321 Comments
  • Tommy
    April 2, 2011

    Richtig Matthaeus,
    die Fragen habe ich Zeugen auch schon gestellt. Wann haette sich der heilige Geist das letzte Mal getaeuscht? Da kriegt man aber dann das hellere Licht zur Antwort. Hmmmm!?!?!?!
    Tommy

  • querdenker
    April 2, 2011

    Hallo Anna,
    danke für deinen Kommentar. Du spichst mir aus der Seele. Ich kam gestern auch zu dem Schluß gekommen, das dieser Artikel Vertrauen zerstört. Ziel des Artikels war in meinen Augen: nur durch/mit uns, insofern wußten sie schon was sie veröffentlichen.

    Man kann ja wirklich überlegen, ob die Aufforderung (Sach14:5)noch eine Bedeutung für unsere Zeit hat. Doch die Schlüsse, die man aus diesen Versen zieht, waren für meinen Geist „zu hoch“.
    Die Inhaftierung von führenden Köpfen(die man heute teilweise lieber nicht mehr erwähnt)damals, mit Plünderungen zu vergleichen, ich weiss nicht.
    Das kleine Tote Meer soll die Verstorbenen darstellen, das im Gegensatz dazu riesige Mittelmeer, die Überlebenden der gr Drangsal?
    Jesus war ein Meister der Veranschaulichung, diese hätte seine Jünger irritiert.
    Mitten im Artikel wird behauptet: nur diejenigen hätten eine Chance zu überleben, die in das Tal ziehen.
    Diese kann man meiner Ansicht nach aber nur aufstellen, wenn man bewußt die letzten Verse(16-21) dieses Kapitels außer Acht läßt.
    Da diese gar nicht erwähnt werden, kann ich für mich nur zu dem Schluß kommen, das dies bewußt geschehen ist, weil sie nicht ins Konzept passen.So etwas untergräbt/zerstört Vertrauen.

    Liebe Grüße aus dem Norden

  • Anna
    April 2, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    zu unserem Studienartikel dieses Wochenende: „Im schützenden Tal Jehovas bleiben“ aus Zephanja wollte ich gerne aus der Zusammenkunft die Eindrücke vermitteln.

    Ich denke dass kaum einer der Brüder überhaupt verstanden hat worum es ging. Die Kommentare wurden von den Brüdern gegeben, die immer artig zusammenfassen was im WT steht. Was die Einleitung im Absatz 1 über das Hörspiel „Krieg der Welten“ überhaut mit dem Artikel zu tun hat war auch nach meinen Unterhaltungen mit meinen Brüdern unverständlich. Ein langjähriger Ältester sagte mir nach der Zusammenkunft, dass doch alles nur Phantasie sei und wir überhaupt nichts wissen.

    Nun gehe ich davon aus, dass auch der „Sklave“ nicht wußte warum er hier was veröffentlicht hat. Somit kann auch niemand hier Vertrauen aufbauen.

    Herzliche Grüße an alle Anna

  • Dennis
    April 2, 2011

    Liebe Anna,

    danke für die Eindrücke aus Deiner Vers. Diese Erfahrungen dürften am So. in vielen Vers. ähnlich gewesen sein. Viele Brüder sind schon bei einfacheren Themen überfordert.

    Nennen wir das Kind beim Namen: dieser WT-Artikel war theologisch und intellektuell vollkommen wertlos und noch dazu in der Argumentation absurd.

    Bei einigen Aussagen zur angeblichen „Erfüllung“ in neuerer Zeit muss man eigentlich laut lachen.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    Zeugen Jehovas prophezeien….

    (Joel 2:28-29) . . .Und danach soll es geschehen, daß ich meinen Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen werde, und eure Söhne und eure Töchter werden tatsächlich prophezeien. Was eure alten Männer betrifft, Träume werden sie haben. Was eure jungen Männer betrifft, Visionen werden sie sehen. 29 Und sogar auf die Knechte und auf die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen.

    (Apostelgeschichte 2:17-18) . . .‚ „Und in den letzten Tagen“, spricht Gott, „werde ich etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden prophezeien, und eure jungen Männer werden Visionen sehen, und eure alten Männer werden Träume haben; 18 und sogar auf meine Sklaven und auf meine Sklavinnen will ich in jenen Tagen etwas von meinem Geist ausgießen, und sie werden prophezeien.

    Diese Schriftstellen beziehen Zeugen Jehovas vornehmlich auf sich. Wie soll sich diese Prophezeiung ausschließlich an ihnen erfüllen?

    Wie prophezeien Zeugen Jehovas?

    Einsichtenbuch Band-1 S. 793
    Gaben Gottes
    Prophezeien“. Das Prophezeien war eine größere Gabe als das Zungenreden, weil es die Versammlung erbaute. Außerdem half es Ungläubigen zu erkennen, daß Gott wirklich unter den Christen war (1Ko 14:3-5, 24, 25). Alle in der Christenversammlung sprachen über die Erfüllung der in Gottes Wort aufgezeichneten Prophezeiungen (Apg 2:17, 18). Diejenigen aber, die die übernatürliche Gabe des Prophezeiens hatten, konnten wie Agabus künftige Ereignisse vorhersagen (Apg 11:27, 28;)

    WT 15. 5. 1971 S. 320 Fragen von Lesern
    Was bedeuten die prophetischen Worte: „Was eure alten Männer betrifft, Träume werden sie träumen. Was eure jungen Männer betrifft, Visionen werden sie sehen.“?

    Da wir heute die vollständige inspirierte Heilige Schrift besitzen, inspiriert Gott niemand mehr, Visionen oder Träume zu haben. Jehovas Diener sehen jedoch heute, wie sich viele inspirierte Visionen und Träume von Dienern Gottes der alten Zeit erfüllen, ja sie tragen sogar zum Teil zu deren Erfüllung bei. SIE TRAGEN DAZU BEI, DAß SICH DIE PROPHEZEIUNG: „EURE SÖHNE UND EURE TÖCHTER WERDEN GEWIßLICH PROPHEZEIEN“ ERFÜLLT. (Joel 2:28, NW) Sie prophezeien nicht in dem Sinne, daß sie unter Inspiration gewisse Ereignisse vorhersagen, sondern in dem Sinne, daß sie die in ferner Vergangenheit aufgezeichneten inspirierten Träume und Visionen öffentlich verkündigen. Sie prophezeien in dem Sinne, daß sie Gottes Wortführer sind. Daß das eine der verschiedenen Bedeutungen des Wortes „prophezeien“ ist, geht daraus hervor, daß Jehova Gott Aaron zum Propheten seines Bruders Moses ernannte. Aaron sagte seinem Bruder Moses nichts voraus, sondern diente ihm als Sprecher oder Wortführer.

    Lässt man die „Übersetzungsfehler“, über die auch die NWÜ verfügt, unberücksichtigt, unterstellt ihnen nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln und versteht die Bibel als das buchstäblich Wort Gottes, so entspricht jedes Zitat aus der Bibel einer unfehlbaren Prophezeiung Gottes.

    (1. Korinther 14:1-4) 14 Jagt der Liebe nach, doch strebt eifrig und beständig nach den geistigen Gaben, vor allem aber, daß ihr prophezeien könnt. 2 Denn wer in einer Zunge redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand hört zu, sondern er redet heilige Geheimnisse durch den Geist. 3 Wer aber prophezeit, erbaut und ermuntert und tröstet [die] Menschen durch das, was er redet. 4 Wer in einer Zunge redet, erbaut sich selbst, wer aber prophezeit, erbaut eine Versammlung.

    Nicht jeder Trost ist eine Prophezeiung. Deshalb ist der Rückschluss unzulässig. Aber die prophetischen Worte aus der Bibel können Menschen trösten

    WT 1. 8. 2002 S. 15 Abs. 5
    Durch „die großen Dinge Gottes“ angespornt….
    Christliche ‘Söhne und Töchter, Knechte und Mägde’ würden in dem Sinne prophezeien, dass sie sich von Gottes Geist gedrängt fühlten, die „großen Dinge“ zu verkündigen, die Jehova getan hatte und noch tun würde.

    Um seinen Worten mehr Autorität zu verleihen und sich selber in die erhöhte Position eines Propheten Gottes zu stellen, setzen sie ihre Lehren mit den Worten Gottes gleich.

    Bewahrt euch in Gottes Liebe. Seite 209,
    Kopfbedeckung wann und warum?
    Mit „prophezeien“ ist heute jede biblische Lehrtätigkeit eines Christen gemeint.

    WT 1. 5. S. 83 18 Abs. 11
    Das Evangelisieren — sein Platz in der wahren Anbetung
    Noch am selben Tag wandte Petrus die Prophezeiung Joels auf die neugegründete Christenversammlung an und sagte: „ ,Und in den letzten Tagen‘, spricht Gott, ,werde ich etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden prophezeien, und eure jungen Männer werden Visionen sehen, und eure alten Männer werden Träume träumen; und sogar auf meine Sklaven und auf meine Sklavinnen will ich in jenen Tagen etwas von meinem Geist ausgießen, und sie werden prophezeien‘ “ (Apostelgeschichte 2:17, 18; Joel 2:28, 29). ALLE CHRISTEN OHNE AUSNAHME SOLLTEN EVANGELIUMSVERKÜNDIGER SEIN. MÄNNER, FRAUEN UND SOGAR JUGENDLICHE SOLLTEN EINEN AKTIVEN ANTEIL AM PROPHEZEIEN ODER VERKÜNDIGEN HABEN, INDEM SIE REDETEN UND GOTTES GUTE BOTSCHAFT HERVORSPRUDELN LIEßEN.

    Dein Königreich komme Kap. 15 S. 147 Abs. 14
    Loyale Befürworter des Königreiches
    So, wie sich Joels Prophezeiung während der „letzten Tage“ des jüdischen Systems der Dinge erfüllt hatte, und zwar zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z., begann nun eine größere Erfüllung dieser Prophezeiung während der „letzten Tage“ des Weltsystems Satans. DURCH GOTTES GEIST ERLEUCHTET UND ANGESPORNT, BEGANNEN DIE NEUZEITLICHEN GESALBTEN ‘SÖHNE UND TÖCHTER’ JEHOVAS ‘GEWIßLICH ZU PROPHEZEIEN’, INDEM SIE DIE MENSCHENWELT VOR DEM NAHEN DES ‘GROßEN UND GLANZVOLLEN TAGES JEHOVAS’ WARNTEN UND AUF DIE DRINGENDE NOTWENDIGKEIT AUFMERKSAM MACHTEN, ‘DEN NAMEN JEHOVAS ANZURUFEN’, UM GERETTET ZU WERDEN (Apostelgeschichte 2:16-21; Joel 2:28-32).

    Unterredungen anhand der Schriften S. 162 Abs. 1 Frauen..
    Dürfen Frauen jedoch Predigerinnen, Verkündigerinnen, Dienerinnen Gottes sein, die die gute Botschaft außerhalb der Versammlungszusammenkünfte predigen?
    Zu Pfingsten 33 u. Z. wurde der heilige Geist sowohl auf Männer als auch auf Frauen ausgegossen. In seiner Erklärung dieses Ereignisses zitierte der Apostel Petrus Joel 2:28, 29, indem er sagte: „ ,IN DEN LETZTEN TAGEN‘, SPRICHT GOTT, ,WERDE ICH ETWAS VON MEINEM GEIST AUF FLEISCH VON JEDER ART AUSGIEßEN, UND EURE SÖHNE UND EURE TÖCHTER WERDEN PROPHEZEIEN, UND EURE JUNGEN MÄNNER WERDEN VISIONEN SEHEN, UND EURE ALTEN MÄNNER WERDEN TRÄUME HABEN; UND SOGAR AUF MEINE SKLAVEN UND AUF MEINE SKLAVINNEN WILL ICH IN JENEN TAGEN ETWAS VON MEINEM GEIST AUSGIEßEN, UND SIE WERDEN PROPHEZEIEN‘ “ (Apg. 2:17, 18). Auch heute beteiligen sich die Frauen mit Recht am christlichen Predigtdienst, indem sie von Haus zu Haus predigen und Heimbibelstudien durchführen. (Siehe auch Psalm 68:11; Philipper 4:2, 3.)

    Die Kirchen der Christenheit zitieren die Bibel, das buchstäbliche Wort Gottes, und Lehren ihre Gute Botschaft. Einige Glaubensgemeinschaften gehen von Haus zu Haus predigen oder lehren in Zusammenkünften, doch der Zeuge Jehovas sieht in den vermittelten Inhalten die echte gottgewollte Prophetie. Damit beginnt auch das Problem.

    In der Absicht Gott stets zu gefallen und weil sich einige ihrer Lehren als unhaltbar und falsch erwiesen haben, haben sich Zeugen Jehovas mehr als alle anderen Glaubensgemeinschaften korrigiert, was sich in den nächsten eintausend Jahren nach Harmagedon vermutlich auch so fortsetzen dürfte. Ihre Bereitschaft und ihre Demut zur Korrektur sehen sie als einen erforderlichen Bestandteil eine gottgefälligen Nachfolger Christi an, da alle unvollkommen sind und niemand von ihnen die absolute Erkenntnis hat.

    Jede Korrektur beinhaltet auch einen Fehler, der korrigiert werden musste. Bei jeder Korrektur rücken sie immer weiter von ihren selbstbehaupteten Anspruch, Gottes unfehlbare Gedanken zu prophezeien und seine Gedanken verbal und schriftlich Ausdruck zu verleihen, ab und werden zunehmend als falscher Prophet erkannt.

    (5. Mose 18:21-22) . . .Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

    Wie viele grundsätzliche Lehren von 1975 über die Generation, die 1914 erlebte, der Abschluss der Einsammlung der Gesalbten 1935 bis zu den noch lebenden Menschen, die nie sterben und Harmagedon über leben sollten, haben sich als falsch erwiesen und mussten korrigiert werden.

    Auch der Hinweis, dass Zeugen Jehovas unvollkommen sind und Fehler machen, kann nicht greifen, denn alle Propheten Gottes mit Ausnahme seines Sohnes Jesus waren unvollkommen und haben Fehler gemacht und dennoch können durch Gottes Kraft ihre Aussagen als des unfehlbare Wort Gottes in der Bibel nachlesen. Nicht einmal Johannes, der die Offenbarung, die er selbst nicht verstand, unter Leitung des Heiligen Geistes niederschriebt, hat Fehler gemacht.

    Irrlehren, die offensichtlich im Widerspruch zur Bibel stehen, aus Furcht als falscher Prophet verurteilt zu werden, bestehen zu lassen, ist auch keine Lösung, denn so handelten auch die Israeliten und Gott hat dies erkannt und sie verworfen.

    Die eigene Lehre in den Rang einer unfehlbaren Prophezeiung Gottes zu heben und gleichzeitig Korrekturen der eigenen Lehre zu erwarten steht in krassem Widerspruch und macht den ungerechtfertigten Anspruch nach höherem Ansehen als Propheten Gottes bei seinen Gläubigen deutlich. Ja, Gott hat Personen wie Moses, Aaron u.v.a. als seine Propheten gebraucht. Sie mussten ihre Lehren nie korrigieren. Wir können sie noch heute in der Bibel nachlesen. Deshalb befindet sich die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas eindeutig nicht in der Position eines Propheten Gottes.

    Warum können wie die Lehren der WTG respektive ihrer Leitenden Körperschaft nicht in der Bibel nachlesen?

    Eine Erkenntnis, die so wichtig wie die Prophezeiung eines Propheten Gottes ist und Gottes unfehlbares Wort entspricht, gehört in die Bibel. Damit würde sich die WTG in netter Gesellschaft mit einem Herrn Smith befinden und dem Verbot aus der Offenbarung, nichts der Bibel hinzuzufügen oder weg zu lassen, trotzen. Sie würde aber unverzüglich als falscher Prophet enttarnt werden.

    Um sich gegen den Vorwurf, ein falscher Prophet zu sein, zu wehren, hat die WTG durch eine gezielte Veröffentlichung vorgebeugt.

    EW 22. 3. 1993 S. 4 Warum so oft falscher Alarm?
    Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. DOCH IN KEINEM DER FÄLLE HABEN SIE SICH ANGEMAßT, VORHERSAGEN „IM NAMEN JEHOVAS“ ZU ÄUßERN. NIE HABEN SIE GESAGT: „DAS SIND DIE WORTE JEHOVAS.“ Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: „WIR HABEN NICHT DIE GABE DER PROPHETIE (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, „bedeutet nicht“, so Der Wachtturm, „daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. ES BEDEUTET AUCH NICHT, DAß DIE ARTIKEL IN DIESER ZEITSCHRIFT, BETITELT DER WACHTTURM, INSPIRIERT UND UNFEHLBAR UND FEHLERLOS SIND“ (15. August 1947, Seite 253). „Der WACHTTURM BEHAUPTET INDES NICHT, IN SEINEN ÄUSSERUNGEN INSPIRIERT ZU SEIN, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317). „Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar . . . IHRE SCHRIFTEN SIND NICHT INSPIRIERT WIE DIEJENIGEN DES PAULUS UND DER ANDEREN BIBELSCHREIBER (2. Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)“ (15. Mai 1981, Seite 19).

    Bei jedem aufmerksamen Leser werden markante Widersprüche deutlich und es entsteht die Fragen:

    Wie können Zeugen Jehovas, die bekennen nicht die Gabe der Prophetie zu haben, noch im Namen Jehovas zu prophezeien, durch ihre Lehrtätigkeit prophezeien? Wenn sie nicht im Namen Gottes prophezeien, in wessen Nahmen prophezeien sie dann?

    Wie können Zeugen Jehovas bei Pro7 offiziell behauten, der Autor der Wachtturmartikel sei Jehova, aber ihre Artikel wären nicht inspiriert.

    Wenn ihre Schriften nicht inspiriert sind, wie können sie dann durch ihre Lehren in ihren Veröffentlichungen prophezeien.

    Wie können sie sich als das Sprachrohr Gottes rühmen aber nicht bekennen: „Das sind die Worte Jehovas“ und bekennen, keine Vorhersagen im Namen Jehovas machen zu können.

    Ede

  • Eddi
    April 2, 2011

    Lieber Ede,

    das war bestimmt viel Arbeit, das so zusammen zu tragen. Deine Fragen sind völlig berechtigt. Wenn Jehova der Autor der Zeitschriften (ein Widersinn in sich) wäre, dann wären sie vollkommen und müssten nicht ständig korrigiert werden.

    Eine Korrektur ist ja nicht das Schlimmste, das Schlimme daran ist, dass sie diese Irrtümer Jehova selbst zuschreiben.

    Danke für deine Arbeit.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Ede,
    danke für diese sehr wissenwerte Zusammentragung von Fakten. Damit hat sich allerdings das Dilemma mit dem Dilemma erledigt. 😀

    ZITAT:
    „Die Frage nach der Glaubwürdigkeit und der Leitung durch den Heiligen Geist Gottes bleibt bei einer Organisation, die zwei sich widersprechende Standpunkte vertritt, außen vor.“

    Nein Ede, sie bleibt nicht außen vor…sie hat sich damit erledigt…und zwar zu ihren Ungunsten.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    Irrtum oder neues Licht

    Nach der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 u.Z. wurden sowohl die Juden als auch die aus den Juden hervorgegangenen Christen in die Diaspora vertrieben. Ist es denkbar, das sich eine Gruppe von Christen in die Berge geflüchtet und die wahre Anbetung als Leitende Körperschaft bewahrt hat?

    Das Dilemma mit dem Dilemma

    Eindrucksvoll wird anhand der Bibel dargelegt, das Jesus und die Apostel den Abfall von Glauben und die Verunreinigung und den Untergang der wahren Anbetung vorausgesagt haben. Im Schlussteil der Tage sollte sie wieder hergestellt werden.

    Zitat von: Komm Jehova doch näher Kap. 8 S. 80

    Wiederherstellende Macht — Jehova macht „alle Dinge neu“

    Sehen wir uns das Ganze einmal aus dem historischen Blickwinkel an. Die Christen im 1. Jahrhundert waren geistig sehr gesegnet. Doch Jesus und die Apostel sagten voraus, dass die wahre Anbetung verunreinigt würde und unterginge (Matthäus 13:24-30; Apostelgeschichte 20:29, 30). Nach dem apostolischen Zeitalter bildete sich die Christenheit heraus. Ihre Geistlichen übernahmen heidnische Lehren und Bräuche. Auch versperrten sie quasi den Zutritt zu Gott, da sie ihn als unbegreifbaren dreieinigen Gott darstellten und die Leute anhielten, Priestern zu beichten und zu Maria und verschiedenen „Heiligen“ zu beten statt zu Jehova. Was hat Jehova bewirkt, nachdem jahrhundertelang verderbliche Einflüsse am Werk waren? MITTEN IN EINER VON FALSCHEN RELIGIÖSEN VORSTELLUNGEN UND GOTTLOSEN BRÄUCHEN DURCHSETZTEN WELT HAT ER DIE REINE ANBETUNG WIEDERHERGESTELLT. Wir können ohne Übertreibung sagen, dass diese Wiederherstellung eine der bedeutendsten Entwicklungen in neuerer Zeit ist.

    Zitat von: Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich S. 157 Abs. 12 33

    Bibelbuch — Micha

    Wieder wechselt unverhofft das Thema. Die Prophezeiung wendet sich dem „Schlußteil der Tage“ zu und beschreibt auf erhebende Weise, wie die Anbetung Jehovas auf seinem Berg wiederhergestellt wird (4:1). Viele Nationen werden hinaufziehen, um Jehovas Wege kennenzulernen, denn sein Gesetz und sein Wort werden von Zion und von Jerusalem ausgehen.

    Zitat von: Sollte man an die Dreieinigkeit glauben? S. 9

    Wie hat sich die Dreieinigkeitslehre entwickelt?

    DIE anrüchige Geschichte der Dreieinigkeit entspricht ganz dem, was gemäß den prophetischen Worten Jesu und seiner Apostel nach ihrem Tod eintreten sollte. Sie sagten, daß es zur Abtrünnigkeit kommen werde, zu einer Abweichung, einem Abfall vom wahren Glauben. Zur Zeit der Wiederkunft Christi — vor dem Tag Gottes, an dem das gegenwärtige System der Dinge vernichtet wird — sollte jedoch die wahre Anbetung wiederhergestellt werden

    Zitat von: WT 1. 7. 1979 S. 22 Abs. 11

    Wer hat wirklich die Wahrheit?

    Diese Prophezeiungen zeigten, daß nach dem Tod der Apostel eine Zeit des Abfalls von der Wahrheit beginnen würde (Apg. 20:29). Sie zeigten aber auch, daß später, im „Schlußteil der Tage“, kurz vor dem Ende des gegenwärtigen Systems, die wahre Anbetung wiederhergestellt würde (Jes. 2:1-4; Micha 3:12 bis 4:5)

    Durch wen würde die wahre Anbetung wieder hergestellt werden?

    Zitat von: Königreichsdienst 10/86 S. 3 Abs. 6

    Die neue Broschüre wirkungsvoll gebrauchen

    6 Wie begünstigt wir doch sind, in der Zeit des Endes zu leben, in der Jehova die wahre Anbetung unter seinen Auserwählten auf der Erde wiederhergestellt hat! MILLIONEN ERKENNEN DIE FÜHRUNG DER GEISTGEZEUGTEN NACHFOLGER CHRISTI AN UND SAGEN: „WIR WOLLEN MIT EUCH GEHEN, DENN WIR HABEN GEHÖRT, DAß GOTT MIT EUCH IST“ (Sach. 8:23)

    Zitat von: Die Prophezeiungen Jesajas – Band-2 Kap. 18 S. 271-272 Abs. 20-21

    Jehova belebt den Geist der Erniedrigten

    Weiteren Aufschluss erhalten wir durch die anschließenden Worte Jehovas. Zunächst sagt er: „Über die Irrigkeit seines ungerechten Gewinns wurde ich zornig, und ich schlug ihn dann, wobei ich mein Angesicht verbarg, während ich zürnte. Aber er wandelte ständig als Abtrünniger auf dem Weg seines Herzens“ (Jesaja 57:17). Verfehlungen aus Habgier erregen gewiss den Zorn Gottes. Solange jemand im Herzen ein Abtrünniger bleibt, ist Jehova zornig auf ihn. Was aber, wenn der Abtrünnige die Züchtigung annimmt? Jehova zeigt, wie ihn dann seine Liebe und sein Erbarmen zum Handeln bewegen: „Seine Wege habe ich gesehen; und ich begann ihn zu heilen und ihn zu geleiten und ihm und seinen Trauernden durch Trost Ersatz zu schaffen“ (Jesaja 57:18). Nach einer Zuchtmaßnahme heilt Jehova den Reumütigen und tröstet ihn und die mit ihm Trauernden. Deshalb konnten die Juden im Jahr 537 v. u. Z. in ihre Heimat zurückkehren. Gewiss, Juda war nie wieder ein unabhängiges Königreich mit einem König aus der Linie Davids. Doch der Tempel in Jerusalem wurde wieder aufgebaut und die wahre Anbetung wiederhergestellt.
    Jehova, „der Hohe und Erhabene“, war 1919 auch um das Wohl der Glieder des gesalbten Überrests besorgt. Wegen ihrer reuevollen, demütigen Haltung beachtete der große Gott, Jehova, gütigerweise ihre Bedrängnis und befreite sie aus babylonischer Gefangenschaft. Er beseitigte alle Ursachen des Strauchelns und führte sie in die Freiheit, damit sie ihm reine Anbetung darbringen konnten. So erfüllten sich die von Jesaja geäußerten Worte Jehovas damals. Und hinter diesen Worten stehen ewige Grundsätze, die für jeden von uns gelten. Für Jehova ist nur die Anbetung demütiger Menschen annehmbar. Falls daher ein Diener Gottes sündigt, sollte er sein Vergehen unverzüglich eingestehen, die Zurechtweisung annehmen und seine Handlungsweise ändern. Vergessen wir niemals, dass Jehova Demütige heilt und tröstet, aber ‘Hochmütigen widersteht’ (Jakobus 4:6)
    .

    Zitat von: WT 1. 5. 1989 S. 4-5

    Babylon die Große — gefallen und gerichtet

    Nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis kehrten Rutherford und seine Mitarbeiter nach Brooklyn in die Zentrale der Watch Tower Society zurück. Sie gingen daran, den größten Feldzug zur Verkündigung des Königreiches zu organisieren, den die Welt bis dahin gesehen hatte. Die Bibelforscher hatten die Fesseln der Menschenfurcht gesprengt und sahen nun ganz deutlich, in welchem Verhältnis sie zur gesamten falschen Religion standen. Babylon die Große war ihr unnachgiebiger Feind und mußte als gefallen bloßgestellt werden. Die wahre Anbetung sollte unter den Nationen wiederhergestellt werden.

    Zitat von: WT 15. 10. 1993 S. 11

    Die Schwierigkeit meistern, warten zu lernen

    SEIT DIE WAHRE ANBETUNG 1919 WIEDERHERGESTELLT WURDE, hat Jehova seine Diener nicht im Stich gelassen. Er beschützte sie, als sie schwer verfolgt wurden und in manchen Gegenden jahrzehntelang im Untergrund tätig sein mußten. Jehovas Zeugen sind fest entschlossen, eines zu verhindern — daß dem Teufel mit Hilfe der heimtückischen Falle des Materialismus das gelingt, was er durch schwere Verfolgung nicht erreichen konnte.

    Eindrucksvoll wurde geschildert, dass Rutherford und seine Mitarbeiter als „Abtrünnige Gottes auf dem Weg seines Herzens wandelten“ (Jes. 57:17) Sie wurden durch das Gefängnis in Zucht genommen und aufgrund ihrer demütigen Haltung befreit, damit die wahre Anbetung wieder herstellen (Jes. 2:1-4; Micha 3:12 bis 4:5) und sich so die Worte aus Jesaja 57:18 erfüllen könnten. Millionen erkannten die Führung der geistgezeugten Nachfolger Christi an und sagten: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist“ (Sach. 8:23)

    Damit beginnt ein Dilemma, denn wahre Christen können nach Lehre des Sklaven Jehova nicht unabhängig von der Versammlung wahrer Anbeter Jehovas Gott wirklich dienen.

    Zitat von: Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1982 S. 12

    Wie die Bibel zeigt, kann eine Einzelperson nicht unabhängig von anderen Jehova dienen, sein Wort allein verstehen oder ohne die Versammlung mit den schwierigen „letzten Tagen“ fertig werden. Der Ausgang, den all diejenigen nehmen, die das versuchen, beweist die Wahrhaftigkeit des Wortes Gottes in dieser Hinsicht (Spr. 18:1).

    Schlimmer noch, niemand kann ohne die Versammlung der wahren Anbeter Jehovas die Bibel richtig verstehen.

    Zitat von: WT 1. 11. 1980 S. 11

    Gottes Wort verleiht Kraft

    Gottes Wort ist das Erzeugnis des Geistes Gottes — der größten Kraft im Universum. Um es richtig zu verstehen, müssen wir es gebetsvoll mit der Hilfe des Geistes Gottes und in Gemeinschaft mit der Versammlung seines Volkes studieren (Matth. 24:45-47; Apg. 8:30-35; 1. Kor. 2:10)

    Darauf hin gibt es neues Licht, eine Änderung in der Erkenntnis über das Vorhandensein der wahren Anbetung während der „Heidenzeiten“

    Zitat von: WT 1. 3. 1981 S. 29

    Der ‘treue Sklave’ gibt „Speise zur rechten Zeit“

    Der eine oder andere mag jetzt fragen: „Wenn Jehovas Zeugen ,Speise zur rechten Zeit‘ erhalten, warum haben sich dann ihre Auffassungen über gewisse Lehren von Zeit zu Zeit geändert?“ Darauf antwortet die Bibel: „Der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist“ (Spr. 4:18 ). Dem „treuen und verständigen Sklaven“ ergeht es wie der Versammlung im ersten Jahrhundert, die auch nur „teilweise“ erkannte. Viele der biblischen Dinge wird man erst vollständig verstehen, wenn das, was Gott vorhat, vollständig ausgeführt sein wird (1. Kor. 13:9-12). Der „Sklave“ ist nicht von Gott inspiriert, sondern fährt fort, die Heilige Schrift zu durchforschen und die Weltereignisse sowie die Situation des Volkes Gottes sorgfältig zu studieren, um zu einem Verständnis der Erfüllung biblischer Prophezeiungen zu gelangen. Zufolge menschlicher Unzulänglichkeiten kann es gelegentlich vorkommen, daß er etwas nur teilweise oder unrichtig versteht, so daß später eine Korrektur erforderlich wird.

    Zitat von: WT 1. 3. 2004 S. 9-10 Abs. 8-9

    Ein Sklave, der sowohl treu als auch verständig ist

    Die Untreue Israels, des „Knechts“, bedeutete aber nicht, dass treue Anbeter für immer von der Versorgung mit geistiger Speise abgeschnitten wären. Zu Pfingsten 33 u. Z., fünfzig Tage nach Jesu Auferstehung, wurde auf ungefähr 120 seiner Jünger in einem Obersaal in Jerusalem heiliger Geist ausgegossen. In diesem Augenblick wurde eine neue Nation geboren. Ihre Geburt wurde gebührend bekannt gemacht, als ihre Angehörigen den Einwohnern Jerusalems freimütig von den ‘großen Dingen Gottes’ erzählten (Apostelgeschichte 2:11). So wurde diese neue Nation — eine geistige Nation — der „Knecht“, der den Nationen die Herrlichkeit Jehovas verkünden und Speise zur rechten Zeit austeilen sollte (1. Petrus 2:9). Passenderweise nannte man die neue Nation später das „Israel Gottes“ (Galater 6:16).
    Jedes Glied des „Israels Gottes“ ist ein Gott hingegebener, getaufter Christ, der mit heiligem Geist gesalbt worden ist und die Aussicht auf Leben im Himmel hat. DER „TREUE UND VERSTÄNDIGE SKLAVE“ IST DIE GESAMTHEIT ALLER ANGEHÖRIGEN DIESER MIT GEIST GESALBTEN NATION, DIE SICH JEWEILS AUF DER ERDE BEFINDEN, UND ZWAR IN DER ZEIT VON 33 U. Z. BIS HEUTE. Genauso gehörten alle Israeliten, die irgendwann in der Zeit von 1513 v. u. Z. bis Pfingsten 33 u. Z. lebten, zur vorchristlichen Knechtsklasse. Wer aber sind die „Hausknechte“, die von dem Sklaven geistig ernährt werden? Im 1. Jahrhundert hatte jeder Christ die Aussicht auf Leben im Himmel. Folglich waren die Hausknechte ebenfalls gesalbte Christen, nur nicht als Gruppe gesehen, sondern als Einzelpersonen. Alle, auch die Verantwortlichen in der Versammlung, benötigten die geistige Speise des Sklaven (1. Korinther 12:12, 19-27; Hebräer 5:11-13; 2. Petrus 3:15, 16).

    Damit beginnt das Dilemma mit dem Dilemma, denn es hätte nach neuster Erkenntnis nie den von Jesus und den Apostel prophezeiten Untergang des Glaubens gegeben (Matthäus 13:24-30; Apostelgeschichte 20:29, 30).

    Die in (Jes. 2:1-4; Micha 3:12 bis 4:5) prophezeite Wiederherstellung der wahren Anbetung, wäre ebenfalls falsch, denn es bestand während der gesamten Heidenzeit irgendwo eine wahre Anbetung, und es kann nur wieder hergestellt werden, was zuvor verloren gegangen war. Rutherford und seine Mitarbeiter wären unnötig im Gefängnis gewesen und hätten nicht bereut, denn sie waren nicht „im Herzen abtrünnig“ geworden (Jes. 57:17) und Jehova hat sie auch nicht geheilt (Jes. 57:18 ).

    Damit hat Rutherford die wahre Anbetung auch nicht wieder hergestellt, weil sie die gesamte Heidenzeit vorhanden gewesen sein sollte, und Millionen von Menschen, die wegen der Wiederherstellung sagten: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist“ (Sach. 8:23), haben sich geirrt und Jehova war offenbar nicht mit ihnen.

    Hätte es während der Heidenzeit von 33 u.Z. bis Russell einen „Treuen und Verständigen Sklaven“ gegeben, dessen Berufung die Zeugen Jehovas bis heute fortsetzen, warum hat es dann so viele Irrtümer gegeben, die dazu führten, dass Russells Lehren unter Androhung des Gemeinschaftsentzuges heute nicht mehr gelehrt werden dürfen.

    In welcher Versammlung hatte Russel, der Begründer der Ernsten Bibelforscher, der Vorläufer der Zeugen Jehovas, studiert und welche seiner Lehren werden heute noch vertreten? Wie konnte Rutherford, der Nachfolger Russels, so viele Lehren Russels, in denen er selber unterwiesen wurde, verwerfen, die Zeugen Jehovas gründen und gleichsam die wahre Anbetung ausüben?

    Hat es aber während der Heidenzeiten keine wahre Anbetung gegeben, stellt sich die Frage, mit welcher Berechtigung die Sklave sein Tätigkeit als Gottes Mitteilungskanal ausübt.

    Das Dilemma mit dem Dilemma ist, dass, gleich wie man es sieht, der Sklave keine Berechtigung hat, sich auf die Apostel in Jerusalem als Leitende Körperschaft zu berufen, um mit „göttlicher Autorität“ gottsuchende Menschen zu regieren.

    Die Frage nach der Glaubwürdigkeit und der Leitung durch den Heiligen Geist Gottes bleibt bei einer Organisation, die zwei sich widersprechende Standpunkte vertritt, außen vor.

    Ede

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Ede,

    gute Punkte herausgearbeitet, wie das auch hier schon auf BI oftmals gemacht wurde. Dein Kommentar ist eigentlich mehr ein Artikel als ein Kommentar.

    Genau wie Ulli kann ich aber deinen Schlusssatz nicht ganz verstehen, weil Du im Satz davor die Frage, die anscheinend „außen vor bleibt“, durch Deine gute Zusammenstellung umfassend und klar beantwortet hast.

    Diese Antwort lautet:

    Damals wie heute gab und gibt es kein Zentralorgan namens „leitende Körperschaft“ oder ähnliches, das für alle Nachfolger Christi verbindlich festlegen darf was wahr und was unwahr ist. Hinzu kommt, dass die WTG durch ihre eigene Literatur und ihre Vergangenheit beweißt, dass sie auch keine besondere Leitung durch den Geist Gottes hat.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    Guten Abend Dennis.

    Ich bin nicht berechtigt auf BI Artikel zu veröffentlichen. Deshalb werden meine Kommentare gelegentlich etwas länger. Mir kommt es auf eine biblische und logische Beweisführung an.

    Wir können und dürfen anderen nicht sagen, was sie glauben sollten. Anderenfalls würden wir uns auf das gleiche Niveau wie der Sklave begeben. Jeder muss das Recht und die Möglichkeit haben, eine andere Meinung zu haben und sie veröffentlichen zu dürfen, auch wenn sie anderen nicht gefällt. Ich bekenne trotz meiner Kritik an der Position des Sklaven, die er in seiner Lehre einnimmt, dass er viele gute Lehren verkündet. Ich bin ein Zeuge Jehovas, stehe dazu und möchte es auch weiterhin bleiben. Allerdings hänge ich den Sklaven nicht so hoch, wie er es gerne hätte und winke auch mal ab, wenn es mir zu bunt wird.

    Ebenso wie wir nicht sagen dürfen, dass alles richtig ist, weil der Sklave es sagt, ist auch nicht alles falsch, weil der Sklave es sagt. Wir dürfen vor allen Dingen BI nicht zum neuen Sklaven machen, wo alles richtig ist, was bei BI veröffentlicht wurde, weil es bei BI veröffentlicht wurde.

    Entscheiden ist, was unser Vater in der Bibel gesagt hat.

    Ede

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Wir dürfen vor allen Dingen BI nicht zum neuen Sklaven machen, wo alles richtig ist, was bei BI veröffentlicht wurde, weil es bei BI veröffentlicht wurde.“

    Aus BI einen neuen tuv Sklaven zu machen, wäre der absolute Super-Gau…
    Das dies von den Betreibern dieser Seite in keinster Weise erwünscht ist, wird ja nach wie vor von jedem Artikelschreiber, gesondert hervorgehoben.

    Solange sie alle ihre Leser immer weiter dazu auffordern, selber über Gottes Wort nachzudenken und ihr Vertrauen alleine auf Jesus zu setzen, besteht auch keine Gefahr der Selbstüberschätzung.

    Was den Sklaven betrifft, sehe ich das so: es gibt in Jesu Gleichnis keinen dritten Sklaven, der nur ein bisschen Böse aber ansonsten Gut ist…
    Es gibt nur zwei…einen treuen und verständigen Sklaven der über die ganze Habe gesetzt wird und einen bösen Sklaven, der in Stücke geschlagen wird.

    Paulus sprach nicht umsonst schon damals, von bruchstückhafter Erkenntnis. In einem katholischem Werk, oder irgendwelcher anderen theologischen Literatur, findest du genauso mal ein Körnchen Wahrheit dazwischen, wie bei der WTG-Literatur. Das macht aber aus keinem von ihnen, einen treuen und verständigen Sklaven.

    LG Ulli

    LG Ulli

  • Eddi
    April 2, 2011

    Hallo mein lieber Ede,

    nach deiner Zusammenfassung bin ich mehr denn je in meiner Auffassung bestärkt, dass die mächtig untermöbliert sind im Oberstübchen. Das alles wirklich nachvollziehen zu wollen, da wird der eigene Dachbalken mächtig angesägt.

    Es erklärt aber, wieso die meisten zwar nachplappern was im Absatz steht, aber so niemand ran will, was man jetzt grad gelernt haben soll. In andern christlichen Religionen pflegt man das auswändig lernen, damit der Nikolaus nicht mit der Rute kommt….:)

    Einen schönen und informierten Abend
    Eddi

  • armes Schaf 2012
    April 2, 2011

    Ihr lieben alle,wir lesen alles mit Tränen in den Augen!
    Irgendwie ist es so, wie es immer war.Gruss von Ruth und dem Schaf,dem schwarzen.

  • Barbara an das Schaf
    April 2, 2011

    Liebes Schaf,
    Du bist kein schwarzes Schaf.
    Sonst wärst Du nicht hier ,sondern in der WtG-Herde.
    Du machst aber einen sehr traurigen und müden Eindruck auf mich.
    Gibt es irgendetwas was ich für Dich und Ruth tun kann, trotz grosser Entfernung?
    barbara.nadeem@web.de

    LG Barbara

  • Robin
    April 2, 2011

    Liebes Schaf,

    ein schwarzes Schaf ist auch ein Schaf!

    Jehova ist nicht parteiisch. Er schaut nicht auf deine Wolle, sondern in dein Herz.

    Gott hat seinen Sohn als unseren Hirten eingesetzt. Und du kannst sicher sein, dass Jesus nicht zulässt, dass du armes Schaf von den Wölfen, die uns umgeben gerissen wirst – solange du dem wahren Hirten vertraust.

    Liebe Grüße dir und deiner Frau
    Robin

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo Schaf,

    was heißt eigentlich schwarz?

    Und wer legt das fest?

    LG
    Hans

  • Eddi
    April 2, 2011

    Mein liebes schwarzes Schaf,

    du stehst mit deiner Farbe nicht allein da. Aber weißt du was? Schwarze Schafe färben auch nicht. Lies doch bitte mit deiner Frau nochmal die Geschichte von Jakob durch, als der Laban diente. Da waren die schwarzen Schafe genauso gesegnet wie die Gesprenkelten und die Weißen. Der Segen Gottes hing nicht von der Farbe ab, sondern von Jakob. Und Gott sah, wie Laban es dem Jakob schwer gemacht hat und immer wieder die Bedingungen geändert hat.

    So gesehen hat sich über all die tausenden von Jahren nichts geändert. Trotzdem ist ganz viel passiert. Es ist nämlich die von Gott gegebene Zeit für Menschen, IHN zu erkennen und anzuerkennen. Jeder Tag ist eine solche Zeit. Wenn wir dies erkannt haben, werden wir uns bestimmt noch mehr darauf konzentrieren, uns gegenseitig im allerheiligsten Glauben zu erbauen und die Vielfalt, in der dies geschieht, ist ein ewigwährender Lobgesang für unseren Gott. Jeder Bruder, jede Schwester (und ich meine dies nicht als formale Anrede) gibt auch hier durch die Kommentare einen Teil seines/ihres Wesens. Auch wenn wir nicht alles teilen können – es ist wie eine riesige Blumenwiese, auf der die verschiedensten Blüten und Gräser zu einer unendlich schönen Sinfonie des Lebens vereint dem Schöpfer Lobpreis bringt.
    Die Abfolge dieser Töne ist eine Veränderung, für uns manchmal nicht so deutlich, aber unser Gott wartet noch sehnsüchtiger darauf, endlich Frieden schaffen zu dürfen. Jeder Tag, der diesem Ziel näher kommt, ist ein Tag weniger oder anders gesagt: eine Veränderung.

    Denkst du nicht auch, dass wir schwarzen Schafe einen so hübschen Kontrast zu den weißen Schafen bilden? Lobet den HERRN für diese Vielfalt.

    Viele Gedanken einer innigen Umarmung begleiten euch.
    Eddi

  • Sarah-IMA
    April 2, 2011

    Ich habe ein Artikel aus dem katholischen Nachrichtendienst gefunden:
    Für seine falschen Vorhersagen des Weltuntergangs bittet der US-amerikanische Radioevangelist Harold Camping (Oakland/Kalifornien) um Entschuldigung und um Vergebung für falsche Vorhersagen. Es sei nicht nur falsch, sondern auch „sündig“ gewesen, auf den angekündigten Terminen zu beharren.
    Wir haben die schmerzhafte Lektion gelernt, dass die gesamte Schöpfung in Gottes Hand ist und dass er die Zeit zu seiner Zeit – nicht zu unserer – zu Ende bringen wird“, heiße es in einer Erklärung der Radiomission. Es sei nicht nur falsch, sondern auch „sündig“ gewesen, auf den angekündigten Terminen zu beharren. Man bitte Gott und die Menschen dafür um Vergebung. Man habe eingesehen, dass jene Christen Recht hätten, die an Bibelworte erinnerten, wonach niemand den Jüngsten Tag datieren kann ….usw.

  • Dennis
    April 2, 2011

    Liebe Sarah,

    vielen Dank für diesen Hinweis. Ich hatte mich auch schon gefragt, was aus diesem falschen Propheten und seinen Anhängern geworden ist. Der Mann ist ja schon ziemlich alt und vielleicht merkt er auch, dass es mit ihm zu Ende geht. In solchen Momenten möchte man sich oft mehr oder weniger Absolution erteilen indem man zumindest seine „Sünden“ offen bekennt und das hat er getan. Respekt!

    Eine solche Demutsgeste und das offene Eingeständnis des Scheiterns wird es von der WTG niemals geben. Die letzten 130 Jahre hätte es viele Gelegenheiten gegeben dies zu tun.

    Das ist wohl eine der größten Sünden der WTG und ihrer Führer, dass sie bei aller Irrlehren und Falschprophezeiungen nie die Größe hatten ihr Scheitern zuzugeben und sich öffentlich zu entschuldigen.

    Aber die WTG lebt nach der Beschreibung George Orwells: „Die Partei hat immer Recht“

    Jehova wird sich aber das nicht endlos gefallen lassen, dafür bietet die Bibel zahllose Beweise.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Hans,

    zu Deinen Worten:

    (Zitat)
    „Ist glaube ich müßig, über die Begrifflichkeiten an sich zu diskutieren. Für die meisten von uns mit ZJ Hintergrund ist der Begriff “Organisation” einfach zu negativ vorbelastet. Letztlich stört mich persönlich weniger die allgemeine Bedeutung dieses Wortes, sondern eher das, was die WTG daraus macht.“

    Wunderbar zusammengefasst, so denke ich auch!

    Bruderinfo ist „organisiert“, unser Leben ist „organisiert“, unser Arbeitsplatz könnte ohne eine gute „Organisation“ nicht existieren. Hier kommt es eben auf die Sichtweise und den Status an, den diese „Organisation“ oder das „Organisieren“ einnimmt.

    Das was die WTG macht, ist im Grunde eine Gleichstellung der angeblichen „Organistaion Gottes“ mit Gott selbst. Raymond Franz hat darüber sehr eindrucksvoll und klar geschrieben. Das ist Anmaßung und eine Beleidigung von Jehova, nicht mehr und nicht weniger.

    LG
    Dennis

  • Die Bibel
    April 2, 2011

    2Jo 1:7 Ich schreibe euch das, weil viele Verführer in der Welt unterwegs sind. Sie leugnen, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde. Wer das tut, ist der Verführer schlechthin, der Antichristus.
    2Jo 1:8 Achtet darauf, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern sorgt dafür, dass ihr einst den vollen Lohn empfangt.
    2Jo 1:9 Denn wer nicht bei der Lehre vom menschgewordenen Christus bleibt, sondern darüber hinausgeht, wird keine Gemeinschaft mit Gott haben. Aber wer bei dieser Lehre bleibt, bleibt auch mit dem Vater und dem Sohn verbunden.
    2Jo 1:10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht vertritt, dann nehmt ihn nicht auf und heißt ihn nicht willkommen,
    2Jo 1:11 denn wer ihn willkommen heißt, macht sich mitschuldig an seinem bösen Tun.

    HIERMIT SCHLIEßE ICH FÜR MICH ALLE VERANTWORTLICHEN IN DER WTG
    ***AUS*** und freue mich auf ALLE NEUEN freien Geschwister IM HERRN!!!

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo die Bibel,
    ZITAT:
    „HIERMIT SCHLIEßE ICH FÜR MICH ALLE VERANTWORTLICHEN IN DER WTG
    ***AUS*** und freue mich auf ALLE NEUEN freien Geschwister IM HERRN!!!“

    Dem schließe mich zu 100% an.

    LG Ulli

  • Sarah-IMA
    April 2, 2011

    hallo ulli,
    ich erinnere mich wage daran, dass du mal gesagt hast es gäbe da einen wt der 2034 als neues datum in erwägung gezogen hat.
    meinst du den hier? wt vom 15 dez. 2003, absatz 6und 7 und 21?

    In den Tagen Noahs erklärte Jehova: „Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen“ (1. Mose 6:3). Mit diesem göttlichen Erlass begann 2490 v.u.Z. das Ende jener gottlosen Welt. Stellen wir uns vor, was das für die damals Lebenden bedeutete! Nur noch 120 Jahre, und Jehova würde „die Sintflut der Wasser über die Erde [bringen], um alles Fleisch, in dem die Lebenskraft wirksam ist, unter den Himmeln zu verderben“ (1. Mose 6:17).

    7 Noah wurde Jahrzehnte im voraus vor der Katastrophe gewarnt, und er nutzte die Zeit weise, indem er sich darauf vorbereitete, sie zu überleben. Der Apostel Paulus schrieb: „Durch Glauben bekundete Noah Gottesfurcht, nachdem er eine göttliche Warnung vor Dingen erhalten hatte, die noch nicht zu sehen waren, und errichtete eine Arche zur Rettung seiner Hausgemeinschaft“ (Hebräer 11:7). Wie steht es mit uns? Seit 1914 die letzten Tage des gegenwärtigen Systems der Dinge begannen, sind jetzt schon fast 90 Jahre vergangen. Wir leben unbestreitbar in der „Zeit des Endes“ (Daniel 12:4). Wie sollten wir auf Warnungen reagieren, die wir erhalten haben? „Wer … den Willen Gottes tut, bleibt immerdar, heißt es in der Bibel (1. Johannes 2:17). Deshalb ist es höchste Zeit, den Willen Jehovas in dem deutlichen Bewusstsein zu tun, dass die Zeit drängt.

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Sarah-IMA,
    ZITAT:
    „meinst du den hier? wt vom 15 dez. 2003, absatz 6und 7 und 21?“

    Ja, genau, DAS meinte ich!
    Für uns war das damals ein ganz schöner Knaller…aber an Vielen scheint das absolut spurlos vorüber gegangen zu sein…es ist auch nicht nochmal darauf eingegangen worden, oder? Kann das daran liegen, dass die meisten beim WT-Studium eh´ schon auf Durchzug schalten? – Könnte sein, woll? 😉

    LG Ulli

  • Neoveritas
    April 2, 2011

    Liebe Sahra-IMA,

    interessant das Du diesen Bibeltext aus 1.Mose 6:3 zitierst. Ich hatte die 120 Jahre immer auf die individuelle Lebenszeit eines Menschen bezogen. Denn wie Du ja weißt, lebten die frühen Patriachen hunderte von Jahren. Noah wurde noch 950 Jahre alt! Nach der Sintflut fiel die Lebenserwartung der Menschen drastisch. Abraham lebte immerhin noch 175 Jahre. Heute leben Menschen im Schnittt zwischen 70 und 80 Jahren. Durch modere medizinische Versorgung werden wir das Lebensalter vielleicht auf 100 Jahre hochschrauben können; also nicht zu weit entfernt von den 120 Jahren, von denen die Bibel spricht.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht

    Neoveritas

  • Sarah-IMA
    April 2, 2011

    70, 80 oder 120 jahre das ändert doch nichts. für mich ist es unbedeutend geworden. ich bin von den wt-rechnungen so frustriert, dass ich nicht mehr rechne, addiere, spekuliere oder ähnliches. und leider sehe ich ein rotes tuch wenn jemand irgendwie zahlen in verbindung mit 1914 verkauft. trotzdem glaube ich an das ende.

  • Dennis
    April 2, 2011

    Liebe Sarah,

    dieser Artikel zeigt wieder wie groß die Verzweiflung in Brooklyn sein muss, denn nichts was die WTG schreibt ist Zufall, alles soll eine gewisse Wirkung entfalten oder angedeutet werden.

    Was hier angedeutet wir ist glasklar, auch wenn sich die WTG natürlich rausreden könnte, dass sie niemals eine Verbindung von 1914 und den 120 Jahren aus 1. Mose 6:3 hergestellt hätte.

    Das ist die typische Manipulationstaktik dieser Organisation, die Menschen unter dem Decktmantel „göttlicher Belehrung“ in die Irre führt.

    Im Übrigen ist es absolut lächerlich zu behaupten, man könnte festlegen in welchem Jahr genau Jehova im Himmel etwas festgelegt hätte, zumal sich die 120 Jahre auf die Lebenszeit „des Menschen“ bezieht, ähnlich wie in Ps. 90:10. Dieser Psalm wurde ja wie im „Generationen“-Artikel erwähnt jahrelang bei den Brüdern eingeimpft um etwas im Hinblick auf 1914 berechnen zu können. Gut möglich, dass in den nächsten Jahren der Fokus noch weiter auf 1. Mose 6:3 und die 120 Jahre gelenkt wird.

    LG
    Dennis

  • Sarah-IMA
    April 2, 2011

    hallo dennis, ich sehe das genauso.
    und dieses neue kindervideo hat mir den letzten rest gegeben. das ist kein produkt des zufalls, das war so gewollt und das macht die ganze sache noch unheimlicher. in lukas 21: 8 steht… lasst euch nicht irreführen, ..viele werden unter meinem namen auftreten,…und verkünden: DIE ZEIT IST DA. LAUFT IHNEN NICHT NACH. wir haben das ende zu oft in gottes namen verkündet und somit die leute irregeführt und immer noch geben wir keine ruhe, sondern fangen schon wieder an mit neuen thesen. ich habe eine doku gesehen wo die menschen vor der zentrale in brooklyn demonstrieren, weil sie frustriert und verletzt sind, denn sie haben geglaubt das ende zu erleben und alles verkauft, verschenkt usw. ja, was ist denn mit dem treuen und verständigen sklaven? ist das treu? behandelt man so seine brüder und schwestern? keiner wills gewesen sein, das verhalten ist einfach nur asozial.tja, so sieht das große ganze aus, das geistige paradies- wie eine seifenblase, die einfach zerplatzt. ich finde das verhalten hat schon psychopathische züge.

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    zwar findet auch ein blindes Huhn ab und zu ein Korn aber ein Sklave, der sich innerlich gegen seinen Herrn und gegen seine Brüder wendet – der wird als „blinder Leiter“ kaum erfolgreich sein können. Und das bestätigt sich – es geht, egal wie man es sieht, immer nur abwärts – weniger Täuflinge, mehr Rechtsfälle ( von mir angenommen) weniger VS-Besuch, mehr Versammlungsauflösungen, mehr und mehr stimmen mit den Füßen ab und bleiben weg, zunehmende Lustlosigkeit im Predigtdienst (Stichwort „Fahrdienst“) dünnere Zeitschriften, Keine Zeitchriften Vergabe mehr direkt sondern sie müssen im Saal abgeholt werden. So geht die „Luft“ sprich die „Kohle“ aus. Und die älter werdenden im Kloster der ordensähnlichen Gemeinschaft wird man los, indem regelmäßig mal die sEnse kommt und jene Mittvierziger heimschickt.
    FRüher hiess es mal: Im Bethel hast du den sichersten Arbeitsplatz der WElt. Heute gilt das nicht mehr.
    Was die VK vorn aufbauen durch Predigen – reissen die hinten wieder ein – durch ihre verworrenenen Chamäleon Lehren, die sie so ändern wie man die Leibwäsche wechselt immer mit der Begründung „Das Licht wird heller“. Mit dieser Karotte kriegen die die meisten VK dazu den karren auch weiter zu ziehen.
    Warum sollte ich denen noch einen Bericht geben – ein Relikt der Massenkontrolle – eingeführt von Judge Rutherford. Und der Berichtszettel ist für die Nomenklatura das Non-Plus-Ultra einen Mann zu bewerten ob er“tauglich“ ist.
    Es ist einfach nur lächerlich und primitiv und Jesu Worte: Was deine Linke tut lass die REchte nicht wissen – das gilt da nicht.

    Wir haben hier in jüngster Zeit sehr viele gute Postings bekommen, die uns helfen, unseren Standort vor Gott selbst zu bestimmen.
    Ich brauche keinen Hauptvermittler – mit den Worten des Sklaven gesprochen. WEnn ich den Urtext nehme so anerkenne ich den „Führer zum Leben“ und der ist mein Halt durch ihn allein komme ich zum Vater und alle anderen Bemühungen lenken davon nur ab und erhöhen den „Untervermittler“ – der aber eher nichts vermittelt ausser seinen eigenen Talmud – jene Bücher, die ständig überarbeitet werden und für die Ältesten doch einen höheren STellenwert als Gottes Wort haben.

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Sarah,

    hast du zufällig eine Quelle zur Hand für diese Doku bzgl. Brooklyn? Hat’s vielleicht jemand auf YouTube gestellt?

    Viele Grüße,
    Hans

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Frank,

    du schneidest noch ein großes Thema an: Den Berichtszettel 🙂

    Aus Sicht der Bibel gibt’s da nur Gründe dagegen. Wüsste jetzt keinen berechtigt biblischen Grund, der das Berichtswesen nahe legt.

    Was hätte wohl Paulus gesagt, wenn einer in Jerusalem von ihm regelmäßig hätte wissen wollen, wieviel Stunden er einsetzt und ob er auch genug Rückbesuche macht? Oder ob der Stundenschnitt in der neu gegründeten Versammlung XY auch passt? 😉

    LG
    Hans

  • matthäus
    April 2, 2011

    Liebe Sarah-IMA!

    Ich kann deine Empfindungen sehr gut nachvollziehen. Meine Mutter
    war 50 Jahre eine eifrige ZJ hat bis kurz vor ihrem Tod vor mehr als 10 Jahren immer noch geglaubt das Ende wird sie miterleben.

    Ich selbst habe zwar das Jahr 1975 nicht unbedingt in meinen Predigten in den Vordergrund gerückt – insgeheim geglaubt oder gehofft habe ich ebenso. Es ist eine große IRREFÜHRUNG durch diesen für mich alles andere als treuen Sklaven, der sich damit auch zu bösen Sklaven gewandelt hat.

    Darüber hinaus ist er VERMESSEN – EINGEBILDET und STOLZ, den er maßt sich an Zeitangaben zu benennen, zu berechnen wo der HERR selbst sagt: Tag und Stunde weiß weder ich noch die Engel !!!

    Aber der Sklave weiß es und legt gleich eine Reihe von falschen Daten fest und macht sich hiermit eindeutig zum FALSCHEN PROPHETEN der es mit Jehova zu tun bekommt. Seine Worte sind unmißverständlich in Hes. 13:

    6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ‚So spricht der Herr!‘, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! 7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe. 8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! 9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus – in den Verzeichnissen der Bewohner Israels wird man eure Namen nicht mehr finden.

    Die Verantwortlichen (LK)für all die falschen Zeitangaben wurden von Jehova bereits ausgeschlossen, oder sollen wir die Worte Gottes nicht ernst nehmen?

    Damit fällt auf sie daß zurück und wird an ihnen vollzogen was sie tausenden von Brüdern und Schwestern in boshafter Weise angetan haben. Sie haben viele geschlagen und es werden sich auch jene Worte von Mal. 2 erfüllen:

    7 Ein Priester soll den Israeliten zeigen, wie man mich, den Herrn, erkennt. Er soll ihnen meine Weisungen weitergeben, denn ich, der allmächtige Gott, habe ihn zu meinem Boten ernannt.

    8 Ihr aber seid vom richtigen Weg abgewichen, eure falschen Weisungen haben viele Menschen zu Fall gebracht. So habt ihr den Bund gebrochen, den ich, der allmächtige Gott, mit den Nachkommen Levis geschlossen habe. 9 Ihr gebt den Leuten meine Weisungen nicht weiter, sondern redet ihnen nach dem Mund. Darum will ich euch vor dem ganzen Volk erniedrigen, ja, alle werden euch verachten!“

    Ziehen wir die nötige Erkenntnis aus diesen Worten und setzen die richtigen Schritte daraus – um nicht mitschuldig zu werden!
    Bedenke auch das gemäßt Jesu Worte damit die Anbetung vergeblich werden kann wenn jemand diese menschlichen Lehren verbreitet. Nach Matth.15:9

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    lieber Matthäus, wir sind die gleiche Generation, wir haben die gleichen Erfahrungen gemacht. Man hat uns „geimpft“ mit der 1975er Doktrin. Da hatten wir damals einen KA, sein Name ist mir entschwunden, der protzte damit, dass er 1935 in der Hanadball Nationalmannschaft war, ach ja Andreas Kälberer hiess der gute. ER konnte rhetorisch gut was aufbieten und hatte sich mit 75 so richtig ins Zeug gelegt mit der kalren Ansage: WEr das nicht glaubt ist kein Zeuge.
    Welche perfide und arrogante Aussage, die er vom selbsternannten Sklaven aufdoktriniert bekam und 1:1 weitergab. NUn er lebte bis vor geraumer Zeit noch bei Emmendingen war wohl recht alt geworden.
    Wenn der aufersteht mit diesen Gedanken, wird er rot anlaufen und feststellen, dass er sich zur Karotte vor der Eselshorde machte, zu der ich mich einst auch zählte.
    Es ist einfach UNVERSCHÄMT mit ERwartungen aufzuwarten und den Anspruch zu deklarieren: WIR SIND GEISTGELEITET.
    Das ist barer Hohn, das ist Häresie, das ist geistiger Totschlag an den Brüdern, die da kuschen, das eigene Denken ablegen und die STopfmasse des Sklaven in sich aufnehmen, als wäre es von einem 3 STerne Koch.
    Was hat der Sklave nicht alles publiziert und an Doktrin umgeworfen – stets mit der fadenscheinigen Begründung „das Licht wrid heller“ aals ob uns unser Gott mit LÜgen wachrüttelt und it irrigen Doktrin aus eine bekloppten Welt retten will.
    Ich verstehe heute – so gut wie noch nie – wie einst der kleine Mönch martin Luther sich gefühlt haben muss, wo er die Schrift erforschte, übersetzte und dabei die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität, begründet in der Bibel feststellte. Ja welchen Mut hatte dieser Zeuge für Gott, selbst angesichts des Scheiterhaufens zu sagen Hier stehe ich ich kann nicht anders.
    Luther hat sein Herz sprechen lassen. Er mag später noch manche Fehler begangen haben -zB ehelichte er geschiedene Fürsten ein zweites Mal – aber, wollen wir ihm das weniger anrechnen, er hat durch sein Ableben alles beglichen uns aber ein Beispiel hinterlassen.
    Er hat uns einen Choral hinterlassen, den ich sehr gern höre, weil er genau die Hoffnung asdrückt, die wir haben:

    Ein feste Burg ist unser Gott,
    ein gute Wehr und Waffen.
    Er hilft uns frei aus aller Not,
    die uns jetzt hat betroffen.
    Der alt böse Feind
    mit Ernst er’s jetzt meint;
    groß Macht und viel List
    sein grausam Rüstung ist,
    auf Erd ist nicht seinsgleichen.

    Mit unsrer Macht ist nichts getan,
    wir sind gar bald verloren;
    es streit’ für uns der rechte Mann,
    den Gott hat selbst erkoren.
    Fragst du, wer der ist?
    Er heißt Jesus Christ,
    der Herr Zebaot,
    und ist kein andrer Gott,
    das Feld muss er behalten.

    Und wenn die Welt voll Teufel wär
    und wollt uns gar verschlingen,
    so fürchten wir uns nicht so sehr,
    es soll uns doch gelingen.
    Der Fürst dieser Welt,
    wie sau’r er sich stellt,
    tut er uns doch nicht;
    das macht, er ist gericht’:
    ein Wörtlein kann ihn fällen.

    Das Wort sie sollen lassen stahn
    und kein’ Dank ( von Gedanken) dazu haben;
    er ist bei uns wohl auf dem Plan[Kampfplatz]
    mit seinem Geist und Gaben.
    Nehmen sie den Leib,
    Gut, Ehr, Kind und Weib:
    lass fahren dahin,
    sie haben’s kein’ Gewinn,
    das Reich muss uns doch bleiben.

    Das Lied wird heute noch gesungen. Es wurde 1529 von Luther getextet und mit eigener Melodie ausgestattet, ist also 483 Jahre alt und nicht so kurzlebig wie die Lieder der Zeugen, die sowohl textlich als auch melodisch evolutionieren – so wie die Doktrin
    sich von einem Ei zur Larve, von Larve zu Puppe und von Puppe zu Motte entwickelt, auf der Flucht vor sich selber.

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    WARNUNG! DANGER!

    In den Versammlungen wurde bekannt gegeben, dass die bei den Zeugen Jehovas beliebte CD-Rom mit der WTG- Literatur auf der Homepage der Gesellschaft zunächst in zwei Sprache online gestellt wurde. Darauf ist Literatur bis zum Jahr 2000 einsehbar. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass aus „grammatikalischen Gründen“ Texte verändert wurden.

    Der kurze geschichtliche Rückblick in ihrer Literatur gibt uns einen Eindruck über die Verfallszeit und der Glaubwürdigkeit ihrer Veröffentlichungen. Der nach außen hin vermittelte Eindruck der Transparenz der Gesellschaft und ihrer Lehren ist hochgradig zensiert und wird anhand der aktuellen Diskussionen im Internet „aktualisiert“. Es ist zu befürchten, dass künftig nur noch auf die CD-Rom auf der Homepage der Gesellschaft zugriffen werden kann. Die Zugriffsrechte für Älteste und KA. werden möglicherweise durch Passwörter geregelt.

    Des weiteren ist zu befürchten, dass von dieser Homepage cookies nach amerikanischem Recht verteilt werden, die dem Sklaven Informationen über die Identität und die Klickgewohnheiten des Unsers übermitteln und ihm damit sagen, welcher Bruder auf welcher Seite liest bzw. wo er mitschreibt. Wer noch eine alte CD-Rom hat bewahre sie in Ehren.

    Der Sklave verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit. Was früher einmal verboten war, nämlich der Öffentlichkeit unsere CD-Rom zugänglich zu machen, wird jetzt offiziell gemacht, nicht, weil man transparenter geworden ist und ohne hin nichts zu verbergen hätte, sondern weil die Kontrollmechanismen verfeinert wurden.

    Von unseren Brüder aus der ehemaligen DDR können wir noch viel lernen, nämlich wie man sich innerhalb eines totalitären Regimes verhält ohne aufzufallen.

    Ede

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    ich habe nie deren Website besucht um denen kein Cookie zu geben. man kennt die doch

  • Holger
    April 2, 2011

    Sicherheit,
    es ist ratsam sich im Internet als Gast anzumelden. Cookies können von dem aktuellen Gast-Account gelöscht werden. Wer gerne mehr Informationen braucht, kann sich bei BI meine Mail erfragen. Lg. Holger.

  • Fiene
    April 2, 2011

    Wer sich die website anschauen möchte:
    http://wol.jw.org/en/wol/h/r1/lp-e

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Fiene,
    ZITAT:
    „Wer sich die website anschauen möchte:
    http://wol.jw.org/en/wol/h/r1/lp-e

    Ach nööö… 😉 …lieber nich´…da würde ich mich zu sehr an den Hund erinnert fühlen, der zu seinem alten Gespei zurückkehrt.

    LG Ulli

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Ede,

    für Websitebetreiber ist es normal und üblich, das Userverhalten auf der eigenen Seite zu analysieren. Das dient dazu, z.B. die Usability, die Struktur oder die Inhalte allgemein zu verbessern.

    Daraus Identitäten abzuleiten oder festzustellen, was der Benutzer auf anderen Seiten macht, ist eine andere Baustelle.

    Zum Thema Privacy beim Surfen bleibt nur festzustellen, wenn jemand Angst hat, möge er sich doch mit seinen Browser-Einstellungen beschäftigen und entsprechende Plugins installieren. Wem das nicht reicht, der könnte z.B. einen Anonymisierungsdienst mit einem entsprechenden Proxyserver verwenden.

    Ich persönlich mache mir beim Thema Privatsphäre im Internet am wenigsten Sorgen um jw.org, da gibts größere Problemfälle. Nur mal so zum Nachdenken, für z.B. alle Googlemail Benutzer usw. Aber das ist wieder ein anderes Thema und würde hier zu weit führen.

    —————————–

    Mir ist auch sofort der Hinweis auf „grammatikalische Veränderungen“ ins Auge gestochen. Ich kenne noch keine konkreten Beispiele, aber wenn schon freiwillig auf Änderungen hingewiesen wird, wäre es schon interessant zu sehen, ob auch inhaltliche Modifikationen gemacht werden. Da gab’s ja schon diverse Hinweise in der Vergangenheit auf Unterschiede zwischen den Papierpublikationen und der CD-ROM.

    Andererseits sehe ich die Online Library auch unter dem Einspar-Aspekt. Es macht wenig Sinn, jährlich eine CD an Millionen Verkündiger zu verteilen, auf der sich vielleicht nur 1% der Daten verändert hat (neue Publikationen, Zeitschriften des vergangenen Jahres im Gegensatz zu den Daten der 40 Jahre davor).

    Heutzutage ist das Web die ideale Lösung für genau dieses Problem. Die CD-ROM könnte sich entweder selbst updaten über jw.org oder man braucht die CD-ROM nur noch für Daten vor dem Jahr 2000.

    Warum allerdings gerade das Jahr 2000 als Grenze gewählt wurde, ist mir schleierhaft. Hat es vielleicht mit dem vielen „neuen Licht“ zu tun, dass in den 90ern kam? Will man das nicht so öffentlich präsentieren? Keine Ahnung …

    Viele Grüße,
    Hans

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Hans,

    bin gespannt ob sich die Datumsgrenze noch nach hinten verschieben wird und irgendwann auch ältere Literatur online gestelt wird. Würde gerne mal die Begründung hören, warum man das Jahr 2000 gewählt wurde.

    Es kann unmöglich mit den Datenmengen zusammenhängen, denn auf eine einfache CD-Rom mit 700MB-Speicherkapazität passt schon die komplette Literatur ab 1975. Die WTG hat mit Sicherheit mehrere Server in den USA angemietet, die ein Vielfaches dieser Kapazität haben.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    Guten Morgen Hans

    Es ist sehr wichtig, was ein User auf der WT-CD-Rom abfragt, um daraus ein mögliches kritisches Verhalten ableiten zu können. Können die Themenabfragen mit bestimmten Diskussionen in einschlägigen Foren in Zusammenhang gebracht werden, ist man einen Schritt weiter.

    Unter dem Vorwand der Copyrightverletzung kann man die dazugehörige IP und damit den Realnamen heraus bekommen, um einen „abtrünnigen“ Bruder auszuschließen. Das geht in Einzelfällen sicherlich auch heute schon.

    Um aber die Strukturen der „Abtrünnigkeit“ analysieren zu können, sind die außerhalb des WTG-Kontrollbereiches genutzte Kontakte von größtem Interesse, ob sich Bruder Top-Secret mit Bruder Abtrünnig mailt, oder Bruder Leichtgläubig mit Bruder Schlitzohr in Foren regen Kontakt pflegt. Sie werden alles versuchen, um den Gläubigerabfluss und damit den Verlust ihrer finanziellen Grundlage zu stoppen. Die Brüder in Brooklyn sollte man sicherlicht nicht unterschätzen.

    Ede

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Ede,

    ZITAT
    Unter dem Vorwand der Copyrightverletzung kann man die dazugehörige IP und damit den Realnamen heraus bekommen, um einen „abtrünnigen“ Bruder auszuschließen. Das geht in Einzelfällen sicherlich auch heute schon.
    ZITAT ENDE

    Also die WTG ist denke ich nicht vergleichbar in ihren Befugnissen wie ein amerkanischer Geheimsdienst oder die Regierung.

    Was meinst du mit Copyrightverletzung? Wenn ich nix veröffentliche, wie wollen sie dann einen Richter überzeugen, meinen Provider zur Zuordnung von IP zu Realnamen zu nötigen? In USA müsste ich vermutlich eine Bedrohung der nationalen Sicherheit sein, damit das schnell und einfach geht 😉

    ZITAT
    Um aber die Strukturen der „Abtrünnigkeit“ analysieren zu können, sind die außerhalb des WTG-Kontrollbereiches genutzte Kontakte von größtem Interesse,
    ZITAT ENDE

    Also so einfach glaube ich nicht, dass die WTG deine Kontakte ermitteln kann. Mach du mal ne Webseite auf und versuche, auf diese Art die Besucher legal auszuspionieren. Illegal wiederum wäre ein sehr großes Risiko für die WTG gerade in Anbetracht der Anerkennungsverfahren in diversen Ländern.

    Außerdem hat die WTG z.B. alle Namen von Ältesten und DAG eh schon im Rechner. Auf Facebook steht, zu wem die Kontakte haben. Ganz öffentlich und legal 🙂 Zumindest bei einigen.

    Interessant dagegen finde ich die von dir angesprochene Auswertungen der verwendeten Suchbegriffe im Datenbestand. Daraus könnte man evtl. Rückschlüsse ziehen.

    LG
    Hans

  • Alois
    April 2, 2011

    Ehrlich gesagt ist mir es völlig egal ob ich von der Organisation so lokalisiert werde, dass sie mich ausschließen können.
    Denn wenn ich ausgeschlossen werde, dann hauptsächlich weil ich Jesus als meinen einzigen Retter und als mein einziges Haupt anerkenne und keinesfalls die Organisation.
    Wenn sie mich deswegen ausschließen, dann kann ich mich nur freuen wegen der Treue zu Jesus geschlagen zu werden. Damit wäre für jeden sichtbar zu sehen auf welcher Seite ich stehe.
    Apg. 6
    40. Und sie gaben ihm Gehör; und als sie die Apostel herbeigerufen hatten, schlugen sie sie und geboten ihnen, nicht in dem Namen Jesu zu reden, und entließen sie.
    41. Sie nun gingen aus dem Synedrium hinweg, voll Freude, daß sie gewürdigt worden waren, für den Namen Schmach zu leiden;

    Wir werden uns alle entscheiden müssen, auf zwei Wegen gleichzeitig laufen geht nicht, sondern man ist dann ein Verkehrter.
    Spr. 28
    6. Besser ein Armer, der in seiner Vollkommenheit wandelt, als ein Verkehrter, der auf zwei Wegen geht und dabei reich ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • AKAZIE
    April 2, 2011

    Lieber Alois,

    genau das ist auch meine Meinung,
    2. Thess. 2. 1 – 3 Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief,
    —ANGEBLICH VON UNS—!!!, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas hier sei.—

    Was soll denn schon passieren, die Zeit läuft doch eh schneller ab als so manchen der Mächtigen lieb sein dürfte!!!

    Viele Grüße AKAZIE

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Edelmuth,

    wir sollten die Kirche im Dorf lassen! Die WTG kann überhaupt nichts tun, was da Internet oder die IP-Adresse betrifft. Sie hat schlicht nicht die Mittel und die Befugnisse um dies tun zu können. Außerdem ist sie kein Geheimdienst oder Polizeibehörde, von daher kann sie auch niemals an die Klar-Namen kommen, das ist absolut ausgeschlossen.

    Selbst wenn das für sie möglich wäre, könnte sie damit noch nicht definitiv beweisen, dass ein Fall von Abtrünnigkeit vorläge. Ein PC ist ein PC und kein Mensch, sie müssten dann beweisen mit 2 Zeugen, dass ich ganz persönlich über diesen PC mit dieser IP-Adresse hier und da etwas gepostet hätte.

