98 Comments
  • edelmuth
    Januar 30, 2015

    Wie wirst du ihn erkennen?

    Er beeindruckt die Israeliten durch Machttaten, die kein Wissenschaftler zu erklären vermag. Wie ein erfahrener Feldherr führt er die Israeliten von einem Sieg zum anderen über ihre Feinde, wie in alten Zeiten. Das fordert bei Israels Feinden einen hohen Blutzoll. Ohne ein Wort zu sagen, wer er ist, regiert er die Israeliten wie ein König. Wer ist er?

    Er erfüllt sämtliche Anforderungen des Messias der Israeliten. Ihre Herzen fliegen ihm entgegen. Die Christenheit ist tief beeindruck, denn nur der wiedergekehrte Jesus kann dem vermeintlichen Volk Gottes so vorstehen wie er. Wer ist er?

    Ist es der wiedergekehrte Jesus oder Satan, der Meister der Täuschung. Wie wirst du ihn erkennen?

    Jesus ist sehr demütig. Er würde sich nie rühmen der Messias zu sein. Er würde seine Identifizierung anhand seiner Taten seinen Gläubigen überlassen.

    Satan würde sich auch nicht als der Messias ausgeben. Er würde lediglich von sich den Eindruck als der Messias verbreiten, ohne sich dazu zu bekennen, damit man ihm nie vorhalten kann, gelogen zu haben. Wer in ihm den Messias sieht ist selber schuld

    Satan kennt die Menschen und weis Israels Nachbarn leicht zu besiegen. Indem er sich anschickt Israel in den Grenzen des verheißenen Landes als Gottes Volk wieder herstellen zu wollen, gewinnt er ihre Herzen und ihre Anbetung. Diesmal ist aber nicht Jehova, sondern Satan ihr Gott, Ein Affront gegen Jehova und seinen Sohn Jesus. Und Satan gewinnt die Bewunderung der Christenheit, weil sie in ihm den wiedergekehrten Jesus sieht.

    Woran können wir Jesus oder Satan erkennen?

    Jesus würde nie ein Blutbad unter den Menschen anrichten, was allerdings bei der Wiederherstellung Israels in den Grenzen des verheißenen Landes erforderlich wäre, weil kein Staat sein Land freiwillig hergeben würde. Sie würden kämpfen.

    Nun könnte man einwenden, dass bei Harmagedon auch viel Blut fließen wird. Bei Harmagedon werden die Menschen nicht aufgrund ihrer Abstammung oder nationalen Zugehörigkeit ausgewählt, sondern aufgrund ihres Glaubens. Außerdem sind die Schnitter keine Menschen, sondern Engel.

    Hier zeigt sich wieder Satans Fratze, der Wolf im Schaafspelz, der die Huldigung der Menschen für sich gewinnen will. Er kennt keine Liebe. Alles, was er macht, hat lediglich den Anschein von Liebe. Bei genauerem Hinsehen ist seine Selbstsucht schnell zu erkennen.

    Er ist ein Meister der Täuschung und nutzt den Spielraum, den die Semantik (Wortbedeutung) einer Sprache zulässt, für sich aus. Wird er der Lüge überführt, weicht er auf ein Missverständnis bei den Zuhörern aus, als hätten sie ihn lediglich falsch verständen, weil sie offenbar nicht in der Lage waren ihn richtig zu verstehen.

    Satan ist hochintelligent und sehr gefährlich. Wir sollten unbedingt sehr achtsam sein

    Ede

  • edelmuth
    Januar 30, 2015

    Perfekt getäuscht?

    Nahezu alle Zeugen Jehovas glaubten, dass 1975 Harmagedon kommen würde. Sie verkauften ihre Häuser und spendeten den Erlös. Sie machten in der Erwartung, nach 1975 nichts zurück zahlen zu müssen, große Schulden. Sie gaben ihren Arbeitsplatz auf und gingen predigen. Andere verzichteten auf Ehe und Kinder und engagierten sich in der Verkündigung der guten Botschaft.

    1975 kam, und…es passierte nichts. Erbost darüber, wie sie so hinters Licht geführt werden konnten, studieren sie die Literstur der Gesellschaft, die ihnen als verbindliche Unterweisungsschrift bekannt war, und fanden nichts. Keine direkte Aussage, dass 1975 Harmagedon kommen würde. Zufall? Nein! Nur wer befürchtet, dass sich seine Prophezeiungen nicht erfüllen, schildert ausführlich seine Erwartungen, um den Leser damit zu bestimmte Schlussfolgerungen zu führen, ohne diese präzise zu benennen, damit er später nicht der falschen Prophetie überführt werden kann.

    Wer tatsächlich davon überzeugt ist, dass 1975 Harmagedon kommt, kann dies auch vorbehaltlos so äußeren.

    Ede

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    da Du mir anscheinend nicht antworten kannst, oder möchtest, in diesem Sinne alles Gute und Liebe. Ich hoffe, wir blicken vereint auf das Kommen unseres Herrn und hoffen auf das Gute, das kommt.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    Januar 30, 2015

    Guten Abend Argentum

    Du hast natürlich recht. Mensch jüdischen Glaubens ungeachtet ihrer Abstammung würden nicht auf Jesus verweisen, den sie irgendwann anerkennen wollen. Menschen jüdischen Glaubens sehen nicht einmal den Schleier über ihr Angesicht.

    Es sind Menschen gemeint, die vorgeben Christen zu sein und dennoch eine Rettung ohne Christus sondern als Mitglied der Israeliten im Fleische verkünden. Sind diese Menschen ohne Erkenntnis? Nein!

    Ede

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    OK. Dann machen wir behutsam weiter.

    Wer soll das sein?

    „Es sind Menschen gemeint, die vorgeben Christen zu sein und dennoch eine Rettung ohne Christus sondern als Mitglied der Israeliten im Fleische verkünden. Sind diese Menschen ohne Erkenntnis? Nein.“

    LG
    Argentum

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,
    laß mal gut sein.
    Da Du es vorziehst bewußt verschwommen zu schreiben ( wer ist SIE? Das heutige Israel,das Judentum, oder Menschen, die Gottes Wort unvoreingenommen auf sich wirken lassen und sich vorstellen können, daß Gott seinen eigenen für uns noch undurchsichtigen Plan hat?) möchte ich die Diskussion darüber an dieser Stelle abbrechen, weil Du anfängst zu stigmatisieren.

    „Indem sie behaupten, dass sie Jesus als ihren Messias sofort anerkennen würden, wenn ihnen der Schleier vom Vater entfernt würde, machen sie Jehova für ihre Ablehnung Jesu verantwortlich, und das ist böse.“

    Fragt man sie, warum sie Jesus nicht unverzüglich als ihren Messias anerkennen und gerettet werden, verweisen sie auf:
    (2. Korinther 3:12-16) . .

    Da werden ja wohl kaum Israeliten mit gemeint sein, denn die würden wohl kaum auf Korinther verweisen wollen.

    Du versuchte Deine Sicht der Dinge damit zu rechtfertigen, daß Du Vertretern einer anderen Sichtweise negative Beweggründe unterschiebst und das ist nicht sehr nett und dient auch nicht der offenen Diskussion zum Zwecke der Wahrheitsfindung.

    Kol3:13,14

    “ Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat; wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr!
    14 Zu diesem allen aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist!“

    1.Thess5:13

    “ …und dass ihr sie ganz besonders in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander“


    Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.“

    In diesem Sinne
    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    ich frage mich, wie es Dir gelingt, ganze Passagen der Bibel einfach zu ignorieren?

    Eine kleine Auswahl:

    Römer 11:7-10

    „Was nun? Was Israel sucht4, das hat es nicht erlangt; aber die Auswahl5 hat es erlangt, die Übrigen jedoch sind verstockt6 worden, 8 wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: „Es werde ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick und zum Anstoß7 und zur Vergeltung! 10 Verfinstert seien ihre Augen, um nicht zu sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!

    11:25-29

    „Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung16 ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl17 der Nationen hineingekommen sein wird; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: „Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; 27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“ 28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl18 aber Geliebte um der Väter willen. 29 Denn die Gnadengaben19 und die Berufung Gottes sind unbereubar.“

    Hesekiel 37: 25-29

    „Und sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein für ewig. 26 Und ich schließe mit ihnen einen Bund des Friedens, ein ewiger Bund wird es mit ihnen sein18; den gebe ich ihnen und lasse sie zahlreich werden und setze mein Heiligtum in ihre Mitte für ewig. 27 Und meine Wohnung wird über ihnen sein; und ich werde ihnen zum Gott und sie werden mir zum Volk sein.“

    Gott wird den Schleier von ihnen nehmen. Vielleicht wird er auch da eine Auswahl treffen, aber er nimmt seine Versprechen nicht zurück.

    Psalm 105: 8-11

    „8 Er gedenkt ewig seines Bundes – des Wortes, das er geboten hat auf tausend Generationen hin -, 9 den er gemacht hat mit Abraham, und seines Eides an Isaak. 10 Er richtete ihn auf für Jakob zur Ordnung, Israel zum ewigen Bund, 11 indem er sprach: Dir will ich das Land Kanaan geben als euch zugemessenes Erbe1.“

    Das ist nur eine kleine Auswahl.
    Wie willst Du diese Schriftsteller verstehen, ohne den Sinn zu entfremden?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Alois
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum

    Die Bibeltexte die Du angegeben hast und viele Texte mehr sind mir bekannt. Trotzdem ziehe ich eher in Erwägung dass damit nicht das heutige Israel in Palästina gemeint ist. Ich glaube, und glauben heißt nicht wissen, dass in der Verheißung das ganze Israel des ersten Bundes gemeint ist. Dieser erste Bund wurde mit Jesu seinem Tod weggetan.
    Diesen allen Menschen von der Zeit Abrahams bis Jesus wird der Schleier der Verstockung hinweggetan wie es in den vielen Versen der Bibel zu diesem Thema steht. Alles andere macht im Kontext der Bibel für mein Verständnis keinen Sinn. Deshalb sage ich auch, das ganze fleischliche Israel wird des ersten Bundes wegen gerettet werden, aber eben nur die zum ersten Bund gehören. Die Bibel lässt meiner Ansicht nach auch diese Auslegung zu.

    Für mich ist es eine große Gefahr für uns wenn wir die Texte die Du genannt hast auf das heutige fleischliche Israel anwenden, denn sollte meine Ansicht stimmen, werden diejenigen die meinen alles erfüllt sich am heutigen Israel darauf warten und warten und vielleicht die Ankunft des Herrn Jesus verschlafen.
    Jesus sagte, seid wachsam, das sagte er nicht ohne Grund.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Zwischenfunk 😉

    Lieber Alois, ich mache es ganz kurz und bitte dich nur welche Art von Juden (Jerusalembewohner) sind diese? Sach. 12:

    7 Und Jahwe wird die Zelte Judas zuerst retten, auf daß die Pracht des Hauses Davids und die Pracht der Bewohner von Jerusalem sich nicht über Juda erhebe. –
    8 An jenem Tage wird Jahwe die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Strauchelnde unter ihnen wird an jenem Tage wie David sein, und das Haus Davids wie Gott, wie der Engel Jahwes vor ihnen her.
    9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.

    10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und s i e [wer?] werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über i h n [wen?] wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen
    Siehe auch Parallele im NT – Off. 1:7.

    Die Genen spielen dabei auch eine Rolle…

  • Shannon
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd,

    wenn die Gene eine Rolle spielen, sieht es aber mau aus, mit dem heutigen Israel. Viele sind nicht übrig geblieben, nach der Zerstörung Jerusalems und dem Massacker von Massada. Welche Nachfahren aus dem Hause Judas sind noch da? Wieveile aus den anderen Stämmen?

    Denn was das heutige Israel betrifft, wie viele sind echte genetische Nachkommen von den damaligen Juden und wieviele sind chasarische Juden, deren Vorfahren erst im 8/9 Jahrhundert zum Judentum konvertierten?

    Darum glaube ich nicht, dass das heutige Israel diese bedeutende Rolle spielt, die viele ihm zuschreiben. Kann sein ich irre mich, aber ich vermute eher, dass damit etwas anderes gemeint ist.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Alois
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd

    Für mich gibt es 2 Möglichkeiten was Jerusalem bedeutet und das sagte auch Paulus in Gal. 4:

    25. Denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Knechtschaft;
    26. aber das Jerusalem droben ist frei, welches unsere Mutter ist.

    Das Jerusalem droben wird beispielsweise von den Antichristen angegriffen. Beispielsweise greift dir LK das Jerusalem droben an, weil sie sich auf den Platz Jesu gesetzt haben.

    Beide Gruppen werden gerettet, die Israeliten des alten Bundes mit der irdischen Hauptstadt Jerusalem und die Israeliten des neuen Bundes mit der Hauptstadt Jerusalem droben.

    Dass es das himmlische Jerusalem gibt sagt auch Johannes in Offbg. 21, denn wenn es runterkommt muss es vorher oben gewesen sein.

    2. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

    Die 144.000 sind Teile des himmlischen Jerusalem, wer nicht Teil dieses himmlischen Jerusalem sein will, lehnt die Einladung Jesu ab eine Säule des himmlischen Jerusalem zu werden. Wer überwindet dürfte bedeuten, wer die „große Drangsal“ übersteht.
    Offbg. 3
    12. Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

    Weiteren Text:
    Hebr. 12
    21. Und so furchtbar war die Erscheinung, daß Moses sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern“,
    22. sondern ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln,
    23. der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten;

    Aber mir macht es nichts aus wenn Du bei Deiner Ansicht bleibst und gar nicht Teil dieses himmlischen Jerusalem sein willst, weil Du meinst das Jerusalem ist irdisch und steht in Palästina. Aber bitte akzeptiere auch meine Ansicht bei der ich mir sicher bin dass sie biblisch stimmig ist. Nur kann man seine Erkenntnis schwer rüberbringen, man kann Worte transportieren, aber keinen Geist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum@Alois
    Januar 30, 2015

    Lieber Alois,

    Du hast natürlich Recht, es sollte nicht unser Hauptaugenmerk auf Israel gerichtet sein, sondern wir sollten insgesamt wachsam sein. Ich denke beides ist gefährlich: Israel völlig auszuklammern und sich nur darauf zu fokussieren.

     Hesekiel 34:13-16

    „Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, an den Bachrinnen und an allen Wohnplätzen des Landes.
    14 Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideplatz sein; dort, auf den Bergen Israels werden sie auf gutem Weideplatz lagern und fette Weide beweiden.
    15 Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich selbst will sie lagern, spricht der Herr, HERR.
    16 Das Verlorene will ich suchen und das Versprengte zurückbringen, und das Gebrochene will ich verbinden,“

    Wenn er sagt, er wird sie sammeln, wird er vielleicht auch eine Auswahl treffen ( ihre Herzen prüfen) und so sein Volk zusammenbringen.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    Januar 30, 2015

    Guten Morgen Argentum

    Zum besseren Verständnis erlaube ich mir, erklärende Worte in eckigen Klammern einzuführen, die im Zusammenhang durch Großbuchstaben gekennzeichnet sind. Die Wurzel des Baumes wird mit [JEHOVA] der die Kraft gibt und der Stamm, an dem die Äste befestigt sind mit [JESUS] und die Äste selber mit [JESU NACHFOLGER] verstanden..

    (Römer 9:27) 27 Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein mag, ist es der Überrest, [JUDENCHRISTEN]der gerettet werden wird.“

    (Römer 9:25-26) 25 Es ist so, wie er auch in Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind [HEIDEN] , will ich „mein Volk“ nennen und sie, die Nichtgeliebte, „Geliebte“; 26 und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: „Ihr seid nicht mein Volk“ [HEIDEN] , dort werden sie „Söhne des lebendigen Gottes“ genannt werden.. . [HEIDENCHRISTEN]

    (Römer 11:1-6) 11 Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein [GANZES] Volk verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein [GANZES] Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt hat. Nun, wißt ihr nicht, was die Schrift in Verbindung mit Elsa sagt, wie er vor Gott gegen Israel vorstellig wird? 3 „Jehova, sie [VERWORFENEN ISRAELITEN] haben deine Propheten getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten mir nach der Seele.“ 4 Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch? „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben lassen, [Männer,] die das Knie nicht vor Baal gebeugt haben.“ 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode ein Überrest [JUDENCHRISTEN] gemäß einer Auserwählung zufolge unverdienter Güte gezeigt. 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte.

    7 Was nun? Gerade das, was Israel [VERWORFENES ISRAEL] ernstlich suchte, hat es nicht erlangt, die Auserwählten [JUDENCHRISTEN] aber haben es erlangt. Die übrigen [VERWORFENE ISRAELITEN] hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: „Möge ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zur Falle und zur Ursache des Strauchelns und zur Vergeltung werden; 10 mögen ihre Augen verfinstert werden, damit sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.“

    11 Daher frage ich: Sind sie gestrauchelt, um vollständig zu fallen? Das geschehe nie! Sondern durch ihren Fehltritt wird Menschen von den Nationen Rettung zuteil, um sie zur Eifersucht zu reizen. 12 Wenn nun ihr Fehltritt Reichtum für die Welt bedeutet und ihre Verminderung Reichtum für Menschen von den Nationen, wieviel mehr wird es ihre Vollzahl bedeuten!

    13 Nun rede ich zu euch, die ihr Menschen von den Nationen [HEIDEN] seid. Insofern als ich in Wirklichkeit ein Apostel [JUDENCHRIST] für die Nationen [HEIDEN] bin, verherrliche ich meinen Dienst, 14 ob ich irgendwie [die, die] mein eigenes Fleisch [sind,] zur Eifersucht reize und einige aus ihnen rette. 15 Denn wenn ihre Verwerfung Versöhnung für die Welt bedeutet, was wird ihre Annahme [anderes] bedeuten als Leben aus den Toten? 16 Ferner, wenn [der Teil, der als] Erstlingsfrucht [JESUS] [genommen wird,] heilig ist, ist es auch die Masse; und wenn die Wurzel [JEHOVA] heilig ist, sind es auch die Zweige. [JUDENCHRISTEN UND HEIDENCHRISTEN]

    17 Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden, [VERWORFENE ISRAELITEN] du aber, obwohl du ein wilder Olivenbaum [HEIDENCHRISTEN] bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel [JEHOVA] der Fettigkeit teilhaftig wurdest, 18 so überhebe dich nicht über die Zweige [Judenchristen]. Überhebst du dich aber über sie: nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [JEHOVA] [trägt] dich. 19 Du wirst nun sagen: „Zweige sind ausgebrochen worden, [VERWORFENE ISRAELITEN] damit ich [HEIDENCHRISTEN] eingepfropft werde.“ 20 Richtig! Wegen [ihres] Unglaubens sind sie [VERWORFENE ISRAELITEN] ausgebrochen worden, du aber stehst durch Glauben [Judenchristen] . Hege nicht mehr überhebliche Gedanken, sondern fürchte dich. 21 Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont [VERWORFENE ISRAELITEN] hat, wird er auch dich nicht verschonen. 22 Sieh also Gottes Güte und Strenge. Gegen die, die gefallen sind, Strenge, gegen dich aber Gottes Güte, vorausgesetzt, daß du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden. 23 Auch werden sie, wenn sie [VERWORFENEN ISRAELITEN] nicht in ihrem Unglauben bleiben, eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen. 24 Denn wenn du aus dem von Natur wilden Olivenbaum [HEIDEN] herausgeschnitten und entgegen der Natur in den edlen Olivenbaum [JESUS] eingepfropft wurdest, wieviel eher werden diese, die natürliche [Zweige] sind, in ihren eigenen Olivenbaum eingepfropft werden!

    Jehova macht in Römer 9-13 das geistige Israel kenntlich

    (Römer 9:6-13) 6 Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel [abstammen], sind wirklich „Israel“. 7 Auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern: „Was „dein Same“ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.? 8 DAS HEIßT, NICHT DIE KINDER DES FLEISCHES SIND WIRKLICH DIE KINDER GOTTES, SONDERN DIE KINDER DER VERHEIßUNG WERDEN ALS DER SAME GERECHNET. 9 Denn das Wort der Verheißung lautete wie folgt: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben.“ 10 Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebekka Zwillinge empfing von dem e i n e n [Mann], von Isa·ak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten „ damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe“, 12 wurde ihr gesagt: „Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein“, 13 so wie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehaßt.“. . .

    Ede

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    danke für Deinen ausführlichen Erklärungsversuch.

    Du hast um der Erklärung Willen, aber vergessen z. B. ab Römer 11: 25 weiter zu zitieren:

    Ich bleibe mal bei der NWÜ:

    „Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis+ unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet:

    daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens+ Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl*+ der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist,+ 26  und auf diese Weise wird ganz Israel+ gerettet werden,

    so wie geschrieben steht: „Der Befreier wird aus Zion kommen+
    und gottlose Handlungen von Jakob abwenden.+

    27  Und dies ist meinerseits der Bund mit ihnen,+ wenn ich ihre Sünden wegnehme.“

    Erst wenn wir alles im Zusammenhang lesen, ergibt sich ein rundes Bild des Ganzen.
    Im Übrigen denke ich, warum sollte Gott sich nicht wieder zuwenden, nach all der Zeit der Vertreibung, Folter und Ausgrenzung?

    Sie haben vielleicht ihr Recht auf die Königreichsregierung im Himmel verspielt, aber ihnen steht ein irdisches Königreich zu, zu dessen irdischer Präsenz die Nationen kommen werden, um Gott zu huldigen.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    Januar 30, 2015

    Guten Abend Argentum

    (Römer 11:25-26) 25 Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. . .

    Die Abstumpfung des Empfindungsvermögens ist nicht von Jehova veranlasst worden. Sie sind selber dafür verantwortlich. Jehova würde nie Menschen dazu veranlassen die Wahrheit über ihn und seinen Sohn nicht erkennen zu können und gerettet zu werden. Wer so etwas behauptet will Jehova für sein eigenes böses Herz verantwortlich machen. Römer 11:25 ist lediglich die Beschreibung eines IST-Zustandes.

    (Römer 4:16) 16 Deswegen geschah es zufolge des Glaubens, auf daß es gemäß unverdienter Güte sei, damit die Verheißung seinem ganzen Samen sicher sei, nicht nur dem, der sich an das GESETZ hält, sondern auch dem, der sich an den Glauben Abrahams hält. . . .

    (Römer 2:28-29) 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott. . .

    (Galater 6:15-16) 15 Denn weder Beschneidung ist etwas noch Unbeschnittenheit, sondern eine neue Schöpfung [ist etwas]. 16 Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, über sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja über das Israel Gottes.

    Daran lässt sich unmissverständlich erkennen, dass der gerettete Überrest nicht allein aus Israeliten zufolge ihrer Abstammung besteht, denn diese Abstammung ist in Gottes Augen bedeutungslos. Der gerettete Überesst, ob Judenchristen oder Heidenchristen, kennzeichnet sich durch seinen Glauben an Jesus, den Christus. Sie werden in Anlehnung an das ehemals bevorrechtigte Israel in Gal. 6:16 als „Israel Gottes“ bezeichnet, weil sie ein von Gott vermittelter, gemeinsamer Glaube kennzeichnet und vereint.

    (Römer 11:28) 28 Allerdings sind sie hinsichtlich der guten Botschaft Feinde um euretwillen, doch hinsichtlich [Gottes] Auserwählung sind sie Geliebte um ihrer Vorväter willen. . .

    Allerdings sind sie hinsichtlich der guten Botschaft Feinde…

    Es bestehet sicherlich einvernehmen darüber, dass die alten Israeliten „hinsichtlich der Guten Botschaft(Evangelium) Feinde“ waren, denn sie haben sie (die gute Botschaft) nicht angenommen. Im Gegenteil, sie haben Jesus, den Sohn Gottes, der sie verkündete, deshalb getötet.

    …um euretwillen…

    Wer hat davon profitiert? Natürlich die Nationen, also alle anderen Menschen außerhalb Israels, denn sie konnten nun, obwohl sie nicht von Israel abstammten, durch Jesus Opfertod und ihrem Glauben in die Gunst Gottes gelangen und gerettet werden.

    Bedeut das, dass Jehova Israel nun vollständig verworfen hat? Nein!

    (Römer 11:1-2) 11 Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Bẹnjamin. 2 Gott hat sein Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt hat. .

    Warum hat Jehova Israel nicht vollständig verworfen?

    Ihre Vorväter töteten nicht nur die Propheten, sondern vor ihrer Zerstreuung töteten sie Jesus und verfolgten die Christen. Hier kommt wieder Jehovas liebende Güte zum Ausdruck, der nicht pauschal beurteilt, sondern differenziert und jeden Menschen einzeln beurteilt.

    (5. Mose 5:9-10) 9 …, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne und über die dritte Generation und über die vierte Generation im Fall derer, die mich hassen, 10 aber liebende Güte übt an der tausendsten Generation im Fall derer, die mich lieben und meine Gebote halten

    Jehova straft alle die, die ihn hassen, aber ER vergibt denen großzügig, die IHN lieben.

    (Römer 11:5-8) 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode ein Überrest gemäß einer Auserwählung zufolge unverdienter Güte gezeigt. 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte. 7 Was nun? Gerade das, was Israel ernstlich suchte, hat es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es erlangt. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“

    Jehova bewertet die Menschen somit nicht mehr nach ihrer fleischlichen Herkunft, sondern aufgrund ihrer Herzenseinstellung bzw. ihres Glaubens. So hat sich aus den alten Israeliten ein Überrest heraus gebildet, der Jesus annahmen, zu erst die Jünger Jesu, seine Apostel. Bis zum heutigen werden es sicherlich viele tausend Menschen Israelitischer Abstammung sein, die Jesus annahmen.

    …doch hinsichtlich [Gottes] Auserwählung sind sie Geliebte um ihrer Vorväter willen.

    Diese Menschen, die Jesus angenommen haben und seine Nachfolger geworden sind, werden von Jehova wie eigene Söhne geliebt, gleich welcher Anstammung sie sind.

    (Apostelgeschichte 15:9) 9 Und er hat gar keinen Unterschied zwischen uns und ihnen gemacht, sondern hat ihr Herz durch Glauben gereinigt. . .

    (Römer 10:12) 12 Denn da ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn da ist derselbe Herr über alle, der reich ist gegenüber allen, die ihn anrufen. . .

    Die Gute Botschaft wurde von Jesus zu erst den Israeliten gepredigt, die sie dann (Apostel, Paulus) weiter zu den Nationen trugen. Zu recht hat Paulus in Römer 11:1 hervorgehoben, dass es gut gewesen ist, dass Jehova das Volk Israel nicht pauschal verworfen sondern nach dem Glauben jedes Menschen differenziert hat, sonst wäre die Gute Botschaft (das Evangelium) uns nicht bekannt geworden.

    Deshalb ist es unwahr und steht im Widerspruch zu Gottes erklärtem Vorhaben und Jesu Opfer, zu behaupten, dass einige Israeliten ihr Fehler bereuen und ohne Anerkennung Jesus als den Messias gerettet werden könnten. Diejenigen Israeliten, die wann auch immer Jesus annehmen, sind dem Fleische nach immer noch Israeliten, aber dem Glauben nach Christen.

    Es ist auch undenkbar, dass Jehova ein Volk, dass er zuvor wegen seiner Treulosigkeit und seines Unglaubens verworfen hat, als sein Volk wieder herstellt, wenn sie sich nicht nach seinen Vorstellungen ändern.

    Ede

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    sie werden sich ja ändern:

    „Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen,
    hinsichtlich der Auswahl18 aber Geliebte um der Väter willen.
    29 Denn die Gnadengaben19 und die Berufung Gottes sind unbereubar. 3“

    „Verstockung16 ist Israel zum Teil widerfahren,

    bis die Vollzahl17 der Nationen hineingekommen sein wird;“

    Sacharja 12: 9,10

    „Die Nachkommen Davids und die Bewohner Jerusalems aber werde ich mit einem reumütigen Geist erfüllen, der sie dazu treibt, mich um Erbarmen anzuflehen. Sie werden schuldbewusst zu mir aufblicken wegen des Mannes, den sie durchbohrt haben.4 Sie werden um ihn trauern, wie man um den einzigen Sohn trauert, sie werden weinen und klagen wie um einen Erstgeborenen.“

    Sie werden ihn anerkennen. Dann, wenn Gott es ihnen ins Herz gibt!
    Ich denke man muss versuchen nicht seine eigenen Vorstellungen von Gottes Plänen und Wirken in die Deutung mit einfließen zu lassen.
    Nach dem Motto: “ Das kann nicht sein, daß er so handelt!“
    Dann läuft man Gefahr eindeutige Worte umzudeuten.
    Aber ich schließe mich da auch nicht aus.
    Ich bin auch fast 10 Jahre indoktriniert gewesen und habe vieles von den Zeugen übernommen. Mittlerweile ist mir vieles klarer geworden, aber manches muß ich auch erstmal so hinnehmen, wenn ich Gottes Tun auch nicht immer nachvollziehen kann. Aber ich bin ja auch nur ein Mensch und vielleicht besteht auch darin die Demut, zuzugeben, daß ich manches einfach auch nicht verstehen KANN und darauf vertrauen muß, daß SEINE Wege und Gedanken höher sind.

