61 Comments
  • Jürgen Kausmann
    Juni 16, 2015

    Wow, man muss sich dieses Zitat aus Selters mal reinziehen…ich habs zweimal lesen müssen.

    …Allein die Situation, dass diese Menschen jetzt als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, versetzt sie unseres Erachtens nicht in einen Zustand, dass sie „entmündigt“ oder nicht mehr in der Lage wären, eigene Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Es ist bestürzend, wenn Flüchtlinge so behandelt werden, als ob sie zu vorstehend genannten Entscheidungen nicht mehr fähig wären. Wir möchten Flüchtlingen deshalb wie allen anderen Menschen auch die Möglichkeit geben, von ihrer Religionsfreiheit Gebrauch zu machen, zumal sie in ihren Heimatländern womöglich unter Umständen lebten, die ihnen eine freie Wahl der Religion überhaupt nicht möglich machten.“

    [Quelle] (http://www.)deutschlandfunk.de/kirchliche-fluechtlingshilfe-missionsobjekt-fluechtling.886.de.html?dram:article_id=330084

    „…eigene Entscheidungen für ihr Leben zu treffen…“ und „…von ihrer Religionsfreiheit Gebrauch zu machen…“

    Ja ist es nicht genau das, was sie den eigenen Leuten verwehren!?!?
    Wenn jemand für sich die Entscheidung trifft, einen anderen christlichen Weg oder was auch immer zu gehen, oder jemand nicht mehr mit den Lehren der JW.ORG/WTG konform geht und sich ausschließt oder ausgeschlossen wird…sind es da nicht gerade SIE, die dann Sanktionen gegen denjenigen verhängen, ihn sozial ächten, die Familienbande zerstören?

    Ja…die Eingangsfrage lautet ja „Wer sind Jehovas Zeugen wirklich?“
    Jedenfalls NICHT das, was sie nach außen hin vorgeben!!!

    Boah…ich bin gerade auf 180!

    LG, Jürgen

  • Manfred
    Juni 16, 2015

    Liebe Geschwister,

    passend zur Jahreszeit erinnert die Gesellschaft immer mal wieder gerne daran, vor allem im November, dem Monat wo die meisten Arbeitnehmer ihr 13.tes Monatsgehalt, bzw. Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhalten. Das wurde ja auch in dem vorliegenden Artikel erwähnt.

    In der Studienausgabe vom 15. Nov. 2015 wird als wieder mal aufgefordert seine Geldmittel für die Gesellschaft einzusetzen. Eingeleitet wird das aber sehr geschickt mit einem zusätzlichen Artikel, sich für die Grosszügigkeit von Jehova Dankbar zu zeigen. Ich zitiere daraus:

    Wie können wir unsereWertschätzung für all das zeigen, was Jehova und sein Sohn für uns getan haben
    und noch tun werden? Indem wir beispielsweise großzügig von unserer Zeit, Kraft und unseren Mitteln geben, um die reine Anbetung Jehovas zu unterstützen. – Zitat Ende.

    Mit diesen Sätzen schöpft die Gesellschaft das Barvermögen Ihrer Anhänger ab. Jehova und Jesus haben den Menschen was Gutes getan und dafür soll man sich dankbar zeigen und der Gesellschaft spenden. Doch wie steht es auch in der NWÜ geschrieben?

    Micha 6:8: 8 Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?

    Drei Dinge werden hier erwähnt, doch nirgends steht, dass man die guten Dinge Gottes mit Geld zurückzahlen soll. Was nützt Jehova auch Geld? Einer menschlichen Religionsgemeinschaft, die sich Schätze in Form von Immobilien weltweit aufhäuft, der kommt es natürlich sehr gelegen wenn man ihr Geld spendet.

    Auf der nächsten Seite lautet dann die Überschrift wie folgt:

    WIE MANCHE DAS WELTWEITE WERK UNTERSTÜTZEN

    Warum schreiben sie nicht einfach deutlich, welche Möglichkeiten es gibt um der Organisation mit Geld unter die Arme zu greifen. Warum formulieren sie das so als solle man sich anschauen, wie andere Brüder spenden? Hängt das vielleicht damit zusammen wie der S.Lett in seiner Mai Ausgabe ca. 1 Stunde lang um Spenden gebeten hat, aber trotzdem sagte, dass die Gesellschaft nie um Spenden bitten würde? Denn auch hier bittet die Gesellschaft nicht um Spenden, sondern sie zeigt nur wie andere das Werk unterstützen.

    Die Gesellschaft fordert somit keine Spenden ein, sondern zeigt lediglich wie andere spenden, damit der Leser gefälligst genauso handelt und ohne dass sie ihn dazu gedrängt haben, ihnen das Weihnachtsgeld möglichst in voller Höhe überweist. Denn wenn Kinder nicht mal Ihr Eisgeld behalten dürfen und das spenden sollen, wie sollte dann ein Erwachsener mit dem Weihnachtsgeld umgehen???

    Ja, sie sagen nie deutlich was sie wirklich meinen, aber jeder versteht genau das was er verstehen soll und sagt dann voller Aufrichtigkeit, dass es seine eigenen Entscheidung war, so zu handeln. Sie haben das wirklich zur Perfektion gebracht.

    Schade, dass es die ZJ nicht erkennen. Schliesslich hat die LK ja immer Recht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Juni 16, 2015

    Lieber Manfred

    Unser Vater und Jesus brauchen keine Spenden, Spenden brauchen nur Menschen. Jehova und Jesus gehört sowieso das ganze Universum, das sichtbare und unsichtbare. Alles was wir besitzen ist nur geliehen, kein Atom verlässt das Universum, kein Atom verlässt das Eigentum des Schöpfers.

    Selbst wenn kein Mensch das kommende Königreich Jesu verkünden würde, hätte Gott einen Alternativplan:

    Luk. 19
    37. Und als er schon nahte und bei dem Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben über alle die Wunderwerke, die sie gesehen hatten,
    38. indem sie sagten: „Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn!“ Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Höhe! {Eig. in den höchsten (Örtern)}
    39. Und etliche der Pharisäer aus der Volksmenge sprachen zu ihm: Lehrer, verweise es deinen Jüngern.
    40. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.

    Jehova und Jesus haben oft Menschen benutzt um die Vorhaben zu verkünden oder umzusetzen. Aber Jehova und Jesus brauchen uns Menschen nicht, selbst Menschen die unser Herr vielleicht als Werkzeuge benutzt hat sind nur Staub in den Augen Gottes, es ist für jeden Menschen immer tiefste Demut angebracht. Wenn die WTG und Konsorten das endlich begreifen würden, hätten sie Schätze im Himmel gesammelt und müssten nicht um irdische Schätze betteln. Aber so….?

    Liebe Grüße
    Alois

  • hansi
    Juni 16, 2015

    Lieber Alois.
    Deshalb ziehe ich vor jedem Menschen den Hut der das Königreich verkündigt,den König dieses Königreichs bekanntmacht und den Menschen in der Welt anhand der Bibel erklärt was das Königreich ist und was es bewirken wird.
    Ich habe ja hier schon oft gesagt das gewisse Lehren die Zeugen Jehovas lehren richtig sind das nicht alle Lehren zu verteufeln sind , das Verkündigungswerk ist Lebensrettend jeder der auf sie hört,allerdings das muss mann leider sagen wird die gute Botschaft von der die Bibel spricht von Zeugens nicht richtig verstanden die gute Botschaft bedeutet das unser Herr Jesus sein Leben dahingab für uns alle starb und das nur in seinem Namen Rettung bedeutet.
    So edel es von unseren Geschwistern in der Gesellschaft auch ist das Verkündigungswerk durchzuführen sie verwässern aber was ich bedaure die gute Botschaft insofern weil sie es versäumen den König des Königreiches Jesus mehr in den Vordergrund zu stellen was ich persönlich trauig finde,dennoch sage ich Jehovas Zeugen sind die einzige Religionsgemeinschaft der Welt die sich in so grossem Masse am Verkündigen beteiligen Matth 24:14 und das finde ich ohne wenn und aber Edel Edel was unsere Geschwister tun. LG Hansi.

  • Tommy
    Juni 16, 2015

    Ganz so sehe ich es nicht Alois,

    sicher braucht Gott selbst kein Geld. Aber Jesus sagte auch, dass man sich mit seinem ungerechtfertigten Reichtung Freunde im Himmel machen kann. Was die WTG aber eher nicht macht ist sich auf Gott zu verlassen. Jedenfalls habe ich den Eindruck. Man muss hier einen Verlag stärken und ob Gott da mitmachen will?
    Tommy

  • hansi
    Juni 16, 2015

    Hallo an Alle.
    Lieber STefan,Matthäus,und liebe Omma.
    Ganz herzlichen Dank an euch,ihr wisst gar nicht wie wohltuend eure Kommentare an mich waren auferbauend glaubt mir bitte in Worten kaum auszudrücken wie gut es für mich war,auch die Kommentare,der anderen Geschwister wie gut es tut euch zu haben,von ganzem Herzen,nocheinmal ein grosses Dankeschön.
    Zu meiner jetzigen Lage ,wie ich ja schon äuserte ist eine Langzeittherapie geplant ,im augenblick geht es so, nehme Sychophamiker, es gibt so ein neues Beruhigungsmittel es heisst Lyrika hilft mir sehr nicht durchzudrehen ,lebe zuzeit in so einer Schwebe nicht wissend wie es weitergeht.
    Ach ja doch Ziele habe ich schon ,die angesprochene Langzeittherapie ist ein Ziel danach plane ich eine Atapsion das ist so eine Art Wohngemeinschaft,betreutes Wohnen von Caritas.
    Das Wichtigste Ziel ist aber wieder ein gutes Verhältniss zu dem gerechten Gott Jehova,und zu seinem geliebten Sohn Jesus Christus irgendwann wieder zu haben.
    Der erste Schritt ist von mir wieder getan ich bete wieder zwar kurz aber ich bedanke mich bei Jehova ,und seinem Sohn denn ich spüre das sie mich nicht aufgegeben haben und dass sie trotz allem was ich getan habe für mich Sorgen Jehova Gott und sein Sohn ,der sein Leben für alle Menschen dahingab,ich weiss nicht viel aber was ich weiss ist sie sind Liebe.LG Hansi.