    Von daher kann ich nur sagen: „Kein Panik, und ruhig Blut!“

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    >> Die CD-ROM könnte sich entweder selbst updaten über jw.org oder man braucht die CD-ROM nur noch für Daten vor dem Jahr 2000. <<

    Super, Hans.

    Und wenn bestimmte Artikel in einschlägigen Foren zu Diskussionen führen und den Sklaven „alt“ aussehen lassen, wird dieser Artikel kurzfristig entfernt oder durch „grammatikale“ Veränderungen“ der Realität bzw. der Wahrheit angepsst und schon ist die Glaubwürdigkeit wieder hergestellt, und es merkt keiner. Bei deinem nächsten automatischen Update wird dann dein gesamter Bestand updatet. Du bist stets auf dem neusten Stand der Gesellschaft. Ist doch echt super. Du brauchst dich um nichts zu kümmern.

    Ede

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Ede,

    und jetzt bist du nicht auf dem Stand der Gesellschaft? Wenn du jeweils die aktuelle CD verwendest, trifft das, was du schreibst, genauso zu.

    Einziger Unterschied: Download/Update vs. Installation CD-ROM. Mindestens 1x jährlich bekommst du im Moment auch neue Daten.

    Wenn du nachträgliche Änderungen in deinem Bestand verhindern willst, darfst du nur Papier (Ausgaben der WTG oder Ausdrucke) oder gespeicherte PDFe (gibts aber nicht von den unzähligen älteren Publikationen) verwenden. Treibst du diesen Aufwand? Kümmerst du dich darum, immer den Original-Stand zu haben?

    LG Hans

  • armes Schaf 2012
    April 2, 2011

    Liebe Schwestern und Brüder!
    Klar, erweitert sich der Lesehorizont für jeden hier.Für jeden ist etwas dabei,und es gibt Kraft wenn wir die Erfahrungen und theokratischen Leidenswege mitverfolgen.Leider ist es nun einmal Fakt, das wir uns im grunde genommen nur im Kreise bewegen und alles geht so weiter.Wenn ich nicht mehr weiter weis bilde einen Arbeitskreis.Na ja.Also im Westen hier nichts neues.
    Schickt doch mal eine Art Wallraf nach Green Hills, ins Hessische Bergland.In Green Hills,da kann jeder sein Liederbuch schon einmal darauflegen!

  • Alois
    April 2, 2011

    Hallo Schaf

    Wir werden uns nicht ewig im Kreis drehen.
    Warte ab, oder anders gesagt harre aus. In ein paar Jahren wird sich das Blatt wenden und der „Sklave wird in Stücke gehauen“ um es mal in der Prophetensprache zu schreiben.
    Denn nur wer ausharrt in der Hoffnung auf die Rettung durch Jesus wird auch gerettet werden.

    LG
    Alois

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    „Denn nur wer ausharrt in der Hoffnung auf die Rettung durch Jesus wird auch gerettet werden.“

    Genau, das ist doch die gute Nachricht, an die wir uns alle halten und die uns Hoffnung gibt. Wer so eine Aussicht hat, der dreht sich nicht im Kreis.
    Sogar wenn man sich mal komplett am Ende mit seinen Kräften fühlt, gibt sie wieder neuen Mut:

    „Wie oft bist du einfach down
    und bist aus dunklen Träumen erwacht.
    Dann fängst du an dich zu fragen:
    Bis wohin reicht das Leben
    und wo beginnt die Nacht.

    Hier die gute Nachricht von ganz oben,
    hier die gute Nachricht ganz unbeirrt.
    Geheimnisvolle Boten dafür sorgen,
    dass ganz unaufhaltsam nur die Liebe siegt.

    Du lässt dir nicht in den Traum schau´n,
    aus Angst das ihn dir irgendwer nimmt.
    Läufst ohne Ziel durch die Tage,
    beginnst daran zu zweifeln
    ob deine Richtung noch stimmt.

    Hier die gute Nachricht ganz verbindlich,
    hier die gute Nachricht für dein Glück.
    Alles wurde dir doch mitgegeben,
    denn Liebe hat bisher keiner kleingekriegt.“
    (Hanne Haller-Gute Nachricht)

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo armes Schaf,
    ZITAT:
    „Leider ist es nun einmal Fakt, das wir uns im grunde genommen nur im Kreise bewegen und alles geht so weiter.“

    Darin könnte ich dir nur dann zustimmen, wenn hier keine Alternative aufgezeigt würde. Doch das tut BI, indem hier immer wieder auf Jesus als EINZIGEN Herrn und Erlöser hingewiesen wird.
    Und wer IHM nachfolgt, bewegt sich nicht im Kreise, sondern ist unterwegs zum Vater.

    Im Kreise bewegen sich nur diejnigen, die sich nicht zu Jesus ziehen lassen und lieber unvollkommenen Menschen nachfolgen.

    LG Ulli

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi armes Schaf,

    was denkst du, kann man tun, um sich nicht ewig im Kreis zu drehen?

    Sprüche 4:5-8
    5 Erwirb Weisheit, erwirb Verständnis; vergiß sie nicht und weiche nicht ab von den Reden meines Mundes!
    6 Verlaß du sie nicht, so wird sie dich bewahren; liebe du sie, so wird sie dich behüten!
    7 Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und um allen deinen Erwerb erwirb Verstand!
    8 Halte sie hoch, so wird sie dich erhöhen; sie wird dich ehren, wenn du sie umfängst.

    Lukas 11:13
    13 Wenn schon ihr hartherzigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist schenken, die ihn darum bitten.“

    LG
    Hans

  • Neoveritas
    April 2, 2011

    Hallo armes Schaf 2012,

    es bewegt sich doch schon etwas. Dieses Forum ist Beweis dafür, dass in den Köpfen einiger Brüder und Schwestern etwas in Gang gekommen ist. Sicher ist „Bruderinfo“ nicht mit der Intention ins Leben gerufen worden, Brooklyn aus den Angeln zu heben.
    Große Dinge beginnen oft im Kleinen. Der erste Schritt ist den Sinn frei zu machen und den Blick zu schärfen. Und genau das passiert hier. Also, Grund genug weiter optimistisch zu sein.

    Liebe Grüße von

    Neoveritas

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    Würde man den Brüdern den BAAL wegnehmen, würde denen glattweg etwas fehlen. Wir sind doch so erzogen worden und in den letzen 20 Jahren hat sich der Sklave vom Diener zum Baal entwickelt, dem gehuldigt werden muss. soweit, dass wer ihn nicht anerkennt -. der wird exkommuniziert.
    Das sind harte Fakten und ich hoffe, dass hier mehr und mehr reinschauen um sich ne Wachwerd-Tablette geben zu lassen, damit der Baalsche Kult endet.
    Bei der Menge der Ratgeber, die hier mitschreiben kommt Gutes zustande und etwas, das uns Kraft gibt zu Bestehen und die Stirn zu bieten, den Götzenmachern. die sich auf die Plätze setzen, die der Herr sich und den SEinen vorbehalten hat

  • Zadok
    April 2, 2011

    Nachdem wir also jetzt genau wissen, warum wir dem Sklaven nicht vertrauen dürfen, sollten wir – da wir ja KINDER unseres Herrn und Gottes sind – den Herrn bitten, diesen Sklaven des Hauses zu verweisen.(Joh.14:13) Er ist böse und „weiß gar nichts“. (Joh.15:15) Und er kann uns nichts tun, außer – einen letzten Dienst erweisen: er zeigt uns die Tür zu christlicher Freiheit……

  • Sascha
    April 2, 2011

    Lieber Zadok,

    danke für diesen tollen Kommentar. Du hast etwas ganz entscheidendes geschrieben, nämlich dass uns die WTG letztendlich einen Dienst erweist.

    So wollte ich auch meinen Kommentar verstanden wissen, dass der WTG ansich der letzte Funke Segen entzogen wurde, als Jesus angefangen hat, seine Schafe einzusammeln. Denn sowohl die Jahrestexte der letzten beiden Jahre, jetzt diese Mutter-Sache, vorher die Gleichstellung mit den Kirchen: Das alles sind Hinweise für UNS, und ob die WTG will oder nicht, kommen durch solche Aussagen und Veränderungen viele zum Nachdenken. Nicht in dem Sinne, wie sie sich das gedacht haben, und das erinnert mich an die Begebenheit mit Bileam.

    Er wollte die Israeliten verfluchen, aber die jeweiligen Flüche wurden von Jehova in einen Segen verwandelt. So sehe ich es auch heute. Für die WTG und ihre Zeugen sind diese Anmaßungen ein Fluch, für die wahren Schafe Jesu sind sie ein Segen, weil sie ihnen die Augen öffnen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Zadok
    April 2, 2011

    Lieber Sascha,

    freut mich, dass wir dasselbe denken!
    Es gab in alten Zeiten schon mal einen sehr mächtigen bösen Sklaven, der sich für etwas besonderes hielt, seine Name war Haman; als Mordechai sich nicht vor ihm auf die Erde warf und ihm nicht lobhudelte, sollte er sterben. Man beachte hier als Paralelle die Aussagen aus dem berüchtigten WT-Artikel über Jehu und wie man Andersdenkende betrachten – sprich hassen – sollte.
    Und wie gings aus? Jehova griff ein und Haman wurde an dem Galgen aufgehängt, den er für Mordechai vorgesehen hatte.
    Und wir? Bleiben schön demütig und warten auf Jehova und seinen Sohn, den König.

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    feedback zu Caleb
    Du hast völlig recht – einen jungen Mann von Ältesten zu bestallen, wenn er Mitte zwanzig ist unterstreicht eigentlich den Mangel an sozialer Kompetenz. wo ist da Lebenserfahrung? Wo ist da Familienerfahrung mit Frau und Kindern? Wei lange steht er seinen Mann durch ARbeit und im Haushalt?
    Das sind doch oft Piefkes, Juppies, modisch gekleidet, Partygänger
    und stets auf Tour.
    Wo sind sie, wenn es geht, den Betagten liebevoll Beistand zu leisten, sie zu besuchen und sie zu erbauen?
    Es gibt ja solche Knaben, die gehen mal für ein paar Monate auf Tour, sind in der Zeit vermehrt tätig und dann haben Sie es geschafft auf die Vorschlagsliste zu kommen.
    Und wenn man sie mal investigativ erforscht, stellt man fest, dass alles Schall und Rauch ist, dass da nur Motivation gegeben ist, eil es die Familie erwartet.
    Man wird nicht Ältester aus Erwartung sondern durch sein gottgefälliges Leben. Ich meie damit nicht gerade Älteste, die diesen Titel per Order de Muffti bekommen sondern jene Brüder, die durch ihr Leben in Ruhe, Frieden und Harmonie der Bruderschaft Vorbild und STütze sind und nicht durch Kleidung und Anspruch auffallen sondern eher durch Bescheidenheit an guten Taten glänzen, die auch nciht jeder kennt, sondern die im Hintergrund laufen.
    Nicht „Klappern gehört zum Handwerk“ ist die Devise sondern dass die Linke nicht weiß, was die Rechte tut.
    Ich kannte so einen jungen Bruder, der war DA und fiel ganz tief als ihn seine Frau verließ. Anstatt ihm zu helfen und ihn mher enzubinden, damit er mehr Sinn in seinem Dasein fand, wurde er eiskalt binnen Wochen abserviert. Den mal in den Arm nehmen und Zuspruch geben – das wär es gewesen und nicht ihn fallen lassen.

    Solche maroden Führer, die dann auf der Bühne von Liebe reden, wissen auch immer wieder, wie sie die Reisenden ködern.

    Ich bleibe den KAs gegenüber sehr zurückhaltend, weil ich auf deren Protektion verzichte. Das sind Dünste, die in Erscheinung treten, den Boden befeuchten und wieder verchwinden, die kommen und gehen wie eine Fataa Morgana
    Das sind oftmals Juppies, und da gibts bei solche, die sind WEltreisende trotz Armutsgelübde.
    Tja Kreisaufseher wissen wie man zu Backschisch kommt.
    Einen kannte ich, der hatte das Herz am rechten Fleck, der bestätigte, dass 1914 ein Fake ist, weil er Sacharja 7 kannte, sagte mir aber: bitte bleibe stille. Ich spende denen keinen Kadavergehorsam.
    Aber im Endeffekt mußte er kuschen um seine Pfründe zu halten.
    War ihm aber ganz bestimmt nicht geheuer.
    Der wußte, was Sache war und gebrauchte in seiner Ansprache auch den Titel: Das Brüllen der Lämmer – wegen der missbrauchten Kinder bei den Zeugen und silent Lambs. Kurz nach ihm wurde es den Eltern erlaubt, Kinderschänder unter den Zeugen anzuzeigen.
    Wäre das in meiner Familie passiert, wäre ich – egal wie die Oberzeugen es sehen – als erstes zum Staatsanwalt, dass solch ein Verbrecher weggeschlossen wird,. und dann zur VErsammlung.
    Ist ja nicht ohne Grund, dass ausgerechnet das Buchstudium aus den Wohnungen weggenommen wurde. Warum wohl – liegt ja klar auf der Hand bei über 23000 Fällen von Kindsmissbrauch allein in englischsprachigen Versammlungen.
    Tja und ausgerechnet diese Einrichtung sollte selbst in bösen Zeiten die kleinste Gruppe bilden. das wurde Jahrzehntelang runtergeleiert.
    Es kommt immer anders als die Organisatoren planen.Denn Organisation ist menschlich.
    Göttliche Einrichtungen haben Bestand und sind aus sich selbst heraus lebensfähig.
    Schauen wir nur das ehemalige Hüte Buch an – ein Kompendium an Änderungen, Ergänzungen und Streichungen. Und trotzdem höher bewertet bei den autorisierten Dienern als die Bibel selbst.
    Was für ein Hohn auf den Höchsten

  • armes Schaf 2012
    April 2, 2011

    Danke für deinen Kommentar! Frage..gibt es Zahlen des Missbrauches in Europa oder speziell Deutschland? Da wird doch sicher von seiten Selters alles versucht zu lügen und zu…

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Frank,

    ZITAT Tja Kreisaufseher wissen wie man zu Backschisch kommt. ZITAT ENDE

    Man werfe einen Blick auf die Autos bzw. Automarken der KAs. Meine letzten drei Kreisaufseher hatten teurere Wagen als 90% der Brüder in meiner jeweiligen Versammlung. Klar mag es diverse persönliche Sponsoren/Umstände geben, die nicht anzukreiden sind, aber trotzdem könnte man auch kleine Brötchen backen, um die „Zurschaustellung der Mittel“ gerade als Sonderdiener zu verringern ….

    Vielleicht sollten wir alle anstreben, KA zu werden?
    Steuerfreie Einnahmen kann doch jeder brauchen 😉

    LG
    Hans

  • Jade
    April 2, 2011

    @Hans,

    „Sonderdiener“ wäre schön, aber leider sind sie „Sonderaufseher“.
    Mit allen Privilegien eines „Chefs“, während er zu Besuch ist.

    Danach wird er wohl auch kuschen müssen, so wie die Ältesten vorher vor ihm.

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo Jade,

    stimmt, Chef-mäßig ist das ganze schon irgendwie.

    In einzelnen Fällen jedoch bekommen auch KAs mal was aufs Dach, z.B. wenn sich eine ganze Ältestenschaft oder einfach mehrere Älteste zusammen über ihn beschweren bei dessen „Chef“ (Dienstabteilung).

    Aufgrund von fehlendem Rückgrat bei den meisten Ältesten kommt dies jedoch in der Praxis relativ selten vor.

    Viele Grüße
    Hans

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    mir sagte mal ein KA, dass er nichts von Kadavergehorsam hält. Ich konnte mit ihm auch über 587 sprechen, was er gerafft hat. Ist schon lange her. unterstrich, dass er sich in der WT Hierarchie nicht zwingen läßt. Ich galube aber eher, dass das nur Wunschdenken war, ansonsten wären ihm ganz schnell Flügel gewachsen und er wäre „out for fishing“

  • Caleb „Sparlock“
    April 2, 2011

    Wer Lust hat und englisch kann, gibt auf Wikipedia Ordnung ein und findet einen interessanten Artikel.

  • Dennis
    April 2, 2011

    Hallo Caleb,

    Du hast Dir jetzt den Namenszusatz „Sparlock“ gegeben, das finde ich eine witzige Idee.

    Hat nicht zufällig etwas mit der „tollen, geistig erbauenden“ und natürlich „sehr kindgerechten“ neuen DVD-Veröffentlichung auf dem diesjährigen Kongress zu tun, oder etwa doch???? 🙂

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    Guten Abend Neoveritas

    Zitat aus: „Dann ist das Geheimnis Gottes vollendet“ Kap. 21 S. 349

    Die Geburt des messianischen Königreiches Gottes im Himmel

    (Offenbarung 12:1-2) . . .Und ein großes Zeichen wurde im Himmel gesehen: eine Frau, umhüllt mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen, und eine Krone von zwölf Sternen war auf ihrem Haupt, 2 und sie war schwanger. Und sie schreit in ihren Wehen und Geburtsschmerzen.

    Wer immer aber es ist, der das von diesem „Weib“ geborene Kind annimmt, er offenbart sich dadurch als ihr Mann und läßt sie als sein Weib erkennen. Dieser Eine ist der Schöpfer der symbolischen Sonne, mit der sie umkleidet ist, und der Schöpfer des symbolischen Mondes, der unter ihren Füßen ist, und der zwölf symbolischen Sterne, mit denen ihr Haupt gekrönt ist. So, wie ein Ehemann die Verantwortung hat, für seine Frau Kleidung und Schmuck zu beschaffen und sie zu leiten, so hat der Schöpfer himmlisches, geistiges Licht für sein „Weib“ beschafft, daß sie sich damit kleide und daß sie dadurch bei Tage leuchte und bei Nacht dadurch wandle, da sie zu ihrem Schmuck bei Nacht damit gekrönt ist.

    Dieses Weib im Himmel ist ein „Zeichen“, ein Weib, ein „großes Zeichen“ oder ein Sinnbild von etwas. Wovon denn? Von der erleuchteten himmlischen Organisation des Schöpfers in dem Sinne, daß sie sein „Weib“, seine Ehefrau, ist. Der Gedanke, daß Gott solch ein „Weib“, eine Organisation, hat, ist nichts Neues, denn mehr als achthundert Jahre bevor dem Apostel Johannes die Offenbarung gegeben wurde, war der Prophet Jesaja dazu inspiriert worden, einer weibesgleichen Stadt folgendes zu schreiben: „Dein großer Erschaffer ist dein ehelicher Besitzer, Jehova der Heerscharen ist sein Name . . . Und alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Friede deiner Söhne wird überströmend sein.“ (Jesaja 54:5, 6, 13, NW) Jesus Christus selbst zitierte aus diesen Worten und wandte sie auf seine treuen Nachfolger an. (Johannes 6:44, 45) So wurde gezeigt, daß das himmlische „Weib“ Gottes, Jehovas, Kinder, Söhne, haben würde. Die treuen, heiligen Engel des Himmels wären die Glieder, die dieses „Zeichen“, dieses Weib, bilden.

    Damit wird jedem klar, warum die LK die himmlische Organisation Jehovas, als dessen irdische Vertretung sich der Sklave versteht, als ihre geistige Mutter bezeichnet. Sie verstehen sich als Brüder Christi, als Söhne Gottes und der himmlischen Organisation.

    Bei allem Respekt wundert es sich, dass bei dem Sklaven trotz seines innigen Verhältnisses zum Himmel so ein großes Missverständnis über den Willen Jehovas besteht, denn er muss sich laufend korrigieren.

    Ede

    Warum fehlen bei so vielen Usern die Anwortbutten. Wenn einfach irgendwo geantwortet wird, wird der gesamte Thread geschreddert.

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Ede

    Dass es im Himmel eine Organisation Jehovas gibt, ist auch so eine Erfindung der Wachtturm Organisation.
    Ich habe in der Bibel noch nie gelesen dass es im Himmel eine Organisation gibt. Klar es gibt Ordnung im Himmel, aber unter Organisation verstehe ich etwas anderes als nur Ordnung zu halten, im Gegensatz zu Chaos.

    Etwas organisieren muss man nur wenn es ohne Organisation nicht funktionieren würde. Aber im Himmel ist jedes Geschöpf vollkommen. Vom Teufel und den Dämonen abgesehen, falls sich diese überhaupt noch dort aufhalten. Bei vollkommenen Geschöpfen muss nichts organisiert werden, denn jedes Geschöpf weiß aus dem großen Gebot der Nächstenliebe was es zu tun hat.

    Mit der Erfindung, dass es eine Organisation im Himmel gäbe, will man nur die irdische Organisation legimitieren. Aber in Wirklichkeit ist das organisieren ein Mittel um die Menschen zu vermassen und sie hinter einer Idee, nämlich der Nimrod’schen, hinterherzuziehen.

    Sollten wir die Vollkommenheit, oder mindestens das Leben im Paradies auf Erden erreichen, wird es keinerlei Organisation geben. Denn die überströmende Nächstenliebe aller Menschen wird so groß sein dass alles sowieso klappt.

    Erst wenn de rTeufel wieder losgelassen wird, werden manche Menschen auf die Idee kommen, dass man vielleicht Regeln für das bessere Zusammenleben definieren sollte und alles nimmt solange seinen LAuf bis alle in den Feuersee geschmissen werden.

    Liebe Grüße
    Alois
    ==========================================================================

    Hallo Alois,
    danke für die gute Klarstellung über die angebliche Organisation im Himmel.
    Alles Gute und l.G.
    Bruderinfo H.P.M.

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    lieber Alois, dazu paßt mein Kommentar, den ich gerade zum Matthäus abgegeben habe. Kernaussage einst vom Rutherford: Organisation ist vom Teufel.
    Vielleicht kann jemand diese Phrase belegen, wo sie geäußert wurde und in welchem Zusammenhang.

    Bei Gott ist alles perfekt, und da seine Wege höher sind als unsere, können wir dies schwerlich verstehen. Wir schenken IHM unser Vertrauen wie ein Kind seinen Eltern

  • matthäus
    April 2, 2011

    Aus den Schriftstudien allerdings von Russel – er hatte eine ähnliche Aussage gemacht:

    Es gibt unter den verschiedenen Sekten Babylons -des „Christentums“ – verschiedene Grade der Knechtschaft. Manche, die totale und absolute Sklaverei des persönlichen Gewissens und
    Urteils, wie es der Romanismus erfordert, mit Unwillen von sich weisen, sind dennoch ganz zufrieden, durch die Glaubenssätze und Dogmen der einen oder anderen der protestantischen Sekten gebunden zu sein, und begierig, andere zu binden. Es ist wahr, ihre Ketten sind leichter und länger als die Roms und des dunklen Zeitalters. Soweit dieses reicht, ist es in der Tat gut;
    in Wirklichkeit eine Reformation; ein Schritt in der rechten Richtung; voller Freiheit dem Zustande der apostolischen Kirche e n t g e g e n.

    Doch warum will man überhaupt menschliche Fesseln tragen? Warum überhaupt unser Gewissen knechten? Warum nicht in der Freiheit, mit der Christus uns befreit hat, fest stehen? Warum nicht alle Versuche fehlbarer Mitmenschen, unser Gewissen zu knechten und Untersuchung zu verhindern, verwerfen? – nicht nur die Versuche
    ferner Vergangenheit, des dunklen Zeitalters, sondern auch solche Versuche der verschiedenen Reformatoren der jüngeren Vergangenheit? Warum nicht beschließen, so frei zu sein, wie die
    apostolische Kirche war? – frei, sowohl in Erkenntnis, als auch an Gnade und Liebe z u w a c h s e n, je nachdem der Herr zu „seiner Zeit“ seinen köstlichen Plan immer völliger und völliger offenbart?

    Gewiß, jedermann, der sich irgendeiner dieser menschlichen Organisationen anschließt und ihr G l a u b e n s – b e k e n n t n i s als das seine annimmt, weiß, daß er sich damit verpflichtet, weder mehr noch weniger zu glauben, als jenes Glaubensbekenntnis über diese Sache ausspricht. Wenn sie trotz solcher freiwillig eingegangenen Knechtschaft für sich selbst denken und aus anderen Quellen Licht empfangen, über das Licht hinaus, das die Sekte genoß, als sie sich ihr anschlossen,
    so müssen sie entweder der Sekte und ihrem Versprechen derselben gegenüber, nichts ihrem Glaubensbekenntnis Widersprechendes zu glauben, untreu sein, oder das Bekenntnis, dem sie
    entwachsen sind, ehrlich beiseite werfen, ihm entsagen und aus dieser Sekte austreten. Das zu tun, erfordert Gnade und erfordert einige Anstrengungen, zerreißt oft angenehme Verhältnisse
    und setzt den ehrlichen Wahrheitssucher den einfältigen Beschuldigungen aus, daß er ein „Verräter“ an seiner Sekte, ein „Wetterwendischer“, ein „Unbeständiger“ sei usw. Wenn man sich einer Sekte anschließt, so wird erwartet, daß man sich der Sekte gänzlich ergibt und nicht mehr sich selbst gehört. Die Sekte entscheidet nun für ihn, was Wahrheit und was Irrtum sei; und er muß, um ein wahres, zuverlässiges, treues Glied der Sekte zu sein, deren spätere wie frühere Entscheidungen über alle religiösen Fragen annehmen, seine eigene Meinung übersehen und persönliche Nachforschungen vermeiden, da er sonst an Erkenntnis wachsen und als Glied solcher Sekte verloren gehen könnte.
    Diese Sklaverei einer Sekte und einem Glaubensbekenntnis gegenüber wird oft mit soundsovielen Worten bezeichnet,
    wenn man sagt, daß ein solcher zu einer Sekte „g e h ö r t“.
    Diese Bande des Sektentums, weit davon entfernt, als das, was sie sind, als Fesseln und Ketten, angesehen zu werden,
    werden als ein Schmuck, als Ehrenzeichen und Ausweis von Charakterstärke betrachtet und getragen. So weit ist der
    Selbstbetrug gegangen, daß viele Kinder Gottes sich schämen würden, als solche bekannt zu sein, die ohne solche Ketten
    wären, seien dieselben nun leicht oder schwer an Gewicht, lang oder kurz bezüglich der gebilligten, persönlichen Freiheit.
    Sie schämen sich zu sagen, daß sie in keiner Sekte oder Glaubenssatzung in Knechtschaft seien, sondern Christo allein
    „a n g e h ö r e n.“

    Daher kommt es, daß wir manchmal ein ehrliches, wahrheitshungriges, allmählich voranschreitendes
    Kind Gottes von einer Benennung zur anderen fortschreiten sehen, gleichwie ein Kind in der Schule von einer Klasse zur anderen übergeht. Wenn es in der Kirche Roms ist, und seine
    Augen öffnen sich, so geht es heraus und fällt wahrscheinlich einem Zweige der methodistischen oder presbyterianischen Systeme zu. Wenn sein Verlangen nach Wahrheit hier nicht gänzlich
    unterdrückt und sein geistiges Gefühl betäubt wird vom Geiste der Welt, so kann man es ein paar Jahre später in einer der Verzweigungen des baptistischen Systems fi nden; und wenn es noch fortfährt, an Gnade und Erkenntnis und Liebe zur Wahrheit zu wachsen und in ein Verständnis der Freiheit, für die uns Christus befreit, so mag man es nach einiger Zeit außerhalb aller menschlichen Organisationen fi nden, nur noch mit dem Herrn verbunden, nur durch die zarten aber festen Seile der Liebe und Wahrheit gefesselt, wie es mit der ersten Kirche der Fall war. – 1. Korinther 6:15, 17; Epheser 4:15, 16.

    Allein keine irdische Organisation kann einen Paß zur himmlischen Herrlichkeit ausstellen. Selbst der engherzigste Anhänger einer Sekte (ausgenommen Romanisten) wird nicht behaupten, daß
    Gliedschaft in einer Sekte himmlische Herrlichkeit sichert. Alle sind gezwungen zuzugeben, daß die wahre die ist, deren Eintragungen im Himmel und nicht auf Erden geschehen. Man betrügt
    das Volk durch die Behauptung, daß es nötig sei, ein Glied irgendeines Sektenkörpers zu werden, um ein Glied des „Leibes Christi“, der wahren Kirche, zu sein. Im Gegenteil, obwohl der Herr niemand die Aufnahme verweigert hat, wenn er auch durch das Sektenwesen zu ihm kam, und einen aufrichtigen Wahrheitssucher nie leer abgewiesen hat, so sagt er uns doch, daß wir solcher
    Hindernisse nicht bedürfen, sondern viel besser direkt zu ihm kommen können. Er ruft: „Kommt her zu mir“; „nehmet auf mein Joch und lernet von mir“; „mein Joch ist sanft und meine Last
    ist leicht, und ihr werdet Ruhe fi nden für eure Seelen.“ Hätten wir doch schon früher auf diese Stimme gehört; gar mancher schweren Last des Sektentums, gar mancher Verlockung zur Eitelkeit und zu weltlichem Sinnen wären wir entgangen.

    Viele jedoch, die in den verschiedenen Sekten geboren oder in ihrer Kindheit, ohne die Systeme zu untersuchen, hineingepfl
    anzt wurden, sind im Herzen frei geworden und, ohne es sich bewußt geworden zu sein, den Grenzen und Banden der Glaubensbekenntnisse, die sie durch ihr Bekenntnis und ihre Unterstützung durch Mittel und Einfl uß als die ihrigen
    anerkannten, entzogen. Wenige davon haben den Vorteil voller Freiheit oder den Schaden der Sektenknechtschaft empfunden.
    Noch war auch bis jetzt, in der Erntezeit, völlige Trennung geboten. Jetzt erst vernimmt man das Wort des Herrn:
    „Gehet aus von ihnen: Seid rein [frei, sowohl von verkehrter Praxis als auch von falschen Lehren] ihr, die ihr Jehovas
    Geräte [Wahrheiten – Lehren] traget.“ – Jesaja 52:11

    Schriftstudien Bd. 3 Dein Königreich komme, deutsche Ausg. 1926, S. 172-175

  • Caleb „Sparlock“
    April 2, 2011

    Lt. Duden online die Bedeutung von Organisation:

    der Funktionstüchtigkeit einer Institution o. Ä. dienende [planmäßige] Zusammensetzung, Struktur, Beschaffenheit
    das [Sich]zusammenschließen zur Durchsetzung bestimmter Interessen, Zielsetzungen
    einheitlich aufgebauter Verband, Zusammenschluss von Menschen zur Durchsetzung bestimmter Interessen, Zielsetzungen o. Ä.

    und hier Ordnung:

    durch Ordnen hergestellter Zustand, das Geordnetsein, ordentlicher, übersichtlicher Zustand
    (selten) das Ordnen
    geordnete Lebensweise
    Einhaltung der Disziplin, bestimmter Regeln im Rahmen einer Gemeinschaft
    auf bestimmten Normen beruhende und durch den Staat mittels Verordnungen, Gesetzgebung o. Ä. durchgesetzte und kontrollierte Regelung des öffentlichen Lebens

    Ist wohl nicht ganz das Gleiche. Ist eher eine Irreführung unserer geistigen Mutter.

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    zum Thema Organisation möchte ich hier noch einmal Stellung nehmen.

    Organisation ist mE nicht zu vergleichen mit dem Schöpfungsakt Jehovahs.
    Jehovah hat alles vollkommen gemacht. Ein Atom besteht aus einem Kern und einer den Kern umgebenden Hülle. Im Kern findet man die Nukleonen (Protonen und Neutronen). Außerhalb des Kerns befinden sich die Elektronen, welche den Kern in Bahnen umkreisen.
    Die sind in fester Ordnung, unterliegen dem Gesetz der Schöpfung.

    so ist es auch im Makro-Kosmos, dem Weltall. Die Milliarden Galaxien sind geordnet und in ihr befinden sich Sonnen und deren Systeme. Alles geht seine Bahn.
    Gott hat es vollkommen gemacht, es braucht keine Organisation, es läuft als perpetuum mobile – ganz allein völlig autark.

    Und so wie der Schöpfer die Materie in Relation zueinander brachte, so hat er auch seine intelligente Schöpfung ausgestattet vollkommen zu funktionieren.

    Organisation ist der Versuch seines Widersachers einen Abklatsch der göttlichen Schöpfung zu generieren. Nur – es hapert mit der Vollkommenehit und ganz gleich, was er da auch aufstellt und anstellt – die Glieder, die er einbringt, erreichen nicht den göttlichen Maßstab. Deshalb verfehlt Organisation das Ziel.

    sie in ungebührlicher Weise in Anspruch zu nehmen, wie es der Sklave tut, ändert nichts an den Parametern. Unvollkommenheit bleibt Unvollkommenheit und so bilden korrupte Menschen die tragenden Säulen einer Organisation, die sich ganz bewußt der göttlichen Ordnung widersetzt, weil sie auf ihre eigenen Errungenschaften baut. Und was hat sie geschaffen?
    SEit den Zeiten Russels Unmengen von Druckschriften, deren dargelegte Doktrin nicht einmal den WErt des Papieres erreichen, das sie beschmutzten.
    Und – es ist leider traurige Wirklichkeit – heute rein in die Kartoffeln und morgen wieder raus. Und jedesmal mußte der Haushalt des Herrn diese Junkfood essen, lobpreisen und jubeln.
    So hat der Sklave sich selbst über die Gläubigen gesetzt, gleichwohl unser Herr Jesus sagt, dass das erst geschieht, wenn der böse Sklave „in STücke geschlagen“ wird so der Urtext.
    Das fand seit 1918 bis dato nicht statt.
    Von Russell her sind bis heute etwa 100 Sekten entstanden, die alle den Anspruch haben „in der Wahrheit“ zu sein und die ihren Gläubigen Pönnalen aufdrücken, wenn diese sich öffentlich outen, gewisse Doktrin nicht anzuerkennen.
    Von der Freiheit eines Christenmenschen kann da schon überhaupt nicht die Rede sein.
    Wir wurden versklavt vom Sklaven, der uns an die Riemen legt in seiner Galeere und uns dort mit Vorzug im Tempo „Rammgeschwindigkeit“ ( man denke an Filmsequenz in Ben Hur) verausgaben läßt.
    Daran zerbrechen viele und gehen wie Geister durchs Leben, innerlich leer gebrannt und kaum in der Lage, einen Freudefunken auf andere überspringen zu lassen.

    Kommen wir noch einmal zurück zur Schöpfung. Jehovah ist der Herr der Zeit, er kann Energie in Masse und Masse in Energie wandeln.
    Er beherrscht die Physik des Weltalls und so hat er, darauf aufbauend seine Geschöpfe ins Leben gerufen. Sie funktionieren exakt wie die Physik – völlig berechenbar.
    Und da er ihnen Intelligenz und freien Willen gab, hat der Cherub, den wir als Lichtbringer kennen, die Grenzen überschritten um sich mit Gott zu messen.
    Er hat dabei nicht bedacht, dass der Herr der Schöpfung diese besser kennt als er selbst.
    So gehen seine Maßnahmen die er „organisiert“ fehl und blamieren ihn.
    Der Sklave sollte vom hohen Elfenbeinturm herunterkommen und wieder die Schaufel in die Hand nehmen und die Lehmziegel selber machen. Er führt sich auf wie gottgleich und läßt jede Bescheidenheit vermissen, er ähnelt dem Engel, der Gott gleich sein wollte in Ansehen und Macht. So hat er seine Zuteilung überschritten und alles, was er organisiert schlägt nach hinten aus, weil es nicht den göttlichen Maßstäben entspricht.
    Und je mehr die Brooklyn Crew oder deren Selters-Surrogat den Druck im Reifen erhöhen – je unrunder läuft er und eines Tages macht es „plopp“ und das wars.
    Dann werden die, die im Besitz der Watchtower Aktien sind, sehen, diese zu Geld zu machen und das Fußvolk überläßt man dem Feind, sozusagen als Kriegsgefangene, die dann Zwangsgsarbeit vollbringen müssen.

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Frank

    Danke für den guten Kommentar, Ordnung ist nicht gleich Organisation, klare Abgrenzung!
    Die Freude über den Wert der Aktion dürfte nur kurz anhalten, denn kurz nach der Zerschlagung der Organisation wird die Erungenschaft dieser Welt ebenfalls in Feuer und Rauch aufgehen.

    Nichts wird in das Reich Jesu hinüber existieren, von denjenigen die im Buch stehen abgesehen.

    LG
    Alois

  • Aaron
    April 2, 2011

    Hallo Alois,
    das hast du sehr gut dargestellt. Es ist tatsächlich so, dass Organisation eine Erfindung Satans ist. Denn nur durch Organisation ist man in der Lage, durch eine handvoll Menschen eine große Masse zu führen, obwohl es ihrer Natur widerspricht. Eine Organisation entwickelt eine Eigendynamik, die schwer zu kontrollieren ist und hat absolut nichts mit persönlicher Überzeugung, Glauben und Liebe zu tun. Unser Schöpfer zeigt Sein Vertrauen in Seine Geschöpfe eben dadurch dass Er sie NICHT organisiert!!
    Es ist leichter bei einem Gespräch mit einem Zeugen die Bibel zu kritisieren als die Organisation! Sie stellen die Organisation auf eine Stufe mit Gott – oder etwas darüber.
    Gruss Aaron

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    >> Es ist tatsächlich so, dass Organisation eine Erfindung Satans ist. Denn nur durch Organisation ist man in der Lage, durch eine handvoll Menschen eine große Masse zu führen, obwohl es ihrer Natur widerspricht. Eine Organisation entwickelt eine Eigendynamik, die schwer zu kontrollieren ist und hat absolut nichts mit persönlicher Überzeugung, Glauben und Liebe zu tun. Unser Schöpfer zeigt Sein Vertrauen in Seine Geschöpfe eben dadurch dass Er sie NICHT organisiert!! <<

    Ganz so, wie du es siehst ist, es nun doch nicht, Aaron!

    Der „Engel der Versammlung“ wird in der Offenbarung 7 mal erwähnt. Es ist unser Herr Jesus. Die Versammlung ist eine organisierte Form der Anbetung mit festgesetzten Regeln. Der Versammlung stehen ältere Männer vor, an die bestimmte Anforderungen gestellt werden. Diese Versammlung wird auch die Versammlung Gottes genannt.

    Selbst Russell, der sich vehement gegen jede organisierte Anbetung aussprach, organisierte seine Anbetung in Versammlungen, denen Älteste vorstanden. Diese Ältesten stimmten sich, obwohl nicht organisiert, über die Anbetung in den Versammlungen ab. Dennoch entstanden Meinungsunterschiede in der Anbetung von Versammlung zu Versammlung. Von einer einheitlichen Anbetung war man weit entfernt. Ob die Ältesten den Brüdern mehr Freiraum zu einer eigenen Meinung ließen als der Sklave heute ist uns nicht überliefert. Lediglich der Unsinn, den keiner mehr glauben konnte, kann nicht weiter verkündet werden. Wir müssen uns daher auch vor denen schützen, die uns unter dem Deckmantel der unorganisierten Anbetung, ihre Art der „organisierten“ Anbetung aufdrängen wollen.

    Matthäus, der sich offensichtlich sehr gut in den Schriften Russells, so wie sie heute noch von den ernsten Bibelforschern gelehrt werden, auskennt, wird sicherlich mehr zu diesem Thema sagen können.

    Wie das Werk organisiert sein muss, um Milliarden Menschen die Gute Botschaft predigen zu können, damit sich Matthäus 24:14 erfüllen kann, ist mir nicht bekannt. Ich habe auch nichts gegen den Treuen und Verständigen Sklaven der Zeugen Jehovas. Aber ich habe etwas gegen die Position, in die er sich in den Herzen seiner Gläubigen lehrt. Ich habe etwas dagegen, wenn er die Ehre, die dem Vater und dem Sohn zustehen, einnimmt, wenn seine Gläubigen „Jehova“ sagen und den Sklaven meinen, wenn sie ihr Vertrauen statt auf Jehova auf den Sklaven setzen und Jehova zum Erfüllungsgehilfen des Sklaven degradieren.

    (Matthäus 24:15-16) . . .Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen.

    Der Vater wird sich sicherlich Respekt verschaffen, aber was ist mit den Menschen, den Gläubigen, die dem Sklaven geglaubt haben und nun den Vater für die Fehler des Sklaven verantwortlich machen und sich von IHM abwanden?

    Ede

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Ich habe auch nichts gegen den Treuen und Verständigen Sklaven der Zeugen Jehovas. Aber ich habe etwas gegen die Position, in die er sich in den Herzen seiner Gläubigen lehrt. Ich habe etwas dagegen, wenn er die Ehre, die dem Vater und dem Sohn zustehen, einnimmt, wenn seine Gläubigen „Jehova“ sagen und den Sklaven meinen, wenn sie ihr Vertrauen statt auf Jehova auf den Sklaven setzen und Jehova zum Erfüllungsgehilfen des Sklaven degradieren.“

    Wenn eine Gruppierung sich die tuvS-Schleife an die Brust pinnt, dann sollte sie sich auch Treu und Verständig verhalten.
    Wer sich aber so verhält, wie du es gerade beschrieben hast, der Kann überhaupt nicht der treue und verständige Sklave sein, das wäre ein Widerspruch in sich.

    Und da es niemals bessere Zeiten gab, hatte die WTG diese Postion auch niemals wirklich inne. – Mögen sie vielleicht damals auch, nach außen hin, über religiöse Organisationen geschimpft haben…das war reine Augenwischerei, denn sie waren ja schon dabei, denselben Pfad einzuschlagen.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2011

    Hallo Ede

    Du hast geschrieben:
    „Die Versammlung ist eine organisierte Form der Anbetung mit festgesetzten Regeln. Der Versammlung stehen ältere Männer vor, an die bestimmte Anforderungen gestellt werden. Diese Versammlung wird auch die Versammlung Gottes genannt.“

    Kann man eine Christenversammlung die autark war, wie die 7 Versammlungen als Teil einer Organisation bezeichnen?
    Bestimmt nicht, denn schon die Tatsache dass Johannes an jeder Versammlung ganz andere Beanstandungen hatte, beweist, dass sie keine gemeinsame Führung durch eine LK hatten. Es wurden auch verschiedene Lehren gelehrt, was in einer Organisation wie der unsrigen nicht der Fall ist.

    Aber auch eine einzelne Christenversammlung als Organisation zu bezeichnen finde ich sehr gewagt. Natürlich gab es Älteste, natürlich hat man sich abgesprochen wann man sich trifft. Aber Absprachen über notwendige Dinge des Zusammenlebens macht man auch mit seinen nächsten Angehörigen. Das sind für mich keine Organisationen in dem Sinne wie es die WT-Organisation ist.

    Bis zur Zeit des König Sauls hatte das alte Israel keinen König. Jeder tat was recht war in seinen Augen. Es gab lediglich Richter um menschliche Streitigkeiten zu schlichten, oder zu urteilen.
    Als die Stammesältesten dann einen König haben wollte, weil die umliegenden Nationen auch Könige haben, hatten sie Jehova verworfen.

    1. Sam. 8
    4. Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama;
    5. und sie sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze einen König über uns ein, daß er uns richte, gleich allen Nationen.
    6. Und das Wort war übel in den Augen Samuels, als sie sprachen: Gib uns einen König, daß er uns richte! Und Samuel betete zu Jehova.
    7. Und Jehova sprach zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, daß ich nicht König über sie sein soll.

    Damit ist der biblische Beweis erbracht, dass wenn ein Volk einen menschlichen König, Fürsten oder auch eine LK über sich haben möchte, automatisch Jehova verworfen wird. Jesus habe sie gleich mit verworfen, den er sollte doch unser König sein, denn Jehova hat ihm alles übergeben oder tut es noch.

    Dass es vor dem König Saul keine Organisation gab beweisen die weiteren Verse:

    11. Und er sprach: Dies wird die Weise des Königs sein, der über euch regieren wird: Eure Söhne wird er nehmen und für sich bestellen auf seinen Wagen und unter seine Reiter, und daß sie vor seinem Wagen herlaufen;
    12. und er wird sie nehmen, um sich Oberste über tausend und Oberste über fünfzig zu machen, und daß sie seine Äcker pflügen und seine Ernte einbringen, und daß sie sein Kriegsgerät und sein Wagengerät machen.

    Somit gab es vor der Zeit Sauls keine Oberste über Tausend oder über fünfzig!
    Interessant ist, dass man die Aufseher als Oberste über 50 und den KA als Obersten über 1000 bezeichnen kann.

    Jehova hat vom Himmel aus regiert, ohne menschliche Organisation. Das ist ein wichtiger Beweis, dass Jehova und Heute Jesus keinerlei menschliche Organisationen wollen. Ein Ältester hat nicht Oberster zu sein, sondern soll der Diener der anderen sein. Somit ist auch die Ältestenregel des Urchristentums kein Beweis einer Organisation, welche immer auch eine Hierarchie beinhaltet.

    Wir tun gut daran nicht mit an den Haaren hergezogenen Argumenten eine Art Organisation das Wort zu reden. Denn damit unterstützen wir nur die vom Widersacher ins Leben gerufene Herrscherorganisationen wie die unsrige eine ist.

    Auch das Argument dass ohne diese Organisation das Predigtwerk nicht auf der ganzen Welt durchgeführt hätte werden können, kann man nicht gelten lassen. Denn wer diese Ansicht vertritt, spricht Jesus die Macht und das Können ab, es selbst durchführen zu können und macht gleichzeitig dieses Predigtwerk zu einem Menschenwerk.
    Zu einem Menschenwerk ist es inzwischen allerdings geworden, denn es wird nicht mit der Bibel in der Hand gepredigt, sondern nur noch Zeitschriften verteilt.

    Unsere Organisation ist zu einem Götzen geworden, zum goldenen Kalb, zum Baal oder was auch immer an Beispielen in der Bibel dafür steht. Das Ende dieses Götzen wird kommen, so steht es in den Propheten, darauf können wir uns verlassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    April 2, 2011

    Liebe Ulli, Lieber Alois,
    Ihr habt das Super erklärt, dass Jehova keine menschlichen Führer braucht.
    Jehova wollte von Anfang an, dass sich der Mensch über die ganze Erde verteilt. Dann kam Nimrod und hat alle zum Turmbau animiert. Dadurch hat er die Menschen zusammen gehalten. Genau das gleiche macht heute die Organisation, alle unter Ihrer Herrschaft zusammen halten und wer da querkommt, der fliegt raus mit der Begründung, dass man keine Spaltungen wünscht.

    Somit bleiben die gleichgesinnten unter sich und solange es genug zahlende sind, funktioniert auch das Schneeballsystem. Denn nichts anderes ist das. Jeder soll wieder losziehen und ein paar neue finden, die dann Spenden und selbst auch wieder neue Mitglieder gewinnen. Und wie immer, nur die oberen leben in Saus und Braus, die unteren nicht. Das ist menschlich und nicht göttlich.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Alois,

    sehe einiges ähnlich wie du. Eine Frage schwirrt mir noch im Kopf herum, um das, was wir in der Bibel finden, innerhalb einer Diskussion „Organisation ja/nein“ einzuordnen:

    Ja, das „Dienen“ ist das Wesentliche eines „Ältesten“. Wozu gibt es aber eine „Ernennung“ von Dienern in der Bibel? Wozu brauchten die das im 1. Jhd.? Wenn jemand dient, könnte er ja einfach dienen (= alle möglichen Dinge für andere Christen TUN), dazu braucht er keine „Ernennung“.

    LG
    Hans

  • Alois
    April 2, 2011

    Hallo Hans

    Du sprichst beispielsweise folgende Begebenheit an:

    Apostelgeschichte 6
    1. In diesen Tagen aber, als die Jünger sich vermehrten, entstand ein Murren der Hellenisten {griechische Juden} gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Bedienung übersehen wurden.
    2. Die Zwölfe aber beriefen die Menge der Jünger und sprachen: Es ist nicht gut, daß wir das Wort Gottes verlassen und die Tische bedienen.
    3. So sehet euch nun um, Brüder, nach sieben Männern aus euch, von gutem Zeugnis, voll [Heiligen] Geistes und Weisheit, die wir über dieses Geschäft bestellen wollen;
    4. wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren.
    5. Und die Rede gefiel der ganzen Menge; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochien,
    6. welche sie vor die Apostel stellten; und als sie gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf.

    Ja gegen das was da steht ist sicher nichts einzuwenden, das bezeichne ich auch nicht mit Organisation im Sinne von dem was unsere Organisation macht. Klar man kann sagen die Apostel haben etwas organisiert, aber wenn man für eine solche kleine Begebenheit das Wort Organisation benutzt, mit welchem Wort will man dann die WT Organisation beschreiben?

    Das ist so als würde man ein kleines Haus und einen riesen Wolkenkrazer mit dem Ausdruck: „da steht ein Haus“ beschreiben. Klar beides ist ein Haus im Sinne dass Menschen darin wohnen, aber der Unterschied ist gigantisch.
    Wenn man das Wort „organisieren“ für jede Handlung des täglichen Miteinander benutzt, dann redet man automatisch aneinander vorbei.

    LG
    Alois

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Aaron,

    ZITAT

    Es ist tatsächlich so, dass Organisation eine Erfindung Satans ist.

    ZITAT ENDE

    Ich weiß nicht, ob du’s wirklich so allgemein gemeint hast, aber „Organisation“ an und für sich würde ich nicht verurteilen. Auf bestimmte Weise ist Jehova natürlich schon „organisiert“.

    Vieles an dieser Diskussion ist Definitionsfrage. Jeder sieht das Maß an Bestimmung, das eine „Organisation“ haben sollte, anders.

    Ich denke, der springende Punkte ist das, was in unzähligen Kommentaren hier anklingt:

    1. Stellen sich Menschen über Gott?
    2. Stellen sich Menschen über das Haupt der Versammlung, Jesus Christus?

    Wenn ja, dann ist eine Form der „Organisation“, die das unterstützt, kritisch zu beurteilen.

    Noch etwas fällt mir gerade ein:

    Interessant finde ich dazu auch die Änderung der Nomenklatur von seiten der WTG. Früher gab es die „himmlische Org.“ UND die „irdische Org.“. Seit einigen Jahren (weiß jemand genau seit wann?) wird nur noch der Terminus „irdischer Teil der Org.“ verwendet. Das soll vermutlich die Menschenherrschaft weniger angreifbar machen, da diese „organisations“-technische Trennung zwischen Jehova und Menschen aufgehoben wurde.

    Oder wie seht ihr das?

    LG
    Hans

    LG
    Hans

  • Aaron
    April 2, 2011

    Hallo Hans,

    es war schon absichtlich von mir so formuliert. Nach vielen Recherchen und eigenen Beobachtungen bin ich zu dem Schluß gekommen, dass es tatsächlich so ist. Sicher ist, dass weder Gott organisiert ist noch er selbst organisiert. Man kann Arbeiten organisieren, aber nicht Menschen. Und in der Religion haben Organisationen überhaupt nichts zu suchen. Man darf Organisation nicht verwechseln mit Gemeinschaft. Christen sind natürlich an einer Gemeinschaft interessiert und das Zusammenleben muss ducrh gewisse Regeln geregelt sein, aber so wie Alois das schön heraus gearbeitet hat, war auch unter dem mosaischen Gesetz das Volk nicht organisiert. Denn ihr Gott war auch damals schon ein Gott der Freiheit. Er hat den Drang und Wunsch nach Freiheit in uns gelegt (das stammt nicht von Satan, wie uns die Religionen gerne glauben machen möchten). In anderen Bereichen macht Organisationen durchaus Sinn, aber sie können uns niemals Gott näher bringen, höchstens weg von Ihm.
    Gruss Aaron

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Aaron,

    dann würde mich interessieren, was du unter „Organisation“ oder „organisieren“ genau verstehst. Was ist das?

    Wie würdest du die Formierung des Volkes Israel mitsamt dem mosaischen Gesetz, den Hierarchien, der Priesterschaft, den Opfervorschriften, der Rechtssprechung nennen? Was für einen Begriff könnte man verwenden statt „Organisation“?

    LG
    Hans

  • Hans
    April 2, 2011

    Das fehlte noch beim Copy&Paste:

    Wenn man beispielsweise Moses nimmt, hat er sich um gewisse Angelegenheiten gekümmert bzw. andere Personen, an die er delegierte. Insofern ging der Israelit hier erstmal zu einem leibhaftigen Menschen, der eine bestimmte Funktion ausübte.

    Ist glaube ich müßig, über die Begrifflichkeiten an sich zu diskutieren. Für die meisten von uns mit ZJ Hintergrund ist der Begriff „Organisation“ einfach zu negativ vorbelastet. Letztlich stört mich persönlich weniger die allgemeine Bedeutung dieses Wortes, sondern eher das, was die WTG daraus macht.

  • Eddi
    April 2, 2011

    Guten Morgen,

    Petrus fragt: „Da nun alle Dinge so aufgelöst werden, was für Menschen solltet ihr da sein….“

    Für mich eine ganz klare Ansage, dass keine irdische Organisation, wie sie auch immer heißen möge, im Gericht Gottes Bestand hat. Meiner Auffassung nach widerspricht es auch der Gerichtsbarkeit Jesu, denn es wird deutlich gezeigt, dass jeder Mensch für sich als Schaf oder Bock von Jesus beurteilt wird. Da gibt es keine Mitte für Organisationen, Religionen und sonst was.

    Andererseits: Wenn eine Organisation den Anspruch auf ewiges Leben hätte, dann hätten doch auch die damit zusammen arbeitenden Organisationen diesen Anspruch. Konkret: ZJ erheben diesen Anspruch, sind aber als NGO bei der OSZE. Hätte doch die OSZE mit all ihren Organisationen auch einen Anspruch auf ewiges Leben.

    So gesehen könnte Jesus sitzen bleiben und dem ganzen Treiben bis auf unendliche Zeiten zuschauen. Wird er aber nicht, denn dem wahren Gott liegt jedes seiner Geschöpfe sehr am Herzen und er leidet mit uns.

    Hoffen und beten wir, dass die Ablösung von der WTG für diejenigen, die noch drin sind, noch vor dem göttlichen Gericht sein wird, denn ansonsten wird es echt bitter für sie. Dagegen ist dann jede Demütigung an uns, jede Grausamkeit, fast noch geschenkt.

    Eine irdische Organisation göttlichen Ursprungs definiert sich meines Erachtens aus Matth. 7:12, das wird nicht umsonst die „goldene Regel“ genannt. Ein Christ trägt den Namen „Nächster“ und weiß ohne Ältestenlehrbuch, was sein Tag von ihm fordert.

    In diesem Sinn: Seid umarmt, fühlt euch geliebt.
    Einen gesegneten Tag.
    Eddi

  • matthäus
    April 2, 2011

    Zu dieser Aussage von Ede:

    >>Dennoch entstanden Meinungsunterschiede in der Anbetung von Versammlung zu Versammlung. Von einer einheitlichen Anbetung war man weit entfernt. Ob die Ältesten den Brüdern mehr Freiraum zu einer eigenen Meinung ließen als der Sklave heute ist uns nicht überliefert.<<

    Diese "gleiche Sklave" schreibt auch heute noch das richtige in seiner Literatur, doch umsetzen tut er selbst und auch viele Älteste dies keineswegs! So nach dem biblischen Prinzip: Er lehrt andere – lehrst sich aber selbst nicht!

    w04 1. 9. S. 10 Gott „mit einem Mund“ verherrlichen

    Deshalb schrieb Paulus aus Rücksicht auf das Gewissen seiner Glaubensbrüder: „Jeder Mensch sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt“ (Römer 14:5b).

    8 Paulus empfahl seinen Brüdern liebevoll, mit denen geduldig zu sein, deren Gewissen anders reagierte. Dagegen ging er mit denen streng ins Gericht, die Glaubensbrüder zwingen wollten, sich dem mosaischen Gesetz zu unterwerfen, und das als eine Voraussetzung für die Rettung hinstellten (man könnte statt Gesetz auch Organisation einfügen)

    9 Wie die Argumentation des Paulus zeigt, müssen unterschiedliche Entscheidungen Einzelner nicht unbedingt die Einheit gefährden, solange keine christlichen Grundsätze übertreten werden. (Ende des Zitats)

    In einem der letzten WT Ausgaben – ich müßte die Quelle erst suchen – vielleicht hat sie jemand "bei der Hand" – wird über die Freiheit in Christus geschrieben – mit einer Selbstverständlichkeit wie wenn es immer schon so gewesen wäre, daß sich sogar meine Frau hat hinreißen lassen und einen emotionalen Ausbruch von sich gab:

    "Was sind das für Heuchler!"

    Sobald du für dich beanspruchst eine Aussage der Bibel anders zu verstehen stehen schon 2 Älteste vor der Tür mit der Frage:

    "Wie stehst du zum Sklaven?" …und wehe du vertrittst eine andere Meinung, ja selbst wenn deine Meinung jene ist die JESUS EINFORDERT – dann steht bereits der Termin für ein Komitee fest.

    Du hast die Lehre und Zeitangaben dieses Sklaven (1914, 1925, 1975) tlw. konkret für das Gericht/Harmadegon oder die Aufrichtung des Königreiches – OBWOHL ALLE FALSCH und auch obwohl JESUS das nennen eines Zeitpunktes untersagt hat – bist DU EIN ABTRÜNNIGER, den es zu verachten gilt ja mehr noch es wird erwartet diesen zu hassen.

    Solange diese "böser Sklave" seine Mitbrüder fortwährend schlägt ja sogar bereit wäre diese zu töten, wird der Segen und die Unterstützung von "oben" ausbleiben. Jeder einzelne tut gut daran ob er diesem untreuen Sklaven folgt oder auf die Stimme des Herrn Jesus hört – nur bei ihm gibt es Leben und Anerkennung.

    Ja es war auch vor 15 Jahren so formuliert – jeder trägt die eigene Verantwortung und damit Entscheidungsgewalt – akzeptiert wird sie jedoch nicht! Den wie kann es sein daß immer noch Brüder wie damals die 1975 nicht glauben konnten oder heute die zur Überzeugung gelangt sind das 1914 nicht stimmt – deswegen ausgeschlossen werden?

    w98 15.3. S. 18 Wessen Sklave möchte man sein?

    „Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. KORINTHER 3:17).
    2 Als Gott hingegebene Diener sind Zeugen Jehovas verpflichtet, die Anweisung Jesu zu befolgen….

    4 … achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder:

    „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“ Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen.

    Durch Gottes Geist weniger Regeln nötig

    5 „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil“, stellte der Apostel Paulus fest. Er fügte hinzu: „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen“ (1. Korinther 10:23). Paulus wollte damit offensichtlich nicht sagen, daß es erlaubt ist, Dinge zu tun, die in Gottes Wort ausdrücklich verurteilt werden. Im Vergleich zu den etwa 600 Gesetzen, die der Nation Israel gegeben worden waren, gibt es eigentlich wenige ausdrückliche Gebote, die das christliche Leben regeln. Viele Dinge sind somit dem Gewissen des einzelnen überlassen. Wer sich Jehova hingegeben hat, genießt die Freiheit, die die Führung durch Gottes Geist mit sich bringt. Ein Christ, der sich die Wahrheit zu eigen gemacht hat, folgt seinem biblisch geschulten Gewissen und verläßt sich auf Gottes Anleitung durch den heiligen Geist. So wird dem Gott hingegebenen Christen geholfen, darüber zu entscheiden, was für ihn und andere ‘erbauend’ und „von Vorteil“ ist

    6 Ein Zeuge Jehovas zeigt ….. daß er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, daß er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, daß er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt. (vergleiche Römer 14:5b …..jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.) ……gemäß biblischen Maßstäben zu leben. Diese Entscheidungen werden niemandem aufgezwungen.

    Einer leitenden Körperschaft verantwortlich?

    8 In der Bibel wird deutlich gezeigt, daß wahre Christen Gott nicht unter Zwang dienen. Es heißt darin: „Jehova nun ist der GEIST; und wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3:17). Wie kann diese Tatsache jedoch mit der Vorstellung in Einklang gebracht werden, daß es einen „treuen und verständigen Sklaven“ mit einer leitenden Körperschaft gibt? (Matthäus 24:45-47).

    9 Bei der Beantwortung dieser Frage müssen wir den biblischen Grundsatz der Leitung durch ein Haupt im Sinn behalten (1. Korinther 11:3). In Epheser 5:21-24 wird Christus als das „Haupt der Versammlung“ gekennzeichnet, als derjenige, dem die Versammlung „untertan ist“.

    12 Bedeutet die Aufsichtsstellung, die der leitenden Körperschaft gemäß der Bibel verliehen worden ist, daß jeder Zeuge Jehovas ihr für seine Tätigkeit Rechenschaft geben muß? Das ist nicht der Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: „Warum . . . richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; . . . jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ (Römer 14:10-12).

    ….Hebräer 13:7 ….Gedenkt derer, die unter euch die Führung übernehmen, die das Wort Gottes zu euch geredet haben
    15 Falls ein Zeuge Jehovas Entscheidungen auf der Grundlage von biblischem Rat trifft, …, weil ihn sein persönliches Studium der Bibel davon überzeugt hat, daß das der richtige Weg ist. Jeder Zeuge Jehovas wird von Gottes eigenem Wort beeinflußt, den vernünftigen biblischen Rat zu befolgen, …wobei er voll und ganz anerkennt, daß sich Entscheidungen, die er trifft, auf sein persönliches Verhältnis zu Gott auswirken, dem er sich hingegeben hat (1. Thess. 2:13 – Gottes od. Menchenwort).
    (Ende der WT Zitate )

    Würde das auch wirklich praktiziert werden was oben geschrieben steht, gebe es viele Komiteefälle von Hause aus nicht und man würde respektieren daß JEDER CHRIST ein eigenes Gewissen hat daß von keinem "angetasstet" werden darf. Und da kommen halt auch unterschiedliche Sichweisen zustand – ist das ein Problem?
    Bei den Korinther nicht dort gab es welche die Götzen geopfertes Fleisch essen konnten, für andere wäre dies ein Unding.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Matthäus,
    ZITAT:
    „Ja es war auch vor 15 Jahren so formuliert – jeder trägt die eigene Verantwortung und damit Entscheidungsgewalt – AKZEPTIERT wird sie jedoch NICHT!“

    Eben…und weil das so ist, kann man nicht sagen das sie eigentlich das Richtige lehren, nur sich nicht selbst daran halten…sie LÜGEN einfach nur wie gedruckt…das ist alles.

    LG Ulli

  • Charles.D
    April 2, 2011

    Ein Hallo an Alle

    Ich bin nicht der grosse Komentargeber, weder hier noch in der VS oder sonstwo. Wir (meine Frau und ich) konnten uns in den letzten Monaten aus unserem Glauben an eine göttliche Organisation (WTG) lösen und haben so zu Jehova und Jesus gefunden.Das Augenaufmachen hat manchmal wehgetan aber uns geht’s jetzt rundherum besser.
    Zum Thema Organisation möchte ich mich dir, Aaron anschliessen und hinzufügen, das mir beim Lesen eines Buches von Charles Dickens (damit wollte ich mich ein wenig ablenken) aufgefallen ist, dass alle menschlichen Organisationen ähnliche Strukturen haben. Dabei ist es egal, ob es eine grosse Firma, eine Partei, oder eine Religion ist. Deswegen bin ich zu dem Schluss gekommen, das Organisationen mit allen ihren Symbolen und Ritualen immer menschlich sind. So wie ich Jesus verstehe, hat er keine Organisation, Firma oder Religion gegründet.
    Er wollte das wir direkt zu ihm kommen.
    Einen schönen ,lauen Sommerabend wünschen wir euch.
    C.D.

  • Sascha
    April 2, 2011

    Lieber Charles,

    scheinbar bist du doch ein „großer“ Kommentargeber, denn ich finde deinen Kommentar GROSSartig… 🙂

    Du hast einmal euren persönlichen Werdegang kurz beschrieben, und dann trotz des teilweise schmerzhaften Weges eure positiven Schlussfolgerungen genannt. Solche Kommentare erbauen und ermuntern.

    Vor allem, dass ihr schon zu der Erkenntnis gekommen seid, dass es sowohl der Wunsch unseres Vaters als auch der Wunsch Jesu ist, dass man sich direkt an „den Sohn“ wendet, dass man ihn als den einzigen Weg zu Rettung anerkennt, statt irgendeine eine menschliche Institution dazwischen zu schalten, freut mich sehr.

    Also vielen Dank für deinen Kommentar und gleichzeitig ein Herzliches Willkommen, falls es dein erster gewesen sein sollte

    Schöne Grüße, auch an deine Frau

    Sascha

    P.S. Wenn euch mal nach privatem Emailaustausch zumute sein sollte… br.sascha@web.de 🙂

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Charles,

    du schreibst, Jesus hat keine Religion gegründet.

    Er war Jude. Wir sind Christen. Ist das keine Religion?

    ZITAT WIKIPEDIA

    Religion (lat: religio, wörtlich: ‚die Rückbindung‘. Auch zurückgeführt auf relegere, ‚immer wieder lesen‘, oder religare, ‚zurückbinden‘; frei übersetzt: „wieder verbinden [mit Gott]“)

    ZITAT ENDE

    LG Hans

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    lieber Charles, willkommen im Team. Christus is der „Führer zum Leben“ und keinesfalls der „Hauptvermittler des Lebens“ wie es fälschlich übersetzt wird um den Sklaven als Untervermittler zu positionieren.
    Nur, der Untervermittler wird langsam größenwahnsinnig und mutet dem Haushalt des Herrn seine extremen Ausfälle zu.
    Gut, dass das immer mehr Brüder wahrnehmen – was mit ein Grund ist, dass die Zusammenkünfte nur noch um 60% besucht sind.
    Das Wachtturm Auto braucht keinen Motor, es geht eh nur abwärts.
    Der Sprit ist alle, die Fahrer sind betrunken und die Scheibe hat keine Belüftung, also keine klare Sicht. Die Bremsen sind hin, denn das GEfährt gewinnt an FAhrt Richtung Abgrund und bei einer möglichen Kontrolle kann keiner einen Führerschein vorzeigen. Und der Kraftfahrzeugschein – die KdöR – ist ne faule Sache.

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Hans,
    ZITAT:
    „…Religion…=…„wieder verbinden [mit Gott]“

    So gesehen hast du auf jeden Fall recht, wobei Jesus dann aber wirklich der Einzige rechtmäßige christliche Religionsgründer ist.
    Denn nur ER ist dazu in der Lage uns zu Gott zu führen, kein Mensch kann das. Deshalb sind alle nachfolgenden christlichen Führer, egal wie sie sich nennen, Blindgänger.

    JEDER der sich anmaßt, andere Menschen zu Gott führen zu können, hat anscheinend Jesu Worte zu diesem Thema total vergessen:

    Niemand kommt zum Vater außer durch MICH.
    Joh 14, 6b

    Christen können und dürfen sich zusammen tun, dass ist garkeine Frage – aber nur deshalb, um sich im Feindesland gegenseitig zu unterstützen und nicht, um sich über einander zu erheben.

    LG Ulli

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Ulli,

    du hast mal wider das Wesentliche kurz auf den Punkt gebracht. Vielen Dank!

    @Frank: Der zumindest in den westlichen Ländern rückläufige Zusammenkunftsbesuch ist ein interessantes Kriterium. Wer meint, er müsste Zusammenkünfte organisieren, muss sich auch daran messen lassen, wie gut diese angenommen werden. Offensichtlich fühlen sich viele nicht wohl, halten die Belehrung für nicht so wichtig, spüren wenig Liebe / persönliches Interesse oder oder oder …

    Fakt ist: Seit Jahren sind diese Zahlen rückläufig und soweit ich von meiner Umgebung sprechen kann oder die Aussagen von KAs berücksichtige, ist das ein fast schon globaler Trend. Ich weiß nicht, wie’s z.B. in Afrika aussieht, aber in den westlichen Ländern scheint sich dies klar abzuzeichnen.

    Schade, dass die Anwesenheitsquote in Prozent nicht im km veröffentlicht wird 😉

    Das lässt natürlich Raum für diverse Interpretationen bzgl. Folgerungen und Ursachen. Auf jeden Fall ist es ein Punkt, diese Art der Organisiertheit zu hinterfragen.

    LG
    Hans

  • Charles.D
    April 2, 2011

    Lieber Hans

    Ich bin ein sehr einfacher Mann, und habe als ich schrieb ‚-Jesus hat keine Religion gegründet -‚, Religion sehr umgangssprachlich gemeint und nicht so definitiv. Ich meinte Religion im Sinne von Kirche, Kirchen ähnliches System, religiöse Gemeinschaft vieler Gläubiger. Meine Wortwahl war etwas unglücklich, dafür möchte ich mich entschuldigen.
    Ich habe den Gedanken menschliche Organisationen auch weitergesponnen und mir ist ein Kommentar von Anna eingefallen, sie schrieb sinngemäß: Kein Mensch hat je aus einem Schaf ein Arbeitstier gemacht (Wenn ich dich auf diesem Wege erreiche, DANKE Anna für diesen Kommentar, er hat in meinem Glaubensgebäude alte, verstaubte Türen aufgerissen und mal ordentlich frischen Wind in die Bude gebracht). Eine Schafherde folgt dem Hirten freiwillig und ohne Zwang, auch gibt es in einer Schafherde keine Rangordnung, sie klopfen manchmal ordentlich mit den Köpfen aneinander, aber niemals erhebt sich ein Schaf über ein anderes (und sagt ihm wie lang die Wolle zu sein hat oder wo es zu fressen hat ). ALLE Schafe folgen dem Hirten freiwillig.
    Weil sie es so wollen, wer mir nicht glaubt soll bitte mal versuchen ein Schaf gegen seinen Willen zu bewegen. Da hat man nur eine einzige Möglichkeit und das ist Angst, wenn sie Angst haben laufen sie, aber bestimmt nicht dahin wo man sie hin haben will.
    Wichtig in Bezug auf die Menschlichen Gesellschaften ist mir, das es unter der Schafherde Jesu keine Rangordnung geben kann – nicht unter Schafen.
    Danke auch dir Ulli, du hast das was ich denke in sehr gute Worte gekleidet.
    Liebe Grüße Charles.D.

  • Hans an Charles
    April 2, 2011

    Hi Charles,

    es gibt doch nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest, zumindest nicht bei mir!! 🙂 Es ist schön, dass du dich frei äußerst und es wäre auch schön, wenn du’s weiterhin tust.

    Ich glaube, es ist einfach viel schwieriger, dass wir alle hier schriftlich diskutieren statt mündlich. Da fehlt viel von dem, WIE etwas gesagt wird und führt manchmal zu Missverständnissen.

    Deshalb und aus anderen Gründen reite ich mitunter auf Begriffsdefinition rum. Wir sollten wissen, worüber wir reden. Im persönlichen Gespräch könnte man solche Unklarheiten sofort bei Verwendung eines Begriffs klären. In einem Internet-Forum ist das alles mühseliger und langwieriger. Aber es klappt auch irgendwie, manchmal besser, manchmal schlechter.

    Viele Grüße,
    Hans

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Lieber Charles!
    Zu deinem heutigen Gedanken das es in einer Schafherde keine Rangordnung gibt – wie wahr – hat doch Jesus die einfachen Worte geäußert : Ihr alle seid Brüder und nur einer ist euer Führer oder Lehrer!
    Der größte sollte der Diener des anderen sein – in dieser einfachen Formel lässt sich jederzeit ein wahrer Jünger Jesu erkennen.
    Lg. Matthäus

  • Sascha
    April 2, 2011

    Lieber Bruder Alois,

    danke für deinen guten Kommentar, der schön aufzeigt, dass man den Begriff „himmlische Organisation“ nur zur Legitimation des eigenen Machtanspruchs herangezogen hat. Genau wie die Begriffe Theokratie, geistiges Paradies, Haus-zu-Haus-Dienst, leitende Körperschaft u.v.m., kommt auch alles, was mit Organisation zu tun hat, nicht ein einziges Mal in der Bibel vor.

    Trotzdem benutzen die Zeugen sie mit einer Selbstverständlichkeit, dass ein eigener Jargon daraus geworden ist. Die meisten glauben tatsächlich, dass das biblische Begriffe sind, was ein Indiz dafür ist, dass sie sich immer nur mit den von der WTG oft zitierten und gebetsmühlenartig wiederholten Bibeltexten beschäftigen, den gesamten Kontext aber nicht mal im Ansatz kennen.
    Die Schuld daran aber NUR der WTG zu geben, wäre zu einfach. Jeder von uns hat das Wort Gottes in seiner Ganzheit zur Verfügung und könnte überprüfen, was es mit diesen Begriffen auf sich hat.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Sascha,

    Du hast den Kern der Sache getroffen. Dadurch, dass schon kleine Zeugen-Kinder diese Begriffe kennen, bevor sie überhaupt wissen wo z.B. Offenbarung in der Bibel zu finden ist, wird doch glasklar, dass wir es mit Sektenmerkmalen zu tun haben.

    Ein großes Merkmal jeder Sekte im negativen Sinn, ist die Etablierung eines eigenen Wortschatzes und versch. Begriffe, die keinerlei Erklärungen mehr bedürfen, sondern für sich selbst stehen und in ihrer Bedeutung überall verstanden werden.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    April 2, 2011

    Guten Morgen Dennis,

    sehr klar formuliert. Genau dieses Indoktriniere lebensfremder Begrifflichkeiten verursacht auch bei Außenstehenden eine Abscheu und Befremdlichkeit vor dieser Religion. Und ja, es wird viel nachgedacht was Religion betrifft. Die Menschen sind es einfach leid, sich von irgendwelchen Religionen Normen und Traditionen vorgeben zu lassen, die dem Normalbürger eher im Weg ist.

    Nicht nur den Menschen geht das so.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo zusammen,

    Hirn einschalten ist gefragt!

    Sascha, das mit den nicht vorhandenen direkten Erwähnungen in der Bibel ist insofern interessant, als z.B. genau dieses Argument von ZJ selbst in Bezug auf die Dreieinigkeit herangezogen wird. Nicht, dass ich an die Dreieinigkeit glaube, aber wer diese Logik verwendet, muss sie auch auf seine eigene Thesen anwenden.

