer Zeit fällt deswegen aus.

    Vergessen wir niemals, 10 Jungfrauen gingen dem Bräutigam entgegen, alle 10 sind auch eingeschlafen. Aber nur 5 davon waren bereit als er wirklich kam.

    Es reicht nicht nur an Jesus zu glauben sondern auch an die Rettung durch ihn, wie man aus dem Wort „Hoffnung“ aus folgendem Vers vermuten kann.

    1. Kor. 13
    13. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Alois,

    danke für deinen Komentar den du Hans geschrieben hattest!

    Du hattest ihm geschrieben,ich zitiere:

    Fazit: Wenn nur ein Prozent der Weltbevölkerung für Jehova zu den Gerechten zählen würden, würde Harmagedon gemäß dem Vorbild Sodom ausfallen. Das biblische Beispiel belegt das, Jehova ist ewig und ändert sich nicht.

    Das bedeutet heute, je mehr man selbst behauptet die und der gehören auch zu den gläubigen Christen die gerettet werden, nur weil sie verfolgt werden und an Jesus glauben, also je mehr man den Kreis der Brüder erweitert, desto eher akzeptiert man dass Harmagedon ausfällt, weil Jehova wie im Falle Sodom, nur wegen einem Prozent Gerechter Harmagedon ausfallen lassen würde.

    Alles was passieren wird, ist nur dann von uns richtig erkannt, wenn es in biblischen Geschichten schon einmal so vorgelebt wurde. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, Harmagedon kommt oder die Welt hat sich bekehrt wie einst Ninive und alles bleibt wie es ist.

    Das wäre vielleicht ein Grund für die kommende große Drangsal, glaubt man noch an die Rettung durch Jesus Christus, oder neigt man zur These, die Welt hat sich bekehrt wie einst Ninive, weil zu viele gute Menschen auf der Erde wohnen und die Rettung in unserer Zeit fällt deswegen aus.

    Vergessen wir niemals, 10 Jungfrauen gingen dem Bräutigam entgegen, alle 10 sind auch eingeschlafen. Aber nur 5 davon waren bereit als er wirklich kam.

    Es reicht nicht nur an Jesus zu glauben sondern auch an die Rettung durch ihn, wie man aus dem Wort “Hoffnung” aus folgendem Vers vermuten kann.

    1. Kor. 13
    13. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

    Zitat Ende

    Also ich glaube an der Bibel und laut dem Wort Gottes wird es keine Universalversöhnung mit Gott gegeben das hat auch Jesus bestädigt, als er seinen Jüngern gesagt hatte, das die Pforte zum ewigen Leben schmal sein wird aber der Weg der Vernichtung wird breit sein und viele werden auf diesen gehen! Außerdem muß Harmagedon kommen weil nur so das Böse aus der Welt verschwinden kann! Wie sollte Jehova sonst die Welt vor dem Satan und seinen Einflüßen reinigen? Jesus wäre dann auch umsonst auf Golgatha gestorben wenn Harmagedon ausfallen würde! Wie gesagt, ich glaube an unserem Himmlischen Vater Jehova und seinem Sohn Jesus und seinen Verheisungen! Menschliche Organisationen können versagen aber Gott versagt nie und er wird sein Versprechen einen neuen Himmel und eine neue Erde zu schaffen wo Frieden und Gerechtigkeit herrschen einhalten! Ich möchte mit den Worten von Johannes aus (Off 22:20-21)enden! Ich komme bald! Komm Herr Jesus!!! Die Gnade Jesu sei mit allen!

    Lg Rico

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Alois,

    leider begibst Du Dich auch auf den Pfad Behauptungen aufzustellen, die durch nichts bewiesen sind und schon gar nicht durch die Bibel. Nirgends steht in der Bibel, dass ich an Harmagedon glauben MUSS um gerettet zu werden.

    Wenn doch, dann zeige mir das!!!

    Dann behauptest Du, dass sich alles NOCHMAL so abspielen muss, wie es sich vor tausenden von Jahren abgespielt hat. Das ist schlicht Unfug und nicht durch die Bibel gedeckt.

    Du interpretierst wild Dinge in Prophezeiungen hinein, die einfach nicht stimmen. Leider machst Du auch den Fehler Deine persönlichen Interpretationen als „richtig erkannt“ darzustellen. Das heißt nichts anderes als:

    „Wenn Du das nicht so glaubst wie ich es Dir sage, dann liegst Du falsch“.

    Außerde widersprichst Du Dir.

    Denn zuerst behauptest Du, dass Jehova GANZ Ninivie verschont hätte, also auch die Bösen, wenn nur 10 Gerecht da gewesen wären. Das steht auch so geschrieben. Dann sagst Du dass sich Jehova nicht ändert, also auch diese Vorgehensweise nicht. Ein paar Sätze später sagst Du aber das genaue Gegenteil. Denn Du kritisierst diejenigen, die es für möglich halten, dass Jehova Harmagedon ausfallen lässt, wegen ca. 1% „Gerechter“ auf der Welt. Aber das ist genau die Vorgehensweise Jehovas, die Du vorher über Ninive geschrieben hast und Jehova ändert sich angeblich nicht.

    Was ist denn jetzt richtig? Das eine oder das andere?

    Alois, sei mir nicht böse, aber bei Deinen Kommentaren geht es ständig nur um Tod und Vernichtung. Du bist regelrecht fixiert auf Harmagedon. Darüber solltest Du mal nachdenken.

    Ich finde es absolut unmöglich zu schreiben (Zitat):

    „Es ist für uns fast nicht von Bedeutung wer gerettet wird. Für uns ist wichtig ob wir selbst gerettet werden und nicht was mit den Menschen im Irak passiert.“

    Sorry, aber das sind Worte eines Fanatikers.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    gute Antwort, Dennis.
    Jehovah ist unser Vater und er liebt jeden Menschen, will auch, dass der Böse umkehrt.
    Und welchen Eltern tut es nicht weh, wenn die Kinder fehl gehen?
    Da Millionen Menschen über die Klinge springen lassen – das ist allein WT Manier.

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Zu dieser Thematik: „Gericht üben – be- oder verurteilen“ wird immer wieder in diesem Forum alles mögliche an definitiven Aussagen gemacht – warum will sich der eine oder die andere auf einen Weg begeben der durch Jakobus mehr als deutlich gemacht wurde?

    Nicht über andere urteilen!
    Jak. 4:11 …. wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf. 12 Gott allein ist beides: Gesetzgeber und Richter. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

    Falsche Sicherheit
    14 Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen geschieht! Was ist denn schon euer Leben? Nichts als ein leiser Hauch, der – kaum ist er da – auch schon wieder verschwindet. 15 Darum sollt ihr lieber sagen: „Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dieses oder jenes tun.“ 16 Ihr aber seid stolz auf eure Pläne und gebt damit an. Eine solche Überheblichkeit ist verwerflich.

    All das ist auch in den Worten enthalten: Geht nicht über das hinaus was geschrieben steht !!!
    Lg. Matthäus

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Dennis

    Deine Reaktion und Dein Angriff verstehe ich jetzt gar nicht.

    Nicht ich habe behauptet, dass Sodom (nicht Ninive wie Du schreibst) wegen 10 Gerechter komplett gerettet worden wäre sondern die Bibel. Auszug aus meinem Kommentar:

    1.Mos. 18
    32. Und er sprach: Möge doch der Herr nicht zürnen, und ich will nur noch diesmal reden. Vielleicht mögen zehn daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will nicht verderben um der zehn willen.

    Nehmen wir mal an in der Stadt Sodom hätten nur 1000 Menschen gelebt, dann hätte Jehova wegen 10 Gerechter die anderen 990 Menschen am Leben gelassen! Das muss man sich mal vorstellen!
    Das heißt, wären ein Prozent gerechte Menschen in Sodom gefunden worden, so wäre das Strafgericht komplett ausgefallen.

    Jehova möchte dass alle Menschen gerettet werden, das habe ich schon oft an anderer Stelle geschrieben. Es liegt an den einzelnen Menschen ob sie das überhaupt wollen.

    Aber wenn Du so schnell über andere Menschen ein Urteil fällen kannst und meinst, ich bin ein Fanatiker, dann lasse ich Dir die Meinung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • PINEHAS an heibea
    Januar 3, 2013

    Hallo heibea,
    BI teilte mir mit,dass es nicht immer möglich ist, alle Mailadressen zu übermitteln. Könntest du deine Mailadresse noch mal an folgende
    Adresse senden, am besten mit dem Hinweis mit mir in Kontakt zu treten? hpm@bruderinfo.de . Sie wird dann weitervermittelt.

    Einen schönen Abend an alle wünscht PINEHAS

  • Tommy
    Januar 3, 2013

    Wirklich interessant hier mitzulesen.
    Die tatsache, dass es bei den „Einstellern“ hier um Aelteste handelt ist noch interessanter. Und jetzt sage ich mal als aussen stehender ja es stimmt. Die Zeugen haben doch viel dazu beigetragen, dass die Wahrheit verbreitet wurde. Der Sklave, eine menschliche organisation, versucht nun immer mehr Unwahrheiten davon zu verbergen. ich frage mich wieder mal was es bringt, diesem weiter zu unterstehen.
    Und haltet Euch bitte zurueck, ich will den Brunnen nicht vergiften. Ich frage mich nur.
    Lasst Euch doch mit Gott versoehnen. Durch und mit dem Herrn. Ihr sagt doch schon viel Wahres hier (meine ich). Und ich sage hier nochmal, ihr koennt nur einem Herrn dienen. Sehr mal wie viele Anhaenger oder Befuerworter Ihr hier findet. Da muss sich so manch anderes Forum wundern (denke ich wieder).
    Die Wahrheit wird uns frei machen hat der Herr versprochen. Geht weiter. Bitte.
    Tommy

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Tommy,

    gute und richtige Gedanken hast du hier geäußert. Es stimmt wir sollen und wollen nur dem Christus folgen, das ist das Ziel. Aber bedenke bitte, dass es nicht leicht ist wenn man Jahrzehnte in dieser org. gelebt hat und sich auch wie ‚zu hause‘ fühlte, einfach so alles hinter sich zu lassen.

    Es ist ein Prozess, der bei jedem unterschiedlich lange dauert. Der Anfang dieses Weges ist, dass man erkennt dass sie WTG nicht Gottes Segen hat und sie massenweise Irrlehren bzw. Dogmen verbreitet und nicht den Weg der biblischen Wahrheit geht. Der Rest ergibt dann ganz automatisch.

    Danke für deinen Kommentar!

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    lieber Tommy,
    wenn du die „Wahrheiten“ anhand der Literatur mißt – waren sie stets sehr kurzlebig, selbst die Lieder wurden alles 20 Jahre neu geschrieben. DieWahrehiten entpuppen sich somit als Irrlehren die der ZJ glauben muss wenn er nicht auf den Scheiterhaufen des Ausschlusses landen will.
    satanische Weisheit, die Bibelstelle des heller werdenden Lichts mit dem Sklaven zu verbinden….

  • Manfred an Neoveritas, Hans
    Januar 3, 2013

    Lieber Neoveritas, Lieber Hans und an alle anderen Mitleser,

    auf der Prophetieseite hatte vor einigen Tagen eine Schwester geschrieben, dass sie sich nicht vorstellen kann mit einem geistigen Leib auf der Erde zu leben. Das kann ich auch gut verstehen, denn mir geht es genauso. Andererseits sind die Bibeltexte und zwar insbesondere das ganze Kapitel 15 aus 1. Korinther eindeutig in der Aussage. Da wir aber keinerlei Vergleichsmöglichkeiten haben ist es normal, dass wir es im Moment nicht erfassen können. Mein Verständnis über die 144.000 ist heute ein völlig anderes, als ich es noch vor ca. 1,5 Jahren hatte. Aber diese Sichtweise kann man unmöglich in einem Kommentar unterbringen. Aber wenn man sieht, was nach Jesu Auferstehung geschehen ist, dann kann man erkennen, dass man trotz eines neuen geistigen Leibes hier auf der Erde leben kann. Die entsprechenden Passagen habe ich mal Fett geschrieben:

    Joh. 17:11-29
    Erscheinung des Auferstandenen vor Maria Magdalena
    11 Maria aber stand draußen bei der Gruft und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich vornüber in die Gruft
    12 und sieht zwei Engel in weißen Kleidern dasitzen, einen bei dem Haupt und einen bei den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.
    13 Und jene sagen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Weil sie meinen Herrn weggenommen und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben.
    14 Als sie dies gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sieht Jesus dastehen; und sie wusste nicht, dass es Jesus war.
    15 Jesus spricht zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie, in der Meinung, es sei der Gärtner, spricht zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast! Und ich werde ihn wegholen.
    16 Jesus spricht zu ihr: Maria! Sie wendet sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni2! – das heißt Lehrer.
    17 Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!
    18Maria Magdalena kommt und verkündet den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und er dies zu ihr gesagt habe.
    Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern
    19 Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch!
    20 Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

    21 Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch.
    22 Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!
    23 Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie ihm behalten.
    24 Thomas aber, einer von den Zwölfen, genannt Zwilling3, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
    25 Da sagten die anderen Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägel lege und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben.
    26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch!
    27 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

    28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
    29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!

    Diese Verse belegen, dass Jesus auch mit dem neuen Körper unter den Menschen anwesend sein konnte und sie ihn genauso wahrgenommen haben wie eine andere Person. Ebenso waren die Engel, die Maria gesehen hatte auch mit Ihrem geistigen Körper für sie sichtbar. Deshalb glaube ich nicht, dass dies ein Widerspruch dazu ist, dass wir Menschen im Königreich Gottes einen neuen Körper bekommen und trotzdem ewig auf der Erde leben werden. Als Ergänzung noch der Text aus:

    1.Kor. 15:47-53
    47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.
    48 Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.
    49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
    50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt.
    51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
    52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.
    53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

    Wenn wir das Reich Gottes erben wollen, müssen wir uns wohl mit dem Gedanken vertraut machen, dass wir einen neuen Körper bekommen. Ich für meinen Teil sehe das als Vorteil, da mich mein fleischlicher Körper ganz schön anstrengt (wegen Krankheit). Somit habe ich nichts dagegen, wenn es von einer auf die andere Minute anders wäre. 😉

    Bezüglich Luk. 22:29, 30 sehe ich es so, dass es unterschiedliche Aufgaben gibt und die Arbeiter im Weinberg Jehovas mit Jesus auf Thronen sitzen werden, aber nicht um zu herrschen, sondern um zu dienen. Auf der Prophetieseite gibt es dazu eine Vortragsreihe, die Links habe ich mal hier angefügt:

    Vortragsreihe von den Arbeitern im Weinberg bis zu der großen Volksmenge
    Das Gleichnis – Von den Arbeitern im Weinberg – Teil 1 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=662
    Das Gleichnis – Von den Arbeitern im Weinberg – Teil 2 http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=666
    Die Auferstehung der Toten http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=731
    Definition der Ersten und der Zweiten Auferstehung http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=749
    Die 24 Ältesten http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=839

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Januar 3, 2013

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für deine Mühe!

    Bisher sah ich es immer so, dass ganz am Ende für die Menschen (alle oder zumindest die meisten) ein Zustand rauskommt, der dem Zustand am Anfang, also zum Zeitpunkt Adam & Eva gleicht. Bei den beiden gehe ich aber von einem fleischlichen Leib aus.

    Insofern wäre nach deiner Erklärung dann der Zustand der Menschen auf der Erde (Geistesleib) ein anderer als urpsrünglich (Fleischesleib).

    Das stelle ich zunächst nur einmal wertungsneutral fest. Ob das ein „Problem“ in der Erklärung darstellt weiß ich nicht.

    LG
    Hans

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Dein Kommentar lieber Manfred, zu „geistigen Körper in einem fleischlichem Leib“ ist insofern von großer Bedeutung weil es ja mehrfach Begebenheiten gibt die sich genauso zugetragen haben – nur ein paar Beispiele:

    Engel besuchen Abraham
    Engel nehmen Lot und die Töchter bei der Hand
    Jakob ringt mit einem Engel
    Jesus selbst wird mehrfach im auferstandenen Zustand (Geist) als Mensch „in Fleisch und Blut“ gesehen,
    er lässt sich sogar einen Fisch zur Speise reichen.
    Auch Engel werden bei der Auferstehung gesehen einer wird als de Gärtner angesehen usw.

    Diese Tatsachen lassen eine Erklärung von Johannes für mich in einem neuen Licht erscheinen:

    1.Joh. 3 Seht doch, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns schenkt! Denn wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, sondern wir sind es wirklich. Als seine Kinder sind wir Fremde für diese Welt, weil Gott für sie ein Fremder ist. 2 Meine Lieben! Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist.

    Lg. Matthäus

  • Hans
    Januar 3, 2013

    Hi Matthäus,

    wie siehst du dann den Anfangszustand von Adam & Eva? Hätten die dann nie „sehen können wie er wirklich ist“, weil sie einen fleischlichen Leib hatten? Und warum überhaupt diese Umstellung von einem fleischlichen auf eine geistigen Leib. Hat Jehova es sich zwischenzeitlich anders überlegt?

    LG
    Hans

  • hansi
    Januar 3, 2013

    hallo hans, adam und eva hatten einen fleischlichen körper,genau wie der unserer, allerdings gab es einen gravierenden unterschied sie waren am anfang vollkommen sie hatten einen guten start und jehova setzte sie in einen wunderschönen garten,sie sollten hier auf der erde die betonung liegt auf erde für immer leben und nachkommen haben .wir wissen ja alle aus gottes wort das das jehovas vorhaben mit der menschheit ist zur zeit ist dieses vorhaben unterbrochen es gibt einen satz aufgeschoben ist nicht aufgehoben ja jehovas vorsatz wird eines tages wahr werden weil er ein gott der wahrheit ist und er es so will und was er sich vornimmt wird wahr werden jeseiya 55.11 so wird sich mein wort erweisen das aus meinem mund hervorgeht.es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren sondern es wird gewiss das tun woran ich gefallen gehabt habe,und es wird bestimmt erfolg haben indem wozu ich es gesandt habe. in erster lienie ist dieser bibelvers auf jesus christus anzuwenden aber eben auch auf alle verheisungen jehovas ,im übrigen habe ich diese biblische erkenntnis das es doch zwei hoffnungen auf ewiges leben gibt einmal für die geistgezeugten auf himmlisches leben sie werden wie es ja in der bibel heisst in einem nu verwandelt werden sie bekommen einen geistigen leib macht sinn denn blut und fleisch können gottes könnigreich nicht erben sie werden dort gemeinsam mit jesus christus als könige und priestern ,uns die grosse volksmenge die nach der grossen drangsal hier auf der erde betomung liegt auf erde dann leben zu vollkommenheit führen ,joh 10.16 und ich habe andere schafe die nicht zu der hürde gehören auch diese muss ich bringen und sie werden eine herde unter einem hirten sein.lg hansi

  • Manfred an Hansi
    Januar 3, 2013

    Lieber Hansi,

    Du hast Joh. 10:16 angeführt, hier der Text aus der Elberfelder Bibel:

    Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hofe sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein. (Johannes 10:16 ELB71)

    Mit diesem Text wird genau das Gegenteil ausgesagt von dem was Du behauptet hast. Denn hier sagt Jesus das er noch andere Schafe hat, diese werden dann aber später keine anderen Schafe mehr sein, sondern alle werden zu einer Herde verschmelzen. Also vorher waren es zwei Herden, später werden es eine Herde sein. Somit gibt es keine zwei verschiedenen Hoffnungen.

    Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in uns allen. Jedem einzelnen aber von uns ist die Gnade gegeben worden nach dem Maße der Gabe des Christus. (Epheser 4:4-7 ELB71)
    Auch hier wird immer nur von einem geredet, nicht von zwei verschiedenen Dingen.
    Oder was ist mit den Schafen aus Mat. Kap. 25? Da wird eindeutig davon gesprochen, dass diese Schafe noch nicht mal wissen warum sie gerettet werden und trotzdem sagt Jesus das folgende zu Ihnen:

    37 Alsdann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? oder durstig und tränkten dich? 46 Und diese werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben. (Matthäus 25:37, 46 ELB71)

    Diese Schafe werden als Gerechte bezeichnet und gehen in das ewige Leben. Diese Worte sind eindeutig, nur weil uns die Organisation jahrelang was anderes gelehrt hat, werden diese Worte Jesu nicht ungültig gemacht. Die Organisation ist auf dem Holzweg und genau weil sie in 100 Jahren Bibelstudium nicht mal eine so einfache Wahrheit erkannt haben, deshalb ist nun offenkundig geworden, dass sie nicht vom heiligen Geist geleitet werden. Es brauchen keine Menschen 1000 Jahre zur Vollkommenheit geführt werden, weil alle einen vollkommenen geistigen Leib bekommen, mit dem sie alle als eine Schafherde auf der Erde leben werden.

