88 Comments
  • Dennis
    November 9, 2012

    Spam !!!

  • Hopefull
    November 9, 2012

    Na, da drück ich jetzt mal lieber net auf diesen Link. Wer weiß wo man da hin kommt oder was man sich für komisches Zeugs auf den PC holt.

  • hansi
    November 9, 2012

    hallo lieber bruder danke für deine wertvollen Gedanken und deine Vortrag. Ich bin ein getaufter Zeuge Jehovas und lese schon seid langem im Bruderinfo und finde diese Seiten wohltuend und stärkend. Heute fühle ich mich gedrängt etwas zu schreiben von den Ältesten meiner Versammlung würde ich eher als Aussenstehender und Mitläufer abgestempelt werden, ist mir aber im Moment völlig egal. Besuche kaum mehr die Versammlung, in letzter zeit plagen mich Zweifel nicht an meinem Glauben, ich glaube fest an Jehova Gott an seinen Sohn Jesus christus und an Gottes Wort der Bibel. Grosse Zweifel habe ich gegenüber dem t.u.v.Sklaven der Organisation. und kann mich absulud nicht reinversetzen mit dem Leistungsevangelium das sie lehrt. Jehova gott hat es nicht nötig wie ein Lehrer in der Schule Noten zu vergeben, er nimmt einen jeden der ihn mit Geist und Wahrheit und ihn liebt und an sein Sohn jesus christus glaubt in die nächste klasse. Soll nur ein Beispiel zur Veranschaulichung sein.

    LG Bruder, und an alle brüdern und schwestern die hier lesen und schreiben.

  • Elke
    November 9, 2012

    Lieber Hansi,

    ich persönlich unterscheide zwischen dem Glauben an Gott und dem, was eine Religionsgemeinschaft vorgibt. Was kann uns denn von Christus trennen? Wenn wir Römer 8 dazu lesen, gibt es keine Art von Gewalt, die das fertig bringt, nur wir selbst können uns von Christus trennen. Egal, wie andere mich beurteilen, das schmerzt im Moment, aber wichtig ist doch, auf welche Seite ich von Jesus gestellt werde.

    Dein Glaube ist bestimmt großartig hansi, er wiegt viel schwerer als alle abgegebenen Publikationen. Nirgendwo hat Jesus gesagt „deine Predigtdienststunden haben dich geheilt“, sondern immer: „dein Glaube hat dich geheilt“.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass Frohsinn zu dir zurückkehrt, damit deine Mitmenschen sehen, dass du eine wirklich gute Botschaft hast.

    Sei lieb gegrüßt
    Elke

  • hansi
    November 9, 2012

    liebe elke,ich möchte zunächst ganz herzlich dich hier auf bruderinfo willkommenheissen.und dir auch dank sagen für die lieben worte mir gegenüber,obwohl ich deine kommentare wirklich schätze,bin ich doch in vielen was du sagst nicht einverstanden,aber das ist doch auch nicht ausschlaggebend wir erfrischen uns hier auf bruderinfo,regen den geist an wenn wir uns gegenseitig kommentare zukommenlassen und ausserdem und das finde ich entscheidend bleiben wir wachsam im hinblick auf das kommen unseres herrn und erlösser jesus christus ,noch ein aspekt möchte ich anführen das bei einem kommentar an mich anklang ,jesus sagte ja zu seinen jüngern wer nicht gegen uns ist ist für uns und wer für uns ist ist nicht gegen uns, ja ich schätze menschen sehr und halte sie in ehren die an unseren erlösser und retter glauben,und das sind sehr viele hier bei bruderinfo,lasst uns so weitermachen das stärkt den glauben und regt den geist an ,den stillstand bedeutet rückstand,sei herzlich von mir gegrüsst liebe elke und gruss an alle lg hansi

  • Elke
    November 9, 2012

    lieber hansi,

    vielen Dank für deinen netten Kommentar. Du hast es meines Erachtens völlig richtig erkannt: Wir dürfen anderer Meinung sein, die Hauptsache ist, dass wir lernbereit sind in bezug auf den Willen Gottes und Jesu. Es wäre für Jesus so leicht gewesen, uns Menschen zu sagen, welcher Organisation wir folgen sollen, wenn er dies im Sinn gehabt hätte. Denn unser himmlischer Vater wusste und weiß doch, wie sich die Dinge entwickeln und was Menschen so fertig bringen, wenn man sie allein machen lässt. Aber Jesus gab keinerlei Anweisung dazu. Selbst das Verkündigen der guten Botschaft hat er auf viele Bereiche verteilt, so wurde der Christus verkündigt, als die sieben Männer ausgewählt wurden um die Spenden zu verteilen und genauso in der Mission. Er wird verkündigt, wenn wir Kranke und Gefangene besuchen und Hungrige speisen. Jedes christliche Werk hat seine Berechtigung und deshalb darf sich wirklich kein Christ über einen anderen erheben. Wenn Jesus sagt, „wer nicht für mich ist ist gegen mich…“ dann heißt das noch lange nicht, dass Menschen dies genauso sagen dürfen, das wäre wieder eine Anmaßung. Hier geht es mir wie dir, ich freue mich auch über die Vielfalt und Ermunterung, sowie über viele gute Gedanken hier auf Bruderinfo.

    Ich freue mich auf die Zeit, wo wir alle zusammen, so unterschiedlich wir auch sind, zum ewigen Leben gestellt werden und dann werden wir uns manchmal über unsere Engstirnigkeit selbst wundern. Da arbeite ich an mir, weit zu werden und hoffe auch um Nachsicht mir gegenüber.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Sternchen
    November 9, 2012

    Lieber Bob,

    für Deinen Kommentar möcht´ich mich ganz herzlich bedanken. So schön und verständlich geschrieben.

    LG Sternchen*

  • Bob
    November 9, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern

    für Deine kritischen und eingängigen Ausführungen zum vermittelten Gottesbild bei den Zeugen Jehovas im Allgemeinen und in der WTG Literatur im Besonderen möchte ich mich bei Dir, lieber Bruder HPM, herzlich bedanken.

    Nichts berührt die christliche Freiheit nachhaltiger, bestimmt die innere Ruhe nach dem Ablegen der WTG-Fesseln eindeutiger, lässt uns unsere neuen Glaubenswege freudiger erfahren, als das worum es letztlich geht, es steht alles in Bezug zu unserem Bild, unserer Vorstellung, unserer Art und Weise des Erkennens des Vaters und der Aufbau einer Beziehung zu seinem Sohn. Wenn der Mensch der Gesetzlosigkeit ganze Arbeit geleistet hat, dann in dem, dass er in teuflischer Absicht in unserem tiefen Innern Stahltore reichlich ausgestattet mit emotionsmanipulierenden Stacheldrähten, begrenzten Denkhorizonten, nicht zu betretenden Wahrnehmungszonen sowie ein falsches Gottesbewusstsein implementiert hat. So konnte der Geist unseres Vaters und des Sohnes in loyalen WTG-Zeiten schwerlich Zugang finden.

    Für viele Brüder und Schwestern hier, wird es nochmals soviel Arbeit brauchen, nach der ersehnten Befreiung den Reset Knopf zu drücken, um einen gewissen Neuanfang im Denken und Glaubensfühlen zuversichtlich und mit viel Freude gestalten zu können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht einfach ist, ein jahrzehntelang geglaubtes Gottesbild endgültig aus dem Bewusstsein zu verbannen, die fremdbestimmten Glaubensmauern und Denkwachttürme niederzureissen, den Kontrollstacheldraht, der nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich viel Schaden angerichtet hat, für immer einzurollen und zur Schmelze zu bringen.

    Ich schreibe das, weil mit Blick auf die spannenden Kommentare der letzten Wochen zur Rolle Jesu im Gebetesleben hier bei BI deutlich wird, wie das uns einst von der WTG erdichtete und vermittelte Gottesbild den Weg zum Christus nicht nur versperrte, sondern nahezu verbarrikadierte.

    Hier sehe ich einen Teil des Geheimnisses über das Wirken des Menschen der Gesetzlosigkeit, von dem Paulus in seinem 2. Brief an die Thessalonicher im 2. Kapitel spricht. Dass diese ganze Gnade des Vaters, das ganze Freundschaftsangebot unseres Herrn Jesus Christus all die Jahre gerade für viele von uns, die wir mehrmals in der Woche in den Zusammenkünften die Bibel in der Hand hielten, keine wirkliche freudige gottzugewandte Wirkung entfalten konnte. Das hat uns hinter die Null in den Minusbereich zurückgeworfen. Denn das oftmals flaue Bauchgefühl hatte lange keinen Namen, heute wissen wir, dass viele von uns intuitiv Recht behielten. Letztlich aber können wir es dem Geist unseres Vaters verdanken, dass wir nun die christliche Freiheit verspüren und genießen dürfen.

    Inwieweit die Barrikaden der WTG noch unseren Sinn beherrschen, lässt sich am Besten daran messen, was für ein Gefühl uns umtreibt, wenn wir darüber nachdenken, Jesus einmal direkt anzusprechen. Es wurde hier in BI-Aufsätzen und Kommentaren schon gut angemerkt und herausgearbeitet, dass Jesus mehr ist als eine Schöpfung Gottes. Der Vater selbst wurde in Jesus für uns sichtbar (1.Joh 1,1) und im Glauben greifbar: „Und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!“ (Joh. 6,69). Jesus hat Gott zu uns gesandt, und „ihn hat Gott für den Glauben hingestellt.“ (Römer 3,25). So steht Jesus in einer besonderen Zuordnung für uns. Wir müssen Jesus anrufen, um gerettet zu werden.(Römer 10,13) Jesus ist mit dem Vater wesensgleich (Joh. 10,30), durch ihn haben wir Zugang zum Vater (Joh. 14,6) und dürfen als Kinder „Vater“ sagen (Röm 8,15).
    Wer mich sieht, sieht den Vater (Joh. 14,9) Jesus ist Schöpfer (Jes.40,28/Joh.1,3), Licht (Jesaja 60, 19-20/Joh. 8,12), Hirte (Ps. 23,1/Joh. 10,11), Sündenvergeber (Jer. 31,34/Markus 2,5) Auch in Philipper 2,6 wird die Gleichheit Jesu mit dem Vater betont. Als Mensch war er von seinem Vater abhängig, nun aber sitzt er zur Rechten Gottes (Hebr. 1,3). Der Vater hat dem Sohn alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben (Matth. 28,18), und auch das Gericht obliegt ihm (Joh. 5,22).

    Persönliche Gedanken zum Gebet:

    Jesus hat uns im Vaterunser das Gebet zum Vater gelehrt. (Matth. 6,9-13)
    Aus Offenb. 22,9 wissen wir auch, dass der Bote Gottes das Anbetungsansinnen von Johnannes entschieden ablehnte. Dagegen ist das Gebet zu Jesus mit seinem Kommen in diese Welt sogar geboten: „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“ (Joh. 16,24), „was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun“ (Joh. 16,24). Hier sollte man die Wesensgleichheit, die aus Gott entstammende
    Rolle als eingeborener Sohn sowie die Mittlerfunktion Jesu gleichermaßen im Sinn behalten. Nach der Auferstehung Jesu kommt den Gedanken aus Kolosser 3,17 erst die volle Bedeutung zu: „Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn“ So ist Jesus der einzige Mittler zwischen Gott und dem Menschen (1 Tim 2,5) und darum darf man sich im Gebet auch an ihn wenden. Stephanus lebte es uns vor: „ Herr Jesus, nimm meinen Geist auf“ (Apg. 7,59). Das Gebet kennt nach dem Wort Gottes nur zwei Adressen: Gott, dem Vater, ihm gebührt ewiger Dank, Anbetung, er sorgt für uns, und Jesus Christus, denn ohne ihn könnten wir uns dem Vater gar nicht nahen. Der Vater selbst hat in Christus einen Zugang für uns eröffnet. Dies zu erkennen bedeutet, dass wir nur durch Christus Kinder Gottes werden können, für den Vater annehmbar sind. Der Vater freut sich bestimmt, so sehe ich das jedenfalls, wenn wir seinem Sohn dafür danken, dass wir als Kinder ihm nahe sein können.

    So wende ich mich für den Dank in allem, für das Erbitten des Geistes an den Vater. Jesus ist mein Hirte. Wenn es um die Fragen des Lebens, um Sorgen und Nöte, um die Gemeinde in christlicher Freiheit, um die Gefühle geht, dann spreche ich auch zu Jesus. Ich spreche ihm auch Dank aus, durch ihn dem Vater überhaupt nahe sein zu können, eine Vorstellung, ein Bild vom Vater haben zu dürfen. Ohne ihn wäre das nie möglich gewesen. Manchmal sage ich im Gebet einfach nur Herr und Vater.