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Warum fehlen bei so vielen Usern die Anwortbutten. Wenn einfach irgendwo geantwortet wird, wird der gesamte Thread geschreddert.“

    Die Antwortbuttons fehlen meist dann, wenn sich schon sehr viele Antworten darunter angesammelt haben.
    Wenn du den nächstmöglichen DARÜBERLIEGENDEN Button anklickst, kommst du aber auch unter den Beitrag dem du antwortest, so bleibt alles im Fluss. 😀

    LG Ulli

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Lieber Neoveritas, du fragst warum die Organisation eine solche Macht über ihre Mitglieder ausübt?
    Ganz einfach weil es so vorhergesagt wurde:
    Siehe Apg. 20:28-30
    Und weil sich die Geschichte laufend wiederholt, das war im religiösen System der Tage Jesus nicht anders, nahezu alle durchorganisierte Religionen wollen ihre Mitglieder beherrschen oder zumindest bevormunden!
    Lg. Matthäus

  • Neoveritas
    April 2, 2011

    Lieber Edelmuth,

    vielen Dank für diese Exegese. Was tatsächlich im Himmel passiert und wie er „organisiert“ ist, darüber läßt sich trefflich streiten. Wir werden es nie genau wissen! Auch die Bibel macht nur Anleihen an unsere menschliche Vorstellungskraft, um uns ein wenig von dem zu vermitteln, was wir uns nicht vorstellen können. Was sollen wir nun damit anfangen?
    Offensichtlich ist die Organisation (WTG) nicht das was sie vorgibt.
    Wieso übt sie dann so eine Macht über ihre Mitglieder aus? Dies ist sicher ein weites Feld für Überlegungen, die in den Bereich der Psychologie eingehen. Letzlich vertraue ich, trotz allem Kummer über den jetzigen Zustand, immer noch dem einzigartigen Schöpfer Jehova. Ein Blick in den sternenklaren Himmel zeigt mir, die Macht und Herrlichkeit diese Gottes. Ich bin mir sicher, dass er zu seiner Zeit alles richtig stellen wird. Vielleicht anders, als wir uns das vorstellen können.

    Viele Grüße, trotz eines etwas traurigen Fussballabends, wünscht

    Neoveritas

  • walter
    April 2, 2011

    Lieber Neoveritas,

    Organisationen funktionieren meiner Meinung immer nach dem gleichen „Strickmuster“.
    Ich selber arbeite in einem großen,weltweiten Betrieb. Ich kann in dieser Organisation nur funktionieren, wenn ich den Vorgaben genau entspreche.
    Wenn ich an meinem Vorgesetzten Kritik üben würde, hätte ich wahrscheinlich ein schweres Leben und würde in die „Mühlen“ kommen.
    Abweichendes Handeln muß ich sehr gut verpacken.
    Wenn ich Karriere machen wollte, wäre absolute Loyalität und regelkonformes Verhalten gefragt. Man muß dem System „lobsingen“.Keine Schwäche zeigen.
    Man mag sagen, das muß doch sein. In gewisser Weise mag das auch zutreffen.

    Diese System zwingt Menschen dazu sich in gewisser Weise zu verstellen.
    Selbst wenn Vorgesetzte vielleicht anders denken, werden sie das nie sagen. Sie reden wenig. Lieber beobachten sie, wie gewandt sich die Untergebenen und besonders auch die, die noch nach Führungspositionen streben, sich in diesem System bewähren und anstellen.
    Es ist interessant wie „clever“ da manchmal vorgegangen wird. Den letzten beissen die Hunde.
    Und doch sind wir alle „froh“ in solch einem System arbeiten zu können.

    Jesus hat aber andere Maßstäbe gesetzt.

    Als vor Monaten ein führender General öffentliche Kritik an einer Entscheidung der amerikanischen Regierung übte, wurde er Tage später vom Präsidenten mit folgenden Worten entlassen “ He can’t be anymore an member of our team“.
    Um Teil des Teams, oder Organisation zu sein, ist absolute Loyalität erforderlich.

    Als Luther der Lehre der katholischen Kirche gerüttelt hat, bekam er zur Antwort,:“ was Wahrheit ist, entscheidet der Papst“.
    Wenn man es anderes versteht und auch noch dazu steht,oder auch einfach nicht so machen kann, ist man kein Teil der Organisation mehr.

    Dies läßt sich auf alle menschlichen Bereiche übertragen.

    So gut Organisation dem Chaos vorbeut, so gefährlich kann sie auch sein. Durch ihre Macht und Faszination die sie ausübt, kann sie Menschen
    zu Marionetten machen.
    Der einzelne Mensch kann dadurch aufhören nicht mehr seinem Herrn zu folgen, sondern einem System. Man erscheint darin groß und
    darin ist ja vieles einfacher.

    Das ist das gefährliche daran.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Walter,
    ZITAT:
    „So gut Organisation dem Chaos vorbeut, so gefährlich kann sie auch sein. Durch ihre Macht und Faszination die sie ausübt, kann sie Menschen zu Marionetten machen.
    Der einzelne Mensch kann dadurch aufhören nicht mehr seinem Herrn zu folgen, sondern einem System. Man erscheint darin groß und
    das ist das gefährliche daran.“

    Als Christ kann man in den verschiedensten Bereichen seines Lebens anderen die Treue halten, daran ist nichts verkehrtes. Im Gegenteil, ohne dem gäbe es überhaupt kein verlässliches Miteinander.
    Aber im Bereich des Glaubens, kann es NUR die Treue zu Gott und Jesus geben.
    Jede Kirche die Treue für SICH einfordert, nimmt damit etwas in Anspruch was ihr nicht zusteht und bestiehlt den Höchsten selbst und seinen Sohn.

    LG Ulli

  • Die Bibel
    April 2, 2011

    Wem glaubst DU?

    Wachtturm 15. 8.1998 S.19 Abs.15:
    „Es ist für uns heute unerläßlich,
    unsere Zuversicht und unser Vertrauen
    zu festigen. Ohne Vertrauen in unsere
    christlichen Brüder, in Jehovas
    Organisation und vor allem in Jehova
    selbst ist kein Überleben möglich.“

    Bibel:
    Jesus sagt: „Wahrlich, wahrlich, ich
    sage euch: Wer an mich glaubt, der hat
    ewiges Leben.“
    Joh.6,47 Schlachter2000

    „Wer mit dem Sohn verbunden ist, hat
    das Leben. Wer nicht mit dem Sohn
    Gottes verbunden ist, hat das Leben
    nicht. Ich habe euch das alles geschrieben,
    damit ihr wisst, dass ihr das ewige
    Leben habt, denn ihr glaubt ja an den
    Sohn Gottes.“
    1.Joh 5,12-13 NEÜ

  • matthäus
    April 2, 2011

    Was mir zu den Beobachtungen am diesjährigem Kongreß von Hans noch in den Sinn gekommen ist.

    Zugrunde gelegt die Erzählung Jesu in Luk. Kap. 18
    Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zolleinnehmer

    9 Jesus erzählte ein weiteres Gleichnis. Er hatte dabei besonders die Menschen im Blick, die selbstgerecht sind und auf andere herabsehen. 10 „Zwei Männer gingen in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zolleinnehmer. 11 Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: ‚Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Gottloser, kein Ehebrecher und schon gar nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe von allen meinen Einkünften den zehnten Teil für Gott.‘ 13 Der Zolleinnehmer dagegen blieb verlegen am Eingang stehen und wagte kaum aufzusehen. Schuldbewusst betete er: ‚Gott, vergib mir, ich weiß, dass ich ein Sünder bin!‘ 14 Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn wer sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden.“

    Der Zöllner kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der Pharisäer nicht. Wieso eigentlich? – Was hat Christus an dem Pharisäer auszusetzen? Er ist doch ein anständiger Mensch. Kein Räuber, kein Betrüger, kein Ehebrecher. Ja sogar großzügig im Spenden – und genau im Erfüllen der religiösen Pflichten.

    Und trotzdem hat er einen gravierenden Fehler, und das ist seine Selbstgerechtigkeit.

    Er kommt in den Tempel, um zu beten. – Betet er wirklich?
    Wendet er sich wirklich Gott zu, oder kreist er nicht nur um sich selbst?

    >> Ich bin nicht wie die anderen, ich faste, – ich gebe den Zehnten Teil … <Ich bin verloren, es sei denn, DU rettest mich!<

    Jesus sagt: Das ist ein Gebet. Solche Gebete erhört Gott. Er schaut auf den Armen und Niedrigen und erhöht ihn, und den Sündern vergibt er, wenn sie bereuen.

    Freilich, wer nichts zu bereuen hat, wer sich keiner Schuld bewusst ist, dem kann auch nicht vergeben werden. Jesus spricht einmal von der Sünde wider den Heiligen Geist, die dem Menschen nicht vergeben werden kann (Mt 12, 32).

    Darunter kann man eben die Selbstgerechtigkeit des Pharisäers verstehen. Solche Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit schottet den Menschen gegen die vergebende Liebe Gottes wie ein Panzer ab.

    Selbstgerechtigkeit macht den Menschen auch unbarmherzig und lieblos gegen andere. Der abschätzige Blick von oben herab – das ist die Perspektive des Selbstgerechten.

    Und nun möge jeder selbst ein Urteil fällen ob soche Aussagen einem Geist der Demut entsprechen:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1957, Seite 498
    „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…“

    Zeugen Jehovas müssen der Organisation so folgen, wie sie der Stimme Gottes folgen würden. Ist das bescheiden?

    Oder diese Überheblichkeit:

    „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 669
    „Indem wir Gott ehren und ihm dadurch die höchste Achtung erweisen, daß wir seine von ihm gebilligte Organisation hingebungsvoll anerkennen…“

    Ich dachte immer nur Gott und seinem Sohn gehört unsere Hingabe?

    Es gibt noch eine Steigerung:

    „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 474
    „Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Jehovas. Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Gott…“

    Der Sklave beansprucht die gleiche Autorität wie der Höchste!

    Das Wort des ,Sklaven’ ist dem Worte Gottes gegenüber gleichwertig und gleichverbindlich. Hier fällt mir nur eine Warnung aus GW ein:

    Apg. 20: 28 Von jetzt an müsst ihr auf euch selbst achten und auf die ganze Gemeinde, … 29 Denn ich weiß: Wenn ich nicht mehr da bin, werden falsche Lehrer wie reißende Wölfe über euch herfallen, und sie werden die Herde nicht schonen. 30 Sogar unter euch wird es Männer geben, die nur deshalb die Wahrheit verfälschen, weil sie Menschen für sich gewinnen wollen.

    Nichts NEUES unter der Sonne wie Petrus schrieb:

    2Petr 2,1 Doch schon damals hat es im Volk Israel falsche Propheten gegeben. Solche Leute werden auch bei euch auftreten und Lehren verbreiten*, die euch ins Verderben stürzen sollen. Damit verleugnen sie Christus, den Herrn, der sie doch von ihren Sünden freigekauft hat. Aber sie sollen ein schnelles Ende finden!

    * wie oben im WT 1.11.54

  • Hans
    April 2, 2011

    Danke Matthäus, für die interessanten Zitate und Bibeltexte. Klar ist zu erkennen, selbst wenn diese „Hingabe“ an die Organisation an der einen oder anderen Stelle heutzutage etwas subtiler versteckt/formuliert wird, welche Einstellung hinter all dem steckt.

    Die LK kann eigentlich auch nicht mehr anders, die können ja nicht sagen „Macht was ihr wollt“ 🙂

    Wenn man die Halterung einer zusammengedrückten Feder löst, weiß man ja, was die dann macht 🙂

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    organisierte Religion galt beim Rutherford als absolut satanisch, Ebenso der Begriff Kirche.
    Vielleicht findet mal jemand in den alten Schwarten solche Wortspielereien
    Wir sehen die Metamorphose der WTG – einst als bunte, schön anzusehende Raupe – und nun, entpuppt – ist sie ein Nachtfalter, der sich in die Kleidung frißt. Ach, gäbe es doch nur entsprechendes Mottenpulver

  • Michael
    April 2, 2011

    Hallo liebe Brd.u.Schw.,wenn nun wirklich der Sklave sich als „böse“erweist und wir mit ihm viele Jahre oder Jahrzehnte zusammengearbeitet haben,war dann alles umsonst?Die vielen Stunden im PD,beim Bauen und Renovieren von Säälen,Kongeressauf- und abbau etc.,für wen haben wir das getan??Ganz zu schweigen von dem,auf was wir bzw.viele von uns alles verzichtet haben,Ausbildung-Ehe-Kinder usw.Alles umsonst?
    Liebe Grüße an alle, Michael

  • Andre
    April 2, 2011

    Hallo Michael, genau mit deinen Gedanken habe ich mich auch letztens beschäftigt. Normal gehöre ich zu denen, die Vergangenes ruhen lassen und als Erfahrung abhaken. Aber zu deinen Überlegungen ist mir noch folgendes in den Sinn gekommen. Sicher, jeder Z.J. geht freiwillig in den Dienst, freiwillig auf Saalbauten, Kongressen etc… der ganze Dienst ist freiwillig, so die Führung der WTG. Ist es aber das wirklich ? Natürlich gibt es keine Verträge, keine Entlohunngsmodelle. Aber in Wirklichkeit ist es noch viel schlimmer. Man könnte ohne weiteres aus den letzten 10 Jahren einen großen Berg Literatur raussuchen, um dem es um Rettung in Verbindung mit Werken geht. Je mehr Dienst, desto mehr Segen. Machst du nix, gibts keinen Segen. Und dann überlegt jeder, wie er an seiner Rettung arbeiten kann. Durch Einsatz… hier geht es um das Leben – um dein Leben. Da frag ich mich, ob es wirklich freiwillig ist. Wäre bestimmt interessant, dies mal aufzugreifen..
    LG Andre.. Nicht ärgern…

  • matthäus
    April 2, 2011

    Lieber Andre & Michael!

    Zu euren Überlegungen fällt mir ein Artikel von E.F. ein, er hatte einmal sehr treffend diese Problematik in einem schönen Aufsatz dargelegt:

    Biblische Aussage auf den Kopf gestellt
    Geschrieben von: E.F.

    Es ist bekannt, daß die Wachtturm-Gesellschaft (WTG) nicht zimperlich ist, wenn es darum geht, biblische Texte oder Prophezeiungen auf sich und ihre Gläubigen anzuwenden oder sie in Formulierung und Deutung ihrem Lehrverständnis anzupassen. Doch mit dem Wachtturm vom 1.Juni 2005 hat sie es sogar geschafft, das genaue Gegenteil einer klaren biblischen Aussage zu behaupten und zu vertreten.

    In dem genannten Wachtturm wird auf Seite 14 als Leittext des zweiten sogenannten Studienartikels Epheser 2:8-9 angeführt. Er lautet nach der Neuen-Welt-Übersetzung:

    Durch diese unverdiente Güte seid ihr tatsächlich durch Glauben gerettet worden, und dies habt ihr nicht Euch zu verdanken, es ist Gottes Gabe. Nein, es ist nicht Werken zu verdanken, damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe.

    (Der Leittext im Wachtturm ist natürlich gekürzt; er lautet: „Ihr [seid] … durch Glauben gerettet worden … Es ist nicht Werken zu verdanken, damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe“) Die WTG hat das von den meisten Übersetzungen benutzte Wort Gnade durch das sicher synonyme, aber doch inhaltlich schwächere Wort ‚unverdiente Güte‘ ersetzt; warum sie das getan hat, ob sie mit dem Wort ‚Gnade‘ Probleme hat, darüber kann man spekulieren.
    Der o.a. Text lautet nach der revidierten Elberfelder Übersetzung:
    Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

    Nach der Menge-Übersetzung lautet der Text:
    Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch (d.h. durch euer Verdienst) – nein, Gottes Geschenk ist es -, nicht aufgrund von Werken, damit niemand sich rühme.

    Die Übersetzung von Ludwig Albrecht sagt:
    Denn aus Gnade habt ihr durch Glauben das Heil empfangen. Das ist nicht euer Verdienst, es ist Gottes Gabe. Werke haben damit nichts zu tun, auf daß sich niemand rühme.

    Auch die Zürcher Übersetzung, die Übersetzung von Schlachter und alle anderen machen deutlich, daß die Rettung des Menschen aus Sünde und Tod durch das Opfer Jesu bewirkt wurde, das jeder im Glauben annehmen kann, und daß eigene Werke, eigene Leistungen, mit der Rettung nichts zu tun haben. Das ist auch die immer wiederkehrende Aussage des Paulus wie der gesamten Schrift. So schreibt Paulus zum Beispiel an Titus in dem Brief an Titus, Kapitel 3, Vers 5:

    Errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit (vollbracht), wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit … (rev. Elberfelder Übersetzung)

    da hat er uns – nicht aufgrund von Werken der Gerechtigkeit, die wir unserseits vollbracht hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit gerettet… (Menge-Übersertzung)

    da hat er uns nicht etwa wegen der gerechten Werke, die wir getan, das Heil gebracht; sondern in seinem Erbarmen hat er uns gerettet… (Übersetzung von Ludwig Albrecht).
    Auch aus dem Römerbrief, Kapitel 3, Verse 21 – 28 geht klar hervor, daß wir durch das Opfer Jesu und im Glauben daran gerechtfertigt werden und gemäß 2.Korinther 5:21 nur in Jesus vor Gott stehen können in Gerechtigkeit.

    Paulus erklärt deutlich: „Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet“ (Römer 4:4-5). „Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken, sonst ist Gnade nicht mehr Gnade (Römer 11:6). Rettung und damit verbunden ewiges Leben ist nach Römer 6:23 niemals Lohn, sondern Gnadengabe! Wer gerechtfertigt werden will aus Gesetz, das heißt gerettet durch Werke, der ist aus der Gnade gefallen (Galater 5:4). Wer glaubt, sich die Rettung durch Leistung ‚verdienen‘ zu müssen, erklärt im Grunde, daß das Opfer Jesu nicht vollständig, sondern ergänzungsbedürftig sei; er betrachtet das Blut Jesu nicht als ausreichend und mißachtet den Geist der Gnade (Hebräer 10:29). In all dem liegt keine Geringschätzung von guten und christlichen Werken. darauf werde ich noch zu sprechen kommen.

    Aus all diesem geht deutlich hervor: die Rettung ist ein Werk von Gott her, durch Christus; sie ist keine Leistung des Menschen! Aber gerade dieses Wissen macht den Menschen frei vom Druck der Vorstellung: tue ich genug, um gerettet zu werden? Es macht ihm frei vom Leistungs- und Konkurrenzdenken, macht ihn frei zu einem christlichen Handeln nach seinem Herzen und Gewissen, macht ihn dadurch auch in gewisser Weise frei vom Herrschaftsanspruch frommer Organisatoren. Er erlebt dann, daß Jesu Joch wirklich sanft ist (Matthäus 11:29-30).

    Gerettet durch unverdiente Güte, nicht allein durch Werke
    Doch kehren wir zum Wachtturm vom 1.Juni 2005 zurück. Der angeführte Leittext zeigt also eindeutig, daß wir – gemäß der Neuen-Welt-Übersetzung gerettet sind durch unverdiente Güte, nicht durch Werke. Doch was sagt die Überschrift des Artikels?
    Gerettet durch unverdiente Güte, nicht allein durch Werke! Jeder, der einigermaßen die deutsche Sprache beherrscht, weiß, daß die Formulierung ’nicht allein durch Werke‘ die Ergänzung fordert ‚aber auch durch Werke‘! Oder umgekehrt: nicht allein durch Werke, sondern auch durch unverdiente Güte. Und nochmals umgedreht: nicht allein durch unverdiente Güte, sondern auch durch Werke. Damit wird durch die Hinzufügung des einen Wörtchens ‚allein‘ der Sinn der biblischen Aussage herumgedreht, völlig auf den Kopf gestellt! Er wird geradezu in sein Gegenteil verkehrt. Unverdiente Güte, Gnade ja! Aber sie muß zur Rettung durch Werke, durch eigene Leistung, ergänzt werden; damit wird auch wieder die Ungewißheit, die Werkgerechtigkeit und das Leistungs- und Konkurrenzdenken eingeführt; Gott wird zum Buchhalter gemacht, der am Ende die Leistungen abwägen muß, ob sie wohl zur Rettung reichen. Damit werden die Menschen aber auch wieder dem Druck und der Beherrschung von oben ausgeliefert. Was immer die Motive der WTG bei der Abfassung des Artikels gewesen sein mögen, sie hat die gute Botschaft des Wortes der Bibel, des Evangeliums, regelrecht verkehrt. In den anschließenden Ausführungen wird interessanterweise auch nicht mehr auf den Leittext eingegangen, sondern vor allem auf Werke. Auf Seite 18, Absatz 15 wird noch einmal betont: Werke allein können uns zwar nicht retten, aber sie sind dennoch ohne Zweifel nötig. Retten…..ohne Zweifel nötig! Nötig zur Rettung demnach! Das ist genau das Gegenteil von der Aussage der Schrift! Der Wachtturm betont dann weiterhin die Werke, bis hin zur Abgabe von Berichtszetteln über den Predigtdienst, den Jehovas Zeugen verrichten (müssen) (Seite 19). Ich nenne das Ganze ‚Mißbrauch der Bibel‘!

    Werke

    Niemand wird bestreiten, daß uns die Bibel wieder und wieder zu guten Werken, das heißt zu christlichen Werken, auffordert. Gerade der unserem Leittext folgende Vers, nämlich Epheser 2:10 sagt deutlich, daß wir von unserem Gott und unserem Herrn ‚zu guten Werken‘ geschaffen sind, das heißt, bestimmt, gute Werke zu vollbringen. Auch sagt die Schrift klar, daß ein lebendiger Glaube nicht ohne Frucht, ohne gute Werke sein wird. Aber diese Werke sind nicht die Voraussetzung zur Rettung, sondern vielmehr ihr Ergebnis! Weil wir aus Gnade gerettet sind, deshalb möchten wir für unseren Herrn leben und gute Werke tun, und dies völlig ohne Druck und Zwang (2.Korinther 5:14-15). Die Rettung hängt nicht im geringsten von unseren Werken ab, aber sie bewegt uns zu Werken. Das ist jedoch etwas ganz anderes als was der Wachtturm hier vermittelt. Er vermittelt Sorge und Angst, nicht Heilsgewißheit und Herzensfrieden.

    Ein gutes Beispiel finde ich immer wieder in Johannes 15:1-8! Jesus vergleicht sich dort mit einem Weinstock, seine Jünger mit den daran wachsenden Reben. Wenn eine Rebe mit dem Weinstock (nicht nur mit einem vertretenden Sklaven oder einer Sklavenorganisation!) verbunden ist, dann braucht sie sich nicht ständig zu sagen: ‚ich muß jetzt blühen, ich muß jetzt Frucht tragen!‘. Wenn der Saft des Weinstocks in die Rebe steigt, wird sie blühen und Frucht tragen, jede in ihrer Art und nach ihrer Möglichkeit. Wenn Christus durch seinen Geist wirkt, werden jene, die mit ihm verbunden sind, ohne Druck und Zwang christliche Werke hervorbringen. Sie anerkennen: wir leben, weil wir mit dem Weinstock verbunden sind. Rettung nur aus Gnade!

    Der Jesus – PLUS – Plan

    Was die WTG in diesem Wachtturm schreibt, erinnert mich sehr an eine Auffassung, die nicht nur unter Jehovas Zeugen und auch nicht nur erst in unserer Zeit vertreten ist und wird. Ich möchte diese Haltung hier den ‚Jesus-plus-Plan‘ nennen, indem ich an Stelle des Wortes Gnade oder unverdiente Güte den Namen Jesus setze, der ja die Grundlage der Gnade ist (1.Korinther 3:11).
    Es gab und gibt Menschen und Gemeinschaften, welche die Auffassung vertreten, daß selbstverständlich Jesus, sein Opfer, das Lösegeld, das heißt Gottes Gnade oder unverdiente Güte, erforderlich sei zur Rettung und daher im Glauben angenommen werden müsse. Aber sie genüge nicht zur Rettung
    Manche sagen:

    • zur Rettung sind auch Werke erforderlich (Werkgerechtigkeit und Leistungsdenken);

    • zur Rettung muß man bestimmte Tage halten (Sabbat);

    • zur Rettung muß man einer bestimmten Kirche oder Gemeinschaft angehören;

    • zur Rettung muß man bestimmte Personen anerkennen (Apostel, Propheten);

    • zur Rettung muß man neben der Schrift bestimmte Autoritäten anerkennen (Bücher, Lehren usw.).
    Das alles gab es schon zu Zeiten des Paulus! Da gab es welche, die behaupteten:

    • Zur Rettung – Christus ja, aber auch die Beschneidung
    • Zur Rettung – Christus ja, aber auch den Sabbat oder

    bestimmte Feste oder Speisevorschriften

    Sie meinten es alle gut; aber Paulus machte in den Briefen an die Galater und Kolosser sehr deutlich, daß dies nicht das Evangelium Jesu Christi ist. Er widerstand auch Petrus, als der sich mit einer falschen Rücksichtnahme auf die Jerusalemer Judenchristen nicht eindeutig im Sinne des Evangeliums verhielt (Galater 2:11-16). Für Paulus ging es hier nicht mehr um – tolerierbare – Meinungsverschiedenheiten im Auslegen bestimmter Texte, sondern um den Kern des Evangeliums. Für ihn waren diese ‚Jesus-plus-Pläne‘ ein anderes Evangelium. Darum seine scharfen Worte in Galater 1:6-9: Ich wundere mich, daß ihr Euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, (wo) es (doch) kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren. Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht. Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht! (rev. Elberfelder Übersetzung). Die Rettung aus Gnade im Glauben allein, die Freiheit, die wir dadurch in Christus erhalten haben, die standen für ihn nicht zur Diskussion. Das machte er für die damaligen Christen und auch für uns heute ganz deutlich.

    Die Formulierung des Wachtturms ’nicht allein durch Werke‘ verdreht die biblische Botschaft in ihr genaues Gegenteil. Sie ist tatsächlich ein anderes Evangelium. Ich hoffe und wünsche, daß doch zahlreiche Zeugen dies merken mögen und sich an den wenden, der ihre Rettung völlig bewirkt hat: an Christus!
    E.F.

    Und das deckt sich mit der Formulierung des Paulus an
    die Römer Kap. 3:

    Vor Gott sind alle Menschen schuldig
    9 Haben wir Juden nun irgendeinen Vorzug vor den anderen Menschen? Ich sage: Nein! Denn eben habe ich allen Menschen – ob Juden oder Nichtjuden – bewiesen, dass sie unter der Herrschaft der Sünde leben.

    10 Dasselbe sagt schon die Heilige Schrift: „Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist.

    19 Nun wissen wir: Das Gesetz Gottes gilt gerade für die, denen es gegeben wurde. Deshalb kann sich keiner herausreden. Alle Menschen auf der Welt sind vor Gott schuldig.
    20 Denn kein Mensch wird jemals vor Gott bestehen, indem er die Gebote erfüllt. Das Gesetz zeigt uns vielmehr unsere Sünde auf.
    Wen spricht Gott von seiner Schuld frei?
    21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt.
    22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:
    23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.8
    24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Michael,

    was denkst du denn:
    War es umsonst?
    Welche Gefühle kommen in dir hoch, wenn du daran denkst?

    Ich glaube, deine Frage kannst du dir nur selbst beantworten, weil es letztendlich an deiner Sichtweise und Einstellung liegt, wie du deine Vergangenheit betrachtest und welche Macht du ihr verleihst.

    Was hast du früher von und mit ZJ gelernt? War alles verkehrt? Was hattest du persönlich für positive Erfahrungen? Was für negative? Was kommt in dir hoch, wenn du heute daran denkst?

    Vergangene Opfer, Chancen, Gelegenheiten, wasauchimmer, sind vorbei. Schlimm wäre es nur, wenn man die aktuellen Möglichkeiten im JETZT verpasst.

    Als Jesus darauf hinwies, dass jeder Tag seine eigenen Sorgen genug hat, sprach er von der Gegenwart. Weder die übermäßige Sorge bzgl. der Zukunft noch das ewige Rumrühren in der Vergangenheit bringt einen weiter. Betonung liegt für mich auf „ewig“, weil man zum Bewusstmachen das schon eine zeitlang braucht. Irgendwann ist dann aber gut, man baut auf seinen Erkenntnissen und bewusst-gemachten Gefühlen auf und konzentriert sich wieder auf die Gegenwart.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    >>..war dann alles umsonst? Die vielen Stunden im PD,beim Bauen und Renovieren von Säälen, Kongeressauf- und abbau etc.,für wen haben wir das getan?? Ganz zu schweigen von dem, auf was wir bzw. viele von uns alles verzichtet haben, Ausbildung-Ehe-Kinder usw. Alles umsonst? <<

    Du hast recht, Michael.

    Viele von uns haben auf Ausbildung, Familie, Berufskarriere, Eigenheim und Altersabsicherung verzichtet, weil sie voller Überzeugung das getan haben, was der Sklave von ihnen verlangt hat. Sie glaubten, dass Harmagedon innerhalb der Generation kommen wurde, die 1914 erlebt hat. Und nun?

    Ja, es ist schwer die vielen liebgewordenen Dinge hinter sich zu lassen. Das gilt für Mitglieder Babylons der Großen ebenso wie für Zeugen Jehovas, doch lieber ein schreckliches Ende, als ein Schrecken ohne Ende.

    Du fragst für wen wir das alles getan haben? Der Sklave ist nicht gleichbedeutend mit Jehova. Wir haben durch Jehovas Geist sehr viel gelernt, auch zwischen IHM und dem Sklaven zu unterscheiden. Für uns hat Jehova oberste Priorität, und wenn der Sklave das ebenso sieht, gibt es keine Probleme.

    Ede

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Für uns hat Jehova oberste Priorität, und wenn der Sklave das ebenso sieht, gibt es keine Probleme.“

    Sähe die WTG das auch so, dann gäbe es BI garnicht, weil dafür dann überhaupt keine Notwendigkeit bestände. 😉

    LG Ulli

  • Igel
    April 2, 2011

    Hallo Michael,

    ich stehe vor der gleichen Frage, ich hätte auch gern eine Ausbildung und Kinder, auch beim bauen von Selters bis zum Kö-Saal war ich dabei. Für mich muss ich sagen JA! Hätte nicht sein müssen. Aber ich hatte in meiner Jugend die Wahl welchen Weg ich gehen wollte und auch gegangen bin. Heute muss ich sagen meine zwei größten Fehler in der Jugend waren 1. Im Herrn zu heiraten, und 2. mich in die Organisation hineintaufen zu lassen.
    Aber wer hat in seiner Zeit als Jugendlicher keine Fehler gemacht, wenn man älter wird, wird man sicherlich reifer und hat mehr Erfahrung, aber Fehler machen wir weiterhin, und in meiner Zeit als tätiger Z.J. habe ich auch viel gutes gelernt angefangen vom freien Reden vor Leuten, ich habe Bibelverständnis erlangt, kann auf Menschen ohne Vorurteil zugehen u.s.w.
    Es ist also wie immer im Leben Gutes und Schlechtes liegen dicht beisammen, wir können nur unser Unterscheidungsvermögen schulen die Fehler abhaken und nach vorn sehen.
    Außerdem haben wir jetzt die Erkenntnis wessen Kinder wir sein wollen und wer unser Retter ist! Nicht die alten Herrn unserer Mutter WTG sowie Vater Satan , sondern Jesus Christus denn nur er und Jehova unser Vater kann ewiges Leben schenken und das wird immer die richtige Entscheidung im Leben sein ist es nicht schön! Es gibt eine Entscheidung wo man keinen Fehler machen kann und das was man im guten Glauben an Jesus und Jehova aber in der Org. der WTG getan hat und weiter tut wird sicher auch von Jesus anerkannt werden!

    LG Igel

  • matthäus
    April 2, 2011

    Lieber Igel deinen Schlußsatz:

    >> im guten Glauben an Jesus und Jehova aber in der Org. der WTG getan hat und weiter tut wird sicher auch von Jesus anerkannt werden!<<

    …möchte ich insofern "in Frage" stellen weil Jesus in der Bergpredigt was gesagt hat?

    22 Am Tag des Gerichts werden zwar viele sagen: 'Aber Herr, wir haben doch als deine Propheten das weitergesagt, was du selbst uns aufgetragen hast! Wir haben doch in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mächtige Taten vollbracht!' 23 Aber ich werde ihnen antworten: 'Ich kenne euch nicht, denn ihr habt nicht nach meinem Willen gelebt. Geht mir aus den Augen!'"

    Wenn jemand den Willen der LK tut – ihre Lehren übernimmt – riesige Immoblienwerte mit schafft – alleine das Bossert Hotel wurde im Laufe von Jahren aufwendigst restauriert (suche einmal bei Googel nach Bossert Hotel und du wirst Augen machen) um dann für 200 Millionen Dolar zu verkaufen – wo haben diese Brüder und Schwestern hierbei die Interessen Jesu vertreten oder seinen Willen getan – er der nicht einmal eine kleine Wohnung besaß !?
    Oder wurde hierbei etwas für die Interessen des Königreiches getan bzw. die gute Botschaft verbreitet?

    Damit muß jeder sich den Ausagen Jesu stellen – er ist der Richter, doch seine Worte: "Geht mir aus den Augen!" sollte man nicht leichtfertig beiseite schieben.

    lg. Matthäus

    26.06.2012 auf 14:32

    Zum 300.000sten Besucher auf der sehr erfolgreiche Informationsplattform “BRUDERINFO” meinen herrzlichen Glückwunsch, auch an alle die hier mitgewirkt haben.

    Möge dieses Forum noch vielen helfen die WAHRHEIT hinter der sogenannten “Wahrheit von ZJ” zu entlarfen. Diese Wahrheit macht uns frei so wie es Paulus auch den Galatern schrieb:

    Gal.5:

    Bewahrt die Freiheit, die Christus euch schenkt!

    1 Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben. Jetzt kommt es darauf an, dass ihr euch nicht wieder vom Gesetz versklaven lasst. … Wer sich beschneiden lässt, der muss das ganze Gesetz mit allen seinen Forderungen befolgen. 4 Wenn ihr aber durch das Gesetz vor Gott bestehen wollt, dann habt ihr euch von Christus losgesagt und Gottes Gnade verspielt.

    5 Wir aber vertrauen darauf, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus von Gott angenommen werden. Er hat uns ja durch seinen Geist diese Hoffnung geschenkt. 6 Wenn wir mit Jesus Christus verbunden sind, ist es völlig gleich, ob wir beschnitten oder unbeschnitten sind. Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in Taten der Liebe zeigt.

    7 Es hat so gut mit euch angefangen! Wer konnte euch nur so beeinflussen, dass ihr der Wahrheit nicht mehr folgen wollt? 8 Gott bestimmt nicht! Er hat euch ja auf diesen Weg des Glaubens geführt! …

    Wer euch aber im Glauben durcheinander bringt, wird seiner Strafe nicht entgehen, wer er auch sein mag. 11 Liebe Brüder und Schwestern! Manche Leute behaupten, ich selbst würde alle Christen dazu drängen, sich beschneiden zu lassen. Würden mich die Juden dann aber noch verfolgen? Dann brauchte auch niemand mehr Anstoß daran zu nehmen, dass ein Gekreuzigter der von Gott versprochene Retter ist. 12 Wenn diese Leute euch so hartnäckig die Beschneidung aufdrängen wollen, dann sollen sie sich doch gleich kastrieren lassen!

    Leben durch die Kraft des Geistes

    13 Durch Christus wurde euch die Freiheit geschenkt, liebe Brüder und Schwestern! Das bedeutet aber nicht, dass ihr jetzt tun und lassen könnt, was ihr wollt. Dient vielmehr einander in Liebe. 14 Denn wer dieses eine Gebot befolgt: “Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!”, der hat das ganze Gesetz erfüllt.

    Macht bitte weiter so!
    lg. Matthäus

  • Igel
    April 2, 2011

    Lieber Matthäus,

    sicher hast du Recht, und es ist sicher besser dem Rat Jesu zu folgen und aus ihr hinauszugehen, aber als ich Aktiv war habe ich im Glauben das richtige zu tun gehandelt, und deshalb viele Erfahrungen sammeln müssen wie heute keine Berufsausbildung zu haben, denn in der DDR war Berufsausbildung mit vormilitärischer Ausbildung verbunden was wir ablehnten, und ich glaube diese Entscheidung ist auch nach der Lehre Jesu vertretbar und auch heute mit der neuen Erkenntnis noch richtig. Wir haben nicht das Recht zu richten aber unser Vater kann in unser Herz schauen und kennt die Beweggründe für unser Handeln weshalb nur er das Urteil sprechen kann!
    Die Aussage Jesu in der Bergpredigt bezieht sich meiner Meinung nach auf die geistigen Führer der Religionsorganisationen der Welt Satans.
    Es gibt auch hier auf BI Brüder und Älteste die noch Aktiv sind aber die Lehren soweit sie nicht mit der Bibel übereinstimmen ablehnen und damit kann man sicher Leben und auch die Hoffnung auf Rettung haben.
    Ich glaube alle Religionen der Welt die von Menschen geleitet werden gehören zu Satans Welt, selbst wenn BI eine neue Org. gründen würde währe sie immer ein Teil Satans irdischer Welt, da er der Herrscher der Welt ist.
    Also kann man egal in welcher Org. man sich befindet gerettet werden denn es reicht im Geist aus ihr hinauszugehen und die Lehren wie die Beröer zu prüfen das falsche verwerfen und das gute zu tun wie Jesus es von uns verlangt.

    LG Igel

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Igel

    So wie Du es beschreibst, ging es fast allen Zeugen. Ich hatte das Glück in einem Orga-kritischen Haus aufgewachsen zu sein. So nahm ich mir die Freiheit eine relativ gute Berufsausbildung zu machen und nicht im Herrn zu heiraten. Trotzdem ist meine Frau inzwischen fast 30 Jahre getauft.
    Das mit der Taufe war gar nicht so einfach weil kein Ältester das abgesegnet hatte, aber dann ist sie in Bremen einfach zu den Bezirkskonkress Täuflingen gestanden und wurde getauft.
    Wenn ich im Herrn geheiratet hätte, wäre sie dann auch gläubig geworden? Mein Fall beweist mir dass es so nicht gemeint sein kann wie es die Orga auslegt.
    Ich denke im Herrn heiraten bedeutet, man soll keinen Bruder/Schwester heiraten welche der Organisation folgen. Sondern man soll nur im Herrn Jesus und dem Herrn Jehova heiraten. Das habe ich getan, auch wenn sie damals noch Katholikin war.

    Du schreibst, wenn BI eine Organisation werden würde…
    Ich wäre so schnell hier weg, so schnell kann man gar nicht schauen. Denn jede Art von Organisation ist teuflisch. Nur kleine Einheiten wie Freundeskreise, die Familie usw. sind Gott gewollt. Alles was größere Ausmaße annimmt ist die Fortsetzung des Nimrod’schen Gedankens die Menschen zu vermassen.
    Aber Christ sein heißt frei sein! Deshalb darf man sich niemals einer Glaubensorganisation formal anschließen.
    BI hat es in den letzten 2 Jahren bewiesen, dass sie ohne das ganze Organisationsgedöns, Spendenaufrufe oder Werbeeinnahmen auskommt. Ich hoffe das bleibt noch einige Zeit so.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo Alois,

    sehe ich auch so. Eine menscliche Organisation durch eine andere zu ersetzen bringt nix.

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Alois,
    als Katholikin wird deine Frau ja eh´ schon an Jesus geglaubt haben, also habt ihr auch „im Herrn“ geheiratet.
    Außerdem ist das sowieso eine Auslegungssache. Es wird immer gesagt das „im Herrn“ heiraten bedeutet, dass es ein Christ sein soll. Aber vielleicht wollte Paulus damit ja nur sagen, dass man auch dabei in der Weisheit und Liebe des Herrn handeln sollte…

    Wie die Orga das sieht, darüber braucht man sich wahrhaftig keine Gedanken mehr zu machen. Schon alleine das sie „im Herrn“ ummünzt zu „in der WTG“, zeigt das sie Lichtjahre vom Wort Gottes entfernt sind.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    >> …beim bauen von Selters bis zum Kö-Saal war ich dabei. <<

    Hallo Igel

    Dann müssen wir ungefähr zur gleichen Zeit dort gedient haben. Erinnerst du dich noch an das Setzen der Verbindungsbrücke zwischen dem Hauptgebäude und Haus 3, oder an Selters-Gold? Der Lehm klebte wie Sch… am Stiefel.

    Ede

  • Igel
    April 2, 2011

    Lieber Edelmuth,

    ja kann mich noch gut an den Lehm erinnern, mit der Verbindungsbrücke kann ich jetzt nichts anfangen da ich an der Lüftungsanlage für die Druckmaschienen mitgearbeitet habe, was alles Innenarbeit war. Ich konnte aber mal Seltersluft schnuppern,
    und kam zu der Erkenntnis, nicht auf Dauer da arbeiten zu wollen denn alles war zu geregelt. Ich möchte aber mein Leben gern selbst gestalten, dennoch es war schön und die Erfahrung für mein Leben von Vorteil.
    LG Igel

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Michael,
    ZITAT:
    …wenn nun wirklich der Sklave sich als “böse”erweist und wir mit ihm viele Jahre oder Jahrzehnte zusammengearbeitet haben,war dann alles umsonst?Die vielen Stunden im PD,beim Bauen und Renovieren von Säälen,Kongeressauf- und abbau etc.,für wen haben wir das getan??Ganz zu schweigen von dem,auf was wir bzw.viele von uns alles verzichtet haben,Ausbildung-Ehe-Kinder usw.Alles umsonst?“

    Ich sag´s mal ungeschminkt: In dem Sinne, das alles für Gott und um die eigene Haut zu retten, getan zu haben: Jap…es war absolut für die Katz´.

    Aber kein ehrliches und inniges Gebet, kein liebevolles Wort an einen bedrückten Bruder oder eine Schwester, keine helfende Hand die man gereicht hat um anderen beizustehen, wird bei unserem Vater und unserem Herrn unbemerkt geblieben sein.
    Das trifft auf alles zu, dass den Ursprung in einer barmherzigen Herzenseinstellung hat.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2011

    Liebe Ulli

    Wenn man erkennt dass der „Reiche“ die Organisation ist, die Arbeiter die predigenden Zeugen sind, der Gerechte Jesus ist, dann versteht man die Worte des Jakobus besser:

    Jakobus 5
    1. Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommt!
    2. Euer Reichtum ist verfault, und eure Kleider sind mottenfräßig geworden.
    3. Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird zum Zeugnis sein wider euch und euer Fleisch fressen wie Feuer; ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen.
    4. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, der von euch vorenthalten ist, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor gekommen.
    5. Ihr habt in Üppigkeit gelebt auf der Erde und geschwelgt; ihr habt eure Herzen gepflegt wie an einem Schlachttage.
    6. Ihr habt verurteilt, ihr habt getötet den Gerechten; er widersteht euch nicht.
    7. Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn. Siehe, der Ackersmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh-und Spätregen empfange.
    8. Habt auch ihr Geduld, befestiget eure Herzen, denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen.

    Der Gerechte, also Jesus wurde geistig getötet, weil sie ihn beiseitegeschoben haben um sich selbst als Retter für das Volk auszugeben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    April 2, 2011

    Liebe Schwester Ulli,

    du triffst den Nagel mal wieder auf den Kopf.

    Zitat: Aber kein ehrliches und inniges Gebet, kein liebevolles Wort an einen bedrückten Bruder oder eine Schwester, keine helfende Hand die man gereicht hat um anderen beizustehen, wird bei unserem Vater und unserem Herrn unbemerkt geblieben sein.
    Das trifft auf alles zu, dass den Ursprung in einer barmherzigen Herzenseinstellung hat. Zitat Ende

    Wunderbar! Gut, dass ich deinen Kommentar gelesen habe, bevor ich angefangen habe zu schreiben…so schön hätte ich es nämlich nicht ausdrücken können… 🙂

    Schöne Grüße und vielen Dank

    Sascha

  • Eddi
    April 2, 2011

    Lieber Michael,

    Gott ist treu und vergisst nie die Liebe, die wir IHM gegenüber gezeigt haben. Das ist die biblische Zusicherung.

    Als wir Kinder der WTG waren wurde uns gesagt, dass wir dies alles für Jehova tun würden. Und wir haben es geglaubt und deshalb haben wir es tatsächlich für unseren Schöpfer getan. Er sieht das Herz und weiß dies auch. Wir haben nicht auf eigene Rechnung dies alles erbracht. Bestimmt wird die Organisation dies in absehbarer Zeit auch noch so hinstellen, ihre Mitglieder als selbstsüchtig hinstellen. Spätestens, wenn sie in der Auflösung begriffen ist. Sie vermittelt ja immer öfter, dass „einige in dem einen oder andern Punkt über das Ziel hinaus gegangen wären, z. B. bei den Endzeitprophezeigungen. Dabei war es die Gedankenmaschinerie von oben.

    Aber unser Gott weiß es besser. Aller Verzicht nützt uns insofern, als dass wir jetzt im Verzichten geübt sind. Das haben wir schon vielen andern voraus. Und jetzt kommt die Erkenntnis dazu, dass unsere bisherige „Erkenntnis“ eine Sandburg war. Na ja, wir werden eine ganze Ewigkeit lernen, gut, heute damit anzufangen.

    Jetzt ist es zwar immer noch total ärgerlich, auf eine gute Ausbildung etc. verzichtet zu haben und das eigene Häuschen könnte auch schon stehen, aber sieh es mal so: Kein Haus nimmt dir niemand weg, kein Vermögen kann nicht verspekuliert werden, das Einzige, was dir niemand nimmt: Deine Erfahrung, deine Weisheit, dein Glaube.

    Ach ja, ich wohn´auch zur Miete 🙂
    Liebe Grüße
    Eddi

  • Dennis
    April 2, 2011

    Liebe Ulli, Eddi, Glocknerkönig

    danke für Eure Antworten. Ich habe sehr umfangreiches Material zur WTG-UNO-Sache, von daher stimme ich euch natürlich zu.

    Die Lügen der WTG über diese Assoziierung, ihrer Ziele und Inhalte sind mir gut bekannt. Das Scheinheiligkeit, mit der sie 10 Jahre die Brüder und die Weltöffentlichkeit hinter´s Licht geführt haben, geht über keine Kuhhaut.

    Die entsprechenden Artikel zwischen 1991-2000 sprechen Bände und entlarven zusätzlich die Heuchelei.

    Mir ging es speziell um die Behauptung, dass die WTG während ihrer Zugehörigkeit als NGO, Projekte für Homosexuelle und andere Minderheiten finanzielle unterstützt hätte.

    In der Bewertung der UNO-Sache sind wir uns alle einig.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    April 2, 2011

    Entschuldigung, ich habe irgendwo gelesen, dass ein Bruder die Info über die Stellungnahme von Pikl/Glockenthin zum Körperschaftverfahren haben wollte, weil dort einige Dinge definitiv anders gesagt wurden als sie heute gehandhabt werden. Ich hab aber nicht mehr gefunden wo ich das gelesen habe und stelle den Text jetzt allgemein rein.

    Hier der Auszug,den ich eben noch fix rauskopiert habe. Ich will lieber nichts dazu erklären. (Die Zahlen sind Fußnotenverweise)

    Kopie: (Erklärung: genannter Herr Link war Rechtsgutachter)
    b) Beendigung der Mitgliedschaft durch Gemeinschaftsentzug (S. 23 ff.)
    Link vertritt die Auffassung, bei der Religionsgemeinschaft gebe es “Sanktionsmechanismen zur Durchsetzung der Glaubensgebote”. Als ein Mittel hierfürsieht er die Androhung des Gemeinschaftsentzugs für “eine Fülle von Handlungsweisen”
    an, “ die zentrale Werte des freiheitlichen Gemeinwesens tangieren”.
    Die vorurteilsfreie Untersuchung der Praxis und Lehre der Zeugen Jehovas offenbart jedoch, daß ein Gemeinschaftsentzug relativ selten vorkommt62, sowie sein Sinn und Zweck ein anderer ist. In der dem Oberverwaltungsgericht Berlin vorgelegten Selbstdarstellung „Kurzdarstellung ihrer inneren Ordnung und ihrer Wirkungsweise“ beschreibt die Religionsgemeinschaft ihre Vorgehensweise wie folgt:
    „BEHANDLUNG VON VERSTÖSSEN GEGEN CHRISTLICHE MASSTÄBE
    Wenn ein Glied einer Versammlung gegen biblische Maßstäbe verstößt, gibt es im Grundsatz 4
    Möglichkeiten der Behandlung:
    1. In den meisten Fällen wird es sich um einen unabsichtlichen Verstoß gegen einen biblischen Grundsatz handeln, welchen der Betroffene erkennt und sich daraufhin selbst zurechtweist, indem
    er Gott um Vergebung bittet, und sich bemüht, eine Wiederholung zu vermeiden.
    2. Handelt es sich um eine gewichtigere Verfehlung, von der Älteste der örtlichen Versammlung erfahren, werden 2 Älteste der örtlichen Versammlung dem Betreffenden helfen, sein Fehlverhalten zu erkennen, zukünftig davon abzulassen und sein gestörtes Verhältnis zu Gott wieder in Ordnung zu bringen.
    3. Wird dagegen eine schwere Sünde begangen, die gemäß der Bibel einen Gemeinschaftsentzug zur Folge haben könnte, und von der Älteste der örtlichen Versammlung erfahren, prüft die
    Ältestenschaft zunächst, ob die Voraussetzungen zur Einsetzung eines Rechtskomitees vorliegen. Voraussetzung dafür ist entweder ein Geständnis des Betroffenen über sein Fehlverhalten oder die
    Aussage von mindestens 2 Tatzeugen. Andernfalls kann kein Rechtskomitee gebildet werden, und es können auch keine Sanktionen verhängt werden, weil Gott sich die Entscheidung als höchster Richter vorbehält.
    Wenn die Voraussetzungen für ein Rechtskomiteeverfahren vorliegen, wird ein Rechtskomitee aus mindestens 3 Personen eingesetzt, das sich mit diesem Fall befaßt. Sein oberstes Ziel ist es, dem Betroffenen zu helfen, wieder ein gutes Verhältnis zu Gott zu erlangen, um weiterhin ein Glied der Versammlung bleiben zu können. Als Glieder des Rechtskomitees werden nach Möglichkeit Personen ausgewählt, die den Betroffenen gut kennen und ein gutes Verhältnis zu ihm haben, um die Voraussetzung zu schaffen,
    daß der Betroffene seine Verfehlung und die Notwendigkeit der Umkehr erkennt und die gebotene Hilfe annimmt. Der Betroffene wird zu einer Anhörung vor dem Rechtskomitee eingeladen. Es wird ihm dargelegt, welche Verfehlung ihm zur Last gelegt wird. Ihm wird Gelegenheit gegeben, zu der Anschuldigung Stellung zu nehmen, so daß ihm rechtliches Gehör gewährt wird. Der Betroffene kann zu seiner Verteidigung Zeugen benennen und anderes Beweismaterial vorlegen, welches vom Rechtskomitee zu prüfen ist.
    Manchmal sind mehrere Verhandlungen vor dem Rechtskomitee erforderlich, bis es zu einer Entscheidung kommt. Hauptziel ist in jeder Phase des Verfahrens, dem Betroffenen liebevoll zu
    helfen und Barmherzigkeit zu erweisen. Sofern der Betroffene während des Rechtskomiteeverfahrens gottgefällige Reue zeigt, also seinen Fehler einsieht, wird ihm nicht die Gemeinschaft entzogen, sondern geholfen, ein gutes Verhältnis zu Gott wiederherzustellen. Nur wenn der Betroffene nicht mehr bereit ist, zu einem Leben nach biblischen Grundsätzen zurückzukehren, wird ihm die Gemeinschaft entzogen. Gegen diese Entscheidung kann er Berufung einlegen. Dann wird ein unabhängiges Berufungskomitee von Ältesten außerhalb der Gemeinde eingesetzt, das sich nochmals mit dem gesamten Fall beschäftigt.
    4. Der Betroffene zieht es vor, anstelle der Mitwirkung in einem Verfahren vor dem Rechtskomitee von sich aus die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas zu verlassen. In diesem Fall wird die Angelegenheit nicht weiter verfolgt. Sollte er zu späterer Zeit den Wunsch haben, in die Gemeinschaft zurückzukehren, müßte er einen Wiederaufnahmeantrag stellen, in dessen Behandlung seine damalige Verfehlung mit zur Sprache käme63.
    VERLASSEN DER GEMEINSCHAFT
    Personen, die nicht mehr den Wunsch haben, Zeugen Jehovas zu sein, und diese Sinnesänderung entweder mündlich oder schriftlich oder durch ihr Verhalten zum Ausdruck bringen, werden von Jehovas Zeugen als solche betrachtet, die die Gemeinschaft verlassen haben64.

    62 Stark und Iannaccone aaO, S. 136: „denjenigen, die nicht den Erfordernissen entsprechen, kann die Gemeinschaft entzogen werden, aber üblicherweise verlassen sie die Gemeinschaft aus eigenem Antrieb.“ (Übersetzung des Verfassers).
    63 S. 27 ff. Dort neben umfangreichen Literaturhinweisen folgende Schriftstellenverweise: Galater 6:1: „… im Geist der Milde wieder zurechtzubringen, … “ Jakobus 5:14, 15: „… Und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“ 1. Korinther 5:11-13: „… ‚Entfernt den bösen Menschen aus eurer Mitte.'“ Josua 7:19: „Dann sprach Josua zu Achan: ‚Mein Sohn, gib bitte Jehova, dem Gott Israels, die Ehre, und leg ihm ein Bekenntnis ab, und teil mir bitte mit: Was hast du getan? Verhehle es mir
    nicht!'“ Johannes 8:17: „Auch in eurem eigenen GESETZ steht geschrieben: ‚Das Zeugnis zweier Menschen ist wahr.'“
    64 S. 35 Dort neben umfangreichen Literaturhinweisen folgende Schriftstellenverweise: 1. Johannes 2:19: „Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber sie sind weggegangen, damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind.“ Johannes 15:17-19: „Diese Dinge gebiete ich euch,daß ihr einander liebt. Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid,sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ Johannes 17:14-16: „Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehaßt, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich
    kein Teil der Welt bin. Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt wegzunehmen, sondern um dessentwillen, der böse ist, über sie zu wachen. Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin.“

    Unzutreffend vertritt Link mit Bezug auf den Gemeinschaftsentzug die Auffassung: “Um die Wirksamkeit dieser Sanktion zu verstehen, muß man bedenken, daß mit der Zugehörigkeit zur Organisation die Verbindungen zur gesellschaftlichen Außenwelt praktisch weitgehend gekappt werden”. Eine solche gesellschaftliche Isolation der Zeugen Jehovas gibt es nicht. Diese Darlegungen sind daher schon vom Ansatz her falsch. Verbindungen zur gesellschaftlichen Außenwelt der Zeugen Jehovas gibt es in vielfältiger Weise. Jeder von ihnen ist in mannigfacher Weise in die sozialen und gesellschaftlichen Beziehungen seiner Umgebung, sei es am Arbeitsplatz oder in der Schule, sei es zu Hause,
    in der Familie, in der Verwandtschaft oder in der Nachbarschaft, eingebunden. Zeugen Jehovas sind aktive Mitglieder in den unterschiedlichsten Vereinen, wie z. B. Sportvereinen, Klein-gärtnervereinen usw.65. Andererseits ist es ein ganz normaler Vorgang, daß Personen, die die gleichen Interessen und die gleichen Ideale haben, gern mehr Freizeit miteinander verbringen als Personen, die unterschiedliche Interessen haben. Auch ein Sportler wird sich in seinem und für seinen Verein engagieren und Zeit investieren. Das hat jedoch keine soziale Isolation zur Folge, auch wenn es dort in der Regel eine Vielzahl von Ausschlußgründen gibt. Es handelt sich hierbei um einen ganz normalen Vorgang, wobei, wie auch bei Zeugen Jehovas, die
    gesamtgesellschaftlichen Bezüge bestehen bleiben. Falsch ist es auch, wenn Link behauptet, daß es beim Gemeinschaftsentzug eine “totale Kontaktsperre” gäbe, die bis in die Familie hineinreiche, denn wie sich Zeugen Jehovas gegenüber ausgeschlossenen Ver- wandten verhalten, entscheiden diese selbst. Zu dem falschen Ergebnis kommt Link offensichtlich aufgrund eines unvoll-ständigen und damit sinnentstellten Zitats aus der Literatur der Religionsgemeinschaft. Richtig lautet die zitierte Passage: “ Ist ein sündiger Wandel nur den gläubigen Angehörigen bekannt
    geworden und unternimmt die Versammlung aufgrund der oben erwähnten Faktoren keine Schritte, so werden die gläubigen Verwandten wahrscheinlich die familiäre Gemeinschaft mit der betreffenden Person stark einschränken und sie als schlechte Gesellschaft ansehen(1. Kor. 15:33).“ Durch das weggelassene Wort „wahrscheinlich“ wird jedoch gerade auf die eigene Entscheidung der in der Gemeinschaft verbleibenden Verwandten hingewiesen.
    Die Beteiligten bestimmen demnach selbst die Intensität der fortbestehenden familiären Beziehungen, wozu auch die Häufigkeit der Kontakte zählen mag. Wenn ein Zeuge Jehovas, der bei seiner Hingabe und Taufe freiwillig die Verantwortung vor Gott über- nommen hat, nach biblischen Grundsätzen zu leben, dieser nicht mehr nachkommen möchte, steht es ihm jederzeit frei, die Religionsgemeinschaft zu verlassen.
    Da, wie bereits ausgeführt, Zeugen Jehovas gesellschaftlich als Arbeitnehmer, als Hausfrau, als Nachbar, als Arbeitgeber usw., integriert sind, bedeutet ein Gemeinschaftsentzug nicht die Isolation des Betreffenden. Vielmehr gibt der Betreffende
    nunmehr anderen Interessen den Vorrang und geht seinen neuen Interessen mit anderen nach. In der Regel hat jemand, der die Religionsgemeinschaft verläßt, sich bereits längere Zeit vorher innerlich von ihr gelöst. Diese Person legt dann selbst keinen Wert mehr auf geistliche Gemeinschaft mit ihren früheren „Glaubensbrüdern“. Sie hat einen anderen neuen gesellschaftlichen Beziehungskreis aufgebaut. Ihr selbstgewählter Wechsel des sozialen Umfeldes ist natürlich auch mit Änderungen verbunden wie z. B. bei jedem Umzug, bei einem Arbeitsplatzwechsel und ähnlichem 66.
    Der Hinweis von Link über das Anfertigen von Aufzeichnungen betrifft nur Fälle, in denen getaufte Personen, die schon längere Zeit keine Gemeinschaft mehr mit Jehovas Zeugen pflegen, aber als solche noch bekannt sind, schwere Sünden begangen haben, die gemäß
    der Bibel einen Gemeinschaftsentzug zur Folge haben könnten. An entsprechender Stelle heißt es: “ Je nachdem, wie lange er schon untätig ist, und unter Berücksichtigung weiterer, oben genannter Faktoren mögen die Ältesten beschließen, die Angelegenheit
    offen zu lassen” 73.Somit kann Link an keiner Stelle belegen, daß die Vorkehrungen der Religionsgemeinschaft zur Beendigung der Mitgliedschaft in irgendeiner Weise als übermäßiger Druck zu werten ist. Da er dies jedoch als Grundlage seiner Überlegungen
    verwendet, müssen auch diese Schlußfolgerungen fehlgehen.
    (Kopie Ende)
    Ja, wenn es dem Zeugen Jehovas dient ist es kein Problem öffentlich ohne jede Schamgrenze zu lügen.

    Noch eine gute Nacht und einen erfrischenden Tag
    Eddi

  • matthäus
    April 2, 2011

    Liebe Eddi, vielen Dank für die Offenlegung obiger Fakten und deinem leider mehr als richtigem Schlußsatz. Zu dieser lügenhaften Behauptung noch ein Beleg aus eigener Erfahrung:

    >>Da, wie bereits ausgeführt, Zeugen Jehovas gesellschaftlich als Arbeitnehmer, als Hausfrau, als Nachbar, als Arbeitgeber usw., integriert sind, bedeutet ein Gemeinschaftsentzug nicht die Isolation des Betreffenden. Vielmehr gibt der Betreffende
    nunmehr anderen Interessen den Vorrang und geht seinen neuen Interessen mit anderen nach. …. Diese Person legt dann selbst keinen Wert mehr auf geistliche Gemeinschaft mit ihren früheren „Glaubensbrüdern“.

    Somit kann Link an keiner Stelle belegen, daß die Vorkehrungen der Religionsgemeinschaft zur Beendigung der Mitgliedschaft in irgendeiner Weise als übermäßiger Druck zu werten ist. Da er dies jedoch als Grundlage seiner Überlegungen verwendet, müssen auch diese Schlußfolgerungen fehlgehen.<< Ende des Zitats

    Nun ich bin Arbeitgeber und man hat bei den Angestellten (die ZJ sind) DRUCK ausgeübt um zu kündigen – ob hierbei eine Fa. zugrunde geht ist den Verantwortlichen sowas von wurscht wie wenn in China ein Fahrrad umfällt. Eine Person sie war für die Buchhaltung zuständig, war aber auch Pionier und wollte ihre Arbeit behalten. Doch nach entsprechneden Druck hat sie doch gekündigt.

    lg. Matthäus

  • Eddi
    April 2, 2011

    Guten Abend, Matthäus,
    guten Abend an alle lieben Brüder und Schwestern,

    viele wissen, dass man es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und ganz viele haben so unglaublich bittere Erfahrungen machen müssen, dass mir das Herz blutet.

    Aber unser himmlischer Vater leidet bei all dem noch mehr als wir und wir können sicher sein, dass er unglaublich stolz ist, wenn er sieht, dass wir uns trotzdem glaubensvoll bemühen. Und schließlich legt er wert auf die geprüfte Echtheit unseres Glaubens. Wir sind dann quasi TÜV-geprüft. Wir werden durch diese Prüfungen zu guten gebrannten Ziegeln um in Gottes Bau vollendet zu werden. Habt ihr das Bild einer Ziegelmauer vor Augen? Durch die versetzte Bauweise trägt jeder Ziegel zwei andere, aber er selbst wird auch von zwei anderen getragen. Lassen wir uns von dem lösungsmittelfreien Mörtel des Glaubens zusammen halten, damit unser himmlischer Vater mit unserem König Jesus Christus einen angenehmen und würdigen Ort des Verweilens vorfindet und die Einladung unserer Herzen an sie freudig aufgenommen werden kann.
    Die andern „Steine“ kommen noch. Ganz sicher, so wahr Gott lebt. Wenn wir zusammen halten und uns gegenseitig erbauen, vergeht die Zeit in dieser alten Welt schneller.

    Ich wünsche mir sehr, dass ihr alle wisst, dass ich mit euch fühlen möchte. Bald dürfen wir zusammen im Paradies leben. Und egal wo auch immer: Es wird unbeschreiblich schön sein. Und ich freue mich auf euch.

    In Liebe
    Eddi

  • AKAZIE
    April 2, 2011

    Hallo lieber Eddi,

    das ist ein sehr schöner Vergleich mit der Mauer, einfach und sehr logisch, prima so was und der Effekt ist viele Ziegel in dieser Bauweise ergeben ein solides Bauwerk.

    Danke nochmal AKAZIE

  • matthäus
    April 2, 2011

    Das hast du wieder einmal sehr schön formuliert liebe Eddi!
    Es ist eine riesen Schande das jene die die Verantwortung hätten als Hirten FÜR die Schafe dazu sein gerade die sind (Ausnahmen bestätigen die Regel) die die Schafe schinden und vertreiben.
    Hier fällt mir immer wieder Hes. 34 ein und in ähnlicher Weise mußte auch Jesus selbst diese Erfahrung machen:

    Matth. 9:36 Als er die vielen Menschen sah, hatte er großes Mitleid mit ihnen. Sie waren hilflos und verängstigt wie eine Schafherde ohne Hirte.

    Warum soll es heute anders sein?
    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Eddi,
    lügen ohne jede Schamgrenze, ja…das haben sie drauf, das beherrschen sie tatsächlich aus dem ff.
    Was wieder mal ihren Unglauben beweist und die Frage beantwortet, in welcher Hand sie sich wirklich befinden – auch wenn sie an den Teufel wahrscheinlich genauso wenig glauben, wie an Gott und Jesus.

    Für jemandem der die Wahrheit liebt, ist dieser Lug & Betrug und der Erfolg den sie damit auch noch haben – mit Verlaub gesagt – einfach nur zum brechen.

    LG Ulli

  • Robin
    April 2, 2011

    Hallo Ulli,

    zu deiner Feststellung (dein Kommentar vom 21. Juni 2012 um 12:03):
    „Was wieder mal ihren Unglauben beweist und die Frage beantwortet, in welcher Hand sie sich wirklich befinden“,
    passt auch, was mich auf dem Bezirkskongress letzten Samstag besonders schockiert hat. Hier ein kurzer Bericht:

    Am Samstag Vormittag um 9.40 wurden die Anwesenden damit beglückt, wie zwei am Tag zuvor veröffentlichten Broschüren im Predigtdienst angeboten werden sollten. Das Thema zu einer Vortragsreihe:

    Aufrichtigen Menschen helfen . . .

    Ihren geistigen Vater zu lieben (Apostelgeschichte 13:48; 16:14)

    Ihre geistige Mutter zu lieben (Sprüche 6:20)

    Hier mein Schockerlebnis:

    Unser himmlischer Vater wurde in diesem Vortrag tatsächlich als „GEISTIGER VATER“ bezeichnet.
    Für mich war mein „geistiger Vater“ bis dahin der Bruder, der mich vor etlichen Jahren zu den Zeugen Jehovas gebracht hat.

    Auf der Wt-CD fand ich:

    Paulus als geistigen Vater der Versammlung (Einsichtenbuch 1, S. 677 ERZIEHER) und

    Elia als Freund und geistiger Vater für Elisa (Wt 1.9.2003, S. 30-31 und Wt 1.11.2003, S. 31)

    Hier ein Zitat aus dem Einsichtenbuch 2, S. 776 zum Thema SAME:
    Das Buch Hiob wirft Licht auf diese Angelegenheit, denn darin wird gezeigt, wie Satan Hiob anklagt und dessen Lauterkeit gegenüber Gott in Frage zieht, um seine Anfechtung der Rechtmäßigkeit der Souveränität Jehovas zu stützen (Hi 1:6-12; 2:1-5). Der „Vater“ des Samens der Schlange ist demnach kein buchstäbliches Tier, keine buchstäbliche Schlange, sondern ein himmlischer geistiger „Vater“, Satan, der Teufel.

    Und hier ein Zitat aus Wt 1.4.1987, S 18 Abs. 8:
    Wer zuläßt, daß der Teufel sein geistiger Vater ist, wird mit ihm vergehen. Völlige Vernichtung, dargestellt durch das in Matthäus 25:41 erwähnte „ewige Feuer“, erwartet den Teufel und all jene Menschen, die sich nicht von ihm als ihrem Vater trennen (Matthäus 25:41-46).

    Jesus spricht im Matthäus-Evangelium sechs Mal von seinem und unseren „HIMMLISCHEN VATER“, der „Sklave“ wird sich schon was dabei gedacht haben, wenn er SEINEN GEISTIGEN VATER anbetet. Was er sich dabei gedacht hat zeigt das zweite Thema dieser Vortragsreihe:

    Ihre geistige Mutter zu lieben (Sprüche 6:20)

    Sprüche 6:20 Beobachte, o mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht das Gesetz deiner Mutter. (NWÜ)

    Im Vortrag wird, wie so oft, gesagt, dass dieser Vers eine zweite Erfüllung hat:
    Unser Vater ist Jehova – im Vortrag unser geistiger Vater – und unsere geistige Mutter ist die Organisation. So wie wir unseren Vater lieben und auf ihn hören sollen, so sollen wir auch unsere Mutter lieben und auf sie hören.

    Liebe Ulli, stell dir vor, den tausenden von Brüdern und Schwestern hat das anscheinend gefallen. Ich finde hierzu einen weiteren deiner Sätze passend:
    „Für jemandem der die Wahrheit liebt, ist dieser Lug & Betrug und der Erfolg den sie damit auch noch haben – mit Verlaub gesagt – einfach nur zum brechen.“

    Liebe Grüße
    Robin

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    Hallo Robin

    Wirklich sehr aufmerksam verfolgt.

    (Matthäus 24:45-48) . . .Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?

    46 Glücklich ist JENER Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber JENER übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘(NWÜ)

    46 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 48 Wenn aber jener als ein böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, (Luther 1984)

    46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! 47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber jener als böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten..(Elberfelder Bibel)

    46 Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! 47 Amen, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen. 48 Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht!, (Einheitsübersetzung)

    Beachtet man, dass Paulus hier von einem und denselben Sklaven spricht, der sowohl gut wie auch böse sein kann, wird deutlich, dass es sich bei Matthäus 24:45-51 nicht um die Herauswahl bzw. Kenntlichmachung des Treuen und Verständlichen Sklaven als Institution handeln kann, denn auch der linientreueste Hardliner wird zugeben, dass der Sklave in Brooklyn nicht sowohl gut als auch böse sein kann.

    Ede

  • Anna
    April 2, 2011

    Lieber Robin, liebe Brüder und Schwestern,

    danke für die Kongresseindrücke.

    So muss also unser Herr Jehova der unser Vater und Lebendgeber ist zum geistigen Vater werden. Ich habe das wie du auch noch ganz anders gelernt. Als „geistige Eltern“ sehe ich das Ehepaar das mit mir studiert hat. Danke für die Literaturhinweise.

    Und über die Rolle Satans auch richtig in den älteren Publikationen beschrieben als Vater aller, die in der Wahrheit nicht fest stehen. Was sagt uns Gottes Wort:

    Hier Johannes 8:42ff NWÜ

    42 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].

    Soweit ist es also gekommen, dass man falsche Lehren wie 1914, Generation, den Umgang mit Ausgeschlossenen, die Auslegung sich des Blutes zu enthalten usw. damit Jehova als geistigem Vater anlastet. All dieses sind Lügen wie damals im Garten Eden. Und diese Lügen machen die Brüder unglücklich. Damit hat der Teufel sein Ziel erreicht, dass unser himmlischer Vater falsch dargestellt wird.

    Jesus wollten die Pharisäer steinigen als er ihnen das gesagt hat. Uns, wenn wir es öffentlich sagen schließen sie aus.

    Erschütternd ist für mich der aus dem Zusammenhang gerissene Text aus Sprüche 6:20 als Kongressansprache über die Organisation die sich hier zur geistigen Mutter erklärt. Dabei ist dieser Vers als Ermahnung der Eltern an den Sohn vor Ehebruch gedacht. Damit reißt man wieder einen Vers aus dem Zusammenhang und gibt ihm auch noch eine 2. Erfüllung. Trarig ist wenn wie du es beschreibst es viele Brüder nicht merken.

    Hier einfach mal nachfolgend die Verse:

    Luther 1984
    Warnung vor Ehebruch
    20 Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters und lass nicht fahren die Weisung deiner Mutter.
    21 Binde sie dir aufs Herz allezeit und hänge sie um deinen Hals,
    22 dass sie dich geleiten, wenn du gehst; dass sie dich bewachen, wenn du dich legst; dass sie zu dir sprechen, wenn du aufwachst.
    23 Denn das Gebot ist eine Leuchte und die Weisung ein Licht, und die Vermahnung ist der Weg des Lebens,
    24 auf dass du bewahrt werdest vor der Frau deines Nächsten, vor der glatten Zunge der Fremden

    Elberfelder 1905 mit Querverweisen
    Erneute Warnung vor Ehebruch
    20 Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht die Belehrung deiner Mutter; (Sprüche 1.8) 21 binde sie stets auf dein Herz, knüpfe sie um deinen Hals. (Sprüche 3.3) 22 Wenn du einhergehst, wird sie dich leiten; wenn du dich niederlegst, wird sie über dich wachen; und erwachst du, so wird sie mit dir reden. (Psalm 119.172) 23 Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Belehrung ein Licht; und die Zurechtweisung der Zucht sind der Weg des Lebens: 24 um dich zu bewahren vor dem bösen Weibe, vor der Glätte der Zunge einer Fremden. (Sprüche 2.16)

    Und hier noch mal im Zusammenhang aus der NWÜ. Schade, dass hier die Überschrift fehlt, dass es sich um eine Warnung vor Ehebruch handelt.

    20 Beobachte, o mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht das Gesetz deiner Mutter. 21 Binde sie beständig auf dein Herz; knüpfe sie um deinen Hals. 22 Wenn du umherwandelst, wird es dich leiten; wenn du dich niederlegst, wird es dich behüten; und wenn du aufgewacht bist, wird es sich mit dir befassen. 23 Denn das Gebot ist eine Leuchte, und das Gesetz ist ein Licht, und die Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens, 24 um dich vor der schlechten Frau zu behüten, vor der Glätte der Zunge der Ausländerin.

    Da darf ich mich ja schon über die Ermunterung am Kongress freuen. Auf alle Fälle werde ich zusätzlich zur NWÜ noch 1 – 2 weitere Bibelübersetzungen mitnehmen und vergleichen.

    Herzliche Grüsse Anna

  • Sascha
    April 2, 2011

    Lieber Robin,

    danke für die Infos. Gab es denn bei dieser Vortragsreihe auch einen Teil über Jesus?

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Robin
    April 2, 2011

    Liebe Brüder,

    Jesus wird in der erwähnten Vortragsreihe nur am Rande erwähnt.

    Die Broschüre zum Vortrag „Aufrichtigen Menschen helfen… Ihre geistige Mutter zu lieben“ trägt das Thema „DER WILLE JEHOVAS WER LEBT HEUTE DANACH?“ Mit dieser Broschüre soll unseren Mitmenschen geholfen werden, die Zeugen Jehovas kennen zu lernen und sie zu „Gottes Organisation“ zu führen.

    (Johannes 6:44 wurde in den drei BK-Tagen mehrmals als „Jehova zieht die Menschen zu sich“ missbraucht.)

    In der 30-seitigen Broschüre (nicht im Vortrag!) wird Jesus eine Seite (19) gewidmet. Hier wird beschrieben, wie er den „tuvS“ gebildet hat. Unter anderem heißt es im dritten Absatz:
    „Jesus übertrug dem treuen und verständigen Sklaven die Verantwortung für alle Arbeiten, die im irdischen Teil der Organisation Jehovas anfallen.“

    In Matthäus 28:18 heißt es (NWÜ) „Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“ Damit verstehe ich den zuvor zitierten Satz aus der Broschüre so, dass Jesus die von seinem himmlischen Vater erhaltene Gewalt zum Teil an Brooklyn abgegeben hat.

    Für mich bedeutet das, dass ich diese Broschüre niemandem anbieten werde.

    LG
    Robin

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Robin,
    ZITAT:
    „Damit verstehe ich den zuvor zitierten Satz aus der Broschüre so, dass Jesus die von seinem himmlischen Vater erhaltene Gewalt zum Teil an Brooklyn abgegeben hat.“

    Jou…das ist wohl das Naheliegenste…und entspricht ja genau der Position, die sie sich sonst auch immer geben. – Es überrascht also in keinster Weise.

    Dieses Bibelwort aus Joh 6, 44: „Niemand kann zu mir kommen, wenn der Vater, der mich gesandt hat, ihn nicht zu mir zieht…“ wenden sie ja schon seit ewigen Zeiten ganz clever auf sich selbst, statt auf Jesus, an…ich gehörte auch zu denen die hübsch drauf reingefallen sind.
    Das Jesus für einen Zeugen garkeine wirkliche Rolle spielt, fiel mir überhaupt nicht auf.
    Gut…vielleicht bin ich auf diesen Trick reingefallen, weil ich damals den Heiligen Vorrang gab…was nun wahrhaftig auch nicht besser ist. 😉

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Robin,
    ZITAT:
    „Unser Vater ist Jehova – im Vortrag unser geistiger Vater – und unsere geistige Mutter ist die Organisation. So wie wir unseren Vater lieben und auf ihn hören sollen, so sollen wir auch unsere Mutter lieben und auf sie hören.“

    Hm, mit dieser Aussage hätten sie ja einen fabelhaften Dreifachsalto hingelegt.

