81 Comments
  • Martin@Bird
    Oktober 30, 2010

    Lieber Bird,

    „Es wunderte mich nur das der damalig BA der leider gestorben ist mich ermunterte dies zu ignorieren, aber dem VA und dem KA passierte gar nichts.

    Dieser BA war ein Diplomat. Der hat den Ältesten klar gemacht in deiner Abwesenheit, dass Sie den Bogen überspannt haben und dich hat er beruhigt und mitgeteilt,die Sache zu ignorieren und damit war Ruhe. So war er. Wie er dich bei den Ältesten eingestuft hat, hast du natürlich nie erfahren. Natürlich wurden sie für Ihren loyalen Eifer für die Organisation gelobt.

    LG Martin

  • PerryOde
    Oktober 30, 2010

    Hallo zusammen,

    oben im Leitartikel wird das Buch “ Wie Lichtspender in der Welt leuchten „. Kennt jemand vllt einen Downloadlink zur einer Pdf von diesen Buch ?

    lg

  • Starfighter
    Oktober 30, 2010

    Ich zweifele daran, dass man von Haus zu Haus ging, indem man von Tür zu Tür in fremden Häusern gehen

    Die Frage sollte eigentlich lauten: Ist von Haus zu Haus dasselbe wie von Tür zu Tür und nicht von Haus zu Haus oder in Privathäusern? Das ist nicht das problem

    Bei den Frauen war es damals unmöglich von Haus zu Haus in fremden Türen zu wandern, weil man sonst als Hure gesteinigt worden wäre

    Gruß

  • Befreiter
    Oktober 30, 2010

    Liebe Brüder hier bei Bruderinfo,
    seit längerer Zeit beobachte ich das Treiben von dem User Irrelevant.
    Langsam erhärtet sich mein Verdacht daß dieser Irrelevant,Gromio, oder wie sie immer dann
    heißen möchten ein Foren Troll ist.
    Laut Wikipedia gibt es folgende Erklärung:
    „Der Begriff Troll bezeichnet im Netzjargon eine Person, die Kommunikation im Internet fortgesetzt und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion darstellen. Ein gelegentlich gebrauchtes Synonym ist Twit (engl: Dummkopf)……das Trollen ist für den Autor ein Spiel, in welchem das einzige Ziel das Erregen von möglichst erbosten und unsachlichen Antworten ist……
    Die anderen Teilnehmer der Diskussion können Troll-Diskussionen begegnen, indem sie auf Beiträge des Trolls grundsätzlich nicht eingehen. In der Netzkultur bezeichnet man dies mit der Phrase „Den Troll nicht füttern“ (engl. „Don’t Feed The Troll“). Damit entzieht man den Trollen die Aufmerksamkeit, die sie erhaschen wollen. In der Regel geben die Trolle dann auf und ziehen weiter. Gelegentlich nutzen sie auch eine Sockenpuppe, um sich selbst zu füttern. Daher ist eine zusätzliche strikte Moderation hilfreich, um dem Problem zu begegnen…..“
    So denke ich wäre es angebracht sich geistigen Dingen zu widmen, sich gegenseitig aufzuerbauen und solchen Gestalten keine zu große Beachtung zu schenken.

  • Dennis
    Oktober 30, 2010

    Danke Befreiter!

    Natürlich hast du Recht, Irrelevant ist sozusagen der Prototyp einer Forum-Trolls, wie man seit fast 1 Woche beobachten kann.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    Oktober 30, 2010

    Hallo, einen schönen Abend,

    wir haben es wenigstens versucht, anständig und würdevoll zu reagieren, denn wir sollen uns ja auch nicht schuldig machen, indem wir einen Suchenden abweisen.

    Nun aber ist es auch mal genug und du hast – so mein persönliches Empfinden – den völlig richtigen Weg aufgezeigt. Stoff zum vergleichen, nachforschen und sachgerecht zu beantworten gibt es genug.

    Deinen Namen habe ich heute zum 1. Mal gelesen. Wenn das richtig ist, dann sei ganz herzlich willkommen.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • AKAZIE
    Oktober 30, 2010

    Hallo Befreiter,

    Es wird nicht die letzte versteckte Form von Angriff sein, die BI zu erleiden hat. Es wird immer zu solchen oder ähnlichen Eingriffen kommen, die aktive Schreiber, Mitdenker und Mitleser am geistigen Vorwärtskommen hintern wollen.

    Wer den einzigen und wahren Heiligen Geist in Anspruch nimmt, wird aber auch weiterhin keinen weiteren Schaden nehmen und ist in der Lage recht schnell die Lage zu durchschauen.

    In allererster Linie erkennt man die Echten an der Demut, die Unechten nur an Ihren Bestreben der persönlichen Profilierung.

    Unser Bruder IRRELEVANT hat aber auch etwas Gutes, er läßt so manchen Mitleser hier zum Mitschreiber werden, nur dürfen wir nicht uns dazu hinreißen lassen in einer Weise zudenken und uns hinreißen zu lassen die dem Christus absolut fremd, dem Widersacher aber sehr willkommen ist. Denn die Gefahr besteht durchaus, das die Kommentarqualität auf ein nicht mehr akzeptables Niveau absinkt.

    Ist aber in ähnlicher Weise hier schon sehr oft erwähnt worden, ich befürchte das es den ähnlichen Effekt hat, wie die ständigen Wiederholungen aus den Publikationen der WT GESELLSCHAFT.

    Denn BI lebt in dieser Weise von den guten Recherchen über die biblischen Themen deren Inhalte hier jeden der nach geistigen Dingen hungert begeistert und nicht zuletzt von den Kommentaren und Gedankengängen, der Kommentarschreiber.

    Sie sehen, doch erkennen nicht
    Sie hören, doch merken nicht,
    sie nicken, doch verstehen nicht,
    und wundern sich das der Krug zerbricht!!!

    Zerbrochen der Krug,
    verschüttet das Wasser,
    welches die Ewigkeit in sich trug!

    AKAZIE

  • Joshua
    Oktober 30, 2010

    Lieber Bruder Akazie,
    du bist mit einer der Schreiber der ersten Stunde hier auf BI udn ich lese deine Kommentare immer gerne. Über einen privaten Kontakt würde ich mich sehr freuen.
    Joshuagross68@yahoo.de

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Karl
    Oktober 30, 2010

    1. VON HAUS ZU HAUS ist eine Falschübersetzung in der NWÜ.
    2. Steht nirgends, dass Jesus von Haus zu Haus ging weil er es in Lukas 10, 7 verbietet (wieder eine absichtliche Falschübersetzung der NWÜ, dort heisst es nicht von Haus zu Haus UMZIEHEN; krasser Betrug)
    3. Nimmst du natürlich nur die WT-Falschübersetzungslüge wahr und denkst, wie immer, nicht selbst nach, sondern überlässt das Denken deinem Götzen!
    4. Falls du schon mal das NT gelesen hast, was ich sehr bezweifle, sollte dir auffallen, dass das Predigen keine Voraussetzung ist um Christ zu sein. Christen zeichnen sich durch Nächstenliebe aus, Zeugen der WTG durch den Predigtdienstbericht.
    5. Übersieht die WTG in ihrer Leistungsreligion komischerweise Bibelverse in dem z. B. steht, dass Frauen nicht lehren oder predigen sollen! Natürlich fällt dir das nicht auf weil du ja nicht nachdenkst oder die Bibel selbständig liest.
    6. Erkundige dich bitte bei jemanden der die Sprachen der Bibel spricht wie man dein heißgeliebtes „von Haus zu Haus“ richtig übersetzt. Hast du gewusst dass Fred Franz, Teil des Übersetzungskomitees der WTG für die NWÜ vor Gericht sogar log, als es drum ging, ob er die Bibel überhaupt übersetzen könne?
    Natürlich weisst du es nicht. Du liest ja nur WT-Müll.

  • Hopefull
    Oktober 30, 2010

    Fred Franz hat auch den Meineid gebrochen, indem er behauptete ein Stipendium einer Universität in Pensylvania bekommen zu haben. Man hat sich dann später dort erkundigt und erfahren, dass er nie in Erwägung gezogen wurde zur Nominierung. Er hat auf die Bibel geschworen und gelogen. Jesus sagte, ihr sollt nicht schwören, euer Ja sei ein ja, euer Nein ein Nein. Interessant dass ein Lügner ein Gesalbter sein soll und auch noch zur LK gehört.

    Liebe Grüße Hope

  • Matthäus
    Oktober 30, 2010

    Das habe ich noch in meinem Archiv gefunden:

    Die Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung

    Offiziell wurde die Bibel der Zeugen Jehovas durch ein anonymes Übersetzungskomitee übersetzt. Warum diese Anonymität? Man möchte für die Übersetzung der Bibel nicht im Mittelpunkt stehen, sond ern die Ehre dem Urheber der Bibel geben. Aber in Wirklichkeit steckt ein anderer Gedanke dahinter: solange die Übersetzer anonym bleiben, kann niemand ihre Befähigung bezüglich der Ursprachen nachprüfen.

    Doch nach und nach ist doch durchgesickert, wer die Neue-WeltÜbersetzung übersetzt hat. In dem Übersetzungskomitee dienten Fred Franz, Nathan Knorr, Albert Schröder, George Gangas und Milton Henschel.

    So berichtet es Raymond Franz (ehemaliges Mitglied der leitenden
    Körperschaft der Zeugen Jehovas) in seinem Buch „Der Gewissenskonflikt“ auf der Seite 55.

    Von diesen genannten Personen hatte niemand einen Universitätsabschluß in den Ursprachen der Bibel. Einzig Fred Franz konnte auf eine zweijährige Unversitätsausbildung in der griechischen Sprache verweisen, aber ohne einen Abschluß gemacht zu haben. Die hebräische Sprache soll er sich selbst beigebracht haben. Doch seine Sprachkenntnisse in der hebräischen
    Sprache waren sehr mangelhaft. Im „Douglas Walsh Prozeß
    (1954)“ sagte er unter Eid folgendes:

    Anwalt: „Beherrschen sie die hebräische Sprache?“

    Franz: „Ja“

    Anwalt: „So beherrschen sie dann den sprachlichen Apparat?“

    Franz: „Ja, um ihn in meiner biblischen Arbeit zu verwenden.“

    Anwalt: „Sie selbst sprechen und lesen hebräisch, ist das richtig?“

    Franz: „Ich spreche nicht hebräisch?“

    Anwalt: „Sie sprechen wirklich nicht hebräisch.“

    Franz: „Nein, ich spreche nicht hebräisch.“

    Anwalt: „Können sie folgendes in das Hebräische übersetzen?“

    Franz: „Was?“

    Anwalt: „Den vierten Vers aus dem zweiten Kapitel der Genesis.“

    Franz: „Sie meinen diesen Vers?“

    Anwalt: „Ja, diesen.“

    Franz: „Nein, ich kann diesen Vers nicht übersetzen.“
    (Purser`s Proof, Seite 6,7,102)

    Das war aber noch nicht alles, in diesem Prozeß hat Fred Franz unter Eid sogar die Unwahrheit gesagt.

    Franz: „Ja, in der Universität Cincinnati studierten wir den berühmten Text von Westcott und Hort.“

    Anwalt: „Ich denke, sie selbst verließen die Universität ohne
    einen Abschluß gemacht zu haben, wie Herr Leslie aus ihnen
    herausgelockt hat. Aber ich denke, daß sie uns eine andere
    Sache nicht erzählt haben. Ist es richtig, daß sie für „Rhodes
    Scholarship“ nominiert wurden?“

    Franz: „Ja, mir wurde ein „Rhodes Scholarship“ Stipendium
    angeboten. Dazu legte ich in der Universität von Ohio eine
    Prüfung ab, die Staatsuniversität in Columbus, Ohio.“
    Anwalt: „In welchem Jahr wurden sie für den „Rhodes Scholarship“
    nominiert?“

    Franz: „Das war im Jahre 1914, aber aufgrund meiner Entscheidung
    als ein Zeuge Jehovas zu dienen, nahm ich das Angebot nicht
    an.“ (Pursuer`s Proof, Seite 175)

    „The Rhodes Scholarship Trust“, ist eine Stiftung, die begabte junge Studenten fördert und an sie Stipendien in angesehenen Universitäten vergibt.

    Mit der Behauptung, daß Fred Franz solch eine Förderung bekommen
    sollte, wollte er hervorheben, wie begabt er war. Das ganze hat nur einen Schönheitsfehler, nämlich Herr Fred Franz wurde nie für solch ein Stipendium nominiert; er hat also dem Gericht die Unwahrheit gesagt.

    William Cetnar fragte nach, und man bestätigte ihm, daß Fred Franz für solch eine „Ehre“ nicht nominiert wurde. In dem Brief vom 14. Januar 1981 vom „The Rhodes Scholarship Trust“ heißt es:

    Brief von The Rhodes Scholarship Trust an W. Cetnar vom 27.12.1981

    „Sehr geehrter Herr Cetnar,
    vielen Dank für Ihren Brief vom 27. Dezember. Ich habe unsere Unterlagen überprüft und ich konnte nicht finden, daß Frederick William Franz für ,Rhodes Scholarship’ ausgewählt wurde. Unsere Unterlagen, das sollte ich erwähnen, beziehen sich nur auf
    Gelehrte, die aus der Vereinigten Staaten kommen. Davon ausgehend, daß Herr Franz nicht aus einem anderen Land außerhalb der Vereinigten Staaten nominiert wurde, können Sie zu Recht schlußfolgern, daß seine Behauptung, daß er für eine ,Rhodes
    Scholarship’ nominiert wurde, falsch ist.
    Mit freundlichen Grüßen

    Soviel zur Wahrheit!
    lg. Matthäus

  • Hopefull
    Oktober 30, 2010

    Lieber Matthäus

    vielen Dank für Deine Ergänzung. Genau diesen Prozess meinte ich. Mit Pensylvania habe ich mich geirrt.
    Komisch, dass auf solche Kommentare von Irrelevant keine Antwort kommt.
    liebe Grüße Hope

  • Eddi
    Oktober 30, 2010

    Liebe Hope,

    ich kann auf Kommentare eines Hasspredigers auch gut verzichten.

    Matthäus hat wieder mal klasse zusammengefasst und mit (fast) jedem Kommentar werde ich sicherer in der Überzeugung, dass diese Organisation eine Fata Morgana ist, welche die Gläubigen in die geistlich/geistige Wüste führt.

    Ich lese gern deine Beiträge, sie zeugen von einer gut fundierten Kenntnis des Wortes Gottes und du hast einen riesigen Vorteil: Du kannst das wesentlich komprimierter ausdrücken als ich. Bei mir wird das Lesen zur Geduldsprobe. Aber ich übe.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend.
    Eddi

  • Hopefull
    Oktober 30, 2010

    Liebe Eddi
    vielen Dank für Dein Lob. *rot werd*
    Auch ich lese sehr gerne Deine Kommentare und kann davon nicht genug kriegen. Auch wenn sie manchmal etwas lang sind macht das überhaupt nichts, ganz im Gegenteil. Manchmal muss man eine kleine Strecke fahren um ans Ziel zu kommen. Du hast unheimlich liebevolle und aufbauende Gedanken die uns allen sehr sehr gut tun. Das gehört mit zur Nächstenliebe, von der Jesus sprach.
    Auch die aufbauenden Kommentare aller anderen Brüder lese ich sehr gerne und ich muss schon manchaml staunen wie viel Geduld und Liebe hier an den Tag gelegt wird. Das ist toll.

    ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag
    liebe Grüße Hope

  • Irrelevant
    Oktober 30, 2010

    Und was hast du damit nun bewiesen???
    Wenn diese Personen irgendwann in ihrem Leben mal Fehltritte begangen haben, deshalb fällt nun deiner Meinung die ganze anschließende mühevolle Arbeit im Werke des Herrn dahin???
    Alles wertlos und falsch, weil sie zwischendurch eben auch gestrauchelt sind???
    Das ist für dich der Maßstab und zwingende Logik?
    Wenn du einmal was falsch gemacht hast, dann ist folglich dein ganzes Leben eine Lüge???
    Was wirst du dann von Petrus sagen (dreimalige Jesus-Verleugnung)?
    Und bei Paulus, der sogar Christenmörder war?

    Ajjj, jajjjj, jajjjj … Kurzsichtig und unchristlich,
    weil deine Liebe nicht vorhanden ist, sondern du möchtest dich eher als Richter aufspielen …

    Überlass das Gericht Jesus und übe dich in der christlichen Liebe!!!!!

  • Selgora
    Oktober 30, 2010

    Wo war denn Deine Liebe, als Du in Deinem ersten Post hier uns gleich mal mit dem Feuersee gedroht hast???????????????