    Liebe Grüße
    Argentum

    Und rede zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich nehme die Söhne Israel aus den Nationen heraus, wohin sie gezogen sind, und ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. 22 Und ich mache sie zu einer Nation im Land, auf den Bergen Israels, und ein einziger König wird für sie alle zum König sein; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich künftig nicht mehr in zwei Königreiche teilen. 23 Und sie werden sich nicht mehr unrein machen mit ihren Götzen und mit ihren Scheusalen und mit all ihren Vergehen. Und ich werde sie retten aus all ihren Treulosigkeiten, mit denen17 sie gesündigt haben, und werde sie reinigen; und sie werden mir zum Volk und ich werde ihnen zum Gott sein. 24 Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden alle einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechtsbestimmungen leben und meine Ordnungen bewahren und sie tun. 25 Und sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein für ewig. 26 Und ich schließe mit ihnen einen Bund des Friedens, ein ewiger Bund wird es mit ihnen sein18; den gebe ich ihnen und lasse sie zahlreich werden und setze mein Heiligtum in ihre Mitte für ewig. 27 Und meine Wohnung wird über ihnen sein; und ich werde ihnen zum Gott und sie werden mir zum Volk sein. 28 Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum für ewig in ihrer Mitte ist.

  • edelmuth an Argentum
    Januar 30, 2015

    Guten Abend Argentum

    Hesekiel 36:22-28

    22 „Darum sprich zum Hause Israel: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Nicht um euretwillen tue ich [es], o Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.“ ‘ 23 ‚Und ich werde meinen großen Namen gewiß heiligen, der unter den Nationen entweiht worden ist, den ihr in ihrer Mitte entweiht habt; und die Nationen werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚wenn ich mich unter euch vor ihren Augen heilig erweise. 24 Und ich will euch aus den Nationen herausnehmen und euch aus allen Ländern zusammenbringen und euch herbringen auf euren Boden. 25 Und ich will reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein werden; von all euren Unreinheiten und von all euren mistigen Götzen werde ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. 27 Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet. 28 Und ihr werdet gewiß in dem Land wohnen, das ich euren Vorvätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden.‘ …

    Vers 26 und 27 lassen erkennen, dass Jehova eine Herauswahl nach dem Herzen vorsieht und prophezeit: „Und ich will euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. 27 Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet… ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden“

    Lässt der Staat Israel diesen neuen Geist erkennen, der sich bemüht Gottes Wort zu halten. Geben sie zu erkennen, dass sie Gottes Volk sind und Jehova ihr Gott ist?

    Würden sie zu Gott zurückkehren, würde auch die geistige Decke von ihnen genommen werden(2. Kor. 3:12-18), und sie würden Jesus als ihren Messias anerkennen und sich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen (Matth.28:19,20). Sie würden nicht als das Israel im Fleische, sondern als das Israel im Geiste wiederhergestellt(Hes. 36-38) werden, da sie ein neues Herz und einen neuen Geist bekommen haben, durch den sie Jesus als ihren Messias anerkennen.

    Ede

  • edelmuth an Argentum
    Januar 30, 2015

    Guten Abend Argentum

    Inzwischen habe ich mir noch einmal den von euch favorisierten Hesekiel 36-39 angetan. In Hesekiel wird tatsächlich von einer Wiederherstellung Israels gesprochen. Mir ist dabei besonders Hesekiel 37:24-26 aufgefallen.

    (Hesekiel 37:24-25) . . .Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie alle werden schließlich e i n e n Hirten haben; und nach meinen richterlichen Entscheidungen werden sie wandeln, und meine Satzungen werden sie beobachten, und sie werden sie bestimmt ausführen. 25 Und sie werden wirklich in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht, dem Jakob, gegeben habe, in welchem eure Vorväter wohnten, und sie werden tatsächlich darin wohnen, sie und ihre Söhne und die Söhne ihrer Söhne, bis auf unabsehbare Zeit, und David, mein Knecht, wird ihr Vorsteher sein auf unabsehbare Zeit.

    Es besteht sicherlich Einvernehmen darüber, dass es sich bei dem beschriebenen David nicht um den buchstäblichen König David handelt, der bereit vor Hesekiel lange verstorben war, sondern um den größeren König David, Gottes Sohn, Jesus.

    (Hesekiel 34:23-24) . . .Und ich will über sie e i n e n Hirten erwecken, und er soll sie weiden, ja meinen Knecht David. Er selbst wird sie weiden, und er selbst wird ihr Hirte werden. 24 Und ich selbst, Jehova, will ihr Gott werden und mein Knecht David ein Vorsteher in ihrer Mitte. Ich selbst, Jehova, habe geredet.

    (Jesaja 9:6-7) . . .Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

    In Hesekiel wird geschildert, dass dieser größere König David dem Volk Israel vorsteht. Das bedeutet, dass Israel ihn als König, als ihren Messias anerkannt hat. Damit beginnt das eigentliche Problem. Das derzeitige fleischliche Israel wird Jesus nie als ihren Messias anerkennen, so lange es die Hoffnung auf seine Wiederherstellung als Gottes Volk nicht aufgibt, denn die Hoffnung auf Wiederherstellung als Gottes Volk ist auf den mosaischen Bund gegründet. Wer aber die Wiederherstellung als Gottes Volk aufgrund des mosaischen Bundes erhofft, sollte ihn auch einhalten. Doch auch davon ist das fleischliche Israel, so weit man es verifizieren kann, weit entfernt.

    Welchem Israel wird Jesus vorstehen?

    Ist es ein Israel, das im Fleische beschnitten ist und weder den mosaischen noch den neuen Bund einhält, oder ist es ein Israel, das im Herzen beschnitten ist, und versucht Jesus so gut wie sie es verstehen zu folgen.

    (Römer 2:28-29) . . .Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

    Ede

  • edelmuth an Argentum
    Januar 30, 2015

    Warum ist die Lehre von der Wiederherstellung Israels als Gottes Volk böse?

    Aus der Bibel geht unmissverständlich hervor, dass die Rettung nur über die Anerkennung Jesus als den vorausgesagten Messias möglich ist.

    (Johannes 14:6) . . .Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

    (Apostelgeschichte 4:12) . . .Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“

    Fragt man sie, warum sie Jesus nicht unverzüglich als ihren Messias anerkennen und gerettet werden, verweisen sie auf:

    (2. Korinther 3:12-16) . . .Da wir also eine solche Hoffnung haben, gebrauchen wir großen Freimut der Rede 13 und machen es nicht wie Moses, der einen Schleier auf sein Angesicht legte, damit die Söhne Israels nicht unverwandt das Ende dessen anschauten, was weggetan werden sollte. 14 Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet, weil er durch Christus weggetan wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird, ein Schleier auf ihrem Herzen. 16 Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen.

    Indem sie behaupten, dass sie Jesus als ihren Messias sofort anerkennen würden, wenn ihnen der Schleier vom Vater entfernt würde, machen sie Jehova für ihre Ablehnung Jesu verantwortlich, und das ist böse. Sie, die von sich behaupten Jehova zu kennen, unterstellen IHM, dass ER seinen Sohn Jesus und durch ihn dessen Jünger ausgesandt hat, den Israeliten die gute Botschaft von ihrer Rettung durch Jesus und sein Opfer zu predigen, wohlwissend, dass ihre Predigttätigkeit kein Erfolg haben kann, weil ER den Israeliten angeblich den Schleier des Nichterkennens auferlegt hat. Sie unterstellen Jehova seinen Sohn Jesus, den sie als Gotteslästerer an den Pfahl geschlagen haben, nicht ernst zu nehmen, so wie sie ihn als Sektierer der Nazarener nicht ernst nehmen. Wie wollen sie Jesus und sein Opfer, das sie erlösen soll, jemals anerkennen?

    Deshalb unterstellen sie Jehova, dass ER sie trotz ihres Mordes an seinem Sohn und ohne dessen Anerkennung als ihren Messias wieder als SEIN Volk durch gerade diesen Sohn herstellen würde. Dabei behaupten sie, dass er als Messias im Fleisch kommen würde, um sie in den Grenzen des verheißenen Landes als Gottes Volk wieder herzustellen. Dadurch versuchen sie ihren feigen Mord an Jesus als Gotteslästerer zu rechtfertigen.

    Wenn sich gemäß der Prophezeiungen Abrahams in seinem Nachkommen alle Nation segnen sollen, dann gemäß ihren Vorstellungen, dass alle Nationen zu Israeliten konvertieren und Proselyten werden würden. Dabei verschweigen sie, dass die Proselyten nicht die gleichen (Erb-) Rechte wie die Abstammungsisraeliten haben.

    Wer sich dann durch den im Fleische wiedergekehrten Messias segnen soll, ist klar. Doch Jesus schwor keinen Unterschied aufgrund der Abstammung zu machen.

    Dabei bleiben sie die Antwort auf die Frage schuldig, wie es einen Überrest an Israeliten, beginnend mit Jesus Jünger, geben kann, der nicht den Schleier des Nichterkennens übergezogen bekommen und Jesus als seinen Messias sofort anerkannt hat. Wie kann es sein, dass es diese Israeliten bis zum heutigen Tage gibt.

    Ede

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Zum Stichwort „Israel“ fiel mir heute früh dieser Text auf: Jesus wandert unerkannt mit den Jüngern – die seine Lehren genau kannten – nach Emmaus und sagten das, Lukas 24:

    21 Wir aber hofften, daß er der sei, der Israel erlösen solle. Doch auch bei alledem ist es heute der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist.

    Dachten denn diese Jünger an ein „geistiges Israel“? Oder hier, Apg.

    1: 6 Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit dem Israel das Reich wieder her?
    7 Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat.

    Ging es den fragenden Jüngern und Aposteln um das „geistige Israel“? Jesus wusste genau welches Israel sie meinten, er widersprach nur was die Zeitpunkte anbelangt, aber nicht was die Zukunft Israels betraf.

    Wenn sich seit dem r.k. Kirchenvater Augustinus nicht nur die Großkirche sondern auch die Kleingruppen, wie die JW.ORG, das „geistige Israel“ einverleibt haben welches Israel meinte denn Paulus in Römer 11, mit dieser Feststellung?

    7 Was nun? Was I s r a e l sucht, das hat es nicht erlangt; aber die Auserwählten haben es erlangt, die übrigen aber sind verstockt worden…
    15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die A n n a h m e anders sein als Leben aus den Toten?

    Die Verstockung dauert noch an, der säkulare Staat Israel ist nicht „Volk Gottes“!

    Shalom!
    Gerd

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum, lieber Alois!

    Mit dem Nachleben dessen, was wir schon gewissermaßen vorgelebt haben, das ist natürlich ein schwer begreifbares Phänomen. Alois hat es exakt erklärt, Gott sieht uns schon im Voraus, etwa wenn wir zum Arzt gehen, ich heute um 11 h zum Zahnarzt 🙁

    Da stellt sich nur die Frage ist das eine Art Phantombild, schleierhaft, oder gar materiell? Was sah Gott da? Römer 9:
    8 Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.
    9 Denn dieses Wort ist ein Verheißungswort: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben“.
    10 Nicht allein aber das, sondern auch als Rebekka schwanger war von Einem, von Isaak, unserem Vater,
    11 selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf daß der Vorsatz Gottes nach Auswahl bestände, nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden),
    12 wurde zu ihr gesagt: „Der Größere wird dem Kleineren dienen“;
    13 wie geschrieben steht: „Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehaßt.“

    Dann noch dieser Text aus dem gleichen Brief:
    „Denn welche er zuvor ERKANNT hat, diese….

    …hat er auch zuvor BESTIMMT!“

    Beispiel: Wenn ein Wetterprophet ein Unwetter voraus ERKENNT – beeinflusst er dieses? – wenn es dann kommt, ist ER schuld daran?

    Römer 9 ist in voller Klarheit, Gott hat VOR der Geburt von Esau und Jakob schon gewusst, wie es enden wird. Die Zeit Gottes ist nicht chronos, sie ist möglicherweise kairos!
    Gott verhärtete den Pharao, warum? Weil er ihn im Voraus KANNTE! Er wusste wie dieser reagieren wird. Er kennt unser Herz!

    Alles ist für den, der die ZEIT von Vergangenheit, über Gegenwart, bis in die Zukunft K E N N T , ein Abspielen von Handlungen, die wir machen. Und das schon von „Grundlegung der Welt“ an, das ist unheimlich.

    Weil W I R so einen Charakter/Neigung HABEN und nicht weil uns Gott dies eingeimpft hätte! Wir leben unser Leben gemäß Abläufen wie w i r sind, nicht ferngesteuert.

    Auch unsere Schlechtigkeit gehört u n s ganz allein, sie ist nicht von außen in uns gelegt worden!

    Voraussehen ist keine Prädestination.

    Nun gehe ich Zähne putzen, auch das war leicht voraus zu sehen 😉

  • Argentum@Gerd
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd,

    mich hat die Formulierung: „oder leben die ihr zuvor erkanntes “Vorleben” einfach nach?“ irritiert. Das hört sich so an, als hätten die Auserwählten zuvor ihr Leben gesehen und es dann später nach gelebt ( wobei mir da die Déjà-vu- Erlebnisse in den Sinn kommen).
    Aber das wäre irgendwie sehr in biblisch oder?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • erwachter Sünder an Argentum
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum,

    vielen Dank, dass du mir den Schreiber des Artikel-Auszugs genannt hast und wo der ganze Artikel
    Gottes Plan mit uns- Auftrag unmöglich?
    nach zu lesen ist, sehr nett von dir.
    Hatte mir damals diesen Auszug, da ich ihn gut fand gespeichert, um ihn an einen Bruder zu schicken. Es ging mir besonders darum, dass Jesus Christus der Mittelpunkt und das Herzstück des Evangeliums ist und nicht ein angeblich 1914 aufgerichtetes Königreich.

    LG vom erwachten Sünder

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    E.S. hat doch sehr deutlich gekennzeichnet, daß es ein zitierter Artikel war.

    “ Jesus betonte, dass er uns das (geistige) Schwert bringen werde (Matthäus 10:34), was auf eine Auseinandersetzung aufgrund seines Wortes hindeutet.“

    In diesem Kontext geht es darum, daß Jesus darauf hinweist, daß das Bekenntnis zu ihm, Spaltungen in den anderen Beziehungen verursachen kann.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    Januar 30, 2015

    Stimmt, Agentum.

    Das Bekenntnis zu Jesus bedeutet mit seinen Ansichten einig zu gehen und diese auch ggf. zu vertreten. Was Anderes soll das Bekenntnis zu Jesus bedeuten? Gerade dieses Bekenntnis in Verbindung mit der Verkündigung seiner guten Botschaft verursacht nicht nur bei seinen Gegnern erheblichen Widerspruch. Betrachten wir alle Christen als Freunde Jesus, so gibt es, wie wir es hier bereits feststellen können, unter seinen Freunden erheblichen Gesprächsbedarf.

    Die von dir beschrieben Spaltungen gibt es nicht nur innerhalb der Familien, sondern auch unter den Christen, wovon die vielen christlichen Glaubensrichtungen bis hin zu den Kriegen zeugen.

    Ede

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    die Botschaft Jesu war die Liebe. Wenn ich mein Gegenüber mit Liebe ( im weitesten Sinne) betrachte, können zwar Meinungsverschiedenheiten auftreten, aber es müßte nicht zu Spaltungen kommen. Spaltungen entstehen durch Spekulationen über Unklarheiten und ein Beharren auf einen Standpunkt. Die Botschaft daß Jesus aus Liebe zu uns gehandelt hat und die damit verbundene Rettung ist doch das Zentrale, in dem Einigkeit herrscht, oder?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • erwachter Sünder an edelmuth
    Januar 30, 2015

    Hallo Ede,

    danke für deine beiden Antworten.
    Werde deinen Rat, Zitate fremder Autoren deutlicher als ihre Zitate zu kennzeichnen zukünftig beachten!
    Ich werde aber nicht zu jedem Artikel oder Zitat Stellung nehmen, wenn ich mir selber dazu nicht wirklich richtig sicher bin und vielleicht erst noch Nachforschungen und eigene, weitere Überlegungen anstellen muss.
    Ich möchte da lieber vorsichtig und zurückhaltend sein, weil wir ja alle nur die Wahrheit reden wollen.
    Es besteht nämlich, oft die Gefahr, dass wir aus einer „Wahrheit“ die Wahrheit machen wollen.
    Ich komme vielleicht zu einer Schlussfolgerung, die an sich wahr und richtig ist. Doch diese Wahrheit ist vielleicht nicht die komplette Wahrheit zu diesem Thema. Ich könnte alle anderen Gesichtspunkte zu diesem Thema zugunsten des eigenen favorisierten Aspekts ignorieren, weil ich mir der anderen Gesichtspunkte vielleicht gar nicht bewusst bin.
    Meiner Meinung nach, sollte man, wenn es nicht um Grundwahrheiten geht, nicht immer alles andere als falsch abtun und darauf beharren, dass nur der eigene Aspekt, oder die eigene Ansicht richtig ist.
    Man sollte nie sagen: „Ich (wir) haben Recht und alle anderen liegen falsch.“
    Ich glaube nur JHWH hat immer Recht und alle anderen liegen oftmals, zumindest ein kleines bisschen falsch.

    LG und noch einen schönen Sonntag
    vom erwachten Sünder

  • edelmuth an E.S.
    Januar 30, 2015

    Hallo E.S.

    Deine Vorsicht ehrt dich. Sie zeugt von Rücksichtnahme auf die Gefühle deiner Mitmenschen

    Es gibt Menschen, die aus Sorge um die Gefühle anderer von sich nichts oder nur wenig preis geben wollen und daher auch nichts sagen. Andere reden eher unbedacht, wie sie denken, auch dann, wenn es offenbar falsch ist. Wer ist mir lieber?

    Derjenige, der redet, wie er dankt, ist mit ganzem Herzen dabei. Wenn es falsch ist, kann man ihm anhand der Bibel zu einem besseren Verständnis verhelfen. Jehova wird ihm sein Versehen nicht übel nehmen, weil er weis, dass wir alle Lernende sind.

    Deshalb möchte ich dich ermuntern deine eigene Meinung ungeachtet, ob sie richtig oder vollständig ist, zu äußern. Lass uns darüber, auch über Grundwahrheiten, reden.

    In deinem Zitat wird Israel erwähnt. Hast du eine Ahnung welches Israel gemeint ist, der Saat Israel, das Volk Israel im Fleische oder das geistige Israel droben.

    Ede

  • erwachter Sünder an edelmuth
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede,

    über Grundwahrheiten, Grundlehren brauchen wir doch wohl nicht mehr zu diskutieren, oder benötigst du da noch Belehrung, bzw. ein Richtigstellen der Dinge?
    Von welchem Zitat du sprichst, wo Israel erwähnt wird, weiß ich nicht.
    Bitte kläre mich doch auf!

    Gruß vom erwachten Sünder

  • edelmuth an E.S.
    Januar 30, 2015

    Guten Abend E.S.

    » Heilungen „gemäß den Kräften des zukünftigen Äons“ (Heb.6:5), also des tausendjährigen Königreichs Israels auf der Erde, waren ein Zeichen auf dieses hin. «

    (Hebräer 6:5) … 5 …die das vortreffliche Wort Gottes und die Kräfte des kommenden Systems der Dinge geschmeckt haben, …

    Jesus ist zur Rettung aller Menschen gestorben. Welche Bedeutung hat Israel in dem Zitat.

    Ede

  • erwachter Sünder an edelmuth
    Januar 30, 2015

    Lieber Edelmuth,

    im Wort Gottes steht in dieser Schriftstelle, nicht tausendjähriges Königreich Israel, oder Königreich Israel. In Hebräer 6:5, steht nur etwas von Kräfte des kommenden Systems der Dinge, Kräfte der zukünftigen Welt, Kräfte des zukünftigen Zeitalters, Kräfte der zukünftigen Weltzeit, Kräfte der kommenden Welt und ähnliches.
    Also habe ich mir beim Lesen dieses Bibelverses nie Gedanken darüber gemacht, von welchem Israel hier gesprochen wird, weil es ja nicht erwähnt wird.
    Ich soll mich jetzt, auf den Artikel, des Herrn Landersheim beziehen, wo es heißt:
    » Heilungen „gemäß den Kräften des zukünftigen Äons“ (Heb.6:5), also des tausendjährigen Königreichs Israels auf der Erde, waren ein Zeichen auf dieses hin. «

    Und du fragst mich: „Welche Bedeutung hat Israel in dem Zitat.
    Hast du eine Ahnung welches Israel gemeint ist, der Staat Israel, das Volk Israel im Fleische oder das geistige Israel droben.“

    Ich bin nur ein Lernender und kein Wissender! Auch glaube ich, dass das richtige Verständnis hierüber, für meinen persönlichen Glauben nicht so bedeutend ist.
    Warum fragst du mich dies eigentlich?
    Nach meinem jetzigen Verständnis, glaube ich, dass das Volk Israel im Fleische gemeint ist.
    Kann aber nicht ausschließen, dass hier vielleicht, auch das „geistige Israel“ droben gemeint ist.

    Teile mir nun bitte deine Ansicht, Meinung, Verständnis mit und sage mir, warum du mich dies fragst. Was ist dir dabei so wichtig? Was genau, verbirgt sich hinter deiner Frage??

    LG vom erwachten Sünder

  • edelmuth an E.S.
    Januar 30, 2015

    Guten Abend E.W.

    Der Widerspruch liegt in der Aussage „…des tausendjährigen Königreichs Israels auf der Erde…“. Das tausendjährige Königreich Jesus beginnt mit seiner „Hochzeit“ im Himmel. Von diesem Augenblick an herrscht er mit seiner Braut, den 144 000 Gesalbten, vom Himmel aus über die gesamte Erde. Im Himmel sind nur Geistwesen, während auf der Erde Menschen und Tiere aus Fleisch und Blut leben.

    Wenn der Autor von einem tausendjährigen Königreich Jesus …..auf der Erde spricht, dann kann es sich aus meiner Sicht nur um Jesu Regierung bzw. den positiven Auswirkungen seiner himmlischen Regierung auf die Erde handeln.

    Der Widerspruch beginnt konkret dort, wo der Autor vom „tausendjährigen Königreich Israels auf der Erde“ spricht, weil sowohl der Vater wie auch der Sohn zugesichert haben keinen Unterscheid im Fleische zu machen. Alle Menschen guten Willens sollen unabhängig ihrer Abstammung gerettet werden. (Offb. 7:9,19; 1. Joh. 2:2; Röm. 1:15,16; Apg. 13:47, 15:9; Galater 2:6-8: 1. Mose 18:18, 22:18, 26:4 (Abahams Verheißung))

    Die Verfechter der Wiederherstellung Israels als Gottes Volk benötigen Jesus nicht, weil sie glauben, aufgrund einer Zusage Jehovas als Mitglied Israels als Gottes Volk wieder hergestellt zu werden. Sie würden Jesus nur dann anerkennen wollen, wenn er siegreich, wie von den Israeliten gelehrt, käme und sie in den Grenzen des verheißen Landes als Gottes bevorrechtigtes Volk wieder herstellen würde. Dann hätten sie auch ihren feigen Mord an Jesus als Gotteslästerer gerechtfertigt, weil nun der von ihnen prophezeite Messias, wie vorausgesagt, gekommen wäre

    Und da sind wir schon bei den von dir erwähnten Grundlehren, denn sowohl die Evangelische Kirche und deren Abspaltungen sowie die Ernsten Bibelforscher verbreiten diese doch sehr umstrittene Lehre. In dem derzeitigen Staat Israel wird deshalb die Grundlage des wiederherzustellenden Volkes Israel gesehen, obwohl er weder auf den Gott seiner Vorväter vertaut, noch das mosaische Gesetz einhält. Die Abstammung seiner Bewohner ist ungeklärt. Sie bestehen zu großen Teilen aus einem Mischvolk aus Juden und anderen Völkern, aus Christen und Moslems, also keine Grundlage aus der sich ein jüdisches Volk Gottes bilden ließe. Außerdem ist eine Rettung nur über die Anerkennung Jesus als ihren Messias möglich, und das aus Glaube vor ihrer Rettung und nicht aus schauen nach der Erfüllung ihrer Wünsche.

    Diejenigen, die an Jesus glauben, haben in diesem Gebilde offenbar keine nachvollziehbare Zukunft.

    Dann gibt es noch das geistige Israel, das in Anlehnung und Fortsetzung das ehemals fleischliche Israel ausmacht. Währende vor Jesus das Israel aufgrund seiner Abstammung ausgewählt wurde (Verheißung Abrahams galt seinen Nachkommen, mosaisches Gesetz verbot die Vermischung mit anderen Völkern), wurde es durch und nach Jesus aufgrund des Glaubens ausgewählt (Jesus Jünger, Kornelius). Das geistige Israel ist wie das alte Israel im Fleische ein gotthingegebenes Volk, nun aber Mitglied des neuen Bundes mit Jesus verbunden mit eine himmlischen Auferstehungshoffnung zu geistigem Leben und einer Regentschaft mit ihrem Bräutigam und König Jesus über die Erde.

    Ede

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum,

    danke für deine umfassende Antwort! Letzter Teil ist offenbar speziell an die gerichtet, die in einer Kirche oder Gemeinde agieren. Aber bedenke die Gemeinden, wie sie heute stark in Erscheinung treten, existieren noch keine 500 Jahre, vorher gab es Jahrhunderte lang große Kirchen, wo die Mitglieder eine untergeordnete Rolle spielen, nur die Latein sprechenden Geistlichen waren Tonangebend. Dort wurde keiner der Anwesenden mit der Frage befasst, wie du sie vorhin stelltest:
    „Nenne mir doch bitte eine Stelle, die erkennen lässt, daß nur zu Geistgesalbten gesprochen wird, oder wo eine Unterscheidung gemacht wird.“

    Die Mitläufer wären damals dazu stumm geblieben, denn in solch geistliche Höhen durften sie ohne theologische Ausbildung gewollt garnicht kommen. Waren diese vom Geist Gottes Berufenen keine Christen? Vielleicht nur latent, ich kann das nicht beantworten, der Berufende kennt w e r „Sein“ ist, sagt irgendwo eine Bibelstelle.

    Paulus prophezeite schon in Apg. 20,20, dass nach ihm Männer aufstünden die verkehrte Dinge reden.
    Bei den ZJ hatten wir anfänglich den Eindruck, dort wird man zu einem echten Christen. Die Organisation war für uns fast wie der Tempel Jehovas, untersuchen wir nun, wie wir dort ge- oder verführt wurden und ich baue auch etwas Historie mit ein:

    Wie hält man Menschen zusammen?

    „Einheit“ ist das Zauberwort. Das fordert Gleichschritt und Uniformität. Die Anhänger werden dabei in eine Schablone gepresst und schrittweise geistig entmündigt. Die Formel für einheitliches Zusammenleben heißt in der WTG: Anerkennung der „Organisation“.

    Ist Organisation grundsätzlich etwas schlechtes? Keineswegs! Jeder physische Körper ist doch ein Organismus und das ist auch Organisation. Wirken Organe harmonisch zusammen, dann arbeiten sie zusammen, bricht ein Organ aus, dann beginnt das Chaos, wie im Fall einer Krebserkrankung. Auch eine Gemeinschaft braucht organisatorische Strukturen. Wird sie jedoch zu viel von einer Einzelperson oder Führerschaft beherrscht, dann mutiert sie zur Diktatur, in der das Individuum verkümmert. Das zeigen viele Beispiele aus der Geschichte der Religion und der Völker. Russells Initiativen vor 130 Jahren waren überhaupt nicht neu. Jahrhunderte zuvor spielte sich ähnliches ab. Schon im 2. Und 3. Jh. gab es phantasiebegabte Männer, die ihren Schutzbefohlenen verschiedenste Ansichten und „christliches“ Brauchtum überstülpten. Ich erinnere nur an das was ich oben schon schrieb (Apg. 20,20). Um nur ein Beispiel zu nennen, das ich schon einmal bei BI herein kopierte: „Kompendium der Kirchengeschichte“ von Karl Heussi, § 18:

    Der Ausbau der frühkatholischen Kirche [2. u. 3. Jh.]:

    In dieser Zeit gelangte die Entwicklung des Gottesdienstes zu einem relativen Abschluß. An die Stelle der urchristlichen, völlig freien und regellosen Gemeindeversammlungen ist nun ein kompliziertes Gefüge heiliger Handlungen getreten, die in feststehender Ordnung feierlich vollzogen werden. Mit dem Aufkommen des Opferbegriffs ist als sein notwendiges Korrelat der Priesterbegriff in die Kirche eingedrungen. Die Leitung der gottesdienstlichen Versammlung, einst ein „Dienst“ an der Gemeinde, ist schon längst das ausschließliche Vorrecht des Klerus geworden. Die magisch-sakramentalen Vorstellungen haben im Laufe der Zeit immer größere Bedeutung gewonnen; zu Abendmahl und Taufe haben sich noch weitere heilige Zeremonien gesellt. Mit dieser Wandlung des Gottesdienstes aber hat sich eine spezifisch kultische Frömmigkeit ausgebildet, die sich immer ausschießlicher in dunkeln, mystischen Gefühlen bewegt. Was die Theologie lehrt, die Erlösung aus dem Todesverhängnis und die Vergottung des Menschengeschlechts, das läßt der Kultus den Christen e r 1 e b e n: in der Eucharistie fühlt der Gläubige in mystischen Schauern göttliche Kräfte in sich einströmen. Diese Entwicklung des Kultus hat sich unter starker Einwirkung der heidnischen Mysterien vollzogen.