  • Tommy
    Juni 16, 2015

    Dann wuensche ich Kraft Hansi,
    hoer nicht auf an Gott zu glauben. Ist manchmal schwer nachvollziehbar warum Dinge geschehen.
    Gute Besserung.
    Tommy

  • hansi
    Juni 16, 2015

    Tommy deinen Text an mich verstehe ich nicht so Recht?

  • Tommy
    Juni 16, 2015

    Tag Hansi,

    bist auf dem richtigen Weg, versuch ihn witerzugehen. Mir faellt es manchmal schwer zu verstehen warumg Dinge im Einverstaendnis Gottes geschehen. Aber ich bin auch ueberzeugt davon, dass wir das am Ende verstehen werden. Deshalb gib nicht auf, mach weiter so.
    Tommy

  • Tirza an Matthäus
    Juni 16, 2015

    Nein, kannte ich noch nicht, aber ich danke dir von Herzen dafür,
    dass du sie uns nicht vorenthalten hast, lieber Br. Matthäus!

    Segensreiches Wochenende Dir & deinen Lieben!

    Tirza

  • Wolseley
    Juni 16, 2015

    Lieber Bd. Info !
    Ich gehe schon 47 Jahre in die Vers. In letzter Zeit zieht mich nichts mehr dorthin. Ich studiere sehr fiel die Bibel und wenn ich diese Lehren höre, dann sage ich mir „In so einen heiligen Raum, Um nicht das Gegenteil zu sagen passe ich nicht rein.
    Ich bin jetzt 76 Jahre alt, ich freue mich schon darauf (aber ich werde es nicht mehr erleben) wenn der Christus zum zweiten mal sichtbar wiederkommt, er wird diese Org. wie ein Kammerjäger ein Wespen Nest ausräuchert, diese Org. den Gar ausmachen, denn was diese Org. macht, ist ein Hochverrat an den Christus und an Jehova.
    Liebe Grüße an alle von euren

    Br. Wolseley

  • Matthäus
    Juni 16, 2015

    Wie erschreckend wahr doch deine weisen Worte sind, lieber Woseley!

    Für dich Tirza und natürlich auch für Hansi, kennt ihr diese Geschichte (von Wahrheitenjetzt)

    Eines Nacht hatte ich einen Traum. Gemeinsam mit Gott ging ich einen Strand entlang und am Horizont sah ich mein Leben in kurzen Bildern an mir vorbei ziehen. Jede Begebenheit wurde von Fußspuren begleitet, eine gehörte mir, die andere Jehova. Nachdem das letzte Bild erloschen war, wandte ich mich um und war bestürzt; während den schwierigsten Situationen in meinem Leben, als ich gerade daran war aufzugeben, war auf meinem Lebenspfad nur eine Spur im Sand zu sehen! Das konnte ich nicht verstehen und befragte deshalb Jehova: „Jehova, ich habe dir mein ganzes Leben gewidmet, und du deinerseits hast versprochen, mich immer zu begleiten. Wie kommt es, dass du mich während der Zeiten, in denen ich niedergeschlagen und verzweifelt war, alleine gelassen hast?“

    Da antwortete Jehova: „Mein liebes, liebes Kind. Niemals würde ich dich verlassen. Gerade dann nicht, wenn du meine Hilfe besonders benötigst. Wenn nur eine Spur im Sand zu sehen ist, dann nur deshalb, weil ich dich während der ganzen Zeit getragen habe!“

  • STefan
    Juni 16, 2015

    eine wunderschöne Gänsehautgeschichte wie ich finde….

  • hansi
    Juni 16, 2015

    Danke Frank und Frei,Tirza,Manfred.
    Danke auch an die,die mir eventuel noch Posten Danke.
    Interesant ist ,ich habe kaum SChuldgefühle zumindest keine grossen,sondern eine Riesengrosse Leere verspüre ich in mir, Hoffnungslosigkeit eine Zukunftslosigkeit macht sich in mir breit.
    Lebe in den Tag hinein,wie heisst es ja auch denke an heute und nicht an Morgen.
    Danke Manfred ,Frank,und Tirza für eure biblichen Beispiele,im Moment für mich unerreichbar ,Meilenweit bin ich zur Zeit vom christlichen Glauben entfernt,obwohl ich heute vor wenigen Stunden über Jehova,und Christus nachdachte was sie bereits alles für mich getan haben und immernoch tun,dabei kammen ich bin erlich mir die Tränen,vieleicht ein Zeichen das vielleicht noch nicht alles aus und vorbei ist,aber die Gnade Jehovas kann ich zur Zeit nicht wirklich annehmen,dafür Lebe ich zur Zeit alles andere als christlich ,ich hoffe das sich das noch ändern wird.LG Hansi

  • Shannon
    Juni 16, 2015

    Lieber Hansi,

    vollkommen normal, dass die biblischen Beispiele für dich momentan nicht erreichbar sind. Ich gehe davon aus, du bist auf Psychophamaka. Das bedeutet, du empfindest diese große Leere, die du jetzt hast und deine Gefühlsklaviatur lässt weder die schmerzhaften Tiefen zu, aber leider auch nicht die Höhen, also, die positiven Gefühle.
    Von daher würde ich mir keine Selbstvorwürfe machen, sondern erst mal sehen, wieder gesund zu werden.

    Am Schluss noch eine praktische Frage: Wurde bei all den Untersuchungen dein Vitamin D-Spiegel gemessen? Wenn ja, ist der auf einem sehr hohen Level? Wenn nein, ganz schnell nachholen.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Martin
    Juni 16, 2015

    Lieber Hansi,

    um etwas darüber zu erfahren, weshalb Shannon dich auf die Wichtigkeit von Vitamin D aufmerksam machte, kannst du z.B. folgende Info lesen:
    http://heilkraft-d.de/unterschaetztes-risiko.html
    Ich stocke auch gerade mein Vitamin D-Spiegel auf mit Kapseln a 10000 I.E (Vitamin D3). Das Thema wurde von der Medizin unterschätzt und der Spiegelwert in der Vergangenheit zu tief gesetzt. Habe es über Amazon bestellt.
    Und dann noch Vitamin B Komplex von Ratiopharm.Das bringt wieder Power!

    Noch zwei heilungsunterstützende Bibeltexte:

    (Jesaja 41:10) Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit.‘

    „Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen“. Jesaja 43:2 (EU)

    Sei liebevoll umarmt und herzlichst gegrüßt
    Dein Bruder Martin

  • Matthäus an Hansi
    Juni 16, 2015

    Hallo Hansi,
    Ich kann dich gut verstehen, auch ich habe vor ein paar Jahren über längere Zeit „einen Knopf oder Schalter“
    Bei mir gesucht um ihn auf „aus“ zu stellen. Hätte ich „ihn gefunden“ ich hätte ihn auf aus gestellt!

    Eine kleine Geschichte mag auch dir ein wenig Trost vermitteln:

    Es war vor einigen Jahren an einem heißen Sommertag im Süden Floridas, als ein kleiner Junge beschloss, in einem Tümpel hinter dem Haus schwimmen zu gehen. Um so schnell wie möglich in das kühle Nass springen zu können, lief er aus der Hintertür und ließ auf seinem Weg erst die Schuhe, dann die Socken und schließlich das Hemd fallen.

    Er hüpfte ins Wasser, ohne zu bemerken, dass, während er auf die Mitte des Teiches zuschwamm, ein Alligator sich von dort Richtung Ufer bewegte. Seine Mutter, die aus dem Fenster blickte, sah mit Schrecken wie die beiden aufeinander zuschwammen. In ihrer Verzweiflung lief sie zum Wasser und schrie so laut sie konnte nach ihrem Sohn. Alarmiert von ihrer Stimme, drehte der Kleine um und schwamm zurück zu seiner Mutter.

    Es war zu spät. Gerade als er bei ihr ankam, erreichte ihn der Alligator. Vom Steg griff die Mutter nach den Armen ihres Jungen, als das Reptil nach seinen Beinen schnappte. Das war der Anfang eines grausigen Tauziehens zwischen den beiden. Der Alligator war viel stärker als die Mutter, aber sie war viel zu verzweifelt, um loszulassen.

    Ein Bauer, der zufällig vorbeikam, hörte ihre Schreie, kletterte schnell von seinem Lastwagen, schnappte sein Gewehr, zielte und erschoss den Alligator.

    Bemerkenswerterweise überlebte der Junge, obwohl er viele Wochen im Krankenhaus zubringen musste. Seine Beine hatten von dem bösartigen Angriff des Tieres schreckliche Narben zurückbehalten, und auf seinen Armen waren tiefe Kratzer, wo die Nägel seiner Mutter sich in dem verzweifelten Bemühen, den geliebten Sohn festzuhalten, in sein Fleisch gegraben hatten.

    Der Zeitungsreporter, der den Kleinen nach dem Unfall interviewte, fragte, ob er ihm seine Narben zeigen möchte. Der Junge schob die Hosenbeine hoch. Und dann sagte er mit unverhohlenem Stolz: ¸Aber sehen Sie mal meine Arme! Ich habe an meinen Armen auch ganz tolle Narben! Die hab ich, weil meine Mutter mich einfach nicht losgelassen hat!

    Viele von uns können mit dem Jungen mitempfinden. Sie haben auch Narben. Nein, nicht von einem Alligator oder etwas ähnlich Dramatischem. Es sind eher die Narben einer schmerzlichen Vergangenheit. Viele dieser Narben sehen schlimm aus und sind oft und tief bereut worden. Aber manche Wunden stammen daher, dass Jehova uns nicht loslassen wollte. Während unseres Kampfes war er da und hat uns festgehalten.

    Die Schrift lehrt uns, dass Gott uns liebt. Wenn wir Jehova in unserem Leben wirken lassen, dann werden wir wie sein Sohn oder seine Tochter. Er möchte uns beschützen und für uns auf jede Art und Weise sorgen. Aber manchmal bringen wir uns selbst durch Gedankenlosigkeit in gefährliche Situationen. Der Tümpel des Lebens ist voller Gefahren – und wir vergessen manchmal, dass der Feind nur darauf wartet, uns anzugreifen. Das ist der Punkt, wo dieses Tauziehen beginnt – und wenn wir die Narben der Liebe Gottes auf unseren Armen tragen, dann können wir unendlich dankbar sein. Er hat dich nicht losgelassen – und er wird es nie tun!

