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Bruderinfo

Kommentare (6)

  1. Fox says:

    Guten Tag,
    vielen Dank für die zum Nachdenken anregenden Gedanken.
    Beim durchlesen scheint in der Formulierung „sooft ihr davon esst…“ ein Widerspruch zu einmal im Jahr zu liegen. Doch wenn man das z. B. 10 Jahre lang einmal jährlich vollzieht ist es doch auch „sooft ihr…“, oder nicht?
    Brot und Erzeugnis des Weinstocks sind Äquivalente des höchsten Schatzes, dessen ein Mensch teilhaftig werden kann. Unser Herr Jesus gibt uns die Möglichkeit, einen Anteil an seinem Leben, auch und insbesondere an seinem ewigen Leben, teilhaftig zu werden, unser Kreuz in der Nachfolge aufzunehmen, indem wir ihn verinnerlichen. Unser Herr Jesus kam als Mensch auf die Erde, nicht als Bote Gottes, welcher hauptsächlich Predigtdienst vorgelebt hat, nicht als vollkommener Richter, nicht als der geistige Sohn des Allmächtigen in materialisierter Form. Er erniedrigte sich soweit, dass er als Mensch kam, verachtet, gehaßt, gefoltert und getötet und doch gehorsam dem Willen Gottes bis in den Tod. Und warum? Doch nicht für sich selbst! Dem Sohn Gottes wäre es auch ohne Menschsein jederzeit möglich gewesen, ein gerechtes Gericht zu betreiben. Seine Menschwerdung galt somit ausschließlich unserem Wohl, unserer Fehlbarkeit, um uns zu verstehen, um den Wert der Barmherzigkeit, der Vergebung, der Liebe an uns zu erlernen um es an uns auszuleben, damit wir es erleben dürfen. Vor-Leben, Aus-Leben, Er-Leben – das sind Begriffe ewiger Erneuerung, Aufbruch ins unendliche Dasein! Das hat uns unser Herr Jesus ermöglicht, indem er sich soweit erniedrigte Mensch zu werden! Wie kann ein überzeugter Nachfolger Jesu es zurückweisen, dessen teilhaftig zu werden durch das Einnehmen der von ihm bezeichneten Entsprechungen für sein Fleisch und sein Blut?

    Die Organisation JW.org wird nicht müde im Behaupten, Jesus nachzufolgen. Mir kommt es so vor, als seien sie so sehr damit beschäftigt, seine Schuhgröße zu ermitteln um ja die gleichen Schuhe anzuziehen, aber Teil seiner Persönlichkeit sind sie damit noch lange nicht und werden sie auch nicht. Das gibt schon der gesamte Ablauf ihrer Feierlichkeiten zum Gedächtnismahl preis. Wir wissen, dass das Abendmahl in der Folge des Passah von Jesus eingesetzt wurde. Das Passah ist die Erinnerung aus der Befreiung von Sklaverei durch Gottes Eingreifen und unterscheidet sich daher vom Bündnis Gottes mit Abraham und dessen Verheißung. Den Israeliten wurde aufgetragen, das Passah im Zeichen des Aufbruchs, der Eile, zu essen (die bitteren Kräuter machten die Verdauung erträglicher). Wie kleidet man sich denn zum Aufbruch, zur Flucht? Mit Pumps und Kostüm, bzw. Krawatte und Anzug? Nirgendwo sagt die Schrift, dass Jesus und/oder die Apostel sich noch umgezogen hätten vor dem Abendmahl. Der Wechsel vom Passah zum Abendmahl ist somit heute ein gedanklich-emotionaler Wechsel von der Flucht aus der Gefangenschaft der Sünde hin zur Teilhabe an der ewigen Befreiung durch das ewige Passahlamm Jesus Christus. Unser Herr nahm auch nicht ein zweites Lamm für diese zweite Feier, sondern Brot als Entsprechung für sein Fleisch. So wie er in Joh. 6:58 vergleicht. Und im Gegensatz zum Passah, bei dem jeder seinen Becher hatte, reichte Jesus DEN Becher an alle, damit alle Teil von IHM als dem lebendigen Sohn Gottes werden konnten. Aber hatte Jesus BEOBACHTER eingeladen? Freunde? Er bezeichnete seine Freunde als seine Brüder und die nahmen von diesem Mahl! Der einzige, welcher nicht davon nahm war ein Todgeweihter, einer, der ihn als Messias abgelehnt hat und als Sohn der Vernichtung von Jesus bezeichnet wurde. Richten Atheisten, Sikh, Buddhisten u. a. Feiern für Jesus aus ohne von den Äquivalenten zu nehmen? Fehlanzeige. Das tun weltweit nur Jehovas Zeugen und Satanisten! Nur diese richten eine Feier aus um bewusst Abstand vom Gastgeber Jesus zu signalisieren!

