358 Comments
  • Dieter
    Juli 27, 2012

    Wer höher fliegt, kann tiefer abstürzen. Was gibt dir denn die Gewissheit, dass Zeugen Jehovas allein und aussschliesslich die biblische Wahrheit vertreten? Es gibt Menschen, bei denen ist es mit dem Realitätssinn nicht weit her.

  • Irrelevant
    Juli 27, 2012

    Wir (???) haben nur einige Hauptpunkte angesprochen, die zeigen, dass der Vorwurf als Zeuge Jehovas einer “Sekte” oder einer sektenähnlichen Gemeinschaft anzugehören, keineswegs so “abwegig” ist, wie uns das die WTG glauben machen will. Es gibt wahrscheinlich noch weitere Anhaltspunkte, die auch Gegenstand einer Diskussion hier auf Bruderinfo sein könnten.

    Tja, damit sitzt ihr nun mit den damaligen Juden im „selben Boot“, die zu Paulus meinten:
    „Wir denken aber, dass es angebracht ist, von dir zu hören, was deine Gedanken sind, denn in der Tat, was DIESE SEKTE betrifft, ist uns bekannt, dass ihr überall widersprochen wird.“ (Apostelgeschichte 28:22)

    Logische Folgerung also:
    Juden (obwohl sie sich allen Ernstes als Gottes Volk und auf dem richtigen Weg befindend bezeichneten) machten in der Tat aufgrund ihrer Selbstgerechtigkeit plus Selbstherrlichkeit dem Paulus den Vorwurf der Sektiererei!! Und was geschieht hier?? 1:1 das Gleiche, Bruderinfo oder wir (???) behaupten JEHOVAs Zeugen seien eine Sekte!!!
    Wer damals auf der richtigen Seite stand und wer auf der gottentgegengesetzten falschen, ist uns hinlänglich aus der Bibel wohl allen bekannt!!!

    Damit ist wohl alles gesagt!!!!!!!!!

  • Dennis an Manfred
    Juli 27, 2012

    @Irrelevant – genau passend auf DICH!!!

    (Zitat BI-Artikel)

    „Sehr viele unserer Brüder sind oft nicht mehr in der Lage etwas Abweichendes von der Wachtturm-Belehrung anzuerkennen, obwohl es nachweisbar durch die Bibel oder die Fakten anders ist, als das was gerade gelehrt wird. Nicht zuletzt dadurch zeigt sich, dass das ganze Glaubensleben eines Zeugen Jehovas von und durch die WTG bestimmt wird.

    Auch dafür hat Orwell eine passende Definition: (“1984″ – George Orwell; S. 255)

    “Delstop bezeichnet die Fähigkeit, geradezu instinktiv auf der Schwelle jedes riskanten Gedankens haltzumachen. Es schließt die Gabe mit ein, Analogien nicht zu begreifen, logische Fehler zu übersehen, die simpelsten Argumente mißzuverstehen, wenn sie Engsoz-feindlich sind, und von jedem Gedankengang, der in eine ketzerische Richtung führen könnte, gelangweilt und abgestoßen zu werden. Kurz gesagt, Delstop bedeutet schützende Dummheit.”
    (Zitat Ende)

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Sorry, Kopfzeile falsch, ging natürlich nicht an Manfred!

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    » Juden (obwohl sie sich allen Ernstes als Gottes Volk und auf dem richtigen Weg befindend bezeichneten) machten in der Tat aufgrund ihrer Selbstgerechtigkeit plus Selbstherrlichkeit dem Paulus den Vorwurf der Sektiererei!! Und was geschieht hier?? 1:1 das Gleiche, Bruderinfo oder wir (???) behaupten JEHOVAs Zeugen seien eine Sekte!!! «

    Richtig, Irrelevant. Paulus und Jesus waren nach Aussagen der Israeliten Mitglieder der Sekte der Nazarener und damit Abtrünnige. Jesus, unseren Herrn, hängten sie wegen Gotteslästerung auf.

    Nicht der Vorwurf des Sklaven, dass auf BI Abtrünnige schreiben, ist entscheidend, sondern die biblische Wahrheit und das Lob Jehovas. So waren die Israeliten, das gotthingegebene Bundesvolk Jehovas, abtrünnig geworden und Jesus und seine Apostel stellten die wahre Anbetung wieder her.

    Wenn der Sklave die biblische Wahrheit lehrt, so wäre es gut. Und wenn BI die biblische Wahrheit ebenso veröffentlicht, dann kann niemand etwas dagegen haben, nicht einmal der Sklave.

    Prüfe doch anhand der Bibel wer die Wahrheit sagt und dann wirst du sie auch erkennen.

    Ede

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    „Wenn der Sklave die biblische Wahrheit lehrt, so wäre es gut. Und wenn BI die biblische Wahrheit ebenso veröffentlicht, dann kann niemand etwas dagegen haben, nicht einmal der Sklave.“

    Die Antwort lassen sich nun viele vermutlich selbst von ihrem Herrn der WTG geben:

    Billigt es „der treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren?“ (fragekasten Königreichsdienst September 2007)

    Mit der nötigen Distanz erkennt man, bei näherer Betrachtung der ganzen Thematik Strukturen, die einer Sekte ziemlich nahe kommen.

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    „Welcher echte Christ würde sein krankes (aber heilbares) Körperteil abschneiden?“
    ja, das ist ein klarer Hinweis, dass ein Gemeinschaftsentzug bei einem heilbar kranken nicht paßt.
    Aber die Richter sind meist keine „Ärzte“ sondern Kapos, die alles tun was sie denken das es von ihnen erwartet wird

    Frank&Frei Eingereicht am 16.08.2012 um 20:57 | Als Antwort auf Selgora.

    liebe selgora, du hast dich Gott doch schön längst hingegeben. Die Taufe ist dafür lediglich ein Beweis für die MItzeitgenossen.
    Die nehmen es zur Kenntnis und dann ist es ziemlich aus Herz und Sinn bei denen.
    Aber bei Gott bist du eingeschrieben, weil er deine Liebe und ZUneigung zu ihm kennt.
    Also, vergeh nicht in Selbstvorwürfen. Die Taufe kannst du jederzeit nachholen dein VErhältnis zu Gott ist doch lebendig
    schönen Abend noch

    ===============================================================================================

    Anna Eingereicht am 17.08.2012 um 06:30 | Als Antwort auf Selgora.

    Liebe Schwester Selgora, liebe Brüder und Schwesern,

    Du mußt Jehova sehr lieben, wenn Du ihm schon als kleines Mädchen dienen wolltest. Nach meiner heutigen Erkenntnis ist die Taufe kein Akt der Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehovas. Auch wenn ich als Zeuge Jehovas getauft worden bin und auch die 2. Tauffrage mit “ja” beantwortet habe sehe ich mich nicht als Mitglied einer Organisation. Ich gehe zu den Zusammenkünften und in den Dienst, versuche meine Brüder zu ermuntern. Es ist nicht immer einfach ruhig zu bleiben. Innerlich bin ich inzwischen dank Jehova und dem Christus frei.

    Die 2. Tauffrage ist unbiblisch und daher für mich ungültig.

    Ein sogenanntes Heimbibelstudium mit Lektüre der WTG würde ich nicht mehr führen. Ich habe ca. 3 Jahre mit einer Schwester studiert, die sich auch hat taufen lassen. Inzwischen jedoch geht sie nicht mehr in die Versammlung.

    Wenn Du Dich taufen lassen möchtest so nutze doch jetzt den Sommer. Ich bin sicher, BI wird Dir behilflich sein jemandem in Deiner Umgebung zu finden, der Dich untertauchen kann.

    Es gibt eine zu Herzen gehende Taufansprache hier bei BI. So was Schönes hörst Du auf keinem Kongress. Und Du brauchst weder x-Fragen vorher beantworten noch eine Zulassung seitens der Ältestenschaft. Wenn diese Taufansprache jemand dem Sinne nach vorträgt und dich dann in einem See untertaucht hast Du einen sehr sehr würdigen Rahmen.

    http://www.bruderinfo.de/?p=817

    Ich wünsche mir, dass wir hier mehr und mehr die positiven Auswirkungen unseres Christseins betrachten. Die Vergangenheit sollte nicht lähmend auf unsere Gegenwart und Zukunft wirken. Wie @Ulli mal so schön beschrieben hat, wer die Hand an den Pflug legt sollte nicht zurückschauen, jedenfalls nicht NUR.

    Liebe Grüße Anna

    Leider konnte ich deinen Kommentar nicht freischalten

    ===================================================================================================

    Edelmuth Eingereicht am 17.08.2012 um 06:16 | Als Antwort auf Selgora.

    Guten Morgen Selgore

    Zu erst einmal ein Herzliches Willkommen bei BruderInfo.

    Mache dir bitte wegen deiner Taufe keine zu großen Gedanken. Ich weis, das ist leichter gesagt als getan. Du hast wirklich eindrucksvoll geschildert, was du fühlst und glaubst und was dir wichtig ist, und darauf kommt es an.

    Denke einmal an den Schächer, der neben Jesus am Pfahl starb. Er war weder getauft und auch kein Mitglied einer christlichen Glaubensgemeinschaft, aber er hatte wie du einen tiefen Glauben. Ihm wurde ein Leben im Paradies zugesichert, etwas, das wir erst noch erreichen wollen. Nicht die Taufe oder Organisationszugehhörigkeit, sondern das Herz, das bei Gott positiv bewertet wird, ist es, was in Verbindung mit SEINER unverdienten Güte rettet.

    Dein Wunsch getauft zu werden ist wichtig. Darum überlege dir, wo und wann du getauft werden willst, aber überstürze nichts. Die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis, ein sichtbarer Ausdruck deines Glaubens. Nicht die Taufe, sondern der Glaube, den du im Herzen trägst, ist für Gott entscheidend. Mache dir deshalb um deine Taufe nicht zu viele Gedanken. Gott kennt dein Herz.

    Ede

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Dieses Thema hat mich doch länger beschäftigt als gedacht!
    Die Frage die sich daraus ableitete ist nun:

    Was macht eine Gemeinde zu einer Gemeinde des HERRN?

    Psa_111:1 Halleluja, preist Jahwe! / Von Herzen will ich Jahwe loben / mit allen, die aufrichtig sind, und mit der Gemeinde!

    Mat_16:18 Deshalb sage ich dir jetzt: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und alle Mächte des Todes können ihr nichts anhaben.

    Der Christus gründet seine Gemeinde AUF dem FELSENFESTEN glauben an ihn und seine Worte.

    Apg_11:26 Als er ihn gefunden hatte, nahm er ihn mit nach Antiochia. Ein ganzes Jahr lang waren sie mit der Gemeinde zusammen und unterwiesen viele Menschen im Glauben. In Antiochia wurden die Jünger übrigens zuerst Christen genannt.

    Ein Kennzeichen des christlichen Seins ist das unterweisen von Menschen im Glauben an den Herrn und seine Botschaft.

    Apg_12:5 Während Petrus streng bewacht im Gefängnis saß, betete die Gemeinde inständig für ihn zu Gott.
    Apg_20:31 Seid also wachsam und denkt daran, dass ich mich drei Jahre lang Tag und Nacht um jeden Einzelnen in der Gemeinde bemüht habe, manchmal sogar unter Tränen.

    1Ti_2:1 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen,

    Die Gemeinde des Herrn denke an und kümmert sich aktiv um ihre Geschwister!

    Apg_20:28 Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in die euch der Heilige Geist als Aufseher eingesetzt hat, damit ihr treue Hirten der Gemeinde Gottes seid. Gott hat sie ja durch das Blut seines eigenen Sohnes erworben.

    Der Geist setzt die Hirten ein, KEIN ANDERER, denn sie gehört IHM.

    Röm_14:19 Lasst uns also nach dem streben, was zum Frieden und zum Aufbau der Gemeinde beiträgt!

    Die Gemeinde (jedes einzelne Mitglied) ist etwas Heiliges und sie muss mit aller Vernunft und Treue von jedem mit erbaut werden.

    1Ko 5:12 Weshalb sollte ich denn über Außenstehende zu Gericht sitzen? Ihr richtet ja nicht einmal die, die zur Gemeinde gehören.

    Die Gemeinde erhebt sich nicht über die Liebe und Gnade des Herrn, sie würde nur willentlich „böse“ Handelnde aus ihrer Mitte entfernen, aber niemals Bekennende zum Herrn!

    1Ko 12:26 Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen mit; und wenn eins besonders geehrt wird, freuen sich die anderen mit.
    1Ko 12:27 Zusammen seid ihr der Leib von Christus und einzeln genommen Glieder davon.
    1Ko 12:28 Einige hat Gott in der Gemeinde eingesetzt: Das sind erstens die Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer. Dann kommen die, die Wunder tun; dann die, die Gaben zum Heilen, zu Hilfeleistungen oder zum Leiten haben; schließlich die, die in ungelernten fremden Sprachen reden.
    1Ko 12:29 Sind nun etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Können alle Wunder tun?
    1Ko 12:30 Haben alle die Gaben der Heilung? Reden alle in fremden Sprachen? Können alle sie übersetzen?
    1Ko 12:31 Ihr bemüht euch um die größeren Gaben? Dann zeige ich euch einen Weg, der weit besser ist.

    Jeder hat seine eigene Gabe, seinen Teil in der Gemeinde.
    Jeder ist wichtig und wertvoll für den Herrn.
    Jeder kann und darf offen sein (gemäß seinen Möglichkeiten und Begabungen) für die Entfaltung im Herrn.

    1Ko_14:26 Was folgt nun daraus, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, hat jeder von euch einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Sprachenrede, eine Übersetzung. Alles muss dem Aufbau der Gemeinde dienen!

    Jedes Regelwerk würde dieser freie Gabe entgegenwirken.

    Eph_5:29 Niemand hasst doch seinen Körper, sondern ernährt und pflegt ihn. So macht es auch Christus mit der Gemeinde,

    Welcher echte Christ würde sein krankes (aber heilbares) Körperteil abschneiden?

    Jak_5:14 Wenn jemand von euch schwach oder krank ist, soll er die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen, damit sie ihn im Namen des Herrn mit Öl einreiben und über ihm beten.

    Ich habe bisher keinen Organisationsältesten so etwas tun sehen, oder davon gehört.

    Mat_12:33 Wenn ein Baum gut ist, sind auch seine Früchte gut, ist er schlecht, sind auch seine Früchte schlecht. An den Früchten erkennt man den Baum.

    Es ist eigentlich ganz einfach eine Gemeinde des Herrn zu erkennen, alles andere ist dagegen nur eine Sekte.

    Die Bibel

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder „die Bibel“,
    du hast gegen geltendes Recht verstossen und ein Forum eröffnet mit unserem Namen und nennst es Bruderinfo2. Wir haben dir dieses Recht nicht übertragen. Auch hast du Kommentare eines Users von unserer Seite auf dein Forum kopiert das wiederspricht den Datenschutzrichtlinien von Bruderinfo. Des weiteren ist auch kein Impressum hinterlegt. Wir haben mit deinem Forum nichts zu tun und wünschen auch nicht mit diesem in Zusammenhang gebracht zu werden. Bitte ändere auch den Namen und verweise von unserer Seite nicht mehr auf deine. Wir bitten dich dies sofort zu ändern. Danke für dein Verständnis. Bitte benutze auch keine Daten mehr von unserer Seite und füge sie auch nicht in deine Seite ein. Wir glauben nicht das unsere Brüder damit einverstanden sind. Danke. Bruderinfo 🙂

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Liebe Brüder,

    „geltendes Recht“ ist ein sehr dehnbarer Begriff.
    Es ist nicht erkennbar das meine Sub-Domain: bruderinfo2… gegenüber Eurer Domain: bruderinfo.de einen Verstoß darstellt?!

    Auch sind alle hier geschriebenen Beiträge die freie Entscheidung gemäß dem Selbstbestimmungsrecht.
    Dies ist auch Grundlage der deutschen Datenschutzgesetze.

    Euer Impressum sagt u.a.:
    Die hier wiedergegebenen Inhalte spiegeln nicht zwingend die eigenen Ansichten des Webseitenbetreibers wider.

    Welchen echten Grund gibt es also keine Alternative dieser Art für die Brüder zu ermöglichen, wenn z.B. wieder einmal Euer Server angedriffen werden sollte?

    Ob mein kleines „Ersatz“-Forum von den Brüdern und Schwestern verwendet wird, überlasse ich den Geschwistern selbst.

    Auch können sie mir auch selbst mitteilen (denn sie sind mündige Christen), ob ihre guten Beiträge dort nicht stehen sollen.
    Die Euren werde ich wunschgemäß löschen. 🙂
    Eure Bibel

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Hallo „Die Bibel“,
    es geht hier um geltendes Recht. Wir bitten dich hiermit zum zweiten Mal den Namen bruderinfo 2 zu ändern z.B. in deinen Namen „Die Bibel 1“ oder so. Aber schmücke dich bitte nicht mit unserem Namen, da dies den Eindruck erweckt das deine Seite von uns genehmigt wurde. Dies ist aber nicht mit Absprache von uns geschehen. Wenn die Brüder von Bruderinfo ein Forum wünschen, dann werden wir dies mit Absprache der Brüder tun. Aber diese Entscheidung überlass bitte uns. Deine Absichten sind bestimmt sehr gut gemeint dennoch müssen wir dich bitten deinen Namen zu ändern und auch Beiträge von unserer Seite nicht mehr zu kopieren. Warum gründest du nicht selber mit deinem Namen ein Portal? Warum mußt du gerade unser Name dafür verwenden? Was soll das? Grüße Bruderinfo 🙂

  • Barnabas
    Juli 27, 2012

    Liebe Brüder von BI,
    Mein Vorschlag ist, keine weiteren Kommentare von „Die Bibel“ frei zu schalten so lange wie dort ungefragt Kommentare von BI veröffentlicht werden.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende von Barnabas.

  • Martin an BI
    Juli 27, 2012

    Hallo, liebe „Bibel-Fuzys“ in der Mehrzahl,

    denn Ihr seid mehrere, die hier einen „wohlgemeinten Versuch unternommen“. Ich beobachte die Bibel-Kommentare schon seit Beginn eurer Beteiligung hier und halte es grundsätzlich für positiv, wenn man die Bibel sprechen läßt. Ihr gehört irgendeiner christlichen Gemeinschaft an und fühlt euch unserem Herrn Jesus eng verbunden. Es scheint eure Absicht gewesen zu sein, die in euren Augen „verirrten Schafe der WTG „ allmählich zu euch zu leiten. Schritt 1: Kommunikation nur durch Bibelzitate, weil ihr wisst, das Jehovas Zeugen Bibeltreu sind. Gelegentlich fand man eine geringfügige Äußerung unter „Die Bibel“. Schritt 2: Dann vor einigen Tagen habt Ihr eure Vorstellung der Gestaltung einer Gemeindeordnung hier eingestellt, die nicht gerade unsympathisch war. Dann kam Schritt 3: Eine raffinierte Umleitung zu BRUDERINFO 2, um hier die Brüder allmählich abzuleiten in eine neue Hürde.

    Anstatt offen und ehrlich einmal zu bekunden, wer ihr seid, was ihr wollt und wo Gemeinsamkeiten wären, arbeitet ihr euch auf eine linke Tour in einen Kreis, der eine Besonderheit in sich trägt. Die, die hier mitwirken, mitlesen oder kommentieren waren oder sind Zeugen Jehovas in drei Kategorien.
    1. Es sind noch aktive Zeugen Jehovas
    2. Solche, die sich zurückgezogen haben und gegenwärtig keine Verbindung mehr pflegen.
    3. Ausgeschlossene Zeugen Jehovas, wegen Abtrünnigkeit von der WTG-Organisation oder weil sie derzeit nicht den Talmutartigen „Hüte-Buch“-Normen der WTG auf Anhieb mehr entsprechen. Das Urteil von drei unvollkommenen Menschen lautete: Keine Reue!

    Diese unter einen Hut zu bringen ist ein Drahtseilakt. Das erkennt ihr daran, dass es hier hin und wieder zu heftigen Konfrontationen untereinander kommt. Einige nehmen sich dann auch mal eine „Auszeit“, wie z.B. unsere sehr geliebte Schwester Ullrike, aber irgendwie raufen sich alle mit dem Herzen der Vergebung unter der Gnade unseres himmlischen Vaters und unseres Herrn Jesus wieder zusammen. Wir stehen alle unter der UR-PRÄGUNG der WTG. Alles davon war auch nicht falsch.

    Solltet ihr diesen Versuch als Möglichkeit gesehen haben, Schafe des Herrn einzusammeln, empfehlen wir euch, dies nach dem Muster unseres Herrn Jesus zu tun. Er hätte sich sicherlich nicht auf so linke Tour hier verlinkt, durch Verletzung der Rechte anderer Foren. Wir suchen auch keine „neue Hürde“. Was wir suchen, ist die enge Verbindung zu unserem himmlischen Vater und unseres Herrn Jesus Christus. Dabei ist uns wohl bewusst, dass die Gemeinschaft mit lieben Brüdern und einer Gemeinde im Plan unseres Herrn Jesus ist. Die Urchristengemeinden waren liebe Schwestern und Brüder, die im selben Gedankengang miteinander vereint waren. Paulus, Petrus und andere betreuten auch diese Gemeinden. Es gab also eine Struktur. Aber diese beruhte einzig und allein auf den Glauben an den Erlöser und wiederkommenden Herrn Jesus zur Verherrlichung unseres himmlischen Vaters. Lasst euch also etwas einfallen, wer ihr wirklich seid und wie Ihr diese Aktion erklären wollt.

    Liebe Grüße Martin

  • Martin an BI
    Juli 27, 2012

    Endschuldigung: „Kommentar sollte an „Die Bibel“ gehen!
    Martin

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Martin,
    danke für deine Einschätzung. Du hast es richtig erkannt. Nur wir bei Bruderinfo möchten jedem eine Chance geben. Das dies ab und zu ausgenutzt wird, damit mußten wir rechnen. Es ist wirklich einer Hochseilnummer gleich. Wir wünschen dir ein schönes Wochenende und Danke das du für uns die Augen aufbehältst. LG Bruderinfo 🙂

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    @bruderinfo

    Entschuldige Martin, bei Bruderinfo war kein Button:

    Ich liebe euch und diese Seite, die mir wirklich sehr viel gebracht hat, meinen Glauben zu stärken.

    Dessen ungeachtet ist (hoffentlich) jedem/r bewusst, dass der einzige Weg zum Leben der des Christus ist und nicht irgendeiner Religionsgemeinschaft, gleich welcher organisatorischen Struktur.

    Was ich hier immer geschätzt habe, ist das Einbringen vieler freiwilliger, sachlicher, fröhlicher – und biblisch begründeter Kommentare, ohne dass nach einer Glaubenszugehörigkeit gefragt wurde. „Der Mensch nimmt die Dinge wahr, die das Auge sieht, aber Gott sieht das Herz“ – und unser PC erkennt nur die Dinge, die aus dem Herzen kommen und geschrieben werden.

    Aber ich möchte selbst entscheiden, wem ich diese Gedanken mitteile. Das wurde offensichtlich klargestellt. Gut so.

    Aber ich liebe euch und eure treuen Kommentatoren.
    Eddi

  • Barnabas
    Juli 27, 2012

    Du hattest von mir nie die Genehmigung einen Beitrag von mir wo anders zu veröffentlichen und du wirst sie auch nicht bekommen. Ich erwarte, das du meinen Beitrag sofort löschst!

    Barnabas

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Hallo die Bibel

    Du schreibst Eure Bibel am Ende
    Du bist nicht meine Bibel! Da kannst Du Dich auch Jesus oder Jehova nennen, denn die Bibel stammen von Ihnen.
    Hiermit erlaube ich Dir nicht meine Kommentare aus dieser Seite auf anderen Seiten zu posten.

    Jeder der versucht Schafe hinter sich herzuziehen außer Jesus, der ist ein Dieb, egal ob es die Organisation oder sonst eine Gruppe von vermeintlichen Christen ist.

    Wer zur Herde Jesus gehört dürfte kaum auf Abwerbeversuche hereinfallen.
    Wenn Bi mal offline ist, was macht’s aus? Nichts, wir warten bis Bi wieder online ist, denn wir sind nicht die Schafe von Bi, sondern von Jesus und der Geist unseres Vaters lässt sich nicht hacken und ausschalten.

    Dein Argument lässt auf Menschenwerk schließen, Du hast Dich und Deine Ziele endlich offengelegt.

    Alois

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    ich finde es nicht passend, Kommentare von hier, mit Identität vresehen, auf einer weiteren Website zu posten.
    Das ist einfach nicht korrekt und widerspiegelt im Grunde genommen ziemliche Verantwortungslosigkeit

  • Martin
    Juli 27, 2012

    Aber gerade deine Kommentare sind herausragend kopiert.
    LG Martin

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Lieber Alois,
    danke für deine Weisheit schon lange bevor dies mit „Die Bibel“ jetzt eingetroffen ist. Du hattest uns schon vor langer Zeit gewarnt. Wir waren leider wieder zu gutmütig und haben es nicht gesehen. Wir sollten mehr auf die Brüder achten die schon lange hier dabei sind. Danke vom Bruderinfo-Team 🙂

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Möchtegerns und Trittbrettfahrer
    gibt es immer und zuhauf.
    Verstehn sich als Bibelbewahrer
    und setzen immer noch ein‘ drauf.

    Wie soll man nun solchen begegnen?
    welchen Rat hat man parat?
    jene, wo Proteste regnen
    die da lieben den Spagat?

    Ach, sie sind nur fette Beute
    ihrer eignen Eitelkeit
    Denn alle anständgen Leute
    trachten nach Beständigkeit.

    Mal schnell ein Forum aufzumachen
    ist keine Kunst, wenn man will reizen
    Um dann zu posten geklaute Sachen
    Das Recht läßt sich da nicht verheizen.

    Die Bibelfreaks, ganz Slapstick like
    die machen ein‘ auf Buster Keaton
    kopieren schon – sie werden nie ein Zweig
    man hat sie nicht gebeten-

    Drum liebe BI-ler regt euch ab.
    die Bibelfreaks die lassens sausen.
    nur nicht beachten – ist mein Rat
    und auch nicht aufbrausen.

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Also dieser Abschuss „Eure Bibel“ ist nicht nur geschmacklos sondern verwegen, frech und ungehörig!
    Eine grobe Missachtung des Wortes Gottes, welches nicht ohne Folgen bleibt – siehe Hes. 13:7 zusammen mit
    2. Petr. 2:1 !!!

    Ich hoffe jeder zieht die nötigen Schlüsse daraus!

    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Da mein Kommentar etwas weit nach unten gerutscht ist hier die Worte von „Die Bibel“
    auf das sich mein obiger Kommentar bezieht:

    „Auch können sie mir auch selbst mitteilen (denn sie sind mündige Christen), ob ihre guten Beiträge dort nicht stehen sollen.
    Die Euren werde ich wunschgemäß löschen.
    Eure Bibel“

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Was ich vergessen habe:
    Ich Wünsche und gestatte dir nicht meine Kommentare in dein Forum zu kopieren!!!
    Jemand der sich „eure Bibel“ tituliert ist für mich ein falscher Prophet und dort möchte ich mich nicht wieder finden – ich hoffe dies wird von dir akzeptiert!
    Lg Matthäus

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Hallo Die Bibel,
    ich weiß im Moment nicht was Du mit Deinem Tun bezweckst, doch auch wenn es ehrenhaft sein sollte, hättest Du vorher hier Deine Idee vorstellen können und fragen ob da was dagegen spricht.

    Wenn man den Namen einens anderen einfach so verwendet, besteht immer die Verwechslungsgefahr und das ist bei einigen auch beabsichtigt.

    Angenommen Du hättest Dich Ferrari 2 genannt, dann hättest Du jetzt so eine Abmahnung am Hals, so schnell hättest Du nicht schauen können. Oder denke an den Produzenten, der seinen Eierbecher Ei-Pott genannt hat.

    Deshalb hätte es einen guten Anstand vorausgesetzt, Bruderinfo um Erlaubnis zu bitten. Wenn Du Dein Formu einfach Die Bibel nennst, brauchts Du natürlich nicht um Erlaubnis bitten, also gehe ich davon aus, dass Du bewusst von dem Namen Bruderinfo profitieren wolltest, egal in welche Richtung. Das finde ich nicht gut und deshalb möchte ich auch nicht, dass Du meine Beiträge auf Deine Seite kopierst.

    Wenn Du auch meinst, dass unsere Bedenken nicht gerechtfertigt sind, dann überlege einmal ob Jesus so vorgegangen wäre. Ich glaube wir wissen alle, dass er nicht so gehandelt hätte.

    Liebe Grüße Manfred

  • Aben
    Juli 27, 2012

    Guten Abend Die Bibel
    ich habe mein Kommentar auf deiner Seite widergefunden ohne das ich in Kenntnis gesetzt und gefragt wurden bin ob dieses Kommentar auf deiner Seite verwendet werden darf. Die Bibel schreibt „Auch können sie mir auch selbst mitteilen (denn sie sind mündige Christen), ob ihre guten Beiträge dort nicht stehen sollen.“ Somit sprichst du jeden schon das mündige ab indem das du die Kommentare die bei Bruder-Info stehen sie dir kopierst und auf deine Seite stellst ohne zu fragen ob der jeweilige Kommentator damit einverstanden ist. So etwas ist nicht Fair.
    Ich suche meine Seiten selbständig aus wo ich etwas Kommentieren möchte, daher würde ich dich bitten mein Kommentar zu löschen.Wenn ich bedarf habe ein Kommentar auf deiner Seite oder einer anderen zu machen dann tuhe ich das weil ich das möchte.
    Einen schönen Abend noch
    Aben

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Irgendwie finde ich, dass diese Thematik mit dem „zweiten Bruderinfo“ (dem Forum des Users/ der User „die Bibel“) thematisch abweicht.

    Im Impressum hätte ein eindeutiger Disclaimer stehen können, dass alle Artikel dem Copyright unterstehen und nicht auf einer anderen Seite verwendet werden dürfen, ohne dass gefragt wird.
    Hier wäre der Punkt: So mir nichts, dir nichts, eine „BackUp/ Schwesternseite“ zu erstellen, diese hier zu verlinken und Kommentare zu kopieren, gehört ebenfalls nicht zum guten Ton.

    Statt einer Hexenjagd auf die andere Seite zu starten, sollten wir trotz allem besonnen reagieren. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Seite unter neuem Namen und mit gewissen Zugeständnissen eine angenehme (und übersichtliche) Diskussionsplattform werden könnte, die mit dieser Plattform zusammen arbeiten könnte. Soviel mal zur Theorie.
    Ob es Sinn macht, Leser von hier wegzuführen/ abzuwerben, weil sie sich dort in Form einer Community mitbeteiligen können, darüber lässt sich streiten.

    Wir sollten aber nicht den gut gemeinten Gedanken vergessen, der hinter dieser Aktion (hoffentlich) steht.

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Schönig,
    es geht uns nicht um uns. Brüder senden uns Mails, daß Sie nicht wünschen, dass Ihre Kommentare irgendwo hin kopiert werden. Des weiteren wurde der Eindruck erweckt, daß „Die Bibel“ einer von uns wäre. Dies ist aber leider nicht der Fall. Martin, Barnabas und Alois haben das richtig erkannt. „Die Bibel“ wollte nur Brüder von hier weglocken und sich mit unserem Namen schmücken. Und von einer Hexjagd ist wohl überhaupt nicht die Rede. Wir haben „Die Bibel“ nur darauf aufmerksam gemacht. Sonst nichts. Wir denken das dies unser Recht ist. Im übrigen steht ganz unten Copyright Bruderinfo. Unser RA sagte uns damals das einfach nicht mehr nötig wäre und ein Disclaimer rechtlich rein gar keine Wirkung hat da dies schon im geltenden Recht verankert ist. Wie dem auch sei. Es ist im Grunde ganz einfach. Kommentare sind geistiges Eigentum desjenigen der diesen Kommentar verfasst hat. Moralisch ist es nicht richtig sich in ein bestehendes Blogsystem einzuschleichen und dann den Namen des Blogs anzunehmen und später dann für seine eigene Seite Werbung zu machen und dazu noch den gleichen Namen zu benutzen, damit alle denken dies sei von Bruderinfo so gewollt. Lieber Bruder Schönig, dies nannte man früher Betrug. Nur weil sich manche darüber hinwegsetzen ist es noch lange nicht richtig. Aber wir haben „Die Bibel “ darauf aufmerksam gemacht und es bleibt abzuwarten wie die oder der sich entscheidet. Bruder Alois hat uns schon einmal darauf aufmerksam gemacht…schon ganz am Anfang….aber wegen Krankheit und Arbeitsauslastung bei BI viel dies leider irgendwie unter den Teppich. Danke Alois für deine weissen Rat und dir MArtin für deine klaren Worte. Wir hoffen Bruder Schöning das du dies verstehst. Danke Bruderinfo 🙂

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Hallo „Bruderinfo“,

    ich hatte nicht den Anschein erwecken wollen, ich würde euch unterstellen, es würde euch hier nur um euch als Markennamen gehen.

    Jeder Autor, jeder Autor hat seine Rechte auf seine Beiträge und das bestreite ich überhaupt nicht! Wie ich erwähnt hatte, finde ich es überhaupt nicht gut, User, Kommentare oder komplette „Vorträge“ zu kopieren – vor allem ohne zu fragen.

    Nicht ihr habt eine Hexenjagd eröffnet, ich habe nur Bedenken, dass es zu einer solchen ausartet.

    Ja, das Vorgehen von „die Bibel“ war dreist, ich kann aber keinerlei böswillige Absichten erkennen. Vielleicht hätte die Unterscheidung deutlicher werden müssen, dass die Inhalte nur von euch kopiert wurden – jedoch war alles nur von gutem WIllen geprägt – würde ich infach mal behaupten.
    Ich bin mir sicher, mit einer offiziellen Distanzierung und auch entsprechenden Hinweisen der Betreiber wäre die Situation auch nicht so heftig.
    Wir dürfen es nicht vergessen, dass es sich hierbei nicht um eine Konkurrenz handelt… zumindest den Anschein nach, geht es dem User „Bibel“ darum, das Wort Jehovas als solches zu huldigen und auch Jehova und Jesus zu dienen. Wollen wir dieselben Züge wie die WTG annehmen? Niemanden nebenan dulden?
    Ich sage: Die „Bibel-Community“ soll sich etablieren unter einem eigenem Namen, mit eigenen Kommentaren, vielleicht mit entsprechenden Links zu dieser Seite… mit der Zeit wird sich herausstellen, ob das Ziel ist, die Schafe wegzuführen.

    Denn das ist ja genau das, was hier unterstellt wird (damit meine ich nicht speziell euch, sondern andere Kommentare).

    Im Grunde stimme ich euch zu, nicht, dass ihr mich falsch versteht: Das ist euer Name… die Inhalte wurden von euch und von euren Lesern zusammengetragen. Die Rechte liegen nicht bei dem User „die Bibel“. Ich hoffe, dass ihr die Möglichkeit in Betracht gezogen habt, den user zuerst per Email zurecht zu weisen, statt dies hier bei den Kommentaren zu machen.

    Betrug ist meiner Meinung nach eine Sache, die man bewusst macht, um die User irrezuführen. Diese Absicht erkenne ich hier einfach nicht.

    Nichtsdestotrotz bin ich erst seit kurzem hier aktiver Leser und KOmmentator. Falls ihr wirklich der Ansicht seid, „die Bibel“ übe schädlichen Einfluss aus, dann habt ihr eventuell eure menschliche Meinung dazu. Ich konnte aus den bisherigen KOmmentaren von „die Bibel“ nichts schädliches erkennen und ich werde der Seite Aufmerksamkeit schenken, wenn sie sich entsprechend anpasst.

    in tiefer Verbundenheit

    Uwe

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Schöning,
    du schreibst das du die Art von „Die Bibel“ dreist findest aber keine böswillige Absicht dahinter siehst. Lies dazu einfach nur die letzten Kommentare von den Brüdern die nicht wollten das Ihre Kommentare wo anderst hinkopiert werden. Nun egal wie man dies bezeichnet ist im Grunde nicht ausschlaggebend. Auch hat dies nichts damit zu tun niemanden neben sich zu dulden. Wie kommst du nur auf solche Ideen? Es gibt tausende Seiten im Internet. Warten wir einfach bitte ab wie „Die Bibel“ reagiert. Der Frieden Gottes unter den Brüdern ist im Moment viel wichtiger. Genieß noch den schönen Sonntag morgen. Lass dich bitte nicht aus der Ruhe bringen.LG Bruderinfo 🙂

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    @ Bruderinfo

    ich habe bisher keine Kommentare anderer Brüder in diesem Forum feststellen können. Habe ich nicht richtig gesucht? Gerne lasse ich mich eines besseren belehren.
    Doch auch wenn die KOmmentare der Brüder ohne ihr Einverständnis kopiert wurden, so sehe ich derzeit keine böswillige Absicht dahinter.

    Ihr könnt mir alle (damit meine ich nicht nur Bruderinfo, sondern auch die angesprochenen Kommentierenden) Belege für ein böswilliges Anliegen seitens des Users „die Bibel“ vorbringen.
    Für mich war bisher nichts erkenntlich.

    Ich komme gar nicht auf die Idee, es ginge euch darum „niemanden neben sich zu dulden“.. erklärt mir das bitte anhand meiner Kommentare. Euer Hinweis an „die Bibel“ beinhaltete nur euer Recht als Webseitenbetreiber, welches ich anerkenne und überhaupt nicht in Frage stelle. Die Frage ist natürlich, wie die Forderung an „die Bibel“ erfolgte, den Namen, die Kommentare etc zu verwenden. Dies öffentlich zu machen, war der einzige Kritikpunkt.
    Ansonsten stimme ich euch doch zu?

    „Warten wir einfach bitte ab wie “Die Bibel” reagiert. Der Frieden Gottes unter den Brüdern ist im Moment viel wichtiger.“

    Nichts anderes schwebt mir vor. Mir kamen die ganzen BEiträge nur so ähnlich vor, wie bei „Fred“, als es zu einer Vorverurteilung gekommen war. LAssen wir „die Bibel“ ihr Fehlverhalten korrigieren und sehen dann, ob dieser Baum Früchte trägt. Zum Schaden kann es nicht sein.

    In brüderlicher Verbundenheit.

    Uwe

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Schöning,
    da wurde was missverstanden. Sorry. Halb so schlimm. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende. BI

  • Barnabas
    Juli 27, 2012

    Lieber Uwe,
    du möchtest hier ausgleichend und vermitteltnd sein. Das ehrt dich auch. Bedenke bitte aber mal folgendes. Im Impressum von „Die Bibel steht u.a.: Die Bibel/Urheber: Gott Jahwe.
    Das ist eine Anmaßung und Frechheit die den wahren Gott beleidigt. Die WTG macht das so und die auch. Das ist für mich keine Bagatelle.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Barnabas.

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Diese Masche ist dermaßen billig und durchschaubar, dass es schon weh tut!!!

    Liebes BI-Team,

    lasst „die Bibel“ doch einfach machen, egal wer oder wie viele dahinter stehen, sie werden genauso erfolglos bleiben wie Ede mit seinem Forum und die anderen, die sich hier wichtig machen wollten.

    Deshalb bleibt ganz gelassen, denn wir wissen was das Original ist!

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Muss hier eine Ergänzung zu meinem Kommentar machen

    @“die Bibel“:

    Vorsorglich untersage ich (User „Dennis“) hiermit ausdrücklich das Kopieren, Zitieren oder Teilzitieren meiner Postings, die bisher unter der Domain „bruderinfo.de“ oder deren Subdomains veröffentlich wurden. Eine Zuwiderhandlung stellt natürlich eine Urheberrechtsverletzung nach geltendem deutschen Recht dar.

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi,

    also das gesamte Auftreten von „Die Bibel“ mutete von Beginn merkwürdig an. Eine Seite zu kopieren ist lustig und armselig zugleich. Wenn jemand so etwas nötig hat, würde ich auch wie Dennis auf eine große Wahrscheinlichkeit zur Erfolglosigkeit schließen. Vielleicht stuft Googles Algorithmus die kopierte Seite auch als schlecht genug im Suchergebnis ein, damit sie keiner findet 🙂

    @Bibel

    Von mir wird auch nix kopiert!

    Mach dein eigenes Ding, mit guter inhaltlicher Qualität, dann wird es auch genügend Leser/Kommentierer geben. Wenn nicht, dann halt nicht.

    Hans

  • Hans
    Juli 27, 2012

    ZITAT „Jak_5:14 Wenn jemand von euch schwach oder krank ist, soll er die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen, damit sie ihn im Namen des Herrn mit Öl einreiben und über ihm beten.

    Ich habe bisher keinen Organisationsältesten so etwas tun sehen, oder davon gehört.“

    ZITAT ENDE

    Ich schon.

  • armes Schaf 2012
    Juli 27, 2012

    Guten Abend,im Netz ist alles easy,cool usw,sicher gibt es bald Bruderinfo auch zum anfassen..viele Tausend von uns warten darauf.Man spürt das.Danke an alle.

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Liebes armes Schaf,

    was meinst du mit „BI zum Anfassen“ ??? Ich hoffe nicht, dass du damit meinst, dass man BI zu einer Gegenbewegung zur WTG aufbaut, und selbst Treffen und Zusammenkünfte organisiert. Das wäre das Schlimmste was dieser Plattform passieren würde.

    Es ist schon tragisch genug, dass viele förmlich kopflos durch die Gegend geirrt sind, als BI jetzt mal offline war. Ich dachte sofort daran, dass dadurch jetzt mal für den Einzelnen die Möglichkeit besteht, zu zeigen, worauf sich sein Glauben wirklcih gründet. Bin ich nur aus menschlichen Gründen der WTG entronnen, dann suche ich auch weiter nach einem menschlichen Ersatz. Das nennt man bei uns „vom Regen in die Traufe kommen“.

    Habe ich aber das Prinzip der Führerschaft Jesu erkannt und verstanden, dann sehe ich BI als das an, was es ist: Als Möglichkeit des Austauschs, aber niemals als Ersatz für das Aufbauen meines eigenen Glaubens. Hier sehe ich für die Zukunft für viele von uns die größte Gefahr! Wer sich nicht abseits von diesem Forum im Glauben weiterentwickelt wird große Schwierigkeiten bekommen, wenn BI irgendwann dauerhaft offline wäre.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Danke Sascha für den wirklich treffenden Kommentar.

    Jesus ist unser Hirte und er benutzt wahrscheinlich BI, aber er braucht BI nicht unbedingt. Notfalls würde er die Steine schreien lassen, steht irgendwo.

    Wir befinden uns in einer ähnlichen Situation wie Elia. Lange Zeit waren wir im Glauben alleine, bis uns gesagt wurde: Nein Du bist nicht alleine, es gibt voch andere Brüder und Schwestern welche nicht die Organisation anbeten.

    Römer 11

    2. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:
    3. „Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben“.
    4. Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem {W. der} Baal das Knie nicht gebeugt haben“.

    5. Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.
    6. Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

    Heute bekommen wir, die neuzeitlichen „7000 Männer“, die Botschaft, dass wir nicht alleine sind, durch Foren wie BI.

    Liebe Grüße
    Alois

  • armes Schaf 2012
    Juli 27, 2012

    Lieber Alois,also Foren klären auf und sind für den einen oder anderen Glaubensstärkend,na dann sucht sich jeder ZJ mitleser aus dieser Ursuppe etwas heraus?Ist doch positiv,für jeden etwas.Und die Mauer steht in 50 Jahren noch?Das wäre sehr sehr schlimm.Also Die Mauer wird verschwinden,wie auch immer.Wie können denn Die jenseits der Mauer überhaupt noch die Zeitschriften anbieten und von glücklichem Familienleben reden wenn – Die Republik- längst marode ist, und in Wantlitz langsam der Strom knapp wird?Jeder legt auch in den Foren die Bibel aus so wie er will oder meint das es so,oder so richtig ist.Wir kennen doch noch jeder viele ZJ die ihren Glauben nur noch so dahin Berichten.Das ist ein schleichender Zerfallsprozess der zur Lähmung führen wird.Oder waren es 100 Jahre?Ohne Ausharren im Glauben und hoffen geht gar nichts.Aber das ist ja auch nichts neues.Ich habe aufgehört Bibelstellen rauf und runter zu zitieren,das soll jeder so halten wie er will ich nehme seit 6 Jahren davon ABSTAND. Grüsse!

  • armes Schaf 2012
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Sascha, mit dem anderen auge sieht man besser!

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Sascha,

    ganz richtig erkannt. BI sollte im Grunde „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Glauben bieten, nicht mehr aber auch nicht weniger. Bei mir hat es sehr gut funktioniert. Dafür bin ich den Brüdern von BI auch sehr dankbar!

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber Sascha, dem stimme ich voll zu. Die Machtkonzentration in Richtung Endzeit „alle 7 werden auch ein 8. sein“, nimmt zu. Die Polarisation zwischen Nato und dem Gegenstück RU/China/Iran mit Proxys entwcikelt sich.
    Ein Land nach dem anderen in der arabischen Welt fällt.
    haben wir ein Auge auf Damaskus. Jesaja 17:1 ist noch zur Erfüllung offen.
    Die Währungen – Euro und Dollar – wackeln, die Verschuldung der STaaaten der WElt liegt pro Kopf der Erdbevölkerung bei ca 70 mio Dollar.
    Ein Funke – und der ganze Schober steht lichterloh in Flammen um endgültig die Drangsal einzuläuten und den Abklatsch des Königreiches durch den Widersacher ans Laufen zu bringen.

    Wir werden das kommen sehen, wir werden das erleben, wir werden da kaum organisiert sein können in bisher geübten Strukturen. Die sind dann zerschlagen.

    So ist es unsere Aufgabe heute, unsere Relation zum Christus und zum Vater auf eine solide Grundlage zu stellen. Gott weiß zu befreien. Und nirgednwo steht in den Schriften, dass es nochmals eine „gegenbildliche“ Arche geben wird, wie es gelehrt wird.

    Wir dürfen sicher sein – Gottes Engel werden die auslesen, die in Seiner Gunst stehen. Gott weiß die zu bewahren, die zu ihm gehören,

    Wir werden sehen.

    Es gibt auch zig christliche Destinationen, die davon überzeugt sind, dass es schließlich eine „Entrückung“ der GErechten geben wird.
    Ich bin nicht derjenige, der da irgend eine Doktrin aufstellt. Dafür bin ich zu unerfahren und zu bescheiden.
    IN Gottes hand sind wir geborgen, wie ein Kleinkind im Arm der Eltern.
    Das ist für mich Halt, Trost und Sicherheit, auch wenn drumherum alles merh und mehr fraglich wird.
    Ein FReund prägte mal den Begriff: Ein-Mann-Kirche.
    Er meinte damit den Zustand in der Drangsal.

    der Wachtturm geht seinen Trott weiter, nimmt keinerlei Bezug zur Weltentwicklung, verharrt in alten Denkmustern ( König des Südens Amerika) wobei da auch schnell mal eon Polwandel stattfinden könnte.
    Die Brüder wälzne die Bücher der WT Gesellschaft, in der Hoffnung, dort Aufschluß zu finden.
    Aber wie kann eine Einrichtung, die vom Bösen infiltriert ist und sich entsprechend verhält – deren Schriften stellen nie die USA infrage, kritisieren zu keiner Zeit deren Kriege, ja eher verherrlichten sie den Sturz Pinochets in Chile in den 70igern – jemals gottgefällig Wirken.
    Es ist alles kopflastig, von oben nach unten, niemals umgekehrt und der Überrest als Gesamtheit hat doch dort keinen stellenwert, sonst würde man die Brüder häufiger zusammenbringen um sie zu instrumentalisieren.
    Ja, die Zunahme der Symbolnehmer zeigt indes auf, dass da was nicht stimmt.
    Aus all dem verbleibt nur eine logische Konsequenz
    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, er weidet mich auf gründer Au…..

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Frank,

    danke für deinen Kommentar. Ich möchte einen Punkt herausgreifen. Du hast geschrieben:

    „Und nirgendwo steht in den Schriften, dass es nochmals eine “gegenbildliche” Arche geben wird, wie es gelehrt wird.

    Wir dürfen sicher sein – Gottes Engel werden die auslesen, die in Seiner Gunst stehen. Gott weiß die zu bewahren, die zu ihm gehören…“ ——-

    Dazu habe ich vor kurzem diesen Text gelesen:

    1Pe 3:19 In diesem Geist hatte er auch den in der Sünde gefangenen Geistern gepredigt,
    1Pe 3:20 den Menschen, die zur Zeit Noahs ungehorsam waren. Damals wartete Gott geduldig auf ihre Umkehr, bis Noah die Arche fertig gebaut hatte. Doch nur acht Menschen wurden in der Arche durch das Wasser der Sintflut hindurch gerettet.
    1Pe 3:21 Das ist ein Bild für die Taufe, die jetzt euch rettet. Die Taufe dient ja nicht zur körperlichen Reinigung. Sie ist vielmehr Ausdruck einer Bitte an Gott um ein gutes Gewissen. Das alles ist nur möglich geworden, weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist.

    Hier bezieht Petrus sich auf die Zeit Noahs, und er führt die Rettung in der Arche durch die Wasser der Sintflut an. Dann sagt er, dass dieser ganze Vorgang damals ein BILD für die Taufe ist, die uns rettet. Die Taufe wiederum wird als „die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen“ bezeichnet. Die Arche als Rettungsvorkehrung muss heute also symbolisch zu verstehen sein. Deswegen sagte Jesus in Matthäus 24 auch:

    Mat 24:23 Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Schaut her, da ist der Messias!‘, oder: ‚Seht, er ist dort!‘, so glaubt es nicht!
    Mat 24:24 Denn mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet wird auftreten. Sie werden sich durch große Zeichen und Wundertaten ausweisen und würden sogar die Auserwählten verführen, wenn sie es könnten.
    Mat 24:25 Denkt daran: Ich habe euch alles vorausgesagt.
    Mat 24:26 Wenn sie also zu euch sagen: ‚Seht, er ist in der Wüste draußen!‘, dann geht nicht hinaus! Oder: ‚Seht, hier im Haus ist er!‘, dann glaubt es nicht!
    Mat 24:27 Denn wenn der Menschensohn wiederkommt, wird es wie bei einem Blitz den ganzen Horizont erhellen.“

    Besonders der Vers 27 macht uns zuversichtlich, dass die wahren Schafe Jesu die Zeichen der Zeit des Endes rechtzeitig erkennen werden. Aber eben nicht dadurch, dass wir uns mit anderen zusammen an einen bestimmten Ort begeben, z.B. in die „Wüste“ oder in ein „Haus“. Sondern dadurch, dass Jesus sich auf überdeutliche Weise zeigen wird, und wenn das passiert, dann gilt für uns, das, was Jesus im Parallelbericht in Lukas 21:28 sagt:

    „Wenn das alles anfängt, dann hebt den Kopf und richtet euch auf, denn dann ist eure Erlösung nicht mehr weit.“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi armes Schaf,

    würde mich auch interessieren, was du genau meinst.

    Worauf warten Tausende? Und woher weißt du das?

    Schöne Grüße,
    Hans

  • Martin an „armes Schaf“
    Juli 27, 2012

    Liebes „armes Schaf“,

    Du schreibst: „sicher gibt es bald Bruderinfo auch zum anfassen..viele Tausend von uns warten darauf.Man spürt das“.

    An den „vielen Kommentaren“ zu deiner Anmerkung ERKENNT MAN WOHL WENIG BEDÜRFNIS AN EIN BRUDERINFO ZUM ANFASSEN. Oder sehe ich das falsch? Aber äussere dich doch mal bitte, was DU dir so darunter vorstellst…es muss ja nicht gleich eine Gegenbewegung zur WTG sein. Das ist wohl klar. Aber was hättest du so für Vorstellungen? Darf ich davon ausgehen, dass du schon den Wunsch hättest, Zusammentreffen beizuwohnen, die zur Ermunterung und zur Stärkung im Glauben abgehalten werden ohne „organisatorischen Zwang“? Was denkst du?
    Ich freue mich von dir zu hören. Sicherlich sollten wir auch den Standpunkt unseres himmlischen Vaters und unseres Herrn Jesus ergründen.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Martin,

    solche Treffen gibt es schon. Da gehören Bibelkreise mit Personen aus untersch. Religionen dazu, aber auch priv. Treffen von Brüdern, die sich hier auf BI kennen und schätzen gelernt haben. Für diese Kontakte bin ich sehr dankbar. Offener Gedankenaustausch über unseren Glauben oder einfach nur so Reden, braucht nicht viel Organ. eher weniger. Man muss einfach auch die Initiative ergreifen und darf nicht zu mißtrauisch sein. Hier gilt: „Wer sich was traut, gewinnt neue Freunde!“

    LG
    Dennis

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Liebe Brüder,

    im Mai habe ich mich mit meiner Cousine zerstritten, die zurück zu ihrer Familie, zurück in den Schoß der WTG gekehrt ist.
    Sie hatte die Gemeinschaft schon offiziell verlassen und „Heimweh“ bekommen.

    Dies war der Zeitpunkt, als ich mich wieder mit der Organisation, aber viel mehr noch mit Jehova auseinander gesetzt habe. Wie meine Cousine hatte ich erkannt, dass es falshc ist, Jehova den Rücken zuzuwenden. Jedoch zieht mich dieser Gedanke nicht zur WTG hin.

    Heute habe ich meiner Cousine geschrieben, dass ich sie nicht kränken wollte, dass ich schmähende Worte über Gott in einem reuevollem Gebet zurückgenommen habe….

    Ihre Reaktion kam ziemlich bald – sie nahm die Entschuldigung an, doch ihre Entscheidung scheint unumstößlich. Sie war jetzt auf dem KOngress dabei, auf dem niemand mit ihr gesprochen hat (sie ist offiziell noch ausgeschlossen).

    Die Vorträge, das PRogramm, das Drama haben sie in ihrem Handeln bestärkt. ICh frage mich ernsthaft wie das möglich ist. Vor allem erwähnte sie die neue Kinder-DVD … es las sich recht positiv.

    Was macht eine Sekte zu einer Sekte? Der Druck und die Abhängikeit, die die Mitglieder verspüren. Sekten suchen sich Leute, die einen schwachen Moment haben. Und dann vereinahmen sie dich und dein Denken.

    Dabei beherrschen sie beides… „Love-Bombing“ und Einschüchtern.
    Die DVD sehe ich als bestes jüngstes Beispiel dafür.

    Liebe Grüße

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Uwe,

    ZITAT „Die Vorträge, das PRogramm, das Drama haben sie in ihrem Handeln bestärkt. ICh frage mich ernsthaft wie das möglich ist.“

    Als ich diese Zeile las, fragte ich mich das zuerst auch. Dann aber, nach ca. 2 Sekunden erinnerte ich mich an diesen Spruch:

    „Eine Lüge, die oft genug erzählt wird, wird irgendwann zur Wahrheit.“

    Der Kongress bestand ja aus einer Dauer-Wiederholung, man solle in den Zusammenkünften, in den theokratischen Aktivitäten usw. bleiben. Auch wenn es Probleme in den Versammlungen gibt. In irgendwelchen Synapsen und Neuronen hinterlässt das zwangsläufig Spuren.

    Und typisch für die meisten ZJ, es wird – wie von dir beschrieben – Jehova mit der Organisation gleichgesetzt. Kritisiert oder verlässt man die WTG, ist das so, als würde man Jehova kritisieren oder verlassen. Das ist auch Folge der ständig wiederholten entsprechenden „Belehrung“.

    Da hilft nur noch eins:


    1Pe 2:25
    Früher seid ihr herumgeirrt wie Schafe, die sich verlaufen hatten. Aber jetzt habt ihr zu eurem Hirten zurückgefunden, zu Christus, der euch auf den rechten Weg führt und schützt.

    Man könnte deiner Schwester raten, sich die nächste Zeit massiv mit der Bibel (ohne Literatur!) auseinanderzusetzen. Sie solle das wirken lassen und in sich gehen. Prüfen, wohin sie ihr Herz und ihr Verstand durch den Geist gesteuert führen. Wenn sie dann immer noch meint, zu ZJ zurückkehren zu müssen, kann sie es ja noch tun.

    LG
    Hans

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Hallo Hans,
    danke für deine Antwort.

    Meine Cousine scheint sich ihrer Sache sicher zu sein.
    Der „Sklave“ duldet es ja nicht mal, dass man sich unabhängig von der Literatur mit der Bibel auseinandersetzt.

    Im Königreichsdienst vom September 2007 wird im Fragekasten genau darauf hingewiesen.
    Stattdessen soll man sich der „geistigen Speise“ bedienen, die der „Sklave“ bietet. Eigene Literatur oder Kongresse etc.

    Wer nicht von selbst wirklich Zweifel hat oder den Wunsch direkt aus der Bibel zu lernen, dem kann ich es so viel ans Herz legen, wie ich möchte.

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Uwe,

    sorry, weiß gar nicht, wie ich auf Schwester komme?!

    Eben wegen dieser Regulierung von seiten der WTG hat man höchstens noch eine Chance, auf die Bibel selber hinzuweisen. Ist dann aber trotzdem schwierig.

    Ein anderes Problem ist noch das des Propheten im eigenen Land. Nichtsdestotrotz weiß man nie, was passiert. Vielleicht ist „unaufdringlich dranbleiben“ eine gute Devise.

    LG
    Hans

  • Bob
    Juli 27, 2012

    Lieber Uwe,
    das Gefährliche an Sekten ist, dass sie Wahrheitselemente mit gefährlichen Zutaten mischen. Stellen wir uns einmal einen schönen Kuchen vor, der die die Bibel als Ganzes darstellt. In der Mitte ist Jesus Christus, der „einzige Weg“ der zum Vater führt. Die Sekten nehmen sich ein Stück aus dem Kuchen heraus und erzeugen so eine Wahrnehmung, dass Menschen einem hier die Bibel, das Wort Gottes näherbringen wollen. Während dieses Kuchenstück gereicht wird, werden giftige Zutaten hinzugemischt, Dinge, die der Bibel hinzugefügt werden: Wachttürme, WTG-Hörigkeit, falsche Propheten. So werden Wahrheitselemente der Bibel mit Lehren von falschen Propheten zusammengemischt. Die Mitte und die anderen Stücke des Buches geraten da vollständig aus dem Blick. So wird man plötzlich von der „Oragnisation“ belehrt und nicht mehr vom Christus. Ein evangelistischer Prediger hat einmal gesagt: „die Irrlehre ist schlimmer als Sünde“. Denn mit der Sünde ist meine Person verbunden, mit der Irrlehre halte ich Millionen von Menschen davon ab, sich mit der eigentlichen „Mitte“, dem Christus zu beschäftigen. So gehen die Menschen geistig an den Zutaten zugrunde. Was dabei herauskommt, davon kann jeder hier ein Liedchen singen. Gerade dieser sektenhafte Umgang mit dem Wort Gottes verursacht die raffinierten psychologischen Fallen, in denen sich viele Gläubige verstricken. Sie unterscheiden die Zutaten nicht mehr vom Ganzen und dneken unbewusst beides zusammen, was zu einer falschen Wahrnehmung führt. Somit betreiben Sekten ein Verwirrspiel und finden immer die passenden Zutaten, um die Menschen an ihren Bedürfnissen zu packen und sie dann übermächtigen. Der ganze psychologische Komplex der falschen Religion basiert auf eine Zerstückelung des Wortes Gottes unter Hinzumischung teuflischer Elememte. So kann man mit biblischen Worten im Mund die Menschen vom Christus wegziehen. Das ist sehr traurig. Aus diesem Grund fällt es den Brüdern auch so schwer, sich zu verabschieden, weil ihr Bewusstsein an falschen Lehren gekettet ist. Würde man die Mitte des Kuches probieren, wäre man immun gegen Übermächtigungen dieser Art. In diesem Sinne wünsche ich Deiner Cousine klärende Einsichten. Wer nicht wirklich innerlich aufgeräumt hat, wird immer wieder über eine manipulierte Gewissensschiene in das Gefängnis zurückgetrieben werden.
    Dir alles Gute, lieber Uwe.
    Bob

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Uwe,

    das ist natürlich traurig das zu hören von Deiner Cousine, aber ein Sprichwort sagt: „Jeder Mensch ist seines Glückes Schmied“ und das stimmt auch!

    Deine Cousine ist vermutlich erwachsen und muss ihre Entscheidungen treffen. Du kannst nicht viel ausrichten vermutlich. Wenn es ihr gut tut zurück in den WT-Schoß zu gehen, dann wirst Du das nicht ändern können. Don Cameron beschreibt in seinem Buch dieses Phänomen auch und er sagt: „Warum auch 10.000 Worte nichts ausrichten können!“ Die Antworten, die er darauf gibt sind hoch interessant und für mich absolut nachvollziehbar.

    Es ist mir ja auch ein Rätsel wie Leute, die Jahre od. sogar Jahrzehnte als Abschaum (Ausgeschlossene) galten, jetzt wieder genau zu denjenigen zurück wollen, die sie als solche behandelt haben. Es zeigt nur noch mehr was die WTG bei Menschen psychisch anrichtet. Die seelische Abhängigkeit, die die WTG bei vielen Brüdern hervorruft, ist enorm und eigentlich die stärkste Waffe, die sie besitzt.

    Die Einsicht über die WTG, das Hinterfragen und auf-den-Grund-gehen kam auch bei mir nicht von Außen, das kam erst später, weil ich es zugelassen habe. Der erste und entscheidende Schritt muss von einem selbst kommen. So war es dann auch bei mir. Es ist sozusagen die Bereitschaft der Wahrheit schonungslos in´s Auge sehen zu wollen, egal zu welchen Erkenntnissen das führt und welche Folgen das haben kann. Wenn man diese Bereitschaf nicht hat, dann macht man das was auch Orwell mit der „schützenden Dummheit“ beschreibt. Man WILL dann so leben, Beweise und Tatsachen haben überhaupt keinen echten Wert mehr. Sie dienen allenfalls noch zur Untermauerung der eigenen Position in der WTG. Gegenteilige Beweise werden als Lügen, Verleumdung oder Satans Anschläge usw. abqualifiziert.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    IHr Lieben, Lyrik ist meine Leidenschaft, ich schreibe in deutsch und Englisch. die obigen VErse sind aus dem Stehgreif erstanden, man hat ja alles im Sinn, muss nur noch die passenden Worte finden.
    Die vielen Tri TRa Trullallas , die der Großmutter die Tasche tragen, dem Teufel eins mit der Klatsche geben – die gibts ja wie beim Kasperle

  • mia-sophie
    Juli 27, 2012

    Ich finde dein Gedicht toll.
    Ich freue mich sehr für dich, dass du die Möglichkeit hast, mit deinen Kindern über deinen Glauben zu sprechen.
    Und ich freue mich mit dir über das wiedergewonnene Glück in deinem Leben nach dem Motto: „Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies“
    Also: Kopf hoch, Schulter nach hinten und Brust raus und weiter viele schöne, positive Kommentare!

    Mia-Sophie

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Hallo Manfred,

    die letzten Tage hatte ich ein schlechtes Gewissen wegen des Faxes, das ich an Selters geschickt habe deinetwegen, nicht weil eure Kommentare negativ gewesen wären… Ich stelle es einfach rein und dann schaust du, ob du damit leben kannst und mich leben lässt.

    Kopie:
    Gemeinschaftsentzug wegen Freimut vor Gott und der Wahrheit

    Sehr geehrter Herr XXXX,

    auf keinen Fall möchte ich versäumen, mich höchstpersönlich bei Ihnen zu bedanken, mich wieder einmal im allerheiligsten Glauben erbaut zu haben.
    Zwar ist dies verbunden mit einer gewissen Traurigkeit, da wir alle irgendwann gelernt haben, dass die Or-ganisation der Zeugen Jehovas eine von Gott geführte Organisation ist.

    Ist es nicht herrlich zu sehen, dass der Allerheiligste selbst uns lehrt und wir diese verrückte menschliche, fast weinselige Lehre ablegen dürfen?

    Wie ich über ein Ihnen bekanntes Forum erfahren habe, soll diese Woche einem sehr engagierten Bruder die Gemeinschaft entzogen werden. Er hatte sich mit einem langen Brief an Ihr Haus gewandt. Und Ihr Haus hat tatsächlich nach biblischem Muster ein Verfahren eingeleitet und ihm nun den Gemeinschaftsentzug angekündigt. Dieses biblische Muster findet sich in 1. Könige 21, als Isebel die Ältesten und „Edlen“ der Stadt zum Mord anstiftete. Es wurde genauso gehandhabt wie auch in diesem Fall, es fanden sich zwei, die die Beschuldigung hervorbrachten, dieser Bruder im Herrn habe gegen den Wachtturm gelehrt! Sie wissen und jeder normal begabte Mensch weiß dies, dass sich immer jemand finden lässt, dem sein eigenes Hemd näher ist als die Hose und so traurig diese Sache auch wieder einmal ist, so viel Mut und Kraft verleiht sie auch denen, die den allein wahren Gott demütigen Herzens suchen um IHN in Geist und Wahrheit anzubeten.

    Sie werden von der WTG bezahlt und haben ein scheinbar sicheres Plätzchen, wo Sie auf Kosten derer, die einfachen Glaubens und einfachen Herzens in Aufrichtigkeit spenden, Ihre Position ungeachtet irgendeiner biblischen Lehre ausfüllen und ausbauen.
    Nun, Sie haben mir sehr schön den Unterschied zwischen der WTG und der Organisation „Jehovas Zeugen, KdÖR“ erklärt, dessen Bindeglied Sie (und andere) sein wollen.

    Wäre Ihnen an der Wahrheit gelegen, könnten Sie den Bruder folglich überhaupt nicht ausschließen, da er nicht als Mitglied der Organisation „Jehovas Zeugen, KdÖR“ falsch gehandelt haben kann – was er natürlich sowieso nicht getan hat, da er die Bibel verwendet hat – sondern weil man ihm vorwirft, gegen den Wachtturm, also die WTG gesprochen zu haben, dessen Mitglied er nie war und ist!

    Nun, Isebel fühlte sich zunächst sehr erfolgreich und war es auch, als sie einem ehrlichen Anbeter Gottes den Weingarten – vergleichbar mit der biblischen Wahrheit – durch Verleumdung wegzunehmen gedachte. Wie uns allen bekannt ist, ereilte sie direkt das göttliche Urteil, dessen Vollstreckung zwar etwas dauerte, aber es kam 100%ig.
    Unser Gott hat sich nicht geändert, JHWH hat durch seinen Sohn in Off. 2 die klare Aussage getroffen, dass er nach wie vor gegen die eingestellt ist, die eine Gesinnung Isebels an den Tag legen. Gesegnet sind die, die im allerheiligsten Glauben bleiben und dennoch nicht an den tiefen Dingen Satans, verursacht durch den Geist Isebels, festhalten.

    Wieder einmal offenbarte Selters die mir leider zur Genüge bekannte m. E. erbärmliche Geisteshaltung, jeden in die Knie zwingen zu wollen und die Gerechtigkeitsliebe zum Wort Gottes um eines kurzen Ansehens willen aufzugeben. Welch eine übergroße Gnade es für einen wahren Anbeter ist, dies erkennen zu dürfen, obgleich gerade anfangs auch Trauer und Fassungslosigkeit die innere Loslösung begleiten.
    Wir sind die gesegneten Kinder Gottes, etwas, das Sie nie erreichen werden, wenn Sie sich nicht endlich der göttlichen Wahrheit unterwerfen. Ich weiß, diesen Appell habe ich schon viele Jahre an Sie und alle anderen Vertreter der WTG gerichtet und natürlich stets mit dem gleichen Ergebnis: Nicht nur, dass Sie auch meinen „Weingarten“ der Wahrheit enteignen wollten (was Ihnen auch fast gelungen ist), sondern Sie und Ihre Handlanger wollten direkt meinen Tod.
    Schon zweimal bescheinigte ich Ihrem Haus, eine brandgefährliche Psychosekte zu sein und kann dies nach vorliegenden Erkenntnissen nur wiederholen.

    (Es folgt ein Absatz meiner privaten Angelegenheit 7 Zeilen)

    Meinem von Ihrem Haus verletzten Bruder und allen anderen, die den Vater in Geist und Wahrheit anbeten wollen, wünsche ich den ganzen Segen Gottes und ich versichere Ihnen, alle meine Fähigkeiten und mein ganzes Herz der christlichen Auferbauung dieser lieben Menschen zu widmen, solange ich dazu von meinem himmlischen Vater die Kraft erhalte. Und es erfüllt mich mit Kraft, zu wissen, dass Ihre Organisation den von Gott gestohlenen „Weingarten“ auch direkt wieder an IHN abgeben müssen – damit wir uns darin gütlich tun können, als Trost für die von Ihrem Haus verursachten Schmerzen und Demütigungen. Und ich juble in der festen Gewissheit der Erfüllung des Bibelwortes, dass ein Dieb das Vierfache zurück erstatten muss: Nicht nur die ganze Habe des Christus, auf dessen Thron Ihre Organisation sich setzen will (WT-Studienausgabe 15. Mai 2012, S. 25, Abs. 11, Satz 1, Kopie: 11 Gott hat dem „treuen und verständigen Sklaven“ seine kostbaren Schafe anvertraut (Mat. 24:45-47; Ps. 100:3).

    Ihre Organisation outet sich mehr und mehr, nicht zum Allmächtigen zu gehören, nicht SEINEN Willen zu tun.
    Ich jedenfalls gehöre dem Christus, der mich zu meinem himmlischen Vater begleitet.

    Nochmals vielen Dank für die Bestätigung, dass ich nach meinem Austritt endlich richtig liege.
    Und falls Sie einen Stundenzettel für mich anlegen wollen: Ich habe diese Woche 8 Stunden damit ver-bracht, Angehörigen der „Jehovas Zeugen, KdÖR“ zu einer geraden Gesinnung zu verhelfen, soweit es mir nach meinen bescheidenen Möglichkeiten erlaubt war.

    Mit freundlichem Gruß

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,
    Du hast geschrieben, ich zitiere:
    Hallo Manfred,
    die letzten Tage hatte ich ein schlechtes Gewissen wegen des Faxes, das ich an Selters geschickt habe deinetwegen, nicht weil eure Kommentare negativ gewesen wären… Ich stelle es einfach rein und dann schaust du, ob du damit leben kannst und mich leben lässt. – Zitat Ende
    Wie kommst Du nur darauf, dass ich damit nicht leben könnte oder dich nicht am Leben lasse. Ich finde Dein aufrichtiges von Herzen kommendes Fax sehr gut und ich danke Dir, dass Du Dich so für mich einsetzt. Ich finde es sogar richtig toll, lass Dich von mir umarmen. 

    Mittlerweile, solltest Du mich doch so gut kennen, dass ich Dir wegen einer Initiative, die die Verherrlichung von Christus als Ziel hat, nicht böse sein kann, auch wenn Du das in meinem Namen oder vertretungsweise für mich gemacht hast. Ich danke Dir für dieses Fax.
    Ich habe ja auch schon mal geschrieben, dass diejenigen, die sowieso nicht mehr in die Versammlung gehen und ein GE Ihnen sozusagen nichts ausmacht, dass man immer mal wieder einen kleinen biblischen Gedanken nach Selters oder in die alte Versammlung schicken kann. Je mehr zusammenkommen, umso besser. Stellt Euch mal vor, wenn das Bundesweit passieren würde und nur 3 Prozent der deutschen Zeugen und bereits geschassten Zeugen einen Brief nach Selters schreiben würden. Dann wären das geschätzte 6.000 Briefe.

    Das würde einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weil diese Art der Kommunikation Ihnen nicht bekannt ist. Es schreiben zwar immer mal wieder einige hin, so wie ich ja auch, aber das geht unter. Die Schreibabteilung müsste Ihre Büros ausweiten oder den Altpapiercontainer in die Nähe der Schreibabteilung verlegen, sonst müssten die armen Brüder noch Kilometergeld bekommen, wegen des erhöhten Entsorgungsbedarfes. Ich bin mir aber sicher, dass einige sich fragen würden, warum plötzlich so ein vermehrtes Aufkommen an kritischer Post da ist und dann mal nachschauen, was da so alles drin steht.
    Selbst wenn es keiner lesen würde, dann wäre für sie ersichtlich, dass irgendwas geschieht. Hesekiel wurde damals auch von Jehova zu seinem Volk geschickt um sie zu warnen und was hat er Hesekiel gleich im vorhinein gesagt?

