77 Comments
  • ManfredF
    Dezember 10, 2014

    Zum Thema Anbetung und Jehova im NT. Da es sehr schwierig ist, dies zu einzelnen Antworten zu schreiben, mache ich das an den Schluss und hoffe, wer sich angesprochen fühlt liest das einfach.

    Nehmen wir Joel 3 aus dem AT; (Elberfelder)
    „Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare.
    5 Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden.“
    NWÜ
    (Joel 2;31 da eine andere Aufteilung) „Sogar die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden+ und der Mond in Blut+ vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas.+ 32 Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird;“

    Jeder Zeuge würde meiner Ansicht nach absolut sicher sein, dass hier mit „anrufen“ anbeten gemeint ist. Denn wenn man den Namen Jehovas anruft sagt man ja in etwas „Herr Jehova, ich rufe Dich an“ und was ist das anderes als Anbeten.

    Wenn wir uns Römer 10 ansehen, dann wird genau dieser Vers aus Joel zitiert. Und zwar im laufe einer logisch aufgebauten Argumentationskette:

    Römer 10:
    !Sondern was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen,
    9 dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.
    10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil4.
    11 Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“
    12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche5, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen;
    13 „denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden“.

    Der Aufbau
    a) Bekenne mit deinem Mund, dass JESUS HERR ist.
    b) Glaube, dass Gott Jesus auferweckt hat damit du gerettet wird
    c) Mit dem Herzen wird geglaubt, mit dem Mund bekannt
    d) Die Bibel sagt, jeder der an ihn glaubt, wird gerettet. Mit IHN ist erkennbar Jesus gemeint.
    e) Ob Jude oder Heide, Er (Jesus) ist Herr über alle und reich für alle die ihn anrufen.
    f) Jeder, der den Namen des Herrn (Jesus) anruft wird errettet.

    Die NWÜ setzt im Vers 13 Jehova ein und unterbricht damit die logische Kette die Paulus aufbaut. Denn Paulus macht in diesem Kapital klar, dass Jesus der Herr ist, an den geglaubt werden sollte und den man anrufen sollte um gerettet zu werden, so wie in früheren Zeiten JHWH angerufen wurde. Das fiel den Juden ja so schwer, denn sie erkannten durch das was Jesus sagte und tat „machte er sich selbst zu Gott bzw. lies er erkennen, wer er war)

    Denn Paulus fährt weiter fort:

    „Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger? “

    Mit Sie sind die Juden gemeint. Paulus macht hier deutlich, Jesus muss gepredigt werden als Herr, damit die Juden das hören, dann glauben und zum Schluss anrufen können.

    Wenn in 13 Jehova gemeint ist, dann ist Vers 14 falsch, denn die Juden kannten und kennen Jehova, niemand musste ihnen von Jehova erzählen.

    Die WTG nutzt hier und an anderen Stellen die Veränderung der Bibel durch die Einsetzung von Jehova um Stellen zu „entschärfen“ die die wahre Natur von Jesus erkennen lassen.

    Betrachten wir Römer 14
    „Wer den Tag beachtet, beachtet ihn dem Herrn. Und wer isst, isst dem Herrn, denn er sagt Gott Dank; und wer nicht isst, isst dem Herrn nicht und sagt Gott Dank.
    7 Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst.
    8 Denn sei es auch, dass wir leben, wir leben dem Herrn; und sei es, dass wir sterben, wir sterben dem Herrn. Und sei es nun, dass wir leben, sei es auch, dass wir sterben, wir sind des Herrn.
    9 Denn hierzu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er herrsche sowohl über Tote als auch über Lebende.“

    Alles hier dreht sich um den Herr (Jesus). Wir leben und sterben in Jesus. DENN hierzu ist Jesus gestorben und auferstanden, damit er über die Lebenden und Toten herrsche. In diesem Text ist niemals davon die Rede, dass Herr hier = JHWH ist.

    Die NWÜ macht daraus:

    „Wer den Tag beobachtet, beobachtet ihn für Jehova*. Auch wer ißt, ißt für Jehova,*+ denn er sagt Gott Dank;+ und wer nicht ißt, ißt nicht für Jehova*+ und sagt Gott dennoch Dank.+ 7 Keiner von uns lebt ja nur im Hinblick auf sich selbst,+ und keiner stirbt nur im Hinblick auf sich selbst; 8 denn wenn wir leben, leben wir für Jehova,*+ und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova.*+ Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova.*+ 9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder zum Leben gekommen,+ damit er Herr sei sowohl über die Toten+ als auch die Lebenden.+“

    Das ist völlig unlogisch. Beachte „Ob wir leben oder sterben, gehören wir Jehova . DENN dazu ist Jesus gestorben und auferstanden, damit er Herr über die Toten und Lebenden sei……
    Das passt einfach nicht zusammen.

    Diese beiden Stellen zeigen, wie schnell der Sinn verloren geht, wenn wir Herr einfach mit Jehova austauschen. Es mag Stellen geben, da ändert das nichts, aber sehr viele, da ist es ein gewaltiger Unterschied.

    Neben dem oben genannten Römer 10 wo meiner Ansicht nach deutlich gezeigt wird, dass wir Jesus anrufen (und damit anbeten) sollen, gibt es noch eine Stelle, die normalerweise sehr deutlich ist:

    1. Johannes 5:20
    LUTHER „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“
    Auf gut deutsch „Wir sind in dem Wahrhaftigen Jesus Christus und dieser ist der wahrhaftige Gott“.
    Elberfelder ist identisch, Schlachter auch
    HFA
    „Doch wir wissen, dass der Sohn Gottes zu uns gekommen ist, damit wir durch ihn Gott kennen lernen, der die Wahrheit ist. Nun sind wir eng mit dem wahren Gott verbunden, weil wir mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sind. Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott. Er ist das ewige Leben.“
    Ohne Worte
    Einheitsübersetzung:
    Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und er hat uns Einsicht geschenkt, damit wir (Gott) den Wahren erkennen. Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und das ewige Leben.
    Das mit Er = Jesus gemeint ist, sollte man als Deutscher anhand der Sätze zweifelsfrei erkennen können.

    Gute Nachricht
    Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und hat uns die Augen geöffnet, damit wir den einzig wahren Gott erkennen. Wir sind mit dem einzig wahren Gott verbunden, so gewiss wir verbunden sind mit seinem Sohn Jesus Christus. Der ist der einzig wahre Gott, der ist das ewige Leben.

    „übersetzt“: verbunden mit Jesus Christus, der ist der einzig wahre Gott….

    King James
    And we know that the Son of God is come, and hath given us an understanding, that we may know him that is true, and we are in him that is true, even in his Son Jesus Christ. This is the true God, and eternal life.
    = in his Son Jesus Christ – this is the true God.

    Die NWÜ macht daraus
    Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist,+ und er hat uns verstandesmäßig+ befähigt,* den Wahrhaftigen zu erkennen.+ Und wir sind in Gemeinschaft+ mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre+ Gott und ewiges Leben.+

    Die WTG macht aus „wir sind in Jesus oder wir sind verbunden mit Jesus die falsche Aussage „wir sind in Gemeinschaft mit Gott durch Jesus. Das entspricht meines Wissens nach nicht dem Urtext.

    Und wenn Jesus der Wahrhaftige Gott ist, dann können und sollten wir ihn auch anbeten. Meiner Ansicht nach gibt es zwei Möglichkeiten.
    a) Man nimmt das zur Kenntnis und versucht dann die Stellen, die Jesus anders darstellen wie „Der Vater ist größer als ich“ usw. damit im Einklang zu bringen. Im Zuge der sogenannten Dreieinigkeit trennt man klar zwischen drei verschiedenen Personen die alle ein und selbe Gott sind und macht klar, dass sich Jesus auf der Erde selbst erniedrigt hat und somit solche Aussagen bringt.
    b) Man glaubt nicht, dass Jesus der Wahrhaftige Gott ist und dann muss man diese Stellen und andere Stellen allerdings auch erklären. Nur leider wüsste ich nicht, wie man so einen eindeutigen Text umdeuten will.

    Das soll jetzt keine Abhandlung über die 3E werden ich wollte nur zeigen, es gibt durchaus Stellen die andeuten, Jesus darf und sollte angebetet werden. das er es als Mensch nicht zuließ, ist auch logisch, da war er nämlich nicht mehr Gottgleich:

    Philipper 2
    der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. 7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist8, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden,

    Außerdem wollte ich „meinen Senf“ dazugeben, warum der Gebrauch von Jehova anstelle von Herr im NT dazu führt, die Bibel zu verfälschen.

    Als ich meiner Mutter, die leider schon lange tot ist, einmal begeistert Römer 10 vorlesen wollte (aus der Luther) um ihr zu zeigen warum ich ein Nachfolger Jesus geworden bin, starrte sie mich wütend an und meinte, dass ist falsch übersetzt, da steht Jehova in ihrer Bibel und sie lies mich nicht zu Wort kommen, als ich ihr den Text langsam vorlesen wollte so wie oben dargestellt. Geschockt war ich allerdings, als sie mir die Bibel aus der Hand schlug und sagte, sie wolle von dem Teufelszeug nichts mehr hören. Danach hat sie sich geweigert mit mir über die Bibel zu reden.
    Und ich kann mich noch erinnern, als ich Kind war und sie ZJ kam sie an, man sollte seine Religion anhand der Bibel prüfen und die ZJ machen das und zeigen ihr die Wahrheit… Es ist traurig, dass sie nach so viele Jahren bei den ZJ es dürften um die 30 Jahre gewesen sein, so verbittert war, dass sie nicht wollte, dass man ihr ANHAND der BIBEL Jesus zeigen will….

    Gruß Manfred F

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Hallo Matthäus,

    ich danke Dir für deine Ausführungen. Denke bitte nicht, dass ich die NWÜ oder die Auslegungen der WTG verteidigen möchte. Ich bemühe mich bei meinem Studium der Bibel strittige Stellen in vielen Übersetzungen miteinander zu vergleichen. Ich habe auch verschiedene Interlinearübersetzungen. Ich gebe dir absolut in vielen Punkten recht. Ich sehe auch, dass die NWÜ dem Lehrgebäude der WTG angepasst wurde. Deine Hinweise diesbezüglich sind in dieser Hinsicht auch hilfreich.

    Zeuge Jehovas war ich 35 Jahre lang. Die Gemeinschaft hat man mir bisher noch nicht entzogen. Ich besuche keine Zusammenkünfte mehr und wenn mich Jemand besucht spreche ich mit ihm Klartext. Ich habe bisher mit verschiedenen Ältesten über meine neu gefundenen Überzeugungen gesprochen, auch darüber, dass ich mich an diesem Forum beteilige. Gestern Abend hat mich noch ein Ältester angerufen und ich habe mit ihm über den „Flopp 1914“ gesprochen. Sie kennen meine Einstellung und trotzdem haben sie mich bisher vor kein Komitee gebeten. Ich war selber viele Jahre Ältester, habe in Rechtskomitees mitgewirkt, auch als Vorsitzender. War Pionier, Sonderpionier, Bethelmitarbeiter, Vortragsredner auf Kongressen und bei Abschlußfeiern der Schulen zur dienstamtlichen Weiterbildung, ich habe mich also all die Jahre voll eingebracht.

    Deshalb ist es für mich auch eine so hammerharte Enttäuschung, dass ich mich so sehr geirrt habe und eine falsche Sache komplett unterstützt habe.

    Ich möchte in meinem Leben nicht noch einmal einem solchen Irrtum unterliegen. Ich sehe, dass hier viele aufrichtige Erforscher der Bibel schreiben und das Niveau des Bibelverständnisses bei vielen weitaus höher ist als bei über 90% der Zeugen Jehovas. Aber dennoch gehen die Meinungen auseinander. Genauso wie es bei den Wiedergaben gewisser Texte in den verschiedenen Bibelübersetzungen der Fall ist.

    Die WTG hat Jesus in den Hintergrund gestellt. Hier habe ich bei manchen den Eindruck, dass er so sehr in den Vordergrund gerückt wird, dass der Vater in den Hintergrund gerät (damit habe ich jetzt nicht deine Ausführungen an mich gemeint, die werde ich für mich sowieso noch genauer durchdenken). Lass es mich bitte etwas überspitzt formulieren: bei einigen würde ich mich nicht wundern, wenn sie schon wieder die Kreuze an den Wänden hängen haben. Ich bin übrigens in einer römisch katholischen Familie aufgewachsen (allerdings nicht streng religiös). Mit 15 bin ich aus der Kirche ausgetreten, aber nicht weil ich mich mit den Zeugen Jehovas unterhalten habe. Das kam erst später. Ich musste erst noch durch meine „revolutionäre“ Phase des Lebens. Nein, ich bin mit 15 ausgetreten weil ich als Kind schon erkannt hatte, dass diese Kirche nicht Gott vertreten kann, (die Kinder der Reichen wurden immer bevorzugt und viele andere Unstimmigkeiten).

    Als ich dann später mit den Zeugen studierte fand ich das einleuchtend. Nun ja, dass ist Schnee von gestern.

    Ich werde mich weiter intensiv mit der Bibel beschäftigen. Auch mit deinem Kommentar an mich. Ich gebe dir recht wenn du Röm. 10:13 anführst als Beweis, dass der Text aus Joel 2:32, der sich dort ja auf den Vater JHWH bezieht, hier auf Jesus Bezug findet (mit „Herr“ ist hier Jesus gemeint). Eine andere Stelle ist Hebr. 1:10-12 (bezieht sich auf Jesus), es ist ein Zitat aus Ps. 102:1, 25-27, und bezieht sich dort auf den Vater JHWH.

    Ich habe dazu folgendes Verständnis. Der Name „Jesus“(hebräisch Jeschua) bedeutet Jah ist Rettung. In dem, indem Tetagrammaton zum Ausdruck kommen Namen (JHWH), der ja in etwa bedeutet: „Er veranlasst zu werden oder er bringt ins Dasein“, werden Gottes Vorsätze für sein Volk betont und die eigentliche Erfüllung der Bedeutung dieses Namens geschieht in und durch Gottes Sohn. In ihm und durch ihn werden alle Vorsätze Gottes mit der Menschheit erfüllt, 2.Kor. 1:20 „Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn (oder in ihm) zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen (gewiss, wahrhaftig) gesagt, Gott zur Herrlichkeit durch uns.“

    Der Vater ist sozusagen in der Person Jesu Christi gegenwärtig, deshalb wurden einige Textstellen aus den hebräischen Schriften, die sich dort auf JHWH beziehen in den christlichen Schriften auf den Sohn angewendet, auf Grund der Tatsache, dass der Vater ihm die volle Gewalt und Befugnis gegeben hatte in seinem Namen zu sprechen und zu handeln. Jesus Christus gab als Sohn in jeder Hinsicht vollkommen über die Persönlichkeit und über das Vorhaben des Vaters Aufschluss. Er ist der königliche und rechtmäßige Erbe seines Vaters. Deshalb gab JHWH ihm die Befugnis in seinem Namen zu handeln, Joh. 1:14, 18; 16:27; 17:5; Kol. 1:15; Hebr. 1:3 u.s.w.

    Soweit mein Verständnis zu diesen Versen. Wie gesagt, deinen Kommentar werde ich noch genauer durchdenken, nach dem Grundsatz aus Spr. 27:17. Braucht alles seine Zeit.

    Viele L
    Liebe Grüße an Alle von Störtebeker

    Nachtrag, ich habe eben erst den letzten Kommentar von Dir gesehen, da hatte ich das Obige schon geschrieben. Habe das von Boas u.s.w. überflogen.

    Also, Jesus zu Ehren oder ihm zu huldigen, mit ihm zu sprechen, ihn um etwas zu bitten, mich bei ihm zu bedanken, oder wie es der Text in Röm. 10:13 sagt: den Namen des Herrn (Jesus) anzurufen, damit habe ich eigentlich kein Problem mehr. Als Zeuge Jehovas hatte ich das natürlich. Als Katholik wußte überhaupt nicht wer Jesus oder JHWH ist.

    Nur „ANBETUNG“ ist für mich immer noch etwas Anderes. Da halte ich dann doch an Matth. 4:10. Und wie ich schon hier begründet habe ist für mich Jesus Christus auch nicht derselbe wie JHWH, sodas Jesus mit der Textstelle in Matth. 4:10 sich selbst gemeint haben könnte. Nach meinem Verständnis hat Jesus diese „ANBETUNG“ nie eingefordert.

  • Matthäus an Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Hallo lieber Störtebeker!