    Übrigens steht es schwarz auf weiss in der Bibel, dass es keine Belehrung mehr geben wird:

    Die Liebe vergeht nimmer; seien es aber Prophezeiungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise, und wir prophezeien stückweise; wenn aber das Vollkommene gekommen sein wird, so wird das, was stückweise ist, weggetan werden. (1. Korinther 13:8-10 ELB71)

    Wenn das Vollkommene gekommen ist, dann wird das stückweise weggenommen werden, weil man es nicht mehr braucht und dazu gehört auch die Erkenntnis. Es ist wirklich von Vorteil, wenn man in der Bibel selbst liest statt nur im WT. Kann ich nur jedem empfehlen.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    danke Manfred, für den wunderbaren Kommentar. das mit den 2 Herden die eins sein werden habe ich so noch nie gesehen. Ich danke unserem Gott dafür, dass er uns wieder Freiheit gibt und die Ketten des Turms zerbricht.
    Ich kann verstehen wenn ein Nemo (scheint aber nicht der Kapitän der Nautilus zu sein) darüber klagt, dass sich heir viele „ausweinen“.
    Es gibt für alles eine Zeit und es tut jedem gut, wenn er sein WT TRauma langsam aber sicher abbaut. Und da immer wieder Neue hier hereinkommen, die hinzulernen., wird das auch einige Zeit lang so bleiben. Die Neue Welt Ordnung nimmt langsam Form an und sie wird ja auch kommen in Erfüllung der Offenbarung, dass alle 7 auch ein 8. König sein werden – für ene „Stunde“. Es gibt hier zwar einige Leser und Mitschreiber, die das für unmöglich halten. ABer wir dürfen nicht vergessen, dass Gottes Wort in Erfüllung geht und wir zu dieser Zeit Seinen Schutz verspüren werden.

  • Sascha
    Januar 3, 2013

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast sehr schön beschrieben, wie einfach die gute Botschaft in Wirklichkeit ist, und dass sie allen in der gleichen Weise gilt. Wir müssen sie einfach nur annehmen, und dann können wir das NT auch mit einem guten Gefühl im Ganzen auf uns übertragen. Zum Beispiel diesen Text:

    Röm 8:15 „Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir „Abba!“, Vater, zu Gott sagen.“

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Zadok/Achim
    Januar 3, 2013

    hallo Bruder Manfred,

    verstehe ich das hier richtig:

    Die anderen Schafe aus Johannes 10:16 sind gemäß Matth 25:37
    sind also diejenigen, die den Brüdern Jesu Gutes getan haben?!
    Weil beide Gruppen die Gerechtsprechung von Jesus erhalten haben..das ist ein wunderbarer Gedanke, so genial klar und verständlich, da brauchts kein Herumexegetisieren, sondern nur
    lesen…und! ganz wichtig: demütiges Annehmen.Klasse.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Hallo Hans,
    Deine Frage wegen Adam und Eva, nun keiner kann heute sagen wie es gelaufen wäre, hätten die beiden nicht gesündigt, genauso wenn Adam treu geblieben wäre und nur Eva hätte sterben müssen?

    Hätte Adam eine „neue Eva“ bekommen, oder wäre er irgendwann in einen geistigen Leib verwandelt worden?
    Wie auch niemand heute wissen kann ob Gott das ewige Leben nur auf die Erde beschränkt hätte, wenn er die Möglchkeit duldete oder sogar einräumte das Engel sich materialisierten warum dann nicht auch umgekehrt?

    Also Fragen über Fragen, die Zukunft wird es zeigen!
    Lg. Matthäus

  • Neoveritas an Bruderinfo
    Januar 3, 2013

    Lieber Manfred,

    herzlichen Dank für die Erklärung. Ich werde mir ein wenig Zeit nehmen müssen, die ausgeführten Gedanken zu durchdenken. Bin am Wochenende unterwegs, so dass ich erst nächste Woche dazu komme, Dir zu antworten.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Manfred

    Danke für die sehr gute Erklärung. Zu den von Bruder Matthäus angeführten Beispielen gibt es noch eines, wenn auch negativ besetzt.
    Die Engel die sich vor der Flut die irdischen Weiber genommen haben, hatten auch einen geistigen Leib, sonst hätten sie nicht mehr in die Unsichtbarkeit zurückkehren können. Sie haben sogar Nachkommen gezeugt, wobei da riesige Bastarde raus kamen, wie das Buch Henoch beschreibt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Mani an Hans, Matthäus und alle
    Januar 3, 2013

    Liebe Brüder!

    Bezüglich der Fragen, die nach Manfreds Kommentar aufgetreten sind, wegen der Umwandlung vom fleischlichen in den geistigen Leib, bin ich heute auf einen Bibeltext gestoßen, der möglicherweise im Zusammenhang damit von Bedeutung sein kann. Deine Frage Hans: „Und warum überhaupt diese Umstellung von einem fleischlichen auf einen geistigen Leib. …“ – Vielleicht liegt die Lösung in folgenden Bibelstellen:

    2. Korinther 5:1-4
    „Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von 1 Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln. 2 Denn in diesem freilich seufzen wir und sehnen uns danach, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden, 3 insofern wir ja bekleidet, nicht nackt befunden werden. 4 Denn wir freilich, die in dem Zelt sind, seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde vom Leben.“

    1. Mose Kapitel 3
    „… Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt! Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! … Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. … Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? Da sagte er: Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin … Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen? … Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe! … Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus Fell und bekleidete sie … Und Gott, der HERR, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus …“

    1. Mose 2:25
    „Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht.“

    Die Erklärung könnte sein: Zuerst waren Adam und Eva nackt und schämten sich nicht. Das Schämen bezieht sich jedoch nicht auf die körperliche Nacktheit, sondern auf ihr Verhältnis zu ihrem Schöpfer. Sie hatten noch nicht gesündigt und in diesem Zustand ihres unversehrten, reinen, zum ewigen Dasein bestimmten Leibes hätten sie auch nicht sterben müssen! Der nackte Leib bedeutet Leben – ewiges Leben. Jedoch als sie Gottes Gebot übertraten, wurden sie sich erst ihrer Nacktheit bewusst. Sie fürchteten sich auf einmal vor ihrem Vater, weil sie sich bewusst wurden, sein Gebot übertreten zu haben und nun sterben müssten. Die Bedeckung ihres Leibes zeigte den Verlust ihres sündenlosen Zustandes an. Ja, Jehova Gott selbst brachte ihre Nacktheit und das Essen der Frucht in direktem Zusammenhang. Der Zustand ihres Leibes durch das Merkmal der Bedeckung hatte sich dann insofern verändert, dass von diesem Zeitpunkt an der Umstand des Sterbens eingetreten ist. –
    Paulus möchte uns gemäß o. a. Aussage aus 2. Kor. 5:1-4 folgendes erkennen lassen: Christen sehnen sich (gem. Vers 2) danach, mit einem Leib, der aus den Himmeln ist, überkleidet zu werden. Weil unser jetziger Leib es uns nicht ermöglicht zu leben, sondern zum Sterben uns verurteilt, weil wir noch immer in dem Leib sind, den uns Adam und Eva vererbt haben. Paulus schreibt weiter ab Vers 6: „So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, während ‚einheimisch‘ im Leib (Einfügung von mir: Im jetzigen Leib), wir vom Herrn ‚ausheimisch‘ sind 7 – denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen -; 8 wir sind aber guten Mutes und möchten lieber ‚ausheimisch‘ vom Leib (Einfügung von mir: Vom jetzigen Leib) und ‚einheimisch‘ beim Herrn sein. 9 Deshalb setzen wir auch unsere Ehre darein, ob ‚einheimisch‘ oder ‚ausheimisch‘, ihm wohlgefällig zu sein.“ –

    Um aber einmal „einheimisch“ beim Herrn sein zu können, ist es unumgänglich, dass unser jetziger Leib umgewandelt werden muss. Das bezeugt Paulus in 1. Korinther 15:48-53: „Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.“ –
    Und ergänzend dazu 1. Thessalonicher 4:17: „danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.“ –

    Wir alle wissen ja, dass nur durch das Loskaufopfer unseres Herrn Jesus es uns möglich ist, in diesen ursprünglichen Zustand eines in den Augen Jehova Gottes makellosen Leibes zu gelangen. Auch wenn wir jetzt noch nicht begreifen oder erkennen können, wie dieser geistige Leib dann auch buchstäblich aussehen wird, so haben wir dennoch, schon jetzt die Zusicherung aus 1. Joh. 3:1-2: „Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es. Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“ –

    Mit unserem jetzigen sündigen Leib ist es noch nicht möglich, IHN vollständig zu sehen wie er ist. Deshalb benötigen wir die Umwandlung unseres Leibes!

    Liebe Grüße
    Mani

  • Hans
    Januar 3, 2013

    Hi Mani,

    Vielen Dank für deine Mühe!

    Zusammengefasst könnte man argumentieren, die Lösung ist deshalb abweichend vom Ausgangszustand, weil die ursächliche Abweichung im Sündenfall bestand, der das Opfer Jesu erst notwendig machte.

    Sünde + Loskauf + die Idee, den Retter vollständig zu sehen, machen einen anderen Leib nötig.

    Ist auf jeden Fall nachdenkenswert.

    LG
    Hans

  • Maxemilian
    Januar 3, 2013

    Hallo Hansi,

    eigentlich hatte ich vor zu diesem Thema nichts mehr zu sagen, da ich glaube alles gesagt zu haben was wichtig ist.
    Doch aus deiner Antwort lieber Hansi muss ich leider entnehmen, das du mich völlig falsch verstanden hast. Woran das liegt möchte ich jetzt nicht beurteilen. Wahrscheinlich
    Kannst du dich nicht von dem Gedanken lösen das Jehovas Zeugen keine Sonderstellung im Vorhaben Gottes haben.
    Du verweist auf Joh. 7:21, ja Jesus hat den Namen Gottes bekannt gemacht und auch seine Nachfolger sollen dies tun. Doch dadurch das wir uns Jehovas Zeugen nennen bringen wir keine Ehre auf seinen Namen. Denke nur an all das falsche und schlimme, das die Führung von Jehovas Zeugen, die ja auch durch einen Missbrauch der Worte aus Jesaja, „ihr seid meine Zeugen“ (gemeint ist das Volk Israel) sich dien Namen auf die Fahne geschrieben hat, verübt wurde. Der Name Gottes ist auch gerade durch die Zeugen Jehovas bei den Menschen in Misskredit gebracht wurden.
    Jesus hat den Namen Gottes bekannt gemacht durch die Liebe und Barmherzigkeit, die er den Menschen durch seine Wunder und Botschaft vermittelt. Durch Jesus Taten erkennen wir welch ein Gott Jehova ist. Jesus hat den Namen Gottes so weit wir wissen als Jude nicht gebraucht, denn die Juden kannte diesen Namen. Warum sollte er ihnen durch Jesus geoffenbart werden.
    Wenn Jesus sagt, nicht jeder der sagt zu mir Herr, Herr sagt wird in das Königreich kommen, dann gilt dies sicherlich auch dafür das nicht jeder der Jehova, Jehova sagt errettet wird, sondern nur der seine Willen tut, was mehr beinhaltet als angeblich im Namen Jehovas von Haus zu Haus zu predigen.

    Wenn wir als Christen also, wie du richtig sagst, Jesu nachahmen sollen, dann in dem was er für die Menschen tat, und das beschränkt sich eben nicht nur auf den „Predigtdienst“. Im Gegenteil, durch den Predigtdienst werden wir mehr daran gehindert das wurklich Gute zu tun. Der Sklave lehrt uns zwar, der Predigtdienst ist das ALLERWCHTIGSTE die Bibel aber nicht.

    Des weitern habe ich nicht behauptet „alle Wege führen nach Rom“. Ließ meinen Kommentar noch einmal genau und du wirst feststellen das ich einen einzigen Weg erwähnt habe der zu Gott führt, aber nicht über den t. u.v. Skalven.
    Wenn du das glauben solltest, dann fliehst du von einer falschen Religion in eine nächste.
    Christus hat keine „Religion“ gegründet die uns erlöst, sonder sich selbst als der Weg und die Wahrheit bezeichnet. Wenn wir ihm Nachfolgen schließen wir uns keiner Religion an. Jeder die die wahre Religion sucht wird den Weg zu Jesus verlieren.
    Insofern sind für mich alle Religionen, die sich als die einzig wahre bezeichnen alles „falsche Religionen“, Jehovas Zeugen nicht ausgenommen.

    Du zählst 5 Punkte auf, die für dich als Beweis gelten, das Jehovas Zeugen die wahre Religion besitzen Zitat:
    1 „wie Jesus den Namen bekanntmachen“
    Habe ja schon versucht zu erklären was Jesus darunter verstanden haben muß.

    2 „wie Jesus das Königreich verkündigen markus 8.1“.
    Vesuche selbst einaml zu ergründen wie Jesu das tat.

    3 „wie Jesus kein Teil der Welt sein , sich aus der Politik herauszuhalten“ , Liebe zeigen das kann vieles einschließen auch sich fern zu halten vom Krieg“.
    Jehovas Zeugen mischen in der Politik ebenfalls mit, wenn auch nur ins geheimen. UNO, Körperschaftsanerkennung, KSZE, Brief Rutherfords an Hitler u.s.w.
    Und Kriegsdienstverweigerung ist nicht eine Erfindung von Jehovas Zeugen. Es gibt etliche christliche Organisationen die dies auch verweigern.

    4 „Jesus Christus als den einzigen Weg zu Gott und als einzigen Retter der sein leben für alle Menschen dahingab anzuerkennen“

    Das kannst du doch nicht ernsthaft auf Jehovas Zeugen anwenden. So halbherzig, wie Jehovas Zeugen Jesus Christus als einzigen Weg zur Rettung sehen. Zwischen dir und uns steht nach lehre des Sklaven immer noch der „Sklave“ selbst. Ohne den Sklaven anzuerkennen kein Weg zu Christus und damit kein Weg zu Gott.

    5 die gerechten Grundsätze Gottes und der Bibel im täglichen leben widerzuspiegeln versuchen Millionen andere gläubige Menschen auch.

    Lieber Hansi, nach sorgfältiger Prüfung auch mit dem auseinander setzen verschiedenster Religionen bin ich persönlich zum Schluss gekommen das die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas genau so entfernt ist vom wahren Weg wie alle anderen Religionen.
    Es gibt nur eine Weg, und den muss jeder alleine suchen und gehen, unabhängig von irgend einer Religionsstruktur. Wo zwei oder drei im Namen Jesu zusammen kommen wann und wie und wo ist egal, da ist er unter ihnen.

    Sei mir nicht böse Hansi, aber wir machen einen ehrliche Gedankenaustausch und mir war es wichtig dies zu sagen.

    Alles Liebe
    Max

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    gut begründet Max – genau so ist es. Hansi, bitte achte auf die Punktuation und Groß und Kleinschreibung. Deine engen Texte kann man nur schwerlich lesen. Danke

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Ich hab dazu noch einen passenden Link ich hoffe das er freigeschaltet wird weil ich finde das dieses Video die Wahrheit über das alte Babylon unter Nimrod und das Endzeitreich unter Babylon der Großen zeigt!

    Hier der Link:

    http://www.youtube.com/watch?v=mrEL9QLx4Jo

    Lg Rico

  • PINEHAS an Rico
    Januar 3, 2013

    Danke Rico für diesen Link.
    Mein Bruder ist vor zehn Jahren von den Zeugen zu den Katholiken gewechselt. Hatten zehn Jahre kein Kontakt, erst kürzlich wieder aufgenommen. Er war am WE bei mir.Er sei der Meinung , die Kat. Kirche habe den historischen Anspruch auf die einzig wahre Kirche.
    Der link ist sehr hilfreich um ihn die Augen nochmals zu öffnen.
    VLG PINEHAS

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo PINEHAS,

    schön wenn dieser Link dir geholfen hat ich hab ihn deshalb auch hoch geladen weil dieser Link zeigt wer oder was Babylon die Große ist! In diesem Link wird auch gezeigt, das es schon bei NImrod los ging und heute in der Zeit des Endes soll es durch Babylon der Großen zu Ende gebracht werden was Nimrod früher misslang die Menschen gegen Jehova zu vereinen aber damals ging es schon schief und heute wird es auch wieder so werden! Jetzt hast du ja Argumente für deinen Bruder die zeigen welchen Hintergrund die katholische Kirche hat nämlich einen babylonischen!

    Lg Rico

  • Anna
    Januar 3, 2013

    Danke für den link. Herzliche Grüße Anna

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Anna,

    gern geschehen liebe Grüße an dich zurück!

    Lg Rico

    ================================================================================

    Nichtsausschließer
    Eingereicht am 07.01.2013 um 23:07

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    L.G.
    Bruderinfo

    Hallo liebe Brüder von Bruderinfo!

    Ich bin ein Bruder, der in den letzten Jahren immer mehr Zweifel über unsere Organisation bekommen hat! Seit ich diese Seite fand, gab es keinen Tag wo ich nicht mitgelesen habe. Auch ich muss mittlerweile anerkennen und akzeptieren, dass unsere Organisation nicht die Richtige ist. Es ist brutal zu Erkennen wie die Organisation ihre Mitglieder kontrolliert bzw. unter Kontrolle hat und diese raffiniert psychisch unter Druck setzt. Es ist schwer, jemanden in der Versammlung die Augen öffnen zu lassen und ihn/sie zum selbst Denken anzuspornen. Ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben.

    Ich habe mal eine Frage. Glaubt ihr, dass Jesus am Pfahl gestorben ist, oder doch am Kreuz? Habe hier nichts diesbezüglich finden können.

    Mit brüderlichen Grüßen

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    L.G.
    Bruderinfo

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Dennis,

    das die Welt gottentfremdet ist stimmt und ich lasse mich da von dir auch nicht beirren! Es mag sein das die Muslime alle gläubig sind ich kenne auch ein paar persönlich aber ist der Gott den sie anbeten der wahre Gott? Das glaube ich weniger und wie Shannon schon richtigerweise geschrieben hatte gehören sie nicht zu den Schafen Jesu weil kein Moslem der seinen Glauben ernst nimmt an Jesus als Sohn Gottes glaubt! Da im Koran Alah keinen Sohn hat außerdem wird im Koran in manchen Suren dazu aufgerufen die Juden und die Christen umzubringen solange sie sich nicht bekehren lassen! Das kann lieber Dennis Jehova und seinem Sohn bestimmt nicht gefallen aber Satan schon er wird ja in der Bibel unteranderem auch als Engel des Lichts beschrieben! Die Welt ist vom wahren Gott Jehova entfremdet so hätte ich es schreiben sollen das war mein Fehler weil es viele auf der Erde und auch im Himmel gibt die sich Götter nennen! Da gebe ich Alois recht!

    Babylon die Große ist ja das Nachfolgereich von Nimrod das geht aus der Bibel klar hervor! Babylon unter Nimrod war sehr spiritistisch und okult und über Nimrod wird gesagt das er der erste Gewaltherrscher über der Erde war und ein Jäger gegen Jehova! Dieser Nimrod und seine Idee die Menschheit gegen Gott zuversammeln wird in der Endzeit nochmal passieren nur das dann Jehova genau wie damals sich einen Namen machen wird wenn er zeigt das es nur einen Gott gibt von dem wir unser Leben haben und dem wir anbeten sollten! Interessanterweise hat die katholische KIrche in ihrer Tradition viel aus Babylon übernommen! Deshalb wird von ihr in der Offenbarung auch als der Mutter der Huren gesprochen weil sie die Hauptkirche darstellt die die babylonischen Bräuche und Lehren übernommen hat! Diese babylonische religiöse System betet nicht Jehova an und glaubt auch nicht an Jesus Christus als den einzigen Weg der Rettung sondern sie betet Satan und seine Dämonen an! Wer das nicht sieht oder erkennt ist blind! Sorry das ich da so direkt bin aber das bist du ja auch! Es gibt nur einen Weg und eine Wahrheit und das ist Jesus Chistus!

    Lg Rico

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Rico

    Da liegt wieder einmal ein Missverständnis vor.
    Mit Gott entfremdet meinst Du Jehova Gott entfremdet, dann solltest Du das auch so schreiben.

    Denn es gibt viele Götter und diese viele Götter werden von den Milliarden Menschen auch angebetet. Die Organisation zum Beispiel ist für die meisten Zeugen auch zu einem Gott geworden, so wie für die meisten alten Israeliten der Baal als Gott angebetet wurde.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Alois,

    sorry das war mein Fehler du hast recht ich hätte mich anders ausdrücken sollen!

    Lg Rico

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Rico,

    warum solltest Du Dich von mir beirren lassen??? Hier findet Meinungsaustausch statt. Ich bin nunmal anderer Meinung und zwar weil ich die Bibel auch gut kenne und andere Schlüsse ziehe als Du. Da sehe ich kein Problem.

    Weder ist „Babylon die Große“ in der Bibel klar definiert, noch ist hat Nimrod etwas damit zu tun. Das ist nunmal meine Meinung.

    Noch eine Anmerkung zu Deiner Aussage:

    (Zitat)
    „Da im Koran Alah keinen Sohn hat außerdem wird im Koran in manchen Suren dazu aufgerufen die Juden und die Christen umzubringen solange sie sich nicht bekehren lassen! Das kann lieber Dennis Jehova und seinem Sohn bestimmt nicht gefallen aber Satan schon er wird ja in der Bibel unteranderem auch als Engel des Lichts beschrieben!“

    1. Was hat der Koran mit dem Engel des Lichts zu tun, wenn angeblich dazu aufgerufen wird Nicht-Muslime zut töten? (Was schlicht falsch ist, da von 1,5 Millarden Muslimen nur eine winzige Zahl fanatisch ist)
    Wo ist der Zusammenhang?