    Hesekiel Kap. 3
    1 Und er sprach zu mir: Menschensohn, was du findest, iss! Iss diese Rolle, und geh hin, rede zum Haus Israel!
    2 Und ich öffnete meinen Mund, und er gab mir diese Rolle zu essen.
    3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, deinem Bauch gib zu essen, und deinen Leib fülle mit dieser Rolle, die ich dir gebe! Und ich aß sie, und sie war in meinem Munde süß wie Honig.
    4 Und er sprach zu mir: Menschensohn, auf, geh hin zum Haus Israel und rede mit meinen Worten zu ihnen!
    5 Denn nicht zu einem Volk mit dunkler Sprache und schwieriger Rede bist du gesandt, sondern zum Haus Israel.
    6 Nicht zu vielen Völkern mit dunkler Sprache und schwieriger Rede, deren Worte du nicht verstehst. Würde ich dich zu diesen senden, sie würden auf dich hören.
    7 Aber das Haus Israel wird nicht auf dich hören wollen, denn sie wollen nicht auf mich hören. Denn das ganze Haus Israel hat eine harte Stirn und ein verstocktes Herz.
    8 Siehe, ich habe dein Angesicht hart gemacht, genau wie ihr Angesicht, und deine Stirn hart, genau wie ihre Stirn;
    9 wie einen Diamanten, härter als einen Kieselstein, habe ich deine Stirn gemacht. Fürchte sie nicht und erschrick nicht vor ihrem Angesicht! Denn ein widerspenstiges Haus2 sind sie.
    10 Und er sprach zu mir: Menschensohn, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
    11 Und mache dich auf, geh hin zu den Weggeführten, zu den Söhnen deines Volkes, rede zu ihnen und sage zu ihnen: „So spricht der Herr, HERR!“ Sie mögen hören oder es lassen.
    12 Und der Geist hob mich empor; und ich hörte hinter mir den Schall eines starken Getöses, als sich die Herrlichkeit des HERRN von ihrer Stätte erhob3,
    13 und das Rauschen der Flügel der lebenden Wesen, die einer den anderen berührten, und das Sausen der Räder, die sich gleichzeitig mit ihnen bewegten, und den Schall eines starken Getöses.
    14 Und der Geist hob mich empor und nahm mich hinweg; und ich fuhr dahin, erbittert in der Erregung meines Geistes; und die Hand des HERRN war hart auf mir.
    15 Und ich kam nach Tel-Abib zu den Weggeführten, die am Fluss Kebar wohnten; und ich blieb bei denen, die dort wohnten4; und ich saß dort sieben Tage betäubt in ihrer Mitte.
    Hesekiels Beauftragung und Verantwortung_für den Einzelnen in Gottes Volk
    16 Und es geschah am Ende von sieben Tagen, da geschah das Wort des HERRN zu mir so:
    17 Menschensohn, ich habe dich für das Haus Israel zum Wächter gegeben. Und hörst du ein Wort aus meinem Mund, so sollst du sie von mir verwarnen!
    18 Wenn ich zu dem Gottlosen spreche: „Du musst sterben!“ und du hast ihn nicht gewarnt und hast nicht geredet, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, dann wird er, der Gottlose, um seiner Schuld willen sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.
    19 Du aber, wenn du den Gottlosen gewarnt hast und er ist von seiner Gottlosigkeit und von seinem gottlosen Weg nicht umgekehrt, dann wird er um seiner Schuld willen sterben, du aber hast deine Seele gerettet.
    20 Und wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut und ich einen Anstoß vor ihn lege, dann wird er sterben. Wenn du ihn nicht gewarnt hast, wird er um seiner Sünde willen sterben, und an seine gerechten Taten6, die er getan hat, wird man nicht mehr denken; aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.
    21 Du aber, wenn du ihn, den Gerechten, gewarnt hast, damit der Gerechte nicht sündige, und er hat nicht gesündigt, so wird er leben7, weil er sich hat warnen lassen; du aber, du hast deine Seele gerettet.
    Vision Hesekiels: Die Herrlichkeit des HERRN – Vom HERRN auferlegte Beschränkung
    22 Und die Hand des HERRN kam dort über mich, und er sprach zu mir: Mache dich auf, geh hinaus in das Tal. Und dort will ich mit dir reden!
    23 Da machte ich mich auf und ging hinaus in das Tal, und siehe, dort stand die Herrlichkeit des HERRN wie die Herrlichkeit, die ich am Fluss Kebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Gesicht.
    24 Da kam der Geist in mich hinein und stellte mich auf meine Füße. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Geh, schließ dich in deinem Haus ein!
    25 Und du, Menschensohn, siehe, man wird dir Stricke anlegen und dich damit binden, dass du nicht in ihre Mitte hinausgehen kannst.
    26 Und ich werde deine Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, damit du verstummst und für sie nicht mehr jemand bist, der zurechtweist; denn ein widerspenstiges Haus sind sie.
    27 Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich deinen Mund öffnen, und du sollst zu ihnen sagen: „So spricht der Herr, HERR!“ Wer hören will, der höre, und wer es lässt, der lasse es! Denn ein widerspenstiges Haus sind sie.
    Ja, Jehova hat zu Hesekiel gleich gesagt, dass sein Volk nicht auf Ihn hören wird. Trotzdem hat er aber Hesekiel hingeschickt. Sogar Menschen von den Nationen hätten eher auf Ihn gehört, wie sein eigenes Volk. Deswegen ist es für mich völlig egal, ob sie meine Briefe lesen oder nicht, doch wenn Christus vor Ihnen steht und die Schafe und Böcke aufteilt, dann werden sie sich daran erinnern und wissen, warum sie sich auf die Seite der Böcke stellen müssen. Es gibt dann keine Entschuldigung mehr. Jehova würde jedem gerne vergeben, doch wer auf seine Fehler oder die der Gemeinschaft aufmerksam gemacht wird und dann darin verharrt, dem wird es zur Sünde werden.

    Also liebe Eddi, vielen, vielen Dank für Dein Fax und auch für Deine anderen Kommentare, die ich wirklich sehr gerne lese und schätze.

    Gute Nacht. Liebe Grüße Manfred

  • mia-sophie
    Juli 27, 2012

    Hallo Manfred,

    stell dir doch mal den Bruder vor, der in Selters Postdienst hat. Wenn scho BI haufenweis böse Mails bekommt jeden Tag, wie wird denn das dann in Selters sein?
    Also entweder muß der Postler ein ganz Harter sein oder er verläßt Selters mit einem brummenden Kopf beizeiten wieder, voller Zweifel an seiner Überzeugung.

    LG Mia-Sophie

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    der Postdienst ist sicherlich so organisiert, dass ein „Kleiner“ keine Einblick bekommt und nur die geschlossenen Umschläge bringt, die dann ein hochgedienter Ältester öffnet und verteilt. Der mag dann schon eher Frustträger sein aber, als Lohnempfänger und mit Anspruch auf Selterswasser im Alter wird der seine Pension nicht verscherbeln

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Hallo Frank,

    die geschlossenen Umschläge darf der James nicht öffnen, aber die Faxe – man kann so unmöglich seinen Blick immer woanders hin richten. Man muss doch nachsehen, wohin das Fax gebracht werden soll und den Betreff, sonst weiß der liebe Bruder gar nicht, wem er das bringen soll!

    Außerdem ist das dann nicht mein Papier. Ich hab schon gefragt, ob ich was spenden muss, weil sich einer beschwert hat, 17 Faxe an einem Tag von mir gekriegt zu haben. Das war allerdings eine menschliche Schwäche meines Modems. Aber denk mal, eine ganze Zeitschrift!

    Ich wünsche dir eine gute Nacht – und dein Gedicht ist schön, löst allerdings immer noch so ein Restleg-Syndrom aus. Muss ich behandeln lassen.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    LIebe Eddie,
    mit deinen Faxen haben sie also sprichwörtlich „die Faxen dicke“.
    Ich wollte denen aauch mal schreiben. Aber ich kam zu dem Schcluss: das bringt nichts, weil sie eben von oben nach unten dirigiert werden und der einzelne Zeuge für die ne Null ist.
    Aber wenn der Lösch sich verschluckt – dann hben die in SElters Schluckauf.
    Jedes Wort, jeder Satz – wäre doch vergebliche Liebesmüh. Die dürfen nichts annehmen – die sind wie das ZK der SED. Und so, wie die DDR lange Jahre Menschen zum Tode brachte, bis Mitte der 80iger schließlich durch Genickschuss – so bringen die auch glaubensmäßig Menschen „zum Tode“, indem sie sie exkommunizieren und von der Versammlung abschneiden – zB, weil der Bruder den selbsternannten Sklaven nicht anerkennt aber Jehovah und Jesus treu ergeben ist.
    Sie züchten Lemminge und treiben alle über die Klippe

    ======================================================================================================

    Hallo Frank & Frei
    möchte noch einmal auf dein schönes und treffendes Gedicht eingehen. Würde es gerne in nächster Zeit als VideoClip verabeiten und saprechen lassen, wenn du es als Urheber gestattest. Möchte es allerdings unter dem Titel “ Stundenjäger“ noch etwas glätten.
    Wenn du zustimmst würde ich dir es noch einmal zukommen lassen wenn du mir deine Mailadresse mitteilst, oder kann ich die Adresse verwenden, unter der du immer deine Kommentare schreibst?
    LG
    Bruderinfo H.P.M.

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber HPM – ob Stundenkasper, Stundenjäger oder Stundenmacher – das ist alles das Gleiche. Es soll sogar Zeugen gegeben haben, die im Stundenhotel predigten.
    Die Ballade soll nur aufzeigen, wie sinnlos die Zeit erschlagen wird, wie nutzlos alles ist und, denken wir daran, was die Kosten anbelangt – bei 1,60 € Liter Benzin – da ist das alles kein Kinderspiel mehr sondern ein Kostenfaktor, der in die Haushaltskasse greift. Kosten generieren um Ansehen und (Ohn)Macht zu erlangen, denn die „Mächtigen“ in den Versammlungen sind in der Tat eher ohnmächtig, weil sie nichts weiter als ausführende Organe sind, die ihre Denken abgestellt haben.
    Jene Älteste, die Herz und Verstand gebrauchen kommen irgendwann auch zur ERkenntnis, dass sie zu Tätern werden. Beispiel: Kindsmissbrauch – und die Schänder wurden nicht der Polizei übergeben. das war ungeschriebenes Gesetz, von den KAs lebendig erhalten – bis etwa um 2002 die Realität die Zeugen einholte und man schnell 180° Wende einläutete um keine hohen Pönnalen zu zahlen. Heuchler sind das. Solche Leute gehören blosgestellt.

    ==================================================================================================

    Hallo Frank&Frei
    das habe ich so auch verstanden. Darf ich dich so verstehen, das du nichts dagegen hast wenn ich deine Ballade weiter verwende?
    LG
    Bruderinfo

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    ja, selbstverständlich, nutze die Ballade. Jedermann der dadurch wach wird mag geholfen werden Gott näher zu kommen und den Untervermittler TuvS in die Schranken zu weisen

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Eddi,

    ich könnte mich echt totlachen 🙂

    Nicht, dass ich die Ernsthaftigkeit deines Anliegens nicht erkenne, diese will ich in keinster Weise herabsetzen.

    Aber die ganze Situationskomik … mit am witzigsten finde ich deinen letzten Absatz mit den 8h für den Stundenzettel 🙂 🙂 🙂

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Die Stundenkasper
    Wir predigen mit Lust und Frust
    mit Wachtturm und Erwachet.
    Die Ältesten nehmen uns zur Brust
    Berichte werden gemachet.
    Am einfachsten gehts im PKW
    man ruft von zu Hause an
    die Zeit dann zählt, vergeh, vergeh
    dann kommt man in der Ferne an.
    Doch leider ist die Tür verschlossen
    niemand zu Haus, keiner da
    so fährt man weiter, unverdrossen
    die Zeit die zählt, hurra hurra.
    so machen wir den Dienst zur Freude
    vergurken Sprit und Zeit und Kraft
    erreicht wird nichts, du kriegts die Reude
    Hauptsache ist: Bericht geschafft.

    So gehn sie hin die Zeugenjahre
    die Kraft vergeht, Gesundheit flieht
    Berichte gibts selbst auf der Bahre
    weil dich dein Gewissen zieht.

    Doch unser Gott und unser Loskauf
    die legen auf die Wagschal drauf
    die Liebe am Nächsten, Gute Werke
    doch diese wiegt der Bericht nicht auf.

    so hast du, Schäflein, lass dir sagen,
    malocht im Dienst für nen Verlag
    mit deinen Kosten Vertrieb geleistet
    bis zum allerjüngsten Tag.

    Was hats gebracht? keinen vollen Saal
    Hast du’s bedacht: all deine Qual?
    hat es dich gestärkt im Glauben gar
    oder gemehrt deiner Feinde Schar?

    Mit Leistung wird das Schaf gemolken
    geschoren wird es obendrein
    am Ende wird es dann geschlachtet
    die Hirten wolln nicht hungrig sein.

    Bedenke, was du tust im Leben
    wir Christen gehören Gott, dem Herrn
    für ihn wir unser Herz hingeben
    Berichte, Brüder, sind ihm fern.

    Er urteilt was im Herz wir tragen
    was unseren Sinn formt, uns beglückt
    Die STunden im Berichte sagen:
    Die Lebenszeit kommmt nicht zurück

    Drum lieber Leser bleib bescheiden,
    geh in dich übe Pietät
    was Gott uns sagt nimmt von uns Leiden
    er gibt uns christliche Identität.

    Die Stundenkasper müssens lernen
    wenn auch spät, doch ganz bestimmt
    Liebe allein nur kann Herzen wärmen
    Die Zeit vergeht, das Leben rinnt.

    Drum lieber Christ, geh hin besinn dich,
    Gott liebt dich, gab dir seinen Sohn
    an ihn zu glauben ist erquicklich
    bringt uns schließlich großen Lohn.

    Wer Stunden schreibt wird bald bemerken
    die Zeit enteilt im Sauseschritt
    und Pioniere mit Zeitgewerken
    eilen blindlinks darin mit.

    Am Ende steht dann die Erkenntnis
    Milliarden Stunden sind verbracht
    und es folgt dann das Geständnis
    dem Verlag hats was gebracht.

  • Hans
    Juli 27, 2012

    🙂 🙂 🙂

    Hey Frank, haste das selber gedichtet??

    Das ist so wie mit dem Fließband:
    Je schneller die Rota läuft, desto mehr muss dahinter malocht werden.

  • Ruth
    Juli 27, 2012

    Hallo Frank&frei, damit landest Du einen Volltreffer !Diese Verse sollten mal auf einem Kongress, unter Erfahrungen , vorgetragen werden !genau so läuft es ab!Liebe Grüsse Ruth

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Respekt mein lieber F&F ein wirklich tolles Gedicht, mit viel Feinsinn 🙂 !!!

    LG
    Dennis

  • Barnabas
    Juli 27, 2012

    Lieber FF,

    Danke für dein Gedicht. Eine Mischung aus Ironie, Feinsinn und Wahrheit. Hat mich richtig gefreut und amüsiert. Ich habe heute mit meiner Familie „Studierabend“. Nicht die schlechteste Erfindung der WTG. Es kommt nur darauf an was man daraus macht. Werden mit deinem Gedicht einleiten. Habe dann noch zwei Aufsätze über die 144 000 von E.F. Mal sehen wie weit wir kommen.

    Liebe Grüßen von Barnabas

  • Bob
    Juli 27, 2012

    Lieber Frank und Frei,

    Dein Gedicht ist einfach Klasse, es bringt mit schwarzen Humor auf den Punkt was viele Leute wissen und nie laut aussprechen. Dein Sprachwitz gefällt mir und ich finde, dass man das Düstere oft mit etwas Humor auch besser verarbeiten kann. Es bleibt uns nicht anderes übrig als über uns selbst im nachhinein lachen zu können oder eben endlos Tränen darüber zu vergiessen, wie man sich hat eben verführen lassen.
    Spannend ist, dass sich viele früher über das Stundenkasperletheater auch schon ein wenig ironisch geäussert haben. So beispielsweise über das Aufstellen von Scannerautomaten an den Strassenencken, so gibt es dann die Pionier-Gold-Card, und Hipi-Silver-Card, die In-Out-Zeit geht dann direkt an Selters:-)
    Man hat aber die Gedanken über den allgegenwärtigen Zahlenfetischismus und Formalismus nie wirklich zu Ende gedacht. Und so ist die Lebenszeit für nen Verlag verbraten worden.
    Doch mit Humor lässt sich so manches etragen, es beleibt einem ja nichts anderes übrig. Dir alles Gute lieber Frank und Idee von HPM das Ganze zu verarbeiten finde ich einfach gut. Bin schon gespannt!

    Dein Bruder Bob

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Frank,

    danke für dieses Gedicht. Ich bin wirklich froh, dich hier kennengelernt zu haben. Dein Glauben und dein Vertrauen in Gott und Jesus kommt in deinen Kommentaren immer zum Ausdruck. Mach weiter so, mein Bruder!

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Inge
    Juli 27, 2012

    Lieber Matthäus,

    schön von dir zu hören. Gleich reise ich ab und werde nachlesen.

    Der Gedanke und die Möglichkeit über BI zu einer Taufe zu gelangen
    auf einer vernünftigen Basis ebenso, wie es in der Bibel geschrieben
    beschrieben steht, wäre phantastisch…großartig…einmalig und ich oder auch andere, die hier still alles verfolgen und einmal den Wunsch hegen, getauft zu werden und es bei den ZJ nicht geschafft haben, weil sie vorher gegangen sind, könnten davon profetieren.
    Unglaublich wäre das, ja. Regelmäßig die Kommentare zu lesen, stellt in meinen Augen auch eine Art oder stellt für mich Predigtdienst dar. einen wunderbaren und aufrichtigen Predigtdienst ohne Anmaßungen oder dergleichen, neutral aber hilfrich. So auch der Hinweis, dass auch BI so denkt, wie ich schon lange vermute: es gibt keine wahre Religion oder Organisation. Es gibt nur die Wahrheit in der Bibel und eine für uns erstklassige Übersetzung. Mit diesem Rüstzeug und einigen reifen und biblisch gebildeten Brüdern könnte man tagtäglich hier regelmäßig dazu lernen und heranreifen, zwanglos und nur aus Liebe zu Gott dem Allmächtigen. Ja, ich danke euch, endlich bekomme ich Zuversicht und Sicherheit in meinem Verhalten. ( Ich hab schon wieder Tränen in den Augen..) Aber diesmal freue ich mich, zumindest in die richtige Richtung zu gehen.
    Noch etwas, ich werde mich bei Jehova oder Jawhe bedanken.

    lb. Gr.

    Inge

    Ich würde mich freuen, wenn auch andere hier einer Rubrik
    ICH MÖCHTE GETAUFT WERDEN; zustimmen würden.

    Für mich ist nämlich das Gebet im Rahmen der Taufe von größter Wichtigkeit. „Die richtige Anbetung und den Segen gerichtet und erbeten von dem , der einzig anzubeten ist.

    Deshalb nicht zu den ZJ. Ich erkläre mich nicht einverstanden die Gesetze anzunehmen , die die Organis. Jehovas mir auferlegt..

    Inge

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Liebe Schwester Inge,
    es freut uns dich glücklich zu sehen und das du erkannt hast, durch den lieben Kommentar von Matthäus, dass es wenig bedarf um sich Gott in biblischer Weise hinzugeben. Die wachsende Verantwortung von Bruderinfo ist uns sehr bewusst geworden, gerade in den letzten Tagen. Wenn unser Herr und Erlöser Jesus Christus diesen Weg über Bruderinfo nehmen möchte um Brüder und Schwestern taufen zu lassen und IHM nachzufolgen dann werden wir uns nicht davor verschließen. Es ist uns aber sehr wichtig das du erkennst das wir keine neue Religion gründen möchten sondern einzig und allein den Weg zu unserem gemeinsamen himmlischen Vater anhand der Bibel aufzeigen möchten. Der Glaube und die Freiheit die wir dadurch erfahren dürfen ist im Grunde auch die Selbstbestimmung deines eigenen Lebens und nicht mehr die Fremdbestimmung durch eine menschliche Organisation. Nur dadurch werden wir zu Kinder Gottes. Eigenverantwortung und die Liebe in unserem täglichen Leben anzuwenden macht uns erst zu Christen. Der heilige Geist liebe Inge wird dich dabei führen, wenn du darum betest. Wir werden deinen Wunsch in Bruderinfo besprechen und werden dann auf der Hauptseite unsere Entscheidung mitteilen. Liebe Grüße und Jehovas Segen. Bruderinfo 🙂

  • Inge
    Juli 27, 2012

    Lieber autor von Bruderinfo,

    ich danke dir von ganzen Herzen, dass du mir einen möglichen Weg aufgezeigt hast. Ich habe verstanden und bin bereit den Weg allein zu gehen. Ein Leben nach der Bibel ausrichten fällt mir nicht so schwer, da ich immer nach Menschen schaue, die Hilfe brauchen und noch mehr. Die Aufgabe an mich habe ich verstanden, aber ich muss noch intensiver in der Bibel lesen. Ein Bibelstudium so ganz allein ist sehr schwer, aber ich erhoffe mir hier Hilfe und Antworten auf Fragen die sich dann auftun werden. M.a.W. ich bekomme hier Untertüzung von reifen aber kritischen und nicht betriebsblinden Brüdern. Ich weiß nicht wss dich dazu getrieben hat, BI ins Leben zu rufen,aber es ist eine sehr sehr gute Maßnahme, um Menschen zu helfen. Eigentlich müsste man die Menschen dazu bewegen, hier herein zu schauen. Du hast mir Mut gemacht, ich danke für deine Antwort und dennoch würde ich die oder den Menschen kennenlernen wollen, der so flüssig und gewand soviel Bibelwissen im Rahmen seiner Kommentare klar und verständlich vermitteln kann. Beim letzten Lesen habe ich mich nur fragen müssen, wieviel Arbeit darin steckt und vor allem Zeit. Es liest sich so wunderbar und ist für mich sehr aufbauend. Alle Kommentare zusammenfasst müssten eine wunderbar zu lesende Broschüre ergeben, die ich gerne weiter reichen würde an andere Menschen. Du musst es sehr schwer haben, wenn du Vorträge in den Versammlungen halten sollst oder gar auf Kongresen. Wie vorsichtig musst du doch den Vortrag vorbereiten, damit du nicht so aufklärst wie du hier die Brüder und schwestern aufklärst? Das erfordert Kraft. Wenn du mir als getaufter Bruder oder gar als Ältester wenigstens noch einen Rat oder Hinweis geben würdest oder könntest, wie und wo ich mich endlich taufen lassen könnte. Das wär mein größter Wunsch. Als ich diesen Wunsch das letzte Mal auf einem BK einem KA geäußert habe, liefen mir die Tränen. Er fragte mich „willst du wirklich ein ZJ werden?“ (Eigentlich wollte ich mich taufen lassen, da ich ja solche Probleme in der Versammlung mit dem Ältestn hatte, verging mir der Wunsch ZJ zu werden, noch mit diesem Ältesten im Paradies leben zu müssen..aber taufen lassen wollte ich mich…nur war mir damals schon klar, dass ich gewaltig in der Zwickmühle stand..meine Zweifel an der Lehre, an dem Verhalten eines Hirten und die Ohnmacht, die man spürt, dass man keine Hilfe bekommt, wenn du unter jemandem stehst, der in der jZ Hirachie dir überstellt ist und wenn ich noch so im Recht geween wäre.) Und dennoch möchte ich mich Gott durch die Taufe hingeben als Zeichen dafür dass ich nach seinem Wort leben will. Aber ich will nicht i diese Organisation zurück. Ich kann mich leider nicht verstellen und das war auch mein damaliges Problem. Ich möchte das leben, was ich verstanden habe. Aber soll ich solange warten bis zu meiner Beerdigung? In welchem Verhältnis steht die Taufe zum Glauben. Die Taufe besiegelt doch nur den Glauben. Ist es denn von solch großer Bedeutung, dass man getauft sein muss? Wenn du noch zeit hast, vielleicht kannst du mir noch zwei Sätzchen oder mehr dazu schreiben. Ich bin ab Morgen ohnehin für 14 Tage in urlaub. Da hätte ich Zeit, mir noch Gedanken zu machen und zu Beten, dass der wahre Gott mir den Weg aufzeigt und mir die Traurigkeit nimmt.
    Liebe Grüße

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Liebe Inge, zu deiner Unsicherheit dieser Worte von dir:

    „Und dennoch möchte ich mich Gott durch die Taufe hingeben als Zeichen dafür dass ich nach seinem Wort leben will. Aber ich will nicht i diese Organisation zurück.“

    …was hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Du brauchst keine Organisation um getauft zu werden, jeder der den Auftrag Jesu in Matth.28:18 umsetzen möchte, kann nicht nur belehren sondern ist auch berechtigt zu taufen. Die Taufe wie sie die WTG ausführt entspricht nicht dem Auftrag Jesus. Lies dazu Apg. Kap. 8 den Vorgang mit dem äthiopischen Eunuchen, oder jene Abhandlung wie der Gefängnisaufseher samt seiner Hausgemeinschaft im Kap. 16, auch die Kap davor handeln von verschiedenen Begebenheiten wie Menschen gläubig wurden und nach welch kurzer Zeit sie getauft wurde. Jedes Gewässer (insbesondere im Sommer) eignet sich hierfür.

    Ich Wünsche dir einen gangbaren einfachen Weg zur Hingabe und Taufe, ich könnte mir vorstellen das sich auch hier bei BI jemand findet. Vielleicht gleichzeitig eine Anregung eine Spalte einzuführen mit: ICH MÖCHTE GETAUFT WERDEN!

    Lg. Matthäus

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Hallo Matthäus,

    du hasst völlig recht man benötigt nur ein Wasserbecken und einen Bruder der die Taufe vollzieht, zu DDR Zeiten sind auch bei mir im Haus Brüder und Schwestern getauft worden, allerdings als ZJ in die Organisation. Was BI und eine Spalte mit Taufe angeht würde ich sagen das ist sehr gefährlich für die Brüder die noch in der WTG dienen, da ich mir nicht sicher bin ob die WTG keinen Geheimdienst unterhält, der versucht solche für uns wichtige Seiten zu schädigen und zu unterbinden.
    Wenn Brüder keine Angst vor der Verfolgung durch die WTG haben müssen, kann man ja einfach ein Angebot machen und BI könnte ja wenn der Wunsch besteht auf E-Mail – Basis intern vermitteln.

    LG Igel

  • Manfred an Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Lieber Edelmuth,

    wenn ich Deine ganzen vielen Kommentare lese, dann wird mir ganz schwindelig. Einerseits zweifelst Du ja auch daran, dass der Sklave alles richtig macht, sonst wärest Du ja gar nicht hier bei BI. Auf der anderen Seite rechtfertigst Du ihn und stellst so Behauptungen in den Raum wie:

    Das predigen von Haus zu Haus ist wichtig und wenn wir dann welche in die Versammlung gelockt haben, dann klären wir sie nachher darüber auf, was an dem Sklaven der Zeugen Jehovas Falsch ist, damit sie sich nicht von ihm einschüchtern lassen.

    Bist Du mal auf die Idee gekommen, die Menschen einfach nur zu Jesus zu führen, ohne sie einer menschlichen Organisation zu unterstellen?

    Dann forderst Du dazu auf, diese Lehren anhand der Bibel zu prüfen. Doch prüfen hat bei Dir glaube ich die gleiche Bedeutung wie das Lehrgut der Gesellschaft zu posten. Denn egal was für Bibeltexte man Dir nennt, Du kannst biblische Beweis vollkommen ignorieren um dann wieder auf die Lehrinhalte der Gesellschaft sprechen zu kommen.

    Nur mal zwei Beispiele was ich meine:
    1. Du forderst zum Bleiben in der Versammlung auf, Jesus sagte, Ihr werdet aus den Synagogen ausgeschlossen werden und Off. 18:4 sagt sogar, geht aus Babylon hinaus, wenn ihr nicht an Ihren Plagen teilhaben wollt. Das sich die Organisation mittlerweile an Babylon angenähert hat, bzw. schon mitten drin steht, ist doch offensichtlich. Oder glaubst Du es gibt irgendeine Gemeinsamkeit mit Jehova und einer Gesellschaft, die wegen Kindesmissbrauch verurteilt wurde?

    2. Dann führst Du immer die Lehre der Gesellschaft an, dass die 144.000 im Himmel sein werden und zitierst Off. 3:12, hier aus der NWÜ:
    12 Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.

    Doch den zweiten Teil dieses Textes ignorierst Du konsequent, obwohl diese Passage dass das himmlische Jerusalem vom Himmel herabkommt mind. 4 oder 5 mal in der Offenbarung steht.

    In Off. 21:24 NGÜ heißt es:
    24 Die Völker werden in dem Licht leben, das von der Stadt ausgeht, und von überall auf der Erde werden die Könige kommen und ihren Reichtum in die Stadt bringen.

    Jetzt kannst Du mal in der Vers für Vers Betrachtung des Offenbarungsbuches der Gesellschaft nachlesen, was zu diesem Vers gesagt wird. Der Einfachheit halber, habe ich es Dir hier reinkopiert:

    Zitat Offenbarungsbuch der Wachturm Gesellschaft:
    Ein Licht für die Nationen
    15 Derselbe Prophet sagte außerdem voraus: „Und Nationen werden bestimmt zu deinem Licht gehen und Könige zum Glanz deines Aufleuchtens“ (Jesaja 60:3). Die Offenbarung zeigt, daß sich diese Worte auch auf das Neue Jerusalem beziehen: „Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. Und ihre Tore werden überhaupt nicht geschlossen werden bei Tag, denn Nacht wird dort nicht sein. Und sie werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie bringen“ (Offenbarung 21:24-26).
    16 Wer sind diese „Nationen“, die durch das Licht des Neuen Jerusalem wandeln? Es sind Menschen, die den Nationen dieser bösen Welt angehört haben, aber auf das von dieser herrlichen himmlischen Stadt ausgestrahlte Licht reagieren. Vor allem ist es die große Volksmenge, die bereits aus „allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen“ herausgekommen ist und die im Verein mit der Johannes-Klasse Gott Tag und Nacht anbetet (Offenbarung 7:9, 15).
    Wenn das Neue Jerusalem aus dem Himmel herabgekommen sein wird und Jesus die Schlüssel des Todes und des Hades gebrauchen wird, um die Toten aufzuerwecken, werden sich ihnen weitere Millionen, die ursprünglich den „Nationen“ angehörten, anschließen und beginnen, Jehova und seinen Sohn, den mit einem Lamm verglichenen Ehemann des Neuen Jerusalem, zu lieben (Offenbarung 1:18).
    17 Wer sind denn „die Könige der Erde“, die „ihre Herrlichkeit in sie bringen“? Es sind nicht die buchstäblichen Könige der Erde als Gruppe, denn sie werden in der Schlacht von Harmagedon, in der sie gegen Gottes Königreich kämpfen werden, umkommen (Offenbarung 16:14, 16; 19:17, 18). Könnte es sich bei den Königen um hochgestellte Persönlichkeiten der Nationen handeln, die ein Teil der großen Volksmenge geworden sind, oder um aus dem Tod zurückgekommene Könige, die sich in der neuen Welt dem Königreich Gottes unterwerfen? (Matthäus 12:42). Kaum, denn die Herrlichkeit dieser Könige war zum größten Teil weltlich und ist längst verblichen. „Die Könige der Erde“, die ihre Herrlichkeit in das Neue Jerusalem bringen, müssen die 144 000 sein, die „aus jedem Stamm und jeder Zunge und jedem Volk und jeder Nation erkauft“ wurden, um mit dem Lamm, Jesus Christus, als Könige zu regieren (Offenbarung 5:9, 10; 22:5). Sie bringen ihre von Gott empfangene Herrlichkeit in die Stadt und machen sie dadurch noch strahlender.
    Na ist Dir was aufgefallen, selbst die Gesellschaft lehrt, dass das himmlische Jerusalem auf die Erde herabkommen wird. Außerdem sagen sie selbst, dass die 144.000 Ihre Herrlichkeit in die heilige Stadt bringen, nachdem sie auf der Erde ist.
    Was sie aber nicht schreiben und das findest Du im ganzen Offenbarungsbuch nicht, warum die 144.000 erst in den Himmel kommen und dann später wenn die Heilige Stadt Jerusalem auf die Erde herabgekommen ist, auf der Erde in sie hineingehen. Genaugenommen könnten Sie doch im Himmel in die heilige Stadt gehen und dann gemeinsam mit der Stadt auf die Erde kommen, doch solch eine Aussage findest Du nirgendwo in der Bibel.
    Die Reihenfolge ist eindeutig: Erst kommt die Stadt auf die Erde und dann gehen die Könige in sie hinein.

    Auf jeden Fall schreibt die Organisation auch, dass die Stadt hier auf der Erde sein wird und das hast Du bisher konsequent ignoriert. Vielleicht solltest Du das Offenbarungsbuch nochmal gründlich studieren, dass Du auf dem Laufenden bist.

    —-
    Dann hast Du noch geschrieben, dass diejenigen, die aus der Versammlung rausgehen, automatisch ein ausschweifendes sündiges Leben führen würden.
    Geht’s noch? Ich werde bestimmt jetzt nicht zum Ehebrecher, Säufer und Raucher nur weil ich nicht mehr in die Versammlung gehe. Wie kannst Du nur so etwas behaupten, ohne jede Grundlage. Das grenzt schon an Verleumdung.


    Dann hast Du gefragt, wer oder was es hier auf BI besser macht als die Organisation.

    Alles hier auf BI ist besser als die Organisation und weißt Du auch warum, ich führe jetzt nur ein paar Gründe auf, sonst sitze ich heute abend noch vorm PC:

    1. Sie geben nicht vor, die allein richtige Auslegung der Bibel zu haben
    2. Sie zwingen uns auch nicht, dass zu glauben, was in Vorträgen dargelegt wird
    3. Wir haben die Freiheit hier unsere Meinung zu äußern, auch wenn Sie Kritik an BI enthält
    4. Keiner spielt sich hier als unser Lehrer auf
    5. Was wir privat machen, interessiert hier keinen und hat somit keine Konsequenzen
    6. Hier wird keiner Ausgeschlossen, weil auch keiner Beitreten kann
    7. BI ist keine Religion
    8. Es wird versucht die Bibel zu ergründen und es wird zu unabhängigem Denken aufgefordert
    9. Es ist eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, für die die Bibel die einzige Autorität ist
    10. Jesus Christus wird hier die Ehre zuteil, die er verdient und doch wird sein Vater nicht vergessen

    Der letzte Punkt ist der wichtigste und wenn Du mal prüfst wie das bei den Zeugen Jehovas umgesetzt wird, dann merkst Du wo der Hase im Pfeffer liegt. Und wenn Du mal Deine Kommentare liest, wirst Du merken, dass Du konsequent dem Geist der Freiheit, der zu Jesus führt entgegenarbeitest, wieder hin zur Organisation. Würdest Du im umgekehrten Fall dies in der Versammlung machen, würdest Du in Null komma Nichts ausgeschlossen. Das passiert auf BI nicht, wie ich im Punkt 6 erwähnt habe.

    Allerdings habe ich jetzt folgendes Problem und ich betone, dass dies mein eigenes Problem ist und es evt. andere hier ganz anders sehen. Doch ich habe nicht den harten Weg gewählt, Briefe nach Selters und an die Ältesten geschickt, mich dafür ausschliessen zu lassen um dann hier wieder permanent mit den Lehren des bösen Sklaven konfrontiert zu werden. Hier auf BI haben wir die Freiheit, die Jesus uns verheißen hat. Du hast die Freiheit hier Kommentare zu schreiben und ich habe die Freiheit diese zu lesen oder auch nicht. Und weil ich mich nicht mehr mit dem geistigen Müll der Gesellschaft beschäftigen will und mir meine Zeit für die wichtigeren Dinge der Bibel stehlen lassen möchte, habe ich für mich beschlossen, Deine Kommentare nicht mehr zu lesen. Das geht nicht gegen Dich als Mensch, sondern nur gegen das Gedankengut, dass Du hier wieder verbreitest. Damit möchte ich nichts mehr zu tun haben. Solltest Du es mal geschafft haben von der Sklavenlehre runterzukommen, dann schreib einen Kommentar von Edelmuth an Manfred und dann bin ich gerne wieder bereit das zu lesen und mit Dir biblische Gedanken auszutauschen. Aber von dem anderen will ich weg, das will ich hinter mir lassen und nach vorne blicken, damit bin ich vollkommen ausgelastet.

    Und ich kann Dir nur mal den Tipp geben, lies die Bibel ohne im Hinterkopf die Lehren der Gesellschaft zu haben, dann erkennst auch Du die Wahrheit und die wird auch Dich frei machen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Manfred,

    ZITAT „Ich werde bestimmt jetzt nicht zum Ehebrecher, Säufer und Raucher nur weil ich nicht mehr in die Versammlung gehe. Wie kannst Du nur so etwas behaupten, ohne jede Grundlage. Das grenzt schon an Verleumdung.“

    Das sehe ich genauso! Ebenso gibt es auch Menschen, die vielen Kriterien des christlich-biblischen Lebensweges entsprechen, ohne jemals ZJ gewesen zu sein.

    ZITAT „Und ich kann Dir nur mal den Tipp geben, lies die Bibel ohne im Hinterkopf die Lehren der Gesellschaft zu haben, dann erkennst auch Du die Wahrheit und die wird auch Dich frei machen.“

    Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es ist ein völlig neues Gefühl beim Bibellesen. Als ob man ein neues Buch liest. Mir hilft dabei, andere Übersetzungen als die NWÜ zu verwenden, nicht weil so völlig schlecht wäre, sondern weil einen sonst die „gewohnten“ Formulierungen sofort die WTG-Lehren dazu assoziieren lassen.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Bist Du mal auf die Idee gekommen, die Menschen einfach nur zu Jesus zu führen, ohne sie einer menschlichen Organisation zu unterstellen? <<

    Ja, Manfred! Sicher! Doch wie macht man das ohne Versammlung und ohne Literatur. Wie reicht man jemandem ohne Zusammenkunft die Symbole.

    Führst du oder jemand anderes von BI die Menschen im Predigtdienst zu Jesus statt zu einer Organisation? Wenn ja, wie?

    Wenn du die Schriftstelle aus Offenbarung 21:24 verstehen und wissen würdest, was die „Stadt“ oder das „Neue Jerusalem“ bedeutet, würdest du auch die restlichen Bibelstellen verstehen. Das Neue Jerusalem ist keine Stadt aus Holz und aus Stein. Jerusalem war stets der Wohnsitz Jehovas und der Sitz der Könige. Das neue Jerusalem stellt somit das Königreich Jesus als erdenweite Regierung mit ausdrücklicher Billigung Jehovas dar, in der die Gesalbten ihre Herrlichkeit, nämlich sich selber, einbringen, um mit Jesus als Könige für tausend Jahre über die Erde zu regieren. Die große Volksmenge aus allen Nationen als Nutznießer der himmlischen Regierung Jesu beten mit den Gesalbten den Vater an.

    Aus dem Gleichnis mit den zehn Jungfrauen kann man entnehmen, dass die Braut, bestehend aus den 144 000 Gesalbten, zu erst den Bräutigam Jesus ehelichen wird, bevor sie mit ihm die himmlische Regierung bildet und mit ihm über die Erde regiert. Deshalb müssen sie zu erst vollständig im Himmel versammelt sein, bevor das Neue Jerusalem oder die Regierung Jesu zu regieren beginnt.

    Die Regierungsgewalt erstreckt sich über die gesamte Erde. Durch diese Regierung ist das Zelt Gottes bei den Menschen auf der Erde. Die Entscheidungen dieser himmlischen Regierung Jesus sind auf der gesamten Erde spürbar. Durch Ihre Tätigkeit sind sie auf der Erde gegenwärtig, obwohl sie Geistwesen sind.

    Verehrter Manfred, es gehört sich für aufrichtige Christen, zu denen du dich selber bekennst, genau zu sein, um andere nicht zu verleumden. So habe ich geschrieben, dass einige, die die Versammlung verlassen haben, ihren fleischlichen Begierden nachgehen, und das kann vielerorts beobachtet werden. Ebenso habe ich vom Predigtdienst gesprochen, der bei den Zeugen Jehovas, wenn auch fehlerhaft, aber besser als bei BI durchgeführt wird, da mir nicht bekannt ist, dass jemand von BI überhaupt in den Dienst geht und die Menschen ausschließlich anhand der Bibel unterweist und zu Jesus bzw. zu Jehova führt. Ein fehlerhafter Predigtdienst, den man richtig stellen kann, ist besser als gar kein Predigtdienst.

    Ede

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    ZITAT „Ja, Manfred! Sicher! Doch wie macht man das ohne Versammlung und ohne Literatur.“

    Siehe 2Ti3:16,17 (NWÜ)

    16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

    Wenn die Heilige Schrift uns also „völlig tauglich“ macht und „vollständig ausrüstet“, wozu brauchst du dann z.B. Literatur???

    LG
    Hans

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hab ich noch vergessen:

    ZITAT „da mir nicht bekannt ist, dass jemand von BI überhaupt in den Dienst geht und die Menschen ausschließlich anhand der Bibel unterweist und zu Jesus bzw. zu Jehova führt.“

    Wenn es dir nicht bekannt ist, dann ist es dir nicht bekannt. Dann könnte es also auch sein, dass durchaus jemand mit anderen über die Bibel oder anhand der Bibel spricht?

    Natürlich ist es wichtig, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Und ich hoffe, dass jeder, der sich von der Bibel begeistern lässt, auch auf irgendeine Weise andere daran teilhaben lässt.

    Luk 6:45
    Ein guter Mensch bringt aus einem guten Herzen gute Taten hervor, und ein böser Mensch bringt aus einem bösen Herzen böse Taten hervor.Was immer in deinem Herzen ist, das bestimmt auch dein Reden.

    Wer alles nur für sich selbst behält, somit anderen Gutes vorenthält, wird zum einen nicht wirklich glücklich (Apg 20:35) und zum anderen muss er sich vor unserem Schöpfer dafür verantworten.

    LG
    Hans

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Ede,

    ich habe das Gefühl, du steigerst dich immer weiter in Aussagen hinein, die mit der Bibel gar nichts mehr zu tun haben. Du schreibst:

    „Ja, Manfred! Sicher! Doch wie macht man das ohne Versammlung und ohne Literatur. Wie reicht man jemandem ohne Zusammenkunft die Symbole.“

    oder dieser Knaller hier… 🙂

    „Ein fehlerhafter Predigtdienst, den man richtig stellen kann, ist besser als gar kein Predigtdienst.“

    Kannst du mir die Bibeltexte nennen, mit denen du gerade diese letzte Aussage stützen möchtest? Rechnest du immer noch damit, dass der Haus-zu-Haus Dienst der Zeugen die einzige Möglichkeit zum Predigen ist? Alles was man „berichten“ kann? Ede, also ehrlich, ich verstehe deine Anwandlungen nicht mehr.

    Du schreibst immer so, als ob du schon alles wüsstest, jetzt unterstellst du auch wieder dem Manfred, dass er nicht wüsste, was die Heilige Stadt wäre, und dann haust du hier so eindeutig falsche Aussagen rein, die alles Nützliche, was du schon geschrieben hast, in den Hintergrund drängen. Ausserdem fällt mir auf, dass du wirklich zu JEDEM Thema immer schon eine Meinung hast. In der Regel unterscheidet sie sich überhaupt nicht von den Lehren der WTG. Das ist ja deine Sache, aber ich glaube, dass die meisten hier keine Lust mehr darauf haben, ständig wieder zum „Gespei“ zurückzukehren, um es mal deutlich auszudrücken.

    Prüfen, und das Gute behalten, ist ja eine Sache, aber einfach immer wieder alles in Umlauf zu bringen, wovon man sich mit Mühe abgewandt hat, weil es einer objektiven, biblischen Überprüfung nicht standhält, ist total kontraproduktiv. Warum siehst du das denn nicht ein? Du sagst doch immer, dass es dir um die „stillen Leser“ geht. Befürchtest du nicht, dass du gerade bei diesen mehr Verwirrung stiftest, als alles andere?

    Ich werde es jetzt aber auch bei diesem Kommentar belassen, lieber Ede. Ich wünsche dir wirklich von Herzen alles Gute und den Geist Gottes, und das meine ich wirklich nicht „von oben herab“, sodass du diese menschlichen Erklärungsversuche bezgl. der Führerschaft Jesu hinter dir lassen kannst.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> “Ein fehlerhafter Predigtdienst, den man richtig stellen kann, ist besser als gar kein Predigtdienst.”

    Kannst du mir die Bibeltexte nennen, mit denen du gerade diese letzte Aussage stützen möchtest? Rechnest du immer noch damit, dass der Haus-zu-Haus Dienst der Zeugen die einzige Möglichkeit zum Predigen ist? <<

    Verehrter Sascha

    Weder Jesus noch seine Jünger oder Paulus haben einen Bericht abgegeben. Wem sollten sie auch eine Bericht abgeben wollen? Ich habe keinen Bericht gefordert.

    Die Zeugen Jehovas predigen mit Fehler, die Mormonen predigen mit Fehlern, die beiden großen Kirchen der Christenheit predigen mit Fehlern, die Apostel predigten mit Fehlern, denn sie erwarteten das Königreich noch zu ihren Lebzeiten. Jesus predigte den ganzen Tag, und was tust du…? Jesus und seine Apostel sind zu mindest für mich das größte Vorbild und ich nehme seine Aufforderung, zu den Menschen zu gehen und die Gute Botschaft zu verkünden,(Matthäus 28:19,20) ernst, auch wenn ich dabei Fehler mache.

    Ede

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    ZITAT „Jesus predigte den ganzen Tag, und was tust du…?“

    Gute Frage. Predigst denn DU den ganzen Tag???

    LG
    Hans

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    (1. Könige 18:21) „Wie lange werdet ihr (Du!) auf zwei verschiedenen Meinungen hinken? Wenn Jehova der [wahre] Gott ist, so folgt ihm nach; wenn es aber Baal (Sklave/WTG) ist, so folgt ihm nach.“

    Ein Politiker hat mal einen schönen Satz gesagt, der auf Dich und Deine Denkweise voll zutrifft:

    „Von hinten durch die Brust in´s Auge“

    Es ist einfach nur noch ermüdend, unlogisch und vor allem unbiblisch was Du hier permanent unter Leute bringst. Du versuchst die Lehren des Sklaven zu verbreiten, nur eben ohne den Sklaven, das ist Dein Problem! Du willst irgendwie dazu gehören (WTG), aber dann doch wieder nicht (Bruderinfo)! Du willst ein anderer „Zeuge Jehovas“ sein und bist doch einer von 7,5 Mio., was sich in Deinem ganzen Denken und Auftreten hier zeigt.

    Du stellst diese alten „Kamellen“ der WTG wieder als Wahrheit hin, aus denen wir rausgewachsen sind, oder es gerade versuchen. Was soll das bezwecken??? Wen willst Du damit ermuntern, beeindrucken oder zu Jehova und Jesus führen?

    Glaube mir Ede, wenn Du hier noch irgendwie ernst genommen werden willst, dann versuche bitte Deine z.T. kruden Theorien und Dein Auftreten hier auf BI zu hinterfragen.

    Ich wünsche Dir, dass Du noch die „Kurve“ kriegst!

    LG
    Dennis

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    woher wusstest du, was ich heute auch alles schreiben wollte??? 🙂

    Ein deutlicher, aber liebevoller Kommentar. Ich hatte mich auch gefragt, wie man sich von dem Inhalt der Kommentare von Ede abgrenzen kann, ohne ihn aber persönlich zu verletzen. Das ist dir mehr als gut gelungen, deswegen danke ich dir dafür.

    Vielleicht darf ich noch anfügen, dass über die Schafe in Johannes 10 gesagt wird:

    Joh 10:2 Der Hirt geht durch das Tor zu den Schafen hinein.
    Joh 10:3 Ihm öffnet der Wächter am Eingang, und auf seine Stimme hören auch die Schafe. Er ruft seine Schafe mit Namen einzeln aus der Herde HERAUS und führt sie ins FREIE.
    Joh 10:4 Wenn er sie dann DRAUSSEN hat, geht er vor ihnen her. Und sie folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.“

    Die Worte von Ede wären zu diesem Text übersetzt: Jesus will und HERAUSFÜHREN aus dem Pferch, Ede sagt, bleibt dort! Jesus sagt, wenn er seine Schafe dann draussen hat, geht er vor ihnen her. Ede sagt, dass man durch das Verlassen der WTG ein umherirrendes Schaf ist!

    Nicht, dass ich mir die Frage „Wohin sollen wir dann gehen“ nicht auch gestellt hätte, natürlich kam dieser Gedanke während der innerlichen Abnabelung auf. Aber je mehr man den Geist Gottes wirken lässt, stellt man fest, dass nichts und niemand einem so eine Heimat werden kann, als unser Vater und unser König und Hirte Jesus, und das völlig unabhängig von anderen Menschen. Wenn er sagt, dass er vor mir hergeht, wenn ich aus meinem Pferch herausgeführt wurde, dann verlasse ich mich auch darauf. Und wenn ich diese Führerschaft Jesu dann verinnerlicht habe, spielt auch die Frage nach dem „Wohin“ keine Rolle mehr.

    Ich finde es auch in Ordnung, dass du auf solche Kommentare nicht mehr reagierst. Wir haben hier ja keine Verpflichtung, alles zu lesen. Wir können filtern, was uns gut tut. Für mich ist diese, zur Bibel eindeutig im Widerspruch stehende Aussage von Ede nur eine Frage der Zeit gewesen. Ich hoffe aber trotzdem, dass wir alle, auch Ede, weiter an Erkenntnis und vor allem an Liebe zunehmen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Inge
    Juli 27, 2012

    Lieber Ede, ein guter Gedanke, dass Jesus auf das AT hingewiesen hat und damit i.V. auch die Anbetung nur des einen Gottes. bin ich gar nicht darauf gekommen.

    Nur noch ein Gedanke: der Autor Bruder meint, so habe ich das verstanden, dass man wohl ruhig in seiner Versammlung bleiben könnte, aber nicht die Dinge mitmachen sollte, deren Überzeugung man nicht hat. So kam mir der Gedanke: dann würde es ja auch nichts ausmachen, bei den STA zu sein, aber keinen Anweisungen hinter denen man nicht steht, Folge zu leisten. Bei den JZ würde das doch sofort auffallen, wenn ich nicht das tue, wovon ich überzeugt wäre..z.B. Predigtdienst und Verbreitung einer Literatur, die nicht schlüssig/wahr ist. So ein Verhalten würde zum Ausschluss führen. Wenn ich aber keinen Sabbat einhalte, oder das Ritual am Heilig Abend, werde ich von den STA nicht gleich ausgeschlossen. Die gehen zwangfreier mit ihren Mitgliedern um.
    Alles was Götzendienst ist, müsste man umschiffen.

    Betr. o.g. Kommentar …..dass der tuvSkl. mehr und mehr in den Gebeten erwähnt wird. Eine Art Götzendienst.

    Wenn das weiter voranschreitet, dass der tuvSkl mehr und mehr Stellenwert im gemeinsamen Gebet bekommt, dann müssten sich alle, die bislang nur ein Störgefühl hatten, so schnell wie möglich von den ZJ entfernen, denn der Besuch der Versammlung beginnt und endet mit Götzendient. Das was Zwischendrin abgehandelt wird, basiert auf zweifelhafter Literatur wie z.B. WT Studium. Selbst da düfte man auch nicht antworten geben, die verraten könnten, welche Gedanken mich wirklich beschäftigen. Ich darf nur das antworten, was erwartet wird. Welch ein Zeitverschwendung dann dort zu sitzen.
    Betr. Gebet: die STA beten wohl verkehrt und die ZJ beten irgendwann auch den tuvSkl. an….Was sind das nur für Aussichten.

    Eine Frage an alle noch: Trefft ihr,die ihr aktiv teilnehmt an Bruderinfo, euch auch zu irgendeiner Zusammenkunft oder gibt es nur dieses Forum, um sich mit euch zu unterhalten.

    lb. Gr.

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Hallo Inge

    Grundsätzlich hast du recht. Daniel ist trotz des Aufrufes Babylon zu verlassen und nach Jerusalem zu gehen, um die wahre Anbetung wieder herzustellen, zurückgebelieben. Es ist davon auszugehen, dass er als treuer Diener die Götzenanbetung in Babylon nicht mitgemacht hat. So ergeht es mir oft, wenn Jehova im Gebet für den Treuen und verständigen Sklaven und seiner Leitung gedankt wird. Ich kann dazu einfach nicht „Amen“ sagen.

    Dennoch ist man da, wo sein Herz ist, und meins ist eher bei den Zeugen Jehovas.

    Was BruderInfo betrifft, so gibt es nur eine virtuelle Zusammenkunft mit eingeschränkten Möglichkeiten

    Ede

    Kann es sein, dass wir uns im Metanoia-Forum begegnet sind

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Hallo Inge,

    es freut mich, das du dich durch die Gedanken aus dem Artikel „Wohin sollen wir gehen?“ angesprochen fühlst. Es ist mir klar das dennoch nach dem lesen viele Fragen offen bleiben.

    Du schreibst: „es muss dem Autor doch sehr schwer fallen, in den Predigtdienst zu gehen um Menschen in die Organisation zu führen“ Da hast du vollkommen recht. Aber ich gehe nicht mehr in den Predigt-Dienst um Menschen zur Organisation zu führen, sondern ich habe einige Personen mit denen ich mich über die Botschaft Christi austausche. Einer wollte sogar zum Kongress kommen. Ich habe ihn nicht ermuntert und zum Glück ist er auch nicht gekommen. Hätte mich schämen müssen, wenn er diesen Vortrag für die Öffentlichkeit gehört hätte. Ich lade auch keinen mehr ein die Versammlung zu besuchen.
    Aus deinen Worten entnehme ich, das du immer noch nach einer Gruppe oder Religion suchst, die in deinen Augen als wahr erscheint. Aber diese Religionsorganisation wirst du nicht finden.

    Du schreibst weiter: „der Autor „Bruder“ meint, so habe ich das verstanden, dass man wohl ruhig in seiner Versammlung bleiben könnte, aber nicht die Dinge mitmachen sollte, deren Überzeugung man nicht hat.
    Ja, das kann man versuchen, wenn man nicht gleich alle lieben menschliche Kontakte verlieren möchte. Ich kann mir nicht vorstellen, das Jehova uns deshalb verurteilen wird, und uns verantwortlich macht für all das Schlimme, das in der Organisation geschieht, wenn wir in unseren Möglichkeiten stellung dazu beziehen.
    Jehova weiß, wir können in unserer Situation und menschlichen Schwäche nicht immer das sagen was wahr ist, aber das was wir sagen muß wahr sein.

    Diese Aussage darfst du nicht für alle Situationen als verbindlich sehen. Es sind nur Überlegungen, die für eine Gewisse Zeit ihre Berechtigung haben mögen. Mit der Zeit kann man auch feststellen, das es einfach nicht so weiter geht. Denke aber daran, wir werden nicht nach dem beurteilt in welcher Religion wir uns befinden, sondern danach was für Mensch wir sind.

    Das große Trennen und Beurteilen wird von Jesus und seinen Engeln erledigt und er wird das wahre aus allen Völkern und auch aus allen Religionen auslesen. Pflege also Kontakt mit Menschen die wie du den Christus suchen, und Bruderinfo bietet hier zu eine Möglichkeit. Wenn es die Umstände zu lassen haben auch viele hier privat Kontakt. Jeder von uns muß aber seinen Weg zu Christus für sich alleine finden, keine Organisation oder ein noch so guter Freund kann und sollte dir sagen was und wie du glauben sollst.

    LG
    Bruderinfo

  • Inge
    Juli 27, 2012

    Liebe Brüder, gerade habe ich mir den Kommentar „wohin sollen wir gehen“ durchgelesen. Es betrifft z.T. auch mein Anliegen. Beim Lesen haber stellte ich mir die Frage:

    1. wenn der Autor „Bruder“ so ehrlich und aufrichtig einen so ausgezeichneten Artikel schreibt, muss es ihm doch sehr schwer fallen, in den Predigtdienst zu gehen um Menschen in die Organisation zu führen, die dann wiederum irgendwann auf dieselben Probleme stoßen, die manche Brüder mit der Lehre der ZJ haben um anschließend zu leiden, weil sie vielleicht wegen Verrat auch ausgeschlossen werden würden. Gerade im Predigdienst wird doch auf die Lehre hingewiesen und anhand der Literatur mit den Menschen studiert, die dann diese unrichtige Lehre (1914 etc.) annehmen bishin zur Taufe und dem zweifelhaften Taufspruch.

    2. Wäre es denkbar, wenn der Autor Bruder mit seinen Erkenntnissen, die ich eben gelesen habe und die mir unheimlich gut getan haben zu lesen, sich mit anderen Brüdern, die seine Ansichten und Erkenntnisse teilen, eine Gemeinde gründen würde, die eine Basis hätte ebenso wie die ZJ, jedoch frei von allen Zwängen, seltsamen Auslegungen der Bibel, Mutmaßungen über das Ende, sondern nur ein Ziel verfolgt: die Nachfolge Jesus christus zu leben, ganz einfach so wie die früheren christen? In solch einer Gemeinde würde ich mich wohlfühlen und dankbar aus der Bibel lernen wollen…
    3. Ist es gut, wenn man solche wichtigen Erkenntnisse gewonnen hat wie der Autor Bruder, und anderen Brüdern geht es ja offenbar genauso, dass man darauf wartet, dass der tuvS seine Lehre mal irgendwann überarbeitet und in der Gemeinde verbleibt und so das Handeln des tuvS unterstützt? bzw. für die Lehren dort einsteht? Vielleicht denke ich zu naiv?
    4. Wie viele Brüder kommen gar nicht auf die Idee, hier hereinzuschauen, weil uns ja untersagt ist, sich umzutun ausserhalb der vorgegebenen Literatur, da sie doch auf alles eine Antwort hat…und wie wichtig wäre es für aufrichtige Christen, hier einmal zu lesen, was der Autor hervorbringt. Vielleicht haben viele ein Störgefühl beim Lesen der internen ZJ Literatur und trauen sich noch nicht einmal kritisch zu hinterfragen. Das was ich eben gelesen habe, ruttelt wach und ich würde mir wünschen, dass sich jeder ZJ hier einmal einlesen würde. Ich danke dem Autor…zumindest weiß ich jetzt einmal, wie ich den Glauben praktizieren kann ausserhalb einer Organisation…nämlich durch Aufbau eines ganz persönlichen Verhältnisses zu Gott als Einzelner, ja und nicht mit Hilfe einer Organisation. Die Speise zur rechten zeit ist beschränkt nur durch die Bibel..sie liefert Speise genug. Problem ist nur wer hilft mir bei Verständnisproblemen und wer tauft mich mal. Welcher Konfession gehöre ich dann an. Wie darf ich mich nennen? Zeuge Jehovas /Zeuge Jesus/ Nachfolger Christus….für den Fall, dass man mich fragt, wo ich getauft wurde..
    Tja und da ist es wieder mein Problem: ich glaube an Gott und die Bibel und ich irre umher wie ein Schaf das keine Herde hat…Obwohl mir für heute der Kommentar“ wohin sollen wir gehen“ schon ziemlich geholfen hat, verbleibt doch ein großer Frust in mir

    Gute Nacht

  • Inge
    Juli 27, 2012

    Guten Abend alle zusammen,
    mich gibt es immer noch auf der Suche nach der wahren Religion.nachdem ich die ZJ verlassen hatte vor ca. 1 Jahr.und nach Kontakt zu Twisselmann, habe ich nun Kontakt zu der freien Kirche der 7 Tage Adventisten. Mir schienen diese Menschen mit ihrer Lehre ähnlich der ZJ, mit dem Unterschied, dass sie keine Zwänge ihren Mitgliedern auferlegen…Predigtdienst, WT Studium, unbedingte Beteiligung am WT durch Kommentare abgeben und was nicht alles. Auch gegenseitiges Kontrollieren, wie das Mitglied sich entwickelt und ob es Systemkonform denkt…scheint es bei dieser Gruppierung nicht zu geben. Ich war schon geneigt, mich diesen Leuten anzuschließen um wieder mit anderen Christen zusammen zu beten und die Bibel zu studieren (ich bin ja immer noch nicht getauft…mein größter Wunsch!…aber wo und durch wen..) Nachdem ich deren Literatur gelesen haben (einige Broschüren) fühlte ich mich wohl. viele Paralleln (so sah ich das) zu der Lehre der ZJ. Aber mich stört ungemein die Anbetung Jesus Christus. Sie bezeichnen ihn als Gott. Sie feiern den Heilig Abend..Jesus Geburt…Ich habe den Hope channel mehrmals über Tage verfolgt. Auch da fühlte ich mich wohl…auch hier wieder irgendwie Ähnlichkeit mit den ZJ..aber alles so ohne Druck, freier…
    Meine Frage und bitte u.U. euren Rat: Wie verhält es sich mit der Anbetung jesus. Jesus ist doch nicht Gott! Würde ich Jesus anbeten, würde ich doch nicht mehr unseren Schöpfer ehren. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Jesus spricht von seinem Vater, Gott als Person..Demnach muss es doch zwei Personen geben. Würde es nur eine einzige Person geben, hätte Gott doch in seinem Wort darauf hingewiesen. Warum ? die Bibel ist doch in sich schlüssig…Warum also schafft Gottes wort hier für Spekulation darüber, wer er ist, wie sein Name ist, aus wie vielen Personen er besteht..

    Darf man Jesus anbeten. Die Adventisten beten ihn an und verweisen auch auf Bibelstellen, wo Jesus angebetet wurde von seinen Jüngern.
    Glaubt mir, seit ich von den ZJ weg bin, weil ich erkannt habe, dass der tuvSklave nie Mittler sein kann, bin ich auf der Suche nach der wahren Religion, nach einen Beweis, dass Jehova Gottes Name ist, nach dem einzig wahren Gott. Manchmal weine ich doch noch, weil ich nicht so richtig beten kann. konnte ich damals bei den ZJ viel besser. ich fühle mich manchmal wie ein verlorenes Schaf, dass seine Herde und seinen Hirten sucht. Aber ich kann nicht zurück zu den ZJ. Das ist auf keinen Fall die richtige Herde. Mir würde helfen, wenn ich mit reinem Gewissen beten könnte. Ich habe wieder Zweifel über die Richtigkeit des Namens Jehovas und Zweifel darüber, ob ich nicht auch JESUS, der unser Heil ist, anbeten kann, ohne den allmächtigen Schöpfer zu verletzen und mich versündige. Die weltlichen Kirchen beten Jesus an und Maria. Manchmal denke ich, ich laufe in die falsche Richtung. Vielleicht kann mich einer von euch reifen Brüdern verstehen..meiner innerer Zwist…mein NichtzurRuhekommen..seit Weggang von den JZ. Beachtlich ist, dass die Adventisten eine getaufte Mitgliedschaft von 25 Millionen haben. ich glaube, die ZJ dagegen nur 7 Millionen. Bei beiden kann man von einer Sekte nicht mehr sprechen.

    Nebenbei doch noch eine abschließende Frage: Wieviele getaufte Mitglieder haben die ursprünglichen Bibelforscher?
    Könnte es sein, dass die ursprünglichen Bibelforscher die richtige Wahrheit haben? Was lehren sie, was die JZ nicht lehren. Kennt sich da jemand aus so auf Anhieb?
    lb. Gr. von der immer noch (verwirrten Inge) Ich konnte leider immer noch nicht richtig im Glauben Fuß fassen, obwohl ich hier schon wichtige Hinweise von euch, insbesondere von Mathäus bekommen habe.

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Hallo Inge

    Die STA (Siebenten-Tags-Adventisten) haben dich über die wichtigen Dinge ebenso im Unklaren gelassen, wie die Zeugen Jehovas.

    STA beten eine Trinität an. Jehova, Jesus und der Heilige Geist sind bei ihnen ein Gott. Deshalb macht es kaum einen Unterschied, wer von den Dreien angebetet wird.

    (Matthäus 4:10) 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen[a].“ a) 5Mo 6,13; 10,20; 1Sam 7,3 (Elberfelder Übersetzung 2003)

    Wer ist der „Herr, deinen Gott“ der auf Anweisung Jesus angebetet und dem allein gedient werden darf?

    Als Jesus sagte: „..es steht geschrieben..“ bezog er sich auf die hebräischen Schriften (Das alte Testament), denn die griechischen Schriften (Das neue Testament) gab es zu Lebezeiten Jesus noch nicht. In den hebräischen Schriften ist allein Jehova als Herr bekannt. Mit seinen Äußerungen legte Jesus fest, dass allein Jehova angebetet werden darf.

    So wie Zeugen Jehovas die leitende Körperschaft und die Katholiken den Papst haben, dem sie bedingungslos gehorchen sollen, haben STA Ellen White. Sie legte fest, dass STA keinen Alkohol (Wein, Bier) und kein Koffein (Kaffee, Tee, Cola) trinken dürfen, was dazu führt, dass sie beim Gedächtnismahl Traubensaft ausschenken. Auch die Heiligung des Sabbats und das Speiseverbot von Schweinefleische nach jüdischem Vorbild ist angesagt. Darüber hinaus wird auch noch der Zehnte vom Bruttolohn erwartet.

    Auch glauben sie, dass es buchstäblich neue Himmel und eine buchstäblich neue Erde geben wird. Deshalb kommen bei ihnen alle Menschen in einen Himmel, der nicht erneuert wird. Nach tausend Jahren, in denen die Erde von Menschen unbewohnt bleibt, kommen die Menschen einschließlich Jerusalem buchstäblich vom Himmel auf die Erde. Nach Lehre der STA würde Gott die Menschen auch auferwecken, um sie zu richten.

    Nach unseren Bibelkenntnissen ist man geneigt zu vermuten, dass STA keine Ahnung haben, aber sich schwören auf ihre Lehre. Derzeit ist gerade in der Diskussion, ob STA am Wehrdienst teilnehmen. Genaueres erfährst du spätestens dann, wenn du Mitglied geworden bist.

    Ede

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Zu dieser Frage:

    „In der Tat stellt sich uns die Frage, was wir für die Verbreitung der Guten Botschaft tun.“

    … möchte ich etwas anmerken!

    Die gute Botschaft teilt sich in zwei Bereiche – da ist einmal die Botschaft vom Königreich (Matth. 24:14)
    Und dann gibt es die gute Botschaft von Christus. Grundsätzlich gehören beide Botschaften zusammen, und dennoch ist es von Bedeutung warum in der Apg. die Botschaft von Jesus wesentlich öfter und ausführlicher erwähnt wird. Und nun überlege einmal, welche Botschaft HEUTE im Vordergrund steht?

    Bei den ZJ ist es jene von Matth.24:14, auch auf jedem WT wird die Botschaft vom Königreich in den Vordergrund gerückt, wie oft hingegen hörst du in den ZK etwas von der g.B. Von Jesus Christus?

    In der WT Library 2007 wird die g.B. v. Königreich 10419 mal erwähnt.
    Und die g.B. von Jesus Christus 4346 mal erwähnt.

    In den vielen christlichen Konfessionen wird vorrangig die Botschaft über den Herrn Jesus (und was ER bewirkt) verkündet und damit wird erneut klar worum es den ZJ . Was schrieb einmal Paulus an die Korinther?
    Im 2. Brief Kap. 4:5 sagte er, wir predigen uns nicht selbst SONDERN Christus den Herrn.

    Und warum wird in der CD die Organisation 8648 mal gepredigt?

    Oder wenn du nach: „Interessierte zu Jesus führen“ eingibst findest du 10 (!!!) Treffer, die gleiche Suchanfrage mit „zur Organisation führen“ wirst du 137 mal fündig.

    Dieser kleine Abstecher in die Belehrung „des trvSk.“ macht eine Sache klar, die Gute Botschaft auf dessen Grundlage wir gerettet werden, ist für ihn zweitrangig obwohl Gottes Wort dies sooo deutlich wiedergibt:

    1. Kor. 15:
    Christus ist auferstanden
    1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht. 3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    10 Alles, was ich bin, bin ich allein durch Gottes vergebende Gnade. Und seine Gnade hat er mir nicht vergeblich geschenkt. Ich habe mich mehr als alle anderen eingesetzt, aber das war nicht meine Leistung, sondern Gott selbst hat alles in seiner Gnade bewirkt. 11 Doch ganz gleich, ob die anderen Apostel oder ich: Wir alle haben diese eine rettende Botschaft verkündet, und dadurch seid ihr zum Glauben gekommen.

    Denken wir bitte darüber nach wessen Interessen wir vertreten und von wem wir die vergebende Gnade einmal bekommen werden und welche Botschaft unseren Glauben beflügeln soll,

    Lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Guten Abend Matthäus

    Die Trennung von Jesus und dem Königreich ist mir so noch nicht in den Sinn gekommen. Ich dachte immer, sie wären untrennbar miteinander verbunden, weil Jesus König in diesem Königreich sein soll (Dan. 2:44) Ob die Anzahl der in einem Artikel erwähnten Worte über das Königreich im Verhältnis zu Jesus eine Aussage über den Glauben macht, kann ich nicht beurteilen. Ich prüfe lediglich den Inhalt des Gesagten.

    Stell die vor, die ersten Christen haben den Eigennamen Gottes vermutlich nicht in Gegenwart von Juden ausgesprochen, weil man sie sonst wegen Gotteslästerung gesteinigte hätte. Was meinst du haben sie an Jehova geglaubt?

    Ede

  • Barnabas
    Juli 27, 2012

    Lieber Manfred,

    Es gibt gute Gründe warum ich mich in letzter Zeit hier rar gemacht habe. Es ist mir aber ein Bedürfnis dich wissen zu lassen, daß ich alles was du oben in deinem Kommentar geschrieben hast nach vollziehen kann und damit dick unterstreichen möchte.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Manfred an Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Lieber Edelmuth,

    jetzt muss ich hier doch noch mal auf Deine Kommentare der letzten beiden Tage eingehen, da ich einige als sehr bedenklich empfinde. Ich fasse Das in einem Kommentar zusammen und stelle vorher den Link von BI ein, unter dem Du das gepostet hast, damit es nicht unnötig lang wird.

    http://www.bruderinfo.de/?p=851#comment-13643

    Also ich bin weder ein Held, noch brutal, noch tot. Den Abschiedsbrief habe ich geschrieben, bevor ich offiziell ausgeschlossen wurde, da danach ihn sowieso keiner mehr gelesen hätte. Ich bin auch nicht wegen dem Abschiedsbrief ausgeschlossen worden, sondern weil ich mit drei anderen Brüdern über die Bibel gesprochen habe und evt. auch als Reaktion auf meinen Brief nach Selters. Denn von dort habe ich selbst noch keine Reaktion erhalten.

    Die Alternative wäre gewesen, dass nun alle Brüder gedacht hätten, ich hätte ein sexuelles Fehlverhalten begangen und es nicht bereut. Denn normalerweise erfährt ja niemand, weswegen man ausgeschlossen wurde. Da ist es naheliegend einem Bruder zu unterstellen, er habe Ehebruch oder etwas ähnliches begangen. Nun wissen zumindest alle, dass ich wegen der biblischen Wahrheit und Jesus Christus ausgeschlossen wurde und das hat zu einem Zeugnis beigetragen. Denn einige wenige, haben positiv reagiert und ich konnte sogar BI empfehlen und es hat bereits jemand Schritte unternommen, sich von der Organisation zu trennen. Also hat es schon mal was gebracht.

    Desweiteren war der Abschiedsbrief wichtig, weil diejenigen, die sich offiziell an die Sklaven Anordnung halten, nicht im Internet zu forschen, hätten diesen Brief nie gelesen. Da ich sie aber persönlich kannte und angesprochen habe, haben Sie zumindest Teile davon gelesen und wenn Sie selbst irgendwann mal erkennen, dass was faul ist in der Organisation, dann werden Sie sich daran erinnern und mich vielleicht ansprechen.

    Das Fatale was ich an Deinem Kommentar fand ist Deine Ermunterung in den Versammlungen zu bleiben. Denn das entspricht nicht dem was Jesus gesagt hat. Hier ein paar Texte dazu:

    Joh. 21:16-19
    16 Überdies werdet ihr sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und man wird einige von euch zu Tode bringen, 17 und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. 18 Und doch wird bestimmt kein Haar von eurem Haupt verlorengehen. 19 Durch euer Ausharren werdet ihr eure Seele erwerben.

    Joh. 16:2
    2 Man wird euch aus der Synagoge ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen.

    Jesus sagte auch Breit ist der Weg der in die Vernichtung führt und schmal der Weg zum ewigen Leben. Wir sind uns doch alle einig, dass sich die Organisation der Zeugen soweit von der wahren Lehre der Bibel entfernt hat, dass sie nun auch auf dem Breiten Weg gehen. Wenn man also dazu rät, dort zu bleiben, dann wird man nicht das ewige Leben erreichen, weil man die falsche Richtung eingeschlagen hat, oder sich bzw. auf dem falschen Weg befindet.

    Wo ich Dir Recht gebe, ist dass man im Moment durchaus noch seine Kontakte innerhalb der Versammlung nutzen kann um den anderen Brüdern Hilfestellung zu geben, den Christus als unseren Herrn anzunehmen, so wie das ja noch einige Brüder und Schwestern hier tun. Doch die letzte Konsequenz ist und da muss jeder durch, sobald man das abscheuliche Ding an heiliger Stätte stehen sieht, von dem Daniel der Prophet gesprochen hat, dann muss man fliehen (Mat. 24:15).

    Daran anschließend Dein Kommentar an Alois: http://www.bruderinfo.de/?p=853#comment-13664

    Zitat: Mit dem Verlassen der Gemeinschaft ist nichts gewonnen, außer, dass man zwischen sich und den Brüdern ein Umgangs- und Kommunikationsverbot im Interesse des Sklaven bewirkt hat. Zitat Ende.

    Doch mit dem Verlassen ist doch etwas gewonnen, nämlich man hat sich eindeutig auf die Seite des Christus gestellt, oder auf den schmalen Weg der zu ewigem Leben führt.

    Off. 18:4
    4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.

    Wenn Du zum Bleiben aufforderst, entspricht das nicht dem was die Bibel rät, deshalb überdenke das Bitte noch mal.

    Dein Kommentar: http://www.bruderinfo.de/?p=851#comment-13666

    Zitat: Ein demonstrativer GE durch einen Abschiedsbrief lässt den Sklaven eher aufatmen, weil er einen Kritiker in aus den eigenen Reihen nun problemlos losgeworden ist. Zitat Ende.

    Wer sagt denn, dass man nun ein Problem losgeworden ist?

    Ja es stimmt, die Brüder müssen sich an das Kontaktverbot halten, muss das der Ausgeschlossene aber auch? Ich glaube nicht, denn für Ihn gelten nun nur noch die Gesetze Gottes und die Anweisung seines Sohnes Jesus. Eine lautet:

    Mat. 12:30
    30 Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

    Auch hier wieder der Hinweis, wer nicht auf der Seite Jesus steht, ist gegen Ihn. Wer also auf der Seite der Organisation stehen bleiben will, ist in Wahrheit gegen den Christus und wer nicht mit Ihm sammelt, der zerstreut.

    Was hat sich für mich geändert, seit ich ausgeschlossen bin?