    Ich möchte dir auch danken für deine ausführliche Antwort.
    Deine kurze Biographie ist interessant und deckt sich in vielen Belangen mit meiner, aber das wäre vielleicht eher ein Thema auf privater Ebene. Vielleicht nur soviel was einmal mehr zeigt wie diese Organisation und ihre Handlanger nach persönlichen oder Vorgaben der „Oberen“ nach Belieben vorgehen. Ich wurde genau wegen 1914 ausgeschlossen weil ich nach 50 Jahren der Zugehörigkeit zu den ZJ, aus guten und sorgfältig geprüften Fakten, diese Lehre nicht mehr länger vertreten konnte.

    Zum Thema anbeten ist hier und auch auf der Prophetieseite schon so viel geschrieben worden dass es müssig wäre erneut etwas zu schreiben. Aber ich habe für jeden volles Verständnis, die Jahrzehnte der Indoktrination durch die WTG hinterlässt bei jedem andere Spuren. So braucht auch jeder mehr oder weniger Zeit sich von dieser Beeinflussung frei zu machen. Bei mir gibt nach 8 Jahren der Trennung immer noch viele Denkprozesse die nicht einfach ausgeblendet werden können. Aber vielleicht magst du mir ja privat schreiben – ich würde mich freuen: zeugejesus@gmail.com

    LG. Matthäus

  • Hubert
    Dezember 10, 2014

    Aus der Runde Aller hier jetzt nun ganz liebe Grüße
    und liebe Segenswünsche von mir an Dich,

    lieber “Störtebeker”,

    mit Dir haben wir nun erfreulicherweise hier als echte Verstärkung einen weiteren erfahrenen und sorgfältigen Mitdenker und Mitarbeiter unseres Herrn Jesu und unseres himmlischen Vaters,

    und ich bin mit Dir und anderen hier gemäß dem Wort Gottes
    in der Bibel einer Meinung,

    dass Gottes Sohn u.a. gemäß seinen Rat an alle Christenversammlungen,

    vgl. Offb. 1:11-20 und Offb. 2:1-28 und Offb. 3:1-22
    auch nach seiner Auferstehung bis heute ebenso wie die
    4 lebenden Geschöpfe (vgl. Offb. 4:6-11) und die 24 Ältesten
    (vgl. Offb. 4:9-11,

    stets die exklusive Verherrlichung, Verehrung und Anbetung
    seines allmächtigen Vaters, des lebendigen und allein wahren Gottes JHWH,

    des souveränen Schöpfers des Himmels und der Erde,
    vorlebt, fördert, lehrt und gebietet und niemals auf sich ziehen möchte.

    Gemäß Hebr. 1:3, NWÜ 1986, hält seither des Vaters erfolgreicher
    und bevollmächtigter Sohn Jeshua

    “….ALLE DINGE DURCH DAS WORT SEINER MACHT AUFRECHT…”.

    Dazu an Dich und die ganze BI-Runde eine Frage, die sich mir
    in Verbindung mit dieser Vollmacht Jesu stellt:

    Hatte vorher, also bis ca. 31 u.Z. nicht JHWH,
    der Allmächtige, selber, bis zum Obsiegen seines Sohnes
    alle SEINE VON IHM SELBER erschaffenen Dinge im Himmel
    und auf der Erde nur deshalb nicht zum Einsturz gebracht,

    weil sie in Seiner Überzeugung auf den zukünftigen Erfolg
    seines Sohnes hin, also des letzten Adams, für seinen Sohn,

    und nach weiteren erfolgreichen 1000 Jahren/Milleniumsjahren
    Jesu, wieder für IHN, also für JHWH selber, den Vater und Schöpfer, aufrechterhalten waren?

    Viel Freude mit unserem himmlischen Vater,
    den Rätseln seines Wortes, der Herrlichkeit
    seines Namens und mit seinem Sohn,
    unseren lebendigen und
    gesundheitsfördernden Herrn,
    der dort ist, wo man sich in seinem
    herrlichen Namen versammelt,

    Mitarbeiter Hubsi
    am 29.12.2014
    _________________________________________________________________

  • Matthäus an Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Hallo Störtebeker,

    die Frage zum warum, wurde aber von dir nur oberflächlich beantwortet. Mir geht es um die Frage ob die ersten Christen an Jesus sich wandten, ihn angerufen haben?

    Das wird in GW mehr als nur einmal erwähnt, sollte also ausser Frage stehen.
    WIE haben sie ihn angerufen, oder besser wie rufst du ihn an?

    Deshalb der Hinweis auf Apg. 7 von Stephanus, er hat zu Jesus gefleht (in der Fussnote in der NWÜ steht dann beten), was hat er dabei gemacht? Hat er hierbei Jesus gehuldigt – nein, das macht keinen Sinn, in seiner Todesstunde wollte er seinen Geist dem Herrn Jesus anvertrauen. Ist dieses Anrufen nicht ein klarer Hinweis dass er in diesem Fall zu Jesus gebetet hat?

    Hast du auch nur einmal erlebt dass bei der Lehre der ZJ diese Form erklärt wird, oder wie es in 1. Kor. 1:2 steht dass die Christen Jesus angerufen haben, wie haben sie das gemacht und wie soll das unser Vorbild sein?

    Das wahre Problem sind die vielen Fußnoten in der NWÜ

    Die NWÜ mit Studienverweisen, hat ca. 11.000 Fußnoten.

    Aber der Fußnoten-Apparat ist in vielen Fällen nur ein Alibi. Und das funktioniert so: In der Übersetzung wird entweder nicht wörtlich oder falsch übersetzt, und in der Fußnote wird dem Leser die richtige Variante offengelegt. Das ist so in Johannes 17:3, Jakobus 1:17, Apostelgeschichte 2:42,46 und vielen anderen Versen. Dadurch kann sich die WTG immer rechtfertigen mit der Begründung, in der Fußnote würde ja die korrekte Lesart vorgeschlagen.

    Warum zieht sie in ihrer Übersetzung nicht die richtige Lesart vor?

    Warum dieses Verwirrspiel?

    Mit dieser Vorgehensweise wird klar, dass die Übersetzer
    ganz genau die kritischen Passagen kennen. Somit sind die Übersetzungsfehler in der
    NWÜ kein Produkt menschlicher Unvollkommenheit, sondern bewusst einkalkuliert.

    Auch das ist für mich eine Form dessen das Menschen auf schlaue Weise in die Irre geführt werden.
    Und findest du es nicht auch bemerkenswert dass in der NWÜ immer dort wo JHWH im Zusammenhang von proskyneo die Rede ist, das Wort anbeten übersetzt wird und immer wenn im Zusammenhang von jesus diese gleiche frische Wort verwendet wird, das Wort huldigen oder verbeugen verwendet wird.

    Im Fall von Stephanus wurde definitiv nicht gehuldigt sondern eine Bitte an Jesus gerichtet, wann hast du das letzte mal eine Bitte (Gebet) an Jesus gerichtet oder ihn angerufen?

    Ich möchte hier keineswegs es so darstellen dass ich das Monopol für das einzige Verständnis haben, es ist und bleibt jedem seine eigene Verantwortung, vor ein paar Jahren wäre es für mich undenkbar gewesen zum Herrn Jesus zu rufen. Doch seit ich Röm. 10:13 (im Zusammenhang *!) verstanden habe, habe ich erkannt das die Rettung damit zusammenhängt. Und das ist nicht meine Auslegung sondern die steht genauso in der Hl. Schrift.

    Liebe Grüsse Matthäus

    * Das ist nämlich das Wort vom Glauben, das wir verkünden. 9 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr!“, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. 10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung. 11 So heißt es schon in der Heiligen Schrift: „Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher.“ 12 Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Gott ist ein und derselbe Herr, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. 13 „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet.“

  • Matthäus an Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Solltest du in dieser Sache noch etwas genauer nachforschen wollen, es hab ein Monatsthema hier bei BI: „Die NWÜ wirklich die beste Übersetzung?“ daraus habe ich diese Zeilen kopiert:

    Jesus Christus
    “Wenn um etwas ihr bitten werdet mich in – meinem Namen, ich werde es tun.” Johannes 14:14 – IGD

    “Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.” Johannes 14:14 – NWÜ

    Der allgemein anerkannte griechische Urtext nach der Nestle-Aland-Ausgabe hat im Text das Wort “mich”, dieses Wort wird in der NWÜ einfach nicht mit übersetzt. Bemerkenswert ist die eigene Interlinear-Übersetzung der WTG. Der Text wird darin korrekt Wort für Wort übersetzt, aber diese korrekte Wiedergabe fließt nicht in die endgültige Übersetzung ein. Noch interessanter ist die Fußnote zu diesem Vers in der NWÜ mit Studienverweisen. Der wahre Grund für das Weglassen des Wortes “mich” liegt darin, dass die WTG jede Verehrung Jesu Christi seit 1954 ablehnt (vorher war dies erlaubt, viele Zeugen Jehovas wissen dies nicht).

    Die WTG wertet dies als Götzendienst.

    Dafür kann man sogar exkommuniziert werden. (Einmal beten reicht schon). Deswegen ist es für sie undenkbar, an Jesus Christus Bitten zu stellen und noch undenkbarer, dass Jesus Christus dazu aufgefordert hat. Diejenigen, die Jesus Christus anbeten, verweisen vor allem auf diese Verse Johannes 14:13,14; Matthäus 2:2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20;28:9,17; Lukas 24:52,53; Johannes 9:38; Hebräer 1:6; Offenbarung 5:8. Dem ersten Text Johannes 14:13 und vor allem dem Vers 14 hat die WTG die Beweiskraft absichtlich genommen. Auch die anderen Verse sind zum Teil unter die Zensur gefallen.

    “Und sie, fußfällig angebetet habend ihn, kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude” Lukas 24:52 – IDG

    “Und sie huldigten ihm und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück” Lukas 24:52 – NWÜ

    Der Urtext sagt “angebetet“, die WTG formuliert dies um in “huldigten“. Das griechische Wort, das dahinter steckt, ist “proskyneo”. Die Übersetzung der WTG ist nicht verkehrt, das muss man betonen. Die Wiedergabe des Wortes liegt nicht außerhalb der Grenzen der möglichen Bedeutungen. Aber trotzdem ist diese Wiedergabe tendenziös. Warum?

    Überall, wo das griechische Wort in Verbindung mit dem “Vater”, also mit Gott steht, dort gibt es die NWÜ stets mit “anbeten” wieder. Überall, wo es um Jesus Christus geht, wird dieses griechische Wort mit “huldigen” wiedergegeben. Man hat also die Bedeutung des griechischen Wortes nicht einheitlich, sondern unter Berücksichtigung des eigenen Lehrgebäudes wiedergegeben. Gott den Vater darf man “anbeten”, Jesus aber nur “huldigen”. Nachfolgend die Bibelstellen, in denen das griechische Wort “proskyneo” in Verbindung mit dem Vater und dem Sohn steht.

    Gott:
    Matthäus 4:10; Johannes 4:21-24; 1. Korinther 14:25; Offenbarung 4:10; 5:14; 7:11; 11:16; 19:10; 22:9, in der NWÜ durchwegs mit “anbeten” übersetzt.

    Jesus Christus:
    Matthäus 2:2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20; 28:9,17; Johannes 9:38: Hebräer 1:6, in der NWÜ durchwegs mit “huldigen” übersetzt.

    Hier geht es nicht um die Frage, ob man das griechische Wort “proskyneo” mit “huldigen” wiedergeben darf oder nicht, sondern um die Frage, warum es in Verbindung mit Gott mit “anbeten” übersetzt, aber und in Verbindung mit Jesus Christus immer mit “huldigen” wiedergegeben wird.

  • Matthäus an Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Habe gerade auf der Prophetieseite einen sehr schönen Kommentar von Boas zu diesem Thema gelesen:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6821

    Echt lesenswert, wenn man von den Reaktionen eines Ede absieht der unter allen Umständen versucht dem Herrn Jesus nicht die Ehre zu erweisen die ihm gebührt, dabei merkt er nicht einmal dass er damit auch dem Vater nicht die Ehre erweist die ihm zusteht.

    LG. Matthäus

  • prodomo
    Dezember 10, 2014

    Zitat Störtebeker, http://www.bruderinfo.de/?p=1988&cpage=1#comment-156454:

    „Die Texte die immer wieder im Zusammenhang mit diesem Thema genannt werden wie Offb. 5:14, Apg. 7:59, Hebr. 1:6 u.s.w. sind mir gut bekannt. Ich weiss auch, dass in der NWÜ von 1963, die ich selbst auch habe, steht „Und alle Engel Gottes sollen ihn (Jesus) anbeten,“ Hebr 1:6.
    Nur wenn man dasselbe Wort (proskinèo) das dort mit „anbeten“ übersetzt wurde, mit „huldigen“übersetzt, ist es auch richtig.

    Es gibt auch genügend Bibelübersetzungen die dieses Wort an dieser Stelle nicht mit „anbeten“ übersetzen. The New English Bible sagt „pay him homage“, d.h. huldigt ihm, die Gute Nachricht sagt „Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen“. Es gibt natürlich auch viele Übersetzungen die es mit „anbeten“ wiedergeben.“

    Ergänzend nochmals Zitat von Psalm 91:11 :

    „(Psalm 91:11) 11 Denn seinen Engeln wird er deinetwegen Befehl geben, Dich auf all deinen Wegen zu behüten. NW“

    In hebräer 1:6 wird der zitiert, der den Erstgeborenen wieder in die Menschheit einführt – keine Frage, hier ist von Gott Vater, jehova, die Rede.
    ER sagte: “ Alle ENGEL sollen ihm huldigen!“….von Menschen ist hier interessanterweise nicht die Rede, ich denke das spricht für sich..

    HEW

  • Matthäus an Prodomo
    Dezember 10, 2014

    …noch eine Frage zu Hebr. 1:6

    Warum steht in der NWÜ Studienbibel in der Fussnote:

    *zu 6: …oder sollen IHN anbeten!

    Warum schreibt man das in die Fussnote, der gleiche Vorgang in Apg. 7:59 als Stephanus in seiner Todesstunde zum Herrn Jesus flehte – auch dort in der Fussnote … „oder bete!“

    W A R U M ???

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Hallo Matthäus,

    Du fragst WARUM???

    Die Antwort ist doch ganz einfach. Weil diese Wiedergabe eben auch möglich ist. Das ist doch hier schon reichlich erörtert worden und wird von mir, jedenfalls nicht angezweifelt. In diesem Vers ist die Übersetzung der WTG korrekt. Wenn sie im fließenden Text „anbeten“ übersetzt hätten, und in der Fußnote „huldigen“, wäre es auch korrekt gewesen.

    Ich denke, dass jeder Einzelne von uns das Recht hat zu entscheiden, was das für ihn persönlich bedeutet. Wer von uns hat das Recht festzulegen wie ein Text der so oder so wiedergegeben werden kann, von einem Menschen angewendet werden muss? Hier mache ich dann 3 ???.

    Ich verstehe das was ich hier mache so: Wir sollten einander helfen die Bibel richtig zu verstehen.
    Wir sollten bemüht sein uns gegenseitig im Glauben, in der Hoffnung und im Vertrauen zu unserem himmlischen Vater und zu seinem Sohn, unserem Mittler, der sein Leben für uns gab zu stärken.

    Aber keiner von uns hat das Monopol darauf das allein richtige Verständnis der Schrift zu haben.

    Das Monopol darauf hat doch schon die Führung der WTG. Aber wir sind doch nicht wie die, oder?

    Viele liebe Grüße an alle von Störtebeker

  • prodomo
    Dezember 10, 2014

    grrrr…….
    keine Frage was hier zu beachten ist:

    „(Johannes 12:28-30) 28 Vater, verherrliche deinen Namen.“ Darum kam eine Stimme vom Himmel: „Ich habe [ihn] verherrlicht und will [ihn] wieder verherrlichen.“ 29 Daher sagte die Volksmenge, die dabeistand und es hörte, es habe gedonnert. Andere begannen zu sagen: „Ein Engel hat zu ihm geredet.“ 30 Als Antwort sagte Jesus: „Diese Stimme ist nicht um meinetwillen, sondern um euretwillen geschehen. NWÜ“

    Jesus, der Herr, zeigt auch an dieser Stelle – Johannes 12 – wessen Name geehrt werden soll. Dies zeigt nicht nur das Vater-unser……..

    Keine Frage, wen wir anbeten sollten, Jesus selbst betete stets zu seinem Vater – z. B. Johannes 17.