    Ihnen ist damit gelungen, unseren himmlischen Vater auf ein rein geistiges Niveau herunterzuholen, was eine Herabwürdigung dessen darstellt, was er in seiner ganzen Bandbreite für uns ist.

    Und indem sie sich selbst eine „geistige Mutter“ nennen, die geliebt und auf die gehört werden soll, stellen sie sich mit ihm auf eine Stufe, auf der sie rein garnichts zu suchen haben. – Es ist mal wieder eine Anmaßung, die einen das Blut in den Adern gefrieren lässt. – Tja, und ein DREIfach-Salto wird die Nummer dann, wenn sie Jesus wirklich komplett außen vorgelassen haben, denn dann hätten sie ihn quasi ausgelöscht.

    Ob das so ist, weiß ich natürlich nicht. – Aber irgenwie kann ich mir garnicht vorstellen, wie und wo sie Jesus da noch untergebracht haben sollten. Der passte da doch garnicht mehr rein…

    LG Ulli

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Robin,

    danke für Deine Eindrücke zu diesen Ansprachen. Ich habe mir das Programm auf der jw.org Seite runtergeladen und mich gefragt, was das sein soll, im Zusammenhang mit diesen Bibelstellen, jetzt weiß ich es.

    Der Progr.-Punkt direkt danach hätte mich auch interessiert, da ich ja nicht teilnehmen werde. Es ist in der Vortragsreihe der 1. Punkt (10.10Uhr) hier vor allem „dreistes Verhalten“

    Um was geht es bei „dreistem Verhalten“?

    Danke für die Info!

    LG
    Dennis

  • Sascha
    April 2, 2011

    Lieber Dennis,

    durch deinen Hinweis habe ich mal das BZK Programm nach Jesus „durchforstet“. Und ihr werdet alle überrascht sein: Er kommt nicht ein einziges Mal vor. Also: es geht um das Behüten des Herzens, und es geht um Mutter und Vater, um dreistes Verhalten, und was weiß ich was für einen Unsinn, aber Jesus kommt in keiner Ansprache vor?

    Und dann der Leittext zu dieser ominösen Mutter-Ansprache!

    Spr 6:20 Bewahre, mein Sohn, das Gebot deines Vaters, / verwirf die Weisung deiner Mutter nicht!

    Wie kann man denn aus diesem Text bitteschön ableiten, dass die Organisation unsere Mutter wäre? Ehrlich, diese Gotteslästerung und das völlige Weglassen unseres Herrn Jesus, den die Bibel als „einzigen Weg“, als „Vermittler“, als „Tür“, bezeichnet, ist wirklich nicht mehr auszuhalten.

    Und dann glauben sie noch, weil sie einmal im Jahr an Jesus denken, würde er schon die nötige Ehre erhalten? Obwohl es in der „Abendmahldisposition“ doch nur darum geht, groß und breit zu erklären, warum von der „großen Volksmenge“ keiner von den Symbolen nehmen darf und warum nur die „Gesalbten“ davon nehmen. Und schon ist die halbe Stunde um. Hanebüchen, fällt mir dazu nur ein, wirklich hanebüchen…

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    April 2, 2011

    Ach, bevor ich „ungerecht“ werde, das Hörspiel am Freitag Mittag bezieht sich auf die Berichte über den Tod Jesu aus Matthäus und Lukas. Man kann nur hoffen, dass der ein oder andere wenigstens durch das unkommentierte Vorlesen dieser Texte zu dem Schluss kommt, dass die WTG längst dabei ist, Jesus ebenso wie die Juden damals, symbolisch zu „töten“…

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Robin
    April 2, 2011

    Lieber Dennis,

    ich hatte mir auch schon vorab ein Fragezeichen zu diesem Thema gesetzt hatte. Vor allem hat mich interessiert, wie das am Kongress im Zusammenhang mit Galater 5:19 erklärt wird.

    Die genaue Deffinition findest im „Hüte“-Buch, Seite 60 Punkt 9 „Dreistes, zügelloses Verhalten“. Hier ein Zitat daraus:

    „Es bezeichnet kein leichtes Fehlverhalten, sondern Taten, die von Dreistigkeit zeugen, von einer Haltung, die Respektlosigkeit, Missachtung oder sogar Verachtung von göttlichen Maßstäben, Gesetzen und göttlicher Autorität verrät.“
    Zitatende

    So ähnlich wurde das auch vom Redner erklärt.
    Hier passt alles rein, was man braucht, um gegen einen ungeliebten Bruder ein Rechtskommitee zu bilden.
    Und da passt auch der Vortrag (Drohung?) davor, die geistige Mutter zu lieben. (Ganz nach dem Motto von 5. Mose 21:18-21.)

    LG
    Robin

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Sascha,

    es stimmt, die Dispo zum Abendmahl lässt einiges an wichtigen Gedanken aus. Sowohl emotional als auch inhaltlich.

    Klar ist das wichtig, dass keiner zuviel knabbert, sonst wird die eh schon steigende Zahl der Überrestglieder ja noch höher 🙂 Nicht, dass wir auf einmal mehr Gesalbte als Pioniere haben 😉

    Auch so manche Ansprache zu Todesfällen finde ich eher peinlich, wenn sie unter dem Hauptziel „predigen der weltlichen Angehörigen“ gehalten wird. Klar sollte man die Hoffnung erwähnen. Aber darf man denn nichtmal wenn man tot ist, ganz persönlich und emotional mit mehr als 3 Sätzen erwähnt werden?

    Ähnlich sind mir persönlich auch die meisten Gedächtnismahlansprachen viel zu sachlich und emotionslos. Natürlich sollte man das nicht theatralisch übertreiben, aber wenn es um den Tod geht, sei es von Jesus oder von anderen, gehören Gefühle und deren Bewältigung einfach dazu.

    Selbst Jesus weinte, wenn ihm danach war ….

    LG
    Hans

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo zusammen,

    das mit der Mutter ist eine der auffallendsten Aussagen des Kongresses.

    Wenn man einige andere Aussagen dazu nimmt, vielleicht auch die DVD bzgl. Jersualem, die Erinnerung an die Nicht-Billigung der LK von eigenen Untersuchungen der NWT oder eigenen Websites (ich fragte mich in dem Moment: wieviele im Stadion lesen wohl BI und anderes? ;)) kristallisiert sich eine Kernaussage heraus:

    Bleibe der Organisation treu, auch wenn drin die K…. am dampfen ist.

    Die Aussage kam mir vom Gefühl her vor Jahren nicht so massiv vor. Vielleicht liegt das aber auch nur an meiner eigenen zwischenzeitlich angepassten Denkweise.

    Egal, ich frage mich:
    Warum muss man das so unterschreichen und explizit erwähnen? Könnte es sein, dass viele Berichte eintrudeln, die zeigen, dass immer mehr ihre Ämter an den Nagel hängen, in die Passivität (Untätigkeit, Fernbleiben von den Zusammenkünften) flüchten oder gar durch das Verlassen der Gemeinschaft weggehen?

    Nichts geschieht zufällig und auf einem Kongress wird nichts ohne Grund gesagt.

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    da ich schon länger den Zusammenkünften fern bleibe, reifen mich dieser Tage Brüder an. Ich zeigte denen auf, dass aufgrund der Versammlungsentwicklung ich es einfach nicht mehr ertragen kann dort anwesend zu sein. Da gibt es Männer, die die Jahrzehnte ihrer Ältestenschaft nichts weiter vollbracht haben, als nur sich in Machtposition zu sezten. Sie ermangeln jeglicher sozialer Kompetenz und versagen als Älteste in jeder Hinsicht. Der eine schlug seine erwachsenen Kinder ins Gesicht, wenn sie anderer Meinung waren. Und ein anderer lebte und praktizierte Hass in einer Weise, die abscheulich ist. Und jeglicher Rat wird in den Wind gestoßen, es werden einem die Worte im Munde verdreht und es stehen falsche Zeugen wider einen auf – Rufmörder, Diebe und ohne Sinn für GERechtigkeit.
    Ich könnte hier in einzelheiten gehen, die würden aber die Mitleser in SElters direkt ins Ziel ihres Versagen führen.
    STattdessen sollen sie weiter auf ihre Reisenden vertauen, die eh nur das an Info erhalten, was ihnen die Ältestenschaft zubilligt.
    Es geht um Macht in den Versammlungen, eigentlich um Ohnmacht, denn macht, falsch gebraucht ist Ohnmacht im Leben.
    Und ich klage hier deutlich an – all die vielen Ältesten-Schulungen sind weder das das Paper, noch die Zeit wert und schon gar nicht den Anspruch, den sie haben.
    Da wird gelehrt, wie zu richten ist – in Fehme und Abgeschiedenheit – 180° Kehre von dem, was die Bibel berichtet.
    Und so kann en Ältester , der Brass auf Brüder hat, diese systematisch, selbst ohne Zeugen vorführen und platt machen. Da gehen ganze Familien dran zugrunde und der Witz ist der : Bei Kinderschändern besteht der Turm auf 2 Zeugen – ansonsten kann ein Zeuge jemanden belasten ohne diesem direkt gegenübergestellt zu werden.
    Das erlauben die Brooklyn Clowns
    Sowas erinnert mich an die französische Revolution wo allein eine Anklage dazu führte, dass jemand auf die Guillotine kam. das war so bei Addi und in totalitären Staaten. Das Lied vom Denunzianten fällt mir da ein.
    so sind die Zeugen genauso degeneriert wie die katholische Kriche einst, die für n Appel und n Ei ganz schnell die angeschwärzten Leute auf den Scheiterhaufen brachte.
    Cest la vie, cest la weg mit der Wahrheit. Und die Macht weicht der der Ohnmacht. GEsät wird Sturm, geerntet wird die Apokalypse

  • matthäus
    April 2, 2011

    Lieber Hans und lieber Frank!

    Wie zutreffend die Feststellung von Paulus war – ich habe es erst die Tage hier geschrieben:

    WIR predigen UNS NICHT selbst ! Genau das wird aber immer noch schlimmer. Es sind bereits Rundumschläge in der Hoffnung die Brüder zu halten. Doch wie in totalitären Ländern, man kann als Machthaber die eigene Grausamkeit erhöhen vielleicht den Aufstand etwas hinauszögern – früher oder später hat es noch jeden erwischt. Dabei wäre es so einfach ! Worte wie sie ebenfalls Paulus an die Korinther schrieb:

    1.Korinther 2,1-7
    Erste Predigt in Korinth

    1 Liebe Brüder und Schwestern! Als ich zu euch kam und euch Gottes Botschaft brachte, die bisher noch nicht bekannt war, habe ich das nicht mit geschliffener Rede und menschlicher Weisheit getan. 2 Ich wollte von NICHTS anderem sprechen ALS VON JESUS Christus und seinem Tod am Kreuz. 3 Dabei war ich schwach und elend und zitterte vor Angst. 4 Was ich euch sagte und predigte, geschah nicht mit ausgeklügelter Überredungskunst, durch mich sprach Gottes Geist und wirkte seine Kraft. 5 Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf Gottes rettende Kraft.

    Gottes Weisheit
    6 Dennoch erkennt jeder im Glauben gereifte Christ, wie wahr und voller Weisheit diese Botschaft ist, auch wenn diese Welt und ihre Machthaber das nicht als Weisheit gelten lassen wollen. Aber die Welt mit all ihrer Macht wird untergehen.

    Petrus schrieb: Den Hochmütigen kennt Gott nur von Ferne – die demütige Haltung auch im Umgang mit Brüdern, solange dies fehlt wird der Niedergang fort gesetzt bis sich obiger Vers 6 erfüllt hat.

    lg. Matthäus

  • Sascha
    April 2, 2011

    Lieber Hans,

    natürlich spielt auch unsere eigene Einstellung bei der Wahrnehmung eine Rolle. Früher sind uns gewisse Dinge vielleicht nicht so deutlich aufgefallen. Aber wie ja zum Thema „Bürgerrecht“ vor Kurzem von Bruder Fred schon festgestellt wurde, und auch die Zitate, die Bruder Matthäus immer wieder anführt, sind Beleg dafür, dass eigentlich schon lange Zeit solche Aussagen gemacht wurden. Man hat sie einfach nicht so wahrgenommen.

    Aber was jetzt in den letzten Jahren, speziell auch in diesem Jahr, passiert, ist definitiv eine Entwicklung, die nichts mehr mit subjektiver Wahrnehmung zu tun hat. Denn warum fallen diese Dinge denn aufeinmal so vielen auf? Nach meinem Verständnis hängt es damit zusammen, dass Jesus nun seit einigen Jahren dabei ist, seine wahren Schafe einzusammeln. Zeitgleich haben er und sein Vater der WTG als Organ und den Zeugen als Gemeinschaft den letzten Funken Segen, der vielleicht mal vorhanden war, nun völlig entzogen.

    Das belegt die Gleichstellung mit den Kirchen, die Veränderung bei den Zusammenkünften, das neue Liederbuch, das stetige Weglassen von Jesus als Haupt der Versammlung, dann die unsäglichen Anmaßungen, dass sie sich erst an die Stelle Jesu gesetzt haben, nun sogar die Gleichstellung zwischen Vater und Mutter. Da wird jedem „Kind“ vermittelt: Wen soll man denn mehr achten und lieben? Den Vater oder die Mutter? Also wird jedes „gute Kind“ sagen, ich habe beide gleich lieb.

    Damit setzt die WTG sich mit dem Vater auf seinen Thron und fordert gottgleiche Achtung und Liebe ein. Wer da noch still bleiben kann, wer sogar noch mit den Tausenden um ihn herum applaudiert und vor Rührung Tränen in den Augen hat, muss schon völlig vom Engel des Lichts verblendet worden sein.

    Aber was bedeutet das für uns, denen bei diesen Anmaßungen speiübel wird? Können wir weiter ganz- oder auch nur halbherzig die WTG in ihren Interessen unterstützen und darauf hoffen, dass es spurlos an uns vorüber gehen wird? In 2. Könige wird beschrieben, wie die Bewohner Israels eingestellt waren. Nachdem in den Versen vorher der übliche Baalskult beschrieben wird, heißt es dann:

    2Kö 17:32 „DANEBEN verehrten sie aber auch Jahwe und setzten aus ihren eigenen Reihen Priester ein, die den Opferdienst in den Höhenheiligtümern versahen.
    2Kö 17:33 So verehrten sie Jahwe, dienten aber GLEICHZEITIG ihren eigenen Göttern. Sie hielten an den Bräuchen ihrer Heimat fest, aus der man sie vertrieben hatte.
    2Kö 17:34 So machen sie es bis heute. Sie verehren Jahwe nicht wirklich, denn sie richten sich keineswegs nach seinen Anweisungen und Ordnungen. Sie kümmern sich nicht um das Gesetz, das Jahwe den Nachkommen Jakobs gegeben hat, des Jakob, den er später Israel nannte.“

    Sie glaubten, man könnte ohne Probleme zwei Herren dienen, so, wie es heute auch die Zeugen tun.

    Paulus wird in diesem Punkt sehr deutlich:

    1Ko_10:21 Ihr könnt doch nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch von Dämonen! Ihr könnt doch nicht am Tisch des Herrn Anteil haben und am Tisch von Dämonen!“

    Was das für uns als Einzelne bedeutet, welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen, das dürfen wir uns unter Gebet selbst beantworten.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Neoveritas
    April 2, 2011

    Lieber Hans,

    der Ausdruck „unsere Mutter“ wurde schon im WT vom 15.04.52 auf der Seite 122 verwendet und auf die Organisation angewandt. Also eigentlich nichts Neues. Das er nun wieder aus der Mottenkiste geholt wird, zeigt das die Organisation eine masive Erosion der Glaubwürdigkeit erfasst hat. Auf diesem Niveau zu argumentieren, zeigt wie eng es wirklich ist für die LK.
    Ich habe mich immer geweigert solch einen Unfug mitzumachen. Ich kann meine Frau oder Eiscreme lieben. Aber doch nicht eine Organisation!
    Dein Hinweis das die Organisation Nachforschungen hinsichtlich der NWT nicht duldet, habe ich nicht ganz verstanden. Wurde dies auf dem Bezirkskongress behandelt?Freue mich über Aufklärung.

    Viele Grüße

    Neoveritas

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo Frank,

    vielem kann ich leider aus eigener Erfahrung zustimmen, z.B.:

    ZITAT

    Da gibt es Männer, die die Jahrzehnte ihrer Ältestenschaft nichts weiter vollbracht haben, als nur sich in Machtposition zu sezten. Sie ermangeln jeglicher sozialer Kompetenz und versagen als Älteste in jeder Hinsicht.

    Da wird gelehrt, wie zu richten ist

    Und so kann en Ältester , der Brass auf Brüder hat, diese systematisch, selbst ohne Zeugen vorführen und platt machen. Da gehen ganze Familien dran zugrunde

    ZITAT ENDE

    Zu den Schulungen: Entsprechend dem Hütet-Buch nehmen „Rechtsangelegenheiten“ oder so Dinge wie „Beurteilung echter Reue“ usw. einen sehr großen Raum ein. Womöglich viel zu viel Raum.

    Training für soziale Kompetenz, oder nennen wir es biblisch „Frucht des Geistes“, wäre in vielen Fällen angebrachter. Allerdings wäre das, zumindest was diese vorzügliche Frucht angeht, wahrscheinlich wirkungslos, weil sie einfach nicht wachsen KANN in Menschen, die vermutlich gar nicht über den Geist Jehovas verfügen.

    Und selbst wenn man Menschen, die gewisse, nennen wir es mal Persönlichkeitsstörungen aufweisen, den Geist gar nicht in anmaßender Weise absprechen möchte, bleibt doch die Frage im Raum: Warum muss denn so jemand Ältester sein und eine Führungsposition bekleiden, in der er viel mehr Schaden anrichten kann als zehn Otto-Normal-Verkündiger zusammengerechnet?!

    Viele Firmen haben Feedback-Mechanismen, in denen Mitarbeiter ihre Meinung und auch Bewertungen ihrer Führungskräfte anonym abgeben können. Ja, das ist auch kein Allheilmittel und löst auch nicht alle Probleme. Aber ein paar schon und in manchen Fällen hilft es.

    @Gerrit Lösch, falls du mitliest:

    Lass doch mal einen schönen neutral formulierten Fragebogen erstellen und einmal im Jahr drehen wir den Spieß um und die Verkündiger bewerten ihre direkten Hirten in der Ortversammlung, statt andersrum. Mitsamt einem großen Feld für Freitextkommentare. Eine neutrale Stelle soll dann das Ergebnis auswerten.

    😉 😉

    LG
    Hans

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo Neo,

    sinngemäß wurde in einem Programmpunkt sowas gesagt wie:

    „… es gibt sogar Gruppen, die sich zusammentun, um die Korrektheit der NWT zu prüfen …“. Danach kam der Hinweis, dass der tuvS das, sowie eigene Websseiten „nicht billigt“.

    Vielleicht hat ein anderer Leser den genauen Wortlaut? Ich frag nochmal rum, vielleicht kann ich dann wenigstens den Tag bzw. den Programmpunkt nachliefern. Aufnahme hab ich noch keine vorliegen.

    Danke für den Hinweis mit dem WT. Wie bist du jetzt so schnell auf den „WT vom 15.04.52 auf der Seite 122“ gekommen? Ist ja nicht mal in der WTLib drin.

    Ich kannte die Aussage „Mutter“ schon, aber eher mündlich von diversen Brüdern. Entsprechende Zitate in der Literatur hab ich aber bis jetzt ehrlichgesagt auch (noch) nicht gesucht. Daher weiß ich auch nicht, ob’s noch jüngere derartige Formulierungen gibt.

    War zwar nie katholisch, aber irgendwie erinnert mich dieses „Mutter“-Thema an Marienverehrung 😉 In dem Sinne, irgendwann erscheint die Mutter wichtiger als der Vater …

    LG
    Hans

  • Neoveritas
    April 2, 2011

    Lieber Hans,

    vielen Dank für die Antwort. Die angegebene Literatur (Wachturm) habe ich dem Buch “ Der Gewissenskonflikt“ von Raymond Franz entnommen. Auf Seite 54 der deutschen Ausgabe (4.revidierte Auflage) werden in der Fussnote folgende Angaben gemacht:

    15.04.52, S. 122
    01.07.57, S. 402
    01.04.94, S.32

    Hintergrund ist die Anfrage eines Ältesten hinsichtlich seines Sexualverhaltens beim Vorspiel! In den 70er Jahren hat sich die LK tatsächlich mit solch einem Blödsinn befaßt. Kaum vorstellbar, aber war. Hoffe das ich Dir weiterhelfen konnte.

    Viele Grüße und einen spannenden Fussballabend wünscht

    Neoveritas

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Hans,

    vielen Dank für die Infos. Ist mit „NWT“ die WTG gemeint oder die NWÜ? Nur damit ich da nichts durcheinander bringe.

    Danke!

    LG
    Dennis

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo Dennis,

    Ich sollte mal auf die deutsche Abkürzung umstellen:

    NWT = NWÜ

    LG
    Hans

  • Caleb „Sparlock“
    April 2, 2011

    Lieber Frank,

    Je jünger die Leute DAG und Älteste werden ( Ältester mit 25 ist ja an sich von der Wortbedeutung ein Hohn), destobesser sind sie von der WTG zu formen. Sie halten sie beschäftigt, daß sie nicht zum Nachdenken kommen und geben ihnen Macht.

    Dazu ein Sprichwort:

    Macht verdirbt,
    Absolute Macht verdirbt absolut

    Geistige Führung muß von Innen kommen und erarbeitet werden und nicht von Brooklyn „in Gottes Gnaden“ verliehen werden.

  • Caleb „Sparlock“
    April 2, 2011

    Geistige Mutter ist eigentlich ein guter Vergleich.

    Alle Kinder dieser Mutter bleiben Säuglinge, die teilweise über Jahrzehnte geistige Speise = Muttermilch erhalten und auf diesem Stand stehenbleiben.

    Die geistige Mutter mit ihrem Millionenheer an Säuglingen die darüber auch noch klatschen. Bravo!

    Und sollte ein Säugling sich weiterentwickeln und in die Pubertät kommen, wird es von der geistigen Mutter verstossen.

    Ich liebe diesen Vergleich, da wir mir sicher noch einiges einfallen.

  • Sascha
    April 2, 2011

    Hallo ihr Lieben,

    mir ist noch eine Mutter eingefallen, die sogar in der Bibel erwähnt wird:

    Off 17:5 Ein geheimnisvoller Name stand auf ihrer Stirn: „Babylon, die Große, die Mutter aller Huren und Abscheulichkeiten der Erde.“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Sascha,
    ja, diese Vater/Mutter-Geschichte ist wirklich ganz schön perfide…denn genau so wie du es beschreibst, ticken die Menschen nun mal. Weil es in ihrer Natur liegt, keinem den Vorrang zu geben, da BEIDE einem gemeinsam das Leben geschenkt haben.
    Sie sagen damit nichts anderes als: WIR geben euch das Leben, gemeinsam mit dem Vater.
    Im Prinzip sagen sie damit zu Jesus: „Wat? – Wer bist DU denn? – Dich brauchen wir hier nicht, such´ dir einen anderen Platz….vielleicht bei den Schweinen?!“

    ZITAT:
    Paulus wird in diesem Punkt sehr deutlich:
    1Ko_10:21 Ihr könnt doch nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch von Dämonen! Ihr könnt doch nicht am Tisch des Herrn Anteil haben und am Tisch von Dämonen!”

    Ja, das ist wirklich mehr als deutlich…und wenn ich in diesem Zusammenhang an die seltsamen Lehren des Pastor Russel und aller seiner Nachfolger denke, dann stellen sich mir noch nachträglich die Nackenhaare auf.

    Schaue ich mir an was sie gepredigt haben und worauf sie sich oft dabei berufen haben, dann wage ich ernsthaft zu bezweifeln, dass sie überhaupt jemals den Segen Gottes gehabt haben. Wann sollte der denn auch gewirkt haben? – Als Russel seine Pyramidenspielchen machte? – Oder Rutherford sich von „Engerln“ was einflüstern ließ? – Als die Villa bezugfertig gemacht wurde, für die auferstanden Alten? – Oder bei den ganzen Endzeitdaten?

    Die Liste der Irrtümer und der Verbrechen an die Menschlichkeit ist einfach zu lang, als ich an ihnen auch nur einen Funken göttlichen Segen erkennen könnte. – Und zwar deshalb, weil aus einer Quelle nicht gleichzeitig Bitteres und Süßes hervorkommen kann:

    11 Sprudelt aus einer Quelle etwa frisches und bitteres Wasser zugleich?
    12 Pflückt man Oliven von einem Feigenbaum oder Feigen von einem Weinstock? Nein, und man kann auch kein frisches Wasser aus einem salzigen See schöpfen.

    Jak 3, 11+12 bezieht sich im Kontext zwarauf Fluch und Segen aus einem Mund…aber ich denke mal, dass man es in diesem Falle tatsächlich auch auf Wahrheit oder Lüge beziehen kann.

    Und wenn ein notorischer Lügner mal versehentlich die Wahrheit sagt, dann bleibt er trotzdem noch ein Lügner.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2011

    Zum Thema MUTTER noch etwas was Hosea geschrieben hat, in dem er die Worte Jehovas durch drängen des Geistes niederschrieb. Jehova sprach durch den Geist:

    Hosea 2
    1. Sprechet zu euren Brüdern: MEIN VOLK, und zu euren Schwestern: Begnadigte.
    2. Rechtet mit eurer MUTTER, rechtet! -denn sie ist nicht mein Weib, und ich bin nicht ihr Mann- Damit sie ihre Hurerei von ihrem Angesicht wegtue und ihren Ehebruch zwischen ihren Brüsten hinweg:
    3. auf daß ich sie nicht nackt ausziehe und sie hinstelle wie an dem Tage, da sie geboren wurde, und ich sie der Wüste gleich mache und sie setze wie ein dürres Land und sie sterben lasse vor Durst. –
    4. Und ihrer Kinder werde ich mich nicht erbarmen, weil sie Hurenkinder sind.
    5. Denn ihre MUTTER hat gehurt, ihre Gebärerin hat Schande getrieben; denn sie sprach: Ich will meinen Buhlen nachgehen, die mir mein Brot und mein Wasser geben, meine Wolle und meinen Flachs, mein Öl und mein Getränk.

    Nach meinem Verständnis keine guten Aussichten für die Kinder dieser Mutter, In Vers 4 steht, dass sich Gott diesen Kindern nicht erbarmen wird. Deswegen ist es lebensrettend wenn man nicht die Organisation als seine Mutter sieht, denn dann ist man auch kein Kind von dieser Mutter die geistig gesehen eine Hure ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo an alle,

    zur Diskussion um das Alter von Ältesten:

    Fakt ist, die Bibel macht keine genau Angabe dazu in Form einer Zahl. Also ist es müßig, darüber zu diskutieren, da die Qualifikation meiner Meinung nach von der Persönlichkeit, insbesondere der Wirkung des heiligen Geistes in einem Menschen und dem Entwicklungsstand der Liebe abhängt.

    Nur weil einer mit 50 Ältester wird, ist er automatisch noch lange kein guter Hirte, genauso gibt es 25-Jährige, die sich schon gut um andere kümmern und auch voll von ihren Brüdern als liebevolle Älteste akzeptiert werden. Ja, die Mehrheit ist mit 25 leichter beeinflussbar von Menschen als mit 50, aber es gibt auch mit 25 schon charakterfeste Typen.

    Das Problem liegt eher in der Umsetzung der biblischen Kriterien. Z.B. den Versammlungsstundenschnitt mindestens zu erreichen ist leicht messbar. Soziale Kompetenz ist schwieriger zu „messen“, wenn dann ein paar Älteste nicht durchblicken, sich umschleimen lassen oder sich ein Anwärter einfach gut verkaufen kann, passiert halt schnell eine eher zweifelhafte Ernennung.

    Schlimm für mich: Ich frage mich oft, wo ist der heilige Geist bei der ganzen Geschichte? Das ist für mich der wesentliche Knackpunkt!

    LG
    Hans

    P.S.
    Treffen sich zwei Älteste im Darm eines Kreisaufsehers. „Was machst denn du hier?“, fragt der eine. „Mich hat er bei der letzten Besprechung gefressen. Und wie kommst du hierein?“ Der Älteste antwortet: „Über den anderen Weg.“ 😉

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi zusammen,

    um nur mal einen Punkt aufzugreifen:

    Schick mal als Diener dein Kind in einen Sportverein … mal sehen, was dann passiert. Von Vorbildlichkeit, die Voraussetzung für ein Dienstamt ist, wird dann fast schon nicht mehr gesprochen.

    Je nach KA wurde sogar Ältesten angelastet, Mitglied im DAV (Deutscher Alpenverein) zu sein. Die wollten eigentlich nur die Hüttenübernachtung günstiger bekommen.

    Das Wort VEREIN ist irgendwie allergieauslösend bei vielen ZJ! 🙂

    Allerdings scheint sich das – zumindest ist das mein Eindruck – in den letzten Jahren etwas zu lockern, im Vergleich zu 20 Jahren und mehr zurück.

    LG
    Hans

  • Uwe Schöning
    April 2, 2011

    Zitat:
    „Hi zusammen,

    um nur mal einen Punkt aufzugreifen:

    Schick mal als Diener dein Kind in einen Sportverein … mal sehen, was dann passiert. Von Vorbildlichkeit, die Voraussetzung für ein Dienstamt ist, wird dann fast schon nicht mehr gesprochen.

    Je nach KA wurde sogar Ältesten angelastet, Mitglied im DAV (Deutscher Alpenverein) zu sein. Die wollten eigentlich nur die Hüttenübernachtung günstiger bekommen.

    Das Wort VEREIN ist irgendwie allergieauslösend bei vielen ZJ! 🙂

    Allerdings scheint sich das – zumindest ist das mein Eindruck – in den letzten Jahren etwas zu lockern, im Vergleich zu 20 Jahren und mehr zurück.

    LG
    Hans

    Diesen Gedanken möchte ich auch aufgreifen. Als mein Bruder und ich noch jünger waren, war eine unserer ersten Aufgaben am Tisch (mit unserer Mutter). Unsere Mutter musste uns quasi am Tisch erklären, warum wir eben lieber darauf verzichten sollten, einem Fussballverein unsere Zeit zu schenken, wenn wir sie doch sinnvoller – theokratischer einsetzen konnten.

  • Eddi
    April 2, 2011

    Im Ältestenlehrbuch, Herausgegeben 2010, heißt es auf S. 60, Kapitel 5 unter der Überschrift: „wann ein Rechtskomitee gebildet werden sollte“ unter Punkt 10: Bei Folgendem kann es sich um dreistes Verhalten handeln, wenn der Missetäter es immer wieder tut und dadurch eine unverschämte, überhebliche Haltung verrät (keine vollständige Aufstellung)- trotz wiederholter Ermahnung willentlicher, fortgesetzter, unnötiger Umgang mit einem Ausgeschlossenen, mit dem man nicht verwandt ist. (es folgen Bibelstellen)

    Fühlen wir uns angesichts einer solchen Beurteilung nicht herrlich befreit in der Zusage der Herren Pikl und Glockenthin über die freie Entscheidung jedes Einzelnen, ob er mit Ausgeschlossenen Kontakt hat oder nicht?

    Ob sich jemand von der Leitenden Körperschaft mal Gedanken gemacht hat, wo das enden soll, wenn ein von der Europazentrale angeheuerter studierter Betriebswirt bei hochrangigen staatlichen Institutionen der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas offen widerspricht und sie so als Lügner darstellt? Immerhin wurde das Thema „Umgang mit Ausgeschlossenen“ im Königreichsdienst 8/92 und WT 15. 12. 1981 ausführlich behandelt, bevor diese beiden angeblich treuen Diener 1989 dem Bundesverfassungsgericht o. g. Bericht zukommen ließen, in dem sie behaupteten, dass dies nicht der Richtigkeit entspräche. Zwar hat die Leitende Körperschaft durch das Buch: „was lehrt die Bibel wirklich“ in Kap 3 nochmals deutlich gemacht, dass bitte Ihre Auffassung gelten soll (Zitat aus Abs. 19: Es ist bestimmt alles andere als leicht, die Verbindung zu einem Freund oder Verwandten abzubrechen…). Dennoch zieht es die Europazentrale vor, eigene Wege zu gehen und fordert nach wie vor mit Hinweis auf ihre Verfassungstreue die Anerkennung der Zweitverleihung.

    Da versucht der Teufel den Beelzebub auszutreiben und 1050 Leute in Selters flöten mit treuherzigem Augenaufschlag, wie glücklich sie sind, zu einer solch großen Familie zu gehören.

    Es war mir schon bekannt, dass Menschen Säugetiere sind – aber mit Euter? 🙂

    Herzlichst
    Eddi

  • matthäus
    April 2, 2011

    Ich stelle mir gerade die „Selteraner“ vor wie sie am Euter der Mutterbrust Organisation hängen und „ohne diese Ernährung“ scheinbar längst verhungert wären.

    Dabei sollten die Selteraner und alle die sich von dieser Seite belehren lassen doch an die Ermahnung des Johannes denken, was erneut bestätigt: DIE BIBEL ALS DAS WORT GOTTES hat für viele wenn nicht für die meisten ZJ keine Bedeutung – NUR SO kann man die Nichtbeachtung folgender Aufforderung verstehen:

    1. Joh. 2: 26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer.
    Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    Auch der Querverweis sagt ALLES was wichtig ist:

    Joh 16:13 Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen. Denn er redet nicht in seinem eigenen Auftrag, sondern wird nur das sagen, was er gehört hat. Auch was euch in Zukunft erwartet, wird er euch verkünden.

    Und was verlangt der UNTREUE SKLAVE?

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    Oft fragt sich der noch „ein bisschen mündige“ Christ was soll ich jetzt tun – dem Herrn Jesus folgen oder der Organisation?

    Vor allem wenn der Sklave in heuchlerischer Weise nach AUSSEN (siehe Abhandlung und Lügen von Glocketin oder Rudtke) zu verstehen gibt: ES GIBT KEIN KONTAKTVERBOT !!! Nach INNEN wird jedoch die harte Linie gefahren, oder der nur Milch konsumierende ZJ in ein Dilemma kommt: Was soll ich jetzt tun ?

    Nur ein Beispiel:

    „Die Bibel macht einen deutlichen Unterschied zwischen wahren und unwahren Glaubenslehren. Dennoch lässt Gott jedem Menschen Entscheidungsfreiheit. Niemand sollte zu religiösen Handlungen ge-zwungen werden die er für unvertretbar hält. Und niemand sollte gezwungen werden sich zwischen seiner Familie und seinem Glauben zu entscheiden.“ (Erwachet! Juli 2009)

    Wie paßt diese Lehrmeinung mit der die im VBST studiert wurde – noch dazu ziemlich zur gleichen Zeit?

    „Ist es wirklich nötig, den Kontakt völlig abzubrechen?
    Ja, aus mehreren Gründen. … Durch den Verlust lieb gewonnener Kontakte zu Freunden und zur Familie kommt er womöglich „zur Besinnung“, sieht den Ernst seines Fehlers ein und kehrt zu Jehova zurück (Lukas 15:13)“
    „Bewahrt euch in Gottes Liebe“ S. 207, 208)

    Was soll nun der gläubige ZJ tun?

    Matth. 20: 25 Da rief Jesus alle zusammen und sagte: »Ihr wisst, wie die Machthaber der Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus. 26 Aber so darf es bei euch nicht sein. Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, 27 und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen.

    Hast du je festgestellt das sich ein KA, BA oder jene leitende Brüder in Selters bis hinauf zu LK sich an diesem Grundsatz wie es Jesus formuliert, richten? Wenn dann wieder nur in Ausnahmefällen!

    lg. Matthäus

  • Bernhard
    April 2, 2011

    Lieber Bruder Matthäus, wieder einmal zeigst du die Widersprüche in der Literatur treffent auf, ich persönlich versuche damit noch einige Brüder Fragen zu stellen und sie auffordern einen das zu erklären,ist ja keine Abtrünnigen -Literatur!!! In dem angeführten Erwachet Juli 2009 ist es auf Seite 29 Absatz 3, gleich darunter groß und fett geschrieben:
    FRAGEN ZUM NACHDENKEN
    Warum wäre es gut, den eigenen Glauben zu hinterfragen? (Spr.:23:23 1. Tim.2:3,4)

    Diesen Satz vom tr.u.verst.Skl. kommen wir hier bei BI nach.

    Brüderliche Grüße Bernhard

  • matthäus
    April 2, 2011

    Zu Deiner Anmerkung zum Hüttebuch liebe Eddi, habe ich etwas interessantes gelesen!

    Zum INTERNEN Gesetzbuch für Älteste – welches ja vor dem gewöhnlichen Volk GEHEIM gehalten wird (W A R U M ? – damit eigentlich UNGÜLTIG)habe ich bei Infolink ein interessantes Posting gelesen:

    Es geht um den Fachbegriff – PROMULAGTION

    …in Wikipedia, der freien Enzyklopädie wird dies wie folgt erläutert:

    Die Promulgation (lat. promulgare „öffentlich verkünden“) eines Gesetzes bedeutet, dass dieses durch die erste öffentliche Verlesung in Kraft gesetzt wird.

    Dieser Rechtsakt ist unmittelbar bindend, zumeist wurde er dadurch unterstützt, dass die Einwohner der Gemeinden, in denen ein Gesetz in Kraft treten sollte, zum Anhören der Verlesung verpflichtet wurden; der umgangssprachliche Ausdruck „ein Gesetz austrommeln“ beschreibt diese Praxis.

    Da Gesetze heute nur noch in Schriftform veröffentlicht werden, beispielsweise in Deutschland und Österreich im jeweiligen Bundesgesetzblatt, gibt es die Promulgation weltlicher Vorschriften nicht mehr. Sie wird jedoch weiterhin von der römisch-katholischen Kirche gepflegt, die Konstitutionen und Dekrete im Vatikan promulgiert, meist im feierlichen Rahmen einer Heiligen Messe, zugleich erfolgt der amtlich verbindliche Abdruck im päpstlichen Amtsblatt, den Acta Apostolicae Sedis

    Warum lassen sich das 7 Millionen Menschen so ohne weiteres gefallen, wie es Eddi so schön formulierte:

    >>Im Ältestenlehrbuch, Herausgegeben 2010, heißt es auf S. 60, Kapitel 5 unter der Überschrift: “wann ein Rechtskomitee gebildet werden sollte” unter Punkt 10: Bei Folgendem kann es sich um dreistes Verhalten handeln, wenn der Missetäter es immer wieder tut und dadurch eine unverschämte, überhebliche Haltung verrät (keine vollständige Aufstellung)- trotz wiederholter Ermahnung willentlicher, fortgesetzter, unnötiger Umgang mit einem Ausgeschlossenen, mit dem man nicht verwandt ist. (es folgen Bibelstellen)

    Da versucht der Teufel den Beelzebub auszutreiben und 1050 Leute in Selters flöten mit treuherzigem Augenaufschlag, wie glücklich sie sind, zu einer solch großen Familie zu gehören.<<

    Wo bleibt hier die Rechtstreue dem Staat gegenüber ???
    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    der Brooklyn Talmud hat den WErt von Ass wipes.
    ER wird ständig manipuliert durch Wortstreichungen und ergänzungen und er geht vn der Bibel weg.
    Das alte Gebt Acht Buch erlabut sogar Rechtsfälle mit nur einem Zeugen und der mußte nicht einmal direkt vor dem Angeklagten aussagen.
    Das ist Femegericht und so wurde ein VK boshafter Weise nach vielen Jahren erst brutal vor dem Ehepartner ohne 2 Zeugen angeklagt.
    Das ist Witchtower – bei Kinderschändern 2 Zeugen und da wo es manchem Ältesten gefällt genügt ein halber Zeuge nach zig Jahren

    Kein wunder, dass dann die ganze Familie wegbricht under der klagende Älteste zufrieden die Hände in den schoß legen kann, weil er mal wieder gezeigt hat, wie (sch)mächtig er im Geiste ist.

    Das ist nicht Gottes Geist, sondern der Geist der welt, der entzweit und Macchiavelli vor Scham erröten lassen würde.
    solche Hirten schlachten die Schafe und bereichern sich wolllüstig an deren geistigen Abstieg.
    Aber auch das wird vom Höchsten zugelassen um der WElt zu zeigen, dass sie, wenn nicht orientiert am Wort Gottes, sie pervertiert und entartet.
    WEr kann da noch in den Kö-Saal gehen wenn solche Macchiavellis als ernannte Diener lehren und beten und die wahre Lehre konterkarieren und andere Älteste denen man den Defizit aufzeigt flüssiger als Wasser sind, überflüssig, nciht handelnd, überhaupt kein Mitgefühl mit der Bruderschaft haben.
    Solche skurilen Männer haben die Approbation des Sklaven und wenn man den reisenden so was nahelegt sagen die: Wir sind mit der Mehrheit.
    Wäre ich mit der Mehrheit müßte ich dem Benedikt hulidgen oder den den Kopf nach Mekka im Gebet wenden.
    WEnn so bewiesen wird, dass Hass und Intrigen Prozesse steuern – wie soll da der geist gottes eine Versammlung stärken. Das ist lediglich Wunschdenken. Und wenn solche Ältesten bleiben, trotz besseren Wissens, so machen sich alle übrigen schuldig.
    Da bleibe ich lieber aussen vor

  • Eddi
    April 2, 2011

    Guten Tag Matthäus,

    ein sehr interessanter Aspekt. Im Bundesdatenblatt ist auch immer abgedruckt, wann ein Gesetz in Kraft tritt.

    Jeder Handel treibende hat die AGB`s öffentlich zugänglich zu machen und sicher zu stellen, dass die Geschäftspartner diese auch zur Kenntnis nehmen. Gaststätten und Restaurants sind verpflichtet, das Jugendschutzgesetz öffentlich auszuhängen. Einem ZJ wird sein „Strafgesetzbuch“ vorenthalten.

    Wenn ein Zeuge Jehovas durch seine Taufe Mitglied in der Körperschaft des Öffentlichen Rechts wird und die Taufe die freie Willenserklärung sein soll, Gott zu dienen, so sind eigentlich alle Mitgliedschaften ungültig weil kein Täufling das Ältestenbuch gelesen hat und er/sie daher in der freien Willensbildung gehindert wurde.

    Wenn die Mitgliedschaft von der Taufe abhängt und die Taufe von der freien Willensbildung – ab wann ist dann die Taufe gültig?

    Jetzt kommt die Frage auf, die in einem anderen BI-Vortrag gestellt wurde: Und in was bist DU getauft worden?

    Einen schönen Tag allen lieben Brüdern und Schwestern
    Eddi

  • Markus
    April 2, 2011

    Die Gesellschaft würde auf jeden Fall sehr gut daran tun, mehr Offenheit gegenüber ihren Mitgliedern zu zeigen, so wie sie es doch auch von Ihnen selbst erwartet. Da sie es aber nicht tut, kann sie schon allein aufgrund dessen dieses Vertrauen nicht einfordern… – Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit ist ein absolutes Muss für eine vertraute Basis…

  • Eddi
    April 2, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    eigentlich müsste man den Anhängern des tuvS wirklich dankbar sein für das outen, dass der Sklave die Stellung als zweites, gleichwertiges Haupt neben Christus beansprucht. Dadurch wird es bestimmt vielen sehr viel klarer, dass da etwas nicht stimmen kann. Man kam ja fast in Versuchung der Religion den Rücken zu kehren, da diese Praktiken nicht mit einem Gott der Liebe in Übereinstimmung zu bringen sind. Diese Gefahr dürfte angesichts des neu definierten Machtanspruchs minimiert sein.

    Die Rechnung: viele Köpfe multipliziert mit noch mehr Augen ergibt Rundumsicht scheint eine ergiebige Fehlerquelle zu sein. Mich erinnert das sehr an Offb. 17:7.

    Zitat: und du wirst überrascht sein, wie wir organisiert sind…“ Ja, das überrascht immer wieder – leider negativ. In ApG. 2:43,44 lesen wir, dass die ersten Christen alles gemeinsam hatten. Obwohl es keine Rente und kein Hartz IV gab, waren die Älteren und Kranken willkommen. Heute sollen sie sich überlegen, ob sie nicht in ein Seniorenheim gehen, damit sie für die Familien keine Belastung sind. Im „Erwachet“ vom 22. Juli 1999 (länger leben und rüstig bleiben) erhalten Senioren Tipps, wie sie besser ALLEIN zurecht kommen, allem voran ist der Predigtdienst das beste Heilmittel, wie das Beispiel von zwei 80jährigen Schwestern zeigen soll. Da frage ich mich natürlich, warum ein High-Society Zeuge in gesetztem Alter ein Pfleger hat? Im Bethel!

    Es ist gut und notwendig, dass in einer organisierten Gemeinschaft gleich welcher Natur, Regeln gelten sollen. Und wenn der Sklave schon auf die Idee kommt, dass die Liebe ein grundlegendes Erfordernis ist, warum fängt er dann nicht im eigenen Haus an? Ich melde mich freiwillig als Empfänger!!!

    Zur Gerechtsprechung hatte ich dieser Tage einen Auszug aus dem WT vom 15. 1. 2008 eingestellt, in Kürze nochmal:S. 25 Zitat: 3 Diese große Volksmenge gehört zu denen, die Jesus als „andere Schafe“ bezeichnete (Joh. 10:16). Ihnen steht ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Aussicht. Sie vertrauen darauf, dass Jesus „sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird“ und dass „Gott . . . jede Träne von ihren Augen abwischen [wird]“. Im Hinblick darauf „haben [sie] ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht“ (Offb. 7:14, 17). Sie glauben an Jesu Opfer. Deshalb sind die „Gewänder“, die sie tragen, in den Augen Gottes „weiß“. Sie sind wie Abraham als Freunde Gottes gerechtgesprochen worden.
    4 Da die große Volksmenge anderer Schafe von Gott als gerecht angesehen wird, kann sie damit rechnen, am Leben zu bleiben, wenn das gegenwärtige System der Dinge in der „großen Drangsal“ vernichtet wird (Jak. 2:23-26). Jeder Einzelne kann Jehova näherkommen, und als „große Volksmenge“ haben sie die wunderbare Aussicht, Harmagedon zu überleben. (Zitat Ende)

    Und da waren sie in Übereinstimmung mit der Bibel, Römer 4:1-8 NWÜ:Da dem so ist, was sollen wir über Abraham, unseren Vorvater nach dem Fleische, sagen? 2 Wenn nämlich Abraham zufolge von Werken gerechtgesprochen worden wäre, hätte er Grund zum Rühmen; doch nicht bei Gott. 3 Denn was sagt das Schriftwort? „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“ 4 Dem nun, der Werke verrichtet, wird der Lohn nicht als unverdiente Güte angerechnet, sondern als Schuld. 5 Dem dagegen, der keine Werke verrichtet, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerechtspricht, wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 So, wie David auch von dem Glück des Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet: 7 „Glücklich sind die, deren gesetzlose Taten vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind; 8 glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet.“

    Ich wünsche allen, dieses Glück genießen zu dürfen in der festen Gewissheit, dass Gott der Allmächtige uns SEINE Hand zur Versöhnung durch Christus schon längst gereicht hat.
    Eddi

  • Benjamin Engel
    April 2, 2011

    Mag ja sein, dass dieses „Getöse“ seitens der leitenden Körperschaft wirklich anmaßend klingt. Allerdings frage ich mich da lieber: woher nehmen diese Brüder die an Dreistigkeit grenzende Sicherheit, sich so hinzustellen? Vielleicht – aus meiner Sicht ganz sicher – haben sie einfach einen wirklich guten Draht „nach oben“ und dieser ganze Heck-Meck, der natürlich von außen betrachtet ziemlich irdisch zu sein scheint, hat seinen Sinn und Zweck.

    Ich stelle mir die Arbeit ziemlich schwer vor, in immer längerer Zeit die Lehren aufrecht zu erhalten, die aus heutiger Sicht eine Ewigkeit zurück liegen. Und trotzdem muss daraus ja irgend etwas richtiges entfallen – sonst hätten doch nicht so viele Leute diese Lehre für richtig befunden. Übrigens auch sehr viele Älteste, die ja auch vom Heiligen Geist geleitet werden und in ähnlicher Weise in der Literatur als besondere Dienerschaft mit mehr Privilegien hingestellt werden.

    Den Dienern Gottes ihre Menschliche – zum Teil mit Fehlern behaftete – Seite absprechen zu wollen und daraus ein Misstrauensvotum zu erheben, das ist genau der Weg, den ich persönlich als sehr gefährlich ansehe.

    Und ich weiß genau, wovon ich spreche, denn wenn einer Grund hätte, gegen die Leitende Körperschaft zu wettern, dann bin ich es. Aber genau das macht mich wohl zum besten Zeugen für die Leitende Körperschaft, denn ich mache es nicht, weil ich den Grund für dieses Handeln kenne und weiß, dass es für diese Brüder nicht leicht ist, diesen Job zu machen. Und wer eine geistige Befähigung hat – und das sollte bei Ältesten so sein – der kann in den Zeitschriften sehen, dass darin Dinge stehen, die Menschen von sich selbst aus gar nicht so schreiben können.

  • derleser
    April 2, 2011

    hi benjamin,

    „Und ich weiß genau, wovon ich spreche, denn wenn einer Grund hätte, gegen die Leitende Körperschaft zu wettern, dann bin ich es.“ …. schreib bitte mal näheres. ichnbin auch der meinung, vieles ist richtig und zeigt den richtigen weg, nur etliches, vor allem im umgang mit menschen, die fragen oder andere ansichten haben lässt doch mehr als zu wünschen übrig.

    liebe grüsse

    der leser

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Brd. Benjamin,

    herzlich willkommen hier auf Bruderinfo!

    Teilweise kann ich Dir auch recht geben. Du hast sehr nachdenkenswertes geschrieben und für mich stellen sich einige Fragen, vielleicht wirst Du sie mir beantworten:

    Welchen Grund hast gerade Du, gegen die l.K. zu sein?

    Was sind den die Hintergründe dafür, dass die l.K. so einen „Heck-Meck“ um sich selbst macht?

    Würdest Du sagen, dass die Männer der l.K. als einzigste auf der ganzen Welt einen „guten Draht nach oben“ haben oder gibt es Diener Meinung nach auch andere?

    Bist Du selbst Ältester?

    Würde mich sehr über eine Antwort von Dir freuen und natürlich auf weitere Kommentare von Dir.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Benjamin,
    herzlich willkommen bei uns! 🙂

    ZITAT:
    „Und trotzdem muss daraus ja irgend etwas richtiges entfallen – sonst hätten doch nicht so viele Leute diese Lehre für richtig befunden.“

    Ähm…wenn man DAS als Argument dafür nimmt, dass an den WTG-Lehren doch irgendwas dran sein muss, was ist dann mit der Lehre der katholischen Kirche – oder der evangelischen Lehre? Von so vielen Menschen die deren Lehren für richtig befinden, kann die WTG ja wohl nur träumen.
    Und gehen wir mal alleine von den Zahlen aus, dann muss am Buddhismus und am Islam ja auch etwas richtig sein…sonst würde es doch nicht von soooo vielen Leuten für richtig befunden werden!

    LG Ulli

  • derleser
    April 2, 2011

    hi ulli,

    islam ist gehirnwäsche vom satan und buddhismus … na ja, da gibt es so viele untschiedliche strömungen, die eigentlich alle wenig mit dem ursprung zu tun haben. ich war sehr lange dem urbuddhismus zugetan weil dort ebenfalls die liebe das wichtigste ist. nur eben die erlösung im buddhismus ist eine andere wie die der bibel. aber man kann sehr schön den weg von buddha zu jesu gehen. im buddhismus fand ich gut und wichtig das verstehen der eigenverantwortung zum beispiel, die aufforderung zur eigenen änderung. ist ein komplexes thema, gedanklich sehr interessant. das leben ist leidvoll, das können wir nicht ändern. wir können nur unsere eigene einstellung dazu ändern. so sagt buddha. beiden glaubensrichtungen ist gemein, dass es um die eigene in uns stattfindende änderung zur liebe geht. verurteilen ist in beiden nicht richtig. habt liebe in euch hätte so auch buddha sagen können. und mit “ euch“ ist jeder für sich gemeint. es ist nie wichtig was andere tun, nur was wir, jeder für sich, macht ist für den einzelnen wichtig. und da, an dieser stelle ist die arbeit. und dort ist auch die stelle wo ich sage, solche themen sind im wt und ew immer lesens und umsetzungwert. propheterie ist ein ganz anderes thema, eine andere baustelle. ja, die hoffnung auf eine bessere, von jesu regierte welt ist wunderbar, aber wann das ist bestimmt der vater. wir, so es überhaupt wichtig ist, können uns das geschehen ansehen was um uns passiert und die berechtigte vermutung anstellen, dass der tag andem gott die verderben wird, die die erde verderben nicht mehr weit ist. aber auch das wird so sein wenn es so sein soll und vor allem wann es sein soll. lass uns an uns arbeiten, tagtäglich. das ist genug arbeit. sich selber verändern zum guten ist das schwerste was es für uns gibt.

    liebe grüsse

    der leser

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Leser,
    ZITAT:
    „hi ulli,
    islam ist gehirnwäsche vom satan und buddhismus … na ja, da gibt es so viele untschiedliche strömungen, die eigentlich alle wenig mit dem ursprung zu tun haben.“

    nicht das wir uns missverstehen, ich wollte mit meiner Antwort nicht für die Richtigkeit anderer Religionen eintreten, sondern damit nur aufzeigen, dass eine gewisse Menge an Zuspruch noch lange kein Argument dafür ist, dass etwas richtig ist.

    LG Ulli

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Zu Rutherford und seiner Ansage zu 1925 und der Auferstehung der Patriachen sagte er ca. 5 Jahre später:
    Ich habe mich lächerlich gemacht! Das war wenigstens eine ehrliche und der Wahrheit entsprechende Aussage
    Lg Matthäus

  • derleser
    April 2, 2011

    hi ulli,

    da hast du recht.

    liebe grüße der leser

  • Andre
    April 2, 2011

    Hallo, der ganz große Teil der Z.J., die (noch) zufrieden in die VS gehen, die nichts negatives erlebt haben (z.B Rechtskomitee), die mit den Versprechungen über das Paradies als Lösung bei der Stange gehalten werden – an die kommen wir niemals ran. Die haben tatsächlich den Glauben, in der Wahrheit zu sein. Da nützen keine Fakten über die Leitung, über Artikel in den Zeitungen, Pro7 Sendungen. Da rennt man wie gegen eine Mauer. Für sie ist die Z.J. Religion der Mitteilungskanal von Jehova. Und warum ? Weil sie gelehrt wurden, ihren Kopf auszuschalten und das Denken einzustellen. Kluge Taktik, die perfekt funktioniert. Und das ist für mich der einzige Grund, warum die Häuptlinge so Angst vor Ex-Z.J. haben. Weil hier das Denken wieder anfängt. Genau so war es bei mir. 30 Jahre brav mitgespielt, und erst als in einem Rechtskomitee mir einige Dinge suspekt vorkamen, wollte ich Dinge hinterfragen.
    Zudem kommt ja noch, dass vieles bei den Z.J. o.k. ist, seien es viele Lehren, Erkenntis, die über Gott vermittelt wird (mir haben z.b. so Schöpfungsvorträge gut gefallen), die Menschen sind „gute“Menschen, nett, ehrlich usw.

    Warum soll ein braver Z.j. hier was in Frage stellen. Er glaubt, dass das alles von Gott so gewollt ist.
    Und bei jedem Argument, den du vorbringst fühlt er sich noch bestätigt: Ein Abtrüniger, der ihm in glauben schwach macht. Wie sehr die WTG doch recht hat !!! Lieber essen die doch einen Fliegenpilz, als von einem Abtrünnigen was zu lesen ! Wie kann man einen Muskel, der viele Jahre nicht gebraucht wurde, wieder zum arbeiten anregen ? Sehr schwer !! Und mit dem selbständigen Denken ist es noch schwieriger, weil der Verstand des Z.j. dir sofort sagt, du darfst nicht kritisch sein… Da können wir hier noch so viele Fakten und Beweise anbringen. Wir für uns haben das erkannt, aber was ist mit den vielen draußen ? Wir finden für uns noch viele gute Argumente, warum die Z.J. am meisten Schmach auf Jehovas Namen bringen.. aber sag das mal einem Z.J.
    Ich glaube, alles in der Welt ist einfacher als das..
    Schönen Tag..

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    hallo Andre, die Strategie entspricht der, dem Pferd eine Möhre vor der Nase halten, damit es den Karren zieht.
    So werden die Verkündiger manipuliert und de Fakto auch in ihrem Denken beschnitten. Das geht soweit, dass man von „unabhängigem Denken“ redet und den Verkündigern eintrichtert, dass sie das ja unterlassen sollen, weil der Sklave für uns alle denkt.
    So polarisiert man aufs Feinste, hält die Lemminge im Rudel und marschiert weiter auf die Klippe zu.
    Gott hat dem Menschen den freien Willen gegeben. Und bedenken wir, wieviel Tyrannen, Diktatoren und absolute Herrscher es schon gab. Sie hatten ihre Zeit und sie mußten die Herrschaft abgeben. Das Volk hat immer die Freiheit gesucht.
    Wenn wir unsere christliche Freiheit begreifen und wertschätzen, können auch wir aus Überzeugung sagen wie Dr. Martin Luther vor dem Kaiser zu Worms: Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.
    Dieser kleine Mönch hatte Mut, sah er doch die Gewißhiet, dass ihm der Scheiterhaufen drohte. ABer er blieb von seinem Gewissen überzeugt und seine Zuwendung zum Höchsten gab ihm die Kraft, alles zu ertragen.
    ER gab Zeugnis für die christliche Freiheit und schrieb auch das Buch „von der Freiheit eines Christenmenschen“
    ein Zeuge in der finstersten Zeit der Menschheit. Er gab dem deutschen Volk die Bibel in seiner Sprache und Dank Luther hat sich im Römischen Reich auch die deutsche Sprache gefestigt und Form angenommen. Sehen wir die Flamen und Holländer, die 1648 ausschieden – sie erlebten eine eigene Entwicklung ihrer Sprache, die aus dem Niederfränkischen hervorging. Und die Franken waren die „Freien“. Eine Nuance des Willens, frei zu leben.
    Diese Erkenntnis unterstreicht unseren rechtmäßigen Anspruch durch Jesu Wirken wieder zur Freiheit der Söhne Gottes zu gelangen.
    Da brauchen wir das Diktat des Sklaven nicht zu fürchten. Das können wir bloßstellen, denn solche Versklavung zum Leistungsevangelium und Berichtszettel – das ist keine Erfindung des Gottes. Das ist Vertriebsstrategie und – kontrolle aus der frühen Zeit vom Judge Rutherford, ein vekapptes Schneeball-System, welches vertrieblich in Deutschland nicht erlaubt ist.

    also, ihr Lieben, freuen wir uns, hier unseren Gedanken Spielraum zu geben, uns mitzuteilen, zu erbauen und zu wachsen – in der Freiheit des Denkens, der Rede und in dem Bewußtsein, dass wir hier immer mehr werden, die dem Sklaven die Stirn bieten.

    Diese Website hier bereitet denen in Selters kein Wohlbefinden, weil diejenigen, die hier mitlesen zwangsläufig erkennen, dass wir hier nichts unter den Teppich kehren.

    Die WTG hat inzwischen soviel daruntergefegt, dass bei jedem Schritt, den sie darauf macht, es kräftig an den Seiten rauskommt.
    Wenn alle, die Böeses tun blühen wie die Pflanzenwelt ist es, dass sie für immer vernichtet werden (nach Psalm 92,7)

    Hallo FrankFrei!
    Gut argumtiert . Du hast das Problem der christlichen Freiheit
    In der Oranisation Jehovas gut beschrieben.
    L.G.
    Bruderinfo

  • Anna
    April 2, 2011

    Lieber Frank und Frei,
    das hast du wahrlich treffend beschrieben. Danke dafür! Dann lass uns weitermachen in der herrlichen Freiheit der Söhne Gottes.

    Liebe Grüße an alle herzlich Anna

  • Manfred
    April 2, 2011

    Liebe Anna,
    Schön das Du wieder da bist. Ich habe Dich schon vermisst. Wir sind halt eine kleine virtuelle Versammlung, da fällt es auf wenn jemand einige Zeit nichts schreibt. 😉
    Ich hoffe, Du warst nicht krank?

    Liebe Grüsse Manfred

  • Eddi
    April 2, 2011

    Lieber Andre,

    bei Menschen sind viele Dinge unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich. Oder aus der Sicht Gottes: Meine Gedanken sind höher als eure Gedanken..

    Ob Jehova BI braucht wissen wir nicht, aber wir wissen, dass wir es brauchen um über SEINEN Willen nachzusinnen, uns wieder an SEINEN Werken zu erfreuen. Im neuen Liederbuch gibt es ein Lied: „Gott wird sie rufen“. Das gilt sicher auch für die, die im geistigen Wachkoma sind und nur durch die Maschinerie WTG noch beatmet werden. Auch du und ich durften diese Gnade Gottes erleben, wir denken und atmen wieder selbständig. Und wir müssen stark sein zugunsten derer, die geistig geschlagen Heilung benötigen. Und weil sehr viele von uns auch zu dieser Gruppe gehören und das Leben selbst sehr viel abverlangt, dürfen wir auch nicht nachlassen uns gegenseitig im allerheiligsten Glauben zu erbauen.

    Mit diesem Wunsch segne ich deinen Tag – und für alle Leser.
    Eddi

  • armes Schaf 2012
    April 2, 2011

    Hallo Bruder Engel,geistig Befähigte würden die Schafe hüten,und schützen und keinesfalls zerstreuen. Durch ihr amerikanisches geistiges, kitschiges unverschämtes SHERIFF Gehabe gibt es eine Gegenbewegung die den Christus nicht so ganz vergessen hat!Wenn diese feisten Lehrer recht hätten, wäre die Bibel falsch!Kopfrechnen schwach sagt da jeder wohl hier!Wie Theokratie geht..steht in der Bibel.Langsam kann ich nicht mehr wenn ich so etwas lese.Wieviel menschlicher geistiger Schaden soll noch angerichtet werden?Das Todschweigen der Realität wird BALD enden.Sicher in KÜRZE,den Befreiung naht.
    Gruss,vom kleinen Forscher!

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    Willkommen, Ben-Oni – du huldigst dem Sklaven und denkst so, wie die schreiben könnte kein Mensch schreiben. Dann bitte berücksichtige, dass alles, was die vor 100 Jahren aufwärts bis in die 80iger Jahre publizierten alles im „Giftschrank“ steht und keinesfalls der derzeitigen Lehre in vielen Dingen enstpricht.
    Du behauptest zwischen den Zeilen, dass der Höchste diese Schmarren auf den Weg gebracht hat um – sagen wir es einmal ganz offen – sein Volk eher in die Irre zu leiten.
    Jehovah hat das keinesfalls nötig. Er ist der Gott der Wahrheit, der seine Anbeter niemals gegen den Wind führen würde – alles Einfälle um die Fehler zu begründen.
    Wenn die WT Schriften durch Gottes Geist gezeugt“ worden wären,, hätten sie den Stellenwert der Heiligen Schrift.
    Dann bräuchte man niemals Korrekturen.
    Damit ist alles gesagt. Schlimm ist nur die Verhohnepiepelung der Gläubigen, die man dann für die Fehlinterpretationen verantwortlich macht.
    Zu 1925, einem fixen Jahr fürs WEltende, hiess es anschließend etwa wie folgt: Damals waren viele enttäuscht, weil ihre Glaubenshoffnung nicht in ERfüllung ging.
    Da frage dich bitte ehrlich: wer hat diese Hoffnung denn den Bibelforschern ins Herz gelegt? Sie sich selber oder war es nicht der Judge Rutherford, mit seinen Allüren, der dann noch Beth Sarim in San Diego baute, das Haus der Prinzen, in dem er im Winter selber wohnte, weil der den Winter in Brooklyn nicht vertrug. so lud er die Medien ein und führte den Luxus vor, wie Massageduschen, die in Kürze den Fürsten der Alten Zeit, die auferstehen zugute kommen würden.
    Leider war nur er der Nutzniesser und als er verstorben war verkaufte sein Nachfolger Nathan Homer KNorr die Villa heimlich um sich von dem Mythos zu befreien.
    Heute Lebende wissen das meist gar nicht mehr, die rennen mit Eifer zum Kongresss um „Neues Licht“ zu tanken, manchmal eher altes Licht oder enfach nur Wirrwarr.
    Bedenke, wie oft der WT die Somdomiten hat in die ewige Verdammnis geschickt oder wieder auferweckt – so um 6 mal.
    Wie kann man Blutspenden verbieten und dennoch erlauben Fraktionen zu nehmen? Nicht ist unmöglich. Toyota

  • Hans
    April 2, 2011

    Hallo Brd. Engel,

    du schreibst

    „der kann in den Zeitschriften sehen, dass darin Dinge stehen, die Menschen von sich selbst aus gar nicht so schreiben können.“

    An was denkst du da z.B. konkret? Würde mich interessieren.

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    hallo Hans, wenn es nicht von Menschen stammt und, so wie die Fakten es unterstreichen auch nicht von Gott – dann bleibt ja nur noch eine Option offen. Und da kriege ich Gänsehaut

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Frank&Frei,

    in der Tat, kein sehr schöner Gedanke. Weil das aber wichtig ist, würde ich gerne Beispiele dafür nachlesen, um es selbst beurteilen zu können.

    LG
    Hans

  • Manfred
    April 2, 2011

    Lieber Hans,
    Broschüre Hört auf Gott, Seite 19 subliminales Bild.
    Das sagt alles. Unten auf den farbigen Brd. Schauen auf den linken Arm.
    Ich hoffe ich habe das politisch korrekt ausgedrückt.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Manfred,

    danke, das ist ein gut erkennbares Beispiel. Hatte selber grad noch ein weiteres, zumindest für mich leicht zu erkennendes Beispiel gefunden:

    Neuester Studi-WT auf jw.org, 15.09.12, Titelbild: Brust des Motorrad-Fahrers, da sehe ich zwei …

    Ok, das mit den Subliminals ist ein Thema.

    Ich dachte, unser Bruder meinte TEXT, also inhaltliche Aussagen und nicht Bilder. Wäre schön, wenn er selbst noch was dazu sagen könnte.

    LG
    Hans

  • Dennis
    April 2, 2011

    Lieber Hans und Frank&Frei,

    wir müssen aufpassen nicht selbst in Extreme oder pures Schwar-Weiß-Denken zu verfallen.

    Natürlich gibt es auch gute und ansprechende Artikel in den Publikationen, da würde mir z.B. der Artikel über Gott als „Vater“ einfallen, im WT 01.07.12 ab S. 19.

    Im gleichen WT sind aber wieder Aussagen zu finden, die sich nicht 100% mit der Bibel vereinbaren lassen oder eine klare WT-Ideologie enthalten.

    Wenn es nicht so wäre, dann würde wohl niemand hier auf BI sein, weil er nie ZJ geworden wäre, oder nicht?

    Dass Jehova bestimmt nicht der „Urheber“ oder was auch immer des WT ist, dürfte jedem hier klar sein, aber das heißt nicht automatisch dass Satan dann im Gegenzug der Urheber ist. Wir sollten einfach auch in Betracht ziehen, dass keiner von Beiden seine Hände hier im Spiel hat, sondern ganz einfach Menschen die Autoren der Artikel sind, wie bei anderen Religionen auch.

    Viel wichtiger ist für mich die sowieso die tatsächlichen Gegebenheiten in den VS und das Verhalten der Leute, die das „Sagen“ haben. Hier sieht man eindeutig welche Fassade aufgebaut wird, durch die Betonung der angeblichen Liebe und der Einheit.

    LG
    Dennis

  • Hans
    April 2, 2011

    Hi Dennis,

    ich selbst bin ein Gegner von Schwarz-Weiß-Denken. Ich hinterfrage insofern auch gerne Thesen, wenn keine Belege dafür angegeben werden.

    Daher hätte mich mal interessiert, was denn nun genau in einer Zeitschrift der von mir ursprünglich kommentierten Meinung von Brd. Engel entspricht.

    Solange keine konkrete Stelle auf dem Tisch liegt, kann ich mir ja auch keine konkrete Meinung zur mutmaßlichen Quelle bilden oder überhaupt irgendeine Wertung äußern …

    LG
    Hans

  • Alois
    April 2, 2011

    Hallo Dennis

    Deiner Ansicht zum Teufel kann ich nur zustimmen.

    Es wäre zu einfach bei falschen Lehren, falschen oder schlechten Handlungen dem Teufel die Schuld zu geben. Denn der eigene Geist der Menschen ist in der Lage genauso teuflische Dinge hervorzubringen wie der Teufel selbst.
    Denn würde immer der Teufel hinter allem stecken, dann wären die Menschen ja entschuldigt, weil man alles Falsche und Schlechte auf den Teufel abschieben könnte.
    So einfach ist das aber nicht, wir sind voll selbst für das verantwortlich was wir tun.

    Es geht mehr darum wie unser Denken gestrickt ist, sind unsere Gedanken im Sinne Jehovas oder des Satans. Denken tun wir schon selbst.

    Liebe Grüße
    Alois

  • AKAZIE
    April 2, 2011

    Ganz meine Meinung, Gott denkt immer harmonisch, schöpferisch, positiv, konstruktiv der Teufel dagegen disharmonisch, zerstörerisch, negativ, dekonstruktiv und wir Menschen können beides, sowohl als auch, deshalb ist die Überwachung der eigenen Gedanken für jeden Christen von großer Wichtigkeit und Priorität. Wie denke und was denke ich im Augenblick ist immer da die Frage die uns beschäftigen sollte!

    AKAZIE

  • Eddi
    April 2, 2011

    Guten Tag Dennis,

    da gebe ich dir recht, dass nicht jede geäußerte Unrichtigkeit von Satan ist, da wir alle sonst von Satan wären, denn die Bibel zeigt ja deutlich, dass alle Menschen irgendwann lügen.

    Und es ist sicher auch richtig, dass wir alle hier irgendwann den sehnlichsten Wunsch hatten, durch die Organisation auf „richtige“ Art unserem Vater näher zu kommen.

    Nach meinem Dafürhalten wäre es auch überhaupt kein Problem, die Fehler der Leitenden Körperschaft wegzustecken als menschliche Unvollkommenheit, wenn sie selbst nicht so sehr dagegen halten würde, indem sie weg von einem Werkzeug, Gottes Wort darzulegen, hin zu einer gottgleichen Institution gewechselt wäre, die den Alleinanspruch auf perfekte Auslegung erhebt und darin sogar bereit ist über Leichen zu gehen, indem sie Anweisung erteilt, Gemeinschaften zu trennen, wenn jemand eine andere Meinung hat. Und in dieser Situation wechselt das Tun einer menschlichen Unvollkommenheit in ein Werkzeug Satans. Selbst das wäre tolerierbar, schließlich sagte Jesus auch nicht ohne Grund zu Petrus: „Tritt hinter mich, Satan“.

    Der Unterschied besteht darin: Petrus änderte seine Denkweise.

    Ich kann sehr viel leichter offen eingeräumte Fehlbarkeit entschuldigen und einem solchen Menschen freudig auch in schweren Zeiten den Rücken stärken, mein letztes Hemd geben und die Treue halten als eine selbsternannte Unfehlbarkeit, die offenkundig falsch ist, in der ich erstickt werden soll.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Nach meinem Dafürhalten wäre es auch überhaupt kein Problem, die Fehler der Leitenden Körperschaft wegzustecken als menschliche Unvollkommenheit, wenn sie selbst nicht so sehr dagegen halten würde, indem sie weg von einem Werkzeug, Gottes Wort darzulegen, hin zu einer gottgleichen Institution gewechselt wäre, die den Alleinanspruch auf perfekte Auslegung erhebt und darin sogar bereit ist über Leichen zu gehen, indem sie Anweisung erteilt, Gemeinschaften zu trennen, wenn jemand eine andere Meinung hat. Und in dieser Situation wechselt das Tun einer menschlichen Unvollkommenheit in ein Werkzeug Satans. Selbst das wäre tolerierbar, schließlich sagte Jesus auch nicht ohne Grund zu Petrus: “Tritt hinter mich, Satan”.

    Der Unterschied besteht darin: Petrus änderte seine Denkweise.

    Ich kann sehr viel leichter offen eingeräumte Fehlbarkeit entschuldigen und einem solchen Menschen freudig auch in schweren Zeiten den Rücken stärken, mein letztes Hemd geben und die Treue halten als eine selbsternannte Unfehlbarkeit, die offenkundig falsch ist, in der ich erstickt werden soll.“

    Genau DA lag und liegt bis Heute auch für mich das Problem. – Nicht die Fehler und Irrtümer als Solches…von denen hab´ich selber genug, so dass ich mich darüber ganz sicher nicht erheben dürfte. – Aber dieses Festklammern an ihrer Unfehlbarkeit, diese Unart die Verantwortung für ihre Fehleinschätzungen anderen zuzuschieben und nicht zuletzt die unbiblischen Forderungen die sie an ihre Gläubigen stellen, macht es einfach untragbar.

    Wer all das weiß und dennoch an solch einer Institution weiter festhält, hat seine Entscheidung getroffen…aber Eine, die NICHT auf Gottes Rat und Wille beruht.

    LG Ulli

  • barnabas
    April 2, 2011

    Liebe Eddi, liebe Ulli,

    Habe eben mit meiner Frau über eure Kommentare gesprochen. Ihr habt uns aus dem Herzen gesprochen. Genauso ist es. Nur habe ich auch keine Hoffnung mehr das eine LK auch nur ähnliche Schlussfolgerungen daraus zieht wie ein Petrus. Dann müssten sie ihre Throne verlassen die sie sich in Brooklyn aufgestellt haben indem sie ihren offenkundigen Irrtum zugeben. Einem wahrhaftigem Gott könnte man und müsste man keinen Irrtum und schon gar keine Lüge verzeihen. Und gerade weil sie sich ans seine Stelle gesetzt und seinen Christus verdrängt haben müssen sie sich auch mit ihm messen lassen. Ihr völlig überzogener, unbiblischer Autoritätsanspruch ist unverzeihlich.

    Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht Barnabas.

  • Die Bibel
    April 2, 2011

    2Ko 11:13 Denn diese Leute sind falsche Apostel, unehrliche Arbeiter, die sich freilich als Apostel von Christus ausgeben.
    2Ko 11:14 Aber das ist kein Wunder. Auch der Satan tarnt sich ja als Engel des Lichts.
    2Ko 11:15 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener mit der Maske von Dienern der Gerechtigkeit auftreten. Doch ihr Ende wird ihrem ganzen Tun entsprechen.

