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Bruderinfo

Kommentare (13)

  1. Josia says:

    Hallo,
    ich freue mich wenn Ihr diesen Artikel als glaubensstärkend anseht und das eigene Leiden für so manch einzelnen dadurch gelindert wird. Die Frage die ich mir hier stelle, ist, ob Jakob sich das alles nicht selbst eingebrockt hat. Warum ist er in die Situation gelangt, dass er vor seinem Bruder fliehen musste? Ganz einfach, er hat ihn betrogen! Ja betrogen… und er hat sich als Esau ausgegeben und seinen Vater belogen um seinen Segen zu erhalten. Wen wundert es also das Esau stinksauer war? Heutzutage werden Kriege und Morde wegen sowas geführt. Da blieb ihm also nur die Flucht. Und bei Laban ist ihm genau das passiert, was er zuvor selbst auch getan hatte, er wurde betrogen, weil ihm eine falsche Frau untergeschoben wurde. Und jetzt kommt für mich erst der Glauben stärkende Teil, nämlich, das die Verheißung des lebendigen Gottes sich erfüllen muss, so wie er es Abraham versprochen hatte. Aus diesem Blut wird ein großes Volk hervorgehen, und der Plan Gottes setzte sich durch den Joseph fort der nach Ägypten geführt wurde. Gott hat einen Plan, und manche Menschen gebraucht er dafür, andere nicht. Er ist der Töpfer und wir sind der Ton.

    Römer 9
    14 Was wollen wir hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!
    15 Denn er spricht zu Mose (2. Mose 33,19): »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.«
    16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
    17 Denn die Schrift sagt zum Pharao (2. Mose 9,16): »Eben dazu habe ich dich erweckt, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.«
    18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will.
    19 Nun sagst du zu mir: Was beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen?
    20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht etwa ein Werk zu seinem Meister: Warum hast du mich so gemacht?
    21 Hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen?
    22 Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er mit großer Geduld ertragen die Gefäße des Zorns, die zum Verderben bestimmt waren,

    Ich war in meiner Kinderheit auch bei den ZJ, mein Vater ist als ZJ gestorben und er war über sehr viele Jahre chronisch krank. Ich werde keine Lanze brechen für ZJ, aber eines weiß ich, so wie sie hier manchmal dargestellt werden sind sie nicht. Mein Vater hat sehr viele Operationen ertragen müssen und die Brüder und Schwestern war oft da um zu unterstützen. Auch habe ich nie gehört das jemand sagte das Bruder oder Schwester XY krank seien weil sie zu wenig predigen gehen würden. Sicherlich lässt Gott viele Dinge zu, das habe ich beim Tod unserer Tochter selbst erfahren, aber er ist nicht dafür verantwortlich wenn wir uns selbst in Situationen begeben die uns im Leben Schwierigkeiten bereiten. ABER… und das ist der gute Teil, so wie er Jakob unterstütze, so wird er auch uns unterstützen. Aber wir müssen ihn auch darum bitten und wenn er uns hilft ist es gut, wenn nicht, wird er auch dafür seine Gründe haben. Davon können einige Bibelhelden sicherlich viel erzählen, z.B. Paulus,

    2. Korinther 11
    25 ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer.
    26 Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr von meinem Volk, in Gefahr von Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern;
    27 in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße;
    28 und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, die Sorge für alle Gemeinden.
    29 Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach? Wer wird zu Fall gebracht, und ich brenne nicht?
    30 Wenn ich mich denn rühmen soll, will ich mich meiner Schwachheit rühmen.