    Paulus zitierte daher Joel 2:32, als er in Römer 10 schrieb:

    „(Römer 10:11-15) 11 Denn die Schrift sagt: „Keiner, der seinen Glauben auf ihn setzt, wird enttäuscht werden.“ 12 Denn da ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn da ist derselbe Herr über alle, der reich ist gegenüber allen, die ihn anrufen. 13 Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“. 14 Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? So wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!“NWÜ “

    JEHOVA’s Name soll angerufen werden.

  • Matthäus an Prodomo
    Dezember 10, 2014

    …und warum steht im 1. Brief an die Korinther das:

    2 an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die Geheiligten in Christus Jesus, an die berufenen Heiligen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen

    Wie haben sie IHN angerufen? Erklär uns doch das mal, aber bitte keine Zitate aus der WTG Literatur!

    LG. Matthäus

  • Manfred an Prodomo
    Dezember 10, 2014

    Hallo Prodomo,

    Du zitierst aus der NWÜ. Die ist leider, sagen wir mal dem Lehrgebäude der LK der ZJ angepasst worden. Weißt Du wenn eine Lehre bei den ZJ nicht zur Bibel passt, dann wird nicht die Lehre geändert, sondern die Bibel also das Gesetz Gottes. Steht ja auch so in Daniel 7:

    25 Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und wird die Heiligen des Höchsten aufreiben; und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden in seine Hand gegeben werden für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

    Daher mal Röm.11:4-16 aus der Elberf.:
    Glaubensgerechtigkeit nur durch Jesus Christus
    4 Denn das Endziel3 des Gesetzes ist Christus, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit. 5 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: „Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.“ 6 Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: „Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?“, das ist: Christus herabführen; 7 oder: „Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?“, das ist: Christus aus den Toten heraufführen. 8 Sondern was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, 9 dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst. 10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil4. 11 Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn (Jesus) glaubt, wird nicht zuschanden werden.“ 12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche5, denn er (Jesus) ist Herr über alle, und er (Jesus) ist reich für alle, die ihn (Jesus) anrufen; 13 „denn jeder, der den Namen des Herrn (Jesus) anrufen wird, wird gerettet werden“.

    Das Heil ist auch für Israel, aber ein Teil Israels ist verstockt
    14 Wie sollen sie nun den (Jesus) anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den (Jesus) glauben, von dem (Jesus) sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger? 15 Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die Gutes verkündigen6!“ 16 Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: „Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?“

    Ich habe in Klammern Jesus hinzugefügt, denn es geht in den ganzen Versen immer nur um ihn. Nun mal zwei Sätze aus diesem Text hintereinander gelesen:

    Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, 9 dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen

    13 „denn jeder, der den Namen des Herrn (Jesus) anrufen wird, wird gerettet werden“.

    Im Vers 9 wird eindeutig gesagt, dass man Jesus als seinen Herrn bekennen soll und im Vers 13 steht dann, dass der gerettet wird, der den Namen des Herrn also Jesus anrufen wird, wird gerettet werden.

    Ein Zeuge Jehovas kennt Jesus nicht richtig, vor allem aber wird er nicht als Herr anerkannt, sondern dient nur als Gebetsvermittler zum Vater. Wer aber den Sohn links liegen lässt, hat auch den Vater nicht. Jesus ist der Grundeckstein eines Glaubensgebäudes. Wenn dieser Stein fehlt oder nicht an die richtige Stelle gesetzt wurde, dann hat das Gebäude keinen festen Stand. Jesus ist der Stein des Anstosses.

    Finde zuerst zu Jesus, dann findest Du auch den Vater. Andersherum funktioniert das nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Markus@prodomo
    Dezember 10, 2014

    Deine Ausführungen gefallen mir sehr gut, danke für deinen auferbauenden Kommentar. Auch ich habe schon vor einiger Zeit zu diesem Thema Stellung bezogen und selbstverständlich steht einzig und allein dem Allmächtigen Jehova Gott die Anbetung zu. Selbst Jesus wies uns immer wieder darauf hin und von daher sollten wir es auch alle befolgen.

    LG Markus

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Tag Prodomo,
    den Herrn zu erkennen kann dauern. Verwirf die Argumente anderer Schwestern und Brueder nicht und pruefe. In der Schrift. Wieder und wieder, dann argumentiere gemaess Schrift. Machst Du ja auch. Verwirf die einfachen Gedanken der Schrift in Hinblick auf Jesus nicht einfach gemaess arianischer Theologie.
    Vielleicht hilft es ein bisschen, aber, ist nur eine Empfehlung.
    Tommy

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Lieber Bird,

    ich glaube auch nicht, dass der Name JHWH ein Name wie Paul Hannes ist, ganz im Gegenteil, du hast mich nur nicht verstanden.

    Du, und einige hier habt das Bedürfnis Jesus anzubeten. Ich habe das Bedürfnis ihn als meinen Gott anzubeten nicht. Das heißt aber für mich nicht, dass ich mich nicht an ihn wenden und zu ihm sprechen dürfte.

    Ich denke und hoffe,das mag dazu genügen
    Grüße von Störtebeker

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Ja Manfred,

    ich habe wirklich die ganze Zeit auf Deine Reaktion gewartet.

    Nun ist sie ja auch da. Hat doch wieder alles seine Ordnung.

    Grüße Störtbeber

  • Manfred an Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Lieber Störtebeker,

    vielen Dank das Du an mich gedacht hast. Ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

    Liebe Grüße Manfred

  • Bird
    Dezember 10, 2014

    Gebetsanrede im Alten Testament

    Die Gläubigen des Alten Testaments kannten den einen, wahren Gott (5. Mo 5,4) und wandten sich daher in allen Lebenslagen an Ihn. Dabei offenbarte Er sich ihnen in unterschiedlichem Ausmaß: als Gott (Elohim), der Schöpfer; als Allmächtiger (El Shaddai); als Ewiger oder Herr (Jahwe) usw. Aber es war immer derselbe Gott – niemand wusste zurzeit des Alten Testaments etwas Konkretes über den Herrn Jesus, den Sohn Gottes, und betete daher auch nicht zu Ihm. Ebenso wenig war Gott als Vater des einzelnen Gläubigen bekannt, sondern nur als Gott seines irdischen Volkes, zu dem Er in einer Beziehung stand (was besonders im Ausdruck Herr/Jahwe deutlich wird).
    Offenbarung des Vaters und des Sohnes

    Durch das Kommen des Herrn Jesus, des Sohnes Gottes, auf diese Erde, traten großartige Änderungen ein: Gott wurde offenbart als Vater – zunächst als Vater des Sohnes, dann als Vater, der in den Himmeln ist (im Matthäusevangelium), aber dann auch als Vater der Gläubigen (Joh 20,17); die Kinder Gottes sind heute in einer persönlichen Beziehung zu Gott als zu ihrem Vater. Aber zugleich wurde auch der Sohn Gottes selbst offenbart als eine Person, an den die Jünger sich zu seinen Lebzeiten stets wenden konnten.

    Beten zum Vater – im Namen des Sohnes

    Doch der Herr Jesus bereitete die Jünger auf seinen Weggang vor und sagte Ihnen, dass sie dann direkt zum Vater beten können würden, und zwar im Namen des Sohnes (Joh 16,23.26.27). Das bedeutet offenbar zweierlei:
    Als erlöste Menschen konnten sie und können wir nun ohne jede Furcht zu Gott als Vater beten – Christus ist der Garant für diesen Zugang zum Vater (Eph 2,18);
    Bitten im Namen des Herrn Jesus beinhaltet Gebetsinhalte, die seinem Willen entsprechen und deshalb auch erhört werden (Joh 14,14).
    Nach der Himmelfahrt des Herrn Jesus beteten die ersten Christen zunächst wie bisher zu Gott als solchem (Apg 4,24), aber sie begannen auch bald, direkt zum Herrn Jesus zu beten (z.B. Stephanus in Apg 7,59). Gebete zum Vater werden uns dann besonders in den Briefen der Apostel mitgeteilt (z.B. in Eph 1, 3 und 3, 14, aber auch in vielen Briefeinleitungen).
    So drückt das Gebet zum Vater besonders unsere enge Beziehung als Kinder Gottes zu Gott, unserem Vater, aus, die wir pflegen und nicht vernachlässigen sollten. Welcher Vater freut sich nicht über das Reden seiner Kinder?

    Gebete zum Herrn Jesus

    Der jung bekehrte Christ betet sicher in aller Regel zunächst einmal vorrangig zu seinem Retter und Herrn Jesus Christus, und das darf ohne Einschränkungen im ganzen Leben so bleiben. Das war auch bei dem Apostel Paulus nicht anders, und es gibt keinerlei Einschränkungen in dieser Hinsicht.
    Wer die Briefe und auch die Apostelgeschichte durchgeht, wird feststellen, dass Gebete zum Herrn Jesus besonders folgende Themen beinhalten:
    Nachfolge und Dienst (Apg 22,10);
    Werk des Herrn, Missionsarbeit (Mt 9,38; 1. Kor 15,58; 2. Thes 3,1);
    Erwartung seines Kommens (Off 22,20);
    Dank für die Errettung (Lk 17,16 – zugleich zu Gott, vgl. V. 15 und dem Vater, Kol 1,12.13);
    Lob, Anbetung (Off 5,9).

    Gebete zu Gott, dem Vater

    Wie bereits erwähnt, drückt die Gemeinschaft mit Gott als Vater unsere Beziehung zu Ihm aus. Auch wird Gott manchmal als Schöpfer angesprochen, der für das Wohl der Menschen besorgt ist. Beides schlägt sich in gewissen Themenschwerpunkten nieder, zum Beispiel:
    Dank für die Gabe des Sohnes (2. Kor 9,15);
    Dank für das Essen (1. Tim 4,4.5);
    Bekenntnis von Sünden (1. Joh 1,9);
    Beten für das Volk Gottes (Röm 15,5.13.33; Kol 4,3);
    Bitten um Hilfe in inneren und äußeren Problemen (Heb 4,14–16; 1. Pet 4,19);
    Anbetung (Joh 4,23.24).
    Viele Aufforderungen zum Gebet in den Briefen enthalten keine konkreten Hinweise, an wen wir die Bitten richten sollen, deshalb brauchen und sollen wir nicht (zu) schematisch werden. Man erkennt, dass es zwar einzelne klare Zuordnungen gibt, aber keine strenge „Zuständigkeitsverteilung“. Jedenfalls können wir ja nicht gut dem Herrn Jesus dafür danken, dass wir seine Kinder sind, oder dem Vater, dass Er für uns gestorben ist … Es gibt Überschneidungen zwischen beiden Bereichen; der Vater und der Sohn sind zwar zwei verschiedene Personen, aber doch dieselbe Gottheit. Grundsätzlich wird sicher jedes Gebet „ankommen“, nur ist es auf der anderen Seite sicher nützlich, wenn wir unsere Bitten entsprechend an die „richtigen“ Personen der Gottheit richten (natürlich nicht an den Heiligen Geist, denn wir beten ja gerade durch Ihn, in seiner Kraft, zum Vater und zum Sohn; daher finden wir auch kein einziges Beispiel für ein Gebet zum Heiligen Geist in der Schrift und auch keinen Hinweis, dass wir es tun sollten).
    Die einzigartige Möglichkeit, zu Gott und zum Herrn Jesus zu beten, sollten wir so oft wie eben möglich nutzen – die Ergebnisse sind es in jedem Fall wert:
    Gebetserhörungen führen zu Dankbarkeit (Kol 4,2);
    Der Friede Gottes erfüllt unser Inneres (Phil 4,7).

    LG
    Bird

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Störtebeker an Alle,

    ich gehe mit den Meisten hier absolut einig, dass die Rolle Jesu in der WTG falsch dargestellt wird. Dass sich die LK sozusagen auf den Stuhl Jesu gesetzt hat, wie sich die Pharisäer seinerzeit auf den Stuhl des Moses gesetzt hatten (Matth. 23:2).

    Aber ich gehe nicht damit einig, dass es in der Bibel einschlägige Texte und Beweise dafür gibt, dass wir Jesus anbeten sollten.

    Ich für mich persönlich (und das ist meine persönliche Meinung), denke dass wir zu ihm sprechen dürfen (nicht im Sinne von Anbeten), ich denke, dass es für mich recht und billig ist, ihm dafür zu danken, dass er sein Leben als ein Lösegeld für mich, (ja auch für mich kleines Sünderlein), hingegeben hat.

    @ Alois, ich stimme dem Kommentar von Dir vom 14. 12. 14 um 17.03 zu wo du schriebst: „Ich habe noch keinen Text gefunden in dem steht, dass man Jesus anbeten soll, nur dass man ihn ehren soll wie den Vater das ist klar.“

    @ Bird, zu deinem Kommentar am 16. 12. 14 um 19.24 möchte ich nur meine Meinung zu dem Punkt: „Gebete zum Herrn Jesus“ äußern. Die Aussage von Dir: „Jeder jung bekehrte Christ betet in aller Regel zunächst einmal vorrangig zu seinem Retter und Herrn Jesus Christus…“ ist für mich völlig unverständlich. In der Bibel steht nichts davon, dass die neu bekehrten Christen vorrangig zu ihrem Herrn und Retter Jesus Christus beteten. Auch sind die von dir angeführten Bibeltexte für mich keine Beweise dafür, dass wir Jesus anbeten sollten.

    Die ganze Bibel ist übervoll von Texten die sagen, dass wir den Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs sowie Daniels, Davids… und vor allem den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus anbeten sollen. Diese paar Texte, die du da erwähnst: Apg. 22:10, Matth. 9:38, 1. Kor. 15:58, 2. Thess. 3:1, Offb. 22:20, Luk. 17:16 u. auch als vgl. V. 15, sowie Kol. 1:12,13 u. Offb. 5:9 sind doch überhaupt kein Beleg dafür, dass wir Jesus anbeten sollten.

    Lieber Bird, auch Dein Kommentar an Pro vom 14. 12. 14 war und ist mir absolut schleierhaft.

    Unter Punkt 2. erwähntest du, wenn wir Jesus nicht anbeteten hätte uns die WTG noch immer zu sehr unter ihrer Kontrolle. Und du schlussfolgerst dann, als Jesus in Matth. 4:10 (und er zitiert ja hier 5. Mos. 6:18), sagte: „Du sollst Gott deinen Herrn anbeten,“ könnte er ja auch sich selbst gemeint haben weil er ja schließlich auch Herr ist; es tut mir leid aber diese Art von Argumentation finde ich dann doch von sehr weit hergeholt. Ich frage mich, warum muss man bei diesen einfachen, klaren und logischen Aussagen, die in diesem Fall auch noch ein Zitat aus 5. Mose sind, zu solchen Mitteln greifen. Ich verstehe nicht was der Vater eines solchen Gedankens ist.

    Allerdings stimme ich dem Schlussgedanken, mit der Dankbarkeit und dem Frieden Gottes, in deinem Kommentar zu wenn wir ihn auf Gebete zum Vater beziehen. Beide von Dir genannten Texte, sowohl Kol. 4:2 und auch Phil. 4:7 beziehen sich auf Gebete, die sich an den Vater richten, das zeigt der Kontext.

    Auch dem Kommentar von Alois vom 14. 12. 14 um 16.52 zu dem obigen Kommentar von dir stimme ich voll zu.

    @ Sosipater, Dein Kommentar vom 17. 12. 14 um 16.27 an Alois war eigentlich der Auslöser für mich diesen Kommentar zu schreiben, weil mir diese Gedanken so wichtig sind. Du schriebst: „Auch in der Offenbarung wird Jesus vielfach angebetet und geehrt.“ Geehrt ist richtig. Aber für angebetet gibt es meiner Meinung nach keinen Beweis.

    Mit den verschiedenen angeführten Aussagen, die Bibel und damit auch Jesus selbst lehrt, dass wir ihn anbeten sollen kann ich nicht einig gehen. Ich denke die dafür angeführten Beweise sind nicht stichhaltig genug.

    Wohingegen die Aussagen der Bibel, dass wir den Gott und Vater Jesu und eben auch unseren Gott und Vater anbeten sollten, für mich hingegen unanfechtbar sind. Aber ich denke diesen letzten Satz könntet ihr wohl Alle unterschreiben.

    Liebe Grüße an Euch alle von Störtebeker

  • Gerd
    Dezember 10, 2014

    Nachdruck durch Wiederholung – Auszug was ich bereits postete:

    …*** w84 15. 12. 7 Weihnachten – Warum gefährlich? ***

    Außerdem hat das Weihnachtsfest dazu beigetragen, daß man Jesus anstelle seines Vaters, Jehova Gott, anbetet. Das ist eine weitere Form des Götzendienstes, da der verherrlichte Herr Jesus Christus „der Anfang der Schöpfung Gottes“ ist (Offenbarung 3:14; siehe auch Römer 1:25).

