70 Comments
  • Horst
    Mai 7, 2014

    Hallo Matthäus,
    ungeachtet der biblischen Aussage zu diesem Thema habe ich bitte eine Frage zu den Links, die Du angegeben hast.
    Sie sagen eigentlich das Gegenteil über die Knochenfunde aus, nämlich dass diese getürkt sind. ??

  • Freiheit
    Mai 7, 2014

    Hei du,
    Jetzt hast Du Dich wirklich entschieden wieder auszutreten. Es geht wieder etwas bei Dir…! Austreten ist dort ja ganz etwas anderes als bei JZ… dort wirst Du immer willkommen sein! Ich habe von Dir soviel gelernt und Du hast mir in den vergangenen Jahren soviel geholfen und tust es immer noch! Dafür danke ich Dir einfach von ganzem Herzen und ich finde Du schreibst sehr gut!!
    Als Schweizer Schwester fühle ich mich angesprochen, aber das weisst Du ja…
    Herzlich Freiheit

  • sarai@BI
    Mai 7, 2014

    Vielen herzlichen Dank für das toll gemachte Video mit diesen so wichtigen, uns beschützenden Gedanken;

    was für mich dabei ein ganz besonderer
    Knackpunkt war, der mir genau bei Minute
    7:22 auffiel, war der Satz: „Zwischen Gott und den Menschen sollte sich keine Religionsorganisation mit einer Hierarchie und einem Glaubensbekenntnis stellen. Die Mittlerrolle hat allein Christus inne!!!“

    Da es jedoch so ist, wenn man es genau nimmt, daß JEDE Glaubensrichtung ihre eigene Hierarchie HAT und auch jede ihr EIGENES MANIFEST vorweist; so ist es zumindest für mich wichtig, mich keiner einzigen davon wieder anzuschließen.

    So wie ein ganz lieber Bruder von uns neulich schrieb: es wäre sonst so: *von dem einen Käfig in den anderen…* 😉

    Da bin ich lieber wo wie die Urchristen bei mir zuhause mit jemand zusammen, von dem ich weiss, der- oder denjenigen Personen ist genau DAS auch WICHTIG.

    Viele liebe Grüße,
    Eure Sarai

  • Maria-regula
    Mai 7, 2014

    Liebe Sarai,Liebes BI -Team und alle Mitleser

    Das genjale Video hat in mir auch einiges ausgelöst.VORERST VIELEN DANK DEM BI-TEAM!
    Es hat mich bestätigt in dem Gedanken und dem Wunsch alleine den Herrn als meinen Mittler zum Vater zu haben. Wie Du schreibst, liebe Sarai hat jede Glaubensgemeinschaft seine eigene Hirarchie und sein Manifest.
    Nach meinem Abgang nach mehr als 40Jahre JZ, hatte ich mich vor 5Jahren aus Überzeugung im Namen des Vaters,des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen und mich nacher auch einer Glaubensgemeinschaft angeschlossen.Es sind 5 äusserst wertvolle Jahre in denen ich sehr viel über den heiligen Geist und über die Liebe Jesus gelernt habe,und dass er alleine der Weg zum himmlischen Vater ist.Ich möchte die Zeit auf keinenfall missen.Auch hat mich die Gemeinschaft von vielen lieben feurigen Christen,über die schwere Zeit des Verlustes von vielen nahen und lieben JZ Menschen, durchgetragen.Diese Zeit hat mir auch geholfen,mich und zusammen mit meinem Mann , uns immer mehr auf Christus und seine Liebe auszurichten.
    Das Video ist nun auch mit entscheidend ,dass ich meine Mitgliedschaft der Freikirche der ich angehöre auflösen werde.Trotzdem werde ich hin und wieder Gottesdienste dort besuchen und auch Gemeinschaft weiterhin pflegen,denn wenn wir Christus als unseren einzigen Herrn haben, sind wir doch alle Brüder.

    Ich bin sehr sehr dankbar, vor einem halben Jahr auf diese Seite gestossen zu sein,denn meine Heimat im Herzen und im Glauben ist doch hier!Denn nur die, die die gleichen Wurzeln haben können einem wirklich verstehen.Ich bin praktisch täglich auf BI manchmal auch mehrmals,nur das schreiben ist nicht so meines.
    Ich schätze die vielseitigkeit der Komentare sehr,auch besonders deine liebevollen Komentare von Dir Sarai.
    Es freut und berührt mich jedesmal zu tiefst im Herzen, wenn wieder Neue die Freiheit in Christus finden.
    Ich hoffe nun auch,dass wir uns auch wie die ersten Christen ,Hausgemeinde leben können .Wer sich hier als Schweizer angesprochen fühlt soll sich doch bitte melden.

    Ich wünsche Euch allen eine gesegnete Zeit und viele glaubensstärkende Erlebnisse mit dem Herrn.
    In christlicher Liebe und Verbundenheit
    Eure Schwester
    Maria – Regula

  • sarai an Maria-regula
    Mai 7, 2014

    Liebe Maria-regula;

    Du schreibst: „Ich hoffe nun, dass wir wie die ersten Christen, auch Hausgemeinde leben können. Wer sich hier als Schweizer angesprochen fühlt, soll sich doch bitte melden.“

    Ja schade, daß ich so weit von Dir weg wohne, ansonsten wäre ich gleich bei den Ersten mit dabei, wenn ich dürfte 🙂

    Ganz viele herzliche Grüße an Dich, liebe Maria-regula und ein *GUTES GELINGEN* dabei und den Segen unseres Herrn dazu und natürlich auch viel Freude daran und Spaß, wünscht EUCH,

    in Gedanken verbunden,
    Sarai

  • Maria-regula an Sarai
    Mai 7, 2014

    Liebe Sarai
    Vielen Dank für deine lieben Wünsche.Du bist natürlich herzlichst eingeladen,es hat einen Flugplatz in der Nähe!

  • Maria-regula an Sarai
    Mai 7, 2014

    Ergänzung!Sorry,das Smail beim Flugplatz fehlt,weis nicht warum dies bei mir nicht funktioniert.
    Die Grüsse und Wünsche sind abgeschnitten,sorry,sorry!

    Sei ganz besonders gegrüsst und gesegnet

    Maria- regula

  • Störtebeker
    Mai 7, 2014

    Liebe Brüder,
    obwohl ich mich nicht mehr zu diesem Thema äußern wollte schreibe ich doch noch diesen Kommentar.
    Der Dialog in Richter Kap. 6 beweist für mich nicht zwingend, dass 2 verschiedene Personen, also ein Engel und der Allmächtige höchstpersönlich mit Gideon sprachen. Ich glaube damit wäre wohl jeder unvollkommene, sterbliche Mensch überbewertet. Allerdings habe ich schon mit diesem Argument gerechnet.
    Ich glaube auch nicht, dass Jesus hier als Jehova aufgetreten ist. Meiner Ansicht nach gibt die Bibel das nicht her. Ebenso beweist der Text aus Jes. 44:5 im Vergleich mit den Texten aus der Offenbarung für mich nicht, dass Jesus im Alten Testament unter dem Namen Jehova auftrat.
    Zum Schluß noch ein Wort zu Joh. 14:6. Jesus äusserte diese Worte in Verbindung mit seiner Mittlerrolle. Er sprach zu seinen Jüngern.
    Hätte Adam nicht gesündigt, hätten er und seine Nachkommen (wenn auch sie sündenlos geblieben wären), keinen Mittler gebraucht. Die Mittlerrolle Jesu wäre überflüssig gewesen. Die Engel, die nicht gesündigt haben brauchen auch keinen Mittler.
    Kleine Veranschaulichung: Wenn die Einwanderungsbehörde eines bestimmten Landes sagt. „NIEMAND kommt in dieses Land hinein um hier eingebürgert zu werden, außer durch mich (uns).“ Dann sind mit NIEMAND sicherlich nicht diejenigen gemeint, die sich sowieso schon in dem Land befinden und Bürger desselben sind.
    So verstehe ich Joh.14:6 „… NIEMAND kommt zum Vater außer durch mich.“ Die, die schon da sind, sind damit nicht gemeint.
    Im Überigen sollte keiner von uns zu überzeugt von seiner eigenen Meinung sein. Wir sind alles kleine Lichter im Vergleich zum großen Ganzen. Vielem von dem was M.N. hier geschrieben hat stimme ich zu(nicht allem). Auch sein letzter Kommentar, (ich hoffe es war nicht wirklich sein letzter)beinhaltete viel Denkwürdiges.
    Wenn ich nicht versuchen würde, der Bibel und auch scheinbaren Wiederspüchen auf den Grund zu gehen, würde ich hier nicht schreiben, sondern würde wohl immer noch in den Königreichssaal gehen (das habe ich 35 Jahre getan).
    Ich wünsche ebenfall allen einen schönen Sonntag. Hier kommt gerade die Sonne raus. Liebe Grüße Störtebeker

  • Manfred an Störtebeker, Hansi
    Mai 7, 2014

    Lieber Störtebeker, Lieber Hansi,

    Ich antworte hier auf die Kommentare ausgehend von dem von mir an Pit http://www.bruderinfo.de/?p=1680&cpage=1#comment-105357 . Da kein Antwort Butten mehr da ist, stelle ich meinen Kommentar hier ein.

    Ihr seid beide der Meinung, dass die Engel unseren himmlischen Vater sehen, etwas was nur uns Menschen nicht möglich ist. Ich habe das auch sehr lange geglaubt und vor allem habe ich es deshalb solange geglaubt, weil ich mir nie die Mühe gemacht habe dies zu hinterfragen. Für mich stand das fest und fertig. Durch eine einzige Begebenheit bin ich dann zum Nachdenken gekommen und zwar ist es die, bei der Abraham mit Jehova um die Gerechten in Sodom gefeilscht hat. Bisher hatte ich immer geglaubt, dass Jehova vom Himmel aus zu Abraham gesprochen hat. Doch weit gefehlt. Er stand direkt neben ihm. Ab da wusste ich, dass mein bisheriger Glaube auf schwachen Beinen stand. Dies könnt ihr in 1. Mos. Kapitel 18 nachlesen. Am besten in der Neuen evangelistischen Übersetzung oder in einer anderen die den Namen Gottes verwendet.

    Lieber Störtebeker, Du hattest ja geschrieben, dass nur die Menschen Gott nicht sehen können und genau das würde nicht stimmen, denn Abraham war ein Mensch und Gott stand vor ihm. Ich habe dann sehr intensive nachgeforscht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Jesus im Alten Testament unter dem Namen seines Vaters, also als Jehova bekannt war. Der Sohn heißt genauso wie der Vater. Das zu belegen ist mit sehr vielen Bibeltexten möglich. Wer sich da mal durchlesen möchte, dem sei die Diskussionsrunde empfohlen mit dem Thema:

    Trat Jesus im Alten Testament unter dem Namen seines Vaters Jehova auf?
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1119

    Es sind dort im Moment 355 Kommentare abgespeichert, also sehr viel Stoff.

    Du hattest ja auch diesen Bibeltext angeführt: Matth. 18:10 (Elb.) sagt: “… denn ich sage euch, dass ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der in den Himmeln ist”, dann ist das für mich ein klarer biblischer Beweis!. – Zitat Ende.

    Schau mal welchen Text es noch gibt, allerdings in Verbindung mit Menschen:

    2. Mo. 18:12 Einheitsü. 12 Dann holte Jitro, der Schwiegervater des Mose, Tiere für Brandopfer und Schlachtopfer zur Ehre Gottes. Aaron und alle Ältesten Israels kamen, um mit dem Schwiegervater des Mose vor dem Angesicht Gottes ein Mahl zu halten.

    Hier wird nicht von Engeln gesprochen, sondern von Menschen. Da aber Menschen Gott nicht sehen können, muss das mit dem Angesicht Gottes hier anders gemeint sein. Wenn es aber hier anders gemeint sein muss, könnte das auch in Mat. 18:10 anders gemeint sein. Auf jeden Fall ist es nun nicht mehr eindeutig bewiesen, dass die Engel Gott sehen.

    Nun zu dem was Hansi angeführt hat, wir lesen:

    Hiob 1:6,7;Nev.Ü: 6 Eines Tages kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jahwe einzufinden. Unter ihnen war auch der Satan. 7 Da sagte Jahwe zum Satan: „Wo kommst du her?“ – „Ich habe die Erde durchstreift“, erwiderte der Satan, „und bin auf ihr hin und her gezogen.“

    Du hattest gesagt: mit söhne werden die engel gemeint sie standen vor jehova – Zitat Ende.

    Ich denke genauso, mit den Söhnen sind hier die Engel gemeint. Dann wird noch Jehova und Satan namentlich erwähnt. Doch wer fehlt hier, der aber auch da sein müsste? Gottes einzig gezeugter Sohn Jesus. Der wird hier nicht namentlich genannt. Nun könnte er natürlich auch zu den Engeln, also den Söhnen gezählt worden sein. Doch interessanterweise finden wir in keinen Bibeltexten des alten Testaments Schriftstellen, in denen Jesus namentlich erwähnt wurde. Der Satan wurde aber schon genannt. Wäre das nicht eine Herabwürdigung des einziggezeugten Sohnes, wenn er nirgends genannt würde, wenn sogar der Widersacher namentlich erwähnt wird?

    Oder ist es vielleicht so, dass Jesus im Alten Testament unter dem Namen seines Vaters aufgetreten ist und dann wäre er derjenige vor dem alle stehen würden und nicht sein Vater? Dann würden sich einige Widersprüche aufklären, die man ansonsten in der Bibel findet.

    Wenn auch die Engel unseren himmlischen Vater nicht sehen können, dann lässt sich auch erklären, warum der Satan sich Gott gleich machen wollte. Er ging davon aus, dass er es nur mit Jesus zu tun hat und da war er der Meinung, dass er ihn besiegen kann, da er in der gleichen od. ähnlichen Gestalt wie er selbst ist. Doch der Vater ist viel Größer als Jesus, da ihn aber niemand gesehen hat, kann man es glauben oder eben nicht. Der Satan hat es nicht geglaubt, welch fataler Fehler. Das ist mittlerweile mein Verständnis dazu und bevor ihr dass als blühende Phantasie abtut, lest bitte die Kommentare in der o.g. Diskussionsrunde nach. Dann erübrigt sich einiges.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Mai 7, 2014

    Lieber Manfred

    Auch das was Du geschrieben hast sollte man in Erwägung ziehen.
    Denn für mein Verständnis ist der Allmächtige nicht ein alter Mann auf einem Thron irgendwo im Himmel, sondern der Unendliche in Raum und Zeit.
    Wie soll ein endliches Geschöpf, was Engel und der Teufel auch sind, etwas unendliches sehen können?