    Du überläßt ja auch nicht gerade das Gericht Jesus… Oder hältst Du Dich vielleicht für ihn? 😉

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Zu Deinem letzten Satz von Irrelevant möchte ich eine Bibelstelle erwähnen:

    Luk 6
    41. Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr?
    42. Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, erlaube, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge ist, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der in deines Bruders Auge ist.

    Wenn Du bei den Fehlern der kleinen Schafe auch so großzügig wärst, würde ich Dir Recht geben, aber die Praxis sieht gegenteilig aus.
    Bei den Zeugen der Organisation hängt man die Kleinen und die Großen lässt man laufen. Wenn der Kleine was falsch macht muss er vors Komitee, bei den Großen ist das halt ein klizekleiner Fehltritt der jedem unvollkommenen Menschen passieren kann.

    Du schreibst:
    Überlass das Gericht Jesus und übe dich in der christlichen Liebe!!!!!

    Wieso gibt es dann Gemeinschaftsentzüge bei den Zeugen? Unser lieber Bruder Matthäus hat die „Liebe“ Deines „Sklaven“ erfahren, ihm wurde von den selbsternannten Richtern die Gemeinschaft entzogen. Sehr lieb von Deinem Sklaven, oder´was meinst Du?

  • Michael
    Oktober 30, 2010

    EIN !! Fehltritt ?? Wo bitte bleibt dann die Entschuldigung?? Wo bitte hat man die NWÜ berichtigt,Übersetzungsfehler eingeräumt?Noch nie!noch immer lässt man Menschen bewusst angstvoll in die IRRE laufen. Wann wirst Du endlich Wach??Oder liest du die Zeitschr.und Bücher der WT Ges. um weiterschlafen zu können,
    ( des vielen Büchermachens ( der WT Ges.) ist kein Ende .. und sich mit ihnen zu beschäftigen ist ermüdend ja einschläfernd!! )WIR hier sind hellwach und aufmerksam,wir sehen den Tatsachen ins Gesicht und haben die Notwendigen Konsequenzen gezogen,unser Glaube ist so stark wie nie vorher, weil er sich ausschliesslich ! auf die Bibel stützt und nicht auf menschliche Schlussfolgerungen. Du bist nicht in der Lage , mit der Bibel zu antworten und zwar mit der ganzen, sondern mit aus dem Zusammenhang gerissenen Bruchteilen und versuchst sie mit Äusserungen einer menschlichen Org. zu bekräftigen, wie armselig.
    Du versuchst hier unfrieden zu stiften anstatt dem Frieden nachzujagen,Du beleidigst und hetzt und versuchst unsere biblische Überzeugung zu untergraben, aber das verspreche ich Dir, ES WIRD DIR NICHT GELINGEN . Und an dem Tag,an dem Deine Kommentare hier nicht mehr zu lesen sind, mache ich mir eine Flasche vom besten auf !! Gruß Michael

  • Michael
    Oktober 30, 2010

    Hallo Alois,mein Kommentar war nicht an Dich gerichtet,auch wenn er darunter steht,sonder an unseren allgemein „beliebten „Irr….

  • Irrelevant
    Oktober 30, 2010

    VON HAUS ZU HAUS IST BIBLISCH Jesus ging mit der Königreichsbotschaft zu den Menschen hin und lehrte sie öffentlich und in ihren Häusern (Mat 5:1; 9:10, 28, 35). Als er seine ersten Jünger zum Predigen aussandte, wies er sie an: „In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer es darin verdient“ (Mat 10:7, 11-14). Wenn sie ‘nachforschen’ sollten, mußten sie logischerweise in die Häuser der Menschen gehen, wo Menschen, die es ‘verdienten’, auf die Botschaft hören und die Jünger Unterkunft für die Nacht bekommen würden (Luk 9:1-6).
    Bei einer späteren Gelegenheit bezeichnete Jesus „siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war“. Sie sollten nicht nur an öffentlichen Orten predigen, sondern die Menschen in ihren Häusern besuchen. Jesus wies sie an: „Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ “ (Luk 10:1-7).
    Nach Pfingsten 33 u. Z. fuhren die Jünger Jesu fort, die gute Botschaft in die Häuser der Menschen zu tragen. Man befahl ihnen, nicht mehr „zu reden“, doch der inspirierte Bericht sagt: „Jeden Tag fuhren sie im Tempel UND VON HAUS ZU HAUS ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen“ (Apg 5:40-42; vgl. Sigge; ZB). Der Ausdruck „von Haus zu Haus“ ist eine Übersetzung des griechischen Wortes kat’ óikon, wörtlich „je Haus“; die griechische Präposition katá wird in distributivem Sinn gebraucht („von Haus zu Haus“) und nicht einfach adverbial („zu Hause“). (Siehe NW, Fn.) Diese Methode — in die Häuser der Leute zu gehen, um mit ihnen Kontakt aufzunehmen — führte zu hervorragenden Ergebnissen. „Die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem fortgesetzt sehr“ (Apg 6:7; vgl. 4:16, 17 und 5:28).
    Dieses urchristliche Muster, das – wie schon die Formulierung verrät – von JESUS persönlich gegeben wurde, wird genauso auch in der Neuzeit, also „am Tag des Herrn“ (Offenbarung 1:10) praktiziert. Und von wem???
    Bezeichnenderweise nur von Zeugen JEHOVAs …

    P.S.: Wenn man sich als ein wahrer Diener Gottes des ALLMÄCHTIGEN sehen möchte, so muss man schon auch ein öffentlicher Prediger oder ein Zeuge von ihm sein (Krankheitsfälle freilich ausgenommen)

  • Hans
    Oktober 30, 2010

    Hallo,

    ZITAT „Wenn sie ‘nachforschen’ sollten, mußten sie logischerweise in die Häuser der Menschen gehen“

    Finde ich nicht zwingend logisch. Ich kann auch nachforschen, ohne jedes Haus abzuklappern.

    ZITAT „Sie sollten nicht nur an öffentlichen Orten predigen, sondern die Menschen in ihren Häusern besuchen. Jesus wies sie an: „Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ “ (Luk 10:1-7).“

    Auch hier steht nix vom systematischen Abklappern aller Türen im Rutherfordschen Sinne in der Bibel. „Wo immer ihr eintretet“ heißt nicht, das man alle Häuser besuchen musste. Kam man mit jemand irgendwo (Brunnen, Marktplatz, ….) ins Gespräch, brachte es die damals übliche Gastfeundschaft mit sich, die Prediger ins eigene Haus einzuladen.

    LG
    Hans

  • Eddi
    Oktober 30, 2010

    @ Irrelevant:
    Zitat:Der Ausdruck „von Haus zu Haus“ ist eine Übersetzung des griechischen Wortes kat’ óikon, wörtlich „je Haus“; die griechische Präposition katá wird in distributivem Sinn gebraucht („von Haus zu Haus“) und nicht einfach adverbial („zu Hause“). (Siehe NW, Fn.) Diese Methode — in die Häuser der Leute zu gehen, um mit ihnen Kontakt aufzunehmen — führte zu hervorragenden Ergebnissen. „Die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem fortgesetzt sehr“ (Apg 6:7; vgl. 4:16, 17 und 5:28).“

    1. Der Begriff `katá` bedeutet genau genommen „in einem Haus“ und bedeutet keinesfalls, dass Jesus und/oder die Apostel und/oder die ersten Christen ungefragt irgendwo aufgeschlagen sind um ihre Thesen zu verbreiten. Daraus folgt

    2. dass es eben nicht die Methode der Organisationszeugen war und ist, die Herzen der Menschen zu erreichen, man erreicht bestenfalls das Gegenteil, nämlich als aufdringlich und bescheuert zu gelten.

    3. Die Methode Jesu und der Apostel brachte tatsächlich große Mehrung, diese erfahren wir heute auch, z. B. hier auf BI (nur als Beispiel gedacht), während die Zeugen Jehovas trotz noch mehr und immer noch mehr Predigtdienst eine Stagnation bzw. sogar Rückgang erleben. DAS kann es also nicht gewesen sein! Das aber hast du in einem andern Kommentar ja auch selbst zugegeben, dass nicht Mehrung ein Indiz für Richtigkeit darstellt.

    Fakt ist, die biblischen Vorbilder gingen nirgendwo ungefragt hin, hatten aber großen Erfolg, sich aufgrund ihrer hervorragenden Persönlichkeitsmerkmale einladen zu lassen und aufgrund der von ihnen gelebten Liebe den Menschen das Wort Gottes näher zu bringen.

    Die von der NWÜ gern selbst gestaltete „Übersetzung“ entspricht nicht immer der tatsächlichen Übersetzung.

    Vielleicht möchtest du dir mal Gedanken darüber machen, WAS die ersten Christen predigten, denn das steht in deinem angeführten Text aus ApG. 15 (42).

    Viel Freude beim Nachsinnen
    Eddi

  • Irrelevant
    Oktober 30, 2010

    Ok, noch einmal!!!

    VON HAUS ZU HAUS: Jesus ging mit der Königreichsbotschaft zu den Menschen hin und lehrte sie öffentlich und in IHREN HÄUSERN (Mat 5:1; 9:10, 28, 35). Als er seine ersten Jünger zum Predigen aussandte, wies er sie an: „In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer es darin verdient“ (Mat 10:7, 11-14). Wenn sie ‘nachforschen’ sollten, mußten sie logischerweise in die Häuser der Menschen gehen, wo Menschen, die es ‘verdienten’, auf die Botschaft hören und die Jünger Unterkunft für die Nacht bekommen würden (Luk 9:1-6).
    Bei einer späteren Gelegenheit bezeichnete Jesus „siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war“. Sie sollten nicht nur an öffentlichen Orten predigen, sondern die Menschen in ihren Häusern besuchen. Jesus wies sie an: „Wo immer ihr IN EIN HAUS eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei MIT DIESEM HAUSE!‘ “ (Luk 10:1-7).
    Nach Pfingsten 33 u. Z. fuhren die Jünger Jesu fort, die gute Botschaft in die Häuser der Menschen zu tragen. Man befahl ihnen, nicht mehr „zu reden“, doch der inspirierte Bericht sagt: „Jeden Tag fuhren sie im Tempel und VON HAUS ZU HAUS ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen“ (Apg 5:40-42; vgl. Sigge; ZB). Der Ausdruck „von Haus zu Haus“ ist eine Übersetzung des griechischen Wortes kat’ óikon, wörtlich „je Haus“; die griechische Präposition katá wird in distributivem Sinn gebraucht („von Haus zu Haus“) und nicht einfach adverbial („zu Hause“). (Siehe NW, Fn.) Diese Methode — in die Häuser der Leute zu gehen, um mit ihnen Kontakt aufzunehmen — führte zu hervorragenden Ergebnissen. „Die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem fortgesetzt sehr“ (Apg 6:7; vgl. 4:16, 17 und 5:28).

    Zweimal sollte reichen oder?

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Bekanntlich hat Jesus von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, nur seinem Volk, den Juden gepredigt. Erst ab dem Jahre 36 wurde offiziell auch allen anderen Völkern gepredigt. Ich nehme an Du weist das von Deinem „Sklaven“. Ich weiß es aus der Bibel, z.B.aus Matth. 15 Vers 24

    22. und siehe, ein kananäisches Weib, das von jenen Grenzen herkam, schrie [zu ihm] und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen.
    23. Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten herzu und baten ihn und sprachen: Entlaß sie, denn sie schreit hinter uns her.
    24. Er aber antwortete und sprach: Ich bin nicht gesandt, als nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

    Wenn Du somit Jesus als Vorbild benutzt, dann trifft es eher auf uns zu die wir predigen die WT-Organisation zu verlassen. Auf uns, die wir dem eigenen Volk, den Zeugen Jehovas die Gute Botschaft vom Königreich Jesu predigen. Aber die meisten unserer Brüder und Schwestern hören lieber auf die neuzeitlichen Pharisäer und deren Wachtturmscheinkönigreich, so wie Du eben auch. Aber vielleicht bist Du selbst ein neuzeitlicher Pharisäer, dann kannst Du nicht anders, Du kennst Deine Organisationsstellung besser.

    Die Bibel ist voll damit, wie die jeweils herrschende politisch / religiöse Führung Israels und Juda durch falsche Lehren und Vorschriften das Volk ins Unglück gestürzt habe.

    Schreibe mir mal einen plausiblen Grund, warum ausgerechnet in der Zeit des Endes das Volk Jehovas nicht in Sünde und Baalsanbetung abgewichen ist. Es gibt keinen biblischen Grund, keine Prophezeiung dass dies nicht wieder geschehen wird.

    Grüße
    an Alle
    Alois

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Hallo Irrelevant

    Ob Jesus von Haus zu Haus oder in den Häusern gepredigt hat, ist mir egal. Denn es ist richtig dass er und seine Apostel ständig gepredigt haben.

    Aber daraus eine Pflicht zum predigen abzuleiten, das ist ein Menschengebot, denn wir sind keine Apostel.

    Du schreibst: Wenn man sich als ein wahrer Diener Gottes des ALLMÄCHTIGEN sehen möchte, so muss man schon auch ein öffentlicher Prediger oder ein Zeuge von ihm sein

    Da muss ich Dir widersprechen, man kann auch ein Jünger Jesu sein ohne zu predigen.
    Beweis aus der Bibel, denn nur Beweise aus der Bibel sollten für einen wahren Diener Jehovas etwas wert sein:

    Joh. 19
    38. Nach diesem aber bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, daß er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm den Leib Jesu ab.

    Wenn Du Dich als ein wahrer Diener Gottes des ALLMÄCHTIGEN sehen möchtest, so muss Du schon ausschließlich die Bibel sprechen lassen und nicht Vorgaben von Menschen.

    Grüße
    Alois

  • Irrelevant
    Oktober 30, 2010

    Hier steht auch der wahrscheinliche Grund seiner Furcht, so ähnlich wie bei Nikodemus!

    Markus 15:43 „…kam Joseph von Arimathịa, ein angesehenes Ratsmitglied, der auch selbst auf das Königreich Gottes wartete. Er faßte Mut, zu Pilạtus hineinzugehen, und bat um den Leib Jesu.“

    Willst du mit diesem Text vielleicht sagen, dass er ein „heimlicher Jünger Jesu“ war oder kein Prediger??
    Weißt du, ob er (und Nikodemus) nie gepredigt haben???

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Hallo Irrelevant

    Deine Frage:Willst du mit diesem Text vielleicht sagen, dass er ein “heimlicher Jünger Jesu” war oder kein Prediger??

    Noch mal die Bibelstelle:

    Joh. 19
    38. Nach diesem aber bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, daß er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm den Leib Jesu ab.

    Nun wenn da steht, dass Joseph aus Furcht vor den Juden ein verborgener Jünger Jesu war, ist er sicher nicht von Haus zu Haus gegangen und hat gepredigt. Somit wollte ich wirklich sagen dass man auch ein Jünger Jesu sein kann ohne in der Öffentlichkeit zu predigen.

    Oder willst Du behaupten dass Johannes gelogen hat?

    Deine 2. Frage:
    Weißt du, ob er (und Nikodemus) nie gepredigt haben???

    Da ich nicht annehme dass Johannes gelogen hat, hat Joseph bis zum Zeitpunkt des Todes Jesu nicht gepredigt.

    Was danach war steht nicht in der Bibel, aber Du oder Dein hochgeborener „Sklave“ war sicher auch nicht dabei. Von Jesus kann Dein „Sklave“ das auch nicht wissen, denn Jesus redet nicht mit seinen Feinden wenn es sich vermeiden lässt.

    Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Oktober 30, 2010

    Hallo Irrelevant,

    eigentlich lohnt es sich nicht, auf deine Einlassungen hier zu antworten, so lange du nur altbekannte WT – Lehren verbreitest. Du solltest wirklich einmal das, was du hier im Namen des „Sklave“ postest unvoreingenommen selbst prüfen.
    Ich versuche es nocheinmal dich zu animieren selber Schlußfolgerungen zu ziehen, und zwar an deiner hier vertreten Ansicht, das Jesus und seine Jünger systematisch von Haus zu Haus gegangen sein sollen um zu predigen.
    Jeder einigermaßen normal denkender und unvoreingenommener Bibelleser wird aus den von dir aus der WT- Idelogie ziteirten Bibelstellen nie auf den Gedanken kommen das Jesus hier von einem Dienst von Haus zu Haus spricht.