    2. Ich glaube Du vergisst, dass auch die Bibel mehrfach dazu aufruft Menschen zu töten, die nicht an JHWH glauben und sogar wehrlose kleine Kinder und gefangene Frauen:

    (4. Mose 31:15-17) „Und Moses sprach zu ihnen: „Habt ihr jede weibliche Person am Leben erhalten? 16 Siehe! Sie sind es, die auf das Wort Bịleams hin den Söhnen Israels Anlaß gegeben haben, wegen der Angelegenheit des Pẹor Untreue gegen Jehova zu begehen, so daß die schlagartige Plage über die Gemeinde Jehovas kam. 17 Und nun, tötet alles Männliche unter den Kleinen, und tötet jede Frau, die mit einem Mann Verkehr gehabt hat, indem sie bei einer männlichen Person lag.“

    (Josua 10:40) . . .Und Jọsua schlug dann das ganze Land der Berggegend und den Nẹgeb und die Schẹphela und die Abhänge und alle ihre Könige. Er ließ keinen Überlebenden übrig, und alles, was atmete, weihte er der Vernichtung, so wie es Jehova, der Gott Israels, geboten hatte.

    Das ist nur eine kleine Auswahl von Bibeltexten. Das Bibelbuch Richter ist voll von martialischem Gemetzel.

    Würde das im Koran stehen, wäre das wohl eine Beweis für die Grausamkeit des Islam, oder?

    Im Übrigen, wo ist der Unterschied, wenn dazu aufgerufen wird Menschen zu töten, die nicht an Allah glauben, wenn JHWH in Harmagedon alle tötet, die nicht an ihn glauben? Ich sehe da keinen Unterschied.

    LG
    Dennis

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Hallo Dennis

    Jehova wird seinen Grund haben wenn er ein Menschen nicht mehr am Leben lassen will. Die Völker, die er im alten Israel ausrotten lies waren selbst grausame Völker. Da Jehova grenzenlos ist, und keine Zeit ihn bestimmt, lebt er im Jetzt, in der Zukunft und auch in der Vergangenheit und das alles gleichzeitig. Er wusste was aus den damals kleinen Kindern werden würde wenn sie erwachsen sind. Das ist zB für mich die einzigste Erklärung für die Ausrottung eines ganzen Volkes mit den Kleinen.
    Es gibt in der Bibel auch genügend Beispiele wo Jehova seine rettende Hand ausfuhr und sogar mit sich feilschen lies, wenn ich zB an Abraham denke.
    Ich denke auch nicht, dass man Jehova mit Allah vergleichen kann. Allah hat absolut keine Gemeinsamkeit mit dem Gott Israel.
    Jehova wird in Harmagedon keinen aus Lust am töten umkommen lassen. Seine Wege sind viel höher als unsere. Er hat den vollen Überblick über alles wogegen wir in der absoluten Froschperspektive auf der Erde rumkrebsen. Jehova wird seinen heiligen Geist ausfahren lassen und am Schluss sagen: „Siehe, es war sehr gut!“

    liebe Grüße Hope

  • Maxemilian
    Januar 3, 2013

    Hallo Shannon, hallo Dennis

    Entschuldigt bitte dass ich mich in euren Meinungsaustausch einmische. Aber dies scheint für mich so ein typischer Fall zu sein, wo der einen den anderen missversteht.

    Dennis hat sicherlich recht, wenn er sagt, dass von den 7 Milliarden Menschen auf der Erde ein großer Teil ernsthaft nach Gott sucht und auch bereit ist die Moralmaßstäbe Gottes ernst zu nehmen. Ob ein an Allah glaubender Moslem oder ein Indianer, der an seinen Naturgott glaubt, sie alle suchen Gott nahe zu kommen.
    Ich denke da an die Worte von Paulus in Römer 17:27, als er zu den Griechen in Athen sprach:
    „Er hat den Menschen erschaffen, weil er wollte, dass die Menschen ihn suchen. Sie sollen ihn spüren und finden können. Und wirklich, er ist jedem von uns ja so nahe.“

    So gesehen sollten wir die Menschen nicht pauschal in eine Gottlose Ecke stellen.
    Wer Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe auslebt ist Gott näher als einer der den Namen Jehovas ständig in den Mund nimmt, und sich einbildet zum Volke Gottes zu gehören. Ich denke so hat Dennis es gemeint.

    Aber auch du Shannon hast natürlich recht wenn du sagst, das die ganze Welt von Gott entfremdet ist, weil sie den wahren Gott nicht kennen. Deshalb sprach ja Paulus lobend zu den Menschen in Athen, die zwar Gott suchten und auch Gottesfurcht hatten, aber den Gott und Schöpfer ebene nicht kannten. Und der einzige Weg Gott kennen zu lernen führt über Christus. Deshalb sagt er weiter:
    „Aber jetzt befiehlt er allen Menschen auf der ganzen Welt, zu ihm umzukehren. Denn der Tag ist schon festgesetzt, an dem Gott alle Menschen richten wird; ja, er wird ein gerechtes Urteil sprechen durch den einen Mann, den er selbst dazu bestimmt hat, (Jesus Christus). Das hat Gott bewiesen, indem er ihn von den Toten auferweckte.“

    Die Menschen müssen und werden alle ihre „Götter“ aufgeben müssen, denn sie sind keine Götter. Es gibt nur einen Gott und einen Gottessohn, auch wenn die Bibel von vielen Göttern spricht und auch Satan als Gott bezeichnet. Satan ist kein Gott alle Nichtgötter sind Götzen. Ich kann zwar meinen Bauch zum Gott machen, aber deshalb ist mein Bauch kein Gott. Das versucht Paulus in 1. Kor. 8:4,5 zu vermitteln.

    „Wir wissen doch alle, dass es außer dem einen Gott gar keine anderen Götter gibt. Und wenn auch so genannte Götter im Himmel und auf der Erde leben – und es gibt ja tatsächlich viele Mächte und Gewalten -, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, der alles erschaffen hat und für den wir leben. Und wir haben auch nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde“

    Ich denke auf diesen gemeinsamen Nenner können wir uns einigen.

    Max

  • Shannon
    Januar 3, 2013

    Danke Max,

    für den ausgleichenden Kommentar.

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Hallo Max,

    im Großen und Ganzen kann ich dem was Du geschrieben hast zustimmen.

    LG
    Dennis

  • hansi
    Januar 3, 2013

    hallo max dein zitat ist gott näher,als einer der den namen jehovas ständig in den mund nimmt,und sich einbildet zum volke gottes zu gehören zitat ende.joh 17.26 und ich habe ihnen deinen namen bekanntgegeben,und werde ihn bekanntgeben damit die liebe,mit der du mich geliebt hast in ihnen sei und ich in gemeinschaft mit ihnen.wir als christen sollten uns bemühen jesus nachzuahmen das wird uns nicht immer gelingen weil die unvollkommenheit und sündige neigungen die wir haben oft es nicht ermöglichen. ich als ein zeuge jehovas darf den namen gottes tragen, das alein ist schon ein grosses vorrecht und ich kann noch über diesen grossen gott der liebe meinen mitmenschen darüber erzählen dadurch ahmen wir jesus nach, der sich sehr darüber freut wie sein vater ,matthäus 7.21 nicht jeder der zu mir sagt herr herr wird in das königreich der himmel eingehen sondern wer den willen meines vaters tut der in den himmeln ist.in vielen religionen mag mann aufrichtig glauben aber nach jesu worten reicht das nichtaus, sondern die massstäbe legt gott fest und diese können wir kennenlernen wenn wir uns mit gottes wort beschäftigen ja max ,der satz alle wege führen nach rom oder zu gott ist falsch ich verstehe unter babylon die grosse es ist das weltreich der gesamten falschen religionen und aus der sollte mann fliehen. aus der bibel erfahren wir die massstäbe jehovas und wie er angebetet werden möchte joh4.24 gott ist ein geist und die ihn anbeten müssen ihn mit geist und wahrheit anbeten. es gibt 5 anhaltspunkte wie mann den willen gottes tun kann 1 wie jesus den namen bekanntmachen 2 wie jesus das kömigreich verkündigen markus 8.1. 3 wie jesus kein teil der welt sein ,unteranderem sich aus der politik herauszuhalten , liebe zeigen das kann vieles einschliessen auch sich fern zu halten vom krieg 4 jesus christus als den einzigen weg zu gott und als einzigen retter der sein leben für alle menschen dahingab anzuerkennen 5 die gerechten grundsätze jehovas sprich der bibel versuchen im täglichen leben widerzuspiegeln .nach sorgfältiger prüfung auch mit dem auseinander setzen verschiedenster religionen bin ich persönlich zum schluss angelangt das die religionsgemeinschaft der zeugen jehovas die 5 punkte gegenüber anderen religionen erfüllen. lg hansi

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Hallo Hansi

    wir wissen doch alle das Jehova nicht der absolut korrekte Name Gottes ist. Wie Du richtig geschrieben hast, hat Jesus Gottes Namen ihnen bekanntgegeben. Jesus spricht aber nur von sich. Er hat nirgends gesagt, dass wir das auch tun sollen. Er sagte: „ICH habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekannt geben…“ Wenn Jesus den buchstäblichen Namen meinte, wieso kennen wir ihn dann heute nicht, wenn er ihn doch bekanntgemacht hatte? Jehova ist eine Erfindung aus dem 13.Jahrhundert von einem Mönch namens Raymund Martini. (nachzulesen in Wikipedia) Da erschien dieser Ausdruck „Iehova“ für Gott das erste mal. Nun, das war 1200 Jahre nach Christus. Wenn Jesus den Namen bekanntgegeben hatte müsste er doch schon lange vor Martini bekannt gewesen sein. Und diser hätte mit den Buchstaben JHWH nicht herumexperimentieren müssen.
    Da Jesus den Namen Gottes bekanntgegeben hat, wir aber nicht den richtigen Wortlaut kennen, muss Jesus wohl mit Joh.17:26 etwas ganz anderes gemeint haben. Nicht der Buchstäbliche Wortlaut hat Jesus bekanntgegeben, sondern das Wesen Gottes. Seine Liebe, Barmherzigkeit, seine guten Eigenschaften, sein Wirken usw.
    Dann darfst Du eins nicht vergessen,dass der Name Gottes unglaublich heilig ist. In der Offenbarung wird Gott dreimal hintereinander von Engeln als heilig bezeichnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott seinen heiligen Namen sündigen Menschen offenbart, die seinen Namen so missbrauchen würden, selbst wenn beste Absicht dahinter steckt. Und erst recht nicht wenn wir einen schrecklichen Widersacher stehts im Rücken haben, der daran interessiert ist den Namen Gottes zu schänden.
    Jesus Christus kennt seinen buchstäblichen Namen ganz sicher, aber Jesus ist auch vollkommen im Gegensatz zu uns sündigen Menschen. Er weiß wie man diesen heiligen Namen recht handhabt.
    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass es göttliche Absicht ist, dass wir den Namen unseres Bildners nicht kennen. Jedenfalls im Moment noch nicht.

    Aber ich denke nicht, dass er uns böse ist, wenn wir diesen Ausdruck „Jehova“ im Gebet nutzen, oder zu Jahwe, Jahou oder Gott Abrahams, Jakobs oder Isaaks sprechen. In dem Moment wo wir es durch unseren Fürsprecher Jesus Christus tun ist er der Hörer des Gebets. Ich benutze ihn auch^^, man sollte sich aber nur nicht zu sehr darauf versteifen.

    Liebe Grüße Hope

  • hansi
    Januar 3, 2013

    hallo hopefull danke für deine antwort ,an erster stelle des mustergebets jesu lehrte,er seine jünger beten unser vater in den himmel dein name werde geheiligt .also hat gott einen namen das macht sinn weil satan auch als gott dieses system genannt wird. der allmächtige hat sich einen mamen gegeben um sich von den vielen falschen göttern zu unterscheiden ,es ist richtig was du lieber hopefull sagst mann weis nicht genau wie mann den namen gottes ausspricht jahwe das tetragramaton jhwh oder jehova, in unseren breiten ist jehova am gebräuchlisten und richtig ,im übrigen wenn mann die historie befragt in vielen ältären bibelübersätzungen stand der name jehovas den mann mittlerweile entfernt hat und mit herr wiedergibt eine schande .auch an alten gebeuten kann mann manschmal den namen jehovas lesen so in braunschweig wo ich mal war .richtig jehova ist heilig deshalb rief ein engel aus heilig heilig heilig ist jehova der herrscharen,aber überleg doch mal lieber hopefull wir werden ermundert aus gottes wort jesus nachzuahmen wenn jesus voller freude den namen seines vaters jehova verkümdete sollten wir es ihm gleichtun. lg hansi

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber hansi,

    wo hat Jesus den Namen „Jehova“ freudig verkündigt? Welche Bibelstell meinst Du damit?

    Wenn das Verwenden des Namens an sich so extrem wichtig ist warum hat Jesus nicht gesagt „Vater JEHOVA der du bist im Himmel…..“ oder „JEHOVA Gott der du bist im Himmel….“ ??

    LG
    Dennis

  • hansi
    Januar 3, 2013

    lieber dennis danke für deine antwort.joh17.26 und ich habe ihnen deinen namen bekanntgegeben und werde ihn bekannt machen damit die liebe mit der du mich geliebt hast in ihnen sei auszugsweise.psalm 83.18 damit mann erkenne das du dessen namen jehova ist der höchste bist über die ganze erde ,jehova wird auch der gott abrahams, isaak und jakobs genannt, wie du sicherlich weist lieber dennis wird jehova als gott der ewigkeit genannt und als ein gott der sich nicht ändert beschrieben jetztkönnen wir ein und eins zusammenzählen,wenn jehova der gott der treuen alten glaubensmänner war wie abraham, mose,hiob noah um nur ein paar zu nennen dann dürfen wir davon ausgehen das jesus den namen seines vaters jehova gebrauchte ,tun wir es ihm gleich . lg hansi

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber hansi,

    genau das ist der Irrtum, den die WTG geschickt verbreitet hat.

    Du unterstellst, dass Jesus den Namen JHWH als „Jehova“ oder „Jahweh“ ständig ausgesprochen und bekannt gemacht hätte. Wenn es so gewesen wäre, würde es in den Evangelien stehen, meinst Du nicht auch? Oder hat die Inspiration der Bibelschreiber nicht richtig funktioniert und sie haben dieses wichtige Detail einfach vergessen?

    Im Übrigen vergisst man dabei einen wichtigen Punkt:

    Jesus ist nur zu den „verlorenen Schafen Israels“ (Matth. 15:24) gesandt worden und hat auch keinen Heiden gepredigt, sein ganzes Leben lang nicht. Selbst seine Jünger hat er nur zu den Juden gesandt (Matth. 10:6).

    Glaubst Du dass irgendeinem Jude der Name „JHWH“ unbekannt gewesen ist, wenn er doch 6800mal im AT vorkommt und regelmäßig in den Synagogen und im Tempel aus den Schriftrollen vorgelesen und gelehrt wurde?

    Warum sollte Jesus seinen Landsleuten einen Namen „bekannt“ geben, den sie längst kannten?

    LG
    Dennis

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Lieber Hansi

    wir machen den Namen Jehovas bekannt indem wir Nächstenliebe ausüben. 🙂

    Liebe Grüße Hope

  • Peter Krieger
    Januar 3, 2013

    Lieber Hope u. Hansi u. Alle!
    Der Jehovakult ist wahrscheinlich einer der grössten Täuschungen Satans der Neuzeit. Jesus Christus ist die Offenbahrung Gottes zu uns Menschen.

    Er sagte in Joh.17:11,12 ua. „um deines Namens Willen,den du mir gegeben hast…“, bitte alles mit Geist u. im Zusammenhang lesen.

    In 2.Mose3:14 ist der eigentliche Gottesname genannt in seiner unerschöpflichen Bandbreite seiner Macht u. Wirklichkeit, man muss nur genau darauf achten. V.15 ist nach meinem Verstäntnis lediglich die Zusammenfassung o. Kurzfassung der Bedeutung des Namens.

    Im Grundtext steht ja keinesfalls Jehova. Wenn man das nicht versteht u. aus Jehova einen Namenskult macht, wird man Jesus Christus nicht verstehen u. erkennen, wer er wirklich ist. Joh.17:21,22 Bitte unbedingt in anderen Übers. nachlesen z.B. EL-Bibel Die Religion der ZJ erfüllt ganz klar das Ziel Satans neben der sogenanten Mutterkirche, Jesus Christus den Schöpfer der Welt zu difamieren u. herabzuwürdigen in seiner Stellung.

    Die ZJ sind für mich eine Tochter Babylons aus der man fliehen muss. Die Tarnung ist aber nahezu perfekt u. schwer zu durchschauen u. das ist das eigentlich tragiche. 2.Kor. 11:14 Leider ist die Religion der ZJ nach meiner Überzeugung, war über 30 Jahre selbst ZJ, eine Ilusion u. völlig falsch, weil auf dem falschen Fundament gegründet, leider. 1.Kor.3:11

    LG.
    Peter Krieger

  • PINEHAS an Peter
    Januar 3, 2013

    Peter ,ich kann mich deinen Worten nur anschließen.
    VLG PINEHAS

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    Pinehas, melde dich mal per Email. Ich denke, wir kennen uns
    ostfalen@gmail.com

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Lieber Peter

    ich danke Dir ganz herzlich für die wunderschönen Bibelstellen. Mir ist dabei ein Gedanke gekommen, dass Jesus durch seine Existenz auf der Erde Gottes Namen bekannt gemacht hat. Durch sein Tun, sein Wirken, heilen, reden, ermuntern, einfach alles. Jesus hat Gottes Namen bekannt gemacht durch sich selbst, weil er mit Jehova eins ist. Überall wo er war, war auch Jehova present.
    Und das sollten wir auch sein. Jesus wünscht, dass wir eins mit ihm sind. Natürlich kann ich durch meine Unvollkommenheit nicht Jesus representieren, aber ich kann mit ihm schon sehr verbunden sein, wenn ich Nächstenliebe bekunde
    vielen Dank für Deinen schönen Kommentar

    liebe Grüße Hope

  • Manfred an Hansi
    Januar 3, 2013

    Lieber Hansi,

    Du hast geschrieben, ich zitiere: 1 wie jesus den namen bekanntmachen 2 wie jesus das kömigreich verkündigen markus 8.1. 3 wie jesus kein teil der welt sein ,unteranderem sich aus der politik herauszuhalten , liebe zeigen das kann vieles einschliessen auch sich fern zu halten vom krieg 4 jesus christus als den einzigen weg zu gott und als einzigen retter der sein leben für alle menschen dahingab anzuerkennen 5 die gerechten grundsätze jehovas sprich der bibel versuchen im täglichen leben widerzuspiegeln .nach sorgfältiger prüfung auch mit dem auseinander setzen verschiedenster religionen bin ich persönlich zum schluss angelangt das die religionsgemeinschaft der zeugen jehovas die 5 punkte gegenüber anderen religionen erfüllen.

    Ganz ehrlich, ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie Du diese 5 Punkte von den Zeugen erfüllt sehen willst. Hast Du denn hier im Forum die ganzen Vorträge und Kommentare nicht gelesen, die das Gegenteil belegen? Falls nicht, möchte ich Deine angeführten Punkte mal ergänzen, die auch einen anderen Schluss zulassen, nämlich den, das die Zeugen die meisten Punkte nicht erfüllen. Hier mal meine persönliche Version:

    Zu:
    1. Da gebe ich Dir Recht, den Namen Jehovas machen sie bekannt.
    2. Du hast Mark. 8:1 angeführt. Dort steht: In jenen Tagen, als wiederum eine große Volksmenge da war und nichts zu essen hatte, rief er seine Jünger herzu und spricht zu ihnen: (Markus 8:1 ELB71)

    Indem von Dir angeführten Vers geht es um die Speisung einer grossen Volksmenge mit sieben Broten und ein paar kleinen Fischen. Doch was ist in Wahrheit die gute Botschaft, die verkündigt werden muss? Bitte lies diese Verse:

    Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. (1. Korinther 1:23 NGU2011)

    Denn eins müsst ihr wissen, Geschwister: Das Evangelium, das ich verkünde , ist nicht menschlichen Ursprungs. Ich habe diese Botschaft ja auch nicht von einem Menschen empfangen und wurde auch nicht von einem Menschen darin unterwiesen; nein, Jesus Christus selbst hat sie mir offenbart . Ihr habt doch gehört, wie ´radikal` ich früher den jüdischen Glauben praktizierte: Ich verfolgte die Gemeinde Gottes mit äußerster Härte und tat alles, um sie auszurotten. Ja, was ´den Eifer für` den jüdischen Glauben angeht, übertraf ich viele meiner Altersgenossen in meinem Volk, denn ich war ein besonders leidenschaftlicher Verfechter der ´religiösen` Überlieferungen meiner Vorfahren. Doch dann hat Gott beschlossen, mir seinen Sohn zu offenbaren. Gott hatte mich ja schon ´für sich` ausgesondert, als ich noch im Leib meiner Mutter war, und hatte mich in seiner Gnade dazu bestimmt, ihm zu dienen . Als er mir nun seinen Sohn offenbarte – mir ganz persönlich –, gab er mir den Auftrag, die gute Nachricht von Jesus Christus unter den nichtjüdischen Völkern zu verkünden. Daraufhin holte ich nicht erst den Rat von Menschen ein. (Galater 1:11-16 NGU2011)

    Und wir verkündigen euch die gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung, daß Gott dieselbe uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesum erweckte; wie auch in dem zweiten Psalm geschrieben steht: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“. Daß er ihn aber aus den Toten auferweckt hat, um nicht mehr zur Verwesung zurückzukehren, hat er also ausgesprochen: „Ich werde euch die gewissen Gnaden Davids geben“. Deshalb sagt er auch an einer anderen Stelle: „Du wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Verwesung sehe“. Denn David freilich, als er zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, entschlief und wurde zu seinen Vätern beigesetzt und sah die Verwesung. Der aber, den Gott auferweckt hat, sah die Verwesung nicht. So sei es euch nun kund, Brüder, daß durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird; und von allem, wovon ihr im Gesetz Moses’ nicht gerechtfertigt werden konntet, wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt. (Apostelgeschichte 13:32-39 ELB71)

    Die gute Botschaft ist die gute Botschaft über den Christus, doch das predigt die Organisation schon lange nicht mehr. Heute lautet Ihre Botschaft: kommt folgt der irdischen Organisation Gottes nach, Eurer geistigen Mutter und Ihr werdet gerettet werden. Wenn Du in der Versammlung die gute Botschaft von Christus predigst, dann wirst Du ausgeschlossen. Ist mir genauso ergangen, also ich weiss wovon ich spreche.