    Um so weit zu kommen, habe ich in der Tat mehrere Jahre gebraucht. Denn das Gottesbild der WTG, dass eher an eine emotionslose mathematische Funktion erinnert, wo die WTG die Kreuzungspunkte festlegt und als angeblicher, selbsternannter Mitteilungskanal noch selbstgerecht und selbstüberhöht dem Vater WTG Ideologie in den Mund legt, ist die Barrikade schlechthin, um uns davon abzuhalten, Jesus tatsächlich zu „erkennen“. So wie er wirklich ist. Die „leitende Körperschaft“ der ZJ betreibt hier einen Missbrauch des göttlichen Wortes in höchstem Grade.
    Sie kommt damit dem Menschen der Gesetzlosigkeit sehr nahe, wenn dieser nach meiner Erkenntnis auch als kollektive Person zu verstehen ist, wo sich die ganz großen Irrlehrer befinden, welche die Menschen von Jesus fernhalten, weil sie sich selbst auf den Thron Gottes gesetzt haben.

    Ich wünsche Euch allen, liebe Brüder und Schwestern, die Freude im Herrn zu bewahren und als Kinder unseres Vaters endlich und vor allem die innere Ruhe zu finden, die vielen von uns in WTG Zeiten innerlich und äußerlich nicht vergönnt war.

    Liebe Grüße
    Euer Bruder Bob

  • Mamre
    November 9, 2012

    Lieber Bob,

    vielen Dank!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Zadok
    November 9, 2012

    Lieber Bob,
    du schreibst:
    „Inwieweit die Barrikaden der WTG noch unseren Sinn beherrschen, lässt sich am Besten daran messen, was für ein Gefühl uns umtreibt, wenn wir darüber nachdenken, Jesus einmal direkt anzusprechen.“
    Da hast du absolut recht; dank all dem, was ich auf BI hier gelernt habe, habe ich es etwas schneller wie du geschafft; es
    war unbeschreiblich, zum ersten Mal Jesus Christus im Gebet anzusprechen.Und das allerbeste war die Gewissheit, das richtige gemacht zu haben. Und heute ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, auch den Sohn anzusprechen.
    Wunderbare christliche Freiheit!
    Lieber Gruß
    Zadok

  • Sascha
    November 9, 2012

    Lieber Bob,

    ich möchte mich für deinen wunderbaren Kommentar bedanken und ihm auch voll zustimmen. Du hast sämtliche Texte, die auch mir bei dieser Frage geholfen haben, sehr schön in Zusammenhang gebracht, und deswegen möchte ich nur noch eine Begebenheit anführen, die zeigt, dass wir uns auch persönlich bei ihm bedanken sollten.

    Es geht um die 10 Männer, die vom Aussatz befallen waren.

    Luk 17:13 Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, Meister, erbarme dich unser! Luk 17:14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, indem sie hingingen, wurden sie gereinigt.

    Interessant ist hier, dass Jesus sie nicht direkt vorort geheilt hat, es heißt: „indem die hingingen, wurden sie geheilt.“

    Luk 17:15 Einer aber von ihnen, als er sah, daß er geheilt war, kehrte zurück, indem er mit lauter Stimme Gott verherrlichte; Luk 17:16 und er FIEL AUFS ANGESICHT zu seinen Füßen und DANKTE IHM; und derselbe war ein Samariter.“

    Nur EINER von ihnen kam zurück, und er verherrlichte Gott und dankte JESUS. Dass dieser ein Samariter war, wundert hier nicht wirklich, denn er war offensichtlich nicht durch das jüdische System verblendet. Vielleicht haben sich die anderen auch bei Gott gedankt, so wie sie es durch das mosaische Gesetz gewohnt waren. Aber sie kamen nicht zurück, um sich bei JESUS zu BEDANKEN. Wie aus der Reaktion Jesu hervorgeht, hätte die anderen aber durch das Bedanken bei IHM Gott wirklich verherrlichen können:

    Luk 17:17 „Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn gereinigt worden? Wo sind [aber] die neun?
    Luk 17:18 Sind keine gefunden worden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling?
    Luk 17:19 Und er sprach zu ihm: Stehe auf und gehe hin; dein Glaube hat dich gerettet.“

    Im Gegensatz zu dem Engel, der Johannes warnte, sich vor ihm niederzuwerfen, rügte Jesus mit keiner Silbe dafür, dass er NIEDERGEFALLEN war und ihm DANKTE. Sein Glaube hatte ihn gerettet. So verherrlichen auch wir den Vater erst richtig, wenn wir seinen Sohn anerkennen, uns vor ihm „niederwerfen“ und ihm „danken“. Das ist, auch unter Berücksichtigung von Offenbarung 5, die „Erhöhung des Menschensohnes“, die u.a. in Joh 8:28 beschrieben wird:

    „Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin, und daß ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich.“

    Schöne Grüße und vielen Dank

    Sascha

  • Mamre
    November 9, 2012

    Lieber Sascha,

    Sehr gute Gedanken!

    u. a.

    – Verblendet durch das jüdische System…
    – evtl. bedankt, wie sie es durch das mosaische Gesetz gewohnt waren.
    – nicht bei Jesus bedankt

    -> … Das, und einiges andere wiederholt sich heute bei „uns“.

    Allein im Johannesevangelium findet man sehr viele Parallelen.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Hans
    November 9, 2012

    Hi Sascha,

    interesanterweise wird in V15 und V16 unterschieden zwischen zwei Dingen:

    A) „indem er mit lauter Stimme Gott verherrlichte“
    B) „UND er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm“

    Jesu Frage in V18 bezieht bemerkenswerterweise sich nur auf A. Er fragte nicht, „wo bleiben die anderen, um sich zu bedanken“, sondern er fragte:

    „Sind keine gefunden worden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben … ?“

    Dies zeigt an, was Jesus vordergründig im Sinn hatte.

    ———-

    Zum Thema „Erhöhung“ kann man zu Joh 8:28 diese beiden Texte und ihren Kontext berücksichtigen:

    Joh 3:14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß der Sohn des Menschen erhöht werden,

    Joh 12
    31 Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt. Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden;
    32 und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.

    LG
    Hans

  • Andre
    November 9, 2012

    Hallo Hans und all die anderen,
    nicht nur seit einiger Zeit wird die Stellung, Anerkennung und die Besonderheit von Jesus bei den Z.J. kritisiert, das die Organisation der WT sich hier als Erretter, z.T. als Fürsprecher und was Besonderes hervortut. Ganz ehrlich, lange Zeit habe ich für mich gedacht, das ihr übertreibt. Diese Floskeln in den Versammlungen wie „im Namen Jesus“ oder die Gedächtnismal-Routine-Vorträge haben mich zu meiner Meinung gebracht.
    Logisch war schon, dass die WTG sich in was drängt, was ihr nie und nimmer zusteht, dass aber Jesus so in den Hintergrund gedrängt wird, war mir nie bewußt.
    Erst eure sehr guten, biblisch fundierten Kommentare haben mir gezeigt, was Jesus wirklich ist. Ja viel mehr, als es mir früher bei den Z.J. vermittelt wurde.
    Danke euch dafür.
    LG
    Andre

  • Sascha
    November 9, 2012

    Lieber Bruder Zadok,

    du hast geschrieben: „…es
    war unbeschreiblich, zum ersten Mal Jesus Christus im Gebet anzusprechen.Und das allerbeste war die Gewissheit, das richtige gemacht zu haben. Und heute ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, auch den Sohn anzusprechen.
    Wunderbare christliche Freiheit!“ Zitat Ende

    Ich hätte meine eigenen Gefühle nicht schöner beschreiben können… Vielen Dank dafür! 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Anna
    November 9, 2012

    Lieber Bruder Bob, liebe Mitdiener Jehovas,

    gerne darf auch ich mich für deinen gut analysierten Kommentar bedanken. Das ist wahr was du schreibst, die WTG hat den Zugang zum Christus verbarrikadiert. Ich finde mit Stacheldraht. Deswegen kann schon sein, dass wir Verletzungen haben wenn wir rüber wollen. Aber wir schaffen das. Und die Wunden heilen. Ich habe inzwischen auch gelernt mit Christus zu sprechen. Weil auch er ist doch mein Ewigvater wie dieser Text so schön zeigt:

    Jes. 9:12 Luther 1912
    „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;“

    Natürlich bleibt Jehova mein himmlischer Vater. Nur Christus ist eben auch mein Vater. Weil er an die Stelle Adams getreten ist der seine Vaterschaft mißbraucht hat.

    Allen einen gesegneten Abend und viel Freude an Gottes Wort

    Anna

    Anna
    Eingereicht am 15.11.2012 um 18:43
    Liebe Brüder von Bruderinfo, liebe Brüder und Schwestern,

    da hatte ich ja vorher eine schöne Überraschung. Ein lieber Bruder, mit dem ich auf facebook befreundet bin hat das you tube Video: Zeugen Jehovas, die Stundenjäger gepostet. Da habt ihr euch ja nochmal viel Arbeit damit gemacht.

    Ich darf nur jedem empfehlen sich das anzusehen. Es ist ja wohl in Anlehnung an das Gedicht von unserem lieben Bruder Frank & Frei “der Stundenkaspar”.

    Was ich schade finde ist, dass ich nichtmal “gefällt mir” anklicken kann. Ich mache das halt jetzt hier. Das ist genau das was unserer christlichen Freiheit entgegensteht. Man redet uns immer ein wir sind eine Familie, daher Bruder und Schwester. Nur in einer Familie ist man doch ehrlich zueinander und fürchtet keine Repressalien wenn man nicht einer Meinung ist.

    Viel Freude beim you-tube-Video-schauen wünscht herzlich Anna

  • Sternchen
    November 9, 2012

    Hallo liebe Anna,
    Deine Gedanken finde ich gut nachvollziehbar.
    Meine sind so, das ich denke Gott hatte alles so schön für uns vorbreitet und uns nur das Beste gewünscht und seinen Sohn schicken musste, das es wieder mal so wird wie er es sich vorgestellt hatte.
    Muss doch auch schrecklich sein, wenn man sich vorstellt Gott schaut jeden Tag in sein „Puppenhaus“ und muss mit ansehen, wie es langsam zerfällt:O( Zum Glück können wir durch Jesus hoffen.

    Lieber Rico, hab auch aufgehört zu studieren, doch ich kann mich noch einigermassen mit ihnen unterhalten.Versuche momentan meine christliche Freiheit zu erklären. Nur in der Verwandtschaft da haperts…
    LG Sternchen*

  • Rico
    November 9, 2012

    Hallo Sternchen,

    du hast mir geschrieben, ich zitiere:

    Lieber Rico, hab auch aufgehört zu studieren, doch ich kann mich noch einigermassen mit ihnen unterhalten.Versuche momentan meine christliche Freiheit zu erklären. Nur in der Verwandtschaft da haperts… Zitat Ende

    Da in meiner Familie nur meine Mum eine aktive ZJs ist und ich mit ihr eigentlich gut über biblische Themen sprechen kann geht es bei mir aber ich habe festgestellt, sobald ein Dogma des TVS angesprochen wird zB. das Jesus der Erzengel Michael sei was in der Bibel nirgens steht dann wird aus einem Gespräch ein Streitgespräch und das sollte nicht sein! Paulus hat mal geschrieben gehabt das ein Diener Gottes es nicht nötig hat zu streiten! Genauso sehe ich das auch aber auf der anderen Seite kann und will ich keine falschen Lehren dulten!

    Lg Rico

  • Anna
    November 9, 2012

    Lieber Bruder H.P.M. liebe Mitanbeter Jehovas,
    einfach nur DANKE für den gut herausgeareiten Vortrag. Für mich ganz persönlich zeigt das weiterhin mich ganz auf Jesus Christus zu verlassen. Unser Herr Christus hat so viel getan und hat uns Jehova nahe gebracht durch sein Beispiel. Und ich ich kann das inzwischen einordnen weil Jesus einen ganz besonderen Auftrag erfülllt hat. Ich überlege mir, als Jehova und Jesus gesehen haben als Eva und Adam von der Frucht im Garten Eden gegessen haben, da war es ganzganz still im Himmel und Jesus hat von sich aus sinngemäß zu seinem Vater gesagt: „Mein Vater, das was die ersten Menschen falsch gemacht haben, das mache ich wieder gut“. Das sind so meine Gedanken dazu. Allen meinen lieben Brüdern und Schwestern schöne Träume und ein frohes Erwachen herzich Anna

  • Rico
    November 9, 2012

    Hallo Bruder HPM,

    dein Vortrag sollte eigentlich jeden wahrheitsliebenden und bibeltreuen Zeuge Jehovas die Augen öffenen das er nicht Jehova dient sondern in erster Linie einer menschlichen Organisation die von einem Freimaurer gegründet wurde! Du schreibst auch passenderweise dazu, ich zitiere:

    Das “Umsinnen” beginnt mit dem ehrlichen Eingeständnis, vor Gott gefehlt zu haben und mit dem Wunsch auf der Grundlage Christi von Gott anerkannt zu werden. Dazu ist keine Leistung zu erbringen die wir nicht erbringen können und kein Versprechen abzulegen, das wir nicht zuhalten vermögen. Die Wachtturmgesellschaft hat das Taufgelübde umfunktioniert, um ein Gelübde auf die Organisation abzulegen. Zitat Ende

    Das ist auch der Grund wieso ich mich bis jetzt noch nicht hab taufen lassen weil man sich nicht Gott hingibt sondern einer menschlichen Organisation die ein Leistungsdenken praktiziert! Ich glaube das meine Depressionen die ich schon mein halbes Leben mit mir rum schleppe auch ein Grund war warum ich kein Zeuge Jehova werden konnte da ich den Druck den man dort ausgesetzt ist nicht ertragen konnte! Ich liebe Jehova und seinen Sohn Jesus Christus und ich weis das Beide mich angenommen haben das reicht mir ich muß da kein Leistungsdenken praktizieren um ins Paradies kommen zu können! So eine Denkweise stammt niemals von unserem liebevollen Vater Jehova und auch nicht von unserem Herrn Jesus Christus der die Liebe zu Gott und zu seinem Nächsten gepredigt hat! Dieses Denken des Leistungsevangeliums ist für mich ein antichristliches denken das hat nichts mit dem zu tun was Jehova oder Jesus von uns erwarten!

