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Bruderinfo

Kommentare (39)

  1. Guten Morgen ….. ich darf da mal einen Gedankenansatz einbringen (wer ist was):

    Grundsätzlich liegt es in unserer Natur, Allem was existiert/lebt, „Körperlichkeiten“ zuzuordnen, und das beeinflusst unsere unterschiedliche Vorstellung von JHWH und Jesus und bewirkt in weiterer Folge unterschiedliche Interpretationen über die in den vorigen Kommentaren erwähnten Bibeltexten.

    Ich habe im Laufe der Zeit einige Brüder und auch Andersgläubige gefragt wie Sie sich Gott vorstellen.

    Die Antworten waren abhängig vom jeweiligen Phantasietalent sehr unterschiedlich, im Kern jedoch sehr ähnlich.

    JHWH kann man mit den uns gegebenen 5 Sinnen (6 wenn man Gleichgewicht dazuzählt) nicht wahrnehmen.

    Somit ist es am Naheliegendstem, das wir uns JHWH als etwas vorstellen das wir kennen aber eben nicht sehen-riechen-tasten-hören-schmecken können.

    Reduziert auf eine Glühbirne ….

    wieso gibt es eine Glühbirne …. Intelligenz

    wieso leuchtet eine Glühbirne …. Energie

    Beides, Intelligenz und Energie, kennen wir, es ist nichts Unbekanntes daran. Wir sind felsenfest davon überzeugt, 100% sicher das es Beides gibt.

    Somit war der Kern der Antworten auf die Frage „wie stellst Du Dir Gott vor“ immer eine Kombination aus Energie und Intelligenz und höchstwahrscheinlich wird fast Jeder sich Gott im Grunde so vorstellen.

    Eine weitere Tatsache ist dass wir als Geschöpfe, alle einen Anfang haben und somit das Ausmaß der Begriffe ewig und unendlich nicht verstehen können.

    Angenommen JHWH ist eine unendlich-intelligente unendliche-Energieform die seit ewig existiert …

    und JHWH erschafft einen Sohn …. Jesus

    Das würde bedeuten das JHWH einen Teil seiner Energie dafür aufwendet/abzweigt was jedoch unerheblich ist da seine Energie unendlich ist und auch danach unendlich bleibt.

    Ebenso gibt er dieser, nun eigenständigen Energieform, Intelligenz, was jedoch unerheblich ist da seine Intelligenz unendlich ist und auch danach unendlich bleibt.

    Jesus ist somit „geboren“… vielleicht noch nicht ganz, denn nun besteht erst eine seperate intelligente Energieform die sich von JHWH nur in einem Punkt unterscheidet:

    Jesus hat einen Anfang…. JHWH hat keinen Anfang

    Na ja Ok … hmmm … und weiter?

    Das wohl Entscheidende ist, das JHWH seinem Sohn Jesus das Recht und die Möglichkeit zugestanden hat, eigenständig zu denken und zu handeln, wie er es auch den späteren Geistgeschöpfen und den Menschen eingeräumt hat.

    Das war an der Schöpfung von Jesus, den Engeln und den Menschen das Wesentliche. Ohne diesen freien Willen würde sich alle Schöpfung auf den Bau einer Modelleisenbahn zur eigenen Unterhaltung reduzieren.

    Das dies nicht immer gut geht sieht man am Beispiel Satan.

    Aber zurück zum „Gedankenansatz“ ….

    Wer ist nun was ?

    JHWH ist unserer Vorstellung nach die unendliche Energie mit unendlicher Intelligenz ohne Anfang und ohne Ende.

    Jesus ist eine seperate eigenständige Energieform mit Intelligenz und freiem Willen mit einem Anfang und ohne Ende.

    Jesus ist aus JHWH und somit ein Teil von JHWH.

    Demnach ist JHWH auch ein Teil von Jesus.

    Aber welche Teile genau sind das?

    Es sind Energie und Intelligenz/Eigenschaften.

    DER UNTESCHIED zwischeJHWH und Jesus LIEGT DARIN DAS

    1. JESUS EINEN ANFANG HAT
    2. JESUS EINEN FREIEN WILLEN HAT (Denken und Tun)
    3. JHWH unendlich energiereicher, intelligenter und somit unendlich Mächtiger ist als sein Sohn Jesus und dies den alleinigen Anspruch rechtfertigt
    4. die höchste grösste mächtigste intelligenteste Instanz zu sein, deren sich ausnahmlos alle Geschöpfe zu unterwerfen haben. Er allein kann Befugnisse erteilen, die der Befugte wiederum weitergeben kann.

    Die in den vorigen Kommentaren erwähnten Bibelzitate lassen sich somit meiner Meinung nach gut verstehen, wenn man Energie-Intelligenz-Eigenschaften-Befugnisse-freierWille
    differenziert.

    PS: das Beispiel des Obstbauern ist gut … nur der Apfel hat weder Intelligenz noch freien Willen noch Befugnisse

    PSS: besser ist es sicher die biblischen Gebote zu halten und die Schriften zu erforschen, als über Dinge zu philosophieren die unsere Kleingeister nicht erfassen können…

    schönen Sonntag

    1. Profilbild von Gerd Gerd says:

      Lieber Georg,

      deine Analyse gefällt mir!
      Danke!
      Gerd

    2. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

      Lieber George Markowitz,

      Sie haben es gut erklärt, aber niemand ist aus JHWH geboren außer Jesus Christus. Warum musste Jesus aus JHWH geboren? Man muss sich das fragen, JHWH hat sich früher immer irgendwie sichtbar gemacht, am Ende der Zeit har Er Sich als Mensch gezeigt. Ist das so kompliziert?

      Liebe Grüße

      Knecht Jesu Christi

      1. Hallo Knecht Jesu Christi und alle anderen Leser,
        vielleicht interessiert Euch, was zu diesem Thema „Jesus, JHWH“ usw. alles auf meiner Website veröffentlicht wurde. Das aktuelle Thema diese Woche auf dieser Website ist: „Ist Jesus „JHWH“ oder gibt es „JHWH“ zwei mal?“
        Es ist eine Zusammenstellung von den Dingen, die ich beim Bibelforschen und bei Unterhaltungen mit anderen Gläubigen erfahren habe. Auch Anworten die ich auf anderen Internetseiten fand. Wichtig war mir zu sehen und zu erkennen was die Bibel selbst sagt.

        Liebe Grüße sendet Euch Ron

        Ach ja, hier die Websiteadresse: http://www.glaube-bibel-religion.de

        1. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

          Lieber Bruder Ron West,

          Vielen Dank erstmal, Ich habe Ihre Empfehlung „Ist Jesus „JHWH“ oder gibt es „JHWH“ zwei mal?“ gelesen, und bin sehr überrascht weil, wie Sie es beschreiben haben genau das ist was ich aus der Bibel verstanden habe. Genauso sehe ich das auch.

          Ich glaube nur einen Gott, nicht zwei Götter, deswegen sage ich Der Jesus Christus „Mein Herr und mein Gott“ ist und bleibt, bis er sich mir persönlich bekannt macht.

          Gute Nacht

          Knecht Jesu Christi

          1. Hallo Knecht Jesu Christi,

            vielen Dank für Deine Antwort. Du schreibst mir das der Artikel,
            genau das beschreibt wie Du es auch siehst.
            Doch dann sagst Du glaubst nur an einen Gott und zwar an Jesus.
            Das heißt, Du glaubst an die Dreieinigkeit (ein Gott in 3Personen, also Gott, Jesus, Heiliger Geist).