    Ich wünsch dir alles Gute lieber Hansi, verlier nicht den Mut und vertraue und glaube an die Liebe JHWH und auch die seines Sohnes!
    LG Matthäus

  • Tirza an Matthäus
    Juni 16, 2015

    ¤ª“˜¨¨˜“ª¤V*I*E*L*E*N D*A*N*K¤ª“˜¨¨˜“ª¤

    Lieber Bruder Matthäus,

    auch mir ist diese Geschichte sehr zu Herzen gegangen!

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Omma@Matthäus
    Juni 16, 2015

    Lieber Matthäus,

    ich habe selten eine so zu Herzen gehende Geschichte gelesen!!! Da kann wirklich kein Auge trocken bleiben, jedenfalls nicht bei mir.

    Auch von mir einen ganz LIEBEN DANK!!!

    Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

  • Fox
    Juni 16, 2015

    Lieber Martin,

    möchtest du nicht lieber Calciferol anstatt Vit. D (dosiert D3) nehmen? Dann kann dein Körper aufnehmen was er braucht,es ist ein natürlicher Bestandteil und nicht ein synthetisch hergestelltes Vitamin.

    Aber vor allem wünsche ich euch allen die Heilung durch Jesus, sowohl physischer als auch psychischer Art.

    @Matthäus: Danke auch von mir für die Geschichte.

  • Fox
    Juni 16, 2015

    Guten Tag hansi,

    wie definierst du „christliches Leben“? Erwartest du, dass um uns herum alles zu leuchten und zu vibrieren anfängt wenn wir uns als Christen ausweisen? Das wäre nicht praktisch, aber sicher hätte es auch seinen Reiz 🙂

    Du kennst bestimmt die Veranschaulichung Jesu von dem reichen Typen, der in der Synagoge so völlig egomanisch betete, Gott dankte, nicht so ein armer Sünder zu sein wie das Kerlchen vor ihm, der mit sich, mit Gott und der Welt haderte, weil es ihm nicht gelungen ist, so zu sein wie er gern sein wollte.

    Nochmal: Was ist christlich?

    Fühl dich mal ganz herzlich umarmt!

  • Frank & Frei
    Juni 16, 2015

    Hansi, denk an den Petrus, der hat unseren Herrn 3 Jahre lang „life“ erlebt, erfahren, hat Wunder gesehen und ihn dennoch schändlich verraten.
    Aber – was sagte Jesus zu ihm: bist du einst zurückgekehrt, stärke deine Brüder.
    Wir sind alle nichtig aus uns selbst heraus. Auch noch so der gebildetste Schreiber hier – keiner von uns kann sich das ewige Leben „verdienen“. Es ist die Gabe unseres Vaters, der weiß, in welcher bescheidenen Situation wir uns befinden, aus der wir uns selbst nicht herausziehen können.
    Da kann man manchmal niedergeschlagen sein und einknicken.
    Abe denken wir immer an unseren Herrn Jesus – er wurde bis aufs Blut gedemütigt und traktiert – und hat es für UNS getan, um all dem Elend, das noch zunehmen wir, ein Ende zu setzen.
    Darauf vertraue bitte und werde zur Kraftquelle. Beende das gewisse Selbstmitleid, es reißt nur runter. Achte auf die Erfüllung von Jesaja 17,1. Der WT geht da nirgendwo drauf ein, dabei ist das sehr aktuell.

  • STefan
    Juni 16, 2015

    Hallo Frank und Frei,

    sorry, aber ich muss Dir leider widersprechen. Seit wann sind Ängste schändlich? Petrus hat nicht schändlich gehandelt, nur „menschlich“. Ich könnte glatt meinen Hintern drauf verwetten, das ein jeder von uns so gehandelt hätte wie Petrus, er hatte Angst und sein Glaube war noch nicht gefestigt genug, und in einer solchen angstvollen Situation Angst zu haben ist mehr als verständlich. Gerade auch weil die Menschen überaus brutal gewesen sind in der damaligen Zeit. Nein schändlich war sein Verrat in meinen Augen nicht.

    Lieber Hansi,
    das Leben stellt an uns alle Herausforderungen mit denen wir mal besser mal schlechter zurecht kommen, nach dem in meiner Familie einige liebe Menschen gestorben sind, u.a. auch meine kleine Tochter, kommt man ganz sicher an einen Punkt an dem man meint es geht nicht weiter, Gefühle verändern sich, wir Menschen verändern uns, aber all das gehört zum Leben mit dazu. Egal was Du getan hast, egal wie gottlos Du handeln oder denken magst, unserem Schöpfer bist Du nicht egal. Du musst nur den Mut finden, den ersten Schritt zu machen, denk an den verlorenen Sohn, der so weit von seinem Vater fortging, und erst nachdem er bei den Schweinen gelandet ist und gar nichts mehr ging, wandte er sich zu seinem Vater zurück. Und er hat ihn aufgenommen, liebevoll wie ein Vater ist, und er hat ein großes Fest gefeiert. Hansi, wenn Du willst, wirst auch Du ein großes Fest mit unserem Schöpfer feiern. Das wünsche ich Dir von Herzen…
    LG
    STefan

    Alles hat seine Zeit
    31Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: 2geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; 3töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; 4weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; 5Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; 6suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; 7zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; 8lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
    9Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.
    10Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. 11Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. 12Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. 13Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
    14Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll. 15Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.
    Vergänglichkeit des Menschen
    16Weiter sah ich unter der Sonne: An der Stätte des Rechts war Gottlosigkeit, und an der Stätte der Gerechtigkeit war Frevel. 17Da sprach ich in meinem Herzen: Gott wird richten den Gerechten und den Gottlosen; denn alles Vorhaben und alles Tun hat seine Zeit.
    18Ich sprach in meinem Herzen: Es geschieht wegen der Menschenkinder, damit Gott sie prüfe und sie sehen, dass sie selber sind wie das Vieh. 19Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel. 20Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub. 21Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehes hinab unter die Erde fahre? 22So sah ich denn, dass nichts Besseres ist, als dass ein Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit; denn das ist sein Teil. Denn wer will ihn dahin bringen, dass er sehe, was nach ihm geschehen wird?

  • Frank & Frei
    Juni 16, 2015

    d’accord Stefan.

  • hansi
    Juni 16, 2015

    Hallo Zusammen.
    erst einmal möchte ich mich von ganzem Herzen,bei denen bedanken die mir so liebevolle Kommentare zukommen liessen Danke und nochmals Danke.Ich konnte damals nicht antworten weil ich die Kraft nicht mehr hatte.
    Ich wollte nur noch Sterben unternahm ein Selbstmordversuch,indem ich überdosies Schlaftapletten einnahm,wurde aber noch Rechtzeitig leider wie ich damals emfand gefunden.
    Wurde in die geschlossene Sychatrie im Klinikum Fulda in 1 Ost gebracht ,vor kurzem erst entlassen.
    Gehe zu einer Selbsthilfegruppe ,ausserdem 2 mal in der Woche zu einem Therapeuten ,eine erneute Langzeittherapie ist beantragt.
    Was meinen Glauben betrifft den habe ich verloren nein habe mich falsch ausgedrückt ,ich glaube immernoch das es einen gerechten Gott gibt,der einen Namen hatt Jehova,ich glaube immernoch an Jesus Christus der sein Leben für alle dahingab das ist Wahrheit und Wahrheit bleibt Wahrheit,so wie Gottes Wort Wahrheit ist Joh 17:17.
    Was ich meine ich lebe meinen Glauben nicht mehr gemäss Gottes Wort,tue Dinge die mit Gottes Wort nicht zu vereinbaren sind.
    Ich habe sooft Jehova Gott ,und seinem geliebten Sohn Jesus Christus enttäucht oder besser gesagt mit Füssen getretten.
    Wie oft hatt mir Jehova Gott,und Jesus CHristus die Hand gereicht die ich immer Dankenderweise annahm,aber auch immerwieder dann auch wieder losliess.
    Im moment bin ich nicht in der LAge meinem Glauben gemäss Zu Leben nach Gottes Wort zu handeln geht zu Zeit nicht.
    Möchte mich nochmal bei denen bedanken die mir durch die Kommentare mut machen wollten was mir leider nicht gelungen ist ,was ich noch sagen möchte an Bruderinfo macht weiter so ganz toll was ihr macht,ein Kompliement auch an alle Mitschreibenden und stillen mitlesern ihr seid einfach Klasse ,ich werde weiterhin Bruderinfo darin lesen und gegebenfalls mit Kommentaren auch beteiligen Danke euch allen und liebe Grüsse Hansi

  • Tirza an Hansi
    Juni 16, 2015

    Lieber Hansi!

    Einmal saß eine Dame in einem Bott und las dabei die Zusage aus
    Psalm 91,11, das die Engel des Herrn über uns wachen und uns auf allen unseren Wegen verteidigen und beschützen.
    Genau in diesem Moment passierte etwas mit ihrem Sitz,
    Sie kippte um uns stieß sich ihren Kopf am Rand des Bootes.
    Es tat so sehr weh, dass sie sich innerlich aufbäumte und sich bei Gott beklagte:
    „Ich verstehe nicht, wie das passieren konnte. Gerade erst hatte ich Psalm 91,11 gelesen, wie du deine Engel sendest, damit sie über mir wachen und mich beschützen und jetzt schau mal, was passiert ist. Wo bist du Herr?“
    Gott antwortete ihr sofort und sagte: „Nun, du bist nicht gestorben, oder?“ Wir ärgern uns oft so sehr über das, was passiert ist, dass wir gar nicht mitbekommen, wovor Gott uns eigentlich bewahrt hat.

    Du bist Gott wichtig, Gott segne Dich, lieber Hansi!

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Manfred an Hansi
    Juni 16, 2015

    Lieber Hansi,

    ich habe gerade ein Video von einem jungen Mann gesehen, der ohne Arme und ohne Beine auf die Welt gekommen ist. Natürlich hatte er auch sehr lange mit seinem Schicksal gehadert, aber dann hat er Jesus Christus in sein Herz gelassen und ihm wurde klar, dass sein Leben zwar mit Armen und Beinen wesentlich einfacher wäre, er aber nicht unbedingt glücklicher sein würde.