    Danke nochmal für diesen Vortrag!

    Lg Rico

  • Sternchen
    November 9, 2012

    Lieber Rico,

    Deinen Kommentar kann ich nachvollziehen.
    Dieses Leistungsdenken hat mich auch immer unter Druck gebracht und immer man sollte regelmäßig in die Versammlung gehen, man muss ständig in der Bibel forschen, man muss und muss…..Finde der Druck kommt immer auch unterschwellig aus den Studienschriften und nicht direkt aus der Bibel. Sehe das auch so, das Jehovah und Jesus auch einen so annehmen. Unser Glaube ist doch das wichtigste. LG Sternchen*

  • Rico
    November 9, 2012

    Hallo Sternchen,

    danke das du mich da verstehen kannst viele ZJ können das leider nicht jedenfalls die aus der Versammlung von meiner Mutter! Aber seitdem ich 2005 aufgehört habe mit ihnen die Bibel zu studieren oder besser gesagt ihre Schriften hab ich kaum noch Kontakt zu ihnen! Das ist wahrscheinlich auch besser so! Es gibt ein paar Ausnahmen die mich da verstehen können aber die kannst du alle an der Hand abzählen! Aber für mich ist es wichtig das Jehova und Jesus mich gern haben und nicht die Menschen schon gar nicht solche, die ein dogmatisches Leistungsdenken haben damit meine ich nicht nur die ZJ sondern auch Personen aus der Welt! Jesus hatte mal den schönen Satz geprägt, das die Gesunden keinen Arzt brauchen würden wohl aber die Kranken! Genauso ist es auch!

    Lg Rico

  • Zadok
    November 9, 2012

    Lieber Bruder HPM,
    vielen Dank für diesen Vortrag!
    mich hat sehr das Argument aus Offb. 5:13,14 angesprochen, das sehr gut zeigt, das Jesus kein Geschöpf ist, sondern vom Vater
    stammt.
    Ich persönlich habe spreche seit einigen Monaten im Gebet beide an; den Vater und den Sohn – und für mich fühlt sich das sehr richtig an.
    Lieber Gruß
    Zadok

  • Sternchen
    November 9, 2012

    Liebe Mamre,
    dazu musste ich jetzt aber echt schmunzeln 🙂

    Wie wahr es doch ist, das eigentlich die Bibel für uns alle auszureichend wäre….
    Grüßle Sternchen*

  • Caleb
    November 9, 2012

    Eine Frage:

    Kann man sagen, daß die Bibel vollkommen ist?

    Sollte es nämlich so sein, ist die WTG als Gottes Organisation ad absurdum geführt, da es ja Gott geschafft hat, sein Wort durch unvollkommene Menschen vollkommen (ohne Fehler), bis unsere Zeit zu erhalten, hingegen seine irdische Organisation strotzt nur so vor Fehlern bzw. wechselnden Lehrmeinungen.

    Wenn etwas göttlich ist, muss es vollkommen bzw. fehlerlos sein, sonst ist es nicht göttlich ( Gottes Sohn, Gottes Wort, etc. – Ausnahme Gottes irdische Organisation?????)

  • Alois
    November 9, 2012

    Lieber Caleb

    Ich glaube dass die Bibel vollkommen wäre, wenn sich nicht menschliche Abschreib- und Übersetzungsfehler eingeschlichen hätten.
    Modernere Übersetzungen nehmen es allerdings absichtlich nicht so genau mit dem übersetzen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Caleb
    November 9, 2012

    Dann ist die Bibel vollkommen, die Übersetzung aber nicht?

    Das ist ja dann auch die Erklärung der WTG, die Organisation Gottes ist vollkommen, die menschliche Umsetzung aber nicht!?!?

  • Eddi
    November 9, 2012

    Guten Morgen Alois,

    die Bibel ist nach wie vor vollkommen, die heutige Verfassung ändert daran nichts. Immerhin haben wir die Möglichkeit, mehrere Exemplare zu vergleichen und wir haben einen Helfer, den Heiligen Geist. An der Bibel liegt es nicht, wenn wir nicht weiterkommen.

    Ich sehe die Bibel ähnlich wie das Gesetz. So wie das Gesetz, das ja auch abgeschrieben werden musste, zu Christus hinführt und es einigen Israeliten auch gelang, ihren Glauben daran zu bewahren, so führt uns die Bibel heute zu Gott. Allerdings offenbarte das Gesetz stets auch den Mangel, nämlich einen Mittler (Opfer) zu benötigen um überhaupt Gottes Gunst zu bekommen. Genauso zeigt uns die Bibel den Mangel für uns auf. Und das ist auch gut! Denn nur dadurch haben wir das Verlangen, uns täglich vom Leib Christi zu ernähren, zu forschen, ob sich diese Dinge so verhalten und im Gegenzug werden wir dadurch wieder für diesen Tag am Leben gehalten und haben Freude am weiteren Forschen.
    Diese wechselseitige Erfüllung der Bedingungen bringt uns Schritt für Schritt dem Christus näher und damit auch unserem himmlischen Vater. Das ist wie Einatmen – Ausatmen. Es ist EIN Atemzug, aber nur durch dieses Zusammenspiel wird ein komplexer Mechanismus zur Lebenserhaltung „freigeschaltet“.

    @ Caleb: Guten Morgen,
    das war sicher eine rein rhetorische Frage von dir, denn wenn ich die WTG der Bibel gegenüberstelle, dann bräuchte sie nicht einmal im Anhang ein Plätzchen haben.

    Habt einen schönen Sonntag
    Eddi

  • Mamre
    November 9, 2012

    Lieber Caleb,

    ja. Die Bibel ist vollkommen, heilig und

    A U S R E I C H E N D

    dazu! (2. Timotheus 3:17) (und Gebet, heiliger Geist…).

    Dazu bisschen passend: Heute in der Versammlung hatte ich während des WT-Studiums etwas Zeit 😉 und blätterte herum und las auf Seite 26 (15. September 2012) im Absatz 14 im Artikel der nächste Woche besprochen wird (Großschreibung von mir):

    „In einem Konzentrationslager hatten die Brüder anfangs NUR eine BIBEL. Sie beteten daher um MEHR geistige Speise. Kurze Zeit später erfuhren sie, dass es einem neu eingelieferten Bruder gelungen war, einige neue Ausgaben des Wachtturms in seinem Holzbein ins Lager zu schmuggeln.“

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Alois
    November 9, 2012

    Liebe Mamre

    DAnke für das Zitat aus dem Wachtturm.
    Sie merken gar nicht, dass sie mit solchen Aussagen sich damit selbst über Jehova erheben. Jehovas Bibel reicht nicht aus, man braucht dazu noch den Wachtturm! Das ist die Aussage!

    Damit erfüllen sie die Prophezeiung aus Daniel 11 an der Organisation und nicht in der „Welt“:
    36. Und der König wird nach seinem Gutdünken handeln, und er wird sich erheben und groß machen über jeden Gott, und wider den Gott der Götter wird er Erstaunliches reden; und er wird Gelingen haben, bis der Zorn vollendet ist, denn das Festbeschlossene wird vollzogen.

    Jehovas Bibel ist diesem König Organisation weit überlegen, sie merken gar nicht dass Jehova schon immer wusste wie die Sache enden wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    November 9, 2012

    Hallo Alois,

    ja da kann man wirklich staunen, was so geredet wird wider den Gott der Götter. Toll dass das in der Bibel steht, das gibt Sicherheit, dass dieses Erstaunen normal ist.

    Sei herzlich gegrüßt
    Eddi

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    Guten Morgen Caleb

    Teile der Bibel wurden in Symbolen geschrieben. Jesus versprach uns den heiligen Geist Gottes als Helfer, diese Symbole richtig zu verstehen.

    An ihren Ergebnissen kannst du erkennen, wer durch den heiligen Geist Gottes geleitet ist.

    Ede

  • Eddi
    November 9, 2012

    Guten Tag Ede,

    gibt es überhaupt eine Organisation, die behaupten kann, die Bibel zu verstehen? Gibt es einen einzige Menschen von nunmehr über 7 Milliarden, der behaupten kann, er habe die Wahrheit – und seine Behauptung würde der Wahrheit entsprechen?

    Die Bibel sagt, dass dies nicht der Fall ist. Und das sagt sie sehr deutlich und in Klarsprache. So steht es in 1. Korinther 13:9-12:
    „9 Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise;
    10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden. 11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war. 12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.“

    Paulus äußerte dies unter der Einwirkung des Heiligen Geistes, also kann dieses teilweise erkennen kein Manko sein. Es ist noch nicht die Zeit, dass wir vollständig erkennen. Hast du gesehen, dass Paulus nicht sagte, er könne jetzt vollständig sehen, nachdem er das Kindliche abgelegt hatte? Das Stückchenweise begleitete ihn. Und weil die Bibel für alle Menschen geschrieben ist, wird sie auch uns begleiten und zwar genauso lange bis wir das gleiche Ziel erreicht haben wir Paulus. Wenn wir aber nicht mit Mühe nachforschen, welchen Weg wir zu gehen haben, dann haben wir den Heiligen Geist gar nicht erst zur Verfügung.

    Jetzt gehört es zu unserer Natur, nicht „die Wahrheit“ zu haben. Und da die Heilige Schrift immer wieder darauf hinweist, dass der Gerechte viel zu leiden habe, ist mir schleierhaft, wo du einen kollektiven und vor allem organisierten Segen erkennen willst. Es wäre wünschenswert, wenn du dich dazu äußern würdest.

    Liebe Grüße sende ich dir
    Eddi

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    » gibt es überhaupt eine Organisation, die behaupten kann, die Bibel zu verstehen? Gibt es einen einzige Menschen von nunmehr über 7 Milliarden, der behaupten kann, er habe die Wahrheit – und seine Behauptung würde der Wahrheit entsprechen? Die Bibel sagt, dass dies nicht der Fall ist. «

    Ja, Mensch, Eddi, wenn du Recht hast, dann könnte der Sklave seine Meinung nicht in den Vordergrund stellen und von anderen Menschen Gehorsamkeit verlangen. Seine Meinung könnte, wie so oft erlebt, falsch sein, und BruderInfo müsste als das Korrektiv des Sklaven andere auch wtg-like Meinungen dulden. Ja, Eddi, wenn du Recht hättest, wäre es wunderbar.

    Ede

  • Eddi
    November 9, 2012

    Guten Morgen Ede,

    das WÄRE nicht wunderbar, das ist es.

    Weder Bruderinfo noch die WTG noch sonst eine Organisation kann behaupten, „Die Wahrheit“ zu haben, weil wir jetzt noch alles bruchstückhaft sehen. Da die Bibel das sagt ist es so.

    Das kann für uns nützlich sein, denn wir haben die Möglichkeit, uns in spannenden, offenen und mit Respekt dargelegten Argumenten gegenseitig ermuntern, weitere Bausteine zu suchen und wenn der Tag gekommen ist, an dem der Christus wiederkommt, dann sehen wir vollständig. Toll, ich freu mich drauf, aber ich weiß auch, dass wir manches sehen werden, wo wir echt zu schlucken haben. Daher tun wir gut daran, uns jetzt in allen Früchten des Geistes gut auszubilden und dann: Amen, komm Herr Jesus!

    Einen schönen Tag wünsche ich dir
    Eddi

  • Dennis
    November 9, 2012

    Lieber Autor,

    Du hast vor allem mit diesem Satz zu 100% meine Gedanken getroffen:

    (Zitat)
    „Mir wird in letzter Zeit immer klarer, was diese Organisation innerlich bei den Brüdern anrichtet: Entfremdung vom eigenen “Ich”, auf Kosten des Kollektivs und Entfremdung vom “Christus”, was mindestens genauso verheerend ist!“

    Das ist genau mein Gefühl und meine Einschätzung und einer der Hauptgründe für meinen Weggang. Ein ZJ hat in Wahrheit keinen ECHTEN eigenen GLAUBEN.