    Die angeführte Schriftstelle, die als Beweisführung dienen soll, Matt. 10 : 11 – 14, ist nichts anderes als eine Anweisung Jesu, wie sich seine Jünger bei Menschen verhalten sollen, die ihne Unterkunft und Verpflegung geben.
    Jesus gibt folgende Anweisung gibt: “ In welche Stadt (nicht Haus) oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer es verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. Wenn ihr in das Haus (desjenigen der es verdient) eintretet, so grüßt die Hausgenossen,… . Wo jemand euch nicht aufnimmt noch aus das Wort hört, da schüttelt den Staub von euren Füssen, wenn ihr aus jenem Haus und jener Stadt geht.”

    Der Kontext zeigt eindeutig, das Jesus die Anweisung gab, kein Geld oder Beutel mit zunehemen, sondern von dem leben sollten, was die Menschen ihnen gaben.

    Es wird auf Grund dieses Bibeltextes argumentiert das der Ausdruck “Forscht nach, wer es verdient” so viel bedeutet wie von “Tür zu Tür” zu gehen, um Menschen zu finden, die für die gute Botschaft empfänglich sind.
    Wie stellst du dir das praktisch vor? Sollten die Jünger eine Auswahl treffen wer es verdient die Botschaft zu hören? Etwa nur auf der Grundlage, wer sie freundlich aufnahm? Verdient ertseinmal nicht jeder die gute Botschaft?
    Ist Jesus etwa von Haus zu Haus gegangen und hat sich vorgestellt, hallo ich bin der verheißene Messias auf den ihr wartet, möchtet ihr ein Bibelstudium mit mir durchführen, oder darf ich euch ein Wunder zeigen, damit ihr mir glaubt?
    Dies anzunehmen ist lächerlich.

    Lenke deinen Blick doch einmal auf die Worte im Textzusammenhang, wie im Vers 11 “ haltet euch dort auf, bis ihr weggeht”. Diese Worte werden in unseren Schriften fast nie besprochen, weil aus ihnen klar hervorgeht, dass Jesus nicht über ein Zeugniswerk von Tür zu Tür sprach, sondern darüber, wie die Jünger Unterkunft erhalten können.

    Hier geht es Jesus um die Bedürfnisse seiner Jünger. Sie sollten zunächst für eine Unterkunft sorgen, bevor sie in den Synagogen oder auf öffentlichen Plätzen die Menschen lehrten und Kranke heilten.

    Warum wird in diesem Zusammenhang der Paralleltext aus Luk. 9, 4 – 7 in unseren Schriften so gut wie nie zitiert? Weil er dies Tatsache mehr als bestätigt.
    Dort lesen wir: “Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: Friede sei auf diesem Haus! … Bleibt in jenem Haus, esst und trinkt, was sie euch bereitstellen,… ZIEHT NICHT VON HAUS ZU HAUS (Hfa.) oder EINEM HAUS IN EIN ANDERES. … Sie … durchzogen die Dörfer nacheinander, indem sie das Evangelium verkündigten und überall heilten.”

    Diese Verse bieten überhaupt keinen Bezug auf einen Predigtdienst von Haus zu Haus. Dazu ist in der Bibel nicht einmal der Ansatz eines Beweises zu finden. In den ganzen Schriften des neuen Testaments oder der christlich griechischen Schriften wird mit keinem einzigen Wort gesagt, das Jesus oder seine Jünger und Apostel Besuche von Tür zu Tür abstatteten. (Natürlich gingen sie auch in Privathäuser, wenn sich die Gelegenheit bot, un dpredigten da , wo sie aufgenommen wurden)

    Hätten Jesus und seine Jünger einen solchen uneffektiven Dienst durchgeführt wie wir es heute unter der Leitung des Sklaven tun müssen, so würde heute keiner mehr den Namen Christi überhaupt noch kennen.
    Lieber Irrelevant, wenn du es wirklich ehrlich um die Wahrheit geht, dan denke einmal selbst über das nach was man dir lehrt, aber vielleicht willst du hier nur Steurfeuer loslassen.

  • Regina
    Oktober 30, 2010

    Lukas 10, 5-7:
    5 Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!
    6 Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.
    7 In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen. (!!)
    (Luther)
    5 Wenn ihr in ein Haus kommt, sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Haus!‘
    6 Wenn dort jemand bereit ist, den Frieden zu empfangen, wird euer Friede auf ihm ruhen, andernfalls wird er zu euch zurückkehren.
    7 Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was sie euch vorsetzen; denn wer arbeitet, hat Anspruch auf Lohn. Geht aber nicht von Haus zu Haus! NEÜ

  • Ulrike P.
    Oktober 30, 2010

    Hallo Bruderinfo!
    ZITAT:
    Hinweis von Bruderinfo: Dies trifft zum Glück nicht mehr zu, da es jedem Freigestellt ist die Staatsanwaltschaft in solchen Fällen einzuschalten.

    Das geht ja schon mal in die richtige Richtung…aber ist es auch genug?
    Und wer ist da eigentlich gemeint? – Das Opfer und die Familie die es angeht, oder ist das Ältestenkomitee damit gemeint? Das ist für mich nicht ersichtlich, aber ihr könnt mir die Frage sicherlich beantworten.
    Auch kommt es leider für viele Opfer zu spät…wurde sich eigentlich mal offiziell bei ihnen entschuldigt, bekamen sie eine Entschädigung – so wie die Kirchen, zwar wohl hauptsächlich aufgrund des öffentlichen Druckes – es getan haben?
    Außerdem ist es sehr schwammig in seiner Aussage…und deshalb wird so mancher Ältester, der die Organisation schützen möchte, auf der alten Schiene bleiben.

    LG Ulli

  • Salomo
    Oktober 30, 2010

    Hallo an alle,

    ich hatte das Thema auch schon vor einiger Zeit untersucht und bin im Wesentlichen zu ähnlichen Schlüssen gekommen:

    Die Jünger die Jesus aussandte gingen nicht von Haus zu Haus sondern blieben im ersten Haus, dass sie aufnahm, bis sie das Dorf wieder verließen. Wahrscheinlich haben sie zunächst auf dem Dorfplatz gepredigt und wurden dann von jemand nach Hause eingeladen, wie dies damals üblich war (1. Mose 19:2; Richter 19:15-20).

    In Apostelgeschichte 5:42 und 20:20 könnte „von Haus zu Haus“ auch mit „in Privathäusern“ wie in Apg 2:45 übersetzt werden.
    Genauso wie sie nicht von Haus zu Haus gingen um an jeder Tür einen Bissen zu essen, gingen sie nicht systematisch mit der Guten Botschaft von Tür zu Tür, sondern sie kamen mit Interessierten und neu getauften Personen zu Hause zusammen, um sie weiter zu belehren.
    Apostelgeschichte 2:42 Und sie widmeten sich weiterhin der Lehre der Apostel und dem Anteilhaben [miteinander], dem Einnehmen von Mahlzeiten und den Gebeten. . .

    Gerade in Apg 20:20 ergibt sich durch die Übersetzung „in Privatwohnungen“ ein sinniger Gegensatz: „öffentlich“ und „privat“.

    In Ephesus predigte Paulus zunächst öffentlich allen Juden in der Synagoge und danach sonderte er die Jünger in einem privaten Rahmen ab, um sie weiter zu belehren (Apg 19:8,9). Paulus wurde wie Jesus und die Apostel nach seinem öffentlichen Predigen von neuen Jüngern oder Interessierten nach Hause zum Essen eingeladen, um dort noch mehr zu hören und Fragen zu stellen (Luk 7:36; 14:7; Joh 12:12; Apg 16:15,30-34). Der Gastgeber hatte dazu wahrscheinlich seine Verwandten und Freunde eingeladen, damit sie auch seinen neuen Glauben kennen lernen konnten (Apg 10:24).
    Auch befand sich im Privathaus von Priscilla und Aquila in Ephesus eine Versammlung (Apg 18:24, 26; 1.Kor 16:8,19).
    In vier seiner Briefe grüßt der die Versammlung, die im Haus eines Mitgläubigen war.
    (Röm 16:5; 1.Kor 16:19; Kol 4:15; Philemon 2)
    Auch hier wird er Ausdruck „kat oikon“ im Sinne vom „im Haus“ verwendet. Der Ausdruck „kat oikon“ in Apostelgeschichte 2:46 und 20:20 könnte also auch solche Versammlungen im privaten Rahmen einschließen.

    Aus diesen Gründen konnte Paulus die Ältesten aus Ephesus auch später daran erinnern, wie er sie öffentlich und auch in Privathäusern gelehrt hatte (Apg 20:20). Im Vers 21 erinnert er sie daran, dass er Juden und Griechen Zeugnis abgelegt hatte in Bezug auf Reue und Glauben. Dies bezieht sich nicht auf die Ältesten allein, sondern auf alle die ihn öffentlich oder bei einer Einladung von Freunden oder bei privaten Lehrveranstaltungen gehört hatten. Da er hier zu den Ältesten spricht, wurden diese sicherlich besonders von Paulus persönlich für ihr Amt geschult.

    Der heutige Haus-zu-Haus-Dienst ist eher ein öffentlicher Dienst, da wir dabei öffentlich gesehen und auch gehört werden können und auch Personen auf der Straße angesprochen werden. Der Ausdruck „kat oikon“, der im Gegensatz zu „öffentlich“ steht, kann darauf kaum angewendet werden. Er kann sich nur auf Belehrungen in jeweils einem Haus beziehen und passt eher auf Rückbesuche und Heimbibelstudien.

    Es gibt keinen Bericht in der Bibel, wo beschrieben wird, wie Paulus oder ein anderer Jünger von Haus zu Haus predigen geht. Paulus predigte zuerst öffentlich in den Synagogen oder anderen Anbetungsstätten der Juden oder auch auf den Marktplätzen. Auch Apollos ging so vor und wurde selbst anschließend im Privathaus von Aquila und Priscilla belehrt (Apg 18:24-26).
    Auch als Paulus in Athen war, fing er nicht an von Haus zu Haus zu gehen, sondern „begann sich in der Synagoge mit den Juden und den anderen Leuten, die [Gott] anbeteten, und jeden Tag auf dem Marktplatz mit denen zu unterreden, die gerade da waren.“ (Apg 17:17)

    Es gibt also in der Bibel keinen Beweiß dafür, dass die ersten Jünger einen systematischen Haus-zu-Haus-Dienst wie heute durchführten. Dies war wahrscheinlich aus kulturellen Gegebenheiten auch gar nicht möglich.
    Jedenfalls sind (mir) zeitgenössische außerbiblische Berichte über eine solche Tätigkeit der ersten Christen nicht bekannt.

    Gott hat uns einen Auftrag zum öffentlichen Predigen gegeben, aber keinen direkten Auftrag von Haus zu Haus zu gehen (Römer 10:10; Matthäus 10:27).

    Überhaupt gibt es wenig organisatorische Einzelheiten, wie die Versammlung organisiert war, sondern nur einen groben Rahmen. Offensichtlich hat Gott uns einen gewissen Freiraum eingeräumt, wie wir die Versammlung und das Predigen organisieren.
    Der Haus-zu-Haus-Dienst ist eine Möglichkeit öffentlich Zeugnis zu geben, aber eine Verpflichtung dazu kann man aus der Bibel nicht ableiten.
    Darauf sollte man sich aber nicht ausruhen, wenn in Wirklichkeit Ängste, Bequemlichkeit oder Stolz einem davon abhalten den Haus-zu-Haus-Dienst durchzuführen. Im Haus-zu-Haus-Dienst werden immer noch Schafe gefunden. Deshalb werde ich auch weiterhin diesen Dienst durchführen.
    Doch dort wo Haus-zu-Haus-Besuche im Allgemeinen unerwünscht sind, könnte man sich auch auf andere Methoden konzentrieren, um die Menschen in der Öffentlichkeit auf die Botschaft aufmerksam zu machen (z.B. Stände auf der Straße, Ansprechen auf öffentlichen Plätzen und Wegen).

    Da es um Menschenleben geht, sollte natürlich jede Erfolg versprechende Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Dazu braucht es kein besonderes biblisches Vorbild. Der Straßendienst wurde im ersten Jahrhundert ja auch nicht so durchgeführt. Oder glaubt jemand die ersten Christen hätten stumm auf der Straße gestanden und irgendwelche Pergamente oder Tontafeln hochgehalten?
    Historisch gesehen hat der heutige Haus-zu-Haus-Dienst seinen Ursprung in den 1000 Kolporteuren, die Bruder C. T. Russel im Jahre 1881 zur Verbreitung seiner Schriften suchte. Als Kaufmann wusste er wie man da praktischerweise vorgeht.
    So wie im ersten Jahrhundert wurden in der Neuzeit einfach die üblichen Methoden der jeweiligen Zeit zu Verbreitung der Botschaft verwendet. Zeitungen, Zeitschriften, Traktate, Bücher, Kolporteure, Rundfunk, Film, Kassette, CD, DVD, Internet. Dagegen ist sicherlich nichts einzuwenden.

    Mir scheint beim Haus-zu-Haus-Dienst wurde im Nachhinein versucht eine bestehende Tradition mit der Bibel zu begründen, obwohl man sie mit der Bibel nicht eindeutig belegen kann und sie eher eine andere Auslegung nahe legt.
    Ich finde aber, dass der praktische Nutzen allein schon Rechtfertigung genug ist, doch man sollte kein Dogma daraus machen.
    Und wer weiß, vielleicht sind die verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten sogar göttliche Absicht, damit das öffentliche Predigen in der Endzeit auch in Form des Haus-zu-Haus-Dienstes durchgeführt wird.

    Ich betrachte die L.K. als eine Art Trainer, welcher der Mannschaft die grundsätzliche Spieltaktik vorgibt. Solange der Spielerfolg da ist gibt es für die Mannschaft eigentlich keine Berechtigung die Zusammenarbeit zu verweigern und für den Vorstand keinen Grund den Trainer zu wechseln. Und außerdem gibt es für erfahrene und talentierte Spieler genügend Raum für individuelle Spielweisen. Wenn du mir deiner individuellen Taktik mehr Erfolg hast, wird sich wohl kaum einer beschweren, sondern du wirst sogar andere zu Nachahmung anregen.

    Liebe Grüße

    Salomo

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Wie schon oft erwähnt, kann man das neue Testament nicht eindeutig verstehen, wenn man nicht auch das Alte Testament mit einbezieht. Im folgenden Vers 1 und die Verse danach ist eindeutig Jesus gemeint. Jesus wird den Nationen das Recht kundtun. Das heißt er wird dafür sorgen dass die Gute Botschaft bekannt gemacht wird.
    Nun achtet mal ganz genau auf den Vers 2, er bestätigt die Ansicht vom Vortrag in Bruderinfo und den meisten Kommentaren:

    Jesaja 42
    1. Siehe, mein Knecht (Jesus), den ich stütze, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird den Nationen das Recht kundtun.
    2. Er wird nicht schreien und nicht rufen, noch seine Stimme hören lassen auf der Straße.
    3. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen; er wird der Wahrheit gemäß das Recht kundtun.
    4. Er wird nicht ermatten noch niedersinken, bis er das Recht auf Erden gegründet hat; und die Inseln (Inseln = treue Schafe) werden auf seine Lehre harren. –
    5. So spricht Gott, Jehova, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete mit ihren Gewächsen, dem Volke auf ihr den Odem gab, und den Lebenshauch denen, die darauf wandeln:
    6. Ich, Jehova, ich habe dich (Jesus) gerufen in Gerechtigkeit und ergriff dich bei der Hand; und ich werde dich behüten und dich setzen zum Bunde des Volkes, zum Licht der Nationen:
    7. um blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker (der Organisation) herauszuführen, und aus dem Gefängnis, die in der (geistigen) Finsternis sitzen. –
    8. Ich bin Jehova, das ist mein Name; und meine Ehre gebe ich keinem anderen, noch meinen Ruhm den geschnitzten Bildern. (geschnitzte Bilder = Organisation)

    Liebe Grüße
    Alois

  • Christian
    Oktober 30, 2010

    Hallo,

    ich stimme dem Artikel nicht ganz zu. Es ist doch völlig egal, ob ein Predigen von Haus zu Haus gemeint ist oder nicht. Wichtig ist doch, dass den Menschen auf irgendeine Weise Jehova, seine Ziele und sein Vorhaben bekannt gemacht wird.

    Offensichtlich geht hier jemand nicht gerne in den Predigdienst und versucht kramphaft eine Ausrede dafür zu finden.
    Man versucht in der ellenlangen Ausführung über die altgriechische Bedeutung der Definition „von Haus zu Haus“ oder „in den Häusern“, wie es nun doch genau gemeint sein muss, das Thema Haus zu Hausdienst, „ja oder nein“, in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken. Dabei vergisst der Autor aber den Grund, weshalb das alles gemacht wurde und wird, nämlich um Menschen zu helfen und zu Jehova und Jesus zu führen!!!