    3. Was es bedeutet kein Teil der Welt zu sein, kann man in diesem Vortrag nachlesen, auch wenn man nicht alles akzeptieren kann was dort gesagt wird, kann man aber mal drüber nachdenken: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=879

    Unter anderem wird dort auch über die Liebe gesprochen, dass man seine Feinde lieben sollte, doch wie gehen die Zeugen mit Brüdern um, die darauf hinweisen, dass einiges von der LK falsch gelehrt wird? Der Gemeinschaftsentzug ist nichts anderes als die Aufforderung seinen Bruder zu hassen. Hass ist das Gegenteil von Liebe. Wenn die Zeugen wirklich lieben würden, dürfte es keinen einzigen Gemeinschaftsentzug geben. Alleine im Dezember wurden drei Geschwister ausgeschlossen, die hier auf Bruderinfo mitschreiben. Seltsam oder?

    4. da kannst Du meine Antwort von Punkt 2 nehmen. Die Organisation predigt sich selbst und nicht den Christus, auch dies hat Jesus vorausgesagt: Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmet mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. (Johannes 5:43 ELB71)

    5. Spiegeln die Zeugen wirklich die gerechten Grundsätze Jehovas wieder oder nicht viel mehr die Menschengebote einer LK? Oder willst Du behaupten ein Gemeinschaftsentzug entspringt den gerechten Grundsätze Jehovas?
    Ist Dir schon mal aufgefallen, dass einem organisationstreuen Zeugen die Lehren des WT wichtiger sind als die Lehren der Bibel? Ich habe die Ältesten gefragt wie sie handeln würden, wenn im WT was anderes steht als in der Bibel?

    Antwort: beides ist von Gott, die Zeitschriften sind jedoch neuer und kommen vom treuen u.v. Sklaven. Sprich vom heiligen Geist. Das ist die Realität.

    Meine persönliche Meinung ist die, nach einer ausführlichen Prüfung, dass die Zeugen nur einen einzigen Punkt erfüllen und das ist, dass sie den Namen Jehovas bekannt machen. Beim Namen von seinem Sohn Jesus Christus haben sie aber schon Probleme. Dafür fügen sie halt gerne sich in die Rettungsvorkehrung ein. Wenn diese 5 Punkte 100 Prozent ausmachen, erreichen sie nur eine Erfolgsquote von 20 Prozent. Nach meinem Empfinden sind sie damit auf der ganzen Linie durchgefallen.

    Liebe Grüsse Manfred

  • hansi
    Januar 3, 2013

    lieber manfred danke für deine antwort. zunächst wie ich schon oft schrieb hab ich so meine probleme mit einigen lehrpunkten des tuvsklaven generationfrage, ausschluss zeitangaben von diesen lehrpunkten habe ich mich innerlich gelöst ,aber es sind eben nicht alle lehrpunkte falsch sondern richtig, natürlich auch für mich ist die gute botschaft in erster lienie das jesus christus sein leben für die menscheit dahingab und wir dadurch die möglich geschenkt bekommen haben ewig zu leben .für mich bedeutet es eben auch die gute botschaft über das königreich zu sprechen was das könnigreich ist und was es bewirkenwird zum anderen lieber mannfred verkümdige ich ausschliesslich gottes wort ganz besonders jesu aussagen sprich das evangelium. lg hansi

  • Manfred an Hansi
    Januar 3, 2013

    Lieber Hansi,

    So wie Du es jetzt schreibst, klingt es völlig anders. Wenn Du aber in dem vorheigen Kommentar diese Aussage gemacht hast …:

    nach sorgfältiger prüfung auch mit dem auseinander setzen verschiedenster religionen bin ich persönlich zum schluss angelangt das die religionsgemeinschaft der zeugen jehovas die 5 punkte gegenüber anderen religionen erfüllen.

    … dann kommt es so rüber als würdest Du auch das Fehlverhalten der Zeugen billigen. Denn in 4 von 5 Punkten machen sie eindeutig das Gegenteil von dem wie es die Bibel lehrt.

    Liebe Grüsse Manfred

  • hansi
    Januar 3, 2013

    lieber mannfred du hast leider manche kommentare von mir nicht gelesen darin wurde ausgedrückt das ich mit den zeitangaben des tuvsklaven nicht einhergehe was mich auch unendlich trauig stimmt ist die tatsache was das alles für folgen der lieben brüder und schwestern zu folge hatte, eine endschuldigung von seiten der gesellschaft an die brüder hätte zwar alles nicht rückgänig gemacht aber es hätte von demut gezeigt und es wäre ein erster schritt gewessen leider wurde diese chance nicht genutzt aber tatsache ist auch das der schall der guten botschaft auf der ganzen erde die von den zeugen verkündet wurde gehört wurde matthäus 24.14 und diese gute botschaft wird auf der ganzen bewohnte erde verkündet werden allen menschen zu einem zeugnis und dan wird das ende kommen.selbst gehen wir mal davon aus lieber manfred die anderen 4 punkte würden falsch sein was ich aber nicht glaube, das es mit der verkündigung der guten botschaft,nur mit der hilfe des heiligen geistes möglich war das war nur mit gottes zustimmung machbar ich denke immer an gemahiels worte wenn es gottes werk ist kann kein mensch es stürzen und was wurde nicht alles versucht die zeugen jehovas mundtot zu machen es ist ihnen bis zu diesem moment nicht gelungen und es wird ihnen nie gelingen .lg hansi

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber hansi,

    was wurde nicht alles versucht das Judentum zu unterdrücken und zu vernichten? Und doch gibt es sie heute noch, obwohl sie doch ein von Gott verstoßenes Volk sind und Jesus nicht anerkennen. Wie ist das möglich?

    ZJ hat man NIE auf der ganzen Welt verfolgt nur in einzelnen Ländern.

    Im Übrigen haben ca. 99% der Weltbevöllkerung noch nie was von „Jehova“ und dem „Wachtturm“ gehört, nicht gerade ein machtvolles Zeugnis.

    LG
    Dennis

  • Ruth
    Januar 3, 2013

    Hallo Ihr Lieben, mal ne andere vielleicht dumme Frage?! Seit Tagen rauchen uns die Köpfe mein Mann und ich reden viel über das was wir all die Jahre in der Bruderschaft erlebt haben was wir getan haben die ganzen Stunden die wir eingesetzt haben auf was wir verzichtet haben, des Glaubens wegen,das wir all das getan haben und bind vertraut haben der WTG und der LK was gesagt wurde hat man einfach getan ohne etwas anzuzweifeln.Mein Mann war Jahrelang Ältester hat Ansprachen gehaltem hat Brüder miterlebt , die vor dem Komitee sassen und vieles mehr!Wir fragen uns wirklich ist nun alles nur noch geistig zu verstehen?wird es wirklich überhaupt ein Leben geben und wir werden nicht sterben brauchen und dürfen ewig leben?uns macht es traurig und wir fragen uns haben wir all die Jahre alles umsonst geglaubt, getan etc.????wenn ich daran denke das diejenigen die wirklich geglaubt haben in den Himmel zu kommen all die Jahre von den Symbolen n ahmen, jetzt wie Idioten dastehn wenn es heisst , das das alles nun anders zu verstehen ist?!Natürlich fühlen wir uns befreit von der WTG weg zu sein aber natürlich kreisen einem solche Gedanken durch den Kopf. Oder Brüder die in den Konzentrationsölagern gestorben sind und vertraut haben oder diejenigen, die kein Blut genommen haben usw..Nach diesem Brief hat man wirklich das Bedürfniss ,all das hinaus zu brüllen und jedem davon zu erzählen!Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Freundin, eine Schwester, die mal ausgeschlossen war nun aber wieder aufgenommen ist und ich hab trozdem Kontakt zu ihr gehabt als sie ausgeschlossen war und nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei gehabt man kann doch nicht einfach einen Menschen im Stich lassen der ein em mal sehr geholfen hat, nur weil sie ausgeschlossen ist!Jedenfallls hab ich ihr heute andeutungen gemacht hab ihr nicht gleich auf die Nase gebunden , das ich nicht mehr zur Versammlun gehe etc.aber sie ist wie viele so verhärtet.Ich fragte sie ob sie den Lösch kennt was sie verneinte nichmal den kannte sie aber sie rennt in die Versammlung, weil ja ihre ganze Familie da ist setzt sich aber nuicht richtig damit auseinander aber glaubt alles was die WTG ihr sagt ?!das ist so traurig und am liebsten hätte ich ihr alles gesagt !Ich weis auch nicht wie ich es meinem Sohn sagen soll er ist 21 jahre alt lebt bei seinem Vater ,weil er noch in der Ausbildunbg ist,und geht natürlich auch in die Versammluing .Aber ich weis von meinem Sohn das er sich auch nicht wohlfühlt , weil er gerade stress hat weil er ne freundin hat die auch ne schwester ist und die beiden haben gerade einen komiteefall.Ihn nun auch noch damit zu konfrontieren fällt mir schwer aber ich will ihn nicht diesen Zwängen der WTG weiterhin schaden zufügen manchmal weis ich nicht mehr was ich tun soll!Mein mann will es bei nächster Gelegenheit seiner Schwester sagen, die sowieso alles glaubt was die WTG sagt und fordert bin mal gespannt aber eigentlich wissen wir schon was dabei herauskommt!Aber unsere Köpfe rauchen!Liebe Grüße von Ruth und ihrem Schaf

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Liebe Ruth,

    das war sehr viel Information, verpackt mit etwas Wut und viel Enttäuschung. Ich kann Eure Gefühlslage gut verstehen, weil man in der Aufwachphase gar nicht glauben kann, dass man all die Jahre so blind war auf dem „geistigen“ Auge. Aber irgendwann muss man den Blick nach vorne richten und versuchen den WT-Glauben durch den biblischen Glauben zu ersetzen, ohne Ängste und ohne Zwänge.

    Was Deinen Sohn betrifft ist es natürlich schwer aus der Ferne einen passenden Rat zu geben, aber ich denke ein offenes Gespräch mit ihm, bei dem Ihr Eure Gründe für das Distanzieren von der WTG erklärt wird ihn sicher zum Nachdenken bringen. In dem Alter ist man auch aufgeschlossen für Infos aus dem Internet.

    Ich hoffe, dass Du und Dein „Schaf“ innerlich zu Ruhe kommen könnt. Schreibt Euch auch wie jetzt einige Dinge von der Seele.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    liebe Ruth,
    deine Gefühlswelt haben wir alle mehr oder weniger erlebt, der Aufwachprozess ist erschütternd.
    Für mich ist es aber kein Grund, am göttlichen Wirken zu zweifeln, da Jehovah uns liebt und seinen Sohn gegeben hat, damit wir wieder mit ihm versöhnt sind.
    So vertraue ich dem Höchsten nahezu blind, weil sein Wort trotz der Anfeindungen uns erhalten blieb und es klar darauf hinweist, dass es eine Gericht geben wird und die Zusage auf ewiges Leben.
    Ich denke nicht, dass der Mensch seinen Aggregatzustand Mensch verlassen wird um als Geistwesen zu existieren.
    Gott hat uns die Erde gegeben, die Zeit ins Herz gelegt und damit die Ewigkeit.
    Und er wird zweifellos keiner Generation nach uns das Vorrecht nehmen Eltern zu werden, wie manche hypothetisieren, wenn die ERde voll ist.
    Warum soll der Mensch, der dann für immer lebt, nicht in der lage sein, auch im All schöpferisch tätig zu werden und neue Welten zu finden, zu formen und zu bewohnen?
    Sicher, dass ist alles hypothetisch – aber Gott ist Liebe und wir sind in Seinem Bilde geschaffen.
    Ich vertraue ihm mit ganzem Herzen und bin sicher, dass er alles tun wird, um das Menschengeschlecht zu erhalten und mit uns Freude an der Schöpfung zu haben.
    Der Wachtturm, der sich als von Gott eingesetzt sieht, hat so viele Dinge vorhergesagt, die alle Müll waren. Und nun gibt er zu, dass der Sklave 1919 NICHT über alles gesetzt wurde – fast 100 Jhare lang Fehlinterpretation im Namen Gottes – welches Häresie.
    Da solche Dinge nun aufgedeckt werden und der Tower seinen Richter sehen wird, der ihm alle finanziellen Mittel nehmen wird und seine Lehren blosstellen wird, sind wir, die wir um diese Dinge wissen glücklich zu nennen.
    von daher – vertraut auf den Höchsten. Sein handeln geht nicht fehl und wird zum Ziel kommen, auch wenn es „keuchend“ sein wird, wie der Prophet sagt.
    Gott mit uns
    Liebe Grüße

  • Ruth
    Januar 3, 2013

    Danke, Frank &frei ,ich sehe das ja auch so manchmal ist es aber schwer und man fragt sich ,wann???!ehrlich gesagt hatte ich immer schon Probleme dami wenn ich sogar schon als Kind Nachts aufgeschreckt bin und mir vorgestellt habe für immer weg zu sein also Tot ich hab mich da so reingesteigert das ich keine Luft mehr bekam und richtige Todesangst dieses Gefühl nicht mehr da zu sein und man kann nichts daran ändern.Ich hatte das viele Jahre nur in abgeschwächter Form .Selten bekomme ich diese Angst auch heute noch !Vielleicht hat es damit was zu tun als meine Mutter mit mir schwanger war, starb mein leiblicher Vater bei einem Autounfall .Ich habe ihn nie kennengelernt!Manchmal übertragen sich ja solche Ängste auf das Ungeborene?!keine Ahnung aber ich hab es ab und zu eben.Natürlich glaube ich trozdem an die Verheissungen unseres Schöpfers und an Jesus trozdem hatte ich immer die Angst ,auch als ich noch die Zusammenkünfte besuchte, das alles zu schön ist um wahr zu sein!Zweifel oder Ängste hat ja jeder und wenn wir nicht an der WTG gezweifelt hätten, wären wir ja nicht alle hier bei bruderinfo und das ist ja auch gut so!Liebe Grüße vom endlich mal nicht regnerischen Niederrhein

  • Manfred Karl
    Januar 3, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder!
    Ich schreibe heute meinen ersten Kommentar, nachdem ich schon ca. ein halbes Jahr hier mitgelesen habe.
    Ich heiße Manfred. Um mich zu unterscheiden, nenne ich mich MANI. Ich möchte speziell auf den Kommentar von Ruth vom 6. Januar 2013 um 19:47 eingehen: Zitat Anfang –

    Wir fragen uns wirklich ist nun alles nur noch geistig zu verstehen?wird es wirklich überhaupt ein Leben geben und wir werden nicht sterben brauchen und dürfen ewig leben?uns macht es traurig und wir fragen uns haben wir all die Jahre alles umsonst geglaubt, getan etc.????wenn ich daran denke das diejenigen die wirklich geglaubt haben in den Himmel zu kommen all die Jahre von den Symbolen nahmen, jetzt wie Idioten dastehn wenn es heisst , das das alles nun anders zu verstehen ist? – Zitat Ende. – Dennis antwortete am 6. Januar 2013 um 22:25 Zitat Anfang – Aber irgendwann muss man den Blick nach vorne richten und versuchen den WT-Glauben durch den biblischen Glauben zu ersetzen. – Zitat Ende. –

    Vieles, was uns im Laufe vieler Jahre durch die WTG eingetrichtert wurde und uns deshalb fest im Gedächtnis eingebrannt zu sein scheint, kann nur durch die reinen Worte der Heiligen Schrift und mit Hilfe des Heiligen Geistes Gottes richtig gestellt werden.
    Ich habe diese Erfahrung an mir selbst erleben dürfen und möchte dir, Ruth, helfen, deine berechtigten Fragen durch folgende Bibelverse zu beantworten: Johannes schreibt in seinem ersten Brief (1. Joh. 3:2-3): „Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, …“

    – Frank&Frei schrieb dir, Ruth, antwortend am 7. Januar 2013 um 10:07 Zitat Anfang – Ich denke nicht, dass der Mensch seinen Aggregatzustand Mensch verlassen wird um als Geistwesen zu existieren. – Zitat Ende. –

    Der Apostel Paulus war es, der uns darüber nicht im Unklaren gelassen hat. Gemäß 1. Kor. 15:51 eröffnet uns Paulus dieses bis dahin nicht verstandene „Geheimnis“.
    Liebe Ruth, du kannst die Erschliessung dieses Geheimnisses, das dir obige Fragen beantwortet, selbst ansehen, wenn du dazu 1. Korinther, das ganze 15. Kapitel in Ruhe durchliest. Und wenn du es gelesen hast, dann lies auch gleich noch 1. Thessalonicher Kap. 4 ab Vers 13 bis Kap. 5 Vers 11. –

    Ruth, du hast geschrieben, dass die, die all die Jahre von den Symbolen nahmen, jetzt wie Idioten dastehen. Die Frage, die zu beantworten wäre, ist die: Wie fühlen sich diejenigen, die all die Jahre n i c h t von den Symbolen genommen haben?
    Die WTG verkündet eine verdrehte gute Botschaft. Sie macht Menschen glauben, dass es eine zweigeteilte Hoffnung gibt. Ewiges Leben im Himmel für wenige, ewiges Leben auf der Erde für viele.
    Doch du kannst die Heilige Schrift hundertmal durchlesen. Kein Bibelschreiber, kein Bibelbuch lehrt, dass es für wahre Christen zwei unterschiedliche Hoffnungen gibt. Es ist dies nur eine Erfindung der WTG.

    Paulus schrieb an die Philipper, Kap. 3 Vers 20-21: „Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit ungestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leib der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen.“

    – Wenn man jahrelang die komplizierte Auslegung der WTG verinnerlicht hat und plötzlich die einfache Wahrheit der Bibel vernehmen kann, dann ist man sehr leicht geneigt, anfangs etwas verwirrt zu sein. Doch auch du wirst erkennen können, dass diese Verwirrtheit abnimmt durch das Lesen der Heiligen Schrift unter Zuhilfenahme des Heiligen Geistes und man erkennt nach und nach, wie einfach eigentlich die gute Botschaft der Bibel verstanden werden kann.
    Wenn du weitere Fragen hast, werden die vielen aufrichtigen Brüder sicherlich dich auch darin bestmöglich zu unterstützen versuchen.

    Lg. Mani

  • Manfred an Manfred
    Januar 3, 2013

    Lieber Manfred bzw. Mani,

    Herzlich willkommen in diesem Forum bei Bruderinfo und ich möchte Dir danken für diesen ersten und sehr wertvollen Kommentar. Ich bin mit Dir weder verwandt noch verschwägert, aber das was Du über 1. Kor. 15 und 1.Thes. 4 geschrieben hast sehe ich absolut genauso.

    Es gibt in der Tat nur eine irdische Hoffnung für alle, aber auch die Verwandlung in einen neuen Körper. Es gibt kein Leben im Himmel für eine besondere Klasse. das hat sich die WTG schön ausgedacht, damit alle vor Ihren Führern kuschen. Dies ist nicht symbolisch gemeint, weil es so viele Bibeltexte gibt, die alle das selbe aussagen.

    Wenn Du mir Deine mailadresse zukommen lassen möchtest, dann könntest Du diese dem Brd. Alois mailen und er leitet sie an mich weiter. Seine Adresse lautet: bruder.alois@web.de
    Dadurch wird Bruderinfo etwas entlastet. Ich würde Gerne mit Dir Kontakt aufnehmen.

    Auf jeden Fall vielen Dank für diesen Kommentar.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Neoveritas
    Januar 3, 2013

    Hallo Manfred,

    ich möchte gerne auch meine Gedanken zu diesem Thema niederschreiben. Mir ist die Position von Dir und von Mani nicht ganz klar, was die Auferstehung als fleischliche oder geistige Person angeht. Ich denke es ist unbestritten, dass die Bibel, angefangen in den hebräischen Schriften, eine Auferstehung des Leibes lehrt. Was für einen Sinn sollte sonst die Aussage in Daniel 12:13 haben? Wozu wurde Lazarus auferweckt? Genau um den Glauben an diese Form der Auferstehung zu festigen. Jeder Mensch hat den Wunsch ewig zu leben. Nicht in einem imaginären geistigen Kontext oder als spirituelles Wesen sondern als fleischliches Wesen! Dies ist uns Menschen ins Herz gelegt.

    Jehova wollte die Erde schließlich nicht entvölkern, sondern sie mit Hilfe vollkommener Menschen in ein Pardies verwandeln. Dieser Vorsatz ist nach wie vor gültig. Deswegen besteht für mich absolut kein Zweifel, was die Destination für die meisten Menschen ist: Ewiges leben auf der Erde. Ich finde es durchaus keinen Widerspruch, dass es einige Menschen geben mag, die auch eine himmlische Hoffnung haben. Wieviel es denn nun tatsächlich sind, ob es die buchstäblichen 144 000 Personen sind wie die WTG lehrt oder nicht, mag dahingstellt sein. Wir wissen diesbezüglich noch nicht alles. Offenbarung 21:3,4 macht sonst keinen Sinn, wenn es die Auferstehung auf der Erde nicht gibt.