    Es ist wie Don Cameron sagt eine „Illusion“ von einem Glauben, der vom Kollektiv, d.h. von Brooklyn aus gestaltet und gesteuert wird. Das eigentliche Glaubensbekenntnis eines ZJ ist nicht die Bibel, Jesus Christuts oder Jehova, sondern die „Wachtturm-Organisation“.

    Die sog. „Wahrheit“ als nie endende Metamorphose wird irgendwann jeden Zeugen desillusioniert und unruhig zurück lassen. Die echte biblische Wahrheit ist seit 2000 Jahren in Stein gemeißelt und hat sich bis heute nicht geändert und wird sich auch nie ändern, weil Jesus Christus diese Wahrheit mit seinem Tod bereits vervollständigt hat.

    Danke lieber Bruder für diesen Artikel!

    LG
    Dennis

  • Mamre
    November 9, 2012

    Lieber Dennis,

    SO IST ES!

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Alois
    November 9, 2012

    Ja das ist wirklich ein guter Vortrag!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    November 9, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.

    Vielen Dank für diesen tollen Vortrag. Manchmal habe ich das Gefühl, die WTG hat zig Psychologen und Verhaltensforscher da sitzen, die nur die Aufgabe haben, wie man etwas im WT schreiben kann um den Leuten gründlich das Hirn zu waschen. Das ist unglaublich. Besonders aufgefallen ist mir der Artikel vom 15. Oktober 2012 S.30 Abs.13. Da wird daraufhin gewiesen, dass man, wenn man sich entscheidet ein Z.J. zu werden, 3 Fragen beantworten muss. Es werden allerdings nur 2 Fragen angeführt……ja, die Dritte, wo man sich der Organisation verpflichtet, wird einfach weggelassen. Diese Vorgehensweise ist ja schon fast listiger als die Schlange im Paradies. Und die Brüder in der Versammlung schlucken dies alles ohne darüber nachzudenken. Unglaublich dass man selbst auch so war!
    Ein toller Vortrag, der einem echt die Augen öffnet.
    Vielen herzlichen Dank

    Liebe Grüße Hope

  • Eddi
    November 9, 2012

    Liebe Hope,

    Psychologen sind der Gesundheit verpflichtet – die WTG nicht.
    Ein gewaschenes Hirn wäre sauber und aufnahmefähig – ein WTG-vermülltes ist nur beschäftigt, vorgefertigte Meinungen einzuprägen.

    Du hast es selbst bemerkt, dass auch wir in dieses Denkmuster eingeflochten waren und man merkt es doch jeden Tag, wie schwer es ist, sich aus diesen Mythen zu lösen. Kaum bringt mal jemand einen neuen Denkansatz (für uns wirklich neu), dann klingelt doch schon der Apparat in unserem Hinterstübchen, es könnte vielleicht doch Abtrünnigkeit sein. Zumal ja nicht alles verkehrt ist, was gelehrt wurde. Es ist tatsächlich Arbeit, sich daraus zu befreien, aber eine lohnende Arbeit.

    Ich wünsche dir auch noch ganz viel Freude dabei
    Eddi

  • Selgora
    November 9, 2012

    Psychologen sind keineswegs der Gesundheit „verpflichtet“… Das würde sie doch nur arbeitslos machen… 😉

    Ich habe zahlreiche Therapien hinter mich gebracht. Zum Leidwesen der Psychologen bin ich von Natur aus resistent gegen ihre manchmal recht merkwürdigen Spielchen, die sie als „Heilsweg“ verkaufen wollen.

    Modediagnosen und Versuchsreihen für wissenschaftliche „Forschung“ sind in dem Gewerbe keine Seltenheit. Und so manche religiöse Gemeinschaft ist nur deshalb entstanden, weil ein „Wissenschaftler“ seine Experimente verdeckt als göttliche Wahrheitsoffenbarung oder Philosophie unters „dumme“ Volk streute…

    Für mich persönlich sind Psychologen nichts weiter als echte Satanspriester. Immerhin sind ja diese oft die „aufgeklärten“ Atheisten, die meist mit einem müden „mitleidvollen“ Lächeln auf Gläubige herabschauen.

    Und der Feldzug gegen Gottesgläubigkeit hatte wohl auch in diesen Kreisen ihren Anfang… 🙁

  • Eddi
    November 9, 2012

    Hallo Selgora,

    ich hatte dich schon vermisst.
    Dass einige schwarze Schafe auch diesen Beruf zieren ist leider so, unter der Ärzteschaft im Allgemeinen ist dieser Anteil tatsächlich auch recht hoch. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass es noch gar nicht so lange einen echten Nachweis für diese Tätigkeit erfordert und so hat jeder „geheilt“ wie er es von Muttern her gewöhnt war – oder eben das Gegenteil davon.

    Andererseits hat natürlich auch gerade dieses Berufsbild eine unglaubliche Vielschichtigkeit, da Menschen auch durch die unterschiedlichsten Anlässe krank und traumatisiert werden. Alles kategorisch zurück zu weisen ist deshalb genauso unvernünftig, wie einfach mal alles auszuprobieren.

    Dass Psychologen grundsätzlich gegen Gläubige eingestellt sind kann ich wirklich nicht bestätigen. Allerdings sollte sich ein Behandler auf die Krankheit konzentrieren, seine/ihre persönliche Meinung können sie dann am Abend ausleben aber ohne mich.

    Auch die Aussage, dass von dort der Abfall vom Glauben gekommen sein muss ist nicht richtig. Richtig ist, dass er aus den Reihen der Gläubigen kam und zwar aus denen, die für sich die Macht und den Herrschaftsbereich über die Gläubigen haben will. Da ein normales Hirn sich dagegen wehrt gibt es zweierlei Reaktionen: entweder die Gottesleugnung oder eine neue Religion. Die allerwenigsten Menschen schlucken das verursachte Leid und forschen weiter nach der biblischen Grundlage. Das ist unsere Situation heute.

    Psychologen haben heute gute Möglichkeiten zu helfen – und dazu sind sie auch verpflichtet. Genau wie einen Hausarzt muss man sich aber auch einen Therapeuten suchen, mit dem man „warm“ werden kann. Dazu gewährt die KK erst einmal 5 Stunden, bevor sie eine eigentliche Therapie übernimmt. Dass Jehovas Zeugen grundsätzlich abgeraten wird, eine solche Hilfe in Anspruch zu nehmen, bzw. mit dem neuen Ältestenlehrbuch gesagt wird, falls jemand einen Therapeuten in Anspruch nimmt, soll nichts über andere Zeugen Jehovas und die Organisation gesagt werden, liegt in der Furcht begründet, der Patient könnte mal mit Realitäten konfrontiert werden, die den Interessen der Organisation entgegen stehen. Das aber könnte der 1. Schritt zum ewigen Leben sein.

    Ich wünsche dir wirklich alles Gute und grüße dich ganz herzlich.
    Eddi

  • Uschi
    November 9, 2012

    Der Artikel ist einfach super. Die Doktrin der WTG wird hier jedem sofort deutlich. Das Leben eines ZJ ist fremdbestimmt durch die Anweisungen im Wachtturm und den anderen Publikationen. Insbesondere der unterstrichene Teil bringt alles auf den Punkt. Klasse! Fehlt nur noch ein Tipp, wie ich erreiche, dass meine fanatischen Familienangehörigen das lesen. Ein schönes WE wünscht Uschi

  • Eddi
    November 9, 2012

    Liebe Uschi,

    beten,

    das ist der Trick. Wenn es dem Heiligen Geist nicht gelingt, dann ist es jetzt noch nicht vorgesehen.

    Lesen würden sie das nicht, aber vielleicht hier und da ein paar Gedanken anhören.

    Wir beten einfach für dich mit, oder liebe Geschwister? Na klar doch und dann können sie vom Vater gezogen werden und wenn nicht, dann können wir gar nichts ausrichten. Mit dem Gebet haben wir das Beste getan. (Und hoffen dürfen wir auch mit dir)

    Einen schönen Abend und alles Liebe
    Eddi

  • Uschi
    November 9, 2012

    Hallo Eddi, für mich braucht niemand beten, denn ich glaube nicht an Gott.
    Aber wenn Ihr meine verblendeten Geschwister und meine Mutter in Euer Gebet mit einschließt, dann hilft es ja vielleicht. Danke. Schönen Sonntag Uschi

  • Eddi
    November 9, 2012

    Hallo Uschi,

    so hatte ich deine „Anfrage“ verstanden, dass es um deine Verwandten geht.

    Es lohnt sich, für jeden zu beten. Du meinst für dich nicht, weil du nicht an Gott glaubst? Vielleicht glaubt er ja an dich 🙂 Zumindest bin ich davon ausgegangen, dass auch du glaubst und ich wollte dich doch schon ganz neugierig fragen, wie du auf diese Seite gestoßen bist. Jetzt interessiert es mich noch mehr, aber erst einmal möchte ich dich ganz herzlich hier willkommen heißen. Es ist schön, dass du dich überhaupt gemeldet hast.

    Es ist schlimm, wenn man denkt, der andere muss es doch merken, dass da was nicht stimmt, aber egal was nicht stimmt, es wird nur als Bestätigung angesehen, dass der Teufel alle von Gott abbringen will. Das ist die Maxime um die Menschen im geistlichen Pferch zu halten mit einer Mauer drumherum, damit sie nicht sehen, was draußen abgeht, den „draußen“ ist ja der Teufel. Und der Verstand – aber den braucht man ja nicht zum gehorchen.

    Ich bin überzeugter Christ und kann gar nicht oft genug betonen, dass gerade dieses Christ-sein erfordert, unser Denken zu gebrauchen (46mal in der Bibel erwähnt, Elb)wir sollen Klugheit erwerben, Erkenntnis, Besonnenheit, Weisheit, sollen unsere Vernunft bekannt werden lassen – kurz: Das Gegenteil von blindem Gehorsam und/oder „politischer Schlafmusik“. Jedes Extrem verursacht Blindheit.

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
    Eddi

  • Mamre
    November 9, 2012

    Guten Abend H.P.M.,

    Du hast im Artikel geschrieben: „Doch die Taufe ist nicht mehr und nicht weniger als das Eingeständnis und sich Bewusstwerdens der eigenen Sündhaftigkeit und das Bereuen dieses Zustandes.“ Zitatende

    Dazu die Bedeutung der Taufe als ZJ, rechtlich gesehen, Statut aktuell (jehovaszeugen.de/uploads/media/Statut_.pdf):

    Zitat „(5) Die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Gegebenheiten werden von allen Zeugen Jehovas durch ihren Beitritt mit dem Empfang ihrer Wassertaufe anerkannt (Jesaja 2:2, 3).“ Zitatende

    (Anmerkung: Absätze 1 bis 4 = LK, LK, LK, LK)…

    (Soll ich mich nicht doch noch einmal taufen lassen? Diesmal als CHRIST?!)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Eddi
    November 9, 2012

    Guten Tag Mamre,

    stimmt, die ganze Erklärung der Absätze 1-4 über die Organisation als Grundbedingung dieser Gemeinschaft muss ein Zeuge Jehovas durch seine Taufe (5) anerkennen. Das sind die als Präambel überschriebenen Statuten.

    Ist (wird) damit die Taufe eines Zeugen Jehovas in diese Organisation das Kennzeichen aus Offb.13:17? Spannende Frage, oder?

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    Hallo H.P.M.

    Auf deinen interessanten Gedanken aus Offenbarung 5:13 habe ich im Augenblick auch keine Antwort. Auch die WTG-Literatur versteht das Lamm als Jesus, dem die gesamte Schöpfung zusammen mit Jehova Ehre erweist.

    Dagegen spricht, dass Jesus nach seinem Tod auf der Erde von Jehova mit einem geistigen Leib neu erschaffen wurde und derzeit eine Schöpfung ist.

    Ede

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    » Gibt es einen Hinweis in der Bibel, das Jesus sagt er möchte nicht angebetet werden? Und wenn man ihn anbetet, wäre es dann wie wenn man einen Götzen anbetet? «

    Guten Morgen Sternchen

    Jesus sagt, wen wir anbeten sollten.

    (Matthäus 4:10) . . .Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und IHM ALLEIN sollst du heiligen Dienst darbringen. . .

    (2. Mose 20:3,5) . . .Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, . . .

    Jesus sagte uns, wie wir beten sollen

    (Matthäus 6:9-10) . . .Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. 10 Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde. . .

    Ede

  • Alois
    November 9, 2012

    Lieber Edelmuth

    Und wie stehst Du dann zu folgendem Vers in dem Jesus selbst sagte:

    Joh. 5
    22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben,
    23. auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Es ist unzulässig mit Versen aus dem AT gegen Verse im NT zu argumentieren. Denn im AT gab es keinen Jesus und mit anderen Göttern ist sicher nicht Jesus gemeint gewesen, sondern alle anderen Götter. Denn sonst würde man ja behaupten Jehova wäre auf Jesus eifersüchtig.