    Die Dankbarkeit möchte uns schon veranlassen, diesen besonderen Ehrentag öfter zu feiern, ganz bestimmt. Doch wissen unsere gütigen himmlischen Herrscher um unser Herz und es ist m. E. richtig, diesem einen Tag im Jahr Ehre zu geben.

    Seid alle lieb gegrüßt

  2. Manfred says:

    Liebe Geschwister,

    wie oft sollte man das Abendmahl feiern? Das ist eine gute Frage und ich danke unserer Schwester C.P. für diesen Artikel. Ich habe noch einen anderen Ansatz, denn Jesus sgte ja, dass das Brot und der Wein für etwas anderes steht, nämlich seinen Leib und sein Blut.

    Jesus sagte auch folgendes:

    „Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten.“
    ‭‭Johannes‬ ‭6:35‬ ‭ELB71‬‬

    Das Brot das Jesus seinen Aposteln beim Abendmahl reichte, sollte seinen Leib darstellen, doch Jesus selbst wird auch als Brot des Lebens beszeichnet. Wenn man das mal im Hinterkopf behält, dann bekommt der nächste Text eine ganz neue Sicht:

    „Und Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Worte Gottes“.“
    ‭‭Lukas‬ ‭4:4‬ ‭ELB71‬‬

    In diesem Text geht es tasächlich um ein materielles Brot, dass man davon alleine nicht leben kann, aber vom Worte Gottes und wer ist dieses Wort Gottes?

    „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“
    ‭‭Johannes‬ ‭1:1-4‬ ‭ELB71‬‬

    „Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, genannt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst; und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt:

    Das Wort Gottes.

    Und die Kriegsheere, die in dem Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, angetan mit weißer, reiner Leinwand. Und aus seinem Munde geht hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, auf daß er damit die Nationen schlage; und er wird sie weiden mit eiserner Rute, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.“
    ‭‭Offenbarung‬ 19:11-16 ‭ELB71‬‬

    Aus den vorgenannten Texten ist ersichtlich, dass Jesus das Wort Gottes ist und er steht auch als Brot des Lebens. Wer an ihn glaubt, wird leben auch wenn er stirbt. Das Abendmahl ist eine Möglichkeit zu zeigen, dass man an Jesus glaubt und auf ihn hört, weil man eben von den Symbolen nimmt und isst und trinkt und nicht diese ablehnt.

    Aber das wichtigste ist der Glauben an Jesus. Wan immer wir an ewiges Leben denken, werden wir daran erinnert, dass es nur durch seinen Tod möglich werden kann. Wenn wir auf seine Worte hören, gedenken wir auch seinem Tod. wer nicht auf Jesus hört und nicht daran glaubt, dass er der „leibliche“ Sohn Gottes ist, der lebt nicht vom Wort Gottes, dem Brot des Lebens.

    Für mich ist das Abendmahl mehr als nur ein einziger Tag im Jahr wo ich mich hinsetze und von den Symbolen nehme. Für mich ist immer dann Abendmahl, wenn ich an Jesus denke und versuche das umzusetzen, was er gelehrt hat. dann ernähre ich mich sowohl vom Wort Gottes, als auch dem Brot des Lebens.

    Liebe Grüße Manfred

  3. Boas says:

    Meine geschätzte C.P.

    Der zeitliche Aspekt

    Letztens habe ich mir 1. Kor. 11:20-34 aus der Neue Evangelische durchgelesen. Mir geht es hier weniger darum wie oft das Herren-Mahl im Jahr gefeiert werden sollte. Oder sollte ich sagen, gefeiert werden DARF, um nicht den Zorn Gottes heraufzubeschwören.