    Wir leben in einer sündhaften Welt, und schaden uns oft selbst mit vielen falschen Handlungen und Lebensweisen. Zum Leben gehören die Probleme leider dazu… und bis sich diese Dinge ändern werden wir ausharren müssen…
    Seit gegrüßt
    Stefan

    1. Alois says:

      Danke Stephan für den sehr guten Kommentar.
      Du hast sehr gut biblisch bewiesen, dass nicht wir bestimmen ob wir vom himmlischen Vater angenommen werden, sondern der Vater bestimmt ob er uns hilft, egal wie gut oder wie schlecht wir unser fleischliches Leben bewältigen.
      Es gibt andere Beispiele, wie David, oder Moses die beide sogar einen Menschen umgebracht haben, oder dafür gesorgt haben dass er stirbt. Trotzdem sind sie leuchtende Vorbilder.
      Das ist genau gegenteilig von der Lehre der WTG und anderen Religionen, die den Gläubigen einreden, wer viel Dienst macht oder Gutes tut ist Gott angenehmer und wird eher gerettet.

      Wir können uns die Aussicht auf ewiges Leben nicht verdienen, es ist und bleibt Gnade.

      Liebe Grüße
      Alois

  2. Mike says:

    Ein Leben voller Probleme kann man einfach nicht gleichstellen oder lösen mit Bibeltexten.
    Ein Leben voller Probleme hat volgende Ursachen:
    Falsche Entscheidungen die getroffen wurden
    Umstände an denen man selbst keine Schuld trägt
    Eine Kombination aus beidem, ich stelle mir ernsthaft die Frage wie es soweit kommen kann das man selber glaubt das diese Probleme nur verursacht sein können weil man selbst nicht gesegnet sei.
    Anstatt sich auf diese Dinge zu fokussieren um einen Ausweg zu suchen wird an einer ganz anderen Stelle eine Wand aufgebaut, ein gefährlicher Kreislauf.

  3. Manfred says:

    Liebe Schwester C.P.,

    auch ich möchte mich bei Dir für diesen glaubensstärkenden Artikel bedanken. Offensichtlich haben auch Menschen, die von Gott sehr gesegnet sind, trotzdem kein leichtes Leben gehabt. Ja, das ist ein Trost so etwas zu hören oder zu lesen. In unserer Familie hatten wir die letzten 23 Jahre sehr viele und große Probleme, sei es mit der Gesundheit, Existenzängsten usw. zu tun gehabt. Das schlimmste daran war aber, wie unsere Versammlung damit umgegangen ist. Die, die uns hätten trösten können/sollen. Denn zu Weltmenschen sollte man ja nicht gehen. Aber leider war gerade dort das Gegenteil zu verspüren. Hier mal ein paar Aussagen von denjenigen, die mit uns im Glauben verwandt waren:

    Ein Bruder sagte zu meiner Frau: Da sitzt der Tod und meinte damit mich.
    Die Schwester eines Ältesten sagte: Euer Kind ist nur deshalb so krank, weil mit ihm nicht richtig studiert worden ist.
    Der VA sagte, obwohl viele dachten ich wäre dem Tod näher wie dem Leben. Wenn ich regelmäßig 30 Stunden in den Dienst gegen würde, dann könnte ich auch wieder als DA auf der Bühne Aufgaben halten.

    Dazu muss man wissen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie Hilfspionier gewesen bin und als es mir einigermassen besser ging, habe ich es versucht. Nach 30 Stunden war ich mit meinen Kräften am Ende und hörte auf. Das war eine einmalige Anstrengung, damit ich wenigstens einmal Hilfspionier sein konnte. Danach kam dann die Aussage vom VA, dass ich dies nun regelmäßig ableisten sollte, obwohl ich nach wie vor sehr krank war.

    Das empfand ich als sehr hart, da normalerweise ja 10 Stunden Dienst im Monat ausreichten. Ich sollte aber trotz schwerer Krankheit 3 mal so viel leisten und das regelmäßig.

    Unter Zeugen Jehovas ist die Grundeinstellung: Geht es Dir schlecht, dann musst Du etwas falsch gemacht oder sogar gesündigt haben. Geht es Dir gut, dann hast Du den Segen Jehovas.

