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Bruderinfo

Kommentare (421)

  1. armes Schaf 2012 says:

    ja wohin? isolation? pc? internet anonymgemeinde? bibelkreis im wohnort? ev oder rk, usw? na was? privat zusammenkommen im umkreis?da sollte man sich nichts vormachen,denn es herrscht angst auch hier, vor verrat und persönlichen schwierigkeiten wenn es offenbar würde das man hier online wäre!das ist für die masse der leser hier leider real.

    1. Also ich bin ja nur ein Interessierter,
      aber ich habe sowohl hier als auch in den Zusammenkünften viel gelernt.
      Ist es ein Fehler, dass ich mich mit meinem richtigen Namen angemeldet
      habe??
      Vielen Dank.

      1. Alois says:

        Lieber Konrad

        Willkommen hier lieber Konrad. Es ist kein Fehler sich mit dem richtigen Namen hier anzumelden. Die meisten Brüder und Schwestern tun das aus den verschiedensten Gründen nicht. Manche gehen noch in den Königreichssaal und haben keine Lust auf Stress. Andere wollen einfach im Internet anonym bleiben. Es jedem seine eigene Entscheidung.

        Liebe Grüße
        Alois

  2. Morgentau says:

    Hallo.
    „Wohin sollen wir gehen?“
    Damit beschäftige ich mich schon eine ganze Weile. ja wohin? Wohin, wenn man ausgeschlossen ist? Wieder zurück?
    Mir hat jemand kürzlich gesagt: „Gott hat sicher nicht gewollt das wir unser Glaubensglück als Einzelkämpfer herausfinden sollen.“
    Und das stimmt.

    Hier mal meine Gedanken dazu:

    Ihr habt Recht: es ist schwer, ein Verhältnis mit Gott lebendig zu halten, wenn man alleine ist. Dennoch muss jeder seinen eigenen Weg im Herzen zu Gott finden und hat seine eigene Verantwortung für seinen Glauben, Tun und Handeln. Mein Gewissen stimmt in manchen Punkten nicht mit der WTG überein. Ich habe jedoch gemerkt, dass das die wenigsten tun – auch wenn sie es nicht laut zugeben.
    Ein Ältester sagte mal zu mir, dass er auch nicht alles 100%ig schluckt, sondern die Versammlung eher als Aufmunterung, als Begleitung im Leben mit Gott sieht und dass er das mit nach Hause nimmt, was ihm gut tut. (1.Thes. 5:21)
    Das hat mich ziemlich beeindruckt.
    Man ist auf der Suche nach den Leuten, die wirklich Gott u Jesus im Herzen haben, und wirklich verstanden haben, was Jesus eigentlich wirklich predigte; auf was es wirklich ankommt. Und nicht auf die Erbsenzählerei und das Verbissene: „es steht aber so und so!“ Das haben sie zu Jesus auch gesagt, und als Antwort gab er ihnen so oft: habt ihr es denn immer noch nicht verstanden!
    Diese Leute muss man suchen.

    Der Weg zurück ist immer offen..
    Im Prinzip ja. Aber er wird einem unglaublich schwer gemacht.
    Der verlorene Sohn ist mit offnen Armen empfangen worden und der Vater rannte ihm entgegen. In der Versammlung musst du dich erst mal ca nen Jahr reinsetzten, wirst von niemanden gegrüßt, wie Luft behandelt, die normalen Höflichkeitsformen werden völlig ignoriert. Du bist also dort alleine, fühlst dich wie der letzte Dreck. und das über Monate. Ich weiß einfach nciht, ob ich das kann. Ich sehe das als unmenschlich und auch unchristlich. So wurde das zu Bibelzeiten auch nicht gehandhabt. Ich denke einfach, dass das mich innerlich zu sehr entmutigt.
    Jemand, der zurück will, wird nicht mit offenen Armen empfangen, sondern er wird zurück gewiesen. Er wird entmutigt. Paulus regte sich über so einen ähnlichen Fall sogar auf (2.Korinther 2:6-7)
    Da bin ich am Telefon erst man im geschützten Bereich.. (Mithören am Telefon)

    Wie auch immer, ich muss einen Weg mit Gott finden.
    Ich bin einfach an einem Punkt, wo ich nicht weiß, wo ich hingehöre.
    Es fehlen einfach Leute, mit denen ich über so was reden kann.

    1. Liebe Schwester Morgentau,
      manchmal erscheint es einem sehr schwer allein zu sein. Man stellt sich die Frage wohin soll ich gehen. Ein kleiner Trost und Anregungen findest du hier: http://www.digidatanet.de/?p=332
      Vielen hier auf dieser Plattform….unserer kleinen Online-Gemeinde geht es ebenso. Was du tun kannst ist dich mit Schwestern die genauso denken wie du, zu telefonieren und vielleicht zu treffen. Einige tauschen erst ihre Email Adressen aus und nach einer Weile treffen sie sich persönlich. So können sich Freundschaften entwickeln oder sogar Bibelstudienkreise bilden. Alles ungezwungen und ohne Druck. Wenn sich vielleicht eine Schwester bei uns meldet können wir auch über Bruderinfo den Kontakt herstellen. Wir denken an dich. Du bist nicht allein. Liebe Grüße Bruderinfo. 🙂

    2. Ruth says:

      Liebe Schwester Morgentau, du kannst doch hier mit uns reden du bist auf gar keine Fall alleine!Gerade habe ich mit meinem Sohn gesprochen wahrscheinlich wird er ausgeschlossen weil er mit einer Schwester sexuellen Kontakt hatte!Ich habe nur zu ihm gesagt das es schwer ist für junge Leute eigentlich sollte man ihnen helfen anstatt sich jedes einzelne detaille vor Ältesten zsozusagen zu beichten das ist schon schlimm genug vor unvollkommenen Menschen sein innerstes zu entblössen!Du meine Güte Jehova hat uns so erschaffen das wir Liebe empfinden ,Liebe machen etc. geraten wurde den jungen Leuten zu heiraten wenn sie nicht damit aufhören .Unmöglich sie erleben ihre erste Liebe etwas an das man gerne zurückdenken sollte aber nein schon wird deren ganzes Leben verpfuscht und damit Beziehungsunfähig gemacht!Wenn die in jungen Jahren nur deswegen heiraten dann ist das schon zum scheitern verurteilt!Mein Sohn hatte Angst es mir zu sagen Angst ich könnte nicht mehr mit ihm reden usw.so werden Familien kaputt gemacht!Ich habe zu ihm gesagt das ich ihn auf gar keinen Fall richten werde so wie es die Ältesten tun!Ich weis wie es ihm gerade geht er hat Angst!Angst Freunde zu verlieren , nicht zu wissen wo er hinsoll,Angst das niemand mit ihm redet usw.Ich kann mir nicht vorstellen , das Jehova das will?!Ich habe auch damals zu jung geheiratet weil ich anfing zu studieren und mein Freund auch , er ab und zu bei mir übernachtet hat.Ich wollte eigentlich nicht heiraten aber man hat es uns geraten, damit wir eine Ansprache bekommen.Wie dumm und naiv man noch war damals !Die Ehe hielt zwar paar Jahre aber ich kann nuir sagen aus solchem Grund nicht zu heiraten wenn man sich nicht sicher ist aber vireletun es damit ihr Ansehn in der Versammlung nicht in den Dreck gezogen wird.Nun ja ich gehe auch nicht mehr zu den Zusammenkünften und weis nun wo ich hingehöre!Ich fühle mich erst jetzt wirklich frei und scheinheilige Freundschaften gehören nicht mehr zu meinem Leben,das hat mich krank gemacht !Eine Freundin von mir war ausgeschlossen und ich habe den Kontakt zu ihr nicht abgebrochen ich kann doch einen Menschen nicht im Stich lassen der jahrelang mir sehr geholfen hat und immer für mich da war?!Davon wusste niemand das ich weiterhin Kontakt zu ihr hatte .Sie war ja kein schlechterer Mensch geworden ihre privaten Umstände ,die ich kannte , führten zu ihrem Ausschluss und von da an hatte sie niemanden mehr ausser mir.Sie bat mich damals um Zeitschriften, weil sogar ihre Söhne keinen Kontakt mehr zu ihr hatten das war sehr schrecklich für sie.Ich verurteilen niemanden mehr und rede jahrelang nicht mit demjenigen und kaum ist er wieder aufgenommen heisst es ach ja ist das schön usw dieses rumgeheuchel dort ist furchtbar!!!!!Keiner kann mir erzählen, das all die, die noch in die Versammlungen rennen alle eine reine Weste haben !entweder lügen die sich selber an oder einem was vor soetwas kann ich nicht mehr ertragen!Liebe Schwester Morgentau gib nicht auf Du hast Jehova und Jesus doch in deinem Herzen was kann dir geschehen ausser das deine Versammlungsleute dich ignorieren aber wir huier und Jehova und Jeus tun das nicht!Schau einfach bischen hier zu lies mit Dir wird es sicher bald viel viel besser gehn glaub mir!Liebste Grüße Ruth

      1. Anna says:

        Liebe Ruth, liebe Brüder und Schwestern,

        das ist immer wieder schlimm von dieser Praxis der Ausschnüffelung von Privatangelegenheiten zu hören. Liest dein Sohn und seine Freundin bei BI? Wenn nicht, könntest du ihn ja darauf aufmerksam machen oder ihm ein paar Artikel dazu empfehlen.

        Die Körperschaft des öffentlichen Rechts kann es ja nicht lassen wieder mal menschenunwürdige Dogmen aufzustellen.

        ZITAT Studien-WT-Januar 2013, Seite 16, Abs. 19

        19 Wer aber dazu übergeht, Jehova zu grollen, entfremdet sich von ihm. Der nahe Angehörige muss jetzt erkennen, dass man entschlossen Jehova über alles stellt — auch über die Familienbande. Man muss also unbedingt seine geistige Gesinnung bewahren, um mit der Situation zurechtzukommen. Wir dürfen uns nicht von unseren Brüdern und Schwestern absondern (Spr. 18:1). Schütten wir Jehova unser Herz aus (Ps. 62:7, 8).
        Suchen wir nicht nach Ausreden, um mit ausgeschlossenen Familienmitgliedern in Kontakt zu treten, beispielsweise über E-Mail (1. Kor. 5:11). Gehen wir weiterhin in geistigen Aktivitäten auf! (1. Kor. 15:58). Die zuvor zitierte Schwester sagt: „Ich weiß, dass ich mich eifrig im Dienst für Jehova einsetzen und auf meine geistige Gesinnung achten muss. Dann kann ich meiner Tochter helfen, wenn sie wieder zurückkommt.“ ZITAT ENDE

        Hier wird suggeriert geistige Aktivitäten = predigen gegen den Schmerz nicht mit seinen Angehörigen zusammen zu sein. Und dann diese obige Formulierung „nach Ausreden zu suchen um einem ausgeschlossenen Angehörigen eine e-mail zu schicken“…

        Gut, dass unser Herr Jesus weiß, was man in seinem Namen alles ausheckt um den Schafen zu schaden. Im Vertrauen darauf liebe Grüße an alle

        Anna

        1. Shannon says:

          Liebe Anna,

          hier ein Satz aus einem Beitrag: „Hier wird suggeriert geistige Aktivitäten = predigen gegen den Schmerz nicht mit seinen Angehörigen zusammen zu sein.“ Zitatende

          Gegen etwas zu sein, funktioniert energetisch schon mal gar nicht. Es kostet Kraft und macht krank. Für etwas zu sein wäre da besser. Ich hätte gedacht, dass die Herren, welche die Texte schreiben, diese Gesetze kennen. Je mehr man gegen etwas ist, um so mehr klebt man dran fest.
          Also wie immer. Beschäftigung, Beschäftigung, nur nicht nachdenken (lassen). Man könnte sonst die Regeln hinterfragen.

        2. Edelmuth says:

          » Wer aber dazu übergeht, Jehova zu grollen, entfremdet sich von ihm «

          Guten Morgen Anna

          Der o.g. Feststellung kann ich uneingeschränkt zustimmen. Allerdings ist der Sklave nicht Jehova.

          » Der nahe Angehörige muss jetzt erkennen, dass man entschlossen Jehova über alles stellt — auch über die Familienbande. «

          Ja, das stimmt! Allerdings stelle ich Jehova auch über den Sklaven.

          » Wir dürfen uns nicht von unseren Brüdern und Schwestern absondern «

          Wer sind meine Brüder? Es kommt nicht auf die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft sondern auf die Gesinnung an. Jesu Brüder gehörten auch unterschiedlichen Religionen an.

          » Schütten wir Jehova unser Herz aus (Ps. 62:7, 8). «

          …und lassen uns kontrollieren und uns ggf. die Gemeinschaft entziehen?

          » Man muss also unbedingt seine geistige Gesinnung bewahren, um mit der Situation zurechtzukommen… Gehen wir weiterhin in geistigen Aktivitäten auf! (1. Kor. 15:58). «

          Selbstverständlich! Wir prüfen alles, was der Sklave sagt, anhand der Bibel, um den Willen Gottes zu tun. Wer kann etwas dagegen haben?

          » Die zuvor zitierte Schwester sagt: „Ich weiß, dass ich mich eifrig im Dienst für Jehova einsetzen und auf meine geistige Gesinnung achten muss. Dann kann ich meiner Tochter helfen, wenn sie wieder zurückkommt.“ «

          Kommen Kinder dann zurück, wenn man eifrig im Dienst ist? Kann ich meinen Kindern nur dann helfen, wenn ich eifrig im Dienst bin?

          Hier werden die Sehnsüchte liebender Eltern ihre Kinde wieder in ihre Arme schließen zu wollen schamlos ausgenutzt, um Brüder in den Dienst zu schicken. Wo gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Predigtdienst und heimkehrenden Kindern, außer, dass man ihnen den Eindruck vermittelt, dogmatisch und gefühllos zu sein.

          Ede

          1. hansi says:

            ich habe den artikel wohin sollen wir gehen gelesen,dir lieber schreiber des artikels vielen dank für diesen vortrag. du hast mir aus dem herzen gesprochen ich bin auch der meinung,wir brauchen nirgens wo anders hingehen.denken wir an das gebot jesus christus der nächsten liebe.wie viel gutes können,wir den brüdern und schwestern tun indem wir ihnen beistehen helfen wo es nötig ist und und das kann auf verschiedene weise erfolgen.wir können doch folgenes tun wie ich es beschlossen habe innerlich uns trennen vom tuvsklaven und weiterhin den brüdern in den versammlungen beistehen.

        3. Zadok says:

          Liebe Anna,

          was den Artikel aus dem Jan-WT betrifft,sollte man von einer geistlichen Führung, die Kinderschänder deckt, nicht allzu viel Feingefühl betreffend familiärer Beziehungen und Bindungen erwarten.
          Und wenn diese „Empfehlungen“ aus einer Zeitschrift voller Subliminals stammen, dann weiss man erst recht, wo diese hin müssen: auf den Müll !

          Lieber Gruß
          Zadok

          1. Matthäus says:

            Hallo Zadok!

            Zum Zitat von Anna und deiner Erwiderung wie der verwerfliche Umgang Jahrzehnte lang mit Kinderschänder war, die übrigens sehr treffend formuliert ist, möchte ich gerne etwas anfügen!
            Zuvor das Zitat von Anna aus dem neuesten WT:

            WT-Januar 2013, Seite 16, Abs. 19
            >>19 Wer aber dazu übergeht, Jehova zu grollen, entfremdet sich von ihm. Der nahe Angehörige muss jetzt erkennen, dass man entschlossen Jehova über alles stellt — auch über die Familienbande. Man muss also unbedingt seine geistige Gesinnung bewahren, um mit der Situation zurecht-zukommen. Wir dürfen uns nicht von unseren Brüdern und Schwestern absondern (Spr. 18:1). Schütten wir Jehova unser Herz aus (Ps. 62:7, 8). Suchen wir nicht nach Ausreden, um mit ausgeschlossenen Familienmitgliedern in Kontakt zu treten, beispielsweise über E-Mail (1. Kor. 5:11). <<

            Jesus sprach einmal von den Pharisäer die wenn es um Kleinigkeiten oder Nebensächlichkeiten ging, wie Dill oder Minze, das sie penibel "dem Gesetz" entsprachen aber die großen Belange wie Gerechtigkeit oder auch Barmherzigkeit (Matt. 23:23) die waren ihnen gleichgültig!

            Die Mücke sieben sie aus (ausgeschlossenen Verwandeten) aber das Kamel (Kinderschänder) schlucken sie hinunter (nach Vers 24 von Sinn her in etwas erweiterter Form) – diese Heuchelei da kommt einem wirklich ein gerechter Zorn hoch oder wie Jesus im Vers 26-28 es sagt: "Ihr blinden Verführe, sorgt erst einmal dafür das euer Leben mit Gott in Ordnung kommt …. ihr wollt vor den Leuten als die Gerechten da stehen, in Wirklichkeit seid IHR voller Bosheit und Heuchelei!"

            Die weiteren Vers bis 36 drücken es noch deutlicher aus!

            lg. Matthäus

          2. Matthäus says:

            Zum Vers in 1.Kor. 5:11 der als Begründung für den „NICHTUMGANG mit Ausgeschlossenen“ immer wieder mißbraucht wird, wird gerne vergessen daß Paulus selbst die Anordnung nur 2, 3 Monate später im 2. Brief an die Korinther relativiert hat. Er fordert die Gemeinde auf – wo hast du je einen Kreisaufseher erlebt der eine Versammlung auffordert einen Ausgeschlossen wieder aufzunehmen – dem Sünder wieder Barmherzigkeit zu erweisen UND ER Merkt AN:

            5 Wenn euch aber jemand traurig gemacht hat, so hat er nicht mich traurig gemacht, sondern zum Teil – damit ich nicht zu viel sage – euch alle. 6 Dem Betreffenden genügt diese Strafe von den meisten der Gemeinde, 7 so dass ihr im Gegenteil vielmehr vergeben und ermuntern solltet, damit der Betreffende nicht etwa durch allzu große Traurigkeit verschlungen werde. 8 Darum ermahne ich euch, zu beschließen, ihm gegenüber Liebe zu üben.

            Also er erwähnt das sich NICHT ALLE an diese Anweisung gehalten haben! Es war also dem einzelnen überlassen wie er diese Anordnung umgesetzt hat. (Ähnlich der Anweisung „Nur im Herrn zu heiraten . ein guter Rat aber jeder trägt selbst die Verantwortung) doch solche Hinweise und Erklärungen im Kap. 2:6 werden von der LK ignoriert, weil es ihnen nicht in den Kram paßt!

            Auch in Joh. Kap.9 läßt Jesus erkennen das er sich wenig darum gekümmert hat als sie einen Juden (Blinder) weil er Jesus verteidigt hat, dieser aus der Synagoge ausgeschlossen wurde, gleich danach hat er ihn aufgesucht! Lies ab Vers 13 bis 40 !

            lg. Matthäus

      2. Shannon says:

        Liebe Ruth, liebe Morgentau,

        da fällt mir nur ein: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
        Wir alle kennen diesen Text, doch leider wird er ganz schnell vergessen, wenn es den anderen trifft.

  3. Maryam an M.H.P. und BI, says:

    Lieber Bruder M.H.P., liebes BI-Team
    vielen Dank für diesen ausgesprochen guten Vortrag! Ich habe ihn mir heute Abend gleich zweimal angehört (dank der Tonaufnahmen, die BI bereitstellt – Danke auch hierfür) und finde so viele Gedanken so gut, dass ich sie grad gar nicht kommentieren kann, weil sie einfach, so wie sie sind toll ausgearbeitet sind.
    Das ist ein relativ „alter“ Vortrag, trotzdem bin ich sehr froh, dass ich ihn empfohlen bekommen und heute zum ersten Mal angehört habe. Wenn doch nur noch mehr Menschen so denken würde. (Oder wenn die Öffentlichen Vorträge in den Versammlungen mal solche Qualität und Tiefe hätten!!!)
    Wollte mich auf diesem Wege bedanken für die viele Arbeit, die in die Vorträge gesteckt wird. Ich bin froh, dass ich auf diese Weise daran teilhaben und mir meine eigenen Gedanken dazu machen darf! Jedem, der diesen Vortrag noch nicht oder schon lange nicht mehr gelesen hat, kann ich ihn nur wärmstens empfehlen.
    Danke noch einmal und einen schönen Abend allen
    Maryam

  4. Eddi says:

    Eddi an Mamre:

    Guten Tag Mamre,

    gute Hinweise von unseren Brüdern, oder? So kompliziert habe ich gar nicht gedacht. Ich bin halt etwas einfach gestrickt. In der Organisation wird vieles nicht nach biblischer Vorlage erledigt, obwohl es behauptet wird. Vor allem fehlt die echte Liebe. Wer Christus nicht achtet, achtet auch den Vater nicht, kann er das Gegenteil behaupten, es ändert nichts an den Tatsachen. Wer Vater und Sohn nicht achtet sondern hart daran arbeitet (auch mit den Spendengeldern der Gläubigen), ein Teil Babylons zu werden, empfängt das Kennzeichen des Wilden Tieres.

    Also ja, ich bin mir sicher.
    Liebe Grüße
    Eddi

  5. armes Schaf 2012 says:

    nach vorn!ohne die da!!

    1. Ulrike P. says:

      Hallo armes Schaf.
      Jawohl, recht hast du! – Nach vorne…ohne die da!

      Denn folgen wir ihnen, gehts mit ihnen in die Grube. – Nur wenn wir dem Stern folgen, welcher der Christus ist, sind wir auf dem Weg nachhause.
      Es gibt niemand anderem dem wir folgen können, es gibt höchstens Wegbegleiter, die mit uns gehen.

      LG Ulli

  6. Sascha says:

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe mir noch einmal diesen sehr guten Vortrag zum Jahrestext 2011 auf der Bruderinfo-Prophetie Seite durchgelesen. Es gibg ja um den Text aus Zephanja 3:12. Es ist eine Vers-für-Vers Betrachtung und passt gut zu der Frage: Wo sollen wir hingehen?

    Ich habe mir dann dieses Kapitel 3 aus Zephanja nochmal im Zusammenhang durchgelesen.

    Im Vers 18 wird folgendes gesagt:

    Zef 3:18 Die Bekümmerten, die der Versammlungen entbehren mußten, will ich sammeln; sie waren von dir, aber eine Last auf dir, ein Vorwurf.

    Ich habe hier das Gefühl, dass es sich hier konkret um unsere wöchentlichen Versammlungen handeln könnte. Viele von uns gehen ja nicht mehr hin, weil sie es nicht mehr ertragen konnten, weil man sie förmlich herausgetrieben hat, weil sie die WTG nicht mehr unterstützen möchten und weil diese Versammlungen für sie, wie Zephanja sagt, “zu einer Last” geworden sind.

    Trotzdem taucht immer wieder bei vielen die Frage auf, wie wir denn das Zusammenkommen nicht aufgeben sollen, je näher das Ende kommt, gemäß Heb. 10:24+25. Viele verzichten heute schon auf diese regelmäßige Gemeinschaft, und könnten deshalb als “Bekümmerte” bezeichnet werden, die der Versammlung “entbehren mussten”.

    Es gibt ja aber auch noch viele, die es noch schaffen, in die Versammlungen zu gehen. Ich glaube aber, dass irgendwann der Punkt erreicht sein könnte, indem wir auch physisch gar nicht mehr hingehen können, vielleicht weil wir irgendeinen „Schwur“ oder ein Kennzeichen der WTG annehmen müssen. Spätestens dann würden sich vermutlich auch die Brüder und Schwestern, die jetzt noch hingehen, zu diesen “Bekümmerten” zählen, die auf die Versammlungen verzichten müssen.

    Aber genau dann werden diese “Bekümmerten” gesammelt, so wie es der Vortrag schön beschreibt. Deswegen brauchen wir dann auch nicht zu fragen, wo wir hingehen sollen, wenn unsere Verbindung zur Versammlung gekappt wurde. Wir können fest darauf vertrauen und warten, dass Jehova und Jesus als unsere Retter auftreten werden, so, wie die letzten Verse des Kapitels 3 aus Zephanja es beschreiben:

    Zef 3:19 Siehe, ich will zu jener Zeit alle deine Peiniger unterdrücken und will dem Hinkenden helfen und das Verstoßene sammeln und will sie zu Lob und Ehren machen in allen Ländern, wo sie jetzt verachtet sind.
    Zef 3:20 Zu jener Zeit will ich euch hereinbringen, zur Zeit, da ich euch sammeln werde; denn ich will euch zu Lob und Ehren machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich euer Gefängnis vor euren Augen wenden werde, spricht der HERR.

    Schöne Grüße

    Sascha

    1. armes Schaf 2012 says:

      Willkommen Sascha,meine Frau Ruth und ich, lesen uns immer weiter hier durch.Die Brüder und Schwestern die hier alle ihre Gedanken, und Jahrelangen Erfahrungen innerhalb der Organisation die wir ja kennen hier äussern, schätzen wir sehr!Ich habe Bruderinfo durch Zufall bei einer Telefonnummern Suche nach einem Kö-Saal wo meine Frau und ich hingehen wollten als Link entdeckt!Jehova sei Dank!!!!
      Viele Kommentare sind gefühlsbetont und aus der jeweiligen Lebenssituation geschrieben,und selber erlebt worden, oder die Situation ist so schwer in der Versammlung der Brüder geworden und fast nicht mehr zu ertragen,das ein Besuch so wie früher es einmal war sehr schwer fällt oder nicht mehr möglich ist.In wenigen Tagen ist der 14.Nisan.Deshalb sollten wir hier mit der Hilfe von Bruderinfo alle fest zusammenstehen. Danke euch allen!

      1. Martin an ALLE says:

        Gib diesen Text an VIELE weiter:

        Pro und kontra? Immer mehr Zeugen Jehovas informieren sich alternativ und objektiv durch „Zeugen für Zeugen“ über Glaubensinhalte und Zielsetzung der „anerkannten Religionsgemeinschaft“ auf http://www.bruderinfo.com und http://www.bruderinfo-prophetie.de

    2. Mamre says:

      Hallo Sascha,

      Du schreibst: „…vielleicht weil wir irgendeinen “Schwur” oder ein Kennzeichen der WTG annehmen müssen.“

      Hat da jemand schon eine Idee?

      Lieben Gruß,

      Mamre

      1. Anna says:

        Guten Morgen Mamre,

        herzlich willkommen hier. Wahrlich, der Christus sammelt seine Schäflein ein. Ich könnte mir vorstellen, dass das Kennzeichen, welches diejengen erhalten, die sich offiziell noch innerhalb der Organisation befinden, mit Mitgliedsbeiträgen zusammenhängen könnte.

        Das die finanzellen Mittel knapper werden kann man ja auch an den „Spendenaufrufen“ sehen. Z.B. diese Woche ist in der Dienstzusammenkunft wieder ein Programmpunkt über das Schärflein der Witwe. Und im WT 15.11.12, Seite 9 rechtzeitig zum Weihnachtsgeld ja wieder ein Artikel. Ich stelle hier mal ein was m.E. NEU hinzugekommen ist:

        ZITAT
        SACHSPENDEN
        Man kann anbieten, das Werk durch
        Eigentum wie zum Beispiel Grundstücke,
        Schmuck oder andere Wertgegenstände
        zu unterstutzen.

        SONSTIGE MÖGLICHKEITEN
        Man kann auch auf andere Art das weltweite
        Werk unterstützen (zum Beispiel
        durch das Errichten einer Stiftung) ENDE ZITAT

        Dieses WTG-Kennzeichen muss wohl etwas sein, was man offiziell durch Unterschrift annehmen muss. Es passiert viel zur Zeit. Ist recht spannend.

        Viele liebe Grüße aus dem regnerischen Morgen

        Anna

        1. Zadok says:

          Hallo Anna,

          da hast du einen interessanten Gedanken geschrieben.Denn es ist ja so, dass kein Zeuge in den Versammlungen rechtlich gesehen als Zeuge gilt. Um also Gelder einsammeln zu können über Mitgliedsbeiträge, müsste man alle zu Mitgliedern der Religions-gemeinschaft machen. Das wäre dann so ein schriftliches Symbol der Zugehörigkeit. Du hast recht, alles sehr spannend momentan..
          lieber Gruß aus dem Regen
          Zadok

          1. Mamre says:

            Hallo Zadok,

            leider finde ich das nicht mehr, aber irgendwo stand in den neuen Satzungen der Körperschaft des öffentlichen Rechts, dass nun JEDER Zeuge Jehovas MITGLIED ist!
            ich versuche schon länger, das wiederzufinden – vielleicht weiß da jemand mehr? Der Paragraph müsste irgendwo am Anfang stehen.

            Lieben Gruß,

            Mamre

          2. Tobias says:

            Hallo Mamre,

            die von dir gesuchte Passage bezüglich „Mitgliedschaft“ findest du in dem „Statut“ pdf-File, § 14.
            (www.jehovaszeugen.de/Rechtssammlung.43.0.html)

            Auszug aus der Statut.pdf
            Zitat:
            §14 Mitgliedschaft
            § 14 (1)Wer rechtmäßig als Zeuge Jehovas getauft wurde und mit einer Versammlung im Wirkungsbereich der Religionsgemeinschaft verbunden ist, ist Mitglied der Religionsgemeinschaft.
            § 14 (3) Als Zeuge Jehovas kann rechtmäßig getauft werden, wer auf seinen Wunsch von der Ältestenschaft der Versammlung der Versammlung zugelassen wurde.
            Zitatende

            LG
            Tobias

          3. Eddi says:

            Lieber Zakok,

            mit der Ernennung der Religionsgemeinschaft zu einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts ist verbunden, dass die zahlenmäßige Mitgliedschaft eine dauerhafte Institution gewährleistet.
            Dieses sagt Art. 140 GG i. V. mit Art. 137 WMV, A. 5, S. 2ff.

            „(5) Die Religionsgesellschaften bleiben Körperschaften des öffentlichen Rechtes soweit sie solche bisher waren. Anderen Religionsgesellschaften sind auf ihren Antrag gleiche Rechte zu gewähren, WENN SIE DURCH IHRE VERFASSUNG UND DIE ZAHL IHRER MITGLIEDER DIE GEWÄHR DER DAUER BIETEN. Schließen sich mehrere derartige öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften zu einem Verbande zusammen, so ist auch dieser Verband eine öffentlich-rechtliche Körperschaft.“

            Deshalb haben Pikl und Glockenthin 1998 auch so viel Wert darauf gelegt, dass Jehovas Zeugen ca. 160.000 Mitglieder haben, obwohl da ALLE Ältesten noch geflötet haben, man könne gar nicht Mitglied werden. DIE VERFASSUNG DER BRD SAGT ETWAS ANDERES!

            Es ist also definitiv so, dass jeder Zeuge Jehovas das Merkmal des Wilden Tieres bereits trägt, nämlich durch die offizielle Mitgliedschaft bei Jehovas Zeugen, Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Nicht zu verwechseln mit der Mitgliedschaft in der Wachtturm-Bibel- und Traktatgesellschaft, die lediglich eine Handvoll Leute hat, einige aus Selters darunter, die auch Kontozugriff haben.

            Solange sich die Verkündiger-Berichtskarte in den Versammlungsunterlagen befindet, gilt diese Mitgliedschaft, es darf bezweifelt werden, mit einem Gemeinschaftsentzug werden diese Karten nicht einfach vernichtet.

            Ich persönlich habe einen schriftlichen Antrag auf Einsicht in meine Versammlungsunterlagen gestellt, dies ist zu gewähren. Es kamen zwei Älteste mit meinen Karten zu mir um sie mir zur Einsichtnahme vorzulegen und erklärten mir, jeder Zeuge Jehovas habe durch seine Unterschrift auf der Karte (auch wenn es nur auf der 1. Karte war, aber die 95. schon ausgefüllt wurde) der Verwendung seiner Daten zugestimmt. Eine Rücknahme sei nicht vorgesehen. Also habe ich die Karten konfisziert und damit war auch die Angelegenheit Unterschrift erledigt.
            JEHOVAS ZEUGEN – PERSONIFIZIERT DURCH GAJUS GLOCKENTHIN WEIGERN SICH BEHARRLICH, SICH AN EIN MINIMUM DATENSCHUTZ ZU HALTEN!
            Er hat die Funktion des Datenschutzbeauftragen der Zeugen Jehovas mit Sitz in 12557 Berlin, Grünauer Straße 104, Faxnummer: (030)
            65 48 10 28. Man sollte eine Mitteilung schicken, dass alle Daten zu vernichten sind und einer Verwendung der Daten nicht zugestimmt wird. Einen Freiumschlag beizulegen lohnt nicht, ich persönlich bevorzuge es, das Porto auf das Spendenkonto zu überweisen, wenn gewünschtes Schriftstück eintrifft.

            Selbstverständlich beruht dies auf meiner Erfahrung und muss nicht zwangsläufig bei allen so sein.
            Ganz liebe Grüße
            Eddi

          4. Zadok says:

            Hallo Eddi und Tobias,

            ja,ich muss mich hier korrigieren, du @Tobias hast das ja schon getan. Ich bin damals aus dem Ortverein e.V. ausgetreten.

            Eddi, du meinst also – anders als Anna – dass man durch diese Mitgliedschaft bereits das Kennzeichen des Tieres erhalten hat?
            Nun, ich denke – nur ein Gefühl, habe keine Belege dafür – dass diese Sache zu klein ist, um als Kennzeichen zu gelten, das merkt ja keiner der betroffenen ZJ und keiner weiss was er da durch diese KÖdR-sache getan hat bzw. mit ihm getan wurde. Für mich müßte es offensichtlicher sein. Aber wie gesagt, Gefühlssache…
            Lieber Gruß
            Zadok

          5. Mamre an Eddi says:

            Hallo Eddi,

            Du schreibst: Zitat „Es ist also definitiv so, dass jeder Zeuge Jehovas das Merkmal des Wilden Tieres bereits trägt, nämlich durch die offizielle Mitgliedschaft bei Jehovas Zeugen, Körperschaft des Öffentlichen Rechts.“ Zitatende

            Darf ich fragen woran Du das festmachst, dass ZJ das Merkmal tragen? Warum bist Du Dir da sicher?

            Lieben Gruß,

            Mamre

          6. Alois says:

            Hallo Mamre

            Lese wegem dem wilden Tier und dessen Zahl 666 mal folgenden Vortrag:

            http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=760

            Allerdings ist er als ungeübter nicht leicht zu verstehen.

            Liebe Grüße
            Alois

          7. Matthäus says:

            Auch ich habe die Verkündigerdienstkarte wo sich meine Unterschrift befand gefordert, diese wurde umgehend ausgehändigt. Sonst kann es passieren das irgendwann von dir Kirchensteuer verlangt wird.

            Lg. Matthäus

          8. Frank&Frei says:

            spätestens wenn die Kirchensteuer verlangen werde ich mich von denen öffentlich disassoziieren.
            Gerade deises Thema haben sie sehr lange geritten, niemals solche Steuer fordern zu wollen.
            Aber ein religiöses Chamäleon wechselt seine Ansichten ganz nach Wetterlage. Und derzei zieht Sturm auf, Mittel werden knapp, Produkte dünner, billiger und weniger.
            ich frage mich sowieso, warum die das ganze Zeugs nicht in China für n Appel und n Ei produzieren. Mir ist bekannt das die WT Inc vor Jahren schon im Schlepptau der Politik China aufsuchte.
            Ich bin sicher, die könnten dort VIEL billiger produzieren.
            Das Dilemma ist halt: viele Zweigbüros und mitarbeiter. Und wenn die gefeuert werden, gibtgs womöglich Rückkoppelung.
            Apropos Irrelevant und Gromio – haben die einen auf Gummi gemacht und sich zurückgezogen? Mit ihrem ständigen Ignorieren der Fakten haben die sich auf wackelige Beine begeben. Denen ging es mit ihrem Endsieg so wie im Großdeutschen Reich im Frühjahr 1945.
            aus Deutsches Reich wurde „Futsches Reich“ so aufgedruckt auf Fake Briefmarken, die die Alliierten abwarfen.
            Mal sehen, was der Tower noch alles bringt wo doch die Schlinge schon schwebt

          9. Hopefull says:

            Liebe Mamre

            erst mal auch von mir ein herzliches Willommen hier im Forum. Du postest ja schon ganz fleissig und ich finde Deine Kommentare sehr interessant und ansprechend. Vielen Dank dafür.
            Bezüglich des Kennzeichens des Wilden Tieres, wer diese wohl im WT-Volk tragen könnte, ist mir der Gedanke gekommen, dass dies vielleicht etwas mit der zweiten Tauffrage zu tun haben könnte. Mit der zweiten Tauffrage verpflichtet man sich der Organisation und mit dem Ausleben betet man sie an. Aus diesen zwei Komponenten könnte jemand das Zeichen des wilden Tieres bekommen. Ist jetzt nur so ein Gedankengang von mir, ob das so ist, weiß ich natürlich nicht.
            Es wäre jetzt auch die Frage für mich, wenn man dieses Zeichen einmal bekommen hat, ob man das dann für immer hat oder ob man die Zeichen „wechseln“ kann. Also, ob Jehova das Zeichen wieder entfernt wenn man sich zu Jesus bekennt und sich von der WT-Organisation los sagt und sie nicht mehr anbetet. Vielleicht ist mit dem Zeichen auch etwas ganz anderes gemeint.

            Liebe Grüße Hope

        2. Mamre says:

          Liebe Anna,

          Danke für Deine Gedanken! Das mit einer Stiftung ist ja schon interessant – noch nie dagewesen (wenn ich mich nicht irre). Mal sehen, wie es weitergeht. Und das wir Unterscheidungsvermögen bekommen, besonders wenn es um DIE entscheidende Zesur geht…

          Lieben Gruß,

          Mamre

          1. Eddi says:

            Guten Abend Mamre,

            sei ganz herzlich willkommen.

            Herzliche Grüße
            Eddi

  7. milan says:

    Ich bin froh, dass es hier noch neuere Kommentare zum Artikel vom 13.12.2010 gibt. Ich bin völlig neu bei Euch und nur durch Zufall auf Eure website gestossen. Ich wüsste im Moment nicht, wo meine eher Allgemeines betreffenden Bemerkungen unterzubringen wären. Mir erscheint daher der Artikel „wohin sollen wir gehen?“ als der geeignetste, obwohl ich schon viele andere aufmerksam gelesen habe und mich über die Reaktionen der Kommentare gefreut habe.
    Aber nicht über alle und dies ist ein Grund, warum ich mich zum Schreiben entschlossen habe. Laut der Auswertung in der „Umfrage“ sind ja die meisten Nutzer der website immer noch mit „Versammlun-gen“ verbunden. Diejenigen, die es offensichtlich nicht mehr sind haben dann aber die Gelegenheit locker die „Organisation“ als Teil des bestehenden satanischen Systems zur Verwirrung des Geisteslebens der Menschen zu bezeichnen.
    Damit kann ich mich überhaupt nicht identifizieren.
    Vorab: ich denke dass weder der Ausschließlichkeitsanspruch des TVS die „Wahrheit“ zu besitzen bzw. sie nach Lust und Laune zu interpretieren noch das blinde Folgen und befolgen zeitabhängiger sich auch in wichtigen Punkten ändernder Lehren (die leider schon manchmal Dogmencharakter haben) für einen Nachfolger Jesu von Be-deutung sind.

    Aber: wohin sollen wir gehen?
    Egal ob nun eine Organisation (Institution) dahintersteckt oder eine kleine Gruppe von „Freidenkern“, so ist eine Rückkehr zur

    heidnischen Auffasung eines dreieinigen Gottes
    zur giechischen Philosophie der Unsterblichkeit der Seele
    zur gotteslästerlichen Lehre von einer ewigen Qual
    zur Negierung der Mittlerrolle des Herrn Jeu durch das Anrufen von
    „Heiligen“
    zur Kindstaufe usw usw

    für jeden Christen unmöglich, der nur das Gesamtzeugnis der Bibel gelten läßt.

    Das Erkennen dieser Irrlehren möchte ich doch gerne als Wahrheit bezeicnen dürfen. Es darf dann auch nicht geleugnet werden, dass zumindest bei den frühen „Bibelforschern“ eine Erkenntnisfähigkeit vorhanden war, die ohne die Hilfe des Geistes Gottes so nicht möglich gewesen wäre.

    Gleichzeitig ist es aber eine betrübliche Realität, dass der bereits früh vorhandene Drang zu (falschen) Zeitberechnungen und zu Fehl- und Überinterpretationen bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts nicht nachgelassen hat.

    Wohin sollen wir also gehen? Der Artikel und die gleichlautende „Ansprache“ zeigen es m. E. nach deutlich genug:

    Bleib da wo mit Sicherheit nicht „Die Wahrheit“ zu finden ist, aber ein deutliches Mehr an Wahrheit verglichen mit den „organisierten“ Religionen angeblich christlicher Prägung, die mir bekannt sind.
    Außerdem gibt es durchaus Versammlungen der ZJ in denen spürbar ein Geist der Liebe vorhanden ist, sei es durch die Struktur der „Ältestenschaft“ oder vielleicht durch den Umstand bedingt, dass etliche U-Boote dort tätig sind, die ihre Anregungen nicht nur durch den TuVS erhalten sondern so wie ich es weiterhin tun möchte durch die BI.

    Liebe Grüße christlicher Verbundenheit
    milan

    1. Ulrike P. says:

      Hallo Milan,
      ZITAT:
      „Wohin sollen wir also gehen? “

      Wenn man den Menschen einerseits sagt, sie tragen Mitverantwortung wenn sie in ihrer Kirche bleiben obwohl sie wissen das so vieles falsch ist, wie kann man es dann andererseits selbst genauso halten?
      In jeder Kirche findest du ein paar Körner Wahrheit, neben einem Haufen ausgemachter Lügen. Dann könnten ALLE fragen, wohin sollen wir denn gehen?

      Wer zb von der katholischen Kirche fort, in eine freikirchliche Gemeinde geht, wird auch von vielen Irrlehren frei gemacht. Aber dennoch kommt er vom Regen in die Traufe. – Wer sich ganz von Irrlehren freimachen will, darf die Wahrheit nicht bei Menschen suchen.

      Deshalb kann es auf deine Frage nur einzige Anwort geben: Jesus Christus.
      Denn ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, und nur durch IHN kommen wir zu Vater.

      LG Ulli

    2. Alois says:

      Hallo Milan

      Jehova möchte Menschen welche in Freiheit leben, ohne dass sie von Menschen unterjocht werden. Aus diesem Grund hat das Gesetz Mose auch das 50. Jubeljahr vorgesehen, in dem jeder Sklave wieder seine Freiheit erlangt hat und jeder Besitz, das Erbteil, an den ehemaligen Besitzer zurückgegebn werden musste.

      In jeder Organisation können Menschen aber nicht in Freiheit leben, den etwas organisaieren bedeutet auch menschliche Regeln und Gesetze aufstellen. Damit ist aber die Freiheit beschnitten.

      Für mich steht fest, jegliche Art von Organisation hat nichts mit Jesus oder Jehova zu tun, sondern mit dem Teufel, der schon Nimrod dazu benutzte die ersten Menschen nach der Flut zu einem Bauprojekt zu organisieren. Es ist immer die selbe Masche, die der Teufel anwendet, immer werden gemeinsame Ziele definiert und dann geht es langsam aber sicher in organisierte Strukturen über.

      Nimrod hat mit dem Turmbau verhindern wollen, dass sich die Menschen in Freiheit auf der Erde ausbreiten. Genau das wollen die Herrschenden unser Organisation durch ihre Lehre auch verhindern.

