73 Comments
  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    September 2, 2014

    Die Diskussion hier über Abel, Henoch und jetzt Noah lassen einen teilweisen Eindruck zu, dass manche „externe Informationsquellen“ zur absoluten Überzeugung führen sollen. Manch ein Kommentator hier fügt Aussagen diverser Zubringer bei seiner Meinung ein; andere wiederum stellen sich quer wenn es sich nicht ausschliesslich um biblisch belegte Argumente handelt. Es geht mir hier nicht um deren Beurteilung oder Richtigkeit, sondern darum was wir direkt aus der Hl. Schrift erfahren, bzw. ihr entnehmen sollten.

    Frage: Was bedeuten Dir die von Jesus geäusserten Worte aus Luk. 21:14 – 16 (NG)?

    »Meint nicht, ihr müsstet euch im Voraus zurechtlegen, wie ihr euch verteidigen sollt. Denn ich selbst werde euch Worte in den Mund legen, denen eure Gegner nichts entgegenzusetzen haben, und werde euch eine Weisheit geben, der sie nicht widersprechen können. Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und eure Freunde werden euch verraten, und manche von euch wird man töten.«

    „… Im Voraus zurechtlegen, wie wir uns verteidigen sollen… Aha, Jesus wusste offenbar was auf uns zukommen wird. Wenn Jesus nun „euch(uns) Worte in den Mund legen(legt), denen eure Gegner nichts entgegenzusetzen haben, und werde euch eine Weisheit geben, der sie nicht widersprechen können“, dann sollten wir uns ganz und gar auf Jesus verlassen! Weshalb ist dass wichtig?

    Petrus war kompetent die folgende Aussage zu machen, die in 2.Petrus 1,3-8 (NGÜ) steht:

    » In seiner göttlichen Macht hat Jesus uns alles geschenkt, was zu einem Leben in der Ehrfurcht vor ihm nötig ist. Wir haben es dadurch bekommen, dass wir ihn kennen gelernt haben – ihn, der uns in seiner wunderbaren Güte zum Glauben gerufen hat. In seiner Güte hat er uns auch die größten und kostbarsten Zusagen gegeben. Gestützt auf sie, könnt ihr dem Verderben entfliehen, dem diese Welt aufgrund ihrer Begierden ausgeliefert ist, und könnt Anteil an seiner göttlichen Natur bekommen. Darum setzt alles daran, dass zu eurem Glauben Charakterfestigkeit hinzukommt und zur Charakterfestigkeit ´geistliche` Erkenntnis, zur Erkenntnis Selbstbeherrschung, zur Selbstbeherrschung Standhaftigkeit, zur Standhaftigkeit Ehrfurcht vor Gott, zur Ehrfurcht vor Gott Liebe zu den Glaubensgeschwistern und darüber hinaus Liebe ´zu allen Menschen`. Denn wenn das alles bei euch vorhanden ist und ständig zunimmt, wird euer Glaube nicht untätig und nicht unfruchtbar bleiben, und ihr werdet Jesus Christus, unseren Herrn, immer besser kennen lernen.«

    Eine wunderbare Zusicherung, die von Petrus stammt, denn er war ein direkter Weggefährte Jesu gewesen. „Erkenntnis“ – wird hier von Petrus betont; Paulus hatte sie ebenfalls erwähnt in 1.Tim. 2:3-4 (ELB):

    »Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen

    Wenn wir an das Mustergebet Jesu denken, wo er um „den Willen Gottes“ zu beten betonte, so ist es schon wichtig „eine Erkenntnis der Wahrheit“ zu erhalten. Erhalten wir sie aber von nicht inspirierten Schriften und/oder aus dem Internet?

    Meine Überzeugung beruht sich auf die folgende Aussage Petrus, die wir in 2.Pet. 1:3 – 8 (NGÜ) finden:

    »Darüber hinaus haben wir die Botschaft der Propheten, die durch und durch zuverlässig ist. Ihr tut gut daran, euch an sie zu halten, denn sie ist wie eine Lampe, die an einem dunklen Ort scheint. ´Haltet euch an diese Botschaft,` bis der Tag anbricht und das Licht des Morgensterns es in euren Herzen hell werden lässt. In diesem Zusammenhang ist es von größter Wichtigkeit, dass ihr Folgendes bedenkt: Keine einzige prophetische Aussage der Schrift ist das Ergebnis eigenmächtiger Überlegungen ´des jeweiligen Propheten`. Anders gesagt: Keine Prophetie hat je ihren Ursprung im Willen eines Menschen gehabt. Vielmehr haben Menschen, vom Heiligen Geist geleitet, im Auftrag Gottes geredet. «

    Kann ein „Henoch-Buch“ also eine Botschaft eines Propheten sein? Wurde dieses Buch (sowie alles andere in Umlauf befindliche Material) vom Heiligen Geist geleitet?
    Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: ich bin nicht gegen „sonstige“ Informationsquellen, aber ich habe etwas gegen Gott- und Jesus entehrenden Schriften sowie solches, welches von „Profilgierigen Enthusiasten“ angeboten werden. Jeus bezog sich stets auf „es steht geschrieben“ und machte keine Ausflüge in sonstige Gefilde um seine Botschaft verständlich zu machen.

    Ob nun dem biblischen Inhalt von jemandem etwas „hinzugefügt“ werden muss/soll, kann jeder für sich selbst prüfen und handhaben.
    Das „objektive Realitätsvermögen“ kann freilich voll entfaltet werden. Gottes Wort, bzw. die Hl. Schrift, hat genügend Werte um Jesus gut und ausreichend nachfolgen zu können.

    Muss alles klein geredet und „zerlegt“ werden? Wer erwartet das denn von uns? Kann es sein, dass wir manchmal über uns selber hinaus W O L L E N ?

    Bilden und uns weiterbilden sollte uns vor Einbildung bewahren!

    Friedliche Grüsse vom Bodensee wünscht,
    Athalja

  • Gerd
    September 2, 2014

    Dieser blog, mit Hinweis auf „prophetie“, sollte uns auch die Möglichkeit bieten die Botschaft aus der „Heiligen Schrift“ und ihre Autoren richtig einzuordnen.

    Mit dem Stichwort „Henoch“ kam u.a. auch dessen Buch zur gewünschten Diskussion, dazu gesellte sich der Begriff „Inspiration“ und in der Folge w i e man mit den Worten des Paulus: „alle Schrift ist von Gott eingegeben“ wahrheitsgemäß umgehen soll. Hatte Paulus dabei auch seinen Brief, den er gerade schrieb, als inspirierte Übermittlungen inkludiert?

    Sollte eben genannte Analyse unerwünscht sein, dann sollten die Betreiber dies kundtun. Was ich von ihnen aber nicht erwarte. Auch die WTG betreibt doch theologische Nachforschungen, wie die Einsichtsbücher das auch bestätigen. Die können sich dabei irren, sowie ich auch. Daher dürfen wir uns frei fühlen, zu ergänzen oder zu korrigieren. Aus diesen Gegebenheiten wäre es kontraproduktiv, dies als eine Art Verschwörungstheorie gegen die Bibel zu konstruieren!

    WOLLEN wir nicht die Wahrheit erfahren, ob z.B. Lukas sein Evangelium aufgrund von Nachforschungen zusammentrug, ob sein Brief an den „vortrefflichen Theophilus“, über die Aktivitäten der Apostel (heute als Apostelgeschichte bekannt), ihm entweder mittels göttlichen Diktats übermittelt wurde, oder Ergebnis seiner eigenen Ermittlungen ist? Wer nun sagt, das sei ihm egal, ist auch weiterhin willkommen, wer nun Indizien findet, dass Lukas verbal inspiriert war, bitte melden, mich interessiert als „ernster Bibelforscher“ 😉 das sehr!

    Ich wiederhole was ich schon schrieb:
    Ich stelle die Botschaft der Bibel in den Mittelpunkt meines Lebens, schöpfe meinen Glauben aus ihr. Aber sog. Hintergrundinformationen z.B. über das Buch Henoch – und über Noah interessieren mich sehr. Womit ich einen Übergang zum neuen Thema fand… 🙂

    Abendgruß!
    Gerd

  • Gerd
    September 2, 2014

    Zur objektiven Diskussionskultur gehört es auch, sich selbst zu hinterfragen, ich tu das nun. Ich schrieb vorhin abschließend:

    „Auch viele eindeutig nichtinspirierte Sätze fanden in der Bibel ihren Eingang: ich erinnere nur an die W o r t e des Teufels, in Matthäus 4 und Lukas 4…“

    Nach einigem Nachdenken, kam zu einer nötigen Korrektur dieses Satzes. Wie Lukas im Kapitel 4 davon erfuhr, zeigte er in seinem Epilog zum Evangelium: er ist den Dingen genau nachgegangen. Er erkundigte sich, vielleicht bei Matthäus? Hier erhebt sich die Frage, erzählte Jesus dem Matthäus den Dialog mit dem Teufel, oder wurde ihm die Begebenheit inspiriert? Wir können das kaum beantworten.

    Wo man von Inspiration ausgehen muss, ist Johannes 17, das „Hohepriesterliche Gebet“. Es kann kaum angenommen werden, dass Johannes den Herrn Jesus belauschte und mitschrieb (eher wäre Steno nötig), ich vermute: Inspiration.

    Nun wünsche ich allen ein inspirierendes Wochenende!
    Gerd

  • Elisa
    September 2, 2014

    Hallo Alois,
    das Henochbuch ist wirklich aufschlußreich.
    In Kapitel 31 lesen wir:
    Zitat Anfang
    Ich rief aus : Wie schön ist dieser Baum, und wie ergötzlich ist sein Anblick! 5. Darauf antwortete der heilige Raphael, ein Engel, welcher bei mir war, und sagte: Dies ist der Baum der Erkenntnis, von welchem aßen dein alter Vater und deine verwitwete Mutter, welche vor dir waren, und welche Erkenntnis empfingen, indem ihre Augen geöffnet wurden, und sie sahen, daß sie nackt waren, aber aus dem Garten vertrieben wurden.Zitat Ende

    soll ich das nun als von Gott inspiriert sehen oder ….?

  • Alois
    September 2, 2014

    Hallo Elisa

    Da das Buch Henoch nicht zum Bibelkanon gehört, hat Gott möglicherweise nicht darauf geachtet dass es in den letzten 2 Jahrtausenden nicht verfälscht wurde. Judas hatte dem Buch Henoch noch vertraut, was danach passierte wissen wir nicht.
    Man weiß ja dass das 1. Buch Mose Jahrhunderte bis Jahrtausende nach der eigentlichen Geschichte geschrieben wurde. Somit müsste es damals viele andere ältere Aufzeichnungen gegeben haben die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
    Das Buch Henoch ist so ein Dokument. Ich gehe davon aus dass das Buch Henoch bei seiner Entstehung inspiriert war, denn es enthält viele Prophezeiungen auch auf den Christus hin die er von sich aus nicht wissen konnte.
    Aber Heute brauchen wir das Buch für unseren Glauben an unseren Herrn Jesus nicht mehr.

    LG
    Alois

  • Gerd
    September 2, 2014

    Wir müssen bei allen Betrachtungen und Diskussionen immer im Auge behalten, w a s wir dabei zu analysieren bzw. zu beachten haben.

    Was ist die g u t e Absicht in diesem Thread, das:

    Henoch, der 7. von Adam
    2. September 2014 | Autor: Bruder
    Liebe Schwestern, liebe Brüder
    Nach Abel wurde von Henoch, dem 2. Glaubenshelden, kurz in der Bibel berichtet.
    Wieder steht genug in der Bibel um sich mit einer kleinen Diskussion dem Glaubenshelden Henoch zu widmen…

    Nun geschah doch genau das was beabsichtigt war!
    Es wurde und wird hier vieles, was mit dem Namen „Henoch“ in Verbindung steht, diskutiert

    Beim Buch Henoch und Vorstellung des Inhalts, gibt es eben die Pros und Kontras der Beurteilung und wir sind heute frei uns hier ganz f r e i (Dank für diese Möglichkeit an die Betreiber!) äußern zu dürfen, ohne in Brooklyn oder Rom um Erlaubnis zu bitten.

    Zusammenhängend und nicht provozierend, kam dann die Frage der Inspiration dieses Buches zur Sprache und themenbedingt auch die Frage, was man überhaupt unter Inspiration (theopneustos) der Bibelinhalte zu verstehen hat.

    Ich habe durch Beispiele aus einem alten Wachtturm gezeigt, wie früher die ZJ dieses Wort beurteilten, habe aus dem Eingangstext des Lukasevangeliums nachgewiesen, dass dieser Schreiber seine Aufzeichnung aus eigenen Recherchen und später seinen Beobachtungen (Apostelgeschichte) an den „Interessierten“ (<-WT-Jargon) Theophilus schriftlich übermittelte. Der war der eigentliche Adressat und die Kanonzusammensteller haben den vortrefflichen Inhalt zu den anderen Bibelbüchern hinzugetan. Für m i c h waren das keine wörtlichen Eingaben Gottes die Lukas etwa eingehaucht wurden, aber s e i n Bericht STIMMT trotzdem! Habe ich nur andeutungsweise den Eindruck vermittelt, dass ich die Bibel als "fehlerhaft" einschätze? Wenn wer etwas finden sollte: bitte gebt es kund, denn ich habe weder als ZJ noch als Ex jemals die Botschaften der Bibel geschmäht!

    Mein Beispiel, wie ein Ex-ZJ, der die Bibelinhalte als "gottgesprochen" einordnet, zu der Feststellung kam, die Sonne müsse sich um die Erde drehen weil Gott er es s o inspirierte, sollte doch ausreichend zeigen, zu welchen seltsamen Schlussfolgerungen eine solche Haltung führt. Damit hilft man doch nicht die Wahrheiten der Botschaft, die uns Gott zukommen ließ, an heutige Menschen zu predigen.

    Da nützt auch kein Jammern über eine angebliche Herabsetzung der Bibeltexte, wenn von Apologeten einfach nicht verstanden werden w i l l, was man (ich und Elfi z.B.) in der Diskussion vermitteln möchte!

    Wir sollten dem "Wort Gottes" keinen Bärendienst erweisen, indem manche Auffassungen einfach nicht dem Bekenntnis und Inhalt der Bibelschreiber entspricht. Auch viele eindeutig nichtinspirierte Sätze fanden in der Bibel ihren Eingang: ich erinnere nur an die W o r t e des Teufels, in Matthäus 4 und Lukas 4…

    Also lasst uns diskutieren, wie oben dazu ermuntert wurde, aber bleiben wir gleichzeitig am Boden der T a t s a c h e n !

    Meint, herzlich grüßend –
    Gerd

  • Elisa
    September 2, 2014

    Hallo @ Alois und wer sich dem Buch Henoch befassen will.
    Der Henochorden

    Ein kleiner Auszug aus dem Internet um den Geist dahinter zu erkennen.
    Zitat Anfang:
    „Die Mitglieder des Ordens des Propheten Henoch berufen sich auf das Jahr ihrer fiktiven Gründung 3339 v.u.Z. Ihr Gründer ist der siebte Stammvater der Menschen im Westen – Henoch.
    Das Werk „Das Buch der Engel – Das Henochische System“ beschreibt zum Beispiel die Geschichte der Engel und der Engelsmagie. Das verstärkte Auftreten von Engeln und Dämonen zu bestimmten Zeiten können immer als Anzeichen der Veränderung angesehen werden. Es ist ein interessantes Werk, das lexikonartig dieses komplexe Thema zu erfassen versucht. Auch wird das Henoch´sche System und Aleister Crowley angesprochen.“Zitat Ende

    gefunden bei Henochorden.de

  • Shannon
    September 2, 2014

    Danke Elisa,

    mir wird so manches klar, das ich bisher nicht zuordnen konnte.

  • Zadok/Achim
    September 2, 2014

    Liebe Elisa,

    ich freue mich sehr dich hier bei BI schreiben zu sehen zumindest ab und zu…wir hatten 2011 einen kurzen Kontakt das war bevor ich ein Jesus-Nachfolger wurde; da war ich nur ein Ex-zeuge…heute verstehe ich was du mir damals schon sagen wolltest….
    Dein Vorname beginnt mit „S“ stimmts?
    Lieber Gruß
    Achim

  • sarai
    September 2, 2014

    Ihr Lieben,

    ich möchte mich heute ganz eindeutig hinter etwas stellen – und das ist: meine Bibel, die ja schließlich Gottes WORT ist.
    Seine HINTERLASSENSCHAFT an uns! Sie ist uns eine Richtschnur, Wegweiser, Trost und auch Warnung in unserem Leben.
    Wir sollten sie ERNST nehmen und nicht etwa daran herumdeuteln und darüber rätseln, ob sie auch uninspirierte Teile enthält.
    Wer sind wir, daß wir so etwas denken? Mangelt es an Glauben oder an Demut? An Vertrauen? Stellt man das Wort Gottes in Frage, dann stellen wir doch auch IHN SELBST in Frage! Steht uns Menschlein denn so etwas zu?