    Du hast mit Deinem Artikel sehr schön gezeigt, dass dem nicht so ist. Auch Personen, die in der Bibel als unsere Vorbilder aufgezeichnet wurden, hatten kein einfaches Leben. Dennoch waren sie gesegnet. Es ist so wie es unsere Schw. Shannon geschrieben hat. Viele Menschen haben Probleme und müssen irgendwie damit klar kommen, wer aber auf Gott und seinen Sohn vertraut, der hat auch eine Hoffnung und die Zuversicht, dass sich alles zum besseren wenden wird. Das widerrum hilft uns, nicht zu verzagen oder aufzugeben.

    Der Segen Gottes ist also nicht daran zu erkennen, ob es einem gut geht oder nicht, sondern daran wie man mit den Problemen die man hat umgeht. Ich bin so dankbar für die letzen 23 Jahre, weil ich ganz unten war mit meiner Familie und heute stärker bin als je zuvor (im Geiste). Ich weiß dass uns in vielen auswegslosen Situationen geholfen wurde und dass man alles schaffen kann, wenn man sich voll und ganz auf Jehova und seinen Sohn Jesus Christus verlässt. Auch muss man glauben, was in Hebräer Kap. 1 steht, dass auch die Engel für uns da sind. Alles was ich heute tun kann, verdanke ich unserem himmlischen Vater und seinem Sohn. Ich habe keine Zukunftsängste mehr, weil ich erkannt habe, dass man das nicht haben muss, wenn man das Königreich zuerst sucht. Dann wird einem alles andere hinzugefügt werden. Diese Worte sind wahr, man muss nur daran glauben und dann kann man auch (Problem)Berge versetzen. Wer zweifelt, der wird wie von einer Meereswoge hin und her gerissen.

    Daher hast Du einen sehr wichtigen Artikel für uns geschrieben und dafür möchte ich Dir von ganzem Herzen Dank sagen. Dieser Text hier hat mir in der schlimmsten Zeit weiter geholfen:

    Phil. 4:13;
    NWÜ: 13 Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft verleiht.

    HFA: 13 Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.

    Gemäß der NWÜ und dem was ich vorher glaubte, dachte ich immer, damit wäre unser himmlischer Vater gemeint. Doch heute weiß ich, dass Christus mir diese Kraft und Stärke gegeben hat. Heute kann ich sagen, dass ich zu Christus gefunden habe und wer weiß ob mir das gelungen wäre, wenn ich keine Probleme gehabt hätte…

    Von daher ist alles gut so wie es war und ist.

    Liebe Grüße Manfred

    1. C.P.@Manfred says:

      Lieber Manfred,

      dies ist ein zweiter Versuch, denn meine Antwort an dich, von gestern Abend, war plötzlich im „Nirwana“ verschwunden und ich las nur noch „Error“. Diesmal habe ich ihn lieber erst vorher in Word gespeichert.

      Danke, lieber Manfred, dass wir an deinem Leben Anteil haben durften! Es hat mich tief getroffen, wie Menschen miteinander umgehen, denn du schreibst:
      „Das schlimmste daran war aber, wie unsere Versammlung damit umgegangen ist. Die, die uns hätten trösten können/sollen. ….. Aber leider war gerade dort das Gegenteil zu verspüren.“

      Eine liebe Schwester schrieb mir heute: „“Leidige Tröster“, die Lebensprobleme als Gottes Strafe ansehen, gab es schon zu Hiobs Zeiten!“ Recht hat sie!!! Ja, gerade dann, wenn wir Hilfe brauchen, kommen Schwätzer daher und fügen uns noch mehr Schmerzen zu.

      Sprüche 12:18 (Hoffnung für alle)
      18 Die Worte eines gedankenlosen Schwätzers verletzen wie Messerstiche; was ein weiser Mensch sagt, heilt und belebt.