    Heute verlässt er sich auf Christus und seinen Vater und ist glücklich. Er ermuntert andere Menschen, nicht aufzugeben und erst Jesus in ihr Herz zu lassen und dann kommt auch alles andere. Er zitierte auch diesen Bibeltext:

    Jes. 40:31; Elb: 30 Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer straucheln und stürzen. 31 Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.

    Am Ende seines Videos sagt er:

    Gib Gott nicht auf, denn Gott wird auch Dich nicht aufgeben.

    Das wünsche ich auch Dir, denn unser himmlischer Vater kann sehr viel verzeihen, er wird aber nie gegen unseren Willen handeln. Deshalb trenne Du Dich nicht von Gott und seinem Sohn und alles wird gut.

    Liebe Grüße Manfred

  • Omma@hansi
    Juni 16, 2015

    Lieber Hansi,

    ich habe mich aufrichtig gefreut, als ich wieder deinen Namen unter den Kommentargebern gesehen habe!!!

    Für mich war immer eine psychische Erkrankung mit das Schlimmste was es gibt. Es gab bei uns eine Zeit, da häufte sich alles: Krebserkrankungen, Tod lieber Angehöriger, Pflege lieber Menschen und psychische Erkrankungen, und vieles mehr. Was meinst du, was für uns das Schlimmste, kaum zu ertragende war? Ja, wenn die Psyche schreit, kann es belastender sein, als Krebs und Tod.

    Noch etwas, was ich in und auch noch nach dieser belastenden Zeit bei mir beobachtet hatte. Ich konnte nichts (besonders geistiges), mehr aufnehmen. Ich war wie ein ausgedörrter Boden, der keinen Tropfen Regen aufnahm. Es hat lange gedauert, bis es wieder ganz langsam ging.

    Lieber Hansi, sei nicht ungeduldig und entmutigt, gib dir Zeit!!! Du hast alle Zeit der Welt, die beiden Höchsten haben mehr Verständnis für dich, als du vermutest.

    Und setz dich nicht unter Druck, du musst nicht alle Kommentare beantworten, denn das kostet dir viel zu viel Kraft!

    Wir denken an dich, und beten für dich! Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma

  • Bird (Einladung zum Treffen in GRAZ)
    Juni 16, 2015

    Liebe Geschwister,
    es wird am 17.7. um 19:00 ein Treffen in GRAZ geben.
    Wer kommen möchte, ist herzlich Willkommen.

    Ort bitte über Jesu.christen@gmail.com anfragen.

    LG
    Bird

  • Tomaso
    Juni 16, 2015

    Hallo Zusammen,

    bei Euren Ausführungen, wer unser Nächster ist, kam mir der Text aus Mat. 5:46,47 in den Sinn: „Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? 47 Und wenn ihr allein eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe?“ (Elberfelder)

    Es lohnt sich mal, darüber nachzudenken.

    LG Tomaso

  • Jürgen Kausmann
    Juni 16, 2015

    Lieber Autor W.F.

    Mir hat dein Artikel sehr gut gefallen. Du hast sehr treffend herausgestellt, wie unsinnig es ist sich nur aus einer einzigen Quelle zu informieren, egal um welche Institution es sich handelt. Jeder versucht sich ja immer im besten Licht darzustellen. Da wird schon ordentlich am eigenen Image poliert und Informationen so kanalisiert, dass die Reputation keinen Schaden nimmt. Dass das nicht objektiv sein kann…darüber muss man nichts weiter sagen.

    Doch mir ist eine Stelle in deinem Beitrag aufgefallen, mit der ich nicht ganz konform gehen kann.
    Es handelt sich dabei um folgende Stelle; ich zitiere:

    „Wer ist denn mein Nächster? Ist nicht der Nächste erst einmal mein eigener Glaubensbruder und dann kommen erst die Gläubigen aus anderen Religionsgemeinschaften?“

    Aus meiner Sicht meinte Jesus, als er von der Liebe zu seinem Nächsten sprach, den Mitmenschen im Allgemeinen…seinen Mitmenschen zu lieben, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, arm oder reich, Feind oder Freund, egal welche Weltanschauung.

    Behandelte Jesus selbst nicht jeden wie seinen Nächsten? Er aß mit den damals verrufenen Zöllnern und zog die damals ebenso verachteten Samariter in einem Gleichnis heran um die Nächstenliebe zu erklären. In dieser Beispielerzählung Jesu, fragt ihn ja ein Schriftgelehrter, wer denn sein Nächster sei. Nachdem Jesus die Erzählung vom barmherzigen Samariter beendet hat, fordert Jesus den Pharisäer auf so zu handeln um zu leben.
    Liebe zu Gott wird in der Liebe zum Menschen konkret, womit die ernst gemeinte Eingangsfrage des Pharisäers beantwortet ist.

    Zuerst seinen eigenen Glaubensbruder zu lieben und dann erst die Anderen…das ist m. E. nicht das was Jesus vorgelebt hat.
    Und genau das ist ein Aspekt den ich den Zeugen Jehovas vorwerfe. Zuerst wird immer an die eigenen Leute gedacht. Ereignet sich irgendwo eine Katastrophe, wird sich immer damit gebrüstet, wie schnell und wie effizient man den eigenen Leuten geholfen hat…kein Wort davon, dass um ein Vielfaches mehr andere Menschen ebenso in Not geraten sind und Hilfe bedurften.
    Dass „weltliche“ soziale Hilfswerke täglich rund um den Globus aktiv sind und Menschen aller Arten direkte Hilfe leisten, sie speisen, heilen, betreuen, schulen u.v.m. und das manchmal unter Einsatz des eigenen Lebens…darüber wird bei den Z. J. kaum etwas gesagt.

    Das ist jedenfalls die Art der Nächstenliebe, wie ich glaube sie in der Bibel zu erkennen.
    Vielleicht hast du, lieber Autor, es ja ganz anders gemeint und ich habe was übersehen, dann korrigiere mich bitte.

    Jedenfalls hast du, lieber W. F., mit deinem Artikel den Nagel absolut auf den Kopf getroffen! 

    LG, Jürgen

  • W.F. an Jürgen
    Juni 16, 2015

    Lieber Jürgen,

    vielen Dank für Deinen Kommentar und den Hinweis darauf, wer unser Nächster sein sollte. Dem kann auch ich nur zustimmen. Du hast das sehr richtig erkannt und entsprechend formuliert.

    So wie ich es in dem Artikel geschrieben hatte, ist es in der Tat nun etwas falsch rüber gekommen. Ich wollte damit eigentlich sagen, wenn schon der Wohnungsinhaber zu den Nächsten gehört und diesem durch das Predigen Nächstenliebe erwiesen wird, wieviel mehr dann einer Schwester oder einem Bruder aus den eigenen Reihen. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man sozusagen die Allernächsten nicht einfach totschweigen kann und dann anderen die man nicht so gut kennt Nächstenliebe erweist.

    Es kann biblisch nicht richtig sein, mit seinem ausgeschlossenen Kind nicht mehr zur reden, aber gegenüber Wohnungsinhabern Nächstenliebe zu zeigen. Das eigene Kind steht einem doch definitiv näher wie jemanden den wir an den Haustüren besuchen und zuvor noch nie gesehen haben.

    Deshalb ist Dein Kommentar eine gute Ergänzung zu meinem Artikel.

    Vielen Dank.

    L.G. W.F.

  • Tommy
    Juni 16, 2015

    Gebe Dir auch Recht Juergen
    Tommy

  • Manfred an Alle
    Juni 16, 2015

    Liebe Geschwister,

    jetzt ist es amtlich. Zeugen Jehovas, die keinen Bericht abgeben, sind keine Zeugen Jehovas mehr. Auf der Internetseite jw.org steht unter der Rubrik wir über uns folgende Kurzinfo, ich zitiere:

    Kurzinfo Jehovas Zeugen weltweit
    Länder, in denen wir aktiv sind: 239
    Gesamtzahl Zeugen Jehovas: 8 201 545
    Kostenlose Bibelkurse: 9 499 933
    Besucher bei der Gedenkfeier zum Tod Jesu: 19 950 019
    Versammlungen (Gemeinden): 115 416

    Wie sie ihre Mitglieder bezeichnen, das wechselt ja ständig. Mal sind es Verkündiger, mal sind es Bibellehrer und jetzt ist die Höchstzahl der Verkündiger gleich der Gesamtzahl aller Zeugen Jehovas.

    Das bedeutet, sobald man kein Zeugnis mehr ablegt, ist man kein ZEUGE Jehovas mehr. Ältere oder Kranke, die noch nicht mal mehr eine viertel Stunde berichten können, weil es ihnen einfach zu schlecht geht oder sie nicht die Möglichkeit haben mit anderen Personen in Kontakt zu kommen, weil sie vielleicht alleine zuhause im Bett liegen, sind keine Zeugen Jehovas mehr. Ist das ein ermunternde Gedanke für jemanden, der schon schwer an der Krankheit zu tragen hat, auch noch vor Augen zu führen, dass er kein Mitglied der Religionsgemeinschaft mehr ist, solange er keinen Bericht abgibt? Das ist doch für die Betroffenen mehr als depremierend oder nicht?

    Jetzt überlegen wir mal weiter, die Höchstzahl an Verkündigern = Gesamtzahl aller Zeugen Jehovas, kommt nur einmal im Jahr zustande, wahrscheinlich in einem der Monate des Gedächtnismahles. Das würde doch bedeuten, dass während der restlichen 11 Monate die Zahl der Zeugen Jehovas um einiges niedriger ist! Hier mal die Zahlen, die ersten beiden sind aus dem Jahrbuch 2015 entnommen:

    8.201.545 Höchstzahl im Jahr
    7.867.958 Durchschnitt pro Monat
    7.534.371 niedrigste Zahl im Jahr

    Auf alle 12 Monate gerechnet, sind es im Durchschnitt also nur 7.867.958 Zeugen Jehovas, die als Mitglieder dieser Religionsgemeinschaft gewertet werden, also über 330.000 weniger als sie auf ihrer Internetseite angeben. Das sagt zumindest ihre Statistik. Allerdings hat eine Mittelwert Berechnung so auch ihre Tücken. Denn wenn man auf der einen Seite nur die Höchstzahl und den Durchschnittswert angibt, dann verschleiert man, dass es auch einen Tiefstand gibt. Denn der Durchschnittswert errechnet sich ja aus den gesamten Predigtdientsberichten geteilt durch 12 Monate. Somit gibt es einmal im Jahr auch einen Tiefstand und dieser liegt dann wenn ich richtig gerechnet habe bei 7.534.371 Mitgliedern.