    Dieser leicht sarkastische Ausdruck (DARF) von mir zeigt, dass ich nicht der Meinung bin, dass jemand sich ein Gericht isst und trinkt, wenn er dem Tod Jesu öfters als nur einmal im Jahr gedenkt. Aber jeder muss das selbst entscheiden, was für ihn als Richtig erscheint.

    Sondern mir geht es hier um einen anderen zeitlichen Aspekt. Deshalb möchte ich die Endverse des elften Kapitels zu Beginn zitieren.

    33 WENN IHR ALSO ZUM ESSEN ZUSAMMENKOMMT, LIEBE GESCHWISTER, DANN WARTET AUFEINANDER. 34 WER HUNGER HAT, DER SOLL ZU HAUSE ETWAS ESSEN; sonst wird euch die Zusammenkunft zum Strafgericht. Alles andere werde ich anordnen, wenn ich komme.

    20 Wenn ihr nun auch am gleichen Ort zusammenkommt, so ist es doch nicht mehr das Mahl des Herrn, das ihr da esst. 21 Denn vor dem Essen isst jeder schon sein Mitgebrachtes auf, so dass wer später kommt, noch hungrig ist, und andere schon betrunken sind. (Judas 1.12) 22 Habt ihr denn keine Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und wollt die beschämen, die nichts haben? Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben? In diesem Punkt sicher nicht! (Jakobus 1.2-6) (Jakobus 2.5)

    23 Denn ich habe es vom Herrn überliefert bekommen, was ich auch euch weitergegeben habe: In der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, nahm der Herr Jesus Brot, (Matthäus 26.26-28) (Markus 14.22-24) (Lukas 22.19-20) 24 dankte Gott, brach es und sagte: „Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ 25 Ebenso nahm er den Kelch nach dem Mahl und sagte: „Dieser Kelch ist der neue Bund, der durch mein Blut begründet wird. Sooft ihr trinkt, tut es zu meinem Gedächtnis!“ 26 Denn SOOFT ihr dieses Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn bis er wiederkommt. (Matthäus 26.29)

    27 Wer darum in unwürdiger Weise vom Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich am Leib und am Blut des Herrn schuldig. (1. Korinther 11.21-22)

    [Gedanke zu unwürdige Weise: Wer Brot und Wein bei dieser Zeremonie mit einer alltäglichen Nahrungsaufnahme verwechselt]

    28 Jeder prüfe sich also selbst, bevor er vom Brot isst und aus dem Kelch trinkt. (Matthäus 26.22) 29 Denn wer isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es um den Leib des Herrn geht, isst und trinkt sich zum Gericht. (1. Korinther 10.16-17) 30 Aus diesem Grund sind ja so viele von euch schwach und krank, und nicht wenige sind schon gestorben. 31 Doch wenn wir mit uns selbst ins Gericht gingen, würden wir nicht gerichtet. 32 Aber selbst wenn wir jetzt vom Herrn gerichtet werden, dann ist das eine Züchtigung für uns, damit wir nicht zusammen mit der Welt verurteilt werden. (Sprüche 3.11-12)

    33 WENN IHR ALSO ZUM ESSEN ZUSAMMENKOMMT, LIEBE GESCHWISTER, DANN WARTET AUFEINANDER. 34 WER HUNGER HAT, DER SOLL ZU HAUSE ETWAS ESSEN; sonst wird euch die Zusammenkunft zum Strafgericht. Alles andere werde ich anordnen, wenn ich komme.
    Zitat Ende

    Meines Erachtens ist das hier aus der „Neuen Evangelischen“ eine sehr selbsterklärende Übersetzung. Und ich sehe es wie Du, dass es bei den Begriffen „gemeinsam das Brot brechen“ und die „Liebesmahle“ der reicheren Christen für die Ärmere, ein Unterschied bestand zum Abendmahl des Herrn.

    Das besagt aber nicht, dass beides im ersten Jahrhundert vielleicht manchmal miteinander kombiniert wurde. Vielleicht zu Beginn eines Essens. Oder wie bei Jesus am Schluss eines gemeinsamen Mahls.