    Welche Logik hätte es gehabt nach dem Weggang der Apostel mit dem Predigtwerk aufzuhören, oder in der Neuzeit damit gar nicht wieder anzufangen.

    Hätte uns niemand gepredigt würden wir heute sicherlich noch vor einem Kreuz kniehen, würden den Rosenkranz beten, mit der verheirateten hübschen Nachbarin ins Bett gehen, dass dann dem Pfarrer beichten, um dann mit „gottes Gnade“ gleich wieder die selbe Verfehlung zu begehen. Wir wären gute Soldaten und würden für unser Vaterland unsere Mitgläubigen in den Feindesländern im Kriegsfall wie es im WK 1 und 2 passiert ist abknallen. Na super kann ich nur sagen!!!
    Wie habt Ihr denn von Jehova etwas erfahren? Wenn eure Eltern euch nichts über Jehova beigebracht haben, wurde den meisten von euch doch von Haus zu Haus gepredigt?
    Seid ihr dafür nicht dankbar?

    Ich gehe auch nicht gerne in den Predigdienst, das gebe ich zu!!
    Aber ich möchte fragen. Wie soll den sonst die gute Botschaft verkündet werden?
    Wie sollen den sonst Menschen davor gewarnt werden, dass Gott hier auf der Erde eingreifen wird um die Bösen zu vernichten?
    Ist es nicht naheliegend dies von Haus zu Haus zu tun? Wie soll man denn anders alle Menschen erreichen können?
    Oder glaubt ihr, dass Jehova kein Gericht mehr über die Menschen bringen wird?
    Glaubt ihr, dass es ausreicht gerettet zu werden, wenn man wie die Katholiken oder die Protestanten mehr oder weniger an Jesus als einen „Erlöser“ glaubt oder gehören hier nicht auch Werke des Glaubens dazu, Verhaltensweisen zu Praktizieren die einen für Jehova annehmbar machen?
    Wie werden die Menschen dies erfahren, wenn man Ihnen es nicht verkündigt?
    Welche Möglichkeit haben Sie, von Ihrem verkehrten Handeln abzulassen, wenn man Sie nicht warnt?
    Es ist doch logisch, dass dies auf irgendeine Weise zu geschehen hat. Die Methode von Haus zu Haus ist meines erachtens die wirkungsvollste.
    Nur Gelegenheitszeugnis an Arbeitskollegen oder Freunde zu geben, wäre ungerecht gegenüber denen, die keine Freunde und Bekannte unter Zeugen Jehovas haben. Das wäre zu selektiv und würde die Möglichkeit Jehova kennen zu lernen sehr einschränken.

    Bitte, ich möchte hier niemanden angreifen. Es ist nur meine Überzeugung.

    Auch glaube ich auch nicht, dass Jesus das „in die Häuser gehen“ oder „von Haus zu Haus“ gehen nur als Möglichkeit einer Herbergssuche gesehen hat. Sonst hätten die Jünger nämlich nicht den Staub von Ihren Füßen schütteln müssen, wenn niemand auf sie gehört hätte.

    Ich stimme damit überein, dass das Ausfüllen eines Predigtdiensberichts nur der Überwachung der Verkündiger dient und als Anreiz gebraucht wird sein „Stundenziel zu erreichen“.
    Wenn du nicht 10 Stunden im Monat in den Dienst gehst kannst Du kein Dienstamtgehilfe sein. Das ist das Mindestmaß.

    Ja ihr habt recht. Viele hetzen ohne Liebe von Tür zu Tür und nerven die Leute, die in ihrer Verzweiflung dann uns gegenüber manchmal sogar aggressiv werden.
    Jesu Anweisung war es die gute Botschaft zu verkünden. Er sagte nichts davon, dass die Leute belästigt werden sollten, was heute definitiv der Fall ist und unserem Ansehen als Zeugen Jehovas schadet.
    Wenn jemand nichts von der Wahrheit hören möchte, dann sollen wir den Staub von unseren Füßen abschütteln. – Es steht nirgends in der Heiligen Schrift, dass wir dann immer wieder hinzugehen hätten um ihn zu nerven. Er hatte seine Chance.
    Sollte er seine Einstellung ändern und von Jehova gezogen werden, so wird Jehova einen Weg finden.

    Ich meine wir Zeugen Jehovas predigen zuviel. Zu Zeiten Jesu waren die Felder reif zur Ernte. Das ist heute nicht mehr der Fall. Zumindest nicht bei uns.
    Die Qualität müsste gesteigert werden nicht die Quantität.
    Wenn es das Werk Jehovas ist und der heilige Geist sowie die Engel uns hierbei unterstützen, so wären eine kleine Gruppe in den Versammlungen, die Jehova zu Lehrern befähigt hat, dazu in der Lage das komplette Versammlungsgebiet zu 100 % abzuernten.
    Hier stimme ich dem Verfasser absolut zu.
    Auch ist es richtig, dass unsere Liebe nicht durch den Predigdienst definiert wird, sondern über unser Verhalten, was wir an den Tag legen. Leider ist diese Liebe in vielen Versammlungen erkaltet. Aber wurde das nicht in der Bibel vorhergesagt?

    Entschuldigt bitte, wenn ich jemanden mit meinen Ausführungen zu nahe getreten bin! Ich sehe halt nur, das das Predigen von Haus zu Haus effektiv und notwendig ist. Auch ist anzunehmen, dass die ersten Christen diese Methode aufgrund ihrer Effektivität angewand haben und dies nicht nur der Suche nach einer Unterkunft diente. Ich nehme in vernünftiger Weise auch weiterhin daran teil.
    Wenn jemand dies anders sieht weil er sich nicht als Lehrer berufen sieht so akzeptiere ich dies auch, zumal bei uns die Felder abgeerntet sind.

    Liebe Grüße

    Christian

  • Dennis
    Oktober 30, 2010

    Lieber Christian,

    man sieht bei dir, dass du dir deinen Eifer und den Idealismus bewahrt hast, das ist zu loben. Du hast Recht, wenn du sagst, dass es vielleicht etwas kleinlich ist über das griech. Wort „kat´oikon“ und dem HzH-Dienst zu diskutieren. Aber darum geht es nur am Rande, was den Themekomplex „Pflicht des HzH-Dienstes“ betrifft. Es ist einfach Fakt, dass damals nicht alle Christen „Verkündiger, Evangelisten“ waren. Frauen überhaupt nicht, denn das ist sogar heute noch in diesem Kulturkreis völlig undenkbar, wie hätte es damals sein können. Deshalb existiert nicht ein Bibelvers aus dem NT wo über eine predigende Schwester berichtet wird.

    Nein, wer das NT nicht durch die WT-Brille ließt erkennt auch z.B. durch folgenden Text, dass es eine besondere „Gabe“ war zu „evangelisieren“ genauso wie „lehren, Heilungen, prophezeien“ usw:

    (Apostelgeschichte 21:8) . . .Am nächsten Tag brachen wir auf und kamen in Cäsarẹa an, und wir kehrten im Haus des EVANGELIUMSVERKÜNDIGERS Philịppus ein, der einer von den sieben Männern war, und wir hielten uns bei ihm auf.

    Warum wird Philippus, der ein Bruder in verantwortlicher Stellung war (Apg. 6:5) extra als „EVANGELIUMSVERKÜNDIGER“ bezeichnet, wenn doch sowieso alle „EVANGELIUMSVERKÜNDIGER“ waren? Das ist nicht logisch!

    Aber überlege bitte ob deine Aussage stimmt, dass der HzH-Dienst das effektivste ist.

    Kannst du mir erklären, wieso die Adventisten, die Pfingstgemeinde, die Neuapostolische Kirche u.v.m. heute Millionen mal mehr Anhänger haben als die ZJ, obwohl sie auch im 19.Jhdt. in den USA ihren Anfang nahmen und obwohl nie einer von diesen Leuten je auch nur eine Stunde von Haus-zu-Haus gepredigt hat???

    Wenn Wachstum ein Segen Jehovas ist, wie uns der „Sklave“ immer weiß machen will, wieviel mehr sind dann diese Religionsgem. gesegnet?

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Salomo
    Oktober 30, 2010

    Hallo Denis,

    ich habe mal schnell ein paar Bibelstellen zusammengesucht. Ganz so eindeutig, wie du dies sagst scheint mir die Sache nicht zu sein. In der heutigen Kultur und durch die Belehrung in der Versammlung sollte (fast) jeder in der Lage sein öffentlich Zeugnis für den Herrn abzulegen. Ich bin dankbar dafür, dass ich an der Erfüllung von Mat 24:14 einen Anteil haben kann. Aber nicht jeder ist in der Lage gleich ein ernannter Vollzeitprediger zu werden.

    Verkündigung

    Mat 10:27-28 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern…
    Mat 5:14-16 Ihr seid das Licht der Welt. … laßt euer Licht vor den Menschen leuchten,
    1. Pe 2:9 …damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.
    Rö 10:9-10 Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. …
    2. Kor 5:20 Wir sind daher Gesandte an Christi Statt, … An Christi Statt bitten wir: „Werdet versöhnt mit Gott.“
    1. Kor 12:31 Unablässig aber strebt eifrig nach den größeren Gaben.
    1. Kor 14:1 Jagt der Liebe nach, doch strebt eifrig und beständig nach den geistigen Gaben, vor allem aber, daß ihr prophezeien könnt. … 3 Wer aber prophezeit, erbaut und ermuntert und tröstet…
    Off 11:3 Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“
    Off 11:7 Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, … Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten.
    Off 22:17 Und der Geist und die Braut sagen fortwährend: „Komm!“ Und jeder, der [es] hört, sage: „Komm!“.

    Evangeliumsverkündiger

    Eph 4:11-12 Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk (Werk des Dienstes [diakonia]), . . .
    1. Kor 12:28 Und Gott hat die Betreffenden in der Versammlung gesetzt: erstens Apostel; zweitens Propheten; drittens Lehrer;
    2. Tim 4:5 verrichte [das] Werk eines Evangeliumsverkündigers, führe deinen Dienst [diakonia, auch Dienstamt] völlig durch. (s. a. 1Tim 4:14; Apg 6:6; 13:3)
    1. Tim 1:12 Ich bin Christus Jesus, … dankbar, weil er mich als treu erachtete, indem er mir ein Dienstamt [diakonia] zuwies,
    Apg 1:16-20 .. denn er war zu uns gezählt worden und erlangte einen Anteil an diesem Dienst [diakonia, auch Dienstamt] … ‚Sein Aufsichtsamt übernehme ein anderer.‘

    Schwestern

    Rö 16:1-2 Ich empfehle euch Phöbe, unsere Schwester, die eine Dienerin (Diakon, Diener, Dienstamtgehilfe) der Versammlung in Kenchrẹä ist, …, denn sie selbst hat sich auch als eine Verteidigerin vieler erwiesen, ja meiner selbst.
    Rör 16:3 Richtet meine Grüße aus an Priska und Ạquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus,
    Apg 18:26 Als Priscịlla und Ạquila ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und erklärten ihm den Weg Gottes noch genauer. . .
    Phil 4:2-3 Euọdia ermahne ich und Syntỵche ermahne ich…, steh diesen [Frauen] weiterhin bei, die für die gute Botschaft Seite an Seite mit mir gestritten haben, …
    Apg 2:17 ‚ „Und in den letzten Tagen“, spricht Gott, „werde ich etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden prophezeien
    Apg 21:9 Dieser Mann hatte vier Töchter, Jungfrauen, die prophezeiten.
    1. Kor 11:5 jede Frau aber, die mit unbedecktem Haupt betet oder prophezeit,. . .
    Ps 68:11 Jehova selbst gibt das Wort; Die Verkündigerinnen der guten Botschaft sind ein großes Heer.

    Ich lasse das erst mal unkommentiert.
    Zum HzHD an sich habe ich mich ja oben schon geäußert.

    Liebe Grüße

    Salomo

  • Ulrike P.
    Oktober 30, 2010

    Hallo Salomo,
    vielen Dank für die Bibelstellen über die Glaubensschwestern.
    Dazu kann ich nur sagen: Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht schweigen, über das was so sehr mein Herz bewegt.

    Und ich glaube, das ist es auch worum es Dennis geht – nicht mehr aus einem Aspekt des Stundensammelns oder aus einem Pflichtgefühl heraus predigen zu gehen, sondern sich zu JHWH und Jesus zu bekennen, weil das Herz einen dazu antreibt.

    LG Ulli

  • Dennis
    Oktober 30, 2010

    Lieber Salomo,

    danke für deine Einwände und die Bibelstellen. Doch ich empfehle dir aufrichtig auch andere Bibelübersetzungen zu nutzen, die nicht so tendenziös nach WT-Lehre ausgerichtet sind, wie es die NWÜ eindeutig ist.

    Ein Beispiel ist hier dein zitierter Vers aus Ps. 68:11, wo angeblich von „Verkündigerinnen, der guten Botschaft“ die Rede sein soll. Beides ist definitiv falsch und steht dort nicht. Hier eine Auswahl an Übersetzungen:

    -Schlachter 1951-
    „Der Herr spricht das entscheidende Wort / für die Botinnen der Freude in ihrer großen Schar:

    -Elberfelder 1905-
    „Der Herr erläßt das Wort; der Siegesbotinnen ist eine große Schar.“

    -Luther unrevidiert-
    „DEr HERR gibt das Wort / Mit grossen scharen Euangelisten.“

    -Neue Jerusalemer Bibel Einheitsübersetzung-
    „Der Herr entsendet sein Wort;/groß ist der Siegesbotinnen Schar.“

    Ps. 68 kann schon deshalb nichts mit unserem HzH-Dienst oder verkündigen an sich zu tun haben, weil es zu der Zeit noch gar kein Evangelium gab, das man hätte verkündigen können und schon gar nicht durch Frauen von HzH.

    Es ist nur eine Empfehlung von mir, wenn du wirklich wissen willst was das Wort Gottes dir sagen will, dann vertraue nicht einfach blind auf die NWÜ, denn diese wurde mit Hintergedanken übersetzt und ist voller Bibelexegese.

    Als eines unter vielen Beispielen ist hier Röm. 14:8 zu nennen:

    -NWÜ-
    „denn wenn wir leben, leben wir für JEHOVA, und auch wenn wir sterben, sterben wir für JEHOVA. Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir JEHOVA. 9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder zum Leben gekommen, damit er Herr sei sowohl über die Toten als auch die Lebenden.“

    Schon der ganze Kontext besonders in Vers 9 zeigt eindeutig, dass hier im Vers 8 nicht „Jehova“ gemeint sein kann sondern der „Herr“ Jesus, deshalb ja auch die Erklärung von Paulus in Vers 9 wo er auf das vorher erwähnte bezug nimmt.

    Hier die richtige Übersetzung ohne Verfälschung des Urtextes:

    -Elberfelder 1905-
    „Denn sei es, daß wir leben, wir leben dem Herrn; sei es, daß wir sterben, wir sterben dem Herrn. Sei es nun, daß wir leben, sei es, daß wir sterben, wir sind des Herrn.“

    -Luther unrev.-
    „Leben wir / so leben wir dem HErrn / Sterben wir / so sterben wir dem HErrn. Darumb / wir leben oder sterben / so sind wir des HErrn.“

    -Neue Jer. Bibel EÜ-
    „Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.“

    Was die Bibelstellen unter deiner Überschrift „Evangeliumsverkündiger“ betrifft, gibt es hier wohl ein Missverständnis, denn du zitierst bsbw. Apg. 1:16-20 wo von „Dienst“ (diakonia) gesprochen wird, das hat aber nichts mit dem HzH-Dienst oder predigen zu tun sondern mit einem Amt eines Bruders, der durch hl. Geist für dieses Amt in der Versammlung ausgewählt oder zu diesem ernannt wurde. So ist es auch bei den anderen Bibelstellen wo du das Wort „diakonia“ explizit aufführst.

    Was hat „diakonia“ mit dem HzH-Dienst zu tun?

    Über das bekannt machen oder verkündigen der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus besteht übrigens gar kein Dissens. Es geht um die Betonung auf das Verkündigen als bibl. Pflicht jedes einzelnen und die Art und Weise wie jeder ZJ dies zu tun hat. Bei uns wird die „Freiheit des Christus“ in dieser Beziehung zu Tode organisiert.

    Auch hast du geschrieben, dass jeder in dieser (unserer) Kultur in der Lage sein sollte zu predigen, also auch Frauen. Ich meinte aber die nah-östliche Kultur und dort ist es definitiv nicht möglich. Phil. 4 ist ein guter Vers und stützt dein Ansicht wie ich finde. Danke dir für diesen Vers, den werde ich mir nochmal genauer ansehen und vielleicht komme ich zu einer anderen Einschätzung diesbezüglich.