      Bei Bruderinfo ist es noch nicht so, da herrscht noch Freiheit, solange man in der Liebe zum Nächsten bleibt.

      2.Kor. 11
      2. Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Manne verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau dem Christus darzustellen.
      3. Ich fürchte aber, daß etwa, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, [also] auch euer Sinn {Eig. eure Gedanken} verderbt und abgewandt werde von der Einfalt gegen den Christus.

      zu Vers 2: Wir sollen somit dem Christus verlobt sein und nicht der Organisation.
      zu Vers 3: Was der Teufel mit der Organisation macht, ist im Prinzip dasselbe was er mit der Schlange gemacht hat. Wir müssen wählen zwischen den Worten Jehovas und den Worten der Organisation. Wählen zwischen dem Wort der Bibel und dem Wort der Puplikationen.

      Die „LK“ behauptet auch bei den Apostel Jesu hätte es eine „LK“ gegeben. Damit stellt sie sich auf die gleiche Stufe wie die Apostel Jesu.

      Aber was sagt Paulus dazu? (2. Kor. 11)
      13. Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
      14. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;

      Möglicherweise gibt es in der Organisation auch Brüder welche noch Christus folgen, bei den Versammlungsältesten gibt es sie. Aber sie dürften derart in der Minderheit sein, dass deren guter Einfluss gering ist.

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Sascha says:

        Lieber Bruder Alois,

        danke mal wieder für deinen Kommentar zum Thema Organisation. Mit dem Vergleich zum alten Babel hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.

        Der Text beschreibt ihre Gedanken so:

        1Mo 11:4 Dann sagten sie: „Los! Bauen wir eine Stadt und einen Turm, der bis an den Himmel reicht! So werden wir uns einen Namen machen und verhindern, dass wir uns über die ganze Erde zerstreuen.“

        Also einmal stand dieses Vorgehen direkt im Widerspruch zum dem Vorsatz Jehovas, der ja zu Noah gesagt hatte, dass sie die Erde bevölkern sollten. Aber es ging ihnen um ihren eigenen Namen.

        Dazu fällt mir ein, wie energisch Rutherford auf der Suche nach einem Namen war, der die Bibelforscher als Gruppe klar von anderen Kirchen, aber auch von dem heimlichen Namen Russelliten abgrenzen sollte. Bei der Ankündigung dieses Namens im Jahr 1931 war wohl den wenigsten bewusst, was 80 Jahre später daraus werden könnte.

        Man hat den Text aus Jesaja 43:10 völlig verdreht, um daraus eine biblische Legitimation abzuleiten. Es ging den Zeugen seitdem immer um „ihren Namen“, und bis heute achtet man darauf, dass man keine Schmach auf diesen Namen bringt und man ist stolz ihn zu tragen.

        Mit dem neuen Namen kamen dann auch die Strukturen, und damit auch das Organisieren, genau wie beim Turmbau in Babel.

        Interessant ist aber, dass Jehova ja herab kam, um die Sprachen zu verwirren. So wird er auch in der Endzeit dann die „Sprachen verwirren“, sprich die Menschheit davon abhalten, tatsächlich auf eigene Faust eine Einheit herzustellen, egal ob auf politischer oder religiöser Ebene.

        Und so wird auch die von Menschen geschaffene „Einheit“ der Zeugen irgendwann der Vergangenheit angehören.

        Schöne Grüße

        Sascha

        1. Sascha says:

          Hallo ihr Lieben,

          als Ergänzung zu dem Thema Babel und was dieses Geschehen damals auch mit uns zu tun hat, habe ich, nach einem Tipp von Schwester Ulli… (danke nochmal!!!) in einer Abhandlung von Armin Held zum Thema Kreationismus sehr interessante Gedanken gefunden.

          Die Frage, wo man hingehen soll, wenn man das Falsche an seiner religiösen Gruppierung erkannt hat, wird am Schluss schön behandelt.

          Vorab vielleicht nochmal kurz den biblischen Bericht:

          1Mo 11:1 Die Menschen hatten damals alle noch dieselbe Sprache und dieselben Wörter. 2 Als sie nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und ließen sich dort nieder. 3 Sie sagten zueinander: „Los! Wir machen Ziegel aus Lehm und brennen sie zu Stein!“ Die Ziegel wollten sie als Bausteine verwenden und Asphalt als Mörtel.
          4 Dann sagten sie: „Los! Bauen wir eine Stadt und einen Turm, der bis an den Himmel reicht! So werden wir uns einen Namen machen und verhindern, dass wir uns über die ganze Erde zerstreuen.“ 5 Jahwe kam herab, um sich anzusehen, was die Menschen da bauten – eine Stadt mit einem Turm! 6 Da sagte er: „Es ist offensichtlich: Sie sind ein einziges Volk und sprechen nur eine Sprache. Und was sie jetzt begonnen haben, zeigt, dass ihnen künftig nichts unmöglich sein wird. Sie werden alles tun, was sie sich ausdenken.
          7 Los! Steigen wir hinunter und verwirren ihre Sprache, dass keiner mehr den anderen versteht!“ 8 So zerstreute Jahwe die Menschen von dort aus über die ganze Erde, und sie mussten aufhören, die Stadt zu bauen. 9 Deswegen gab man der Stadt den Namen Babel, Verwirrung, denn Jahwe hatte dort die Sprache der Menschen verwirrt und sie von diesem Ort aus über die ganze Erde zerstreut.
          —————————–
          Zitat Anfang

          Sind wir auch “Mitglied” im babylonischen System?

          Der Bericht von Babel ist nicht in der Bibel, damit wir unseren
          Kindern beim Schlafengehen etwas Spannendes zu erzählen
          haben: Er betrifft uns. Er beschreibt nicht untergegangene Völker,
          sondern unsere Probleme!

          . Wollen nicht auch wir vor den anderen Menschen als “Helden”
          dastehen, zumindest ein gewisses Ansehen genießen, “einen
          Namen” haben?

          • Wer von uns ist wirklich frei davon, sich von der “öffentlichen
          Meinung” beeinflussen zu lassen?

          • Wem von uns fällt es nicht schwer, die eigenen Schwächen und
          Fehler, seine Unfähigkeit und Hilflosigkeit vor sich selbst und
          auch öffentlich einzugestehen?

          • Wollen wir in “unseren” Gemeinschaften ein Gruppenbewusstsein, ein “Wir-Gefühl” fördern? Gerät dabei der Name des Herrn kaum merklich, aber immer mehr ins Hintertreffen? Dann befinden wir uns auf einem sehr alten, sehr gefährlichen Weg.

          • Spielt der Name “unserer Gemeinden”, Verbände,Organisationen und Werke womöglich eine zu große Rolle für unsere Identität? Verherrlichen wir am Ende den Namen unserer Gruppe?

          • Und sind nicht bis in die Gegenwart in dem Bemühen, die
          eigenen oder “echten Schäfchen” zusammenzuhalten, immer
          neue Denominationen entstanden, die in Wirklichkeit nicht ein
          Ausgangspunkt von Einheit waren, sondern nur ein weiterer
          Stein des Anstoßes für die Suchenden?

          – Kann es sein, dass wir so in diese Problematik verstrickt sind, dass wir sie schon gar nicht mehr wahrnehmen? Sehen wir womöglich
          den Wald vor lauter Bäumen nicht? Leiden wir unter
          “Betriebs-Blindheit”, leben schon so lange in diesem
          “Stallgeruch”, dass wir ihn gar nicht mehr wahrnehmen?

          Haben wir uns schon so mit diesem System der Denominationen
          identifiziert, dass wir gar nicht mehr hören können oder gar
          wollen, was Gott darüber sagt?

          Wirrwar der Religionen

          Was, wenn die Zersplitterung der Christenheit in viele
          miteinander rivalisierende Gruppen gar nicht nur “vom Feind” ist,
          sondern zugleich, wie in Babel: Ein Gericht Gottes an denen, die
          angefangen haben, “ihre eigenen Namen zu machen” und ihre
          jeweilige “Denonimation” zu verherrlichen?

          Wann wollen wir aufhören, jeder sein eigenes Süppchen zu kochen, sein eigenes Grüppchen zu bauen und heiligen statt dessen den Namen Gottes in unserer Mitte? Ist dies nicht das allererste Anliegen in dem einzigen Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:

          Vater unser, der du bist in den Himmeln,
          geheiligt werde dein Name! Matthäus 6:9

          Wahre Einheit ist nur möglich, wenn wir alle von Herzen zu dem
          EINEN umkehren, wenn wir aufhören, unsere eigenen Reiche zu
          bauen, unsere eigenen Interessen zu verfolgen. Einheit als
          höchstes Ziel ist genauso ein Götze wie Habsucht. Wenn wir
          jedoch zuerst nach dem Reich Gottes trachten, dann wird Gott uns
          die Einheit dazu schenken. In dem Maße, wie wir mit Gott eins
          werden, werden wir es auch mit den anderen Christen, denn wir
          nähern uns dann gemeinsam demselben Zielpunkt:

          Jeder der den liebt, der geboren hat,
          liebt auch den, der aus ihm geboren ist. 1.Johannes 5:1

          Mangel an Liebe zu Gott ist die wahre Ursache für alle
          Spaltungen, und wahre Liebe ist das Heilmittel gegen jede Form
          von Uneinigkeit. Selbst richtige Erkenntnisse können aufblähen,
          die Liebe aber bessert, 1.Korinther 8:1.

          Zitat Ende
          ——————————————

    3. Anna says:

      Lieber Bruder Milan, liebe Brüder und Schwestern,

      wohin sollen wir, d.h. wohin soll ICH gehen. Das ist m.E. sehr sehr wichtig. ICH muss erstmal in MICH selber gehen. Ganz ehrlich zu mir sein, was will ich, was sind meine Ziele, wie ist mein Verhältnis zu Jehova und Christus. Und dann öffnen sich Türen die mir jedenfalls zeigen wohin ICH gehe: An der Hand Jehovas!

      Und die Hand Jehovas kann mir oder kann auch keinem von uns niemals jemand wegnehmen. Ein richtiger Vater = Jehova wird die Hand keinesfalls loslassen. Selbst wenn das Kind das so will. Weil wir oft meinen wir schaffen das ohne Jehova. Ein Vater führt das Kind sicher über die Straße. Die Straße scheint mir dieses System zu sein, wo wir viele Hindernisse überqueren müssen. Das bleibt nicht aus. Die Jünger sagen: „Herr, DU hast Worte ewigen Lebens“

      Damit ist klar wohin unser Weg führt. Über die innere Einkehr zu mir selber zum Christus. Lese dir einfach mal in aller Ruhe Artikel und Kommentare durch.

      Liebe Grüße an alle, schön dass es Euch gibt,
      ganz herzlich Anna

    4. stefan says:

      Lieber Milan.
      Ich bin beim stöbern auf deinen Beitrag gestossen, zu einem Thema, das mir auch unter den Nägeln brennt.
      Als ich endlich von der alleinseligmachenden WTG-Wahrheit etwas Abstand nehmen konnte, fand ich im Netz sogenannte Bibelgemeinden, die sich in Hauskreisen treffen. Unter bibelgemeinde.at fand ich ein interessantes Glaubensbekenntnis.
      Ich bin nicht mit allem einverstanden. Für mich ist das trotzdem der Beweis, dass die sog. „Wahrheit“ keinesfalls der Besitz einer WTG sein kann.
      Je mehr ich hier lese, umso leichter wird meine Last. Wohin mich mein Weg führt, versuche ich Jehova zu überlassen.
      Mit liebem Gruss
      Stefan

      1. Genovefa says:

        Lieber Stefan!

        Ich möchte Dich ermuntern Dich weiter mit diesem Forum zu beschäftigen, denn unter das Joch Jesu zu kommen ist keine Last, die Wahrheit macht uns frei, sagt unser Herr Jesus.
        Grüsse Genovefa

  8. Bruderinfo says:

    Hallo ihr Lieben,
    für alle, die es interessiert hier ein Link wo man das Original der Wilmesndorfer Erklärung finden kann.( Chronik der Zeugen in Berlin)
    Einfach runtergehen bis zum Jahr 1933, dort ist sie dann Abgelichtet und kann gelesen werden.

    http://www.karlo-vegelahn.de/berlin_text.html

    l. G.
    Bruderinfo

  9. Inge says:

    Ach herrje, was tut sich dann da unter Google, das ist mir aber unheimlich.
    Gerade habe ich noch mal Yaouhul eingegeben…..und da erscheint auf einmal mein Kommentar????????????????in der Bruderinfo. Wie passiert denn so etwas, hab ich da was falsch gemacht …irgendwas nicht geschlossen, als ich weiter schrieb.?
    Es erschien mein Kommentar in „Wohin sollen wir gehen“- Kann mir das jemand erklären, das war aber nicht meine Absicht, ich wollte es nur hier erfragen.

    lb. Gr.Inge

    1. Shannon says:

      Liebe Inge,

      dein Kommentar steht öffentlich im Netz, also finde ihn auch Google.

  10. Inge says:

    Ihr Lieben, danke für eure Mühe. Ich werde die Kommentar noch paar mal lesen müssen. Klingt alles plausibel… Ich danke euch für euren Rat, werde es im Hinerkopf hübsch behalten.
    Bin froh, dass ihr eure Gedanken und Erfahrungen mit dem Namen hier nieder geschrieben habt. so sehe ich wie andere denken und es hilft sich die eigenen Gedanken zu ordnen.

    Liebe Svenja, ich habe nur Yaohul ul eingegeben unter google und da kam eine Menge. Ich werde tatsächlich in der zweiten Januar Woche in die jüd. Gemeinde maschieren, vorher lasse ich mir einen Termin geben und vorsichtshalber nehme ich mein Lapptop mit, damit ich dem Herrn, mit dem ich ein Gespräch suchen werde und auch darf, mal was vor- googln kann. Damit er sieht was ich meine. Ich weiß, ich bin da penetrant, aber erst wenn nichts mehr geht an Auskünften, dann gebe ich es auf und schränke mich ein auf das was ich mal über Jehovas /Jahwes Namen gehört, gelernt habe. Ich muss aber noch ein bischen bohren.
    Nun möchte ich euch nicht mehr strapazieren, gibt auch noch andere Themen…ich weiß…aber wenn Svenja noch mal googlet müsste sie auf die ganzen Informationen kommen. Schade, dass andere nicht beim googln zu sehen können.

    Vielen Dank auch an Mathäus, Manfred, Dennis und Ulrike…

    und auch Alois. für eure Mühe

    liebste Grüsse Inge

  11. Matthäus says:

    Lieber Sascha, lieber Dennis, ich darf mich in eure Diskussion einklinken. Zu diesem Zeitpunkt um 1984 als die Tauffragen geändert wurden war ich auch noch Ältester. Ich hatte damals auch eine Taufansprache gehalten und mußte diese Fragen vorlesen. Nun das ist fast 30 Jahre her, seither bin ich klüger geworden.

    Ich erinnere mich noch eine ältere Schwester die an diesen Fragen damals schon Anstoß nahm. Ich war damals gut 30 und folglich noch von Reife und Weisheit entfernt und auch „Organisationshörig“ – die Brüder und Schwestern die damals zur Taufe gingen mögen mir vergeben.

    Zu Euren WT Zitaten zum Thema diese lassen sehr gut erkennen wohin die WTG die Menschen führen wollen, genauso wie es in Apg. 20:28 warnend vorausgesagt wurde. Sie wollen Menschen HINTER SICH HERZIEHEN ! Wie doch Paulus hier einen Unterschied macht, auch wodurch wir die geistige Anleitung erhalten. Auf keinen Fall so wie es im WT steht sonder das ist der Weg:

    1. Kor. 2: Gottes Weisheit

    6 Dennoch erkennt jeder im Glauben gereifte Christ, wie wahr und voller Weisheit diese Botschaft ist, … 7 Die Weisheit, die wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Sie bleibt ein Geheimnis und vor den Augen der Welt verborgen. Und doch hat Gott, noch ehe er die Welt schuf, beschlossen, uns an seiner Weisheit und Herrlichkeit teilhaben zu lassen.

    9 Es ist vielmehr das eingetreten, was schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist: „Was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals hörte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben.“

    10 Uns aber hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken.

    11 So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind.
    12 Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott für uns getan hat.

    13 Was wir euch verkünden, kommt nicht aus menschlicher Klugheit, sondern wird uns vom Geist Gottes eingegeben. Und so können wir Gottes Geheimnisse verstehen, weil wir uns von seinem Geist leiten lassen.

    15 Der von Gottes Geist erfüllte Mensch kann alles beurteilen, er selbst aber ist KEINEM MENSCHLICHEM Urteil unterworfen.
    16 Es steht ja schon in der Heiligen Schrift: „Wer kann die Gedanken des Herrn erkennen, oder wer könnte gar Gottes Ratgeber sein?“ Ende des Zitats

    Folglich brauchen wir keine Ratgeber die sich anmaßen nur durch sie dem trvSk. oder der LK können wir die tiefen Dinge Gottes verstehen. Gottes Wort sagt etwas anderes wie auch diese
    Verse es zusätzlich bestätigen:

    Kol 1,26 Ihr habt erfahren, was von Anfang der Welt, was allen Menschen vor euch verborgen war: ein Geheimnis, das jetzt allen Christen enthüllt worden ist.

    Interessant welches Ziel Paulus verfolgt – ganz im Gegenteil zur WTG wie in den WT Zitaten klar wird!

    Paulus sagt: 27 Ihnen wollte Gott zeigen, wie unbegreiflich und wunderbar dieses Geheimnis ist, das allen Menschen auf dieser Erde gilt: Christus lebt mitten unter euch. Er hat euch die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes geschenkt.

    28 Diesen Christus verkünden wir euch. Mit aller Weisheit, die Gott mir gegeben hat, ermahne ich die Menschen und unterweise sie im Glauben, damit jeder Einzelne durch die Verbindung mit Christus reif und mündig wird.

    29 Das ist das Ziel meiner Arbeit, dafür kämpfe ich, und dafür mühe ich mich ab.

    1. Matthäus says:

      Diese Aussage Jesu die mir ein ehemaliger ZJ aus Südamerkika heute geschrieben hat, der aus den gleichen Gründe wie tausende andere heute nicht mehr ein Teil dieser Organisation sein kann, dieser Vers paßt so gut zu obigem:

      Joh. 8 43 Aber ich will euch sagen, weshalb ihr mich nicht versteht: weil ihr meine Worte überhaupt nicht hören könnt!

      45 Mir aber glaubt ihr nicht, weil ich die Wahrheit sage.

      47 Wer Gott zum Vater hat, der hört, was Gott sagt. Ihr aber habt Gott nicht zum Vater, und deshalb hört ihr auch seine Worte nicht.“

      Und was sagt der Vater? DIESER IST MEIN SOHN HÖRT AUF IHN!

      Nur EINER ist unser Lehrer oder Führer – die LK möchte diesen Führungsanspruch Jesus streitig machen. Und auch dazu gibt es das warnnende Bibelwort:

      Mt 7:15 „Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe.

      2.Kor 11:13 Denn sie sind falsche Apostel, Betrüger, die lediglich behaupten, sie seien Apostel Christi.

      lg. Matthäus

  12. Sascha says:

    Ihr lieben,

    noch ein interessanter Beitrag, den ich gefunden habe. Ich hatte in meinem vorherigen Kommentar geschrieben, dass diese Frage seit ca. 1982-1983 gestellt wird. Es war aber erst ab 1985, was ich hiermit richtigstellen möchte.

    Die Tauffragen:

    WACHTTURM vom: 01.08.1973,S.472

    bis 1985:

    1. Frage: Hast du deine Sünden bereut, und bist du umgekehrt, da du erkannt hast, daß du vor Jehova Gott als verurteilter Sünder dastehst, der der Rettung bedarf, und hast du vor ihm anerkannt, daß diese Rettung von ihm, dem Vater, kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus?

    2. Frage: Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvorkehrung Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie er ihn dir durch Jesus Christus und durch die Bibel unter der erleuchtenden Kraft des heiligen Geistes offenbart?

    ab 1985:

    01.06.1985,S.30

    1. Frage Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

    2. Frage Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?
    „Würdest du deine Tauffragen heute noch mit ‚JA‘ beantworten?“

    ZITAT ANFANG

    Hinter der Änderung der Tauffragen steckt mehr!

    Im Wachtturm 15.04.1987,S.12 [Fußnote] steht:

    „Vor kurzem wurden die beiden Fragen, die Taufbewerbern gestellt werden, vereinfacht, damit diese völlig verstehen, was es bedeutet, ein enges Verhältnis zu Gott und zu seiner irdischen Organisation zu erlangen, und damit sie dementsprechend antworten können.“

    „Vereinfacht“ in dem Sinne, dass sie nun klar verstehen, dass es keinen Sinn hat, dagegen zu klagen. Vorher hatten manche noch die Illusion, sie KÖNNTEN dagegen klagen, sie wurden aber eines besseren belehrt.

    „Viele hatten bei Gemeinschaftsentzug gerichtlich geklagt, sie seien ja nie in eine Organisation eingetreten, also könne man sie nicht ausschliessen. In den USA ist das aufgrund der zweiten Tauffrage abschlägig beschieden worden, d.h. mit dem Ja auf diese Frage gibt jemand zu erkennen, dass er in etwas eingetreten sei, woraus man ihn auch wieder ausschliessen könne und könne somit nicht dagegen klagen.
    Genau das war auch die Absicht der WTG, als die die Tauffragen änderte. Man muss davon ausgehen, dass inzwischen jedes Wort, jeder Buchstabe von WT-Juristen „gescannt“ wird und das Legal Department hat mittlerweile mehr Einfluss als das Service oder Writing Department. Man sendet sogar vertrauenswürdige Betheliten in Brooklyn auf Kosten der WTG zum Jurastudium.“ ZITAT ENDE

    Schöne Grüße

    Sascha

    1. Dennis says:

      Lieber Sascha,

      danke für die Recherche. Der WT 1987 ist wirklich sehr interessant.

      Dabei ist mir noch was aufgefallen:

      (Zitat)

      „w87 15. 4. S. 12 Abs. 10 Durch die Hingabe und die Taufe Frieden mit Gott erlangen

      Bist du also bereit, die christlichen Zusammenkünfte regelmäßig zu besuchen (Hebräer 10:25); die hohen Sittenmaßstäbe zu wahren, die Gott für seine Diener festgelegt hat (1. Thessalonicher 4:3, 4, 7); einen so großen Anteil am Königreichspredigtwerk zu haben, wie es dir möglich ist; Gottes Willen an die erste Stelle zu setzen, wenn es um die Wahl einer Laufbahn oder die Zielsetzung im Leben geht (Matthäus 6:33; Prediger 12:1); und dich um deine familiären Verpflichtungen zu kümmern?“

      Was steht an 1. Stelle, wenn man ein getaufter ZJ werden will?

      „Abs. 9
      Eine Christin namens Susanne, die früher einen starken Hang zur Unabhängigkeit hatte, erklärt, was Hingabe für sie bedeutete: „Ich habe mein ganzes Ich jemand anders übergeben. Jetzt bestimmt Jehova mein Leben, sagt mir, was ich zu tun habe und was das Wichtigste im Leben ist.“ Bist auch du zu dieser ausschließlichen Hingabe bereit — entschlossen, Jehovas Willen zu tun? Bedenke, daß das symbolische Kennzeichen dich als jemanden kenntlich macht, der Gott ‘gehört’ wie ein glücklicher Sklave seinem Herrn.“

      Übersetzt in die Realität bedeuten diese Aussagen von „Susanne“, dass sie ihr Leben „jemand anderes“ nämlich der Organisation übergeben hat. Sie sagt ab sofort was „[sie] zu tun und zu lassen“ hat und natürlich „was das Wichtigste im Leben“ ist.

      LG
      Dennis

  13. Sascha says:

    Liebe Brüder und Schwestern,

    hier ein Zitat aus einem WT von 2006. Es geht um die ominöse zweite Tauffrage. Es wird erklärt, warum sie berechtigt ist, und kommt zum Ende zu dem Schluss: „Wir können Jehova nicht allein dienen…“ (siehe das FETT geschriebene). Außerdem soll die zweite Tauffrage uns „daran erinnern, dass es unsere VErantwortung ist, mit der Organisation zusammen zu arbeiten“. Das Zitat endet mit einer beispiellosen Hommage an unsere gelobte WTG, gespickt mit Absolutismen und den üblichen Bibeltextverdrehungen.Diese Tauffrage wird seit ca. 1982-1983 gestellt.

    WT 06 1. 4. S. 24-25 ‘Geht hin und macht Jünger, tauft sie’

    Man gibt sich als ein Zeuge Jehovas zu erkennen

    11 In der zweiten Frage wird der Taufbewerber zunächst gefragt, ob er sich darüber im Klaren ist, dass er sich durch die Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibt. Nach der Taufe ist er ein ordinierter Diener Gottes und trägt den Namen Jehovas. Das ist ein besonderes Vorrecht, bringt aber auch eine große Verantwortung mit sich. Bleibt er treu, hat er durch die Taufe die Aussicht auf ewige Rettung (Matthäus 24:13).
    12 Es ist bestimmt eine ganz besondere Ehre, den Namen des allmächtigen Gottes, Jehova, zu tragen. Der Prophet Micha schrieb: „Alle Völker ihrerseits werden wandeln, jedes im Namen seines Gottes; wir aber unsererseits werden im Namen Jehovas, unseres Gottes, wandeln auf unabsehbare Zeit, ja immerdar“ (Micha 4:5). Diese Ehre verpflichtet allerdings auch: Wir müssen uns anstrengen, so zu leben, dass der Name, den wir tragen, geehrt wird. Paulus erinnerte die Christen in Rom daran, dass der Name Gottes „gelästert“ oder in Verruf gebracht wird, wenn man nicht nach dem handelt, was man predigt (Römer 2:21-24).
    13 Wer ein Zeuge Jehovas wird, übernimmt damit auch die Verantwortung, über seinen Gott Zeugnis abzulegen. Jehova forderte die ihm hingegebene Nation Israel auf, als seine Zeugen seine ewige Göttlichkeit bekannt zu machen (Jesaja 43:10-12, 21). Die Nation nahm diese Verantwortung aber nicht ernst und verlor schließlich Jehovas Gunst. Heute sind wahre Christen stolz darauf, für Jehova Zeugnis ablegen zu dürfen. Wir tun das, weil wir ihn lieben und uns nach der Heiligung seines Namens sehnen. Wir kennen die Wahrheit über unseren himmlischen Vater und wissen, was er vorhat. Wie könnten wir da schweigen? Wir denken so wie der Apostel Paulus: „Eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte!“ (1. Korinther 9:16).
    14 Die zweite Frage erinnert den Taufbewerber auch an seine Verantwortung, mit der vom Geist geleiteten Organisation Jehovas zusammenzuarbeiten. WIR KÖNNEN JEHOVA NICHT ALLEINE DIENEN, sondern benötigen die Hilfe, die Unterstützung und die Ermunterung der „ganzen Bruderschaft“ (1. Petrus 2:17; 1. Korinther 12:12, 13). Gottes Organisation spielt eine wichtige Rolle für unser geistiges Wachstum. Sie sorgt für viele biblische Veröffentlichungen, die uns helfen, eine immer genauere Erkenntnis zu erlangen, Probleme richtig anzugehen und ein enges Verhältnis zu Gott zu entwickeln. Wie sich eine Mutter darum kümmert, dass ihr Kind genügend zu essen bekommt und gut versorgt ist, so sorgt der „treue und verständige Sklave“ großzügig für zeitgemäße geistige Speise, damit wir in geistiger Hinsicht Fortschritte machen können (Matthäus 24:45-47; 1. Thessalonicher 2:7, 8).
    15 Jehovas Diener werden in wöchentlichen Zusammenkünften geschult und ermuntert, treue Zeugen für Jehova zu sein (Hebräer 10:24, 25). In der Theokratischen Predigtdienstschule lernen wir, vor einer Zuhörerschaft zu sprechen, und in der Dienstzusammenkunft wird uns gezeigt, wie wir die gute Botschaft wirkungsvoll verkündigen können. In den Zusammenkünften und beim persönlichen Studium biblischer Veröffentlichungen können wir erkennen, wie der Geist Jehovas wirkt und seine Organisation leitet. Durch die regelmäßigen Zusammenkünfte und das Studium macht uns Gott auf Gefahren aufmerksam; außerdem hilft er uns dadurch, als seine Diener erfolgreich zu sein und geistig wach zu bleiben (Psalm 19:7, 8, 11; 1. Thessalonicher 5:6, 11; 1. Timotheus 4:13).

    Schöne Grüße

    Sascha

    1. Caleb says:

      Zitat: „14 Die zweite Frage erinnert den Taufbewerber auch an seine Verantwortung, mit der vom Geist geleiteten Organisation Jehovas zusammenzuarbeiten. WIR KÖNNEN JEHOVA NICHT ALLEINE DIENEN, sondern benötigen die Hilfe, die Unterstützung und die Ermunterung der „ganzen Bruderschaft“

      Dazu ein Gleichnis Jesu:

      „Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.“
      (Matthäus 7:13-14)

      In den ZJ Publikationen wird dieses Gleichnis gern als enger Bergpfad bebildert im Vergleich zu einer breiten Menschenmenge.

      Jeder der schon einmal einen steilen Berg bestiegen ist, weiß, daß er das alleine tun muss. Selbst in Gesellschaft, muss man auf engen Bergpfaden doch oft alleine gehen. Viel zum Reden kommt man auch nicht, weil man die Luft, vor allem bergauf, zum Atmen braucht.

      Wer schon mal von einem vollen Stadion mit der Masse weggegangen ist, weiß auch, daß man da als einzelner nicht viel machen kann. Es wird einem Geschwindigkeit und Richtung durch die Masse vorgegeben.

      Und dann soll sich jeder einmal überlegen, welchen Weg man als ZJ beschreitet. Kann man sich Richtung, Tempo, etc. aussuchen? Dann weiß man eh, wo man hingeht.

      1. Frank&Frei says:

        Caleb, die Masse geht imer den breiten Weg, den der Lemminge

  14. Inge says:

    Liebe Regina, liee Svenja und Ruth. Ich werd fast ohnmächtig, was ihr an Wissen preist gebt. Ihr habt alle meinen großen Respekt.und ich muss sagen, ich wwiiiiiiiilllllllllllllll aus so viel wissen, nur habe ich zur Zeit nicht die Zeit. Mir fehlt schon so viel Schlaf, Beruf, Kind, Mann, Pflegefall (Stufe II)…andere stehen noch ungünstiger da, ich weiß, ich merke, dass ich mir nicht mehr so viel Wissen in den Kopf hämmern kann, wie zur Studienzeit, das ist lang her…Also allergrößte Hochachtung und ich lese und lerne hier gern. Ich habe noch einen weiteren Kontakt zu einem ZJ, der sich unheimlich bemüht, meinen Wissensdurst zu löschen und der liebe Mathäus hier von BI. Aber ich bin noch am Anfang mit allem und kann hier nicht Schritt halten. Ich kann nur lesen und lernen und nun noch etwas wenn ich euch nicht strapaziere: Mein Gedanke ist folgender (helft mir bitte, wenn falsch oder Holzweg):

    Wenn Johova= hovä Vernichtung heißen soll und Adonai von Adonis kommt, drängt sich mir der Gedanke auf, dass der Widersacher schon frühzeitig damit begonnen hat, den Namen zu manipulieren. Wir beten damit einen Gott an, der Vernichtung heißt und wenn wir sagen Adonai dann preisen wir den Adonis die Gottheit. Also Götzendienst pur. Die Juden gebrauchen den Namen Yaohul ul und Yaohushua, da er in ihrer Tan…ich habs vergessen, ihrer heiligen hebr. Schrift in althebr. zu finden ist. Die Juden sind doch Gottes Volk gewesen oder immer noch (darüber kann ich nichts sagen) Unser Jhwh, oder Jaweh, Jawäh, schlussendlich unser Jehova ist nach der NWÜ doch der Gott der Juden und jetzt unser oder der der heutigen ZJ, das „andere“ auserwählte volk“. Warum, also kann es nicht sein oder warum haben die ZJj oder die Bibelübersetzer für Lutherbibel, Elberfelder, sich nicht an die Urschrift, die heilige Schrift der Juden gehalten, den ursprünglichen Namen des Schöpfers und seines Sohne gebrauchen. Jetzt mal weiter gedacht von mir, was mich ungemein verunsichert!!!: Die Juden, die den wahren Namen kennen und auch anbeten, kommen doch dem Gebot oder der Verheißung noch näher heran als alle anderen Glaubengerüste:
    Wer den Namen Gottes anruft wird gerettet. Damit könnte es doch sein, dass das Jüdische Volk durch den Gebrauch und Glauben an den wahren Namen Gottes….DOCH GERETTET werden …und damit doch sein Volk sind, aber über die Größe hinaus, die es damals war, nämlich ein Volk aus allen Nationen. Das würde aber wie gesagt voraussetzen, dass man im Glauben sich doch an den Judenglauben anlehnen müsste………WENN da nicht der gegebene Fall wäre, dass die Juden nicht an Jesus glauben und noch auf ihn warten.

    In den anderen Religionen begegnet mir das Kreuz, vor dem ich mich niederbeugen soll, wenn ich in die Kirche gehe…Das ist unmöglich….Könnt ihr meine Verunsicherung jetzt über das Glaubensgerüst der ZJ verstehen? In die Richtung kann es schon lange nicht gehen. Also wo gehen wir hin…
    Ich kann mich damit abfinden, dass ich ziemlich allein dastehe mit meinem Glauben und dem Weggang von den ZJ. Aber ich habe ein so ungutes Gefühl in der Magengegend und auch die Angst, ehrlich Angst, den Schöpfer zu beleidigen. Bei der Wahrheitsfindung geht es mir nicht so sehr um ewig leben zu wollen, das war mir auch schon bei den ZJ klar…es geht mir eigentlich nur darum, dieses Glaubenswirrwar auf der Erde entstricken zu wollen und den richtigen Weg einschlagen zu können. Ich bin eine selbständige Frau, aber ich brauche meine himmlische Anleitung für mein Leben und brauche auch ganz besonders meinen himmlischen Vater. Ich möchte ihm wieder so nah sein und suche verzweifelnd nach der Wahrheit um ihn im Gebet richtig ansprechen zu können, ihm zu gefallen und ihm sagen zu können: „es hat lange gedauert, aber ich habe dich erkannt“ Aber soweit bin ich noch nicht. Ich bin immer noch auf der Suche. Danach will ich in seinem „wort “ weiterforschen, um danach leben zu können nach der aufrichtigsten Anleitung zum Leben, die mir kein System der welt bieten kann.

    Hört sich alles dramatisch an, wenn ich noch einmal so drüberfliege. Aber das musste ich mal los werden…daher kommt mein Forschungstrieb..

    Vielleicht kann mir doch noch jemand den Unterschied zwischen dem Gott der Juden Yaohul ul und dem Jahwe, oder Jawäh erklären.
    Vielleicht doch eher du Svenja. der Name Yaohul ist keine Erfindung, der kommt aus dem jüdischen, dem Jundenvolk, ehemals Gottes Volk. WEnn ich das richtig verstanden habe. Wer sucht mit mir den Yaohul ul und Yaohushua. Vielleicht googelst du mal Svenja ich hab da was gefunden, aber ich verstehe so wenig davon…

    gute Nacht ihr Lieben

    PS: Dir lieber Mathäus wünsche ich, dass du nicht mehr ins Krankenhaus musst….Alles Liebe für die nächste Zeit und Gesundheit.

    Inge

    1. Svenja says:

      Liebe Inge,

      also für mich gesprochen, ich weiß auch nicht wirklich viel. Eher viel zu wenig 😉
      Ich hab mal gegooglet und bin allerdings nicht fündig geworden. Außer der Behauptung, der Gottesname wäre Yaohul oder dergleichen. Aber kein Beleg dafür.
      Bei Adonai kann ich dich beruhigen. Adonai ist älter als der „Gott“ Adonis, der aus der griechischen Mythologie kommt. Also wenn dann haben eher die abgekupfert. Adonai und Elohim kann man also auf alle Fälle sagen.
      Noch mal zum Gottesnamen. Die Juden sprechen den Namen Gottes auch heutzutage nicht aus. Weil für sie der Name so heilig ist, dass allein die Aussprache dafür sorgen könnte, dass man den Namen mit Schmutz besudelt. Also auch in einer jüdischen Synagoge heute wird nur Adonai oder Elohim oder Schema aus dem Tanach gelesen. Aber vielleicht kannst du ja mal bei einer jüdischen Synagoge anrufen oder dich dort mit jemandem in Verbindung setzen und deine Fragen stellen.
      Ich hab mal jüdische Gemeinde und Leipzig bei Google eingegeben (du kamst doch daher oder verwechsle ich das?) und da kommst du auf eine Seite mit Telefonnummer. Bzw. gibt es sicher da, wo du eben wohnst, jüdische Gemeinden.
      Vielleicht hilft dir auch der Wikipediaartikel „Gottesname im Judentum“ weiter. Auch da fand ich nichts von Yaohul.
      Ansonsten gibt es bei meinen Eltern in der Nähe einen Mann, der sich messianischer Jude nennt. Also ein Jude, der zu Jesus gefunden hat. Der könnte sicher auch mehr wissen, vielleicht bekomm ich da ja was heraus. Kann dir aber nichts versprechen, weil weder ich noch meine Eltern ihn persönlich kennen.

      Alles in allem kann ich dich wieder nur beruhigen. Die genaue Aussprache des Gottesnamen ist unbekannt. Aber wie Dennis schon mal erzählte, wenn man seinen Namen ein wenig falsch ausspricht, dann fühlt er sich dennoch angesprochen und ist auch nicht beleidigt. Ähnlich wird es Gott auch gehen. Ich glaube nicht, dass der Teufel groß was damit zu tun hat. Denn ansonsten würde ja niemand gerettet werden, weil alle den Namen entweder gar nicht kennen oder falsch kennen. Das ergibt keinen Sinn. Davon abgesehen hängt davon auch nicht das Heil ab!
      Gott ist ein Gott der Liebe und er schätzt unsere Bemühung, ihn richtig anbeten zu wollen. Er sieht, wie sehr du dir Mühe gibst, seinen Namen herauszufinden und wenn du ihn dann ansprichst, dann wird er dir liebevoll zuhören! Garantiert!

      Alles Liebe dir!
      Svenja

    2. Dennis says:

      Liebe Inge,

      auch wenn du eher Svenja angesprochen hast, möchte ich kurz etwas anmerken.

      Deine Nachforschungen, die sich, wenn ich dich richtig verstanden habe, nur auf´s Internet stützt, haben dich wohl sehr verunsichert. Ich hoffe sehr, dass du diese Verunsicherung und die Selbstzweifel bezgl. der richtigen Aussprache des Gottesnamens, bald ablegen und du dich voll und ganz auf dein pers. Verhälntis zu deinem Schöpfer und seinem Sohn konzentrieren kannst.

      Wenn sogar Institutionen und Organ. wie die kath. od evangl. Kirche, Theologen und Übersetzter aus untersch. Motiven und Richtungen und untersch. Zeitaltern bestätigen, dass der Name des Schöpfers JHWH (2. Mose 3:14,15; „Ich bin, der ich bin“ od. „Ich bin der, der ist“) lautet und dieser entweder Jahwe oder Jeovah (Jehova) ausgesprochen wird, dann sollte uns alles weitere nicht so sehr beunruhigen. Svenja hat das ja auch schon beschrieben. Wenn Jehova gewollt hätte, dass sein Name unverfälscht und zu 100% richtig übermittelt werden sollte, hätte er dafür in irgendeiner Form gesorgt.

      Unser Herr Jesus hat nie den Namen seines Vater ausgesprochen. Ich benutze in meinen Gebeten übrigens auch mehrheitlich die Anrede „mein Vater“ und gleichzeitig aber auch „Jehova“. Wir sind doch schließlich „Kinder Gottes“ (1. Joh. 3:1,2) bzw. möchten es doch sein, oder etwa nicht?

      Liebe Inge, versperre dir bitte nicht durch eine einengende Sichtweise den Zugang zu deinem Schöpfer und dem Geist der Freude, der in seinem Sohn wirkt und uns Trost und Hoffnung gibt (Phil. 4:7), indem du dich darauf konzentrierst die richtige Aussprache des Gottesnamens herauszufinden.

      Dir alles Gute!

      LG
      Dennis

    3. Matthäus says:

      Liebe Inge,

      danke für deine guten Wünsche, im Moment bin ich zuhause – morgen muß ich zur Nachkontrolle.

      Zu deinen Ängsten und Sorgen liebe Inge, bleib gelassen und denk
      immer daran unser Vater wird nicht mehr von uns verlangen als wir zu geben vermögen. Laß dich nicht von Menschen unter Druck setzen, der letzte Artikel von BI über deinen Glauben ob er von Angst oder Trost erfüllt ist sagt alles zu diesem Thema aus.

      Auch ein Hörvortrag „Mache ich genug“ ist sehr hilfreich, ich wollte den Link einstellen habe den Vortrag aber nicht mehr gefunden. Ich versuche ihn dir per eMail zu senden.

      lg. Matthäus

    4. Ulrike P. says:

      Hallo Inge,
      wow…du hast wirklich viel um die Ohren, wofür ich dir viel Kraft wünsche um alles zu schaffen. 🙂

      Ich habe mich auch sehr lange und sehr intensiv mit Gottes Namen auseinandergesetzt…allerdings ging es mir dabei mehr darum, was dieser Name bedeutet. Und mittlerweile Frage ich mich sogar, ob es überhaupt ein Richtig und Falsch in dieser Sache gibt…denn der Erfinder aller Sprachen ist doch Gott selbst, wie kann dann der Ausdruck seines Namens – egal in welcher Sprache – in seinen Ohren falsch klingen?

      LG Ulli

      1. Ulrike P. says:

        Anhang:
        Und genauso wenig wie irgendeine Sprache ihm fremd erscheint, achtet er darauf ob das Original korrekt wiedergegeben wird…sonst hätte er doch niemals zugelassen, dass es verloren geht.

        Ich glaube, dass er es zugelassen hat soll uns zeigen, dass es ihm auch dabei vor allem um die rechte Herzenseinstellung geht und er alles andere eher gelassen sieht.