    So wie wir kleine Menschen nicht das ganze Universum von außen sehen können, weil wir mitten drin sind, so können auch alle Engel nicht Gott sehen, weil sie mitten drin sind.

    Auch Deine Ansicht über Jehova der mit Abraham gespeist hat gibt Sinn. Denn wie im Vaterunser durch Jesus erwähnt wurde, geschieht immer der Wille des Vaters: „Dein Wille geschehe im Himmel und auf Erden“.

    Jesus hat stets den Willen seines Vaters umgesetzt und deshalb ist es völlig egal wer genau den Abraham tatsächlich besucht hat, es war in jedem Fall der Wille des Vaters und nicht der Vater selbst. So wird es bleiben in alle Unendlichkeit, es geschieht immer der Wille des Vaters bis alles vollendet ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Störtebeker
    Mai 7, 2014

    Lieber Manfred, ich möchte mich nicht endlos in dieses Thema vertiefen. Auch fehlt mir die Zeit 355 Kommentare zu dem Thema: Ist Jesus im Alten Testament unter dem Namen Jehova aufgetreten, zu lesen. Ich persönlich glaube das nicht. Die Texte in Verbindung mit Abraham und Jethro kenne ich auch. Wie du ja sebst schlußfolgerst können sie nicht buchstäblich zu verstehen sein. Ein Schlüssel zum richtigen Verständnis ist meiner Meinung nach Richter 6:11-16. Da ist es doch wohl offensichtlich, dass ein Engel im Namen Jehovas auftritt. Diese Aussage der Bibel führt bei mir zu dem Schluß, dass es bei Abraham u.s.w. genauso war. Ein Vergleich zwischen 2.Mos. 18:12 u. Matth. 18:10 bedeutet für mich nicht, dass Matth.18:10 auch nicht buchstäblich verstanden werden sollte. Dem Ausdruck „vor dem Angesicht Gottes“ kann man sicherlich auch eine buchstäblich Bedeutung zuweisen. Du schreibst, dass durch den Text aus 2.Mos 18:12 abgeleitet werden kann, dass nicht eindeutig bewiesen ist, dass die Engel Gott sehen können. Das Gegenteil ist aber auch nicht bewiesen. Und damit sind wir wieder bei Texten wie: Hiob 1:6,7; 2:1; 1.Kö. 22:19-22; 2.Chron. 18:18-22; Dan. 7:10 u.s.w. Wie gesagt, es entspricht nicht meinem biblischen Verständnis, dass hier Jesus als Jehova aufgetreten ist. Auch wenn der Name „Jesus“ im Alten Testament nicht vorkommt so geht daraus denoch klar hervor welche Rolle er später als „Jesus Christus“ erfüllen würde. Soweit mein Verständnis diebezüglich. Allen ein schönes Wochenende und liebe Grüße Störtebeker

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber Manfred.
    ich schliesse mich dem Kommentar störtebeker an dich ohne wenn und aber an.
    die Bibelstelle richter 6:11-16
    wurde ebenfalls von störtebeker ja erwähnt.
    in der Bibel werden die engel auch als Sprachrohr Jehovas bezeichnet ,dass heisst von botschaften ,ich denke nur, dass die engel Abraham mitteilten dass seine frau sara im späten alter ein Kind gebären werde .
    engel dienen Jehova sie verrichten heiligen dienst und kommen stets vor seinem heiligen thron vor seinem angesicht dass heisst ,die engel können die Herrlichkeit Jehovas sehen hiob 2:1.
    angesicht zu angesicht heisst nichts anderes sich sehr nahe zu sein .um es zum abschluss zu bringen ,mein bibliches verständniss bedeutet sehr wohl dass die engel Jehovas sehen können.
    dir lieber Manfred und denn anderen ein schönes Wochenende noch.
    lg hansi

  • Alois
    Mai 7, 2014

    Lieber Hansi

    Abraham glaubte auch dass er mit Jehova gesprochen hat und doch waren es Engel oder der Sohn Jehovas selbst. Wir wissen es nicht. Gemäß der Bibel kann kein Mensch Gott sehen und leben, deshalb kann Abraham Jehova den Allmächtigen nicht gesehen haben.

    Genauso kann es bei dem Treffen im Himmel in Hiob 1 und 2 gewesen sein. Die Engel versammelten sich vielleicht auch nur bei einem hohen Engel oder dem Sohn Jehovas selbst, der nur das gesprochen hat was der Wille Jehovas war, genauso wie es bei Abraham war.

    Jehova ist für mich unendlich in Raum und Zeit. Wie soll so etwas Unendliches in die Größe eines Menschen schlüpfen um Abraham etwas zu sagen? Vor allem warum soll er das tun, hat er doch seine diensttuenden Engel und er selbst hat Ruhetag.
    Wenn man davon ausgeht dass die Engel das Angesicht Jehovas sehen, wie kann es dann sein dass vielleicht ein Drittel der Engel dem Satan gefolgt sind?
    Angenommen wir Menschen würden ständig Jesus als herrlicher Geist im Himmel sehen, wäre es dann nicht so, dass alle Menschen an ihn glauben würden? Ja sie würden an ihn glauben und das tun was er anweist. Aber da die Menschen gar nichts sehen, haben sie die Wahl zu glauben oder auch nicht. Genauso sehe ich das bei den Engeln, sie glauben dass es Jehova gibt und sehen es nur an den Werken wenn sie glauben. Wir können es auch an den Werken in Natur und Universum sehen, aber der Geist des Zweifels sagt uns, nein das stammt alles durch Urknall, Zufall und Evolution.

    Nur Jesus weiß dass es den Vater gibt weil er sein Sohn ist, nur er hat ihn gesehen als er ständig bei ihm war. Wir kommen nur zum Vater durch Jesus. Das wissen wir auch alle und nehmen an, dass die Engel auch ohne Jesus zum Vater kommen. Aber was steht genau in Joh. 6

    6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

    Niemand kommt zum Vater, als nur durch Jesus. Niemand ist niemand und das Wort NIEMAND bedeutet auch dass es keine Ausnahmen gibt, weder Menschen noch Engel. Würden die Engel zum unendlichen Gott kommen ohne Jesus, so hätte Jesus gelogen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber alois.
    Jehova kann nicht mit Abraham persönlich gesprochen haben,weil wir ja aus gottes wort wissen ,kein mensch kann die Herrlichkeit Jehovas erblicken und dann am leben bleiben.
    es waren engel die zu Abraham sprachen,engel sind dienende ,sie werden auch Sprachrohr Jehovas genannt ,sie vermitteln botschaften Jehovas ,was aber nur damals möglich war engel konnten sich materealsieren und Menschengestalt annehmen,sowohl die guten engel als auch die bösen ,vor der sinnflut ,nahmen die abtrünnigen engel Menschengestalt an ,um mit den Töchtern der menschen sexuelle Beziehungen zu haben.
    heute können die guten,aber auch die bösen engel sich nicht mehr matereralisieren,sie üben zwar noch macht aus ,aber unsichtbar .
    lieber alois das ist mein bibliches verständniss hiob 2:1,2,wie heisst es da sinngemäss um sich die engel vor der Person Jehovas zu stellen,synisch es auszudrücken die engel hätten schon blind sein müssen Jehova nicht zu sehen .
    zum anderen warum konnten die engel ,dass gleiche galt für satan sich gegen Jehova stemmen.
    die antwort ist ganz einfach sie haben genauso einen freien willen,wie wir menschen, für uns fast nicht nachvollziehbar dass sich manche engel gegen Jehova stellten,ja rebelierten ,aber so war es halt gemäss gottes wort,an diese Fakten halte ich mich.
    ein vergleich die menschen führen schon immer krieg gegeneinander ,sie hätten schon längst zu Vernunft kommen müssen ,dass krieg nur elend,blutvergiessen und unentliches leid verursacht,nein sie lernen nicht daraus sie fahren damit fort zum Leidwesen der menschenheit.
    für uns kaum nachvollziehbar ,die engel beochbachteten,die Schöpfung Jehovas ,sie sahen die Herrlichkeit Jehovas ,die macht,die weissheit,die liebe,die intelligens des grossen gottes Jehovas ,kaum fasbar und denoch rebelierten einige gegen Jehova,trauig aber wahr .dir noch lieber alois und den anderen einen schönen restsonntag wünscht hansi.

  • Dennis
    Mai 7, 2014

    Liebe BI-Leser,

    möchte mal die Geschichte mit den „gefallenen Engeln“ zum Anlass nehmen ein paar Verständnisfragen zu stellen:

    1. Sind Engel geschlechtslos oder nicht?

    2. Wenn sie geschlechtslos sind, warum sollten ein paar Engel ohne Körper auf die Idee kommen sich ausschließlich als MANN zu materialisieren um Sex mit Frauen zu haben?

    3. Warum konnten sich Engel nur einmal in der Menscheitsgeschichte materialisieren um ihrem Trieb nachzugehen? Warum konnten sie es später nicht mehr bis heute?

    4. Wenn Engel damals einen Geschlechtstrieb hatten, müssen sie auch heute noch einen haben, oder?

    Die Sache mit den Engeln und der Unmoral mit anschließenden sog. „Bastard“-Nachkommen ist für mich mind. unplausibel. Für mich ein Hinweis, dass hier Menschen mit viel Fantasie an der Bibel herumgedoktert haben.

    Übrigens ist allen Religion ein Phänomen gleich:

    Die Sündhaftigkeit/Wollust des Mannes und die Obsession zum weiblichen Geschlecht. Verkürzt gesagt die Frau ist an allem Schuld! Siehe den Verschleierungs-Wahn bei Moslems und streng orthodoxen Juden.

    LG
    Dennis

  • Frank und Frei
    Mai 7, 2014

    lieber Dennis
    les mal Genesis 6,4 in verschiedenen Übersetzungen
    es heißt in jenen Tagen -vor der Flut – und danach

    das ergibt ein anderes Bild des WT Verständnisses

  • Jürgen
    Mai 7, 2014

    Der Frage kann ich mich direkt anschließen! Auch ich habe das ehrlich gesagt bis heute nicht verstanden. Wenn Engel geschlechtslos waren oder sind, wie konnten sie dann das Verlangen nach Sex aufbringen? Das passt doch irgendwie nicht!?

    VG, Jürgen

  • Matthäus
    Mai 7, 2014

    Hallo Dennis!
    Deine Fragen haben sicher eine Berechtigung. Doch machst du es dir nicht zu leicht, damit kann man die Aufzeichnungen aus dem AT nicht einfach als unplausibel abtun. Demnach müsste ich auch die Existenz eines David in Frage ziehen, hat er sich eingebildet mit einem Goliath (an die 3 m Mann) gekämpft?

    Die Nephilim sind sicher nicht einfache menschliche Wesen gewesen, warum gibt es jede Menge nicht erklärbare (ohne Bibel) Funde? Siehe z.B. http://www.diebibel-diewahrheit.cms4people.de/77.html

    Ich kann vieles im AT, z.B. gerade im Bibelbuch Richter, mit den Folgen von einer vergewaltigten Frau, mit 10.000en Toten, nicht verstehen oder gar göttlichem Strafgericht (Anordnung) erklären. Ich lasse solche Details offen, ich kann mir vorstellen dass hier Menschen in ihrem Fanatismus weit über Gottes Anordnung hinausgingen. Aber ich kann nicht das ganze deswegen in Frage ziehen dass diese Vorfälle nie stattgefunden haben. Mit Gottes Güte, Barmherzigkeit natürlich auch Gerechtigkeit passt das einfach nicht zusammen.
    Das ist meine Meinung dazu.

    LG. Matthäus

  • Matthäus
    Mai 7, 2014

    Oder schau dir einmal das an:
    http://www.greatdreams.com/reptlan/nephilim.htm

  • Florian
    Mai 7, 2014

    Hallo Dennis,
    möchte gerne auf deine „Verständnisfragen“ versuchen einzugehen. Wie ich vermute hast du mit so einigen Aussagen der Bibel Probleme. Auch ich verstehe nicht immer alle Zusammenhänge, aber dennoch bin ich überzeugt dass die Bibel als ganzes inspiriert und für uns wichtig ist. Nur weil ich den einen oder anderen Zusammenhang nicht verstehe, Fragen wie sie in letzter Zeit ihr gestellt wurden, warum Gott so und so im alten Testament gehandelt hat, oder ob die Engel Gott sehen können u.s.w. stelle ich die Bibel nicht in Frage, und auch nicht die Ehrlichkeit der Schreiber.
    Aber es ist gut darüber offen zu sprechen und sich auszutauschen. Deshalb möchte auf deine „Verständnisfragen“ kurz eingehen.
    Zunächst, woher nehmen wir die Überzeugung, das Engel, da sie als geschlechtslos gesehen werden, nicht Freude an Sex mit Frauen finden können.?
    Sie hatten die Fähigkeit sich in menschliche Wesen zu verwandeln, wie auch immer und damit auch den Sexualtrieb erleben können und wahrscheinlich auch wollen.
    Sie konnten sich dem Geschlechtstrieb somit aussetzen.
    Nur weil man etwas nicht kennt bedeutet dies doch nicht dass man es auch einmal kennen lernen möchte.

    Deiner Schlussfolgerung, diese Geschichte sei dem Sündhaftigkeitswahn einiger religiöser Extremisten entsprungen möchte ich so nicht folgen.
    Was die Sache mit den Engeln und den aus dieser Unmoral gezeugten Nachkommen angeht so sind sie für mich doch wirklich plausibel, war dies doch der Grund für die weltweite Flut.

    Es ist nicht nur die Bibel, die von diesen „Bastartgeschlecht“ spricht. Es gibt heute jede Menge von Knochenfunden, die die Existenz solcher unnatürlichen Riesenmenschen belegen, auch wenn sie von der Wissenschaft ignoriert werden, einfache Bauern und einfache Menschen haben sei gefunden und sie sind von jedem zu sehen der es möchte.

    Also, deiner Schlussfolgerung, dass hier Menschen mit viel Fantasie an der Bibel herumgedoktert haben, möchte ich doch widersprechen, zumal die Grundlage deiner Schlussfolgerung nicht überzeugen ist.
    Ich hoffe dass du mir nicht böse bist wenn ich dir in diesem Punkt widerspreche.

