40 Comments
  • Shannon
    August 24, 2011

    Liebe Ulli,

    mit deinem Zitat:
    >>Ist das Königreich näher als wir zu hoffen wagen? – Wunderbar!

    Doch falls es doch noch länger dauert, will ich gerüstet sein Gott und seinem Sohn die Treue zu bewahren, ohne dabei meine Sehnsucht zu verlieren oder meine Hoffnung zu begraben.<<

    stimme ich dir vollkommen zu. Ich rechne auch nicht, aber die Propheten verstehen, möchte ich schon gerne. Ich möchte sie verstehen, ohne mich an Zahlen und Berechnungen zu verlieren.
    Es ist für mich nicht wichtig, ob die Berechnungen stimmen oder nicht, weil ich automatisch auf dein erwähntes Zitat zurückgreife. Also sind wir und zumindest in dieser Hinsicht einig.
    Aber wenn jemand gerne rechnet, dann sollte er das auch tun dürfen. Ich kann es zur Kenntnis nehmen und wieder emotional zu deinem Zitat zurückkehren und einfach in Ruhe abwarten.
    Ich habe als junge Frau 1970 mein Elternhaus verlassen und bin meine eigenen Wege gegangen. Bei allem, was ich getan habe, saß mir das Organisationswissen, die Schuldgefühle und die Gewissensbisse im Nacken und die Angst vor dem Jahr 1975.
    Ich halte mich nicht mehr an Daten fest.

    Aber ich akzeptiere, dass es Brüder gibt, die die Mathematik lieben und solche, die deswegen traumatisiert sind oder eher von den Folgen. Ich muss nicht recht haben, ich möchte verstehen. Dazu brauche ich selbst den Geist Gottes. Nur dann kann ich verstehen. Deswegen spielt es keine Rolle, wer von sich behauptet, den Geist zu haben. Jeder Einzelne von uns braucht ihn, zum Verständnis der Schriften. Alles anders ist Kopf gesteuert und spricht den Intellekt, aber nicht das Herz an.

  • Matthäus
    August 24, 2011

    Ich könnte noch Dutzende falsche Berechnungen und feste Behauptungen der WTG anführen – was haben sie gebracht? Meine eigene Mutter hat noch ein paar Wochen vor ihrem Tod (nach über 50 Jahren des Hoffens) mit nahezu 80 Jahren geglaubt das zu ihren Zeiten Harmagedon kommt. „Es muß doch kommen“ mit einer nahezu verzweifelten Hilferuf – „…solange haben sie uns doch daß gesagt“ – … und es ist nicht gekommen – und wieder ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen!

    Eine gute Freundin meiner Mutter die jenseit der 80 war, als ich sie am Kongreß traf und sie ähnliche Worte (weil wieder am Kongress die unmittelbare Nähe in Aussicht gestellt wurde) von sich gab: „Ich kann es nicht mehr hören!“ Seit 50 Jahren erzählen sie das unmittelbare Ende !

    Und das hat sich seit 100 Jahren nicht geändert, nachdem sie mit der Ankündigung für 1914 (Harmagedon) auf die Nase gefallen waren sich als FALSCHE Propheten bezeichnen lassen mußten, um dann wenige Jahre später die gleiche Dummheit zu machen, wie auch diese Zeilen belegen:

    Wir erwarten mit voller Gewißheit, daß die jetzige große Drangsal … im Jahre 1925, etwa im Herbst, ihren furchtbaren
    Höhepunkt erreicht und alsdann zum endgültigen Abschluß kommen wird … Wir erwarten mit absoluter Zuverlässigkeit die nach der Drangsal beginnende Auferstehung der gesamten Menschheit … und zwar so, daß die zuletzt Gestorbenen zuerst und die vor Jahrtausenden Gestorbenen wie z. B. Adam, zuletzt auferstehen werden. … Ferner dürfen wir verkündigen, daß vielen Menschen, die jetzt leben, die Möglichkeit werden kann, überhaupt nicht sterben zu brauchen.

    Das Goldene Zeitalter, 15. März 1924

  • Alois
    August 24, 2011

    Lieber Matthäus

    Es gibt beispielsweise den Text aus Heb. 10

    25. indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.

    Wie soll man „den Tag herannahen sehen“, wenn wir akribisch darauf achten uns niemals mit Zeiten zu beschäftigen?

    Du hast ja völlig Recht dass die Organisation Berechnungen angestellt hat welche nie eingetroffen sind. Vielleicht sind manche davon sogar eingetroffen, aber es traf nie das ein was sie behauptet hat. Z.B. 1914 und 1975

    Ihr Fehler war, dass die Bibel niemals nur mit Zahlen alleine eine Berechnung zulässt. Mit den Zeichen der Zeit zusammen hat man sehr wohl die Möglichkeit zu erkennen wie weit der „Tag oder die Nacht“ vorgerückt ist.

    Beispielsweise hat sich die Begebenheit der 10 Jungfrauen noch nicht ganz erfüllt. Die 5 unklugen Jungfrauen kamen zu spät, weil sie zuerst bei den Ölverkäufern neues Öl kaufen mussten. Als sie an die Türe des Bräutigams geklopft haben, wurden sie abgewiesen. Warum? Weil sie zu spät gekommen sind.

    Leben wir jetzt in der Zeit in der Jesus jemanden abweist der zu ihm gehen möchte? Sicher nicht. Im Gegenteil, man sieht doch als momentanes Zeichen der Zeit eindeutig, dass Jesus jetzt die zerstreuten Schafe einsammelt. Deswegen hat sich diese Begebenheit noch nicht erfüllt. Vergleichbar ist das mit der Begebenheit des Noah. Kurz vor der Flut hat Jehova die Türe verschlossen. Selbst wenn noch jemand in die Arche gehen wollte, es ging nicht mehr.

    Solange wir diesen Zustand nicht erfüllt sehen, brauchen wir uns auch keine großen Gedanken machen wann das Gericht kommt. Oder umgekehrt, jede Zeitangabe ist eine gewisse Spekulation, solange dieses Zeichen, oder dieser Zustand nicht gekommen ist.

    Ich selbst habe in meinen 40 Jahren Zeuge schon 2 Mal an ein Datum geglaubt. Jedoch war ich niemals enttäuscht, weil es bei mir nie die Bedeutung hatte, dass etwas davon abhängt oder ich meine Lebensplanung deswegen verändert hätte. ICH habe doch den Glaubens- Fehler begangen nicht Jehova.

    Wenn ich eine drittes Mal an ein Datum (ich meine das Jahr) glaube und es trifft nicht ein, was soll’s, das macht mir nichts aus. Der Unterschied ist jetzt allerdings, dass ich gelernt habe dass die Zeichen der Zeit auch zutreffen müssen, es muss alles passen, nicht nur ein Teil des prophetischen Wortes.

    Eines steht für mich fest, ein Datum kann nur die Zeichen der Zeit untermauern, niemals umgekehrt. Das ist der Hauptfehler der Organisation und war in der Vergangenheit auch mein Fehler. Aber meine Fehler sind nur mein Problem, die Organisationsfehler brachten viel Leid, Verdruß, Not und Unglaube.

    Deswegen erkennt die Zeichen der Zeit, dann wisst ihr auch wie weit die Nacht vorgerückt ist.

    Röm. 13
    11. Und dieses noch, da wir die Zeit erkennen, daß die Stunde schon da ist, daß wir aus dem Schlaf aufwachen sollen; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir geglaubt haben:
    12. Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe. Laßt uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen.

    Nach meiner Erkenntnis leben wir jetzt in der Zeit in der wir bereits aufgewacht sind.
    Denn nachdem die Nacht zu Ende geht und bald der Tag anbricht, ist auch die Rettung nahe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    August 24, 2011

    Lieber Matthäus,
    Was willst du uns mit diesem Kommentar sagen? Soll das heißen, dass wir uns nicht mit den Propheten beschäftigen sollen, nur weil die Organisation so oft falsch lag? Oder dass wir deswegen nicht über die Erkenntnisse diskutieren dürfen? Und weil so vieles aus der Organisationsecke falsch war, ist alles falsch? Vielleicht ist genau das von Gottes Widersacher gewollt. Immerhin hat so ein mächtiger Geist mehr Strategien auf Lager als du und ich.

    Das Problem hier ist doch nur, daß das eine oder andere doch stimmen könnte und deswegen darf es erlaubt sein, eigene Berechnungen anzustellen, zumindest für die, die sich die Zeit dafür nehmen.
    Alles ungeprüft zu übernehmen, das wäre selbstverständlich nicht in Ordnung. Aber darüber sich Gedanken machen und diskutieren, das darf doch sein. Ich würde es schade finden, wenn diese Dinge auf die private Ebene verlagert werden würde.
    Es gibt eben Menschen, die vom Austausch untereinander mehr erwarten, als die Aufbereitung und Richtigstellung der Versammlungsthemen oder die Aufarbeitung der Organisationsvergangenheit. Immer zurück zu blicken hat noch nie jemanden vorwärts gebracht.
    Das heißt somit, alles über Bord zu werfen, ist genauso falsch, als alles hier als richtig anzusehen.
    Ganz liebe Grüße dir, mit den Wünschen, dass du die Kraft findest, ohne Groll zurück zu blicken.

  • Ulrike P.
    August 24, 2011

    Hallo zusammen,
    nach meinem Empfinden macht sich hier niemand über die Prophezeiungen lustig…es werden nur die falschen Schlussfolgerungen der WTG angeprangert.
    Und das muss sie sich nun mal gefallen lassen…so wie alle anderen falschen Propheten auch.

    Karls Äußerungen über die WTG kann man nicht mit den Lästereien eines dummdöseligen Dorfpfarres vergleichen, der Augenscheinlich seine eigene Kirchengeschichte nicht kannte. – Sonst hätte er nicht so abwertendes Zeug dahergeredet.

    Mein Problem ist nicht, dass es Menschen gibt die Berechnungen anhand der Bibel aufstellen. Mein Problem liegt darin, dass – obwohl doch alle dieselbe Grundlage benutzen und sich auf ein und denselben Geist berufen – kein wirklich verlässliches Ergebnis dabei herausgekommt.

    Wie kann ich bei so Vielen, die alle von sich behaupten vom hl Geist geleitet zu sein, den Einen finden auf den das wirklich zutrifft…wo doch nur die Zukunft zeigen kann, wer wirklich richtig liegt? – Wie viele haben sich voller Enthuisasmus auf die Propheten gestürzt, haben gerechnet, haben die Zeichen der Zeit gedeutet…und mussten dann doch kleinmütig zugeben, irgendwo einen Fehler in ihrer Berechnung gehabt zu haben oder eine falsche Schlussfolgerung gezogen zu haben, weil das Ende doch nicht wie von ihnen angekündigt kam.

    Ok, jetzt sagt ihr natürlich zurecht, nur weil es schon oft daneben ging, muss es trotzdem nicht Falsch sein.
    Aber ich gehöre zb zu denen, die Zahlen und damit Berechnungen aller Art, völlig hilflos gegenüberstehen. – Mir kann in dieser Hinsicht jeder alles erzählen und ich habe keine Chance es selbst anhand des Wortes gegenzuprüfen, wie ich es sonst mit allen Aussagen immer mache.
    Darum möge es mir niemand verübeln, wenn ich alles mit einer gesunden Skepsis betrachte.