    Wichtig ist in meinen Augen lediglich, wenn es um das Nehmen des Leibes und Bluts Jesu geht, dass wir dieses nicht als gewöhnliche Nahrungsaufnahme ansehen. Sondern uns dabei voll bewusst sind, seinen Leib und Blut symbolisch in uns aufzunehmen. Das Jesus ein Teil nun von uns ist. Er und sein Vater in uns Wohnung nimmt. Unser ganzes Leben lang. Nur wer sein Fleisch isst und sein Blut trinkt hat ewiges Leben. Wer es nicht tun will, hat das ewige Leben eben nicht. So, wie jeder will.

    Sei Dir sehr gedankt für diesen tollen Artikel und die Gedankenanregungen. Und liebe Grüße
    Boas

    1. Lieber Boas,
      es ist nun so das nach den Urschriften die Ansicht der Zeugen Jehovas nicht zum Tragen kommt, da sie ja den Zeigefinger hoch halten und den Text auseinander reißen, indem sie sagen:…wenn du in unwürdiger Weise davon nimmst wirst du sterben.
      Somit verschließen Sie den Zugang zu Christus und sie begehen das Abendmahl in wirklicher Unwürde, da sie durch das NICHT NEHMEN der Symbole, den Herrn verschmähen und beleidigen. Praktisch das Symbol ablehnen.
      Stell dir vor der Bräutigamm ladet dich zum Fest ein und du verschmähst das Mahl (man heiratet im Übrigen auch nur einmal). Welche Beleidigung für das Brautpaar. Nicht wahr?
      Matthäus 23:13+14:
      Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.
      In diesem Kontext schrieb es Paulus in Korinther nieder. Doch ist die Übersetzung aus heutiger Sicht mangelhaft. Wie eigentlich so viele Texte der heutigen Schrift. Deshalb ist es wichtig sich wie die Beröer zu verhalten und mehr als gewöhnlich nachzuforschen.
      Die damaligen Christen kamen sehr oft zusammen. Ja fast schon täglich und Paulus bemängelte ihr verhalten. Einige hatten solchen Hunger das sie sich auf das Essen stürzten, einige hatten zu Hause gegessen und haben sich regelrecht besoffen. Paulus meinte aber wenn sie zusammen kommen und das Mahl des Herrn einnehmen, sie dann dies in würdiger Weise tun sollten.
      Es sollte etwas Besonderes sein. Deshalb ist es vielleicht doch wichtiger dies einmal im Jahr zu praktizieren wie das Passah auch jährlich gefeiert wurde. Ein Geburtstag oder ein Todestag wird ja schließlich auch nur einmal an dem entsprechenden Datum wahr genommen. Aber dies bleibt jedem selbst überlassen.
      Anscheinend ist dagegen nichts einzuwenden wenn man es doch öfters feiert, dies dann aber auch in würdiger Weise tun sollte.
      Nach der neusten Übersetzung die sehr genau am Original bleibt heißt es dann genauer:
      Wenn ihr zusammenkommt, um miteinander zu essen ´und das Mahl des Herrn zu feiern`, dann nehmt aufeinander Rücksicht und wartet, bis alle da sind.
      Wenn jemand so hungrig ist, ´dass er nicht warten kann,` soll er zu Hause essen. Dann werdet ihr nicht durch eure Zusammenkünfte das Gericht ´Gottes` über euch bringen. Alles weitere werde ich regeln, wenn ich komme.

      Dies nur zur Info LG Bruderinfo 🙂

      1. C.P.@Bruderinfo says:

        Lieber Bruder von Bruderinfo,

        das ist ein ganz wichtiger Gedanke, den du in deinem Kommentar geäußert hast, wenn du schreibst: „Somit verschließen Sie den Zugang zu Christus und sie begehen das Abendmahl in wirklicher Unwürde, da sie durch das NICHT NEHMEN der Symbole, den Herrn verschmähen und beleidigen.“

        Ja, was lesen wir in Johannes 6:

        Johannes 6:50+51, 53+54, 56+57 (Hoffnung für alle)
        50 Aber hier ist das wahre Brot, das vom Himmel herabkommt. Wer davon isst, wird nicht sterben.
        51 Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Menschen leben können.«
        53 Darauf erwiderte Jesus: »Ja, ich versichere euch: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
        54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.
        56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
        57 Ich lebe durch die Kraft Gottes, des lebendigen Vaters, der mich gesandt hat. Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben.