    Und mal ehrlich: Wer kann sich denn ein Leben im Himmel schon vorstellen?

    Ein alter Bruder und ehemaliger KZ-Häftling, der nun leider schon viele Jahre tot ist, sagte mir einmal: „Er wolle nicht in den Himmel, weil es dort keinen Kuchen mit Sahne gibt.“

    In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen Abend.

    Neoveritas

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Lieber Neovartis

    ich schließe mich Deiner Meinung an. Ich kann mir ein Leben im Himmel auch nicht vorstellen. Als Kind dachte ich immer, ich falle dann wieder runter, weil ich viel zu schwer bin für den Himmel. Und auch heute hege ich den Wunsch auf der Erde leben zu dürfen. Sie ist einfach zu schön und den Kuchen würde ich auch sehr vermissen 🙂

    Aber ich sage mir auch immer, so wie Jehova es geplant hat und machen wird, wird es genau richtig sein. Somit überlasse ich alles unserem Schöpfer und es wird bestimmt einiges ganz anders kommen wie wir es uns gedacht haben.

    liebe Grüße Hope

  • Mani
    Januar 3, 2013

    Liebe(r) Neoveritas,
    ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Es ist kein leicht verständliches Thema. Jeder von uns neigt dazu, seine persönlichen Annahmen – zu denen man meist nach ausgiebigem Bibellesen und (hoffentlich) vorhergehendem Gebet um den Geist Gottes gekommen ist – als eine nun genaue Erkenntnis der Wahrheit anzusehen. Du schreibst: „Ich denke es ist unbestritten, dass die Bibel, angefangen in den hebräischen Schriften, eine Auferstehung des Leibes lehrt. …“ So eindeutig wie es für dich scheint, dass es genau so ist, so plausibel ist es jedoch möglicherweise für andere nicht. Du führst Daniel 12:13 an: „Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“ Diesem Vers kann ich nur die Zusicherung entnehmen, dass Daniel auferstehen wird. In welchem Zustand sein Leib sein wird, geht daraus nicht hervor. Wozu Lazarus auferweckt wurde? Um den Glauben an diese Form der Auferstehung zu festigen? Bezüglich dieser deiner Fragen denke ich, dass Jesus dabei nicht im Sinne hatte zu zeigen, mit welchem Leib die Auferstehung stattfinden wird. Der Apostel Paulus schreibt gemäß 1. Korinther 15:35 folgendes: „Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leib kommen sie?“ Ich unterstelle einmal, dass die Auferweckung des Lazarus dem Paulus nicht unbekannt war. Hätte Paulus nicht in etwar in dem Sinne argumentiert: „Jesus hat uns doch gezeigt, welchen Leib Lazarus hatte, als er ihn auferweckte. Sah Lazarus irgendwie anders aus als vorher? Mit Fleisch und Blut, so wie wir die Menschen kennen, so wird auch die Auferstehung sein. Jesus hat es mir genau so bezeugt…“ – Liest man jedoch in 1. Kor. 15 ab dem Vers 36 weiter, erkennt man genau das Gegenteil davon. In Vers 50 heisst es: „Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können …“ – Nun ist nun einmal unser jetziger Körper aus Fleisch und Blut. Wenn wir auf einen Körper aus Fleisch und Blut beharren würden, wäre es gemäß den Worten des Paulus für Menschen nicht möglich, Anteil am Reich Gottes zu erlangen. Aus dem heraus lässt sich grundsächlich nur eines mit Sicherheit erkennen: Um einmal ewig leben zu können ist eine Umwandlung oder Umgestaltung unseres derzeitigen menschlichen Körpers unumgänglich. Das alles klärt jedoch in keinster Weise, wo, wann und wie dieses ewige Leben nun tatsächlich stattfinden wird. Auch diesbezüglich gibt uns die Heilige Schrift Auskunft, vieles sehr deutlich, manches jedoch leider nicht sofort begreiflich. Auf jeden Fall sollte unser aller Bestreben darin liegen, weiterhin die Bibel zu erforschen, was aber noch viel wichtiger wäre ist das Ausleben der christlichen Grundsätze. Das Andere wird sich dann schon von selbst erweisen.
    Lg Mani

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    warum darüber nen Kopf machen? Gott ist Liebe und wird uns schlussendlich diese in vollem Umfang zuteil werden lassen. Damit läßt sich leben und hoffen

  • Hans
    Januar 3, 2013

    Hi Manfred,

    wie siehst du dann das Thema „regieren“? Z.B. Luk 22:29,30 oder Off 5:9,10? Gilt dies dann auch für ALLE?

    LG
    Hans

  • Mani
    Januar 3, 2013

    Lieber Manfred, gerne kannst du mit mir Kontakt aufnehmen. Habe Bruder Alois heute ein Email dazu gesandt.
    Lg Mani

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    die geteilte Hoffnung ist ein RElikt vom Judge, der damals in der Prohibiton wohl zuviel illegal importierten whisky aus Canada konsumierte und dadurch geistige Erleuchtung erhielt.
    Gott ist Liebe und er wird uns Menschen nicht die Dinge auf Dauer vorenthalten, die er den Engeln bietet.
    Wir werden sehen, wie das sein wird. Vertrauen wir ihm.
    Wir haben noch so viel zu lernen und müssen die vorgefertigten Konturen des WT Traumas ablegen.

  • armes Schaf 2012
    Januar 3, 2013

    weltliteratur schrieb auch goethe der soff mindestens 4 liter biowein,wenn er allein war,in gesellschaft mehr! wie ein fest unter zj heute und in vergangenheit…da wird nicht reingespuckt!!!!!in vino veritas

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    Schafkopf, der Goethe hatte mehr drauf als der Rutherford. Jener lebte ein Doppelleben, man fand in seinem Bett die Haarspange seiner Sekretärin und was war die Moral von der Geschicht? man – die Betheliten – akzeptierten, dass seine Frau wohl unpäßlich sei und der Judje doch wohl ne Frau bräuchte.
    Erinnert mich an den alten Russell, wo der Brooklyn Eagle, die Ortszeitung, offenlegte, dass er in seinem Verlag und Haus eine 15 jährige hatte, mit der er sich in deren Zimmer abends einschloss was schließlich seine Ehe zerrüttete. Was sagte er entschuldigend zu seiner Frau:
    I am a jellyfish once here once there. auf gut deutsch: ich bin eine Qualle die mal hier mal da ist.
    Und der Schwerenöter wollte den Christen Tacheles lehren?
    Übrigens ließ er sich als Freimaurer in eine Toga gekleidet in den Sarg legen und unter einer Pyramide mit Lucifer`s eye obenan verbuddeln. Leider wiederholt das der heutige WT nicht sondern nur, was in den Kram paßt.

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Jo, das zum Thema „treuer und verständiger Sklave“! Besonders bei der Treue hats wohl arg gehabert bei den zweien.

    Was hatte Jesus gesagt? „Wer in kleinen Dingen Dingen treu ist ist auch in großen Dingen treu“

    Na, bei der LK geht das auch andersrum. Und interessant, Satan macht immer das Gegenteil von Jesus…….

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo liebe BruderInfogemeinde,

    ich möchte gern noch was zum Thema wer ist Babylon die Große ergänzen weil ich finde das man da schon nach der Aussage der Bibel gehen sollte und nicht nach eigenen Meinungen! Die ich natürlich auch habe aber ich werde versuchen diese außen vor zulassen!

    In der Offenbarung ist ja von dem Tag des Herrn die Rede und damit verbunden die Wiederkunft Jesu siehe (Off 1:10)! An diesem Tag des Herrn wird diese satanische und gottentfremdete Welt durch Jesus Christus gerichtet werden weil sein Vater Jehova ihm das Gericht übergeben hat! Wenn man sich die Offenbarung genau ansieht dann kommt man zu dem Schluß das es 3 Gruppen gibt die in dieser Gerichtszeit gerichtet werden! Zuerst das politische System, das religiöse System und das weltwirtschafts System! In Off Kapitel 13 werden 3 unterschiedliche Tiere erwähnt die verschiedene politische Nationen oder Gruppen darstellen in Off Kapitel 17 ist die Rede von einer Frau einer Hure die an vielen Wassern sitzt und laut Bibel bedeutet Wasser Menschen oder Völker also hat diese Frau ihren Ursprung aus dem Menschenmeer! Eine Frau ist in der Bibel ein Symbol für eine reine Gemeinde und demzufolge ist eine Hure eine abgefallene Gemeinde deshalb wird sie auch gerichtet werden! Das diese Hure auf dem wilden Tier sitzt zeigt das sie eine Gemeinschaft mit dem politischen System hatte und noch hat! In Off Kapitel 17 wird noch davon gesprochen das sie purpur trägt und einen golden Becher hat in dem Greuel und Unreinheit waren alles Zeichen für einer abgefallenen Gemeinde die eben nicht ihren Ehemann Jesus treu war dehalb ist sie ja auch zur Hure geworden weil sie sich mit Königen einließ und mit spiritistischen Handlungen! In Off 17:9 wird gesagt, das diese Frau auf sieben Hügel sitzt was könnte das sein? Viele Bibelkomentartoren sehen in diesen sieben Hügel eine Anspielung auf Rom der Siebenhügelstadt das könnte stimmen muß es aber nicht aber wenn man sich dann noch die Beschreibung der Frau vor Augen hält wie reich sie dargestellt wird und noch als Hure dann könnte diese Beschreibung schon auf dem Vatikan zutreffen aber der Vatikan ist nur die Mutter die natürlich auch viele unehliche Kinder hat! Wenn man sich noch die Parallelstellen zu Off Kapitel 17 sich anschaut dann ist eigentlich klar das damit ein Religionssystem gemeint ist und nichts anderes! Siehe ( Jer 51:13,Jes 23:17,Off 14:8,Off 12:3,Off 18:16,Jer 51:7,Off 16:6,Off 17:15) Auserdem hat Jesus in (Joh 8:31,32) zu seinen Jüngern gesagt das die Wahrheit sie befreien wird das sagte er weil er wusste das es auch viele falsche Lehren gibt! Nicht jeder der sich zu Jesus bekennt folgt ihm auch nach und nicht jeder wird von Jesus als sein Nachfolger betrachtet das hat Jesus selbst in (Matt 7:22-23) gesagt gehabt!

    Die dritte Gruppe die gerichtet wird ist das weltweite WIrtschaftssystem in der Offenbarung als Kaufleute bezeichnet diese werden aber noch exestieren wenn Babylon die Große vernichtet worden ist da die Kaufleute noch in der Ferne stehen werden und über sie trauern werden da ihr Gericht schnell gekommen war und sie Angst hatten mit ihr zusammen vernichtet zu werden siehe (Off 18:15-19)! Wie man sieht macht Gott schon einen Unterschied zwischen Babylon ( dem globalen abgefallenen Religionssystem), den drei wilden Tieren ( dem globalen politischen System) und den Kaufleuten ( dem globalen wirtschafts und Finanzsystem)!

    Das was ich geschrieben habe steht in der Bibel so geschrieben und die Bibel kann nicht ungültig gemacht werden weil es das Wort Gottes ist und nicht das eines Menschen! Ob nun jeder Einzelne daran glaubt oder nicht ist eine andere Sache nur sollte man nicht den Fehler begehen und seine persönliche Meinung mit der Bibel vermischen das haben nämlich schon andere getan und man sieht ja heute was dabei herausgekommen ist! Ich lasse die Bibel immer sich selbst auslegen weil Jehova das auch so gewollt hat sonst hätte er uns die Bibel nicht gegeben und verstehen lassen durch seinen Geist!

    Lg Rico

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Rico,

    bei allem Respekt, aber Dein ganzer Kommentar ist voll von DEINER PERSÖNLICHEN Meinung. Du interpretierst zu 99% alle symbolischen Aussagen in der Offenbarung so wie es auch die WTG macht. Wer sind die Kaufleute? Wer ist Babylon die Große? Wer ist die Hure? Wer ist die Jungfrau? Es kann so sein wie Du es sagst, es kann aber auch anders sein, was ich für viel wahrscheinlicher halte.

    Im übrigen ist es eine ziemlich weltfremde Formulierung zu schreiben, die „ganze Welt ist von Gott ENFREMDET“.

    Das Gegenteil ist der Fall! Allein die großen Glaubensrichtungen Christentum, Jedentum und vor allem der Islam gehören Millarden von Menschen an. Ich durfte z.B. die Erfahrung machen, dass überzeugte Muslime ihren Glauben sehr ernst nehmen und keine Kompromisse eingehen, weil sie unerschütterlich an Allah und den Propheten Mohammed glauben.

    Jetzt wirst Du sicher Gegenargumente haben und mir anhand verschiedener aufeinander abgestimmter Bibelstellen zeigen wollen, dass Du Recht hast. Das ist auch soweit in Ordnung, wenn Du fest daran glaubst, dass Deine Interpretationen richtig sind.

    Ich habe nur die Bitte, dass du Deine PERSÖNLICHEN

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    (zu schnell gepostet, sorry!)

    …. Ansichten nicht als definitive Aussagen und Lehren der Bibel deklarierst, da Du Deinen Kommentar entsprechend eingeleitet hast.

    Ich danke Dir!

    LG
    Dennis

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Dennis,

    zuerst einmal muß ich sagen das du mir Dinge unterstellst die ich nie behauptet habe! Ich hab in meinem Komentar auch klar geschrieben gehabt das ich versuchen werde die Bibel sich selbst auslegen zulassen wenn ich da meine persönliche Meinung mit hab einfließen lassen dann tut es mir leid aber ich bin kein Prophet oder Apostel ich bin nur ein gläubiger Mensch der versucht die Bibel zu verstehen! Das du mich aber mit der WTG vergleichst finde ich schon krass weil ich im Gegensatz zu dieser Organisation keine Irrlehren als die Wahrheit verbreite und Millionen Menschen dadurch eine falsche Hoffnung gebe!

    Was den Islam angeht, diese Religion hat nichts mit der Wahrheit der Bibel zu tun das Gegenteil ist der Fall! Es gibt auch nur einen wahren Gott und das ist der Gott Israels JHWH auch mit Jehova oder Jahwe übersetzt! Alah hat nichts mit der Bibel oder dem Gott Israels zu tun sondern wurde erst von den Babyloniern angebetet und später haben dann die Nachfahren von Ismael die Moslems Alah zu ihren Gott erklährt! Das sei nur am Rande erwähnt! Ich glaube schon das die Bibel recht hat und das die Offenbarung so wie ich sie anhand der Bibel erklärt habe stimmt nicht weil ich es so sage sondern weil die Bibel es selber so sagt aber wir werden ja in der Zukunft sehen wie Gott sein Wort was er vorausgesagt hat in Erfüllung gehen lässt!

    Lg Rico

  • Shannon
    Januar 3, 2013

    Sorry Dennis, ich bin auch der Ansicht, dass die ganze Welt von Gott entfremdet ist.

    Du schreibst:

    Das Gegenteil ist der Fall! Allein die großen Glaubensrichtungen Christentum, Jedentum und vor allem der Islam gehören Millarden von Menschen an. Ich durfte z.B. die Erfahrung machen, dass überzeugte Muslime ihren Glauben sehr ernst nehmen und keine Kompromisse eingehen, weil sie unerschütterlich an Allah und den Propheten Mohammed glauben

    Die großen Glaubensrichtungen folgen ihrem Gott dieser Welt oder willst du damit sagen, dass nur weil sie sehr gläubig sind, sie Schafe unseres Herrn Jesus Christus sind? Kein Muslime glaubt an Jesus. Selbstverständlich haben alle ihre Götter, Muslime, Hindus, Buddisten usw. Aber unseren Vater Jehova und unseren Erlöser Jesus Christus halt doch nicht.

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Liebe Shannon,

    um Deine Frage zu beantworten: Nein, ich glaube nicht, dass sie Schafe Jesus sind.

    Es ging mir um die pauschale Behauptung 7 Millarden Menschen seien von Gott „entfremdet“. Das stimmt einfach nicht. Die allermeisten definieren das Verhältnis zu Gott nur anders, als wir es tun. Fast alle Religionen treten, zumindest in der Lehre, für hohe Moralmaßstäbe und Mitmenschlichkeit ein. Ich hab noch nie was davon gehalten sofort den Stempel „Angehörige des satanischen Systems“ oder „Ungläubige“ zu benutzen oder sowas in der Art. Das ist einfach falsch und diffamierend, nach meinem Verständnis. Ich möchte ja auch nicht von einem Moslem so angesprochen werden und das ist auch noch nie passiert.

    Für mich als ein kleiner Mensch auf diesem Planeten ist es unmöglich alle anderen Menschen zu beurteilen oder ihren Glauben in Frage zu stellen. Das ist auch nicht unsere Aufgabe.

    Was soll das bringen? Hilft mir das etwa, meinen eigenen Glauben zu bestätigen?

    Für mich lautet die Antwort: Nein!

    LG
    Dennis

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Liebe Shannon
    Lieber Dennis

    Der Teufel ist ja auch ein Gott, nämlich der Gott dieser Welt.
    So gesehen hast Du lieber Dennis schon recht, ein sehr großer Teil der Menschheit glaubt an einen Gott.

    Wir dürfen die Bezeichnung Gott nicht mit Jehova gleichsetzen. Ich lebe momentan in einem moslemischen Land, hier kommt so gut wie niemand auf die Idee daran zu zweifeln dass es den Gott Allah wirklich gibt. Lediglich in den westlichen Ländern ist der Atheismus stark ausgeprägt.

    Man kann hier auch viel leichter und öfters über Gott reden und ich habe die Erfahrung gemacht, dass unterm Strich die Moslems in ihrem Verhalten, der Bibel näher sind als die Organisationszeugen. Wenn das kein Armutszeugnis für die ZJ im Allgemeinen ist!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Alois,

    da möchte ich dir voll Recht geben. Jedes mal wenn ich in einem muslimisch geprägten Land bin wird mir klar, dass der Glaube von Katholiken, Protestanten oder auch von ZJ ein Glaube ohne jegliche Spiritualität ist. Ein überzeugter Muslim ist 10mal mehr gläubig als jeder Zeuge, von den anderen will ich gar nicht erst sprechen. Man kann 1,5 Millarden Menschen nicht einfach die Liebe zu Gott absprechen und den Versuch ihm zu gefallen, unabhängig davon ob der Koran ein heiliges Buch ist oder nicht.

    LG
    Dennis

  • Rita
    Januar 3, 2013

    DANKE! DANKE!

    Jehova Gott und seinem Sohn Jesus Christus,immer wieder und wieder, dass er uns in Kontakt gebraucht hat.

    Dass der Geist Jehovas wirksam ist,das kann keinen Zufall sein und auch,dass ich Euch gefunden habe.

    Epheser 3;14-21

    Endlich bin ich auch geistig satt und zufrieden.

    Ich habe lange genug gekämpft in der Versammlung als der „letzten Mohikaner“

    Weil ich die Wahrheit hinter der Wahrheit gesucht habe und gedacht habe das könnten doch alle so verstehen das ist doch nicht schwer.
    Biblisch untermauerte und fest behaltene,Kommentare habe ich in der Versammlung gegeben,nur die waren nicht erwünscht.

    Aber habe ich nicht vieles erreich.Jetzt weiss ich warum.
    Wir sind anderes gestricken:
    2Thes.2;10-12

    Ich und mein Mann DANKEN! Euch allen für die schöne Kommentare und Vorträge die uns aufbauen und auf dem richtigen Weg hin zum Christus begleiten.

    Und können wir nicht besser ausdrücken als in Epheser 1;2 geschrieben steit.

    „Gnade euch und Friede von Gott unserem Vater,und dem Herrn Jesus Christus.“

    Wir wollen gerne mit Euch weiter hin in Christus wachhsen.

    Mit Bruderlicher Verbundenheit

    Rita und Karol

  • Anna
    Januar 3, 2013

    Liebe Rita,
    danke dass du uns an deinen/euren Empfindungen hast teilnehmen lassen. Den von dir zitierten Text in Epheser 3:14-21 finde ich in der Übersetzung Neues Leben schön formuliert:

    Gebet um geistliche Vollmacht
    14 Ich kann nur meine Knie beugen vor Gott, dem Vater,
    15 dem Vater von allem, was im Himmel und auf der Erde ist.
    16 Ich bete, dass er euch aus seinem großen Reichtum die Kraft gibt, durch seinen Geist innerlich stark zu werden.
    17 Und ich bete, dass Christus durch den Glauben immer mehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt und gegründet seid.
    18 So könnt ihr mit allen Gläubigen das ganze Ausmaß seiner Liebe erkennen.
    19 Und ihr könnt auch die Liebe erkennen, die Christus zu uns hat; eine Liebe, die größer ist, als ihr je begreifen werdet. Dadurch wird euch der Reichtum Gottes immer mehr erfüllen.
    20 Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.
    21 Ihm gehört alle Ehre in der Gemeinde und durch Christus Jesus für alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

    Jetzt bist du nicht mehr der letzte Mohikaner sondern Teil einer schönen virtuellen Gemeinschaft.