            Das ist aber nicht der Gedanke und die Beschreibung in diesem Artikel. In diesem Artikel wird gezeigt das Gott und Jesus zwei Personen sind.
            Ich glaube nicht an die Dreieinigkeit.

            Liebe Grüße sendet Dir
            Ron

        2. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

          Lieber Ron West,

          Eine Frage, glauben Sie an zwei Götter?

          Für mich ist Dreieinigkeit logischer als zwei götter, anders kann ich mir dem Gott nicht vorstellen.

          Mit freundlichen Grüßen

          Knecht Jesu Christi

          1. Hallo Knecht Jesu Christi,

            Deine Frage ob ich an zwei Götter glaube, beantworte ich Dir mit der Bibel:

            1. Kor. 8,5-6 Viele Götter – aber nur einen GOTT

            1. Korinther 8, 5-6 5 Und wiewohl welche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn

            In Psalm 136,2-3 wird gezeigt das es viele Götter und viele Herren gibt.

            Psalm 82,6: 6 Ich sagte zwar: Ihr seid Götter, Söhne des Höchsten seid ihr alle!

            Joh 10,34-36:
            „Steht in eurem Gesetz nicht auch der Satz: ‚Ich habe gesagt, ihr seid Götter‘? Wenn also diejenigen Götter genannt werden, an die das Wort GOTTES erging – und die Schrift kann nicht außer Kraft gesetzt werden – wie könnt ihr da behaupten: ‚Du lästerst GOTT!‘, weil ich sagte: ‚Ich bin GOTTES Sohn’“

            Gemäß der biblisch widerspruchsfreien Logik gilt:

            Menschen, die einen besonderen Auftrag GOTTES ausführen, können im biblischen Kontext „Gott“ genannt werden. Wer sagt: „Ich bin GOTTES Sohn“, der ist noch lange nicht selbst dieser GOTT!!! – geschweige denn, ein der Bibel und dem menschlichen Verstand widersprechender trinitarischer „Gott Sohn“!!!

            Lieber Knecht Jesu Christi,
            ich glaube an den allmächtigen Gott JHWH und an seinen Sohn Jesus Christus.
            Jesus ist nicht der allmächtige Gott. Doch ist Jesus göttlichen Wesens (er ist so sehr göttliches Wesen, das man sagen kann er ist das Bild des allmächtigen Gottes).
            Somit sind Gott JHWH und Jesus Christus für mich zwei Personen.

            Wenn Du mich fragst ob ich an zwei Götter glaube, antworte ich mit einem klaren „ja“. Ich glaube an den allmächtigen Gott JHWH und an meinen Herrn den Sohn Gottes (wenn er der Sohn ist, ist er ein Gott).

            Mehr müssen wir hier nicht mehr besprechen, denn ich habe bereits Deine Ansichten hierüber im Bruderinfo.de und Bruderinfo-aktuell.de gelesen. Eine Diskussion hierüber würde zu einer unendlichen Geschichte.

            Liebe Grüße Ron

        3. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

          Lieber Ron West,

          ich danke vielmals für die Antwort, es ist mir nicht neu das Sie und Zeugen Jehovas zwei Götter glauben (großer Gott kleiner Gott; Allmächtiger Gott , mächtiger Gott). Wenn Sie Offenbarung 5:13, 14 lesen werden Sie gleich merken das da Gott und Geschöpfe dargestellt werden. Alle Geschöpfe beten Gott an außer der Lamm, weil Lamm nicht zu Geschöpfe zugehört, der Lamm ist nur symbolisch neben Gott. Also es gibt Geschöpfe und Gott – Ein Gott nicht zwei Götter.

          Dein Bibel Zitat :

          1. Korinther 8, 5-6

          5 Und wiewohl welche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden,

          6 so haben wir doch

          a) nur einen Gott,
          den Vater, von
          welchem alle Dinge sind und wir zu ihm;

          b) und einen Herrn,
          Jesus Christus, durch
          welchen alle Dinge sind und wir durch ihn

          Achten Sie bitte a) und b) – da gilt die gleiche Prinzip wie im Offenbarung 5:13, 14 — Ein Gott nicht zwei Götter.

          PS: Offenbarung 5:13, 14 hat mir im Jahr 2012 geholfen das der Jesus Christus und Gott der Vater derselbe Gott ist. Nicht nur dieser Bibelstelle es gibt genug davon.

          Mit freundlichen Grüßen

          Knecht Jesu Christi

          1. Profilbild von Manfred Manfred says:

            Lieber Knecht,

            Jesus sagte: Mt 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

            Man muss nicht alles komplizierter machen als es ist. Die Wahrheit über den Vater und den Sohn ist so einfach, dass es jedes Kind verstehen kann. Mache doch mal folgenden Versuch:

            Frage ein beliebiges Kind auf der Straße, was es meint wer sein Vater ist.

            Nachdem Du die Antwort bekommen hast frage nun:

            Bist du derselbe wie dein Vater?

            Dann bekommst Du sehr wahrscheinlich solche ähnlichen Antworten wie diese:

            Häh, was soll diese Frage, das verstehe ich nicht!
            Das ist doch gar nicht möglich, ich bin doch das Kind.

            Ein Kind weiß was ein Vater Sohn Verhältnis ist und wenn man diese einfache Wahrheit auch bei Gott und seinem Sohn versteht und sie beide erkennt, dann bedeutet das ewige Leben.

            Joh. 17: 3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

            Du musst beide erkennen. Im Moment hast Du nur einen erkannt. Daher befolge den Rat und denke mal wie ein Kind. Es steht nicht umsonst in der Bibel. Alles hat seinen Grund wenn es dort steht.

            Liebe Grüße Manfred

          2. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

            Lieber Bruder Manfred,

            Vielen Dank das Sie Sich sorgen machen um mich, ich schätze Dich.

            Aber vieles kann man mit dem Beispiel nicht erklären.

            Dein Zitat:
            Man muss nicht alles komplizierter machen als es ist. Die Wahrheit über den Vater und den Sohn ist so einfach, dass es jedes Kind verstehen kann.
            Zitat Ende:

            Vater und Sohn =
            Dein Vorschlag Papa und Kind; uns ist dieses Kind geboren, aber woher kam dieses Kind? Wer ist dieses Kind? Wie nennt man Ihm?

            JHWH und Wort = ?
            JHWH und Geist = ?
            Gott und Jesus = ?
            JHWH und JHWH = ?
            Herr und Herr = ?
            JHWH und Herr = ?
            Herr und JHWH = ?

            Können wir auch Dein Vorschlag, für die weitere verwenden?

            PS: 1. Korinther 3:2 Milch habe ich euch zu trinken gegeben, und nicht feste Speise; denn ihr vertruget sie nicht, ja ihr vertraget sie jetzt noch nicht;

            Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte nur aufmerksam machen das diesen Bibelvers auch gibt.

            Mit freundlichen Grüßen

            Knecht Jesu Christi

          3. Hallo Knecht Jesu Christi,

            wie bereits erwähnt, werde ich keine unendliche Geschichte beginnen indem ich über das Thema Dreieinigkeit spreche. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute.