        Es ist also eine ernste Angelegenheit, wenn wir von Brot und Wein NICHT nehmen, so wie Jesus versuchte, es seinen Zuhörern klar zu machen.

        53 Darauf erwiderte Jesus: »Ja, ich versichere euch: Wenn ihr den LEIB des Menschensohnes NICHT ESST und SEIN BLUT NICHT TRINKT, habt ihr DAS LEBEN NICHT IN EUCH.
        54 NUR WER meinen Leib ISST UND mein Blut TRINKT, DER HAT DAS EWIGE LEBEN.

        Es ist genauso, wie du es geschrieben hast, sie verschmähen den Herrn und beleidigen ihn, und die Unwissenden werden daran gehindert, das ewige Leben zu erlangen. Welche große Sünde sie auf sich laden.

        Matthäus 23:13-15 (NGÜ)
        13 »Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Selbst geht ihr nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr nicht hinein.2
        15 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr reist über Land und Meer, um auch nur einen einzigen Anhänger zu gewinnen, und wenn ihr einen gewonnen habt, macht ihr ihn zu einem Anwärter auf die Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr.

        Ganz liebe Grüße senden dir Schwester C.P. und Bruder M.P.

    2. Schwester C.P.@Boas says:

      Mein lieber Boas,

      vielen Dank, dass du dir so tiefgründige Gedanken gemacht hast. Ich hatte ihn schon einige Stunden zuvor gelesen, aber mein „Denkapparat“ war noch nicht so richtig einsatzbereit. Ich hoffe, dass es jetzt etwas besser geht.

      Ja, lieber Boas, auch der Gedanke, dass die „Liebesmahle“ und das „Mahl des Herrn“ manchmal miteinander kombiniert wurden, ist mir nicht neu.

      Auch wir hatten gerade erst gestern, in unserer kleinen Bibellesegruppe, diese Verse, die du erwähnst, untersucht. Mein lieber Mann hat manchmal eine sehr anschauliche Art etwas darzustellen, so auch die Verse 21+22

      1. Korinther 11:21+22 (Neue evangelistische Übersetzung)

      21 Denn bevor alle da sind, isst jeder schon sein Mitgebrachtes auf, sodass wer später kommt, noch hungrig ist, und andere schon betrunken sind.
      22 Habt ihr denn keine Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und wollt die beschämen, die nichts haben? Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben? In diesem Punkt sicher nicht!

      Lieber Boas, kannst du dir diese Szene vorstellen, die der liebe M…. nachgespielt hat?

      Die Reichen, mit ihren üppigen Lunchpaketen und dem vorzüglich duftenden Wein, sie lassen es sich gut gehen. Daneben die Armen, die schon lieber etwas später gekommen sind, mit knurrendem Magen. Dann die abfälligen Blicke derer, die schon vom Wein etwas „besäuselt“ sind. Wie mögen sich die Armen wohl gefühlt haben, vielleicht wie Christen „Zweiter Wahl“?

      Paulus beschreibt es so: „Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und wollt die beschämen, die nichts haben?“ Es war dieses lieblose Verhalten, das Paulus anprangerte und zu Spaltungen in der Gemeinde führte.

      Auch wir sollten bei uns eine Selbstprüfung vornehmen, in welchem Geist wir von Brot und Wein nehmen, so wie du es schreibst:

      „Wichtig ist in meinen Augen lediglich, wenn es um das Nehmen des Leibes und Bluts Jesu geht, dass wir dieses nicht als gewöhnliche Nahrungsaufnahme ansehen. Sondern uns dabei voll bewusst sind, seinen Leib und Blut symbolisch in uns aufzunehmen. Das Jesus ein Teil nun von uns ist. Er und sein Vater in uns Wohnung nimmt. Unser ganzes Leben lang. Nur wer sein Fleisch isst und sein Blut trinkt hat ewiges Leben. Wer es nicht tun will, hat das ewige Leben eben nicht. So, wie jeder will.“

      Genauso sehe ich es auch.

      Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester C.P. und deinem Bruder M.P.

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