    Ich war schon knapp zwei Jahre in keiner Versammlung mehr und auf keinem Kongress. Also hier keine Änderung.
    Ich hatte relativ wenigen Kontakt mit Brüdern, weil die einen ja schon gemieden haben, weil man nicht in die Versammlung ging. Also auch hier so gut wie keine Änderung.
    Ja, mein Freund mit dem ich meine Schulzeit verbrachte, spricht mich nun mit „Sie“ an. Ok, das tut weh, aber auf solche Freunde kann man auch gerne verzichten. Also auch hier keine Änderung.
    Bevor ich ausgeschlossen wurde, habe ich es zumindest geschafft, zweimal den Programmpunkt „Örtliche Bedürfnisse“ mit zu gestalten. Denn sie wurden wegen mir abgehalten.

    Was hindert mich daran, dies weiterhin zu tun? Ich meine, ich war vorher nicht in der Versammlung und es wurde wegen mir ein Programmpunkt gehalten und ich bin nun immer noch nicht in der Versammlung, also muss es doch möglich sein, hier ein bischen Einfluss auf den Punkt: „Örtliche Bedürfnisse“ zu haben. Das ist mein Ziel für die nächste Zeit.

    Denn man ist mich noch nicht losgeworden, da ich nun nichts mehr zu verlieren habe, warum sollte ich nicht weitermachen und durch Briefe aufklären? Jetzt stellt Euch mal vor, jeder der hier auf BI mitliest und mitschreibt und auch schon ausgeschlossen wurde, würde jeweils an seine alte Versammlung schreiben, oder auch ans Bethel und seine Überzeugung für Christus abgeben? Die die noch nicht ausgeschlossen wurden, aber nicht mehr auf zwei Seiten stehen wollen, könnten doch auch einen Abschiedsbrief an Ihre Mitbrüder schreiben, bevor sie ausgeschlossen werden. Denn von einem Mitbruder, liest man noch eher was, als hier im Internet. Da lesen nur die mit, die selbst schon Zweifel haben und auf der Suche nach Gleichgesinnten sind.

    Doch bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht sagen, dass man solche Briefe schreiben MUSS, aber für diejenigen, die ehe nichts mehr zu verlieren haben, könnte das eine Möglichkeit sein, Ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen und in Ihren alten Versammlungen noch etwas positives zu bewirken.

    Man könnte somit das gleiche tun, was Jehova damals Hesekiel aufgetragen hat:

    Hes. 2:3-7
    3 Und er sagte weiter zu mir: „Menschensohn, ich sende dich zu den Söhnen Israels, zu rebellischen Nationen, die gegen mich rebelliert haben. Sie selbst und ihre Vorväter haben sich gegen mich vergangen bis auf ebendiesen Tag. 4 Und die Söhne mit frechem Gesicht und hartem Herzen — ich sende dich zu ihnen, und du sollst zu ihnen sprechen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat.‘ 5 Und was sie betrifft, ob sie hören werden oder [es] unterlassen — denn sie sind ein rebellisches Haus —, sie werden zweifellos doch wissen, daß sich ein Prophet in ihrer Mitte befunden hat. 6 Und du, o Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen; und vor ihren Worten fürchte dich nicht, denn da sind Verstockte und Dinge, die dich stechen, und unter Skorpionen wohnst du. Vor ihren Worten fürchte du dich nicht, und vor ihrem Angesicht erschrick du nicht, denn sie sind ein rebellisches Haus. 7 Und du sollst meine Worte zu ihnen reden, ungeachtet ob sie hören oder [es] unterlassen, denn sie sind ein Fall von Rebellion.

    Wie heißt es in Vers 7: 7 Und du sollst meine Worte zu ihnen reden, ungeachtet ob sie hören oder [es] unterlassen, denn sie sind ein Fall von Rebellion.

    Wir sind nur unserem himmlischen Vater und seinem Sohn verpflichtet und ich werde mich für meinen Teil nicht an das Kontaktverbot eines möchte gern Sklaven halten. Und wenn ich Brüder im Supermarkt an der Kasse treffe, werde ich sie grüßen. Was sie machen ist mir dann völlig egal.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Das Fatale was ich an Deinem Kommentar fand ist Deine Ermunterung in den Versammlungen zu bleiben <<

    Hallo Manfred.

    Genau darauf kommt es mir an.

    Den Inhalt deines Briefes finde ich, wie bereits erwähnt, gut, deinen GE nicht. Es mag für dich besondere Gründe geben, so entschieden zu haben. Die genauen Umstände entziehen sich meiner/unserer Kenntnis. Dein Brief als Ursache für deinen GE sollen kein Vorbild für andere sein.

    Mit dem Verlassen der Gemeinschaft stellt sich niemand automatisch auf Gottes Seite, denn viele haben die Gemeinschaft verlassen und sind ihren fleischlichen Begierden gefolgt. Erst wenn wir uns bewusst auf Gottes Seite stellen und versuchen nach seinem Wort zu leben, geben wir zu erkennen, wessen Geisteskind wir sind.

    Hätten Jesus und seine Jünger die Gemeinschaft verlassen oder/und nur unter den Nationen gepredigt, kein Jude hätte sie umgebracht. Sie sind aber in die Synagogen zu ihren „Glaubensbrüdern“ gegangen und haben mit Worten gekämpft und sich für den Vater eingesetzt. Daraufhin wurden sie von der Leitenden Körperschaft der Juden wegen Abtrünnigkeit angeklagt und zum Tode verurteilt.

    Kein Sklave ist größer als sein Herr. So wie sie unseren Herrn verfolgt haben, werden sie auch uns verfolgen. Sie werden uns nicht buchstäblich töten, sondern ausschließen. Dann ist der GE früh genug.

    Fast alle hier haben die „Schulung“ der WTG mal länger, mal kürzer mit durchgemacht. Obwohl wir gebrannte Kinder sind bauen wir auf die gleichen durch den Sklaven vermittelten Kenntnisse auf, die Außenstehende nicht haben. Wir wissen worüber wir reden.

    Außenstehende können unsere Kritik am Sklaven nicht verstehen. Sie kennen den Dogmatismus und die Heuchelei des Sklaven nicht. Sie kennen seine Lehren und seine entgegengerichtete Handlungsweise nicht. Deshalb ist unsere primäre Zielgruppe die Brüder, ähnlich wie es die Juden bei Jesus waren.

    Gehen wir von Haus zu Haus und predigen den Menschen von den Nationen die Gute Botschaft? Der Sklave übernimmt hierbei eine wichtige Funktion, nämlich indem er die Menschen von den Nationen unterweist und zu Gott führt. Unsere Aufgabe ist es dann, ihnen zu sagen, was an der Lehre des Sklaven unbiblisch ist, damit sie keine Angst mehr vor ihm haben müssen sondern sich vertrauensvoll an Jehova und seinen Sohn Jesus halten können.

    Nicht alles, was der Sklave lehrt, ist falsch. Vieles ist richtig. Das Gute wollen wir behalten, das Falsche aber verwerfen und nur Jehova und seinem Sohn Jesus folgen. Jesus und seine Jünger sowie Paulus sind in die Synagogen gegangen. Sie haben sich dennoch nicht schuldig gemacht, weil sie, obwohl sie Mitglieder der Glaubensgemeinschaft waren, die unbiblischen Überlieferungen der Pharisäer nicht mitgemacht haben.

    In der Tat stellt sich uns die Frage, was wir für die Verbreitung der Guten Botschaft tun.

    Ede

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Zu

    ZITAT „In der Tat stellt sich uns die Frage, was wir für die Verbreitung der Guten Botschaft tun.“

    kann sich der geneigte Leser z.B. die Kommentare hier durchlesen:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605#comment-1593

  • Zadok
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,

    Zitat:Gehen wir von Haus zu Haus und predigen den Menschen von den Nationen die Gute Botschaft? Der Sklave übernimmt hierbei eine wichtige Funktion, nämlich indem er die Menschen von den Nationen unterweist und zu Gott führt. Unsere Aufgabe ist es dann, ihnen zu sagen, was an der Lehre des Sklaven unbiblisch ist, damit sie keine Angst mehr vor ihm haben müssen sondern sich vertrauensvoll an Jehova und seinen Sohn Jesus halten können.Zitat Ende

    Meinst du das ernst? Wir hatten hier vor einiger Zeit einen schönen Vortrag, der sich mit der Lösch Ansprache beschäftigte.
    Sogar dieser Herr schließt mittlerweile nicht mehr aus, dass sich
    Matth. 24:14 im ersten Jahrhundert erfüllt hat.
    Wir haben mit dem Text aus Maleachi 3:16 und Dan. 12:1 einen wunderbaren Beweis dafür, dass Christus – siehe den letzten Vortrag auf der Prophetie-Seite – dass Jehova und Jesus ihre Nachfolger längst sammeln und gesammelt haben über alle Jahrhunderte.
    Das Predigtwerk wie es die Zeugen tun, ist so unnnötig wie ein Kropf.
    Und dann willst du die Leute hereinholen um ihnen dann zu zeigen, dass der Sklave Falschlehren lehrt und sie vor diesem keine Angst haben müssen? Wo dieser doch jeden Anderdenkenden schnell wieder aussschließt? Du zeigst ihnen also, dass dieser Sklave unbiblisch und ohne Jehovas Legitimation ist? Und dann sagst du, bleibt aber alle hier, denn nicht alles was der Sklave lehrt ist falsch?

    Sorry, hast du nicht erkannt, dass Jesus seine Schafe ruft, egal wo sie sind? Warum sollte Jesus genau die Gruppierung, die ihn am meisten verunglimpft, bevorzugt behandeln? Warum sollte jemand genau dort besser aufgehoben sein?
    Ich habe heute etwas in Hiob 39: 13-18 gelesen. Über das Straussenweibchen, das sehr schnell rennen kann. Wenn du das nachliest, dann bitte in der NL-Übersetzung; die NWü ist hier etwas hölzern.
    liebe Grüße
    Zadok

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Guten Abend verehrter Zadoc

    Den Predigtauftrag halte ich ungeachtet wann sich Matthäus 24:14 erfüllen wird für relevant und sehr wichtig. Noch immer liegt die Welt in der Hand dessen, der böse ist, und wir müssen darunter leiden.

    Vergleicht man die Lehren anderer christlicher Kirchen, so sind sie gemessen an der Bibel nicht erstrebenswert. Auch ihre Heuchelei ist bei ihnen größer als bei den ZJ. Sicher, ich stimme mit den Aussagen des Sklaven, besonders seit den Veröffentlichungen auf Pro7, nicht überein, aber sie kommen dennoch meinen Vorstellungen von Jehova und seinem Sohn noch am Nächsten. Auch ziehe ich den Umgang mit Zeugen Jehovas dem Umgang mit Weltmenschen vor.

    Ja, ich würde mir wünschen, dass möglichst viel Menschen zu Gott finden und die richtigen und wahren Dinge der Zeugen Jehovas behalten. Dabei würde ich sie gerne unterstützen.

    Meine Aufgabe sehe ich nicht darin, die Brüder aus der Versammlung heraus zu holen und sie dann wie eine Herde ohne Hirten im Regen stehen zu lassen.

    Wenn du etwas besseres kennst, lass es uns wissen, damit wir es anhand der Bibel prüfen können. Die Kirchen der Christenheit sind alle samt durchgefallen.

    Ede

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    hallo Ede,
    zu allen Zeiten waren die Anbeter Jehovahs dem Zwist ausgesetzt, Gott zu dienen. Ja, denke an die Tage des 10 STämme oder 2 STämme Reiches. Die, die Jehovah in Wahrheit anbeten wollten, mu0ten duckmäusern, wollten sie überleben. Da die herrschende Kaste Druck machte, ihre Götzen anzubeten, ihre Richtlinien zu beachten, ihre Priester zu ehren, ja ihre Doktrin zu glauben.
    Der wahre Anbeter Jehovahs hat das sicher mit Ekel festgestellt und mußte vorlieb nehmen mit einem Eli, der seine Priestersöhne protegierte, schließlich aber vom Stuhl fiel.
    Was will ich damit sagen? Ganz einfach – die wahre Anbetung war immer im Fokus des Widersachers. Satan hat sich seiner Leute bedient und die Anbetung korrumpiert. Das ging bei Manasse swoeit, dass dieser im Tempel einen großen Phallus aufstellen liess zur Anbetung.
    Da kann man sich vorstellen, wie der Gläubige darauf reagierte. Ob der noch in den Tempel ging? Ob der noch seinen Zehnten brachte in aller Freimut?
    Heute ist es doch ähnlich. Der Sklave hat sich abgewandt Jehovahs Willen zu tun. Er hat sich zum Gott erhoben und ihm wird gehuldigt – selbst in an Gott gerichtete Gebeten wird er eingeschlossen. Die Zeugen haben eine eigene „Sprache“ bezüglich des Sklaven entwickelt anhand deren man erkenen kann ob ein Diener auf Linie ist. Das ist Kult.
    Man legt WErt auf Predigtdienst, aber im Grunde genommen interessiert derselbe nicht, da man den Verkündiger laufen bzw fahren läßt wo und wie er will. hautpsache er schlägt Zeit tot. Seine Kosten interessieren niemanden. Sein berichtszettel ist das Non Plus Ultra, nicht, was er Gutes den Brüdern tat.
    In dieser Gemeinschaft Ede, willst du Menschen einführen, zu Gottt führen, wo der „Lotse“ der Sklave zu vielem WEin ergeben ist und sich selbst zelebriert?
    Versammlung ist Gruppenzwang, Versammlung ist Heuchelei, Versammlung ist Verstellung.
    Welcher Zeuge kann sich in der Versammlung rühmen „Freunde“ zu haben, wo er aufpassen muss wem er was sagt.
    Wie sangen wir bis vor kurzem: Wenn wir sie gefährdet sehen schlagen wir sofort alarm.
    Da wird denunziert, hintenrum, heimlich. Da werden Polaritäten geschaffen. Da hört Christsein auf, weil eben nur eine „Form derGottergebenheit“ gegeben ist.
    Diese Zustände merkt im laufe der Zeit selbst ein Blinder mit Krückstock.
    Und da, lieber Ede, da willst du als ein Moses Menschen hinführen? In eine Schlangengrube? Bist du dir dieser Verantwortung wirklich im Klaren? Du setzt da die Menschen einer Indoktrinierung aus, die sich vom Wort Gottes abwendet statt dessen Menschenwort glorifiziert. „Geistgeleitet“ versteht man sich – mit all dem Schwachsinn an Erkenntnissen, die über uns in Jahrzehnten ausgegossen wurden. Und der Gläubige Zeuge MUSSTE glauben oder fliegen.
    Wie war das mit 1975 im Vorfeld? Wer das anzweifelte wurde rausgeekelt. so war es schon 1925 und hernach war man selber Schuld, solche erwartungen gehabt zu haben.
    Mir als jungem Mann brachte man in aller Klarheit bei: wir werden NIEMALS Kirche. denke an die katholische Aktion mit von Papen und Hitler. Und heute? hechel hechel wann endlich überall in D?
    oder denke an den modernen Kannibalismus -Organptransplantation. wer die 1968 ablehnte mußte wahrscheinlich sterben, auf Sklavengeheiß.
    Oder denke an die schizophrene Regel: keine Eigenblutspende.
    ABER. Blut aus dem Cell Saver darf nach zig Stunden gereinigt dem Körper wieder zugeführt werden.
    Ede, die stecken voller Blutschuld, die propagieren Hemopur – ein Konglomerat aus Ochsenblut als blutersatz. Muuuh!
    Ich bin viele Jahrzehnte dorthin gegangen und bin in all den jahren in allen Versammlungen gedemütigt worden, von Funktionären, die im wahren Leben ERbsenzähler waren, die ihre Kinder verloren aus der „Wahrheit“ heraus, die sie opferten um sich in Position zu halten, die Lüge und Betrug gebrauchten um ihre macht zu festigen und die als Dienstkommittee gleich zu Beginn der Dienstwoche den REisenden konditionierten, so, dass du, egal was du vorbrachtest, von dem nicht für ernst genommen wurdest. Er ging nach Mehrheiten, sagte er mir. Ich sage ihm darauf – wenn ich nach Mehrheiten gehe, dann bete ich den benedikt an oder hadsche nach Mekka. Das hat er aber nicht verstanden. man klagte mich bei ihm an wie er mir sagte und als ich die Ältesten später darauf ansprach, war alles nicht wahr, somit war der KA der Lügner.
    Mit solchen Nacktschnecken wird jede Vesammlung den Bach runter gehen. Luete ohne Rückgrat gibt es mehr als genug auch bei den Zeungen. Und ich habe gejubelt als ich las, dass in einem Fall von Kindsmissbruach in den USA die Ältesten der Versammlung mit rund 900.000 Dollar mit zur Kasse gebeten wurden. Das ist erst der Anfang. Auch hier in Deutschland haben Älteste Stillschweigen über Kinderschänder in der Versammlung gewahrt und die Kinder von unbedachten Brüdern gefährdet – auf Diktion des Sklaven.
    Nein Ede, überlege doch, was du Menschen zutraust, die du zur Anbetung ind den KÖ-Saal führen willst.
    Denke vielmehr an die Gleichnisse vom Schleppnetz und von den Schnittern. Wie war das: Die Engel lesen aus. Nicht wir.
    Vertrauen wir auf Jehovah und seine Engel, die zu der von IHM bestimmten Zeit jene Menschen finden werden, die über die Dinge, die da geschehen klagen, die keinen Tempel haben um hinzugehen, die allein mit sich, ihrem Gewissen und ihrem Verhältnis zu Gott sind. Sozusagen eine one-man-church.
    Satan hat sein Agenten überall eingeschleust und die Zeugen haben eine Org wie die Jesuiten – mti jeweils einer leitenden Körperschaft und der sTurktur von oben nach unten – niemals umgekehrt. Gehorsam ist Bedingung – gegenüber den Gesetzen und der Einrichtung des Sklaven – ganz egal,, was für einen „Schmarren“ die lehren.

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Hallo Frank,

    ich habe heute mal einen Blick in die Broschüre der ZJ „Eine Gute Botschaft von Gott“ auf Seite 26 Kap 13 geworfen. Hier zeigt die WTG unter der Überschrift „Was gibt es Gutes über Religion zu berichten“ das sie selbst zu Babylon der Großen gehört.
    Warum?
    Im Abschnitt eins wird darüber berichtet das Religionen zu üblen Zwecken missbraucht werden(worden). „Nach Medienberichten sind Religionen teilweise sogar in Terrorismus, Völkermord, Kriege und Kindesmissbrauch verwickelt. Darüber sind aufrichtige Menschen entsetzt.“
    Im Abschnitt zwei wird gezeigt das Gott die Religionen durchschaut die behaupten, ihm zu dienen, in Wirklichkeit aber die Welt Satans lieben. Später im Absatz wird gesagt:
    Bald wird Gott allen Religionen, die Menschen TÄUSCHEN und UNTERDRÜCKEN, ein jähes Ende bereiten.
    Weiter heisst es:
    Überall in den falschen Religionen gibt es jedoch aufrichtige Menschen, die Jehova nicht vergisst. Er vereint sie, indem er ihnen hilft, die Wahrheit zu verstehen.
    Im Abschnitt drei wird gesagt „Wer Gott liebt und ihm gefallen möchte, ist bereit Änderungen vorzunehmen.
    Im Abschnitt vier wird gesagt: „Es ist eine gute Nachricht, das Gott mit den falschen Religionen ins Gericht gehen wird. Die ganze Welt kann dann aufatmen. Nie wieder wird die Menschheit durch falsche Religionen irregeführt und entzweit. Alle, die dann leben, werden vereint den allein wahren Gott anbeten.“

    Ich bin Bruderinfo sehr dankbar, denn Jehova will das die Menschen die Wahrheit über ihn erfahren und wo ist das besser möglich als hier.
    Wenn Ede mal im Dienst bei mir klingelt dann würde ich gern das Kapitel aus der Broschüre mit Ihm betrachten und danach die Frage stellen gehören Jehovas Zeugen zur falschen Religion?

    LG Igel

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber Igel, soeit ich mich an meine frühen Zeugenjahre erinnern kann – und die waren geprägt von den Zeugen, die dem Rutherford folgten, muss ich feststellen, dass eben diese Männer gerae von organisierter Religion sehr negativ sprachen, weil es Rutherford so darstellte. Ich kenne noch das Bild, wo der Pfaffe rennt, mit einigen Pfeilen im Hintern, abgeschossen von den Zeugen.
    So würde der WT heute nicht merh polarisieren, da würde er unter seinesgleichen Ärger kriegen. man geht ja konform, asl Teil des Ganzen, also als Sekte Babylons.
    Das, was früher verteufelt wurde, ist heute Standard.
    Und der Skalve hat, wie immer Recht.
    sojedenfalls versteht er sich, will sich in Position setzen und „angebetet“ werden, indirekt durch Ehre, die nur gott zu steht, der für uns vortrefflich sorgt.
    Igel, bedenke bitte, dass schon Rutherford die gerüchteküche mehrte, dass er Besuch von engeln hat, die ihm Gottes Botschaften mitteilen. Diese spiritistischen Besonderheiten glaubten die alten Kämpen der Dreißiger Jahre wo es in deutschland hart zur Sache ging und manche Brüder brutaler Verfolgung ausgesetzt waren.

    Wenn ich im Saal war, im Raum mit der Bibliothek und ich die alten Bücher von Russell und Rutherford, KNorr und Franz sah – was sind sie heute – Altpapier, teilweise hoch gehandelt von Raritätensammlern. Die Kamellen von damals bringen bei Sammlern richtig Geld ein. Aber sie kaufen sie nicht wegen des „Schwarzlichts“ nein, nur wegen der Anlegbarkeit von zu erwartenden WErtsteierungen einer chmäleonartigen Sektenstruktur.

    Ich habe lange versucht, im Dialog mit Ältesten die Sitaution in der versammlung zu verbesern. Aber, egal was ich sagte – es kam nie an, weil da gemauert wurde, os ganz nach Archimedes. Störe unsere Kreise nicht.
    Allerdings, der Archimeds wurde dann mit einem Gladius aus dem Leben gerissen – von einem römischen Legionär, dem diese Worte zu viel waren.
    Zeugen Jehovahs – anders sein, als die anderen. Dank Rutherfords ERkenntnis ein eigenes „Branding“ zu entwickeln. Denn durch den weggang seiner Mitdirektoren gab es Bibelforscher Zuhauf von dene er sich unterscheiden musste.
    Das begründete dann die ABlehung des Kreuzes – obwohl ich sehe, das Christus das Patibulum trug nach Golgotha, den Querbalken, während auf Golgotha der senkrechte Balken schon stand.
    So kann auch ein Kreuz gegeben sein. Und Geburtstage – -nur weil 2 solche tage in Verbindung mit Tod in der Bibel erwähnt werden, wird das abgelehnt – wo Jobs Kinder doch „jeder an seinem Tag“ die Geschwister einluden und feierten. Gott lädt uns doch ein, fröhlich zu sein. Wir sind doch kein Mönchsorden der in Askese lebt, gleichwohl die Mönche zu schwelgen wußten.
    Wir sollten lernen, auf eigenen Beinen zu laufen und niemanden wegen persönlicher Entscheidungen schief ansehen. Gott hat uns diese Freiheit gegeben, die wir gebrauchen können und sollten, wobei wir ihren Missbrauch auch überdenken müssen. Ausgewogen läßt sich vieles leben, was der WT in die Tonne haut. Am besten, man haut die Schriften weg, die voller Dämonenfratzen stecken und dmait zeigen, wer Herr im Hause WT ist

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Lieber Frank,

    vielen Dank, für Deinen Kommentar, ich sehe das ähnlich besonders was die Schriften und die gemalten Bilder angeht, gelegentlich bekomme ich aber noch Literatur von Brüdern und Schwestern die es nur gut mit mir meinen.
    Es ist sehr Interessant die Wandlungen in der Literatur zu verfolgen da man mit etwas Hintergrundwissen doch einige Lügen erkennen kann und das obwohl die WTG behauptet ihre Schriften sind inspiriert also lügt Gott und sein Sohn um Menschen in den irdischen Teil seiner Organisation zu führen? Das ist doch Krank!
    Und doch interessant z.B. Zitat Broschüre : Leider ist die Religion jedoch immer wieder zu üblen Zwecken missbraucht worden……. Zitat ende Was kann man daraus schlussfolgern?
    Die Religionen sind das Opfer und missbraucht worden ( irgendwann auch die ZJ?)
    Andererseits schreibt man „Teilweise sind Religionen in Terrorismus , Völkermord , Kriege und Kindesmissbrauch verwickelt )
    Wenn man sich vor Augen hält das, das Kapitel über „Babylon die Große“ handelt gibt es also selbst nach der Meinung der WTG noch Religionen die nicht in Missbrauchsfällen von Kindern, u.s.w. verwickelt sind. Aber die WTG sehr wohl ! Das bedeutet für mich die WTG befindet sich nicht auf den vorderen Plätzen im Weltreich der falschen Religion! Wie sieht es mit dem Rest aus? Also Terrorismus, Völkermord , Kriege? Wer glaubt daran das die WTG keine Aktien von Firmen besitzt die an allen diesen Dingen direkt oder indirekt beteiligt sind!
    Ich jedenfalls bin mir sicher und habe Beweise gesehen das die WTG solche Aktien besitzt oder besessen hat, denn sie bringen eine hohe Rendite.
    Man kann ganz klar sagen die WTG täuscht Menschen und besonders die Gläubigen der eigenen Religion!
    Sie stellt sich selbst als die einzig wahre Religion dar ja als die „Wahrheit“ aber sie haben im Keller einen Roten Aktenschrank mit mehr als 23 000 Kindesmissbrauchsfällen , Opfer werden heimlich ausgezahlt und zum stillschweigen verpflichtet. Gerichtsfälle stehen an u.s.w.
    Man weis also was los ist, aber stellt sich in Broschüren die viele fleißige Brüder verteilen als vorbildliche Religion dar. Wie nennt man das? Wahrheit oder Lüge?
    Wobei ich eins feststellen muss nicht ein mal in diesem Kapitel wird direkt behauptet das Jehovas Zeugen die wahre Religion sind und doch weis jeder Zeuge wer gemeint ist!
    Gehirnwäsche sei Dank!
    Und doch währe es einmal interessant mit einem aktiven ZJ dieses Kapitel zu betrachten denn es lässt nur einen Schluss zu Jehovas Zeugen gehören zu Babylon der Großen!
    Schade das es heute keine echte Versammlung der Beröer mehr gibt denn sie wäre wohl geschlossen bei der WTG ausgetreten !

    LG Igel

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Lieber Frank

    Danke für die klaren Worte!
    So sehe ich das auch und wer das kleine Zeitfenster Jerusalem zu verlassen nicht nutzt und meint weiter der theokratischen Lehrorganisation folgen zu müssen, der wird zu spät kommen.
    Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, in jeder religiösen Organisation besteht Gefahr!
    Jeder Storch oder die Schwalbe weiß wenn es Zeit ist in den Süden aufzubrechen um im Winter nicht zu erfrieren. Aber scheinbar gibt es Brüder welche meinen den Gefahrn trotzen zu können.
    Das wird sicher misslingen.
    Denn es steht geschrieben, betet dass Eure Flucht nicht im Winter geschehe. Warum wohl, weil es sich im Winter so schlecht in den warmen Süden fliegen lässt, im übertragenen Sinne. Die Bibel ist voller Gleichnisse.

    Wohl dem der das erkannt hat und bereits raus ist aus diesem Baalsanbetungsverein.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, alter Gorbi Spruch.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber Alois, ein Ältester einer Versammlung in einr Großstadt sagte mal zu einem Freund: es gibt nichts, was es bei den zeugen nicht gibt.
    Und damit ist der Anspruch, anders zu sein, als andere, hinfällig.
    Das Fußvolk geht scheinbar konform mit, zeigt aber durch minimale Anwesenheit, was es von allem hält. Die lokale Elite, die Ältesten, schummeln sich mit ner Hand voll Stunden durch die Kontrollen der KAs. und die Sahnehäubchen – die Leidende Körperschaft, macht einen auf Wendehals. Diehabe ihre Doktrin so oft so umfassend geändert, dass jemand, der das ernstlich untersucht nicht mehr für ernst nehmen kann.
    So graben sie sich selbst das Wasser ab. Wasser hier im Sinne vn GLAUBEN.
    Der Glauben der Zeugen wird zum Rindfleisch-Glauben, weil sie eben alles, was aus Brooklyn kommt als von Gott veranlaßt wahrnehmen.
    Verkehrte WElt. Käme es von Gott würden da keine zig Tausend Fälle von Kindsmissbrauch sein und würde man nicht so rigoros Brüdern die Gemeinschaft entziehen, die Vorbehalte gegen den selbsterannten Sklaven haben.
    Wir stehen etwa vergleichbar der Kriegsphase nach Juli 1944.
    Da wurde geholzt, da rollten Köpfe aber die Front rückte tagtäglich näher und die Alliierten warfen gefakte Briefmarken ab mit Aufschrift: Futsches Reich.
    So geht das WT Imperium in seine letzte Phase und der Kollaps folgt – ohne Wenn und Aber, die, die seit annähernd 100 Jhren in der Wahrheit sind, eine Wahrheit, die sich chamäleonartig verändert, werden bald ohne Führung sein, wenn sie nicht lernen, sich einzig und allein dem Christus zu unterwerfen.
    Ich hoffe, dass es viele Mitleser gibt
    schönen gruss

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    ZITAT „Meine Aufgabe sehe ich nicht darin, die Brüder aus der Versammlung heraus zu holen und sie dann wie eine Herde ohne Hirten im Regen stehen zu lassen.“

    Wer ist denn der Hirte? Lässt er seine Herde „im Regen stehen“?

    Ich denke nicht:

    Joh 10:11
    Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Hallo Hans

    Man kann es drehen und wenden wie man will. Ich werde die Brüder nicht dazu ermutigen die Gemeinschaft zu verlassen, sondern verstärkt in den Dienst zu gehen, nicht um den Sklaven anhand seines Wachtturm zu lehren, sondern um Jehova und seinen Sohn anhand der Bibel zu verkünden. Mir liegt sehr viel daran, dass interessierte Hausbewohner anhand der Bibel unterwiesen werden und bei Bedarf den Brüdern die richtigen Fragen stellen können. Interessierten Hausbewohnern kann man nicht aufgrund kritischer Fragen die Gemeinschaft entziehen

    Ich vertraue auch auf einen Umgang mit Gleichgesinnten, wo Glaubensgespräche anhand der Bibel geführt werden können. Das alles dies ohne GE möglich ist kann man an mir sehen, denn ich bin weiterhin ein aktives Mitglied der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas.

    Ich danke dir, Manfred und Dennis für eure Offenheit. Ihr habt mir eindrucksvoll eure Absichten gezeigt. Ich wünsche euch und dem gesamten Team von BruderInfo weiterhin alles Gute.

    Ede

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,

    ZITAT „Ich werde die Brüder nicht dazu ermutigen die Gemeinschaft zu verlassen“

    Musst du ja auch nicht. Zumindest nicht wegen mir.

    ZITAT „interessierte Hausbewohner anhand der Bibel unterwiesen werden und bei Bedarf den Brüdern die richtigen Fragen stellen können.“

    Verstehe, du hoffst sozusagen auf die Hausbewohner, welche die Brüder zum Nachdenken bringen. Wäre schön, wenn es so klappen würde. Aus meiner Erfahrung heraus werden solche Hausbewohner aber eher als „verblendet“ und „getäuscht“ eingestuft, weshalb über ihre guten Fragen leider nicht kritisch-reflektiv nachgedacht wird. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

    Bei mir ist es so, dass mir erst jetzt im Nachhinein klar wird, wie recht so manch einer, den ich im Predigtdienst sprach, eigentlich hatte. Damals ignorierte bzw. überhörte ich das.

    ZITAT „Ich vertraue auch auf einen Umgang mit Gleichgesinnten, wo Glaubensgespräche anhand der Bibel geführt werden können.“

    Dann wünsch ich dir viel Erfolg damit! Ich fürchte nur, sobald ein solches „Glaubensgespräch“ in eine WTG-kritische Richtung geht und das der „falsche“ Bruder mitbekommt, wird dein Stuhl angesägt und du bist längste Zeit ein Mitglied gewesen. Zumindest, wenn du dann nicht einlenkst. Schon allein deine Kommentar hier könnten u.U. einen GE rechtfertigen.

    LG
    Hans

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Lieber Zadok, zu dieser deiner Äußerung:

    >>Das Predigtwerk wie es die Zeugen tun, ist so unnnötig wie ein Kropf.<<

    …möchte ich zustimmend etwas erläutern.
    Mit wenigen Ausnahmen ist der PD wie ihn ZJ durchführen nicht sonderlich erfolgreich. Erst vor ein paar Wochen hat man den Irren Zeiteinsatz dem Erfolf gegenüber gestellt. Der normale Verkündiger muß mindestens 100 Jahre (im Schnitt) von HzH gehen um vielleicht 1 neuen zu gewinnen.

    Schon Jesus unser Herr hat auf solche Aktivitäten verwiesen und auf deren Folgen hingewiesen. Siehe Matth. 23:

    Die Heuchelei der Pharisäer und Schriftgelehrten

    1 Dann sprach Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern: 2 "Die Schriftgelehrten und Pharisäer sind dazu eingesetzt, euch das Gesetz des Mose auszulegen. 3 Richtet euch nach ihren Vorschriften! Folgt aber nicht ihrem Beispiel! Denn sie selber tun nicht, was sie von den anderen verlangen.

    4 Sie bürden den Menschen unerträgliche Lasten auf, doch sie selbst rühren keinen Finger, um diese Lasten zu tragen.

    10 Ihr sollt euch auch nicht Lehrer nennen lassen, weil ihr nur einen Lehrer habt: Christus. 11 Wer unter euch groß sein will, der soll allen anderen dienen. 12 Alle, die sich selbst ehren, werden gedemütigt werden. Wer sich aber selbst erniedrigt, wird geehrt werden."

    Fromm und doch gottlos
    13 "Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran.

    15 Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr reist über das Meer und durchquert jede Wüste, um nur einen einzigen Nichtjuden dafür zu gewinnen, eure Gesetze anzuerkennen. Aber wenn ihr einen gefunden habt, dann wird er durch euch ein Kind der Hölle, … 16 Wehe euch! Ihr seid selbst blind und wollt doch andere führen.

    Das obige Worte auch heute noch ihre Gültigkeit haben beginnt bei der Suche nach neuen Mitgliedern. Sie werden mit widersprüchlichen und auch vielen falschen Lehren verpflichtet – DIESE SO ZU AKZEPTIEREN und zu verbreiten.

    Auch wenn Jesus sagt dies oder jenes weiß nicht einmal ER als HERR, der Sklave bildet sich ein es zu wissen und verlangt vom Neuen der sich "IN DIE Organisation" taufen lassen muß, etwas was Jesus nie so gelehrt und gefordert hat. Damit sind die Worte die Jesus über die religiösen Führer seiner Zeit geäußert hat, auch über all die unsinnigen Lasten die sie anderen aufbürden, mehr als zutreffend.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Ja, Matthäus, das Predigtwerk der Zeugen Jehovas lässt sehr zu wünschen übrig, nein, nicht wegen des Stundeneinsatzes, sonder wegen der Lehrinhalte.

    Nenn mir doch einmal jemanden von BI, der es besser macht.

    Ede

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    was verstehst du unter „besser“?

    LG
    Hans

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Also Ede,
    seit dem ich ein freier Christ bin und ausschließlich unseren einzig wahren Herrn predige, also KEINE Kirche, KEINE Religion, muss ich sagen das ich schon in nur wenigen Jahren einer ganzen Menge von ehrlich Suchenden dabei helfen konnte, IHREN Glauben fest(er) auf den Herrn zu gründen!

    Das alles OHNE Mogelpackung und OHNE Manipulation.
    NUR der Geist der Wahrheit hat seinen entscheidenden Teil dazu getan.

    Das erleben zu dürfen ist bis heute für mich eine großartige Bestätigung das DER GEIST GOTTES wirkt!

    Wenn ich zurückblicke muss ich mit bedauern daran denken wie ich beim Klinkenputzen für die WTG mit vielen aufrichtigen Menschen sprach denen ich aber am Ende LEIDER immer nur die Organisation predigte.
    Ich bin aber durchaus sehr erfreut darüber, dass ich in dieser Zeit niemanden „überredet“ habe sich dort einschließen zu lassen.
    (Besonders gilt das für meine eigene Familie!)

    …und nun stell Dir vor, all das noch OHNE Berichtszettel 😉
    Die Bibel

  • Zadok
    Juli 27, 2012

    Hallo Matthäus,

    danke für deine Texte, die alle sehr zutreffend sind. Vor allem der Vers 15 in Verbindung mit dem hohen uneffektiven Stundeneinsatz.
    Für mich war der Gedanke aus Mal.3.16 sooo befreiend, so unendlich einleuchtend und gerecht..jeder Chinese der nie im Sinne von Matth 24:14 erreicht wird, kann in diesem Gedenkbuch stehen! Und wir auch!
    Liebe Grüße mit kühlen 16°C
    Zadok

  • Andre
    Juli 27, 2012

    Hallo,
    interessant eure Ansichten über`s Predigen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es Brüder und Schwester schaffen, von „Tür zu Tür gehen“, Menschen aus der Bibel vorlesen und hier kritisch, negativ gegen die Z.J. schreiben. Was sagt ihr den Menschen ? „Nein, ich bin kein Z.J – nein, eine neue Religion habe ich auch nicht“ „Ich bin nur ein halber Zeuge..“ Einzelkämpfer ? In die Versammlung, auf Kongresse gehen, Zeit, finanzielle Mittel opfern um sich weiter bestärken zu lassen, dass die Z.J. falsch dran sind ? Jeden Satz, jeden Abschnitt kritisch prüfen und dann feststellen: „Ja siehst du, wieder was, was nicht o.k. ist“.
    Wenn man Durst hat, aber nur ein Glas Wasser mit paar Tropfen
    Gift drin zur Verfügung hat, trinkt man das dann trotzdem, so frei nach dem Motto: „Es ist ja nichts anderes da ?!“.
    Respekt vor allen ehrbaren Motiven, die vielleicht jmd noch hat, evtl. Brüdern zu helfen, zu ermuntern… Aber das verstehe ich nicht.
    Ich glaube nicht, das Jehova auf den Predigtdiensteinsatz angewiesen ist. Es gäbe viel effektivere Methoden, und außerdem sagt er ja, das er Menschen zieht… Wie immer das sein mag.

    Einige Kommentare zielten auch darauf ab, Kirchen miteinander zu vergleichen. Wo unvollkommene Menschen agieren, wird Mist gemacht. Aber ganz ehrlich: So viel Verlogenheit, Feigheit, Unterdrückung, psychische Spielchen u.a. habe ich bisher nur bei den Z.J. gesehen. Im Gegenteil: In einer „freien“ Predigt sagte der Pfarrer: „Wir beten für alle, die Gott suchen möchten“. Kein Wort daüber, dass man zur Relgion x gehen muss, nur dort die Wahrheit hat oder nur dort gerettet wird. Diese Anmaßung kenne ich nur von den hochnäsigen Zeugen.
    Wünsch euch alle einen schönen Tag
    Andre

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Ede,

    (Zitat)

    „Gehen wir von Haus zu Haus und predigen den Menschen von den Nationen die Gute Botschaft? Der Sklave übernimmt hierbei eine wichtige Funktion, nämlich indem er die Menschen von den Nationen unterweist und zu Gott führt. Unsere Aufgabe ist es dann, ihnen zu sagen, was an der Lehre des Sklaven unbiblisch ist, damit sie keine Angst mehr vor ihm haben müssen sondern sich vertrauensvoll an Jehova und seinen Sohn Jesus halten können.“

    Mit Verlaub Ede aber das ist größtmöglicher Unfug!!!

    Zeige mir bitte anhand der Bibel, dass ich zuerst jemanden in eine Organisation führen soll um sie dann davon zu überzeugen, dass diese Organisation eigentlich falsch ist, um sie dann zu Jesus zu führen, um ihnen dann zu sagen, dass sie weiter in dieser eigentlich falsche Organ. bleiben sollen, damit sie ein leben lang die kognitiven Dissonazen auszuhalten haben, damit sie dann von Jehova als als Überrest aus dieser falschen Organ., zu der ich sie geführt haben, gerettet werden.

    Entschuldige bitte, aber das ist einfach nur absurd. Lies bitte das NT, die Menschen, die damals Christen wurden mussten nicht zuerst Juden werden, um dann Juden-Christen zu werden.

    Das ist weder logisch noch biblisch!

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Zeige mir bitte anhand der Bibel, dass ich zuerst jemanden in eine Organisation führen soll um sie dann davon zu überzeugen, dass diese Organisation eigentlich falsch ist,… <<

    Verehrter Dennis.

    Nicht die Organisation ist falsch, es ist die Stellung, die man ihr zumisst.

    Es ist richtig, dass sie Zusammenkünfte und Kongresse abhält. Es ist falsch, dass sie dabei nur Monologe und keine Dialoge oder Podiumsdiskussion über Glaubensangelegenheiten zulässt.

    Es ist gut, dass sie Literatur in Form von Zeitschriften, Bücher und Traktate herausbringt. Es ist falsch, dass sie diese Literatur mit dem unfehlbaren Wort Gottes gleich setzt.

    Es ist gut, dass sie ein Predigtwerk organisiert. Es ist falsch, dass sie sich in ihrer Lehre auf den Thron Jesus gesetzt hat und sich als das Mittel zwischen Gott und den Menschen zur Erlangung des ewigen Lebens betrachtet.

    Es ist ihr Fehler, das sie derartige Dinge lehrt, und es ist unser Fehler, wenn wir derartige Dinge akzeptieren.

    Können wir in der Versammlung mit den Fehleren des Sklaven klar kommen? Ich versuche es.

    Ist es besser, wenn wir die Gemeinschaft verlassen, Gott vergessen und uns fleischlichen Dingen zuwenden?

    Ede

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Nicht die Organisation ist falsch, es ist die Stellung, die man ihr zumisst.“

    Auch hierin muss ich dir leider widersprechen. Die Organisation ist schon seit ihrem Bestehen falsch, weil sie auf Falschem aufgebaut wurde: Zuerst auf Astrologie und weiterführend auf Engelsflüsterei.

    So stolpern sie schon seit ihrem Bestehen von einer Irrlehre zur nächsten, nur um ihre Lehren dem anzupassen, was gerade in der Welt geschieht. Und nennen das dann vollmundig „helleres Licht“.

    ZITAT:
    „Es ist falsch, dass sie sich in ihrer Lehre auf den Thron Jesus gesetzt hat und sich als das Mittel zwischen Gott und den Menschen zur Erlangung des ewigen Lebens betrachtet.“

    Und das soll ich deiner werten Meiung nach unterstützen, indem ich bei ihnen bleibe?
    Was sollen Gott und Jesus denn bitte schön DAVON halten?

    ZITAT:
    „Ist es besser, wenn wir die Gemeinschaft verlassen, Gott vergessen und uns fleischlichen Dingen zuwenden? “

    Nein…das ist es ganz sicher nicht…und wer das tut, der hat diese Gemeinschaft aus den falschen Gründen verlassen, bzw danach die falsche Richtung eingeschlagen.

    Aber mit deinen Worten suggerierst den Lesern hier ein, dass es zwangsläufg dazu führt, sobald man die Organisation verlässt und das ist – mit Verlaub gesagt – absoluter Blödsinn.

    Was du hier versuchst an den Mann zu bringen ist ein Eiertanz, bei dem man weder Ruhe noch Frieden finden kann.

    Jesus sagte, „kommt zu MIR“ und nicht, „besucht mich ab und an mal“.

    LG Ulli

  • Karl
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,

    du hast absolut nichts verstanden. Wie glaubst du sieht es der Herr, wenn du weiterhin einer Organisation voller Götzendiener folgst und den Götzendienst billigst?

    Man kann Kongresse, größere Versammlungen und ein Predigtwerk auch so organisieren, dass dabei etwas gutes rauskommt und nicht die Gehirnwäsche, die jemanden einer Organisation hörig macht.

    Dass du auch gleich meinst, dass jemand sich fleischlichen Dingen zuwendet wenn er die verlogene Götzendienerorganisation verlässt, zeigt nur, dass du immer noch glaubst, dass wenn jemand die WTG verlässt, er auch Gott verlässt.

    Im Grunde machst du hier Propaganda für Luzifer und willst Menschen „ermuntern“ weiterhin Götzendienst zu leisten.

    Versteh ich nicht.

    Ich kanns schon lange nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren die Selbstbeweihräucherungsveranstaltungen des selbsternannten Sklaven zu besuchen, die vor ungerechter und einseitiger Propaganda nur noch zum Himmel stinken und die Bibel für ihr Unternehmen missbrauchen!

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Karl spricht hier Fakten gelassen aus. Welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? fragt der Bibelschreiber.
    WEnn man erkennt, wie satanisch alls beim wT durchdacht ist, totale Kontrolle der Versammlungsglieder durch sich selbst – da erkennt man doch, dass es es wahrhaftig dort keine „Freiheit“ gibt, vielmehr der Gruppenzwang lächerliche Stunden zu schreiben, die man dann noch mit dem Auto abfahren kann, während der Dienst am Nächsten nichts gilt, weil ja nicht berichtbar und damit im Strukturvertrieb keine höhere Position erwerbbar. Es ist zum Weinen, dass die Schriften voller subluminaler Bilder und fratzen sind – bei dem Anspruch vom „Geist“ geleitet zu sein.
    NUn, klar, welcher oder wessen Geist dahinter steht, den, den man lieber in der Flasche läßt. Ich war in meinem Leben in ca 8 unterschiedlichen Versammlungen. Über all die Jahr habe ich eines immer wieder festgestellt – es geht dort nur um Nepotismus, Macht, Dominanz über andere und es wird eifersüchtige gewacht, dass due als Diener ja niht zu eifrig bist, den Durchschnittt der Versammlung zum Wachsen bringst und damit jene Älteste auf 100 bringst, die immer nur ne Handvoll Stunden haben und dann schließlich beim nächsten KA Besuch ann zu hören kriegen: Horst, du liegst deutlich unterm Versammlungs Durchschnitt. Ja Ede, was denkst du, was diese Männer in der Lage sind auf die Beine zu bringen, damit du sie nicht in die Bredouille bringst. Die verschwüren sich und verleumden dich beim KA und ruckzuck bist du Geschichte.
    habe ich alles erlebt – auf der Bühne von Liebe gurken und praktisch den Bruder mit Worten töten.
    Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich erbrechen möchte bie diesem Gedanken. Wenn du krank bist und nicht zur Versammlung gehen kannst – dann konditionieren sie auch den KA dich blos ncht zu besuchen, du könntest ja dem was an Info stecken.
    Ich bleibe da gern weg um mich über die Heuchelei nicht weiter ärgern zu müssen – denn, auch wenn man sie direkt beim Namen nennt und Fakten und Zeugen vorbringt – sei dir sicher – das alles gilt nichts bei Männern, die ihre eigenen Kinder opfern um in ihren Eitelkeiten zu schwelgen.
    Deren Erwachen wird grausam sein, da sie die wirkliche Liebe verkennen statt dessen eher dem Narziß gleichen mit Augen explizit auf junge Mädchen. Wenn ein Ältester tausende von „Freunde“ bei Facebook hat, fast ausschließlich Teenager, die sich im Bikini ganz lasziv abgelichtet darstellen – dann weiß man, wo der Barthel den Most her hat. Ich bin sicerh, dass dess Frau null Ahnung hat was er so am PC kommuniziert. Meine Frau würde mich eher rausschmeißen, weil sie ganz normal denkt und ihre Ehe als göttliche Einrichtung sieht, was sie ja auch ist.

    Aber man ergießt sich wieder in traurigen Feststellungen. Ich will das alles abschließen und mich statt dessen meienr christlichen Freiheit erfreuen, eine Freiheit, die meine Frau so noch nicht erkennt und die sich weigert bei BI mitzulesen

  • mia-sophie
    Juli 27, 2012

    Hallo Frank,
    sei doch bitte so gut und erkläre mir und vielleicht den anderen, was Nepotismus bedeutet.
    Ich könnte ja im Wörterbuch nachsehen, aber ich will dir bei dieser Gelegenheit gleich noch etwas mit auf den Weg geben.

    Ich wünsche dir eine Menge Stärke, Geist und Vergebungkraft, dass du all das aus deiner Vergangenheit hinter dir lassen kannst, was dich immer noch so stark beschäftigt und quält. Gib all DEM Bösen und DEN Bösen, wo du begegnet bist keinen Raum ,und damit gleich bedeutend keine Macht mehr. Richte dein Haupt empor und schau auf das Gute, was vor die liegt. Sei mir nicht böse, aber du wiederholst dich oft in deinen Kommentaren. Das zeigt mir, dass du in der Vergangenheit sehr verletzt wurdest und immer noch die Verbitterung in deinem Inneren regiert. Befreie dich davon und du wirst wieder vorwärts gehen können.
    Entschuldige bitte, wenn ich dir zu nahe kam, aber das lag mir schon lange am Herzen. Ich habe bloß nicht so viel Zeit, hier regelmäßig mitzuschreiben.

    In brüderlicher Liebe
    Mia-Sophie

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Liebe Mia, danke für deinen lieben Kommentar. Dank BI bin ich auf dem Wege, den Ballast von 40 Jahren abzulegen, die bittere Erfahrung, die man bei den Gutsmenschen gemacht hat. Hier kann man wenigstens einmal die Dinge darlegen und das ist Hilfe zum Besiegen.
    Ich habe alles, was ich vom WT hatte, weggetan. Keine Dämonenfratzen mehr im Haus, keine WT Anweisungen, die den Menschen, seine Würde und seine REchte verspotten.
    Und ich stelle immer wieder fest, ich lerne hinzu und befleißige mich nun, meinen Kindern, die sich vom Glauben absonderten, beizubringen, dass sie allein, jeder für sich, ein Verhältnis zu Gott schaffen können. Das ist nicht leicht, wo sie in den letzten jahren so viel Heuchelei pur mitbekommen haben.
    Die Kommentare hier erinnern mich an Schillers Bürgschaft
    wo der Tyrann sagt: Ich sei – gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte.
    Ich verstehe mich nicht als Tyrann aber ich empfinde so wie er empfand, was ihn hart machte. Und die Liebe der Freunde machte ihn weich. So werde auch ich weicher und milder und glücklicher.
    Euer Bruder

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Frank,

    ZITAT „Die verschwüren sich und verleumden dich beim KA und ruckzuck bist du Geschichte.
    habe ich alles erlebt – auf der Bühne von Liebe gurken und praktisch den Bruder mit Worten töten.
    … dann konditionieren sie auch den KA dich blos ncht zu besuchen, du könntest ja dem was an Info stecken.
    Ich bleibe da gern weg um mich über die Heuchelei nicht weiter ärgern zu müssen “

    Das alles kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Mich erschreckt immer wieder, wieviele verschiedene Brüder die „gleiche“ Geschichte erzählen können. Früher hoffte ich immer, es wären Ausnahmen, die nur in wenigen Versammlungen geschehen. Wie man sich täuschen kann 🙁

    Was deine Frau angeht: Geb die Hoffnung nicht auf! Auch wenn sie BI (noch) nicht liest, für die Wirkung des Geistes ist das nicht nötig, da gibt’s auch andere Mittel und Wege.

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    die Hoffnung stirbt zuletzt. das Leben ist ein Kampf, manchmal auch ein Krampf. Aber man muss es/ihn lösen können

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Wie es schon Dennis an dich Ede schrieb, deine Postings sind sowas von unüberlegt …,
    Eigentlich soll man dem nichts erwidern – doch um nur ein erneutes Beispiel zu bringen!

    Deine Worte:
    Es ist richtig, dass sie Zusammenkünfte und Kongresse abhält. Es ist falsch, dass sie dabei nur Monologe und keine Dialoge oder Podiumsdiskussion über Glaubensangelegenheiten zulässt.

    Auch diese Aussage ist sowas von sinnlos – wo ist dass eine zugelassene Diskussionen?
    Es wird doch jedes Wort vorgegeben – mehr will ich dazu nicht mehr schreiben!

    Lg Matthäus

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Ich glaube in diesem Fall war es eher eine Beurteilung, eine Bewertung.

    Vielleicht war der Satz so gemeint:

    Es ist gut, dass Kongresse abgehalten werden, aber schlecht (falsch), dass es Monologe sind.

    So sinngemäß.

    Ansonsten dreht sich die Diskussion um die Äusserungen ein wenig im Kreis. Jeder hier hat seine Meinung und ich schätze niemand wird wirklich davon abrücken.

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Lieber Ede,

    ich sehe, wie du dich bemühst, die Worte unseres Gottes nach deinen besten Kräften umzusetzen und dazu gehört für dich die Organisation als unabdingbarer Erfüllungsgehilfe Christi.

    Du schreibst, dass es gut ist, wenn die Organisation Versammlungen und Kongresse abhält. Ja Ede, das wäre wunderbar, wenn sie den Zweck nicht verfehlen würden, wie er in Hebr. 10:24,25 vorgegeben ist. Nun hast du selbst erkannt, dass der Zweck verfehlt ist und wie sieht das nun Jehova? Bitte lies doch einmal mit mir zusammen aus der NWÜ Jes. 1:13-15:

    „13 Hört auf, noch weitere wertlose Getreideopfer hereinzubringen. Räucherwerk — es ist mir etwas Verabscheuungswürdiges. Neumond und Sabbat, das Einberufen einer Zusammenkunft — ich kann die [Benutzung] unheimlicher Macht zugleich mit der feierlichen Versammlung nicht ertragen. 14 Eure Neumonde und eure Festzeiten hat meine Seele gehaßt. Mir sind sie zur Bürde geworden; ich bin müde geworden [, sie] zu tragen. 15 Und wenn ihr eure Handflächen ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden.“

    Jehovah sieht es nach meiner Auffassung also nicht als eine Kleinigkeit an, wenn die Zusammenkünfte nicht der Erbauung dienen, wenn „unheimliche Macht“ sich als Machtmissbrauch definiert. Dann verhüllt er sein Angesicht. Darf ich einen Außenstehenden wissentlich in eine Organisation bringen, von der ich weiß, dass Gott sein Angesicht vor dieser Organisation verhüllt?

    Du schreibst, es sei richtig, dass sie Literatur herstellen und ich pflichte dir absolut bei. Mit Sicherheit wären über 90% der Leser nicht hier, wenn wir nicht zuvor in dieser Organisation gewesen wären und das war, weil wir durch diese Literatur mehr oder weniger hingeschoben wurden. Aber haben wir uns nicht alle gerade dadurch mitschuldig gemacht, eine von Menschen gegründete Organisation in den Himmel gehoben zu haben? Haben wir uns nicht mitschuldig gemacht an dem Unrecht, wie sie mit Einzelnen umgegangen sind und jetzt werden es ständig mehr und die Gründe dafür fadenscheiniger? Tragen nicht auch wir die Verantwortung, dass so böse Taten wie sie jetzt geschehen, durch unsere Mithilfe geschehen und sich entwickeln konnten? Weil wir der scheinbaren Einheit glauben wollten, dabei war es „der Menge zu üblen Taten nachfolgen“ was jede/r von uns getan hat. Wir waren blind. Darf ich einen Außenstehenden in die Blindheit führen, jetzt, nachdem ich diese Dinge erkannt habe?

    Du schreibst, dass der Predigtdienst wichtig ist. Ja Ede, das ist er. Der Lobpreis für unseren Gott und Christus wird von den Engeln aufgenommen und bis ans entfernteste Ende der Erde getragen. Es gibt nichts schöneres für ein Geschöpf als seinen Schöpfer zu preisen. Aus einem dankbaren, demütigen, sich nach der Liebe des Vaters sehnendem Herzen. Aber ist das die Realität in der Versammlung? Verkünden wir die Wahrheit im Predigtdienst? Du schreibst den Gedanken, mit den Menschen über die wahre Botschaft Gottes zu sprechen im Predigtdienst. Aber du kommst doch als Zeuge Jehovas, als Teil dieser Organisation wirst du im Predigtdienst von den Menschen erkannt. Stell dir bitte vor, du gehst zu einer verbotenen Demonstration. Es kommt zur Eskalation. Da kommt es nicht mehr darauf an, ob du selbst einen Stein geworfen hast, sondern: Du warst dabei!

    Unser Leben hat in unserem Wesen, unserem ganzen Sein Dienst für Gott zu sein und wenn wir das verstehen, brauchen wir keinen Notizblock mehr um Maier, Müller, Schulze aufzuschreiben, ob wir dort 1 Broschüre abgegeben haben, wir sind das Buch und in diesem können die Menschen das Gebet, das Flehen, die Danksagung zu Gott finden und dann steht das Copyright: UNSER HIMMLISCHER VATER – DURCH DAS BLUT CHRISTI – DARGELEGT IM WORT GOTTES,DER BIBEL.

    Und jetzt für alle: wir sollten uns der christlichen Freiheit bewusst sein, wie schön es ist, eine Meinung frei äußern zu dürfen. Wir sollten aber noch mehr wissen, wie schön es ist, in Einheit beisammen zu sein. Ein Sologesang mag mal ein High-light sein, aber wir sind ein Chor bitteschön. Ich habe mich von BI sehr angezogen gefühlt, weil ich eine Vielzahl Menschen erkannt habe, die trotz großer Unterschiede einen gemeinsamen Nenner hatten, nämlich die Verherrlichung unseres Gottes und seines Christus. Bitte macht eure Herzen weit und ich sage euch auch warum. Wie oft, möchte ich es veranschaulichen: Unmittelbar vor der Geburt muss sich der Muttermund der Schwangeren weiten. Wenn das nicht geschieht und die Geburt stattfindet, wird die Frau sehr heftig verletzt. So und ihr ahnt es: Jetzt ist die Zeit, unsere Herzen zu weiten, denn wenn wir jetzt engherzig sind, werden unsere Herzen in den Ereignissen der Zeit auseinander gerissen. Wie wollen wir das überleben? Wollen wir Recht haben oder Recht geben? Wir entlasten uns nicht, wenn wir sagen: Falls BI zumacht gehen wir auf eine andere Seite oder ich mache hier nicht mehr mit. Glaubt mir, wir werden uns wünschen, die Chance genutzt zu haben, eng beieinander zu stehen und die Wärme des Bruders und der Schwester genutzt zu haben, auch auf die Gefahr eines Trittes hin, als vereinzelt in der Kälte zu stehen. Nein, ich predige hier keine neue Organisation, ich predige nicht BI als Organisationsersatz. Auch ich sehe ein gewisses Überbehüten von BI, aber sind wir denn wirklich nicht fähig, uns in Liebe zu ertragen und die Dinge richtig zu stellen wie es in der Bibel steht? Sind wir wieder Milchbubis?

    In den vergangenen Wochen hat mich niemand gefragt, ob ich Lust hätte, durch die Hölle zu gehen, sie war einfach da. Ich konnte an diesem Zustand nichts ändern. Wollen wir auf BI warten, bis wir nichts mehr ändern können und dann verwundert sein, wenn wir die Hölle erleben, weil Christus uns sagt, wie dumm und hartherzig wir in Wirklichkeit sind, die wir uns als freie Menschen fühlen? Haben wir nicht die Zuversicht, dass unser Vater alles zu seiner Zeit regelt? Muss unser Vater eigentlich alles regeln oder kriegen wir das als geistig reife Kinder unseres Herrn nicht mal allein gebacken? Wollen wir zu dem Leid, was unsere Brüder und Schwestern in der Organisation noch zu tragen haben und den Menschen, die die wirkliche Herrlichkeit Gottes und seines Christus suchen, noch Leid zufügen, indem wir in den Kommentaren hart miteinander umgehen?
    DAS WAR KEINE LEHRSTUNDE UND ERST RECHT KEINE ANKLAGE SONDERN EINE BITTE)

    Einen Wunsch habe ich an alle: Lasst uns morgen um 20 Uhr alle gemeinsam um den Heiligen Geist und den Frieden beten und ich bin sicher, dass diese gewaltige Bitte das Herz unseres himmlischen Vaters besonders berühren wird.

    Vielen Dank. Eine harmoniesüchtige
    Eddi

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Eddi,

    ZITAT „Du schreibst, es sei richtig, dass sie Literatur herstellen und ich pflichte dir absolut bei. Mit Sicherheit wären über 90% der Leser nicht hier, wenn wir nicht zuvor in dieser Organisation gewesen wären und das war, weil wir durch diese Literatur mehr oder weniger hingeschoben wurden.“

    Vermutlich hast du damit recht.

    Was ich mich aber frage ist: Wären wir ohne diese Organisation bei der Bibel gelandet? Hätten wir sie gelesen und uns von Jehova und Jesus angezogen gefühlt?

    Was wäre wenn … nicht 100%-ig zu beantworten. Aber Jehova und Jesus kennen ihre Schafe und sehen das Innerste aller Menschen.

    LG
    Hans

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Lieber lustiger Hans,

    entschuldige bitte, dass ich so spät antworte.

    Meine feste Überzeugung ist, dass wir auch ohne die Literatur zur Bibel gekommen wären, denn Gott kennt unser Herz. Und ganz sicher wird Jesus noch Viele bringen, die kaum Zeit haben, etwas zu lesen oder aus anderen Gründen keine Kenntnis vom Inhalt der Zeitschriften haben. Wissen wir, wieviele noch da draußen sind, die ausgeschlossen wurden und sich gar nicht trauen, sich nach etwas anderem umzusehen und so auch gar nicht mitbekommen haben, dass es eine Wasserstelle gibt.

    Egal wo Menschen sind, wer von Gott erkannt ist, der kommt auch.

    Gute Nacht
    Eddi

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Ede,

    Dein letzer Satz zeigt mir, dass es bei Dir nur ein Entweder/Oder gibt, ein Schwar/Weiß Denken.

    Warum gehen bei Dir alle oder fast alle, die die Organ. verlassen automatisch „fleischlichen“ Begierden nach? Woher hast Du das?

    Warum maßt Du Dir an, Menschen zu beurteilen, die Du überhaupt nicht kennst?

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber Dennis, Ede geht halt zur Versammlung, weil er zu unsicher ist, ober es nicht doch besser ist dort anwesend zu sein.
    Dabei läßt er wider besseres Wissen alles außer Acht, was die Org den Gläugiben antut, ja er denkt, die org würde von den Menschen an den Türen lernen.
    Die Org ist einzig und allein darauf bedacht, den einzelnen Zeugen voll beschäftigt zu halten, damit er nicht anfängt sein Hirn zu gebrauchen.
    Jedesmal, wenn das einsetzt, beginnt derjenige, scih innerlich zu distanzieren.
    Aber – lassen wir sie alle, wie sie wollen. Das Ende der Geschichte beginnt am Anfang. Es war einmal…

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Lieber Ede

    So wie ich die Propheten verstehe, wurde die Organisation von Jehova gebraucht um das kommende Reich Gottes zu verkünden. Sie war somit ein Werkzeug Jehovas und seines Sohnes trotz ihrer vielen Falschlehen und Sünden.
    Das Werkzeug hat sich jedoch mehr und mehr gegen den Meister der das Werkzeug in der Hand hält erhoben.
    Inzwischen meint das Werkzeug den Meister Jesus gar nicht mehr zu gebrauchen.
    Deswegen ist das Werzeug von Jehova längst verworfen worden und alles was jetzt noch von Seiten der Organisation geschieht ist ein reines Menschenwerk!

    Da die Organisation so sträflich versagt hat, blieb Jehova nichts anderes übrig als seinen Sohn loszuschicken um die zerstreuten Schafe wieder in eine kleine Herde zu sammeln. Gleichzeitig wurde die Organisation der Du weiter folgen möchtest von Jehova entgültig verworfen.

    Wer die Zeichen der Zeit schon viele Jahre beobachtet müsste erkennen, dass dieses Schafe einsammeln gerade im Gange ist. Nach meiner Beobachtung etwa ab dem Jahre 2009 oder 2010 und Jehova weiß wann damit Schluss ist.

    Das was Du schreibst war vor einigen Jahren alles richtig, aber Du hast es bisher leider versäumt die Zeichen der Zeit zu erkennen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Denn jetzt ist es falsch was Du schreibst, genauso wie es falsch gewesen wäre wenn Noah weiter gepredigt hätte nachdem Jehova ihm gesagt hatte dass es in 7 Tagen regnen wird. Es war sicher auch richtig dass die Jerusalemer Christen in Jerusalem gepredigt haben, aber nachdem die Römer vorübergehend wieder abgezogen sind, wäre es falsch gewesen weiter in Jerusalem zu predigen.

    Du scheinst Dich dafür entschieden zu haben in Jerusalem zu bleiben und den Rat Jesu nicht zu beachten aus Jerusalem hinauszugehen nachdem die Stadt von Heeren umlagert war. Oder Du hast Dich entschieden nicht in die Arche zu gehen, nachdem Jehova gesagt hatte sammle die Tiere in die Arche. Du widersetzt Dich der Aufforderung in der Herde Jesu Zuflucht zu finden um weiter den Menschen predigen zu können.

    Das wird Dein persönlicher Untergang werden wenn Du nicht endlich aufwachst und diese verurteilte Stadt verlässt! In dieser verurteilten Stadt Organisation wird es sicher keine Rettung geben. Wache endlich auf lieber Edelmuth!
    Die Zeit der Fluchtmöglichkeit wird bald ablaufen.

    Ich habe jetzt zwar richtig hart geschrieben, aber einen Schlafenden muss man ja ins Ohr schreien wenn er anders nicht aufwacht.
    Entschuldigt die harten Worte, aber das kann man ja nicht mehr mit ansehen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Manfred,

    ich denke auch, du hast mit deinem Brief noch versucht, das dir mögliche an positiver Wirkung umzusetzen. Der Rest liegt bei den anderen.

    Zu ZITAT “ Ich hatte relativ wenigen Kontakt mit Brüdern, weil die einen ja schon gemieden haben, weil man nicht in die Versammlung ging. … aber auf solche Freunde kann man auch gerne verzichten.“

    Genauso sehe ich das auch! Die meisten ZJ haben sehr viele Bekanntschaften aber nur wenige oder gar keine echten Freundschaften. Wo wenig bis gar nix ist, kann auch nur wenig bis gar nix verloren gehen. Die Beschäftigungstherapie der WTG macht es z.B. auch schwierig, viel Zeit mit Leuten aus anderen Versammlungen zu verbringen, wenn diese z.B. immer an anderen Tagen Zusammenkunft haben etc.

    @Ede

    Du hast geschrieben ZITAT „Selber legt man, wie gewohnt, einen hohen Maßstab an seinen Umgang, sodass sich in den seltensten Fällen ein neues soziales Umfeld ergibt.“

    Ich bin überzeugt, wenn man seinen Teil beiträgt, wird man auch ein soziales Umfeld aufbauen können. Erst recht mit der Hilfe von dem Haupt des Leibes. Jesus bringt seine Schafe zusammen.

    Schon Ray Franz schrieb sinngemäß, man mag zwar zunächst einsam dastehen, aber die Freundschaften, die sich später herausbilden, mögen von festerem Bestand sein. Denk mal darüber nach.

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Uwe Schöning, bitte schicke mir doch mal eine mail: Ostfalen@gmail.com
    Ich gehe davon aus, dass wir uns vor ca 38 Jahren kennenlernten als du von B Richtung K wegzogst

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Liebe Geschwister,

    ich habe gestern etwas erfahren, dass mich einfach unfassbar erschüttert. Ein paar Tage bevor ich ausgeschlossen wurde, habe ich einen Abschiedsbrief geschrieben, damit jeder weiß aus welchem Grund ich ausgeschlossen wurde, denn ich wollte unserem Herrn Jesus die Ehre geben, die ihm gebührt.

    Gestern habe ich drei Sachen erfahren:
    1. Zwei von den angeblichen drei Zeugen, die gegen mich als Anklage vorgebracht worden sind, wussten gar nicht, dass sie Zeugen in diesem Prozess waren. Die Ältesten haben von Ihnen nur etwas gehört und mich aufgrund dessen ausgeschlossen, ohne die Zeugen zu befragen, ob sie das auch vor einem Rechtskomittee bezeugen würden.

    2. Eine Schwester, die auch den Abschiedsbrief von mir erhalten hat, hat nur bis zu der Stelle gelesen, als ich geschrieben habe, dass Jesus Christus der Treue u.v. Sklave ist. Dann hat sie aufgehört. Wie kann es sein, dass man Jesus bei den Zeugen Jehovas als so gering achtet, dass man eine menschliche Organisation mit all Ihren Fehlern über den Sohn Gottes stellt?
    Ja, die Zeugen Jehovas hassen Jesus Christus und jeden, der für Ihn Stellung bezieht.
    Langsam schäme ich mich dafür, dass ich überhaupt mal dieser Gruppe angehört habe.

    3. Dann habe ich einen Bruder informiert, dass die WTG in Amerika wegen Kindesmissbrauch zu 28 Mio. Dollar Strafe verurteilt wurde. Seine Antwort darauf war:

    Das interessiert mich nicht, was die in Amerika machen.

    Geht’s noch? Das ist die geistige Führung der Zeugen Jehovas und die geben all Ihre Lehren in Form der Zeitschriften usw. an uns weiter und es interessiert nicht, dass Sie wegen so einer abscheulichen Sache verurteilt wurden?

    Wie gesagt, ich bin zutiefst erschüttert von dieser angeblich so „reinen Organisation Gottes“, dass es mich erschaudert.

    Ich habe Euch jetzt hiernach mal den Abschiedsbrief von mir angehängt und Ihr könnt entscheiden, ob ich irgendwas geschrieben habe was nicht wahr ist oder sehr abtrünnig. Ich habe alles mit der Bibel belegt.

    Doch eins ist mir immer bewusster geworden:
    Ich bin sehr froh, dass ich nicht mehr zu dieser Religionsorganisation gehöre. Das ist das Beste was mir passieren konnte.

    Liebe Grüße Manfred

    ————- 02.07.12

    Joh. 17:17 …dein Wort ist Wahrheit.

    Liebe Schwestern und Brüder,

    wir kennen uns schon viele Jahre und nun habe ich heute eine Nachricht für euch, die euch traurig machen oder euch sogar schockieren wird. Seit 38 Jahren bin ich mit der Versammlung ……….. verbunden. Seit 29 Jahren bin ich ein getaufter Zeuge Jehovas und nun soll ich am nächsten Donnerstag tatsächlich ausgeschlossen werden.

    Aber dessen was man mir vorwirft, dessen schäme ich mich nicht und deshalb sollt Ihr den Grund dafür von mir erfahren. Ich werde nicht ausgeschlossen, weil ich ein biblisches Gebot übertreten hätte, nein deshalb nicht, sondern weil ich mich gerade nur an die Bibel gehalten habe und strikt den Jahrestext befolge, der für das Jahr 2012 in jedem Königreichssaal an der Wand hängt.

    Joh. 17:17 …dein Wort ist Wahrheit.

    Ja, nur Gottes Wort ist die Wahrheit und doch gibt es welche, die da gerne noch das eine oder andere hinzufügen möchten. Dies habe ich bei unseren Ältesten moniert, ich habe Ihnen Briefe geschrieben, ich habe mit Ihnen gesprochen, ich habe zweimal nach Selters geschrieben. Doch immer nur die Verweise, dass in den Publikationen etwas anderes steht. Aber das wusste ich ja bereits, denn das habe ich Ihnen ja versucht zu erklären das gewisse Lehren in unserer Literatur ganz anders dargestellt werden als es tatsächlich in der Bibel steht. Zum Beispiel:

    Mat. 24:45-51
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave,
    es gibt nämlich einen, der behauptet der Treue und verständige Sklave zu sein, ist es aber nicht. Vers 47 sagt, dass dieser Sklave über die ganze Habe gesetzt wird. Wie kann eine menschliche Organisation über die himmlische Habe gesetzt werden? Dieser Sklave kann nur Jesus Christus sein, er wurde von seinem Vater Jehova eingesetzt über seine ganze Habe. Oder lesen wir

    1. Kor. 11:3
    3 Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

    Warum steht hier nicht, dass das Haupt des Mannes die Organisation, oder die Ältesten sind, bzw. der Treue u.v. Sklave? Doch das steht sogar da, denn Christus ist der Treue und verständige Sklave. Weil die leitende Körperschaft sich den Titel des treuen u. verständigen Sklaven an die Brust geheftet hat, haben Sie Jesus nur noch zu einem Vermittler unserer Gebete dekradiert. Dabei sagte Jesus von sich selbst:
    Mat. 28:18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden“.

    Somit hat sich die LK hier die Stellung Jesu angeeignet. Doch damit nicht genug. Am 31. Mai 2012 wurde um 19.05 Uhr auf ProSieben eine Fernsehreportage über die Zeugen Jehovas in Selters ausgestrahlt. Galileo hat sogar extra erwähnt, dass sie das erste Fernsehteam sind, die eine offizielle Drehgenehmigung erhalten haben. Unter anderem hat man vor laufender Kamera folgende Aussagen gemacht (diese Sendung habe ich als Beweis aufgezeichnet):


    Galileo sagt bei etwa 3:40 min.:
    In den Heften gibt es keine Autoren Namen für die einzelnen Beiträge. Das ist Absicht, das wollen die Zeugen Jehovas nicht.

    Wolfram Slupina antwortet darauf:
    Da ist der Autor eben Gott selbst, durch Inspiration. Wir möchten also den einzelnen Menschen nicht in den Blickpunkt richten und das möchte auch derjenige nicht.

    Galileo sagt bei etwa 4:20 min.:
    Die Zentrale ist in New York in Brooklyn. Dort ist auch die religiöse Spitze der Zeugen. Ein Ältestenrat von 7, vergleichbar mit dem Vatikan in Rom. Von dort kommen auch die Leitlinien der Zeugen Jehovas. Dort werden auch alle Texte des Wachtturm und Erwachet kontrolliert, die hier in Selters für die ganze Welt gedruckt werden.

    Galileo sagt bei etwa 14:22 min.:
    Sind die Zeugen Jehovas eine Sekte? Sie selbst finden das nicht. Schließlich gelten Sie in fast allen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland als anerkannte Religionsgemeinschaft.

    Wolfram Slupina antwortet darauf:
    Wir sind keine Sekte. Stattdessen sind wir ja seit 2006 auch als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland anerkannt. Also als Religionsgemeinschaft, die gleichgestellt ist mit den Großkirchen, z.Bsp. der Katholischen Kirche oder mit der evangelischen Kirche. Und das ist auch der Fall in vielen anderen Ländern.