            Ron West

  2. Profilbild von Alois Alois says:

    Liebe Schwestern und Brüder

    Wie im Vortrag erwähnt, auch von der WTG in obig genannte Wachtturm angedeutet, lässt sich die Geschichte der Bibelforscher / ZJ und die Geschichte des alten Israel durchaus vergleichen.
    Wenn man sich in Erinnerung ruft, dass aus der Linie Davids Jesus als ewiger König gekommen ist und sich in Erinnerung ruft, dass sich das Königreich des Salomo in das 10 Stämme Reich und das 2 Stämme Reich geteilt hat, kann man Parallelen finden.

    Am Anfang des Königreiches David und auch bis zum Ende des Königreiches Salomo hatte das gesamte Volk Gottes einen König, nämlich ein König aus der Linie David. Salomo hat einen Tempel für Jehova bauen lassen und ab da wurde Jehova im Tempel angebetet. Der Tempel war nur wenige Jahrzehnte fertig, da ging es schon los mit der falschen Anbetung. Nach dem Tod des Salomo hat sich das Volk geteilt, ein kleinerer Teil hörte weiter auf die Linie des David und betete Jehova im Tempel an und ein größerer Teil sonderte sich ab um die 2 goldene Kälber anzubeten, die der König Jerobeam anfertigen lassen hat, damit das Volk nicht Jehova im Tempel zu Jerusalem anbetet. 1. Kön. 12:20-33

    Die Zeit ging ins Land und das 10 Stämme Reich wurde von den Feinden erobert, das Volk getötet oder deportiert. Die gleichen Feinde wollten auch Jerusalem erobern, aber der treue König Hiskia hat sich voll auf Jehova verlassen und so wurde er und das Volk von diesem gerettet.

    So glauben auch wir, dass nach dem Niedergang der WTG wir voll auf unseren Herrn Jesus vertrauend nicht dem Unglauben verfallen, sondern ausharren bis Jesus kommt. Auch wenn die Entwicklung vollkommen dagegenspricht, es völlig unlogisch ist dass noch das Wunder und die Gnade der Rettung kommen wird, die Rettung zum Leben wie es verheißen ist wird ganz sicher kommen. Für König Hiskia war es von der Logik her ebenfalls völlig unmöglich dass er nicht von den Heeren Assyriens erobert wird und trotzdem kam die Rettung in einer Nacht. (Ab 2. Kön. 18)

    Hebr. 10
    36. Denn ihr bedürfet des Ausharrens, auf daß ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontraget.
    37. Denn noch über ein gar Kleines, und der Kommende wird kommen und nicht verziehen.
    38. „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben“; und: „Wenn jemand sich zurückzieht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben“.
    39. Wir aber sind nicht von denen, die sich zurückziehen zum Verderben, sondern von denen, die da glauben zur Errettung der Seele.

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Profilbild von Manfred Manfred says:

      Lieber Alois,

      du hast ja in Deinem Kommentar den König Jerobeam angesprochen, der auch 2 goldene Kälber aufgestellt hat, damit diese angebetet werden können. Nach dem Auszug aus Ägypten haben sie ja auch ein goldenes Kalb gemacht und als ihren Gotte bezeichnet.

      Ich habe mal in mich hinein gehorcht. Für mich macht es absolut keinen Sinn etwas anzubeten, was ich zuvor selbst gemacht habe. Wenn ich doch derjenige bin, der diesen Gott angefertigt hat, dann wäre ich doch mächtiger als dieser Gott oder nicht? Warum sollte ich ihn dann noch anbeten???

      Es ist sowas von sinnlos.

      Ja, Gott kann man nicht sehen und vielleicht auch aus gutem Grund. Würden wir nicht alle vor Angst erstarren, wenn wir diesen riesigen Gott sehen könnten, der das ganze Universum am Laufen hält? Mir reicht es zu glauben, dass er da ist und obwohl er nicht sichbar ist, mag ich zu ihm beten. Das fühlt sich für mich richtig an. Jedes Bild das ein Mensch herstellt und sei es noch so prächtig ist, ist kein Vergleich zu dem wahren Gott. Jesus sagte:

      Joh 6,47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.

      Nicht wer sieht hat ewiges Leben, sondern wer glaubt.

      Liebe Grüße Manfred

      1. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

        Lieber Manfred,

        alle wie ich aus der Bibel lese wollen dem Gott sehen, weil mann wissen will wer er ist und wie er aussieht. Gott wollte diese verlangen vom Menschen verwirklichen und das wegen, hat er sich so erniedrigt das wir ihm gesehen haben. Aber viele wollen das nicht wahr haben. Dem Gott haben wir durch Jesus Christus gesehen. Mehr wollen wir auch nicht.

        PS:
        Joh 14:8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!
        Joh 14:9 Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?

        Mit freundlichen Grüßen

        Knecht Jesu Christi

        1. Profilbild von Alois Alois says:

          Lieber Knecht Jesu

          Und doch hat Jesus auch dieses gesagt:

          Joh. 14
          28. Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch. Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe, denn [mein] Vater ist größer als ich.
          ….
          31. aber auf daß die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe und also tue, wie mir der Vater geboten hat. -Stehet auf, lasset uns von hinnen gehen.

          Joh. 8
          38. Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und ihr nun tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.

          Liebe Grüße
          Alois

          1. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

            Lieber Alois,

            es geht noch weiter:

            Jesus spricht:

            Joh 14:10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke.

            PS: Jesus konnte auch sagen können, Vater ist Geist dem kann man nicht sehen, kannst du im Hochsommer direkt zur Sonne schauen! Niemand kann ihm sehen und Leben können. ……..

            Mit freundlichen Grüßen

            Knecht Jesu Christi

          2. Profilbild von Manfred Manfred says:

            Lieber Knecht,

            Die Frage ist ob Jesus mit Joh. 14:10 sagen wollte, dass er auch der Vater ist? Ich denke nicht, im gleichen Kapitel heißt es nämlich auch:

            Joh. 14:20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

            Wenn Jesus im Vers 10 ausdrücken wollte, dass er auch der Vater ist, dann müsste man gemäß Vers 20 annehmen, dass wir auch Christus sind. Wenn wir allerdings auch Christus sind, dann würden wir auch Gott der Vater sein, denn Christus ist ja auch im Vater und der Vater ist in ihm.

            Auf diese Idee kommt aber keiner. Warum tut man es dann im Vers 10?

            Es gibt Gott den Vater und es gibt Gott den Sohn. Zwei Persönlichkeiten. Wie Vater und Sohn eben. Jeder Mensch kennt dieses Verhältnis, es ist zwar nicht jeder Vater und Mutter, aber jeder ist entweder Sohn oder Tochter und weiß somit genau was dies bedeutet. Der Sohn stammt vom Vater ab und nicht umgekehrt. Der Sohn kann zwar selbst auch Vater werden, aber er kann niemals sein eigener Vater sein. Das ist unmöglich.

            Liebe Grüße Manfred

          3. Profilbild von Alois Alois says:

            Lieber Knecht

            Meine Bibelzitate kann man nicht mit anderen, eigentlich zweideutigen Bibelzitaten ungültig machen. Noch einmal:

            Joh. 14
            28. Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch. Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe, denn [mein] Vater ist größer als ich.
            ….
            31. aber auf daß die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe und also tue, wie mir der Vater geboten hat. -Stehet auf, lasset uns von hinnen gehen.

            Joh. 8
            38. Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und ihr nun tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.

            Wenn Du mir nachvollziehbar erklären kannst warum Jesus mit obigen eindeutigen Zitaten gelogen haben soll, könnte ich in Erwägung ziehen Deine Ansicht zu übernehmen.