    Das bedeutet, dass die Gesamtzahl aller Zeugen Jehovas innerhalb eines Jahres um über 660.000 Mitglieder schwankt. Nutzt man dies neuerdings etwa auch dazu, die Mitglieder unter Druck zu setzen, damit sie wenigstens einen kleinen Bericht abgeben, weil sie ansonsten kein Teil des “Volkes Gottes” mehr sind? Das ist ja die Konsequenz, wenn man nicht mehr als Zeuge Jehovas gezählt wird.

    Damit dürfte klar sein, dass Zeugen Jehovas tatsächlich durch Werke versuchen in das Königreich Gottes zu gelangen, denn wenn sie keine Werke = Predigtdienst mehr tun, ist ihnen auch der Zugang zum Königreicht verschlossen, denn da dürfen ja nach ihrer eigenen Lehre nur die Zeugen Jehovas rein, weil alle anderen in Harmagedon vernichtet werden. Du brauchst also heute gar nicht abtrünnig zu werden, es reicht aus, wenn man nur kein Zeugnis mehr für Jehova ablegt und dann bist Du weg vom Fenster. Wenn Harmagedon dann in einem Monat kommt, wo gerade die niedrigste Verkündigerzahl registriert wurde, dann werden sogar 660.000 Zeugen Jehovas weniger gerettet. Äh, Entschuldigung, das sind ja dann gar keine Zeugen Jehovas mehr.

    Gibt es eigentlich eine Bezeichnung für Zeugen Jehovas, die nicht abrünnig sind, aber nicht mehr als Zeugen Jehovas geführt werden? Könnte man diese dann “vorübergehende EX-Zeugen Jehovas” nennen oder wie sonst?

    Entschuldigung dafür, dass ich gerade etwas sarkastisch war. Es tut mir einfach sehr leid um die vielen aufrichtigen Menschen, die gerne ihr Leben in den Dienst Gottes stellen wollten, aber nun so erbarmungslos geschröpft werden und es leider nicht erkennen. Sie werden um ihr Geld, ihre Freizeit, ihre Rente uvm. gebracht und merken nicht einmal wem sie wirklich dienen.

    Jesus sagte: Mt 11,30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    ALLES WAS NICHT LEICHT IST, STAMMT NICHT VON JESUS. MAN LESE MAL DIE VERSE VOM BÖSEN SKLAVEN, DASS PASST SEHR VIEL BESSER ZU DIESER ORGANISATION:

    Mat. 24:48-51; GN: 48 Wenn er aber ein schlechter Mensch ist und sich sagt: ›So bald kommt mein Herr nicht zurück‹,und anfängt, die ihm unterstellten Diener zu schlagen und mit Säufern Gelage zu halten, 50 dann wird sein Herr an einem Tag und zu einer Stunde zurückkehren, wenn der Diener überhaupt nicht damit rechnet. 51 Er wird diesen Diener in Stücke hauen und dorthin bringen lassen, wo die Scheinheiligen ihre Strafe verbüßen. Dort gibt es nur noch Jammern und Zähneknirschen.«

    Einen kranken oder älteren Zeugen Jehovas auszugrenzen, nur weil er nicht mehr arbeiten kann, ist genauso als wenn man die ihm unterstellten Diener schlägt. Früher gab es die Peitsche, heute ist es der mentale Druck, immer weiterzulaufen und bis zum Umfallen, möglichst bis zum Tod zu arbeiten = predigen, denn sonst kommt man nicht in das Reich Gottes.

    Ich bin so froh, dass unser himmlischer Vater und sein Sohn nicht so grausam sind, wie in dieser Untreue und unverständige Sklave darstellen will. Dieser böse Sklave wird zur Rechenschaft gezogen werden und Vers 51 ist da überdeutlich. Ich möchte dann nicht in ihrer Haut stecken, wenn ihnen mit dem Mass gemessen wird, mit dem sie gemessen haben.

    Was ist aus dieser Religionsgemeinschaft nur geworden? Ich bin so froh und dankbar, dass mir die Augen geöffnet worden sind und bete darum, dass es noch viele erkennen mögen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Omma@Manfred
    Juni 16, 2015

    Lieber Manfred,

    dein Kommentar zeigt mir, wie sehr du mit Anderen mitfühlen kannst. Auch Jesus zeigte immer wieder Mitgefühl mit den Schwachen und Unterdrückten. Leider sucht man diese Eigenschaft in der Org. vergeblich, obwohl Einzelne versuchen diesem Trend entgegenzuwirken. Es ist aber so, als würde eine Ameise auf dem Gleis sitzen und zu dem Zug sagen, du kannst mich doch nicht einfach überfahren!

    Nun zu deinem Satz: „Das bedeutet, sobald man kein Zeugnis mehr ablegt, ist man kein ZEUGE Jehovas mehr.“ Ich glaube so einfach ist das nicht. Wie so üblich, lässt sich die Org. immer ein Hintertürchen offen, denn Statistik ist eins, Geld ist das Andere. Mit der Statistik will die Org. ihre Schäfchen (auch die Kranken) unter Druck setzen und nach aussen glänzen.

    Als K.d.ö.R. hat sie aber das Recht von ihren Mitgliedern Kirchensteuer einzutreiben, (auch wenn sie bisher davon NOCH keinen Gebrauch macht). Sollte es dazu kommen, könnte es ganz schnell heißen: Wer ist als ZJ getauft? Dann ist keine Rede mehr von einem Bericht! Bei unserem offiziellen Austritt, wurde auch das Finanzamt davon unterrichtet, dass wir KEINE ZJ mehr sind. Für uns ein sehr beruhigendes Gefühl. Nicht nur des Geldes wegen.

    Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

  • Tirza
    Juni 16, 2015

    Hallo & guten Abend Ihr Lieben,

    wenn man mal drüber nachdenkt, wer ZJ wirklich sind, dann zumindest nicht das, was sie vorgeben sein zu wollen, nämlich in der Liebe und in der Vergebung lebend. Was heißt das für mich?
    Es kann nicht sein, dass es ein Gruß- und Kontaktverbot gibt für ZJ, denen gegenüber, welche die Versammlung nicht mehr besuchen, weil sie selber beurteilen und verurteilen, dass die Betreffenden keine Wertschätzung für die Zusammenkünfte haben und man ihnen unterstellt, sie würde Jehova nicht mehr lieben. Seit wann können Menschen ins Herz sehen und wie verhält es sich, wenn Schwestern und Brüder der Versammlung fernbleiben, weil in einem Streitfall keine Einigung zu erzielen ist, weil ZJ und Älteste einfach auf ihrem falschen Handeln bestehen. Was ist mit der Gabe,die man nicht vor dem Altar bringen soll, bevor man mit seinem Bruder nicht Frieden geschlossen hat?
    Ich kenne einige Beispiele, wo sich ein Dreck drum geschert wird, wie es dem Einzelnen geht, der nicht zu den Familienclans gehört.
    Das Gewissen ist nicht bei allen, hoffe ich, aber doch bei den meisten an die WTG outgesourct worden.
    Völlig menschenverachtend fand ich die Ansprache in dem Youtube Video, wo Abtrünnige, als Küchenhelfer Satans bezeichnet wurden.
    Abtrünnig gemäß der WTG ist ja nicht gleichbedeutend mit vom Glauben abfallen oder dem Antichristen.
    Ich hab so überlegt, wenn ich dort im Stadion gewesen wäre, wäre ich genauso aufgestanden und gegangen, für immer, wie ich es auch schon mal im Kino gemacht hatte, als mir ein Film sehenswert erschien, dann sehr in die Schmuddelecke abdriftete.
    Was ich beobachte und ich habe noch Kontakt zu aktiven ZJ, dass sie mit einem Tunnelblick durch die Welt gehen, und ich mache ihnen keinen Vorwurf deswegen, wir waren ja selber alle einmal nicht viel anders gestrickt, aber ich beobachte seit neuestem, das ZJ immer mehr ausgebrannt sind mental, körperlich geistig, seelisch und finanziell und nichts, aber auch gar nichts hinterfragen, ob das der Wille Gottes ist?
    Ich denke es wird für Manche noch ein ganz trauriges Erwachen geben, wenn nämlich ein Punkt erreicht ist, wo die WTG den Bogen völlig überspannt oder es bewahrheitet sich die Schrift, wenn ein Blinder einen Blinden leitet fallen beide in die Grube.
    Möge unser Herr Jesus Christus unsere Schwestern und Brüdern die aufrichtigen Herzens sind und ihn lieben und seine Gebote halten möchten noch rechtzeitig aus der Hürde / (Bürde!) herausführen:

    Hes. Kap. 34. Verse 11 ff

    Der gute Hirt
    11 „So spricht Jahwe, der Herr: ‚Passt auf! Ich selbst werde jetzt nach meinen Schafen sehen und für sie sorgen.
    12 Wie ein Hirt seine Herde wieder zusammensucht, wenn sich die Schafe zerstreut haben, so will auch ich mich meiner Schafe annehmen. Ich hole sie aus allen Orten zurück, in die sie an jenem unheilvollen Tag versprengt worden sind.
    13 Ich führe sie aus den Völkern heraus, hole sie aus den Ländern zusammen und bringe sie in ihre Heimat zurück. Auf den Bergen Israels, in den Talgründen und an allen bewohnten Plätzen werde ich sie weiden lassen.
    14 Auf saftigen Wiesen lasse ich sie grasen, und auf den hohen Bergen Israels finden sie gute Weide- und Lagerplätze.
    15 Ich selbst will meine Schafe weiden und ruhen lassen, spricht Jahwe, der Herr.
    16 Die Verlorengegangenen will ich suchen, die Versprengten zurückbringen, die sich etwas gebrochen haben, will ich verbinden und die Kranken gesund pflegen, aber die Fetten und Starken werde ich beseitigen. Ich weide sie, wie es recht ist.‘

    Liebste Grüße & ein segensreiches Wochenende
    Tirza

  • Manfred an Omma
    Juni 16, 2015

    Liebe Schw. Omma,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich gebe Dir Recht, wenn es ums Geld geht, dann werden sie jeden zur Kasse beten, egal ob er nun einen Bericht abgegeben hat oder nicht. Geld stinkt ja nicht.
    Im Grunde machen sie alles was ihnen gerade einfällt, völlig egal ob es einer anderen Anweisung die sie zuvor gegeben hat widerspricht. Das können sie sich auch erlauben, denn sie haben ihre Mitglieder so konditioniert, dass diese den Widerspruch gar nicht sehen können.