  • Myra
    Mai 7, 2014

    Selbst wenn Engel keinen Körper haben und keinem uns bekannten Geschlecht zugeordnet werden können, haben sie aber die Menschen beim Sex beobachtet (keine so tolle Vorstellung). Und mal ehrlich, wer würde da die Rolle der Frau vorziehen mit ihrem Achterbahn-Hormonzyklus und Problemen mit dem Bindegewebe und den Mühen der Schwangerschaft und der untergeordneten Rolle unter Menschenmänner *lach* Ich finde den Bericht der Bibel absolut glaubwürdig und hoffe allenfalls, dass wir weiterhin kein Schauspiel ohne Grenzen mehr sind!

    M

  • Myra
    Mai 7, 2014

    Dennis, genau an diesem Punkt stehe ich allerdings auch: dieser Androzentrismus in all diesen Religionen stellt den Mann und das Männliche in all seinen anhaftenden positiven aber vor allem auch negativen Eigenschaften als gottgegeben, gottgewollt und als völlig legitim und natürlich dar. Und der Gott wird (z.B. im Alten Testament) gleichfalls als ein ebenso männliches Wesen dargestellt mit gleichen Eigenschaften: z.B. als eifersüchtig, ja rachsüchtig sogar, rechtmäßig seinen Besitz einfordernd. Die Hierarchie scheint gottgewollt und von ihm vorgegeben. Bis Jesus kam und sagte, die Liebe in allen Belangen sei das höchste Gebot. Doch auch er ist männlich und somit ändert sich für die Frau nichts in ihrer allezeit dienenden, beherrschten Stellung. Sie ist vorzüglicher Sündenbock und Quell der Befleckung, wie auch in den griechischen Schriften erwähnt wird. Wird sich das wohl ändern nach Harmagedon? Das sollte es wohl, da dann ja wohl endlich endlich Evas Schuld getilgt sein wird. Doch – sollte sie das nicht schon längst, da Jesus für die Sünden aller Menschen gestorben ist? Aber die Schuld der Frau ist längst in den Strukturen der Weltbevölkerung eingeschrieben, längst inkorporiert. Und wie bequem, die Frau zu besitzen, wie wertvoll so eine Dienerin und Gehilfin, da sie sich auch gerne besitzen und beherrschen lässt, in der Hoffnung, so Gott zu gefallen. Schließlich steht in all den heiligen Schriften, dass nur diese Haltung Annehmbarkeit und Rettung durch Gott bewirken kann.

    ?

    M

  • Tommy
    Mai 7, 2014

    Hi Hansi,
    ich befuerchte meinen zu muessen, dass Gott sich nicht selbst (also der Vater) sich so weit erniedrigen wuerde als Mensch dazusein. Diesenthalben hat er seinen Sohn geschickt. Dieser hat ihn gesehen. Da gebe ich Alois Recht.
    Tommy

  • hansi
    Mai 7, 2014

    hallo Tommy.
    na klar doch Tommy ,Jesus war hier auf erden nicht sein vater Jehova, weil kein mensch kann Gott sehen damit ist jesu vater gemeint ,und am leben bleiben,aber ich denke doch dass habe ich doch schon öfter gesagt ,wiedem auch sei, ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen, und dieses missverständniss aus dem weg räumen.
    dass sich Jehova demütig den menschen zuwendet ,damit meine ich sein wort die Bibel ,dadurch können wir ihn Jehova kennenlernen ,seine Wesensart ,seine akabe liebe,sein vorhaben,seine gebote und noch vieles mehr,dass gleiche trifft auch ,auf seinen sohn zu Jesus Christus .joh 17:3.lg hansi

  • Manfred
    Mai 7, 2014

    Liebe Brüder,

    jetzt da wir die “Vordenker” aus Brooklyn nicht mehr für uns denken lassen, müssen wir das nun selbst tun. Das Königreich der Himmel ist einem Schatz gleich oder einer wertvollen Perle. Um einen Schatz zu finden, braucht es Mühe, harte Arbeit und demzufolge auch viel Schweiß. Wie steht es in Psalm?

    Ps. 1:1-3; NWÜ: Glücklich ist der Mann, der nicht im Rat der Bösen gewandelt Und nicht auf den Weg der Sünder getreten ist Und nicht auf dem Sitz der Spötter gesessen hat, 2 Sondern seine Lust hat an dem Gesetz Jehovas Und mit gedämpfter Stimme in seinem Gesetz liest Tag und Nacht. 3 Und er wird gewiß wie ein Baum werden, gepflanzt an Wasserbächen, Der seine eigene Frucht gibt zu seiner Zeit Und dessen Laub nicht welkt, Und alles, was er tut, wird gelingen.

    Der Psalmschreiber rät uns, Tag und Nacht in dem Wort Gottes zu lesen. Die LK rät uns im WT zu lesen, damit wir überhaupt eine Chance haben das Wort Gottes zu verstehen. Doch das ist eine glatte Lüge. Wir sollen selbst in der Bibel lesen. Es ist unsere eigene Verantwortung, diese kann man niemandem übergeben. Niemand kann für einen anderen die Bibel lesen. Das ist nicht möglich.

    Da ihr beide Richter Kapitel 6 angeführt habt, möchte ich diesen hier abschliessend zu diesem Thema im Zusammenhang zitieren. Ihr habt die Verse 11-16 erwähnt, ich zitiere vom Vers 6 bis zum Vers 22:

    Richter 6:6-22; NWÜ:
    6 Und Israel verarmte Mịdians wegen sehr; und die Söhne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen. 7 Und es geschah, weil die Söhne Israels Mịdians wegen zu Jehova um Hilfe riefen, 8 daß Jehova dann einen Mann, einen Propheten, zu den Söhnen Israels sandte und zu ihnen sprach: „Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: ‚Ich war es, der euch aus Ägypten heraufführte und euch so aus dem Sklavenhaus herausbrachte. 9 So befreite ich euch aus der Hand Ägyptens und aus der Hand aller eurer Bedrücker und trieb sie vor euch her aus und gab euch ihr Land. 10 Des weiteren sprach ich zu euch: „Ich bin Jehova, euer Gott. Ihr sollt die Götter der Amorịter, in deren Land ihr wohnt, nicht fürchten.“ Und ihr hörtet nicht auf meine Stimme.‘ “

    11 Später kam Jehovas Engel und setzte sich unter den großen Baum, der in Ọphra war, welcher Jọas, dem Abiësrịter, gehörte, während Gịdeon, sein Sohn, in der Weinkelter Weizen ausschlug, um ihn Mịdian schnell aus den Augen zu schaffen. 12 Dann erschien ihm Jehovas Engel und sprach zu ihm: „Jehova ist mit dir, du tapferer Starker.“ 13 Darauf sagte Gịdeon zu ihm: „Entschuldige, mein Herr, aber wenn Jehova mit uns ist, warum ist denn all das über uns gekommen, und wo sind alle seine Wundertaten, die unsere Väter uns erzählten, indem [sie] sprachen: ‚Hat uns Jehova nicht aus Ägypten heraufgeführt?‘? Und jetzt hat Jehova uns im Stich gelassen, und er gibt uns in die Faust Mịdians.“

    14 Da wandte sich Jehova ihm zu und sprach: „Geh in dieser deiner Kraft, und du wirst bestimmt Israel aus der Faust Mịdians retten. Sende nicht ich dich?“ 15 Er seinerseits sagte zu ihm: „Entschuldige, Jehova. Womit soll ich Israel retten? Siehe! Meine Tausendschaft ist die geringste in Manạsse, und ich bin der Kleinste im Hause meines Vaters.“ 16 Aber Jehova sprach zu ihm: „Weil es sich erweisen wird, daß ich mit dir bin, und du wirst Mịdian bestimmt niederschlagen wie e i n e n Mann.“ 17 Darauf sagte er zu ihm: „Wenn ich nun Gunst gefunden habe in deinen Augen, so sollst du auch ein Zeichen für mich tun dafür, daß du es bist, der mit mir redet. 18 Weiche bitte nicht von hier, bis ich zu dir komme und ich meine Gabe herausgebracht und sie dir vorgesetzt habe.“ Demzufolge sprach er: „Ich meinerseits werde hier sitzen bleiben, bis du zurückkehrst.“ 19 Und Gịdeon ging hinein und machte dann ein Ziegenböckchen bereit und ein Ẹpha Mehl als ungesäuerte Kuchen. Das Fleisch tat er in den Korb, und die Brühe tat er in den Kochtopf, wonach er es zu ihm hinaus unter den großen Baum brachte und es vorsetzte.

    20 Der Engel des [wahren] Gottes sagte nun zu ihm: „Nimm das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen, und leg sie dort auf den großen Felsen, und gieß die Brühe aus.“ Hierauf tat er so. 21 Dann streckte Jehovas Engel die Spitze des Stabes, der in seiner Hand war, aus und berührte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen, und Feuer begann aus dem Felsen aufzusteigen und das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen zu verzehren. Was Jehovas Engel betrifft, so entschwand er seinen Augen.
    22 Daher merkte Gịdeon, daß es Jehovas Engel war. Sogleich sagte Gịdeon: „O wehe, Souveräner Herr Jehova, darum, daß ich Jehovas Engel von Angesicht zu Angesicht gesehen habe!“

    23 Jehova aber sprach zu ihm: „Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht. Du wirst nicht sterben.“ 24 Da baute Gịdeon dort Jehova einen Altar, und er wird weiterhin Jehọva-Schalọm genannt bis auf diesen Tag. Er steht noch in [dem] Ọphra der Abiësrịter. 25 Und es geschah während jener Nacht, daß Jehova weiter zu ihm sprach: „Nimm den jungen Stier, den Stier, der deinem Vater gehört, das heißt den zweiten jungen Stier von sieben Jahren, und du sollst den Altar Baals, der deinem Vater gehört, niederreißen, und den heiligen Pfahl, der daneben ist, solltest du umhauen. 26 Und du sollst Jehova, deinem Gott, auf dem Gipfel dieser Feste einen Altar bauen mit der Reihe Steine, und du sollst den zweiten jungen Stier nehmen und ihn als ein Brandopfer auf den Holzstücken des heiligen Pfahls opfern, den du umhauen wirst.“
    —-
    Das was ich kursiv geschrieben habe, betrifft den Propheten Jehovas und den Engel Jehovas. Was ich fett hervorgehoben habe, hat Jehova selbst geredet.

    Der Prophet hat seine Rede so begonnen: „Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat:
    Der Engel Gottes fing seine Rede so an: 12 Dann erschien ihm Jehovas Engel und sprach zu ihm: „Jehova ist mit dir, du tapferer Starker.“

    Jehova sprach aber nicht im Auftrag, so wie der Prophet oder wie der Engel, sondern in der ICH Form. So wie wir es im Vers 14 und 16 lesen konnten oder in dieser Aussage hier: Demzufolge sprach er (Jehova): „Ich meinerseits werde hier sitzen bleiben, bis du zurückkehrst.“

    Der Punkt ist der, dass nirgends in dem Kapitel steht, wie Jehova zu Gideon hingekommen ist oder wie er mit ihm gesprochen hat. Es könnte aber durchaus sein, dass es genauso wie bei Abraham war. Dort war Jehova (und damit meine ich den Sohn Gottes) in Begleitung zweier Engel bei ihm.

    Im Vers 21 wird gesagt, dass der Engel Gottes verschwunden ist. Doch obwohl der Engel nun verschwunden war, redete Jehova im Vers 23 bis 26 genauso weiter wie vorher. Somit zeigt der Kontext dieses Kapitels, dass hier nicht der Engel die Worte Jehovas geredet hat, sondern Jehova selbst. Wie er das genau gemacht hat, wird nicht gesagt. Doch dieser Engel war es nicht.

    Da kein Mensch Gott sehen kann, gehe ich davon aus, dass es Jesus gewesen ist und dass er im alten Testament auch unter dem Namen seines Vaters bekannt war.

    Stellvertretend aus den 355 Kommentaren möchte ich einen anführen, der zeigt dass in der Offenbarung eindeutige Aussagen gemacht werden, die auf Jesus Christus hinweisen und in Jesaja die gleichen Aussagen auf Jehova angewendet werden. Doch nur einer kann gemeint sein.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1119#comment-3658

    Damit möchte ich das Thema auch nicht weiter vertiefen. Es macht aber schon Sinn, widersprüchlichen Aussagen der Bibel auf den Grund zu gehen, denn dadurch können wir auch ein besseres Verständnis über unseren himmlischen Vater und seinen Sohn erlangen. Das ist zumindest meine persönliche Meinung dazu.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich allen Lesern, auch wenn es leider etwas trübe ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • kritikus
    Mai 7, 2014

    Ich gestehe, dass ich mit der institutionalisierten Religionen auf Kriegsfuß stehe. Denn ich sehe in ihnen hauptsächlich Mittel zur Beherrschung von Menschen und ihrem Gewissen. Ich erinnere mich an einen Satz des indischen Philosophen Vivekanandra, der sagte, dass jJsus eine Religion gestiftet habe, und der Teufel sei gleich hinterhergekommen, um sie zu organisieren. Abegesehen vom Irrtum des Philosophen, dass Jesus eine neue Religion gegründet habe, hat er im zweiten Teil seiner Aussage durchaus Recht. Der Teufel braucht organisierte Religion. Was darunter zu verstehen ist, bringt der Aufsatz gut zum Ausdruck.

    Geiwss, jede christliche Gemeinschaft kann sich eine innere Ordnung geben. Aber diese Ordnung darf nicht zur Hauptsache werden, die über die Bibel, den Menschen und das Gewissen gestellt wird. Es bleibt dabei, dass zwischen dem Menschen und Gott nur Einer als Mittler steht: Jesus Christus. Wer sich sonst noch dazwischen drängeln will, ist ein Scharlatan!

    So ist Religion für den Menschen eigentlich nur die Bindung an Gott.
    Welche „Religion“ hatten Hiob oder Abraham? Die einfache Antwort liegt auf der Hand. Und mehr sollte es heute auch nicht sein.
    Wer kann wesentlich mehr sagen, als das, was Hiob sagte: „Ich weiß, dass mein großer Schöpfer lebt!“? Und wer kann von sich sagen, dass er „Freund Jehovas“ genannt wird?

    Was den institutionalisierten Religionen fehlt, ist die Einsicht, das sie höchstens Wegweiser zu Gott, aber keine Mittler sein können. Nimmt man ihnen aber diesen Nimbus, dann schwindet ihre Macht über Menschen.