    Obwohl Russell und seine Umgebung keine Gelegenheit ausließen, die lästige Konkurrenz – d.h. Kirchen und Gemeinschaften – scharf zu kritisieren, hatten sie selbst in kürzester Zeit vieles von dem Kritisierten in Wort und Tat nachvollzogen. Dazu benötigten ihre Vorläufer einige Jahrhunderte.

    Das scheinbar bessere Verstehen und Interpretieren der Bibelinhalte „unserer“ Organisation weckte das Gefühl, ein besonderes Maß des Heiligen Geistes – exklusiv – erhalten zu haben. Die Wurzeln für das Elitedenken waren gelegt. Dann kam für einige Wenige, die hier auch mitschreiben, die Ernüchterung durch das plötzliche Erkennen in einer irreführenden Gruppe zu sein. Ich meine nun, dass gerade d a s für unsere geistliche Entwicklung und für die Auswahl durch den Gottesgeist eine wichtige Rolle spielt! Und zwar durch die Ermittlung unserer Wahrheitssehnsucht und Anbindung an unseren himmlischen Vater, der uns zu unserem künftigen erstgeborenen Bruder zieht. Dann beginnt ein Prozess, den nur der verspürt der betroffen ist, es kaum detailliert mit Wörtern oder Sätzen weiter vermitteln kann. Wie sagen es manche Sekten: Das musst du erleben! Und die Angesprochenen landen dann im Kö-saal oder z. B. bei Pfingstlern mit Wundertaten.

    Mit Jesu Tod begann die Herauswahl derer die Gott schon vor Grundlegung der Welt zuvor erkannte (Eph. 1). Diese, durch den Geist als „Berufene und Erwählte“ Betroffenen, haben durch göttliche Auswahl die Aussicht zu Königen und Priestern künftige Aufgaben auf Erden zu tätigen (Off. 5,10). Sogar Engeln werden sie richten, w i e wird das erfolgen, frage ich mal die nur das irdische Leben ewig erleben wollen? Müssen sich die Engeln für diesen Prozess dann speziell materialisieren? Fehlt es derart an biblisch genannter Vision, um sich nicht vorstellen zu können, dass diese Kinder Gottes einen GEISTkörper haben werden?

    Nun richte ich mich an viele Erdhoffenden und frage mal nach, w i e ihr das erklärt, was wir bei Zeugens eh schon lernten und sich tief im Kopf eingrub:

    Was ist mit dem „Jüngling der als 100-jähriger stirbt“? Wo und wann ist das?
    Oder wie kommt ihr mit nachfolgenden Voraussagen zurecht?
    Jesaja 66:
    15 Denn siehe, Jahwe wird kommen im Feuer, und seine Wagen sind wie der Sturmwind, um seinen Zorn zu vergelten in Glut und sein Schelten in Feuerflammen.
    16 Denn durch Feuer und durch sein Schwert wird Jahwe Gericht üben an allem Fleische, und der Erschlagenen Jahwes werden viele sein.
    17 Die sich weihen und sich reinigen für die Gärten, hinter einem her in der Mitte; die Schweinefleisch essen und Greuel und Mäuse: allzumal werden sie ein Ende nehmen, spricht Jahwe.
    18 Und ich – ihre Werke und ihre Gedanken sind vor mir. Es kommt die Zeit, a l l e Nationen und Sprachen zu versammeln; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.
    19 Und ich werde ein Wunderzeichen an ihnen tun, und werde von ihnen Entronnene an die Nationen senden, nach Tarsis, Pul und Lud, die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan, nach den fernen Inseln, die von mir nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Nationen verkündigen.
    20 Und sie werden alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe für Jahwe bringen, auf Rossen und auf Wagen und auf Sänften und auf Maultieren und auf Dromedaren, nach meinem heiligen Berge, nach Jerusalem, spricht Jahwe, gleichwie die Kinder Israel das Speisopfer in einem reinen Gefäße zum Hause Jahwes bringen.
    21 Und auch aus ihnen werde ich zu Priestern und zu Leviten nehmen, spricht Jahwe.
    22 Denn gleichwie der neue H i m m e l und die neue E r d e, die ich mache, vor mir bestehen, spricht Jahwe, also wird euer Same und euer Name bestehen.
    23 Und es wird geschehen: von Neumond zu Neumond und von Sabbath zu Sabbath wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jahwe.
    24 Und sie werden hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen, und sie werden ein Abscheu sein allem Fleische.

    WAS müsst ihr danach noch tun? Das:

    Sacharja 14:
    16 Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von allen Nationen, welche wider Jerusalem gekommen sind, von Jahr zu Jahr hinaufziehen werden, um den König, Jahwe der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.
    17 Und es wird geschehen, wenn eines von den Geschlechtern der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, Jahwe der Heerscharen, anzubeten: über dasselbe wird kein Regen kommen;
    18 und wenn das Geschlecht Ägyptens nicht hinaufzieht und nicht kommt, so wird der Regen auch nicht über dieses kommen. Das wird die Plage sein, womit Jahwe die Nationen plagen wird, welche nicht hinaufziehen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern.
    19 Das wird die Strafe Ägyptens und die Strafe aller Nationen sein, welche nicht hinaufziehen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern.

    Dann gehen die Jahre ins Land und dann kommt das, wo mir auf die gestellte Frage bisher keiner antwortete, ich stelle sie daher noch einmal, was dann?

    2. Petr. 3:
    10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.
    11 Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit!
    12 Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden.
    13 Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt.

    Nach welchem Zeitraum mag sich das ^ erfüllen?

    Noch Antwort zu deiner Frage, liebe Argentum: nicht alles im NT ist für die herausgerufenen Kinder Gottes geschrieben. Die Juden zu denen Jesus die Bergpredigt sprach, kannten keine himmlische Berufung. Dies wurde erst virtuell in den Sätzen die du aus Joh. 17 zitiertest, dann umfassend im „Evangelium“ des Paulus. Nun stelle ich nochmal meine Frage: wer findet in diesen Briefen irgend einen Hinweis auf eine „irdische Hoffnung“? Wer mit dem Inhalt von Römer 8 bis 11 nicht viel anfangen kann, wird auch Harmagedon überleben, das meine ich keineswegs zynisch, sondern einfach nüchtern nach Zeugnis speziell im AT, wie oben zitiert.

    So kommt dann auch jeder dorthin wo es ihm s e i n eigener Geist vorgibt, so sind am Ende alle froh 🙂

    Samstagabendgrüße rundherum!
    Gerd

  • Argentum@Gerd
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd,

    Danke auch Dir für Deine Antwort.
    Zu Deiner Frage bez. Jesaja 66 und Sacharja 14, sowie 2. Petrus 3, werde ich mich auch mal vertiefen, deswegen kann ich Dir momentan nicht Antworten, ohne zu oberflächlich zu sein.

    „Noch Antwort zu deiner Frage, liebe Argentum: nicht alles im NT ist für die herausgerufenen Kinder Gottes geschrieben. Die Juden zu denen Jesus die Bergpredigt sprach, kannten keine himmlische Berufung. Dies wurde erst virtuell in den Sätzen die du aus Joh. 17 zitiertest, dann umfassend im “Evangelium” des Paulus. Nun stelle ich nochmal meine Frage: wer findet in diesen Briefen irgend einen Hinweis auf eine “irdische Hoffnung”? Wer mit dem Inhalt von Römer 8 bis 11 nicht viel anfangen kann, wird auch Harmagedon überleben, das meine ich keineswegs zynisch, sondern einfach nüchtern nach Zeugnis speziell im AT, wie oben zitiert.
    So kommt dann auch jeder dorthin wo es ihm s e i n eigener Geist vorgibt, so sind am Ende alle froh.“

    Was, wenn die christlich- griechischen Schriften doch für ALLE gläubigen gelten? Einfach auch deshalb, weil er die Wahrheit vor den Weisen dieser Welt verborgen hält und es den Einfachen geoffenbart hat? Gottes Botschaft, um das Herz zu erreichen, ist keine komplizierte, nur auf eine “ Elite“ bedachte Truppe, sondern so geschrieben, daß es einfache Menschen mit ihrem Herzen erfassen können, ohne daß sie dafür den Klerus, oder eine LK brauchen würden. Das würde doch dieser Aussage widersprechen, wenn es so wäre, oder? Was, wenn die grundsätzliche Aussage für ALLE Gläubigen gilt und die Entscheidung, wer welche Funktion in der neuen Welt erfüllt in diesem Sinne erstmal unwichtig ist?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Genau liebe Argentum, das meinte ich auch in meinen Sätzen, die du heute zitiertest.

    Die HerausWAHL trifft Gott, E r zieht seine zuvorerkannten Kinder zu seinem Sohn. Wer also nicht nach Römer 8 etwas verspürt was diesen Worten: „der Geist Gottes zeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind“
    entspricht, hat nicht das geringste Verlangen in die geistige Familie Gottes im Himmel zu sein. Kein Geist vergewaltigt sie, um dort leben zu müssen, ihre Sehnsüchte mit Gott, werden dann auf der neuen Erde erfüllt.
    Wobei Israel im irdischen Jerusalem das „Kommando“ inne haben wird. Jetzt schon werden die Konflikte um den Tempelberg wieder heftig, das ist der Konflikt: Ismael-Urenkeln gegen Isaak-Nachkommen. So schrieb ich schon einmal an Edelmuth und ähnlich Denkende, im Bechhaus-Forum:

    Verfasst am: 13.07.2013, 14:59
    Erfüllte und unerfüllte Prophetie über I s r a e l

    Erfüllte, zwei Anführungen von vielen:

    Deuteronomium 4,
    25 Wenn du Kinder und Kindeskinder zeugen wirst, und ihr eingelebt seid im Lande, und ihr euch verderbet und euch ein geschnitztes Bild machet, ein Gleichnis von irgend etwas, und tut, was böse ist in den Augen Jahwes, deines Gottes, ihn zu reizen:
    26 so nehme ich heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch, daß ihr gewißlich schnell aus dem Lande umkommen werdet, wohin ihr über den Jordan ziehet um es in Besitz zu nehmen; ihr werdet eure Tage darin nicht verlängern, sondern gänzlich vertilgt werden.
    27 Und Jahwe wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, wohin Jahwe euch führen wird.

    Hes. 36, 18 Da goß ich meinen Grimm über sie aus wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen, und weil sie es durch ihre Götzen verunreinigt hatten.
    19 Und ich versprengte sie unter die Nationen, und sie wurden in die Länder zerstreut; ich richtete sie nach ihrem Wege und nach ihren Handlungen.
    20 Und als sie zu den Nationen kamen, wohin sie kamen, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Jahwes Volk sind diese, und aus seinem Lande sind sie gezogen.

    Die Diaspora ist erfüllte Historie!
    ———————————-

    (Noch) Unerfüllte:

    Deut. 4,
    30 In deiner Bedrängnis, und wenn alle diese Dinge dich treffen werden am Ende der Tage, wirst du umkehren zu Jahwe, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen.
    31 Denn ein barmherziger Gott ist Jahwe, dein Gott; er wird dich nicht lassen und dich nicht verderben und wird des Bundes deiner Väter nicht vergessen, den er ihnen g e s c h w o r e n hat.

    Hes. 36,
    24 Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer L a n d [nicht Himmel!] bringen.
    25 Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von allen euren Unreinigkeiten und von allen euren Götzen werde ich euch reinigen.
    26 Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
    27 Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahret und tut.
    28 Und ihr werdet in dem L a n d e wohnen, das ich euren V ä t e r n gegeben habe;

    Apg. 3,
    Petrus…21 welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

    1. Kor. 3,
    13 und tun nicht gleichwie Moses, der eine Decke über sein Angesicht legte, auf daß die Söhne Israels nicht anschauen möchten das Ende dessen, was hinweggetan werden sollte.
    14 Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt beim Lesen des alten Bundes dieselbe Decke unaufgedeckt, die in Christo weggetan wird.
    15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Moses gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen.
    16 Wenn es aber zum Herrn umkehren wird, so wird die Decke weggenommen.

    ——————————–
    Alle die sich unter der Decke des (gottgesteuerten?) Unverständnisses befinden, müssen noch warten bis die Decke entfernt wird!
    _________________
    Liebe Grüße!

    Eine Frage noch an alle, wenn sich das s o zuträgt:
    Eph. 1: 3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,
    4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt,

    Ist es das Raum-Zeit-Kontinuum durch das Gott die dort ^ Angesprochenen schon voraus sah, oder leben die ihr zuvor erkanntes „Vorleben“ einfach nach?

    Ich weiß, die Antwort ist sicher serr gombliziert 😉

    Gegenwartsgrüße!
    Gerd

  • Argentum@Ede
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd,

    kannst Du die Frage bitte etwas genauer erläutern. Was genau meinst Du mit:
    „…oder leben die ihr zuvor erkanntes “Vorleben” einfach nach?“

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Alois
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd

    Zu Deiner Frage:

    Ist es das Raum-Zeit-Kontinuum durch das Gott die dort ^ Angesprochenen schon voraus sah, oder leben die ihr zuvor erkanntes “Vorleben” einfach nach?

    Meine Ansicht:

    Für mich ist klar dass Gott alle Zeiten gleichzeitig sieht. Egal was wir noch alles in der Zukunft tun und denken werden, sieht Gott immer und ewig. Etwas schwer zu beschreiben dieses Thema.

    Angenommen ich nehme mir vor morgen zum Arzt zu gehen. Auch das weiß Gott schon immer. Ich fahre morgen zu Arzt, auch das weiß Gott schon immer. Angenommen ich würde kurz bevor ich an der Praxistür bin mir überlegen, dass ich nun doch nicht zum Arzt gehe, weil ich ja einen freien Willen habe, so hat auch dieser plötzliche Meinungsumschwung Gott schon immer gewusst. Egal was wir mit unserem freien Willen tun werden, Gott hat es immer gewusst, nicht weil er hellsehen kann, nicht weil er uns beeinflusst, sondern weil er gleichzeitig in jede Sekunde aller Zeiten hineinschauen kann.

    Deswegen war es auch ein Leichtes für Gott Prophezeiungen niederschreiben zu lassen. Er hat die Zukunft schon immer gesehen. Nur musste er die Prophezeiungen so verschlüsseln dass die Zukunft nicht durch die Prophezeiungen verändert wird.

    Die Prophezeiungen der Bibel haben nicht den Sinn dass wir die Zukunft vorhersagen können, sondern dass wir im Nachhinein, also wenn sich eine Prophezeiung vor unseren Augen erfüllt hat, wir mit Ehrfurcht die Allwissenheit Gottes erkennen können, zur Ehre Gottes.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum,

    du fragst: „Woran erkennt Du, daß die Auserwählung sich nur auf Geist gesalbte bezieht?“

    Antwort: weil Paulus, sowohl in dem von dir zitierten Römer 9, als auch in seinen anderen Briefen, n u r solche anspricht. Bevor Paulus sein „Evangelium“ – wie er es nennt – niederschrieb, also noch vor Pfingsten, gab es schon viele Glaubensleute, wie sie in Hebr. 11 der Reihe nach angeführt sind, beginnend mit: „4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, durch welches er Zeugnis erlangte, daß er gerecht war…“.

    Auch ein Jesaja war ein Erwählter, wie er schreibt, wurde er schon von seiner Mutter Leib abgesondert, er nennt auch die Prophetie wo er und die Glaubensleute seiner Zeit leben werden, ich brauche Jes. 65 nicht zitieren, das bekamen wir bei den WT-Leuten reichlich eingeflößt. Diese Gläubigen werden im verheißenen Paradies leben, wobei die fleischlichen Nachkommen Abrahams über Isaak, die führende Rolle im irdischen Jerusalem innehaben werden. Israel bleibt bis heute „Geliebte um der VÄTER willen“ wie in Römer 11 zu lesen. Aber diese Gläubigen, mit irdischer Verheißung, werden nicht im Sinne von 1. Kor. 15 auferstehen, über sie wurde nicht wie zu Pfingsten der Geist ausgegossen, sie erhielten nicht wie Kornelius den Geist Gottes noch vor der Taufe. Solange wir diese beiden „Haushaltungen“ nicht vermixen, bleibt die Voraussicht über die Auferstehungen auch nicht vernebelt.

    Ich suchte soeben aus meiner Konserve ein Predigt, wo es besser formuliert wird:

    Folge 11: Erwählung und Verwerfung – Im tiefen Dunkel bei Gott

    Tilmann Haberer

    „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel“ – so haben auch in diesem Karneval die Jecken am Rhein gesungen. „Weil wir so brav sind, weil wir so brav sind . . . “ Schön wär’s, wird sich da mancher denken. Schön wäre es, wenn alle in den Himmel kämen. Und ein anderer denkt sich vielleicht: Das wäre ja noch schöner, wenn alle in den Himmel kämen!

    Auf diese Frage läßt sich das theologische Problem tatsächlich zuspitzen: Kommen alle in den Himmel, oder gibt es auf der einen Seite diejenigen, die auserwählt sind, und auf der anderen Seite diejenigen, die verworfen werden, „hinaus in die äußerste Finsternis, da wird sein Heulen und Zähneklappern“? Kann sich der Mensch sein Heil verdienen? Oder hat Gott vorherbestimmt, wen er einmal in sein himmlisches Reich aufnimmt und wen nicht?

    Von Abraham bis Jesus Christus

    Zum ersten Mal begegnet das Thema der Erwählung im Alten Testament bei Abraham. Ohne irgendwelche Vorbedingungen schenkt Gott ihm seine Verheißung: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“ Abraham hat nichts getan, um dieser Erwählung würdig zu werden, jedenfalls wird nichts berichtet. Mit ihm möchte er eine neue Geschichte mit den Menschen beginnen. Von ihm soll das Volk abstammen, das den Glauben an den wahren Gott bewahrt und weiterträgt.

    Ein zweites Mal weiß sich Israel von Gott erwählt: Durch die Rettung am Schilfmeer und den anschließenden Bundesschluß am Sinai. Dort verpflichtet sich Gott, das Volk Israel zu schützen. Er verspricht, es in das Land zu führen, in dem Milch und Honig fließt, und er verspricht, Israel zu verteidigen. Als Antwort auf diese Erwählung verpflichtet sich Israel, das Gesetz zu halten. Warum Gott ausgerechnet diese Schar ägyptischer Sklaven auswählt, wird nicht weiter begründet. „Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich“, so heißt es von Gott (2.Mose 33,19). Die Menschen können nichts tun, um von Gott erwählt zu werden, sie können die Erwählung nur annehmen und darauf antworten mit einem Leben, das dieser Erwählung entspricht.

    Vom ewigen Heil, vom „Himmel“, ist in der hebräischen Bibel nicht die Rede. Diese Vorstellung kommt erst kurz vor der Zeitenwende auf, in der Apokalyptik. Die Frommen des Volkes Israel, die sich als die Erwählten Gottes begreifen, werden verfolgt und unterdrückt. Von ihrem Erwähltsein ist nichts zu bemerken, im Gegenteil: Sie müssen besonders leiden. So entstehen die grandiosen, furchterregenden Bilder vom Endkampf der Armeen Gottes gegen die des Bösen, wenn endlich die Erwählten, die für das ewige Leben bei Gott vorherbestimmt sind, gerettet und die Verworfenen verdammt und in die ewige Strafe geschickt werden.

    Im Neuen Testament ist zu allererst Jesus der Erwählte Gottes. In seiner Botschaft jedoch spielt das Thema „Erwählung“ nur eine sehr untergeordnete Rolle. Im Matthäusevangelium findet sich ein Zusatz zu dem Gleichnis vom großen Abendmahl, in dem davon erzählt wird, daß ein unpassend gekleideter Gast hinausgeworfen wird. Jesus sagt zum Abschluß: „Denn viele sind berufen, wenige aber sind auserwählt.“ Richtig entfaltet wird die Vorstellung von der Erwählung in den Briefen des Neuen Testaments, vor allem in den hymnischen Kapiteln Römer 8 und Epheser 1. Hier singen Menschen, die Gottes Liebe erfahren haben, ein jubelndes Loblied auf die Treue und Nähe Gottes, die in keiner Weise abhängt von dem Wohlverhalten des Menschen. Gottes Zuwendung ist reine Gnade, sie beruht auf nichts als auf Gottes freier Entscheidung. Das ist der Kern und die Wahrheit der Vorstellung von Erwählung. Menschen machen die Erfahrung: Obwohl ich nichts getan habe, um mich Gottes Liebe würdig zu erweisen, hat er sich mir zugewandt und mich erwählt, wie ein Mann seine Braut und eine Frau ihren Bräutigam erwählt, aus reiner Liebe.

    Die Kehrseite der Erwählung ist die Verwerfung. Was ist mit denen, die Gott nicht erwählt? Wenn er nicht alle erwählt, müssen Nicht-Erwählte übrig bleiben. Die theologische Tradition spricht in diesem Zusammenhang von „negativer“ Verwerfung: Wer nicht erwählt ist, ist eben nicht dabei, er ist „draußen“. Daneben gibt es aber auch die Vorstellung einer „aktiven“ Verwerfung durch Gott: Gott sucht Menschen aus, die er nicht zum Heil, sondern zum Unheil bestimmt. Oder: Er widerruft seine Erwählung und verwirft einen Menschen, den er zuvor erwählt hat. Eindrückliches Beispiel dafür ist der König Saul, der sich Gottes Willen widersetzt hat und dafür von Gott verworfen wird. An diesem Beispiel wird auch deutlich, was die theologische Tradition immer wieder betont hat: Die Erwählung kann sich niemand verdienen. Die Verwerfung aber ist auf das Verschulden des Menschen zurückzuführen.

    Martin Luther hat intensiv mit dem Thema „Erwählung und Verwerfung“ gerungen. In einer seiner berühmtesten Schriften, „Vom unfreien Willen“, vergleicht er den Menschen mit einem Reittier, um das Gott und Satan streiten. Wer von beiden auf dem Reittier sitzt, bestimmt den Kurs: Erwählung oder Verwerfung, ewiges Heil oder Unheil. In seinem tiefen Glauben an Gottes Gerechtigkeit geht Luther so weit, zu sagen, man müsse auch die eigene Verwerfung im Glauben akzeptieren. Bin ich verworfen, bin ich gleichwohl im Glauben bei Gott und nicht endgültig von ihm getrennt.

    Theologen nach Luther haben diese radikalen Gedankengänge so nicht nachvollzogen. Klar war: Gott erwählt in freier, souveräner Entscheidung. In seiner Allwissenheit weiß er vorher, welcher Mensch wie leben wird, und trifft seine Wahl. Es wird streng unterschieden zwischen denen, die Gott angenommen, erwählt hat, und denen, die er verworfen hat.

    Von der Bibel her ist diese Sicht mindestens problematisch. Fast durchweg liegt in der Bibel der Akzent sehr stark auf der Freude darüber, von Gott angenommen zu sein, erwählt zu sein. Was mit den anderen Menschen geschieht, die nach meiner Wahrnehmung nicht erwählt sind, darüber wird gar nicht groß nachgedacht. Eine Ausnahme bilden die Kapitel 9-11 des Römerbriefs, in denen Paulus darüber schreibt, warum das Volk Israel das Heil in Christus nicht angenommen hat. Seine Argumentation läuft auf die Gewißheit hinaus, daß am Ende ganz Israel das Heil erlangt (Römer 11, 25-32). Darüber, daß andere bis jetzt noch nicht das Heil ergriffen zu haben scheinen, ist Paulus äußerst betrübt (Römer 9, 1-4). Er urteilt nicht überheblich und anmaßend, sondern leidet unter einem Urteil, das ihm unerträglich scheint.

    Und das ist eine Spur, die mir lohnend erscheint. Ich selbst kann die Erfahrung machen, daß Gott mir gut ist, ohne daß ich etwas dazu getan habe, daß er mich schon längst erwählt hat, wie Paul Gerhardt singt: Du „hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt‘, erkoren.“ Was mit den anderen ist, darüber brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Ja, als Christ, der das Wort Jesu gehört hat: „Liebt eure Feinde!“ kann ich gar nicht anders als Gott zu bitten, keine und keinen verlorengehen zu lassen. Vor allem müssen wir uns davor hüten, selbst entscheiden zu wollen, wer erwählt und wer etwa verworfen ist.

    Mir als Mensch bleibt: Ich darf mich darüber freuen, daß ich erwählt bin, ich darf diese Überzeugung feiern und sie im Glauben ergreifen, ich darf mich Gott anvertrauen, mich auf seine Erwählung berufen und in meiner Taufe ein Siegel für diese Erwählung sehen.

    (http://www.)sonntagsblatt-bayern.de/katechismus/glauben11.htm

    Also immer die Gläubigen des alten Bundes und die Gläubigen nach der Herauswahl im neuen Bund nicht verwechseln. Aber diese Unterscheidung lernten wir auch bei den ZJ schon kennen, nur war deren Schwerpunkt ab 1935 auf die Gläubigen des alten Bundes gelegt und sperrte die anderen förmlich aus. Eine Zunahme der Wiedergeborenen in der WT-Org ist auch so eine Geschichte, sollte einer vom Glauben abfallen, dann wird der nur durch einen anderen ersetzt, jedoch die Anzahl müsste immer gleich bleiben, wenn man schon so ein seltsames Zahlenspiel betreibt.

    Genug der Zeilen, daher wünsche ich ganz schnell ein schönes Wochenende –
    Gerd

  • Argentum@Gerd
    Januar 30, 2015

    ich verstehe es auch so, daß es eine Königreichsregierung von besonders befähigten Personen unter der Leitung des Christus geben wird, aber es gibt keine Stelle, die belegt, daß alle neutestamentlichen Schriften vorwiegend für diese kleine Gruppe geschrieben ist?
    =====================
    Johannes 17:20-24

    „Ich bitte aber nicht allein für sie,
    sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden,

    21 damit sie alle eins seien.

    Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
    22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“
    ==============================
    Ist nicht genau diese Annahme, daß ich mich nicht angesprochen fühlen darf, das, was nicht sein sollte, nämlich, daß ich keine Nähe zum Vater und zu Jesus aufbauen kann?
    Und wer entscheidet, was für wen geschrieben ist?

    Ich lese ÜBERALL etwas, daß für alle wahren Gläubigen gelten kann:

    Römer 5:17

    „Durch die Verfehlung des einen kam – dieses einen wegen – der Tod zur Herrschaft über die Menschen. Umso mehr werden durch den einen Jesus Christus alle die im ewigen Leben zur Herrschaft gelangen,6 die die überreiche Gnade Gottes und das Geschenk der Gerechtsprechung empfangen! 18 Also: Durch die Gebotsübertretung des einen Menschen kam es dazu, dass alle verurteilt wurden. Ebenso bewirkt die Gehorsamstat des einen, dass alle für gerecht erklärt werden und leben.“

    römer 8:4,5

    „Als Folge davon kann jetzt die Forderung des Gesetzes von uns erfüllt werden, so gewiss unser Leben nicht mehr von unserer selbstsüchtigen Natur bestimmt wird, sondern vom Geist Gottes.5 5 Wenn wir von unserer selbstsüchtigen Natur bestimmt werden, liegt uns an dem, was unsere Natur will; wenn wir vom Geist Gottes bestimmt werden, liegt uns an dem, was der Geist Gottes will.“

    ===========================
    spricht Paulus hier vielleicht schon von der Zeit, in der schließlich ALLE Schwestern und Brüder Jesu sind?

    „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. 29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.“

    ================
    Eine interessante
    Betrachtungsweise über die königliche Priesterschaft des neuen Bundes:

    „Sind alle Gläubigen heute dazu berufen, Priester zu sein? Manche Christen sind davon überzeugt. Diese Sichtweise hat dazu geführt, dass einige in Bezug auf die biblische Berufung des Christen in Verwirrung geraten sind. Eine Untersuchung der Heiligen Schrift und der Geschichte zeigt klar, wozu Gott die Menschen beruft. Darüber hinaus wird man, wenn man den Ursprung der Idee von der Priesterschaft aller Gläubigen kennt und dann die Lehre der Bibel betrachtet, besser verstehen können, wozu wir berufen sind…

    …Die Idee, dass alle Gläubigen Priester sind, wurde durch die Lehren Martin Luthers bekanntgemacht. 1520 schrieb Luther drei Abhandlungen: An den deutschen Adel, Babylonische Gefangenschaft und Die Freiheit des Christenmenschen. Der Kontext dieser drei Abhandlungen attackiert ganz klar die Hierarchie, Sakramente und Theologie der römischen Kirche und appelliert an eine nationale Reform.