      Bei deinen Worten: „Auch Personen, die in der Bibel als unsere Vorbilder aufgezeichnet wurden, hatten kein einfaches Leben. Dennoch waren sie gesegnet.“ Ja, lieber Manfred, selbst die Apostel mussten viel durchmachen, wie Paulus an die Korinther berichtet:

      1. Korinther 4:9-13 (NGÜ)
      9 In Wirklichkeit aber, so scheint mir, hat Gott uns Aposteln einen Platz zugewiesen, wie er erniedrigender nicht sein könnte; es ist, als wären wir zum Tod ´in der Arena` verurteilt. Ein Schauspiel für die ganze ´sichtbare und unsichtbare` Welt sind wir geworden, für Engel und Menschen.
      10 Wir gelten als dumm und ungebildet, weil wir uns zu Christus halten, ihr dagegen steht durch euren Glauben an Christus als kluge und vernünftige Leute da. Wir sind schwach, aber ihr seid stark. Euch ehrt man, während man uns verachtet.
      11 Bis zu diesem Augenblick leiden wir Hunger und Durst. Wir haben nicht genug anzuziehen. Wir werden geschlagen und misshandelt. Nirgends haben wir ein Zuhause.
      12 Wir leisten harte körperliche Arbeit, um selbst für unseren Unterhalt aufzukommen. Man verflucht uns, aber wir segnen; man verfolgt uns, aber wir geben nicht auf.
      13 Auf Beleidigungen reagieren wir mit freundlichen Worten. Die Welt behandelt uns, als wären wir Abfall; wir sind der Abschaum der Gesellschaft – und daran hat sich bis heute nichts geändert.

      Ich habe mir in meinen schlimmsten Zeiten immer gesagt, wenn mein Himmlischer Vater bei mir ist, was brauche ich mehr. Zu ihm kann ich jederzeit kommen und mein Herz ausschütten. Ja, er und sein Hirte Jesus Christus, werden für uns sorgen.

      Hesekiel 34:11+12, 23 (Hoffnung für alle)
      11 Denn so spricht Gott, der HERR: »Von nun an will ich mich selbst um meine Schafe kümmern und für sie sorgen.
      12 Wie ein Hirte seine Herde zusammenbringt, die sich in alle Richtungen zerstreut hat, so werde auch ich meine Schafe wieder sammeln. Ich rette sie aus all den Orten, wohin sie an jenem dunklen, schrecklichen Tag vertrieben wurden.
      23 »Ich will meiner Herde einen einzigen Hirten geben: einen Nachkommen von König David, der mir einst gedient hat. Er wird sie auf die Weide führen und für sie sorgen.

      Es grüßt dich deine Schwester C.P.

  4. Shannon says:

    Herzlichen Danke liebe Autorin, für diese tröstlichen Worte. Sie zeigen doch so eindrucksvoll, dass auch die alten Glaubenshelden Probleme hatte. Trotzdem haben sie ihren Glauben nie verloren.

    Und doch fragt sich so mancher, warum wir so geplagt sind, obwohl wir doch an Gottes Wort glauben. Warum passieren all diese Dinge?

    Das hat auch etwas mit der eigenen Wahrnehmung zu tun. Wir vergessen dabei, dass auch andere Menschen Probleme haben. Von außen gesehen, mag so manches Leben glatt verlaufen. Das bedeutet doch nur, dass man sich möglicherweise von einem schönen Schein oder einer falschen Vorstellung blenden lässt.
    Alle Menschen haben Probleme – alle – ausnahmslos. Da draußen gibt es viele Menschen, mit Schmerzen, mit Depressionen, mit Existenzsorgen, mit Verzweiflung. Denn mit der Sünde kam auch Schmerz und Leid in diese Welt. Noch leben wir unter dieser Herrschaft Satans. Also ob Glauben oder nicht, diese Dinge sind nun mal da.
    Dabei vergisst man, dass uns der Glaube etwas in unser Leben gebracht hat, das sich Hoffnung nennt. Wie fühlen sich erst Menschen, die keine Hoffnung haben?
    Wenn ich von mir die heutige Welt ansehe, dann müsste ich mir große Sorgen machen, um meine Zukunft, um die Zukunft meiner Kinder oder meiner Enkel. Weil ich aber die Verheißung kenne, habe ich Hoffnung und Zuversicht.
    Und mit dieser Zuversicht, lassen sich die Sorgen leichter tragen.