        LG Ulli

    5. cheyenne says:

      Liebe Inge,

      Der Name Gottes ist unzweifelhaft JHWH. Schon die Juden wollten seinen Namen in Vergessenheit bringen, indem sie ersatzweise andere Wörter einfügten. Nicht ohne Grund wurde dieser Zustand bereits durch Jeremia vorhergesagt.
      Jer.23:26.Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche Lüge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens, 27.welche gedenken, meinen Namen bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?
      So überrascht es mich nicht, dass man es heute ähnlich macht und man seinen Namen auch durch ähnliche Worte und deren Deutungen ins lächerliche ziehen will (z.B. Yahoul).
      Jesus hat den göttlichen Namen wieder bekannt gemacht, denn zu seiner Zeit hatte das jüdische Volk längst die Aussprache des göttlichen Namens durch Adonai (Herr) ersetzt.
      Luk.11:2.Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprechet: Vater, geheiligt werde DEIN NAME; dein Reich komme;
      Joh.17:6.Ich habe DEINEN NAMEN geoffenbart den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. {O. gehalten}
      26.Und ich habe ihnen DEINEN NAMEN kundgetan und werde ihn kundtun, auf daß die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.
      Mat.28:19.Gehet [nun] hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den NAMEN des Vaters UND des Sohnes UND des Heiligen Geistes,

      Je nach Wahl der Vokale kann der Name Jehova oder Jahwe sein. Je nach Schreibweise wird J als Y, W als V gewählt und H weggelassen. Die Aussprache bleibt aber gleich.
      Die Auffassung der meisten heutigen Gelehrten ist, dass die richtige Aussprache Jahwe sei und dass erst im Mittelalter irrtümlicherweise die Aussprache Jehova aufgekommen sei.
      Diese Expertenmeinung lässt sich mit der Bibel ganz einfach widerlegen, denn glücklicherweise hat man nur den Namen Gottes verschwinden lassen, aber nicht die vielen anderen Namen, die in ihrer Bedeutung Teile des göttlichen Namens in sich tragen.
      Jechonja, Jehiskia, Jehoahas (Joahas), Jehojada (Jojada), Jehu, Jehoscheba (Josabath), Jeremia, Jesaja, Johannes (Jehohanan), Jochebed, Joel, Joakim (Jehojaqim) ,Jonadab, Jonathan (Jehonathan), Joram, Josaphat, Joseph, Josia, Jotham,
      Um nur die gängigsten Namen anzuführen.
      Zuletzt noch den Namen unseres Herrn Jesus (lateinisch), in hebräisch Jehoschua, Abkürzung Jeschua, Josua =Jehova ist Rettung.
      Wäre Jahwe der göttliche Name, dann müssten alle oben genannten Namen in der Bibel anders geschrieben und ausgesprochen werden, z.B. Jasua, Jasaja, Jaremia, Jahu.
      Im hebräischen Namen Jehova sind auch 3 Zeitformen enthalten.
      Je= Jehi =er wird sein
      hov =howeh =er ist, seiend
      ah = hajah = er war
      Somit bedeutet dieser Name: der Ewige, Der Herr der war, ist, und SEIN WIRD (der kommt).

      Im Namen Jahwe ist nur die Vergangenheits- und Gegenwartsform enthalten.
      Die Zukunftsform (Jehi) fehlt. Deshalb ist Jahwe für mich kein Name für einen EWIGEN Gott, sondern nur für einen aus der Gegenwart und Vergangenheit.
      Aber gerade die Ewigkeit zeichnet unseren Schöpfer aus. Er ist in jeder Zeit voraus und wird das auch immer sein.
      L.G. Cheyenne

      1. cheyenne says:

        Habe mich da leider etwas ünglücklich ausgedrückt, es soll heißen: Man hat zwar den göttlichen Namen aus der Bibel verschwinden lassen, aber glücklicherweise nicht die vielen anderen Namen, die in ihrer Bedeutung Teile des göttlichen Namens in sich tragen.
        L.G. Cheyenne

      2. Alois says:

        Liebe Cheyenne

        Genau so sehe ich das auch, ich respektiere zwar andere Ansichten, aber für mich benutze ich immer Jehova.

        Wie schon einmal hier geschrieben, entweder Jehova ist es egal wie man ihn bezeichnet, oder er hat dafür gesorgt, dass sein Name in der heutigen Zeit bekannt ist. Jeder Mensch entscheide nach seinem Gewissen selbst.

        Würde die Organisation den Namen Jehovas nicht für ihre meist falschen Lehren missbrauchen, entweihen und zum Spott machen, dann würde es vielen Gläubigen nicht so schwer fallen den Namen Jehova als die richtigere Schreibweise anzuerkennen.

        In alter Zeit wurde der Name Jehova in Vergessenheit gebracht, Heute ist es, was die Organisation betrifft, der Name und vor allem die Funktion Jesu Chisti.

        Liebe Grüße
        Alois

      3. Manfred says:

        Liebe Schw. Cheyenne,
        Vielen Dank für Deine Mühe, die Bedeutung des Namens Jehovas herauszuschälen.
        Besonders, dass die 3 Zeitformen im Namen enthalten sein müssen und somit nur Jehova in Frage kommt, finde ich sehr bemerkenswert. Ob unsere Aussprache dem entspricht, ist eine andere Sache, aber wenn man den Namen schreibt, sollte man Jehova verwenden.

        Auch andere Namen werden in den verschiedenen Sprachen unterschiedlich ausgesprochen. Trotzdem weiss derjenige, dass er damit gemeint ist.

        Z.Bsp. Der Rennfahrer Michael Schumacher wird im amerikanischen Fernsehen immer Mycal Shoehmaker genannt. Man übersetzt seinen Namen einfach, obwohl man Eigennamen ja eigentlich nicht übersetzt. Da es in seinem Fall aber so ist, dass es ein englisches Wort dafür gibt, nimmt man das. Trotzdem wird der Michael immer wissen, dass von ihm die Rede ist.
        Da bei Jehova die Aussprache überhaupt nicht mehr belegt ist, doch man die Bedeutung seines Namens kennt, so wie Du das sehr schön beschrieben hast, weiss er auf jedenfall dass wir ihn mit Jehova meinen und nicht irgendeinen anderen Gott.

        Also vielen Dank für Deine Erklärung.
        Liebe Grüsse Manfred

  15. Kurt says:

    Liebe Schreiber und Schreiberinnen

    Gestern habe ich etwas über die christliche Wiedergeburt bei euch in der Plattform gelesen.
    Diese christliche Wiedergeburt gibt es tatsächlich und steht auch in der Bibel beschrieben.

    In Joh.3:7 steht sie beschrieben
    Ihr müsset von neuem geboren werden. 8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt, und wohin er geht; also ist jeder, der aus dem Geiste geboren ist.

    Ich habe diese Wiedergeburt vor ein paar Jahren erlebt als ich Jesus Christus mein Leben übergab und ihm sagte das ich mich nur noch von ihm führen lassen möchte.

    1.Pe.1:21
    22 Da ihr eure Seelen gereinigt habt durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe, so liebet einander mit Inbrunst aus reinem Herzen, 23 die ihr nicht wiedergeboren seid aus verweslichem Samen, sondern aus unverweslichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes;

    seitdem haben sich viele positive Veränderungen in meinem Leben ergeben.
    Doch ist es der Vater im Himmel der die Wiedergeburt bewirkt und Menschen zu Jesus zieht.

    Mit einem lieben Gruß
    von Kurt

  16. Frank&Frei says:

    ich muss dem Dennis Recht geben. Betonköpfe, die sich in superiorer Position sehen haben meist den Bodenkontakt verloren und schwirren in endlosen Weiten der Philosophie.
    Wir alle wissen wenig und sind Lernende, die auf das Wunder des göttlichen Eingriffs warten.
    Von daher können wir nur gewinnen – an Erkenntnis, Demut und Unterscheidungsvermögen.

  17. Kurt says:

    Liebe Schreiber und Schreiberinnen

    Ich lese schon seit längerer Zeit mit. Einigen Kommentaren kann ich zustimmen, anderen wieder nicht. Das sollte Christen nicht voneinander trennen.

    Was ich nicht OK finde, dass User gesperrt werden. Jeder sollte das Recht auf freie Meinungsäußerung haben. Wer fest in seinem Glauben steht, den kann von der Liebe Jehovas nichts trennen.

    Mit einem Lieben Gruß
    vom Kurt

    1. Dennis says:

      Hallo Kurt,

      herzlich willkommen hier auf Bruderinfo!

      Wie lange liest du schon mit? Beziehst du dich mit der User-Sperrung auf einen bestimmten User?

      Leider war es in letzter Zeit so, dass es einigen nicht darum ging hier auf „Augenhöhe“ respektvoll und im Geist der christl. Freiheit mit anderen zu „diskutieren“, sondern darum eigene Ansichten als die absolute Wahrheit zu präsentieren. Eine abweichende Ansicht davon wurde einfach nicht zugelassen, mal weil es „naiv und dumm“ war an die Bibel überhaupt zu glauben oder weil es „unbiblisch und falsch“ war etwas so oder so zu glauben wie man eben gerade die Bibel versteht.

      Auch wenn diese Seite die Ausrichtung auf „von Zeugen für Zeugen“ legt, dürfen letztlich ja alle mitschreiben. Niemand kann nachprüfen wer ein ZJ ist und wer nicht. Es kann aber nicht sein, dass hier ständig Streitereien entfacht werden, die nur zu unnötigen Endlosdebatten führen und uns alle im Glauben eher schwächen als stärken. Von daher muss ehrlicherweise sagen, dass die BI-Admins auch zum Teil lange zu schauen und Diskussionen laufen lassen, bevor es einfach zu heftig wird und sie reagieren müssen. Würdest du nicht selbst ab einem gewissen Punkt einem Gesprächspartner aus dem Weg gehen, wenn du merkst, dass er „für keine Übereinkunft zugänglich ist“ (2. Tim. 3:3)… die Fußnote der NWÜ-Studienbibel sagt hier übrigens „wtl.: waffenstillstandslos“

      Irgendwie passend dieses Wort finde ich! Einfach mal einen „Waffenstillstand“ vereinbaren und sich auf „Frieden“ konzentrieren.

      LG
      Dennis

      1. Kurt says:

        Hallo lieber Schreiber Dennis
        du schreibst
        Würdest du nicht selbst ab einem gewissen Punkt einem Gesprächspartner aus dem Weg gehen, wenn du merkst, dass er “für keine Übereinkunft zugänglich ist” (2. Tim. 3:3)… die Fußnote der NWÜ-Studienbibel sagt hier übrigens “wtl.: waffenstillstandslos”
        Zitat Ende

        2.Tim.3:3
        bezieht sich auf Solche, die eine Form der Gottergenbenheit haben.
        Form bedeutet, sie haben die äußere Gestalt oder das Erscheinungsbild. Wie die ungläubigen Schriftgelehrten und Pharisäer, so geht es den falschen Lehrern und ihren Anhängern nur um ihre äußere Erscheinung. Mit ihrer äußeren Form des Christseins und ihren scheinbaren Tugenden sind sie umso gefährlicher.
        Vergleiche bitte mal Matth.23:25 Titus 1:16

        Also geht es bei der von dir angeführten Bibelstelle nicht um Streitigkeiten.
        Ich lese ca.3- 4 Monate mit und konnte keinen User erkennen der in 2.Tim.3:3 beschrieben wird.

        Mit einem lieben Gruß
        vom Kurt

        1. Dennis says:

          Lieber Kurt,

          natürlich hast du Recht mit dem Kontext in 2. Tim. 3:3. Es sollte auch bloß ein Beispiel sein. Mir ist beim Schreiben des Kommentars diese Stelle „für keine Übereinkunft zugänglich“ eingefallen und deshalb hab ich das verwendet. Will natürlich damit nicht einige Kommentatoren auf die Stufe stellen, die hier von Paulus angesprochen wurde: „eine Form der Gottergebenheit“ usw.

          Es ging mir allein darum, dass wir für „eine Übereinkunft“ zugänglich sein sollten in biblischen Fragen.

          Ich hätte auch Röm. 14 zitieren können um meine Position dazu deutlich zu machen. Nicht auf einen Bruder „herabzusehen“ nur weil er aus unserer Sicht eine falsche Ansicht zu diesem oder jenem Punkt hat. Jeder muss letztlich doch „für sich selbst Rechenschaft ablegen“.

          Aber ich danke dir für deine Aufmerksamkeit und die von dir angeführten Bibelstellen. Das nächste mal werde ich besser auf den Kontext achten!

          LG
          Dennis

          1. Kurt says:

            Lieber Schreiber Dennis
            du schreibst
            Es ging mir allein darum, dass wir für “eine Übereinkunft” zugänglich sein sollten in biblischen Fragen.
            Zitat Ende
            dem kann ich leider nicht uneigeschränkt zustimmen. Wenn ich in biblischen Fragen eine andere Sicht hätte als mein Bruder oder meine Schwester, dann täte ich diese Meinung auch äußern. Wir Christen sind doch alle freigemacht worden von Christus.

            du zitierst Rö.14
            Rö.14
            21 Es ist gut, kein Fleisch zu essen, noch Wein zu trinken, noch etwas zu tun, worin dein Bruder sich stößt oder sich ärgert oder schwach ist. 22 Hast du Glauben? habe ihn für dich selbst vor Gott. Glückselig, wer sich selbst nicht richtet in dem, was er gutheißt! 23 Wer aber zweifelt, wenn er isset, ist verurteilt, weil er es nicht aus Glauben tut. Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.

            In Römer 14 geht es nicht um eine Übereinkunft in biblischen Lehren, sondern um Gewohnheiten des jüdischen Glaubens. Dem schwachen jüdischen Gläubigen fiel es schwer, die Rituale und Vorschriften des Alten Bundes aufzugeben. Er dachte, er sei weiterhin an die Speisegestze, den Sabbath und die Opfer im Tempel gebunden. Der schwache heidnische Gläubige war vorher in heidnischen Götzendienst und dessen Rituale versunken gewesen. Er meinte er würde sich verunreinigen, wenn er Berührung hatte mit Dingen, die auch nur entfernt zu seiner Vergangenheit gehörten. Dazu gehörte z.B. das essen von Götzenopferfleisch, das auf dem Markt verkauft wurde. Beiden Gruppen von schwachen Gläubigen hatten hier ein überaus empfindsames Gewissen und waren nicht reif genug, sich von solchen Vorstellungen zu lösen. Dazu könnten wir 1.Kor.8:1-13 einmal vergleichen.
            Es ging also in Römer 14 um Gewissensfragen worüber man nicht streiten soll.

            Mit einem lieben Gruß
            von Kurt

          2. Dennis says:

            Lieber Kurt,

            (Zitat)
            „dem kann ich leider nicht uneigeschränkt zustimmen.“

            Du musst mir ja auch nicht zustimmen, weder eingeschränkt noch uneingeschränkt.

            (Zitat)
            „Wenn ich in biblischen Fragen eine andere Sicht hätte als mein Bruder oder meine Schwester, dann täte ich diese Meinung auch äußern. Wir Christen sind doch alle freigemacht worden von Christus.“

            Hier kann ich dir wiederum uneingeschränkt zustimmen.

            Zu Römer 14 habe ich eine weitergehende Ansicht als du, denn es werden hier nicht nur Götzenopferfleisch und der gleichen besprochen, sondern auch andere Dinge, wie z.B. eine „Tag sei über einem andern“, „Zweifelsfragen“ usw.

            Für mich hat Röm. 14 eine sehr grundsätzliche Bedeutung, dass ist aber meine ganz pers. Ansicht.

            Viele Grüße und schönes verlängertes Wochenende an alle!
            Dennis

  18. Matthäus says:

    Danke nochmals für die guten Genesungswünsche – zu obiger Frage kann ich vorerst einmal berichten: Ich gehe heute heim – zumindest mal vorübergehend!

    lg. Matthäus

    1. Anna says:

      Lieber Matthäus,

      das ist aber schön dass du erst mal heim darfst 🙂 🙂 :-).

      Die Zusammenfassung über die Generation ist übrigens großartig!

      Liebe Grüße Anna

    2. Bob says:

      Lieber Matthäus,

      ich wünsche Dir alles Gute und dass es Dir gesundheitlich bald noch besser geht. Ich freue mich, Dich in unserer Mitte zu haben.

      Sei ganz herzlich gegrüßt

      Bob

  19. Frank&Frei says:

    lieber Matthäus, gute Besserung. Deine Kommentare sind stets gut gewürzt.
    Am besten ist es mit Pfeffer zu würzen, der hats meist in sich und gibt dem Thema Effekt.
    Die Leidende Körperschaft, ich schreibe sie gerne an entsprechender Stelle mit“d“, macht Mánagement by Helicopter, kreist ständig über den Dingen und wenn sie mal runterkommen, wirbeln sie Staub auf.
    Was haben die uns schon alles an „Ideen“ verkauft und dann setzen die noch einne drauf, dass wir den ganzen Stuss ausch „glauben“ müssen. Wer da öffentlich dran Kritik übt, kriegt den Feuerhaufen, den Gemeinschaftsentzug aus der Sekte der Sklavonen.

    wie irre ist doch die Lehre, dass seit 1935 der Himmel „verschlossen“ ist. Ich bin seit Jahrzehnten in der Gemeinschaft und habe noch die alten Kämpen kennengelrnt, die bei Adolf ins KZ sind und sichhaben prügeln und scheinerschiessen lassen.
    Ja ich hatte enge Bindung zu einer perosn, die ich hier namentlich nicht beschreiben will, die noch bis in die 90iger gewirkt hat.
    Eigentlich müßte der sich im Sarg umdrehen,heute JZ als Kirche zu sehen. Das hatte er mit Vehemenz abglehnt.
    Abwer wiveile haben seit den 40igern von den Symbolen genommen und sind hernach verstorben , die waren immer so in den 70igern.
    wenn man das hochrechnet und jenen 70igern jeweils 10 Jhare gibt, dann sind das schon wieder an die 80.000 seit den Vierzigern.

    Einmal ehrlich, wie soll dann diese fiktive Zahl funktionieren, wo doch schon in der frühen christlichen Zeitrechnung allein um das Jahr 150 in Ägypten schon an die 150.000 Christen gemordet wurden. Und denken wir an all die Frevel an christlichen Minderheiten.
    Diese Fakten müßten den „Vor“denkern in Brooklyn zu schaffen machen. Statt dessen überlegen sie , wie sie uns noch mehr Lasten aufbürden können. Wenn nicht zum Kongress, dass zum Kongress in die Kongresssäle. Aber ne TV Einrichtung – nein, das ist ja kein Printmedium.
    Da in so nem Stadium ein paar Tage sitzen, mit krummen Buckel, schiefen Beinen und im Durchzug ist alles andere als erbauend. Der Platz ist so eng, da kriegt man Claustrophobie oder wie die heißt und in Dortmung wird mir da ganz oben immer schwindlig.
    Aber das wir-Gefühl stärken mit Druck und Kosten und mit Zwang.

    Und auf den Kongressen stellen sie dann die Welt als „modrigen Schlamm“ dar, sich selbst als Reinemacher.
    Aber was haben sie zu bieten? das Jahr 607 wird durchgeboxt auch wenn es Lüge ist, die NW Übersetzung ist eine Verfälschung der besonderen Art, so ganz nach Sektenbedarf und die Verachtung des Kreuzes – für dessen Anbetung bin ich ja auch nicht, aber dessen Ausgrenzung aus christlicher Lehre – das alles macht ide Zeugen so einsam seltsam merkwürdig und unglaubwürdig.
    hautpsache anders als die welt, Hauptsache besser.
    Die Holländer haben nun ihren Reibach gekriegt mit Kindsmissbrauch in der kath Kirche.
    Das gegen den wT in den USA ist noch nicht ausgebrütet und wenn das „Ei“ schlüpfen wird – dann werden Milliardenforderungen kommen.
    Alles steht auf “ wir sind anders, wir sind besser, wir sind JZ“
    Doch das wahre Leben zeigt, es gibt nichts was es nicht bei den Zeugen auch gibt.
    Für mich ist es beschämend, dass ich lange Zeit glaubte, besser als die“Welt “ zu sein.
    Das ist so was von hochmütig und häretisch.
    Jehovah wird sich es nicht nehmen lassen, da aufzuräumen. achten wir auf die Zeichen der Zeit, es geht Richtung großen Krieg im Nahen Osten und wenn Jesaja 17:1 Realität wird, wird man sich in Brooklyn fragen, warum man da kein Augenmerk drauf hatte.
    ich frage mich, inwieweit der WT unterwandert ist und im Chor der Abtrünnigen die Flöte spielt. Sich so bei den Großen der Welt anzubiedern und in den druckschriften nie Kritik an den waffen des IMperiums von BO zu üben ist schon ein Stück aus dem Tollhaus.
    Das im Thunderboldt Geschoss eingesetze abgereichte Uran ist das härteste aber auch das giftigste Metall und der Irak strahlt nur so davon in alle Welt aus. Der Todesvirus ist gelegt und wenn Gott in seine Schöpfung nicht eingreift, sind wir bald alle nur noch fossil vorhanden.

  20. Inge says:

    Lieber Matthaeus
    Danke für deine Info. Ich werd dich aber noch mal fragen müssen, da ich noch etwas gefunden haben. Nämlich, dass da irgendwie hinter dem Namen Jehova übersetzt Zerstörung stehen soll. Ich will das aber nicht so hier hinein schreiben, ohne eine Fundstelle zu lieferen….da könnt ja jeder kommen. Vielleicht hast du eine Ahnung woher diese Übersetzung kommt. Als ich das gelesen habe, bin ich ganz aus dem Gleichgewicht. D.h. aber nicht, dass ich meinen Glauben umstoße oder dass mein Glaube gefährdet ist. Nein ich würde sagen, mein Glaube und Interesse am Studium ist seit Weggang der JH um ein Vielfaches gestiegen. Ich bin so neugierig geworden, mehr noch als bei Studium des WT!

    liebe Svenja, ich werde da mal nachlesen „Masoreten“ danke.
    Wenn du die Althebr. Schrift kennst, bist du da nicht auf Yaohul ul gestoßen oder Yaohushua? Dieser Name soll aus dem Althebr. kommen nicht aus Evrit. Kannst du mir das mal unterscheiden.
    Aber nur wenn du Zeit hast. Ich kann auch warten. Du hast das wohl studiert

    Noch eine Frage an alle. Wer die Biblia Hebr. hat:
    habt ihr die in Deutsch? oder gibt es die nur auf hebr- mit Wörterbuch? Wird dort das Neuhebr. genutzt?
    und vor allem WOHER BEKOMME ICH DIE BIBEL?

    Trotz allem will ich auch mal einen jüd. Rabbi dazu hören. Wie gesagt, ich bin da so sehr neugierig geworden.

    Danke euch und lb. Gr.
    Inge

    1. Svenja says:

      Liebe Inge,

      der Name für Gott ist mir auf keinen Fall untergekommen. Da steht immer nur das Tetragramm oder eben Adonai, Elohim oder Schema oder die Übersetzung des Namens vom Sinn her. Jesus wird schon anders ausgesprochen. Jeschua, wenn ich mich richtig entsinne, aber ich kann auch noch mal nachschauen.
      Ansonsten gibt es Namen, die sich vom Gottesnamen ableiten und manchmal mit Je-, manchmal mit Ja- beginnen oder enden, also leider auch keinen Hinweis geben, wie der Name ausgesprochen wird.

      Du kannst die Biblia Hebraica (ich würde Stuttgartensia empfehlen) ganz leicht bei Amazon bestellen. Ich habe sie auch daheim. Die ist natürlich auf hebräisch und auch vokalisiert. Wenn du sie auf deutsch haben willst, gibt es dann eben die Übersetzungen, die es zahlreich gibt. Das Hebräische unterscheidet sich von der Syntax her und auch überhaupt sehr arg von unserer deutschen Sprache (zum Beispiel haben die nicht unser Zeitenkonzept, also kein klassisches Präsens, Präteritum usw.). Es ist also schwierig, eine eindeutige Übersetzung zu finden. Bzw. unmöglich. Die beiden Sprachen kann man einfach nicht miteinander vergleichen und für manche Dinge gibt es keine Entsprechung im Deutschen, sodass man sich anders behelfen muss.
      Zum Übersetzen benutze ich ein Wörterbuch. Den sogenannten „Köhler-Baumgartner“. Der hat zwei Bände, ist sehr teuer, enthält dafür aber JEDES Wort, das in der Bibel vorkommt. Absolut JEDES und ist damit das genaueste Wörterbuch, mit dem man garantiert jedes Wort findet. Jedenfalls jedes, das in der Bibel vorkommt.

      Das alles ist aber schon sehr detailliert und für den täglichen „Hausgebrauch“ nicht nötig. Für den Gottesnamen kann ich dich weiterhin beruhigen. Du wirst nirgendwo einen EINDEUTIGEN Beleg finden, wie man ihn ausspricht. Mach dir also keine Gedanken darum. Gott erhört dich auch so!

      Aber deine Wissbegier ist wunderbar! Ich habe das auch erlebt, dass ich außerhalb der WTG viel interessierter war und bin. Schon erstaunlich!

      Einen schönen Tag dir!
      Svenja

    2. Regina says:

      Liebe Inge,

      ich hab da auch mal was dazu gelesen und es mir kopiert, weiß aber nicht mehr wo es stand.
      Ich kenne mich mit der hebr. Sprache nicht aus, kann das also nicht nachprüfen. Das wäre eher etwas für Svenja.

      Zitat:
      Wir finden das Wort „Jehova“ oder „Jahwe“ in einigen Übersetzungen. Diese sollten für den Namen Gottes stehen oder sollten angeblich der Name Gottes sein. Dadurch, dass das Tetragrammaton JHWH aus vier Buchstaben ohne Selbstlaute besteht, kann man es aussprechen wie man will, wenn man verschiedene Selbstlaute einsetzt. JIHIVUH, JAHIVAH oder JAHAVAH. Mancher mag jetzt denken, warum hier das Wort JEHOVA fehlt? In der hebräischen Sprache bedeutet das Wort „HOVA“ Zerstörung, Ruin!

      2. Darstellung: 1984* höwäh Unheil, Verderben (Jes 47,11; Hes 7,26) diese Schreibweise hat genau die gleiche hebr. Schreibweise wie das Wort Jehova. Wenn du den Wachtturm hast der Name Gottes JHWH, oder schau dir die hebr. Schreibweise in Kirchen oder wo auch immer an, dann stößt du auf höwäh hebr. Schreibweise HWH Unheil und Verderben. Füge dazu noch das „J“ und was kommt raus????? Jehova.
      jawäh = JAHWE = Der Name Gottes kommt mehr als 6800 Mal im alten Testament vor. Z.B. (1. Mo 2,4; 2. Chr 36,23; Mal 3,23) und zwar in allen Büchern außer in Ester, Hoheslied und Prediger; er ist als Gottesbezeichnung besonders mit der Befreiung Israels aus Ägypten, der Gottesoffenbarung am Sinai und dem Bundesschluss verbunden (2. Mo 3,15; 6,2). Er bringt die Sonderbeziehung der Erwählung, die Treue, Verantwortlichkeit und Nähe Gottes zu seinem Volk Israel zum Ausdruck (2. Mo 20,2; 5. Mo 6,4; Mi 4,5). DAS WORT IST ABGELEITET VON DER WURZEL „häjäh“ = 2003, geschehen, sein, werden, existieren. Es bedeutet „ER IST DA“ oder „ER IST WIRKSAM“, die Interpretation des Namens „Ich bin der ich bin“ oder „ich werde sein, der ich sein werde“ (2. Mo 3,14) spricht nicht von einem philosophisch-abstrakten Sein, sondern von einem Mit-Sein und Da-Sein Gottes für sein Volk heute und in künftiger Zeit. Zitat Ende.
      Wie gesagt, ich kanns nicht nachprüfen, aber vielleicht hilfts Dir ja weiter.
      LG Regina

    3. Ruth says:

      Hallo Inge, die Hebr. Bibel könnte es eventuell bei wikibooks.de ,oder Amazon , geben Liebe Grüße Ruth

  21. Inge says:

    Guten Abend,
    ich möchte noch mal meine Frage stellen. Sie ist irgendwie wohl nicht registriet worden:

    Ich habe nach dem wahren Namen Gottes gesucht, bzw. wollte den Namen Gottes einmal in der „althebr.“ Heiligen Schrift“ schwarz auf weiß sehen, da ich doch weiß, dass man mir bei den ZJ gesagt hat, dass man die vokale in JHWH nur eingeschoben hat, damit sich der Name überhaupt ausprechen lassen kann. Wenn das eine zur Erleichterung der Aussprache, „Erfindung der Menschen, die vom Hebr. ins Griechische die heilige Schrift übersetzt haben, dann muss folglich ein Original Name Gottes in der „althebräischen Sprache“ zu finden sein. In der hebr. Biblica Hebräica.
    Nun bin ich bei Übesetzungen im Internet darauf gestoßen, dass der Original Name vom schöpfer: Yaohul ul und vom Sohn: Yaohushua sein soll. Auf alt-hebr. Ich habe es auch immer so verstanden, dass die Urchristen (sogar Adam) Hebräisch: althebr.
    gesprochen hat.
    Jetzt zu meinen Bedenken: Ich hatte mich hier vorgestellt, dass ich Probleme mit dem Beten habe seit ich von den ZJ fort bin.
    Mir kam der Gedanke, wenn ich beim Beten einen erfundenen Namen
    gebrauche, dann betreibe ich Götzendienst, weil ich mir auch nicht die Mühe gemacht habe, nach dem Schöpfer und seinem Namen zu forschen. Material ist ja vorhanden. Aber ich habe den Namen Jehova angerufen, das ist der Name Gottes, den alle Anhänger einer von Menschen regierten Organisation …der WTG…anbeten.
    Meine Schlussfolgerung nun, dass ich vorher beim Beten zu Jehova keine Probleme hatte, wäre nun….(vorsicht, ich will niemanen des Götzenanbetung hier bezichtigen..es sind nur Gedanken, die ich mir mache, weil ich nach der Ursache suche…und ich gedacht habe, ich sollte wieder zurückgehen, das wäre ein Zeichen Jehovas…dann ist er wieder für mich da) so lange ich so wie der Herrscher dieser Welt es will, der dafür gesorgt, dass der Orig. name nun (lt. Papst) auch noch ganz verschwunden ist aus den Bibeln, den Schöpfer anbete, sorgt er für mein Wohlbefinden beim Anrufen dieses Namens.
    Bitte, bitte nehmt doch mal zu meinen Gedanken Stellung. Liege ich so falsch, wenn ich auch zum Schluss komme, Jehova ist eine Erfindung der Bibelübersetzer.? Es soll ja auch im Hebr. KEIN j
    geben. Die haben den Buchstaben garnicht im Alphabet! Eigentlich
    hiesse der Schöpfer: Yahwe….ab4r althebr. wird er mit Yaohul ul
    übersetzt.
    Nachdem ich eure Ansichten und euer Wissen über die herkunft des Namen insb. über Yaohul ul „ALT“HEBR: erfahren habe, will ich mich trotzdem mal aufmachen und einen Juden befragen, der die Althebr. Schriften versteht.
    So nach der Bibelstelle: Prüft alles…..
    Mir liegt so viel daran, die richtige Anbetung zu finden mit dem richtigen Namen. Ich würde mich auch ärgern, wenn man mich statt Inge immer mit Senta ansprechen würde.

    vielleicht kann mich einer von euch vertehen. Ihr habt doch so viel Bibelwissen….so dass ich mir vorstellen kann, dass ihr alle, vor allem auch langjährige ZJ, tiefer geforscht habt, ich meine über die Erkenntnisse der WTG hinaus.
    ich schon mal im voraus.
    und erbitte eure Hilfe oder Hilfestellung

    Inge

    1. Svenja says:

      Liebe Inge,

      ich kann dich beruhigen. Ich beherrsche das alte Hebräisch und habe daheim auch eine Biblia Hebraica. Es gibt sehr wohl ein j im hebräischen Alphabet, was im Übrigen Alephbeth heißt. Es ist ein Jod und es kann je nach Kontext entweder ein i oder ein j sein. Es gab ursprünglich in der Tat keine Vokale. Im heutigen Hebräisch kann man das noch gut erkennen, da gibt es sie immer noch nicht. Die Vokale wurden erst später hinzugefügt. Gibt doch einfach mal bei Google „Masoreten“ nach und du wirst darüber sicher informiert.
      Dadurch, dass die Aussprache des Gottesnamen in Vergessenheit geriet und man einfach eine andere Vokalisation übernommen hat, weiß heute niemand, wie er ausgesprochen wird. Also ich weiß nicht, was deine Quelle mit dieser angeblichen Aussprache ist, aber sie unterliegt klar einem Irrtum.

      Die Frage nach der Aussprache bleibt natürlich. Du bist sicher keine Götzendienerin, wenn du die korrekte Aussprache nicht weißt und einfach eine nimmst. Wenn du Gott anbetest, dann WEIß er, dass du IHN meinst. Ich persönlich tue mich mit einer Aussprache dennoch schwer, weil ich nicht bewusst einen falschen Namen nehmen möchte. Ich sage daher nur „Vater“ im Gebet. Gott weiß dann, dass ich ihn meine. Aber das ist meine persönliche Meinung.

      Ich hoffe, ich konnte dich beruhigen und dir trotz des Mangels an Antworten, dem wir unterliegen, dennoch ein bisschen helfen!

      Liebe Grüße!
      Svenja

    2. Matthäus says:

      Liebe Inge!

      Zu Deiner Frage möchte ich diese kurze Erklärung aus „Wikipädia“
      hier einfügen:

      Der Eigenname Gottes wird im Tanach stets als Tetragramm (Vierfachzeichen) aus den hebräischen Konsonanten Jod (‏י‎), He (‏ה‎), Waw (‏ו‎), He (‏ה‎) dargestellt. Diese ergeben von rechts nach links gelesen das Wort ‏יהוה‎ „JHWH“. Es erscheint dort nach der jüdischen Bibelenzyklopädie 6’823-mal, in der Biblia Hebraica Stuttgartensis 6.828-mal. Es ist der häufigste biblische Eigenname.

      Folglich ist dieser Name JHWH sicher keine Erfindung von irgendwelchen Geschichtsschreibern oder wie auch behauptet wird von einem Mönch im Altertum.

      Jehova oder Jahwe ist die gebräuchlichste Form im deutschsprachigem Raum. An vielen alten Gebäuden, Kirchen, Münzen ist der Name Jehova zu finden. Ich möchte es ganz einfach mit einem anderen Namen vergleichen: Franz oder Peter! Diese werden in Frankreich, England oder Italien jeweils anders gerufen und auch wir wenn wir als deutschsprechende Menschen hier den Namen hören wissen daß Franz oder Peter gemeint ist.

      In gleicher Weise wird Jehova oder Jahwe in vielen Teilen der Erde in Hundertfacher weise anders gerufen, oder glaubst du das Jesus im grichischen oder hebr. Sprachraum gleich Jesus gerufen wurde. Jeschua ist eine Form für Jesus.

      Aber zurück zu Jehova! Es ist sicher gut und richtig den Eigennamen zu gebrauchen. Doch überlege warum hat Jesus der Sohn Gottes der sicher wußte wie sein Vater richtig ausgesprochen werden sollte, wenn er von seinem Vater sprach IMMER nur Vater gesagt? Ganz einfach Du wirst deinen Vater ja auch nicht Josef oder Paul rufen sondern einfach Vater.

      Ein guter und fürsorglicher Vater wird wenn sein Kind Papa oder Vati oder Vater ruft mit Sicherheit wissen: MEIN KIND braucht mich! Folglich können wir im vollen Vertrauen unseren himmlischen Vater in gleicher Weise anrufen und er wird Dein Gebet wenn es in Erfurcht und Liebe durch seinen Sohn dargelegt ist auch erhören.
      Ich hoffe ich konnte Dir helfen!
      lg. Matthäus

      Archäologische Dokumente [Bearbeiten]Im Tanach ist JHWH der exklusive Name für Israels Gott. Er findet sich aber auch in der altorientalischen Umwelt als Gottesname, verkürzte Formen auch als theophorer („Gott-tragender“) Bestandteil von Personennamen.

      1. Matthäus says:

        Auch diese Info aus Wikipedia finde ich interessant:

        Für das Judentum ist Gottes Name unaussprechlich. Bei Bibellesungen in der Synagoge wird das Tetragramm wohl schon seit dem 1. Jahrhundert immer durch die Anrede Adonaj („Herr“) oder Adonaj Elohim („Herr Gott“) ersetzt. Dabei ist Adonaj eigentlich Plural mit dem Suffix der ersten Person Singular, heißt also wörtlich „meine Herren“. Dies wird als Bekundung der Majestät Gottes (vgl. die deutsche Anrede „Eure Majestät“, also ein Pluralis majestatis) gedeutet.

        Da auch das Ersatzwort Adonaj nur im Gebet genannt wird, lesen Juden den Gottesnamen beim alltäglichen Vorlesen eines Bibel- oder Gebetstextes als ‏הַשֵׁם‎ haSchem (der Name). „Gott sei Dank“ etwa heißt auf Hebräisch ‏בָּרוּךְ הַשֵׁם‎ Baruch haSchem („gesegnet [sei] der Name“).

        Mit dem Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels (539 v. Chr.) begann diese jüdische Tabuisierung. Obwohl Gottes Name im Tanach offenbart ist, um angerufen zu werden und dazu etwa in Privatbriefen weiterhin gebraucht wurde, wurde er kultisch nun als unaussprechlich und darum im öffentlichen Vortrag nicht verwendbar betrachtet und verschieden umschrieben. Diese Heiligung des Gottesnamens (hebr. kiddusch ha Schem) durch seine Vermeidung war zur Zeit Jesu im vom Hellenismus und Pharisäismus geprägten palästinischen Judentum üblich, um das Dekaloggebot nicht unabsichtlich zu verletzen (Ex 20,7 EU):

        „Missbrauche nicht den Namen JHWHs, deines Gottes.“

        Nur der Hohepriester durfte den Gottesnamen am Jom Kippur (Versöhnungstag) aussprechen, wobei der laute Gesang der Leviten dies akustisch überdeckte. Mit der Tempelzerstörung im Jahr 70 n. Chr. endete auch diese Praxis. Spätestens seit dem Jahr 100 n. Chr. wurde der Gottesname im Judentum nicht mehr genannt. Daher ging das Wissen um seine ursprüngliche Aussprache verloren.

  22. Karin says:

    Zitat Shannon
    Mir ist es egal, ob Jesus oder ein Engel an meiner Seite ist, ob Jehova mich beschützt, wichtig ist, was ich fühle.
    —————————————————

    Lieber Shannon
    das ist genau was ich meine. Einme Wiedergeborenem Christen darf nicht egal sein WER an seiner Seite ist.

    Übrigens ist niemand an eines Christen Seite, sondern JESUS ist in IHM.

    Und Schluss nun damit. Bin weg.

    LG
    Karin

  23. Karin says:

    Zitat Bruderinfo
    Bruderinfo:
    20. Dezember 2011 um 13:05
    Liebe Karin,
    anscheinend merkst du deine “ins negative ziehende” Schreibweise nicht mehr. Dann möchte ich es Dir gerne erklären. Gott ist Licht und die, die Gutes tun unterstützen dieses Licht und drängen zu diesem Licht.Der Lichtstrahl der uns zu Gott führt ist Jesus, da er sagt: ich bin die Wahrheit und das Leben, wer glauben an mich ausübt wird gerettet werden. Da wir selbst Lichtträger sein dürfen sagte Jesus das wir unser inneres Licht vor den Menschen leuchten lassen sollen. Wir sollten dieses Licht nicht verbergen, da dieses Licht etwas positives für uns ist. Jetzt kommt ein lieber Bruder wie Akazienholz und freut sich das er das geistige Licht versteht und teilt mit uns diese Liebe und die Dankbarkeit die er verspürt. Er erkennt auch wie Elia als er umzingelt war von feindlichen Truppen das er, (als Ihm die Augen geöffnet wurden) umringt war von den Heeren Jehovas die Ihm beistanden. Jeder Lichtträger oder anders ausgedrückt, jeder der mit dem Herrn verbunden ist, weiß das er von einem Engel oder einer geistigen Macht beschützt wird, wenn er alleine untewegs ist. In diesem Falle muß Jesus nicht direkt Vorort sein. Dies teilte uns Akazienholz mit. Und dies mit Freude. Jeder versteht dies und kann es nachvollziehen.Wir freuen uns alle das Akazienholz wieder bei uns ist. So, dies ist alles positiv. Was macht unsere Schwester Karin daraus (falls du eine bist, im Sinne der Bibel -nicht im Sinne der Organisation) Zitat Karin: Guten Morgen
    darf ich dich mal fragen W E N du mit unscheinbarsten Engel Gottes meinst?
    Wenn ich spekulieren darf, meinst du den einziggezeugten SOHN GOTTES JESUS CHRISTUS?
    Wenn das so ist, kann ich das nicht teilen. Zitat Ende. Merkst du was wir meinen? Du reisst nieder und unterstellst weil du es nicht verstehst oder nicht verstehen kannst das es liebe Brüder innerhalb und außerhalb der Organisation gibt, die diese Liebe und Ihr Verständnis teilen und positiv sind. Liebe Karin das hat nichts mit kritischer Auseinandersetzung zu tun oder kritischen Fragen. Keiner hier bei uns (nicht verwechseln mit der LK) behauptet das Jesus nur ein Engel ist usw. Du pickst ein Brotkrume raus und ziehst das gute Brot ins negative. Unser gut gemeinter Rat wäre an dich etwas positives was dir gerade einfällt hier zu schreiben, etwas was die Brüder erbaut. Also wir alle sind dir nicht böse oder wollen dich schlecht darstellen. Versuche es doch einmal mit: z.B. Hallo Brüder und Schwestern ich hab was tolles entdeckt oder schaut mal was ich in der Bibel gefunden habe.…. Wir hoffen das du uns richtig verstehst und wünschen dir alles Gute und Gottes Segen. Viele Grüße Bruderinfo
    ————————————————————

    Liebe Brüder von Bruderinfo

    ehrlich gesagt, verstehe ich es nicht. Ich setzte vor einer halben Std. einen Artikel von E.F. hier rein, der genau dies Thema beschrieb. Leider ist der auch nicht freigeschaltet worden.

    Der Artikel enthielt das Thema:

    “ An Jesus scheiden sich die Geister.“

    Wenn ich JESUS als Licht nicht richtig sehe und IHN nicht ins rechte LICHT setzt, dann kann er auch nicht leuchten.

    Ihr schreibt hier nach dem Motto, der Sklave liegt falsch und glaubt nun ohne Sklaven trotzdem schräg. Das funktioniert mit dem HG. und unter der Führung Jesu nicht.

    Ich mache es nun dem Gerd gleich. Und bin endgültig weg.

    Wünsche euch aber noch ein geistiges Erwachen. Ich finde es unfair von euch, Kommentare bewusst nicht zu veröffentlichen. Das nenne ich Machtausübung wie die WTG oder andere menschliche Führer es betreiben.

    LG
    Karin

    1. Liebe Karin,
      meines wissens wurden alle deine Kommentare freigeschaltet, auch den du erwähnt hast. Manchmal werden die Kommentare in einem Schwung freigeschaltet und ein andermal dauert es schon mehrere Stunden. Da wir wie Shannon schon sagte auch arbeiten müssen und BI nebenher laufen muß. Deshalb entschuldigen wir uns hier in aller Form für Verspätungen. Wir empfehlen deshalb lieber einen guten und erbauenden Kommentar (oder auch kritischen usw.) einmal am Tag überlegt zu schreiben als alle paar Minuten einen. Dann hat man mehr davon und die restliche Zeit kann man sich dann in aller Ruhe biblischen Dingen zuwenden oder der Arbeit wie gerade in unserem Fall 🙂 Auch kann es sein Karin das du wenn ein kommentar noch nicht erschienen ist vielleicht dein Browser-Cache noch nicht geleert oder geladen wurde…hierzu die Seite ab und zu neu laden. Dein kommentar von E.F ist auf jeden Fall Online bei uns zu sehen. Manchmal kann es auch sein das die Technik (Server) einfach verrückt spielt. Zum anderen ist es sehr schade das du unsere Worte nicht richtig verstanden hast. Auch hat Shannon es sehr gut und treffend geschrieben. Trotzdem dir in Zukunft alles Gute und wir hoffen das du in Zukunft die Liebe und Tolleranz uns entgegen bringst wie Jesus es tat. LG Bruderinfo 🙂

      1. Karin says:

        Zitat Bruderinfo
        Trotzdem dir in Zukunft alles Gute und wir hoffen das du in Zukunft die Liebe und Tolleranz uns entgegen bringst wie Jesus es tat. LG Bruderinfo
        ————————————————————–
        Ich wünsche euch das Gleiche.