    Wie will man Jesus ehren, wenn man nicht zu ihm im Gebet was sagen darf? Du möchtest nur Jehova ehren, ich und die meisten hier möchten beide ehren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    Guten Abend Alois

    Nach Joh. 1:1 ist Jesus nicht der höchste Gott, aber er ist seiner Stellung nach ein Gott. Dabei steht die Bezeichnung Gott nicht für den Eigenname Jehovas, sondern als Titel für eine höher gestellte Persönlichkeit, was sicherlich für Jehova und Jesus zutrifft.

    (Johannes 1:1-2) 1 Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT.

    Aber auch Satan wird als Gott dieses Systems der Dinge bezeichnet, der sicherlich nicht angebetet werden darf.

    Man kann den Vater und den Sohn ehren, indem man seine Gebote hält und auf den Sohn hört, so wie der Vater es geboten hat. Darüber hinaus kann man den Vater und den Sohn von Herzen lieben und anderen Menschen davon erzählen, wie wunderbar sie sind und was die beiden für uns getan haben und noch tun werden.

    Ede

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Das ist wieder eine typische Vorgehensweise wie es die WTG in Dutzenden Fällen auch macht!

    Die Erklärung von Ede:

    } Jesus sagt, wen wir anbeten sollten.
    (Matthäus 4:10) . . .Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und IHM ALLEIN sollst du heiligen Dienst darbringen. . .{

    Die Frage war ob man zu Jesus beten darf? Das Zitat in Matth.4 sollte im Zusammenhang gelesen werden, wo ER vom Teufel versucht wird ihn anzubeten, DESHALB die Erwiderung Jesu, das IHM ALLEINE soll suggerieren das dies auf die Anbetung bezogen ist, doch es bezieht sich auf HEILIGEN DIENST oder wie andere Übersetzungen auch sagen: IHM GEHORCHEN!

    Und ein rechter Christ gehorcht er nur den Vater? Oder sagte der Vater nicht: Dieser ist mein Sohn hört (gehorcht) auf IHN? Aber wie du lieber Alois es sehr treffend zum Ausdruck bringst: Ede setzt all seine Überredungskunst ein um GEGEN Jesus zu argumentieren, die Folgen sind durch Jesu eigene Worte bekannt der sagte

  • Matthäus
    November 9, 2012

    …der sagte: Matth. 12:30 Wer nicht für mich ist der IST gegen mich …der schadet meiner Sache!

    Der Trost für Ede lt. Vers 32: „wer dem Sohn widerspricht, dem KANN vergeben werden !!!

    Lg. Matthäus

  • Eddi
    November 9, 2012

    Hallo Ede,

    noch einmal wende ich mich wegen des Gebets an dich und ich möchte dir sagen, dass ich es sehr schade finde, wenn du nicht auf meine Fragen und Argumente eingehst und sie beantwortest.

    In 3. Mose 7:1,7 wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Schuld- und Sühnopfer etwas Hochheiliges sind für Jehova. Aber er sagte, dass diese dem Priester gehören. Wer ist dein Priester? Jehova und der Priester waren Teilhaber, jedoch gehören sollte es dem Priester. Sollen wir ohne den Priester opfern oder sollen wir ihm das Fleisch vom Teller klauen? ;)Welchen Segen könnten wir denn dafür erwarten?

    In 1. Kor. 10:3-5 heißt es (NWÜ):“3 und alle aßen dieselbe geistige Speise, 4 und alle tranken denselben geistigen Trank. Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus. 5 Dessenungeachtet bekundete Gott gegenüber den meisten von ihnen kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wildnis niedergestreckt.“

    Korrigiere mich bitte, falls ich einem Denkfehler unterliege, aber ich sehe da, dass Jehova durch das Manna als dem Leib Christi und dem Fels, das Blut des Christus, Leben gibt. Weil Menschen dies bezweifelt haben (und noch tun) hat er sie in der Wildnis niedergestreckt.
    Also Manna und Wasser bedeuten Leben durch Christus. Aber durch Gebete darf Christus kein Leben geben. Sind Gebete bedeutungslos bezüglich des Lebens? Sind sie nicht lebenserhaltend?
    Aber was genauso spannend ist: Warum hat Jehova überhaupt Manna und den Fels als Vorschau auf Christus verwendet, wenn wir uns dem Christus verschließen sollen?

    Christus kann nicht gemeint sein mit deinen Bibelzitaten, vor dem Götzendienst zu fliehen. Jeder Christ wird aufgefordert, sich vom Leib Christi als dem lebendigen Brot zu ernähren. Wir lesen in 1. Kor. 10:14-17:

    „14 Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst. 15 Ich rede wie zu Menschen mit Unterscheidungsvermögen; urteilt selbst über das, was ich sage. 16 Ist der Becher der Segnung, den wir segnen, nicht Teilhaberschaft am Blut des Christus? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhaberschaft am Leib des Christus? 17 Weil es e i n Brot ist, sind wir, obwohl viele, e i n Leib, denn wir alle haben an diesem e i n e n Brot teil.“

    Gerade wenn wir an CHRISTUS teilhaben sind wir dem Götzendienst fern.

    Du schreibst, dass nur Jehova ein Anrecht auf unsere Gebete hat. Warum steht dann in Offenbarung 5:8:“8 Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen“

    In Offb. 8:3,4 heißt es:“3 Und ein anderer Engel, der ein goldenes Räuchergefäß hatte, kam und stellte sich an den Altar; und sehr viel Räucherwerk wurde ihm gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron war. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen vor Gott empor.“

    Also offensichtlich waren die Gebete bis zu diesem Zeitpunkt nicht bei Jehova Gott. Von wem wurde dem Engel dieses Räucherwerk gegeben?

    Einen guten Abend wünsche ich dir.
    Eddi

  • Hopefull
    November 9, 2012

    Zitat: > Dagegen spricht, dass Jesus nach seinem Tod auf der Erde von Jehova mit einem geistigen Leib neu erschaffen wurde und derzeit eine Schöpfung ist< Zitat ende

    Lieber Ede

    Eine Frage an Dich. Wenn Du stirbst und Jehova Dich wieder auferweckt und Du einen neuen Körper hast, bist das dann noch Du oder jemand anders? Einer, der so aussieht wie Du, der alle Deine Erinnerungen hat, Deinen Charakter, Deine Vorlieben usw.
    Der alte Körper ist tot und der Neue lebt……Du bist tot und ein anderer lebt?

    Ich denke, bei Jehova ist nichts unmöglich. Es muss nicht so sein, dass Jesus einen neuen geistigen Leib bekommen hat, es kann ja auch sein, dass er seinen "alten" Leib wieder bekommen hat.
    Aber Dein Gedanke war sehr interessant.

    Liebe Grüße Hope

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    Guten Abend Hope

    Über Jesus heißt es, dass er treue bis zum Tode am Marterpfahl blieb und drei Tage im Scheol war. Wenn Jesus nicht tatsächlich gestorben wäre, hätte er auch kein Opfer für uns erbracht und Satan, der aufgrund Jesu Treue zum Tode verurteilt wurde, hätte erfolgreich beim Vater protestiert. Jesus war tatsächlich tot.

    Das Leben Jesu nach seinem irdischen Tod ist eine neue Schöpfung des Vaters getreu Jesus charakterlicher aber nicht körperlicher Eigenschaften, denn er hat nun einen geistigen Leib.

    Wenn ich sterben sollte, hoffe ich vom Vater ein neues Leben mit einem neuen Leib und meiner charakterlichen Eigenschaften und meinen Erinnerungen zu bekommen.

    Ede

  • Alois
    November 9, 2012

    Lieber Edelmuth

    ich muss Dir leider noch einmal widersprechen. Jesus sagte in

    Matth. 10
    28. Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle.

    Somit können Menschen nur den Leib töten, aber niemals die Seele.

    Somit war die Seele Jesu niemals tot, denn Menschen können gemäß Jesus Worte die Seele niemals töten und Jehova hat es auch nicht getan.

    Jesu Leib wurde getötet, aber die Seele Jesu wurde genauso wie die Seele von Abraham und vielen anderen Menschen bei Jehova bewahrt. Denn Abraham lebt bei Jehova. (auch wenn Abraham davon momentan wohl nichts mitbekommt)

    Matth. 23
    31. Was aber die Auferstehung der Toten betrifft-habt ihr nicht gelesen, was zu euch geredet ist von Gott, der da spricht:
    32. „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.

    Wenn Jesu Seele oder sein Geist nur eine Sekunde ganz tot gewesen wäre, dann wäre Jehova ein Gott der Toten. Ist er aber nicht, denn vor ihm leben alle.

    Luk. 20
    37. Daß aber die Toten auferstehen, hat auch Moses angedeutet „in dem Dornbusch“, wenn er den Herrn „den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs“ nennt.
    38. Er (Jehova)ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn für ihn leben alle.

    Der Mensch Jesu wurde getötet und war mausetot, aber die Seele und der Geist kann nur durch Jehova oder vielleicht auch Jesus getötet werden. Warum sollte Jehova Jesus Geist töten um ihn nach drei Tagen wieder neu zu erschaffen. Das wäre doch wirklich sinnlos.

    Das Ziel des Teufels war nicht in erster Linie den Jesus zu töten, sondern ihn solange zu versuchen bis er nur ein Gebot des Gesetzes Mose übertritt. Aber zu unserer Rettung hat es Jesus geschafft als einziger Mensch alle Gesetze einzuhalten.

    Das war die Niederlage des Satans und nicht ob er jetzt so oder so tot war.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    November 9, 2012

    Lieber Edelmuth

    Zitat:Dagegen spricht, dass Jesus nach seinem Tod auf der Erde von Jehova mit einem geistigen Leib neu erschaffen wurde und derzeit eine Schöpfung ist.

    Du kennst offensichtlich die Bibel nicht, denn da steht in Joh.10:
    17. Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf daß ich es wiedernehme.
    18. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.

    Wieso soll Jehova nach Deiner Darstellung Jesus neu erschaffen, wenn Jesus selbst sagt dass er die Macht bekommen hat sein Leben zu lassen und wieder zu nehmen?

    Oder meinst Du Jesus hat nicht die Wahrheit gesagt?

    In Deinem Interesse lege ich Dir nahe nicht ständig gegen Jesus zu argumentieren, denn wieso soll er Dich retten wenn Du im Herzen gegen ihn bist?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    Guten Abend Alois

    Jesus hat bestimmt die Wahrheit gesagt, nur sehen wir gelegentlich den Wald vor lauter Bäume nicht.

    (Johannes 10:17-18) . . .Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange. 18 Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen.“

    Jesus hat alle Gewalt im Himmel und auf der Erde vom Vater empfangen. Wenn Jesus es nicht zugelassen und seine Seele hingegeben hätte, hätte niemand Jesus Gewalt antun und ihn töten können, denn ihm war alle Gewalt übergeben worden.

    Jesus wusste, dass Jehovas Wort absolut zuverlässig ist. Es lag nun in Jesu Ermessen seine Seele für die Menschen dahin zu geben. Er wusste auch, dass er sie dann absolut zuverlässig vom Vater als geistiges Leben wiederbekommen wird. Somit konnte Jesus sagen, dass er durch seinen freiwilligen Tod am Marterpfahl seine Seele als geistiges Leben aus der Hand des Vaters wiederempfangen werde.

    Jesus war absolut tot. Er konnte sich nicht selber auferwecken. Deshalb kann nur der Vater ihm dieses Leben gegeben haben.

    Ede

  • Alois
    November 9, 2012

    Lieber Edelmuth

    Wenn Jesus sagte:
    Ich habe Gewalt, es (sein Leben) zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.
    Dann lasse ich es so stehen und versuche nicht durch die Meinung von Menschen ein Schöpfungsakt Jehovas daraus zu machen. Das ist echt daneben!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Uwe Schöning
    November 9, 2012

    Lieber Edelmuth,

    irgendwie ist die Thematik „zu Jesu beten“ für mich hier neu.

    Meines Verständnis nach, ist Jesu ein Gott. Doch nicht DER EINE Gott, Jehova. Dieser EINE Gott, unser himmlischer Vater ist es, zu den Jesus und lehrte zu beten und auch, dem er selbst heiligen Dienst darbrachte.

    Kann man ZU Jesus beten, ohne ihn ANzubeten? Ich ehre Jesus lieber dadurch, dass ich seine Rolle in Jehovas Vorsatz anerkenne und sein Opfer wertschätze.
    Wieso andere aus einer solchen Einstellung herauslesen, dass man gegen Jesus arbeitet, ist mir schleierhaft!

    Wer von uns hat denn nun „DIE Wahrheit“? Wir haben Schriften und wir haben unser Verständnis daraus. Doch unser sündiger Leib verhindert, dass wir vollkommene Erkenntnis über Jesus und Jehova erhalten.