    Ginge es nach meiner Sehnsucht, dann könnte das Reich Gottes lieber heute als morgen kommen. Denn es bedeutet Gerechtigkeit, Friede und Freude mit heiligem Geist.

    Aber immer wieder Berechnungen nachzufolgen die aufzeigen wie nah es ist…und dann doch ein ums andere mal enttäuscht zu werden, macht das Herz krank…und das will ich mir nicht antun.

    Ist das Königreich näher als wir zu hoffen wagen? – Wunderbar!

    Doch falls es doch noch länger dauert, will ich gerüstet sein Gott und seinem Sohn die Treue zu bewahren, ohne dabei meine Sehnsucht zu verlieren oder meine Hoffnung zu begraben.

    LG Ulli

  • Matthäus
    August 24, 2011

    Liebe Shannon, zu dieser Anmerkung

    >>>das eine oder andere doch stimmen könnte und deswegen darf es erlaubt sein, eigene Berechnungen anzustellen<<<

    …möchte ich gerne etwas erwidern.

    Vielleicht hast Du noch im Sinn wie oft in der Literatur der WTG diese "Möglichkeitsformgerede" enthalten ist. Wie oft kann man lesen: "Jesus muß gemeint haben – Johannes hat geglaubt" – "unbestreitbare Beweise lassen den Schluß zu" wie viele der eigenen Berechnungen sind einfach NUR FALSCH – wieviele Ansagen sind kurz darauf der reinste WIDERSPRUCH? usw.

    Ich will nun keine weitere Argumentation durch MEINE Überlegungen hier wiedergeben sondern ausschliesslich das Wort Gottes sprechen lassen – jeder steht selbst in der Verantwortung ob diese Aussagen wichtig oder belanglos sind und welche jeweiligen Folgen auch zu lesen sind! Man bedenke auch eines, wieviele sind dadurch weil sie durch die vielen falschen Lehren der WTG und der resultierenden ENTÄUSCHUNG (Zeitrechnung – Erwartung) vom Glauben ganz abgefallen?

    1. Tim. 6: Letzte Mahnung an Timotheus
    20 Timotheus, bewahre unverfälscht, was dir anvertraut worden ist! Hab nichts zu schaffen mit dem gottlosen Geschwätz dieser Leute und den fragwürdigen Behauptungen, die sie im Namen einer fälschlich so genannten ›Erkenntnis‹ aufstellen. 21 Schon manche, die sich darauf eingelassen haben, sind vom Weg des Glaubens abgekommen. Die Gnade sei mit euch!

    2.Tim 2,18 … die von der Wahrheit der Guten Nachricht abgeirrt sind, wenn sie behaupten, unsere Auferstehung sei bereits geschehen. Damit bringen sie manche vom wahren Glauben ab.

    Spr. 30: 6 Füge seinen Worten nichts hinzu, sonst zieht er dich zur Rechenschaft, und du stehst als Lügner da!

    Warum sind diese Worte als letzte Worte in Gottes Wort zu finden:

    Offb. 22:18 Wer auch immer die prophetischen Worte dieses Buches hört, den warne ich nachdrücklich: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott all das Unheil zufügen, das in diesem Buch beschrieben wurde. 19 Und wer etwas von diesen prophetischen Worten wegnimmt, dem wird Gott auch seinen Anteil an den Bäumen des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, die in diesem Buch beschrieben sind.

    Röm 12,3 In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, warne ich euch: Überschätzt euch nicht, sondern bleibt bescheiden. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.

    1.Kor. 4: 6 An unserem Beispiel sollt ihr lernen, was der Satz bedeutet: "Geht nicht über das hinaus, was in der Heiligen Schrift steht."

    Apg. 1: ihm die Frage stellten 6: »Herr, ist jetzt die Zeit gekommen, in der du das israelitische Reich7 wiederherstellst?«
    7 Jesus gab ihnen zur Antwort: »Es steht euch nicht zu, Zeitspannen und Zeitpunkte zu kennen, die der Vater festgelegt hat und über die er allein entscheidet.

    2Tim 2:16 Beteilige dich nicht an dem heillosen, leeren Geschwätz gewisser Leute. Sie entfernen sich dadurch nur immer weiter von Gott.

    So das müßte genügen – ich will keinem zu nahe treten oder mir ein Urteil erlauben. Jedoch die Gefahr wie es Spr. 30:6 ausdrückt ist sehr groß und der Lohn für Lügner wird auch zum Schluß der Bibel dratisch formuliert:

    Offb. 21:8 … und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

  • Matthäus
    August 24, 2011

    Zu den Möglichkeitsgerede noch ein paar Beispiel:

    Plötzlich kam Jehova als der „wahre Herr“ zu seinem geistigen Tempel. Wann? Das Muster war in der Erfüllung im ersten Jahrhundert zu sehen. Damals kam Jesus und reinigte den Tempel, dreieinhalb Jahre nachdem er am Jordan zum König gesalbt worden war. Diesem Muster getreu, scheint es eine vernünftige Annahme zu sein, daß Jesus, da er im Herbst 1914 als König inthronisiert wurde, dreieinhalb Jahre später den „wahren Herrn“ Jehova
    zum geistigen Tempel begleitete. Der Wachtturm, 15. Juni 1987, S. 14, 15

    Man beachte! „ … scheint es eine vernünftige Annahme zu sein …“ ist also der „stichhaltige Beweis“ für eine derart
    fundamentale Lehre!

    Wir müssen hier nicht die Beweise wiederholen, daß die ‚siebte Trompete‘‘ 1840 n.Chr. zu ertönen begann und bis zum
    Ende der Zeit des Aufruhrs und dem Ende der ‚Zeiten der Heiden‘ im Jahre 1914 n.Chr. erschallen wird, und daß es der
    Aufruhr seines ‚großen Tages‘ sein wird, der hier symbolisch die ‚Stimme des Erzengels‘ genannt wird, wenn er ‚mit der
    Erlösung des fl eischlichen Israel beginnen wird.‘ ‚Zu jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst [Erzengel], der
    für die Kinder deines Volkes steht, und es wird eine Zeit der Drangsal geben, wie sie noch nie da war, seit eine Nation ist.‘
    Dan. xii. 1. Wir werden hier auch nicht wieder den überzeugenden biblischen Beweis darlegen, daß unser Herr 1874 zur Braut kam und ein noch nie dagewesenes Werk als Schnitter der Erstlingsfrüchte dieses Evangeliumszeitalters vollführt.

    Zion‘s Watch Tower, November 1880, S. 1
    1922 – 1928 Die sieben Trompeten ertönen

    1. 1922 Cedar Point (Ohio, USA): Aufruf an die Führer der Welt, zu erklären, warum sie dem Volk nicht Frieden,
    Wohlstand und Glück verschaffen können. Das Heilmittel ist das messianische Königreich.

    2. 1923 Los Angeles (Kalifornien, USA): Öffentlicher Vortrag „Alle Nationen marschieren nach Harmagedon,
    aber Millionen jetzt Lebender werden nie sterben!“, der friedliebende „Schafe“ auffordert, das todbringende
    Meer der Menschheit zu verlassen.

    3. 1924 Columbus (Ohio, USA): Geistlichkeit öffentlich angeklagt, weil sie sich selbst erhöht und es unterlassen
    hat, das messianische Königreich zu predigen.

    4. 1925 Indianapolis (Indiana, USA): Botschaft der Hoffnung, in der die geistige Finsternis in der Christenheit der
    leuchtenden Verheißung des Königreiches auf Frieden, Wohlfahrt, Leben und Freiheit gegenübergestellt ist.

    5. 1926 London (England): Die Christenheit und ihre Geistlichkeit wird wie von Heuschrecken geplagt. Es wird enthüllt, daß sie Gottes Königreich verwirft.

    6. 1927 Toronto (Kanada): Aufforderung, überbracht wie von Reiterheeren, in der die Menschen aufgerufen werden,
    das organisierte Christentum zu verlassen und sich Jehova und seinem Königreich zuzuwenden.

    7. 1928 Detroit (Michigan, USA): Erklärung gegen Satan und für Jehova, dass Gottes gesalbter König, im Jahre
    1914 auf den Thron erhoben, Satans böse Organisation vernichten und die Menschheit befreien wird.

    Wie überzeugend diese „biblischen Beweise“ zu diesem Zeitpunkt auch dargestellt wurden, tatsächlich waren es „wertlose Beweise“. Denn so sicher, wie die Wachtturm-Gesellschaft vorher behauptet
    hatte, dass die siebte Trompete 1840 n. Chr. zu ertönen begann, behauptete sie später, die sieben Trompeten entsprächen eine Serie von sieben Resolutionen, die von 1922 bis 1928 auf Kongressen gefasst worden waren:

    Auf jeder dieser jährlichen Hauptversammlungen der Internationalen Bibelforscher wurden Resolutionen oder Erklärungen angenommen, die erste davon im Jahre 1922, betitelt
    „Proklamation: Aufruf an die Führer der Welt“, und die siebente und letzte im Jahre 1928, betitelt „Öffentliche Erklärung gegen Satan und für Jehova“. Diese sieben Resolutionen und die sie unterstützenden öffentlichen Vorträge zusammen mit den diesbezüglichen Aussprüchen der Bibel entsprachen den Dingen, die im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung (8. bis 16. Kapitel), vorausgesagt worden waren.

    Sie entsprachen den sieben Trompeten, die von den sieben Engeln geblasen wurden und die sieben prophetische Bilder einführten, ferner den „sieben letzten Plagen“, die von den sieben dazu eingesetzten Engeln aus Schalen ausgegossen werden. – Offenbarung 21:9; 15:1 bis 16:21.

    Die neuzeitliche Erfüllung dieser Bilder, die durch Trompetenstöße eingeleitet wurden, und der sieben Schalen, gefüllt
    mit den sieben letzten Plagen, verursachte eine große Aufregung, Unruhe und rebellische Entrüstung sowohl in Babylon
    der Großen (die Christenheit inbegriffen) als auch in den weltlichen, politischen Regierungen. … Binnen kurzem werden
    wir den Vollzug dieser richterlichen Entscheidungen Gottes an diesen Feinden sehen, die Gott, dem Höchsten, einen
    Schmerz bereitet haben, als ob sie seinen Augapfel antasteten.

    Das Paradies für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt, 1973, S. 166

  • manfred
    August 24, 2011

    Lieber Br. Matthäus,
    ich glaube dass wir hier einfach ein kleines Problem der verschiedenen Sichtweisen haben. Das ist aber nicht tragisch, man kann ja drüber reden. Du hast vollkommen Recht was diese Bibeltexte betrifft:

    Offb. 22:18 Wer auch immer die prophetischen Worte dieses Buches hört, den warne ich nachdrücklich: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott all das Unheil zufügen, das in diesem Buch beschrieben wurde. 19 Und wer etwas von diesen prophetischen Worten wegnimmt, dem wird Gott auch seinen Anteil an den Bäumen des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, die in diesem Buch beschrieben sind.

    Röm 12,3 In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, warne ich euch: Überschätzt euch nicht, sondern bleibt bescheiden. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.