    Demnach waren die Astrologen „Götzendiener“. Aber nicht nur sie, denn der „herausragende Bibelforscher“, wie C.T. Russell im WT vom 15. März 2000 (mit großer Abbildung auf S. 12) genannt wurde, hat, gemeinsam mit seinen damaligen Mitstreitern, zu Jesus gebetet! Der Gründer der einzigen wahren Organisation Gottes auf Erden demnach ein Götzendiener !?

    Jesus verdient Huldigung

    Mit dieser Überschrift fährt der Artikel in der Zeitschrift der Wachtturm-Gesellschaft Erwachet! vom 8. 4. 00 fort und stellt die Frage: „Verdient Jesus solche Huldigung? Ganz bestimmt! Der Apostel Paulus erklärt in seinem Brief an die Hebräer, als ´Erbe aller Dinge´ habe sich Jesus ´zur Rechten der Majestät in den Höhen gesetzt´ (Hebr 1:2-4). Daher ist es passend, daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters“ Phil 2:10, 11.“

    Meine Frage an aktive Zeugen Jehovas und an die Aussteiger, wenn gemäß angeführtem Artikel „Jesus Huldigung verdient“, w i e wird das praktiziert? Die gleiche EW-Ausgabe wies auf der letzten Seite auf das Gedächtnismahl am 19. April 2000 hin. Wurde während dieser Abendmahlsfeier, bei der vier Gebete gesprochen werden, zumindest einmal Jesus „huldigend“ gedankt?

    Soll ich nun die Neue-Welt-Übersetzung aus dem Jahr 1963 (die aus dem Originaltext übersetzt wurde, steht ganz vorne) verheizen? Seht was im Vers 6 steht. Soeben gescannt: Setzt vorne in der Adresszeile noch das hinzu: http:

    //s17.photobucket.com/user/Gerdy1/media/Jesusanbeten_zpsa3bd9ec6.jpg.html

    Daneben habe ich vor Jahren schon mit Bleistift auf eine Parallele in Off.5 hingewiesen, ich zitiere aus der Elberfelder:

    12 die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung.
    13 Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
    14 Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

    Keiner wird zur Anbetung gezwungen, aber w i e huldigt (proskinéo) ihr Jesus?

  • Matthäus
    Dezember 10, 2014

    Was ich nicht verstehe, dieses Thema ist schon ausführlich diskutiert worden, es gab einmal einen guten Monatsartikel dazu. Warum wird selbst in der NWÜ in einigen Fällen wo von „Jesus huldigen“ (z.B. Apg. 7 als Stefanus den Herrn Jedus anrief) in der Fußnote gesagt: „oder anbeten“?

    Aber selbst von den Engeln wird vom Vater erwartet dass sie Jesus anbeten, dann dürften oder sollen wir es nicht dürfen?

    Hebr.1: 2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. 3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe 4 und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name.
    Der Sohn höher als die Engel
    5 Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum (2.Samuel 7,14): »Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein«? 6 Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er (Psalm 97,7): »Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.«

    « 13 Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt (Psalm 110,1): »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache«?

  • Matthäus
    Dezember 10, 2014

    Auch hier wird darauf eingegangen:

    http://www.bruderinfo.de/?p=821

    …zeigt auf wie die NWÜ tendenziös übersetzt ist, im Falle Jesus wird immer huldigen übersetzt und im Fall JHWH immer anbeten – WARUM?

    Beten ist bitten und warum darf ich meinen Herrn und Gott (Ewigvater) nicht etwas bitten? Darf ich meinen Vater oder Mutter etwas bitten? Also was ist daran verwerflich Jesus etwas zu bitten? …sagte er nicht was immer ihr MICH bittet ….!?

  • Bird an Störtebecker
    Dezember 10, 2014

    Lieber Störtebecker!

    Dieser Artikel mit den Jungen Christen kommt von Bibelstudium.de

    Ich kann mir schon vorstellen, das jemand der Christus kürzlich kennengelernt hat ausschließlich ihn zuerst im Gebet anspricht!

    Mann muss halt einmal klarstellen was heißt Anbetung!! Ich bin nicht der Meinung das beten mit Anbeten unbedingt auf gleicher Stelle steht.

    Wegen der WTG, das tut mir leid, es war unglücklich formuliert. Was ich meine ist das wenn jemand und davon gibt es einige, überhaupt nicht mit Jesus sprechen ganz sicher noch gefangen im Zeugen denken sind!
    Nirgendwo in der Bibel steht das man zu Jesus nicht beten darf. Wie Gerd es sagt, gibt es aber etliche Stellen die auch zeigen das Jesus angebetet werden kann!

    Ich persönlich, glaube das JHWH also der Gott Abrahams bereits Jesus war. Darum finde ich auch das Jesus Anbetung gebührt! Die Juden hatten genauso wie die anderen keinen direkten Zugang zum Vater. Wäre das so gewesen das sie den hatten oder noch haben dann hätte Jesus nicht kommen brauchen.
    Außerdem sind die parallelen von JHWH zu Jesus genial.

    Ich hoffe du versteht mich besser

    LG
    Bird

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Zumal Bird,

    wir nur zum Vater kommen durch Jesus. Nur durch ihn, ohne ihn anzusprechen, koennte man auch folgern, brauchen wir es erst gar nicht versuchen. Vielleicht.
    Tommy

  • walter
    Dezember 10, 2014

    Hallo Störtebeker,

    ich verfolge mit großem Interesse die Kommentare, wo es um die Stellung Jesu geht.Deshalb möchte ich auf Deinen Kommentar antworten.

    Was bedeutet es für mich den Namen des Vaters anzurufen und was bedeutet es für mich den Namen des Sohnes anzurufen ?

    Für mich steht ohne Zweifel fest, daß Jehova der Vater Jesu Christi ist, der Allerhöchste, dem Anbetung gebührt.
    Als Zeuge Jehovas ist man es gewohnt, Jehova näher kommen zu wollen. Mit Jesus hat man eher gewisse „Berührungsängste“ wenn man hört, man soll ihm näher kommen. Oder wenn man die ganzen Argumente und Bibelstellen gezeigt bekommt,daß eben doch in der Bibel steht, daß Jesus Anbetung entgegengebracht werden soll.

    In Johannes 9, ich glaube dieser Text ist noch nicht erwähnt worden, wird von einem Blindgeborenen berichtet, der von Jesus
    geheilt wurde. Als der geheilte Mann begriffen hatte, daß es Jesus war, der ihn sehend gemacht hatte, fiel er nieder „und huldigte.“

    Im theologischen Begriffslexikon zum NT vom Brockhausverlag heißt es dazu: „dieses für „huldigen“ gebrauchte griechische Wort
    ist geradezu die Konkretisierung des Glaubens: Glauben heißt Jesus anbeten,ihn als Herrn anerkennen,ihm als König zu huldigen.“

    Natürlich ist die Anbetung Jesus nicht die Anbetung des Allerhöchsten. Aber wenn ich die Bibelstellen unvoreingenommen auf mich wirken lasse, verdient Jesus ebenfalls Anbetung.

    Die Frage, die sich in diesem Zusammnehang für mich stellt, ist auch wieweit kann ich eigentlich zu Jehova, dem Allerhöchsten,
    ein Verhältnis aufbauen ?
    Wenn ich das AT lese, konnte kein Mensch Jehova sehen und leben. Es war mit Lebensgefahr verbunden, sich Jehova zu nähern.
    Wenn Menschen damals, anscheinend mit Jehova gesprochen haben, waren es immer Boten, Engel, oder vielleicht Jesus selber in seiner vormenschlichen Existenz.
    Als Lot, von den drei Engeln Besuch bekam, redete er den einen Engel mit Jehova an.
    Obwohl es niemals Jehova selber gewesen sein konnte.

    Kann ich heute ein direktes Verhältnis zu Jehova haben ? Darf ich den Namen Jehovas überhaupt in diesem inflationären Umfang gebrauchen, wie es oft in den Reihen der Zeugen Jehovas gebraucht wird ?
    Ist es überhaupt möglich, daß der Allerhöchste mein “ Freund“ sein kann ?

    Warum ist Jesus überhaupt auf die Erde gekommen und hat sich uns Menschen gezeigt ?
    Wieso werden wir aufgefordet „Jesus so zu ehren, wie wir den Vater ehren“ ?

    Jesus ist der „einziggezeugte Sohn Gottes“. Er ist aus Gott geboren.
    D.h. Jesus hat die gleichen „genetischen“ Eigenschaften wie sein Vater Jehova. In Jesus können wir Jehova sehen.
    „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Das ist kein Lehrpunkt für oder gegen die Dreieinigkeit, sondern eine Einladung
    den Höchsten zu erkennen.
    Jehova ist viel zu groß für uns winzigen Menschen, um ihn überhaupt fassen zu können.
    Von Jesus können wir uns ein „Bild“ machen und in ihm Jehova sehen.

    Wenn wir Jesus ehren, ehren wir Jehova.
    Deshalb bin ich auch der Überzeugung, daß ein Anrufen des Vaters, nur über ein Anrufen des Sohnes möglich ist.

    Wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, lernen wir ihn lieben.
    Jesus sagt: „Wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden…“.
    Nicht umgekehrt.
    Wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, sind wir angetan von seiner Liebe,
    Barmherzigkeit, von seinem Opfer….
    Dann geht es uns wie dem blinden Mann, der von Jesus sehend gemacht wurde.
    Dankend fiel er vor ihm nieder.

    Diese Dankbarkeit sollte uns veranlassen, den Fußstapfen dieses Jusus, so gut wir können nachzufolgen und seine Eigenschaften zu erlernen.
    So ehren wir Jehova.
    Anders geht es nicht.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Matthäus
    Dezember 10, 2014

    Sehr gute Schlussfolgerungen!

    Die meisten ZJ sind in dieser Frage so von der Indoktrination der WTG beeinflusst, dass sie es nicht wagen
    selbst zu denken und Entscheidungen zu treffen. Ihr Gewissen ist fremdbestimmt.
    Die LK predigt sich lieber selbst und stiehlt damit dem Herrn die Autorität und Ehre die sie für sich beanspruchen. Eine Huldigung zu verlangen das wäre zu offensichtlich da geht man den Weg „dem großen Bruder“ dies abzusprechen um selbst wieder im Mittelpunkt zu stehen. So sehe ich das!

    LG. Matthäus

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Ja Walter,
    zumal Jesus das genaue Abbild des Vaters ist. „….so lange bin ich bei Euch und Du fragst mich den Vater zu sehen?….“ oder so aehnlich.
    Tommy

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Hallo Walter,

    danke Dir und Bird und auch den anderen, die sich auf meinen Kommentar bezogen haben. Ich gehe ja hier mit vielen oder sogar sehr vielen Überlegungen hinsichtlich des Verständnisses der Bibel einig. Auch mit vielen von Dir Walter, besonders auch mit den abschließenden Worten deines Kommentars an mich.

    Die Texte die immer wieder im Zusammenhang mit diesem Thema genannt werden wie Offb. 5:14, Apg. 7:59, Hebr. 1:6 u.s.w. sind mir gut bekannt. Ich weiss auch, dass in der NWÜ von 1963, die ich selbst auch habe, steht „Und alle Engel Gottes sollen ihn (Jesus) anbeten,“ Hebr 1:6.

    Nur wenn man dasselbe Wort (proskinèo) das dort mit „anbeten“ übersetzt wurde, mit „huldigen“
    übersetzt, ist es auch richtig. Es gibt auch genügend Bibelübersetzungen die dieses Wort an dieser Stelle nicht mit „anbeten“ übersetzen. The New English Bible sagt „pay him homage“, d.h. huldigt ihm, die Gute Nachricht sagt „Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen“. Es gibt natürlich auch viele Übersetzungen die es mit „anbeten“ wiedergeben.

    Ich denke, wie jeder Einzelne von uns Jesus huldigt (oder anbetet, wenn er es den so verstehen will), ist immer eine Sache zwischen dem Betreffenden und Jesus selbst.

    Ebenso ist das Verhältnis eines jeden Menschen und seinem Gott, (für mich ist das der Gott und Vater meines Herrn Jesus Christus, mein Schöpfer, derjenige der meine Existenz verursacht hat), einzigartig.

    Wie das Verhältnis des Einzelnen zu Jesus, oder auch zu dem Gott und Vater Jesu ist kann kein Anderer für ihn festlegen.

    Auch ist es für mich nicht so, dass wenn ich jemanden um etwas bitte oder ihm für etwas danke, es mit anbeten gleichzusetzen ist. Jesus meinte doch z.B. in Matth. 7:9 nicht, dass der Sohn, seinen menschlichen Vater anbeten würde, wenn er diesen um Brot bittet.

    Wenn Jesus mich durch ein Wunder buchstäblich von einer Querschnittlähmung geheilt hätte, wäre ich in dem Augenblick wahrscheinlich auch auf die Knie gegangen um ihm dafür zu danken und zu huldigen. Aber das wäre für mich noch nicht dasselbe wie Anbetung.

    Gerd schrieb: „Keiner wird zur Anbetung gezwungen, aber wie huldigt (proskinèo) ihr Jesus?

    Ich denke, dass das eine ganz persönliche Sache ist.

    Lieber Bird, dass JHWH bereits Jesus war glaube ich nicht. Wenn Jesus JHWH wäre, wüerde es so sein, dass JHWH sich selbst „salbt“ und zum predigen „aussendet“, gemäß Luk. 4 16-21, Jes. 61:1,2. Es würde bedeuten, dass JHWH zu sich selbst „spricht“ und sagt, er solle sich zu seiner eigenen Rechten „setzen“, gemäß Matth. 22:41-45, Ps. 110:1, Apg. 2:34. Das macht für mich keinen Sinn.

    Trotzdem danke dafür, dass Ihr mich ertragt
    viele liebe Grüße an Euch alle von Störtebeker

  • Bird an Störtebecker
    Dezember 10, 2014

    Lieber Störtebecker,

    zum Themen JHWH muss ich ausholen! Hier vielleicht eine Erklärung wie ich auf das komme! Ich meine das der Vater ebenfalls JHWH heißen könnte.
    Zumindest ist interressant, das Jehova einige male direkt gesehen wurde! Das kann dann aber nicht der Vater sein, denn der Vater wurde nie gesehen. Auch hat Jesus seinen Vater nie mit Jehova angesprochen.
    Die Juden wussten nichts von einem Vater und seinen Sohn. Sie hatten nur ihren Gott. Aber hier einmal Text die mich persönlich zum nachdenken gebracht haben. Es sind die parallelen zu Jesus!

    Wie gesagt, das sind allein meine Ansichten! Mir gibt es im Moment sehr viel darüber nachzudenken und zu forschen, da dadurch für mich vieles klar wird!

    Ich zitiere aus der Elberfelder, da hier im AT JHWH verwendet wird und im Neuen Testament KYRIOS FÜR Jesus. Siehe Römer 10:10-14
    Christian, es geht um die parallelen JHWH-JESUS. Jesus ist der Weg die Wahrheit und das Leben. Er ist der Mittler zum Vater. Der Weg zum Vater wurde erst durch Jesus möglich. Wie hätten dann die Juden Zugang ohne Jesus gehabt? Genau das war auch net möglich. Sie hatten auch keinen Kontakt zum Vater. Lies dir mal die Begebenheit durch als Jehova mit Abraham sprach. Da steht nichts von einem Engel. Es heißt er sprach wie ein Freund von Angesicht zu Angesicht. Das der Vater ebenso JHWH heissen könnte steht auch in der Bibel. Da steht Jehova lies es von Jehova herniederregnen. Auch David spricht davon.
    So genug gesprochen hier einige Parallelen und Texte die nur auf Jesus zutreffen. Es ist für mich faszinierend auf diese Weise meinen Herrn genauer kennen zu lernen denn so kann ich den Sohn so wie den Vater ehren.
    Damit macht auch der Text, ALLE werden erkennen müssen das ich Jehova bin. Wer ist ich?? Ich würde sagen, es werden alle Erkennen müssen das ich Jesus Jehova bin!

    Siehe Sacharia 12:10

    Sacharja 12:10 ELB71 dieser Text wird in der NWÜ verändert und in der FN Korrigiert. JHWH haben sie nicht durchstochen!!! Siehe auch OFFB 1:7-8

    Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

    ALLMACHT
    1. Mose 17:1 ELB71

    Und Abram war 99 Jahre alt, da erschien Jehova dem Abram und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige; wandle vor meinem Angesicht und sei vollkommen.