    Zum eigentlichen Vortrag: Ich wünschte, meine fanatischen Verwandten würden diesen Artikel mit ungetrübten Augen durchlesen und erkennen, dass sie einer menschlichen Organisation auf den Leim gegangen sind und einer Rettung ferner sind, als sie es sich zu vorstellen können.

    Allein die Tatsache, dass es drei Älteste benötigt, um die „Reife für die Taufe“ feststellen zu können, ist ein Witz. Die Hingabe an Gott und die Taufe als Symbol ist etwas sehr persönliches! Wer maßt sich an, das Verhältnis eines anderen zum himmlischen Vater zu beurteilen?

  • Dennis
    November 9, 2012

    Lieber Alois,

    danke für Deine Antwort an Edelmuth. Ich verstehe nicht was ihn antreibt und warum er ständig in einem bürokratisch technischen Ton, hanebüchene Einlassungen macht. Zuerst das mit der Geschlechtsbeziehung und den 144.000 und jetzt die Sache, dass Jesus „neu“ erschaffen wurde. Ich kapier nicht wie man darauf kommen kann.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    November 9, 2012

    Lieber Alois,

    die von dir genannten Schriftstellen Joh. 10:17,18 habe ich in verschiedenen Übersetzungen nachgeschlagen. Nicht alle sprechen davon, dass Jesus sich selbst sein Leben wiedergeben wird und ich selbst verstehe das auch nicht so. Aber zum Glück bin auch ich nicht das Maß aller Dinge. Hier andere Formulierungen:

    Neue Genfer Übersetzung:“17 Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hergebe. Ich gebe es her, um es wieder zu empfangen.
    18 Niemand nimmt es mir; ich gebe es freiwillig her. Ich habe die Macht, es herzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu empfangen. Das ist der Auftrag, den ich von meinem Vater bekommen habe.«

    Gute Nachricht-Bibel:“
    17 Der Vater liebt mich, weil ich bereit bin, mein Leben zu opfern, um es aufs Neue zu erhalten.
    18 Niemand kann mir das Leben nehmen. Ich gebe es aus freiem Entschluss. Es steht in meiner Macht, es zu geben, und auch in meiner Macht, es wieder an mich zu nehmen. Damit erfülle ich den Auftrag meines Vaters.«

    Betrachten wir hierzu Philipper 2:9, der m.Ws. nach in allen Übersetzungen den gleichen Sinn wiedergibt:
    „9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist,“
    dann sehen wir daraus ganz klar, dass sich Jesus nicht selbst auferweckt hat, sondern auferweckt wurde – von Jehova.

    Die Freude des Vaters über die Bereitschaft des Opfertodes Jesu wird untermauert durch die Zusage Jehovas an seinen Sohn, ihm alle Gewalt im Himmel und auf der Erde zu geben. Durch die feste Entschlossenheit Christi, diesen Sieg zu erringen, konnte er von sich sagen: Ich erhalte mein Leben zurück! Nun ist er der, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt. Da ihm alle Macht von Jehova gegeben wurde, ist auch er ein allmächtiger Gott. Ein wahrhaft lohnendes Ziel.

    Wir können dies mit einem Läufer vergleichen. Wenn du an dir zweifelst, dass du geeignet bist, den Lauf zu gewinnen, dann schwächt dich das. Du hast auf deinen Sieg hingearbeitet und du bist davon überzeugt zu gewinnen.

    Legen wir eine unsterbliche Seele zugrunde würde es keinen Sinn machen, dass Harmagedon kommt. Es würde auch keinen Sinn machen, dass Jehova das Gericht dem Christus übertragen hat und der Zeitpunkt kommt, „wo alle, die in den Gräbern sind, meine (Jesu) Stimme hören und herauskommen“ werden. Dann wäre diese Passage aus der Bibel falsch, wie auch diese aus Philipper 2.

    In einem Kommentar zuvor führst du Matth. 10:28 an.
    „28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als auch Leib zu verderben vermag in der Hölle!“

    Hier finden wir eine ganz andere Situation vor. Es geht um den zeitlichen Tod des Jetzt und den ewigen Tod. Hätten wir eine unsterbliche Seele könnte diese auch von Jehova Gott und Jesus nicht zu Tode gebracht werden und die Bibel wäre in sich hinfällig, da es dann nicht erforderlich wäre Gottes Gunst und die Gnade Jesu zu suchen und sich diesen zu unterwerfen. Genau das ist aber Satans Gedankengut. Im Übrigen wäre damit auch der Opfertod Christi vergeblich gewesen.

    Es gibt Situationen im Leben, wo man provoziert wird bis aufs Blut und die Gelegenheit hat, es seinem Peiniger heimzuzahlen. Das haben einige Brüder und Schwestern in den KZ`s erlebt. Da wollten Militärangehörige rasiert werden mit dem Rasiermesser. Täglich Massenmorde, täglich verschwanden Freunde und Verwandte und nun bekommst du ein Messer in die Hand… Diese Verbrecher wussten, warum sie ihr Leben in die Hand dieser Geschwister legten, nämlich weil diesen ihr ewiges Leben, das sie von Jehova bekommen, viel wichtiger war als diese scheintoten Kalkleisten.

    Und Abraham hätte auch nicht viel von einer unsterblichen Seele, wenn er die Gegenwart bei Gott nicht genießen kann, weil er sich einer solchen nicht bewusst ist. Wenn die Schrift sagt, dass Jehova ein Gott der Lebenden ist, trifft dies natürlich genauso zu, daher zeigt uns die Schrift immer wieder, dass gläubige Menschen als „Entschlafene“ gelten. Der Scheol ist quasi ein Massenhotel! Entschuldigung für diesen einfachen Vergleich. Ich bitte aber darum, zu bedenken, was wohl aus einem Grab herauskommen soll, wenn eine unsterbliche Seele schon bei Gott im Himmel ist.

    Meines Erachtens hat auch Ede unrecht, denn Jesus wurde nach seiner Auferweckung durch Jehova keine „neue Schöpfung“ sondern er nahm wieder seinen Platz im Herzen und an der Seite des Vaters ein, den er schon zuvor hatte, nämlich als DER ERSTGEBORENE. Allerdings mit wesentlich mehr Macht und Herrlichkeit ausgestattet. Deshalb müssen MENSCHEN eine neue Schöpfung werden und zwar in Christus Jesus, wenn sie die Chance auf ewiges Leben haben möchten (2. Kor. 5:17)

    Wir dürfen mit einstimmen in den Jubel des Himmels: “ Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis“ „denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation“

    Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch und allen Lesern
    Eddi

    @Bruderinfo: Sorry, wurde schon wieder fast ein Vortrag.

  • Alois
    November 9, 2012

    Liebe Eddi

    ich sage nicht dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat!
    Ich sage nur dass Menschen diese Seele nicht töten können.
    Matth. 10:28
    War vielleicht missverständlich formuliert.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    November 9, 2012

    Lieber Alois,

    war vielleicht nur missverständlich aufgenommen von mir.
    Schön dass du reagiert hast. Vielen Dank.

    Einen schönen Abend wünsche ich dir
    Eddi

  • Ulrike P.
    November 9, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Der Scheol ist quasi ein Massenhotel!“

    Den Vergleich finde ich garnicht so übel. 😉

    Ich glaube auch daran, das NUR Gott die Seele töten kann, sonst niemand.

    Darum glaube ich auch nicht mehr, so wie früher, an eine buchstäbliche Nichtexistenz des Menschen, denn dann würden wir nicht die Auferstehung erwarten, sondern einen Akt des Klonens.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    » Darum glaube ich auch nicht mehr, so wie früher, an eine buchstäbliche Nichtexistenz des Menschen, denn dann würden wir nicht die Auferstehung erwarten, sondern einen Akt des Klonens. «

    Guten Morgen Ulli

    Es macht wenig Sinn, jemand der beim Eintritt des Todes nicht gestorben ist sondern nur seinen Zustand geändert hat, aufzuerwecken und ihn hier auf die von Satan beherrschte Erde zurück zu holen. Jemand, der so schändlich handelte, wäre nicht sein Freund.

    (Prediger 9:10) . . .Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst.

    Im Tod gibt es keine Handlungsvollmacht, nicht einmal ein Bewusstsein

    (Johannes 5:28-29) . . .Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden. . .

    Die Toten ruhen in Jehovas Gedächtnisgrüften. ER wird sich an sie erinnern, wenn er ihnen neues Leben gibt.

    (Offenbarung 20:13) . . .Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren. . .

    Wir wissen nicht, wie Jehova die treuen Menschen zur Auferstehung bringt. Wir wissen nur, dass sie mit einem neuen vollkommenen Körper, der weder altert noch an Krankheiten leidet, ausgestattet sind und sich an die früheren auch negativen Dinge erinnern werden. Sie werden tausend Jahre zur Verfügung haben, um sich ändern und auch geistig vollkommen zu werden.

    Ede

  • Zadok
    November 9, 2012

    Hallo Ede,

    Zitat:
    „Wir wissen nicht, wie Jehova die treuen Menschen zur Auferstehung bringt. Wir wissen nur, dass sie mit einem neuen vollkommenen Körper, der weder altert noch an Krankheiten leidet, ausgestattet sind und sich an die früheren auch negativen Dinge erinnern werden. Sie werden tausend Jahre zur Verfügung haben, um sich ändern und auch geistig vollkommen zu werden.Ende Zitat“

    Wenn du die Vorträge über Matth.25 und 1.Kor15 ernstnehmen würdest, die vor allem auf der Prophetie-Seite zu finden sind, dann wüsstest du die biblische Antwort und müsstest nicht die falschen WTG-Ansichten posten.
    Aber…ich seh dein Posts mittlerweile so wie die ehemalig „schriftliche Wiederholung“ da gab es auch immer die Rubrik
    „kennzeichne die folgenden Aussagen als richtig oder falsch“
    Also hier ein:“Falsch“ von mir als ehemaligem Schulaufseher
    und ein „A“ für „arbeite daran.“

    macht Spass, also mach ruhig weiter…
    Zadok

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    Als ehemaliger! Schulaufseher hättest du dann die Aufgabe es deinen Zuhörern richtig zu erklären. Also bitte, erkläre es uns anhand der Bibel, verehrter Zadok

    Ede

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Hallo Zadok!

    Die Erklärungen an Ede kannst du dir sparen, wenn eine Erklärung nicht in sein Denkschema passt oder er zu einer Fage Stellung nehmen soll die ihm nicht gefällt, dann ignoriert es dies.
    Ich habe ihn z.B. mehrfach gebeten doch einmal zu erklären warum die alten Getreuen wie Abraham in Hebräer Kap.11 als Ziel den Himmel haben, bisher vergeblich!

    Lg. Matthäus

  • hansi
    November 9, 2012

    hallo ede.ich wollte nur sagen toll dein kommentar kann mich,völlig damit identivizieren, genau, jehova gott ist ein gott der lebenden wenn jemand in treue gestorben ist. für jehova lebt er weiter,er ist in jehovas gedächtnis lg an dich ede und allen brüdern und schwestern einen schönen tag .lg hansi

  • Edelmuth
    November 9, 2012

    Guten Abend Matthäus

    Dein an mich gerichteter Wunsch Hebräer 11:13-16 erklärt zu bekommen, war mir bisher fremd. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht alle deine Beiträge gelesen haben. Damit reiche ich dir hiermit meine diesbezügliche Erklärung nach

    (Hebräer 11:13-16) . . .Alle diese starben im Glauben, ohne die [Erfüllung der] Verheißungen erhalten zu haben, aber sie sahen sie von fern und hießen sie willkommen und erklärten öffentlich, daß sie Fremde und zeitweilig Ansässige im Land seien. 14 Denn die, die solche Dinge sagen, zeigen an, daß sie ernstlich eine Stätte suchen, die ihr eigen ist. 15 Und doch, wenn sie sich wirklich fortwährend an jenen [Ort] erinnert hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Gelegenheit gehabt zurückzukehren. 16 Jetzt aber streben sie nach einem besseren [Ort], nämlich einem, der zum Himmel gehört. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, als ihr Gott angerufen zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitgemacht.

    Derzeit gehört die Erde noch nicht zum Himmel im Sinne einer von Himmel herabkommenden Regierungsautorität (himmlisches Jerusalem). Die Alten der Zeit (Henoch, Abraham, Isaak, Noah) kannten Jesus und den neuen Bund mit seinen Optionen einer himmlischen Regierung noch nicht. Aber sie sehnten sich nach einem „besseren [Ort], (nicht einen, der im Himmel ist, sondern) … einem, der zum Himmel gehört“, nämlich dann, wenn das Zelt Gottes bei den Menschen ist und Gottes Regierung über die gesamte Erde regiert, so, wie wir es uns auch erhoffen.