    Jedenfalls von mir, herzlich willkommen hier und bis demnächst!

    Brüderliche Grüße
    Dennis

  • Ulrike P.
    Oktober 30, 2010

    Hallo Christian,
    zunächst einmal herzlich willkommen. Und nein – du bist hier ganz sicher niemandem zu nahe getreten, weil deine Ausführungen sachlich und freundlich sind.

    ZITAT:
    Dabei vergisst der Autor aber den Grund, weshalb das alles gemacht wurde und wird, nämlich um Menschen zu helfen und zu Jehova und Jesus zu führen!!!

    Das mag bei dir und den meisten Verkündigern das Ziel sein…das Ziel der Organisation ist aber ein anderes…wie du ja selbst in den Zeitschriften lesen kannst geht es viel mehr darum, die Menschen in die Organisation zu ziehen.
    Andernfalls könnte es ihnen doch Recht sein, die Menschen auf Gott, die Erlösungstat seines Sohnes und den Rettungsplan aufmerksam zu machen und ihnen zu helfen ein persönliches Glaubensleben zu entwickeln ohne sie zur Organisation zu füheren…wo es am Ende darauf hinausläuft, das sie bei ihrer Taufe der Organisation einen Treueschwur leisten und mit lautem „Ja“ anerkennen sollen, dass die Organisation Gottes Mitteilungskanal ist…

    ZITAT:
    Hätte uns niemand gepredigt würden wir heute sicherlich noch vor einem Kreuz kniehen, würden den Rosenkranz beten, mit der verheirateten hübschen Nachbarin ins Bett gehen, dass dann dem Pfarrer beichten, um dann mit “gottes Gnade” gleich wieder die selbe Verfehlung zu begehen.

    Nun, nicht mehr vor dem Kreuz zu knien ist natürlich gut und richtig, denn unsere Knie sollen sich vor Jesus beugen und nicht vor einem Stück Holz. – Sich statt dessen aber vor Menschen zu beugen, die selbstherrlich trotz mannigfacher Fehler an ihrer Vormachtsstellung festhalten, kann ebensoweinig richtig sein.
    Menschen die mit ihren hübschen Nachbarn…oder Kollegen…oder Glaubensgeschwistern ins Bett gehen, findest du allerdings in den Reihen der Zeugen, mehr als dir lieb´ ist.
    Für einen reuigen Sünder gibt es natürlich keine Beichte mit der seine schwerwiegende sexuelle Vergehung abgegolten wäre…nein, dieser Sünder muss natürlich „bluten“. – Er soll seine Demut zeigen…und dafür ist es logischerweise zuerst einmal nötig ihn zu demütigen.
    Allerdings gibt es trotzdem eine Beichte…sogar mit dazugehörigen Beichtgeheimnis, das dem Ältesten selbstverständlich verbietet, einem Kinderschänder oder Vergewaltiger dem weltlichen Strafgericht auszuliefern, damit er seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann.***( Hinweis von Bruderinfo: Dies trifft zum Glück nicht mehr zu, da es jedem Freigestellt ist die Staatsanwaltschaft in solchen Fällen einzuschalten.***)
    ———

    ZITAT:
    Nur Gelegenheitszeugnis an Arbeitskollegen oder Freunde zu geben, wäre ungerecht gegenüber denen, die keine Freunde und Bekannte unter Zeugen Jehovas haben. Das wäre zu selektiv und würde die Möglichkeit Jehova kennen zu lernen sehr einschränken.

    Ich wurde im HzH-Dienst gefunden und ich war lange Zeit sehr Dankbar dafür…nachdem ich aber erkannt hatte, dass die Wahrheit der Organisation, mit der Wahrheit von der die Bibel spricht rein garnichts gemein hat, war´s mit der Dankbarkeit dann allerdings gründlich vorbei.
    Was das private Zeugnisgeben anbelangt, bist du ein wenig zu pessimistisch. Ich denke, wenn der Hauptaugenmerk von Anfang an darauf gerichtet gewesen wäre, mit seinem persönlichenm Umfeld über Gottes gütigen Plan zu sprechen und ihnen gegenüber zusätzlich auch Taten der Liebe sprechen zu lassen, indem man sich ihnen öffnet und sie als Menschen schätzt, dann wären die Kreise schon vor langem viel weiter und viel nachhaltiger gezogen worden, als mit dem Predigen bei Fremden. – Alleine schon die Tatsache, dass trotz allem Stundenkloppen immer weniger im Dienst gefunden werden, sondern der „Wachstum“ – der ja eh´schon keiner mehr ist – zum allergrößten Teil aus den eigenen Sprösslingen besteht, zeigt auf, dass kein Segen auf dieser Art des Dienstes ruht.

    Ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu sehr mit meinen Gegenargumenten erschlagen, ich will dir nichts Böses, ich will dich nur ermutigen dein Vertrauen NICHT auf eine menschliche Führung zu setzen, bloß weil sie so vollmundig dahertönt, die neuzeitliche Arche zu sein. 🙂

    Achte mal darauf wie häufig und eindringlich sie davon sprechen, um sich dabei selbst zu loben und Ehre für sich einzufordern…und wie wenig über Gott und seinen Sohn?
    Wenn sie es doch einmal tun, dann wird von ihnen ein Bild gezeichnet, das einen gnadenlosen Richter zeigt und einen König, dessen unerreichbares Vorbild wir – natürlich hauptsächlich durch den Predigtdienst – nacheifern sollen. Über unser Versagen darin, wird natürlich eines Tages wenn wir einmal vor ihm stehen, noch gesprochen werden…
    Und wie häufig wird Jesus im Gegensatz dazu, als unser aller Erlöser dargestellt…der uns trotz unserer Fehlerhaftigkeit liebt?
    Ich weiß, schon mal wird es auch erwähnt, aber eher in kleinen Nebensätzen.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Oktober 30, 2010

    Zu Deinem Schlußsatz lieber Karl: >Ausserdem verdreht man das Evangelium, wenn man die Werke über den Glauben stellt. Ich hoffe du öffnest deine Augen lieber Horst<

    …möchte ich für Horst noch einen Denkanstoß geben: Lieber Horst nimm einmal die Bibel, wenn es geht eine andere als die NWÜ den die ist tendeziös übersetzt (z.B. Apg. 20:20 wie im Hauptartikel ja sehr gut belegt) also die Worte Haus zu Haus – steht so NICHT in den grichischen Urschriften – und ließ die Briefe und Bibelbücher von Paulus – allem voran an die Römer. Wenn Du mit Hilfe des Geistes Gottes diese Verse erfaßt hast dann bist Du in Deinem Glauben einen großen Schritt weiter gekommen. Und dann wirst Du vielleicht folgende Verse verstehen:

    Röm. 1: 17 Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«

    oder 9: Gesetzesgerechtigkeit und Glaubensgerechtigkeit
    30 Was sollen wir nun hierzu sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht nach der Gerechtigkeit trachteten, haben die Gerechtigkeit erlangt; ich rede aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.

    31 Israel aber hat nach dem Gesetz der Gerechtigkeit getrachtet und hat es doch nicht erreicht. 32 Warum das? Weil es die Gerechtigkeit nicht aus dem Glauben sucht, sondern als komme sie aus den Werken. … und wer an ihn (Jesus) glaubt, der soll nicht zuschanden werden.«

    noch einen:

    10: 2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen.

    Ich wünsche Dir lieber Horst daß Du solche Aussagen der Schrift verstehst und Deine Beziehung zu Jehova und Jesus – nur von dieser Seite wirst Du Leben bekommen – aufbaust, und dann brauchst Du keine anderen Lehrer, aber auch das wird Dir in
    1. Joh. 2: 26,27 nahegelegt.
    lg. Matthäus

  • Shannon
    Oktober 30, 2010

    Was mir aufgefallen ist……

    in den letzten Tagen ist man ja fast nicht mehr nachgekommen, mit lesen. Etwas ist mir dabei aufgefallen. Die Kommentare von den Schreibern hier in Bruderinfo sind allesamt liebevoll und verständnisvoll. Selbst wenn bei manchem Kommentar in mir ein: „Ops, harter Tobak“ hoch kam, wie bei den Kommentaren von Alois, Dennis oder Brosi, waren sie doch voller Verständnis, gut erklärend und zeigten eine andere Sichtweise.

    Und jedes mal dann, wenn sich ein Bruder aus der Rubrik „Wachturmzögling“ (wie es Brosi einmal geschrieben hat) hierher verirrte, sind die Kommentare kaltherzig, herablassend, arrogant und lieblos. Wenn das der Geist ist, der durch die Versammlungen weht und wenn das ein Hauch vom kommenden Paradies sein soll, dann verzichte ich gerne auf dieses Paradies.

    Vielleicht sollte die Wachturmgesellschaft mal einen Kurs in Nächstenliebe, Verständnis und Herzensgüte anbieten. Nur, wo im Herzen keine Güte ist, kann auch keine spürbar werden. Aber wie heißt es in einem sehr weltlichen Sprichwort? Der Fisch stinkt immer vom Kopf.

    Alles Liebe euch, wo auch immer ihr seid.

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Hallo Matthäus

    LIEBE DEINEN NÄCHSTEN!
    Wer ist eigentlich der Nächste? Viele sind uns nahe, die Frau, die Kinder, die Familie usw.
    Aber wer ist uns am aller allernächsten?
    Wenn wir zu Jehova beten, dann kommen die Gebete nur durch den Mittler Jesus Christus zu unserem Vater. Die meisten beten mit den Gedanken, ohne einen Laut von sich zu geben. Wenn Jesus der Mittler zwischen uns und Jehova ist, so muss er unsere Gedanken lesen können. Jesus ist uns somit ganz ganz nah. Er ist uns am nächsten!
    Liebe deinen Nächsten, also liebe Jesus Christus!
    So verstehe ich das in der Bibel genannte Gebot der Liebe, es ist das größte Gebot, unseren Hirten Jesus der treu zu uns steht zu lieben.
    Kaum ein Mensch wird eine andere Person mehr lieben als sich selbst. Aber Jesus, ihn kann man mehr lieben als sich selbst, denn es ist eine ganz andere geistige Ebene in der die Liebe zum tragen kommt.

  • horst
    Oktober 30, 2010

    immer das gleiche mit euch abgefallenen oder halbabgefallenen oder was auch immer: ihr habt kein bock auf predigen ! das ist IMMER eure schwierigkeit. IHR wollt keine Zeugen sein. Wer auch immer erzählt es ist nicht wichtig einen bericht abzugeben- was ist mit dem? der hört auf zu predigen. ist so. alles andere ist nur geschwätz von euch.

  • Bruderinfo
    Oktober 30, 2010

    Lieber Horst,
    von was abfallen? Vom Glauben oder von einer menschlichen Gesellschaft? Die meisten hier gehen noch in den Predigtdienst. Ein Bruder von uns ist sogar Pionier. Aber wahrscheinlich hast du selbst keinen festen Glauben, sonst würdest du biblisch argumentieren. Immer das gleiche mit Brüdern die wie ein Dackel hinter der Gesellschaft herlaufen und selbst nicht mehr in der Lage sind eigene Gedanken zu denken. Wenn die Gesellschaft zusammenbricht dann ist dein Glaube lieber Horst auch zusammengebrochen. Verzeih die direkten Worte, aber du scheinst noch den Schlaf des Träumers zu schlafen. Jetzt ist aber die Zeit aufzuwachen. Genau jetzt. LG Bruderinfo

  • Karl
    Oktober 30, 2010

    Lieber Horst,

    wenn du eine unabhängige Bibelübersetzung aufschlägst und die Apostelgeschichte liest, wird dir auch auffallen, dass Jesus seinen Jünger befiehlt nicht von Haus zu Haus zu gehen.
    Sie gingen lediglich in vereinzelte Häuser und in die Tempel mehr nicht!

    Dies sagte er meiner Meinung nach, um die Glaubwürdigkeit zu erhalten.
    Zeugen Jehovas sind doch mittlerweile nur noch die Nervensägen die „Klingelputzen“!

    Traurig finde ich, dass man anhand eines Berichtzettels die „Stärke des Glaubens“ feststellt!

    Ausserdem verdreht man das Evangelium, wenn man die Werke über den Glauben stellt.

    Ich hoffe du öffnest deine Augen lieber Horst.

    LG
    Karl

  • Manfred
    Oktober 30, 2010

    Lieber Horst,
    ich bin weder abgefallen noch halb abgefallen. Auch spreche ich weiterhin über Jehova und sogar mehr denn je. Alleine gestern habe ich über 3 Stunden über Jehova und Jesus gesprochen und es war ein sehr interessantes Gespräch. Aber ich berichte das nicht mehr, weil man A von der Versammlung dadurch statistisch erfassbar ist und auf den Predigdienst Bericht reduziert wird und B weil Jesus gesagt hat, dass bei Opfergaben die linke Hand nicht wissen soll was die rechte tut. Da der Predigdienst von der Gesellschaft als heutiges Opfer angesehen wird, geht das niemanden etwas an, wieviel ich gebe oder nicht gebe. Jehova sieht es und das ist das einzige was zählt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Shannon
    Oktober 30, 2010

    Hallo Horst,

    es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder bist du ein Forumstroll und hast mit den Zeugen Jehovas wenig am Hut oder du meinst tatsächlich ernst, was du hier geschrieben hast.

    Das bedeutet: Berichte abgeben und Kontrolle, das muss sein. Das bedeutet, die Verkündiger gehen predigen,….. warum?? Ja vielleicht weil man kontrolliert wird, von der Gesellschaft? Oder möglicherweise weil man ganz vielen Menschen davon erzählen will, was in der Bibel steht und das aus vollem Herzen und aus Überzeugung.
    Wie heißt es so schön: Wenn das Herz voll ist, läuft der Mund über… Aber das Herz eines gesellschaftshörigen und auf Linie getrimmten Zeugen ist wohl nicht sehr voll, sonst bräuchte man keine Kontrolle, keine Berichte, keine Überwachung.
    Wer muss heuzutage kontrolliert werden? Kinder, Jugendliche oder vielleicht auch Erwachsene, damit sie nicht anfangen, selber zu denken.
    Mit welchem Recht werden Brüder und Schwestern wie unmündige Kinder behandelt, die man auf Linie trimmen muss? Jehova und Jesus tun das bestimmt nicht. Wer die Gebote in der Bibel als Messlatte für seine Handlungen nimmt, handelt aus freiem Willen und aus vollem Herzen heraus. Wozu dann Berichte?

  • Dennis
    Oktober 30, 2010

    Hallo und willkommen Horst,

    wenn man sich bei einer Gruppe zum ersten mal zu Wort meldet, sollte wohl das Mindeste, nämlich eine kurze Begrüßung oder Anrede, nicht zu viel verlangt sein. Das hat etwas mit Anstand und Höflichkeit zu tun lieber Horst. Das gleiche gilt auch für E.E. nur nochmal nachträglich. Zeigt auch wieder welchen Geist dieser Typ hat.

    Aber zurück zu dir Horst, warum diese Verachtung warum dieses Organisations-Hörigkeitsdenken? Zeige mir eine Bibelstelle bitte nur eine einzige, die man heranziehen kann um einen wahren Nachfolger Jesus Christi zu überzeugen einen monatl. schriftl. Bericht an eine menschl. Organisation abzugeben.

    Ich bin gespannt…..!

    Übrigens predige ich oft informell mit Arbeitskollegen u.a. und schaue nicht jedes mal auf die Uhr, was mache ich dann? Den heiligen Bericht an den Sklaven verfälschen und eine geschätzte Stundenzahl aufschreiben?

    Brüderliche Grüße
    Dennis

  • Ulrike P.
    Oktober 30, 2010

    Hallo Horst,
    au weh, da hat aber einer viel Frust, woll? – Hast auch nicht wirklich Lust auf Biegen und Brechen die Stunden auf deinen Zeittel zu kriegen, hm? – Denn du würdest ja wohl anscheinend ohne Berichtszettel nicht predigen gehen und bist nun sauer, dass wir uns von dieser unbiblischen Werbetour befreit haben.

    Ich erzähle dir jetzt einfach mal von mir. Bin ja auch eine „Abgefallene“ – aber wohlgemerkt eine von MENSCHEN Abgefallene, wie Bruderinfo es so schön ausdrückte.

    Gehe ich noch von Hasus zu Haus? – Nein, da hast du – zumindest was mich betrifft – den richtigen Riecher gehabt. – Warum gehe ich nicht? Lass´dir eines sagen, ich bin dazu weder zu bequem noch zu ängstlich. – Ich sehe es nur einfach ganz genau so, wie es in dem Leitartikel schon erklärt wurde.