    Apg. 1: ihm die Frage stellten 6: »Herr, ist jetzt die Zeit gekommen, in der du das israelitische Reich7 wiederherstellst?«
    7 Jesus gab ihnen zur Antwort: »Es steht euch nicht zu, Zeitspannen und Zeitpunkte zu kennen, die der Vater festgelegt hat und über die er allein entscheidet.

    Zu Offb. 22:18
    Wer diesen Worten etwas hinzufügt oder etwas vom prophetischen Wort wegnimmt.. usw.
    Das würde ich sagen, trifft z.Bsp. auf die Organisation zu, die die Neue Welt Übersetzung gemäß Ihrer Lehrmeinung verändert hat. Sie hat das Wort Gottes verfälscht also etwas hinzugefügt oder an anderer Stelle weggenommen. Und sie haben Bibel erklärende Schriften gedruckt, die die Bibel auch erweitern gemäß Ihrem vermeintlichen Verständnis.

    Doch wenn man sich über diese Dinge, die tatsächlich im Worte Gottes stehen Gedanken macht, dann glaube ich nicht dass da Offenbarung 22:18 anzuwenden ist. Wir müssen natürlich versuchen die Bibel richtig zu verstehen und Jesus hat gesagt: Mat. 3:10-17

    10 Da traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen mit ihnen?
    11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu verstehen; jenen aber ist es nicht gegeben.
    12 Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er hat.
    13 Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen;
    14 und es wird an ihnen die Weissagung des Jesaja erfüllt, welche lautet: »Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen!
    15 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt2, und mit den Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie verschlossen, daß sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.«3
    16 Aber glückselig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören!
    17 Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben zu sehen begehrt, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

    Hier sagt Jesus ja selbst, dass einigen gewährt wird die Gleichnisse zu verstehen und anderen nicht. Das ist auch biblisch. Wenn nun also uns jemand ein Gleichnis erklärt, dass wir bisher nicht verstanden haben, derjenige aber schon, ist er dann zu verurteilen? Gemäß den Worten Jesu wurde ihm nur etwas gewährt zu verstehen, was uns entweder nicht (oder noch nicht) gewährt wurde oder wir uns einfach noch keine Gedanken darüber gemacht hatten, so dass der Geist Gottes in Bezug auf dieses Gleichnis in uns noch nicht gewirkt hatte. Aber wir dürfen ihn deshalb doch nicht verurteilen, weil es ganz offensichtlich ist, dass einige einen unterschiedlichen geistigen Wissenstand haben. Das ist in der Schule doch genauso. Ein 10 Klässler weiß doch auch mehr als ein 5 Klässler. Da würde doch keiner auf die Idee kommen dem Schüler aus der 10ten Klasse dass Wissen abzusprechen. In geistigen Dingen ist es genauso. Keiner hier auf Bruderinfo hat den gleichen geistigen Wissenstand. Der eine ist hier weiter, der andere dort. Deshalb können wir enorme Fortschritte machen wenn wir unser Wissen bündeln.

    Dazu ergänzt noch der Bibeltext aus Röm. 12:3 … Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.

    Hier steht doch, dass Jehova uns die Kraft des Glaubens geschenkt hat. Das ist eine Gabe Gottes. Wir sollen nur nicht darüber hinaus gehen. Aber vielleicht ist es wie mit den Talenten. Der eine hat etwas mehr bekommen, der andere etwas weniger. Trotzdem ist es eine Gabe Gottes.

    Oder Apg. 1: 6 ..Es steht euch nicht zu, Zeitspannen und Zeitpunkte zu kennen, die der Vater festgelegt hat und über die er allein entscheidet.
    Aber gibt es nicht vielleicht auch Zeitspannen und Zeitpunkte, über die der Vater nicht nur alleine entschieden hat? Der Tag des Gerichts ist so ein Zeitpunkt, den nur er entschieden hat. Wie steht es in der Bibel?
    Mark. 13:32
    32 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.

    Hier ist von Tag und Stunde die Rede, nicht von Jahr oder Monat oder Jahrhundert. Kann es vielleicht sein, dass wir schon gewisse Berechnungen anstellen können, die uns in etwa den Zeitraum kenntlich machen, jedoch nicht so genau sind, dass wir exakt den Tag oder die Stunde berechnen können?

    Mat. 24:3 3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?
    Ich führe jetzt nicht das ganze Kapitel auf. Aber Jesus hat auf diese Frage geantwortet. Er hat nicht gesagt, dass geht Euch nichts an. Schließlich liegt das ja noch in weiter Ferne. Denn die Jünger haben Präzise nach dem Ende der Weltzeit gefragt und seiner Wiederkunft. Er hat Zeichen genannt, die genau auf diese Frage Antworten gegeben haben.

    Ich glaube, dass wir die Zeit des Endes ganz klar in der Bibel beschrieben bekommen aber nirgends wird gesagt, dass es am z.Bsp. 3. Oktober 2040 um 12.00 Uhr Mittags passieren wird. Über das was also in der Bibel steht, dürfen wir uns somit auch Gedanken machen und uns darüber austauschen, ansonsten hätte es Gott ja nicht in die Bibel aufzunehmen brauchen.

    Und auch folgender Text steht in der Bibel zu unserer Warnung:
    1. Thes. 5:16-22
    16 Freut euch allezeit. 17 Betet unablässig. 18 Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend. 19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. 21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. 22 Von jeder Art Bosheit haltet euch fern.

    19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. Auch dieses sollten wir beachten.

    Deshalb glaube ich, dass wenn wir uns an die Bibel halten und darüber diskutieren es von Jehova auch so gewünscht ist. Man darf nur nicht den Fehler begehen und entweder die Bibel verändern (siehe NWÜ) oder Hilfsmittel zu drucken und dann behaupten, dass sei auch Gottes Wort (z.B. WT usw.). Alles was Diskussionen zwischen 1. Mose 1 und Offenbarung 22 Vers 21 betrifft ist hingegen erlaubt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    August 24, 2011

    Lieber Manfred, ich möchte nicht als Besserwisser oder einer auftreten der maßregelt, doch Aussagen der Bibel zu Zeit und Zeitangaben sollte man so nehmen wie sie geschrieben stehen.

    Wobei ich Dein Zitat bzw. Argument:

    >>> Oder Apg. 1: 6 ..Es steht euch nicht zu, Zeitspannen und Zeitpunkte zu kennen, die der Vater festgelegt hat und über die er allein entscheidet.
    Aber gibt es nicht vielleicht auch Zeitspannen und Zeitpunkte, über die der Vater nicht nur alleine entschieden hat? Der Tag des Gerichts ist so ein Zeitpunkt, den nur er entschieden hat. Wie steht es in der Bibel?<<>>das eine oder andere doch stimmen könnte und deswegen darf es erlaubt sein, eigene Berechnungen anzustellen<<<

    …. gerichtet – dass das uns nicht gestattet ist – deshalb die vielen Zitate von mir.

    Hat nicht Jesus auch gesagt "Zu einem Zeitpunkt wo ihr es NICHT erwartet werde ich komme!" ? Oder sein Hinweis in der Bezugnahme auf die Kennzeichen des Endes:

    Matth. 24: 6 Wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, achtet darauf, aber erschreckt nicht! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende. 7 Die Völker und Königreiche der Erde werden Kriege gegeneinander führen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geben. 8 Das ist aber erst der Anfang ….

    Wie oft werden von ZJ die Kriege Hungersnöte usw. als Kennzeichen für das Ende genannt – was sagte Jesus?

    "ES IST NOCH NICHT DAS ENDE !!!" siehe Vers 6

    Warum sich immer wieder der Versuchung hingeben und Zeiteingrenzung in Verbindung mit Zeitangaben zu machen und letztlich feststellen zu müssen daß man als jener erfunden wird vor dem schon in 5. Mose gewarnt wurde? Achte auf Vers 20 !

    5. Mo. 18: Ich will ihnen auch in Zukunft einen Propheten senden wie dich, einen Mann aus ihrem Volk. Ihm werde ich meine Worte eingeben, und er wird sie den Israeliten mitteilen. 19 Wer nicht auf das hört, was er in meinem Namen sagt, den werde ich dafür zur Rechenschaft ziehen.

    20 Wenn aber der Prophet überheblich wird und etwas in meinem Namen sagt, was ich ihm nicht befohlen habe, oder wenn er im Namen anderer Götter spricht, dann muss er sterben." 21 Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des Herrn spricht? 22 Nun, wenn ein Prophet im Namen des Herrn etwas ankündigt und es trifft nicht ein, dann waren seine Worte nicht vom Herrn. Er hat eigenmächtig geredet, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen.

    Das als Ergänzung zu meiner Meinung!

    Vielleicht auch noch kurz das Erlebnis wie Älteste über Brüder zu Gerichte sitzen und genau dieses Erfordernis von Bibelaussagen einfach ignorieren und sich darüber hinwegsetzen und lieber jemand ausschließen als auf Jesus zu hören.

    Da wird ein Bruder wegen der Nichtakzeptanz von 1914 (angeblicher Aufrichtung des Königreiches) wegen der Aussage Jesu von Apg. 1:6,7 vor ein Komitee zitiert. Man belehrt (ermahnt) ihn mit der Offenbarung und der Aussage das die "Braut dem Lamm" folgt wohin es auch geht. Die bescheidene Frage des Bruders: Warum folgt die LK oder die Braut dann dem Lamm also Jesus nicht wenn er es untersagt einen ZEITPUNKT FÜR DIE AUFRICHTUNG DES KÖNIGREICHES zu benennen?

    Ein Ältester vom Komitee erwiedert: Ja den Zeitpunkt für das Gericht wissen sie nicht. Darauf die Nachfrage: WAS WAR die Frage der Jünger – nach dem Zeitpunkt für die Errichtung des Königreiches oder für den Zeitpunkt des Gerichts?

    Nachdem der Bruder (einer von 6 Ältesten – einer war früher Kreisaufseher) seinen Blödsinn (Unkenntnis der Schrift) erkannte, war seine Rechtfertigung: "Ja das Licht wird heller und heller"!

    Keiner der anderen "weisen Männer" ist für das eingetreten was recht, wahr und richtig ist – die Folge: AUSSCHLUSS und damit der Makel des Abtrünnigen den alle Brüder zu hassen haben – obwohl er nur Jesus folgen und gehorchen wollte!

    Vielleicht verstehst Du jetzt warum ich so sensibel auf dieses Thema reagiere.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    August 24, 2011

    Zu obiger Geschichte habe ich einmal an die Ältesten einen anonymen Brief geschrieben der u.a. diese Zeilen enthielt:

    Ist ein (der) Sklave als „treu und verständig“ zu bezeichnen, wenn er sich seinem Herrn widersetzt, oder Lehren in Umlauf bringt die er gar nicht wissen kann. Seit mehr als 100 Jahren hat der „Sklave“ nicht nur einen sondern viele Zeitpunkte (1799, 1874, 1915, 1914, 1919, 1925, 1975) genannt. Mit 1914 würde das Königreich auf ERDEN zur Macht schreiten (Harmagedon wurde definitiv erwartet/prophezeit), als auf Erden dies nicht eintraf, wurde die Aufrichtung in den Himmel verlegt, wo es keiner überprüfen kann.