    Ich wünsche uns allen, dass wir nie die Zuversicht verlieren.

    Schönes Wochenende
    Shannon

    1. Liebe Shannon,

      vielen Dank für deine tröstenden Worte!

      Ja, manchmal hat man so einen „Tunnelblick“, und sieht gar nicht, dass es anderen auch so ergeht.

      Ein schönes Wochenende können wir dir ja jetzt leider nicht mehr wünschen, denn gleich beginnt ja schon wieder die neue Woche. Dann wünschen wir dir eben eine nicht so stressige neue Woche, und ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

  5. Boas says:

    Liebe CP,

    wie gut mir Deine Gedanken getan haben, kannst Du kaum erahnen. So wie immer, voller Liebe und Wärme. Genau das Richtige, was ich gerade brauchte. Vielen herzlichen Dank.

    Boas

    1. C.P.@Boas says:

      Lieber Boas,

      danke für deinen lieben Kommentar! Es freut mich sehr, dass die Gedanken dir gut getan haben, ja mögen auch andere daraus Trost, Kraft und neuen Mut finden.

      Ich hatte diesen Aufsatz vor bereits längerer Zeit angefangen zu schreiben, als auch wir in einer Zeit besonderer Belastung waren, hatte aber nicht die Kraft ihn fertigzustellen. Doch plötzlich, vor einigen Monaten, drängte es mich, ihn zum Abschluss zu bringen, und ich gab diesem Drängen nach. Ich gab ihn meinem Mann zum Lesen, und er meinte, schicke ihn an jemand, der Ermunterung braucht. Ich begann gebetsvoll zu überlegen, und mir ging unser lieber A…. nicht mehr aus dem Kopf.

      So schickte ich meine Worte an Bruderinfo, auch wenn hier nicht so ein reges Antworten ist, so weiß ich doch, dass diejenigen es lesen, die es brauchen, und das ist doch das Wichtigste.

      Ich wünsche dir, lieber Boas, und allen Lesern in dieser, nicht immer einfachen Zeit, viel, viel Kraft und Segen von unseren Beiden Höchsten.

      Es grüßt ganz herzlich eure Schwester C.P.

  6. Lieber Alois,

    ja, du hast völlig Recht, wenn du schreibst: „Ich bin auch überzeugt davon dass sich unser Herr Jesus in völliger Willensübereinstimmung mit unserem himmlischen Vater immer um uns kümmert wenn wir zu ihm gehören.“

    Ja auch, wenn der Weg für uns steinig sein mag, und wir manchmal nicht wissen, wie etwas ausgeht, unsere Beiden Höchsten sind immer bei uns, wenn wir sie darum bitten, entweder geben sie uns die Kraft etwas durchzustehen, oder sie zeigen einen Ausweg. Wie auch immer, es ist immer gut und richtig, darauf können wir uns verlassen.

    Du schreibst: „Jesus wirkt vor allem indem er uns den Heiligen Geist sendet der uns auch in allen Lebenslagen hilft.“ Ja, lieber Alois, danke für den Text aus Jakobus, ich möchte deine zutreffenden Worte zum Schluss mit den Worten Jesu aus Johannes 14 ergänzen.

    Johannes 14:16-18, 25-27 (NGÜ)
    16 Und der Vater wird euch ´an meiner Stelle` einen anderen Helfer geben, der für immer bei euch sein wird; ich werde ihn darum bitten.
    17 Er wird euch den Geist der Wahrheit geben, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
    18 Ich werde euch nicht als hilflose Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.
    25 Diese Dinge sage ich euch, solange ich noch bei euch bin.
    26 Der Helfer, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, wird euch alles ´Weitere` lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
    27 Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!