    Die „Priesterschaft“ des Neuen Bundes

    In 1. Petrus 2, Vers 5 und Vers 9, beschreibt Petrus Christen als „heilige Priesterschaft“ und „königliche Priesterschaft“. Diese Bezeichnungen haben in Bezug auf die Funktion bzw. Aufgabe der Berufenen zu einiger Verwirrung geführt. Was bedeutet es unter dem Neuen Bund, ein Priester Gottes zu sein? Hat die königliche Priesterschaft die gleiche Bedeutung wie Begriffe wie „Vorsteher“ [der Gemeinde] bzw. „Ältester“?

    Unter dem Alten Bund hatte das Volk durch einen Priester Gemeinschaft mit Gott. Unter dem Neuen Bund haben wir direkte Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn. Lesen wir hierzu 1. Johannes 1, Vers 3: „Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“

    Es ist klar, dass wir heute eine direkte Beziehung zu Gott haben, und zwar durch keinen anderen Priester als Jesus Christus. In Bezug auf die Priesterschaft des Alten Bundes erklärt der Hebräerbrief, dass diese durch die Priesterschaft Melchisedeks bzw. Jesu Christi ersetzt worden ist. Melchisedek war und ist Priester und König, und genau das ist es, was auch wir werden sollen. Offenbarung 1, Vers 6 sagt aus, dass Christus „uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater“.

    Beachten Sie nochmals 1. Petrus 2, Verse 5 und 9: „Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus . . . Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.“

    Wir sehen, dass Christen in diesen Schriftstellen beides genannt werden, Tempel Gottes und Priester Gottes. Der Tempel war gewissermaßen die Wohnung Gottes. Als Gottes Tempel sind wir geistlich gesehen immer noch die „Wohnung Gottes“ (sehen Sie dazu auch 1. Korinther 6,19-20). Wir haben nun direkten Zugang zu Gott, der im Allerheiligsten des Tempels gegenwärtig war. Wir können auch (geistliche) Opfer von uns und für uns vor Gott darbringen – Opfer, die früher vom Hohepriester im Heiligtum dargebracht wurden. Gottes Geist macht diese neue Funktion möglich. Wir haben Gottes Geist, und Gott wohnt in uns. Dieses Innewohnen des heiligen Geistes macht uns heilig und bedeutet für uns direkte Gemeinschaft mit Gott und Christus.

    Die Schrift offenbart also eindeutig, dass wir der Tempel Gottes sein sollen. Wir sind eine Gemeinschaft von Priester-Königen, die heute lernen, wie sie diese Funktion im Reich Gottes erfüllen werden. Die endgültige Erfüllung wird in der Zukunft sein: für Christus, für Israel und für uns.

    Sich als Priester vorbereiten

    Was ist jetzt unsere Aufgabe als Priester in Ausbildung?

    In Römer 12, Vers 1 schreibt Paulus: „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.“ Unser primäres Opfer sind wir selbst. Wir selbst müssen uns Gott hingeben in einem selbstverleugnenden Dienst.

    So wie die Priester des Alten Bundes Gott Tieropfer darbrachten, haben wir als Priester Gottes heute die Pflicht, uns selbst dem Dienste Gottes „zu opfern“. Praktisch ausgedrückt heißt dies, dass wir von unserer Zeit und unseren materiellen Gütern geben, um Gott zu dienen und seinen Willen zu tun.

    Petrus sagte, wir sollen geistliche Opfer (Gebete) darbringen, rechtschaffen sein, gute Werke vollbringen und „aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen“ untertan sein (1. Petrus 2,5. 12. 13). In Hebräer 13, Vers 15 werden wir ermahnt, „allezeit das Lobopfer darzubringen, das ist die Frucht unserer Lippen, die seinen Namen bekennen“.

    Beachten Sie, dass die priesterlichen Aufgaben aller Christen absolut privater Natur sind, nicht öffentlich. Gebet, gute Werke und Unterordnung gegenüber dem Willen Gottes sind persönliche Verantwortungen des Priesters im Neuen Bund. Wir sind berufen, Priester für uns selbst zu sein, nicht über andere. Einfach gesagt, jeder von uns ist Priester über seinen eigenen Tempel, berufen als auserwähltes Volk, Gott im Geist und in der Wahrheit zu dienen.

    Sind Priester auch Älteste?

    Jeder Christ ist ein Priester des Neuen Bundes, aber nicht jeder Gläubige ist auch ein Ältester. Die Schrift sagt eindeutig, dass die Berufung zur Predigerschaft nach Gottes ausdrücklichem Willen geschieht. Als Ältester zu dienen, ist nicht für jeden Christen vorgesehen. Paulus schreibt in 1. Korinther 12,27: „Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.“

    Er stellt auch fest: „Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede. Sind alle Apostel? Sind alle Propheten? Sind alle Lehrer? Sind alle Wundertäter? Haben alle die Gabe, gesund zu machen? Reden alle in Zungen? Können alle auslegen? Strebt aber nach den größeren Gaben! Und ich will euch einen noch besseren Weg zeigen“ (1. Korinther 12,28-31).

    Nicht jeder Gläubige ist dazu berufen, ein Ältester zu sein. Wir alle haben besondere Gaben, die wir in den Dienst Gottes einbringen können, aber wir sind nicht alle Älteste. Jeder Christ hat eine persönliche geistliche Verantwortung, wir sind aber auch in einen größeren geistlichen Leib berufen, wo es besondere Berufungen zur Ältestenschaft und Verwaltung gibt.

    Die Berufung zum Ältesten beinhaltet ein zusätzliches Maß an Verantwortlichkeit. Paulus sagt: „Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbar werden soll: Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist; achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt; nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund; nicht als die Herren über die Gemeinde, sondern als Vorbilder der Herde. So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen“ (1. Petrus 5,1-4).

    Jakobus bezieht sich auf diese größere Verantwortung, wenn er schreibt: „Liebe Brüder, nicht jeder von euch soll ein Lehrer werden; und wisst, dass wir ein desto strengeres Urteil empfangen werden“ (Jakobus 3,1; Hervorhebung durch uns).

    Die Lehre, dass jeder Gläubige ein Ältester ist, ist nicht im Einklang mit der Schrift. Luthers Lehren waren in diesem Zusammenhang offenbar eine Reaktion auf die Missbräuche eines autoritären römischen Systems. Beim Lesen der Schrift konnte er sehen, welch Privileg die Aussage Petrus’ darstellt, dass wir eine „königliche Priesterschaft“ sind. Er sah in der Bibel, dass jeder Christ vor Gott für sein eigenes Heil verantwortlich ist, mit nur einem Hohepriester [Christus] statt vielen menschlichen Vermittlern zwischen uns und Gott (Hebräer 3,1).

    Zwar konzentrierte sich Luther in seinen Schriften richtigerweise auf die individuelle Verantwortung des Christen, er erfasste aber nicht die volle biblische Wahrheit in Bezug auf eine königliche Priesterschaft, eine Priesterschaft, die in Harmonie mit einer von Gott eingesetzten Predigerschaft zusammenarbeitet – jeder mit unterschiedlichen Aufgaben und Gaben, um dem gesamten Leib Christi zu dienen.

    Unsere Aufgabe als Priester Gottes, ausgerüstet mit seinem heiligen Geist, der in uns wirkt, um jene persönlichen geistlichen Aufgaben eines Priesters zu vollbringen, erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Es ist dies eine Herausforderung, die uns bis zum Lebensende ausfüllen wird.

    Die Priester des Alten Bundes hatten eine wichtige Verantwortung, die Lampen im Tempel Tag und Nacht am Brennen zu halten. Sie durften sie nicht ausgehen lassen. Das war eine große Verantwortung, die sie im Laufe der Jahrhunderte getreu ausübten. Doch jeder heute Berufene hat eine ähnliche Gelegenheit und Aufforderung zu großer persönlicher Verantwortung erhalten!

    Ist uns diese Verantwortung wirklich bewusst? Setzen wir als königliche Priesterschaft alles daran, dass das Licht in unserer persönlichen Lebensführung – die Frucht von Gottes Geist – nicht aufhört zu brennen? Sind wir darin vereint, den Tempel – den Leib Christi, die Gemeinde Gottes – zusammenzuhalten, damit unser gemeinsames Licht diese dunkle Welt erhellt?“

    (Quelle: gutenachrichten.org)

    Nenne mir doch bitte eine Stelle, die erkennen lässt, daß nur zu Geistgesalbten gesprochen wird, oder wo eine Unterscheidung gemacht wird.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum,

    in Römer 8 steht noch mehr und zeigt w e r die Initiative inne hat:

    26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.
    27 D e r aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
    28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
    29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
    30 Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat,
    diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

    WER ist da „er“?

    Das wurde erst durch die Offenbarung an Paulus klar! Weiteres Beispiel, Epheser 1:

    3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,
    4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe;
    5 und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft
    durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens…
    10 für die Verwaltung der Fülle der Zeiten: alles unter ein Haupt zusammenzubringen in dem Christus, das was in den Himmeln und das, was auf der Erde ist, in ihm,
    11 in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir zuvorbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Rate seines Willens

    Die Bereitschaft dieses Angebot auch anzunehmen, geht vom Individuum aus, der/die dann vom Gottesgeist gesalbt wird. Keiner kann sich selbst salben –

    meint, mit Morgengruß!
    Gerd

  • Argentum@Gerd
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd,

    ich verstehe, was Du meinst, nur wird dadurch aber keine Unterscheidung gemacht in Heißt gesalbte und andere gläubige, es wird nur von einer Annahme durch den Geist gesprochen.

    Bez. der Unterscheidung in Fleisch und Geist, in Nachkommen nach dem Fleischer, oder nach dem Geiste (Glauben):

    Kapitel 9:8

    Das heißt: Nicht die Kinder des Fleisches, die sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft4 gerechnet.

    Kapitel 9:30-33

    „Was wollen wir nun sagen? Dass die Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben ist; 31 Israel aber, das einem Gesetz der Gerechtigkeit nachstrebte, ist nicht zum Gesetz gelangt. 32 Warum? Weil es nicht aus Glauben, sondern als aus Werken geschah. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes10, 33 wie geschrieben steht: „Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes11 und einen Fels des Ärgernisses12,

    und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“

    Woran erkennt Du, daß die Auserwählung sich nur auf Geist gesalbte bezieht?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum@E.W.
    Januar 30, 2015

    Lieber Erwachte Sünder,

    die Auslegung des Textes von Herrn Landersheim kann man gut nachvollziehen, auch da Paulus ja später nicht mehr geheilt hat und auch selber den “ Stachel“ tragen mußte, durch dessen verursachende Schwachheit Gottes Kraft vollkommen gemacht wurde.

    Danke für die Antwort

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Tommy
    Januar 30, 2015

    Fuer alle die dieses Aufhoeren von Dingen auf Wunder beziehen moechte ich Dr. Arne Elsen aus Hamburg empfehlen.
    Der gibt ab und zu Interviews die man im Netzt ansehen kann. Interessant was er da sagt.
    Tommy

  • Argentum@Athalja, Manfred
    Januar 30, 2015

    Lieber Athalja, lieber Manfred,
    danke für Eure Antworten.
    Ich verstehe es momentan so wie Manfred, daß das Vollkommene noch nicht gekommen ist, demzufolge müßte es besagte Gaben immer noch geben.

    Dies erscheint mir logisch, durch die Aussage des Paulus in 1. Korinther
    13:12

    „12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel,
    dann aber von Angesicht zu Angesicht;
    jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“

    Habe noch etwas gefunden, daß die Bezeichnung “ das Vollkommene“, oder die Erkenntnis darüber mit dem Komplettieren der heiligen Schriften ( Offenbarung) in Verbindung bringt ( Quelle: Das Wort der Wahrheit):

    In Vers 10 wird nun gesagt, wann Gott diese bruchstückhaften Offenbarungsgaben abschaffen würde: wenn „das Vollkommene“ (gr. to teleion) da ist. Das griechische Wort teleion (von telos = Ende, Ziel) bezeichnet etwas, das das Ziel seiner Entwicklung erreicht hat; je nach Zusammenhang kann es „das Vollkommene/Vollendete“ (im Sinne einer höchstmöglichen Perfektion) oder „das Vollständige“ (in dem Sinn, daß nichts mehr fehlt) oder „das Ausgereifte“ (im Sinne der abgeschlossenen Entwicklung, das Erwachsenenstadium) bedeuten.

    Wenn wir den vorherigen Vers berücksichtigen, bezieht sich „das Vollkommene“ am ehesten auf die Erkenntnis der Ratschlüsse Gottes für die Gemeinde, die durch die Prophetengaben nur teilweise, bruchstückhaft vermittelt werden konnten. Vers 9 zeigt ja gerade, daß diese Gaben nicht vollkommen waren und keine Vollkommenheit in der Erkenntnis bewirken konnten. Ausgehend von dem Begriff „stückweise“, „teilweise“ in Vers 9 liegt für teleion auf jeden Fall auch die Bedeutung „das Vollständige“ nahe, d.h. die vollständige und vollkommene Offenbarung der Ratschlüsse Gottes für die Gemeinde.

    In diesem Sinn ist es nur folgerichtig, wenn wir davon ausgehen, daß mit dem „Vollkommenen“ die vollständige, abgeschlossene und vollendete Offenbarung der Ratschlüsse und Lehren des Herrn in den heiligen Schriften des Neuen Testaments gemeint ist. Paulus zeigt in diesem Abschnitt, daß die Offenbarungsgaben der Prophetie und der Erkenntnisrede kein vollständiges und klares Bild von Gottes Plan und Willen für die Gemeinde geben konnten (vgl. V. 12: „Mittels eines Spiegels“, „wie im Rätsel“). Ihnen gegenüber war die Offenbarung Gottes in der Lehre und den Schriften der Apostel höher und klarer; sie allein konnte der Gemeinde eine vollkommene Unterweisung und Wegweisung bringen.

    Dieses Verständnis von Vers 10 ist nach meiner Überzeugung das folgerichtigste, klarste, am meisten mit den übrigen Aussagen der Schrift in Übereinstimmung befindliche Verständnis. Die traditionell vorherrschende Auslegung hat „das Vollkommene“ auf den Vollendungszustand der Gemeinde bezogen, wenn sie entrückt und allezeit bei dem Herrn in der himmlischen Herrlichkeit ist. Diese Auslegung hat durchaus gewisse Argumente für sich, sie scheint z.B. durch einige Aussagen in Vers 12 gestützt zu werden, die sich gut auf den Vollendungszustand der Gemeinde beziehen lassen. Auch ist es in einem allgemeinen Sinn durchaus zutreffend, daß all unser Erkennen „Stückwerk“ ist, wie es Luther übersetzte.

    Dennoch gibt es gute Gründe, diese Auslegung für diesen Abschnitt als unzutreffend zu erkennen und zu verwerfen. Zum einen würde dies bedeuten, daß die Gemeinde nach Gottes Plan für ihre gesamte Zeit auf Erden im Zustand der Unmündigkeit bleiben müßte; denn in Vers 11 werden die Gnadengaben Prophetie und Erkenntnisrede eindeutig mit dem Unmündigsein der Gemeinde in Verbindung gebracht. Das stünde aber in Widerspruch zu anderen Aussagen der Schrift, nach denen es Gottes Ziel ist, daß die Gemeinde schon hier auf Erden mündig und erwachsen wird (vgl. u. a. Eph 4,13-14: „erwachsener Mann“, „nicht mehr Unmündige“; Kol 1,28: „vollkommen [od. erwachsen, ausgereift, gr. teleios] in Christus Jesus“; Hebr 5,12-14).

    Ein gewichtiger Grund gegen die Deutung auf den himmlischen Vollkommenheitszustand der Gemeinde liegt in der Aussage von Vers 13, daß zu dem Zeitpunkt, wo die Prophetengaben weggetan worden sind, dennoch Glaube, Hoffnung und Liebe noch bei der Gemeinde bleiben. Kann sich das auf die himmlische Herrlichkeit beziehen?

    Die logische Schlußfolgerung ist, daß die Prophetie und Erkenntnisrede von Gott schon vor der Entrückung von der Gemeinde weggenommen werden, in einer Zeit, wo sie neben der Liebe (die in Ewigkeit bleibt) auch noch Glauben und Hoffnung benötigen. Damit ist aber die einzig schlüssige Deutung des „Vollkommenen“ in Vers 10, daß es sich auf die vollkommene Offenbarung der Heiligen Schrift des Neuen Testamentes bezieht. Wir haben oben schon gesehen, daß dies in Übereinstimmung auch mit anderen Schriftaussagen steht, die die Schrift als vollkommene und völlig genügende Offenbarung Gottes für die Gemeinde kennzeichnen.

    Es ist auch stimmig, wenn die Gemeinde als Ganzes für mündig erklärt wird, sobald ihr der ganze Ratschluß Gottes in Form der apostolischen Schriften des NT übergeben wurde. Ein Lehrling (oder Jünger) ist solange nicht voll verantwortlich, als er noch nicht ganz unterwiesen wurde in seinem Aufgabenbereich.

    Unmündigsein hat etwas zu tun mit mangelnder Einsicht und Erkenntnis. Die frühe Gemeinde war in diesem Sine noch unmündig, weil ihr die Kenntnis des vollen Ratschlusses Gottes fehlte. Sobald sie aber die vollständige Apostellehre übergeben bekommen hatte, war sie nunmehr verantwortlich, nach diesem Licht zu leben. Sie hatte das Mündigkeitsstadium erreicht.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • erwachter Sünder an Argentum und alle
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum und alle,

    zum Thema, ob es die Gnadengaben noch gibt, ein interessanter Artikel:

    Bestimmte Gnadengaben sind abgetan
    – Wider die Pseudocharismen –
     
      Hier für diejenigen, die ihre Gedanken dem Wort Gottes unterordnen wollen, eine kurze Begründung dafür, warum es heute keine Zeichen und Wunder, Machttaten und Krankenheilungen mehr gibt:
      In Hebräer 2:3,4 lesen wir von einer Rettung, „die ihren Anfang durch das vom Herrn gesprochene Wort nahm und uns von den Zuhörern bestätigt wurde, die auch Gott feierlich mitbezeugte durch Zeichen wie auch Wunder und mancherlei Machttaten und Austeilungen heiligen Geistes gemäß Seinem Willen.“ Der Satz steht in der Vergangenheitsform. Die Bezeugungen des Evangeliums waren also vorbei, als der Hebräerbrief geschrieben wurde.
      Dies hatte der Apostel Paulus in 1.Korinther 13:8-10 bereits angekündet: „Seien es Prophetenworte, sie werden abgetan, oder Zungenreden, sie werden aufhören, oder Erkenntnisworte, sie werden abgetan. Denn bis jetzt erkennen wir nur aus einem Bruchteil und prophezeien aus einem Bruchteil. Wenn aber die Reife kommt, wird das aus dem Bruchteil abgetan werden.“ Die Worte aus dem Bruchteil waren damals „förderlich“ (1.Kor.12:7).
      Seitdem aber die Reife, das der Vollendung Gemäße, gekommen ist, das Wort Gottes nämlich durch den Apostel Paulus für die ihm gegebene heilsgeschichtliche Verwaltung (oikonomia, Haushaltung, Verfahrensordnung) der überströmenden Gnade Gottes (Eph.3:2) „vervollständigt“ (so wörtlich Kol.1:25) worden ist, verkündigen wir aus dem auf das Vollmaß gebrachten Wort Gottes. Es gibt nichts Neues mehr zu offenbaren. Die letzten und höchsten Geheimnisse sind mit dem Epheser-, Philipper- und Kolosserbrief offenbart. Jetzt ist nichts mehr bruchstückhaft, sodass in der Folge davon jeder Gläubige in Christus nunmehr auch persönlich zur vollen Reife im Glauben gelangen kann (Eph.4:13) und niemand mehr unmündig zu bleiben braucht.
      Die Auferbauung der Heiligen geschieht auf der Grundlage der Apostel und Propheten (Eph.2:20); sie legten den Grund; heute wird nicht mehr Grund gelegt.
      Nicht die im 1.Korintherbrief genannten Gnadengaben, die zu ihrer Zeit schon „weit überragt“ wurden von der Liebe (1.Kor.12:31), wurden als bleibend bezeichnet, sondern die Gnadengaben Glaube, Erwartung und Liebe (1.Kor.13:13).
        Wir wandeln heute durch Glauben und nicht durch Wahrnehmung (2.Kor.5:7).
      Das Evangelium Gottes über Seinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn, bedarf in einer Heilsverwaltung, in der man durch Glauben (weg) von allen Sünden gerechtfertigt wird, für völlig gerecht erklärt wird, keiner weiteren sichtbaren Bezeugungen mehr. Das Wort Gottes ist durch Zeichen und Wunder längst bestätigt und beglaubigt ebenso wie das Aposteltum des Paulus (2.Kor.12:12).
      Heilungen „gemäß den Kräften des zukünftigen Äons“ (Heb.6:5), also des tausendjährigen Königreichs Israels auf der Erde, waren ein Zeichen auf dieses hin.
      Seitdem der unausspürbare Reichtum des Christus vollständig offenbart wurde, geschahen keine Heilungen aufgrund von Gnadengaben mehr. Paulus heilte Epaphroditus nicht, der sehr hinfällig, ja in nächster Todesnähe war. „Jedoch Gott hat Sich seiner erbarmt, aber nicht allein seiner, sondern auch meiner, damit ich nicht Betrübtheit über Betrübtheit hätte“ (Phil.2:27). Paulus ließ den durch Krankheit geschwächten Trophimus in Milet zurück (2.Tim.4:20). Paulus heilte Timotheus nicht, sondern empfahl ihm ein wenig Wein um seines schwachen Magens und seiner häufigen Schwächeanfälle willen (1.Tim.5:23).
      Schließlich erhielt der Apostel Paulus auf seine dreimalige Bitte hin, den Splitter für das Fleisch wegzunehmen, vom Herrn die Antwort: „Dir genügt Meine Gnade; denn Meine Kraft wird in Schwachheit vollkommen gemacht“ (2.Kor.12:9). Die Kraft Gottes erweist sich gerade in unserer Schwachheit (vgl. 2.Kor.4:7), und zwar ist es die Kraft, die Seine Gnade – sofern wir sie erfasst haben – in uns entfaltet. Die uns in Christus Jesus erwiesene und daher überaus reiche Gnade ist uns ein Zuspruch von solcher Kraft, dass wir Leiden tragen und zur Verherrlichung Gottes leben können. Die das Übermaß der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit erhalten, werden im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus (Röm.5:17). Welch eine Kraft vermittelt uns die Allgenugsamkeit der Gnade!
      Gar nichts fehlt uns heute; im Gegenteil: Wir sind mit jedem geistlichen (nicht mit greifbarem, irdischen) Segen, den es überhaupt gibt (zum Beispiel der Rechtfertigung, der Versöhnung, der Versiegelung, dem Sohnesstand, dem Gnadenstand), in Christus gesegnet (Eph.1:3). Wir sind Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte (Kol.3:12). Ihm sei der Lobpreis, der Dank und die Verherrlichung im Namen unseres Herrn Jesus Christus!
    Dieter Landersheim

    LG vom erwachten Sünder

  • Argentum@E.W.
    Januar 30, 2015

    Lieber Erwachter Sünder,

    die Begründungen des Herrn Landersheim, kann man gut nachvollziehen. Gerade auch weil Paulus später nicht mehr geheilt hat und auch selber mit seinem “ Stachel“ geschlagen war, durch dessen verursachende Schwachheit die Kraft Gottes vollkommen gemacht wurde.

    Danke für die Antwort.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Shannon
    Januar 30, 2015

    Lieber Sünder,

    die Frage ist doch, wie definierst du Wunder und Gnadengaben? Wenn doch in der Bibel steht, dass man bitten soll und es wird einem gegeben, muss es doch noch Gnadengaben geben.

    Wenn du das auf Wunderheilungen, Zungensprechen ect. beziehst, da hast du durchaus recht. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Einzelne von uns in seinem Leben trotzdem Wunder erleben kann, wenn er darum bittet. Wenn Dinge im Leben geschehen, die nach menschlichem Ermessen nicht möglich sind, was ist das dann? Zufall? Ich ziehe es vor, meinem Schöpfer und meinem König Jesus Christus dafür zu danken und das nicht als Zufall abzutun.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • erwachter Sünder an Shannon
    Januar 30, 2015

    Liebe Shannon,

    ich stimme dir zu und ich selbst bin mir gar nicht so sicher, ob Prophetenworte abgetan werden, wie das Herr Landersheim glaubt, denn die Bibel sagt Propheten auch (und erst recht) für unsere Zeit voraus.
    Zwei Beispiele:
    In Joel 3:1-2 wird vorausgesagt, dass vor dem Kommen des furchteinflößenden Tages Jehovas sogar “eure Söhne und eure Töchter” tatsächlich prophezeien werden.

    Auf diese Schriftstelle berief sich in der kleineren Erfüllung auch Petrus (Apg 2:16-17). Sie bezieht sich in ihrer letzten und größeren Erfüllung aber auf Har-Magedon. Denn nur vier Verse weiter wird in Joel vorausgesagt, dass Jehova zu dieser Zeit “alle Nationen” (alle Völker) zum Gericht zusammenbringen wird.
     
    Offenbarung – Niemand wird leugnen können, dass die Offenbarung für die Zeit des Endes geschrieben ist. In Offenbarung 10:11 und 11:3 und 6 werden Propheten für diese Zeit angekündigt.
     
    Die Propheten sind die Wortübermittler Jehovas. Wer ihnen das Wort verbietet, verbietet dem Urheber des Wortes sich zu äußern. Doch Jehova wird sich Sein Wort nicht durch Menschen verbieten lassen, auch und erst recht nicht in der sehr schweren Zeit des Endes (5Mo 18:19).

    LG vom erwachten Sünder

  • edelmuth an E.S.
    Januar 30, 2015

    Guten Abend E.S.

    In deinem Schreiben stellst du eine mutige These auf, die durch nichts gestützt wird.

    Du schreibst:

    » Es gibt nichts Neues mehr zu offenbaren. Die letzten und höchsten Geheimnisse sind mit dem Epheser-, Philipper- und Kolosserbrief offenbart. Jetzt ist nichts mehr bruchstückhaft, sodass in der Folge davon jeder Gläubige in Christus nunmehr auch persönlich zur vollen Reife im Glauben gelangen kann (Eph.4:13) und niemand mehr unmündig zu bleiben braucht. «

    Ist es umsonst, dass Jehova in der heutigen Zeit seinen Geist über Menschen ausgießt, damit dieser ihnen SEINE heiligen Geheimnisse offenbart? Wenn es den Menschen nichts mehr zu offenbaren gibt, warum erkennen wir dann nur bruchstückweise? Warum machen wir noch mangels genauer Erkenntnisse Fehler und sind unvollkommen, oder sind diese Fehler gar Rebellion gegen Gott?

    Hast du bereits die volle Erkenntnis? Ich wünschte, du hättest sie, damit du sie uns miteilen kannst.

    Ede

  • erwachter Sünder an edelmuth
    Januar 30, 2015

    Lieber edelmuth,

    bitte die Kommentare sorgfältiger lesen!, damit es zu keinen Missverständnissen kommt!
    Ich habe zum Thema, ob es die Gnadengaben noch gibt, nur einen meiner Meinung nach interessanten Artikel, eines Herrn Dieter Landersheim eingestellt.

    Diese mutige These, wie du es nennst, habe also nicht ich aufgestellt, sondern Herr Landersheim.
    Wende dich also besser an ihn, mit deinen Fragen.
    Lies bitte meine Antwort an Shannon, dort schreibe ich: ich selbst bin mir gar nicht so sicher, ob Prophetenworte abgetan werden, wie das Herr Landersheim glaubt, denn die Bibel sagt Propheten auch (und erst recht) für unsere Zeit voraus……………………

    Deshalb fühle ich mich von deiner Aussage: Hast du bereits die volle Erkenntnis? Ich wünschte, du hättest sie, damit du sie uns mitteilen kannst. auch nicht angesprochen, möchte dich aber bitten folgendes zu lesen. Wichtig!! stammt nicht von mir, weiß leider nicht mehr von wem dieser Artikel stammt.

    Wir werden durch den Glauben an Christus erlöst – nicht durch den Glauben an diese oder jene Lehrmeinung

    Dies bedeutet aber nicht, dass es unwichtig wäre, die wahren Lehren der Bibel recht zu verstehen. Natürlich wird der bekehrte Verstand durch den Geist Gottes zur Erkenntnis seines Willens und der Wahrheit hingeführt, genauso wie es bei der Einsicht über die Notwendigkeit der Umkehr und Taufe der Fall war. Aber ich habe schon so manchen gesehen, der sich derart in Diskussionen und Streitgespräche über die Auslegung schwer verständlicher Bibelverse hineinsteigerte, dass man hätte meinen können, es sei der Sinn seines Lebens, darüber zu debattieren und andere von der Richtigkeit der eigenen Sichtweise zu überzeugen!