  • Eddi
    April 2, 2011

    Guten Morgen, Bruder Benjamin Engel,

    ich habe in diesem Forum nicht gesehen, dass es einfach darum geht, die Leitende Körperschaft zu kritisieren. Das erledigt sich leider von ganz allein, weil diese sich hartnäckig weigert, Glaubenslehren anhand der Bibel abzuhandeln, wie z. B. Gemeinschaftsentzug und statt dessen ohne reale biblische Befugnis mehr und mehr Vorschriften erlässt, die den Brüdern und Schwestern das Leben schwer machen. Und ich denke, das macht auch die Arbeit der Leitenden Körperschaft so schwer. Tatsache ist – und das wurde in diesem Artikel wunderbar herausgestellt, dass allein die EINRICHTUNG Leitende Körperschaft, so wie sie heute praktiziert wird, gar keine biblische Grundlage hat, also keinesfalls von Gott stammt und daher auch keinen Anspruch auf besondere Anerkennung erfahren darf.

    Bitte erlaube mir eine Veranschaulichung: Wenn jemand bei einem Einbruch verletzt wurde, sollte er dann eine spürbare Strafmilderung erhalten, weil er ja verletzt wurde? Oder muss er nicht deutlich erfahren, dass er ein Verbrechen begangen hat, bei dem er andere gefährdet hat und seine eigene Gefährdung nun Folgen zeitigt?

    Entschuldige bitte, aber wenn ich diesen Gedanken bis zu Ende denke, dann müsste der Teufel Straffreiheit haben, weil es nicht funktioniert, alle Menschen von Gott abzuziehen, trotz Folter und Tod. Da schreit meine hirntechnische Datenbank ERROR 666!

    Zu deinem Einwand, von der Leitenden Körperschaft kämen Dinge, die kein Mensch von sich aus so schreiben könnte. A) Auch der Teufel stellt sich immer wieder als Engel des Lichts dar (2. Kor. 11:14), er verleiht Menschen die Möglichkeit, „die Gestalt Christi“ anzunehmen (2. Kor. 11:13,15) und er führt die ganze bewohnte Erde irre (Offb. 12:9).

    Schon dieser von der NWÜ wiedergegebene Begriff „führt irre“ zeigt, dass nicht jede Führung von Gott stammt. Und wie kommt es, dass die Leitende Körperschaft beharrlich darlegt, dass die apostolischen Wundergaben heute nicht mehr existieren, aber selbst Dinge sehen und tun kann, die sonst kein Mensch zu sehen vermag?

    Erinnerst du dich an das biblische Beispiel der Priester Pharaos? Bei den ersten drei Plagen konnten sie mühelos mithalten. Oder an ApG 16 ab V. 16, das Dienstmädchen, das einen Wahrsagerdämon hatte? Lass dir bitte diesen Begriff mal auf der Zunge zergehen: Wahrsagerdämon. Das Kind hat nicht gelogen, was sie gesagt hatte, entsprach so sehr den Tatsachen, dass ihr Herr durch sie reich wurde. Die Bibel benennt dies als Kunst. Und es mochte vielleicht ehrenvoll anmuten, dass sie den Aposteln folgte und ausrief, dass dies die Sklaven des wahren Gottes seien, „die euch die Rettung verkünden“! (V 17)Wir wissen nicht, was Paulus genau empfand, als er diesen Dämon austrieb, was wir genau wissen, ist, dass Gott der Allmächtige keine Zusammenarbeit mit Dämonen haben will oder braucht, auch nicht mit solchen, die mit ihrer „Wahrheit“ Gewinn machen.

    Übrigens: Jeder aufrichtige Muslim erklärt gern, dass es ein Wunder Allah´s war, wie Mohammed den Quran schreiben konnte, er, der Hirtenjunge, Analphabet. Und die katholische Kirche untersucht sehr genau Wunder und kann eine Madonnenfigur vorweisen, die sich in Fleisch und Blut verwandelte und ein Kreuz erschien auf ihrer Brust…Diese Phänomene nehmen seit Anfang der 80er Jahre zu.

    Übernatürliches Wirken wäre also ein sehr nachhaltiger Grund, umgehend jeden Kontakt zur Leitenden Körperschaft einzustellen. Allerdings, um ehrlich zu sein, da kann ich mich deiner Auffassung zur Übernatürlichkeit nicht anschließen und einen wirklichen Beweis oder eine triftige Annahme hast du leider nicht angegeben – vielleicht habe ich es auch nur übersehen und bitte (wieder mal) um Nachhilfe und bedanke mich bei dir für das Auge der Wachsamkeit.

    Eddi

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Mattäus,
    ZITAT:
    Br. Zimmermann ist sich offensichtlich der Bedeutung und Folgen der Worte in Offenbarung 21:8 nicht bewußt – oder muß ich schlußforgern daß er gar keinen Glauben mehr hat der sich an der Bibel orientiert?

    Das weiß wohl nur eher ganz alleine. Entweder ist er dem Größenwahn anheim gefallen, indem er denkt er ist davon ausgenommen – oder er glaubt selber überhaupt nicht daran.
    Sei´s drum, ist ja eh´ nur eine Lüge von vielen…

    Die Bibel selbst drückt sich – was solche Menschen betrifft – ja ja sehr klar aus.

    In Offenb 21, 8 heißt es Lügnern und Betrügern wird es schlecht ergehen…was heißt das dann für diejenigen, die merken das sie belogen werden?
    Können sie ihnen weiter zuhören ohne selber Schaden zu nehmen? – Das sollte man sich gut überlegen.

    Laut Joh 8, 44 werden Lügner von Jesus Kinder des Teufels genannt.

    Hier stellt sich die Frage…möchte man sich wirklich von Kindern des Teufels belehren lassen?

    In Psalm 5, 7 steht auch sehr deutlich was Gott von solchen Menschen hält:
    Lügner, Mörder und Heuchler bringst du um, sie ekeln dich an!

    Also, Gott ist von ihnen angeekelt…er verabscheut sie…hmmmm…sehr bedenklich, wie ich finde…

    In 1. Joh 2, 4 heißt es:
    Wenn jemand behauptet: „Ich kenne Gott“, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit ist nicht bei ihm zu finden.

    Denkt man daran das es von Jesus heißt er ist die Wahrheit, dann besagt diese Aussage nichts anderes, als das man Jesus nicht bei jemanden finden kann der lügt.

    Bei wem nur finden wir ewiges Leben? – Bei Jesus.

    So muss sich am Ende jeder selbst die Frage stellen, ob er es wirklich noch verantworten kann, Lügnern weiterhin sein Gehör zu schenken.
    Ob er gleichzeitig den Lügnern zuhören und dabei trotzdem zu Jesus gehören kann.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    April 2, 2011

    >> So muss sich am Ende jeder selbst die Frage stellen, ob er es wirklich noch verantworten kann, Lügnern weiterhin sein Gehör zu schenken.
    Ob er gleichzeitig den Lügnern zuhören und dabei trotzdem zu Jesus gehören kann. <<

    Schau dich mal um, Ulli.

    Die Kirchen der Christenheit lügen alle. Jesus nannte die Pharisäer „getünchte Gräber“. Dennoch setzte er sich mit ihnen auseinander und besuchte ihre Synagogen.

    Wir sollte mit unseren Brüdern nicht zu sehr ins Gericht gehen. Lass sie entscheiden, wohin ihr Herz sie zieht. Wenn sie genug haben, werden sie sich anders entscheiden.

    Ede

  • Doka
    April 2, 2011

    Hallo Edelmuth,
    ich kann mich aber in der Kirchengemeinschaft wo ich immer noch bin meinen Glauben oder meine Glaubensansichten öffentlich sagen und diskutieren ohne auch nur ausgeschlossen oder nicht beachtet zu werden.
    Das ist eben der Unterschied zu den Zeugen. Ich muß dort immer in der Angst leben ausgeschlossen zu werden.
    So habe ich im Hauskreis und mit dem Pastor über die drei Einigkeit , das Kreuz in der Kirche genauso diskutieren können und meine Meinung vertreten können. Heute habe ich immer noch Kontakt zu allen Bekannten und zu Freunden.
    Ich kann in Ruhe die Bibel lesen und mich mit ihnen austauschen und an meinem Glaubensgebäude arbeiten und es ausbessern und verbessern oder eben umbauen. Es gibt eben dort kein Dogma, dass nur sie die Wahrheit haben. Daher ist es genauso wie hier im Forum man tauscht sich eben aus ohne den Anspruch zu haben nur meine Meinung zählt sondern ich kann mich äußern und auch die anderen Kommentare lesen und auch überprüfen ob es sich so verhält was in der Bibel steht.
    Die anderen Kirchen können doch lehren was sie wollen. Wichtig ist doch nur dein eigenes Glaubensgebäude und das du Jesus als Retter erkannt hast und an Ihn und Jehova glaubst. Und eben deinen Nächsten liebst wie dich selbst.
    Gruß Doka

  • Eddi
    April 2, 2011

    Ach Ede,

    das scheint ja unser beider Problem zu werden: Warum soll man bei den Kirchen die Mäuse suchen und bei der LK die Elefanten übersehen?
    Wenn Gott die richtet, die draußen sind, warum sich dann damit aufhalten, ob es richtig ist, mit dem Weihrauchkübel durch die Kirche zu rennen oder sich beim Beten zu bekreuzigen. Das betrifft uns doch nicht die Bohne! Was uns aber betrifft, das sind die Herz- und Gottlosigkeiten INNERHALB der Organisation, deren Leitung sich die LK nun mal zu eigen gemacht hat. Tausende würden gern in der Organisation sein, wenn die LK ihren Allmachtswahn aufgeben würde und dem Beispiel Christi f o l g e n würde statt dessen Kompetenzen übernehmen zu wollen, denn dabei handelt es sich auf jeden Fall um eine feindliche Übernahme und das lässt unser himmlischer Vater zum Glück nicht zu.

    Trieft dein Herz nicht vor Mitleid mit den Millionen wirklich lieben Brüdern und Schwestern, die das dann erkennen und erleben müssen? Natürlich werden sie dann tatsächlich frei, aber die Gewalt, mit der sie befreit werden, hinterlässt garantiert heftige Spuren. Stell dir doch einen jungen Bruder vor, der in Erwartung eines Dienstamtes alle Kontakte zu seiner ausgeschlossenen Mutter abgebrochen hat, in tiefster Überzeugung, weil er es so gelehrt bekam und er wurde gelobt für seine Treue und hat nicht mitbekommen, wie seine Mama nach einem Schlaganfall ins Heim musste – und dann erfährt er: Das alles war gar nicht biblisch! (Allein das Schreiben dieser Sätze bringt mich fast um)

    Ede, mit den Verführten dürfen wir tatsächlich nicht hart ins Gericht gehen, aber mit den Verführern. Und zwar mit den Verführern in UNSERER Organisation. Und ob von einer fremden Religion irgendein Pilger vom Nord- zum Südpol rennt ist mir dabei völlig wurscht, wenn er bei mir vorbei kommt, kriegt er ein Blasenpflaster und nen Kaffee. Aber kein einziger Zeuge Jehovas wird durch dessen (Entschuldigung) Dummheit gerechter oder ungerechter. Bei BI geht es nicht um den Kölner Dom sondern um ernste Anliegen UNSERES Glaubens und möge uns der Herr Jehova durch seinen einziggezeugten Sohn und unseren Heiland mit Heiligem Geist weiterhin die wachsamen Augen echter besorgter Brüder geben.

    Denn das ist Leben.
    Eddi

    und ich will auch keinen Katholiken beleidigen!

  • Uwe Schöning
    April 2, 2011

    Hallo zusammen,

    dir, @Edelmuth antworte ich als Erstes, da du das Hauptthema meines Postings sehr gut umfasst.

    Du hast Recht. „Jede andere Kirche lüg, sobald sie den Mund aufmacht“, um es mal salopp zu sagen. Deshalb werde mich auch an keinerlei Organisation mehr klammern oder mich dieser zugehörig fühlen.

    Einerseits hast du auch Recht, wenn du den Vorschlag machst, dass wir mit unseren Brüdern nicht ins Gericht gehen sollten. Wer sind wir, dass wir den Strohhalm aus dem Auge unseres Bruders ziehen, wenn in unserem Auge ein Balken zu finden ist? Wichtig ist doch, dass man sein eigenes Verhältnis zu Jehova durch Christus bewahrt. Leider ist das Beurteilen Anderer eine unserer menschlichen Schwächen. Deshalb wende ich mich auch gleich den Antworten auf deinen Beitrag zu:

    „mit den Verführten nicht so hart ins Gericht gehen, wie mit den Verführern.“

    Sollten wir uns zu einem Urteil hinreissen lassen, so bleiben die Verführten immer noch Blind. Sie haben Scheuklappen auf und der Geist der Beröer ist nicht in ihnen zu finden. Alles was die Organisation ihnen sagt ist war, und alles was andere ihnen sagt, ist das Werk von Abtrünnigen. Bei soviel Verbohrtheit kann man die Person leider nur als verloren betrachten.

    In erster Linie sollten wir uns um uns selbst kümmern und unser Glaubensgebäude.

  • matthäus
    April 2, 2011

    …und lieber Uwe um deine richtige Einschätzung biblisch zu untermauern welche fatalen Folgen es für jene hat die diesen Lügen glauben wollen:

    2.Thes. 2: 9 … wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen … 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. 11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben,

    12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

    Im Laufe der letzten 130 Jahre hat die vermeintliche „Organisation Gottes“ Dutzende von Lügen verkündet, dafür 100te Millionen Seiten Gedrucktes verbreitet um hinterher festzustellen das der Giftschrank (die alten Bücher der WTG) unbedingt zu versperren ist um nicht als Abtrünniger ausgeschlossen zu werden – wie verrückt ist den sowas ???

    Wie oft haben die führende Köpfe des „trvSk.“ Harmagedon angekündigt? 1914 – 1925 – 1975 um nur 3 Jahreszahlen zu nennen.

    1925 erwartete man DEFINITIV die Auferstehung der Patriachen. Die Jahre davor hat man in Feldzügen und Verbreitung von Literatur mit dem reisserischen Thema die Leute „wachgerüttelt“:

    MILLIONEN JETZT LEBENDER WERDEN NICHT STERBEN !!!

    Heute noch verweißt man mit STOLZ auf diese Feldzüge obwohl es nichts anderes als eine Lüge war. Jeder normale Mensch oder sagen wir ein Wetterprophet künigt das falsche Wetter ab, diesem wäre es am liebsten wenn seine Ankündigung irgendwie beseitigt werden könnte. Nicht so die WTG sie schreibt mit Stolz über ihre Lügen die sich nicht erfüllt haben.

    Ist das eine LIEBE ZUR WAHRHEIT ? Was schrieb Paulus oben an die Thessalonicher? …weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben werden sie zugrunde gehen, sie haben Lust an Faslchheit sonst würde man nicht immer wieder diese damaligen Feldzüge mit Stolz erwähnen.

    lg. Matthäus

  • matthäus
    April 2, 2011

    Wie mich die meisten kennen will ich Belege für meine obigen Aussagen nicht schuldig bleiben:

    Diese vermessene Aussage stammt aus dem WT 1973 über Bücher von Russel die heute auch als Gift bezeichnet werden:

    Zitat:
    Unter der Leitung des heiligen Geistes oder der wirksamen Kraft Jehovas und dank dem von ihm ausgehenden Licht
    wurde durch eine als „treuer Verwalter“ bezeichnete Klasse und durch ihre leitende Körperschaft eine Fülle von geistiger
    Speise beschafft. (Luk. 12:42-44; vergleiche Apostelgeschichte 15:4-29.) Durch die Zeitschrift Zions Wacht-Turm und
    ähnliche Schriften wurden wahrheitssuchende Menschen mit vorzüglicher geistiger Speise versorgt. C. T. Russell schrieb
    in den Jahren 1886 bis 1904 die sechs Bücher Millennium-Tagesanbruch, die später als „Schriftstudien“ bezeichnet
    wurden. In der Zwischenzeit verbreiteten „Kolporteure“ (jetzt „Pioniere“ genannt) Gottes Wahrheit von Haus zu Haus.
    – Apg. 5:42; 20:20. Doch wie reagierten die Menschen auf diese geistige Speise? Ohne Zweifel lenkte der Geist Jehovas die Dinge.
    Der Wachtturm, 1. Oktober 1973, S. 587-588

    und was stand in diesen Schriftstudien?

    Zitat:
    Es ist wahr, … wenn man behauptet, wie wir es tun, daß in den kommenden sechsundzwanzig Jahren [von 1889 an] alle gegenwärtigen
    Regierungen gestürzt und aufgelöst sein werden; … Im Hinblick auf diesen starken biblischen Beweis über die Zeiten
    der Nationen betrachten wir es als feststehende Wahrheit, daß das schließliche Ende der Reiche dieser Welt und die volle
    Herstellung des Königreiches Gottes nicht lange nach 1914 … erfolgt sein werden. Dann wird das seit dem Fortgang ihres
    Herrn bis jetzt fortwährende Gebet der Kirche: „Dein Reich komme“, erhört sein; und unter seiner weisen und gerechten
    Verwaltung wird die Erde mit der Herrlichkeit des Herrn, mit Erkenntnis, Gerechtigkeit und Frieden erfüllt sein … und
    der Wille Gottes wird dann geschehen „auf Erden wie im Himmel“. … Man verwundere sich daher nicht, wenn wir in den
    nachfolgenden Kapiteln Beweise beibringen, daß das Aufrichten des Königreiches Gottes schon begonnen habe, daß in
    der Prophezeiung aufgezeichnet stehe, daß das Jahr 1878 die Zeit sei, da die Ausübung seiner Macht beginnen sollte, und
    daß der „Krieg des großen Tages Gottes des Allmächtigen“ (Offb. 16:14), der im Jahre 1914 zu Ende gehen soll, bereits
    angefangen ist.
    Auszug aus: Schriftstudien Bd. 2 Die Zeit ist herbeigekommen, 1889, dt. Ausg. 1926, S. 73, 74, 94, 95, 97

    Es folgen noch ein paar Belege für die Lügen und Widersprüche ohne weiteren Kommentar:

    Wir müssen hier nicht die Beweise wiederholen, daß die ‚siebte Trompete‘‘ 1840 n.Chr. zu ertönen begann und bis zum
    Ende der Zeit des Aufruhrs und dem Ende der ‚Zeiten der Heiden‘ im Jahre 1914 n.Chr. erschallen wird, und daß es der
    Aufruhr seines ‚großen Tages‘ sein wird, der hier symbolisch die ‚Stimme des Erzengels‘ genannt wird, wenn er ‚mit der
    Erlösung des fl eischlichen Israel beginnen wird.‘ ‚Zu jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst [Erzengel], der
    für die Kinder deines Volkes steht, und es wird eine Zeit der Drangsal geben, wie sie noch nie da war, seit eine Nation ist.‘
    Dan. xii. 1. Wir werden hier auch nicht wieder den überzeugenden biblischen Beweis darlegen, daß unser Herr 1874 zur Braut kam und ein noch nie dagewesenes Werk als Schnitter der Erstlingsfrüchte dieses Evangeliumszeitalters vollführt. Zion‘s Watch Tower, November 1880, S. 1

    1922 – 1928 Die sieben Trompeten ertönen

    1. 1922 Cedar Point (Ohio, USA): Aufruf an die Führer der Welt, zu erklären, warum sie dem Volk nicht Frieden,
    Wohlstand und Glück verschaffen können. Das Heilmittel ist das messianische Königreich.
    2. 1923 Los Angeles (Kalifornien, USA): Öffentlicher Vortrag „Alle Nationen marschieren nach Harmagedon,
    aber Millionen jetzt Lebender werden nie sterben!“, der friedliebende „Schafe“ auffordert, das todbringende
    Meer der Menschheit zu verlassen.
    3. 1924 Columbus (Ohio, USA): Geistlichkeit öffentlich angeklagt, weil sie sich selbst erhöht und es unterlassen
    hat, das messianische Königreich zu predigen.
    4. 1925 Indianapolis (Indiana, USA): Botschaft der Hoffnung, in der die geistige Finsternis in der Christenheit der
    leuchtenden Verheißung des Königreiches auf Frieden, Wohlfahrt, Leben und Freiheit gegenübergestellt ist.
    5. 1926 London (England): Die Christenheit und ihre Geistlichkeit wird wie von Heuschrecken geplagt. Es wird
    enthüllt, daß sie Gottes Königreich verwirft.
    6. 1927 Toronto (Kanada): Aufforderung, überbracht wie von Reiterheeren, in der die Menschen aufgerufen werden,
    das organisierte Christentum zu verlassen und sich Jehova und seinem Königreich zuzuwenden.
    7. 1928 Detroit (Michigan, USA): Erklärung gegen Satan und für Jehova, dass Gottes gesalbter König, im Jahre
    1914 auf den Thron erhoben, Satans böse Organisation vernichten und die Menschheit befreien wird.

    Wie überzeugend diese „biblischen Beweise“ zu diesem Zeitpunkt auch dargestellt wurden, tatsächlich waren es „wertlose Beweise“. Denn so sicher, wie die Wachtturm-Gesellschaft vorher behauptet
    hatte, dass die siebte Trompete 1840 n. Chr. zu ertönen begann, behauptete sie später, die sieben Trompeten entsprächen eine Serie von sieben Resolutionen, die von 1922 bis 1928 auf Kongressen gefasst worden waren.

    Sie entsprachen den sieben Trompeten, die von den sieben Engeln geblasen wurden und die sieben prophetische Bilder enführten, ferner den „sieben letzten Plagen“, die von den sieben dazu eingesetzten Engeln aus Schalen ausgegossen werden. – Offenbarung 21:9; 15:1 bis 16:21.
    Die neuzeitliche Erfüllung dieser Bilder, die durch Trompetenstöße eingeleitet wurden, und der sieben Schalen, gefüllt
    mit den sieben letzten Plagen, verursachte eine große Aufregung, Unruhe und rebellische Entrüstung sowohl in Babylon
    der Großen (die Christenheit inbegriffen) als auch in den weltlichen, politischen Regierungen. … Binnen kurzem werden
    wir den Vollzug dieser richterlichen Entscheidungen Gottes an diesen Feinden sehen, die Gott, dem Höchsten, einen
    Schmerz bereitet haben, als ob sie seinen Augapfel antasteten.
    Das Paradies für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt, 1973, S. 166

  • matthäus
    April 2, 2011

    Wir wollen einmal untersuchen, was Jehovas Zeugen im Laufe der Jahre verkündet haben, und es mit dem vergleichen, was führende Politiker, Geistliche und Wirtschaftsexperten des gegenwärtigen Systems der Dinge gesagt haben. Wer hat die Wahrheit gesagt? Wessen Voraussagen über die nächste Zukunft können wir vertrauen? … Heute zeigen die Tatsachen deutlich, dass das, was Jehovas Zeugen gesagt haben, die Wahrheit war. Sie waren tatsächlich die ganze Zeit von Gottes heiligem Geist geleitet worden. Der Wachtturm, 1. November 1971, S. 659, 664

    Um die Liebe zur Wahrheit ins rechte Licht zu rücken auch diese Falschheit der Verantwortlichen für all IHRE falschen Zeitangaben:

    Die Bibelforscher – seit 1931 unter dem Namen Jehovas Zeugen bekannt – versprachen sich zudem von dem Jahr 1925 die Erfüllung
    großartiger biblischer Prophezeiungen. Sie vermuteten, zu jener
    Zeit würde die irdische Auferstehung beginnen und treue Männer der alten Zeit wie Abraham, David und Daniel zurückkehren. Was die neuere Zeit angeht, so mutmaßten viele Zeugen, daß die mit dem Anfang der Millenniumsherrschaft verbundenen Ereignisse eventuell von 1975 an eintreten würden. Sie dachten, daß in jenem Jahr das siebte Jahrtausend der Menschheitsgeschichte anbreche.
    Erwachet!, 22. Juni 1995, S. 9

    Diese Darstellung verdreht die Wahrheit, entstellt die Tatsachen und gibt den Getäuschten zum Schaden auch noch die Schuld. In Wahrheit „vermuteten“, „mutmaßten“ oder „dachten“ die einfachen
    Bibelforscher oder Zeugen Jehovas nämlich nie aus eigenem Antrieb, sondern vertrauten den vollmundigen Vorhersagen der Wachtturm-Gesellschaft. Die Wachtturm-Gesellschaft war es, die „vermutete“ und „mutmaßte“ und „dachte“. Sie erzeugte die Erwartung, nährte sie auf jede nur denkbare Weise und wies jeden zurecht, der es wagte, zur Bedachtsamkeit zu mahnen. Personen, die der Bibel mehr vertrauten als den Spekulationen der Wachtturm-Gesellschaft und das zu erkennen gaben, wurden nicht geachtet, nicht einmal respektiert. Obwohl sie eine viel geistigere Gesinnung bewiesen als die Ältesten, Kreis- und Bezirksaufseher, unterstellten genau diese umgekehrt den Vernünftigen
    mangelndes Geistiggesinntsein. „Geistiggesinntsein“ bedeutet im Sprachgebrauch der Wachtturm – Gesellschaft demzufolge nicht, einen „Sinn für Geistiges“ zu haben, sondern, ihr blind ergeben zu
    sein – ergebener als dem Wort Gottes selbst.

    Die WTG hat viele große Versprechungen gemacht, aber nie hat sie auch nur den kleinen Finger gerührt, die Lasten mit zu tragen, die den Menschen daraus erwuchsen (Häuser wurden verkauft, Altervorsorge eingestellt – Jahrzehnte später waren viele von ihnen Mittellos). Sie die WTG hat sich nie auch nur im mindesten bemüht, etwas von dem Unrecht, das SIE zu verantworten hatte, zu korrigieren oder wenigstens die Folgen zu lindern.

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Matthäus,
    ZITAT:
    „Sie erzeugte die Erwartung, nährte sie auf jede nur denkbare Weise und wies jeden zurecht, der es wagte, zur Bedachtsamkeit zu mahnen. Personen, die der Bibel mehr vertrauten als den Spekulationen der Wachtturm-Gesellschaft und das zu erkennen gaben, wurden nicht geachtet, nicht einmal respektiert.“

    deine Formulierung „wies jeden“ zurecht, ist eine Untertreibung die nicht einmal annähernd beschreibt, was damals mit den geistig eigenständigen Brüdern abgegangen ist. – Die ihre Ansichten offen vertraten, wurden verachtet, gedemütigt und vertrieben… – Und blieben auch nach dem Vertreichen von ´75 geächtet und verstoßen, weil sie es ja wagten, dem Sklaven vorauszueilen – Pfui Teufel, kann ich da nur sagen!

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    wir beide gehen von verschiedenen Voraussetzungen aus und haben eine verschiedene Meinung. Nach einigen Jahrzehnten Bibel lesen bin ich zu einem anderen Ergebnis gekommen wie die (schein) christlichen Religionen und die Organisation.

    Das stimmt, wir gehen wirklich von unterschiedlichen Voraussetzungen aus. – Du liest aus den angeführten Bibelversen nur ein „sein oder nicht sein“ heraus. – Und das trifft bestimmt auf einige Menschen wie auch Völker zu.
    Ich dagegen setze voraus, dass auch die anderen Bibelverse, welche von Gerechten und Ungerechten, von Lohn und Strafe, von Gnade und Zorn erzählen, einmal ihre Erfüllung finden werden.
    Ich hatte sie hier ja schon mehrfach zitiert, deshalb lasse ich es jetzt mal so stehen.

    Außerdem habe ich festgestellt, dass bei den Prophezeiungen über die Nationen bzw Völker in der Bibel, auf unterschiedliche Weise gesprochen wird.
    Mal ist die Nation als Ganzes gemeint, mal sind es Personengruppen die aus den aus den Nationen herausgerufen werden.

    In Röm 15, 8-12 ist von den Völkern insgesamt die Rede, wenn sie dazu aufgefordert werden, Gott Ehre und Dank darzubringen:

    8 Christus kam doch in diese Welt, um seinem Volk Israel zu dienen. Er zeigte ihnen, wie treu Gott seine Zusagen hält, die er ihren Vorfahren gegeben hat.
    9 Auch die anderen Völker können Gott für seine Barmherzigkeit danken. So steht es schon in der Heiligen Schrift: „Ich will dich loben, alle Völker sollen es hören. Zu deiner Ehre will ich singen.“
    10 Ebenso heißt es: „Jubelt, ihr Völker, zusammen mit seinem Volk Israel!“
    11 An einer anderen Stelle können wir lesen: „Lobt den Herrn, alle Völker; preist ihn, alle Nationen!“
    12 Und Jesaja prophezeite: „Der Trieb, der aus der Wurzel Davids hervorsprießt, wird groß werden und über die Völker herrschen. Er wird ihre einzige Hoffnung sein.“

    Auch in Psalm 67, 2-6 wird geschrieben, dass Gott über alle Völker regieren wird:
    2 Gott, wende uns deine Liebe zu und segne uns blicke uns freundlich an!
    3 Dann sehen die Menschen der ganzen Erde, wie du uns führst, und alle Nationen erkennen, wie du hilfst und befreist.
    4 Gott, die Völker sollen dir danken, alle Völker sollen dich preisen!
    5 Sie sollen vor Glück und Freude singen; denn du regierst sie alle gerecht, du lenkst alle Nationen auf der Erde.
    6 Gott, die Völker sollen dir danken, alle Völker sollen dich preisen!

    Und Jes 25, 6-8:
    6 Hier auf dem Zionsberg wird es geschehen: Der Herr, der Herrscher der Welt, wird für alle Völker ein Festmahl geben mit feinsten Speisen und besten Weinen, mit kräftigen, köstlichen Speisen und alten, geläuterten Weinen.
    7 Hier wird er den Trauerflor zerreißen, der allen Völkern das Gesicht verhüllt; er wird das Leichentuch entfernen, das über den Nationen liegt.
    8 Den Tod wird er für immer vernichten und von jedem Gesicht die Tränen abwischen. Dann nimmt er die Schande von seinem Volk, unter der es überall gelitten hat. Der Herr, der mächtige Gott, hat es versprochen!

    Daniel 7, 13+14
    13 Danach sah ich in meiner Vision einen, der aussah wie der Sohn eines Menschen. Er kam mit den Wolken heran und wurde vor den Thron des Uralten geführt.
    14 Der verlieh ihm Macht, Ehre und Herrschaft, und die Menschen aller Nationen, Völker und Sprachen unterwarfen sich ihm. Seine Macht ist ewig und unvergänglich, seine Herrschaft wird niemals aufhören.

    Auch Gericht wird über die Völker gesprochen. Wie in Psalm 9, 16-20 beschrieben, trifft es alle Unheilstifter und diejenigen, die Gott den Rücken zukehren:

    16 Die anderen Völker sind in die Grube gefallen, die sie für uns gegraben hatten. Sie legten ihre Netze aus und haben sich selbst darin gefangen.
    17 Der Herr hat seine Macht erwiesen, er hat für Recht gesorgt. Die Unheilstifter sind in die eigene Falle gelaufen.
    18 Hinab zu den Toten gehören sie alle, die Völker, die Gott den Rücken kehren!
    19 Doch die Armen sind nur scheinbar vergessen, ihre Hoffnung ist nicht für immer dahin.
    20 Greif ein, Herr! Lass nicht zu, dass ein Mensch dir die Stirn bietet! Zieh die Völker vor Gericht, sprich ihnen allen das Urteil!
    21 Stürze sie in Angst und Schrecken, Herr, zeig ihnen, dass sie nur Menschen sind!

    Wenn in Jesaja 11, 10 steht…:

    0 Wenn jene Zeit gekommen ist, dann wird der Spross aus der Wurzel Isais als Zeichen dastehen, sichtbar für die Völker; dann kommen sie und suchen bei ihm Rat. Von dem Ort, den er zum Wohnsitz nimmt, strahlt Gottes Herrlichkeit hinaus in alle Welt.

    …dann heißt das jedoch nicht, dass diese Völker für Gott gleichbedeutend sind, mit dem Volk bzw den MEnschen die ihm gehören, wie der Vers 11 zeigt, wird er diese aus den Völkern herausführen:

    11 Wenn jene Zeit gekommen ist, wird der Herr noch einma die Hand erheben: Dann wird er den Rest seines Volkes befreien. Er wird alle zurückholen, die übrig geblieben sind in Assyrien und in Ägypten, in Äthiopien, Elam, Babylonien und im syrischen Hamat und bis hin zu den fernsten Küsten.
    12 Er stellt ein Feldzeichen auf, um diesen Völkern anzuzeigen, was er tun will. Er sammelt die Versprengten Israels, die Verstreuten Judas holt er zusammen. Aus allen Himmelsrichtungen bringt er sie zurück, Männer und Frauen.

    Was mich zu den Versen bringt, in denen nicht von den Völkern im allgemeinen gesprochen wird, sondern von den Menschen AUS diesen Völkern und Nationen:

    Röm 9, 23+24:
    23 An den Menschen, die an seiner Herrlichkeit teilhaben sollen, wollte er dagegen seine Barmherzigkeit beweisen. So möchte er an ihnen in reichem Maße seine Herrlichkeit zeigen.
    24 Zu diesen Menschen gehören auch wir. Und er hat uns nicht nur aus dem jüdischen Volk, sondern aus allen Völkern berufen.

    Röm 15, 16:
    16 als Diener Jesu Christi allen Menschen die rettende Botschaft zu verkünden. Wie ein Priester im Tempel Gott dient und ihm opfert, so sehe ich meinen Auftrag. Durch den Heiligen Geist sollen Menschen aus allen Völkern zu Gott gehören und so eine Opfergabe werden, die ihm gefällt.

    Offenb 5, 9:
    9 Und alle sangen ein neues Lied: „Du allein bist würdig, das Buch zu nehmen, nur du darfst seine Siegel brechen. Denn du bist als Opfer geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du Menschen für Gott freigekauft; Menschen aller Stämme und Sprachen, aus allen Völkern und Nationen.

    Offb 7,9:
    Jetzt sah ich eine riesige Menschenmenge, so groß, dass niemand sie zählen konnte. Die Menschen kamen aus allen Nationen, Stämmen und Völkern; alle Sprachen der Welt waren zu hören. Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm. Alle hatten weiße Gewänder an und trugen Palmenzweige in der Hand.

    Wer Gott widersteht wird umkommen, keine Frage, die Verse dazu hast du ja schon gepostet, aber es werden ihm nicht alle widerstehen, denn sonst hieße es in Phil 2, 10 + 11 ja nicht:

    10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
    11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

    Und auch Psalm 102, 16 ist eine Prophezeiung die noch aussteht:

    16 Den Herrn sollen alle Völker anerkennen, alle Herrscher der Erde sollen sich beugen vor seiner Hoheit und Macht!

    Ja, es sind wieder viele Bibelstellen geworden…und trotzdem ist es nur ein Bruchteil von dem was man zu diesem Thema in der Bibel findet, ich habe quasi nur einen kleinen Querschnitt daraus genommen. 🙂

    Fasse ich alles zusammen kann ich mir auch einen Reim darauf machen, dass der der Christus als König einmal zwar in Gerechtigkeit, aber auch mit eiserner Strenge über diese Nationen und Völker regieren wird.
    Und auch, dass selbst nach einer guten Zeit unter seiner Regierung, eben diese Völker sich in einer unüberschaubaren Zahl doch wieder vom Satan verlocken lassen und sich sogar zum Kampf gegen Gott rüsten, kann ich so viel besser nachvollziehen, als wenn ich davon ausgehe, dass nur Menschen auf dieser Erde leben werden, die immer schon treu und gottesfürchtig waren.

    Nein, die treuen und gottesfürchtigen Menschen haben sich ja schon in den schlimmen und unsicheren Zeiten vor ihm bewährt, als sie nur ihren Glauben an das geschriebenen Wort und das Vertrauen auf die Erlösung durch Jesus Opfertod hatten, ohne ihn jemals wirklich gesehen zu haben.
    Sie wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen – im Gegensatz zum damaligen Israel und den Jüngern Jesu – und brauchen deshalb die neuerliche Schlussprüfung nicht mitzumachen.
    Sie sind es, die Gott aus den Nationen heraussammelt, denn sie gehören ihm.

    LG Ulli (die deine Antwort erst heute entdeckt hat)

  • Alois
    April 2, 2011

    Liebe Ulli

    Danke für Deine Antwort. Ich habe sie zwei mal durchgelesen und kann keinen unterschied zu meiner Ansicht erkennen.

    Klar ist, das christliche Volk Jehovas ist aus den Völkern der Erde endstanden. Sobald dann der Teufel gefangen sein wird, besteht das Volk Jehovas immer noch aus vielen Völkern.

    Es gibt somit im Paradies immer noch Deutsche usw. welche friedlich zusammenleben. Da der Teufel weggesperrt ist, kann es bis zur Schlussprüfung auch keine sündige Menschen geben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Alois,
    der Unterschied ist, dass einmal von den Völkern als Gesamtheit gesprochen wird und einmal von den Menschen die aus den Völkern herausgenommen werden, weil sie zu Gott gehören.

    So steht ja auch in Offenbarung 19, 15+16 das Jesus Christus – nachdem er die Völker besiegt hat, über sie regieren wird, was – wie im Vers 15 den B-Teil zu sehen ist – für einige eine sehr unangenehme Geschichte sein wird:
    15 Aus dem Mund des Reiters kam ein scharfes Schwert, mit dem er die Völker besiegt. Er wird sie mit eiserner Strenge regieren. Und wie beim Keltern der Saft aus den Trauben gepresst wird, so wird er sie zertreten, und sie werden den furchtbaren Zorn des allmächtigen Gottes zu spüren bekommen.
    16 Auf seinem Gewand, an der Hüfte, stand der Name: „König über alle Könige! Herr über alle Herren!“

    Und Psalm 72, 1-12 spricht davon, das er über sein eigenes Volk unparteiisch regieren wird, aber auch alle Völker und Könige ihm huldigen und dienen werden. Das er für den Unterdrücketen Recht sprechen wird, dagegen die Unterdrücker aber zum Tode verurteilen wird, auch wird zwischen Feinden und Treuen unterschieden:
    DER FRIEDENSKÖNIG
    Gott, lass den König an deiner Stelle Recht sprechen! Gib ihm deinen Sinn für Gerechtigkeit ins Herz!
    2 Als oberster Richter soll er dein Volk unparteiisch regieren und dem Rechtlosen zu seinem Recht verhelfen.
    3 Durch seine Herrschaft werden im ganzen Land Frieden und Wohlstand wachsen.
    4 Er wird für die Unterdrückten eintreten und sich zum Anwalt der Armen machen; die Unterdrücker aber wird er zum Tode verurteilen.
    5 Er soll regieren, solange die Erde besteht und solange es Menschen gibt.
    6 Seine Herrschaft sei wohltuend wie der Regen, der auf die Wiesen niedergeht, wie erfrischende Schauer, die trockene Felder bewässern.
    7 Dann werden alle aufblühen, die Gott die Treue halten, Gerechtigkeit und Wohlstand werden herrschen bis ans Ende der Zeit.
    8 Seine Macht reiche von einem Meer zum anderen, vom Euphrat bis zum Ende der Erde!
    9 Ihm sollen sich die Bewohner der Wüste unterwerfen, und auch seine Feinde sollen im Staub vor ihm kriechen.
    10 Die Könige von Tarsis und von den fernen Inseln werden ihm Geschenke bringen, und auch die Herrscher von Saba und Seba werden ihm Abgaben entrichten.
    11 Huldigen sollen ihm alle Könige, und alle Völker ihm dienen!
    12 Denn er rettet den Wehrlosen, der um Hilfe fleht; den Schwachen, dem jeder andere seine Unterstützung versagt.
    13 Am Schicksal der Hilflosen nimmt er Anteil und bewahrt sie vor dem sicheren Tod.

    Da diese Herrschaft laut Vers 5, so lange bestehen soll, wie die Erde besteht, liegt diese Prophezeiung noch in der Zukunft und betrifft nicht nur diejenigen die zu Gottes Vollk gebhören.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Bob
    Liebe Brüder und Schwestern

    Zu Deiner Frage wer der böse Knecht oder Sklave (je nach Übersetzung) ist folgende Ausführungen.

    http://www.digidatanet.de/?p=495&cpage=2#comment-3027

    Der Aussage Jesu in Matth. 24 ab Vers 45 geht noch ein Zustand voraus, dass es einen Sklaven oder Knecht gibt der behauptet der „treue und verständige Sklave zu sein“ es aber offensichtlich nicht ist. Deswegen wirft Jesus überhaupt die folgende Frage auf, welche ausnahmsweise die NWÜ treffender wiedergibt als andere Übersetzungen:

    WER IST IN WIRKLICHKEIT der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?

    Die ganzen Verse aus der Elberfelder:
    Math. 24
    45. Wer ist nun der treue und kluge Knecht, {O. Sklave; so auch nachher.} den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?
    46. Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!
    47. Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    48. Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,
    49. und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,
    50. so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51. und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    In Vers 50 ist vom Herr des Knechtes die Rede, in Vers 36 vom Vater Jesu.
    Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.
    Vers 42
    Wachet also, denn ihr wisset nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt.

    Das ist ein weiterer Hinweis dass der Herr beider Knechte der Vater ist, denn der Herr oder Vater wird in beiden Versen an einem Tage und zu einer Stunde kommen, von welchem die Knechte nichts wissen. Wenn aber unser Vater Jehova der Herr beider Knechte ist, dann bedeutet das, dass der böse Knecht den guten Knecht schlägt.

    Stellen wir uns die Frage, warum lässt sich der treue und verständige Sklave vom bösen Sklaven schlagen? Wenn wir herausfinden wer sich schlagen lässt und von wem, dann kommt weiteres Licht in die Streitfrage wer der treue und verständige Sklave und der böse Sklave ist.

    Jesus sagte in Matth. 5
    39. Ich aber sage euch: Widerstehet nicht dem Bösen, sondern wer irgend dich auf deinen rechten Backen schlagen wird, dem biete auch den anderen dar;

    Jesus selbst sagt dass er sich nicht wehren wird, wenn ihm jemand auf die Backe schlägt. Diese Aussage wurde nicht nur gemacht damit wir Menschen demütig alles über uns ergehen lassen, denn wer von uns lässt sich schlagen ohne dass er sich versucht zu wehren? Nein, dieser Vers hat eine tiefere Bedeutung. Wie immer gibt es im Prophetischen Wort zuerst eine Geschichte, dann eine Prophetie und zuletzt ein prophetisches Gleichnis von Jesus. Oft kommt der Selbe Vorgang auch noch in Offenbarung vor.

    1.Kön 22
    19. Und er sprach: Darum höre das Wort Jehovas! Ich sah Jehova auf seinem Throne sitzen, und alles Heer des Himmels bei ihm stehen, zu seiner Rechten und zu seiner Linken.
    20. und Jehova sprach: Wer will Ahab bereden, daß er hinaufziehe und zu Ramoth-Gilead falle? Und der eine sprach so, und der andere sprach so.
    21. Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor Jehova und sprach: Ich will ihn bereden. Und Jehova sprach zu ihm: Wodurch?
    22. Und er sprach: Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein in dem Munde aller seiner Propheten. Und er sprach: Du wirst ihn bereden und wirst es auch ausrichten; gehe aus und tue also!
    23. Und nun, siehe, Jehova hat einen Lügengeist in den Mund all dieser deiner Propheten gelegt, und Jehova hat Böses über dich geredet.
    24. Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu und schlug Micha auf den Backen und sprach: Wo wäre der Geist Jehovas von mir gewichen, um mit dir zu reden?

    Der einzig wahre Prophet Micha wurde von einem der anderen Propheten Jehovas auf den Backen geschlagen.

    Hiob 16
    10. Ihr Maul haben sie wider mich aufgesperrt, mit Hohn meine Backen geschlagen; allzumal verstärken sie sich wider mich.
    11. Gott gab mich preis dem Ungerechten, und in die Hände der Gesetzlosen stürzte er mich.

    Der gerechte Hiob wurde auch auf den Backen geschlagen, er hat sich nicht gewehrt denn er wusste dass Gott dies zugelassen hat.

    Klagel. 3
    26. Es ist gut, daß man still warte auf die Rettung Jehovas.
    30. Dem, der ihn schlägt, reiche er den Backen dar, werde mit Schmach gesättigt.

    Wieder ein Hinweis auf Jesus, dass er dem der ihn schlägt den Backen hinhält und sich nicht wehrt.

    Jes. 50
    5. Der Herr, Jehova, hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen.
    6. Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.
    7. Aber der Herr, Jehova, hilft mir; darum bin ich nicht zu Schanden geworden, darum machte ich mein Angesicht wie einen Kieselstein, und wußte, daß ich nicht würde beschämt werden.
    8. Nahe ist der mich rechtfertigt: Wer will mit mir rechten? Laßt uns zusammen hintreten! Wer hat eine Rechtssache wider mich? Er trete her zu mir!
    9. Siehe, der Herr, Jehova, wird mir helfen: Wer ist es, der mich für schuldig erklären könnte? Siehe, allesamt werden sie zerfallen wie ein Kleid, die Motte wird sie fressen.
    10. Wer unter euch fürchtet Jehova? Wer hört auf die Stimme seines Knechtes? Wer in Finsternis wandelt und welchem kein Licht glänzt, vertraue auf den Namen Jehovas und stütze sich auf seinen Gott.
    In Vers 6 lässt sich der von Jesaja prophetisch gemeinte Jesus auf die Wange und den Rücken schlagen und anspucken. Aber er weiß dass Jehova ihm helfen wird, denn niemand kann Jesus für schuldig erklären. (Vers 8)

    Micha 5
    1. Nun dränge dich zusammen, Tochter des Gedränges: man hat eine Belagerung gegen uns gerichtet; mit dem Stabe schlagen sie den Richter Israels auf den Backen.

    Matth. 26 (Mark. 14:65)
    65. Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat gelästert; was bedürfen wir noch Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört.
    66. Was dünkt euch? Sie aber antworteten und sprachen:
    67. Er ist des Todes schuldig. Dann spieen sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten; etliche aber gaben ihm Backenstreiche

    Es waren zu Jesus Zeiten somit die Führung des damaligen Volkes Jehovas und seine Diener welche Jesus Backenstreiche gegeben haben, ihn geschlagen und angespuckt haben!

    Jesaja 53
    1. Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm Jehovas offenbar geworden? –
    2. Und er ist wie ein Reis vor ihm aufgeschossen, und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir ihn sahen, da hatte er kein Ansehen, daß wir seiner begehrt hätten.
    3. Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet, und wir haben ihn für nichts geachtet.
    4. Fürwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt;
    5. doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
    6. Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns ein jeder auf seinen Weg; und Jehova hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit. –
    7. Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, gleich dem Lamme, welches zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf. –
    8. Er ist hinweggenommen worden aus der Angst und aus dem Gericht. Und wer wird sein Geschlecht aussprechen? Denn er wurde abgeschnitten aus dem Lande der Lebendigen: Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
    9. Und man hat sein Grab bei Gesetzlosen bestimmt; aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tode, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Munde gewesen ist.
    10. Doch Jehova gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen, er wird seine Tage verlängern; und das Wohlgefallen Jehovas wird in seiner Hand gedeihen.
    11. Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter Knecht die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden.
    12. Darum werde ich ihm die Großen zuteil geben, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und den Übertretern beigezählt worden ist; er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Übertreter Fürbitte getan.

    So wie Jehova unseren Erlöser Jesus leiden lassen hat, (Vers 10) so lässt Jehova auch Heute unseren Jesus leiden. Auch Heute wird er geschlagen obwohl er sich nichts zu Schulden kommen lassen hat. Er wird geschlagen indem man ihm alles weggenommen hat, indem man sagt nicht in Jesus Christus ist Rettung, sondern indem man der Organisation folgt und lehrt dass wer der Organisation folgt gerettet werden wird. Das ist nicht alles, er wird auch für das Böse der Christenheit verantwortlich gemacht und viele andere Anschuldigungen.

    In einem Gleichnis steckt immer auch Prophetie, viele Gleichnisse werden wörtlich genommen weil sie sich so schön lesen lassen und auch zutreffen. Das folgende Gleichnis kann man nicht im praktischen Leben anwenden, auch war Jesus nicht nur ein Geschichteerzähler für einfache Leute wie viele das folgende Gleichnis abtun würden.

    Matth. 21
    33. Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der einen Weinberg pflanzte und einen Zaun um denselben setzte und einen Kelter in ihm grub und einen Turm baute; und er verdingte ihn an Weingärtner {Eig. Ackerbauer; so auch V. 34 usw.} und reiste außer Landes.
    34. Als aber die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte {O. Sklaven; so auch V. 35+36; 22,3 usw.} zu den Weingärtnern, um seine Früchte zu empfangen.
    35. Und die Weingärtner nahmen seine Knechte, einen schlugen sie, einen anderen töteten sie, einen anderen steinigten sie.
    36. Wiederum sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten ihnen ebenso.
    37. Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen!
    38. Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen!
    39. Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.
    40. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun?
    41. Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verdingen, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit.
    42. Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen“?
    43. Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird.
    44. Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf welchen irgend er fallen wird, den wird er zermalmen.
    45. Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, erkannten sie, daß er von ihnen rede.

    Der Hausherr ist Jehova, er hat den Weinberg gepflanzt und ihn an Weingärtner verpachtet. Aber die Weingärtner haben sich gegen den Besitzer des Weinbergs erhoben und wollten keine Früchte als Pacht bezahlen, sie wollen die Früchte (Brüder und Schwestern) selbst behalten. Jehova hat durch seinen Geist immer wieder Brüder geschickt um sie daran zu erinnern, dass die Früchte Jehova gehören und nicht Menschen, aber sie wurden getötet, gesteinigt usw. Man kann auch sagen ihnen wurde die Gemeinschaft entzogen. Nachdem diese Jehova treuen Brüder nichts ausrichten konnten, hat Jehova seinen Sohn geschickt. Aber auch ihn haben sie geistig gesehen getötet, damit sie sein Erbe einnehmen können. Wir wissen alle dass Jesus von der Organisation kaum noch erwähnt wird, Erwähnung findet nur noch Jehova und die Organisation. Mit diesem Verhalten hat der böse Sklave den guten Sklaven mundtot gemacht. Der gute Sklave Jesus lässt sich das alles gefallen und wehrt sich nicht, bis der Besitzer des Weinbergs Jehova kommt und die Konsequenzen zieht. (Vers 41)

    In Vers 42 wird noch einmal wiederholt, dass der Stein (Jesus) den die Bauleute (Organisation) verworfen haben zum Haupteckstein geworden ist. Vom Herrn Jehova her ist es so geworden! Selbst die Hohepriester haben erkannt dass Jehova von ihnen redete, eigentlich müsste die Organisation auch längst erkannt haben, dass diese Gleichnisse auch von ihnen reden. Aber so wie damals die Priester ohne die Worte Jesu zu berücksichtigen weiter gemacht haben, so ist es auch Heute.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bob
    April 2, 2011

    Lieber Bruder Alois,

    Du hast Dir sehr viel Mühe gegeben und einen hervorragenden Kommentar geschrieben. Vielen Dank dafür! Wir hatten ja schon vor einigen Monaten das Thema andiskutiert, inzwischen ist für mich auch gut nachvollziehbar, dass der gute Sklave Jesus Christus ist, der von seinem Vater über die Habe gesetzt wurde. Es gibt wohl keine Gemeinschaft auf der Erde, die sich so selbstherrlich anmaßt der Mitteilungskanal Gottes zu sein und dabei den Namen Jehova trägt. Da sie sich als falscher Prophet selbst auf den Thron Gottes gesetzt hat, verachtet sie nicht nur das Wort unseres Vaters ausschließlich Jesus als Fürsprecher anzunehmen, sondern verjagt diesen zugleich vom Thron und schlägt ihn durch ihre Anmaßung. Die von Dir ausgearbeitete Identifikation des bösen Sklaven ist sehr plausibel. Wenn Jesus der gute Sklave ist, dann muss der böse, auf der gleichen Ebene angesiedelt werden. Die Anmaßung und Selbsterhöhung des bösen Sklaven würde dem entsprechen.

    Im übrigen fühle ich hier bei Bruderinfo auch eine grosse Übereinkunft, wenn es um die Rolle Jesu geht. Das verbindet uns, über alles andere können wir uns wohlwollend kritisch austauschen.
    So stelle ich mir eine authentische familiengleiche Gemeinde vor.

    In diesem Sinne Dir noch eine schöne sonnige Woche, Alois.

    Herzliche Grüsse
    Dein Bruder Bob

  • Maria
    April 2, 2011

    Lieber Bruder Alois zu deinen Ausführungen Matt. 24: 45 zuerst einmal sehr gut biblisch belegt, habe es auch gedanklich nachvollzogen aber ich denke , dass es ein und derselbe Sklave ist, wenn es heißt jener Sklave ist zuerst gut aber dann in seinem Herzen sagen sollte : mein Herr bleibt noch aus und er fängt seine Mitsklaven an zu schlagen und begibt sich sogar noch unter den Gewohnheitstrinkern das ist doch noch immer mE derselbe Sklave . In der hl. Schrift werden doch alle Jünger Jesus als Sklaven bezeichnet, aber diese treuen Sklaven können ebenso auch böse werden, wenn sie glauben Gottes Gericht liegt noch in der Ferne. Darum verzettelt sich auch die Führung der ZJ immer mehr mit der Welt weil ihre Endvoraussagen einfach nicht nach ihren Plan eintreffen und somit schlagen sie ihre Hausknechte . Also im Moment kann ich nicht glauben oder erkennen dass es hier um zwei voneinander getrennte Sklaven sind. Weiterhin Jehovas Segen Maria

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    Lieber Alois,
    danke für diese Darlegung, die uns Lesenden eine Hilfe ist, uneren Glauben zu festigen und vermehrt zu erkennen, das unsere Kritik an der leidenden Körperschaft kein Luftschloß ist.
    Wir sehen, dass der Geist Gottes stets wirksam ist, wenn Menschen aufrichtig Sein Wort erforschen.
    Wir dürfen dankbar sein für die Gaben in Form von Menschen.
    Und so blicken wir als Phalanx nach vonr, vertrauend auf den Herrn Jehovah und Seinem König für uns. Diese werden zur appropriaten Zeit der Entwicklung zum Negativen ein Ende bereiten.
    All jene, die sich heuer als 150 %ige Zeugen erweisen und in ihrem „Zeugensprech“ dem Sklaven Huldigung darbieten, werden schlußendlich sich damit konfrontiert sehen, einer Lebenslüge gefolgt zu sein.
    Jehovah hat uns Menchen in Seinem Bilde geschaffen und mit Brain und Intellekt ausgestattet. Wenn wir es nicht merken, dass uns durch die Publikationen des WT immer wieder suggeriert wird, wir bräuchten nicht zu forschen, nur immer wieder das Vorgekaute nachkauen und ja bloß den „Studierabend“ durchführen,so haben wir uns im Netz des Vogelfängers verfangen und sind der christlichen Freiheit beschnitten worden.
    Heuer propagiert man den Studierabend, früher nannte man es das Familienstudium. Wenn man konzediert, dass sich eigentlich nichts an den Forderungen, zu studieren geändert hat, muß man einsehen, dass alle diese nachdrücklichen Empfehlungen der Mehrheit der Zeugen am Gesäß vorbeigehen.
    Früher hiess es, dasBuchstudium der Versammmlung ist die kleinste Einheit der Versammlung über die Familie hinaus und wird immer so bestehen, da bei Verfolgung solch einen Zusammenkunft realisiert werden kann.
    Sie wurden aufgelöst und abeschafft. Warum? Ich nehme an, weil in den Wohnungen, wo die Versammlungsbuchstudien stattfanden zu viele Fälle von KINDSMISSBRAUCH gegeben waren. INternet Insider kennen die Zahl von annähernd 24000 Fällen, die in Brooklyn registriert waren und wo eine Barbara Anderson schließlich ihr Schweigen gebrochen hat und dafür „ausgeschlossen“ wurde.
    Tja, so schafft die Realität des Lebens Wirklichkeiten. Der 08/15 Zeuge wird das niemals anerkennen, weil er konditioniert ist und solche Fakten als böse Unterstellungen der Abtrünnigen rekogniziert. Ja, der Sklave hat es geschafft, der Mehrheit der Zeugen das Denken derart zu verstümmeln, dass die von ihm kommenden Darlegungen kritiklos angenommen und umgesetzt werden.
    Das erinnert mich immer wieder an Nürnberg 1946. Die Kaste der NS Führer verdeutlichte, dass sie Befehle von oben, lediglich ausgeführt haben. Nur Hess, Speer und Dönitz bekamen Haftstrafen. Alle übrigen wurden zu Tode gebracht. Als einziger war es Hermann Göring, der den Henker um den Job brachte, Göring schluckte Zyankali und verschied.
    Aber alle übrigen wie Keitel, Jodl, Kaltenbrunner, Hoess (gehängt in POlen) bekamen ihr Quittung für ihren Support an Völkermord, Angriffskrieg und Vergehens gegen die Menschlichkeit.

    Haben wir schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Menschen aufgrund der WT Doktrien ihre Leben beendeten oder einfach nur verloren? Das ist nur eine rhetorische Frage, die unterschwellig unterstreicht, dass Führungsverantwortung im Glauben mehr ist als nur Glaubensbekenntnis und Synode. Da ordnen sich Millionen Menschen einer Doktrin unter, die gelebt wird und beweist, dass nichts absolut sondern nur relativ ist. 1964 war es bei den zeugen undenkbar Körperschaft des öffentlichen REchts zu werden. Und knapp 30 Jahre später arbeiten sie mit Anwälten über 10 Jahre an der Umsetzung zu KdöR und haben nur Teilerfolge.
    Würde man dass jenen Brüdern mitgeteilt haben, die in der KZ-Zeit Freiheit und Leben verloren haben – die wären zum Großteil ohne Zweifel von ihrem Glauben abgefallen. Solch eine Polarisation fand damals statt. Diese Umstände sind der lebendige Beweis dafür, dass das „Sprachrohr“ nicht göttlich angeleitet wurde.
    Indem man bestätigt, dass es der Geist Jehovahs ist, der die Gesellschaft seit jeher leitet, schiebt man die gesamte FEhlentwicklung Gott in die Schuhe. Wir dürfen nicht vergessen, dass Jehovah sich das nicht dauerhaft gefallen läßt.
    Ich muss sagen, dass da mein Respekt vor der evangelischen Kirche steigt, die nach 45 in aller Klarheit bekannt hat, in jener Zeit versagt zu haben!

  • Salomo
    April 2, 2011

    Hallo Alois,

    mir scheint du hast die WTG-Brille mit einer Anti-WTG-Brille vertauscht und biegst jetzt die Texte genau anders herum, und versuchst überall etwas gegen die WTG hineinzulegen.

    Wenn du mal den Kontext beachtest geht es doch darum, dass wir weder Tag noch Stunde kennen, wann unser Herr Jesus zurückkommt. Deshalb sollen beständig wachsam sein (Mat 24:36-42). Deshalb erzählt Jesus anschließend einige Gleichnisse, bei denen es um die Wachsamkeit geht. Nach den Gleichnissen vom Hausherr, von dem treuen und dem übergesinnten Sklaven und den 10 Jungfrauen ist er immer noch bei diesem Thema, weil er sagt: „Wacht daher beharrlich, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.“

    Wir sollten wir der Hausherr beständig wachsam sein, weil Jesus wie ein Dieb in der Nacht kommt.

    Wir sollten wie der treue Sklave sein und unseren Aufgaben als Sklaven des Herrn Jesus treu nachkommen, damit wir glücklich sind, wenn Jesus kommt.
    Wie sollten nicht wie der übelgesinnt Sklave denken, der Herr bleibt noch aus und uns Vergnügungen hingeben und den Haushalt Gottes vernachlässigen, damit der Herr Jesus uns nicht unangenehm überrascht.
    Jesus stellt hier zwei Verhaltensweisen und deren Konsequenzen gegenüber, die wir als Sklaven des Herrn Jesus zeigen könnten. Dies tut er auch im nächsten Gleichnis.

    Wir sollten wie die verständigen Jungfrauen unseren geistigen Ölvorrat jetzt auffüllen und nicht erst dann, wenn die große Drangsal schon angefangen hat.

    In den nächsten beiden Gleichnissen geht es auch um die Wiederkunft Jesu und dass wir uns dann vor ihm verantworten müssen.

    Die Gleichnisse dienen dazu unser eigenes Verhalten zu überdenken und nicht dazu seine eigene Machtposition zu stärken oder über andere zu richten.

    Richtet somit nichts vor der gegebenen Zeit, bis der Herr kommt, der sowohl die verborgenen Dinge der Finsternis ans Licht bringen als auch die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird, und dann wird jedem sein Lob von Gott zukommen ( 1. Korinther 4:5).
    Warum aber richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; 11 denn es steht geschrieben: „ ,So wahr ich lebe‘, spricht Jehova, ‚vor mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott offen anerkennen.‘ “ 12 So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen (Römer 14:10-12).

    Das Gleichnis vom Sklaven erfüllt sich erst in der Zukunft richtig. Wer treu ist, wird (zusammen mit anderen) über die ganze Habe gesetzt werden. Entweder als Herrscher im Himmel oder als Besitzer und Verwalter des irdischen Landes (Mat 25:34; Off 2:26-29).

    LG Salomo

  • Shannon
    April 2, 2011

    Zitat Salomo;
    Die Gleichnisse dienen dazu unser eigenes Verhalten zu überdenken und nicht dazu seine eigene Machtposition zu stärken oder über andere zu richten.

    Nun meine Frage: Warum herrschen dann sie Ältesten wie Fürsten über die Brüder? Und warum wird ein fairer Dialog verhindert?

    Und vielleicht solltest du in Offenbarung 2 die Verse 18 bis 23 auch lesen:
    18. Und dem Engel der Versammlung in Thyatira schreibe: Dieses sagt der Sohn Gottes, der seine Augen hat wie eine Feuerflamme und seine Füße gleich glänzendem Kupfer:
    19. Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und dein Ausharren, und weiß, daß deiner letzten Werke mehr sind als der ersten.
    20. Aber ich habe wider dich, daß du das Weib Jesabel duldest, {Eig. lässest} welche sich eine Prophetin nennt, und sie lehrt und verführt meine Knechte, {O. Sklaven} Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.
    21. Und ich gab ihr Zeit, auf daß sie Buße täte, und sie will nicht Buße tun von ihrer Hurerei.
    22. Siehe, ich werfe sie in ein Bett und die, welche Ehebruch mit ihr treiben, in große Drangsal, wenn sie nicht Buße tun von ihren {d. h. Jesabels} Werken.
    23. Und ihre {d. h. Jesabels} Kinder werde ich mit Tod töten, und alle Versammlungen werden erkennen, daß ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht: und ich werde euch einem jeden nach euren Werken geben.

    So wie ich Alois verstanden habe, urteilt er überhaupt nicht über einzelne Brüder, sondern über die Organisation als Organ, als Konstrukt, welche die Macht der LK zu festigt. Dass die Organisation als Gebilde der Macht Hurerei treibt, mit den Mächtigen dieser Welt und nach Anerkennung durch staatliche Organe strebt, kann man doch hier nicht wegdiskutieren. Und welchen Weg diese gehen werden steht hier doch auch.

    Ich gebe zu, dass ich auch ein gespaltenes Verhältnis zu dieser ganzen Organisationsdiskutiererei habe. Ich denke eben, wenn etwas nicht richtig ist, sollte man es sagen. Wenn man das nicht darf und dennoch kuscht, muss man die Konsequenzen tragen, dessen Folgen selbstverständlich Krankheit und Depression sein können.
    Sagt man es dennoch, wird man ausgeschlossen, aber der köstliche Nektar der Freiheit und der leichten Last, wie Jesus es gesagt hat, ist weit leichter, als das Gefängnis der Organisation und macht den Verlust an sozialen Kontakten schnell wieder wett. Echte Freunde kann man überall finden.

    Das ist aber für mich der einzige Grund, weshalb ich diese ganze Organisations-Diskussion nicht sehr schätze. Denn leben bedeutet auch Verantwortung übernehmen, für das was man tut und für das, wie man reagiert, wenn einem Dinge nicht gefallen. Aber der Mensch neigt nun mal dazu, zu jammern und mit dem Finger auf andere zu zeigen. Das bedeutet aber auch: Ich bin machtlos.
    Ich habe die Macht an andere abgegeben. Dummerweise trägt man immer die Folgen, die der eigenen Macht und auch die der eigenen Ohnmacht. Leider bindet diese ganze Diskussion um die Organisation so viele Resourcen, die man besser fürs eigene Wohlbefinden und für schönere Themen verwenden könnte.

  • Eddi
    April 2, 2011

    Hallo Salomo,

    dein Kommentar liest sich sehr schön.
    Zitat:Warum aber richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; 11 denn es steht geschrieben: „ ,So wahr ich lebe‘, spricht Jehova, ‚vor mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott offen anerkennen.‘ “ 12 So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen (Römer 14:10-12).

    Genau der Balsam, der mich auf diese Seite geführt hat: Jedes Knie wird sich einzeln (oder paarweise?) vor Jesus beugen, nicht organisationsweise! Und genau da liegt die völlig mit Recht ablehnende Haltung dem Sklaven gegenüber, der zwar viel damit beschäftigt ist, „seine“ Schäfchen zu richten – siehe Ältestenlehrbuch – und es nicht dulden kann, dass jemand in „seiner“ Organisation von Gott gerichtet wird. Der Sklave kann das nicht abwarten und hat deshalb ein Strafkatalog zusammen gestellt, der seinesgleichen sucht.

    Zu dem Gedanken: Wer treu ist…. Treue ist etwas wundervolles. Aber nur Treue zu Gott und seinem Christus, denn alles andere ist fehlgeleitete Anhänglichkeit.

    Es gilt also Ursache und Wirkung zu beachten.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Christof
    April 2, 2011

    Hallo Alois und alle anderen Mitleser,
    kennt jemand von euch die Stellungnahme von Armin Pikl u. Gajus Glockentin bzgl. der Anerkennung des öffentl. Rechts von 1998 ? Sie haben auf die Einwände von Prof. Link geantwortet..
    Habe das gelesen und war fassungslos. Wenn das stimmt was sie zu bestimmten Punkte gesagt haben… Im totalen Gegensatz zu dem, was man früher gelernt hat. Und das nur, um die Anerkennung zu bekommen ? Ihr könnt mir auch gerne so schreiben: andrebiallas@hotmail.com
    LG Christof

  • Alois
    April 2, 2011

    Hallo Christof

    Ich habe viele Pressemitteilungen gelesen, aber diese spezielle kenne ich nicht.

    Die neueste Pressemitteilung dieses Bruders Gajus Glockentin:
    Nr. 24/11
    17. Mai 2011

    „Bremer Zeugen Jehovas über Abstimmung in der Bürgerschaft enttäuscht

    Jehovas Zeugen nehmen Stellung zur Ablehnung der Verleihung der Körperschaftsrechte durch die Bremer Bürgerschaft

    Bremen — Auch wenn die Entscheidung der Bremer Bürgerschaft, Jehovas Zeugen nicht die Körperschaftsrechte zu verleihen, nicht überraschte, sind über 2 000 Bremer Bürger enttäuscht. Die Entscheidung hatte sich bereits im Vorfeld angekündigt, da sich Sprecher der verschiedenen Parteien gegen den Gesetzentwurf des Senats ausgesprochen hatten….“

    Sind wirklich alle 2000 Bürger enttäuscht? Ich glaube nicht dass alle 2000 Zeugen Jehovas sich mit dem Geist der Isebel befleckt haben und enttäuscht sind. Treue Christen brauchen keine staatliche Anerkennung, sie vertrauen Jesus unserem einzigen Retter und seinem Vater. Ich glaube auch in Bremen gibt es einige Brüdern und Schwestern die das Knie nicht vor dem Baal gebeugt haben. 1.Kön 19:14-18 und Römer 11

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Eine Pressemitteilung der Salzburger Nachrichten soll die Unehrlichkeit der ZJ zusätzlich bestätigen.

    In der Öffentlichkeit will man sich als tolerant und Weltoffen oder zugänglich zeigen – doch wir alle wissen daß genau das Gegenteil zutrifft. Der Presssprecher von ZJ Österreich (damals im Jahr 2008) lügt in seiner Aussage: ES GIBT KEIN KONTAKTVERBOT!
    Zusätzlich sagt Br. Zimmermann die Unwahrheit: „Kritik ist erwünscht !“

    Br. Zimmermann ist sich offensichtlich der Bedeutung und Folgen der Worte in Offenbarung 21:8 nicht bewußt – oder muß ich schlußforgern daß er gar keinen Glauben mehr hat der sich an der Bibel orientiert?

    LEBEN MIT DEM „WACHTTURM“
    Artikel zu den Bemühungen der staatlichen
    Anerkennung vom 18.07.2008 | SN

    Anja Kröll Salzburg, Wien (SN). Sie sind der alljährliche Höhepunkt der Zeugen Jehovas: die so genannten Kongresse, die jedes Jahr unter einem andern Titel stattfinden. Heute, Freitag, beginnt der größte im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Drei Tage lang nutzen 10.000 Gläubige die Sportstätte für Gebete, Lieder und Vorträge. Das Motto 2008: „Geleitet von Gottes Geist.“ „Auf vier Bühnen gibt es Interviews mit Mitgliedern zum Thema. Ein Highlight sind aber sicher die Taufen am Samstag“, erklärt Johann Zimmermann, Sprecher der Zeugen Jehovas. In riesigen Schwimmbecken werden dabei Gläubige unter den Blicken ihrer Brüder und Schwestern offiziell zu Zeugen Jehovas ernannt.

    „Keine harmlose,bibeltreue Gruppe“ So wie einst Günter Kranzinger. „Ich war 15 Jahre alt, als ich auf solch einem Kongress getauft wurde“, erinnert er sich. Das war 1983. Jene Zeit, in der der „Wachtturm“, die religiöse Zeitschrift der Zeugen Jehovas, zu seinem Alltag gehörte. 19 Jahre später stieg er bei der Bekenntnisgemeinschaft aus. „Der Loslösungsprozess hat sechs Jahre gedauert. Ich konnte gewisse Lehren nicht mehr mit meiner Einstellung vereinbaren“, erzählt der 40-Jährige.
    Welche Einstellungen waren das? „Die Art, wie sich meiner Meinung nach die Zeugen Jehovas in der Öffentlichkeit darstellen und wie sie wirklich sind, das sind zweierlei Dinge. Darum finde ich auch, dass sie keine harmlose, bibeltreue Gruppe sind“, sagt der Immobilienmakler. Mehr will er dazu nicht sagen. Nur eines: Der Ausstieg sei ihm nicht leicht gefallen. „Wenn man bei den Zeugen Jehovas aussteigt, dann lässt man sein gesamtes Umfeld hinter sich, da der Kontakt zu so genannten ,Ausgeschlossenen` für Aktive nicht erlaubt ist. Das geht so weit, dass einen ehemalige Weggefährten auf der Straße nicht einmal mehr grüßen“, erklärt der Ex-Zeuge. Das Problem: Kranzingers Frau war zu diesem Zeitpunkt noch Teil der Gemeinschaft. „Ich durfte schon mit meinem Mann sprechen. Aber unsere Ehe wäre daran beinahe zerbrochen“, sagt Johanna Kranzinger. Sie trat drei Jahre nach ihrem Mann aus. Die Konsequenz: „Mehrere Geschwister sprechen deswegen nicht mehr mit mir.“

    Die Bibel gibt das richtige Verhalten vor Die Zeugen Jehovas selbst wollen von einem „Kontaktverbot“ nichts wissen: „So etwas gibt es nicht. Wir leiten unser Verhalten von der Bibel ab. Da heißt es: ,Keinen Umgang mehr mit jemanden zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgierer oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. Daran halten wir uns“, sagt Zimmermann. Also kein Kontakt? „In einer Notsituation würden wir einem Ex-Bruder selbstverständlich immer helfen.“ Aber mit ihm nicht mehr an einem Tisch sitzen? „Das steht außer Frage.“

    Doch Kranzinger kennt auch die positiven Seiten der Zeugen Jehovas: „Natürlich ist nicht alles schlecht. Man hilft sich gegenseitig. Erlebt eine tolle Gruppendynamik und lernt Selbstdisziplin. Doch der Preis dafür ist sehr hoch. Ich finde, dass man sein selbstbestimmtes Leben verliert, denn Kritik wird nicht geduldet,“ erzählt der Ex-Zeuge. Zimmermann sieht dies anders: „Kritik ist bei uns erwünscht, sonst könnten wir nicht wachsen und wären nicht da, wo wir heute sind“, sagt der Zeugen-Jehovas-Sprecher.

    Gemeint ist die Anerkennung als staatliche Religionsgemeinschaft, die unmittelbar bevorsteht (siehe Infobox). Eine Entwicklung, die auch Kranzinger begrüßt: „Ich glaube, durch die Anerkennung nähern sich die Zeugen der Gesellschaft an. Dabei muss man sich an Regeln anpassen. Ich denke, auch diese Gruppe verdient letztlich Toleranz. Auch wenn ich als ehemaliges Mitglied sehr wenig Toleranz von den Zeugen Jehovas spüre.“

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Zur Frage ob Kritik erwünscht ist – hier ein paar Zitate:

    w06 1. 9. S. 20 Wenn jemand aus der Familie Jehova verlässt

    Wir können daraus lernen, dass wir uns bemühen müssen, die Entscheidungen derer, die heute theokratische Autorität haben, anzuerkennen und in Übereinstimmung damit zu handeln.

    w73 1. 9. S. 528 Abs. 23 „Den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen“

    Werden wir die Organisation durch einen Geist der Kritik unterminieren? Wieviel besser ist es doch, mit Schwung mitzuarbeiten und sich zu freuen, daß Jehova diese Vorkehrung getroffen hat!

    w82 1. 12. S. 13 Abs. 8 „Siehe! Jehova kam mit seinen heiligen Myriaden“

    Und gewiß sind die Worte des Judas für alle diejenigen eine eindringliche Warnung, die sich als Zeugen Jehovas ausgeben und dennoch gegenüber Gottes heutiger theokratischer Einrichtung eine kritische oder unehrerbietige Haltung einnehmen.

    w81 15. 5. S. 18 Benötigen wir Hilfe zum Verständnis der Bibel?