        Wir brauchen als Gemeinde Jesu aber auch die Liebe, die mit der biblischen
        Wahrheit um den Nächsten kämpft, der sich in Inkonsequenz auf seinem
        Weg verstrickt . Nicht miteinander um die biblische Wahrheit zu
        ringen wäre falsche Toleranz. Sie führt zur Gleichgültigkeit und Unverbindlichkeit
        dem Nächsten gegenüber.

        LG
        Karin

      2. Dennis says:

        Liebes BI-Team,

        lasst euch von Karin nicht in´s Bockshorn jagen und kommentiert ihre unbegründeten Verleumdungen am besten nicht mehr.

        Sie hat nicht ein einziges Wort des Lobes oder der brüderlichen Liebe geäußert, sondern will uns seit Tagen nur klar machen wie dumm und uneinsichtig wir doch sind. Wir sollen alle „wiedergeborene Christen“ werden wie sie, am besten noch heute.

        Wer nicht einmal ein paar Stunden warten kann, bis ein Kommentar freigeschaltet wird, der nimmt sich selbst viel zu wichtig und meint ohne ihn geht es nicht.

        Bitte arbeitet weiter so wie bisher!

        LG
        Dennis

        Hallo Dennis,
        sehen es genau so und werden keine Kommentare von ihr mehr freischalten.
        l.G.
        Bruderinfo

        ==============================================================

        Hallo Fred,
        müssen deinen Kommentar hier bei Dennis einfügen, da kein Freischaltbutton vorhanden war, warum auch immer.

        Fred
        20.12.2011 auf 18:09 | Als Antwort auf Joshua.
        Lieber Joshua, lieber Matthäus, liebe übrigen Leser,

        die Frage, ob “man auch die Sonderlehren der ZJ glauben MUSS um sich als Zeuge Jehovas zu bezeichnen” wird im Statut der Religionsgemeinschaft (Deutschland) beantwortet. Es ist öffentlich und kann auf der offiziellen Website der Religionsgemeinschaft heruntergeladen werden:

        http://www.jehovaszeugen.de/rec/rvs/01.pdf

        (Ich hoffe, das Einstellen dieses “offiziellen” Links ist erlaubt ).

        Dieses Statut sollte eigentlich jeder Zeuge Jehovas kennen und anerkennen. Daher ist die Lektüre wärmstens empfohlen. Nachstehend einige Auszüge daraus:

        Präambel Ziffer 3:
        “Jehovas Zeugen üben ihre Religion unter der geistlichen Leitung der Leitenden Körperschaft aus (Matthäus 24:45-47).”

        Präambel Ziffer 4 + 5:
        “(4) Gemeinsame Grundlage für das Wirken aller Gliederungen und Einrichtungen der Religionsgemeinschaft ist das religionsgemeinschaftliche Recht (im Folgenden „Religionsrecht“ genannt; Psalm 19:7; Psalm 1:2; Galater 6:2). Dieses beinhaltet das von der Leitenden Körperschaft vermittelte Verständnis der biblischen Lehre sowie des Aufbaus (Gliederung) und der Wirkungsweise der Religionsgemeinschaft (Matthäus 24:45-47). Hierin eingeschlossen sind die in Briefen und Publikationen veröffentlichten oder mündlich durch die Leitende Körperschaft, deren Beauftragte oder das Zweigkomitee in dessen Zuständigkeitsbereich übermittelten Anleitungen.
        (5) Die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Gegebenheiten werden von allen Zeugen Jehovas durch ihren Beitritt mit dem Empfang ihrer Wassertaufe anerkannt (Jesaja 2:2, 3).”

        § 3, Abs. 2:
        “Dem Zweigkomitee obliegt die geistliche, administrative und rechtliche Aufsicht über die Religionsgemeinschaft …”

        § 3, Abs. 3:
        ” … das Zweigkomitee … hat die letzte Entscheidung in Mitgliedschaftsfragen und Fragen des Religionsrechts. Es … trifft verbindliche Einzelanweisungen, erlässt Richtlinien und Verordnungen und entscheidet über die Auslegung des Religionsrechts, soweit dies nicht der Leitenden Körperschaft vorbehalten ist.”

        § 13, Abs. 1:
        “Freiwilligkeit und Eigenverantwortlichkeit eines jeden Zeugen Jehovas sind grundlegende Prinzipien der Religionsgemeinschaft. … Dies gilt insbesondere für den Predigtdienst, den jeder Zeuge Jehovas als persönliche mit seinem Hingabegelübde gegenüber Jehova Gott übernommene Verpflichtung (1. Korinther 9:16; 2. Korinther 4:13; Galater 6:5) durchführt.”

        $ 14, Abs. 1:
        “Wer rechtmäßig als Zeuge Jehovas getauft wurde und mit einer Versammlung im Wirkungsbereich der Religionsgemeinschaft verbunden ist, ist Mitglied der Religionsgemeinschaft.”

        § 14, Abs. 2:
        “… Der Status als ungetaufter Verkündiger ist in der Regel Voraussetzung für die Zulassung zur Taufe. Die Ältestenschaft der zuständigen Versammlung kann diesen Status aberkennen, wenn die Einstellung oder der Lebenswandel des Betreffenden nicht mehr mit den Glaubenslehren und der Glaubenspraxis der Zeugen Jehovas übereinstimmt. …”

        § 15, Abs. 1:
        “Die Mitgliedschaft in der Religionsgemeinschaft endet durch: … 5. offenkundiges Verhalten, das im Widerspruch zum religionsgemeinschaftlichen Recht steht …”

        Ich denke, so mancher Zeuge Jehovas weiß gar nicht, was von ihm tatsächlich erwartet wird … Das Statut betrifft zwar die “Zeugen Jehovas in Deutschland”. Aber da es in Abstimmung mit der LK aufgetzt wurde, dürften die Statuten in anderen Ländern nicht wesentlich abweichen.

        LG
        Fred

        1. Caleb says:

          Statuten: § 2 Zweck

          mit keinem einzigen Wort wird das Loskaufopfer und dessen Auswirkung für uns erwähnt.

          Jesus kurz als Herrscher des Königreiches Gottes kurz erwähnt

          Traurig!

          § 14, Abs. 2 verkündigen = über Jehova/Jesus/Bibel mit anderen sprechen darf man erst nach Erlaubnis der Ältesten, aber Hallo

          § 13, Abs. 1 Freiwilligkeit – trotzdem verpflichtendes Predigen gehen.

          Nach den Statuten können sei jeden Untätigen eigentlich ausschließen! (§ 15, Abs. 1, Punkt 5)

          1. Anna says:

            Lieber Fred, liebe Brüder und Schwestern,
            dankeschön für die Statuten der Religionsgemeinschaft. Nach meinem Rechtsverständnis müsste eigentlich jedes Mitglied in Deutschland diese Statuten ausgehändigt bekommen??? Caleb hat recht, der Christus wird nur 1 mal am Rande erwähnt. Wirklich traurig. Und die Formulierung bei §15 über das Ausschluss-Verfahren „religionsgemeinschaftliches Recht“.
            Damit beweist sich die Organisation jedoch selbst das es keinen biblischen Rückhalt für diese Verfahrensweisen gibt. Das ist dann doch zum Schmunzeln.
            Tröstlich ist, dass die Mitgliedschaft durch „den Tod des Mitglieds“ endet. Da ist doch bei der Auferstehung dann alles wieder offen :-).

            Weiss jemand wie man dieses Dokument ausdrucken kann? Oder Kopieren? Da ist eine Sicherheitssystem eingebaut. Ich habe es jetzt erstmal gespeichert, das ging.

            Liebe Grüße an alle aus dem Schneeregen

            Anna

        2. Dennis says:

          Lieber Fred,

          danke für die Veröffentlichung der Statuten. Lies sich wie das Kirchenrecht z.B. der Kath. Kirche. Alles ist formalisiert und rechtl. abgesichert.

          Besonders die Vermögensseite ist raffiniert abgesichert, sowohl die einzelnen Liegenschaften als auch die Versorgungsansprüche sind genau geregelt, nämlich so, dass die WTG immer der Gewinner ist und bleibt.

          Ich muss Anna zustimmen bei der Forderung, dass das Statut im Kö-Saal ausgehändigt werden muss. Es kann nicht sein, dass die Mitglieder (Brüder) einer Gemeinschaft überhaupt nicht wissen welchen Status sie haben und wer ihnen wie rechtl. übergeordnet ist. Ich habe auch nicht gewusst, dass ich mit der Taufe dem eigenen Religionsrecht der WTG unterstehe.

          LG
          Dennis

        3. Caleb says:

          Viell. kann mir das jemand mal erklären:

          Gem. Joh. 8:33 macht die Wahrheit frei.

          ZJ behaupten die Wahrheit zu haben.

          Gem. den Statuten § 13, Abs. 1 ist der Predigtdienst aber eine Verpflichtung, ein Muss.

          Wie kann also ein verpflichtendes MUSS mit der Freiheit der Wahrheit zusammenpassen?

          C.

          1. Manfred says:

            Lieber Caleb,
            das ist die richtige Frage, aber an die falschen Leute gestellt.
            Die WTG hat die Statuten erlassen, sie müssen auch die Frage beantworten.
            Liebe Grüße Manfred

  24. Matthäus says:

    Ein biblischer Rat lautet:

    „Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist.“ 1. Thessalonicher 5:21

    Eine weitere Aussage der Schrift sagt:
    Jak. 1:17 Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis.

    Wird obiges von der LK akzeptiert oder versucht man das Licht Gottes zu verändern, weil es scheinbar nicht „gut genug“ ist?

    Abgesehen davon, daß es eine Selbstherrlichkeit der WTG ist, IHNEN zu folgen – verbunden mit ihrem beharrlichen Alleinvertretungsanspruch – die an keiner Stelle der Heiligen Schrift eine Stütze findet, denn die Propheten des Alten und Neuen Testaments ließen allein die göttliche Botschaft sprechen, ohne IHRE eigene Person in den Vordergrund zu rücken.

    Räumen wir einmal ein, dass die WTG möglicherweise “Gottes Mitteilungskanal”, sein “Prophet” auf Erden sein könnte !?

    Diese Annahme oder Behauptung verlangt zu recht nach Beweisbarkeit.

    Gibt es Kriterien, mit deren Hilfe man menschliche Ansprüche auf göttliche Sendung beurteilen kann. Ja, die gibt es!

    1. Maßstab für einen Propheten 5. Mose 18:20-22
    Er redet im Namen Gottes !
    Was er sagt, trifft auch zu und muß nicht geändert werden.

    2. Maßstab für göttliche Aussagen
    Göttliche Aussagen widersprechen sich nicht(1. Kor. 14:33).
    Göttliche Aussagen verändern sich nicht !
    1. Samuel 15:29, Hebräer 6:9).
    „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert…”
    (Maleachi 3:6).

    Wenn sich Jehova nicht ändert dann möchte ich die Frage aufwerfen
    warum es einem ZJ heute „erlaubt wird“ Albumine zu akzeptieren ?
    Oder überhaupt wie kann die WTG dir die Erlaubnis erteilen, zahlreiche Blutprodukte zu verwenden, wenn es doch Gott verboten hat?

    Wenn der Gebrauch von Blut wirklich verkehrt ist, wie die Wachturm-Gesellschaft ständig argumentiert, warum ist dann die Verwendung von Albumin zulässig? Und weiter: Das Verbot von Albumin war 37 Jahre lang in Kraft. War das ein Verbot von Menschen oder von Gott? Wenn es von Gott kam, warum hat dann die WTG ihre Politik geändert – wenn sich doch Gott nicht ändert?

    Und wenn es von Menschen kam, wie kann dann Gott die Wachtturm-Gesellschaft lenken? Millionen ZJ erwarten von der WTG göttliche Anleitung auch zu medizinischen Fragen zur Verwendung von Blutprodukten. Ist ihr Rat vernünftig – ist er von Gott?

    1. Matthäus says:

      Noch die Beleg als Nachtrag:

      Albumin ist verkehrt – seine Verwendung ist durch die Bibel verboten … dieser Arzt für die Verwendung gewisser Blutbestandteile einsetzt, besonders von Albumin, fallen auch diese unter das biblische Verbot.
      Awake!, 8. September 1956, Seite 20; deutsch: Erwachet!, 22. November 1956

      Lassen sich Zeugen Jehovas Plasmafraktionen wie Immunglobulin oder Albumin injizieren? Einige lassen sich solche Injektionen geben, weil sie sich sagen, daß die Heilige Schrift nicht eindeutig die Injektion einer kleinen Plasmafraktion, d. h. eines geringen Bestandteils, der aus dem Blut isoliert wird, ausschließt . … wenn ein Christ zu entscheiden hat, ob er sich Immunglobulin, Albumin oder eine ähnliche Plasmafraktion injizieren lassen soll oder nicht. Der eine sagt sich vielleicht, daß er es guten Gewissens tun kann, der andere mag zu einem gegenteiligen Schluß kommen. Jeder muß vor Gott die Angelegenheit selbst entscheiden. Wachtturm, 1. Juni 1990, Seite 30

      Unter obigen Gesichtspunkten bekommt diese Aussage unseres einzigen Herrn, Führer oder Lehrer eine besondere Kraft:

      “Und Jesus gab ihnen zu Antwort: ,Seht zu, daß euch niemand irreführe; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen…”

      1. Alois says:

        Lieber Matthäus

        Bis jetzt haben wir erst einen Propheten ausgemacht bei dem alles was er sagte eingetroffen ist: Jesus selbst!

        Wir Menschen erhalten auch den Geist Gottes, wenn wir das wollen und darum bitten. Aber wir werden es in dieser Welt nie schaffen bei unseren Gedanken zu unterscheiden, was von Gott kommt, was von uns selbst kommt und was vom Einfluss des Widersachers her rührt. Auch wenn wir uns ganz sicher sind, kann es trotzdem falsch sein. Dem „Sklaven“ geht es da nicht besser als uns. Alles andere bildet er sich nur ein oder täuscht Andere bewusst.

        Nur der Glaube wie ihn Noah oder Abraham hatte, sichert uns die Rettung, nicht was wir uns ausdenken, egal wo es herkommt.

        http://www.digidatanet.de/?cat=31
        http://www.digidatanet.de/?p=147&cpage=1#comment-189

        Liebe Grüße
        Alois

    2. Anna says:

      Liebe Brüder, liebe Schwester,
      erstmal Danke an Bruderinfo die Diskussion um das auserwählte Volk zu beenden. Das bringt uns doch weg vom Zweck der Seite, m.E. uns gegenseitig zu ermuntern, Hilfestellung zu geben wie wir uns in den Versammlungen verhalten oder, falls wir nicht mehr hingehen, wie wir damit zurecht kommen plötzlich auf eigenen Füßen zu stehen. Ich habe überlegt, wo ich den Kommentar der heute so beim Nachhauseradeln in meinem Kopf war einbringen soll. Und dachte mir: „Wohin sollen wir gehen“ scheint mir jetzt vernünftig. Alle hier haben wir eines gemeinsam: Die Liebe zu Jehova und Christus und die Dankbarkeit für das Loskaufsopfer.
      Gemäß 1. Korinther 13:13 (NWÜ):
      Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

      Wenn Jehova will und sich alles erfüllt brauchen wir keinen Glauben mehr weil wir die Dinge ja dann sehen. Auch zu hoffen gibt es nichts mehr weil sich alles erfüllt hat. Bleiben wird nur die Liebe. Jehova und Christus haben aus Liebe Menschen wie uns erschaffen. Diese Liebe sollte nie versagen. Deswegen wohin sollen wir gehen: Nach meinem Verständnis der Bibel sollten wir daran arbeiten anderen mit Liebe uns Respekt zu begegnen. Egal wo und wie sie leben. Chrisus ist für Menschen von allen Arten gestorben, de facto auch für jemand mit dem ich jetzt nicht so auf einer Wellenlänge liege.

      Ich würde mich freuen, wenn wir hier im Forum daran arbeiten uns gegenseitig zu unterstüzten wie wir mit unserem Glaubensgebäude zurechtkommen. Dies so denke ich ermuntert auch andere Mitleser welche sich nicht oder noch nicht outen.

      Ich zumindest fühle mich von Jehova sehr gesegnet indem ich durch dieses Forum sehr sehr liebe Brüder und Schwestern kennengelernt habe. In den ca. 18 Jahren seit ich mit Zeugen Jehovas verbunden bin konnte ich nie (außer mit einem sehr liebenswerten Bruder) so tiefe Gedanken austauschen. Über Smalltalk kommt man oft nicht heraus, eben aus der Angst was falsches zu sagen.

      Ein lieber Mensch hat mir einen Artikel gegeben aus Erwachet von 79, 8.11. Seite 9 – 11 „Wie man im Leben wahre Freude findet. Dieser Artikel ist so schön!!! Und so völlig gegensätzlich von dem was zur Zeit gerade an geistiger Speise verabreicht wird.

      Ich kopiere diesen hier mal um zu zeigen, dass nicht alles schlecht ist, was wir gelernt haben.

      ZITAT Anfang
      *** g79 8. 11. S. 9-11 Wie man am Leben wahre Freude findet ***
      Verliere nicht die Gegenwart aus dem Auge
      Die Fähigkeit, über die Vergangenheit nachzusinnen und für die Zukunft zu planen, ist eine Gabe Gottes für den Menschen. Durch die biblische Zusicherung, es werde eine neue Ordnung geben — ‘neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnen wird’ —, hat die Zukunft etwas Verheißungsvolles (2. Petr. 3:13; Offb. 21:1-5). Es ist gut, sich auf solche Segnungen zu freuen.
      Vielleicht ist dir aber aufgefallen, daß Menschen, die ständig über die Vergangenheit und die Zukunft nachdenken, oft die Gegenwart aus dem Auge verlieren. Wenn sich jemand ständig an die „gute alte Zeit“ erinnert, bringt er damit nur seine Unzufriedenheit mit der heutigen Situation zum Ausdruck. Die Bibel warnt jedoch davor: „Sprich nicht: ,Weshalb ist es geschehen, daß sich die früheren Tage als besser erwiesen haben als diese?‘, denn nicht zufolge von Weisheit hast du danach gefragt“ (Pred. 7:10). Genauso unvernünftig ist es, all seine Hoffnungen, glücklich zu werden, auf die Zukunft zu setzen.
      Wer am Leben wahre Freude finden möchte, muß die Gegenwart realistisch einschätzen. Salomo drückte dies wie folgt aus: „Besser ist das Sehen mit den Augen als das Umherwandern der Seele. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind“ (Pred. 6:9). Selbst wohlhabende Menschen, die in materieller Hinsicht alles haben, was sie sich wünschen, müssen feststellen, daß ihre Seele Wünsche hat, die der Wohlstand nicht befriedigen kann. Unerfüllte Wünsche ‘wandern’ gewissermaßen ‘umher’ und treiben die Menschen dazu, ständig nach etwas Neuem zu streben. Natürlich kann eine gelegentliche Abwechslung von der alltäglichen Routine nützlich sein, doch einige übertreiben es damit, indem sie ständig ihre Wohnung oder ihre Arbeit wechseln und fortwährend nach etwas Neuem suchen in dem vergeblichen Bemühen, glücklich zu werden. Viel besser ist gemäß der Bibel „das Sehen mit den Augen“. Vernünftig ist, wenn man zufrieden ist mit dem, was man hat, und sich an dem erfreut, was man gegenwärtig sieht. In diesem Zusammenhang ist es nützlich, die Beobachtungen zweier Personen zu betrachten, die zeigen, wie man am Leben Freude finden kann.
      „Die Gegenwart gehört uns jetzt“
      In der Zeitschrift McCall’s (Mai 1978) wurde die Erfahrung einer Frau veröffentlicht, die, nachdem ihre Kinder aufgewachsen und selbständig geworden waren, das Leben in einer Vorstadt aufgab und in ein entferntes Fischerdorf zog. Sie schreibt:
      „Nichts in unserer Gesellschaft lehrt uns, wie man in der Gegenwart leben sollte; alles in unserer Gesellschaft umgeht dies. Wenn wir das Schulalter erreichen, sagen unsere Eltern und unsere Lehrer bereits: Was kommt als Nächstes? Mach dich bereit! Dann kommen wir ins College, und der Druck nimmt weiter zu: Was kommt als Nächstes? Wir werden schon früh an das Zukunftsstreben gewöhnt und daran, es überall anzuwenden, es ist ein gewohnheitsmäßiger Gedanke geworden. Wir blicken nach vorn und erwarten irgendwo anzukommen — wo, ist kaum wichtig. Wir sehen erwartungsvoll dem wunderbaren Tag entgegen, an dem wir den magischen ,anderen‘ treffen, mit dem das Leben so viel reicher sein wird, und dann dem nächsten Urlaub oder dem, was wir tun werden, wenn die Kinder erwachsen sind oder wenn wir pensioniert sind. Wir sind immer in Erwartung, und wenn die Zukunft, die uns auf magische Weise heilen und ändern soll, Wirklichkeit geworden ist, dann merkt man: Sie ist auch nicht anders als das, was wir heute haben.

      Es ist möglich — es muß möglich sein —, einen anderen Lebensstil zu entwickeln, freudiger und aufmerksamer, ja bewußter zu leben, so daß wir jeden Augenblick vertiefen und ihn mit Inhalt füllen. Wir gehen leichthin über Augenblicke hinweg, unsere Augen auf das Morgen gerichtet, aber die Gegenwart gehört uns jetzt, und sie ist voller Möglichkeiten, nicht die Zukunft, die noch gar nicht da ist. Erst dann leben wir wirklich, wenn wir den Augenblick, so, wie er eintrifft, voll auskosten.“

      „Erfolg ist eine Reise“
      Fünfundvierzig Minuten Nachdenken brachten Dr. Wayne W. Dyer zu einer ähnlichen Schlußfolgerung. In seinem Buch Pulling Your Own Strings (Sei dein eigener Drahtzieher) schreibt er:
      „Einer der größten Wendepunkte in meinen Leben trat vor vielen Jahren ein, als ich einmal als Ersatzlehrer zufällig 45 Minuten lang eine Klasse beaufsichtigte. Am Schwarzen Brett hinten im Raum standen die Worte: ,Erfolg ist eine Reise, kein Ziel.‘
      Ich studierte diese Worte die ganze Aufsichtsstunde lang und ließ sie tief in mich eindringen. Bis dahin hatte ich tatsächlich das Leben als eine Folge von Zielen und Ereignissen betrachtet. Abschlüsse, Diplome, akademische Grade, Hochzeiten, Geburten, Beförderungen und andere ähnliche Ereignisse waren alles Ziele, und ich ging von Ziel zu Ziel.
      Ich schwor mir noch dort in diesem Raum, das Glück nicht mehr am Erreichen von Zielen zu messen, sondern statt dessen mein Leben als eine ständige Reise anzusehen, auf der ich jeden Augenblick genießen sollte. In dieser entscheidenden Aufsichtsstunde lernte ich eine der wichtigsten Lektionen des Lebens: Bewerte dein Leben nicht nach dem, was du auf dem Wege erreichst, sei es etwas Triviales oder etwas Großes. Wenn du es doch tust, wirst du zur Unzufriedenheit verurteilt sein, denn du wirst immer nach neuen Zielen streben und es dir nie gestatten, Erfüllung zu finden. Was du auch erreichst — du wirst immer sogleich Pläne für ein neues Ziel schmieden, damit du einen neuen Maßstab dafür hast, wie erfolgreich und glücklich du bist.

      Wache statt dessen auf, und schätze alles, was dir auf deinem Weg begegnet. Freue dich an den Blumen, die zu deiner Freude da sind. Finde Freude am Sonnenaufgang, an kleinen Kindern, an Gelächter, am Regen und an den Vögeln. Nimm dies alles in dich auf, statt darauf zu warten, an einem stets in der Zukunft liegenden Punkt anzugelangen, an dem du es dir leisten kannst, dich zu entspannen. In Wirklichkeit ist Erfolg — ja das Leben selbst — nichts weiter als die Augenblicke, die man genießt, einen nach dem anderen. Wenn man das einmal verstanden hat, wird man sein Glück nicht mehr nach seinen Leistungen bewerten, sondern seine ganze Lebensreise als etwas betrachten, worüber man glücklich sein kann. Oder, kurz gesagt: Es führt kein Weg zum Glück, der Weg selbst ist das Glück.“
      Die Bedeutung der „Gottergebenheit“
      Wenn du dich bemühst, gegenwärtige Segnungen nicht aus dem Auge zu verlieren, wird dein Leben gewiß glücklicher werden. Doch um aus dem Leben wirklich das Beste zu machen, ist noch etwas Weiteres erforderlich.

      Der Apostel Paulus beschreibt dies mit den Worten: „Gewiß ist sie ein Mittel zu großem Gewinn, diese Gottergebenheit zusammen mit Selbstgenügsamkeit“ (1. Tim. 6:6). Die erforderliche Eigenschaft ist die „Gottergebenheit“, eine Eigenschaft, die einen Lebensweg beschreibt, der sich durch Ehrfurcht vor dem Schöpfer auszeichnet. Diese Eigenschaft kommt in einem gottgefälligen Verhalten gegenüber den Mitmenschen zum Ausdruck. Jemand, der mit Gottergebenheit leben möchte, muß sich die Zeit nehmen, sorgfältig die Heilige Schrift zu studieren, die ihm helfen wird, einen Lebenswandel kennenzulernen, der Gott wohlgefällig ist.
      Den Willen Gottes kennenzulernen und sein Leben danach auszurichten ist wirklich ein Mittel zu großem Gewinn. Wer so handelt, wird in der Zukunft Leben in einer neuen Ordnung erlangen, in der „der Tod . . . nicht mehr sein, noch . . . Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein [wird]. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offb. 21:4).
      In der Gegenwart wird man Gottes Gunst und das bestmögliche Verhältnis zu seinen Mitmenschen erlangen, wenn man nach biblischen Grundsätzen lebt. Jemand, der Mitgefühl, Güte, Demut, Geduld und Großzügigkeit bekundet und somit die Merkmale der christlichen „neuen Persönlichkeit“ aufweist, findet bei seinen Mitmenschen Erwiderung, und das Leben aller Beteiligten wird glücklicher (Luk. 6:38; Kol. 3:10 bis 14).
      Wahres Glück kann man nicht allein durch das Streben nach Vergnügen erreichen. Die Bibel ermuntert uns, harte Arbeit täglich mit einer „Handvoll Ruhe“ zu mischen, so daß wir die Früchte unserer Arbeit genießen können. Außerdem legt sie Wert darauf, daß wir uns eine genaue Erkenntnis über Gott erwerben und nach biblischen Grundsätzen leben.
      „Der Abschluß der Sache“, erklärt Salomo, „nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den wahren Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze Pflicht“ (Pred. 12:13). Wirst du dieser Pflicht nachkommen, indem du dein Leben nach biblischen Grundsätzen ausrichtest? Wenn du das tust, wirst du Herzensfrieden haben und zufrieden sein. Es ist die einzige Möglichkeit, am Leben wahre, bleibende Freude zu finden.
      ZITAT ENDE

      Ich finde diesen Artikel großartig und glaubenstärken. Und er paßt so gar nicht was uns zur Zeit vorgesetzt wird, rennen, rennnen, verausgaben usw. Und das ist es worauf es ankommt: Nie die Gegenwart aus den Augen verlieren. Wir leben hier, heute und jetzt. Jehovas Wort wird sich erfüllen, nur dürfen wir doch zwischendrin einfach Freude an Jehova haben!

      Ganz liebe Grüße an alle und eine gute Nacht bzw. einen schönen morgigen Tag wünscht herzlich
      Anna

      1. Akazienholz says:

        Hallo liebe Anna, alle anderen Brüder, Schwestern und Mitleser

        Ich habe diesen Kommentar unter diese Rubrik gestellt da unsere Schwester Anna, es intuitiv richtig getan hat!!!

        Wir werden es niemals in diesem uns bekannten Zustand der menschlichen Existenz es wirklich schaffen, es so recht zu machen, das tatsächlich jeder sagen kann, gut mit dieser Deffinition eines bestimmten Sachverhaltes kann ich leben und bin damit einverstanden. Liebe Anna Du, kennst ja mein Gedicht vom -Spatzen und dem Adler- immer wieder fallen wir zurück in die alten Strukturen des Streitens und des Kleindenkens. Manchmal seufze ich auch darüber.
        Wir haben hier die bemerkenswertesten kühlen Analytiker, dann den Heißsporn der alles gleich geregelt wissen will, bestimmt nicht einfach diese Chachaktervielfalt zu verstehen und erst recht nicht einfach sie unter einem Hut zubringen. Doch wenn es mal so richtig dampft, auf dem Weg der schmal ist, wir vor der Herausforderung stehen und uns die tiefen Gedanken machen, dann weiß ich aus Erfahrung eins: Niemals bin ich allein, denn einer und wenn es der unscheinbarste Engel unseres Gottes ist, bleibt doch an meiner/unserer Seite. Hinter jedem Kommentar steht ein Mensch in einer bestimmten Lebensituation. Ob es der Matthäus ist der sich in einem Salzburger Krankenhaus mit der Genesung auseinadersetzen muss oder die Karin die ich förmlich sehe wie sie die Ärmel hochkrempelt und nun in die Tasten haut um mal, mit funkelnden und spühenden Augen dabei Ihre Sichtweise mitzuteilen, nur um hier zwei Beispiele zunennen, wir haben alle eins gemeinsam, dieses tiefe spirutelle Bewußtsein.

        Das ist es was zählt. Der virtuelle und anonyme Streit, der mit Zeitverzögerung fortgesetzt wird, hindert uns daran nicht gleich vom Tisch zu verschwinden. Ich finde das dies eine gute Gelegenheit ist zu lernen wenn es einmal tatsächlich an einem Tisch zu Auseinadersetzungen kommt, wie wir es zur Zeit aus der Apostelgeschichrte im VBS kennenlernen.

        Ich find auch generell das hier nicht jeder Satz bis ins Detail nun auseinaderklamüsert werden muss. Eine feste Aussage des Glaubens sollte repektiert werden,
        eine Aussage die niederschmetternd und abfällig bemerkt wird, sollte natürlich auch eine Zurechtweisung erfahren. Doch niemals in aburteilender Form. Das ist der Spagat der BI hier vollbringen muss und aus meiner Sicht der Dinge gut vollbracht worden ist.

        Wir erhalten so viel aktuelle Literatur über den –Sklaven!!!–,
        das hier genügend Themen zur Disskussion stehen.

        Aktuellen Bezug auf die Themen der Literatur zunehmen, finde ich persönlich mit mehr Gewinn behaftet, da ich in den privaten Geprächen mit meinen Brüdern auf biblisch gäusserte Gedanken des Pro und Kontra aktueller Literatur die wir erhalten, viel besser aggieren kann.

        Wir können Meinungen, Bibeltexte die von der LK bei einem bestimmten Thema zugeordnet sind, kritisch hinterfragen, weil es eben hier bei BI Personen gibt die den Sachverhalt aus einer Perspektive beleuchten und so vollkommen neue Überlegungen ins Thema bringen.

        Überlegungen die uns in der Argumentation anderen Glaubensbrüdern gegenüber nützlich sind.

        Der Zwist in der letzten Zeit bringt uns da nicht weiter. Ich kann mir nicht vorstellen das, die Thematik über die Juden wir auch nur Ansatzweise in unserem christlichen Miteinander in unserer Versammlung weiterbringt. Jedenfalls kann ich persönlich nichts damit anfangen und gehe dann auch über bestimmte Thematiken und Äusserungen recht schnell hinweg.

        Mit einfachen Möglichkeiten können wir unsere Brüder und Schwestern zum nachdenken bringen, nur die einfache Gegenüberstellung zweier Texte aus der Bibel reichen manchmal aus.

        Nur ein Beispiel was ich dabei hier bei BI gelernet habe,

        Mat: 24:45 gegenüber Joh:15:15 und genau das habe ich hier aus BI gelernt und erfahren. Solche Dinge regen mich zum nachdenken und nachforschen an und wenn ich dann überzeugt davon bin, das im Prinzip wie im hier dargestellten Beispiel, lass ich es mit der mir bekannten vorsichtsweise gegenüber meinen Glaubensbrüdern auch anklingen, das der Begriff Sklave hier im Prinzip als -Unwissender gegenüber seinem Herrn- zu verstehen ist.

        Fazit generell, geht man auf aktuelle Themen der Literatur ein und auch hervorhebt das auch mal was ganz in Orndung ist was geschrieben wurde, ohne sich soweit zu verbiegen das man mit allen Aussagen konform des tuvS geht, bleibt und wächst mit Sicherheit dieses Forum ein Forum zur Empfehlung, Brüder für Brüder.

        Mit den besten Grüßen und Segenswünschen

        Akazie

        1. Karin says:

          Zitat Akazie
          Niemals bin ich allein, denn einer und wenn es der unscheinbarste Engel unseres Gottes ist, bleibt doch an meiner/unserer Seite.
          ——————————————————–

          Guten Morgen
          darf ich dich mal fragen W E N du mit unscheinbarsten Engel Gottes meinst?
          Wenn ich spekulieren darf, meinst du den einziggezeugten SOHN GOTTES JESUS CHRISTUS?
          Wenn das so ist, kann ich das nicht teilen. Für mich ist nach wie vor die Bibel Maßstab.
          Wie Dennis am 7.Februar 14.38 schrieb geht es mir nicht darum deinen speziellen Glauben zu untergraben.
          Ich kann in der Bibel keinen einzigen Hinweis finden, dass der HERR JESUS nur ein Engel sein soll.

          Hebr.1:5
          5 Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“? Und wiederum: „Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein“?

          Hebr.1:13
          13 Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße“?

          Ich hoffe es fallen nun nicht wieder alle über mich her. Ist dies Forum nicht dazu da zur Wahrheitsfindung?

          Einen Wohlfühlglauben haben viele Religionen. Mir gehts darum, die Bibel zu erforschen und die Wahrheit zu finden.

          LG
          Karin
          ———————————————————————————
          Liebe Karin,
          warum bist du immer so agressiv in deinem Ton? Warum setzt du immer irgend welche negativen Dinge vorraus?

          l. G.
          Bruderinfo

          1. Karin says:

            Liebe Brüder von Bruderinfo
            ich kann in meinen Zeilen keine Agressivität feststellen.

            Ich stellte eine Frage

            Zitat Bruderinfo
            Liebe Karin,
            warum bist du immer so agressiv in deinem Ton? Warum setzt du immer irgend welche negativen Dinge vorraus?
            ————————————————————-

            Wer setzt denn nun negative Dinge vorraus!!! Aus einer einfachen Frage die ich stelle, setzt ihr doch wieder Dinge voraus.

            LG
            Karin

          2. Liebe Karin,
            anscheinend merkst du deine „ins negative ziehende“ Schreibweise nicht mehr. Dann möchte ich es Dir gerne erklären. Gott ist Licht und die, die Gutes tun unterstützen dieses Licht und drängen zu diesem Licht.Der Lichtstrahl der uns zu Gott führt ist Jesus, da er sagt: ich bin die Wahrheit und das Leben, wer glauben an mich ausübt wird gerettet werden. Da wir selbst Lichtträger sein dürfen sagte Jesus das wir unser inneres Licht vor den Menschen leuchten lassen sollen. Wir sollten dieses Licht nicht verbergen, da dieses Licht etwas positives für uns ist. Jetzt kommt ein lieber Bruder wie Akazienholz und freut sich das er das geistige Licht versteht und teilt mit uns diese Liebe und die Dankbarkeit die er verspürt. Er erkennt auch wie Elia als er umzingelt war von feindlichen Truppen das er, (als Ihm die Augen geöffnet wurden) umringt war von den Heeren Jehovas die Ihm beistanden. Jeder Lichtträger oder anders ausgedrückt, jeder der mit dem Herrn verbunden ist, weiß das er von einem Engel oder einer geistigen Macht beschützt wird, wenn er alleine untewegs ist. In diesem Falle muß Jesus nicht direkt Vorort sein. Dies teilte uns Akazienholz mit. Und dies mit Freude. Jeder versteht dies und kann es nachvollziehen.Wir freuen uns alle das Akazienholz wieder bei uns ist. So, dies ist alles positiv. Was macht unsere Schwester Karin daraus (falls du eine bist, im Sinne der Bibel -nicht im Sinne der Organisation) Zitat Karin: Guten Morgen
            darf ich dich mal fragen W E N du mit unscheinbarsten Engel Gottes meinst?
            Wenn ich spekulieren darf, meinst du den einziggezeugten SOHN GOTTES JESUS CHRISTUS?
            Wenn das so ist, kann ich das nicht teilen.
            Zitat Ende. Merkst du was wir meinen? Du reisst nieder und unterstellst weil du es nicht verstehst oder nicht verstehen kannst das es liebe Brüder innerhalb und außerhalb der Organisation gibt, die diese Liebe und Ihr Verständnis teilen und positiv sind. Liebe Karin das hat nichts mit kritischer Auseinandersetzung zu tun oder kritischen Fragen. Keiner hier bei uns (nicht verwechseln mit der LK) behauptet das Jesus nur ein Engel ist usw. Du pickst ein Brotkrume raus und ziehst das gute Brot ins negative. Unser gut gemeinter Rat wäre an dich etwas positives was dir gerade einfällt hier zu schreiben, etwas was die Brüder erbaut. Also wir alle sind dir nicht böse oder wollen dich schlecht darstellen. Versuche es doch einmal mit: z.B. Hallo Brüder und Schwestern ich hab was tolles entdeckt oder schaut mal was ich in der Bibel gefunden habe.…. Wir hoffen das du uns richtig verstehst und wünschen dir alles Gute und Gottes Segen. Viele Grüße Bruderinfo 🙂

          3. Karin says:

            Hier ein interessanter Artikel von Br.E.F

            wenn ihr in meinen Worten eine bestimmte Agressivität heraus lesen wollt, dann hat dies bestimmt seinen Sinn.
            ————————————————————-

            Von Bruder E.F.
            Wenn jemand meint, da? es keine Objektivit?t und Wahrheit gibt: in Ordnung! Warum sollte er oder sie nicht einen solchen Standpunkt haben? F?r einen anderen ist dagegen Christus ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘, und seine Aussage in einem Gebet zu Gott, das ist f?r viele ebenfalls eine Fiktion, wenn nicht sogar Schlimmeres ? n?mlich da? dessen Wort ‚Wahrheit‘ sei, wie auch die vielen anderen Aussagen der Bibel in Verbindung mit ‚Wahrheit‘. F?r den einen ist das ‚christliche Wirklichkeit‘; andere teilen diese Ansicht nicht, das steht nat?rlich jedem zu. Interessant ist doch, da? dieser Konflikt in seiner Sch?rfe immer wieder an der Person und im Glauben an die Person Jesu aufbricht, w?hrend man sonst gemeinhin sehr viel Toleranz ?bt, selbst wem man Ansichten, Auffassungen oder Standpunkte als skurril oder abwegig ansieht!

            Das sollte aber zur Person Jesu zu erwarten sein! Von ihm hie? es: „Dieser ist bestimmt zum Fall und zum Aufstieg vieler in Israel“ (Lukas 2:14). Israel war wie ein Strom, der sich an Christus, dem Felsen, brach, und zweigeteilt – wenn auch in sehr unterschiedlicher St?rke, weiter str?mte. Aber keiner konnte an diesem Jesus vorbei, ohne von ihm Beachtung zu nehmen. Nimm nur als Beispiel die Pharis?er, studierte, hochgebildete Leute, mit gro?em religi?sen Eifer. Trotzdem: An diesen Jesus glaubten sie nicht, trotz eifrigsten Bibellesens! Warum? Sie lasen die Schrift um der ?u?eren Erkenntnis willen; Verstand und Wissen wurden bereichert. Das Herz aber blieb leer! Ihre Erkenntnis blieb Selbstzweck. Sie machte Menschen stolz, produzierte aus dem eigenen Gedankengut ein Denksystem, dem man dann nachtr?glich durch passend ausgew?hlte Schrifttexte die ‚g?ttliche Weihe‘ gab. Man ,verf?gte‘ ?ber die Schrift, zwang sie in den eigenen Dienst, statt Diener des Wortes zu sein. Wo solche Fr?chte in Erscheinung treten, sind das nie und nimmer Wirkungen Gottes. Dagegen verhei?t die Bibel Erquickung denjenigen, die die Schrift als ‚geistlich Hungernde und D?rstende‘ lesen, das kann von solchen best?tigt werden, m?gen es auch andere bestreiten oder als l?cherliche Einbildung abtun. Die Apostel zeigten dann, da? Jesus auch f?r die Nichtjuden, demnach f?r alle Menschen, zu einem ?hnlichen Fels des Ansto?es werden sollte. Betrachte einmal die Philosophen, nimm Sokrates und Plato, nimm Aristoteles, Kant oder Leibniz, Fichte oder Hegel; auch unter ihnen gab und gibt es hei?e Debatten, ob damals Stoiker oder Epikur?er, ob Neuplatoniker oder Hegelianer, aber sie polarisieren sich in keiner Weise derart, wie die Person Jesu Christi polarisiert. Dieser ist auch heute noch ein Fels, an dem sich die Geister scheiden, und dieses Scheiden geschah und geschieht sehr h?ufig mit viel Energie, Impulsivit?t, Engagement, auch mit Aggressivit?t; damit best?tigen sie aber – und vielleicht auch gegen den eigenen Willen – das, was von Jesus ausgesagt ist. Darum also meine Frage: warum ist man erstaunt, wenn jemand – oder wenn sich – die Aussage der Schrift erf?llt?

          4. Shannon says:

            Liebe Karin,

            ich halte mich an die Worte von Jesus in Matthäus 11:
            28 Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. {O. zur Ruhe bringen.}
            29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von {O. im.} Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;
            30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

            Was sagt uns das? Dass wir uns in unserem Glauben wohlfühlen dürfen. Glaubst du wirklich, unser Schöpfer will, dass die Last des Glaubens an ihn schwerer ist, als die eines Glaubens einer anderen Religion?

            Ich z.B. fühle mich immer beschützt und hatte schon viele Beweise dafür in meinem Leben. Mir ist es egal, ob Jesus oder ein Engel an meiner Seite ist, ob Jehova mich beschützt, wichtig ist, was ich fühle. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass unser Schöpfer jeden von uns beschützen kann, wenn er möchte. Die Macht dazu hat er. Wer bin ich, diese Allmacht anzuzweifeln?

            Nun zu deinem Ton: Liebe Karin, wenn ich mich recht erinnere, ich habe jetzt nicht die Zeit zum nachlesen, war deine Lebenssituation ein einziger Kampf. Und wer auf Kampf programmiert ist, drückt das auf irgend eine Weise aus, innen, wie außen. Deswegen wirken deine Worte schon aggressiv und du merkst das nicht. Denn für dich ist das ja ganz normal. Jeder von uns hat seine eigene Zeit, die er für seine Erkenntnisse braucht. Lass uns doch unser eigenes Tempo, wir sind keine unmündigen Kinder und auch keine Dummköpfe. Ich z.B. werde in einem Jahr 60 und habe Kinder im Alter von Anfang 40. Ich würde keinem meiner Kinder erlauben, so mit mir zu reden.

            Die meisten von uns sind tagsüber arbeiten und am Abend fordert auch die Familie die Aufmerksamkeit. Wenn man dann gegen Mitternacht hier reinschaut, hat man nicht immer die Kraft auf alles zu antworten, schon gar nicht, mit einem unterschwelligen angriffslustigen Ton.
            Sieh mal, Bruderinfo ist keine Institution, sondern eine Initiative einiger Brüder um ausgeschlossenen und selbst gegangenen Zeugen Jehovas eine neue virtuelle Heimat zu geben. Die Technik macht ein Admin, der gegen Jahresende so viel zu tun hat, die Firmenaufträge abzuarbeiten. Dann soll er sich nebenbei noch um das Gezänk hier kümmern, die Flut von Mails? Ist doch ein wenig viel verlangt oder? Die Plattform finanziert sich mit Spenden einiger Brüder und auch die müssen arbeiten, um die Famile zu ernähren und um sich diese hohen Kosten leisten zu können.