    Ich kann mich noch erinnern, als mein Großvater mir sein Altes Testament zeigte und sagte: „dies ist das Buch, das unser Gott für uns geschrieben hat“. Ehrfürchtig habe ich es hinaufgetragen in mein kleines Dachzimmerchen und behütet wie einen Schatz und des Nachts unter der Bettdecke mit einer Taschenlampe begeistert darin gelesen; weil mein Vater immer überprüft hat, ob alle Lichter im Haus abgedreht sind…
    Ja, da waren auch die langen Geschlechtsregister. Und? Ich war nur ein kleines Mädchen, aber ich las sie mit großer Begeisterung. Ich dachte bei mir an diese ersten Menschen, die doch irgendwie ganz frühere Verwandte für mich waren; ich erfuhr, wie sie untereinander verwandt waren und zueinander standen, wie viele und welche Kinder sie hatten und wie lange sie auf unserer schönen Welt leben durften. Und ich erfuhr ihre Namen. Es waren doch die ersten Kinder Gottes; warum sollten sie denn NICHT erwähnt sein?
    Unser guter allmächtiger Gott hat uns die Heilige Schrift GENAUSO hinterlassen; er wird sich schon etwas dabeigedacht haben. Und natürlich hat er darüber GEWACHT, daß darin alles für uns WICHTIGE enthalten ist.
    Nenn mich kindisch, nenn mich naiv; mir ist das egal.
    Ich bin ein KIND Gottes, ich DARF ein KIND sein, wir sollten alle viel mehr wie die KINDER sein; auch unser Messias hat das gesagt! Werdet wie die Kinder!
    Was bedeutet es denn, ein Kind zu sein?
    Glauben und vertrauen. GLAUBEN an unseren VATER im Himmel und ihm VERTRAUEN. Bedingungslos. So wie die Säuglinge und Kleinkinder ihren irdischen Eltern vertrauen müssen und glauben müssen, daß diese nur Gutes für sie wollen. Daß sie sie beschützen werden, auf sie achten werden und sie von Herzen lieben werden.

    Warum sollten wir als Gottes Kinder unserem himmlischen Vater nicht mindestens das GLEICHE zutrauen?
    Würde unser aller Gott, uns, seine Kinder schlecht behandeln? Uns in seinem Wort etwas falsches erzählen? Uns Dinge vorenthalten, die für uns wichtig sind? Oder uns Dinge erzählen, die total unwichtig wären?

    Wir, die wir unseren Erlöser, Gottes Sohn, nicht zu unseren Lebzeiten erleben durften, wir sind doch total darauf angewiesen, auf unseres Gottes WORT. Also stellen wir es nicht in Frage, sondern laßt es uns behüten und behandeln wie einen WAHREN SCHATZ, denn ein solcher ist es auch!
    Seien wir unsagbar froh und glücklich, daß wir ihn haben und uns darin weiterbilden dürfen, hin zu unserem Himmlischen Vater, dem wir für diese liebevolle Vorkehrung über alles dankbar sein dürfen.

    Liebe Grüße an ALLE,
    Sarai

  • Bruderinfo
    September 2, 2014

    Liebe Schwester Sarai

    Tausend Dank für Deinen sehr glaubensstärkenden Kommentar!
    Du sprichst uns aus dem Herzen.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Shannon
    September 2, 2014

    Danke Sarai,

    ich bin so froh, dass wir dich in unserer Mitte haben. Du holst uns immer wieder aus unseren gedanklichen Vertrickungen zurück zu dem, was wirklich wichtig ist.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Zadok/Achim
    September 2, 2014

    Liebe Sarai,

    das hier, das du schreibst:
    Wir, die wir unseren Erlöser, Gottes Sohn, nicht zu unseren Lebzeiten erleben durften, wir sind doch total darauf angewiesen, auf unseres Gottes WORT. Also stellen wir es nicht in Frage, sondern laßt es uns behüten und behandeln wie einen WAHREN SCHATZ, denn ein solcher ist es auch!
    das ist soooo wahr!
    Danke dir dafür
    Achim

  • Elisa
    September 2, 2014

    Hallo Alois,
    ich kann deiner Unlogik nicht ganz folgen und bestimmt auch verwirrend für zweifelnde Zeugenmitleser.

    In deinem Beitrag vom 11. September um 09.52 schreibst du :
    Wir wissen das alles nicht, aber die Bibel als fehlerhaft darzustellen, weil man es gerne so haben will, das geht hier gar nicht.

    zitierst aber fleißig aus einem der drei mystisch esoterischen Bücher Henoch.

    Wenn du meinst, dass der Bibelkanon von Gottes Geist zusammengetragen wurde, du dich nun auch auf das apogryphe Buch und Inhalt beziehst, das nicht im Kanon ist, wie geht denn das ? Was gilt nun ?

    Oder war Gott nicht in der Lage die Henochinhalte in den Bibelkanon vollständig aufgenommen zu bekommen ?
    Ich denke diese Fragen sind wichtig bei BI proph

    Lg, Elisa

  • Alois
    September 2, 2014

    Hallo Elisa

    Entschuldige wenn ich mich unklar ausdrücke. Es ist gar nicht so einfach sich so klar auszudrücken dass es keine Missverständnisse gibt. Selbst Journalisten schaffen das nicht immer.
    Für mich ist die Bibel, das Wort inspiriert gefällt mir nicht, teilweise von Gott eingegeben und der Rest wurde von Gott abgesegnet. Beispielsweise ist es nicht notwendig, dass ein langes Geschlechtsregister von Gott eingegeben ist, denn das sind ja Fakten. Genauso irgendwelche Geschichten, die Geschichte von Ester, es sind geschichtliche Aufzeichnungen. Trotzdem glaube ich fest dass alles was in der Bibel steht vom Willen Gottes aus gesehen in der Bibel steht. Jesus lehrte zu beten: Dein Wille geschehe…

    Was das Buch Henoch betrifft, da Judas daraus zitiert hat, kann man schwer behaupten das Buch Henoch ist nur mystisch esoterisch. Denn damit würde man behaupten im Bibelkanon steht etwas aus dem mystisch esoterischen Bereich. Das Buch Henoch wird von Menschen sicherlich dazu benutzt um es zu verunglimpfen, aber das gibt es bei der Bibel auch. Die WTO und die Zeugen sowie alle anderen christlichen Religionen benutzen die Bibel um ihr Ding durchzuziehen, ist die Bibel deshalb schlecht, nur weil Menschen sie für etwas Schlechtes benutzen? Doch sicher nicht.
    Judas
    14. Es hat aber auch Henoch, der siebte von Adam, von diesen geweissagt und gesagt: „Siehe, der Herr ist gekommen inmitten seiner heiligen Tausende,
    15. Gericht auszuführen wider alle und völlig zu überführen alle ihre Gottlosen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, welche gottlose Sünder wider ihn geredet haben“.

    Für mich ist das was Henoch schreibt genauso ein ergänzendes Wissen wie das was die Wissenschaft erforscht und mit Beweisen belegt hat. Beides ist nicht im Bibelkanon aufgenommen, weil Gott es nicht wollte. Alleine der Umstand, dass etwas nicht im Bibelkanon aufgenommen wurde verurteilt eine Schrift nicht. Man muss schon selbst urteilen ob eine Schrift zur Bibel passt.
    Bei Josua ist die Sonne und der Mond am Himmel stehengeblieben, bei Hiskia lief sie sogar rückwärts. Auch da akzeptieren wir dass uns die Wissenschaft bzw. die Astronomie hilft zu verstehen was geschehen sein muss. Denn höchstwahrscheinlich ist nicht die Sonne stehengeblieben, sondern die Erdrotation wurde durch die unendliche Macht unseres Schöpfergottes angehalten und wieder in Gang gesetzt. Der Schöpfer des Universums hat die Macht zu tun was sein Wille ist, er wäre sogar in der Lage gewesen das ganze Universum so um die sich weiterdrehende Erde zu drehen dass scheinbar die Sonne stehenblieb. Nur gibt es keinen Grund dafür bei 2 Lösungswege den unendlich schwereren Weg zu nehmen. Deshalb ist die Variante, dass die Erde angehalten wurde dann doch die wahrscheinlichere.

    LG
    Alois

  • Alois
    September 2, 2014

    Liebe Brüder und Schwestern (oder umgekehrt) 😉

    Ich habe mich immer gefragt, warum die Dämonen Jesus gebeten haben in die Herde Schweine fahren zu dürfen. Dämonen sind Geister und können als Geist leben. Sie brauchen keinen fleischlichen Wirt. Der Text dazu:

    Matthäus 8
    28. Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gergesener, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Grüften hervorkamen, sehr wütend, so daß niemand jenes Weges vorbeizugehen vermochte.
    29. Und siehe, sie schrieen und sprachen: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, vor der Zeit uns zu quälen?
    30. Es war aber fern von ihnen eine Herde vieler Schweine, welche weidete.
    31. Die Dämonen aber baten ihn und sprachen: Wenn du uns austreibst, so sende uns in die Herde Schweine.
    32. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin. Sie aber fuhren aus und fuhren in die [Herde] Schweine.
    Und siehe, die ganze Herde [Schweine] stürzte sich den Abhang hinab in den See, und sie kamen um in dem Gewässer.

    Im Buch Henoch findet man einen möglichen Grund für die Notwendigkeit unbedingt in einem fleischlichen Körper zu wohnen, als es um die Engel ging die mit Menschen Bastarde gezeugt haben, die halb Mensch halb Geist waren:

    Henoch 15
    2. Warum habt ihr verlassen den hohen und heiligen Himmel, welcher ewiglich dauert, und habt gelegen bei Weibern, euch befleckt mit den Töchtern der Menschen, euch Weiber genommen, gehandelt wie die Söhne der Erde, und gezeugt eine gottlose Nachkommenschaft?
    3. Ihr, die ihr geistig, heilig seid und ein Leben lebt, welches ewig ist, habt euch befleckt mit Weibern, habt gezeugt in fleischlichem Blute, habt begehrt des Blutes der Menschen, und habt getan, wie diejenigen tun,(welche) Fleisch und Blut (sind).
    4. Diese jedoch sterben und kommen um.
    5. Darum habe ich ihnen gegeben Weiber, auf dass sie ihnen beiwohnten, damit Söhne möchten geboren werden von ihnen, und dass dies möge geschehen auf Erden.
    6. Aber ihr wurdet von Anfang an als Geister geschaffen und besitzt ein Leben, welches ewig ist und seid nicht unterworfen dem Tode bis in Ewigkeit.
    7. Daher machte ich nicht Weiber für euch, dieweil ihr seid geistig und eure Wohnung ist im Himmel.
    8. Nun aber die Riesen, welche geboren sind von Geist und von Fleisch, werden auf Erden böse Geister genannt werden, und auf Erden wird ihre Wohnung sein. Böse Geister werden hervorgehen aus ihrem Fleisch, weil sie geschaffen wurden von oben; von den heiligen Wächtern war ihr Anfang und ursprüngliche Gründung. Böse Geister werden sie sein auf Erden, und Geister der Gottlosen werden sie genannt werden. Die Wohnung der Geister des Himmels soll sein im Himmel, aber auf Erden wird sein die Wohnung der irdischen Geister, welche geboren werden auf Erden.
    9. Die Geister der Riesen (werden sein wie) Wolken, welche bedrücken, verderben, fallen, streiten und verletzen werden auf Erden.</

    Wenn das stimmt was Henoch schreibt, dann gibt es Geister wie die Engel die im Himmel wohnen, gute und böse, das wussten wir ja, aber es gibt auch Geister die aus der Verbindung mit menschlichen Frauen hervorgegangen sind. Der fleischliche Körper dieser Bastarde ist gestorben, der Geist lebt weiter. Diese Geister brauchen auf der Erde offensichtlich eine Wohnstätte, seien es Schweine. Sie müssen in einem fleischlichen Körper wohnen. Können vielleicht nur kurz außerhalb von einem fleischlichen Körper wohnen, suchen deshalb einen neuen Körper. Jetzt verstehe ich auch das was Jesus noch sagte:

    Matth. 12
    43. Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandert er dürre Örter, Ruhe suchend, und findet sie nicht.
    44. Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, von wo ich ausgegangen bin; und wenn er kommt, findet er es leer, gekehrt und geschmückt.
    45. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, böser als er selbst, und sie gehen hinein und wohnen daselbst; und das Letzte jenes Menschen wird ärger als das Erste. Also wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.

    Es gibt ja viele Menschen die beschäftigen sich mit Engelszahlen, Engelserscheinungen, umgekehrt Teufelsanbeter usw. Kann es sein dass diese Geister sich auch als Engel ausgeben, weil sie sind ja Geister wie Engel. Irgendwo müssen sie ja Heute noch sein, denn Laut Henoch leben sie immer, zumindest bis Jesus wiederkommt. Bei 8 Milliarden Erdenbürger sind sie relativ selten, aber sie müssen unter uns sein.

    Ich glaube unser Vater und Jesus belehren uns mit dem Geist, der Geist braucht keine Engelserscheinungen oder andere Mittel um uns etwas mitzuteilen. Sogenannte Engel können nur Geister von der bösen Seite sein. Da bin ich mir ganz sicher.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    September 2, 2014

    Guten Abend Alois

    Dazu passend schreib das Einsichtenbuch-2 S. 613

    Warum predigte Jesus „den Geistern im Gefängnis“?

    Der Apostel Petrus schreibt in 1. Petrus 3:19, 20, nachdem er die Auferstehung Jesu zu geistigem Leben erwähnt hat:

    „In diesem Zustand ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde.“

    Dieser Text wird in Vine’s Expository Dictionary of Old and New Testament Words wie folgt kommentiert: „In I Pet. 3:19 wird wahrscheinlich nicht auf eine gute Botschaft Bezug genommen (nichts beweist, daß Noah eine solche Botschaft gepredigt hätte, auch gibt es keinen Beweis dafür, daß die Geister der vorsintflutlichen Menschen tatsächlich ,im Gefängnis‘ sind), sondern darauf, daß Christus nach seiner Auferstehung den gefallenen Engeln seinen Sieg verkündete“ (1981, Bd. 3, S. 201). Wie bereits erwähnt, kann sich kērýssō außer auf die Verkündigung von etwas Gutem auch auf die Bekanntmachung von etwas Schlechtem beziehen, wie Jonas Verkündigung der bevorstehenden Vernichtung Ninives.

    Die einzigen Geister, die sich gemäß der Bibel im Gefängnis befinden, sind die Engel, die zur Zeit Noahs „Gruben dichter Finsternis“ überliefert wurden (2Pe 2:4, 5) und „mit ewigwährenden Fesseln unter dichter Finsternis für das Gericht des großen Tages“ aufbehalten werden (Jud 6). Demnach kann der auferstandene Jesus diesen ungerechten Engeln nur das Gericht gepredigt haben.

    Ede

  • Shannon
    September 2, 2014

    Das ist aber harter Tobak lieber Bruder Alois,

    vielleicht sollte ich das Henoch Buch doch noch lesen. Schließlich erklärt es doch manches, worüber ich bisher nachgedacht habe. Da ich mich in einem Kollegenumfeld bewege, wo diese Dinge „normal“ sind, hat dieses Thema für mich eine gewisse Brisanz.

    Dazu gehören auch solche Dinge wie Reiki, bei denen man die verschiedenen Einweihungen der Grade erfährt. Man will den Menschen damit helfen und zunächst geht es ihnen auch besser, bevor es ihnen nach und nach immer schlechter geht. Diese Energie ernährt sich vermutlich von der Lebenskraft der Menschen und ich habe Kollegen die sowas wieder entfernen. Ich stelle mit das vor, dass ein Geist den anderen austreibt??? Also muss es auch eine Hierarchie da geben.

    In der Regel sind die Menschen total überzeugt davon, das Richtige zu tun und den richtigen Weg gewählt zu haben. Es ist sinnlos, darüber zu diskutieren, denn diese Energie ist so stark, dass erst gar nicht die Idee aufkommt, es ist etwas nicht in Ordnung.

    Das bedeutet für mich, dass es nur einen einzigen Schutz und eine einzige Möglichkeit gibt, sich gebetsvoll an unseren Vater zu wenden.

    Das steht schon so in Jakobus 4:
    5 Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst: Mit Eifer wacht Gott über den Geist, den er in uns hat wohnen lassen, 6 und gibt umso reichlicher Gnade? Darum heißt es (Sprüche 3,34): »Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.« 7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. 8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen. 9 Jammert und klagt und weint; euer Lachen verkehre sich in Weinen und eure Freude in Traurigkeit. 10 Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.

    Wenn also der Teufel flieht, dann seine dämonische Gefolgschaft ebenso. Ich denke, wenn man leidet und es darum geht, sein Leid zu lindern, ist es eine Gratwanderung, wo man ahnen kann, dass eine Methode, auch wenn sie hilfreich daher kommt, von bösen Geistern kommt, die sich als Helfer tarnen oder einfach nur „neues altes Wissen“ ist, (Beispielsweise das Segnen) das im Laufe der Jahrhunderte verloren ging.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Gerd
    September 2, 2014

    Beispiel für extreme Einschätzung derer, die denen einen Vorwurf machen, die aufgrund objektiver Forschung nicht jeden Satz in der Bibel als „theopneustos“ einordnen.
    Aber den Bibelbericht und dessen Verheißungen absolut für WAHR ansehen!:
    Wir wissen das alles nicht, aber die Bibel als fehlerhaft darzustellen, weil man es gerne so haben will, das geht hier gar nicht.
    WER sagt, dass z.B. nachfolgende Feststellung und Bitte in der Bibel „fehlerhaft“ sei („weil man es gerne so haben will“), musste Paulus denn zu diesen Sätzen inspiriert worden sein? 2.Tim 4:

    10 denn Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf liebgewonnen hat, und ist nach Thessalonich gegangen, Krescenz nach Galatien, Titus nach Dalmatien.
    11 Lukas ist allein bei mir. Nimm Markus und bringe ihn mit dir, denn er ist mir nützlich zum Dienst.
    12 Tychikus aber habe ich nach Ephesus gesandt.
    13 Den Mantel, den ich in Troas bei Karpus zurückließ, bringe mit, wenn du kommst, und die Bücher, besonders die Pergamente.

    Grüße eines realitätsuchenden gläubigen Christen, der sich anderen biblischen Themen zuwenden wird!