    Ich denke auch an Matthäus 23, wo Jesus ausführt, dass sich die religiösen Führer „auf Moses Stuhl gesetzt haben“. Das ist die Anmaßung einer Autorität, die ihnen nicht zusteht! Denn mit Moses redete Gott von „Angesicht zu Angesicht“ und er war der Mittler des Gesetzesbundes. Wenn sich heute jemand als „Mitteilungskanal“ bezeichnet, dann ist er nicht weit von der selbstsicheren Anmaßung der Schriftgelehrten entfernt. Und wenn sinngemäß immer noch behauptet wird, dass Gottes Wille der Wille des „Sklaven“ ist, dann steht man mit dem Papst in Rom auf einer Stufe. Und ebenso muss man es sehen, wenn auch noch behauptet wurde, dass „Rebellion gegen den Sklaven Rebellion gegen Jehova“ sei.

  • Chrismari
    Mai 7, 2014

    Hallo nochmals. Ich habe eben mal die Kommentare zum Video gelesen. Ich denke, dass diese Person, die sich Mauziatormiez nennt, eigentlich richtig liegt. Mich bestürzen die üblen Reaktionen auf diesen User. Find ich echt nicht in Ordnung. Mein Tipp: schränken sie die Kommenbtarfunktion beim Video doch einfach ein. Liebe Grüße

  • NoirVelvet
    Mai 7, 2014

    Was für eine zu Herzen gehende Botschaft, die Ihr hier im Video zusammengefasst habt. Mein Herz wurde ganz warm… Genau das ist die gute Botschaft, das ist die Wahrheit Jesu, die FREI macht.
    Vielen Dank Euch dafür!
    NoirVelvet

  • Sloothopper
    Mai 7, 2014

    Wirklich sehr schön. Ich danke euch für immer wieder wirklich aufbauende Kommentare, Beiträge und Videos.

    1000 Dank

    euer Sloot

  • Chrismari
    Mai 7, 2014

    An alle Kommentatoren hier, die mir freundlichrweise geantwortet haben. Erstmal herzlichen Dank für die vielen Rückmeldungen. Ich werde versuchen noch genauer auf Ihre umfassenden Antworten einzugehen. Ich bin Ihnen dankbar für Ihre Hinweise und Ratschläge.
    Viele liebe Grüße.

  • pit @all
    Mai 7, 2014

    zeugenprogrammierung und frühkindliche prägung.
    (nicht für gefischte)
    da hier scheinbar ein allergie gegen das thema herrscht, werde ich ein paar gedanken dazu äussern, obwohl ich mir bewusst bin, das ich teil des problems bin und auch nicht über die fähigkeit verfüge, ein klares bild zu vermitteln. aber es macht keiner, so machs ich und stelle dar, was mir und vielen anderen passierte.
    eine allergie ist ein fehlverhalten des immunsystems, dass sich einbildet, angegriffen zu werden.
    nur indem man dem immunsystem beibringt, dass es den eigenen körper bekämpft, kann man das heilen.
    alles andere ist nur symtombekämpfung.

    die frühkindliche prägung ist ausschlaggebend für einen jz.
    die gleichstellung der organisation mit gott ist das grundübel.
    der slogan ist: gehorchst du dem sklaven nicht, gehorchst du gott nicht.

    erst, wenn der exzj sich von dieser vorstellung verabschiedet hat, hat er eine kleine chance zum Herrn zu gelangen.
    das ist am besten zu erreichen durch die wahrheit hinter der wahrheit.
    und, nicht zu verachten, die geschriebene geschichte der organisation. durch sie kann der nochzj erkennen, das die org ein falscher prophet ist und dass er sich 1919 nicht als der gute sklave darstellen konnte, die er im nachhinein in seine geschichte hineingelogen hat.

    diese frühkindliche prägung ist natürlich sehr tief in jedem verankert. das ist genau der grund, warum die gesellschaft so auf die art der kindererziehung pocht, wie sie es gerne haben möchte.
    das bindet die kinder an die org.

    hat man sich aus dieser bindung befreit, geht der kampf erst los. vorher ist es keiner. es ist ein erwachen.

    durch die oft jahrzehntelang indoktrinierung anhand der milton-methode, ist der angehende christ immer noch in dieser programmierung gefangen.

    es hinterlässt ein tiefes loch, ein gefühlschaos und oft auch psychotische episoden, wenn man sich plötzlich all seiner geliebten glaubenssätze beraubt sieht.
    man fühlt sich zu recht betrogen, benutzt und verkauft für einen falschen gott und für eine falsche religion, die den willen gottes für den seinen hält.
    der mensch, der noch ein zeuge ist, hat weder eine ahnung von der bibel noch eine ahnung vom willen gottes.
    wenn er das erkannt hat, fällt er erstmal in ein tiefes loch.
    dieses tiefes loch, das gefühlschaos und oft auch psychotische episoden, wenn man sich plötzlich all seiner geliebten glaubenssätze beraubt sieht, führt nicht selten zu extremen reaktionen.

    danach ist alles eher dem zufall überlassen.
    die entscheidung fällt oft nur aus einem umstand: wer ist der erste, der sich als neuer partner anbietet. bei mir war es die STA. sie hat mir erstmals die augen geöffnet.
    aber dort blieb ich nicht, da ich diesselben vorgehensweisen wie bei der org gesehen habe. nur der glaube zum Herrn unterscheidet sie grundlegend, und meiner meinung auch zu ihrem gunsten, von den zj.

    der glaubende:
    er tauscht nur die inhalte aus. aus einem zj-gläubigen wird ein was-auch-immer-gläubiger.
    DAS ÄNDERT aber NICHTS an der programmierung durch milton.
    er wird weiterhin behaupten: nur ich habe die wahrheit. nur, wer alles genauso wie ich macht, der wird gerettet werden.
    es ändert sich NICHTS.
    nur der inhalt.
    das ist das hauptproblem eines jeden exzjlers.
    solange er nicht erkennt, dass es keine universelle wahrheit gibt, wird er niemals zum Herrn finden, da er immer irgend einer menschlichen doktrin hinterherhechelt.
    unsere kenntnis ist nur stückwerk.
    nur durch die schrift und durch den Herrn ist hier die befreiung möglich.
    was alles in dieser programmierung enthalten ist, muss jeder für sich selbst herausfinden.
    der erste schritt wäre, alles über bord zu werfen und ganz von vorne anzufangen. doch das bleibt vielen verwehrt.

    so kommt es immer zu diesen diskussionen, aus denen ganz deutlich die ehemalige programmierung spricht.

    so läuft das dogma: was nicht sein darf, kann nicht sein.
    man kann keinen text so lesen, wie er da steht. egal ob er das dogma stütz oder ihm widerspricht. er wird solange gebogen, bis er passt. und wenn er sich nicht soweit biegen lässt, wird er ignoriert. das war und ist gängige zeugenprogrammierung.
    in diesem sinne wünsche ich mir die freiheit des Herrn für uns alle und seine liebe und seinen beistand im kampf gegen uns selbst.

  • pit @all
    Mai 7, 2014

    meine lieben,
    im gesamten alten testament gab es nie eine freie willensentscheidung des menschen.
    am fall adam und evas sieht man: sie hatten nicht die möglichkeit sich frei für etwas zu entscheiden. sie hatten nur die wahl: gehorsam und leben; ungehorsam und tod.
    nur das war ihnen freigestellt.
    danach kam die sünde in die welt und der mensch verlor seinen natürlichen status vor gott, als seine kinder.
    erst als der Herr für alle sünden dieser welt gestorben ist, für die vergangenen, die gegenwärtigen und zukünftigen, gewann der mensch die möglichkeit dieses statuses vor gott wieder zurück.

    erst ab diesem moment hatte der mensch die möglichkeit des neuen bundes.

    jesus, als mensch, stand noch unter dem alten bund, den er erfüllt hat, durch sein opfer. daher sind die evangelien unter dem aspekt des alten bundes zu lesen.

    ein kind gottes zu werden ist aber nicht automatisch der fall.
    das hauptmerkmal: der glaube an den Herrn und an sein opfer.
    es gilt: beide gebote der liebe zu halten.
    und: die früchte des geistes hervorzubringen, was aber dann doch automatisch passiert, sobald der an den Herrn gläubige, mit IHM verbunden ist.
    bringt der mensch die früchte nicht hervor, ist er kein kind gottes.
    in vollkommener art die früchte hervorzubringen ist dem menschen aber leider versagt. er kann sich nur bemühen.
    selbst paulus konnte das nicht.
    er sagte: das gute, das ich will, das tue ich nicht. das böse, das ich nicht will, das tue ich.
    somit wird deutlich, dass es in erster linie auf das wollen hinausläuft. niemand kann ein kind gottes sein, ohne das opfer.
    somit steht das opfer und der Herr im mittelpunkt des christen. alles andere ist nebensächlich.
    da gott alles in die Hand des Herrn gelegt hat, ist die rettung auch von Ihm abhängig. genauso, wie das gericht.
    ER entscheidet, nach den kriterien des vaters, die ER voll unterstützt.
    friede pit

    ===========================================================================

    Hallo Pit, zu dem Thema 2Willensfreheit des Menschen“ erlaube ich mir hier einen Link zu setzen.
    Dese Frage wurde schon einmal als Artikel und Hörvortrag behandelt.
    Vieleicht ist er hilfreich diese Frage zu erörtern.
    LG
    BI
    http://www.digidatanet.de/?p=346 Artikel lesen
    http://www.digidatanet.de/?p=219 Hören

  • Gerd
    Mai 7, 2014

    Vielen Dank an BI für den Link zum Thema „Willensfreiheit“!
    Er regt auch dazu an, über so manches Rätselhafte in den Bibeltexten zu grübeln.

    Pit bezog sich auf nachfolgende Aussage, die ich aus dem Artikel kopierte:

    “Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich”, sagte der Apostel Paulus von sich. Römer 7 : 15

    Nun, damit leben wir doch täglich, denn die Realitäten weichen allzu oft von unseren gutgemeinten Vorhaben ab. Ich erinnere nur an die Silvestervorsätze, über die man in den Zeitungen lesen kann: Abnehmen, Rauchen abgewöhnen, Geduldiger werden, ein neuer Mensch werden – wie kann man denn letzteres werden? So:

    Eph. 2, 7 auf daß er in den kommenden Zeitaltern den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte gegen uns erwiese in Christo Jesu.
    8 Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
    15 nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem n e u e n Menschen schüfe,
    16 und die beiden in einem Leibe mit Gott versöhnte durch das Kreuz, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte.

    Sobald wir uns in die „Hände“ des Allmächtigen fallen lassen, werden wir gewissermaßen „modelliert“ – ist nun das was Römer 9 zeigt eine Willensbeschneidung für uns?:

    20 Ja freilich, o Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst wider Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich also gemacht?
    21 Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus derselben Masse ein Gefäß zur Ehre und ein anderes zur Unehre zu machen?
    22 Wenn aber Gott, willens, seinen Zorn zu erzeigen und seine Macht kundzutun, mit vieler Langmut ertragen hat die Gefäße des Zornes, die zubereitet sind zum Verderben, –
    23 und auf daß er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Begnadigung, die er zur Herrlichkeit zuvorbereitet hat…?

    Nach der einstigen Revolution im Himmel wurde und wird Vorkehrung geschaffen, dass die künftigen Himmelsbewohner nicht zu Terroristen werden (wie das aktuell benannt wird), Loyalität ist gefordert! Vorbild finden wir im A.T. – wer damals nicht JHWH treu ist und blieb, hatte mit einem frühzeitigen Tod zu rechnen. Auch A&E starben, weil sie sich nicht den göttlichen Anordnungen unterordnen wollten. Loyal zum himmlischen Vater zu sein und zu bleiben, bedingt, dass wir uns mit voller persönlicher Überzeugung und Zustimmung, den göttlichen Regeln unterordnen. Wie es sich hier auf Erden für Familienangehörige zum väterlichen Oberhaupt geziemt. Wem das für das Bürgertum im Himmel nicht passt, stirbt schon auf Erden entweder aus Altersgründen, oder so wie es im Gleichnis aus Matth. 13 zu lesen ist:

    30 Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

    Eine Frage bleibt noch offen: WAS geschieht nach Jesu Wiederkunft auf Erden? Es geht dann bestimmt richterlich zu. Wird es so sein, wie es die WTG-Literatur zeigt, einstürzenden Häuser, Leichen so weit das Auge reicht? Details wie es genau sein wird sind uns nicht bekannt, aber muss man nur davon ausgehen wie es die STA auslegen, dass alle Menschen vernichtet werden und die Erde verkohlt zurück bleibt? Die letzten Verse in Off. 2 sprechen von einem Wiederherstellungsprozess für die Überlebenden. Hesekiel 36 ebenso für die rückkehrenden Israeliten in ihr verheissenes Land.

    Könnte (Konjunktiv!) sich anschließend nicht ein solcher Prozess fortsetzen, wie im Artikel von Bruder aus dem WTG-Buch zitiert?

    Auch wenn in unserem Buch “Ewiges Leben in der Freiheit der Söhne Gottes”, S.386-396, deutlich erklärt wird, wie sich die anderen Schafe, also die meisten von uns, Gerechtigkeit auf Grund eigener Verdienste erwerben könnten, weil ja Christus nur der Mittler für die 144000 sei, wird uns dies nicht gelingen.

    Ich denke jetzt nur an die „Überlebenden“ und „Auferstehenden“ nach Harmagedon – wenn dies überhaupt eine weltweite Schlacht wäre – was ist mit denen die nie die biblische Botschaft vernommen haben?

    Damit will ich nun meine Fragerei abschließen, ist eh schon lang geworden. Welche „Visionen“ für die Zukunft, schweben euch vor?

    Donnerstagsgrüße!
    Gerd

  • pit an gerd
    Mai 7, 2014

    lieber gerd.
    ich bezog mich auf rö. 7:19 nur ein paar verslein weiter.
    aber eine frage habe ich an dich. aus welchen texten beziehst du dein wissen über eine revolution im himmel?
    friede pit

  • Gerd
    Mai 7, 2014

    Lieber pit,

    du fragtest:
    aber eine frage habe ich an dich. aus welchen texten beziehst du dein wissen über eine revolution im himmel?

    Wir lesen in der Bibel oft vom Teufel (einem Widerwirker) und seinen Engeln, die sich sogar verbotenerweise vor der Flut materialisierten und Kinder zeugten. Nebukadnezar ein Abbild des großen himmlischen Rebellen:

    Jes. 14, 11 In den Scheol hinabgestürzt ist deine Pracht, das Rauschen deiner Harfen. Maden sind unter dir gebettet, und Würmer sind deine Decke.
    12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen!
    13 Und du, du sprachst in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben, und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.
    14 Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.“ –
    15 Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.