    Paulus sagte: „Denn Christus ist mein Leben“ (Philipper 1,21). Jesus Christus war der Mittelpunkt seines Lebens und Wirkens. Und das war für Paulus weitaus wichtiger als die Argumente religiöser Eiferer, die jede sich nur bietende Möglichkeit nutzen, um endlose Diskussionen über alle nur denkbaren theologischen Streitfragen zu führen.
    In diesem Sinne wies Paulus seinen Kollegen Titus an: „Von törichten Fragen aber, von Geschlechtsregistern, von Zank und Streit über das Gesetz halte dich fern; denn sie sind unnütz und nichtig“ (Titus 3,9). Eine lebendige Beziehung zu Gott kann nicht auf der Basis strittiger theologischer Meinungen entstehen bzw. genährt werden. Ein Christ verankert sein Leben im Glauben an Christus und Gott, den Vater.
    Paulus und die anderen Apostel sowie die Christen der ersten Generation sahen in ihrer Beziehung zu Gott den eigentlichen Sinn ihres Lebens. Sie waren unbelastet von den bedeutungslosen Regeln und Vorschriften sektiererischer Glaubenssätze.

    Die Lehren der Apostel überzeugten die ersten Christen von der Notwendigkeit einer bestimmten Lebensführung, der Lebensweise der Liebe. Die Liebe, so sagt Paulus, ist die Erfüllung des Gesetzes (Römer 13,8). Glaube zusammen mit Gehorsam ist die Grundlage dieser christlichen Lebensweise.
    Paulus verknüpfte das Wort Gottes mit unserem Wandel, nicht mit unserem Geschick bei theologischen Streitgesprächen: „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt“ (2. Timotheus 3,16-17).
    Unser Verständnis biblischer Wahrheiten vertieft sich im Verlaufe unseres Reife- und Lernprozesses, den wir mit Hilfe des heiligen Geistes erleben. Nach und nach werden wir „in alle Wahrheit“ geleitet (Johannes 16,13), die, wie Paulus an Timotheus schrieb, auch mit unserer „Erziehung in der Gerechtigkeit“ zu tun hat.
    Durch diesen Prozess werden wir immer näher an das Ziel unseres christlichen Lebens geführt: In allen Dingen zu denken und zu handeln, wie Gott es tut. Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe (Hebräer 13,8). Gott ändert sich nicht (Maleachi 3,6).

    Ein solides Fundament
    In einem Abschnitt, den Paulus an die Heidenchristen in Ephesus schrieb, verglich er die Kirche Gottes mit der Errichtung eines Tempels: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn“ (Epheser 2,19-21).
    Aus den Worten des Apostels geht hervor, dass dieser Bau erfolgreich zu Ende geführt wird, sofern wir auf Jesus Christus als den Eckstein setzen! An die Korinther schrieb Paulus Folgendes: „Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder gar besseres Fundament legen“ (1. Korinther 3,11; „Hoffnung für alle“-Übersetzung). Paulus brüstete sich nicht vor den Menschen. Er maß sich selbst keine Wichtigkeit zu. Er sah sich als Dienender – als Diener Christi.
    Paulus lenkte die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer nicht auf sich selber, sondern auf Christus, als er sagte: „Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist [das Oberhaupt], wir aber eure Knechte um Jesu willen“ (2. Korinther 4,5). Und: „Folgt meinem Beispiel wie ich dem Beispiel Christi!“ (1. Korinther 11,1).
    Wer sein Leben in Jesus Christus verankert, wird das große Ziel erreichen! Jesus steht uns dabei zur Seite: „Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebräer 12,1-2).
    Unser Glaube, unsere Zuversicht und Hoffnung sind auf Christus gerichtet. In ihm sehen wir das wahre Haupt der Gemeinde Gottes. Wir werden durch das Wissen getröstet, dass Jesus uns die größte Liebe erwies: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde“ (Johannes 15,13). Wir wissen, dass Jesus auch uns bis zum Schluss lieben wird: „Wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende“ (Johannes 13,1).
    Diese aufopferungsvolle und beständige Liebe wird auch uns zuteil, und zwar durch den heiligen Geist: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Römer 5,5). Diese Liebe ist unwandelbar und verbindet uns mit unserem Fundament, unserem Hohepriester Jesus Christus. Nichts kann diese Liebe erschüttern! Paulus schrieb: „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?“ (Römer 8,35).
    Diese Erkenntnis ist auch Teil der Motivation, die uns dazu bewegt, das Evangelium vom kommenden Reich Gottes zu predigen. In dessen Mittelpunkt steht der kommende König dieses Reiches, der heute schon unser König ist. So predigen wir Jesu Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung, wie auch Paulus es tat (1. Korinther 15,1-8). Wir predigen ihn als das Oberhaupt der Kirche (Kolosser 1,17-19; Epheser 1,22-23).
    Wir predigen ihn als den „Anfänger unseres Heils“ (Hebräer 2,10); als unseren Hohepriester im Himmel (Hebräer 9,11); als unseren Retter (Titus 1,4). Wir predigen den Christus der Bibel: den männlichen, energiegeladenen, machtvollen, dynamischen Christus. Wir predigen Christus als den Heiler, Vergeber und Tröster. Wir predigen ihn als den bei der Schöpfung Tätigen – als das „Wort“, d. h. den „Sprecher“ der Familie Gottes, der bei der Schöpfung sprach: „Es werde Licht“ (siehe 1. Mose 1,3; Johannes 1,1-3; Kolosser 1,13-16; Hebräer 1,2).
    Wir predigen Christus als den Erlöser, das Lamm Gottes, das unsere und die Sünden der Welt trägt (Johannes 1,29; 3,16). Und wir predigen Christus als den König der Könige und Herrn der Herren, der bald kommen und alle menschlichen Reiche ablösen wird (Offenbarung 19,16).
    Jesus Christus ist das Herzstück des Evangeliums vom Reich Gottes. Paulus sprach von dem „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“. Und er fuhr fort: „Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen. Dafür mühe ich mich auch ab und ringe in der Kraft dessen, der in mir kräftig wirkt“ (Kolosser 1,28-29).

    LG vom erwachten Sünder

  • edelmuth an E.S.
    Januar 30, 2015

    Hallo E.W.

    » Wir werden durch den Glauben an Christus erlöst «

    Da hast du völlig recht. Der Schächer, der neben Christus am Pfahl starb, war weder unterwiesen, noch getauft, und dennoch wurde ihm eine Auferstehung im Paradies von Christus zugesichert.

    » Aber ich habe schon so manchen gesehen, der sich derart in Diskussionen und Streitgespräche über die Auslegung schwer verständlicher Bibelverse hineinsteigerte, dass man hätte meinen können, es sei der Sinn seines Lebens, darüber zu debattieren und andere von der Richtigkeit der eigenen Sichtweise zu überzeugen! «

    Dennoch ist die kontroverse Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes nicht unverzichtbar. Jesus betonte, dass er uns das (geistige) Schwert bringen werde (Matthäus 10:34), was auf eine Auseinandersetzung aufgrund seines Wortes hindeutet. Auch die Auseinandersetzung mit Stephanus (Apg. 6:9) und kontroverse Diskussion über den Jerusalemer Beschluss (Apg. 15:6) weisen auf eine engagierte Diskussionskultur der ersten Christen hin.

    Da kein sterblicher Mensch die volle Erkenntnis hat, ist der Gedankenaustausch im Dialog zur weiteren Meinungsbildung notwendig, denn andere könnten ein besseres Verständnis haben. Nichts anders ist der Predigtauftrag. Dabei haben die Verkündiger der guten Botschaft die bessere Erkenntnis. Jesus redete stets in Gleichnissen, damit jeder Mensch den Sinn seiner Worte verstehe. Es kommt aber immer darauf an, wie geredet und diskutiert wird.

    » Glaube zusammen mit Gehorsam ist die Grundlage dieser christlichen Lebensweise. «

    Stimmt! Aber das allein genügt nicht. Zu erst muss ich mir im Klaren sein, wem ich gehorche. Es ist der Vater oder/und der Sohn! Davon muss ich mich als freiwilliger Diener Gottes anhand der Bibel selber überzeugen.

    Kein Gehorsam gegenüber dem Klerus, der uns erzählt, was wir zu tun haben, während wir widerspruchslos seine Anweisungen umsetzen, rettet uns. Nicht die Hoffnung in die Kirche, sondern die in den Vater und den Sohn retten uns. Nicht unsere Organisationszugehörigkeit, sondern unser Glaube wird vom Vater beurteilt. Auch kann sich niemand das ewige Leben verdienen. Es ist die unverdiente Güte Gottes, SEINE Willensentscheidung.

    Nicht das Erfüllen von Gesetzeswerken rettet uns. Sonst hätte Jesus nicht in Gleichnissen geredet. Eine Anweisungslist hätte genügt. Es ist der innere, von Herzen kommende Wunsch den Vater und den Sohn zu erfreuen und die Einsicht über die Notwendigkeit die Dinge so zu tun, wie der Vater und der Sohn es wollen, denn ihr Rat ist das Beste was uns jemals passieren kann. Dennoch kann es sein, dass wir voller Überzeugung das Falsche tun. Dann müssen wir gemäß besserer Erkenntnis an uns arbeiten. Um aber zu prüfen, ob wir auf dem biblischen Stand der Erkenntnis sind, ist der kontroverse Dialog erforderlich.

    Dies ist kein Widerspruch zu Jesu Auforderung an seine Jünger mit ihm eins zu sein, (einig, gleichen Sinnes) so, wie er eins mit dem Vater ist (Johannes 17:22). Jesus hatte zu seinen Lebzeiten sehr viel Überzeugungsarbeit bei seinen Jüngern geleistet. Obwohl sie alle auf dem gleichen Kenntnisstand überzeugt waren, betet Jesus für ihre Einigkeit.

    Der Vater und der Sohn sind die Grundlage unseres Glauben, denn der Glaube an den Sohn ist ohne den Vater unmöglich, aber nicht im Sinne der Erfüllung von Gesetzeswerken überbracht als Anweisungen durch den Klerus, sondern in der freiwilligen, von Herzen kommenden Erfüllung des Willens Gottes, der uns durch den Sohn und den Heiligen Geist verständlich gemacht wird.

    Ede

  • edelmuth an E.S.
    Januar 30, 2015

    Hallo E.W.

    Auch bei uns gibt es einen Klerus, den Treuen und Verständigen Sklaven, der Gehorsam verlangt, ohne einen näheren Bezug zu nennen, wem wir gehorchen sollen. Als den von Gott eingesetzte Sklave, wie er meint, der einen Nimbus von Göttlichkeit als Teil der himmlisch Organisation, dem Weibe Gottes, besitzt, beansprucht er für sich den Gehorsam, der eigentlich dem Vater und dem Sohn zusteht. Unter dem Vorwand, dass alle eins sein sollen, bestimmt er, was geglaubt wird. Jeder Widerspruch, der nicht als Unwissenheit oder als fehlerhafte Bemühungen, seinen Willen zu erfüllen, verstanden werden kann, führt zum Ausschluss.

    Damit dem Sklaven aber nicht so leicht wirkungsvoll widersprochen werden kann, äußert er sich sehr weitschweifend ohne der Kern seiner Aussage präzise zu benennen. Auch zitiert er gerne fremde Autoren, damit niemand sagen kann, er habe falsche Lehren aufgestellt.

    So haben alle Zeugen Jehovas geglaubt, dass 1975 Harmagedon kommen würde. Als dann Harmagedon nicht kam, war es schwierig ihm seine falschen Lehren nachzuweisen. Erst aus dem Zusammenhang war dies möglich. Er behauptet immer noch, dass einige Zeugen Jehovas ihn falsch verstanden haben müssen.

    Deshalb wäre es sinnvoll, wenn du deine Zitate fremder Autoren deutlich als ihre Zitate kennzeichnen und dazu Stellung nehmen würdest, wenn du ihnen widersprichst. Anderenfalls wird das Zitat als deine Meinung gewertet und du wirst dann zu recht auch damit konfrontiert werden.

    Ede

  • Argentum@E.S.
    Januar 30, 2015

    Lieber E.S,

    der Artikel stammt von Paul Kieffer. Das ist ein Auszug aus: Gottes Plan mit uns- Auftrag unmöglich? Ganz zu lesen auf “ gutenachrichten.org“

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Auszug eines Aufsatzes von einem ehem. Kreisaufseher, sein Nickname ist Geber:
    An alle Teilhaber eines unvergänglichen Erbteils,

    Paulus schrieb an die Korinther. „Schaut euch doch selbst an, Brüder und Schwestern! Es gibt ja nicht viele unter euch, die nach menschlichen Maßstäben … aus einer angesehenen Familie stammen“ – 1. Korinther 1,26. Weiter oben wurde gezeigt, daß wiedergeborene Christen nach göttlichem Maßstab aus der edelsten Familie stammen, die es im Universum und darüber hinaus gibt. Sie haben den gleichen Vater und die gleiche Mutter wie Jesus und „aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen.“ Heute wollen wir sehen, daß wiedergeborenen Christen dadurch ein Erbe in Aussicht gestellt wird! – Hebräer 2,10-12; Johannes 20,17; Offenbarung 12,1-5+17. […]
    Wenn die Bibel auch einiges über materielle Erbschaften enthält, so handelt sie doch hauptsächlich vom Erben im übertragenen, geistlichen Sinn. So lesen wir in 1.Petrus 1,4 von „einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch.“ Das Erbteil, von dem hier die Rede ist, übersteigt an Wert sicherlich alles was man sich auf der Erde vorstellen kann. Aber wer ist denn mit „euch“ als Erben gemeint? In Galater 3,29 finden wir die Antwort: „Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach Verheißung Erben.“ Die Erben von diesem „unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil“ sind also Christen. Daß hier unter „Abrahams Nachkommenschaft“ nicht ausschließlich Judenchristen gemeint sind steht ausdrücklich im Vers 28: „Da ist nicht Jude noch Grieche, …denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“ Christen wird also, über Abraham und Christus, ein Erbe in Aussicht gestellt, das weder vergehen, verwelken, noch verrotten oder zerfallen kann. Wenn Christen mit vielen anderen Brüdern und Schwestern ihr Erbteil empfangen haben, geht dessen Wert nicht mehr an Nachkommen weiter, weil sie ewig den Nutzen ihres Erbteils genießen werden.

    Wir sind heute nicht anders als die Propheten oder die Engel, die auch gerne alle Einzelheiten über die tieferen Dinge Gottes erfahren und verstehen wollten. Darüber schrieb Petrus: „Im Hinblick auf diese Rettung suchten und forschten Propheten, die über die an euch erwiesene Gnade weissagten. Sie forschten, auf welche oder auf was für eine Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hin deutete , … in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren“ – 1. Petrus 1,10-12. Forschen also auch wir nach, um mehr über unser christliches Erbe zu erfahren. Genau das wünschte uns Paulus als er schrieb: „Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen .. ist“ – Eph 1,18.
    […]

    Wie eine Verlobte durch ihren Verlobungsring – ein Unterpfand oder (Vor-)Zeichen der künftigen Hochzeit – ständig an ihr Verhältnis zum Verlobten erinnert wird, so werden wir Christen durch den Hl Geist – das Unterpfand unseres Erbteils – an die Sohnschaft als Miterben des Sohnes Gottes Jesus Christus erinnert. Genau das können wir in Röm 8,14-17 lesen: „Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.“ „Wer überwindet wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein“ – Off 21,7.

    Jesus sagte: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ – Johannes 8,31, 32. „Für eine solche Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Darum steht fest, und laßt euch nicht wieder in ein Joch der Sklaverei spannen“ – Galater 5,1. Wer also nicht mehr religiösen Führern folgt sondern nur noch dem, der „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist, der kann auch erwarten, daß die Wahrheit ihn frei machen wird, vorausgesetzt, er bittet um den Heiligen Geist („der Helfer“), der ihn „alle Dinge lehren“ wird – Johannes 14,6, 26. Glücklich sind also all jene, die vollständig von Menschenlehren und Fabeln befreit wurden und sich nicht mehr von selbsternannten religiösen Lehrern die „Ohren kitzeln lassen“ – 2. Tim. 4,3-4. Für solche wurde die Bitte des Paulus erhört: „Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen …ist“ – Eph 1,18-19.

    Jesus sagte: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, zieht ihn“ – Johannes 6,44. Wenn also der Vater jemanden nicht zum Sohn zieht wäre es nicht angebracht, ihm die himmlische Berufung einreden zu wollen, da ihn selbst „zehn Pferde“ nicht dahin ziehen würden. Jesus selbst drängte die Menschen auch nicht – Luk 18,18-23. Man sollte aber nicht den Mut verlieren und aufgeben wenn man die himmlische Berufung nicht sofort versteht – Mat 7,7-8. Sogar die Apostel haben nicht alles sofort verstanden. Selbst nach mehreren Jahren Gemeinschaft mit Jesus erwarteten sie immer noch, mit ihm im irdischen Jerusalem zu herrschen. Erst nach der Ausgießung des Hl Geistes verstanden sie, daß sie mit ihm im Himmel leben würden. Manche brauchten also mindestens 3 Jahre um dies zu verstehen!

    Als auch Heiden – beginnend mit Kornelius – glaubten, daß Jesus der Christus ist, wurden auch sie aus Gott geboren denn „die Nationen sollen nämlich Miterben und Miteinverleibte sein und Mitteilhaber in Christus Jesus…“ – 1. Johannes 5,1; Epheser 3,6. Es wurden also immer mehr hinzugfügt und da bei Jesu Rückkehr – um seine Miterben nach Hause zu holen – noch lebende Kinder Gottes auf der Erde sein würden, wird deutlich, daß die ganze Zeit zwischen seiner Himmelfahrt und seiner Rückkehr „Weizen oder Söhne des Königreiches“ durch all die Jahrhunderte hindurch „wachsen“ würden um dann „geerntet“ und „entrückt“ zu werden, „um allezeit beim Herrn“ zu sein – 1. Thessalonicher 4,13-17; Matthäus 13,24-30+36-43). Christen aller Zeiten freuen sich also, und es ist der Inhalt ihres Lebens geworden, daß sie aus Gott geboren wurden und Jesus ihnen im Hause seines Vaters eine Stätte bereitet, damit sie da sein können wo auch er ist – Johannes 1,10-13; 14,2, 3).

    Da wir noch in dieser günstigen Zeit zwischen Jesu erstem Kommen und seiner Rückkehr leben ergeht immer noch die Einladung an uns – wenn Gott uns zu Christus zieht – Miterben seines Sohnes und mit ihm mitverherrlicht zu werden. Was vor Christus war ist eine Sache , was nach der Entrückung sein wird ist wieder eine andere Sache. Für uns sollte das Heute zählen !

    Dem Vater danksagend, der uns durch die geschenkte Sohnschaft einen Anteil am Erbe der Gnade des ewigen Lebens verleiht, wollen wir auch unserem Herrn und Retter Jesus Christus unsere Wertschätzung zeigen indem wir immer wieder zum Herrenmahl zusammenkommen gemäß seinen Worten: „Dies tut zu meinem Gedächtnis“ – Luk 22,19.

    Die Gnade des Vaters und die Liebe des Sohnes und die Hilfe des Hl Geistes sei mit euch allen,

    Euer Bruder in Christus
    Geber
    ————————–
    Hervorhebung durch Gerd
    PS.:
    von Gerd: Gibt es in den Paulus- oder Johannesbriefen eine Textstelle die von einer Art „irdischen Hoffnung“ für diese „Erben Gottes“, auch „Herauswahl“, oder „Gesalbte“, spricht, wenn ja bitte zitieren! Ergänzung: nicht jeder wird durch den Geist berufen (Römer 8:9)

    Irrte hier Paulus, 1Kor. 15:

    40 Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen;
    41 eine andere die Herrlichkeit der Sonne, und eine andere die Herrlichkeit des Mondes, und eine andere die Herrlichkeit der Sterne; denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Herrlichkeit.
    42 Also ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verwesung, es wird auferweckt in Unverweslichkeit.
    43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;
    44 es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen
    50 Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.
    51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu,
    52 in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
    53 Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

    ALLE Stellen in der Bibel sollen beachtet werden, meinte heute ein Mitschreiber auf der Hauptseite, dem stimme ich uneingeschränkt zu und grüße ihn und alle Anderen!

  • Argentum@Athalja, Manfred
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd,

    „von Gerd: Gibt es in den Paulus- oder Johannesbriefen eine Textstelle die von einer Art “irdischen Hoffnung” für diese “Erben Gottes”, auch “Herauswahl”, oder “Gesalbte”, spricht, wenn ja bitte zitieren! Ergänzung: nicht jeder wird durch den Geist berufen (Römer 8:9)“

    Ich verstehe diese Aussage so, daß es manchem nicht gelingt, oder gegeben ist, den Geist zu empfangen, wenn sie ihre Gesinnung nicht umwandeln, also im “ Fleische verharren“.

    Römer 8:5

    „Denn die, die nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist.“

    Hier erkenne ich nicht eine Kennzeichnung oder Herausrufung der Gesalbten.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum,

    der von dir genannte Text zeigt nur ein „entweder/oder“ an. Entweder ist der Berufene durch den Geist gesalbt, oder ist nicht gesalbt worden 😉

    Ist in der Erklärung der WTG-Ausleger im nachfolgenden Test etwas falsch erklärt? Das Einsichtenbuch zeigt hier, dass nicht alle Erklärungen des Sklaven von „geistigen Analphabeten“ stammen:

    *** it-2 S. 970 Sohn (Söhne) Gottes ***

    Christliche Söhne Gottes. 
    Wie Johannes 1:11, 12 deutlich macht, erhielt nur ein Teil der Israeliten die „Befugnis, Kinder Gottes zu werden“, nur solche, die Glauben an Christus Jesus bekundeten. Dieser jüdische „Überrest“ (Rö 9:27; 11:5) wurde durch das Loskaufsopfer Christi vom Gesetzesbund entbunden, durch den sie, obgleich er gut und vollkommen war, als Sünder verurteilt oder als Sklaven „dem Gewahrsam der Sünde“ übergeben worden waren; und so befreite Christus sie, damit sie „die Annahme an Sohnes Statt empfangen“ und Erben durch Gott werden konnten (Gal 4:1-7; vgl. Gal 3:19-26).
    Menschen von den Nationen, die früher „ohne Gott in der Welt“ gewesen waren (Eph 2:12), wurden ebenfalls durch Glauben an Christus mit Gott versöhnt und gelangten in ein Sohnschaftsverhältnis (Rö 9:8, 25, 26; Gal 3:26-29).
    Diese Christen bilden wie einst das Volk Israel ein Bundesvolk, werden sie doch in den „neuen Bund“ aufgenommen, der durch die Anwendung des vergossenen Blutes Christi rechtsgültig wurde (Luk 22:20; Heb 9:15). Allerdings handelt Gott mit den Christen, wenn er sie in diesen Bund aufnimmt, als einzelnen. Weil sie auf die gute Botschaft hören und Glauben ausüben, werden sie zu Miterben des Sohnes Gottes berufen (Rö 8:17; Heb 3:1), aufgrund ihres Glaubens an das Lösegeld von Gott „gerechtgesprochen“ (Rö 5:1, 2) und auf diese Weise „durch das Wort der Wahrheit hervorgebracht“ (Jak 1:18), indem sie als getaufte Christen „wiedergeboren“ werden, d. h. durch Gottes Geist als seine Söhne gezeugt oder hervorgebracht werden mit der Aussicht auf geistiges Leben im Himmel (Joh 3:3; 1Pe 1:3, 4). Sie haben nicht einen Geist der Sklaverei — eine Folge der Übertretung Adams — empfangen, sondern „einen Geist der Annahme an Sohnes Statt“, durch den sie ausrufen: „Abba, Vater!“ (der Ausdruck „Abba“ ist eine vertraute Anrede, ein Kosename) (Rö 8:14-17; siehe ABBA; ANNAHME AN SOHNES STATT, ADOPTION [Christliche Bedeutung]). Da Christi Mittlerschaft und Priestertum besser sind und wegen der durch ihn zum Ausdruck kommenden unverdienten Güte Gottes ist das Sohnschaftsverhältnis der geistgezeugten Christen ein vertrauteres Verhältnis zu Gott, als es bei dem natürlichen Israel der Fall war (Heb 4:14-16; 7:19-25; 12:18-24).

    Morgengrüße!
    Gerd

  • Argentum@Gerd
    Januar 30, 2015

    Lieber Gerd,

    ich erkenne nicht, daß Paulus hier nur von der Heißt Salbung spricht.
    In Kapitel 7 spricht er ja vom Widerstreit des Fleisches und des Geistes.

     „Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes. 23 Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes4 widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von5 diesem Leibe des Todes? – 25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Also diene ich6 nun selbst mit dem kSinn7 dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.“

    Kapitel 8:

    Denn die, die nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist. 6 Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden, 7 weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht.

    und dann die Gnade durch Gottes Geist:

    „Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10 Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen. 11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes. 12 So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um nach dem Fleisch zu leben; 13 denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr4 sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben. 14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“

    Ich erkenne hier keine Geistsalbung von Auserwählten, sondern die Wirkung des heiligen Geistes an die Kinder Gottes, die sich dadurch berührt fühlen.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Argentum
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum,

    auf deine Frage, bezogen auf 1. Kor. 13:8 – 10, kann dir folgende Anmerkung behilflich sein. Vollständigkeitshalber füge ich den Text aus der Neuen Genfer Übersetzung an, denn die bietet so manche hilfreiche Erklärungen.

    Die Liebe vergeht niemals. Prophetische Eingebungen werden aufhören; das Reden in Sprachen, ´die von Gott eingegeben sind,` wird verstummen; die ´Gabe der` Erkenntnis wird es einmal nicht mehr geben. Denn was wir erkennen, ist immer nur ein Teil des Ganzen, und die prophetischen Eingebungen, die wir haben, enthüllen ebenfalls nur einen Teil des Ganzen. [Od. Denn was wir erkennen, ist Stückwerk, und die prophetischen Eingebungen, die wir haben, sind Stückwerk.] Eines Tages aber wird das sichtbar werden, was vollkommen ist. Dann wird alles Unvollkommene ein Ende haben. [W: Wenn aber das Vollkommene (od. Vollständige/Endgültige) kommt, wird das Unvollkommene (od. Unvollständige/Vorläufige) ein Ende haben (od. beendet werden)].

    Um ein besseres Verständnis hierfür zu bekommen, ist 1.Joh. 3:2 behilflich.

    Ja, liebe Freunde, wir sind Gottes Kinder, wir sind es hier und heute. ´Und das ist erst der Anfang!` Was darin alles eingeschlossen ist[Was wir sein werden], ist uns vorläufig noch nicht enthüllt. Doch eines wissen wir[ist zwar vorläufig noch nicht sichtbar. Doch wir wissen es bereits.]: Wenn Jesus in seiner Herrlichkeit erscheint, werden wir ihm gleich sein[Wenn das, was wir einmal sein werden, sichtbar wird, werden wir Gott ähnlich sein. W Wenn er/es sichtbar wird, werden wir ihm gleich/ähnlich sein.]; denn dann werden wir ihn so sehen, wie er wirklich ist.

    Der obige Bibeltext kann mit einem Mann veranschaulicht werden. Wenn aus dem Kind ein junger Mann und später ein erfahrener, weiser Mann wird, dann ist der vollständige „Entwicklungsprozess des Mannes“ abgeschlossen. Die frühe Kirche hat einen ebensolchen Entwicklungsprozess hinter sich und so manches war am Anfang überhaupt nicht klar, bzw. verständlich.

    Jesus hatte eine einmalige Biographie, welche nicht vergleichbar ist. Er hatte selber einige „Entwicklungsprozesse“ mitgemacht und gibt uns versichernd zu verstehen: Heute sind wir Kinder Gottes!

    Das Vollkommene ist somit die völlige Erkenntnis unseres Herrn und Königs Jesus Christus. Damit ist die Ekklesiologie die heutige Erfüllung der Ekklesia.

    In tiefer Verbundenheit
    Athalja

  • Argentum
    Januar 30, 2015

    Liebe Brüder und Schwestern,
    da ich eifrig dabei bin, meine während meiner Bibelstudien von ZJ übernommenen Überzeugungen zu überprufen, bitte ich Euch nochmal um Mithilfe.
    Es geht um diese Bibelstelle:

    „Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen7, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen8, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen9 stückweise; 10 
    *************************************
    wenn aber das Vollkommene kommt,
    *************************************
    wird das, was stückweise ist, weggetan werden.“

    Dadurch, so wurde mir erklärt, würden o.g. Fähigkeiten in der heutigen Zeit nicht mehr bei Nachfolgern Jesu vorkommen.
    Was aber ist mit “ das Vollkommene“ gemeint und welche Bibelstellen belegen das?

    Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Manfred an Argentum
    Januar 30, 2015

    Liebe Argentum,

    was immer auch das Vollkommene sein wird, was da kommt, ich denke wir sind uns einig das bis heute hier noch nichts vollkommen ist. Wenns also das Vollkommene noch nicht gekommen ist, so müsste auch 1.Kor. 13 noch Gültigkeit haben. Daher ist nach meiner Ansicht die Aussage die Dir gegenüber gemacht wurde falsch. Es liegt vielleicht daran, dass bei jenen die das behauptet haben, diese Gaben nicht zu finden sind und daher sagen sie das hat aufgehört. Wenn aber jene die das behaupten, gar keine Nachfolger Jesu sind, ist es ja auch nicht verwunderlich dass sie das unter sich nicht finden.