  • Gerd
    September 2, 2014

    Fazit:
    Soll ich als bibeltreuer Christ das akzeptieren, was ein Inspirationsverfechter (=Ex-ZJ) in einem Ex-ZJ-Forum von sich gab:

    Unabhängig von der physikalisch-technischen Seite sind für mich vorwiegend die biblischen Hinweise maßgebend. Aus der Genesis sehen wir, daß die Erde im Mittelpunkt des Schöpfungshandeln Gottes stand alles andere erst später drum herum geschaffen wurde. Aus Josua 10 sehen wir daß sowohl Mond als auch Sonne angehalten wurde. Also dreht sich die Sonne um die Erde und nicht die Erde um die Sonne. Daß der Mond sich um die Erde dreht ist sicher, also dreht sich auch die Sonne um die Erde. Das brauchen wir also nicht als eine “Metapher” sehen, sondern können wir durchaus buchstäblich so nehmen, wie Gott es durch sein Wort sagt.

    Soll ich nun meine Gottesliebe dadurch zum Ausdruck bringen, indem ich ab sofort der Ansicht folge, dass sich die Sonne um Erde dreht und wir von Astronomen seit einigen Jahrhunderten angeschwindelt werden?

    Fragegrüße!
    Gerd

  • Alois
    September 2, 2014

    Lieber Gerd
    Ich habe ja schon einmal geschrieben dass jeder von Sonnenuntergang und Sonnenaufgang redet, daraus zu schließen, dass sich die Sonne um die Erde dreht ist Nonsens.
    Ich weiß auch nicht wo in der Bibel steht, dass zuerst die Erde geschaffen wurde und dann alles andere drumherum. Es steht auch geschrieben, am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Also gleichzeitig!
    Dass es heißt es werde Licht und es wurde Licht ist kein Beweis dass dann erst die Sonne geschaffen wurde. es kann über der jungen Erde auch eine riesige Staubwolke gehangen haben die sich langsam gelichtet hat.
    Wir wissen das alles nicht, aber die Bibel als fehlerhaft darzustellen, weil man es gerne so haben will, das geht hier gar nicht.
    Wer behauptet, die Sonne dreht sich um die Erde, der sieht das entweder nach dem Motto, bitte die Türen schließen, der Bahnsteig fährt los, oder verunglimpft ebenfalls die Bibel weil er sie durch solchen Unsinn diskreditiert.
    LG
    Alois

  • Alois
    September 2, 2014

    Henoch 14

    19. Unten von diesem mächtigen Throne her strömten Bäche lodernden Feuers.
    20. Auf ihn zu sehen war unmöglich.
    21. Ein Großer in Herrlichkeit saß darauf,
    22. dessen Kleid glänzender als die Sonne, und weißer als Schnee.
    23. Kein Engel vermochte hindurchzudringen, zu schauen das Antlitz desselben, des Herrlichen und Strahlenden; auch konnte kein Sterblicher ihn ansehen. Ein Feuer loderte rings um ihn.

    Jesus sagte, „niemand kommt zum Vater außer durch mich“. Henoch sagte „kein Engel vemochte (zum Höchsten) hindurchzudringen, zu schauen das Antlitz (des Höchsten)“.

    Berücksichtigt man die Worte Henochs,
    dann kommen auch die Engel nicht ohne Jesus zum Vater.
    Da Jesus im Gegensatz zu den Engeln zum Vater kommt, kann er kein Engel sein.

    Allerdings kann man diese Ansicht auch aus der inspirierten Bibel rauslesen, ist aber nicht so deutlich zu erkennen. Auch hier ergänzt Henoch nur was wir schon bisher geglaubt haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Elfi
    September 2, 2014

    Lieber Gerd,
    ich gehe ganz konform mit Dir!
    Der Text aus. 2. Timotheus 3:16 wird auch in der Interliniarübersetzung Griechisch-Deutsch genau so übersetzt, wie in der Lutherbibel!
    Da kann man mal sehen, wie sehr die WTG-Bibel verfälscht wurde!
    Und Deine Aufstellung über die einzelnen Bibelbücher und ihre Inspiration kann ich auch nur unterstürzten!
    Und sagt Apostel Paulus Z.B. nicht selbst in 1. Korinther 7:10 und 12
    einmal, das er das Wort, was er weitergibt vom Herrn hat und in Vers 12 betont er, dass es seine Meinung ist.
    Ergo kann gar nicht alles in der Bibel inspiriert sein!Ich bin aber davon überzeugt, dass uns Gottes Geist dabei hilft, das heraus zu finden.
    Liebe Grüße.
    Elfi

  • Gerd
    September 2, 2014

    Danke Elfi,

    und allen Christen, die ihr objektives Realitätsvermögen noch intakt, oder wiedergefunden haben.

    Ich nehme nur ein Beispiel:

    Ein ehemaliger Mitschreiber bei BI und auch bei Ex-ZJ-Foren, nimmt die Inspiration aller Bibeltexte so wörtlich, dass er auch von der Aussage des Josua das heliozentriche Weltbild ablehnt. Was sagte denn der Prophet – angeblich unter Inspiration? – das, Josua 10:

    12 Damals redete Josua zu Jahwe, an dem Tage, da Jahwe die Amoriter vor den Kindern Israel dahingab, und sprach vor den Augen Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon; und du, Mond, im Tale Ajjalon!
    13 Und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen…

    Heute wissen wir, dass die Astronomen auf die Sekunde genau Sonnen- oder Mondfinsternisse berechnen können, sogar auf Jahre voraus, oder die Raumfahrt sich sekundengenau auf alle Daten verlassen muss, die diese Wissenschafter errechnen. Und dann sollen diese angeblichen Blödis (in den Augen der Verbalinspiranten) nicht erkennen, dass sich die Sonne um die Erde dreht und nicht umgekehrt?
    Wird s o der Bibel und ihrem Inhalt, an ALLEN Stellen, ein Dienst erwiesen? Ja, ein Bärendienst!

    Diese Gottesmänner sprachen und schrieben aus ihrem Verständnis heraus, sie waren, wie auch ein Paulus, Insider, sie bekamen durch den Geist Gottes Einblicke, die andere Menschen nicht haben. Paulus war im dritten Himmel, wenn er nun davon berichtet was er dort wahrgenommen hat, muss ihm dann jedes Wort eingeflüstert werden?

    Warum belügt uns ein Lukas wenn er seine Inspiration verschweigt? Kapitel 1 seines Evangeliums:

    1 Dieweil ja viele es unternommen haben, eine Erzählung von den Dingen, die unter uns völlig geglaubt werden, zu verfassen,
    2 so wie es uns die überliefert haben, welche von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind,
    3 hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau g e f o l g t bin, es dir, vortrefflichster Theophilus, der Reihe nach zu schreiben…

    Wir sollten bei aller Betrachtung am Boden der Realität bleiben, sagt jetzt einer, der fest daran glaubt, dass der Christus Fleisch wurde, und nicht nur Buch!

    Abendgrüße an alle!
    Gerd

  • Alois
    September 2, 2014

    Hallo Gerd

    Natürlich dreht sich die Erde, das wissen wir alle. Trotzdem sagen wir am Abend dass die Sonne untergeht. Wir sagen nicht dass sich die Erde auf der wir stehen aus dem Licht der Sonne dreht, was wissenschaftlich korrekt wäre. Angenommen die Erde würde jetzt stehenbleiben und es wäre ein heiterer Himmel, dann würde auch Heute fast jeder sagen die Sonne bleibt stehen.
    Wir wissen auch dass damals nur die Erde stehen geblieben sein kann, bzw. bei der Geschichte von Hiskia hat sie sich sogar zurückgedreht. Vom Wissenschaftlichen Standpunkt aus ist das natürlich ebenso unmöglich, denn selbst wenn man sie anhalten würde, würde die Erde augenblicklich zerbersten.
    Aber für mich ist es völlig klar dass es für den Schöpfer des Universums eine Leichtigkeit ist die Erde so anzuhalten und wieder in Drehung zu versetzen, dass niemand etwas merkt. Kein in Schwung befindliches Meerwasser ist über die Ufer geschwappt usw.

    Das ist der Unterschied zwischen uns, ich glaube alles was Gott je gemacht hat und machen wird, Du lehnst alles ab was verstandesmäßig nicht sein kann. Für mich ist es undenkbar, dass die alten Bibelberichte nur Märchen sind.

    LG
    Alois

  • Gerd
    September 2, 2014

    Alois,

    ich bin doch ganz klar bei d e i n e r Sicht!

    Josua sprach aus s e i n e r Wahrnehmung und nicht inspiriert,denn dann hätte er rufen müssen „Erde stehe still“.
    Denn diese geozentrischen Befürworter, dass sich angeblich die Sonne um die Erde dreht, sagen nichts dass sogar der MOND (nach Bibeltext bei Jusua) auch still stand. War das denn für die Strategie des Josuas so wichtig?

    Auf meine Frage zu solchen Bekennern, dass nachweislich sich um die Sonne auch der Jupiter und Saturn dreht, kam die Antwort, warum soll nicht die Sonne mit umkreisenden Planeten die Erde umrunden.

    Ist denn d a s Bibeltreue? Oder nicht eher … sowas wie Realitätsverweigerung?

  • Zadok/Achim
    September 2, 2014

    Liebe Geschwister,

    vielleicht mag mir ja mal jemand erklären, wie mich diese Diskussion um
    solche unbiblischen Inhalte im Glauben weiterbringt?
    Wird hier nicht immer betont, dass wir uns nur mit der Bibel befassen und ausschließlich mit ihr? Und jetzt reden wir über spiritistisches
    Gedankengut und behaupten sogar ( siehe Kommentar Manfred) dass die Bibel nicht in Gänze von Gott inspiriert sei.
    Es reicht, finde ich.
    Grüße
    Achim

  • BenKenobi
    September 2, 2014

    Diese Diskussion bringt dich eventuell in der Art weiter, dass du erkennst, dass „inspiriert sein“ nicht unbedingt bedeutet, jedes Wort der Bibelschreiber wäre von Gott gegeben und gleich wichtig, denn wenn dem so wäre, warum lässt Gott zu, dass eine Bezugnahme auf die Weissagung Henochs in seinem Wort eine Erwähnung findet. Ich denke die Brüder erkennen alle durch die Bank den Unterschied zwischen dem was Gottes Aussagen sind und dem was einen anderen Ursprung hat. Wenn Hennochs Weissagung Erwähnung findet, in der Bibel, dann darf man ohne Weiteres fragen, wo und in welchem Zusammenhang diese Weissagung erfolgt ist. Warum wusste Judas von dieser, wenn sie nicht zu seiner Zeit im Umlauf war?
    Wieviel Leid ist andererseits schon geschehen weil Menschen den „von Gott gegebenen“ Aussagen die falsche Gewichtung zukommen liessen?
    Um die Wahrheit des Wortes Gottes erkennen zu können benötigt jeder den Helfer, den heiligen Geist. Das Wort Gottes allein,ohne diese Hilfe nützte einem Menschen nichts, selbst wenn er es auswendig aufsagen könnte und trotz Inspiration.
    Ich denke keiner hier hat schlechte Beweggründe wenn über die Problematik von nicht inspirierten gesprochen wird. Das muss erlaubt sein, wir haben doch alle schon das „eingeschlossene Christsein“ zur Genüge durchlebt. Mein Glaube wächst jedenfalls wenn ich bemerke wie ich mit Gottes Hilfe wahr und falsch erkennen kann ohne das mir jemand mit erhobenem Zeigefinger vorschreibt was ich lesen darf und was nicht.
    Liebe Grüsse, BenKenobi

  • Zadok/Achim
    September 2, 2014

    Lieber BenKenobi,

    wenn die Bibel NICHT von Gott inspiriert wäre,dann gäbe es keinen Grund für Gott uns alle davor zu warnen, dem Wort Gottes etwas hinzuzufügen oder etwas wegzunehmen. Dann wäre das schlicht egal und jeder könnte sich seine eigene Bibel zusammenstellen.
    Wir sollen also auch das annehmen, was wir vielleicht für nicht inspiriert halten, da macht der Vater keinen Unterschied.
    Als Judas seinen Brief geschrieben hat, konnte er nicht wissen, dass es der Vater zulassen würde, dass der Henochbrief nicht in den Kanon kommt. Da Judas unter Inspiration schrieb, muss das, was er über Henoch schrieb auch wahr sein.
    Dennoch finde ich es unpassend von 30m großen Nephilim zu schreiben die kein Wasser vertrugen und deshalb kam dann die Flut..da kann ich gleich auch glauben dass Star Trek wahr sei und Ben Kenobi wirklich gelebt hat. 🙂
    Lieber Gruß
    Achim

  • BenKenobi
    September 2, 2014

    In der Star Trek Welt hat BenKenobi tatsächlich nie gelebt.
    Und glauben kannst du was du möchtest, das schreibt dir niemand vor. Du musst auch nichts lesen was du nicht lesen willst. Ich denke, es ist dir niemand hier böse wenn du manches was geschrieben wird nicht liest weil du es als unangemessen betrachtest. Das ist ok.

  • Gerd
    September 2, 2014

    Wenn wir das Henoch-Buch (nach eigenem Belieben) als inspiriert einordnen würden, trifft dann dieser aktuelle Artikel aus dem „Herold Seines Kommens“, Satz für Satz zu?
    Hervorhebung von mir mit „?“, ob wir das genau s o vertreten können, ohne in die typischen Gefälligkeitsphrasen der Evangelikalen zu geraten… Zitat:

    1. September 2014 Die Bibel – das Wort Gottes, Trost durch Göttliche Verheißungen

    D. Martyn Lloyd-Jones: Die Autorität der Heiligen Schrift

    heroldschriftenmission
    „So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit“ (Eph 6,14).

    Es besteht kein Zweifel daran, dass die meisten Probleme in unseren Kirchen, Gemeinden und auch in der Welt dadurch entstehen, dass wir uns immer mehr von der Autorität der Heiligen Schrift entfernen. Gottes Wort wird durch menschliche Philosophie ersetzt. Die Meinung von sogenannten „Gelehrten“ erhält mehr Bedeutung als die göttliche Offenbarung. Und selbst geistliche Leiter loben den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse und beugen sich unter deren Weltanschauung. Die Bibel wird mehr und mehr zu einem Buch unter vielen anderen Büchern. Sie gilt als nicht mehr zeitgemäß, ihre Inhalte als zu intolerant.

    „Auf ein solches Buch kann sich der moderne Mensch doch nicht verlassen. Schließlich hat die Wissenschaft die biblische Wahrheit schon längst widerlegt“, so lautet die allgemeine Meinung. Und das Ergebnis davon ist, dass man Gottes Botschaft kein Gehör mehr schenkt und jegliches Interesse an ihr verloren hat.

    Jeder von uns muss sich selbst fragen: „Vertraue ich der Bibel als Gottes unfehlbares Wort? Ist sie die sichere Autorität in all meinen Fragen über Gott, den Glauben, den Ursprung und den Sinn des Lebens? Wird mein ganzes Denken von Gottes Wort bestimmt oder lasse ich mich von meinem eigenen Urteil leiten und entscheide selbst, welche Teile der Heiligen Schrift ich für mich als verbindlich betrachte? Der Hintergrund dieser Fragen ist ganz klar: Ist die Bibel Gottes Botschaft und Offenbarung oder vertraue ich lieber auf menschliche Spekulationen, Erkenntnisse und Ansichten? Oder, um es noch einfacher zu machen: Setze ich mein Vertrauen auf das, was ich in der Bibel lese? Formt sie mein Denken und mein Leben? Oder lasse ich mich vom gegenwärtigen Zeitgeist und der Meinung der Masse beeinflussen? Es ist unvermeidlich, dass wir entweder das eine oder das andere tun.

    Die ersten Christen hatten keinen Zweifel daran, dass die Bibel Gottes Wort ist. Über Jahrhunderte war man sich einig, dass die Bibel nicht nur Gottes Wort „enthält“, sondern dass sie völlig von Gott inspiriert und daher auch völlig unfehlbar sei. Vor 500 Jahren kämpften die Reformatoren für die Wahrheit, dass die Bibel nicht nur Gottes Offenbarung an die Menschheit enthält, sondern dass Gott die Schreiber der Bibel durch Seinen Geist kontrollierte und sie somit vor Irrtümern bewahrte. Dies war von jeher die Sicht der wahren Gemeinde Jesu.

    Jeder Mensch benötigt Autorität, denn ohne sie gäbe es weder Richtig noch Falsch sondern nur Chaos und Unordnung. Wir haben in den vergangenen Generationen schon zu häufig erlebt, wohin es führt, wenn Menschen keine Autorität anerkennen: Jeder tut das, was er selbst für richtig hält. Auf diese Weise werden unzählige Menschen ihren Irrtümern überlassen und finden keine Richtungsweisung zu Gottes Wahrheit und daher auch nicht die Erkenntnis ihrer Verlorenheit. Die Welt mag noch so sehr von Fortschritt und Entwicklung sprechen, in Wahrheit bewegen wir uns im Kreis, wenn Gottes Wort uns nicht die Richtung weist. Denn entweder ist Gott unsere Autorität oder wir werden sie an einer anderen Stelle suchen, die uns ganz sicher nicht helfen kann. Genau das erkannten auch Männer wie Martin Luther und John Wycliffe und Jan Huss. Ihnen wurde bewusst, welcher Reichtum an göttlicher Wahrheit in der Bibel steckt. Sie erkannten, dass die Meinung der Masse der Botschaft Gottes entgegenstand. Sie scherten sich nicht darum, ob sie allein gegen eine menschliche Übermacht standen – sie hatten die Autorität des Wortes Gottes auf ihrer Seite.