            Also ich hoffe, du kannst ein wenig mehr Verständnis aufbringen, warum manche Reaktionen so sind, wie sie sind und warum es manchen irgendwann zu müßig ist, dir zu antworten. Und wenn du dir die Mühe gemacht hättest, die Beiträge der ersten Monate anzusehen, wüßtest du das alles, denn dort gab es Diskussionen zu diesem Thema.

            So und nun wünsche ich dir, dass Frieden in dein Herz einkehrt.

            Alles Liebe Dir
            Shannon

          5. Akazienholz says:

            Liebe Karin,
            bist Du ein glücklicher Mensch? Ich glaube das in Dir irgendwas sitzt was Dich zu diesen auch von anderen beobachteten Verhalten befördert. Manchmal denke ich, das Du eine einsame Frau sein musst. Ich wünsche Dir den Segen unseres Vaters und Gottes Jehova. Ich freue mich über jede Reaktion von den Kommentatoren. Die Kunst einem das Wort im Munde umzudrehen und dann die eigenen Gedankengänge und Schlussfolgerungen als unumstößliche Tatsache für andere hinzustellen, diese Begabung gehört jedoch zum disharmonischen und dekonstruktiven Teil der menschlichen Gesellschaft und dient nur dazu um andere zuverunsichern und zu unterjochen. Diese Art und Weise des manipulieren erleben wir auf Schritt und Tritt in unseren alltäglichen Erleben. Wer dafür aber ein feines Gespür besitzt ist in der Regel dagegen immun und interpretiert es als ganz billige Art den menschlichen Geist zu beeinflussen. Du kannst natürlich weiterhin, deine zitierten Satzpassagen als Aufhänger für Deine nur für Dich gültigen Gedankengänge verwenden, doch ob dir dabei noch Gehöhr geschenkt wird, das wage ich zu bezweifeln.

            Mit den besten Wünschen für Deinen geistigen Lebensweg

            Akazienholz

        2. Caleb says:

          Lieber Bruder Akazienholz,

          es freut mich, wieder von die zu lesen.

          Du hast ja damals deine Auszeit (sofern ich mich richtig erinnere) auch damit begründet, daß deine Frau von Bruderinfo nicht ganz so begeistert war und ihr euch eine 1/2 Jahr intensiv in der Versammlung und mit ZJ beschäftigen wolltet.

          Hat sich da in dem 1/2 Jahr irgendwas getan, verändert,….? Auch in der Einstellung deiner Frau?

          Tschuldige, ich bin halt ein bisserl neugierig.

          LG

          C.

      2. Ruth says:

        Hallo Anna, vielen herzlichen Dank, für Deinen wunderbaren Beitrag!Dadurch ist mir wieder in den Sinn gekommen, das man sich an positiven Dingen erfreuen kann wie z.b der wunderbare Sonnenaufgang am Morgen, oder wie heute Morgen, eine verschneite Schneelandschaft.Wieviel schöner ist es doch den Tag mit solchen wunderbaren schönen Dingen zu beginnen, als gleich morgens sich mit negativen Gedanken zu beschäftigen?!Gerade jetzt in diesen Tagen , wo sich die meisten Menschen nur noch abhetzen und man leicht mit in diesen Strudel hineingeraten kann,hat mir Dein Beitrag gezeigt mich nicht in diese hetzig schnell laufende Zeit , mit hinein ziehen zu lassen sondern rechtzeitig die Bremse zu ziehen!Vielen Dank dafür! Auch der Beitrag von Akazie hat mir sehr gut gefallen , auch an Dich vielen Dank und Ruhige Tage wünscht Ruth

      3. Walter says:

        Hallo Anna,


        Ich würde mich freuen, wenn wir hier im Forum daran arbeiten uns gegenseitig zu unterstüzten wie wir mit unserem Glaubensgebäude zurechtkommen. Dies so denke ich ermuntert auch andere Mitleser welche sich nicht oder noch nicht outen.“““““““““““““““““““““

        da machen wir mit !!!
        Wir sind allerdings eher Leser als Schreiber.

        Es war beileibe nicht alles falsch, was wir in der Vergangenheit
        gelernt haben und man darf das Kinde nicht mit dem Bade
        ausschütten.
        Wir freuen uns jedesmal über Deine auferbauenden Gedanken.

        Liebe Grüße

        Walter

        ================================================

        Hallo Fred
        klappte auch diesmal nicht!

        1. Anna says:

          Lieber Bruder Walter,
          dann wollen wir uns mal gegenseitig ermuntern. So sehe ich das auch!
          Dieses Leben verlangt uns doch schon beruflich genug ab. Da müssten wir funktionieren wenn wir unseren Job behalten wollen. Und dann, das Leben ist doch so kurz. Warum also um Kleinigkeiten den Kopf zerbrechen. Wir müssen auch nicht Recht haben. Am wichtigsten ist es den Frieden zu bewahren. Ich war heute 1 Stunde an dem Fluss wo ich wohne spazieren. Das hat mir gut getan. Es hat frisch geschneit und obwohl ich mehr für Sommer bin hat es mich sehr berührt Wasser in Verbindung mit Schnee und den Sternen am Himmel zu sehen. Das ist es was erbaut und mir zumindest Jehova näher bringt.

          Noch zu den laufenden Kreiskongressen: Ich habe mir meine Notizen rausgesucht. Das Motta war bzw. ist für diejenigen die diesen noch vor sich haben Gottes Namen zu heiligen.

          Bei mir wo ich gehe war eine Demo über 2 Brüder im Predigtdienst und einer versteht nicht die neue Definition der Generation:
          Antwort des Bruders: Es geht darum, dass sich die Generation überschneidet, z.B. einer ist 60, der ander 90, beide aber waren Zeitgenossen von Bruder Knorr und Franz (WT 15.04.2010, S. 10.)

          Naja, das war wenig erbauend. Und insgesamt auch nicht.
          Über den Namen Jehovas wurde noch referiert, dass wir deswegen predigen damit der Name Jehovas nicht in Vergessenheit gerät. Weil ja, was auch stimmt, die Leute wenn sie uns nicht aufmachen schon sagen: „Die Zeugen Jehovas sind da…“.
          Allerdingst ist dies ja durch den Studienartikel im März 2012 wieder ad absurdum geführt weil es ja da wieder um die Blutschuld geht.

          Ich schreibe jetzt einfach mal meine Randnotizen vom Notizblock vom Kreiskongress für euch ab. Ich habe das einfach während des Programmes, genauer gesagt bei der Schlussansprache aufgeschrieben. Das sind meine ganz persönlichen Gedanken, nur ich würde sie hier gerne teilen, für Formulierungsfehler entschuldige ich mich. Ich tippe es jetzt wirklich nur ab:

          Vater unser Heiligung es Namens, Jehova ist doch unser Vater, nicht nur der von „Gesalbten“.
          Wo sind die Emotionen?
          Warum gebrauchen wir das on Gott enthaltene Potential nicht?
          Schulungskurse in Liebe, nicht in Organisation!
          Aussage Jesu: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr LIEBE unter einander habt. Joh. 13:31ff
          Dies würde dann ein Prdigtwerk wie wir es machen hinfällig machen, weil die Leute ja an unserer Liebe untereinander sich zu uns hingezogen fühlen!
          Andere durch unser VERHALTEN überzeugen, dass wir Christen sidn. Wenn ich mir bewußt mavche, das jehova alles sieht was ich
          1. tue
          2. möchte = Herz
          dann kann ich doch böse Eigenschaften vor denen wir ständig gewarnt werden gar nicht entwickeln.
          Ich habe doch eine Eigenverantwortung.
          Natürlich sind auf einem Kongress Vorträge angebracht. Ziel eines Kongresses sollte es doch vor allem sein persönliche Erfahrungen bzw. Ansichten auszutauschen.
          Selbst Philatelisten schwärmen mehr! Wo bitte ist die Fröhlichkeit???
          Wenn wir Gottes Liebe schätzen geben wir sie doch gar nicht mehr her. Dann brauchen wir keine ständigen „Belehrungen“ über die Grundlehren der Bibel. Das haben wir doch schon vor der Taufe erledigt. Das war das was ich in meinen Notizen gefunden habe.

          Ich würde mich freuen wenn andere, die den Kreiskongress schon erlebt haben sich auch äußern.

          Nochmals zum Schluss: Unser Leben ist so kurz, durch einen Unglücksfall kann es vorschnell zu Ende gehen. Man hört in den Medien z.B. heute, dass durch eisglatte Straßen ein Mensch ums Leben gekommen ist. Wir sind oft so überfordert mit derlei Nachrichten, dass wir kein Mitleid mehr empfinden können. Schließlich kennen wir ja weder diesen Menschen noch seine Angehörigen. Das schützt uns in gewisser Weise auch davor am Leben zu verzweifeln. Nur, Jehova sieht doch das alles. Und warum er nicht eingreift ist seine Sache, vieles können wir einfach nicht verstehen…
          Liebe Grüße an alle
          herzlich Anna (= noch nicht ganz so alt wie die Anna im Tempel)!

          1. Manfred says:

            Liebe Schw. Anna,
            folgendes hast Du geschrieben: Vater unser Heiligung es Namens, Jehova ist doch unser Vater, nicht nur der von “Gesalbten”.
            Wo sind die Emotionen? Zitat Ende.

            Du hast das Wort Gesalbten in Anführungszeichen gesetzt, das deutet ja immer darauf hin, dass man das dann nicht so meint. Ich glaube dass wir durch die Lehre der Organisation eine völlig falsche Einstellung zu den Gesalbten haben. Nur sie dürfen von den Symbolen nehmen usw.
            Doch das steht ja nicht so in der Bibel. Jesus hat immer gesagt, der Größte unter Euch soll Euer Diener sein und er selbst hat seinen Apostel die Füsse gewaschen. Die Apostel sollten genau das von ihm lernen und nachahmen.
            Irgendjemand hat vor kurzem geschrieben, dass wenn ein Kreisaufseher in die Versammlung kommt, wo auch ein Gesalbter ist, dann muss der Gesalbte, obwohl zukünftiger König nach der Pfeife des KA tanzen. Das stimmt auch. Ich war in der glücklichen Lage einige Jahre sehr engen Kontakt mit einem Gesalbten zu haben und auch dieser wurde von allen Ältesten angegriffen, egal in welcher Versammlung er war. Warum? Weil er die Missstände offen angeprangert hat. Er war gütig, großzügig und mir mehr ein Vater wie mein leiblicher Vater, aber wenn es um die Wahrheit ging, hat er keinen cm von der biblischen Lehre abgewichen. Da war er hart wie Granit. Von ihm habe ich viel gelernt. Er hat zu mir gesagt, wenn Du mal irgendeine schwerwiegende Sünde begangen hast, dann gehe nicht zu den Ältesten, da sie reißende Wölfe sind, sondern mache das im Gebet mit Jehova aus.

            Da hier auf Bruderinfo genauso gedacht wurde, deshalb bin ich hier. Ich glaube, dass die Gesalbten später nicht irgendwo auf einem Thron sitzen und dann alle Menschen vor Ihnen knien müssen. Im Gleichnis vom Weinberg wird gesagt, dass der Herr des Weinberges Arbeiter einstellt. Das wird Ihre Tätigkeit sein. Sie werden zu Gunsten der großen Volksmenge arbeiten.

            Und liebe Anna, Du hast natürlich Recht, Jehova ist auch der Vater für alle anderen Menschen, nicht nur der Gesalbten. Wir sind nur deshalb manchmal traurig, weil die Organisation das Bild ins falsche Licht gerückt hat. Jehova ist für alle da und die Gesalbten werden uns dienen. Sie werden Ihre Königsmacht nicht für sich selbst ausüben, wie wir das von menschlichen Königen heute kennen, sondern sie werden sich für uns alle einsetzen, da bin ich sicher.
            Liebe Grüße Manfred

          2. Joanna says:

            Edschuldigung liebe Manfred, kannst du mir schreiben wo im Bibel steht das Word Gesalbter ?
            danke.
            Joanna

          3. Manfred an Joanna says:

            Liebe Schw. Joanna,

            In dem Vortrag Sind die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch? nachzulesen hier: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964 sind unter dem Punkt 3 folgende Schrifttexte aufgeführt, alle Texte aus der NWÜ:

            Eph. 4:30
            30 Auch betrübt nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für einen Tag der Befreiung durch Lösegeld.
            Eph 1:13
            13 “Und nachdem ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft von eurer Rettung, gehört habt und zum Glauben gekommen seid, wurdet auch ihr mit dem versprochenen Heiligen Geist versiegelt.”
            2. Kor. 1:21,22
            21 “Gott hat uns mit euch zusammen fest auf Christus, den Gesalbten, gegründet. Ja, er hat uns gesalbt, 22 uns sein Siegel aufgedrückt und als Anzahlung seinen Geist in unsere Herzen gegeben.”

            Im 1.ten Buch Samuel Kap. 12:5 steht; Elberf.:
            5 Und er sagte zu ihnen: Der HERR ist Zeuge euch gegenüber, und ebenso ist sein Gesalbter heute Zeuge, dass ihr nichts in meiner Hand gefunden habt! Und sie sagten4: Er ist Zeuge!

            Auch wenn das Wort „Gesalbter“ nur wenige Male in der Bibel steht, so sind auch die „Gesalbte“, die gemäß den drei anderen Texten „gesalbt“ wurden. Gesalbt zu werden, bedeutet den Heiligen Geist zu erhalten. Diese Salbung ist somit auch das Siegel, dass man zu den Brüdern Christi gehört und später mit ihm regieren darf. Doch so wie es die Organisation lehrt, kann es nicht stimmen. Die 8 der LK können niemals „Gesalbte“ sein, denn ihre Werke sprechen gegen sie. Man wird sie an ihren Früchten erkennen und diese sind nicht gut. Die die ihre Brüder hassen, auf die trifft dieser Text zu:

            1. Joh.2: 9-11; NWÜ: 9 Wer sagt, er sei im Licht, und haßt doch seinen Bruder, der ist bis jetzt noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in seinem Fall gibt es keine Ursache zum Straucheln. 11 Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat.

            Da die LK mit ihrem Hüte Buch diese Regeln herausgegeben haben, kennzeichnet ihre Frucht, dass sie ein fauler Baum sind und sie zur Finsternis gehören. Da wo es Finster ist, kann niemals Licht sein und somit auch kein heiliger Geist. Wenn sie den heiligen Geist nicht haben, sind sie somit auch keine „Gesalbten“. Ihre eigenen Werke zeugen gegen sie.

            Liebe Grüße Manfred

          4. Hopefull says:

            Liebe Joanna

            schon das Wort „Christ“ heißt übersetzt „Gesalbter“.
            Weitere Bibelstellen in denen das Wort „Gesalbter“ vorkommt, nach Elberfelder:
            1. Sam. 2.10; 24:7; Ps. 2:2; 84:10; 89:39; 132: 17, Jesaja 45:1; Kla. 4:20; Dan. 9:25; Sach. 4:14; Apg. 4:26

            Die Bibel spricht auch von einer Versiegelung, was nach meinem momentanen Verständnis nichts anderes als eine Salbung ist. Siehe dazu Off. 7 + 14:1-5; Eph. 4:30; 1:13 und 2.Kor. 1:21,22
            Diese Versiegelung bekommt aber nicht nur eine kleine selbsternannte Elite wie zB die LK, sondern alle, die sich zu Jesus Christus bekennen und sich zu ihm hingezogen fühlen. Es sind auch nicht Menschen, die bestimmen wer dazu gehört und wer nicht. Siehe dazu Hesekiel 9:1-11. Der, der den Auftrag bekam, den Frommen in Jerusalem ein Zeichen an die Stirn anzubringen, war ein Mann in Linnen gekleidet. Nach meinem Verständnis, kann das kein Mensch gewesen sein, sondern war entweder ein Engel oder evtl sogar Jesus selbst. Denn ein unvollkommener Mensch ist nicht in der Lage in die Herzen zu schauen um zu beurteilen, wer gerettet wird und wer nicht.

            liebe Grüße Hope

          5. Manfred an Joanna says:

            Liebe Schw. Joanna,

            In dem Vortrag Sind die 144.000 mit der großen Volksmenge identisch? nachzulesen hier: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=964 sind unter dem Punkt 3 folgende Schrifttexte aufgeführt, alle Texte aus der NWÜ:

            Eph. 4:30
            30 Auch betrübt nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid für einen Tag der Befreiung durch Lösegeld.
            Eph 1:13
            13 “Und nachdem ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft von eurer Rettung, gehört habt und zum Glauben gekommen seid, wurdet auch ihr mit dem versprochenen Heiligen Geist versiegelt.”
            2. Kor. 1:21,22
            21 “Gott hat uns mit euch zusammen fest auf Christus, den Gesalbten, gegründet. Ja, er hat uns gesalbt, 22 uns sein Siegel aufgedrückt und als Anzahlung seinen Geist in unsere Herzen gegeben.”

            Im 1.ten Buch Samuel Kap. 12:5 steht; Elberf.:
            5 Und er sagte zu ihnen: Der HERR ist Zeuge euch gegenüber, und ebenso ist sein Gesalbter heute Zeuge, dass ihr nichts in meiner Hand gefunden habt! Und sie sagten4: Er ist Zeuge!

            Auch wenn das Wort „Gesalbter“ nur wenige Male in der Bibel steht, so sind auch die „Gesalbte“, die gemäß den drei anderen Texten „gesalbt“ wurden. Gesalbt zu werden, bedeutet den Heiligen Geist zu erhalten. Diese Salbung ist somit auch das Siegel, dass man zu den Brüdern Christi gehört und später mit ihm regieren darf. Doch so wie es die Organisation lehrt, kann es nicht stimmen. Die 8 der LK können niemals „Gesalbte“ sein, denn ihre Werke sprechen gegen sie. Man wird sie an ihren Früchten erkennen und diese sind nicht gut. Die die ihre Brüder hassen, auf die trifft dieser Text zu:

            1. Joh.2: 9-11; NWÜ: 9 Wer sagt, er sei im Licht, und haßt doch seinen Bruder, der ist bis jetzt noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in seinem Fall gibt es keine Ursache zum Straucheln. 11 Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat.

            Da die LK mit ihrem Hüte Buch diese Regeln herausgegeben haben, kennzeichnet ihre Frucht, dass sie ein fauler Baum sind und sie zur Finsternis gehören. Da wo es Finster ist, kann niemals Licht sein und somit auch kein heiliger Geist. Wenn sie den heiligen Geist nicht haben, sind sie somit auch keine „Gesalbten“. Ihre eigenen Werke zeugen gegen sie .

            Liebe Grüße Manfred

          6. Matthäus says:

            Liebe Anna!

            Deine Erzählungen (Erfahrungen) sind immer wieder schön zu lesen.
            Zur Erzählung vom KK und der Demo über die „Generationenlehre“ ist mir erneut ein Bibelvers eingefallen. Dieser soll eines zeigen daß Jehova ein Gott ist der SICH NIE ändert. Hierzu gibt es ja auch den bekannten Text in Maleachie.

            Warum wird seit über 100 Jahren bei den ZJ LAUFEND die Lehransicht geändert? Gerdade das von dir genannte Beispiel der Lehre der Generation. Was sind da für verückte widersprüchliche Ideen verbreitet worden. Verrückt für mich deshalb: warum wird Jahrelang erklärt die Generation ist zuerst eine bestimmte Zeitspanne – dann sind es die BÖSEN Menschen die Gott widerstehen – und heute sind es die Gealbten.

            Und nun denke bitte jeder darüber nach: Die LK oder der trvSk. behauptet alleinig vom Geist Gottes geleitet zu sein ! ? !

            Wie kann der heilige Geist eine Lehre oder Erkenntnis wie oben verursachen oder hervorbringen?

            Ist Jehova wirklich so unstet und so widersprüchlich? Warum hat genau diesen Aspekt Paulus warnend an den jungen Timotheus geschrieben und dabei auch gleichzeitig vor Folgen gewarnt die UNMÖGLICH auf das Konto des Heiligen Geistes gehen können.

            Die einzige Schlufolgerung ist dass dieser trvSk. NICHT vom Geist Gottes geführt wird.

            1.Tim.: 6 20 O Timọtheus, behüte, was als anvertrautes Gut bei dir hinterlegt ist, indem du dich von den leeren Reden abwendest, die verletzen, was heilig ist, und von den Widersprüchen der fälschlich so genannten „Erkenntnis“. 21 Denn indem einige eine solche [Erkenntnis] zur Schau gestellt haben, sind sie vom Glauben abgewichen

            Wenn ich mir folgende Erklärung mit obiger Bibelaussage und der widersprüchlichen Erklärung ansehe:

            WT 15.8.76 S. 490 :
            Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

            …so liefern sie selbst die Bestätigung IHNEN NICHT mehr zu vertrauen, bzw. dass sie unmöglich vom Geist Gottes geführt wurden. Doch Br. Knorr hat sogar einmal die freche Behauptung aufgestellt dass Jehova den trvSk. zu diesen oder jenen Lehren (z.B. Millionen jetzt Lebender werden nicht sterben) angeleitet hat. Mit anderen Worten nennt ER Jehova einen Lügner weil er Rutherford zu diesen falschen Lehre angeleitet hat. WT Zitat wurde von mir schon belegt.

            Die Erklärung von der Generation spielt sich in gleicher Weise ab – im nächsten Kommentar stelle ich die Belege hierfür ein.

            lg. Matthäus

          7. Matthäus says:

            Zu meinem Kommentar von vorhin das fehlnde WT Zitat:

            Wachtturm vom 1. 5. 99 Seite 11 Abs. 13
            „Was meinte Jesus, als er sagte: ‘Diese Generation [griechisch: geneá] wird nicht vergehen.’? Jesus hatte die Masse zeitgenössischer gegnerischer Juden, darunter die geistlichen Führer, oft als „eine böse und ehebrecherische Generation“ bezeichnet (Matthäus 11:16; 12:39, 45; 16:4; 17:17; 23:36). Wenn er also auf dem Ölberg erneut von ‘dieser Generation’ sprach, dann meinte er wohl kaum das gesamte Geschlecht der Juden im Verlauf der Geschichte, noch meinte er seine Nachfolger, wenngleich sie ein „auserwähltes Geschlecht“ waren (1. Petrus 2:9). Jesus sprach auch nicht von ‘dieser Generation’ als von einem Zeitabschnitt. (Jahrzehnte wurde dies gelehrt)

            13 Jesus hatte vielmehr die damaligen gegnerischen Juden im Sinn, die das Eintreffen des Zeichens, das er nannte, erleben sollten. Hinsichtlich der Erwähnung ‘dieser Generation’ in Lukas 21:32 bemerkt Professor Joel B. Green: „In dem Dritten Evangelium bezeichnet ‚diese Generation‘ (und verwandte Wendungen) regelmäßig eine . . . . „Kategorie von Menschen, die dem Vorsatz Gottes widerstanden.

            Nach neuester Lehre (WT 15.2.08) ist „diese Generation“ nun eine Bezeichnung für die Gesalbten… die nicht vergehen werden, bis alle diese Dinge geschehen. Diese Nachfolger der Wachtturmführung gehören also, nach damaliger Erklärung, zu einer Kategorie von Menschen „die dem Vorsatz Gottes widerstanden und genau damit genau dem Gegenteil“.

            Interessant das diese Erklärung das es die Generation die Gesalbten seien gab es schon:

            Im englischen Watch Tower vom 15. Februar 1927 wurde der Begriff „Generation“ schon damals auf die „neue Schöpfung“ angewendet:

            Zitat

            In 1. Petrus 2:9 wandte sich der Apostel selbstverständlich an die Kirche uns sprach von denen, die treu sind [„ihr seid eine auserwählte Generation“] Aus diesem Grund ist es die unaufhaltsame Schlussfolgerung, dass Jesus von der neuen Schöpfung sprach, als er sagte: „Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle diese Dinge sich erfüllt haben.“ Dies wiederum wäre ein starker Hinweis, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden. (Übersetzung aus dem Englischen)

            Man vergleiche die beiden Sätze und das Zitat
            aus einem WT wie unten:

            „Dies wiederum wäre ein starker Hinweis darauf, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden.“ (1927)

            „Dies deutet darauf hin, dass einige gesalbte Brüder Christi noch auf der Erde leben werden, wenn die vorausgesagte „große Drangsal“ beginnt.“ (2008)

            Wie kann man da von „hellerem Licht“ sprechen?

            Zum heller „werdenden Licht“ eine sonderbare Erklärung,
            wie Spr 4:18 zu verstehen sei!

            w82 15. 5. S. 28-29 Der Pfad der Gerechten wird ständig heller

            9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat.

            Und so wirkt der Geist Gottes ???????

            lg. Matthäus

          8. Manfred says:

            Lieber Matthäus,
            ich hoffe, es geht Dir besser, oder hast Du durch das Kranksein einfach nur mehr Zeit? Jedenfalls diese Kommentare von Dir sind hoch interessant.
            Bezüglich der Theorie, das die Organisation sagt, dass es ab 1935 nur noch Menschen gibt, die der großen Volksmenge angehören widerspricht eindeutig der Lehre der Bibel.
            Im Gleichnis vom Weinberg wird gesagt, dass der Herr des Weinbergs frühmorgens Arbeiter eingestellt hat, dann zur dritten, sechsten, neunten und elften Stunde.
            Die Arbeiter der elften Stunde sind die, die auch Harmagedon überleben werden. Somit hat sie Jehova ganz kurz vorher erst eingestellt. Da seit 1935 noch nicht Harmagedon gekommen ist, können somit bis dahin noch nicht alle Gesalbten versiegelt gewesen sein.
            Das stützt auch Off. 6:9-11
            Das fünfte Siegel: Die Seelen der Märtyrer beim Altar
            9 Nun öffnete das Lamm das fünfte Siegel. Da sah ich am Fuß des Altars die Seelen derer, die umgebracht worden waren, weil sie an Gottes Wort festgehalten und sich zur Botschaft von Jesus bekannt hatten9.
            10 Mit lauter Stimme riefen sie: »Du heiliger und gerechter10 Herrscher! Wie lange dauert es noch, bis du über die Bewohner der Erde Gericht hältst und sie dafür zur Rechenschaft ziehst, dass unser Blut an ihren Händen klebt?«
            11 Daraufhin erhielt jeder von ihnen ein weißes Gewand, und es wurde ihnen gesagt, sie sollten noch eine kurze Zeit Geduld haben. Ihre Zahl sei noch nicht vollständig; denn auch unter ihren Geschwistern, die wie sie Gott dienten, gebe es noch solche, denen11 es bestimmt sei, dasselbe Schicksal zu erleiden und für ihren Glauben zu sterben.

            Die Offenbarung beschäftigt sich ja nur mit der Endzeit, kurz vor Harmagedon. Im Vers 11 steht eindeutig, dass die Zahl noch nicht vollständig sei. Das nicht einfach vom ersten Jahrhundert bis heute 144.000 abgezählt wurden, zeigt wieder das Gleichnis vom Weinberg, da sich der Herr seine Arbeiter aussuchte. Außerdem wären selbst bis 1935 schon bei weitem die 144.000 überschritten gewesen.
            Wenn die LK mal öfter die Bibel lesen würde, statt nur den Wachtturm, dann hätten Sie auch mehr Lichtblicke, die der Wahrheit entsprechen würden. Wäre ja nur mal ein Vorschlag.
            Liebe Grüße Manfred
            und Dir noch gute Besserung lieber Matthäus

          9. Fred says:

            Liebe Leser,

            zum Wt-Zitat von Matthäus noch eine bemerkenswerte Feststellung. Matthäus hat den Wachtturm vom 1. 5. 99 Seite 11 Abs. 13 zitiert:

            “Was meinte Jesus, als er sagte: ‘Diese Generation [griechisch: geneá] wird nicht vergehen.’? Jesus hatte die Masse zeitgenössischer gegnerischer Juden, darunter die geistlichen Führer, oft als „eine böse und ehebrecherische Generation“ bezeichnet (Matthäus 11:16; 12:39, 45; 16:4; 17:17; 23:36). … Jesus hatte vielmehr die damaligen gegnerischen Juden im Sinn, die das Eintreffen des Zeichens, das er nannte, erleben sollten. …”

            Man beachte, dass der zweitletzte angeführte Bibeltexte aus dem Zusammenhang gerissen wird. Wen meinte Jesus, als er gemäß diesem Vers sagte „O ungläubige und verdrehte Generation, wie lange muß ich noch bei euch sein? Wie lange muß ich euch noch ertragen?”? Er hatte NICHT die
            „damaligen gegnerischen Juden im Sinn“.

            Der Kontext (Vers 14 bis 20) zeigt, dass er seine Jünger gemeint hat! Der dort erwähnte „Mensch“ hatte Glauben, sonst wäre er nicht zu Jesus gekommen, um seinen Sohn heilen zu lassen – er war nicht „ungläubig“. Zu seinen Jüngern, die den Jungen nicht heilen konnten, dagegen sagte Jesus, nachdem sie ihn fraten: „Wie kommt es, daß wir ihn nicht austreiben konnten?“ Folgendes: „Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt von der Größe eines Senfkorns, werdet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rück von hier nach dort!‘, und er wird wegrücken, und nichts wird euch unmöglich sein“ (Vers 19, 20).

            Seine JÜNGER hatten also keinen bzw. zu wenig Glauben. Der Vater des Jungen kann NICHT gemeint sein. Und „damaligen gegnerischen Juden“ spielen bei der Begebenheit überhaupt keine Rolle.

            Matthäus 17:17 wird offenbar bis heute nicht gemäß dem Kontext erklärt. Gemäß dem erst kürzlich gehörten Vortrag „Inmitten einer verdrehten Generation untadelig bleiben“ wurde immer noch die Erklärung wie im Wt vom 1.5.99 abgegeben. (Obwohl eine Überprüfung der aktuellen Disposition ergibt, dass der Text nicht (mehr) enthalten ist.)

            LG
            Fred

          10. Dennis says:

            Lieber Matthäus,

            ich bin immer wieder erstaunt wie du alles anhand der uralten WT-Literatur rausfinden kannst.

            Wenn es nicht so wäre, dass Mio. Menschen wieder mal eine geistige Akrobatik betreiben müssen, um jetzt seit 2008 das 3. Verständnis zur „Generation“ ins Hirn zu bekommen, dann müsste man eigentlich schon lachen.

            Die WTG bringt es fertig eine 80 Jahre alte Lehre wieder aus den dunklen Tiefen des „alten Lichts“ hervorzukramen um sie uns als „helleres Licht“ zu verkaufen. Einfach unbegreiflich diese Dreistigkeit!

            Danke dir für dieses „nachfoschen“.

            LG
            Dennis

  25. cheyenne says:

    Lieber Dennis,

    In meiner Bibel gibt es 1. Mose 14:34 auch nicht.
    Hatte mich vertippt, es sollte 4.Mose 14:34 heißen.
    Vielen Dank, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

    L.G. Cheyenne

  26. Dennis says:

    Liebe Cheyenne,

    hier hat sich mal wieder das Problem der indirekten Kommunikation gezeigt. Ich habe dir etwas unberechtigt vorgeworfen „naiv“ usw. und du jetzt mir: „ich schiebe dir was in die Schuhe“.

    Du hast deinen Standpunkt zu Daniel und den „7 Zeiten“ dargelegt und es liegt mir absolut fern deine Überzeugung zu zerstören.

    Leider kann ich jetzt deinen Wortlaut des letzten Kommentars nicht mehr wiedergeben, aber es waren nun mal ein paar Formulierungen dabei, die FÜR MICH so nicht haltbar waren. An eine kann ich mich noch erinnern: „7 Zeiten der Nationen“

    Es existiert in der ganzen heiligen Schrift kein einziger Hinweis auf „7 Zeiten der Nationen“, wenn doch so möge mir bitte jemand diese Stelle zeigen.

    Die ganze hin- und her-rechnerei gelingt nur, wenn man etwas aus 1. Mose, Hesekiel, Daniel, Lukas und noch ein bißchen Offenbarung in einen Topf kippt und etwas herumrührt und schon hat man etwas passendes.

    Im Übrigen hast du 2mal von 1.Mose 14 VERS 34 gesprochen. Also in allen Bibeln, die ich habe, existiert so ein Vers gar nicht.

    Ich kann mit viel „goodwill“ die Rechnung der „69/70 Wochen“ = Jahrwochen aus Daniel Kap 9 akzeptieren, obwohl natürlich jedes erdenkliche Nachschlagewerk eindeutig sagt, dass das 20. Jahr des Artaxerxes das Jahr 445 v.u.Z war und nicht wie die WTG behauptet 455 v.u.Z., aber o.k. nehmen wir mal an die haben alle Unrecht.

    Aber warum spricht Daniel einmal von „Zeiten“ und dann wieder von „Wochen“? Warum soll man mit dem Begriff „Zeiten“ genauso verfahren wie mit dem Begriff „Wochen“? Beide Begriffe sind nicht miteinander kombinierbar.

    (Zitat)
    „Daniel 4:16,23 berichtet von dem Baum, der bis ans äußerste Ende der Erde sichtbar war. Nebukadnezar war Herrscher einer großen Weltmacht, also über viele Nationen. Wenn über ihn nun 7 Zeiten vergehen sollten, kann man das auch durchaus als 7 Zeiten der Nationen bezeichnen.
    Da beide Zeitangaben von demselben Propheten stammen, habe ich keine Probleme damit, in beiden Fällen die gleiche Berechnungsart anzuwenden“
    (Zitat Ende)

    Welche Berechnungsart?

    Daniel gibt überhaupt keine Anhaltspunkte wie was zu berechnen ist, aber vielleicht fehlt es mir einfach am Glauben daran, dass man hier etwas hinein rechnen kann bzw. das die „1 Tag = 1 Jahr Regel“ als prophetische Grundregel existiert.

    Das würde übrigens auch bedeuten, dass 1.Mose 1:1-31 (Schöpfungsbericht) mit dieser Regel auszulegen ist, denn immerhin stammt das auch vom selben Schreiber. Doch ich denke niemand würde ernsthaft behaupten, dass die Erde und alle Lebewesen in „6 Jahren“ (1Tag=1Jahr) erschaffen wurden, obwohl kein Zweifel darüber bestehen dürfte denn es heißt eindeutig „es wurde Abend und es wurde Morgen, ein erster Tag“,“…ein zweiter Tag“…usw…

    Wer gibt uns eigentlich das Recht Gotts Wort mal so und mal so auszulegen, wie wir´s gerade brauchen? (kein Vorwurf an dich!)

    Genauso wird seit C.T. Russel mit der Bibel verfahren und auch ich habe viele Jahre ungeprüft die ständigen Berichtigungen des Wortes Gottes von unserer WTG übernommen, aber zum Glück ist diese Zeit für mich vorbei. Die Bibel ist so wie sie ist und nicht so wir sie gerne hätten.

    In der Rückschau ist alles angeblich so logisch und klar und „wir“ (WTG) schließen damit auf die Zukunft und versuchen uns als Glaskugelschauer.

    Deine Darlegungen zu meinem Argument, dass Daniel, was die „7 Zeiten“ betrifft immer deutlich Nebukadnezar selbst angesprochen hat, bestätigen eigentlich meine Sichtweise.

    Du sagst es wird von 2 Königreichen gesprochen, wenn von 2 Königreichen gesprochen wird, dann ist jede Interpretation mit „7 Zeiten Wahnsinn Nebukadnezar“ = „7 Zeiten der Nationen“ hinfällig.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe lehnst du diese Auslegung der WTG ab, dann sind wir uns ja in diesem Punkt einig.

    Aber doch verteidigst du irgendwie die Sache mit den „7 Zeiten“, die angeblich die „Zeiten der Nationen“ sind, oder?

    Bin gespannt auf deine nächsten Kommentare und möchte nochmal betonen, dass ich deine Sichtweise absolut respektiere. Bitte diesen Kommentar nicht als Angriff auf deinen Glauben verstehen.

    Es grüßt dein „Bruder“
    Dennis

  27. Mäusle says:

    Hallo Marcel,

    @ Bruderinfo hat schon ein paar Fragen aufgeworfen, welche ich auch stellen wollte.

    Ich habe mir Eure Website angeschaut und leider keine Info erhalten, wann, wo und wie Ihre Euch versammelt.

    Dennoch ist mir aufgefallen, dass es sehr wohl ein Spendenkonto gibt, welches ja auch von einer Art „Leitung“ verwaltet werden muss.

    Gibt es bei Euch z.B. eine Art „Oberhaupt“, gibt es bei Euch eine Art Predigtdienst, Kongresse oder Versammlungen und Gemeinschaftsentzüge in der Form wie bei den ZJ?

    Wie seid Ihr Organisiert?

    Danke ein mal für Deine Infos!

  28. Regina says:

    Gruß an Frankundfrei
    Für diese These würde auch Jes. 45,18 sprechen:
    Denn so spricht JHWH, der Erschaffer der Himmel, er der Älohim, der Former des Erdlands und sein Macher- er, er bereitete es, NICHT ALS CHAOS ERSCHUF ER ES (tohu) , um Sitz zu haben formte er es -: Ich bin JHWH und keiner sonst noch. (Dabhar-ÜS)

  29. Mäusle says:

    Hallo @ Fenda,

    Jehova zu verstehen ist nicht einfach, ist unser Verstand zeitlich wie auch räumlich begrenzt.

    Aber das schöne an Jehova ist doch, dass er seinen Geschöpfen einen freien Verstand mit gegeben hat.

    Dies ermöglicht jedem das zu tun, was er für richtig hält, ohne wie ein Roboter durch die Gegend springen zu müssen.

    Der Teufel und die Dämonen haben auch ihren freien Willen und haben diesen leider zum negativen genutzt.

    Mit dem Voraussagen ist es so eine Sache.

    Wer sich Kinder wünscht weiß im Voraus, dass die Geburt mit schmerzen verbunden ist. Er weiß auch, dass das Baby einem schlaflose Nächte bereitet. Er weiß auch, dass sein Kind krank wird und sich aller Voraussicht nach auch irgend wann einmal verletzten wird.

    Auf jeden Fall wird das Kind auch einmal auf die eine oder andere Art leiden und am Schluss steht dann noch der Tod.

    Könnte man jetzt daraus schließen, mit all dem Wissen was die Eltern haben, es lieblos ist, Kinder zu zeugen, diese auf die Welt zu bringen und sie dann groß zu ziehen?

    Sicher nicht, und ich denke, dass dies bei Jehova so ähnlich ist.

    Ich glaube nicht, dass Jehova das Böse schafft.

    Dafür waren andere mit ihrem freien Willen verantwortlich.

    Nur, in diesem Fall steht am Ende nicht der Tod sondern das Leben für diejenigen, die einen gerechten Glauben haben und in Gottes Augen würdig sind.

  30. Der Skeptiker says:

    Ich schaue auch ganz gern über den Tellerrand, obwohl ich natürlich weiß, daß wir uns hier in erster Linie mit uns selbst beschäftigen.

    Die Frage, die sich mir schon länger stellt, wie schaut es in anderen, christlichen Religionen (außer kath. Kirche) bzw. Sekten aus (Mormonen, Adventisten, Bibelforscher, etc)?

    Haben die auch solche Probleme wie wir?

    Dies wäre insofern interessant, ob es sich hier um ein dzt. übliches Phänomen handelt, oder ob wir wirklich ein strukturelles Problem haben.

    Habe dzt. wirklich den Eindruck, als ob wir vor einer Zerreißprobe stehen. Sollten „ähnliche“ Religionen ähnliche Probleme haben, würde das aber eher für eine „Zeiterscheinung“ sprechen.

    Hat irgendjemand Informationen darüber?

    PS: Frage auch deshalb, weil letztens ein youtube-link zu den mormonen hier war.

    1. Shannon says:

      Lieber Skeptiker,

      ich habe Kollegen die in der Sektenausstiegs-Szene tätig sind. Teilweise gibt es diese Probleme in anderen religiösen Organisationen auch. Allerdings ist die Ächtung und das Kontaktverbot mit Ausgeschlossenen nicht vorhanden.

      Grundsätzlich gehört die Organisation der Zeugen Jehovas, von außen gesehen zu der Gruppe der Psychosekten und werden mit Scientology und anderen in einen Topf geworfen. Psychosekten deswegen, weil Mentaltechniken (ob bewußt oder unbewußt) eingesetzt werden, weil die Personen außerhalb der „Gruppe“ sozial isoliert sind und man von einer emotionalen Abhängigkeit sprechen kann.
      Aber man kann trotzdem nicht von einer Zeiterscheinung sprechen. In den wenigsten dieser Organisationen wird man nach einem Ausschluss oder dem Wegbleiben sozial geächtet. Wer die Religionsgemeinschaft verlässt, verliert deswegen nicht automatisch seine Familie. Bei den Zeugen geht ja so ein Riss quer durch die sozialen Strukturen.

      Von daher bin ich mit meinen Gedanken ganz bei Bruder Alois, der irgendwo geschrieben hat, dass das so sein muss, damit sich die Schrift erfüllt.
      Und deswegen mögen wir uns hier gegenseitig ermuntern und erbauen. Damit wir ein kleines soziales virtuelles Netzwerk haben, das uns durch das Wort der Bibel stützt, wenn alles andere wegbricht.

      1. Thomas says:

        Lieber Shannon, liebe mitlesende Brüder,
        ein sehr guter Gedanke Shannon sich an den Dogmen vorbei und auf Grundlage der echten Liebe Jesu einander zu ermuntern und beizustehen.
        Ich kenne nun so einige befreite ehemaliger Mitglieder der WTG, von denen sich manche mit den von Dir gute beschriebenen „Nachwirkungen“ nach wie vor herumschlagen.
        Diese Isolation zwingt sie auch oft es in Erwägung zu ziehen, sich dieser Erpressung zu ergeben und alles zu tun um sich wieder einschließen zu lassen.
        Andere bedrückten Brüder die mit ihren alten „Freunden“ zufällig zusammentreffen, ziehen sie sich oft von selbst zurück um die welche „drinnen“ sind (wie sie sagen) nicht in Schwierigkeiten zu bringen.
        Dieses Dogma wirkt also aus unterschiedlichste Weise scheinbar ewig weiter.

        Es wäre sicher gut und äußerst nützlich wenn wir die Seite von Bruderinfo nutzen könnten, um auch in einer Art kleinen Ortsgruppe in Kontakt zu treten um füreinander da zu sein.
        So wäre es schön wenn sich alle Bereitwilligen hier als eine Art „Treffpunkt-Organisator“ Flächendeckend einstellen könnten. (Für den Raum Berlin-Brandenburg möchte ich mich gerne gleich an dieser Stelle anbieten: Bitte mailt dafür einfach an ausgeschlossen@gmx.de)

        Dies wäre auch eine echte Alternative zu den sonst so Neu-atheistisch geprägten Sektenausstiegs-Veranstaltungen die „nur“ psychologische Behandlungen im Extremfall vermitteln können.
        Heilende Gemeindearbeit im urchristlichen Sinne ist diesen Leuten leider fremd.

        Der Geist Gottes wirkt an so vielen Stellen und auf so unterschiedliche wundervolle Weise. Bei IHM ist alles möglich, darauf können und MÜSSEN wir uneingeschränkt vertrauen!