    Offenbarung 1:7-8 ELB71 das ist Jesus der war der ist und der kommt. Er der durchstochen wurde

    Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

    DER FELS

    Psalm 18:2-3 ELB71
    Jehova ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf ihn werde ich trauen, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste. Ich werde Jehova anrufen, der zu loben ist, und ich werde gerettet werden von meinen Feinden.

    1. Korinther 10:4 ELB71
    und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, welcher nachfolgte. (Der Fels aber war der Christus.)

    HORN DES HEILS
    PSalm 18-1-3 von oben
    Lukas 1:68-69 ELB71

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, daß er besucht und Erlösung geschafft hat seinem Volke, und uns ein Horn des Heils aufgerichtet hat in dem Hause Davids, seines Knechtes

    HIRTE

    Jesaja 40:10-11 ELB71 übrigens das ganze Kapitel 40-43 spricht von Jesus. Er ist ja laut dem NT auch der Schöpfer. Alles ist für und durch ihn gemacht. Johannes und Thesalonicher!

    Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, Jehova, kommt mit Kraft, und sein Arm übt Herrschaft für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirt, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Busen tragen, die Säugenden wird er sanft leiten.

    Johannes 10:2-3, 8, 14-15 ELB71
    Wer aber durch die Tür eingeht, ist Hirte der Schafe. Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. Alle, die irgend vor mir gekommen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.

    KÖNIG DER HERRLICHKEIT

    Psalm 24:7-10 ELB71
    Erhebet, ihr Tore, eure Häupter, und erhebet euch, ewige Pforten, daß einziehe der König der Herrlichkeit! Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Jehova, stark und mächtig! Jehova, mächtig im Kampf! Erhebet, ihr Tore, eure Häupter, und erhebet euch, ewige Pforten, daß einziehe der König der Herrlichkeit! Wer ist er, dieser König der Herrlichkeit? Jehova der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit! (Sela.)

    1. Korinther 2:8 ELB71
    welche keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat (denn wenn sie dieselbe erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben),

    LICHT

    Psalm 27:1 ELB71
    Jehova ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Jehova ist meines Lebens Stärke, vor wem sollte ich erschrecken?
    Jesaja 60:19 ELB71

    Nicht wird ferner die Sonne dir zum Licht sein bei Tage, noch zur Helle der Mond dir scheinen; sondern Jehova wird dir zum ewigen Licht sein, und dein Gott zu deinem Schmuck.

    Johannes 1:1-5, 9-12 ELB71
    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt. Das war das wahrhaftige Licht, welches, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Er war in der Welt, und die Welt ward durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,

    Johannes 8:12-13 ELB71
    Wiederum nun redete Jesus zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. Da sprachen die Pharisäer zu ihm: Du zeugst von dir selbst; dein Zeugnis ist nicht wahr.

    Offenbarung 21:23 ELB71
    Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, auf daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm.

    RETTER

    Jesaja 12:2, 5 ELB71 Achte darauf, das die Juden noch immer JHWH als Retter sehen. Doch haben sie Jesus nicht erkannt. Johannes Kap 1 . er kam in das seine doch die seinigen (Juden) erkannten ihn (ihren Gott JHWH) nicht. Das ist ihr Problem. Doch sie werden ihn beim zweiten Kommen erkennen. Den den sie durchstochen haben.

    Siehe, Gott ist mein Heil, ich vertraue, und fürchte mich nicht; denn Jah, Jehova, ist meine Stärke und mein Gesang, und er ist mir zum Heil geworden. – Besinget Jehova, denn Herrliches hat er getan; solches werde kund auf der ganzen Erde!

    Apostelgeschichte 4:10-12 ELB71
    so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, daß in dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, daß durch ihn dieser gesund vor euch steht. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

    HERR DER HERREN

    Psalm 136:3 ELB71
    Preiset den Herrn der Herren! denn seine Güte währt ewiglich;

    Offenbarung 19:16 ELB71
    Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

    RICHTER (Nur Jesus Richtet. Der Vater richtet niemanden)

    Jesaja 33:22 ELB71
    Denn Jehova ist unser Richter, Jehova unser Feldherr, Jehova unser König; er wird uns retten. –

    Johannes 5:22 ELB71
    Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,

    DER ERSTE UND LETZTE

    Jesaja 41:4 ELB71
    Wer hat es gewirkt und getan? Der die Geschlechter ruft von Anbeginn. Ich, Jehova, bin der Erste, und bei den Letzten bin ich derselbe.

    Jesaja 48:12 ELB71
    Höre auf mich, Jakob, und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte.

    Offenbarung 1:8 ELB71 Achtung NWÜ setzt Jehova ein. Wer kommt? Wer wurde durchstochen??
    Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

    Offenbarung 22:12-13, 20-21 ELB71 wieder falsch in der NWÜ. Der letzte Satz in der OFFB sagt ja wer kommt!

    Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. -Amen; komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesu Christi sei mit allen Heiligen!

    EINZIGER RETTER

    Jesaja 45:21-22 ELB71
    Tut kund und bringet herbei; ja, beraten mögen sie sich miteinander! Wer hat dieses von alters her hören lassen, vorlängst es verkündet? Nicht ich, Jehova? und es ist sonst kein Gott außer mir; ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer mir! Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde! denn ich bin Gott, und keiner sonst.

    Jesaja 60:16 ELB71 wer ist unser Heiland? Es ist Jesus der kam
    Und du wirst saugen die Milch der Nationen, und saugen an der Brust der Könige; und du wirst erkennen, daß ich, Jehova, dein Heiland bin, und ich, der Mächtige Jakobs, dein Erlöser.

    Titus 2:13 ELB71 die NWÜ fügt „und des“ ein. In ihrer Wort für Wort Übersetzung fehlt es auch. Damit sprechen sie Jesus das Gott sein ab!!!

    indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus,

    Titus 3:6 ELB71
    welchen er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesum Christum, unseren Heiland,

    GEBER DES WASSERS

    Jesaja 44:3 ELB71
    Denn ich werde Wasser gießen auf das Durstige, und Bäche auf das Trockene; ich werde meinen Geist ausgießen auf deinen Samen, und meinen Segen auf deine Sprößlinge.

    Jesaja 55:1 ELB71
    He! ihr Durstigen alle, kommet zu den Wassern; und die ihr kein Geld habt, kommet, kaufet ein und esset! Ja, kommet, kaufet ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch!

    Johannes 7:36-39 ELB71
    Was ist das für ein Wort, das er sprach: Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und: Wo ich bin, könnt ihr nicht hinkommen? – An dem letzten, dem großen Tage des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte er von dem Geiste, welchen die an ihn Glaubenden empfangen sollten; denn der Geist war noch nicht, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.

    KÖNIG VON ISRAEL

    Jesaja 44:6 ELB71
    So spricht Jehova, der König Israels und sein Erlöser, Jehova der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

    Johannes 1:49 ELB71
    Nathanael antwortete und sprach zu ihm : Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israels.

    Johannes 19:14, 16 ELB71
    Es war aber Rüsttag des Passah; es war um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! Dann nun überlieferte er ihn denselben, auf daß er gekreuzigt würde. Sie aber nahmen Jesum hin und führten ihn fort.

    EINZIGER SCHÖPFER

    Jesaja 44:26 ELB71
    der das Wort seines Knechtes bestätigt und den Bescheid seiner Boten vollführt; der von Jerusalem spricht: Es soll bewohnt werden! und von den Städten Judas: Sie sollen aufgebaut werden, und ich will seine Trümmer wieder aufrichten!

    Jesaja 48:13 ELB71
    Auch hat meine Hand die Erde gegründet, und meine Rechte die Himmel ausgespannt; ich rufe ihnen zu: allesamt stehen sie da.

    Johannes 1:3 ELB71
    Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist.

    Kolosser 1:16-18 ELB71
    Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, welcher der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, auf daß er in allem den Vorrang habe;

    Hebräer 1:8-10 ELB71 wieder ein Text der verändert wurde
    „Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches; du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehaßt; darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl über deine Genossen“. Und: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände;

    EINZIGER GERECHTER GOTT

    Jesaja 45:21 ELB71
    Tut kund und bringet herbei; ja, beraten mögen sie sich miteinander! Wer hat dieses von alters her hören lassen, vorlängst es verkündet? Nicht ich, Jehova? und es ist sonst kein Gott außer mir; ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer mir!

    Apostelgeschichte 7:52 ELB71

    Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, welche die Ankunft des Gerechten zuvor verkündigten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,

    ERLÖSER

    Jesaja 54:5 ELB71
    Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann, -Jehova der Heerscharen ist sein Name-und der Heilige Israels ist dein Erlöser: er wird der Gott der ganzen Erde genannt werden.

    Jesaja 60:16 ELB71
    Und du wirst saugen die Milch der Nationen, und saugen an der Brust der Könige; und du wirst erkennen, daß ich, Jehova, dein Heiland bin, und ich, der Mächtige Jakobs, dein Erlöser.

    Galater 3:12 ELB71
    Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: „Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben“.

    Offenbarung 5:9 ELB71
    Und sie singen ein neues Lied: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch dein Blut, aus jedem Stamm und Sprache und Volk und Nation,

    Epheser 1:7 ELB71
    in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade,

    Als ich die Psalmen 90-106 las wurde mir richtig klar wer Jesus ist. Denn der Vater hatte nie ein Erbe bekomme . Der Vater ist über Jesus.

    Was bedeutet Gottseligkeit?

    1. Timotheus 3:15-16 ELB71 wem gehört die Versammlung? Jesus er ist das Haupt und der Lebendige Gott der Eckstein und die Grundfeste!!

    wenn ich aber zögere, auf daß du wissest, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

    Ich wünsche Dir und euch den Segen vom Vater und Jesus durch den Heiligen Geist!

    LG
    Bird

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Lieber Bird,

    ich glaube, dass das alles nicht auf deinem Geist gewachsen ist. Es ist für mich irgentwie suspekt. Liest sich wie abgekupfert.

    Ich verstehe auch garnicht den Satz, dass der Vater ebenfalls JHWH heißen könnte. Für mich heißt JHWH (vieleicht Jehova, oder Jahwe oder whatever) immer nur der Vater oder was, oder wer? Ich verstehe deine Gedankengänge nicht.

    Aber wenn dich das glücklich macht…

    Meine an dich gerichteten Argumente, dass sich Jesus nicht zu seiner eigenen Rechten setzen kann u.s.w. entkräftet das von dir gepostete jedenfalls nicht

    Tut mir leid.
    Grüße von Störtebeker

  • Manfred an Bird
    Dezember 10, 2014

    Lieber Brd. Bird,

    Du bist mit Deiner Ansicht nicht alleine. Ich glaube das genauso wie Du. Auf der Prophetieseite habe ich auch einen Kommentar geschrieben, der in diese Richtung geht. Da hatte ich allerdings noch nicht Deinen gelesen. Es war völlig unabhängig davon. Wenn er freigeschaltet ist findet man ihn unter diesem Link:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1459#comment-6710

    Liebe Grüße Manfred

  • Bird an Störtebecker
    Dezember 10, 2014

    Lieber Störtebecker,

    ich verstehe nicht was du damit meinst das das abgekupfert ist.

    Das Jesus zur Rechten seines Vaters sitzt, hat nichts mit dem Namen des Vaters zu tun.
    Außerdem kann ich mir kaum Vorstellen das JHWH ein Name wie Paul Hannes oder so etwas ist!
    Wenn der Vater alles dem Sohn über geben hat, dann sicher nicht erst mit seinem Tod! Der Vater ist ALLWISSEND! Er wusste seit der Erschaffung wie alles Ausgeht!
    Wenn der Vater bereits nach dem Sündenfall alles Jesus übergab, dann war auch Jesus am handeln! Jesus sagt doch, die seinigen haben ihn nicht erkannt!
    Die Texte habe ich einzeln aus der Bibel rauskopiert. Sie entstanden aus keiner Internetseite!
    Übrigens, Jesus kam im Namen seines Vaters!
    In Sacharia 12:10 steht das sie ihn den sie durchstochen haben erkennen werden! Das sind Worte JHWH’s

    LG
    Bird

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    An alle,
    interessant auch der Ausspruch Petri in der Apostelgeschichte 3:15 „…den Urheber des Lebens habt Ihr getoetet….“. Ist nicht so einfach wie? Und doch setzte dieser sich zur Rechten Gottes. Hmmmmm…..?
    Ich glaube aber doch, dass es in der Schrift beschrieben ist wer Jesus ist. Johannes 14+17 geben viel Aufschluss.
    Tommy

  • Frank&Frei
    Dezember 10, 2014

    Jesus sprach davon, dass man die Perlen nicht vor die Säue wirft. Das ist applizierbar auf die oben beschriebene Situation. Die Ältesten dienen dem Moloch WTG und so hat die Bibel erst einen Stellenwert, wenn des Sklavenwort vorangeht.
    Sie machen um ihrer Überlieferung Willen Gottes Wort ungültig.

  • Pro-Ton-Typ
    Dezember 10, 2014

    Hallo Frank & Frei, du bringst es genau auf den Punkt! Und wo ich gerade deinen Text lese, kommt mir in den Sinn, wie oft ich mir Jesu Worte vor Augen geführt habe: „Lasst sie. Blinde Leiter sind sie.“ Das hat mir sehr geholfen, nicht allzu viel zu grübeln über die unbarmherzige Behandlung, die ich erfahren musste. Wenn ich das täte, würde ich den Verantwortlichen in der WTO nur weiter erlauben, negativen Einfluss auf mein Leben auszuüben.
    Viele Grüße
    Pro

  • milan
    Dezember 10, 2014

    Liebe Schwestern, liebe Brüder,

    etwa ein Jahr vor meinem „Ausschluß“, der trotz dem Folgenden n i c h t wegen „Abtrünnigkeit“ erfolgte, habe ich ein 2-seitiges Schriftstück an meinen Sohn (Ältester!), den Gruppenleiter (Ältester!), den Schwager meiner Tochter (Ältester!) und einige DAG gegeben.

    Der Titel: JESUS nach Jehova dem Vater unser „HERR“

    Dieser Schriftsatz bestand lediglich aus einer Aneinanderreihung all der Schrifttexte (hier auf der BI-Seite schon x-mal in Vorträgen und Kommentaren zitiert), die ohne wenn und aber deutlich zum Ausdruck bringen, welchen Stellenwert die Person Jesu für jeden, der sich Christ nennt haben müsste.

    6 Texte, teils weil sie ein bischen länger sind, wurden von mir nur zitiert. Alle anderen einfach „nach der Reihe“ untereinander geschrieben (ohne Angabe von Bibelbuch und Vers).
    Dadurch erhält die jeweilige Aussage durch die Verbindung mit der nächsten noch mehr Gewicht. Es sind zumeist Bibeltexte, die auch ohne den unmittelbaren Kontext auskommen, also in ihrer Bedeutung nicht vom übrigen Text abhängig sind.

    Diese Zusammenstellung wurde den o.g. Personen übergeben mit der Bitte, mir doch zu sagen, ob ihrer Meinung nach die biblischen Erfordernisse bzgl. der Person des Herrn Jesus innerhalb der Religionsgemeinschaft der ZJ gebührend Beachtung finden.

    Bis zu meinem Ausschluß (der zumindest nicht primär wegen dieser Anfrage erfolgte) hatten die Ältesten zwischen 3 und 6 Monaten Zeit mir ein „Feedback“ zu geben. Dass da nichts aber auch gar nichts „gekommen“ ist wird hier ja niemanden verwundern.
    Ich habe mir dann am Tage meines Ausschlusses kurz vor der Verabschiedung erlaubt, den 3 selbsternannten Richtern ebenfalls dieses Dokument zu überreichen.

    Diese Story nur noch einmal kurz deshalb, um all die Beiträge zu unterstützen, die auf die Geistesverwirrung all der Religionisten innerhalb der WTG/WTO hinweisen, die auf Grund jahrzehntelanger Gehirnwäsche die Kernaussagen des Evangeliums über Jesus fast gänzlich „über Bord geworfen“ haben. Und was das Schlimmste daran ist, dies nicht einmal bemerken.

    Euer milan

  • Bird an Milan
    Dezember 10, 2014

    Lieber Milan,

    schön wieder von dir zu hören! Mich wundert es gar nicht das du keine Antwort bekommen hast.
    Sie fangen mit Jesus nichts an, weil sie ihn nicht kennen!
    Ich habe auf Band, das mir die Ältesten sagten das ich Götzendienst betreibe wenn ich mit Jesus Rede.
    Das war ein Schlag in Gesicht! Ich war echt erstaunt!
    Sie drückten mir einen WT in die Hand. Darin wird erklärt, das es nicht vorgesehen ist mit Jesus Kontakt aufzunemen! Das würde nur für die Geist gesalbten sein!