    Viele liebe Grüße Anna

  • Elfi
    Januar 3, 2013

    Genauso sehe ich das auch, lieber Matthäus.
    Unser Herr Jesus Christus hat eine weltweite Gemeinde, zu der
    jeder gehört, der Gott, unseren Vater liebt und den Herrn Jesus
    als Haupt anerkennt. Das sind seine Schafe, die er aus den „Völkern der Erde“ herausholt, wenn er wieder kommt. Gemäß Matth. 26:31-46.
    Jeder, so sagt Paulus deutlich, muss vor Gott für sich selbst
    Rechenschaft ablegen über sein Tun. Wenn wir alle, jeder Einzelne,
    nur einen Herrn, einen Glauben (eben an diesen einen Herrn) und eine
    Taufe (eben in diesen Herrn) hat,(Apostelg.10:48) dann sind wir alle ein Leib! Und
    dann wird unser TUN auch mit dem Wort Gottes übereinstimmen. Eingedenk der Tatsache, dass wir alle unvollkommen sind!
    Allerdings frage ich mich noch, wer sagt uns denn, dass „Babylon die Große“ das Weltreich der falschen Religion ist? Das ist eine
    Exegese der WTG ! Wer sagt denn, das dies so zu verstehen ist?
    L.G. Elfi

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    Liebe Elfi

    das ist eine sehr gute Frage, die ich mir auch schon gestellt und ich bin persönlich zum Ergebnis gekommen, dass Babylon das Reich Satans ist. Alles eingeschlossen ebenso alle Religionen. DIE falsche Religion gibt es nicht, es sind ALLE falsch. Denn Jesus hatte nie eine Religion erschaffen oder ins Leben gerufen. Der Apostel Paulus sagte, dass wir Leiber des Christus sein sollen und nicht der Hure. Sobald man der Hure, also irgendeiner Organsiation angehört ist man automatisch ein Leib mit dieser und nicht mehr mit Jesus vereint. 1. Kor.6:15-17

    Aber ich denke dass das Hauptorgan Satans die Religion ist, weil Religion nun mal mit Gott zu tun hat. Und sein Anliegen ist es ja die Menschen von Gott und Jesus wegzuziehen. So ist doch die Religion das beste Mittel dazu, oder nicht? Ich denke da an den Wolf im Schafspelz.
    Ich hab mal in Wikipedia etwas rumgesucht und dabei interessante Dinge über Babylon gefunden. Interessant ist nur allein die Aufzählung der Götter, die die Babylonier anbeteten. Hier ein Auszug:

    Wikipedia

    Gottheiten
    Die wichtigsten Götter werden in einer Götterliste aufgeführt, die An=Anum genannt wird. Traditionell wurde diese Liste doppelspaltig verfasst: auf der einen Seite sumerisch, auf der anderen Seite die babylonische Entsprechung. Zu den Hauptgöttern werden auch noch die Partner und Kinder und die zugeordneten untergebenen Götter geschrieben. Die Wurzeln und Vorläufer dieser Liste liegen im 3. Jahrtausend v. Chr., ihre endgültige, kanonische Form erhielt sie bis in die zweite Hälfte des 2. Jahrtausend v. Chr. Danach sind die wichtigsten Gottheiten:

    1)Marduk und sein Drache – Zeichnung nach einem babylonischen Rollsiegel
    2)Anu – Bis ins 2. Jahrtausend v. Chr. hinein oberster Gott Mesopotamiens. Manche sehen in ihm den Vater der Ištar.
    3)Enlil – Der Gott der Windgeister, er ist der Bel der neubabylonischen Zeit.
    4)Ea – Der Gott des Urmeeres, auf dem die Welt schwimmt. Außerdem des Wissens und der Wissenschaften und Beschützer des Menschengeschlechts. Er ist der Vater Marduks.
    5)Sin – Der Mondgott beherrscht den Ablauf der Monate. Die Mondsichel ist sein Boot, mit dem er über den Himmel reist. Er ist der Vater von Šamaš und Ištar.
    6)Šamaš – Der Sonnengott. Er ist auch der Gott der Gerechtigkeit und Wahrheit.
    7)Ištar – Die Göttin des Krieges und der erotischen Liebe.
    8)Marduk – Der Reichsgott Babylons, steht in Babylonien dem Götterhimmel vor. Im Weltschöpfungsmythos Enuma Eliš wird ihm die Schaffung der Welt zugeschrieben. Sein Symboltier ist der 9)Mušḫuššu-Drache.
    10)Nabu – Der Sohn Marduks ist der Gott der Literatur und des Schicksals. Er verdrängt nach und nach seinen Vater.
    11)Ninurta – Der Gott der Schlachten.
    12)Nusku – Der Feuergott.
    13)Nergal – Gatte von Ereškigal, mit der er über die Unterwelt herrscht.
    14)Adad – Der Gott der Stürme und Gewitter, aber auch des Regens.
    15)Tammuz – Geliebter der Ištar und Vegetationsgott.

    Das Pantheon war nicht statisch, die Verschmelzung unbedeutenderer Gottheiten mit bedeutenden ist keine Seltenheit, vor allem in Marduk gehen diverse kleinere Gottheiten auf – es gab sogar vereinzelt die Meinung, Marduk sei der einzige Gott – eine frühe Form der Monolatrie beziehungsweise des Henotheismus. Marduk wurde unter anderem mit folgenden Göttern gleichgesetzt:
    Asalluchi, Sohn Enkis und Stadtgott Kumars, ein Beschwörungshelfer. Dadurch wurde Marduk zum Sohn Enkis und stieg im Pantheon auf – was dem Aufstieg der Stadt Babylon entsprach.
    Tutu, Stadtgott der Babylon untergeordneten Stadt Borsippa. Dafür wurde Marduks Sohn Nabu neuer Stadtgott in Borsippa.
    Ende des Auszugs

    Schon allein dass im alten Babylon so emenz viele Gottheiten nebeneinander angebetet wurden passt doch die Bezeichnung, Babylon die Große sehr gut auf sie. Babel ist der Ursprung der Entstehung der Religionen und aus ihr verbreitete sie sich in alle Welt, als Jehova die Sprachen verwirrte. Ich denke da an Nimrod und der Turmbau zu Babel. Schon allein dies, dass Jehova die Menschen zerstreute, als Nimrod sie zusammenrottete, zeigt doch ganz deutlich, dass Gott nie wollte, dass der Mensch sich selbst eingrenzt. Ob in eine Religionsgemeinschaft oder Nationalitäten. Der Mensch sollte die ganze Erde bevölkern und alle sollten gleich sein.
    Es gibt aber auch andere Meinungen,zB Martin Luther, er bezeichnete das Papstum als Babylon die Große. Es gibt auch Stimmen, die das buchstäbliche Babylon als die Hure sehen.

    Liebe Grüße Hope

  • Hopefull
    Januar 3, 2013

    PS: Die Nummern habe ich zur besseren Übersicht hingemacht. und im letzten Drittel der Götteraufzählung natürlich falsch hingesetzt. *hust*
    Die 9) vor Mushudingsda gehört vor Nabu

    ….jaja, ich wieder ^^

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Hallo Elfi

    Ich poste nun meine momentane Ansicht:

    Wenn man solche Begriffe wie „Babylon“ liest, dann sind wir unvollkommene Menschen geneigt einfach etwas zu behaupten, ohne es biblisch beweisen zu können. Oft hat man seine Ansicht, wie die der WTO übernommen, ohne sie geprüft zu haben.

    Da sind nach meiner Ansicht die biblischen Geschichten, welche ja auch nicht umsonst dastehen, eine sehr große Hilfe. Oder anders herum, wenn man keine geeignete Geschichte in der Bibel findet welche die Ansicht über eine prophetische Äußerung in Offenbarung stützt, muss man besonders vorsichtig sein mit seinen Festlegungen.

    Nachdem die Flut um war und die Menschen sich mehrten, dauerte es nicht lange bis sich wieder Menschen über andere Menschen erhoben haben, um an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten.

    1.Mos. 11
    3. Und sie sprachen einer zum anderen: Wohlan, laßt uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel.
    4. Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reiche, und machen wir uns einen Namen, daß wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde!
    5. Und Jehova fuhr hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Menschenkinder bauten.
    6. Und Jehova sprach: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen.
    7. Wohlan, laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß sie einer des anderen Sprache nicht verstehen!
    8. Und Jehova zerstreute sie von dannen über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen.
    9. Darum gab man ihr den Namen Babel; denn daselbst verwirrte Jehova die Sprache der ganzen Erde, und von dannen zerstreute sie Jehova über die ganze Erde.

    Jehova wollte somit nicht dass sich die Menschheit an einer Stelle, mit einem gemeinsamen Ziel konzentriert und hat dafür gesorgt, dass sich die Menschen zunächst frei auf der Erde verteilten. Diese Verteilung auf der Erde, ohne dass alle ein gemeinsames Ziel haben und eine gemeinsame Sprache sprechen hat bis in die Neuzeit angehalten.

    Erst jetzt in der Neuzeit wurde dieses zerstreuen der Völker durch Weltsprache, Welthandel, technische Entwicklung und Zusammenarbeit, Wissenschaft, Friedens- und Umweltkonferenzen, Telekommunikation, Internet und vieles mehr gewaltig reduziert, aber noch nicht ganz beendet. Aber die Weltgemeinschaft arbeitet seit Jahren daran, alle Völker derart in das globale System einzubinden, dass niemand mehr ausbrechen kann ohne sich selbst schwer zu schaden.

    Am Ende haben wir im übertragenen Sinne genau die Konstellation, wie sie nach der Flut bei Nimrod gegeben war, als die Menschen gemeinsam an dem Ziel arbeiteten, eine riesen Turm zu bauen damit sie beisammen blieben.

    Damals schaute Jehova kurz vorbei um diesem Treiben in Babel ein Ende zu machen. In Offenbarung heißt Babel Babylon mit ähnlichem Ausgang.

    Somit bleibt für mich die Erkenntnis, dass Babylon die Große weit mehr als nur Religionsorganisationen sind, nämlich einfach alles was die moderne Welt ausmacht.

    Wir werden in Offbg. 18 aufgerufen dieses Babylon zu verlassen:

    4. Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen;
    5. denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.

    Da nach meiner Ansicht alles auf der Erde Babylon ist, kann diese Aufforderung nur im Glauben und in den persönlichen Zielen gemeint sein. Auch da hilft uns wieder eine biblische Geschichte weiter.

    Das Volk Juda das in Babylon gefangen war, konnte sich integrieren und Jerusalem vergessen, oder sie konnten trotz der notwendigen Integration die Hoffnung am Leben halten einmal nach Juda zurückzudürfen.

    Auf uns übertragen heißt das, dass wir zwar in dieser Welt leben, unsere Arbeit nachgehen müssen, die Gesetze einhalten usw, aber in unseren Gedanken und im Herzen hoffen wir, einmal unter Jesu Herrschafft ewig leben zu dürfen.

    Diese Hoffnung auf Rettung, ist etwa genauso wichtig, wie der Glaube an unseren Herrn Jesus Christus.

    1. Kor. 13
    13. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • walter
    Januar 3, 2013

    Lieber Alois,

    vielen Dank für die sehr interessanten Gedanken.

    Das läßt den Text aus Eph.2:11 …..auch aus diesem Blickwinkel
    sehr gut verstehen.
    „.ich ermahne Euch als Fremdlinge und zeitweilig Ansässige,euch den fleischlichen Dingen zu enthalten….
    Führt einen Wandel vortrefflich unter den Nationen, damit sie in dem,worin sie gegen euch, als von Übeltäter reden, zufolge eurer vortrefflichen Werke,von denen sie Augenzeugen sind, Gott verherrlichen mögen…….“

    Als Jeremia den Gefangenen in Babylon schrieb -Jeremia 28-
    sagte er ihnen sinngemäß ähnliches. Laßt Euch dort nieder,
    baut Häuser, gründet Familien und wartet, bis die 70 Jahre vorüber sind.
    Sie sollten ebenfalls dort zeitweilig Ansässige sein.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Walter

    Danke Dir auch für diesen dargelegten Zusammenhang, den habe ich so noch nicht bewusst gesehen, aber stimmt!

    Liebe Grüße
    Alois

  • walter an Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Alois,

    mir ist nur ein kleiner Fehler unterlaufen.
    Meine zitierte Bibelstelle steht in 1.Petrus 2:11…..

    Liebe Grüße

    Walter

  • Elfi
    Januar 3, 2013

    An Rico.
    Ich denke, dass es Gott gefällt, wenn wir seinen Sohn so ehren,wie
    wir ihn ehren. Johannes 5:23. Wenn unser Herr Jesus Christus das
    Haupt einer Gemeinde ist, und die Mitte im Leben eines Christen.
    1.Petrus 3:15:“Lasst Christus, den Herrn , die Mitte eures Lebens
    sein.“
    woher beziehst Du Dein Wissen darüber, dass es keine anderen Gemein-
    den gibt, in denen das so ist? Ich besuche eine solche Gemeinde, in
    der Jesus die Mitte ist und die völlig autark ist und keiner über-geordneten Gemeinschaft angehört. Bei uns ist nur die Bibel das einzige Lehrbuch. Ich bin dankbar, dass ich diese Menschen gefunden habe, die mir nach 53 Jahren Zeugin sein, ihre Liebe und
    ihr Verständnis entgegengebracht haben. Wir alle lieben den Herrn
    Jesus und unseren himmlischen Vater.
    Sei sicher, davon gibt es noch mehr Menschen!
    Apostelgeschichte 16:30,31 :“Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden? Glaube an Jesus, den Herrn! Dann wirst du gerettet und deine ganze Familie mit dir.“
    L.G. Elfi

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Elfi,

    du hast mir geschrieben ich zitiere:

    woher beziehst Du Dein Wissen darüber, dass es keine anderen Gemein-
    den gibt, in denen das so ist?

    Zitat Ende

    Du willst wissen woher ich mein Wissen habe? Ganz einfach aus der Bibel! In der Bibel steht ganz klar das es am Ende der Zeiten nur eine wahre Gemeinde geben wird wo die Schafe dann sein werden alle anderen gehören dann zu den Böcken und dem babylonischen religiösen System! Lies dir mal (Mat 25:31-46,Eph 4:4-7 und Off 17:12-18 und Off 18:4)durch! Dann verstehst du vielleicht was ich meine!

    Lg Rico

  • Andreas
    Januar 3, 2013

    Lieber Rico
    Es ist richtig dass es besser ist, sich an Gott und dessen Wort (Bibel) zu halten, anstatt an menschliche Meinungen.
    Doch klar ist auch, dass wir beim zitieren oder anführen von Bibelstellen unsere menschliche Meinung bei deren Auslegung einbringen.
    So finde ich, zeigen deine angeführten Bibelstellen (Mat 25:31-46,Eph 4:4-7 und Off 17:12-18 und Off 18:4) nicht, dass es nur eine Gemeinde gibt wie von Elfi erfragt.
    Aus Matth. erfahren wir, dass alle Völker versammelt werden und unter diesen erfolgt die Trennung nach Schafen und Böcken.
    Eph 4 beschreibt die Einheit im Geist und die Vielfalt der Gaben und in Off finden wir den Hinweis auf Babylon (falsche Religionen) welche man verlassen soll um nicht an deren Sünden teil zu haben.
    Das bedeutet für mich, dass es sehr wohl andere Gemeinden geben kann welche sowohl Jehova als auch Jesus gefallen. Denn Jesus selbst sagte:“ wenn 2 oder 3 sich in meinem Namen…….“
    Was die Taufe betrifft, so sagt Jesus selbst Matth. 28:19+20 …….tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Befehl ging an seine Jünger und somit auch an dessen Nachfolger.
    LG

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Andreas,

    du hast geschrieben ich zitiere:

    Es ist richtig dass es besser ist, sich an Gott und dessen Wort (Bibel) zu halten, anstatt an menschliche Meinungen.
    Doch klar ist auch, dass wir beim zitieren oder anführen von Bibelstellen unsere menschliche Meinung bei deren Auslegung einbringen.
    So finde ich, zeigen deine angeführten Bibelstellen (Mat 25:31-46,Eph 4:4-7 und Off 17:12-18 und Off 18:4) nicht, dass es nur eine Gemeinde gibt wie von Elfi erfragt.
    Aus Matth. erfahren wir, dass alle Völker versammelt werden und unter diesen erfolgt die Trennung nach Schafen und Böcken.
    Eph 4 beschreibt die Einheit im Geist und die Vielfalt der Gaben und in Off finden wir den Hinweis auf Babylon (falsche Religionen) welche man verlassen soll um nicht an deren Sünden teil zu haben.
    Das bedeutet für mich, dass es sehr wohl andere Gemeinden geben kann welche sowohl Jehova als auch Jesus gefallen. Denn Jesus selbst sagte:“ wenn 2 oder 3 sich in meinem Namen…….“
    Was die Taufe betrifft, so sagt Jesus selbst Matth. 28:19+20 …….tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Befehl ging an seine Jünger und somit auch an dessen Nachfolger.

    Zitat Ende

    Zuerst einmal danke für deiner Antwort! Ja du hast recht Menschen legen die Bibel meist so aus wie sie es gern hätten oder wie sie es verstehen aber eigentlich legt sich die Bibel selber aus! Was Epheser Kapitel 4 angeht, dort ist die Rede von einer Taufe und einem Glauben also kann es auch nur eine Wahrheit geben! Das man diese Wahrheit nicht in der Religion findet sondern nur im Wort Gottes der Bibel ist klar weil Religionen von Menschen erschaffen wurden die Bibel aber ein Produkt des heiligen Geistes ist! Mal eine Frage an dich, wer zählt denn für dich zu Babylon der Großen? Laut Bibel sind es alle Religionen die nicht nach der Bibel ihren Glauben ausrichten und die Jesus Christus nicht als ihren Retter anerkennen! Aber auch diejenigen die nicht nach dem Gebot der Nächstenliebe leben sind ein Teil dieser falschen Religion! Wenn man nach dem gehen würde was du geschrieben hast, dann hätte auch die katholische Kirche und der Papst die Wahrheit weil sie ja auch vorgeben an Jesus Christus zu glauben aber handeln sie auch so? Jesus sagte mal, an ihren Früchten wird man die jenigen erkennen die wirklich seine Nachfolger sind! Frage dich bitte selbst ob das auf die katholische Kirche und den anderen sogenannten christlichen Gemeinden und Kirchen zutrifft! Von der WTG brauchen wir nicht reden weil es bei ihr offensichtlich ist das sie nicht die richtigen Früchte hervorgebracht hat!

    Übrigens laut Off Kapitel 17 werden sich die Könige der Erde zusammen schliessen um gegen Großbabylon vorzugehen das müssten sie aber nicht wenn dieses religiöse Babylon nicht ihre Machtstellung bedrohen würde! Also vermute ich mal das sich auch die falschen Religionen noch zusammenschließen werden vielleicht in einer Art Ökomene und der Leitung des Papstes aber das war jetzt nur mal ein Gedanke von mir ich sage nicht das es so kommen wird nur das es so kommen könnte! Aber Fakt ist das Jesus dann am Ende einen Unterschied machen wird zwischen einem Schaf und einem Bock das sagt die Bibel ganz klar!

    Lg Rico

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Also das mit der „einen Gemeinde“ sehe ich so:

    In einem Land sind z.B. 1000 Gemeinden, diese Gemeinden sind eigenständig und dennoch gehören sie zu diesem einen Land. Es gibt natürlich viele Länder mit unterschiedlichen Verfassungen. Die 1000 Gemeinden sind den gleichen Gesetzen oder der Verfassung unterstellt. In ähnlicher Weise ist es mit den Religionen, es gibt viele religiöse Aufsplitterungen – jene die sich als christlich (also an Jesus als Hirn Herrn glauben) bezeichnen unterstehen dieser einen „Verfassung – der Bibel“, sie alle können lt. 1.Kor. 12:1-3 den Geist Gottes haben. Es steht uns nicht zu, zu beurteilen wer hier als wahre oder falsche Christen agieren. Es gibt nur eindeutige Belege z.B. siehe 1.Joh. 4:1, die erkennen lassen ob Menschen diesen Geist tatsächlich besitzen.

    Nach der Feststellung von Johannes besitzen die heutigen ZJ bzw. jene Verantwortlichen der LK die die „Verfassung“ laufend verändern diesen Geist Gottes nicht. Und wir haben als einzelne die Verpflichtung dies zu prüfen und die Konsequenz zu ziehen!

    Kg. Matthäus

  • Joshua
    Januar 3, 2013

    Lieber Bruder, vielen Dank für den Artikel! Er enthält ja nichts Neues, aber es ist gut, daran erinnert zu werden, das alle Erkenntnis Stückwerk ist und das es darauf ankommt als Leib Christi zum Haupt hinzuwachsen. Ich wurde an das Zitat von Kukichi Korusaki erinnert, welches Matthäus hier mal vor einiger Zeit eingestellt hat. Dieses Zitat begleitet mich seitdem in der christlichen Freiheit. Hier ist es nochmal:

    “Die Hauptursache für die Spaltungen ist der Institutionalismus und Organisationskult der Kirchen, welche, ohne das Leben ihrer Gläubigen zu beleben, es vielmehr niederhalten oder es sogar aus der ekklesia hinaustreiben und so [die Kirchen] zu toten Institutionen machen. Christen, welche wirklich Leben in Christus haben, können innerhalb solcher toten Körper nicht existieren und werden schließlich aus ihnen herauskommen. Aber in fast allen solchen Fällen wollen jene, die aus derart toten Institutionen herausgekommen sind, an deren statt andere Institutionen haben oder andere Rituale und Zeremonien, die nur die gleichen Fehler wiederholen, statt dass sie sich Christus selbst zuwenden als ihrem Zentrum; sie suchen wiederum Gemeinschaft und geistige Sicherheit zu finden auf genau der gleichen Grundlage, die schon einmal versagte, und sie erkennen nicht, dass es die Institution ist, welche einen kaputtmacht, statt dass sie Leben in Christus hervorbrächte. Sogar die Bibel selbst wird auf unterschiedliche Weise ausgelegt und verstanden und wird so zu einem Mittelpunkt des Sektierertums. Auf genau die gleiche Weise können auch Dogmen und Glaubensbekenntnisse keine christliche Einheit hervorbringen, weil der menschliche Verstand nicht so gleichförmig geschaffen ist, dass er auch nur ein einziges Dogma oder Glaubensbekenntnis in Übereinstimmung bringen könnte. Sogar unser Verständnis der Person Christi selbst kann nicht die Grundlage der Einheit sein, denn Er ist zu groß, um von einer Einzelperson oder einer Gruppe völlig erfasst zu werden, und unser begrenztes Verständnisvermögen stimmt deshalb nicht immer überein. Der eine betont diesen Punkt Christus betreffend, der andere jenen, und dies wird dann schon wieder Ursache von Spaltungen. Wenn wir nur unsere Gemeinschaft mit Christus als Mittelpunkt des christlichen Glaubens nehmen würden, dann würden alle Christen ihre Einheit erkennen. ….. All unsere Gemeinschaft, obwohl so mannigfaltig, besteht doch mit demselben Herrn, und der gleiche Heiland ist unser gemeinsames Haupt ….”