        Ich freue mich sehr darauf noch intensiver durch IHN mit EUCH verbunden zu sein!
        Herzlichst Euer Bruder im Herrn
        Thomas

        1. Matthäus says:

          Zu deiner richtigen Anmerkung nur auf Gott und Jesus zu vertrauen ein Zitat was der trvSk erwartet:

          „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 669
          „Indem wir Gott ehren und ihm dadurch die höchste Achtung erweisen, daß wir seine von ihm gebilligte Organisation hingebungsvoll anerkennen…“

          Die Hingabe gehört folglich nicht Gott sondern „seiner Organisation“ ! ???

      2. Matthäus says:

        …dein Schlußsatz: „das uns durch das Wort der Bibel stützt, wenn alles andere wegbricht.“
        …möchte ich insofern bestätigen daß lt. dem Wort der Bibel nur eins zählt: Kol.
        1: 25 Gott hat mir aufgetragen, seiner Gemeinde zu dienen und euch seine Botschaft ohne Abstriche zu verkünden. 26 Ihr habt erfahren, was von Anfang der Welt, was allen Menschen vor euch verborgen war: ein Geheimnis, das jetzt allen Christen enthüllt worden ist. 27 Ihnen wollte Gott zeigen, wie unbegreiflich und wunderbar dieses Geheimnis ist, das allen Menschen auf dieser Erde gilt: Christus lebt mitten unter euch. Er hat euch die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes geschenkt. 28 Diesen Christus verkünden wir euch. Mit aller Weisheit, die Gott mir gegeben hat, ermahne ich die Menschen und unterweise sie im Glauben, damit jeder Einzelne durch die Verbindung mit Christus reif und mündig wird.

        …und folglich nur zählt was Paulus im gleichen Brief betont:
        2:8,9 Fallt nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste herein. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus. 9 Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle.

        —damit in weiterer Folge:
        Vers 20: …. Weshalb unterwerft ihr euch dann von neuem ihren Forderungen und lebt so, als wäre diese Welt für euch maßgebend? 21 Weshalb lasst ihr euch vorschreiben: „Du darfst dieses nicht anfassen, jenes nicht essen und ganz bestimmte Dinge nicht berühren“? 22 Sie alle sind doch dazu da, dass man sie für sich nutzt und verzehrt. Warum also lasst ihr euch noch Vorschriften von Menschen machen?

        Die Frage die ich den Raum stellen möchte: Warum lassen sich Älteste oder auch so viele Brüder und Schwesetrn – VORSCHRIFTEN VON MENSCHEN MACHEN?

        Kap. 3: 22 Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren Herren! Tut dies nicht nur, wenn sie euch dabei beobachten und ihr von ihnen anerkannt werden wollt. Verrichtet eure Arbeit aufrichtig und in Ehrfurcht vor Gott. 23 Denkt bei allem daran, dass ihr für den Herrn und nicht für die Menschen arbeitet. ….wird auch dafür den entsprechenden Lohn bekommen. Gott beurteilt alle Menschen gleich, egal, welches Ansehen sie genießen.

        Diese ernste Frage wie oben und Folgen wie durch Paulus festgestellt, sollte jeder verantwortliche Älteste oder „nur“ einfach Bruder, sich vor Augen führen!

        1. Ulrike P. says:

          Hallo Matthäus!

          >Die Frage die ich den Raum stellen möchte: Warum lassen sich Älteste oder auch so viele Brüder und Schwesetrn – VORSCHRIFTEN VON MENSCHEN MACHEN?<

          Wenn ich mal von mir selbst ausgehe, liegt es wahrscheinlich zum größten Teil daran, dass die Organisation ja ganz clever mit diesen Bibelversen umgeht. Sie verweist dabei so nachdrücklich und penetrant auf die "anderen", dass manchem garnicht auffällt, dass es im "Schoße" der Organisation keinen Deut anders läuft.

          Ich habe Jahre gebraucht, bis mir überhaupt etwas aufgefallen ist. – Und ich habe wiederum Jahre gebraucht, um den Gedankengang das da was nicht richig läuft, weiter anhand der Bibel zu verfolgen.
          Und dann habe ich nochmal lange Zeit gebraucht, um auch die Konsequenz zu ziehen. Die habe ich deshalb gezogen, weil mich alles andere kaputt gemacht hätte….mich für Menschen zu verbiegen, gehörte nun mal nicht zu meinem Gelübde. 😉

          Die meisten Brüder machen schon beim ersten Anzeichen das etwas im Argen liegt, dicht…weil nicht sein KANN, was nicht sein DARF.

          Wieder andere ziehen sich langsam und allmählich raus, werden "Untätige", die zwar keine Stunden mehr erbringen und nur noch unregelmäßig bis garnicht in die Versammlung gehen, aber dafür oft genug aus lauter schlechtem Gewissen wenigstens noch spenden. – Denn so sicher ob sie selber richtig liegen, sind sie sich doch nicht.

          Sie werden nach einer Weile in Ruhe gelassen, denn so bleiben sie einem wenigstens noch als "Zahl" erhalten.

          Die wenigsten sind so konsequent und treten aus – weil ihnen der Verlust sämtlicher familiärer, freundschaftlicher und sonstiger sozialen Kontakte viel zuviel Angst macht.

          Manche weisen aber einfach jede Art von Mitverantwortung zurück, denn "geht aus ihr hinaus mein Volk, wenn ihr nicht teilhaben wollt an ihren Sünden" gilt selbstverständlich auch nur für die "anderen".

          Und viele – das erkenne ich nun an dieser Seite – bleiben aus Liebe und Sorge um ihre Brüder.

          Letzteres hat mich auch noch einige Jahre da bleiben lassen…es hat sich dann aber erübrigt, weil ich zu offen über mein Bibelverständnis gesprochen haben. – Ob sie nun von sich aus Angst vor "Ansteckung " hatten oder anderweitig gewarnt wurden, entzieht sich allerdings meiner Erkenntnis.

          Das tat zwar weh, hat mir aber schlußendlich nur den Weg geebnet…die vielgepriesene "Freiheit der Kinder Gottes", verspüre ich jedenfalls erst, seitdem ich von keinem mehr gesagt bekomme, wie ich meinen Glauben zu leben habe.

          LG Ulli

        2. Alois says:

          Ja lieber Matthäus warum lassen sich Menschen Vorschriften von Menschen machen. Unsere Fürsten, die LK und alle in der Organisation sind bestimmt Menschen.

          Im täglichen Bibelleseprogramm müsste doch jeder Zeuge Jehova folgende Texte gelesen haben. Sie werden nur von einer kleinen Minderheit beachtet, das Wort Jehovas in der Bibel wird sich bewahrheiten.

          Psalm 118
          8. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf den Menschen.
          9. Es ist besser, auf Jehova zu trauen, als sich zu verlassen auf Fürsten.

          Psalm 146:3
          Vertrauet nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei welchem keine Rettung ist!

          Jesaja 10
          20. Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit.
          21. Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott.
          22. Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit.

          Jeremia 17:5
          5. So spricht Jehova: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arme macht, und dessen Herz von Jehova weicht!
          7. Gesegnet ist der Mann, der auf Jehova vertraut und dessen Vertrauen Jehova ist!
          8. Und er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bache seine Wurzeln ausstreckt, und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt; und sein Laub ist grün, und im Jahre der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen. –

    2. Ulrike P. says:

      Hallo Skeptiker!
      Nach langem Suchen habe ich deinen Beitrag wiedergefunden…*puh* 🙂

      Ich kann dir nämlich weiterhelfen. 😉

      Nachdem ich die Organisation vor ca 5 Jahren verlassen habe, hab´ich mich in den anderen christlichen Vereinigungen mal umgesehen. – Dank den „Jungs von Goggel“ kann man das ja prima. Man braucht natürlich Zeit, aber die hatte ich zu Genüge.

      Und es ist so, dass es dort keinen Deut anders aussieht als bei den Zeugen. Ich lasse jetzt mal die zwei „Großen“ weg, weil denen ja eh´ völlig wurscht ist was ihre Mitglieder tun, hauptsache sie zahlen ihre Steuern…

      Ob bei den Baptisten, Adventisten, den Freikirchenlichen und wie sie noch alle heißen – es findet sich überall das Gleiche: Die Führung gibt Dogmen heraus, die geglaubt werden müssen um sich zugehörig fühlen zu dürfen, sie erstellt Regeln die über die Gebote Gottes weit hinaus gehen UND sie akzeptieren offenen Widerspruch ebensowenig wie die Organisation.

      Liest man deren Aussteigerforen, erkennt man den Unterschied zu ZJ-Aussteigerseiten nur an bestimmten Begrifflichkeiten, alles andere ist absolut identisch.

      Es gibt die Hauskreise zwar noch, die erscheinen mir dem Urchristentum noch am nächsten, weil auch sie wo sie können für ihren Glauben eintreten und sich – soweit ich weiß, halt nur in Privathäusern treffen. – Aber ob sie Menschen in ihren Reihen akzeptieren würden, die in einigen Dingen anderer Ansicht sind als sie, das weiß ich nicht.

      Ich persönlich kann mich keiner anderen Gruppierung anschließen, weil ich weder was die Dreieinigkeit, noch was den Namen Gottes anbelangt, von dem abweichen kann was nun mal in aller Deutlichkeit in der Bibel geschrieben steht. Da würde ich eh´gleich wieder anecken, wenn ich Gott bei seinem Namen nennen würde…oder jedes mal „Mööööp“ schreien würde, wenn von ihm als Dreieinigkleit geredet würde. 😉

      Aber wisst ihr was? – Das hält mich trotzdem nicht davon zurück, den Einzelnen – wenn ich das Merkmal der Liebe an ihm erkenne – als meinem Bruder im Glauben an Gott und Jesus zu betrachten…egal ob er einem Hauskreis oder einer Kirche angehört. – Denn schließlich ist es ja die Liebe, an dem jeder Einzelne von Jehova gemessen wird. DAS ist die Frucht, an dem man seine Jünger erkennt. – Wie könnte ich dann hergehen und einen anderen Maßstab anlegen?

      Mein Mitchrist aus einer anderen Kirche lässt sich bezüglich der Dreieinigkeit belügen und erkennt nicht wie falsch das ist? – Ja sowas…genau wie die vielen Zeugen, die sich von der Organisation in anderen Dingen in die Irre lassen, ohne auch nur im Entferntesten für Möglich zu halten, dass sie falsch liegen.

      Mein Mitchrist erkennt zwar, dass Vieles in seinen Reihen falsch läuft aber er verlässt seine Kirche trotzdem nicht? – Ja, sowas…wahrscheinlich sagt er genau wie der Zeuge: „wohin sollen wir gehen?

      Nein, würde Jehova einen Menschen DARAN messen, dann weiß ich nicht wer überhaupt eine Chance hätte, vor ihm zu bestehen.

      Wir haben nicht darüber zu entscheiden, wer von Jehova anerkannt wird. – Er weiß doch, das sie alle vertrauenselig annehmen was ihre Kirche lehrt…Haargenau so, wie ein guter Zeuge das tut. 🙂

      Kurz gesagt, ich kann mich zwar keiner Gruppe bzw Kirche anschließen, aber ich überhebe mich auch nicht über sie.

      Was ich wünschenswert fände wäre, wenn allen Christen mal bewusst würde, dass es überhaupt nichts zu streiten gibt! Denn keiner WEIß und keiner haht mich eigenen Augen etwas von dem was geschrieben steht gesehen, denn keiner war dabei. Nur in einem sind wir uns alle gleich: wir GLAUBEN…an Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde und an seinem Sohn, der sein Leben dahingab alle zu retten.

      Euch gefunden zu haben, haut mich echt um. – Ich weiß zwar nicht, wie lange die Organisation das hier noch Durchgehen lässt, aber man wird sehen…

      Es kann natürlich sein, dass sie sich Blind und Taub stellen, obwohl hier viel angeprangert wird…aber nur mal „rummoppern“ ohne wirklich Konsequenzen zu ziehen, tut ihnen vielleicht garnicht soooo weh, hauptsache die Verkündigerzahl im Königreichdienst bleibt konstant. 😉

      LG Ulli

      1. Ulrike P. says:

        @ Nachtrag
        Shannon hat recht…ganz so extrem in der Ausführung des Regelwerks sind die anderen nicht. Familie darf Familie bleiben – wenn es nicht so ist, liegt es eher an der Familie selbst. – Und auch Freunde dürfen Freunde bleiben. – Aber von dem „Führungspersonal“ werden „Rebellen“ in den Reihen nicht geduldet, in dem Punkt sind sie keinen Deut anders.

        Als Zeitgeist sehe ich es allerdings nicht, ganz einfach deshalb, weil es das schon gibt seit der doofe Konstantin alle unter eine Knute stopfen wollte.

        LG Ulli

      2. Marcel says:

        Hallo Ulrike, ich habe ebenso einige andere Gruppierungen gecheckt und mußte das gleiche feststellen wie Du. Ob Adventiste…Baptisten… u.a. diese haben eigene Sonderlehren, die in den Vordergrund gestellt werden. Bei den ersten Bibelforschern war es anders. Russell gab keine Doktrinen vor und die WTG war zu der Zeit einfach ein Druck- und Verlagshaus. Ich treffe mich regelmäßig mit den Freien Bibelforschern und habe erlebt, dass dort nicht Haarspalterei betrieben wird. Die Grundlehren sind klar (Jhwh der Vater, Jesus der Sohn…Lösegeld…usw.)aber ob Jesus bereits wiedergekommen ist oder noch kommt spaltet dort niemanden. Manche sind der, andere jener Meinung aber keiner schreibt den anderen vor was sie zu glauben haben. Das ist echte christliche Gemeinschaft GEEINT in Liebe und nicht in strikten Vorgaben, denn Liebe ist das einigende Band unter Christen die Jesus folgen.

        1. Lieber Marcel,
          willkommen hier auf Bruderinfo. Es ist sehr schön einmal jemand kennen zu lernen, der ein Bibelforscher ist. Wir waren in der Vergangenheit einmal vereint. Ich denke das selbstdenkende Zeugen Jehovas die sich wie die Beröer verhalten und alles prüfen, um das Gute zu behalten, nicht weit weg sind von den Bibelforschern. Was uns jedoch aufgefallen ist, das ist die fast Menschenverehrende Haltung gegenüber Charlez Taze Russell. C.T.Russell wird als der tuvS gesehen und viele Anhänger sehen ihn sogar als einen Propheten. C.T.Russell schrieb sogar einmal das die Bibel nicht verstanden werden kann ohne seine Schriftstudien. Wie ist deine Meinung hierzu und stimmst du mit allen Bänden der Schriftsudien überein? Viele Grüße bruderinfo.

          1. Marcel says:

            Vielen Dank für Deine freundlichen Worte.
            Ich gebe Dir Recht, selbst denkende Zeugen Jehovas mit Liebe zur biblischen Wahrheit und persönlichem Verhältnis zu Christus sind an sich Freie Bibelforscher. Um auf Deine Frage eingehen zu können muss ich ein wenig ausholen. In den Jahren 1909-1930 gab es verschiedene Wellen von Abkoppelungen der Bibelforscher. In der Literatur der Zeugen Jehovas wird gesagt diejenigen, die nicht Predigen wollten hätten die WTG verlassen und 1916/17 ein paar, die Russell „nachfolgen“. Sicherlich gab es einige, die aus diesen Gründen die WTG verließen. Die erste Welle der Abkoppelung von der WTG hatte ihren Ursprung in Ereignissen, die 1907 begannen. In diesem Jahr änderte Bruder C.T.Russell seine Lehre in Bezug der Kirche (des Leibes Christi) und des Neuen Bundes. Hatte er bisher richtiger Weise angenommen, dass die Christen unter dem Neuen Bund stehen, so kam er 1907 zur Ansicht, dass Jesus nicht der Mittler der Gemeinde ist, ja dass die Gemeinde überhaupt nicht unter dem Neuen Bund steht, sondern dass der Neue Bund erst im Millenium wirksam wird und dieser dem natürlichen Israel gelten würde. Eine Anzahl von Bibelforschern lehnte diese und weitere neue Lehren energisch ab, darunter „prominente“ Mitglieder der Bibelforscher, wie Ernest C. Henninges ( WT Zweigaufseher von Australien) und seine Frau Rose Ball (Pflegetochter von den Russells), Magaret Russell Land (Russells eigene Schwester), J. H Giesey (WT Vizepräsident), M. L. McPhail (reisender Aufseher aus Chicago). Russell schien nicht wahrzunehmen, dass er sehr stark zu jenem Sektendenken beigetragen hatte, das er in seinen Anfangsjahren so sehr haßte, und dass er den Grund zu jener autoritären Haltung gelegt hatte, die nach seinem Tod ein so kennzeichnendes Charakteristikum der „Wachtturm-Bewegung“ werden sollte. Innerhalb eines Jahres verließen etwa zehn Prozent der damaligen Bibelforscher– darunter auch A. E. Williamson (ein Neffe von Russell) aus New York — sowie der Großteil der Melbourner Versammlung und weitere Geschwister aus der ganzen Welt die Wachtturmgesellschaft – einzig aus Liebe zu Christus und zur biblischen Wahrheit. 1909 schlossen sie sich als „Free Bible Students“ (Freie Bibelforscher)zusammen. 1928 schloß sich schließlich eine weitere,vorwiegend aus italienischen Einwanderen bestehende Versammlung in Hartford (Connecticut/USA), unter der Mitwirkung von Geatano Boccaccio, einem Ältester, den Freien Bibelforschern an und gründete das Missionswerk „Christian Millennial Fellowship“, welche erstmals 1938 die Zeitschrift „The New Creation“ veröffentlichte, die bis heute regelmäßig alle zwei Monate erscheint (in deutsch „Die Neue Schöpfung“). Als „Freie Bibelforscher“ sind wir einzig Christus als unserem Haupt verpflichtet und geweiht (hingegeben). Unter uns findet KEINE Verehrung Russells statt und er wird auch nicht als DER TuvS angesehen, da die heilige Schrift deutlich zeigt, dass jeder Christ sich als ein treuer Verwalter des ihm anvertrauten Gutes erweisen sollte. Vieles von dem was Brd. Russell erkannte und veröffentlichte entspricht der vollen Wahrheit und wird gern gelesen – z.B. der erste Band der Schriftstudien, der eine so deutliche, klare Erkenntnis des Lösegeldes Jesu zeigt. Ich kann es wirklich jedem ernsthaft Wahrheitssuchenden empfehlen diesen Band der Schriftstudien zu lesen, wie auch viele frühe Wachttürme von 1879-1920. Wer das tut erkennt, wie sich langsam eine andere Gesinnung einschlich.

            ——————–
            Andererseits gibt es auch Bibelforscher heute, die Russell so sehen, wie Du es beschrieben hast, das sind u.a. die „Ernsten Bibelforscher“, die niemanden akzeptieren, der C.T.Russel nicht als DEN TuvS anerkennt. Dort werden bis heute fast ausschliesslich die Schriften Russells besprochen und gelesen und viele „Sonderlehren“ vertreten wie unter unseren Brüdern von der WTG heute.
            ——————–

            Das hat jedoch nichts mit den Freien Bibelforschern zu tun. Wir grenzen niemanden aus, der ernsthaft bemüht ist Christus kennen und lieben zu lernen und betonen die Selbstverantwortung, die jeder hingegeben Christ hat. Aus diesem Grund sind die Freien Bibelforscher Studiengruppen untereinander vernetzt zum Erfahrungsaustausch und praktizierender Liebe.

          2. Lieber Marcel,
            danke für die guten Ausführungen. Das ist wirklich sehr interessant. Glauben die freien Bibelforscher auch an Jehova an diesen Namen und wie weit seit Ihr verbreitet? Viele Grüße Bruderinfo

          3. stefan says:

            Hallo Marcel.
            Ich habe Deinen interessanten Beitrag gerne gelesen. Hast Du eventuell eine Adresse der freien Bibelforscher in der Schweiz? Meine Suche war bisher leider erfolglos.
            Mit bestem Dank und liebem Gruss
            Stefan

        2. Ulrike P. says:

          Hallo Marcel!

          Bisher kannte ich nur die „Ernsten Bibelforscher“ und die habe ich aus den von dir genannten Gründen eher mit Misstrauen betrachtet. Denn einem Menschen nachzufolgen, ihm mein Vertrauen auszusprechen, ist für mich definitiv nicht mehr drin. – Ich habe das selbst als Zeuge damals nicht so empfunden..tatsächlich habe ich eine ganze Weile gebraucht bis ich gemerkt habe, was wirklich läuft…

          Deine Beschreibung der „Freien Bibelforscher“ im 2. Beitrag – wo leider kein Antwortbotton ist – zeigt mir, dass ich mich dann wohl auch eine freie Bibelforscherin nennen kann. 🙂

          LG Ulli

          1. Marcel says:

            @bruderinfo: im Internet und in gedruckten Schriften schreiben wir Jhwh – dann kann jeder Jehova oder Jahwe lesen, so wie er/sie es für sich richtig hält. Klar ist, dass heute NIEMAND mit Bestimmtheit sagen kann wie der Name des Vaters ausgesprochen wird. Beide Aussprachen sind in Ordnung, Hauptsache er wird gebraucht. Freie Bibelforscher gibt es auf jedem Kontinent. Für Europa: In England und den östlichen Europa-Staaten gibt es recht viele Freie Bibelforscher. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es ein paar Studiengruppen/Gemeinden und etliche vereinzelt verstreute Geschwister. Diesen stehen wir per Mail, Telefon und persönlichen Besuchen bei. Seit einiger Zeit sehen wir deutlich, wie der Segen Christi die Gründung neuer autonomer Studiengruppen forciert um jeden Einzelnen zu stärken – die nächste Gemeindegründung steht für Berlin an. Für Sept./Oktober 2012 ist ein Kongress geplant, an dem unsere Geschwister aus Österreich und der Schweiz mit teilnehmen werden. Zudem werden wir wahrscheinlich einen Gastredner der Freien Bibelforscher aus USA bekommen. Das Motto dieses Kongresses ist „Christliche Freiheit“.

            —————–
            @ Ulrike Jeder, der ernsthaft Gottes Wort liest und studiert, sich seiner eigenen Verantwortung vor Jehova/Jahwe und unserem Haupt Christus bewusst ist ohne sich von Menschen Glaubensgrundsätze und Verhaltensweisen vorschreiben zu lassen ist wirklich Frei im Sinne Christi – ein Freier Bibelforscher. Alles was wir Christen tun muss echter ungeheuchelter Liebe entspringen.

          2. Bob says:

            Liebe Ulrike,

            ich mache mir schon seit Monaten Gedanken wie es weiter gehen kann, wichtig sind organisationsfreie Rahmenbedingungen, wo Brüder sich authentisch begegnen, offen reden und hinterfragen können. Und trotzdem eine gemeinsame Überzeugung der biblischen Grundwahrheiten geteilt wird.

            Ich und meine Familie fühlen uns schon lange zu den freien Bibelforschern hingezogen,insbesondere zu der Idee einer freien biblischen Gruppe, weil sie sich damals genau wegen den Gründen von der Organisation getrennt haben, die wir heute beklagen.

            Unser Traum ist ja, dass sich viele freie Brüder in freien Bibelstudiengruppen zusammentun.

            Wenn ich an die Propheten denke, Alois, Matthäus u.a. haben das ja hinreichend ausgeführt, wird es vermutlich keine Wende der WTG geben, irgendwann werden sich die Brüder entscheiden und vermutlich ins Exil gehen müssen.

            Da sind freie biblische Studiengruppen mit der Prägung der Grundlehren (vor allem Ablehnung der Trinität, Lösegeld, Gottesnamen JHWH), wie wir sie glauben, ein möglicher Weg.

            Auf die oft gestellte Frage „Wohin sollen wir gehen“ beantwortet sich für einige dann wohl so, Glauben pflegen unter organisationsfreien Bedingungen.

            Die Bibelstudienvereinigung der freien Bibelforscher fungiert als reine Verlagsgesellschaft, wie sie die WTG in den Tagen Russells auch war, sie unterstützt Menschen auch darin, freie Gemeinden zu gründen, ob man das in Anspruch nimmt ist natürlich jeder Gemeinde selbst überlassen. Die Idee ist die freie Vernetzung und der offene Kontakt freier Studiengruppen. Die Gruppen sind alle autonom und das ist gut so, weil alle nur Jesus als Haupt der Gemeinde akzeptieren. Die historischen Bezüge der ZJ zu den Bibelforschern schaffen zudem ein Grundvertrauen, vor allem was auch die Abspaltungsgründe der damaligen Zeit angeht.

            Es gibt natürlich einige Unterschiede im Vergleich zu den WTG Lehren (Abendmahlteilnahme u.a).(kann man aber gut im Internet recherchieren) Aber vieles deckt sich mit dem, was die Brüder hier in ihren Studien erarbeitet haben: beispielsweise der Text um Vorherwissen und Vorherbestimmung in Bezug auf den Sündenfall, die Organisationslosigkeit der urchristlichen Gemeinde, Lösegeld, u.a)

            Sozusagen sehe ich mich auch Christ mit´Bibelforscherprägung.
            Wie auch immer, noch stehen wir in Kontakt zu keiner Gruppe, die Idee der freien Bibelgemeinden in der Tradition der freien Bibelforscher ist eine mögliche Option, um beim Volk JHWH zu bleiben und dabei ohne Organisation in christlicher Freiheit Freudeam Glauben haben zu können.

            Mal sehen, wo uns unser Gott JHWH und Jesus Christus hinführen wird. Wir bleiben in der Anbetung. Wohin sollen wir gehen?

            Liebe Grüsse

            Dein Bruder Bob

          3. Thomas says:

            Liebe Ulli,
            das ist in jedem Fall das Beste.
            Es ermöglicht einem sich NUR auf den Herrn Jesus Christus und seine reine Wahrheit zu konzentrieren.
            Alle mir bekannten Gemeinschaften, ob religiös oder nicht, sind vom Gedankengut (eher UNGUT) der Macher beeinflusst und verfehlen oft das göttliche Ziel um Längen.
            Genieße diese DEINE erlangte geistige Freiheit!
            Herzlichst Thomas

          4. Ulrike P. says:

            Hallo und danke für eure Antworten, Marcel, Bob und Thomas!

            @ Marcel
            Ich habe auf deinen Namen geklickt und bin so auf die Seite der „Freien Bibelforscher“ gekommen. Da habe ich mich ein wenig bei den Themen umgeschaut und bin bei „Ist Jesus ein Engel?“ hängengeblieben, weil ich mir die Frage ob Jesus und Michael wirklich eine Person sind, auch schon mal in neutraler Bibelforschung vornehmen wollte. – Denn wirklich nachvollziehen konnte ich die Erläuterungen des WTG nie.

            Der Artikel war mit vielen Bibelstellen verständlich und schlüssig formuliert, er hat mir wirklich weitergeholfen und ich werde mich sicherlich noch weiter dort umschauen. 🙂

            @ Bob
            Ja, irgendwie wäre es schon schön, mit Glaubensbrüdern zwanglos und frei zusammen kommen zu können. Am traurigsten ist für mich immer der Tag des Gedächtnismahl… – Aber mir ist noch keine Idee gekommen, wie man das so umsetzen könnte, dass sich nicht wieder etwas Gutes zu etwas Schlechtem verkehrt. Das ist meine große Angst.
            Schön wäre ein Forum im Netz…denn da mein Mann seit unserem Weggang aus der Organisation, so gründlich mit allem was auch nur im Entferntesten nach organisierter Religion riecht, gebrochen hat, bleiben mir eigentlich nur die Kontakte über´s Netz.

            @ Thomas
            >>>Genieße diese DEINE erlangte geistige Freiheit!<<<

            Das tue ich…und stelle dabei fest, dass ich nicht nur die Freiheit gewonnen habe, sondern mein Glauben mehr und mehr eine Herzensangelegenheit wird, über die ich jetzt viel öfter mit anderen sprechen kann, als all die Predigtdienstreichen Jahre zuvor. 🙂

            LG Schwester Ulli

          5. Marcel says:

            Liebe Ulrike,
            das freut mich,dass Dir der Artikel gefallen hat. Es sind noch viele weitere in Arbeit, die Stück für Stück im Laufe der nächsten Monate online gehen. Die beiden Newsletter Sept-Pkt. und Nov.-Dez. 2010 befassen sich mit der Jesus-kann ich Dir ebenfalls empfehlen.
            Ich wünsche Euch allen Jehovas Segen
            Marcel

  31. Manfred says:

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    am 15.01.11 habe ich in meinem Kommentag gesagt, dass man die Geschichte mit Israel und der Neuformation der ersten Christen auf unsere Zeit einfach übertragen müsste. Allerdings konnte ich dafür keinen biblischen Beweis bringen. Doch gestern habe ich in einem Erwachet über das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut gelesen und da sah ich dann den biblischen Beweis.

    Vielleicht hier vorab der Auszug aus dem WT vom 15.10.2000 wie die Gesellschaft dies beurteilt:
    „Vor der Erntezeit im „Feld“ gearbeitet
    DIE Jünger des Großen Lehrers waren etwas ratlos. Jesus hatte in einer Kurzgeschichte gerade von Weizen und Unkraut gesprochen. Es handelte sich um eines von mehreren Gleichnissen, die er an jenem Tag erzählt hatte. Die meisten seiner Zuhörer gingen anschließend weg. Aber seinen Nachfolgern war klar, daß seine Gleichnisse eine besondere Bedeutung haben mußten — insbesondere das Gleichnis vom Weizen und Unkraut. Sie wußten, daß Jesus nicht lediglich interessante Geschichten von sich gab.
    Matthäus berichtet, daß seine Jünger die Bitte äußerten: „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.“ In Erwiderung erläuterte Jesus das Gleichnis und sagte einen großen Abfall voraus, der sich unter angeblichen Jüngern entwickeln würde (Matthäus 13:24-30, 36-38, 43). Genau das ist geschehen, denn nach dem Tod des Apostels Johannes verbreitete sich der Abfall mit Windeseile (Apostelgeschichte 20:29, 30; 2. Thessalonicher 2:6-12). Die Auswirkungen waren so weitreichend, daß die von Jesus in Lukas 18:8 aufgeworfene Frage durchaus angebracht zu sein schien: „Wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“
    Jesu Ankunft sollte den Beginn der „Ernte“ der mit Weizen vergleichbaren Christen kennzeichnen. Das würde ein Merkmal ‘des Abschlusses des Systems der Dinge’ sein, der 1914 begann. Es sollte uns also nicht überraschen, daß sich in der Zeit vor Beginn der Ernte bei einigen das Interesse an biblischen Wahrheiten zeigte (Matthäus 13:39).
    Eine Untersuchung historischer Aufzeichnungen ergibt, daß es besonders vom 15. Jahrhundert an zunehmendes Interesse gab, selbst unter den Menschenmassen der Christenheit, die dem „Unkraut“ glichen, das heißt Scheinchristen waren. Als die Bibel ohne weiteres erhältlich war und Konkordanzen erstellt wurden, begannen aufrichtige Personen die Heilige Schrift sorgfältig zu erforschen.“ Zitat Ende.

    Wir halten fest, die Gesellschaft behaupt hier der gute Weizen zu sein und die Christenheit ist das Unkraut oder Scheinchristen.

    Meiner Meinung nach ist diese Aussage nicht haltbar und zwar aus folgendem Grund:
    1. Der Scheinweizen muss so genauso aussehen wie der richtige Weizen
    2. Diese beiden Sorten müssen parallel zusammen wachsen ohne das man erkennt wer zu welcher Sorte gehört
    3. Erst bei der Erntezeit werden die Unterschiede kenntlich und man kann das Unkraut ausreissen.

    Angenommen Jesus hätte 1918 auf die Erde geblickt und nach dem Weizen gesehen, wäre dann die Christenheit genausogut dagestanden wie die Religion der Zeugen Jehovas? Sicherlich nicht. Ich kenne auch heute keine Religion, die die gleichen Glaubenslehren hat und daher mit den Zeugen Jehovas verwechselbar sind. Dafür sind wir doch gerühmt, wenn 2 Männer mit gut gekleidet mit Taschen von Haus zu Haus gehen, dann sind es die Zeugen Jehovas.
    Wenn also jeder normale Bürger uns von den anderen Religionen unterscheiden kann, meint ihr dann nicht auch das Jesus dies noch viel besser könnte???

    Und jetzt betrachtet das Gleichnis mal von dieser Seite:
    Zu 1: Der Scheinweizen muss genauso aussehen wie der richtige Weizen, und zwar deshalb weil sich alle Zeugen Jehovas nennen.

    Zu 2: Sie müssen bis zur Erntezeit parallel zusammen wachsen und erst dann wird man erkennen können wer der gute Weizen ist und wer zum Unkraut gehört.

    Ist es nicht so, dass der allgemeine Tenor ist, dass sich die Lieblosigkeit in den letzten Jahren sehr verstärkt hat in den Versammlungen? Haben wir hier auch nicht ausgiebig diskutiert, dass die Gesellschaft sich die Mittlerrolle von Jesus auf den Leib geschrieben hat? Es gibt Brüder, die uneingeschränkt dem T.u.V. Sklaven folgen und solche die sich fragen ob das richtig ist.
    Wenn Jesus also in den 60 Jahren die Versammlungen beobachtet hätte, wäre dann schon völlig klar welcher Bruder zu welcher Sorte Weizen gehört? Wahrscheinlich noch nicht. Aber die letzten Jahre und vor allem die folgenden Jahren werden immer mehr Gegensätzte der Gesellschaft zur biblischen Lehre zeigen.

    Zu 3: Erst zur Erntezeit werden die Unterschiede des Weizen sichtbar und man kann das Unkraut trennen. Würde Jesus heute die Versammlungen beobachten könnte er schon einen deutlichen Trend erkennen um das Unkraut herauszufinden. Aber es sind viele Brüder vor allem auch Älteste, die sich ja logischerweise der Gesellschaft unterordnen müssen, ansonten wären sie keine Älteste mehr, die sich mit Ihrem Herzen gegen die harte Linie der Gesellschaft wenden. Aber Sie können nichts ausrichten. Doch da es immer schlimmer werden wird, muss jeder Zeuge irgendwann Farbe bekennen, ob er Jehova und Jesus nachfolgen möchte oder der Gesellschaft. Dann ist es Zeit für die Ernte.

    Somit glaube ich, dass wir nicht mehr lange warten müssen, bis es Erntezeit ist. Denn jeder hier sieht wie sich die Lage in der Versammlung zuspitzt. Jetzt wird sich für Jesus erkennen lassen wer zum Scheinweizen gehört und er kann diesen ausreissen.

    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wenn wir alle Gleichnisse, die die Endzeit betreffen nicht mit den Zeugen und den anderen Religionen vergleichen sondern mit den Zeugen untereinander, dann müssten diese alle passen.

    Mir fällt dazu noch ein, dass es heißt zwei Männer würden auf dem Feld arbeiten, einer wird weggenommen, der andere wird zurückgelassen. Mit wem würdet Ihr auf einem Feld arbeiten wollen? Mit Personen aus der falschen Religion oder mit einem Bruder? Doch eher mit einem Bruder, also wird das Gericht durch alle Versammlungen der Zeugen Jehovas gehen und es wird nicht unterschieden zwischen Zeugen und falscher Religion.

    Und noch ein Hinweis. Satan hat den falschen Weizen gesät.
    Er konnte mit offenem Angriff die Brüder nicht von Jehova wegbringen (z.Bsp. drittes Reich o.ä.), aber wenn er die Versammlung von innen heraus angreift, dann wird er gelingen haben. Vor allem ist das sehr hinterlistig. Wir schauen immer, dass wir nicht von außen auf einen falschen Weg geführt werden und dabei führen uns einige unserer eigenen Brüder, zu denen wir bisher immer vollstes Vertrauen hatten auf den falschen Weg.
    Unter diesen Aspekten wird für mich jedenfalls das Gleichnis vom Weizen wesentlich verständlicher. Was meint Ihr?
    Euer Bruder Manfred

    1. Alois says:

      Lieber Bruder Manfred

      Super ausgearbeitet, das was Du schreibst deckt sich mit dem was ich glaube.
      Eine Kleinigkeit möchte ich noch anmerken. Ich komme aus der ALndwirtschaft. Ob ein Weizen ein richtiger Weizen ist oder nur ein Scheinweizen kann man tatsächlich erst erkennen wenn die Ähren von der Pflanze gebildet werden und zum Vorschein kommen. Das ist allerdings schon einige Wochen vor der Ernte. Würde man in diesem Stadium den Scheinweizen ausreißen, so würden durch das Wurzelgeflecht der gute Weizen mit ausgerissen, zumindest würde er beschädigt oder gar von den Arbeitern zertrampelt werden.

      Früher hat man daa Weizenfeld mit der Sense oder Sichel gemäht und andere Arbeiter haben dann den Weizen in Bündel gebunden um diese dann zur Tenne zu bringen. Bei diesem Einsammeln des Weizens wird dann unterschieden ob es ein Weizen ist oder Unkraut.

      Auf Heute übertragen heist das, wie Du richtig erkannt hast, Jesus und seine Engel hat bereits vor der Ernte erkannt, dass nur ein Teil wirklich Weizen ist, aber er wartet bis die Ernte kommt, und er den Weizen einsammelt.

      Diese eingesammelten Ähren oder Schafe ist der in den Propheten genannte Überrest. Ein Überrest aus dem ganzen Feld.

      Mit anderen Religionen hat das alles nichts zu tun, sondern nur mit den Zeugen Jehovas. Da bin ich mir absolut sicher.

      Nicht umsonst steht in der Bibel, an den Früchten (Weizen ist auch eine Frucht) werdet ihr sie erkennen.
      Oder umgekehrt gesagt: Wenn in der Zeit des Ährenschiebens kein Weizen aus dem Grashalm kommt, kann man auch keine Frucht erkennen.

      So hängen die ganze prophetische Schrift und die Gleichnisse Jesu irgendwie alle zusammen.

      Liebe Grüße
      Bruder Alois

      1. Manfred says:

        Lieber Bruder Alois,

        Vielen Dank für Deine Einschätzung und die Ergänzung mit dem Landwirtschaftlichen Hintergrund.
        Du hast Recht, obwohl beide Weizensorten kenntlich gemacht sind, muss man mit dem ausreissen des Unkrauts warten um nicht den guten Weizen zu beschädigen. Somit kann es durchaus noch eine Weile dauern, bis die Schnitter anfangen. Vielleicht ist das genau diese Zeit jetzt, die noch einige Brüder brauchen um sich vom Organisationsdenken zu lösen und sich wieder 100 % tig auf Jesus verlassen und ihn als Mittler anerkennen.

        Ich muss der Seite Bruderinfo ein großes Lob geben, soviel wie in den letzten Wochen seit ich diese Seite gefunden habe, habe ich schon lange nicht mehr so intensiv über biblische Gedanken nachgedacht. Sogar das Zeitschriften lesen habe ich wieder angefangen. Allerdings bevorzuge ich die Zeitschriften für die Öffentlichkeit, da diese wesentlich herzlicher sind als die Studienartikel. Manchmal habe ich den Eindruck, dass auch in der LK einerseits Brüder sind, die zum guten Weizen gehören und die Klasse des Scheinweizens sind die Brüder, die die Studienartikel verfassen.

        Auf jeden Fall hat mich Eure Seite wieder im Glauben gestärkt und ich kann nur jedem Zeugen raten, der hier zum ersten Mal mitliest, dies nicht gleich wieder aufzugeben weil das verboten ist. Wir müssen alle selbst vor Jehova geradestehen. Wir können dann nicht sagen, die Organisation, die du uns gabst hat es uns verboten uns anderweitig um zu schauen. Womit wir wieder bei Adam wären der sagte: die Frau die du mir gabst hat…… Und so ist der Kreis geschlossen.

        Vielen Dank, dass Ihr diese mutige Initiative ergriffen habt.
        Euer Bruder Manfred

  32. Alois says:

    Liebe Schwester Fenda

    Deine Sichtweise kann ich nachvollziehen, denn lange Zeit habe ich mich ebenfalls mit demselben Problem des Sündenfalls von Adam und Eva sowie des Teufels beschäftigt.

    Ich habe nach dem Grund gesucht, warum Jehova dies wohl so gemacht haben könnte wie es in 1. Mose steht. Normalerweise versuche ich alles was ich hier schreibe mit Bibelstellen zu belegen, in dem Falle kann ich das nicht. Deswegen weiß ich auch nicht ob das was ich jetzt schreibe so ist und ich es von unserem Vater im Himmel erhalten habe, oder nur meinen menschlichen Gedanken entsprungen ist. Normalerweise schreibe ich nichts was ich nicht belegen kann, in diesem Falle mache ich eine Ausnahme.

    Vorab noch eine Bemerkung zu Jehova, er ist unendlich in Raum und Zeit, so wie im Wachtturm manchmal Jehova als alter Mann dargestellt wird ist er sicher nicht, denn Salomo sagte einmal, die Himmel der Himmel können Jehova nicht fassen.

    Salomo war kein Dummer, er hat erkannt dass Jehova überall ist, weil er keine Grenzen hat. Weil er überall ist, kennt er auch alle Gedanken und weil er immer und ewig ist, weiß er auch das Ende bevor der Anfang geschehen ist. Deswegen wusste er auch wer einmal ewig leben wird, bevor die Menschen überhaupt auf Erden waren. Weil er in Raum und Zeit immer und gleichzeitig ist. Die Dimension Zeit ist nur für jemand da der mindestens einen Anfang hat. Jehova hat aber keinen Anfang. Verstehst Du die Größe unseres Vaters und verstehst Du was ich meine?

    Jetzt reden wir mal menschlich, so als wäre Jehova ein Mensch, anders kann ich mich als Mensch nicht ausdrücken.

    Stelle Dir vor, Jehova sitzt ganz alleine da, ohne irgendein Geschöpf. Er überlegt sich seit ewiger Zeit, wie er es wohl anstellen kann, dass er Geschöpfe erschafft, die ihm die Ehre, den Glauben, den Gehorsam und die Treue schenken, ohne dass er die Geschöpfe als eine Art Roboter erschafft, welche automatisch alles richtig machen. Wie konnte er es anstellen, dass es am Ende nur Geschöpfe im Himmel und auf Erden gibt, welche aus freier Entscheidung, ohne sich von irgendwas und irgend jemand beeinflussen zu lassen zu ihm finden. Wie konnte Jehova es anstellen, dass jedes Geschöpf, damit meine ich alles was lebt vom Menschen aufwärts, in der weiten Zukunft sagen kann: Ja ich habe mich für unseren Vater und Schöpfer Jehova entschieden und nicht gegen ihn.

    Er hat sich also einen Plan überlegt wie er das erreichen kann. Da er ja keine Zeit kennt sieht er alles parallel, das was vor 5000 Jahren war sieht er parallel zu dem was in 5000 Jahren ist. So ist es nunmal wenn man keine Grenzen hat in Raum und Zeit.
    Alle anderen Geschöpfe haben einen Anfang, sie sind nicht unendlich in Raum und Zeit.

    Jesus sein erstgeborener Sohn war sein erstes Geschöpf. Da es keine weiteren Geschöpfe gab, konnte er seinem Sohn alles erzählen was in der Zukunft alles passieren wird. Für Jehova war es nicht die Zukunft, denn er ist zeitlich und räumlich immer überall. Der Sohn Jesu wusste somit alles was geschehen wird, er wusste dann auch was seine Aufgabe ist, was auf ihn zukommt und wie der Ausgang sein wird.