    Habe ich jemals als Zeugin die von Haus zu Haus tiegert so viele gute und tiefgehende Gespräche über Gott, seinen Sohn und seinen Plan sprechen können, wie in den letzten Jahren?
    Nein, habe ich definitiv nicht. Denn früher begegneten mir die Menschen mit gesundem Misstrauen wenn ich sie als Fremde an ihrer Haustür überfiel und waren deshalb kaum mal zu einem Gespräch bereit – während ich heute zu den Menschen zuerst eine Vertrauensbasis aufbaue, ehe ich mit ihnen über das Allerwichtigste in meinem Leben spreche.

    Und jetzt darfst du dreimal raten was befriedigender ist, das Stundenabreißen von früher oder die Gespräche von heute.

    Was sinnvoller ist, darüber braucht man sich garnicht zu unterhalten…
    Aber einem linientreuen ZJ ist es natürlich schwerlich möglich zuerst einmal eine Vertaruensbasis zu schaffen, bevor man über so etwas persönliches wie den Glauben spricht. – Dafür müsste man sich den bösen Weltmenschen ja erst mal öffnen!

    LG Ulli

  • Matthäus
    Oktober 30, 2010

    Lieber Horst!
    Eins muss ich auf deine nicht gerade tiefsinnige Äusserung erwidern:
    Erklär doch bitte warum Paulus an die Epheser schreibt das Jesus nur EINIGE als Evangeliums ausgewählt hat ? Oder warum Jakobus in seinem Brief davon spricht NICHT viele sollen Lehrer sein?
    Nach über 40 Jahren PD davon 8 Jahre als Pionier, weis ich wovon ich Rede.
    Wenn ich mir somanche Prediger unter ZJ ansehe wäre es wahrlich besser wenn sie nicht predigen gingen!
    Also wird die Aussage von Jakobus schon seine Gründe haben!!! Ohne hier jemand zu nahe zu treten, aber welche Gestalten manchmal im Strassendienst stehen da versteht man das viele Mitleid mit uns haben – also der guten Botschaft ist dies alles andere als förderlich!

  • Bob
    Oktober 30, 2010

    Lieber Horst,

    was willst Du uns mit Deinem Kommentar sagen. Komm mal ein bisschen runter, stell Dich vor den Spiegel, schau Dich an und überlege Dir, ob Du wirklich fest im Glauben stehst.

    Ich meine wirklich fest, so dass Du sagen kannst…ich ruhe in tiefem Glauben zu meinem Gott und zu Christus. Überlege Dir weiter, was Dich bewegt hat, Deine Mitbrüder als Abgefallene zu bezeichnen. Überlege Dir auch weiter, was Dich bewegt hat Deine Mitbrüder anzuklagen. Und überlege Dir, was Dich bewogen hat, auf diese Seite zu gehen.

    Wenn Du Dich wirklich mit Deinen eigenen Motiven ernsthaft auseinandersetzt und Dich ernsthaft mit den Inhalten auf dieser Seite beschäftigst, wirst Du nur einen Wunsch haben: Du wirst auf Dich achten und darüber nachdenken, ob Dein Glauben WIRKLICH zu Dir gehört.Wenn Dein Glauben Dir gehört, dann wirst Du Dich in angemessenen Ton den Bedürfnissen Deiner Mitbrüder annähern und nicht dumpf Laute von Dir geben, welche Dich nur in Deiner eigenen Selbstgerechtigkeit festigen sollen. Du hast Angst und scheust die authentische Auseinandersetzung. Vielleicht müsstest Du Dir eingestehen, dass Du nur ein ferngesteuerter Lemming bist, der in seiner mollig eingerichteten Organisations-Blackbox statistische Bestätigungen an die klebrigen Innenwände heftet.
    Ich bin soo gut, soo christlich, soo ein lier Mitbruder, ich brauch soooo viel menschliche Anerkennung.

    Wenn Du ein selbstbestimmter Christ wärst, würdest Du nie auf die Idee kommen, solche gottvergessenen Kommentare vom Stapel zu lassen.

    Damit verletzt Du hier aber niemand. Diese Konservensprüche sind wohlbekannt. Du schadest Dir nur selber, weil Du Dir selbst die Chance nimmst, in der ECHTEN Begegnung mit anderen Brüdern etwas dazu zu lernen.

    Deine Reaktion sagt sehr viel über Dich aus. Du hast Unruhe und weist nicht mehr was hinten und vorne ist, flüchtest Dich in die Aggression. Es tut nämlich weh, sehr weh, sich eingestehen zu müssen, dass Du nur einem Mythos aufgesessen bist und dafür viel Lebenszeit investiert hast.

    Ich wünsche Dir, dass Du aufwachst und Dich dem Christus zuwendest. Der Weg wird hart. Wenn Du ihn gegangen bist, bin ich auf Deine Kommentare gespannt.Sie werden dann anders ausfallen. Da kannst Du sichersein.

    In der Hoffnung, dass Du bald frei bist.

    Herzliche Grüsse

    Bob

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Lieber horst

    Ich möchte Dir mit einer Geschichte aus Lukas 10 antworten:

    38. Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, daß er in ein Dorf kam; und ein gewisses Weib, mit Namen Martha, nahm ihn in ihr Haus auf.
    39. Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Worte zuhörte.
    40. Martha aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, daß meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr nun, daß sie mir helfe.
    41. Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
    42. eines aber ist not. Maria aber hat das gute Teil erwählt, welches nicht von ihr genommen werden wird.

    Du lieber Horst verhälst Dich wie Martha!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Thomas
    Oktober 30, 2010

    Jeder Adler hat normalerweise seinen Horst lieber Horst.

    Welcher ist der Deine?

    Ist die WTG Dein Horst, oder ist es DER Geist, der Helfer um den wir durch Christus bitten und DIESER führt jeden der ihn mit einem reinen Geist und mit Wahrheit bittet.

    Joh 14,26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

    WAS also wirfst Du UNS hier vor?

    Das WIR nicht irgendwo im „Dienst“ herumtrödeln um unseren Berichtszettel am Monatsende mit „reinem Gewissen“ ausfüllen zu können, oder das wir offen und ehrlich über die Dinge berichten die UNS bewegen (wie freie Menschen mit Verantwortung) und uns erkennen lassen, dass die WTG nicht DER Horst für einen echten Adlerchristen sein kann???

    Du musst selbst entscheiden ob Du dieser Illusion weiter folgen möchtest, oder Dich der wahren Quelle öffnen?!

    Ich für meinen Teil werde Jehova ohne diese Dogmen und Inszenierungen dienen und die Menschen NUR zu IHM und nicht zur WTG führen.

    Es grüßt Dich ein Adlerchrist vom einzig wahren Horst!

  • Michael
    Oktober 30, 2010

    Sei gegrüßt lieber Bruder Horst, ich bin auch kein halb oder ganz Abgefallener und habe soviel Anstand, Dich mit Namen anzureden und Dich zu begrüßen.
    Wenn ich mir aber vostelle, das wenn Du im Predigtdienst die Menschen an den Türen auch so anredest,z.B na ihr Kleinkindertäufer, ihr an die Seelenwanderung glaubenden, ihr Heiratsverbietende,ihr Himmelsträumer oder Fegefeuerangsthasen,ihr mit dem Schwert missionierenden, ihr Inqusitionsfeuerleger usw.dann würdest Du wahrscheinlich hochkantig aus den Häusern fliegen mit lebenslangem Hausverbot.
    Dein Kommentar hier ist unerhört und eines Christen !!! nicht würdig.
    Wenn Du dich hier etwas näher umgesehen hättest, dann wäre Dir aufgefallen, das hier ausschließlich Brüder und Schwestern schreiben die einen tiefen Glauben an Jehova, seinen Sohn Jesus und an deren Vorsatz haben.Die tief und lang in den Schriften forschen um die Wahrheit,die FREI macht, kennen zu lernen und dann z.B. auch hier Zeugnis davon ablegen ( denn hier lesen auch Nichtzeugen ).Und diese Zeit könnte nicht einmal berichtet werden, weil niemand weiß wer wie lange gelesen hat,und trotzem wird ein Zeugnis gegeben,welches möglicherweise mehr Wirkung zeigt als eine kurze Einleitung an der Türe, Traktat oder Zeitschriften ( wenns denn soweit kommt )abgegeben und Türe zu.
    Frage Dich doch mal ehrlich , würdest Du und viele Deiner Brüder noch soviel und sooft predigen gehen, wenn sie keinen Bericht mehr abgeben bräuchten?
    Das Millardenstundenwerk würde erheblich schrumpfen!
    Im Gegensatz zu Dir hüten wir uns vor leerem Geschwätz und argumentieren mit dem was die Bibel( nicht menschliche Schlußfolgerungen ) wirklich sagt.
    Kein Text in den Evangelien oder den Briefen der Apostel zeigt auch nur Ansatzweise das wir einen schriftlichen, in Zahlen ausgedrückten Bericht über unsere ,von einem überlaufenden Herzen kommende Tätigkeit,abgeben sollten.
    David wurde von Jehova schwer bestraft als er eine Volkszählung durchführen lies um die Stärke seines Heeres zu ermitteln.
    Noch dazu , ist Dir eigentlich noch nicht aufgefallen, das weder Paulus noch Petrus und die anderen Bibelschreiber eine Organisation erwähnen, die ein solches straff organisiertes Werk auch nur andeuten.
    Sie gehen niemals,auch nur andeutungsweise auf den tr.u.verst.Sklaven ein, sondern nur auf die „älteren Männer u.Apostel“ in Jerusalem, und was die von ihren Brüdern erwarteten kennen wir aus der Apg.15: 28,29 nicht mehr und nicht weniger!
    Wenn es aber Dein Wunsch und Deine Berufung ist, predigen zu gehen wie es Menschen von Dir erwarten und Du Dich zu den „EINIGEN“ zählst die als Evangeliumsverkündiger „gegeben“ wurden, dann tu das , es wird Dich hier niemand daran hindern, aber verurteile nicht deine Brüder und klage die nicht an, die anders denken und handeln, und BITTE ließ Dir doch einmal Matth. 7.1-5 aufmerksam durch.
    Dein Bruder Michael

  • Dennis
    Oktober 30, 2010

    Lieber Michael,

    ein ganz toller Kommentar von dir, direkt aber immer noch höflich, weiter so!

    Deine Argumentation ist hervorragend und auch die Bibelstelle passt. Hätte es nicht besser ausrücken können, Danke!

    Brüderliche Grüße
    Dennis

  • Anna
    Oktober 30, 2010

    Lieber Horst,
    mir scheint Du solltest an Deiner Ausdrucksweise arbeiten. Nimm doch mal die Lektionen im Predigtdienstschulbuch durch. Weil, wenn du mit diesen Worten von Tür zu Tür gehst wirst Du bald im ganzen Gebiet eine Liste mit „NICHT MEHR VORSPRECHEN“ haben. Ich bin nicht abgefallen, ganz im Gegenteil. Nur, wie Bob dies so schön herausgearbeitet hat, dem MYTHOS nicht mehr erlegen. Sehe jetzt viele Dinge klar. Dem Vortrag von Bruderinfo und den Kommentaren ist, so meine ich, nichts mehr hinzuzufügen. Lies es Dir doch in Ruhe durch. Und beantworte doch bitte die Frage von Dennis wo in der Bibel steht, dass man einen Bericht abgeben soll. Oder frag Deinen Sekretär in Deiner Ortsversammlung, weil der gerne verwendete Text in 1. Korinther 14:40 „Lasst aber alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen“ liefert nicht die geringste Grundlage dafür.
    Es könnte aber sein, dass Du mit dieser Frage an einen Ältesten schon ein wenig in die Abtrünnigenecke gestellt wirst. Also Vorsicht…
    Du scheinst wirklich sehr frustriert zu sein. Weil, Du merkst, die meisten hier in diesem Forum sind nicht oder nicht mehr verbiestert. Wenn ich in den Dienst gehe versuche ich in dieser Zeit meine Partner zu ermuntern. Konkret versuche ich wenigstens in dieser Zeit ein wenig Freude in ihr Leben zu bringen. Und auf die Wohnungsinhaber bezogen veruche ich Herzen zu erreichen. Die Menschen an den Häusern und Türen sehen doch nur, dass die Zeugen Jehovas wieder unterwegs sind und nerven. Nur, Sie wissen ja gar nicht worum es geht. Und das kann man, wie schon die Kommentare der anderen Brüder zeigen, nur nach dem Aufbau einer persönlichen Beziehung. Das heißt aber auch sich selbst mit einbringen. Das ist wesentlich anstrengender als 3 Stunden Klinkenputzen. Oder NH-Adressen oder vermeintliche Rückbesuche im ganzen Versammlungsgebiet abzuklappern. Da kämen doch einige Stunden für den Bericht zusammen und meist ist eh‘ keiner da oder hat keine Zeit. Aber, es ist unendlich befriedigender nach Herzen zu suchen.
    Wenn schon einen Bericht abgeben, dann ggf. anonym und die einzige Angabe sollte sein: Wieviele Herzen hast Du erreicht?
    Ich würde mich über eine biblisch fundierte Antwort in einem weniger pubertären Umgangston freuen.
    Viele Grüße Anna

  • Selgora
    Oktober 30, 2010

    Die Bibel ist randvoll mit PredigtdienstBERICHTEN: Aber nicht in Form von kleinen Zettelchen, in die die Prediger eintragen mußten, wieoft sie aus welcher Buchrolle zitiert haben… Jedesmal, wenn ein Jünger Jesu eine andere Versammlung besuchte oder nur einen anderen Jünger traf, berichtete er von SEINEM Predigtdienst. In klaren Worten, zusammengestellt zu klaren Aussagen über erfolgreiches Vermitteln von Wahrheit. Oder eben auch mal erfolglosen Versuchen. Zumindest hab ich das bisher immer so gesehen… Für mich bedeutet der Begriff „Bericht“ irgendwie fast dasselbe wie predigen… Jedenfalls wenn es um biblische Wahrheit geht. Wenn ich predige, berichte ich von der Wahrheit. Manchmal „berichtige“ ich auch nur offensichtliche Halbwahrheiten zu einer ganzen… 😉 Und das ist mein Dienst für Gott.

  • Matthäus
    Oktober 30, 2010

    Die Bedeutung und der Wert des PD im Vergleich der Liebe:

    Zunächst eine Bibelstelle aus der NWÜ: 1 Kor. 13:

    1 Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen rede, aber nicht Liebe habe, bin ich ein tönendes [Stück] Erz oder eine schallende Zimbel geworden.

    2 Und wenn ich die Gabe des Prophezeiens habe und mit allen heiligen Geheimnissen und aller Erkenntnis vertraut bin und wenn ich allen Glauben habe, um Berge zu versetzen, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts.

    3 Und wenn ich alle meine Habe austeile, um andere zu speisen, und wenn ich meinen Leib hingebe, um mich zu rühmen, aber nicht Liebe habe, so nützt es mir nichts.

    8 Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.

    13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

    Was bedeutet die Liebe bei Jehovas Zeugen ?

    Die Liebe ist die Gleichsetzung von „Predigtdienst“ war einer der Hauptpunkte, die mich zum Nachdenken gebracht hatten. Mehrere Sätze im Wachtturm, die sinngemäß lauteten: „Wie könnten wir unsere Liebe zu den Menschen denn besser zeigen, als ihnen die gute Botschaft zu verkündigen?“

    Sagte Jesus man würde seine Jünger am Predigtdienst oder an der Liebe erkennen ? (Joh 13:35).

    Jehovas Zeugen setzen sich geschickt über diese Anweisung hinweg, indem sie den Predigtdienst zur größtmöglichen – ja beinahe einzig wahren – Ausdrucksform der Liebe erklären. Wie die Pharisäer ‚setzen sie das Gebot Gottes geschickt beiseite’, indem sie erklären: ‚Wer sich im Predigtwerk einsetzt, braucht seinen Nächsten gar nicht zu lieben:

    Zitat: (WT 06 1.12. 27)
    Jesus beauftragte seine Nachfolger, zu predigen und zu lehren und ‚Jünger aus Menschen aller Nationen zu machen’. Wie sehr wir Gott und unseren Nächsten, einschließlich unserer Feinde, lieben, ist daran zu erkennen, wie wir diesem Auftrag nachkommen.

    Zitat: (km 1/07)
    Wenn wir uns am Predigtdienst beteiligen, beweisen wir Liebe zu Gott und zu unseren Mitmenschen.