    Ich habe gerade in einem anderen Studienartikel den Satz gelesen, dass sich niemand das ewige Leben erarbeiten kann. Das stimmt ja absolut, wie kann man dann aber sein ewiges Leben verspielen, wenn man zuwenig predigen geht oder das Zusammenkommen versäumt???

    Sie können wirklich schreiben was sie wollen, es wird ihnen alles abgekauft und das meine ich sogar buchstäblich, denn sie verkaufen alles gegen Spendengelder. Wie lange würde das Werk wohl noch laufen, wenn jeder ZJ von seinem Recht auf freiwillige Spenden Gebrauch macht und gar nichts mehr spendet??? Wer würde dann die Schuld bekommen, dass das Werk zum Erliegen gekommen ist?

    Liebe Grüße Manfred

  • Tommy
    Juni 16, 2015

    Absolut Manfred,
    so isses. Man sollte die beiden Ausgaben (Artikel/Abschnitte) kopieren, Deinen Satz hinzufuegen und den beim Abendmahl verteilen.
    Tommy

  • Alois
    Juni 16, 2015

    Lieber Manfred

    Schon immer wurde bei den Zeugen Wahrheit und Lüge gleichzeitig gelehrt. Genauso wie immer gleichzeitig Jehova und die WTG bzw. Heute die LK angebetet wird.
    Bei den ZJ läuft exakt dasselbe ab wie es schon im alten Israel abgelaufen ist, auch da wurde Jehova UND der Baal gleichzeitig angebetet. Auch da wurde von den Pristern Wahrheit und Lüge gleichzeitig gelehrt.

    Ob diese Fakten Zufall sind oder nicht, das kann jeder für sich selbst entscheiden, für mich ist das kein Zufall.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai
    Juni 16, 2015

    Lieber Alois,

    wie Du das gerade so schreibst, kam mir der Gedanke, daß die Juden wohl kaum daran schuld sein können, was die WTG der ZJ. so alles verbockt – trotzdem bringst Du diese beiden Dinge IMMER in Zusammenhang.

    So könnte man es aber auch aus einer anderen Perspektive heraus sehen: Wenn die Juden immer alles richtig gemacht hätten, dann hätte der Messias gar nicht zu kommen brauchen und auch nicht sterben müssen – es gäbe dann aber auch gar KEINE Christen!

    Und Du und alle anderen müßten dann noch immer bis zum heutigen Tag alle 613 Gesetze der Juden einhalten, um gerettet zu sein…

    Wenn man es nun aus einer noch anderen Warte betrachtet – nämlich der, daß ja nun leider auch ganz viele christliche Denominationen etliches falsch machen, dann könnte es sich JHWH doch auch nochmal anders herum überlegen und nennen wir es mal so *die Christen verwerfen* – so wie die Christen sich immer dazu hineinsteigern lassen *die Juden seien verworfen*… 😉

    Ich finde, man sollte sich nicht immer so *abgrenzen*, sondern endlich dazu bereit sein, Brücken zu schlagen, aufeinander zuzugehen und wirklich in jedem Nächsten den NÄCHSTEN zu sehen, wie es die Bruderliebe gebieten sollte. Und wie es uns die uns hinterlassene Heilige Schrift auch vormacht, der jüdische und der christliche Teil sind miteinander verbunden und auch inhaltlich miteinander verknüpft.

    Messianische Juden versuchen das wenigstens.

    Wieso tun wir uns bloß hier so schwer damit?

    (Den Nächsten so zu lieben wie sich SELBST) – und nicht immer wieder alte Konflikte anzustacheln, genauso, wie man nicht immer auf alle ZJ. eindreschen muß, nur weil WIR schon erwachen durften…

    Wir hier auf BI können doch auch immer wieder mitverfolgen, daß etliche herausfinden – wieso trauen wir das den Juden nicht zu und warum überhaupt sagen wir immer *die Juden* und verunglimpfen damit ALLE Juden, obwohl nur im Jahre 33 welche daran beteiligt waren, daß sie den Messias nicht erkannten – den schlußendlichen Schuldspruch und die Verhaftung und Tötung aber unter RÖMISCHEM Richter passierte.

    Lieber Gruß,
    Sarai

  • Alois
    Juni 16, 2015

    Liebe Sarai

    Nicht dass ich falsch verstanden werde, natürlich können die Israeliten nichts dafür was sich Heute bei den Zeugen abspielt.
    Es drängt sich mir nur die ausgesprochen gleichen Verhaltensmuster der alten Israeliten mit den ZJ auf.
    Diese Feststellung hat, nichts damit zu tun wer gerettet wird, das kann ich gar nicht wissen. Von mir aus können alle Menschen gerettet werden.

    Und ja, wenn die Israeliten alles richtig gemacht hätten wäre der Messias unnötig gewesen. Das wäre allerdings eine Katastrophe für andere Völker gewesen, sie wären dann chancenlos in Punkto Rettung.
    Auf das Thema wer wird gerettet wollte ich gar nicht abheben, sondern nur darauf dass man die Fehler des alten Israel im übertragenen Sinne alle bei den ZJ und vor allem deren Führung wieder finden kann.
    Diese erstaunlich gleichen Verhaltensweisen sind nach meinem Geschmack sehr auffällig und nur darauf möchte ich immer mal wieder hinweisen.
    Es liegt aber an jedem unserer Geschwister selbst nachzuforschen um diesem Hinweis ernsthaft nachzugehen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Boas an Sarai & Alois
    Juni 16, 2015

    Liebe Sarai,
    Lieber Alois,

    bitte gestattet mir einen kleinen Einwand. Wenn die Juden damals alles richtig gemacht hätten, hätte der Messias trotzdem kommen müssen. Allein schon wegen dem Versprechen, das JHWH dem Abraham gegeben hat, das sich durch seinen Samen (Paulus weist auf die Einzahl des Messias hin) alle Nationen segnen werden.

    Das einzige was sich verändert hätte, wenn die ganze Nation Israel Jesus als ihren Messias und ihren König anerkannt hätten, wäre, dass die so genannten 144.000 alle aus gebürtigen Juden bestehen würden. Der Segen für die übrigen Nationen, wie von Gott versprochen, bliebe auch bei dieser Konstellation unangetastet. Denn die Offenbarung spricht auch von den Blättern der Bäume des Lebens, die den Nationen (in der Zukunft) zu Heilung gereichen werden.

    Ob irgendwann alle lebenden Juden als Volk, wegen ihrer einstigen Sonderstellung vor Gott, zu messianischen Juden (Christen), mittels Kraft von Oben, bekehrt werden, und somit zu diesen Gruppe der 144.000 zwangsläufig dazuaddiert werden, soll mir Recht sein. Wenn sie aber zu den Nationen gezählt werden, die durch die Blätter der Bäume des Lebens Heilung erfahren werden; Wie immer es unsere Könige beschließen, ich will es bereitwillig annehmen. Wenn Jerusalem die zukünftige Welthauptstadt wird, habe ich auch nichts dagegen einzuwenden. Für meinen Glauben an Jesus zumindest, spielen solche Kleinigkeiten über das Volk der Juden keine tragende Rolle.

    Das sind so meine Überlegungen, die natürlich auch nicht unbedingt Richtig sein müssen.

    Ganz herzlich grüßt Euch euer Bruder Boas.

  • sarai
    Juni 16, 2015

    Danke für die Info –

    ich hoffe so sehr, daß wenigstens diese Entschädigungszahlung von 275.000 englischen Pfund die obersten der ZJ-Organisation mal aufrüttelt und zum Nachdenken bringt, über die so unsäglich menschenverachtende 2-Zeugenregel!!! – Wenn schon das Gebot der NÄCHSTENLIEBE es niemals bis dort hinauf geschafft hat…

    So sind sie doch hoffentlich wenigstens beim Geld empfindlich, was auch dringend anzuraten wäre, weil es besonders die ohnehin schon neuerdings bis auf die einzelnen Eiskugerln der kleinen Kinder ausgepressten verbliebenen Zeugen es beim Spenden bestimmt sehr schwer haben. Denn diese wollen, wenn, dann ihr Geld für *die gute Sache geben* und nicht für Prozesse wegen der vielen Mißbrauchsopfer und deren Entschädigungszahlungen.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Manfred an Alle
    Juni 16, 2015

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    die BBC berichtete heute, dass einem Missbrauchsopfer von der Organisation 275.000 Pfund als Entschädigung zu gestanden worden sind. Jw survey hat dazu auch einen Bericht online stehen. Am besten mit dem google Übersetzer lesen, wer nicht so gut englisch spricht.

    Das dürfte somit der erste verlorene Prozeß in England sein. Dies als Info.

  • Bernhard Schüler
    Juni 16, 2015

    @Bezüglich Boas:
    „Was ist die Auferstehung der Gerechten (treuen Diener Gottes) und der Ungerechten (nicht Jüdischen und nicht christlichen Menschen?“

    Ich verstehe unter „Gerechte“ nicht unbedingt Christen oder treue Diener Gottes, sondern Gerechtigkeit achtende Menschen.

    Liebe Grüße
    Bernhard

  • Boas an Bernhard
    Juni 16, 2015

    Lieber Bernhard,

    Du lieferst hier einen interessanten Denkansatz. Bislang fallen mir drei Einteilungen der Menschen ein:

    1. Wo Gerechtigkeit ist, da meine ich gibt es auch ein Recht, dass diese Personen einhalten. Eine Satzung oder Gebote Jehovas. Natürlich immer mit Fehlern. Aber wir als Christen versuchen unserer Leben nach den Geboten Gottes und Jesu zu führen, weil wir davon wissen. (Mit großer Sicherheit zählt diese Gruppe zu den Anwärtern der Auferstehung der Gerechten.)