    Wenn man mal die Vorträge und Kommentare hier auf den BI-Seiten liest, dann sieht man eigentlich sehr schön, dass alles noch Stückwerk ist. Jeder findet ein anderes Stück der ganzen Wahrheit und würde man alle zusammen setzen, dann wäre das Puzzel schon sehr weit fortgeschritten. Doch es bleibt immer noch ein Stückchen Unwissenheit übrig und wenn daher das kommt von dem in 1. Kor. steht, dann werden wir alles genau erkennen und vor allem werden wir auch Jesus so erkennen wie er wirklich ist.

    Ich denke das sich das erfüllt, wenn Christus sichtbar zur Erde zurück kehrt, denn dann wird sich fast jede Prophezeiung erfüllt haben und wir sehen das wovon prophezeit wurde. Dann braucht es diese Gabe einfach nicht mehr. Das einzige was immer Bestand haben wird, ist die Liebe und das ist doch mal eine sehr schöne Aussicht. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Rico
    Januar 30, 2015

    Hallo Tirza,

    ich hab mir gerade das Video über die Wiedergeburt angeschaut und dazu auch einige Kommentare gelesen und finde das mir das Video meine Fragen bezüglich des heiligen Geistes nicht beantworten konnte sondern mich eher verwirrt hat! Hast du dir das Video schon mal angesehen gehabt? Wenn ja,was ist deine Meinung dazu? Mich würde aber auch die Meinung von Bruderinfo dazu interessieren! Besonders was das Thema Galater 4 und ob die Ausage stimmt das der neue Bund ein Prozes sei! Was die Taufe angeht so habe ich da meine eigene Meinung dazu und auch was das Auslegen des Textes aus 2Jo 7 anbelangt!

    Hier der Link zum Video:

    (https://www).youtube.com/watch?v=gFyCL1XrxgE

    Lg Rico

  • Tirza an Rico und Gerd
    Januar 30, 2015

    Lieber Rico,

    ich habe mir das Video schon merhmals angesehen und konnte dem Gesagten gut folgen und finde der Kommentator hat das Thema, zumindest für mich, verständlich aufbereitet.
    Mein Anliegen ist gewesen, dir und wer noch mag, einmal diese Sichtweise anzubieten. Prüfen kostet nix.

    Lieber Gerd,

    da kein Antwortbutton; hier meine kurze Antwort an dich:
    Ansich sind wir doch gar nicht so weit auseinander, wenn man nicht
    etwas sucht um etwas zu finden, woran man Anstoß nehmen möchte.
    Du kennst die Bergpredigt und was Jesus sagte, wer zu ihm gehört?
    Wer seinen Willen t u t.

    Euch beiden eine gesegnete Nachtruhe & liebste Grüße
    Tirza

  • Rico
    Januar 30, 2015

    Hallo Tirza,

    ich danke dir für diesen Link ich werde ihn mir gleich mal anschauen! Ich wünsche dir auch Gottes Segen und noch einen schönen restlichen sonnigen Tag!

    Lg Rico 🙂

  • edelmuth an Alois
    Januar 30, 2015

    Guten Morgen Alois

    » Ich verstehe nicht wieso Du wegen diesem Bibelvers, explizit: die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt,… «

    Weil es dazu einen kausalen Zusammenhang mit Matthäus 28:19,20 gibt.

    (Matthäus 28:19-20) . . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen… 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. . . .

    (Apostelgeschichte 14:21) . . .Und nachdem sie die gute Botschaft jener Stadt verkündet und ziemlich viele zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lỵstra und nach Ikọnion und nach Antiọchia zurück,

    (Offenbarung 14:6) . . .Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk,

    Der zentrale Punkt um den sich die christlichen Aktivitäten drehen, ist die Gute Botschaft von der Rettung der Menschen durch Jesus Opfer und ihre Verkündigung. Ein Rettung der Menschen ohne Jesus, der durch seinen selbstlosen Tod das Opfer beschafft hat, und Jehova, der dieses Opfer angenommen hat, ist daher undenkbar.

    (Römer 8:14-17) . . .Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater!“ 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

    Jesu Jünger werden vom Vater an Sohnes Statt angenommen und zu himmlischem leben verherrlicht, damit sie dort sind, wo auch Jesus ist.

    (Johannes 14:2-3) 2 Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid.

    Neben der Heilung der Menschen, die seine Berufung durch Jehova beweisen sollte, und seinem Loskaufsopfer, war Jesus Haupttätigkeit die Verkündigung der Guten Botschaft und der damit verbundene Bildung eines Grundstockes, von dem aus sich die Hoffnung auf Rettung der Menschen verbreiten sollte. Seine gesalbten Jünger waren/sind die, die mit Jesus stand gehalten und den Auftrag, die sie von ihm erhalten haben, nach besten Kräften erfüllt haben.

    Wie stark Jesus in den Lehren den Glaubensgemeinschaften hervorgehoben wird, muss ich nicht beurteilen, aber seine Herrlichkeit so weit zu überhöhen, dass er Jehova gleich gesetzt oder gar durch seine Anbetung übergeordnet wird, lehne ich aus biblischen Gründen grundsätzlich ab. Das gilt in gleicher Weise für den tuvS wie auch anderer religiöser Führer.

    Ede

  • Elfi
    Januar 30, 2015

    Hallo Ede!
    Zitat von Dir: ….aber seine Herrlichkeit so weit zu überhöhen, dass er Jehova gleich gesetzt oder gar durch seine Anbetung übergeordnet wird,-……. Zitat Ende

    Ich frage mich nur allen Ernstes, warum Apostel Paulus in Philipper
    2:6 sagt:“ER ( Jesus) war GENAUSO, wie Gott……..Vers 9: „Darum hat Gott ihn über alles erhöht…usw. usw.“
    und in Kolosser 1:15: „Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes und steht über allem Geschaffenen.“
    Wenn jemand das Abbild eines andren ist, dann ist er ihm mindestens gleich! Und ein Sohn ist in der Regel fast immer seinem Vater gleich und Jesus steht zur Rechten Gottes, nicht unter ihm, sondern neben ihm! Und in der Offenbarung sitzt er mit Gott AUF dessen Thron! Und die Erhöhung hat Gott selber für den Herrn Jesus vorgenommen!
    Und wenn wir den Sohn nicht EBENSO so ehren, WIE wir den Vater ehren sollen, ist das bedenklich. Johannes 5:23

    Ich frage mich sowieso schon seit geraumer Zeit,da ich mich auch anderswo mit Zeugen Jehovas auseinandersetze, warum die immer allergisch
    reagieren, wenn man den Herrn Jesus ins Gespräch bringt!
    Unser Herr sagt etwas sehr wichtiges in Johannes 8:24 ;“…..denn wenn ihr nicht glaubt, dass ICH DER BIN, AUF DEN ES ANKOMMT, werdet ihr in euren Sünden sterben!“
    Und in Johannes 5;18 steht, dass dadurch, dass der Herr Jesus Gott seinen Vater nannte, er sich im GLEICHGESTELLT hat.

    Ich kämpfe energisch für die Göttlichekeit Jesu, denn er ist gezeugt, nicht geschaffen! Was sehr deutlich aus Johannes 1:18 NWÜ und Hebräer 1:5 hervor geht.
    Das hat nichts mit Dreieinigkeit oder Ähnlichem zu tun! Aber seit seiner Himmelfahrt ist Jesus Christus zuständig für alle seine Nachfolger, er ist das Haupt der Versammlung und ihm ist von Gott ALLE MACHT UND GEWALT übertragen worden! Er sagt, dass ER bei uns ist, alle Tage, bis an der Welt Ende!
    Ich finde, dem Allem sollten wir eigentlich Rechnung tragen und ernsthaft darüber nachdenken, wie wir unseren Herrn ehren können!

    LG: Elfi

  • edelmuth an Elfi
    Januar 30, 2015

    Guten Abend Elfi

    Gerne möchte ich dir deine Fragen beantworten

    » Ich frage mich nur allen Ernstes, warum Apostel Paulus in Philipper 2:6 sagt:”ER ( Jesus) war GENAUSO, wie Gott……..Vers 9: “Darum hat Gott ihn über alles erhöht…usw. usw.” und in Kolosser 1:15: “Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes und steht über allem Geschaffenen.”

    Wenn jemand das Abbild eines andren ist, dann ist er ihm mindestens gleich! Und ein Sohn ist in der Regel fast immer seinem Vater gleich und Jesus steht zur Rechten Gottes, nicht unter ihm, sondern neben ihm! Und in der Offenbarung sitzt er mit Gott AUF dessen Thron! Und die Erhöhung hat Gott selber für den Herrn Jesus vorgenommen!

    Und wenn wir den Sohn nicht EBENSO so ehren, WIE wir den Vater ehren sollen, ist das bedenklich. Johannes 5:23 «

    Es ist sehr lobenswert, wie du dich für Jesus einsetzt. Jesus ist lt. Joh. 1:1 zweifellos ein Gott.

    Die beiden großen Kirchen haben aus ihren Übersetzungen den Eigennamen Gottes, Jehova oder Jahve entfernt, sodaß man unter „Gott“ ausschließliche den höchsten Gott versteht. Damit ist der Ausdruck „Gott“ zum Eigennamen für den Höchsten geworden. Für Trinitarier ist das kein Problem, weil Jesus und Jehova sowie der Heilige Geist Gott sind. Für sie ist es daher unbedeutend, ob sie Jehova oder Jesus anbeten.

    Für Menschen, die einen Unterschied zwischen den Göttern Jehova und Jesus machen ist die Anbetung Jesus problematisch, weil sein Vater, der höchste Gott, für sich die alleinige Anbetung beansprucht. Der Gebrauch des Ausdruckes Gott im Zusammenhang mit Moses und Pharao sowie mit Satan belegt, dass der Begriff „Gott“ lediglich einen Titel für eine höher gestellte Person wie für uns der Doktor oder Professor ist.

    Jehova hat, wie du sagst, Jesus alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben. Siehe es einmal so, als ob sein Seniorchef seinem Junior alle Geschäftsvollmacht überträgt. Bedeut das, dass der Senior nun nichts mehr zu sagen hat?

    (1. Korinther 15:27) . . .Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.

    Du hast recht, dass Abbild ist nicht das Original, sondern IHM nur in Bezug auf SEIN Wesen gleich. Wenn wir den Sohn dem Vater gleich stellen oder ihn durch unsere Anbetung über den Vater stellen, dann handeln wir wie Satan.

    (Jesaja 14:12-14) 12 O wie bist du vom Himmel gefallen, du Glänzender, Sohn der Morgenröte! Wie bist du niedergehauen worden zur Erde, du, der die Nationen entkräftete! 13 Was dich betrifft, du hast in deinem Herzen gesagt: ‚ZU DEN HIMMELN WERDE ICH AUFSTEIGEN. ÜBER DIE STERNE GOTTES WERDE ICH MEINEN THRON ERHEBEN, und ich werde mich niedersetzen auf den Berg der Zusammenkunft in den entlegensten Teilen des Nordens. 14 Ich werde über die Wolkenhöhen aufsteigen; ICH WERDE MICH DEM HÖCHSTEN ÄHNLICH MACHEN.‘

    Jehova ist und bleibt der höchste und der mächtigste Gott im Universum, der sogar Satan richten, d.h. vollständig vernichten wird. Ihm allein gebührt unsere Anbetung.

    Ede

  • Rico
    Januar 30, 2015

    Hallo Edelmuth,

    ich kann dir da nur zustimmen, was du Elfi über die Stellung von Jehova und Jesus geschrieben hast! Die Bibel lehrt das ja auch nicht anders als wie du es geschrieben hattest!

    Mich interessiert aber noch etwas anderes und zwar wie man merkt das man den heiligen Geist besitzt und wie man es merkt das Gott seinen heiligen Geist weggnommen hat? Auserdem würde mich noch interessieren ob man getauft sein muß um den Geist Gottes zu empfangen oder kann man ihn auch so bekommen? Was bedeutet es aus Gott geboren zu sein und was sollte ich tun um durch den Geist Gottes zuleben?

    Ich weis das sind viele Fragen die ich da gestellt habe aber versuche gerade durch das Bibelstudium mir diese Fragen selber zu beantworten aber für mich zufriedenstellende Antworten konnte ich nicht finden deshalb stelle ich meine Fragen mal online bei BruderInfo rein da meine Fragen ja auch mit dem Thema zusammenhängen!

    Lg Rico

  • Tirza an Rico
    Januar 30, 2015

    Lieber Rico,

    ich möchte dir folgenden Link anbieten:

    (https://www).youtube.com/user/Kommentator888/videos

    Dort findest du gerade auch im letzten Video, dass vor 3 Tagen eingestellt wurde, möglicherweise Antworten auf deine Fragen?

    Einen segensreichen Tag & liebste Grüße
    Tirza

  • edelmuth an alle
    Januar 30, 2015

    Guten Abend

    » Die Jünger Jesu sind ja die Personen, die auch mit Heiligem Geist gesalbt werden, in den Augen der LK. Wenn also die Jünger die geerntet werden, die Gesalbten sind dann muss ich wieder fragen, wieso sie fast 8 Millionen Nicht Gesalbter beauftragen um 8 Milliarden weiterer Nicht Gesalbter zu predigen, wenn doch nur die Gesalbten (in ihren Augen nur buchst. 144.000) eingesammelt werden sollen. Vor allem wie erkennt ein Nicht Gesalbter, dass er gerade einem Gesalbten predigt? Oder müsste nicht eher der Gesalbte dem Nicht Gesalbten predigen? «

    Der Rückschluss, dass jene, die von Jesus mit der Durchführung des Predigtdienstes beauftragt wurden, gesalbte Jünger Jesus waren/sind, ist völlig korrekt. Zur damaligen Zeit gab es nur gesalbte Nachfolger Christi.

    Christos ist griechisch und bedeutet Gesalbter. Christen sind daher buchstäbliche Nachfolger des Gesalbten, also ebenfalls Christen oder Gesalbte. Der Heilige Geist, mit dem sie gesalbt wurden, sollte ihnen zur richtigen Erkenntnis verhelfen.

    (Lukas 12:11-12) . . .Wenn man euch aber vor öffentliche Versammlungen und Regierungsbeamte und Gewalthaber stellt, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr zur Verteidigung reden oder was ihr sagen werdet; 12 denn der heilige Geist wird euch in ebenjener Stunde die Dinge lehren, die ihr sagen sollt.“

    (Johannes 14:26) . . .Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

    Nur die Gesalbten sollten die Möglichkeit zur himmlischen Auferstehung bekommen

    (Offenbarung 20:4) . . .Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. . .

    Damit wird im Rückschluss der Predigtdienst Voraussetzung für die Aufnahme in den Himmel. Das ist in sofern nicht verwunderlich, weil jeder, der am Erfolg des Vaters und des Sohnes Freude hat und sich ereifert, dass Menschen gerettet werden, sich auch am Predigtdienst beteiligen wird, um so seinem Herzen Ausdruck zu verleihen und sich im Umgang mit Menschen üben und ihre Nöte für seine später Aufgabe kennen zu lernen. (Jak. 2:26)

    Aufgrund der Leitung durch den Heiligen Geist können nur sie die wahre Erkenntnis haben. Deshalb fühlen sich auch nur die, die als Gesalbte in der LK amten, alleine berechtigt geistige Speise herzustellen und auszuteilen.

    Im Rückschluss bedeutet das, dass sie im Falle eines Irrtums oder einer Korrektur ihrer Lehrmeinung, die stets den Irrtum beinhaltet, nicht unter Leitung des Heiligen Geistes standen. Da nicht genau feststellbar ist ob und wann sie unter Leitung des Heiligen Geistes stehen/standen müssten alle ihre Angaben von uns anhand der Bibel geprüft werden, bevor wir sie tun. Eben aus diesem Grunde hat Jehova den Irrtum auch zugelassen, damit hier kein Götze entsteht, dem alle Menschen blind folgen.

    Nichtgesalbte Brüder dürfen keine geistige Speise herstellen und noch weniger austeilen. Sie dürfen lediglich die geistige Speise der Gesalbten in Brooklyn in Form ihrer bibelerklärenden Schriften oder ihrer Videoclips verteilen. Doch ein von Herzen kommender Predigtdienst in Form von ausführlichen Dialogen an den Haustüren wird immer weniger gewünscht.

    Dennoch kann für uns das, was Jesus und seine Gesalbten machten, nicht falsch sein. Wir können und sollten mit den Menschen über Gott reden, so oft und so lange unser Herz uns dazu dängt, und das immer wieder, so lange wir Gelegenheit dazu haben.

    Ede

  • edelmuth an alle
    Januar 30, 2015

    Hallo

    » Wenn also die Jünger die geerntet werden, die Gesalbten sind dann muss ich wieder fragen, wieso sie fast 8 Millionen Nicht Gesalbter beauftragen um 8 Milliarden weiterer Nicht Gesalbter zu predigen, wenn doch nur die Gesalbten (in ihren Augen nur buchst. 144.000) eingesammelt werden sollen. «

    Die Gesalbten werden als das geistige Israel aufgrund der Verheißung Abrahams gerettet.

    Die Große Volksmenge wird aufgrund des biblischen Grundsatzes aus Matthäus 25:34-40 gerettet.

    (Matthäus 25:34-40) 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

    Indem sie die gesalbten Brüder Christi, deren Auftrag die Verkündigung der Guten Botschaft ist, unterstützen, geben die Mitglieder der Großen Volksmenge ihren Herzenszustand zu erkennen. Die Art der Unterstützung ist unbestimmt. Sie kann in der Teilnahme am Predigtdienst aber auch im Trost spenden liegen. Entscheidend ist der Beweggrund, der auf das Herz schließen lässt.

    Nun mag jemand einwenden, dass die große Volksmenge ihr Leben verdienen muss, was nicht sein kann, während die Gesalbten holyday auf der Erde machen. Genau das Gegenteil ist der Fall.

    Die Mitglieder der großen Volksmenge werden nur nach ihrem Herzen(Beweggründe) beurteilt, die Gesalbten nach ihren Herzen und ihren Taten. Warum ist das so?

    Die große Volksmenge hat tausend Jahre Zeit, um zu lernen und sich immer weiter in Richtung Vollkommenheit zu bewegen, um dann ihre Schlussprüfung zu bestehen. Bis dahin dürfen sie ungewollt Fehlermachen.

    Gesalbte haben diese Möglichkeit nicht! Sie erleben oder auch nicht ihre Schlussprüfung noch während ihres irdischen Laufen. Dabei müssen sie sich nicht nur für ihre spätere Aufgabe als geeignet erweisen, sie müssen auch noch im Sinne Gottes absolut gerecht denken. Allein ihr unvollkommenes Fleisch darf sie zum Sündigen verleiten. Anderenfalls können sie von Gott nicht gerecht gesprochen werden. Satan schläft nicht und tut alles, um sie zum Straucheln zu bringen. Sicherlich wird jede Situation von Jehova individuelle beurteilt.

    (Matthäus 7:13-14) . . .Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

    Was ist ihr Lohn? Holyday im Himmel? Nein! Sie regieren 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und das tausend Jahre lang ohne Aussicht auf Wiederkehr auf die Erde, bei völliger Aufgabe persönlicher Wünsche.

    Ede

  • Alois
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede

    Zitat:
    (Offenbarung 20:4) . . .Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. . .

    Damit wird im Rückschluss der Predigtdienst Voraussetzung für die Aufnahme in den Himmel.

    Ich verstehe nicht wieso Du wegen diesem Bibelvers, explizit: die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt,… behaupten kannst dass man daraus auf den Predigtdienst schließen kann. Gerade die Zeugen legen nicht Zeugnis für Jesus ab, sondern für die WTG, der LK und auch für Jehova. Aber Jesus, Fehlanzeige, außer der Briefträgerfunktion am Ende der Gebete.

    In diesem Vers sind 2 Gruppen genannt, die Zweite hat lediglich das Tier nicht angebetet und das Kennzeichen nicht angenommen. Von Predigtdienst, keine Rede.

    Auch vielen anderen Aussagen deiner beiden obigen Kommentaren respektiere ich zwar, kann dem jedoch nicht zustimmen.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an alle
    Januar 30, 2015

    Guten Abend

    Auf der Hauptseite wurde ein sehr interessanter Artikel veröffentlicht, der sich zu lesen lohnt.

    Mir ist dort die Veröffentlichung von Beiträgen leider verwehrt, sodaß ich hier die Gelegenheit ergreife, dazu Stellung zu nehmen und Zitate aus der Bibel einzustellen.

    Das Gleichnis von den Talenten hat sehr viel mit den Gaben zu tun, die jemand vom Vater mitbekommen hat, und wie derjenige sie im Sinne des Königreiches nutzt.

    » Genau das ist ja der Punkt warum Jesus zum heutigen Zeitpunkt noch zur Rechten seines Vaters sitzt. Er hat die ganze Habe noch nicht bekommen. «

    (Matthäus 28:18) 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

    Zu diesem Zeitpunkt ist bereits alle Gewalt im Himmel und auf Erde Jesus übergeben worden. Das bedeutet aber nicht, dass der Vater machtlos ist. ER überwacht als oberster Gott die Geschäfte seines Sohnes und nimmt die Gebete der Menschen entgegen.

    Der Thron symbolisiert Königsmacht. Derjenige, der darauf sitzt, ist der König. Rechts von IHM auf dem Thron sitzt Jesus, ebenfalls König, aber dem eigentlichen König untergeordnet. Zur Rechten von IHM sitzen Vertraute, die in SEINEM Auftrag handeln und deshalb von IHM begünstigt werden.

    Auch dann, wenn Jesus als König inthronisiert ist, sollten wir derzeit noch keine deutliche erkennbare „Gegenwart“ des Herrn erwarten. Wir können nicht erkennen, ob der Herr im Hintergrund die Geschicke der Menschen so leitet, damit seine Wiederkunft und die Erfüllung seines Willens vorbereit wird. Immerhin soll der König des Nordens vollständig zum Ende kommen sowie Babylon die Große vollständig gestürzt werden, was keineswegs friedlich verlaufen muss. Das endet dann in der großen Drangsal. Ob das Vergehen der Russen in der Ukraine und die IS die ersten Anzeichen sind, die die UN zum Verbot jeglicher religiöser Betätigung veranlassen wird, wissen wir nicht.

    » denn dann regiert er zusammen mit den 144.000 für 1.000 Jahre ohne seinen Vater. Während dieser Zeit ist er der Herr über alles und am Ende gibt er das Königreich seinem Vater zurück. «

    Es stimmt, dass Jesus am Ende der tausend Jahre, wenn sein Auftrag erfüllt ist, alles seinem Vater und seinem Gott und unserem Gott übergeben wird. (Joh. 20:17). Jesus steht
    nicht über seinem Vater. Er wird auch nicht ohne seinen Vater regieren. Jesus und der Vater sind eins, d.h. stets einer Meinung aber nicht gleich. Damit regiert der Vater durch Jesus, SEINEN inthronisierten König. Außerdem wird weiterhin alleine Jehova als der höchste Gott des Universum angebetet. Damit ist in jede Art von Bitten der Vater involviert, die in Zusammenarbeit mit seinem König Jesus ausgeführt werden. Jesus und sein Königreich bleiben aber auf unansehbare Zeit, d.h. für immer bestehen (Dan. 2:44)

    (Daniel 7:9,13-14) . . .Ich schaute weiter, bis Throne aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte. Seine Kleidung war so weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes war wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen, dessen Räder waren brennendes Feuer. …13 Ich schaute weiter in den Visionen der Nacht, und siehe da, mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn nahe heran, ja vor IHN. 14 Und ihm wurde Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen alle ihm dienen sollten. Seine Herrschaft ist eine auf unabsehbare Zeit dauernde Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königreich eines, das nicht zugrunde gerichtet werden wird.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ ➠ Manfred
    Januar 30, 2015

    Lieber Manfred,

    deinen Kommentar werte ich gerne als Ergänzung zum Inhalt meines Kommentares, auf den Du eingegangen bist. Deine „Einschränkung“ gebe ich nachfolgend zunächst wieder und füge einige Erklärungen diverser Institutionen bei. Es geht ja um „Fähigkeiten“ und in Relation dazu um „Gaben“.

    Vorneweg möchte ich folgende Info einbringen, die nachlesbar bei Wikipedia zu finden ist.

    Das Wort Gabe kommt aus dem althochdeutschen geba und hat als Bedeutungen:
    • in gehobener Sprache ein Geschenk
    • die Überbringung eines Gegenstandes, siehe Gabentausch und Opfergabe
    • die Überbringung einer Äußerung, siehe Kundgabe
    • eine spezielle Begabung, z. B. die Gabe feinen Humors oder schnellen Begreifens (Auffassungsgabe)
    Im Christentum bezeichnet der Begriff Gabe eine besondere Fähigkeit, wie Prophetie oder Evangelisation, die der Gläubige durch den Heiligen Geist erhält (siehe Gaben des Heiligen Geistes).

    Es geht mir nicht um Rechthaberei; es geht mir um eine fundierte Ansicht, wie einiges ebenfalls betrachtet werden kann. (Ich verweise auf besagte Münze – 2 Seiten gibt es…)

    Es folgen zunächst Aussagen von Psychologen über die „Liebesfähigkeit in punkto Liebe“.

    „Die Liebe: Psychologie eines Phänomens“
    Die Mehrzahl der Menschen ist in der Entfaltung ihrer Liebesfähigkeit gehemmt und blockiert. Das Geheimnis der Liebe ist seelische Wachheit und Freiheit. Das Geheimnis von Wachheit und Freiheit ist wiederum Mut. Deshalb müssen wir mutig sein um glücklich zu werden; denn die Liebe ist der Weg zu Glück, Zufriedenheit, Gesundheit und Weisheit.

    Verliebtsein und Liebe sind prinzipiell an kein Alter geknüpft. Dennoch ist für viele Menschen die Liebe in der Jugend anders als im Alter, denn in der Jugend ist sie neu und frisch, die Liebesfähigkeit beginnt sich zu entfalten, und in dieser Zeit neuer Erfahrungen werden Liebe und Sexualität besonders stark empfunden. Die Intensität der Empfindungen ist für viele in der Jugend stärker als mit zunehmendem Alter, da die meisten Menschen in einer Partnerschaft leben, in der die Liebe abgestumpft ist und die Sexualität eine uninteressante Gewohnheit geworden ist. Die Liebesfähigkeit ist die Fähigkeit, die Außenwelt und auch sich selbst mit wachen Sinnen positiv wahrzunehmen.

    Ein Leben ist dann glücklich, wenn es dem Menschen gelingt, seine Liebesfähigkeit täglich neu zu entfalten. Zur Liebe gehört eine Fähigkeit, die nicht automatisch jeder Mensch besitzt, sondern die in der Kindheit und Jugend erworben wird und die dann abstumpfen kann oder sich weiterentwickelt. Zu lieben ist die Fähigkeit, wach und aufmerksam sensitiv wahrzunehmen, mit offenem Herzen, mit Aufgeschlossenheit. Liebe ist nur dann möglich, wenn völlige Offenheit herrscht, wenn die Sinne wach sind, wenn die Seele bereit ist zu empfinden, wenn ich verletzlich und empfänglich für das Neue des Tages bin. Liebe ist etwas, das aus dem Augenblick heraus entsteht.

    Die Fähigkeit, einen anderen zu lieben, ohne danach zu fragen, ob man wiedergeliebt wird, ist die reife Liebe des autonomen Menschen, der keinen anderen manipuliert und auch selbst nicht manipuliert werden kann und will.

    Liebesfähigkeit ist die Fähigkeit sich nach außen hin zu öffnen, sich aufzuschließen und das, was in mich einströmt, auf mich zukommt, zu lieben. Wer sich nicht für die Liebe entscheiden will, hat sich gegen das Leben entschieden, sein Leben ist von da an nur noch ein langsames Sterben.

    Nehmen wir abschliessend noch einige Aussagen aus Jesus Repertoire entgegen. Wie Du bereits angeführt hast lieber Manfred, ist Liebe u.a. eine Frucht des Geistes. Für Jesus war/ist sie Leben!
    Für mich ist sie ebenfalls folgendes:

    Ein Gebot (Joh. 15:12)
    Ein Gefühl
    Eine Eigenschaft
    Eine Berufung
    Eine Gabe (Geschenk)
    Eine Fähigkeit (siehe obigen Artikel)
    Etc…

    Joh. 15:9 – 17 zeigt einiges über dem „Stammwort Liebe“.

    »Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist. Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot. Einander zu lieben – das ist das Gebot, das ich euch gebe.«

    Auch Apo-Johannes fasst das (hier nur auszugsweise) sehr gut zusammen in 1.Joh. 4:7 – 21

    „Meine Freunde, wir wollen einander lieben, denn die Liebe hat ihren Ursprung in Gott, und wer liebt, ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. Und Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden zu uns gesandt hat.
    Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott!«, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wenn jemand die nicht liebt, die er sieht – seine Geschwister –, wie kann er da Gott lieben, den er nicht sieht? ´Denkt an` das Gebot, das Gott (Od Jesus) uns gegeben hat: Wer Gott liebt, ist verpflichtet, auch die Geschwister zu lieben.“

    Fazit: Ob die Liebe somit „nur“ eine Frucht des Geistes ist oder/und eine Gabe (die schwierigste Gabe), bzw. ein Geschenk ist, kann individuell mit den Augen des Betrachters verstanden werden. Sie ist in jedem Fall das Beste was wir je erhalten haben und praktizieren dürfen.