    Wie stehen wir heute da? Wie können wir die Grundlage und die Prinzipien unseres Lebens kennen? Wie sollen wir denn leben? Und wie sollen wir dem großen Feind Gottes widerstehen können, ohne die absolute Wahrheit zu kennen und mit ihr umgürtet zu sein? Wo können wir eine Antwort auf all die Fragen finden, die uns das Leben stellt? Wo, wenn nicht in der Bibel, dem unfehlbaren Wort Gottes? Entweder baue ich mein Leben auf Sand oder ich setze meinen Fuß des Vertrauens auf den unumstößlichen Felsen der Heiligen Schrift.
    Zitatende
    ————————-

    Ich wollte mit diesem Artikel auch ein Gegengewicht zu meinen gestrigen Beiträgen geben!

    Vor vielen Jahren war es den Buchstudienleitern in der WTG gestattet, in der kleinen Gruppe einen selbstgewählten Vortrag zu halten.
    Damals fischte ich mir einen alten Wachtturm zur Frage, welche Teile der Bibel genau „theopneustos“, also eingehaucht waren. In diesem WT wurden noch Teile relativiert, in dem Sinn, was wurde direkt dem jeweiligen Schreiber „gehaucht“, was schrieb er aus seinem eigenen Wissensstand. Es wurden Beispiele gebracht, wo man dem Schreiber vertrauen konnte die Wahrheit zu schreiben, wenn sie auch nicht wörtlich eingegeben waren. Leider habe ich mir nur ein Beispiel gemerkt, Apg. 10, die Bekehrung des Kornelius, ab Vers 25. Dann wird diese Begebenheit im Kapitel 11 ab Vers 5 wiederholt, aber nicht mehr wörtlich gleich. Welcher Teil war dann verbalinspiriert? Oder schrieb Lukas einfach aus seinen persönlichen Aufzeichnungen, wie es ein Reporter auch tut.

    Friedliche Grüße, frei von jeder Provokation!
    Gerd

  • Edelmuth an Achim/Zadok
    September 2, 2014

    Hallo Achim/Zadok

    Durch die Festlegung des Bibelkanons wurde gleichzeitig festgelegt, welche Schriften inspiriert sind. Wie willkürlich diese Festlegung und damit die Anerkennung als eine von Gott inspirierte Schrift im Lauf der Jahrhunderte gewesen ist, wurde hier ausführlich diskutiert. Einige heutige Bibelübersetzungen sowohl der evangelischen wie auch der katholischen Kirche beinhalten neben den kanonischen auch die apokryphischen Schriften. Sie zu lesen und eine Meinung dazu zu haben und diese auch hierzu äußern halte ich deshalb für legitim.

    Im Gegenteil, die Diskussion des persönlichen Verständnisses können Fehler offenbaren, die anhand der Bibel oder des logischen Verständnisses korrigiert werden können. Aber niemand sollte dem Anderen vorschreiben, was er zu lesen oder zu denken hat und worüber er reden darf.

    Ede

  • Alois
    September 2, 2014

    Achim hat natürlich Recht wenn er schreibt dass ihm das Drumherum um Henoch im Glauben nichts bringt. Man braucht das Buch Henoch bestimmt nicht lesen um zu glauben. Ich brauche das Buch Henoch für meinen Glauben auch nicht.
    Ich habe Henoch zitiert, weil mir dadurch die damalige Lage vor der Flut deutlich wird, wie schlimm die damaligen Verhältnisse gewesen sein müssen. Denn davon schreibt die Bibel sehr wenig, genauso wie über Sodom. Das was ich in Henoch zitiert habe passt vom Gefühl her schon zur Bibel. Bei anderen Passagen habe ich meine Zweifel ob sie sich so zugetrage haben. Da Judas aus Henoch zitiert hat, dürfen wir das vermutlich auch tun. Vielleicht ist das Buch Henoch an manchen Stellen verfälscht nach mittlerweile fast 5000 Jahren, bei Judas war es nur 3000 Jahre alt. Ich glaube das Alter spielt bei solchen Zeiträumen keine Rolle mehr.
    Auch von Noah ist im Buch Henoch die Rede, was ebenfalls weitere Hintergrundinfomationen zum Leben des Noah bringt.

    LG
    Alois

  • Zadok/Achim
    September 2, 2014

    Lieber Alois und Ede

    Ich muss präzisieren: grundsätzlich habe ich nichts gegen Hintergrundinformationen aus nichtbiblischen Quellen. Es gibt ja auch sehr glaubhafte, gut belegte Aussagen zur frühchristlichen Zeit.

    Was mir am Buch Henoch nicht gefällt, ist der okkulte spiritischtische Inhalt. Die ganzen Namen, die man heute in der Esoterik-Szene wiederfindet, zeigen doch woher der Wind weht. Metatron als aufgestiegener Meister neben Christus und Buddha…da reichts mir eben.
    Brauchbare Infos, wie Nennung von Erfindungen, wenn auch zum Schlechten genutzt, sind für mich ok.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    September 2, 2014

    Lieber Achim

    Ich habe mir gedacht dass Du es so meinst.
    Danke für die Klarstellung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    September 2, 2014

    Hallo ihr Lieben

    Ich habe das Buch Henoch noch nicht gelesen, weil mir hier in Irland die Möglichkeit dazu fehlt. Allerdings, was ich hier gelesen habe, erinnert mich sehr an bestimmte esoterische, sagen wir mal, Glaubensrichtungen.

    Auch die Namen, die erwähnt werden, sind mir nicht unbekannt, da sie in Channelings der Kryon-Schule vorkommen. Metatron ist da ein aufgestiegener Meister oder Engel?

    Von daher bin ich ganz bei Hope, ich habe kein gutes Gefühl dabei. Bis ich nach Hause komme, werde ich wissen, ob ich es ungelesen vom Rechner löschen werde oder die Neugier stärker ist. Allerdings gebe ich zu, dass ich bei dem Gedanken ein gewisses Unbehagen spüre. Eben so wenig wissen wir, ob das Buch Henoch wirklich von ihm stammt oder ob es nur die Erfindung irgend welcher geistigen Mächte dämonischen Ursprungs sind.

    Es ist aber doch so, dass sich in all den esoterischen Lehren, diese soganannte Meister als Menschenfreunde ausgeben. Nur, hat das die Schlange nicht auch getan?

    Liebe Grüsse nach Hause

    Shannon

  • Hans
    September 2, 2014

    Hi Shannon,

    da auch Jesus und scheinbar so gut wie jede halbwegs interessante Person von x Medien gechannelt wird, stellt sich generell die Frage:

    Wurde an etwa Gutes „Esoterik“ (was auch immer das eigentlich ist?!) hinzugefügt? Oder ist z.B. das Buch Henoch an sich schon „Esoterik“?

    Letztendlich muss da so, wie du es machst, jeder selbst zu einem Weg im Umgang mit Schriften finden, die nicht in dem Kanon enthalten sind, der von der Kirchenorganisation einst festgelegt wurde.

    Ich finde jedenfalls einen Austausch auch über solche Themen für undogmatische Christen unerlässlich und auch an dieser Stelle gewinnbringend. Wem es nicht gefällt oder wer nichts damit anfangen kann bzw. will, muss ja nicht mitmachen.

    LG
    Hans

  • Stefan
    September 2, 2014

    Manchmal sollte man seinem Bauchgefühl vertrauen. Meins sagt mir, dass ich zwar Interesse daran hätte dieses Buch zu lesen, aber mein Verstand sagt mir, lass es sein. Wer sich einmal mit Dingen beschäftigt hat, die außerhalb der Bibel liegen, und dem was der Schöpfer für uns vorgesehen hat, und umgekehrt ist, der sollte von diesem Weg nicht mehr abweichen. Wenn Gott gewollt hätte, das wir außer der Bibel noch etwas brauchen um unsere Glauben zu stärken, dann hätte er es uns gesagt, oder durch seine Schriften mitteilen lassen. Die dunkle Seite wird immer Mittel und Wege finden, die Meschen irre zu führen, und es ist nicht unsere Aufgabe Dinge zu ergründen, die außerhalb dessen liegen, was Gott und Jesus für uns als notwendig angesehen haben. Ich bin mir sicher, dass um uns herum eine Menge passiert was wir nicht sehen können, dass heißt aber nicht, dass es nicht da ist. Eines Tages werden so manche Geheimnisse sicher gelüftet, so Gott will. Welchen Nutzen hatten Adam und Eva als sie die Erkenntnis erlangten die die Schlange ihnen versprochen hat? Ihre Augen wurden zwar geöffnet, aber das erlangte Wissen bwz die Erkenntnis hat Ihnen nichts als Ärger gebracht, nein sogar noch mehr, den Tod, und nicht nur für Sie, sondern auch für all jene Menschen, die nach Ihnen kamen.

  • sarai
    September 2, 2014

    Sehr schönes Beispiel, lieber Stefan; DANKE.

    Genauso war es auch bei der Begebenheit mit Lot. Es wurde gesagt: „Dreht Euch NICHT um!“ Lots Frau aber drehte sich trotzdem um. Sie mag zwar etwas gesehen haben, ihre NEUGIER wurde gestillt; aber sie wurde als Strafe zur Salzsäule.

    Desgleichen bei denen, die außerhalb des Wortes Gottes nach SCHEINBAR verborgenen Wahrheiten suchen: bestimmt werden sie irgendetwas finden; aber ob ihnen DAS dann zum EWIGEN LEBEN gereichen wird???

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Edelmuth
    September 2, 2014

    Guten Morgen lieb Sarai
    Guten Morgen lieber Stephan

    Vorherige Beiträge haben gezeigt, wie fragil die Grenze zwischen den inspirierte und den nichtinspiriert Schriften ist. Die Neugier und das Interesse an dem Willen des Vaters hat Gläubige dazu veranlasst in den Schriften zu forschen. Sie haben nach bester Erkenntnis den Bibelkanon festgelegt. Es ist daher sinnvoll sich ihrer Grenzziehung anzuschließen, wenn wir glauben, dass sie unter Leitung des Heiligen Geistes gezogen wurde.

    Daraus ein Dogma zu machen und die zu verdammen, die über den Tellerrand hinaus schauen, empfinde ich wie die Denkzensur des Sklaven, der vorschreibt, was man denken darf und soll.

    Es wird uns nicht überraschen in den „inspirierten“ Bibelübersetzungen der beiden großen Kirchen die nichtinspirierten Apokryhen zu finden. Auch die Querverweise in der Bibel, die das Verständnis der jeweiligen Kirche untermauern sollen, sind nicht inspiriert.

    Wer sich darauf beruft ausschließlich seiner Bibelübersetzung zu vertrauen, tut sicherlich gut daran. Er steht aber weiterhin in der Gefahr aufgrund der gewählten Synonyme das zu glauben, was die Verfasser vorgeben, und sich später korrigieren zu müssen.

    Wir alle haben noch nicht die vollständige Erkenntnis und müssen uns ständig korrigieren, doch es ist gut, diese Korrektur aufgrund selbstverschuldeter Fehler und nicht aufgrund fremdverschuldeter Fehler vornehmen zu müssen.

    Ede

  • Gerd
    September 2, 2014

    Lieber Manfred,

    wie ich gestern schon zeigte, hatten die ersten Christen keine schriftlichen Anleitungen zum Christentum bekommen. Es gab weder Einladungszetteln, noch einen Königreichsdienst mit Anweisungen, von einer JW-App ganz zu schweigen. Wie sehen wir eigentlich unser Christsein heute?

    Meist mit der Schlußfolgerung „ich muß wo dabei sein“, dies geschieht häufig aus der gegenwärtig eingelernten Sicht. Was haben denn Christen vor 1000 Jahren gemacht? Die zahlreichen evangelischen Kirchen und Freikirchen existierten noch nicht. Viele Neuzeitchristen schaudern bei dem Gedanken, sie hätten vor mehr als 500 Jahren eigentlich nur die Möglichkeit gehabt, Gemeinschaft in Verbindung mit der katholischen Kirche zu pflegen. War es anders möglich? Vielleicht trafen sich die Gläubigen in kleinen Zirkeln. Einen „Hauskreis“ im heutigen Sinn, kann man sich schwer vorstellen. Hatte Jesus nicht gesagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters“ (Matth.28,20). War er vor 1000 Jahren also auch bei den Gläubigen der katholischen Kirche? Das würde eine Zeuge Jehovas verneinen, um sich anschließend in Hypothesen zu verlieren.

    Wie immer ZJ es halten mögen, in den frühen christlichen Gemeinden war das Predigen und Lehren nur bestimmten (ausgewählten) Personen vorbehalten. Das Neue Testament zeigt, und das ist auch in der NW-Ü. so nachzulesen: „… er (Christus) gab einige als Apostel, einige als Propheten, e i n i g e als Evangelisten, e i n i g e als Hirten und Lehrer“ (Eph.4,11). Kein Zweifel: Nur e i n i g e hatten ein Predigt- und Lehramt, nicht jeder! Und vor allem: Niemals hatten alle das gleiche Amt. Gegen jede Art von Gleichschaltung wendet sich der Apostel Pau1us mit den Worten: „… Sind etwa alle Apostel? alle Propheten? alle Lehrer? haben alle Wunderkräfte?“ (1. Kor.12,28.29). Diese klaren Aussagen müßten an sich genügen, um zu beweisen, daß es in den frühchristlichen Gemeinden eine Vielzahl verschiedener Ämter und Gaben gegeben hat und daher die Behauptung falsch ist, das Predigen und Lehren fiele allen Christen sozusagen als Einheitsaufgabe zu.

    Als Gegenargument verweist man gern auf den Missions- und Taufbefehl des auferstandenen Christus: „Geht daher hin und macht Jünger …, indem ihr sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes tauft und sie lehrt, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Matth.28,19 f.) Dieser Auftrag ist nicht der Gemeinde als Ganzes gegeben, sondern, wie der Zusammenhang zeigt, den „elf Jüngern“, den Aposteln. Wenn aber das Taufen nicht Aufgabe aller, sondern Sache der Apostel und der von ihnen später berufenen Personen war, dann aber auch das mit dem Taufbefehl verbundene „Lehren“ und Predigen. Ein Blick in die Apostelgeschichte zeigt, wie sehr das Werden und Wachsen der frühen Kirche ein Werk des erhöhten Christus durch seine A p o s t e l und deren engere Mitarbeiter gewesen ist. Nicht umsonst lautet der ursprüngliche Name der Apostelgeschichte „Acta“ d.h. „Die Taten“ (der Apostel). Wohl ist dann auch die Rede von den Wirkungen der apostolischen Predigt: Da kamen Menschen zum Glauben an Jesus, manchmal in großer Zahl. Von ihnen ist manches zu berichten: „Sie blieben beständig in der Apostel-Lehre, in der Gemeinschaft, beim Brotbrechen und im Gebet.“ (Apg.2,42). Auch ist von ihnen gesagt, daß sie sich „täglich im Tempel versammelten“ und „hin und her in den Häusern das Brot brachen“ (2,46). Nirgends aber heißt es, daß die Apostel sie ausgesandt hätten, öffentlich zu predigen! Wenn die ZJ meinen, damals hätten alle gepredigt, würde es dann nicht in diesem Zusammenhang mit erwähnt worden sein? Statt dessen berichtet die Apg. weiterhin Seite für Seite von der Verkündigung der Apostel und ihrer Mitarbeiter. So bekennt Paulus einmal beim Abschied von einer Gemeinde in einem „Rechenschaftsbericht“, er habe nicht versäumt, zu lehren und zu predigen „öffentlich und in den Häusern“ (Apg.20,20).

    Für ein organisiertes Predigen aller Gläubigen läßt sich aus dem Neuen Testament kein Auftrag herleiten, schon gar nicht für das Predigen von Haus zu Haus. Auch der Rückgriff auf Jesu eigenes Wirken und auf die Aussendung seiner zwölf Jünger und später der siebzig (Luk. 8 ff.) kann dies nicht bringen. Nirgendwo ist gesagt, daß es sich um ein „Von-Haus-zu-Haus-Gehen“ nach heutiger Hausiererart gehandelt habe. Das hatte Jesus selbst gar nicht nötig, wenn er „Stadt und Dorf durchzog“. Wenn er kam dann lief: „…das Volk herzu, und es kamen etliche Tausend zusammen.“ Wozu sollte er sie da überhaupt noch von Tür zu Tür aufsuchen? Den siebzig Jüngern hatte Jesus sogar den ausdrücklichen Auftrag gegeben: „Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen.“ (Luk. 10,7). Für das von den ZJ behauptete „Von-Tür-zu-Tür-Gehen“ fehlt im Neuen Testament jede Spur.
    Etwas ganz anderes ist die Bereitschaft zum persönlichen Zeugnis. Die frühe Kirchengeschichte weiß zu berichten, daß das Christentum häufig durch das persönliche Bekenntnis zu Jesus aus dem Munde schlichter gläubiger Männer und Frauen von Stadt zu Stadt und von Land zu Land getragen wurde. Kleine Händler und reiche Kaufleute, aber auch um ihres Glaubens willen Verfolgte, wurden auf diese Weise zu Missionaren. Wenn die Apostelgeschichte erzählt: Die durch Verfolgung zerstreuten Gläubigen zogen umher und predigten das Wort (Apg.8, 4.11.19), so dürfte es sich dabei um ein solches spontanes persönliches Christuszeugnis handeln, bei dem ausgesprochen wurde, wovon das Herz voll war.
    Der Apostel Paulus hat in Röm.10 die bekannten Worte gesagt: „Wer mit dem Herzen glaubt, der ist gerecht, und wer mit dem Munde bekennt, der wird errettet.“ Das unorganisierte persönliche Zeugnis eines schlichten Gläubigen – diese „Wohltat der Unabsichtlichkeit“ – ist bis heute viel überzeugender, als manch ausgefeilte Predigt, die in der „Predigtdienstschule“ eingelernt wird.