    Dadurch dass man hier im Fernsehen gesagt hat, dass die Zeitschriften von Gott inspiriert sind, hat man damit Jehova einen Lügner genannt, denn es müsste alles absolut richtig sein, da Gott nicht lügen kann. Doch wie oft wurden die Lehren im Wachtturm geändert? Denken wir nur an die Generationenfrage. Wenn Jehova der Autor der Zeitschriften wäre, würde das bedeuten, dass er selbst nicht weiß wann sein Tag Harmagedon kommen wird, obwohl in der Bibel gesagt wird, dass nur er Tag und Stunde kennt!!

    Fassen wir mal zusammen:
    1. Weil man sich selbst als Treuer u. verständiger Sklave ernannt hat, hat man Jesus seiner Stellung beraubt.
    2. Weil man behautet hat, dass die Zeitschriften von Gott inspiriert sind, hat man diese an die Stelle der Bibel gesetzt.

    Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass man sich mit Jehova auf die gleiche Stufe stellt. Wie könnte das aussehen? In Hosea Kap. 2 wird dies beschrieben:

    Hos. 2:1-2
    1 Sprecht zu euren Brüdern: ‚Mein Volk!‘ und zu euren Schwestern: ‚O Frau, der Barmherzigkeit erwiesen worden ist!‘ 2 Führt einen Rechtsfall mit eurer Mutter; führt einen Rechtsfall, denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann.

    Wenn sich die Organisation der Zeugen Jehovas noch als unsere geistige Mutter darstellen würde, dann stellen sie sich somit auf die gleiche Stufe wie Gott und erheben sich gleichzeitig über Jesus, denn der ist ja „nur Gottes Sohn“. Denn wir und Jesus wären die Kinder und so wie wir unseren Himmlischen Vater lieben, würden wir nun auch unsere geistige Mutter (die Organisation) lieben. Hosea hat das bereits angekündigt und interessant ist, wie Jehova darauf reagiert im Vers 2:

    2 Führt einen Rechtsfall mit eurer Mutter; führt einen Rechtsfall, denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann.

    Auch in 2. Thessalonicher wird angekündigt, dass sich jemand öffentlich darstellt, dass er ein Gott sei.
    2. Thes. 2:3-4
    3 Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei.

    Und nur noch am Rande, wenn man sich mit den Großkirchen (ev./kath.) auf eine Stufe gestellt hat und diese zu Babylon der Großen, dem Weltreich der falschen Religion gehört, wo stehen dann die Zeugen Jehovas?

    Weil ich gesagt habe, dass Jesus der Treue und verständige Sklave ist und nur er die Worte des ewigen Lebens hat, deshalb schließt man mich nun aus.

    Joh. 14:6 6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“.

    Joh. 21:16-19
    16 Überdies werdet ihr sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und man wird einige von euch zu Tode bringen, 17 und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. 18 Und doch wird bestimmt kein Haar von eurem Haupt verlorengehen. 19 Durch euer Ausharren werdet ihr eure Seele erwerben.

    Joh. 16:2
    2 Man wird euch aus der Synagoge ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen.

    Man hat mir gesagt, wenn ich ein Wiederaufnahmeantrag stellen würde, dann müsste ich aber bedingungslos anerkennen, dass die LK der Treue .u.v. Sklave ist. Doch das kann ich nicht, da ich sonst die Stellung Jesu Christi leugnen würde, denn ER wurde von seinem Vater eingesetzt. Damit muss ich mich nun endgültig von Euch verabschieden, denn von Euch wird ab Donnerstag verlangt werden, dass Ihr mich hassen sollt und ich für Euch schlimmer bin wie ein Mensch von den Nationen. So steht es im WT, den Ihr vor zwei Wochen studiert habt. Doch was steht in der Bibel?


    1. Joh. 4:20
    20 Wenn jemand erklärt: „Ich liebe Gott“ und doch seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und wir haben dieses Gebot von ihm, daß der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.

    Joh. 3:16
    13 Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.

    1. Petr. 4:14
    14 Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, seid ihr glücklich, weil der [Geist] der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht.

    Ich werde immer ein Zeuge Jehovas und seines Sohnes Jesus Christus sein und bleiben. Doch ich werde kein Wachtturm Zeuge mehr sein. Jeder steht selbst vor Christus, wenn er die Welt richten wird. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich seinen Namen nicht geleugnet habe, ungeachtet der Konsequenzen, die daraus entstehen und darüber bin ich sehr, sehr glücklich.

    In brüderlicher Liebe

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Hallo Manfred

    Deinen Brief finde ich so gut, dass ich mir – deine Einwilligung stillschweigend vorausgesetzt – eine Kopie davon gezogen habe.

    Mir ist an deinem Brief nichts aufgefallen, was man dir zu Recht zum Vorwurf machen könnte. Jesus ist unbestreitbar der treueste Sklave Jehovas. Allerdings hast du die Organisation der Zeugen Jehovas indirekt kritisiert und ihnen Fehler unterstellt.

    Das Weib Gottes, die Frau aus Offenbarung 12:1-5, ist die himmlische Organisation, die einen Sohn, nämlich Jesus, hervorbrachte. Die LK in Brooklyn betrachtet sich als den irdischen Teil dieser himmlischen Organisation, der Frau Gottes. Durch den LK soll sich das „Zelt Gottes, das bei den Menschen ist“ erfüllen. Deshalb betrachten viele Brüder die LK als ihre geistige Mutter mit göttlichem Bezug. Eine Kritik an der Organisation wird deshalb mit der Kritik an Jehova gleich gesetzt. Dadurch zeigen sie einmal mehr, dass sie sich selber auf den Thron Jesus gesetzt und ohne ihn zu regieren begonnen haben.

    An ihrem Verhalten kann man gut ablesen, dass es den Ältesten nicht um die Klärung eines Missverständnisses geht, sondern darum, dich als unliebsamen, kritischen Bruder loszuwerden. Schlimm? Nein! An ihrem Verhalten kann man gut erkennen, dass das weder der Handlungsweise unseres Gottes Jehova, noch der Handlungsweise unseres Herr und Königs Jesus entspricht. So etwas würden sie nicht machen. Sei guten Mutes, wenn Jehova nicht einmal der Verlust eines Haares entgeht, um wie viel weniger wird es IHM entgehen, wenn in SEINEM Namen Unrecht an seinen Dienern verübt wird.

    Der Eigenname „Jehova“ ist nicht schützbar, der Ausdruck „Zeuge“ auch nicht. Die Wortkombination „Zeuge Jehovas“ oder „Jehovas Zeuge“ ist auch nicht schützbar, weil sie dem allgemeinen Sprachgebrauch entstammt. Jeder, der Zeugnis, egal wann, wo und wie über Jehova ablegt, indem er mit anderen Menschen über IHN spricht, ist ein Zeuge Jehovas oder Jehovas Zeuge. Deshalb können wir uns ruhigen Gewissens auch dann noch gegenüber unseren Glaubensbrüdern als Zeuge Jehovas ausgeben, wenn wir nicht mehr Mitglied der Gemeinschaft sind aber Zeugnis über Jehova ablegen. Wir müssen uns nicht den Grenzen und Denkstrukturen des Sklaven unterwerfen.

    Ede

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Lieber Edelmuth,
    die Genehmigung meinen Brief weiter zu verwenden, gebe ich Dir gerne und auch jedem anderen der es möchte.

    Wenn Du mir Deine email Adresse zukommen lässt, dann kann ich Dir das ganze auch als Word Dokument ordentlich formatiert schicken. Es sind dann etwa drei Seiten.

    Liebe Grüße Manfred

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Lieber Manfred,

    ich habe ein Fax nach Selters geschickt und mich bedankt, dass sie dich endlich freigegeben haben für die Wahrheit. So, das haben sie nun davon! Jetzt haben wir gute Kommentare mit viel geistigem Gehalt und denen rutschen die Mundwinkel noch was weiter nach unten.

    Die singen auch bald „vom Himmel hoch, da komm ich her“ wenn sie den Wein aus dem Keller holen statt dem Niveau.

    Du hast das so elegant gelöst mit deinem Abgang – wenn ich bedenke, was ich da gekämpft habe (auf der ganz falschen Ecke), ich war bei denen schon erhängt und erschossen und bin immer noch gekrochen wie eine Blindschleiche mit Sonnenbrille! Tatsache: noch immer passiert es, wie jetzt in dieser wirklich schlimmen Situation für mich, dass ich mich manchmal unwillkürlich frage, ob das die Folge davon ist, dass ich „dem Satan übergeben“ wurde.

    Als ich einmal draußen übernachtet habe, wurde ich andern Tags gefragt, ob ich denn keine Angst hätte entführt zu werden und ich habe gesagt: Keine Angst, derjenige bringt mich freiwillig vor dem Morgengrauen wieder zurück. Und ich bin wild entschlossen, dass Satan das ganz genauso erfährt mit mir. Ein Stück weit gelingt es ihm oft, mich einzusammeln aber er muss mich wieder zurück bringen.

    Die Reaktionen in der Versammlung auf deinen Brief zeigen die „Betriebsblindheit“ gegenüber dem tuvS und der LK. Das wäre mir vor zwei Jahren noch genauso gegangen – nein, ähnlich – in unserer Versammlung hätte keiner einen Brief von dir mehr annehmen dürfen, geschweige denn lesen. Es besteht also noch Hoffnung!

    Ich freue mich wirklich, dass du jetzt frei von inneren Konflikten so schöne Beiträge schreibst. Danke.

    Und danke auch an alle BI-Nutzer und Verfasser.
    Eddi

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Eddi,

    das mit dem Fax ist ja lustig 🙂

    LG
    Hans

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,
    ja das ist ja mal eine Idee an Selters zu faxen und sich fürs Ausschliessen zu bedanken. 😉
    Das sollte ich vielleicht selbst noch machen, denn wenn Du Dich für Manfred bedankt hast, den finden Sie ja nicht in Ihrer Ausschlussstatistik, oder es wird ein anderer verdächtigt.

    Auf jeden Fall, möchte ich mich bei Dir bedanken, für Deine Kommentare, die obwohl es Dir selbst ja auch nicht so gut geht, eine wahre Bereicherung hier für Bruderinfo sind. Ich lese sie immer sehr gerne.

    Du hast mal geschrieben, dass wer Dich am Abend mitnimmt, Dich vor dem Morgengrauen wieder zurück bringt. Liebe Eddi, wer so was macht, hat Dein Herz nicht erkannt. Sei froh, dass unser Hirte Jesus auf unser Herz achtet und er hat erkannt das Du eine wertvolle Person bist, denn obwohl es Dir schlecht geht, hast Du einen starken Glauben. Lass Dir diesen von niemandem nehmen, denn dieser Glaube ist so wertvoll wie eine schwarze Perle. Viele suchen nach dieser seltenen schwarzen Perle, doch Du hast sie schon gefunden.
    Sei stark und wird Deine Bürden auf Jehova, lass sie von ihm tragen und dann wird Deine Last ganz leicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Lieber Manfred,

    die mich freiwillig zurück bringen sind die bösen Buben – und denen gönne ich keine einzige Zelle meines Herzens. 🙂 Vielen herzlichen Dank für deine liebe Ermunterung. Was den Glauben betrifft: Ich habe da so einen Spruch an der Wand: „die Intelligenz verfolgt mich, aber ich bin schneller“ und ich habe oft Angst, dass es mir mit dem Glauben genauso geht. Doch möchte ich hier offen sagen, dass mir in persönlichem Gespräch, in Mails und auch hier auf BI viel Mut gegeben wird und ich fand wieder Kraft, mich ins Gebet zu vertiefen.

    Es gibt Menschen, die sind wirklich allein, auch wenn viele um sie herum sind. Das ist ein Christ nie! Selbst wenn man wie ich so überhaupt keine Möglichkeit sieht, den gegenwärtigen Zustand zu verändern, so bleibt uns immer noch die Freiheit, unseren Gott zu fragen: Warum hast du das nicht verhindert, warum hast du es zugelassen, warum…. Diese Frage richten wir nicht an einen stummen Götzen sondern an das lebendigste Wesen im ganzen Universum – unseren himmlischen Vater. Allein das fragen-dürfen bestätigt folglich eine Gemeinschaft mit ihm.

    Zur Zeit komme ich nicht so sehr viel zum Lesen, aber ich habe eine gewisse Uneinigkeit festgestellt. Da wir alle Brüder sind und nicht einer über dem andern steht, wird es bald möglich sein, völlig in der Liebe aufzugehen und uns in den Arm zu nehmen. Fangen wir heute virtuell damit an. Ich habe mir Zettel gemacht mit euren Namen und die werden stellvertretend gedrückt.

    Ich schrieb von dem Trost und der Ermunterung und ich habe in den letzten Tagen trotz meiner Situation noch die Kraft aufzubringen gehabt, andere zu trösten. Das ist der Predigtdienst, wir sind heilige, lebendige Schlachtopfer für unseren Herrn, weil wir ihm folgen und gibt es etwas besseres, als Schaf seines Hirten zu sein, Kind Gottes? Wir selbst sind der Predigtdienst, wir müssen nicht gehen, unser Handeln wird im Himmel registriert, nicht unsere schönen Worte oder exorbitante Intelligenz.
    „Ich war krank und ihr habt nach mir gesehen“ – nicht „ich war krank und ihr habt mir gepredigt“ „ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht“ – nicht ein Heimbibelstudium gemacht. Jesus hat hier Tätigkeiten beschrieben, die jemand mit dem IQ von Dosenbrot erledigen kann, er selbst hat soviel Herrlichkeit, dass wir nicht selbst strahlen müssen. Wir reflektieren nur!

    Wenn wir in Bescheidenheit vor unserem Gott wandeln, so müssen wir meines Erachtens wissen, dass Millionen Stunden nicht einen einzigen Menschen retten können, aber Gottes „Stricke der Liebe“ (Hosea 11:4)! Wenn wir uns Gott im Gebet nahen ohne Rhetorik-Kurs aber mit offenem Herzen, so steht unser Bruder Jesus neben uns im Gebet vor unserem Vater und er braucht keine Worte – er gab sein Blut! Um den Vater mit Geist und Wahrheit zu suchen, brauchen wir keine Landkarte und keinen Sonderpionier sondern ein lauteres Herz.

    Ach Manfred, natürlich habe ich nicht geschrieben, ihr habt Manfred ausgeschlossen, aber glaub mal,die wissen, was und mit wem sie was gemacht haben und einen 50 Seiten Brief kriegen sie auch nicht jede Woche von so vielen Leuten. Und ich bin sicher, dass der eine oder andere schon eine Träne im Knopfloch hat und sei es nur, weil du jetzt hier wertvolle Kommentare gibst und uns damit stark machst für die Ewigkeit. Hab Dank dafür.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber Manfred,
    sie haben die Propheten gemordet, den Sohn Gottes getötet, die frühen Christen verfolgt und der Wahrheit immer Widerstand geleistet.

    wie kann eine Organisation behaupten über alles gesetzt worden zu sein, wo der Kontext deutlich macht, dass das erst erfolgt, wenn der Böse Sklave abgestraft ist.
    Danke für Deinen Mut und für Dein Wirken. Gottes Kraft befähigt Menschen, auch unwegsame WEge zu gehen. Und die Elfenbeintürmer und ihre HiWis werden das ernten, was sie säen – Abschneidung

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Lieber Manfred!

    Du hast in deinem Brief in ähnlicher Weise deine Gründe dargelegt wie ich es getan habe. Auch mir ging es darum die Aufforderung Jehovas: „Dieser ist mein Sohn hört AUF IHN!“ ernst zu nehmen.

    Wenn heute jemand dem der ALLE MACHT im Himmel und auf Erden gegeben wurde, versucht seine Ehrerweisung und Gehorsam zu beweisen, wird er vom „Sklaven“ geschlagen. Und damit liefert der selbst ernannte Sklave den Beleg dass er ein böser Sklave wurde.

    Auch ich habe damals an die meisten Versammlungsglieder einen Brief geschrieben – und damit trägt jeder eine persönliche schwere Verantwortung wem er oder sie, seine Ergebenheit zollt und welche Lehre für ihn wichtiger ist – die von Jesus oder die von der Organisation!

    Hier ein kurzer Auszug:

    >>In den letzten 2 Jahren musste ich manch bittere Erfahrung machen – die einzigen Vorwürfe die man mir machen konnte ist dass ich dem Wort Gottes mehr glaube als dem Wort der Organisation! Der Älteste G. W. war und ist derjenige der mit einer Unerbitterlichkeit mich dazu „zwingen“ wollte der Lehre des „Sklaven“ absoluten Glauben und Gehorsam zu schenken. Diese ständigen Attacken von ihm, führten dazu dass meine Frau ihm das Haus verboten hat (wir sind nicht die einzigen), damit waren allerdings seine ständigen Anklagen noch lange nicht zu Ende. In weiterer Folge um unseren Frieden und vorallem die Freude wieder zu finden, haben wir der Versammlung Hxxx den Rücken gekehrt. Wenn dies auch den 10fachen Weg bedeutet hat und uns um viele liebe Brüder in Hxxx sehr leid war. Doch auch dort hatte mich seine Anklage eingeholt – wer wird als Ankläger der Brüder bezeichnet? Er musste sich sogar den Vorwurf „ein Werkzeug des Teufels“ (nicht von mir) gefallen lassen! Offb.12:10 – siehe auch Tagestext (14.3.07 – wessen Interessen vertreten harte unbarmherzige Älteste)

    Für mich gilt halt dem Wort Gottes mehr zu gehorchen als dem Wort von Menschen. Ich habe mich noch nie von der Lehre Christi losgesagt und werde dies auch nicht tun! Meine Wahl ist auf Jesus gefallen – siehe Joh.9:22 Damit komme ich auf …

    ….: Der Grund für meinen Gemeinschaftsentzug liegt in der Lehre der Organisation von 1914, der ich keinen Glauben mehr schenken kann, was ich mir alles andere als leicht gemacht habe. Diese Lehre kann nur mit 607 v.u.Z. aufrecht erhalten werden. Wenn allerdings diese Jahreszahl keine Grundlage hat, stimmt auch 1914 nicht. Über die Beweise gegen 607 zu sprechen ist Abtrünnigkeit. (Siehe Zitat WT15.4.07 Seite 28/ 14 ???)

    Soll ich der Lehre von Menschen mehr Beachtung schenken? Mir ist die Anerkennung des Herrn Jesus und seines Vaters wichtiger als die Anerkennung von Menschen – Joh.: 5:44

    Darüber hinaus hat Jesus zur Zeitangabe der Aufrichtung des Königreiches eine klare Antwort/Anweisung gegeben – Apg. 6,7

    Im WT 15.9.98 heißt es auszugsweise…..

    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas:

    „Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. … ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine Rechtsgewalt gesetzt hat’. …hat Jehova einen Zeitplan; und legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.“ (die Umsetzung dieser richtigen Erklärung sieht leider anders aus – danach zu handeln führt zum Gemeinschaftsentzug) siehe 5.Mo:18:19-22 !!!<<

    Und dafür wird man zum bösen Abtrünnigem – wenn auch die erste Zeit eine schlimme war – mit Suizidgedanken – heute erst verstehe ich die Worte Jesu (nach über 40 Jahre der Zeugen Zugehörigkeit) wie wahr und angenehm die Freiheit ist: DIE WAHRHEIT lieber Manfred hat uns FREI GEMACHT, frei von menschlicher Doktrin, von vielen falschen Lehren, von der ständigen Aufforderung zum Götzendienst (Menschen zu folgen und mehr als Gott zu gehorchen) und von der Freiheit im Einklang mit Gottes Wort auch eine persönliche Überzeugung offen vertreten zu können. Und damit sich an den Worten von Paulus an die Römer Kap. 14 zu orientieren:

    22 Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Du hast in deinem Brief in ähnlicher Weise deine Gründe dargelegt wie ich es getan habe. Auch mir ging es darum die Aufforderung Jehovas: “Dieser ist mein Sohn hört AUF IHN!” ernst zu nehmen. <<

    Die Absicht ist gut…

    …doch das Ergebnis ist ungenügend. In der Tat, der Sklave sucht solche, die mit seiner Lehre unzufrieden sind und ihn kritisieren, aber nicht, um sich zu korrigieren, sondern um sie auszuschließen, denn er verzichtet eher auf ein Schaf als die gesamte Herde zu riskieren. Er verfolgt absolut emotionslos seine Ziele. Wir sollten seinen Wünschen nicht mehr als unbedingt notwendig nachkommen, sondern unseren Umgang mit den Brüdern nutzen, biblische Ansichten zu verbreiten. Dagegen kann der Sklave nichts einwenden. Deshalb sollten wir derartige Briefe eher durch Veröffentlichung bei BI an den Sklaven, der hier heimlich mitliest, richten. Doch eine Änderung seines Verhaltens können wir vermutlich ausschließen.

    Wenn wir uns nach bestem Verständnis eng an die Bibel halten, haben wir Jehova und seinen Sohn auf unsere Seite. Sie werden uns helfen.

    Ist es möglich sich an die Bibel zu halten und den Sklaven gleichzeitig zu widerlegen ohne dafür ausgeschlossen zu werden? Ja, das ist möglich! Wir haben bei Kommentaren und Gesprächen sowie an den Haustüren die freie Wahl der Bibelstellen, die wir zitieren bzw. vorlesen wollen. Diese können wir so kombinieren und durch Fragen verbinden, dass sie den Zuhörer zu einem bestimmten Schluss veranlasst. Dabei dürfen wir nicht das Gesamtbild der Bibel verfälschen. Doch diese Schlussfolgerung muss er selber machen. Es ist auch nicht zwingend erforderlich, dass er sie ausspricht.

    Beispiel:

    Es wird wieder einmal behauptet, dass der Sklave in Brooklyn vom Herrn über seine gesamte Habe gesetzt wurde. Daraufhin würden wir Matthäus 24:46-47 zitieren.

    (Matthäus 24:46-47) . . .Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. . .

    Anschließend fragen wir, was der Sklave bis 1918 getan hat, wofür er vom Herrn über seine gesamte Habe gesetzt wurde, und lassen den Bruder antworten.

    Ede

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Ede, 1918 hat der Sklave zusammen mit den Kirchen Christi Nordamerikas öffentlich dafür gebetet, das Kaiser Wilhelm und kuk Kaiser Karl den WEltkrieg verlieren zusammen mit dem osmanischen Sultan Raschid.
    Der Sklave hat im Krieg dafür Stellung bezogen, der Brüdern an der Front „täglich Manna“ zu schicken usw.
    Das war wohl in des Sklaven Augen so wertvoll, dass er sich selbst hat die Krone aufgesetzt, wie Karl d.G. in Rom.

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Liebe Brüder und Brüderinnen

    Helden sind entweder brutal oder tot. Ein Held zu sein ist zwar ehrenvoll, aber nicht wirklich hilfreich. Abschiedsbriefe sind sicherlich nützlich, aber nicht dort, wo sie der Öffentlichkeit vorenthalten werden und zum Ausschluss führen, sondern dort, wo sie das Image des Sklaven beschädigen können, in einem Forum, das von möglichst vielen Zeugen Jehovas gelesen wird. Nicht umsonst warnt der Sklave vor Foren mit kritischen Brüdern, denn er selber liest mit und erkennt die Macht der öffentlichen Meinung, die für ihn zur Gefahr werden kann.

    Bleibt in den Versammlungen und öffnet hier euer Herz und entledigt euch der Dinge, die euch belasten. Jehova und sein Sohn Jesus schauen wohlwollend zu und trösten die, die zerbrochenen Herzens sind. Schafft euch in den Versammlungen keine unnötigen Feinde. Ihr werdet dringend in der Position, die ihr in den Versammlungen inne habt, gebraucht.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Bleibt in den Versammlungen und öffnet hier euer Herz und entledigt euch der Dinge, die euch belasten. Jehova und sein Sohn Jesus schauen wohlwollend zu und trösten die, die zerbrochenen Herzens sind. Schafft euch in den Versammlungen keine unnötigen Feinde. Ihr werdet dringend in der Position, die ihr in den Versammlungen inne habt, gebraucht.“

    Sagst du das auch dem Katholiken, dem Protestanten und allen anderen?

    Was du hier vorschlägst, ist faktisch garnicht möglich, denn wer die Versammlung besucht und da sein Herz öffnet, der kann sich auf noch mehr Belastung einstellen.

    Und warum bitte schön, sollten Gott und Jesus wohlwollend darauf schauen, dass man weiter mit Menschen Gemeinschaft pflegt, die blind ihren ebenso blinden Leitern hinterherstiefeln?

    LG Ulli

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ulli,

    „Was du hier vorschlägst, ist faktisch garnicht möglich, denn wer die Versammlung besucht und da sein Herz öffnet, der kann sich auf noch mehr Belastung einstellen.“

    So ist es, dem kann ich nur zustimmen.

    Wenn du eine klare Linie fährst, dann bist du früher oder später weg vom „WTG-Fenster“. Da hilft auch geschliffene Rhetorik nicht lange weiter. Ab einem gewissen Punkt kannst du dich nicht mehr damit herausreden, „ich hab ja nur Fragen gestellt“.

    Vielleicht möchte man das auch selber dann gar nicht mehr, weil man klare Gedanken hat und genau weiß, was man will und was man nicht (mehr) will.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Hallo Ulli

    „Wut macht blind“ sagt ein altes Sprichwort. Deshalb wiederhole ich gerne noch einmal meine Worte: „Bleibt in den Versammlungen und öffnet HIER euer Herz und entledigt euch der Dinge, die euch belasten.“

    Was ist mit „HIER“ gemeint. Richtig! Natürlich BI! Bist du anderer Meinung?

    Schönen Abend!

    Ede

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    es ist natürlich richtig, dass man sich der Belastung in der Versammlung auf BI bis zu einem gewissen Grad „entledigen“ kann. Wenn das für jemand ausreicht, ist es ok.

    Andere packen das trotzdem nicht und für sie mag es die bessere Lösung sein, die Belastung an der Wurzel zu entfernen. Dann hat man auch weniger, dessen man sich entledigen muss.

    Ich glaube, jeder muss da seinen persönlichen Weg finden.

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „„Wut macht blind“ sagt ein altes Sprichwort. Deshalb wiederhole ich gerne noch einmal meine Worte: „Bleibt in den Versammlungen und öffnet HIER euer Herz und entledigt euch der Dinge, die euch belasten.“

    Was ist mit „HIER“ gemeint. Richtig! Natürlich BI! Bist du anderer Meinung?“

    Kleine Korrektur: es war nicht die Wut, die mich deine Worte falsch verstehen ließ.

    Gut, du meinst, bleibt in den Versammlungen, und öffnet euer Herz hier auf BI.
    Um einigermaßen gesund zu bleiben, muss ich es in den Zusammenkünften aber verschließen, na toll…

    Ich soll also ernsthaft 4 Stunden in der Woche anderen die Gelegenheit geben mich zu belasten, und diese Last dann hier abladen…

    Ne Ede…damit kann ich ganz und garnicht überein gehen. So ein geistiger Eiertanz KANN nicht gut sein.

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Ede, wenn du so, wie du darlegst in der Versammlung kommunizierst, kommt der Vorschlaghammer und weg bist du.
    Merkst du nicht auch, wie der Zeugensprech immer klarer wird, wie die Nomenklatura der Brüder den Sklaven vergöttlicht? Einen Sklaven, der in seinen Publikationen seit über einem Menschenleben Dinge als von Gottes GEist geleitet einstellt. Dokrin, die die whare Anbetung verhöhnen, den Gläubigen zu einem Wurm machen und Jehovah und den Christus entehren.
    Ich kann da nicht mehr hin gehen, gleichwohl ich viele liebe Brüder vermisse. Ich würde mich als Wolf unter Wölfen fühlen.
    Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht mit der Nomenklatura, mit Möchtegern-Ältesten, mit Null Ahnung was Liebe ist, die einen Bruder fast 30 Jahre lang traktierten und als ich zureiste mir gegenüber als „böse“ bezeichneten, böse, wie schon sein Vater war.
    Die lassen ihre eigenen Kinder über die Klinge ihrer Eitelkeiten springen, verachten sich gegenseitig und heucheln Liebe, die sie nicht kennen. Dafür kennen sie ihren „Talmud“ das „GebtAcht“ Buch und wissen, wie sie zu „richten“ haben.
    Sie werden in Ältestenschulungen gedrillt, wie die Lemminge zu funktionieren. ABer ihnen wird nicht beigebacht Liebe zu kultivieren. Gastfreundschaft kennen sie nur unter ihresgleichen in der Sippe. Denn die Zeugen in alten Versammlungen entwickeln sich doch durch Eheschließungen zu großen Sippen, wo man manchmal denkt, dass sie nicht weit von INzucht entfernt sind.
    So wachsen sie zusammen und in jüngster zeit verlieren sie ihre Kinder, weil diese die Heuchelei sogar beim Namen nennen, gegen die eigenen Väter aufstehen aber von der Körperschaft der Ältesten nicht gehört werde. Die sind doch wie die Raben, die sich gegenseitig nicht in den Augen hacken.
    Ich war jahrzehntelang Diener, habe in vielen Versammlungen gedient und immer wieder die Sippenentwicklung gesehen woruas oftmals Nepotismus entsprang. Ich habe wiederholt den Druck von Männern standgehalten, die an der ARbeit nichts zu melden hatten, bei Muttern kleinlaut waren aber auf der Bühne Könige. Als solche waren sie nimmer in der Lage, wenn einer mal die Zeit überzog, selber zu kürzen. Im Gegenteil – einmal da oben dann wurde noch drangehängt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und die Brüder, die vom Bus abhängig waren, die wurden schief angesehen, wenn sie pünktlich gingen.
    WEr denen, wenn auch freundlich, aufzeigt, wo sie sich verbessern können, kann einpacken. Die geben „Rat“ aber nehmen niemals solchen an. Die verstehen es, die KAs zu konditionieren, dass diese gewisse Brüder nicht besuchen um ja nicht an Information zu kommen.
    Und die KAs glauben denen, wenn sie mit dem Vers. Kommittee am wochenanfang zusammensitzen. Da hast du als Diener, der nicht im TRiumvirat ist, keine Chance.
    Sie sind auch wie die KAs, die in ihren Ansprachen eher niederreißen, als ermuntern. Unser letzter hatte harsch kritisiert, dass manche Brüder Kommentar doppelt geben oder zu lang. Mann, da sind alte Schwestern, die bereiten sich vor und sind nicht mehr so helle zu bemerken, dass ein Kommenbtar schon gegeben wurde. Die kriegen dann so richtig einen rein, dass sie erst mal längere zeit stille sind.
    Das ganze sind keine Liebesmahle, das ist INdoktrinierung. Es geht nicht um Meinungsäußerung, es geht um Nachplappern.
    Ede, mit eigener Meinung stehts du schnell im Fokus der Inquisition und dann geht es dir wie unserem Manfred. dann wirst du „gemordet“ mit halben oder falschen Zeugen. Ich kannte mal einen Fall, da wurde jemand nach fast 10 Jahren von einem „Zeugen“ belastet, obwohl der gar nichts erkennen konnte und sich nicht 100% sicher war. Von wegen 2 Zeugen. 1 Halber genügt und der mußte nicht einmal vor das Angesicht des Angeklagten treten.
    Folge – die ganze familie brach weg.
    Pfui sage ich da nur, es ist zum Erbrechen.
    Jehovah hat sich das alles lange genug angesehen, es wird in Kürze zur Sache gehen, achten wir auf den Mittleren Osten.
    allen einen angenehmen Sonntag

  • Bob
    Juli 27, 2012

    Lieber Manfred,
    vielen Dank für Dein Vertrauen, Deinen Brief hier einzustellen.
    Man sieht, dass man formal, berechnend und kalt mit Menschen umgeht, die nicht mir als Rädchen im Organisationsuhrwek funktionieren. Nicht mal die vielen Jahre des Kennens machen die ganze Sache menschlich erträglicher, nein: der innere Glaube zählt nichts, nur Loyalität menschlichen Glaubensherren gegenüber gilt etwas. Du hast Mut gezeigt, Klarheit geschaffen und merkst auch an Deinem beschriebenen Gefühl, dass es Dir damit gut geht.
    Viele können diesen Weg noch nicht gehen, zuviel soziale Aspekte sind zu berücksichtigen, der stille Rückzug ist hier erst mal die Strategie der Wahl. Dein Weg ist aber der klarere und beugt der Weiterführung innerer Zerissenheiten vor. So kann man die Freude im Glauben an den Herrn erst richtig zurückgewinnen. Ich für meinen Teil habe seit nunmehr eineinhalb Jahren den kompletten stillen Rückzug gewählt, mir und meiner Familie geht es sehr gut damit, nachdem die ganze WTG Literatur entsorgt ist, der WTG-Ungeist immer weniger Wirkungen zeigt, fühlt man erst richtig, was es heißt, ein freier Christ zu sein.

    Dennoch möchte ich hier allen Brüdern und Schwestern, die hin und her geworfen in Zerrissenheit den Kontakt zur Versammlung noch halten, viel Stärke und Kraft und Freude wünschen. Man kann nicht mehr von organsiationshörigen Brüdern erwarten als dass sie einen beiseite in den Abgrund schieben, wenn ein öffentlicher Grund vorliegt, einem die Organisationsuntüchtigkeit nachzuweisen. Wenn man sich das vor Augen hält und sich klar macht, das Jahrzehnte Versammlungskontakte auf einmal nichts mehr wert sind,von Übereifrigen mit Füßen getreten werden,die persönlichen innerlichen Glaubensfragen nichts gelten wenn sie nicht mit den WTG Bewusstseins-Machern einhergehen, dann zeigt das nur zu deutlich, dass wir alle von Anfang an im falschen Verein waren.
    Schauen wir nach vorne und freuen uns der offenen Worte und warmen Gespräche mit freien Brüdern und Schwestern und lieben Menschen überall und sonst wo.
    Liebe Grüsse
    Bob

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Wie empfindet ihr eure Mitgliedschaft in der Versammlung?

    Ich befürchte, dass jemand durch seinen GE die erhoffte Erleichterung nicht verspürt. Im Gegenteil. Durch das Umgangs- und Kommunikationsverbot lassen die Brüder ehemaligen Zeugen Jehovas spüren, dass sie Ausgestoßene sind. Es ist der Sklave, der das Umgangsverbot verhängt, aber es sind die Brüder, die es umsetzen.

    Wenn im Unterbewusstsein immer noch mitschwingt, dass man als Zeuge Jehovas gerettet wird, so hat man als Ausgeschlossener nun Gewissheit, dass das nicht zutrifft. Diese Belastung müssen wir uns nicht antun.

    In anderen Foren habe ich miterlebt, wie ehemalige Brüder unter dem Umgangsverbot mit Brüdern und Familienangehörigen gelitten haben. Sie haben alles versucht, um gegen ihre Überzeugung wieder aufgenommen zu werden, nur um wieder Umgang mit ihrer Familie haben zu können und nicht mehr das Gefühl zu haben, allein und verlassen zu sein. Durch den GE ist das gesamte soziale Umfeld, das sich aufgrund der Lehre der Zeugen Jehovas überwiegend auf Glaubensbrüder bezieht, vollständig weggebrochen. Selber legt man, wie gewohnt, einen hohen Maßstab an seinen Umgang, sodass sich in den seltensten Fällen ein neues soziales Umfeld ergibt. Ein Zurück durch Wiederaufnahme ist bei Kritik am Sklaven kaum möglich. Der Ausschluss aufgrund von Hurerei oder Alkoholmissbrauch kann da eher zur Wiederaufnahme führen.

    Ein demonstrativer GE durch einen Abschiedsbrief lässt den Sklaven eher aufatmen, weil er einen Kritiker in aus den eigenen Reihen nun problemlos losgeworden ist.

    Bist du schon mal in einen Kinofilm gegangen, der dir nicht gefallen hat. So ergeht es mir gelegentlich, wenn ich die Zusammenkunft besucht habe. Widersprüche in der Lehre aufgrund der WTG-Rhetorik wecken bei mir die größte Aufmerksamkeit. Dann mache ich mir Notizen und überlege, wie ich diese soeben gehörten Aussagen anhand der Bibel belegen oder widerlegen kann. Diese neu gewonnene Erkenntnis verwende ich dann im Predigtdienst. Oder ich spreche die Brüder darauf an. So gesehen hat jede Zusammenkunft stets ein Nutzen für mich.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    du merkst aber schon, dass du hier ein Plädoyer dafür hältst, sich von seelischer, mentaler und geistiger Erpressung bezwingen zu lassen?!

    ZITAT:
    „Selber legt man, wie gewohnt, einen hohen Maßstab an seinen Umgang, sodass sich in den seltensten Fällen ein neues soziales Umfeld ergibt.“

    Warum säst du Angst statt Vertrauen in die Treue von Jah und Jesus?

    ZITAT:
    „Der Ausschluss aufgrund von Hurerei oder Alkoholmissbrauch kann da eher zur Wiederaufnahme führen.“

    Das wirklich Traurige ist, dass manche vor lauter Verzweiflung und Unsicherheit wirklich extra nur deshalb Hurerei begehen, damit ein relativ bequemer Grund zum Aussschluss gegeben ist.

    ZITAT:
    „Ein demonstrativer GE durch einen Abschiedsbrief lässt den Sklaven eher aufatmen, weil er einen Kritiker in aus den eigenen Reihen nun problemlos losgeworden ist.“

    Ein erpresstes Bleiben, ist erst recht eine Freude für den Sklaven, ja…ein regelrechter Sieg des Bösen. Denn die meisten werden brav ihre Klappe halten, damit sie ihre Ruhe vor den hartherzigen Hirten haben…und so bleibt ihnen das Einzige erhalten, was ihnen wichtig ist…eine geschönte Statistik.

    LG Ulli (die sich jetzt wieder hinlegt, um sich auszukurieren)

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Gute Besserung Ulli!

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Das wirklich Traurige ist, dass manche vor lauter Verzweiflung und Unsicherheit wirklich extra nur deshalb Hurerei begehen, damit ein relativ bequemer Grund zum Aussschluss gegeben ist. <<

    Hallo Ulli

    Warum muss man die Gemeinschaft verlassen, wenn man mit einigen Lehren des Sklaven nicht einig geht? Wenn mir etwas nicht gefällt, dann gehe ich da nicht hin. Deshalb muss ich meine Mitgliedschaft nicht aufgeben. Ich bin auch keinem Bruder Rechenschaft über mein Verhalten schuldig. Ganz gleich, was ich ihnen erklären würde, würden sie sich nicht ändern.

    Wärst du, nachdem du massive Kritik am Sklaven geübt hat, beim Aussuchen deiner Freunde aus der Welt nun großzügiger? Würdest du nun Weihnachten und Ostern oder andere heidnische Feste mit ruhigem Gewissen feiern können, dich betrinken, sodass du die Kontrolle über dich selber verlierst, oder Kritik an dem Verein, dem du gerade beigetreten bist, unbeschadet üben können. Würden dich deine neuen Freunde besser verstehen können als Brüder? Würdest du ihnen mehr vertrauen als Zeugen Jehovas?

    Die Erfahrungen aus anderen Foren belegen, dass viele Brüder, die die Gemeinschaft verlassen haben, sich anschließend sehr einsam gefühlt haben, und das weis der Sklave und nutzt es als Druckmittel für sich aus. Nur jene, die nach dem Verlassen der Gemeinschaft ihre fleischlichen Begierden ungehindert ausleben konnten, haben sich befreit gefühlt. Sie hatten Gott bereits vorher verlassen und scheuen sich nun Rechenschaft über ihre Taten ablegen zu müssen.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Nur jene, die nach dem Verlassen der Gemeinschaft ihre fleischlichen Begierden ungehindert ausleben konnten, haben sich befreit gefühlt.“

    Das ist eine ganz üble Verallgemeinerung. – Nur weil du das in anderen Foren so wahrgenommen hast, musss es nicht so sein. Ich kenne viele – mich eingeschossen – die ihre moralischen Ansichten nicht über Bord geworfen haben und sich dennoch herrlich befreit fühlen.

    Wäre es so wie du sagst, dass man nur mit er einen oder anderen Lehre nicht einverstanden wäre, dann ginge es ja noch. Aber alles zusammen genommen – ich verkneife mir jetzt eine erneute Auflistung dessen, was hier eh´schon dreitausendmal dokumentiert wurde – bleibt einem irgendwann nichts anderes übrig als, als zu gehen. Denn sie verleumden permanent den Christus…und DAS ist für mich das Schlimmste was sie tun können.

    LG Ulli

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Hallo Ulli,

    zuerst einmal wünsche ich dir gute Beserung.

    Zitat:
    „du merkst aber schon, dass du hier ein Plädoyer dafür hältst, sich von seelischer, mentaler und geistiger Erpressung bezwingen zu lassen?!“

    Ich rede mir immer noch ein, meinen „Freunden“ und meiner Familie einen Gefallen getan zu haben, dass ich sie nicht anlüge und die Gemeinschaft freiwillig verlassen habe. Meine Frau sagt, an meiner Stelle hätte sie gute Miene zum bösen Spiel gemacht – meine Maskerade weiter getragen.

    Beides sind nachvollziehbare Entscheidungen, ich bilde mir über keinen Menschen ein Urteil, der sich entscheidet trotz allem bei der Organisation zu bleiben.

    ZITAT:
    „Warum säst du Angst statt Vertrauen in die Treue von Jah und Jesus?“

    Nichts sagt mehr „Ich vertraue dir Gott, als 23 cm schusssicheres Glas“.
    Ich glaube Verlustängste bzw Angst vor Isolation ist grundsätzlich nichts verkehrtes. Adam war – als vollkommener Mensch einsam. War jemand mit Leib und Seele der Organisation hörig, wurden viele enge Verbindungen zu anderen Menschen vermieden. Das vemeintliche „heilighalten“ oder „kein Teil der Welt sein“ zerstört jegliche soziale Bindungen. Verlässt man die Gemeinschaft, steht man am Ende alleine da.

    ZITAT:
    “Das wirklich Traurige ist, dass manche vor lauter Verzweiflung und Unsicherheit wirklich extra nur deshalb Hurerei begehen, damit ein relativ bequemer Grund zum Aussschluss gegeben ist.“

    Für mich ist das von dir genannte traurig… umso trauriger stimmt mich aber der Gedanke, dass sich meine 17jäbrige Cousine (getauft, linientreu) mit einem 11 Jahre älterem Zeugen verlobt hat (meine Eltern werden auf ihrer „Feier“ zugegen sein. Was meinst du, was meint ihr, wie lange die Hochzeit auf sich warten lässt? Viele junge Zeugen stürzen sich im Taumel der Hormone in Beziehungen/ Ehen, weil sie Angst haben ausgeschlossen zu werden.

    ZITAT:
    “Ein erpresstes Bleiben, ist erst recht eine Freude für den Sklaven, ja…ein regelrechter Sieg des Bösen. Denn die meisten werden brav ihre Klappe halten, damit sie ihre Ruhe vor den hartherzigen Hirten haben…und so bleibt ihnen das Einzige erhalten, was ihnen wichtig ist…eine geschönte Statistik.“

    Dem Sklaven, den Ältesten ist es egal, warum jemand bleibt – zurückkommt. Leider geht es vielen Zeugen scheinbar so – wie sonst könnte man beim GE noch von einer Zuchtmaßnahme sprechen? Bei Personen, die fast 10 Jahre schon von der Organisation abgefallen sind? 15, 20, 30 Jahre? Was zählt ist natürlich die Statistik. Ist es also besser, dei Statistik künstlich zu verschönern? Seine Freunde anzulügen? (sie wollen das ja) oder zieht jemand die Reissleine und verlässt die Organisation?

    Ich hoffe sehr, dass Jehova Nachsicht mit diesen Menschen hat – ICH kann sie voll und ganz verstehen.

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Liebes Uli-Häschen, 🙂 🙂
    hast du keine Möhrchen gegessen? Gute Besserung mein Schwesterherz.
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Danke liebe Eddi und auch den anderen für eure lieben Genesungswünsche.
    Mir gehts heute schon wieder viel besser, hab´ nur nen dicken Kopf von der blöden Husterei, aber ansosnten bin ich auf dem aufsteigendem Ast. 😀

    LG Ulli

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    zu ZITAT „Wenn im Unterbewusstsein immer noch mitschwingt, dass man als Zeuge Jehovas gerettet wird, so hat man als Ausgeschlossener nun Gewissheit, dass das nicht zutrifft. Diese Belastung müssen wir uns nicht antun.“

    Ich bin felsenfest überzeugt, dass die Bibel und der heilige Geist auch bis ins Unterbewusst sein wirken (können).

    Insofern sollte da nix mehr übermäßig lange „mitschwingen“, wenn man sich nicht von der Bibel, Jehova und Jesus abwendet.

    Heb 4:12 Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam. Es ist schärfer als das schärfste Schwert und durchdringt unsere innersten Gedanken und Wünsche. Es deckt auf, wer wir wirklich sind, und macht unser Herz vor Gott offenbar.

    LG
    Hans

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Hallo Manfred,

    ich danke dir, dass du diesen Brief veröffentlicht hast.
    Es war ein Brief für Brüder, für Freunde – ein ziemlich intimer Brief. Nochmal: Danke, dass du ihn mit uns geteilt hast.

    Mir sind die Tränen fast herunter gelaufen.

    Kein Wort in deinem Brief ist angreifbar. Doch das ist ja das Traurige daran. Deine „Freunde“ haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, den Text fertig zu lesen. Und wieso? Weil du Jesus als den treuen und verständigen Sklaven benannt hast und damit die Organisation der ZJ direkt bloßgestellt hast. Jemand, der von den Lehren geblendet wurde und gerade mit aktuellen Artikeln benebelt wird, kann nur um sich schlagen. Wenn wir die WTG enttarnen wollen, können wir leider scheinbar nur verlieren.

    Es tut mir so leid…. gerade weil dein Brief so klar und gut durchstrukturiert ist. Es lässt mich in dem Gefühl zurück, ich hätte bei meiner Distanzierung von der Versammlung noch vieles sagen können.

    Ich möchte hierbei aber eines aus dem Liederbuch aufgreifen… „ob Tausend siehst du fallen, an deiner Seite gar. zehntausend(!) dir zur Rechten, kein Schaden nimmst du wahr!“.

    Es mag unpassend sein, ein Lied aus dem Liederbuch der Zeugen hier einzubringen.
    Es soll nur eines klarmachen: Du hast deinen Horizont erweitert und erkennst, dass du viel mehr Brüder in Christus hast, als dir vorher wirklich bewusst war.

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Lieber Uwe,

    Zitat: Wenn wir die WTG enttarnen wollen, können wir leider scheinbar nur verlieren.

    Das ist doch gar nicht unser Job, die WTG zu enttarnen. Und es mag durchaus sein, dass wir als Verlierer angesehen werden. Schlimm?

    Ein Beispiel, das dir Kraft zum Durchatmen geben soll: Siehst du vor deinem geistigen Auge unseren Herrn Jesus, wie er verhaftet wird, gefesselt weggeführt wird? Sah er da wie ein Sieger aus? Vor dem mächtigen, 71 Mann umfassenden Sanhedrin, war er dort in Siegerpose zu sehen? Als ihm das Blut aus der Kopfhaut quoll von der Dornenkrone und die blutigen Striemen auf dem Rücken: Ein Champion? Wie mag er den Menschen vor dem Kreuz erschienen sein? Wir wissen, dass sie riefen, er solle doch herabsteigen, wenn er der Christus sei. Wirkte er nicht geradezu wie das Ebenbild eines Verlierers?

    Heute hat sich jedes Knie vor diesem ehemaligen, scheinbaren Verlierer zu beugen und offen anzuerkennen, dass er Herr ist, er der Christus ist.

    Die WTG wird durch ihr Tun von Gottes mächtiger Hand als das entlarvt, was sie ist: Eine Betrügerin. Kann Gott verlieren? Wir dürfen weiter monieren, was nicht gut ist, wir können andere Brüder nur darauf hinweisen und wen Gott zieht, der wird auch aus dieser Schleuder gerettet, bevor er/sie ein Schleuder-Trauma hat.

    Ich hoffe, dass dir die Überlegung ein kleiner Trost ist.
    Eddi

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Lieber Eddi,

    „Das ist doch gar nicht unser Job, die WTG zu enttarnen. Und es mag durchaus sein, dass wir als Verlierer angesehen werden. Schlimm?“

    Nicht schlimm… traurig. Denn Manfred aufrichtiges Bestreben war es ja auch seine Freunde… Brüder und Schwestern zu informieren, aufzuklären. Wenn ich mir vorstelle, dass ich meiner Mutter oder meiner Cousine einen Brief schreiben würde. Und dann mitbekomme, dass sie ihn nicht oder nur zum Teil gelesen hätten…
    Mir ist also bewusst, dass die Enttarnung der WTG von uns gar nicht möglich ist. Der Spreu wird erst später vom Weizen getrennt. Aber warum sollte der fehlgeschlagene Versuch unseren lieben Freunden die Augen zu öffnen nicht bedauert werden?

    Ein Beispiel, das dir Kraft zum Durchatmen geben soll: Siehst du vor deinem geistigen Auge unseren Herrn Jesus, wie er verhaftet wird, gefesselt weggeführt wird? Sah er da wie ein Sieger aus? Vor dem mächtigen, 71 Mann umfassenden Sanhedrin, war er dort in Siegerpose zu sehen? Als ihm das Blut aus der Kopfhaut quoll von der Dornenkrone und die blutigen Striemen auf dem Rücken: Ein Champion? Wie mag er den Menschen vor dem Kreuz erschienen sein? Wir wissen, dass sie riefen, er solle doch herabsteigen, wenn er der Christus sei. Wirkte er nicht geradezu wie das Ebenbild eines Verlierers?

    Ich sehe das Bild. Der Vergleich ist gut. Doch Jesus hatte im Voraus im Blick, warum diese Dinge passieren mussten. Er erkannte den Nutzen für alle Menschen. Ich selbst mache mir ja schon Gedanken über einzelne Personen in meiner alten Versammlung.

    Heute hat sich jedes Knie vor diesem ehemaligen, scheinbaren Verlierer zu beugen und offen anzuerkennen, dass er Herr ist, er der Christus ist.

    Die WTG wird durch ihr Tun von Gottes mächtiger Hand als das entlarvt, was sie ist: Eine Betrügerin. Kann Gott verlieren? Wir dürfen weiter monieren, was nicht gut ist, wir können andere Brüder nur darauf hinweisen und wen Gott zieht, der wird auch aus dieser Schleuder gerettet, bevor er/sie ein Schleuder-Trauma hat.

    Ich hoffe, dass dir die Überlegung ein kleiner Trost ist.

    Im Großen und Ganzen bin ich mir über die von dir gesagten Dinge bewusst. Es tröstet mich auch schwach. Was mir bleibt ist der Gedanke am Ende, dass Jehova in ihr Herz sieht und sieht, dass die Verbliebenen es immer gut gemeint hatten und seine Ehre im Sinn hatten.

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Mein Bruder,

    als unser Vater und Jesus mit der Schöpfung fertig waren, warfen sie einen liebevollen Blick darauf und stellten fest: „Und siehe, es war sehr gut.“ Und wenn die Erde samt Menschen wieder völlig hergestellt ist, werden sie sagen: „Und siehe, es ist alles sehr gut“ und wir sagen dazu Amen.

    Und niemand wird fehlen, dessen Herz gut ist, denn Jahwe sieht das Herz. Bitte denke daran, wie er Moses fragte, ob sein Arm zu kurz wäre. Nein, sein starker Arm bringt unvorstellbare Dinge fertig. Wo die Möglichkeit besteht, Steine sprechen zu lassen (Lukas 19:40 40 Er gab aber zur Antwort: „Ich sage euch: Wenn diese stumm blieben, würden die Steine schreien.“), da findet unser Gott auch Möglichkeiten, Herzen zu erreichen. Wirklich traurig ist, wenn sie erkennen, dass sie soviel Zeit sinnlos und eigentlich gegen Gott verschwendet haben. Aber da Jahwe zeitlos ist, spielt selbst das eine untergeordnete Rolle. Sie werden kommen, Uwe, sie werden kommen. Denn in der Ewigkeit wird alles sehr gut sein, egal wie, aber sehr gut.

    Ich bin manchmal auch sehr traurig über diese Situation und denke, wenn ich doch nur die Möglichkeit hätte, etwas zu erklären…. Aber es kommt weniger auf uns an, wir müssen diese Brüder und Schwestern dem Geist und der Kraft Gottes anvertrauen und sie können nirgendwo besser aufgehoben sein. Deswegen ist die Fürbitte eine der stärksten Kriegswaffen gegen Satan.

    Ich bete auch für dich, dass du getröstet wirst.
    Eddi

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    ich verstehe den Vergleich:

    ZITAT „Ein Beispiel, das dir Kraft zum Durchatmen geben soll: Siehst du vor deinem geistigen Auge unseren Herrn Jesus, wie er verhaftet wird, gefesselt weggeführt wird? Sah er da wie ein Sieger aus? Vor dem mächtigen, 71 Mann umfassenden Sanhedrin, war er dort in Siegerpose zu sehen? Als ihm das Blut aus der Kopfhaut quoll von der Dornenkrone und die blutigen Striemen auf dem Rücken: Ein Champion? Wie mag er den Menschen vor dem Kreuz erschienen sein? Wir wissen, dass sie riefen, er solle doch herabsteigen, wenn er der Christus sei. Wirkte er nicht geradezu wie das Ebenbild eines Verlierers?“

    Stimmt, auf seiner Folterknechte hat er wohl wie ein Verlierer gewirkt.

    Mir fällt dazu ein:

    Gerade in diesen Momenten sehe ich in diesen Bild einen wahren Sieger und Champion. Die unglaubliche menschliche Größe, die Charakterstärke, das Rückgrat, die Konsequenz, die Liebe, die unter stärksten Schmerzen und Todeskampf noch an das Wohl anderer denkt, der unbändige Wille das Richtige zu tun, die Demut, die Verlierer-Typen, Neider und Vollpfosten um sich herum zu ertragen, das ist für mich der Inbegriff des wahren Siegers: Jesus Christus, unser Hirte, König und Führer.

    Wir können stolz darauf sein, so jemanden zu folgen!

    LG
    Hans

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Liebe BI-Team,

    ein Bitte zur BI-Seite hätte ich:

    Mann kann jetzt noch mehr Unter-Kommentare anfügen, das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber die Lesbarkeit leidet doch sehr und oft geht der Text über den Rand, wie z.B. jetzt bei Uwe und Ulli.

    Könntet Ihr das wieder auf die alte Optik ändern?

    Danke Euch!

    LG
    Dennis

  • Zadok
    Juli 27, 2012

    @Rico
    das ist jetzt zwar kein biblischer Gedanke, aber der Vergleich passt:
    Früher hieß es in Deutschland auf Kärtchen an jedem Volksempfänger: „Wer Feindsender abhört, gefährdet die Sicherheit des Reiches“
    Die Drohungen sind immer noch die selben und die Strafen bei Zuwiderhandlung auch….
    LG
    Zadok

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Der ist gut … leider!

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Hallo Zadok,

    immer wenn Menschliche Führer an der Macht sind, und nicht demokratisch vom Volke bestimmt werden können bzw. abgesetzt werden können, kommt meiner Meinung nach das Spiel mit dem Bewusstsein des Volkes in Gang, es beginnt eine Manipulation durch Gedankenkontrolle, es stellt sich nur die Frage wie kann ich Gedanken kontrollieren? Wenn wir in einer Gruppe leben egal ob 10 oder 10 000 000 000 Menschen, dann haben wir die Tendenz, die Gedanken und Gefühle einem Verhaltensmuster anzupassen was in der Gruppe vorherrscht dies geschieht aber unbewusst wie ein innerer Zwang, das Denken, die Einstellung und die Wertmaßstäbe dem vorherrschenden Muster anzupassen. Warum wird im Wachturm immer alles wiederholt? Warum hingen an jeder Ecke im Nationalsozialismus und Sozialismus Parolen, warum die Angst vor dem Feind und seinen Gedanken? Egal ob Sekte oder Diktatur die Muster sind immer die gleichen da die Führer mit Gedankenkontrolle arbeiten!
    Gehe doch einmal zu einem ZJ und weise ihn auf eindeutige Irrtümer in den Lehren hin! Was passiert dann?
    Die meisten ZJ würden sich weigern, sie anzuerkennen, oder bestreiten das sie wichtig sind.
    Dies alles funktioniert nur mit einem Feindbild!
    Und das zu erkennen ist für mich das Kriterium überhaupt!
    Arbeitet Satan mit Feindbildern? Ja! Er währe sonst nie zum Widersacher geworden!
    Hat Jesus oder Jehova je mit Feindbildern gearbeitet? Nein!
    Jesus sagte eindeutig „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst denn das bedeutet ewiges Leben“
    Ich hatte die Möglichkeit in beiden Systemen zu leben die DDR mit Feindbild, Stasi , und Gedankenkontrolle und im neuen Deutschland was kein direktes Feindbild hat und das merkt man da das Leben nicht unbedingt viel besser ist, aber friedlicher Gedankenkontrolle gibt es zwar immer noch aber das nennt sich heute Werbung .
    Mich wundert es immer, das Zeugen aus dem Osten die Parallelen nicht erkennen ich jedenfalls habe es erkannt und angefangen Fragen zu stellen.
    Mein eigenes Glaubensgebäude hat sich jedenfalls massiv verändert denn ich liebe heute die Wahrheit!
    Wie sieht es aus mit der Wahrheitsliebe unter den Zeugen Jehovas? Wie wird sie genutzt?
    Wenn in einem Glaubensgebäude irgend einer Kirche Fehler vorhanden sind dann werden sie schonungslos angeprangert !
    Und was passiert mit den Fehlern im Gebäude der Zeugen Jehovas?
    Welches Bild würdest du Dir vom Glaubensgebäude der Zeugen Jehovas machen? Für mich ist es nahe an einer Ruine. Warum?
    Weil die Wahrheitsliebe der Zeugen Jehovas erst dann die Prüfung besteht, wenn Fehler im eigenen Glaubensgebäude aufgedeckt werden und dies nicht nur akzeptiert wird, sondern wenn Dankbarkeit besteht von den Irrtümern befreit worden zu sein!

    LG Igel

  • Rico
    Juli 27, 2012

    Hallo Igel und Frank,

    Zu Igel:

    ich bin wohl kein getaufter ZJ aber ich bin in der „Wahrheit“ großgezogen worden jedenfalls von meiner Mutter und ich komme auch aus dem Osten und weis was es heist unter einer Diktatur zu leben genau wie du! Aber das jetzige sogennante demokratische System ist nur eine Scheindemokratie und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie wieder eine Diktatur einführen! Die Anfänge durch die EU sieht man ja schon und wenn du mal ALG2 bezogen hast und abhängig vom Jobcenter warst, spätestens dann weist du das wir in keiner Demokratie mehr leben! Die ZJ sind für mich auch eine Art religiöse Diktatur genau wie der Vatikan interessanterweise haben beide Instutitionen die selbe Machtstruktur und beide sind von freimaurerrischen Gedankengut durchdrungen weil sie beide antichristlich sind und zu Großbabylon gehören aber wir wissen ja was ihr Ende sein wird!

    Zu Frank:

    Das es solche Missstände bei den ZJ gibt überascht mich eigentlich nicht nur das bei Heimbibelstudien dann der Kindesmissbrauch durchgeführt wurde überrascht mich doch einwenig! Sowas nennt sich dann auch noch das Volk Gottes und heilige Priesterschaft das Gegenteil ist der Fall leider!

    Ich möchte dir mal eine kleine Geschichte erzählen die zu deinem Beitrag gut passt! In meinem Heimatort gibt es einen Pfarrer der nach Außen hin so tut als wäre er Christus persönlich aber in Wirklichkeit ist er nur ein Heuchler und Menschenräuber sowie ein Alkoholiker und Ehebrecher! Immer wenn ich ihn sehe denke ich an Babylon der Großen weil er auch denkt das er niemals fallen wird aber Jehova sieht es zum Glück anders genauso ist es auch mit der WTG sie sind genauso babylonisch und pahriesäherhaft geworden wie dieser Pfarrer aus meinem Heimatort! Aber Jehova kennt die die ihm gehören und er kennt auch seine Feinde! Von daher vertraue ich auch darauf das alles zu seiner Zeit offenbart werden wird!

    Lg Rico

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Hallo Rico,

    sicher hast du Recht das im vereinigten Deutschland nicht alles besser ist, es ist eben ein Menschliches System wie alles heute auf der Welt. Trotzdem befinden wir uns auf dem goldenen Tellerrand der Welt und Milliarden Menschen würden sicher alles geben um hier leben zu können, sicher bei uns gibt es ALG 2 und der Umgang der Behörden macht einen zum Bittsteller das ist sicher nicht schön aber man bekommt das nötigste zum Leben und das finde ich gut, denn selbst in den USA ist man in dieser Beziehung nicht besser gestellt sondern weit schlechter. Ich muss aber auch zugeben keine Erfahrungen mit ALG 2 zu haben weshalb dies auch nur meine Meinung ist. Die Frage ob es in der EU wieder eine Diktatur geben wird weis ich nicht und ist für mich auch nur reine Spekulation, und wenn wir einen festen Glauben haben werden wir auch das überleben.
    Ich möchte auch noch etwas zu Heimbibelstudien oder Buchstudium und Missbrauch von Kindern schreiben, es war keinesfalls so das Kinder missbraucht wurden, in einem Heimbibelstudium wurde meist ein Buch der WTG betrachtet mit Fragen und Antworten!
    Sicher kann man nicht 100% ig ausschließen das sich bei dieser Gelegenheit Päd. Brüder Kinder genähert haben, aber das ist genauso heute in den Versammlungen möglich da hier enge persönliche Bindungen und Freundschaften unter Brüdern vorhanden sind und wenn ein Päd. Bruder erst einmal das Vertrauen einer Fam. erlangt hat öffnet das erst die Tür zum Missbrauch, im Buchstudium jedenfalls sind KEINE KINDER MISSBRAUCHT WORDEN!! Ich schreibe das hier nur so deutlich weil wir alle früher Buchstudien besucht haben.

    LG Igel

  • Rico
    Juli 27, 2012

    Hallo Igel,

    danke für deiner Antwort! Was das Heimbibelstudium angeht, da habe ich wohl was falsch verstanden sorry aber man liest einen Text und da kann es schon mal vorkommen das man da was falsch versteht aber das es pädophile Brüder bei den ZJ gab und gibt kann niemand ausschliesen finde ich!

    Was das Sozialsystem in Deutschland angeht, da kenne ich mich leider aus eigner Erfahrung gut aus! Es mag sein das es in anderen Ländern der Welt weitaus schlimmere Zustände gibt als bei uns in Deutschland aber was ist der Maßstab mit dem man das messen will? Man kann zB. kein afrikanisches Land mit Deutschland vergleichen weil man da Äpfel mit Birnen vergleichen würde! Da dort ganz andere Lebensverhältnisse herrschen als bei uns in Deutschland! Aber das nur nebenbei bemerkt aber denoch läuft in unserem Staat nicht alles gut besonders wenn man zur Unterschicht gehört bekommt man die Misstände mit aber egal welche Lebenssituation ich gerade habe ich hab die selbe Hoffnung wie du nämlich das baldige Kommen des Reiches Gottes auf dieser Erde! Diese Hoffnung lässt einen Menschen der an Christus glaubt alles ertragen und nimmt ihn die Angst vor der Zukunft! Aber was die europäische Diktatur angeht so muß ich sagen ist es keine Spekulation mehr sondern eine Tatsache das wir sie bekommen werden! Du brauchst dir nur mal den Lissabonvertrag durchzulesen was darin alles enthalten ist und vergleiche dann mal diesen Vertrag mit dem was die Bibel über die Endzeit sagt vorallem Daniel und Johannes dann würdest du anders denken aber ich brauche dich nicht zuüberzeugen weil bald Dinge auf dieser Erde geschehen werden die Gott durch seine Propheten für unsere Tage vorausgesagt hat! Von daher wer Ohren hat zum hören der soll zuhören was Gott und Jesus zu uns durch das Wort Gottes die Bibel sagen!

    Lg Rico

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Liebe Rico,

    da Du, was die europäische Diktatur betrifft, von Tatsachen gesprochen hast und den Lissabon-Vertrag dabei von Dir angeführt wurde, hätte ich gerne ein paar nähere Informationen dazu. Ich bin schon seit Kindheit an Politik und der Entwicklung des geschichtlichen Europas interessiert.

    Du bist der Erste den ich treffe, der sich auch gut auszukennen scheint, selbst ich habe den Lissabon-Vertrag nie gelesen, obwohl mich das sehr interessiert. Mir ist sind die 400 Seiten dann doch zu viel.

    Bitte schreib mir auf meine Mail-Adresse, wenn Du Zeit hast:

    mentalist1981@web.de

    LG
    Dennis

  • Rico
    Juli 27, 2012

    Hallo Dennis,

    danke für das Kompliment ja ich werde dir mal schreiben aber ich kann dir natürlich keine 400 Seiten zukommen lassen aber ich werde mir die Punkte mal raussuchen die für dich interessant sein dürften! Dir noch ein schönes Wochenende!

    Lg Rico

  • AKAZIE
    Juli 27, 2012

    Ihr Brüder und Schwestern,

    diese ganze Thematik mit dem Kindesmissbrauch ist und bleibt eine üble Sache. Es ist durchaus möglich das diese grausame, dunkle Punkt sich soweit ausweitet und ganz klar bekannt wird, das die Existenz, die Form und Organisation der Zeugen Jehovas wie wir es kennen, sehr stark gefährtet ist.

    Bemerkenswert daran ist, obwohl hierbei die Taten von einzelnen Personen begangen worden sind, wird aber –wie nun mittlerweile bekannt–, die gesamte Relegionsgemeinschaft zur Kasse gebeten.

    Bei einem Strafdelikt, wie Diebstahl oder gar Mord eines einzelnen Angehörigen einer Religion, wird nur dieser selbst zur Rechenschaft gezogen. Das eine ganze Reihe von Religionsgemeinschaften nun von Gerichten dieser Welt zur Verantwortung gezogen wurde, liegt doch daran das diese Religionsgemeinschaften Regelwerke entworfen hat, um nach außen den Schein zu wahren das solche pähdophielen Übergriffe unmöglich sind.

    Doch dieses menschliche Denken und dieses Aufstellen von diesen Regelwerken, erweißt sich nun als Bummerang.

    Ich bin davon überzeugt, das Gott diese Schritte der Offenbarung dieser gedeckten schändlichen Taten eingeleitet hat. Wie wir ja nun wissen, sind ja mit diesem Problem nicht nur die Zeugen Jehovas behaftet.

    Das der Christus und der Vater Kinder besonders lieben, stellt eine Tatsache dar. Sie sind die unschuldigsten und schützenswertesten Personen überhaupt. Jehova hat nie gewollt das Kinder geopfert wurden dies hat er auf das schärfste verurteilt, und doch wurde es getan.

    Und nun in dieser Zeitperiode, obwohl die verantwortlichen und kreativen Entwickler solcher menschlichen Regelwerke, ganz genau wissen wie Gott über die Opferung von Kindern denkt, sind wieder Kinder geopfert worden. Dies wurde in diesem schrecklichen Ausmass
    aber erst möglich, weil ein von Menschen geschaffenes Regelwerk die Bedingungen dafür schaffte, weil man irrtümlicher Weise glaubte der Name der Religion und bei uns tragischer Weise der Name Gottes nicht zu besudeln.

    Wie oft schon haben wir in der Heiligen Schrift gelesen, das Jehova sich erweisen wird als der, der er nun mal ist. Als Gott des Gesamten.

    Dutzende von Bibelstellen zeigen es immer wieder auf und doch meint der Mensch schlauer zu sein als er der Schöpfer, der Vater und einzige allein wahrer Gott. Eine gewisse Zeit mag dies gut gehen und in den Augen des Menschen sogar Erfolg bringen, doch dann kommt die Zeit der Ernte wo das was gesät wurde, nun Früchte trägt und diese —MÜSSEN— nun nach Hause getragen werden und auch vollständig verzehrt werden.
    Galater 6: 7 und 8

    Meine Meinung

    AKAZIE

  • Anna
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Igel, liebe Brüder und Schwestern,

    danke für Deinen sehr realistischen Kommentar. Die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Weil die Kinder aus Angst oft schweigen. Und wenn sie erwachsen sind ist es oft so, dass dies verdrängt wird. Oft weiß davon nicht mal der Ehepartner. Und es gibt dann Fälle in denen die Ehe scheitert weil einer der Partner oder beide aus Gründen, die in der Kindheit verborgen sind, nicht zu einem erfüllten Sexualleben fähig sind.

    ZITAT IGEL
    Und es gibt sicher noch tausende die nicht darüber gesprochen haben und es versuchen zu vergessen, Brüder und Schwestern das ist der Falsche Weg sucht euch Hilfe und lernt darüber zu Sprechen dann wird der Schmerz etwas erträglicher! ENDE

    Dem kann ich nur zustimmen. Auch wenn alte Wunden damit wieder aufreißen. Manche schämen sich ja auch immer noch dafür, dass ihnen das angetan wurde.

    JEDER Betroffene und wenn es Jahrzehnte her ist und womöglich der Schuldige inzwischen verstorben ist sollte sich im Interesse seiner eigenen seelischen Gesundheit an die dafür vorgesehenen Stellen wenden.

    Jehova verspricht, dass er uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft gibt wie wir brauchen, weil wir doch ihm gehören!

    Jesaja 43:1 Neues Leben
    1 Doch nun spricht der Herr, der dich, Jakob, geschaffen hat und der dich, Israel, gebildet hat: »Hab keine Angst, ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du gehörst mir.

    Wenn wir jetzt diesen kraftvollen Geist nicht verspüren sollten so dürfen wir durch Jehovas Wort und den Tod des Christus Zuversicht haben. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Jehova seine Kraft nicht im voraus gibt, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf IHN verlassen.

    Ein Kind zu missbrauchen gehört zu den schändlichsten Grausamkeiten auf dieser Welt. Nicht umsonst sind Kinderschänder selbst im Gefängnis bei den Mithäftlingen nicht gerne gesehen.

    @Matthäus: Auch Dir herzlichen Dank für die Einstellung des Briefes. Es läuft mir kalt den Rücken herunter wenn ich mir vorstelle, dass die LK das alles weiß und nicht dagegen aktiv vorgeht. Nicht mal am Kongress die Warnung. Die Kinder der Zeugen Jehovas sind eine Augenweide für Pädophile!!! Adrett angezogene Jungs und Mädchen mit hübschen Kleidchen… gruselig.

    Einen Tag voller Mut zum Leben und zum eigenständigen Denken wünscht
    Anna

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    ein Ältester sagte mal: Es gibt nichts, was es auch nicht bei den Zeugen gibt. Ja,hier spricht die Erfahrung des mannes, der das im Leben erkannte.
    Brüder, erinnern wir uns noch an das Versammlungs-Bibelstudium oder Buchstudium. Einst hiess es: wenn die Zusammenkünfte verboten werden – das wird bleiben im Falle von Verfolgung.

    Ja, wie sehr man doch irren kann.
    Warum gerade wurde es eingestellt? Weil bei 7 Mio Zeugen weltweit um 800.000 VBST geführt wurden. Und wo wurden sie meistens durchgeführt?
    In Privatwohnungen. Und da geschah es dann, dass der liebe „Onkel“ dann im Kinderzimmer die Kinder betatscht hat.
    Oder, was meint ihr, aus welchem Grunde bei über 23.000 Fällen von Kindsmissbrauch ausgerechnet diese Zusammenkunft gestrichen wurde, die doch als Keimzelle der Versammlung galt?
    Ja, es liegt auf der Hand, dass da viese Dinge geschahen.
    Und nun, da die Watchtower Führung Kohle berappen muss – zunächst hatte man sich ja außergerichtlich geeinigt und SChweigen vereinbart, was Hardliner, die davon hörten als abscheuliche Lüge bezeichneten, da gemäß ihrer Mienung, die gesellschaft doch nicht korrupt ist.
    Nun glücklich ist, wer sich irrt wenn er sich im Gesetz verwirrt.

    Die haben einen so vollen Bierdeckel, dass selbst der Wirt nicht mehr weiß wieviel Balken da stehen ohne genau nachzuzählen.
    Und die scheinheilige Aussage, Kinder schützen zu wollen wurde schon allein dadurch konterkariert, dass die Ältesten bekannte Kinderschänder der Versammlung bewußt vorenthielten, just nur ihre eigenen Brut schützten und die KInder der unteren Chargen ins Unglück laufen liessen.
    Jetzt wo, es richtig Geld kostet, da war man ja schon immer dafür, Kinderschänder zu bestrafen.
    Es ist einfach nur widerlich, wie diese Perversion gepflegt wurde, angeblich unter der Führung des Geistes Gottes. War wohl eher der Eros, der da Einfluss nahm und mit seinem Pfeil den Verstand spaltete.

    Brüder, da gibt es einen DA der hat bei Facebook jede Menge „Freundschaften“, im 4 stelligen Bereich. Er selber ist um 60 Lenze alt. ABer seine „Freundschaften“ sind eher Teenager weiblichen Geschlechts oftmals sich in lasziven Posen leicht bekleidet darstellend.
    WEnn das seine Frau wüßte – was würde die wohl denken, wo inzwischen rum ist, dass er auch mal auf Reisen bekannt ging. Fremd gehen gibts ja nicht.