    Wie sagte Johannes so schön: „Wer mit dem Sohn (Jesus Christus) verbunden ist, hat das Leben!“

    Der Friede unseres wunderbaren Herrn Jesus Christus sei allen gewünscht.
    Athalja

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Januar 30, 2015

    Liebe Zeugen Jesu Christi,
    Liebe Mitchristen,

    die nachfolgende Darbietung ist „eine optionale Ansicht meiner Betrachtungsweise“ zum Thema „Gaben des Geistes“an der ich euch gerne teilhaben lassen möchte. Vorsorglich sei der Hinweis gestattet, dass es mir nicht um eine bestimmte Bibelübersetzung, sondern rein inhaltlich um die Aussagekraft der Bibel geht.

    Als Grundlage meiner Ausführung, nehme ich Bezug auf Kapitel 12 bis 14 (NGÜ) des 1. Korintherbriefes.

    Wie Paulus zum Ausdruck bringt, gibt es verschiedene „Fähigkeiten“ (griechisch Charisma; wird als „Gabe“ oder „Geschenk“ betrachtet):

    a) Gaben
    b) Dienste
    und
    c) Kräfte.

    Paulus spricht nicht nur von diversen „Geschenke“, die uns durch Gottes Geist gegeben werden, er spricht ebenfalls von vielen Teilen des menschlichen Körpers. Nun die spannende Frage: Wie viele Teile hat denn der menschliche Körper überhaupt?

    Eine Quelle gibt folgende Antwort:
    „Gar nicht so einfach zu beantworten, aber es müssen etwa 7 500 Teile sein, denn so viele anatomische Bezeichnungen erscheinen in der „Terminologia Anatomica“.

    Eine andere Quelle gibt folgende Auskunft:
    “ Insgesamt existieren heutzutage ungefähr 8.000 verschiedene anatomische Benennungen. Allein unser Skelett besteht aus etwa 206 Knochen, mit denen 656 Muskeln verbunden sind.

    Paulus stellt nun den aus ca. 8.000 Teilen bestehenden menschlichen Körper als „eine Einheit dar“, die alle miteinander ein zusammenhängendes Ganzes bilden. „Tatsache jedoch ist, dass Gott, entsprechend seinem Plan, jedem einzelnen Teil ´eine besondere Aufgabe` innerhalb des Ganzen zugewiesen hat“ fährt Paulus weiter fort.

    Über die zuvor genannten „Gaben des Geistes“ – also die verschiedenen Gaben, Dienste und Kräfte – sagte Paulus, dass „Gott in der Gemeinde allen ´eine besondere Aufgabe` innerhalb des Ganzen zugewiesen hat.“ So wie die vielen Teile des menschlichen Körpers als Ganzes eine Aufgabe erledigen, so haben die vielen Menschen als Ganzes in Gottes Gemeinde „eine besondere Aufgabe innerhalb des Leibes Christi“.

    Dazu lesen wir in 1. Kor. 12:24,25,28,31

    “ Gott selbst, der ´die verschiedenen Teile des` Körpers zusammengefügt hat, hat dem, was unscheinbar ist, eine besondere Würde verliehen. Es darf nämlich im Körper nicht zu einer Spaltung kommen; vielmehr soll es das gemeinsame Anliegen aller Teile sein, füreinander zu sorgen. Allerdings ist der Nutzen für die Gemeinde nicht bei allen Gaben gleich groß. Gott hat in der Gemeinde allen eine bestimmte Aufgabe zugewiesen. An erster Stelle sind die Apostel zu nennen, an zweiter die Propheten, an dritter die Lehrer. Bemüht euch um die Gaben, die der Gemeinde am meisten nützen!“

    Hier möchte ich die Worte des Apo-Paulus wiederholen:
    „Bemüht euch um die Gaben, die der Gemeinde am meisten nützen!“ Sind das die Gaben, die wir bereits aus 1. Kor. 12:4-11 kennen gelernt haben? Können diese Gaben (Charisma = Geschenke) auch ausserhalb einer Gemeinde nützlich sein?

    Ups – wir sollen/müssen uns um die Gaben bemühen!? Reicht das bereits aus? Nein, wie Paulus gemäss 1. Kor. 14:1b zeigt:

    „Bemüht euch aber auch um die Fähigkeiten, die uns durch Gottes Geist gegeben werden.“

    Damit komme ich zur Frage des Autors dieses Artikels, wo es um „ die Schwierigste Gnadengabe“ geht. Die Schwierigste Gnadengabe dürfte, lt. Paulus‘ Worten aus 1. Kor. 13:1-13, die Liebe sein. Weshalb? Paulus beantwortet in 1. Kor. 14:1 die Frage so:

    “ Das soll also euer Ziel sein: ein Leben, das von der Liebe bestimmt wird. Bemüht euch aber auch um die Fähigkeiten, die uns durch Gottes Geist gegeben werden.“

    Wenn ich mich also um irgendetwas bemühe, dann ist eine gewisse Anstrengung mit im Spiel, um meinen Erfolg für meine Bemühungen zu erzielen. Ich möchte mit folgender Veranschaulichung versuchen, das etwas verständlicher zu gestalten.

    Eine Münze ist zwar eine Einheit, besitzt aber zwei Seiten. Die eine Seite (heute z.B. die Zahl-Seite) ist die Liebe, die ich/wir unseren Mitmenschen präsentieren. Die andere Seite (heute z.B. die Bild-Seite) ist die Seite, die ich/wir für uns selbst verwenden. (Entsprechend der „Ego“ oder „Ich-Liebe“)

    Wenn ich/wir also versuchen wollte/n „die Schwierigste Gnadengabe“ zu definieren, so sollte/n ich/wir mich/uns bewusst machen, dass diese Gnadengabe („Charisma“) ein Geschenk Gottes, bzw. des Hl. Geistes Gottes, ist!

    “… Wenn ich aber keine Liebe habe …“
    Genau hier handeln wir Menschen (mich eingeschlossen) wie ein „Flip-Flop“: Die Liebe – in meiner Veranschaulichung die Münze – wird mal so und mal so gehandelt. Oder wie z.B. bei einem Tischtennisspiel: Zwei Spieler, ein Ball – jeder Spieler spielt gegeneinander, denn jeder will gewinnen. Es kann aber nur EINER gewinnen.

    Um meine Ansicht abzuschliessen, lasse ich Paulus wieder zu Wort kommen mit folgender (1. Kor. 14:39,40) Aussage:

    “Um das Ganze zusammenzufassen, liebe Geschwister: Bemüht euch um die Gabe des prophetischen Redens, und hindert keinen daran, in Sprachen zu reden, ´die von Gott eingegebenen sind`. Sorgt aber dafür, dass alles korrekt und geordnet zugeht.„

    Unsere Fähigkeiten (Geschenke Gottes) sind Gaben, Dienste und Kräfte, die uns von JHWH und dessen HL. Geist geschenkt wurden.

    Die schwierigste Gnadengabe ist die Liebe und der Umgang mit ihr.
    Ob ich „prophetisches Reden“ als meine Erkenntnis oder Verständnis betrachte und ich eine „Sprache“ (meine Ausdrucksweise) benutze um meine Ansicht auszudrücken, das sollte von niemandem verhindert werden.
    Ich möchte mich in jedem Fall bemühen, dass MEINERSEITS ALLES KORREKT UND GEORDNET ZUGEHT!</strong

    Die Liebe unseres Herrn Jesus Christus (Immanuel) sei euch gewünscht.
    Athalja

  • Manfred an Athalja
    Januar 30, 2015

    Lieber Athalja,

    ich habe jetzt Deinen Kommentar mehrmals gelesen und finde Deine Vergleiche mit der Münze und dem Tischtennisspiel sehr passend. Ich weiß jetzt nicht, ob ich das falsch verstehe, ich habe mir die beiden Kapitel aus 1. Kor. im Zusammenhang durchgelesen und habe folgenden Eindruck gewonnen:

    Die Liebe ist unerlässlich und übertrumpft alle Gnadengaben, aber sie ist selbst keine Gabe. Du hattest ja diesen Vers hervorgehoben:

    “ Das soll also euer Ziel sein: ein Leben, das von der Liebe bestimmt wird. Bemüht euch aber auch um die Fähigkeiten, die uns durch Gottes Geist gegeben werden.“

    Ein Leben ohne dass wir lieben, ist eigentlich kein Gott wohlgefälliges Leben. Daher soll die Liebe unser Leben bestimmen. Zusätzlich sollen wir uns aber auch um die Fähigkeiten bemühen, die uns durch Gottes Geist gegeben werden. Wenn wir die Gaben die uns von Gott gegeben worden sind, zwar ausleben aber dabei die Liebe vergessen, so nützt es uns nichts.

    Wenn die Liebe eine Gabe Gottes im Sinne der Geistes Gaben wäre, dann könnte das ja jemand als Ausrede herannehmen für seine Lieblosigkeit und sagen: Mir ist halt die Gabe der Liebe nicht gegeben worden. Ich kann ja nichts dafür, dass ich so bin wie ich bin.

    Die Liebe ist eine Frucht des Geistes, die jeder hervorbringen sollte.

    Gal. 5:22, 23a: 22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Enthaltsamkeit.

    Die Gaben, die wir vom heiligen Geist geschenkt bekommen, das sind Fähigkeiten, die uns helfen Gottes Wort besser zu verstehen oder die Weisheit Gottes zu erkennen und auch weiterzugeben.

    Gerade weil wir diese Gaben geschenkt bekommen haben, daher sollten wir dann auch die Früchte des Geistes vermehrt hervorbringen. Jesus sagte ja, dass man seine Jünger an der Liebe erkennen würde und wer seinen Bruder hasst ist ein Totschläger und hat kein bleibendes Leben in sich.

    Wenn die Früchte des Geistes bei uns zu sehen sind, dann ist das eine Offenbarung dessen, was bei uns im Herzen los ist. Man könnte das hervorbringen der Früchte des Geistes auch mit diesem Text in Zusammenhang bringen:

    Jak 2,18 Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen!

    Handeln wir gemäß den Früchten des Geistes, dann wird man auch erkennen an was wir glauben. Doch das ist etwas was wir selbst tun müssen. Wir bekommen nicht die Werke des Glaubens geschenkt, sondern höchstens ein besonderes Maß an Glauben. Dann müssen wir aber mit diesem besonderen Maß des Glaubens unsere Werke hervorbringen und damit nach außen zeigen, was wir glauben. Die Liebe gegenüber anderen hervorzubringen, ist das schwierigste überhaupt, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Vor allem wenn wir persönlich angegriffen werden. Da offenbart sich dann schnell was im Herzen eines Menschen los ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • Boas
    Januar 30, 2015

    Liebe Geschwister.

    Johannes 17:3 ist ein idealer Text um eine der Gaben des Geistes zu demonstrieren.
    Wie oben in 1. Korinther 12:10 erwähnt, wird „Einer dazu befähigt, zu beurteilen, ob etwas vom Geist Gottes gewirkt ist oder nicht „. (UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGEN)

    Jetzt nehmen wir einmal den Text aus Johannes 17:3 und sehen welcher Gedanke die NWÜ vermittelt: Ewiges Leben hat nur der, der immer wieder Wissen in sich aufnimmt. Diese Übersetzung führt zwangsläufig zu der Idee, wie es Ede ausdrückt, nur der hat ewiges Leben, der Gott und Jesus VOLLSTÄNDIG erkennt.

    Moment! Gott als unvollkommener Mensch VOLLSTÄNDIG zu erkennen geht doch gar nicht. Selbst der Apostel Paulus musste folgendes in 1 Kor. 13:8-10 eingestehen:

    8 Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise,* (Fußnote NWÜ: „wir nehmen Erkenntnis teilweise in uns auf“) und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden. 11 Als ich ein Unmündiger war, pflegte ich wie ein Unmündiger zu reden, wie ein Unmündiger zu denken, wie ein Unmündiger zu überlegen; nun aber, da ich ein Mann geworden bin, habe ich die [Merkmale] eines Unmündigen abgelegt. 12 Denn jetzt sehen wir mit Hilfe eines metallenen Spiegels in verschwommenen Umrissen, dann aber wird es von Angesicht zu Angesicht sein. Jetzt erkenne ich teilweise,* Fußnote NWÜ: „nehme ich beständig Erkenntnis teilweise in mich auf“. ) dann aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

    * Ich habe hier bewusst wieder die NWÜ mit den Fußnoten zitiert damit jeder für sich den Sinn dieses Textes aus der NWÜ mal mit anderen Bibelübersetzungen vergleichen kann.

    Die Grundaussage ist klar:
    Gewisse Gaben des Geistes wird es irgendwann nicht mehr geben. Aber nicht alle Gaben werden verschwinden. Wir erkennen (verstehen) teilweise und deshalb prophezeien wir auch teilweise.

    Wenn es nach dem Sinn der NWÜ geht, das es Leben bedeutet, Gott VOLLSTÄNDIG zu erkennen oder immer wieder die alte aufgewärmte Nahrung zu sich zu nehmen, bis sie uns aus den Ohren heraus kommt, ist absolut am Sinn der Worte Jesu vorbei. Deshalb schreibt Ede folgendes:

    „Aus Bequemlichkeit verkürzen einige „Gläubige“ das Zitat auf des bloße Anerkennen des Vater als obersten Gott und seinen Sohn als Opfer zur Rettung der Menschen ab. Dabei vergessen sie, dass wir noch lange nicht die vollständige Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt, haben.

    Wenn VOLLSTÄNDIGE Erkenntnis JHWH´s und Jesu die Voraussetzung wäre, ewiges Leben zu haben, dann würden nicht einmal die Apostel vor Gott eine Chance haben. Es ist nicht die Bequemlichkeit, nur auf die Anerkennung Gottes und seines Sohnes als Lebenswichtig hinzuweisen. Es ist eine Entfremdung der Worte Jesu mehr daraus zu machen, wie es die NWÜ tut.

    Die Übersetzung der Zeugen ist auch an dieser Stelle darauf ausgelegt, die Mitglieder über Jahre hinweg bei der Stange zu halten. Da wir altes Essen wieder aufbereitet, gut durchgemixt und in ein paar neue Worten gerollt und zum notwendigen ständigen Verzehr feilgeboten. Ähnlich wie bei einem geschäftstüchtigen Psychologen, der seine Kunden auch über Jahre versucht zu halten.

    Kommt ein Mann zum Psychologen und erklärt. „Mir geht alles schief. Wenn ich z.B. ein Brot mache, kann ich davon ausgehen, wenn es mir aus den Händen fällt, landet es immer auf dem Gesicht.“

    Sagt der Psychologe: “ Oh ich sehe schon, ihre Behandlung wird viel Zeit in Anspruch nehmen.“

    Nach 5 Jahren und hunderten von Sitzungen kommt der Patient freudestrahlend zum Psychologen und erklärt, das er seid heute geheilt ist und keine Therapie mehr benötigt.

    „Wie kommen Sie zu dieser Feststellung?“ fragt der Psychologe.

    Patient: „Stellen sie sich vor: Ich mach wie jeden Tag mein Brot und streiche es dick mit Marmelade ein. Und da passiert es schon wieder. Es fällt mir aus der Hand zu Boden. Und stellen Sie sich vor, es landet heute zum ersten Mal seid 5 Jahren auf dem Rücken, und nicht auf dem Gesicht. “

    Antwortet des Psychologe: „OH, Oh, das hört sich sehr schlecht an. Es tut mir leid sie zu enttäuschen. Aber von Heilung kann da wirklich nicht die Rede sein. Sie haben schon wieder etwas falsch gemacht. Um diesen Fehler zu beseitigen wird es nochmals mindestens 5 Jahr dauern“

    Patient zum Psychologen: „Ja was soll ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht haben?“

    Antwortet der geschäftstüchtige Psychologe:“ Sie haben heute damit begonnen, die falsche Seite des Brotes einzuschmieren!“

    Ich möchte damit sagen, dass es mir sehr wohl bewusst ist, warum die NWÜ diesen Text aus Johannes 17:3 mit genau diesen Worten wiedergibt. Dem heiligen Geist möchte ich es zuschreiben, dass ich erkennen durfte, dass dieser Text aus der NWÜ nicht vom Geist gewirkt ist, sondern aus der Feder eines fehlgeleiteten Menschen stammt.

    Auch wenn wir das unmündige abgelegt haben, schauen wir immer noch in einen matten, metallenen Spiegel. Keinem von uns wird es als Mensch möglich sein alles ganz genau zu wissen und zu verstehen, egal wie sehr wir uns anstrengen. Und den Stand als sterblicher Mensch zu erreichen, niemals mit unseren Worten und „Prophezeiungen“ daneben zu liegen.

    Doch der Geist weht wo er will. Und offenbart wem er will und was er will. Darauf haben wir keinen direkten Einfluss. Dem einen offenbart er die Prophezeiung in einem Gleichnis. Einem Anderen die unterschiedliche Deutungen eines Gleichnisses. Und doch haben beide Recht.

    Noch zwei Geistesgaben möchte ich hervorheben, die es heute meines Wissens noch gibt: 1. Kor. 12:8 sagt:

    8a Dem einen wird durch den Geist die Fähigkeit geschenkt, Einsichten in Gottes Weisheit weiterzugeben. (GÖTTLICHE LEHRFÄHIGKEIT in Schrift und Wort)

    8b Der andere erkennt und sagt mit Hilfe desselben Geistes, was in einer bestimmten Situation zu tun ist. (GÖTTLICHE WEISHEIT in unterschiedlichen Lebenssituationen)

    Von den drei, von mir aufgeführten, Geistesfähigkeiten zeugen hier auf Bruderinfo tausende von Seiten.

    Euer Bruder Boas

  • Edelmuth an Boas
    Januar 30, 2015

    Stimmt, verehrter Boas und verehrter Alois

    » Moment! Gott als unvollkommener Mensch VOLLSTÄNDIG zu erkennen geht doch gar nicht. «

    Konnten Adam & Eva Jehova vollständig erkennen? Nein! Nicht einmal Jesus wusste alle Dinge, was belegt, dass Jehova großer als Jesus ist. Aber Jehova weis genau, was wir wissen müssen, um wie Adam & Eva vor dem Sündenfall ewig leben zu können. Das für das ewige Leben Notwendige konnten sie erkennen, sonst wäre ewiges Leben von vorneherein ausgeschlossen gewesen.

    Niemand wird ernsthaft behaupten wollen, dass wir die vollständige Erkenntnis haben, um vollkommen gerecht handeln zu können. Wir wissen, dass Jehova von uns nicht mehr verlangt, als wir leisten können. Deshalb ist es für uns von Vorteil uns bei unseren Fehlern auf unsere Unwissenheit berufen zu können. Das bedingt aber, dass wir bemüht sind unsere Unkenntnis auszugleichen, um für das ewige Leben Notwendige über Jehova und Jesus vollständig zu erkennen. (Joh. 17:3)

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    Januar 30, 2015

    Hallo Ede,

    über diese letzten Sätze von Dir musste ich schmunzeln:

    Wir wissen, dass Jehova von uns nicht mehr verlangt, als wir leisten können. Deshalb ist es für uns von Vorteil uns bei unseren Fehlern auf unsere Unwissenheit berufen zu können. Das bedingt aber, dass wir bemüht sind unsere Unkenntnis auszugleichen, um für das ewige Leben Notwendige über Jehova und Jesus vollständig zu erkennen. (Joh. 17:3) – Zitat Ende.

    1. Aussage: Deshalb ist es für uns von Vorteil uns bei unseren Fehlern auf unsere Unwissenheit berufen zu können.

    Bedeutet: Je unwissender wir sind, desto besser können wir uns rausreden, desto eher ist die wahrscheinlichkeit gerettet zu werden

    2. Aussage: Das bedingt aber, dass wir bemüht sind unsere Unkenntnis auszugleichen, um für das ewige Leben Notwendige über Jehova und Jesus vollständig zu erkennen. (Joh. 17:3)

    Bedeutet: Nur wenn wir unsere Unwissenheit durch fortgesetztes Erkenntnis aufnehmen ausgleichen, können wir ewig leben.

    Durch die 1. Aussage können wir uns auf unsere Unwissenheit berufen und unsere Fehler werden verziehen. Wenn wir nun also mit der Aussage 2 fortfahren, schneiden wir uns ins eigene Fleisch, da wir uns dann bei Fehlern nicht mehr auf die Unkenntnis berufen können, da wir ja nun ERKENNTNIS erlangt haben.
    Aber auch das ist falsch, denn wenn wir unsere Unwissenheit eben nicht durch fortgesetztes Erkenntnis aufnehmen verringert haben, können wir kein ewiges Leben bekommen. Wenn wir aber die Erkenntnis in uns aufgenommen haben, können wir uns nicht mehr auf unsere Unwissenheit berufen und daher werden unsere Fehler nicht mehr verziehen, da wir ja nun willentlich gesündigt haben.

    Das ist wahrhaft ein Teufelskreis aus dem man nicht mehr herausfinden kann. Es sei denn, man liest Joh. 17:3 nicht in der NWÜ und zieht noch andere Bibeltexte hinzu und dann wird man ERKENNEN, dass das FORTGESETZTE ERKENNTIS IN SICH AUFNEHMEN falsch übersetzt ist, denn es steht in der Bibel:

    Pred 12,12 Und darüber hinaus, mein Sohn, lass dich von ihnen warnen! Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ermüdet den Leib.

    2. Tim. 3:6,7 6 Denn von diesen sind die, die sich in die Häuser schleichen und lose Frauen verführen – die mit Sünden beladen sind, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 immer lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. –

    Mat. 23:15 15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchzieht das Meer und das trockene Land, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.

    Diese drei Bibeltexte besagen ganz deutlich, dass

    1. viel Studieren ermüdet den Leib
    2. durch fortgesetztes Lernen kommt man niemals zur Erkenntnis der Wahrheit
    3. Wer wie die Schriftgelehrten das Land durchzieht und predigt um einen Proselyten zu machen, macht ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie sie selbst

    Diese drei Punkte findet man heute genauso in der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas und gerade 2. Tim. 3:6 und 7 wird nicht in den Publikationen der Gesellschaft zitiert. Sie zitieren für die Zeichen der Zeit des Endes immer nur die Verse 1 bis 5. Warum wohl?

    Weil sie genau wissen, dass sie diesen Punkt erfüllen und nicht wollen, dass es der Zeuge liest, deshalb brechen sie an der Stelle immer ab. Damit ist klar, dass die Führung der ZJ genau weiss (Erkenntnis) was sie tun und daher können sie sich nicht mehr auf die Unwissenheit berufen und das widerrum ist fatal, denn es steht weiter geschrieben:

    Luk. 12:47, 48 47 Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und sich nicht bereitet noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden; wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Die LK behauptet ja von sich, der T.u.v.Sklave zu sein und über die ganze Habe des Herrn gesetzt zu sein. Somit ist ihnen viel gegeben oder anvertraut worden. Also wird man von Ihnen auch viel verlangen und wenn sie offensichtliche Fehler machen und das auch noch absichtlich, dann werden sie gemäß Vers 47 mit vielen Schlägen geschlagen werden. Denn sie verteilen ja angeblich die Erkenntnis = geistiges Speise hier auf der Erde. Somit müssen sie den Willen des Herrn wissen und doch handeln sie nicht danach.

    Da sie sogar sagen, dass sie die einzigen auf dieser Erde sind, die überhaupt genau wissen, was der Herr will, kann dieser Text auf niemanden anderen zutreffen als nur auf die LK. Aus ihrer Sicht schliessen sie alle anderen Religionsführer davon aus, da sie gemäß Ihrer Lehre keine Ahnung haben von dem was Gott will. Ergo bleiben nur noch sie übrig als der Sklave, der weiß was sein Herr will und wie wir schon sehr oft durch Vergleiche der Bibel mit dem WT gezeigt haben, handeln sie nicht nach dem Willen des Herrn, sondern nach dem eigenen. Sie sprechen somit ihr eigenes Urteil.

    Liebe Grüße Manfred

  • Rico
    Januar 30, 2015

    Hallo Manfred,

    ich möchte dir gerne antworten auch wenn dein Kommentar an Edelmuth gerichtet war! Ich hoffe das ist ok für dich?

    Ich gebe dir ja recht was du geschrieben hast auser am Ende deines Kommentars an Edelmuth,was du da geschrieben hast dem muß ich dir leider wiedersprechen! Du hast folgendes geschrieben gehabt,ich zitiere dich:

    Da sie sogar sagen, dass sie die einzigen auf dieser Erde sind, die überhaupt genau wissen, was der Herr will, kann dieser Text auf niemanden anderen zutreffen als nur auf die LK. Aus ihrer Sicht schliessen sie alle anderen Religionsführer davon aus, da sie gemäß Ihrer Lehre keine Ahnung haben von dem was Gott will. Ergo bleiben nur noch sie übrig als der Sklave, der weiß was sein Herr will und wie wir schon sehr oft durch Vergleiche der Bibel mit dem WT gezeigt haben, handeln sie nicht nach dem Willen des Herrn, sondern nach dem eigenen. Sie sprechen somit ihr eigenes Urteil.

    Zitat Ende

    Hättest du (Mat 24:45-51) gelesen gehabt dann hättest du eine andere Sicht der Dinge bekommen! Dort steht folgendes geschrieben,ich zitiere:

    Mat 24:45-51

    Wer ist denn der treue und kluge Diener, dem sein Herr aufgetragen hat, der ganzen Dienerschaft zur rechten Zeit das Essen zuzuteilen?
    46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei dieser Arbeit findet – wie sehr darf sich dieser Diener freuen!
    47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung über seine ganze Habe übertragen.
    48 Wenn der Diener aber ein böser Mensch ist und denkt: ‚Mein Herr kommt noch lange nicht‘,
    49 und anfängt, die anderen Diener zu schlagen, während er sich selbst üppige Mahlzeiten gönnt und sich gemeinsam mit anderen Trunkenbolden betrinkt,
    50 dann wird sein Herr an einem Tag zurückkommen, an dem er es nicht erwartet hat, und zu einer Stunde, die er nicht vermutet.
    51 Er wird diesen Diener hart bestrafen und ihn dorthin bringen lassen, wo die Heuchler sind und wo das große Weinen und Zähneknirschen anfängt.“

    Zitat Ende

    Jesus meinte mit dem unklugen Knecht keine Organisation oder Glaubensgemeinschaft sondern er sprach jeden einzelnen Christen an der in der christlichen Nachfolge steht das kann man aus dem Text ganz klar herauslesen! Die Lk oder WTG gehören ja in ihrer Gesammtheit zu Babylon der GRoßen und schon deshalb können sie nicht der untreue Knecht sein aber auchso zeigt der Text aus (Mat 24:45-51)das Einzelpersonen gemeint sind und keine religiösen Glaubensgemeinschaften!

    Lg Rico

  • Edelmuth an Manfred
    Januar 30, 2015

    Guten Morgen Manfred

    Schön, dass du den tuvS noch einmal erwähnst. Aber der spielt hier keine Rolle. Wir pflegen unsere Entscheidungen unabhängig vom tuvS zu fällen. Es wäre also schon, wenn man sich gelegentlich vom tuvS auch mental trennen würde.

    » Durch die 1. Aussage können wir uns auf unsere Unwissenheit berufen und unsere Fehler werden verziehen. Wenn wir nun also mit der Aussage 2 fortfahren, schneiden wir uns ins eigene Fleisch, da wir uns dann bei Fehlern nicht mehr auf die Unkenntnis berufen können, da wir ja nun ERKENNTNIS erlangt haben. «

    Du hast es richtig erkannt! Wer sich auf den Standpunkt stellt, es ist holyday, denn ich bin gerettet und aufgrund Jesus Opfer werden mir automatisch alle Sünden vergeben, wird vermutlich mindestens eine schlechte Erfahrung machen müssen, wenn er sich nicht bemüht seine fehlende Kenntnis auszugleichen. Zu sich selber zu sagen, dass die Aufnahme von Erkenntnis nur schaden kann, weil man sich nicht ständig auf seine Unwissenheit und seine ererbte Unvollkommenheit berufen kann, bringt ein Desinteresse an Jehova und seinen Rettungsvorkehrungen zum Ausdruck. Nach Harmagedon werden die auf der Erde lebenden Menschen tausend Jahre lang geschult, damit sie die Schlussprüfung bestehen können, denn erst beim Bestehen haben sie sich ein Recht auf ewiges Leben bei Jehova erworben. Vorher sind sie aufgrund Jesu Opfer nur geduldet.

    (Jesaja 65:20) . . .„Nicht mehr wird es dann von jenem Ort einen Säugling von wenigen Tagen geben noch einen alten Mann, der seine Tage nicht erfüllt; denn obwohl hundert Jahre alt, wird einer noch als Knabe sterben; und was den Sünder betrifft, obwohl hundert Jahre alt, wird Übles auf ihn herabgerufen werden.

    Hier wird beschrieben, dass es in der neuen Ordnung Sünder gibt, die wegen ihrer Taten von Jehova gerichtet werde.