    Ede

  • Hopefull
    November 9, 2012

    Hallo zusammen

    entschuldigt bitte wenn ich mich da einmische, aber ich bin da auf einen interessanten Bibeltext gestoßen. Abraham musste Jesus irgendwie gekannt haben. Denn in Joh.8:56 sagt Jesus:
    „Abraham, euer Vater, jubelte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.“
    Ich bin durch den hervorragenden Vortrag „Kein Teil der Welt“ auf BI-Prophetie darauf gestoßen. Jesus sagt hier eindeutig, dass Abraham den Tag Jesu gesehen hat und sich freute. Also muss er doch irgendwie Jesus gekannt haben. Vielleicht durch eine Vision oder vielleicht hat er in seinem Sterben was von der Zukunft sehen dürfen. Wir gehen immer so selbstverständlich davon aus, dass die „großen“ Männer der alten Zeit nichts von Jesus wussten. Aber so genau können wir das ja auch nicht sagen, wie wir es ja im Falle Abrahams sehen.
    Für mich heisst das, es gibt so vieles, was wir gar nicht wissen und auch nicht wissen können, weil es in der Bibel gar nicht aufgezählt wurde. Aber eins wissen wir, unser Herr ist Jesus, er liebt uns, er ist für uns gestorben, es gibt keinen anderen Weg.

    liebe Grüße Hope

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Lieber Ede, danke für deine Antwort!

    Wenn ich mir erlauben darf so möchte ich dir raten, verwende öfter einmal andere Übersetzungen als die NWÜ, das diese tendenziös übersetzt wurde steht wohl ausser Frage, deshalb eine kleine Einfügung in der NWÜ >>besseren Ort der zum Himmel gehört<< – in keiner anderen Übersetzung wird dies so übersetzt – darüber solltest du einmal nachdenken.

    Dazu vielleicht auch die Aussage Jesu dem Sinne nach, ich müßte den Vers erst suchen:
    "Wenn ich erneut mit Abraham und Isaak von den Erzeugnissen des Weinstock trinke!"
    Wo trinkt er den?

    Lg. Matthäus

  • Eddi
    November 9, 2012

    Lieber Ede,

    ich habe gar nicht mitbekommen, dass Bruder HPM eine Frage zu dem Lamm hat! Vielleicht könntet ihr beide das nochmal herausstellen.

    Ansonsten möchte ich gern anmerken, dass die Offenbarung NACH Jesu Tod und Himmelfahrt offenbar gemacht wurde und DORT Jesus als Lamm dargestellt wurde. Sollte mir etwas entgangen sein, dass Jehova nochmals eine Umwandlung des umgewandelten Jesus im Sinn hat?

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Hallo Sternchen,
    vielleicht findest du hier zum Thema Abendmahl eine Antwort, oder du schreibst mi auf zeugejesus@gmail.com, wenn ich helfen kann gerne!
    http://www.bruderinfo.de/?tag=gedachtnismahl
    Zur Frage „Zu Jesus beten kann ich dir bei dieser Gelegenheit einen sehr guten Aufsatz schicken.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Ein Auszug aus dem Artikel:

    Soll (darf) man zu Jesus beten?

    Geschrieben von: E.F.

    Für einen Zeugen Jehovas ist die Antwort auf diese Frage einfach und eindeutig; sie lautet deutlich: nein!!! In einem Artikel des Wachtturms vom 15.12.1994 wird diese Haltung auch begründet. Doch bevor man die Begründungen näher betrachtet, sollte man unvoreingenommen die Aussagen der Bibel anhören.

    Enge Verbundenheit

    Daß zwischen Nachfolgern Jesu und ihrem Herrn eine enge Verbundenheit herrschen sollte, geht aus der Schrift deutlich hervor. Dazu einige Texte:
    Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht
    1.Korinther 16:22

    … ich bin bei euch alle Tage …
    Matthäus 28:20

    Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört!
    Markus 9:7

    Meine Schafe hören meine Stimme … und sie folgen mir
    Johannes 10:27

    Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben … getrennt von mir könnt ihr nichts tun
    Johannes 15:5

    Dieser engen Verbundenheit von Christen mit ihrem Herrn werden auch Jehovas Zeugen wohl nicht widersprechen; dennoch wird man sie unter ihnen – von einzelnen abgesehen – nicht finden. Wieso? Wer immer auch engeren Kontakt zu Jehovas Zeugen hat, wird feststellen, dass sie von Jehova sprechen, den Namen auf ihren Lippen führen; auch ihre Leitung, der ‚treue und verständige Sklave‘, wird beständig erwähnt. Jesus dagegen selten. Er ist eher ein Lehrpunkt, wird besprochen, wenn es das Programm vorsieht, wie zum Beispiel vor dem Gedächtnismahl, oder er wird als Vorbild im Predigtdienst erwähnt. Dass er aber als Herr in den Herzen und auf den Lippen der einzelnen Zeugen lebt, das ist nicht der Fall. Auf einem Kreiskongreß im Dezember 2006 wurde am Samstag die Theokratische Predigtdienstschule abgehalten; dabei hielt ein Zeuge eine Ansprache von etwa 5 Minuten Dauer; darin erwähnte er dreizehn Mal den Namen Jehova, den Namen Jesus nicht ein einziges Mal. Zufall? In der Taufansprache am gleichen Tag wurde ständig von Jehova gesprochen; von Jesus wurde nur gesagt, dass er und die Engel sich über die Täuflinge freuen würden, und dass diese wie Jesus bei ihrer Taufe beten sollten. Sonst nichts! Von der Rolle Jesu als Hirte, als Weinstock, als Herr usw.: kein Wort! Auch die Taufformel aus Matthäus 28:19 wurde nicht erwähnt, auch nicht, daß sie auf den Namen Jesu getauft würden. Dagegen wurde ‚der Sklave‘ hervorgehoben; ihm müßten die Täuflinge künftig unbedingt loyal und gehorsam sein, ihm müßten sie folgen! Sie hätten doch alles, was sie wüßten, von ihm erhalten; er gäbe ihnen Speise in Form von Druckschriften usw. usw. Nähe zu Jesus? Fehlanzeige! An diesem ganzen Tag war Jesus kein Thema.
    Aber das beantwortet noch nicht die Frage, ob man zu Jesus beten solle oder dürfe.

    Jesus anbeten?

    Das Gebet kann in unterschiedlichen Formen auftreten, als Lobpreis, Dank, Bitte oder Fürbitte; zumeist besteht es aus einer Mischung aus mehreren dieser Formen. Haben die Jünger solche Gebete an Jesus gerichtet? Als Jesus auf Erden war, trat er für die alleinige Anbetung Gottes, seines Vaters, ein (Matthäus 4:10); das war das Gebot des Gesetzes (2.Mose 20:2-5; 5.Mose 6:13; 10:20). Er betete nur den Vater an. Aber wie war es nach seiner Auferstehung? War es vielleicht auch der Wille des Vaters, der ja dem Sohn alle Macht, sogar das Gericht übertragen hatte, daß die Menschen nun in ein anderes Verhältnis zu Jesus treten, ja daß sie ihn anbeten sollten (Johannes 5:23)?
    Lesen wir doch unvoreingenommen folgende Texte:
    Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott
    Johannes 20:28

    Herr Jesus, nimm meinen Geist auf
    Apostelgeschichte 7:59

    … allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen
    1.Korinther 1:2

    … alle zu binden, die deinen Namen anrufen … zugrunde richten, die diesen Namen anrufen
    Apostelgeschichte 9:14,21

    Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten
    Hebräer 1:6
    Das Wort proskyneo, das hier wie an vielen anderen Stellen, z.B. Luk. 24:52, verwendet wird, bedeutet nach dem Wörterbuch zum Neuen Testament von Bauer-Aland ‚niederkniend huldigen, anbeten, fußfällig verehren; …. Jesus, der als messian. König u. himml. Helfer fußfällig verehrt u. angebetet wird‘.
    The complete Wordstudy Dictionary New Testament sagt unter dem gleichen Stichwort: anbeten, gehorchen niederfallen vor jemanden.
    Auch niederwerfen oder huldigen vor anderen Göttern war den Juden laut 2.Mose 20:4 verboten. Aber vor Jesus warfen sich die Jünger anbetend und huldigend nieder.

    In Offenbarung 4 wird die Anbetung Gottes des Vaters geschildert; dabei wird in den Versen 9-11gesagt, daß man Gott Herrlichkeit und Ehre und Danksagung gab, ihm Herrlichkeit, Ehre und Macht zusprach.

    In Kapitel 5 der Offenbarung wird dann von dem Lamm, von Jesus gesprochen; in den Versen 12-14 wird dem Lamm Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis zugesprochen; Und sie beteten an, nämlich das Lamm!
    Weitere Texte:
    … damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge…
    Philipper 2:10-11

    … damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren
    Johannes 5:23

    … habe ich dreimal den Herrn angerufen …
    2.Korinther 12:8

    Wenn Paulus hier vom Herrn spricht, dann spricht er von Jesus
    1.Korinther 8:6

    Die Bibel schließt sogar – von dem Segenswunsch des Johannes abgesehen – mit einem Bittgebet an Jesus: Amen, komm, Herr Jesus (Offenbarung 22:20). Und das stimmt überein mit den Worten des Petrus in Apostelgeschichte 4:12, dass in keinem anderen Heil ist als allein im Namen Jesu; kein anderer Name ist den Menschen gegeben, darin sie gerettet werden können, und daher wurden auch alle Zeichen und Taten der Apostel im Namen Jesu ausgeführt.
    Laß diese Texte, die nur eine Auswahl sind, auf Dich wirken, denke darüber nach, und entscheide bei Dir selbst, ob wir mit Jesus sprechen, ob wir ihn anbeten dürfen oder sollen.
    Einwände

    Natürlich sind diese Texte auch der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas bekannt, und sie hat in dem eingangs erwähnten Artikel einige aufgegriffen. Doch urteile selbst, ob diese Einwände stichhaltig sind.

    So wird zum Beispiel von Stephanus und Johannes zugegeben, dass sie mit Jesus sprachen; aber mit ihm sprechen sei noch keine Anbetung. ‚Selbst das Sprechen zu Gott ist an sich noch kein Gebet‘. Wenn dem so ist, warum sprechen denn die Zeugen nicht mit ihrem Herrn, mit Jesus? Ich habe in vielen Jahrzehnten noch keinen mit Jesus sprechen hören oder auch nur davon gehört.
    Im Namen Jesu das Knie zu beugen, so wird erklärt, bedeute, Gebete ‚im Namen Jesu‘ an Gott zu richten, in keinem Fall aber an Jesus direkt. Erscheint diese Erklärung einleuchtend oder überzeugend? Ist es nicht so, daß ich vor jemanden das Knie beuge, wenn ich mich an ihn direkt wende?

    Den Namen Jesu anzurufen, wie der erste Korintherbrief und die Apostelgeschichte berichten, bedeute, sich öffentlich zu Jesus zu bekennen; wenn ich also zum Beispiel in Gesprächen mit Dritten mich zu meinem leiblichen Vater bekenne, dann – so die Wachtturm-Deutung – ‚rufe ich ihn an‘!?! Was soll man von einer solchen Erklärung halten? Das sollte sich jeder selbst überlegen.
    Auch die Studienbibel der Zeugen Jehovas vermerkt in ihrer Fußnote zu Johannes 14:14, daß zahlreiche griechische Manuskripte dort sagen: Wenn ihr mich … bittet! Vielleicht wird das nicht als Gebet, sondern als bloßes Sprechen angesehen. Aber, wie schon gesagt, warum sprechen Jehovas Zeugen nicht mit Jesus Christus, dem Herrn?

    Diese Frage wird in dem Wachtturm-Artikel wie folgt beantwortet:
    Wie kommuniziert Jesus heute mit seinen wahren Nachfolgern? Als Veranschaulichung diene das, was Paulus über die Versammlung gesalbter Christen schrieb. Er verglich sie mit einem Leib und Jesus Christus mit dem Haupt. Das ‚Haupt‘ versorgt die Glieder des geistigen Leibes mit dem, was sie benötigen, durch ‚Gelenke und Bänder‘ oder die Mittel und Vorkehrungen, durch die seine Versammlung mit geistiger Nahrung versorgt wird und Anleitung erhält (Kolosser 2:19). In ähnlicher Weise gebraucht Jesus heute ‚Gaben in Form von Menschen‘ oder geistig befähigte Männer, die in der Versammlung die Führung übernehmen und nötigenfalls Zurechtweisung erteilen. Es ist nicht vorgesehen, daß die Glieder der Versammlung direkt mit Jesus Kontakt aufnehmen oder zu ihm beten, sondern sie sollen – ja müssen – auf alle Fälle zu Jesu Vater, Jehova Gott, beten (Epheser 4:8-12).