    Warum gehorcht man nicht den Worten Jesu der sagte: Dies hat der Vater in SEINE Rechtsgewalt gesetzt? Man erwartet diese Lehre zu vertreten, obwohl Jesus etwas anderes verlangt. Ist es in Ordnung eher auf Euch, auf die Organisation als auf Gott oder Jesus zu hören?

    Interessant was der „Sklave“ selbst zu diesem Thema schreibt – er sagt das richtige, handelt er auch danach? Zitat aus WT siehe unten!

    „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat“ (APOSTELGESCHICHTE 1:7).

    IST es nicht ganz normal, daß sich diejenigen, „die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten“, die in der Christenheit, ja überall auf der Erde getan werden, fragen, wann das gegenwärtige böse System enden und durch Gottes gerechte neue Welt ersetzt werden wird? (Hesekiel 9:4; 2. Petrus 3:13). Die Apostel stellten Jesus sowohl kurz vor seinem Tod als auch nach seiner Auferstehung Fragen mit zeitlichem Bezug (Matthäus 24:3; Apostelgeschichte 1:6). Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. In dem einen Fall nannte er ihnen ein kombiniertes Zeichen und in dem anderen erklärte er, ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat’ (Apostelg. 1:7).

    Selbst Jesus, dem einziggezeugten Sohn Jehovas, war der Zeitplan seines Vaters für den Ablauf von Ereignissen nicht immer bekannt. In seiner Prophezeiung über die letzten Tage räumte Jesus demütig ein: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Jesus war bereit, geduldig zu warten, bis ihm sein Vater den genauen Zeitpunkt offenbaren würde, wann das gegenwärtige böse System der Dinge vernichtet werden soll.
    Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.
    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas,
    Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

    „Seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue >Zeitabschnitte< zu erhalten“ Warum nennt man dann laufend Zeiten die sich dann noch als falsch erweisen?

    Obige Jahreszahlen waren jeweils mit einer fixen Voraussage – Ankündigung verbunden – man könnte auch sagen man „prophezeite“! Noch drastischer wird die Sache wenn man Jehovas Meinung dazu nachliest:

    „Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des Herrn spricht? Nun wenn ein Prophet im Namen des Herrn etwas ankündigt und es trifft nicht ein, dann waren es nicht Worte des Herrn. Er hat eigenmächtig geredet, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen!“

    5. Mose 18:21,22 … siehe auch Jer.:23: 16 Hört, was ich, der allmächtige Gott, sage: Achtet nicht auf die Weissagungen dieser Propheten! Sie machen euch falsche Hoffnungen und verkünden euch Visionen, die aus ihrem eigenen Herzen kommen, aber nicht mein Wort sind.

    Jesus verurteilt scharf in Markus 7: 9,13: „Geschickt setzt ihr das Gebot Gottes beiseite, um an eurer Überlieferung festzuhalten. Er sagt: „Siehe, ich komme wie ein Dieb, wacht beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt! …und so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig! Vieles, was diesem ähnlich ist, tut ihr.“ Siehe auch: Matth.23:1-3

    Es hat alles andere als zu Vertrauen und Glaubwürdigkeit an Gottes Wort beigetragen.

    Viel Spott und Hohn, der letztlich auf Jehova und seinem Wort hängen bleibt, ist durch das oftmalige ankündigen von Ereignissen die sich als falsch erwiesen haben, zurückgeblieben. Auf diese Weise wird Jehova keine Ehre erwiesen.

    Noch jede zeitlichen Angabe hat sich als falsch erwiesen, trotzdem lernt man nicht und wird nicht müde, Dinge die in der Hand Jehovas liegen, selbst zu bestimmen. Als die Aussage von Rutherford mit 1925 und der angekündigten Auferstehung der Patriarchen nicht eintraf, musste er zugegeben: …ich habe mich lächerlich gemacht!

    Die Bibel gibt uns die Anregung, die Worte anderer zu prüfen, statt einfach alles sofort zu akzeptieren, was man uns erzählt. Kosten wir in der Regel nicht zuerst Nahrung, bevor wir sie hinunterschlucken? Ebenso sollten wir die Worte und die Handlungen anderer zunächst prüfen, bevor wir sie „schlucken“. Ein schottisches Sprichwort bestätigt, daß wir überprüfen sollten, ob etwas wahr ist. Es lautet: „Er, der mich einmal täuschet, Schande über ihn; täuschet er mich ein zweites Mal, Schande über mich.“ Der Apostel Paulus riet: „Prüft alles“
    Erwachet! 8.2.1996, Seite 6

    Schande über mich oder ihn? Sollte dieser gute Rat nicht auch auf die eigene Religion angewandt werden? Dann ist es um unsere Führung nicht gut bestellt. Wie oft schon sind wir in die „Irre“ geführt, getäuscht worden. Eine Änderung der Lehre lässt sich nicht immer mit heller werdendem Licht erklären. Der „Sklave“ beansprucht durch den Geist als einziger Kanal Gottes, geleitet zu sein. Man wird nicht müde immer und immer wieder uns dies einzutrichtern und einzufordern.

    Dann allerdings dürften nicht so viele Unwahrheiten in sogenannte Wahrheiten verändert werden, um dann doch wieder festzustellen dass die erkannte Unwahrheit doch die Wahrheit war *. Wenn dabei noch andere Religionen oder Einzelpersonen die wahre Erkenntnis lange vor uns hatten, muss man sich die Frage gefallen lassen: ist der „Sklave“ vom Geist geleitet worden? Oder ist es nicht viel mehr so dass jeder der um den heiligen Geist bittet und fleht, diesen auch bekommt um die Tiefen Dinge Gottes zu verstehen?

    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?
    Der Wachtturm 15.8.1976 Seite 490

    Und wieoft schon ist man zu dem zurückgekehrt was man angeblich durch genaues Erforschen der Bibel als verkehrt erkannt hat?

  • manfred
    August 24, 2011

    Lieber Matthäus,
    ich weiß warum Du so denkst. Du bist genau dafür geächtet worden, weil Du aufgedeckt hattest, dass einige Zeitangaben der Gesellschaft verkehrt waren.
    Doch deshalb bist Du jetzt vorbelastet. Dem Satan ist es völlig egal aus welchem Grund wir das Wort Gottes nicht verstehen. Es ist wurscht ob Du über das hinausgehst oder dass Du Dich davor fürchtest über das hinaus zu gehen und deshalb auch zurücksteckst. Der Satan gewinnt in solchen Fällen immer.

    Um das mal zu verdeutlichen. Angenommen das reine Wort Gottes stellt eine Linie dar auf der wir gehen müssen. Dem Satan ist es jetzt völlig egal ob Du nach links (über das hinausgehst) oder nach rechts (du hälst Dich davon zurück das Wort Gottes richtig zu verstehen, aus Angst über das hinauszugehen)von dieser Linie also dem Wort Gottes entfernst. In beiden Fällen hätte er gewonnen. Denn man muss tatsächlich in der Mitte auf der Linie bleiben und das Wort Gottes richtig handhaben und sich vom Geist Jehovas leiten lassen.

    Verstehst Du was ich damit sagen will. Das eine ist genauso falsch wie das andere. Wenn wir nicht über das Wort Gottes und die Zeichen des Endes diskutieren dürften, dann würden diese Dinge nicht in der Bibel stehen. Zu welchem Zweck auch. Warum gibt uns Jesus diese Zeichen, wenn es gleichzeitig verboten ist darüber zu diskutieren. Der Satan nutzt aber unsere Angst was falsch zu machen gnadenlos aus. Der kennt weder Rücksicht noch Barmherzigkeit. Gott jedoch schon. Glaub mir, auch wenn wir mal eine Bibelstelle falsch interpretieren, solange wir das nicht zum Dogma erheben, glaube ich vergibt uns das Gott. Woher sollen wir denn auch alles richtig wissen, wenn keiner da ist, der es uns lehrt? Außer der Geist Gottes. Aber dann müssen wir uns auch darauf verlassen und es glauben. Denn auch das steht in der Bibel, dass Jesus uns den Helfer (heiliger Geist) schickt.

    Glaub mir Matthäus, solangen wir im Worte Gottes bleiben also von Mose bis Offenbarung und nichts von außerhalb hinzu holen, ist es erlaubt mit Brüdern die Schriften zu diskutieren um den Sinn eines Bibeltextes heraus zu finden. Ansonsten könnten wir das Bibellesen auch ganz aufhören, denn ohne die Prophetischen Wörter zu deuten ist die Bibel für unsere Zeit wertlos. Sie hilft uns zwar gute Menschen zu sein wenn wir die Regeln des Christsein befolgen, aber wir werden nicht die tiefen Dinge Gottes erkennen. Das würde uns verschlossen bleiben.

    Denk doch einfach mal gebetsvoll darüber nach, ob Jehova möchte dass wir sein Wort richtig ergründen, oder es nur oberflächlich lesen sollten.
    Und mach Dich dabei frei von den Zwängen der Organisation, die lähmen Dich nur. Denn von denen stammt auch, dass wir das Wort Gottes nur verstehen können, wenn wir den WT lesen. Doch in der Bibel steht es anders. Wem sollten wir glauben?
    Liebe Grüße Manfred

  • Brosi
    August 24, 2011

    Liebe Brüder

    Ich habe in einem Kommentar in Bruderinfo gelesen, die Zeugen Jehovas seien eine falsche Religion. Um dies zu widerlegen muss man in den Propheten forschen und deshalb schreibe ich in Bruderinfo- Prophetie mein Kommentar.

    Es liegt mir fern mich eifrig am Kommentargeben zu beteiligen, denn einige Kommentare sind nutzlos und keine Hilfe für eine Auferbauung im heiligen Glauben. Aber ich las einen Kommentar von Karl

    http://www.digidatanet.de/?p=588&cpage=3#comment-4668

    und er kommt zu dem Schluss und Feststellung, Zitat:
    „Die LK, die WTG und überhaupt alle die sich weiterhin offiziell als Zeugen Jehovas bezeichnen gehören genau so zu einer falschen Religion wie alle anderen auch, die Menschen für sich denken lassen und sich an menschliche Regeln halten! Das Volk Gottes sind die, die freiwillig und aufrichtig nach Gott suchen und nicht um nicht ihre Familien zu verlieren!“

    Diese zwei Kernaussagen führen mich lebhaft zurück in das Jahr 1946. Mit Ende des 2. Weltkrieges unternahm die WTG ein Predigtfeldzug nach Europa und so auch nach Deutschland. An einem Sonntag in jenem Jahr schimpfte unser Dorfpfarrer von der Kanzel herab über die Sekte der Zeugen Jehovas die von Amerika nach Deutschland überschwappte.

    Am Ende seiner Schimpferei sagte er wörtlich: „Jehova, was ist das schon für ein Name und das will ein Gott sein? Wie schön klingt doch da unser Herr Jesu Christ!“
    Oh Gott dachte ich, schon wieder die alte Masche zur Volksvermassung mittels des allbarmherzigen Jesus Christus. Oben schimpfte der Pfarrer über den Namen des allmächtigen Gottes und unten betete das Volk das Vaterunser, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme. Ich war damals noch katholisch. Wie kann eine solche Religiösität an einer Glaubwürdigkeit festhalten und zu was nützlich sein?