  • Omma@Gerd
    September 2, 2014

    Lieber Gerd,

    zu deinem guten Kommentar möchte ich meine persönlich gemachte Erfahrung anhängen.

    Mir ist es damals als aktiver ZJ immer schwer gefallen, „Zeugnis“ zu geben, ob von Haus zu Haus oder informell. Ich glaubte schon, dass das an meiner Persönlichkeit liegt, und so bleiben würde.

    Jetzt, nachdem ich mich immer mehr mit der Bibel beschäftige und die WTO-Brille beiseite gelegt habe, ist es für mich etwas ganz natürliches geworden, über das zu reden, was ich gelernt habe. Weil es aus meinem Herzen kommt!

    Dazu kommt noch, wir brauchen darüber keinen Berichtzettel abgeben!!! Ich hatte schon immer das Gefühl, dass durch solch einen Zettel edle Beweggründe (wenn noch vorhanden), kaputt gemacht werden.

    GLG Omma

  • Edelmuth an Gerd
    September 2, 2014

    Guten Abend Gerd

    Du gehst mit deiner Analyse sehr stark ins Detail.

    Genau genommen predigen Zeugen Jehovas nicht, auch wenn sie es als Predigtdienst bezeichnen.

    Die ersten Christen hatten den Auftrag den Menschen die Gute Botschaft, so, wie sie sie gehört hatten und glaubten, anderen Menschen mitzuteilen und sich dabei auf Dialoge mit Gegenreden einzulassen. Sie predigten ihre eigene Überzeugung

    Zeugen Jehovas haben den Auftrag den Menschen die Erkenntnis des Sklaven durch Literaturabgabe ohne Dialoge und ohne Gegenrede zu vermitteln. Einwände werden nur so lange zugelassen, wie sie dem Verkündiger die Möglichkeit bieten den Gedanken des Sklaven zu anzubringen. Sie vermitteln die Überzeugung des Sklaven.

    Damit ist der Sklave der Einzige, der hier ein Predigt bzw. Lehramt hat, weil er sich allein durch den Heiligen Geist geleitet sieht, auch wenn er dabei gravierende Fehler macht. Nur er legt fest, was gepredigt und gelehrt werden darf.

    Wenn man sich in frühchristlichen Zeiten fast täglich traf, dann nicht nur zu Vorträgen und Monologen seitens der Kirchenleitung, sondern um sich gegenseitig in Gesprächen zu stärken. Dies förderte das Vertrauen und den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. Die Zusammenkünfte waren nicht zielgerichtet, sondern man traf sich aus Freude am Leben.

    Der Oberhammer ist doch…

    Der Sklave stützt die Existenz einer Leitenden Körperschaft, als deren Nachkommen im Geiste er sich versteht, auf den Jerusalemer Beschluss, wo die Ältesten einer Versammlung unter Leitung des Heiligen Geistes (Apg. 15:28) einen Beschluss gefasst haben, der für alle Christen verbindlich sein sollte. (Man kann über die Bedeutung dieses Beschlusses unterschiedlicher Meinung sein)

    Kein Zeuge Jehovas kommt umhin zuzugeben, dass die Festlegung des Bibelkanons, so, wie wir ihn heute kennen, durch den Heiligen Geist vorgenommen wurde, sonst würde er ihn nicht anerkennen. Wann immer der Bibelkanon festgelegt wurde, er wurde für alle Christen verbindlich durch die katholische Kirche vermittelt. Damit stellt sich dich katholische Kirche als Leitende Körperschaft dar, als deren Nachkomme im Geiste sich der Sklave bestimmt nicht verstanden wissen will, denn er kritisiert die katholische Kirche aufs Heftigste.

    Auch wenn die katholische Kirche die wahre Anbetung offenkundig verlassen hat, wären alle Ratschläge des Sklaven in Bezug auf Gehorsamkeit, in der Lehre nicht voraus eilen, geduldig abwarten bis er seinen Fehler erkennt und sich selber ändert sowie das Kritikverbot auf die katholische Kirche anzuwenden. Es ist zwar totaler Irrsinn das zu tun, aber von einem anderen oder zweiten Sklaven Gottes mit Wohnsitz in Brooklyn/USA, weil der alte Sklave mit Wohnsitz in Rom/Italien versagt hat, hat die Bibel nichts gesagt. Aber diesen, seinen Ratschlägen hat der Sklave für alle vorbildlich voran zu gehen

    Ede

  • Gerd
    September 2, 2014

    Gehen wir mal in Details und nun möge sich jeder seine EIGENE Meinung bilden. Aus dem „Bechhaus-Forum“ (leicht im I-net zu finden) kopierte ich eine Meinung, der ich nicht zustimme. Aber vielleicht liege i c h falsch…

    Liebe Bernstein,

    Zitat:
    Wie es die Astronauten und ihre irdischen Lenker schaffen, sekundengenau von der Erde Richtung Raumstation zu starten und nicht merken sollen, dass die Sonne die Erde umkreist, bleibt mir ein Rätsel. [Zitatende]

    Mir ist das überhaupt kein Rätsel, weil nämlich die NASA „der Einfachheit halber“ bei ihren Berechnungen bei Raumfahrten im Sonnensystem vom geozentrischen Weltbild ausgeht…..

    Und um zu sehen, daß sie Sonne die Erde umkreist, braucht man noch nicht einmal Astronaut zu sein! Das kann jeder Erdenbürger der Gottes Gabe des Sehens hat.

    Raumfahrt und auch Satelliten sind überhaupt nicht davon abhängig, ob es sich um ein heliozentrisches oder um ein geocentrisches Modell handelt. Das heliozentrische System ist praktisch ein gespiegeltes geozentrisches System.

    Es gibt überhaupt keine Filme von einer sich drehenden Erde und die Filme, die es gibt, sind entweder nachweislich künstlich hergestellte Animationen oder man hat Aufnahmen von einer sich um die Erde bewegenden Sonde aus gemacht, die dann den Eindruck erweckte, daß die Erde sich dreht (z.B. bei der „Gallileo“-Raumsonde).

    Unabhängig von der physikalisch-technischen Seite sind für mich vorwiegend die biblischen Hinweise maßgebend. Aus der Genesis sehen wir, daß die Erde im Mittelpunkt des Schöpfungshandeln Gottes stand alles andere erst später drum herum geschaffen wurde. Aus Josua 10 sehen wir daß sowohl Mond als auch Sonne angehalten wurde. Also dreht sich die Sonne um die Erde und nicht die Erde um die Sonne. Daß der Mond sich um die Erde dreht ist sicher, also dreht sich auch die Sonne um die Erde. Das brauchen wir also nicht als eine „Metapher“ sehen, sondern können wir durchaus buchstäblich so nehmen, wie Gott es durch sein Wort sagt.

    Auch der Prediger (Pred 1:5-7) zeigt, daß sich die Sonne um die Erde dreht, so wie der Wasserkreislauf das Wasser immer wieder an den selben Ort kommen lässt. Da können wir auch nicht das eine buchstäblich und das andere sinnbildlich nehmen

    Aufgrund dieser deutlichen Hinweise hatten nicht nur die katholische Kirche, sondern auch die Reformatoren keine Schwierigkeiten, den Irrtum des Kopernikus und des Gallileo zu erkennen und als solchen zu bezeichnen. Luther sagte dazu treffend: „Kopernikus dünke sich wohl schlauer als der heilige Geist zu sein.“

    Hervorhebung von mir
    W a s meint ihr dazu?

    LG – Gerd

  • Alois
    September 2, 2014

    Lieber Gerd

    Ich meine dazu:

    Als ich in den Zug gestiegen bin sagte der Schaffner: Bitte die Türen schließen, der Bahnsteig fährt los. Ich dachte noch, wieso fährt der Bahnsteig los, aber logisch, ich sitze ja im Zug, kann mich frei bewegen und hinter der Scheibe fährt die Landschaft an mir vorbei.

    Es ist immer eine Frage der Sicht. Ein Löwe im Zoo denkt sich, die armen Menschen sind alle hinter dem Zaun gefangen und haben nicht die Freiheit zu mir zu kommen…..

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd mit Antwort an Ede
    September 2, 2014

    Die ersten Christen kamen zum Glauben nicht durch Heftchen (a la Wachtturm) auch durch kein Buch (a la Bibel), sie wurden MÜNDLICH zum Glauben geführt. In einem verwandten Forum wurde von einer r. k. Katholikin behauptet, es waren die ersten Christen die „frühen Katholiken“.
    Wie entstand der Kanon? Ein Ex-ZJ kam zu diesem Schluss, Zitat, sein Name:

    Marcos

    Veröffentlicht am Montag, 09. Februar 2004 – 14:55 Uhr:
    WAS IN DER BIBEL IST INSPIRIERT?

    hier gehts jetzt eigentlich nicht um das thema „ist die bibel gottes wort“, sondern eher: „w a s ist in der bibel gottes wort“.

    ich habe mir einmal die teile der bibel ganz grob zusammengestellt und mit ein paar gedanken zum nachdenken versehen:

    ————————————–

    DAS „ALTE TESTAMENT“
    „die schrift“, von jhwh’s handeln mit seinen dienern bis zur vorschau auf den messias

    der pentateuch (die fünf bücher mose)
    besteht zum teil aus geschichtsberichten, zum teil aus überlieferungen (adam, abraham, …), zum teil aus prophezeiungen und „dem gesetz“, das inspiriert ist, auch jesus nimmt mehrmals darauf bezug.
    (inspiriert)

    geschichte (josua bis esther)
    grossteils geschichtsbericht die die taten gottes mit seinem volk und durch seine propheten und könige schildern. der (muss nicht inspiriert sein)

    hiob
    eine geschichte, die teilweise von himmlischen ereignissen erzählt, die nicht von menschen beobachtet werden können
    (inspiriert)

    die psalmen
    hymnen, laut jesus teilweise mit prophetischem charakter.
    (inspiriert)

    die sprüche salomos
    eine sammlung verschiedener weiser sprüche
    (muss nicht inspiriert sein)

    ekklesiastes
    philosophien und weisheiten salomos (?)
    (muss nicht inspiriert sein)

    das hohelied
    nettes lied. wird von manchen prophetisiert.
    (muss nicht inspiriert sein)

    die propheten
    von gott eingegebene prophezeiungen, die sich erfüllten und die oft auf das kommen des christus hinweisen.
    (inspiriert)

    ————————————–

    DAS „NEUE TESTAMENT“

    nachdem jesus den heiligen geist gesandt hatte, waren wohl all diese schreiber vom geist gottes geleitet. was nicht heissen soll, dass alle ihre meinungen unfehlbar waren – denken wir nur an die vielen streitigkeiten sogar zwischen den aposteln!

    die evangelien
    das leben und wirken jesu – das wichtigste für einen christen. zum teil sehr lange nach den ereignissen, subjektive, aber mit hilfe des heiligen geistes niedergeschriebene geschichtsberichte, wobei sich das johannesevangelium sehr von den anderen dreien unterscheidet

    apostelgeschichte
    geschichtsbericht, interessantes zur urchristenversammlung

    die briefe des paulus (die katholischen briefe)
    obwohl petrus als „der stein auf den ich meine ekklesia bauen will“ bezeichnet wird, sind viel mehr briefe von paulus in der bibel
    ratschläge für bestimmte versammlungen/personen. zum teil persönliche, nach eigenen worten, uninspirierte äusserungen des paulus.
    er selbst nimmt zb im hebräerbrief auf überlieferungen bezug die in „apokryphen“ schriften aufgezeichnet sind (zb die zersägung des jesaja)
    paulus schreibt: „die ganze schrift ist inspiriert…“ – hat er dabei etwa seine eigenen briefe gemeint? und die der anderen apostel?
    (interessantes zur urchristenversammlung)

    jakobus-, petrus-, johannes-briefe
    briefe zur erbauung, ermunterung, warnung, aufzeigen verschiedener handlungsweisen eines christen

    der judas-brief
    fast wort-für-wort abschrift des 2. petrus briefes mit einbau verschiedener „apokrypher“ überlieferungen (zb henoch-buch)

    die offenbarung
    die prophezeiung mit den meisten fragezeichen. von einigen komplett ignoriert, von anderen komplett „erklärt“

    ————————————–

    das war jetzt mal ein kurzer überblick. aber das schwierigste kommt noch:

    IST DER KANON INSPIRIERT?

    jetzt wirds schon allein deshalb schwierig, weil’s mindestens 4 verschiedene kanonen ;o) gibt.

    1. der katholische, 2. der protestantische, 3. der griechisch orthodoxe, 4. der äthiopisch orthodoxe, …
    die septuaginta hat nochmal einen anderen

    bei der betrachtung gewisser apokrypher schriften (besonders „alt-testamentlicher“) fällt einem sofort die ähnlichkeit mit „anerkannten“ bibelbüchern auf.

    und die bezugnahme des paulus und des judas auf solche schriften gibt wirklich zu denken.

    wenn man dann noch feststellt, wie und von wem der kanon festgelegt wurde, kommt man endgültig ins zweifeln. nur den wenigsten ist nämlich klar, dass erst mitte des 16. jahrhunderts die katholische kirche den endgültigen kanon fixierte.

    die problematik dabei ist, dass manche bücher es „gerade noch“ in die bibel geschafft haben, andere bücher „gerade nicht mehr“. schon im ersten jahrhundert wurden christen als häretiker verfolgt, weil sie gewisse schriften als inspiriert anerkannten oder nicht anerkannten.
    ————————————-

    Fazit: Die schriftlichen Aufzeichnungen bedeuten für die „Berufenen und Erwählten“ den geistigen „Urknall“, um sich auf die Gottsuche zu machen. Wer auf dem richtigen Weg ist, wurde schon durch Gottes Geist „berufen“ und gleichzeitig zum Gotteskind „gezeugt“…

    Abendgrüße!
    Gerd

  • Manfred
    September 2, 2014

    Lieber Gerd,

    Unser Brd. manni hatte mal diesen Bibeltext gepostet:

    Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, (‭2. Timotheus‬ ‭3‬:‭16‬ DELUT)

    So wie es Luther übersetzt hat, muss es nicht bedeuten, dass die ganze Bibel von Gott inspiriert ist, sondern es würde heissen, dass jede Schrift die von Gott eingegeben ist nützlich für die Lehre ist. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied und würde das bestätigen, was Du in Deinem Kommentar geschrieben hast.

    Liebe Grüße Manfred

  • Hans
    September 2, 2014

    Hi Manfred,

    danke, das sehe ich auch als wichtigen Unterschied!

    Und generell meine ich, mit der Entstehung des Kanons muss man sich auseinandersetzen, wenn man die Bibel als Basis des eigenen Glaubens betrachtet.

    Schon in meiner ZJ-Zeit reichte mir das si-Buch in keinster Weise aus, weil ich damals bereits den Eindruck hatte, da wird vieles weggelassen und ignoriert.

    Insofern muss sich letztendlich jeder selbst damit beschäftigen. In dem Glauben und Vertrauen darauf, dass Gott selbst ihn in die richtige Richtung lenken und führen wird.

    LG
    Hans

  • Barnabas
    September 2, 2014

    Hallo Manfred,
    „Jede von Gottes Geist eingegebene Schrift (ist) auch nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Besserung, zu der Erziehung in Gerechtigkeit, damit voll ausgebildet sei der Mensch – Gottes, zu jedem guten Werk ausgerüstet.“ 2.Tim. 3:16 (Interlinearübersetzung Griechisch-Deutsch, Nestle-Aland.) Was immer Paulus damit alles meinte. Wir wissen es nicht. Das kann ganz viel oder auch ganz wenig sein. Einen Bibelkanon wie wir ihn kennen gab es noch nicht. Mir ist nicht aufgefallen, dass Paulus je behauptet hätte inspiriert gewesen zu sein. Das wird über ihn behauptet. Er gab an einer Stelle sogar zu, seine eigene Meinung zu äußern. 1Kor.7:25
    Die Ergebnisse einer von Gottes Geist eingegebenen Schrift müssten also, wenn man Paulus wörtlich nehmen möchte, Besserung, Gerechtigkeit und gute Werke sein. Viele Schriften der Bibel leisten das nicht oder vermeintlich nur dann, wenn man sie in den Kontext eines Mysteriums zieht.
    Um vor der eigenen Haustür zu kehren, hat darin die Christenheit als Ganzes (Die ja glaubt, dass alleinige Wort Gottes zu haben.) entweder kläglich versagt oder die Ergebnisse sind nicht besser oder Schlechter wie von Anderen auch. (M.E. eher schlechter.)
    Darüber hinaus gibt es außer dem so genannten „Wort Gottes“ der Bibel andere Schriften und Gedanken die Besserung, Gerechtigkeit und gute Werke gefördert haben. Von wem wurden diese Schriften denn inspiriert?
    Für alle die Mut zur Wahrheit haben eine Leseempfehlung : „Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden.“ Wie die Bibel wurde, was sie ist. Bart D. Ehrman
    Eigentlich wollte ich hier Niemanden mehr zur Last fallen und auf der BI-Prophetie-Seite schon garnicht.

    Grüße von Barnabas

  • Alois
    September 2, 2014

    Hallo Barnabas

    Du hast 1. Kor. 7:25 erwähnt:
    25. Was aber die Jungfrauen betrifft, so habe ich kein Gebot des Herrn; ich gebe aber eine Meinung, als vom Herrn begnadigt worden, treu zu sein.