            Ich bin ein Obstbauer und als Obstbauer weiß ich, dass wenn ich von einem edlen Apfelbaum im zeitigen Frühling ein Zweig abschneide und ihn fachgerecht in einen beliebigen Apfelbaum einpfropfe aus diesem Zweig ganz exakt die selbe edle Apfelsorte wächst.

            Bei einer Ernte könnte der Apfel des eingepfropften Zweiges (inzwischen ein ganzer Ast) sagen, wenn Du mich gesehen hast und mich geschmeckt hast, hast Du auch die Äpfel von meinem Mutter / Vaterbaum gesehen und geschmeckt.

            Anders ist es wenn ich einen Kern von einem Apfel keimen lasse und ein paar Jahre warte, da kommt niemals derselbe Apfel raus. Denn der eingepfropfte Zweig ist vom Ursprungsbaum entnommen, somit genetisch exakt gleich, der Apfelkern dagegen wurde von einem anderen Baum bestäubt, hat Mutter und Vater ist somit nicht genetisch gleich.

            Da der himmlische Vater keine Mutter hat und trotzdem Jesus gezeugt hat, kann Jesus nur „genetisch“ gleich sein wie der Vater. Ähnlich wie ein Klon sozusagen.

            Grüße
            Alois

        2. BCnet says:

          Hält diese Auslegung einer biblischen Prüfung stand?

          Nehmen wir mal an, dass es ist wie du schreibst und Gott und Jesus sind ein und die selbe Person.

          Unmittelbar nach dem Sündenfall äußerte Gott (ich nenne ihn Jehova) eine Prophezeiung, die an seinen Widersacher, den Teufel gerichtet war.

          1. Mose 3:14,15 (NWÜ): Und Jehova Gott sprach dann zur Schlange: „Weil du diese Sache getan hast, bist du das verfluchte unter allen Haustieren und unter allen wildlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens. Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

          Bedenken wir mal, dass Jehova direkt zur Schlange (zum Teufel) sprach. Warum spricht er von sich in der dritten Person, wenn er selbst derjenige sein würde, der der Schlange den Kopf zermalmen wird?

          *****

          Nächste Situation… Jesu Taufe. Matthäus 3:16,17 (NWÜ): Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

          Sprach Jehova hier zu sich selbst aus dem Himmel, während er aus dem Wasser heraus kam? Liebt sich Gott hier selber? Passt das zu seiner Persönlichkeit, über die wir in der Bibel so viel lernen können?

          *****

          Jetzt mal ein paar Gedanken ohne biblische Quellenangabe (weil die Recherche jetzt zu zeitintensiv wäre).
          Wollte Jesus sagen, dass er sich selbst Engel zur Hilfe senden kann, als er am Pfahl hing? Hat Jesus sich selbst auferweckt, nachdem er hingerichtet wurde? Hat sich Jesus nach seiner Auferweckung zu seiner eigenen Rechten gesetzt? Diese Fragen könnte man wohl noch eine ganze Zeit so weiterführen.

          Heut kennt jeder die Aussage: „Das ist ganz der Vater.“ Was meint man damit? Das es sich um ein und die selbe Person handelt? Nein. Man meint, dass die Ähnlichkeit im Wesen, im Verhalten ggf. in der Körpersprache auffallend ist.

          🙂

          Viele Grüße

        3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

          Lieber Knecht Jesu Christi,

          Dein Name, bzw. Dein Synonym „Knecht Jesu Christi“ lässt diverse Fragen zu, auf die ich jedoch nicht eingehen möchte. Wozu ich aber eine Biblische Aussage anbieten möchte ist

          a) … alle wollen Gott sehen…
          b) Was würde Jesus sagen, wenn er heute unter uns wäre?

          Zu a) Hier werden wir auf 2.Mose 33:18 – 20 aufmerksam gemacht mit einer ähnlichen Begebenheit zwischen Moses und Jahwe:

          Er aber sagte: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen! Er antwortete: Ich werde all meine Güte an deinem Angesicht vorübergehen lassen und den Namen Jahwe vor dir ausrufen: Ich werde gnädig sein, wem ich gnädig bin, und mich erbarmen, über wen ich mich erbarme. Dann sprach er: Du kannst es nicht ertragen, mein Angesicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.

          Diese Logik muss herhalten, wenn „alle“ Gott sehen wollen. Es ist z.B. wie mit dem Begriff “die Welt“ Die kann ein Synonym sowie/oder eine Körperschaft sein. Oder wenn ich sage „ich sehe das auch“. Ich kann damit mein Verständnis über eine Sache ausdrücken oder etwas buchstäblich sehen.

          Zu b) Boas hatte hier bereits eine treffende Beschreibung geschildert. Ich möchte gerne dem etwas hinzufügen.
          Dazu möchte ich zwei Bibeltexte folgen lassen. Zunächst Lukas 3:21, 22:

          Unter all den vielen, die sich taufen ließen, war auch Jesus. Als er nach seiner Taufe betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam in sichtbarer Gestalt wie eine Taube auf ihn herab. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.«

          Viele behaupten der Heilige Geist sei eine Person und „erzeugen“ somit eine sogenannte Dreieinigkeit! Nun haben wir eben in Lukas gelesen …der Heilige Geist kam in sichtbarer Gestalt wie eine Taube…“ Und – JHWH sprach höchst persönlich: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.«
          Hiermit haben wir doch wohl ganz offensichtlich einen Vater und einen Sohn!

          Hierzu bringe ich den zweiten Bibeltext mit ins Bild. Wenn Du die Begebenheit aus Lukas 9:28 – 36 betrachtest, dann ist hier ebenfalls eine bedeutende Aussage erkennbar. Ich führe dazu lediglich den Vers 35 an:

          Und aus der Wolke sprach eine Stimme: »Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!«

          JHWH bezeugt noch einmal den Bezug Vater und Sohn. Und noch ein wichtiger Zusatz ist hier enthalten: »Dies ist … mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!«

          Und – was würde Jesus sagen, wenn er heute unter uns wäre? Wohl kaum etwas wesentlich anderes, als er bereits gesagt hatte. Das war u.a.:

          »Vertraut auf Gott und vertraut auf mich!« (Joh. 14:1)
          »Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.« (Joh. 14:15)
          »Es gäbe noch vieles andere zu berichten, was Jesus (gesagt) getan (hätte) hat. Wenn alles einzeln aufgeschrieben würde – ich glaube, die Welt wäre zu klein, um all die Bücher zu fassen, die man dann schreiben müsste. « (Joh.21:25)

          1. Profilbild von Boas Boas says:

            Mein geschätzter Bruder Athalja,

            ich freue mich etwas von Dir zu lesen/hören. Zu Deinem Bibeltext aus 2. Mose 33:18-20 ist mir aufgefallen, dass keiner JHWH sehen und doch leben kann. Mein Gedanke liegt einfach darin, Jesus konnte man sehen ohne zu sterben. Beim Allmächtigen wäre dieses nach Bibelaussage aber unmöglich gewesen. Wenn Jesus also der Allmächtige gewesen wäre, wäre eine plötzliche Sterblichkeit unter Israeliten, Samaritern und Römern umhergegangen, die seines Gleichen sucht.