    In einem alten Liederbuch des badischen Sängerbundes fand ich das Lied: Oh Jehova, wer ist ein Gott wie Du. Ist Jesus Christus wirklich so ein barmherziger Strohmann der gar nicht anders kann als Barmherzigkeit zu üben? Übrigens, der Name Zeugen Jehovas und ein Zeuge Jehovas zu sein, ist keine eigene Erfindung. Sondern der Gott Jehova hat schon durch den Propheten Jesaja für unsere Tage geredet, für die Tage der 2. Gegenwart Jesu.
    Jes. 43:6 und 7

    6. Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! Und zum Süden: Halte nicht zurück, bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde,
    7. einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist, und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!

    Wer sind aber die Söhne und Töchter die den Namen des allmächtigen Gottes anrufen? Die Antwort gibt uns der Vers 10:

    10. Ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, daß ich derselbe bin. Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.
    Und weiter im Vers 12, 2. Halbvers:
    … und ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und ich bin Gott.

    Nach Vers 25 ist dieses Volk keinesfalls sündenfrei, nach Vers 21 jedoch doch das Volk Gottes:

    25. Ich, ich bin es, der deine Übertretungen tilgt um meinetwillen; und deiner Sünden will ich nicht mehr gedenken. –
    21. Dieses Volk, das ich mir gebildet habe, sie sollen meinen Ruhm erzählen. –

    Somit ist das Volk der Zeugen Jehovas kein Edelvolk, sondern es ist genauso sündig wie andere Religionen und Ungläubigen auch. Aber es ist trotzdem sein Volk das nach seinem Namen genannt ist und das gesamte Vertrauen dieses Volkes geht auf diesen Namen zurück.

    Was nun mit dem Herr Jesus Christus in unseren Tagen? Die Juden leugneten den Messias für das erste Kommen, die Christenheit leugnet die 2. Gegenwart Jesu die zu Beginn der Zeit des Endes begonnen hat. Weil aber beide noch auf den Messias warten, so warten sie heute noch alle beide, auch noch auf seine Offenbarung. Was sagt aber Jesus von sich selbst hinsichtlich der Methode der Christenheit die so gerne von dem Herr Jesus Christus redet, der gar nicht anders kann als immer nur verzeihen? Die Antwort finden wir in Matthäus 10 (nach Rösch):

    34. Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
    35. Denn ich bin gekommen, den Sohn zu entzweien mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter, die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
    36. so werden des Menschen Feinde seine eigenen Hausgenossen sein.
    37. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert;
    38. wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und nicht mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.
    39. Wer sein Leben zu gewinnen sucht, wird es verlieren, und dagegen sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.

    Im Vers 35 spricht Jesus von einem Schwert, es ist das Schwert des Geistes der Wahrheit. Durch das Predigtwerk der Zeugen Jehovas entschieden und entscheiden sich die menschlichen Geister dieser Welt. Entweder für oder gegen den inthronisierten König Jesus Christus, dessen Inthronisierung nach Offbg. 12:5 geschehen ist (Rösch):

    5. Sie gebar ein männliches Kind, das alle Völker mit eisernem Zepter regieren soll; doch ihr Kind wurde zu Gott auf seinem Thron entrückt.

    Aber dieses Kind erscheint im Verse 7 (Rösch):
    7. Als Michael und seine Engel die da kämpfen im Himmel einen erfolgreichen Kampf.

    Dieser Michael ist niemand anderes als Jesus Christus, der Löwe aus dem Stamme Juda.
    Das Zeugniswerk der Zeugen Jehovas brachte somit Streit, Eifersucht, Demütigung, Zwietracht, Bestürzung und Weinen in die Familien. Aber auch unter den Brüdern der Zeugen Jehovas gibt es Streit und Trennung, Schimpf, Schande und Kopfschütteln. Das Schwert des Geistes der Wahrheit wird aber am Ende siegen.

    Trotz der Härte der Großen Drangsal wird ein Rest der Zeugen Jehovas die aus allen Nationen kommen errettet werden. Hierzu Jes. 45:20:

    20. Versammelt euch und kommet, nähert euch insgesamt, ihr Entronnenen der Nationen! Es haben keine Erkenntnis, die das Holz ihres geschnitzten Bildes tragen und zu einem Gott flehen, der nicht retten kann.

    LG Brosi

  • Matthäus
    August 24, 2011

    Darüber sollte JEDER nachdenken und sich bewußt machen auf welch „dünnen Eis“ man sich bewegt wenn mann zu prophetischen Voraussagen – Zeitangaben einfließen läßt – oder fixe Behauptungen (Lehren – Zeitpunkte) in Umlauf bringt – welcher Gefahr und Verantwortung sich damit jeder zu stellen hat:

    DIE Gegenwart Christi – das lang ersehnte Ereignis! Die Zeit, von der Jesus in Verbindung mit dem „Abschluß des Systems der Dinge“ gesagt hatte, sie werde so sein wie „die Tage Noahs“, begann im Jahre 1914 (Matthäus 24:3, 37). … Im Frühjahr 1918 kamen Jehova Gott und sein „Bote des Bundes“, Jesus Christus – wie in Maleachi 3:1-5 vorhergesagt worden war -, zur Besichtigung des geistigen Tempels. Das Gericht sollte beim „Hause Gottes“ anfangen (1. Petrus 4:17). … Im Verlauf dieses Gerichts, das 1918 seinen Höhepunkt erreichte, wurde der Überrest der Sklavenklasse von weltlicher und religiöser Befleckung gereinigt. …

    Um falschen Ansichten über die Wiederkunft des Herrn entgegenzuwirken, schrieb Russell die Flugschrift … (Der Zweck und die Art und Weise der Wiederkunft unseres Herrn). Sie erschien 1877. Im selben Jahr gaben Barbour und Russell gemeinsam … (Drei Welten und die Ernte dieser Welt) heraus … Darin wurde die Auffassung dargelegt, daß Jesu Christi
    unsichtbare Gegenwart im Herbst 1874 begonnen habe.
    Jehovs Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes, 1993, S. 47
    Heute lehrt die Wachtturm-Gesellschaft, die unsichtbare Gegenwart Jesu Christi habe nicht 1874 sondern 1914 begonnen. Daran gemessen war Russells Ansicht nicht richtiger als die seiner Zeitgenossen. Doch obwohl weder Russell noch seinen Zeitgenossen die Aufrichtigkeit im Bemühen um das richtige Bibelverständnis abgesprochen werden darf, idealisiert die Wachtturm-Gesellschaft Russell als denjenigen, der „falschen Ansichten … entgegenwirkte“. Unvoreingenommen betrachtet, sagt sie
    aber nicht mehr und nicht weniger als: „Um falschen Ansichten … entgegen zu wirken, schrieb Russell …“ eine falsche Ansicht.

    Doch davon unbeeindruckt behauptet sie: An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder Russell und seine Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heiligem
    Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und verständigen Sklaven gleichzusetzen waren.
    Der Wachtturm, 15. Mai 1995, S. 17

    Wenn 1918 „der Überrest … von weltlicher und religiöser Befl eckung gereinigt“ worden ist, wie erklärt sich dann, dass er u. a. „Satans Bibel“ (die Pyramidenchronologie), und das „heidnische Weihnachtsfest“ noch bis 1928 gelehrt bzw. gefeiert hat? Auch das „heidnische Kreuz“ wurde noch 1931 auf der Titelseite des Wachtturms gedruckt und erst 1936 ganz abgelehnt.

    Ist in der Bibel irgendein Beispiel, dass Gott jemanden rein genannt hätte, obwohl er unreine Bräuche pflegte? Und wie betrachtet Gott es, wenn jemand, nachdem er gereinigt worden ist, sich wieder verunreinigt? Bereits 1914 hatte Jesus Christus, ihr Herr, ein himmlisches Königreich empfangen. Als er zu seiner Hausgemeinschaft zurückkehrte, um seine „Hausknechte“ zu inspizieren, war er mit Königswürde bekleidet, was während seines irdischen Lebens nicht der Fall gewesen war. Was fand er vor? … Von Beginn der Gegenwart Christi bis zum Jahr 1918 war die
    Sklavenklasse trotz Unbeliebtheit und Verfolgung, ja sogar trotz eines gewissen Durcheinanders bemüht, den Hausknechten zeitgemäße Speise zu geben. Das stellte der Herr zu Beginn seiner Besichtigung fest. Der Herr Jesus war zufrieden, und 1919 pries er die als treu erfundene Sklavenklasse glücklich.
    Der Wachtturm, 1. Mai 1993, S. 15-17

    Unter der Leitung des heiligen Geistes oder der wirksamen Kraft Jehovas und dank dem von ihm ausgehenden Licht wurde durch eine als „treuer Verwalter“ bezeichnete Klasse und durch ihre leitende Körperschaft eine Fülle von geistiger Speise beschafft. (Luk. 12:42-44; vergleiche Apostelgeschichte 15:4-29.) Durch die Zeitschrift Zions Wacht-Turm und ähnliche Schriften wurden wahrheitssuchende Menschen mit vorzüglicher geistiger Speise versorgt. C. T. Russell schrieb in den Jahren 1886 bis 1904 die sechs Bücher Millennium-Tagesanbruch, die später als „Schriftstudien“ bezeichnet wurden. In der Zwischenzeit verbreiteten „Kolporteure“ (jetzt „Pioniere“ genannt) Gottes Wahrheit von Haus zu Haus. – Apg. 5:42; 20:20. Doch wie reagierten die Menschen auf diese geistige Speise? Ohne Zweifel lenkte der Geist Jehovas die Dinge.
    Der Wachtturm, 1. Oktober 1973, S. 587-5

    Es gehört schon sehr viel UNVERFRORENHEIT dazu solche Behauptungen aufzustellen !!!

  • Shannon
    August 24, 2011

    Und wie sieht es mit Vers 16: Freuet euch allezeit aus?
    Mir gefällt diese Auforderung, entspricht sie doch einem guten Lebensgefühl. Ich will damit sagen, dass es an der Zeit ist, Vergangenes abzuschütteln (auch die bitteren Erfahrungen in der Versammlung) und sich zu freuen (z.B. auf die Verheißung)
    Freuet euch allezeit ist eine Lebenseinstellung und die kann man lernen, nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt.

  • Svenja
    August 24, 2011

    Genau das hab ich auch gedacht. Mir sind vor allem dieser Vers und der Vers 18 aufgefallen. Verse, die bei mir jedenfalls immer wieder ganz bewusst in Erinnerung gerufen werden müssen. Bei allem, was man so im Alltag hat und bei allen Dingen, mit denen man sich so beschäftigt. Ich glaube, die Reihenfolge der Verse ist ganz bewusst gewählt.
    Euch allen einen guten Morgen!
    Svenja

  • Manfred
    August 24, 2011

    Liebe Schw. Schannon,
    diesen Bibeltext hast Du mir ja gestern noch einmal per email geschickt. Ich hatte diesen Text zwar selber angeführt, aber nur auf die Verse 19 und 20 geachtet. Manchmal hat man es vor Augen, sieht es aber trotzdem nicht. Deine Art die Menschen zu heilen baut ja genau auf solchen biblischen Texten auf. Ich bin sehr dankbar, dass Du uns das letzten Sonntag auf hervorragende Weise näher gebracht hast. Auch bin ich Bruderinfo dankbar dafür, dass ich Dich hier kennen gelernt habe. Ohne Bruderinfo würde ich jetzt immer noch in meinem alten Denkmuster fest hängen.