    Erst danach wurden die weiteren Engelheere erschaffen. Am Ende wurde der Mensch erschaffen. Keiner außer Jesus dürfte den Plan Jehovas gekannt haben. Deswegen kam keiner der Engel auf den Gedanken, dass sie ihre Prüfung, ob sie sich aus freien, eigenen Stücken für Jehova entscheiden oder gegen ihn noch vor sich haben. Der Tod war unter den Engeln unbekannt, denn sie haben Leben in sich selbst.

    Die Ausführung des Plans geht weiter, es wurde das erste Menschenpaar erschaffen. Auch dieses Meschenpaar hatte Leben in sich selbst, den Tod kannten sie auch nicht, mussten ihn aber in Erwägung ziehen. Sie waren Teil des Planes, praktisch der Stein des Anstoßes für die Engel.

    Jeder Engel konnte sich gegen Jehova entscheiden, im Gegensatz zu uns Menschen wissen die Engel, dass es Jehova gibt, wir Menschen heute glauben das genau genommen nur. Aber die Engel hatten bisher keinen Anlass sich gegen Jehova zu stellen. Nach dem 6. Schöpfungstag, sagte Jehova wie jedes mal, es war gut so und der Ruhetag seiner Schöpfung begann. Für die Erde wurde ein Engel abgestellt von welchem Jehova wusste was er tun wird, denn Jehova ist immer, aber das hatten wir oben schon.

    Mit dem Gebot von den vielen Bäumen des Garten Edens dürft ihr essen, nur nicht von dem einen Baum, war die Falle für alle damals lebenden intelligenten Geschöpfe, außer Jehova selbst und Jesus gestellt. Der Engel, der dann zum Teufel wurde, wollte sein eigenes Spielchen spielen und hat die beiden Menschen irregeführt. Damit allerdings auch sich selbst. Es gab dann als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden, zwar die erste Prophezeiung das Ende des Teufels betreffend, aber scheinbar haben dies viele weitere Engel nicht verstanden, denn sonst wären sie nicht dem Satan gefolgt und zu Dämonen geworden.

    Der Höhepunkt des Abfalls im Himmel war vermutlich als die Engel sich mit Menschenfrauen eingelassen haben. Jehova hatte keine andere Wahl wie diesem Treiben bei der Flut ein Ende zu bereiten. In der Zeitschiene geht es weiter in die Zukunft, Abraham wurde die Verheißung gegeben, bereits den Christus betreffend.

    Die Menschen waren somit der Anlass für alle Engel ob sie Jehova treu sein wollen oder nicht. Sie entschieden sich ohne Druck von außen, für oder gegen Jehova. Denn der einzige Druck wäre gewesen, wenn sie gewusst hätten dass alle Engel, welche sich gegen Jehova stellen, am Ende vernichtet werden. Die Entscheidung im Himmel, wer gegen und für Jehova ist, muss somit gefallen sein, bevor ihnen klar wurde, dass Jehova das Leben der Engel auch entziehen kann.

    Durch die Prophezeiungen der Bibel wurde immer mehr offenbart, auch den Engeln und den Dämonen. Nur Jesus, er war bei diesen Prüfungen nicht betroffen, denn er wusste was geschehen wird.
    Aber Jehova ist ein gerechter Gott, entweder müssen sich alle für ihn entscheiden, oder niemand. Deswegen wurde Jesus als er auf Erden war 40 Tage vom Teufel versucht. Er blieb standhaft und deswegen hat auch er sich aus freien Stücken für Jehova entschieden.

    Jetzt bleiben nur noch die Menschen übrig. Hier das gleiche Muster, nur wer sich aus freien Stücken für Jehova entscheidet und nicht für was anderes, was gleichzeitig gegen Jehova bedeuten würde, dem kann durch die Gnade Jehovas das Leben geschenkt werden.

    Von Adam angefangen, bis zum Ende der Tausend Jahre, haben wir immer zwei Möglichkeiten der Entscheidung: Den Apfel essen oder nicht, ums goldene Kalb tanzen oder an die Rückkehr von Mose vom Berge Sinai glauben, dem Baal auf den Höhen opfern oder nur Jehova, sich in Babylon gut einleben oder auf die Rückkehr nach Jerusalem harren, dem Christus folgen oder weiterhin den geistigen Führern der damaligen Zeit, der Organisation in unserer Zeit folgen oder unserem wahren Hirten Jesus, oder wie die Bibel sinngemäß schreibt: Dem schmalen Weg folgen der zum Leben führt oder dem breiten Weg ins Verderben.

    Am Ende kam ich zu der Einsicht, dass der Apfel im Paradies genau das selbe ist wie die Organisation in unserer Zeit. Verstehst Du was ich meine? Wenn es damal ungerecht von Jehova gewesen wäre, dann wäre es auch ungerecht dass er die Organisation zugelassen hat.

    Aber, ich rede immer noch menschlich, wie soll der arme Jehova den sonst erreichen, dass jedes intelligente Geschöpf sich aus freien Stücken, ohne Zwang, sich für ihn entscheidet? Roboter wollte er nicht, gibt es einen anderen Ausweg für ihn? Mir ist noch keiner eingefallen.

    Bitte fragt mich nicht ob ich das was ich geschrieben habe beweisen kann, ich kann es nicht. Zu Nachdenken wird diese Geschichte allemal anregen.

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Fenda says:

      Hallo Alois und Manfred,
      das sich Brüder soviel Zeit nehmen um eine Frage zu erklären ist einfach schön. Das erlebe ich nur hier. In meiner Versammlung hat sich noch kein Ältester für etwas andere Fragen Zeit genommen.
      Alois deine Geschichte ist sehr einleuchtend und spannend. Ich brauche erst eine gewisse Zeit um alles nachzudenken. Die Erklärung von dir Manfred ist ebenfalls sehr gut. Ich bin sehr gerührt und mir steckt ein Klos im Hals. Danke

    2. Shannon says:

      Interessante Geschichte, normalerweise würde ich sagen: Ob es so ist, wissen wir nicht.
      Seltsamerweise deckt sich das aber mit den Erkenntnissen der modernen Quantenphysik. Es wurde festgestellt, dass Photonen in der Zeit vor und zurückreisen können, dass sie reagieren, wie ein Beobachter es erwartet und dass das ganze Universum auf diese Art und Weise zusammengehalten wird.

      Zitat Alois: Weil er überall ist, kennt er auch alle Gedanken und weil er immer und ewig ist, weiß er auch das Ende bevor der Anfang geschehen ist.

      Das würde bedeuten, er ist überall, in jedem und sowohl das Gute, wie das Böse ist für ihn allgegenwärtig und er lässt es eine bestimmte Zeit zu. Damit bekommt auch der Text in Hiob, Kapitel 38 und 39 einen ganz anderen Sinn. Jeder möge diesen Text einmal lesen.
      Ebenso erklärt das auch Jeremia 17. Vers 9. Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verderbt ist es; wer mag es kennen?
      10. Ich, Jahwe, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Handlungen.

      Von daher stellt für mich die Bibel und die moderne Quantenphysik kein Widerspruch dar, sondern zeigt nur einen kleinen Bruchteil dessen, was Jehovas Geist vermag.

  33. Fenda says:

    Hallo brüder und manfred,
    ich glaube nicht an die Geschichte vom Baum. Es ist mir auch ein Rätsel warum freie Christen an diese Geschichte glauben. Das sind doch unmenschliche, grausame Geschichten. Erklärt mir bitte, warum ihr an diese Geschichte glaubt. Es ist mir sehr wichtig.
    eure schwester
    fenda

    1. Alois says:

      Hallo Fenda

      Ich persönlich glaube der Bibel alles, denn ich kann mich nicht als Richter aufspielen über das Wort Gottes und entscheiden was wahr ist und nicht. Sicherlich verstehe ich vieles falsch und das meiste gar nicht, aber am Wahrheitsgehalt der Bibel zweifle ich nicht. Das heißt nicht, dass ich glaube ein Tag Gotte während der Schöpfungsperiode sei ein Menschentag gewesen. Ich glaube es ist mit dem Tag Gottes ein Zeitabschnitt gemeint. Wie lange der Tag bzw. Zeitabschnitt in Menschenzeit umgerechnet war, das kann kein Mensch wissen und es intressiert mich auch nicht.

      Paulus schreibt in 2. Timotheus 3
      16. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,

      Mit alle Schrift verstehe ich die ganze Bibel, von ein paar Übersetzungsfehlern abgesehen.

      Wenn es Adam und Eva in dieser niedergeschriebenen Form nicht gegeben hat, wie ging es dann mit der Menschheit los? Die offenen Glaubensfragen werden dann größer und nicht kleiner. Denn wo soll man dann die zeitliche Grenze in der Bibel ziehen, vor der es Märchen sind, bei Adam, Noah, Abraham oder Moses?

      Jehova ist allmächtig, allwissend und ewig. Da werden wir kleine Staubkörner noch lange nicht verstehen was alles in seiner Macht steht.

      Was meinst Du mit unmenschlichen, grausamen Geschichten?
      In jedem Fall ist Gott nicht wie ein zahnloser Tiger zu verstehen, welcher außer alle Menschen lieben nichts kann, denn wer das glaubt, kann auch nicht an die Sintflut glauben. In der Folge auch nicht an das zukünftige Gericht. Denn in der Sintflut, oder auch in Sodom sind logischerweise auch viele Neugeborene gestorben, welche sich ganz bestimmt noch nichts zuschulden kommen lassen haben.

      Ich habe ein anderes Gottesbild. David hat die Menschen mit dem Gras verglichen:

      Psalmen 37
      1. Von David. Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die, welche Unrecht tun!
      2. Denn wie das Gras werden sie schnell vergehen, und wie das grüne Kraut verwelken.

      Oder Mose schreibt in einem Psalm:

      Psalmen 90
      1. Ein Gebet von Mose, dem Manne Gottes. Herr, du bist unsere Wohnung gewesen von Geschlecht zu Geschlecht.
      2. Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest-ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott.
      3. Du lässest zum Staube zurückkehren den Menschen, und sprichst: Kehret zurück, ihr Menschenkinder!
      4. Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, und wie eine Wache in der Nacht.
      5. Du schwemmst sie hinweg, sie sind wie ein Schlaf, am Morgen wie Gras, das aufsproßt;
      6. am Morgen blüht es und sproßt auf; am Abend wird es abgemäht und verdorrt.
      7. Denn wir vergehen durch deinen Zorn, und durch deinen Grimm werden wir hinweggeschreckt.

      Oder ein anderer Psalm:
      Psalmen 92
      5. Wie groß sind deine Werke, Jehova! Sehr tief sind deine Gedanken.
      6. Ein unvernünftiger Mensch erkennt es nicht, und ein Tor versteht solches nicht.
      7. Wenn die Gesetzlosen sprossen wie Gras, und alle, die Frevel tun, blühen, so geschieht es, damit sie vertilgt werden für immer.

      Noch ein Psalm von David:
      Psalmen 103
      13. Wie ein Vater sich über die Kinder erbarmt, so erbarmt sich Jehova über die, welche ihn fürchten.
      14. Denn er kennt unser Gebilde, ist eingedenk, daß wir Staub sind.
      15. Der Mensch-wie Gras sind seine Tage; wie die Blume des Feldes, also blüht er.
      16. Denn ein Wind fährt darüber, und sie ist nicht mehr, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr.

      Wenn die Bibel uns mit dem Gras oder dem Staub vergleicht, dann müssen wir nur in uns kehren und überlegen, wie wir uns eigentlich verhalten wenn wir Rasen mähen. Haben wir uns schon einmal Gedanken gemacht, wie es dem Gras zumute ist wenn wir es vernichten?

      Der Unterschied zwischen Jehova und uns ist unendlich größer als zwischen uns Menschen und dem Gras. Man sagt jeder Vergleich hinkt, aber wie soll ich sonst ausdrücken was ich meine?

      1. Fenda says:

        Hallo Alois,
        ich glaube an Gott. Gerade weil ich an Gott glaube, kann ich nicht glauben das der Sündenfall so richtig ist. Würdest du zu deinen Kindern sagen, wenn du einen Garten mit vielen Bäumen hast. Von allen Bäumen dürft ihr essen, aber von dem nicht. Liebe Kinder wenn ihr davon esst dann töte ich euch und eure Nachkommen. Was für ein Vater wärst du denn? Grausam, grausam.
        Ist dies nicht mörderisch.
        Wenn die Bibel sagt: die ganze Schrift ist von Gott inspiriert, dann war es die Schrift die es damals gab und nicht unsere Bibel heute. Wenn ich nur die NWÜ anschaue, wieviel Texte verfälscht wurden, was denkst du wie die anderen Texte von anderen Kirchen verfälscht wurden. Deshalb sind nur ein paar Texte noch im original.

        1. Manfred says:

          Hallo Fenda,
          so wie Du es jetzt schilderst hört es sich tatsächlich grausam an. Man tötet seine Kinder nur wenn Sie eine Frucht von einem Baum nehmen. Doch das hat Jehova nicht gesagt.
          Hier der Text aus 1. Mo.2:15 aus der NWÜ 15 Und Jehova Gott nahm dann den Menschen und setzte ihn in den Garten Ẹden, damit er ihn bebaue und ihn pflege. 16 Und Jehova Gott erlegte dem Menschen auch dieses Gebot auf: „Von jedem Baum des Gartens darfst du bis zur Sättigung essen. 17 Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“

          Gott hat hier nicht gesagt, dass er Sie töten würde, sondern nur, dass Sie sterben würden wenn Sie davon essen. Er hat keinen Grund genannt, sondern sie nur davor gewarnt.
          Ich würde es eher mit der Warnung vergleichen, die eine Mutter ihrem 2 jährigen Kind gibt in dem sie sagt, fasse nicht auf den Herd sonst hast Du Aua. Die Mutter hätte auch sagen können, dass der Herd durch elektrischen Strom so aufgeheizt wird, dass die Platte sehr heiß wird und obwohl man kein offenes Feuer sieht man sich fürchterlich verbrennt. Hätte das Kind das verstanden? Nein, sicherlich nicht. Aber das Wort Aua das kennt es.

          Wie gesagt, Jehova hat keinen Grund dafür angegeben. Es hätte ja auch so sein können, dass alle Bäume im Garten geniessbar wären, aber auf diesem einem Baum wachsen Früchte, die für den Menschen sehr giftig und daher tödlich sind. Die Aussage lautet ja nur: Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.
          Hier war zwar der Grund nicht eine giftige Frucht, aber ein göttliches Gesetz. Es gibt ja noch mehr göttliche Gesetze an die wir uns freiwillig halten, z.bsp. die Schwerkraft. Wer würde sich von einem Turm stürzen und trotzdem hoffen unverletzt zu bleiben?
          Macht man es dann trotzdem, ist dann Jehova Schuld am Tod dieser Person? Er hat ja die Schwerkraft für die Erde geschaffen? Bestimmt nicht.
          Fakt ist, wir brauchen göttliche Regeln und Gesetzte, weil wir eben nicht alle Hintergründe kennen und verstehen.

          Und denke nochmal über folgendes nach: Der Umkehrschluss wäre ja gewesen, wenn sie nicht von der Frucht nehmen, dann würden sie nicht sterben, dann würden sie ewig leben. Wäre das nicht auch eine zu große Belohnung? Einfach von dem Baum nichts essen und schon lebt man ewig? Würde ich sofort machen wenn es das heute noch gäbe. Aber diese Chance haben Adam und Eva vertan.

          Du hattest auch vorher noch gefragt, ob ich wirklich an diesen Bibelbericht glaube. Ja, das tue ich und zwar weil das die einzige logische Erklärung ist um das ganze Chaos hier auf der Erde zu verstehen. Viele Bibelberichte später wird immer wieder auf den Sündenfall bezug genommen. Satan wird als die Urschlange und als Vater der Lüge bezeichnet. Wenn aber der Sündenfall so nicht stattgefunden hätte, wären jetzt auch diese Aussagen falsch. Auf was würden sie sich sonst beziehen?

          Auch die Prophezeiung aus 1. Mo. 3:15 wäre hinfällig: Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.

          Das ist aber eigentlich die wichtigste Aussage der Bibel, dass Jesus Satan den Kopf zertreten wird. Das ist doch genau dass auf das was wir hoffen und warten. Wenn das aber alles nicht wahr ist, dann ist das erst grausam. Gott gibt uns ein Buch indem er alles niederschreibt, wie er der Menschheit wieder Frieden, Glück und sogar ewiges Leben bringt. Wir vertrauen darauf und irgendwann stellen wir fest: Alles nur gelogen!!!!! Umsonst gehofft und ausgeharrt. Das wäre wirklich grausam. Aber Jehova ist nicht so. Er hält sein Wort in jeder Beziehung. Wenn er also sagt, isst nicht vom Baum, da du sonst stirbst, dann tritt das auch so ein. Auf der anderen Seite sagt er aber auch den Nachkommen Adams, also auch uns: Wenn Ihr an mich und meinen Sohn Jesus glaubt, dann werdet Ihr ewiges Leben haben. Oder wer den Namen Jehovas anruft wird gerettet werden. Ist das nicht genauso einfach wie eine Frucht einfach am Baum hängen zu lassen und nicht zu essen? Ich denke schon. Es liegt also an uns ob wir dem Beispiel Adams folgen oder auf Jehova hören. Wir haben es in der Hand. Somit entscheiden eigentlich wir selber ob wir leben oder sterben. Genauso wie Adam das tat.

        2. Thomas says:

          Hallo Fenda,
          bitte entschuldige wenn ich mich hier einmische, nur diese Art der schwarz-weißen Sichtweise kommt mir sehr bekannt vor.
          Der Baum der Erkenntnis ist symbolisch die Anmaßung des erschaffenen Menschen sich über den Erschaffer Gott den Vater zu erheben, bzw. sich von IHM unabhängig zu machen.
          Die Frage ist also:
          Wie würdest Du als Mutter (Vater) mit Deinem Kind verfahren wenn es sich trotz Warnung nicht an Deinen Leben-erhaltenden Rat hält und sich von Dir los sagt durch eine egoistische Tat?
          Beste Grüße sendet
          Thomas

        3. Dennis says:

          Hallo Fenda,

          in dem Punkt Bibelverfälschung muß ich dir LEIDER Recht geben, denn die Unsitte tendenziöser Veränderugen von Texten um die eigene Lehre zu stützen wie z.B. Jer. 29:10 „in“ anstatt „für“ (um angeblich 70 Jahre Gefangenschaft zu belegen) sind nicht erst seit dem „New World Bible Translation Committee“ gang und gäbe. Hier haben vor allem die Herren der katholischen Kirche in den Jahrtausenden ganze Arbeit geleistet, so zynisch das auch klingt.

          Außerdem machen sich viele aufrichtige Bibelforscher nicht die Mühe mal ganz vorne (Studienbibel S.14) oder ganz hinten (normale S. 1549) nachzuschauen was über dem Verzeichnis der Bibelbücher steht: „(Die NAMEN der Schreiber einiger Bücher sowie der ORTE der Niederschrift sind UNGEWIß. Viele Zeitangaben sind nur annähernd…)“

          Tatsache ist, das die Entscheidung was zum Bibelkanon gehört und was nicht im 3. + 4 Jdt. von verschiedenen Kirchenfürsten, Abschreibern und Päpsten getroffen wurde. Vielleicht ist das auch die Erklärung warum es KEINE EINZIGE Abschrift der christlich griechischen Schriften existiert, die das Tetgrammaton oder eine Übersetzung desselben enthalten.

          Jehova hat also was die christlich Griechischen Schrifte betrifft nicht dafür gesorgt, dass sein Name irgendwo wenigsten 1mal erhalten bleibt. Wieso er das nicht getan hat weiß ich nicht, aber es ist leider eine Textverfälschung wenn man wie auf S. 1628 Studienbibel (Anhang 1D) erläutert wird eine Theorie eines gewissen Georg Howard (Universität Georgia) in den Stand einer Zitat „Darstellung von historischen Tatsachen“ erhebt und einfach mal eben 237mal den Namen „Jehova“ einfügt.

          Bspw. ist Römer 14:8 eindeutig falsch übersetzt: (Römer 14:8) . . .denn wenn wir leben, leben wir für Jehova (den Herrn), und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova (den Herrn). Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova (sind wir des Herrn).

          Die gedanklichen Zusammenhänge des Ap Paulus ergeben sich hier zusammen mit

          (2. Korinther 5:15) . . .und ER (Jesus) ist FÜR ALLE GESTORBEN, damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben, sondern FÜR DEN, DER FÜR SIE STARB und auferweckt worden ist.

          und

          (Galater 2:20) 20 Ich bin mit Christus an den Pfahl gebracht worden. NICHT MEHR ICH ES BIN, DER LEBT, sondern CHRISTUS IST ES, der in Gemeinschaft mit mir lebt. Tatsächlich lebe ich das Leben, das ich jetzt im Fleische lebe, durch den Glauben gegenüber dem Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben hat. . .

          Es ist also ganz klar, dass Paulus auch im Brief an die Römer von Jesus und nicht von Jehova spricht.

          Bitte mich nicht falsch verstehen, ich habe allerhöchste Achtung vor dem Namen Jehovas und gerade deshalb bin ich dagegen ihn zu gebrauchen wo es einem gerade passt und nicht wie es den historischen Tatsachen entspricht. Die über 6800 Stellen im AT hätten völlig ausgereicht um Jehovas Namen zu belegen und zu zeigen, dass man nur ihn anbeten darf.

          Wir lesen zwar immer wieder den Text aus 2. Tim. 3:16 aber lesen nicht genau. Dort steht das die ganze „Schrift“ (heiligen Pergamente) von Gott inspiriert sind und nicht das der heute anerkannte Bibelkanon von Gott inspiriert ist. In den Versen 14,15 wird ja gezeigt, das Paulus auf diese „Schrift“ aus seiner Kindheit vertrauen soll. In der Kindheit des Timotheus gab es aber noch keine Paulus- Petrus Jakobusbriefe usw. und daher sind diese auch nicht damit gemeint. Für mich ändert das aber nichts am Wahrheitsgehalt dieser Briefe. Es geht hier aber um Ehrlichkeit und Seriösität.

          Nochmal, ich bin dankbar für die Bibel von 1. Mose bis Offenbarung und glaube auch daran, dass alles nützlich ist, doch wir dürfen nicht vergessen, dass Paulus zum Teil seine persönliche Meinung niederschrieb (1.Kor. 7:25) und das kann unmöglich vom Geist Jehovas inspiriert sein.

          Grüße
          Dennis

    2. Ulrike P. says:

      Hallo Fenda,
      ich denke, ob es diesen Baum nun wirklich gab oder die ganze Geschichte nur symbolisch gemeint ist, spielt keine Rolle. Weil so oder so die Frucht an sich, ja schon ein Symbol darstellte.

      Es ging um die Frage, ob sie Gottes Ansicht davon was als Gut oder als Böse bewertet werden soll, weiterhin teilen…ihm darin also vollstes Vertrauen schenken. Oder ob sie sich darüber hinwegsetzen und zu ihm sagen: Nö,nicht was DU sagst ist Gut, sondern was ICH sage, ist Gut…und nicht was DU für Böse hältst ist auch wirklich Böse, sondern nur meine eigene Meinung dazu zählt. Und die muss sich nicht mit deiner decken.

      Es stimmt schon wie es hier geschrieben wurde, nicht Gott hat sie getötet, sondern die Auswirkung ihrer eignen Entscheidung.

      Das von Gott gegebene Gewissen hilft auch Heute noch jedem Menschen auf dieser Welt, Gut von Böse zu unterscheiden. – Leider halten es die meisten so wie Adam und Eva, sie schalten ihr Gewissen aus, und verkehren Gut und Böse für sich selbst ins genaue Gegenteil.

      1. Fenda says:

        Hallo Schwester Ulrike und alle anderen und Dennis,
        wir Schwestern müssen zusammenhalten 🙂
        Denkst du das es wirklich symbolisch gemeint ist? Das fände ich doch sehr seltsam. Aber die Erklärungen von euch sind sehr gut, obwohl ich mich noch nicht damit anfreunden kann. Der Gedanke das Gott zuläßt das seine Kinder leiden wo er doch voraussieht ist mir ein Greuel. Es geht mir nicht in den Kopf. Auch das mit Hiob.Das würde bedeuten das Böse auch von Gott kommt. Dennis hat auch gezeigt das die Bibel nicht die Bibel ist die wir heute haben. Oder?

        1. Manfred says:

          Liebe Schwester Fenda,
          Wir Menschen haben das Problem, dass wir es nicht verstehen können, welche Macht, Größe und Unendlichkeit Jehova hat. Aber betrachten wir es mal rein menschlich:

          Stell Dir vor, Du wärest in der Situation von Jehova. Du bist seit unendlichen Zeiten ganz alleine im Universum. Diesen Zustand möchtest Du ändern, aber wie. Du hast einen Plan was Du gerne machen würdest, aber halt, dieser Plan ist ja zum scheitern verurteilt, da Du schon vorher weißt, dass Satan abfallen wird und die geplanten Menschen mit in den Tod reisst. Die Alternative, du verwirfst den Plan und alles bleibt wie es ist, Du bist weiterhin allein.
          Aber, Du siehst auch, dass Dein erstes Geschöpf Jesus, Dein einziggezeugter Sohn Dir unter widrigen Verhältnissen treu ergeben ist. Ausserdem siehst Du viele Menschen, die sich nicht Satan anschliessen und trotz Unvollkommenheit Dir auch treu dienen.
          Du hast also die Möglichkeit alles im Vorhinein zu sehen und erkennst, nach der Durststrecke hast Du sowohl im Himmel als auch auf der Erde glückliche Wesen, die Dich gerne als Ihren Vater annehmen und froh sind, dass sie am Leben sind. Du wirst sie nicht entäuschen und ihnen ein Leben in paradiesischen Verhältnissen ermöglichen und unter diesen Bedingungen werden alle ewig leben und Du bist nicht mehr alleine.

          Wie gesagt, Jehova sieht im Vorhinein alles und damit auch das gute Ende, dass wir aufgrund unseres eingeschränkten Wissens natürlich nicht sehen können. Diese Aussicht muss es Jehova wert gewesen sein, seinen Plan umzusetzen. Zur Zeit müssen wir leiden, aber unser Vater wird uns für alles Leid entschädigen.
          Liebe Grüße Manfred

          1. Ulrike P. says:

            Hallo Manfred,
            genau so sehe ich das auch. – Jehova wollte keine Roboter, die ihn nur lieben, weil er sie auf Liebe programmiert hat. – Aber Liebe und Treue erzwingen, geht halt eben auch nicht.

            Ich habe auch erst eine Weile gebraucht, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass er alles schon von vornherein wusste und das Leid in Kauf nimmt.- Es scheint einem vom rein menschlichem her irgenwie hartherzig…und man fragt sich, ab es nicht einen anderen Weg gegeben hätte. Aber wir können sicher sein – gäbe es ihn, dann hätte Jehova ihn auch gewählt.

            Und er wird alles verursachte Leid auf eine Weise wieder gut machen, die unsere jetztige Vorstellungskraft bei weitem übersteigt!

            LG Ulli

          2. Bob says:

            Liebe Fenda, lieber Manfred, liebe Ulrike, und die anderen Brüder,

            ich denke, dass die Diskussion um den Sündenfall viele Brüder beschäftigt, und ich finde es ganz spannend, vor allem
            was Manfred dazu geäußert hat.

            Erlaubt mir einige Gedanken, die ich mir zu diesem Thema gemacht habe:

            Wusste Gott im voraus, dass der Sündenfall eintritt?

            In einigen Artikeln der WTG Publikationen wird behauptet, dass JHWH in Bezug auf den Sündenfall von seinem Vorauswissen
            keinen Gebrauch machte. Nach meinem Verständnis der Schrift ist ein solcher Gedanke unlogisch, um nicht zu sagen absurd.
            Aus meiner Sicht ist es eine Herabwürdigung JHWH wenn man sein Vorauswissen des Sündenfalls anzweifelt. Und warum sollte
            sich ein allwissender Gott eine Kenntnis vorenthalten? Wozu wäre das sinnvoll?
            Ich glaube, es ist ein grosser Irrtum anzunehmen, das Gott sich diese Kenntnis selbst versagte. (2.Thess. 2:11)
            Das würde nämlich bedeuten, dass Gott seinen Plan so einrichtete, dass er auf einen Ausweg passen würde. Das würde eher auf eine
            Unsicherheit im Handeln JHWH’s hindeuten. Dann hätte Gott sich je nach dem Handeln seiner Geschöpfe einrichten müssen.
            Bezugnehmend auf die erhabenen Worte des Paulus über die Weisheit Gottes (Römer 11:33-36) legt aus meiner Sicht die Schrift nahe,
            DASS GOTT DEN FALL DES MENSCHEN, WIE DEN FALL SATANS VORAUSWUSSTE. Denn JHWH ist allwissend.

            In Jesaja 46:10 lesen wir: „Ich kündige an, was geschehen wird, lange bevor es eintrifft. Was ich mir vorgenommen habe, das tue ich auch“
            In Jesaja 37:26 und 45:21 lesen wir ähnliches.
            In seiner Allwissenheit erkannte JHWH schon die Braut des Lammes, vor GRUNDLEGUNG DER WELT:

            „Er hat uns gerettet und uns dazu berufen, sein Volk zu sein. Das geschah nicht wegen unserer guten Taten, sondern weil er es so wollte.
            SCHON VOR ALLER ZEIT HAT ER UNS DURCH JESUS CHRISTUS SEINE GNADE GESCHENKT“ (2. Tim. 1:9)

            „Er LIEBTE UNS SCHON, BEVOR ER DIE WELT SCHUF. FÜR IHN GEHÖRTEN WIR MIT CHRISTUS ZUSAMMEN VOR ALLER ZEIT.
            So hat er uns dazu erwählt sein Volk zu sein und heilig und fehlerlos vor ihm zu stehen“ (Epheser 1:4)

            Mit Grundlegung der Welt, so glaube ich, ist der Anfang der Schöpfung im Sinne von Sprüche 8:29 gemeint.

            Weil JHWH allwissend ist konnte er zu Jeremia sagen: „Schon ehe ich dich ins Leben rief, hatte ich einen Plan mit dir. Als du noch nicht geboren warst, hatte ich bereits die Hand auf dich gelegt. Denn zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.“ (Jeremia 1:4)

            Auch die Worte aus Psalm 139:1-4,6 geben uns eine Vorstellung von der Grösse der göttlichen Weisheit.

            Ich glaube, dass der Erlösungsplan Gottes schon lange vor dem Eintreten des Sündenfalls feststand. In göttlicher Voraussicht, insbesondere auch des Sündenfalls und der weltgeschichtlichen Entwicklung, markierte der bedeutendste Teil dieses Planes den Opfertod von Gottes einziggezeugtem Sohne.

            Das hatte erst einmal gar nichts mit einem Eingriff in den freien Willen des Menschen zu tun: Voraussicht heißt nicht Vorbestimmung.
            Es war wohl das Geheimnis Gottes (Kolosser 1:26), dass Gott den Fall Satans schon lange vor Erschaffung des Menschen voraussah, und wer Geschöpfe mit freien Willen erschaffen möchte, weiss, dass mit dem Guten auch das Böse potenziell möglich ist.
            Ein Begriff erhält seinen Sinn auch über den Gegenbegriff. Mit dieser Unterscheidung wird die Möglichkeit einer freien Willensausübung erst möglich. Dass der erste Fehler des Menschen den Tod nach sich zog, war nur konsequent. Gott wusste das, und hatte wegen seiner Liebe zum Menschen auch schon den Plan. Das Geheimnis, dass lange verborgen blieb.

            Das Ganze heißt wie gesagt nicht, dass Gott den Sündenfall vorherbestimmte, aber er machte mit seinem Gebot des Verbots in Eden, die Abweichung als Möglichkeit „möglich“. Das ist die Konsequenz des freien Willens. Weil Gott allwissend ist, entwarf er in Voraussicht des Sündenfalles einen Plan, und dieser Plan beinhaltete u.a. auch den Sündenfall.

            Der Mensch durfte natürlich nach seinem Willen handeln, aber Gott dem alle Dinge von Ewigkeit her bekannt sind, seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken, hat vorausgesehen, wie der Mensch handeln und dass er in Sünde fallen wird. Es ist eine Herabwürdigung Gotes, wenn man sein Vorauswissen des Sündenfalls anzweifelt.

            Mit dieser Sicht der Dinge und dem Wissen um den Fall Satans ist die Sünderrolle Adams schwierig zu bewerten und ich möchte auch nicht behaupten, dass Adam keine Chance der Auferstehung hat. Er war zwar vollkommen, wegen des Satans war der Mensch Adam in der Möglichkeit zu „sündigen“ und er hat es auch getan. Was hätte Adam ohne die Existenz des Satans getan? Wäre er auch auf die Idee gekommen zu sündigen?
            Was hätte er sich von der sündhaften Handlung dann erhofft? Im Wissen um den Falls Satans, wusste JHWH, dass Adam wohl wanken wird.
            Ober er aus diesem Blickwinkel des ewigen Tod verdient hat, weiss nur JHWH. Es steht uns nicht an, darüber ein Urteil abzugeben.

            Die philosphische Frage, dass mit dem freien Willen immer auch die Abweichung, das böse Handeln möglich ist, ist ernüchternd. Weil das Gute, nach dem Bibelwort die Liebe Gottes ist, muss der erklärte Willen gegen die Setzung des Guten das Böse mitdenken. Damit wird für mich klar,
            dass auch wenn der Teufel gebannt und vernichtet ist, die potentielle Möglichkeit der Abweichung von Menschen mit freien Willen wohl immer möglich sein wird. Das ist der Preis des freien Willens.

            Liebe Brüder und Schwestern, über diese Fragen habe ich mir immer wieder in Gesprächen den Kopf zerbrochen. Die hier dargelegte Sichtweise
            ist für mich dennoch viel logischer als die Sicht, dass Gott von seinem Vorherwissen keinen Gebrauch machte. Das halte ich für masslos konstruiert, wie kann ein Mensch beurteilen von was Gott Gebrauch machen will und von was nicht.

            In diesem Sinne wünsche ich uns noch viele tiefe Diskussionen.

            Euer Bruder Bob

        2. Ulrike P. says:

          Hallo Fenda, danke für die liebe Begrüßung!

          Das der Baum eine symbolische Bedeutung hatte, sagte Jehova ja schon direkt selbst. Für ihn war er der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, von dem sie nicht essen sollten.
          Das kann durchaus Buchstäblich so abgelaufen sein, darüber mache ich mir keinen Kopf. – Wichtig ist ja das was dahinter seht.
          Es gibt genug Leute, die sich darüber die Köpfe heißd diskutieren und das finde ich unsinnig.

          Das Gott das Böse zulässt ist nicht gleichbedeutend damit, dass es auch von ihm kommt.

          Er hat einen guten Grund dafür. Wir dürfen nicht vergessen, dass es Myriarden von Engel gibt, die dem widerwärtigem treiben Satans und seiner Dämonenschar zusehen und auch dem Leben jedes einzelnen Menschen, sie beobachten wo das ganze hinführt. – Gott lässt alles zu was geschieht, weil es ihm als Beweisführung dient, die ab einem bestimmten Zeitpunkt dann aber auch endgültig und für alle Zeiten abgeschlossen ist.

          Ob Engel oder Mensch, kein Geschöpf kann dann mehr eine Diskussion über sein Herrscherrecht mit ihm anfangen. – Es ist ein für alle male erledigt.

          LG Ulli

          1. Bruderinfo says:

            Liebe Ulrike, liebe Brüder,
            an euren Kommentaren hier sehen wir das euch die Frage – konnte Jehova Gott vorhersehen, das Adam und Eva sündigen werden- sehr bewegt. Der WT v. 1. Jan.2011 hat ja versucht ebenfalls eine Antwort auf diese Frage zu geben. Hier bei Bruderinfo werden wir deshalb diese Frage behandeln. Doch schon jetzt ist aus euren Kommentaren zu lesen, das hier interessante Ansatzpunkte zu sehen sind, und wir denken der eine oder andere wird in dem anstehenden Artikel mit einfließen.
            Liebe Grüße
            Eure Brüder v. Bruderinfo

          2. Manfred says:

            Lieber Bruder Bob,
            leider war hinter Deinem Kommentar kein Antwort Button, deshalb nutze ich hier den von Ulrike. Ich hoffe, Du bist damit einverstanden Ulrike.

            Folgendes möchte ich noch anfügen, Du hast ja gesagt, dass Jehova alles Voraussehen kann, aber das das keine Vorherbestimmung ist. Das muss 100 prozentig stimmen. Allerdings ist das genau ein Knackpunkt, wo viele Menschen und auch Brüder drüber stolpern.

            Denn wenn Jehova alles weiss, hätte er ja doch Schuld an dem Bösen, da er es zugelassen bzw. nicht verhindert hat. Hätte er es aber verhindert, dann wäre genau das passiert, dass wir alle wie Roboter handeln und alles vorherbestimmt ist. Dann wäre es auch völlig egal wie wir handeln, denn Jehova hat für unser ganzes Leben schon im Voraus geplant und wir fahren dass nur nach einem bestimmten Zeitplan ab. Wir fahren auf Schienen und können nicht nach links oder rechts davon abweichen, denn da liegen keine Schienen. Wir wären nur noch Passagiere in unserem eigenen Leben.

            Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir den Unterschied zwischen Vorherbestimmung und Vorherwissen kennen. Folgende Veranschaulichung und ich nutze hier auch wieder die Schienen:

            Stellt Euch eine Bahnlinie von A nach B vor. In der Mitte der Strecke liegt ein grosser Berg, der rechts umfahren werden kann, da ist aber der Weg wesentlich länger. Oder man kann links um ihn herumfahren und spart erhebliche Zeit ein. Allerdings geht die Strecke über eine lange Brücke einer tiefen Schlucht. Durch die Weichenstellung vor dem Berg legt man fest, auf welcher Route der Zug fahren wird.
            Durch einen Steinschlag ist die Brücke so stark beschädigt, dass ein Zug unweigerlich in die Schlucht stürzen würde, wenn er den Weg links um den Berg nimmt. Deshalb fahren schon seit Wochen alle Züge nur auf der längeren Route rechts herum.
            Im Bahnhof A verlässt nun ein Personenzug mit ca. 300 Personen den Bahnhof und setzt sich planmäßig nach B in Bewegung. Nachdem der Zug schon eine halbe Stunde unterwegs ist, sieht der Bahnbedienstete, der für die Weichenstellung zuständig ist, dass die Weiche auf die kürzere Route links um den Berg eingestellt ist. Durch einen technischen Defekt, kann er aus der Ferne die Weiche nicht mehr umstellen. Auch den Lokführer von dem Personenzug kann er nicht mehr erreichen.
            Für den Beamten ist somit klar, dass der Zug in die Schlucht stürzen wird und alle 300 Personen sterben werden. Das wäre Vorherwissen. Denn obwohl der Zug die Schlucht noch nicht erreicht hat, weiß er dass das Unglück unabänderlich eintrifft, da er nichts mehr dagegen unternehmen kann.
            Vorherbestimmung wäre es nur, wenn der Beamte bewußt die Weiche umgestellt und den Zug selbst in den Abgrund geleitet hätte. Dann hätte er aktiv in das Unglück eingegriffen. Und er wäre auch dafür verantwortlich. Natürlich hinkt so ein menschliches Beispiel in vielen Punkten, aber dennoch kann man den Unterschied zwischen Vorherwissen und Vorherbestimmung erkennen.

            Jehova weiss alles, greift aber nicht immer ein, damit wir uns selbst entscheiden können. Er hat uns das Leben und den Tod vorgelegt und er möchte, dass wir uns für das Leben entscheiden. Er zwingt niemandem ihm zu dienen, freut sich aber über jeden der es tut. Außerdem kann er alles Leid wieder ungeschehen machen. Wie ist es wenn sich ein Kind verletzt hat und weint, wenn man es ablenkt, vielleicht mit seinem Lieblingsspielzeug oder einem Eis, dann hat es die Schmerzen sofort wieder vergessen. Wieviel mehr wird das für die Menschen sein, die in den Genuss der unverdienten Güte Jehovas kommen. Alles wird vergessen sein.
            Liebe Grüße Euer Manfred

    3. Frankundfrei says:

      vielleicht, liebe Fenda, ging es bereits um ein viel groesseres Ding, mit dem Jahwe zu tun hatte.
      Satans Rebellion begann zweifellos nicht erst in Eden.

      Eden wurde erst ein vollkommener Ausloeser, als Satan den Menschen in seine Intrigen mit einbezog.
      Es gibt uebrigens die Theorie von 2 Weltvernichtungen durch Wasser, die voneinander divergieren.
      Waehrend Jesu Worte ueber die Flut bei seinen Zuhoereren ankamen, bestaetigt Petrus, dass eine Weltvernichtung durch Wasser ihrem Wunsche gemaess ignoriert wird.

      Wer suchet, der findet. Ich will hier keine Links setzen aber ich empfehle diese Dinge ernsthaft zu vertiefen. Dann kann man auch die Luecke zwischen Wissenscahaft und Bibel schliessen, weil sich alles abgleicht und nichts offen bleibt.

      allerdings bezweifele ich, dass diese Idee viele Freunde findet, weil fuer die meisten nicht sein kann, was nicht sein darf. Wer immer nur vom Kanal in eine Richtung gespeist wurde, wird sich schwer tun, auch mal Koernerfutter zu essen.
      Aber zwischen Genesis 1:1 und 1:2 klaffen Welten / die eine vernichtet, die andere erschaffen.
      Es gibt genuegend Scholastiker, die sagen „es muesste heissen, die Erde WURDE wuest und leer“ – tohu va bohu.
      in diesem Sinne viel Grund und Freude zum Nachdenken.

      1. Ulrike P. says:

        Hallo Frankundfrei!

        Damit habe ich mich auch intensiv beschäftigt…und so neu mir der Gedanke auch war, diese Argumente im Licht der Bibel betrachtet, haben mich überzeugt das es tatsächlich so ist.

        Satan hat schon lange vor Eden angefangen auf der Erde immensen Schaden anzurichten. – Und er tut es ja bis heute nicht nur in der Menschenwelt sondern auch in der Tierwelt, sowie in der Natur insgesamt.

        Deshalb findet man ja sogar bei den Tieren Grausamkeit, wie neuere Natur-Dokumentationen aufzeigen. – Nur das sie, im Gegensatz zu uns Menschen, halt nicht die Wahl haben sich zwischen Güte und Grausamkeit zu entscheiden und sie deshalb schuldfrei sind.

        LG Ulli

      2. Dennis says:

        Frankundfrei hat völlig recht!

        (Zitat) Aber zwischen Genesis 1:1 und 1:2 klaffen Welten / die eine vernichtet, die andere erschaffen.

        Die meisten Bibelleser machen sich gar nicht bewußt, dass die heilige Schrift mit dem „Genesis-Bericht“ beginnt und von Mose geschrieben wurde also viele, viele TAUSEND JAHRE später, gerechnet von dem Zeitpunkt der Erschaffung Adams.

        In den Januar-Zeitschriften (WT-Öffentlichkeit) wird das ja ganz gut beschrieben, bis auf die lächerliche Aussage vor ca. 6000 Jahre wäre Adam, also der erst Mensch von dem alle anderen abstammen, erschaffen worden, das ist natürlich völliger Unsinn.

        Wieder ein Beispiel für absichtliches Verschließen der Augen vor den Tatsachen.

        Die Chinesischen Dynastine sind mindestens bis 2100 v.u.Z. lückenlos nachvollziehbar und auch schon vorher gab es dort Menschen.