            Also zeigte sich der Allmächtige uns, indem er seinen einzigen gezeugten Sohn zu uns sandte, der das Ebenbild seines Vaters ist. Wie oft habe ich schon die Worte gehört: „Boas, du siehst aus wie dein Vater in jungen Jahren.“

            Ich kann leider weder mit Verstand noch Herz verstehen, wenn im Bibeltext die Mehrzahl erwähnt wird, („WIR werden bei ihm Wohnung nehmen“) und dann also von der Mehrzahl (1+1=2) auf die Multiplizierung 1×1=1 nahtlos übergegangen wird. Das Geheimnis der Zwei- oder Dreieinigkeit ist so groß, dass ich persönlich glaube, dass selbst dem Allmächtigen nichts von diesem Geheimnis bekannt ist.

            Aber dennoch ist mir ein solcher Mensch lieber, als jemand, der sagt: „Ich folge der Mutterorganisation.“ Oder, „Ich folge den Anweisungen des irdischen Mitteilungskanals.“ Oder, „Ich folge den Anordnungen des t.u.v.S., sprich der LK.“ Denn diese drei Aussagen sind in meinen Augen eine Art von Götzendienst.

            Ganz liebe Abendgrüße

            Boas
            PS: Heute habe ich den Judasbrief mehrfach laut gelesen und wieder viel Neues entdeckt.

          2. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

            Liebe(r) Athalja,

            Lesen Sie bitte was Jesus Christus sagt, denke dabei wie kann ein Mensch, Engel oder Sohn so etwas behaupten.

            Joh 14:7 Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen.
            Joh 14:8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!
            Joh 14:9 Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?
            Joh 14:10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke.
            Joh 14:11 Glaubet mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!

            PS:
            Vers 7 „ihn und habt ihn gesehen“
            -hier wird behauptet Vater gesehen zu haben.

            Vers 8 „Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!“
            -Philippus meint nein wir haben Vater nicht gesehen bitte zeige uns den Vater.

            Vers 9 „Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?“
            -Jesus Christus tut ihn ermahnen.

            Vers 10 „Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist?“
            -Jesus Christus stellt Philippus als ungläubiger da.

            Vers 11 „wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!“
            -Jesus Christus ihr braucht nicht glauben was ich gesagt habe weil es sind harte Behauptungen von mir, aber wenigstens um der Werke Willen glaubt mir.

            Wenn heute Ein Mensch, Engel oder Sohn von allmächtigen Gott das behauten würde wie Jesus Christus. Wird man ihm als krank bezeichnen.

            Mit freundlichen Grüßen

            Knecht Jesu Christi

        4. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ says:

          Lieber Knecht Jesu Christi,

          danke für Deine Antwort. Ein letztes Mal werde ich Dir dazu meinen Standpunkt – biblisch fundiert – vortragen.

          Du hast u.a. folgendes moniert:
          „Vers 7 „ihn und habt ihn gesehen“
          -hier wird behauptet Vater gesehen zu haben.

          Die “Einheitsübersetzung“ gibt diesen Vers mit einer Anmerkung wie folgt wieder:
          Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.1

          Zu der 1 wird das hier vermerkt:
          „Nach anderen Textzeugen: Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkennen.“

          Beachte bitte die Worte: „Wenn ihr…“; „…erkannt hättet“; „würdet (ich setze da „müsstet“ ein).

          Die letzten Worte Jesu dieses Verses formuliere ich einmal um:
          „Ihr kennt IHN (Gott) doch schon lange und habt IHN in mir (Jesus) erlebt (mit meinem Verstand gesehen bzw. begriffen).

          Oder –

          “Was willst du noch? Schau mich (Jesus) an, dann siehst du auch Gott. Ich bin sein Ab-/Ebenbild – aber der Vater ist grösser als ich. Dass muss dir reichen! Stell dich nicht so an – ich habe dir schon so viele Parabeln angeboten! Weshalb machst du so ein Durcheinander damit? “

          So kann mit „gesehen“ auch E R K A N N T verstanden werden. Erkennen hat u.a. mit Kenntnis/Wissen zu tun. Als Muster dazu soll Dir Joh. 17:3 dienen. Dort sagte Jesus:

          »Und das ewige Leben zu haben heisst, dich zu kennen, den einzigen wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus Christus.«

          Lieber Knecht Jesu Christi, kennst Du den einzigen wahren Gott und Jesus Christus, um das ewige Leben zu haben? Wie siehst Du JHWH und Jesus?

          Abschliessend soll nachfolgender Vergleich den Gedanken beschliessen. Lies bitte Johannes 10:9 und beachte E X A K T den Wortlaut.

          Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

          Hier sagte Jesus „Ich bin die Tür; … wer durch mich hineingeht…“ Was meinst Du – was bedeutet diese Tür? Ist Jesus eine reale Tür? Kannst Du durch Jesus – real – hineingehen?

          Möge Dir, lieber Knecht Jesu Christi, das richtige „erkennen“ und „sehen“ gelingen, so dass Jesus Dir sagen kann:

          »Euch (Dir) ist es von Gott gegeben, die Geheimnisse seines Reiches zu verstehen; den Übrigen jedoch werden sie nur in Gleichnissen verkündet. Denn ›sie sollen sehen und doch nicht sehen, sie sollen hören und doch nichts verstehen.‹«

          Damit beende ich mein Communiqué mit Dir, lieber Knecht Jesu Christi. Mein letztes Wort an Dich kommt aus 1.Joh. 5:20:

          »Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott; er ist das ewige Leben. «

          Amen.

          Athalja wünscht allen den Frieden Jesu Christi.

          1. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

            Lieber Bruder Athalja,

            vorerst danke ich dir von Herzens für Deine Antwort, bleiben wir mal beim Vers 7.

            Joh 14:7 Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen >>Vater<>ihn<>ihn<>zweimal ihn_heist hier Vater<>…<>Die letzten Worte Jesu dieses Verses formuliere ich einmal um:
            „Ihr kennt IHN (Gott) doch schon lange und habt IHN in mir (Jesus) erlebt (mit meinem Verstand gesehen bzw. begriffen).

            Oder –

            “Was willst du noch? Schau mich (Jesus) an, dann siehst du auch Gott. Ich bin sein Ab-/Ebenbild – aber der Vater ist grösser als ich. Dass muss dir reichen! Stell dich nicht so an – ich habe dir schon so viele Parabeln angeboten! Weshalb machst du so ein Durcheinander damit? “<<

            Beachten Sie bitte, was Jesus sagt und was Philippus wissen will.Die letzten Worte Jesu dieses Verses formuliere ich einmal um:
            „Ihr kennt IHN (Gott) doch schon lange und habt IHN in mir (Jesus) erlebt (mit meinem Verstand gesehen bzw. begriffen).

            Oder –

            “Was willst du noch? Schau mich (Jesus) an, dann siehst du auch Gott. Ich bin sein Ab-/Ebenbild – aber der Vater ist grösser als ich. Dass muss dir reichen! Stell dich nicht so an – ich habe dir schon so viele Parabeln angeboten! Weshalb machst du so ein Durcheinander damit? “

            Beachten Sie bitte was Jesus sagt, und was Philippus wissen will oder fragt.

            1. Es geht hier um Vater, nicht wer Gott ist. Die jünger kennen schon dem Gott, Jehova oder Jahwe, Adonai, Herr, usw..

            2. Jesus Christus macht ihm klar das Vater (Jesus_sichtbar) und Vater (im Himmel_unsichtbar) der selbe sind.

            Joh 14:8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!

            Das erfahren wir durch Philippus frage oder Wille, Vers 8 er will den Vater sehen.