    Oder ein weiterer Vers bei denen Paulus erwähnte dass es seine Meinung ist:
    1. Kor. 7
    39. Ein Weib ist gebunden, so lange Zeit ihr Mann lebt; wenn aber der Mann entschlafen ist, so ist sie frei, sich zu verheiraten, an wen sie will, nur im Herrn.
    40. Glückseliger ist sie aber, wenn sie also bleibt, nach meiner Meinung; ich denke aber, daß auch ich Gottes Geist habe.

    Ich glaube Paulus hat deshalb erwähnt dass seine genannten Verse nicht vom Herrn kommen, weil ansonsten alles vom Herrn kam. Paulus hat somit die Ausnahme zur Regel angegeben. Diese beiden Verse könnten somit nicht inspiriert sein. Paulus wollte in 1. Kor. 7 nicht den Eindruck erwecken dass die Worte von oben kommen, wo es sich doch nur um seine eigene Meinung handelte.

    Das Sprichwort, keine Regel ohne Ausnahme, oder umgekehrt, die Ausnahme bestätigt die Regel, passt selbst für die Bibel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    September 2, 2014

    Guten Abend Alois

    Bezüglich deiner Zitate kann man die Grenz zur Inspiration nicht am Versanfang bzw. Versende ziehen, sondern nur inhaltlich.

    Wir sind uns sicherlich darin einig, dass die Aussage des Paulus (1. Kor. 7:39), dass eine Frau so lange an ihren Mann gebunden ist, so lange er lebt, inspiriert ist. Wenn sie Jungfrau oder ihr Mann im Tode entschlafen ist, so ist sie frei zu heiraten. Auch das ist inspiriert.

    Worin besteht nun Paulus persönliche Meinung? Paulus ist der Meinung, dass die Frau besser dran ist, wenn sie nicht heiratet. Darüber gibt die Bibel keine Anweisung (1. Kor. 7:25) Jehova überlässt es jedem selber, ob er heiratet. Daher ist die Meinungsäußerung des Paulus nicht inspiriert.

    Ede

  • Manfred an Barnabas
    September 2, 2014

    Lieber Barnabas,

    Dein Zitat: Eigentlich wollte ich hier Niemanden mehr zur Last fallen und auf der BI-Prophetie-Seite schon garnicht. – Zitat Ende

    …kann ich heute gut nachempfinden. Ich bin aber froh, dass Du Dich überwunden hast, den Text als Interlinear Übersetzung hier einzustellen. Ich danke auch den anderen Brüdern für Ihre Kommentare.

    Mir war nicht bewusst, dass man kritisiert werden kann, wenn man einen Bibeltext postet, nur weil der einigen nicht genehm ist. Mir leuchtet auch nicht ein, dass man die Bibel verunglimpft, wenn man sagt, dass nicht alles in der Bibel von Gott inspiriert ist. Alles würde ausnahmslos alles bedeuten. Doch warum soll ein Augenzeugenbericht von Gott inspiriert sein. Der Augenzeuge schreibt doch einfach das auf was er selbst gesehen oder gehört hat. Prophezeiungen in die Zukunft, ja die müssen inspiriert sein, denn sonst würden sie sich ja nicht Wort für Wort erfüllen können. Wenn auch nur ein Kapitel in der Bibel nicht von Gott inspiriert ist, dann ist auch nicht die GANZE Schrift inspiriert, sondern nur der größte Teil oder FAST Alles, aber eben nicht ALLES. Genau auf diesen Unterschied habe ich aufmerksam machen wollen.

    Jesus sagte:
    Joh 8,32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

    Wenn ich somit ein Christ sein möchte, also ein Nachfolger von unserem Herrn Jesus, dann lässt man sich nicht mehr im Geiste gefangen nehmen. Christ zu sein bedeutet eben auch FREI zu sein.

    Um die Wahrheit erkennen zu können, muss man die Unwahrheit auf die Seite drängen, damit man die Wahrheit sehen kann. Wenn man aber daran gehindert wird, eingefahrene Sichtweisen zu hinterfragen, sondern weiter das glauben soll, was man immer geglaubt hat, auch wenn es noch so falsch ist. Dann ist man nicht frei.

    Wenn man bei Bruderinfo keine Bibeltexte mehr posten darf, dann wird diese Freiheit verhindert. Ich gehe in kein geistiges Gefängnis mehr. Dann nehme ich mir die Freiheit dort zu schreiben, wo Bibeltexte erwünscht sind.

    Ich möchte daher allen danken, die sich für die christliche Freiheit eingesetzt haben und vor allem Dir lieber Barnabas, dass Du über Deinen Schatten gesprungen bist und diesen Kommentar gepostet hast. 😉

    Herzliche Grüße Manfred

  • Bruderinfo
    September 2, 2014

    Lieber Bruder Manfred

    Du hast geschrieben:
    Wenn man bei Bruderinfo keine Bibeltexte mehr posten darf, dann wird diese Freiheit verhindert.

    Damit das niemand falsch versteht, hier in Bruderinfo sind Bibeltexte hoch willkommen!

    Liebe Grüße an alle Leser und Kommentarschreiber.
    Bruderinfo

  • Zadok/Achim
    September 2, 2014

    Lieber Manfred,

    du schreibst:
    Mir leuchtet auch nicht ein, dass man die Bibel verunglimpft, wenn man sagt, dass nicht alles in der Bibel von Gott inspiriert ist. Alles würde ausnahmslos alles bedeuten. Doch warum soll ein Augenzeugenbericht von Gott inspiriert sein.“ Zitat Ende

    in Offenbarung 22 steht:
    und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.

    Wenn ein Chef seiner Sekretärin sagt: antworten Sie mal bitt dem Herrn Sowieso und schreiben Sie ihm , dass …und dann kommen alle seine Argumente.
    Danach nimmt er den Brief, liest ihn durch und unterschreibt. Damit hat er alles abgesegnet auch was die Sekretärin umformuliert haben mag und jeder nimmt ihn als seinen Brief wahr.
    Niemand, der Adressat nicht und andere nicht, wuerden jetzt hergehen und sagen: Ja , aber das „Mit freundlichen Grüßen“ hat die Sekretärin hinzugefügt..aber genauso ist es. Das kommt nicht vom Chef. Dennoch ist für jeden klar, dass der Brief vom Absender kommt.

    Für mich ist es klar, dass die GANZE SCHRIFT von Gott inspiriert ist. Und ich setze meinen Namen im Buch des Lebens nicht aufs Spiel indem ich anfange daran herumzuschnipseln. Auch wenn die christliche Freiheit das erlauben mag.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    September 2, 2014

    Lieber Achim

    So gesehen ist selbst das was Paulus als seine eigene Meinung geschrieben hat von oben abgesegnet.
    Da gehe ich mit.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Barnabas
    September 2, 2014

    Lieber Manfred,
    noch ein einziges mal erlaube ich mir in diesem Forum rückfällig zu werden. (Wir können den Dialog gerne auch privat führen.) Glaube der Wissen ignoriert oder selektiert ist Aberglaube. Zur Wahrheit nicht zielführend.
    Gerne wird in diesem Zusammenhang Offenbarung 22:18-19 angeführt was m.E. nichts beweist.
    Dieser Text bezieht sich gemäß eigener Aussage auf die „Worte des Buches d i e s e r Weissagung“.
    Also auf die Offenbarung und sonst nichts. Das die Offenbarung, die es übrigens nur um Haaresbreite in den Bibelkanon geschafft hat, an das Ende der Bibel gelangt ist mögen die einen für göttliche Fügung und andere für reine Willkür der RKK halten. Beweisen kann ich beides nicht. Glauben kann ich was ich will.
    Nachweisbar aber ist das Texte wie Offb. 22:18-19 zur damaligen Zeit üblich waren um Kopisten zu warnen den Text zu verändern. Was trotzdem oft genug geschehen ist. Nachzulesen in meiner oben genannten Buchempfehlung auf der Seite 68 und 69.

    Grüße von Barnabas

  • Shannon
    September 2, 2014

    Hallo ihr Lieben,

    es ist schön, Ansichten und Argumente auszutauschen. Diese Möglichkeit finde ich super und bin sehr dankbar dafür. Auch mal still mitlesen zu können ist schön.

    Da ich manchmal auch außerhalb von BI das eine oder andere mitbekomme, wie beispielweise Argumente gesehen werden, möchte ich euch daran erinnern, dass das Austauschen von Argumenten nicht gleichbeutend ist mit Kampf. Niemand von uns „muss“ einen anderen überzeugen.
    Jeder hat seine eigene Wahrnehmung, die kein anderer hat. Hat Jesus uns Kampf gelehrt? Er hat gesagt, dass die Sanftmütigen die Erde besitzen werden. Er hat gesagt, dass man die Kinder zu ihm kommen lassen soll. Er hat uns den Frieden gebracht und nicht das Füttern der Egos „Ich habe recht“.

    Nun zum Thema der „ganzen Schrift von Gott inspiriert“

    Wenn ein Schöpfer in der Lage ist, eine Welt zu erschaffen, ein Universum in ihren Festen zu halten, Leben zu geben, meinen Körper so zu schaffen, dass er heilen kann, dann ist er auch in der Lage, Menschen so zu beeinflussen, das in das Buch der Bibel aufzunehmen, was für uns wichtig ist. Genauso aber auch, das wegzulassen, was nicht wichtig ist.
    Manche Zeilen der Bibel sind für den einen Stein des Anstoßes, der Andere zieht Kraft daraus. Zweifel sind jedem seine eigenen Zweifel, er darf sie gerne behalten.
    Wir alle werden jeden Tag vor Entscheidungen gestellt. Es ist unser freier Wille, Zweifel zu hegen oder bedingungslos zu glauben.

    Aber so manches Argument hier oder eher die Art, mit der es vorgetragen wird, erinnert mit an Kampf und darum sollte man dabei bedenken: Wer Kampf will, bekommt Kampf. Wer Wind säht, wird Sturm ernten.

    Von daher macht es die WTG im Moment genau richtig. Begeisterung öffnet Herzen.
    Erinnert euch daran, dass es hier nicht darum geht, wer die „besseren Argumente“ hat, sondern darum, uns gegenseitig zu helfen und zu stützen.
    Ich glaube nicht, dass unsere Zukunft von den „besseren Argumenten“ abhängig ist.

    Darum wünsche ich uns allen tiefen inneren Frieden.

    Shannon

  • Zadok/Achim
    September 2, 2014

    Lieber Barnabbas

    ein Christ, der die Grundlage seines Glaubens so zerlegt und jedes Blatt der Bibel untersucht darauf ob es inspiriert ist oder nicht, der hat das Wesen des Wortes Gottes nicht begriffen. Das Wort Gottes kann nicht zu so einer Person sprechen, denn er glaubt erstmal nicht, dass es wahr sein könnte.
    Wenn du nicht glauben kannst, dass Jehova dafür gesorgt hat, dass exakt das in der Bibel steht was er dort haben wollte, was traust du unserem Gott denn dann zu?

    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    September 2, 2014

    Lieber Achim

    Ich bin mit Deiner Ansicht völlig einig. Der Schöpfer hat viel größere Dinge geschafft als dafür zu sorgen, dass das was in der Bibel steht, er auch drin stehen haben möchte.
    Der Schöpfer hat oft Ungläubige dazu benutzt seinem Volk etwas Gutes zu tun. Beispielsweise wurde sein Volk von Soldaten der Meder und Perser aus Babylon befreit.
    So hat er auch katholische Scheinchristen dazu benutzt den Bibelkanon zusammenzustellen.

    Schon ein Satz wie, die Offenbarung haben es gerade geschafft in den Bibelkanon aufgenommen worden zu sein, sagt alles über den Glauben desjenigen die so etwas vertreten aus. Nein, Offenbarung hat es nicht gerade geschafft, sondern die damaligen Theologen wollten vom Widersacher getrieben, diese Offenbarung draußen haben, aber der Geist Gottes hat solange die Menschen gedrängt bis es eine knappe Mehrheit für die Aufnahme in den Bibelkanon gab. So einfach ist das. Es war eben kein Menschenwerk die Bibel zusammenzustellen.

    Ich weiß natürlich dass es ellenlange Geschlechtsregister in der Bibel gibt mit denen wir nichts anfangen können. Trotzdem stehen sie im Bibelkanon und ob sie einen Sinn haben oder nicht, das ist unserem Vater seine Sache. Ich richte nicht darüber.
    Leider gibt es immer wieder Brüder die sich in ihrem Stolz zu wichtig nehmen und entscheiden möchten was von Gott kommt und was nicht.
    Ich diskutiere auch gerne mit und wenn ich eine Ansicht habe verteidige ich diese Ansicht auch oft nach menschlicher Art. Aber es ist in jedem Fall falsch sich selbst wichtig zu nehmen, sich als Auserwählter zu sehen, oder sich als Berufener zu sehen, sich als Arbeiter im Weinberg zu sehen. Mag sein dass wir das sind, aber das soll bitte Jesus unser Herr zu mir sagen und nicht ich selbst zu mir.
    Dazu ein paar Gedanken aus der Bibel:
    Wenn man zu einer Hochzeit geladen ist, so soll man sich mit dem letzten Platz begnügen, wie schön ist es wenn der Bräutigam kommt und uns nach vorne bittet.
    Oder wer sich selbst erhöht wird erniedrigt werden.
    Wer meint dass er steht sehe zu dass er nicht falle.

    Die Bibel ist voll von Beispielen wie schnell es passiert dass sich ein Mensch selbst erhöht hat und damit von Gott verworfen wurde. Salomo ist das Oberbeispiel. Der enorme Segen den er erfuhr hat ihn stolz gemacht, er hat sich über den Willen unseres Vaters erhoben ohne dass er es gemerkt hat. Auch Heute ist es durchaus möglich dass unser Herr jemanden benutzt schöne Vorträge zu schreiben, so wie Salomo viele Psalmen und Sprüche geschrieben hat. Aber diese Person im Überschwang seiner von Gott gegebenen Weisheit meint er sei etwas besonderes, ein Auserwählter, ein Arbeiter im Weinberg usw. Kann schon sein dass es so ist, aber es ist nicht unsere Sache das zu entscheiden, demütig bleiben ist besser als am Ende zurechtgestutzt zu werden.

    Das musste jetzt mal raus für alle die meinen darüber urteilen zu dürfen was unser Vater in der Bibel haben wollte, somit inspiriert wurde. Inspiriert heißt für mich nicht nur eingegeben, sondern auch das geschriebene eines Menschen genehmigt! Denn ein Geschlechsregister ist nicht vom Geist eingegeben worden, aber es wurde vom Geist als gut befunden dass es in der Bibel steht. Finde ich einen Widerspruch, so gehe ich immer davon aus dass der Fehler bei mir liegt. Dass ich die entsprechenden Passagen zu wörtlich nehme.

    Liebe Grüße Alois

  • Alois
    September 2, 2014

    Offensichtlich wurden einige Fertigkeiten von diesen abgefallenen Engeln an die Menschen weitergegeben:

    Kap. 8

    1. Überdies lehrte Azaziel die Menschen Schwerter machen und Messer, Schilde, Brustharnische, die Verfertigung von Spiegeln und die Bereitung von Armbändern und Schmuck, den Gebrauch der Schminke, die Verschönerung der Augenbrauen, (den Gebrauch der) Steine von jeglicher köstlichen undauserlesenen Gattung und von allen Arten der Farbe, so dass die Welt verändert wurde.
    2. Gottlosigkeit nahm zu, Hurerei mehrte sich und sie sündigten und verderbten alle ihren Weg.
    3. Amazarak lehrte alle die Zauberer und Wurzelteiler;
    4. Armers die Lösung der Zauberei;
    5. Barkajal die Beobachter der Sterne;
    6. Akibeel die Zeichen,
    7. Tamiel lehrte Astronomie,
    8. und Asaradel lehrte die Bewegung des Mondes.
    9. Aber die Menschen, da sie untergingen, klagten und ihre Stimme gelangte bis zum Himmel.

  • Alois
    September 2, 2014

    Liebe Schwestern und Brüder

    Das Buch Henoch ist allemal lesenswert. Alle alten Bücher wurden immer wieder abgeschrieben und viel haben bis Heute überlebt.
    Nachfolgend ein Kapitel das dem Sinn nach auch in der Bibel erwähnt wird, aber mehr Details schreibt.

    Kap. 7

    1. Es geschah, nachdem die Menschenkinder sich gemehrt hatten in diesen Tagen, dass ihnen herrliche und schöne Töchter geboren wurden.
    2. Und als die Engel, die Söhne des Himmels sie erblickten, erbrannten sie in Liebe zu ihnen und sprachen zueinander: Kommt, lasst uns für uns Weiber auswählen aus der Nachkommenschaft der Menschen und lasst uns Kinder zeugen.
    3. dann sprach Samjaza, ihr Anführer, zu ihnen: ich fürchte, dass ihr vielleicht der Ausführung dieses Unternehmens abgeneigt werdet,
    4. und dass ich allein dulden müsste für ein schweres Verbrechen.
    5. Aber sie antworteten ihm und sprachen: Wir schwören alle,
    6. und verpflichten uns durch Verwünschungen gegenseitig, dass wir nicht ändern unser Vorhaben, sondern ausführen unser beabsichtigtes Unternehmen.
    7. Dann schwören sie alle einander und alle verpflichteten sich durch gegenseitige Verwünschungen. Ihre Zahl betrug zwei Hundert, welche herabstiegen auf Ardis, den Gipfel des Berges Armon.
    8. Dieser Berg wurde deshalb Armon genannt, weil sie geschworen hatten auf ihm und sich gebunden durch gegenseitige Verwünschungen.
    9. Dies sind die Namen ihren Häupter: Samjaza, welcher ihr Führer war, Urakabarameel, Akibeel, Tamiel, Ramuel, Danel, Azkeel, Sarakujal, Afael, Armers, Batraal, Anane, Zavebe, Samsaveel, Ertael, Turel, Jomjael, Arazjal. Dies waren die Vorsteher der zweihundert Engel und die Übrigen waren mit ihnen.
    10. Dann nahmen sie Weiber, ein jeder wählte sich; ihnen begannen sie sich zu nahen und ihnen wohnten sie bei, lehrten sie Zauberei, Beschwörungen und das Teilen von Wurzeln und Bäumen.
    11. Und die Weiber empfingen und gebaren Riesen,
    12. deren Länge dreihundert Ellen betrug. Diese verschlangen allen Erwerber Menschen, bis es unmöglich wurde, sie zu ernähren.
    13. Da wandten sie sich gegen Menschen, um sie zu essen,
    14. und begannen zu verletzen Vögel, Tiere, Gewürm und Fische, ihr Fleisch zu essen eins nach dem andern und zu trinken ihr Blut.