    Gutes Wachstum allen Lesern!
    Joshua

    =============================================================================================
    Danke Joshua, das du dieses Zitat von Kukichi Korusaki hier noch einmal eingebracht hast, es trifft den Nagel auf den Kopf. Für mich war es neu, muß es wohl überlesen haben.
    L.G.
    Brudreinfo

  • Frank&Frei
    Januar 3, 2013

    Dieses Zitat sollten sich die Selters Brothers auf die Türen nageln, bevor sie, kopfvernagelt, ihrer kostenfreien Arbeit nachgehen um der Watchtower Inc. das Geschäft zu bereiten.

    Ich bin wirklich gespannt, wo die Aktien abblieben, die die Eigner des Towers haben. Wenn eines Tages alles den Bach runtergeht, mögen diese einen teil der Kohle retten wollen um ein neues Sektenimperium zu starten.

    Doch so handlen nur jene, die Gott negieren, den sie ihren Gläubigen aufdokttruieren. Sie sind geistig schon lange bankrott und werden in Kürze entkleidet, nackt gemacht und gänzlich mit Feuer geröstet.

  • Uwe Schöning
    Januar 3, 2013

    Lieber Joshua,

    ZITAT:
    Aber in fast allen solchen Fällen wollen jene, die aus derart toten Institutionen herausgekommen sind, an deren statt andere Institutionen haben oder andere Rituale und Zeremonien, die nur die gleichen Fehler wiederholen, statt dass sie sich Christus selbst zuwenden als ihrem Zentrum; sie suchen wiederum Gemeinschaft und geistige Sicherheit zu finden auf genau der gleichen Grundlage, die schon einmal versagte, und sie erkennen nicht, dass es die Institution ist, welche einen kaputtmacht, statt dass sie Leben in Christus hervorbrächte.

    Für mich insgesamt ein sehr qualitatives Zitat. Die von mir zitierte Stelle fand ich besonders prägnant.
    Mein erster Gedanke hieran war:
    LAufe ich in der Gefahr Bruderinfo zu meiner Ersatzgemeinde zu machen? Woher weiß ich, dass ich nicht in die ähnliche Richtung gehe, wie unter der WTG?
    Wie gehe ich mit der Meinung von Brüdern um, die ineine andere Richtung gehen als ich? Gehe ich in dieser Hinsicht ähnliche Pfade wie die WTG? Alles verunglimpfen?

    Zu meiner „Versöhnung mit Gott und mit meinen Brüdern“ habe ich mir dieses Jahr zum Ziel gesetzt, vemehrt das Verurteilen anderer zu unterlassen – ihnen nicht das Christsein absprechen, selbst wenn sie viele Organisationkonforme Dinge lehren.
    In jedes meiner Gebete schließe ich Segenswünsche ein und erhoffe für alle meine Brüder – auch die in geistiger Gefangenschaft der WTG – die Barmherzigkeit unserer Herren Jehova und Jesus. Sollte ich auch anderer Meinung sein, wie meine Brüder, so ist es nicht MEINE Aufgabe festzustellen, dass sie falsch liegen. Sondern richtig zu stellen, dass ich korrekt liege.

    Bruderinfo insgesamt (die Artikel und die Konmmentare) gibt mir hier viele Ansätze meine Anbetung zu bereinigen.

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo liebes BruderInfo Team,

    danke ersmal für diesen sehr glaubensstärkenden Vortrag am Anfang des neuen Jahres! Es tut gut solche hoffnungsmachenden Worte zu lesen ihr habt auch geschrieben ich zitiere:

    In aller Demut und Sanftmut und in Geduld möchten wir uns weiter ertragen in Liebe und darauf bedacht sein, die Einigkeit im Geist zu bewahren durch das Band des Friedens und der Liebe. Es gibt für uns nur einen Herrn, an den wir glauben und eine Taufe; nicht im Namen einer Organisation haben wir uns taufen lassen, sondern im Namen des Vaters des Sohnes und des heiligen Geistes. Sie bildet unser aller Grundlage der Hoffnung die wir haben.

    Zitat Ende

    Das sehe ich genau so aber um diese Worte des Paulus die ihr da zitiert habt in die Tat umzusetzen sollte man sich eigentlich nur von einem Bruder oder Schwester von BruderInfo taufen lassen da ja alle anderen Taufen von babylonischen struckturierten „christlichen“ Glaubensgemeinschaften kommen oder sehe ich das falsch?

    Ich hoffe das Jehova und sein Sohn Jesus euch noch mehr segnen wird als er es bis jetzt eh schon getan hat!

    Jehova kennt die,die ihm gehören!

    Lg Rico

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Rico,

    ohne BI vorgreifen zu wollen, möchte ich nur anmerken, dass in dem Artikel explizit erwähnt wurde, dass „Bruderinfo“ KEINE neue Religion oder Organisation sein möchte, die die Brüder wieder in ein Glaubensgebäude zwängt. Bin mir sicher, dass eine Überhöhung von BI in die gleiche falsche Richtung führen würde, wie die Überhöhung der WTG oder sonst. Institutionen. Wir kämen von Regen in die Traufe.

    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, glaube ich Du tust Dir sehr schwer mit der „christlichen Freiheit“. Du hast vor einigen Tagen einen Kommentar geschrieben, der besagte, dass BI von Jehova „zugelassen“ und „gesegnet“ wird, so als sei BI eine neues Werkzeug oder ein Mitteilungskanal oder so was ähnliches. Um es ganz salopp zu sagen: BI wird genauso von Jehova „zugelassen“ oder „gesegnet“ wie die WTG oder die katholische Kirche oder die Adventisten usw. Warum sollte Jehova ausgerechnet hier eingreifen? Dafür gibt es m.E. keinen plausiblen Grund.

    In Luk. 11:13 spricht Jesus jeden persönlich an, nicht eine bestimmte Institution.

    Ich kann Dir nur empfehlen Dich vor solchen Gedankenspielen zu hüten, denn sie führen mit ziemlicher Sicherheit in eine Art seelische oder geistige Abhängigkeit. Du hebst irgendwann Aussagen, Artikel oder Kommentare auf eine Ebene, als sei es von Gott direkt.

    Die Brüder hinter BI, die Kommentarschreiber und die stillen Leser sind Menschen wie Du und Ich, allesamt Wahrheits-„Sucher“ keine Wahrheits-„Besitzer“.

    Falls Du noch nicht getauft wurdest und Hilfe oder Beistand suchst, kann ich Dir die entsprechenden Artikel zur Taufe empfehlen, die Du in der Bibliothek finden kannst. Wer Dich letztlich tauft oder in welchem Rahmen ist im Grunde völlig unwichtig, Deine Herzenseinstellung zählt.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Deiner Empfehlung Dennis möchte ich noch biblische Mahnungen und Ratschläge hinzufügen:

    Auf welcher Grundlage ruht deine Hoffnung auf Rettung?

    Paulus ermahnt mit diesen deutlichen Worten:

    2. Kor 11:4 Ihr lasst euch leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben.

    Wen spricht Gott von seiner Schuld frei?
    Röm. 3:21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. … 22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: 23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. 24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. 25 Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. Bisher hat Gott die Sünden der Menschen ertragen; 26 er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt. 27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? – Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist.

    Kap. 4: 1 Ich möchte das jetzt noch deutlicher machen. Wodurch konnte Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes, vor Gott bestehen? 2 Bestimmt nicht wegen seiner guten Taten! Damit hätte er zwar bei den Menschen Ruhm und Ansehen gewinnen können, nicht aber bei Gott. 3 In der Heiligen Schrift heißt es: „Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.“ 4 Es ist doch so: Wenn ich eine Arbeit leiste, habe ich Anspruch auf Lohn. Er ist kein Geschenk, sondern ich habe ihn mir verdient. 5 Aber bei Gott ist das anders. Bei ihm werde ich nichts erreichen, wenn ich mich auf meine Taten berufe.

    Kap. 9: 15 Denn Gott hat einmal zu Mose gesagt: „Ich erweise meine Güte, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.“ 16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt. … 18 Gott schenkt also seine Barmherzigkeit, wem er will, aber er macht Menschen auch hart und gleichgültig, wenn er es will.

    Der falsche Weg
    30 Was will ich nun damit sagen? Menschen aller Völker, die sich nicht darum bemüht haben, bei Gott Anerkennung zu finden, wurden von ihm angenommen, und zwar durch ihren Glauben an Jesus Christus.

    Kap. 10: 2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    1.Kor. 15: 1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht. 3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    Eph. 2: 7 So will Gott in seiner Liebe zu uns, die in Jesus Christus sichtbar wurde, für alle Zeiten die Größe seiner Gnade zeigen. 8 Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. 9 Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.

    Gal. 2:16 Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung.“

    Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat. 21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

    Tit. 3: 5 Er rettete uns – nicht, weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten; nein, seine Barmherzigkeit hat uns durch eine neue Geburt und die Taufe zu neuen Menschen gemacht. Das wirkte der Heilige Geist, 6 den Gott uns durch unseren Retter Jesus Christus in reichem Maße geschenkt hat. 7 So sind wir allein durch seine unverdiente Güte von aller Schuld befreit und warten voller Hoffnung auf das ewige Leben, das wir als seine Kinder erben werden.

    In diesem Sinne verkünden wir die wahre Botschaft oder das Evangelium der Rettung durch die Bibel!
    Lg. Matthäus

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Dennis,

    ich möchte gern auf deinen Komentar eingehen weil du meinen Komentar anscheind etwas falsch verstanden hast! Du hast geschrieben ich zitiere:

    Lieber Rico,

    ohne BI vorgreifen zu wollen, möchte ich nur anmerken, dass in dem Artikel explizit erwähnt wurde, dass “Bruderinfo” KEINE neue Religion oder Organisation sein möchte, die die Brüder wieder in ein Glaubensgebäude zwängt. Bin mir sicher, dass eine Überhöhung von BI in die gleiche falsche Richtung führen würde, wie die Überhöhung der WTG oder sonst. Institutionen. Wir kämen von Regen in die Traufe.

    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, glaube ich Du tust Dir sehr schwer mit der “christlichen Freiheit”. Du hast vor einigen Tagen einen Kommentar geschrieben, der besagte, dass BI von Jehova “zugelassen” und “gesegnet” wird, so als sei BI eine neues Werkzeug oder ein Mitteilungskanal oder so was ähnliches. Um es ganz salopp zu sagen: BI wird genauso von Jehova “zugelassen” oder “gesegnet” wie die WTG oder die katholische Kirche oder die Adventisten usw. Warum sollte Jehova ausgerechnet hier eingreifen? Dafür gibt es m.E. keinen plausiblen Grund.

    In Luk. 11:13 spricht Jesus jeden persönlich an, nicht eine bestimmte Institution.

    Ich kann Dir nur empfehlen Dich vor solchen Gedankenspielen zu hüten, denn sie führen mit ziemlicher Sicherheit in eine Art seelische oder geistige Abhängigkeit. Du hebst irgendwann Aussagen, Artikel oder Kommentare auf eine Ebene, als sei es von Gott direkt.

    Die Brüder hinter BI, die Kommentarschreiber und die stillen Leser sind Menschen wie Du und Ich, allesamt Wahrheits-”Sucher” keine Wahrheits-”Besitzer”.

    Zitat Ende

    Zuerst einmal habe ich niemanden überhöht sondern nur ein Lob an BruderInfo ausgesprochen was sie auch verdient haben oder siehst du das anders? Zum zweiten hat Paulus im Epheserbrief Kapitel 4:4-6 klar gesagt das es nur eine Hoffnung und Berufung sowie einen Herren und einen Glauben und eine Taufe sowie einen Vater und Gott gibt! Da Paulus das so expliziet erwähnt,zeigt wie wichtig das alles für Jehova und Jesus ist! Es gibt nur eine Taufe mit der ein Mensch getauft werden sollte um als von Gott angenommen betratet zu werden! Alle anderen Taufen zählen laut Bibel bei Gott und Jesus nicht! Da sie babylonischen Ursprungs sind! Man kann nicht Jehova und dem Satan gleichzeitig dienen für einem von beiden muß man sich entscheiden! Ich habe mich für Jehova und seinen Sohn entschieden und damit auch für die christliche Freiheit! Es ist bei Gott nicht egal in welcher Kirche oder Glaubensgemeinschaft man getauft wird das zeigt Paulus im Epheserbrief ganz deutlich! Ansonsten gäbe es ja auch keine Babylon die Große ( falsche Religionen die Jehova und Jesus als den einzigen Weg der Rettung nicht anerkenen)! Sorry wenn ich das etwas anders sehe als du aber ich halte mich da lieber an Gott und seinem Wort als an menschlichen Meinungen!

    Lg Rico

  • Barnabas an Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Rico,
    möchte auf zwei deiner Zitate eingehen.
    1.Zitat: Du willst wissen woher ich mein Wissen habe? Ganz einfach aus der Bibel! In der Bibel steht ganz klar das es am Ende der Zeiten nur eine wahre Gemeinde geben wird wo die Schafe dann sein werden alle anderen gehören dann zu den Böcken und dem babylonischen religiösen System! Lies dir mal (Mat 25:31-46,Eph 4:4-7 und Off 17:12-18 und Off 18:4)durch! Dann verstehst du vielleicht was ich meine! Zitatende Das war harter Tobac Rico!
    Matth 25:31-46. Erst nachdem Jesus sichtbar gekommen sein wird und SEIN Trennungswerk durchgeführt hat würde es EINE Gemeinde von Schafen geben. Du greifst dem Christus zeitlich im Gedanken schon mal vor. Jetzt gibt es sie noch nicht.
    Eph. 4:4-7. In Vers 7 ist vom EINZELNEN und nicht von einer Gemeinde die Rede.
    Offenb. 17:12-18. Hier wird im Vers 14 lediglich von Berufenen, Auserwählten und Treuen gesprochen zu einer Zeit wo das Lamm gegen das Tier mit den Zehn Hörnern kämpft. Dieses Ereignis liegt aber noch in der Zukunft.
    Offenb. 18:4. Dieser Bibeltext sagt genau das Gegenteil von dem aus was du behauptest. „Geht aus ihr hinaus mein Volk…“
    Dort steht also nicht: „Geht aus ihr hinaus und WERDET mein Volk. Das heißt letztendlich, dass Gott und unser Herr Jesus sie schon als sein Volk erkannt haben BEVOR sie Babylon verlassen würden.

    2.Zitat. Das sehe ich genau so aber um diese Worte des Paulus die ihr da zitiert habt in die Tat umzusetzen sollte man sich eigentlich nur von einem Bruder oder Schwester von BruderInfo taufen lassen da ja alle anderen Taufen von babylonischen struckturierten “christlichen” Glaubensgemeinschaften kommen oder sehe ich das falsch? Zitatende.
    Offen gesagt haben bei mir die Alarmglocken geläutet als ich das gelesen habe. „SOLLTE MAN SICH EIGENTLICH NUR von einem Bruder oder Schwester von Bruderinfo taufen lassen…“ Hier fängst du an BI zu Intstrumentalisieren und stellst Regeln auf. Das ist nicht im Sinne von BI. Alles was sich also außerhalb von BI bewegt liegt falsch. Ein solches Denken haben die meisten von uns gerade erst verlassen. Es steht uns nicht zu das zu beurteilen.Was machen denn dann die, die kein Internet haben? BI ist ein hervorragendes Hilfsmittel Menschen zu helfen christliche Freiheit zu erlangen.
    Der Totengräber von wahrem Glauben ist seine Instrumentalisierung.
    Wir brauchen keine Gemeinde als Institution sondern Gemeinschaft in Christus im Sinne von Matth. 18:20. Auch aus diesem Bibeltext geht nicht hervor, dass diese zwei oder drei sich innerhalb einer klar definierten Gemeinde befinden müssten. Das schöne ist das BI dafür eine virtuelle Möglichkeit dafür geschaffen hat.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Dennis
    Januar 3, 2013

    Lieber Rico,

    Du kritisierst etwas, was ich in meinem Kommentar garnicht behauptet habe.

    Eph. 4:4-6 zeigt mir das Gegenteil von dem, was Du geschrieben hast. Die kath. Kirche tauft explizit im Namen „des Vater, des Sohnes und des hl. Geistes“, was ZJ z.B. nicht machen. Sie folgen also genau der Anweisung Jesu aus Matth. 28:19. Nach diese Definition kann die kath. Kirche also kein „Babylon“ sein.

    Außerdem übernimmst Du die Definition von „Babylon die Große“, die die WTG den Menschen eintrichtert. Eine biblische Grundlage für die Behauptung „Weltreich der falschen Religion“ gibt es nicht. Das ist eine Erfindung der WTG um alles außerhalb der WTG als „Welt Satans“ zu diffamieren.

    Ich wurde als Jugendlicher in die WTG getauft und hab die Tauffrage auf die Organistion mit „Ja“ beantwortet, aber nur aus Unwissenheit. Heute ist das anders und Jehova und Jesus wissen wie ich damals fühlte und wie es heute ist. Nach Deiner Definition müsste ich mich nochmal taufen lassen, weil ich in ein System „Satans“ getauft wurde.

    Diese Sache sehe ich allerdings anders und ich bin überzeugt genauso Gottes Anerkennung zu haben, auch wenn Du anderer Meinung bist.

    LG
    Dennis

  • armes Schaf 2012
    Januar 3, 2013

    ihr lieben alle!der heutige tag in unserer versammlung hier,einer versammlung von christen! hat sicher nicht nur meine frau und mich tief ergriffen!alle biblischen dinge von wert sind nicht tod,sondern leben weiter durch alle schwestern und brüder, und mitverbundene hier.wir werden uns sicher noch gegenseitig brauchen.in dankbarkeit dem schöpfer,seinem sohn,und wirklich neuem licht! ein schaf mehr nicht

  • Shannon
    Januar 3, 2013

    Danke für den wunderbaren Vortrag. Es stimmt, wir haben die christliche Freiheit gefunden.
    Dieses leichte Joch fühlt sich auch leicht an. Und alle, die in den Versammlungen waren dürfen im Geiste mal zurückgehen und hineinfühlen, wie es sich damals angefühlt hat, als man noch unter dem Leistungsdruck stand. Ich meine, wie es sich körperlich angefühlt hat. Wo hat man es gespürt? Druck im Nacken, verspannte Schultern oder Unbehagen in der Körpermitte?
    Ich dann geht wieder in das Gefühl des leichten Jochs unseres Herrn Jesus Christus. Wie fühlt sich das an? Leicht, frei?

    Was für ein Unterschied! Darum versöhnt uns Gott nicht nur miteinander, sondern er befreit uns auch von einer Bürde, die er uns niemals aufgeladen hat.

    Herzliche Grüße
    Shannon

  • Sascha
    Januar 3, 2013

    Liebe Brüder von BI,

    danke für den sehr gelungenen Beitrag. Ihr habt mit diesem Schreiben gleich mehrere wichtige Gedanken angesprochen. Ihr habt schön beschrieben, wie ihr euch selbst seht, und dass es von Anfang an nicht eure Abischt war, Menschen hinter euch herzuziehen. Dazu haben mir diese Aussagen sehr gut gefallen:

    Doch wir möchten unserem Versprechen; keine neue Religionsorganisation zu gründen, nicht untreu werden. Wir wollen keine Menschen hinter uns herziehen. Deshalb gelten Lob und Dank unser aller Gott und Vater und unseren Herrn Jesus Christus alleine!

    Fälschlicher Weise werden all die unterschiedlichen Meinungen als von “Bruderinfo” kommend angesehen. Aber wir haben nicht vor hier eine Art Glaubensbekenntnis zu formulieren, das jeder akzeptieren muss.

    Außerdem habt ihr unserem Herrn Jesus die Rolle zuerkannt, die ihm gebührt, und auch gezeigt, dass die Zusagen nicht nur für eine bestimmte Gruppe von Menschen gelten:

    Deshalb kann Jesus Christus Herr über jeden einzelnen von uns sein, egal wo und in welcher Situation oder Gemeinschaft wir uns befinden mögen.

    Und zu dem Punkt, dass wir unparteiisch allen Menschen die gute Botschaft weitergeben dürfen:

    Sprechen wir wo immer wir die Möglichkeit dazu haben und wann immer wir den Mut dazu aufbringen darüber, welch Reichtum Christus für jeden von uns bereithält, wenn wir bereit sind uns von all dem zu trennen, was sich zwischen uns und Christus stellt. Allen dürfen wir erklären was Gott, der alles geschaffen hat, von Anfang an mit uns Menschen durch Christus vorhatte.