    Auch der König von Tyrus war ein Abbild:

    Hes. 28, 13 du warst in Eden, dem Garten Gottes; allerlei Edelgestein war deine Decke: Sardis, Topas und Diamant, Chrysolith, Onyx und Jaspis, Saphir, Karfunkel und Smaragd und Gold. Das Kunstwerk deiner Tamburine und deiner Pfeifen war bei dir; an dem Tage, da du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
    14 Du warst ein schirmender, gesalbter Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berge, du wandeltest inmitten feuriger Steine.
    15 Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tage an, da du geschaffen worden, bis Unrecht an dir gefunden wurde.
    16 Durch die Größe deines Handels wurde dein Inneres mit Gewalttat erfüllt, und du sündigtest; und ich habe dich entweiht vom Berge Gottes hinweg und habe dich, du schirmender Cherub, vertilgt aus der Mitte der feurigen Steine.
    17 Dein Herz hat sich erhoben ob deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht wegen deines Glanzes; ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen.
    18 Durch die Menge deiner Missetaten, in der Unrechtlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht; darum habe ich aus deinem Innern ein Feuer ausgehen lassen, welches dich verzehrt hat, und ich habe dich zu Asche gemacht auf der Erde vor den Augen aller derer, die dich sehen.
    19 Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich; ein Schrecken bist du geworden, und bist dahin auf ewig!

    Morgengrüße!
    Gerd

  • pit an gerd
    Mai 7, 2014

    lieber gerd,
    zu jes:
    man kann es so lesen, wenn man möchte.
    es steht zwar nicht so im text, aber die symbolik lässt interpretationsspielraum.
    in der orientalischen symbolik ist das aufsteigen in den himmel aber auch oft mit der erhöhung auf erden umschrieben. „in den himmel aufsteigen“ bedeutet dann: an macht gewinnen.
    und der scheol ist dann die entsprechende erniedrigung auf erden oder der fall. machtverlust.

    hesekiel nimmt direkt bezug auf eden.
    aber auch hier fehlt mir der begriff „rebellion“.
    hochmut, geblendet von der eigenen herrlichkeit.
    aber welche verfehlung er da begangen hat, wird nicht klar. jedenfalls nicht in der luther. und vers 19 passt so gar nicht in die als tatsache gesehene theorie.
    denn, dann wäre er ja schon gefallen. oder schon damals vom himmel gefallen. und nicht erst um das jahr 30 rum.
    oder bezog sich jesus auf diesen fall?
    „das du untergegangen bist und nicht mehr aufkommen kannst“, könnte sich dann auch darauf beziehen, dass er keinen zugang mehr zum himmel hatte. aber das wäre ja dann irgendwann zwischen eden und dem Herrn. denn beide sprechen in der vergangenheitsform.

    so richtig schlau werde ich nicht aus dem ganzen. auch sehe ich keine angezeigte tat. darum weiss ich nicht genau um was es ging und worin die verfehlung genau bestand.
    eine rebellion kann ich aus beiden texten nicht erkennen.

    aus welchem grund sollte ein engel gegen gott rebellieren?
    kennt er IHN doch und seine macht. das wäre eine sinnlose tat. von vornherein zum untergang verurteilt.

  • Gerd
    Mai 7, 2014

    pit du meintest:

    aus welchem grund sollte ein engel gegen gott rebellieren?
    kennt er IHN doch und seine macht. das wäre eine sinnlose tat. von vornherein zum untergang verurteilt.

    Das denkt man sich auch bei vielen irdischen Kriminellen – WARUM tat er/sie das?

    Wiki:
    Satanskonzept des Christentums
    Siehe auch: Teufel

    Altes Testament
    Nach dem christlichen Verständnis, der Auslegung und Bibelübersetzungen wird Satan als ein bestimmter Engel angesehen, der eigenwillig gegen Gott r e b e l l-ierte und als gefallener Engel aus dem Himmel verstoßen wurde. Satan habe durch die Schlange im Garten Eden gesprochen und Eva zur Sünde verführt.

    Nach christlichen Vorstellungen ist der Teufel des Alten Testaments (AT) der Versucher der Menschen. Die hebräische Bezeichnung „Satan“ (שטן, Sin-Teth-Nun) bedeutet „Widersacher“ oder „Gegner“. Die Bezeichnung „Satan“ wird im AT auch für Menschen verwendet (Num 22,22;32 EU; 1 Sam 29,4 EU; 1 Kön 5,18 EU; 11,14.23.25 EU; Ps 109,6 EU; als Verben im Sinne von „Anfeindungen“ in Ps 38,21 EU; 71,13 EU; 109,4.20.29 EU)

    Neues Testament
    Satan ist im Neuen Testament ein Eigenname und bezeichnet eine übernatürliche Wesenheit mit gottähnlichen dämonischen Kräften, die nicht von Gott kontrolliert wird und frei handelt. Satan ist der Versucher in den verschiedenen Evangelien.

    Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Satan

  • Manfred an PIT
    Mai 7, 2014

    Lieber Pit,

    Du hast geschrieben: aus welchem grund sollte ein engel gegen gott rebellieren?
    kennt er IHN doch und seine macht. das wäre eine sinnlose tat. von vornherein zum untergang verurteilt.
    – Zitat Ende.

    Das ist eine sehr gute Frage und man könnte dazu folgende Bibeltexte lesen:

    Joh 1:18; Elb: Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.

    1Joh 4:12; Elb: Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.

    NIEMAND heißt NIEMAND. Also ohne Ausnahme. Das lässt den Schluss zu, dass nicht einmal die Engel Gott gesehen haben, sondern nur sein Sohn Jesus Christus. Ich weiß auch, dass es Bibelstellen gibt, wo sogar gesagt wird das z.Bsp. Stephanus Jesus zur rechten Gottes sitzen sah. Dann dürfte aber spätestens in 1. Joh. Nicht mehr NIEMAND stehen, sondern da müsste stehen: NIEMAND außer Stephanus.

    Denn sollte es tatsächlich so sein, dass nur Jesus seinen Vater so wahrnehmen kann, wie er wirklich ist, dann könnte der Satan sich durchaus denken, wenn er nur Jesus sieht: Der kann mir ja viel erzählen, dass es noch einen Vater gibt. Im Grunde kann ich es doch mit ihm aufnehmen. Warum sollte Jesus die ganze Ehre bekommen, wenn ich doch auch ein herrliches Wesen bin.

    Da Jesus vor allem anderen gezeugt wurde und sollten die Engel tatsächlich auch nicht Gott sehen können, dann hat der Satan als erstes Jesus wahrgenommen und sich gedacht. Was der kann, kann ich auch, denn in der Tat ist er ja ein sehr mächtiger Engel.

    Niemand könnte in der Tat so blöd sein, gegen Gott zu rebellieren, wenn er ihn persönlich kennen würde. Daher könnte es durchaus auch sein, dass Jesus als das Wort seines Vaters, auch den Engeln von ihm erzählt hat und sie genauso glauben müssen wie wir als Menschen. Das wäre zumindest eine Erklärung, wieso Satan gegen Gott rebelliert haben könnte.

    Joh 14:6; Elb: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    Jesus ist für alle der Weg zu seinem Vater. Ohne ihn geht gar nichts. Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber Manfred.
    in hiob in gottes wort heisst es doch.
    und es kamm der tag ,da versammelten sich die geistsöhne des wahren gottes, und auch satan trat herzu sinngemäss.
    engel werden auch geistsöhne genannt,satan war einer bevor er gegen Jehova rebelierte.
    ich bin anderer Meinung als du ,die engel sahen sehr wohl Jehova Gott ,sie brachten ihm ja ständig heiligen dienst da ,und sie beochbachteten wie Jehova,gemeinsamm mit seinem sohn alles ins dasein brachte.
    und dieser einst prächtiger engel machte sich selbst zum satan ,und teufel .satan bedeutet Widersacher des Öfteren wird er satan auch so genannt,teufel bedeutet verleumder.satan er wollte angebetet werden wie Jehova was ihm aber nicht zustand er machte sich zu einem Rebellen gegenüber dem allmächtigen Gott Jehova.
    ja genau wie dumm kann mann nur so sein gegen den allmächtigen zu kämpfen genau so dumm war satan er hatt schon verloren Jesus Christus wird ihm den gar ausmachen 1mose 3:15.
    und es gab immer menschen die sich satan zum vorbild nahmen,stellvertrettend nenne ich nur nimmrod,pharaoh von äypten,sie alle bekammen die macht Jehovas zu spüren.lg hansi

  • pit an manfred
    Mai 7, 2014

    lieber manfred,
    das kann ich hachvollziehen.
    der vater ist für mich auch ein ausserkosmologisches phänomen, das von niemanden gesehen werden kann, da auch die himmel zur schöpfung gehören.
    nur der sohn wurde ausserkosmologisch „gezeugt“ und „geboren“.
    das, was die engel im himmel sehen ist nur ein erscheinungsbild der wahren gottheit.
    aber ich vermisse trotzdem eindeutige texte zur rebellion.

    das stört mich deshalb ein wenig, weil ich denke, satan als rebell zu bezeichnen war eine idee der mächtigen.
    bringt sie doch sogleich den gerechten aufschrei der verarmten und geknechteten gegen jedwede autorität und herrschaftsstruktur in den bereich des bösen.
    ein wunderschönes druckmittel und rechtvertigung von diktaturen.

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber manfred.
    hiob 2:1.
    danach kam der tag herbei,an dem die söhne des wahren gottes hineingingen um sich vor jehova zu stellen,und da kam auch satan in ihrer mitte,um sich vor jehova zu stellen.
    mit söhne werden die engel gemeint sie standen vor jehova ,also konnten die engel unbedingt jehova gott sehen das ist jedenfalls mein bibliches verständniss.lg hansi

  • Störtebeker
    Mai 7, 2014

    Lieber Manfred, lieber Pit, bei euren Überlegungen, dass die Engel Gott niemals gesehen haben kommen mir Texte in den Sinn wie: Hiob 1:6,7; 1.Kö. 22: 19-22; Dan. 7:10; Matth. 18:10 u.s.w. Pit, du schreibst: „Das was die Engel im Himmel gesehen haben ist nur ein Erscheinungsbild der wahren Gottheit“. Welche Texte sollen das beweisen? Manfred führt Joh. 1:18 u. 1.Joh. 4:12 als Beweis an. Nach meinem Verständnis sind das keine Beweise. Diese Worte richteten sich an sterbliche Menschen und mit „Niemand“
    waren nach meinem Verständnis hier auch sterbliche Menschen gemeint. In 2. Mos. 33:20,21 (Elb.) sagte Gott zu Moses: „Du vermagst nicht mein Angesicht zu sehen, denn nicht kann ein MENSCH mich sehen und leben. Wenn Jesus in Matth. 18:10 (Elb.) sagt: „… denn ich sage euch, dass ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der in den Himmeln ist“, dann ist das für mich ein klarer biblischer Beweis! Liebe Grüße an Euch und an alle hier von Störtebeker

  • Manfred an Störtebeker, Hansi
    Mai 7, 2014

    Hier der Link zur Fortsetzung dieses Themas:
    http://www.bruderinfo.de/?p=1680&cpage=1#comment-105440

  • Tommy
    Mai 7, 2014

    Und es steht ja auch, dass niemand ueber den Vater Aufschluss geben kann ausser der Sohn und niemand….usw.
    Ich glaube auch, niemand heisst niemand.
    Tommy

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber pit.
    wie immer habe ich was vergessen ,wenn mann schon den button gedrückt hatt ,dann fällt einem noch was gutes ein .
    abprobo Willensfreiheit ,hast du dir lieber pit schon mal überlegt.jehova hätte ja bei ihm, wir wissen ja wie Jesus sagte alle dinge sind bei meinem vater möglich,uns menschen als Roboter erschaffen können ,dann gebe es immer noch dass Paradies,nur eben bevölkert mit mechaniche wesen ,prokramierbar bis geht nicht mehr ,steuerbar ohne ende.

    nein seien wir doch dankbar du bist lieber pit sicher der gleichen Meinung wie ich, der schöpfer erschuff den menschen schon genial ,wie sagte david ich werde dich lobpreissen sinngemäss ,weil ich auf wunderbarer weise herrlich gemacht worden bin.
    noch ein vergleich erlaube mir bitte lieber pit,eltern freuen sich doch wenn ihre kinder auf sie hören ,und sie freuen sich doch noch mehr, wenn sie dass aus liebe und freiwillig tun.lghansi

  • pit an hansi
    Mai 7, 2014

    lieber hansi,
    ich stimme ja mit dir überein. nur, es ist keine willensfreiheit.
    noch nicht mal eine wahl.
    der mensch, der leben will, hat keine wahl.
    er kann sich nicht gegen gott entscheiden, ohne sein leben zu verlieren.
    daher muss er überzeugt sein, dass gott das macht, um den menschen zu schützen, um das auch akzeptieren zu können.

    ist er nicht überzeugt, wird er das nicht mit dem arzt vergleichen, sondern mit einem räuber der fordert: „geld oder leben“.

    aber beide vergleiche hinken.
    vergleiche hinken immer.

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber pit.
    ok so meinst du dass ,da bin ich doch völlig bei dir lieber pit.
    ja genau jeder mensch hatt von Gott das schöne geschenk erhalten,die Willensfreiheit ,wir können uns für Gott entscheiden,oder eben nicht es bleibt uns überlassen wie wir entscheiden,wenn wir uns gegen Gott entscheiden da bin ich mir nicht ganz sicher ob dass in jedenfall zum tot führt.
    und ich denke oft an jesu worte joh 5:28,29 .
    wundert euch nicht denn die stunde kommt ,da alle die in den gedächtnissgrüften sind im grab der allgemeinen Menschheit,jesu stimme hören,und herauskommen die welches gutes getan haben zur einer Auferstehung des lebens ,die welches schlechtes getan haben zur einer Auferstehung des gerichts .
    lieber pit ich verstehe es so,dass unter die die zum gericht auferstehen werden ,darunter sicherlich menschen waren die Gott pertu oder absulut nicht gehorchen und dienen wollten,was für ein Gott der liebe doch Jehova ist diesen menschen eine zweite Chance einzuräumen .
    was die menschen betrifft die jetzt hier auf der erde leben ,für diese menschen ist die tür zum schöpfer noch offen ,und ich wünsch mir so sehr ,dass durch diese tür noch viele gehen,und die nicht durch diese tür gehen ,ich vertraue auf gottes wort ,und verlass mich auf die worte dass der wahre Gott Jehova ,seinem sohn Jesus das gericht übertragen hatt ,wir können zu 1000 Prozent davon aussgehen dass Jesus in Gerechtigkeit richten wird.
    was ich noch vielleicht erwähnen möchte, die Willensfreiheit bedeutet nicht nur Gott dienen oder nicht ,sondern es ist so vielfälltig und weitreichend ja jeder Lebensbereich mag davon betroffen sein ,ja alles was zum leben gehört ,wie auch immer unser leben wie wir entscheiden aussehen mag zum posetiven oder nekativen wir müssen zum schluss letztendlich Rechenschaft beim höchsten ablegen.
    dir lieber pit alles gute und grüsse hansi.