            Mit freundlichen Grüßen

            Knecht Jesu Christi

      2. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

        Lieber Bruder Manfred,

        wie war die Frage vom Philippus? „Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!“ Jetzt musste Jesus auf die Frage antworten. Was erzählt Jesus zum Philippus? Das was er nicht erwartet hat, nämlich die Frage war sehr ernst gemeint.

        Joh 14:9 Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?
        Joh 14:10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke.
        Joh 14:11 Glaubet mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!

        PS: Bruder Manfred wenn Sie die Antwort vom Jesus bekommen hätten, was hätten Sie über Ihm gedacht?

        Mit freundlichen Grüßen

        Knecht Jesu Christi

        1. Profilbild von Manfred Manfred says:

          Lieber Knecht,

          vielen Dank für Deine Antwort. Da muss ich allerdings meinen vorherigen Kommentar etwas umformulieren:

          Joh. 14:20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

          Angenommen Jesus hätte das was im Vers 20 steht, zu Dir gesagt. Was hättest Du dann gedacht?

          Liebe Grüße Manfred

          1. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

            Lieber Bruder Manfred,

            Joh 14:20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

            Meinen Sie Philippus hätte den Antwort vom Jesus verstanden? Ich glaube nicht er wollte nicht widersprechen und geschwiegen.

            Dann fragte Judas:

            Joh 14:22 Da spricht zu ihm Judas, nicht der Ischariot: Herr, wie kommt es, daß du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?

            Joh 14:23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen

            PS: …wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
            Also Vater und Jesus Christus werden kommen 1×1=1 in uns Wohnen. Was gibt schöneres als das, wir werden keine Knechte andere Religionen und Sekten mehr werden.

            Mit freundlichen Grüßen

            Knecht Jesu Christi

        2. Profilbild von Boas Boas says:

          Lieber Jesu Christi,

          wenn ich diese Worte Jesu lese denke ich, dass Jesus ganz deutlich herausstellt, dass Jesus und der Vater zwei Persönlichkeiten sind. Die sich aber so ähnlich sind, dass man sehr wohl sagen kann, dass wenn jemand Jesus gesehen hat, wie er war und wie er sich gab, sehr genau erkennen (ODER SEHEN) kann, wie der Vater aussieht. Nicht in seiner Erscheinung aussieht sondern in seinem Charakter, Handeln, Liebe und Urteilen. Also sein Wesen erkennen kann.

          Wenn ich Jesus gewesen wäre, und Phillips mitteilen wollte, das Jesus und der Vater dasselbe Wesen ist, hätte ich folgendes gesagt; Und ich zitiere die Texte von Dir.

          Joh 14:9 Original:
          Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst MICH noch nicht? Philippus, WER MICH GESEHEN HAT, DER HAT DEN VATER GESEHEN! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?

          Joh 14:10 Fälschung:
          Glaubst du nicht, dass ich DER Vater bin und der Vater BIN ICH? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich VON MIR SELBST. Der Vater wohnt nämlich NICHT in mir, sondern ICH BIN DER VATER. Und so ist es der Vater, der die Werke.

          Joh 14:10 Original:
          Glaubst du nicht, daß ich IM Vater bin und der Vater IN MIR IST? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich NICHT VON MIR SELBST, sondern der Vater, der IN MIR WOHNT, tut die Werke.

          Joh 14:11 Fälschung:
          Glaubet mir, dass ich DER Vater bin und der Vater BIN ICH; Wenn ihr dieses nicht glaubt, so glaubet mir doch um der Werke willen!

          Original:
          Glaubet mir, dass ich IM Vater bin und der Vater IN MIR IST; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!

          Das würde ich zu diesem Bibeltext denken.

          Ganz liebe Grüße
          Boas

        3. Profilbild von Boas Boas says:

          Lieber Knecht Jesu Christi,

          was ich noch hinzufügen möchte ist, dass Jesus der Sprache sehr wohl mächtig war. Seine Worte sind für mich deutlich und klar. Er fuhr auf zu seinem Gott und unserem Gott. Sein Vater ist größer als er.

          Aber um auf die Texte aus Johannes 14 zurück zu kommen. Wenn Du mich auffordern würdest: „Zeige mir den Krieg.“, so könnte ich Dir antworten: „Hast Du Stalingrad gesehen, so hast Du den Krieg gesehen.“

          Oder um einen aktuellen Vergleich zu wählen: Mein Vater hat die Briefe an die LK geschrieben. Wenn Du mich auffordern würdest: „Zeige mir Deinen leiblichen Vater.“, so könnte ich wie Jesus antworten:

          So lange Zeit bin ich bei euch hier bei Bruderinfo, und du kennst MICH noch nicht? Knecht Jesu Christi, WER MICH GESEHEN HAT, DER HAT MEINEN VATER GESEHEN! Wie kannst du sagen: Zeige uns deinen leiblichen Vater? Glaubst du nicht, dass ich IN meinem Vater bin und mein Vater IN MIR IST? Die Worte, die Briefe zur LK und zu euch hier auf Bruderinfo, rede ich NICHT VON MIR SELBST, sondern mein Vater, der IN MIR WOHNT, tut dies. Glaubet mir, dass ich IN meinem Vater bin und mein Vater IN MIR IST; wenn nicht, so glaubet mir doch um der Worte willen, die ihr hier liest! Mein Vater und ich denken das gleiche. Wir glauben das gleiche. Wir verurteilen das gleiche.

          Wer meine Worte hier auf Bruderinfo gelesen hat, der hat meinen Vater gehört. Denn wir sind in allen Dingen einer Meinung.

          LG
          Boas

          1. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

            Lieber Boas,

            ich kann mir vorstellen das Sie einen Leiblicher Vater haben und Sie sehen ihm ähnlich, in seiner jungen Jahren, das ist selbstverständlich.

            Stalingrad habe ich noch nicht besucht oder gesehen, aber aus der Geschichte habe viel über dieser Krieg und Ort gehört. Das ist auch selbstverständlich.

            Aber es geht hier um Gott unsichtbare Geist Person.

            Moses erste Begegnung mit dem Gott kennen wir alle.

            Hier nochmal wenn jemand schon lange nicht mehr dieser Geschichte gelesen haben.

            Exo 3:1 Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinten in die Wüste und kam an den Berg Gottes Horeb.
            Exo 3:2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er sich umsah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch ward doch nicht verzehrt.
            Exo 3:3 Da sprach Mose: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt!
            Exo 3:4 Als aber der HERR sah, daß er hinzutrat, um zu sehen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich!
            Exo 3:5 Da sprach er: Komm nicht näher herzu! Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehest, ist heiliges Land!
            Exo 3:6 Und er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs! Da verdeckte Mose sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.

            PS: Mose hatte die Gelegenheit gehabt Gott zu sehen, aber er verdeckte sein Angesicht weil er Angst hatte Gott anzuschauen. Obwohl Gott sich verstellte das er ihm nahen konnte, aber er ich meine Gott war das gleiche Wesen wie er sich zuvor verstellte. Das gilt auch mit Jesus Christus Gott hat sich nur verstellt das er uns nahen wollte.

            Mit freundlichen Grüßen

            Knecht Jesu Christi

          2. Profilbild von Boas Boas says:

            Lieber Knecht Jesu Christi,

            was sie, lieber Bruder, mit dem Nachsatz ausdrücken wollten, habe ich inhaltlich nicht verstanden. Ich meine diese Sätze hier:

            „Obwohl Gott sich VERSTELLTE das er ihm nahen konnte, aber er ich meine Gott war das gleiche Wesen wie er sich zuvor VERSTELLTE. Das gilt auch mit Jesus Christus Gott hat sich nur VERSTELLT das er uns nahen wollte.“ Zitat Ende.