    Jetzt muss man echt einmal ernsthaft Nachdenken. Die gesalbten dürfen zu Jesus beten und die anderen nicht.
    Erstens kenne ich keine GESALBTEN die das taten und zweitens kenne ich keinen Bibeltext der sagt das wir mit Jesus nicht reden dürfen.

    Im Gegenteil,er klopft und wir dürfen mit ihm essen!!

    LG
    Bird

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Das hast nicht richtig verstanden Bird. Jesus klopft nur bei den Gesalbten.
    Unterschaetze nicht die Argumentationsweise der WTG!
    Tommy

  • Gerd
    Dezember 10, 2014

    Tommy meinte: „Jesus klopft nur bei den Gesalbten.“

    Abgesehen von den WTG-Auslegungen erhebt sich die Frage, gibt es denn berufene Christen (siehe Römer 8 z.B.) die keine Berufung durch den hlg. Geist haben?

    Ergänzende Frage: Gibt es eine Stelle in den Paulusbriefen, die nicht an die Gesalbten gerichtet ist? Ja, ich fand eine: Römer 8:

    9 Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

    Mit Gruß!
    Gerd

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Ja, diese Frage Gerd, kann man den Zeugen tausendmal stellen. Sie antworten nicht gemaess Schrift, das weisst Du, sondern gemaess WTG. Man muss sich inzwischen neu aufstellen habe ich in BI Aktuell gesehen.Es gibt ja wohl schon drei Christengruppen.
    „..Ich danke Dir Vater, dass Du diese Dinge vor den Intelektuellen verbergen kannst…….“. Weisst ja.
    Tommy

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Tag Milan,
    ich wundere mich dass Du Dich wunderst. Die andere Seite hat auch einen vollen Arbeitstag.
    Tommy

  • Nachdenker an Sarai
    Dezember 10, 2014

    Hallo sarai,
    It was very delicious englisch. Es sollte natuerlich heißen:
    Welcome back again.
    Dir ein schoenes Wochenende.
    Nachdenker

  • Sem
    Dezember 10, 2014

    Warum sich die ernsten Bibelforscher später Zeugen Jehovas genannt haben, kann nur daran liegen, dass sie keine Ahnung von der biblischen Prophetie haben. Denn wäre ihnen bewusst, was Gottes Wort über diejenigen aussagt, die seinen Namen so verwenden, dann hätte man sich besser irgendwie anders nennen sollen (Alois hat es ja sehr gut beschrieben)..
    Er teilt ja die Speise zur rechten Zeit aus und dann wurde sich dafür bedankt, dass man so ein wunderbares Hilfsmittel für das Predigtwerk zur Verfügung gestellt bekommen hat. Damit meinte man die jw.org Seite. Danach ging es nur um Beispiele, wie man mit dieser Internetseite gut predigen kann. Zitat ende: — Wie früher bei den ernsten Bibelforscher werden heute alle Mittel genutzt um mehr bekannt zu werden. Früher war das Radio und das Grammophon aktuell, heute ist es das Internet. Jw.org. TV-Kanal ist auch schon da. Hier eine Übersicht, der start von JZ. www .karlo-vegelahn.de/wachtturm-1926-1950.html Lg.Sem

  • Manfred an Schw. P
    Dezember 10, 2014

    Liebe Schw. P,

    auch ich möchte mich für diesen sehr guten Vortrag bedanken. Du hast Dir ein interessantes Thema gewählt.
    Warum sich die ernsten Bibelforscher später Zeugen Jehovas genannt haben, kann nur daran liegen, dass sie keine Ahnung von der biblischen Prophetie haben. Denn wäre ihnen bewusst, was Gottes Wort über diejenigen aussagt, die seinen Namen so verwenden, dann hätte man sich besser irgendwie anders nennen sollen (Alois hat es ja sehr gut beschrieben).

    Vor allem wenn man bedenkt was in der Offenbarung steht und da muss man im Auge behalten, dass die Offenbarung für die Zeit kurz vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus geschrieben wurde. Da für die ZJ gemäß der Lehre der LK die Zeit des Endes schon 1914 begonnen hat, hätten sie sich eigentlich anders nennen müssen. Denn wir lesen:

    Offb 17,6; Elb: Und ich sah die Frau trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung.

    Die Hure Babylon ist trunken vom Blut der Zeugen Jesu, nicht vom Blut der Zeugen Jehovas. Da sich dies ja nur ganz kurz vor der Wiederkunft von Jesus abspielt, hätte man sich eigentlich den Namen Zeugen Jesu geben müssen. Dann wäre klar, dass sie damit gemeint sind, die von der Hure Babylon getötet werden, denn die Zeugen Jehovas werden NICHT von dieser Hure getötet.

    Der Name Jesu wird doch so gut wie gar nicht mehr in den Zusammenkünften gebraucht, außer am Ende der Gebete. Letztens konnte ich mir eine Aufzeichnung der Dienstzusammenkunft anhören und da wurde nur der Treue u. verständige Sklave lobend erwähnt, also die LK. Er teilt ja die Speise zur rechten Zeit aus und dann wurde sich dafür bedankt, dass man so ein wunderbares Hilfsmittel für das Predigtwerk zur Verfügung gestellt bekommen hat. Damit meinte man die jw.org Seite. Danach ging es nur um Beispiele, wie man mit dieser Internetseite gut predigen kann. Dass man Jesus verkündet und ihn so ehrt wie seinen Vater das wurde nicht erwähnt. Zeugen Jehovas sind definitiv keine Zeugen von Jesus.

    Liebe Grüße Manfred

  • gonzo
    Dezember 10, 2014

    hallo ihr lieben, ich glaube das Thema hatten wir hier schon.
    aber zu dir alois, super beitrag, man müsste aber dazu wissen zu wem jeremia das gesagt hat.bin zu faul den zusammenhang herauszusuchen, gerade eben von arbeit nach hause …
    aber der gedanke des beitrages ist schon ok.
    ich bin der festen überzeugung, dass der Name jehovas nicht unbedingt immer und zu allen anlässen ausgesprochen werden sollte.

    jeder von uns hier hat einen vater, wie ruft ihr ihn …

    beim namen oder beim titel, ich kenne nur leute die ihre eltern beim vornamen rufen, die auch ein respekts-problem mit ihren eltern haben.
    kein normaler mensch ruft seinen vater mit „andreas“, sondern mit seinem titel vater, vati oder papa.
    nicht einmal jesus, der einzig gezeugte rief gott bei seinem namen, er sagte immer vater, dass sollten wir uns mal klar vor augen halten.

    sicherlich taucht der name jehova im alten testament oft auf, aber nie mit einer anrede aus seinem volk …

    euer gonzo

  • Pro-Ton-Typ
    Dezember 10, 2014

    Liebe Schwester P., auch ich möchte mich bei dir bedanken für deine Forschungsarbeit mit einem so guten Artikel als Ergebnis.

    Was das Verhältnis zu Jesus betrifft, möchte ich gerne noch Johannes 15:14 anführen: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.“
    Jesus möchte uns demnach persönlich als Freunde haben. Er sieht uns nicht als bloße Befehlsempfänger, sondern als echte Gefährten an seiner Seite. Ich wollte schon lange gern ein Freund von Jesus sein, aber ich wusste nicht recht, wie diese persönliche Freundschaft zustande kommen sollte, denn die WTO hat den Schlüssel dafür praktisch weggenommen und in die Schublade gesperrt. Sie hat die Freundschaft, die Jesus uns angeboten hat, umgeleitet. Wir dürfen nicht mit Jesus zusammen sein, sagt sie gewissermaßen. Sie hat sich rigoros dazwischen gestellt. Aber irgendwann dachte ich: Wenn man beispielsweise einen Vater und seinen Sohn besucht, wie würde der Sohn sich fühlen, wenn man ihn kategorisch übersieht und übergeht? Dabei hat er ein immer ein offenes Ohr, und man kann so viel Gutes von ihm lernen. Und wie würde der Vater sich dabei fühlen? Gott, der Vater, hat über seinen Sohn Jesus zu uns gesagt: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe, auf ihn sollt ihr hören“ (Matthäus 17:5). Gott will, dass wir uns an seinen Sohn wenden, dass wir auf ihn hören, ihm zuhören und ihm von uns erzählen.
    Jesus hat uns auch die wundervolle Zusicherung gegeben: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Keine Frage, Jesus liebt es, in der Mitte seiner Jünger zu sein, die gleichzeitig seine lieben Freunde sind.
    Seine Jünger im ersten Jahrhundert hatten IHN gebeten: „Gib uns mehr Glauben“. Und heute soll er diesen Glauben nicht mehr geben können? Wenn er erklärt, dass er gerne einen treuen, ergebenen Glauben auf der Erde vorfinden möchte, warum sollte er diesen nicht persönlich verleihen und stärken können?
    Ganz allmählich lerne ich jetzt, ein persönliches Verhältnis zu Jesus zu pflegen; etwas, das in der Versammlung wohl nie zustande gekommen wäre. Ganz allmählich beginne ich zu begreifen (obwohl ich 14 Jahre lang ZJ gewesen bin), was die Worte bedeuten: „Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren“ (Johannes 5:23).
    Das bedeutet nicht, ihn anzubeten, denn Anbetung gebührt nur dem einzig wahren Gott (Matthäus 4:10; Johannes 17:3). Aber persönliche Freundschaft zu Jesus, dem alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben wurde, ist ein unglaublich großer Gewinn.

    Viele herzliche Grüße
    Pro

  • Manfred an Pro-Ton
    Dezember 10, 2014

    Liebe Pro,

    Du hast es auch auf den Punkt gebracht: Ich wollte schon lange gern ein Freund von Jesus sein, aber ich wusste nicht recht, wie diese persönliche Freundschaft zustande kommen sollte, denn die WTO hat den Schlüssel dafür praktisch weggenommen und in die Schublade gesperrt. Sie hat die Freundschaft, die Jesus uns angeboten hat, umgeleitet. Wir dürfen nicht mit Jesus zusammen sein, sagt sie gewissermaßen. Sie hat sich rigoros dazwischen gestellt. – Zitat Ende.

    Dazu möchte ich einen Bibeltext anführen, etwas was Jesus über die damaligen geistigen Führer des Volkes Israel geredet hat. Wir lesen:

    Mat. 23:13-15; Elb: 13-14 Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen. 15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchzieht das Meer und das trockene Land, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.

    Du hast genau das geschrieben (denn die WTO hat den Schlüssel dafür praktisch weggenommen und in die Schublade gesperrt. ), was Jesus hier auch gesagt hat. Die WTO verschliesst auch das Reich und sagt zum Beispiel, dass nur 144.000 in das Königreich eingehen werden und alle anderen werden von Ihnen auf der Erde beherrscht werden. Sie durchziehen heute ebenfalls, die Länder der Erde um einen Proselyten zu machen und wenn er es geworden ist, machen Sie ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie sie selbst.

    Wenn die Kinder der WTO von Haus zu Haus gehen, dann werben sie die Gläubigen aus anderen Religionsgemeinschaften ab und führen die neugewonnenen Schafe nicht zu Jesus hin, sondern von ihm weg. Wahrscheinlich war der Neubekehrte vorher näher an Jesus dran als er es dann ist, wenn er ein ZJ wird. Denn als Zeuge darf er nicht mehr das glauben was Gottes Wort sagt, sondern nur noch das was die LK durch die Publikationen der WTO sagt. In diesen Publikationen wird auch sehr oft der Tag Jehovas herbeigesehnt und was sagt die Bibel tatsächlich?

    Am. 5:18;
    NL: 18 Furchtbar wird es für euch werden, die ihr euch nach dem Tag des Herrn sehnt. Ihr wisst ja nicht, was ihr euch da wünscht! Dieser Tag wird finster für euch werden und nicht hell.

    Nev.Ü: 18 Ihr wünscht euch den Tag Jahwes herbei, / doch ihr seid zu bedauern. / Was bringt euch der Tag Jahwes? / Er wird Finsternis sein und nicht Licht.

    Elb: 18 Wehe denen, die den Tag des HERRN herbeiwünschen! Wozu soll euch denn der Tag des HERRN sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht:

    Jeder Neubekehrte ZJ, schliesst sich durch seine Taufe ausgerechnet der Gruppe von Gläubigen an, die den Tag Jehovas herbeisehnen und damit trifft das ein, was Jesus gesagt hatte:

    Mat. 23:15 Denn ihr durchzieht das Meer und das trockene Land, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.

    Ist das ein Zufall, dass ausgerechnet die religöse Gemeinschaft, die dafür bekannt ist die ganze Erde zu durchziehen um Menschen zur Organisation zu führen, auch gleichzeitig den Tag Jehovas herbeisehnt, so dass beide Aussagen absolut auf sie zutreffen? Ich denke nicht.

    Ist aber nur meine Meinung.

    Liebe Grüße Manfred

  • Pro-Ton-Typ
    Dezember 10, 2014

    Lieber Manfred!
    Danke vielmals für deine hervorragende Abhandlung, mit der du, wie ich meine, den Nagel genau auf den Kopf triffst. Wie exakt sich das bewahrheitet, das ist schon atemberaubend.
    Manfred, wo du die Publikationen der WTO erwähnst, durch die verhindert werden soll, dass die Zeugen an Gottes Wort glauben, damit sie nur das akzeptieren, was die LK zu glauben vorschreibt: Mir gellt das sozusagen noch im Ohr wie eine „lärmende Pauke“ (1. Korinther 13:1), dass es z. B. ständig gebetsmühlenartig hieß: „Die Gesalbten und ihre Gefährten, die anderen Schafe“. Ich kann mich nicht erinnern, dass die „anderen Schafe“ jemals als Gefährten Jesu genannt wurden. Uns war somit durch dauernde Wiederholung eingebläut worden, wir seien Gefährten der Gesalbten, nicht Gefährten Jesu. Auf welch subtile Weise uns die LK doch von Jesus weggestoßen hatte! Das ist einfach nur erschütternd. Und ich denke: Ich finde es nicht gerade eine verlockende Aussicht, Gefährte von jemandem zu sein, der mich dazu verdonnert, nach Harmagedon jahrzehntelang Knochen zu vergraben, während er im Himmel gemütlich auf seinem Thron sitzt und zuguckt und mir vielleicht noch vorschreibt, wie ich die Schaufel zu halten habe. Was soll das für ein Gefährte sein, den ich nie persönlich kennen lerne, dem ich in Wirklichkeit nichts bedeute und der sich vorstellt, sowieso bald an einem ganz anderen Ort zu sein? Wieviel besser ist es doch, zu Jesus zu finden, zu ihm, der mich mit seinem Blut erlöst hat, und der zu mir sagt: „Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern“ (Johannes 6:35). Wieviel mehr Anziehungskraft hat es doch, ein Freund Jesu sein zu dürfen, der sagt: „Heute muss ich in deinem Haus bleiben“ (Lukas 19:5)!
    Danke nochmals, Manfred, dass du die Bibelstellen so treffend angeführt und erläutert hast. Das macht Sinn. Wer immer sowohl dem Vater als auch dem Sohn die Freunde wegstehlen will, über den muss wirklich ein Wehe ausgesprochen werden.
    Viele liebe Grüße
    Pro

  • Sarai
    Dezember 10, 2014

    Hallochen Manfred,
    Die Mormonen gehen mindestens genauso intensiv von Haus zu Haus wie die Zeugen; musst dich mal informieren.
    Zu deinen Ausführungen betreffend Matth.23:15 bin ich sicher, dass unser Herr ein Sprachbild verwendet.
    Denn wenn du 23:14 anschaust dann „fressen“ die Schriftgelehrten die Häuser der Witwen. Im Vers 13 heisst es, dass sie das Reich der Himmel vor den Menschen zuschliessen.
    Die Lehre daraus: entweder ist alles symbolisch oder gar nichts. Deine Übertragungen auf die Zeugen haben für mein Empfinden etwas sektirerisches an sich.

    Liebe Gruesse
    Sarai

  • Nachdenker
    Dezember 10, 2014

    Hallo sarai,
    welcome ba again. Ich hatte auf BI schon ne Suchanfrage nach dir gestartet. Hoffe es geht dir besser.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Sarai an Nachdenker
    Dezember 10, 2014

    Lieber Nachdenken,

    vielen lieben Dank für Dein so nettes Willkommen – ich freue mich auch, wieder von Dir zu hören und wieder mitlesen und manchmal schreiben zu können.