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber pit.
    button gedrückt ,und wieder was vergessen,mann kann ja nachsenden.
    um es auf dem punkt zu bringen,ich bin mir wiegesagt nicht absulut sicher ob es in jedem fall der zweite Tod bedeutet gemäss meinem geschenk dass ich von Gott erhalten habe, die Willensfreiheit so einzusetzten dass ich Gott nicht diene es gleichzeitig der absulute Tod bedeutet.
    was ich auf jedenfall aber weiss dass wir nicht richten dürfen,und wir es unserem Herrn ,retter ,und erlösser Jesus Christus, überlassen sollten dieses gericht,er wird in Gerechtigkeit richten ,wie sagt mann bei uns im hesseland,ei horsche ma so sicher wie die klossbrühe klar ist.lg dir nochmal hansi

  • sarai an ALLE
    Mai 7, 2014

    Liebe Brüder und Schwestern,

    mich beschäftigt immerzu noch diese FREIEN-WILLEN-HABEN-Sache; ganz viele Gedanken dazu schwirrten mir durch den Kopf und ich denke, daß, wenn wir das wirklich glauben würden, KEINEN FREIEN WILLEN zu haben, daß es dann an der Zeit ist, auf uns AUFZUPASSEN, in unserem Herzen zu FORSCHEN, *WARUM* wir auf diesen Trichter kamen…

    Geht uns denn etwas ab zu unserem Glück? Vermissen wir etwas so sehr schmerzlich, sodaß wir meinen, ausbrechen zu müssen? Uns holen zu sollen, was uns vielleicht zusteht?

    Was alles könnte man vermissen? Was höre ich von anderen Leuten, was diese sich wünschen? Ist das alles wirklich ERSTREBENSWERT? Ist es Geld? Sind es Dinge, wie technische Errungenschaften, neue Möbel, neue Kleider, Schmuck, Urlaub, ein Lebenspartner, teures Essen?

    BITTE, forscht zuerst in Euren Herzen, was wichtiger ist! Sind es eventuell sogar nur Dinge, die man aufhäufen kann; aber NICHT MITNEHMEN kann, wenn man STIRBT?
    Es könnte nämlich auch sein, daß man WEGEN dieser Dinge, die man AUFGEHÄUFT hat, oder noch aufhäufen will, STIRBT!

    Denn dann waren wir nicht mit dem zufrieden, was wir hatten, sondern haben nach Dingen gestrebt, die für unser ewiges Leben NICHT wichtig waren, und die es uns letztenendes sogar VERWEHREN können, es zu erreichen!

    Was ist mir wichtiger, in meinem Gott und seinem Sohn zu BLEIBEN oder mich versuchen zu lassen von einer sogenannten Wohlfühlwelt mit ihren Wohlfühlprotagonisten, möglichst wichtig sein zu wollen oder nahe an die sogenannte Gesellschaft, die *high society* heran kommen zu wollen, oder einem Wohfühlevangelium zu erliegen und uns von deren Führern einen Haufen Geld, einen sogenannten *warmen Regen* = Geldsegen versprechen zu lassen, wenn wir uns anschließen an solche trügerische, schwärmerische Glaubensgemeinschaften…? Oder ist es der Wunsch nach mehr Gesundheit? Uns von solchen Menschen manipulieren zu lassen und zu glauben, sie könnten alle diese Wünsche, die vielleicht in uns schlummern, für uns *herbeibeten*?

    Ich glaube ganz bestimmt, daß sie dies NICHT können, denn auch unser Vorbild JESUS ist niemals solchen Versuchungen erlegen, NIEMALS!

    Und er wurde oft versucht, es ist der Widersacher und auch unsere eigenen bösen Gedanken, die uns unmäßig nach Dingen verlangen lassen, die wir aber für das Königreich Jesu ganz gewiss NICHT brauchen!

    Als Satan Jesus immer wieder versuchte und ihm Dinge einflüsterte, da stellte er ihm offen, seinen freien Willen zu mißbrauchen, indem er sich wünschen konnte, alle Reiche dieser Welt oder: ganz besonders gemein: nach dieser *Hungerkur* in der Wüste: Steine durch BROT ersetzt zu bekommen!

    BROT! – Wer auch schon einmal im Leben so richtig Hunger gelitten hat, der weiss, was DAS heisst: dieser Wunsch, nur ein KLEINES Stückchen BROT in der Hand haben zu DÜRFEN, aber es nicht in Aussicht zu haben 🙁

    Was hat Jesus GEMACHT, als er VERSUCHT wurde? Er hat an die WORTE seines VATERS gedacht und an die bereits auch zu seiner Zeit *niedergeschriebenen Worte* des alten Testamentes und er wußte, WAS er bei *Versuchungen zu tun hatte*: er schickte die bösen Gedanken und den Teufel mitsamt seinen Versuchungen weg: „WEICHE, SATAN“ waren seine Worte!

    Alles, was wir zum wirklichen LEBEN, dem EWIGEN LEBEN brauchen, ist BROT!
    Nämlich *MANNA*, das buchstäbliche BROT, das wir uns erbitten können, indem wir um den HEILIGEN GEIST bitten!

    Und dann bekommen wir es *GESCHENKT*,
    g e s c h e n k t; unser tägliches MANNA, durch das wir LEBEN, ewig leben!

    Was MEHR kann man sich denn da noch wünschen? NOCH? Ist das denn nicht schon das BESTE, SCHÖNSTE, TOLLSTE, ERSTREBENSWERTESTE? Unserem Gott und unserem Jesus so LANGE und so NAHE kommen und dort BLEIBEN zu dürfen???

    Was dagegen ist einmal oder ein paarmal *freien Willen* auszuleben mit Dingen, die ohnehin verderben, verpuffen, aus der Mode kommen oder irgendwann verprasst sind, wie Geld?

    Was ist uns WICHTIGER? Graben wir doch in unseren Herzen nach der *RICHTIGEN WAHRHEIT* für uns und bitten wir unsere Bezugspersonen im Himmel, daß sie uns helfen, allen Anfechtungen und allen übertriebenen Wünschen zu widerstehen, damit wir nicht auf ewig verloren gehen; lassen wir uns zurüsten und beschneiden und von lieben Schwestern und Brüdern beraten, da wo wir nicht weiter wissen; wir sind NICHT alleine, wir haben die tollste Waffenrüstung, die es nur gibt: das Gebet und den Heiligen Geist, den Vater, der uns geschaffen hat und seinen Sohn, der uns errettet hat durch seinen Opfertod;

    WAS um HIMMELS WILLEN, können wir uns denn noch MEHR wünschen?

    Ja, in meiner Wohnung stehen auch ein paar schöne Dinge, ich habe auch ein paar schöne Kleider, ich esse auch einmal gute Sachen, aber: ich BIN WUNSCHLOS GLÜCKLICH, wenn ich an die schönen Dinge denke, die mein Gott und mein Vorbild Jesus mir schenken, und ich bin sicher: Euch geht es doch allen genauso!?

    Darum BITTE, laßt uns nach dem Lebensmotto leben:

    *SATAN ist ein BESIEGTER FEIND! Lasst uns ihn den Weg zu unseren Herzen VERSPERREN!!!*

    WERFEN WIR IHN HINAUS, wo immer er auch um die Ecke gucken mag 😉

    Ich möchte nur kurz die Bibelstellen noch einfügen, die mir bei dieser *KOPFKINOREISE* in den Sinn kamen:
    es sind dies:

    1. Johannes Kapitel 3, Vers 8:
    „„Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.“

    Johannes Kapitel 8, Vers 44:
    „“Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“

    Offenbarung Kapitel 12, Verse 7-9: „
    „Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen . Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.“

    Hesekiel Kapitel 28, Vers 15:
    „Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde“.“

    Hesekiel Kapitel 28, Vers 17:
    „Weil sich dein Herz erhob, daß du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz.“

    Jesaja Kapitel 14, Verse 12-14:
    „Oh wie bist du doch vom Himmel gefallen, du Glanzgestirn, du Sohn der Morgenröte! … Du dachtest in deinem Sinn: Ich will in den Himmel hinaufsteigen und hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten. … Ich will über die Höhen der Wolken hinauffahren und will mich dem Höchsten gleichmachen.“

    Philipper Kapitel 2, Verse 6-8:
    „Habt solche Gesinnung, wie sie Jesus Christus auch hatte! Er lebte in Gestalt göttlicher Herrlichkeit, aber er hielt das nicht wie einen kostbaren Besitz fest, sondern verzichtete darauf, Gott gleich zu sein. Aus freiem Entschluß gab er alles auf und wurde ein Sklave unter uns, er wurde Mensch wie jeder andere und lebte wie ein Mensch.“

    Epheser Kapitel 6, Vers 11: „
    „Zieht die Vollrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Überfälle des Teufels bestehen könnt!“

    Matthäus Kapitel 4, Vers 1:
    „Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, um vom Teufel versucht zu werden.“

    “Jakobus Kapitel 4, Verse 7-8:
    „„Ordnet euch darum Gott unter! Leistet dem Teufel Widerstand! Dann wird er von euch fliehen. Haltet euch nahe zu Gott! Dann wird er euch nahe sein.“

    Matthäus Kapitel 4, Verse 1-11:
    „Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn hernach. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: *Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.* Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: *Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stoßest.* Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: *Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.* Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: *Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!* Da verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.“

    Hebr. Kapitel 4, Vers 15:
    „ein jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird.“

    Ebenso steht in
    Jakobus Kapitel 1, Vers 14 und in Markus Kapitel 7 Vers 21
    so ca. dasselbe…

    Psalm Kapitel 119 Vers 11:
    „Ich habe dein Wort in meinem Herzen geborgen, auf daß ich nicht an dir sündige.“

    5. Mose Kapitel 8: Verse 1, 2 und 3:
    „Gedenke auch des ganzen Weges, durch den der HERR, dein Gott, dich geleitet hat diese vierzig Jahre lang in der Wüste, daß er dich demütigte und versuchte, auf daß kundwürde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.“
    „Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dir kundzutun, daß der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern daß er von allem dem lebt, was aus dem Munde des HERRN geht.“
    „So erkenne nun in deinem Herzen, daß der HERR, dein Gott, dich gezüchtigt hat, wie ein Mann seinen Sohn züchtigt.“

    In schwesterlicher Liebe,
    Sarai

  • Tirza an Chrismari
    Mai 7, 2014

    Liebe Chrismari!

    Schön, dass Sie diese Seite gefunden haben, darüber können Sie sich wirklich freuen. Denn wenn Sie sich die Vorträge und die dazugehörigen Kommentare ansehen, dann wird Ihnen einiges klar.
    Für Ihre lockere, unvoreingenommene Art, sich zu äußern möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken und ich würde mich freuen, sie hier im Forum noch öfter antreffen zu können.
    Herzlich Willkommen!
    Nun zu Ihrem Anliegen, ob Sie einen wunden Punkt erwischt haben?
    Ja, aber das liegt nicht an Ihnen!
    Ich selber würde mich vom 23. Lebenjahr bis zum 36. Lebensjahr als aktive ZJ bezeichnen wollen und noch bis zum vorigen Jahr, bin mittlerweile kanpp 20 Jahre keine sogenannte aktive ZJ mehr,
    hat die Lehre tief verwurzelt in mir gesessen.
    Und obwohl ich keine Versammlung mehr besuchte, waren doch alle
    sog. weltlichen Kontakte für mich nahezu tabu, wenn es sich irgend vermeiden ließ – außer auf der Arbeitsstelle.
    Die Schriftstellen, sich von der Welt getrennt, makellos und fleckenlos zu halten, wenn man die einmal verinnerlicht hat, dann denkt man oftmals nur noch in schwarz weiß, so bedauerlich und tragisch das für alle Beteiligten ist.
    Ich hätte mir jemanden gewünscht, der so wie Sie auf mich zugegangen wäre und mit mir den lockeren Dialog gesucht hätte.
    Aber wäre ich darauf eingeganen?
    In diesem Dilemma könnte ich mir vorstellen, befindet sich die Frau, von der Sie berichten. Und heute denke ich, was könnte ich tun, um anderen ehemaligen Schwestern und Brüdern zu helfen, dass sie das erkennen, was wir in dem Video auf so wunderbare Weise erkennen durften.
    Ihre Schlußfolgerungen sind nicht von der Hand zu weisen.
    Haben Sie bitte Geduld mit der Frau, wenn Sie ihr wirklich zugetan sind und wenn Sie ihr helfen möchten. Es kann der Tag kommen, da ist sie dankbar dafür, dass Sie sie nicht völlig ignoriert haben. Wenn möglich schließen Sie sie in Ihre Gebete mit ein.
    Möglicherweise macht sie eine Zeit des Zweifelns durch und es könnte sein, dass sie sich deshalb selber in Zucht nimmt, um den Anweisungen der Wachtturmgesellschaft zu folgen und aus diesem Grund den Kontakt abgebrochen hat?
    Bleiben Sie bitte offen und unser himmlischer Vater und unser Herr Jesus Chrsitus mögen Sie bitte segen und auf Ihrem Weg begleiten.