    Auch bin in unserem himmlischen Vater dankbar, dass er Stück für Stück uns Hilfen an die Hand gibt, mit der wir unser Leben, trotz der heutigen Probleme, meistern können. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass sich mein Leben nun von Grund auf ändern wird. Du hast einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass dies der Fall sein wird. Vielen Dank dafür.

    Denn in der Tat unser Schöpfer möchte, dass wir uns allezeit freuen. Dass wir immer zu ihm beten und dass wir auch immer unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Das bringen die Verse eindeutig zum Ausdruck: 1. Thes. 5:16-22
    16 Freut euch allezeit. 17 Betet unablässig. 18 Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend.

    Liebe Grüße Manfred

  • Walter
    August 24, 2011

    Hallo Manfred,

    ich frag jetzt einfach mal.
    Du schreibst, daß Du „letzten Sonntag etwas richtig verstanden hast“.
    Findet hier regelmäßig eine Telefonkonferenz statt ?

    Gruß

    Walter

  • Manfred
    August 24, 2011

    Lieber Walter,
    Nein das war keine Telefonkonferenz. Meine Familie und ich haben Schw. Shannon in Ihrer Eigenschaft als Therapeutin persönlich besucht und wir haben Sie hier über Bruderinfo kennen gelernt.
    Dafür sind wir sehr dankbar, denn die Ansätze die Sie uns gezeigt hat sind sehr gut und hilfreich.
    Es ist also tatsächlich möglich hier mit unseren Brüdern persönlich Kontakt zu pflegen, auch wenn mal ein paar hundert km zwischen uns liegen. Wo ein Wille, da ist auch ein Weg. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Walter
    August 24, 2011

    Hallo Manfred,

    danke für die Auskunft und Antwort.
    Mein Gedanke war der, ob da etwas an mir “ vorübergegangen ist.“

    Wir wissen auch um die Möglichkeit, mit Brüdern, die hier schreiben,Kontakt aufzunehmen und sie zu besuchen. Wir haben es auch schon gemacht und blicken immer wieder angenehm auf diese Begegnung zurück.
    Für uns war diese Begegnung sehr wertvoll und wir haben sehr liebe Menschen kennengelernt.
    Kann mir sehr gut vorstellen, daß der Besuch bei Shannon fachlich und christlich sehr wertvoll war.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Shannon
    August 24, 2011

    Lieber Bruder Manfred,

    schön, dass ich euch kennen lernen durfte. Nun etwas zu deiner Aussage: „Deine Art die Menschen zu heilen baut ja genau auf solchen biblischen Texten auf.“

    Das ist vollkommen falsch. Denn heilen kannst nur du dich selbst, ich kann nur Türen öffenen. Ob du hindurch gehst, ist dein Problem. Das wurde mir gerade an diesem Wochenende klar. Und ich war überrascht, dass ausgerechnet ein Referent über das „russische heilen“ bzw, die „Organwiederherstellung“ diesen Bibeltext erwähnte:
    „Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kreucht.“

    Also nach unserem Bilde oder ein Bild das uns gleich sei. Das heißt, wir sind nicht nur ähnlich, sondern wir sind auch Schöpfer. Und zwar Schöpfer unseres Lebens, so wie wir es leben, unserer Realität und auch unserer Krankheiten und der Gesundheit. Und wenn wir uns eine Realität in Krankheiten erschaffen können, können wir es auch in Gesundheit tun. Wie du weißt, höre ich unterwegs die Bibel als Hörbuch und ich lerne leicht über das Gehör. Was mir dabei aufgefallen ist, dass die Bibel bei den alten Propheten nirgends etwas von Krankheit und Sichtum bei den gottgefälligen Menschen spricht. Lies mal die Bücher Mose – die sind einfach nur eingeschlafen und „wurden versammelt zu ihren Vätern.“ Also, ist es doch so angelegt, dass wir gesund alt werden und einfach einschlafen.
    Also nochmals: „Freut euch allezeit.“
    Und dabei ist sicherlich nicht die Freude, die aus dem Kopf kommt gemeint, sondern die, die ganz tief aus dem Herzen kommt, diesem genialen elektromagnetischen Feld.
    Noch ein anderes Beispiel: Ich habe heute schon die „Verschwörerseiten“ vom Kopp-Verlag gelesen und wenn ich diese Dinge lesen, müßte es uns schlecht werden, bei dem, was von der weltlichen Seite alles auf uns und unsere Kinder zukommt. Ich hatte beim lesen so ein unterschwellig schlechtes Gefühl. Aber sobald ich daran dachte, dass wir im Vertrauen auf Jehova und unseren Hirten Jesus Christuns uns keine Gedanken um diese Dinge machen müssen, änderte sich das Gefühl und ich spürte eine Leichtigkeit in mir.
    Aber ich fürchte, dass bei Vielen, die in der Organisation eingeschlossen sind, eher die schweren Gefühle überwiegen und die Zuversicht auf die Verheißung oft eine Kopfsache ist. Dieser Konflikt, das ist es, der krank macht. Denn wenn die Zuversicht im Herzen ist, dann ist es egal, was in der Welt passiert, dann ist es egal, was früher schief lief, dann ist es egal, was andere sagen und denken.
    „Freuet euch allezeit.“ bringt Leichtigkeit ins Leben, Flow wird das auch genannt.
    Ops, so viel wollte ich nicht schreiben, aber mir war es ein Anliegen, einfach mal einen Denkanstoss zu geben, dass wir auch „Schöpfer“ unserer Realität sind.

    Alles Liebe

  • Anna
    August 24, 2011

    Liebe Shannon,
    das ist ein schöner Gedanke über unsere Möglichkeit Schöpfer zu sein. Schöpfer unserer eigenen Realität. Es ist wohl wahr, langes Siechtum wird im alten Testament nicht beschrieben. Heute, durch die medizinischen Möglichkeiten Leben zu erhalten verlängert sich automatisch die Leidenszeit. Ich finde schon, dass die Menschen im alten Testament ob nun gottgefällig oder nicht krank wurden(Hiskia)und sie bedurften ärztlicher Hilfe. Und David war wohl im Alter auch nicht mehr rüstig wenn man an daran denkt, dass ihm ein junges Mädchen als „Wärmflasche“ gegeben wurde. Es gab ja offenbar auch viele Aussätzige. M.E. wären sonst im mosaischen Gesetz nicht so viele Vorschriften erlassen worden.
    Völlig stimme ich mit dir überein, dass Freude aus dem Herzen kommen muss und viel zu unserem Wohlbefinden beiträgt.
    Noch was anderes: Was sind denn die Verschwörerseiten vom Kopp-Verlag? Oder ist das speziell für Manfred?
    Schönen Tag und Herzensfreude wünscht Anna

  • Shannon
    August 24, 2011

    Liebe Anna,

    es stimmt, das mosaische Gesetz hatte viele Vorschriften und ich höre die auch mit einem Ohr von der medizinischen Seite. Diese Vorschriften hatten sicherlich einen Grund. Aber wenn jemand unrein (Aussatz) war, konnte der auch wieder rein werden. Das bedeutet, das Immunsystem kann vieles heilen. Wovon die Bibel aber nicht spricht, sind die vielen depressiven Kranke oder auch andere Krankheiten, die die moderne Zivilisation mit sich gebracht hat.
    Das Beispiel mit den Verschwörerseiten habe ich nur angeführt, weil es für mich so fühlbar war, was im Körper passiert, wenn man keine Mentalhygiene betreibt, also wenn man negative Schlagzeilen liest.
    Ansonsten sind diese Seiten ein Hinweis darauf, wohin die Welt steuert, wenn unser Schöpfer nicht eingreifen würde. Der Verlag ist als rechts stehend beschrieben, weil er schon seit Jahren gegen die islamischen Strömungen schreibt, über die Bilderberger Konferenzen berichtet und auch die Mainstream-Presse angreift.
    Er berichtet darüber, was hinter den Kulissen der Macht passiert und vieles, was vor Jahren als Verschwöhungstheorie belächelt wurde, ist inzwischen eingetroffen. Für mich bedeutet das, Satan ist sehr bestrebt, eine globale Ein-Weltregierung zu installieren. Und wie bekommt man die? Mit Angst. Angst macht krank, Angst macht irrational, Angst zieht das an, wovor wir uns fürchten.
    In den Thesen der Illuminati steht schon drin: Willst du die Welt regieren, musst du die Medien regieren oder sowas wie: Willst du ein Land zerstören, musst du die Familien zerstören. (Mindestens schon 200 Jahre alt) Schau dir mal die Familen an, wie sie sich entwickelt haben. Wie hat man Deutschland nach dem Krieg „umerzogen“? Man hat die Botschaften in Filme gepackt. Und so wie die 666 im Barcode nachgeäfft wurden, wird er auch vieles andere nachmachen. Deswegen wundert es mich nicht, dass es mal eine Verbindung der Organisation mit der Uno gab. Und ich wundere mich, dass von den Bilderbergern noch keine Einladung an die Häuptlinge in der Gesellschaft erfolgte. Aber, es kann ja noch kommen, denn die Strukturen der Gesellschaft sind bestens geeignet dazu. Im übrigen wurde mir inzwischen auch klar, warum es so viele sublimuale Bilder gibt. Diese „Fratzen“ machen auch unterschwellig Angst, vor allem bei denen, die ohnehin schon Angst haben. Alle anderen übersehen das, wobei man nie weiß, was das Unterbewusstsein registriert. Bruder Manfred hat mir ein Bild einer Broschüre gezeigt, mit einer Fraze am Ellbogen, wo anatomisch eigentlich Falten sein müssten, mir jedoch ist das Band am Arm der anderen Person aufgefallen, das wie ein Drache aussieht. Warum? Weil ich Drachen als Märchenfigur mag, also bin ich konditioniert auf Drachen. Die Fratze habe ich übersehen, musste erst darauf aufmerksam gemacht werden.

    Wir dürfen gespannt sein, was noch auf uns zu kommt und jemand wie Alois wird sicher zu dem Ereignis dann eine prophetische Aussage finden.
    Ach ja, der Verlag: kopp-online.com
    Wessen Leben ohnehin schon von Angst geprägt ist, der sollte auf diesen Seiten eher nicht lesen. Es ist ohnehin besser, die Bibel zu lesen, weil die uns stärkt und nicht schwächt.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Anna
    August 24, 2011

    Liebe Shannon,
    danke für deine Antwort und den link mit dem online-magazin. Ich werde mir Deine Zeilen ausdrucken und in Ruhe durchlesen und verinnerlichen.
    Noch zur Angst: Wie Du vielleicht noch weißt ist ja meine jüngste Tochter u.a. wegen einer Angststörung in psychiatrischer Behandlung. Daher beschäftige ich mit mit Krankheiten die unsere Psycho betreffen und sich dann auf den ganzen Körper ausbreiten.
    Klar, früher hatte auch keiner burn-out.
    Es ist sehr wichtig die Freiheit der eigenen Person zu erreichen. Das muss man erst mal lernen bzw. vorher schon zulassen etwas zu ändern.
    Die Aussage mit den zerstörten Familien stimmt leider. Es gibt so viel unglückliche Beziehungen und bei Zeugen Jehovas ist es keinesfalls besser.