    Gesundheitlich hakt es zwar noch immer ziemlich, aber es geschehen auch immer wieder kleinere und auch grössere Wunder, so hatte ich am Wochenende ganz, ganz liebe Besuche und bekam vor kurzem ein Enkelkiddie 🙂

    Mit lieben Gruessen,
    Sarai

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Na Sarai, da gratulier ich dann aber auch mal.
    Tommy

  • Omma@Sarai
    Dezember 10, 2014

    Liebe Sarai,

    herzlichen Glückwunsch zur „Beförderung“. Ab jetzt darfst du dich OMA nennen!!! Viel Freude mit deinem Enkelkind wünscht dir von Herzen (und weiterhin: GUTE BESSERUNG!!!)

    Omma

  • Nachdenker an Sarai
    Dezember 10, 2014

    Hallo Sarai,
    herzlichen Glückwunsch zur Oma. Du wirst oder bist bestimmt ne tolle Oma. Als Vater von 6 Kindern kenne ich mich da aus.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Brigitte
    Dezember 10, 2014

    Liebe Sarai,
    es ist schön wieder von Dir zu lesen.
    Nun aber zu Deinem Kommentar an Manfred, es gehen verschiedene Religionsgemeinschaften von Haus zu Haus, aber nur eine Religionsgemeinschaft nennt sich ZJ die auf der ganzen Welt bekannt sind. Lies dazu den Beitrag von Alois, den finde ich voll zu treffend. Manfred ist mit Sicherheit kein Sektierer wenn er seine Gedanken äußert. Bruderinfo finde ich ist dazu da, das jeder seine eigene Meinung und verständnis zur Bibel äußern darf.
    Ich wünsche Dir nun einen schönen Abend
    Brigitte

  • Omma@Brigitte
    Dezember 10, 2014

    Liebe Brigitte,

    bei deinem Kommentar musste ich an das denken, was ich gestern in dem Buch von Brd. Franz (Der Gewissenskonflikt) gelesen habe. Er sprach von einem Brief, den er von einer Schwester im Pazifik erhalten hatte. Ich finde ihn so schön, dass ich ihn hier einfügen möchte.

    ,,Ich will keine Lehre mehr glauben, die ich für falsch halte, und werde für das eintreten, was meiner Meinung nach richtig ist, doch ich kann nicht länger andere richten, die Gott lieben, und ich kann nicht mehr meinen, ich sei etwas Besseres als sie, weil ich Dinge weiß, die sie nicht wissen. Gott berücksichtigt, in welcher Ausgangsposition sich jeder befindet. In manchen Dingen haben wir alle verkehrte Ansichten, und wenn wir einander richten, uns vergleichen, miteinander in Konkurrenz treten und uns von anderen absondern, die auch Gott lieben und ihn suchen, dann folgen wir nicht Gottes Weg. Sein Weg ist die Liebe, die vereint und heilt und eine Menge Sünden und Irrtümer zudeckt. Irgendwann werden wir alle die ganze Wahrheit verstehen, doch bis es soweit ist, müssen wir mit anderen teilen, was wir haben, anderen helfen und Kraft geben, und keine Gräben ziehen.“

    GLG Omma

  • Matthäus
    Dezember 10, 2014

    Ein wirklich toller und zutreffender Gedanke!
    Danke für dieses Einstellen!
    LG. Matthäus

  • Frank&Frei
    Dezember 10, 2014

    du sprichst mir aus der Seele.

  • Sarai an Brigitte
    Dezember 10, 2014

    Liebe Schwester Brigitte,

    dankeschön für die nette begruessung, ich freue mich auch sehr, nun ab und zu wieder hier sein zu koennen, glückliche Umstände haben mir dies moeglich gemacht 🙂

    Ich möchte gerne richtigstellen, ich habe nicht gesagt, dass Manfred ein Sektierer ist, sondern fand nur einen bestimmten Gedanken sektiererisch. Das ist absolut nicht dasselbe.

    Ich Stimme natürlich mit Dir über ein, dass auf Bruderinfo jeder seine Gedanken aeussern können soll, darum erbitte ich mir das gleiche Recht dafür von Dir.
    Wir diskutieren hier doch nur, das ist doch beileibe kein richten…

    Nun, da ich nicht mehr bei den ZJ bin, muss ich nicht mehr den Thesen von anderen nachlaufen, sondern darf selbständig in der Bibel forschen, dies ist meine neue Freiheit und
    sie bringt mich der Wahrheit immer näher.

    Es gibt in Rumänien uebrigens ausser den ZJ noch die sogenannten wahren Zeugen Jehovas, welche sich abgespalten haben, mal abgesehen von den schon früheren Absplitterungen, welche ebenso noch missionarisch über die ganze Welt agieren, so wie viele andere Glaubensrichtungen, welche ebenfalls noch vor nicht langer Zeit erst weltlich anerkannt wurden und auch noch welche, die noch immer nicht den Status des oeffentlichen Rechts haben…

    Für mich selbst zählt inzwischen, das, was der von unserem Gottvater zu uns gesandte Sohn laut Bibel gesagt hat – nämlich – wir sollten Zeugen von IHM, dem Messias sein, also Zeugen
    JESU.

    Besonders liebe Gruesse und eine schöne Woche wünscht Dir,
    Sarai

  • Zadok/Achim @ Sarai
    Dezember 10, 2014

    Liebe Sarai,

    schön wieder von dir zu lesen, freu mich.
    Ich möchte dein Argument aufgreifen und die Texte aus Matth 23:13-15
    zitieren:
    Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein.
    14 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Häuser der Witwen freßt und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen!
    15 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr, als ihr es seid!

    Wenn man, wie du richtig schreibst,einen verteil aus Vers 15 herauszieht um ihn auf die Zeugen anzuwenden, dann muss auch der Rest passen.
    Niemand kann buchstäblich das Reich der Himmel zuschließen -Vers 13
    Niemand kann buchstäblich ein Haus der Witwe fressen – Vers 14
    Aber dann Vers 15 Meer und Land durchziehen – das soll lt Manfred buchstäblich zu verstehen sein? Nur weil die Zeugen ein weltweites Predigtmodell aufgebaut haben und buchstäblich an den Türen stehen?

    Hier ein anderes Beispiel: Apg 17:6
    Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese Leute, die die ganze Welt in Aufruhr versetzen, sind jetzt auch hier;

    Jason und seine Gefährten haben höchstens die Juden in Thessalonich in Aufruhr versetzt. Die Stadt nicht und die ganze Welt erst recht nicht.
    Jesus und die Juden haben jeweils das Stilmittel der Übertreibung benutzt um eien bestimmten Sachverhalt aufzuzeigen. Und diese Übertreibungen jetzt 1:1 auf die Zeugen umzusetzen ist falsch.

    Die LK hat wohl auch eingesehen, dass das permanente Umsetzen von Vorbild auf Gegenbild wie es bei den Zeugen immer üblich war, verkehrt ist. Das geht aus dem neuesten Vortrag auf der Aktuell-Seite hervor. Sehr interessant finde ich.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Zadok/Achim @ Sarai
    Dezember 10, 2014

    ich möchte noch einen Gedanken ergänzen:

    Es war den Juden und ihrer geistlichen Führung völlig fremd, andere
    Nationen zu missionieren und zur Zeit Jesu war das auch so.
    Die Juden wären nie losgezogen um Jünger für den jüdischen Glauben zu
    gewinnen.
    Das untermauert den Gebrauch eines Wortbildes einer bewussten Übertreibung.
    Sicher ist es in Einzelfällen so gewesen, wie Jesus das beschrieb,
    aber flächendeckend nicht, das wäre überliefert – und genau dieses flächendeckende, weltweite Werk zeichnet ja die Zeugen aus.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Störtebeker
    Dezember 10, 2014

    Störtebeker an Sarai, Achim und Alois,

    danke für Eure letzten Kommentare. Sehe die Dinge ähnlich. Habe im Moment nicht so viel Zeit zum schreiben. Nochmals Danke.

    Viele liebe Grüße an euch alle von Störtebeker

  • Alois
    Dezember 10, 2014

    Viele meinen, weil die Zeugen auf die Weltbevölkerung bezogen verschwindend klein sind könnte sich die Prophetie niemals auf sie beziehen.
    Beispiel:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1453#comment-6661

    Aber man muss bedenken, dass das alte Israel, auf die Weltbevölkerung bezogen auch ganz klein war. Auch der heutige Staat Israel, den viele als die neuzeitliche Erfüllung der biblischen Prophetie ansehen, ist bezogen auf die über 7 Milliarden Weltenbürger verschwindend klein. Denn in Israel leben aktuell etwas mehr als 6 Mio. Juden und die Zeugen geben ihre predigenden Personen mit fast 8 Mio. an. Klar, es gibt natürlich auch noch Juden die nicht in Israel leben.

    Aber auch dass die Größe keine Rolle spielt lässt sich biblisch belegen:

    5.Mos. 7
    6. Denn ein heiliges Volk bist du Jehova, deinem Gott: Dich hat Jehova, dein Gott, erwählt, ihm zum Eigentumsvolke zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.
    7. Nicht weil euer mehr wären als aller Völker, hat Jehova sich euch zugeneigt und euch erwählt; denn ihr seid das geringste unter allen Völkern;
    8. sondern wegen Jehovas Liebe zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen, hat Jehova euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Hause der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

    Deshalb meine ich, wir sollten uns keinen Denkverboten unterwerfen, keine Denkverbote erteilen und in Liebe die vielen Ansichten in Erwägung ziehen und akzeptieren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sosipater
    Dezember 10, 2014

    Hallo Pro,

    ich bin schon noch der Meinung, daß man Jesus sehr wohl anbeten darf vielleicht sogar soll.

    Jesus wurde von der Stunde 0 seines irdischen Seins an angebetet, auch wenn es die Neue Welt Übersetzung anders übersetzt (an dieser Stelle nicht wirklich falsch, aber tendenziös). Matth. 2,11 LÜ84: und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.

    Das Wort „proskuneo“ gibt rd. 55 Mal in der Bibel. Davon stehen 15 in Beziehung zu Jesus, 40 zu anderen Adressaten. Nicht eine dieser 15 Stellen ist mit „anbeten“ übersetzt, dahingegen aber manche andere der Stellen z.B. in Bezug auf den Teufel, Dämonen, Götzen etc.. Dies macht einmal mehr deutlich wie die WTG auch in der NWÜ Jesus systematisch „downgradet“.

    Quelle mit Zusammenstellung aller 55 Stellen und der jeweiligen Übersetzung (obeisance = niederbeugen/niederfallen, worship = anbeten):
    http:// carm.org/religious-movements/jehovahs-witnesses/new-world-translation-and-proskuneo-worship

    Herzlichst,
    Sosipater

  • Pro-Ton-Typ
    Dezember 10, 2014

    Hallo Sosipater!
    Danke für deine Meinung, die ich sehr respektiere, und ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen.

    Ich hatte ja u. a. Matthäus 4:10 angeführt. Gemäß diesem Text hat Jesus selbst erklärt: „Vor dem Herrn, deinem Gott, wirf dich nieder, ihn sollst du anbeten und niemand sonst.“
    Nach meiner Auffassung kann das nur bedeuten, dass es nur eine einzige Person gibt, der Anbetung zusteht, und das ist der allmächtige Gott, der Vater. Jesus selbst hat es gesagt. Er wollte sich nicht einmal „Guter Lehrer“ nennen lassen.
    Ich denke, es ist richtig, Jesus auf jede nur erdenkliche Weise zu ehren, ihm zu huldigen, ihm Respekt zu erweisen und ihn zu lieben. Doch ich glaube, das kann nicht mit Anbetung gleichzusetzen sein.

    Das ist jedenfalls mein Verständnis der Schrift; aber wie gut, dass wir hier die Ergebnisse unseres Forschens und Nachdenkens austauschen können.

    Liebe Grüße
    Pro

  • Bird an Pro
    Dezember 10, 2014

    Lieber Pro,

    ich bin genauso der Meinung, das dem Vater die höchste A beging gebührt. Doch ich kann mir nicht vorstellen das Jesus deshalb KEINE Anbetung gebührt.

    Zwei Dinge halten uns ab diesen Schritt zu machen.

    1. zu ihm beten wird mit Anbetung gleichgestellt.
    2. die WTG hat uns noch immer zu sehr unter Kontrolle.

    Zu deinem Text, möchte ich sagen, das es auch anders sein kann. Jesus war hier Mensch. Er sagte du sollst Gott deinen Herrn anbeten. Ja nur da kann er auch sich gemeint haben. Denn Jesus ist Herr.
    Ich denke es gibt zahlreiche Beispiele wo Jesus diese Anbetung zuteil wurde. Wie oft wurde Jesus gebeten das der einige geheilt wurde? Nie hatte Jesus gesagt fragt den Vater zuerst.
    Wieso soll das jetzt wo Jesus seine Herrlichkeit hat anders sein!
    Gott war ist und wird immer der selbe sein!

    NUR zu Jesus zu beten finde ich genau so falsch wie NUR zum Vater zu beten.

    LG
    Bird

  • Alois
    Dezember 10, 2014

    Lieber Bird

    Zitat:
    „NUR zu Jesus zu beten finde ich genau so falsch wie NUR zum Vater zu beten.“

    Ein Gebet hat auch mit Ehre zu tun. Wer mit Jesus gar nicht reden will, der kann unseren Herrn auch nicht ehren.
    Jesus zu ehren ist absolut biblisch:

    Joh. 5
    23. auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Selbst den Aposteln wurde Ehre zuteil und nirgends steht dass sie die Ehre abgelehnt hätten:
    Apg. 28
    9. Als dies aber geschehen war, kamen auch die übrigen auf der Insel, welche Krankheiten hatten, herzu und wurden geheilt;
    10. diese ehrten uns auch mit vielen Ehren, {O. Ehrengeschenken} und als wir abfuhren, luden sie uns auf, was uns nötig war.
    Joh. 14
    6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

    Ein Gebet ohne Jesus mit einzubeziehen würde somit nie beim Vater ankommen. Denn wir bitten Jesus darum unsere Gebete dem Vater zu überbringen, damit haben wir schon mit Jesus geredet, auch wenn es so manche nicht wahrhaben wollen. Entweder wir beziehen Jesus im Gebet mit ein, oder unsere Gebete kommen gar nicht beim Vater an.

    So einfach ist das.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Dezember 10, 2014

    Lieber Sosipater

    Die drei Weisen aus dem Morgenland kann man eher nicht als Beweis heranziehen, dass man Jesus anbeten soll. Die Weisen haben als heiden sicherlich alles Mögliche angebetet, denn sie sind einem wandernden Stern gefolgt und haben dann das Kind gefunden.

    Ich habe noch keinen Text gefunden indem steht dass man Jesus anbeten soll, nur dass man ihn ehren soll wie den Vater, das ist klar.

    Jesus sagte in Bezug auf beten in Matth. 6
    6. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
    7. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen werden erhört werden.
    8. Seid ihnen nun nicht gleich; denn euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Tommy
    Dezember 10, 2014

    Zur Anbetung finde ich folgende Verse in der Schrift. Muss sich jeder seinen Teil dazu denken oder forschen. Ich glaube bisher, dass es auf keinen Fall falsch ist Jesus anzusprechen aber….
    Matthäus 2:11 : Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
    Matthäus 8:2 : Und siehe, ein Aussätziger kam herzu und huldigte ihm und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.
    Matthäus 14:33 : Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn
    Matthäus 28:9 : Als sie aber hingingen, es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu, umfaßten seine Füße und huldigten ihm.