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Chrismari
    Mai 7, 2014

    Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag. Macht einiges verständlicher. Vorab, ich bin keine Jehovas Zeugin (stieß auf diese Seite nach einem Suchvorgang…). Ich kenne eine Jehovas Zeugen Familie. Natürlich haben mich diese Menschen in ihre Glaubensgemeinschaft einführen wollen. Gleichwohl empfänglich bin ich nicht für deren Botschaft. Allerdings bot ich der Frau der Familie an, mit mir ins Cafehaus zu gehen, oder einfach gemütlich einen Plausch zu machen. Da ich die Möglichkeit bekam, verschiedenes Schriftgut zu lesen, stellte ich fest, dass ich wohl ein sogenannter Weltmensch sein dürfte. Und wenn ich das Gelesene recht verstanden habe, damit auch zwangsläufig „schlechter Umgang“. Die Einladung meinerseits erfolgte durch eine SMS. Ich schrieb ihr, dass ich gern mit ihr ins Cafe ehen würde. Natürlich nur, falls sei es auch will und ich keine schlechter Umgang für sie sei. Darauf erhielt ich keine Antwort mehr (zuvor schon noch). Ich habe das nicht böse gemeint. Im Gegenteil, ich scherzte etwas. Außerdem habe ich darauf hingewiesen, was die Religionsgemeinschaft doch auch verkündet. Nun meine Frage an Sie. Habe ich etwa einen wunden Punkt erwischt? Wissen Sie, ich habe ihr sogar einmal eine hübsche Bibel geschenkt, worüber sie sich sehr, sehr freute. Beim Cafehaus aber war scheinbar die Freude eher gering ausgeprägt. Ist dies üblich, oder kann es sein, dass diese Frau ein etwas gestörtes Verhältnis zu allem Normalen hat? Ich meine das nicht böse, wirklich. Allerdings bin ich derartig widersprüchlichen Verhalten nur einmal zuvor begegnet. Doch dieser Mensch war schwerstens psychisch krank. Bitte raten Sie mir. Ich bin mit meinem Latein nämlich am Ende. Ihnen alles Gute!

  • Igel
    Mai 7, 2014

    Hallo Chrismari,
    Ich glaube das ist ein schwieriges Kapitel, da man den Beweggrund der Schwester nicht genau kennt. Aber ich gehe davon aus das die Schwester ( ich nenne die Frau Schwester da wir alle in der Gemeinschaft Brüder und Schwestern sind) mehr daran interessiert ist Sie zur Religionsgemeinschaft zu führen. Rein freundschaftliche Verhältnisse zu wie Sie richtig schrieben mit Weltmenschen ist innerhalb der Religion eher unerwünscht. Ich kann Ihnen nur den Tipp geben wenn Sie Interesse zeigen wird sie ,Sie dazu bewegen wollen ein Heimbibelstudium zu beginnen. Bei der Gelegenheit würde ich mit der Schwester offen sprechen und sie darauf ansprechen warum und ob sie an Ihnen als Freundin interessiert ist oder, eine freundschaftliche Beziehung nur möglich ist wenn Sie auch Zeuge Jehovas werden.

    Ich glaube aber eher letzteres so das wenn Sie sagen ich möchte kein Zeuge Jehovas werden,
    das die Verbindung auch beendet wird.
    Im übrigen selbst wenn Sie Zeugin Jehovas werden würden können Sie sich nicht sicher sein, denn sehr häufig endet eine Verbindung mit der Taufe zu einem Zeugen Jehovas denn solange Sie eine Interessierte am Glauben sind kann der Zeuge Jehovas die Zeit die er mit Ihnen verbringt um über den Glauben zu reden berichten, je mehr Stunden berichtet werden um so besser den die Stunden werden in der Versammlung in Verkündigerkarten eingetragen und von den Ältesten ( Leiter) kontrolliert.

    Sehr geehrte Frau Chrismaie, ich weis nicht was Ihnen andere Brüder hier im Forum raten aber ich wünsche Ihnen das die Schwester an Ihnen als Mensch und Freundin interessiert ist, und nicht nur des Glaubens wegen!

    Liebe Gruesse Igel

  • nemo
    Mai 7, 2014

    Liebe Chrismari,

    ein Zeuge Jehovas lebt innerhalb einer geradezu hermetisch dichten Abgrenzung gegen eine Außenwelt, die er durch seine jahrelange geistige Infiltration als ein von Stan beherrschtes Territorium betrachtet. „Innen“ sind die geistig gleichgesinnten Brüder, die zahlreichen Zusammenkünfte der Heimatversammlung, die zweimal jährlich stattfindenden Kreiskongresse und als Höhepunkt des Jahres der große Bezirkskongress, der üblicherweise in den Sportstadien der größeren Städte stattfindet und von etwa 10.000 bis 20.000 Delegierten besucht wird. „Drin“ sind ferner alle „theokratischen“ Tätigkeiten, wie Vorbereitungen auf das Wachtturmstudium und der Predigtdienst. Selbst unter Gleichgesinnten sind private Kontakte etwa zu einem Spaziergang oder einer gemütlichen Kaffeerunde eher selten. „Die Zeit drängt, das weltweite Erntewerk“ duldet keine größeren Zerstreuungen oder Ablenkungen.

    Das Bewusstsein eines Zeugen kann beschrieben werden mit seiner religiösen Gedankenwelt, gespeist und gefestigt durch Publikationen des „treuen und verständigen Sklaven“ (leitende Körperschaft), Umgang mit den treuen Brüdern im Predigtdienst und in den Zusammenkünften. Nur dieser Bereich ist von Jehova gesegnet, alles andere außerhalb ist satanisch infiltriert und sollte bis auf unvermeidbare Kontakte zu Menschen, die Teil dieses Bereiches sind, peinlichst gemieden werden. Die Angst vor Kontaktbrücken in diese gefährliche, in „Harmagedon“ zum Untergang verurteilten Welt sitzt tief und muss schon als irrational bezeichnet werden. Die absolute Sezession oder die peinlich beachtete Trennung zu „der alten Welt“ ist immer mit einer Menge Angst verbunden. – Ich weiß, wovon ich rede, da ich die Zeugen von Kindesbeinen an in all ihren Ausprägungsformen und Facetten über Jahrzehnte hinweg erlebt habe.

    Da können private Kontakte von Zeugen zu Personen aus diesem zu meidenden „Außenbereich“ oder „der bösen alten Welt“ trotz besten Einvernehmens, freundschaftlicher Gefühle und großer Sympathie füreinander aus der eben beschriebenen Angst heraus abrupt wieder gelöst werden, eben so wie Sie das eben selbst erleben oder erlebt haben. Diese angstgepeinigten Menschen können einem wirklich nur leid tun, aber sie sind nun einmal geistige Sklaven einer alles dominierenden Doktrin, die keine eigenen Interpretationen und keinen Handlungsspielraum zulassen.

    Ein solcher Bruch, wie Sie ihn gerade erleben, kann nur umgangen werden, wenn der „Weltmensch“ – das sind Sie – deutliches Interesse an der Religion des Zeugen zeigt, womöglich bereit ist ein „Heimbibelstudium zu beginnen oder doch wenigstens regelmäßiger Abnehmer der Publikationen Wachtturm und Erwachet ist. Andernfalls schwindet das Interesse, da man Angst hat, seine wertvolle Zeit nicht seinem Gott Jehova sondern wertlosem Zeitvertreib gewidmet zu haben.

    LG
    nemo

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber dennis.
    es war kein button bei dir frei.
    ich bin mir da nicht so sicher,lieber dennis weil ja angeblich der name gottes im nt nicht gebraucht oder besser gesagt nicht verwendet wurde,und er mit herr übersetzt wurde ich habe da so meine grosse bedenken ob dass so stimmt.
    nehme nur stellvertrettend das grösste gebot,wie heist es da ,wass sagte jesus :du sollst jehova deinen gott lieben,mit deinem ganzen herzen,mit deiner ganzen kraft,mit deinem ganzen sinn,und deiner ganzen seele ,berücksichten wir bitte auch dass unser herr und retter jesus christus denn namen seines vaters bekannt machte ,und eine frage an dich da jesus immer betonte dass sein vater grösser sei als er ,er jesus immer lehrte dass im namen seines vaters rettung ist dass jesus etwas dagegen hatt ,wenn es heist in römer 10:13 .
    denn ein jeder der den namen jehovas anruft wird gerettet werden ich persönlich glaube nicht dass jesus was dagegen hatt.
    es ist doch richtig und wichtig jesus gebührenden respekt entgegenzubringen indem mann sich bewusst macht dass mann ohne jesus christus gar nichts ist,und er der einzige weg ist der zum vater führt und zum leben ,und dass wir ihn unbedingt als christen ehren sollte versteht sich doch von selbst,und die bibel bringt es doch auf den punkt wer glauben an den sohn des lebendigen gottes aussübt hatt dass ewige leben,und natürlich joh 17:3.
    dies bedeutet ewiges leben dass sie dich den alleinwahren gott jehova erkennen,und denn denn du ausgesandt hast jesus christus.im übrigen jesus christus heisst übersetzt jehova ist rettung.lg hansi

  • Dennis
    Mai 7, 2014

    Lieber hansi,

    ich will es mal dabei bewenden lassen. In joh. 17:3 kommt Jehova selbst in der NWÜ nicht vor, da frage ich mich schon wie Du auf Deine Sichtweisen kommst. Auch was Römer 10 betrifft habe ich eine andere Meinung, aber jedem das seine!

    Dir alles Gute!

    LG
    Dennis

  • hansi
    Mai 7, 2014

    lieber dennis.
    nur eins noch lieber dennis danach gebe ich ruhe beende dass Thema.
    joh 17:3.
    wenn meinte Jesus ,dies bedeutet ewiges leben ,dass sie dich denn alleinwahren Gott erkennen .
    der alleinwahre Gott,und jesu vater ist niemand anders als Jehova.leider wurde dieser herrlicher namme aus etlichen Bibeln entfernt ,die früher noch diesen nammen gebrauchten
    dir noch lieber dennis alles gute und herzliche grüsse hansi.

  • Tommy
    Mai 7, 2014

    Hi Hansi,

    dann wuerde Römer 10:13 Apostelgeschichte 4:10-13 widersprechen. Das glaube ich nicht. Den vorherigen Text im Römerbrief lesend fiel mir auf, dass von Jesus die Rede ist, nicht vom Vater. Da hat die WTG leider einen anderen Text gesetzt, anstatt Herr-Jehova). Gemeint war Jesus.
    Hoffe ich habe Dich hier nicht falsch verstanden.
    Aber es stimmt, Jesus selbst betete, nicht zu sich selbst vermute ich, sondern zum Vater. Bin ich bei Dir.
    Tommy

  • Avalon
    Mai 7, 2014

    Lieber Brüder
    Sind Religionen Erfindungen der Menschen?
    Wenn wir über den Menschen an sich und seine Entwicklung innerhalb von Gesellschaften, durch die Zeiten, betrachten, dann stoßen wir immer wieder auf ein religiöses Verhalten der Menschen, mit einem Korsett aus Regeln, dass sogar letztendlich zum beschleunigten Untergang der Gemeinschaften selbst führte. Besonders dann, sobald eine Kraft(durch das Schwert oder sich eine andere Geisteshaltung aufbaute) von außen auf die inneren Strukturen der Gemeinschaft einwirkte.
    Wir erkennen durch diesen immer wiederkehrenden Ablauf, in verschiedenen Kulturen, dass Ihre etablierten Religionen, ihre Probleme nicht lösen konnten. Aber warum haben die Menschen Religionen (religiöse Philosophien) erfunden, aufgebaut? Das ist eigentlich schnell beantwortet. Weil der Mensch von Anfang an ein religiöses Geschöpf war/ist. An dieser Stelle möchte ich auch noch an folgendes erinnern: „Auch hat YHWH Gott, die Ewigkeit in der Menschen Herz gelegt“. Menschen sind immer auf der Suche nach dem Paradies der Ewigkeit und das haben sie besonders durch Religionsausübung bewerkstelligt. Durch die Zeiten hindurch war der böse Geist dieser Welt schon immer hilfreich zur Stelle!
    Religionen sind Menschenwerk!

    Als nun durch die Zeiten, Gott die Verwirrung der Menschen sah, dazu auch die religiöse Verkrustung im Judentum, da musste er einfach handeln.
    Durch seinen Heilsplan nahte Gott sich den Menschen, durch seinen Sohn Jesus, den Christus.

    Als Jesus Christus dann auf Erden war um zu verkünden: „Das Reich Gottes hat sich genaht“, da war das der praktische Neuanfang, zur Umkehr der verwirrten Menschheit, hin zu Gott; durch den, schon vor langer Zeit, prophezeiten Heilsplan über Jesus(1.Mose 3.15).
    Wie schon angeführt: „Durch die Bergpredigt führte Jesus keine neue Religion, wohl aber eine neue Ethik ein, die dem kommenden “Reich Gottes” entspricht. Innerhalb der Gemeinschaft der Jünger Christi sollte, durch die Liebe zu Christus, dann zuerst das Reich Gottes wahrnehmbar werden.“
    Nehmen wir einmal an, Jesus wäre tatsächlich ein Religionsstifter gewesen.
    Ja dann liebe Geschwister, dann gehörten wir ja ebenfalls zum ‚Weltreich der falschen Religion‘!
    Erinnert Euch bitte: Es steht geschrieben, ‚Alle Religionen werden in Armageddon untergehen, denn sie sind Luzifers Werk‘.
    Nur das Christentum ist die Ausübung der wahren GottesAnbetung, für alle Zeit. Sie ist damit keine von Christus eingeführt Religion auch keine Philosophie.

    Ganz liebe Grüße an alle Leser auf BI. Avalon

  • PINEHAS
    Mai 7, 2014

    Ich sehe es genau so wie Manfred.
    Es ist mal wieder ein sehr zu Herzen gehendes Video für diejenigen die auf Jesu Seite stehen oder es wollen.
    Sorgen wir dafür, dass es soviel wie möglich sehen.
    Ich danke euch für eure große Mühe.

    LG PINEHAS

  • Igel
    Mai 7, 2014

    Liebe Brüder von BI,

    ich möchte mich bedanken für das sehr gut gemachte Video und auch das hier nicht nur die Zeugen Jehovas zu sehen waren, sondern auch die anderen Religionen.
    Das macht es einfacher das Video zu zeigen.
    Wobei sicher die Frage aufkommen wird das es zur Anfangszeit Versammlungen gab an die ja auch Paulus seine Briefe gerichtet hat, etwas worauf ja auch die ZJ abzielen, denn sie meinen ja auch so wie Damals Organisiert zu sein!
    Ich kann deshalb nur sagen ja es ist nicht verkehrt Versammlungen zu haben, einzig Paulus fehlt uns heute um den Führern klar zu machen das ihre Gebote falsch sind wenn sie nicht Bibi. zu belegen sind. Und wie Ihr richtig herrausgearbeitet habt, das die Aufgabe einer Versammlung sein sollte Geschwister im Glauben zu stärken und aufzurichten anstatt
    mit Leistungsdruck und unmenschlichen Regeln kaputt zu machen!
    Eine Versammlung sollte für die Menschen da sein, ein Grundsatz den ich in unserer Gemeinschaft der Z.J. klar vermisse!