    Zitat: (w06 15.3. 30)
    Das zweite der beiden größten Gebote lautet: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Es zeugt bestimmt von Liebe zu den Mitmenschen, ihnen die gute Botschaft vom Königreich zu überbringen. Unsere Liebe zeigt sich auch darin, daß wir mit ihnen die Bibel studieren und sie auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, sich von der falschen Anbetung fern zu halten. Zitat:
    Der Apostel Johannes erklärte: „Darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten“ — auch das Gebot, die gute Botschaft zu predigen und Jünger zu machen. (w05 1.1. 13)

    Zitat: (w05 1.7. 17)
    Die Bibel stellt einen Zusammenhang zwischen der Liebe zu Gott und dem Predigtdienst her, denn sie sagt: „Darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten“. Zählt zu den Geboten Gottes auch das Gebot, ‘hinzugehen und Jünger zu machen’. Aber ja. … Aus Liebe zu Jehova wollen wir auch die Lügen widerlegen, die Satan über Jehova verbreitet, und das tun wir im Predigtdienst.

    Zitat: (w03 15.5. 12)
    Die Epheser hatten die erste Liebe verloren. Was aber, wenn heute in einer Versammlung etwas Ähnliches geschieht? Fördern wir doch als Einzelne die Liebe zu Jehova, indem wir über Gottes liebevolle Handlungsweise sprechen. … Außerdem können wir, wo es passend ist, Gottes Liebe in Kommentaren und in Programmpunkten erwähnen. Unsere Liebe zu Jehova zeigen wir auch dadurch, daß wir im christlichen Predigtdienst seinen Namen preisen.

    Zitat: (km 12/06)
    Was bewahrt uns davor, die Liebe, die wir zuerst hatten, zu verlieren und im Dienst nachzulassen?

    Zitat: (w01 15.3. 20)
    BIST du ein getaufter Christ, dann drängt dich Liebe zu Gott zweifellos, seinen Willen zu tun. Und fraglos betrachtest du den christlichen Predigtdienst als deine wichtigste Aufgabe.
    Laut Matthäus 25:34-40 werden diejenigen ‚das Königreich erben’, die Jesu Brüdern Gastfreundschaft erwiesen und sie besucht haben, als sie krank waren. In diesem Gleichnis ist nirgendwo die Rede vom Predigtdienst. Damals waren alle Christen Gesalbte, daher geht es um buchstäbliche Taten der Nächstenliebe an Mitchristen.

    Wenn man einen Kranken besucht kann man nicht predigen, … oder sich anderweitig um Bedürftige kümmert, wenden Jehovas Zeugen diesen Text häufig auf den Predigtdienst an:

    Zitat: (w02 1.2. 22)
    Die Worte „in dem Maße, wie ihr es … getan habt“ beziehen sich auf die liebevolle Unterstützung der geistgesalbten Brüder Christi, … Christi gesalbte Brüder sind in der Zeit des Endes von den anderen Schafen besonders bei der Erfüllung des göttlichen Auftrags unterstützt worden, ‘diese gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde allen Nationen zu einem Zeugnis zu predigen’.

  • Mäusle
    Oktober 30, 2010

    Hallo Mike!

    In Jakobus 3:2 lesen wir folgendes:

    „Denn wir alle straucheln oft. Wer nicht im Wort strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, imstande, auch [seinen] ganzen Leib zu zügeln.“

    Selbst die Jünger Jesu hatten Auseinandersetzungen.

    Wenn auch manchmal ein Kommentar fällt, der einem nicht so passt, so liegt es nicht daran, weil wir uns nicht lieben und schätzen.

    Jakobus sagte ja, dass nur vollkommene Menschen sich im Griff haben.

    In einem Garten gibt es nicht nur süsse Früchte, es gibt auch saure Früchte und scharfes Gemüse.

    Doch jedes ist in seiner Eigenschaft wichtig z.B. als Salat, als Beilage, als Gewürz oder als Nachspeise.

    So ist es auch hier.

    Deine Ansichten und Deine Meinung ist wichtig und lass diese ja nicht gegen Deinen Willen von irgend jemanden „verbiegen“.

    Was den Bericht angeht habe ich z.B. eine ganz andere Ansicht.

    Zeitschriften werden nur soviele bestellt, wie die Verkündiger benötigen und am Literaturtisch bestellen. Also ist hierzu kein Berichtzettel nötig. Mehr Zeitschriften werden auch nicht ausgeliefert als die angeforderten.

    Bei den Büchern und Broschüren macht ein Berichtzettel auch wenig Sinn, weil auf dem Bericht weder die Titel der Broschüren noch die der Bücher angegeben sind, welche abgegeben wurden.

    Auch hier liefert die WTG nur die Literatur aus, welche die einzelnen Versammlungen bestellen. Mehr nicht.

    Selbst wenn die Gesellschaft auf den BZ angewiesen ist um Statistigen zu erheben, so wäre dies durchaus in Ordnung, wenn die BZ annonym wären.

    Ich kenne viele Brüder die einen „guten“ Bericht haben, aber sehr viel Hilfe bräuchten.

    Leider fallen solche Brüder und Schwestern nicht auf, weil ja der Bericht in Ordnung ist.

    Also ich sehe in der Berichterstattung nur eine Kontrollfunktion.

    Was die Ernennung von Dienern angeht, so sollte der biblische Grundsatz angewendet werden den wir in : Jakobus 2:14-17 finden wo es heißt:

    „. . .Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten?

    15 Wenn sich ein Bruder oder eine Schwester in nacktem Zustand befindet und [es ihnen an] der für den Tag hinreichenden Speise fehlt,

    16 aber einer von euch sagt zu ihnen: „Geht hin in Frieden, haltet euch warm und wohlgenährt“, ihr gebt ihnen aber nicht das für [ihren] Körper Notwendige, von welchem Nutzen ist das?

    17 Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.“

    Wir können sicher sein, wenn Jesus wollte, dass unser „Glaube“ von Berichten abhängig sein sollte, so hätte er uns dies sicher wissen lassen.

    Und zum Schluss: Es ist beängstigend zu hören, wie viele jungen Brüder und Schwestern ihren Bericht „manipulieren“, nur dass sie Ruhe von den Ältesten haben.

    Nein, einen Berichtzettel haben wir nicht nötig, er macht mehr kaputt als das er gutes bewirkt.

    Aber wie gesagt, dass ist MEINE Sichtweise.

    Bleib wie Du bist Mike, ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Beiträge von Dir.

    Grüße in Liebe Dein Bruder

    Mäusle

  • Matthäus
    Oktober 30, 2010

    Auch mir wurde des öfteren schon bestätigt das gerade Junge einfach etwas aufschreiben um ihre Ruhe zu haben. Folglich ist diese „Rechenschaftspflicht“ sinnlos und ohne jeden Nutzen!

  • Michael
    Oktober 30, 2010

    Hallo Ihr Lieben, mir hat einmal ein älterer Bruder von Pionieren erzählt, die ihren Dienst im Freibad oder Biergarten verbringen, aber wen wundert das, bei der totalen Kontrolle und Rechnenschaftspflicht wird mancher( der Großteil ?????) zum Schauspieler erzogen.
    Mir kann keiner erzählen das der Predigtdienstbericht ein realistisches Spiegelbild des eifrigen Zeugen ist,es ist nur ein leichter Hinweis( wenn überhaupt ) aber nichts vollständiges, während meiner Zeit als Ältester hat uns ein KA eimal empfohlen einen bestimmten Bruder zu „fördern“,nur weil er immer vorbildlich und adrett angezogen war, nur eine Äusserlichkeit, aber , damit war er der geborene DAG …!!!!Liebe Grüße Michael

  • MIKE
    Oktober 30, 2010

    Hallo Bruderinfo.
    Lässt diese Unterstellung das ich zum Ältesten gerannt bin, um mir die Informationen zu holen.
    Ich darf hier auch Euch nitchs unterstellen.
    Doch das Zweigbüro in Selters muss doch wissen wieviel gedruckt werden muss, nicht wahr?
    Ich kann mir sehr wohl eine eigene meinung bilden.
    Fühle mich jetzt ein bisschen von Euch angegriffen.

  • MIKE
    Oktober 30, 2010

    Der Berichtzettel ist dafü da, dass mN weiss wieviel gedruckt werden muss, wie Zeitschriften, Bücher und so weiter.
    Ausserdem ist er eine Hilfe für die Ältesten ob jeman Hilfe braucht. Leider wird nicht immer mit LIEBE diese Themathik behandelt. Weil sich viele Älteste sich selbst unter Druck setzen, um keinen Fehler zu machen.
    Wir sollten alles mit LIEBE behandeln, auch wenns schwer fällt.
    Mir auch manchmal! Besonders hier.

  • Bruderinfo
    Oktober 30, 2010

    Lieber Mike,
    du schreibst: Der Berichtzettel ist dafü da, dass mN weiss wieviel gedruckt werden muss, wie Zeitschriften, Bücher. Wie lange bist du schon in der Wahrheit und wer erzählt dir solche Dinge? Die Literatur wird vom „Literaturdiener“ gezählt und bestellt, je nachdem wieviel Literatur die Brüder abholen und nicht der BZ. Zum anderen schreibst du:Ausserdem ist er eine Hilfe für die Ältesten ob jeman Hilfe braucht Wie liebevoll, den BZ als Hilfeinstrument für hilfebedürftige Brüder zu missbrauchen. Du unterstellst uns Älteste, dass wir nicht mehr in der Lage sind zu sehen wann Brüder und Schwestern Hilfe benötigen. Ich kann dir versichern, dafür brauchen wir keinen BZ. Vielleicht ist das in deiner Versammlung so, dann wäre dies sehr traurig. Es ist eigentlich anderster. Der BZ wird als „Kontrollinstrument missbraucht“ praktisch als Vorwand benutzt dass der eine Bruder, ein „guter Bruder“ ist, wenn er das vorgegebene Stundenziel erreicht und der „böse Bruder“ eben nicht. Das ist die Realität. Du lebst nicht in der Realität, sondern in einer Welt wo „Andere“ dir vorschreiben wie du „deinen Glauben“ lebst. Ich denke das ich richtig liege wenn ich behaupte das du zu deinen Ältesten gerannt bist und hast dir erklären lassen was der BZ bedeutet. Dann hat dir ein Ältester gesagt wie es ist und dann hast du dies hier niedergeschrieben. Ein Rat von einem selbstdenkenden „Ältesten“. Erarbeite DEINEN Glauben anhand der Bibel und nicht anhand dem was andere dir sagen was du zu glauben hast, denn nur DEIN Glaube an Jesus wird dich retten und nicht was dir jemand sagt was dein Glaube sein muss. Noch ein Tip: gehe in den Predigtdienst, wenn dein Herz dich drängt und überläuft an Wahrheiten die du Menschen mitteilen möchtest und nicht damit du Stunden in deinen BZ schreiben kannst. Versuche die Liebe weiterzugeben wie Jesus es vorgelebt hat und folge seinen Fussstapfen nach. Lies hierzu einmal den Johannesbrief. Deine selbstdenkenden Brüder von Bruderinfo

  • Michael
    Oktober 30, 2010

    Hallo Mike, das mit der Hilfe für Brüder,die keinen Berichtszettel abgeben hab ich auch mal geglaubt, meine Frau und ich geben seit 9 Jahren keinen Zettel mehr ab und haben noch keine „Hilfe“ bekommen, alles nur Theorie!!

  • saskia
    Oktober 30, 2010

    Meiner Meinung nach sollte es eine freiwillige Sache sein, ob man von Haus zu Haus geht oder nicht. Ich denke, wenn das Herz vor Begeisterung übergeht, wird jeder von uns, diese Begeisterung an seine Mitmenschen weitergeben. Ich kann mich noch sehr gut an einen Komentar eines Ältesten erinnern, der bei meinem schwer krebskranken Vater angerufen hat und tatsächlich gefragt hat, wieviel Stunden er in diesem Monat hat. Ich frage mich, wo ist hier die Nächstenliebe???? Es kann doch nicht sein, daß ich von einem kranken Menschen noch verlange Dienst zu machen…. Nur ein einziger Bruder (das rechne ich ihm heute noch sehr hoch an) war damals fähig, meinen kranken Vater zu besuchen.

  • Terdie
    Oktober 30, 2010

    Hallo Saskia

    Grundsätzlich sollte es von jedem selbst ausgehen, ob er den Predigtdienst verrichtet – keiner sollte dazu überredet oder gezwungen werden. Dieses offizielle von Haus zu gehen und dann am Monatsende einen Bericht schreiben ist sowieso sehr fragwürdig.
    Ich gebe schon seit langem keinen Berichtszettel mehr ab, spreche aber trotzdem mit anderen Menschen über Glaubensfragen und Ansichten. Wir müssen keinen Menschen oder menschlichen Organisation darüber Rechenschaft ablegen. So gibt es selbst bei uns in der Versammlung einen Ältesten, der sein Leben lang noch nie im Straßendienst war und auch der Haus zu Haus-Dienst ist nicht seine Sache. Er besucht überwiegend nur alte Bekannte und das wars dann auch schon.
    In den Anfangszeiten bin ich sehr gerne und bereitwillig von Haus zu Haus gegangen, habe aber irgendwie im laufe der Zeit die Freude daran verloren, was letzendlich auch damit zusammenhängt, dass zu viel gefordert und leider dabei zu wenig unterstützt wurde.

  • schneerose
    Oktober 30, 2010

    unsere hoffnung mit anderen teilen

    es ist etwas sehr schönes.. andere menschen an unserer guten botschaft der hoffnung teil nehmen zu lassen..die uns jesus kostenfrei und mit sehr viel liebe..geschenkt hat…

    das was die „organisation“ aus diesem evangelium gemacht hat..kann man mit einem modernen mastbetrieb vergleichen…den betriebsleiter (organisation) ist es egal ob die tiere glücklich sind .. hauptsage sie erreichen in der vorgegebenen zeit das schlachtgewicht…

    mit einem künstlichen klima .. licht.. Medikamente .. natürlich alles genau videoüberwacht wird die „turbosau“ zur schlachtreife gebracht…

    auch in unserer „Organisation“ wird durch ein künstliches klima der angst ein hoher Leistungsdruck erzeugt..(harmagedon kommt!deine letze Möglichkeit zu predigen)…

    durch das künstlich licht wir den tieren ein schöner warmer sommertag vorgetäuscht…auch das licht des sklaven wird immer „heller“ das einer göttlichen erleuchtung täuschet ähnlich ist..

    wer sich jetzt noch nicht wohl fühlt..den werden medikamente verabreicht…

    medikament (du bist noch unreif..zulassungsinhaber wachtturmgeellschaft)
    medikament (schwacher bruder..zulassungsinhaber wachtturmgesellschaft)
    medikament (unregelmäsiger verkündiger..zulassungsinhaber wachtturmgesellschaft)
    medikament (untätiger..zulassungsinhaber wachtturmgesellschaft)
    um einige zu nennen…

    all unsere Tätigkeiten werden genau überwacht
    predigdienst.. Literatur.. Kommentare.. Anwesenheit….

    was würde wohl jesus sagen wenn der dienstaufseher seinen (Jesus) predigdienstzettel einforder..

    ich erinnere mich gerne was jesus zu petrus sagte..liebst du mich mehr als diese…spürt ihr den unterschied…
    dieses Medikament heißt liebe..zulassungsinhaber jehova unser vater…

  • Frederick
    Oktober 30, 2010

    Hallo Schneerose
    ich empfinde es genauso. Am ende des Monats werd ich immer gefragt: Frederick wann gibst du endlich deinen Bericht ab. Es geeeeeht mir soooooo auf die Nerven. Ich glaube nicht das Paulus je seine Brüder gefragt hat: wo ist euer Bericht. Das ist doch total unbiblisch. Jesus wollte dies bestimmt auch nicht. Es ist doch nur ein Überprüfungszettel. An dem wird festgemacht, ob ich ein guter oder böser Bruder bin.

  • Dieter
    Oktober 30, 2010

    Mit meiner ehemaligen Frau hatte ich mal eine schwächere Phase. Als ich zur Arbeit war, kam der „Sekretär“ vorbei. Die erste Frage war: Wo ist der Bericht?
    Irgendwo hab ich mal gelesen, dass sei ne Idee von Rutherford gewesen,der in den Zwanzigerjahren, „die Zügel anziehen“ wollte.

  • katja
    Oktober 30, 2010

    Im Ernst ? Kommentare und Anwesenheit werden auch vermerkt ? Von jedem einzelnen ?

  • Anna
    Oktober 30, 2010

    Liebe Katja, liebe Schwestern und Brüder,

    sollte das dein erster Kommentar sein ein Herzliches Willkommen.