    Matthäus 28:17+18 : Und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm; einige aber zweifelten. „Krochen sie anbetend hin“ (gemäss Codex Sinaiticus) Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden.
    Markus 5:6 : Als er aber Jesum von ferne sah, lief er und huldigte ihm
    Markus 5:22 : Und siehe, es kommt einer der Synagogenvorsteher, mit Namen Jairus, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen;
    Lukas 4:11 : Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
    Lukas 18:19 : Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut, als nur einer, Gott.
    ??????Kann es damit zu tun haben?
    Lukas 24:52 : Und sie huldigten ihm und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude;
    Johannes 9:38 : Er aber sprach: Ich glaube, Herr; und er huldigte ihm
    Johannes 14:13+14 : Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.14Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
    Johannes 15:16 : Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.
    Johannes 16:23+26 : Und an jenem Tage werdet ihr mich nichts fragen. (O. um nichts bitten) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben. (O. bitten werdet, wird er euch in meinem Namen geben) An jenem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten werde;
    Apostelgeschichte 7:59 : So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
    Apostelgeschichte 8:22 : Tue nun Buße über diese deine Bosheit und bitte den Herrn, ob dir etwa der Anschlag deines Herzens vergeben werde;
    Hier scheint es mir um jesus zu gehen, da in der Lutherbibel das Herrn normal geschrieben wird und kurz vorher von Gott im anderen Zusammenhanh geredet wurde.
    Römer 1: 8 : Zunächst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündet wird.
    So machen es die Zeugen !?!?!
    1. Korinther 1:2 : der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Orte den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, sowohl ihres als unseres Herrn.
    2. Korinther 12: 8 : Dreimal habe ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse.
    Epheser 5:20 : Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn!
    Philipper 2:10 : auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen,
    Kolosser 3:17 : Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott, dem Vater, durch ihn.
    Hebräer 1:6 : Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis (O. die bewohnte Erde; so auch Kap. 2,5) einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten“. (Ps. 97,7)
    1. Johannes 5:14 : Und dies ist die Zuversicht, (O. die Freimütigkeit) die wir zu ihm haben, daß, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten, er uns hört. Hier spricht Johannes von JESUS!
    Offenbarung 1:1 : Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gab, um seinen Knechten (O. Sklaven; so auch später) zu zeigen, was bald geschehen muß (Eig. geschehen sein muß;) und durch seinen Engel sendend, hat er es seinem Knechte (O. Sklaven; so auch später) Johannes gezeigt, (Eig. bezeichnet, durch Zeichen kundgetan)
    Offenbarung 1:6 : und uns gemacht hat (Eig. und er hat uns gemacht) zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in die Zeitalter der Zeitalter! Amen.
    Offenbarung 1:8 : Ich bin das Alpha und das Omega, (Alpha und Omega (A und O) sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets) spricht der Herr, Gott, (W. der Herr, der Gott) der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
    Offenbarung 1:9 : Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse in der Drangsal und dem Königtum und dem Ausharren in Jesu, (Die Wörter „Drangsal“, „Königtum“ und „Ausharren“ beziehen sich alle auf „in Jesu“; im Griech. steht nur ein Artikel) war auf der Insel, genannt Patmos, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.
    Offenbarung 2:7 : Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt! Dem, der überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baume des Lebens, welcher in dem Paradiese Gottes ist. sagt Jesus
    Offenbarung 3:5 : Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buche des Lebens und werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
    Offenbarung 3:12 : Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.
    Offenbarung 3:14 : Und dem Engel der Versammlung in Laodicäa schreibe: Dieses sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:
    Offenbarung 3:21 : Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Throne zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater gesetzt habe auf seinen Thron.
    Offenbarung 5:8+9: Als es das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.9Und sie sangen ein neues Lied: Würdig bist du, /das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet / und hast mit deinem Blut / Menschen für Gott erworben / aus allen Stämmen und Sprachen, / aus allen Nationen und Völkern
    Offenbarung 5:13 : Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was in der Welt ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm /gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit.
    Offenbarung 14:7 : indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott und gebet ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen.
    Offenbarung 19:10 : Und ich fiel ihm zu Füßen, um ihn anzubeten. Er aber sagte zu mir: Tu das nicht! Ich bin ein Knecht wie du und deine Brüder, die das Zeugnis Jesu festhalten. Gott bete an! Das Zeugnis Jesu ist der Geist prophetischer Rede. (Einheitsübersetzung) Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten (O. ihm zu huldigen; so auch nachher.) Und er spricht zu mir: Siehe zu, tue es nicht. Ich bin dein Mitknecht (O. Mitsklave) und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben; bete Gott an. Denn der Geist der Weissagung ist das Zeugnis Jesu. (Elberfelder)
    Offenbarung 22:9 : Da sagte er zu mir: Tu das nicht! Ich bin nur ein Knecht wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich an die Worte dieses Buches halten. Gott bete an!

    Tommy

  • Sosipater
    Dezember 10, 2014

    Lieber Alois,

    ich glaube, daß in der Bibel nicht geschrieben steht, daß es drei Weisen waren, oder? Ich meine, daß sagt einfach nur die kirchliche Tradition, auch wenn dies nicht falsch sein muß.

    Auch in der Offenbarung wird Jesus vielfach angebetet un geehrt.

    Herzlichst,
    Sosipater

  • Pro-Ton-Typ
    Dezember 10, 2014

    Lieber Sosipater,
    ich wollte nur, frei von jeglicher Wertung, sagen, dass das griechische Wort in Mathäus 2:1 „magi“ heißt und auf vielerlei Art übersetzt wird, z. B.:
    „Sterndeuter“
    „Magier“
    „Weise“
    „Astrologen“
    „wise men“
    „wiese Lüüd“.
    Es ist ja auch interessant, dass es nach der Bibel, platt ausgedrückt, gute Weise (die die „Weisheit von oben“ widerspiegeln) und böse Weise (die sich selbst für weise halten) gibt.
    Man vergleiche z. B. Sprichwörter 27:11:
    „Werde klug und weise, mein Sohn, und mach mir Freude!
    mit Matthäus 11:25:
    „In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.“

    Was die Frage betrifft, ob es richtig oder falsch ist, Jesus anzubeten, da bin ich mir nicht ganz schlüssig, auch was Anbetung im eigentlichen Sinne des Wortes einschließt. Bislang hatte ich fest geglaubt, dass nur dem Vater Anbetung zusteht, und ich mit Jesus sprechen und ihm persönlich huldigen, ihn aber nicht anbeten darf. Über die vielen guten, fundierten Beiträge hier bin ich darüber allerdings sehr ins Nachdenken gekommen, und ich danke dir, Sosipater, und natürlich auch allen anderen für die super Texte.

    Herzliche Grüße
    Pro

  • hansi
    Dezember 10, 2014

    Hallo Pro-Ton-Typ.
    Ich habe mich schon oft über das Thema Anbetung wem gebührt sie geäusert.
    Da lass ich lieber Gottes Wort sprechen ,und Gottes Wort sagt uns deutlich,ja unser Herr Jesus Christus selbst ,wem allein Anbetung gebührt,seinem vater der auch unser Vater ist Jehova Gott.
    Ich erinnere nur an eine Begebenheit als ein Mensch einen Engel Anbeten wollte ,sagte der Engel tu dies nicht denn nur gott so der Engel gebührt,alleinige Anbetung.
    Und Pro wir wissen dass Jesus CHristus nicht, ich sag mal so der alleinwahre Gott ist,Jesus wird gemäss der bibel schon als Gott bezeichnet,und unbedingt ist er zu ehren zu würdigen und zu huldigen,aber nicht anzubeten ,dies gebührt nur seinem vater Jehova Gott.

    Jesus sagte selbst ,mein Vater ist grösser als ich.
    Und wass sagt Offenbarung 4:11,ja wiegesagt Gottes wort lässt uns nicht im ungewissen wem alleinige Anbetung zusteht.
    LG Hansi.

  • Alois
    Dezember 10, 2014

    Liebe Schwester Autorin

    Danke für den guten Vortrag.
    Du hast die Frage gestellt: “Mit welchem Recht kommen Menschen dazu, einen anderen Namen anzunehmen als den, den die Urchristen verwendeten. Wo hat Gott sie dazu ermächtigt oder angeleitet?”

    Mal eine andere Frage, angenommen die Zeugen Jehovas hätten nicht den Namen Jehovas angenommen, sondern wären bei dem Namen Bibelforscher geblieben. Wie hätten wir dann erkennen können, dass es sich genau bei diesem Völkchen um die neuzeitliche Erfüllung des verworfenen Israels handelt? Es gibt ein Haus, in dem sich die Zeugen treffen mit dem Namen „Königreichssaal Zeugen Jehovas“. Somit ist das Haus nach dem Namen Jehovas genannt und pass mal gut auf ob man nicht eindeutige Parallelen des prophetischen Wortes zu den Zeugen erkennen kann:

    Beispiel:
    Jer. 7

    10. Und dann kommet ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Hause, welches nach meinem Namen genannt ist, und sprechet: Wir sind errettet-damit ihr alle diese Greuel verübet!
    11. Ist denn dieses Haus, welches nach meinem Namen genannt ist, eine Räuberhöhle geworden in euren Augen? Ich selbst, siehe, ich habe es gesehen, spricht Jehova.
    12. Denn gehet doch hin nach meiner Stätte, die zu Silo war, woselbst ich zuerst meinen Namen wohnen ließ, und sehet, was ich ihr getan habe wegen der Bosheit meines Volkes Israel.
    13. Und nun, weil ihr alle diese Werke getan habt, spricht Jehova, und ich zu euch geredet habe, früh mich aufmachend und redend, ihr aber nicht gehört habt; und ich euch gerufen, ihr aber nicht geantwortet habt:
    14. So werde ich diesem Hause, welches nach meinem Namen genannt ist, worauf ihr euch verlasset, und dem Orte, den ich euch und euren Vätern gegeben, ebenso tun, wie ich Silo getan habe.
    15. Und ich werde euch wegwerfen von meinem Angesicht, so wie ich alle eure Brüder, den ganzen Samen Ephraims, weggeworfen habe.
    16. Du aber, bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie, und dringe nicht in mich; denn ich werde nicht auf dich hören.

    zu Vers 10
    Sagen die Zeugen nicht auch dass wenn sie fleißig die Zusammenkünfte besuchen und predigen seien sie gerettet?
    zu Vers 15
    So wird Gott die WTO- Zeugen wegwerfen, so wie er Ephraim weggeworfen hat. Der Stamm Ephraim ist das prophetische Vorbild für die WTO. Es nützt gemäß Vers 16 auch nichts für dieses Volk zu bitten, Jehova würde solche Gebete nicht erfüllen.
    Das WTO Bethel kennen wir, aber wie denkt Gott darüber?
    Amos 4

    4. Gehet nach Bethel und übertretet! Nach Gilgal und mehret die Übertretung! Und bringet jeden Morgen eure Schlachtopfer, alle drei Tage eure Zehnten;
    5. und räuchert von dem Gesäuerten Dankopfer, und rufet aus, verkündet freiwillige Gaben! Denn also liebet ihr’s, ihr Kinder Israel, spricht der Herr, Jehova.

    Freiwillige Gaben, wie das predigen, so lieben es die Kinder der WTO…..

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Alois
    Dezember 10, 2014

    Lieber Alois,

    Du hast im letzten Satz geschrieben:
    Freiwillige Gaben, wie das predigen, so lieben es die Kinder der WTO…..
    – Zitat Ende.

    Du hast Deine Worte sehr treffend gewählt. Sie sind keine Kinder Gottes, sondern Kinder der WTO. Gibt es dafür Beweise? Ja, man braucht einem Zeugen Jehovas nur einen Bibeltext zu zeigen, der eindeutig einer Lehre der WTO widerspricht und ihn dann zu fragen, was er nun glaubt. Das was im WT steht oder das was in der Bibel steht. Ein Kind Gottes würde logischerweise auf seinen himmlischen Vater hören und dann wäre für ihn die Bibel wichtiger wie der WT. Für ein Kind der WTO ist aber das wichtiger, was die WTO sagt, weil sie eben kein Kind Gottes sind, sondern ein Kind der WTO. Daher glauben diese nur das was im WT steht und nicht das was die Bibel tatsächlich aussagt.

    Ich habe dazu mal 7 Älteste unserer Versammlung befragt und alle haben geantwortet, dass sie sich an das halten, was im WT steht. Nicht ein einziger hat sich für die Bibel entschieden. Die Begründung war, dass ja auch der WT von Gott inspiriert ist und somit neueren Datums ist, als das alte Buch der Bibel.

    Da Gott nicht lügen kann, müsste aber trotzdem alles was die WTO in ihren Publikation schreibt absolut mit dem Wort Gottes übereinstimmen. Denn lehrt sie in ihren neueren Schriften etwas anderes als die Bibel, dann bezichtigen sie Gott als Lügner.

    Die Bibel ist aber Gottes Wort und das ist wahr, wenn also in den Schriften der WTO etwas anderes steht, dann muss das falsch sein und kann nicht von Gott inspiriert sein. Entweder oder.

    Zurück dazu, dass Du sagtest sie seien Kinder der WTO. Auf dem Bezirkskongress 2012 hat sich die WTO als geistige Mutter ihrer “Schäfchen” bezeichnet oder manchmal nennt sie sich auch die “Mutter Organisation”. Damit stimmt das absolut. Die Mutter ist die WTO und die Kinder sind die Zeugen Jehovas. In der Offenbarung steht:

    Off. 17:1-6; Elb: 1 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt, 2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht. 3 Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste; und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Lästernamen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. 4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht; 5 und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde. 6 Und ich sah die Frau trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung.

    Babylon die Große ist die Mutter der Huren. Geistige Hurerei begeht man, wenn man jemand anderem folgt, außer dem den der himmlische Vater dazu bestimmt hat. ZJ folgen nicht Jesus nach, sondern der LK, die sich als der Treue und verständige Sklave ausgegeben hat. Somit begehen die Kinder der WTO geistige Hurerei und die Mutter davon ist die WTO, also die Mutter der Huren.

    Diejenigen die aber Jesus nachfolgen wollen und lieber auf das Wort Gottes hören, die werden von dieser Mutter sofort als Abtrünnige ausgeschlossen. Demzufolge ist die Frau trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Denn Zeugen Jesu sind die Zeugen Jehovas definitiv nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Bird
    Dezember 10, 2014

    Liebe Schwester,

    danke fuer deinen Artikel. Fuer mich bedeutet es auch mit Jesus zu reden. Sosipater hat ja auch schon einige Stellen aus der Bibel gezeigt.
    Ich spreche auch im Gebet zu ihm, aber auch zu unserem Vater.
    Das es hier kein Verbot gibt ist mir klar geworden als ich diverse stellen aus der Bibel näher betrachtet habe. Die Ausreden der WTG muss man sich einmal hergeben lassen. Denn folgendes MUSS beachtet werden.

    Die WTG sagt ja das nur gesalbte Zugang zu Jesus haben! Komisch oder! Die gesalbten kommen nur über Jesus zum Vater und die anderen beten nur zum Vater???

    Wie auch immer, ich denke das es für uns wichtig ist zu erkennen das die Christen im ersten Jahrhundert hauptsächlich mit Jesus gehandelt haben.
    Was bedeutet Gottseligkeit? Dieser Text war für mich jener der mir unter anderem die Augen geöffnet hat.

    1. Timotheus 3:15-16 ELB71

    wenn ich aber zögere, auf daß du wissest, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes(Jesus) ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott (Jesus) ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

    Zum Namen JHWH möchte ich folgendes sagen. Die WTG hat ja dort wo parallelen zum AT da sind dieses Tetagramaton eingefügt.
    Genau hier an diesem Punkt möchten sie verhindern das erkannt wird wer Jesus ist.

    Es gibt nur EINEN Hirten, Retter, Heiland usw.

    Der Wille des Vaters ist, das wir SEINEN Sohn annehmen und mit ihm zusammenarbeiten. Wer diese Lehre nicht bringt, hat weder den Vater noch den Sohn erkannt.

    Wenn Jesus an unserer Türe klopft und wir mit ihm das Abendessen einnehmen, wie reagieren wir??
    Machen wir die Tür auf und schrecken uns weil wir ja nicht mit ihm sprechen dürfen oder nicht Grüßen dürfen??
    Nein, wir werden zu Boden fallen und uns freuen das er zu uns kommt. Er wird uns dann sagen, komm steh auf und hab keine Angst, ich bin es.

    Ich wünsche allen da draussen die den Namen des Herrn anrufen einen Gesegneten Tag
    Bird

  • Sosipater
    Dezember 10, 2014

    Alle Bibelstellen sind aus Luther-Übersetzung 84

    Hallo,

    danke für diesen guten Artikel.

    Es ist absolut korrekt beobachtet: der Name Jesus wird von der WTG zumindest an den Rand gedrängt. Wogegen ja laut der biblischen Wahrheit der Name Jesus zentrale Bedeutung hat.

    Apg.4:10-12:
    Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. 11 Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. 12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

    Meiner Kenntnis nach betreibt die WTG zudem ja seit 1950 das Verbot, direkt zu Jesus zu beten. Die Bibel, immerhin das Wort Gottes, lehrt dies Verbot nicht (auch wenn das Gros der Gebete im NT an den Vater gerichtet werden).

    1.Kor.1:2:
    an die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns:

    Joh.14:14:
    Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

    Apg.7:59:
    und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

    Paulus schrieb in 1. Kor.2:1:
    Denn ich hielt es für richtig, unter euch NICHTS zu wissen als ALLEIN Jesus Christus, den Gekreuzigten. (Hervorhebung von mir)

    Herzliche Grüße,
    Sosipater

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