    Liebe Gruesse Igel

  • Hopefull an das BI-Team
    Mai 7, 2014

    Liebes BI-Team

    vielen Dank für dieses starke Video und für Eure super Arbeit. Ihr habt sehr viel Liebe in dieses Viedeo hineingerbacht. Damit erreicht Ihr bestimmt viele Herzen, die den Christus lieben. Mich hat es sehr bewegt und Ihr habt genau meine Gedanken zur Sprache gebracht. Der einzigste Weg ist der Christus, mit Ihm müssen wir verbunden sein und keine Religion darf dazwischen stehen. Nein, Jesus hat die Religionen nicht ins Leben gerufen. Das war ein anderer, einer, der die Menschen versklaven und kontrollieren möchte, Satan der Teufel. In einem Kollektiv kann man Menschen am besten kontrollieren und lenken. Jesus aber macht frei, er versklavt nicht.
    Herzliche Dank nochmal!!

    Gott segne Euch reichlich.

    Liebe Grüße Hope

  • Fuchs
    Mai 7, 2014

    Vielen Dank für dieses wunderbare und aufschlussreiche Video.
    Es hat mich sehr bewegt, da genau die Gedanken vermittelt werden, von denen ich schon länger überzeugt bin.

    Gruß vom Fuchs

  • hansi
    Mai 7, 2014

    schönes Video.
    danke dafür.lg hansi

  • Jenna
    Mai 7, 2014

    Vielen Dank für dieses tolle Video!
    Es hat mich total berührt…Ich hoffe das noch sehr viele dieses Video sehen und endlich aufwachen.
    Ihr habt ein paar Elemente aus einem meiner Lieblingsvideos genommen.In Deutsch kommt es dann doch noch mal intensiver rüber.
    https://www.youtube.com/watch?v=i_96Xv5CIN8
    Danke!!!

  • Peter Krieger
    Mai 7, 2014

    War Jesus ein Religionsgründer?
    Ich bin zwar eng verbunden mit einer christlichen Gemeinde u. demnach auch mit einer Kirche. Unser Selbstverständnis ist aber ein völlig anderes als bei den ZJ. Wir versuchen Toleranz u. Nächstenliebe zu Leben, wohlwissend das wir es nur sehr eingeschränkt u. unvollkommen tun können. Unser ganzes Vertrauen setzen wir in den Glauben auf Jesus Christus u. seiner Gnade. Vielen Dank für die Macher dieses Videos, es hat mich fast zu Tränen gerührt u. entspricht genau dem was uns Gott durch sein geschriebenes Wort sagen möchte. Ist es Zufall, dass wir genau diese Thematik in diesen Wochen in unserer wöchentlichen Bibelschule studieren u. besprechen? Nochmals vielen Dank u. ich wünsche Euch den Segen u. den Geist unseres Herrn Jesus Christus, auch um nicht zuletzt der WTG. die Maske ihrer Versklavung vom Gesicht zu reisen, das noch viele geretet werden.
    Liebe Grüsse! P.Krieger

  • Frank&Frei
    Mai 7, 2014

    Endlich einmal Tacheles geredet.
    Schon Rutherford sagte in seinem Buch „Religion“ , dass sie vom Teufel sei.
    Den Tower stört nicht sein Geschwätz von gestern. Er ist opportunistisch durch und durch und so bleibt die Wahrheit auf der strecke, weicht dem Diktat einer Elite, die keine ist.
    Jesus hat uns Freiheit gebracht, wahren wir sie. Zeigen wir anderen, wo und wie wir sie finden können.

  • Manfred
    Mai 7, 2014

    Lieber Bruder,

    Vielen Dank für diesen Artikel. Ich sehe das genauso. Jesus hat keine neue Religion gegründet, sondern die Menschen dazu ermuntert wieder zurück zu Gott zu finden und ihnen gesagt, dass dies nur über ihn geht. Dies zeigen die nachfolgenden Bibeltexte:

    Joh 14:6; Elb: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    Joh. 10:7-16; Elb: 7 Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe.
    8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
    9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
    10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.
    11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
    12 Wer Lohnarbeiter und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf raubt und zerstreut sie -,
    13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich um die Schafe nicht kümmert.
    14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
    15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.
    16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof (Hürde) sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

    Gemäß dem Vers 8 bezeichnet Jesus alle die vor ihm gekommen sind, als Diebe und Räuber und im weiteren Verlauf deren Hirten als Lohnarbeiter, die die Herde im Stich lassen, wenn der Wolf kommt. Wer von den geistigen Führern der verschiedensten Religionsgemeinschaften, würde sein Leben für einen der geringsten Mitglieder hergeben? Jesus hat es getan, weil er der gute und wahre Hirte ist.

    Man könnte sagen, dass Jesu Schafe in dem Hof od. der Hürde stehen, welches man mit einer Religionsgemeinschaft umschreiben könnte. Jesus geht nun zu der Religionsgemeinschaft hin und ruft seine Schafe dort heraus und diese hören auf ihn und folgen ihm nun nach. Dies bedeutet gemäß dem Vers 9 Rettung und dass man eine Weide finden wird. Weiden sind in der Regel irgendwo draußen und sehr groß und weitläufig. Nicht ein eingeengte Hürde, wo die Schafe übernachten.

    So gesehen hast Du absolut Recht, dass Jesus keine neue Religion gegründet hat, sondern vielmehr seine Schafe aus diesen Religionen herausgerufen hat. Wohl dem der dem Ruf folgt und nicht weiter in der Hürde stehen bleibt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Winston an Manfred
    Mai 7, 2014

    Lieber Manfred,

    dem Artikel stimme ich voll und ganz zu. Was ich aber nicht verstehen kann, dass die Juden als auserwähltes Volk Gottes in den Schriften dazu angewiesen wurden sich abzusondern von Andersgläubigen und in den sog. Gesetzestexten dazu aufgefordert wurden, alle möglichen Regeln zu beachten inkl. der Anweisungen sich von Fremden fern zu halten. War das nicht eine Basis auf der die jüdischen Herrscher versucht haben sich als Priesterklasse über die einzelnen Menschen zu erheben und diese gemäß der Bibel gerichtet haben ? Hat Gott nicht auch gemäß der Bibel sein Volk dazu aufgefordert Gesetzesübertreter umzubringen und nicht jüdische Stämme bis ins letzte Glied umzubringen und dabei sogar durch Engel mitgeholfen ? Wie ist die Rolle der Priester und des jüdischen Klerus in den blutigen Konflikten der 10 Stämme und des zwei Stämmereiches zu verstehen ?
    Und die für mich entscheidende Frage, war dies der gleiche Gott, den wir immer noch suchen der Vater, der uns seinen Sohn gesandt hat? Wenn Jesus das Gesetz erfüllt hat, dann inkludiert dies alle im Namen JHWH beschriebenen Anordnungen, und seine von Propheten und Priestern übermittelten Regeln.
    Irgendwie kann ich nicht daran glauben und gleichzeitig teilweise sogar verstehen, warum Religionsgemeinschaften sich an den Gesetzen des alten Testaments orientieren. Wenn wir Jesu Beispiel folgen wollen, dann sind wir doch frei von all diesen Gesetzen, wie es in
    Galater 4 klar ausgedrückt wird.
    Vielleicht hast Du da eine bessere Erklärung.
    Gruß
    Thomas

  • Manfred an Winston
    Mai 7, 2014

    Lieber Thomas,

    ich kann Dir in dieser Sache leider auch nicht richtig weiterhelfen, weil ich mich gerade in dem Alten Testament nicht so gut auskenne. Vermutlich ist es so, dass wir einfach nicht den richten Überblick haben und daher die Handlungsweise unseres himmlischen Vaters nicht richtig einordnen können. Seine Wege sind eben viel höher wie unsere Wege. Allein unsere Sichtweise das Alte Testament von dem Neuen Testament zu trennen, könnte so eine fehlerhafte Sichtweise sein.

    Betrachtet man die Handlungsweise im AT von unserem Gott und schaut dann was im NT geschrieben steht, könnte man meinen, dass sich unser Gott geändert hat. Doch es steht sogar in der Bibel, dass er sich nicht ändert. Warum trennen wir die Handlungsweise aus dem AT von dem NT? Beide Schriften sind doch in einem Buch, der Bibel zusammengefasst. Wenn man jetzt die Bibel als Ganzes nimmt und betrachtet die Handlungsweise von Gott, dann erweitert das sozusagen seine Bandbreite, die wir kennenlernen können. Gott ist dann nicht im AT so und im NT anders, sondern er ist so wie es in der ganzen Bibel beschrieben wird.

    Ich versuche das jetzt mal mit einem ganz blöden Vergleich zu veranschaulichen. Mir ist leider nichts besseres eingefallen. Angenommen ein PKW verfügt über soviel PS, dass er bis zu 200 km/h fahren kann.
    Wenn ein Fahrer nun auf der Autobahn immer nur max. 100 km/h fährt, dann würden wir sagen er schleicht. Fährt der Fahrer immer nur die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h würden wir ihn als Raser bezeichnen. Doch das Auto deckt beide Geschwindigkeitsbereiche ab.

    Fährt der Fahrer nun eine Strecke von etwa 100 km, dann könnte er davon 50 km max. 100 km/h fahren und die anderen 50 km fährt er Vollgas also die 200 km/h. Wie würden wir diesen Fahrer nun einschätzen? Als Schleicher oder als Raser? Er ist jeweils genau 50 km mal so und mal so gefahren.

    Schauen wir uns die ersten 50 km an, ist er ein Schleicher, schauen wir uns die zweiten 50 km an, dann ist er ein Raser. Schauen wir uns aber die ganze Entfernung an, dann ist es ein Fahrer, der mal geschlichen ist und auch mal sehr zügig unterwegs war. Er ist jedenfalls kein Schleicher, sonst könnte er nicht die Höchstgeschwindigkeit fahren und er ist auch nicht nur ein Raser, denn dann würde er nicht so langsam fahren.

    Daher schlage ich vor, die ganze Bibel zu betrachten und die Handlungsweise von unserem Gott nicht auf das alte oder neue Testament aufzuteilen, sondern die ganze Bandbreite in Betracht zu ziehen. Dann darf man nicht vergessen, dass diese Bibel nur einen ganz kleinen Ausschnitt von unserem ewigen Gott zeigt. Für uns ist das eine sehr lange Zeit, aber für einen ewigen Gott eben nicht.

    So würde ich das betrachten. Ob das aber so richtig ist, mag ich nicht beurteilen. Es ist nur meine Ansicht.
    Bitte entschuldige den Vergleich mit dem Auto, vielleicht hat jemand anderes eine bessere Idee, wie man das veranschaulichen könnte.

    Liebe Grüße Manfred

    ========================================================================

    Hallo Manfred,
    dein Vergleich ist garnicht so schlecht. Dennoch denke ich man sollte diese Thema, Gott im altenTetstament und die christliche Botschaft etwas näher aufarbeiten umd diese angeblichen Widersprüche zu klären.
    Ich dneke wir werden in der nächsten Zeit einen Artikel zur Diskussion stellen müssen.
    Liebe Grüße
    BI

  • Winston an Manfred
    Mai 7, 2014

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für Deine Antwort. Das bringt mich auf neue Gedanken. Gott unser Schöpfer ist für uns Menschen, obwohl wir seine Kinder sind, nicht zu verstehen. Deshalb hat er uns ja seinen Sohn gesandt, um uns mitzuteilen, was er von uns erwartet und dass er uns vergibt.
    Ich glaube, dass wir die Gotteserklärungen der Juden auch nicht richtig verstehen können, weil dieses Volk ja erstens ungebildet war, bis auf Ausnahmen, und zweitens Gott vermenschlicht beschrieben hat, wie alle Religionen in dieser Zeit. Für dieses Volk war Gott nur fassbar, wenn er als Mensch dachte und handelte. Bestrafung und Gehorsam waren damals eine Notwendigkeit, um in diesem Umfeld so etwas wie Ordnung und soziales Leben sicherzustellen, was wiederum der Allgemeinheit zu Gute kam. Dass ausgerechnet sein auserwähltes Volk sich, wie alle Menschen dieser Zeit, als undankbar, herrschsüchtig und grausam erwiesen haben, ist mit ein Grund, warum er seinen Sohn auf die Erde sandte, um allen Menschen seine Botschaft und Intentionen uns auf dieser Erde als seine Kinder glückliche leben zu können, zu übermitteln. Und genau diese Menschen der Juden vor tausenden Jahren, sind die Autoren des Großteils der Bibel gewesen.
    Dann kann ich auch mit den grausamen Geschichten, beginnend mit der Vertreibung aus dem Paradies, Sintflut, Vernichtung der Kanaaniter, Hiob, Zerfall des 12 Stämme Reiches usw. umgehen und dies als eine historische Schilderung der damaligen Zeit der Juden akzeptieren. Nicht umsonst wurde dieses Volk verworfen und hart bestraft. War das auch ein Gericht desselben Gottes, der uns unsere Sünden vergeben hat ?
    Was ich aber nie wieder akzeptieren werde, ist die Doktrin von Religions-Fanatikern, die sich genau diese AT Regeln eines strafenden Gottes auf die Fahne geheftet haben, um ähnliches zu wiederholen was damals passiert ist. Die sich trunken vor Macht, die sie über ihre Mitmenschen ausüben können, ihre emotionalen und intellektuellen Defizite unter den Tisch eines Jehovas kehren, der ihnen in der Bibel die Vorlage dazu gegeben hat. Jedem Ältesten der in Kommittee-Sitzungen freiwillig und freudig seinen Dienst tut, empfehle ich zuvor das Buch der Richter zu lesen, bevor sie arme Zeugen psychisch knechten, demütigen oder dem Satan übergeben.
    Die Meisten davon fühlen sich hinterher so richtig gut und sind stolz ihrem Jehova und seinem Handlanger der WTG gedient zu haben.
    Jede Religion, die sich in ihrem Machtanspruch auf das alte Testament stützt, hat das Neue nicht verstanden und handelt gegen Christi Empfehlungen ein gottgefälliges Leben zu führen. So gesehen ist die WTG Religion durchaus biblisch begründet zumindest bis zum Buch Maleachi.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Thomas

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