    So sieht man wieder einmal: Auf der Bühne hui und im wahren Leben Pfui. Meine Frau würde mir eins mit dem Nudelholz drüber geben.
    So etwas ist für einen „Älteren Mann“ einen Diener im mitunter wichtigsten Amt des Dienstes ein eherner Beweis, dass er doppelt lebt – für die Versammlung und für Frischfleisch.
    Aber das „juckt“ Selters nicht. Die schicken ihre Reisenden rum und jene Männer werden konditioniert, d.h. sie werden von den Versammlungs-Ältesten davon abgehalten, jene zu besuchen, die mit ihnen mal Tacheles reden könnten über das Tohu Wa Bohu und die doppelte Moral vieler Ältester, die im Grunde genommen überfordert sind in ihrer Position passend zu amten, da sie wie Schnecken ohne Haus bzw Rückgrat sind, absolut verletzlich. Dafür aber loyale Selterianer, die jedermann bedenkenlos auf den Scheiterhaufen setzen würden. Es gibt Männer, die haben es genau raus, was sie wie tun müssen und sie können sich sogar ein Liebchen halten, da ein und aus gehen – ohne Konsequenzen. Also REgeln für Älteste, die mal wieder nicht gelten, wo selbst der KA sagt „Ball flach halten“. Koffer mit doppeltem Boden haben meist verbotenen Inhalt. Männer mit doppelter Moral sind die Totengräber einer Christenversammlung. Und das Management by Helicopter – die REisenden – das ist so was wie: ständig über den Dingen schweben und ab und zu runter kommen und ne Menge Staub aufwirbeln. ABer nicht als „Fliegendes Auge“ analog dem Film sondern vielmehr als Kukuk – ein Ei ins Nest der Versammlung legen und spätestens nach 3 Jahren auf Nmmerwiedersehen abtauchen.
    Allerdings in Kontakt zu den betuchten Alten bleibend, da hin und wieder mal ein Briefchen mit Bericht und Photos – und schon gibts von der Tante aus dem Jemen: Tantiemen für die Treue in €-Scheinchen per Brief zurück.
    schöne Grüße an alle Mitleser

  • Hopefull
    Juli 27, 2012

    Zitat von Frank&Frei:

    Ja, wie sehr man doch irren kann.
    Warum gerade wurde es eingestellt? Weil bei 7 Mio Zeugen weltweit um 800.000 VBST geführt wurden. Und wo wurden sie meistens durchgeführt?
    In Privatwohnungen. Und da geschah es dann, dass der liebe “Onkel” dann im Kinderzimmer die Kinder betatscht hat. <<Zitat Ende

    Das könnte auch ein Grund sein, warum man die Versammlungsbuchstudien eingestellt hat. Aber ich denke das war nicht der Hauptgrund. Ich denke eher um die Kommentare der Brüder unter Kontrolle zu haben, besonders der freidenkenden Brüder. In einem kleinen Rahmen von ca 10 Brüdern, fühlt man sich doch oft freier das zu sagen was man wirklich denkt. Und man kommt hinterher doch schneller und öfterer in eine biblische Diskussion. Man könnte ja ausversehen der Wahrheit auf die Spur kommen, und davor hat die WTG angst. Aber in einer Versammlung von bis zu 120 Brüdern schluckt man doch oft seine Meinung wieder runter und holts dann, vorausgesetzt man hats nicht vergessen, Zuhause wieder hoch. Ich denke das ist der Hauptgrund. Die Gedanken der Brüder zu kontrollieren.

    Grüßle Hope

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Hallo Hopefull,

    ich denke auch, dass der offene Gedankenaustausch in Privatwohnungen der eigentliche Grund war, der in der Brooklyn-Chefetage böse aufgestoßen ist. Ich kann mich auf jeden Fall an einige kontroverse Diskussionen damals erinnern. Da wurde munter über VS-Probleme und WT-Aussagen usw. gesprochen und auch mal Tachles geredet. Sowas kann natürlich die WTG nicht auf Dauer dulden, weil ja die „Einheit“ und die angeblich „einzigartige Liebe“ unter den Brüdern dadurch gefährdet ist.

    LG
    Dennis

  • Rico
    Juli 27, 2012

    Hallo liebe Brüder und Schwestern,

    ich weis nicht ob ihr es nicht schon wisst aber beim Kongress letzten Freitag bis Sonntag besonders am Sonntag wurde vor Abspaltungen von ZJ im Internet gewarnt das ist für mich ein Zeichen dafür das die oberen der WTG es langsam aber sicher mit der Angst zu tun bekommen weil die Wahrheit über sie ans Licht kommt! Ich bin mal gespannt wie sich das alles noch weiter entwickeln wird? Eins ist aber sicher,das Jehova alles zu seiner Zeit offenbart und es bleibt nichts verborgen was nicht offenbart werden wird! Ich vermute mal das der Datenausfall bei BI was damit zu tun hat aber ich kann es nicht beweisen da es nur eine Vermutung von mir ist aber denkbar wäre es schon besonders wenn jetzt schon öffentlich auf Kongresen gewarnt wird vor sogenannte Abspaltungen im Internet! Es heist nicht umsonst, getroffene Hunde bellen!

    Lg Rico

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Aber Hunde die bellen, beißen nicht! 🙂

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Lieber Hans,

    das stimmt nicht ganz. Ich hatte einen Deutschen Schäferhund und der hat immer erst gebellt und geknurrt und wer dann nicht auf dem Baum war, den hätte er gebissen. Das knurren und bellen war sozusagen die letzte Warnung.

    Ich sage deshalb hätte, weil ich es immer verhindern konnte, da ich meinen Hund gut erzogen hatte und er sofort aufgehört hat, wenn er von mir den Befehl dazu bekam. Doch unser Hund war in Postkreisen, also unter Briefträgern so bekannt, dass ausdrücklich vor ihm gewarnt wurde, obwohl das Tor im Bereich des Briefkastens recht hoch war. Das hat mir erst letztes Jahr ein Ex Postbote erzählt, der sich selbst nach über 20 Jahren noch an unsern Hund errinnern konnte. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Manfred,

    ihr habt den Postboten traumatisiert 😉 Sozusagen eine POSTtraumatische Belastungsstörung ….

    Quatsch beiseite … ob die WTG einen „beißen“ kann oder nicht, hängt letztendlich davon ab, für wie schädlich man einen Gemeinschaftsentzug für sich selbst definiert.

    Da steckt zweifache Angst drin:
    1. Vernichtung in Harmagedon
    2. Soziale Isolation

    Andere schlagkräftige Druckmittel der WTG fallen mir grad nicht ein.

    Wer allerdings zum Schluss kommt, dass zwischen ihm und Jesus und Jehova keine WTG oder andere Menschen stehen, den kann die WTG nicht mehr nach Punkt 1 beißen.

    Und gegen Punkt 2 kann man selbst etwas tun. Zwar hat man dann keine linientreuen ZJs als Freunde mehr, aber in Verbindung mit anderen Menschen hat man’s letztendlich selbst in der Hand. Und innerhalb von Familien gibts neben den Extremos nach meiner Einschätzung ne ganze Reihe ZJs, welche die Kontaktsperre mit engen Angehörigen eher lasch bis fast gar nicht durchziehen. Allerdings hinter verschlossener Tür.

    LG
    Hans

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Dennis,

    ich habe mich einfach nur total mies gefühlt und mir einen riesigen Haufen Fragen hingelegt und festgestellt, dass ich für meinen sogenannten Glauben – in Anlehnung der Grundlehren der ZJ – ein großes Loch mache und ihn einfach versenke.
    Und denen in Selters samt ihren Pfötchenleckern wünsche ich einfach …….. und ich habe das Gottvertrauen meines Gottes, das das auch kommt. Und das tut mir so gut, allein dieser Gedanke.

  • Bob
    Juli 27, 2012

    Lieber Brd. N.D.,

    auch von mir ein grosses Dankeschön für Deinen Aufsatz. Eien gute Analyse, die deutlich zeigt, dass viele organisationshörige ZJ in einem manipulierten Bewusstsein leben. Der gesamte Denkhorizont trägt das Etikett des Fremdbestimmten in sich, was de facto den Zustand einer Sekte beschreibt.

    Liebe Grüße

    Bob

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Ich denke, viele fragen sich sonst, wohin sie denn gehen sollen wenn sie die WTG verlassen…und da wünsche ich mir, dass sie nicht lange suchen müssen, um die Antwort zu erfahren. <<

    Hallo Ulli

    Es kann und darf nicht die Aufgabe vom BI sein, gottsuchenden Menschen zu sagen wohin sie gehen sollen. BI darf nicht in eine Ersatzrolle des Sklaven schlüpfen. Niemand soll BI folgen. Sie sollen Jehova bzw. Jesus folgen und müssen selber erkennen, wie und wo sie ihn finden können. BI kann ihnen bei ihrer Suche lediglich behilflich sein. Jeder ist für sich selber verantwortlich.

    Bei der Kritik am Sklaven geht es nicht darum, allen Menschen mitzuteilen, dass er doof ist. Es geht darum anhand der Bibel aufzuzeigen, was er warum falsch lehrt, damit niemand mehr Angst vor dem Sklaven oder Jehova und seinem Sohn hat, und die Menschen aus ihrem geistigen Gefängnis, das sie nur in den vom Sklaven vorgegebenen Grenzen denken lässt, befreit werden.

    Es ist für jeden ehemaligen Zeugen Jehovas ein Segen, dass er auch ohne eine Mitgliedschaft in der WTG eine, wenn nicht sogar die gleiche Chance auf ewiges Leben hat. Damit ist jeder, der Gott aufrichtig sucht, motiviert an sich zu arbeiten und in der Bibel nach seinem Willen zu forschen.

    Jeder, der Gott sucht. soll auch das Gefühl haben, dass er nicht allein ist und es andere Menschen mit den gleichen Problemen gibt. Dieses soziale Umfeld durch Gedankenaustausch auf annähernd der gleichen Glaubensebene kann BI bieten und damit zur Festigung des persönlichen Glaubens beitragen.

    Wir sind uns einig, dass kein Mensch über die absolut richtige Erkenntnis verfügt. Das ist derzeit auch nicht gewünscht, damit niemand sagen kann, tut dies oder jenes. Es ist aber erforderlich, dass wir unsere unterschiedlichen Ansichten diskutieren, damit jeder seinen Nutzen durch neue Erkenntnis aus jedem Beitrag ziehen kann.

    Wohin gingen Jesus und seine Apostel einschließlich Paulus? Gingen sie dahin, wo man ihre Seele streichelte? Nein, sie gingen dahin, wo man am Glauben Interesse zeigte, indem man seinen Glauben zur Diskussion stellte und sich ggf. besseren Argumenten öffnete.

    Damit wird jedem klar, warum der Sklave jede Diskussion, ob im VBST oder im Saal, ablehnt und zu unterbinden versucht. Er lässt über seinen Glauben, den andere übernommen haben, nicht diskutieren und ihn zum Nachteil seiner Autorität auch nicht infrage stellen.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    Es kann und darf nicht die Aufgabe vom BI sein, gottsuchenden Menschen zu sagen wohin sie gehen sollen. BI darf nicht in eine Ersatzrolle des Sklaven schlüpfen. Niemand soll BI folgen.

    Da hast du mich aber gehörig mistverstanden. 😉
    Nichts liegt mir ferner, als das irgendjemand BI als seine neue geistige Führungselite ansieht.
    Ich wüsste aber auch nicht, dass ich jemals zu solch einer Schlussfolgerung Anlass gegeben hätte…

    Allem was du über den Sinn und Zweck von BI geschrieben hast, kann ich mich nur anschließen. Der Gedankenaustausch über biblische Themen und die unterschiedlichen Sichtweisen darauf, haben mich schon oft weiter gebracht. – Und ganz ehrlich…das fehlt mir grade ein bisschen… 🙁

    ZITAT:
    „Sie sollen Jehova bzw. Jesus folgen und müssen selber erkennen, wie und wo sie ihn finden können. BI kann ihnen bei ihrer Suche lediglich behilflich sein.“

    Da sind wir uns doch einig. Nur denken Manche die Schritt für Schritt aus der WTG heraus finden, es müsste doch irgendwo eine Gemeinde geben, deren Lehre sie vertrauen können und bei der sie neuen Halt finden.
    Darum kann man einfach nicht oft und deutlich genug betonen, dass Wahrhaftigkeit und Halt NUR bei Jesus zu finden sind. Die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten ist ein positiver Nebeneffekt und ergibt sich schon alleine durch dem nachfolgen des gemeinsamen Hirten.

    Wieder andere könnten – nachdem sie über die WTG- Schandtaten aufgeklärt wurden – zu dem Schluss kommen, dass per se alle Glaubensdinge nur Täuschungen sind.

    Das wäre ganz sicher nicht im Sinne von BI und auch von niemandem sonst, der hier schreibt…kann aber passieren, wenn man beim lesen NUR mit den Widerwärtigkeiten konfrontiert wird. Zu den Hinweisen auf Gott und Jesus, die in anderen Artikeln und Kommentaren zu finden sind, kommen sie dann erst garnicht.

    Deshalb finde ich, dass die Aufklärung über die WTG-Machenschaften und das bekennen zum Christus immer Hand in Hand gehen sollte.
    Denn sich mit der Wahrheit über die WTG auseinander zu setzen, kann schmerzhaft und frustrierend sein…für Schreiber wie Leser…weshalb es beiden Seiten Heilung und Trost bedeutet, den Blick immer wieder von der Dunkelheit weg, zum Licht hinzuwenden…den dafür ist es ja in die Welt gekommen:

    78 Durch die Güte und Barmherzigkeit Gottes wird nun das Licht des Himmels uns besuchen,
    79 um die zu erleuchten, die in der Dunkelheit und im Schatten des Todes sitzen, und um uns auf den Weg des Friedens zu leiten.
    Luk 1, 78+79

    @ „Seelenstreicheln“
    ZITAT:
    „Gingen sie dahin, wo man ihre Seele streichelte? Nein, sie gingen dahin, wo man am Glauben Interesse zeigte, indem man seinen Glauben zur Diskussion stellte und sich ggf. besseren Argumenten öffnete.“

    Wobei das eine das andere doch nicht ausschließt, was ja auch die Apostelgeschichte zeigt:

    32 Die Gläubigen waren ein Herz und eine Seele; sie betrachteten ihren Besitz nicht als ihr persönliches Eigentum und teilten alles, was sie hatten, miteinander.
    Apg 4, 32

    Außerdem nahmen sie ganz sicher Tag für Tag auf´s Neue, Jesu liebevolles Angebot an:

    29 Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen.
    Mat 11, 29

    Und die Sprüche zeigen sogar auf, wie wir einander und anderen „Seelenstreichler“ sein können:

    Freundliche Worte sind wie Honig – süß für die Seele und gesund für den Körper.
    Spr 16,24

    Worte sättigen die Seele wie Speise den Magen; das rechte Wort aus dem Mund eines Menschen stillt alle Wünsche.
    Spr 18,20

    9 Der ehrliche Rat eines Freundes ist so angenehm wie Öl oder Weihrauch.
    Spr 27, 9

    LG Ulli

  • Andre
    Juli 27, 2012

    Hallo Uli,
    manche Menschen brauchen in ihrem Leben jemand oder etwas, was ihnen die Richtung vorgibt. Selbst entscheiden, selbst handeln wäre nicht möglich. Ganz offensichtlich bei den Z.J.: Sie erwarten die Belehrung, auf den neuesten WT, auf Kongresse, es wird alles vorgekaut. Und selbst nachdenken ist verboten. Man ist so in einer eingefahrenen Schiene, wo das Gehirn ausgeschalten ist. Mir ging es am Anfang auch so, „wo soll ich hin..??“ „reicht das jetzt um Gott wohlgefällig zu sein“, „wo sind meine Brüder“.. Das sind aber alles so Sprüche, die nur von den Z.J. kommen. Das sind noch deren Auswirkungen.

    Eine ganze Zeit dachte ich auch, B.I. wäre eine neue Religion oder Organisation… Bis ich von dem wegkam und es hier als
    Info, als Erfahrungsausstausch, als Forum zum Nachdenken erkannte. Und das klappt super.

    Erst vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Pionier, der mittlerweile auch zweifelt, ob es noch die Wahrheit ist. Die erste Frage war: „Andre, wo soll ich dann hin ?“. Die Sorgen, die viele Z.J. haben beruhen nur auf dem Druck, der ihnen von der Organisation eingeredet werden. Deswegen sich vor Augen halten, wie einfach und klar uns Jesus ermuntert, IHN zu suchen.

    Lg
    Andre

  • Neoveritas
    Juli 27, 2012

    Lieber Andre,

    ich kann Deine Empfindungen nur teilen. Auch ich bin “ in der Wahrheit“ groß geworden. Eine schwachsinnige Phrasiologie, die einem heute immer noch schnell von den Lippen geht. Meine Eltern waren keine 100% ZJ, so dass ich mein Studium beginnen und auch abschließen konnte. So gesehen hatte ich Glück. Ich war allerdings kein Vorbild in der Versammlung. Als ich dann in die engere Wahl für ein DA kam, hatte ich das Glück, das „Ältestenbuch“ zu lesen. Allerdings nur im Internet. Es ist ja für den normalen ZJ nicht zugänglich. Das es apokryphe Bücher bei den ZJ gibt, war mir bis dahin fremd. Sofortiger Austritt war meine Reaktion. Leider ist es bei den ZJ historisch zu einigen Fehlentwicklungen gekommen. Eine Art „Nomenklatura“ hat sich angemaßt, Lehrmeinungen verbindlich für alle zu erklären. Obwohl die Geschichte sie oft Lügen gestraft hat.
    Dennoch bin ich nicht Atheist geworden. Vieles was ich gelehrt bekommen habe, behält seinen Wert. Man muss nur die Spreu vom Weizen trennen und nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Jehova selbst wird diese Dinge in seine Rechtsgewalt nehmen und regeln. Wir müssen Geduld haben.

    Einen besinnlichen Abend wünscht Neoveritas

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Hallo Neoveritas,
    Du schreibst wahre Worte die noch vor wenigen Jahren von mir hätten sein können.

    Heute bin ich mir der befreienden Kraft bewusst die der wahre Geist bewirkt, die JEDES Opfer von Lügner Organisationen SOFORT befreien kann und das von jeder Art heutiger Täuschungen.
    Ihr zerstörender Einfluß ist augenblicklich ohne jede Wirkung!

    1Ti 4:1 Der Geist Gottes sagt ausdrücklich, dass am Ende der Zeit manche vom Glauben abfallen werden. Sie werden auf betrügerische Geister achten und den Lehren dunkler Mächte folgen
    1Ti 4:2 getäuscht von scheinheiligen Lügnern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.
    1Ti 4:3 Diese Lügner verbieten das Heiraten und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch geschaffen hat, damit sie von denen, die an ihn glauben und die Wahrheit erkannt haben, mit Dankbarkeit genossen werden.
    1Ti 4:4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Wir müssen nichts davon ablehnen, wenn wir es mit Dank an Gott angenommen haben.
    1Ti 4:5 Es wird ja durch Gottes Wort für rein erklärt und durch das Gebet geheiligt.
    1Ti 4:6 Wenn du das den Geschwistern ans Herz legst, wirst du ein guter Diener von Jesus Christus sein. Du zeigst damit, dass du von den Worten des Glaubens lebst, von der guten Lehre, der du gefolgt bist.
    1Ti 4:7 Doch all die gottlosen und kindischen Legenden jener Lügner weise ab. Übe dich aber darin, Gott immer eine liebevolle Ehrerbietung entgegenzubringen.
    1Ti 4:8 Sich in körperlichen Entbehrungen zu üben, bringt nur wenig Nutzen. Aber zu üben, wie man Gott liebt und ehrt, ist in jeder Hinsicht nützlich, weil das ein Versprechen für das jetzige und das zukünftige Leben in sich trägt.
    1Ti 4:9 Das ist ein wahres Wort und verdient unser volles Vertrauen.

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    liebe Ulli,
    der Geist Gottes sorgt dafür, dass ernsthaft Glaubende den Schleier verlieren, den der Satan durch die WTG uns vor die Augen legte.
    Ja, ich bin erschrocken, in der REtrospektive zu sehen, wie sehr ich manipulierbar war, wie ich polarisierte und Menschen in Kategorien eingliederte (mehr oder weniger P-Dienst).
    Es gab Zeiten, da war ich ein „Hardliner“
    Das alles geriet ins Wanken mit dem Aufkommen des Internet und mit den daraus resultierenden glaubwürdigen Erkenntnissen.
    Parallel dazu erführ ich, wie „Chrsitsein“ vielerorts in den versammlungen definiert wird. Kadavergehorsam einerseits und Mobbing seitens gewisser „Führungskräfte“, die einem nicht die Gabe der Rede, die Einfachheit der Herzlichkeit gönnen und meinen, sie müssen mit Lug und TRug ihre eigene verlogene Position festigen.
    Ich habe festgestellt, dass in allen 7-8 Versammlungen, denen ich bisher angehörte, man mir gegenüber überall sehr feindlich gesonnen handelte, und, als ich in den 70igern mich um Ausländer mehr kümmerte als ums deutsche Gebiet, man mir verdeutlichte, in klaren Worten: lass die K…ken ihre eigenen Leute besuchen, gehe mehr in usner Gebiet, oder du fliegts.
    Damals hing ich noch am Ansehen. Ich habe mich später für meine Feigheit geschämt.
    Jener proletarische VA betrieb Nepotismus vom Feinsten und, seine Söhne, kaum 18 Jahre alt, wurden DA und mit 20 waren sie „out for Fishing“, weg vom Fenster.
    Ich lernte im Laufe der Zeit auch einen KA kennen, der mir nahe stand und mit mir gleicher Meinung war – zB 587 statt 607. Er war gegen Kadavergehorsam und war bestens im Internet zu Hause.

    Ich habe für mich mit der WTG abgeschlossen, weil sie unbelehrbar ist von der bibel her. Sie ändert nur ihren Kurs, wenn es Geld kostet. Sie ist WEndelhals par Excellence und ihr Manager scheuen die Lüge nicht. E. Fabian hat vor über 20 Jahren mal auf einem Kreiskongress den Begriff Watchtower Inc verlogener WEise als „eingetragenen Verein, niemlas als AG dargestellt, wobei er es hätte besser wissen müssen. Es ist eine AG im Status der Charity, der Gemeinnützigkeit. Und damit sie diesen STatus auch behält wird der WT niemals die US REgierung angehen.
    Man könnte ja mal im Erwachet einen Bericht verfassen über „Depleted Uranium“, abgereichertes Uran, äußerst hartes metall, dass Panzerungen durchbricht aber höchst toxisch ist und im Irak jede Menge Fehlgeburten verursacht. Wen’s interessiert, der google das mal.
    Ja, sie gehen d’accord in ihrem Stammland und vrelieren so die Glaubwrüdigkeit der Neutralität. Ende der 40iger wurde der WT in der TRizone von den US Behörden gehnehmigt, In der Ostzone unterblieb die Frage der genehmigung bei den Sowjets. Und so wurde alles verboten. pape hat das mal dargestellt.

    Ich bin sehr froh, hier Menschen gefunden zu haben, die die Freiheit des Christus vorleben und auch die damit verbundene Verantwortung darlegen. Ja sie ist im Grunde genommen sehr leicht und einfach und keine Muss-Obligation für Leistungs-Evangelium.

    Dass hier ab und an mal Emotionen hoch kommen, liegt in der Natur des Menschen. ABer Schafe haben GEduld und Einsehen und so sind bisher nur wenige weg geblieben.

    Nutzen wir unsere Plattform weiterhin zur Erbauung. Denken wir über die Dinge der Bibel nach. Ich mag hier auch einen Vorschlag unterbreiten.
    Mal über „Segen sprechen“ und „Gebet sprechen“ nachzudenken.
    Wann sprach jesus einen segen, wann ein Gebet – oder vor ihm andere Gläubige.
    Einen Segen spricht man in der dritten Person über Gott. Im Gebet spricht man ihn direkt an.
    ERforscht doch mal die Schriften und stellt fest, ob es da eine Besonderheit gibt, die bisher möglicherweise übersehen wurde, wo wir unser ausgelebtes Glaubensleben noch verbessern könnten.
    Allen Gottes SEgen wünschend grüße ich euch

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Frank&Frei,
    ZITAT:
    „Ich mag hier auch einen Vorschlag unterbreiten.
    Mal über “Segen sprechen” und “Gebet sprechen” nachzudenken.
    Wann sprach jesus einen segen, wann ein Gebet – oder vor ihm andere Gläubige.
    Einen Segen spricht man in der dritten Person über Gott. Im Gebet spricht man ihn direkt an.
    ERforscht doch mal die Schriften und stellt fest, ob es da eine Besonderheit gibt, die bisher möglicherweise übersehen wurde, wo wir unser ausgelebtes Glaubensleben noch verbessern könnten.“

    Danke für diesen Impuls, ich werde mich daran begeben und freue ich schon auf den Gedankenaustausch. 😀

    LG Ulli

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Vielen Dank für die Anregung.

    Meines Erachtens lässt sich das recht einfach ausdrücken: Das Gebet ist ein Nahen des Menschen vor das Angesicht Gottes. Der Segen ist die zuvor erbetene eintretende Wirksamkeit des Geistes Gottes zum Austausch des Guten zwischen Gott und dem Menschen.

    Bsp. der aaronitische Segen: 4. Mose 6: 22 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 23 Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet:
    24 Der HERR segne dich und behüte dich;
    25 der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
    26 der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
    27 Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.
    (V 27 zeigt die Wechselbeziehung Gott-Mensch im Segen)
    Wir werden in der Bibel also explizit aufgefordert, andere zu segnen und zwar längst nicht nur Freunde und Verwandte.

    Lukas 6:27 Aber euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen;
    28 segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch Böses tun.

    Das schafft keine menschliche Kraft. Der Segen geht somit weit über das Menschliche hinaus. Segen ist die perfekte Reflexion Gottes. Jemandem Gottes Segen zu wünschen ist der Wunsch nach Verbundenheit dieser Person mit Gott.

    Das war ein kleiner Gedanke, den ich beitragen möchte und den ich direkt hier einsetzen möchte: Ich wünsche allen Lesern und Schreibern den ganzen Segen Gottes und seines Christus.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    Ich komme zu dem Schluß, dass das Gebet der persönliche Dialog eines Gläubigen mit Gott ist, den andere nicht mit hören Während „Segen sprechen“ öffentlich ist.
    Das ist nachzuprüfen zB bei der öffentlichen Tempeleinweihung durch Salomo, bei Jesu Drangsal im Garten Gethsemane.
    WEnn er mit seinen Jüngern Speise zu sich nahm, sprach er hingegen einen Segen.

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Was macht uns auf BI besser?

    Fällt es uns auf, wenn ein gewohnheitsmäßiger User fehlt?

    Bemerken wir, wenn jemand Hilfe benötigt?

    Verstehen wir, dass Mitleser sich von unbewiesene Behauptungen (z. B. wg. des Hackerangriffs) genauso abgestoßen fühlen wie wir von der Organisation?

    Nutzen wir die Erkenntnis über das, was in der Organisation nicht in Ordnung ist um den Namen unseres himmlischen Vaters und seines Christus zu ehren?

    Nennen wir die Dinge beim Namen, damit sie nicht dem Namen unseres himmlischen Vaters anhaften?

    Nutzen wir die Freiheit des Geistes um die fleischlichen Dinge hinter uns zu lassen?

    Was würden wir heute noch unbedingt erledigt haben wollen, wenn heute morgen unmissverständlich Harmagedon begonnen hätte?

  • Barbara
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,

    Danke für die Denkanstöße!

    LG Barbara

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Liebe Schwester Eddi,

    du hast interessante Fragen gestellt, die aus meiner Sicht auch berechtigt sind. Ich möchte dazu gerne etwas schreiben.

    Was uns hier auf BI unterscheidet ist meines Erachtens nach nicht die Tatsache, dass wir „besser“ als andere Menschen sind, sondern dass wir alle versuchen, unsere Gedanken und unsere Bestrebungen dem CHRISTUS ähnlicher zu machen, etwas, was ich so in dieser Form in meinem Dasein als Zeuge JEHOVA nicht so vordergründig getan habe. Mir ist nie auch nur im Ansatz die wahre Rolle Jesu vermittelt worden. Jetzt geht mein Bestreben also in erster Linie dahin, JESUS ähnlicher zu werden und zu erkennen, dass damit mitnichten eine Herabsetzung unseres Vaters einhergeht.

    Aber wir haben natürlich alle nach wie vor unsere Persönlichkeit. Der eine ist etwas empfindlicher und neigt dazu, etwas sehr persönlich zu nehmen, der andere gebraucht vielleicht Worte, für die er sich dann mal entschuldigen muss, ein anderer regt sich schnell über solche Worte auf.

    Aber letztendlich muss ich doch einsehen, dass ich nicht das Recht habe, jemanden wegen solchen Eigenarten zu beurteilen oder ihm deswegen ständig das Leben schwer zu machen. Vielleicht hat er mit den Auswirkungen seiner Eigenart schon genug zu tun. Also muss ich nicht immer bei jeder Gelegenheit den Finger in die Wunde legen. Jesus hat auch bei seinen Aposteln damals die unterschiedlichsten Charaktere ausgesucht. Warum wohl? Wäre es nicht einfacher gewesen, Menschen auszuwählen, die keinen Drang haben, darüber zu diskutieren, wer wohl unter ihnen der Größte sei? Oder die alle aus der gleichen Berufsgruppe oder Lebenssituation kommen? Natürlich wäre es einfacher gewesen. Jesus wollte aber in allem, was er hier auf der Erde getan hat, zeigen, dass es nicht auf eine menschliche Bewertung oder Sichtweise ankommt. Freuen wir uns also über die Vielfalt, auch hier auf BI.

    Auch deine zweite und dritte Frage finde ich sehr wichtig, weil sie auf die persönlichen Bindungen anspielen, die wir hier aufbauen. Da möchte ich daran erinnern, dass in der Vergangenheit schon öfters mal Nachfragen kamen, wenn man das Gefühl hatte, jemand wollte sich zurückziehen, oder wenn einem auffällt, dass jemand länger nicht geschrieben hat. Auch gab es mal eine nette Geste und einen besonderen Gruß für unseren Bruder Matthäus, als er im KH war.

    Wenn man bedenkt, dass wir uns hier ja in der Regel wirklich nur virtuell kennen, finde ich das sehr bemerkenswert, und es unterscheidet sich auch von meinen Erfahrungen, die ich persönlich in der Versammlung gemacht habe. Aber auch dort gibt es viele Brüder und Schwestern, die aufrichtiges Interesse aneinander haben und ich habe absolut keinen Grund, alles schlecht zu reden, was innerhalb der Versammlungen passiert.

    Was unbewiesene Behauptungen betrifft, ja, da magst du recht haben. Natürlich muss man hier immer bedenken, dass wir natürlich immer nur unsere Meinungen schreiben, und sollte mal etwas dabei sein, was ich nicht nachvollziehen kann, schadet es mir in der Regel nicht. Aber wie ich selbst vor ein paar Wochen festgestellt habe, kann es auf verschiedene Brüder und Schwestern so wirken, als würde man sich zu weit aus dem Fenster lehnen, und von der Botschaft Jesu ablenken, wenn man über Dinge schreibt, die, zumindest im Moment noch, unbewiesen sind. Hier habe ich mir vorgenommen, vorsichtiger zu sein, damit niemand zum Straucheln gebracht wird.

    Die letzten vier Fragen verstehe ich als rhetorische Fragen, über die jeder persönlich nachdenken sollte. Deswegen lasse ich sie unkommentiert. Aber du triffst damit den Kern der Sache und ich danke dir, dass du diese Fragen an jeden Einzelnen von uns gerichtet hast und uns dadurch zum Nachdenken gebracht hast…

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Tit 3:5 hat er uns aus reinem Erbarmen gerettet und nicht, weil wir gute und gerechte Taten vorweisen konnten. Durch die Wiedergeburt hat er uns gewaschen und durch den Heiligen Geist uns erneuert.
    Tit 3:6 Diesen Geist hat er durch Jesus Christus, unseren Retter, in reichem Maß über uns ausgegossen.
    Tit 3:7 So sind wir durch seine Gnade gerecht gesprochen und zu Erben des ewigen Lebens eingesetzt worden, auf das wir voller Hoffnung warten.
    Tit 3:8 Diese Botschaft ist absolut vertrauenswürdig und ich will, dass du mit Nachdruck dafür eintrittst, damit alle, die zum Glauben an Gott gekommen sind, sich ernsthaft um gute Werke bemühen. Das ist gut und bringt den Menschen Nutzen.

    JA Eddi, durch diesen Geist sind wir nun für unseren Vater & den Herrn besser, denn ER wird nicht länger durch die Interpretationen eines falschen Propheten behindert.

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,

    das sind sehr gute Fragen!!

    ZITAT „Verstehen wir, dass Mitleser sich von unbewiesene Behauptungen (z. B. wg. des Hackerangriffs) genauso abgestoßen fühlen wie wir von der Organisation?“ ZITAT ENDE

    Also ich könnte einige mir bekannte Brüder und Schwestern aufzählen, die sich daran stören, wenn hier reine Vermutungen als Tatsachen dargestellt werden. Nicht nur bzgl. der Hacker-Geschichte.

    Aber ich denke, so sind Menschen eben. Jeder hat seine Meinung, ob nachvollziehbar für andere oder nicht, und jeder wird Fakten und auch Pseudofakten aus seiner Wahrnehmung hervorheben, die seiner Meinung entsprechen.

    Auch interessant aus der Psychologie ist das sog. „Priming“, siehe z.B. Wikipedia.

    ZITAT „Was würden wir heute noch unbedingt erledigt haben wollen, wenn heute morgen unmissverständlich Harmagedon begonnen hätte?“ ZITAT ENDE

    Das finde ich eine ganz wesentliche Frage. Man kann sie statt mit Harmagedon auch mit dem eigenen Tod stellen. Beantwortet man sich die Frage zu der fiktiven Situation selbst in alle Ruhe, wird man feststellen, was einem persönlich wirklich am wichtigsten ist.

    Daraufhin kann man sich fragen, wenn z.B. Jehova oder die Familie wichtiger ist als der Job, was kann ich dann HEUTE tun (auch ohne Harmagedon oder den Tod), um dem mehr Rechnung zu tragen? Um ein stückweit KONGRUENTER zu meinen wahren Werten zu leben?

    LG
    Hans

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,

    vielen Dank für Deine Fragen, ich glaube wir sind hier keine besseren Menschen als die Milliarden Menschen auf der Erde, aber wir haben gemeinsame Erfahrungen in Verbindung mit den ZJ. gemacht, positiv wie negativ, JZ glauben das sie besser sind als der Rest der Welt und sie befinden sich, wie sie glauben im Krieg mit Satan und kämpfen Tag für Tag um die Rechtfertigung des Namens von Jehova. Einen Kampf den Jesus bereits mit seinem Tod gewonnen hat, nur leider haben das JZ von Ihrer Org. nicht erfahren warum? Weil sie heute für einen ZJ einen fast gleichwertigen Platz einnimmt wie ihn Jesus für Christen einnimmt. Hier entsteht aber ein neuer Konflikt wie können wir zu ewigen Leben kommen?
    Glauben wir an die Organisation als Untervermittler zu unserem Mittler Jesus Christus oder vertrauen wir nur Jesus als den einzigen Mittler und lernen wir aus den Gleichnissen und Lehren die er uns übermittelt hat?
    Ich hatte am Anfang Auszüge von den Schriftstudien Russels eingestellt um zu Zeigen was die ursprüngliche Idee der Gründer war, nämlich eine Glaubensgemeinschaft zu gründen die der Uhrkirche nahe kommt, doch was ist aus der Idee geworden? Es gab Abspaltungen wie die Freien Bibelforscher ( zu dehnen ich NICHT gehöre) sowie weitere Abspaltungen, es gab Reformen unter Richter Rutherford und den nachfolgenden Präsidenten und wir leben heute mit dem Ergebnis der Religionsgemeinschaft mit sektenähnlichen Charakter namens Jehovas Zeugen und haben das auch mit der Taufe nach außen symbolisiert.
    Ich glaube die Taufe als Zeuge Jehovas macht einen schon zu einem anderen Menschen denn man beschäftigt sich intensiver mit dem Wort Gottes und dem Leben seines Sohnes, aber wie wird man ein ZJ ? Meistens wird man hineingeboren oder aber man befindet sich in einer Krise des Lebens und sucht antworten die natürlich JZ haben. Wir leben heute mit den Antworten aber wir unterscheiden uns doch da wir Fragen haben.Unter anderen: Stimmen die Antworten der ZJ mit den Antworten in der Bibel überein?
    Warum gab es in alter Zeit Propheten wo doch Jehovas Volk so gut durch die Pharisäer belehrt wurde? Warum stellte sich Jesus nicht gut mit den Pharisäern sondern stellte ihre Falschen Lehren bloß? Ich habe alle Hochachtung vor den Brüdern die hier Artikel veröffentlichen nicht weil alles richtig ist was geschrieben wird aber weil sie ihrem Herzen vertrauen und Missstände anprangern denn es muss gesagt werden weil Menschen Fehler machen und nur so besteht die Möglichkeit das sich etwas zum besseren verändert. Deshalb lieber Bruder H.P.M. und alle anderen macht weiter so!
    Was passiert wenn Harmagedon morgen kommt? Jehovas Zeugen werden sicher in den Königreichssaal gehen mit der Überzeugung gerettet zu werden, alle anderen die einer anderen Glaubensgemeinschaft angehören tun sicher das gleiche nur mit Angst und Unwissenheit was nun kommt. Was tun wir die wir ausgeschlossen oder untätig oder, oder….sind, aber Glauben an Jesus und der uns zugesicherten Rettung haben? Sicher keiner weis ob er gerettet wird, aber wir haben die Möglichkeit gerettet zu werden und wir wissen mehr, und Prüfen die Lehren ähnlich wie die Beröer, Manchmal habe ich die Frage ist das Internet die Glaskugel Satans, oder haben wir die Möglichkeit von Jehova erhalten durch Informationen unseren Glauben zu verbessern und falsche Lehren ausfindig zu machen und zu verwerfen.
    Ich finde auch das ist ein Zeichen für das nahe Ende denn immer mehr Menschen haben die Möglichkeit ihren Glauben zu überprüfen und wenn nötig aus Babylon der Großen hinauszugehen.
    Es wird sicher die Zeit kommen wo das Internet abgeschaltet sein wird, der Königreichssaal und alle Kirchen verschlossen sein werden und es darauf ankommen wird einen guten persönlichen Glauben an Jesus Christus zu haben um gerettet zu werden. BI ist sicher eine gute Möglichkeit an Glauben zu wachsen und sich auszutauschen.
    Ich finde wir sollten freie Christen sein die dem Kleinkindalter langsam entwachsen und die Milchbar unserer Mutter WTG gegen feste Nahrung tauschen, auch auf die Gefahr hin mit giftigen Lebensmitteln in Berührung zu kommen aber auch unsere Sinne entwickeln sich weiter und bieten die Möglichkeit verdorbene Lebensmittel zu erkennen.
    In diesem Sinne alles gute viel Kraft und werdet erwachsen dann schmeckt die Muttermilch irgendwann eklig und davor hat die WTG Angst deshalb schürt sie die Angst im Wachturm
    es macht doch auch mehr Spass mit Kleienkindern zu spielen als den Großen die Fragen zu beantworten.

    LG Igel

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Lieber Br. Igel TOLL formuliert – sehr gute und zutreffende Gedanken enthalten!

    lg. Matthäus

  • Bruderinfo
    Juli 27, 2012

    Liebe Schwester Eddi,

    wir möchten gerne auf deine Fragen eingehen und dir antworten.
    Zu deiner ersten Frage: Was macht uns auf BI besser? Es geht Bruderinfo nicht darum das wir klären möchten ob wir besser sind als die WT-Gesellschaft, sondern unser bestreben liegt darin aufzudecken wo etwas verborgen wurde und Brüdern zu helfen dies zu erkennen. Die meißten Brüder und Schwestern „Lassen für sich denken“. Diese Fingerzeige in Form von Artikel auf Bruderinfo sollen aufklären und zum nachdenken anregen. Dies wird deshalb getan, da den Brüdern die dies in den Versammlungen machen wollten, nicht Gehör geschenkt wurde und oftmals unter fahdenscheinigen Gründen die Gemeinschaft entzogen wurde.Die Wahrheit sollte doch nichts zu befürchten haben-oder doch?
    Zu deiner zweiten Frage: Fällt es uns auf, wenn ein gewohnheitsmäßiger User fehlt-oder Bemerken wir, wenn jemand Hilfe benötigt? ? Hier ein ganz klares Ja. Siehe die liebevolle Aktion bei Matthäus. Im übrigen läuft hinter den Kulissen von Bruderinfo sehr viel mehr als Online zu sehen ist.
    Zu deiner nächsten Frage: Verstehen wir, dass Mitleser sich von unbewiesene Behauptungen (z. B. wg. des Hackerangriffs) genauso abgestoßen fühlen wie wir von der Organisation? Ja das verstehen wir sehr gut. Aber Hackerangriffe sind keine unbewiesenen Behauptungen – die Auswirkungen konnten wir alle spüren und das Hackerangriffe nicht einfach aufzudecken sind ist doch auch zu verstehen. Auch haben Wir nie behauptet das die Gesellschaft dahinter stecken würde -deshalb die Gegenfrage:-warum sollte sich ein Zeuge abgestoßen fühlen wenn bei uns der Server wegen einem Angriff abstürzt?. Sobald die Daten ausgewertet sind werden wir technische Gegenmaßnahmen erstellen um dies zukünftig zu verhindern. Natürlich haben wir hier mit den Behörden und mit der Polizei gesprochen ob man diese Angriffe verfolgen kann um sie zur Anzeige zu bringen. Die Spezialisten sammeln die Beweise und dann wird dies zur Anzeige gebracht. Das wir dies natürlich nicht öffentlich machen bis die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden, ist denke ich nachvollziehbar.
    Zu deiner nächsten Frage: Nutzen wir die Erkenntnis über das, was in der Organisation nicht in Ordnung ist um den Namen unseres himmlischen Vaters und seines Christus zu ehren? Jemand zu ehren setzt voraus das man sein „Erbe“ sprich seine Anweisungen und Darlegungen auch genauso übernimmt und in seinem „täglichen Leben“anwendet. Sprich in seinen Fußstapfen nachfolgt. Dies setzt voraus das man jemandes Erbe nur ehren kann wenn man es nicht verdreht darstellt sondern eventuell zurecht rücken muß. Sprich auch den Mut aufbringt für Ihn einzustehen. Ob das ein Bruder oder eine Schwester hier bei Bruderinfo macht, merkt man durch die veränderten Kommentare, die sich mehr und mehr zur Liebe neigen und diese Liebe sich dann in Ihrem Leben wiederspiegelt. Aber dies kann nur jeder für sich zu Hause und in seinem Lebensumfeld feststellen. Ohne Liebe sind wir nichts.
    Zu deiner nächsten Frage: Nennen wir die Dinge beim Namen, damit sie nicht dem Namen unseres himmlischen Vaters anhaften? Das tun wir hier bei BI….tust du dies auch in deiner Versammlung und in deinem Umfeld?
    Nun zu deiner nächsten Frage: Nutzen wir die Freiheit des Geistes um die fleischlichen Dinge hinter uns zu lassen? Dies ist genauso eine rethorische Wachtturm Studienfrage die Brüder und Schwestern ein schlechtes Gewissen machen möchte um zu zeigen wie schlimm doch die fleischlichen „Dinge“ wären. Was immer hier mit „Dinge“ gemeint ist. Unsere Antwort ist das unser Schöpfer den Körper so erschaffen hat, das eben auch diese fleischlichen „Dinge“ dazu gehören. Ohne diese gebe es keine Kinder und zur Folge auch keine Familien. Wir sind nunmal Fleisch und eben kein Geist. Die Freiheit des Geistes hat mit den fleischlichen Dingen nichts zu tun. Das darf man nicht mit den geistigen Früchten in Galater verwechseln. Also hier ist Unterscheidungsvermögen gefragt. Wer seinen Körper voll im Griff hat, der ist vollkommen. Das sind wir aber eben gerade nicht. Also wir bei Bruderinfo finden das die fleischlichen „Dinge“ sprich die Materie sehr viele guten „Dinge“ hervorgebracht hat wie die „Schönheit“ in den Dingen. Ein gutes (fleischliches) Essen. Schmackhafte Früchte. Wunderschöne Blüten und eine atemberaubende Natur. usw. All dies wurde uns vom Schöpfer geschenkt. Natürlich ist uns allen bewusst das man immer das Gleichgewicht bewahren sollte. Hier dürfen wir aber nicht vergessen das wir nicht die Richter unserer Brüder sein dürfen oder denken das wir über Ihnen stehen. Denn wir alle sind Brüder und wir haben nur einen Hirten…einen Glauben….eine Taufe.( Sollte so sein…ist aber leider nicht so).
    Zu deiner letzten Frage: Was würden wir heute noch unbedingt erledigt haben wollen, wenn heute morgen unmissverständlich Harmagedon begonnen hätte? Das kann dir jeder hier bestimmt selbst beantworten.
    Liebe Grüße an Alle da draußen. 🙂 Bruderinfo

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi BI,

    finde ich sehr gut, dass ihr bzgl. das Hacks zur Polizei gegangen seid!

    Für solche Fälle wäre eine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland vorteilhaft. Vielleicht kann trotzdem etwas ermittelt werden. Wenn der/die Hacker halbwegs gut waren, wohl eher nicht.

    LG
    Hans

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder vom BI! …und auch an dich liebe Eddi!

    Deine Erklärungen an Eddi finde ich sehr zutreffend, es wäre schön wenn noch VIELE Brüder und Schwestern den Durchblick bekommen der nötig ist um den EINZIG richtigen Weg einzuschlagen.

    Und der ist nun mal nicht irgend welchen Menschen zu folgen, bei denen es KEINE Rettung gibt. Früher oder später kommt hier ein böses und bitteres Erwachen daß gleich dem Zähneknischen ist welches Jesus einmal erwähnte. Ich habe dazu in einer Homepage von Bibelpraxis einen schönen und zutreffenden Satz gelesen:

    Wenn die Tränen zu spät kommen

    In Offenbarung 20: 15 wird der Ort beschrieben, an den diejenigen kommen werden, die nie über ihre Sünden geweint haben. Dieser Ort ist gekennzeichnet durch Weinen und Zähneknirschen (Matthäus 22:13). Weinen – weil man die Zeit, die man hatte, nicht genutzt hat, um seine Sache mit Gott in Ordnung zu bringen um vor „diesem Ort“ in Sicherheit zu sein. Zähneknirschen – weil man sich selbst anklagt? Aber dann ist es für immer zu spät. Hast du schon über Deine Sünden geweint ? Wenn nicht, dann tu es heute – morgen schon könnten dir alle Tränen nichts mehr nützen. Ende des Zitats!

    Ich habe heute in einer renomierten Tageszeitung von Österreich eine sehr bittere Geschichte gelesen – hierbei ist mir und auch meiner Frau umgehend die Organisation der ZJ als Parallele eingefallen.

    Wir haben in Österreich zur Zeit einen Fall nach dem anderen wo es um Korruption und Bestechung unter Politiker geht. Da werden Millionen von Euros abgezweigt, das sich die Bevölkerung angewidert von der Politik abwendet – mit EINER Ausnahme von ca. 1/3 der Bevölkerung in einem bestimmten Bundesland.

    Die Überschrift war:

    VOM vermeintlichen MUSTERBUNDESLAND zum Sumpf.

    Darin konnte man lesen: „Zwischen VERöffentlichter Meinung und ÖFFentlicher Meinung klaft nicht selten eine tiefe Kluft.“

    Der Politiker ist zwar vor ein paar Jahren stark alkoholisiert mit weit überhöhter Geschwindigkeit in den Tod gerast, dies hat dennoch beim harten Kern seiner Symbathisanten keinen Abruch getan, er wird verteidigt und nahezu mit einem Heiligenschein emporgehoben und in Ehren gehalten.

    Doch trotz des Umstandes das über seine Machenschaften immer mehr ans Tageslicht kommt, bleiben ihm seine Anhänger und damit seiner von ihm gegründetetn Partei treu.

    Im Bericht hies es weiter, er wurde von Einflußreichen und Mächtigen gedeckt, nicht zuletzt weil viele ihre eigenen Vorteile davon trugen. …ER lebte von der Lüge und der Uninformierten und sagen wir es elegant, naiven Wählerschaft. Dieses Lügengebilde bricht nun immer weiter auf und damit zusammen.

    Die Frage an einen Schriftsteller: Wie konnte der Politiker all das jahrelang überstehen? Weil er als Privatmann, Ehemann, Familienvater in gleicher Weise wie in der Politik in verlogener Weise sich von seiner besten Seite zeigte. …und auch sicher Gutes erreichte!

    Und genau darin ist das Phänomen „trvSk.“, Kanal oder Sprachrohr Gottes – sprich WTG – verborgen. Trotz der vielen falschen und verwerflichen Entscheidungen, Handlungen, dubiosen Geschäften um nur ein paar Beispiele zu nennen:

    UNO Teilhaberschaft in all den weltweiten Unterorganisation

    GELDANLAGEN und damit Geschäfte mit mehr als fraglichem Hintergrund wie Hedgefond – Luxusimmoblien die durch naive Brüder und Schwestern in jahrelanger Schweissarbeit renoviert wurden, gebaut wurden um dann mit fetten Gewinnen zu verkaufen.

    KINDESMISSBRAUCHSFÄLLE – nicht als Einzelfall sondern zu tausenden Aktenkundig – die vertuscht werden sollten, wo es private Vergleichszahlungen gab, um diese mit einer Veröffentlichungsperre zu verpflichten. Hier geht es wie der jüngste Fall belegt, der selbst in einer renomierten Tageszeitung wie der New York Tims zu einer Berichterstattung, die eine Verurteilung in Millionenhöhe zur Folge hatte.

    Unbeschloltene Älteste die sich für die Opfer einsetzten werden kurzerhand ausgeschlossen um sie mundtod zu machen.

    Und dieses LÜGENGEBÄUDE bricht langsam in sich zusammen und trotzdem halten die meisten ZJ dieser Organisation die Stange und spenden oft von einer kargen Rente die all das erst möglich macht.

    Wie in der Politik – der Sumpf muß trockengelegt werden – die Menschen die ihnen vertrauen müßen aufwachen und sich dem falschen Treiben stellen oder es muß jedem klar werden:

    ICH TRAGE SONST EINE MITVERANTWORTUNG !!!

    Was wurde im EW 87 8.9. Seiten 8-11 geraten?

    Falls jemand mit dem, was er sieht, nach einer ehrlichen Prüfung alles andere als zufrieden ist, ist es nicht damit getan, daß er sich über den Mißstand beschwert.

    „Wer zur Kirche gehört, ist . . . dafür verantwortlich, was die Kirche sagt und tut.“ Man sollte sich daher fragen: Bin ich bereit, die Verantwortung für alles mit zu übernehmen, was meine Kirche sagt und tut? Ende des Zitats:

    …und wenn jemand ehrlich prüft, sich „beschwert“ ???
    … wird er ausgeschlossen !!!

    Oder hast du je erlebt das die Verantwortlichen ob Älteste, KA, BA, Zonenaufseher oder die LK in der Organisation über ihre Fehler schon einmal geweint haben – wegen all der Opfer Kindesmißbrauch – Suizid – zerissene Familienbande usw. – um obiges nochmals zu zitieren) Doch auch für sie ist das der einzige Weg um die Barmherzigkeit des künftigen Richter für sich milde zu stimmen – ich würde es jedem SEHR ans Herz legen was Jesus einmal lehrte, auch zu beherzigen – WIR ALLE!

    Matth. 18: 21
    Da fragte Petrus: „Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er mir Unrecht tut? Ist siebenmal denn nicht genug?“ 22 „Nein“, antwortete Jesus. „Nicht nur siebenmal, sondern siebzig mal siebenmal.

    Und sein Schlußsatz:

    32 Da ließ der König den Verwalter zu sich kommen und sagte: ‚Was bist du doch für ein hartherziger Mensch! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich darum gebeten hast.

    33 Hättest du da nicht auch mit meinem anderen Verwalter Erbarmen haben können, so wie ich mit dir?‘ 34 Zornig übergab er ihn den Folterknechten. Sie sollten ihn erst dann wieder freilassen, wenn er alle seine Schulden zurückgezahlt hätte. 35 Auf die gleiche Art wird mein Vater im Himmel euch behandeln, wenn ihr euch weigert, eurem Bruder wirklich zu vergeben.“

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Zu Kindesmißbrauch ein öffentliches Schreiben an die LK und an die meisten Zweigbüros – um obiges auch zu belegen:

    Watchtower Bible and Tract Society
    25 Columbia Heights
    Brooklyn, New York 11201-2483
    April 5, 2004

    Liebe Brüder ( in der Leitenden Körperschaft und in verantwortlichen Positionen)

    In den vergangenen Wochen haben verschieden Brüder und Schwestern den Zweigbüros weltweit die Verstrickung des Wachtturms in die UNO als NGO (nicht-Regierungs-Organsiation) präsentiert. Inzwischen wurden mehr als 6.000 Versammlungen in Nordamerika diesbezüglich informiert. Dieser Brief dient der Information, daß eine formelle Klage auf Abtrünnigkeit gegen namentlich nicht bekannte leitende Brüder der Watchtower Society eingereicht wurde.

    Spezifisch sollte ein Untersuchungskommittee von außenstehenden Brüdern damit beauftragt werden, die Identiäten der Brüder zu ermitteln, die wissentlich jährlich den Watchtower als NGO registrierten und regelmäßig UN-Propaganda schrieben und veröffentlichten – in Wachtturm und Erwachet und diese Artikel der UN zur Verfügung stellten um den Nachweis zu erbringen, daß sie in Übereinstimmung mit dem DPI ( UNAbteilung für öffentliche Information) handelten. Wenn deren Identiät feststeht, sollten diese Brüder die Fragen beantworten, warum sie Jehovas Organisation in die Abtrünnigkeit führten. ( Jeremia 23:15 „Dies ist daher, was Jehova der Heerscharen gegen die Propheten gesprochen hat: „Denn von den Propheten Jerusalems ist Abfall ausgegangen in das ganze Land.““) Des weiteren sollten jene Brüder, die offizielle Funktionen in der UNO oder anderswo bekleideten um den Watchtower als NGO zu vertreten ebenso vor einem Untersuchungskommittee Fragen der Gesamtheit dieser Angelegenheit beantworten.

    Seitdem den Zweigbüros vom Watchtower versichert wurde, daß die NGO Bewerbungsunterlagen in den Akten nicht mit unserem Glauben im Konflikt sind, sollte dem Untersuchungskommittee dafür freien Zugriff zu allen Unterlagen gewährt werden, die im Bethel vorhanden sind.

    Unsere Recherche in dieser Angelegenheit und die eigenen Antworten der Vereinten Nationen an verschiedene Anfragende widersprechen den öffentlichen und privaten Statements des Watchtowers hinsichtlich der Natur von deren NGO-Verhältnis mit der UN. Aber vielleicht, wenn nötig, mögen die UN angesprochen werden zusätzliche Dokumente beizustellen mit dem Ziel die Wahrheit in dieser Angelegenheit zu erfahren.

    In der Zielsetzung das Vertrauen der Brüder wiederherzustellen und weil alle Zeugen Jehovas gegenüber Jehova Mitschuld in dieser Angelegenheit tragen seit wir alle unfreiwillig beschäftigt waren UN-Propaganda zu verbreiten, sollten die Ergebnisse der Untersuchung von der Wachttower Society veröffentlicht werden. Jene, die diesen Akt des Verrats begangen haben (siehe Maleachi 2:10-11: „Ist es nicht e i n Vater, den wir alle haben? Ist es nicht e i n Gott, der uns erschaffen hat? Warum handeln wir denn treulos miteinander, indem wir den Bund unserer Vorväter entweihen? 11 Juda hat treulos gehandelt, und etwas Verabscheuungswürdiges ist in Israel und in Jerusalem begangen worden; denn Juda hat die Heiligkeit Jehovas entweiht, die ER geliebt hat, und er hat die Tochter eines fremdländischen Gottes als Braut in Besitz genommen.“) sollten vor allen Lesern zurechtgewiesen werden, was heißen soll, daß die Öffentlichkeit darüber zu informieren ist.

    Laßt uns nicht annehmen, daß wir Jehovas andauernden Gefallen haben. Aber Jehova versichert uns, daß wenn wir den Weg gehen und gute Taten vollbringen er uns seinen Segen zusichert. Denkt bitte daran, obwohl der gerechte Prophet Daniel kein Teil des korrupten jüdischen Systems war, schloß er sich in sein klar bekennendes Gebet in Kapitel 9 ein. Ein formelles Bekenntnis und eine Entschuldigung, veröffentlicht im Wachtturm würde den Umständen Genüge tun.

    Bitte seid daran erinnert, daß niemand über den göttlichen Rat steht. Als zB der Apostel Petrus einen falschen Schritt machte, der dazu führte allen nichtjüdischen Christen im ersten Jahrhundert ein Grund zum Straucheln zu sein, weis Paulus ihn vor allen Brüdern zurecht. Weder wir annehmen, daß niemand im Bethel eine höhere Stellung innehat als der Apostel Petrus, nicht wahr? Noch sollten wir uns vorstellen, daß diese NGO Sache ist ein weniger falscher Schritt wie es der Watchtower uns glauben machen möchte.

    Natürlich, gottes haus ist sehr groß und voller begehrenswerter und unbegehrenswerter Gefäße wie Paulus es zum Ausdruck brachte. Kein Zweifel, die meisten Brüder im Bethel sind in dieser Angelegeneheit unschuldig und sich auch nicht der Tiefe und Seriosität der Watchtower-Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen bewußt. Nichts destoweniger ist jemand verantwortlich.
    Aber selbst Ignoranz ist keine Entschuldigung für eine Anklage. Sogar Jesus sagte im 12 Kapitel des Ludas Evangeliums, das andererseits der treue und verständige Sklave „der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten.“ Christus sagte in gleichen Vers um das Prinzip der Verantwortung zu etablieren: „In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.“

    So ist in Übereinstimmung mit keiner größeren Autorität als Jesus Christus der treue und verständige Sklave für Gottes Versammlung vor Gott mehr verantwortlich als andere Brüder. Aus diesem Grund müssen wir Brüder vor der Versammlung für ihre Worte und Taten verantwortlich halten. Wenn Mitglieder der Leitenden Körperschaft wissentlich mit dem DPI der Vereinten Nationen kooperierten, aus welchem Grund auch immer sie sich dabei für ihr Tun im Recht fühlten, so sollten sie dafür vor einem Rechtskommittee gerade stehen – genauso wie irgendein Verkündiger auch, der sich einer politischen Organsiation angeschlossen hat.

    Frei heraus gesagt, haben wir nichts zu tun mit den Sünden eines treuen Sklaven, wohl aber mit denen eines bösen Sklaven.
    Wenn Paulus es für nötig sah die „falschen Apostel“ und „verführerischen Arbeiter“ blosszustellen, die sich als „Diener der Gerechtigkeit“ verkleideten – mitten in der Korinther Versammlung – warum sollen wir naiv annehmen, daß Jehovas heutige Organisation immun gegenüber dem Eindringen falscher Apostel ist?

    In der Offenbarung empfiehlt Jesus den Brüdern in Ephesus und ferner den Auserwählten unserer Tage indem er spricht: „Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden.“ Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, Schluß zu machen, den Superfeinen Aposteln in unserer Mitte Gehör zu geben und jene zu prüfen, die da vorgeben Teil der Klasse des treuen und verständigen Sklaven zu sein. Warum sollten wir fortfahren, dem Teufel weiter Raum zu geben?
    Bitte erkennt, daß euer eigenes Stehen vor Jehova und Jesus Christus darauf gegründet sein mag, wie ihr diese ernste Angelegenheit handhabt. Gott erfordert von all seinen Richtern nicht Parteilichkeit zu zeigen. Ich dafür dränge euch dazu, den Mut aufzubringen eine vollständige und umfassende Untersuchung in dieser Angelegenheit anzugehen und euer Gott-geweihtes Büro zu gebrauchen, das Übel in unserer Mitte zu bekämpfen.
    (Name, wie bekannt)
    Versammlung , wie bekannt

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Das ist der Brief wegen Kindesmißbrauch – obiger war der wegen der UNO Geschichte:

    Brief eines erbosten Zeugen Jehovas
    Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas

    25 Columbia Heights
    Brooklyn, New York 11201-2483
    Fax: (718) 560-5619

    Betreff: Tadel

    Liebe Brüder,
    Ich habe zwei erwachsene, geistig gesinnte Kinder. Meine Frau und ich haben alles in unserer Macht Stehende getan, unserer von Gott verfügten Verantwortung nachzukommen. Wir haben uns bemüht, sie zu Menschen zu erziehen, die eines Tages – ohne uns – auf eigenen Füßen vor dem wahren Gott Jehova stehen und für annehmbar befunden werden könnten.

    Wir haben sie gelehrt, dass wir alle rechenschaftspflichtig sind. Niemand hier auf dem Planeten Erde ist frei von Rechenschaftspflicht. Jehova wird uns alle richten, und niemand von uns steht über irgend jemand anderem.

    Was die Art und Weise angeht, wie Ihr Fälle von Vergewaltigung von Kindern handhabt, so folgt Ihr nicht Euren eigenen Empfehlungen. Ihr besteht darauf, dass die Herde gemäß bestimmten Grundsätzen leben soll, werdet aberselbst eben jenen Grundsätzen nicht gerecht. Durch Euer Ausweichen vor den Hilfeschreien habt Ihr alle Grundsätze, die uns teuer sind, missachtet.

    Ich frage Euch: Warum? Warum wollt Ihr keine Änderung vornehmen!

    Liegt der Grund darin, dass es in der leitenden Körperschaft und/oder in hochrangigen Stellungen Personen gibt, die sich selbst der Pädophilie schuldig gemacht haben? Ich kann mir KEINEN anderen Grund vorstellen, warum Ihr nicht wollt, dass die Herde geschützt wird, als den, dass Ihr die Sünden von Personen unter Euch selbst vertuschen wollt!

    Wenn das so ist, werdet Ihr bei diesem Vorhaben keinen Erfolg haben. Vielleicht entzieht Ihr ein paar weiteren treuen Zeugen Jehovas die Gemeinschaft. Vielleicht zerstört Ihr den Ruf von ein paar weiteren Personen. Aber wie die bösen Könige im alten Israel – Ihr werdet keinen Erfolg haben. Jehova wird Euch bloßstellen und Rechenschaft von Euch fordern. Ich bete darum, dass Ihr von Eurem dickköpfigen, Bileam-gleichen Lauf ablasst.
    Ihr seid in dieser Sache wie der Hohepriester Eli geworden. Ihr solltet Euch die Geschichte noch einmal durchlesen, weil Ihr sie offensichtlich vergessen habt. Eli ließ seine Söhne ungestraft, als sie die jungen Frauen im Tempel schändeten und betrunken ihren Pflichten als Priester nachkamen. Wie mit Eli und seinen Söhnen wird es ein böses Ende mit Euch nehmen, wenn Ihr nicht sofort aufhört, die Art von unmoralischem Verhalten, dessen sie schuldig sind, zu unterstützen und zu ignorieren.

    Als Elternteil sage ich Euch, dass Ihr KEIN RECHT habt, die Art nutzloser „Politik“ zu verfügen, der zu folgen die Ältesten gezwungen sind. Ich bin empört und angewidert, wieIhr Euch da einmischt und manipuliert, so dass besorgte Eltern aus den Versammlungen entfernt werden, während Ihr zulasst, dass unsere Kinder vergewaltigt werden.

    Ich vertraue dem wahren Gott Jehova vollkommen, dass er die Sache zurechtrücken wird. Ich hoffe nur, dass Ihr gemeinsam in der Lage sein werdet, in dieser Richtigstellung voranzugehen – ehe Euch Jehova aus dem Amt wirft und es jemand anderen tun lässt.
    Brüder, Ihr liegt hier völlig daneben. Ich empfehle Euch, zusammenzukommen, gemeinsam auf Euer Gesicht zu fallen und Jehova um Vergebung und Anleitung zu bitten, wie Ihr nicht nur Eure Politik zur Vergewaltigung von Kindern ändert, sondern auch den besudelten Ruf derer wiederherstellt, die an das Wohl unserer Versammlungen denken.

    Mit freundlichem Gruß Euer Bruder

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Lieber Matthäus,

    vielen Dank für das Einstellen des Briefes an die WTG, das Thema Kindesmissbrauch ist ja nicht zuletzt durch das aktuelle Urteil aus den USA in aller Munde, und ich hoffe sehr das dieses Urteil auch rechtskräftig wird denn hier hat die WTG durch ihren Umgang mit betroffenen Brüdern ganz klar dazu beigetragen das, das damals 9 Jährige Mädchen missbraucht werden konnte.
    Ich verstehe nicht warum die WTG immer noch nach dem Motto verdrängen, verschweigen, vertuschen die Brüder und besonders Fam. mit Kindern hinters Licht führt, nun gut ich hoffe 28 Mio.$ Strafe helfen beim nachdenken obwohl es sind ja nur ca. 3 € pro Verkündiger also Pienats für die Gesellschaft.
    Ich vermisse sehr das, das Thema nicht auf den diesjährigen BZK angesprochen wurde aber man scheint der Meinung zu sein das Thema ist wohl zu feste Speise für die Brüder.
    Wenn man davon ausgeht das 1% der Männer und sicher auch ein kleiner Teil von Frauen an dieser Sex. Störung leiden stellt sich automatisch die Frage wie damit umgehen wir sind ca. 167000 Verkündiger sagen wir mal 67000 Kinder, 50 000 Männer und 50 000 Frauen dann sind ca 500 Brüder und auch einige Schwestern davon betroffen in Deutschland, wobei es sicher mehr sein werden. Wie also damit umgehen wenn mindestens in jeder 4. Versammlung ein Pädophilier Gläubiger lebt? Ich glaube auch hier gilt der Grundsatz von Jesus Christus „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ also brauchen wir Lösungen die an der Wurzel ansetzen denn wir müssen als Gemeinschaft damit umgehen um die Opfer und das sind unsere Kinder zu schützen.

    Das bedeutet für mich:

    – Ein Klima der Offenheit schaffen wo sich Betroffene hinwenden können um mit Ihrer Störung ohne Gefährdung der Kinder umgehen zu lernen. Sowie Eltern einen Hinweis erhalten wer davon betroffen ist um hier Kontakte zu vermeiden.
    – Einrichtung eines Psychologischen Dienstes der hier Lösungsvorschläge erarbeitet und Betroffenen hilft.
    – Missbrauchsfälle immer zur Anzeige bringen!
    – Die zwei Zeugen Regel abschaffen! Aber auch hier mit Offenheit, und Liebe ohne Vorverurteilungen Lösungen erarbeiten. Denn es gibt aus welchen Grund auch immer falsche Verdächtigungen.

    Ich finde das Thema eignet sich leider sehr gut um aufeinander einzuschlagen aber es hilft keinem Kind dem Missbrauch zu entgehen, und darauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit lenken deshalb verurteile ich hier auch die WTG da sie durch ihren Umgang mit diesem Problem weiterhin Kinder gefährdet werden, und nicht zuletzt die neue DVD wird weiter dazu beitragen das unsere Kinder gefährdet bleiben werden.
    Über 23000 bekannte Missbrauchsfälle sprechen eine deutliche Sprache, aber sie sind nicht ein Wort auf dem diesjährigen BZK wert. Und weil dies so ist, ist es schade um die Zeit, schade um das CO 2 was rausgeblasen wird um da hin zu kommen!
    Ich selbst habe nur indirekt mit Missbrauch Erfahrungen sammeln können, aber er zerstört nicht nur unschuldige Kinderherzen sondern viele leben mit diesem Messer in der Brust und dem damit verbundenen Schmerz ein Leben lang und nur weil sie als Kinder das Schweigen der Ältesten, die Angst der Eltern und die Untätigkeit der WTG kennen lernen mussten!
    Wenn ich über dieses Thema nachdenke dann sind bei mir als erwachsenen Mann die Augen feucht denn ich habe nur einen winzigen Teil kennen gelernt. Wenn ich könnte dann würde ich an der Strafe von 28 Mio. noch ein paar Nullen anhängen und doch weis ich das bringt nichts. Besser wäre es die LK dazu zu verurteilen jeden der 23000 Opfer mindesten 30 min Zeit zu geben um ihnen Ihren Fall zu schildern und das Leid was Ihnen wiederfahren ist der LK etwas begreiflich zu machen aber leider würden einige das wohl schon Zeitlich nicht Überleben. Und es gibt sicher noch tausende die nicht darüber gesprochen haben und es versuchen zu vergessen, Brüder und Schwestern das ist der Falsche Weg sucht euch Hilfe und lernt darüber zu Sprechen dann wird der Schmerz etwas erträglicher! Das schlimme ist nur Jehovas Zeugen sind häufig der falsche Ansprechpartner denn sie haben die wirkliche Liebe im Glaubenskrieg verloren oder gar nicht kennen gelernt sie kennen nur Organisationstreu dann Mund zu und alles den Ältesten überlassen oder Rauswerfen und Todschweigen.
    Wie gut das es noch liebe Weltmenschen gibt die wirklich helfen, und Krankenkassen die ,die Therapie bezahlen nur was nützt das einem gläubigen Zeugen Jehovas der in der Sekte gefangen ist und schon ein schlechtes Gewissen bekommt wenn er nur darüber nachdenkt.
    Hier müssen wir als freie Christen und gläubige Zeugen Jehovas ansetzen und Lösungen vermitteln und Mut zusprechen sowie den Mund aufmachen und ganz wichtig Jesus und Jehova um Hilfe bitten anders können wir leider nicht helfen.

    LG Igel

    ===================================================================================================
    Hallo Igel,
    du hast das Problem „Kindesmissbrach“ sehr gut auf den Punkt gebracht. Wenn usere Verantwortlichen Brüder der lK nur halb so viel Einsicht und Weisheit in dieser Frage bekunden würden, könnte man dieses Problem in christlicher Liebe mildern.
    Statt dessen wird bis zur Bewustlosigkeit auf das angebliche Problem Pornogrfie herrumgeritten, als ob es keine größeren Probleme gibt unter und Zeugen Jehovas.
    Danke!
    LG
    Bruderinfo HPM

  • Bob
    Juli 27, 2012

    Lieber Matthäus, lieber Igel,

    vielen Dank für die Info, Matthäus, und Dir lieber Igel für die guten und klaren Betrachtungen zum Thema Umgang mit Kindesmissbrauch.
    Es ist wohl das düsterste Kapitel in der WTG Geschichte. Diese unsäglichen Missstände machen vieles deutlich:
    1. Gehorsamskult, Autoritätswahn und Ängste zerstören die Emotionen, was dazu führt das Missstände verschwiegen und kleingeredet werden.Man opfert die Betroffenen, um die Tünche auf den WTG Gräbern glänzend zu halten. Da gibt es viele Schuldige und die „Hirten“ haben die geschundenen Schafe zugunsten von WTG Doktrin, Anweisungen etc. sich selbst überlassen. Diese Missstände symbolisieren zum Himmel schreiendes Unrecht.Täter und Mittäter richten unsagbares Leid an, die Folgen lebenslanger Traumata interessieren die falschen Lehrer nicht, keine Hilfe, kein Balsam, kein Öl, kein erbauendes Wort. Totschweigen, verschleppen, verniedlichen, unter den Teppich kehren.
    Gehorsamswahn oder besser Kadavergehorsam produziert unmenschliche Entscheidungen.
    2. Organisationsinteresse steht vor Einzelinteressen
    Der Glaube, die Gefühle des Einzelnen sind nichts wert, wenn es um den Schein der Organisation geht. Wer sich erhöht und dem Christus den Platz streitig machen will, fällt tiefer und tiefer in den Morast der gutgeredeten Sünde.
    3. Humanistische Psychologie und Menschenbild
    Der Umgang der „leitenden Körperschaft“ mit Kindesmissbrauch macht auch deutlich, wie verschroben und kaputt sich das WTG Menschenbild gestaltet: Menschen, die sich nicht fremdbestimmen lassen und illoyal gegenüber der Orga sind, werden entwertet und als geistig tot interpretiert. Es gibt keine Achtung vor dem Persönlichen, der inneren Welt des Menschen. Psychologische Störungen werden ausschliesslich dem einzelnen zugeschrieben, sozialpsychologische Wirkungen über Gruppendynamiken, Hierarchien, Zwänge, Übermächtigung werden nicht berücksichtigt. Der Mensch, eine statistische Masse, gut genug, um den Schein des Lügenbildes WTG aufrechtzuerhalten. Die Übergriffe im Umgang mit Kindesmissbrauch lassen die Totengebeine aus den WTG Gräbern emporsteigen.
    4. Die WTG hat mit ihren Publikatonen viel dazu beigetragen, dass das Verhältnis der Brüder und Schwestern zur Sexualität über die Massen aus der Perspektive des Negativen, des Destruktiven betrachtet wird. Sexualität wurde in Orte hininterpretiert, wo der gesunde Menschenverstand gar nicht dran denkt. Und da wo es im Spiegel der Pädophilie wirklich pathologisch und krank wird,da hat man geschwiegen. Denn hier schadet es auf einal der Organisation. Das kranke Verhältnis der „leit. Körpetrschaft“ zur Sexualität wird hier auf zwei Ebenen deutlich: man redet einseitig darüber, wenn man die Organisationsloyalen von der Gesellschaft isolieren und abgrenzen will, und man schweigt, wenn das Unrecht in tausenden von Fällen zum Himmel schreit, aber hier heiligt der Zewck die Mittel: der Ruf steht auf dem Spiel.
    Die selbsterhöhten Saubermänner fürchten um ihren Ruf, dafür ist ihnen jedes Mittel recht, der erboste Bruder aus dem Brief, den Du Matthäus vorgestellt hast, war gelinde ausgedrückt, noch zurückhaltend. Hier wird deutlich, zu was es führt wenn sich selbsternannte christusgleiche auf den Thron des Herrn setzen.
    Beten wir für die vielen Opfer, dass sie in ihrem Leben ein wenig Freude wiedergewinnen.
    Euer Bruder Bob

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber Matthäus, liebe Mitleser,
    es ist für mich supekt und bleibt es auch – das abnorme Verhalten der WTG.
    Ich erinnere mich noch sehr genau, dass bis etwa 2001 die Kreisaufseher einmal in ihrem 3 Jahres-Rhytmus in ihren Klausuren allein mit den Ältesten das Thema Kindsmissbrauch erörterten.
    Und zwar exakt mit der Anweisung: Wenn so etwas vorkommt, absoutes Stillschweigen, wir wollen Jehovahs Namen nicht in Unehre bringen.
    Und dann wurde drauf gesattelt: alle Eltern, die zum Staatsanwalt gehen kommen vors REchtskommittee und werden bei ausbleibender Einsicht falsch gehandelt zu haben ausgeschlossen.