    2. Als weitere Möglichkeit würde mir die Möglichkeit einfallen, wo Menschen die dieses Satzungen Jehovas nicht kennen, durch ihren Charakter unbewusst diese zum Großteil einhalten.

    3. Als letzte kommen mir die abgrundtief bösen Menschen in den Sinn, die getrieben von Hass, Sadismus und Mordgelüsten ihren Lebensweg gehen. Da denke ich hier in Deutschland einfach mal 70 Jahre zurück. Sollte der Massenmord, Folter und Leid von Gott einfach so vergessen werden? Sind das die Menschen, die die Auferstehung der Ungerechten erfahren werden? Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen.

    Natürlich könnte man auch die Gruppen 2 und 3 gemeinsam auf die Auferstehung der Ungerechten anwenden. Geht man davon aus, dass die Gruppen 1 und 2 zu den Anwärtern der Auferstehung der Gerechten zählen, so bleibt für die Auferstehung der Ungerechten nur noch die Gruppe 3 übrig. Persönlich gebe ich der ersten Variante (2+3 zählen zu den Ungerechten) den Vorrang.

    Ich bin heil froh darüber, dass ich nicht der Richter über diese dritte Gattung von Menschen bin. Vielleicht liege ich hiermit ja falsch. Mal sehen, was die Anderen sagen.

    Ganz liebe Grüße
    Boas

  • Manfred an Bernhard
    Juni 16, 2015

    Lieber Bernhard,

    in der Bibel gibt es einige Hinweise, wer vor Gott als Gerechter gilt. Zum Beispiel diese hier:

    Röm 1,17 Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«

    Römer Kapitel 3
    Gottes unwandelbare Treue
    1 Was haben dann die Juden für einen Vorzug oder was nützt die Beschneidung? 2 Viel in jeder Weise! Zum Ersten: ihnen ist anvertraut, was Gott geredet hat. 3 Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? 4 Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig und alle Menschen sind Lügner; wie geschrieben steht (Psalm 51,6): »Damit du Recht behältst in deinen Worten und siegst, wenn man mit dir rechtet.« 5 Ist’s aber so, dass unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit ins Licht stellt, was sollen wir sagen? Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er zürnt? – Ich rede nach Menschenweise. – 6 Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten? 7 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seiner Ehre, warum sollte ich dann noch als ein Sünder gerichtet werden? 8 Ist es etwa so, wie wir verlästert werden und einige behaupten, dass wir sagen: Lasst uns Böses tun, damit Gutes daraus komme? Deren Verdammnis ist gerecht.
    Die Schuld aller vor Gott
    9 Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). 13 Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie (Psalm 5,10), Otterngift ist unter ihren Lippen (Psalm 140,4); 14 ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit (Psalm 10,7). 15 Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; 16 auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht (Jesaja 59,7-8). 18 Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2).« 19 Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, 20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
    Die Rechtfertigung allein durch Glauben
    21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden. Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 31 Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Juni 16, 2015

    Liebe Geschwister

    Vielleicht hilft uns die Geschichte des Reichen und des Lazarus weiter.
    Dem Reichen ging es das Leben lang gut und dem Lazarus das Leben lang grottenschlecht.
    Lazarus dürfte nach seinem Tod bei Abraham sein, der ganz bestimmt einmal ewig leben wird. Durch dieses Bild und Gleichnis wird auch klar dass Lazarus mit Abraham ewig leben dürfte, weil es ihm im Leben davor immer nur ganz schlecht ging.
    Dem Reichen dagegen ging es immer gut und ihn hätte nur der Glaube an Jesus retten können. Denn wer glaubt und ausharrt wird auch gerettet werden. Deshalb ist es auch nicht unmöglich dass Reiche gerettet werden. Jesus sagte dazu, für Gott ist nichts unmöglich.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bernhard Schüler
    Juni 16, 2015

    Vielen Dank für die schnelle Antwort, Bruderinfo 2!

    Ja, Du hast Recht. Es steht ja in der Bibel. Aber weil ich von anderen Seiten, wegen ähnlicher Sachen, schon mal raus geworfen wurde, wollte ich kein Risiko eingehen.

    Was das Wachrütteln betrifft, ist es besonders tragisch, dass ausgerechnet eine christliche Bewegung von Machtmenschen so raffiniert gekapert wurde.

    Liebe Grüße von Bernhard

  • Bernhard Schüler
    Juni 16, 2015

    Hallo Bruderinfo und liebe Mitbrüder,

    immer mehr habe ich das Bedürfnis, Jehovas Zeugen, oft Älteste, die besonders oft vor Bahnhöfen den Wachtturm anbieten, mit Euren Beiträgen und Argumenten zu konfrontieren, ohne auf Euch hinzuweisen, weil sie sonst ja sagen könnten, die Literatur von „Abtrünnigen“ dürfen sie nicht lesen.
    Ist es von Eurer Seite erlaubt, Eure biblischen Erkenntnisse Jehovas Zeugen vorzutragen, ohne auf Euch als „Quelle“ hinzuweisen? Es wäre schade, wenn Jehovas Zeugen nicht von diesen Tatsachen Kenntnis erhielten, nur weil sie von „Abtrünnigen“ nichts lesen dürfen.

    Liebe christliche Grüße von Bernhard

  • Bruderinfo 2 an Bernhard
    Juni 16, 2015

    Lieber Bernhard,

    in der Rubrik „Wir“ haben wir diesen Satz stehen:

    Wir wollen wenn nötig; aufrütteln, informieren und klarstellen. Dies aber immer im Lichte der Bibel. – Zitat Ende.

    Wenn Du Dich daran beteiligen möchtest, dann spricht da nichts dagegen. Du willst ja sowieso nicht den Namen „Bruderinfo“ verwenden und Bibelstellen und Schlussfolgerungen daraus sind jedem frei zugänglich.

    Ich selbst argumentiere auch immer mal wieder mit einem ZJ biblisch und leider bekommt man dann die Antwort, dass sie einem auch nichts anderes sagen können, als auf jw.org steht. Das ist schon sehr traurig, wenn man doch als ZJ eigentlich nach der Bibel leben möchte und dann auf menschliche Weisheiten zurück greifen muss.

    Wenn Du die Möglichkeit hast noch jemanden aufzurütteln, dann mache es, allerdings muss man schon sehr schwer rütteln um jemanden auch nur zum Nachdenken zu bringen.

    Liebe Grüße Bruderinfo 2

  • walter
    Juni 16, 2015

    @ Alle

    Lieber Bruderinfo2,

    ich nehme einfach Deinen Button, weil ich eine Frage an alle richten
    möchte :

    Mich beschäftigt schon seit längerem die Aussage aus Hebräer 9:27.

    “ Und wie es Menschen aufbehalten ist, ein für allemal zu sterben, doch danach das Gericht……..“

    Ich gebe absichtlich keine weiteren Kommentare dazu ab, um die Gedanken nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken.
    Ich wäre sehr dankbar dafür, wenn ich von Euch vielen bibelbelesenen
    Brüdern und Schwestern, Euer Verständnis über diesen Bibeltext erfahren könnte.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Tommy
    Juni 16, 2015

    Tag Walter,
    in der Elberfelder : Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,
    Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, Einheitsuebersetzung
    Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: Luther
    Worauf willst Du hinaus?
    Tommy

  • Boas an Walter
    Juni 16, 2015

    Lieber Walter.

    Dieser Hebräerbrief wurde hauptsächlich für Judenchristen geschrieben. Als Juden war ihnen von alters her der Gedanke fremd, dass eine einzige Sühnung durch ein einziges Opfer ausreichend sein kann, um von Gott für seine Sünden freigesprochen zu werden. Vor dem Vers 27 spricht Paulus von der Einmaligkeit des Opfers Jesu, dass er nur ein einziges Mal für unsere Sünden sterben musste. Direkt danach im Kapitel 10:1 folgt er nochmals dem Gedanken dieser Einmaligkeit.

    „… Jahr für Jahr wurden immer wieder dieselben Opfer dargebracht. Wie konnte das (mosaische) Gesetz jemals durch diese Opfer die Menschen, die damit vor Gott traten, vollkommen machen?“

    Letztendlich möchte Paulus, wenn ich das Richtig verstehe, diesen Judenchristen klar machen, dass ein weiteres Festhalten an den Opferbestimmungen des mosaischen Gesetzes sinnfrei ist, um vor JHWH als vollkommen und gerecht dazustehen. Im Kapitel 10:9 schreibt er deshalb:

    „… So hebt Christus die alten Opfer auf und setzt sein eigenes Opfer an ihre Stelle.“

    Wenn ich Paulus hier im Vers 27+28 richtig verstanden habe, liegt sein Augenmerk auf der Einmaligkeit des Todes jedes einzelnen Menschen. Ein Mensch muss nicht viele Male für seine Sünden sterben. Die Gute Nachricht gibt den Text wie folgt wieder:

    „So wie jeder Mensch ein EINZIGES Mal stirbt und dann vor das Gericht kommt, so hat sich auch Christus EINMAL geopfert, um die Sünden aller Menschen zu beseitigen.“

    Der Test aus Hebräer 9:27 kann man meines Erachtens in viele Richtungen gedanklich weiterführen. Sei es der Gedanke, um die Fragen: Müssen wir ALLE sterben, um eine neue Hülle zu erhalten? Müssen auch die, die bei der Wiederkunft Jesu noch am Leben sind, sterben, um diesen unvergänglichen Körper zu erhalten? Sind die Menschen, die aus der großen Drangsal gekommen sind, in dieser Drangsal als treu Zeugen für Christus gestorben?

    Löscht der Tod wirklich alle Sünden aus, so dass jeder einfach so wieder von Vorne bei der zweiten Auferstehung beginnen kann, so als wäre vorher nichts gewesen? Oder werden die Verstorben sehr wohl nach ihren heutigen Lebenstaten gerichtet, und dienen die Aufzeichnungen in den Büchern (Off. 20:12) dazu zu entscheiden, ob sie überhaupt eine Auferstehung erleben werden? Was ist die Auferstehung der Gerechten (treuen Diener Gottes) und der Ungerechten (nicht Jüdischen und nicht christlichen Menschen?