    Zu deiner Frage mit der Überwachung der Antworten, Versammlungsbesuch, Stunden etc. darf ich mitteilen, dass es in etwa wie folgt aussieht:

    Es gibt ja den PredigtdienstgruppenAUFSEHER. Naja, bei uns bekommt der die Berichte um sie dem Sekretär weiterzuleiten. Also, wenn er z.B. von mir keinen Bericht erhält bekommt ER Ärger. Zunächst werden ja bei den Ältestensitzungen, vor allem vor dem KreisAUFSEHER-Besuch die schwachen Verkündiger durchgegangen sowie diejenigen Brüder, die zur gecoacht oder zur Beförderung vorgeschlagen werden.

    Gibt es in der Gruppe ein viele „schwache“ Schafe, wird der Gruppenaufseher gebeten hier mehr zu tun. Das heißt, er wird das schwache Schaf beobachten, besuchen usw.

    Wenn ihm eine Motivation nicht gelingt, könnte dies soweit gehen, dass er zumindest als Gruppenaufseher nicht mehr in Frage kommt. Und natürlich achtet man sobald du Schwäche zeigst auch auf den Versammlungsbesuch und ob man konforme Antworten gibt.

    Das ist einfach so, dieses System erzeugt von allen Seiten Angst. Die Verkündiger vor den Ältesten, die einfachen Ältesten vor dem Dienstkommitee und alle vor dem Kreisaufseher, der Kreisaufseher vor dem Zweigbüro…

    Ob die LK Angst vor Jesus und Jehova haben…

    Viele Grüße Anna

  • Robin an Anna
    Oktober 30, 2010

    Liebe Anna,

    ich schätze Deine Kommentare, aber bei diesem hast Du mich echt geschockt.

    AUFSEHER zu sein mag ich auch nicht, da verstehe ich Deine Empörung. Ich denke, dass dieser Titel der NWÜ geschuldet ist, die „Episkopus“ mit „Aufseher“ übersetzt. Andere Bibelübersetzungen verwenden dafür „Bischof“, aber so möchte ich auch nicht genannt werden 😉 Als Aufseher fühle ich mich auch nicht und bin ich auch nicht, ich fühle mich da schon eher als Diener.

    Liebe Anna, von mir und von meinen Mitältesten hat noch keiner Ärger bekommen, weil er einen Bericht nicht erhalten hat. Ich weiß nicht, bei welchen Ältestensitzungen Du teilgenommen hast, aber einen Ablauf, wie Du es beschreibst, habe ich noch nicht erlebt. Die meisten der Ältesten die kenne, gehen, wie auch ich einer Arbeit nach. Ich wüsste nicht, wo wir die Zeit hernehmen sollten, neben Familie, Versammlungsaufgaben, Predigtdienst, Vorträge, Besprechungen, Planungen und Aufgaben vor und zu den Kongressen, Krankenbesuche, Hirtenbesuche – und wirklich vieles mehr – auch noch als GruppenDIENER mehr zu tun, “ Das heißt, er wird das schwache Schaf beobachten, besuchen usw.“ Nein, wirklich nicht!

    Wenn Brüder oder Schwestern sechs Monate keinen Bericht abgeben, sind sie „Untätige“. In unserer Versammlung sind das gute – nicht schlechte 😉 – 10%. Manchen gebrechlichen oder kranken Brüdern wird angeboten, dass sie auch 15 Minuten berichten können und solche Gespräche hatte ich auch schon. Aber Du kannst es mir glauben, dass diese Brüder sich daüber freuen, weil sie sich dann nicht mehr minderwertig fühlen.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Bird an Robin
    Oktober 30, 2010

    Hallo Robin,

    danke für deine Zusammenfassung. Dann können die Brüder in eurer Versammlung ja froh sein wenn ihr das so handhabt.

    Bei uns läuft das aber dann doch ein wenig anders. Brüder die unter den 10 Stunden sind werden dann doch unter Druck gesetzt.
    Hier zwei Beispiele die ich selbst erlebt habe.

    Nachdem ich in eine andere Firma gewechselt habe könnt ich aufgrund Schulungen im Ausland für mehrere Monate keinen Bericht abgeben. Ich wollte ehrlich sein!
    Dann kam die Drohung vom VA, das er mich beim Verteidigungsministerium melden muss da die wissen müssen wer regelmäßig Dienst tut. Da ging es um den Bundesheer Dienst in Österreich. Hätte er mich gemeldet, müsste ich den Wehrdienst ableisten oder ins Gefängnis. Nach dieser Drohung habe ich den BZA eingeschaltet. Dieser VA hätte wirklich keine EHE und Berufsleben aufs Spiel gesetzt.

    Ich habe dann jeden Monat eine Stunde abgegeben aus Angst. Was dann zur weiteren Konfrontation führte. Der VA und ein KA meinte das ich leicht Zeit habe und durch meinen Außendienst ja eh Zeit habe am Parkplatz zu predigen.

    Diesen Dienern Robin war es egal ob ich den Dienstgeber betrüge oder sonst was.

    Ich war ihnen nicht böse obwohl ich aufgrund dessen nicht mehr Bühnendienst und Mikrophondienst machen durfte.

    Es dauerte nur noch 10 Jahre bis mich der Vater und Jesus befreiten.
    Dafür bin ich dankbar!

    LG
    Bird

  • Robin an Bird
    Oktober 30, 2010

    Lieber Bird,

    das tut mir echt leid, wie mit Dir verfahren wurde.

    Ich kann nur erzählen, dass bei uns mehrere nur 1/4, bzw. 1, 2 Stunden im Monat berichten und keiner muss Repressalien fürchten. Von Dienern, oder vom denen, „die nach ein Dienstamt streben“ wird schon mehr erwartet (Versammlungsdurchnschnitt, bei uns rund 8 Stunden) und darüber redet der KA in den Ältestenbesprechungen.

    Aber vielleicht war es früher strenger, oder manche Ältester und Ka nehmen sich wichtiger als sie sind. Die offiziellen Anweisungen der letzten 10 Jahre, in Bezug auf „Untätige“ oder die Brüder, die nur wenig berichten, bzw. selten die Zusammenkünfte besuchen, weichen sehr von dem ab, was Anna, bzw. Du hier berichtet haben.

    Bitte entschuldigt, ich will Eure negativen Erfahrungen nicht anzweifeln und mit vielen Anweisungen aus Brooklyn und Selters bin ich nicht einverstanden, aber ich wollte halt nur sagen, wie es heute bei uns in Beziehung Bericht abgeben zugeht.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Bird an Robin
    Oktober 30, 2010

    Hallo Robin,

    das was ich erzählt habe ist ca 8 Jahre her. Wie du es richtig sagst, es kommt immer darauf an wie wichtig sich die jenigen nehmen die da grad am Werken sind.
    Mich hat das damals eher gestärkt im Glauben als geschwächt.
    Es wunderte mich nur das der damalig BA der leider gestorben ist mich ermunterte dies zu ignorieren, aber dem VA und dem KA passierte gar nichts.

    Ich bin der Meinung, das die Dinge hier die gepostet werden auch der Wahrheit entsprechen sollen.

    Wie siehst du die Sache das viele die Organisation verlassen weil sie Christus folgen wollen bzw dem Sklaven nicht mehr dienen wollen?

    LG
    Bird

  • Anna
    Oktober 30, 2010

    Lieber Robin,
    danke für dein feedback. Schön, dass es bei euch anders ist. Originalton meines PD-Aufstehers im August als ich KEINE Traktate angegeben habe, weil ich auch keines abgegeben habe: „Ich schreib für dich was rein, sonst bekomme ich Ärger“.

    Und jezt wurde ja in der Dienstzusammenkunft der WT-Studienleiter interviewt. Ich mag ihn persönlich gerne. Aber das Wort „Anweisungen“ hat er mindestens 10x gebraucht und auch Hinweise aus dem Hüte-Buch wie das WT-Studium abzulaufen hat.

    Und – eigentlich ohne es zu wollen – habe ich schon einige Informationen wie es in den Ältestensitzungen so zugeht.

    Zu den 15 min. Berichten: das finde ich einfach nur traurig. Ich habe auch gebrechliche Brüder, näher am Tod als am Leben, aber sie machen Straßendienst mit letzter Kraft. Ob dies alles so gottgewollt ist.

    Herzliche Grüße und allen viel Freunde
    Anna

  • Robin an Bird
    Oktober 30, 2010

    Lieber Bird,

    Danke dafür, dass wir miteinander die Wahrheit reden können.

    Gerne möchte ich kurz auf Deine Frage eingehen „Wie siehst du die Sache das viele die Organisation verlassen weil sie Christus folgen wollen bzw dem Sklaven nicht mehr dienen wollen?“

    Bird, ich kenne Dich nicht. Deine Kommentare hier auf Bruderinfo gefallen mir und regen sehr oft zum Nachdenken an. Aber ich weiß nicht so recht, mit wem ich es zu tun habe und deshalb ist die Antwort auf Deine Frage viel schwieriger, als wenn wir uns gegenübersitzen würden. Aber ich versuche es:

    Ein Vorteil, (noch) Ältester zu sein ist, dass ich mich auch mit ehemaligen Zeugen unterhalten kann. Von den vielen Gesprächen hatte ich bisher nur eine Schwester, die von sich sagt zu Jesus gefunden zu haben. Manche wollen wieder zurück, wenn sie ihr Leben „wieder in Ordnung“ gebracht haben. Die meisten haben die Organisation verlassen, weil sie sich entweder vom Ehepartner trennen wollten, mit Brüdern in der Versammlung im Streit waren, enttäuscht waren, weil sich nach 1975 nichts verändert hatte, weil sie ausgeschlossen wurden aufgrund biblisch begründeten , oder unbegründeten „Verfehlungen“. . ..
    Viele glauben leider nicht an Gott, kennen Jesus nicht und leben oft in der „Welt“ nach, was sie meinen versäumt zu haben. Bitte glaube mir, dass ich keinem in solchen Gesprächen einen Wachtturm anbiete, aber enttäuscht bin ich schon, wenn ich nicht dazu überzeugen kann, wieder Gottes Wort oder wenigsten Bruderinfo zu lesen.

    Lieber Bird, auch ich folge Jesus nach. Manchmal habe ich das Gefühl, Jesus würde mich noch gebrauchen, um Brüdern und Schwestern beizustehen, die guten Willens sind. Ich fühle mich manchmal wie in einer Situation Pauli, hier ein Auszug aus der Elberfelder, Apostelgeschichte 16, Vers 7:
    als sie aber in die Nähe von Mysien kamen, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen, und der Geist Jesu erlaubte es ihnen nicht.

    Jetzt wird es doch länger, als gedacht.

    Danke und liebe Grüße
    Robin

  • Bird an Robin
    Oktober 30, 2010

    Hallo Robin,

    danke für deine Zeilen. Ja ich weiss das es schwierig ist da wir uns ja nicht kennen! Ich finde es aber toll was du da machst. Und ich bin mir sicher das viele noch für etwas verwendet werden. Wir wären damals froh gewesen wenn uns jemand von den Ältesten verstanden hätte!

    Als wir damals mit ihnen gesprochen hatten, hat mich einer ausgelacht als ich sagte das ich mich zu Jesus bekenne. Er meinte, es ist amtlich das ich den Geist nicht habe sondern nur der Sklave.
    Aber egal, wir sind denen nicht böse. Sie haben nicht gerade ein leichtes Joch. Du wirst verstehen was ich meine.

    Zu deinen Erfahrungen, kann es sein das dies nur so aussieht das wenige zu Jesus finden?
    Ich meine es deshalb, weil diejenigen die die Organisation wegen deinen genannten Gründen verlassen machen das ja offensichtlich. Sie hinterfragen ja auch meist danach nichts. Und darum kommen sie ja zurück, weil ihnen die Leute abgehen.

    Diejenigen die mit den Lehren Probleme haben werden sich ja nicht gleich outen. Ich meine mit wem sollen sie reden? Jeder kann ein Verräter werden.

    Aber Robin, ich ziehe finde es TOLL wenn du so deinen Geschwistern helfen kannst! Viel Segnen dabei.

    Dein Bruder Bird

  • Matthäus an Bird @ALL
    Oktober 30, 2010

    Wäre ja interessant gewesen wenn du deinen Ältesten damals dieses Zitat vorgelesen hättest:

    w96 15. 6. S. 31 – Fragen von Lesern: Können wir sagen, daß heute Diener Gottes mit irdischer Hoffnung genausoviel von Gottes Geist haben wie geistgesalbte Christen?

    Diese Frage ist nicht neu. …. möchten wir die Frage ein weiteres Mal erörtern und dabei wiederholen, was damals gesagt wurde. Die grundlegende Antwort lautet: Ja. Treue Brüder und Schwestern, die zur Klasse der anderen Schafe gehören, können den gleichen Anteil des Geistes Gottes empfangen wie Gesalbte. (Zitatende)

    Mir hat ja auch einmal ein Ältester und gleichzeitig Sonderpionier die Meinung kundgetan das der „trvSk.“ mehr an Hl. Geist haben und deshalb es besser wissen. Aber wie sooft, selbst wenn man ihnen die Erklärung in der Literatur zeigt, solche Erkenntnisse sind so eingebrannt dass jedes argumentieren sinnlos ist. Die gleiche Erfahrung hatte ich gemacht als ich einem Kreisaufseher darauf hinwies dass die Literatur 607 v.u.Z gar nicht stützt sondern wenn man die Regierungszeiten der Könige zusammenzählt und zwar jene Angaben wie es in der Literatur steht, dann kommt man auf 587 für die Zerstörung Jerusalems.

    Ja es ist traurige Tatsache, auch bei eindeutigen Fakten und Beweisen, man will lieber der Lüge glauben, jener Lüge die die LK festlegt. Damit wird offenkundig wie es um die Liebe zur Wahrheit wirklich steht.

    LG. Matthäus

  • katja
    Oktober 30, 2010

    Liebe Anna, danke fuer deine prompte Antwort. Das mit denGruppenaufsehern muss nach meiner Zeit gewesen sein, bin ja nun auch schon seit ueber 10 Jahren nicht mehr dabei. Was mich stutzig gemacht hat, war die Andeutung, dass Kommentare kontrolliert/gezaehlt werden .Das kann ich mir dann doch nicht vorstellen. Ich kenn das nur so, dass man auch als irgendwie geistig schwach gilt, wenn man sich eher selten zu Wort meldet. Und erst recht, wenn der Wachtturm schon wiedermal nicht „ausgemalt“ ist…

  • Alois
    Oktober 30, 2010

    Der von allen verlangte Predigdienst ist für viele Brüder und Schwestern ein schweres Joch das die Organisation aufgeladen hat.
    Aber das Joch des Jesus ist leicht. Jesaja bestätigt die Auffassung unseres Bruders der obigen Vortrag geschrieben hat:

    Jesaja 58
    Vers 1. Rufe aus voller Kehle, halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme gleich einer Posaune, und tue meinem Volke seine Übertretung kund, und dem Hause Jakob seine Sünden!

    „meinem Volke“ also sind wir Zeugen gemeint. Damit snd wir Zeugen diejenigen welche sündig sind.

    Vers 2. Und doch fragen sie nach mir Tag für Tag und begehren meine Wege zu kennen; gleich einer Nation, welche Gerechtigkeit übt und das Recht ihres Gottes nicht verlassen hat, fordern sie von mir Gerichte der Gerechtigkeit, begehren das Herannahen Gottes.

    Diesen Vers bitte gründlich und mehrmals lesen! Es steht da, dass die Zeugen Jehovas die Wege Jehovas kennen möchten und meinen, sie hätten das Recht Jehovas nicht verlassen. Sie fordern das Ende des jetzigen Systems.

    Vers 3. „Warum haben wir gefastet, und du hast es nicht gesehen, unsere Seelen kasteit, und du hast es nicht gemerkt?“ Siehe, am Tage eures Fastens geht ihr euren Geschäften nach und dränget alle eure Arbeiter.

    Die Arbeiter die gedrängt werden sind die Zeugen welche von der Organisation zum Predigdienst gedrängt werden.

    Vers 6. Ist nicht dieses ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: daß man löse die Schlingen der Bosheit, daß man losmache die Knoten des Joches und gewalttätig Behandelte als Freie entlasse, und daß ihr jedes Joch zersprenget?

    Genau das wollen wir in Bruderinfo tun, das Joch der Organisation abwerfen und das sanfte Joch des Jesus auf die Schulter nehmen. Daran hat Jehova Gefallen.

    Vers 9. Dann wirst du rufen, und Jehova wird antworten; du wirst um Hilfe schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch, das Fingerausstrecken und unheilvolle Reden aus deiner Mitte hinwegtust,

    Jehova wird unserem rufen im Gebet antworten, wenn man das schwere Joch der Organisation hinwegtut.

    Amos 3:7. Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. –
    Somit ist klar biblisch festgestellt dass alles was bei den Zeugen Jehovas geschieht bereits in den Propheten steht.

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