    Für mich war das immer ine STein des Anstoßes. Ich habe mehrere Kinder und die waren damals im typischen Alter bis zu 10 Jahren.
    Ich sagte dem KA auch klar, dass ich dann auch ein fall fürs Kommittee werde. ER hielt es wohl für übertrieben, konterte nicht und sagte, dass ja 2 Zeugen nötig sind um den Übeltäter zu überführen. Ich sagte ihm, dass Kinder****er ihr Unwesen allein treiben und man niemlas damit rechnen kann, dass man 2 Zeugen hat.

    Es hat mich dann Um 2002 bei einer Königreichsdienstschule für Älteste überrascht, als der Unterweiser von sElteres einen brief vorlas mit dem Tenor HALTET NIEMANDEN DAVON AB ZUR POLIZEI ZU GEHEN.
    Da wußte ich, dass es der WTG „Schmerzen“ bereiten würde in finanzieller Hinsicht. Denn Einsicht bei denen kommt nur vor, wenn es um Geld geht.

    Die Bibel war ja gleich geblieben, nur die Doktrin hat sich geändert – so wie aus einr Raupe eine Puppe und aus einer Puppe innerhalb der Metamorphose ein Schmetterling wird.

    So hat die WTG in den vielen Jahren insbesondere seit Judge Rutherford ihre Doktrin geändert.
    Ich liste hier einige Punkte auf.
    Vielleicht kann Matthäus, der Zugriff zu alten PUblikatonen hat, da einmal nachhelfen und entsprechende Zitate mit Quelle beibringen.
    Impfen – einst verpönt
    Organtransplantationen – moderner Kannibalismus
    KdöR – einst undenkbar
    Eigenblutspende ( immer noch verboten aber ausgehebelt durch die ERlaubnis, das per Cellsaver gewonnene Blut nach Stunden doch wieder transfundiert zu bekommen. Wie will man das bibl. begründen?
    Zivil b zw Ersatzdienst – da wurden über Jahre junge Brüder exkommuniziert – und plötzlich war alles erlaubt

    Ich weiß nicht, was es noch weiteren Wandel gab.

    Dies alles ist Indiz dafür, dass da ein Haufen fehlgeleiteter Männer Millionen ihre eigenen Ideen gnadenlos aufdrücken.
    Das kann nie gut gehen. Die eigene Verantwortung eines Christen wird eliminiert, sie hat keinen WErt. man schafft Lemminge, die hypnotisiert folgen.
    Das ist nicht mein Verständnis für christliche Freiheit, dass sich da alte Männer wovon einer, inzwischen vertorben, selbst von einer fRau, die nun auch an Krebs verstorben ist, angeklagt wurde und das im öffentlichen TV, dass er sie als Bezirksaufseher, wo sie 15 war, mißbraucht hat.
    Der Mann hat es nicht einmal für nötig befunden, wo er unter Anklage stand, sein Amt ruhen zu lassen um den REspekt vor dem Amt allen kundzutun. ABer er galt als Hardliner.
    So ein Hardliner ist heute Gerrit Lösch, der in zig Youtube Videos dafür den Beweis erbringt.
    Für mich ist es einfach nur erfreulich, zu sehen, dass die öffentlichen Mühlen zwar langsam aber beständig mahlen. Und es ist ein Reichsparteitag, dass in dem jüngsten Fall wo Opfer Entschädigung bekam und die WTG Millionen an Pönnale zahlen muss auch die verantwortlichen Ältesten der Versammlung Strafe in großer Höhe aufbringen müssen. Ja es gilt: mitgegangen – mitgehangen.
    Das haben schon im Nürnberger Prozess gegen die Elite des 3. Reiches jene Leute erfahren, die allein Befehlen gehorchten.
    Das bringt der ICC in Den Haag auch gegen die Schlächter vom Balkan zum Ausdruck.
    Und da meinte der Tower über Jahre, er kann Millionen manipulieren?
    Er hat das abstruse Spiel verloren, weiere tausende Fälle gehen vor Gericht.
    Der Höchste wird denen ein Abwatschen geben, dass es nicht nur rote Wangen gibt. Die werden das ernten, was sie jahrzehntelang gesät haben und immer noch säen – so wie sie durch ihre Indoktrination Familien auslöschen und einzelne Personen in den Suezid treiben. Und dann so tun, als wären sie heilige Kühe.
    Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich es 40 Jahre lang ausgehalten habe als DA oder später als Ä für die einzutreten.
    In all den Jahren habe ich eines festgestellt: Profan sind sie in den Ortsversammlungen, Nepotismus floriert und Macht wird mißbraucht. Daran sind schon ganze Versammlungen zugrunde gegangen, wurden einfach aufgelöst. Ich hatte das Verständnis mit allem zu dienen, vorbehaltlos analog der Erkenntnsi: wer je auf Preussens Fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selbst gehört.
    Ich wurde so erzogen und habe so mich eingebracht.
    Und was hat es mir gebracht – immer wieder REibereien mit KA oder Ältesten. Letzteren hat es „gestunken“ wenn wir in der Familie zu viele Stunden leisteten und bei Pioniertagen zu uns einluden.
    Da ging der Durchschnitt rauf – aber nicht bei den Ältesten. Und so wurden die stinkig, weil beim KA Besuch des Einzelnen ÄLtesten Bericht mit dem Durchschnittswert der Versammlung abgeglichen wurde. Und wehe, er lag drunter. Da gabs Rügen. Und so machte man mich dafür indirekt verantwortlich und mobbte mich.
    Das ist die Macht der Ohnmacht, die ihr Echo findet in den Gebahren jener Kräfte, die WErt auf Pöstchen legen und das Ansehen brauchen. Das Leben lehrt, dass Ansehen aber mehr penetriert, wenn es durch unauffällige Taten zustande kommt und nicht per Ordre de Mufti, Ältestenernennung.
    Dank euch allen, ihr Lieben, habe ich mich neu geordnet und führe ein Gott zugewandtes Leben mit persönlichem Studium der Bibel – oftmals angeregt durch BI Kommentare. gut dass es euch gibt.
    liebe Grüße

  • Hopefull
    Juli 27, 2012

    Ich drück Dich ma ganz fest mein lieber Bruder

    *DRÜCK*

  • Anna
    Juli 27, 2012

    Lieber Frank und Frei!
    dann mach ich doch auch mal DRÜCK, das war längst fällig. Und Grüße an Deine Frau. Es ist einfach herrlich erfrischend Deine Kommentare zu lesen.
    Liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Gerne stelle ich einige Zitate und Quellenangaben wie von Dir zitiert lieber Frank hier ein. Du hast das wesentliche auf den „berühmten PUNKT“ gebracht! Es folgen Zitate wie z.B.

    Die Öffentlichkeit ist sich nicht generell bewußt, eine welch
    große Industrie die Herstellung von Seren, Antitoxinen
    und Impfstoffen darstellt, oder daß das Großgeschäft die
    ganze Industrie kontrolliert … Die Gesundheitsbehörden
    bemühen sich um den Start einer Epidemie von Pocken,
    Diphtherie oder Typhus, die eine goldene Ernte einbringt,
    wenn eine gedankenlosen Gemeinschaft mit dem Gedanken
    geimpft wird, diesen hergestellten Schmutz loszuwerden.
    … Im Endeffekt ist eine Impfung das unnatürlichste,
    unhygienischste, barbarischste, schmutzigste, widerlichste
    und gefährlichste System von Infektion, das bekannt ist.
    Sein scheußliches Gift befl eckt, verdirbt und verschmutzt
    das Blut der Gesunden und führt zu Geschwüren, Syphilis,
    Skrofulose, Wundrose, Tuberkulose, Krebs, Tetanus,
    Wahnsinn und Tod. The Golden Age, 3. Januar 1923, S. 214

    oder:

    Eine Impfung hat noch nie ein Menschenleben gerettet,
    sie verhütet keine Pocken. … Die Zeitschrift der American
    Medical Association ist das schmutzigste Blatt, das mit der
    US-Post befördert wird … Nichts Neues und Nützliches in
    der Therapie entgeht ihrer unqualifi zierten Verurteilung.
    Sie greift generell ad hominem an. Ihre Leitartikel dienen
    großenteils einem Anschlag auf den Charakter … Ihr Herausgeber
    [Moris Fishbein] gehört zu dem Typ von Juden,
    die Jesus Christus kreuzigten.
    The Golden Age, 26. September 1934
    Ein bestimmter im „Gesundheitswesen“ Tätiger hat vor
    kurzem den Vorschlag gemacht, keine Mutter könne ihrem
    Kind ein besseres „Weihnachts“geschenk machen als eine
    Immunisierung gegen Diphtherie, womit eine Injektion eines
    schmutzigen und giftigen Serums gemeint ist. … Eltern
    können ihren Kindern nicht die Nahrung zum Aufbau eines
    kräftigen Körpers geben, der der Krankheit widerstehen
    kann. Aber während Eltern nicht in der Lage sind, an
    vernünftige Nahrung zu gelangen, können sie umsonst die
    Seruminjektionen für ihre Kinder erhalten. Der Teufel ist
    entschlossen, die menschliche Familie zu zerstören, indem
    er ihr die notwendigen Annehmlichkeiten des Lebens verweigert
    und sie drängt, ihren Kindern zu „Weihnachten“
    Eiter voller Keime zu schenken.
    The Golden Age, 27. März 1935, S. 409

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Ist das ehrlich?

    Es gibt Personen, wie die christlichen Zeugen Jehovas, die alle Transplantationen von Mensch zu Mensch als Kannibalismus
    betrachten. Ist es nicht Kannibalismus, das Fleisch eines anderen Menschen zu verwenden, um das eigene Leben zu erhalten?
    Erwachet!, 8. September 1968, S. 22

    12 Jahre später:

    Ob man sich Gewebe oder Knochen eines andern Menschen einpfl anzen
    lassen darf, muß jeder Zeuge Jehovas in Übereinstimmung mit seinem
    Gewissen entscheiden. Einige Christen mögen der Auffassung sein, es sei Kannibalismus, wenn man Gewebe oder Körperteile eines anderen Menschen in den eigenen Körper aufnimmt. … Es ist eine Sache, die jeder einzelne persönlich entscheiden muß (Gal. 6:5). Das Rechtskomitee der Versammlung würde keine disziplinarischen Maßnahmen ergreifen,wenn sich jemand ein Organ einpflanzen läßt.
    Der Wachtturm, 15. Juni 1980, S. 31

    Mit dieser Darstellung verdreht die Wachtturm-Gesellschaft eindeutig die Tatsachen zu ihrem Vorteil.
    Das allein ist schon unmoralisch und unehrlich – das Fehlen jeglichen Schuldbewußtseins und jeglicher Verantwortung für die Fälle, die dadurch der Krankheit oder dem Tod geweiht waren, macht aber aus der „einfachen“ Verdrehung mehr: Menschenverachtung und Zynismus.

    Und sowas ist vom Geist Gottes geleitet?

    Gifte, die jenen Trieb zur Folge haben, der zu Selbstmord,
    Mord oder Diebstahl drängt, liegen im Blute. … Ein moralischer
    Defekt, sexuelle Perversität, Hemmungen,minderwertigkeitskomplexe,
    kleinere Vergehen sind oft die Folge einer Bluttransfusion.
    Der Wachtturm, 1. Dezember 1961, S. 724, 725

    Und dennoch hat man vollmundig dies verkündet:

    Wer erwies sich 1914, bei der Einsetzung Jesu als himmlischer König, als dieser „Sklave“? … Die Gruppe treuer Christen, die mit Gottes heiligem Geist gesalbt waren und zu
    der „kleinen Herde“ gehörten, wie Jesus sie nannte, teilte nahrhafte, zeitgemäße geistige Speise aus (Lukas 12:32).
    Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt, S. 161

    Zum Zivildienst:

    g75 8. 3. S. 23-24 Niederlande: Jehovas Zeugen
    aus dem Gefängnis entlassen!

    Der Christ verweigert auch den Zivildienst… . In
    Wirklichkeit würde er durch diesen Dienst ein Teil
    der Welt werden, Jesus aber gebot, sich von der
    Welt getrennt zu halten

    w98 15. 8. S. 17 Abs. 6 Unsere Zuversicht
    gegenüber Gottes Gerechtigkeit festigen ***
    6 In der Vergangenheit haben einige Zeugen
    Jehovas leiden müssen, weil sie eine Tätigkeit
    ablehnten, die ihr Gewissen heute zulassen würde. ???

    Stellen sich die Wachtturm-Veröffentlichungen nicht
    als ebenbürtig der Bibel dar?

    w01 15. 3. S. 16 Das Sinnen des Geistes bedeutet
    Leben für uns

    9 Wenn wir die Bibel mit Hilfe biblischer
    Veröffentlichungen weiterhin aufrichtig und fleißig
    studieren, beeinflußt Gottes Geist unseren Sinn und unser
    Herz und bewirkt, dass unsere Achtung vor Jehovas
    Maßstäben steigt.

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Matthäus,
    die Zitate aus längst vergangenen Tagen zeigen einmal mehr, dass diese Gruppe von Menschen es nicht Wert ist, sich noch weiter um sie zu scheren.

    Wir haben nun die Wahl, schauen wir weiter auf die geistige WTG-Müllhalde, oder schauen wir auf Gott und seinen Sohn…

    Erstres stinkt zu Himmel und verursacht krankmachende Übelkeit. Zweiteres lenkt den eigenen Blick zum Himmel und richtet Herz, Geist und Seele wieder auf.

    LG Ulli

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Hallo Ulli,

    ich gebe dir Recht. Wir sollten uns in erster Linie auf Gott und seinen Sohn konzentrieren.

    Doch es ist auch leichter gesagt als getan, sich eben nicht mit der „Müllhalde der WTG“ auseinanderzusetzen. Spätestens wenn ein Vortrag mit einem Thema in Berührung kommt, in dem eben die Meinungen auseinander gehen bzw dieser nicht konform mit den Lehren der WTG sind.

    Eine Seite, die mit „von Zeugen, für Zeugen“ betitelt ist und die Besorgnis der Brüder und Schwestern thematisiert wird unweigerlich mit der WTG in Verbindung gebracht – sei es nur um festzustellen, dass es „abtrünnige“ Literatur ist.

    Und für interessierte Leser, ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht, wenn diese Verbindung noch erkennbar ist und sie feststellen, dass es durchaus auch innerhalb der Organisation kritische Stimmen gibt.

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Uwe,
    ZITAT:
    „Und für interessierte Leser, ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht, wenn diese Verbindung noch erkennbar ist und sie feststellen, dass es durchaus auch innerhalb der Organisation kritische Stimmen gibt.“

    Das es hier nicht ohne Bezug zur WT-Literatur geht, ist klar…liegt ja auch schon im Titel dieser Seite…und soll auch so bleiben. 🙂

    Nur empfinde ich es manchmal so, dass sich in den Kommentaren eher destruktiv damit beschäftigt wird…und da ist meine Sorge, dass es – sowohl den Schreiber, als auch den Leser – mehr runter zieht, als alles andere.

    Ich fänd´s gut, wenn der Blick zwar von der WTG-Lehre ausgeht, dann aber IMMER einen Bogen schlägt, zur gesunden und heilenden Lehre Christi.

    So wie zb bei dem Artikel „Kommentar zu Jakobus…“, er ist so gehaltvoll…hat bisher aber leider keinerlei nennenswerte Resonsanz gefunden. Es geht eben mal NICHT um WTG-Müll und man findet nichts zum schimpfen…- Macht das dann tatsächlich einen Artikel so uninteressant, das man garnicht auf die Idee kommt, selber auch ein paar auferbauende Gedanken beizusteuern…?…diese Einstellung fände ich traurig…

    Den Verbrechen und falschen Lehren der WTG sind schon viele Seiten gewidmet worden…und ich sehe auch ein, dass dies Notwenig ist. Doch ich halte es für wichtig, beständig für Ausgleich zu sorgen, indem man all dem Negativen – den man ja den Rücken zukehren soll – etwas Positives gegenüberstellt.

    Ich denke, viele fragen sich sonst, wohin sie denn gehen sollen wenn sie die WTG verlassen…und da wünsche ich mir, dass sie nicht lange suchen müssen, um die Antwort zu erfahren.

    Das geschieht hier ja auch, nur manchmal gerät es – im Eifer des gerechten Zorns – ins Hintertreffen.

    Bitte nicht als Kritik verstehen, nur als Anregung.

    LG Ulli

  • walter
    Juli 27, 2012

    Hallo Ulrike,

    da stimme ich Dir voll zu.

    Auch ich möchte mich nicht ständig mit der WTG auseinandersetzen,
    denn das bringt mich auf dem Weg des Lebens nicht viel weiter.
    Für mich waren allerdings auch gewisse Themen in bezug auf die
    WTG ziemlich wichtig. Ich bin den Brüdern, die hier auch sehr offen über gewisse Dinge z.B. Kindesmissbrauch,subliminale Bilder..geschrieben haben, sehr dankbar.
    Ich bin den wandelnden „Bibliotheken“ in Schreiberform, die z.B.
    aus alter Literatur viele Dinge offenbar gemacht haben, sehr dankbar.
    Ich konnte die Dinge richtig verarbeiten und mir eine Meinung darüber bilden.
    Am Anfang war ich zwar manchmal schockiert,aber die Auseinandersetzung damit hat mir zusätzliche Sicherheit gegeben, so daß ich glaube meinen Weg gehen zu können.
    Ich hege gegen niemanden Hass, oder habe grollende Gefühle.

    Ich freue mich ebenfalls über tief biblische Artikel hier in B.I.
    wie den letzten über Jakobus.
    Möchte aber auch die vielen anderen nicht vergessen.
    Da fallen mit sp. die Artikel über den Neuen Bund, Tue ich genug,
    Freude im Herrn, Artikel über Römer,über die Gnade Gottes,über die Rolle Jesu,Große Herde/kleine Herde……ein, aus denen ich unheimlich Kraft und Ermunterung gezogen haben.

    Meistens lese ich die Artikel mehrmals und brauche auch Zeit dazu sie sacken zu lassen.
    In den allermeisten Fällen gehe ich damit einig, so daß ich gar nichts kommentiere.

    Ich kann und möchte nur Danke sagen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Frank,

    was meinst du speziell mit

    ZITAT „So ein Hardliner ist heute Gerrit Lösch, der in zig Youtube Videos dafür den Beweis erbringt.“

    ?

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    guck dir doch mal den Vortrag-Ausschnitt an in dem er erzählt, dass einer Waschzwang hatte und sich sueziden wollte, dabei aber den Waschzwang „erschoss“. das ganze bezog er darauf, unabhängig zu denken – muss man sich erst erschießen wollen? Ich kriege das Ganze nicht mehr volständig zusammen. ABer solche vergleiche – da holt der Barther den Most

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Das Video hat Frank sicher im Sinn:
    youtube.com/watch?v=rvpco8oogkQ&feature=youtube_gdata_player
    Lg. Matthäus

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Guten Morgen,

    meine Fragen waren nicht gedacht, um jemand abzuwerten, zu beurteilen, zu verurteilen, einen besonderen Glauben herauszustellen, oder ähnliches.
    Es ging auch nicht darum, das natürliche Zusammenleben einer Ehe in Frage zu stellen oder ein leckeres Essen. Die „fleischlichen Begierden sind (für mich) das Gegenteil geistiger Interessen und daher fällt auch z. B. das neueste Handy, der 1,57 m in der Diagonale Bildschirm, das neueste Auto, etc. Denn darüber können wir uns wohl alle einig sein, dass ohne Familienleben und Sonntagsbraten das Leben auch nicht gerade schön ist.

    Die Fragen waren für jeden Einzelnen ausgerichtet, da der Wunsch aufkam, uns mehr mit unserem eigenen Fortschritt als mit dem Triss der WTG zu beschäftigen. Diesen Gedanken bemühte ich mich durch diese Fragen Ausdruck zu verleihen und da es mir derzeit absolut nicht gut geht, ich dachte schon, es ginge nicht schlimmer, aber doch, es war noch zu toppen, da fiel mir einfach nichts besseres ein. Momentan kann die Hölle nicht schlimmer sein.

    Bei allen Kommentatoren möchte ich mich für die schönen und ausführlichen Antworten bedanken und anmerken, dass ich jetzt ganz offiziell richtig positiv überrascht bin.

    Auch wenn ich zur Zeit nicht die innere Kraft besitze,einen konstruktiven positven Beitrag zu leisten, möchte ich alle Leser von BI wissen lassen, dass ich aus dieser Erfahrung großen Nutzen gezogen habe und wünsche euch alles Gute.
    Eddi

  • Anna
    Juli 27, 2012

    Liebe Schwester Eddi,

    es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Ich wünsche Dir viel Kraft und Segen damit es Dir gelingt wieder aus der Hölle herauszukommen. Wie der neue BI-Artikel über Jakobus 1:2 zeigt lassen uns Jehova und Jesus nicht allein. Und Du kannst ganz sicher sein, dass hier viele Schwestern und Brüder an Dich denken und für Dich beten.
    Alles Liebe Anna

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Liebe Schwester Eddi,

    ich wünsche dir auch viel Kraft in deiner jetzigen Situation. Ich habe deine Fragen als konstruktiv empfunden. Von einigen Brüdern und Schwestern wurde bereits der Versuch unternommen, sich hier auf BI konstruktiver mit dem christlichen Lebensgefühl auseinderzusetzen. Und natürlich ist das wichtig für uns, denn das bringt uns weiter. Da sich aber viele der Leser und Kommentatoren in diesem Abnabelungsprozess befinden, haben auch Informationsbeiträge über die Machenschaften der WTG ihre Berechtigung, und sie können für den ein oder anderen neuen Leser die Hilfe sein, die er in dem Moment braucht.

    Deine Fragen sollten helfen, den Fokus auf den Weg nach dieser Abnabelung zu legen. Und das finde ich sehr gut, denn es geht ja weiter für uns. Wie die klugen Jungfrauen, wollen wir dem Christus entgegen GEHEN. Wir wollen beim Ruf, dass der Bräutigam kommt, nicht feststellen, dass wir kein Öl in unseren Lampen haben, weil wir uns nur mit der Vergangenheit und den Fehlern der WTG beschäftigt haben.

    Deswegen, liebe Eddi, ich freue mich, dass du hier bei uns bist. Und das du es trotz deiner schwierigen Situation geschafft hast, uns jetzt an deinen Gedanken teilhaben zu lassen. Du bist ein sehr wertvoller Mensch, und du hast anderen Lesern, auch mir, schon oft mit deinem Kommentaren aus dem Herzen gesprochen. Mach weiter so, auch wenn die Kraft zwischendurch mal „nur“ zum Lesen reicht. In Gedanken sind wir in jedem Fall bei dir.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „meine Fragen waren nicht gedacht, um jemand abzuwerten, zu beurteilen, zu verurteilen, einen besonderen Glauben herauszustellen, oder ähnliches.“

    ich finde es toll, dass du das noch nachträglich herausstellst, denn – ganz ehrlich – mir ist es tatsächlich ein bisschen unangenehm aufgestoßen. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich irgendwie rechtfertigen soll. Unter diesem Aspekt hatte ich schlicht und ergreifend keine Lust deine Fragen zu beantworten.
    Das mag etwas kleinlich von mir gewesen sein…aber so hat halt jeder seine Macken, ich auch. 😉

    Dafür hole ich es jetzt nach, ich hoffe es interessiert dich noch…:-)

    „Was macht uns auf BI besser?“

    Das wir unser Vertrauen nicht mehr auf Menschen setzen, sondern nur noch auf Gott und seinen Sohn.
    Denn wem man vertraut, dem öffnet man sein Herz.
    Wen man in seinem Herzen hat, den liebt man.
    Und wen man liebt, dem möchte man ähnlich werden.

    „Fällt es uns auf, wenn ein gewohnheitsmäßiger User fehlt?“

    Ja…das tut es.

    „Bemerken wir, wenn jemand Hilfe benötigt?“

    Da wo es nicht absichtlich gedeckelt wird, fällt es schon auf…und dann haben wir uns ja schon des öfteren gegenseitig wieder ein bisschen aufgeholfen.

    „Verstehen wir, dass Mitleser sich von unbewiesene Behauptungen (z. B. wg. des Hackerangriffs) genauso abgestoßen fühlen wie wir von der Organisation?“

    Auf unbewiesene Behauptungen würde das wohl zutreffen, aber BI selbst hat sich und andere da ja zurück gehalten…

    „Nutzen wir die Erkenntnis über das, was in der Organisation nicht in Ordnung ist um den Namen unseres himmlischen Vaters und seines Christus zu ehren?“

    Das ist eine Frage die garnicht so leicht zu beantworten ist. Vielleicht tu´ ich es dadurch, dass ich versuche mich von allem was ich als Lüge erkannt habe, zu entledigen, um mich ganz und gar dem zuzuwenden, was wahr ist.

    „Nennen wir die Dinge beim Namen, damit sie nicht dem Namen unseres himmlischen Vaters anhaften?“

    Jap.

    „Nutzen wir die Freiheit des Geistes um die fleischlichen Dinge hinter uns zu lassen?“

    Ja durchaus…was die „fleischlichen Dinge“ betrifft an denen nichts verkehrt ist, tue ich es insofern, dass sie einen untergeordneten Stellenwert haben.
    Und die Dinge von denen ich weiß, dass sie für meinen himmlischen Vater ein Greuel sind, sind für mich ebenso abstoßend, wie für ihn.

    „Was würden wir heute noch unbedingt erledigt haben wollen, wenn heute morgen unmissverständlich Harmagedon begonnen hätte?“

    Ganz bewusst, in der Ruhe vor dem Sturm, Kraft tanken.

    Liebe Eddi,
    das es dir im Moment so schlecht geht, tut mir von Herzen leid und ich wünsche dir, dass du bald wieder aus diesem Tal herausgeführt wirst.

    Und darin bin ich zuversichtlich, denn diese Worte, gelten auch für dich:

    23 Doch ich gehöre noch immer zu dir, du hältst meine rechte Hand.
    24 Du wirst mich nach deinem Rat leiten und mich schließlich in Ehren aufnehmen.
    25 Wen habe ich im Himmel außer dir? Du bist mir wichtiger als alles andere auf der Erde.
    26 Bin ich auch krank und völlig geschwächt, bleibt Gott der Trost meines Herzens, er gehört mir für immer und ewig.
    Psalm 73, 23-26

    Ganz liebe Grüße – Deine Ulli

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    *das Wichtigste beinah´vergessen hätt´*

    PS an Eddi:
    Ich freue mich schon immer deinen Namen in der Leiste zu sehen, bevor ich ihn überhaupt angeklickt habe. 😀
    Deine Beiträge haben mich schon oft ermuntert, oft auch erheitert und IMMER bereichert!
    Wenn du jetzt dazu mal nicht in der Lage bist, dann hoffen wir alle, dass wir dir nun etwas davon zurück geben können.

    LG Ulli

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Liebe Uli,

    :)danke für deine Ermunterung. Das gilt natürlich auch für alle anderen.

    Rechtfertigungszwang ist eine WTG-Zwangsneurose. Ich verordne dir „spirit liquid“ auf BI. 🙂

    Fühlt euch umarmt – ihr alle – und du, Uli, bekommst hier einen *extra-drück*
    Eddi

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Für uns alle gilt:

    Es gibt Zeiten zum Nehmen und Zeiten zum Geben.

    Befindet man sich in einer Art von „Gemeinschaft“, wie hier, gleicht sich das grob gesehen in Summe aus.

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Guten Abend Hans,

    ja, grob gesehen ist das richtig. Als Gemeinschaft gesehen habe ich aber den Eindruck, dass unser Glas immer etwas voller wird. Unser Gott hat uns ein gutes Maß Segen verheißen und er geizt nicht.

    Ist es nicht ein Segen, dass viele von uns in einer Orientierungsphase sind? Das beschützt uns doch davor, uns mit geistigem Junkfood scheinbar gesättigt zurück zu lehnen und gar keine weiteren Bedürfnisse zu haben.

    Matth. 5:3″Glücklich sind, die erkennen, wie arm sie vor Gott sind, denn ihnen gehört die neue Welt Gottes.“ (HfA)

    Ich habe einen sehr egoistischen Zug: wenn ich selbst keinen Anlass zur Freude habe, dann schaue ich mir die Freude von jemand anders an und freue mich mit!

    Seit knapp einer Woche geht selbst das nicht wirklich, das Leben ist momentan eine einzige Katastrophe und daraus resultierender Schlafentzug mit Schmerzen wirkt wie Drogen. Als gebürtiger Schwabe nehme ich auch daraus etwas mit, ich spare mir das Geld für einen Dealer und in der Hölle ist es warm, andere müssen Geld für die Sauna ausgeben. 🙂

    Eure Gebete, eure Gedanken sind wie kühlendes Gel im Fieber. Habt vielen Dank. Matth. 25:36 (neues Leben) „Ich war krank, und ihr habt mich gepflegt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.“ Ich weiß, dass ich stark sein muss und ich rezitiere auch Phil. 4:13 „Nichts ist mir unmöglich, weil der, der bei mir ist, mich stark macht.“(NGÜ), dennoch weiß ich nicht, wie lange ich dieses Gefängnis noch ertragen kann. Deshalb ist es besonders wertvoll, den V 14 mit anfügen zu dürfen: „Trotzdem war es gut, dass ihr euch in meiner schwierigen Lage um mich gekümmert habt.“

    BI vergleiche ich gern mit einer großen Wiese voller blühender, duftender Kräuter mit „Blättern, die zur Heilung dienen.“ Da gibt es für jeden Geschmack etwas. Ich gehe davon aus, dass jede Blüte eine Freude ist für unseren Herrn Jesus Christus und ein Wohlgeruch für unseren Gott.

    Ich danke dir, diesen Gedanken angestoßen zu haben und wünsche weiterhin eine erbauliche Gemeinschaft.
    Eddi

  • Fiene
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,
    ich danke dir für deinen Kommentar. Der Gedanke mit der blühenden Wiese finde ich total schön.
    Ich habe gestern auch 45 Minuten Rechtfertigungszwang und eine schlaflose Nacht hinter mir. Da ich in der glücklichen Lage bin, keine Verwandtschaft in der WTG zu haben, bleibt ab jetzt meine Tür zu. Ich wünsche dir ganz ganz ganz ganz viel Kraft.
    Liebe Grüße
    Fiene

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Meine liebe Fiene,

    danke für deinen Kommentar.

    Wir sind ja gern bereit, jedermann unseren Glauben zu erklären, oder? Aber muss ich mich dafür rechtfertigen? Da gibt es eine Klagemauer an die religiöse Bitten herangetragen werden, einen riesigen Steinblock zu dem Scharen von Menschen laufen, in Indien gibt es einen Tempel der Ratten und viele Pilger betrachten es als ihr größtes Glück, aus der Trinkschale für die Ratten trinken zu dürfen, weil die Viecher als heilig gelten. Und dann haben wir in unseren Breiten Kruzifixe und den Gockel auf der Spitze und den Wachtturm in der Hand. Muss sich vor uns irgendjemand dafür rechtfertigen? Nein. Wir sind nicht Richter und nicht Ankläger. Aber ich will es halt auch nicht mehr. Wenn mein Gott da drüber stehen kann, dann ich auch (ich übe, ich bin noch WTG geschädigt).

    Du hast so recht, wenn du das vor der Tür lässt, was dich hindert. Unser Vater möchte sich mit uns schmücken, wir sind das Aushängeschild für das Paradies. Bruderinfo hat hart gearbeitet, damit dem Christus wieder die Anerkennung zukommt, die er in der WTG einbüßen sollte. Wir haben das Licht der guten Botschaft über den Christus, da wollen wir uns doch nicht selbst in den Schatten von jemand oder etwas stellen, oder? Die Organisation betrachtet sich natürlich als einzig vollständige Religion und widerspricht, eine Sekte zu sein. Jedes Stück Kuchen auf dem Teller ist etwas in sich Abgeschlossenes, oder? Und trotzdem nur ein Sektor, also Teil eines Ganzen. Die WTG besteht darauf, eine saftige Weide zu sein und übersieht, dass auf der gleichen Fläche Erde ohne Dünger das bis zu 3650fache an Mikroorganismen existiert. Wir leben also besser ohne den verordneten Dünger und sind froh, unsere „Blümchen“ neben uns auf der gleichen unverfälschten Erde zu haben, auf der auch wir die reinen Nährstoffe aufnehmen dürfen.

    Hab noch ganz viel Freude beim Entdecken unserer Pflanzen in Gottes Garten und ich wünsche dir sehr, dass du dich wohl fühlst. Ich habe schon meine Freude an dir – wieviel mehr unser Herr Jesus Christus und unser himmlischer Vater. Einen Text hat er wohl extra für uns in die Bibel aufnehmen lassen: Psalm 96:12

    das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist; es sollen jauchzen alle Bäume im Walde

    und damit wünsche ich eine gute und erholsame Nacht und einen guten Start in die Woche.
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Seit knapp einer Woche geht selbst das nicht wirklich, das Leben ist momentan eine einzige Katastrophe und daraus resultierender Schlafentzug mit Schmerzen wirkt wie Drogen.“

    Das hört sich grausam an und es ist furchbar, was du ertragen musst. – Sei dir unserer Gebete bewusst, aber vergiss´auch niemals, dass du nie – egal wie dreckig es dir geht – alleine bist.

    Auf youtube gibt es ein schönes Lied, es heißt „Ich bin bei dir“ und ist an Psalm 23 angelehnt, vielleicht kann es auch dir ein bisschen Kraft geben:

    „Du denkst zuviel an Morgen,
    quälst dich mit deinen Sorgen,
    komm, lebe heut an diesem Tag.
    Ich will dir immer helfen,
    werd an deiner Seite kämpfen,
    jetzt hör mir zu, was ich dir sag:

    Ich bin bei dir, kein Augenblick bist du allein,
    vertraue mir, dann kehrt in dir bald Ruhe ein,
    wirf zu mir her, was dich beschwert und was dich lähmt,
    ich bin dein Gott, der dich und deine Nöte kennt.

    In dir sind viele Fragen,
    die auf eine Antwort warten,
    komm hab Geduld, leb diesen Tag!
    Berg dich in meinen Händen,
    ich will dir Vertrauen schenken,
    und hör mir zu, was ich dir sag:

    Ich bin bei dir, kein Augenblick bist du allein,
    vertraue mir, dann kehrt in dir bald Ruhe ein,
    wirf zu mir her, was dich beschwert und was dich lähmt,
    ich bin dein Gott, der dich und deine Nöte kennt“

    Udo-David Zimmermann

    LG Ulli

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Hallo Uli,

    ich brauche jedenfalls nicht zu singen: „Geh aus mein Herz und suche Freud`“. Den Weg kann mein Herz sich sparen, die Freude finde ich hier und ich bin sehr getröstet worden. Nicht dass das Übel vorbei wäre und es wird mich noch einiges an Kraft kosten, aber wenn man des ewigen Lebens würdig sein will, dann muss man bereit sein, sich von Jahwe formen zu lassen. Dazu gehört auch, Leid anzunehmen. Für jede Kröte die ich schlucke, darf mein Gott zu Satan sagen: ey du, meine Tochter hat das Leid angenommen, bist du genauso stark? Nicht weil Satan für alles verantwortlich ist, was uns an Leid widerfährt, aber weil es ohne seine Selbstsucht kein Leid geben würde.

    Es freut mich sehr, dass deine Emotionen über Musik erreichbar sind. Für mich ist auch „Don´t give up (Gib nicht auf) von Gregorian über mp4 oder „Amazing Grace“ von Cherokee (Native Amerikan) eine Hilfe, aber wenn ich absolut depressiv bin, dann nehme ich mir 5 Minuten (mit Kopfhörer, den Nachbarn zuliebe)und höre Musik mit über 260 bpm, weil dadurch die Produktion von Serotonin angeregt wird, nicht weil ich das mag. Anschließend ein kurzes Gebet und dann kann der Tag weiter gehen.

    So Uli, nochmals vielen Dank und das möchte ich auch allen anderen Lesern und Kommentatoren sagen: Ich freue mich wirklich über jeden von euch.
    Eddi

  • Anna
    Juli 27, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    vielen Dank lieber Bruder N.D. dafür, dass Du aufgezeigt hast wie Zeugen Jehovas in emotionaler Abhängigkeit gehalten werden.

    Was mir dazu noch einfällt ist der Studienartkel letztes Wochenende. Thema: Ob wir Jehovas Herrlichkeit widerstrahlen.

    ZITAT 15.5.2012, Seite 26 Abst.13

    Wir sollten die Sünde hassen, weil Jehova sie hasst. Deshalb versuchen wir nicht herauszufinden, wie weit wir gehen können, ohne zu sündigen, sondern nehmen von allem, was uns zum Sündigen verleiten könnte, so weit wie möglich Abstand. Beispielsweise müssen wir uns davor hüten, abtrünnig zu werden — eine Sünde, die uns untauglich machen würde, Gott zu verherrlichen (5. Mo. 13:6-9). Halten wir uns daher von Abtrünnigen fern und von jedem, der sich als ein Bruder ausgibt, aber Gott entehrt. Darauf müssen wir selbst bei Familienangehörigen achten (1. Kor. 5:11).
    Es bringt nichts, die Argumente von Abgefallenen

    ODER ANDEREN (Großbuchstaben von mir),

    die Jehovas Organisation kritisieren, widerlegen zu wollen. Es wäre falsch, ja gefährlich, etwas von ihnen zu lesen, sei es auf Papier oder im Internet. (Lies Jesaja 5:20; Matthäus 7:6.)
    ZITAT ENDE

    Bei dem obigen von mir herausgestellten Satz wird darauf hingewiesen, dass wir keinerlei Kritik seitens Außenstehender an der Organisation dulden dürfen. Denn die ANDEREN wären ja die Leute, die wir im Predigtdienst antreffen. Auch diese dürfen uns gegenüber keinerlei Kritik an „Jehovas Organisation“ anbringen bzw. wenn sie es tun dann nix wie weg.

    Zu den Anmerkungen bezüglich Verfolgung und Lebensumständen in der westlichen Welt ist es tatsächlich so, dass derzeit kein Zeuge Jehovas verfolgt wird. Allerdings werden von den Brüdern sämtliche negativen Erfahrungen, die wir mit andersgläubigen Verwandten, Arbeitskollegen, Nachbarn usw. machen sofort auf den Umstand bezogen, dass wir Zeugen Jehovas sind und daher natürlicherweise der Teufel hinter uns her ist und wir NUR deswegen verfolgt werden. Das andere Menschen, egal welcher Religionszugehörikeit, auch oft negative Erfahrungen im Leben machen ist aus der Wahrnehmung der meisten Brüder ausgeblendet.

    Bezüglich der DVD für die lieben kleinen Kinderlein seien noch die Lebensumstände der Familie von Caleb erwähnt. Diese Familie lebt zu viert in einem schönen großen Haus mit großem Garten. Es geht ihnen offenbar finanziell sehr gut. Warum die arme Mutter auf Knien den Boden schrubben muß und sich im Haushalt kein Bodenwischer, Sauger o.ä. findet scheint an der Dramaturgie zu liegen dem armen Kind ein schlechtes Gewissen zu machen, weil es gedankenverloren vergessen hat die Schuhe auszuziehen. Ich bin jedenfalls nie in Tränen ausgebrochen wenn meine Kinder mal etwas Dreck in die Wohnung getragen haben.

    Und – eine arme Familie, die sich zu viert 1 – 2 Zimmer teilt, was denken diese Brüder dann vom Luxusleben der Vorzeigefamilie aus der DVD?

    Passen wir auf uns nicht manipulieren zu lassen.

    Liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Liebe Anna!

    Zu der angegeben Bibelstelle von Jes. 5:20 in deinem WT Zitat ist mir noch was eingefallen. Wer verdreht den Gutes als böse oder Böses als gut? Wer verführt (fordert) seit über 100 Jahren Menschen dazu ihren falschen Lehren und Zeitangaben zu folgen und zu verkünden?

    Ein treuer ergebener Christ der seinem Herrn folgen möchte wird als BÖSE bezeichnet und in symbolischer Form getötet (Ausschluß wenn er die falschen Lehransichten nicht akzeptiert – er wird als böser Abtrünniger bezeichnet) mit ungeahnten Folgen (Suizid) zerrissene Familienbanden. Im Vers davor ist ein Querverweis angegeben und dieser gibt Aufschluß darüber wer hier als BÖSE oder GUT einzustufen ist:

    Hes. 12: 23 Darum richte dem Volk aus, was ich, der Herr, ihnen zu sagen habe: Ich werde dafür sorgen, dass man diese Redensart in Israel nicht mehr gebraucht! Sag ihnen: Die Zeit ist gekommen, die Visionen erfüllen sich! 24 In Zukunft wird es in Israel keine falschen Propheten mehr geben, die euch nach dem Munde reden und von Erscheinungen berichten, die sie gar nicht gesehen haben. … ihr widerspenstigen Israeliten, alle meine Voraussagen (werden sich) erfüllen. Darauf gebe ich, der Herr, mein Wort!“

    Und im folgendem Kap. 13 die schon sehr oft zitierten Worte Jehovas über Menschen die IM NAMEN GOTTES Zeitangaben machen obwohl sie Gott nicht beauftragt hat und auch laufend von ihnen ignorriert werden:

    6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ‚So spricht der Herr!‘, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! 7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe.

    Die LK sollte bitte vor der eigenen Türe kehren und sich eingestehen wer wirklich als abtrünnig eingestuft wird und wie Jehova das sieht:

    8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! 9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus – in den Verzeichnissen der Bewohner Israels wird man eure Namen nicht mehr finden.

    lg. Matthäus

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Hallo Fiene

    Zitat:
    Wie ordnest du es dann ein, wenn Satan vom Himmel auf die Erde geworfen wird? Wenn Jesus in einer Geisteswelt auf der Erde ist, von wo nach wo wird/ist dann Satan geschleudert worden?

    Da der Kommentar noch schmäler werden würde schreibe ich hier:

    In Offenbarung 12 steht:
    9. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.
    10. Und ich hörte eine laute Stimme in dem Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.

    Obwohl der Teufel nach wie vor unsichtbar ist, wurde er aus dem Himmel auf die Erde geworfen. Er ihm wurde laut Offenbarung der Zugang zu Jehova verwehrt, damit die tägliche Verklägerei endlich aufhört. Obwohl der Teufel nach wie vor ein Geist ist, hat er nun kein Zugang mehr zur Geistesebene Jehovas. Er kann niemanden mehr vor Jehova verklagen.
    Ich glaube nicht dass der Text so gemeint ist, dass der Teufel an den Planet Erde gebunden ist, sondern dass er auf einer tieferen Geistesebene lebt. Auf einer Ebene bei der er keinen Zugang mehr zu den Geistern des gereinigten Himmels hat. Denn sonst könnte der Teufel nicht mal mehr zum Mond gelangen, eigentlich nicht vorstellbar dass er das nicht kann.

    Jesu und unser Vater sind im Himmel aber trotzdem auch bei uns auf der Erde. Es gibt kein entweder oder. Dass Jehova auch auf der Erde wohnen kann, zeigt das Allerheiligste des Tempels Salomos, in dem Jehova anwesend war.
    Natürlich war er trotzdem im Himmel. Jehova ist unendlich in Raum und Zeit. Die Himmel der Himmel können ihn nicht fassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    „Obwohl der Teufel nach wie vor ein Geist ist, hat er nun kein Zugang mehr zur Geistesebene Jehovas. Er kann niemanden mehr vor Jehova verklagen.
    Ich glaube nicht dass der Text so gemeint ist, dass der Teufel an den Planet Erde gebunden ist, sondern dass er auf einer tieferen Geistesebene lebt. Auf einer Ebene bei der er keinen Zugang mehr zu den Geistern des gereinigten Himmels hat.“

    Das macht Sinn. Auch ich sehe den himmlischen Bereich als Solches, in unserer Nähe. – Das zeigen Bibelstellen wie diese:

    12 Im Traum sah er eine Leiter, die von der Erde bis in den Himmel reichte. Und er sah die Engel Gottes auf ihr hinauf- und hinabsteigen.
    1. Mose 28, 12

    Auch Jesus bezog sich nochmal darauf, als er sagte:

    51 Und er fuhr fort: »Ich versichere euch: Ihr werdet sehen, dass der Himmel offen steht und die Engel Gottes über dem Menschensohn hinauf- und herabsteigen.«
    Joh 1, 51

    Zudem wohnen Gott und Jesus ja schon jetzt in Jedem, der an sie glaubt:

    23 Jesus erwiderte: »Wer mich liebt, wird tun, was ich sage. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
    Joh 14, 23

    17 Und ich bete, dass Christus durch den Glauben immer mehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt und gegründet seid.
    Eph 3, 17

    5 Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.
    Röm 5, 5

    Diese Verse zeigen, dass sie und ihre Liebe grenzenlos sind, weder Zeit noch Raum unterworfen.

    Im Gegensatz zum Teufel, der nun nicht mehr überall Zutritt hat und dessen Macht zwar furchtbar, aber doch begrenzt ist auf einen von Gott festgelegten Bereich. Auch kann er nur in bestimmten Menschen wirken:

    2 Ihr habt genauso in der Sünde gelebt wie der Rest der Welt, beherrscht von Satan, der im Machtbereich der Luft regiert. Er ist der Geist, der in den Herzen derer wirkt, die Gott nicht gehorchen wollen.
    Eph 2, 2

    Das Herz in dem Jesus und Gott selbst durch seinen abgesonderten Geist leben und sich von ihnen leiten lässt, bleibt dem Satan verschlossen:

    13 Denn er hat uns aus der Gewalt der dunklen Mächte gerettet und uns unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes gestellt.
    Kol 1, 13

    Der Teufel kann uns zwar Schaden zufügen, aber nur äußerlich und zeitlich begrenzt:

    14 b Gott will uns die Erlösung schenken, das endgültige, volle Heil – und das alles wird geschehen zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.
    Eph 1, 14

    Darauf können wir uns schon jetzt freuen und das ist eine Vorfreude, bei der wir keine Angst haben brauchen, dass sie enttäuscht wird. 😀

    LG Ulli

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Danke liebe Ulli
    für die vielen glaubenstärkende Bibelstellen!
    LG
    Alois

  • Rico
    Juli 27, 2012

    Hallo Ulrike,

    danke für deine glaubensstärkenden Worte die kommen gerade richtig für mich weil der Satan gerade dabei ist mich fertig zu machen! Aber seine Anschläge sind mir nicht unbekannt! Ich bin froh das mir Jehova die Kraft bis jetzt gegeben hat weiter zu kämpfen aber diesen Kampf den jeder Christ auf dieser Welt kämpfen muß kann er nur mit Gottes Hilfe gewinnen,da dieser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut geht sondern gegen die Regierungen,gegen die Gewalten,gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis,gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern! (Siehe Eph 6:12)! Das Paulus mit diesen Worten recht hat, ist offensichtlich besonders in der letzten Zeit in der wir leben! Ich bin froh das ich diesen Kampf nicht alleine zu kämpfen brauche da ich Jehova sowie Jesus an meiner Seite habe und ich habe euch liebe Brüder und Schwestern! Außerdem hab ich noch meine Familie die mir auch Kraft gibt weiter zu machen! Danke liebe Ulrike das du mir mit deinen tröstenten Worten den Tag noch gerettet hast! Es gibt Tage im Leben eines Menschen besonders eines Christen,da könnte man denken das die ganze Welt sich gegen einem verschworen hat! Heute ist für mich so ein Tag von daher bin ich froh das ich bei meiner Familie und bei euch liebe Bruderinfogemeinde Trost gefunden habe! Danke dafür!

    Lg Rico

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Rico,
    es freut mich sehr, dass ich dir mit meinem Beitrag ein wenig helfen konnte. 🙂

    Mir ging es ja ebenso…ich hatte durch das was auf der Prophetie-Seite im Fragen und Antworten-Thread besprochen wurde, genau die Ermunterung bekommen, die ich brauchte.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605#comment-1614

    Indem du jeden Tag ganz bewusst die Waffenrüstung Gottes anlegst, ist ein Großteil schon getan. Alles andere kannst du getrost deinem Vater und deinem Herrn überlassen, die beiden wissen schon was zu tun ist.

    LG Ulli

  • Rico
    Juli 27, 2012

    Hallo Ulrike,

    ja so sehe ich es auch danke für deine lieben und aufbauenden Worte!

    Lg Rico

  • Fiene an Alois
    Juli 27, 2012

    Vielen Dank für die Erklärung, so verstehe sogar ich es. Danke
    Liebe Grüße
    Uta

  • Quasimodo
    Juli 27, 2012

    Ein Zusatz an BI.

    Kann es sein, dass eure Serveruhr falsch geht?
    Bei mir war es beim Absetzen des Kommentars 21:31.

    mfg

  • Quasimodo
    Juli 27, 2012

    Hallo zusammen,

    >>>Allein dieser WT-Abschnitt ist voll von Paranoia und blindem Hass gegenüber Menschen, die der Organisation nicht mehr folgen können oder wollen.<<<

    Es würde mich einmal interessieren wer von den heute hier Mitschreibenden vor 20 Jahren schon so gedacht hat.

    Als ich vor 20 Jahren nach meinem Weggang von der WTG diese und andere Argumente, bezüglich der Falschheit der WTG, gebraucht hatte, hätte man mich am liebsten gesteinigt.

    Man denke an die Aussage in einem Wachtturm aus dem Jahr 1957? dessen Quintessenz darin besteht am liebsten die Scheiterhaufen der "alten Kirche" wieder einzuführen.

    Es ist mir ein Trost die Worte König Salomons zu kennen der da gesagt hat "Alles hat seine Zeit".

    Ich danke Gott und BI diese Zeit noch erleben zu dürfen.

    mfg

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Quasimodo,
    ZITAT:
    „Es würde mich einmal interessieren wer von den heute hier Mitschreibenden vor 20 Jahren schon so gedacht hat.“

    Also ich nicht! – Da war ich ja noch ein Frischling und hatte ein megagroßes Brett vorm Kopf, dass solche Sachen garnicht durchließ. Bei mir kamen immer nur die positiven Dinge an, wenn zb vom Paradies geschrieben wurde, oder von der Liebe zueinander.

    Und alte Literatur kam mir garnicht erst in die Hände.

    LG Ulli

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Guten Morgen Brüder und Schwestern im Herrn
    guten Morgen Bruder N.D.

    eine Bestätigung besonderer Art habe ich zu der getroffenen Feststellung, dass die Organisation ihren Mitgliedern vermittelt, direkt von Gott beauftragt zu sein, gefunden.

    Es ist ein Abschnitt aus dem WT vom 1. Okt. 1993, S.19, Abs. 15
    „Doch wie verhält es sich mit gewissen Menschen, die Jehova aufs tiefste hassen?
    15 Sie betreffend sagte der Psalmist: „Hasse ich nicht die, die dich, o Jehova, aufs tiefste hassen, und empfinde ich nicht Ekel vor denen, die sich gegen dich auflehnen? Mit vollendetem Haß hasse ich sie gewiß. Sie sind mir zu wirklichen Feinden geworden“ (Psalm 139:21, 22). David betrachtete sie deshalb mit Abscheu, weil sie Jehova aufs tiefste haßten. Die Abtrünnigen zeigen zum Beispiel ihren Haß auf Jehova dadurch, daß sie sich gegen ihn auflehnen. Abtrünnigkeit ist in Wahrheit Rebellion gegen Jehova. Manche Abtrünnige behaupten zwar, Gott zu kennen und ihm zu dienen, aber sie lehnen Lehren oder Anforderungen ab, die in seinem Wort dargelegt werden. Andere behaupten, an die Bibel zu glauben, verwerfen jedoch Jehovas Organisation und setzen alles daran, deren Werk zu behindern. Wenn sie bewußt solche Schlechtigkeit wählen, obwohl sie wissen, was recht ist, und wenn ihnen das Schlechte so in Fleisch und Blut übergegangen ist, daß es einen untrennbaren Bestandteil ihres Wesens bildet, dann muß ein Christ sie als solche hassen (im biblischen Sinn des Wortes), die sich mit der Schlechtigkeit unlösbar verbunden haben. Wahre Christen teilen Jehovas Empfindungen gegenüber Abtrünnigen; sie möchten gar nicht wissen, was für Vorstellungen diese vertreten. Im Gegenteil, sie ‘empfinden Ekel’ gegenüber denjenigen, die sich zu Gottes Feinden gemacht haben, aber sie überlassen es Jehova, Rache zu üben (Hiob 13:16; Römer 12:19; 2. Johannes 9, 10).“

    Man beachte, wie geschickt hier zwischen einer Einstellung Jehova gegenüber mit einer Einstellung der Organisation gegenüber hin und her jongliert wird, bis der gewünschte Effekt sitzt.

    Also wer wird verfolgt und über wen wird „allerlei Lügnerisches“ geredet?

    Einen schönen Sonntag wünscht allen
    Eddi

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,

    sehr gut erkannt! Dieser Absatz ist ein Musterbeispiel für Manipulationstechniken einer Sekte. Zirkelschlüsse, d.h. eine Behauptung wird als feste Tatsache hingestellt, wobei die Behauptung wiederum als Beweis für andere Lehraussagen herhalten muss. Dies wird hier gleich mehrfach angewandt, z.B.

    – wird einfach behauptet alle Abtrünnigen (von der WTG) „hassen“ Jehova, was schlicht falsch und verleumderisch ist

    – wird einfach behauptet diese Abtrünnigen würde Lehren und Anforderungen ablehnen, die Jehova aufstellt. auch hier Pauschalisierung und pure Verleumdung ohne Beweis, denn in Wahrheit stellt die WTG sämtliche Anforderungen auf und nicht Jehova

    – wird einfach behauptet, diese Personen lehnen die Bibel ab, weil sie die Organisation (WTG) verwerfen. Wo steht in der Bibel, dass man die WTG anerkennen muss um sein wohlgefallen zu haben?

    – wird einfach behauptet, diese angebliche „Schlechtigkeit“ sei ihnen „in Fleisch und Blut“ übergegangen und ihr „Wesen“ geworden. Wieder pure Verleumdung und Hasstiraden, ohne Beweis und Argumentation.

    – wird einfach behauptet, Jehova hätte die Empfindungen gegenüber WTG-Abtrünnigen, wie die WT-Verfasser es beschreiben. Was nichts anderes heißt, als das die WTG bestimmt wie Jehova fühlt.

    Die Tatsach, dass Menschen die WTG ablehnen wird mit Behauptung vermischt, sie würden damit Jehova ablehnen, weil die WTG ja SEINE Organisation ist. Man macht sich nicht mal die Mühe zu beweisen warum ausgerechnet die WTG Jehovas Organ. sei sein soll, das wird sozusagen als Grundwahrheit vorausgesetzt.

    Allein dieser WT-Abschnitt ist voll von Paranoia und blindem Hass gegenüber Menschen, die der Organisation nicht mehr folgen können oder wollen.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Ja lieber Dennis
    die Organisation hasst uns, da gibt es keinen Zweifel.

    Matth. 5
    44. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, und betet für die, die euch [beleidigen und] verfolgen,
    45. damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist; denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.

    Luk. 6
    22. Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen;
    23. freuet euch an selbigem Tage und hüpfet, denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel; denn desgleichen taten ihre Väter den Propheten.
    26. Wehe, wenn alle Menschen wohl von euch reden; denn desgleichen taten ihre Väter den falschen Propheten.
    27. Aber euch sage ich, die ihr höret: Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;
    28. segnet, die euch fluchen; betet für die, welche euch beleidigen.

    Gemäß den genannten Versen können wir uns glücklich schätzen, weil wir nur gehasst werden, weil wir zu Jesus als unserem Retter stehen wollen und nicht zur Organisation.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Guten Abend Dennis,

    so gut hätte ich es nie erklären können, ich danke dir, dass du das für mich übernommen hast.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Die Sachlage ist in Wahrheit noch viel dramatischer!
    Jesus lehrt das wir sogar die Feinde lieben sollten, sein angeblicher Sklave lehrt das genaue Gegenteil.
    Dieser Sklave maßt sich an seinem Herrn zu widersprechen!
    Mit der Aufforderung zu hassen, jeder der dass macht, wird zu einem Feind Gottes, er kann unmöglich Gott lieben. Das sollte jeder Bedenken der diesen Lehrern folgt!
    Nicht ohne Grund steht in Jakobus 3 das ein Lehrer einem strengen Gericht unterzogen wird!
    Lg. Matthaus

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder N.De.

    Nun habe ich Zeit gefunden den von Dir verfassten Artikel zu lesen. Ich muss sagen, leider hast Du Recht, leider ist es so wie Du es beschrieben hast.
    Die organisationsgeprägten Zeugen Jehovas sind natürlich eine Sekte, weil sie von der Lehre des Christus abweichen. So wie jede christliche Gemeinschaft eine Sekte ist, die nicht genau die Lehre Jesu lehrt.

    Auch Dein Gedanke dass die Zeugen Jehovas in den meisten Ländern gar nicht verfolgt und geschmäht werden gefällt mir als Argument, dass sie nicht die Nachfolger Jesu sein können.

    “Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.” (Matthäus
    5:11)

    Denn die Verfolgung und die Schmähung trifft eher auf uns zu. Wir werden von der Organisation geschmäht, verfolgt, ausgeschlossen und bekämpft.
    Deswegen können wir uns glückselig schätzen, denn wir werden um Jesu willen bekämpft und ausgeschlossen. Wer Jesus vor den Menschen bekennt, (anstelle der LK) den wird Jesus auch bei seinem Vater bekennen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Denn die Verfolgung und die Schmähung trifft eher auf uns zu. Wir werden von der Organisation geschmäht, verfolgt, ausgeschlossen und bekämpft. <<

    Naja, Alois.

    Das kann man auch anders drehen. Wenn die Brüder von Haus zu Haus gehen und den WT anbieten und ihnen dann die Tür vor der Nase zugeschlagen wird, kann der Sklave das natürlich auch als Verfolgung seiner Interessen werten, da er sich als die von Gott eingesetzte Institution betrachtet.

    Was mich hierbei mehr interessiert sind die Ältesten, die doch auch nicht dümmer als wir sind. Sie sehen doch auch was hinter den Kulissen abgeht, und wenn ich mir dann noch ansehe, was sie reden und was sie davon selber tun, dann frage ich mich natürlich, welchen Glauben sie haben. Gut gekleidet, Frau, Kinder und Eigenheim zu hause, jedes Jahr in den Urlaub fliegen und die Brüder von der Bühne zum Pionierdienst und zum Verzicht auf Wohlstand und Familie auffordern, so erlebe ich sie in den Versammlungen, und wenn es nicht so läuft, wie sie es ich vorstellen, biegen sie sich die Wahrheit zurecht.

    Was veranlasst sie sich vom Sklaven dermaßen missbrauchen zu lassen. Ich verstehe es nicht. Oder glaube sie tatsächlich, was sie sagen?

    Ede

    ===================================================================================================

    Ja, da sprichst du wirklich ein Phänomen an, was sich diese „Ältesten“ dabei denken, wenn si die Dogmen des Sklaven vertreten und Lehren, aber nicht erkennen lassen, das sie das selbst wirklich glauben. Ihr Leben das sie führen steht konträr zu dem was sie vertretn müssen. Ohne diese Brüder verurteilen zu wollen, den wir selbst leben ja in der Regel auch nicht anders, wird dieser Widerspruch einmal zu Thema gemacht werden müssen.
    LG
    Bruderinfo

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Das kann man auch anders drehen. Wenn die Brüder von Haus zu Haus gehen und den WT anbieten und ihnen dann die Tür vor der Nase zugeschlagen wird, kann der Sklave das natürlich auch als Verfolgung seiner Interessen werten, da er sich als die von Gott eingesetzte Institution betrachtet.“

    Klar fühlen die Zeugen sich „herrlich“ verschmäht, wenn sie an dem Türen abgelehnt werden oder schlecht über sie gesprochen wird, weil sie zu ihrem Glauben stehen.

    Aber ein Zeuge der Matthäus 5:11 deshalb auf sich bezieht, belügt sich selbst. Denn dort spricht Jesus nur von denen, die um SEINETWILLEN geschmäht, verfolgt und verleumdet werden:

    “Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.”

    Das kann man drehen und wenden wie man will: Ein Zeuge wird definitiv NICHT wegen seines Glaubens an Jesus verfolgt.

    LG Ulli

  • Holger
    Juli 27, 2012

    ZU BI Antwort:
    Phänomen.. über “Älteste” , wenn sie die Dogmen des Sklaven vertreten und Lehren, aber nicht erkennen lassen, das sie das selbst wirklich glauben. Ihr Leben das sie führen steht konträr zu dem was sie vertreten müssen.
    Das kann leider nur bestätigen, was in den Versammlungen abgeht. Mir tun die armen Brd. und Schw. leid, die fasst nur Almosen besitzen, um gerade über die Runden zu kommen. Diese Brd. und Schw. werden kaum beachtet, geschweige eingeladen. – Älteste die es sich leisten können, fahren heuer 3-4 x in den Urlaub. Es wird von der Bühne(auch von diesen Ältesten) immer wieder dazu angehalten, den Hippi oder den Alg.Pionier ins Auge zu fassen, da die Zeit drängt, und dann kommt noch die Standard Bibelstelle, das man seine Versammlung regelmäßig besuchen soll. LG Holger

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ede,

    ZITAT „und wenn ich mir dann noch ansehe, was sie reden und was sie davon selber tun, dann frage ich mich natürlich, welchen Glauben sie haben“

    Das frage ich mich auch manchmal. Rückgrat und Charakter sind anscheinend auch zunehmend Mangelware. Mit der Authentizität geht auch die Glaubwürdigkeit verloren. Und dann passiert das:

    Jer 10:21
    Unsere Hirten sind ohne Verstand – sie dienen nicht mehr dem Herrn. Kein Wunder, dass ihnen nichts mehr gelingt und ihre ganze Herde verstreut ist.

    Wohl einer und vielen Aspekten, warum Menschen so über Jesus dachten:

    Joh 7:12
    Die Menschen sprachen untereinander heimlich über ihn. Ein paar sagten: »Er ist ein guter Mensch«, andere meinten: »Er ist nichts als ein Betrüger, der die Leute verführt.«

    Die einen erkannten seine Übereinstimmung in Wort und Tat, seine Liebe und Güte, andere legten ihn seine logischerweise anziehende Wirkung auf Menschen negativ aus. Vielleicht aus Neid und Missgunst.

    Deshalb haben es aufrichtige Älteste heutzutage auch sehr schwer. Gutes zu tun macht unbeliebt bei solchen, die es nicht tun, aber gerne das Ansehen hätten. Manch ein wirklich im Sinne der Bibel vorbildlicher Ältester ist das Mensch-gewordene schlechte Gewissen der Ältesten, die sich von der Liebe Christi entfernt haben und nur noch das Rota-Erzeugnis nachplappern. Und wer hat schon gern ein schlechtes Gewissen ständig vor Augen?

    LG
    Hans

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder ND,

    das ist ein sehr mutiger Vortrag.

    War Orwell eigentlich mal bei den Zeugen Jehovas? Ich meine, so trefflich hätte ich es nicht ausdrücken können.

    Weil derzeit keine wirkliche Verfolgung herrscht, muss halt ein fiktiver Feind her und das ist unter anderem die Gleichgültigkeit der bösen Weltmenschen im Predigtdienst. Und da hält man dann mit dagegen, der treue und verständige Sklave ist aber an dir interessiert und Jehova hat seine Anbeter dem treuen und verständigen Sklaven anvertraut.

    Na und wenn Jehova das macht, wer ist dann das kleine Menschlein, dass es sich traut, diese Inobhutnahme abzulehnen?

    Obwohl der Artikel viel Bitterkeit verbirgt, habe ich mich über die Zusammenstellung herrlich amüsiert. Das klingt schon wie eine Resolution.

    Du hast nach den Worten Gottes gehandelt aus Josua 1:
    9 Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht3 und fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der HERR, dein Gott, wo immer du gehst.

    denn Mut hast du mit diesem Artikel wirklich bewiesen.

    Hab vielen Dank und ich wünsche dir, dass der HERR, dein Gott auch weiterhin mit dir ist, wohin du gehst.
    Eddi

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Ich habe mir diesen Artikel und die Kommentare durchgelesen. Es zeigt mir mehr, wie sehr mir BI fehlen würde. Es sind nicht nur die tollen, gut durchdachten Vorträge, sondern die vielen erbauenden Kommentare, die meinen „grauen Zellen“ einen kleinen Schubs geben.
    Hierfür vielen Dank an euch alle.

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Ich wollte noch etwas qualitativ zum Thema beitragen.

    In meinem Bekanntenkreis haben sich seit meinem Ausstieg einige weitere ehemalige ZJ gefunden. Sie verbreiten sogenanntes Aufklärungsmaterial, um vor dem Sektierertum zu warnen.

    Leider haben diese Menschen den Glauben an Jehova gänzlich verloren – ja vielleicht hatten sie nie einen, weil sie feststellen mussten, dass der eigentliche Gott, dem der Wachtturm huldigt in Wahrheit nicht Jehova ist, sondern die Wachtturm-Organisation.

    Ich selbst habe mich in Ausstiegsforen beteiligt und muss mit Erschrecken feststellen, dass viele ehemalige ZJ tatsächlich jeglichen Glauben an Gott und aber auch jegliches Verständnis für Gläubige erkennen lassen.

    Eine neuzeitliche Sekte ersetzt für mich Gott durch Menschen und zerbricht mit ihren Geboten, Regeln und Dogmen aufrichtige Menschen.

    Dabei sollte die Wahrheit doch alle frei machen. (Joh 8:30-36)

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    hallo Uwe, ich glaube wir kennen uns seit den 70igern als du weggezogen bist von B. nach K. Ich habe dich in K besucht und später hast du in H ein Haus gebaut. Du trugst doch das gelbe Horn, richtig?
    melde dich mal
    ostfalen@gmail.com

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Frank,
    ich wurde erst in den 80ern geboren 😉

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Uwe,
    ZITAT:
    „Leider haben diese Menschen den Glauben an Jehova gänzlich verloren – ja vielleicht hatten sie nie einen, weil sie feststellen mussten, dass der eigentliche Gott, dem der Wachtturm huldigt in Wahrheit nicht Jehova ist, sondern die Wachtturm-Organisation.“

    Das ist auch mein Gedanke…als Zeuge hat man eh´ nie so an Jesus geglaubt, wie man es gemäß der Bibel hätte tun sollen. Darum hatten wir auch nie den Vater…denn das eine bedingt ja das andere: Der Vater zieht zum Sohn…

    44 Niemand kann zu mir kommen, wenn der Vater, der mich gesandt hat, ihn nicht zu mir zieht.
    Joh 6, 44a

    …und niemand kommt zum Vater, außer durch den Christus:

    6 Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
    Joh 14, 6

    Ergo „hatten“ wir alle als Zeugen in Wirklichkeit nur den WT-Gott. Doch dieser von Menschen gemachte Gott, ist kraftlos… – Wir waren uns zwar sicher den wahren Gott anzubeten…und Jah hat sicher auch unser reines Herz gesehen… – Aber letztlich sind wir alle genauso von unseren Gefühlen in die Irre geleitet worden, wie der Katholik, der sich in seiner Kirche vor den Statuen niederkniet.

    Doch Jah weiß schon jetzt wer zu ihm gehört…egal wo derjenige gerade seine geistige Heimat hat…ob in einer Kirche, einer Moschee, einem buddhistischem Tempel, einem Königreichssaal oder einem gänzlich atheistischem Raum…wann auch immer ER es für richtig hält, wird er diesen Menschen zu seinem Sohn führen.

    Alle anderen werden nach ihren Taten beurteilt. Danach, ob sie sich von ihrem von Gott gegebenem Gewissen haben leiten lassen oder dem Bösen nachgaben:

    14 Wenn sogar Menschen, die Gottes geschriebenes Gesetz nicht haben, unbewusst so handeln, wie es das Gesetz vorschreibt, so beweist das, dass sie in ihren Herzen Recht von Unrecht unterscheiden können.
    15 Durch ihr Verhalten zeigen sie, dass Gottes Gesetz in ihr Herz geschrieben ist, denn ihr eigenes Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder bestätigen, dass sie das Richtige tun.
    16 Und dies alles wird sichtbar an dem Tag, an dem Gott durch Jesus Christus alles richten wird, auch das, was bei den Menschen verborgen ist.
    Röm 2, 14-16

    Ob sie barmherzig waren, oder grausam:

    13 Denn es wird keine Barmherzigkeit für den geben, der anderen gegenüber nicht barmherzig war. Wer aber barmherzig war, wird auch vor dem Gericht Gottes bestehen.
    Jak 2, 13

    Wir brauchen uns also um keinen von ihnen zu sorgen und können auch in dieser Hinsicht, ganz auf Gott vertrauen.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    “Leider haben diese Menschen den Glauben an Jehova gänzlich verloren – ja vielleicht hatten sie nie einen, weil sie feststellen mussten, dass der eigentliche Gott, dem der Wachtturm huldigt in Wahrheit nicht Jehova ist, sondern die Wachtturm-Organisation.”

    Hallo Uwe

    Daran ist der Sklave nicht ganz unschuldig.

    Als Ende 1975 nicht mehr zu leugnen war, dass sich der Sklave wieder einmal geirrt hatte, haben viele, die zuvor alles für den Predigtdienst geopfert hatten, die Gemeinschaft verlassen. Sie hatten zuvor auf alles verzichtet, auf Ausbildung und Beruf, auf Ehefreuden und Familie, auf Geld und Wohlstand und haben Schulden gemacht, um tagein, tagaus im Predigtdienst zu stehen. Als sich ihre vom Sklaven vermittelten Hoffnungen nicht erfüllten, haben sie zu Unrecht Jehova dafür verantwortlich gemacht, weil sie den Sklaven für das von IHM eingesetzte Mittel zur Durchführung SEINES Willens gehalten haben. Viele haben Jehova ganz verlassen und sind zu Gegnern der biblischen Wahrheit geworden. Du kannst ihre Beiträge im IL-Forum lesen.

    Deshalb ist unsere Tätigkeit, die den Unterscheid zwischen Jehova und dem Sklaven deutlich macht, so wichtig und darf nicht aufhören. Niemals mehr soll jemand Jehova für die Fehler das Sklaven verantwortlich machen können.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT Uwe:
    “Leider haben diese Menschen den Glauben an Jehova gänzlich verloren – ja vielleicht hatten sie nie einen, weil sie feststellen mussten, dass der eigentliche Gott, dem der Wachtturm huldigt in Wahrheit nicht Jehova ist, sondern die Wachtturm-Organisation.”

    Antwort Ede:
    „Daran ist der Sklave nicht ganz unschuldig.“

    Sie sind nicht nur „nicht ganz unschuldig“, sie tragen dafür die VOLLE Verantwortung, weil sie ihre Schafe AKTIV vom Christus weg führen.

    Was die Schafe aber nicht von der eigenen Verantwortung enthebt. – Jedenfalls dann nicht, wenn nichts sie daran hindert, die graue Masse in ihrem Oberstübchen auch mal zum Denken zu benutzen.

    LG Ulli

  • Uwe Schöning
    Juli 27, 2012

    Hallo Edelmuth,

    die von mir angesprochenen haben (so wie ich) das Jahr 1975 nicht miterlebt. Es sind nicht nur die nicht erfüllten falschen Prophezeiungen und die Schuldzuweisungen des sogenannten „Sklaven“, sondern das Leben in Angst und dem Druck.
    Viele Familien waren aufgrund dieser Dinge schon zerrüttet, bevor überhaupt jemand die Gemeinschaft enttäuscht verließ.

    Mit dem IL Forum habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht. Es war die erste Stelle, an die ich mich gewandt hatte, um mit meiner Vergangenheitsbewältigung anzufangen.
    Mehr und mehr fühle ich aber, dass ich dort nicht gut aufgehoben bin.

    Gruß Uwe

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Das das:

    >>Sie hatten zuvor auf alles verzichtet, auf Ausbildung und Beruf, auf Ehefreuden und Familie, auf Geld und Wohlstand und haben Schulden gemacht, um tagein, tagaus im Predigtdienst zu stehen.<<

    …genauso war hier noch der Beleg:

    Unser Königreichsdienst (englische Ausgabe), Mai 1974:

    „Das Ende des Systems ist so nahe… .Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihrer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.“

    2 Jahre später – SELBER schuld:

    w76 15. 10. S. 633 Abs. 15 Eine sichere Grundlage für unser Vertrauen

    Es ist aber nicht ratsam, unser Augenmerk auf ein bestimmtes Datum zu richten und alltägliche Dinge zu vernachlässigen, die wir als Christen normalerweise tun würden oder die wir und unsere
    Familie wirklich brauchen. … Falls jemand enttäuscht worden ist, weil er nicht diese Einstellung hatte, sollte er sich jetzt bemühen, seine Ansicht zu ändern, und sollte erkennen,
    dass nicht das Wort Gottes versagt oder ihn betrogen und enttäuscht hat, sondern dass sein eigenes Verständnis auf falschen
    Voraussetzungen beruhte.