    Weiterhin schönen Tag Anna

  • manfred
    August 24, 2011

    Liebe Schw. Shannon,
    ich muss Dir jetzt einfach noch mal antworten, weil mir in den letzten Tagen vieles bewusst geworden ist. Im vorigen Kommentar hatte ich mich etwas missverständlich ausgedrückt, als ich sagte, dass Deine Art zu heilen auf diesen biblischen Texten beruht. Du hast Recht. So ist das falsch, denn Du hilfst Deinen Patienten nur dabei, dass jeder selbst erkennen kann, was er tun muss um gesund zu werden. Ich glaube so ist es korrekt formuliert.

    Über folgendes habe ich besonders nachgedacht:
    1. Mose 1:26-30
    26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!
    27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
    28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!
    29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Samen tragende Kraut gegeben, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: es soll euch zur Nahrung dienen;
    30 aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es geschah so.

    Im Vers 26 und Vers 27 wird gesagt, dass wir im Bilde Gottes erschaffen wurden. Damit kann ja nicht unser Körper gemeint sein, denn Jehova hat einen solchen Körper ja gar nicht. Somit ist unser Geist oder unsere Denkkraft im Bilde Gottes gemacht worden. Das heißt auch, dass wir selbst Schöpfer sind und etwas erschaffen können. Wir haben zwar nicht die Kraft des allmächtigen Gottes, aber wenn wir mal darüber nachdenken, was wir Menschen alleine im letzten Jahrhundert erfunden (bzw. geschaffen) haben dann ist das schon bemerkenswert. Obwohl der Mensch schwerer als Luft ist, hat er es geschafft, dass er fliegen kann. Ja hunderte von Menschen können in einem großen Flugzeug von einem Kontinent zum anderen fliegen. Selbst bis in den Weltraum kann man fliegen.
    Warum ist das möglich? Weil unser Geist befähigt ist etwas zu erschaffen. Visionen die man hat in die Tat umzusetzen. Überlegen wir nur mal, wenn keiner da gewesen wäre, die Glühbirne zu erfinden. Dann würden wir heute noch bei Kerzenlicht sitzen und hätten auch viele andere elektronische Helfer nicht. Es waren Menschen mit Visionen, für die es keine Grenzen gab um Ihre Visionen umzusetzen.
    Wer hat uns das schon gesagt?

    Mark. 11:22-23
    22 Jesus erwiderte: »Habt Glauben an Gott!
    23 Ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: ›Heb dich empor und stürz dich ins Meer!‹ und wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, wird es eintreffen.

    Jesus sagte, wenn man in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das was man sagt geschieht, dann wird es auch eintreffen. Genau dies ist es was jeglicher menschlichen Erfindung zuvor vorausgegangen ist. Da war einer da, der so fest an sich und das was er sich überlegt hat geglaubt hat, dass er einen Weg gefunden hat es in die Tat umzusetzen. Wir sind im Bilde Gottes erschaffen und deshalb sind uns solche Taten möglich.

    Aber nicht nur, dass wir was erfinden können ist uns in die Wiege gegeben. Wir können auch unser eigenes Leben gestalten. Wenn wir nur fest glauben, dann wird es auch eintreten. Wir sind somit die Schöpfer unseres eigenen Lebens, ob wir gesund oder krank sind, wir haben es selbst in der Hand. Nur wir müssen das auch glauben und dann umsetzen. Für mich hat 2011 ein neues Leben begonnen. Ein bewußteres Leben mit mir selbst, aber auch mit dem Worte Gottes, dass eben nicht nur ein altes Buch ist, sondern ein Brief von unserem Schöpfer an jeden einzelnen Menschen persönlich gerichtet.

    Auch bezüglich der biblischen Prophetie bin ich einfach nur begeistert. Ja die Bibel ist schon sehr alt und wurde natürlich auch damals zu einer anderen Personengruppe gesprochen als heute auf der Erde lebt. Aber sollte es wirklich so sein, dass Jehova uns was über die Sintflut mitteilt, das Leben der Israeliten im allgemeinen und insbesondere bezüglich der Vernichtung Jerusalems im Jahre 70 u.Z. aber so gar nichts, bzw. sehr wenig zu dem wichtigsten Ereignis in der Menschheitsgeschichte, des großen Tages Jehovas. Dem Tag an dem er Satan in Ketten legen wird und sich hier auf der Erde alles grundlegend ändert, sowie es noch nie zuvor der Fall gewesen ist?

    Amos 3:7
    7 Nein, Gott, der Herr, tut nichts, ohne daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat.

    Ich bin mir sehr sicher, dass noch vieles in der Bibel steht, dass wir noch gar nicht richtig gelesen oder uns noch nicht bewusst geworden ist, dass sich genau auf die heutige Zeit des Endes bezieht. Nur man kann es nicht beweisen, denn es steht nirgends, dass z.Bsp. der folgende Vers für das Jahr 2011 gilt.

    Der nachfolgende Vers zeigt, dass wir die prophetischen Äußerungen nicht mit Verachtung behandeln sollten. Den Vers hatte ich schon mal zitiert, aber man kann es gar nicht oft genug lesen, denn das ist der Schlüssel um die Bibel in unserer heutigen Zeit richtig lesen zu können.
    1. Thes. 5:16-22
    16 Freut euch allezeit. 17 Betet unablässig. 18 Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend. 19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. 21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. 22 Von jeder Art Bosheit haltet euch fern.

    Ich möchte noch mal auf 1. Mose 1:28 zurück kommen:
    28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!

    Jehova hat zu dem ersten Menschen gesagt: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.

    Was steht da aber nicht? Einer unter Euch soll der Größte sein und über Euch herrschen. Kein Mensch sollte über den anderen Menschen herrschen, denn sonst passiert das was in Prediger 8:9 steht:
    …da ein Mensch über den anderen herrscht zu seinem Schaden.

    Der einzige der über die Menschen herrschen sollte war Jehova Gott, denn er kennt all unsere Bedürfnisse und weiß genau was wir benötigen um glücklich zu sein. Gott wollte, dass wir uns frei auf der Erde entfalten konnten und Jesus sagte auch: Die Wahrheit wird Euch frei machen.

    Freiheit, das ist es was Gott den Menschen bieten wollte. Deshalb haben wir auch einen freien Willen und wir können uns für oder gegen etwas entscheiden. Adam und Eva haben sich leider gegen Gott entschieden und letztlich mussten alle Menschen die da nach geboren wurden diese Entscheidung mittragen. Doch Jehova ist gütig und hat sogar seinen Sohn auf die Erde geschickt um für uns den Preis zu bezahlen wieder für Gott annehmbar zu sein. Kein Mensch hätte diesen Preis zahlen können und so ist Jesus in die Bresche gesprungen. Joh. 3:16

    Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

    Dadurch ist es uns wieder möglich geworden selbst zu entscheiden, ob wir auf Gott hören wollen oder nicht. Wer an Jesus glaubt, geht nicht verloren, sondern erhält ewiges Leben. Wir entscheiden ob wir das glauben wollen oder nicht. Jesus streckt jedem die Hand hin um gerettet zu werden. Wir müssen nur noch zugreifen. Es liegt alleine an uns. Wir sind die Schöpfer unseres eigenen Lebens, alles was wir tun wirkt sich entweder positiv oder negativ aus. Leider geben wir oft anderen Menschen Macht über uns, statt uns selber zu kümmern. Dann brauchen wir uns aber auch nicht zu wundern, wenn dann das gemacht wird, was der andere will. Zum Beispiel gibt die Organisation vor, wie oft Du Dich in der Woche versammeln sollst, wie Du Deine Zeit einteilen sollst, predigen, Stundenziel erreichen, WT studieren und auf alle Zusammenkünfte vorzubereiten. Wenn man das alles mit sich machen lässt, dann bestimmt buchstäblich die Organisation unser ganzes Leben. Wir haben ihr dazu die Macht gegeben.
    Wenn wir uns aber an das Wort Gottes halten und selbst unser Leben gestalten, denn die Wahrheit macht frei, dann sind wir wieder die eigenen Herren über unser Leben. Denn wie gesagt, es war nie der Wunsch Jehovas, dass ein Mensch über den anderen herrscht. Das suggeriert einem die Organisation nur, dass wir nur durch sie gerettet werden können. Das steht so nirgends in der Bibel. Da steht wer an Jesus glaubt wird gerettet werden. Deshalb müssen wir die alten eingefahrenen Denkmuster herausreißen und durch neue in Verbindung mit dem wirklichen Wort Gottes ersetzen.

    So, dass war es was mich die ganze Woche beschäftigt hat. Ich bin froh dass ich es hier mal mit Gleichgesinnten teilen kann. Wenn man mal die Bibel mit anderen Augen als durch die WT-Brille liest, dann wird man überrascht sein welche Diamanten noch zum Vorschein kommen.
    Ganz liebe Grüße an alle
    Manfred

  • Ulrike P.
    August 24, 2011

    Hallo Manfred,
    danke das du deine Gedanken dazu mit uns geteilt hat.

    Ja, denn Unterschied zwischen Gefangenschaft und Freiheit merkt man erst, wenn man sich von den alten Fesseln gelöst hat. Je nach dem wie feste sie angelegt waren, tut es höllisch weh wenn man sie abstreift, aber später ist es nur noch wundervoll sich frei bewegen zu können.

    Wir alle trugen einmal mentale Fesseln und viele tun es noch heute. Viele bleiben freiwillig gefesselt, weil der Akt der Befreiung einfach zu schmerzhaft ist. – Dabei wird leider vergessen, dass es dabei nicht nur um uns selbst geht …sondern darum, Gott und Jesus unsere Treue zu zeigen.
    Dafür müssen wir die mentalen Fesseln der WTG abstreifen und Stellung für DIE beiden beziehen, die wirklich unsere Hingabe verdienen.

    Dann dürfen wir feststellen wie herrlich es ist, Gott mit unserem ganzem Herzen, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben – erst ohne Vorgabe und Druck von außen, kann sich das so richtig in uns entfalten.

    LG Ulli

  • Manfred
    August 24, 2011

    Liebe Brüder,
    als ich einen Bibeltext zu einem Kommentar auf der Hauptseite gesucht habe, bin ich auf folgendes gestoßen:
    1. Thes. 5:16-22
    16 Freut euch allezeit. 17 Betet unablässig. 18 Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend. 19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. 21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. 22 Von jeder Art Bosheit haltet euch fern.

    Im Vers 19 wird gesagt, löscht das Feuer des Geistes nicht aus und im Vers 20 behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. Somit steht in der Bibel selbst, dass wir den Geist Gottes auslöschen können und es damit unmöglich wird, die prophetischen Verheißungen zu verstehen. Es wird sogar davor gewarnt die prophetischen Äußerungen nicht mit Verachtung zu behandeln.

    Dies ist somit ein biblischer Beweis, dass diese neue Seite Bruderinfo Prophetie ihre Berechtigung hat und auch ein Ansporn uns mit der Prophetie zu beschäftigen. Unser Vater weiß, dass wir auch mal mit unsern Erkenntnissen falsch liegen können. Doch wenn wir den Geist nicht auslöschen, dann können wir die tiefen Dinge des Wortes Gottes erfassen.

    Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Vortrag und mit der Hilfe des heiligen Geistes, werden wir auch die Zusammenhänge für unsere Zeit erkennen können. Wir müssen nur glauben dass es so ist. Der Glaube ist das alles entscheidene. Ohne Glauben können wir nicht gerettet werden und ohne Glaube, dass uns Jesus Christus den Helfer geschickt hat, mit dem wir die biblischen Prophezeiungen verstehen können, werden wir sie auch nicht verstehen. Es hängt also von uns ab ob wir Glauben haben.
    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    August 24, 2011

    Lieber Manfred

    Unglaublich was man so alles überliest, obwohl man die Verse schon zig mal gelesen hat.

    In der Elberfelder steht kurz und knapp aber eindeutig:

    16. Freuet euch allezeit;
    17. betet unablässig;
    18. danksaget in allem, denn dieses ist der Wille Gottes in Christo Jesu gegen euch.
    19. Den Geist löschet nicht aus; {O. unterdrücket, dämpfet nicht}
    20. Weissagungen verachtet nicht;
    21. prüfet aber alles, das Gute haltet fest.
    22. Von aller Art des Bösen haltet euch fern.

    Da die Elberfelder in Vers 20 das Wort „Weissagungen“ benutzt, obwohl es dasselbe bedeutet, habe ich diesen Vers nicht registriert.
    Der Vers 19 fordert uns auf den Geist (unseres Vaters) nicht zu unterdrücken.
    Im Vers 21 steht genau das was wir hier machen sollen, lesen, prüfen und das Gute behalten.

    Danke für diese eindeutigen Verse des Paulus und handeln wir weiter nach seinem Rate.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    August 24, 2011

    Lieber Manfred,

    großartig, was Du da entdeckt hast 🙂 🙂
    Ich habe es noch in der Basis-Bibel durchgelesen:

    16Freut euch immerzu!
    17Betet unablässig!
    18Dankt Gott für alles!
    Das ist es,
    was Gott von euch will
    und was er durch Jesus Christus möglich gemacht hat.
    19Löscht die Flamme des Heiligen Geistes nicht aus!
    Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.
    20Missachtet die prophetischen Weisungen nicht!
    21Prüft aber alles
    und behaltet nur das Gute!
    22Haltet euch vom Bösen fern –
    wie auch immer es aussieht.

    Die Aussage freuen, beten, danken und dann im Vers 18, dass das Jehova von uns will. Und prüfen. Das passt wiederum gut auf die Beröer. Wie Alois schon meint, man überliest so vieles.

    Liebe Grüße Anna

  • Svenja
    August 24, 2011

    Hallo ihr Lieben,

    ich hab gerade im Fernsehen gesehen, dass die Anzahl der verheerenden Unwetter in Deutschland in den letzten Jahren immer weiter gestiegen ist. Dabei musste ich so an die Bibel und Vorraussagen denken und auch noch mal sagen, wie wichtig und schön ich es finde, dass man hier über die Prophetie diskutieren kann.
    Danke! 🙂

    Eine gute Nacht euch allen!
    Svenja

  • Alois
    August 24, 2011

    Liebe Svenja

    Bitte habe sehr viel Geduld Dich dieser „Parallelwelt“ des Bibelverständnisses zu öffnen. Ich spreche aus Erfahrung, es dauert oft viele Jahre bis man so manche Zusammenhänge versteht.
    Die Bibel wörtlich genommen kann wirklich jeder verstehen wenn er sich etwas Mühe gibt, bei den Propheten muss man schon tiefer einsteigen.
    Für die Gnade die unser Vater uns schenkt ist es auch nicht nötig prophetische Dinge zu verstehen, wem es Spass macht kann sich damit beschäftigen um seinen Glauben weiter zu festigen. Wir sind alle unterschiedlich, wie die Glieder eines Leibes.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    August 24, 2011

    Lieber Alois,

    danke für deinen Hinweis, wobei ich mich frage, warum du das schreibst? Denkst du nicht, man sollte auch so etwas wie Wetter und Naturkatastrophen im Auge behalten. Immerhin sprach Jesus davon. Vielleicht ist das nicht nur wörtlich zu verstehen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass vielleicht auch. Jedenfalls behalt ich da alle Möglichkeiten im Auge und bin offen.
    Davon abgesehen beschäftige ich mich inzwischen auch schon Jahre mit der Bibel ohne die ZJ und bin dankbar, dass ich in dieser Zeit mehr lernen durfte als vorher. Auch und gerade über prophetisches Wort. Die ZJ-Veröffentlichungen geben da ja nicht so viel her (Offenbarungsbuch, Danielbuch, Jesajabuch…).
    Selbst wenn man zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt, letztendlich müssen wir ja eh alle abwarten, wie es kommt 😉
    Ein Glück hängt die Gnade nicht von diesem Verständnis ab, da hast du vollkommen recht! Dafür können wir alle dankbar sein, denn dann wären wir alle wohl arm dran.

    Einen guten Morgen dir!
    Svenja

  • Sascha
    August 24, 2011

    Hallo an alle,

    es ist sicher richtig, dass man außer der Barmherzigkeit und Güte Jehovas, die durch das Opfer Jesu zum Ausdruck kommt, nichts zur Rettung benötigt. Trotzdem hat Jesus nicht umsonst die Verhältnisse vor seiner Gegenwart beschrieben, damit seine wahren Nachfolger diese Dinge erkennen konnten. Er hätte ja auch einfach sagen können: Wenn es soweit ist, werde ich es euch schon zeigen… Aber er „zeigt“ es uns, auch durch das, was er zu seinen Nachfolgern gesagt hat und dadurch letztendlich durch Gottes Wort. Der Heilige Geist spielt eine Rolle, wenn es darum geht, diese Dinge zu verstehen und die Zeichen richtig zu deuten. Deswegen ist es wohl aus Jesu Sicht so gedacht gewesen, dass seine Nachfolger mit Hilfe des heiligen Geistes seine Worte richtig einordnen um dann die richtigen Schritte zu unternehmen.
    Und wer weiß schon, ob wir heute schon „in den Bergen“ sind, wer weiß, wohin uns der Geist Jehovas noch treiben wird.
    Mir gefällt der Gedanke aus Johannes 3:1-36 „Nun war da ein Mensch von den Pharisäern, Nikodẹmus war sein Name, ein Vorsteher der Juden. 2 Dieser kam in der Nacht zu ihm und sagte zu ihm: „Rabbi, wir wissen, daß du als Lehrer von Gott gekommen bist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, Gott ist mit ihm.“ 3 Als Antwort sagte Jesus zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen.“ 4 Nikodẹmus sagte zu ihm: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht ein zweites Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?“ 5 Jesus antwortete: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. 6 Was aus dem Fleisch geboren worden ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren worden ist, ist Geist. 7 Wundere dich nicht, daß ich zu dir sagte: Ihr müßt wiedergeboren werden. 8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Geräusch, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren worden ist.“

    Besonders der Vers 8 stützt diesen Gedanken, dass der Geist uns auch noch einmal in eine andere Richtung treiben kann. Aber sicher ist, dass Jehova, Jesus und seine Engel ihre Diener einsammeln werden, und es kann nur von Vorteil für uns sein, wenn wir WACH bleiben, also alles genau beobachten.

    Gruß

    Sascha

  • Svenja
    August 24, 2011

    Vielen Dank für diese gute und wichtige Erinnerung!

  • Frank & Frei
    August 24, 2011

    Jesaja 17
    1 Die Last über Damaskus: 1 Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird zu einer verfallenen Ruine.

    Betrachtet diese Weissagung mal im Lichte der stattfindenden Entwicklungen. Damaskus ist mit Iran liiert und erfährt derzeit die REvolution.
    Ich kenne keine wT schrift, die dieser Prophezeiung Augenmerk schenkt und Damaskus war noch nie ein Trümmerhaufen wie hier dargelegt.

  • Shannon
    August 24, 2011

    Schön, dass es diese Seiten gibt, danke dafür.

    Ich bin jemand, der mit dem Herzen und nicht mit dem Verstand glaubt, deswegen kann ich die ganzhen Bibelstellen nicht auswendig, wie viele Brüder und Schwestern.
    Aber hier gleich meine erste Frage zu einer der oben genannten Bibelstellen:
    Zitat
    „1. Petr. 5

    8. Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

    Auch hier ist nicht der Teufel selbst gemeint, obwohl es wörtlich so dasteht.“

    Das zumindest habe ich bisher wörtlich verstanden, wobei ich bei dem brüllenden Löwen schon so meine Überlegungen habe. Eher wie ein listiger Fuchs oder die Schlange im Hinterhalt würde passen. Denn bei einem brüllenden Löwen erkennt man die Gefahr. Bei List und Tücke merkt man sie zunächst nicht. Ich denke, wenn ich die Gefahr erkenne, kann ich auf der Hut sein, wenn ich sie nicht erkenne, tappe ich in die Falle.

    Nun würde mich die „andere“ Auslegung interessieren.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Barbara
    August 24, 2011

    Liebe Shannon,
    Ich erinnere mich, das Alois mal diesbezuglich einen Kommentar geschrieben hat.Leider weiß ich nicht mehr wo und wann.
    Vieleicht fragst Du ihnam besten selbst: Bruder.Alois@web.de
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Ulrike P.
    August 24, 2011

    Hallo ihr Lieben!
    Bin ja mittlerweile auch dazu übergegangen, die Prophezeiungen nicht mehr NUR noch buchstäblich zu verstehen. Obwohl ich auch das noch weiter beachte, denn jeder noch so geistige Aspekt muss irgendwann auch seine buchstäbliche Erwiederung finden, sonst würde sich ja nie wirklich sichtbar etwas ändern.

    Darum bin ich sehr interessiert und schon rasend gespannt. 🙂

    Wieder einmal zeigt sich, dass ihr auf unsere Bedürfnisse eingeht. Vielen Dank für all eure Mühe.

    LG Ulli

  • Alois
    August 24, 2011

    Liebe Ulli

    Das was Du über Dich schreibst, ist mir in letzter Zeit auch schon positiv aufgefallen.
    Mach weiter so und Du wirst sehen wie sich alles vor Dir öffnet zu Deinem und unser Aller Vorteil.
    Wenn man so sieht wie weit wir uns alle in nur etwa einem Jahr entwickelt haben, alle Achtung und vielen Dank an unseren Retter Jesus Christus.

    Ich möchte auch dem Programmierer danken für seine aufopfernde Mühe für diese Seite und dass sonst alles läuft. Es ist nicht selbstverständlich für Andere solche Opfer zu bringen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Barbara
    August 24, 2011

    Liebe Shannon,
    jetzt ist mir ein Bibeltext dazu wieder eingefallen:
    Zefania 3:3 rev. Elb.
    Ihre Obersten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen, ihre Richter sind Wölfe am Abend, die nichts für den Morgen übrig lassen.
    Hesekiel 22:25 rev. Elb.
    dessen Obere in seiner Mitte sind wie ein brüllender Löwe, der Beute reißt. Seelen fressen sie, Reichtum und Kostbarkeiten nehmen sie, seine Witwen lassen sie zahlreich weren in seiner Mitte.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Shannon
    August 24, 2011

    Danke liebe Barbara,

    von daher beantwortet sich die Frage fast von selbst.

    Auch meinen Dank an den Programmierer, das trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf die Beine zu stellen.

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