    Deswegen möchte ich den Aussagen in diesem Artikel gerne zustimmen. Wenn wir alle in der festen Gewissheit, dass Jesus das Haupt des Leibes ist, zusammenarbeiten, kann durch BI noch viel Gutes bewirkt werden. 🙂

    Liebe Grüße

    Euer Bruder Sascha

  • Manfred
    Januar 3, 2013

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    Den Gedanken von Sascha zu Eurem Schreiben an uns möchte ich in allem beipflichten.
    Besonders wichtig finde ich auch, dass Ihr herausgestellt habt, dass Ihr KEINE neue Religionsgemeinschaft gründen wollt. Das ist in meinen Augen ein sehr wichtiger Punkt und stimmt auch 100% mit der Bibel überein:

    Ich will aber, daß ihr wisset, daß der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, des Weibes Haupt aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott. (1. Korinther 11:3 ELB71)

    Nur das ist die biblische Rangfolge an die man sich als Christ halten muss und zwischen einem Mann und Christus steht weder ein Ältester, noch eine LK, noch eine Religionsgemeinschaft. Für Frauen gilt das gleiche, wenn sie nicht verheiratet sind. Das heißt, dass wir alle eigenverantwortlich handeln und auch selbst für unsere Taten dem Christus Rechenschaft ablegen müssen. Wer glaubt er kann bei Fehlverhalten sagen, aber die LK die Du uns gabst, hat doch das ganz anders gelehrt, der wird sich evt. vorhalten lassen müssen, dass in der Bibel doch was anderes stand und wieso er der Bibel nicht mehr geglaubt hat als einem oder mehreren Menschen. Es steht nicht umsonst der nachfolgende Text in der Bibel:

    Laßt sie; sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen. (Matthäus 15:14 ELB71)

    Wer zulässt, dass er von einem Blinden geleitet wird, braucht sich nicht zu wundern, dass sie beide irgendwann in der Grube landen, der der führt, aber auch der der geführt wird.

    Ihr ermuntert uns zur Eigenverantwortung und das ist sehr zu loben. Vielen Dank.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber Bruder der obigen Vortrag geschrieben hat

    Danke für den guten Votrag, ich kann nur Saschas Kommentar ohne Einschränkung zustimmen.

    Für mich ist auch ganz wichtig, dass es niemals Bestrebungen gibt eine Bruderinfo „LK“ einzurichten, eine neue Religion zu eröffnen, oder sonst was regelmäßiges zu organisieren. Denn das wäre der Beginn für das Ende dieser freien Christengemeinde.

    Wir müssen wirklich alle damit leben lernen, dass es widersprechende Ansichten gibt, ohne dass wir uns entzweien. Das sollte auch für Vorträge gelten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Marion
    Januar 3, 2013

    Grüß Dich Igel,

    Deinen Worten..“ Wenn ich heute mit einem systremtreuen ZJ spreche, merke ich auf erschreckende Weise, wie wenig wirkliche Liebe bei vielen vorhanden ist, denn sie kennen nur die vom Sklaven vermittelte Liebe…..“
    kann ich nur zustimmen!

    Mir wurde damals von meiner „Freundin“ vermittelt, daß der Versammlungsbesuch ein wichtiges Gebot Jehovas ist. Jehova schaut nicht, ob wir etwas mitbekommen vom Gesagten, weil wir vielleicht Kinder beaufsichtigen müssen! Hauptsache ist, wir sind da!

    Ich fühle mich heute noch schlecht, weil ich meinem behinderten Sohn, Autist, das zugemutet habe. Im Flur haben wir mit den bösen Blicken der Ältesten gesessen, da mein Sohn ohne seinen Gymnastikball, auf dem er auch noch heute ständig hoppst, die Versammlung, bzw. die Kinder störte!? Natürlich hatte ich den Ball dabei, und natürlich schauten die Kinder!
    In dem Flur habe nichts von den Vorträgen usw. mitbekommen, aber Mütter, die in die Toiletten gingen, um ihre Babys und Kleinkinder zu verhauen, weil sie aus Langeweile weinten! Ich habe eine Mutter gesehen, die ihrem Baby den Mund zuhielt und mich verzweifelt ansah, als ich den Raum betrat!
    Diese Bilder werde ich nie vergessen!!!! Das kann nicht Gottes Wille sein, obwohl mir dazu erklärt wurde, daß Jehova da nur den Willen des Versammlungsbesuches sieht, egal mit welchen Mitteln!??

    Diese Mittel habe ich meinem Sohn nicht mehr angetan und halte mich an die Aussage unseres Herrn Jesus, wo 2 oder 3 zuzammenkommen, da bin ich bei euch.

    Richtige Liebe, so wie Jesus sie lehrte, ist bei ZJ nicht vorgesehen! Du darfst keinen Notfall haben, wenn in der Zeit gerade eine Versammlung ist. Alte Menschen in den Altenheimen, und davon gibt es viele hier in Cuxhaven, werden nicht abgeholt. Besucht werden sie nur hin und wieder und bekommen auch nur den nächsten Wachtturm in die Hand! Nächstenliebe, so wie sie ein Christ sieht ist ein Fremdwort für ZJ.
    Nächstenliebe heißt „von Haus zu Haus“……ich will ja retten! Gestern hatte ich wieder den 1.Besuch in diesem Jahr, 9.30h. Nun ja, sie kennen mich, weil ich mit ihrer Freundin studiert habe und noch befreundet bin. Aber…9.30h…..mein Sohn hat Urlaub… Trotzdem habe ich sie ins Haus gelassen, mich für Unordnung entschuldigt, da wir gerade erst unser Frühstück beendet hatten und ihnen nach kurzem Gespräch dann einen italienischen „Panetone“ geschenkt.
    Ich weiß, aber andere Menschen machen doch die Tür nicht auf!!
    So kann ich doch die gute Botschaft nicht verkünden…..indem ich Leute nur nerve!

    Die Liebe, die ZJ meinen zu haben und weiterzugeben, ist mir noch immer ein Rätsel.
    Für mich ist gerade die Nächstenliebe wertvoll, denn damit kann ich Eigenschaften Gottes zeigen und diese werden dann auch von anderen Menschen wahrgenommen und weitergegeben. Damit erfülle ich das 1. Gebot, meinen Vater über alles zu lieben, der mir das Gebot der Nächstenliebe gegeben hat.

    Liebe Grüße
    Marion

  • hansi
    Januar 3, 2013

    liebe marion,du magst diese erfahrungen ,in deiner versammlung gemacht haben sehr trauig und auf gar keinen fall nachvollziehbar,in meiner versammlung habe ich aber das gegenteil erlebt bitte glaube mir marion ich würde es nicht sagen wenn es nicht stimmen würde,es stimmt aber.wir hatten in der versammlung ein liebes ehepaar das ein geistig behindertes kind hatte ich schreib in der vergangenheit weil dieses ehepaar weggezogen ist das kind hat des öfteren sich lautstark bemerkbar gemacht während der zusammenkunft keiner hatt sich aufgeregt ,sondern die brüder haben sich liebevoll um das kind gekümmert und des öfteren die eltern entlastet nicht nur in der versammlung sondern auch privat. im übrigen ist es mir zu pauschal zu sagen jehovas zeugen kennen nur die wt liebe mir persönlich wurde schon oft geholfen von den brüdern und den ältästen,und auch in der medienlandschaft werden oft zeugen jehovas posetiv genannt wenn sie ihrer glaubensbrüdern in not nach naturkatastropfen zu hilfe kommen, nichtnur ihren glaubensbrüdern sondern auch ihren mitmenschen ist das etwa keine liebe,liebe marion wie oft haben sich brüder bereiterklärt ihre ältären mitgeschwister in den heimen abzuholen damit sie in der versammlung sein konnten und privat wurden diese betagten auch besucht ,wie gesagt ich rede von meiner versammlung .wir sollten mit dem kliesche schubladen denken etwas vorsichtiger umgehen.lg hansi

  • Alois
    Januar 3, 2013

    Lieber hansi

    Ich glaube Dir dass es in Deiner Versammlung besser ist. Auch in der Versammlung in der ich bis vor knapp 2 Jahren „regelmäßig“ alle 2 Wochen zugegen war, gab es untereinander keine negativen Auffälligkeiten. Auch wurde ich nie zu einem Komitee gebeten, obwohl die Ältesten und andere Brüder meine Untätigkeit im Sinne der Organisation und sklavenkritische Haltung, von mir erfahren haben.

    Aber dass es gewaltige Unterschiede zwischen den Versammlungen gibt, beweisen die 7 Schreiben an die 7 Versammlungen in den ersten Kapiteln von Offenbarung. Nur eine Versammlung war gut und Jehova und Jesus treu. Da sich die Bibel Heute noch einmal erfüllt, müsste es schon so sein, dass es auch gute Versammlungen gibt. Es hängt hauptsächlich vom Verhalten der tonangebenden Ältesten ab, in welche der 7 Versammlungen man seine Heimatversammlung einordnen kann.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    Januar 3, 2013

    Hallo Alois,

    du hast geschrieben ich zitiere:

    Aber dass es gewaltige Unterschiede zwischen den Versammlungen gibt, beweisen die 7 Schreiben an die 7 Versammlungen in den ersten Kapiteln von Offenbarung. Nur eine Versammlung war gut und Jehova und Jesus treu. Da sich die Bibel Heute noch einmal erfüllt, müsste es schon so sein, dass es auch gute Versammlungen gibt. Es hängt hauptsächlich vom Verhalten der tonangebenden Ältesten ab, in welche der 7 Versammlungen man seine Heimatversammlung einordnen kann.

    Zitat Ende

    Deine Gedanken zu den 7 Versammlungen finde ich sehr interessant aber noch interessanter finde ich was Jesus zu der Versammlung in Philadelphia gesagt hat: Ich kenne deine Werke. Siehe ich habe eine geöffnete Tür vor dirgegeben die niemand schließen kann denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Siehe ich gebe Leute aus der Synagoge des Satans von denen, die sich Juden nennen und es nicht sind,sondern lügen siehe ich werde sie dahin bringen daß sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen das ich dich geliebt habe. Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast,werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung,die über den ganzen Erdkreis kommen wird um die zuversuchen die auf der Erde wohnen. Ich komme bald. Halte fest,was du hast damit niemand deinen Siegeskranz nehme! Siehe (Off 3:8-11)!

    Wenn man diese Worte Jesu vom 1.Jahrhundert auf das 21.Jahrhundert überträgt dann ist diese Philadelphia Versammlung heute vielleicht BruderInfo und die Synagoge des Satans sind die natürlichen Juden aber auch die sogenannten geistigen Juden aus den Reihen der Zeugen Jehovas! Das snd natürlich nur meine Gedanken zu diesem Text aber ausschließen kann man es nicht und es würde auch zeigen wieso es seit dem Jahr 2010 BruderInfo gibt!

    Lg Rico

  • Marion
    Januar 3, 2013

    Lieber Hansi,

    entschuldige bitte, ich wollte meine Erfahrung nicht verallgemeinern. Außerdem liegt diese Erfahrung ca. 15 Jahre zurück. Damals war ich überzeugt und erzürnte mich sogar mit meiner Familie. Das Bild der Mutter,die ihr Baby mit dem Köpfchen über dem Waschbecken den Mund zuhielt, war ausschlaggebend für meinen Rückzug aus der Versammlung.
    Natürlich gehen ZJ, wie auch alle anderen Religionsgemeinschaften, in Katastrophengebiete usw. und ich kenne wirklich viele liebe Zeugen. Nicht umsonst habe ich noch darunter eine Freundin.

    Vor ca. 3 Jahren war ich mal wieder da wg. Trauerfeier. Ich sah fast nur noch alte Leute. Mittlerweile wurde eine zweite Versammlung hierher verlegt, weil sich dort nicht mehr so viele eingefunden hatten….lohnte sich wohl nicht mehr.

    Gegen ZJ habe ich nichts, im Gegenteil, sie tun mir irgendwie leid, wenn sie z.B. in eisiger Kälte durch die Straßen laufen um ihre Stunden zu machen und immer diese Angst im Nacken, ob das für Jehova reicht.

    Unser Vater hat jedem einzelnen Menschen gewisse Talente -Berufung- mit ins Leben gegeben, die man zur eigenen und zur Freude anderer einsetzen kann. Es ist mir unbegreiflich, daß eine Organisation zur Gleichheit im Denken und Handeln auffordert und den Menschen sogar das Leben abspricht, Blutschuld einredet, wenn sie nicht in der vorgefertigten Reihe bleiben. Computer kann man programmieren, aber doch keine Menschen!

    Lieber Hansi, ich grüße Dich
    Marion

  • Igel
    Januar 3, 2013

    Hallo Marion viele Grüße zurück in den schönen Norden,

    ich simme Dir zu was deine Erfahrungen angeht, heute würde ich nicht mit kleinen Kindern zurück in die Versammlung gehen denn es ist keine Liebe zu den kindern wenn sie 2 h still sitzen müssen um etwas anzuhören was sie nicht verstehen, das erzeugt bei den einen frust was man einfach nie wieder gut machen kann und sie wenden sich mit 18 von den ZJ ab, oder aber die Kinder lernen was es heist ZJ zu sein und werden von Anfang an geschult still sitzen nichts sagen und so werden sie im System groß irgentwann Verkündiger dann Taufe, der Weg ist vorgegeben und mit 25 dann DA und mit 30 Ältester der alles richtig macht und super Ansprachen hält und in seiner Welt lebt in der es nur Zuckerbrot und Peitsche gibt!
    Und so wird jede Generation schlimmer denn sie kennen nichts anderes als im System zu leben.
    Warum gibt es im Kö-Saal keinen Kinderbetreuungsraum wo die Kinder während der Versammlung altersgerecht beschäftigt werden und malen und spielen können?
    Das wäre für die Eltern gut, und für die Kinder besser weil Kindgerecht!
    Echtes christliches Gemeindeleben sollte anders sein und hier möchte ich auch auf das Buch von Bruderinfo verweisen die das richtig erkannt haben und auch beschrieben haben wie es besser gehen würde.
    Ich möchte auch noch etwas zum Kommentar von Hansi schreiben,
    sicher hat hansi nicht unrecht was die Hilfe bei Katastrophen angeht und hier finde ich die Ansicht und auch die Handlungsweise der Zeugen Jehovas sehr gut, und ja sicher gibt es auch verständnisvolle Versammlungen wenn Kinder schreien, aber wie geht es Dir Hansi wenn ein Kind schreit aber du dem Vortrag folgen möchtest bist du dann nicht genervt? Besonders wenn du hinten sitzt ? Also ich war schon manchmal etwas genervt.
    Aber dafür können weder die Eltern etwas noch die Kinder! Nur das System was kalt und verständnis los ist!
    Ich würde es toll finden wenn zB. eine Oma oder ein Opa eine Geschichte erzählt wo die Kinder gespannt zuhören können. Oder sie können zusammen etwas bauen, malen oder spielen.
    Dann gehen alle zufrieden und glücklich nach Hause die Eltern und alle anderen Versammlungsbesucher haben was lernen können, und die Kinder haben auch ihren Spaß gehabt.
    Aber das ist für die ZJ zu einfach und sicher zu wenig Drill denn wir brauchen Kinder die mit 10 getauft sind und mit 15 die ersten Heimbibelstudien haben da sie Hilfspioniere sind, Hansi das ist möglicherweise deine Welt aber nicht mehr meine!

    Liebe Grüße Igel

  • Igel
    Januar 3, 2013

    Liebe Brüder von Brüderinfo,

    vielen Dank! Für diesen sehr auferbauenden Artikel, dem geschriebenen kann ich nur von Herzen zustimmen, wenn ich mir die Kommentare der vielen Brüder ansehe und lese sowie die zum Teil völlig unterschielichen Meinungen lese, fühle ich mich in die Christenversammlung des 1. Jahrhunderts versetzt ich glaube so oder so ähnlich haben auch die 1. Christen sich eine Meinung bilden und ihren Glauben weiter entwickeln können, sicher muss man als freier Christ erst lernen mit einer völlig anderen Meinung umzugehen, denn man hat keinen Ältesten dem man etwas berichten kann, da wir nicht gleichgeschaltet sind und das macht eine gesunde Versammlung aus.

    Liebes Bruderinfoteam und liebe Brüder & Schwestern die schreiben oder nur lesen bitte macht weiter so und tragt die Worte der Freiheit in die WTG mit ihren Dogmen und in die Welt, nur wer frei ist im Glauben,ist auch frei ist im Herzen und kann die christliche Liebe auch weitergeben wie sie uns unser Herr Jesus Christus gelehrt hat.
    Wenn ich heute mit einem Systemtreuen ZJ spreche merke ich auf erschrekende weise wie wenig wirkliche Liebe bei vielen vorhanden ist, denn sie kennen nur die vom Sklaven vermittelte Liebe und das ist nun wirklich keine echte Liebe sondern scheinliebe die jederzeit entzogen werden kann!
    Man kann das mit einem Entführungsopfer vergleichen, das nach der Entführung mit dem Täter eine Sympatiebasis entwickelt obwohl der Täter Gewalt ausübt ist das Opfer auf seiner Seite, nur bei den ZJ sind es fast 7 Mio Opfer die von 8 Entführen gefangen wurden, sie merken nicht einmal wie sie aus der Welt entführt wurden und jetzt in einer Scheinwelt gefangen sind!

    Deshalb liebe Geschwister von Bruderinfo danke für die Befreiung aus dem Gefängnis der WTG und damit verbundenen Angstfreien neuen Zeit.

    Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr und macht weiter so!

    Liebe Grüsse euer Igel

  • Denker
    Januar 3, 2013

    Hallo Igel,
    habe mal einen interesanten Satz gelesen: „Da wo Freiheit ist ,ist auch Liebe und da wo Liebe ist, ist auch Freiheit“ Aber der Umkehrschluss ist: „Da wo KEINE Freiheit ist, ist auch keine Liebe und wo KEINE Liebe ist,ist auch KEINE Freiheit“
    Nun kann man überlegen wie es mit der Freiheit und Liebe in den Versammlungen aussieht.
    Ich habe diese sogenannte Liebe schon öffter zu spüren bekommen.
    P.S. ihr lieben Brüder von Bruderinfo das ist wieder ein sehr gelungner Artikel, schönen Dank.
    Euer Denker

  • Tommy
    Januar 3, 2013

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich solche Worte mal von Zeugen höre. Wobei ich annehme, dass die meisten von Euch die hier immer mitschreiben und auch der Verfasser noch mit der Organisation verbunden sind. Ohne dass meine Meinung dazu zählt sage ich doch mal, Respekt.
    Es wird aber womöglich schwierig diese Geisteshaltung in einer Versammlung kundzutun. Obwohl, lassen wir den herrn walten, dieser ist (sollte jedenfalls) das Haupt der Versammlung Gottes sein. Wie immer diese versammlung auch aussieht.
    Gefällt mir sehr gut Eure Seite.
    Tommy

  • Matthäus
    Januar 3, 2013

    Zu diesem Thema welches sehr liebevoll und deutlich aufzeigt was im Leben als Christ zählt und wichtig ist möchte ich die Kehrseite dessen mit einem Zitat wiedergeben welches ich vor kurzem in einem anderen Forum gelesen habe:

    Die Ideologie des Wachtturms macht nicht satt,
    tröstet nicht mit liebevollen Umarmungen,
    gibt keine Wärme,
    schenkt keine Geborgenheit,
    sie klemmt ein,
    nimmt einem die Luft zum Atmen,
    lässt einen verbittern,
    vereinsamt die Leute.

    Da kann ich nur sagen WIE WAHR UND ZUTREFFEND !!!
    Helfen wir anderen diese kalten und unbarmherzigen Welt zu entkommen!

    Bitte macht weiter so, der Segen Gottes und seines Sohnes ist euch gewiss!
    lg. Matthäus

  • Wolseley
    Januar 3, 2013

    Lieber Matthäus !
    Wie Du schreibst, Die Ideologie des Wachtturms macht nicht satt,
    tröstet nicht mit liebevollen Umarmungen,
    gibt keine Wärme,
    schenkt keine Geborgenheit,
    sie klemmt ein,
    nimmt einem die Luft zum Atmen,
    lässt einen verbittern,
    vereinsamt die Leute.

    Ich mache öffters Microdienst, wenn man in die reihen schaut und sieht, die Verbissenen Gesichter, da sieht man kein bischen Freude, Liebe, Zukunftspespektieve. Öffters kommt garkeine Hand hoch, denn alles ist ja nur wiederholung.
    Habe von fielen gehört – man hat vor 10 Jahre nicht mehr in die Versammlung zu kommen, diese Versammlung nimmt man auf Band auf, nach zehn Jahren kom,mt man wieder und hört sich das Band an, es ist dieselbe Tote geistige speise wie vor zehn Jahren, es hat sich nichts geändert.
    Dann sagt man sich – ich bin doch nicht S E N I E L, ich bin auch nicht B L Ö D, immer dasselbe hören macht müde.
    So ergeht es vielen, darum sind auch in den letzten zehn Jahren zwei Millionen von der Org. weggeblieben und es icht noch nicht das ende der Abwanderung.

    Ich wünsche Euch noch viel kraft und freude, auch für Dich lieber Matthäus.
    PS. Ich wundere mich ja nur, das die WT Org. noch existiert.

    In Theokratischer verbundenheit
    Euer Bruder Wolseley

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