    15. Dann tadelte die Erde die Ungerechten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    September 2, 2014

    Guten Abend Alois

    Berücksichtigt man, dass die Welt der Saurier und Riesenechsen durch die Flut beendet wurde, muss ihre Begegnung mit den Riesen eine Begegnung der besonderen Art gewesen sein. Man mag sich das kaum vorstellen. Skelette der Echsen haben wir gefunden, Skelette der Riesen aber nicht.

    Im Buch Henoch wird erwähnt, dass das Wasser zu kochen begann, sobald sich die Riesen dort hinein begaben. Das lässt auf eine Energieform ihrer Körperbeschaffenheit schließen, die durch Wasser kurzgeschlossen wird. Dann fließen sehr hohe Ströme, die das Wasser heiß werden lassen. Ihre Energieform können sie nur von ihren Vätern, den abgefallenen Engeln geerbt haben.

    Die Riesen unterlagen auch nicht dem adamischen Fluch, der nur über Menschen ausgesprochen wurde. Sie erbten die Körperbeschaffenheit und das Recht ihrer Väter, wie Jesus die Vollkommenheit und das Recht des Vaters erbte. Sie hätten trotz ihrer Unvollkommnheit ewig leben können, bis der Vater ihnen ein Ende bereitet

    Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass der Vater eine Sintflut zur Reinigung der Erde von diesen Riesen wählte und zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit des Wassers das Meersalz nutzte. Nachdem diese Riesen buchstäblich kurz geschlossen wurden, finden wir auch keine Überreste wie von den Dinos. Vor der Sintflut gab es kein Regen. Die nach der Sintflut immer wieder kehrenden Regenschauer könnten die wasserscheuen, abgefallene Engel künftig davon abhalten sich wieder auf der Erde zu materialisieren.

    Das ist nur eine Fiktion. Aber so, oder so ähnlich könnte es gewesen sein.

    Ede

  • Edelmuth
    September 2, 2014

    Hallo

    Obwohl uns wenig über Henoch bekannt ist, war er eine imposante Person, weil er die Anerkennung Jehovas gefunden hatte. Er wurde mit seinem Leib von Jehova hinweggenommen. Daraus zu schließen, dass Henoch im Nu umgewandelt und mit einem geistigen Leib auferweckt wurde, wäre falsch, weil zum Einen das Opfer Jesu noch nicht erbacht war, worauf sich eine Auferstehung stützen würde, der neue Bund mit Jesus, der allein eine Auferstehung zu himmlischem Leben ermöglicht, noch nicht geschlossen wurde, und Jesus überhaupt der Erste war, der vom Vater auferweckt wurde.

    Es gibt das Buch Henoch, das sehr mystisch geschrieben ist und deshalb nicht zum Bibelkanon zählt. Es liefert uns aber Begründungen, ob wahr oder unwahr, wie Noah die Bäume für die Arche fällen und transportieren konnte und woher die Menschen die Waffen hatten, die erforderlich waren, um, wie die Bibel beschreibt, voller Gewalttat sein konnten.

    http://www.gutenberg.org/ebooks/4013

    Ohne Probleme konnte ich die html-Datei und die utf-8-Datei öffnen. Mann muss die Seite etwas herunter scrollen.

    Ede

  • Rico
    September 2, 2014

    Hallo liebe Brüder und Schwestern im Glauben,

    ich finde die Person Henoch sehr interessant und geheimnisvoll weil über ihn nicht viel in der Bibel erwähnt wird aber dafür wird im Buch Henoch eine Menge über ihn erzählt was er zB. im Himmel erlebte als Gott ihn entrückte oder wie ein Engel Namens Asarel 1/3 der Engel gegen Gott zur Rebelion im Himmel anstiftete! Auserdem soll dieser Engel laut dem Buch Henoch den Menschen den Krieg und die Zauberei sowie den Frauen das Schminken beigebracht haben! Die Engel die er zur Rebellion gegen Gott anstiftete liesen sich dann mit Frauen ein was ja auch der Genesisbericht bestädigt das es so war! Dadurch wurden die Nephelim gezeugt die übrigens nicht alle bei der Sinnflut umgekommen sind was (2 Sam 21:15-22) beweist dort ist die Rede von den Söhnen des Rafa auch Goliath gehörte zu diesen Riesengeschlecht was zeigt das es noch Nachkommen der Nephilims nach der Sinnflut gegeben haben muß! Aber das nur am Rande erwähnt! Zurück zum Buch Henoch, der gefallene Engel der dort erwähnt wird hat die selben Merkmale wie Luzifer der dann zum Satan wurde als er sich gegen Gott erhob! In (Jes 14:12-14 und Hes 28:12-18)wird das ja beschrieben und in (Off 12:7-10) ist auch von einem Kampf im Himmel die Rede! Aber dieser Kampf ist nicht identisch mir dem Kampf der im Buch Henoch erwähnt wird weil dort der Anführer der gefallenen Engel Asarel von Gott in den Tartarus bis zum jüngsten Tag verbahnt wurde! Was von Satan nicht gesagt wird also müssen es zwei unterschiedliche Personen sein und demnach zwei unterschiedliche Kämpfe aber beide Kämpfe führten zur Rebellion gegen Gott! Die Antwort von Gott auf der einen Rebellion von Asarel war die Verbahnung der gefallenen Engel und die Antwort Gottes auf der Rebellion Satans war der Rauswurf aus dem Himmel und seine Verbahnung am Anfang des Millieniums und seiner endgültigen Vernichtung am Ende der 1000 Jahre! Ich finde diese Parallelen sehr interessant und auch einige Bibelschreiber zitierten aus dem Buch Henoch wie Petrus,Judas,Mose oder Sacharja! Deshalb wundert es mich wieso dieses Buch nicht mit in dem Bibelkanon aufgenommen wurde aber Gott wird schon wissen wieso! Zum Abschluss meines KOmmentares möchte ich noch einige Bibltexte zitieren die direkt aus dem Buch Henoch stammen! Übrigens hat die Zeit Henochs Parallelen zu unserer Zeit das wollte ich noch mit anmerken und Henoch war Gott treu bis zum Ende! Bis Gott ihn entrückt hatte! Nun zu den Bibelzitaten!

    Ich zitiere:

    1Mo 6:1-8

    Und es geschah, als die Menschen begannen, sich zu vermehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden,
    2 da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie wollten1.
    3 Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben2, da er ja auch Fleisch ist3. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen.
    4 In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer.
    5 Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.
    6 Und es reute den HERRN, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein.
    7 Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens auslöschen4, vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den kriechenden Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.
    8 Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN.

    Sach 14:5

    Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azal reichen.2 Und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Usijas, des Königs von Juda. Dann wird der HERR, mein Gott, kommen und alle Heiligen mit ihm

    Jud 1:14-15

    Es hat aber auch Henoch, der Siebente von Adam an, von ihnen geweissagt und gesagt16: „Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Myriaden17,
    15 Gericht auszuüben gegen alle und alle Gottlosen18 zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.“

    1Pet 3:19-20

    In diesem ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt,
    20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs abwartete, während die Arche gebaut wurde, in die10 wenige, das sind acht Seelen, durchs Wasser hindurchgerettet wurden.

    2Pet 2:4-5

    Denn wenn Gott Engel, die gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern sie in finsteren Höhlen des Abgrundes3 gehalten4 und zur Aufbewahrung für das Gericht überliefert hat;
    5 und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, als achten neben sieben anderen bewahrte, als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte;

    Zitat Ende

    Wenn man das Buch Henoch gelesen hat,dann versteht man diese Bibeltexte erst richtig finde ich! Deshalb finde ich das Buch Henoch sehr interessant weil es viele Bibeltexte näher erklärt und auch über Henoch den Glaubenshelden das erwähnt was in der Bibel nicht erwähnt wird! Ich sage aber damit nicht das Gott einen Fehler gemacht hat,das er das Buch Henoch nicht mit zum Bibelkannon dazu genommen hatte oder besser ausgedrückt er hat nicht zugelassen dass das Buch Henoch von Menschen zum Bibelkannon mit dazu genommen wurde und nur er weiss wie so nicht! Aber das apokryphe Buch Henoch gibt denoch Antworten auf bestimmte Hintergründe die in der Bibel nicht oder nur zu kurz Erwähnung finden! Deshalb finde ich das Buch auch gut und wichtig! Ohne Grund wurde aus diesem Buch ja auch nicht von den Bibelschreibern zitiert das steht fest! Henoch ist für mich persönlich ein sehr mutiger und glaubensstarker Mann gewesen der einer der geheimnisvollsten Personen in der Bibel für mich ist!

    Zu recht wird er mit anderen Glaubenshelden der alten Zeit in Heb 11:5 erwähnt!

    Das sind meine Gedanken zu Henoch und seinem Buch gewesen!

    Lg Rico

  • BenKenobi
    September 2, 2014

    Lieber Rico,
    danke, dass du die Aussagen aus dem Buch Henoch erwähnst, ich habe es noch nicht gelesen aber habe jetzt doch einen gewissen Überblick bekommen.
    Nur eine Frage habe ich weil du geschrieben hast Petrus, Sacharja, Moses und Judas zitieren aus dem Buch Henoch:
    Du meinst wahrscheinlich die Aussagen sind im Buch Henoch die gleichen wie in den Bibeltexten die du anführst. Denn keiner der Texte sagt, im Buch Henoch stünde es so geschrieben. Allein Judas nimmt Bezug auf die „Weissagung Henochs“.
    Habe ich das so richtig verstanden oder ist mir etwas entgangen?

  • Rico
    September 2, 2014

    Hallo BenKenobi,

    ja so meinte ich es aber gut das du mich da noch mal aufmerksam gemacht hast! Danke dir!

    Lg Rico

  • BenKenobi
    September 2, 2014

    Danke auch! 🙂

  • Hopefull
    September 2, 2014

    Lieber Rico

    vielen Dank für Deine Ausführung. Aber ganz ehrlich stehe ich dem Buch Henoch sehr kritisch gegenüber. Ich habe es nicht ganz gelesen, aus Zeitmangel, aber die ersten Kapitel. Soweit ich mich allerdings noch erinnere, steht ziemlich am Anfang des Buches Henochs, dass es dem Menschen nicht erlaubt ist Einblicke in das tiefste Innere des Himmels zu bekommen. Ich fragte mich schon sehr früh, warum dann Henoch in den Himmel entrückt wurde um Einblicke bis zum Höchsten zu bekommen, sie aufschreiben durfte und uns mitteilen durfte. Das ist in meinen Augen widersprüchlich. Ich vermute eher, dass sich jemand über den Willen Gottes hinwegsetzte und das verbotene Wissen an uns weitergab. Auch der Apostel Paulus lies einmal durchblicken, dass dem Menschen nicht alle himmlische Dinge zusteht, indem er sich selbst beschrieb, als er in den dritten Himmel entrückt wurde und eine Sprache hörte, die den Menschen zu sprechen nicht zustand, die Engelssprache. (2.Kor.12:2-5)

    Das Henochbuch war schon mal Thema hier und ich schrieb damals, dass man es bestimmt eine Bereicherung zum Wissen ist, aber trotzdem lese ich es mit vorsicht. Ich denke, dass dieses Buch nicht inspiriert ist. Wie komm ich dazu?

    Ich habe mir mal einen kleinen Überblick verschafft bei Bibelwissen.de. Es gibt 3 Henochbücher, das äthiopische (das erste Henochbuch), das slawische (das zweite Henochbuch) und das hebräische (das dritte Henochbuch).

    Bibelwissen.de gibt über alle drei Bücher sehr gute Beschreibungen und geht auch auf die jeweiligen Abschnitte/Kapitel ein und zeigt auf in welche Abschnitte sie eingeordnet wurden. Im Astronomischen Teil (äthHen 72-82) wird gesagt:

    Dieses Buch gehört mit dem Wächterbuch zum ältesten Bestand des äthiopischen Henochbuches. Hier zeigt der Engel Uriel Henoch bei einer Himmelsreise die himmlische Welt mit ihren Ordnungen, die wiederrum die Grundlage für die Festzeiten bilden. Die Ausführungen im Einzelnen sind hochkomplex, da sie eine Fülle astrologischen (hat sich der Schreiber hier verschrieben und mein astronomisch?) Wissens und kosmologischer Spekulation vorrausetzen (s. zum Ganzen die hervorragende Monographievon M. Albani) Der Kalender, der hier vorgestellt wird ist von den Mondphasen unabhängig, wenn hier zwölf Monate zu je dreißig Tagen mit jeweils den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen entsprechend eingeschoben werden. Am Ende seiner Himmelsreise wird Henoch zur Erde zurückgebracht, wo er den Auftrag bekam, seine Nachfahren zu unterwiesen und ihnen die Geheimnisse mitzuteilen.

    Auch Astrologie? Wir wissen was die Bibel über Astrologie sagt. Vielleicht hat der Autor auch Astrologie mit Astronomie verwechselt, wer weiß.
    Ich habe mir diese Passage (eine Übersetzung nach Michael Luetge; hompage.ruhr-uni-bochum.de) durchgelesen und bin dabei auf Unstimmigkeiten gestoßen. Wenn die Bibel kurze Wissenschaftliche Dinge erwähnt, ist sie immer genau. ZB. die Äußerung, dass die Erde aufgehängt ist an „Nichts“, oder, dass unsere Zähne mit einer Haut überzogen sind, oder, dass zB der Hase seinen eigenen Kot frisst. Kurze aber genaue Angaben die stimmen.

    Henoch72:37:

    Wie sie (die Sonne) aufgeht, so geht sie unter und nimmt nicht ab und ruht nicht, sondern läuft Tag und Nacht in dem Wagen, und ihr Licht ist 7 mal heller als das des Mondes; was aber ihre Größe betrifft, so sind sie beide gleich.

    Heute wissen wir, dass der Mond eines der kleinsten Himmelskörper um die Erde herum ist und um einiges kleiner als die Sonne ist. Wenn Henoch göttlich inspiriert wäre, würde das nicht so dastehen, dass der Mond die gleiche Größe habe, wie die Sonne. Die Bibel spricht zwar in 1.Mose 1:16 von zwei großen Lichter unterscheidet sie dann aber und teilt sie in ein großes Licht für den Tag und in ein kleines Licht für die Nacht. Auch sinnbildlich kann man das nicht sagen, dass beide gleich wären. Nur die Sonne erzeugt Licht und strahlt den Mond an, damit dieser das Sonnenlicht auf die Erde weiterleiten kann. Er selbst erzeugt kein Licht. Somit ist diese Bezeichnung in Henoch nicht richtig.
    Auch wird in Kapitel 73:2 (hier hat der Autor das Kapitel 73 mit 78 verwechselt) gesagt, dass der Mond in seinem Umkreis vom Wind getrieben wird. Wie darf man denn das verstehen? Im Weltall gibt es keinen Wind und wir wissen heute, dass die Bewegungen der Sterne durch Anziehungkraft/Magnetismus funktioniert. Da ist die Aussage der Bibel, dass die Erde an Nichts aufgehängt ist doch um einiges genauer.

    In Kapitel 77:1-2 heißt es:
    Die erste Himmelsgegend heißt die östliche, weil sie die vorderste ist;….(hier wurde was vergessen, ich vermute: „Die zweite Himmelsgegend“…)heißt Süden, weil der Höchste dort herabsteigt und dort ganz besonders der herabsteigt.
    Eine andere Übersetzung (übersetzt von Hoffmann, Andreas Gottlieb, 1796-1864) schreibt:

    . Sie nennen ihn den ersten Wind den morgendlichen, weil er der erste ist.
    2. Und sie nennen den zweiten den Süd, weil der Erhabene dort herabsteigt, und vorzüglich dort herabsteigt der Gepriesene in Ewigkeit.
    3. Und der Wind, welcher von Abend, sein Name ist Mangel, weil dort sichverringern alle Lichter des Himmels und herabsteigen.

    Dieses Kapitel erinnert mich ganz stark an Hesekiel wo der Heilige Tempel beschrieben wird, mit den vielen Toren und Eingängen. Ab Kapitel 40-48 kann man die Beschreibungen lesen. Ich fands mühselig. In Hes.43:1 heißt es:

    Und er führte mich zum Tor, dem Tor, das in östliche Richtung weist. Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels kam vom Osten her.

    Die Bibel sagt, dass Gott von Osten kommt und Henoch sagt dass er von Süden kommt, bzw dort herabsteigt. vergl dazu Hes. 44:1,2. Soweit ich mich noch erinnere, heisst es irgendwo in Hesekiel noch, dass der HERR das gleiche Tor nahm, als er den Tempel verließ, gen Osten.