        Die Stadt Jericho ist nachweislich mindestens 10.000 Jahre alt. Im übrigen wurde angeblich durch die weltweite Sinflut alles Leben ausgelöscht und ab ca 2.370 u.Z. hat sich dann wieder aus 8 PERSONEN!!!! die GANZE Weltbevölkerung mit ihren unterschiedlichen äußerlichen, kulturen, religiösen Merkmalen entwickelt, alles klar!!!!!

        Wenn man davon ausgeht, dass ja auch von „uns“ (WTG) mitlerweile zugegeben wird, dass die Erschaffung von „Himmel und Herde“ sich über Jahrmillionen oder noch mehr erstreckt hat und die Schöpfungstage nicht je 1000 Jahre gedauert haben können sondern viel, viel länger, ist es doch interessant, dass von ca. 1.500 Seiten Bibel (je nach Ausgabe) 2 Seiten (Gen. 1:1-31) für die Beschreibung eines Zeitraums von Millionen von Jahren offenbar ausreichten.

        1. Alois says:

          Lieber Dennis

          Welche Beweise gibt es denn dass Jericho vor 10.000 Jahren existierte? Annahmen von Forschern kann ich nicht akzeptieren. Die können sich schließlich irren.

          Oder die chinesische Dynastie, wieso soll diese nicht bis zur Zerstreuung nach dem Turmbau zu Babel hinreichen. Woher weist Du dass davor Menschen in China gelebt haben? Hat nicht Jehova durch die Spachverwirrung die Menschen zerstreut und erst dann haben sie sich auf der Erde verteilt?

          Da glaube ich eher an die zeitlichen Angaben der Bibel. Wer behauptet diese seinen gefälscht, sieht die Bibel nicht mehr als Jehovas Wort an. Aus welchem Grund sollte der Schreiber das 1. Buch Mose gefälscht haben? Ohne Motiv keine Tat. Für falsche Datierungen von Jericho gibt es genug Motive. Die Bibel als das Wort Gottes soll damit in Misskredit gebracht werden.
          Ich mache da nicht mit.

        2. Dennis says:

          Lieber Bruder Alois,

          du darfst bitte mein Aussagen nicht so verstehen, dass ich nicht an die Bibel als Ganzes glauben würde, ganz im Gegenteil. Ich möchte auch die Bibel nicht in „Misskredit“ bringen, sondern sie vor naiver Auslegung schützen.

          Ich habe auch niemals behauptet, dass zeitliche Angaben der Bibel gefälscht seien, das ist eine Unterstellung deinerseits.

          In Wahrheit hat es die WTG geschafft eine Chronologie aufzustellen, die nichts mit den geschichtl. Tatsachen zu tun haben, sondern ihrer eigenen Fantasie entspringt. Über die 20 Jahres-Differenz haben wir ja schon gesprochen.

          Das ist für mich in „Misskredit“ bringen!

          Wer anfängt (WTG) etwas in die Bibel hineinzulesen was dort nicht steht, hat aufgehört an sie zu glauben.

          Wir (besser der Sklave) hat sich schon öfter, aus „Eifer, nicht gemäß genauer Erkenntnis“, den wissenschaftl. Tatsachen „beugen“ müssen als umgekehrt, das ist so, auch wenn man es nicht wahrhaben will.

          Die Kommentarseite hier würde nicht reichen um dies alles aufzuzählen.

          Im Übrigen habe ich ja schon in anderen Kommentaren angemerkt, dass die Bibel keine absoluten Daten enthält, sie schreibt immer „im 3. Jahre des….“, „ im 19. Regierungsjahr des..“, „nach 70 Jahren…..“, „nach 430 Jahren….“ usw., man braucht also einen allgem. anerkannten geschichtl. Fixpunkt, der sowohl in der Bibel als auch in der weltl. Geschichte dokumentiert ist um den bibl. Angaben genaue Daten zuordnen zu können.

          Du hast geschrieben (Zitat): „Annahmen von Forschern kann ich nicht akzeptieren“.

          O.K. !

          Bedeutet das, dass du alle Aussagen Bibel zum stofflichen Universum wörtlich nimmst?

          Gottes unfehlbares Wort sagt:

          (Richter 5:31) . . .Und die dich lieben, seien, wie wenn die SONNE AUFGEHT in ihrer Macht. . .

          (1. Mose 15:12) . . .Nach einer Weile war die SONNE nahe daran UNTERZUGEHEN, und ein tiefer Schlaf fiel auf Ạbram. . .

          (1. Mose 15:17) . . .Die SONNE GING NUN UNTER, und eine dichte Finsternis trat ein, und siehe, ein rauchender Ofen und eine Feuerfackel, die zwischen diesen Stücken hindurchfuhr. . .

          Gemäß der Bibel und des alltäglichen Vorgangs am Himmel, den man selbst beobachten kann, darf also kein Zweifel bestehen, dass sich die SONNE UM DIE ERDE DREHT und nicht umgekehrt!

          Ich denke du gehörst wie ich und alle anderen ZJ, die ich bisher dazu befragt habe, zu denjenigen, die der Wissenschaft hier absolut vertrauen, die nach Jahrtausenden des IRRTUMS (Kirchenlehre) klipp und klar belegt hat, dass es eben anders ist, Punkt!

          Doch ist das ein Grund an der Bibel zu zweifeln, ganz und gar nicht. Es ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass naiver Glaube, der den Tatsachen widerspricht in die Irre führt.

          Du weißt, dass ich allergrößten Respekt vor dir und deinen Beiträgen hier habe und dich mit diesem Kommentar absolut nicht von deinem Glauben an der Bibel, den du persönlich hast, wegziehen möchte. Ich denke das würde mir sowieso nicht gelingen. Möchte einfach nur meine Sicht der Dinge darlegen.

          Ich wiederhohle mich ausnahmsweise mal, es ist schlicht unlogisch anzunehmen, dass angeblich im Jahr 2.370 v.u.Z. aus 8 Personen nach der Sinnflut die ganze Weltbevöllkerung mit allen äußerlichen und kulturellen Unterschieden entstanden ist. Wer das glaubt, möge mir bitte erklären, wie diese Personen Australien oder den amerikanischen Kontinent besiedeln konnten, denn die Arche muss ja irgendwo gelandet sein und die Leute sind ausgestiegen, das war´s.

          Ich hoffe es kommt mir niemand mit dem Argument, dass die einfach nochmal ein paar Archen gebaut haben und dann einfach mal losgesegelt sind.

          Selbst wenn es so war, warum steht dann darüber kein Wort in der Bibel?

          Ich will zum Schluss nochmal betonen, dass gerade durch diese Nachforschungen (Bibel-Archäologie), die ich über viele Jahre betrieben habe, zur Erkenntnis gekommen bin, dass zwischen der Bibel und dem übergroßen Teil der Wissenschaft wirklich kein Widerspruch besteht, mal von der Evolutionstheorie abgesehen.

          In diesem Sinne, bis zum nächsten Kommentar! 🙂
          Dein Bruder
          Dennis

          1. Alois says:

            Lieber Bruder Dennis

            Entschuldige dass ich Dich falsch verstanden habe.
            Nicht immer erkennt man was der Schreiber eines Kommentares eigentlich meint, oder sagen wollte.

            Dass sich die Menschen alle nach der Flut, bzw. nach der Sprachverwirrung auf der ganzen Welt verteilt haben, halte ich für möglich. Innerhalb einiger Jahrtausende kann viel passieren. Dies ist aber kein Punkt der für den Glauben eine Rolle spielt.

            Obwohl wir genau wissen dass die Sonne nicht auf oder untergeht, benutzen wir diese Redewendung immer noch. Solche Begriffe nehme ich auch nicht wörtlich, weil ich weiß was damit gemeint ist.

            Liebe Grüße
            Alois

          2. Eddi says:

            Lieber Dennis,

            die meisten Menschen haben schon jetzt Probleme, die Bibel ganz durchzulesen.

            Du fragst, warum nicht in der Bibel steht, wann wer wohin geschippert ist? Weil es für den Vorsatz des Willens Gottes keine Rolle spielt.

            Die Völkerwanderungen sind eine spannende Geschichte. Man sollte aber bedenken, dass die Menschen der biblischen Geschichte lange Zeit Polygamisten waren. Wenn diese nun sich auf der Erde verteilten, BEVOR die Monogamie wieder hergestellt war, so führten diese die Polygamie natürlich weiter. Das heißt aber nichts anderes, als dass die Menschen sich sehr schnell aufteilten in verschiedene Völker.

            Noch eins: Unsere Kontinente waren nicht immer in der heutigen Position. Das „Gesicht“ der Erde hat sich gewaltig verändert. Natürlich verändert das auch „Reiseunternehmungen“.

            Das vielleicht einfach als Anregung verstehen.
            Ganz herzliche Grüße
            Eddi

      3. Alois says:

        Hallo Frankundfrei
        Hallo Ulli

        Könnt Ihr mir erklären wie es sein kann, dass Jehova in 1.Mos.1:31 am Ende des 6. Schöpfungstages sagte, dass es sehr gut war, wenn Eurer Meinung nach schon vorher der Teufel auf der Erde sein Unwesen getrieben hat?

        1. Mos. 1:31
        Und es ward also. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend und es ward Morgen: der sechste Tag.

        Ich habe noch nie einen noch so kleinen Hinweis in der Bibel gelesen dass der Teufel vor dem Garten Eden rebelliert haben könnte.

        1. Ulrike P. says:

          Hallo Alois,

          ich vermute er konnte deshalb sagen das es sehr gut war, weil es halt sehr gut war! 😉

          Das erste mal war es sicherlich auch gut, er hat die Erde nicht zuallerst als Tohuwabohu erschaffen. – Also muss es jemand anderes gewesen sein, der dieses Durcheinander hineingebracht hat.

          Daraufhin hat Gott alles mit Wasser bedeckt und nochmal von vorne angefangen…Geduld ist schließlich eine seiner hervorstechendsten Eigenschaften.
          Und das war dann eben sehr gut!

          Was nähere Einzelheiten angeht, muss ich leider passen, da es schon zu lange her ist, dass ich mich damit beschäftigt habe.

          Es ist auch nichts, worauf ich „bestehe“ und in Endlosdiskussionen meine Meinung dazu gebe…Ich war damals nicht dabei, keiner von uns war es und deshalb ist es müßig sich allzusehr damit zu befassen. – Denn es lenkt von dem ab, was wirklich zählt.

          Aber vielleicht haben ja Frankundfrei oder Dennis, alles noch frischer im Sinn als ich.

          LG Ulli

        2. Wahrheitssucher says:

          Hallo Alois,
          es geht hier um die MATERIELLE Schöpfung, und die war sehr gut. Der Engel, welcher später zum Satan wurde existierte bereits.

          Liebe Grüsse.

  34. cheyenne says:

    Es zeigt sich. dass viele ein Problem damit haben, dass die Zerstörung Jerusalems 19-20 Jahre später stattgefunden hat. Warum die LK diese Tatsache ignoriert, weiß ich nicht. Ist für mich auch völlig unwichtig. Die historischen Fakten sprechen für sich und widersprechen auch nicht der Bibel.
    Ihr Brüder habt hier hervorragend recherchiert. Kompliment!!!
    Man kann annehmen, dass das Exil in Babylon und die Zerstörung Jerusalems, (beides dauerte 70 Jahre) zeitlich verschoben ist.

    Daniel 2:1 Und im zweiten Jahr des Königtums Nebukadnẹzars hatte Nebukadnẹzar Träume; und sein Geist begann beunruhigt zu werden, und selbst sein Schlaf war für ihn dahin.

    Hier geht es um den Traum des Standbildes .Die erste Wegführung nach Babylon mit Daniel und seinen Freunden muss also doch vor diesem Traum, etwa 607/8 stattgefunden haben.
    Jeremia 25:11 Und dieses ganze Land soll ein verwüsteter Ort werden, ein Gegenstand des Entsetzens, und diese Nationen werden dem König von Babylon siebzig Jahre dienen müssen.“ 12 ‚Und es soll geschehen, wenn siebzig Jahre voll sind, daß ich den König von Babylon und jene Nation zur Rechenschaft ziehen werde‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚für ihr Vergehen, ja das Land der Chaldạ̈er, und ich will es zu wüsten Einöden machen auf unabsehbare Zeit.
    27:7 Und alle Nationen sollen ja ihm und seinem Sohn und seinem Enkel dienen, bis die Zeit auch für sein eigenes Land kommt, und viele Nationen und große Könige sollen ihn als Knecht ausbeuten.‘
    29:10 „Denn dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚In Übereinstimmung mit der Erfüllung von siebzig Jahren in Babylon werde ich euch meine Aufmerksamkeit zuwenden, und ich will euch gegenüber mein gutes Wort bestätigen, indem ich euch an diesen Ort zurückbringe.‘
    Jesaja 44:28 der von Cyrus spricht: ‚Er ist mein Hirt, und alles, woran ich Gefallen habe, wird er ausführen‘; auch indem [ich] von Jerusalem sage: ‚Es wird wieder erbaut werden‘ und vom Tempel: ‚Deine Grundlage wird dir gelegt werden.‘ 45:1 Dies ist, was Jehova zu seinem Gesalbten gesprochen hat, zu Cyrus, dessen Rechte ich ergriffen habe, um vor ihm Nationen zu unterwerfen, so daß ich sogar die Hüften von Königen entgürte, um vor ihm die zweiflügeligen Türen zu öffnen, so daß sogar die Tore nicht verschlossen sein werden:
    Jesaja sagte das über 200 Jahre zuvor.
    Esra 1:1 Und im ersten Jahr des Cyrus, des Königs von Persien, erweckte Jehova den Geist des Cyrus, des Königs von Persien, damit das Wort Jehovas aus dem Mund Jeremias erfüllt würde, so daß er einen Ruf durch sein ganzes Reich ergehen ließ und auch schriftlich, der besagte:2 „Dies ist, was Cyrus, der König von Persien, gesagt hat: ‚Alle Königreiche der Erde hat Jehova, der Gott der Himmel, mir gegeben, und er selbst hat mich beauftragt, ihm ein Haus zu bauen in Jerusalem, das in Juda ist. 3 Wer immer unter euch von seinem ganzen Volk ist: Es möge sich erweisen, daß sein Gott mit ihm ist. So ziehe er hinauf nach Jerusalem, das in Juda ist, und baue das Haus Jehovas, des Gottes Israels — er ist der [wahre] Gott —, das in Jerusalem war, wieder auf.
    In diesen Texten ging es um die Gefangenschaft in Babylon ab der 1. Wegführung- 70 Jahre, ca. 607(9)-537(9)
    In den nun folgenden Texten geht es um die Zerstörung von Jerusalem und dem Tempel ab ca. 587 v.u.Z.
    Nehemia 2:1 Die Worte Nehemịas, des Sohnes Hachạljas: Nun geschah es im Monat Kịslew, im zwanzigsten Jahr, daß ich mich in Sụsa, der Burg, befand.
    3 Daher sprachen sie zu mir: „Die Übriggebliebenen, die von der Gefangenschaft übriggeblieben sind, dort im Gerichtsbezirk sind in einer sehr üblen Lage und in Schmach; und die Mauer Jerusalems ist niedergerissen, und seine Tore, sie sind mit Feuer verbrannt.“
    17 Schließlich sprach ich zu ihnen: „Ihr seht die üble Lage, in der wir uns befinden, wie Jerusalem verwüstet ist und seine Tore mit Feuer verbrannt sind. Kommt und laßt uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger zur Schmach seien!“
    Haggai 1:: 4 „Ist es für euch selbst die Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus wüst [liegt]?
    9 „ ,Es wurde nach vielem ausgeschaut, doch siehe, es gab nur wenig; und ihr habt [es] ins Haus gebracht, und ich blies darauf — weswegen?‘ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen. ‚Wegen meines Hauses, das wüst [liegt], während ihr rennt, jeder für sein eigenes Haus.
    2. Chronika 36:21 um Jehovas durch den Mund Jeremias [gesprochenes] Wort zu erfüllen, bis das Land seine Sabbate abgezahlt hatte. Alle Tage, da es verödet dalag, hielt es Sabbat, um siebzig Jahre zu erfüllen.
    Esra 6:15 Und sie vollendeten dieses Haus bis zum dritten Tag des Mondmonats Ạdar, das ist im sechsten Jahr der Regierung des Königs Darịus.
    19 Und die einst ins Exil Weggeführten gingen daran, am vierzehnten [Tag] des ersten Monats das Passah zu halten.

    Zur Zeit Nehemias und Haggais war der Tempel noch zerstört, obwohl die Gefangenschaft längst beendet war. Cyrus hatte den Befehl zum Aufbau des Tempels gegeben, aber er wurde sehr nachlässig durchgeführt und unter seinem Sohn Kambyses gestoppt. Bis zum 2. Jahr Darius. Er ließ in den Chroniken nachforschen und man fand den Befehl von Cyrus. Der Tempel wurde 19 Jahre nach der Befreiung vollendet und eingeweiht.
    Ab wann nun (607 oder 587) die 2520 Jahr- Tage anzusetzen sind, weiß ich nicht. Aber ich bin zuversichtlich, dass Jehova das seinen Dienern zu seiner Zeit durch den heiligen Geist offenbaren wird. Alle, die da meinen, dass die Zeitangaben der Bibel heute in der Endzeit keine Bedeutung haben, versündigen sich gegen das heilige Wort Jehovas! Es steht keine einzige Begebenheit und keine Zahl umsonst in der Bibel! Und das Forschen in diese Richtung ist keinesfalls eine Zeitverschwendung. Es sei denn, man hat gar kein Interesse daran, tiefer in Gottes Wort zu schürfen. Aber dann sollte man das seinen Mitbrüdern nicht verwehren!

    Die Berechnung aus Daniel 9:24-27 (Siebzig Wochen sind es, die über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt worden sind, um die Übertretung zu beendigen und der Sünde ein Ende zu bereiten und für Vergehung Sühne zu leisten und Gerechtigkeit herbeizuführen auf unabsehbare Zeiten und ein Siegel auf Vision und Prophet zu drücken und das Hochheilige zu salben. 25 Und du solltest wissen und die Einsicht haben, [daß] es vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und wieder zu bauen, bis [zu dem] Messịas, [dem] Führer, sieben Wochen, ferner zweiundsechzig Wochen sein werden…)
    mit den 70 Wochen(V 24), den 69 Wochen (V25) bis zum Messias werden nie angeprangert, denn Jesus erschien zur bestimmten Zeit ,im Jahre 29 wurde er getauft. Nach ½ Woche, 3 ½ Jahren (V 27) wurde Jesus ermordet und ab da wurden von Jehova die Opfer nicht mehr angenommen.
    Matthäus 27:51 Und siehe, der Vorhang des Heiligtums wurde von oben bis unten entzweigerissen, und die Erde erbebte, und die Felsen wurden gespalten.
    Auch hier galt die Regel aus Hesekiel 4:6 und 4. Mose 14:34: “Ein Tag für ein Jahr.” Unter Artaxerxes Longimanus im Jahre 455 v.u.Z.-29 u.Z.=69 Wochen=483 Tage =Jahre
    Diese eindeutige biblische Regel als lächerlich, als Spekulation und “in die Hose gegangen” zu bezeichnen, ist eine üble Lästerung des Göttlichen Wortes. Nicht umsonst durften die Juden 40 Jahre in der Wüste wandern Und die Interpretation
    1 Tag für ein Jahrzehnt, ein Jahrhundert oder ein Jahrtausend kommt nirgends in der Bibel vor und verunglimpft die Aussage von Mose und Hesekiel auf´s Übelste. Wenn Petrus sagt, dass bei Jehova ein Tag wie tausend Jahre sind, hat das mit dieser Abhandlung nichts zu tun.
    Aber die Prophezeiung über die 7 Zeiten der Nationen werden verworfen, obwohl sie vom selben Prophet kommen.

    Daniel wusste am Anfang seines Aufenthaltes auch nicht wie lange die Gefangenschaft dauern würde, obwohl Jeremia das schon 70 Jahre vorher in seinen 25.Kapitel prophezeit hat
    Daniel 9:9 Im ersten Jahr des Darịus, des Sohnes des Ahasvẹrus, vom Samen der Meder, der zum König über das Königreich der Chaldạ̈er gemacht worden war, 2 im ersten Jahr seiner Regierung bemerkte ich selbst, Daniel, durch die Bücher die Zahl der Jahre, über die das Wort Jehovas an Jeremia, den Propheten, ergangen war, um die Verwüstungen Jerusalems zu erfüllen, [nämlich] siebzig Jahre.
    Wichtige Details aus Prophezeiungen für die heutige Endzeit mögen wir jahrzehntelang ohne besondere Beachtung gelesen haben. Aber wenn es an der Zeit ist, wird der heilige Geist denen, die aufrichtig forschen, helfen es zu verstehen.
    So sagte Jesus zu SEINEN Jüngern in
    Apostelgeschichte 1:6 Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?“ 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat;
    Lukas 21:20 Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. 21 Dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen; 22 denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht. 23 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! Denn dann wird große Not im Land sein und Zorn über diesem Volk; 24 und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind.

    Die ersten Christen mussten auf die Belagerung Jerusalems achten und brauchten nicht wissen, was fast 2000 Jahre später sein würde. Bei uns, die wir in dieser Endzeit leben, sieht das anders aus. Jeder der die Zeitangaben aus Jehovas heiligem Wort als unbrauchbar betrachtet, darf weiterhin im Dunkeln tappen. Nicht wissend, ob sich die Verheißung in diesem Jahrzehnt ,in 30, 50, oder in 100 Jahren erfüllt. Damit kann man zwar zufrieden sein ,aber das prophetische Wort offenbart mehr, als man glaubt. Beständig zu wachen bedeutet für mich auch, dass man die angegebenen Zeitangaben einordnen kann. Dann wird man von den Ereignissen innerhalb Jehovas Volk und der Welt nicht so sehr überrascht.
    Daniel 8:17 …. Und er sagte dann zu mir: „Versteh, o Menschensohn, daß die Vision für die Zeit des Endes ist.“
    1. Thessalonicher 5: 3 sagt uns:
     .  Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen.

    Jede Schwangere weiß, wann normalerweise die Geburtswehen kommen. Sie wird sie nicht im 3. oder 4. Monat erwarten, noch wird sie denken, dass sie erst in 2-3 Jahren kommen .Wer wirklich Frieden und Sicherheit ausruft, das ist ein anderes Thema.

    1. Liebe cheyenne,
      dieser Kommentar von Dir ist einfach grossartig erarbeitet. Wir sind wirklich sehr überrascht wie genau manche Brüder über biblische Zusammenhänge bescheid wissen. Du hast richtig argumentiert, in dem wir die prohetischen Worte mehr Aufmerksamkeit schenken sollen. Dies ist sehr wichtig. Danke.

    2. Dennis says:

      Liebe Cheyenne,

      deine Ausarbeitung ist wirklich bemerkenswert, alle Achtung!
      Doch mit einigen Aussagen habe ich so meine Schwierigkeiten.

      Du hast geschrieben (Zitat):
      „…..Daniel 2:1 Und im zweiten Jahr des Königtums Nebukadnẹzars hatte Nebukadnẹzar Träume; und sein Geist begann beunruhigt zu werden, und selbst sein Schlaf war für ihn dahin. Hier geht es um den Traum des Standbildes .Die erste Wegführung nach Babylon mit Daniel und seinen Freunden muss also doch vor diesem Traum, etwa 607/8 stattgefunden haben….“

      Die historischen Fakten zeigen, dass Nebukadnezar im Jahr 605 v.u.Z. zu regieren begann (jedes xbeliebiges Nachschlagewerk zu Rate ziehen; Unterschied zu Akzessionsjahr und 1. Regierungsjahr vernachlässigen) und er somit erst ab 604 v.u.Z. hätte Juden ins Exil führen können, weil er schlicht und einfach vorher noch nicht regiert hat und sein Vater (Nabupolassar) definitiv nichts mit den Juden zu tun hatte. Somit ist es nicht möglich den oben zitierte Text irgendwie vor 602 v.u.Z. einzuordnen.

      Du hast geschrieben (Zitat):
      „….Auch hier galt die Regel aus Hesekiel 4:6 und 4. Mose 14:34: “Ein Tag für ein Jahr.” Diese eindeutige biblische Regel als lächerlich, als Spekulation und “in die Hose gegangen” zu bezeichnen, ist eine üble Lästerung des Göttlichen Wortes….“

      Ich war fast 27 Jahre auch der Meinung, dass es angeblich eine eindeutige Regel „1-Tag-für ein Jahr“ gibt, nicht zuletzt durch die 1000malige Wiederholung in der Vers. und der Literatur der WTG.

      Doch dies ist bei genauer Betrachtung der GANZEN Bibel einfach nur naiv und führt in die Irre, so wie bei Millionen unserer Brüder weltweit.

      Du hast einfach mal so ausgeschlossen, dass die Aussage aus 2.Petrus 3:8 „bei Jehova sind Tausend Jahre wie ein Tag“ etwas mit den Prophezeiungen zu tun haben könnten. Woher weißt du das?

      Wer hat dir gesagt, dass 1. Mose 14:34 mit Daniel Kap. 4 u. 9 zusammen hängt?

      Was sind dann die „2300-Tage (Abende+Morgen)“ aus Daniel 8:14?

      Was sind die „1290 Tage“ aus Daniel 9:10?

      Was sind die „1335 Tage“ aus Daniel 9:11?

      Was sind die „42 Monate“, die gleichzeitig „1260 Tage“ sind aus Offenb. 11:2,3?

      Warum wenden wir diese „1-Tag-1-Jahr-Regel“ nicht auch auf diese Zeitangaben an, da sie doch auch von Daniel stammen oder in der Offenbarung stehen, ein hochprophetisches Buch?

      Es geht nach meiner festen Überzeugung hier nicht um Glauben aufgrund von fundiertem Bibelwissen, es geht hier im Kern darum, ob ich GLAUBEN WILL, das es so ist!

      Hier auf Bruderinfo haben außer mir u.a. auch Matthäus, einige wenige Auszüge aus älteren WTG-Schriften zitiert, die allesamt Aussagen enthalten wie: „offenkundig“, „unbestreitbare Tatsachen“, „feststehende Wahrheit“, „ohne jeden Zweifel“, „Gottes Daten“, usw. usw.
      Es hat sich alles in Schall und Rauch aufgelöst, ebenso wie ausnahmslos alle Vorhersagen zu 1914!

      Es zeugt zwar von deinem Eifer für die Bibel, wenn du andere beleidigst und als „Lästerer des Wortes Gottes“ titulierst, die diese angebliche Regel nicht akzeptieren, aber dann möchte ich dir mit dem Apostel Paulus antworten:
      (Römer 10:2)“ Denn ich bezeuge ihnen (dir), daß sie (du) Eifer für Gott haben (hast), aber nicht gemäß genauer Erkenntnis;“

      Du stellst dich damit wie die der „Sklave“ (WTG) über den Glauben und die bibl. Erkenntnis anderer Brüder und Schwestern. Wenn das Wort Gottes uns etwas unmissverständlich sagen will, dann tut es das auch und diese „1-Tag = 1-Jahr-Regel“ gehört ganz bestimmt nicht dazu.

      Würde gerne erfahren wie du auf folgende Aussage kommst (Zitat):
      „….Aber die Prophezeiung über die „7 Zeiten der Nationen“ werden verworfen, obwohl sie vom selben Prophet kommen..“
      Bitte zeige mir die Bibelstelle wo Daniel von „7 Zeiten der Nationen“ spricht!?

      Warum wenden wir nicht die Regel „1 Zeit = 1 Jahr“ aus der Fußnote (z.B. Dan. 4:16) der Studienbibel an, die absolut jedes Lexikon, jeder Bibelgelehrter und sogar die WTG (Einsichtenbuch) anwendet, aber wieder umdeutet?

      Wenn alles so eindeutig ist, warum spricht Daniel dann einmal von „Zeiten“ und dann wieder von „Wochen“?

      Lies bitte Daniel Kap. 4 im Kontext und zähle wie oft Daniel sagt, „über Dir vergehen“, „der Baum, bist Du“, „Dein“, „Du, o König“ usw..

      Das würde bedeuten, dass Nebukadnezar, sozusagen in der größeren Erfüllung sinnbildlich für den Thron Davids und damit Jesus Christus steht. Denn in den „7 Zeiten des Wahnsinns Nebukadnezars“ sollte es kein Vorbildkönigreich mehr bis 1914 geben.
      Damit wäre das buchstäbliche Schicksal des babylonische Königs Nebukadnezar, einer der schlimmsten Schlächter und Unterdrücker der Juden, ein Sinnbild für das wiederentstehen des himmlischen Königreiches.
      Allein schon diese Auslegung ist für mich einfach nur absurd. Dies stellt nicht nur bei mir die größere Verhöhnung des Wortes Gottes dar.

      Bei der Kombination von Daniel 4 mit den „7 Zeiten“ stützt sich der „Sklave“ außerdem auf Lukas 21:24, denn dort und nur dort wird von „Zeiten der Nationen“ gesprochen. In den Parallelberichten in Matthäus und Markus kein Wort darüber.

      Lukas 21:24 „… und sie WERDEN durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu ALLEN NATIONEN geführt WERDEN; und Jerusalem WIRD von den Nationen zertreten WERDEN, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind…“

      Es bedarf schon einer unendlichen Fantasie, aus der eindeutigen Aussage Jesu, dass das „zertreten Jerusalems“ zu diesem Zeitpunkt noch in der Zukunft lag (70 u.Z.) und der Interpretation des „Sklaven“, dieses „Zertreten“ hätte bereits mehr als 600 Jahre zuvor begonnen und dauere noch an.

      Jesus spricht auch von Gefangennahme zu ALLEN NATIONEN nicht zu EINER NATION. Die Juden wurden damals 587 v.u.Z. von der Nation Babylon und nur von dieser Nation gefangen genommen.

      Hoffe sehr, dass du meine Fragen bei nächster Gelegenheit beantworten wirst.

      Brüderliche Grüße
      Dennis

  35. Quasimodo says:

    Hier noch ein kleiner Nachtrag.

    Donald J. Wiseman, Professor emeritus der Assyriologie an der Universität London schreibt über diese Buch:
    „Die Zeiten der Nationen näher betrachtet des schwedischen Autors Carl Olof Jonsson ist eine wissenschaftliche Abhandlung aufgrund sorgfältiger und umfangreicher Recherchen, darunter eine ungewöhnlich detaillierte Untersuchung assyrischer und babylonischer Berichte in Bezug auf das Datum der Zerstörung Jerusalems durch den babylonischen Eroberer Nebukadnezar. Das Buch enthält eine hilfreiche Erörterung, wie die biblische Prophezeiung über die „siebzig Jahre“ babylonischer Vorherrschaft über Juda auszulegen ist. Die Leser werden die Passagen erfrischend anders als andere Publikationen zu diesem Thema empfinden. Ein höchst wertvolles Werk.

  36. Quasimodo says:

    Wer an der Chronologie der WTG zweifelt sollte das Buch „Die Zeiten der Nationen näher betrachtet“ von Carl Olof Jonson lesen.

  37. Dennis says:

    Liebes Bruderinfo-team,

    danke für den Hinweis, werde mich zukünftig zurückhalten. Die Copyright-Rechte habe ich nicht bedacht, sorry!

    Gruß
    Dennis

  38. Manfred says:

    Liebe Brüder,

    ich konnte leider nicht eher schreiben, aber letzte Woche wurde wieder etwas im Vortrag erwähnt, dass einem die Haare raufen lässt. Das Thema: Was müssen wir tun um gerettet zu werden. Im Laufe des Vortrages wurden dann 3 Hauptpunkte genannt, die wir unbedingt beherzigen sollen. Hier die Punkte:
    1. die Bibel studieren
    2. zu Jehova beten
    3. der Organisation folgen

    Da ich hier schon seit Wochen mitlese, dachte ich mir schon das das kommen würde. Man muss sich aber wirklich fragen wieso jeder Zeuge das uneingeschränkt schluckt. Jesus hat es doch deutlich gesagt, niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wo wurde Jesus im Vortrag bei den 3 Hauptpunkten erwähnt? Gar nicht. Die Wachtturm Gesellschaft hat quasi Jesus aus der Mittlerrolle verdrängt und diese selbst übernommen.
    Aber das hat mich wieder daran errinnert, dass alles was vorzeiten geschrieben wurde zu unserer Unterweisung dient. Dazu folgende Überlegung zum Geschichtsverlauf:

    Nach dem Sündenfall durch Adam und Eva wurde im Laufe der Zeit der Glaube an Gott verdrängt. Beim Turmbau zu Babel wurden die Menschen in verschiedene Regionen verstreut und falsche Götter nahmen überhand.
    Dann hat sich Jehova ein Volk auserwählt bis in die Zeit in der sein Sohn auf die Erde kam. Genau von diesem auserwählten Volk mit Hilfe der römischen Regierung wurde Christus dann zu Tode gebracht. Doch vorher hat Jesus gepredigt und die Christenversammlung gegründet. Trotzdem haben die ersten Christen weiterhin in Israel gelebt. Als dann das abscheuliche Ding das Verwüstung verursacht zu erkennen war, sind die wahren Christen aus Jerusalem geflohen.

    Jetzt übertragen wir das mal in unsere Zeit heute:
    1914/1918 hat sich Jehova wieder ein Volk für sich erwählt, die Zeugen Jehovas. Doch genau wie damals hat sich dieses Volk immer weiter von ihm abgewendet. Wenn Jesus heute auf die Erde käme, würde er auch nicht von der Gesellschaft willkommen geheißen, obwohl Sie behaupten nur Gott zu dienen. Im Gegenteil. Mittlerweile hat sich die Gesellschaft durch den Status Körperschaft des öffentlichen Rechts mit der weltlichen Regierung verbündet. Außerdem haben Sie Jesus Stellung zu nichte gemacht und sich als Rettungsvorkehrung hervorgetan. Somit haben Sie Jesus heute nochmal sinnbildlich an den Pfahl gebracht.

    Aber nichts desto trotz, die ersten Christen haben sich aus dem Volke Jehovas formiert und waren weiterhin in Israel zugegen. Genauso ist es heute, die einfachen Menschen, die Jehova und Jesus wirklich lieben schliessen sich zusammen und halten sich an diese Rettungsvorkehrung (wenn auch nur über dieses Forum).
    Wohin sollen wir also nun gehen? Nirgendwo hin, wir können weiterhin in die Versammlung gehen, alles prüfen und das Beste behalten. Wenn wir aber dann das abscheuliche Ding, was Verwüstung verursacht sehen, dann ist es Zeit zu handeln. Wie das aussehen wird, erschliesst sich mir im Moment auch nicht. Aber da die Bibel für einfache Menschen geschrieben ist, sollte sie auch jeder verstehen können. Somit müsste man die Geschichte von damals einfach in die heutige Zeit übertragen können. Das sind aber jetzt nur meine Überlegungen. Vielleicht könnt Ihr das ja noch ergänzen oder mir sagen wo ich auf dem Holzweg bin.
    Fakt ist: Wer Jesus nicht als den Mittler zu Jehova anerkennt kann nicht gerettet werden.
    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg für Bruderinfo.
    Euer Manfred

    1. Alois says:

      Lieber Manfred

      Selten habe ich eine so gute und meiner Meinung nach richtige Zusammenfassung gelesen. Du hast den Geist Jehovas und genug Öl im Vorratsbehälter um durch die geistige Nacht der großen Drngsal zu kommen. Dein Haus ist auf Felsen gebaut und sturm und wetterfest. Mach weiter so mein Bruder, nur wenige Bruder sind in der Erkenntnis soweit wie Du, aber es werden immer mehr.

      Auch Deine Ausführungen mit dem abscheulichen Ding entsprechen genau meinem Glauben. Ich meine der nächste zeitliche Punkt wird dieses Thema sein. Was genau geschieht können wir nicht wissen, ich glaube wir stehen nur sehr wenige Jahre davor. Ich vermute mal es wird die finale Entscheidung sein ob wir den Apfel essen oder nicht. Ob wir dem -neuzeitlichen Baal und Jehova- oder nur Jehova und seinem Sohn glauben wollen. Wer dann weiter der Organisation folgt ist von diesem kommenden Ereignis an, völlig verloren. Die Tür ist dann zu, wie die Türe der Arche von Jehova geschlossen wurde.

      Das wird genau das sein was in 1. Kön. 18 als Geschichte steht:
      21.Da trat Elia zu dem ganzen Volke hin und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Wenn Jehova Gott ist, so wandelt ihm nach; wenn aber der Baal, so wandelt ihm nach! Und das Volk antwortete ihm kein Wort.
      22. Und Elia sprach zu dem Volke: Ich allein bin übriggeblieben, ein Prophet Jehovas, und der Propheten des Baal sind vierhundertfünfzig Mann.

      So wie damals Elia eine Entscheidung mit der Hilfe Jehovas erzwungen hat, weil sich das Volk nicht entscheiden wollte, so wird auch Jehova in den nächsten Jahren eine Entscheidung mit der Hilfe seines Vaters erzwingen. Was genau geschieht, können wir nicht wissen. Aber es ist noch nicht ganz das Ende, denn ab diesem Zeitpunkt, wie auch in der Zeit der Urchristen läuft eine weitere Zeitspanne bis zum nächsten zeitlichen Punkt.

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Lieber Manfred,
      danke für den wohlüberlegten Kommentar. Nein du bist nicht auf dem Holzweg. Du hast es genau richtig erkannt. Wir würden uns freuen von Dir noch mehr lesen zu dürfen. Nochmals Herzlich Willkommen. Deine Brüder von Bruderinfo.

      1. Manfred says:

        Liebe Brüder von Bruderinfo und lieber Alois,

        Vielen Dank für Euren liebevollen und ermunternden Kommentar.

        Vor Jahren hatte ich mal die 4.Te. Aufgabe zu dem Thema: „Stellt Jehova seine Diener auf die Probe?“
        Ich führte aus, ja Jehova stellt seine Diener auf die Probe, aber er versucht sie nicht. Als Beispiel gab ich an, dass Jehova im Garten Eden einen Baum für sich behalten hat, den Baum der Erkenntnis von gut und Böse.
        Dadurch dass Jehova Adam und Eva einen Baum vorenthalten hatte, stellte er sie auf die Probe, ob sie Ihm gehorchen würden. Er hat sie jedoch nicht in Versuchung geführt. Das wäre erst dann der Fall, wenn es im ganzen Garten keinen Baum gegeben hätte, der Früchte getragen hätte. Doch Adam und Eva standen hunderte von Bäumen zur Verfügung, die alle schmackhafte Früchte hervorbrachten. Von einem Baum sollten sie halt die Finger weglassen und hätten dadurch ihre Liebe und ihren Gehorsam gegenüber Jehova zum Ausdruck bringen können. Somit war dies keine Versuchung aber ein auf die Probe stellen.

        Was soll ich sagen, nachdem ich mich gesetzt hatte, hat der Schulaufseher von der Bühne mehr als 5 min. Rat erteilt, dass alles was ich gesagt hatte falsch war und er nicht dafür die Verantwortung übernehmen könne, das nun alle Brüder mit falschen Lehren nach Hause gehen würden. Deshalb hat er den Rat von der Bühne gegeben. Wie ich mich dabei gefühlt habe könnt ihr Euch bestimmt vorstellen.
        Ich habe ihm nach der Zusammenkunft den Index gezeigt, dort findet man 2 Spalten darüber wie Jehova immer wieder jemanden auf die Probe gestellt hat. Doch keine Chance, ich nehme an der Schulaufseher ist noch heute dieser Ansicht, nur dass er kein Schulaufseher mehr ist.

        Deswegen war ich über Euren liebevollen Kommentar sehr überrascht, wo doch die Sachlage nicht so eindeutig war wie bei meiner damaligen Aufgabe. Habt vielen Dank.

        Euer Bruder Manfred

    3. matthäus says:

      zu Deinem Zitat manfred:

      „Mittlerweile hat sich die Gesellschaft durch den Status Körperschaft des öffentlichen Rechts mit der weltlichen Regierung verbündet. Außerdem haben Sie Jesus Stellung zu nichte gemacht und sich als Rettungsvorkehrung hervorgetan.“

      Den Beleg das es genauso ist:

      Erwachet 8.3.74 (wir beobachten die Welt)

      Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel.

      Im KD wird regelmäßig dazu aufgefordert – in den letzten Jahren mehr als 100 mal – nur ein Beispiel von vielen:

      INTERESSIERTE ZUR ORGANISATION FÜHREN
      3 Der Fortschritt des Studierenden ist untrennbar damit verknüpft, daß er Jehovas Organisation anerkennt. Zu unserer Verantwortung als Lehrer gehört es daher, das Interesse des Studierenden auf Gottes Organisation zu lenken.

      Und welchen Rat bekommen wir aus Gottes Wort: ???

      1 Korinther 15:1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet.

      2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.

      3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste …!

  39. Matthäus says:

    Zu Deinem Zitat:
    WT 15.04.11 S.5)….Auch Gottes Volk heute wird die verheißene neue Welt erleben — so viel steht fest! Werden wir persönlich dabei sein? Das hängt zum großen Teil davon ab, ob wir uns von Herzen gern von Gott führen lassen. Dazu durfen wir nie aus den Augen verlieren, wie Jehova sein Volk fuhrt und leitet!

    …und richtigen Feststellung daß Jesus „überflüssig“ ist, wenn es nach dem Sklaven geht. Wozu sich zum Herrn wenden wenn der Sklave das Zepter an sich gerissen hat – und das seit Jahrzehnten.

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?

    Weil sie nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    Die sündige, unvollkommene WTG verspricht ihren Anhängern Rettung.
    Wo ist de Unterschied wenn ein guter König ALLES für sein Volk tut und gibt, dann kommen Rebellen die sich gegen den guten König auflehnen – ihn entmachten, absetzen – und dann das versprechen was sie NIE geben können ? Nicht umsonst hat Paulus die Galater gewarnt – wer eine andere Botschaft für die Rettung verkündet – der ist verflucht!

    1. Matthäus says:

      Oder dieses Zitat:

      „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
      „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

      Ein Zeuge Jehovas muß in jeder Hinsicht alles akzeptieren, andernfalls verliert er sein Leben.

      oder:

      „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10

      „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

      Welche Vorkehrungen gemeint sind, wird durch das Bild auf dieser Seite, mehr als deutlich. In Gottes Händen die Zentrale der Zeugen Jehovas, aus der Bücher und Zeitschriften kommen.

      Glaubst diesem Sklaven oder gilt was Jesus sagte?:

      Joh.6: 50 Aber hier ist das wahre Brot, das vom Himmel kommt. Wer DAVON isst, wird NICHT sterben. 51 ICH bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Jeder, der dieses Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Welt leben kann.“

    1. Liebe Brüder, Jerome,Dennis usw.
      wir möchten hier nicht das Forum sein, dass ein Link nach dem anderen veröffentlicht, da dies immer mit Copyright-Rechten verbunden ist und wir hier Schwierigkeiten bekommen können. Also achtet bitte darauf das Ihr nicht mehr Links verwendet. Das wäre sehr nett von Euch. Danke für euer Verständnis. Bruderinfo.

    2. Dennis says:

      Hallo Jerome,

      hab mir mal einige Themen angeschaut, ist alles 1:1 WTG, auch die ganzen Irrlehren mit 607 v.u.Z., 1914, Generation usw.

      Unter der Rubrik „Welche Bibelübersetzung“ wird auch die NWÜ gepriesen, mit einem Link zu unserer offiziellen JZ-Kontakt-Seite.

      Kann sich eigentlich nur um einen übereifrigen Bruder handeln, der denkt auf diesem Wege zeugnis geben zu müssen.

      Würde mich mal interessieren wie er das berichtet 🙂

      P.S.: Bitte denk an den Hinweis von Bruderinfo wg. den Links!

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