    Wie sollten wir die geistige Speise, mit der uns dieser „treue und verständige Sklave“ versorgt, ansehen? Sollten wir sie kritisch betrachten und die Einstellung haben: „Na ja, es mag schon stimmen, aber vielleicht auch nicht; deshalb müssen wir alles sorgfältig und sehr kritisch prüfen.“? Offensichtlich haben einige so gedacht. Um ihre Ansicht zu unterstützen, haben sie Apostelgeschichte 17:11 zitiert, wo über Neuinteressierte aus Beröa gesagt wird: „Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalonich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten.“
    Bedeutet das aber, daß die Beröer in der Botschaft nach Fehlern suchten ( Anm. von mir: In der Botschaft gibt es keinen Fehler, im Gegensatz zur Literatur bzw Lehren der trvSk) oder daß sie zweifelten? Sind sie für uns ein Beispiel dafür, daß wir die Publikationen des „treuen und verständigen Sklaven“ kritisch betrachten und darin nach Fehlern suchen sollten? Ganz und gar nicht!

    w05 1. 6. S. 15 Abs. 5 Gerettet durch unverdiente Güte, nicht allein durch Werke

    Um sein Vorgehen zu rechtfertigen, beschwert er sich über dieses und jenes und äußert sich kritisch über andere — etwas, wozu Christen keinesfalls neigen dürfen

    Oder die Aussage von Br. Zimmermann: „In einer Notsituation würden wir einem Ex-Bruder selbstverständlich immer helfen.“

    km 8/02 S. 3 Abs. 3-4 Christliche Loyalität bekunden, wenn ein Verwandter ausgeschlossen ist

    3 Das heißt, dass loyale Christen keine religiöse Gemeinschaft mit jemandem haben, der aus der Versammlung ausgeschlossen wurde. Doch das ist nicht alles. Gottes Wort sagt, wir sollten nicht einmal mit einem solchen essen (1. Kor. 5:11). Daher sollten wir auch keinen gesellschaftlichen Umgang mit einem Ausgeschlossenen haben. Das schließt aus, mit ihm zu picknicken, zu feiern, Sport zu treiben, einzukaufen, ins Theater zu gehen, sich mit ihm zum Essen in der Wohnung oder in einem Restaurant zu treffen.
    4 Wie verhält es sich mit Gesprächen mit einem Ausgeschlossenen? Die Bibel behandelt zwar nicht jede mögliche Situation, doch 2. Johannes 10 hilft uns, Jehovas Ansicht in dieser Sache zu verstehen: „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt ( Anm. von mir: Johannes spricht hier von der Lehre der Bibel bzw. Jesu, nicht von Menschenlehren ), so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß.“

    Zu dieser Bibelstelle wurde im Wachtturm vom 15. Dezember 1981 auf Seite 24 gesagt: „Ein einfacher Gruß kann der erste Schritt zu einer Unterhaltung und vielleicht sogar zu einer Freundschaft sein. Möchten wir bei einem Ausgeschlossenen diesen ersten Schritt tun?“

    Wie schon mehrfach von mir in diesem Forum zitiert:
    ZJ werden von der LK aufgefordert solche „ABTRÜNNIGEN“ zu HASSEN vor ihnen Ekel zu haben – und daß ist eine Aufforderung die genau das Gegenteil zu tun fordert, was Jesus lehrte der sogar sagte man SOLL DIE FEINDE LIEBEN !!!

  • Alois
    April 2, 2011

    Danke Matthäus für die interessanten Zitate.

    Der Zeuge Jehova „Zimmermann sieht dies anders: “Kritik ist bei uns erwünscht, sonst könnten wir nicht wachsen und wären nicht da, wo wir heute sind”,

    Wenn das keine glatte Lüge ist, was dann?

    Bis jetzt wurde jeder Kritiker der nicht schnell bereut, sondern weiter Kritik geübt hat, ausgeschlossen.

    Nur anonym kann man Kritik üben, bis man auffliegt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Nicht nur Du lieber Christof bist fassungslos über die Impertinenz
    wie JZ um die staatliche Anerkennung buhlen und bis hin zum EUGH mit allen Mitteln kämpfen – selbst ein altgedienter KA Br. K.K. konnte halt nur etwas abgeschwächt (dessen Brot man ißt dessen Lied man singt) sagen: „Ich bin nicht glücklich über die staatliche Anerkennung!“

    Die Junge Union bringt es in einem öffentlichen Schreiben auf den Punkt, warum sie diese Anerkennung NICHT wünschen:

    JUNGE UNION KARLSRUHE
    Kreisverband Karlsruhe-Stadt
    Medien-Information
    Karlsruhe, 15. Mai 2009

    Junge Union Karlsruhe: Keine Aufwertung der Zeugen Jehovas
    JU-Chef Reifsteck fordert Kultusminister Rau auf, den Antrag der Organisation strikt abzulehnen – ein Auszug:

    Die Organisation der Zeugen Jehovas versucht derzeit in Baden-Württemberg die Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) anzustreben.

    Im Gespräch mit Ausstieg e.V., einer privaten Initiative von betroffenen Familienangehörigen und Aussteigern, hat sich die
    JU Karlsruhe ausführlich über die Zeugen Jehovas informiert. Dabei wurde deutlich, dass die Zeugen Jehovas einer hierarchisch straff geführten pseudo-religiösen Gruppierung angehören, die massiv in das Privatleben ihrer Mitglieder eingreift, sie indoktriniert und reglementiert und in vielen Fällen massiv familienzerstörend wirkt.

    Als Gründe warum die Zeugen Jehovas so viel Konfliktstoff liefern, wurden die nachfolgenden Tatsachen beim Gespräch mit Ausstieg e.V. ersichtlich:

    1.Die Zeugen Jehovas (ZJ) verteufeln alle anderen Religionen, drohen Andersgläubigen ewige Vernichtung an und erheben exklusiven Wahrheitsanspruch

    2.Die ZJ verwehren ihren Mitgliedern den Zugang zu kritischer Literatur oder zu Aussteigerberichten

    3.Die ZJ stellen die Verweigerung oder Bejahung einer lebensrettenden Bluttransfusion nicht in das Ermessen des Einzelnen

    4.Die ZJ lehnen die Teilnahme an demokratischen Wahlen und die Mitgliedschaft in Vereinen ab

    5.Die ZJ verachten das Feiern von Geburtstagen, Weihnachten, Ostern, Muttertag als „heidnische Bräuche“

    6.Kindesmissbrauch in Reihen der ZJ wird nach Möglichkeit „intern“ geregelt und vertuscht

    Diese Punkte wurden vielfach belegt und sind dokumentiert. Man kann dabei definitiv nicht von „Einzelfällen“ sprechen. Die JU fordert daher mit Nachdruck, dass die Zeugen Jehovas die nachfolgenden Punkte ausnahmslos und uneingeschränkt erfüllen, bevor sie einen Antrag auf die Erteilung der Körperschaft des öffentlichen Rechts beantragen:

    1.Die JU erwartet von den Zeugen Jehovas (ZJ) die Respektierung und Bejahung der Religionsfreiheit jedes Einzelnen

    2.Die JU erwartet, dass die ZJ ihren Mitgliedern das Grundrecht zugestehen, auch kritische Literatur einzusehen, ohne dafür mit Sanktionen belegt oder gar ausgeschlossen zu werden

    3.Die JU erwartet, dass die ZJ Aussteiger mit Respekt behandelt und deren Entscheidung toleriert

    4.Die JU erwartet, dass die Akzeptanz einer Bluttransfusion in das Ermessen des Einzelnen gestellt und diese nicht länger mit fadenscheinigen „biblischen“ Argumenten verteufelt wird

    5.Die JU erwartet, dass man den Mitgliedern die aktive Teilnahme an demokratischen Wahlen nicht länger verbietet

    6.Die JU erwartet, dass Familienfeiern wie Geburtstag oder Muttertag, sowie christliche Feste wie Weihnachten oder Ostern nicht länger als heidnische Bräuche abgelehnt werden

    7.Kindesmissbrauch muss unter allen Umständen angezeigt und vor einem ordentlichen Gericht verhandelt werden

    JU-Chef Reifsteck sagt: „Da diese grundlegenden Voraussetzungen für die Erteilung der Körperschaft des öffentlichen Rechts gegenwärtig nicht ansatzweise erfüllt sind, fordere ich Kultusminister Helmut Rau unmissverständlich auf, den Antrag der Zeugen Jehovas strikt abzulehnen. Die Landesregierung muss hier ein Zeichen für die Demokratie setzen und darf sich nicht von dieser sektenähnlichen Organisation vorführen lassen und auf der Nase herumtanzen lassen.“

    …was ja mittlerweile geschehen ist !

  • Salomo
    April 2, 2011

    Hallo,

    mich hat das mit der Körperschaft des öffentlichen Rechts auch erst gewundert, bis ich mich näher damit beschäftigt hatte.

    Die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist ein Rechtsinstrument zur Trennung von Staat und Religion. Sie dient dazu, dass Religionsgemeinschaften im öffentlichen Raum NEBEN dem Staat handeln können.
    Die religiösen Körperschaften des öffentlichen Rechts sind nicht nur organisatorisch aus dem Staat ausgelagert, sondern sind gerade kein Teil der öffentlichen Gewalt.

    Der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts macht eine Religion nicht zum Teil des Staates, sondern gibt ihr im Gegenteil größtmöglichste Unabhängigkeit vom Staat und die Möglichkeit eigenes öffentliches Recht zu prägen und sich nicht dem staatlichen Vereinsrecht unterwerfen zu müssen. Der ins Grundgesetz übernommene Artikel 137 der Weimarer Reichsverfassung verbürgt einer Religionsgemeinschaft, wie den Zeugen Jehovas, das Recht auf den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Uns ungünstig gesonnenen Politiker und die großen Kirchen haben versucht uns dieses Recht vorzuenthalten.

    Dagegen zu klagen lag meiner Meinung nach im Ermessensspielraum der L.K. Ich halte es nicht für unbiblisch sein Recht vor Gericht auch durchzusetzen. Den Kosten dafür muss man die Ersparnisse durch ein anderes Steuerecht und andere Rechte gegenüberstellen.

    Ob man dabei Kompromisse in unserer Lehre gemacht hat oder falsche oder geschönte Angaben dem Staat gegenüber gemacht hat, kann ich allerdings nicht beurteilen.

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Diese Kompromisse lieber Salomo sind sehr wohl gemacht worden!
    Alleine die lügenhaften Darstellungen um die Anerkennung eher zu bekommen ist verwerflich genug!!!
    Der Pressesprecher Br. Rudtke und in gleicher Weise von Bethel Wien haben zu den Medien nicht nur einmal geäußert dass es kein Kontaktverbot zu Ausgeschlossenen gibt, nach Innen wird aber die Harte Linie gefahren – ist das ehrlich ???

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Salomo

    Das prophetische Wort verurteilt nicht dass Israel Hilfe aus Ägypten bekam, (z.B. in Form eines Geschenkes) sondern dass Israel in Ägypten Hilfe suchte anstelle bei Jehova.

    Oder auf die heutige Zeit übertragen:

    Würde der deutsche Staat aus freien Stücken der Organisation die Körperschaftsrechte übertragen, dann wäre nichts dagegen einzuwenden. Aber da die Organisation mit Hilfe des Staates um die Anerkennung jahrelang kämpft und nicht voll auf Jehova vertraut, deswegen ist dies verwerflich.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    April 2, 2011

    Lieber Salomo,

    da hast du komplett recht mit dem Rechtsstatus einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Das ist eine notwendige Einrichtung um innerhalb eines geschützten Rahmens – in dem Fall der Kirchen – eigene verbindliche Regeln aufzustellen. Deshalb mischt sich auch kein Gericht ein in einer Streitfrage über einen Gemeinschaftsentzug, denn dies liegt allein in der Rechtsgewalt der jeweiligen Kirche.

    Hat sich nun der Staat der Kirche zu beugen oder bedeutet dies, dass der Staat die Kirche zur Durchsetzung ihrer Interessen zu unterstützen hat? Gerade das nicht!

    Alle Körperschaften tragen die besondere Verantwortung der Staatsloyalität, da der Staat ihnen diese weiten Rechte einräumt. Und keine Körperschaft darf die verfassungsmäßigen Rechte anderer beschneiden und/oder aufheben. Der Staat darf keine innerkirchlichen Regeln bewerten, solange – und da liegt bei Jehovas Zeugen der Hund begraben – diese nicht gegen die staatlichen Gesetze verstoßen.

    Wissend um diese Nuance der Rechtsprechung hat man sich bemüht, die Staatsloyalität zu beweisen, indem die Herren Pikl und Glockenthin in ihrer Stellungnahme vor dem BVG vom 1. 9. 1998 ausdrücklich betonten, dass es allein das Recht des EINZELNEN sei, zu entscheiden, ob er mit einem Ausgeschlossenen Kontakt habe oder nicht. Zu den Fragen Bluttransfusion, Wehrdienst etc. wurde darauf verwiesen, dies hätten alle Zeugen Jehovas bereits vor ihrer Taufe und damit vor ihrer Mitgliedschaft als Gewissensfrage für sich selbst entschieden! Herr Rudtke äußerste ich in einem Interview 2007 gegenüber der Zeitung, man würde keinen Konflikt daraus machen, ob Angehörige mit einem Ausgeschlossenen Kontakt hätten oder nicht.

    Tritt nun der Fall ein, dass jemand ausgeschlossen wird, so ist dieser logischerweise nicht mehr der Rechtsgewalt der Kirche ausgesetzt. Daher hat nicht nur der Staat sondern auch alle anderen Zeugen Jehovas die Pflicht, dieser Person die verfassungsmäßig garantierten Rechte auch zukommen zu lassen, z. B. Besuchsrecht für Kinder pp. Jeder Zeuge Jehovas, der gegen diese geltende Staatsrecht verstößt, bringt in Wirklichkeit – wir wollen dies hier nur mal auf der menschlichen Ebene betrachten – sich selbst in den Stand eines Gesetzesbrechers und auch seine ganze Kirche als im Widerstand gegen die staatliche Ordnung. Und genau da stehen die Zeugen Jehovas. Natürlich ist das ein Dilemma für sie: sie haben sich in der UNO engagiert und Programme mitfinanziert um Homosexuelle und andere gesellschaftlich gleichzustellen, offen anerkannt, dass sie als Religionsgemeinschaft gewillt sind, die Ziele der UNO zu unterstützen, sie haben BVG und BVwG gegenüber beteuert, keinerlei Druck auszuüben sondern vielmehr die staatlichen Vorgaben zu achten – und jetzt müssen sie befürchten, dass der Staat und die von ihnen „Entsorgten“ diese Zusagen auch einfordern.

    Auf bloße Behauptungen über falsche Angaben würde ich mich auch nicht verlassen wollen. Aber man kann diese Dinge auch nachlesen.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Dennis
    April 2, 2011

    Liebe Eddi,

    zur UNO-Sache wollte ich noch etwas sagen.

    Die WTG war genauso wenig „Mitglied“ bei der UNO, wie auch die tausenden anderen NGOs nie Mitglied waren oder Mitglieder der UNO sein können. Die NGOs sind beim DPI (Department of Public Information) der UNO registriert und werden formal „nicht Teil der UNO“ (lt. Assozierungsantrag). Das ist auch logisch, denn die UNO ist ein Verbund von souveränen Staaten, von daher können also keine NGOs „Mitglied“ werden.

    Deshalb wundert mich auch Deine Aussage, dass die WTG mit der Registrierung als NGO Programme für Homosexuelle finanziert hätte. Das ist kaum möglich, außer sie hätten der UNO explizit für die versch. Unterorganisationen oder Projekte Geld gespendet.

    Hast Du dafür Beweise? Wäre nett, wenn Du sie mit uns teilen würdest.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    April 2, 2011

    Hallo Dennis,

    vielen Dank für deinen Einwand. Sehr gut. Als NGO verpflichtet man sich, die Ziele der UN-Charta zu unterstützen.

    Du, ich hab es auch gelesen und sogar herauskopiert, da ich in zwei Versammlungen Schwestern habe, die das auch nicht glauben wollten. Aber es kann was dauern, bis ich das wieder gefunden habe und dann stelle ich es natürlich gern bereit.

    Hast du den Artikel „UNO-eine Art Religion“? Er ist nicht von ZJ, aber der Artikel gibt sehr zu denken. Die „Earth-Charta“ wird auch etwas beleuchtet. Mein Englisch ist absolut nix, aber ich weiß, dass diese Earth-Charta auch im Net zu finden ist. Als Bewertungsgrundlage über die Mitarbeit der ZJ sicher hilfreich.

    Also, ich kümmere mich darum, ich weiß aber, dass andere Brüder schon längst viel informierter sind als ich. Vielleicht stellt jemand seine Infos hier ein. Wenn nicht, bitte Geduld.

    Dir noch einen schönen Abend.
    Eddi

  • Glocknerkönig
    April 2, 2011

    Mein lieber Dennis,
    ich beziehe mich auf deine Antwort die du Eddi am 22.6. gegeben hast.
    Wenn du möchtest kann ich dir genaue Fakten darüber schicken. Es geht dabei speziell um die Pflichten welche der WTG als NGO auferlegt wurden.
    Es ist eine lange Auflistung von Beweisen anhand des Assoziationsvertrages der UNO mit den NGO`s und den Schriften der WTG. Hieraus ist klar ersichtlich das die Ziele der UNO von den NGO getragen und verbreitet werden müssen.
    Wenn du mehr darüber wissen möchtest schreib mir bitte eine Mail.
    trial@gmx.at
    Ich werde dir und selbstverständlich jedem anderen diese Unterlagen zukommen lassen.

    Liebe Grüße
    Glocknerkönig

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Dennis,
    dass sie damit keine mitglieder im herkömmlichen Sinne sind ist klar. Drum ja auch die Benennung NGO…ist so herrlich nichtssagend…

    Aber ich habe mir damals – noch ohne PC – die Mühe gemacht, in den gesammelten Werken meines Schwiegervaters zu wühlen und dabei festgestellt, dass sie exakt von diesem Zeitpunkt an, NUR noch in positiver Weise über die UNO und ihre anhängigen Organisationen berichtet haben. – Und das wird sie sicherlich großzügig als Werbung durchgewunken haben.
    Denn im Grunde war es ja nichts anderes, es wurde Werbung von der UNO verlangt und Werbung von der WTG geliefert.

    Die Brüder – ich zähle mich dazu – haben NICHTS gerafft. – Ich weiß noch von mir, dass ich es sogar total toll fand, dass auch mal positiv über die UNO berichtet wurde, statt immer nur draufzudreschen.

    Ob tatsächliches Mitglied oder „nur“ NGO ist Jacke wie Butz…hier geht es einfach nur ums Prinzip.

    Wenn man Jahrzehnte lang eine Instutiton so dermaßen verteufelt, wie die WTG es mit der UNO gemacht hat, (und hintenrum ja immernoch tut) dann gehört schon eine wahnsinns Dreistigkeit dazu, sich ausgerechnet an Diese zu wenden um, welche Vorzüge auch immer, für sich daraus zu ziehen.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2011

    Liebe Ulli

    Und alle anderen Brüder und Schwestern die hier lesen.

    Ich habe mir schon einen Kopf gemacht und ich weiß auch wenn man viele Stellen welche die Auferstehung und Gnade betreffen aneinanderreiht, man tatsächlich zu dem Ergebnis kommt wie die meisten lieben Brüder und Schwestern hier in Bruderinfo. Nach meiner Meinung, ist es für unsere Rettung und unser Verhältnis zu unserem Vater völlig egal welche Auferstehungsversionen wir glauben. Du hast völlig Recht, wir entscheiden das nicht und können froh sein wenn wir selbst errettet werden.

    Du kennst Amos 3:7
    Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. –

    Somit steht in der Bibel was Jehova machen wird.
    Und so wie unser Bruder Matthäus uns zurecht immer wieder warnt, wir sollen uns keine Jahreszahlen ausdenken, welche dann vielleicht doch nicht eintreffen, so warne ich vor falschen Hoffnungen welche man bekommt wenn man nicht alle Bibelstellen berücksichtigt. Denn die Frage ist immer, wer ist in der Bibel überhaupt angesprochen. Jesus hat weitestgehend zu seinem Volk geredet, auch Paulus redete meistens zu den Gläubigen, oder sogar zu den Gesalbten. Mit dem Wort „alle“ ist nicht gesagt dass alle Menschen der Erde gemeint sind.

    Du hast Röm 5, 12-19 zitiert
    Vers 12 ist klar und deutlich, wir sind wegen der Sünde Adams alle erst einmal tot, ohne Hoffnung.

    Vers 13 2. Halbvers:
    „Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden.“

    In diesen Satz kann man hineinlesen, dass wenn keine Schuld angerechnet werden kann, dann diejenige auch auferstehen müssten, weil sie ja keine Chance hatten. Das steht zwar nicht da, aber es sieht so aus als sei es so. Aber es gibt andere Stellen welche das präzisieren:

    Röm 2:12
    Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden,

    Somit sagt derselbe Paulus der 13:2 geschrieben hat, dass diejenigen die kein Gesetz kannten verlorengehen und die unter Gesetz standen werden gemäß dem Gesetz gerichtet werden. Vor der Zeit Jesu hatten außer dem Volke Israel alle kein Gesetz von Jehova, somit sind gemäß Röm. 2:12 auch alle verloren.

    Der Psalmist bestätigt dies:
    Psalm 9 Vers 5
    Du hast die Nationen gescholten, den Gesetzlosen vertilgt; ihren Namen hast du ausgelöscht für immer und ewig; –

    Ausgelöscht auf immer und ewig schließt für die Nationen eben keine Hoffnung auf eine Auferstehung ein. Oder umgekehrt schreibt
    Amos 3:1-2 dass von ALLEN Geschlechtern der Erde nur das Volk Israel von Jehova erkannt wurden. Vor Jesus das buchstäbliche, danach das geistige:

    1. Höret dieses Wort, das Jehova über euch redet, ihr Kinder Israel, über das ganze Geschlecht, welches ich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt habe!
    2. Indem er spricht: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Missetaten an euch heimsuchen.

    Der kleine Prophet Obadja schreibt:
    Obadja
    15. Denn der Tag Jehovas ist nahe über alle Nationen: wie du getan hast, wird dir getan werden; dein Tun wird auf dein Haupt zurückkehren.
    16. Denn gleichwie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berge, so werden beständig trinken alle Nationen; ja, sie werden trinken und schlürfen, und werden sein wie solche, die nie gewesen sind.
    17. Aber auf dem Berge Zion wird Errettung sein, und er wird heilig sein; und die vom Hause Jakob werden ihre Besitzungen wieder in Besitz nehmen.
    18. Und das Haus Jakob wird ein Feuer sein, und das Haus Joseph eine Flamme, und das Haus Esau zu Stoppeln; und sie werden unter ihnen brennen und sie verzehren. Und das Haus Esau wird keinen Übriggebliebenen haben, denn Jehova hat geredet.

    Obadja Vers 16: „werden sein wie solche, die nie gewesen sind“
    Für mich heißt das einfach sie sind für Jehova vergessen, somit auch nicht in den Gedächtnisgrüften. Verstärkt wird diese Aussage dass nur auf dem Berge Zion Errettung sein wird. (Vers 17) Auf dem Berg Zion thront nun mal unser König Jesus.

    Selbst aus dem Brudervolk der Israeliten, den Nachkommen Esaus wird niemand errettet. (Vers 18) Wer ist Heute das Brudervolk des neuzeitlichen Volkes Israel? Keine Ahnung, aber es müsste eine uns nahestehende Religion sein.

    Dein genannter Vers 15 …. durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe.

    Wer ist mit „wir“ gemeint, ich denke aufgrund vieler Bibelstellen mit „wir“ sind diejenigen gemeint die an Jesus Christus als unseren Erlöser glauben und nicht alle Menschen. Denn Paulus hat an getaufte Christen geschrieben. Er hat nicht an Scheinchristen geschrieben, die nur dem Namen nach Christen sind.

    Auch im Vers 19 könnte man meinen alle Menschen der Erde werden durch den Opfertod freigesprochen:

    19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.

    Das stimmt, aber nur unter der Bedingung dass sie auch daran glauben, tun sie aber nicht.
    Denn nur der Glaube an Jesus kann uns heilen wie folgende Verse zeigen:

    Matth. 9:22
    Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Sei gutes Mutes, Tochter; dein Glaube hat dich geheilt. {O. gerettet} Und das Weib war geheilt von jener Stunde an.

    Matth. 9
    28. Als er aber in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm; und Jesus spricht zu ihnen: Glaubet ihr, daß ich dieses tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr.
    29. Dann rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.

    Mark. 16
    16. Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

    Oder im Gleichnis vom Sämann in Luk. 8 über die welche nicht errettet werden:

    12. Die aber an dem Wege sind die, welche hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, auf daß sie nicht glauben und errettet werden.

    Joh. 3
    16. Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
    17. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf daß er die Welt richte, sondern auf daß die Welt durch ihn errettet werde.
    18. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
    36. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, {O. sich unterwirft, nicht gehorcht} wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

    Man könnte diese Verse auch für die Zeit der 1000 Jahre anwenden, aber in Vers 18 steht, „wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet“.

    Joh. 5
    28. Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die {O. eine} Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören,
    29. und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse {Eig. das Schlechte} verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.

    Gerade dieser Vers wird von den Meisten so verstanden dass alle oder die meisten je gestorbenen Menschen erst einmal auferstehen werden. Aber im Zusammenhang mit vielen anderen Versen der Bibel verstehe ich das wie folgt:

    Alle Menschen von Abel angefangen, über die Glaubenshelden Henoch, Noah, Abraham usw. bis zum letzten Gläubigen der noch vor dem Ende stirbt, werden alle Menschen welche an die Verheißung oder den Allmächtigen geglaubt haben die Stimme Jesu hören und auferstehen.
    Die einen nutzen diese Auferstehung zum ewigen Leben, die anderen zum Gericht, bzw. zum Tod. Diese Entscheidung fällt am Jüngsten Gericht.
    In dieses Jüngste Gericht kommen alle welche überlebt haben, alle welche im Glauben an die Verheißung gestorben sind und alle die erst innerhalb der 1000 Jahre geboren wurden.
    Im Gegensatz zu den Gesalbten, welche nicht in das Jüngste Gericht kommen, weil sie nach ihrer Auferstehung bereits Leben in sich selbst haben.
    Dass innerhalb der 1000 Jahre fast alle Menschen die je gelebt haben nochmal eine Chance bekommen und dann wieder verschwinden sofern sie nicht bereuen, das ist biblisch nicht belegbar. Denn wie passt das zusammen, dass es in der Bibel heißt dass es kein Leid und kein Schmerz geben wird, wenn dann doch Menschen wieder sterben weil sie nicht bereut haben. Angenommen meine katholische Oma die ich sehr geliebt habe, kommt wieder und will nicht einsehen dass sie Jesus folgen soll. Dann wird sie nach den Vorstellungen mancher Zeugen wieder weggetan weil sie nicht bereut. Ich würde dann Schmerz und Leid empfinden. Das passt so nicht zusammen.

    Wenn immer wieder die Gerechtigkeit Jehovas angesprochen wird, die Gerechtigkeit besteht darin, dass wir alle wegen der Erbsünde Adams zum ewigen Tod verurteilt sind. Das ist vor Jehova gerecht und wenn alle Menschen zum Tod verurteilt sind, dann hilft nur noch ein Gnadengesuch. Die Gnade steht aber über dem Gesetz, denn das Gesetz versucht Gerechtigkeit walten zu lassen. Durch das Loskaufsopfer Jesu ist es erst möglich geworden ein Gnadengesuch zu stellen, nämlich indem wir auf seinen Namen getauft wurden und glauben. Die Wörter Gnade und Gerechtigkeit passen nicht zusammen, sie widersprechen sich. Entweder es gibt die Gerechtigkeit Jehovas in Bezug auf Auferstehung, dann wären wir unter Gesetz, oder es gibt die Gnade unseres Vaters entgegen dem Gesetz. Jesus hat aber das Gesetz abgeschafft, damit die Gnade überhaupt möglich ist. Versteht ihr was ich sagen möchte?

    Weitere Verse:
    Apg. 10:43
    Diesem (Jesus) geben alle Propheten Zeugnis, daß jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.

    Apg. 13
    38. So sei es euch nun kund, Brüder, daß durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird;
    39. und von allem, wovon ihr im Gesetz {d.h. auf dem Grundsatz des Gesetzes} Moses‘ nicht gerechtfertigt werden konntet, wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt.
    48. Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es GLAUBTEN, so viele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

    Apg. 16
    30. Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muß ich tun, auf daß ich errettet werde?
    31. Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.

    Röm. 10
    9. wenn du mit deinem Munde Jesum als Herrn {O. den Herrn Jesus} bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.
    11. Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden“.

    Gal. 3
    22. Die Schrift aber hat alles unter die Sünde eingeschlossen, auf daß die Verheißung aus Glauben an Jesum Christum denen gegeben würde, die da glauben.
    26. denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christum Jesum.

    Eph. 2
    8. Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
    9. nicht aus Werken, auf daß niemand sich rühme.

    1.Tess. 4
    13. Wir wollen aber nicht, Brüder, daß ihr, was die Entschlafenen betrifft, unkundig seid, auf daß ihr euch nicht betrübet wie auch die übrigen, die KEINE Hoffnung haben.
    14. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird auch Gott die durch Jesum Entschlafenen mit ihm bringen.

    1.Tim 1
    14. Über die Maßen aber ist die Gnade unseres Herrn überströmend geworden mit Glauben und Liebe, die in Christo Jesu sind.
    15. Das Wort ist gewiß und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, von welchen ich der erste bin.
    16. Aber darum ist mir Barmherzigkeit zuteil geworden, auf daß an mir, dem ersten, Jesus Christus die ganze Langmut erzeige, zum Vorbild für die, welche an ihn glauben werden zum ewigen Leben.

    Heb. 11
    6. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.
    (Wer Gott nicht sucht, dem wird er somit auch kein Belohner sein)

    1. Petr, 3
    21. welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott), durch die Auferstehung Jesu Christi,
    22. welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.

    1. Per. 4
    17. Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen! {oder glauben}
    18. Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?
    Mit dieser Frage von Petrus möchte ich den Kommentar beenden, denn diese Frage ist an alle gestellt, nicht nur an die gerade Lebenden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Deine Frage von Petrus die Du in „den Raum“ gestellt hast kann ich nur mit der Aussage von Jesus beantworten (alles andere ist schon wieder Spekulation und ein hinzufügen was uns NICHT gestattet ist):

    Joh. 6: Setzt alles dafür ein, die Nahrung zu bekommen, die bis ins ewige Leben reicht. Diese wird der Menschensohn euch geben. Denn Gott, der Vater, hat ihn dazu bestimmt und ihm die Macht gegeben.“

    28 Da fragten sie ihn:
    „Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?“

    29 Er erwiderte: „Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.“

    37 Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. …

    39 Und das ist Gottes Wille: Kein Einziger von denen, die er mir anvertraut hat, soll verloren gehen. Ich werde sie alle am letzten Tag zum Leben erwecken.

    40 Denn nach dem Willen meines Vaters wird jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, für immer leben. Ich werde ihn am letzten Tag vom Tod auferwecken.“

    44 Keiner kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir bringt. Und alle diese Menschen, die er mir gibt, will ich am letzten Tag zum Leben erwecken.

    45 Bei den Propheten heißt es: ‚Alle werden von Gott lernen!’Wer also auf den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir.

    47 Ich sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, der hat jetzt schon das ewige Leben!

    53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch. ….Doch wer dieses Brot isst, wird für immer leben.“

    Und damit ist Deine Frage ausreichend beantwortet !!!

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Alois,
    ich zitiere dich:
    Die Wörter Gnade und Gerechtigkeit passen nicht zusammen, sie widersprechen sich.

    Das empfinde ich anders. Das wäre ja dann so, als würde es sich gegenseitig ausschließen.
    Gott ist nicht widersprüchlich. Er hat so viel zu diesem Thema niederschreiben lassen, weil es nötig war es so umfassend zu erläutern.
    Wäre er NUR gerecht, ohne Gnade, bliebe kein Mensch vor ihm bestehen und er hätte schon zu Adams Zeit alles beenden können.
    Würde er andersherum ALLEN Menschen – egal wie sie gelebt haben – Gnade gewähren, dann gäbe es keine Gerechtigkeit.

    Er allein weiß beides in rechter Weise anzuwenden.

    Wer dem Versprechen Gottes glaubt und sich zu Jesus als seinen Erlöser bekennt, auf den treffen die Worte aus Joh 5, 24 zu:
    24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

    Es ist ein unfassbares Geschenk. Wer dieses Geschenk annimmt und dann achtlos wegwirft oder verächtlich damit umgeht, der wird ein härteres Gericht empfangen als der, dem es erst garnicht angeboten wurde.

    Göttliche Gerechtigkeit bedeutet eine angemessene Handlungsweise gegenüber allen Menschen, gemäß dem Leben das sie geführt haben.
    Das ist es, was ich aus allen Bibelversen zu diesem Thema herauslese.
    Gälte die Bibel aber nur für diejenigen die sie kennen, dann träfe es auf ALLES zu, was darin steht…dann würde garnichts von dem was geschrieben steht die Unwissenden treffen. – Es gäbe für sie weder eine angemessene Strafe, noch Gnade…auch nicht Tod und Verderben. – Dann gibt es all das nur für die Menschen, die Gottes Wort kennengelernt haben.

    Noch ein Wort zu deiner Oma: Hältst du es wirklich für möglich, dass sie und alle die in dieser Welt über Gott und Jesus belogen wurden, an dieser Lüge sturheil auch dann weiter festhalten, wenn sie die Wahrheit sichtbar vor sich haben?
    Es mag solche Menschen vielleicht wirklich geben…aber wer Gott und Jesus selbst dann noch widersteht, über den vergießt man sicherlich keine Träne mehr. – Denn mehr als jeden Menschen, lieben wir doch Gott und seinen Sohn und deshalb werden wir dann auch seine Entscheidung als richtig anerkennen.

    Ich kenne viele Menschen die nicht an den Gott der Bibel glauben oder nicht in rechter Weise an ihn glauben, weil sie nur belogen und betrogen wurden und werden…wie das Urteil über sie auch immer ausfallen mag, es wird gut sein…mir persönlich reicht das.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2011

    Liebe Uli

    wir beide gehen von verschiedenen Voraussetzungen aus und haben eine verschiedene Meinung. Nach einigen Jahrzehnten Bibel lesen bin ich zu einem anderen Ergebnis gekommen wie die (schein) christlichen Religionen und die Organisation.

    Denke mal bitte über folgende Verse nach:

    Matth. 15:13
    „Er (Jesus)aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird ausgerottet werden.“

    Psalm 9 Vers 5
    Du hast die Nationen gescholten, den Gesetzlosen vertilgt; ihren Namen hast du ausgelöscht für immer und ewig; –

    Obadja 16
    Denn gleichwie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berge, so werden beständig trinken alle Nationen; ja, sie werden trinken und schlürfen, und werden sein wie solche, die nie gewesen sind.

    1.Petr. 4
    17. Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen! {O. glauben}
    18. Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?

    Oder Hesekiel 37
    1. Die Hand Jehovas kam über mich, und Jehova führte mich im Geiste hinaus und ließ mich nieder mitten im Tale; und dieses war voll Gebeine.
    2. Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr verdorrt.
    3. Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Herr, Jehova, du weißt es.
    4. Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret das Wort Jehovas!
    5. So spricht der Herr, Jehova, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, daß ihr lebendig werdet.
    6. Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, daß ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin. –
    7. Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein.
    8. Und ich sah, und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber obenher; aber es war kein Odem in ihnen.
    9. Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: So spricht der Herr, Jehova: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Getöteten an, daß sie lebendig werden!
    10. Und ich weissagte, wie er mir geboten hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden lebendig und standen auf ihren Füßen, ein überaus großes Heer. –
    11. Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin.
    12. Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich werde eure Gräber öffnen und euch aus euren Gräbern heraufkommen lassen, MEIN VOLK, und werde euch in das Land Israel bringen.
    13. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse, MEIN VOLK.
    14. Und ich werde meinen Geist in euch geben, daß ihr lebet, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet wissen, daß ich, Jehova, geredet und es getan habe, spricht Jehova.

    Das sind lange nicht alle Stellen, aber man findet sie nicht so schnell.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    April 2, 2011

    Guten Morgen Alois,

    m. E. schließt sich die Gerechtigkeit Gottes und seine Gnade und Barmherzigkeit nicht gegenseitig aus.
    Röm. 9: 15 Denn Gott hat einmal zu Mose gesagt: „Ich erweise meine Güte, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.“5
    16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt. (HfA)

    Wie kann sich jemand mühen, Gott zu gefallen, wenn er/sie nie von ihm gehört hat? Paulus zeigt, dass auch diese Menschen von Natur aus ihrem Gewissen gefolgt sind, das alle Menschen von Gott erhalten haben. Warum sollte Gott einem Menschen ein Gewissen geben, wenn ihm das Werk seiner Hände so egal ist? Wenn es ihm aber nicht egal ist, dann trifft die Aussage Hiob´s zu, dass sich unser Gott nach dem Werk seiner Hände sehnt. Und das tut er nicht um sich oder uns zu ärgern, sondern diesen Menschen zu ermöglichen das gottgegebene natürliche Gewissen mit seiner Lehre zu verbinden um dann ewiges Leben erhalten zu können.

    Andererseits gab es durchaus Völker, die auch als Nichtisraeliten die Möglichkeit hatten, die großen Taten Jahwes wahrzunehmen und die es vorzogen, auf ihre eigene Herrlichkeit zu vertrauen und gegen das Volk Gottes Krieg zu führen. So z. B. auch die Einwohner Jerichos, von denen Rahab das beste Beispiel ist, dass es auch anders möglich gewesen wäre. Oder Pharao. Er war kein Opfer göttlicher Gewalt, dass er nun auserkoren worden wäre, gegen seinen Willen gegen Gott zu sündigen. Vielmehr hatte er durch eine lange Zeit dauernde Art des Amtsmissbrauchs die Unterdrückung des Volkes Gottes gefestigt und ihnen auf jegliche Art das Leben schwer gemacht und die langfristige Ausrottung geplant, denn jeder neugeborene Knabe sollte ja getötet werden. An diesem Menschen, samt seinen Stiefelputzern, hat Jahwe sich selbst verherrlicht, indem er sie ausgerottet hat. Die hatten mehr als eine Chance. Die vielen Ägypter, die mit den Israeliten auszogen, sind jeder für sich ein Zeugnis gegen die Ignoranz des natürlichen Gewissens in Verbindung mit göttlicher Offenbarung.

    Heute gibt es viele, die nur auf Lehre setzen und dabei ihr Gewissen totschlagen. Funktioniert auch nicht. Denn ohne Gewissen kann das Herz keinen Kontakt mit Jahwe halten, da nützt keine Bibliothek der Welt etwas. Nehmen wir Salomo, der hatte ein Wissen drauf, da kommt wohl kaum einer von uns hin, auch nicht mit Google:). Trotzdem war er am Ende seines Lebens weit vom biblischen Schuss weg. Er selbst schrieb, dass ein armer, aber weiser junger Mann besser ist als ein alter, aber törichter König (Prediger 4:13) und er selbst lief in diese Falle. Organisationszeugen heute rechnen fest damit, dass Salomo eine Auferstehung haben wird. Zitat:*** w05 15. 7. S. 31 Fragen von Lesern ***
    Wie war es bei Salomos Tod? Die Bibel erklärt: „Die Tage, die Salomo in Jerusalem über ganz Israel regiert hatte, waren vierzig Jahre. Schließlich legte sich Salomo zu seinen Vorvätern und wurde in der Stadt Davids, seines Vaters, begraben“ (1. Könige 11:42, 43). Das legt den Schluss nahe, dass sich Salomo im Scheol oder Hades befindet und auferstehen wird. (Zitat Ende)

    Das halte ich für eine sehr gefährliche Denkweise, denn es verleitet zu der Idee, wenn ich mich mal bemüht habe, meinen Brüdern zu helfen, Jehova näher zu kommen, dann wird Gott das schon nicht so eng sehen, wenn wir das nicht mehr so genau nehmen. Irgendwie erinnert mich das jetzt gerade an die Ergebnisse in dieser Organisation. Und wenn sich jemand traut, das offen zu sagen, dann fliegt er halt raus, eine Harmagedondrohung hinterher und der Rest hält von allein den Mund jeder könnte ja der nächste sein.

    Ob Salomo eine Auferstehung haben wird oder nicht interessiert mich jetzt gar nicht, das ist in Jesu Händen und da liegt es richtig. Ähnlich formuliert es sogar der Schlusssatz des zitierten WT.

    Als Gott mit der Schöpfung zu Ende war wurde gesagt: „und siehe, es war sehr gut“. Und wir können heute sagen: „und siehe, es wird wieder alles sehr gut“. Egal mit wem, Hauptsache durch den Vater und dem Sohn mit dem Heiligen Geist.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Lieber Manfred zu dieser Anmerkung von Dir:

    >Wie gesagt, letztendlich hat keiner die 100 prozentige Wahrheit aber wenn wir nur zu 70 Prozent herankämen, können wir uns schon glücklich schätzen.<

    möchte ich mir eine Bemerkung erlauben!
    Die 100% Wahrheit ist doch die Bibel Gottes Wort selbst – Jesus sagte doch DEIN WORT ist Wahrheit. Auf nur 70 oder noch weniger % an Wahrheit kommen wir nur wenn wir dem wort etwas hinzufügen – oder etwas weglassen – beides ist mit schwerwiegenden Folgen verbunden – siehe die letzten Verse der Bibel in der offenbarung!

    Auch Spr. 30:6 warnt davor – jeder der dies nicht beherzigt steht zu guter letzt als Lügner da. Also warum sich nicht ausschließlich am Wort Gottes orientieren und nicht über das hinausgehen was geschrieben steht. Wenn man etwas nicht versteht macht es keinen Sinn IRGENDWELCHE Erklärungen abzugeben. Entweder die Bibel oder der Geist Gottes offenbart einem die Wahrheit, doch dann soll sie jeder verstehen. Sobald jemand beginnt Erklärungen hinzuzufügen steht er in obiger Gefahr.

    Noch dazu wenn der Mensch beginnt die Geretteten in Prozenten zu begrenzen dann erhebt er sich zum Richter und diese steht wahrlich nicht uns zu! Siehe dazu Jakobus Kap. 2 (z.B. Vers 4, 9)
    Auch Kap. 4:11-12 spricht eine deutliche Sprache !

    Nicht über andere urteilen!
    11 Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Denn wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf. 12 Gott allein ist beides: Gesetzgeber und Richter. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Matthäus

    Du kritisierst jetzt die Bibel, denn da steht in
    Amos 5:3.
    Denn so spricht der Herr, Jehova: Die Stadt, die zu tausend auszieht, wird hundert übrigbehalten, und die zu hundert auszieht, wird zehn übrigbehalten für das Haus Israel.

    100 Menschen von 1000 Menschen oder 1o Menschen von 100 Menschen sind halt einmal 10%, das ist keine Erfindung von mir. Und dass es um das Haus Israel geht steht auch noch dabei.

    Ich glaube dass der Prophet Amos mit dem Zahlenbeispiel eine grobe Richtung angeben wollte wie viele aus dem Volk Israel übrig bleiben. Warum auch immer dieser Vers in die Bibel geschrieben wurde, er sagt zumindest aus, dass die Mehrheit des Volkes Jehovas vernichtet wird und nicht die kleine Minderheit. Aber das machen die Verse „breiter Weg der zum Verderben führt“ auch.

    Es gibt keine genauen Angaben in der Bibel, weder was Zeiten betrifft noch was die Geretteten betrifft. Außer man nimmt die 144.000 Gesalbten wörtlich, was auch von vielen bestritten wird obwohl sie ihre Meinung auch nicht beweisen können. Genauso wenig wissen wir wer jetzt genau zu Jehovas neuzeitlichem Israel zählt.

    Die Bibel gibt aber doch einen gewissen Trend vor, über diesen Trend reden wir und nicht über genaue Zahlen oder Prozente. Niemand wurde konkret verurteilt, deswegen passt der Vers von Jakobus gar nicht zu meinen Ausführungen. So wie Du diesen Vers benutzt, dürfte man nicht einmal schreiben dass der Teufel vernichtet wird.

    Man kann auch hingehen und nur aus Angst mal was Falsches oder Unbequemes zu schreiben, gar nichts mehr schreiben. Der Unterschied von unseren Ausführungen zu denen der L.K. ist, dass niemand von uns behauptet die Wahrheit gepachtet zu haben. Deswegen darf auch mal was unabsichtlich Falsches geschrieben werden.

    Das Alte Testament gehört nun mal zu der Bibel und somit zum Wort Gottes. Dass wir Christen es beiseite schieben sollen, weil es mit der unendlichen Liebe Jehovas und Jesu nicht kompatibel ist, um es deswegen nicht zu berücksichtigen, davon habe ich noch nie was in der Bibel gelesen. Ganz im Gegenteil!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Lieber Alois!

    Deiner Feststellung daß ich die Bibel kritisiere muß ich deutlich widersprechen! Dies mit einer Bibelstelle zu belegen die etwas in einem völlig anderem Zusammenhang aussagt ist schlicht lächerlich.

    Doch zuvor Deine Vers aus Amos 5: ich habe 2 andere Übersetzungen hier eingestellt – siehe:

    Lutherbibel 1984: 3 Denn so spricht Gott der HERR: Die Stadt, aus der tausend zum Kampf ausziehen, soll nur hundert übrig behalten, und aus der hundert ausziehen, die soll nur zehn übrig behalten im Hause Israel.
    HFA: 3 So spricht Gott, der Herr: „Wenn aus einer eurer Städte tausend Männer in den Krieg ziehen, kehren nur hundert zurück, und wenn hundert in den Kampf gehen, bleiben nur zehn übrig!

    Aus DIESEN Versen abzuleiten daß ich die Bibel kritisiere weil ich auf diverse Zitate von Jesus und Jakobus verweise, entbehrt jeder Grundlage. Jesus als DER WELT RICHTER sagt: „Hört auf zu richten auf das ihr nicht gerichtet werdet“

    Jakobus sagt ähnliches wie in meinem Kommentar an Manfred geschrieben. Auch Paulus schreibt an die Römer im Kap. 14: „Wer bist Du (oder was bildest du dir ein) das du deinen Bruder richtest.“

    Wir werden ALLE im Wort Gottes aufgefordert seinem Wort NICHTS hinzuzufügen – das bedeutet auch einer „anderen Aussage“ zu einer völlig „anderen Zeit“ in der Schrift, auf Biegen und Brechen eine bestimmte Bedeutung für die Zukunft unterzuschieben – wie eben Dein Verse aus Amos 5. Noch dazu wenn es um ein „Zahlenspiel“ (10% von 100) geht und diese dann auf das künftiges Gericht umzulegen.

    Wer würde ernst genommen werden wenn ich die Zahl 8 der Geretteten
    in der Sintflut übertrage daß im kommenden Gericht auch nur 8 Personen oder 8.000 oder 80.000 überleben werden.

    Die vielen Spekulationen die zur Frage der Überlebenden hier schon geäußert wurden, finde ich nicht in Ordnung – den damit erheben wir uns zum Richter und genau das wollte ich durch die Aussage von Jakobus belegen. Jemand der richtet macht sich auch zum Gesetzgeber und das steht nun wahrlich nicht uns zu.

    Selbst in Deinem genannten Beispiel von Satan. Hast Du das Recht Satan zu verurteilen? NEIN ! Ich kann auf Bibelverse verweisen in denen steht das er gebunden wird, oder das sein Kopf zermalmt wird.

    Doch Du kennst auch sicher die Aussage in Judas: 9 Das wagte nicht einmal Michael, und er ist doch ein Fürst der Engel. Als der Teufel ihm den Leichnam des Mose streitig machen wollte, sagte er nur: „Der Herr soll dich bestrafen!“ Er beschimpfte und verurteilte den Teufel nicht.

    Auch Jesus sagte zu einer Ehebrecherin (die die solches treiben werden Gottes Reich nicht erben!): „Ich verurteile dich nicht, geh und sündige nicht mehr“!

    Und genau das wollte ich mit meinem Kommentar aussagen. Menschen egal welcher Stellung sind ALLE auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen, NIEMAND entspricht der Gerechtigkeit Gottes !!!

    Jene die diese Gerechtigkeit zugesprochen bekommen können dies nicht aufgrund eigener Leistung wie schon Hundertfach durch Bibelzitate in diesem Forum belegt, sondern ausschließlich durch den Glauben auf der Grundlage unseres Erlösers Jesus. Und hat nicht Paulus selbst im Zusammenhang mit Pharao folgendes gesagt:

    Römer 9: 15 Denn Gott hat einmal zu Mose gesagt: „Ich erweise meine Güte, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.“ 16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.

    Ich finde es nicht in Ordnung wenn wir Menschen gerade in Fragen des Gerichts so ein „bisschen Gott“ spielen und Bibelverse (10% von 100) so hindrehen daß von den heutigen Christen nur 10% gerettet werden.

    Wobei ich auch einmal meine Überzeugung hier ausdrücken möchte:

    Es gibt wahrlich mehr als 7.000.000 (ZJ) ehrliche Christen. Doch welcher dieser ob es nun 100 Millionen oder 1 Milliarde Christen sind und wieviele Prozent davon gerettet werden, daß sollten wir demütig unserem barmherzigen Richter überlassen und nicht alles mögliche in irgendwelche Bibelaussagen HINEINLESEN oder interpredieren. Den dann könnten wir auch anfangen die Aussage in der Offenbarung Kap. 8 über die verschiedenen Drittel von Bäumen, Schiffen, das Meer, die Sterne, der Sonne, des Wassers irgend etwas hineininterpredieren was hier nicht steht.

    Ich zitiere nochmals Spr. 30: 6 Füge seinen Worten nichts hinzu, sonst zieht er dich zur Rechenschaft, und du stehst als Lügner da! …. diese Worte sind mehr als deutlich und bedürfen keiner Erklärung !!!

    Wenn Die Bibel eine klare Aussage macht – schmal ist der Weg der zum Leben führt und wenige sind es die darauf gehen und breit der ins Verderben führt – dann dürfen wir diese Aussage gebrauchen aber es auch dabei belassen.

    lg. Matthäus

  • Manfred
    April 2, 2011

    Lieber Matthäus,
    Ich glaube Du hast meinen Kommentar etwas falsch verstanden. Das die Bibel 100% die Wahrheit enthält ist unbestritten. Ich meinte, dass wir uns glücklich schätzen können, wenn wir sie zu 70% richtig verstehen können. Denn deshalb diskutieren wir ja hier wie gewisse Bibeltexte zu verstehen sind. Ob alles buchstäblich oder auch was symbolisch zu verstehen ist, dass ist doch die Frage und da gehen ja immer die Meinungen weit auseinander.
    Zum zweiten würde ich mir nie anmaßen zu sagen wer oder wieviele gerettet würden. Das war einen Antwort auf den Bibeltext den Alois angeführt hat, dass von 1000 Mann nur 100 gerettet würden, was dann ja 10% entspricht. Und hauptsächlich ging es darum, warum es immer nur heisst das es einen Überrest gibt, der gerettet wird, aber auf der anderen Seite es eine große Volksmenge sein soll. Meine Rechnung sollte nur beschreiben, dass bei 20 Mio. Menschen 10% nur ein kleiner Rest wäre, aber mit 2 Mio. Halt immer noch eine große Volksmenge sind. Diese Rechnung kannst Du auch mit 100 Mio. Oder mit 2 Milliarden Menschen machen. 10 % sind immer deutlich weniger und somit ein Überrest, in der Summe aber immer noch eine große Volksmenge.
    Aber im Prinzip hat Dein Kommentar genau das bewiesen was ich mit dem 70 % richtigen Verständnis der Bibel meinte, denn so wie Du meinen Kommentar anders interpretiert hast als das was ich eigentlich sagen wollte geht es uns auch mit der Bibel. Wir müssen heute ca. 2000 Jahre nach der Niederschrift herausfinden, was der jeweilige Bibelschreiber, der in einem anderen Land, einer anderen Kultur gelebt hat wirklich gemeint hat. Und das finde ich halt sehr schwierig.
    Aber ich freue mich, dass Du wieder aus dem Urlaub da bist, ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Auch Deine Kommentare finde ich sehr aufschlussreich und Glaubensstärkend.
    In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Abend und Grüße Dich ganz herzlich.
    Manfred

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Danke für Dein Lob, lieber Manfred!

    Nun ja ich denke daß es nicht genug betont werden kann daß wir kleinen Menschen in Belangen des Gerichts oder wie auch Jakobus sagte in die Gesetzgebung (was ja die LK am laufenden Band macht -siehe neues Herdebuch) uns nicht anmaßen dürfen hier mitzureden. Wir würden uns die Stellung Jehovas anmassen. Eine solche Vermessenheit wird eine schwere Strafe nachziehen.

    Alleine die Aussage Jesu: „Mit dem Maß mit dem ihr meßt wird euch gemessen werden“ – würde eigentlich aus Eigennutz erfordern Barmherzigkeit walten zu lassen auf die WIR ALLE einmal angewiesen sein werden. Den wer ohne Barmherzigkeit richtet, dem wird es beim Gericht schlecht ergehen.

    Allein das sollte sich JEDER Älteste der als Richter amtet einmal gut durch den Kopf gehen lassen !!! Jehova wird UNS nur dann vergeben wenn auch wir vergeben HABEN!

  • Alois
    April 2, 2011

    Jesaja 55
    1. He! Ihr Durstigen alle, kommet zu den Wassern; und die ihr kein Geld habt, kommet, kaufet ein und esset! Ja, kommet, kaufet ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch!
    2. Warum wäget ihr Geld dar für das, was nicht Brot ist, und euren Erwerb für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset das Gute, und eure Seele labe sich an Fettem!
    3. Neiget euer Ohr und kommet zu mir; höret, und eure Seele wird leben. Und ich will einen ewigen Bund mit euch schließen: die gewissen Gnaden Davids. –
    4. Siehe, ich habe ihn zu einem Zeugen für Völkerschaften gesetzt, zum Fürsten und Gebieter von Völkerschaften.

    Wer ist der in Vers 4 genannte Fürst und Gebieter von Völkerschaften? Ich denke es ist Jesus Christus gemeint.
    Kann man auch kaum anders verstehen.

    Im Wachtturm Studienartikel vom 15. Juli 2011
    WIRST DU AUF JEHOVAS DEUTLICHEWARNUNGEN HOREN?
    werden diese Verse aus Jesaja 55 als Beleg für folgende Aussage benutzt:

    Zitat auf Seite 16 unten rechts:
    „Wir wollen unbedingt treu zu Jehova halten und zu der Organisation, die uns seit jeher immer mit dem reinen und erfrischenden Wasser der Wahrheit aus seinem Wort versorgt hat“.

    Der Vers 4 wurde natürlich weggelassen um den Sinn der Jesaja Verse zu verfälschen.

    Die Organisation benutzt somit eine Bibelstelle die auf den Gebieter Jesus hinweist für sich. Damit hat sie wieder einmal den Jesus beiseite geschoben und sich selbst an dessen Stelle gesetzt.
    Im Studienartikel wird Jesus überhaupt nicht erwähnt, außer ich habe es übersehen.

    Jesus sagte in Matthäus 10:
    32. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    33. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Josua
    April 2, 2011

    Hallo Ihr gesegneten im Herrn,

    ich danke mein Herrn Jesus Christus, dass ihr die Lügen Satans aufdeckt und ihr bereit seid dafür viel zu riskieren. Gott wird euch dafür segnen, den ihr kämpft für die Wahrheit des Wortes Gottes.

    Seit einiger Zeit treffe ich mich mit ZJ (ich war und bin kein ZJ, weil ich das Wort Gottes liebe).
    Zwei ZJ haben mich auf der Straße angesprochen und behaupteten, dass sie sich 100%tig an der Bibel richten. Mir war klar das ZJ sich nicht an der Bibel orientieren, sonder das sie blind einer Organisation vertraut, die behauptet nur sie könne die Bibel auslegen. Ich bot den zwei ZJ an gemeinsam die Bibel (nur die Bibel!) zu lesen, und wollte ihnen zeigen, dass ihre Lehren nicht auf die Bibel gegründet ist. Die zwei ZJ willigten ein, weil sie glaubten die Bibel zu kennen. Ich hatte mir vorgenommen anhand der Bibel zu zeigen, dass ihre „Gute Botschaft“ nicht die Botschaft der Bibel ist. Wir entschlossen uns die Apostelgeschichte zu lesen. Anfangs waren die zwei ZJ voller Zuversicht, sie könnten anhand der Bibel ihre Botschaft rechtfertigen, aber das änderte sich schnell. Kaum hatten wir angefangen die Bibel zu lesen, mussten sie schon zugeben, das die Bibel gefälscht sei…(heftig!!!)… Nur ihre Bibel (NWÜ) soll angeblich die Wahrheit enthalten!
    Das Bedeutet:
    -Sie glauben nicht an die Bibel!
    -Sie glauben an die NWÜ! (Bibel der Sklaven)
    -Sie glauben auch nur an die Lehren der Organisation! (nicht die der Bibel)

    ZJ vertrauen weder Jesus noch die Bibel, sie vertrauen ihr leben einer Organisation an. Das ist Götzendienst!

    Die Bibel sagt: WER AN DEN SOHN(!!!) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. Joh. 3,36

  • cheyenne
    April 2, 2011

    Lieber Bruder E.E.
    In Deinem Kommentar von 8.4. Schreibst Du:
    _______
    …… richtete J.F. Rutherford als Gegenreaktion bis 1938 die theokratische Diktatur auf. Fast alle Versammlungen stimmten einer entsprechenden Ermächtigungs-Resolution zu und überließen die Führung der von J.F. Rutherford geleiteten WT-Organisation.
    ______

    Würdest Du mir bitte den genauen Wortlaut dieser Ermächtigungs- Resolution nennen, und wann er in die Versammlungen gesendet wurde. Habe mal gelesen, dass sie bei der Annahme des Namens -Jehovas Zeugen- erzwungen wurde. Etwa 30% der Versammlungen weltweit hätten das verweigert und wurden dann von der Organisation vollständig aussortiert. Alle neu gegründeten Versammlungen mussten diese Resolution unterschreiben. Gilt diese Resolution auch heute noch?
    Ich gehe davon aus, dass Du in dieser Sache viel bessere Informationen hast wie ich. Deshalb danke ich Dir, wenn Du mich daran teilhaben lässt.

    L.G.
    Cheyenne

  • Martinj
    April 2, 2011

    Hallo Cheyenne,

    Du hattet bei E.E. um die Ermächtigungs-Resulution gebeten.Die war auch kurzfristig hier zu lesen, aber ich finde sie plötzlich nicht mehr.Hast Du den Text noch?

    Liebe Grüße Martin

    Vielleicht kann E.E auch seine 2 diesbezüglichen Kommentare nochmals auflegen.

  • E.E.
    April 2, 2011

    Hallo Cheyenne:

    hier noch mal die Infos. In der Wachtturm-Ausgabe vom 15. Juli 1938 wurde vorgeschlagen, folgende Resolution zu fassen:
    „Wir, die Gruppe des Volkes Gottes, das für seinen Namen herausgenommen ist und sich nun in . . . befindet, anerkennen, daß Gottes Regierung eine reine Gottesherrschaft ist, daß Christus Jesus sich im Tempel befindet und den vollen Befehl und die volle Gewalt über die sichtbare Organisation Jehovas wie auch über die unsichtbare innehat und daß ‚DIE GESELLSCHAFT‘ der sichtbare Vertreter des Herrn auf Erden ist. Daher stellen wir das Gesuch, daß ‚Die Gesellschaft‘ unsere Gruppe für den Dienst organisiere und deren verschiedene Diener bestelle, damit wir alle in Frieden, Gerechtigkeit, Eintracht und vollständiger Einheit zusammenwirken können. Wir legen hier die Namenliste derjenigen Personen unserer Gruppe bei, die uns als gereifter und darum am geeignetsten scheinen, die betreffenden Dienstposten auszufüllen.“
    Praktisch alle Versammlungen der Zeugen Jehovas sollen diese Resolution angenommen haben.

    Wie im alten Israel wollten die Versammlungen einen König haben. Die Versammlungen mit den von der Versammlung gewählten Ältesten haben dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt. Der Präsident wurde von den Mitgliedern der WT-Gesellschaft gewählt. Die L.K. ist also ganz legal an die Macht gekommen. Die Nachfolgenden Glieder der Versammlung müssen nun damit leben. Diktaturen können nur durch Gewalt beendet werden. Eine Revolution funktioniert nur, wenn die Ordnungskräfte mehrheitlich den Gehorsam verweigern.

    Die Versammlungen, die nicht der Resolution zustimmten und diejenigen, die deshalb die Versammlung verlassen haben, konnten bis heute keine alternativen Versammlungen in größerer Zahl aufbauen. Sonst könnte man jetzt mit den Füßen abstimmen.

    Wenn es theoretisch auch ohne ein zentrales Lehrkomitee gehen soll, wieso hat es dann nicht funktioniert?
    Offensichtlich braucht man eine von allen anerkannte zentrale Autorität, wie es im ersten Jahrhundert die Apostel und älteren Männer der Mutterversammlung in Jerusalem waren oder der Apostel Paulus für die Versammlungen der Heidenchristen. Nach dem Tod der Apostel setzte ein großer Abfall ein, weil es keine zentrale Autorität mehr gab (2.Thes 2:6-7).

    Eine zentrale Autorität halte ich deshalb für unverzichtbar. Man könnte sie höchstens von unten her aufbauen, indem die jeweils untere Hierarchieebene Führungspersonen auf eine höhere Ebene entsendet, wie bei den Reform-Adventisten. Auf höchster Ebene wird dann die offizielle Lehre festgelegt. Doch das Volk Gottes wurde fast immer von oben nach unten geleitet, wie bei Moses oder den Königen. Jesus ernennt die Apostel, die Apostel ernennen Älteste (Apg 6:6), die Ältesten ernennen neue Älteste (Apg 14:23; 13:2-3, 1Tim 4:14; Tit 1:5). Von oben nach unten funktioniert wohl in der Praxis besser. Ich denke wir müssen damit klarkommen, bis Jesus wiederkommt. Das ist für mich auch eine Frage der Demut.

    Insgesamt gesehen überwiegen für mich die Vorteile der jetzigen Regelung. Ich verstehe aber, dass einige das anders sehen.

    Liebe Grüße E.E.

  • Bruderinfo
    April 2, 2011

    Hallo E.E.
    wir haben grosse Mühe mit deinen Darlegungen. Du verdrehst die Argumente wie sie dir passen. Entweder merkst du es nicht selber oder deine Absichten sind einfach unredlich. Du schreibst:…Wie im alten Israel wollten die Versammlungen einen König haben. Glaubst du wirklich was du schreibst? Das was im Wachtturm von 1938 steht wurde nach der Resolution geschrieben und nicht davor. Ein Großteil der Brüder hat nach der Resolution die Gemeinschaft verlassen. Das sind Fakten. Du willst uns nun hier einen Bären aufbinden und sagen das die Brüder und Schwestern zu der LK hingerannt sind und sagten wie damals die Israeliten…: wir möchten einen König. Sag mal wirklich: Denkst du wir hier sind auf den Kopf gefallen? Danach sagst du: …Die L.K. ist also ganz legal an die Macht gekommen Du sagst es selbst. Es ging hier um Macht, nicht um die Brüder und schon garnicht um biblische Organisation. Dann schreibst du:...Nach dem Tod der Apostel setzte ein großer Abfall ein, weil es keine zentrale Autorität mehr gab (2.Thes 2:6-7) Nach deiner Meinung und der, der Organisation bestand doch damals in Jerusalem die „zentrale Organisation“. Ging diese „angebliche Organisation“ schon damals den falschen Weg? Die Wahrheit: Es gab keine „leitende Körperschaft“ zu Zeiten der ersten Versammlungen. Das ist so. Der Abfall fand nicht statt weil die Apostel weg waren, sondern weil „Wölfe“ kamen und die geradlinige biblische Lehrmeinungen „Jesu“ verdrehten und somit viele hinter sich her zogen. So wie es heute wieder der Fall ist. Wir als Zeugen folgen doch eher den Regeln und Lehrmeinungen des „tuvS“ anstatt der Bibel oder den klaren Worten Jesu. Wo Jesus ist da ist Freiheit und nicht die Einengung von Regeln und Bürden die unsere Brüder krank machen. Deshalb empfehlen wir dir die unverfälschte Speise zu lesen (Bibel) und den Wachtturm anhand der Bibel zu prüfen (vielleicht einmal eine andere Übersetzung zur Hand nehmen) und nicht umgekehrt. Bruderinfo.

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    liebe Brüder bei Bruderinfo. Dieser Kommentar an E.E. spricht mir aus vollem Herzen.
    Während Russell die Gemeinden und damit die Ältesten stärkte und den Verlag als Supporter für die Ältesten sah, hat Rutherford alles exakt konterkariert und den Verlag zum Götzen gemacht, die Ältesten zu Werkzeugen des WT und damit eine Zentralisierung vorgenommen, die es Satan vereinfachte, durch einige wenige die Anbeter Jehvoas unter Kontrolle zu bringen.
    Ich kannet noch so manche Brüder, die Rutherford Fans waren, ganz begeistert davon berichteten, dass der Judge Besuch von engeln erhielt, die ihm Gottes Dinge brachten. Hetue würde man das klar als Spiritismus erkennen. Altes Licht, Neues Licht , Kein Licht aber lichterloher Brand.
    Jehova segne die Demütigen. Non nobis domine

  • E.E.
    April 2, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo

    Ich habe mich wohl etwas missverständlich geäußert.
    Ich wollte das Vorgehen nicht rechtfertigen, sondern lediglich die Fakten darlegen.

    Ich sprach von „zentraler Autorität“ und nicht von „zentraler Organisation“. Das ist ein Unterschied. Es gab damals keine leitende Körperschaft im heutigen Sinne, aber die 12 Apostel und Paulus wurden von den Versammlungen als Autorität anerkannt und ihre Lehren und Anweisungen wurden beachtet. Da die Autorität nicht an ein Amt sondern an Personen gebunden war, gab es nach dem Tod der Apostel keine allgemein anerkannte Autorität mehr. Eine zentrale Organisation entwickelte sich erst später, als die katholische Kirche entstand.

    So ähnlich war es auch mit Br. Russell. Er genoss allgemeine Anerkennung. Nach seinem Tod gab es Streit um die Führung, bei der sich Rutherford durchsetzte. In der Resolution wird gesagt, dass „‚DIE GESELLSCHAFT‘ der sichtbare Vertreter des Herrn“ ist, sozusagen der Stellvertreter Christi auf Erden. Und da der Präsident der Gesellschaft praktisch das alleinige Sagen hatte, wurde der Weg zum Papst in der Neuzeit wesentlich schneller beschritten als in den ersten Jahrhunderten.

    Bei Manfred Gebhard könnt ihr nachlesen, dass die Versammlungen die Gesellschaft ersuchten von der Gesellschaft organisiert zu werden (manfred-gebhard.de/1938.htm). Natürlich wurde im Wachtturm vorher dargelegt, dass dies schriftgemäß sei. Die Initiative ging also nicht allein vom Volk aus wie beim alten Israel, aber dennoch mussten sie von sich aus aktiv werden und die Resolution verfassen und ihr mehrheitlich zustimmen.

    Genauso wie beim alten Israel gefiel Gott die Einsetzung Rutherfords als König natürlich nicht, aber er hat es auch diesmal geduldet und meiner Einschätzung nach auch weiter mit dem Volk und seiner Führung gehandelt.
    Und solange Gott diese Führung duldet werde ich Römer 13 auf sie anwenden.
    Meiner Meinung kommt sie ihrer Aufgabe als „Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt“ (Rö13:4) besser nach als alle anderen Regierungen.
    Doch genauso wie bei Staaten lehne ich auch eine Verehrung der Organisation ab und folge im Konfliktfall meinem Gewissen und nicht ihren Geboten.

    Liebe Grüße E.E.

  • Karl
    April 2, 2011

    Lieber E. E.,

    es wird immer abstruser mit dir!

    Du schreibst, dass die Apostel das sagen hatten, das ist schön und gut, aber die Apostel ließen andere Meinungen zu und waren nicht so hartherzig wie die Organisation!

    Ich glaube, dass die Organisation die Apostel, sofern sie heute ZJ wären, sofort ausschließen würden!
    Spätestens, dann, wenn die Apostel den gekreuzigten Jesus predigen und nicht die Botschaft vom Königreich und von der Organisation!
    Über die kalten unmenschlichen Ansichten zum Thema Blut würden auch die Apostel sich sofort von der Gesellschaft abwenden!

    Wenn du schreibst, dass Gott es zulässt das die Gesellschaft, das Sagen hat, wenn sie kalt ist und an Irrlehren und Freimaurerei festhält, und die treuen Mitglieder ins Verderben stürzt, hoffe ich, dass Gott den verlorenen den richtigen Weg zeigen wird.
    Denn nicht alles was Gott zulässt ist gut, wie man an den Vorfällen in Japan z. B. sieht!
    Ich hoffe, dass dahinter ein gerechter Plan steht!

    Man könnte auch sagen, dass Gott zulässt, dass der Papst so tut als handle er für ihn. Und der Papst ist weder göttlich noch unfehlbar wie wir alle wissen.

    Und genauso wenig ist der achso „treue“ und „verständige“ Sklave göttlich und unfehlbar, wie man am Umgang miteinander, an den Irrlehren, den unerfüllten Prophezeiungen, der „Moral“, der Finanzen und der Vertuschung von Verbrechen innerhalb der Organisation sieht!

    Ausserdem haben für einen Christen nur der Vater und der Sohn die alleinige Autorität!
    Und niemand sonst! Alles andere ist Götzendienst!

    Bruder Russell liegt unter einer Freimaurerpyramide begraben und hat von dem Spiritisten Johannes Greber diverse Lehren übernommen, der nachgewiesnerweise seine Ansichten aus Kontakten mit der Geisterwelt hatte und seine Frau als Medium benutzte und Bruder Rutherford hat unzählige Irrlehren eingeführt und hat die Gesellschaft zum Götzen gemacht!

    Ich glaube wirklich, dass niemand von denen, die blind der Organisation folgen zum Volk Gottes zählen können!

    Gott sei Dank hat mir Gott den Schritt zu sich und weg von der Organisation ermöglicht und gezeigt!

    Alle Ehre dem Herrn!

    LG
    Karl

  • Frank&Frei
    April 2, 2011

    liebe Brüder, lieber EE , lieber Karl,
    laßt uns einen Konsens finden, der uns im Ziel vereint. Wir wollen nicht als Diener des Herrn streiten. Das wird er tun, zu seiner Zeit.
    Doch sollte es ohne große Umschweife klar sein, dass sowohl Russell als auch Rutherford und jene, die danach kamen, ihren „Schäfchen“ reichliche Nüsse zum Knacken gaben.
    Sei es das freimaurerische beim Russel, sei es dasselbstherrliche vom Rutherford, der sich sogar anmaßte die Alkoholprohibition in den USA zu verteufeln oder denken wir an all die Spitzen, die im Laufe der jahre so durchgesickert sind, wo die Gesellschaft mal so richtig ins Fettnäpfchen getreten hat.
    Die da oben schließt keiner aus, die fühlen sich als jene, die das Sagen haben und es müßte mal jemand die Parallelen zwischen den Jesuiten /Katholiken und den Zeugen ausarbeiten. Da laufen viele Dinge auf gleicher Schiene ab, angefangen beim Governing Body.
    Manchmal wünschte ich mir, ich könnte soviel erbrechen, wie es sich mir auftut. Die haben uns über Jahre verführt und bekunden keine Reue geschweige denn Umkehr. Und die Tonalität in den Versammlungen – Huldigung des treuen und verständigen Sklaven – das ist schon Orwell-haft.
    Man, die donnern auch in die Hose, wenn sie Zwiebeln essen und die geistigen Ergüsse führen nicht zur Einsicht beim Fußvolk. Jedes Jahr vor den Kongressen die programmmäße Zurechtweisung der Schafe, WIE sie sich auf dem Kongress zu verhalten haben.
    Und wenn er dann stattfindet, dann sieht man, dass nichts vom gelehrten umgesetzt wurde.
    Das ist Ausdruck höchster Ablehnung, ohne groß nachzudenken.
    Wenn ich die Programme in den Zusammenkünften durchstudiere komme ich zu der Erkenntnis, dass eine Zusammenkuft die Woche völlig ausreichend ist. Alles übrige ist wischi waschi wudelbuschi Hauptsache man kriegt die Zeit voll. Dei Brüder stellen die Ohren auf Durchzug, dass sogar ein KA in seiner Ansprache die Brüder tadelt, weil sie doppelte Kommentar geben oder gar mit den Gedanken auf Reisen gehen. Ergo scheint das Gelehrte eher den Sinn zu leeren und die Menschen auf Abwege zu bringen.
    So richtig fasznierende Ansprachen gab es vor 40 Jahren, als ein Andreas Kälberer die Verkündiger aufschreckte, auf Harmagedon einstimmte und in Erwartung versetzte. Der dürfte inzwischen von uns gegangen sein, aufgrund seines Alters und die, die heute reisen, haben kaum Erfahrung mit dem realen Leben, das eigentlcih immer schwieriger wird. Hauptsache die Omis haben für die lieben JUngs mal nen Fuffi im Couvert.Und die sind besonders dort gern im Gespräch, wo sie Liebesgaben erwarten können. Die Brüder, die alleinstehend sind und kaum Moos haben – die ignoriert man auch gern. ziemlich kalt im Nadelwald.
    non nobis domine

  • E.E.
    April 2, 2011

    Römer 13 gilt auch für hartherzige brutale Herrscher, die widerrechtlich zur Macht gelangt sind.
    Damit ich meine von der Organisation geplagten Brüdern in der Versammlung beistehen kann, muss ich mich an das geltende Recht halten, soweit mein Gewissen dies erlaubt.

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo E.E.,
    vielen Dank dafür das du diesen Schrieb der l.K. für uns hier aufgeschrieben hast.
    Ich kannte diesen Wortlaut nicht, überhaupt weiß ich erst seit ein paar Tagen, als ich den „Gewissenskonflikt“ von Raymond Franz gelesen habe, von solchen Anwandlungen schon in den Anfängen.

    Ganz ehrlich, wäre mir das damals bei meinem Bibelstudium so mitgeteilt worden, hätte ich dankend jede weitere Belehrung abgelehnt.
    Man kann doch nicht erst herablassend auf die Katholiken mit ihrem Papst zeigen, ihn dafür verurteilen das er sich etwas anmaßt was ihm nicht zusteht und dann selber keinen Deut besser sein! – Kein Wunder das während des Studiums darüber stillschweigen bewahrt wurde…

    Für mich hat sich die Gesellschaft, indem sie sich als sichtbarer Stellvertreter Jesu ausgibt, genauso als Antichrist bloßgestellt wie der Papst. Da gibt es keinen Unterschied.

    Für einen Christ ist alleine der Sohn Gotte der Weg, die Wahrheit und das Leben. – Und er allein ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen.
    Jeder Christ der zwischen Gott und sich noch einen anderen Mittler bestehen lässt, hat zugelassen, dass in seinem eigenem Glaubensgebäude ein „abscheuliches Ding“ aufgebaut wird und jeder der diesem abscheulichen Ding die Ehre gibt die nur Gott und Jesus Christus zusteht, beugt sich davor nieder.