    Ede

  • Manfred an Rico
    Januar 30, 2015

    Lieber Rico,

    ich habe in diesem Kommentar nicht meine Sicht geschrieben, sondern aus der Perspektive der LK. Deshalb schrieb ich:

    Da sie sogar sagen, dass sie die einzigen auf dieser Erde sind, die überhaupt genau wissen, was der Herr will, kann dieser Text auf niemanden anderen zutreffen als nur auf die LK. Aus ihrer Sicht schliessen sie alle anderen Religionsführer davon aus, da sie gemäß Ihrer Lehre keine Ahnung haben von dem was Gott will. Ergo bleiben nur noch sie übrig als der Sklave, der weiß was sein Herr will und wie wir schon sehr oft durch Vergleiche der Bibel mit dem WT gezeigt haben, handeln sie nicht nach dem Willen des Herrn, sondern nach dem eigenen. Sie sprechen somit ihr eigenes Urteil.

    Wenn sie von sich behaupten, dass sie die einzigen sind, die heute den wahren Willen Gottes kennen, dann kann logischerweise dieser Bibeltext nur auf sie zutreffen, denn es stand ja dort:

    Luk. 12:47, 48 47 Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und sich nicht bereitet noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden; wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

    Alle anderen Menschen auf dieser Erde, können nicht den Willen des Herrn kennen, da dies nur die LK von sich behauptet. Daher sprechen sie sich selbst das Gericht aus, wenn sie nicht gemäß dem Willen des Herrn handeln.

    So meinte ich das.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Gerd
    Januar 30, 2015

    Guten Abend Gerd

    »…in erster Linie gilt die Suche nach Gott und wenn er gefunden wurde das Bedürfnis ihm ewig loyal verbunden zu sein. «

    Wo Gott wohnt und wie wir uns IHM nähern können, braucht man niemandem zu erklären. Das kann mit den o.g. Worten auch nicht gemeint sein. Was bedeuten sie denn?

    Gott suchen bedeutet IHN an SEINEN gemachten Dingen zu erkennen, SEINE Wesens- und Denkart zu erforschen und zu versuchen SEINE Entscheidungen zu verstehen und für uns Schlüsse daraus zu ziehen, sie anzuwenden und Fortschritte in Richtung Gottgefälligkeit und vollständiger Rechtschaffenheit zu machen. Wenn wir dieses Ziel vollständig erreicht haben, werden wir in Gottes Augen gerecht und fehlerlos sein.

    Wann werden wir das erreicht haben?
    Kein Mensch außer Jesus hat das jemals erreicht, weil der Mensch es nicht versteht und weil zum Verstehen und zum Umsetzen ein Menschenleben zu kurz ist. In der neuen Ordnung hat er tausend Jahre Zeit dafür.

    Welchen Sinn macht es bereits heute damit anzufangen?
    Es bringt den Herzenszustand desjenigen zum Ausdruck, der Gott liebt und IHM folgen will. An diesem Herzen wird derjenige von Gott erkannt. Deshalb bedeutet fortgesetzt Erkenntnis über Gott und den, den Er ausgesandt hat, Jesus Christus, ewiges Leben. (Joh. 17:3) Ohne fortgesetzt Erkenntnis in sich aufzunehmen kann er sein Ziel, Jehova in gottgefälliger Weise zu dienen und eines Tages gerecht und rechtschaffend vor IHM zu stehen, nie erreichen.

    Ede

  • Alois an EDE
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede

    Ach wie schön wäre es wenn Du endlich nicht mehr Deine Ansicht aus der gefälschten NWÜ ziehen würdest.
    Dann würdest Du selbst endlich fortgesetzt die Erkenntnis in Dich aufnehmen, dass wir Jesus und den Vater erkennen sollen:

    Joh. 17:3 Elberfelder unrev.
    3. Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

    Hört sich ganz anders an als die NWÜ aber genau so wie alle anderen Übersetzungen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Januar 30, 2015

    Guten Morgen Alois

    Deinen Gedanken möchte ich einmal aufgreifen und dein Zitat durch ein Wort ergänzen, um den Sinn deutliche zu machen

    » 3. Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum,[VOLLSTÄNIG] erkennen. «

    Aus Bequemlichkeit verkürzen einige „Gläubige“ das Zitat auf des bloße Anerkennen des Vater als obersten Gott und seinen Sohn als Opfer zur Rettung der Menschen ab. Dabei vergessen sie, dass wir noch lange nicht die vollständige Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt, haben. Ist das die Schulde des Vaters oder des Sohnes, als ob sie eine Bringschuld hätten? Bestimmt nicht! Es ist der Fehler der Menschen, der sie immer wieder zum Sündigen veranlasst. Kann der Vater damit zufrieden sein? Nein, denn SEIN Ziel ist die vollständige Rettung der Menschen und die Wiederherstellung des Paradieses, so wie es vor dem Sündenfall gewesen ist.

    Wer also mein, dass er den Vater und den Sohn lediglich anerkennen muss und keinerlei Fortschritte in seiner Erkenntnis machen muss, gibt seinen interessenlosen Herzenszustand zu erkennen, der dem Vater nicht gefallen wird. In dem Sinne bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis aufnehmen, über den allein wahren Gott und den, den er ausgesandt hat, Jesus Christus.

    Ede

  • Alois an EDE
    Januar 30, 2015

    Lieber Ede

    Unser Bruder Boas ist mir zuvorgekommen und darüber bin ich sehr froh, denn so gut hätte ich das nicht erklären können.
    So wie Boas schreibt, wir werden durch die Gnade gerettet und nicht weil wir fortgesetzt mehr Erkenntnis in uns aufgenommen haben. Denn wäre es so, dann würden wir entscheiden ob wir gerettet werden. Wer mehr büffelt und Erkenntnis in sich aufnimmt würde eher gerettet als jemand der nur an Jesus und den Vater glaubt, aber wenig Bibel liest und wenig über den Glauben nachdenkt. Tut mir leid, wir sind doch nicht in der Schule, oder bei einer Abiturprüfung. Wer am Ende gerettet wird, wird auch nicht gerettet weil er mehr als 50 von 100 Punkte erreicht hat, oder mindestens eine 4,4 im Schnitt hat. Das Gericht Gottes funktioniert wie bei einer Waage, entweder ist man leichter als der Gewichtsstein, oder man ist schwerer. (Dan. 5:27) Wer nur wenig schwerer ist als der Gewichtsstein wird gerettet, auch wenn er wenig Erkenntnis hat und ein großer Sünder ist.
    Wir können überhaupt nichts zu unserer Rettung beitragen, wir sind auf Gedeih und Verderb auf die Gnade Gottes und unseres Herrn angewiesen. Wie viel Glaube ein Mensch aufbringen muss damit ihm Gott die Gnade schenkt wissen wir nicht, das geht uns auch nichts an. Jesus und der Vater werden das schon richtig machen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rico
    Januar 30, 2015

    Hallo Alois,

    ich möchte gerne auf deinen Kommentar eingehen den du Ede geschrieben hattest! Du hast ihm folgendes geschrieben gehabt, ich zitiere dich:

    Ach wie schön wäre es wenn Du endlich nicht mehr Deine Ansicht aus der gefälschten NWÜ ziehen würdest.
    Dann würdest Du selbst endlich fortgesetzt die Erkenntnis in Dich aufnehmen, dass wir Jesus und den Vater erkennen sollen:

    Joh. 17:3 Elberfelder unrev.
    3. Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

    Hört sich ganz anders an als die NWÜ aber genau so wie alle anderen Übersetzungen.

    Zitat Ende

    Mir geht es nicht darum das zu kritiesieren was du aus der refidierten Elberfelder Übersetzung Ede zitiert hast sondern es geht mir darum dir zu zeigen das auch in der refidierten Elberfelder Übersetung nicht alles korrekt übersetzt wurde! Es gibt Textstellen wo man das richtig gut erkennen kann und wo die NWÜ den Text besser übersetzt als es die refidierte Elberfelder Übersetzung tut! Hier ein Beispiel,ich zitiere:

    refidierte Elberfelder Übersetzung

    1Kor 10:8-9

    Auch lasst uns nicht Unzucht3 treiben, wie einige von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.
    9 Lasst uns auch den Christus4 nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.

    Neue Welt Übersetzung

    1Kor 10:8-9

    Lasst uns auch nicht Hurerei treiben,wie einige von ihnen Hurerei trieben,so das an einem Tag (ihrer)dreiundzwanzigtausend fielen. Lasst uns JEHOVA auch nicht auf die Probe stellen,wie (ihn) einige von ihnen auf die Probe stellten,so das sie durch die Schlange umkamen.

    Zitat Ende

    Paulus zitiert hier aus (4Mo 21:5-6)und in der refidierten Elberfelder Übersetzung steht in der Fussnote zu Vers 9 ich zitiere: Mit mehreren alten Handschriften den Herrn! Zitat Ende Die Frage ist nun folgende welchen Herrn Paulus gemeint hat als er diesen Text aus (4Mo 21:5-6)zitierte? Ich persönlich finde die Übersetzung aus der NWÜ besser weil Israel nur ein Bundesverhältnis zu JHWH also Jehova hatte und nur ihn hatten sie als ihren Gott angebetet gehabt und nicht den Christus der sich ja erst im 1. Jahrhundert als Mensch öffentlich Israel offenbarte! Israel kannte den Messias vorher nur duch die Schriften von Mose und den Propheten aber sie wussten nicht wer er war! Selbst im 1. Jahrhundert erkannten sie ihm nicht und bis heute erkennt Israel nicht das Jesus Christus der Messias und ihr Herr ist! Demzufolge kann man (1Kor 10:9) wo Herr steht mit Christus übersetzen sondern nur mit JHWH! Sonst würde es ja bedeuten, das JHWH und der Christus ein und die selbe Person wären! Was man aber nicht sagen kann weil Jesus selber sagt, das sein Vater größer ist als er!

    Ich hoffe du konntest mir folgen und verstehst was ich mit meinem Kommentar zu dir zum Ausdruck bringen möchte? Jede Bibelübersetzung ist unvollkommen weil sie von Menschen übersetzt wurden ist! Da kann sich der Bibelübersetzer noch so große Mühe geben und sich an dem Urtext halten wollen,er wird es nicht vermeiden können das Fehler in der Übersetzung sich einschleichen! Auch persönliche Glaubensvorstellungen und Lehren spielen da eine Rolle das erkennt man meistens daran wenn man Paralleltexte aus verschiedenen Bibelübersetzungen miteinander vergleicht!

    Lg Rico

  • Alois
    Januar 30, 2015

    Lieber Rico

    Natürlich haben auch andere Übersetzungen dies oder das falsch übersetzt. Du hast das Beispiel 1. Kor. 10:8-9 angeführt und erklärt warum nicht Christus gemeint sein kann.

    Ich habe mir die Mühe gemacht andere Übersetzungen auf bibelserver com nachzulesen und fast alle schreiben auch Christus, der Rest der Übersetzer schreibt Herrn.
    Die NWÜ ist somit die einzige Bibel die Jehova schreibt. Du meinst es müsse richtig sein dass da Jehova gemeint ist. Das sehe ich nicht so, denn wer hat das Volk Israel während der Wüstenwanderung begleitet?

    Entschuldige, hättest Du die Verse davor gelesen, so hättest Du erkannt dass es Christus war der das Volk Israel begleitet hatte. Deshalb haben diejenigen die durch die Schlangen getötet wurden auch Christus versucht! Natürlich war Christus damals noch nicht namentlich der Christus, sondern der Sohn Jehovas um des Vaters Willen durchzuführen. Trotzdem haben sie den Sohn, den Fels versucht und der Vater Jehova hatte deshalb kein Wohlgefallen an ihnen, wie man in Vers 5 sehen kann, denn da ist vom Fels und von Gott die Rede, somit vom Christus und Jehova.

    1. Korinther 10
    1. Denn ich will nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind,
    2. und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere,
    3. und alle dieselbe geistliche Speise aßen,
    4. und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete.
    5. (Der Fels aber war der Christus.) An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden
    .

    Das von Dir genannte Beispiel ist nach meiner Erkenntnis ebenfalls ein Beispiel wie die WTG ihr tendenziöses Bibelverständnis mit in die NWÜ einfließen lassen hat. Von einem Bibelübersetzer erwarte ich aber absolute Neutralität. Keine Bibelübersetzung ist neutral, aber die NWÜ ist eine der unneutralsten Übersetzungen. Man kann nur die vielen Übersetzungen vergleichen und den Geist unseres Vaters im Herzen wirken lassen.

    Ich kann nur meine Ansicht wiederholen, wer die NWÜ als einzige Bibel seines Studiums benutzt, wird es sehr schwer haben die richtige Erkenntnis zu bekommen. Es ist nicht unmöglich, denn auch ein Reicher kann es durch das Ör schaffen, wenn auch viel schwerer als ein Armer.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Boas
    Januar 30, 2015

    Lieber Alois,

    da fällt mir noch eine zweite Möglichkeit ein, warum Jesus die Richtige Übersetzung ist.
    Dafür zitiere ich die Stelle mal aus der Guten Nachricht von 1982:

    *Ich setze jeweils zwei Wörter in Klammern ein (DAMALS) (HEUTE)

    6 Dies soll uns (HEUTE) warnen, damit wir nicht wie sie (DAMALS) unser Verlangen auf das Böse richten. 7 Betet also (HEUTE) keine Götzen an, wie (DAMALS) es ein Teil von ihnen getan hat! Es heißt ja von ihnen: “ Sie setzten sich (DAMALS) zum Essen und Trinken nieder, und danach tanzten sie um den goldenen Stier.“ 8 Treibt (HEUTE) nicht Unzucht wie (DAMALS) ein Teil von ihnen; damals starben an einem Tag dreiundzwanzigtausend. 9 Stellt (HEUTE) Christus nicht auf die Probe wie (DAMALS) ein Teil von ihnen; sie kamen (DAMALS) durch die Schlangen um. 10 Lehnt euch auch (HEUTE) nicht gegen Gott auf wie (DAMALS) ein Teil von ihnen; der Todesengel vernichtete sie (DAMALS).

    Die Juden provozierten es, nach 4. Mose 21:5-6, alle getötet zu werden. Sie murrten über dieses eintönige Manna. „Warum hast Du uns aus Ägypten weg geführt, damit wir in der Wüste sterben?“ Ein paar Tage zuvor hatte JHWH ihnen einen großartigen Sieg über den König von Arad geschenkt. Die Juden provoziertes es, dass Gott sein Versprechen nicht an ihnen erfüllt, sie zu einer großen Nation mit einem eigenem Land zu machen. Steht nicht in 2. Mose 32, dass JHWH alle Israeliten wegen ihrer Halsstarrigkeit töten wollte und er dann aus Mose eine große Nation machen wollte? (2. Mose 32:10 Und nun lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrenne und ich sie vernichte, dich aber will ich zu einer großen Nation machen.)

    Der Text sagt meines Erachtens aus, dass wir Jesus HEUTE nicht auf die Probe stellen sollen, mit Murren und Nörgeln. Sonst ereilt uns die gleiche Strafe, wie Damals die Juden, die Gott oder (wenn man deine Aussage benutz) den damaligen Felsen, der damals auch Jesus war, bis aufs Messer gereizt haben.

    Meines Erachtens ist der Name Jesus an dieser Schriftstelle sehr wohl Richtig eingesetzt.

    Lieb Grüße
    Boas

  • Rico
    Januar 30, 2015

    Hallo Alois,

    danke für deiner Antwort und deiner Sicht der Dinge! Du hattest mir am Ende deines Kommentares folgendes geschrieben gehabt ich zitiere dich:

    Entschuldige, hättest Du die Verse davor gelesen, so hättest Du erkannt dass es Christus war der das Volk Israel begleitet hatte. Deshalb haben diejenigen die durch die Schlangen getötet wurden auch Christus versucht! Natürlich war Christus damals noch nicht namentlich der Christus, sondern der Sohn Jehovas um des Vaters Willen durchzuführen. Trotzdem haben sie den Sohn, den Fels versucht und der Vater Jehova hatte deshalb kein Wohlgefallen an ihnen, wie man in Vers 5 sehen kann, denn da ist vom Fels und von Gott die Rede, somit vom Christus und Jehova.

    Zitat Ende

    Ich hatte diese Verse vorher mit gelesen gehabt aber ich gebe zu ich hatte sie nicht genau gelesen gehabt! Das Christus mit den Israeliten ging kann man aber aus (4Mo 21:4-9) nicht herauslesen! Vielleicht hatte Paulus mit dem geistigen Felsen das auch nur symbolisch gemeint gehabt sonst würde der Text aus (1Kor 10:1-9)keinen Sinn ergeben! Interessanterweise steht im Anhang bei der refidierten Lutherübersetzung beim Stichwort Herr das man Zitate aus dem alten Testament wo JHWH gemeint ist immer mit Herr übersetzt hat! Wieso wird das dann aber nicht bei (1Kor 10:9) ebenso gehandhabt? Diese Frage sollte man dann schon mal stellen dürfen! Übrigens finde ich die neue Evangelische Übersetzung da viel genauer! Ich zitiere mal daraus zum Vergleich!

    Zitat:

    4Mo 21:4-9

    Als die Israeliten vom Berg Hor weiterzogen, wandten sie sich zunächst in Richtung Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Doch auf dem Weg wurde das Volk ungeduldig.
    5 Es lehnte sich gegen Gott und Mose auf und sagte: „Wozu habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Damit wir in der Wüste sterben? Hier gibt es weder Brot noch Wasser, und es ekelt uns vor diesem elenden Fraß.“
    6 Da schickte Jahwe Brandnattern unter das Volk, sodass viele der Israeliten gebissen wurden und starben.
    7 Da lief das Volk zu Mose und sagte: „Wir haben gesündigt, dass wir uns gegen Jahwe und gegen dich aufgelehnt haben. Bete doch zu Jahwe, dass er uns von den Schlangen befreit!“ Mose betete für das Volk.
    8 Und Jahwe sagte zu ihm: „Mach dir eine Brandnatter und befestige sie an einer Stange. Dann wird jeder, der gebissen wurde und sie ansieht, am Leben bleiben.“
    9 So fertigte Mose eine Bronzeschlange und machte sie am Ende einer Stange fest. Wer nun von einer Schlange gebissen wurde und zur Bronzeschlange aufblickte, blieb am Leben.

    1Kor 10:1-9

    Denn das sollte euch klar sein, liebe Geschwister: Unsere Vorfahren waren alle unter dem Schutz der Wolke und gingen alle durchs Meer.1
    2 Und alle wurden in der Wolke und dem Meer auf Mose getauft.
    3 Sie alle aßen dieselbe geistliche Speise
    4 und tranken denselben geistlichen Trank. Sie tranken ja aus dem geistlichen Felsen, der mit ihnen ging. Und dieser Fels war Christus.
    5 Trotzdem hatte Gott an den meisten von ihnen kein Gefallen, denn er ließ sie in der Wüste sterben.
    6 Das soll uns als warnendes Beispiel dienen, damit wir uns nicht vom Verlangen nach dem Bösen beherrschen lassen, wie sie es in ihrer Gier taten.
    7 Betet auch keine Götzen an, wie es einige von ihnen getan haben, denn es steht in der Schrift: „Sie setzten sich hin, um zu essen und zu trinken, und danach standen sie auf, um sich zu vergnügen.“2
    8 Lasst uns auch keinen außerehelichen Sex haben, wie ein Teil von ihnen es machte und deshalb an einem einzigen Tag 23.000 Menschen umkamen.
    9 Wir wollen auch Christus nicht herausfordern wie einige von ihnen das taten und von den Schlangen umgebracht wurden.

    Zitat Ende

    Was du mir dann noch geschrieben hattest am Ende deines Kommentars da gebe ich dir recht! Du hattest mir folgendes geschrieben gehabt,ich zitiere dich:

    Das von Dir genannte Beispiel ist nach meiner Erkenntnis ebenfalls ein Beispiel wie die WTG ihr tendenziöses Bibelverständnis mit in die NWÜ einfließen lassen hat. Von einem Bibelübersetzer erwarte ich aber absolute Neutralität. Keine Bibelübersetzung ist neutral, aber die NWÜ ist eine der unneutralsten Übersetzungen. Man kann nur die vielen Übersetzungen vergleichen und den Geist unseres Vaters im Herzen wirken lassen.

    Zitat Ende

    Ich glaube in diesem Punkt sind wir uns einig! Das sehe ich ganz genauso wie du!

    Lg Rico

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Danke Ede,

    nun ist eben nicht das TUN allein ausschlaggebend, dass Gott seine Kinder im Zeitmaß des „kairos“ vorhergesehen hat, um sie aus WELCHEN Gründen zu seinem ersten Kind – Jesus – hinzufügen wird?

    In jeder Kirche gelten andere Annahmen über Kriterien der Erwählung. Überall sind andere Gründe angeführt. Was den ZJ mit dem Predigtdienst als rettend eingeredet wird, ist bei den STA das Halten des Sabbats, das macht sie zu den in der Offenbarung genannten „Übrigen“. Bei den Neuapostolen oder bei den Mun-Anhängern sind es andere Erfordernisse um Gottes Gunst zu gewinnen.

    ICH meine eben, in erster Linie gilt die Suche nach Gott und wenn er gefunden wurde das Bedürfnis ihm ewig loyal verbunden zu sein.
    Beispiele „David“, oder „Saulus von Tarsus“, die sollen genügen. Deren Werke waren doch nicht so, wie du sie annimmst.

    Abendgrüße!

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Nun, lieber Ede, also ich habe auch die „Liebe“ und andere Eigenschaften genannt. Diese sollen aber nicht exerziert werden, genau nach Befehlen von irgend welchen Buchstaben. Ein Kind weiß doch was sein Vater will!

    Nützt denn das was, ich kopiere deinen Text und aktualisiere ihn:

    Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Jesus, oder Jehova‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen weltweit 10 Stunden im Monat gepredigt und fast alle Zusammenkünfte besucht und in deinem Namen viele Bibelstudien durchgeführt?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit. Denn ihr habt, trotz aller meiner Warnungen, einen falschen Propheten unterstützt!

    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    Januar 30, 2015

    Hallo Gerd

    Wenn der Predigtdienst ein Akt der Liebe ist und freiwillig durchgeführt wird, ist es nicht mehr nötig seine Herren (Jehova und Jesus) zu informieren, denn sie wissen es bereits. Waren Jesus, Paulus und die anderen Jünger wie Petrus nicht ebenso Eiferer im Dienst, die mehr als 10 Predigtdienststunden im Monat geleistet haben.

    Er kommt doch sehr stark auf die persönlichen Beweggründe an. Immerhin hat Jesu seine Nachfolger aufgefordert die Gute Botschaft von der Rettung der Menschen allen Menschen guten Willens zu verkündigen (Matthäus 28:19,20)

    Ebenso ist es mit der Liebe. Jesus hat uns das Gleichnis vom Nächsten gegeben. Obwohl der Samariter (Palästinenser) nicht unter Gesetz stand, hat er aus eigenen Beweggründen entsprechend seinen Möglichkeit den unter die Räuber gefallenen geholfen und versorgt wie sich selber. Auf uns heute bezogen würden wir in einer ähnlichen Situation entsprechend unseren Möglichkeiten und unseres Verständnisses handeln. Doch diese Entscheidung liegt bei dem Helfenden und wird von unserem Herrn genau gesehen und beurteilt. Wenn somit ein Vermögender lediglich die Polizei und den Krankenwagen holt ist es etwas ganz anderes, als wenn ein Hungerleider dies tut.

    Aus dieser dem Gesetz Jesu zugrunde liegenden Gestaltungsfreiheit macht der Sklave wieder ein neues Gesetz, nämliche sein Gesetz, indem er festlegt, was in dieser und jener Situation zu tun ist. Zeugen Jehovas, die sich eng an die Organisation halten, führen lediglich die Anweisungen des Sklaven wie ein Gesetzeswerk aus, so wie sie es in den Zusammenkünften gelernt haben, und hoffen dadurch ewiges Leben zu bekommen. Sie können auch nicht anders, weil ihnen jede Kreativität, jedes eigenständige Denkvermögen, jedes bisschen Selbstvertrauen, das für ein selbstbestimmte Entscheidung erforderlich ist, abertrainiert und aberzogen wurde, indem sie nur in der vorgegebenen Bandbreite des Sklaven Antworten wiederholen dürfen.

    Ede

  • Edelmuth an Gerd
    Januar 30, 2015

    Guten Morgen Gerd

    Loyalität? Bestimmt! Aber nicht nur in Bezug auf das Erkennen des Vaters und des Sohnes, sondern Loyalität auch in Bezug auf die Anwendung des Gesetzes Jesu.

    (Jakobus 2:26) . . .Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

    (Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Niemand kann sich das ewige Leben verdienen, aber Liebe, so wie Jesus sie fordert, kann nur ausgeübt werden.

    Ede

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Athalja schrieb:

    So wie jeder spezielle Fähigkeiten und Talente hat, so hat ebenfalls jeder auch “seine” Schwächen!

    Bei nachfolgendem Text von Paulus frage ich mich, der – durch den hlg. Geist (?) „getrieben“ – schon lang Sehnsucht hat, Teil der himmlischen Familie Gottes zu werden:
    Spielen bei dieser längst stattgefundene Vorauswahl, meine Fähigkeiten, etwa in Güte und Erbarmen (da bin ich eher erbärmlich), schon einen prägenden Anlass, um zu einem „Kind Gottes“ gezeugt zu werden?

    Eph. 1: 3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,
    4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe;
    5 und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft
    durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,
    6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, worin er uns begnadigt hat in dem Geliebten,
    7 in welchem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade,
    8 welche er gegen uns hat überströmen lassen in aller Weisheit und Einsicht,
    9 indem er uns kundgetan hat das Geheimnis seines Willens…

    Steht bei diesem Auswahl-Kriterium vielleicht die Loyalität im Vordergrund, sich also nie von der Liebe Gottes abzuwenden, was womöglich in unseren Genen schon vorprogrammiert ist? Also ganz im Sinne meiner Lieblingsbibelstelle in 2. Chroniker 16:

    9 Denn Jahwes Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf i h n gerichtet ist.

    ???

    Grüß Gott! – aus dem Wienerwald!

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Januar 30, 2015

    Hier werde ich an Jesus erinnert, der in Luk.19:11 – 26 die Ausgangsbasis für die Worte Paulus‘ (1.Kor. 12:4 – 11) legte.

    >blockquote>„Das Gleichnis vom anvertrauten Geld“

    ›Ich sage euch‹, erwiderte er, ›jedem, der hat, wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.

    So wie jeder spezielle Fähigkeiten und Talente hat, so hat ebenfalls jeder auch „seine“ Schwächen!

    Schönen Sonntag im Frieden Jesus Christus,
    Athalja

  • Gerd
    Januar 30, 2015

    Zitat: Genau deswegen kann man auch anonym antworten.

    Das hat den Vorteil, dass so Manche weiterhin treu die Versammlungen besuchen, bei BI unerkannt bleiben kann, um nicht aus der geliebten Gemeinschaft rausgeschmissen zu werden.

    Das perfekte Christentum, oder was… 😉

    Auch von mir schönes WE
    G

  • Edelmuth an alle
    Januar 30, 2015

    Guten Morgen

    Einigen gab der Geist Gottes die Gabe „Einsichten in Gottes Weisheit weiterzugeben. Der andere erkennt und sagt mit Hilfe desselben Geistes, was in einer bestimmten Situation zu tun ist. Einem dritten wird – ebenfalls durch denselben Geist – ´ein besonderes Maß an` Glauben gegeben, …ein anderer, prophetische Aussagen zu machen, wieder ein anderer, zu beurteilen, ob etwas vom Geist Gottes gewirkt ist oder nicht. Einer wird befähigt,… das Gesagte in verständlichen Worten wiederzugeben.“

    Ebenso gab der Geist Gottes Menschen semitischer wie arischer sowie afrikanischer wie asiatischer Abstammung die Möglichkeit unabhängig ihrer Abstammung die obern genanten Gaben zu erhalten. Über alles steht der Geist Gottes, der auch die Bibel verfasste.

    Es ist vollständig auszuschließen, dass der Geist Gottes eine Erkenntnis lehrt, die sich widerspricht. Deshalb müssen alle Gaben im Einklang mit der Bibel sein. Scheinen Lehrpunkte dem Gesamtbild der Bibel zu widersprechen, muss irgendwo ein Verständnisfehler vorliegen.

    Jakob wurde von Gott gesegnet und vom Engel geschlagen, damit er durch den Segen Gottes nicht hochmütig wird.

    Paulus wurde von Jehova in außerordentlichem Maße mit Gaben gesegnet. Trotz allen Bittens und Flehens ließ Jehova ihm den Stachel im Fleische, damit er nicht aufgrund des Segens Gottes hochmütig werde.

    Wenn jemand hier eine außerordentliche Gnadengabe von Gott erhalten hat, so wird er vermutlich darüber schweigen, damit er sich dessen nicht rühme, sondern Jehova dafür die Ehre gebe, wenn andere bei ihm diese Gnadengabe erkennen und auf ihn hören.

    Ede

  • Bruderinfo
    Januar 30, 2015

    Genau deswegen kann man auch anonym antworten.

    Schönes WE
    Bi

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