    Und wie war es in den 1920er Jahren als man auf 1925 (nach den falschen Prognosen für 1914) hinwies:

    Das goldene Zeitalter, 15. März 1924:

    „Wir erwarten mit voller Gewissheit, dass die jetzige große Drangsal … im Jahre 1925, etwa im Herbst, ihren furchtbaren Höhepunkt erreicht und alsdann zum endgültigen Abschluss kommen wird. Wir erwarten mit absoluter Zuverlässigkeit die nach der
    Drangsal beginnende Auferstehung… .“

    The Watch Tower, 15. Juli 1922:

    „Dadurch, dass die Chronologie … göttlichen Ursprungs ist und von Gott bestätigt wurde, bildet sie eine Kategorie für sich allein, als absolut und uneingeschränkt zutreffend.“

    Watchtower 1926, Seite 232:

    „Einige erwarteten, dass das Werk im Jahre 1925 enden würde, aber der Herr sagte das nicht. Das Problem war, dass die Freunde ihre
    Vorstellungen gegen jede Vernunft aufblähten…“

    yb75 S. 145 Vereinigte Staaten von Amerika

    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges
    Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren
    enttäuscht worden. Sie hatten gehofft, dass einige
    der ,alttestamentlichen Überwinder‘ auferstehen
    würden. Statt dies als eine ,Wahrscheinlichkeit‘
    anzusehen, lasen sie hinein, dass dies mit
    ,Sicherheit‘ kommen würde… .

    Bei soviele chuzpe frage ich mich um an meinen vorigen Kommentar
    an Anna anzuknüpfen – wer macht sich schuldig Gutes und Böses nicht mehr richtig einzuordnen?

    lg. Matthäus

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Matthäus,

    deine letzte Frage finde ich sehr passend, und das wollte ich auch mit meinem Kommentar ausdrücken, als ich geschrieben habe, wie sich eine einzige Falschlehre auf die Gläubigen auswirkt.

    Natürlich hat jeder eine eigene Verantwortung, aber man dachte ja immer, dass man dieser nachkommt, wenn man auf den „Sklaven“ vertraut. Jetzt im Rückblick frage ich mich manchmal, warum mir diese Dinge nicht früher aufgefallen sind. Vielleicht war man noch zu eingebunden in das Geschehen, vielleicht hat man sich für Zweifel, die ich ja schon länger hatte, zumindest was verschiedene Verfahrensweisen betrifft, immer selbst die Schuld gegeben. Wie auch immer, am Ende zählt immer das Ergebnis. Und wenn dabei herauskommt, dass man jetzt versucht, nur noch dem Christus zu folgen, spielt die Vergangenheit auch keine Rolle mehr.

    Das ist für mich ein sehr erbauender Gedanke, weil er zeigt, dass Jehova und Jesus es gut mit uns, aber auch mit mir persönlich, meinen. Wenn ich an mein bisheriges Leben denke, habe ich mich schon oft gefragt, warum ausgerechnet ich diese Wahrheiten über unseren Herrn Jesus erkennen durfte. Vielleicht geht es dem ein oder anderen von euch auch so. Dann denke ich an eine Aussage Jesu, die ich ganz persönlich auf mich anwende:

    Mar 2:16+17 „Als die Gesetzeslehrer von der Partei der Pharisäer sahen, dass Jesus mit solchen Leuten aß, sagten sie: „Wie kann er sich nur mit Zöllnern und Sündern an einen Tisch setzen?“ 17 Jesus hörte das und entgegnete: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Anna
    Juli 27, 2012

    Lieber Sascha, liebe Brüder und Schwestern,
    dein Kommentar an Matthäus hat mich sehr berührt. „Warum durfte ich ausgerechnet die Wahrheit über den Christus empfangen“. Was uns sicher immer wieder zu dem Punkt bringt: Warum haben wir die Wahrheit viele Jahre lang nicht verstanden? Vergessen wir Jesus und Jehova nicht, sonst könnte man verzweifeln. Und da bin ich staunend anhand der Schöpfungswerke und Danke meinem Schöpfer, dass ich lebe, erlebe, begreife, verinnerliche.
    So vieles ist anders, wollen wir trotzdem Jehova und Jesus die Treue haten.
    Ganz liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Zu Deiner Schlussfolgerung in Verbindung mit Jesus, liebe Ulli,

    >>Das ist auch mein Gedanke…als Zeuge hat man eh´ nie so an Jesus geglaubt, wie man es gemäß der Bibel hätte tun sollen. Darum hatten wir auch nie den Vater…denn das eine bedingt ja das andere: Der Vater zieht zum Sohn…<<

    …kommt ja noch hinzu was Jesus den Menschen versichert (siehe Vers 35 und 37) – etwas was bei den ZJ ersten gar nicht versprochen werden kann und dennoch tun sie es – sie lehnen Menschen ab die sich zwar zu Jesus bekennen aber nicht einer WTG folgen möchten. Sie werfen Menschen auch vor die Tür und dafür werden sie ihrem Herrn Rechenschaft ablegen müssen (Siehe Hes. 34)

    Joh. 6: 28 Da fragten sie ihn: "Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?" 29 Er erwiderte: "Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat." … 32 Jesus entgegnete: "Ich versichere euch: Nicht Mose gab euch das Brot vom Himmel! Das wahre Brot vom Himmel gibt euch jetzt mein Vater. 33 Und nur dieses Brot, das vom Himmel kommt, schenkt der Welt das Leben." 34 "Herr, gib uns jeden Tag dieses Brot!", baten ihn alle.

    35 "Ich bin das Brot des Lebens", sagte Jesus zu ihnen. "Wer zu mir kommt, wird niemals wieder Hunger leiden, und wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben. 36 Doch ich habe euch ja schon einmal gesagt: Ihr glaubt nicht an mich, obwohl ihr mich mit euren eigenen Augen seht.

    37 Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. 38 Denn ich bin nicht vom Himmel gekommen, um zu tun, was ich will, sondern um den Willen des Vaters zu erfüllen, der mich gesandt hat.

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    ich habe mich einfach zurückgezogen, lasse mich kaum sehen.
    Es gibt für mich viele gute Grüde dafür, da ich mich in der Obligation sehe, meinen Glauben, der durch die Org in Frage gestellt wurde, zu bewahren und zu stärken.
    Ich orientiere mich zum Führer des Lebens, den Christus, für mich sind Gebete für den Sklaven ähnlich Götzendienst, weil er einen immensen Stellenwert in den vergangenen 30 Jahren bekam.
    Man sieht doch immer wieder, wie der Sklave fehlt.
    Tag und Stunde weiß keiner, sagt die bibel, nur allein Gott.
    Wie kann man da mit Zahlen jonglieren und Druck auf die Gläubigen erzeugen und sogar drohen, dass die, die es nicht glauben nicht gerettet werden?
    Denken wir nur an die vielen, vielen 180° Wendungen der Doktrin:
    BeispieL. Impfen – früher undenkbar und besonders in den 30/40igern in Trost und WT lächerlich gemacht
    Denken wir an Organtransplantationen – 1968 „moderner kannibalismus“. Denken wir an ERsatzdienst und die folgen und dann plötzlich der Wandel. Denken wir daran, dass Eltern, die Kinderschänder anzeigten ausgeschlossen wurden (potentiell, zumindest vors Kommmittee kamen) und dann um 2002 plötzlich 180° Wende.
    Denken wir an Cell Safer und Eigenblutspende – beides ist in etwa gleich – das BLut wird vom Kreislauf getrennt gespeichert und zurückgegeben und ist daher ncihts anderes wie eine Eigenblutspend.
    auch da haben sie das Sagen.
    Am Schlimmsten ist die Heuchelei mit der KdöR – erst volle Kanne dagegen „Die Kirchen zahlen Gottes Dinge dem Cäsar zurück“
    Und dann schmeißt man das ganze lari fari über Bord und singt das Lied der Kirchen.
    Oder denken wir an die Kohabitation mit der UNO als NGO. Vielen in meiem Bekanntenkreis hat das den Glauben zerstört.
    Aber: Du darfst es niemals ansprechen sonst bist du ein Abtrünnniger.
    Das ist die Sozialistische Wachtturm Republik im Comecon der Wachttower Organisation.
    Was Rutherford früher über organisierte Religion sagte,müßte man denen mal auf die Platte bringen. Vieleicht findet Matthäus da einige Beispiele.
    Fazit – gewogen und zu leicht befunden.
    Habe die Tage übrigens den neusten WT bekommen – den mit dem philippinischen Kabinenroller auf dem Titel.
    Seht euch mal den Rollerfahrer genauer an – seine offene Jacke präsentiert mitten auf der Brust 2 Fratzen. In der oberen rechten Hälfte das Spitze Gesicht eines leibhaftigen Dämons und wenn man den Blick ein wenig tiefer legt, so erkennt man in etwa den dicken Kopf des Jabba oder wie das Monster aus Star Wars heißt, zur Hälfte abgebildet.
    Ja, ich habe viele Bilder Bibeln und ich habe stundenlang an den Bildern von Dore usw gesessen, Holz- Stahl- und Kupferstiche.
    Aber NIRGENDWO ist dort eine doppeldeutige Fratze abgedruckt.
    So zeigt der Satan, dass er Herr der Lage ist und kräftig mitmischt.
    Und man braucht es denen in den Zweigbüros auch gar nicht zu schreiben. Das sind Funktionäre, die wie die Cyborgs arbeiten, roboterhaft. Sie mögen zwar selbst auch manchmal zweifel haben, unterdrücken die jedoch en Masse, weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf.
    allen einen lieben Gruss

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Zu dieser Heuchelei auf die du lieber Frank bezug nimmst:

    >>Am Schlimmsten ist die Heuchelei mit der KdöR<<

    noch die eigenen Worte der LK:

    Erwachet 8.3.74 (wir beobachten die Welt)

    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

    Also belegen sie selbst daß die LK nicht dem Beispiel Jesu folgen!

    lg. Matthäus

  • Bernhard
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Frank&Frei,vielleicht hast du noch den WT von 1 März 2011 auf der letzten Seite die Einladung zum Gedächtnismahl, Jesus in sitzender Position schau in seinen Schoß Jesus mit aufgerichteten Geschlechtsteil. Einigen Personen die ich schon lange kenne habe ich die Bilder gezeigt ich brauchte sie gar nicht darauf hinweisen sie waren fassungslos und wirklich geschockt, ja das ist Gotteslästerung ersten Ranges. Auch der Einladungszettel von heuer im Innenblatt schau auf seinen Daumen.

    Was glaubst du was passieren würde wenn du den Sohn eines hohen Würdenträgers so zeichnen und noch dazu in Millionenauflage verbreiten würdest!!! Oder zeichne einen von der LK in Brooklyne so und kopierst es tausendfach und verbreitest es unter den Brüdern dann wirst du Ausgeschlossen für immer und ewig. Wir kennen die Zeichnungen in den WT-Pupl. schon seit 1978, aber so wie jetzt Verspottung von Gottes Sohn erster Klasse, eine Schande ist das alles das ist meine Meinung.
    Wir haben uns von der Versammlung gänzlich zurückgezogen auch jetzt zum Kongress gehen wir nicht hin.
    Der neue Artikel von der Sekte vielen herzlichen Dank noch dafür, bestätigt unsere Einstellung.

    Liebe brüderliche Grüße Bernhard

  • Neoveritas
    Juli 27, 2012

    Lieber Bernhard,

    schon seit geraumer Zeit verfolge ich die Diskussion über subliminale Bilder in der Literatur der WTG. Vielleicht bin ich zu nüchtern, aber ich habe bisher noch keine solchen Bilder entdecken können. Handelt es sich bei dem WT, den Du anführst, um die Ausgabe für die Öffentlichkeit? Ich bin skeptisch was diese ganze Angelegenheit angeht.
    Angenommen es handelt sich um subliminale Bilder; was soll damit bewirkt werden und warum gibt es nur wenige Brüder (Schwestern), die diese Bilder „sehen“?
    Ich kann mich an nur ein Beispiel erinnern: Die „Kralle“ im Offenbarungsbuch. Dabei handelt es sich nicht um ein subliminales Bild, sondern ist so offensichtlich, dass man es ohne Probleme sieht. Eine Erklärung habe ich nie bekommen. Freue mich auf Aufklärung.

    Angenehme Nachtruhe wünscht Neoveritas

  • walter
    Juli 27, 2012

    Hallo Neoveritas,

    geh doch mal auf die Seite der WTG http://www.jw.org .
    Dort kannst Du Dir die neueste Ausgabe der Studien WT als pdf.
    herunterladen.

    Schau Dir mal die Schwester im Mantel und mit der Mütze auf der Titelseite genau an.Schau mal in die Haare, die rechts aus der Mütze noch rausschauen. In Höhe vom Kinn bis zur Schulter.
    Spiel mal mit Vergrößerungen.

    Geh noch zur Seite 28 in der selben Ausgabe.
    Dort sieht man u.a. Jesus am Pfahl.Schau mal auf die Brust von Jesus(Achselhöhle—-Brustwarzen) bis runtel zum Bauchnabel von Jesus mit einer Vergrößerung von 150 -200.

    Schau mal in seine Haare mit einer Vergrößerung von 200-400.

    Ich gebe absichtlich keine Hinweise, was ich in diesen Abbildungen
    sehen kann, um nicht zu manipulieren.
    Bitte, schreibe doch Deine Wahrnehmungen in einem Kommentar.

    Viele Grüße

    Walter

  • Neoveritas
    Juli 27, 2012

    Lieber Walter,

    ich habe mir die Arbeit gemacht und auf die von Dir angegebenen Seiten geschaut.

    1. Die Schwester im Titelbild: Der Haaransatz rechts sieht aus wie ein Kopf der aus dem Hals hervorschaut; mit schwarzen Haaren. Zusätlich habe ich entdeckt, dass man man im Halstuch eine Fratze entdecken kann, die die Zunge herausstreckt.

    2. Jesus am Marterpfahl: Auf dem Brustbereich erscheint ein Gesicht mit breitem Mund und großen Augen. Im Haar „sieht“ man ein Fratze mit aufgerisseneen Mund und Oberzähnen.

    Diese Bilder habe ich aber erst nach längerem hinsehen erkannt und bin nicht sicher, ob es strukturelle Gegebenheiten im menschlichen Gehirn sind, die diese Bilder erzeugen.

    Angenommen Du hast recht: Was wäre eine Motivation solche Bilder einzuarbeiten? Denn es erfordert sicher Mehrarbeit dies zu tun. Ich kann mir schwer vorstelen, dass die Brüder und Schwestern in den Schreibabteilungen Däumchen drehen. Trotzdem vielen Dank für den Hinweis.

    Lieben Gruß von Neoveritas

  • walter
    Juli 27, 2012

    Hallo Neoveritas,

    vielen Dank !
    Das beruhigt mich, daß Du das gleiche siehst wie wir.
    Als ich das wüste Gesicht auf dem Bauch Jesu gesehen habe, wurde
    mir fast schlecht. Ich kann mich den Ausführungen von Bernhard
    nur anschließen.
    Der WT, den ich Dir genannt habe, war nur beispielhaft, weil der noch als pdf. vorhanden war.
    In fast allen WT Ausgaben von diesem Jahr kann man mehr oder weniger solche untergeschobenen Bilder finden.
    Die Bilder sind vorhanden, die kann man nicht wegdiskutieren.

    Ich kann mir auch noch keinen richtigen Reim darauf machen, was das soll.
    Wieso macht man sich die Mühe, solche Bilder einzubauen ?
    Hat Wahrheit es nötig, so zu manipulieren ?

    Wieso werden Abbildungen von Jesus mit solchen wüsten untergeschobenen Bildern verunstaltet ?
    Hat man mit Jesus so große Probleme ?

    Für mich ist das eine Verhöhnung Jesu Christi.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Neoveritas,
    Sie eben NICHT zu erkennen und damit das Unterbewusstsein manipulieren zu können, ist ja der Sinn und Zweck subliminaler Bilder. Darum braucht man sich nicht zu wundern, wenn man sie nicht sehen kann. Bei mir ist es unterschiedlich, manche sehe ich – aber erst mit Hilfe von Vergrößerungen – manche erkenne ich garnicht.
    Sie nicht zusehen, heißt nicht das sie nicht da sind, es zeigt nur, dass sie sehr geschickt und damit um so wirkungsvoller, gemacht sind.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    >> Sie eben NICHT zu erkennen und damit das Unterbewusstsein manipulieren zu können, ist ja der Sinn und Zweck subliminaler Bilder. Darum braucht man sich nicht zu wundern, wenn man sie nicht sehen kann <<

    Hallo Ulli

    Gelegentlich schau ich in die Wolken und glaube Formen von Gesichter erkennen zu können, die im nächsten Augenblick wieder verschwinden. Bedeutet dies, das unser schlechtes Wetter von Dämonen gemacht wurde, weil die Erde in der Hand dessen, der böse ist, liegt. Bedeutet ein strahlend blauer Himmel, dass ich keine subliminale Bilder erkenne? Für mich bedeutet strahlend blauer Himmel zu erst einmal Urlaaaaaub!!!

    Es gibt in der Psychoanalytik Bilder, die man dem Patienten vorlegt und ihn befragt, was er darin erkennt. Aus seinen Antworten kann man auf sein Unterbewusstsein und sein Wahrnehmungsvermögen schließen.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Ede,
    du hast recht…wenn ich in die Wolken schaue, geht es mir ebenso. Ich habe es auch extra mal an ganz neutralen Bildern getestet und es ist tatsächlich so, wenn man WILL kann man überall Gesichter – bzw irgendetwas anderes Bekanntes – sehen, so ist unser Gehirn eben gestrickt.

    Wolkengucken war doch schon in unserer Kinderezit der größte Spaß für uns…und für mich ist es das bis heute. Mal sehe ich Gesichter, dann ein fliehendes Wildschwein. Ein andermal türmt sich ein Schloss vor mir auf…da gibt die Phantasie wirklich viel an Spielraum her.

    Darum gehe ich auch nicht soweit, in allem und jedem ein sublim-dingsbums-Bild zu sehen. Mir ist schon klar, dass so manches mal wirklich nur unser Hirn die Linien zieht. – Doch bei allzuvielen Bildern in der WTG-Literatur, besteht leider überhaupt kein Zweifel darüber, dass mit Absicht etwas eingefügt wurde, was dort nichts zu suchen hat. Im Gegensatz zu dem Wolken, habe ich dort auch noch nie was Nettes oder Witziges gesehen…immer nur Erschreckendes oder Abstoßendes…ja sogar Satanisches ist zu erkennen.

    Ich weiß…ein Psychoanalytiker käme jetzt damit, dass es vom „Auge des Betrachters“ abhängt, was man sieht. Und so manches mal stimmt es vielleicht ja auch…aber das löscht nicht alles andere aus, wo die Bildmanipulation unbestreitbar ist.

    LG Ulli

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Lieber Edelmuth
    Mir ist es schon öfter passiert dass ich in der freien Natur, in Wolken, Felsformationen, Baumgruppen und Schattenwurf irgendwelche Figuren, Gesichter usw. erkennen konnte. Andererseits tue ich mir sehr schwer die von manchen Brüdern genannten Fratzen in den Bildern der Organisation zu erkennen. Wenn ich weiß wo sie sind, ja dann kann ich das auch sehen.
    Jeder ist eben verschieden „gestrickt“.

    Trotzdem bin ich mir sicher dass die gemalten Bilder aus einem bestimmten Grund abgedruckt werden. Jedes Bild beeinflusst den Leser in eine bestimmte Richtung. Die eigene Vorstellungskraft wird mit Bildern und Filmen abgeschaltet. Das weiß jeder Krimibuchleser, der nach dem lesen des Buches den Film des gleichen Krimis angeschaut hat.

    Die Bibel kommt völlig ohne Bilder aus. Warum wohl? Damit der Geist Jehovas wirken kann. Oder umgekehrt, mit Bildern beeinflusst man den Leser in eine Richtung, so dass der Geist Jehovas nicht mehr gehört werden kann. Das ist das Schlimme an Bildern generell im Zusammenhang mit dem Glauben.

    Deshalb hilft nur das ganze Zeugs dem Altpapier anzuvertrauen, es ist nicht mal das Papier wert auf dem es geschrieben ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Hallo Neoveritas,

    Die Frage die man sich stellen muss, ist wieso diese Bilder in der angeblich von Jehova inspirierten Publikationen zu finden sind. Wenn Jehova in der Lage ist die Zeitschriften zu inspirieren, kann dann aber gleichzeitig nicht dafür sorgen, dass keine solchen Bilder auftauchen, dann stimmt da was nicht. Oder sollte es von Gott gewollt sein, dass wir uns über Bilder austauschen, statt der richtigen biblischen Speise aus seinem Wort? Das kann gar nicht sein.

    Diese Bildchen dienen alleine einem Zweck und das ist: den zu verherrlichen, der dafür sorgt, dass Jesus verunglimpft wird. Oder warum finden wir gerade in Bildern von Jesus solche abartigen Zeichnungen?

    Wer hat den ein besonderes Interesse daran, dass Jesu Ansehen besudelt wird? Ja, es ist der Widersacher, Satan. Indem er Jesus herabstuft, erhöht er sich selber und die grösste Freude bereiten ihm die Zeugen Jehovas, die seine gegen Christus gerichteten Bilder von Haus zu Haus in der ganzen Welt verbreiten. Vor allem lacht er sich schlapp, dass es der „normale Zeuge“ in der Regel nicht merkt und sollte er es doch merken, so kann er nicht glauben was er sieht und ignoriert es. Manchmal sind die Bilder so deutlich, dass sie auffallen müssen und dennoch denkt man sich nichts dabei. Es ist beinahe so, dass der Widersacher seine Literatur immer unterschreibt in Form solcher Bilder, Ähnlich wie ein Chef seine Briefe unterschreibt, die seine Sekretärin geschrieben hat. Die Unterschrift gibt dem Empfänger die Sicherheit, dass dieser Brief nicht von der Sekretärin stammt, sondern vom Chef persönlich. So wird auch hier deutlich, von wem die Zeitschriften in Wirklichkeit stammen, nämlich von dem der in der Lage ist, in die Zeitschriften seine Unterschrift einzubringen, denn dazu muss man ja schon eine gewisse Macht haben.

    Können wir uns wirklich vorstellen, dass Jehova zu solchen Mitteln greifen würde, zumal die meisten Zeichnungen gegen seinen Sohn gerichtet sind?

    Wenn Ihr die Broschüre „Hört auf Gott“ auf Seite 19 aufschlagt und Euch den Linken Ärmel von dem Bruder mit dem hellen Gewand anschaut, dann wisst Ihr, wer dort unterschrieben hat, denn er signiert auch mit seinem Anfangsbuchstaben.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Neoveritas
    Juli 27, 2012

    Lieber Manfred,

    die Anzahl der Antworten auf meine Frage ist beeindruckend. Vielen Dank dafür. Wie ich aus Deiner Antwort entnehmen kann, glaubst Du, dass die Organisation von Menschen durchsetzt ist, die man als Widersacher Jesu ansehen kann. Diese Vermutung ist sehr gewagt. Man könnte von einer Verschwörungstheorie sprechen. Es fällt mir schwer das zu glauben. Aber wo so wenig Transparenz herscht, ist der Boden reif für Spekulationen. Welcher Durchschnitts-ZJ weiß wie ein Schreibkomitee arbeitet oder zusammengesetzt ist. Das ganze Thema subliminale Bilder bleibt für mich erstmal rätselhaft. Ich werde die Literatur natürlich weiter beobachten und sehen, ob ich fündig werde.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Neoveritas,

    wie Du bin auch ich etwas skeptisch was die subliminar Bilder betrifft, weil ich mich auch nicht so sehr mit diesen abstoßenden Sachen beschäftigen will, um ehrlich zu sein. Aber es gibt so dermaßen herausstechende Beispiele, dass man es einfach nicht leugnen kann. Auf den WT-Titelseiten entdecke ich kaum etwas, aber selbst wenn jemand sagen könnte, dass bei gemalten Bildern sowas vorkommen kann, dann muss man zugeben, dass es bei Fotos absolut unmöglich ist, außer es wird am Bild nachträglich manipuliert.

    Schau dir im Jahrbuch auf S. 247 das Foto mit den beiden Brüdern an. Der große Schatten auf der Brust des linken Bruders, kann niemals auch nur annähernd der tatsächliche Schatten, des nebenstehenden Bruders sein. Wenn Du das Buch im Uhrzeigersinn bewegst und Dir die Fratze ansiehst läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Auch der andere Kopf-Schatten gegen den Uhrzeigersinn gedreht ist nicht Original.

    Soviel dazu von mir.

    LG
    Dennis

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Dennis,

    du hast mich leicht irritiert, weil im 2012er Jahrbuch auf der Seite 247 auch ein Foto mit zwei Personen zu sehen ist, aber eher weniger irgendwelche Schatten.

    Ich nehme an, du meinst das Jahrbuch von 2011. Da könnte man eher etwas erkennen. Die Schatten haben tatsächlich zumindest eine merkwürdige Form …

    LG
    Hans

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Hans,

    ja ganz Recht es ist natürlich das Jahrbuch 2011. Die Schatten zeigen für mich ganz deutliche Manipulationen.

    LG
    Dennis

  • Ira
    Juli 27, 2012

    Hallo Neoveritas.
    Auch wir haben uns als Familie schon seit einiger Zeit mit dem Thema Sublim.Bilder beschäftigt.Und es ist wirklich sehr erschreckend!Wir haben sonst immer nichtsahnend alles gelesen,den Kindern in die Hände gegeben,und sogar an andere verbreitet.Dann haben wir festgestellt,dass da so bösartig über Jehova und Jesus gelästert wird.Erst war uns bei dem Gedanken,dass wir dämonisches Zeug im Haus haben,etwas mulmig zumute.Aber nachdem wir ALLES weggeschmissen haben,hat sich das Gefühl wieder entspannt.Wir haben auch den Kindern erklärt,dass Jehova viel stärker als Satan und seine Dämonen ist,und wir keine Angst vor denen haben brauchen,wenn wir uns bewusst alles Dämonische vom Leib halten.Und es funktioniert wunderbar.Und ich bringe die sublim.Bilder bewußt mit Satan und co.in Verbindung,denn in Off 18:2 wird folgendes gesagt:
    Er rief mit mächtiger Stimme: „Babylon ist gefallen! Die große Stadt ist gefallen! Sie ist zu einer Behausung für Dämonen geworden, zu einem Schlupfwinkel für böse Geister aller Art, zu einem Tummelplatz für alles unreine und Abscheu erregende Getier.

    Und genau das zeigen die Bilder:Dämonen und Abscheu erregendes Getier.Aus dem eben zitierten Grund finden wir meiner Meinung nach auch diese gazen Fratzen in der Literatur.Satan weiß ganz genau wie er die Menschen durch solche unterschwelligen Bilder beeinflussen und einschüchtern kann,also macht er es auch.
    Und da wir für uns sowieso mittlerweile zu dem Schluß gekommen sind,dass die Organisation der ZJ genauso zu Babylon gehört,wie alle anderen Kirchen,wollen wir mit all dem nichts mehr zu tun haben und erst recht nicht mir neuester Literatur versorgt werden.
    Die Wahrheit hat auch uns frei gemacht.
    Das wünsche ich auch allen Lesern hier.
    Gute Nacht.
    Ira

  • Holger
    Juli 27, 2012

    Zitat: Manfred,
    Wenn Ihr die Broschüre “Hört auf Gott” auf Seite 19 aufschlagt und Euch den Linken Ärmel von dem Bruder mit dem hellen Gewand anschaut, dann wisst Ihr, wer dort unterschrieben hat, denn er signiert auch mit seinem Anfangsbuchstaben.
    Ich kann das Bild ohne Lupe deutlich sehen. In der Broschüre “Hört auf Gott” ohne Text – kann man das Gesicht mit S noch deutlicher sehen. Viele Bücher und Zeitschriften sind leider voll von den Dingen, die dort nicht hingehören. Seit einigen Monaten lese ich nur noch die Überschrift von der Literatur. LG Holger

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    wir haben gestern 50 Jahre WT Literatur in Kisten gepackt und werden uns ihrer entledigen – weder altes noch neues Licht – vielmehr Satansfratzen und Wendehalsdoktrin von Whippersnappern
    Alhamdudillah

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi FF,

    erstaunlich, wieviel Platz man in der Wohnung machen kann 😉

    Hoffe, es fällt keine Gebühr für Sondermüll an 😉 😉

    Viele Grüße,
    Hans

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Frank&Frei,
    ZITAT:
    „wir haben gestern 50 Jahre WT Literatur in Kisten gepackt und werden uns ihrer entledigen…“

    das ist das Beste was ihr mit diesem Gedankengut machen könnt, es wird euch beim „nach vorne schauen“ helfen.

    Bei allem was hier an sinnvoller Aufklärungsarbeit geleistet wird, ist es für jeden von uns wichtig, sich selbst nicht immerzu damit aufzuhalten, die WTG zu Grabe zu tragen oder unangebrachte Rücksichten zu nehmen, so verstehe ich jedenfalls diese Worte Jesu:

    59 Zu einem anderen sagte er: »Komm, folge mir nach.« Dieser jedoch antwortete: »Herr, lass mich zuerst noch nach Hause gehen und meinen Vater begraben.«
    60 Jesus erwiderte: »Lass die Menschen, die nicht nach Gott fragen, für ihre Toten sorgen.7 Deine Aufgabe ist es hinzugehen und das Kommen des Reiches Gottes zu verkündigen.«
    61 Ein anderer sagte: »Ja, Herr, ich will mit dir gehen, aber lass mich zuerst noch von meiner Familie Abschied nehmen.«
    62 Doch Jesus sagte: »Wer eine Hand an den Pflug legt und dann zurückschaut, ist nicht geeignet für das Reich Gottes.«
    Luk 9, 62

    LG Ulli

  • Bob
    Juli 27, 2012

    Lieber Neoveritats, lieber Manfred, liebe Ira, lieber Holger, lieber Alois und die anderen,
    es sollte uns nicht wundern, dass die WTG Literatur mit irritierenden und mystisch anmutenden
    Bildern versehen ist. Die psychotechnischen und bewusstseinskontrollierenden Textbausteine sind die logische Folge einer Botschaft, die von Menschen und dem Widersacher Gottes entstammen. Es ist so, wie Ira es beschrieben hat: das Böse ist dort richtig zu Hause, wo das Gute, das christusnahe, kaum mehr Platz hat. Eine christusferne WTG mit Herrscherclique, die sich anmaßend auf den Thron des Herrn gesetzt hat, kann gar nicht anders, als das christusferne zu verbreiten. Denn die Illusion in den Köpfen der Herrschenden, eben von Gott geleitet zu sein, ganz ohne Demut verwerfen sie den Gedanken, dass Gott mit Christus nur einen Mittler hat, genau das produziert eine Wahrnehmung des Nichtigen. Es gibt nichts schlimmeres als das Böse im guten Glauben als vortreffliches Werk zu verkaufen. Das ist das Werk von Antichristen. Subliminales in Wort und Bild gehören hier zum Standardrepertoire. Die subliminalen Bildern sind der Spiegel dieser Illusion, ein Spiegel des Bösen! Der Widersacher als Engel des Lichts auftretend leistet hier ganze Arbeit, und die organisationsloyalen verbreiten den ganzen Kram auch noch. Ins Altpapier damit, am besten in den Schredder. Wir müssen uns über nichts mehr wundern, auch wenn es so unwirklich erscheint, denn eine Gemeinschaft, ein sogenannter „Sklave“ der soviel Unmut, Unruhe, psychische Störungen, Traurigkeit und Ungerechtigkeit (siehe Umgang mit Pädophilie) produziert, wie hier und woanders oft zu lesen ist, kann nur auf der falschen Seite stehen. Auch mit Unvollkommenheit ist das nicht zu entschuldigen, denn hier ist der Tiefe Wille, genährt von einer Illusion, der Anspruch und Auftreten der Herrschenden manifestiert. Ein düsteres Kapitel.
    Viele von uns werden noch einige Zeit brauchen, das ganze „restlos“ hinter sich zu lassen. Wir sehen, wie schwer es uns fällt, den Glauben ganz, und ich meine wirklich zu 100% ohne WTG Brille zu betrachten, uns wieder auf rein biblische erbauende Gedanken zu stützen. Wir merken, wie uns die biblischen Kommentare und neue gefundenen freien Glaubenswege , wenn sie hier in warme und wohltuende Sätze gegossen werden, gut tun. Das muss der Weg der Zukunft sein. Es ist vollkommen richtig, was erst kürzlich ein Kommentator hier gesagt hat, erst waren wir belastet von der WTG Lüge und jetzt belastet sie uns immer noch, wenn wir uns täglich aufarbeitend damit beschäftigen. Da aber immer wieder neue ins Forum treten, wird diese Aufarbeitung auch immer wieder eine Bedeutung haben. So wie ich von vielen Brüdern erfahren habe, gehen da schon Monate bis Jahre in Land, bis der Kopf und das Herz von dem WTG Unrat gereinigt ist.
    Die Reinigung ist immer noch nicht beendet, solange uns Artikel sofort aufstoßen, die mit einstigen Grundlehren der WTG nicht einig gehen. Ich denke hier an den Artikel zum Thema Juden oder auch an die wirkliche Position Christi und wie man diese beschreiben kann, wenn er mehr als nur ein Sohn ist. Man erwischt sich dabei wie man vorsichtig wird, um nicht gleich in den Verdacht zu geraten, in Ansätzen irgendetwas mit Zweieinigkeit zu verbreiten. Diese zentralen Fragen, die auch viel mit dem Gebetsleben zu tun haben, sind immer noch ein heißes Eisen. So lange wir alle Brüder in Christi sind und uns unserem Freund Jesu und dem Vater nahen, solange können zu einzelnen biblischen Sichtweisen auch mal unterschiedliche Meinungen bestehen. Und hier merke ich, dass sich viele schwer tun. Wenn der Organisationsbalast wirklich versenkt ist, dann erst ist der Kopf und Herz wirklich frei. Dann sind wir keine Halbzeugen mehr, sondern schlicht und einfach Christen im Sinne unseres Herrn.
    Ich wünsche Euch allen viele schöne innerlich und äußerlich befreite Zeiten. Ganz liebe Grüße
    Euer Bruder Bob

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Bob,

    du hast einen wunderbaren Kommentar geschrieben. Deinen Worten zum Ende möchte ich mich aus eigener Erfahrung anschließen:

    —-Wenn der Organisationsbalast wirklich versenkt ist, dann erst ist der Kopf und Herz wirklich frei. Dann sind wir keine Halbzeugen mehr, sondern schlicht und einfach Christen im Sinne unseres Herrn.—

    Vielen Dank für die klaren Worte und die Objektivität, mit der du geschrieben hast.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Neoveritas,
    ZITAT:
    „Angenommen es handelt sich um subliminale Bilder; was soll damit bewirkt werden…“

    Ich denke, mit diesen Bildern sollen im Unterbewusstsein negative Gefühle wie Angst und Ablehnung oder auch Gleichgültigkeit erzeugt werden. – Und es funktioniert ja auch…
    Viele Zeugen haben mehr Angst vor dem Teufel (das er sie doch noch kriegt), als Vertrauen zu Gott. Und dann frage sie doch mal danach, was sie für Jesus empfinden…die meisten werden dir automatisch antworten: Er ist mein König. Und wenn du dann nochmal nachhakst, wie denn ihr persönliches Verhältnis zu ihm aussieht, dann werden sie dich total irriert anschauen und mit deiner Frage rein garnichts anfangen können.

    Mir ist an diesen subliminalen Bildern aufgefallen, dass sich viele davon in Abbildungen von Jesus verstecken. Ich kann das unmöglich als Zufall ansehen. – Dahinter steckt Absicht….und zwar die, dass der Betrachter seinen Blick schnell wieder von dem abwendet, den er doch als seinen Herrn und Erlöser besonders intensiv im Auge behalten sollte. Wie heißt es doch so schön? – Aus dem Auge, aus dem Sinn…und was man nicht im Sinn hat, findet auch nicht ins Herz.

    ZITAT:
    „…und warum gibt es nur wenige Brüder (Schwestern), die diese Bilder “sehen”?“

    Sie sind ja mit voller Absicht so gemacht, dass die wenigsten Betrachter es erkennen können. Dafür muss man sich schon in ein Bild vertiefen und seinen Blick eine Zeilang darauf ruhen lassen, das macht – gerade bei diesen Bildern – kaum einer. Wahrscbeinlich weil das Unterbewusstsein sehr wohl darauf reagiert…nämlich mit Ablehnung…man weiß es zwar nicht richtig einzuordnen, aber dieser Effekt ist ja auch so gewollt. – Die damit verursachte Unsicherheit bewirkt, dass sich noch enger an diejenigen gehalten wird, die voller Selbstbeewusstsein vorangehen und vollmundig Heil und Rettung ALLEINE bei ihnen verkünden.

    Wer das ist, brauche ich ja nun nicht extra zu erwähnen…

    LG Ulli

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Liebe Ulli,

    ich stimme dir in allem zu. Sowohl was die Häufigkeit dieser Bilder in Verbindung mit Jesus angeht, als auch die generellen Gründe für solche Bilder in den Zeitschriften. Es geht darum, unterschwellig Ängste zu schüren, wie es auch in dem neuen Zeichentrickfilm für die Kinder passiert. Immer wenn die Mutter fragt, „wie denkt wohl Jehova darüber?“ verdunkelt sich nicht nur die Stimmung des Kindes, nein, es taucht auch auf einmal Satan als Schlange auf, und überhaupt wird die ganze Filmsequenz abgedunkelt. Das suggeriert dem Kind, dass es ständig in Beobachtung ist, dass Jehova immer nur schaut, ob es etwas falsch macht.

    Ich kann nur jedem Elternteil empfehlen, diese DVD nicht mit seinen Kindern anzuschauen. Denn wenn man angefangen hat, unseren Gott als liebevollen Vater zu erklären, muss man durch diesen Film ernste Rückschritte erwarten, da Kinder auf Zeichentrickdarstellungen noch viel intensiver reagieren.

    Ich habe vor einiger Zeit mit meiner dreijährigen Tochter einen „Test“ gemacht. Sie wollte eine DVD anschauen, und ich habe ihr allemöglichen zur Auswahl gestellt, u.a. auch die ganzen Zeugen DVD´s. Und ob man es nun glauben will oder nicht, AUSNAHMSLOS bei allen DVD´s ab dem Jahr 2000 hat sie sofort gesagt: Das nicht, das böse! Nur vom Cover her. Sie hat nicht gesagt, ich will das nicht gucken, wie bei anderen Disneyfilmen, sie hat gesagt: Das BÖSE! Nur bei diesen DVD´s. Für mich waren das Gründe genug, alles zu entsorgen, denn ähnliche Erfahrungen hatten wir schon mit unseren größeren Kindern gemacht, die in dem Zimmer, in dem das sogenannte „Lehrer-Buch“ lag, ständig außergewöhnlich streitbar waren. Richtig agrressiv, und nur in diesem Zimmer. Wir wussten natürlich nicht, woran es lag. Dann haben wir uns die Bilder in dem Buch genau angeschaut, und es ist von vorne bis hinten voll mit diesen subliminalen Bildern. Also haben wir es auch weggetan, und von dieser Stunde an, gab es in diesem Zimmer keine Störung mehr, und sie sind seitdem nicht mehr aggressiv, wenn sie sich dort aufhalten.

    Da es bei unseren Erfahrungen nicht um uns als Erwachsene ging, sondern um unsere Kinder, die ja noch viel eher auf unterschwellige Botschaften reagieren, habe ich keinen Grund, diese Dinge zu verharmlosen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Ja lieber Sascha
    Jesus hatte als er auf Erden war viele böse Geister ausgetrieben. Mit den DVD’s, Zeitschriften und Bücher holen wir sie wieder ins Haus. Sind diese bösen Geister mal in unserem Haus, können sie ihre zerstörerische Kraft ausüben.
    Da hilft nur Jesus zu bitten, dass er auch Heute die Bösen Geister aus unserem Umfeld vertreibt. Aber wir sollten dazu unseren Teil beitragen, was Du mit der Entsorgung auch gemacht hast. Sind die bösen Geister mal aus dem Haus und den Bewohnern vertrieben, nimmt die Harmonie, der Friede und Freude wieder zu.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Sascha,

    vielen Dank für deine interessanten persönlichen Beobachtungen!

    LG
    Hans

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Ulli,

    das bzgl. Jesus ist mir auch schon aufgefallen, obwohl ich bzgl. der Subliminals etwas skeptisch bin. Oft sieht man aber was in Jesus. Deine Erklärung ist in dieser Hinsicht sehr einleuchtend.

    Generell frage ich mich, wenn denn sowas absichtlich eingebaut wird, wieviele überhaupt davon wissen in Brooklyn. Ich denke nur sehr wenige. Ray Franz erwähnte davon gar nichts. Vielleicht wusste er es auch nicht. Würde Sinn machen, dass dies nur extrem wenigen Menschen bekannt wäre.

    Ich habe mich auch schon gefragt, warum man auf die verfremdeten Titelbilder auf dem Studi-WT umgestiegen ist. Die existieren ja alle als Foto (siehe Innenseite), warum die Arbeit? Selbst mit einem guten Photoshop-Addin bedeutet es letztendlich Mehrarbeit, überhaupt das verfremdete Bild zu erzeugen und ggf. noch manuell in Details nachzubearbeiten.

    Subliminals sind, von künstlerischen Aspekten abgesehen, für mich der einzige plausible Grund, die Titelseite so zu gestalten. In ein nicht verfremdetes Foto kann man die gar nicht oder nur mit größerem Aufwand einbauen.

    Selbst wenn die Subliminals nicht absichtlich eingebaut werden, würde ich mich fragen, warum man sich dann nicht die Mühe macht, solche „Mehrdeutigkeiten“ zu verhindern.

    Die WTG weiß davon, dass Subliminals gesehen werden. Schon lange. Siehe dazu dieses WT-Zitat:

    *** w85 15. 11. S. 28 Würdest du ein Gerücht verbreiten? ***
    . Selbst die Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft sind Gegenstand von Gerüchten gewesen. So ging zum Beispiel das Gerücht um, einer der Zeichner habe heimlich Bilder von Dämonen in die Illustrationen eingefügt, bis er schließlich entdeckt und ihm die Gemeinschaft entzogen worden sei.
    Hast du dich daran beteiligt, eine dieser Geschichten weiterzuerzählen? Wenn ja, dann hast du — vielleicht unwissentlich — eine Unwahrheit verbreitet, denn sie waren alle aus der Luft gegriffen. Das Gerücht, das die Veröffentlichungen der Gesellschaft betraf, hat sich zweifellos nachteilig ausgewirkt und war auch eine Verleumdung der eifrigen Christen, die viele Stunden auf die Zeichnungen verwenden, um die Zeitschriften, Broschüren und Bücher ansprechend zu gestalten. Es war genauso lächerlich, als würde man behaupten, Gott habe bei der Erschaffung der Himmelskörper absichtlich den „Mann im Mond“ gebildet.

    LG
    Hans

  • Bernhard
    Juli 27, 2012

    Lieber Bruder Neoveritas, der WT mit Jesus auf der letzten Seite war für die Öffentlichkeit. Aber auch in diesen Jahr im WT 1 März 2012 auf Seite 15, Jesus am Stamm abgebildet und schau dir den Brustkorb an kein Brustkorb schaut so aus, vielleicht hast du die Zeitsch. zu Hause, da sind sogar 2 Brüder die bei mir waren und es gesehen haben zurückgezuckt das kann ich hier bestätigen
    Brüderliche Grüße Bernhard

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi Bernhard,

    hab mir auch schon gedacht, man müsste den Zeichner mal in eine Anatomie-Vorlesung stecken. Vielleicht kann er einfach nicht gut zeichnen?

    Komisch „verstümmelte“ bzw. in den Proportionen auffällig irreale Körperdarstellungen sind mir schon öfter aufgefallen.

    Aber bei der Menge an Menschen und auch an Brüdern in New York, die gut zeichnen und malen können, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass hier aus Versehen ein Stümper am Werk ist.

    LG
    Hans

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Hallo,

    ich habe den Zweck erklärt, aber mein Kommentar wurde gelöscht.

    Schönen Tag
    Eddi

  • Hopefull
    Juli 27, 2012

    Liebe Sarah

    eigentlich hast Du Recht, wir sollten alle so konsequent sein und diese Sekte verlassen. Was mich hält sind aber immer noch meine lieben Freunde und die „kleinen“ und ganz unscheinbaren normale Verkündiger, die sehr unter dem schweren Joch des untreuen und unverständigen Sklavens, stöhnen und seufzen. Und ich hoffe noch immer dem einen oder anderen etwas die Augen öffnen zu können. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    Mein Schwiegervater hat sich mit diesem Thema (Babylon der Großen und aus ihr hinausgehen) sehr beschäftigt und er ist auf einen sehr interessanten Gedanken gestoßen.
    Offenbarung 18: 1,2: (Elberfelder)
    1 Nach diesem sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herabkommen, der große Macht hatte; und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. 2 Und er rief mit starker Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gefängnis jedes unreinen Geistes und und ein Gefängnis jedes unreinen und gehassten Vogels.

    Erst ab Vers 4 kommt die Aufforderung aus ihr hinauszugehen:
    4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt.

    Die Aufforderung oder der Ruf aus ihr hinauszugehen kommt erst nach dem Fall Babylons und bevor die Plagen auf sie kommen. Erst dann wird Jehova es jedem Schäfchen, das Jesus genau kennt, ins Herz legen, und jeder wird wissen was er zu tun hat. Sie werden aus ALLEN Organisationen oder Religionen herauskommen, alle die, die direkt mit Jesus, dem Weinstock, verbunden sind.
    Ich fand das ein sehr interessanter Gedanke. Nur wäre jetzt meine Überlegung, ob denn die große Hure denn schon gefallen ist. Denn es heisst ja, „sie ist gefallen und eine Behausung von Dämonen und unreinen Geistern geworden“. Es würde schon passen, da die LK mit den anderen Organisationen anfängt rumzuhuren. Sie möchten unbedingt ihnen gleich sein und kämpfen mit aller Macht weltweit um die Körperschaften um annerkannt zu sein. Und sie gehen dabei bedenkliche Kompromisse ein, die sie selbst nicht einhalten. (zB Blutfrage in Bulgarien). Sie machen Geschäfte (Immobilien, Aktien)wie die Kaufleute und ist auch ein Gefängnis geworden, durch ihr Doktrin und geistige Unterdrückung, so dass die geistige Gesinnung unrein wurde. Sie gehören eindeutig zu Babylon der Großen.
    Mein Gedanke wäre nun, dass Babylon noch am fallen ist und die Dämonen noch am einziehen sind. Denn so ein Einzug braucht auch Zeit und geht nicht von einer Minute aud die nächste. Somit hätten auch wir noch etwas Zeit und müssen nicht sofort raus. Aber jeder,der mit jesus verbunden ist wird es zu rechten Zeit wissen.

    Liebe Sarah, mach den Mund auf und sage einfach die Wahrheit. Der Rest kommt von ganz allein. Du hast einen der für Dich kämpft. So wie David zu Goliat sagte: „Du kommst mit Lanze und Schwert. Ich aber komme zu dir mit dem Namen des HERRN der Heerscharen.“ Die Ältesten kommen mit dem Wachtturm aber du kommst mit dem heiligen Buch Jehovas. Wenn Du es mit Deinem Gewissen nicht vereinbaren kannst dann ist die Zeit gekommen zu gehen.
    Wir werden Dich hier alle unterstützen und für Dich beten um den Segen Jehovas um Kraft und Beistand.
    Ich werde es ebenso machen. Ich werde diesen Monat das erste mal keinen Bericht mehr abgeben und wenn ich darauf engesprochen werde habe ich eine biblische Antwort parat. Ich werde dieses Jahr das erste mal nicht auf den Kongress gehen. Das ist verlorene Zeit, denn es geht ja eh nur darum predigen zu gehen und den (L)Wachtturm9 zu verbreiten. Das weiß ich eh schon alles. Und dann mal gucken wie sich alles entwickelt.

    Ich möchte mich ebenfalls bei BI ganz herzlich bedanken, dass diese Seite wieder online ist. Das ist wirklich eine Tat der Nächstenliebe! Dankeschön! 🙂

    in Liebe an alle Wahrheitsliebenden

    Eure Hope

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Liebe Hope,

    du hast geschrieben: Die Aufforderung oder der Ruf aus ihr hinauszugehen kommt erst nach dem Fall Babylons und bevor die Plagen auf sie kommen. Erst dann wird Jehova es jedem Schäfchen, das Jesus genau kennt, ins Herz legen, und jeder wird wissen was er zu tun hat. Sie werden aus ALLEN Organisationen oder Religionen herauskommen, alle die, die direkt mit Jesus, dem Weinstock, verbunden sind. Zitat Ende

    So sehe ich es zurzeit auch. Vor allem was den Zeitpunkt des Falls von Babylon, aber auch was das Hinausgehen betrifft. Ich glaube, dass sich viele Aussagen aus den Propheten an den Zeugen erfüllen bzw. sie sich zumindest auf sie übertragen lassen. Aber was das Hinausführen aus Babylon angeht, da sehe ich keine Beschränkung auf die Zeugen. Es ist außerdem interessant, dass sich in den letzten Jahren bei sämtlichen größeren Kirchen und Gemeinden eine Entwicklung abzeichnet, die in ähnlicher Weise vor sich geht, wie das, was hier durch BI an den Zeugen passiert.

    Einzelpersonen forschen in der Bibel, stellen ihre Ergebnisse ins Internet, gründen Foren und sprechen teilweise genau die gleichen Warnungen aus, was das Verlassen von Babylon betrifft. Sie übertragen diese Flucht auch auf ihre jeweilige Religionsgruppe. Warum sollte ich diesen Menschen also den Geist Gottes absprechen? Ich habe sowohl Seiten für Katholiken, für die Protestanten, die Freien Christengemeinden und für die Juden gefunden. Bei allen diesen Foren und Seiten geht es um das Deklarieren der jeweiligen falschen Lehren, und dem Hinweis auf Jesus als einzige Rettung.

    Ich habe mich damit beschäftigt, weil ich die Ansicht prüfen wollte, ob es biblisch ist, die Rettungsvorkehrung nur auf die Zeugen zu übertragen. Da ich persönlich Menschen kenne, die nie etwas mit den Zeugen Jehovas zu tun hatten, und dennoch einen tiefen aufrichtigen Glauben an Jesus als Retter haben, bin ich dazu übergegangen, jedem unparteiisch zu begegnen und meinen „Nächsten“, wer immer es auch sein mag, und welcher Religion er auch angehört, als potenziellen Bruder oder Schwester zu betrachten.

    Schöne Grüße und danke für deinen Kommentar

    Sascha

  • walter
    Juli 27, 2012

    Hallo Sascha,

    “ Da ich persönlich Menschen kenne, die nie etwas mit den Zeugen Jehovas zu tun hatten, und dennoch einen tiefen aufrichtigen Glauben an Jesus als Retter haben, bin ich dazu übergegangen, jedem unparteiisch zu begegnen und meinen “Nächsten”, wer immer es auch sein mag, und welcher Religion er auch angehört, als potenziellen Bruder oder Schwester zu betrachten. “

    Genauso sehen wir es auch.
    Wir kennen Menschen, keine Zeugen, von denen wir uns in Sachen Vertrauen zu Jesus und die dazugehörende Umsetzung im alltäglichen Leben,eine gehörige Scheibe abschneiden können.
    Wir haben aufgehört zu richten und unsere Mitmenschen als nicht in der Wahrheit zu sehen.
    Wir sind Christen und alle, die es ebenso sein möchten, sind unsere Brüder und Schwestern.
    Wir sind dabei zu lernen unser Christsein im täglichen Leben umzusetzen. Unser Licht leuchten zu lassen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Joshua
    Juli 27, 2012

    Lieber Sascha,

    Zitat:“Einzelpersonen forschen in der Bibel, stellen ihre Ergebnisse ins Internet, gründen Foren und sprechen teilweise genau die gleichen Warnungen aus, was das Verlassen von Babylon betrifft. Sie übertragen diese Flucht auch auf ihre jeweilige Religionsgruppe.“

    Ähnliches habe auch ich festgestellt in meinen Gesprächen mit anderen Christen ( Mormonen, 7TageAdventisten, Evangelikalen und Katholiken und freien Christen). Ich kenne viele Menschen, die ihr Christsein sehr ernst nehmen, ihr Leben nach der Bibel ausrichten und eine wirkliche Beziehung zu Jesus haben. Viele von diesen aufrichtigen Menschen haben eine große Diskrpanz zwischen ihrer Kirche/Religion festgestellt und distanzieren sich innerlich davon und leben die Christusnachfolge wirklich aus. Ist die Ernte vielleicht schon in Gange und haben die Engel schon angefangen einzusammeln?

    Mir gefällt die Vision von Pete Graig, dem Gründer der 24/7-Prayer Gebetsbewegung, sehr gut:

    Die Vision

    Da kommt dieser Typ zu mir und fragt mich:
    Was ist die Vision? Worum geht es?
    Ich öffne meinen Mund und höre folgende Worte:

    Die Vision?
    Die Vision ist Jesus
    – unberechenbar, leidenschaftlich, unverwechselbar – Jesus!
    Die Vision ist ein Heer junger Leute.
    Ihr seht Knochen? Ich sehe eine Armee!
    Und sie sind frei vom Materialismus.
    Sie lachen nur über kleine Bürogefängnisse.
    Sie könnten Kaviar am Montag essen und harte Brotrinden am Dienstag.
    Sie würden es nicht mal merken.
    Sie haben die Matrix durchschaut
    und wissen wie der Westen erobert wurde.
    Sie sind frei wie der Wind und gehören den Nationen.
    Papiere brauchen sie nicht,
    man notiert sich ihre Adressen nur mit Bleistift
    und wundert sich über ihr verrücktes Leben.
    Sie sind frei und doch sind sie Diener.
    Diener der Verwundeten, Verdreckten und Sterbenden.

    Was ist die Vision?
    Die Vision ist Heiligkeit.
    Heiligkeit, die in den Augen brennt.
    Sie bringt Kinder zum Lachen und Erwachsene zur Weißglut.
    Sie hat schon lange das Spiel vom geringsten Widerstand aufgegeben,
    um nach den Sternen zu greifen.
    Sie verachtet das Gute und strebt nach dem Besten.
    Sie ist unberechenbar klar.
    Licht blitzt auf, in jedem geheimen Motiv,
    in jedem vertraulichen Gespräch.
    Sie liebt die Menschen weg von Selbstmordsprüngen
    und von ihren teuflischen Vergnügen.
    Und diese Jünger würden ihr Leben hingeben,
    eine Million mal pro Tag sind sie bereit zurückzustecken,
    um eines Tages ihren Vater sagen zu hören:
    »Gut gemacht meine treuen Söhne und Töchter!«

    Diese Helden sind am Montagmorgen genauso radikal wie am Sonntag.
    Sie brauchen keine großen Namen.
    Stattdessen schmunzeln sie lieber wortlos gen Himmel,
    wo die Heerscharen immer und immer wieder rufen:
    »Vorwärts! Come on!«

    Und das ist der Sound des Underground:
    das Flüstern der kommenden Geschichte.
    Fundamente erzittern.
    Revolutionäre träumen wieder.
    Geheimnisse nehmen heimlich Form an.
    Verschwörung atmet.
    Das ist der Sound des Underground.

    Was diese Soldaten auszeichnet ist Disziplin.
    Sie haben das Sagen und nicht ihre Körper.
    Jederzeit würden sie für ihren Nächsten den Kopf hinhalten.
    Das Tattoo auf ihrem Rücken verkündet:
    »Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn.«

    Opferbereitschaft ist das Licht in ihren Augen;
    ihr Blick ruht auf dem Himmel.
    Sieger.
    Märtyrer.
    Wer könnte sie aufhalten?
    Können Hormone sie stoppen?
    Können Niederlagen sie überwältigen?
    Kann Furcht ihnen Angst einjagen, oder der Tod sie auslöschen?

    Und diese Generation betet wie eine Sterbende,
    in Seufzern, die mehr sagen als Worte,
    mit dem Ruf eines Kämpfers, mit salzigen Tränen und
    haufenweise Gelächter.

    Sie warten. Sie wachen.
    24-7-365. 24 Stunden am Tag. 7 Tage die Woche. 365 Tage im Jahr.
    Was es auch kostet, sie zahlen es:
    sie brechen die Regeln.
    Sie locken die Mittelmäßigkeit aus ihrem gemütlichen kleinen Versteck.
    Sie geben ihre Rechte und ihre netten kleine Fehler auf,
    sie lachen über Labels,
    sie fasten die Notwendigkeiten
    Werbung kann sie nicht formen.
    Hollywood kann sie nicht normen.
    Kein Gruppenzwang bringt sie zum Zweifeln.
    Ihre Entscheidungen stehen fest. Auch mitternachts auf Parties, bevor der Hahn kräht.
    Sie sind unglaublich cool und gefährlich attraktiv. Von innen heraus.
    Und äußerlich? Das kümmert sie kaum.
    Sie tragen Kleidung wie Kostüme:
    Nicht um sich zu verstecken, sondern um eine Botschaft zu vermitteln –
    und zu feiern.
    Würden sie ihr Image aufgeben, oder ihre Popularität?
    Sie würden sogar ihr Leben aufgeben,
    den Platz tauschen mit dem Mann im Todestrakt,
    schuldig wie die Hölle selbst.
    Sie würden den Thron tauschen mit dem elektrischen Stuhl.
    Mit Blut, Schweiß und vielen Tränen,
    in durchwachten Nächten und an fruchtlosen Tagen.
    Beten sie, als ob alles von Gott abhängt und
    leben sie, als ob alles von ihnen abhängt.
    Ihr genetischer Code ist J-E-S-U-S
    Er atmet aus, sie atmen ein.
    Ihr Unterbewusstsein singt.
    Jesus war ihr Blutspender.
    Ihre Worte lassen in den Shoppingparks Dämonen aufheulen.
    Hörst du sie kommen?

    Macht Platz für die Spinner.
    Versammelt die Loser und Freaks.
    Hier kommen die Verängstigten und Vergessenen mit Feuer in den Augen.
    Sie gehen aufrecht und Bäumen spenden Beifall,
    Hochhäuser verneigen sich und Berge schrumpfen vor diesen Kindern einer anderen Dimension.
    Ihre Gebete rufen die Himmel zusammenund wiederbeleben den alten Traum von Eden.

    Und diese Vision wird wahr werden. Sie wird sich erfüllen.
    Mit Leichtigkeit. Und schon bald.
    Woher ich das weiß?
    Weil es das Sehnen der Schöpfung ist,
    das Seufzen des Geistes und der Urtraum Gottes.
    Mein Morgen ist sein Heute.
    Meine vage Hoffnung ist bei ihm 3D.
    Und meinem geflüsterten, schwachen, ungläubigen Gebet
    antwortet ein donnerndes, widerhallendes, markerschütterndes
    »AMEN!«
    Von zahllosen Engeln.
    Von den Helden des Glaubens,
    und von Christus selbst.
    Er ist der erste Träumer
    und der letzte Sieger.
    Garantiert!

    Viele Grüße!
    Joshua

  • walter
    Juli 27, 2012

    Hallo Hope,

    danke für Deinen interessanten Beitrag.

    Wie sieht unser Glaube, unsere Anbetung aus, wenn die Nationen Hand an die Religionen dieser Welt legen ?
    Wenn Babylon gefallen,ist für mich kaum vorstellbar, daß es Religionen in der jetzigen Form noch gibt.Es ist auch vorstellbar, daß dann ein Religionshass auf der ganzen Welt vorherrscht.Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Nationen da irgendwelche Religionen ausnehmen werden.

    Ich finde es höchst interessant, daß erst zu diesem Zeitpunkt der Aufruf kommt: “ Geht aus ihr hinaus mein Volk…..“

    Was machen die gläubigen Menschen, wenn es keine Kirchen,keine Pfarrer, kein Selters,kein Broklyn mehr gibt ?

    Ist es nicht vorstellbar, daß der Großteil dieser Menschen, die zeitlebens gewöhnt waren, Menschen zu folgen, wieder versuchen,ihren Glauben zu organisieren ? Alte Strukturen wieder aufzubauen?

    In Off.19 bekommen Christen den Rat, dies nicht zu tun, sondern werden aufgefordert :“Preiset Jah,Preiset Jah…..“
    Dies muß die Zeit sein, in der die Auserwählten-so wie auch in Matth. 24 beschrieben wird- eingesammelt werden.Nach meinem Verständnis sind diese Gläubigen, Auserwählten.. über alle Religionen der Welt verstreut.
    Spätestens, wenn die Religionen beseitigt sind, werden sie sich sammeln und finden.
    Christus wird kommen.

    Wenn man sein ganzes Leben lang gewöhnt war, seinen Glauben, nach menschlichen Vorgaben auszurichten, mag man in dieser Zeitperiode sehr verlassen dastehen und u.U. alt aussehen.
    Man mag sogar unfähig sein, Jehova und Jesus selbständig zu folgen.
    Deshalb ist es auch für jeden schon heute wichtig, sinnbildlich aus Babylon hinauszugehen. Selbst wenn er noch in Strukturen seiner Religion eingebunden sein mag, wird er immer übergeordnet Jesus und Jehova folgen.
    Wenn Babylon morgen fallen mag und Christus kommt, wird es so kein böses Erwachen geben.

    Liebe Grüße
    Walter

  • Zadok
    Juli 27, 2012

    @Hope, Walter u.Sascha

    das sehe ich genauso.
    Dazu passt auch sehr gut das Gefühl, das ich zumindest und andere sicher auch, im Predigtdienst oft hatten; man traf Menschen an, über die wir oft im PD sagten: Das sollten unbedingt ZJ werden, denen fehlt nicht viel..“ In unserer typischen Überheblichkeit ein
    absolutes Kompliment. Nach meinem Ausschluss habe ich dann sehr viele „gute“ Menschen getroffen und war mir in meinem Inneren immer sicher, dass Jehova an solchen nicht vorbeigehen wird, dass sie in seinem Buch aufgeschrieben stehen.
    @Sascha
    das find ich sehr interessant mit den Seiten von anderen Kirchen..konnte ich mir vor wenigen Jahren noch überhaupt nicht vorstellen.Passt auch zu dem Beitrag den Matthäus vor kurzem eingestellt hat, der von anderer Seite war, aber sehr biblisch.
    @ Bernhard
    Das Bild habe ich auch gesehen und du hast völlig recht. Gotteslästerlicher geht es nicht mehr. Das tut mehr weh als
    hundert Hassartikel über religiös Andersdenkende.

    Liebe Grüße aus der Nähe von Stuttgart

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Lieber Walter,

    das habe ich für mich auch so erkannt, dass jede Institution Kirche, egal wie sie heißen mag, von der wahren Anbetung ablenkt, weil jede Institution eine gewissen Herrlichkeit für sich selbst einfordert, die eigentlich dem Christus und Jahwe gebühren.

    Wie oft wird gesagt: Wir Zeugen Jehovas predigen in 500 Ländern und der treue und verständige Sklave hat dieses Werk organisiert.

    Hat denn wirklich noch niemand die Worte Jesu gelesen, die er den Pharisäern entgegenhielt?

    Lukas 19:37 Und als er sich schon dem Abhang des Ölbergs näherte, fing die ganze Menge der Jünger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben über alle die Wunderwerke 8, die sie gesehen hatten,
    38 und sie sagten: „Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn!“ Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Höhe!
    39 Und einige der Pharisäer aus der Volksmenge sprachen zu ihm: Lehrer, weise deine Jünger zurecht! 40 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.

    Wenn Jesus gepredigt werden will geht das überall und zu jeder Zeit und von jedem, der es möchte und dann ist es ehrlicher und freudiger als diese „Notverordnungen“. Da stört eine Institution Kirche nur. Es gibt auch bei Jesu Gericht nur zwei Seiten, gut und böse, rechts und links und nicht die goldene Mitte für Organisationen, die man vielleicht noch als Ausrede gebrauchen kann, wenn´s nicht so geklappt hat mit dem selbständigen Glauben.

    Jesus wird im Gericht nichts übrig lassen an menschlich gegründeten Institutionen, das nach Harmagedon bestehen wird. 2. Petr. 3:11 weist und darauf hin: Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit3,

    Mein Fazit: Glaube ist gut, Organisationen sind schlecht.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Hopefull,
    ZITAT:
    „Was mich hält sind aber immer noch meine lieben Freunde und die “kleinen” und ganz unscheinbaren normale Verkündiger, die sehr unter dem schweren Joch des untreuen und unverständigen Sklavens, stöhnen und seufzen. Und ich hoffe noch immer dem einen oder anderen etwas die Augen öffnen zu können. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.“

    Ich kann deine Einstellung gut verstehen, denn dieselbe hielt auch mich noch eine gewisse Zeit in der Versammlung fest. Doch im Rückblick bin ich froh, einen konsequenten Schnitt gemacht zu haben. – Von meinem Gewissen Gott und Jesus gegenüber mal abgesehen auch deshalb, weil die WTG genau auf diese Einstellung gegenüber den Brüdern spekuliert…und die Rechnung geht wieder und wieder für sie auf.

    Denke ich dann daran, was für Zahlen- und Statistik-Junkies in der WTG-Zentrale sitzen, wünschte ich mir, alle die einfach nur aus Bequemlichkeit noch keinen Austrittsbrief geschrieben haben – obwohl sie schon seit Jahr und Tag keine Versammlung mehr besuchen – würden das noch nachholen. Da kämen sicher mittlerweile Weltweit ein paar Milliönchen zusammen…dieses Minus würde ihnen ein ganz schönes Loch in ihre eh´ schon schönfrisierten Statistiken reißen.

    LG Ulli

  • Sarah
    Juli 27, 2012

    Liebe Hopefull,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich werde mich nochmals mit der Offenbarung beschäftigen und versuchen das geschriebene noch schärfer zu analysieren. Ich wünsche Dir auch viel viel Kraft für die nächste Zeit! Du hast recht, für mich ist es Zeit zu gehen. Wie auch Dennis schreibt ist nur noch die Frage ob es offiziell sein muss oder abtauchen die Lösung ist. Natürlich hemmen die Familie und die Freunde den Schritt zur offiziellen Variante. Andererseits drängt es mich zu einer klaren Positionierung, mal abwarten. Vielen Dank auch an die anderen Antworter für die lieben Kommentare und Denkanstöße! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Grüße, Sarah

  • Sarah
    Juli 27, 2012

    Hallo zusammen,
    schön dass wir hier wieder schreiben können! Wie der Artikel zeigt, hat die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas Strukturen die eine Sekte ausmachen. Dann wird auf den Link verwiesen “ Wohin sollen wir gehen“, dieser Artikel ist sehr mild und offen geschrieben, so dass man bei den Zeugen bleiben kann auch wenn man nicht alles vertritt. Ich würde gerne Eure Meinungen dazu wissen, denn ich persönlich finde das nicht vertretbar. Ich bin aber von der Mentalität her eher radikal und manchmal zu schnell in meinen Entscheidungen. Ich gehe seit einigen Monaten nicht mehr in die Versammlung obwohl ich immer sehr für die “ Wahrheit“ eingestanden habe. Mein Handeln begründe ich u.a. mit Epheser 5:10-14, wo steht: „wir sollen uns an keinem Unrecht beteiligen, sondern solches Tun aufdecken.“ Mir wurde von einem Ältesten gesagt, dass wenn ich meine Meinung zu laut propagiere mit Konsequenzen zu rechnen habe. Das werden wahrscheinlich die meisten ähnlich erfahren. Also, muss man aufpassen was man sagt, oder man sagt nichts mehr- das ist aber nicht das was die Bibel lehrt, redet Wahrheit miteinander. Ein Zeuge Jehovas wird also mehr oder weniger gezwungen das System stillschweigend zu Unterstützen. Bin ich anwesend, unterstütze ich das System und Unrecht. Ich frage mich auch: wenn wir aus Babylon fliehen sollen, wie es in Offenbarung steht und das wirklich ein Bild für die falschen Religionen ist ( ein anderes Bild oder Verständnis habe ich noch nicht) muss man da nicht wirklich fliehen und auch die Zeugen Jehovas „als Sekte mit falschen Lehren“ verlassen ? Es ist doch irgendwie Paradox! Über Antworten würde ich mich freuen!

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Liebe Sarah,

    Ja, Du hast absolut Recht. Früher oder später müssen wir alle aus Babylon hinausgehen, damit wir nicht an Ihren Plagen teilhaben müssen. Andersherum, wer nicht hinausgeht, erleidet das gleiche Schicksal wie diejenigen, die sich offiziell zu Babylon bekennen, auch wenn sie nicht wissen, dass sie in Babylon sind, weil sich ihre Religionsorganisation anders nennt und da ist es völlig egel, welcher man angehört.

    Nur Christus ist der Weg der zum Leben und seinem Vater Jehova führt.

    Jesus hat ja auch davon gesprochen, dass es Zeit ist zu fliehen, wenn wir das abscheuliche Ding sehen, dass an heiliger Stätte steht, von dem Daniel gesprochen hat. Dieses abscheuliche Ding wird noch vor der grossen Drangsal aufgestellt werden und somit das Zeichen sein, dass diese grosse Drangsal dann in Kürze beginnen wird.

    Egal wie wir es drehen und wenden, wir müssen alle vor der grossen Drangsal aus den Religionsorganisationen raus, da sie als Gesamtheit Babylon die Grosse bilden. Ich bin jetzt draussen, weil ich meinen Mund nicht gehalten habe und somit hat man mich abgeschossen. Was diejenigen vergessen, ist jedoch, dass uns niemand vom Vater und dem Sohn trennen kann, ausser wir uns selbst. Solange wir das tun was in der Bibel steht, sind wir auf der richtigen Seite und nur das zählt.

    Nicht jeder muss jedoch in der Versammlung aufstehen und die Falschheiten der Organisation anprangern, es reicht auch wenn man einfach nur flieht. Nicht jeder kann den damit einhergehenden Stress aushalten und das verlangt unser Herr Jesus auch nicht, denn sein Joch ist sanft und seine Last leicht. Ich habe seit vielen Jahren, sowohl im Beruf, als auch im privaten Bereich sehr viel Stress gehabt und da kommt es für mich auf das bischen mehr oder weniger auch nicht drauf an. Doch das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Wichtig ist wirklich nur, dass man den Zeitpunkt zur endgültigen Flucht nicht übergeht. Sonst wird das schlimme Folgen haben, denken wir an Noahs Zeit, als es angefangen hat zu regnen. Dann wollten plötzlich alle in die Arche rein, doch Jehova hatte die Tür verschlossen und Noah hätte sie nicht mehr aufmachen können, selbst wenn er es gewollt hätte.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Liebe Sarah, nachdem ich gerade in diese Richtung deiner Frage einen Kommentar (an Shannon) geschrieben habe, möchte ich noch damit antworte:

    Jesus unser Herr lebte im jüdischen Religionssystem mit dem er alles andere als einverstanden war, und dennoch blieb er in deren Mitte. Er wollte die geschundenen Schafe beschützen, ihnen helfen (die Kranken benötigen einen Arzt) hat aber klar zu verstehen gegeben mit welchen Lehren und Handlungen der Schriftgelehrten nicht einverstanden war. Heute hat jeder eine persönliche Verantwortung für das was wahr ist einzustehen, auch wenn dies bedeutet ausgestoßen zu werden. Eine gewisse „Unschuld“ oder „Listigkeit“ (Tauben – Schlangen) kann einem dabei helfen – ohne hierbei Kompromisse einzugehen.

    Folglich soll jeder nach seiner Sicht der Dinge bleiben oder gehen – es ist ja nicht alles falsch was bei ZJ gelehrt wird, das wichtige besteht darin anderen zu helfen sich ausschliesslich an Jesus zu halten!

    Lg Matthäus

  • Barbara
    Juli 27, 2012

    Liebe Sarah,
    Ich denke, daß das Hinausgehen nicht buchstäblich sein muss, zumindest nicht so lange, bis
    die Organisation eine eindeutige Loyalitätsbezeugung zu ihr fordert. Spätestens dann wird jeder der sich zu Christus bekennt fliehen. Ich selbst habe es da gehalten wie Du, denn ich kann nichts tun und vertreten von dem ich nicht selbst überzeugt bin.Ausserdem hat man massiv in mein Recht als Mutter eingegriffen, die Kinder gemäß meines Gewissens zu erziehen. Der Hauptgrund aber war Math 10,32+33. Andere sind noch in der Versammlung weil sie den Geschwistern Denkanstöße geben möchten oder weil es auf Grund der persönlichen Situation momentan nicht anders geht.
    Da Jah und Jesus unser Herz sehen wissen sie um die Motive, warum jemand noch in die Versammlung geht und das ist beruhigend. Irgendwann wird allerdings der Zeitpunkt kommen wo es unumgänglich sein wird zu gehen, um nicht mitverurteilt zu werden.

    LG Barbara

  • Konrad
    Juli 27, 2012

    Hallo Barbara,

    am Ende des Artikel „Was macht eine Gemeinschaft zu einer Sekte“
    verweist der Schreiber auf einen Artikel von H.P.M aus dem Jahre
    2010 , der lesenswert ist.
    Ich selber weiß, daß, wenn man gewisse Dinge in unserer Gemeinschaft erkannt hat und damit nicht mehr einig geht, Konsequenzen ziehen möchte.
    Aber wohin sollen wir gehen ?

    Matthäus hat es ebenfalls in seinem letzten Kommentar sehr gut auf den „Punkt“ gebracht.

    Ich glaube, Sascha war es, der in den letzten Tagen auf einen
    Text aus Phil.2 aufmerksam gemacht hat, “ unser Licht leuchten zu lassen.“

    Dies sollten wir versuchen, so gut es uns möglich ist, unabhängig davon, ob wir noch mit einer Gemeinschaft verbunden sind, oder nicht.

    Wenn wir Menschen haben, die uns dabei unterstützen, wieso sollten wir das nicht annehmen, auch wenn es aus den Reihen der Z.J. ist.
    Wenn wir lernen und gelernt haben uns zu Jesus zu bekennen und ihm zu trauen,werden wir unabhängig von menschlicher Bande unseren
    Weg gehen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Barbara
    Juli 27, 2012

    Lieber Konrad,
    Danke für Deinen Kommentar.
    Das wichtigste hab ich vergessen zu erwähnen:
    Unser Licht leuchten zu lassen und zu Christ
    us zu gehen bzw nur ihm zu folgen.
    Danke, daß Du das herausgestellt hast :-).
    LG Barbara

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Liebe Sarah,

    Du weißt ja, dass meine Situation in etwa ähnlich zu Deiner ist. Ich denke auch, dass wenn man ganz grundsätzliche Lehren und Handlungsweisen der WTG ablehnt, weil sie biblisch falsch sind, dann kann ich nicht auf Dauer so tun, als sei alles i.O.. Durch die Anwesenheit in der Vers. und den Dienst, gebe ich mich nach Innen und Außen als WT-treuer ZJ zu erkennen. Es gibt keinen Mittelweg, das ist für mich eine Illusion. Ist aber nur meine Meinung. „Mittelwege“ lässt das WTG-Autorität nicht zu, nicht mal ansatzweise.