    In Kapitel 80:1 heißt es:

    In jenen Tagen Tagen antwortete mir der Engel Uriel und sagte zu mir:…

    Ich gehe davon aus, dass der Engel Uriel die ganze Zeit mit Henoch gesprochen hat und er ihn unterwiesen hat, laut dem Henochbuch. (Jedenfalls ab der Unterweisung in Astronomie ab Kapitel 71) Ich gehe auch davon aus, dass in 83:1 auch Uriel mit Henoch spricht. Er sagt zu ihm folghendes:

    Und nun mein Sohn Methusalah, will ich dir alle meine Gesichte zeigen, die ich geschaut habe, indem ich sie vor dir erzähle. Zwei Gesichte schaute ich, bevor ich ein Weib nahm.

    Was mir hier komisch vorkommt ist, dass Uriel immer wieder „mein Sohn Methusalah“ zu Henoch sagt. Denn Methusalah ist doch der Sohn Henochs und nicht umgekehrt. Oder hatte Henoch einen Zweitnamen der Methusalah hieß?
    Weiters gibt hier der Engel zu, dass er sich ein Weibe nahm. Der Engel steigert sogar seine Aussage indem er zu Henoch gleichdarauf sagt:

    Das eine davon war dem anderen unähnlich. Zum ersten Male, als ich die Schrift lernte, und zum anderen Male, bevor ich deine Mutter nahm, sah ich ein schreckliches Gesicht und um ihretwillen flehte ich zum Herrn

    Danach wird es etwas wirr, denn plötzlich scheint es Henoch zu sein, der einen schlimmen Traum hatte und sein Großvater Malhalalel ihn weckte. Diese Passage bringt einige Rätsel. Wenn es ein Engel ist, muss es einer der abgefallenen Engel sein, denn er gibt zu sich mindestens zwei Frauen genommen zu haben. Wenn das so ist, hat Henoch seine Infos von Dämonen bekommen. Sein Großvater kann es nicht sein, oder er hatte mit seiner eigenen Tochter Verkehr, oder es war sein Vater, der anscheinend bevor er die Mutter Henochs genommen hatte noch eine andere Frau hatte.
    Es wird nirgends erwähnt, dass er mit seinem Großvater oder mit seinem Vater redet. Es hat eher den Anschein, dass er immer noch Kontakt zu diesem Engel/Dämon hatte, der ihm in einer Vison/Traum die Gesichte zeigte. Dass es so sein muss, zeigt der Vers 10 wo es heißt, „…und ich will dir alles, mein Sohn Methusala, zeigen“. Die gleiche Redeweise wie zuvor, „mein Sohn Methusala“.
    Ist es vielleicht ein abgefallener Engel der sich als Uriel ausgibt? So wie angeblich der Engel Gabriel Mohammed belehrte?

    Das Buch Henoch ist bestimmt sehr interessant und gibt weitere Einblicke in die Geheimnisse des Himmels und fördert bestimmt weiteres Verständnis. Der Mensch ist nunmal furchtbar neugierig. Allerdings, das ist meine Meinung, sollte man es mit Vorsicht lesen und nicht zuviel hineininterpretieren. Es gibt sogar Meinungen, die sagen, dass das Buch Henoch nichts mit dem Henoch aus der Bibel zu tun hat.

    Wikipedia schreibt, dass das Buch Henoch von verschiedenen Schreibern verfasst wurde und dass im 1.Buch Henoch, die äthiopischen Schriften, erstmals die Beschreibung der Hölle, wie sie die kath. Kirche lehrt, zu finden ist (ab Kapitel 21). Dort werden Menschen gequält, was in der Tora dagegen unbekannt ist. Es werden auch verschiedene Himmeln und Höllen, mitsamt ihren Engeln (besonders den gefallenen) geschildert.

    Ich habe die drei Kapitel kurz durchgelesen. In Kapitel 22 wird sogar ganz am Schluss gesagt, dass diese gequälten Seelen am Tage des Gerichts nicht sterben und auch nicht auferstehen sollen. Sie sollen für immer in ihrer Qual eingesperrt sein.
    Passt das zur Gott der Bibel?

    Im dritten Buch Henoch (hebräischen Schriften) wird beschrieben, dass Henoch in den Engel Metatron verwandelt wird. Der Engel Archer verwechselte Metatron einmal in der Anbetung. Er hielt Metatron (Henoch) für eine Gottheit und Metatron wurde bestraft mit 60 Lichtschlägen und musste nun für immer stehen (anscheind hat er die Anbetung genossen). Auch bekam er wohl den Namen „Kleiner YWY“.
    Es wird auch beschrieben, dass Metatron den Vorhang sehen darf, der sich vor dem Thron Gottes befindet indem alle vergangenen und zukünftigen Taten der gesamten Menschheit eingewebt sind.

    Dies erinnert mich alles so an die griechischen und Römischen Mythologien mit Zeus, Neptun, Herkules und wie sie alle heißen.
    Es wird auch gesagt, dass die unterschiedlichen Handschriften immer wieder revidiert wurden. Bibelwissen.de sagt zum Namen Metatron:

    Da der Name Metatron mehrfach auf babylonische Zauberschalen erwähnt wird (s. die Belege bei Schäfer, 1995, LIV, Anm. 345) denkt man als Entstehungsort an Babylon; die die Gesamtredaktion könnte aber auch in Byzinz vorgenommen worden sein.

    Das dritte Buch Henochs hat, meines erachtens, babylonsichen Ursprung.

    Ich finde das Buch oder eher die Bücher des Henoch nicht ganz harmonisch zur Bibel und denke, dass sie eher nicht inspiriert sind. Aber interessant sind sie allemal, jedenfalls das erste.

    Liebe Grüße Hope

  • Rico
    September 2, 2014

    Hallo liebe Hope,

    danke für dein Feedback zu meinem Komentar da ich zur Zeit auch viel um die Ohren habe kann ich dir leider erst jetzt antworten ich hoffe dass das in Ordnung geht für dich?

    Jetzt zum Buch Henoch also ich habe dieses Buch selber auch noch nicht komplet durchlesen können aber ich habe einige Kapitel gelesen und was ich gelesen hatte fand ich sehr interessant und faszinierend aber ich würde nie soweit gehen und sagen das es durch den heiligen Geist inspiriert wurde aber denoch ist es Fakt das einige Bibelschreiber sich auf dieses Buch beziehen und teilweise wird auch daraus zitiert! Besonders Judas hat das in seinem Judas Brief im Vers 14 getan! Da fragt man sich schon wieso aus einem Buch zitiert wird was nicht zum Bibelkanon gehört und auch nicht inspiriert wurde?

    Das es Dämonen gab und heute noch gibt die sich für Engel Gottes ausgeben das überrascht mich weniger weil schon der Apostel Paulus gesagt hat das der Satan als ein Engel des Lichtes auftreten wird und das es da auch nichts Großes ist wenn seine Diener als Diener der Gerechtigkeit auftreten! Das kann man auf Menschen beziehen aber auch auf Geistwesen! Auch wenn Paulus in erster LInie falsche Apostel gemeint hatte,kann man denoch den Text aus (2Kor 11:12-15) auf Geistwesen anwenden weil er ja auch am Endes des Kapitels auf Satan zu sprechen kommt!

    Zitat:

    2Kor 11:12-15

    Was ich aber tue, werde ich auch tun, damit ich denen die Gelegenheit abschneide, die eine Gelegenheit dazu suchen, dass sie in dem, worin sie sich rühmen, als solche wie wir befunden werden.
    13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
    14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;
    15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.

    Zitat Ende

    Ich bin da auch sehr vorsichtig bei apokryphen Büchern die nicht inspiriert wurden durch den heiligen Geist und dadurch nicht in dem Bibelkanon mit aufgenommen wurden! Wären sie nämlich inspiriert worden durch Gottes heiligen Geist, dann wären sie auch mit in dem Bibelkanon aufgenommen worden! Da nicht Menschen den Bibelkanon zusammen gestellt haben sondern Jehova persönlich, er hat nur Menschen als Werkzeuge dazu gebraucht um diesen Bibelkanon zu erstellen, aber das waren Propheten und Apostel, also heilige und gottesfürchtige Männer und keine gottlosen Männer wie in der katholischen Kirche, die ja bis heute behauptet dass sie den Bibelkanon beim Konzil von Nizäa 325 u.Z. erstellt haben sollen! Was historisch gesehen nicht stimmt da schon Ende des 1. und Anfang des 2. Jahrhunderts der komplette Bibelkanon fertig war! Aber der Satan hat es meisterhaft verstanden die Menschen zu täuschen und hinters Licht zu führen! Deshalb wird er auch von Jesus als Vater der Lüge bezeichnet! Was das Buch Henoch angeht, auch wenn es nicht inspiriert ist, stehen in diesem Buch denoch wichtige Hintergründe geschrieben wieso Gott eine Sinnflut brachte und wieso es zur Rebellion im Himmel kam, das sind nur zwei Beispiele die zeigen dass dieses Buch nicht unwichtig ist um bestimmte Hintergründe zu bekommen was biblische Geschichten anbelangt! Aber wie hat es Paulus so treffend formuliert: Das Gute behaltet,das Schlechte verwerft! Genauso sehe ich es auch im Bezug auf die Bücher Henoch!

    Lg Rico 🙂

  • Alois
    September 2, 2014

    Lieber Rico

    Das Henoch Buch ist wirklich interessant. Ich glaube das Buch Henoch ist deswegen nicht inspiriert, weil Henoch hauptsächlich auf das damalige Ende hin prophezeiht hat. Ein Großteil seiner Worte hat sich auf die damalige verderbte Welt bezogen. Das was auch für uns relevant ist, das haben andere Bibelschreiber aufgenommen und wiederholt. Henoch gibt einen Einblick in die damalige Welt, wie selbst die abgefallenen Engel vor der Strafe des Höchsten gezittert haben:

    Kap. 11

    1. Vor allen diesen Dingen war Henoch verborgen, auch wusste niemand von den Menschenkindern, wo er verborgen war, wo er gewesen und was geschehen war.
    2. Er war ganz beschäftigt mit den Heiligen und mit den Wächtern in seinen Tagen.
    3. Ich, Henoch; lobte den großen Herrn und König des Friedens.
    4. Und siehe! die Wächter nannten mich Henoch, den Schreiber.
    5. Dann sagte er zu mir: Henoch, Schreiber der Gerechtigkeit, gehe und verkünde den Wächtern des Himmels, welche den hohen Himmel verließen und ihre ewige Wohnung, sich mit den Weibern befleckten

    6. und taten, wie die Söhne der Menschen tun, indem sie sich Weiber nahmen und sich sehr befleckten auf der Erde:
    7. dass sie auf der Erde nimmer Friede und Vergebung der Sünde erlangen werden. Denn sie werden sich ihrer Nachkommenschaft nicht freuen, sondern die Ermordung ihrer Geliebten schauen; sie werden klagen über den Untergang ihrer Söhne und bitten immerdar, aber sie werden keine Gnade noch Friedenerlangen.

    Kap. 13

    1. Darauf ging ich, Henoch, weiter und sprach zu Azazjel: du wirst keinen Frieden erhalten; ein großes Urteil ist gegen dich ergangen. Er wird dich binden;
    2. nimmer wird Erleichterung, Gnade und Fürbitte dir werden um der Unterdrückung willen, welche du gelehrt hast,
    3. und wegen jeder Tat der Gotteslästerung, Tyrannei und Sünde, welche du den Menschenkindern gezeigt hast.
    4. Dann ging ich hinweg und sprach zu ihnen allen insgesamt;
    5. und sie alle erschraken und zitterten.

    6. Sie ersuchten mich, für sie eine Bittschrift aufzusetzen, damit sie Vergebung erhielten, und die Schrift ihres Gebets hinauf zu bringen vor den Gott des Himmels; denn sie konnten sich von der Zeit an nicht mehr selber an ihn wenden, noch erheben ihre Augen zum Himmel wegen der schmählichen Missetat, um derentwillen sie gerichtet sind.
    7. Dann schrieb ich eine Schrift ihres Betens und Flehens für ihre Seelen, über alles, was sie getan hatten, und über den Gegenstand ihres Gesuchs, dass sie erhalten möchten Vergebung und Ruhe.
    8. Weitergehend schritt ich über die Wasser des Dan in Dan, welcher an der rechten Seite gegen Westen des Armon ist, und las die Urkunde ihrer Bitte, bis ich in Schlaf fiel.
    9. Und siehe! ein Traum kam zu mir, und Gesichte erschienen über mir. Ich fiel nieder und sah ein Gesicht der Strafe, damit ich es schilderte den Söhnen des Himmels und sie zurechtwiese. Als ich erwachte, ging ich zu ihnen. Alle standen weinend beisammen in Ubelfejael, welches liegt zwischen Libanos und Senefer, mit verhülltem Antlitz.
    10. Ich erzählte in ihrer Gegenwart alle Gesichte, welche ich gesehen hatte, und meinen Traum.
    11. Und ich fing an diese Worte der Gerechtigkeit auszusprechen undzurechtzuweisen die Wächter des Himmels.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    September 2, 2014

    Gemäß der Aussage von Amos 3 muss es schon vor Noah mindestens einen Propheten gegeben haben, es war Henoch der als Prophet des Höchsten gedient hat:

    7. Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. –

    LG
    Alois

  • Gerd
    September 2, 2014

    Mit der berechtigten Annahme, dass auch das Buch „Henoch“ zum Bibelkanon gehören sollte (oder könnte), kommen wir zu einer Tatsache, die zeigt, wie es von Menschen abhing, welches Schriftstück in den Bibelkanon aufgenommen wurde.

    In der „Brücke zum Menschen“ Nr. 87/88 wurde der ganze Komplex – auch historisch – behandelt, ein Auszug dazu:

    Die Kirche begrenzte den „Kanon“

    Die Bibel als Gottes Wort

    Dieser Vorgang, der sich über längere Zeit hinzog, im Laufe des 2. Jahrhunderts n. Chr. jedoch im wesentlichen abgeschlossen war, ist von großer Bedeutung.
    Positiv: Die Gemeinde weiß, woran sie ist. Die „apokryphen“ Schriften wurden ausgeschieden; die als apostolisch anerkannten dagegen im Kanon des NT gesammelt. Wenn es auch lange strittig war, ob die Offenbarung des Johannes und der 2. Petrusbrief etwa in den Kanon aufgenommen werden sollten, oder ob sie – wie die Petrusoffenbarung, das Hebräerevangelium, die Didache und der „Hirte des Hermas“ – draußen vor bleiben sollten, so kam es doch zu einer einmütigen Entscheidung, und sie ist – sieht man von Außenseitern ab wie Marcion in der Kirche Jesu Christi nicht ernsthaft in Frage gestellt worden. Für manche Christen war es erschütternd und irritierend zu vernehmen, daß die frühe Kirche es war, die über die genaue Abgrenzung des Kanons entschied. Diese Gläubigen empfanden es als glaubensbedrohend, daß „Gottes Wort“ in so hohem Maße von den Überlegungen und Entscheidungen von Menschen abhängig sein sollte. Könnte dann nicht die gottgewollte Zusammensetzung des Kanons auch anders aussehen?

    Hierzu schreibt Prof. Karl Girgensohn einmal und wir meinen, es könne kaum treffender gesagt werden.
    „Man bewerte diese Tatsache, wie man wolle, sie ist zunächst einfach geschichtlich gegeben und kann nicht mehr nachträglich verändert oder anders gemacht werden, als sie gewesen ist. Bekanntlich hat es hierbei einige erhebliche Unsicherheiten und Schwankungen gegeben. Der Übergang vom höchstwertigen christlichen Schrifttum der Ursprungszeit zu geringwertigerem ist ein fließender. Die pneumatische Schriftauslegung hat kein Interesse daran, diese Grenzlinie schärfer zu ziehen, als sie die alte Kirche gezogen hat, sondern sie soll gerade in der Variationsbreite, wie sie vorliegt, erhalten bleiben. Kein besonnener Historiker kann anders urteilen, als daß die Kirche mit erstaunlichem Takte alle ihr noch erreichbaren klassischen Gestaltungen des neuen christlichen Geistes zusammengetragen und zur Einheit verbunden hat. Wenn wir ganz unbefangen nochmals die Auswahl vollziehen müßten, so würden wir wieder den einstmals gewählten Evangelien und Briefen vor den verworfenen den Vorzug geben müssen, sofern wir das spezifisch Schöpferische des Christentums zum Maßstabe machen.
    Wir würden wieder bei den Schriften, die der alten Kirche fraglich erschienen, dieselben Fragezeichen machen müssen, und bei den Schriften, die fast noch aufgenommen worden wären, wieder urteilen müssen, daß sie nächst den neutestamentlichen Schriften die bedeutendsten und beachtenswertesten sind.“

    Als sehr Wesentlich bleibt für eine Christin oder einen Christen, ihre/seine „Heimat“ nicht primär in einem Buch zu suchen, sondern bei d e m, der sie oder ihn mittels seines Geistes in seine Familie ‚beruft‘!

  • Edelmuth an Gerd
    September 2, 2014

    Hallo Gerd

    Der Blick in das Buch Henoch oder das Thomas Evangelium können den Grund liefern, warum sie nicht zum Bibelkanon gezählt werden. Dennoch ist anzunehmen, dass die Auswahl des Bibelkanons unter Leitung des Heiligen Geistes getroffen wurde. Das bereitet dem Sklaven um so mehr Probleme, da er doch behauptet, dass die Kirchen frühzeitig die wahre Anbetung verlassen haben, was gemäß ihrem Verhalten wohl auch nachvollziehbar ist. Doch wie konnten sie dann eine derart bedeutende Auswahl treffen und den Bibelkanon unter Leitung des Heiligen Geistes bestimmen?

    Die Auswahl des Bibelkanons will ich nicht infrage stellen, wohl aber die Abgrenzung von gut und böse an Babylon der Großen und den Zeugen Jehovas.

    Ede