            Vielleicht reden wir ja aneinander vorbei. Ich hatte den Eindruck, es gehe hier um die Zwei- bzw. Dreieinigkeitslehre. Jetzt bin ich mir aber nicht mehr sicher, auf was Sie hinaus wollen. Vielleicht haben sie einen anderen Blickwinkel für eine ganz andere Sache.

            Übrigens, diese Bibelstellen aus 2. Mose 3 haben Manfred und ich am Montag am Telefon gemeinsam in verschiedenen Bibelübersetzungen gelesen. Und auch das Pendant aus Apostelgeschichte 7. Es ging uns aber hauptsächlich um die Vers 37 und 38. Wer mag, kann sich darüber seine Gedanken machen.

            Aber jetzt zu Apostelgeschichte 7:55,56
            55. Als er aber, voll Heiligen Geistes, unverwandt gen Himmel schaute, sah er
            die Herrlichkeit Gottes, UND JESUM ZUR RECHTEN GOTTES STEHEN;
            56. und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet, und den Sohn des
            Menschen ZUR RECHTEN GOTTES STEHEN!

            Das sind so Texte, womit eine Zwei- oder Dreieinigkeit in meinem Denken in weite Ferne rückt.

            In diesem Sinne wünsche ich allen hier eine sehr angenehme Nachtruhe und einen erholsamen Schlaf. Bis bald.

            Boas

    2. Profilbild von Knecht Jesu Christi says:

      Lieber Alois,

      ich glaube Jesus hat doch von dem Zeitpunkt etwas angedeutet:

      Luk 18:8 ….Doch wenn des Menschen Sohn kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

      PS: Das frage ich mich auch, ob ich bis dort hin es schaffen kann.

      Mit freundlichen Grüßen

      Knecht Jesu Christi

  3. BCnet says:

    JEDER, der um heiligen Geist bittet, dem wird er auch gegeben werden. Und in dem Moment fällt es einem wie Schuppen von den Augen und man erkennt, in was für einem Netz aus Lügen Zeugen Jehovas gefangen gehalten werden. Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem getauften Bruder, der mir auch persönlich, durch das Verwandtschaftsverhältnis, sehr nah steht. Er sagte wörtlich zu mir: „Ich weiß selber, dass DIE (hier ist die Rede von der Leitenden Körperschaft) Dinge tun, die so nicht sein dürften. Aber dafür müssen sie dann gerade stehen, wenn es soweit ist. Die Hauptsache ist, dass wir die Richtung beibehalten.“ In diesem Moment war ich direkt sprachlos. Man bemerkt, dass die Führer dieser Organisation auf Abwege geraten sind, hofft aber gleichzeitig darauf, dass man selbst von einem Gericht nicht betroffen sein wird. Und die Grundlage für diese Hoffnung ist es diesen Führern nachzufolgen? Eine in sich unlogische Aussage. Wenn ich mich an der Verbreitung falscher Lehren beteilige, mache ich mich mitschuldig! Wenn ich zulasse, dass diese Menschen sich an die Stelle von Jesus setzen und die Leitung über sein Volk übernehmen möchten, habe ich Jesus selbst verworfen. Mittlerweile ist es mir absolut unverständlich, wie man diesen Müll noch glauben kann. Die Bibel selbst ist doch gar nicht so besonders schwer zu verstehen. Die Lehren der LK blickt kein Mensch mehr. Das ist ein Geflecht aus Halbwahrheiten, direkten Lügen, Annahmen und abgewandelten Aussagen um „wenn möglich, sogar die Auserwählten irrezuführen.“ Interessant ist an dieser Stelle, in welchem Zusammenhang diese Worte in der Bibel stehen.

    Es gibt da ein gutes Sprichwort, dass heißt: „Wenn du herausfinden willst wer dich beherrscht, musst du herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“

    Dazu empfehle ich mal einen Blick in das „Hütet die Herde“ Buch zu werfen. Wer 1 und 1 zusammenzählt, erkennt recht schnell wo der Hase lang läuft.
    Und plötzlich stellt man fest, dass es nirgendwo in der Bibel einen schlüssigen Hinweis darauf gibt, dass Jesus sein Volk durch eine von Menschen geleitete Organisation durch „die letzten Tage“ führen würde…

    1. Profilbild von Manfred Manfred says:

      Lieber BCnet,

      was der Bruder sagte kann einen wirklich nur zum staunen veranlassen: „Ich weiß selber, dass DIE (hier ist die Rede von der Leitenden Körperschaft) Dinge tun, die so nicht sein dürften. Aber dafür müssen sie dann gerade stehen, wenn es soweit ist. Die Hauptsache ist, dass wir die Richtung beibehalten.“ – Zitat Ende.

      Auf dem Kongress wurden noch alle angehalten, jeden den Ältesten zu melden, die sich einem Fehlverhalten schuldig gemacht haben. Aber für die Leitende Körperschaft gilt das nicht. Wem sollte man die auch melden? Wer wäre in der Lage sie zu Recht zu weisen?

      Das geht nicht, sie sitzen ganz oben und können tun und lassen was sie wollen. Jehova und Jesus ist es allerdings völlig egal welche Position jemand bekleidet. Am Tag des Gerichts wird entschieden und dann muss sich auch die LK verantworten. Da können sie sich nicht mehr herauswinden.

      Du hast dass Missverhältnis in dieser Religionsgemeinschaft sehr gut zusammen gefasst.

      Liebe Grüße Manfred

  4. Profilbild von Shannon Shannon says:

    Lieber Autor,

    ich habe den Beitrag jetzt mehrfach gelesen und die Frage, die sich mir aufdrängt ist folgende:

    Wenn man der Führung eines Volkes vertraut und ihr folgt, ist man auf Gedeih und Verderb dem Schicksal der Führung ausgeliefert. Ich verstehe nicht ganz, wie man das Schicksal des alten Israel als Beispiel nehmen kann, denn das alte Testament ist durchzogen von Berichten schlechter und böser Könige (sprich Führer).
    Ich würde das ja verstehen, wenn bis auf wenige Ausnahmen, Israel von guten Königen regiert worden wäre. Aber meist war es umgekehrt, die guten und gottesfürchtigen Könige waren wenige und die gottlosen Baalsanbeter in der Mehrzahl (gemessen an der Anzahl ihrer Führer). Wurden diese Führer bestraft, wurde sehr oft auch das Volk mit bestraft. Hatten die Israelis gute Könige, so ging es dem ganzen Volk gut.

    Wenn man dann als LK hingeht und solche Vergleiche macht, muss man sich als gläubiger Zeuge Jehovas fragen, ob es nicht auch heute so sein kann, dass die Führungsriege von Glauben abgewichen ist und sich eine Rolle zubilligt, die ihr nicht gebührt.
    Warum denkt niemand darüber nach, dass man auch dann unweigerlich den Weg geht, den die Führung geht? Und die Lasten, die von den damaligen Führern dem Volk aufgebürdet wurden gibt es ja heute auch, nur die Form hat sich verändert. Heute sind es Spenden – statt Steuern, predigen statt dem König dienen, Verzicht auf eigene Lebensentwürfe – statt für den Königin den Kriege gegen die umliegenden Völker ziehen, JW.org hochhalten und verbreiten – statt die Baalsstatue anbeten.
    Hoffentlich merken das noch einige und behalten trotzdem ihren Glauben.
    Und wenn ich das noch weiter denke…., David war treu, Salomon wurde schon ein Götzendiener und seine Söhne….
    Jetzt denke ich an die Veränderung der Lehren vom Ursprung an.., erst Russel und dann Rutherford, der bereits trunken war von Macht…, dann die späteren Führer die sich immer im helleren Licht sahen….
    Ich bin gespannt auf Teil 2.