    Das heißt also, Du hast keinen direkten Zugang zu deinem Herrn, zu Jesus, der für Dich gestorben ist. Wenn aber die ‚befähigten Männer‘ in der Versammlung mit Dir reden, Dich zurechtweisen, dann spricht Christus mit Dir! Ist das nicht arrogant, autoritär, anmaßend? Dreimal ‚a‘! Und wenn man sich dann die Befähigung vieler dieser Männer anschaut, so besteht sie oft im Wesentlichen in absoluter Loyalität gegenüber der Organisation. Ohne verletzend sein zu wollen, hat man doch manchmal den Eindruck: wenn man das Sprichwort ernst nähme ‚wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch dem Verstand‘, dann müßte man schließen, daß nicht wenige ihr Amt nicht von Gott haben. Aber warum sollte man sich über eine derartige Anmaßung wundern, wenn man die Selbstbeweihräucherung und die Anmaßung der Leitung der Organisation in Betracht zieht.

    Zurück zu unserer Titelfrage: Du mußt entscheiden, ob für Dich die Aussagen der Schrift oder die Deutungen der Wachtturm-Organisation, neuerdings auch als Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas bezeichnet, maßgebend sein sollen. Möge Gottes und Christi Geist Dich dabei leiten!

  • Sternchen
    November 9, 2012

    Lieber Matthäus,
    vielen Dank für Deinen Aufsatz. So wie Du schreibst kapier´ ich das auch :O) Das hast Du so schön beschrieben, da ist doch eigentlich dann in Ordnung wenn ich auch zu Jesus bete.
    Bitten an Jesus zu richten ist doch dasselbe wie beten. Ist Beten nicht auch Bitten? Auf alle Fälle wird Jesus nicht mehr wie eine Schlußfoskel in meinem Gebet behandelt sondern viel mehr mit einbezogen. Liebe Grüße Sternchen und ich danke Dir auch für die email, werde mich gerne an Dich wenden.

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Liebes Sternchen!

    Mir ist noch etwas aufgefallen was im Aufsatz von E.F. enthalten ist, eine sehr deutliche und harte Aussage von Paulus:

    > Enge Verbundenheit
    Daß zwischen Nachfolgern Jesu und ihrem Herrn eine enge Verbundenheit herrschen sollte, geht aus der Schrift deutlich hervor. …Texte:

    „Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht“
    1.Korinther 16:22 <

    Ich habe mir diesen Text etwas genauer angeschaut, in der Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel (die grichischen Begriffe werden sehr ausführlich im Anhang beleuchtet) hier wir auf einen grichischen Begriff "Maranatha" verwiesen.
    Dieser Begriff wird auch in Offenb. 22:20 (und als Quwerverweis auf 1.Kor.16 hinweist) verwendet der eines bezeugt: 20 Der alle diese Dinge bezeugt, der sagt: "Ja, ich komme bald!" Amen! Ja, komm, Herr Jesus! 21 Möge unser Herr Jesus euch allen seine Gnade schenken!

    Also macht uns am Ende der Bibel Johannes eines deutlich, die uns erwiesene Gnade wird uns Jesus schenken, und dafür sollen oder dürfen wir IHM NICHT einmal danken (Dankgebet!) Jeder der dies sagt arbeitet wahrlich GEGEN Jesus.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Nach Wikipedia die Erklärung zu Marantha:

    Maranatha (auch: Maranata; מרנא תא maranâ‘ thâ‘ oder מרן אתא maran ‚athâ‘ ) ist ein aramäischer Ausruf, der wohl von den frühen Christen benutzt wurde. In frühchristlicher Zeit drückte das aramäische Wort Maranatha die Erwartung der nahen Wiederkehr von Jesus Christus nach seiner Himmelfahrt aus. Es findet sich in der Bibel an einer einzigen Stelle, und zwar in 1 Kor 16,22 EU. Mögliche Bedeutungen sind: „Unser Herr ist gekommen“ (maran atha) oder „Unser Herr wird kommen“ oder – am wahrscheinlichsten – „Unser Herr, komm!“ (marana tha). Ähnlich ist Offb 22,20 EU, wo es heißt: „Amen. Komm, Herr Jesus!“.

  • Eddi
    November 9, 2012

    Guten Abend lieber Matthäus,

    wieder bist du so eifrig. Schön.
    Eine Frage habe ich an dich: Kann es sein, dass das gesamte Buch Offenbarung für Jesus geschrieben wurde? 2 Punkte geben mir Anlass zu dieser Frage: 1. Offenbarung handelt insgesamt vom Krieg Gottes und wir wissen, dass das gesamte Gericht Jesus übergeben wurde und 2. Offb. 19:10. Ich habe dazu verschiedene Übersetzungen gelesen.

    Bin sehr gespannt auf deine (und vielleicht ganz viele andere auch?) Antwort.

    Danke für deine Beiträge und liebe Grüße an deine Frau. Einen schönen Abend wünsche ich euch.
    Eddi

  • Matthäus
    November 9, 2012

    Hallo liebe Eddi!

    Zu deiner Frage an mich wegen der Offenbarung das die für Jesus geschrieben worden sei, ich kann dieser Überlegung nicht ganz folgen, warum soll das so sein? Lies doch in der HfA die ersten 3 Verse in
    Offenb. Kap. 1, dann wird deine Frage beantwortet sein ….!

    Kg. Matthäus

  • Sternchen
    November 9, 2012

    …und ich danke Dir für Dein nachforschen. Unser lieber Vater im Himmel freut sich bestimmt das wir auch mal zu seinem Sohn beten und ist deswegen nicht entzürnt. Das eifrige Nachforschen in der Bibel von vielen Schreibern hier bewundere ich sehr. Da kann ich für mich persönlich noch viel dazu lernen. Grüßle Sternchen*

  • Sternchen
    November 9, 2012

    Vielen Dank für die gute Darstellung des „Gottes Bildes“.
    In Offenbarung 5:13 liest man, das das Lamm angebetet wird.
    Habe immer beim studieren gelernt, das man Jesus nicht anbeten sollte und er es auch garnicht wollte.
    Gibt es einen Hinweis in der Bibel, das Jesus sagt er möchte nicht angebetet werden? Und wenn man ihn anbetet, wäre es dann wie wenn man einen Götzen anbetet? Sorry wegen meiner Fragerei, aber ich bin nicht so sehr biblisch geschult. Liebe Grüße Sternchen…
    Hätte noch Fragen bez. des Abendmahls. An wen kann ich mich von Euch da wenden?

  • Hans
    November 9, 2012

    Hi Sternchen,

    also für mich ist nicht klar, dass in V14 Jesus angebetet wird. Und in V8 kommt das Wort für „anbeten“ nicht vor, nur ein anderes Wort für „niederfallen“.

    Ein paar Gedanken dazu:

    In V8 heißt es wortwörtlich: „fell in-view“.

    Das griechische Wort (epeson G4098) für „fell“ kann bedeuten:

    Thayer:
    1) to descend from a higher place to a lower
    1a) to fall (either from or upon)
    1a1) to be thrust down
    1b) metaph. to fall under judgment, came under condemnation
    2) to descend from an erect to a prostrate position
    2a) to fall down
    2a1) to be prostrated, f

    Trench’s New Testament Synonyms

    Nach Vine:

    [ B-1,Verb,G4098, pipto ]
    „to fall,“ is used
    (a) of descent, to „fall“ down from, e.g., Matthew 10:29; Matthew 13:4;
    (b) of a lot, Acts 1:26;
    (c) of „falling“ under judgment, James 5:12 (cp. Revelation 18:2, RV);
    (d) of persons in the act of prostration, to prostrate oneself, e.g., Matthew 17:6; John 18:6; Revelation 1:17; in homage and workship, e.g., Matthew 2:11; Mark 5:22; Revelation 5:14; Revelation 19:4;
    (e) of things, „falling“ into ruin, or failing, e.g., Matthew 7:25; Luke 16:17, RV, „fall,“ for AV, „fail;“ Hebrews 11:30;
    (f) of „falling“ in judgement upon persons, as of the sun’s heat, Revelation 7:16, RV, „strike,“ AV, „light;“ of a mist and darkness, Acts 13:11 (some mss. have epipipto);
    (g) of persons, in „falling“ morally or spiritually, Romans 14:4; 1 Corinthians 10:8, 1 Corinthians 10:12; Revelation 2:5 (some mss. have No. 3 here). See FAIL, LIGHT (upon), STRIKE.

    Im V8 fehlt nur der Zusatz aus V14. Dass sie „anbeten“, steht nicht im V8, nur im V14 (prosekuvnhsan G4352). „Vor dem Lamm“ steht aber nur in V8.

    Offensichtlich müssen sie zwischen V8 und V14 mal wieder aufgestanden sein, sonst hätten sie nicht nochmal „niederfallen“ können.

    Außerdem fällt mir an V14 im Urtext auf:

    14 And the four beasts said , Amen. And the four and twenty elders fell down and worshipped im that liveth for ever and ever.

    kai; {CONJ} ta; {T-NPN} tevssara {N-NPN} zw’/ a {N-NPN} e~ legon, {V-IAI-3P} # Amhvn: {HEB} kai; {CONJ} oiJ {T-NPM} presbuvteroi {A-NPM} e~ pesan {V-2AAI-3P} kai; {CONJ} prosekuvnhsan. {V-AAI-3P}

    Off 5:14 (SLA2000) Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die 24 Ältesten fielen nieder und beteten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Ich weiß nicht, warum viele Übersetzungen den fett gedruckten Zusatz „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ weglassen. An und für sich hört sich das für mich eher nach Jehova als nach Jesus an, obgleich man im Kontext des Artikels auch über die Frage diskutieren könnte, inwiefern Jesus einen oder eben keinen Anfang hat.

    In http://www.digidatanet.de/?m=201109 wird gesagt:

    ZITAT
    Vor allen Geschöpfen, als Anfang, hat Gott aus sich heraus eine vernunftbegabte Kraft erzeugt, welche
    “Logos” genannt wird.
    ZITAT ENDE

    „Erzeugen“ impliziert einen Beginn bzw. Anfang.

    LG
    Hans

  • Eddi
    November 9, 2012

    Guten Tag Hans,

    du hast recht, dass Offb. 5:14 nicht direkt ausdrückt, dass man Jesus anbeten soll.

    Meines Erachtens sind die beiden vorher gehenden Verse Beweis genug dafür, denn dort sagen zunächst „Zehntausende mal Zehntausend Engel mit lauter Stimme, dass dem Lamm, also Jesus, Macht, Ehre und Lobpreis zukommen soll. Es wird betont, dass er dazu würdig ist. Und in V 13 schließt sich diesen lauten Stimmen jedes Geschöpf im Himmel, auf der Erde und unter der Erde an.

    In der Gesamtschau der Bibel sehe ich keinen Raum für irgendwelchen Dogmatismus diesbezüglich. Jesus sagte: „Alles was dem Vater gehört, hat er dem Sohn gegeben und alles, was der Sohn hat, stammt vom Vater“ und „Der Vater und ich sind eins.“

    Wenn wir unsere Gebete in Aufrichtigkeit vortragen, werden sowohl Jesus als auch Jehova wissen, wie sie damit umzugehen haben. Es existiert keine Konkurrenzhaltung im Himmel. Wenn der Betende Vater und Sohn den ihnen würdigen Platz einräumt – nebeneinander, wie die Schrift es beschreibt -, geleitet vom Heiligen Geist diese wertvolle Verbindung aufbaut, dann sind daran 4 Elemente beteiligt, Vater, Sohn, Heiliger Geist und Gläubige/r. Die 4 vertritt in biblischen Dingen die Universalität.

    Jesus sagte, wenn zwei oder drei in seinem Namen (!) versammelt sind, dann möchte er (!) mitten unter ihnen sein. Dennoch verliert das „Vater-Unser“ nicht seine Gültigkeit, denn Gottes Wort gilt ewig sichert uns die Schrift zu. Genauso wenig war Jehova erzürnt, dass Stephanus zu Jesus betete und auch andere Schriftstellen deutlich machen, dass Jesus angebetet wurde, wie z. B. 1. Kor. 1:2.

    Beten wir aber nicht durch Glauben? Oder anders herum: Wenn wir nicht gläubig wären, würden wir dann überhaupt beten?
    Es schreibt aber Epheser 4, (V5)dass es für uns nur einen Herrn, einen Glauben und eine Taufe gibt. Dass dieser „Herr“ Jesus ist, steht außer Frage. V6 sagt dann, dass Gott der Vater von allen ist und durch alle und in allen wirkt. V10 weist uns darauf hin, dass Jesus jedes Geschöpf mit Macht füllt, die weiteren Verse, dass wir in diesen Jesus hineinwachsen sollen, weil – weil er das Haupt ist.

    Wenn es für unseren himmlischen Vater kein Problem darstellt, dass sein Sohn angebetet wird, Vater und Sohn gegenseitig verherrlicht werden, wenn einer von ihnen verherrlicht wird – warum sollten wir Menschen daraus eine Streitfrage machen? Wir sollten uns im Gegenteil im allerheiligsten Glauben erbauen und dazu erbitte ich all eure Unterstützung.

    Ganz ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Hans
    November 9, 2012

    Hi Eddi,

    machst du einen Unterschied zwischen beten/bitten/sprechen und ANBETEN?

    LG
    Hans

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