    Der Papst fordert Ehre und Gehorsam für sich ein und die Gesellschaft fordert genau dasselbe und nicht nur das, sondern sie fordert auch noch Dankbarkeit ein. Ja, man soll jetzt sogar schon seinen Kindern Dankbarkeit für die WTG einbleuen! – Ja super…

    LG Ulli

  • Dennis
    April 2, 2011

    Hallo liebe Ulli,

    (Zitat)“Der Papst fordert Ehre und Gehorsam für sich ein und die Gesellschaft fordert genau dasselbe und nicht nur das, sondern sie fordert auch noch Dankbarkeit ein. Ja, man soll jetzt sogar schon seinen Kindern Dankbarkeit für die WTG einbleuen!“

    Natürlich, das ist doch etwas selbstverständliches für heutige Christen. Die Organisation als „Studienprojekt“, wie der geneigte Leser im WT v. 15.03.11 S.18 vorgeschlagen bekommt, ist sogar die „Hauptursache unserer Freude“ (S. 17). Die „Wohntürme“ (Bethelheime) sollen schon die Kleinen besichtigen und verehren lernen, denn auf S. 19 (letzter Absatz) wird uns gezeigt, wie wir „unseren Kindern helfen [können], Jehovas Organisation mit eigenen Augen zu bestaunen?“

    Ja das ist doch was wunderbares und damit das ja nicht aus dem Blickfeld gerät können dieselben Kinder, falls sie schon ein auswendig gelerntes Zeugnis an der Tür sprechen können, die WT-Ausgabe v. 01.06.11 anbieten, wo natürlich die alles entscheidende Frage geklärt wird: „Hat Gott eine Organisation?“ S.13

    Es sollte uns mit großer Dankbarkeit erfüllen, dass wir in „Gottes Ruhe eingehen“ dürfen, wenn wir „gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es uns durch seine Organisation mitteilt.“ (S.27+28)

    AMEN!

    LG
    Dennis

  • Dennis
    April 2, 2011

    Nachtrag….

    letzter Teil meines Kommentars war aus dem WT v. 15.07.11 (S.27+28)

  • cheyenne
    April 2, 2011

    Noch vor kurzem hätte ich es nie für möglich gehalten, dass ein Ältester im Amt einen solchen Vortrag veröffentlicht. Mit deutlichen Aussagen und biblisch belegt, dass wir diesem Sklaven nicht vertrauen dürfen. Nachdem das Missverständnis um den heiligen Geist geklärt wurde, kann ich dazu nur sagen: ein gelungener und sehr wichtiger Vortrag, der sich auf die Aussagen der Bibel stützt. Einige Texte aus der Bibel, zu denen man sich auch Gedanken machen sollte.
    Hesekiel 13:9 Und meine Hand hat sich schließlich gegen die Propheten gewandt, die in einer Vision Unwahres schauen und Lüge wahrsagen. In der Gruppe der Vertrauten meines Volkes werden sie nicht verbleiben, und in das Verzeichnis des Hauses Israel werden sie nicht geschrieben werden, und auf den Boden Israels werden sie nicht kommen; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich der Souveräne Herr Jehova bin, 10 darum, ja darum, daß sie mein Volk irregeführt und gesagt haben: „Es ist Frieden!“, wenn kein Frieden da ist, und einer ist da, der eine Scheidewand baut, doch umsonst sind welche da, die sie mit Tünche verputzen.
    19 Und werdet ihr mich entweihen bei meinem Volk für die Hände voll Gerste und für die Bissen Brot, um die Seelen, die nicht sterben sollten, zu Tode zu bringen und um die Seelen, die nicht leben sollten, am Leben zu erhalten, durch eure Lüge gegenüber meinem Volk, denen, die auf Lüge hören?“ 
    33:30 Und was dich betrifft, o Menschensohn, die Söhne deines Volkes bereden sich über dich an den Wänden und in den Eingängen der Häuser, und der eine hat mit dem anderen geredet, jeder mit seinem Bruder, indem [er] sagte: ‚Kommt bitte, und hört, was das Wort ist, das von Jehova ausgeht.‘ 31 Und sie werden zu dir hereinkommen, wie Leute hereinkommen, und vor dir sitzen als mein Volk; und sie werden deine Worte bestimmt hören, aber sie werden nicht danach tun, denn mit ihrem Mund äußern sie lüsterne Begierden, [und] ihrem ungerechten Gewinn geht ihr Herz nach. 32 Und siehe, du bist für sie wie ein Gesang von sinnlicher Liebe, wie einer mit einer schönen Stimme und der ein Saiteninstrument gut spielt. Und sie werden deine Worte bestimmt hören, aber da ist niemand, der sie tut.
    Jesaja 3.1212 Was mein Volk betrifft, so verfahren seine Arbeitszuteiler streng, und nur Frauen beherrschen es in Wirklichkeit. O mein Volk, die dich leiten, führen [dich] irre, und den Weg deiner Pfade haben sie verwirrt.
    5:20 Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!21 Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sogar vor ihrem eigenen Angesicht verständig!22 Wehe denen, die im Weintrinken stark sind, und den Männern, die leistungsfähige Kraft haben zum Mischen von berauschendem Getränk, 23 denen, die für eine Bestechung den Bösen gerecht sprechen und die dem Gerechten sogar seine Gerechtigkeit nehmen!
    9:14 Und Jehova wird von Israel Kopf und Schwanz abhauen, Schößling und Binse an e i n e m Tag. 15 Der Betagte und Hochgeachtete ist der Kopf, und der Prophet, der falsche Unterweisung erteilt, ist der Schwanz. 16 Und die dieses Volk leiten, erweisen sich als die, die [es] irreführen; und die von ihnen Geleiteten [als] die, die verwirrt sind. 17 Darum wird Jehova sich nicht einmal über ihre jungen Männer freuen, und ihrer vaterlosen Knaben und ihrer Witwen wird er sich nicht erbarmen; denn sie alle sind Abtrünnige und Übeltäter, und jeder Mund redet Unverstand. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.
    Jeremia 22:13 Wehe dem, der sein Haus baut, doch nicht mit Gerechtigkeit, und seine Obergemächer, doch nicht mit Recht, durch Ausnutzung seines Mitmenschen, der ohne Entgelt dient und dessen Lohn er ihm nicht gibt;
    Auch die LK nutzt alle ZJ weltweit aus. Alle arbeiten umsonst im Erntewerk der LK. Den Lohn, das ewige Leben, den die LK allen aktiven und abgezählten Zeugen verspricht, wird sie nicht geben können, denn nicht die Organisation führt uns in das Paradies, sondern Jesus selbst.
    Jak.5:1 Kommt nun, ihr Reichen, weint, heult über euer Elend, das über euch kommt. 2 Euer Reichtum ist verfault, und eure äußeren Kleider sind von Motten zerfressen worden. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird ein Zeugnis gegen euch sein und wird eure Fleischteile fressen. Etwas wie Feuer ist das, was ihr in den letzten Tagen aufgehäuft habt. 4 Seht! Der Lohn, der den Arbeitern zusteht, die eure Felder abgeerntet haben, den ihr aber zurückbehalten habt, schreit fortwährend, und die Hilferufe der Schnitter sind zu den Ohren Jehovas der Heerscharen gedrungen. 5 Ihr habt auf der Erde in Luxus gelebt und habt an sinnlichem Vergnügen Gefallen gefunden. Ihr habt am Schlachttag euer Herz fett gemacht. 6 Ihr habt verurteilt, ihr habt gemordet den Gerechten. Widersteht er euch nicht?
    Luk.12:16 Darauf redete er in einem Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: „Das Land eines gewissen Reichen lieferte einen guten Ertrag. 17 Demzufolge begann er, bei sich zu überlegen, und sagte: ‚Was soll ich tun, nun, da ich keinen Raum habe, wohin ich meine Ernten einbringen könnte?‘ 18 Da sprach er: ‚So will ich’s machen: Ich will meine Vorratshäuser abbrechen und größere bauen, und ich will dorthin all mein Getreide und alle meine guten Dinge einsammeln; 19 und ich will zu meiner Seele sagen: „Seele, du hast viele gute Dinge für viele Jahre aufgehäuft; laß dir’s wohl sein, iß, trink und sei fröhlich.“ ‘ 20 Gott aber sprach zu ihm: ‚[Du] Unvernünftiger, in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Wer soll dann die Dinge haben, die du aufgespeichert hast?‘ 21 So ergeht es dem Menschen, der Schätze für sich aufhäuft, aber nicht reich ist Gott gegenüber.
    Ja, in dieser „Nacht“ wird Jehova dem Treiben dieses „Reichen“ ein Ende machen.
    2.Petr.2:17 Diese sind Quellen ohne Wasser und Nebelschwaden, von heftigem Sturm getrieben, und für sie ist die Schwärze der Finsternis aufbehalten. 18 Denn sie führen geschwollene Reden unnützen Inhalts, und durch die Begierden des Fleisches und durch zügellose Gewohnheiten verlocken sie die, die eben erst Leuten entronnen sind, welche im Irrtum wandeln. 19 Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird, ist diesem versklavt. 20 Wenn sie nämlich, nachdem sie durch eine genaue Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entronnen sind, wieder in ebendiese Dinge verwickelt und [davon] überwunden werden, so sind die letzten Zustände für sie schlimmer geworden als die ersten. 21 Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden.
    2.Joh.9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.
    Das waren nur einige Texte die zeigen sollen, wie Jehova sein Volk und vor allem unseren „Sklaven“ beurteilt.Dass sie ALLE Sklaven des Verderbens sind! Auf einen solchen Sklaven dürfen wir wirklich nicht vertrauen. Er ist der böse Sklave aus Mat.24:48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.
    Dieser Sklave schlägt seine Mitsklaven geistig. Auch durch seine eigenen Gesetze, die sich nicht auf die Bibel stützen. Dazu gehört auch das, was sich unser Sklave in Malawi und Mexiko geleistet hat.
    Nach meinem Empfinden wurden unsere Brüder in Malawi kaltblütig „verheizt“, weil es unserer LK offenbar gut in ihre „Politik“ passte, wenn sie mal wieder Märtyrer präsentieren konnte. So nach dem Motto: besser, wenn es die Anderen trifft. Anders kann ich dieses Verhalten mit meinem jetzigen Wissen nicht ausdrücken. Es ging bei diesen Mitgliedskarten der Partei nur um eine Art Pass, der von ihr ausgestellt wurde. Da nur eine Partei zugelassen war und herrschte, konnte man damit gar nicht die Politik beeinflussen, unterstützen oder die Neutralität verletzen. Man brauchte sich auch gar nicht politisch engagieren, sondern nur die Karte als eine Art Ausweis mit sich führen. Das war auch mit keinen Einschränkungen im Glauben an Jehova verbunden. Aber die LK hat das verboten, weil sie das als einen Verstoß gegen ihr eigenes Neutralitätsgesetz sah. Jahrelang sah die LK den übelsten Verfolgungen, Massenfluchten, Verschleppungen und abscheulichsten Folterungen und Vergewaltigungen unserer Brüder und Schwestern und deren Kinder tatenlos zu. Niemals hat sie unseren Brüdern zugestanden, diesen Ausweis für ein paar Cent zu erwerben.
    (Seit Jahrzehnten kaufe ich mir in regelmäßigen Abständen einen Ausweis, der mich als Mitglied der BRD ausweist und der auch das Eigentum dieses politischen Landes ist. Das unterschreibe ich auch noch schwarz auf weiß. Noch nie bin ich auf die Idee gekommen, dass das ein schlechtes Gewissen vor Jehova verursachen soll. Ob solch ein Ausweis von einer Diktatur, einem Einparteienstaat oder einem Mehrparteienstaat verlangt wird, dürfte für das Gewissen unerheblich sein.)
    Als die Verfolgungen in Malawi bekannt wurden, hatten unsere Brüder in Mexiko Gewissensbisse, weil sie sich mit Bestechungsgeldern gefälschte Militärbescheinigungen besorgt hatten, und somit der Ersten Reserve des Militärs angehörten. Aber nur, um ein angenehmeres Leben führen zu können. Denn: Meldet sich ein Verkündiger im wehrpflichtigen Alter nicht freiwillig zur Musterung, so fordert man ihn auch nicht dazu auf. So lasch wurden die Wehrgesetze in Mexiko gehandhabt. Mit den Bescheinigungen bekam man bessere Arbeitsplätze und durfte auch ins Ausland reisen (z.B. zu den Kongressen in den USA). So verfuhren dann auch die meisten Kreis- und Bezirksaufseher und ebenso die Bethelmitarbeiter.
    Männliche Glaubensangehörige durften in Mexiko der Ersten Reserve der Armee angehören und zugleich Kreis- und Bezirksaufseher, Älteste, und Mitarbeiter des Zweigbüros sein!
    Es gab deshalb mehrere Anfragen des mexikanischen ZB an die LK, wie man nun verfahren solle. Den Schriftverkehr und die Haltung der LK, die über diese Praxis genau im Bilde war, kann man im Bericht von Raymond Franz, ehem. Glied der LK im 6. Kapitel: „Zweierlei Maß“ nachlesen. Sie hatte keinen Einwand gegen diese Bestechungen, das ZB sollte über diese Sache hinwegsehen und ein Auge zudrücken. Sie sollten alles so lassen wie es ist und seit langem gehandhabt wird und wie es seit Juni 1960 von der LK genehmigt wurde und sollten auch nicht weiter darauf eingehen. Zur selben Zeit saßen die Brüder in der Dominikanischen Republik und in vielen anderen Ländern der Welt, auch in Europa jahrelange Gefängnisstrafen ab, oft unter übelsten Bedingungen.
    Ebenso mussten die jungen Brüder den Zivildienst, also ganz gewöhnliche Arbeiten wie Krankenpfleger, Sanitäter oder Krankenwagenfahrer verweigern, um nicht ausgeschlossen zu werden. Diese „freiwilligen Gewissensentscheidungen“ wurden mit der Drohung des Gemeinschaftsentzugs erpresst.
    Diese Regeln galten weltweit, nur nicht in Mexiko, das von der LK einen besonderen Status bekam.

    Raymond Franz, ehemaliger Angehöriger der LK berichtete:
    Als Folge der mexikanischen Revolution ist es nach der Verfassung jeder religiösen Organisation untersagt, Eigentum an Immobilien zu haben. …..
    Kirchliche Gebäude und Grundstücke unterstehen damit der Obhut des Staates, der den Religionsorganisationen deren Nutzung gestattet. Ausländische Missionare und kirchliche Würdenträger erhalten in Mexiko keine Erlaubnis zur Amtsausführung, da es in der Vergangenheit eine Ausbeutung durch Geistliche aus fremden Nationen gegeben hatte. Welche Auswirkung hat das auf Jehovas Zeugen gehabt?
    Die Administration der Weltzentrale der Zeugen Jehovas hat vor langer Zeit entschieden, dass sich Jehovas Zeugen in Mexiko wegen der dortigen Gesetzeslage nicht als religiöse, sondern als kulturelle Organisation ausgeben. Die ortsansässige Vereinigung, La Torre del Vigia, wurde bei der Regierung in Mexiko in diesem Sinne eingetragen. Daher kommt es, dass Jehovas Zeugen in Mexiko nicht sagen, sie hielten religiöse oder biblische Zusammenkünfte ab, sondern kulturelle Versammlungen. In diesen Zusammenkünften wird nicht gebetet und gesungen, genauso wenig wie auf den Kongressen. Bei ihrer Tätigkeit von Tür zu Tür haben sie nur Wachtturm-Literatur dabei (von der sie sagen, die Watch Tower Society stelle sie ihnen „als Hilfsmittel für ihre kulturelle Arbeit“ zur Verfügung). Eine Bibel haben sie nicht mit, da das zeigen würde, dass sie eine religiöse Tätigkeit ausführen. Örtliche Gruppen der ZJ heißen nicht Versammlung oder Gemeinde, sondern „Freundeskreis“. Es wird nicht von Taufen gesprochen, dafür wird dasselbe unter dem Namen „das Symbol“ durchgeführt.
    Diese Doppelzüngigkeit rührt nicht daher, dass man in einem totalitärem Land lebt, in dem die Freiheit der Religionsausübung mit harten Maßnahmen unterdrückt wird. Die Regierung von Mexiko hat gegenüber JZ eine beachtliche Nachsicht walten lassen, denn es kann ihr nicht entgangen sein, dass deren Selbstdarstellung als nichtreligiöse, „kulturelle“ Vereinigung lediglich ein Vorwand ist. Man will damit vor allem die Einschränkungen umgehen, die der Staat den Religionsorganisationen in Bezug auf die Verfügung über ihr Eigentum an Immobilien auferlegt hat. Man sollte auch nicht meinen, JZ in Mexiko selbst seien auf diese Verfahrensweise verfallen. Sie wurde in der Weltzentrale in Brooklyn ausgeheckt und von dort aus in die Tat umgesetzt.
    ……
    Die Regierung von Mexiko hat nichts gegen Gebete bei religiösen Zusammenkünften. JZ aber werden angewiesen zu sagen, ihre Zusammenkünfte seien gar nicht religiöser Natur.
    ……
    In der Weltzentrale dagegen hielt man es für angebrachter, in ganz Mexiko auf das Beten in den Versammlungen der ZJ zu verzichten. Und wofür, wegen welcher „daraus entstehenden Vorteile“? Dafür, dass die Organisation das Singen und Beten in den Versammlungen aufgibt und auf die Verwendung der Bibel im öffentlichen Predigtwerk verzichtet, kann sie über das Eigentum der Gesellschaft in Mexiko frei verfügen und braucht sich nicht um die gesetzlichen Vorschriften zu scheren, denen andere Religionsorganisationen unterworfen sind. Sie ist bereit zu sagen, ihre Organisation sei nicht religiöser Natur, ihre Zusammenkünfte seien keine religiösen Zusammenkünfte, ihr Predigtwerk sei kein religiöses Werk, die Taufe sei keine religiöse Handlung- und zur selbem Zeit sagen JZ in jedem anderen Land der Welt genau das Gegenteil.
    ……
    Ich konnte es nicht fassen, dass erwachsene Männer keinen Widerspruch darin erblicken konnten, dass es sie nicht anwiderte und dass es sie wegen der Auswirkungen, die es auf andere Menschen hatte, nicht zutiefst erschütterte. Am Ende hat es mich schließlich überzeugt, dass „Treue zur Organisation“ die Menschen zu den unglaublichsten Schlussfolgerungen führen kann, so dass sie die himmelschreiendsten Ungerechtigkeiten wegerklären und sich kaum von dem Leid angerührt fühlen, das ihre Entscheidungen zur Folge haben. (Zitate Ende)

    Das waren nur einige Auszüge, die uns zum Nachdenken bringen sollten. Ich glaube, die Gesetze wurden inzwischen geändert, aber die Schuld der LK lässt sich trotzdem nicht wegdiskutieren.
    Man stelle sich das mal bei uns vor: wir dürften über mehrere Jahrzehnte in unseren Zusammenkünften und Kongressen niemals zu Jehova beten, nie singen und auch die Bibel muss immer daheim bleiben, während all die anderen christlichen Vereinigungen und Bibelkreise die Bibel mitnehmen und darin lesen dürfen. Im Predigdienst dürften wir die Bibel auch nie mitnehmen. Wie könnten wir auf diese Weise den Menschen glaubhaft vermitteln, dass wir den höchsten Gott und sein heiliges Wort vertreten?? Und das Ganze nur, dass sich die LK die alleinigen und uneingeschränkten Eigentumsrechte am Bethel in Selters, den Kongresssälen und den Königreichssälen sichern kann.
    Auch in Brooklyn regieren zuallererst die Finanzen, und danach kommt erst mal nichts….
    Es heißt, man muss sich und die Versammlung von der Welt rein erhalten. Was das bedeutet und wer sich daran halten muss, bestimmt alleine die LK. Wer dem nicht nachkommt, wird ausgeschlossen.

    Zu seiner Zeit wird Jehova dieses Werkzeug wegwerfen. Warum sollten wir einem solchen Sklaven auch noch vertrauen? Jehova braucht ihn nicht mehr und wir eigentlich auch nicht. Der einzige, der von unserem Sklaven noch profitiert, ist Satan selbst. Dazu fällt mir ein Zitat von dem Vortrag: Prophetie einmal anders gesehen vom 6. Februar ein.
    _________
    Nach dem alten Motto des Satans, wenn er die theokratische Lehrorganisation in der Tasche hat, dann hat er das ganze Volk….
    Immer war es die theokratische Lehrorganisation, die Knechtsorganisation welche das Vermögen Jehovas richtig verwalten sollte, aber es nicht tut.
    ________
    Perfekt organisiert kann der Satan ein Millionenvolk viel besser ins Verderben schicken. So einfach geht das mit Vermassung, Gruppenzwang, Sklavenhörigkeit und weltweitem Lehrprogramm, dem man genau nachfolgen muss. Für alles hat die LK Regeln und Gesetze. Jedes neue Buch hat das Niveau für einen Neubekehrten. Für uns ist es mittlerweile völlig normal, dass uns die LK bei jeder Kleinigkeit mit der Nuckelflasche hinterherläuft, auch wenn wir schon seit vielen Jahrzehnten getauft sind. Aber wir sind dankbar dafür und bejubeln jedes Mal das heller werdende Organisationslicht.

  • Manfred
    April 2, 2011

    Liebe Cheyenne,
    Das hast Du sehr schön zusammengefasst. Vor allem sind das neuzeitliche Erfahrungen, die man nachprüfen kann. Jehova hasst zweierlei Gewichtssteine, wie sehr dann erst das hier. Jeder Zeuge, der dies hier liest sollte ein Licht aufgehen natürlich nur, wenn man bei der Taufe das eigene Denken nicht völlig abgeschaltet hat.
    Warum hat wohl bisher noch nie ein solcher Vortrag stattgefunden? Weil alles in der Disposition von der LK vorgegeben wird und daran soll man sich komplett halten. Als ich meinen ersten Vortrag ausgearbeitet hatte wurde mir gesagt, nimm nur die Bibelstellen und die Quellen, die in der Disposition stehen sonst nichts. Bei einigen Stellen musste ich dann den Bibeltext so “ vergewaltigen“ Damit er überhaupt zum Thema passte. Selbst konnte ich kaum verstehen, was jetzt damit gemeint war und sollte das nun der Zuhörerschaft als Beweis verkaufen. Ich denke, dass wird vielen Brüdern bei der Ausarbeitung schon passiert sein.
    In jeder Zusammenkunft werden nur Dinge gelehrt, die aus Publikationen des Sklaven stammen. Durch die Disposition ist es auch der vermeintlich frei ausgearbeitete Vortrag, danach WT Studium. Nichts aber auch gar nichts in den Zusammenkünften stammt von frei denkenden Gläubigen, sondern nur von der Organisation.
    So langsam erinnert mich das an das Buch von George Orwell 1984. Alles ist überwacht, ja keine eigene Meinung haben. Soll so uns die Wahrheit frei machen?
    Nein Freiheit ist, wenn man seine eigene Meinung sagen darf, ohne dafür bestraft zu werden. Keiner von uns wollte in einer Diktatur leben und doch haben wir uns freiwillig in eine solche begeben, nur dass es hier Theokratie heisst. Doch ist das wirklich so, herrscht unter den Zeugen einzig und alleine Jehova, oder doch eher Menschen? Das fatale ist jedoch, wenn man erst mal gemerkt hat, was hier wirklich läuft, dann gibt man auch noch Jehova die Schuld dafür, weil alles in seinem Namen passiert ist.
    Das sollten wir niemals tun! Jehova lässt es zwar zu, aber er heißt es nicht gut und irgendwann kommt der große Knall und dann sollten wir auf der richtigen Seite stehen.
    Ich wünsche allen die hier mitlesen, dass sie das erkennen mögen und diese Seite nicht als abtrünnig einstufen, sondern als eine Seite, die uns wieder näher an Jehova und Jesus bringt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Manfred

    Cheyenne und Dir kann ich nur zustimmen.
    Die Zeugen Jehovas haben sich langsam aber beständig von Jehova als alleinigen Gott losgesagt. Es werden die Götter des Geldes, des organisierens, der Macht und Einflusses angebetet. Und dann haben sie sich noch selbst neben Jehova zum Gott gemacht und das ist das Hauptproblem. Jehova duldet aber keinen Gott neben sich!

    Deswegen sind nicht wir die abtünnigen Zeugen Jehovas sondern diejenigen die das tun was die „L.K.“ vorgibt.

    In den Propheten ist klar vorhergesagt dass ein Rest aus dem ganzen Volke errettet wird. Von einer Errettung der Meisten des Volkes ist in der Bibel nie die Rede. Schon aus diesen Aussagen ist klar definiert wer die Abtrünnigen sind, nämlich die überwältigende Mehrheit.

    Jesaja Kapitel 1 prophezeit genau im übertragenen Sinne unsere momentane Lage.

    Oder Jes. 10 sagt was zur Zeit innerhalb des Volkes Jehovas begonnen hat sich zu erfüllen:

    20. Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit.
    21. Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott.
    22. Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit.

    Wir müssen uns somit nicht wundern, wenn nur wenige die Flucht aus der Organisation schaffen und umkehren. Es ist so vorhergesagt, deswegen kann es auch nicht anders kommen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    April 2, 2011

    Lieber Alois,
    Ich muss Dir mal danken. Du kennst immer die passenden Bibelstellen, die das beweisen was ich gefühlsmäßig als Wahrheit empfinde. Ausserdem bin ich sehr überrascht, was alles im alten Testament steht und unsere Zeit betrifft.
    Wenn im neuen Testament alles nur für das Volk Gottes geschrieben wurde, muss das auch bedeuten, dass nur „wenige aus dem Volk Gottes“ den schmalen Weg gehen würden. Die LK sagt ja, dass alle Weltmenschen auf dem breiten Weg gehen und nur wir Zeugen auf dem schmalen.
    Doch alles was Jehova in der Bibel hat aufschreiben lassen betrifft sein Volk. Somit geht die große Menge des Volkes Gottes und 7 Mio. sind eindeutig eine große Menge, auf dem breiten Weg. Daher muss der Überrest, der letztendlich überlebt noch deutlich kleiner sein.
    Aber nun habe ich noch eine Frage an Dich, wie ist es dann zu verstehen, dass es eine grosse Volksmenge gibt. Das wäre ja scheinbar ein Widerspruch. Aber ich denke, Du hast da auch die passende Bibelstelle im Sinn um das aufzuklären.
    Vielen Dank jedenfalls für Deine guten biblisch begründeten Kommentare.
    Liebe Grüße Manfred

  • Anna
    April 2, 2011

    Lieber Manfred, lieber Alois, @alle
    ich möchte mich gerne Deiner Frage bezüglich der großen Volksmenge an Alois bzw. andere Leser anschließen. Was passiert mit allen anderen Menschen die entweder Christus lieben oder zumindest nach einer höheren Macht suchen, weil sie eben Hindus, Muslime, Buddhisten usw. sind? Auf welchem Weg befindens sich diese? Auch auf dem breiten Weg, der unweigerlich in die Vernichtung führt? Das ist m.E. nicht mit der Liebe Jehovas vereinbar.
    Nachfolgend die Worte Jesu, Menge-Übersetzung in Johannes 3:14ff
    „14 Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß auch der Menschensohn erhöht werden, 15 damit alle, die (an ihn) glauben, in ihm ewiges Leben haben. 16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen (= einzigen) Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht dazu in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht (an ihn) glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“

    Hintergrund meiner Gedanken ist auch etwas, was ich, da ich doch in den letzten Wochen mit sehr vielen verschieden Brüdern und Schwestern im Dienst war, hier einbringen möchte.

    Viele Brüder, auch Älteste, sind der Meinung, dass, wer heute von den „WELTMENSCHEN“ stirbt, eine Auferstehung der Ungerechten hat.
    Wer jedoch, weil er zu jung, zu gesund, nicht Opfer eines Unglücks etc. wird HAT KEINE CHANCE in Gottes neue Welt zu kommen, weil er ja in Harmagedon vernichtet wird.
    Wer hat dies auch schon so gehört, wurde das von der WTG so verbreitet? Mir war das völlig neu, ich habe jedoch zu den jeweiligen Brüdern erstmals nichts gesagt.
    Danke für Eure Antworten und weiterhin viel Segen beim Nachforschen.

    Übrigens ist offenbar gerade ein Glied der LK in Deutschland. Und hält einen Vortrag in manchen Kongreßsälen. Ausgewählte Versammlungen werden mit Bussen dorthin gefahren.

    Alles Liebe Anna

  • Alois
    April 2, 2011

    Liebe Schwester Anna

    Es fällt mir schwer diese Frage zu beantworten.
    Denn meine Erkenntnis ist eine völlig andere als die der Organisation und vieler Leser hier. Meine Ansicht ist schwer zu ertragen und ich fürchte dass Du und auch die meisten anderen Leser nicht mit meiner Antwort klar kommen würden.

    Du hast selbst angedeutet dass es nicht sein kann, dass jemand der ein Tag vor Harmagedon stirbt eine 2. Chance bekommt und derjenige der Harmagedon lebend erreicht und nicht zur Herde des Christus gehört, hat keine 2. Chance. Oder die Neugeborenen und Kleinkinder die Harmagedon erleben, wieso sterben diese?

    Oder schaue Dir die Flut bei Noah an. Jehova war damals der selbe Gott wie Heute, er hat sich als ewiger Gott ganz bestimmt nicht geändert! Warum sind dann alle Neugeborenen und Kleinkinder in der Flut umgekommen? Sie können gar nicht verderbt gewesen sein.

    Das Problem der Unlogik liegt NACHMEINER ANSICHT daran, dass es ein Märchen ist dass nahezu jeder Erdenbürger eine 2. Chance erhält.

    Es wird sein wie in den Tagen Noahs.. hat Jesus gesagt. In den Tagen Noahs haben nur 8 Seelen überlebt, bei wahrscheinlich bereits Millionen von Erdenbewohnern.

    Dieses Thema umfassend auszuarbeiten dauert einige Zeit. Es ist leicht eine Antwort zu geben die jedem gefällt, aber schwer eine Antwort zu geben welche schwer zu ertragen ist. So eine Antwort muss 10 Mal mehr biblisch untermauert werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Anna,
    Anfang März wurde ja auch schon sehr ausführlich über das Thema, wie Gott an den Menschen handeln wird, diskutiert…Das war in „Welche gute Botschaft verkünden Zeugen Jehovas“…vielleicht kannst du dich noch daran erinnern.
    Die Meinungen gehen was das anbelangt, wirklich ganz schön auseinander – was daher kommt, dass jeder die Bibel auf unterschiedliche Weise liest…der Fokus liegt bei jedem woanders.
    So ist für den einen ganz klar, das Gott durch seinen Sohn hier erst mal ordentlich Räumstraße macht…und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Ihn interessiert dann nicht das „warum“ und „wieso, sondern es heißt für die meisten: Dumm gelaufen.
    Wer stirbt ohne ihn kennengelernt zu haben, hat halt Pech und wer zu Harmagedon lebt und ihn nicht kennt, hat doppelt Pech.

    Wieder andere sind davon überzeugt – unter anderem auch die WTG – das JEDER, egal wie unbarmherzig er in seinem Leben war, eine 2. Chance bekommen wird…vorausgesetzt er hat das Glück vor Harmagedon zu sterben. – Ansonsten natürlich nicht, denn dann wird er natürlich mit den anderen Milliarden sterben.
    Man geht allerdings davon aus, dass viele die 2. Chance doch nicht nutzen und dann spätestens im allerletzten Kampf endgültig sterben werden.

    Dann gibt es auch noch die Allversöhungstheorie, die sogar den Teufel selbst in einigen Äonen, nach seiner Läuterung, mit Gott versöhnt sehen. – Sie klammern auch wieder die Bibelstellen aus, die nicht in ihr Denkschema passen.

    Und noch wieder andere, zu denen auch ich mich zähle, glauben das dieses Schubladendenken weder so, noch anders herum einen Sinn ergibt. – Die Bibel wird – gerade bei diesem Thema zu sehr auseinandergerissen…
    Legt man sich auf eines der drei oben genannten Schlussfolgerungen fest, muss man eine Vielzahl von Bibelverse die ausdrücklich etwas anderes sagen, gänzlich beiseite schieben.

    Ich habe beschlossen diese vielen Bibelstellen über Gottes Gnade, seine Liebe zu den Menschen und seine Gerechtigkeit, als Gesamtpaket zu nehmen, als Aussagen über Gott und seinen Plan, die zusammengehören und auch nur im Zusammenhang betrachtet, ein sinnvolles Ganzes ergeben.

    Ich werde hier nun nicht nochmal alle Bibelverse heraussuchen, dazu fehlt mir heute die Zeit, deshalb kopiere ich der Einfachheit halber für den der sich für die Aussagen und Bibelverse aller Kommentatoren interessiert, die Diskussion. Sie zieht sich allerdings über mehrere Seiten. http://www.digidatanet.de/?p=454
    So, da ich das hier noch nie gemacht habe, hoffe ich mal es hat funktioniert. 🙂

    Von mir hier nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was ich aus diesem Gesamtpakt schließe.
    JHWH ist ein gerechter Gott, Gerechtigkeit schließt willkürliche Handlungen aus.
    Von Gerechtigkeit kann man nur dann reden, wenn keine Kollektivschuld ausgesprochen wird, sondern jeder Mensch einzeln betrachtet wird und bei der Beurteilung auch seine Lebensumstände berücksichtigt werden.
    In der Bibel heißt es, dass Gott an den Barmherzigen barmherzig handeln wird und den Unbarmherzigen Gottes Unbarmherzigkeit treffen wird. Das sagt eigentlich schon alles aus, was man wissen muss: angemessene Strafe für den Unbarmherzigen, Gnade für den Barmherzigen.
    Das gilt für die Verstorbenen, genauso wie für diejenigen die Harmagedon erleben.

    Aber Gottes Gerechtigkeit ist nicht automatisch mit Gnade gleichzsetzen. – ALLEN Gnade zu gewähren – wie es die Allversöhner sagen, wäre genauso ungerecht, wie ALLE zu vernichten, die nie die Chance hatten ihn kennenzulernen.
    Deshalb kommt das für einen gerechten Gott wie ihn, auch nicht in Frage.

    Milliarden von Menschen Generationen um Generation, Leid und Elend erdulden zu lassen, ohne ihnen auch nur den Hauch einer Chance zu geben, wäre eine sinnlose Grausamkeit, die zu dem gerechten und gütigen Gott, der seinen Sohn gab damit die Menschheit Erlösung findet, einfach nicht passt.
    Obendrein würde es zig Bibelverse Lügen strafen.

    LG Ulli

  • Salomo
    April 2, 2011

    Hallo,
    meiner Meinung nach hat jeder ein Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren. Jeder darf zu seinen Taten Stellung nehmen. Deshalb denke ich, dass alle wieder auferweckt werden, die nicht persönlich Jesus im Gericht antworten konnten (Mat 25:31-46).
    Das wird wahrscheinlich auch auf viele zutreffen, die in Harmagedon gestorben sind. Nur das wilde Tier und der falsche Prophet kommen in den Feuersee, der Rest wird nur mit dem Schwert getötet (Off 19:20,21).

    Jehova hat das Gericht Jesus und den 144000 Mitrichtern übergeben, diese werden es schon gerecht machen. Dieses Gericht liegt noch in der Zukunft. Erst dann können Menschen von ihm in die Gehenna geschickt werden. Doch dazu müssen alle zuvor (noch einmal) im Leib lebendig gewesen sein, denn man kommt mit LEIB und Seele (Leben) in die Gehenna (Mat 5:29,30; 10:28; Jak 3:6; Off 19:20; 20:13-15).

    LG Salomo

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Bruder Manfred

    Die Zeugen Jehovas zählen jetzt 7.000.000 Verkündiger. Wir wissen aber dass es noch sehr viele zerstreuten Schafe gibt, welche ausgeschlossen wurden oder von alleine weggeblieben sind und die scheinbar „Untätigen“ weil sie keinen Bericht abgeben. Auch die Kinder der Zeugen Jehovas sind mit den Eltern geheiligt sobald ein Elternteil als treu erfunden wird.

    Ob einige Bibelforschergruppen nicht auch zu Jehovas Volk gehören wissen wir auch nicht. Denn sie sind der reinen Lehre Christi näher als die Organisation. Außerdem gründen sie sich auch auf Russel.

    Die Bibel sagt in den Propheten dass etwa 10% des Volkes Israel gerettet werden, dann wäre es immer noch eine „Große Volksmenge“.

    Eine der Aussagen steht in Amos 5:3

    Amos 5
    1. Höret dieses Wort, das ich über euch erhebe, ein Klagelied, Haus Israel!
    2. Sie ist gefallen, die Jungfrau Israel, sie wird nicht wieder aufstehen; sie liegt hingeworfen auf ihrem Lande, niemand richtet sie auf.
    3. Denn so spricht der Herr, Jehova: Die Stadt, die zu tausend auszieht, wird hundert übrigbehalten, und die zu hundert auszieht, wird zehn übrigbehalten für das Haus Israel.
    4. Denn so spricht Jehova zum Hause Israel: Suchet mich und lebet.
    5. Und suchet nicht Bethel auf, und gehet nicht nach Gilgal, und gehet nicht hinüber nach Beerseba; denn Gilgal wird gewißlich weggeführt und Bethel zunichte werden.
    6. Suchet Jehova und lebet, damit er nicht in das Haus Josephs eindringe wie ein Feuer und es verzehre, und für Bethel niemand da sei, der es lösche-

    Naja der Vers 5 ist klar und deutlich. Das haben die meisten Zeugen im Bibelleseprogramm wohl überlesen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    April 2, 2011

    Lieber Alois,
    ich muss jetzt meinen Antwortbutton nehmen, weil hinter Deinem Kommentar keiner mehr ist.
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann ist der Überrest der überlebt und die große Volksmenge die gleiche Personengruppe.
    Wenn man mal annimmt wie Du sagst, dass viele ja gar nicht mehr als Zeugen gezählt werden und vielleicht noch viele Bibelstudien hinzukommen, dann könnten zu Gottes Volk etwa 20 Millionen Menschen oder sogar mehr gehören. Wenn man dann die von Dir angeführten Bibeltexte nimmt und davon also nur etwa 10 Prozent gerettet würden, dann wäre das ein Überrest von ca. 2 Millionen Menschen, die aufgrund Ihrer Zahl dann auch wieder eine große Volksmenge wären. Habe ich das so richtig verstanden?
    Das wäre dann einfach nur eine Frage der Sichtweise. Überrest weil halt nur 10 Prozent gerettet werden aber doch sind es immer noch soviele dass es durchaus auch als eine große Volksmenge betrachtet werden kann. Die Logik ist nicht von der Hand zu weisen.
    Im übrigen hast Du in einem anderen Kommentar geschrieben: Zitat: Seid mir nicht böse, aber ich kann nicht schweigen wenn ich zu einem anderen Ergebnis gekommen bin. Da nehme ich dann doch lieber ein schlechtes Image in Kauf. Zitat Ende.
    Wir sind alle über Jahre hinweg falsch belehrt worden (von der Organisation) und trotzdem haben wir es akzeptiert, weil halt die Lehre angeblich von Jehova direkt gekommen ist. Vieles davon ist noch in unseren Köpfen und wir können noch nicht alles trennen, was gemäß der Bibel richtig ist und was eine Falsche Lehre der Organisation ist.
    Du bist da schon deutlich weiter und deshalb glaube ich nicht, dass Du hier auf Bruderinfo geächtet wirst, weil Du eine andere Meinung wie alle vertrittst. Ich schätze Deine Kommentare sehr und würde mir wünschen dass ich die Schriften aus so gut lesen könnte. Aber eigentlich hat man die Bibel doch nur im Hubschrauberstil überflogen, da ja alles über den WT aufbereitet wurde. Wie gesagt, letztendlich hat keiner die 100 prozentige Wahrheit aber wenn wir nur zu 70 Prozent herankämen, können wir uns schon glücklich schätzen.
    Ich wünsche Dir und allen hier Jehovas Segen, dass wir zusammen dieses Ziel erreichen können.
    Liebe Grüße Manfred

  • Karl
    April 2, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    lasst euch nicht vorgaukeln, dass das auserwählte Volk nur Bibelforscher sind, die sich auf Russel beziehen!

    Vergesst nicht, dass Russel Freimaurer war und man das auf seinem Grab sehen kann! Man sieht auch noch auf den ersten Wachtturmausgaben diverse Freimaurersymbole.

    Ich weiß nicht wie weit man sagen kann, dass man zum Volk Gottes gehört, wenn man den Thesen eines Freimaurers folgt bzw. gefolgt ist!

    Und lasst bitte auch nicht ausser Acht, dass mehrere biblische „Wahrheiten“, die in die NWÜ integriert worden von einem gewissen Johannes Greber stammen, der Spiritist war!!!

    LG
    Karl

  • Karl
    April 2, 2011

    Zu den Ausführungen zu Herr Greber noch ein paar Nachweise was von der LK übernommen wurd:

    1. Christus ist nicht der Sohn Gottes, sondern nur “Der Erste” Sohn Gottes. Ein Erster unter Gleichgeschöpften, ein sogenannter: Primus inter pares” = ein Gleicher unter Gleichen. (Aus: Verkehr mit der Geisterwelt, J.Greber)

    2. Der Sohn Gottes ist in seiner Präexistenz der Erzengel Michael Christus hat eine Sonderstellung unter den Geisterheeren (Aus: Verkehr mit der Geisterwelt, J.Greber)

    3. Im Buch „Vergewissert euch aller Dinge“ sind mehrere Verweise auf Bücher von Herrn Greber

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Manfred

    So wie Du das geschrieben hast, habe ich das gemeint. Natürlich dürfen wir uns nicht an einer festen Zahl festhalten. Zahlen sollen nur ein gewisses ungleiches Verhältnis darstellen.

    Auch wird es große Unterschiede geben wie folgender Vers zeigt:

    Amos 7
    8. Der Herr, Jehova, hat bei sich selbst geschworen, spricht Jehova, der Gott der Heerscharen: Ich verabscheue die Hoffart Jakobs und hasse seine Paläste; und ich werde die Stadt preisgeben und alles, was sie erfüllt.
    9. Und es wird geschehen, wenn zehn Männer in einem Hause übrigbleiben, so werden sie sterben.

    Von einer gewissen Gruppe innerhalb des Volkes Jehovas wird somit so gut wie überhaupt niemand übrig bleiben. Von den Geringen des Volkes dafür umso mehr.

    Jesaja 1:9
    Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen gar kleinen Überrest gelassen hätte, wie Sodom wären wir, Gomorra gleich geworden.

    Sodom und Gomorra wurde ausgerottet, da Jehova aber einen Überrest übrig gelassen hat wurde das Volk nicht ausgerottet.

    Jeremia 4:27
    Denn so spricht Jehova: Das ganze Land soll eine Wüste werden; doch will ich es nicht gänzlich zerstören.

    Hos. 3
    4. Denn die Kinder Israel werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten, und ohne Schlachtopfer und ohne Bildsäule, und ohne Ephod und Teraphim.
    5. Danach werden die Kinder Israel umkehren und Jehova, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich zitternd wenden zu Jehova und zu seiner Güte am Ende der Tage.

    Wir suchen jetzt zwar schon den König David, welcher jetzt unser Erlöser Jesus ist. Aber möglicherweise erfüllen sich diese Verse erst richtig in den nächsten Jahren. Nämlich zwischen der Zerstörung unseres menschlichen Königs bis der Überrest treu und geistig geschlossen hinter unserem wahren König Jesus steht.

    Manche behaupten dass das was in den Propheten steht für die Zeit des Endes keine Bedeutung hätte, aber in Vers 5 steht: …am Ende der Tage.

    Micha 5
    7. (5:6) Und der Überrest Jakobs wird inmitten vieler Völker sein wie ein Tau von Jehova, wie Regenschauer auf das Kraut, der nicht auf Menschen wartet und nicht auf Menschenkinder harrt.
    8. (5:7) Und der Überrest Jakobs wird unter den Nationen, inmitten vieler Völker, sein wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, wie ein junger Löwe unter den Schafherden, der, wenn er hindurchgeht, zertritt und zerreißt, und niemand errettet. –
    9. (5:8) Hoch erhoben sei deine Hand über deine Bedränger, und alle deine Feinde mögen ausgerottet werden!

    In Vers 7 steht wer der Überrest ist:
    ….der Überrest Jakobs …., der nicht auf Menschen wartet und nicht auf Menschenkinder harrt.

    L.K. = Menschenkinder

    Micha 7
    18. Wer ist ein Gott wie du, der die Ungerechtigkeit vergibt, und die Übertretung des Überrestes seines Erbteils übersieht? Er behält seinen Zorn nicht auf immer, denn er hat Gefallen an Güte.
    19. Er wird sich unser wieder erbarmen, wird unsere Ungerechtigkeiten niedertreten; und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
    20. Du wirst an Jakob Wahrheit, an Abraham Güte erweisen, die du von den Tagen der Vorzeit her unseren Vätern geschworen hast.

    In Vers 18 wird bestätigt dass Jehova dem Überrest die Sünden vergibt, weil er es schon Abraham geschworen hat. Auch wir sind die Kinder Abrahams.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Karl

    Zählst Du Dich zu den Zeugen Jehovas obwohl Du vielleicht nicht mehr zu den Zusammenkünften gehst, oder hast Du Dich einer anderen Glaubensbewegung angeschlossen? Falls ja welcher?

    Grüße
    Alois

  • Karl
    April 2, 2011

    Lieber Alois,

    ich gehe nicht mehr zu den Zusammenkünften, aber halte regelmäßig mit meiner Familie einen Bibelkreis.

    Und da auch fast meine ganze Familie nicht mehr zu den Zusammenkünften geht können wir zusammen ohne Druck und Vorurteile über die Bibel sprechen und auch über die Vergangenheit der Organisation.
    Wir verfolgen auch immer mit Interesse die neuen Beiträge auf Bruderinfo.

    Zu einer anderen Glaubensgemeinschaft gehe ich (noch) nicht.
    Erst einmal muss die Vergangenheit verarbeitet werden und dann werde ich mich umsehen, ob es eine Glaubensgemeinschaft gibt, die meine und die Ansichten von meiner Familie bzw. der Bruderinfogemeinschaft deckt.

    LG
    Karl

  • Alois
    April 2, 2011

    Die allerwichtigste Erkenntnis ist, dass die Organisation bzw. der innere Zirkel, der sogenannte “t.u.v.Sklave” oder „L.K.“ nicht der in Matth. 24 Vers 45-47 genannte treue und verständige Sklave ist. Erst wenn man das erkannt hat kommt man weiter in der Freiheit des Christseins.

    Die Bibel ist sehr unklar wenn man nach den Begriffen: Wer ist der Herr oder wer ist der Sklave sucht. Aber was ist die Habe, damit kann man weiterkommen. Denn schließt die Habe ausschließlich irdische Dinge ein, dann könnten Menschen mit dem Sklaven gemeint sein, schließt die Habe jedoch auch himmlische Dinge mit ein, so kommen Menschen als Sklave nicht mehr in Frage.
    In der Bibel habe ich noch nie von einer ausschließlich irdischen Habe was gelesen.

    Eine Frage ist auch, wer ist der HERR.
    Ist mit HERR Jesus Christus gemeint, oder Jehova Gott?

    Die Habe Jehovas umfasst alles, außer Jehova selbst.
    Die Habe Jesu, also was dem Jesu wirklich gehört, das schließt NICHTS ein, denn alles gehört Jehova. Wenn aber Jesus schon keinen eigenen Besitz hat, so kann Jesus auch keinen eigenen Besitz, also keine Habe, einem Menschen oder einer Organisation übergeben.

    In Hebr. 2 ab Vers 5 steht: (Neue Welt Übersetzung)

    5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

    In Vers 8 kommt klar zum Ausdruck dass Gott Jesus ALLES unterworfen hat. Jesus ALLES unterwerfen ist dasselbe wie ihn über die ganze Habe zu setzen.

    Im Vers 7 steht, dass Gott Jesus, als er auf der Erde war, ein wenig unter die Engel erniedrigt hat, aber dann Jesus über ALLE Werke der Hände Gottes gesetzt hat. Die Werke der Hände Gottes ist die Habe Gottes. Denn Gott gehört alles.

    In der Elberfelder steht in Vers 7:
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände];

    In Vers 5 steht, dass die Erde nicht einmal den Engeln unterworfen wird sondern dem Menschensohn.
    Wie überheblich muss man sein wenn man glaubt, dass man als Menschen über die Habe gesetzt wurde, wenn die Erde nicht einmal den Engeln unterworfen wurde?

    In Matthäus steht: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    In Hebräer steht: ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.

    Matthäus und Hebräer sagen dasselbe aus, oder etwa nicht?
    In Hebräer ist klar ersichtlich dass Jehova Jesus über die Werke der Hände Jehovas setzt.
    Und die Werke der Hände Jehovas ist natürlich die Habe Jehovas. Denn nichts ist entstanden ohne das Jehova es bewirkt hätte.

    1. Kor. 15 ab Vers 24 steht:
    24 Dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod. {Eig. Als letzter Feind wird der Tod weggetan.}
    27 “Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.” Wenn er aber sagt, dass ALLES unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber ALLES unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm ALLES unterworfen hat, auf dass Gott alles in allem sei.

    In Vers 27 steht eindeutig dass er (Jehova) alles ihm (Jesus) unterworfen hat, ausgenommen der (Jehova), der ihm (Jesus) alles unterworfen hat. Das ist dasselbe wie ihn (Jesus) über seine ganze Habe zu setzen.

    Wenn man den Matthäus Vers von der Seite der Speise her betrachtet komme ich auf das selbe Ergebnis:

    In Johannes 6 Vers 27 steht:
    Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, welche der Sohn des Menschen (Jesus) euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, versiegelt.

    Da steht eindeutig, dass Jesus Speise für das ewige Leben geben wird. Die Speise die vergeht kommt von der Organisation.

    Es gibt noch sehr sehr viele prophetische Aussagen welche auf Jesus als den guten Knecht hinweisen, aber das kann man schwer in einem Kommentar unterbringen. Ein Beispiel in dem nur Jesus gemeint sein kann:

    Jesaja 42
    1. Siehe, mein Knecht (Jesus), den ich stütze, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird den Nationen das Recht kundtun.
    2. Er wird nicht schreien und nicht rufen, noch seine Stimme hören lassen auf der Straße.
    3. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen; er wird der Wahrheit gemäß das Recht kundtun.
    4. Er wird nicht ermatten noch niedersinken, bis er das Recht auf Erden gegründet hat; und die Inseln (Inseln = treue Schafe) werden auf seine Lehre harren. –
    5. So spricht Gott, Jehova, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete mit ihren Gewächsen, dem Volke auf ihr den Odem gab, und den Lebenshauch denen, die darauf wandeln:
    6. Ich, Jehova, ich habe dich (Jesus) gerufen in Gerechtigkeit und ergriff dich bei der Hand; und ich werde dich behüten und dich setzen zum Bunde des Volkes, zum Licht der Nationen:
    7. um blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker (der Organisation) herauszuführen, und aus dem Gefängnis, die in der (geistigen) Finsternis sitzen. –
    8. Ich bin Jehova, das ist mein Name; und meine Ehre gebe ich keinem anderen, noch meinen Ruhm den geschnitzten Bildern. (geschnitzte Bilder = Organisation)

    Oder Jesaja 53 womit nur Jesus gemeint sein kann,
    besonders Vers 11

    1. Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm Jehovas offenbar geworden? –
    2. Und er ist wie ein Reis vor ihm aufgeschossen, und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir ihn sahen, da hatte er kein Ansehen, daß wir seiner begehrt hätten. (Jesus war der Geringste)
    3. Er (Jesus) war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet, und wir haben ihn für nichts geachtet.
    (siehe aktuelle Lehre der Organisation, in der Jesus kaum erwähnt wird)

    4. Fürwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt;
    5. doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
    6. Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns ein jeder auf seinen Weg; und Jehova hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit. –
    7. Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, gleich dem Lamme, welches zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf. –
    8. Er ist hinweggenommen worden aus der Angst und aus dem Gericht. Und wer wird sein Geschlecht aussprechen? Denn er wurde abgeschnitten aus dem Lande der Lebendigen: Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
    9. Und man hat sein Grab bei Gesetzlosen bestimmt; aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tode, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Munde gewesen ist.
    10. Doch Jehova gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen, er wird seine Tage verlängern; und das Wohlgefallen Jehovas wird in seiner Hand gedeihen.
    11. Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird mein GERECHTER KNECHT die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, und ihre Missetaten wird er auf sich laden.
    12. Darum werde ich ihm die Großen zuteil geben, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und den Übertretern beigezählt worden ist; er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Übertreter Fürbitte getan.

    Wir können alle zusammen Jesus niemals so viel danken wie er für uns getan hat.

    Liebe Grüße Alois

  • Bob
    April 2, 2011

    Lieber Bruder Alois,

    wir hatten uns ja schon vor einigen Monaten zu Matth. 24,45ff. ausgetauscht.

    Dein Kommentar ist ausgezeichnet ausgearbeitet, vielen Dank für Deine Mühe. Man müsste nur noch den bösen Sklaven eindeutig identifizieren (auf der Ebene Jesus über die Habe gesetzt – Gegenpart?)

    Herzliche Grüsse

    Dein Bruder Bob

  • Bruderinfo H.P.
    April 2, 2011

    Liebe Anna, (da dein Antwortbutten fehlt antworte ich hier bei Alois,)

    die Frage wer gerettet wird und wie viele Chancen der Mensch bekommt sollte uns nicht allzu sehr beschäftigen.
    Es ist nicht unsere Sache darüber zu spekulieren, genau so wie es nicht unsere Sache ist Zeiten zu ermitteln, die in der Gewalt Gottes stehen.
    Selbst als es um seinen eigenen Tod ging legte Jesus sein Vertrauen ganz in die Hände Gottes. „Nicht wie ich will, sondern wie du willst“ sagte Jesus.
    Unser Gott ist ein gerechter Gott, das sollte uns genügen. Er kann und wird nicht Ungerecht auf dem Gebiet der Errettung handeln.
    Wir alle haben nur eine Chance zur Rettung, unser Glaube und unser Vertrauen an Gott und an Jesus Christus.
    Es gibt eine Auferstehung der Gerechten und Ungerechten. Das bedeutet für uns, das alle Menschen die keine Gelegenheit hatten sich für Jesus Christus zu entscheiden und ihre sündigen Zustand zu bereuen auch diese Chance erhalten werden.
    In Matth. 24 : 28-31 erfahren wir, das Jesus auf eine Weise kommt, die alle Menschen warnehmen werden und das die Auserwählten durch die Engel zusammengeführt werden, also auch hier ist es so das wir nichts tun können ausser auf die Rettungsvokehrung Gottes zu vertrauen und sie anzunehmen. Alle Menschen die also zur Wiederkunft Christi am Leben sein werden haben die Möglichkeit sich für oder gegen Christus zu enscheiden.
    Matth. 25 : 31 zeigt ebenfalls das alle Nationen vor Jesus Christus versammelt sein werden und er wird sie richten.
    Matth. 10: 14,15 lässt außerdem den Schluss zu, das auch Menschen, die schon einmal von Gott gerichtet und vernichtet wurden noch einmal vor dem Richterstuhl Gottes stehen werden, so wie die Menschen von Sodom und Gomorra, den dies Menschen hatten keine die sich uns durch Jesus Christus aufgetan Chance zu ergreifen. Insofern könnte man sagen, das es sich auch hier nicht um eine zweite Chance handelt, sondern um die erste und wirkliche Chance für diese Menschen.
    Der Gedanke der zweiten Chance geht immer davon aus, das wir in unserem sündigen Zustand eine Entscheidung zur Rettung durch richtiges Handeln treffen könnten. Dies ist aber eben nicht möglich.
    Die Einzige Entscheidung die wir zu unserer Rettung treffen können ist das erkennen und bereuen unseres sündigen Zustandes und das annehmen des Opfers Jesu durch Glauben und Werke der Liebe und Barmherzigkeit die auch wir durch Gott und Christus erfahren können.

    Die Gedanken von Ulrike P. scheinen mir hier deshalb am vernünftigsten zu sein.

    Doch eines sollten wir immer bedenken, unsere Rettung liegt in erster Linie in der Hand Jehovas. „Vielleicht werdet ihr geborgen „ Zephania 2:3 „Euch aber, die ihr euch vor dem Herrn gebeugt und nach seinen Geboten gelebt habt, sage ich: Wendet euch ganz dem Herrn zu, tut weiterhin, was vor ihm recht ist, und bleibt demütig! Vielleicht2 werdet ihr dann verschont an dem Tag, an dem der Herr sein Zorngericht vollstreckt.“ G.N.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Alois
    April 2, 2011

    Meine Ansicht habe ich schon öfters kundgatan.
    Dass automatisch so gut wie jeder wieder kommt das schließt für mich folgender Vers aus:

    Maleachi 2
    17. Ihr habt Jehova mit euren Worten ermüdet; und ihr sprechet: Womit haben wir ihn ermüdet? Damit, daß ihr saget: Jeder Übeltäter ist gut in den Augen Jehovas, und an ihnen hat er Gefallen; oder wo ist der Gott des Gerichts?

    Wenn doch praktisch alle kommen, wo ist dann der Gott des Gerichts? Der Glauben dass die Meisten wieder kommen ermüdet Jehova.

    Dass diejenigen wieder kommen werden welche in der Hoffnung auf Rettung durch den Tod gefangen sind schreibt:

    Sach. 9
    11. Und du-um des Blutes deines Bundes willen entlasse ich auch deine Gefangenen aus der Grube, in welcher kein Wasser ist.
    12. Kehret zur Festung zurück, ihr Gefangenen der Hoffnung! Schon heute verkündige ich, daß ich dir das Doppelte erstatten werde. –

    Natürlich steht da nicht dass nicht alle wieder kommen, aber was soll dann dieser Text wenn alle kömmen würden? Hier ist doch von den Gefangenen der Hoffnung die Rede, die Hoffnung welche die Glaubenshelden Abel, Noah, Abraham usw. schon gehabt haben.

    Wer noch ein bischen Zeit hat kann man folgende Verse genau lesen:

    Hesekiel 37
    1. Die Hand Jehovas kam über mich, und Jehova führte mich im Geiste hinaus und ließ mich nieder mitten im Tale; und dieses war voll Gebeine.
    2. Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr verdorrt.
    3. Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Herr, Jehova, du weißt es.
    4. Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret das Wort Jehovas!
    5. So spricht der Herr, Jehova, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, daß ihr lebendig werdet.
    6. Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, daß ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin. –
    7. Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein.
    8. Und ich sah, und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber obenher; aber es war kein Odem in ihnen.
    9. Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: So spricht der Herr, Jehova: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Getöteten an, daß sie lebendig werden!
    10. Und ich weissagte, wie er mir geboten hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden lebendig und standen auf ihren Füßen, ein überaus großes Heer. –
    11. Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin.
    12. Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich werde eure Gräber öffnen und euch aus euren Gräbern heraufkommen lassen, MEIN VOLK, und werde euch in das Land Israel bringen.
    13. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse, MEIN VOLK.
    14. Und ich werde meinen Geist in euch geben, daß ihr lebet, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet wissen, daß ich, Jehova, geredet und es getan habe, spricht Jehova.

    In Vers 12 und 13 ist 2 Mal ausdrücklich von MEIN VOLK in Zusammenhang mit der Auferstehung die Rede.
    In Vers 11 steht, dass es sich um das ganze Volk Israel handelt, somit das Volk Jehovas, das alte und das der Endzeit das bereits gestorben ist.

    Glaubt mir ich kenne die vielen Aussagen des Neuen Testamentes zur Auferstehung auch. Aber wie schon oft geschrieben, man kann mit dem Neuen Testament ohne die Prophezeiungen des Alten Testamentes nicht zuverlässig erkennen was genau und wer genau gemeint ist.

    Die meisten Brüdern und Schwestern hier in Bruderinfo lehnen ein Großteil der Lehre der Organisation ab. Aber an dem Punkt der Auferstehung, da sind sich alle einig mit der Organisation. Weil es ein Wunschdenken von uns Menschen ist, denn jeder hat verstorbene liebe Menschen die er gerne wieder sehen möchte.

    Seid mir nicht böse, aber ich kann nicht schweigen wenn ich zu einem anderen Ergebnis gekommen bin. Da nehme ich dann doch lieber ein schlechtes Image in Kauf.

    Noch ein Vers aus Amos:

    Amos 3:1-2
    1. Höret dieses Wort, das Jehova über euch redet, ihr Kinder Israel, über das ganze Geschlecht, welches ich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt habe!
    2. Indem er spricht: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Missetaten an euch heimsuchen.

    Nur Israel wurde von Jehova aus allen Geschlechtern der Erde ausgewählt, wie es Jehova Abraham versprochen hatte und mit seinem Enkel Jakob = Israel seinen Anfang nahm.

    Es sind nicht alle Stellen der Bibel die oben stehen. Ich glaube wer nicht zum geistigen Volke Israel gehört hat, wird auch nicht wieder kommen. Wer nun zu diesem Volke genau gehört, das weiß wirklich nur unser Vater im Himmel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Alois!
    ZITAT:
    Glaubt mir ich kenne die vielen Aussagen des Neuen Testamentes zur Auferstehung auch. Aber wie schon oft geschrieben, man kann mit dem Neuen Testament ohne die Prophezeiungen des Alten Testamentes nicht zuverlässig erkennen was genau und wer genau gemeint ist.

    Auch meine Ansichten, speisen sich aus dem alten wie auch aus dem neue Testament – Diese Bibelverse alle quasi zur Lüge zu stempeln, indem man sie nicht so nimmt wie sie da stehen, wäre nicht korrekt – und alle diese Verse nur auf Gottes Volk zu beziehen passt auch nicht, weil mit vielen dieser Verse ganz klar NICHT Gottes Volk gemeint ist.

    Nur weil in Hesekiel allein von der Auferstehung SEINES Volkes die Rede ist darauf zu schließen, dass alle anderen Menschen schlicht und ergreifend garkeine Beachtung mehr bei ihm finden, diesen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen.
    Dann hätte Gott auch direkt nach dem Tode des letzten Apostels das Ende herbeiführen können…wozu Satan noch tausende von Jahren Milliarden von Menschen quälen lassen, wenn er sie schlussendlich doch allesamt verloren gibt?
    Zumal es eben, wie schon gesagt, so nicht geschrieben steht!

    ZITAT:
    Die meisten Brüdern und Schwestern hier in Bruderinfo lehnen ein Großteil der Lehre der Organisation ab. Aber an dem Punkt der Auferstehung, da sind sich alle einig mit der Organisation. Weil es ein Wunschdenken von uns Menschen ist, denn jeder hat verstorbene liebe Menschen die er gerne wieder sehen möchte.

    Für die anderen hier kann ich nicht sprechen…aber meine Schlussfolgerungen haben mit der „2.Chance-Theorie für alle“ der Organisation, absolut nichts zu tun. – Die Bibel ist in ihren Aussagen darüber viel differenzierter, als die WTG es darstellt.

    LG Ulli

  • Shannon
    April 2, 2011

    Hallo Ulrike, hallo Alois,

    vielleicht ist der Wunsch nach einer 2. Chance eine zutiefst menschliche Reaktion und auch die Ansicht darüber, was gerecht oder nicht gerecht ist, entspricht der eigenen Wahrnehmung.
    Ich bin mit meinen Gedanken und meinem Glauben eher bei der von Alois und zwar aus einem einfachen simplen Grund: Nach dem Sündenfall in Eden hat erst mal die ganze Menschheit das ewige Leben verloren und im Grunde sind wir alle tot. Nur durch die Gnade und den Glauben an Jehova und das Loskaufsopfer seines Sohnes Jesus Christus haben wir überhaupt erst die Chance und die Möglichkeit erhalten, das Leben wieder zurückzubekommen.

    Selbstverständlich ist diese „Kröte“ schwer zu schlucken, vor allem beim Anblick meiner Enkelkinder. Aber wieso kommt keiner auf die Idee, dass ein allwissender Gott auch wissen kann, ob diese Person den Glauben an die Verheisung überhaupt gefunden hätte, hätte er denn die Chance bekommen. Ich hoffe, ich kann in Worten rüber bringen, was ich denke.

    Diese ganze Diskussion, darum ob jemand eine 2. Chance erhält ist doch vollkommen unnötig. Es ist nicht unsere Angelegenheit, darüber zu urteilen. Ein allwissender Gott ist doch in der Lage, die ganze Essenz eines Lebens und dessen geistige Schwingung zu erfassen, alles auf einer Ebene, die uns Menschen vollkommen verschlossen ist. Warum also Energie verschwenden über Dinge, auf die wir überhaupt keinen Einfluss haben? Der eine sagt, es ist ungerecht, wenn Menschen sterben, die nie von unserem Erlöser gehört haben. Die anderen sagen, nur weil ich davon gehört habe, es aber nicht beachtet, muss ich sterben, hätte ich doch nichts davon gehört, dann hätte ich eine 2. Chance wie der Hindu oder der Moslem.
    Nochmals mein Satz vom Anfang: Im Grunde sind wir durch die Sünde von Adam alle tot. Freut euch doch lieber darüber, dass ihr von der Verheisung erfahren habt, es ist nicht die Aufgabe eines Menschen, sich in Gottes Angelegenheiten zu mischen.

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Alois,
    Ich antworte mal hier…die anderen Beiträge haben keinen Antwortbutton mehr.
    Du beziehst dich in deiner Ansicht über die endgültige Verurteilung Gottes, auf die Menschen die ihn und seinen Sohn wirklich und wahrhaftig kennengelernt und dann abgelehnt haben.
    Damit hast du natürlich recht…auch das von einer 2. Chance für sie nirgendwo in der Bibel etwas geschrieben steht, ist richtig.
    Für solche Menschen gilt Johannes 3, 18:
    18…wer aber nicht glaubt, IST schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

    Wie Gott und sein Sohn dagegen die Menschen ansehen, die ihm treu ergeben sind, drückt Johannes 5, 24 wunderbar aus:
    24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der HAT ewiges Leben und kommt NICHT ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

    Auf Milliarden von Menschen trifft aber weder das eine noch das andere zu, weil sie nie die Möglichkeit hatten, sich für oder gegen Gott und seinen Sohn zu entscheiden. Was mit ihnen geschieht, sagen die Verse 27 und 28 in Johannes:
    27 und er (Gott)hat ihm (Jesus)Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.
    28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören
    29 und hervorkommen werden; die das GUTE getan haben zur Auferstehung des LEBENS, die aber das BÖSE verübt haben zur Auferstehung des GERICHTS.

    Von einer Gerichtsverhandlung bei der die Verurteilung schon vollzogen wurde – und die dann ja auch eine totale Farce wäre – ist da nicht die Rede, ganz im Gegenteil.

    Wer den Sohn des Menschen kennt und mutwillig mit Füßen tritt, dem ist gemäß Hebräer 10, 26, 31 folgendes verheißen:
    26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,
    27 sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.
    28 Hat jemand das Gesetz Moses verworfen, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin.
    29 Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
    30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache, ich will vergelten“; und wiederum: „Der Herr wird sein Volk richten.“
    31 Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

    Über die Menschen die Gott selbst in den Tod geführt hat…wie zb bei der Sintflut oder bei den Städten Sodom und Gomorra, heißt es in 1. Sam 2, 6:
    Der HERR tötet und macht wieder lebendig. Er schickt Menschen hinab ins Totenreich und ruft sie wieder herauf.

    Denke ich an Jesu Wiederkehr, fallen mir folgende Verse aus Joh 3,17 ein:

    17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

    Oder Apostelgeschichte 20, 24:
    24 Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, damit ich meinen Lauf vollende und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe: das Evangelium der GNADE Gottes zu bezeugen.

    Sowie Jesaja 10, 20-23:
    20 Es kommt eine Zeit, da wird der Rest Israels, die Überlebenden der Nachkommen Jakobs, sich nicht mehr auf Assyrien stützen, den Stock, der sie geschlagen hat. Auf den Herrn werden sie sich stützen, an den heiligen Gott Israels werden sie sich halten und ihm treu bleiben.
    21 Ein Rest wird zurückkehren; was übrig geblieben ist von den Nachkommen Jakobs, kehrt um zum starken Gott.
    22 Israel, selbst wenn dein Volk so zahlreich wäre wie der Sand am Meer, nur ein kleiner Rest wird zurückkehren. Dein Untergang ist beschlossene Sache; er kommt wie eine Flut und verschafft dem Recht Geltung.
    23 Der Herr, der Herrscher über die ganze Welt, ist fest entschlossen, dich zu vernichten VOR DEN AUGEN ALLER VÖLKER.

    Und Röm 15, 10:
    10 Und wieder sagt er: „Seid fröhlich, ihr Nationen, mit seinem Volk!“
    11 Und wieder: „Lobt den Herrn, ALLE Nationen, und ALLE Völker sollen ihn preisen!“

    Aber auch Mat 25, 33-40 ist interessant:
    33 Die Schafe wird er auf seine rechte Seite stellen und die Böcke auf seine linke Seite.
    34 Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ›Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von allem Anfang an zugedacht hat.
    35 Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich bei euch aufgenommen;
    36 ich war nackt und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank und ihr habt mich versorgt; ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht.‹
    37 Dann werden die, die den Willen Gottes getan haben, fragen: ›Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig und gaben dir zu essen? Oder durstig und gaben dir zu trinken?
    38 Wann kamst du als Fremder zu uns und wir nahmen dich auf, oder nackt und wir gaben dir etwas anzuziehen?
    39 Wann warst du krank oder im Gefängnis und wir besuchten dich?‹
    40 Dann wird der König antworten: ›Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.‹

    Seine treuen Nachfolger kann er damit nicht gemeint haben, denn keiner der Jesus kennt würde erst mal nachfragen, wovon er da überhaupt redet.

    Die Übeltäter erwartet dagegen etwas ganz anderes, wie es Mat 13, 41+42 sagt:
    41 Der Menschensohn wird seine Engel senden. Sie werden aus der neuen Welt Gottes alle, die Unrecht tun und andere zur Sünde verführen, aussondern
    42 und sie in den brennenden Ofen werfen. Dort wird nur Heulen und ohnmächtiges Jammern zu hören sein.

    Heulen und Jammern können nur Menschen, denen vor Augen geführt wurde, was ihnen die Stunde geschlagen hat.
    Wer garnicht erst auferweckt wird, der weiß auch von nichts…was also bedeuten würde: keine Strafe für den Übeltäter.

    Meine Ausführungen über die unterschiedlichen Aussichten die auf alle Arten von Menschen warten, sind natülich nicht vollständig…es gäbe noch viele Bibelverse zu nennen, aber diese sollen erst mal reichen um anhand des Wortes aufzuzeigen, dass am Ende jeder das bekommt, was er verdient:
    12 Maßstab eures Redens und Handelns soll das Gesetz Gottes sein, das euch Freiheit schenkt. Danach werdet ihr einmal gerichtet.
    13 Ohne Gnade wird dann über den das Urteil gesprochen, der selbst kein Erbarmen gehabt hat. Wer aber barmherzig ist, braucht das Gericht nicht zu fürchten.
    Jak 2, 12+13

    Das dieser Bibelvers Menschen die Gott nicht kennen trotzdem mit einschließt, zeigt Römer 2, 13-15:
    13 Entscheidend ist nämlich nicht, ob man Gottes Gebote kennt. Nur wenn man auch danach handelt, wird man von Gott angenommen.
    14 Freilich gibt es unter den Völkern Menschen, die Gottes Gebote gar nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt.
    15 Durch ihr Handeln beweisen sie, dass Gottes Gesetz in ihre Herzen geschrieben ist, denn ihr Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder sprechen sie frei.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Cheyenne,
    diese „Kröte“ würde ich unbesehen schlucken – wenn es nicht all die Bibelsstellen gäbe, die von seiner Gnade sprechen.

    12 Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert.
    13 Demnach war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das Gesetz gab. Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden.
    14 Dennoch waren alle Menschen von Adam bis zu Mose ebenfalls dem Tod verfallen, auch wenn sie nicht wie Adam bewusst gegen Gottes Willen handelten. Adams Schuld hatte Folgen für alle Menschen. Insofern ist er das genaue Gegenbild zu Christus, der uns erlöst hat.2
    15 Freilich lässt sich die Erlösung, die uns Christus geschenkt hat, nicht mit der Sünde Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tod ausgeliefert; durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe.
    16 Man kann also die Erlösung durch Christus und die Sünde Adams nicht auf eine Stufe stellen. Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams die Verdammnis; was Christus getan hat, brachte trotz unzähliger Sünden den Freispruch.
    17 Hat aber der Ungehorsam eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt, um wie viel mehr werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus leben und einmal mit ihm herrschen3.
    18 Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben.
    19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.
    Röm 5, 12-19

    In diesen Versen wird von denen gesprochen die einmal mit Christus herrschen werden und von den Menschen die unter dieser Herrschaft leben werden…aufgrund der Gnade Gottes die ihnen gewährt wurde.
    Das in diesen Versen das Wort „alle“ in Bezug auf diese Gnade, nicht im absoluten Sinne zu verstehen ist, zeigen die Bibelverse bei denen von den Übeltätern und Verrätern gesprochen wird.

    Ich denke bei all dem aber noch nicht einmal großartig an Menschen die ich kenne, auch über sie wird er sein Urteil fällen und wie das aussehen wird kann ich nicht wissen…bestenfalls vermuten…ich weiß nur es wird gerecht sein, denn er kennt sie besser als ich. Deshalb mache ich mir darüber auch keine weiteren Gedanken. Er wird in jedem Fall Gerechtigkeit walten lassen.

    Wenn ich von Gerechtigkeit schreibe, dann meine ich nicht meine eigene, sondern Gottes Gerechtigkeit die wir in seinem Wort kennenlernen dürfen.
    Das Recht als solches, ist so oder so auf seiner Seite und es gibt niemanden der etwas von ihm einfordern könnte.

    Das er aber noch Tausende von Jahre nach dem Opfertod seines Sohnes ins Land gehen lässt und seinen Widersacher hier wüten lässt ohne einzugreifen, um dann am Ende ganz alleine SEIN Volk zu erretten und alle anderen über die Klinge springen zu lassen, passt nicht zu den gerechten Maßstäben die er gemäß der Bibel anlegt.

    Na, wie auch immer…ich bin heilfroh, dass alles in SEINEN Händen liegt und nicht in unseren.

    Ich habe mir auch garnicht für mich selbst so einen Kopf darum gemacht, aber es gibt Menschen die darüber nachgrübeln und denen wollte und will ich zeigen, was die Bibel dazu sagt.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Uuuups…ich meinte natürlich Shannon…verzeih´…

  • Christian
    April 2, 2011

    Hervorragende Abhandlung!!!

    Vielen Dank, diese Sichtweise habe ich noch nicht gehabt.
    Ich weiß, dass vieles bei uns im Argen liegt. Dass ein von Jehova geleitete Organisation einen gerechten und geraden Weg gehen müsste ist eigentlich logisch nachzuvollziehen.