    Liebe Grüße
    Shannon

    1. Profilbild von Manfred Manfred says:

      Liebe Schw. Shannon,

      zu diesem Satz von Dir: Warum denkt niemand darüber nach, dass man auch dann unweigerlich den Weg geht, den die Führung geht? – Zitat Ende.

      …gibt es ja ein weltliches Sprichwort:

      Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen!

      Die biblische Variante lautet:

      Mt 15,14 Lasst sie! Sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.

      Das Freidenken ist einem ZJ leider abtrainiert und sogar verboten worden. Und loyal wie er gegenüber seinem Führungsstab ist, hält er sich auch dran. Ich habe heute mal ein paar Fotos von Königreichssälen gesehen, die alle das jw.org Schild trugen. Mich hat das sehr befremdet, denn manche Säle sind wirklich sehr schön und die Schrift: “Königreichsaal Jehovas Zeugen” passt meistens farblich auch zum Außenanstrich. Das quadratische blaue Schild hingegen, kommt einem hingegen wie ein Fremdkörper vor.

      Und genau da frage ich mich das gleiche wie Du. Ein Zeuge Jehovas kennt doch genau die biblischen Geschichten, wie das Volk damals gehandelt hat und wie Jehova darauf reagiert hat und dennoch meinen sie heute genauso handeln zu können und erwarten nun auch noch das Jehova sie segnet. Hier mal das Beispiel aus der Zeit Gideons:

      Richter 6: 25 Und es geschah in jener Nacht, da sprach der HERR zu ihm: Nimm einen Stier von den Rindern, die deinem Vater gehören, und zwar den zweiten Stier, den siebenjährigen! Und reiße den Altar des Baal, der deinem Vater gehört, nieder und die Aschera, die dabeisteht, haue um! 26 Und baue dem HERRN, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Bergfeste in der rechten Weise! Und nimm den zweiten Stier und opfere ihn als Brandopfer mit dem Holz der Aschera, die du umhauen sollst! 27 Da nahm Gideon zehn Männer von seinen Knechten und tat, wie der HERR zu ihm geredet hatte. Und es geschah, da er sich vor dem Haus seines Vaters und vor den Männern der Stadt fürchtete, es bei Tag zu tun, tat er es bei Nacht. 28 Und als die Männer der Stadt morgens früh aufstanden, siehe, da war der Altar des Baal umgerissen, und die Aschera, die dabeigestanden hatte, war umgehauen, und der zweite Stier war als Brandopfer auf dem neu erbauten Altar geopfert. 29 Da sagten sie einer zum anderen: Wer hat das getan? Und sie forschten und fragten nach, und man sagte: Gideon, der Sohn des Joasch, hat das getan. 30 Da sagten die Männer der Stadt zu Joasch: Führe deinen Sohn heraus! Er muss sterben, weil er den Altar des Baal umgerissen und weil er die Aschera, die dabeistand, umgehauen hat! 31 Joasch aber sagte zu allen, die bei ihm standen: Wollt ihr für den Baal Anklage erheben, oder wollt ihr ihn retten? Wer für ihn Anklage erhebt, soll getötet werden bis zum Morgen. Wenn er ein Gott ist, soll er für sich selbst Anklage erheben, weil man seinen Altar umgerissen hat. 32 Und man nannte ihn an selbigem Tag Jerubbaal, das heißt: Baal möge gegen ihn Anklage erheben, weil er seinen Altar umgerissen hat.

      Hier hat das Volk neben Jehova auch noch andere Götter wie Baal und die Aschera angebetet. Jehova wollte das Gideon den Altar des Baals umhaut. Das ist doch ein eindeutiger Hinweis, wie Jehova darüber denkt, wenn das Volk sich fremden Göttern zugewandt hat. Wie kann man da noch weiterhin in den Königreichssaal gehen zum anbeten, wo dieser nun auch noch jw.org geweiht ist.

      Warum steht das jw.org außen dran? Es macht dort eigentlich keinen Sinn. Ein Aussenstehender würde nie drauf kommen, dass er das jetzt in sein Smartphone tippt um zu sehen um was es geht. Da immer noch der Königreichssaal der Zeugen Jehovas außen dran steht, weiß er es doch. Die meisten reden nicht mit einem Zeugen wenn er vorspricht, warum sollte er also deren Internetseite aufrufen, zumal das ja noch nicht mal als Internetseite kenntlich gemacht ist. Denn es fehlt das www davor. Für einen Zeugen Jehovas macht es auch keinen Sinn, da er die Seite kennt und weiß worum es geht. Ich hatte ja geglaubt, dass irgendwann das Königreichssaal Schild wegkommt und nur noch jw.org stehen bleibt. Das hätte Sinn gemacht. Es aber parallel anzubringen, das ist sinnlos.

      Wenn man aber die Zeugen Jehovas von der wahren Anbetung wegführen will, sie also buchstäblich verführt, dann macht es widerrum Sinn. Denn so wird ihnen ein “zweiter Gott” untergeschoben, den sie nun gezwungener maßen mit anbeten, auch wenn das keiner merkt oder zugibt. Sie sind verführt worden und zwar zum Götzendienst und was sagt die Bibel darüber?

      1.Kor. 6: 9 Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder 10 noch Diebe noch Habsüchtige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes erben.

      Da haben sie sich vom anderen fern gehalten und sind am Ende dem Götzendienst zum Opfer gefallen. Dem Teufel ist es doch völlig egal, welchen Punkt man nicht beachtet. Am Ende hat er sein Ziel erreicht:

      Der so handelt wie dort angegeben wird nicht das Reich Gottes erben. Er hat als Engel des Lichts ihren Sinn verblendet, so dass sie nicht erkennen, dass sie jetzt gegen Jehova ausgerechnet mit Götzendienst sündigen. Womit wir wieder bei Mat. 15:14 wären.

      Liebe Grüße Manfred

      1. BCnet says:

        Gott gab dem Menschen einen freien Willen. Die LK nahm dem Menschen den freien Willen.

        Jesus sagte: „Kommt zu mir die ihr beladen sein und ich will euch erquicken, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“

        Die LK sagt: Du sollst Opfer bringen, deinen Einsatz erhöhen, mehr Zeit für das Studium unserer Puplikationen aufbringen, mehr Zeit für die Verkündung unserer eigenen Lehren einsetzen. Und wenn du dann ausgelaugt und am Ende deiner Kräfte bist, mangelt es dir an Glauben und du bist selber schuld. Aber du kannst deinen Eifer wieder entfachen, indem du jetzt noch mehr Zeit und Kraft als unentgeltlicher Aussendienstmitarbeiter unserer Verlagsgesellschaft einsetzt.

        Es ist doch so offensichtlich……..

        1. Profilbild von Alois Alois says:

          Lieber BCnet

          Ja es ist so offensichtlich…..aber nur für die Sehenden, wobei wir wieder bei Matth. 15:14 wären.

          Liebe Grüße
          Alois

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