    Das wären so meine Gedanken zu Hebräer 9, ganz kurz angerissen. Lieber Walter, lass mich bitte an Deinen Gedanken zum Text aus Heb. 9:27 teilhaben. Ich freue mich darauf.

    Liebe Grüße
    Boas

  • walter
    Juni 16, 2015

    Hallo Boas,

    vielen Dank an Dich und Manfred für euere Kommentare.

    Als ich den Text in Hebräer 9 vor einiger Zeit zum ersten Mal bewußt gelesen habe, ging er mir nicht mehr aus dem Kopf.
    Hängt vielleicht auch damit zusammen, daß man sich über seine eigene Vergänglichkeit und die seiner Eltern Gedanken macht.

    Ich kenne den Text aus 1.Mose 3:19 “ Vom Staub bist Du und zum Staub wirst Du zurückkehren“ und war überrascht, daß dieser Gedanke
    im NT wiederholt wird.
    Bedeutet das, daß das Sterben für uns Menschen ein MUSS ist ?
    Das war meine Motivation, für die Frage an Alle.

    Paulus setzt sich ja auch in Römer 6 intensiv mit dieser Frage auseinander.
    :7 „Denn wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen. :11 Ebenso auch ihr, rechnet euch in der Tat hinsichtlich der Sünde als tot, hinsichtlich Gottes als lebend.
    14: Denn Sünde soll nicht mehr Herr über Euch sein, da ihr nicht unter Gesetz seit, sondern unter unverdienter Güte.18: Ja, da ihr von der Sünde frei gemacht wurdet,wurdet ihr Sklaven der Gerechtigkeit.“

    Das sagte Paulus zu Lebenden. Wenn ich den Text richtig verstehe, sind Menschen durch ihren Glauben/Vertrauen in Jesus Christus, schon zu Lebzeiten hinsichtlich der
    Sünde gestorben. Obwohl sie noch sündhaft sind, wird ihnen die Sünde nicht angerechnet. In Gottes Augen leben sie, sind vom Tod schon zum Leben übergegangen,
    obwohl sie noch sterben mögen. Während Menschen , die nicht zum Glauben an Christus gekommen sind, in Gottes Augen bereits tot sind, obwohl sie noch leben.
    “ Der Lohn den die Sünde zahlt ist der Tod“ bezieht Paulus n.m.V. auf diese Menschen.
    Nicht darauf, daß einem mit dem Tod alle Sünden vergeben werden. Durch Jesus können die schon zu Lebzeiten vergeben werden.

    Man kann leben und tot sein, oder gestorben sein und leben.

    Und totzdem ist es uns Menschen aufbehalten, zu sterben. Den Tod zu durchleben.
    Ein harter Weg diesen Zerfall zu sehen und zu erleben.
    Deshalb ermuntert uns auch Paulus an diesem Glauben/Vertrauen an Jesus, bis zum Ende festzuhalten.

    Das waren grob gesagt meine Gedanken und meine Motivation für diese Frage an Alle.
    Mich haben noch andere Sichtweisen interessiert.

    Ich danke Dir und Manfred herzlich.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Alois
    Juni 16, 2015

    Liebe Geschwister

    Zu dieser Diskussion ein Text aus 1. Kor. 15

    50. Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.

    Entweder man stirbt bevor Jesus kommt, man wird verwandelt,
    oder man hat gar keine Chance in das reich Gottes zu kommen.
    So verstehe ich Paulus.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Walter
    Juni 16, 2015

    Lieber Walter,

    vielleich hat dies auch einen Bezug zu dem was in 1.Kor. 15 ab dem Vers 35 steht:

    35 Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leib kommen sie? 36 Tor! Was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn. 37 Und was du säst, du säst nicht den Leib, der werden soll, sondern ein nacktes Korn, es sei von Weizen oder von einem der anderen Samenkörner. 38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und jedem der Samen seinen eigenen Leib. 39 Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern ein anderes ist das der Menschen und ein anderes das Fleisch des Viehes und ein anderes das der Vögel und ein anderes das der Fische. 40 Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber anders ist der Glanz19 der himmlischen, anders der der irdischen; 41 ein anderer der Glanz der Sonne und ein anderer der Glanz des Mondes und ein anderer der Glanz der Sterne, denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Glanz. 42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit20, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft; 44 es wird gesät ein natürlicher21 Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele“, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. 46 Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche22, danach das Geistliche. 47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel. Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. 49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Micha
    Juni 16, 2015

    Liebe Brüder von Bruderinfo Vielen Dank für diesen sehr guten und voll zutreffenden Beitrag.
    Wie stellt sich die WTG dar? Als wäre sie die gute Geißenmutter.

    Die Pfoten mit Mehl weis gepudert, die Stimme mittels Kreide freundlich gemacht geht der Wolf zu den sieben Geißlein und gibt sich als deren Mama aus.
    LG Micha

  • Matthäus
    Juni 16, 2015

    Ja mir hat der Artikel auch sehr gut gefallen. Logisch akribisch analysiert und damit ihre lügenhaften geschönten Selbstdarstellung gut aufgedeckt. Erneut ein Beleg dass sie nicht dem Beispiel Paulus folgen der an die Korinther schrieb: „Wir predigen uns nicht selbst!“

    Aber auch wie du lieber Mich es mit dem treffenden Vergleich ansprichst, hat doch Jesus selbst von
    reissenden Wölfen die in Schafskleidern sich tarnen, gewarnt.

    Oder wie zutreffend doch auch die Worte von Hesekiel sind der im 34. Kap. dies von den schlechten Hirten schreibt.

    1 Der Herr sprach zu mir: 2 „Sterblicher Mensch, richte den führenden Männern Israels diese Botschaft aus! So spricht Gott, der Herr: Lasst euch warnen, ihr Führer Israels! Ihr solltet für mein Volk wie Hirten sein, die ihre Herde auf eine gute Weide führen. Aber ihr sorgt nur für euch selbst.

    4 Die schwachen Tiere füttert ihr nicht, die kranken pflegt ihr nicht gesund; wenn sich ein Tier ein Bein bricht, verbindet ihr es nicht. Hat sich ein Schaf von der Herde entfernt, holt ihr es nicht zurück; und wenn eines verloren gegangen ist, macht ihr euch nicht auf die Suche. Stattdessen herrscht ihr mit Härte und Gewalt.

    … weil kein Hirte für sie sorgte. Anstatt euch um die Herde zu kümmern, habt ihr nur an euch selbst gedacht. 9 Darum hört meine Worte, ihr Hirten! 10 Ihr bekommt es mit mir zu tun! Ich ziehe euch zur Rechenschaft, denn ihr tragt die Schuld, dass meine Schafe leiden. Ihr sollt nicht länger ihre Hirten sein. Ich lasse nicht mehr zu, dass ihr nur für euch selbst sorgt; ich rette die Schafe aus euren Klauen, damit ihr sie nicht mehr auffressen könnt!“

    Gott, der gute Hirte

    11 So spricht Gott, der Herr: „Von nun an will ich mich selbst um meine Schafe kümmern und für sie sorgen.

    15 Ich selbst werde ihr Hirte sein, damit sie in Ruhe und Sicherheit leben können. Das verspreche ich, der Herr. 16 Ich suche die verloren gegangenen Schafe und bringe alle zurück, die sich von der Herde entfernt haben. Wenn sich eines der Tiere ein Bein bricht, will ich es verbinden, und die kranken pflege ich gesund. ….! Denn ich bin ein Hirte, der gut und gerecht mit den Schafen umgeht.

    Erst letzte Woche erzählte mir ein Bruder wie es selbst in Selters zugeht, ausgebeutete Brüder, wenn sie älter werden oder krank, werden sie entlassen, die müssen oftmals sich dann mit Harz4 herumschlagen oder können schauen wie sie mit 50 oder älter ins Berufsleben zurückkehren sollen
    um dann beim nächsten Rentenbescheid zu erfahren dass sie in der Rente dann mit 2 oder 300 Euro rechnen können.

    Ja so sind die ZJ wirklich, hier meine ich nicht „das dumme Schaf“ was man ausbeutet, sondern die Brüder in oberer Führungsetage, die haben keine Sorgen, für sie wird fürstlich gesorgt. Und sollte das Geld wirklich wieder einmal knapp sein, na dann verkauft man halt ein paar Gebäude bis hin zu einem
    in guter Lage stehenden Kongresssaal für x Millionen und lässt die „dummen Schafe“ einen neuen bauen. Die Brüder werden schon spenden und ihr letztes Hemd geben.

    All das ist beschämend und verwerflich auf welche Weise man sich hier darstellt.

    LG Matthäus

  • Alois
    Juni 16, 2015

    Danke lieber Matthäus für den treffenden biblischen Beweis, dass die Propheten schon vor über 2500 Jahren das Verhalten der Führung der Zeugen vorhergesagt haben.
    Es gibt sehr viele solcher biblischen Beschreibungen und Geschichten die alle genau auf die Zeugen passen. Das ist auch ein Beweis, dass unser ewiger Vater im Himmel auch die Zukunft kennt.
    Kann sein dass diese Prophezeiungen auch auf andere Religionen passen, das weiß ich nicht, ich beschäftige mich nicht mit dem Verhalten anderer Religionen.

    Liebe Grüße aus der Ägäis
    Alois

  • Shannon
    Juni 16, 2015

    Lieber Alois,

    auch wenn du dich nicht mit den anderen Religionen beschäftigst, in der Regel sind die, was die Hilfe betrifft, anständiger zu ihren Mitmenschen.

    Es gibt viele karitative Einrichtungen, die selbstverständlich von Spenden leben, aber Menschen auch unterstützen. Und selbst die alt gewordenen Äbte und Nonnen bleiben in den Einrichtungen und können dort ihren Lebensabend verbringen.

    Im Kindergarten um die Ecke, der früher von Nonnen geführt wurde und heute einen Trägerverein hat, wohnen im Obergeschoss noch immer die alt gewordenen Frauen. Sie werden versorgt und sind geachtet.

    So rücksichtslos wie die Wachturm-Organisation geht heutzutage nicht einmal die katholische Kirche mit ihren Dienern um. Aussortieren und dem Steuerzahler aufbürden ist lieblos und rücklichtslos. Aber in den Versammlungen wird von Nächsenliebe geredet.

    Liebe Grüße
    Shannon

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