    Was das Leben uns auch bringen mag, lassen wir uns nicht entmutigen.

    Ganz liebe Grüße von der Omma und dem Oppa

    1. Alois says:

      Liebe Schwester Omma und lieber Bruder Oppa

      Danke für die lieben Grüße. Von dem Text aus Joh. 14 den Ihr zitiert habt möchte ich besonders den Frieden herausheben den Jesus uns schenkt.

      Ich kann aus meinem Alltag der letzten 15 Jahre nur bestätigen dass Frieden in mein Leben eingekehrt ist, seit ich vor vielen Jahren unseren himmlischen Vater fast täglich darum gebeten habe. Damals war ich noch zu sehr WTG beeinflusst und habe erst später gelernt, dass Jesus eine weit größere Rolle in unserem Leben spielt als ich damals gedacht habe. Erst mit der Zeit wurde mir bewusst, dass wer den Sohn nicht ehrt, auch den Vater nicht ehrt.

      Deshalb ehren wir den Sohn so wie wir den Vater ehren!

      Liebe Grüße
      Alois

      1. Lieber Alois,

        ja, genau der Text, den du erwähnst, den Vers 27 aus Johannes 14, hängt seit vielen Jahren gut sichtbar vor mir an der Wand!

        Ein lieber Bruder, unser lieber „Atalja“ hatte ihn mir vor Jahren in einem Kommentar gesendet, dieser Vers hatte gleich unser Herz erreicht. Immer wieder haben wir diese Worte gelesen, und immer wieder haben wir diesen Frieden gespürt, auch wenn unsere persönlichen Umstände oft nicht leicht zu ertragen waren, so haben sich Jesu Worte dennoch erfüllt! ER HAT UNS SEINEN FRIEDEN GEGEBEN!!!

        Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

  7. Alois says:

    Liebe Autorin

    Danke für den glaubensstärkenden Vortrag. Es ist immer wieder gut uns daran zu erinnern wie unser himmlischer Vater und Jesus die Gläubigen unterstützen.
    Es gibt in der Bibel sehr viele Glaubenshelden die vom himmlischen ´Vater reich gesegnet wurden.
    Abraham, Jakob, Joseph, David, Hiob aber auch Salomo der dann doch untreu geworden ist.
    Aber es gibt auch ein anderes Beispiel das Jesus nannte:

    Luk.16
    19. Es war aber ein gewisser reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und lebte alle Tage fröhlich und in Prunk.
    20. [Es war] aber ein gewisser Armer, mit Namen Lazarus, [der] an dessen Tor lag, voller Geschwüre,
    21. und er begehrte, sich von den Brosamen zu sättigen, die von dem Tische des Reichen fielen; aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre.
    22. Es geschah aber, daß der Arme starb und von den Engeln getragen wurde in den Schoß Abrahams. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben.
    23. Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoße.
    24. Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme.
    25. Abraham aber sprach: Kind, gedenke, daß du dein Gutes völlig empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus gleicherweise das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.

    Das bedeutet, selbst wenn einem Gläubigen in dieser Welt der Reichtum verwehrt wurde, er sogar ein kranker Bettler war, wird er in der kommenden Welt wie in Abrahams Schoß leben, völlig ohne Probleme. Das hat Jesus mit diesem Gleichnis versprochen.

    Ich bin auch überzeugt davon dass sich unser Herr Jesus in völliger Willensübereinstimmung mit unserem himmlischen Vater immer um uns kümmert wenn wir zu ihm gehören. Trotzdem leben wir noch in der Welt des Satans und sind in fleischlicher Hinsicht weiter Krankheiten und am Ende dem Tod unterworfen.
    Jesus wirkt vor allem indem er uns den Heiligen Geist sendet der uns auch in allen Lebenslagen hilft.

    Jak. 1
    5. Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.
    6. Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge, die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird.

    Liebe Grüße
    Alois

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