    Erst wenn unvollkommene Menschen, die angefangen haben Ihre Mitsklaven zu schlage(wie in der Blutfrage), sich als Herrscher über die Diener des einzig waren Gottes aufspielen, wird der gerechte und gerade Weg Jehovas zu einer holprigen Schlingerfahrt.
    Heute fahren wir nach rechts und morgen wieder nach links. Was nützt der himmlische Wagen, wenn eine Brokleener Rentnergang den irdischen Anhänger des himmlischen Wagens immer wieder zum Entgleisen bringt und hierbei treue Zeugen zu Schaden kommen.

    Wichtig ist es für uns Zeugen, die wir unser Gehirn noch selbst gebrauchen, uns von solchen Menschen nicht von Jehova abbringen zu lassen.
    Wir Menschen neigen dazu, wenn wir etwas zu kritisieren haben, meist alles zu verwerfen. Dies darf nicht geschehen!!
    Jehova hat keine Schuld daran, wenn ungehorsame selbstherrliche Menschen durch Ihr Verhalten Schande auf seinen Namen bringen.
    Vergesst nicht er sieht alles und wir zu seiner bestimmten Zeit die Verantwortlichen bestrafen.

    Halten wir uns an Jehova und unseren Mittler Jesus Christus und versuchen wir jeder selbst ein „treuer und verständiger Sklave“ zu sein, der seinen Mitsklaven hilft nicht zu verhungern, sondern bei unserem Gott Jehova und unserem Herrn Jesus zu bleiben.

    Wir benötigen die Gemeinschaft mit Menschen die auch an Jehova glauben. Das sind nun mal die Zeugen Jehovas!! Sollen wir wieder anfangen ein Kreuz anzubeten und an eine Leben nach dem Tod im Himmel zu glauben? Sollen wir wieder anfangen wie ein Hund zu seinem Gespei zurückzukehren und uns wie die gebadete Sau im Schlamm zu wälzen? Dass muss jeder für sich selbst beantworten.

    Ich werde das auf jeden Fall nicht tun. Ich werde mich Jesus als Haupt unterordnen und alles kritisch unter die Lupe nehmen was von Menschen kommt.

    Liebe Grüße

    Christian

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Christian,
    diesen Beitrag von dir hatte ich garnicht mehr im Sinn…da hätte ich mir ja einige Worte in meiner anderen Antwort an dich getrost sparen können… 😉

    ZITAT:
    Wichtig ist es für uns Zeugen, die wir unser Gehirn noch selbst gebrauchen, uns von solchen Menschen nicht von Jehova abbringen zu lassen.
    Wir Menschen neigen dazu, wenn wir etwas zu kritisieren haben, meist alles zu verwerfen. Dies darf nicht geschehen!!
    Jehova hat keine Schuld daran, wenn ungehorsame selbstherrliche Menschen durch Ihr Verhalten Schande auf seinen Namen bringen.
    Vergesst nicht er sieht alles und wir zu seiner bestimmten Zeit die Verantwortlichen bestrafen.

    Hier hast du ganz und gar meine Zustimmung…am allerschlimmsten ist es, wenn die Menschen aufgrund all dem was sie sehen, ihren Glauben über Bord werfen.
    Aber da sie – oft über Jahrzehnte – immmerzu gehört haben, dass das Eine (L.K.)mit dem Anderen (Vater und Sohn) unauflöslich zusammenhängt, ist diese Reaktion schon fast zwangsläufig.
    Aber es gibt auch andere…und viele von ihnen finden trotz ihrer schmerzhaften Bauchlandung einige Zeit später doch noch zu ihrem himmlischen Vater.

    LG Ulli

  • Karl
    April 2, 2011

    Liebe Ulli,

    ich kann dir nur zustimmen!

    Ich hoffe und bete, dass so viele Brüder wie möglich erst erfahren dass der Sklave nichts mit Jehova und seinem Sohn zu tun hat und sich dann von der Organisation trennen.

    LG
    Karl

  • Salomo
    April 2, 2011

    Hallo Christian,

    du schreibst: „versuchen wir jeder selbst ein “treuer und verständiger Sklave” zu sein“. Das kann ich nur unterstreichen.

    Nachdem ich das Gleichnis vom tuvS richtig verstanden hatte, wurde mir meine persönliche Verantwortung für meine Brüder zu sorgen so richtg bewußt. Ich soll meine Talente so nutzen, dass sich meine Brüder erbaut und nicht geschlagen fühlen. Das ist nicht so leicht. Z.B. würde ich ihnen am liebsten manches sagen, aber sie vermögen es nicht zu tragen.

    Liebe Grüße
    Salomo

  • Anna
    April 2, 2011

    Lieber Salomo,
    ich möchte mich gerne Uli und Karl und Dir anschließen. Ich kenne ja auch ganz liebe Menschen, auch mehrere Älteste. Nur auch sie, können es noch nicht tragen. Sobald ein Brief aus Selters kommt wirken sie wie fremdgesteuert.
    Mir ist gerade auf meinem Rad gekommen, warum ich dem treuen und verständigen Sklaven solange vertraut habe. Ich habe in mich sozusagen hineingehört. Und bin auf folgendes gekommen: Ich WOLLTE damals, dass es eine, ein besseres Wort finde ich gerade nicht, übernatürliche Leitung, d.h. einen Kanal zwischen Gott und Menschen gibt, irgendwie wie bei Moses. Ich WOLLTE zu einem ganz besonderen Volk gehören, welches den direkten Draht zu Jehova hat. Anders (ggf. sogar besser???) sein als meine Mitmenschen.
    Die Zukunftshoffnung, auf die ich mich immer noch freue, aber nun anders sehe, diese so, wie sie mir anhand der WTG-Literatur ohne böse Absicht von meinen damaligen Lehrern vermittelt wurde, hat irgendwie verhindert hat, dass ich das richtig analysiere. Kann das jemand von Euch nachvollziehen?
    Ganz liebe Grüße Anna

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Anna!
    ZITAT:
    Kann das jemand von Euch nachvollziehen?

    Na und WIE“! – Bei mir war es haargenauso. Ich WOLLTE auch das es so ist und hätte mir vor 10 oder 15 Jahren jemand etwas anderes erzählen wollen, hätte ich das sofort abgeblockt. Weil ich NICHTS dergleichen hören wollte!

    Ich habe in dieser Zeit unbeabsichtigt sicherlich so einiges an Unsinn verzapft…oioioi…

    LG Ulli

  • Salomo
    April 2, 2011

    Hallo Anna,

    ich denke die Organisation kommt dem psychologischen Bedürfnis der meisten Brüder entgegen. Ein autoritäres System mit festen Regeln gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit.

    Im Allgemeinen geben Diktaturen ihren Bürgern ein Gefühl der moralischen Überlegenheit und Geborgenheit. In der DDR schätzten die Bürger die Kalkulierbarkeit der Lebensverhältnisse, das Gefühl der Sicherheit, die guten zwischenmenschlichen Beziehungen und die Hilfsbereitschaft. Also ganz ähnlich wie in der Organisation und auch mit ähnlichen unangenehmen Maßnahmen zur Machterhaltung.

    Doch das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, das man als Teil einer starken Gemeinschaft empfindet, wiegt bei vielen alles Unangenehme bei weitem auf. Deshalb beugt man sich dem Gruppenzwang und passt sich an und übernimmt das Denken der Gruppe. Dieses Aufgehen in der Gemeinschaft gibt vielen ein befriedigendes Gefühl. Über die Identifikation mit der Gruppe verstärken sie ihr schwaches Selbstwertgefühl.

    Der Herr Jesus hätte doch in den letzten 70 Jahren auch für eine Alternative sorgen können, aber irgendwie hat er das System bis jetzt so zugelassen. Das muss einen guten Grund haben. Ich vermute mal, dass es in diesem System mit diesen Menschen mit einem anderen System nicht besser funktioniert hätte. Die Brüder waren ja solche Systeme von der Welt her gewöhnt. Es ist vielleicht das kleinere Übel. Ich bin mal gespannt was passiert, wenn die Organisation aufgelöst wird. Wahrscheinlich werden sich dann viele die Wachtturm-DDR zurückwünschen.

    Übrigens kann jeder im Volk Gottes einen besonderen Draht zu Jehova haben. Doch am Anfang braucht man auf jeden Fall Hilfe, um zunächst die Grundlagen zu verstehen. Irgendwann hat man dann die nötige Reife selbstständig weiter zu machen, wenn man dazu den Mut hat.

    Liebe Grüße Salomo

  • Dennis
    April 2, 2011

    …natürlich hoffe ich und wünsche mir, dass heute alle eine „besinnliche“ Gedächtnismahlfeier haben werden, ob sie nun von den Symbolen nehmen oder nicht.

    Jeder muss seine Entscheidung vor Jehova treffen durch sein bibl. geschultes Gewissen.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Dennis
    April 2, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    als wollte der „Sklave“ unsere Bedenken, Hinweise und Artikel hier auf Bruderinfo geradezu bestätigen, habe ich mir heute den Studien-WT v. 15.07.11 von der http://www.jw.org-Seite (http://www.jw.org/index.html?option=QBJrYBNQF) runtergeladen und durchgelesen.

    Ich habe mal Suchbegriffe durchlaufen lassen. Folgende Treffer:

    „Organisation“ = 13
    „Sklave“ = 4
    Summe = 17

    dagegen unser Mittler, Friedensfürst, Loskäufer, König, Lehrer, Führer…

    „Jesus“ = 7 (mit Fußnoten)

    Aber das wäre ja für sich genommen noch nicht mal ablehnenswert, wenn dafür der Fokus der Artikel der richtige wäre.

    Doch jeder kann sich ein eigenes Bild davon machen, wenn er sich die Zeitschrift runterlädt oder wenn er sie dann physisch bekommt.

    Hier nur 2 Auszüge:

    (WT 15.07.2011)

    S. 16:

    „Wir lieben auch Jehovas Organisation, durch die er uns begeisternde Wahrheiten vermittelt hat….Was für einen Grund könnte es geben, sich von verbitterten Leuten gegen genau die Organisation aufhetzen zu lassen, die dich das alles gelehrt hat?“

    ….

    S. 27:(Bild + Bildtext, Textwiederholung S.28):

    „Wir können in Jehovas Ruhe eingehen, indem wir gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es durch seine Organistion mitteilt“

    S. 30:

    „Es stärkt unser Vertrauen zu diesem Instrument Jehovas, vertreten durch die leitende Körperschaft“.
    „Für uns stellt sich die Frage: Wie reagiere ich, wenn unser Verständnis der Heiligen Schrift berichtigt wird? (Luk 5:39)“

    Hier der Bibelstext mit dem der Sklave neuerdings die sich ständig ändernden Lehren, die oft in´s Gegenteil verkehrt und dann wiederum geändert werden, stützt:

     „Niemand, der alten Wein getrunken hat, will neuen; denn er sagt: ‚Der alte ist mild.‘ “

    Wie verzweifelt muss der „Sklave“ sein, wenn er eine solche Bibelstelle als Beleg für das ändern von Lehren und angeblichen Verständnis heranziehen muss?

    Dann kommt wieder ab S. 31 eine Abhandlung über ausgeschlossene Familienangehörige und wie wichtig es ist, dass man unbedingt gehorsam ist und keinerlei Kontakt zu ihnen hat und wieso das so liebevoll ist und wie sich doch Jehova darüber freut. Es fällt schwer über diese ekelerregend menschenverachtenden Aussagen und Anweisungen einfach hinwegzulesen, wenn man daran denkt was das für die meisten der 7 Millionen Zeugen für eine Wirkung entfalten wird.

    Ich denke, dass diese WT-Ausgabe noch für einige hier Anlass sein wird sich zu äußern, vielleicht auch für das Bruderinfo-Team. Bin gespannt!

    Trotzdem noch ein schönes Wochenende an alle!

    Grüße
    Dennis

  • E.E.
    April 2, 2011

    Ich habe keine Probleme damit der leitenden Körperschaft zu vertrauen.

    Ich vertraue ja auch meiner Ehefrau, obwohl ich ihre Schwächen und Fehler kenne und sie nicht immer die richtigen Erkenntnisse und Ansichten hat.

    Ich prüfe die Lehren der L.K. wohlwollend und das Gute behalte ich und das schlechte sortiere ich aus.

    Ich denke, dass die L.K. aus Liebe zu Jehova und den Brüdern glaubt so handeln zu müssen, wie sie es tut. Ihre Mitglieder halte ich als Einzelpersonen für demütig, auch wenn sie als Gesamtheit die Organisation übergebührlich verherrlichen.
    Es ist die normale Entwicklung einer Organisation, dass sie immer mehr zum Selbstzweck wird und dass zum Machterhalt immer mehr Aufwand betrieben werden muss.

    Jede Führung macht Fehler, was zur Kritik führt und die Einheit einer Organisation bedroht. Es gibt auch immer Personen, die selbst die Führung übernehmen wollen und jeden Fehler gnadenlos für die eigenen Interessen ausnutzen wollen, obwohl sie selbst auch die gleichen oder zumindest andere Fehler machen würden. Dementsprechend wird die Führung normalerweise gegensteuern und repressiver werden und dadurch noch mehr Fehler machen. Entweder entsteht dann ein perfekter Überwachungsstaat oder der Laden fliegt auseinander oder die eine Führung wird durch eine genauso schlechte oder noch schlechtere ersetzt.

    Als durch die Fehler in der Lehre der leitenden Brüder die interne Gegnerschaft stärker wurde und die Organisation nach 1914 zu zerfallen drohte richtete J.F. Rutherford als Gegenreaktion bis 1938 die theokratische Diktatur auf. Fast alle Versammlungen stimmten einer entsprechenden Ermächtigungs-Resolution zu und überließen die Führung der von J.F. Rutherford geleiteten WT-Organisation. Genauso wie im alten Israel das Volk einen König haben wollte, wollten die Versammlungen König Rutherford haben. Die Versammlungen haben seine Herrschaft legitimiert. Nur wenige Versammlungen sind unabhängig geblieben.
    Wie im alten Israel müssen nun die Nachkommen in einer Monarchie leben.

    Obwohl es nicht Jehovas Herrschaftsideal entsprach, handelte Jehova dennoch auch mit den israelitischen Königen. Unter der Führung ihres sichtbaren Königs gelangte die Nation zur ihrer größten Macht unter den Königen David und Salomo. Offensichtlich erhöhte der König die Schlagkraft der Nation. Der Preis dafür war die Steuerlast für den königlichen Hofstaat, der königlichen Beamten und das Militär. War der König schlecht, ging es dem ganzen Volk schlecht.

    Genauso handelte Jehova durch den vom Volk anerkannten Präsidenten der Wachturm-Gesellschaft und der späteren leitenden Körperschaft. Durch diese Organisationsform wurde das Volk Gottes nach außen hin schlagkräftiger und konnte den geistigen Feldzug bisher so erfolgreich durchführen. Allerdings gibt es dadurch auch in der Neuzeit gewisse Nachteile und Belastungen. Zum Glück gab es meiner Einschätzung nach in der Neuzeit keine bösen Könige, die taten was schlecht ist in den Augen Jehovas. Und selbst wenn sie sich wie Saul benehmen würden, müssen wir wie David warten, bis Jehova die Sache für uns regelt und weiterhin für Saul Musik machen und Kriege führen.

    Jehova wird die Sache richtig stellen, aber es wird hart werden für uns alle:

    „Denn der Wohnturm, er ist verlassen worden, selbst das Getümmel der Stadt ist aufgegeben worden; ja Ophel und der WACHTTURM sind kahle Felder geworden, bis auf unabsehbare Zeit das Frohlocken von Zebras, die Weide von Herden; 15 bis auf uns der Geist aus der Höhe ausgegossen wird und die Wildnis zum Obstgarten geworden ist und der Obstgarten selbst als wirklicher Wald gerechnet wird“ (Jesaja 32:14-15).

    „O Schwert, erwache gegen meinen Hirten, ja gegen den kräftigen Mann, der mein Genosse ist“ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen. „Schlag den Hirten, und mögen die [Schafe] der Kleinviehherde zerstreut werden; und ich werde gewiß meine Hand auf die zurückwenden, die unbedeutend sind.“ 8 „Und es soll geschehen im ganzen Land“, ist der Ausspruch Jehovas, „[daß] zwei Teile darin weggetilgt [und] verscheiden werden; und was den dritten [Teil] betrifft, er wird darin übriggelassen werden. 9 Und ich werde gewiß den dritten [Teil] durchs Feuer bringen; und ich werde sie tatsächlich läutern, wie man Silber läutert, und sie prüfen, wie man Gold prüft. Er seinerseits wird meinen Namen anrufen, und ich meinerseits will ihm antworten. Ich will sagen: ‚Es ist mein Volk‘, und es seinerseits wird sagen: ‚Jehova ist mein Gott.‘ “ (Sacharja 13:7-9)

    „Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten.“ (Offenbarung 11:7)
    [1918 war nur eine kleine Erfüllung. Die größere Erfüllung kommt noch, wenn die gute Botschaft allen Nationen gepredigt wurde]

    „Und es wurde ihm gewährt, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen, und es wurde ihm Gewalt gegeben über jeden Stamm und [jedes] Volk und [jede] Zunge und [jede] Nation. 8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt an in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist. 9 Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er. 10 Wenn jemand für Gefangenschaft [bestimmt ist], so geht er hin in Gefangenschaft. Wenn jemand mit dem Schwert töten wird, soll er mit dem Schwert getötet werden. Hier kommt es auf das Ausharren und den Glauben der Heiligen an.“(Offenbarung 13:7-10)

    „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“ [und nicht der WT-Organisation, die es dann nicht mehr geben wird] (Offenbarung 7:10)

    Nutzen wir deshalb die verbliebene Zeit unser Verhältnis zu Jehova und Jesus zu stärken!

  • Alois
    April 2, 2011

    Hallo E.E.

    Du hast geschrieben:

    „Ich prüfe die Lehren der L.K. wohlwollend und das Gute behalte ich und das schlechte sortiere ich aus.“

    Mich würde interessieren was in den letzten wenigen Jahren von der L.K. schlecht war und Du deswegen aussortiert hast.

    Mit Deiner Ansicht:

    Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“ [und nicht der WT-Organisation, die es dann nicht mehr geben wird] (Offenbarung 7:10)

    liegst Du aber überhaupt nicht auf LK- Linie.
    Und wenn es die WT-Organisation nach Harmagedon nicht mehr geben wird, dann muss sie logischerweise in oder vor Harmagedon vernichtet worden sein.
    Wer aber von Jehova vernichtet wird muss schon schwer gesündigt haben. Welche schwere Sünde mag das wohl sein?

    Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Lieber E.E. das mit deinem Vergleich „Vertrauen zu deiner Frau“ ist sicher in Ordnung. Doch ganz ehrlich trifft dies auf alle Fehler, Eigenheiten oder Unvollkommenheiten zu – d.h. auf JEDE Handlung/Sünde? (ich möchte JEDE Handlung nicht näher formulieren – aus Respekt weil ich niemand irgend etwas unterstellen möchte)

    Anders gefragt: Gäbe es verkehrte Handlungen die nicht mehr akzeptabel sind? Auch nicht mehr vergeben werden? …die eine rechtmäßige Scheidung zuläßt?

    Jehova ist zu unser aller Vorteil sehr Barmherzig – alleine wenn man das Kap. 9 von Nehemia ließt wird einem klar wie großzügig er über Jahrhunderte mit seinem Volk umging.

    Doch ließ einmal die ersten Verse von Hesekiel im Kap.13 (im besonderen Vers 6-8*) oder Kap. 34. Warum läßt er durch Hesekiel seinen Propheten eine VERNICHTENDE Aussage machen? Warum findest du in 40 Jahren Literatur „des Sklaven“ keine Erklärung zu dieser Aussage?

    Sollten wir in der Beurteilung des „Sklaven“ nicht die Meinung Jehovas* oder seines Sohnes beherzigen. Warum spricht Jesus davon dass der treue Sklave auch ein böser Sklave werden kann ?

    * 7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe. 8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! 9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus …!

    Und wieviele Lügen sind im Laufe der letzten Hundert Jahre von diesem Sklaven „im Namen Gottes“ verkündet worden.

    X Zeitprognosen (1914 kommt Harmagedon)von Russel weg, Rutherford hat ins selbe Horn geblasen – 1925 stehen die Patriachen auf, oder Millionen damals lebender werden nicht sterben – wahrscheinlich mehr als 99% davon sind tod – Br. Knorr hat 1975 zu verantworten, jeder der daran zweifelte wurde schwach im Glauben abgestempelt – um nur ein paar dieser lügenhaften Ankündigungen zu nennen.

    Und hat nicht Jesus vor solchen Menschen gewarnt die sagen: WIR sind es – jetzt ist es soweit – obwohl Jesus klar seine Jünger , mit den Worten zurecht gewiesen hat: Zeit und Zeitrechnung ist nicht eure Sache – dies hat der Vater in SEINER Rechtsgewalt!

    Und wenn du in deinem Herzen sagst: „Wie sollen wir das Wort erkennen, das nicht der HERR geredet hat?“, wenn der Prophet im Namen des HERRN redet, und das Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist das das Wort, das nicht der HERR geredet hat. In Vermessenheit hat der Prophet geredet; du brauchst dich nicht vor ihm zu fürchten. (5. Mos. 18, 21+22)

    Die ZJ gelten als eine klassische apokalyptische Endzeitsekte.

    Von Anfang an, also seit etwa 130 Jahren, erhoben sie den exklusiven Anspruch, in Gottes Terminkalender Einblick nehmen zu können. Das Herausdeuten von Terminen für Gottes großen Gerichtstag „Harmagedon“ aus biblischen Zahlen oder aus Ereignissen, und dubiosen Berechnungen, ist ihre Spezialität – und ALLE Daten waren bisher FALSCH !!!

    Interessant was der „Sklave“ selbst zu diesem Thema schreibt – er sagt das richtige, handelt er auch danach?

    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas, Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

    „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat“ (APOSTELGESCHICHTE 1:7).

    Die Apostel stellten Jesus sowohl kurz vor seinem Tod als auch nach seiner Auferstehung Fragen mit zeitlichem Bezug (Matthäus 24:3; Apostelgeschichte 1:6). Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. …erklärte er, ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat’ (Apostelg. 1:7).

    Selbst Jesus, dem einziggezeugten Sohn Jehovas, war der Zeitplan seines Vaters für den Ablauf von Ereignissen nicht immer bekannt. In seiner Prophezeiung über die letzten Tage räumte Jesus demütig ein: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Jesus war bereit, geduldig zu warten, bis ihm sein Vater den genauen Zeitpunkt offenbaren würde, wann das gegenwärtige böse System der Dinge vernichtet werden soll.
    Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.
    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas, Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

    „Seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue >Zeitabschnitte< zu erhalten“ Jesus war geduldig bereit zu warten, schreiben sie – und SELBST – akzeptieren oder erheben sie sich über Jesu Lehre? Ist dieser Sklave dann noch treu oder verständig zu nennen, der die Anereknnung seines Herrn bekommen wird?

    Und der Gipfel der Ungeheuerlichkeit ist (wie dies ein ehemaliger Kreisaufseher sagte) wenn Brüder die ihrem Herrn treu ergeben sein wollen und diese vielen falschen Zeitangaben nicht mitragen, diese dann als böse Abtrünnige auszuschließen die dann noch per Anweisung zu hassen sind – was brauchst Du lieber E.E. noch für Argumente ???

  • Manfred
    April 2, 2011

    Lieber Br. E.E.
    Du hast in einem vorangegangenem Kommentar gesagt, auch die Leitende Körperschaft ist eine obrigkeitliche Gewalt. Wenn ich mich recht entsinne steht jedoch in der Bibel, der Größte unter Euch soll Euer Diener sein. Aber Du hast Recht, die LK ist tatsächlich eine „Gewalt“. Jedenfalls führt sie sich so auf.

    Nun schreibst Du: „Ich denke, dass die L.K. aus Liebe zu Jehova und den Brüdern glaubt so handeln zu müssen, wie sie es tut.“ Zitat Ende.
    Gewalt und Liebe passt nicht zusammen, zumindest nicht bei uns Menschen. Wenn Du Dir das neue Ältestenbuch ansiehst, dann findest Du vielmehr Aussagen, die zu Gewalt passen als zur Liebe.
    Früher hat der Sklave immer gesagt, wenn Du nicht genau weißt wie Du handeln sollst, dann stelle Dir Jesus in dieser Situation vor und frage Dich wie er gehandelt hätte. Das war ein wirklich guter Gradmesser um zu sehen ob es korrekt ist was man im Begriff war zu tun.
    Doch jetzt mache es mal umgekehrt. In der Bibel steht wie Jehova mit David verfahren ist, trotz seiner großen Sünde mit Ehebruch, Mord usw. Er hat ihm vergeben.
    Nun nimm Dir das neue Ältestenbuch und lies nach, wie mit einer solchen Person zu verfahren ist, die das gleiche wie David getan hätte. Merkst Du den Unterschied? Wo ist da die Liebe und Barmherzigkeit die Jehova gezeigt hat. Da fällt einem doch gleich das Gleichniss ein von dem armen Diener, der 100 Denare seinem Mitbruder geschuldet hat. Der widerrum hat dem König 10.000 Denare geschuldet und hat sie von seinem König erlassen bekommen. Statt jetzt seinem Mitbruder die nur 100 Denare zu erlassen, lässt er ihn ins Gefängnis werfern bis er den letzten Denar zurückgezahlt hätte. Da er im Gefängnis kein Geld verdienen würde, würde er bis zu seinem Lebensende im Gefängnis bleiben müssen. Jetzt übertrag das mal in unsere Zeit:

    Der König ist Jehova, der harthärzige Diener ist die LK und der arme Diener ist das Volk der Zeugen Jehovas. Du weißt ja wie das Gleichnis ausgeht.
    Ich habe fast den Eindruck, dass Du mit Deinem Kommentaren hier wieder den Einfluss der LK festigen möchtest. Bist Du sogar in dessen Auftrag hier?
    Denn ich denke, dass alle Kommentare, die hier auf Bruderinfo gegeben wurden zeigen, dass die LK nicht mit Gottes Geist handelt sondern oft genug eigene Regeln aufgestellt und zum Worte Gottes hinzugefügt hat. Außerdem glaube ich kaum, dass Du irgendeinen, der hier mitliest wieder Richtung LK bringen kannst. Gebranntes Kind scheut das Feuer.

    Ich wünsche Dir aber von ganzem Herzen, dass Du auch den Geist hinter der LK erkennst und die ganze Situation im Worte Gottes betrachten kannst.
    Liebe Grüße Manfred

  • Der Skeptiker
    April 2, 2011

    Lieber E.E.

    es war das 1. Mal, dass ich mich mit der Organisation kritisch auseinander setzte, als ein Ältester sagte, er vertraue der Organisation derart, dass er alles was von Ihr kommt, annimmt.

    Die Organisation ist weder vollkommen, noch ist sie inspiriert. Deshalb kann ich ihr höchstens eingeschränkt vertrauen.

    Und da Du das Beispiel mit deiner Frau hernimmst (für das Dich wahrscheinlich viele Mitleserinnen sehr schätzen werden), wenn Du weißt, dass Deine Frau beim Auto gerne das Licht brennen lässt, vertraust Du ihr wenn sie sagt, sie hat es abgedreht oder wirst Du vielleicht doch einen Blick aufs Auto werfen?

    Wg. König Rutherford, Resolution, theokr. Diktatur, usw.

    Was Du hier schreibst, wenn das nur Ansatzweise stimmt, ist es eigentlich höchste Zeit, diesen Verein zu verlassen. Das sich Jehova derartiger Maßnahmen bedient, ist nur schwer mit meinem Bild von ihm zu vereinbaren.

    Ich glaube vielmehr, dass diese Vorgänge ein Beweis für den absoluten Verlust des Geistes Gottes sind. Jehova hat nie mit abgefallenen Königen in Israel gehandelt, er hat vielmehr geschaut, dass sein Volk überlebt und das die Abstammungslinie zum Messias erhalten bleibt.

    Genauso kann ich mir nicht vorstellen, dass Jehova mit so einer Organisation handelt.

    Er wird aber sehr wohl dafür sorgen, das „seine“ Anbeter ihn finden. Uns wird nur eingeredet, dass wir eine Organisation brauchen. Bestes Beispiel ist das neue Apostelgeschichte Buch, wenn es sinngemäß heißt: „Du wirst überrascht sein, wie viele Parallelen es zwischen der Christenversammlung im 1. Jahrhundert und heute gibt“. Ich habe darüber nachgedacht und war eigentlich entsetzt, wie wenig Übereinstimmung ich heute finde. Wenn es der Organisation wichtig wäre, das Beispiel aus dem 1. Jahrhundert zu übernehmen, müsste sie gem. Lukas 18:18-23 handeln:

    1. Auflösen der WTG
    2. den Versammlungen ihre Eigenständigkeit (in Glaubensfragen und finanziell) zurückgeben
    3. Druckereien, Bethelheime etc. verkaufen und das Geld gem. an Bedürftige bzw. an die Versammlungen zurückgeben
    4. keine Einbahnkommunikation
    5. sich nicht in Stadien feiern lassen sondern den Kontakt mit Brüdern und Schwestern in den Versammlungen im Gespräch suchen
    6. Druck und Verbreitung von WT, EW und NWÜ einstellen. Die Bibel in versch. Übersetzungen als einziges Lehrmittel verwenden

    Außerdem habe ich mich Jehova hingegeben und Jesu Loskaufopfer angenommen, mich aber keiner menschlichen Organisation mit Haut und Haaren verschrieben, egal welche Resolutionen es irgendwann einmal gegeben hat. Ich habe nur einen König Jesus und brauche keine pseudotheokratischen Despoten.

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Hallo Skeptiker ich verstehe deinen Namen immer besser !!!
    Eine schöne Aussage von wird auch in der Literatur des „Sklaven“ der wie du schreibst Gewalt ausübt – leider richtig – wenn er was er schreibt wenigstens veruchen würde danach zu handeln – aber wie Jesus sagte: Sie sagen es wohl aber handlen NICHT entsprechend:

    w94 1. 8. 9-14 Jehova ist vernünftig Siehe Abs. 10

    Vernünftigkeit — ein Kennzeichen der göttlichen Weisheit

    6 Der Jünger Jakobus gebrauchte ein interessantes Wort, um die Weisheit dieses höchst anpassungsfähigen Gottes zu beschreiben. Er sagte: „Die Weisheit von oben . . . [ist] vernünftig“ (Jakobus 3:17). Das hier verwendete griechische Wort (epieikés) ist schwer zu übersetzen. Manche Bibelübersetzer haben es mit „gelinde“, „milde“, „nachgiebig“ oder „gütig“ wiedergegeben. In der Neuen-Welt-Übersetzung wird es mit „vernünftig“ übersetzt, und in der Fußnote findet sich der Hinweis, daß es wörtlich „nachgiebig“, „nachsichtig“ bedeutet. Das Wort vermittelt auch den Sinn, nicht auf dem Buchstaben des Gesetzes zu bestehen, nicht ungebührlich streng oder unnachgiebig zu sein. Der Gelehrte William Barclay sagt dazu in seinem Werk Begriffe des Neuen Testaments: „Wesentlich und grundlegend an epieikeia ist, daß diese Eigenschaft auf Gott zurückgeht. Wo wären wir, wenn Gott auf seinem Recht bestünde, wenn Gott nur den unbeugsamen Maßstab des Gesetzes an uns anlegen würde? Gott selbst ist das beste Beispiel für die segensreiche Anwendung von epieikeia.“

    10 David war sich völlig bewußt, wie vernünftig Jehova in dieser Hinsicht ist. Als er mit Bathseba Ehebruch beging und dafür sorgte, daß ihr Mann umkam, hätten er und Bathseba eigentlich die Todesstrafe verdient (5. Mose 22:22; 2. Samuel 11:2-27). Wäre der Fall von strengen menschlichen Richtern behandelt worden, hätten wahrscheinlich beide das Leben verloren. Doch Jehova bewies Vernünftigkeit (epieikés), und dieses Wort beschreibt, wie W. E. Vine sagt, „jene Rücksichtnahme, die ‚die Fakten eines Falls menschlich und vernünftig abwägt‘ “ (An Expository Dictionary of Biblical Words). Zu den Umständen, die Jehovas barmherzige Entscheidung beeinflußt haben mögen, gehörten wahrscheinlich die aufrichtige Reue der Übeltäter und die Barmherzigkeit, die David bereits anderen gegenüber erwiesen hatte (1. Samuel 24:4-6; 25:32-35; 26:7-11; Matthäus 5:7; Jakobus 2:13).

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Das mit der Gewalt war von Manfred – auch sehr gut formuliert
    Ein Sorry an Skeptiker!

    lg. Matthäus

  • Anna
    April 2, 2011

    Hallo E.E.
    Schön, dass Du die Diskussion bereicherst. Leider ist der einzige Satz dem ich zustimmen kann die Tatsache, dass wir unseren Glauben an Jehova und Christus stärken müssen.
    Das können wir aber nicht durch einen Mitteilungskanal,den es nicht gibt.
    Ich erinnere mich noch an den Inernationalen Kongress 2006. Der Vorsitzende sagte, die Leitende Körperschaft hat dieses Motto extra für die Brüder zusammengestellt „Befreiung greifbar nahe!“. und dann das Traktat „Das Ende der falschen Religion ist nahe“.
    Was hat das mit hellerem Licht zu tun, wenn ich jemandem Befreiung verspreche und es nicht einhalte.
    Du wurdest ja schon gebeten die Lieblosigkeit in den Versammlungen zu erklären. Nicht die Brüder an sich sind lieblos sondern sie werden lieblos behandelt und das ist dann das Ergebnis. Sie haben Angst was falsches zu sagen. Ich habe diese Woche vor der Versammlung zu einem Bruder gesagt, dass mir manche der neuen Lieder nicht gefallen. Er meinte dann, das kannst Du doch nicht hier sagen. Viele Brüder können nicht mehr, kranke oder alte Brüder melden sich als 30-Stunden-Hipi und gehen mit letzter Kraft, dank Einwurf von Medikamenten.
    Und die Wachtturm-Studienartikel bezüglich Werke und Glauben wurden schon kommentiert. Ich kann mich dem nur anschließen.
    Du sagst, Du vertraust Deiner Frau obwohl sie (deiner Meinung nach?) nicht immer recht hat.
    Nur was würdest Du tun, wenn Deine Frau von Dir ständig mehr und immer mehr verlangt.Dir Versprechungen macht, die sich nie erfüllen. Ihr immer noch vertrauen?
    Ich vertraue jedenfalls dem Sklaven nicht mehr!

    Viel Erfolg bei Deinen biblisch begründeten Antworten
    Alles Gute Anna

  • Bruderinfo
    April 2, 2011

    Hallo lieber Alois,

    gerne möchte ich auf deinen Hinweis zu dem Artikel “ Warum wir dem Sklaven nicht vertrauen können“ eingehen.
    Ich glaube hier hast du etwas missverstanden. Mit der Aussage „Da es keine direkten Nachfolger der Apostel für unsere heutige Zeit gibt, und Erkenntnisse auch nicht mehr direkt durch den heiligen Geist geoffenbart werden wie zur Zeit der Apostel, bleibt uns nur das reine Wort Gottes um Entscheidungen zu treffen und Lehransichten zu vertreten.” sollte nicht in gesagt sein, das uns der heilige Geist Gottes in unserer Zeit nicht mehr zugänglich ist.

    Vieleicht hat der Hinweis „es bleibt uns nur das reine Wort Gottes“ zu dieser Annahme bei dir geführt.
    Keiner hier bei Bruderinfo stellt die wirksamme Kraft des heiligen Geistes für alle die Gott zu jeder Zeit darum bitten in Frage.
    Aber wir wissen alle, das der Geist Gottes auf ganz unteschiedlicher Art und Weise wirksam ist.
    Er wirkte als die Kraft Gottes bei der Schöpfung, er gibt gläubigen Menschen Kraft in schwierigen Situationen auszuharren und auf Gott zu vertrauen, er offenbarte auch zur von Gott festgesetzten Zeit Erkenntnisse und lies Männer prophetische Aussagen machen oder Visionen haben, und er befähigte einfache Menschen Wunder zu vollbringen, um nur einige Wirkungsbereiche anzuführen.
    Wir wissen auch, das Jehova Gott zu bestimmten Zeiten ausgewählte Männer und Frauen gebrauchte die in der Kraft des heiligen Geistes für sein Vorhaben wirken konnten.
    Es gab Patriarchen, Richter, Propheten, Könige und Apostel die zu ihrer Zeit den heiligen Geist in besonderer Weise erhielten.
    Doch Jesus und auch die Apostel wiesen wiederholt darauf hin, das die Zeit der Wundergaben und direkten Offenbarungen durch den Geist Gottes mit dem ableben der Apostel aufhören würden.
    Darauf bezog sich die von mir gemachte Aussage. Ich wüsste keinen Menschen zu erwähnen, der in der Verganngenheit nach der Zeit der Apostel oder in der Gegenwart für sich in Anspruch nehmen könnte, direkt von Gott geoffenbarte Erkenntnisse, Prophezeiungen oder Visionen erhalten zu haben. Weder Luther oder all die anderen Reformatoren noch Bruder Russel noch die Brüder der l. K.
    Doch leider wird von vielen religiösen Führern heute oft so getan als ob dies bei ihnen der Fall sei.

    Das bedeutet jedoch nicht, das der Geist Gottes uns nicht in allen Lebenslagen beistehen würde, wenn wir ihn im Glauben von Gott erbitten.
    Wir haben das Wort Gottes, und auch daraus wirkt der Geist Gottes auf uns. Aber wie der Apostel Paulus sagte, wird es eine Zeit geben, wo wir nur den Glauben die Hoffnung und das Vertrauen auf Gott haben, und natürlich die Liebe. Erkenntnisse bleiben in dieser Zeit immer nur Stückwerk.
    Lieber Alois, von daher muß ich deinen Vorwurf, den du mit Luk 12:10 untermauert hast entschieden zurückwiesen. Zu keiner Zeit werden wir den heiligen Geist als die Kraft Gottes verleugnen wollen, und haben es auch nicht mit der von dir zitierten Aussage getan.

    Trotzdem möchte ich dir danken für deinen Hinweis, denn er zeigt uns allen, das man sehr überlegt Argumentieren muß, um nicht falsche Gedanken oder Missverständnisse aufkommen zu lassen.
    In diesem Sinne freuen wir uns auch auf weitere Beiträge und Gedanken von dir, so das wir uns gegenseitg auch in der Erkenntnis vorranbringen können. Das Wichtigste aber bleibt unser Vertauen und unser Glaube an Jehova Gott und Jesus Christus. In seiner Liebe möchten wir bleiben und weiter Leben.
    L.G.
    Bruderinfo H.P.M.

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Bruder H.P.M

    Ja das hatte ich missverstanden, deswegen Danke ich für die auch nach meinem Verständnis völlig richtige Klarstellung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Zu dieser Aussage: >Warum kann es heute vielen Mut machen, wie Gott Abraham bewertete? Was erwartet Gott von denen, die er heute als gerecht ansieht — so wie damals bei Abraham? Das Geschenk, das sie erhalten — Freundschaft mit Gott —, unterscheidet sich von der “freien Gabe”, die die Gesalbten erhalten. Doch es ist ein Geschenk, für das sie aus tiefstem Herzen dankbar sind.”<

    …möchte ich einen Bibelvers anfügen der im Zusammenhang das bestätigt worauf es wirklich ankommt – NICHT auf eigene Leistung !

    Römer 4:
    Abraham: ein Mensch, der vor Gott bestehen kann
    1 Ich möchte das jetzt noch deutlicher machen. Wodurch konnte Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes, vor Gott bestehen? 2 Bestimmt nicht wegen seiner guten Taten! Damit hätte er zwar bei den Menschen Ruhm und Ansehen gewinnen können, nicht aber bei Gott. 3 In der Heiligen Schrift heißt es: "Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung."1 4 Es ist doch so: Wenn ich eine Arbeit leiste, habe ich Anspruch auf Lohn. Er ist kein Geschenk, sondern ich habe ihn mir verdient. 5 Aber bei Gott ist das anders. Bei ihm werde ich nichts erreichen, wenn ich mich auf meine Taten berufe. Nur wenn ich Gott vertraue, der den Gottlosen von seiner Schuld freispricht, kann ich vor ihm bestehen.

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Zu dieser Feststellung:
    >Was erwartet Gott von denen, die er heute als gerecht ansieht — so wie damals bei Abraham?<

    …ich habe leider noch nicht den Artikel vom neuesten WT zum nachschauen – doch ich würde es so interpretieren daß sie durch das Beispiel Abraham wieder auf Werke verweisen – dadurch könne man sich wie der übrige Teil der Erklärungen zeigt – Gottes Anerkennung VERDIENEN !?

    Doch was sagt die Bibel? Beachte folgende Aussagen: Gal.3:

    2 Beantwortet mir nur diese eine Frage: Wodurch habt ihr den Geist Gottes empfangen? Indem ihr die Forderungen des Gesetzes erfüllt habt oder weil ihr die Botschaft des Glaubens gehört und angenommen habt? 3 Wie könnt ihr nur so blind sein! Wollt ihr jetzt etwa aus eigener Kraft zu Ende führen, was Gottes Geist in euch begonnen hat? …. 5 Ich frage euch darum noch einmal: Warum schenkt Gott euch seinen Geist und lässt Wunder bei euch geschehen? Weil ihr das Gesetz erfüllt oder weil ihr von Christus gehört habt und an ihn glaubt?

    6 Erinnert euch einmal daran, was von Abraham gesagt wird: "Abraham glaubte Gott, und so fand er bei ihm Anerkennung."

    Bereits im Kapitel davor macht Paulus klar: Kap.2:

    16 Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus.

    Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung."

    und im Vers 21 bringt Paulus es auf den Punkt und zeigt wie sehr die LK mit ihren Erklärungen von der Bibel abweicht!

    …Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat. 21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

    Die LK will uns weiß machen durch eigene Leistungen in den Stand der Gerechtigkeit vor Gott zu gelangen. DIESE LÜGE MUSS MIT ALLEN ZUR VERFÜGUNG STEHENDEN MITTELN BEKÄMPFT WERDEN !!! WARUM?

    Weil auch Paulus sagte: Röm.10

    3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    Wer kann es sich leisten Gottes Geschenk abzulehnen ?

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Eure Quellenangabe : “Ewiges Leben in der Freiheit der Söhne Gottes” vertreten. In Bezug auf die ‘irdische Klasse’ wird gesagt: (Zitat S.396 ) …die große Volksmenge, deren Überleben der Drangsal nicht etwa Gnade Gottes, sondern Beweis für eine beachtenswerte verdienstliche Tat‘

    ….bitte überprüfen – auf der Seite 396 ist diese Aussage nicht zufinden!

    Ich war so erschüttert über diese Aussage daß ich es im Buch selbst lesen wollte – der 2. Hinweis auf Seite 387 ist korrekt – bitte um Kontrolle und event. Korrektur!

    lg. Matthäus

  • Bruderinfo
    April 2, 2011

    Hallo Matthäus,
    danke für deinen Hinweis, mir ist da ein Fehler unterlaufen. Habe dieses Zitat erst einmal entfernt, um dann die richtige Quelle angeben zu können.
    Dennoch bleibt die Aussage im Kern richtig und wird auch in neuesten Publikationen dem Sinne nach wiederholt.
    HABE DEN FEHLER BEHOBEN, noch einmal Danke Matthäus

    L.G.
    Bruderinfo
    H.P.M.

  • Lavendel
    April 2, 2011

    „Dem Knecht folgen wie Gott? Nein und abermals nein! Erweisen wir dem Schöpfer gebührenden Gehorsam wenn wir irgendwelchen Geschöpfen die GLEICHE Unterwürfigkeit zollen, so machen wir diese ja zu Götzen. „Kindlein, hütet euch vor Götzen!“, mahnt uns der 1. Johannesbrief (5,21 NWÜ), und er meint gewiß nicht Götzen aus Holz oder Stein…“ Zitat Matthäus

    Das bringt es auf den Punkt. Mein Mann und ich sind froh, daß wir das nun erkennen können. Wir waren jahrelang blind.
    Mittlerweile schlägt dieser selbst ernannte Sklave seine Mitbrüder. Er schließt diejenigen aus, die nicht genau seine Lehrmeinung vertreten, eine neuzeitliche Inquisition. Er spricht anderen einfach das Christ-Sein ab. Den großen Kirchen wird vorgeworfen, daß sie einen Klerus haben, aber was machen sie selber……?
    Eine Schwester, die nun nicht mehr in die Versammlung der ZJ geht, erzählte mir kürzlich, sie hätte häufig die Stellen aus der Bibel zitiert oder vorgelesen, wo auf Christi Stellung hingewiesen wird. Man bat sie, sich nicht mehr zu melden! Da muß man sich einmal vorstellen!

  • Walter
    April 2, 2011

    Hallo Lavendel,

    genau den selben Rat, wie die, von Dir erwähnte Schwester bekommen hat,
    habe ich auch bekommen.

    Gruß

    Walter

  • Dennis
    April 2, 2011

    Mich überrascht eigentlich nichts mehr, wenn es darum geht was „unser“ Sklave lehrt. Es spielt für ihn auch keine Rolle was ausdrücklich und unmissverständlich in der Bibel steht, wie man hier sieht.

    Der Beweis für den fehlenden Segen von Jehova und für das Verlassen auf die eigene menschliche Weisheit wird auch im WT v. 15.05.11 S. 21 unter dem Thema „Wie tief ist doch Gottes Weisheit!“ erbracht. Dort wird geanu das Gegenteil von dem gelehrt was Paulus in Römer 11 besonders ab Vers 25 sagt.

    Ironischerweise gibt Paulus, in Bezug auf seine Erklärungen über „Israel“ als Jehovas Volk, zusätzlich den Rat an die Christen in Rom

    (Römer 11:25) . . .Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den EIGENEN AUGEN FÜR VERSTÄNDIG haltet:. . .

    Es ist bezeichnend, dass in diesem WT-Artikel genau diese Verse nicht zitiert werden obwohl es fast eine Vers für Vers Betrachtung von Römer 11 ist. Der Sklave hält sich, wie man unschwer erkennen kann, „in seinen eigenen Augen für verständig“ und doch ist es nicht die Weisheit Jehovas.

    Vielleicht sollten wir uns von Paulus auch angesprochen fühlen wenn er an Timotheus schreibt:

    (1. Timotheus 6:20-21) . . .O Timọtheus, behüte, was als anvertrautes Gut bei dir hinterlegt ist, indem du dich von den leeren Reden abwendest, die verletzen, was heilig ist, und von den Widersprüchen der fälschlich so genannten „Erkenntnis“. 21 Denn indem einige eine solche [Erkenntnis] zur Schau gestellt haben, sind sie vom Glauben abgewichen.. . .

    Der Sklave veröffentlicht „leere Reden, die verletzen, was heilig ist“

    Der Sklave verstrickt sich immer mehr in „Widersprüche, der fälschlich sogenannten Erkenntnis“

    Der Sklave stellt seine „Erkenntnis zur Schau“ und „weicht“ so vom wahren Glauben immer mehr „ab“.

    Es ist traurig, aber wichtig für uns, dass wir dies mit der Hilfe des hl. Geistets erkennen können.

    Liebe Grüße an alle!
    Dennis

  • Anna
    April 2, 2011

    Lieber Dennis und alle Brüder/Schwestern, Menschen, die Jehova und Christus lieben!
    Ich habe den von Dir zitierten Wachtturm gerade nachgelesen. Aber ich finde, auf Seite 26 kommt es noch schlimmer. Zuerst wird gesagt 2. Spalte, 2. Absatz:
    „Die Apostel haben uns schön vorgelebt, wie man sich von Jesus führen läßt… (Zitat aus Markus 10:28 und dann“ Daran sieht man wirklich, wie hoch die Apostel Jesu Führung einstuften“…

    In den Erklärungen danach wird auf Jesu Verteter hingewiesen, als ob er das nötig hätte.
    Zitat: „Nachdem Jesus zum Leben im Himmel aufwerweckt worden war, wurden seine „Brüder“ dazu ernannt, an seiner Stelle zu agieren. (Einschub von mir: wie passt das damit zusammen, dass Jesus in Matt. 28:20 gesagt hat dass er bei uns ist bis zum Ende)
    Zitat weiter: Als „Gesandte an Christi Statt“ sollen sie andere dazu bewegen, mit Jehova Gott versöhnt zuz werden (2. Kor. 5:18-20″
    Dann kommt als Gradmesser unserer Unterordnung der Führung Christe unsere Reaktion auf die geistige Speise.
    Schließlich wieder der Text helleres Licht in Sprüche 4:18 und dann: Zitat: „Jesu Führung ist somit dynamisch; er sorgt dafür, dass die Versammlung in der Entwicklung nicht stillsteht, sondern sich immer weiterbewegt. Eine andere Möglichkeit, mit den Brüdern Christi zusammenzuarbeiten, ist daher: uns über Verfeinerungen im Verständnis der Bibel, die der „Treue und verständige Sklave“ veröffentlicht, zu freuen und dafür aufgeschlossen zu sein.“ Zitat Ende.

    Ich Anna, habe heute meine Bibel mit auf mein Rad genommen und in meiner Pause auf einer Wiese viel in der Bibel gelesen und bin über 4. Mose 11:16 bis 30 gestolpert. Die Begebenheit als für Moses die Last des Volkes zu schwer war. Der heilige Geist hat dann auch auf andere gewirkt, so dass ca. 70 ausgewählt wurden.
    Wir brauchen keinen Mitteilungskanal, weil wir als Anbeter Jehovas um heiligen Geist im Namen Jesu beten dürfen und diesen auch erhalten!
    Wir brauchen unsere Bibel, die Gemeinschaft mit unseren Brüdern, Freude, wir sollten als Christen das Evangelium im Rahmen unserer Möglichkeiten anderen erzählen. Ein paar Traktate würden auch genügen, es braucht nicht jeden Monat immer wieder neue Zeitschriften, Bücher usw. die teuer gedruckt werden müssen.
    Ich hab‘ festgestellt, dass man wundervolle Gespräche führen kann, wenn man die Leute selber reden lässt, von ihren Sorgen, Nöten usw. Und einfach zuhört und die Bibel UND das Herz sprechen läßt. Das ist der Trost den unsere Mitmenschen brauchen.

    Wie in dem Artikel von Bruderinfo gezeigt ist Jesu Hinweis auf den TREUEN SKLAVEN ein GLEICHNIS. Daran kann man doch nicht die Existenz einer Leitenden Körperschaft festmachen. Als ich das Paradies-Buch studiert habe wurde mir im Heimbibelstudium zumindest noch vermittelt, dass der treue und verständige Sklave alle gerade lebenden Gesalbten sind und durch die Besuche der Kreisaufseher in den Versammlungen sozusagen bei den Gesalbten eine Bestandsaufnahme gemacht wird, wo gerade der Schuh drückt und dies würde dann sozusagen an die Leitende Körperschaft weitergegeben. Inzwischen weiß ich, dass meine lieben damaligen Unterweiser im Unrecht waren, waren halt wie ich und mein verstorbener Mann auch, naiv.
    Wenn ich jetzt daher Mathäus 24:47 lese, dass ein treuer Verwalter über die ganze Habe gesetzt wird, so fällt mir der Ausspruch ein: „Wer im Geringsten treu ist ist über vieles treu.
    Dieser treue Verwalter sollte doch nichts anderes tun als bekömmliche Speise verteilen. Und übertragen auf unsere Nahrung:
    Es gibt sieben elementare Bestandteile für eine nachhaltig gesunde Ernährung, die der menschliche Körper regelmäßig zu sich nehmen muss, um geistlich und körperlich einigermaßen gesund zu bleiben.
    Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Wasser.
    Daran hat sich seit es Menschen gibt nichts geändert und deswegen kann es auch bezüglich der „Speise zur rechten Zeit“ auch kein neues Licht geben.

    Gemäß Apostelgeschichte 3:22ff und 4:11 und 12 ist nur Christus unserer Mittler zu Jehova. Es könnte sein, dass die Bauleute, die den Stein verworfen haben jetzt gerade die „Leitende Körperschaft“ ist?
    Einen ganz schönen Restsonntag-Abend und einen guten Start mit Jehova und seinem Sohn in die neue Woche wünscht
    Anna

  • Alois
    April 2, 2011

    Liebe Schwester Anna

    Danke für die treffenden Ausführungen. Zu deiner (halben) Frage:

    Es könnte sein, dass die Bauleute, die den Stein verworfen haben jetzt gerade die “Leitende Körperschaft” ist?

    Ja, eindeutig JA, die LK hat schon lange den Christus verworfen.
    Sie hat sich an die Stelle des Christus gesetzt, sie ist somit der Antichrist.

    Die anderen Religionen wollen von Christus auch nicht mehr wissen, sind aber durch die Bibel in diesem Zusammenhang gar nicht angesprochen, weil sie nicht Jehovas Volk der Endzeit sind.

    Harte Worte, aber sie entsprechen meiner Erkenntnis.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Joanna
    April 2, 2011

    Alois Du hast geschrieben „Die anderen Religionen wollen von Christus auch nicht mehr wissen, sind aber durch die Bibel in diesem Zusammenhang gar nicht angesprochen, weil sie nicht Jehovas Volk der Endzeit sind.

    Harte Worte, aber sie entsprechen meiner Erkenntnis.
    Das ist falsche Erkäntnis.“

    Christ sein ist keine Religion .
    Christ gehört seinem Herr Jesus Christus
    Römer 19,9-13
    dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst. 10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil4. 11 Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“ 12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche5, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; 13 „denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden“.
    Johannes 1,12-13
    so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
    Sehe auch Johannes 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
    Das hier und im Vers 3 benutzte Wort für von neuem geboren werden, bedeutet genau übersetzt von oben gezeugt.
    Man wird nicht anders Mitglied einer Familie, man muß hineingeboren werden. Wir werden auch nicht anders Kinder Gottes, als durch Wiedergeburt. Gott ist nun nicht mehr unser Richter, sondern unser liebender Vater. Wir genießen alle Vorrechte der Familie Gottes: seinen Schutz, seine Versorgung, seine Erziehung und Ausbildung usw. Man kann hier alles einsetzen, was ein guter Vater für seine Kinder tut. Wir dürfen auch mal Fehler machen, ohne gleich aus dem Stand der Gotteskindschaft herauszufallen. Niemand und nichts kann uns aus dieser wunderbaren neuen Beziehung zu Gott herausreißen; nicht einmal unsere Schuld, wenn wir die angebotene Vergebung immer wieder in Anspruch nehmen. (Röm.8,31-39)

    Wie aber bekommen wir die Gewißheit, daß wir nun wirklich durch die Wiedergeburt zu Gottes Kindern geworden sind?
    Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! Der Geist (Gottes) selbst gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Röm.8,14-16
    Als aber die Güte und Menschenliebe unseres Heiland – Gottes erschien, errettete er uns, nicht aus Werken die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes. Tit.3,4+5
    Es gibt Christen die wiedergboren sind , die Gottes Kinder sind die gehören nicht eine Religion die gehören Christus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joanna

  • Ulrike P.
    April 2, 2011

    Hallo Joanna!
    ZITAT:
    Christ sein ist keine Religion.
    Christ gehört seinem Herr Jesus Christus

    So sehe ich das mittlerweile auch. Ein Christ ist der, dessen Herzenseinstellung zum Vater, zum Sohn und zu seinen Mitmenschen stimmt.

    Den einzigen Unterschied den ich zwischen den anderen christlichen Religionsgemeinschaften und den Zeugen Jehovas sehe ist der, dass die erste Gruppe durch ihre falschen Lehren und Handlungsweisen Schmach auf den Namen Jesus Christus und gleichzeitig auch auf Gott den Vater bringen, während die zweite Gruppe durch ihre falsche Lehren und Handlungsweisen Schmach auf den Namen Gottes und gleichzeitig auch auf seinen Sohn bringen.

    Ich kann die Gedankengänge Alois und einiger anderer hier, was die Auslegung der Prophetien betrifft und die besondere Stellung der ZJ´s, zwar nachvollziehen und habe sogar selber einmal so gedacht, aber ich erweiterte im laufe der Jahre diesen Gedanken noch.
    Denn ich denke das sich diesen Schuh JEDE christliche Religionsgemeinschaft anziehen muss, einfach weil er ihr passt…die einen verraten den Sohn, die anderen verraten den Vater, beides ist verwerflich.
    Aber er passt auch dem Volk der Israeliten, die schließlich auch stur ihr Heil in Kampf und Vertrauen auf politische Verbündete suchen, statt bei ihrem Gott, auch sie gilt es im Auge zu behalten.

    Der große Teil der Christenheit beruft sich hauptsächlich auf den Christus und hat jedes noch so schlimme Verbrechen in seinem Namen begangen. Die Zeugen berufen sich vordergründig auf Jehova, wollen sein geistiges Volk sein, aber handeln nicht entsprechend.
    Israel ist sein buchstäbliches Volk, noch verworfen…aber das wollen sie halt nicht wahrhaben…was sie mit dem geistigem Volke Gottes gemein haben…
    Sie alle haben einen Klerus aufgebaut, dem die dumpfen Schafe gefälligst nachfolgen sollen.
    Darum kann ich zwischen ihnen allen beim besten Willen keinen Unterschied entdecken.

    Und doch finden sich in allen drei Gruppen Menschen, die sich TROTZ ihrer blinden Leiter eine reine Herzenseinstellung bewahrt haben. – Und diese wird Jehova nicht verloren geben. Er wird eine gerechte Lösung finden – ganz sicher.

    LG Ulli

  • Anna
    April 2, 2011

    Lieber Alois,
    danke für Deinen Kommentar. Ich hatte tatsächlich schon die Befürchtung, dass ich mit meinen Äußerungen (vor allem im Kommentar zum Entmutigten Bruder) zu direkt war und kurz nach der Freischaltung meines Kommentars die Web-Seite zusammengebrochen ist. So wichtig bin ich nun wirklich nicht. Bin nur ein Schaf, das Trost hier sucht. Ich finde schon auch, dass die Rolle von Jesus Christus zu wenig gewürdigt wird. Jedenfalls bin ich froh, dass die Seite wiederbelebt ist und ich habe durch Bruderinfo gerade in den letzten Tagen wirklich erbauende Erfahrungen erlebt.
    In diesem Sinne, danke an alle die sich engagieren, selbstverständlich auch an das Team von Bruderinfo für die viele mühselige Arbeit und Gute Nacht wünscht Anna

  • Dennis
    April 2, 2011

    Liebe Anna,

    deine Frage: „Es könnte sein, dass die Bauleute, die den Stein verworfen haben jetzt gerade die “Leitende Körperschaft” ist?“

    JA, sie haben Jesus bereits verworfen und tun dies fortwährend, das kann man immer deutlicher erkennen, wenn man nicht mit dem geistigen „Auge der Wahrheit“ blind ist.

    Wie in dem obigen Artikel zitiert (WT 15.06.11 S.15) hat der „Sklave“ nun vollends das Loskaufsopfer Jesu Christi für ALLE Nichtgesalbten ZJ für de facto unnötig erklärt!!!

    Man muss es mehrmals lesen um sich der Verdrehung der bibl. Wahrheit bewußt zu werden und welche Konsequenzen das hat. In dieser Deutlichkeit hat sich der Sklave meines Wissens noch nie „vorgewagt“. Die glasklare Aussage des Wortes Jehovas aus Röm. 3:21-26 lautet,

    (Römer 3:22) . . .ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für ALLE, die Glauben haben. Denn da ist KEIN UNTERSCHIED.

    Doch dies wird mit einem Federstrich im WT-Artikel für Nichtig erklärt (Abs. 19,20) und umgedeutet. Als wäre das was Paulus sagte nur für die Klasse des „Sklaven“ anwendbar, alle anderen, also 7 Millionen Zeugen, müssen sich erst durch Predigtdienstleistung (Abs. 20) die „freie Gabe“ sozusagen „verdienen“.

    Das Lösegeld Jesu ist demnach nicht ausreichend für uns, es hat nicht genügend Gewicht für die Sündenvergebung auf der Waagschale der Gerechtigkeit Jehovas, sondern muss durch eifriges predigen „aufgestockt“ werden.

    Der Widerspruch zur Bibel und selbst im WT-Artikel tritt offen zu Tage, denn im Abs. 18 wird noch Abraham erwähnt und Röm. 3:24,25 als „Liesstelle“ hervorgehoben. Die völig eindeutige und unmissverständliche Aussage des Paulus lautet ja, dass auch ER gesündigt hat und somit die „freie Gabe der Gerechtsprechung“ erhält. Doch diesen offensichtlichen Widerspruch versucht der „Sklave“ dadurch zu heilen, in dem er im folgenden Abs. einfach behauptet Abraham würde „nicht in diesem Sinne gerechtgesprochen“ sondern in einem anderen Sinne.

    (2. Timotheus 2:16-18) . . .Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen. . .

    Wie aktuell doch diese Warnung des Paulus heute ist!

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Bruder H.P.M.

    Danke für den interessanten Vortrag.

    Am Ende des Vortrags zum Punkt 3 schreibst Du:

    „Da es keine Nachfolger der Apostel für unsere heutige Zeit gibt, und Erkenntnisse auch nicht mehr direkt durch den heiligen Geist geoffenbart werden wie zur Zeit der Apostel, bleibt uns nur das reine Wort Gottes um Entscheidungen zu treffen und Lehransichten zu vertreten.“

    Ich glaube der heilige Geist wirkt schon auf uns Menschen wenn wir darum bitten, sonst hätte Jesus nicht gesagt:

    Luk. 12
    10.Und jeder, der ein Wort sagen wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; dem aber, der wider den Heiligen Geist lästert, wird nicht vergeben werden.

    Ich vermute mal Du hast es auch so gemeint wie es nachfolgend steht:

    „Da es keine Nachfolger der Apostel für unsere heutige Zeit gibt, und Erkenntnisse auch nicht mehr direkt durch Ausgießung des heiligen Geistes geoffenbart werden wie zur Zeit der Apostel, bleibt uns nur das reine Wort Gottes und der Heilige Geist um Entscheidungen zu treffen und Lehransichten zu vertreten.“

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Des Wachtturms „prophetische“ Mißdeutung führt zum Ungehorsam gegenüber dem Herrn und zur Bindung an menschliche Instanzen.

    Zu eurem Zitat >Wenn wir auch im Wachtturm immer wieder ermahnt werde: “Es ist höchst wichtig, dass wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…”, oder: “Der Wachtturm”, 01. November 1954, Seite 656< eine Aufforderung an ALLE:

    Dem Knecht folgen wie Gott? Nein und abermals nein! Erweisen wir dem Schöpfer gebührenden Gehorsam wenn wir irgendwelchen Geschöpfen die GLEICHE Unterwürfigkeit zollen, so machen wir diese ja zu Götzen. „Kindlein, hütet euch vor Götzen!“, mahnt uns der 1. Johannesbrief (5,21 NWÜ), und er meint gewiß nicht Götzen aus Holz oder Stein…

    Darum rufen ich aus brüderlicher Liebe heraus allen ZJ und Christen zu: Alle Ehre, aller gehorsam, aller Dienst gebührt dem Herrn und nicht einem „Sklaven“, der SICH SELBST als absolut setzt, sich über seine Mitknechte erhebt und von ihnen sogar verlangt, was sie dem Herrn allein schuldig sind! Wohin das führt, hat unser Herr Jesus Christus gerade in unserem Gleichnis gezeigt: „Wenn aber jener Knecht böse ist…“

    Ein Christ gehört nicht dem Geschöpf, sondern seinem Schöpfer. Nicht einem „Sklaven“, sondern seinem Herrn! Die Befreiung von dem „klugen-und-treuen-Sklaven-Mythos“ des Wachtturms, der Zeugen Jehovas in Furcht und Schrecken gegenüber den Gehorsamsforderungen der „Leitenden Körperschaft“ hielt, birgt in sich die Chance zu einem ganz neuen Anfang mit Jesus!

    „Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht!“ (Gal. 5,1). Nun gilt: „Christus ist für euch gestorben. Und er ist darum für alle gestorben, damit sie alle nicht für sich selbst leben (auch nicht für eine menschliche Körperschaft), sondern für den, der für sie gestorben ist“ (2.Kor. 5, 15).

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Nur ein Beispiel von vielen – Werden die Menschen von Sodom & Gomorra auferstehen?

    1916-1952 Ja sie werden auferstehen
    1952-1965 Nein sie werden nicht auferstehen
    1965-1988 Ja sie werden auferstehen
    1988- Nein sie werden nicht auferstehen

    und der Nachweis:

    Der Göttliche Plan der Zeitalter, Seite 105 (1916)

    Als überzeugendes Beispiel erwähnen wir die Sodomiter. Wenn wir die Wiederherstellung der Sodomiter klar und deutlich gelehrt finden, so können wir sicherlich von der Wahrheit dieser herrlichen Wiederherstellungslehre für die ganze Menschheit, von welcher der Mund aller heiligen Propheten geredet hat, ganz überzeugt sein. Warum sollten die Sodomiter nicht gerade so gut wie Israel oder einer von uns die Gelegenheit haben, Vollkommenheit und ewiges Leben zu erreichen? Jesu eigene Worte sagen uns, daß die Sodomiter in seinen Augen nicht so große Sünder waren wie die Juden, die mehr Erkenntnis hatten, trotzdem Gott Feuer vom Himmel regnen ließ und sie alle umbrachte. Damit lehrte Jesus, daß die Sodomiter noch keine volle Gelegenheit, Leben zu erlangen, gehabt haben; er sicherte sie ihnen aber zu, wenn er (Vers 24) hinzufügt: „Dem Sodomer Lande wird es erträglicher gehen am Tage des Gerichts als dir.“

    Der Wachtturm 1.8.1952, Seite 228
    Daraus würden einige argumentieren, es gebe für Sodom und gewisse jüdischen Städte ein künftiges Gericht im Tausendjahrreich. Wenn man diesen Ausdruck Jesu wörtlich nähme, würde das der Aussage des Judas widersprechen, daß Sodom bereits das ‚Gericht ewigen Feuers‘ empfangen habe.

    Der Wachturm 1.6.1988 S. 30 (Aussage zur Zeit vor 1964)
    Vor 1964 nahmen wir an, daß die Bewohner von Chorazin, Bethsaida und Kapernaum gemäß diesen Versen die ewige Vernichtung verdienten. Doch Wachtturm-Artikel, die 1964 und 1965 (deutsch 1965) erschienen, stellten klar, daß alle, die sich im Hades oder Scheol (dem allgemeinen Grab der Menschheit) befinden, in der Auferstehung hervorkommen und dann ‘gemäß ihren Taten gerichtet’ werden (Offenbarung 20:13).

    Der Wachturm 1.6.1988 S. 30 (Aussage zur Zeit ab 1965)
    In diesen Artikeln wurde folgendermaßen argumentiert: Aus Matthäus 11:23 und Lukas 10:15 gehe hervor, daß Kapernaum nicht bis zum Himmel erhöht werde, sondern es komme „zum Hades hinab“, was für die Bewohner dieser Stadt zumindest eine Erniedrigung bedeute.

    Wenn Jesus Tyrus und Sidon mit Sodom verglich, bedeute das, daß die Bewohner von Sodom ebenfalls im Scheol seien.
    Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben, S. 178-179 (1982 – die Erstausgabe)

    8 Wird es einigen Auferstandenen schwerer fallen, Gerechtigkeit zu lernen und zu praktizieren, als anderen? Jesus Christus sagte, daß dies der Falle sei. Die meisten Menschen, denen er und seine Jünger predigten, hörten nicht auf sie. Sie verwarfen Jesus als den Messias, selbst nachdem sie ihn predigen gehört und seine Wunder gesehen hatten. Als Jesus seine Jünger zum Predigen aussandte, sagte er von einer Stadt, die ihre Botschaft ablehnen würde: „Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Lande Sodom und Gomorra am ‚Gerichtstag‘ erträglicher ergehen als jener Stadt“

    9 Mit diesen Worten deutete Jesus an, daß mindestens einige der ungerechten Bewohner Sodoms und Gomorras am Gerichtstag auf der Erde sein würden.

    Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben, S. 178-179 (1989 – das revidierte)

    8 Es wird wirklich ein großartiges Vorrecht sein, während des großen Gerichtstages Jehovas zum Leben auf der Erde auferweckt zu werden. Doch wie aus der Bibel hervorgeht, ist es ein Vorrecht, dessen sich nicht alle erfreuen werden. Man denke beispielsweise an die Bewohner des alten Sodom. In der Bibel heißt es, daß die Männer von Sodom danach trachteten, mit den „Männern“, die bei Lot zu Besuch waren, Geschlechtsbeziehungen zu haben

    9 Werden solch überaus schlechte Menschen am Gerichtstag auferweckt werden? Wie aus der Heiligen Schrift hervorgeht, wird das offensichtlich nicht der Fall sein. ….. und fährt dann fort: „Ebenso werden Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, nachdem sie in gleicher Weise wie die vorhergehenden über die Maßen Hurerei begangen hatten und dem Fleisch zu unnatürlichem Gebrauch nachgegangen waren, …… daß sie die richterliche Strafe ewigen Feuers erleiden“

    10 Auch Jesus deutete an, daß die Bewohner von Sodom nicht auferweckt werden. Jesus hob hier hervor, wie verwerflich …., indem er erklärte, daß es den Bewohnern von Sodom, die für seine jüdischen Zuhörer einer Auferstehung am Gerichtstag absolut unwürdig waren, erträglicher ergehen werde.

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Ein weiteres Beispiel:

    Römer 13 wurde anfänglich richtig, dann falsch und dann wieder richtig ausgelegt. Wie kann man hier davon sprechen, daß durch die WT-Gesellschaft „geistige Speise zur rechten Zeit“ ausgeteilt worden sei?

    Wie kann man davon sprechen, daß das Licht immer heller geworden sei? Wie kann man davon sprechen, daß man Jehovas Kanal sei? Was für ein Licht schien in diesen 34 Jahren von 1929 – 1963, und von wem stammte es? *

    Außerdem zeigt sich eine weitere Tatsache:

    Das so genannte „hellere Licht“ erweckt den Eindruck, als habe man eben eine ursprünglich unrichtige Ansicht korrigiert; doch dies ist eben nur die halbe Wahrheit, weil man vorher schon einmal „korrigiert“ hatte.

    Die Lehre, dass mit Römer 13 die weltliche Obrigkeit gemeint ist, ist in den christlichen Kommentaren über die Jahrhunderte hinweg überall RICHTIG zu finden gewesen. Aber seltsamerweise verkündigt ausgerechnet die Wachtturm-Organisation, die Jehova angeblich mit der Verwaltung seiner irdischen Besitztümer beauftragt hat, von 1929-1963 eine falsche Lehre. (?)

    Römer 13 wurde gelehrt:

    Vor 1929 richtig
    1929 – 1963 * Über 3 Jahrzehnte ! – falsch
    1963 – heute richtig

  • Alois
    April 2, 2011

    Lieber Bruder Matthäus

    Vielen Dank für Deine vielen, wirklich richtigen und leidenschaftlichen Kommentare.

    In jedem gläubigen Menschen, vor allem jedem Zeugen Jehovas wirkt der Geist Gottes und der Geist Satans. Unser eigener Geist entscheidet sich für die eine Seite oder die andere Seite bei jedem Problem aufs neue.

    Da unterscheiden wir kleine Brüder uns nicht von der LK!

    Deswegen soll man sich wenn man zu einer Hochzeit geladen ist mit dem letzten Platz begnügen. Auch dieses Gleichnis hat seine prophetische Bedeutung. Denn wenn der Bräutigam kommt wird er die LK vom ersten Platz auf den letzten Platz bitten.

    Oder ganz rausschmeißen wie im Gleichnis Matth. 22

    11. Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er daselbst einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleide bekleidet war.
    12. Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid anhast? Er aber verstummte.
    13. Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, und werfet ihn hinaus in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2011

    WENN jemand behauptet, Gottes „verständiger“ Verwalter zu sein …

    … wie kann dieser dann in einem solchen Ausmaß Irrtümern erliegen und sie mit solcher Selbst- sicherheit verbreiten, was eindeutig nicht von „Verständigkeit“ zeugt und wofür sicher auch kein „wohlgetan“ angebracht ist?

    WENN jemand behauptet, Gottes „treuer“ Verwalter zu sein und für sein „Haus“ zu sorgen …
    … wie kann dieser dann so oft das, was wahr ist, gegen alle bekannten Tatsachen verdrehen, seine Fehler leugnen oder verharmlosen und die teils dramatischen Konsequenzen für andere herzlos ignorieren?

    WENN es die „letzten Tagen“ sind …
    … muß es dann nicht im besonderen Interesse Gottes sein, den Menschen eine eindeutige und von so krassen, teilweise abstoßenden und sogar Schaden verursachenden Fehlern freie Anlei- tung zu geben?

    WENN jemand vom heiligen Geist geleitet wird …
    … wie kann dieser dann so schwerwiegenden Fehleinschätzungen unterliegen?
    Liefert die Bibel auch nur ein einziges Vorbild, wo Gottes Geist Menschen in derart unvollkommener, widersprüchlicher und gefühlloser Weise „geleitet“ hat?

    „Der Mensch hat entdeckt, daß es weitaus bequemer ist, die Wahrheit zu verdrehen, als sich selbst zu läutern.“

  • Matthäus
    April 2, 2011

    Zu dieser hervorragenden Erklärung auch aus dem zitiertem Buch
    „Gottes 1000 jähriges Königreich“ über die Gerechtigkeit wie zu erlangen – eine frevelhafte Behauptung!

    Die Frage selbst: Sollen wir dem trvSk. noch vertrauen – die Antwort liefert er selbst:

    WT 15.8.76 S. 490 :
    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

    Ist das nicht eine klare Aufforderung IHNEN Nicht mehr zu vertrauen? …wie auch durch Psalm 146:3 bestätigt !!!

    Nur ein Beispiel: Die Frage ob jene von Sodom auferstehen oder nicht wurde 5 (!!!) mal ins jeweilige Gegenteil verkehrt – und nun lies nochmals das obige WT Zitat !

  • Matthäus
    April 2, 2011

    …weils dazu gehört:

    Erklärungen die „helleres Licht“ sind?
    Zum heller „werdenden Licht“ eine sonderbare Erklärung, wie Spr 4:18 zu verstehen sei!

    *** w82 15. 5. S. 28-29 Der Pfad der Gerechten wird ständig heller ***

    9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat.

    Sollte man nicht glauben, dass so etwas im WT steht !

    These – Anthithese,…Übrigens These bedeutet „unbewiesene Behauptung“ Wer stellt die Mängel und Schwächen fest, wer legt die wertvollen Punkte fest ? Wieder nur Menschen. Und: Gibt es bei einer mangelhaften, unbewiesenen Behauptung überhaupt etwas „Wertvolles“ ?

    Und was hat diese Vorgehensweise mit Gott zu tun ?

    Benützt so Gott „seinen“ Kanal ?

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