    Für mich bleibt nur noch die Frage ob ich ganz offiziell „gehe“ oder mich einfach zurück ziehe und warte was passieren wird.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Meine liebe Sarah,

    wenn ich mir mal so ganz unschlüssig bin, ob ich jetzt tatsächlich gerade etwas getan habe, was Gottes Wille ist oder ob ich mir das nicht einfach wünsche, dass das sein Wille sein soll, dann bete ich zu ihm, dass er so deutlich mit mir sprechen möge, dass ich das auch ganz eindeutig verstehe.

    Und das macht er auch wenn es ihm wichtig ist und wenn nicht muss ich mir doch auch keinen Kopf drum machen, oder?

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Guten Morgen N.D.

    Ein sehr schöner Beitrag, vor allen die von dir aufgezeigte Parallele zu George Orwell. Die Befreiung unter Gottes wunderbarer Regierung durch Jesus muss zu erst bei jedem persönlich anfangen, bevor er anderen helfen kann. Dafür sollte man die Zusammenhänge und die verwendeten Mittel der Kirchen und Regierungen verstehen.

    Nicht die Bibel ist verkehrt, sondern die Anwendung der Bibelstellen durch den Sklaven zur Manifestierung seine Autorität und Ausbreitung seiner Macht. Unausgesprochen billigt er nur sich allein die Fähigkeit und das Recht zu, Bibelstellen im Sinne Jehovas richtig anwenden zu können. Jesus lehrte uns sie an ihren Fruchten zu erkennen, ob sie die Bibelstellen richtig anwenden, und da sind die Kirchen der Christenheit nicht einmal einer Diskussion wert. Die treiben es noch schlimmer als der Sklave.

    Ein deutliches Merkmal totalitärer Strukturen, die wir übrigens auch in unserer sogenannten demokratischen Welt erleben, ist die Informationsrichtung von oben nach unten und die stetige Kontrolle bis ins Schlafzimmer hinein sowie die Bewertung in gut und böse von oben.

    So wird in den Medien der Wunsch der Eltern als allgemeinverbindlich verbreitet, seine Kinder möglichst früh nach der Geburt in die Kinderkrippe und damit in die Erziehung und Einflussnahme des Staates abzugeben, der ihnen seine Maßstäbe und Wertvorstellungen, die nichts mit Jehova zu tun haben, vermittelt und sie zu braven, widerspruchslosen Staatsbürger erzieht. In seiner Welt ist er der König, der Gott, dem alle als oberste Autorität zu gehorchen haben. Die Kosten kompensiert er, indem er den Wunsch einer Ehefrau nach Selbstverwirklichung im Beruf sowie nach höheren materiellen Bedürfnissen fördert, die ihre berufliche Tätigkeit erforderlich macht. Es ist sicherlich angemessen, wenn auch eine Frau ihren Anteil zum Familieneinkommen beiträgt, aber wenn Kinder da sind, sollte man ihre Erziehung im Sinne Gottes keinem anderen überlassen. Dem Markt werden mehr Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt, was die Löhne nach Angebot und Nachfrage sinken lässt. Das zusätzliche Einkommen einer Ehefrau erhöhnt nicht nur die Steuerklasse und den höheren prozentualen Steueranzug, er werden auch zusätzliche Sozialbeiträge gezahlt. Mit den gewonnenen Mitteln erzieht der Staat „seine Kinder“ in seinem Sinne, wie eine Glaubensgemeinschaft ihre Gläubigen. Auch die Informationsrichtung durch die Medien und die Kontrolle durch das Internet ist die selbe.

    Ede

  • armes Schaf 2012
    Juli 27, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder!Nun,also die WTG sagt, das wir hier menschlicher Abschaum seien.Bitte,wo stehen denn diese biblischen Schreiber denn geistig?Am Abgrund, denn sie treten Jesus Christus mit ihren Füssen.Leider habe ich 30 Jahre umsonst für diese feiste Bande mein Geld!!Und meine Kraft!GEGEBEN!Nun Ja!Ich fordere alles zurück!So lang das Geld im Kasten klingt….

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Liebes armes Schaf,

    was kann ich deinen Zorn verstehen.
    Es gibt aber keine Prämie für ein Magengeschwür.

    Bitte versuche es mal so zu sehen: Wenn wir – du oder ich oder wer auch immer – versuchen, etwas von denen wiederzuholen, dann ist das so, als würden wir ihnen vor Jahwe eine Bescheinigung ausstellen, dass sie keine Schuld auf sich geladen haben, weil wir ja alles persönlich mit ihnen abhandeln.

    Wenn wir dagegen die Sache in Jahwes Hände geben, dann fordert er das alles von ihnen zurück, einschließlich der Verzweiflung und der geschädigten Gesundheit und dem können sie sich nicht entziehen. Auf keinen Fall. Also bitte ich dich, übe dich noch ein klein wenig in Geduld (ich will von niemandem den Zeigefinger sehen 😉 )und dann macht unser Gott durch seinen Sohn das schon für uns.

    Unser Lohn wird unermesslich groß sein. Jeden Tag, den wir auf Gerechtigkeit warten, erhalten wir „Zinsen“. Lass dir das nicht entgehen. Du hast doch uns.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,

    Du hast schon öfter geschrieben, dass Du hier nichts zur Ermunterung der anderen Brüder beitragen kannst.

    Das ist definitiv Falsch.

    Deine Kommentare treffen meist den Kern und zeugen von einem grossen Glauben, auch dieser jetzt an das arme Schaf. Du hast absolut Recht, wenn eir heute versuchen was von der Organisation zurückzuholen, dann zeigen wir eigentlich, dass wir nicht wünschen, dass Jehova uns zum Recht verhilft.

    Jehova spricht: Mein ist die Rache, ich will vergelten!

    Also lassen wir es in Jehovas Händen und demjenigen, den er dafür eingesetzt hat seinem Sohn Jesus Christus.

    Vielen Dank liebe Eddi, für diesen wertvollen Kommentar.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Barbara
    Juli 27, 2012

    Liebe Eddi,
    wie recht Du doch hast. Manchmal haben wir ja , weil wir der Zeit unterworfen sind ,
    daß Empfinden, Gott lässt sich reichlich Zeit bis er eingreift.
    Das ist menschlich, selbst Asaph kriegte einen dicken Hals als er die Bösen beobachtete.
    Mir hilft es immer an Jesu Worte in Lukas 18, 7+8 zu denken.
    Und daran das der Grund dafür, warum diese schlimmen Dinge noch andauern, der ist, dass noch nicht alle Schafe eingesammelt sind Röm 11,25 , 2. Pe 3,8+9.

    LG Barbara

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo armes Schaf,
    jap, vollstes Verständis, auch von meiner Seite her.

    Doch um deines inneren Friedens willen, solltest du die WTG mit all ihrer Schlechtigkeit hinter dir lassen. – Es wäre eh´ ein Kampf gegen Windmühlen.

    Der Rat an die Philipper, gilt auch uns:

    8 Und nun, liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.
    Phil 4, 8

    Jaja, ich weiß, dazu gehört eine ganz schöne Portion Selbstdisziplin…und wer zur Spezies der Melancholiker gehört, dem fällt es vielleicht erst recht schwer, den Blick vom Schlechten ab und dem Guten zuzuweden…aber ich denke, es lohnt sich.

    Wir wissen jedenfalls, wer sich darüber freuen würde…
    Wir wissen aber auch, wer sich darüber schwarz ärgern würde. Und Gottes Widersacher mal ein bisschen fuchsen zu können, wäre doch auch schon klasse, woll? 😀

    LG Ulli

  • Manfred
    Juli 27, 2012

    Lieber Brd. N.D.,

    Vielen Dank für diesen Vortrag. Mich hat vor allem folgendes angesprochen, da es mich ja seit einiger Zeit betrifft:

    “Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.” (Johannes15:20)

    “Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.” (Matthäus5:11)
     
    “Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. (Matthäus 10:22)
     
    Die mehr als 160.000 Verkündiger in Deutschland werden weder “verfolgt” oder “geschmäht” noch wird im allgemeinen “lügnerisch böses” gegen sie geredet, auch wenn dies in Einzelfällen vorkommen mag. Auch werden sie i.d.R. nicht “gehasst” und schon gar nicht von “allen”. Diese kann man von Seiten der WTG natürlich nicht als Fakt akzeptieren, denn die Bibel muss sich immer so erfüllen, wie man es braucht, um dem Selbstverständnis als einzig “wahre Christen” und als “Organisation Gottes” zu entsprechen. Es kann nichts geben, was die Bibel über “wahre” Anbeter Gottes oder “wahre” Nachfolger Christi zu sagen hat, dass sich nicht an der heutigen Gemeinschaft der Zeugen Jehovas erfüllt, sei es auch noch so weit hergeholt.
     
    Es gibt Brüder, die sich hin und wieder zu einer Aussage hinreißen lassen, die in etwa so lautet: “Wenn wir nicht wie Jesus und die ersten Christen verfolgt würden, dann würden wir ja etwas falsch machen!” – Zitat Ende.

    Auch wenn sich diese Worte nicht an der Allgemeinheit der Zeugen Jehovas erfüllen, an den Ausgeschlossenen wo zu ich mich ja auch seit diesem Monat zählen muss, erfüllen sich die Worte aber tatsächlich. Meine ehemaligen Brüder hassen mich jetzt und ich möchte nicht wissen, was sie hinter meinem Rücken nun für Lügengeschichten über mich erzählen, zumal ich ja vor meinem Ausschluss noch jedem den ich kannte einen 3 seitigen Abschiedsbrief geschrieben habe, der zeigte aus welchem Grund ich wirklich ausgeschlossen wurde. Da müssen die Ältesten natürlich mit allem dagegen halten.

    Aber wenn ich die von Dir zitierten Bibeltexte lese, dann weiss ich, das ich alles richtig gemacht habe und ich bereue diesen Schritt keineswegs. Es gibt einen Spruch:

    „Ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich völlig ungeniert!“

    Das stimmt absolut, ich brauche mir niemals mehr darüber Gedanken zu machen, wie die anderen Brüder über mich denken, weil sie mir sowieso aus dem Weg gehen. 😉

    Dann hast Du noch folgendes geschrieben:
    Die sprichwörtliche “Karotte”, die dem “Esel” dabei vor die Nase gehalten wird, ist nicht zuletzt das Versprechen vom geradezu märchenhaften Paradies, einem Art Phantasieland in dem immer die Sonne scheint und alle Menschen fröhlich lächelnd umhergehen, zumindest wenn es nach den Illustrationen der Wachtturm-Publikationen
    geht. Diese Art von Zukunftshoffnung, hat mit der erlösenden Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus, natürlich nichts zu tun. Sie dient u.a. dazu gutgläubige Menschen zu ködern bzw. in einem fremdbestimmten Glaubensgebäude gefangen zu halten. – Zitat Ende.

    Das fatale daran ist, dass in vielen Ihrer Lehren auch immer ein Körnchen Wahrheit enthalten ist und das macht es so gefährlich. Denn sollte man an einer Aussage zweifeln, dann argumentieren sie mit einem Bibeltext der den einen Teil stützt und den anderen lassen sie geschickt unter den Tisch fallen. Denn Jesus hat ja dem Verbrecher neben ihm gesagt, er wird mit ihm im Paradies sein.

    Deshalb sollten wir immer aufmerksam sein und nur an das glauben, was sich tatsächlich mit der Bibel beweisen lässt und da sich die Bibel nicht widerspricht und Gott nicht lügen kann, ist die Herausforderung alle Texte miteinander in Einklang zu bringen. Wenn man das geschafft hat, dann kann man sich sicher sein, die Wahrheit gefunden zu haben.

    Also vielen Dank für den Vortrag.

    Liebe Grüsse Manfred
     

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Mat 23:13 Wehe euch, Schrift[gelehrt]e und Pharisäer, [ihr] Heuchler! Ihr verschließt das Königreich der Himmel vor den Menschen. Denn ihr geht nicht [hin]ein, noch lasst ihr [hin]eingehen, die [hin]eingehen [wollen].

    Mat 23:14 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Häuser der Witwen fresst und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen!
    Mat 23:15 Wehe euch, Schrift[gelehrt]e und Pharisäer, [ihr] Heuchler! Ihr zieht über das Meer und das Trockene, um e i n e n Proselyten zu machen, und wenn er [es] wird, macht ihr ihn [zu einem] Sohn [der] Gehenna, mehr als doppelt [so schlimm wie] ihr.

    Mat 23:23 Wehe euch, Schrift[gelehrt]e und Pharisäer, [ihr] Heuchler! Ihr verzehntet die Minze, den Dill und den Kümmel; doch das Wichtigste [i]m Gesetz, das [gerechte] Richten, die Barmherzigkeit und den Glauben, [das] lasst ihr [außer Acht]. Dies muss man beachten und jenes nicht [unter]lassen.
    Mat 23:24 [Ihr] blinden Leiter, [die ihr] die Mücke seiht, aber das Kamel verschlingt!

    Mat 23:25 Wehe euch, Schrift[gelehrt]e und Pharisäer, [ihr] Heuchler! Ihr reinigt den Becher und den Teller von außen, von innen aber sind sie angefüllt mit Raub und Unenthaltsamkeit. [Du] blinder Pharisäer!
    Mat 23:26 Reinige [zu]erst das Innere des Bechers und des Tellers, damit auch das Äußere derselben rein werde.
    Mat 23:27 Wehe euch, Schrift[gelehrt]e und Pharisäer, [ihr] Heuchler! Ihr gleicht getünchten Grüften, die zwar von außen [schön] verziert erscheinen, inwendig aber sind sie angefüllt [mit] Totengebeinen und aller Unreinheit.

    Mat 23:28 So erscheint auch ihr den Menschen von außen zwar gerecht, inwendig aber seid ihr gedunsen [vor] Heuchelei und Gesetzlosigkeit.
    Mat 23:29 Wehe euch, Schrift[gelehrt]e und Pharisäer, [ihr] Heuchler! Ihr baut die Grüfte der Propheten [auf] und schmückt die Grab[mäl]er der Gerechten und sagt:
    Mat 23:30 Wenn wir in den Tagen unserer Väter gewesen wären, [so] wären wir nicht [in] Gemeinschaft [mit] ihnen an dem Blut der Propheten [schuldig] geworden.
    Mat 23:31 Daher [stell]t ihr euch selbst [das] Zeug[nis aus], da[ss] ihr Söhne der Mörder der Propheten seid.
    Mat 23:32 So macht ihr das Maß eurer Väter voll!
    Mat 23:33 [Ihr] Schlangen, [ihr] Otternbrut! Wie wollt ihr dem Gericht der Gehenna [ent]fliehen?

    Mat 23:34 Deshalb siehe: Ich schicke Propheten, Weise und Schrift[gelehrt]e zu euch; von ihnen werdet ihr [einige] töten und kreuzigen, und [andere] von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen,
    Mat 23:35 damit über euch alles gerechte Blut komme, [das] auf Erden vergossen worden [ist], vom Blut des gerechten Abel [an] bis [auf] das Blut [des] Zacharias, [des] Sohnes Barachias, den ihr zwischen Tempel und Altar gemordet habt.
    Mat 23:36 Wahrlich, Ich sage euch: Dies alles wird über diese Generation eintreffen!

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Hallo „Die Bibel“,

    sorry aber das Einsetzen von ganzen Bibeltextpassagen ohne ein Wort der Kommentierung ist kaum hilfreich!

    Warum schreibst Du nicht einfach „lies Matth. 23:13-36“, der Effekt wäre derselbe.

    Vielleicht mal drüber nachdenken 🙂

    Danke!

    LG
    Dennis

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Hallo Dennis,
    Du brauchst wirklich einen Kommentar zu diesem Text??
    Gruß
    Die Bibel

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Hallo „Bibel“,

    ja weil das hier eigentlich eine „Kommentierungsfunktion“ ist und keine Bibelstellen-Posting-Funktion.

    Du musst schon erklären warum diese Bibelstelle unter diesem Artikel jetzt passend ist oder was Du eigentlich sagen willst, oder wolltest Du auf etwas anderes erwiedern? Vielleicht auf einen Kommentar oder wolltest Du eine Diskussion anstoßen?

    Diese Frage kann man vermeiden, wenn man was dazu schreibt. Aber grundsätztlich kannst Du natürlich hier soviel Bibelstellen posten wie Du willst, ich will Dir nichts vorschreiben. Ist nur eine Empfehlung von mir.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Bibelversezitierer,
    es geht nicht darum das man einen Kommentar dazu BRAUCHT, Dennis hat sich von der WT-Doktrin schon weit genug entfernt, um etwas damit anfangen zu können.

    Aber das trifft nicht auf alle Leser hier zu…manche stehen erst am Anfang eines langen Weges, und für sie wäre ein persönlicher Kommentar dazu sicherlich wünschenswert. – Zum Beispiel etwas in der Art von: Wer sich wie ein Pharisäer verhält, wird auch die gleichen Konsequenzen tragen müssen, wie sie über die damalige Generation kam, aber nicht nur sie, sondern mit ihnen ALLE die auf sie hören.

    Ich bin mir nicht sicher, ob diese Tatsache wirklich jedem so bewusst wird, wenn er die von dir zitierten Verse liest, weil da ja nur von den Pharisäern und Schriftgelehrten gesprochen wird.
    Viele sind nämlich der Ansicht, dass alle die ihnen ähneln eben irgendwann dafür grade stehen müssen, kommen aber mit KEINEM Gedanken darauf, dass die Konsequenz für sie selbst, die gleiche sein wird: Wer bei den Pharisäern blieb, kam mit ihnen um. Wie damals, so heute – weil Gottes Maßstäbe dieselben geblieben sind.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern wie lange es dauerte, bis ich die Bibel ohne die automatische WT-Verknüpfung lesen konnte. – Was mir dabei half, waren die Hinweise anderer Bibelleser.
    Und ich könnte mir vorstellen, dass es auch anderen so geht. – DARUM lieber Bibelversezitierer, machen wir uns hier alle gerne die Mühe, die Verse nicht nur zu zitieren.

    LG Ulli

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Liebe Ulrike,
    so schön wie aus Deiner Feder hätte ich das gar nicht schreiben können 🙂 Danke!

    Röm_15:30 Ich bitte euch dringend, liebe Geschwister: Helft mir zu kämpfen, und betet für mich zu Gott. Denn durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe, die der Geist wirkt, sind wir doch miteinander verbunden.

    Wer die Liebe die DER Geist in Harmonie mit dem Christus bewirkt sucht, wird sie auch finden.
    Dafür loht es sich warscheinlich am meisten zu beten.
    Denn wehn der Vater zieht, den wird der Sohn retten.

    Der Vater kann aber nur dann ziehen, wenn sich der Religionsgläubige von seiner Doktrin beginnt zu lösen, indem er selbst anfängt den Dingen mehr und mehr auf den Grund zu gehen, die er bisher glaubt (mit Außnahme eines Wunders wie z.B. beim Paulus).

    Nur dann kann er DEN GLAUBEN IM HERRN erlangen.
    Alles andere bleibt meistens kalter Kaffee, oder ist ohne Kraft.
    Math.7:22-23

    Ich für meinen Teil kann nur jedem raten sich vertrauensvoll in die Arme des Herrn fallen zu lassen.
    Liebe Grüße
    Die Bibel

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallöchen,
    ZITAT „Die Bibel“:
    „Ich für meinen Teil kann nur jedem raten sich vertrauensvoll in die Arme des Herrn fallen zu lassen.“

    Diesem kostbarem Rat, kann ich mich nur von ganzem Herzen anschließen.

    Danke für deinen Beitrag, der sicher vielen helfen wird, den richtigen Weg einzuschlagen. 😀

    LG Ulli

  • Zadok
    Juli 27, 2012

    Hallo Bibel,

    also ich finde, dass deine Vorgehensweise, die Texte kommentarlos einzustellen, schon in Ordnung ist. Das lockert das ganze auf und
    bringt Vielfalt. Mir gefällts. Und ist dir mal etwas ganz besonders wichtig, wirst du automatisch kommentieren, wetten? 🙂
    Römer 16:27 NL
    Liebe Grüße
    Achim

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    …Na also, geht doch … 😉

  • Eddi
    Juli 27, 2012

    Hallo Die Bibel,

    und diesen wunderschönen Kommentar hättest du uns jetzt vorenthalten wollen ohne die Ermunterung von Dennis und Uli? Der ist soo schön und richtig.

    Vielen Dank
    Eddi

  • Die Bibel
    Juli 27, 2012

    Nun überschlagt Euch mal bitte nicht mit Beschöngungen!
    IHR habe den Text der Bibel RRICHTIG (für Euch) interpretiert.
    Ich habe ihn nur kopiert.

    2Pe 1:2 Ich wünsche euch Gnade und Frieden, dass ihr Gott und unseren Herrn Jesus immer besser erkennt.
    2Pe 1:3 In seiner göttlichen Macht hat er uns alles geschenkt, was wir zu einem Leben in liebevoller Ehrfurcht vor Gott brauchen. Er hat uns den erkennen lassen, der uns kraft seiner Herrlichkeit und Wundermacht berufen hat.

    Einen wundervollen gesegneten Sonntag für Euch alle!
    Eure Bibel

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Die Bibel,
    ZITAT:
    „Nun überschlagt Euch mal bitte nicht mit Beschöngungen!“

    Du, beschönigen tut hier keiner was…aber genauso wie wir kritisieren was uns missfällt, heben wir gerne auch mal das hervor, womit wir überein gehen. – Da bist du nicht der Erste, und wirst auch nicht der Letzte sein, dem es so ergeht. 😉

    LG Ulli

  • Hans
    Juli 27, 2012

    Hi,

    in diesem Fall wäre die fette Markierung von V36 verlorengegangen. 😉

    Hätte man aber auch lösen können: „Lest mal XY und achtet besonders auf …“

    Viele Grüße
    Hans

  • BruderinfoHPM
    Juli 27, 2012

    Hallo Peggy, zu deiner Frage,

    Hallo Bruder HPM !

    Ich bin nicht besonders gut im umgang mit dem Internet. Ich wollte einen Kommentar bei F&A eingeben. hat auch soweit funktioniert. nur steht da was von „Kommentar wartet auf Freischaltung“. Hab versucht, rauszufinden, was das heißt. Leider ohne Erfolg. Kannst Du mir helfen?

    Danke schon mal.

    Hallo Peggy,

    kann dir nur auf diesem Weg Antworten. „Kommentar wartet auf Freischaltung“ hat für dich keine Bedeutung.
    Dein Kommentar wird von Bruderinfo freigeschaltet. Du brauchst nur deinen Kommentar oder deine Antwort abschicken, dann wird er bei der nächsten Gelegenheit freigeschaltet und erscheint für alle lesbar

    LG
    HPM

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Hallo liebe Brüder von BI,

    Ich habe euch schon sehr vermisst, schön das Ihr wieder da seid und vielen Dank für eure Mühe alles wieder herzustellen. Als BI Offline war habe ich mal wieder angefagen ein Buch zu lesen und bin dabei auf Russels Schriftstudien gestoßen sicherlich ist nicht mehr alles aktuell und entspricht unserem heutigen Verständnis aber einiges ist nach c.a. 100 Jahren immer noch aktuell besonders seine Ausführungen über Sekten ich habe diese Abschnitte mal Kopiert und hier eingefügt sie stammen aus der Studie 6 Band 3 Seite 24-26 diese Abschnitte habe ich mehrmals gelesen weil ich es nicht Glauben konnte was der Gründer unserer Religionsgemeinschaft damals geschrieben hat, und wie weit wir uns heute davon entfernt haben. Wenn man heute als ZJ diese Meinung vertreten würde kann man sich sicher sein als Abtrünniger ausgeschlossen zu werden .

    Hier die Auszüge von Russels Schriftstudien:

    Es ist vergeblich, dass sich etliche für ihre Viertel Babylons verwenden, und während sie die
    Richtigkeit des prophetischen Bildes im allgemeinen zugeben, doch behaupten, dass ihre Sekte oder ihre besondere Benennung eine Ausnahme zu dem allgemeinen Charakter und Wesen Babylons bilde, und dass der Herr darum nicht von ihnen fordern könne, sich förmlich und öffentlich von ihr zurückzuziehen, wie sie sich derselben einst angeschlossen haben.
    Möchten solche bedenken, dass wir jetzt in der Erntezeit der Trennung sind, und sich des Grundes erinnern, den unser Herr für seinen Ruf aus Babylon heraus angegeben hat, nämlich: -„dass ihr nicht teilnehmet an ihren Sünden.“ Überlege abermals, warum Babylon so genannt wird. Augenscheinlich wegen ihrer vielen Lehr-Irrtümer, welche mit einigen Elementen göttlicher Wahrheit gemischt, eine große Konfusion oder Verwirrung verursachen, und wegen der durch die gemischten Wahrheiten und Irrtümer zusammengebrachten gemischten Schar. Und da sie die Irrtümer auf Kosten irgend welcher Wahrheit festhalten wollen, so wird die letztere bedeutungslos und oft mehr als nichtssagend gemacht. Die Sünde, Irrtum auf Kosten der Wahrheit zu hegen und zu lehren, ist eine Sünde, deren sich jede Sekte der nominellen Kirche, ohne Ausnahme, schuldig gemacht hat. Wo ist die Sekte, die dir beisteht, fleißig die Schrift zu durchforschen, um dadurch an Gnade und in Erkenntnis der Wahrheit zu wachsen? Wo ist die Sekte, die dein Wachstum durch ihre Lehren und Gebräuche nicht hinderte? Wo ist die Sekte, in der du dem Worte des Meisters gehorchen und dein Licht leuchten lassen kannst? Wir wissen von keiner.
    Wenn Kinder Gottes in diesen Organisationen ihre Knechtschaft nicht erkennen, so ist es, weil sie ihre Freiheit nicht zu gebrauchen versuchen, weil sie auf ihrem Posten eingeschlafen sind, wo sie tätige Verwalter und treue Wächter hätten sein sollen (1. Thess. 5:5, 6). Möchten sie aufwachen, und die Freiheit, die sie zu haben meinen, gebrauchen; möchten sie ihren Mitanbetern zeigen, worin ihre Glaubensbekenntnisse hinter dem Plane Gottes zurückbleiben, worin sie von ihm abweichen und in direktem Gegensatz dazu stehen; möchten sie zeigen, dass Jesus Christus von Gottes Gnaden den Tod schmeckte für jedermann; wie diese Tatsache und die daraus fließenden Segnungen „zu seiner Zeit“ jedermann verkündigt werden, wie in „den Zeiten der Erquickung“ die Segnungen der Wiederherstellung auf das ganze menschliche Geschlecht strömen sollen. Möchten sie ferner der hohen Berufung der christlichen Kirche, die strengen Bedingungen der Gliedschaft in jenem Körper und die besondere Aufgabe des christlichen Zeitalters erkennen, dieses eigentümliche „Volk zu seinem Namen“ herauszunehmen, welches Volk zu seiner Zeit mit Christo erhöht werden, und mit ihm herrschen soll. Wer so versucht, seine Freiheit, die frohe Botschaft in den heutigen Synagogen (Schulen) zu verkündigen, zu gebrauchen, wird entweder ganze Gemeinden bekehren oder aber einen Sturm des Anstoßes erregen. Sie werden dich sicherlich aus ihrer Synagoge stoßen und dich von ihrer Gemeinschaft ausschließen und allerhand Übles gegen dich sagen, fälschlich, um Christi willen; und bei solchem Tun werden zweifellos manche fühlen, als ob sie Gott einen Dienst erwiesen. Doch wenn du so treu bist, wirst du mehr wie getröstet werden mit den kostbaren Verheißungen Jes. 66:5 und Luk. 6: 22: „Höret das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Wort! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, euch verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, dass wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden.“ „Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und eure Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen; freuet euch an selbigem Tage und hüpfet, denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel, denn desgleichen taten ihre Väter den Propheten. … Aber wehe euch, wenn alle Menschen wohl von euch reden, denn desgleichen taten ihre Väter den falschen Propheten.“ –Seite 25
    Wenn alle, mit denen du als Gemeinde Gottesdienst hältst, Heilige sind – wenn sie alle Weizen sind, und kein Scheinweizen unter ihnen ist – so hast du das merkwürdigste Völklein getroffen, welches die Erntewahrheiten auch mit Freuden annehmen wird. Doch wenn das nicht der Fall ist, so musst du erwarten, dass die gegenwärtige Arbeit den Scheinweizen vom Weizen trennen wird. Und noch mehr, du musst dein Teil tun, gerade diese Wahrheiten, welche die Trennung bewirken werden, darzulegen. Wenn du einer der überwindenden Heiligen sein willst, so musst du jetzt einer der „Erntearbeiter“ sein, der die Sichel der Wahrheit einschlägt. Wenn du dem Herrn gegenüber treu, der Wahrheit würdig und der Miterbschaft mit ihm in der Herrlichkeit wert bist, so wirst du auch mit Freuden mit dem Hauptschnitter in dem gegenwärtigen Erntewerk dein Teil tun, wie sehr du auch von Natur geneigt wärest, glatt durch die Welt zu gleiten.
    Wenn in der Gemeinde, zu der du gehörst, wie es immer der Fall ist, Scheinweizen unter dem Weizen ist, dann kommt viel darauf an, welcher am zahlreichsten ist. Wenn der Weizen vorherrscht, so wird die weislich und freundlich dargelegte Wahrheit sie günstig stimmen, und der Scheinweizen wird nicht lange bleiben mögen. Aber wenn die Mehrzahl Scheinweizen ist – wie neun Zehntel in der Regel sind – dann wird die Wirkung auch der sorgsamsten und freundlichsten Darlegung der Erntewahrheiten die sein, Bitterkeit und Widerspruch hervorzurufen; und wenn du darauf bestehst, die gute Botschaft zu verkünden und die lang gehegten Irrtümer bloßzulegen, dann wirst du bald um des Wohles der Sekte willen „hinausgetan“, oder deine Freiheit wird so beschränkt werden, dass du in dieser Gemeinschaft dein Licht nicht mehr leuchten lassen kannst. Deine Pflicht ist dann klar: Lege dein Zeugnis der Herrlichkeit und Weisheit des großen Planes der Zeitalter in liebevoller Weise ab, und, indem du freundlich und sanftmütig deine Gründe dafür angibst, ziehe dich öffentlich von ihnen zurück.
    Es gibt unter den verschiedenen Sekten Babylons – des „Christentums“ – verschiedene Grade der Knechtschaft. Manche, die totale und absolute Sklaverei des persönlichen Gewissens und Urteils, wie es der Romanismus erfordert, mit Unwillen von sich weisen, sind gleichwohl ganz zufrieden, durch die Glaubenssätze und Dogmas der einen oder der anderen der protestantischen Sekten gebunden zu sein, und begierig, andere zu binden. Es ist wahr, ihre Ketten sind leichter und länger als die Roms und des dunklen Zeitalters. Soweit dies reicht, ist es in der Tat gut; in Wirklichkeit eine Reformation; ein Schritt in der rechten Richtung; voller Freiheit dem Zustand der apostolischen Kirche entgegen. Doch warum will man überhaupt menschliche Fesseln tragen? Warum überhaupt unsere Gewissen knechten? Warum nicht in der Freiheit, damit Christus uns befreit hat, fest stehen? Warum nicht alle versuche fehlbarer Mitmenschen, unser Gewissen zu knechten, und Untersuchung zu hindern, verwerfen? – nicht nur die Versuche ferner Vergangenheit, des dunklen Zeitalters, sondern auch dergleichen Versuche der verschiedenen Reformer der jüngeren Vergangenheit? Warum nicht beschließen, so frei zu sein, wie die apostolische Kirche war? – frei, sowohl an Erkenntnis, als auch an Gnade und Liebe zu wachsen, je nachdem der Herr zu „seiner Zeit“ seinen köstlichen Plan immer völliger und völliger offenbart?
    Gewiss, jedermann, der sich irgend einer dieser menschlichen Organisationen anschließt und ihr Glaubensbekenntnis als das seine annimmt, weiß, dass er sich damit verbindet, weder mehr noch weniger zu glauben, als jenes Glaubensbekenntnis über die Sache ausspricht. Wenn sie trotz solcher freiwillig eingegangener Knechtschaft für sich selbst denken und aus anderen Quellen Licht empfangen, über das Licht hinaus, das die Sekte genoss, als sie sich ihr anschlossen, so müssen sie entweder der Sekte und ihrem Versprechen derselben gegenüber, nichts ihrem Glaubensbekenntnis Widersprechendes zu glauben, untreu sein, oder das Bekenntnis, dem sie entwachsen sind, ehrlich beiseite werfen und ihm entsagen und aus solcher Sekte austreten. Das zu tun, erfordert Gnade und kostet einige Anstrengungen und zerreißt oft angenehme Verhältnisse und setzt den ehrlichen Wahrheitssucher den einfältigen Beschuldigungen aus, als ob er ein „Verräter“ an seiner Sekte, ein „Wetterwendischer“, ein 26
    „Unbeständiger“ sei, usw. Wenn man sich einer Sekte anschließt, so wird erwartet, dass man sich der Sekte gänzlich ergibt und nicht und nicht mehr sich selbst gehört. Die Sekte entscheidet nun für ihn, was Wahrheit und was Irrtum sei; und er muss, um ein wahres, zuverlässiges, treues Glied der Sekte zu sein, deren spätere sowohl wie frühere Entscheidungen über alle religiösen Fragen annehmen, seine eigene Meinung übersehen und persönliche Nachforschungen vermeiden, da er sonst an Erkenntnis wachsen und als Glied solcher Sekte verloren gehen könnte. Diese Sklaverei einer Sekte und einem Glaubensbekenntnis gegenüber wird oft mit so und so vielen Worten bezeichnet, wenn man sagt, dass ein solcher zu einer Sekte „gehört“.
    Diese Bande des Sektentums, weit davon entfernt, als das, was sie sind, als Fesseln und Ketten, angesehen zu werden, werden als ein Schmuck, als Ehrenzeichen und Ausweis von Charakterstärke betrachtet und getragen. Soweit ist der Selbstbetrug gegangen, dass viele Kinder Gottes sich schämen würden, als solche bekannt zu sein, die ohne solche Ketten wären, seien dieselben nun leicht oder schwer an Gewicht, lang oder kurz betreffs der gebilligten, persönlichen Freiheit. Sie schämen sich zu sagen, dass sie in keiner Sekte oder Glaubenssatzung in Knechtschaft seien, sondern Christo allein „angehören“.
    Daher kommt es, dass wir manchmal ein ehrliches, wahrheitshungriges, allmählich voranschreitendes Kind Gottes von einer Benennung zur anderen fortschreiten sehen, gleichwie ein Kind in der Schule von einer Klasse zur andern übergeht. Wenn es in der Kirche Roms ist, und seine Augen öffnen sich, so geht es heraus und fällt wahrscheinlich einem Zweig der methodistischen oder presbyterianischen Systeme zu. Wenn sein Verlangen nach Wahrheit hier nicht gänzlich unterdrückt und sein geistiges Gefühl betäubt wird vom Geiste der Welt, so kann man dasselbe ein paar Jahre später in einer der Verzweigungen des baptistischen Systems finden; und wenn es noch fortfährt, an Gnade und Erkenntnis und Liebe zur Wahrheit zu wachsen und in ein Verständnis der Freiheit, damit uns Christus befreit, so mag man es nach einiger Zeit außerhalb aller menschlichen Organisationen finden, nur noch mit dem Herrn und seinen Heiligen verbunden, nur noch mit dem Herrn und seinen Heiligen verbunden, nur durch die zarten aber starken Seile der Liebe und Wahrheit gefesselt, wie es mit der ersten Kirche der Fall war. – 1. Kor. 6:15, 17; Eph. 4: 15, 16
    Das Gefühl der Unbehaglichkeit und Unsicherheit, wenn manche nicht durch die Ketten irgend einer Sekte gebunden sind, ist ziemlich allgemein. Es wird durch die verkehrte Idee erzeugt, die vom Papsttum zuerst verkündigt wurde, dass Gliedschaft in einer menschlichen Organisation wesentlich, dem Herrn wohlgefällig und zum ewigen Leben nötig sei. Diese irdischen, menschlich organisierten Systeme, die so verschieden sind von den einfachen, ungebundenen Vereinigungen zur Apostelzeit, werden von christlichen Leuten unwillkürlich, ja fast unbewusst, als so und so viele Himmel-Versicherungsgesellschaften gehalten, an die oder deren etliche Geld, Zeit, Ehrfurcht, usw. regelmäßig entrichtet werden müsse, um himmlische Ruhe und Frieden nach dem Tode zu sichern. Nach dieser falschen Meinung handelnd, sind die Leute fast geradeso nervös ängstlich, durch eine andere Sekte gebunden zu werden, wenn sie aus einer austreten, als sie sind, wenn ihr Versicherungsschein ausgelaufen ist, denselben in irgend einer angesehenen und sicheren Gesellschaft erneuert zu haben.
    Allein keine irdische Organisation kann einen Pass zur himmlischen Herrlichkeit ausstellen. Selbst der engherzigste Anhänger einer Sekte (ausgenommen Romanisten) wird nicht behaupten, dass Gliedschaft in seiner Sekte himmlische Herrlichkeit sichert. Alle sind gezwungen, zuzugeben, dass die wahre Kirche die ist, deren Eintragungen im Himmel und nicht auf Erden geschehen. Man betrügt das Volk durch die Behauptung, dass es nötig sei, ein Glied irgend eines Sektenkörpers zu werden, um ein Glied des „Leibes Christi“, der wahren Kirche, zu sein. Im Gegenteil, obwohl der Herr niemandem die Aufnahme verweigert hat, wenn er auch durch das Sektenwesen zu ihm kam, und einen aufrichtigen Wahrheitssucher nie leer abgewiesen hat, so sagt er uns doch, dass wir solcher Hindernisse nicht bedürfen, sondern viel besser direkt zu ihm kommen können. Er ruft: „Kommt her zu mir“; „Nehmet 27
    auf euch mein Joch und lernet von mir;“ „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“ Hätten wir doch schon früher auf diese Stimme gehört; gar mancher schweren Last des Sektentums, gar manchem Sumpf der Verzweiflung, gar mancher Verlockung zur Eitelkeit und zu weltlichem Sinn wären wir entgangen.
    Viele jedoch, die in den verschiedenen Sekten geboren oder in ihrer Kindheit, ohne die Systeme zu untersuchen, hinein gepflanzt wurden, sind im Herzen frei geworden und, ohne es sich bewusst geworden zu sein, den Grenzen und Banden der Glaubensbekenntnisse, die sie durch ihr Bekenntnis und ihre Unterstützung durch Mittel und Einfluss als die ihrigen anerkannten, entwachsen. Wenige davon haben den Vorteil voller Freiheit oder den Schaden der Sektenknechtschaft empfunden. Noch war auch bis jetzt, in der Erntezeit, völlige Trennung geboten. Jetzt erst vernimmt man das Wort des Herrn: Gehet aus von ihnen: Seid rein (frei, sowohl von verkehrter Praxis als auch von falschen Lehren) ihr, die ihr Jehovas Geräte (Wahrheiten – Lehren) traget. – Jes. 52:11
    Nun ist die Axt an die Wurzel des nominell christlichen Systems – Babylon, „des Christentums“- gelegt, gleichwie es mit dem nominell jüdischen System beim ersten Advent der Fall war; und das große System, in dem die „Vögel des Himmels“ (Luk. 13:18, 19) so gerne nisten, und das sie so gründlich besudelt haben, und welches in der Tat „ein Gefängnis (Käfig) jedes unreinen und verhassten Vogels“ (Offb. 18:2) geworden ist, soll nieder gehauen werden und die Welt nicht weiter betrügen. Statt dessen soll man erkennen, dass der wahre Ölbaum, dessen Wurzel die wahren Verheißungen Gottes und dessen Zweige die wahrhaft und völlig Geweihten und Treuen dieses christlichen Zeitalters sind, „deren Namen im Himmel angeschrieben“ sind, der wahre und einzige Miterbe, die Braut des Lammes, ist. – Offb. 17:14

    Liebe Brüder das war sicher viel Text aber was haltet Ihr von diesen Aussagen Russels?

    LG Igel

  • Ulrike P.
    Juli 27, 2012

    Hallo Igel,
    Russell hatte mit diesen Worten natürlich mehr als recht. – Was seinen geistigen Niedergang um so trauriger macht, da er es ja augenscheinlich besser gewusst hat! – Oder es ist ihm einfach überhaupt nicht aufgefallen, dass er genau das geistige Fahrwasser verursachte, dass er so verurteilt hat.
    Man folgte ihm nach…und das tut auf Dauer keinem Menschen gut…weder ihm selbst, noch den Menschen die ihm folgen.

    Für uns alle ist es eine Warnung, NIEMALS mehr einem Menschen dieselbe geistige Wertigkeit zu geben, wie Jesus Christus. – Die Führerschaft über unser Leben gebührt IHM alleine. Denn nur er hat sein Leben für uns gegeben, nur ER ist absolut vertrauenswürdig, ohne irgendwelche Abstriche.

    LG Ulli

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Hallo Ulli,

    du hast sicher recht mit dem hinweis das man Menschen nicht nachfolgen sollte, aber es ist doch gut wenn man sich mit den Gedanken und Meinungen auseinander setzen kann, denn nur so ist es möglich sich seine eigene Meinung zu bilden, und hir sehe ich das Problem bei uns ZJ. Wir haben nicht das Recht uns mit den Lehren der WTG auseinanderzusetzen wie zur Zeit Russels denn er hatte auch zurecht mit anderen Meinungen zu kämpfen. Er dachte er sei der Sklave, diese Meinung kam von seiner Frau aber viele Brüder waren ganz anderer Meinung und vertraten sie auch, und das macht eine gesunde Gemeinschaft aus.
    Das Dilemma mir der Einführung der Organisation begann erst mit der Präsidentschaft von Richter Rutherford dies war meiner Meinung nach der Anfang vom Ende der Bibelforscherbewegung.
    Die wie ich finde nicht verkehrt war, nach dem Tod von Russel spalteten sich ja die Freien Bibelforscher ab, leider blieb nur der richtige Erfolg der F. Bibelf. wie ich finde leider aus.
    Und die Zeugen Jehovas sind die große Religionsgemeinschaft geworden, es stellt sich nur die Frage wer steht dahinter und wer verführt die Schafe b.z.W. sind ZJ Scheinweizen oder Weizen
    und hier tendiere ich zu Scheinweizen da die Lehren nur zum Teil wirklich biblisch begründet sind.
    LG Igel

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Hallo Igel,
    mein Reden ist immer dies: Was gut und richtig ist – auch Russel hat gute Gedanken – soll nicht schlecht geredet oder gemacht werden. Doch was Russel für verrückte Ideen und Lehren auch vertrat war seine Pyramiedenlehre die er als Bibel in Stein bezeichnete. Hier nur ein kurzer Ausschnitt:

    Die 7 Schriftstudien von Russell enthalten „Weisheiten“ die, vertritt man sie heute, zum Gemeinschaftsentzug führen können. Dennoch wird mit Respekt und Hochachtung (auch Zitate in den letzten Jahren im WT) von diesen Büchern gesprochen als seien sie Gottes Antwort, die er „seinem“ Sklaven offenbarte. Er behauptete sogar wenn jemand nur seine Schriften ließt bleibt er in der Wahrheit, wenn jemand die Bibel alleine ohne seine Schriften ließt, versinkt er binnen Kurzem in der Finsternis. >Ist das Vermessenheit?<

    Heute werden relativ belanglose Dinge wegen ihres "heidnischen Ursprungs" für Christen verboten. Konnte es Jehova dann hinnehmen, dass Russell die Maße der Korridore der Cheopspyramide in Giseh als Hilfe benutzte, um die Gültigkeit seiner Vorstellungen vom "Ende der Heidenzeiten" zu beweisen? Ein ganzes Arsenal von Zahlen und Zahlenspielen findet sich in seinen Erklärungen wieder.

    Nur ein kurzes Zitat:
    Der Zeitbeweis der Schrift, welchen wir betrachtet haben, zeigt, daß diese Drangsal mit der Zeit des zweiten Adventes Christi anfangen sollte (im Oktober 1874), woselbst das Richten der Nationen unter dem erleuchtenden Einflusse des Tages Jehovas beginnen würde.

    Dies zeigt sich in der Pyramide auf folgende Weise:
    Die "abwärtsführende Passsage", welche vom Eingange der Großen Pyramide hinab in den "Abgrund" oder in die "unterirdische Kammer" führt, stellt den Lauf der Welt im allgemeinen (unter dem Fürsten dieser Welt) in die Zeit der großen Drangsal (den "Abgrund") dar, in welcher das Böse zu Ende kommen soll. Diese Periode zu bemessen und zu bestimmen, wann der Abgrund der Drangsal erreicht sein wird, ist leicht genug, wenn wir ein bestimmtes Datum haben – einen Punkt in der Pyramide, von dem wir auszugehen haben. Wir besitzen diesen Zeit-Merkpunkt an der Vereinigung der ersten aufsteigenden Passage mit der "Großen Galerie". Dieser Punkt markiert die Geburt unseres Herrn Jesus (das Jahr 1), wie der "Brunnen", 33 Zoll weiter, seinen Tod anzeigt. Wenn wir also die erste aufsteigende Passage hinab bis zu ihrem Vereinigungspunkte mit der Eingangs-Passage messen, so gibt uns das ein festes Datum, um es an der abwärtsführenden Passage zu markieren. Dieses Maß beträgt 1542 Zoll und gibt das Jahr 1542 v. Chr. als das Datum an jenem Punkte an. Dann, von diesem Punkte an, die "Eingangs-Passage" HINAB messend, um die Entfernung bis zum Eingange des "Abgrundes" zu finden, der die große Drangsal und Zerstörung darstellt, mit welcher dieses Zeitalter schließen soll, da das Böse von seinem Throne gestoßen sein wird, erfahren wir, daß es 3457 Zoll beträgt, welche 3457 Jahre symbolisieren, von dem obigen Datum, 1542 v. Chr. an. Diese Berechnung zeigt das Jahr 1915 n. Chr., als den Anfang der Zeit der Drangsal bezeichnend, an; denn 1542 v. Chr. und 1915 n. Chr. geben 3457 Jahre. So bezeugt die Pyramide, daß der Schluß des Jahres 1914 der CHRONOLOGISCHE Anfang der Zeit der Drangsal war, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht, nein, noch auch je sein wird. Und so wird man bemerken, daß dieser "Zeuge" das biblische Zeugnis über diesen Gegenstand völlig bestätigt, wie es durch die "parallelen Zeitordnungen" in den Schriftstudien, Band 2, Kapitel 7 gezeigt wurde.
    Nachzulesen im 3.Band Seite 330

    Etwas, das die Organisation deutlichst verurteilt, ist Astrologie. Russell schrieb/sagte:

    „Wenn Uranus und Jupiter 1914 im Sternbild des Wassermanns in Konjunktion sind, wird das langerwartete Zeitalter einen ansehnlichen Beginn in dem Werk getan haben, den Menschen freizumachen, damit er seine eigene Rettung bewirke, und es wird die schließliche Verwirklichung der Träume und Ideale aller Dichter und Weisen in der Geschichte gewährleisten.

    Offenbar spielten Astrologie und die Pyramidenlehre eine Rolle bei der Bestimmung des Jahres 1914. War das die Leitung durch Gott und „seinem Kanal“?

    Hat nicht Jesus in Lukas 21:8 seine Jünger mit den Worten gewarnt: Seht zu, dass ihr nicht irregeführt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach.? Der Band 2 der Schriftstudien von Russell enthielt den Titel: "The Time is at Hand" (Die Zeit ist herbeigekommen). Gerade dieses Buch enthielt zahlreiche falsche Voraussagen, darunter allein sieben für das Jahr 1914.

  • Dennis
    Juli 27, 2012

    Lieber Matthäus,

    so ist es! Ich habe auch ein ambivalentes Bild von Russell. Einerseits der unerschütterliche Bibel- und Wahrheitsforscher und andererseits mit zunehmendem Alter und Erfolg, die Manifestierung seiner zutiefst menschlichen Aussagen, Bewertungen und Auslegungen der Bibel. Die ganze Wahrheit ist wohl, dass auch er letztlich den Boden dafür bereitet hat, dass Rutherford den „Watchtower“ als Marke etablieren konnte, bis hin zur „Organisation Gottes“. Ich habe aber von Russell ein übewiegend positives Bild.

    Es ist aber völlig unverständlich wieso man nach den vielen Fehlschlägen zur Chronologie usw. immer noch behaupten konnte Russell sei von Gott gebraucht worden. Das ist völlig absurd. In den Jahren nach Russells Tod wurde natürlich ein Mythos Russell erschaffen und seine Irrungen und Wirrungen einfach wegerklärt, Stichwort „helleres Licht“. So macht es im Übrigen die WTG bis heute, wenn sie Irrlehren und Falschprophezeiungen wegerklären will. Es ist aber zutiefst menschlich Fehler zu vertuschen und das Scheitern am eigenen Anspruch nicht einzugestehen, erstens sich selbst und zweitens den Menschen, die einem vertrauen und die geistig von einem „abhängig“ sind. Das zweite ist vielleicht noch schwieriger.

    Das zeigt mir aber schon, dass alle bisherigen und heutigen Führer der WTG niemals unter der Leitung Jehovas stehen können, weil selbst inspirierte Propheten und gesalbte Könige von Gottes Volk, in der Bibel schonungslos bloßgestellt werden. Das geschieht aber ohne das Ansehen als solches zu zerstören, wenn ich nur an David denke. Der Mann hat mehr Blut an den Händen, als mancher Diktator der Neuzeit, von Moral will ich garnicht sprechen. Seine Größe war das Eingestehen der eigenen Fehler und das Erkennen der Abhängigkeit von Gottes unverdienter Güte und Vergebung. Eine Haltung, die man niemals von den Führer der WTG erleben wird.

    LG
    Dennis

  • Igel
    Juli 27, 2012

    Lieber Matthäus,

    Du hast völlig recht mit Deiner Ansicht über Russel und seine Lehren in bezug auf Berechnungen von Zeiten und deren Erfüllung diese mussten und müssen auch Heute fehlschlagen denn den Tag und die Stunde kennt nur unser Vater im Himmel selbst die Engel wissen nicht wann der Tag kommt. In diesem Punkt verstehe ich weder Russel noch die WTG denn die Bibel ist hier einfach, und klar verständlich,ich gehe heute davon aus, sie tun es bewusst um die Anhänger der Gemeinschaft die sie führen in einem abhängigkeits- und Angstzustand zu halten.
    Den Ausschnitt aus dem Band 3 von Russels Studien den ich hier eingestellt habe finde ich aber sehr gut und die Erkenntnis über die Apostolische Versammlung kurz nach dem Tod von Jesu und deren Art der Organisation nämlich es gab keine Organisation ist eine richtige Schlussfolgerung aus der Bibel und deshalb wird sie auch in 100 Jahren noch richtig sein.
    Nur im Wachturm wird man heute nichts von den richtigen Ansichten Russells über menschliche Organisationen lesen denn das bedeutet die WTG sowie der TuvS müsste die Macht an die Versammlungen abgeben und sich nur noch auf biblische Briefe an die Versammlungen einstellen, wo freie Christen mit einem freien Gewissen die Lehren annehmen können, oder aber biblisch begründet ablehnen können, die Ältestenschaft würde von der eigenen Versammlung gewählt und die Mitglieder der Versammlung sind nur ihrem Gewissen sowie Jesu Rechenschaft schuldig, dies verstehe ich unter einer modernen Christlichen Gemeinschaft wo Menschen nicht zum Schaden anderer Herrschen, sondern in Liebe, Freiheit und Glauben gemeinsam den Weg zum ewigen Leben suchen.
    Ich stelle mir oft die Frage was währe wenn heute Jesu noch einmal als einfacher Zeuge Jehovas auf die Welt kommen würde, und ohne Wunder zu wirken mit der WTG über die Lehren ins Gericht gehen würde, dann glaube ich hätte er sicher keinen Erfolg und müsste mit dem Ausschluss und Ablehnung wie zur Zeit der Israeliten rechnen denn Macht über Menschen verändert sicher die meisten Menschen, auch wenn sie es nicht wollen immer zum negativen hin. Oder kann sich jemand vorstellen ein Mitglied der Leitenden Körperschaft kommt in die Versammlung, kümmert sich um die Älteren und vom täglichen Leben beladenen Brüder und Schwestern und wäscht ihnen symbolisch die Füße?
    Nein ich glaube sie leben im Goldenen Käfig in Brooklyn und lassen sich die Füße von den Brüdern waschen und haben schon deshalb keine Ahnung wie es den kleinen Lichtern in den Versammlungen geht.
    Ich glaube alle Mächtigen in der Welt sind trunken vom Wein der Macht den Satan ihnen immer wieder ins Glas schüttet um sie nicht nüchtern werden zu lassen und das ist das Problem mit uns sündigen Menschen wir lieben es Menschen in ein schweres Joch zu spannen, und viele Brüder und Schwestern freuen sich scheinbar im schweren Joch der Organisation immer die Möhre vor der Nase Tag und Nacht im Kreis traben ohne Pause, das hat sicher Russell erkannt und richtiger weise anschaulich niedergeschrieben.

    LG Igel

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Igel,

    zu deinem Kommentar passt vielleicht der folgende Text ganz gut:

    Kol 2:18 „Und lasst euch durch niemand von eurem Ziel ablenken, durch keinen, der sich in Demutsübungen gefällt und Engel verehrt und das mit Visionen begründet, die er gesehen haben will. Solche Menschen haben eine ungeistliche Gesinnung und sind ganz ohne Grund stolz und aufgeblasen.“

    Die geistigen Führer geben sich auch den Anschein von Demut, wenn sie so tun, als wären sie nur „normale“ Brüder mit besonderen Aufgaben. In Wirklichkeit leben sie etwas anderes aus, wie du es richtigerweise beschrieben hast. Sie begründen ihre Lehren auch mit „Visionen“, wenn sie behaupten, dass der Geist Gottes sie dabei angeleitet hat, dass es z.B. richtig ist, Menschen ohne biblische Gründe auszuschließen und sie dann zu meiden, auch wenn sie zur Familie gehören. Aber etwas entscheidendes vergessen sie, und das beschreibt Paulus im nächsten Vers:

    Kol 2:19 „Sie halten sich nicht an das Haupt, von dem doch der ganze Leib zusammengehalten und durch Gelenke und Bänder gestützt wird und nach Gottes Willen wächst.“

    Wenn wir erkannt haben, dass ihre Werke und ihre Lehren nicht mit unserem Haupt Jesus im Einklang sind, dann stellt uns Paulus folgerichtig die Frage:

    Kol 2:20-23 „20 Wenn ihr zusammen mit Christus den Grundprinzipien dieser Welt weggestorben seid, weshalb tut ihr dann so, als würdet ihr noch unter ihrer Herrschaft leben? Ihr lasst euch vorschreiben: 21 „Mit diesem sollst du nichts zu tun haben! Das darfst du nicht essen und jenes nicht berühren!“
    22 Solche Regeln sind nichts als menschliche Vorschriften für Dinge, die doch nur dazu da sind, um von uns benutzt und verbraucht zu werden. 23 Es sieht zwar so aus, als ob solche eigenwilligen Gottesdienste, Demutsübungen und Misshandlungen des Körpers Zeichen besonderer Weisheit seien. Aber in Wirklichkeit haben sie keinen Wert, sondern dienen nur zur Befriedigung der menschlichen Natur.“

    Unabhängig davon, ob sich der Vers 21 tatsächlich wörtlich auf das Ausschlussverfahrenbei den Zeugen anwenden lässt, geht es hier um menschliche Regeln, die, wie der Vers 23 dann sagt, „in Wirklichkeit keinen Wert haben“. Schwester Eddi hat in einem Kommentar geschrieben: Glauben ist gut, Organisationen sind schlecht. Das mag sich pauschal anhören, trifft aber den Punkt.

    Denn wenn auch unser menschliches Leben heute von gewissen Strukturen geprägt ist, was ja auch in Anbetracht der Tatsache, dass sich eben nicht alle Menschen von christlichen Werten leiten lassen, auch einen gewissen Sinn macht, so benötigt der Glaube keinerlei Organisationen. Überhaupt, dass man sagt, die WTG sei „Jehovas Organisation“, zeigt schon, dass man überhaupt kein Vertrauen darin hat, dass Jesus als Haupt der Versammlung nicht auf menschliche Strukturen angewiesen ist.

    So hat Russell sicher vieles richtig gemacht, gerade was er über Kirche, Organisation und Spenden etc. gedacht und geschrieben hat. Aber er hat durch seine Falschberechnungen, und vor allem, durch die Art und Weise, wie er zu diesen Berechnungen kam, den Grundstock für die heutige Entwicklung der Zeugen gelegt, da gebe ich dem Dennis recht.

    Matthäus hatte auch mal ein Zitat aus einem WT von 1910 (falls ich mich richtig erinnere…) von ihm eingestellt, indem er behauptete, dass seine Schriftstudien im Prinzip wichtiger als das eigentständige Bibellesen wären. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Als Ergänzung zu euren Kommentaren, möchte ich hier noch einmal aufzeigen, was durch eine einzige Falschlehre angerichtet wird.

    Die Lehre über eine angebliche Klasse von Geistgesalbten im Vergleich zum „Fussvolk“, die im Übrigen auch bei Russell noch keine Rolle gespielt hat, sondern erst durch Rutherford, der eine rechnerisches Problem bezgl. der buchstäblichen Zahl der 144000 auf sich zukommen sah, hat u.a. zu folgenden Zuständen geführt:

    1. Der Einzelne Zeuge glaubt nicht, dass er persönlich auch vom Geist Gottes geleitet werden kann, er glaubt, dass nur die Männer der LK dieses Privileg besitzen
    2. Der Einzelne Zeuge glaubt, dass es der wahren Rolle Jesu gerecht wird, wenn er einmal im Jahr zum Abendmahl an ihn denkt
    3. Der Einzelne Zeuge glaubt, dass jeder, der zu einem anderen Verständnis biblischer Passagen kommt, nur ein Abtrünniger sein kann
    4. Der Einzelne Zeuge bezeichnet Jehova als seinen Vater, sieht sich aber dennoch nicht als Kind Gottes, im Sinne von Röm 8:14-16, wo es heißt:

    “ 14 Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, sind Kinder Gottes. 15 Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir „Abba!“, Vater, zu Gott sagen. 16 So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind.“

    5. Der Einzelne Zeuge sieht sich nicht dem Leib Christi angehörig, obwohl es laut Eph. 4 doch nur diesen EINEN Leib gibt.

    6. Der Einzelne Zeuge meint, die Bibel zu studieren, obwohl es de facto der WT ist, und verlässt sich ganz auf die „Studienergebnisse“ der LK, da diese ja aus seiner Sicht den Geist Gottes haben. Er wird dadurch abgehalten, seiner eigenen Verantwortung nachzukommen, im Glauben zu wachsen und alles eigenständig zu prüfen.

    Solche fundamentalen Bestandteile der guten Botschaft Jesu kommen bei dem Einzelnen nicht an, nur weil EINE EINZIGE LEHRE ohne biblische Grundlage ungeprüft übernommen wird.

    Bei diesen Auswirkungen auf den persönlichen Glauben der einzelnen „Schäfchen“ könnte man schon den Drang verspüren, sich etwas, „wiederzuholen“, wie es im Kommentar vom „armen Schaf“ anklang. Hier hat mir aber Offenbarung 2 geholfen:

    Off 2:2-4 “ 2 Ich kenne dein Tun, deinen unermüdlichen Einsatz und deine Ausdauer. Ich weiß auch, dass du niemand ertragen kannst, der Böses tut. Du hast die, die sich als Apostel ausgeben, geprüft und sie als Lügner entlarvt. 3 Du hast geduldig für mich gelitten und nicht aufgegeben. 4 Doch den einen Vorwurf muss ich dir machen: Du hast deine Anfangsliebe vernachlässigt!“

    Nachdem wir alles geprüft haben, und die angeblichen Apostel als Lügner entlarvt haben, sollten wir uns wieder der Liebe zuwenden. Diese wird uns helfen, alles im richtigen Licht zu sehen, und uns den posititven Aspekten der Botschaft Jesu zuzuwenden.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Hallo Sascha

    Irgendwie beschleicht mich immer wieder der Eindruck, dass einige Autoren der Sekte der Ernsten Bibelforscher angehören, und ich schaue dabei niemanden besonders an.

    Obwohl ich mich nicht vor einer ernsten Auseinadersetzung mit ihnen scheue, beabsichtige ich jetzt nicht auf die Irrlehren der Ernste Bibelforscher einzugehen. Wenn es, wie jeder es in der Offenbarung nachlesen kann, Könige gibt, die über die Erde regieren sollenwerden, muss es auf der Erde auch Menschen geben, die regiert werden. Über wen wäre Jesus sonst König. (Dan. 2:44) Übrigens würde kein Zeuge Jehovas die Studienschriften Russells lesen und daraus zitieren können, und diejenigen, die zur Zeit Russells zum Glauben gefunden haben, sind bereits verstorben.

    Ede

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Ede,

    ich habe mich noch nicht mit den Lehren der Ernsten Bibelforscher beschäftigt, deswegen kann ich deine Einschätzung, was „einige Autoren“ betrifft, nicht beurteilen.

    Es ging bei dem Punkt, den ich jetzt angeführt habe, gar nicht vordergründig um die Frage nach einer himmlischen oder irdischen Hoffnung, ich weiß ja, wie du persönlich die Texte interpretierst. Es ging viel mehr darum, dass es unter den Christen, die ja nunmal heute auf der Erde leben, keine Trennung in zwei Klassen gibt. Auch die Aussage, dass es nur EINEN Leib Jesu gibt, würde gar keinen Sinn machen, wenn es zwei Klassen geben würde. Und das wir alle den Geist Gottes erhalten können, wenn wir darum bitten.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Frank&Frei
    Juli 27, 2012

    lieber Sascha, danke für die Überlegungen, denen ich voll zustimme.
    all der Schmarren vom Judge ist überholt, nur noch an der 144.000 er Lehre klammern sie wie der ERtrinkende am Strohhalm.
    Und trotzdem bricht alles weg, weil eben mehr und mehr von den Symbolen nehmen, Seit Ruterhfords zeiten annähernd um ca 80.000, wenn man die Teilnehmer auflistet und bedenkt, dass sie alle schon sehr weit gealtert waren.
    Tja, so ist es eben: Menschenwort als Doktrin führt hin zu endlos langen Reihen von Büchern des Konzerns, die heute überwiegend im „Giftschrank“ stehen.
    Mir tun nur die Kreisaufseher leid, die das alles wissen und bedenken und sich trotzdem dafür hergeben, der Lüge Raum zu bereiten. Die Mühlsteine warten schon alles zu zermalmen und noch mehr
    schönen Gruss

  • Alois
    Juli 27, 2012

    Lieber Edelmuth

    Du hast geschrieben:
    Irgendwie beschleicht mich immer wieder der Eindruck, dass einige Autoren der Sekte der Ernsten Bibelforscher angehören, und ich schaue dabei niemanden besonders an.

    In Matth. 24 steht, nachdem von der Flucht und der großen Drangsal die Rede ist:
    23. Alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, -oder: Hier! so glaubet nicht.
    24. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
    25. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.

    Somit ist klar vorhergesagt, dass wir immer sehr wachsam sein müssen keiner falschen Lehre aufzusitzen. Egal wo auch immer, auch hier in Bruderinfo!

    Ich gebe Dir natürlich recht, dass es auch Menschen in einem irdischen Paradies geben muss. Nur glaube ich auch, dass die Könige zwar im Himmel sind, aber unter Himmel verstehe ich die Welt der Geistgeschöpfe, wie die Engel. Aber ihr Wirken und ihr den Menschen dienen, wird auf der Erde stattfinden. Ein regieren und ein dienen nützt nichts, wenn die 144.000 irgendwo im Weltall wohnen.

    Jesus sagte doch in Matth. 18
    20. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

    Somit muss Jesus auch jetzt schon auf der Erde sein, wie soll er sonst in unserer Mitte sein?
    Trotzdem ist er im Himmel, weil ich unter Himmel die Geisteswelt verstehe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fiene an Alois
    Juli 27, 2012

    Hallo Alois,

    Zitat: „Somit muss Jesus auch jetzt schon auf der Erde sein, wie soll er sonst in unserer Mitte sein?
    Trotzdem ist er im Himmel, weil ich unter Himmel die Geisteswelt verstehe.“

    Wie ordnest du es dann ein, wenn Satan vom Himmel auf die Erde geworfen wird? Wenn Jesus in einer Geisteswelt auf der Erde ist, von wo nach wo wird/ist dann Satan geschleudert worden?

    Liebe Grüße an alle
    Fiene

  • Edelmuth
    Juli 27, 2012

    Hallo Fiene

    Jesus verfügt über den Heiligen Geist des Vaters, über den Satan nicht verfügt. Jesus kann zu jeder Zeit überall sein, so wie der Vater, denn auch er ist ein Geistwesen. Bedenke, das alle Jesus bei seiner Wiederkunft sehen können. Das bedeutet, dass er nicht im Fleische wiederkommt, denn käme er im Fleische wieder, würden wir ihn sehen können aber die Australier, die Kanadier und Südamerikaner nicht oder umgekehrt. Wird Jesus unsichtbare Gegenwart aber von seinen Gläubigen anhand seiner Taten erdenweit wahr genommen, erfüllt sich die Prophezeiung. Indem die Auswirkungen der Herrschaft Jesus auf der Erde spürbar werden, erfüllt sich das Wort aus der Offenbarung, dass das Zelt Gottes über uns ist und uns schützt.

    Ede

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Weil es sogut zu obigen Artikel passt – hier nochmals diese Zitate zum nachdenken:

    Trost, 15. Januar 1946:
    „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern, weil er die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    w06 15.01. S.23:
    „Werden wir also Abtrünnigen zuhören, ihre Veröffentlichungen lesen oder uns im Internet mit ihren Websites befassen? Wer
    Gott und die Wahrheit liebt, wird das nicht tun.“

    Oder die deutliche Aufforderung der LK die Mahnung der Bibel NICHT anzuwenden, – ALLES ZU PRÜFEN – sondern lieber IHNEN zu vertrauen:

    km-x 2007/09 S. 3 Fragekasten: „Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu
    debattieren? NEIN !

    Dennoch haben sich einige zusammengetan [und] …
    beschäftigen [sich] gemeinsam mit anderen eingehend mit dem biblischen Hebräisch und Griechisch, um die Genauigkeit der Neuen-WeltÜbersetzung zu überprüfen.

    Der „treue und verständige Sklave“ [billigt] keine Literatur, keine Websites und keine Treffen, die nicht unter seiner
    Leitung hergestellt oder organisiert werden.“.

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken?

    Aber selbst gebildete, intellektuell anspruchsvolle Personen fallen einer Form der Propaganda zum Opfer, die unfair und unsachlich ist. Diese Form der Propaganda tut den Standpunkt eines
    Andersdenkenden mit einer überlegenen Geste ab und behandelt ihn als bemitleidenswert, als einen Standpunkt, der keine Beachtung verdient.

    km-x 2007/09 S. 3 Fragekasten:

    „Wer sich noch eingehender mit der Bibel beschäftigen möchte, könnte sich mit [den Veröffentlichungen der Wachtturmgesellschaft] befassen. … Sie enthalten für das Bibelstudium und zum Nachdenken mehr als genug Stoff… .

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juli 27, 2012

    Erstklassig – meine Gratulation lieber Br. N.D.!

    Zu diesem Zitat:

    >>“Delstop bezeichnet die Fähigkeit, geradezu instinktiv auf der Schwelle jedes riskanten Gedankens haltzumachen. … Kurz gesagt, Delstop bedeutet schützende Dummheit.”

    Der “treue und verständige Sklave” gebraucht Begriffe wie “loyal”, “unerschütterlich”, “fest”, “standhaft” und “kompromisslos” um einen Glauben oder eine Lehre zu rechtfertigen, die bei näherer Betrachtung solche Attribute überhaupt nicht verdient hat. Es ist das Wesen gerade jeder “stark auf einen Führer”(s. Wt-Zitat oben) ausgerichteten Gemeinschaft, dass es als Ausdruck eines besonders starken Glaubens gilt, wenn man an einer bestimmten Lehre oder einer bestimmten Organisation festhält, auch wenn es nachweislich unvernünftig oder sogar unbiblisch ist.<<

    …fallen mir diese widersprüchlichen Belehrungen ein die gleichzeitig genau diesen Aspekt herausstellen – sind die "meisten ZJ wirklich so dumm" daß sie das nicht merken:

    w94 15. 2. S. 6 Sind Jehovas Zeugen eine Sekte?

    Sektenmitglieder kapseln sich oft von Angehörigen, Freunden und sogar von der Gesellschaft im allgemeinen ab. Ist das bei Jehovas
    Zeugen der Fall? … sie leben weder in Kommunen,noch kapseln sie sich von Verwandten und anderen ab.

    Im gleichen WT ein paar Seiten später: w 94 15. 2. S. 24
    Wahre Abstand, wenn Gefahr droht!

    Wir sollten uns auch vor vermehrtem Umgang mit Weltmenschen hüten. Dabei könnte es sich um Nachbarn, Schulfreunde, Arbeitskollegen oder Geschäftspartner handeln.

    w02 15. 10. S. 27 Fragen von Lesern

    Zwar fühlen wir uns Menschen, die sich zu einem anderen Glauben bekennen, nicht überlegen, doch hüten wir uns davor, geselligen Umgang mit ihnen zu pflegen… .

    Oder diese Behauptung:

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken?

    Zu den Taktiken, die angewandt werden, um deinen Geist im Sturm zu erobern, gehören die Tyrannei der Autorität, andere lächerlich machen, beschimpfen, verleumden, verunglimpfen und sarkastische
    Bemerkungen über sie fallen lassen. Stichhaltige Beweise,
    verstandesmäßige Überlegungen, Logik? Das sind die schlimmsten Feinde des Propagandisten. Er legt es deshalb darauf an, die Vernunft auszuschalten und die Emotionen anzuheizen.

    Gleichzeitig belehrt man jeden ZJ so:

    w83 15. 4. S. 27 Abs. 19-20 Ausgerüstet für den Kampf gegen böse Geister

    Es gibt jedoch einige, die darauf hinweisen, dass die Organisation in gewissen Punkten Änderungen vornehmen musste. Deshalb sagen sie: „Das zeigt, dass wir uns selbst eine
    Meinung über das bilden müssen, was wir glauben sollten.“ Das ist unabhängiges Denken. Warum ist es so gefährlich?

    20 Solches Denken ist ein Zeichen von Stolz. Die Bibel sagt: „Stolz geht einem Sturz voraus und ein hochmütiger Geist dem
    Straucheln“ (Sprüche 16:18). Wenn wir auf den Gedanken kommen, wir wüssten es besser als die Organisation, sollten wir uns fragen: „Wo haben wir die biblische Wahrheit ursprünglich
    kennen gelernt? Würden wir den Weg der Wahrheit kennen, wenn uns nicht die Organisation angeleitet hätte? Kommen wir ohne die Anleitung der Organisation Gottes aus?“

    Nein, das ist uns nicht möglich.

    Ich wünsche jedem ZJ ein tiefes darüber nachdenken und die richtigen Schlüsse zu ziehen: ES GIBT NUR EINEN HERRN DEM WIR FOLGEN SOLLTEN – NUR ER HAT WORTE DIE ZU EWIGEN LEBEN FÜHREN – NUR ER KANN DIESES EWIGE LEBEN AUCH VERWIRKLICHEN!

    Laß dich demnach nicht in die Irre führen vom "selbsternannten tr. u. verst. Sklaven" der laufend seine Lehransichten ändert, dem schon tausende buchstäblich mit Todesfolge geendet hat !!!

    lg. Matthäus

  • Sascha
    Juli 27, 2012

    Lieber Matthäus,

    ich finde es sehr interessant, dass du immer passende Zitate aus ihrer eigenen Literatur heranziehen kannst. Dadurch wird die Doppeldeutigkeit beim aufmerksamen Lesen sichtbar. Und auch, dass es einen Unterschied zwischen Reden und tatsächlichem Handeln gibt.
    Und das Gute daran ist, dass man dazu nicht mal Aussagen von „Ehemaligen“ oder Zeitungsmeldungen braucht, die aus ihrer Sicht ja sowieso nicht akzeptiert werden.

    Schönen Dank also, dass du das immer so deutlich herausstellst.

    Auch der Vortrag, von dir, lieber Bruder N.D., zeigt, dass es absolut unverständlich ist, dass die Anerkennung zur Körperschaft des Öffentlichen Rechts überhaupt gewährt wurde, wenn man bedenkt, wie gewisse Dinge tatsächlich gehandhabt werden. Danke dir auch, für die Mühe, die du dir gemacht hast.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Wolseley
    Juli 27, 2012

    …fallen mir diese widersprüchlichen Belehrungen ein die gleichzeitig genau diesen Aspekt herausstellen – sind die „meisten ZJ wirklich so dumm“ daß sie das nicht merken:
    Duch das stendige wiederholen und die angst vor dem rausschmiß, haben die meisten den Kopf im Poo des Tr. und Vers.Sklaven gesteckt.
    Wenn das passiert, nimmt derjenige nichts mehr war, die Ohren sind voll, die Augen sind verschmiert, die Nase ist zu und der Mund ist Voll. Derjenige nimmt nichts mehr war.
    Ich bin manchmal mit meinen Äußungen ein bischen hart, aber auf dem Punkt genau.

    Danke, das Du immer hervorragende Gedanken äußerst, es ist eine freude, Deine Komentare zu lesen.

    Herzlichen Gruß in Theokratischer verbunenheit.

    Wolseley

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